Archive for the ‘06. Bikedefekte & „Plattfüße“’ Category

Von neuen Schuhen und so…/ 24.12.2022

Dezember 26, 2022

Bikealltag/ Alltag/ Bilder: was treibt man so kurz vor dem heiligen Abend?

Tatsächlich habe ich mal lange geschlafen. Also so bis um acht. *lach* Ein weiterer Versuch noch eine Runde nach zu legen scheiterte. Aber das war mir auch fast klar, denn relativ ungewöhnlich früh war ich am Freitagabend zu Bett gegangen.

Irgendwie kann das normalerweise schon mal was gegen elf sein. Ebenfalls ungewöhnlich war, ich bin nicht mal zu einem zweiten alkoholfreien Radler gekommen, aber auch die freitags übliche kleine Tüte Chips lag am Morgen noch unangetastet auf ihrem Platz.

Indizien für eine doch nervigere gelaufene Woche? Drauf geschissen, der Film ist ja gelaufen?

Also, aus dem Bett pellen und in die Hauskluft schlüpfen und ab runter in die Burgküche. Dort den Espresso aufsetzen…
…was aber auch schon daran scheiterte, daß das Mahlgut leer war. Also wieder hoch und aus der Kammer den Nachschub geholt.

Bei der Samstagszeitung dann in aller Ruhe den Espresso doppio genippt, dazu ein bisschen Weihnachtsgebäck. Der Rest der Family ruhte noch und erst als es sowas wie hell draußen wurde, vernahm ich erste eindeutige Geräusche.

Bei zwei gekochten Eiern gab es dann Brötchen, die ich eigentlich frisch holen wollte. Aber das jüngste Burgfräulein war da fixer. Geht halt auch.

Nach dem Frühstück dann noch ein wenig Klamottens rum räumen und dann machte es ding-dong.

Irgendwie hatte ich eine ganz dumpfe Ahnung und tatsächlich Stand der Bote mit einem Giga-Karton vor der Haustür. Die neuen Vaude Minaki Mid II STX Winterschuhe sind tatsächlich schon da!
Annehmen und ein frohes Fest wünschen, dann ab damit unter den Tannenbaum.

Bikeklamotten: Die mega Umverpackung ist dem Mangel an Kartonagen geschuldet, aber auch dem nicht gerade gering kleinen Orginalkartonage des Hauses Vaude.

Ich kürze das mal ab, drinnen steckten die erst kurzfristig bestellten Winterschuhe. Andeutung dazu gab es ja schon. Auspacken, gründlich befingern und dann die dicken 600er Merino-Socken holen. Erste Passprobe, fluppt.

Im Gegensatz zu den Mega-Kloppern aus dem Hause NorthWave lässt sich der Klettverschluss am Fußgelenk sauber und vor allem dauerhaft verschließen.

An meine alten NW Winterschuhen hab ich wohl jetzt auch die Stelle gefunden, wo sich langsam das Wasser seinen weg sucht.
Das Obermaterial ist nicht mehr wirklich an der Sohle dran, da tut sich ein Schlitz auf. Die Materialabschürfungen seitlich sind auch schon länger da, aber dort scheint nix rein zu Suppen.

Gut, seit dem 27.12.2010 sind sie im Einsatz, da kann das dann ma´. Das Wasser kriecht also langsam aber stetig seitlich über dann wohl auch die Innensohle rein, die dicken 600er Merino-Socken saugen das dann auf und irgendwann sind dann die Flunken nass.

Nächster Schritt, mit den dicke Socken an um die Passform samt derer Schließung um den Fußknöchel zu prüfen. Kleine Hürde, wie geht so ein Boa-Verschluss (Drehseilzugverschluss) doch gleich auf?? Dank Mobilphone ist das via dem Video-Channel auf bekannter Plattform geklärt.

Der Schuh passt vergleichbar wie mein oller Vorgängerschuh. Trotz Größe 47 sitzt der Schuh eher locker-taff. Soll heißen, der Schuh liegt (im Neuzustand) eher gut an bietet aber noch ein wenig Bewegung im Material. Das wird aber eher an den dicken 600er Merino-Socken liegen. Die Sohlen sehen auch gut brauchbar aus.

Die Cleats (Befestigungsplatten zu den Pedalen) hab ich dann auch gleich dran geschraubt. Zum Glück hatte ich noch ein Paar neue in meiner Fahrradkiste gefunden. Denn so clever das ich welche mitbestellt hätte, war ich dann nicht.

Regenhose: auch ja, meine Regenhose bekam auch noch eine gute Prise Imprägnierung. Ich hatte ja den großen Karton von Bike24.de noch rumliegen.
Da hab ich die Hose dann in der Fitness-Garage drauf gelegt, die Fibertec Textil Guand Pro Imprägnierung mit der Zerstäuberflasche drauf gesprüht und mit einem Schwamm noch gut verteilt.

Mit dem E-Heizlüfter laufend, um auch ma´ die Fitness-Garage ein wenig abzutrocknen, die Luftfeuchtigkeit der letzten Tage halt, konnte sie dann dort ebenfalls gut antrocknen.

Aber das war nur so ein Handgriff zwischendurch.

Auf dem Tageszeitstrahl zuvor wurde sich aber noch ein wenig in Gartenarbeit geübt. Das Laubrechen schwingend ging es durch den Burggarten und den Grünstreifen vor der Burg. Bewegung an der frischen Luft ist gut.

Dann traf die älteste Burgfräulein ein. Ein wenig hastig kramte ich meine Sachen zusammen und griff zu meinem Caffee sowie dem Edelstahl Ikea Kaffeeaufguss -Filter.

Bikedefekte/ Bikebasteln: und da war da noch die Sache mit den Klettverschlüssen. Irgendwann hatte ich ja mal bemerkt, daß sie nach dem Nutzungszeitraum, ein Klettverschluss löste. Auch da kann ich sagen, nach der Nutzungszeit…

Auf dem linken Bild sieht man recht gut, der rechte Klettverschluss hat sich schon soweit gelöst, daß die Tasche langsam absackt.

Ich kann jetzt nicht mehr genau nachhalten wann, aber ich in diesem Jahr hatte ich dazu mal Topeak angeschrieben und mich nach der Möglichkeit von Ersatzklettverschlüssen erkundigt.

So grundsätzlich kann ich ja sagen, die Sachen sind schon gut gemacht. Das es da mit dem Reißverschluss am Midloader wohl nicht nur bei mir Probleme gibt, ist das eine. Das andere ist, man hat zwar eine gute Auswahl an Ersatzteilen für die diversen Sachen die man kauft, aber neue Klettverschlüsse sind nicht da darunter.

Jedenfalls hatte man mir seitens Topeak ein paar neue zugeschickt, die wohl aus einem Austausch von einer anderen Kundentasche stammten.
Das sich die jetzt auch ihrer angedachten Funktion entziehen, war mir irgendwie klar. Ist ja nix anderes.

Ich hatte dazu eine Lösung im Kopf und auch hier in der Fitness-Garage hängen, aber dann fiel mir am letzten Arbeitstag noch einen Alternative ein. Leider konnte ich da nicht die Passende Lösung im für mich erreichbaren SportScheck bekommen.

Und so hab dann doch eines meiner Packbänder genommen, umgelegt und dann gekürzt. Das hält jetzt auf jeden Fall. Ich habe zwar gerade noch die Versamount Teile entdeckt, die man auch zweckentfremdet nutzen könnte, aber wenn man dann doch mal die Tasche abmachen muß, was ja nicht oft vorkommt, dann braucht man Werkzeug dafür. Finde ich jetzt nicht ganz so clever.

Mal sehen ob dann doch wo die SeaToSummit Strech-Loc Teile bekomme, an die ich dachte?

Ja und das war’s dann. Der Tag wurde bei Spieß & Trank, eine wenig Gesellschaftsspiele verbracht und irgendwann war dann auch Schluss. Bettruhe und langsam in den nächsten Tag gleiten.

Euch noch einen netten Tag und bleibt schön gesund!  😉

 

Gehen wir mal Golf spielen/ 13.12.2022

Dezember 14, 2022

Bikealltag/ car-to-go/ Bilder/ Bikedefekte: …mit Fragezeichen (also die Bikedefekte), denn ich weiß nicht, was da los war.

Mir wurde zugespielt, daß man schlimmstes erahnte was meinen Zustand auf den gestrigen Radfahrten angehen würde. Ich kann die geneigte Leserschaft beruhigen, es war nicht all zu schlimm. Aber dazu muß noch was gesagt werden, denn so einfach ist die Geschichte nicht.

Mit dem ersten üblichen Schritt vor die Burgpforte erstarrte mein Blick im Kontext zu Atem.

Die Luft war arg erfrischend und ich hatte, ebenfalls wie üblich, für diesen Kontrollgang nur eine von unzähligen Schichten Kleidung an. Da standen sie also die -10c° und ich huschte rein um jene Zeit sinnvoll zu nutzen, die ich das Weckgerät früher hab mich aktivieren lassen.

Das Ankleiden dauerte zwar, ging aber reibungslos von statten. Auch die üblichen Schritte um die Burg rum in die Fitness-Garage waren nicht sonderlich anders als sonst. Gut, natürlich war es kälter als die Tage. Aber dafür hatte es eine eher trockene Luft. Ja man könnte optimistisch sagen, es fühlte sich sogar angenehm an.

Doch dann kam der Moment der mich ein wenig grübeln ließ. Um das CAADX final zu beladen schieb ich es ein gutes Stück in die Türöffnung der Fitness-Garage. Doch schon dabei bemerkte ich, die Pedale drehen mit. Ein sicheres Indiz dafür, daß die Kette nicht ganz so geschmeidig läuft, wie sie eigentlich sollte.

So weit das Problem, mal ein weg nachdrücklicher die Pedale gedreht und schon lief die Sache. Doch dann kam der Routinegriff zur Bremse. Erst hinten, dann vorne. Hinten brauchte es ein zwei Hebelzüge bis es griff, vorne tat sich erstmal…

…nix!

Und das war nicht gut. Das Vorderrad konnte ich zwar in Bewegung setzten, aber nicht mit der Bremse stoppen. Meine Augen hätten wohl jenen Fragezeichen widergespiegelt, die ich im Kopf hatte.

Nach ein, zwei wenig erfolgreichen Versuchen war die Vorderradbremse nicht zu mobilisieren. Da ich aber jetzt auch so spontan nicht wusste was das sein könnte, schob ich den Bock zurück auf den Stellplatz und huschte erneut in die Burg. Ein spontaner Kleidungswechsel und mit dem Schlüssel zum GOLF in der Hand raus an die Motorkraftkutsche.

Da wurd´s mir dann auch gleich warm, jetzt weiß ich wozu Eiskratzen sinnvoll ist. Gut, die Scheiben werden frei, wenn man das denn so nennen kann, denn so Eis ist ja echt zäh und innen ist ja auch was. Aber da bin ich ja gründlich, Sicherheit geht vor Zeit. Und Zeit hatte ich ja noch gut im Rücken.

Während ich dann so zum Job fuhr, grübelte der Kopf. Da ich ja einen Bremse aus dem Hause Shimano mein Eigen nenne, könnte es also eigentlich nicht an der Bremsflüssigkeit liegen.
Denn jene von der Marke Sram, ein Marktmitstreiter in Sachen Bikezubehör, zieht mal ganz gerne Wasser, was dann natürlich gefrieren kann. Deshalb ist bei Sram Bremsen auch regelmäßiger Wechsel der Bremsflüssigkeit angesagt.

Vielleicht war es dann doch eine Mischung aus Kanaldreck, Straßenstaub, Streusalz und eben eine gute Portion Feuchtigkeit die Schuld waren für die Blockade? Dem war aber nicht so, denn als ich da gestern Abend mal Hand angelegt hatte, war es noch nicht mal in nennenswerter Menge vorhanden.

Am Abend bekam ich dann doch den Hinweis über das Radforum von bikephreak, daß auch Bremsflüssigkeit von Shimano einfrieren kann.

Ja, so war das dann halt. Also es ist nicht klar gewesen auf dem Rad, weil ich leider nicht mit dem Rad fahren konnte. Das hätte mir den Tag ein weg versüßt, denn die gedoppelte Jobrunde war weniger lecker.

Aber Schwammdrüber, Euch für heute einen netten tag und bleibt bitte gesund!  😉

(Slow) Channel Challenge Dezember 2022/ 55.626km/ 10.12.2022

Dezember 11, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Biketouren/ Channel Challenge/ Bike- & Biketouren Bilder: …die Zeit rückt auf dem Strahl etwas zügiger gen Jahresende, der Winter hat tatsächlich erneut Einzug gehalten.

In den letzten Tagen war ja nicht ganz so viel im Thema Radfahren passiert und so kann man ja mal ein wenig ausrücken um entspannt, die Betonung liegt auf entspannt, jene Strecke an zu gehen, die inzwischen schon fast historisch ist

Die oder eine Channel Challenge ist nichts weiter als einfach nur stumpf sich am Datteln-Hamm-Kanal mit dem Rad zunächst in die eine Richtung fallen zu lassen, dann kehr um zu machen, den ganzen Weg zurück, wenn’s passt über die Startlinie hinaus um ans andere Ende zu kommen.

So also der grobe Plan, wobei es für heute vorzugsweise zunächst in Richtung Kanalmündung gehen wird.

Dabei werd ich mir ab Waldtrop den Wechsel der Uferseite sparen, bis zur Hafentreppe fahren, dort das treue Gefährt drüber lupfen um dann am Ende des Südufers die erste der längere Etappe ab zu schließen.

Kurz vor 10:00Uhr

Sachen sind zum Teil vorbereitet…

…sich nun ankleiden und dann mal los. Hauptaugenmerk lag beim Packen auf dem Trinkwasser, daß es gut eingepackt sich nicht zu schnell in Wassereis verabschiedet. Ansonsten ein paar kraftspendende Geschichten wie Riege und Banane. Die Daunejacke aber auch ein zusätzlichen Radtrikot verschwanden auch im Gepäck. Man kann ja nie wissen.

Bikedefekte/ Bike & Pack: zu meinem Erstaunen stellte ich kurz nach der ersten Ampel fest, daß meine Topeak Barloader-Tasche offensichtlich einen Defekt hat.

Die Verklebung/ Verschweißung der Halterung hat sich gelöst. Müßte ich jetzt mal schauen von wann die ist und ob man da was via dem Verkauf oder Topeak regeln könnte? Egal, heiter weiter.

Bis zum Preußenhafen war klar, große Bäume werd ich heute nicht ausreißen. Nach sechs Tagen ohne Radfahren war da nicht ganz so die Power abrufbar.
War mir aber auch egal, den im Vordergrund stand als erstes einfach nur fahren, als zweites mal gucken ob man den ganzen Channel an einem Tag schafft, sind ja immerhin nur 100km+ und at last, bloß nicht zu schnell, damit nicht ins schwitzen kommt.

Schwitzen und Kälte sind nicht die beste Kombination. Man muß zu viel trinken und schwitzfeuchte Kleidung kann da arg kühl werden. Und so brauchte ich bis zum Preußenhafen auch fast eine gute Stunde.

Weiter am Kanal entlang stellte ich erfreut fest, an der Baustelle wo wir ja auch schon letztens durch sind, hat sich wieder gut was getan.

Natürlich noch nicht durchgängig, aber immerhin. Der Hafen in Waltrop wurde erreicht…

…wo dann natürlich eine weiter kurze Trinkpause eingelegt wurde. Überhaupt, Pausen hab ich heute sehr viel gemacht. Ab da stand ich gefühlt recht fix an der Kanalmündung.

Da ich ja nun auf der falschen Uferseite stand, konnte ich nicht das übliche Beweisfoto schießen.
Ein Ortskundiger konnte mir aber genau sagen und zeigen, was es mit der Baustelle auf sich hat. Es ist wohl nur ein sehr kurzes Stück und zwar genau zwischen dem Hafen Datteln und den ersten Metern auf dem Dortmund-Ems-Kanal.

An der Kanalmündung wurde dann auch mal eine kurz-längere Pause eingelegt. Gut was trinken und ein weiterer Riegel wurden bemüht.

Wieder am Preußenhafen angekommen wurde sich frisch gemacht, ja auch wenn die fünf Sterne Bräterbude geöffnet hatte, so im stehen oder wo sitzend war mir nicht nach dem üblichen drei Ruhrpottköstlichkeiten.
Der nächste Riegel mit einem hohen Fruchtanteil, wird im Gehen gefuttert. Mal die Füße vertreten aber vor allem, durch die Kälte ließ der Riegel sich nur unwillig abbeißen geschweige denn kauen.

Und dann kam der Moment wovor ich mich ein wenig gefürchtet hatte.

Da muß man(n) dann also an jener Zufahrt vorbei, die einen zum Kanal gebracht hat. Keine zwei Kilometer weiter die Aussicht auf eine heiße Dusche war schon mega verlockend. Die Kälte zieht einem ja gut den Saft aus den Knochen und auch die Sitzposition war nach sechs inaktiven Tagen nicht mehr so wirklich meins. Oder, es tauchen plötzlich wie aus dem Nichts tausend Gründe auf, warum man jetzt einfach „aussteigen“ sollte.

Aber das konnte nicht sein, die Zähne zusammen beißen und wenigstens bis zum Dorfkern vorstoßen.
Vielleicht Schaft man es dann ja auch ich bis zur Schleuse in Werries? „Weiter rollen lassen, einfach weiter rollen lassen“, so meine Gedanken. Die Beine wurden bleiern, die Sitzposition zog sich zu, je mehr man den Ausstiegspunkt hinter sich ließ. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit erwischte ich mich mit einer kurzen Pause. Dann kam aber eine interessante Pause.

Hatte ich bei einer der letzten Ausfahrt an dieser Stelle schon sehr merkwürdigen Erdarbeiten beobachtet und natürlich schon so eine Vermutung, wurde sie jetzt bestätigt. Ich denke, es wird sich um einen Art Aussichtshügel handeln, oder eventuell soll es doch an eine aber nicht mehr vorhandene Burg Nienbrügge erinnern.

Auf den weiteren Streckenkilometern zog mich der fast durchgängige Asphalt nach vorne. Auch meinte ich, daß der Wind ein wenig schieben würde. Freude kam auf…

Die Schleuse in Werries wurde erreicht, aber bis dahin noch vorher unter einer großen Brücke ein zusätzliches Radtrikot unter die Jacke gepackt. Vier Schichten inklusive Jacke hatte ich nun an. Frisch wurd´s.

Natürlich spielte das Gedanken Karussell erneut los. Es lief zwar sehr gut bis hierhin, also im letzten Abschnitt, aber doch noch bis zum Ende fahren? Rein vom Gefühl her ja, denn dann müßte man ja nur noch zurück und hätte das Ding gerockt.
Anders gedacht, so kurz vorm Ziel, also dem Kanalende kann man nicht einfach umdrehen und sich auf den Weg in die heiße Dusche machen. Das ist man sich schon schuldig. *lach* Und es lief dann auch noch gut.

(<klick> zum Tagesalbum)

Nach 04:41 Stunden stand ich nun am Kanalende und konnte mich noch ein letztes Mal stärken. Ein Riegel und ein guter Schluck vom heißen Pfefferminztee, dabei immer gehend um locker zu werden und um warm zu bleiben.

Ein leiser Gedanken fiel dem Wind zu. „Hoffentlich würde er jetzt nicht die Heimfahrt von vorne her versüßen.“ Aber dem war nicht so.

Mit zwei weiteren Kurzstops ging es dann ab zur Burg. Die Sitzposition arbeitet nun schon recht gut an Nacken und Schultern, die Übung ist halt nicht da. Also mal lieber anhalten, alles hängen lassen und Lockerheit für den nächsten Abschnitt gewinnen.

Und so kam ich dann auch an. Die Brockens wurden ausgeladen, eine Schicht nach der anderen abgelegt und mit den üblichen Handgriffen auch schon das eine oder andere verräumt. Ein Glas Milch mit Sahne gepimpt machte den ersten Energieschub frei.

Nach einer langen und heißen und sehr schönen Dusche lief die Waschmaschine, so konnte ich mich in Ruhe dem Abendbrot widmen. Italienische Fusselini von meiner Vom gespendet wurden gekocht, dann mit einer Käse-Sahnesoße, Tomate, Salz, Pfeffer, Oregano und Basilikum abgewürzt. Bauch voll, alles gut.
Alt werd ich heute nicht und das wird nicht am nicht getrunkenen Mittagskaffee oder Espresso liegen.

Ansonsten falls jemand Interesse an den Daten hat, ich hab diese Fahrt wie alle anderen auch auf Strava <klick> aufgespielt. Wer also mag schaut da einfach rein.

Euch noch einen netten Sonntag und bleibt bitte schön gesund!  😉

B&M Ixon IQ Premium – dann doch getauscht/ 25.11.2022

November 29, 2022

Bikedefekte/ B&M Ixon IQ Premium: ich hatte die Tage ja schon, ich glaube zweimal, durchscheinen lassen, daß es wieder mit dem Busch & Müller Ixon IQ Premium ganz unpremium-like die schon aus vielen Jahren bekannten Discoerscheinungen gibt.

Da ich ja als Alltagsfahrer stets ein Vorderlicht gleicher Marke und Bauart griffbereit liegen habe, was bleibt einem auch anderes übrig, hab ich jene ab Mittwoch (22.11.2022) als Joker gezogen.

Eigentlich war ich dabei selbst von mir überrascht. Denn sonderlich aufgeregt hat mich das dieses Mal nicht.
Nicht das ich nicht sagen würde, daß es nicht ärgerlich ist, aber irgendwie… .

Kurze Rede, fast gar keinen Sinn, mit dieser letzten, die Betonung liegt auf der letzten, Reservelampe, ist also bei dem Thema die Reservebank leer. Innerlich hoffe ich mal, daß diese Lampe zumindest den Winter schafft. Das wird aber, auf Grund der bisherigen Erfahrung, denn bisher hielten sie so grob ein Jahr, auch so sein.

Zwei Dinge

Denn wenn der Winter rum ist, werd ich mich mit hoher Wahrscheinlichkeit nach einem anderen Vorderlicht umschauen.

Auch wenn mich die Langzeithaltbarkeit, wobei der Begriff Langzeit jetzt bei knapp einem Jahr eher ein Witz ist, könnte es trotzdem ein Produkt aus dem Hause Busch & Müller werden.
Dazu aber gleich noch mehr Gefasel.

Das andere ist, da ist dieser Arbeitskollege der dann meinte, ich solle ihm doch mal die defekte Lampe geben. Er würde sich das mal anschauen und dann gucken. Diesen Gedanken hatte ich ja nicht erst einmal und der Kollege aus’m Claim hatte sich ja auch mal ein Vorderlicht von mir genommen. Was soll ich sie auch hier rumliegen lassen, wenn er mit Elektronik um gehen kann und sich die Lampe wieder fertig macht?

Gefasel

…doch mit dem Fertigmachen war es natürlich nicht getan. Denn dies hatte den Schönheitsfehler, daß die Lampe nicht mehr so ganz regendicht war. Aber um das zu vermeiden, werd ich wohl eher auf ein neues Produkt zurückgreifen.

Dabei habe ich eine B&M IQ-XM speed ins Auge gefasst. Jene soll ohne zweiten Akku und einem passenden Halter für meine Lenkerposition knapp 300 Euro kosten.

300 Euro sind jetzt ne´ Menge Holz, aber die bedien auf dem BRD Markt befindlichen Lampen ähnlicher Bauart kosten noch mehr.
Wobei ich jetzt aber nicht zum günstigeren Produkt greife, sondern die B&M IQ-XM speed einen für mich entscheidenen Vorteil hat. Wenn man jenen in der 70 Lux Leuchtstufe nutzt, was ich aufgrund der Erfahrungen mit meinem aktuellen Vorderlich mit max. 80 Lux für völlig ausreichend halte, dann leuchte sie satte 7h.

Und genau das brauche ich.

Natürlich gibt es Lampen die mehr können. Mehr Licht auf der Straße, Lichtbild also die Ausleuchtung lass ich jetzt mal außen vor, mehr Technik, vor allem Fernlicht was ich eher nie brauchen tut, dann aber auch diverse elektronische Helferlein wie Bluetooth Fernbedienungen um die verschiedene Leuchtmodi um zu schalten, das brauche ich so nicht. Und deshalb…

Biketechnik/ Licht/ Lichtvergleiche: …hier mal ein Vergleich.

  • B&M IQ-XM speed / ca. 300 Euro (ohne zusätzliche Halterung)
    • Abblendlicht 120 Lux (4,5 Std.)
    • mittlere Stufe 70 Lux (7 Std.)
    • niedrigste Stufe 20 Lux (23 Std.).
  • Lupin SL AF/ ca. 450 Euro
    • 110 Lux (17 Std.?)
  • Supernova M99 MINI Pro B54/ ca. 579 Euro
    • 150 Lux (10 Std.)
    • 30 Lux (50 Std.)

Da kann man schon sehen, daß da im direkten Vergleich zum einen Welten beim Preis zwischen liegen, aber auch bei den Leistungsmöglichkeiten.

Wobei mir jetzt bei der Lupin SL AF nicht wirklich klar ist, wie lange sie nun wirklich bei den 110 Lux leuchtet. Da könnte man bei den Eigenschaften mal besser Klartext reden.

Nochmal so zum Preis. In meiner Übersicht der defekten Vorderlichter sind schon drei Stück zu sehen. Aktuell hatte ich hier ebenfalls drei Stück liegen, wovon ja eine noch gut ist und zum Einsatz kommt.

Sagen wir mal also sechs Lampen, wobei dabei noch zwei hinzukommen, die ich dem Kollegen aus’m Claim gegeben habe. Das macht dann unterm Strich gute sieben defekte B & M Ixon IQ Premium zu zählen sind.
Dann sagen wir pro Lampe einen Onlinepreis von 50 Euro, was dann über die Jahre gesehen gute 350 Euro wären, ohne die Hampellei mit Anschreiben der Lieferanten, hin schicken und wieder einen Austauschlampe in den Fingern zu halten. Das Alleinen nervt schon.

Natürlich

…gibt es noch weitere Anbieter. Als da wären noch eine Lupine SL Mono für geschmeidige 185 Taler, die geschmeidigen 90 Lux daher kommt, aber dann auch leider nur 2 Stunden Licht macht.

Und dann wäre da noch eine Supernova Airstream 2 die für ebenfalls noch verträgliche knapp 200 Taler über die Ladentheke gereicht würde. Aber da wird von mir das Lichtbild/ Ausleuchtung bei den gebotenen 105 Lux und einer angeblichen Leuchtdauer von 14 Std. (bei 4 Leuchtstufen) eher in Frage gestellt.

Ansonsten für die Leserschaft einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Positv-negativ/ 54.962km/ 18.11.2022

November 19, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Sport & Alltag/ Bike- & Bikebilder: das Thema Winterfahrten hat sich vorerst erledigt. Klar, gemütlich ist anders, aber sagen wir einfach es ist Herbst.

Donnerstag: in der Nacht hat der Regen wieder begonnen. Ist schon gemütlich wenn man dann im Bett liegt und noch nicht raus muß. Aber irgendwann muß man ja raus und dann bringt’s auch nix.

Innerlich freue ich mich für Mutter Natur und stelle mich auf Regenkleidung ein.

08:42Uhr: die Jobanfahrt war dann, trotz Regenkleidung in den meisten Abschnitten regenfrei. Ist halt so, wie mit dem Regenschirm. Hat man ihn bei, regnet es nicht, liegt er fern der Erreichbarkeit, schüttet es

Macht mir aber alles nix, man kommt gut vom Fleck und damit die Stunde Fahrzeit voll wird, gibt’s kurz vor‘ m Stall eine kleine Runde auf die Halde Victoria hoch.

(<klick> zum Novemberalbum)

Das reicht dann auch, der Ausblick ist nett und hat was. Oder?

Tagesziel 

…nur grob geplant. Eigentlich stünde für heute mein Training A an. Dies ist die zeitlich längere Trainingseinheit. Nett wäre, wenn es heute mit der letzten Abholung am Job so super geschmeidig läuft, wie die Tage.
Auf der anderen Seite bestünde aber auch die Möglichkeit, dieses Training auf den morgigen kürzeren Arbeitstag zu schieben.

Hätte dann nur den „Nachteil“, daß so ein Zeitfenster für eine Draußen-Nacht gen Null schrumpft.
Wobei, bei dem Wetter wird das sowieso eher nix.

Café: die Operation Pacha Mama/ Caffee-Einkauf spielt sich punktgenau in meinem Hirn auf. Ich erhalte wie immer im Röstwerk Hörde meine Dosis für schön.

Wenig später habe ich das kostbare Gut, ungelabelt in der Hand. Wozu sollte ich da einen Aufkleber drauf machen lassen? Zum einen weiß ich was ich gekauft habe und zum anderen genieße ich auch nur die eine Sorte.

Was anderes. Es hat sich den Tag über bei mir gezeigt, daß da irgendwo ein Loch ist. Irgendwie schaufel ich die ganze Zeit nur Futter in mich hinein.

Um kurz nach zwei lasse ich deshalb zum zweiten Mal in dieser Woche ein Kraut-Frikadellen-Brötche in XL für dreifuffzig hinter der Kauleiste verschwinden. Vor dem Hintergrund werd ich mir auch das Training von heute auf morgen verschieben, denn…

…auch die Wetterfrösche plaudern munter was von schneeartigen Niederschlag zum Wochenende hin.
So könnte ich dann heute nach der Ankunft in der Fitness-Garage meine Spikereifen auf den Straßen-Laufradsatz aufziehen. Dann ist man(n) gewappnet wenn’s soweit ist.

Sollte aber morgen das Wetter noch besser sein, hab ich ja noch den anderen Laufradsatz mit den Grobstollenreifen.

Und wenn ich dann eh schon in der Fitness-Garage rumwerkel, kann ich auch Teilesichtung zwecks Aufstockung der Verschleißteil-Box durchführen.

Ja ich glaube das ist ein guter Plan. Und nach dem Duschen schlag ich mir den Wanst voll.

Am Abend: fast ein Träumchen. Man kommt gut heim, verschiebt aber trotzdem den sportlichen Teil des Tagesplan. Morgen ist einfach mehr Zeit, man kann dann auch nach hinten raus entspannter angehen.
Auch die Sache mit dem Reifenwechsel wird verschoben, hier bietet sich der Samstag an.

Die Teilesichtung ergab eine eher schmale Einkaufsliste. Ketten sind noch genug da, Bremsbeläge mußten her. Zum Abschluss gibt es einen satte XXXL Portion Nudeln und knapp einen Stunde später, weil vom Besucher-Essen der Burgdame noch ein vegetarischer Burger über ist, den dann noch oben aufgelegt.

Freitag früh 05:10Uhr: ein Espresso doppio schiebt mich langsam aber stetig an, gleich werde ich meine Sachen zusammen räumen und mal die Nase vor die Burgpforte halten. Kernfrage in den frühen Stunden: Regen oder nicht?

Im Regen fahren kann Spaß machen

Mit der Regenmontur ging es dann auf Reisen. Kein Wind, Temperatur irgendwo bei unter 10c°, man kommt gut voran. Die paar Regenwolken tun ihren Dienst, an mir prallt das ab.
Ja, im Regen zu fahren kann Spaß machen.

Ankommen und die üblichen Handgriffe machen, dann ab auf Jobrunde. Der Kontrollblick zum am Tag zuvor gemachten PCR Test, man ist wieder voll negativ.

Bikedefekte/ B&M Ixon IQ Premium: leider meinen ich bemerkt zu haben, daß mein aktuell im Einsatz befindliche Busch & Müller Icon IQ Premium Vorderlicht meint wieder eine Flackerlicht veranstalten zu müssen.

Natürlich kenne ich diese Discoeffekte die ja nix neues sind und ja, natürlich ärgerte ich mich auch mal wieder. Ob die beiden Versuche das mal zu filmen erfolgreich waren, konnte ich bisher noch nicht ausmachen. Ich befürchte einfach, gefilmt kommt das nicht eindeutig rüber.
Naja, immerhin etwas mehr als ein Jahr. Ich behalte das im Auge, eine Reservelampe hab ich ja noch liegen.

Feierabend: in gemäßigt warmer Kleidung, aber ohne Regenhose ab in Richtung Burg. Mit dem Dreh in Kanallängsrichtung war klar, der Ostwind bläst von vorne. Damit war dann kein großes Tempo zu machen, nicht mal auf der asphaltierten Rennbahn. Aber mein Gott, es gibt schlimmeres.

Natürlich war dann nach der Ankunft auch eine erste schnelle Pflege fällig. Nach dem Umziehen und Waschmaschine füttern ging es raus um das Training zu machen. Das wurde in der Fitness-Garage abgehalten, weil es eben draußen immer wieder mal plätscherte.

Dann war es aber irgendwann geschafft, daß Wochenende kann kommen. Eine schöne heiße Dusche und dann den vollen Teller leer schaufeln. War nicht ganz so viel wie am Vortag, da hätte noch was sein können. Egal, diese letzten Zeilen hier tippen und dann Nachtruhe, oder so.

Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Zack noch kälter/ 54.419km/ 13.10.2022

Oktober 14, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Sport/ Bike- & Biketouren Bilder: noch schnell den letzten Bericht getippt und dann mal frohen Mutes die Burgpforte geöffnet.

Montag: irgendwie bestätigte sich super schnell, daß der Espresso doppio fast überflüssig war. Denn draußen zeigte das Thermometer mal eben was von 0c° an. Das erhellte die Sinne extremst.

Schnell die Fitness-Garage geeilt und die Regengarmaschen als Wärmeschutz geholt, um jene im nächsten Schritt auf der Heizung vor zu wärmen. Denn ohne die würde ich die Anfahrt zum Job nicht machen.

Noch ist die Motivation da, ich biege also auf die kleinere Schleife ab um so straßenfrei am Südufer des Channel zu kommen. Langsam kriecht die Kälte rein, der Körper beginnt sich zu wehren und will wohl wieder ins warme Bett.

Mit einem kurzen Stop krame ich die dünnen Überzieh-Handschuhe aus der Vordertasche. Dank Machart von Fäustlingen würden die eine zusätzliche Portion warmes Luftpolster bringen. Für ein kurzes Bild reicht es aber noch.

Ich rolle weiter und muß mich schon ein wenig treten. Winter kann ja schön sein – wenn man richtig im Schwung ist. Es dauert aber noch eine gute Weile. Um genau zu sein, bis hinter dem Preußenhafen zu Lünen. Dann ist „Land in sicht“, nur noch wenige Kilometer trennen mich vom Job.

Mit warmem Wasser frisch machen, trinken aber auch noch gut was frühstücken. Zunächst gibt es ein Haferflocken-Müsli mit fast alles, dann folgt noch ein Mikrowellen-Burger mit einer Extraportion Camembert Käse.

09:44Uhr: hab dann mal den Spind ein wenig aufgeräumt, aber auch am CAADX nach dem Rechten geschaut. Eine Prise Kettendeo kam drauf, aber auch so mal um‘ s Fahrgerät geschaut.
Frische Bremsbeläge können drauf (eventuell morgen) und die Kettenlängung müßte ich auch mal wieder messen.

Die Zahnung am großen Kettenblatt hat auch bereits eine Optik die man im Auge behalten könnte.

12:09Uhr: nachdem dann doch eher warmen Wochenende keimte in mir so ein Gedanke zu einer Jacke, den ich dann auch umsetzte. Mal sehen, wie die Ergebnisse so sind?

Abends: hatte ich doch glatt den dritten Plattfuß an drei Tagen hintereinander. Kurz vor Höhe Beversee machte erneut das Hinterrad den Strecker. Plattfuß. Ich konnte es kaum glauben, hatte ich tatsächlich eine Pechsträhne?
Auch dieses Mal konnte ich nix auf die Schnelle finden, also verbaute ich den Reserveschlauch und fuhr heim.

Zu Hause angekommen legte ich dann kurz Hand den defekten Teufel und siehe da…

Wieder ein loser Flicken. War aber auch erneut ein älterer, kann also passieren.

Dienstag: es ist wieder gut frisch draußen, die neue Gonso Serru  macht ihre erste Fahrt. Im Gegensatz zum Vortag komme ich besser in Schwung, nur diese Hitze ist fast unerträglich. Immerhin zeigt das Thermometer am Bryton Tacho 2c° an. *grins*

Das kann ich aber erst optisch erfassen, als die erste halbe Stunde Fahrzeit rum ist.

Ein erstes Resümee zu der Jacke kann ich geben. Natürlich ist sie nicht wärmer als meine Bergans Super Lett Jacke, aber auch nicht kälter.

Ein Faktor den man von Regen oder Windjacken eh nicht behaupten kann. Aber die Serru  Jacke tut was sie soll. Sie hält Wind angemessen ab und es bildet sich keine Stauhitze unter der Jacke.
Und was für Aussichten am Morgen…

Zum Frühstück gibt es dickes Bananen-Haferflocken-Quark-Joguhrt Müsli.

12:16Uhr: diverse Jobs am Job sind gemacht, das Reflexmaterial befindet sich auf der Gonso Jacke und gleich werden noch fix frische Bremsbeläge montiert. Da ich in den Feierabend geschickt wurde, bin ich also früher „raus“. Eine ungewöhnliche Perspektive für mich. Nun gut.

Da ich ja nun ein wenig mehr Zeit habe, entschließe ich mich die beliebte Seseke-Radrouten weitgehend als Rückfahrtstrecke zu nehmen.

Die neu montierten Bremsbeläge liegen einen Tacken zu dicht an den Bremsscheiben an, dieser Wiederstand paart sich mit einer Brise von vorne, es wird ein wenig zäher.

Erst auf der Burg angekommen kann ich mit einem geeigneten Hebelwerkzeug die Passung durchdrücken, im wörtlichen Sinne.

Was mich auch ein wenig nervt ist, daß die Continental MountainKing CX mir eine Portion zu holzig laufen (ich hatte am Vortag die anderen Laufräder montiert, auch wegen dem immer mehr herbstlichen Wetter und da sind eben die MountainKing drauf).
Oder bin ich nur durch die Continental SpeedKing und ihrer Geschmeidigkeit verwöhnt?

Erst als ich handisch, dadurch aber nicht genau, Luft ab lasse wird es besser.

Mittwoch: der Tag beginnt wie er beginnen muß, noch lockt es mich nicht so richtig nach draußen. Aber wie das eben so ist, wenn ich gleich die erste viertel Stunde rum habe, dann bin ich wieder im Element.

Kurz vor der Abfahrt fällt mir dann doch noch die Sache mit dem Luftdruck ein. In der Fitness-Garage hängt ja die große Standluftpumpe, ich korrigiere den Reifendruck.

Dann rolle ich los, bei gerade mal 1c° ist warm fahren wieder das Thema.

Nachmittags: man kommt mit den nachgestellten Bremsbelägen wie schon am Morgen deutlich besser vom Fleck, auch das Wetter erheiterte einen. Wieder angekommen erfolgen die Standardhandgriffe und schon ist man wieder draußen auf der Burgterrasse um der aktiven Bewegung zu fröhnen.

Kurz vor Schluss des sportlichen Programms, wieder den Reifendruck reduziert. Dieses Mal auf 40psi. Was bitte ist psi?
Ja eine andere Druckeinheit als bar. Aber auch nur psi, weil das Manometer an der Standpumpe sich auf diese Druckeinheit besser an der Anzeige einstellen lässt, aber auch vor allem ablesen lässt.

Anbei, die nächste Standpumpe hat die Manometeranzeige oben.

Donnerstag: letzter Aufruf für das Arbeitsleben vor dem zweiten Jahresurlaub. Der Espresso doppio ist bereits Geschichte sowie zwei vorzügliche Keksteilchen. Wird langsam Zeit das man in die Schuhe kommt.
Innerlich wird es spannend, wie warm, oder eben wie kalt ist es draußen?

Gewissheit…

…das es nicht wirklich kalt draußen war, hatte und habe ich am späten Mittag.

Schon kurz nach der Abfahrt wurde am Südufer an einer Sitzbank gehalten um die zweite Mütze und das zusätzliche Radtrikot im Gepäck verschwinden zu lassen. Seltsam schöne Szenen spielen sich ab.

Ein Kanalschiff leuchtet sich den Weg. Durch meine Kleiderstops werde ich immer wieder mal Zeuge und greife zur MobiCam.

Unter der nächsten Brücke fiel mir ein, auch die Garmaschen über den Schuhen können wech. Also ein weiterer Kurzstop.

Natürlich keimte dann ein Gedanke zum anstehenden Folgetag. Doch auf eine Radrunde raus? *grübel*

Man(n) wird sehen was sich so ergibt. Derweil läuft aber eher die Planung für die heutige Rückfahrt. Aber das ist unmittelbar mit dem Schichtende verbunden. Dumme Sache. *lach*

Abends: der Tag ist gelaufen, so kann man in den Urlaub starten. Der Herbst steht in voller Blüte, auch wenn die Luft eine seichten Feuchtigkeitsgehalt hat, tatsächlich werde ich so gut wie nicht nass. Auch die neue Jacke wird mit dem Sprühregen fertig. Am Seepark zu Lünen, kurz hinter dem Preußenhafen knips ich den Laubweg.

Da die Zeit schon fortgeschritten ist, wähle ich keine Route über Cappenberg, sondern entschließe mich zunächst bis zum Beversee vor zu rollen, ja die Brise kommt von hinten und damit aus der besseren Richtung, und biege dann auf den eine oder andere Waldroute ab.

Ein arg mit Pilzen bewachsener Baum fällt ebenfalls der digitalen Fotographie zu Opfer und auch der eine Trampelpfad verlockt abermals.
Es ginge in ein schönes Waldstück, daß nur zwei „Macken“ hat. Am Ende des Trampelpfades wartet ein arg tiefer Graben, gute 1,8m tief der dann auch noch mit steilen Hängen glänzt. Zu Fuß ist das machbar, solange kein er kein Wasser führt. Ansonsten strahlen die Geräusche der nahen Bundesautobahn rüber. Schade eigentlich, gerade das mit dem Schall.

Zum Abschluss und dem Einstieg in den Urlaub gibt es für das treue Fahrgerät noch eine erste Pflegeeinheit. Danach mache ich auch bei der Wäsche aber auch bei mir selbst „klar Schiff“. Nach der Nudlepfanne als Abendmahl…

…erhöhe ich doch meinen Onlinespeicher von 15GB beim Mail Account auf 100GB. Kostet dann zwar knapp 20 Euro im Jahr, aber das ist es mir wert. Außerdem, nicht das da im Urlaub was verrutscht. So kann man entspannt in den Urlaub gehen. Was dann morgen wird? Wir werden sehen.

Euch einen schönen Tag und bleibt schön gesund!  😉

 

 

 

Reaktivierung/ 54.193km/ 07.10.2022

Oktober 8, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Sport/ Bike- & Biketouren Bilder: was ein netter Tagesstart! Passend zur Reaktivierung nach dem langen Wochenende und den beiden Arbeitstagen mit dem Auto.

Montag: bei angenehmer Temperaturen, also irgendwas knapp oberhalb der 5c° ging die Reise los.
Dem Defizit der letzten Tage schwenkte ich zunächst etwas entgegen gesetzt der eigentlichen Fahrtrichtung um dann komplett am Südufer des Channel zum Job zu fahren.

Nach ein paar Kilometern war ich warm, daß zusätzliche Radtrikot verschwand im Gepäck. Ein paar weitere Streckenmeter später arbeitete mein Hirn.

(<klick> Oktoberalbum)

Die Gedanken flogen vom Hängemattentreffen rüber zur Ausrüstung, also Schlafsack, Poncholiner aber auch Hängematte. Natürlich kann ich nicht leugnen, daß man auch mal über ein Fahrgerät nachdachte. Spaß muß sein.
Wie das halt so ist. Die Meter verschwinden unter den Reifen und eigentlich plant man schon den nächsten Ausflug.
Überhaupt will die Woche geplant werden.

Am Donnerstag geht’s noch zum Knochendoktor zur Kontrolle und heute Nachmittag werd ich mich wohl der körperlichen Gesunderhaltung hingeben. Das Wetter passt ja, kann man also machen.

Nachmittags: gesagt, getan. Bei bestem Wetter konnte die Burgterrasse genutzt um sich ein wenig auf Vordermann zu bringen. Hoffen wir ma das es was hilft.

Dienstag: mit diesen ersten Buchstaben hocke ich noch am Küchenstammplatz, merke aber ich sollte gleich los, sonst werd ich wieder müde.

Abends geschrieben: es war ein Tag wie der Vortag. Gemäßigt warm, des morgens kam man geschmeidig in den Tritt, ein wenig was unterwegs an Kleidung ablegen und gut ist. Auf der Jobrunde hab ich mir ein Lenkerkörbchen geleistet.

Was natürlich Quatsch ist. Das was man sieht sind Bambusboxen aus’m Discounter die ich dann zu Hause in der Kleiderkammer als Stauboxen nutzen werde. Hier bereits gefüllt und in Position gebracht.

Nach der Ankunft wurde abermals ein Teil des Trainings gemacht. Dieses mal aber der mehr rückenspezifische Teil. Morgen geht’s ja für eine Routinekontrolle zu Mann im weißen Kittel. Ob das spannend wird?

Ach ja, auf der Jobrunde hab ich tatsächlich einen für mich eben Radladen entdeckt. Natürlich ist die Sache nicht ganz so neu. Radsport Wittler in Nordkirchen gab es schon länger, nur hat man nun einen neuen und auch größeren Laden aufgemacht.

Erstaunlich fand ich, das man auch Cannondale Bikes im Sortiment hat und ich dort an dem Nachfolger meines CAADX ein vernünftiges Tretlager vorfand.

Ein solide verschraubtes BSA Tretlager anstatt ein Kunststoffgeschisse in eingepresst, so wie es damals zum Standard wurde, weil es ja „so gut“ ist. Da hat man nun doch erkannt, daß an dem Gut nicht ganz so viel dran ist. Zuviel Reklamationen, munkel ich mal.

Auch die verbaute Kurbel mit 46-30T von FSA, um genau zu sein eine OMEGA Kurbel in schlicht fand mein Gefallen.

Mittwoch: es geht wie an den schon beiden Vortagen gemächlich in den Tag. Noch gemächlicher wird es bei der Anfahrt am Südufer.
Der südliche Wind bringt zwar Wärme, ist aber auch immer von etwas mehr Gegenwehr gezeichnet. Folge: der Tacho kommt nur in wenigen Abschnitten über die 20km/h hinaus. Sehen wir es gelassen. Dafür klettert die Sonne über den Horizont, es gab Regen über Nacht für die Pflanzenwelt und auf der Heimfahrt wird’s dann wohl erneut flotter sein.

Dafür lege ich hier mal Kleidungsschichten ab und zwar unter dem großen Wagen. Was ein Sternenhimmel und schon wenige Kilometer weiter…

…ist die Sonne über den Horizont. Am Job angekommen und wie immer die üblichen Handgriffe gemacht. Vor dem zweiten Kundenbesuch habe ich ein Zeitfenster und bemühe für zwei Runden meine Füße auf einen winzigen 800m Spaziergang.

Es ist alles toll dort, wenn nur nicht die nahe A1 ihren Lärm rüber fliegen ließe. Der Tag geht gut rum, ich düse wieder am Südufer entlang gen Osten. Auch die Durchfahrt vom Beversee, wie schon am Vortag, rollt unter den Rädern durch.

Bike & Pack: auf der Burg angekommen habe ich eine Idee. Ob sich wohl mein Schlafsack und der Poncholiner zusammen im 12l. Packsack unter bringen lassen? Irgendwie geht das ja, wenn auch ich ganz so nett. Am CAADX zwischen dem Lenker gepackt schaut das dann so aus.

Sogar mein Regendach in faltbar bekomme ich noch unter. Eine gute Basis, für weitere Gedanken.

Freitag: es geht in die letzte Arbeitsrunde. In der Früh packe ich noch meine Boardküche hinten rein und die Wechselwäsche für ‚ n Job. Ach ja, meinen Daunenjacke stecke ich auch noch rein.

Dann mach ich mich los, dieses Mal aber über die Rennbahn zum Job. So voll beladen rollt es sich aber noch ganz gut.
Es ist nicht unruhig und Tempo bekomm ich zumindest auf’n Asphalt auch drauf. Am Preußenhafen zu Lünen wied ein Foto gemacht.

Ja geht, ist zwar gut beladen und zumindest die Daunenjacke hätte ich mir schenken können. Denn wenn man einen Poncholiner mit hat, zwar eigentlich für die wärmende Schicht unter der Hängematte gedacht, aber schon bei der Anschaffung war ein Doppelnutzen – angedacht. Egal ist ja nicht schlimm.

Bike & Pack II: auf der Jobrunde kann ich in einem Zeitfenster doch noch eine Reisezahnbürste zum klappen ausfindig machen. In den bisherigen Drogeriediscountern war keine im Aushang.

Außerdem entdecke ich noch kleine Tüten in denen man Zucker für den Espresso transportieren könnte. Passende Verschlüsse gibt’s gleich mit dazu. Nett ist, das was drin steckt, wird auch schmecken.

(Pack)bhagwan hare krishna

Nachmittags: jetzt verstehe ich die Ultralight Freaks. Dank einem Temperaturunterschied von morgens 3c° zu nachmittags von 18c° hatte ich das eher zweifelhafte Vergnügen, zu meinem Bikepacking-Gelumpe noch den Rest zu verstauen. Was hab ich gefummelt und gestopft. Bestimmt zwanzig Minuten. Und dann ging’s wieder am Südufer entlang.

Bike Defekte & „Plattfüße“: doch kurz vor der Abfahrt bemerkte ich, hinten ist zu wenig Luft drin. Also aufpumpen. Kurz vor der Burg mußte ich tatsächlich noch mal nach pumpen.
Da wird wohl was undicht sein, werd ich mir morgen mal anschauen. So hat man(n) was wieder zum basteln.

Euch dann noch einen schönen Samstag und bleibt bitte gesund!  😉

Kleine Erkundung & Co./ 53.206km / 03.09.2022

September 4, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Hitzefahrten +20c°/ Biketouren/ do nature/ Outdoor/ Bikedefekte & „Plattfüße“/ Bilder & Bike- & Biketouren Bilder: also…

…man war dann mal ein wenig unterwegs. Der erste Plan war, ein Areal zu erkunden, wo man des öfteren dran vorbei fährt. Irgendwann hatte ich da schon mal eine gewissen Betriebsamkeit erspähte und bin dann auch seinerzeit vorgefahren.

Das inzwischen eingezäunte Gebiet hatte man ja verpachtet und die Pächter hatte nach seinen Schafen geschaut. Dieses Mal war weder von Schafen noch was von Pächtern zu sehen.
Innerlich stellte sich mir auch die Frage, ist das überhaupt noch Fakt?

Die Zufahrt jedenfalls sah nicht sehr intensiv genutzt aus. Mit den eingewechselten Grobstollenreifen kam ich da aber gut durch. Mal abgesehen davon, daß es den einen oder anderen Kontakt zu diversen Gebüsch gab.

(September Album <klick>)

Am Areal angekommen bin ich dann erstmal einem gut sichtbaren Trampelpfad in Richtung See gegangen. Das CAADX hab ich einfach wo im Gebüsch abgelegt.

Am See war dann zwar mehr zu sehen, also von dort aus wo ich schon einen Blick riskieren konnte, aber sowas wie ein Ufer wo man hätte dran entlang gehen können, war dort auch nicht.
Aber so ist das eben. Dort wo genug fruchtbarer Boden ist, Wasser in direkter Nähe, da wächst es halt unverdrossen. Gut so.

Ich habe mich dann noch mit einem kleineren Erkundungsgang auf meiner alten Cross-Laufstrecke begnügt. Dabei entdeckte ich und die Schafe mich auch. Also zumindest eines von denen.
Sie hatten es sich unter einem großen schattigen Baum bequem gemacht (eventuell kann man es auf dem rechten Foto sehen). Hätte ich auch als Schaf gemacht. Da ich aber auch gut weit entfernt war, schien ich sie nicht zu stören.

Aber auch mein Weg, immer noch ein guter Trampelpfad endete sichtbar genau an der Stelle, wo schon damals gerne alles zuwucherte. Also bin ich umgedreht und wieder auf´s Rad gestiegen.

Die Marschrichtung mit der Halde Humbert stand fest. Mit im Gepäck ein paar der üblichen Wasserflaschen, zum Teil schon befüllt und ein wenig was zur Verköstigung. Die noch leeren  Wasserflaschen wurden dann ebenfalls wie üblich an der Wasserstelle befüllt und ab ging es nach oben.
Nach der ersten Wasserverteilung folgte noch eine zweite, also wieder runter zur Wasserstelle.

Schon auf der Abfahrt bemerkte ich, daß sich der Bock schwammig anfühlte. Ich schob das zunächst auf den Leerstand an Wasser. Klar, mit 6kg weniger an Board fühlt sich alles weicher an. Kurz nachdem ich am Haldensockel angekommen war, prüfte ich dann aber doch händisch den Luftdruck am Hinterrad. Aber da war alles in Ordnung, also ab zur Wasserstelle.

Das Wasser aufgefüllt und kurz nach dem Losrollen hatte ich es dann. Es war das Vorderrad was platt war. Kurz einen schattigen Platz gesucht und die Notwenigkeiten raus gekramt.

Zwei Einschnitte konnte ich fürs erste im Reifen ausmachen. Beim Abtasten war aber nix zu finden und so wurde ein frischer Schlauch rein gemacht, Luft drauf und bis zum Ende der Tour war das Thema durch.
Was da wo luftverlustig ist, werd ich noch ausknobeln. Jedenfalls hat damit die Pannenstatistik einen Neuzugang.

Wieder oben angekommen wurde auch diese Gießaktion durchgeführt und dann nahm ich Platz um mir ein wenig was zu gönnen.

Mitteagessen war angesagt, es gab eine kleine Dose Bio-Linseeintopf aus dem Drogeriediscounter. War geschmacklich gut zu gebrauchen und beschäftigte mich ein wenig. Tat auch mal wieder gut sich draußen was zum Futtern zu machen. Natürlich durfte auch der Espresso hinterher nicht fehlen. Leider hatte ich vergessen mir ein wenig Gebäck mitzunehmen. Plöd.

Ich muß ja immer wieder sagen, es ist schon eine sehr positive-seltsame Stimmung da oben.
Man hat diesen Rundblick, dann den Wind und das eher sehr steinige Plateau wärmt einen von unten. Ich behaupte mal, selbst über Nacht sollte es dort auf dem Boden nicht wirklich kalt werden. Zumindest in der besseren Jahreszeit. Nur Schatten hat man keinen.

Und die Kombination Wind, Rundblick und Steine erinnert mich stets irgendwie an Fuerteventura.

Es half aber auch dieses Mal alles nix, auch wenn es bis hierhin eher geruhsam zuging, mit einem anstehenden Kinobesuch in der Runde meiner Mädels, war eine langsame Rückkehr nicht der schlechteste Plan.
Also wieder alle zusammen kramen, natürlich vorher spülen (und dabei kein Wasser unnütz vergeuden, also Minimalmengen und dann ab in die heranwachsende Botanik).

Dann die Abfahrt und noch einen kleinen Schwenk durch den nahen Wald im Claim. Dort gab es zu meiner Überraschung einen hochgeklappte Schranke. Sonst ist die geschlossen und man muß sich durch die recht schmale Durchfahrt (auf der linken Bildseite) fädeln.

Ich denke im Rahmen der Mähaktionen hatte man sie vergessen runter zu machen. Kein Nachteil, kann gerne so bleiben.

Auf der Burg angekommen wurde die Wäsche in die Maschine geworfen und sich selbst mit dem Rasierer den Bartwuchs eingedämmt sowie eine Dusche gegönnt. Irgendwie muß ja auch der Staub vom Balch runter.

Dann ging es auch schon ins Kino. Geboten wurde Der Gesang der Flusskrebse. Ich kann nur sagen…

Ein ganz klasse Film mit Niveau!

Eine gute Story wird clever mit in verschiedenen zeitlichen Abschnitte gezeigt. Die Schauspieler sehr überzeugend und ihrer Rolle sehr angemessen.

Der Film ist ein Mix aus einer Lebenserzählung und damit auch stets von der Liebe des Lebens, wunderbare Naturaufnahmen und mit denen auch ein Aufzeigen wie sehr der Mensch mit der Natur lebt (oder in meinen Augen in der heutigen Zeit  – wie wenig und was er damit alles verliert).
Ach ja, der Dreh- u. Angelpunkt ist natürlich eine Krimestory, genau gesagt dreht es sich um einen Mord. Damit wird die Story auch immer wieder geschickt so abgespielt, daß man in seinem Kopf seinen Vermutungen hat, wer der Mörder ist. Ich will da nicht mehr vorgreifen, sollte man sich auf jeden Fall maß ansehen.

Da es ja für die holde Burgdame und mich ich kein echtes Mittagessen gab, wurde der chinesische Bistro Lotus aufgesucht. Ist direkt am Kino und uns wohl bekannte, aber auch sehr geschätzt.

Kein großer chicky-micky Chinatempel, sondern ein sehr leckeres Essen, stets frisch zubereitet und wer will auch zu super korrekten Preisen. Wobei auch die normalen Gerichte nicht wirklich teuer sind. Zumal die Portionsgrößen auch für gestandene Männer reichen.

Ja und das war dann die Story vom Samstag. Für Euch dann noch einen netten Sonntag und bleibt bitte gesund!  😉

Sonntagsrumgelaber/ 14.08.2022

August 14, 2022

Bikealltag/ Rumgelaber/ Bilder/ do nature/ Sport: also, am heutigen Sonntag weitere Zeile hier, sitzend in der Hängematte und darauf wartend, daß das Wasser für den Caffee heiß wird.
Thema, das Beste am Hängematten-Leben.

Der aktuelle Tag war auf dem Zeitstrahl bis 11:38Uhr aktiv genug und so kann man sich mal etwas hängen lassen. Ich fange mal mit dem gestrigen Tag an, dem…

Samstag: das wir uns zunächst mit der motorisierten Familienkutsche in Richtung eines kleinen Ortsbahnhof aufgemacht hatten um dort dann den Zug in Richtung Münster zu besteigen, war dann so das Hauptthema.

Zuvor hatte ich aber noch fix mal das Vordach zum Hauseingang einer Reinigung unterzogen. War einfach mal wieder nötig und die Wetterlage, um genau zu sein, der Sonnenstand (denn am Vormittag ist dort Schatten und das erleichtert die Sache) am Vormittag waren optimal.

Nach einer kurzen Dusche ging es dann los. Münster also und dort dann ins GOP.

Die Wartezeit am zunächst menschenleeren Bahnsteig verbrachte zumindest ich lieber im Schatten des Bahnkartenautomaten. Gut daran war, der Wind bließ günstig und wenn man an einer Ecke stand, war das sogar sowas wie angenehm.

Gefühlt wurde schon eine Stunde vorher darauf hingewiesen, daß man doch bitte nicht über die weiße Bodenmarkierung treten solle, wenn der Zug käme. Das weckte natürlich eine gewisse kriminelle Energie. *lach*
Das liegt aber in der Familie. *Augenzwinkern*

Die Zugfahrt selbst war recht erträglich. Klar Sitzplätze nicht so arg vorhanden, aber wir fanden derer zweie. Die Klimaanlage tat ihren Dienst und alle waren artig und trugen Masken.

Nach der Ankunft am Münster Hauptbahnhof ist der Weg in die Innenstadt nicht wirklich schwer zu finden.

Sieht man mal davon ab, daß man schlichtweg dem Menschenstrom folgen kann, gibt es eigentlich nur zwei Wegachsen, die man nehmen kann.

Würde man die falsche nehmen, stünde man oder eben Frau auf der Rückseite des Hauptbahnhof. Dort könnte man einfach umdrehen und dem anderen Weg folgen.

Natürlich war in der Innenstadt gut was los, viel Volk unterwegs und man konnte viel sehen.

Groß shoppen wollten wir beide nicht. Bei mir wäre es eventuell noch ein paar Schuhe geworden. Hatte mir ja die Tage für den Job ein Paar neue einholen müssen, aber ein weiteres Paar jetzt bei der Hitze auf biege und brechen zu kaufen, muß man auch nicht.
Der Mann weiß ja wo man sie bekommt.

Und so haben wir uns nur ganz einfach ein wenig die Füße vertreten mit dem vorläufigen Ziel bei einem Koffeingetränk auch noch was Festes zu uns zu nehmen.

Da aber zum einen Plätze draußen schon arg belegt waren und zum anderen dann noch im Schatten, gestaltete sich die Suche etwas tricky.

Gelandet sind wir dann an der Südseite des Doms (Foto quasi hinter unserem Rücken), wo es eben auch noch Schattenplätze gab.

Also wurde die wohlverdiente Pausen im, oder besser außen beim Il Panino gemacht. Eine gute Karte gab Übersicht, alles da was ein Herz so wünschen kann.

Ich entschloss mich für einen inzwischen dringend notwendig gewordenen Espresso, ein Wasser „mit“ und ein Panini. Auch die Liebste orderte ein Panini, was sie aber als Getränk hatte, ist mir jetzt nicht mehr geläufig.

Der Espresso hatte übrigens was und war damit genau für meinen Gaumen gemacht. Vollmundig, kräftig und damit auch aromatisch, aber ohne bitter zu sein. Innerlich rang ich ein wenig mit mir eventuell noch einen zweiten zu bestellen. Nur weil er einfach so gut war.

Aber auch die Panini waren bestens. Nachdem wir alles verzehrt hatten aber auch haben sacken lassen, dabei das Volk beobachtend, brachen wir zu einer weiteren Spazierrunde auf.

Was mir auffiel, in Münster waren auch etliche Nationalitäten, wohl als Touristen, vertreten. Englisch hörte man sehr oft, natürlich fehlten auch die üblichen Mobilcams nicht mit den dazugehörigen Posen vor den Attraktionen.

Ja Münster hat was, aber zumindest nicht für uns/ mich bei dem Wetter.

Merken muß ich mir, beim nächsten Besuch den südlichen Abschnitt der FuZo. Dort hatte ich zumindest eine weitere potentielle Kaffeerösterei erspäht, aber auch eine nette Lokalität mitten in einer Gasse.

Unseren Trinkwasservorrat hatten wir übrigens vor dieser Runde bei einem Drogeriediscounter aufgestockt.

Auch wenn zumindest ich nur sehr mäßig aktiv war, irgendwie klebte die Zunge am Gaumen.

Ach ja, das Manufactum hat ja in der Innenstadt eine kleine Fiale. Da konnte ich natürlich nicht wiederstehen mal eine Portion mehr Zeit aufzubringen.

Mit einer weiteren Schleife lungerten wir mehr oder weniger vor dem Eingang rum, um dann doch ab ins GOP zu kommen. Was eine Wohltat!

Im Inneren war es mehr als angenehm temperiert und wir verweilten noch eine Zeit im Foyer. Getränke bestellen passte zeitlich nicht mehr ganz, denn der Einlass wurde frei gegeben.

Da wir Arrangement mit einem Drei-Gänge Menü hatten gab es zunächst die Order der Getränke und dann die Vorspeise.

Wir saßen mit einem netten wohl auch gleichaltrigen Paar am Tisch. Für sie war es der erste Besuch im GOP.
Mit heiterer Konversation gab es dann noch den Hauptgang des Menü, die Nachspeise würde es in der Pause geben, so teilte man es uns mit.

Die Show begann und war zunächst noch etwas schleppend, was aber wohl auch am wettergeplaktem Publikum gelegen haben wird. Hin und wieder fand ich auch, daß es so seltsame Pausen zwischen den einzelnen Kunststücken der Dabieter gab. War jetzt Applaus angesagt oder nicht, denn es ging mit nur einem kurzen Ansatz weiter. Ich fand’s aber trotzdem toll.

Auch der Seilartist, der ein aber auch schweres Kunststück nicht beim ersten Ansatz hinbekam, fand ich gut.

Im ersten Augenblick denkt man ja:“oh er hat‘ s nicht ganz so drauf.“ Aber man darf sich schon vorstellen, daß diese aber auch viele andere Kunststück nur so einfach ausschauen.

Lauf du mal auf einem gespannten Seil und mach das mal nach. Applaus von meiner Seite.

Die Pause kam, der Nachtisch auch, das Zitronen Sorbet war genau mein Ding. Der zweite Teil hatte dann insgesamt ein Stückchen mehr Drive, oder das Publikum war inzwischen warm geworden.

Aber wie das so ist, auch dieser sehr nette und sehenswerte Teil des Tages ging zu ende.
Die Getränke bezahlen und dann raus in die urbane Wildnis.

Draußen spürte man immer noch die Hitze der Stadt. So versiegelte Flächen heizen sich ja tagsüber gut auf und strahlen noch lange ab. Ein Glück das wir hier gut am Stadtrand unser Eigen haben.

Abfahrt mit einer kleinen Hürde in die Heimat. Der Zug der uns nach Münster gebracht hatte, hielt nun auf der Rückfahrt, zumindest am Wochenende, nicht mehr an unserem eigentlichen Bahnhof.
Wir mußten also bis zur Endstation fahren, wo uns dann aber unsere liebe Älteste zu unserer abgestellten Familienkutsche brachte. Heimfahrt mit Klimaanlage, einen kühlen alkoholfreien Radler und dann die Augen schließen.

Tja und mit dieser Nachtruhe landen wir dann beim heutigen Sonntag. Das Leben startet irgendwo im nicht mehr ganz so frühen Morgen, aber es war noch nicht wirklich knüppelheiß draußen.

Ein Espresso doppio wurde gekippt, ein wenig Beilage dazu, um anschließend raus zu eilen, das Sonnensegel aufbauen und sich fleißig der körperlichen Gesunderhaltung zu widmen.

Klappte auch ganz gut, man kann sich nicht beklagen. Gehen wir also zu weiteren Textwerk über

Do nature: drei Dinge zu dem Thema. Das eigentlich heute ein guter Zeitpunkt wäre mal wieder eine gute Portion Wasser zu verteilen, sollte klar sein. Ob das aber heute, oder dann doch wieder eher morgen früh was wird, lass ich mal offen.

Meine Kastanien Zöglinge in ihrer eigentlich als besser von mir angedachten Position an der Fitness-Garage machten in den letzten Tagen keine optisch besonders hervorragenden Eindruck.

Zunächst dachte ich, sie bekommen mit der deutlich besseren Sonnenlage nicht genug Wasser. Kann ja sein, ist ja neben der Bruthitze auch noch knüppeltrocken.

Also wurde stets mit dem Finger gefühlt und dann bei Bedarf gegossen. Leider verbesserte sich das Anschauungsbild nicht wirklich.
Zunächst wurden die Blattspitzen bräunlich um dann eine immer mehr vertrockneten Eindruck zu erwecken (sollte man zumindest auf einem Foto erkennen können).

Dann hatte ich die Vermutung, doch zu viel gegossen? Kann ja auch sein. Also mal den Plan B. probiert.
Brachte aber auch nix. Dem Muster Versuch und Irrtum folgend schlussfolgerte ich nun, die Sonnenlage ist doch nicht das gelbe von Ei. Also wurde eine andere Lage gesucht…

…und gefunden. In der Strandkorb-Ecke gibt’s genug Tageslicht, aber ohne wirklich pralle Sonne.

Nun hoffe ich mal, daß sie sich wieder berappeln, das dann bald der Herbst kommt und ich sie endlich an ihrem Bestimmungsort einpflanzen kann.

Das andere ist, ich bemerke zur Zeit das die großen ausgewählten 1,5l PET Flaschen vom Kunststoff her doch arg anfangen zu knittern. Ich mutmaße auch mal, daß sie so bald am Material nachgeben und dann brüchig werden.
Bei einer Flasche ist das, zum Glück aber hier beim Auffüllen, schon passiert.

Also halte ich die Augen offen nach Alternativen. Dabei ist mir noch in den Sinn gekommen, daß jene 1,5l Flaschen auch von Stauvolumen her nicht so ideal sein könnten.

Bisher packe ich ja zwei 1,5l. Flaschen in meinen Topeak Backloader was auch gut passt.

Das macht dann satte 3l., was nicht zu verachten ist. Doch was wäre wenn ich eventuell drei oder sogar vier Stück 1l. Flaschen verstauen könnte?

Bei drei Flaschen a 1l. wäre ich auch bei 3l. gesamt, was vom Volumen her auf jeden Fall her passen sollte. Ich mutmaße aber mal, daß auch eine vierte Flasche passt.

Meine erste Auswahl fiel auf Flaschen die einem bekannten Label für Fruchtsäfte aller Art und Mischung zuzuordnen sind.

Heute Vormittag sah ich dann, daß auch die Schweppes (mixe ich mir zur Zeit gerne als Schuss unters Wasser, damit ich auch mal was anderes als nur Wasser süppel) Flaschen eine guten Liter Inhalt haben.

Auch hier ist ein gefühlt stabilerer Kunststoff im Einsatz.

Also wird‘ s auch von den Schweppes Flaschen demnächst noch ein paar geben. Von den Fruchtsäfte habe ich schon eine Sechserpack, auch zum untermischen, gekauft.

Newsticker Bikedefekte/ B&M Ixon IQ Premium: hatte ich doch die Tage vermeldet, daß mein aktuelles Vorderlicht mal wieder das Zeitliche in Sachen Zuverlässigkeit gesucht hatte.

Letzten Donnerstag brauchte ich ja auch wieder Vorderlicht bei der Jobanfahrt und da knickte das Licht komplett ein.
Es kam mir dann aber der Gedanke, es könnten ja nur die Akkus leer sein. Also abends geladene Akkus eingelegt und am Freitagmorgen war wieder alles gut.

Ja, so kann man sich täuschen. Ist aber auch gut so, denn so muß ich mich nicht mit einer Neuanschaffung rumplagen. Außerdem hab ich ja noch eine Ixon IQ Premium in Reserve hier liegen.

Der nächste Winterpokal kann also kommen. *grins*

Ja und das sind dann die Zeilen am Sonntag, viel mehr fällt mir jetzt auch nicht ein.

Euch noch einen schönen Rest-Sonntag und bleibt bitte gesund!  😉

Disco die achte…/ 08.08.20222

August 9, 2022

Bikedefekte/ B&M Ixon IQ Premium: es ist mal wieder soweit, die im Oktober 2021 ins „Rennen geworfene“ B&M Ixon IQ Premium zeigte im Verlauf der letzten Woche bei Fahrten über groben Untergrund den schon bekannten Disco-Effekt.

Sprich, die Lampe „schaltet“ zwischen den beiden Leuchtstufen 15Lux und 80Lux selbstätig hin und her. Und was mir neu ist, zumindest für kurze Augenblicke geht sie sogar aus.

Die Tage hatte ich ja schon von der Neuerscheinung aus dem Hause Busch & Müller berichtet, jetzt hab ich sogar auf deren Homepage die offiziellen Infos gefunden. Das gute Stück nennt sich B&M IQ-XM Speed.

Die Leistungsdaten sehen da wie folgt aus: Fernlicht (was ich so nicht brauchen werde): 170 Lux (1,5 Std.), Abblendlicht höchste Stufe 120 Lux (wahrscheinlich auch zu viel für mich/ 4,5 Std.), mittlere Stufe 70 Lux (7 Std.), niedrigste Stufe 20 Lux (23 Std.).

Interessant hier für mich ist besonders die mittlere Leistungsstufe mit den 70Lux. Die ist ja un Haaresbreite an den 80Lux meiner bisherigen Lampenwahl, wird aber so mutmaße ich mal anhand der Ausleuchtung nicht den maximalen Unterschied machen.

Bei den Anschaffungskosten stünden knapp 300 Euro im Raum. Hinzu kämen noch ?? Euro für eine gescheite Lenkerhalterung.

Wir werden sehen…

Euch noch einen schönen Tag und bleibt gesund!  😉