Archive for the ‘05. Bilder & Bikebilder & Videos’ Category

Mal wieder… Restwoche/ 57.078km/ 27.01.2023

Januar 29, 2023

Bikealltag/ The Cure – Forest/ car-to-go/ Winterfahrten/ Bilder: der Tag nach dem Tausender beginnt leider ganz ohne Radfahren.

Donnerstag: GOLF fahren ist angesagt, weil es am späten Nachmittag einen bildgebenden Prozess in einer Röhre geben soll. Der Orthopäde bei dem ich letztens war wollte da was besser beleuchtet haben.
Ich mag ja so Tage ohne Radfahren. *rümpf die Nase* Ob ich das, also die wegfallenden Streckenmeters noch nachholen kann? *lach*

05:46Uhr: ich habe bereits den Espresso doppio geschlürft und hocke nun im I-Net rum.

Musik Maschine: beim Thema Schallplattenspieler bin ich gestern weiter gekommen. Dank der Hilfestellung im Dual Board (Forum für Dual Geräte Liebhaber) hab ich nun diesen Subteller (da wo der Antriebsriemen drum läuft ab bekommen und könnte nun weiter machen. Das war dann ganz schön tricky, denn im Grunde wären drei Arme & Hände besser gewesen.

Für brauch ich aber erstmal ein wenig Alkohol zum reinigen des Gleitlager und dann Haftöl. Da beides nicht im Hause ist, will das besorgt werden. Aber da ich ja heute mit dem GOLF unterwegs bin, sollte sich da was machen lassen.

*am späten Nachmittag*

…ein Besuch im Baufachmarkt brachte zumindest Haftöl für ein paar Taler in meinen Besitz.

Alkohol zum reinigen des gut gedienten Gleitlager war nicht auf zu finden, auch wenn ich explizit nachfragte. Verwiesen wurde ich nur in die Malerecke, was dann auch entsprechende Ergebnisse mit sich brachte.
Pinselreinger, Nitroverdünnung, Wachbenzin etc. und das alles in entsprechenden Gebinden. Was bitte war nochmal so schwer an der Frage nach – Alkohol???

Also doch nochmals wo in einen Drogeriefachmarkt huschen und dort nachfragen.

Moto G30: …und dann hat mein Motorola G30 über Nacht ein Update bekommen. Warum muß der ganze technische Kram immer auf einmal kommen? *lach* Neustart mit den ganzen Pin-Nummern war wie üblich-nötig. Wie ich das liebe am frühen Morgen.

Egal, ich kram jetzt meine Sachen zusammen, spüle die Bialetti und fahr dann mal zum Job. Nicht das ich gleich noch im Stau stehe.

Am Abend, im Wartezimmer: da sitze ich nun und warte.

Die Fahrt quer durch das Mega-D-Dorf war gelinde gesag, man entschuldige diese Ausdrucksweise…

…zum kotzen!

Gut, war natürlich blöd. Aber ein Unfall auf einer der Hauptachsen verursachte eine guten Rückstau.
Dann war da noch diese Baustelle wo man zwei Spuren zu einer führte und dann die Baustelle über eine fette Kreuzung umfahren mußte. Ebenfalls nicht fehlen durfte dann natürlich nicht die Zufahrt zu der anderen Hauptachse.

Ja, war schon nett. *würg* Zu Fuß wäre ich wohl schneller gewesen. *lach*

Aber jetzt hab ich’s ja. Nur gleich wird sich die Frage der Rückfahrt stellen. Wir werden sehen.

Spät am Abend: die Rückfahrt ging dann so, war halt nur super spät. Unter normalen Umstände wäre ich schon an der Futtertheke gesessen, alias Küchenstammplatz und dies in geduscht. So ging es direkt ans Abendbrot und erst danach in die Dusche. Entsprechende mistig kam man in den Schlaf, raus war der Mann aus seinem Rhythmus.

Freitagmorgen: das Tagesziel erreicht, aufgestanden und die ersten Zeilen tippend am Küchenstammplatz. Gleich geht’s los, rauf aufs Rad und damit ab in die Restwoche. Endspurt.
Ob mir heute einen Bewegungsausgleich auf dem Rad schaffe, oder doch noch einen sportliche Einheit lass ich mal offen? Da wäre ja auch noch der Samstag als Trainingstag.

10:22Uhr: die Jobrunde läuft so vor sich hin, ich zeichne diese mal mit meinem Bryton Tacho auf.

Die Befestigung des Bryton ist jetzt kreativ, nicht ganz serienmäßig. Geht aber für diesen Zweck.

Der Hintergrund ist, so kann ich sie später exportieren und in meinem Google Maps Account speichern. Falls dann mal jemand aus dem Kollegenkreis die Route aus GPX Datei bräuchte, kann ich sie ihm zukommen lassen. Ansonsten…

… was für eine Jobanfahrt! Hatte mich für eine Streckenkombination aus Lippeauen und dann erneut am Lieblingsaussichtsturm vorbei entschieden.

(Januar Album <klick>)

Bei der letzten Fahrt hatte ich da ja einen Kurzstop gemacht und zwar…

…um an den mittig auf dem Weg stehenden Absperrofosten die Sichtbarkeit zu optimieren. Insgesamt mußte ich feststellen, daß es im Gegensatz zum Vortag deutlich wärmer geworden war.

Half aber alles nix, groß was unterwegs zum ausziehen hatte ich nicht. Erst ab dem Preußenhafen wurde die letzte Schicht an Handschuhen abgelegt. Ansonsten gemächlicher rollen lassen.
Den Wind konnte ich übrigens in seiner Windrichtung nicht ganz zweifelsfrei zuordnen.

Laut Wetterfrosch ist das Nord-Ost, was passen könnte. Aber wie gut die Brise weht, das konnte ich nicht ausmachen. Bleibt also spannend bis zum Schichtende. Ach ja…

Musik Maschine II: in einer Apotheke konnte ich Alkohol besorgen um das Gleitlager am Schallplattenspieler zu reinigen.

13:46Uhr: es gab dann doch keinen Kleine (Espresso) leckeren. Die Zeit passte nicht, aber nun gut.

Am Abend: und dann ging es an die Nachhausefahrt. Kurz vorher noch einmal mit dem Ölkännchen an der Kette entlang gerutscht.
Da die Sache mit der Windlage recht schnell klar war und sich so die Aussage der Wetterfrösche mit Nord-Ost bestätigte, wurde erst mal eine grobe Richtung eingeschlagen. Die lautete via der Sesekeradroute in Richtung Osten und dann mal gucken wie weit ich komme und was geht?

Was geht?

Denn inzwischen war mir auch eingefallen, daß es da am östlichen Rand von Bönen noch einen Wald gab. Der liegt auf einem guten Hügel und wir, also eine Arbeitskollegin und meiner einer, kamen die Tag drauf zu sprechen. Sie geht halt dort mit dem Hund und fand der Wald sei sehr schön. Ich war da seinerzeit mal noch mit dem Volotec und konnte mich nur so dunkel an den Wald erinnern.

In Anbetracht das ich eventuell gut mehr als 50 Kilometer gegen den auchrehct winterlichen Ostwind fahren könnte, lockte ein Ausflug zwecks Wiedererkundung dieses Areal doch gut. Erschwerend kam dann hinzu, daß die eine oder andere Nieselregenwolke über mich hinweg zog.
Zwar nix wildes, also im Bereich erhöhte Luftfeuchtigkeit, aber wer weiß. Tja und bei 50km geradeaus wären auch noch gute zweieinhalb Stunden Fahrzeit im Raum stehend.

Das könnte also spät werden und eine zumindest von der Strecke her Abkürzung käme dann gut. Naja und wenn man dann schon mal so auf den Bodenhucke zufährt…

…das Ziel vor Augen, dann kann man auch mal gucken was dort so los ist. Insgesamt war diese Aktion jetzt ganz ach meinem Gusto, schade war nur, ich hatte gar keine Karte zur Verfügung, wo welcher Weg denn jetzt dort im Wald herrührte. Und so schlug ich mich mal intuitiv irgendwie da durch, oder auch mal am Waldrand entlang.

Eine Wanderhütte war zwar vorhanden und würde auch bei ordentlichem Regen guten Schutz bieten, saht aber ehr so lala aus. Da könnte man mal ein wenig klar Schiff machen. Die Hütte selbst, aber auch drumherum. Wobei ich jetzt sagen muß, Müll hab ich dort gar keinen gesehen. Hat mich schon ein wenig gewundert.

Nun gut, war trotzdem nett dort durch zu fahren und sich mal ein wenig um zu schauen, aber bei mehr Zeitfenster und auch ein zwei Grad wärmer, aber vor allem mit etwas mehr Karte, könnte das nochmals interessant sein. Gibt schon nette Ecken hier. Ich bin dann irgendwie am Nord-östlichen Eck raus, wenn ich mich so grob erinnern könnte. Da ging es dann recht direkt ins Dorf.

Die Weltstadt Bönen hat viel zu bieten. Die Frage ist nur, was? Hier und da gibt es als Häuser, also so richtig alte Häuser. Und die Eisdiele ist ein Highlight von Bönen. Sie hatte schon geöffnet.

Eisdiele, eventuell doch mal schnell rüber düsen auf ein leckeres Eis? Aber irgendwie sollte ich ja nun doch nach Hause kommen. Das Rad wegstellen und entladen, in die Dusche hüpfen, sich den Wanst voll schlagen und dann wieder vor dem MacBook Air diese plöden Blogberichte tippen. *grins*

Ich bin dann auf einem der üblichen Wege bis an den Rand zum Claim. Dann aber doch das letztes Bild, auf den heimischen Boden, viele Meters waren es nicht mehr.

Wahrscheinlich auch schon tausend mal abgelichtet, ist aber auch egal. Ziel erreicht, zumindest eines der beiden und damit stand dann dem Wochenende nix mehr im Wege. Soviel also dazu.

Macht Euch einen schönen Sonntag und bleibt bitte gesund!  😉

Espresso-Morgengruß/ 27.01.2023

Januar 27, 2023

Bikealltag/ Morgengruß/ Bilder: ich hatte ja die Tage schon darüber berichtet und heute finde ich passen die Bilder.

Ich war dann doch am Mittwoch im Einzugsgebiet von Kijamii Caffee in Witten und auch die Zeit passte. Nachdem ich das fast-Kunststück der Parkplatzsuche gelöst hatte, betrat ich also die Lokalität.
Ich war auf‘ s angenehmste überrascht das es sich so viele Besucher bequem gemacht hatten.

Das freute mich nicht nur für die Gäste, sondern auch für die Inhaber. Zu dem war es wohlig warm im Innern und ich überlegte glatt, nicht doch auf den kleinen Espresso Platz zu nehmen.
Doch ein ebenso netter großer Stehtische direkt neben der Theke lud mich Alas Alternative ein.

Mein Wunsch nach diesem kleinen aber kräftigen Getränk wurde vernommen und sogleich serviert.
Schwups, da stand er nun, gereicht mit einem Glas Wasser.

 

Ich nippte zunächst dran, dann wurden zwei kleine Löffel braunen Zucker hinzugefügt. Umrühren und in wenigen Schlücken trinken.

Das Aroma? Nun, ich würde sagen kräftig, eine Spur Bitterheit aber eben noch von der angenehmen Art. Dann noch cremig und leicht blumig. Interessant auf jeden Fall.

Aber wie das leider so ist, auch dieser Kleine dauerte nicht lange. Zum Glück, denn man hatte ja auf der Jobrunde noch ein, zwei Stationen ab zu fahren.

Am gestrigen Donnerstag passte das leider nicht ganz so. Natürlich wäre auch erneut die Parkplatzaufgabe vorne an gestanden. Aber mal sehen, eventuell heute?

Euch noch einen netten Tag, ja ich weiß, ist nicht einfach bei dem feucht-kaltem Wetter. *brrr* Aber gesund sollt Ihr trotzdem bleiben.  😉

Tausend voll/ 57.022km/ 25.01.2023

Januar 26, 2023

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Winterfahrten/ Bilder/ Sport & Alltag: das Leben geht weiter und wie schon angekündigt hat das CAADX seinen nächsten 1.000 Kilometer runter gespult.

Auch wenn die letzten Tage nicht immer ganz so lustig waren, aber es läuft weiter. Und – der nächste Frühling kommt bestimmt.
Also mal Abfahrt. Draußen ist noch die restliche Nacht angesagt und auch merklich einen Tacken erfrischender. Doch die Kleiderwahl passt.

Ich rolle auf eine Schleife durch die Lippeauen, wähle dann noch die Strecke am Lieblingsaussichtsturm vorbei, wo ich ein paar Meterweiter kurz anhalte. Ein Handgriff wird erledigt, ein Bild wird gemacht.

(Januar Album <klick>)

Nach dem Neustart wird klar, auch wenn es gute -2c° hat, dank geringen Windaufkommen passt das gut.

Überhaupt Wind. Aus welcher Richtung kommt er denn heute? So am frühen Morgen kann ich das nicht ausmachen, ich werde also das Schichtende abwarten müssen.

Apropos Schicht, dort mal wieder eine kurzfristige Planänderung für mich. Aus Eier schaukeln und Langeweile wird nix. Ich vertrete die Jobrunde, wo ich die Tage mal für zwei Tage drauf war.

Gut so, ich habe zu tun.

Für den Feierabend stünde nach der Ankunft dann das Rücken-Rumpf konzentrierte Training an. Jenes aber im Dachgeschoss, also im Warmen und bei der Musik Maschine.

Tagsüber: …kreis ich in Witten meine Jobrunde ab und habe von einem Standort aus einen guten Blick auf den Rheinischen Esel.

Steht auch noch auf meiner to-do-Liste für Radtouren. Hat sich aber seit Jahren noch nicht ergeben. Muß ich mir mal vornehmen wenn das Wetter besser passt. Jetzt wo man schon eine neue Brück über die Pferdenbachstraße gebaut hat und auch die Radtrasse gut in Schuss zu sein scheint.

Schichtende: gesagt, getan und der Mann hatte sogar noch Glück. Der Wind kam zwar nicht aus der gewünschten Richtung, hielt sich aber, was die Intensität anging im normalen Umfang. Kann so bleiben.

Am Preußenhafen zu Lünen stecken nun die frischen Bäume im Boden, mal schauen wie das so wird? Die Rückfahrt ist unspektakulär, aber recht frisch. Ich erreiche die heimische Burg und muß natürlich ein Bild vom CAADX machen.

Da ist es also nun und rollt so vor sich hin. Kann so bleiben, auch wenn man so seine Idee hat. Aber davon sprach ich ja bereits. Kleinkram halt.

Euch noch einen netten Tag und bleibt bitte gesund! 😉

 

 

Antrieb in der Kälte/ 56.981km/ 24.01.2023

Januar 25, 2023

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bilder: nach der letzten Woche ist schon fast gewiss, es wird eine weitere Tausendermarke für das CAADX fallen. Sind ja nur läppische 109km. Wann genau, schauen wir mal.

Montag: auch wenn der gestrige Sonntag so – irgendwie – war, schau ich schon ein wenig neidisch auf jene die sich ein paar mehr Tage Griechenland gönnen. Ist schon ne´ nette Ecke dort, hat mir ja immer gut gefallen.

Durchhalten

Hier hingegen wird es wohl vom Wetter her noch dauern bis es mal ohne längere Anziehorgie nach draußen gehen kann.
Da ist schon so ein wenig Zähne zusammen beißen angesagt und gut planen was man wann macht. Zur Zeit vermisse ich am meisten, daß ich nicht mal eben eine verlängerte Radrunde machen kann oder sollte ich lieber sagen will? weil es dann doch vom Wetter her stellenweise echt ungemütlich ist. Aber wenn man schon mit dem Rad nix zaubern kann, dann könnte man doch so outdoor was machen. Aber auch da zieht es mich zur Zeit nicht ganz so raus. Durchhalten, kann ja nicht mehr ganz so lange dauern.

Ein Geschenk

Kontrollgang vor der Burgpforte, anziehen und nach draußen stiefeln. Überraschung, auch wenn es nur knapp was über 0c° hat, es ist wärmer als es auf dem Thermometer ausschaut. Auch der Grund ist fix ausgemacht.
Es ist tatsächlich fast windstill. So kann ein Geschenk bitte immer sein!

Ich rolle los, auch die ummontierten Spikereifen tun ihren Dienst bestens. Man kommt sehr manierlich vom Fleck, der Bryton Tacho zeigt fast durchgängig über 20km/h.

Ohne große Anstrengungen und entsprechend schweißlos rolle ich daher. Auch am Job ist es entspannt.

Feierabend: man rollt los und schwenkt noch am nahen Seepark Lünen einmal um den See rum. Die Ansicht ist schön, auch wenn der Himmel eher einen auf grau in grau macht.

(Januar Album <klick>)

Im weiteren Verlauf rolle ich wie üblich zur Burg zurück, da ich aber noch ein wenig Bewegung brauche, der Tag als Beifahrer war eher inaktiv, gibt’s eine kleine halbe Stunde Extra im nahen Wald.
Zum Abschluss fehlen nur noch 58 km bis zu den 57.000 km für das CAADX.

Dienstag: ein weiterer Tag beginnt wie er stets beginnt. Noch läuft der Espresso doppio über die Lippen. Draußen, noch vor dem Ende der Wirkung des Koffein, wieder gut frisch. Ankleiden und dann raus.

Echter Winter

Gut gekleidet tritt man vor die Tür und geht um die Burg zur Fitness-Garage. Der Wind kommt mit der Kälte aus dem Osten. Das ist der echte Winter!

Nicht dieser „falsche“ Winter, der die letzten Tage aus dem Westen oder gar dem Süd-Westen kam.
Tatsache ist, mit diesem Ostwind hat man auch Rückenwind.

Abfahrt, einrollen und oben auf der Rennbahn angekommen fräsen die Xerses Spikereifen fast eine Schneise in den Asphalt.
Es geht gut voran, lange wird die Fahrt nicht dauern (unter einer Stunde/ nicht gut für den Winterpokal)und anstrengend wird sie auch nicht.

Am Job angekommen ein kleines Personal-Tetris, ich habe zu tun. Gut so, dann gibt’s keine Langeweile.
Die Gedanken schweifen schon zu der Heimfahrt mit dem Rad. Gegenwind wird man haben. Wieviel, wie kalt wird es und dann, woher wird mich der Weg führen?

Schlickrutschen

Es ging dann am Südufer des Channel entlang, warum auch immer. Denn einige Abschnitte, meist jene mit Abraumboden vom Bergbau aufgebaut, boten für fast alle Arten von Fahrradreifen nur einen feinen Schmierfilm an der Oberfläche. Die gepaart mit dem frostigen Gegenwind ergab jetzt sowas wie einen Schleppanker. Aber man kennt das ja schon.

Zur Belohnung ging es auf zwei Runden durch den keinen Wald an der A1, oder um das Bodendenkmal der Bummannsburg herum.

Mittendrin haben sich wohl ein paar Kids einen Shelter gebaut. Der war aber innen so klein, daß selbst die Kids da wohl kaum reinpassen würden. Da hätte das große Kind im Manne gerne Hilfestellung geleistet. *smile*

Aber irgendwann muß man ja auch mal wieder auf der Burg einrollen, es dämmerte schon arg, nur ein paar Minuten Fahrt bei Licht. Und schon waren die ersten beiden Tage dieser Woche um. Morgen fällt die nächste Tausendermarke.

Macht Euch also einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Ein Sonntag/ 24.01.2023

Januar 24, 2023

Bikealltag/ Bilder/ Bikebasteln/ Antrieb/ Biketechnik/ Reifen: hier noch ein Nachtrag vom letzten Sonntag.

Als erstes wurde mal die Position der neuen Mütze, griffbereit um die Ecke von der Schiebetür, eingenommen.

Dann wurden die Spikereifen gewechselt. Die Continental Contact Spike 240 kamen runter und wurden durch zwei 45NRTH Xerxes Reifen mit je 140 Spikes ersetzt.

Leider habe ich von den 45NRTH Xerxes Reifen nur einen bereits gut gebrauchten in der nochmals leichtere Faltreifen-Variante im Stall und einen neuen mit satten *grins* 530g auch nicht sonderlich schwere Variante als Drahtreifen.

Das sollte sich im Vergleich zu den schweren 715g Continental Contact Spike 240 schon gut bemerkbar machen. Außerdem, wenn ich mir so das Foto anschauen, gefällt mir das eher offene Profil der 45NRTH Xerxes Reifen besser. Das sollte im Schnee ein weg mehr Grip mit sich bringen.

Warnung Technikkram!

Weiter im Text und zwar beim Thema ausprobieren und Übersetzung, im speziellen hinten bei der Sunrace Kassette mit ihren Übersetzungen von 11-12-13-15-17-19-21–24-28-32-36.

Ich wollte also mal gucken, ob ich die schnellen Gänge mit den 11, 12 u. 13 Zahn an der Ritzen eventuell durch Ritzel der ja nicht im Bestand befindlichen Miche Primato Light 11 Kassette mit 12- 32 ersetzten kann?

Da ich ja eh die Spikereifen gewechselt hatte, könnt ich auch gleich mal die Sunrace Kassette demontieren, säubern und genauer betrachten in welchen Einzelteile sie aufgebaut ist.

Zwar liegen sich die angepeilten Ritzel (=Gänge) durch welche von der Miche Kassette tauschen, aber es harkte Schin daran, daß ich nicht die passenden Zahnungen zur Hand hatte. Hab dann trotzdem mal aufgebaut…

…sah auch soweit gut aus, nur dumm war, ich konnte die Kassette nicht final fest auf dem Freilauf kontern. Sie wackelte also und damit war der Testaufbau ohne Erfolg.

Der Hintergrund ist einfach der, ich nutze diese kleinen-schnellen Gänge quasi gar nicht. Eine weitere Alternative wurde dann im Radforum angefragt.

Jener Plan wäre, die Kettenblätter an der Kurbel zu wechseln. Die sind jetzt auch schon seit dem 20.08.2012 bei 46.502km drauf. Mit den aktuellen 56.891km haben sie 10.389km auf dem Buckel. Klar da geht noch was, aber neu ist auch was anderes.

Mit je um zwei Zahn kleinere Kettenblätter hätte ich wohl auch nicht nur mehr Zugriff auf die kleinen Ritzel (hinten), sondern analog damit auch nicht mehr „Fleisch“ am Berg. Denn der Unterschied zwischen einer Übersetzung von 30-36 auf nur noch 28-36 macht sich auf jeden Fall bemerkbar.
Das wären dann ein 44z T.A. Kettenblatt und ein 28z T.A. Kettenblatt. Kann man ja mal überlegen.

Newsticker/ Outdoor: tja und dann war da noch die Geschichte mit der Boardküche <klick>. Ansonsten Euch einen netten Tag und bleibt bitte gut gesund!  😉

 

 

Mit aller Macht/ 56.891km/ 20.01.2023

Januar 21, 2023

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Sport & Alltag/ Bilder: nächste Einstellung im Radalltag.

Mittwoch: ich klettere zwar wie gewohnt aus den warmen Federn, weiß aber auch, das ich mehr als gut Zeit habe.

Den Traum, die Idee das es an diesem Morgen zu einer entspannten aber auch kilomterreichen Jobanfahrt kommen wird, habe ich bereits verworfen.

Bei der üblichen Kombination aus flüssigem Schub und ein wenig Unterlage dazu lasse ich zunächst die Zeit verstreichen.
Ich nutze die Zeit und bereite einen neuen Artikel vor, krame dazu noch Bildmaterial hervor, werde aber auch in meinem sehr bis extrem umfangreichen Google-Album fündig.

Dann kommt er doch dieser Moment. Mit dem Öffnen der Burgpforte kommt es einem zunächst gar nicht mal so kalt vor. Der Blick auf das Thermometer geht nicht unbedingt konform mit dem körperlichen Empfinden. Überhaupt…

…steht da der Zeiger tatsächlich kurz vor -10c°!!! Natürlich weiß ich, daß das Thermometer vor der Burgpforte stets einen deutlich niedrigeren Wert anzeigt, als das im Burggarten.

Eine weitere beruhigende Tatsache ist, so ab -5c° kann man von einer eher trockenen Kälte ausgehen und auch der Wind ist in der Regel kaum vorhanden. Mit diesen Pluspunkten beginnt die Anziehorgie.

Ich greife die Dinge die schon bereit liegen und holen aus der obrigen Kleiderkammer noch was hervor.

Schritt zwei, die Sachen werden der Reihenfolge des Anziehprozesses gestapelt. So wühle ich nicht unnötig rum, kann aber auch nix vergessen.

Bis ich mit zwei Unterhosen, den Knielingen und drei Shirts da stehen, vergehen gefühlte Stunden.

Jetzt noch die Radhose an, die Reflexstulpen über die Fußgelenke und in die neuen Vaude Winterschuhe schlüpfen. Nächster Schritt die Jacke an zu ziehen ist unspektakulär.

Zu guter Letzt kommt die Murmel einpacken. Zuerst die Sturmhaube, dann die andere neue Sturmhaube mit Nasen- & Gesichtsschutz drüber. Hier immer wieder nett, genau diese beiden Teile zurecht zupfen. Nicht das was wo im Auge hängt oder ein Luftschlupfloch ist.

Dann hat man es aber. Gut, die Handschuhe kommen ja erst quasi vor der Abfahrt drüber. Aber die Handgelenkstulpen dürfen schon abgezogen werden. Ja und genauso lange wie man das hier liest, dauert es auch.

Kurz vor dem Start entschließe ich mich direkt zum Kanal hoch zu fahren und mich dann am Südufer entlang gen Westen rollen zu lassen.

Rollen ist dann auch das Thema, denn bei der Kälte, was dann tatsächlich in der Spitze nur -5c° hatte, ist mit fixem fahren nicht viel 
Innerlich sträubt sich der Körper fast mit aller Gewalt. Aber er verliert gegen mich! *grins*

Mit aller Macht

Da ist er nun doch wieder, der Winter. Unverholen lacht er einem ins eisige Gesicht und gibt eisklar vor, wer das sagen hat.
Wer sich ihm nicht beugt (oder unpassend gekleidet ist) oder anpasst, wird an ihm veregehen (sich den Allerwertesten abfrieren).

Nur wer die Kleidung, Gerätschaften, im meinem Falle die Spikereifen, und das Wissen um ein Verhalten unter diesen Umständen hat, wird bestehen. Wobei mir da doch ein Zitat einfällt. Und zwar aus Idianer Jones.

„Nur der bußfertige Mann wird bestehen. Nur der bußfertige, der bußfertige. Der Bußfertige kniet!“ Und schwupp, Indy kniet sich hin, und scharfen Sägeblätter rauschen über seinen Kopf hinweg.

Nun, ganz so wild ist es an diesem Morgen nicht. Vor allem nicht so abenteuerlich. Ich rolle also zum Kanal hoch und bleibe schon nach fünf Kilometern erstmalig stehen, um warmes Blut in die Fingerspitzen zu fächern.

Dann geht es weiter, aber ich sehe nicht wie schnell. Meine Augen wollen auch nicht auf den Tacho schauen, auch ihnen ist es zu kalt. *lach*
Kurz nach der Marina in Rünthe fächer ich ein weiters Mal warmes Blut in die Fingerspitzen.

(Januar Album <klick>)

Bis zum Ziel dann nur noch kurz vor der Baustelle der neuen Hafencity Bergkamen. Ab da hab ich auch meinen Turn gefunden, ich bin warm, vielleicht auch einen Tacken zu warm?

Bikeklamotten/ Handschuhe: das war dann auch so ein Tag, wo meine neuen Alpaka Stulpenhandschuhe zum Einsatz kamen.

Ich beginne die Geschwindigkeit seicht zu kontrollieren. Zu schnell würde bedeuten, daß zu viel Schwitztfeuchte entsteht. Auch wenn sie gut raus kann, Membrankleidung sei dank, es könnte zu kühl werden.

Innerlich befinde ich aber, wenn die Nadel wo zwischen 16,5 und knapp was mit 19km/h steht wird das bis zum Ziel passen. Was es dann auch tat.

„Gut das ich keine verlängerte Anfahrt angegangen bin“, denke ich so. Aber das lag ja auch am Wetter. Aber auch jenes entschuldigt sich mit seinen Szenen.

Man(n) kann die Kälte förmlich sehen. Ankommen, frisch machen, umziehen und ab in den zunächst sehr gemächlichen Arbeitsalltag.

Am frühen Abend: …ging es dann auf die Heimfahrt und ich kann mich für einen kurzen fotografischen Moment mit einer Veränderung befassen.

Es war mir schon am Vortag aufgefallen und hatte auch direkt nachgefragt. Die übliche Crew stand ja am Kiosk und wusste bescheid. Die Bäume am Kiosk hatte man abgeholzt!

Das Ausrufezeichen stand dann auch vorgestern Morgen in meinen Augen, doch am Nachmittag klärte sich die Sache auf.
Die Bäume die dort standen hatten ihr Lebenslicht ausgehaucht. Die Ursache dafür war, der zu arg verdichtete Boden.

Die Beruhigung folgt sogleich, es werden neue Bäume gesetzt und dieses Mal das Erdreich dafür entsprechend aufgelockert. Und wie man mir die Info so steckte, fiel es mir auch ein. „Ja klar“, hatten die Bäume in den letzten Jahren doch eigentlich gar keine Blätter mehr getragen.

Weiterfahrt am Südufer mit einer zunächst schnellen Passagen durch die süd-östliche Siedlung von Rünthe…
…nur um dann hier kurz vor dem Burgtor noch einen kleinen Harken zu fahren, um die eine Stunde voll zu machen. Der Tag ist gelaufen, die nächsten beiden werden zumindest vom Arbeitsalltag entspannter. Traurigkeit darüber muß sich nicht einstellen.

Donnerstag: soweit so gut, noch etwas verpeilt hocke ich am Küchenstammplatz, der Espresso doppio ist bereits Geschichte. Draußen wohl noch alles gut, also mal wacker in die tausend Schichten geschlüpft und dann Abfahrt.

…vorher aber noch die Auswahl der Handschuhe umgestellt, denn meine Nasenspitze sagte:“es ist wärmer als gestern.“ 

Schön…

…ist dann was anderes. Ich rolle also los und bige gerade eben zum Kanal hoch, da beginnt es zu schneien.

Mein erster Gedanke ist, wie werden sich die Continental Contact Spike 240  im Schnee so machen?
Es kommt nicht viel, dafür kontinuierlich. Auf dem Boden bildet sich zwar ein weißes Etwas, in der Masse ist es aber eher wenig, dafür feucht-nass.

„Halt, da war doch was? Ja genau, feucht-nass und Kollege du hast nur die normale Radhose an, nicht die Regenhose.“ Dumm gelaufen. Ein paar Gedanken werden durchgespielt unter einer Kanalbrücke einen entsprechenden Kleidungswechsel an zu gehen.

Man hat ja alles mit, sogar eine Folie für den Boden. Groß genug, bewährt und so könnte man, trockenen Fußes, im wörtlichen Sinne, die Radhose gegen die Regenhose tauschen. Der Gedanke wird dann aber doch verworfen, der Niederschlag hält sich gefühlt in Grenzen. Nur hin und wieder…
…juckt mich dann aber kaum. Auf der Hälfte der Strecke wechsle ich keine Hose. Dann ehr Zähne zusammen beißen (denn so richtig kalt wird es dank der guten Unterwäsche auch in feucht/ nass nicht) und nach der Ankunft die Brockens auf die Heizung legen. Bis zum Schichtende ist dann wieder alles gut.

Weniger gut 

Hatte ich erst ganz kürzlich frohlocken lassen, daß es da einen positiven Zusammenhang zwischen Kälte und dem Wind gibt? Scheiß die Wand an.
Ich kurbel mir einen Wolf und scheine zu stehen. Natürlich wird dieser optische Effekt nich vom Schneefall im Lichtkegel begünstigt.

Dann war da noch der Moment, wo der Lichtkegel einfach nur noch mit Schnee voll war.

Zum Glück kenne ich jeden verdammten Kieselstein und kann, auch dem Kriechtempo dank, die Kunstinstallation am Seepark Lünen nicht mit der vollen Breitseite nehmen.

Direkt danach halte ich an und wundere mich, daß ich wieder gut sehen kann. Was so Schnee auf der Linse des Vorderlichtes doch ausmacht und wie gut ist es doch, wenn man jenen hin und wieder ma‘ entfernt.

Was ein Tagesstart. Um die Punkte für den Winterpokal brauch ich mir keine Sorgen machen.

Der Arbeitstag nimmt Fahrt auf und alles ist gut. Die Klamotten sind trocken und werden auf die Seite gelegt. Plan für die Restwoche: heute Rücken & Co. aber drinnen im Dachgeschoss bei der Musikmaschine.
So hab ich dann morgen „frei“ und kann geschmeidig ins Wochenende gleiten. Außerdem könnte ich so mal gucken wie ich den Subteller vom Dual Plattenspieler runter bekomme.

Gesagt, getan 

Die Rückfahrt zur Burg war zwar nicht sonderlich schnell, aber das war ja auch nicht das Ziel. Am Preußenhafen werden bereits neue Bäume gesetzt.

Zu Hause angekommen wurde dann routiniert das Tagessoll absolviert und gut war. Beim Plattenspieler ist zwar nix passiert, aber ich habe brauchbare Infos erhalten.

Freitag: mit manierlich 19km/h geht’s ab zum Job, ich wähle eine leicht veränderte Streckenführung. Am frühen Nachmittag…

…geht es trotz bessere Wetter, es ist mit 1c° erstaunlich warm und der Wind kommt auch aus der besseren Richtung, relativ unmotiviert zurück zur Burg. Die Folge ist, ich sammele an zwei Stellen etwas Brennmaterial in Form von gut trockenem Holz/ Ästen und Birkenrinde auf.

Die Fundstellen lachte mich so an und alles wurde an bewährten Stellen am CAADX verstaut.

Ach ja, am Preußenhafen hat man die frischen Bäume eingepflanzt. Ist zwar alles noch nicht fertig, aber dieses Mal lässt man den Bäumen ein wenig mehr Aufmerksamkeit zukommen. Der Boden wurde großzügig ausgehoben und vor allem aufgelockert.

Ist zwar noch nicht alles fertig, aber schaut schon gut aus. Nach der Ankunft auf der Burg wird dem CAADX eine gründlichere Schlauchwäsche gegönnt, das Streusalz ist nicht der Burner und ich verstaue…

Outdoor: …meine Cocoon Ultralight Hängematte in den gestern abgeholte modifizierten kleinen Packsack.

Ich habe von kundiger Hand an einem langen Ende eine Metallöse einsetzten lassen. So kann ein Ende der Hängemattenaufhängung dort raus schauen und man zieht die Hängematte nur noch aus dem Packsack raus.
Dieser Vorteil spiegelt sich dann auch beim Abbau der Hängematte wieder. Der Packsack kann so lange am Baum/ Baumgurt hängen bleiben, man steckt vom anderen Ende kommend einfach die Hängematte rein.

Das Wochenende

Am Wochenende, genauer wohl am Sonntag werd ich wohl mal meine bisherige Continental Contact Spike gegen die noch im Hause befindlichen  45NRTH Xerxes Spike-Faltreifen  (30-622) tauschen.

Irgendwie haben sich die ersten Eindrücke das der Reifen doch flotter rollt als die 715g/ pro Reifen vermuten lassen zumindest in dieser Woche nicht ganz s heraus kristallisieren können.

Euch denn noch einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

Heiter weiter?/ 56.772km/ 17.01.2023

Januar 18, 2023

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Sport & Alltag/ Bilder: nach dem Wochenende geht es heiter weiter im Alltag und somit auch mit dem Radfahren.

Montag: es gab ja ein paar von mir nur vage aufgeschnappte Informationen, daß es erneut kalt werden würde. Und von Schnee war auch die Rede. Kalt ginge ja noch, aber auf Schnee hab ich jetzt so keinen großen Bock.
Warten wir also ab. Erste Amtshandlung, Espresso doppio nippen, dann ma‘ wacker los.

Heiter weiter

Und wie das dann so war, draußen trocken, aber vor allem kein Wind. Na gut, gar kein Wind wäre jetzt auch gelogen. Aber das laue Lüftchen war dann im Gegensatz zu dem was wir die letzten Tage hatten, wirklich nur ein laues Lüftchen.

Und was für ein schöner Sternenhimmel. So hätte man noch Stunde rollen können. Am liebsten was mit Richtung alte Heimat. Innerlich lief die Strecke schon bei mir im Kopf runter. Wenn da nur nicht diese Sache mit dem Job und deren voraussichtlicher Aufgabenstellung.

…die hatte sich dann aber erledigt, die Kollegin die letzte Woche krank war, erscheint zur Schicht.
Ich hocke mich dann bei einem Kollegen auf‘ s Auto, so kann ich mein Brot bei Bäckerei Beckmann aufgreifen. Jamjam.
Wir fahren los und draußen gibt es ein seltsames Wolkenbild.

(Januar Album <klick>)

Mit Broteinkauf durfte es auch noch ein Espresso Macchiato sein.

Ich hatte dieses Mal keinen Koffeinvorrat mitgenommen, war ja auch nur eine kurze Runde.

Der Tag verging und nach dem Schichtende ging es doch noch auf eine zumindest kurze Schleife heim.
Die bewährte Formel lautete, Seseke-Radroute, Kuhbachtrasse mit einem Blick über den Horizont…

…und dann wie quer rüber zur Burg.

Damit es sich auch für den Winterpokal lohnt, wurde im unweiten Heimatwald noch eine Extrarunde gedreht und schwupp, schon hatte man eine Stunde zwanzig auf der Uhr an Fahrtzeit stehen.

Jetzt kann man aber sagen, mit dem deutlichen Anstieg der Feuchtigkeit und auch dem kühlen Wind, vorzugsweise eher aus Nord-West kommend, zog der Winter wieder ins Land.
Oder, die heiße Dusche tat gut.

Dienstag: Wind und Niederschlag waren schon im Burginneren zu hören, es sollte also nicht wirklich irre gemütlich draußen sein.

Das ich die nächste Stufe der Radkleidung angezogen hatte, erwähnte ich ja bereits. Trotz das es wieder mehr von vorne bließ kam ich zumindest passabel vom Fleck.

Am Job angekommen erst die Routine mit frisch machen und umziehen und gerade als ich die Banane für die erste Stärkung klein gemacht hatte kam der spontane Aufruf zu einer Jobrunde.

Ab ca. 11:00Uhr taucht ein seltenes Phänomen am Himmel auf. Sonne die dann auch noch wärmt. Ich hoffe auf eine nette Heimfahrt und auf passendes Wetter für mein Training draußen.

15:38Uhr: der Feierabend steht bevor, draußen tatsächlich wärmer als auch trocken.
Das Bild was man vor Augen hat kann nur die Burgterrasse sein und das man sich dort der Gesunderhaltung widmet.

Außerdem sagt der Blick rüber zum virtuellen Wetterfrosch auch für den Folgetag Trockenheit und eher normale Plusgrade an. Ob das mal so stimmen mag?
Das wäre gut so, denn vom Job her ist es vom Tagesarbeitsaufkommen her angesagt später auf zu schlagen.

Unschwer zu erkennen sein sollte der geneigten Leserschaft, daß dort das sonst übliche Zeitfenster von einer Stunde für die Jobanfahrt ausgedehnt wird. Da könnten also grob zwei bis zweieinhalb raus werden.

Bei der Streckenführung schwebt noch was mit über Werne kommend was mit Cappenberg im Kopf. Mal sehen was draus wird?

Abends: der Tag ist gelaufen und das Training auch. Ich weiß ja Jett nicht wann es wärmer werden soll, und ob das überhaupt stimmt, aber gerade draußen hatte es maximal 0c°. dafür aber besten Sternenhimmel. Ich habe aber nicht direkt draußen trainiert, sondern drinnen in der Fitness-Garage.
Jetzt ist die Wampe voll und schon fast halbneun. Gleich geht’s in die Federn, die Nachtruhe lockt.

Ach ja, der erneute Wettercheck ergab, nix mit warm. In der Frühe sollen es bis zu -4c° sein. Da werd ich wohl umdisponieren was eine Radanfahrt zum Job angeht.

Euch einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Ein Sonntag mit Samstag/ 15.01.2023

Januar 16, 2023

Bikealltag/ Musik Maschine/ Sport & Alltag/ Bilder/ Newsticker: ich starte mal mit einem Kernpunkt los.

Nachdem das Samstagsfrühstück mit in Ruhe die Samstagszeitung lesen traditionell beendet war und dann doch noch eine kleine Stärkung den Weg in die Bauchgegend fand, ging es auf eine Fahrt in den Dorfzentrum um beim örtlichen Musikfachmann eine Art Begutachtung vornehmen zu lassen.

Jetzt fällt mir gerade auf, auch wenn ich mir ziemlich sicher bin das ich es schon erwähnt hatte, kann es aber tatsächlich nicht finden, mein gut gedienter Dual CS 503-2 Schallplattenspieler hat da so eine Erscheinung <klick>.

Nachdem ich ja an dem Gerät den Antriebsriemen gewechselt hatte, waren zwar die Anlaufschwierigkeiten verschwunden, aber leider tauchte immer wieder nach einer gewissen Zeit dieses Tellervibrieren auf.
Wie ich finde, und da wird man mir nach dem Betrachten des Kurzfilms beipflichten, eine sehr unliebsame Erscheinung.

Über das Dual-Board bekam ich ein paar Tips, die aber letztendlich doch dahin führten, daß ich zu einem Fachmann gehen würde. Die Ursachenbeschreibung wäre wohl eine alte Lagerschmierung des Lagers was unter dem Subteller für den Plattenteller liegen sollte.

Hier sollte mittels einer Auffrischung der Schmierung mit vorhergegangener Reinigung des Lagers Abhilfe schaffen. Also wurde per Mail ein Fachmann vor Ort kontaktiert und ich konnte mit der Blechkutsche da mal vorstellig werden.

Ich wurde nach einer freundlichen Begrüßung einem Fachmann zugewiesen der dann die Hand an das Gerät legte. Und dies im wörtlichen Sinne.

Den Plattenteller nahm er runter und mit seinem Fingerspitzen tastete er den da drunter liegenden Subteller, also jenes Teil wo der Antriebsriemen drum läuft und die Scheibe in Bewegung zu setzten in der Hochachse ab. Ich hab das jetzt nicht selbst gemacht aber gesehen und er meinte, da sein zu viel Spiel im Lager was dann zu einem weiteren Resümee führte.

Grundprinzipiell könnte man das natürlich ersetzten. Die Frage sei nur, ob man für so ein altes Gerät noch ein passendes Lager finden würde, aber vor allem würde der Aufwand den damaligen Neupreis (der wohl unter audiophilen Liebhabern angenommen wird) überschreiten.

Nachdem mir dann eine stille Ecke zugewiesen wurde wo ich mich erstmal eine Stunde ausheulen konnte, wie schön das man für sowas Verständis hat und auch gleich passend eingerichtet ist… *grins*

Nein, erstmal sacken lassen und dann mal die rein esoterische Frage nach der Lage bei Ersatzgeräten in Form von Neuware gestellt.
… was natürlich einen Art Reflexhandlung war, worauf hin man ein wieg tiefer in die heiligen Hallen des Musikwahnsinn ging. Eine lange Wand mit verschiedensten Schallplattengeräten standen nun vor uns und er griff ein Einstigesgerät wohl aus dem Hause Pro-Ject was für 600 Euro.

Nachdem dann die Reflexfrage geklärt war, warum ich jenen auch immer gestellt hatte, Reflex halt, zog ich mich dankend und verabschiedend zurück. Das nächste Ziel würde deutlich erfolgreicher sein, denn es war ja schon bekannt. Der Baumarkt in dem man die Tage schon zweimal war lag quasi um die Ecke und so gab es eine weitere Mütze.

Jetzt hab ich eine für den Job, eine für den Burggarten und den Sport draußen und die neue ist dann für Gut, wie man ja so sagt. Fertig war die Kiste. Ach ja, Maisenknödel für die Vöglein gab es auch noch.

Meine wenn auch bescheidenen Ergebnisse bezüglich des Dual Plattendrehers wurde an entsprechende Plattformen verteilt und bei einer guten Tasse Caffee, selbstredend nach der Rad- aber auch Kraftfahrzeugpflege sacken gelassen.

Soweit so gut, der Tag war somit in seinen Formalitäten beendet, womit ich dann den Newsticker durchreichen kann.

Der Caffee und die anschließende Portion Chinanudeln wurde natürlich wie das bei mir so üblich ist nicht einfach so zubereitet, sondern auf einer Esbit Topf-Geschichte <klick> zubereitet.

Nach dem Caffee und der Stärkung ging es dann ins Kino. Die holde Burgdame schlug Avatar den zweiten Teil vor. Den ersten Teil hatten wir damals schon gesehen und ich fand das recht gut gemacht und für eine frühabendliche Unterhaltung sehr angenehm.

Leider lief der Film hier ausschließlich im Großkinobetrieb, welche ich ja so schon nicht sonderlich mag. Sind mir in der Regel zu riesig und zu unpersönlich. Erschwerend kommt hinzu, daß die Gastrokonzepte irgendwie, nun sagen wir, merkwürdig sind.

Wenn man ins Kino geht, dann nimmt man Popcorn und ein Softgetränk. So jedenfalls meine  Ansicht. Nachos gehen zwar auch, da würde ich aber lieber die Käsesoße mit ein paar Nachos nehmen. Ich mag diese Käsesoße. Ist hier jetzt aber egal, es ging ja um das Konzept.

Natürlich bekommt man auch eine kleine Popcorn und ein Softgetränk. Das dann aber zu einem Gegenwert, bei dem man überlegt, ob das irgendwie vergoldet ist. Die aber dargereichten Menüs sind in der jeweiligen Kombination Getränk oder Naschfutter stets günstiger. Kleiner Schönheitsfehler dabei, die Größe.

Wir hatten uns dann nach langem hin und her zu einem Menü mit Softgeränk und Popcorn entschieden. Die Gebindegröße der gewählten Sprite lag bei 1,5 Liter, dazu dann einen gefühlten 10 Liter (die wahre Größe ist mir entfallen, es war aber mit Sicherheit nicht die Maximal zu bekommende Menge) Eimer Popcorn.

Gut auch egal, kann man ja zur Not stehen lassen. Wobei…, Popcorn schmeckt ja schon verdammt gut. Der Film startete in 3D am späten Nachmittag, die Sitze waren gut brauchbar, was bei dreieinhalb Stunden Filmlänge ohne Pause mal gut so war.

Der Film selbst brauchte zwar im ersten Viertel bis er seinen Handlungsfaden mal nicht ganz so transparent gefunden hatte.
Ich hatte das Gefühl, mit jedem Satz, mit jedem Schnitt und Akt, war klar was als nächstes kommt. Das gefiel mir dann in so fern, das der Film einfach ohne wirklich großen Spannungsbogen so runter lief. Schade fand ich das, aber zum Glück…

…bekam der Film dann doch noch jenen Drive wo man sagen konnte, schön erzählt und somit gut gemacht. Vielleicht lag oder liegt es auch nur daran, daß man eine Weile braucht bis man drin ist.

Irgendwann war es dann zu Ende und man konnte, nach dem Zuckerschock entspannt zur Burg kutschieren. Die Popcorn wurden übrigens komplett geleert, im Gegensatz zur Sprite. Das war schon ein mächtige Humpen.

Irgendwann war dann doch Nachtruhe angesagt und wir kommen dann zum Folgetag, dem…

Sonntag: …den ich wie üblich mit dem Espresso-Frühstück startete. Nach der mehr als opulenten Kalorienzufuhr vom Vortag hatte ich aber auch sonst keinen Hunger mehr und machte mich dann relativ zeitnah raus auf die Burgterrasse.
Noch standen ein paar Wolken an, aber es war trocken. Also mal fix die Zeit nutzen. Der sportliche Teil für Rücken & Rumpf standen an und bei dem Wetter lief das auch gut. Überhaupt bilde ich mir ein, ein paar mehr Fortschritte zu merken, als kurz nach der Trainingsumstellung. Nicht zum Nachteil.

Als dann so langsam der Rest der Family aus den Federn kroch ging es auf einen Saunatag ins nahe Dorf. Kurz vor der Abfahrt entdeckte ich noch ein nahende Baustelle am Durchgangsschuppen.

Ich kann mich noch daran erinner, im letzten Jahr hatte ich da schon ma´ großzügig was von diesen schwarzen länglichen Etwas weg gemacht. Inzwischen ist da aber entweder wieder was zu gekommen, oder ich hab’s nicht weg bekommen.

Das Aluwellblech vom Dach konnte ich da nur teilweise durch ein Reststück verlängern. Ich werde da also nochmals ran müssen, gründlich bereinigen und dann im Idealfall das innen liegende aufrechte Aluwellblech von außen vor machen. Das auch der Dachüberstand dann verlängert wird, sollte klar sein.

Gut, dann doch Abfahrt zur Sauna. Irgendwie war das aber ungünstig gewählt. Denn gefühlt waren dort Heerscharen an Familien mit Kids unterwegs.
So einen Trubel hatte ich da noch nicht gesehen. Wir konnten uns da aber irgendwie durchmogeln, auch wenn es in der Sauna selbst manchmal doch enger zuging. Tat auf jeden Fall gut.

Danach war der Tag dann aber irgendwie zu Ende. Zu Hause wurde in großer Runde der Family aufgetischt, die Magengrube reichlich mit Futter gefüllt sackte dann auch der Blutzucker ein stückweit mehr ab, als sonst üblich. Eine Kurzaugenpflege auf dem Sofa verschaffte aber den nötigen Energieschub um den Rest des Tages zu meistern.

Und so hocke ich jetzt hier und tippe die restlichen Zeilen fertig. Die nächste Woche wird kommen. Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Titellos dem Wochenende entgegen II/ 56.686km/ 13.01.2023

Januar 15, 2023

Bikealltag/ The Cure – Forest/ crasy Fahrten/ Bilder: gut, dann mal hier den lausigen Rest vom Freitag und von dessen Rückfahrt.

Gewählt wurde tatsächlich die Streckenführung via der Seseke Radroute – Unna alter Bahndamm – Illingen – Welver – Dinger – Vellinghausen und dann eben den Rest am Channel entlang.

Das Ding mit dem Wetter erwähnte ich ja bereits. Und da hat weder das Wetter noch nie zu viel versprochen. Standen zu Anfangs noch die Zeichen auf eher normale Radhose, war die Wahl zur Regenhose doch die bessere. Die hatte ich gewählt, weil ich keinen Bock hatte mich wo irgendwo unter einer Brücke aus der normalen Hose zu pellen und dann in die Regenhose zu schlüpfen.
Die Regenhose sitzt ja auch so ganz gut und da sie ja aus Goretex gefertigt ist, fiebert man auch dadrunter nicht. Zumal das mit dem Fiebern, also schwitzen eh nicht wirklich arg war.

Es war sogar so, daß es mir zu Anfangs etwas frisch war. Jetzt nicht wirklich kalt, aber immer so, als würd´s einem bald kalt.
Das lag aber daran, daß der Wind von hinten gut geschoben hatte und ich so kaum ernsthaft treten mußte. Ohne Aktion vom Menschen entsteht halt auch nur bedingt sowas wie Wärme.

Etwa 20 Minuten nach dem Start sah die Welt noch richtig nett aus, die Wolken schichten sich über einer Bodenwelle.

(Januar Album <klick>)

Doch mit dem Einzug ins nächst gelegen Dorfes lag es schon auf dem Boden, das Nasse von oben. Regenzeuch war also doch eine gute Wahl. Dank aber Rückenwind und passenden Kleidung könnt einem der feine Sprühregen, den man teilweise gar nicht merkte, nix anhaben.

Nach der Ausfahrt aus diesem Dorf fallen die Kilometer nur so dahin. Nur bis zur Auffahrt auf die alte Bahntrasse gen Osten gibt es nach ein zwei Harken zwecks Wegführung ein wenig was von der Seite oder auch mal was von vorne.
Juckt mich aber kaum, da bin ich in den letzten Tag ganz andere Orkane gewöhnt.

Es dunkelt, der Asphalt rollt unter mir weg. Ich mache ordentlich Strecke, so könnte man Deutschland in weiten Stunden durchqueren. Bäume schütze gegen alles was da kommt, nur selten pfeift es mal durch.
Die Blicke in die seitlich gelegen Waldabschnitte oder Wälder wecken Träume.

Kurz vor der ersten Ausfahrt auf dieser Bahntrasse, es geht ab dort für ein paar gruselige Kilometer, gruselig weil über arg mitgenommene und somit wellig-schlaglöcherige Landstraße, bis man dann nochmals aber auch einer nur wenige Kilometer über spiegelglatten Asphalt huschen kann,…

…jetzt hab ich den Faden fast verloren, lege ich die erste Pause ein. Da auf unerklärliche Weise irgendwie meine Handschuhe feucht sind, kommen erstmalig meine eigens für solche Fälle angeschafften Wechselhandschuhe zum Zuge.

An der Wasserpulle wird ein guter Viertelliter raus gezogen, eine Anzahl kleiner Salamiwürstchen fallen in die Kauleiste, dann geht es weiter. Ein wieg was von der gediegenen Landstraße. Die Nacht ist schon eine Meter mehr mein Begleiter. Die schöne Zeit beginnt.

Intuitive Phase

Kurz vor Illingen ist der Traum von dahingleiten aus. Die alte Bahntrasse endet, es gibt noch einen gut brauchbaren Radweg bis ins Dorf. Dann schlag eich mich intuitiv auf den richtigen Weg bis Welver vor, durchquere auch jene Ortschaft intuitiv durch ein Wohngebiet. Auch tagsüber sieht hier schon alle gleich aus, ich folge einfach meiner Nase, die dann auch die lang gezogene Kurve bis an den Waldrand findet.
Wie lange war ich hier nicht mehr? Ich bin erstaunt, daß es so gut klappt.

Dann lande ich im Wald von Welver und muß einfach stehen bleiben. Die wunderbare Erschagnehit der Stille und der Waldstimmung kann ich nicht nach außen tragen. Ich verweile einen Moment.

Die nacht frisst das Licht, das Fahrgerät was mich schon so weit getragen und ertragen hat, leidet unter den Umständen. Wenn ich kein Reflexmaterial am CAADX hätte, würde der Scheinwerferkegel meiner 220 Lumen starken Helmlampe im Dreck-Nichts versinken. Zu sehen wäre wollner das Radlicht. Ich schnuppere die Luft.

Wie es wohl wäre, wenn man sein Zeug mit hätte und sich hier wo einfach bequem machen würde?
Es hilft fast alles nichts, ich habe sowieso schon das Zeitgefühl verloren, sollte also weiter. Es zieht einen doch durch die Nacht (später habe ich dazu ich eine Idee/ böse Falle).

Ab dem Kilometer 48, oder schon vorher fehlt ein Wegschild für die Radroute, ich bin abermals irritiert, fahre erst in die falsche Richtung, habe aber Schin das Kraftwerk mit seinem Licht im Blick. Es hilft mir bei der Orientierung und ich kehre dann doch um und fahre anders Gabelung die andere Strecke.
Diese Wegschildgeschichte hatte ich in der Ecke schon mehr als einmal. Ist aber nicht mein Claim, kann ich mich nicht drum kümmern.

Dann rolle ich durch Eilmsen, auch dort sieht in der Dunkelheit alles wieder anders aus. „Das Kraftwerk“, denke ich und bin dann auf der wirklich bekannten Strecke.

Die Zufahrt durch den Wald ist wie immer von einem Flickenteppich gekrönt. Ein paar mal erwische ich die dicken Dinger. Im stehen fahren ist besser als sich im Sattel die Sattestange ins Kleinhirn katapultieren zu lassen. Dann der Channel.

Unter der Brücke der A2 mache ich es mir gemütlich, packe mein Sitzkissen raus und nehme Platz. Weitere Würstchen verschwinden dorthin wo sie hin gehören, der Kraftverkehr donnert über mich hinweg. Ich bin erstaunt wie warm es dort beim Ausruhen ist. Die Wasserflasche wird abermals gut bemüht, dann entschließe ich mich, die wasserdichten Fäustlinge in die Jackentasche zu stecken und rolle am Channel entlang.

Innerlich kann auch ohne Licht sehen, wie der Schlampes am CAADX haftet. So langer noch nass oder feucht ist, könnte er noch runter tropfen. Dumm ist nur, von unten kommt ständig Nachschub. Aber so lange sich noch alles so bewegt wie soll, ist doch gut.

Ich gondeln nun wieder mehr durch die Gegend, als das ich fahre. Der Wind gibt für meine inzwischen gut gebrauchten Muskeln auch nicht mehr viel her. Aber der Blick auf das Geschwindigkeitsmessinstrument besagt, geht doch ich gut.
Ich erreiche das Dorf, der Großclai ist wieder unter dem Gummi der Reifen. Am Dorfkern ist man gezwungen die Seiten zu wechseln, zwei Wege bieten sich an. Weg eins ist arg zerschossen und nickst mehr meine Wahl.Kürzer ist er ohnehin nicht. Ich schwenke wenig später auf Weg zwei ein und bemerke im Augenwinkel…

…die Aussichtsplattform ist frei gegeben worden. „Turm“, sagt mein Kleinhirnstamm und Schin greif eich wieder die rechte Pedale um meinen Bock mit rauf zu nehmen. Unten stehen lassen will ich es nicht. Ein wenig mehr Volk treibt sich ja doch hier rum.

Oben bemühe ich die Mobilcam, ein paar mehr Aufnahmen werden gemacht.

Leider muß ich aber auch feststellen, daß die Unterführung zu anderen Seite immer nicht nicht fertig ist. Das wäre mal ein echter Mehrgewinn. Die dösige Schleife zu Dorfkern hin und unter er Stoffbrücke (dort wird wohl gedealt) her könnte man sich schenken.

ich versuche noch hier und dort ein weg mehr Windschutz zu ergattern Die Versuche scheitern mal mehr, mal weniger. Die beiden weißen Brücken werden passiert, ich rolle relaxed auf ein schnelles Stück Straße ein.dank Wohngebiet und mehr oder weniger Sackgasse und zusätzlichem Windschutz kann ich die letzten Meters gut runter fallen lassen.

Der Schlüssel gleitet ins Schloss, die Burgpforte öffnet sich, der Wasserschlauch wird nur fürs Schuhwerk und die Regenhose bemüht. Der Rest muß warten aufs echte Wochenende. Die Uhr steht bereits bei halbneun.

Ja und das waren dann die Daten die nach dem Einrollen auf der Burg auf dem Bryton Tacho standen.

Dusche, Wäsche machen und futtern sind vorrangigere als Radpflege (ausnahmsweise). Passt schon. war doch legger diese Fahrt. Im Schnitt was mit 4-5c°, eine wenig was an eineinhalb Stunden Nieselregen, aber was will man mehr an einem Freitagabend.

… übrigens, der Freitagabend wurde dann auch verdammt lang.

Irgendwie war ich noch gut – on – und habe es sogar geschafft nach dem Verzehren der XXL Portion Nudeln a la Carbonara jenen Beitrag fast fertig zu tippen.

Apropos XXL Nudeln und so, auch von der Portion hätten wieder zwei Erwachsene gut satt werden können. Ich hingegen…

…vernahm nur ein seichtes Sättigungsgefühl. Ein zweites alkoholfreies Radler und Chips waren dann auch noch irgendwie wech.

Tags drauf, also am Samstagvormittag wurde nach einer Fahrt zum örtliche Musikmaschinen-Fachmann,was dann ein zumindest kleine eigene Story wäre, das CAADX gründlicher gereinigt. Mal zwei Bilder vom vorher und von nachher.

Schwer zu raten was vorher und was hinterher war, gell? *lach* Ach ja, Caffee gab´s auch, worauf sich aber noch eine weitere Nebenstory ergibt.

Euch noch einen schönen Tag und bleibt bitte gut gesund!  😉

 

Titellos dem Wochenende entgegen I/ 56.686km/ 13.01.2023

Januar 14, 2023

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Sport & Alltag/ Bilder: der Rest der Woche stand an und beginnt, wie es so üblich ist, mit dem…

Mittwoch: jener startet mit dem üblichen Heißgetränk, aber damit fingen die Probleme auch schon an.

Die neulich erwähnte Sorte ist wohl in der Dosierung so empfindlich, daß es ein weiteres Mal sehr milde, zu mild, über den Gaumen lief. *rümpf die Nase*

Also ganz ehrlich, wenn man’s am Herzen hat, dann mag das ja nett sein. Ich brauche da aber leider ein wenig mehr Dröhnung.
Ich hatte dem Naturkind ja eine Chance gegeben, aber nach dem erneuten Latschenkiefer-Getränk hab ich ihn entsorgt.

Rausgeschmissen Geld, wenn man einen kräftigen, vollmundigen und aromatischen Espresso will, erwartet oder braucht.

Um so heiterer war die folgenden Radanfahrt. Der Wind hielt sich dieses mal ein wenig zurück, dafür gab es Regen durchgängig.

(Januar Album <klick>)

Unter anderem bin ich den Seitenweg gefahren wo es dann recht gut an der von mir so genannten Hundehalde Westenhellweg Rünthe vorbei geht. Interessant ist das Schild am Eingang. Ich bin mir ziemlich sicher, daß es (k)eine(n) kausalen Zusammenhang zwischen Hund besitzen und der Fähigkeit des Lesens bzw. der Verarbeitung zwischen dem Gelesen und dem Begreifen gibt.
Wie oft kommen mir die kleinen Lieben entgegen gelaufen (wo ich jetzt fast stehen bleiben muß)?

Die eine oder andere wenn auch kurze Schleife wurde gemacht, auch mal einen andere Perspektive zu einer fast täglich passieren Kreuzung genommen…

Punkte für den Winterpokal generieren, um dann aber doch gut an zu kommen. Frisch machen und umziehen, dann Schnittchen schmieren und ein Joghurt mit Diversitäten zu futtern.
Da am Job wieder nix für mich anfiel, wiederholte ich die Runde vom Vortag nochmals. Sicher ist sicher.

Ab dem späten Mittag zieht tatsächlich die Sonne ins Land und ein wenig wärmer wird es auch.

Kann man nix machen, schiiit Wedder. Die Regenbuxe verschwindet im Gepäck, die normale Radhose kommt zum Zuge.

Am Südufer entlang wird ab dem üblichen Ausstieg verlängert, um dann mit einem Schwenk quer rüber nach Süden in die Richtung der Halde Humbert zu rollen.
Da war ich ja schon lange nicht mehr oben, hatte zwar in den letzten Tagen öfters die Idee dazu, aber ebenso öfters wurd‘ s dann doch eine andere Strecke. Man(n) kann ja nicht alles haben.

Mit der deutlich fortschreitenden Dämmerung kurbelte ich Humbert hoch und brauchte oben schon eine gute Portion Licht, um alles in Augenschein zu nehmen.

Stand der Dinge ist, es ist alles immer noch so wie seit je her. Damit also keine Veränderung, der Frühling möge kommen. Noch ein wenig den Rundblick genossen, dann aber doch auf die finale Anfahrt zur Burg.

Donnerstag: was ein Ritt!

Das es draußen Dauerregen hatte war ja nicht nur angesagt, sondern auch deutlich zu hören. Mit der Regenhose an ging es raus zur Fitness-Garage um das CAADX zu beladen und dann vor die Burg zu schieben. Abfahrt.

Ich entschied mich für die Zufahrt zum Channel hoch über den Safeway. Halt so wenig wie möglich Kontakt zum motorisierten Verkehr.
Da muß man zwar nach kaum zwei Kilometern eine Brücke hoch, hat dann aber den Vorteil, daß man warm ist.

Die Schussfahrt runter von der Kanalbrücke gegen den Wind war ja noch nett, doch dann kam der Wind von vorne.
Aber die Strecke die ich im Kopf hatte, bot zumindest teilweise besseren Windschutz.

Lippeauen samt der kurzen Schleife bis kurz vor Werne wurden dann gewählt, was auch gut klappte.

Ab da wie schon am Vortag die Strecke an der Hundehalde Westenhellweg Rünthe vorbei, wo es dann aber doch einen kleinen Abstecher zum Lieblingsaussichtsturm gab.

Viel zu sehen gab es da zwar nicht, klar bei dem Regen und der Dunkelheit, aber ich konnte checken in wie weit dieser Turm Regenschutz bot.

Und da kann ich sagen, trotz des sehr starken, ach was sage ich, sturmartigen Windes im Untergeschoss war’s trocken und auch im Dachgeschoss kam Regen nur an der Wetterseite wenige Zentimeter rein. Gut zu wissen. *Augenzwinkern*

Ab da wurd‘ s dann aber doch noch hier und dort mühselig.

In den offenen Abschnitten der Rennbahn greift der Wind einem ganz gut ins Fahrgeschäft.
Der Blick auf den Tacho verrät, mit viel Mühe steht die Nadel auf etwas mehr als 16km/h.

Aber bald hat man es, Prinzip Hoffnung. Ich komme an und die üblichen Handgriffe werden abgehandelt. Zur ersten Stärkung gibt’s Haferflocken, Banane zerkleinert, eine Hand voll Nüssen, Cranberry und das alles mit Quark gemischt. Hält aber nicht lange vor, ich bekomme Hunger. Blöde Sache mit diesen angeblichen Sattmachern.

Der Arbeitstag rinnt dahin. Ein paar Dinge sind zu tun. Die Kette bekommt mal wieder eine Ölung und ein paar aller erste Handgriffe für die Freitagsrückfahrt werden schon im Kopf durchgegangen. Ziele braucht der Mann.

Zwei kleinere Wasserflaschen und ein wenig was zum futtern.

Freitagmorgen: ganz überraschend regnet es nicht und ich bilde mir auch ein, der Sturm von vorne hat sich gelegt. Trotzdem komme ich nicht deutlich schneller am Job an. Egal.

Bis zum Mittag kommt sogar mal wieder echtes Tageslicht in Form von Sonne auf den Plan. Zum Glück hält das nicht lange vor, denn gegen eins startet ein sehr feiner Nieselregen.

Crasy Fahrten: es ist halt wie es ist, der Glaube daran das mich Wetter von einer verlängerten Heimfahrt abhält schwindet schnell dahin.

Im Kopf geplant, wenn auch fester Bestandteil des Strecken-Porfolio. Und dort sollte es dann eben die Seseke Radroute – Unna alter Bahndamm – Illingen – Welver – Dinger – Vellinghausen sein. Sind ja nur grob 70km, die in irgendwas mit drei-vier Stunden runter gerissen sein sollten.

Also ma‘ wacker nach der Schicht los, der Wind aus der besseren Richtung sollte Entspannung genug bringen. Nur auf den letzten Kilometern am Channel, wird man ihn wieder zu schätzen wissen…

 

 

…den Rückenwind. Abfahrt.

 

 

 

Den Bericht dazu werd ich aber nachreichen. Ich kann aber schon sagen, es war bestens und wie man ja sieht, ich bin angekommen.

Damit erstmal einen schönen Tag und bleibt mir bitte gut gesund!  😉