Archive for the ‘Gravelgames’ Category

Gravel-GOLF-Ausflug/ 24.09.2022

September 26, 2022

Bikealltag/ Meet & Grete/ Rumgelaber/ car-to-go/ Bilder/ Gravelgames: jetzt mal Klartext. Es ist und bleibt doch so, wie mit dem Teufel und dem Weihwasser.

Grundsätzlich sollte der geneigte Radfahrer Besuche diverser Radveranstaltungen/ Messen nicht besuchen.

Das Risiko ist einfach zu groß doch nur wieder mit einem Haufen rationell fragwürdiger Dinge nach Hause zu kommen. Also besucht man so Veranstaltungen ohne EC-Karte und mit einem maximal überschaubaren Budget an Bargeld für die Notwendigkeiten.

Als da wäre flüssige Koffeinware und was zum futtern. Ach ja, Kleingeld für den sanitären Bereich ist auch eine gute Idee.

Noch fataler wird es, wenn man sich weder als Süchtiger geoutet hat, was ja heutzutage gesellschaftlich schon fast ein Muß ist, dies aber nicht getan hat, weil man es selbst nicht wusste.

Diese Situation trifft jetzt fast auf mich zu. Das ich eigentlich nur, schon alleine diese unterschwellige Ausdrucksweise sagt es zu genüge aus, mal schauen wollte, macht es nicht einfacher. *lach*

Genug geschwafelt. Das Kleingeld für die Herrentoilette war gut angelegt, die Veranstalter der Gravelgames hatten da einen super Service an der Hand. Kann man ja mal erwähnen.

Nachdem also die Hinfahrt mit dem GOLF geschmeidig klappte und der interne Wasserhaushalt reguliert war, wurde eine Textnachricht abgesetzt.

Es ging, ganz nebensächlich auch darum, sich mit jemandem aus dem Radforum zu treffen. Treffpunkt war dann fix ausgemacht und so bewegte ich mich dorthin.

Das wir uns fast verpasst hätten, da ich ihn nicht sofort erkannte und wir so eine kurze Zeit lang nur ein paar wenige Tische auseinander saßen, erwähne ich als kleine lustige Anekdote am Rande.

Nachdem wir uns dann gefunden hatten, wurde ein lockerer Gang über das, in diesem Jahr vergrößerte Ausstellungsgelände angegangen.

Hauptziel, Koffeinspiegel einpendeln. Da er schon länger dort war, kannte er den Stand von Segafredo, welcher aber vom Veranstalter gesponsert wurde!

Kurz um, man bekam seine Wunschgetränk umsonst, aber eine Spendenbox für ein Kinderhospiz stand bereit.

Spontan wanderten von mir zehn Euro hinein und wie sich herausstellte, gut angelegt. Grob im Vergleich, von meinem Gusto würde ich sagen, der Cappuccino war nur um Haaresbreite an dem aus dem letzten Griechenland-Urlaub vorbei. Sehr gut, so wie er sein sollte.

Und so schlenderten wir weiter. Gut, wenn auch mit Hinblick auf ein Suchtverhalten eher weniger gut, man kommt irre schnell mit den Ausstellern ins Gespräch.

Wir, also ich bin eher wohl zufällig erstmalig bei E-thriteen hängen geblieben.

Auf dem weiteren Weg wurden diverse Anbieter passiert und hier muß ich aber sagen, sah zwar stellenweise cool, auffällig und auch mal orginell aus, aber einen richtigen Reiz löste das bei mir nicht aus.

Irgendwie sind wir dann dort gelandet, wo ich eigentlich hin wollte. Bei Dinolfo Cycles wurde dann von mir aktiv das Gespräch gesucht und ein paar mehr technische Fakten abgeklopft. Soweit so gut. Interessant war an diesem Stand, daß man mit einem Biketaschenschneider Reisefix zusammen arbeitet.

Irgendwo auf diesem Zeitstrahl hatte dann der Kollege ein weiteres Treffen mit einem anderen Bekannten und ich klinkte mich dann aus.

Und so wartschelte ich nochmals über die Ausstellungsfläche und blieb an einem eher unscheinbar und zudem eher kleine Stand hängen.

Der Stand in der Größe eines typischen Gartenpavillon mit einem echten Landrover dazu verbarg in einer hinteren Ecke ein Rad, daß es schon optisch in sich hatte.

Der gute Mann unterhielt sich gerade mit einem sehr sportlich gekleideten Radler und ich gesellte mich dazu.

Mir fiel sofort auf, daß die dargebotenen Informationen nicht dem üblichen Highend glichen. Kein Glanz, kein Schimmer alles irgendwie greifbar. Überzeugend.

Und als der eine Radler sich weiter auf machte, glitt ich quasi in das Thema ein.

Finnbar Trout Cycles nennt sich die Rahmen/ Radbauschmiede mit Sitz in Köln. „Fein, auch nicht so weit weg“, dachte ich.

Letztendlich schweißt er die Rahmen selbst zusammen und zwar nach Kundenwunsch. Wenn nötig auch nach Kundenmaß, also Bikefitting.

Das ein Rahmenbau im Standard ohnehin ein Vermessen des zukünftigen Besitzers mit sich bringt, erwähne ich hier trotzdem. Bikefitting ist da aber noch eine Stufe präziser.

Aufgefallen ist mir der Stand übrigens, weil auch er einen Stahlrahmen in unlackiert als Musterstück stehen hatte.
Der „Trend“ von Dinolfo Cycles ist also nicht ein Alleinstellungsmerkmal.

Der hellblaue Flitzer in der hinteren Ecke ist dabei ein Edelstahlrahmen. Auch eine feine Sache, weil eben noch materialbeständiger. Also durchaus ein Argument für meinen Plan Zen.

Auch meinen Überlegungen zu einem geraden Lenker und damit keinen Rennrad-Lenker, konnte er folgen. Ebenso in Sachen Schaltung hatte er eine Lösung zur Hand.

Sram als Zulieferer bietet da zur Zeit als einziger die Möglichkeit eine Gravel/ MTB Schaltgruppe mit einem geraden Lenker zu bedienen.
Und, das ganze noch per Funk, was dann wieder weniger Kabelkram und Anfälligkeiten (mein ganz spezielles Thema) bedeuten würde. Funkt wäre dann nur noch den Akku am Schaltwerk laden und das bekomm ich wohl hin.

Alternativ wäre noch Campagnolo zu nennen, die wohl auch in Funk machen. Beide, also Sram und Campagnolo aber nur als 1-fach Gruppe.
Bedeutet man hat an der Kurbel nur noch ein Kettenblatt und dann natürlich auch keinen Umwerfer mehr.

Zu prüfen wäre hierbei nur, wie sind die Abstufungen an den dann verfügbaren Kassetten (bei 11-fach und bei Campagnolo für 12-fach). Zu checken wäre auch die Preislage solcher Kassetten.

Kurzresume

Letztendlich muß ich sagen, alles was ich dort an Herstellern auf den Gravelgames gesehen habe, ist nett hat mir dann aber nicht so viele nachträgliche Gedanken gebracht, wie dieses Gespräch.

Und so saß ich dann bei der obligatorischen Currywurst-Pommes-Mayo, gleiche Bude wie im letzten Jahr und ließ den netten Tag passieren. Auch das persönliche Treffen mit dem Member of Radforum fand ich extrem nett. Insgesamt was sowieso entspannend.

Heimfahrt in slow-motion, der GOLF kann auch locker unter 5l/ 100km., bei 4,8l/ 100km um genau zu sein stand der „Zeiger“ als ich den Zündschlüssel gezogen habe.

Noch mein kleiner Tipp eventuell an den Veranstalter der . Eventuell ist es einen Überlegung wert noch einen kleinen Bereich für Bikepacker anzubieten. Das ist ja nicht nur ein Trend in stetig, sondern könnte auch weitere Interessierte locken, vor allem nicht mit dem Auto zu kommen.
Falsch wäre dann natürlich nicht, wenn auf so einem Areal auch ein paar Bäume mit Abstand grob 5m stehen würden.  😉

Ja und das war dann die Story vom Wochenende, also von dem Samstag.

Euch noch einen gut brauchbaren Wochenstart und bleibt bitte gesund!  😉

Gruß & Gravelgames 2022/ 24.09.2022

September 24, 2022

Bikealltag/ car-to-go/ Gravelgames: irgendwie bin ich an die Infos zu den diesjährigen Gravelgames 2022 gekommen. Die finden diese Wochenende statt und da ich ja letzte Jahr schon dort war, kann man ja mal hin.

Terminlich ist das eher ein Fingerspiel. Denn wir haben für heute Karten für einen Freilichtbühne und das startet halt am Abend. Bis dahin sollte ich also wieder im Lande sein.

Nun, da es letztes Jahr dann doch noch sehr gut warm und mit der fetten Baustelle gab es auch gut was an Umleitung. Kurz um, die Fahrt war zwar machbar und irgendwie dann auch nach meinem Gusto, doch netter wäre eben – netter.

So kamen dann eben…

(Kilometerstand aus 2021 dorthin & zurück)

…hin und zurück an einem Tag zusammen. Da ich aber kein Freund von Hausruckaktionen bin, griff ich also zum Golf. Also ganz „fett“ mit dem Auto vorfahren, seine kleine Runde drehen und dann wieder zurück zur Burg.

Nun stellt sich aber auch zunächst mal die Frage, was ist der Plan? Nun ganz einfach. Steelisreal – Dinolfo Cycles wird wohl auch dort sein und dann könnte man sich so ein Teil ja mal angucken.

Ansonsten gucken, ein bisschen stöbern, Currywurst-Pommes-Mayo schnappen und eventuell noch wo einen Espresso schlürfen.

Ach ja, gleich treff ich mich noch mit einem Radforum Member.

So bis dann. 😉

 

Gravel-dings-bums/ 32.776km/ 26.09.2021

September 27, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-15/ Biketouren/ Gravelgames/ Touren 100+/ Bike- & Biketouren Bilder: es ist bzw. war mal wieder soweit, eine irgendwie nette Geschichte an einem Sonntag.

Mit dem erneuerten Antrieb grob in Richtung alte Heimat gondeln und dem Sonntag einen Sinn geben, vor allem irgendwie herrlich sinnlos. Ziel war-ist die Gravel Games besuchen.

Gemutmaßt sind die Gravel Games für mich nicht die Attraktion. „Gravel“ fahre ich teilweise täglich und auch Strecken neben denen die der normale Alltagsfahrer als noch gemütlich betrachtet, kann ich genug ausschöpfen.

Kilometer machen bis die Beine brennen muß ich auch nicht. Mit 200 Kilometer in der Woche als ganz normal, stimmt die Statistik.

Leute treffen, ja das kann man mal machen. Ob wir dann wirklich gleichgesinnt sind, spielt auch nicht die Rolle. Ich bin da tolerant genug. Jeder so wie er mag.

Denn noch, kann man ja mal machen, gucken und hoffentlich keine echten reizvollen neuen Goodies oder gar größere Sachen sehen.
Von Lifecyclemag, die wohl auch dort verweilen, könnte es eine Tasse werden. Soviel also dazu.

Der weitere Plan, wach werden, Espresso-Frühstück, anziehen und dann Abfahrt. Und so wurde das dann auch gezaubert. Die nächsten Zeilen…

19:52Uhr: …wieder auf der Burg angekommen, 112km und 4,1l Trinkwasser später. Insgesamt ist diese Runde gut gelaufen, sehen wir mal von der einen oder anderen Baustelle ab. Und natürlich von dem Wetter.
Gut, man(n) hätte es auch schlechter treffen können, aber für meinen Geschmack war das schon wieder eine gute Spur zu warm. Ich fang mal vorne an.

Abfahrt, ab auf die Rennbahn und dann so am Job vorbei, den einen oder anderen Schlenker über bekannte Piste. Gut zügig kam ich voran und so wurde mit dem Fortlaufenden die erste kurze Pause geplant. Die fand dann am Regenüberlaufbecken kurz hinter Dortmund Mengede und halt vor Ickern statt. Um genau zu gehen damit auf der Emscherradroute.

Der hohe Turm bot Schatten und eine zumindest zarte Brise kühlte zusätzlich. Die griffbereite Pulle vom Rest trinkend geleert und dann nachgefüllt. Nach eineinhalb Stunden Fahrzeit hatte ich gute 35km runter gerissen. Es lief also gut.

1 wasseroause im schatten_ergebnis

(Tagesalbum <klick>)

Und auch die Strecke über die Emscherradroute war alles andere als beklagenswert. Ganz im Gegenteil bis Ickern kann man nun komplett durchfahren und auch der Weg bis Henrichenburg war gut brauchbar. Nur das letzte Stück, da ist man noch am zaubern.

Das Stück über den Rhein-Herne-Kanal ist natürlich immer noch extrem mistig. Gerade für Radler die aus der anderen Richtung kommen, ist das echt gefährlich. Eine Lösung? Mal sehen.

Dann ging es aber los, die erste fette Baustelle war für die Mündung des Suderwicher Bachs in die Emscher.
Da hat man nicht nur einfach den Suderwicher Bach in die Emscher laufen lassen, sondern ein wirklich großes Areal in den Umbau oder wie man das nennen mag, mit einbezogen.

So wie ich das gesehen habe, waren mindestens zwei Natursteinringfundamente sichtbar. Was das auch immer werden mag? Auch gegenüber am Südufer der Emscher ist man schwer zu Gange um Erdreich zu bewegen. Wenn man sich das genauer anschaut, ist da fast nicht mehr zu erkennen.

2 emscher-suderwicher bach baustelle_ergebnis

Dann kamen noch drei Baustellen.

Die erste in die ich gelangte macht in Höhe der quer führenden Bahntrasse nach oder von Pöppinghausen ihren Anfang. Ganz dumm ist, man steht vor der verrammelten Strecke, hat aber keinerlei Umleitungsschilder.
Jetzt muß ich an der Stelle einwerfen, das ich ja die Ecke zumindest vom Kartestand her kenne, sowas wie einen Kopfkompass habe und mir mit dieser Kombination sehr gut vorstellen konnte, wie ich zu fahren habe um wieder dahin zu kommen, wo ich hin will. Ebenso kenne ich vom Job aus dem Blickwinkel des PKW-Fahrers das andere Ende dieser Baustelle.

Leute die das alles nicht als Hintergrund haben, ortsfremd sind und auch nur stur einer aufprogramierten Naviroute folgen, sind quasi chancenlos und werden mehr oder weniger umherirren.

Gut, ich bin dann rechts raus, bis zur längsseits verlaufenden Straße und dann da eben entlang, bis zu der Stelle wo ich das andere Ende kenne. Da gab´s dann die nächste Überraschung. Auch dort war selbst für mich nach einigen Gucken nicht ersichtlich, wie man wieder auf die Emscherradroute stoßen könnte.

Nach ein wenig rätsleraten hatte ich es dann und landete wieder an der Baustelle vor dem Südfriedhof. Das Ding kenn ich ja nun auch schon zu genüge und muß sagen, in den zwei Jahren hat sich da nicht viel getan.
Anstatt die Leute nicht die paar hundert Meter fertige Route fahren zu lassen, sollte man dort mal endlich eine gescheite auch schnell für Radfahrer ersichtliche Leitung einrichten. Vielleicht bin ich dort aber auch nur an dem Umleitungsschild vorbei gebrettert?

Also abermals durchkämpfen, bis ich dann kurz hinter dem Herner Hafen vor der nun aber für mich letzten Baustelle stand. Da ich eh den Wasserhaushalt regulieren und nachfüllen mußte, hab ich mir das mal kurz auf der virtuellen Karte angeschaut und abgespeichert. Wieder Go um dann fest zu stellen, daß die Herren Bauarbeiter eine kombinierte Radwegbenutzungspflicht unter der A43 hindurch eingerichtet haben.

*Ironiemodus an* Wie rücksichtsvoll sie doch sind. *Ironiemodus aus* Alder, wieviel Kisten Bier die da schon weg hatten, ist schon dramatisch. Der Geh-Radweg-Kombi hat geschätzt mal 60-80cm Breite und führt zudem über Baustellenwerkstoffe aller Art. Vorzugsweise Schotter und Sand.
Ich hab’s dann vorgezogen auf der Straße zu fahren. Wenn man ein Beispiel für einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr sucht, da bitte hat man ihn.

Ab da ging es dann aber wieder in flotter gewohnter Fahrweise weiter. Letztendlich hatte ich dann aber das Ziel fest vor Augen…

…die Zeche Ewald und dessen Förderturm, die Anlagen und dann das Areal der Gravel Games. Bis dahin war schon der eine oder andere Liter Trinkwasser durchgelaufen, eventuell doch zu wenig? und Brennstoff sollte dann auch in ausreichender Menge zugeführt werden.

Am Eingang zu Gelände bekam jeder ein Schlüsselbändchen (was man beim verlassen wieder abgeben hat), damit man so wohl die Besucherzahl regulieren konnte. Gut geregelt.

Ich schob meinen Stahl Renner über das Gelände, vernahm umgehend das viel Bling-Bling vor Ort war und auch die diesem Typ zugetane Kundschaft.
Rechts außen im ersten Drittel eine Futterbude nach Ruhrgebietsart und mal keine Megaschlange davor. Den Stahl Renner an einer Parkstange aufgehängt, Wass schon seltsam aussah, neben den ganzen blank geputzten Carbon-Bikes und sich eingereiht. Die Sonne brannte etwas und irgendwie fühlte ich mich…

…verschwitzt!

Nachdem ich die Bestellung aufgegeben hatte wurde artig gewartet und sich dann ein Plätzchen auf einer Bank gesucht. Schattenplätze waren aus. Den Stahl Renner gut im Blick und im rechten Augenwinkel einen Stand von Tout Terrain, wo ich schon vor der Bestellung mal ein Auge drauf geworfen habe.

Nach dem all zu köstlichen Mahl hab ich da nochmals ein Auge drauf geworfen, aber man war informativ schon ausgelastet. Also bin ich weiter rum. Der nächste Halt war dann eher zufällig, oder wegen der auffälligen orangen Rahmenfarbe beim Drössiger Stand.
Dort wurde ich auch angesprochen und so wechselte man ein paar Worte. Nette Dinger diese Bikes, aber von der Technik her nicht das, was ich mir vorstellen könnte. Um genau zu sagen – das falsche Tretlager.

Leider gab es doch keinen Stand von Lifecyclemag. Da werd ich die Tasse doch wohl bestellen müssen. Überhaupt hab ich keine bekannten Gesichter gesehen. Jetzt so mit dem Hiersein tauchen natürlich die Meldungen bei Instagram und What´s Up auf. Aber nun gut…

Ingesamt war mir das da aber alles zu hibbelig, voll und vor allem – warm. Und überhaupt, nach dem Mittagessen Espresso-Pause wo in Ruhe zu machen. Die Runde beendet und sich dann irgendwie vom Acker gemacht.

Kurz nach der Abfahrt, an einem Aufstieg zur Halde Hoheward fand ich eine Bank im Schatten und relativ windstill war es dort auch.
Also sich erstmal einen kleinen Espresso zubereitet, noch ein wenig Naschkram dazu und anschließend sich schon die Rückfahrtroute ins Navihrin eingebrannt. Ganz so lange dauerte diese kleine Pause dann aber doch nicht, so langsam zog es mich heimwärts. Eine Dusche und die Klamotten in die Wäsche, das war mal so ein Plan. Also wieder zügig los.

Die eingebrannte Route fluppte saß bestens, auch die anderen restlichen Meters wurden gekonnt abgespult.

Und dann wieder auf der Emscherradroute in Richtung Dortmund Mengede, endlich hat man das Asperrgitter, auch gerne als Gängelgitter, halbiert.

Mann o mann, wieviele jähre hat mich das Ding genervt!? Von Osten kommend geht es ja recht gut bergrunter. Das hat man, entsprechendes Fahrgeschick und nicht all zu viel Tempo vorausgesetzt, noch irgendwie hinbekommen.

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Aber berghoch war jedes Mal absteigen angesagt. Dabei stellte sich mir immer wieder die Frage, wozu? Denn welcher PKW würde überhaupt durch diese schmale Lücke passen. Aber nun hat man das endlich behoben.

Zum Ortsausgang Mengede hin schlug ich dann eine andere Route ein, auch wenn sie etwas holperiger war, netter als die blöde lange Straße hoch zu kurbeln war es allemal.

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Überhaupt war dies dann noch mal geänderte Strecke nicht ganz so uninteressant. Man kam recht gut vorwärts, hatte recht wenig mit Kraftverkehr zu tun, nur die eine Baustelle an einer Unterführung war natürlich im Weg. Umleitung, diesmal aber ausgeschildert.

Dann ab durch den westlichen Rand von Lünen, runter zum Channel und eine letzte Pause. Wolken hatten sich vor die Sonne geschoben, das Thermometer war auf nur 20c° gesunken. Zu spät, denn Radbuxe war gut durchnässt und auch das Funktionsträger-T-Shirt alles andere als frisch.

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Ein Apfel als Vitainspender, ein Nugatriegel aus der Verpackung gefummelt, eine wahre Geschicklichkeitsübung will man keinen klebrigen Finger haben und noch mal blöd die bekannte Gegend angeschaut. Ja es war viel Volk unterwegs.

Dann die restlichen Meters runter gerissen, wieder auf der Rennbahn, diesmal aber komplett durch. An einem so verkehrsarmen Sonntag kann man das locker bringen. Die Ampel an der Ortsdurchfahrt nervt sonst einfach nur. Als Fußgänger und Radfahrer hat man an drei Ampeln zu warten, die natürlich nicht direkt hintereinander schalten, auf der Fahrbahn ist nur eine Wechsellichtanlage zu beachten.
Ankunft 112km und 4,1l Trinkwasser liegen nun hinter mir. Wo das Wasser geblieben ist, merke ich zumindest zu einem Teil an der auf der Haut klebenden Kleidung.

Abladen, klar Schiff machen, Route & Bilder hochladen, duschen und den Bauch vollschlagen. Tippen.

Ja das war’s dann mit dem Sonntag, möge die restliche Woche geschmeidig laufen. Habt einen netten Tag und bleibt gesund!  😉