Archive for the ‘Biketouren Bilder’ Category

WürfHel Sonntagstour/ 56.413km/ 08.01.2023

Januar 9, 2023

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: sagen wir es ist Samstag und man hat da so ein Ziel <klick> für den Folgetag vor Augen.

Auf einer August-Radtour bin ich ja mal ein wenig bei der angehenden Wärme-Hitze los und von Nord-Osten her kommend via der Emscher-Radroute durch ein paar mehr bekannte Orte vorgefahren.
Ich zitiere mich mal selbst. „…nach der Schnettkerbrücke am linken Hang mitten auf einem Feld ein mich wohl ansprechendes Konstrukt. Es war ein gutes Stück weit entfernt, sah aber so aus, als hätte man eine Holzkonstruktion um einen Baum herum gebaut.

Das sah jetzt aber nicht wie ein Holzkasten aus, auch wenn es eine quadratische Grundform hatte, sondern war wohl von innen begehbar und man konnte durch die Holzlatten raus schauen.
Das werd ich mir auf jeden Fall noch mal in Ruhe anschauen müssen, ist ja genau mein Ding.“ Naja und das sollte nun mal erkundet werden.

Bike & Pack/ Outdoor: Mit von der Partie wird der neue Origin Topf sein, auch um mal zu sehen wie er sich im Packmaß und der Packbarkeit selbst macht. Dose Ravioli zwecks mittäglicher Stärkung war im Gepäck.

Die Fahrtstrecke & Zeit wird liegt mit knapp 2h pro mehr oder weniger direkter Fahrt hin der zurück auf Augenhöhe mit dem, was ich mir so dachte.
Wobei ich mir da wirklich keinen Kopf mache wie oder woher ich fahren werde. Das überlass ich mal meinem spontanen Kopfnavi.

Sonntag: Abmarsch und damit beginnt die Tour. Erste Streckenführung, mal ganz ungewohnt für mich, im Hellen und dann noch in die verkehrte Richtung *lach* durch die Lippeauen.

(WürfHel Tour <klick> Tagesalbum)

Danach ging es mehr oder weniger recht direkt am Stall vorbei um mich dann aber über DO-Eving ins Zentrum des großen D-Dorfes fallen zu lassen.
Ich wollte einfach mal eine eventuelle Alternative zu der neulich gefahrenen Strecke ausprobieren.

Bikebasteln/ Idee!: ja, die defekte Lenkertasche (hatte ich ja <klick> festgestellt) hab ich nachgeschaut, die hab ich schon drei Jahre. Da wird’s also wohl kaum was mit einschicken und tauschen.
Hab dann für heute und die nächsten Tage einfach zur zusätzlichen Sicherung einen stabilen (roten) Gurt drum gemacht. Geht ja auch.

Ja und die Idee meine zusätzlichen 1l. Trinkflaschen gegen Kälte zu schützen, hab ich heute auch mal ausprobiert.
Hab beide Pullen einfach je in einen ollen Wollstrumpf gesteckt und dann beide Flaschen noch in einen Beutel aus Knallfolie gesteckt. Da es aber heute mindestens 7c° hatte, hinkt der Test natürlich. Zumal ich die Flaschen mit dem Wasser auch nicht vorgewärmt hatte. Das hab ich auf der letzten Channel Challenge ja gemacht. Ist auch sinnvoller.

Während ich so mein Sandwich futtere stelle ich fest, das Paar Handschuhe hat auch schon ein wenig mehr gesehen. Ein Loch aber nur in einem Daumenfinger.

Nach der sehr kurzen Futterpause mit Wasser in den Hals laufen lassen ging es weiter in Richtung Eving.

Die Strecke durch Eving ist natürlich auch nicht der Hit. Zu gute kam mir aber, am Sonntag ist nicht viel los auf den Straßen. Und in weiten Abschnitten gibt es auf der Evinger Straße keine Radwegbenutzungspflicht. Ob man da einfach die Schilder vergessen hat? Mich hat’s ein wenig gewundert, war mir dann aber doch egal.

Der dicke Tunnel wurde passiert und kurz danach bei Black Plastic noch eine weitere aber auch letzte Verschnaufpause eingelegt.

Dann ging es recht fix und ich erreichte zunächst das Aussichtsplateau, auch bekannt als Küpperich. Dort sich ein wenig umgeschaut und dann auch gleich das Teil entdeckt, was ich von der August-Radtour im Kopf hatte.
Ankunft und es sich erstmal kurz bequem machen im WürfHel (<klick>)

…einen sehr guten Schluck aus der Wasserpulle und jene gleich mit der Isoflasche nachfüllen. Dann aber doch zuallererst den rumliegenden Dreck aufsammeln (und vor der Abfahrt am CAADX verstauen).

Ein wenig mehr umschauen was das für ein Teil ist, Bilder machen, dann aber doch Pause mit allem.

Was hat der Espresso gut geschmeckt. Und dann die Location gepaart mit dem immer wiederkehrenden Wechselwetter.

Outdoor: ja das mit dem neuen Origin Topf ist ja so´n Ding. Die Handhabung ist ja recht super, man bekommt ja alles rein was man so braucht. Aber nicht weg zu reden ist, vom Packvolumen ist das schon im Vergleich zum Toaks Topf ein Brummer. Grundsätzlich hab ich dazu noch zwei Ideen.

Die erste die mir schon ewig und drei Zeiten im Kopf rumgeistert ist, das Topfset außen unter dem Sattel fest zu machen. Das würde im Backloader ma´ganz ordentlich Platz schaffen. Unabhängig davon, welchen Topf ich nun doch nehmen werde.

Denn ich hab da noch eine Idee zu dem zubereiten der zwei Portionen China-Nudeln. Da ich sie ja trocken in den Topf lege und dann erst das Wasser drauf mache, dabei gerade eben nur die Oberseite mit Wasser bedecke, ist ja beim Toaks Topf immer noch so viel Wasser drin, daß es überschäumt.
Hier hab ich die Idee, ob sich die Chinanudeln im kaltem Wasser aufweichen zu lassen und ob ich so weniger Wasser rein machen könnte?

Also erst einen Portion rein machen, dann kalt Wasser drauf und aufweichen lassen, dann die zweite Portion drauf legen.

Die Idee die trockenen Nudeln klein zu brechen ist nicht sehr brauchbar. Dabei werden sie zu so kurzen Stücken, daß man sie kaum noch auf die Gabel, geschweige denn die Stäbchen bekommt. Man könnte sie noch löffeln, aber das wär’s dann auch.

Aber das werd ich mal hier im Burggarten ausprobieren. Weiter mit erheiternden Bildmaterial…

So ließ es sich schon gut aushalten. Nur der Wind pfiff da schon gut her. Aber davon berichtetet ich ja bereits. Ich hatte aber meine wärmende Daunenjacke unter der Radjacke an und auch ein zusätzliches Mützchen, also zusätzlich zu der Radmütze, bedeckte mein schütteres Haupt. *lach*
Und das Sitzkissen ist ja sowieso immer mit dabei.

Kurz vor der Heimfahrt zog noch eine dicke Regenfront nordwestlich über mich hinweg. Ich selber bekam aber so gut wie nix ab.
Der Standort war genau an der Regengrenze und so gab es nur ein paar müde Tropfen. Als auch dieser Spuk rum war, machte ich mich wieder auf die Socken. Der Müll wurde am Küpperich entladen und so konnte ich leer weiter fahren.

Als nächstes Ziel hatte ich gut motiviert (oder war es doch der Espresso?) die Halde Groppenbruch im Kopf. Auf diversen Vorbeifahrten hatte ich immer wieder drei vermeintlich hängmeattentaugliche Bäume oben gesehen. Doch wie sich dann heraus stellte…

Es sind zwar drei Bäume, aber zum einen sind sie noch deutlich zu klein und außerdem stehen sie wirklich zu weit auseinander. Das war dann also nix. Also wieder runter von der Halde Groppenbruch und dann via Brambauer am Channel entlang gen Burg radeln. Dieses Mal war aber Nordufer angesagt.

Zum Abschluss, also quasi vor dem Einlaufen auf der Burg, konnte ich nicht anders um noch einen kleinen Abstecher, jenen aber schiebend, in ein kleines Waldstück zu machen.

Ich streife umher, sehe mich um, laufe mal bis zum anderen Ende vor wo es eine zuerst sumpfige Stelle, dann aber doch Wasser gibt. Ich finde Wühlspuren offensichtlich von Wild und ärgere mich, daß dieses Stück kaum 1.000m von der A1 entfernt liegt. Die LKW´s rauschen quasi durch den Wald.
Trotzdem ist es schön und ich grübel, ob es doch mal eine Hängematten-Aktion wert wäre?

Abschlussfrage: ob es dann doch hier und dort ein wenig schmutzig auf der Strecke war?

Auch egal, alles ab in die Wachmaschine und die werd ich jetzt erstmal ausladen. Ja und so war das dann heute. Euch einen netten Tag und bleibt bitte schön gesund!  😉

Wieder tausend voll/ 56.047km/ 27.12.2022

Dezember 28, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: ich hatte es ja schon angedeutet, die Idee am ersten Arbeitstag bis ins nächste große Dorf vorzustoßen um dort bei Beckmann‘ s Brot sich seine Brotration einzuholen, wurde dann auch umgesetzt.

Praktisch dabei, das CAADX hat schon auf der Anfahrt die nächste Tausendermarke durchfahren und steht somit bei der satten 56.000 Kilometer!

Über die Zeit hinweg kommt halt auch eine gewisse Strecke zusammen. Jetzt rollt der Bock seit dem 17.11.2015 so vor sich hin, hat mir schon viele schöne Stunden bereitet, aber auch hier und dort ein paar Überraschungen, leider nicht ganz immer der schönen Art. Aber nun gut, Schwamm drüber.
Es rollt. Wenn das so weiter geht…

Und, wie war das jetzt?

Zunächst sei gesagt, recht erfrischend. Schon am späteren Nachmittag des Vortages kündigte sich eine feucht- frische Wetterfront an.

Ich kam dabei noch am Tag zuvor zu Fuß laufend zur letzten Weihnachtsfeierlichkeit gerade noch rechtzeitig vor dem Essen, aber auch vor den ersten Regentropfen an.
Am Abend dann hockend am Küchenstammplatz wurde auch gleich die warme Hausjacke über gestreift und zuvor die Radkleidung für den geringeren Temperaturzustand bereit gelegt.

Am Morgen dann mit dem ersten Schritt vor die Burgpforte bewahrheitete sich die Auswahl und man(n) kam wohl temperiert in Fahrt. Durchgängig 3c°.

Am Preußenhafen zu Lünen wurd‘ s dann langsam komisch und als ich press am Stall vorbei gerollt bin noch komischer. Da fährt man einfach weiter. *Kopfschüttel*
Ab einem gewissen Punkt X bin ich dann quer rüber zu einer großen Hauptachse, wohl wissend, daß mich dort bald innerstädtische Radwegbenutzungspflicht erwarten würde.

So richtig prikelnd muß das nie sein, aber es ging. Erstaunlich gut kam ich vom Fleck und erreicht mit weiteren etwas mehr als 30 Minuten tatsächlich das Ziel.

Kurz ein wenig Kleidung abgelegt, so mit Handschuhen lässt es sich einfach unvorteilhaft bezahlen und das Beweisbild gemacht.

Im Tempel des Bäckerkönig angekommen erkannte man mich umgehend und griff automatisiert zu meiner Stammauswahl. Zwei Extrabrötchen durften es aber dann doch noch sein.

Keine zehn Minuten später saß ich wieder auf dem Bock und rollte den gleichen Weg wieder stadtauswärts. Kleiner Wehmutstropfen, die andere Richtung bedeutet auch die anderen Seite und damit auch den eher kühlen Wind von hinten.

Überhaupt kann ich sagen, sehr wenig los auf den Straßen und so mußte ich nicht an jeder Kreuzung aufpassen wie Teufel. Man kennt die Strecke ja vom Job und weiß deshalb, da wird auch mal gerne bei dunkelgrün noch drüber gezogen und damit dann auch nach rechts raus.
Eher ungünstig wenn da ein Radweg verläuft.

Ich hatte also Glück in Allem und erreichte mühelos den Stall. Absteigen, erste Kleidung ablegen, Bild machen.

So sieht also ein Fahrrad aus, das 56.027km auf dem Buckel hat.

Nach dem Frischmachen und neu Ankleiden ging es dann auch gleich zu Tisch. Die zwei Brötchen wurden mit Hering in Rote Beete Soße belegt und die beiden Schnittchen für die Jobrunde geschmiert.

Was ein Genuss das frische Brot wohl riechend vor sich zu haben und dabei das Messer langsam durch den Brotlaib gleiten zu lassen.
Ist gar nicht so einfach ein so frisches Brot zu schneiden. Aber es schmeckte vorzüglich.

Ja und das war dann diese Radfahrgeschichte.

Euch noch einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Erschreckend… / 39.848km/ 25.12.2022

Dezember 27, 2022

Bikealltag/ Volotec/ Biketouren/ crash Fahrten/ Bike- & Biktouren Bilder: es ist schon erschreckend, daß ich nach einer kaum länger als vierundzwanzig Stunden Pause erneut auf dem Rad saß! Aber es half alles nix, der Tag war halt eher bewegungstechnisch mau.

Ein ganz wenig rumwuseln hier und dort, ansonsten hocken, futtern, quatschen, hocken, futtern, quatschen und hocken, futtern und quatschen.
Auch die Zufuhr bekannter Koffeingetränke half da nicht mehr viel, so eine gewisse Dosis Frischluft, am besten in Kombination mit Bewegung war fällig.

Damit ich mir nicht unnötig das noch relativ saubere CAADX einsauen würde, griff ich zum Volotec. Und dies auch, weil es für die im Kopf schwebende Waldrunde seinen Zweck noch gut erfüllen würde.
Hinterher könnte man grob mit dem Gartenschlauch drüber und gut wär. Auch wenn das Wetter einen mehr oder weniger auf Regen und warm machte, die Regenhose war ja präpariert und die neuen Winterschuhe standen ja bereit.

Soweit so gut, die Bude wieder leer, schnell in de Klamotten geschlüpft und das treue Fahrgerät aus der Stellwerke gezogen, Abfahrt.

Viel gibt’s da nicht zu berichten. Ich einfach in Richtung des nahen Waldes gefahren, wobei mir dabei schon der Gedanke kam, diese Ausfahrt mit einer Auffahrt auf Humbert zu kombinieren.
Das sollte sich als ein guter Einfall heraus kristallisieren, denn der urspüngliche Plan einfach eine Stunde lang stumpf Runden im Wald zu drehen schien zwar machbar, was ja auch nicht das erste Mal gewesen sein würde, aber so mit der Abwechslung…

Rein in den Wald, das Vorderlicht kam seiner Aufgabe nach, einen kleinen Harken um eine nette Anfahrt zu haben und dann stand ich schon am Haldensockel. Die Pumpe schaffte nach der Völlerei mit den Beinen noch den Anstieg, warm war es ja auch. Die Entlohnung für die kurze Plackerei…

…der übliche Ausblick. Meine Pflanzenwelt schien im Kegel der Stirnleuchte noch so wie gehabt. Nicht sonderlich in Blüte stehend, aber immerhin. Nach einer eher kurzen Inspektionsrunde zu Fuß schwang ich mein vom rumsitzen plattes Gesäß wieder auf den Sattel und machte mich runter auf in den Sundernwald.

Dort dann auf die Uhr geblickt, noch drei Runden gedreht und so die eine Stunde Fahrzeit ein wenig überschritten. Heimfahrt und gut war. Naja gut ist jetzt übertrieben. Aber sagen wir mal so, für einen kurzen Reiz des Körpers hat’s gereicht.

Ohnehin steht für den Folgentag (an dem jetzt in der Frühe um 06:45Uhr diese Zeilen entstehen) noch ein wenig was an. Es wird wohl raus gehen und dort was für den Rücken machen und eventuell laufe ich zum nächsten „Termin“ rüber. Das wäre so eine gute Stunde zu Fuß gepaart mit dem nötigen Sauerstoffausgleich. Wir werden sehen.

Euch noch einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

(Slow) Channel Challenge Dezember 2022/ 55.626km/ 10.12.2022

Dezember 11, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Biketouren/ Channel Challenge/ Bike- & Biketouren Bilder: …die Zeit rückt auf dem Strahl etwas zügiger gen Jahresende, der Winter hat tatsächlich erneut Einzug gehalten.

In den letzten Tagen war ja nicht ganz so viel im Thema Radfahren passiert und so kann man ja mal ein wenig ausrücken um entspannt, die Betonung liegt auf entspannt, jene Strecke an zu gehen, die inzwischen schon fast historisch ist

Die oder eine Channel Challenge ist nichts weiter als einfach nur stumpf sich am Datteln-Hamm-Kanal mit dem Rad zunächst in die eine Richtung fallen zu lassen, dann kehr um zu machen, den ganzen Weg zurück, wenn’s passt über die Startlinie hinaus um ans andere Ende zu kommen.

So also der grobe Plan, wobei es für heute vorzugsweise zunächst in Richtung Kanalmündung gehen wird.

Dabei werd ich mir ab Waldtrop den Wechsel der Uferseite sparen, bis zur Hafentreppe fahren, dort das treue Gefährt drüber lupfen um dann am Ende des Südufers die erste der längere Etappe ab zu schließen.

Kurz vor 10:00Uhr

Sachen sind zum Teil vorbereitet…

…sich nun ankleiden und dann mal los. Hauptaugenmerk lag beim Packen auf dem Trinkwasser, daß es gut eingepackt sich nicht zu schnell in Wassereis verabschiedet. Ansonsten ein paar kraftspendende Geschichten wie Riege und Banane. Die Daunejacke aber auch ein zusätzlichen Radtrikot verschwanden auch im Gepäck. Man kann ja nie wissen.

Bikedefekte/ Bike & Pack: zu meinem Erstaunen stellte ich kurz nach der ersten Ampel fest, daß meine Topeak Barloader-Tasche offensichtlich einen Defekt hat.

Die Verklebung/ Verschweißung der Halterung hat sich gelöst. Müßte ich jetzt mal schauen von wann die ist und ob man da was via dem Verkauf oder Topeak regeln könnte? Egal, heiter weiter.

Bis zum Preußenhafen war klar, große Bäume werd ich heute nicht ausreißen. Nach sechs Tagen ohne Radfahren war da nicht ganz so die Power abrufbar.
War mir aber auch egal, den im Vordergrund stand als erstes einfach nur fahren, als zweites mal gucken ob man den ganzen Channel an einem Tag schafft, sind ja immerhin nur 100km+ und at last, bloß nicht zu schnell, damit nicht ins schwitzen kommt.

Schwitzen und Kälte sind nicht die beste Kombination. Man muß zu viel trinken und schwitzfeuchte Kleidung kann da arg kühl werden. Und so brauchte ich bis zum Preußenhafen auch fast eine gute Stunde.

Weiter am Kanal entlang stellte ich erfreut fest, an der Baustelle wo wir ja auch schon letztens durch sind, hat sich wieder gut was getan.

Natürlich noch nicht durchgängig, aber immerhin. Der Hafen in Waltrop wurde erreicht…

…wo dann natürlich eine weiter kurze Trinkpause eingelegt wurde. Überhaupt, Pausen hab ich heute sehr viel gemacht. Ab da stand ich gefühlt recht fix an der Kanalmündung.

Da ich ja nun auf der falschen Uferseite stand, konnte ich nicht das übliche Beweisfoto schießen.
Ein Ortskundiger konnte mir aber genau sagen und zeigen, was es mit der Baustelle auf sich hat. Es ist wohl nur ein sehr kurzes Stück und zwar genau zwischen dem Hafen Datteln und den ersten Metern auf dem Dortmund-Ems-Kanal.

An der Kanalmündung wurde dann auch mal eine kurz-längere Pause eingelegt. Gut was trinken und ein weiterer Riegel wurden bemüht.

Wieder am Preußenhafen angekommen wurde sich frisch gemacht, ja auch wenn die fünf Sterne Bräterbude geöffnet hatte, so im stehen oder wo sitzend war mir nicht nach dem üblichen drei Ruhrpottköstlichkeiten.
Der nächste Riegel mit einem hohen Fruchtanteil, wird im Gehen gefuttert. Mal die Füße vertreten aber vor allem, durch die Kälte ließ der Riegel sich nur unwillig abbeißen geschweige denn kauen.

Und dann kam der Moment wovor ich mich ein wenig gefürchtet hatte.

Da muß man(n) dann also an jener Zufahrt vorbei, die einen zum Kanal gebracht hat. Keine zwei Kilometer weiter die Aussicht auf eine heiße Dusche war schon mega verlockend. Die Kälte zieht einem ja gut den Saft aus den Knochen und auch die Sitzposition war nach sechs inaktiven Tagen nicht mehr so wirklich meins. Oder, es tauchen plötzlich wie aus dem Nichts tausend Gründe auf, warum man jetzt einfach „aussteigen“ sollte.

Aber das konnte nicht sein, die Zähne zusammen beißen und wenigstens bis zum Dorfkern vorstoßen.
Vielleicht Schaft man es dann ja auch ich bis zur Schleuse in Werries? „Weiter rollen lassen, einfach weiter rollen lassen“, so meine Gedanken. Die Beine wurden bleiern, die Sitzposition zog sich zu, je mehr man den Ausstiegspunkt hinter sich ließ. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit erwischte ich mich mit einer kurzen Pause. Dann kam aber eine interessante Pause.

Hatte ich bei einer der letzten Ausfahrt an dieser Stelle schon sehr merkwürdigen Erdarbeiten beobachtet und natürlich schon so eine Vermutung, wurde sie jetzt bestätigt. Ich denke, es wird sich um einen Art Aussichtshügel handeln, oder eventuell soll es doch an eine aber nicht mehr vorhandene Burg Nienbrügge erinnern.

Auf den weiteren Streckenkilometern zog mich der fast durchgängige Asphalt nach vorne. Auch meinte ich, daß der Wind ein wenig schieben würde. Freude kam auf…

Die Schleuse in Werries wurde erreicht, aber bis dahin noch vorher unter einer großen Brücke ein zusätzliches Radtrikot unter die Jacke gepackt. Vier Schichten inklusive Jacke hatte ich nun an. Frisch wurd´s.

Natürlich spielte das Gedanken Karussell erneut los. Es lief zwar sehr gut bis hierhin, also im letzten Abschnitt, aber doch noch bis zum Ende fahren? Rein vom Gefühl her ja, denn dann müßte man ja nur noch zurück und hätte das Ding gerockt.
Anders gedacht, so kurz vorm Ziel, also dem Kanalende kann man nicht einfach umdrehen und sich auf den Weg in die heiße Dusche machen. Das ist man sich schon schuldig. *lach* Und es lief dann auch noch gut.

(<klick> zum Tagesalbum)

Nach 04:41 Stunden stand ich nun am Kanalende und konnte mich noch ein letztes Mal stärken. Ein Riegel und ein guter Schluck vom heißen Pfefferminztee, dabei immer gehend um locker zu werden und um warm zu bleiben.

Ein leiser Gedanken fiel dem Wind zu. „Hoffentlich würde er jetzt nicht die Heimfahrt von vorne her versüßen.“ Aber dem war nicht so.

Mit zwei weiteren Kurzstops ging es dann ab zur Burg. Die Sitzposition arbeitet nun schon recht gut an Nacken und Schultern, die Übung ist halt nicht da. Also mal lieber anhalten, alles hängen lassen und Lockerheit für den nächsten Abschnitt gewinnen.

Und so kam ich dann auch an. Die Brockens wurden ausgeladen, eine Schicht nach der anderen abgelegt und mit den üblichen Handgriffen auch schon das eine oder andere verräumt. Ein Glas Milch mit Sahne gepimpt machte den ersten Energieschub frei.

Nach einer langen und heißen und sehr schönen Dusche lief die Waschmaschine, so konnte ich mich in Ruhe dem Abendbrot widmen. Italienische Fusselini von meiner Vom gespendet wurden gekocht, dann mit einer Käse-Sahnesoße, Tomate, Salz, Pfeffer, Oregano und Basilikum abgewürzt. Bauch voll, alles gut.
Alt werd ich heute nicht und das wird nicht am nicht getrunkenen Mittagskaffee oder Espresso liegen.

Ansonsten falls jemand Interesse an den Daten hat, ich hab diese Fahrt wie alle anderen auch auf Strava <klick> aufgespielt. Wer also mag schaut da einfach rein.

Euch noch einen netten Sonntag und bleibt bitte schön gesund!  😉

Channel-challenge-crasy-chaotic/ 55.525km/ 04.12.2022

Dezember 5, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Biketouren/ Bilder- & Bikebilder/ Biketouren Bilder: um es kurz zu machen, Teil II von…

Es hätte so nett sein können

Die Sache mit der heutigen Tour fand eigentlich unter einem ganz anderen Stern statt, als das es dann gelaufen ist. Also fast so wie letzten Freitag.

Die Idee war in etwa so, einfach ab bekannten Preußenhafen zu Lünen bis zum Kanalende zu rollen und wieder zurück.
Für mich stand dann och die sportliche Aufgabenstellung an, die grob 17-18km zum Preußenhafen hin und wieder zurück zu fahren. Das wären für mich dann round-about 60km aufn Kopp. Dabei galt es noch die kleidungstechnische richtige Wahl zu treffen und die ja gerade so zur kalten Jahreszeit im Raum stehende Trinkwasserversorgung passend zu dosieren.

Trick Kleidung

Mit ein wenig plündern der Kleiderkiste, was dann zwei Schichten drunter mit sich brachte, war ich eigentlich recht passabel aufgestellt. Die Daunenjacke im Gepäck könnte für dann doch einen eventuell anstehende Pause oben rum zusätzliche Wärme spenden. Doch schon bei der Abfahrt merkte ich, die lange Unterbüx hätte doch die ganz bessere sein können, oder zumindest noch das Paar Knielinge.
„Aber mit dem nötigen Tempo würde sich das schon erledigen“: so jedenfalls meine weiterführenden Gedanken dazu. Das sich dieser Punkt zumindest teilweise nicht so bewahrheiten würde, konnte aber niemand ahnen.

Trick siebzehn/ Trinkwasserversorgung

Hier zog ich erstmalig den auch tatsächlich für solche winterlichen angeschafften Osprey Viper Trinkrucksack-Joker. Das hatte sich aber sehr gut bewährt, die Investition im April 2018 war also eine Gute.

Das Wasser drinnen bleib immer noch gut trinkbar und auch der Sitz war sehr gut. Den Rucksack habe ich fast nicht gemerkt, aber vor allem hat er meinen Rücken nicht zu stark isoliert.
Denn genau diesen Nachteil hatte ich so im Hinterkopf. Aber da der Rucksack relativ schmal geschnitten ist und auch eher kurz, kam genug frische Luft ran.

An meinem Trinkflaschenhater hatte ich auch eine Isolierschicht drum gemacht. Da zeigte sich aber schon der Unterschied. Im Gegensatz zum Rucksack mit der innen liegenden Trinkblase, war das deutlich frischer.

Auch die eher mager ausgeführte Isolierung im Topeak Barloader bracht natürlich nicht viel. Aber es war einen versuch wert. Lange Rede kurzer Sinn.

Also mal Abfahrt und ab zum Preußenhafen. Dafür bemühte ich die asphaltierte Strecke über meine Rennbahn.
Sonntags bei 0c° und dann noch relativ früh eine Radtour machen mit nicht gerade wenigen Kilometern fand ich schon ambitioniert genug. Da kann man es auch mal locker rollend via Asphalt angehen lassen. war aber trotzdem schon ein bisschen brrr.

Der Preußenhafen wurde erreicht und man traf sich. Nach einem kurzen Wortwechsel ging es dann aber auch gleich weiter. Denn Devise war, bei der Kälte wo im Wind lange rumstehen kann schnell umspaßig werden.

Die Umleitung um die neue Brücke wurde abgefahren, die ersten Streckemeters in grober des Kanal rollten und den Reifen her, dann lief es eigentlich passabel gut.

(<klick> zum Tagesalbum mit einem Kurzfilm)

Innerlich schwante es mir aber schon, der Wind würde mit Sicherheit von hinten ein wenig Schub bringen und so würde nach der Kehrtwende ein wenig mehr Anstrengung nötig sein. Der Vorteil dann dabei, man(n) wird wärmer.

Die Treppe über die Zufahrt zum Yachthafen Ribbrock wurde gemeistert und ab da wurd´s dann etwas unspaßiger.

Da ich gerade vorne fuhr aber auch eine Art Quietschgeräusch hörte wollte ich gerade fragen, wie ich dann aber sofort eine Rückantwort von hinten bekam.

An dem anderen Rad hatte sich ein wesentliches technisches Teil verselbstständigt und machte nun Ärger. In wie weit und ob sich das auf eine Weiterfahrt oder auch auf die direkte Rückfahrt auswirken würde, konnte man nicht wirklich sagen.

Fastziel

Und so standen wir dann zu zweit auf der Südseite, mit der Nordseite hast eich ja weniger Glück, dazu aber gleich noch ein paar Zeilen, an den Brückfundamenten die dort schon seit ewig und drei Zeit stehen und guter Rat war teuer.

Mit handelsüblichen Werkzeugen war der Schwachstelle nicht bei zu kommen, daß war klar. Da hätte man ja einfach mal wo am Yachthafen anklopfen können und was passendes würde bestimmt gereicht werden. Das macht man halt so.

Ein „Taxi“ kam aber auch nicht in Frage, denn find mal jemanden der einen mit einem zudem dann och passenden Fahrzeug einsammeln könnte.

Der nächste Ort gute 7km entfernt, aber sich da ist am Sonntag nicht gerade der Bär los. Das es dort einen Radladen gäbe, der aber wohl auch sonntags zu hätte, war auch klar.

Kreuzweg

Und so begann der Kreuzweg. Zu Anfangs ging es noch fahrend, dann wurd´s aber schleppend und irgendwann dann eben gar nicht mehr.

Tja und so im Kriechgang hätte man eine bessere Unterbux besser gebrauchen können. Während man mit dem defekten Drahtesel mit demontieren Pedalen und eine maximal runter gestellten Sattel wie auf einer Draisine unterwegs war, fuhr ich mal nebenher, lief ein gute Stück um wieder Wärme zu produzieren, oder fuhr auch mal ein Stück vor.

Diverse Brücken gaben mir dann in den Etappen wo ich vorgefahren bin Windschutz. Nahm man gerne an und das war dann auch gleich viel wärmer.

nach ein paar zähen bis sehr zähen Etappen gegen den eisigen Nord-Ostwind erreichten wir dann aber doch unseren Treffpunkt (wo dann auch das Auto stand).

Ach ja, die neue Brücke und die Baustelle dort. Um nicht die paar unnötigen Meter wider über die Umleitung zu machen, fuhr ich ein Stück vor und befragt zwei Frauen mit Hund an der Leine nach der Machbarkeit des Durchfahren.

Hier das Bild von Westen her kommend ist schon geschottert, nach der Brücke wurd´s ein wenig erdreicher. Aber mit Schieben kam man durch und um den Zaun mußte man ja auch rum.

Preußenhafen

Wenn man ja so ein wenig hängemattenbescheuert ist dann sieht man ja alle möglichen bis unmöglichen Möglichkeiten um sich mit einer Hängematte eine Hängemöglichkeit zu schaffen. Genug – gehängt – aber mit Absicht. *lach*

Da könnten man schon zu zweit in unmittelbarere Nähe nett abhängen. Natürlich bei so einem Wetter, schön warm eingepackt.

Dann ging es für mich weiter ostwärts, natürlich über jene Routenfphrung die ausreichend Windschutz versprach. Hatte sich die Tage schon bewährt und überhaupt, mit dem frischen Asphalt.
Ab einem Punkt X schlug ich mich dann aber über einen andere Route weiter um das schon im Kopf präsente Ziel Halde Humbert an zu steuern.

Kurz nach dem Richtungswechsel gab es aber noch eine kurze Pause um den Wasserhaushalt wieder auf Vordermann zu bringen.
Hier bewährte sich auch die Idee eine Banane in mehr oder weniger paar-happen-große Stücke zu schneiden. Die Kostproben von dem Wasser in der Vordertasche sowie im Trinkflaschenhalter im Rahmen waren aber deutlich kühler, als das Trinkwasser im Rucksack.

Erstaunlich fand ich, wie gut so Waldstücke Windschutz bieten. Frisch gestärkt ging es dann heiter weiter.

An einem Waldeigang lagen Pferdeäpfel, die als Humus für meine Beete sicherlich nicht verkehrt sein würden. Die olle Plastiktüte wo das Sandwich drin war hielt bestens als Transportgefäß her.

Eine kleine Ladung bestens trockenes Brennholz wurde auch noch aufgenommen. Dann ging es aber final auf Humbert hoch.
Ich hab es mir aber nicht nehmen lassen, weitere Fahrzeit für die Winterpokal zu generieren. Auf jeder Ebene einer Auffahrt wurde noch eine Runde gedreht. Sind doch nur 0c°, also alles bestens.

Oben angekommen wurde alles begutachtet. Die Grundsubstanz ist da, keine weiteren Schäden sind zu verzeichnen.
Oben wurden zunächst der Humus verteilt, dann eine kleine Rund gemacht und dann doch noch ein Kurzfilm <klick> (der Ton ist in einigen Abschnitten leider durch den heftigen Wind sehr rauschintensiv, man möge mir das verzeihen) mit der Mobilcam aufgenommen.

Kurz vor´m finalen Ziel, also dem Erreichen der heimischen Burg…

Outdoor: …wurde abermals aber auch auf ein letztes Mal die Mobilcam gezückt.

Das CAADX steht im Scheinwerferkegel meiner Stirnlampe am Rand eines Waldstücks hier ganz in der Nähe.
Inzwischen sind zwar scheinbar alle Baumhütten weg, aber trotzdem nenne ich dieses Areal mit Südblick und genug Tiefe in den Wald hinein, Heimatwald Baumhütten <klick> Hängeplatz.

Der Hintergrund ist jener, man munkelt was von seicht besserem Wetter am nächsten Freitag und falls da jemand zwecks chilligem Abhängen zu Besuch kommen würde, dann würd ich uns dorthin platzieren.

Tja, da war dann mal wieder so eine Portion Abenteuer, wovon keiner so gerne träumen mag. Aber was soll’s, man hat es auch geschafft.

Euch noch einen netten Tag und bleibt bitte schön gesund!  😉

Ein bisschen Endspurt/ 55.451km/ 02.12.2022

Dezember 3, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Sport & Alltag/ Bilder- & Bikebilder/ Biketouren Bilder: nach dem Wochenende ist vor dem Wochenende. Perspektiven schaffen, wobei sich das jetzt spontan negativ behaftet anhört. Also für mich.

Warnung: dieser 6-Tage Beitrag wird mal wieder länger. *lach*

Ist es aber nicht, denn in der nächsten Woche habe ja meine Resturlaubstage und so hoffe ich, daß ich jene allgemein gut nutzen kann. Einfach mal was nettes machen. Und dann sollte es auch langsam dem Jahresende entgegen zugehen, Endspurt so zu sagen.

Einfach mal was nettes machen

Sonntag: und genau das steht/ stand dann auch für diesen letzten Wochenendtag an. Mit dem GOLF ging es in die alte Heimat.

Doch bevor es soweit war, wurde erstmal der Ölstab gezogen, das Kühlwasser kontrolliert, ein wenig Laub aus dem Bereich des Scheibenwischers gefingert und die Verglasung bekam auch eine Katzenwäsche.
Ist im Grunde der gleiche Aufwand wie bei einem Rad, nur in größer. Nur das Fahren ist weniger anstrengend.

Und so ging es dann in die alte Heimat, von wo ich dann mit vollem Bauch und bestens erholt wieder in den frühen Abendstunden eintraf. Leider aber so bestens erholt, daß die gewohnte Nachtruhe nur zögerlich eintrat. Aber so ist das eben.

Montagfrüh: das Weckgerät bimmelt wie gewohnt, der Küchenstammplatz ist meins, der Espresso con Leche fließt und so stellt sich eigentlich nur eine Frage.
Wie ist das Wetter draußen wirklich? Hat man tatsächlich mit mehr Niederschlag zu rechnen oder ist es eher so wie in den letzten Tagen?

Oder anders gedacht, da es auch am Job von der Anfangszeit her entspannter zur Sache geht, reicht das regenfreie Zeitfenster für eine zart verlängerte Jobanfahrt? Man wird sehen…

10:49Uhr: ja und so war‘ s dann auch. Gewählt wurde abermals die Anfahrt via Kuhbachtrasse und Seseke-Radroute, was auch lecker lief.
Gut, sehen wir mal von der einen oder anderen Sprühregen-Attacke ab. Aber dank Regenjacke als Standard war das auch kein Ding.

Am Job tat sich dann dank Zahnschmerzen bei einer Kollegin ein gewisse Dynamik auf. War dann für mich Nachmittagsprogramm. Das ist zwar irgendwie blöd-ungünstig, weil ja dich die Gefahr besteht, wieder später aus zu stempeln.
Weiter gedacht, die für heute anstehende sportliche Einheit kann auch nur später beginnen, wenn überhaupt.

Dienstag: ja das mit der Trainingseinheit ist dann aufgrund von Mistgrund mal so richtig ins Wasser gefallen. Viel später hätte ich nicht ehr Feierabend machen können und so gab es dann doch nur eine nette Rückfahrt durch die beginnende Nacht.

Am nächsten Morgen war halt wieder der übliche Tagesstart, wir hoffen das es geschmeidiger wird.

Draußen eher komplett windstill und mittelprächtig warm. Man kommt geschmeidig vom Fleck.

13:49Uhr: der Arbeitstag ist mal der ganz krasse Gegensatz zum Vortag.

Beamtenmikado

Die Hauptbeschäftigung liegt darin, den Tag in irgendeiner Form bis zum Schichtende rum zu bekommen.
Doch das ist echt schwer, denn grundsätzlich lag nix, davon aber sehr viel, an.

Gefegt hatte ich ja die Tage schon und konnte ich heute nur das Altpapier von dem Kollegen aus dem Versand draußen in den Container machen. Das war’s dann aber auch schon.

Und so haben wir hier, die eigene Flatrate am Mobilphone plündernd, Beamtenmikado gespielt.
Wer sich zuerst bewegt, hat verloren.

Der Hoffnungsschimmer schlechthin, heut geht’s früh ab zur Burg. Die Terrasse mit dem Trainingsprogramm ruft.

Abends: und so war’s dann auch. Früh, oder für mich besser gesagt zu meinen üblichen Zeiten Feierabend und dann ab zur Burg gefahren. War schon wieder gewöhnungsbedürftig im Hellen zu fahren. *lach*
Dort angekommen wurden die üblichen Handgriffe erledigt und sich dann raus auf die Terrasse verkrümelt. Das Wetter passte und auch mit dem Training kam ich zufriedenstellend durch. Dann noch duschen und den Abend mit vollem Bauch ausklingen lassen.

Mittwoch: soweit keine großen Neuigkeiten am frühen Morgen, es geht also auf den letzten Tag im November zu.

08:51Uhr: bereits auf der Jobrunde kann ich vermelden, es war auf der Radanfahrt heute etwas mehr winterlich und in der Spitze lagen nur 3c° an. Aber man(n) kam gut zurecht.

Am Job selbst erst eine Halbtagrunde, eine Auslieferung und dann noch eine Mini-Abholung.

Bei der Auslieferung geht es zum Standort des Wiederaufbaus nach der Cyborg Aktion. Das natürlich gerne, da man weiß das es dort einen gut brauchbaren Espresso gibt.

Für super schmale einsiebzig wandert jener dann auch, und wenn nur der alten Zeiten wegen, in drei kurzen Schlücken an der Gurgel vorbei.
Das Gusto ist zwar schon leicht bitter, hat aber auch ohne Zucker noch so die Note die einen nach vorne bringt.

Nach der allerletzten Fahrt schiebt man sich noch eine Stärkung rein, der Arbeitstag sollte ab hier geschmeidig ausklingen. Ein wenig fokusiert man sich schon auf die Heimfahrt.

Auch wenn’s draußen echtes Winterpokal-Wetter hat, zeitweise feinster Nieselregen, man könnte ja noch auf eine kleine Extraschleife…

Und überhaupt ein wenig kreisen die Gedanken schon an den Freitag und dessen potentieller Heimfahrt. Da schwebt diese Bilder von dieser schon gut eskalierenden Route durch den Kopf.
Natürlich könnte man aber auch noch nördlich durch diverse Wälder streifen.

Bock hätte man schon, aber da müssen auch ein paar Parameter mitspielen. Wäre aber auf jeden Fall ein Dolchstoß in den Winterpokal.

15:30Uhr: die Kette rief ganz mitleidig am Job nach Kettendeo/ Motorex Wet Protect, also wurde ihr mal eine Portion zugestanden.

Schönheit der Nacht

Mit dem Feierabend mußte es einfach wo noch in schön hergehen. Ich entschied mich für einen Schleife östlich an Cappenberg vorbei um dann via Werne zur Burg zu stoßen. Ein zwei Dellen im Boden wollten überwunden werden, die Sonne versank gut versteckt hinter den Regenwolken, die aber auch nicht so richtig regnen wollten.

(<klick> zum Novemberalbum)

Die Nacht und damit diese Ruhe zog ein. Un überhaupt, da wo die Reifen verrollten, war eh kaum ein Mensch zu sehen. Wunderbar, man möchte noch mehr davon. Bald.

Ankunft, ausladen, Wäsche machen, duschen und futtern, dann hier die Zeilen nieder tippen. Es geht in die Nachtruhe, die Akkus werden geladen. Die eigenen und die vom Licht.

Donnerstag: der Morgen beginnt ein wenig schleppend, der Wasserhaushalt war zeitig ungünstig und so war es zum aufstehen zu früh, aber für ein kurzes Nickerchen vor dem Wecker zu kurz.

Trotzdem hab ich mich noch mal hingelegt, was soll ich auch so früh mit dem Rad durch die Gegend gondeln?

Küchenstammplatz, Espresso doppio, ein wenig Körperpflege, anziehen und Abfahrt. Bei 3c° und einer nördlichen Brise fühlt sich das mehr als Winter an, als noch letzte Woche.

Es geht voran!

Am Job ist bis zum Mittag eher Ebbe. Als Springer, also Mädchen für alles oder der Mann für Notfälle kann fas ganz schön dröge sein.
Zumal den Tag so daher ziehen lassen ohnehin nicht mein Ding ist.

Folge, ich krame mein Boardwerkzeug raus und stutze es auf ein Behältnis zusammen. Ich freue mich, daß es besser klappt, als ich dachte.

Dann kam Action auf, ein paar mehr Handgriffe nebst Notwendigkeiten wollten vom Eis gezogen werden.
Ich bin endlich in meinem Element.

Dankend wird dann der Feierabend vom Häuptling angesagt. Sachen packen, umziehen und Abfahrt ins Winterwetter. Natürlich wird auch diese Rückfahrt nicht im Standard abgefahren.

Zunächst war ich was die Rückfahrt anging noch etwas unschlüssig. Eigentlich könnte man ja via der Seseke-Radroute bis zur Halde Hubert fahren um dort mal nach dem Rechten zu sehen.
Dann kam mir die Idee nicht die Seseke-Radroute sondern erneut über die Kuhbachtrasse zur Halde zu fahren. Im Hellen mal gucken wie die neu gemachte Strecke so ausschaut. Außerdem würde man dort ein weg mehr Windschutz haben. Denn derWind ließ etwas frischer und das Norden. Die Kuhbachtrasse hat aber beidseitig sehr viel Grün was vor Wind schützt.

Als ich dann aber so in höhe des Römerlager war, schwenkte ich mal dort hoch, kann man ja auch mal wieder gucken. Natürlich hatte ich dazu auch noch einen anderen Hintergedanken. dazu jetzt aber hier nix, man wird sehen.

Ich hab dann eine Runde um das Lager gedreht und mal ein genaueres Auge drauf geworfen.


( <klick> zum Dezemberalbum)

Nach der ersten Sichtung ging es dann aber doch final auf alten Routen, abermals mit Waldeinlage, gen Burg. Winter ist wieder da, für den Folgetag wurde eines der wärmeren Shirts rausgelegt.

Freitag: finaler run aufs Wochenende und den Resturlaub.

Morgens schon gut frisch, der echte Winter meldet sich zurück.

Nicht ganz nach meiner Planung, für den Urlaub dürfte es ruhig einen Tacken angenehmer sein, aber da machst’e nix, ishalt eben Dezember und somit Winter.

13:44Uhr: die Überlegungen zu einer verlängerten Heimfahrt laufen und orientieren sich mehr oder weniger an der vorherrschenden Windrichtung.

Nord-Ost ist da nicht der Garant für gemütlich, also schwenkt mein Navihirn auf irgendwas mit Wald und so um.

Es hätte so nett sein können

War es dann aber nur teilweise. irgendwie juckte es mich heute, nur das mit der Streckenwahl war dann nicht ganz so günstig.
Eigentlich hatte ich nett was vor um noch ein paar mehr Kilometer nach dem Schichtende zu sammeln. Wären dann so gute 75+ geworden. Alternativ zu der Richtungswahl hab ich aber noch was in kürzer Version von ca. 50km in petto. Hätte mich durchaus auch begeistern können.

Aber zum Glück wurde mal die Nase ma´ in den Wind gehalten und entschieden, Nord-Ost bei 3c° (bei der Abfahrt) ist jetzt nicht gerade das, was Radfahrerherzen höher schlagen lässt.
Dabei muß ich sagen, das weder die Plackerei gegen den doch auch schärferen Wind das Totschlagargument war, oder eventuell die Kälte, denn auf beiden Strecken gibt’s genug Punkte zum abbiegen um zur Burg zu kommen, viel mehr ist es das Trinken unterwegs.

Ich habe noch nicht meinen Kälteschutz am, oder besser gesagt, um den Trinkflaschenhalter gemacht. Da werd ich also mal morgen dran gehen. Und wenn ich gute drei bis vier Stunden + unterwegs bin, dann sollte auch im Winter einen passende Menge Trinkwasser am Gaumen vorbei fließen.

Also entschied ich mich für eine Waldkombi, zwar in kürzer, dafür mehr Höhenmeter, was dann auch Fahrzeit ausmacht. Zudem, dank Wald, auch mehr Windschutz.

Blöd ist nur, wenn man erstmal so am Kanal entlang fährt um in das Ausgangsgebiet zu kommen und es läuft gut. Also könnte man ja mal schauen, was am Kanal so geht? Und dann am Kanalende kurz joch nach Norden und Ausstieg in Lüdinghausen oder später.

Das Unglück nahm also seinen Lauf. Nett war, ein Stück am Kanal hatte man inzwischen erneuert.

Leider nur dieses Teilstück, aber immerhin. Auf der Schlaglochpiste an der Reitanlage Schloss Willbringen hatte man zwar auch ausgebessert, aber ein paar Dellen waren noch vorhanden.
Der Abschnitt danach bis zum Hafen von Waltrop ist aber auch noch wie eh und je.

Es lief also gut und klar dann spinnt man mal mehr rum. Grundsätzlich könnte man sich sogar eine Durchreise bis nach Hiltrup kurz vor Münster vorstellen und ab dort über den Werseradweg gen Burg.

Sagen wir mal so, es kam dann aber doch ganz anders und nicht gerade in geschmeidig. Motto: es hätte so nett sein können. Bein Kanauferwechsel, wichtig für die Weiterfahrt, stand ich vor der ersten Baustelle.

Da konnte man sich aber in Waldtrop noch zu Fuß durch schummeln. Natürlich ging es dann über die üblichen relativ üblen Kanalstrecken weiter westwärts. Aber auch da nur bis…

…zum nächsten, dann aber auch finalen Stop. Ein Sperrwerk vom feinsten wartet schon auf diejenigen, die sich doch dran vorbei schummeln würden.
Na gut, dann nimmt man halt die Umleitung. Doch jenen führt leider nicht bis zum Hafen in Datteln, sondern dort wieder über den Dortmund-Ems-Kanal (muß ich mir auf der Karte aber noch mal angucken). Was hatte ich für eine Krawatte!!!

Ich hab dann noch versucht zum Dortmund-Ems-Kanal zu stoßen, das brachte aber nix. War einfach zu weit weg und das was dort hinführen würde, war auch nicht der Brüller. Bin dann einfach erstmal in den Norden gefahren, bis halt ein Schild oder sonst was auftaucht, was ich kenne.
Das dauerte natürlich eine elendige Weile, wobei das Wetter nochmals aufdrehte, aber dann war ich wenigstens wieder auf dem Rückweg.

Es war windig, man kam also nur eher ganz langsam vom Fleck, gut frisch und dunkel wurd´s auch. Der Randstreifen den ich bis zum nächsten größeren und bekannten Dorf nutzen durfte, war dann auch gerade so passabel befahrbar.

Endlich wider gut bekannten Asphalt oder Waldstrecke unter den Rädern wurde sich noch ein wenig Wasser in dann Hals gekippt und die Digicam gezückt.

Da hätte ich gut übernachten können (wenn es denn erlaubt wär, was es aber nicht ist, da Naturschutzgebiet). Das ganze Hängematten-Gezumpel rausholen (hätte ich aber auch mithaben müssen), sich noch eine heße Suppe machen und dann ab in den warmen Schlafsack.
Half aber alles nix, auch die letzten Kilomeer wollten gemacht werden, also heiter weiter.

Warum kann das nicht immer so sein? Und dann die finale Nacht in den Lippeauen…

Noch kaum 7 Kilometer bis zur heißen Dusche nach ganz knapp 3h Fahrzeit für die winterlich-knapp-satten 50km.

Ach ja, wenn’s mal wieder länger dauert und ich noch einen dritten zusätzlichen Satz Akkus bräuchte, die lagen heute auf dem Tisch.

Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Kulinarische CWPM Runde/ 55.203km/ 26.11.2022

November 27, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: der nächster Plan war ja, eine nette Radrunde auf die Beine zu stellen. Nach ein wenig hin und her wurde zwar was drauf, aber eben keine super lange 100 Kilometer Channel Challenge.

Also wieder frisch geduscht die Zeilen zum Geschehen. Der Tag begann zwar mit einem Weckerbimeln, aber auch nur weil man ja weiß, der Samstagmorgen geht stets sehr entspannt von statten.
Espresso doppio und Samstagszeitung in aller Ruhe sind Pflicht. Und in aller Ruhe braucht eben Zeit. Also muß man sich ein wenig aus den Federn pellen um dann auch jene Zeit zu haben. Und überhaupt, bevor man ein wenig die Pedal kreisen lässt, ist so ein kleines Frühstück auch nie schlecht.

Und so war’s dann auch. Rechtzeitig konnte ich alle meine Klamotten zusammen raffen und auch nochmals nach dem Bike schauen.

Dann so um die Uhrzeit herum die verabredet war, tauchten beide Mitreisende auf. Zusammen gondelten wir bei etwas mehr als 3c° aber guter Sonne in Richtung Kanal hoch…

(<klick> zum Novemberalbum)

…um dann dort alsbald via den Lippeauen mal wieder das Naturlippewehr östlich vor Werne zu erreichen.

Das Tempo bis dahin aber auch danach sollte sich nicht wirklich erhöhen. Aus gesundheitlichen Gründen war das einfach nicht drin. Machte aber auch nix, Tempo bolzen war eh nicht mein Plan. Und so rollten wir, ebenfalls mal wieder, zum Beversee rüber. Das Wetter war zwar frisch und im Schatten war es auch nicht wirklich arg gemütlich, aber mit passender Kleidung war das gut machbar. Nur wo im Wind stehen, war nicht so angesagt.

Vom Beversee aus ging es dann westlich bis zum Preußenhafen zu Lünen, wo dann die wohlverdiente Pause eingelegt wurde. Die übliche Currywurst-Pommes-Mayo (CWPM) wird geordert und genüsslich in der Dreierunde vertilgt. Wobei es nur zwei Schalen gab, da es einmal hausgemachten Knifften gab.

Da lange rumsitzen auch irgendwann frisch wurde und man ja eigentlich auch ich Radfahren wollte, schob ich die kleine Truppe dann an, doch den nächsten Stop auf ein Koffeinnachschub am Hafen in Rünthe zu erfahren.

Und so kam es dann auch. Kurz vor dem Ziel sind wir dann nochmals am Beversee vorbei, doch dieses mal an der anderen Seite.

Und so fuhren wir dann am Pier47 vor. Der Espresso war jetzt tatsächlich gut und in der Lokalität war es auch mollig warm.

Als die Bedienung dan fragte ob alles in Ordnung sei oder man noch was wünsche, bemerkte ich, ups haben wir uns wider festgequatscht, also Aufbruch. Weitere Extras an Zielen zum angucken gab´s aber nicht. Der Bedarf war gedeckt und ich dann auch irgendwie noch mit ein zwei Dingen im Kopf beschäftigt.

Denn die Wäsche der Woche wollt gemacht werden, da lag noch gut was an Laub rum und natürlich war dann auch wieder eine Pflegeeinheit fällig. Und das war’s dann auch schon. Entspannt und unaufgeregt.

Euch noch einen netten Sonntag und bleibt bitte gesund!  😉

Der nächste Tausender/ 55.000km/ 21.11.2022

November 22, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Winterfahrten/ Bike- & Bikebilder: frisch war es ja geworden und so wurde aus der Kleiderkammer mal ein besseres Shirt zum drunterziehen gegriffen. Funktionsunterhosen in der nächsten Stufe in dreiviertel lang oder in ganz lang, sowie die allerletzte Ausbaustufe auch jenen in besser warm, steht aber noch nicht an.

Montag: diverse Zeilen tippend, dazu Espresso doppio nippend geht es in einen nächsten Arbeitstag.

Später: die Anfahrt hatte schon was. Da war die Sache mit den Conti Spikereifen. Geradeauslauf scheinen jene gefühlt nicht zu kennen.
Muß man sich auch erstmal wieder dran gewöhnen, oder hatte ich das schon wieder vergessen?

Glatt war es morgens aber trotz der äußeren Umstände nicht. Nur feucht-kühl, nicht sonderlich nett. Auf der dann wieder späteren Heimfahrt ging es auch nicht ganz so fix nach vorne. Dafür gab es ein paar nette Bilder…

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…wo dann natürlich die Kamera gezückt werden wollte. Tja, das war‘ s dann mal wieder mit der nächsten Tausendermarke.

 

 

 

 

 

 

Jetzt könnte man ja weiter spinnen. Die nächsten 5.000km könnte so im Mai 2023 fällig sein.
Dann hätte das CAADX sagenhafte 60.000km auf dem Buckel.

Euch dann noch einen netten Tag und bleibt schön gesund!  😉

Positv-negativ/ 54.962km/ 18.11.2022

November 19, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Sport & Alltag/ Bike- & Bikebilder: das Thema Winterfahrten hat sich vorerst erledigt. Klar, gemütlich ist anders, aber sagen wir einfach es ist Herbst.

Donnerstag: in der Nacht hat der Regen wieder begonnen. Ist schon gemütlich wenn man dann im Bett liegt und noch nicht raus muß. Aber irgendwann muß man ja raus und dann bringt’s auch nix.

Innerlich freue ich mich für Mutter Natur und stelle mich auf Regenkleidung ein.

08:42Uhr: die Jobanfahrt war dann, trotz Regenkleidung in den meisten Abschnitten regenfrei. Ist halt so, wie mit dem Regenschirm. Hat man ihn bei, regnet es nicht, liegt er fern der Erreichbarkeit, schüttet es

Macht mir aber alles nix, man kommt gut vom Fleck und damit die Stunde Fahrzeit voll wird, gibt’s kurz vor‘ m Stall eine kleine Runde auf die Halde Victoria hoch.

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Das reicht dann auch, der Ausblick ist nett und hat was. Oder?

Tagesziel 

…nur grob geplant. Eigentlich stünde für heute mein Training A an. Dies ist die zeitlich längere Trainingseinheit. Nett wäre, wenn es heute mit der letzten Abholung am Job so super geschmeidig läuft, wie die Tage.
Auf der anderen Seite bestünde aber auch die Möglichkeit, dieses Training auf den morgigen kürzeren Arbeitstag zu schieben.

Hätte dann nur den „Nachteil“, daß so ein Zeitfenster für eine Draußen-Nacht gen Null schrumpft.
Wobei, bei dem Wetter wird das sowieso eher nix.

Café: die Operation Pacha Mama/ Caffee-Einkauf spielt sich punktgenau in meinem Hirn auf. Ich erhalte wie immer im Röstwerk Hörde meine Dosis für schön.

Wenig später habe ich das kostbare Gut, ungelabelt in der Hand. Wozu sollte ich da einen Aufkleber drauf machen lassen? Zum einen weiß ich was ich gekauft habe und zum anderen genieße ich auch nur die eine Sorte.

Was anderes. Es hat sich den Tag über bei mir gezeigt, daß da irgendwo ein Loch ist. Irgendwie schaufel ich die ganze Zeit nur Futter in mich hinein.

Um kurz nach zwei lasse ich deshalb zum zweiten Mal in dieser Woche ein Kraut-Frikadellen-Brötche in XL für dreifuffzig hinter der Kauleiste verschwinden. Vor dem Hintergrund werd ich mir auch das Training von heute auf morgen verschieben, denn…

…auch die Wetterfrösche plaudern munter was von schneeartigen Niederschlag zum Wochenende hin.
So könnte ich dann heute nach der Ankunft in der Fitness-Garage meine Spikereifen auf den Straßen-Laufradsatz aufziehen. Dann ist man(n) gewappnet wenn’s soweit ist.

Sollte aber morgen das Wetter noch besser sein, hab ich ja noch den anderen Laufradsatz mit den Grobstollenreifen.

Und wenn ich dann eh schon in der Fitness-Garage rumwerkel, kann ich auch Teilesichtung zwecks Aufstockung der Verschleißteil-Box durchführen.

Ja ich glaube das ist ein guter Plan. Und nach dem Duschen schlag ich mir den Wanst voll.

Am Abend: fast ein Träumchen. Man kommt gut heim, verschiebt aber trotzdem den sportlichen Teil des Tagesplan. Morgen ist einfach mehr Zeit, man kann dann auch nach hinten raus entspannter angehen.
Auch die Sache mit dem Reifenwechsel wird verschoben, hier bietet sich der Samstag an.

Die Teilesichtung ergab eine eher schmale Einkaufsliste. Ketten sind noch genug da, Bremsbeläge mußten her. Zum Abschluss gibt es einen satte XXXL Portion Nudeln und knapp einen Stunde später, weil vom Besucher-Essen der Burgdame noch ein vegetarischer Burger über ist, den dann noch oben aufgelegt.

Freitag früh 05:10Uhr: ein Espresso doppio schiebt mich langsam aber stetig an, gleich werde ich meine Sachen zusammen räumen und mal die Nase vor die Burgpforte halten. Kernfrage in den frühen Stunden: Regen oder nicht?

Im Regen fahren kann Spaß machen

Mit der Regenmontur ging es dann auf Reisen. Kein Wind, Temperatur irgendwo bei unter 10c°, man kommt gut voran. Die paar Regenwolken tun ihren Dienst, an mir prallt das ab.
Ja, im Regen zu fahren kann Spaß machen.

Ankommen und die üblichen Handgriffe machen, dann ab auf Jobrunde. Der Kontrollblick zum am Tag zuvor gemachten PCR Test, man ist wieder voll negativ.

Bikedefekte/ B&M Ixon IQ Premium: leider meinen ich bemerkt zu haben, daß mein aktuell im Einsatz befindliche Busch & Müller Icon IQ Premium Vorderlicht meint wieder eine Flackerlicht veranstalten zu müssen.

Natürlich kenne ich diese Discoeffekte die ja nix neues sind und ja, natürlich ärgerte ich mich auch mal wieder. Ob die beiden Versuche das mal zu filmen erfolgreich waren, konnte ich bisher noch nicht ausmachen. Ich befürchte einfach, gefilmt kommt das nicht eindeutig rüber.
Naja, immerhin etwas mehr als ein Jahr. Ich behalte das im Auge, eine Reservelampe hab ich ja noch liegen.

Feierabend: in gemäßigt warmer Kleidung, aber ohne Regenhose ab in Richtung Burg. Mit dem Dreh in Kanallängsrichtung war klar, der Ostwind bläst von vorne. Damit war dann kein großes Tempo zu machen, nicht mal auf der asphaltierten Rennbahn. Aber mein Gott, es gibt schlimmeres.

Natürlich war dann nach der Ankunft auch eine erste schnelle Pflege fällig. Nach dem Umziehen und Waschmaschine füttern ging es raus um das Training zu machen. Das wurde in der Fitness-Garage abgehalten, weil es eben draußen immer wieder mal plätscherte.

Dann war es aber irgendwann geschafft, daß Wochenende kann kommen. Eine schöne heiße Dusche und dann den vollen Teller leer schaufeln. War nicht ganz so viel wie am Vortag, da hätte noch was sein können. Egal, diese letzten Zeilen hier tippen und dann Nachtruhe, oder so.

Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Ausblicke/ 54.723km/ 10.11.2022

November 11, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ do nature/ Bike- & Biketouren Bilder: bis hierhin ist das schon nicht ganz so mies gelaufen, wie befürchtet.
Langsam aber auch stetig geht es in diversen Punkten bergauf. Ein Grund mehr mal einen Blick in die Jahreszahlen zu werfen.

Die erste Hausnummer ist, daß ich mit dem heutigen Tag doch schon 8.984km in diesem Jahr auf dem „Konto“ habe.

Gehen wir ma‘ platt davon aus, daß mit den krankheitsbedingt wieder noch zu nehmenden fünf Urlaubstagen noch 30 Arbeitstage übrig bleiben, welche wir mal grob mit je 39km/ Tag annehmen können, würden immer noch gute 1.170km auf’s „Konto gespült“. Damit ist klar, die 10.000km sollten in diesem Jahr save sein.
154 Kilometer sollte ich drüber sein, also ohne das ich noch irgendwie mal wo einen kleinen Harken fahre oder gar eine Radtour.

Ich werd die Sache aber nur im Auge behalten und damit jetzt nicht ambitioniert angehen.
Kurz gesagt, wenn ich mal keinen Bock habe oder was dazwischen kommt, kein Ding. Anders rum, was schon aus der sprichwörtlichen Erfahrung heraus wahrscheinlicher ist, wird da noch der eine oder andere Extrakilometer anfallen.

Zum Tagesgeschehen 

Und dann war da doch noch die kurze Runde hoch auf Humbert. Es war in den letzten Tagen mehr als trocken, Regen kam auch nicht und so befand ich, eine kleine Portion Wasser zumindest für die Neuankömmlinge wäre eine gute Idee.

Also hab ich mich mal auf den Weg gemacht, mit ein paar Wasserflaschen im Gepäck und bin auf die Halde hoch. Insgeheim habe ich ja gedacht, daß es zumindest zum Jahresende hin, ein wenig mehr Niederschlag geben würde.

Das ist zwar nicht ganz so nett beim Radfahren, aber gut für die Mutter Natur. Aber inzwischen kann man wohl nur eher hoffen, daß es mal regnet. Klimawandel sei dank ist es ja nicht nur trocken, sondern auch zu warm. Vielleicht hätte ich besser Palmen anpflanzen sollen?

Egal, jedenfalls war ich oben und hab mal 6l. Wasser auf die Neuanpflanzungen, also auf die Eiche und auf die beiden Kastanien, das Ahorn und noch ein wenig was auf die Birken verteilt. Auch wenn die letzten Meters etwa zäh waren, was vor allem eine Kopfsache war, ich wurde oben mit einem wieder erstklassigen Ausblick belohnt.

Gut, soviel dann dazu. Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉