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Stadtradeln/ 23.09.2022

September 23, 2022

Bikealltag/ Stadtradeln: schwups, gerade erst angefangen und schon ist das kurze Intermezzo vorbei. Was ja aber auch klar war.

Denn der Sinn lag ja darin, Leute zu motivieren sich für die täglichen Wege anstatt ins Auto zu setzen, lieber die Pedale kreisen zu lassen.

Stichwort lieber, ich kann und will mir das eigentlich gar nicht anders vorstellen. Da ich ja nun täglich mit dem Rad die Jobstrecken (gerne auch ein wenig mehr) fahre, war ich natürlich ein geeigneter Kandidat für das Team – Pedalritter und Gefolge.

Natürlich war die Nummer genauso sinnbefreit, wie ein Winterpokal. Dazu braucht es nicht mal eine Glaskugel, denn alleine an den gefahrenen Kilometern der Spitzenteams und/ oder Radfahren kann man sehen, die sind nicht nur mal mit dem Rad zum Job.

Mal ein paar Screenshots von meinen „Leistungen“…

Nun gut, immerhin haben im Schnitt die 35 Teammitglieder der Pedalritter und Gefolge jeder 382,05km in drei Wochen zusammen bekommen, was dann pro Woche immer noch gute 127,35km macht. Das ist realistisch und nicht übertrieben.

Unser Teamchef kommt mit 1.467,4km daher, was dann in drei Wochen 489,13km pro Woche macht. Das ist mehr als doppelt so viel wie ich fahre (und ich gehöre nicht gerade zu denjenigen, die wenig fahren). Weiter…

…mit den Zahlenspiel. Die Kommune Berlin steht mit satten 4.325.861km als Spitzenreiter was die gefahrene Strecke angeht in der Wertung. Die verteilen sich aber auf 19.539 Teammitglieder. Das wäre dann für jedes Teammitglied in drei Wochen 221,3km, was wiederum nur 73,7km pro Woche macht.
Kleinvieh macht eben auch Mist und so kann man sehen, daß die Berliner als Truppe eben sehr viele Fahrer sein müssen. Ich finde diese Zahlenspiele schon interessant, aber ob das mal für eine Verkehrswende gut ist?

Auch hier mal die Glaskugel bemüht. Ich denke leider nein. Denn von offizieller Seite her wird immer noch zu viel fürs Auto getan, böse Zungen munkeln was von einer traditionell guter Lobbyarbeit einer bestimmten Interessengruppe.

Auf der anderen Seite ist der Mensch aber auch ein extrem bequemes Gewohnheitstier. Und so lange es noch geht…

Gut genug gelabert, war nett wenn auch…, ich denke wenn ich daran denke oder man mich nächstes Jahr kontaktiert wie es mit einer erneuten Teilnahme ausschaut, dann könnte ich für die drei Wochen ausnahmsweise mal aufs Rad steigen. *lach*

Morgengruß: Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Endlich geschafft/ 52.964km & 39.769km/ 28.08.2022

August 29, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ do nature/ Bilder & Bike- & Biketouren Bilder: tja, so wie‘ s ausschaut haben wir wohl die große Hitzezeit hinter uns gelassen.

In der Nacht vom Freitag auf den Samstag fiel das Thermometer auf unter 20c° und auch den Tag über war kaum mehr als 25c° angesagt. Schon fast frostig und Zeit die Winterkleidung nach vorne zu holen. *lach*

Und so startet diese Geschichte am…

Samstag: … irgendwo auf dem Zeitstrahl vormittags. Zunächst wurde mal ganz lange im Bett gelegen und ausgepennt. Nach X Extrarunden ging aber nix mehr und ich saß mal wieder als ersten in der Küche.
Dieses Mal aber nicht lange und der Platz für die Samstagszeitung wurde zu eng, dafür gab es ein Frühstück mit drei Mädels. Die Samstagszeitung wurde dann anschließend auf dem Sofa durchgeblättert, bevor es dann sowas wie eine einen Tagesablauf ging.

Mich zog es, ganz untypisch für mich *lach*, nach draußen. Das Areal in und um den Burggarten wurde abermals großzügig mit dem Regen aus dem Gartenschlauch bedacht und am Grünstreifen sowie unter der äußeren Buchenhecke noch von Laub befreit. Das dabei noch zwei Ablaufsiebe der Kanalisation gereinigt wurden, lass ich mal unter den Tisch fallen.
Der nächste Starkrege kommt bestimmt (auch wenn man ihn dann nicht für´s Grün gebrauchen kann) und so hielt ich das mal für eine brauchbare Idee.

Nach einem Mittagessen ging es dann in das nächste Dorf, Werne genannt, wo es ein Straßenkunstfestival gab.

An mehreren Orten des Stadtkerns gab es Bühnenaerale wo Künstler, wohl größtenteils von weiter außerhalb, ihr Show darboten. Hier und da, aber im verträglichen Umfang gab es natürlich auch die übliche Verköstigung. Aber alles in geschmeidigen Umfang, als keine big Kirmes. Die Vorführungen waren, wo wir jetzt aber direkt nur zwei gesehen hatten, echt gut gemacht. Da wir aber geplant-spontan dort waren, haben wir sie nicht alle oder vollständig gesehen.
Da es aber auch nach dem Mittag war, gab es natürlich auch einen kleinen Espresso gepaart mit Eis. Und so ging es dann in den frühen Nachmittag hinein. Und da stand zumindest für mich ein klares Ziel vor Augen.

Der Tag war zumindest noch vom Aktivitätsgrad her jung und wo wurden die üblichen Vorbereitungen mit Packtaschen und Wasserbehätnissen durchgeführt und sich auf den Sattel geschwungen. Das ganze aber sehr piano, wobei es zunächst mal zu einer Stelle an den Kanal ging.
Dort hatte ich einen größeren Erdhaufen entdeckt, wo dann entsprechendes Material in ebenfalls passende Behältnisse geschaufelt wurde.

So bestückt ging es dann ein wenig schwerfälliger in Richtung Humbert, um dort das Haldenplateau zu erklimmen. Kurz umgechaut, wie üblich, Entleerung und dann ab zur Wasserstelle das kostbare Nass auffüllen. Damit dann in dieser und einer weiteren Fahrt nach oben und alles verteilen. Da es ja nun Samstag war und ich gut Zeit hatte, blieb ich noch eine Weile oben.

Innerlich stellte ich mir die Frage, warum ich nicht ein wenig Übernachtungskrempel mitgebracht hatte? Viel, also um genau zu sein, bis auf vier Köpfe war da oben nicht los. Da hätte man also locker dem Sonnenuntergang zuschauen können und dann die Augen schließen.
Kleiner Schönheitsfehler dabei, da der Himmel gut wolkenverhangen war, wäre es auch mit dem Thema Sonnenuntergang eher mau gewesen. Nun gut…

…da auf der Burg inzwischen die Freundeskreis-Geburtstagsparty laufen würde, wollte ich dort aber nicht zu früh eintreffen. Die Frage nach einem äquantenten Abendmahl stellte sich. Wobei nicht wirklich, denn man hat ja oft einen Plan im Kopf.
Es sollte mal wieder eine mit entsprechendem Zutaten gefüllte Brottasche vom osmanischen Drehspießgrill des Vertrauens sein.

Wobei ich da jetzt ganz ehrlich sagen kann, bei dem war ich schon lange nicht mehr und nach dem letzten Mal, war ich von dieser Lokalität nicht mehr so prall überzeugt.

Denn abgesehen das man, natürlich auch den wirtschaftlichen Umständen geschuldet an der Preisscharube drehen mußte, war das Gebotene nicht von jeder Geschmacklichkeit die man über Jahre darbot, sondern auch die Bedienung alles andere als freundlich. Eher kurz ab, mürrisch, was natürlich auch Tagesform hätte sein können, aber da es auch vorher schon nicht mehr so prall war… .

Ich ließ es auf einen versuch ankommen, nicht zuletzt auch, weil es draußen Sitzgelegenheiten gab wo an in Ruhe sein Abendessen verzehren könnte. Nun gut, also um die Ecke gebogen und sofort positiv bemerkt, man hatte dann Außensitzgelegenheiten mal einen Topf Farbe gegönnt, denn jene sahen zuletzt nicht mehr wirklich ansehnlich aus. Kein Wunder, trugen sie doch seit der Eröffnung den gleichen Farbanstrich.

Ich betrat also das Lokal, mußte mittels eines kaum zu überhörenden Gruß den Brätermeister aus der hinteren Ecke locken, aber dann lief das recht ansehnlich, inklusive dem Anrichten der Order.

(Augustalbum <klick>)

Mit dem (vermeintlich) landestypische Getränk wurde also nun der bevorzugte Außenbereich aufgesucht und sich mal ganz lecker der Bauch voll geschlagen. Mit der einziehenden Dunkelheit und den wunderbaren Temperaturen hätte man nich so viel schönes auf dem Rad zaubern können, aber so ganz aus dem Ärmel geschüttelt…

Kurz um, ich ließ mich mit vollem Bauch geschmeidig nach Hause rollen, kramte alle Sachen zurecht, bestieg die Dusche um mich frech zu machen und zog mich ins Dachgeschoss mit einem kleinen Herrengedeck zurück und ließ den dann doch später werdenden Abend ausklingen. Auf in dir erholsame Nachtruhe. Übrigens…

Stadtradeln: …ein neues, wenn auch sehr kurzes, Kapitel in meiner Radfahrzeit hat begonnen. Angesprochen von meiner Jüngsten, jene Wiederrum von ihren Kollegen des öfteren angestachelt wurde, meinte sie, ob das denn nix für mich wäre.

Natürlich waren mir die wohl mehr oder weniger landes- u. bundesweit laufenden Aktionen des Stadtradeln längst geläufig, aber angemeldet hatte ich mich noch nie.

Grundsätzlich geht es ja darum, Menschen vom Auto aufs Rad zu motivieren damit sie mit diesem im Idealfall zum Job hin und zurück fahren. Das ist ja für die meisten schon eine große Hürde, sehen wir ma von dem E-Bike Boom in den letzten Jahren ab.

Dieses Stadtradeln soll also motivieren. dabei trägt man einfach seine Fahrzeit und die Kilometer ein (was ich ja schon von etlichen Winterpokalteilnahmen her kenne) und landet dann damit in einer Tabelle. Dort kann man dann sehen, was für Fortschritte man, oder eben Frau macht. Natürlich gibt es auch Teams denen man beitreten kann, oder auch gründen kann.

Erstaunlich fand ich, daß gerade ma´ nur um den Zeitraum von 21 Tagen geht. Nun gut, ich trage jetzt meinen Teil dazu bei und das in dem Team, in dem eigentlich meine Jüngste mitfahren sollte. Schade das sie es nicht tut, was aber auch aus ein paar Gründen nicht immer so einfach ist.
Wobei zumindest am Anfang ihrer Ausbildung da entsprechenden Ambitionen geäußert wurden.

Nun denn, warten wir mal ab wie sich das so entwickelt?

Bikealltag Volotec: ja und der Sonntag verlief dann in etwa so. Also die holde Burgdame und meiner einer sind für einen Radausflug mit anfänglich noch vagem Ziel recht spät los. Ein paar Dinge wollten noch erledigt werden. Und weil eben Sonntag war, wurde vorab noch eine Ruhepause eingelegt.
Schon dieser verzögerte Start war ja nicht so meine Welt in der Zeit hätte ich gefühlt mit dem Stahl Renner schon mal 50km als warm-up runter fahren können. Dann ging es aber los, ich griff zum guten alten Volotec.

Die Fahrt führte dann in Richtung Westen um sich dort am Hafen Rünthe in einer Lokalität einem Mittagmahl zuzuwenden. Nicht die schlechteste Idee wie wir befanden.

Pier47 natte sich die Lokalität. Nett gemacht, aber dem Wetter geschuldet wohl fast maximal besucht. Die dreiviertel Stunde Wartezeit haben wir uns mit entspanntem Sitze und gucken vertrieben, außerdem hatten wir unerwarteten Besuch.

Nach dem sehr schmackhaften Mahl gab es noch einen kleinen Spaziergang am Wasser entlang.

Auf der Rückfahrt kam noch die Idee:“mach doch mal ein Bild von unseren beiden Schatten.“ Et voila! Aufgefallen war mir dann noch ein neu aufgestellte Infotafel.

Interessant, interessant. Tut sich hier verdammt viel in die Richtung. Nur bald kann man keinen fußbreit mehr auf ein Stück Wiese setzen.

Naturschutzgebiete sind ja gut, nur in meinen Augen sehr fadenscheinig wenn kilometerlang die A1 auf beiden Seiten verläuft. Da wird nix reguliert. Ich mutmaße mal, die Lobby ist da zu stark und Eingriffe wären wohl unzumutbar. *rümpf die Nase*

Euch heute einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉