Archive for the ‘volle tausend Kilometer’ Category

Tausend voll/ 57.022km/ 25.01.2023

Januar 26, 2023

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Winterfahrten/ Bilder/ Sport & Alltag: das Leben geht weiter und wie schon angekündigt hat das CAADX seinen nächsten 1.000 Kilometer runter gespult.

Auch wenn die letzten Tage nicht immer ganz so lustig waren, aber es läuft weiter. Und – der nächste Frühling kommt bestimmt.
Also mal Abfahrt. Draußen ist noch die restliche Nacht angesagt und auch merklich einen Tacken erfrischender. Doch die Kleiderwahl passt.

Ich rolle auf eine Schleife durch die Lippeauen, wähle dann noch die Strecke am Lieblingsaussichtsturm vorbei, wo ich ein paar Meterweiter kurz anhalte. Ein Handgriff wird erledigt, ein Bild wird gemacht.

(Januar Album <klick>)

Nach dem Neustart wird klar, auch wenn es gute -2c° hat, dank geringen Windaufkommen passt das gut.

Überhaupt Wind. Aus welcher Richtung kommt er denn heute? So am frühen Morgen kann ich das nicht ausmachen, ich werde also das Schichtende abwarten müssen.

Apropos Schicht, dort mal wieder eine kurzfristige Planänderung für mich. Aus Eier schaukeln und Langeweile wird nix. Ich vertrete die Jobrunde, wo ich die Tage mal für zwei Tage drauf war.

Gut so, ich habe zu tun.

Für den Feierabend stünde nach der Ankunft dann das Rücken-Rumpf konzentrierte Training an. Jenes aber im Dachgeschoss, also im Warmen und bei der Musik Maschine.

Tagsüber: …kreis ich in Witten meine Jobrunde ab und habe von einem Standort aus einen guten Blick auf den Rheinischen Esel.

Steht auch noch auf meiner to-do-Liste für Radtouren. Hat sich aber seit Jahren noch nicht ergeben. Muß ich mir mal vornehmen wenn das Wetter besser passt. Jetzt wo man schon eine neue Brück über die Pferdenbachstraße gebaut hat und auch die Radtrasse gut in Schuss zu sein scheint.

Schichtende: gesagt, getan und der Mann hatte sogar noch Glück. Der Wind kam zwar nicht aus der gewünschten Richtung, hielt sich aber, was die Intensität anging im normalen Umfang. Kann so bleiben.

Am Preußenhafen zu Lünen stecken nun die frischen Bäume im Boden, mal schauen wie das so wird? Die Rückfahrt ist unspektakulär, aber recht frisch. Ich erreiche die heimische Burg und muß natürlich ein Bild vom CAADX machen.

Da ist es also nun und rollt so vor sich hin. Kann so bleiben, auch wenn man so seine Idee hat. Aber davon sprach ich ja bereits. Kleinkram halt.

Euch noch einen netten Tag und bleibt bitte gesund! 😉

 

 

Wieder tausend voll/ 56.047km/ 27.12.2022

Dezember 28, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: ich hatte es ja schon angedeutet, die Idee am ersten Arbeitstag bis ins nächste große Dorf vorzustoßen um dort bei Beckmann‘ s Brot sich seine Brotration einzuholen, wurde dann auch umgesetzt.

Praktisch dabei, das CAADX hat schon auf der Anfahrt die nächste Tausendermarke durchfahren und steht somit bei der satten 56.000 Kilometer!

Über die Zeit hinweg kommt halt auch eine gewisse Strecke zusammen. Jetzt rollt der Bock seit dem 17.11.2015 so vor sich hin, hat mir schon viele schöne Stunden bereitet, aber auch hier und dort ein paar Überraschungen, leider nicht ganz immer der schönen Art. Aber nun gut, Schwamm drüber.
Es rollt. Wenn das so weiter geht…

Und, wie war das jetzt?

Zunächst sei gesagt, recht erfrischend. Schon am späteren Nachmittag des Vortages kündigte sich eine feucht- frische Wetterfront an.

Ich kam dabei noch am Tag zuvor zu Fuß laufend zur letzten Weihnachtsfeierlichkeit gerade noch rechtzeitig vor dem Essen, aber auch vor den ersten Regentropfen an.
Am Abend dann hockend am Küchenstammplatz wurde auch gleich die warme Hausjacke über gestreift und zuvor die Radkleidung für den geringeren Temperaturzustand bereit gelegt.

Am Morgen dann mit dem ersten Schritt vor die Burgpforte bewahrheitete sich die Auswahl und man(n) kam wohl temperiert in Fahrt. Durchgängig 3c°.

Am Preußenhafen zu Lünen wurd‘ s dann langsam komisch und als ich press am Stall vorbei gerollt bin noch komischer. Da fährt man einfach weiter. *Kopfschüttel*
Ab einem gewissen Punkt X bin ich dann quer rüber zu einer großen Hauptachse, wohl wissend, daß mich dort bald innerstädtische Radwegbenutzungspflicht erwarten würde.

So richtig prikelnd muß das nie sein, aber es ging. Erstaunlich gut kam ich vom Fleck und erreicht mit weiteren etwas mehr als 30 Minuten tatsächlich das Ziel.

Kurz ein wenig Kleidung abgelegt, so mit Handschuhen lässt es sich einfach unvorteilhaft bezahlen und das Beweisbild gemacht.

Im Tempel des Bäckerkönig angekommen erkannte man mich umgehend und griff automatisiert zu meiner Stammauswahl. Zwei Extrabrötchen durften es aber dann doch noch sein.

Keine zehn Minuten später saß ich wieder auf dem Bock und rollte den gleichen Weg wieder stadtauswärts. Kleiner Wehmutstropfen, die andere Richtung bedeutet auch die anderen Seite und damit auch den eher kühlen Wind von hinten.

Überhaupt kann ich sagen, sehr wenig los auf den Straßen und so mußte ich nicht an jeder Kreuzung aufpassen wie Teufel. Man kennt die Strecke ja vom Job und weiß deshalb, da wird auch mal gerne bei dunkelgrün noch drüber gezogen und damit dann auch nach rechts raus.
Eher ungünstig wenn da ein Radweg verläuft.

Ich hatte also Glück in Allem und erreichte mühelos den Stall. Absteigen, erste Kleidung ablegen, Bild machen.

So sieht also ein Fahrrad aus, das 56.027km auf dem Buckel hat.

Nach dem Frischmachen und neu Ankleiden ging es dann auch gleich zu Tisch. Die zwei Brötchen wurden mit Hering in Rote Beete Soße belegt und die beiden Schnittchen für die Jobrunde geschmiert.

Was ein Genuss das frische Brot wohl riechend vor sich zu haben und dabei das Messer langsam durch den Brotlaib gleiten zu lassen.
Ist gar nicht so einfach ein so frisches Brot zu schneiden. Aber es schmeckte vorzüglich.

Ja und das war dann diese Radfahrgeschichte.

Euch noch einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Der nächste Tausender/ 55.000km/ 21.11.2022

November 22, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Winterfahrten/ Bike- & Bikebilder: frisch war es ja geworden und so wurde aus der Kleiderkammer mal ein besseres Shirt zum drunterziehen gegriffen. Funktionsunterhosen in der nächsten Stufe in dreiviertel lang oder in ganz lang, sowie die allerletzte Ausbaustufe auch jenen in besser warm, steht aber noch nicht an.

Montag: diverse Zeilen tippend, dazu Espresso doppio nippend geht es in einen nächsten Arbeitstag.

Später: die Anfahrt hatte schon was. Da war die Sache mit den Conti Spikereifen. Geradeauslauf scheinen jene gefühlt nicht zu kennen.
Muß man sich auch erstmal wieder dran gewöhnen, oder hatte ich das schon wieder vergessen?

Glatt war es morgens aber trotz der äußeren Umstände nicht. Nur feucht-kühl, nicht sonderlich nett. Auf der dann wieder späteren Heimfahrt ging es auch nicht ganz so fix nach vorne. Dafür gab es ein paar nette Bilder…

(<klick> zum Novemberalbum)

…wo dann natürlich die Kamera gezückt werden wollte. Tja, das war‘ s dann mal wieder mit der nächsten Tausendermarke.

 

 

 

 

 

 

Jetzt könnte man ja weiter spinnen. Die nächsten 5.000km könnte so im Mai 2023 fällig sein.
Dann hätte das CAADX sagenhafte 60.000km auf dem Buckel.

Euch dann noch einen netten Tag und bleibt schön gesund!  😉

Kurze Radwoche/ 54.016km/ 29.09.2022

September 29, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Sport & Alltag/ Bike- Biketouren Bilder: kommen wir wieder zum schnöden Alltag.

Montag: soweit so gut, eine brauchbare Nacht hinter sich gelassen, beim Espresso doppio diese ersten Zeilen getippt, also mal ab zum Job.

15:17Uhr: der Arbeitstag lief bis hierhin so vor sich her, bisher keine großen Extravaganzen.
Das Wetter liegt mit was über 10c° und stellt hin und wieder ein wenig was vom Regen ein. Gut für die Pflanzenwelt.

Am Abend: spät war es geworden und ich frage mich immer wieder, warum tue ich mir das an? *lach* Nun gut, ich geh die Sache zum Schichtende entspannter an und haste nicht einfach nur so durch.

In Ruhe umziehen, den Thermobecher spülen und seine Sachen für den Folgetag zurecht legen, gehört halt dazu.
Auf der Rückfahrt stellte sich dann ein echter Nieselregen ein, aber zum Glück kam der Wind von hinten. Da es dann auch passabel geschoben hat wird es unter der Regenjacke sogar etwas zu warm. Man hätte langsamer fahren können, doch ich entschied mich dazu, von der Regenjacke auf die neue Windweste zu wechseln. Der Plan ging auch recht gut auf, wenngleich es im letzten viertel eine erhöhte Luftfeuchtigkeit hatte.

Aber nach der Ankunft die leicht feuchte Weste ausgezogen, eine breithängende Jacke zum wärmen drüber und gut war. Tagesabschluss.

Dienstag: es geht wieder los, dieses Mal aber vor dem Weckerbimmeln. Der Wasserhaushalt…

Punktgenau vor dem letzten Schluck der Koffeinware stellte der Regen sein Tun ein, die Anfahrt konnte somit trocken erfolgen.

Kurz nach der Abfahrt auf einem sicheren Brückenabschnitt hab ich dann sogar noch das zusätzlichen Radtrikot in der Lenkertasche verschwinden lassen.

(September Album <klick>)

Ist schon Wahnsinn wie sich das Wetter verändert hat. Jetzt so auf den Fotos wird das noch deutlicher. Vor etwas mehr als drei Wochen war es stellenweise noch richtig heiß, also mehr als 15c° *lach* und jetzt sitzt man am Küchenstammplatz mit dicken Wollsocken und Fleecejacke. Jedenfalls…

…mit dem kleinen Zeitpuffer am Job angekommen konnte ich mir zum einen noch ein stärkendes Müsli machen, als auch die zwei Brötchen die ich am Vortag besorgt hatte, für die Jobrunde belegen. Abfahrt durch die herbstlichen Wetterzonen. Zum Feierabend hin schaut es mehr als dauerhaft trocken aus. So mutt datt.

Abends: es kamen dann doch noch ein paar Regentropfen runter. Aber wie sagte ich doch, pünktlich zum Schichtende maximal trocken. Getopt wurde das dann noch, daß der Wind aus der korrekten Richtung bließ. Nur frisch war es. Aber dafür hat man(n) ja Kleidung. Ach ja, mal wieder etwas Kettendeo vor der Abfahrt aufgetragen.

Mittwoch: der Tag der nächsten Tausend beginnt etwas schleppend. Tagesziel: noch 22 Kilometer dann hat das CAADX die 54tkm Marke gemacht. Ich mach mich jetzt fertig und roll dann mal los, rein in die schwindende Nacht.

08:42Uhr: puh war das ein Tagesstart. Auf der Radanfahrt zum Job erneut die Rennbahn genommen, aber auch da, so richtig wach wurde ich nicht.

Erst nachdem ich frisch gemacht, umgezogen und bei den ersten Handgriffen für die Jobrunde war, begann mein Hirn klarer zu werden.
Hatten wir alle die ersten beiden Tage zuvor zusätzlich zu der regulären Post noch einen guten Stapel Aktionspost, war heute mein Fach mit Material bis oben hin gefüllt.

Also alles durchsortieren, stapeln und in die motorisierte Jobkutsche packen. Dann Schnitten machen und den Espresso con Leche zapfen.
Abfahrt weil’s hier auf den umliegenden Autobahnen etwas voller war. Mit einem passenden Zeitpuffer komme ich am Startpunkt an und kann so diese Zeilen tippen.

Neben dem schon genannten Tagesziel wäre heute nett, wenn’s nach der letzten Abholung eine freie Strecke gäbe. Dann könnte ich ein wenig Zeit einsparen und so nich was in Sachen Gesundheit tun.

Später… : das mit dem Zeitmanagement klappte bestens, auch wenn es hier und da ein wenig hastiger zuging. Die 54tkm wurden voll gemacht, daß Ziel erreicht…

…schnell alle Radklamotten in die Wäsche gepackt und die Sportmatte im Wohngemach aus gerollt. Eine konzentrierte Packung an Rückenübungen wurden durchgeführt und dann die Dusche bestiegen.

Donnerstag 03:33Uhr: in aller Herrgottsfrühe hockt man am Küchenstammplatz und schlürft den Espresso doppio. Gleich wird der junge Burgherr zum Airport gebracht. Damit stünde für heute die Nutzung eines Kraftfahrzeugs an. Egal, machen wir das Beste draus.

Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Es ist vollbracht & dicke Kumpel/ 53.003km / 29.08.2022

August 30, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Bike- & Biketouren Bilder: gute das es immer wieder Gründe gibt ein paar weitere Zeilen zu tippen.

Kernthema in diesem Beitrag, unschwer zu erkennen an der Überschrift, das CAADX hat heute die 53.000 Kilometer Marke durchfahren.

Kurz vorab noch in den Kalender geschaut, es ist nicht mal September, womit bis zum Jahresende noch gute vier Monate anstehen.
Wieder kurz überschlagen kämen so grob 800km im Standard pro Monat dazu, irgendwo im Herbst kann aber noch etwa 400km für den Zeitraum des Herbsturlaub abziehen.

Das würde unter dem Strich noch 2.800km machen, netto also ohne irgendwelche Spaßausfahrten, Radtouren oder die schon fast berüchtigten verlängerten Heimfahrten.

Sehen wir es ein letztes Mal statistisch nüchtern, die 55.000km sollten mit dem CAADX machbar sein.
So Gott und die Gesundheit will. Denn gerade der letzte Faktor…

Ach komm, lassen wir das.

Smalltalk vom Tag

Der Wecker bimmelte gewohnt sehr früh, ich hatte ihn nicht aus dem Weckmodus der letzten Woche umgestellt. Ich wollte einfach die netten frühen Morgenstunden nutzen. Das gelang mir auch recht passabel.

Doch der Moment wo ich vorne zur Burgpforte mal eben zum Mülleimer gehüpft bin, löste schon fast den Reflex der Schnappatmung aus.

Alder Falder watt war datt ma‘ frisch draußen!

Auf dem Thermometer vor der Burgpforte hatten es sich die 7c° recht bequem gemacht.
Nachdem ich dann schon das treue Fahrgerät aus der Fitness-Garage geholt hatte, ging es abermals vorne zur Burg rein.
Das ohnehin schon zusätzliche Radtrikot und die wärmenden Beinlinge wurden um ein Doppelpack Armlinge, das besser Halstuch in winddicht und auch die besser Mütze ergänzt. Die Lanfingerhandschuhe waren dann nur noch eine Beigabe.

Kurz nach der Abfahrt, welche natürlich wunderbar war, dachte ich noch so:“ich hätte auch gleich eines meiner CRAFT Shirts überziehen können. So hätte ich mir die X Zusatzschichten gespart.“
War dann aber auch egal. Es ließ sich bestens fahren, was will man mehr.

(Augustalbum <klick>)

Tja und die 7c° hatten sich dann auch die Fahrt über auf dem Bryton Tacho bestätigt, aber wie man ja sieht, schön war‘ s.

Die Jobrunde lief auch gut, danach ein wenig die Stellung halten und dann ab in‘ s Schichtende.

Die andere Heimfahrt

Unglaublich, selbst bei 23c° mal nicht fiebern wie Atze. Rückfahrt sogar mit Helm und keine Sonnemütze mit breiter Krempe. Auch das vorherige schweißabwaschen vor dem eincremen mit Sonnenschutz entfiel.
Nett war natürlich auch, daß ich mal nicht einer einer Stunde Hitze-Rückfahrt grob einen Liter Trinkwasser in den Hals schütten mußte. Das Leben kann so schön sein.

Sport: auch der übliche Trainingspart konnte mal wieder nett im Burggarten statt finden. Noch ein zwei Grad weniger und ich und das Wetter sind wieder ganz dicke Kumpels.

Habt einen maximal geschmeidigen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Umspektakulär/ 52.026km/ 26.07.2022

Juli 27, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Hitzefahrten +20c°/ volle tausend Kilometer/ do nature/ Sport/ Bike- & Biketouren Bilder: der Montag Morgen startet wie gewohnt, auch wenn die Nacht sehr viel Abkühlung brachte, erholsam war sie trotzdem. Ja logisch. Manchmal schreib ich auch ganz schönen Mist. *lach*

Da erneut ein planerischer späterer Jobstart anlag, nutze man die Zeit für eine Auffahrt auf Humbert.
Auch wenn es in der letzten Woche ein paar mehr Regen gab, die darauf folgende Wärme/ Hitze wieder gepaart mit Trockenheit, ließ zumindest eine Inspektion ratsam erscheinen.

Aber wenn man eh schon mal oben ist, kann man gleich eine kleine Rutsche Wasser verteilen.
Das wurde dann auch so gemacht und erneut belohnt. Ich sah deutlich, daß der eine oder andere Wuchs, und hier vor allem die „einheimischen“ Planzen die bei der Grünschnittaktion Federn lassen mußten, hatten sich sichtlich erholt.

Natürlich vorzugsweise dort, wo ich ihnen auch ein wenig was Gutes hab zukommen lassen. Erstaunlich fand ich, daß es unten im Tal zumindest gefühlt kühler sei. Der Bryton Tacho zeigte grob 14c°. Oben war es dafür deutlich wärmer und das auch, obwohl oben der Wind besser ging. Seltsam.

Doch mit der erfrischenden Kühle hatte es sich dann auf der Jobanfahrt bald erledigt.

Je mehr die Sonne über dem Horizont stand, des so mehr kletterte das Thermometer. Zum Abschluss standen zwar nur 16c° an, aber irgendwie war das deutlich wärmer, oder die Luft war feuchter?

Nachmittags: die Heimfahrt war irgendwie erträglich, doch für meinen sportlichen Teil des Tages wurde lieber das UG im Burginneren aufgesucht.
Beim frühen Abendbrot, hatte ja heute eine kurze Schicht, bekomme ich die Rückmeldung von Bike24.de, daß meine neuen Pedale auf dem Postweg aufgegeben wurden.

Unwiderstehlich ist für mich das Abendprogramm auf ARD/ Das Ersten. Geboten wird werbefrei, was mich um so mehr lockt, Der Vorname.
Immer wieder bestens wenn eine kleinen Gruppe an Leuten einem Handlungsstrang folgen und auf diesem Weg sich über Gipfel zu Gipfel arbeiten und dabei auch mal kleinere Überraschungen/ Offenbarungen schauspielerisch gekonnt vorgetragen werden. Das nennt man dann Spannungsbogen. Nett dabei ist natürlich auch der Humor.

Und so fand man mich auch noch zu späterer Stunde vor der Glotze, ein wenig Lakritz futternd und eine schöne kühle Fassbrause schlürfend.

Dienstag: natürlich komm ich entsprechende gehemmter in den Morgenstunden aus den Federn. Das Training vom Vortag zieht aber auch am „Akku“.
Innerlich zögere ich noch, ob es ich eine weitere Runde auf Humbert machen sollte? Denn für den Mittag bis frühen Nachmittag hat man tatsächlich eine weitere Regenneigung voraus gesagt.

Draußen ist es sehr angenehm, da es aber schon gut nach Regen ausschaut, gibt’s nur einen kleinen Harken um am Kanal dann die Fahrt zum Job fortzusetzen.

(Julialbum <klick>)

Es zieht sich zu und tatsächlich gibt es Sommerregen. Da es kurz vor’m Job ist juckt das weniger, hingegen…
…ich mir einen Riegel zwecks Stärkung unter einer Brücke stehend verinnerliche.

Nach der Ankunft, frisch machen, neu ankleiden und zusätzlich gibt’s zwei Frischbrötchen.

Den Vormittag über heitert es auf, regional dünnt die Wolkendecke aus und immer wieder kommen Sonnenstrahlen durch. Der Kopf fängt an zu rattern, eine nette Heimfahrt eventuell dann noch auf Humbert hoch? So oder so die 52.000km werden fallen.

Ach ja, am Vormittag noch mit Fahrrad Schricke telefoniert, am Freitag kann ich das Rad mit dem zweiten neuen hinteren Laufrad reinreichen. Er wird dann alles prüfen und in Sachen Schaltung und der nicht ganz so reibungslosen Funktion hatte er einen Verdacht geäußert.

Am Abend: nicht ganz so zeitig Feierabend und dann noch eine gute Brise von vorne. Aber solange das Thermometer kaum über die 20c° steigt, nimmt sogar das in kauf.

Es geht wieder am Südufer entlang, der Müll von den heißen Tagen liegt immer noch rum. Ob sich da mal einer was annimmt? Sind einfach nur kacke aus.

Da ich *hüstel* rein zufällig eine kleinere Menge gut gefüllter Wasserflaschen mit on board habe, geht es ein Stück weiter geradeaus, dann knapp rechts ab um in einer Schleife dann den Anstieg zu machen. Ein wenig wundere ich mich schon in der Zufahrt, man hat den Randbereich erweitert und mit zusätzliche Schotter versehen. Als ich vor der ersten Rampe stehe sieht die Sache dann so aus.

Die Wegausbesserungsarbeiten enden aber auch schon nach dieser ersten Steigung. Mir soll’s recht sein, passt schon. Mal sehen wie lange die Nummer dauert und wie gut das dann wird?

Ich lasse mich also nicht beirren und Kurbel langsam aber stetig hoch, drehe eine Runde zu der Fläche, halte an, entlade…

…und lege das Rad in die Parkposition. Das Wetter ist bestens, nett warm, eine schöne Brise und auch wenn man Umgebungsgeräusch hört, die Geräuschkulisse der Halde hat ihren eigenen Klang.
Man dreht seine Runde und entleert das kostbare Nass.

Überall sprießt es in kleinen Schritten. Die einheimischen Planzen wo der Mann mit der ganz großen Schere drüber ist zehren von den geringen Wassermengen die ich ihnen zukommen lasse. Außerdem verweilen sie ja auch in einem schützenden Steinbeet mit noch ein paar Hände voll Erde.

Die kleinen Birken schöpfen auch wieder Kraft. Es wird aber wohl noch Jahre dauern, bis sie wieder so „groß“ sind, wie sie vor dem Schnitt waren. Eine echte Schande und für mich heute noch sehr bedauerlich.

Dafür werfen die wenigen Blumen vom Beet 3. aus dem Jahre 2021 ihre Farbe mit ins Spiel und auf dem Beet 4. sprieße seltsame Pflanzen hervor. Was das mal wird?

Einen Augenblick hocke ich mich wie so oft hin und sehe Bewegung im Blickwinkel.

Ein Grashüpfer machte es sich in der Nähe des Ahorn bequem. Ob er mich wohl angeschaut hat? Für ein shooting hielt er wenigstens still. Ich fahre runter und halte in der ersten Kurve.

Ein Bild muß noch sein. Der Blick in die Ferne, dann rolle ich gen Burg und komme vor einem weiteren aber sehr bescheidenen Schauer an.

Das CAADX hat nun mehr als 52.000 Kilometer auf der Uhr.

Euch auch heute einen netten & brauchbaren Tag, heiß soll es ja nicht wirklich werden, und bleibt bitte gesund!  😉

Daddy-one-man-show/ 35.026km/ 26.05.2022

Mai 28, 2022

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: nach der erholsamen Nacht und dem Frühstück, wo immer wieder der Blick zum Horizont ging, stand ein kurzes Abstecken einer möglichen Route <klick> an.

Am nördlichen Rand des hiesigen Dorfes über die Begrenzung radeln oder irgendwie am Channel mit Lupia Überquerung (hab ich jetzt nicht auf der Strecke mit eingepflegt) entlang um dann nach Nord rauszubiegen. Nahe Ahlen gäbe es noch ein Altes Forsthaus was man mal anradeln könnte.

Ab da Waldstedde (optional Drensteinfurt) Herbern und dann mal gucken was das Wetter so treibt. Weiter rüber auf Nordkirchen wo es kurz dahinter ja auf den Steverweg ging. Da will ich zwar nicht direkt drauf, sondern mal den Standort der Burg Alrodt aufsuchen um zu gucken ob da was passt.

14:23Uhr: erste und weitere Zeilen, man hat tatsächlich das Hauptziel erreicht und es sich dort sogar standesgemäß einrichten können.

Sprich, die Cocoon Hängematte hängt, auch wenn man dazu ein wenig mit den Baumgurten zaubern mußte.

(<klick> zum Tourenalbum mit zwei Kurzfilmen)

Die Therm-a-Rest Gurte die ich normalerweise bevorzuge passten nicht, aber wohlwissend hatte ich ja auch noch die EON Gurte mit im Gepäck.

Jetzt aber zu der Tour bis hierhin, oder dem finalen Tagesziel. So wie ich das im Hinterstübchen habe, waren es gute 47km die ich in etwa 2:45h abgespult hatte.

In einer kreativen Routenführung trieb es mich ab dem Start zunächst bis zur Lupia Fähre, wo ich mich dann über die Lippe gezogen hatte.

Bis dahin fluppte die Fahrt super geschmeidig. Doch was mir auch klar war, ab diesem Punkt wäre der gemütliche Teil erst mal vorbei

Denn kaum über die Lippe rüber ging es nun bis kurz vor die westliche Stadtgrenze Ahlen und damit in Fahrtrichtung Nord. Dies bedeutete, daß ich den Wind in guter Präsenz aus Westen pustend, schon mal von schräg vorne als Kostprobe bekam. Zudem hieß es die eine oder andere Bodenwelle hinter sich zu lassen. Aber wie das eben so ist, kennt man ja, also macht man das.
Hier galt es das Altes Forsthaus ausfindig zu machen (ein Tip den mir ja der Schwiegervatta neulich zusteckte).

Passt, gefunden und Foto geschossen, dann mal heiter weiter. Der nächste Ziel- u. damit auch Wendepunkt wird als Walstedde auf der Karte ausgewiesene.

Kurz vor dessen Ortseingang schwenkte ich aber für eine erste kurze Futter-Obst Pause zu jener neuen Pausenhütte, die ich ja vor nicht all zu langer Zeit als fertig entdeckte.

Die zugeführten Vitamine mit einer guten Portion Trinkwasser brachten dann Schub. Auch wechselte ich das unter der Windweste getragene Langarmshirt gegen ein kurzarmiges Radtrikot ein. Denn das Langarmshirt war einfach zu warm und mußte dann so auch zum trocknen auf der Arschrakete seine Fahrt fortführen.

Im Inneren versuchte ich mit dem Neustart nach der Pause den nun folgenden Part ein wenig zu verdrängen.
Wie war das doch gleich mit der Windrichtung? Ging das jetzt nicht ab Walstedde bis zum finalen Endziel press gegen den Wind? Es half aber alles nix, nicht denken, einfach fahren.

Und siehe da, genauso war es dann auch. Wahnsinn was da für ein Gepuste mir entgegen kam. Aber ich war auch erstaunt, wie gut ich doch weite Teile der Strecke fahren konnte.

Von Waldstedde aus ging es dann, relativ untypisch für mich, auf einem benutzungspflichtigem Radweg zunächst bis nach Mersch. Das kennt man ja von etlichen Ausfahrten nach Drensteinfurt. Drenstienfurt ließ man dann aber links liegen, bei dem Wind noch eine wenn auch kleine Extraschleife war nicht mein Wunschtraum.

Doch so richtig konnte ich mich auch nicht mit der Ausschilderung nach Herbern anfreunden.

Ja, es war die einzige direkte Route zum angesetztem Tagesziel. Aber vor ein paar Jahren ist man da schon mal her und von der Strecke her war das eher eine der Art, die ich eher ungerne fahre.

Gute Überraschung

Zunächst schien es auch so zu sein, aber es half ja alles nix. Doch ab der Wegkreuzung rechts nach Drensteinfurt rein hatte man einen traumhaften Radweg bis nach Herbern rein sprichwörtlich aus dem Boden gestampft.

Sehr breit asphaltiert, sieht man ja, fast sturr geradeaus und die wenigen Kurven und Verschwenkungen, wie sie ja oft notwendig sind, sehr großzügig ausgeführt. Also nix mit engen Haarnadelkurven und dergleichen.

Und so mußte ich einfach nur die Kurbel am kreisen halten und hoffen das meine Energiereserven länger halten, als der Gegenwind es mir schwer machen würde.

Das klappte dann auch ganz gut und zumindest bei der Ortsdurchfahrt von Herbern und der Strecke durch das Schlossgebiet von Westerwinkel hatte ich auch passablen Windschutz.

Und so wurde am Ortsausgang noch eine weitere Trink-u. Futterpause eingelegt. Ab da auch stets den Blick zum Himmel.

Es zog sich ja schon ein wenig zu, etwas was ich jetzt so nicht gebrauchen würde. Denn der Weg zur Burg Alrodt war nicht mehr wirklich weit und dort ankommen und dann Regen haben…

Bähhh! Ne‘ das will keiner. Wirklich große Erwartungen an das Wetter hatte ich ja nicht. Wolken ja, eventuell hier und da ein Loch im Himmel wo mal die Sonne durchstoßen könnte und gegen den Wind hatte man am Pausenpunkt noch Kleidung parat.

Nach der weiteren Stärkung raffte ich mich erneut auf und fuhr dann dem Ziel entgegen. Capelle wurde fix nur noch am Hinterrad sichtbar gelassen und Nordkirchen brachte so als Durchfahrt auch nicht wirklich die Neuigkeit.

Die Baustellenstraße von neulich war immer noch da, also nur noch runter rollen. Ab Nordkirchen lief es auch mental wieder besser. Ja klar, das Ziel in greifbarer Nähr, das freut schon zumal auch das Wetter einen mehr auf Sonne machte. Also ranfahren und das treue Fahrgerät abstellen, ein wenig auspacken um sich dann der Hauptaufgabe zu stellen.

Nachdem ich das dann mit den Baumgurten gesaved hatte und meinen Helm in die Cocoon gelegt hatte, damit jene nicht wie ein Spinnaker Segel im Wind steht, gab es das letzte Ciabatta und eine vorzüglichen Kleinen.

Und dann ab in die Cocoon, ein wenig sacken lassen und einen Großteil dieser Zeilen tippen. Im Hinterkopf den Gedanken, daß es auf der Rückreise wohl zum größten Teil Rückenwind haben wird. Was will man mehr?

 

*denk nach*

 

Ja klar, man könnte auch eine ganze Nacht hier machen. *smile*

Rückreise: es ging dann fast routiniert, wobei ich ma an der Route was ausprobiert hatte. Denn ich wollte nicht wieder über Nordkirchen fahren, also ließ ich mich ein gutes weiter südlich fallen.
Und da dort dann Selm ist, ging es in jenem auch bekannten Nest rechts ab mit Marschrichtung Werne.
Diese Route hatte ich, so meine ich zumindest in dem Stück ab Selm erstmalig gefahren, was sich aber auch ganz gut machen ließ. Ist zwar an der Straße entlang, dort dann aber mit einem gut breiten Randstreifen. So kann man das machen, mag ich wenn es um ein unkompliziertes Vorwärtskommen geht.

Und so ging es dann über Werne und den Schwenk über die Lippeauen zurück zur Burg. Dort wurde ausgeladen und eine gute Extraportion Wasser in den Hals gekippt. War ja doch warm, aber der Wind täuschte ein eher nicht-schwitzen vor. Anhand der gemachten Trinkmenge konnte ich aber sehen, nachfüllen ist eine gute Idee.

Ja und das war’s dann. Alle Tagesziele erreicht, die Lupia Fähre zum überqueren genommen, daß Altes Forsthaus angefahren und on top an der Burg Alrodt den Hängeplätz ausprobiert. Mit der gemachten Kilometerzahl müßte, so mein noch etwas müdes Hirn eine weitere Tausendergrenze in hier Zeit fallen

Biketouren „After-Show-Party“: irgendwie sitzt am Freitagmorgen die Etappe mit dem Gegenwind wohl in den Beinmuskeln. *grins*

Macht aber alles nix, man ist eh geruhsamer unterwegs und das noch in kurzer Regenbuxe und Regenjacke. Ja, mal Regen während der Radjobanfahrt. Aber auch da eher in milder Form. Zu Anfangs noch guter feiner Landnieselregen, dann schwächelnd und im letzten Viertel dann Feierabend mit Regen.

Ankommen, unziehen, Schuhe am Heizlüfter trocken legen lassen, derweil die Jobrunde vorbereiten. Und ganz wichtig, Schnittchen für uns die Nährmittezufuhr machen.

Fest steht, es ist der letzte Arbeitstag für diese Woche, die Ausfahrt vom Vortag hat irgendwie Federn gelassen. War dann wohl doch eine Brise zu viel Gegenwind. Wird dann mit Brennstoff und geruhsameren Tagesverlauf kompensiert.

Apropos kompensieren, die Tage noch gedacht:“mensch hättest du doch mal…“, passte am Brückentag das Zeitfenster bestens.

Den Espresso hatte ich ja schon mal, leider nicht oft genug, aber das Eis war heute die erste Kostprobe.
Und was soll ich sagen? Ist genauso gut wie der Kleine. Draußen sitzen im Windschutz mit diesem köstlichen Getränk und den zwei kremigen Kugeln Eis hat was.

Feierabend: es ging bei bester Sonne aber auch nicht wirklich heißem Wetter, ganz im Gegenteil, Windweste war angesagt, weil die Brise arg erfrischend bließ.

volle tausend Kilometer: ja und wie das dann eben so ist, mit 35.026km auf dem Buckel hat sich der Stahl Renner bis heute also wacker geschlagen.

Für Euch einen schönen Tag heute und bleibt bitte gesund!  😉

 

 

 

Ach und wer wissen möchte was ich heute so treibe? Um zehn trifft man sich für eine gemeinsame Ausfahrt in kleiner Runde.

34.008km / 25.04.2022

April 26, 2022

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ volle tausend Kilometer/ Sport & Alltag/ Bike- & Biktouren Bilder: das Espresso-Frühstück läuft und die Erkenntnis, daß man sich nicht mal mehr auf den Wetterdienst verlassen kann. Waren da nicht 80% Regenwahrscheinlichkeit angesagt? Draußen ist es furz-trocken. Nun gut, die Regenbuxe landet mal mit im Gepäck, wer weiß was noch wird?

Werden wird, daß es heute mit dem Stahl Renner eine weitere Tausendermarke durchfahren wird.

09:57Uhr: die Jobanfahrt war recht brauchbar. Leichte Bodenfeuchte und mit round about 7c° passte auch die Kleidung.

Kein Regen war zwar für’s Radfahren netter, aber das Grün könnte noch was gebrauchen. Naja, ma‘ sehen, vielleicht kommt ja noch was.

Derweil am Job in Bereitschaftsposition verharren. Fahrzeughallen sind gefegt, auch der Dreck aus den Ecken. Genauso die Tourenhalle. Frühstück mit zwei Teile Obst, Moccacino und einem Burger gab’s auch schon. Jetzt tippen und…

…warten das Arbeit kommt. Nicht schön.

Am Abend getippt: der Tag geht dann mit einer eher überschaubaren Portion Arbeit rum. Pünktlich zum Feierabend stellen sich dann doch noch ein paar Regenwolken ein.
Die Regenhose wird über gestreift und ab geht die Post.
Ja man muß schon ein wenig mehr seltsam sein, aber ich hatte Spaß am Regen. Ich habe quasi jeden Tropfen auf einen meiner Anpflanzungen fallen sehen.

(zum Aprilalbum <klick>)

Außerdem waren natürlich auch wieder die Radrouten frei. Man kommt gut an, kurz frisch machen und dann raus auf die Burgterrasse um den sportlichen Teil zu meistern. Nach dem Start wurde dann aber doch das Regentarp abgespannt. Auch kleine Tropfen machen nass und Bodenübungen im Nassen zu machen, hat nicht unbedingt was. War dann aber trotzdem schön.

Und so ist ein weiterer Tag ins Land gezogen. Mal sehen was die Woche noch so bringt? Am Job wird’s erst am Donnerstag und am Freitag für mich eine Runde geben. Bis dahin werd ich mich mal wieder in Geduld üben müssen. Bis dahin…

…Euch eine netten tag und bleibt bitte gesund!  😉

Tausender-Tag/ 51.015km/ 07.04.2022

April 8, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Bike- & Biketouren Bilder: noch hocke ich in den frühen Morgenstunden im Wohngemach, meine Espresso Bar vor mir und immer wieder fließt das aromatische Getränk über meine Lippen.

Hier drinnen schaut es schon recht manierlich aus. So wie ich das sehe sind die Fliesenlegerarbeiten final beendet und die Maler haben ihrerseits alles für ihren großen Tag vorbereitet.
Sehr gut gefallen hat mir dann die Ausführung jener Lösung an der Küchenschiebetür, die ich ja auch im Kopf hatte. Da hat das direkte Telefonat mit dem entsprechenden Handwerker doch was gebracht. Dann bin ich mal gespannt, wie das heute Nachmittag ausschaut?

Ansonsten steht für heute nach der Ankunft an der Burg ma‘ wieder meine sportliche Fitnesskur auf dem Plan, aber bis dahin muß ich erstmal kommen.

Denn eines ist zumindest sicher, es hat aktuell eine gute Brise Wind. Ob es auch noch Wasser von oben gibt, muß ich erst erspähen.

08:51Uhr: was ein Geknüppel gegen den Sturm. Puh, da hat man erneut auf der Strecke Federn gelassen.

Die Entschädigung am ersten Stop auf der Jobrunde…

(<klick> zum Album)

…mit Regenbogen am rechten Rand. Doch das Gestrampelt machte hungrig und so gab einen kleine Aufstockung an Brennstoff.

…später am Abend: die Jobrunde war ja heute kürzer und so konnte man entspannt an die Rückfahrt gehen. Etwa in Höhe der Brücke hinter dem Preußenhafen wo es für mich meistens rüber auf das Nordufer geht, hatte ich dann die Marke durchfahren. Sagen wir mal so.

Aber auch der Rest der Rückfahrt hatte durchaus seine Reize.

(Kurzfilm im Wind <klick> aber Vorsicht, erst den Ton leise machen!!!)

Es war so heftig mit dem Wind, daß auf dem Kanal nicht nur Wellen waren, sondern es gab schon Schaumkronen! Aber ich hatte den Wind im Rücken, also alles gut. Und so kam man dann an…

…konnte die üblichen Handgriffe machen und sich dann noch um den aktiven Teil des Tages kümmern. Wetter spielt fast mit, also was soll’s?

Macht Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

49.023km/ 25.01.2022

Januar 26, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ volle tausend Kilometer/ HomeOffice/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: und wie das eben so im Leben ist, die Uhr dreht sich weiter.

Montag: ich hocke in der Frühe nach dem Espresso special noch am Küchensatmmplatz, HomeOffice ist angesagt. Bisher gibt es aber keine Rückmeldung für einen arbeitstechnischen Auftrag.

Innerlich habe ich mir aber schon ein Programm zurecht gelegt. Ich werde mich so gegen wohl sieben aufs Rad schwingen und über den Standort vom Job ins nächste große Dorf fahren um dort dann mein Brot zu holen. Also eine Bäckerei Beckmanns Fahrt.
So hab ich heute wenigsten etwas Bewegung, komme raus und kann auch wieder ein paar Kilometer zusammen trommeln.

Denn mit dem letzten Wochenabschluss bei 48.911km wird dann wohl im Verlauf dieser Woche die 49tkm Marke fallen. Mal sehen wann? Am heutigen Montag wohl aber eher nicht. Also mal Abfahrt…

18:07Uhr: die unendlich vielen Zeilen zur gelaufenen Beckmanns Brot hol Tour. Zunächst ein paar Daten. Es sind dann doch knapp 68 Kilometer in 3:52h geworden. Aber in entspannt und ich bin erstaunt, wie gut das bei mir lief.

Da ich also ein Zeitfenster X (HomeOffice) hatte aber auch Montags doch irgendwie mein französisches Landbrot einholen wollte, bin ich eben mit dem Rad ins große Dorf westlich von uns gefahren.
Zunächst im Standard, wenn es sowas bei mir überhaupt gibt, dann press am Job vorbei um anschließend ein paar markante Highlights zu passieren. Den Startzeitpunkt hab ich irgendwie eher herausgezögert, die Mobilkiste könnte ja doch noch bimmeln, somit ein echter Arbeitseinsatz fällig werden. Doch mit der gewählten Strecke lag ich gut auf der sicheren Seite. Selbst wenn…, ich war ja quasi in der Anfahrt zum Job.

Ich meine ich habe so um achte rum den Stall passiert und da bis dahin nix anlag, konnte ich mehr oder weniger entspannt weiter rollen. Und so ging es über eine bekannte, aber nicht unbedingt reizvolle Strecke an der einen oder anderen Stelle vorbei.

Über den Borsigplatz ging es dann ab zum Bäckereifachbetrieb des Vertrauens.

Kurz Luft holen, an der Trinkpulle nuckeln und dann die Maske auf. Kurze Zeit später…

4 story_ergebnis

…ab in die Lenkertasche. Nach dem zumindest für mich extrem schmackhaften Einkauf ging’s an die Rückfahrt. Dabei hatte ich ein im Augenwinkel als erneuerte Radroute am Körnebach entlang als Ziel.

Doch zuvor ging es noch auf einen Schwenk an einem mir bekannten Outdoor Laden vorbei, die aber zum Glück noch geschlossen hatten.
Ohnehin hätte ich das CAADX drinnen abstellen müssen, da ich kein Schloss mit hatte. Aber so verdreckt wie es war, wäre das eher eine Zumutung gewesen.

Wenige Meters weiter, ein Radladen, auch sehr gut bekannt. Man führt seit ein paar Tagen Rennstahl als Marke. Machen auch in bunt.

Gut, bunt kann ich ja auch. Dann aber doch rüber zum nächsten Tagesziel, siehe da…

Das Teilstück war mal eine der übelsten Grobschotterstrecken die ich kenne. Schlauchplatzer durch Überfahren von aufgekantetem Steinzeug waren da keine Seltenheit.

Ach ja, für die Grafitti Liebhaber hier, wenn auch nicht in vergleichbarer Qualität, hab ich das hier.

Ab da hab ich mich dann was den weiteren Streckenverlauf anging „fallen gelassen“. In oder ab der Ecke kenn ich ja nicht nur eine Radtoute. Eine kleine Laugenstangen-Pause…

…gab’s im Naturlehrpfad Alte Körne, aber auch nur weil‘ s so schön war. Eigentlich hätte ich mir dort ein noch schöneres Plätzchen suchen sollen. Man kennt da ja noch ein paar.

Erstaunlich fand ich, wie frisch ich noch war und wie gut ich vorran kam. Das Wetter passte aber auch bestens. Zwar durchgängig bewölkt und maximal nur 5c°, dafür aber stellenweise gar kein Wind, ansonsten nur eine leichte Brise. Also heiter weiter…

Ja und wie das dann so kommen mußte, ich hatte ja vor der Abfahrt auf Grobstollenreifen-Laufradsatz gewechselt…

…also wurden am östlichen Ausgang vom Süd Kamen ein paar legger Pisten besucht. Ab da war dann aber auch klar, die ab Start fehlenden 89km mache ich nicht mehr voll. Grob fehlen derer zwanzig bis zu den 49tkm. Kann man aber mit leben, die „fallen“ dann morgen.

Mir war halt nach Caffee & Kuchen, der Mann muß halt Prioritäten setzen und so schonte ich mich mit den nicht gekurbelten 20km. Ankunft, duschen und neu einkleiden sowie Gebäck vom Discounter einholen. Hatte ich einfach Bock drauf und so zum Caffee sollte das passen.

War doch ein guter Tag, mögen die nächsten auch derartig verlaufen.

Dienstag: Blabla, der Tagesstart wie üblich halt. Der Job hatte sich am Vortag kurz gemeldet, ich habe für den ganzen Tag eine Jobrunde. Gut so. Und so starte ich den Tag des Durchfahrens der…

49.000km Marke

…mit dem ordentlichen Morgenschubgetränk. Das bedeutet dann, beim nächsten Mal sind 50.000 Kilometer fällig. Auch eine Hausmarke.
Gut, nächster Hauptaugenmerk liegt auf dem Wetter. Trocken und nur frisch, gleich mit normalen Reifen zum Job, oder doch eher feucht und damit Einwechseln des Spike-Laufradsatz? Man wird sehen. Lange werd ich mich aber nicht mehr hier aufhalten, da ist so ein gewisser Tatendrang.

08:53Uhr: der Tag war was die Anfahrt anging bestens. Zwar wie gesagt frisch aber trocken. Man kam also gut über den Asphalt und dies auch in unter einer Stunde.

Speisekarte/ Die Currywurstda es am Job die passende Runde gab, stand einer Einkehr in gut bekannter Gastronomie – Die Currywurst – nix im Wege.

Es gab dann die gewohnte Zusammenstellung der drei Ruhrpottköstlichkeiten und bei der Currywurst den Schärfegrad Nr. 5..

…ja ich würde sagen, ab Stufe 6. wird die Sache interessant. Für mich eine gewisse Grundschärfe ohne wirklich zu brennen.
Damit stünde beim nächsten Feldversuch die Zwischenstufe 5/7 an. Je zur Hälfte mit der Soße von Stufe 5. und eben Stufe 7..

Die Rückfahrt wurde ma´ wieder geschmeidig spontan aus dem Ärmel geschüttelt. Es ging über bestens bekanntes Areal der Sesekeradroute bis ins nächste Dorf, dort dann aber diesmal nicht hindurch und hintenrum wieder raus, sondern am westlichen Ortseingang schräg links raus.
Auf dieser Route landet man dann auch auf dem alten Bahndamm der ab Stockum zu Werne bis nach Unna führt. Da bin ich aber wieder schnell von runter gefahren um meine übliche Heimfahrstrecke über ein paar Nebenstrecken abzuradeln. Dunkel war es sowieso schon und mit 1c° in trocken bestes Winterwetter.

Auf der Burg angekommen nur entladen und ein nettes Bild vom Cannondale CAADX zu schießen.

Seit dem 17.11.2015 ist dieses Rad nun bei mir als Ersatz für das Volotec im Einsatz. Jenes hat bis heute nur 39.578km geschafft, ist damit aber am Limit gewesen. Der gefederte Hinterbau mit seinen Lageraufnahmen halt… *schau traurig*

Beim CAADX kann das nicht passieren, denn gefedert ist es gar nicht. Das kann ich aber verschmerzen. Auch wenn ich sagen kann, wenn ich das Volotec mal wieder für eine gewisse Strecke bewege, daß hat schon was von Sänfte.
Trotzdem würde ich das bei einer Neuanschaffung nach dem CAADX nicht wieder gegen ein gefedertes eintauschen. Der Trend ginge eher zu noch etwas breiteren Reifen. Da kann man dann noch was am Luftdruck drehen und gut ist.

Für den morgigen Tag steht ein angeordneter später Arbeitsbeginn an. Man munkelt, daß das Zeitkonto bis dahin mit einer verlängerten Anfahrt überbrückt werden könnte. *smile*

Bis dahin, habt einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉