Archive for the ‘08. Bikebasteln’ Category

Ein Sonntag/ 24.01.2023

Januar 24, 2023

Bikealltag/ Bilder/ Bikebasteln/ Antrieb/ Biketechnik/ Reifen: hier noch ein Nachtrag vom letzten Sonntag.

Als erstes wurde mal die Position der neuen Mütze, griffbereit um die Ecke von der Schiebetür, eingenommen.

Dann wurden die Spikereifen gewechselt. Die Continental Contact Spike 240 kamen runter und wurden durch zwei 45NRTH Xerxes Reifen mit je 140 Spikes ersetzt.

Leider habe ich von den 45NRTH Xerxes Reifen nur einen bereits gut gebrauchten in der nochmals leichtere Faltreifen-Variante im Stall und einen neuen mit satten *grins* 530g auch nicht sonderlich schwere Variante als Drahtreifen.

Das sollte sich im Vergleich zu den schweren 715g Continental Contact Spike 240 schon gut bemerkbar machen. Außerdem, wenn ich mir so das Foto anschauen, gefällt mir das eher offene Profil der 45NRTH Xerxes Reifen besser. Das sollte im Schnee ein weg mehr Grip mit sich bringen.

Warnung Technikkram!

Weiter im Text und zwar beim Thema ausprobieren und Übersetzung, im speziellen hinten bei der Sunrace Kassette mit ihren Übersetzungen von 11-12-13-15-17-19-21–24-28-32-36.

Ich wollte also mal gucken, ob ich die schnellen Gänge mit den 11, 12 u. 13 Zahn an der Ritzen eventuell durch Ritzel der ja nicht im Bestand befindlichen Miche Primato Light 11 Kassette mit 12- 32 ersetzten kann?

Da ich ja eh die Spikereifen gewechselt hatte, könnt ich auch gleich mal die Sunrace Kassette demontieren, säubern und genauer betrachten in welchen Einzelteile sie aufgebaut ist.

Zwar liegen sich die angepeilten Ritzel (=Gänge) durch welche von der Miche Kassette tauschen, aber es harkte Schin daran, daß ich nicht die passenden Zahnungen zur Hand hatte. Hab dann trotzdem mal aufgebaut…

…sah auch soweit gut aus, nur dumm war, ich konnte die Kassette nicht final fest auf dem Freilauf kontern. Sie wackelte also und damit war der Testaufbau ohne Erfolg.

Der Hintergrund ist einfach der, ich nutze diese kleinen-schnellen Gänge quasi gar nicht. Eine weitere Alternative wurde dann im Radforum angefragt.

Jener Plan wäre, die Kettenblätter an der Kurbel zu wechseln. Die sind jetzt auch schon seit dem 20.08.2012 bei 46.502km drauf. Mit den aktuellen 56.891km haben sie 10.389km auf dem Buckel. Klar da geht noch was, aber neu ist auch was anderes.

Mit je um zwei Zahn kleinere Kettenblätter hätte ich wohl auch nicht nur mehr Zugriff auf die kleinen Ritzel (hinten), sondern analog damit auch nicht mehr „Fleisch“ am Berg. Denn der Unterschied zwischen einer Übersetzung von 30-36 auf nur noch 28-36 macht sich auf jeden Fall bemerkbar.
Das wären dann ein 44z T.A. Kettenblatt und ein 28z T.A. Kettenblatt. Kann man ja mal überlegen.

Newsticker/ Outdoor: tja und dann war da noch die Geschichte mit der Boardküche <klick>. Ansonsten Euch einen netten Tag und bleibt bitte gut gesund!  😉

 

 

05:04Uhr/ 10.01.2023

Januar 10, 2023

Bikealltag/ Bilder/ Morgengruß/ Rumgelaber/ Idee !: hab ich eigentlich schon gesagt wie sehr ich diese beiden, hatte ja direkt eine Zweite geholt, Mützen liebe?

Der Tragekomfort ist ungebrochen, ich kann einseitig den Mundschutz einhängen, aber auch ganz fix die zweite Seite drunter schieben.

Dank dem Thinsulate Material ist sie schnuckelig warm, kann aber auch problemlos in Innenräumen getragen werden, weil man dann eben nicht dadrunter anfängt zu schwitzen wie Affe.
Und dann noch für den Preis. Keine sechs Euro, einfach genial.

Also, wenn ich das noch nicht erzählt habe, dann hab ich es jetzt getan.

Idee !: ich habe ja an einer Zufahrt zu einem Waldstück vom Kanal runter eine Treppe zu meistern. Dort gibt es zwar eine dieser Schieberampen, aber mal ganz ehrlich, so der Burner sind die nicht Und schon mal gar nicht, wenn es über drei Etagen runter geht. Die Alternative ist tragen, also das Rad tragen.

Das ist aber an meinem CAADX gar nicht so einfach. Einfach schultern geht nicht, weil ich ja eine hängende Oberrohrtasche habe. Die ist dann eben im Rahmendreieck und dort dann im Weg.
Ich kann zwar das CAADX mit seinem ganzen Gesicht gut auf meinen Schultern runter tragen, aber auch dafür muß es erstmal hoch. Je nachdem was ich so an Wechselwäsche mit habe, kann das aber schon mal was wiegen und warum es sich schwer machen, wenn es auch einfacher geht?

Ich greife mir einfach das rechte Pedal und hebe es dort an.So in der Hand kann ich es auch gut ausbalancieren, muß mich aber nicht wirklich tief bücken, geschweige denn dann ganzen Bock nach oben wuchten.
Der andere Vorteil ist, im Gegensatz zu dem zuerst von mir gegriffenen Sattelrohr, ist anders Pedale relativ wenig Dreck dran.

Tja und das war’s dann auch erstmal so für heute. Werd jetzt gleich losrasten und gucken was der Arbeitstag so bringt. Offiziell war gestern noch nix angeschlagen, im wörtlichen Sinne, hab da aber so eine Vermutung. Es bleibt also spannend.

Euch noch einen netten Tag und bleibt schön gesund!  😉

WürfHel Sonntagstour/ 56.413km/ 08.01.2023

Januar 9, 2023

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: sagen wir es ist Samstag und man hat da so ein Ziel <klick> für den Folgetag vor Augen.

Auf einer August-Radtour bin ich ja mal ein wenig bei der angehenden Wärme-Hitze los und von Nord-Osten her kommend via der Emscher-Radroute durch ein paar mehr bekannte Orte vorgefahren.
Ich zitiere mich mal selbst. „…nach der Schnettkerbrücke am linken Hang mitten auf einem Feld ein mich wohl ansprechendes Konstrukt. Es war ein gutes Stück weit entfernt, sah aber so aus, als hätte man eine Holzkonstruktion um einen Baum herum gebaut.

Das sah jetzt aber nicht wie ein Holzkasten aus, auch wenn es eine quadratische Grundform hatte, sondern war wohl von innen begehbar und man konnte durch die Holzlatten raus schauen.
Das werd ich mir auf jeden Fall noch mal in Ruhe anschauen müssen, ist ja genau mein Ding.“ Naja und das sollte nun mal erkundet werden.

Bike & Pack/ Outdoor: Mit von der Partie wird der neue Origin Topf sein, auch um mal zu sehen wie er sich im Packmaß und der Packbarkeit selbst macht. Dose Ravioli zwecks mittäglicher Stärkung war im Gepäck.

Die Fahrtstrecke & Zeit wird liegt mit knapp 2h pro mehr oder weniger direkter Fahrt hin der zurück auf Augenhöhe mit dem, was ich mir so dachte.
Wobei ich mir da wirklich keinen Kopf mache wie oder woher ich fahren werde. Das überlass ich mal meinem spontanen Kopfnavi.

Sonntag: Abmarsch und damit beginnt die Tour. Erste Streckenführung, mal ganz ungewohnt für mich, im Hellen und dann noch in die verkehrte Richtung *lach* durch die Lippeauen.

(WürfHel Tour <klick> Tagesalbum)

Danach ging es mehr oder weniger recht direkt am Stall vorbei um mich dann aber über DO-Eving ins Zentrum des großen D-Dorfes fallen zu lassen.
Ich wollte einfach mal eine eventuelle Alternative zu der neulich gefahrenen Strecke ausprobieren.

Bikebasteln/ Idee!: ja, die defekte Lenkertasche (hatte ich ja <klick> festgestellt) hab ich nachgeschaut, die hab ich schon drei Jahre. Da wird’s also wohl kaum was mit einschicken und tauschen.
Hab dann für heute und die nächsten Tage einfach zur zusätzlichen Sicherung einen stabilen (roten) Gurt drum gemacht. Geht ja auch.

Ja und die Idee meine zusätzlichen 1l. Trinkflaschen gegen Kälte zu schützen, hab ich heute auch mal ausprobiert.
Hab beide Pullen einfach je in einen ollen Wollstrumpf gesteckt und dann beide Flaschen noch in einen Beutel aus Knallfolie gesteckt. Da es aber heute mindestens 7c° hatte, hinkt der Test natürlich. Zumal ich die Flaschen mit dem Wasser auch nicht vorgewärmt hatte. Das hab ich auf der letzten Channel Challenge ja gemacht. Ist auch sinnvoller.

Während ich so mein Sandwich futtere stelle ich fest, das Paar Handschuhe hat auch schon ein wenig mehr gesehen. Ein Loch aber nur in einem Daumenfinger.

Nach der sehr kurzen Futterpause mit Wasser in den Hals laufen lassen ging es weiter in Richtung Eving.

Die Strecke durch Eving ist natürlich auch nicht der Hit. Zu gute kam mir aber, am Sonntag ist nicht viel los auf den Straßen. Und in weiten Abschnitten gibt es auf der Evinger Straße keine Radwegbenutzungspflicht. Ob man da einfach die Schilder vergessen hat? Mich hat’s ein wenig gewundert, war mir dann aber doch egal.

Der dicke Tunnel wurde passiert und kurz danach bei Black Plastic noch eine weitere aber auch letzte Verschnaufpause eingelegt.

Dann ging es recht fix und ich erreichte zunächst das Aussichtsplateau, auch bekannt als Küpperich. Dort sich ein wenig umgeschaut und dann auch gleich das Teil entdeckt, was ich von der August-Radtour im Kopf hatte.
Ankunft und es sich erstmal kurz bequem machen im WürfHel (<klick>)

…einen sehr guten Schluck aus der Wasserpulle und jene gleich mit der Isoflasche nachfüllen. Dann aber doch zuallererst den rumliegenden Dreck aufsammeln (und vor der Abfahrt am CAADX verstauen).

Ein wenig mehr umschauen was das für ein Teil ist, Bilder machen, dann aber doch Pause mit allem.

Was hat der Espresso gut geschmeckt. Und dann die Location gepaart mit dem immer wiederkehrenden Wechselwetter.

Outdoor: ja das mit dem neuen Origin Topf ist ja so´n Ding. Die Handhabung ist ja recht super, man bekommt ja alles rein was man so braucht. Aber nicht weg zu reden ist, vom Packvolumen ist das schon im Vergleich zum Toaks Topf ein Brummer. Grundsätzlich hab ich dazu noch zwei Ideen.

Die erste die mir schon ewig und drei Zeiten im Kopf rumgeistert ist, das Topfset außen unter dem Sattel fest zu machen. Das würde im Backloader ma´ganz ordentlich Platz schaffen. Unabhängig davon, welchen Topf ich nun doch nehmen werde.

Denn ich hab da noch eine Idee zu dem zubereiten der zwei Portionen China-Nudeln. Da ich sie ja trocken in den Topf lege und dann erst das Wasser drauf mache, dabei gerade eben nur die Oberseite mit Wasser bedecke, ist ja beim Toaks Topf immer noch so viel Wasser drin, daß es überschäumt.
Hier hab ich die Idee, ob sich die Chinanudeln im kaltem Wasser aufweichen zu lassen und ob ich so weniger Wasser rein machen könnte?

Also erst einen Portion rein machen, dann kalt Wasser drauf und aufweichen lassen, dann die zweite Portion drauf legen.

Die Idee die trockenen Nudeln klein zu brechen ist nicht sehr brauchbar. Dabei werden sie zu so kurzen Stücken, daß man sie kaum noch auf die Gabel, geschweige denn die Stäbchen bekommt. Man könnte sie noch löffeln, aber das wär’s dann auch.

Aber das werd ich mal hier im Burggarten ausprobieren. Weiter mit erheiternden Bildmaterial…

So ließ es sich schon gut aushalten. Nur der Wind pfiff da schon gut her. Aber davon berichtetet ich ja bereits. Ich hatte aber meine wärmende Daunenjacke unter der Radjacke an und auch ein zusätzliches Mützchen, also zusätzlich zu der Radmütze, bedeckte mein schütteres Haupt. *lach*
Und das Sitzkissen ist ja sowieso immer mit dabei.

Kurz vor der Heimfahrt zog noch eine dicke Regenfront nordwestlich über mich hinweg. Ich selber bekam aber so gut wie nix ab.
Der Standort war genau an der Regengrenze und so gab es nur ein paar müde Tropfen. Als auch dieser Spuk rum war, machte ich mich wieder auf die Socken. Der Müll wurde am Küpperich entladen und so konnte ich leer weiter fahren.

Als nächstes Ziel hatte ich gut motiviert (oder war es doch der Espresso?) die Halde Groppenbruch im Kopf. Auf diversen Vorbeifahrten hatte ich immer wieder drei vermeintlich hängmeattentaugliche Bäume oben gesehen. Doch wie sich dann heraus stellte…

Es sind zwar drei Bäume, aber zum einen sind sie noch deutlich zu klein und außerdem stehen sie wirklich zu weit auseinander. Das war dann also nix. Also wieder runter von der Halde Groppenbruch und dann via Brambauer am Channel entlang gen Burg radeln. Dieses Mal war aber Nordufer angesagt.

Zum Abschluss, also quasi vor dem Einlaufen auf der Burg, konnte ich nicht anders um noch einen kleinen Abstecher, jenen aber schiebend, in ein kleines Waldstück zu machen.

Ich streife umher, sehe mich um, laufe mal bis zum anderen Ende vor wo es eine zuerst sumpfige Stelle, dann aber doch Wasser gibt. Ich finde Wühlspuren offensichtlich von Wild und ärgere mich, daß dieses Stück kaum 1.000m von der A1 entfernt liegt. Die LKW´s rauschen quasi durch den Wald.
Trotzdem ist es schön und ich grübel, ob es doch mal eine Hängematten-Aktion wert wäre?

Abschlussfrage: ob es dann doch hier und dort ein wenig schmutzig auf der Strecke war?

Auch egal, alles ab in die Wachmaschine und die werd ich jetzt erstmal ausladen. Ja und so war das dann heute. Euch einen netten Tag und bleibt bitte schön gesund!  😉

Von neuen Schuhen und so…/ 24.12.2022

Dezember 26, 2022

Bikealltag/ Alltag/ Bilder: was treibt man so kurz vor dem heiligen Abend?

Tatsächlich habe ich mal lange geschlafen. Also so bis um acht. *lach* Ein weiterer Versuch noch eine Runde nach zu legen scheiterte. Aber das war mir auch fast klar, denn relativ ungewöhnlich früh war ich am Freitagabend zu Bett gegangen.

Irgendwie kann das normalerweise schon mal was gegen elf sein. Ebenfalls ungewöhnlich war, ich bin nicht mal zu einem zweiten alkoholfreien Radler gekommen, aber auch die freitags übliche kleine Tüte Chips lag am Morgen noch unangetastet auf ihrem Platz.

Indizien für eine doch nervigere gelaufene Woche? Drauf geschissen, der Film ist ja gelaufen?

Also, aus dem Bett pellen und in die Hauskluft schlüpfen und ab runter in die Burgküche. Dort den Espresso aufsetzen…
…was aber auch schon daran scheiterte, daß das Mahlgut leer war. Also wieder hoch und aus der Kammer den Nachschub geholt.

Bei der Samstagszeitung dann in aller Ruhe den Espresso doppio genippt, dazu ein bisschen Weihnachtsgebäck. Der Rest der Family ruhte noch und erst als es sowas wie hell draußen wurde, vernahm ich erste eindeutige Geräusche.

Bei zwei gekochten Eiern gab es dann Brötchen, die ich eigentlich frisch holen wollte. Aber das jüngste Burgfräulein war da fixer. Geht halt auch.

Nach dem Frühstück dann noch ein wenig Klamottens rum räumen und dann machte es ding-dong.

Irgendwie hatte ich eine ganz dumpfe Ahnung und tatsächlich Stand der Bote mit einem Giga-Karton vor der Haustür. Die neuen Vaude Minaki Mid II STX Winterschuhe sind tatsächlich schon da!
Annehmen und ein frohes Fest wünschen, dann ab damit unter den Tannenbaum.

Bikeklamotten: Die mega Umverpackung ist dem Mangel an Kartonagen geschuldet, aber auch dem nicht gerade gering kleinen Orginalkartonage des Hauses Vaude.

Ich kürze das mal ab, drinnen steckten die erst kurzfristig bestellten Winterschuhe. Andeutung dazu gab es ja schon. Auspacken, gründlich befingern und dann die dicken 600er Merino-Socken holen. Erste Passprobe, fluppt.

Im Gegensatz zu den Mega-Kloppern aus dem Hause NorthWave lässt sich der Klettverschluss am Fußgelenk sauber und vor allem dauerhaft verschließen.

An meine alten NW Winterschuhen hab ich wohl jetzt auch die Stelle gefunden, wo sich langsam das Wasser seinen weg sucht.
Das Obermaterial ist nicht mehr wirklich an der Sohle dran, da tut sich ein Schlitz auf. Die Materialabschürfungen seitlich sind auch schon länger da, aber dort scheint nix rein zu Suppen.

Gut, seit dem 27.12.2010 sind sie im Einsatz, da kann das dann ma´. Das Wasser kriecht also langsam aber stetig seitlich über dann wohl auch die Innensohle rein, die dicken 600er Merino-Socken saugen das dann auf und irgendwann sind dann die Flunken nass.

Nächster Schritt, mit den dicke Socken an um die Passform samt derer Schließung um den Fußknöchel zu prüfen. Kleine Hürde, wie geht so ein Boa-Verschluss (Drehseilzugverschluss) doch gleich auf?? Dank Mobilphone ist das via dem Video-Channel auf bekannter Plattform geklärt.

Der Schuh passt vergleichbar wie mein oller Vorgängerschuh. Trotz Größe 47 sitzt der Schuh eher locker-taff. Soll heißen, der Schuh liegt (im Neuzustand) eher gut an bietet aber noch ein wenig Bewegung im Material. Das wird aber eher an den dicken 600er Merino-Socken liegen. Die Sohlen sehen auch gut brauchbar aus.

Die Cleats (Befestigungsplatten zu den Pedalen) hab ich dann auch gleich dran geschraubt. Zum Glück hatte ich noch ein Paar neue in meiner Fahrradkiste gefunden. Denn so clever das ich welche mitbestellt hätte, war ich dann nicht.

Regenhose: auch ja, meine Regenhose bekam auch noch eine gute Prise Imprägnierung. Ich hatte ja den großen Karton von Bike24.de noch rumliegen.
Da hab ich die Hose dann in der Fitness-Garage drauf gelegt, die Fibertec Textil Guand Pro Imprägnierung mit der Zerstäuberflasche drauf gesprüht und mit einem Schwamm noch gut verteilt.

Mit dem E-Heizlüfter laufend, um auch ma´ die Fitness-Garage ein wenig abzutrocknen, die Luftfeuchtigkeit der letzten Tage halt, konnte sie dann dort ebenfalls gut antrocknen.

Aber das war nur so ein Handgriff zwischendurch.

Auf dem Tageszeitstrahl zuvor wurde sich aber noch ein wenig in Gartenarbeit geübt. Das Laubrechen schwingend ging es durch den Burggarten und den Grünstreifen vor der Burg. Bewegung an der frischen Luft ist gut.

Dann traf die älteste Burgfräulein ein. Ein wenig hastig kramte ich meine Sachen zusammen und griff zu meinem Caffee sowie dem Edelstahl Ikea Kaffeeaufguss -Filter.

Bikedefekte/ Bikebasteln: und da war da noch die Sache mit den Klettverschlüssen. Irgendwann hatte ich ja mal bemerkt, daß sie nach dem Nutzungszeitraum, ein Klettverschluss löste. Auch da kann ich sagen, nach der Nutzungszeit…

Auf dem linken Bild sieht man recht gut, der rechte Klettverschluss hat sich schon soweit gelöst, daß die Tasche langsam absackt.

Ich kann jetzt nicht mehr genau nachhalten wann, aber ich in diesem Jahr hatte ich dazu mal Topeak angeschrieben und mich nach der Möglichkeit von Ersatzklettverschlüssen erkundigt.

So grundsätzlich kann ich ja sagen, die Sachen sind schon gut gemacht. Das es da mit dem Reißverschluss am Midloader wohl nicht nur bei mir Probleme gibt, ist das eine. Das andere ist, man hat zwar eine gute Auswahl an Ersatzteilen für die diversen Sachen die man kauft, aber neue Klettverschlüsse sind nicht da darunter.

Jedenfalls hatte man mir seitens Topeak ein paar neue zugeschickt, die wohl aus einem Austausch von einer anderen Kundentasche stammten.
Das sich die jetzt auch ihrer angedachten Funktion entziehen, war mir irgendwie klar. Ist ja nix anderes.

Ich hatte dazu eine Lösung im Kopf und auch hier in der Fitness-Garage hängen, aber dann fiel mir am letzten Arbeitstag noch einen Alternative ein. Leider konnte ich da nicht die Passende Lösung im für mich erreichbaren SportScheck bekommen.

Und so hab dann doch eines meiner Packbänder genommen, umgelegt und dann gekürzt. Das hält jetzt auf jeden Fall. Ich habe zwar gerade noch die Versamount Teile entdeckt, die man auch zweckentfremdet nutzen könnte, aber wenn man dann doch mal die Tasche abmachen muß, was ja nicht oft vorkommt, dann braucht man Werkzeug dafür. Finde ich jetzt nicht ganz so clever.

Mal sehen ob dann doch wo die SeaToSummit Strech-Loc Teile bekomme, an die ich dachte?

Ja und das war’s dann. Der Tag wurde bei Spieß & Trank, eine wenig Gesellschaftsspiele verbracht und irgendwann war dann auch Schluss. Bettruhe und langsam in den nächsten Tag gleiten.

Euch noch einen netten Tag und bleibt schön gesund!  😉

 

Samstagsgelaber/ 17.12.2022

Dezember 18, 2022

Bikealltag/ Alltag/ Bilder: eigentlich gibt’s nicht viel zu erzählen und ich fange mal von hinten, mit dem gemütlichen Teil des Tages an. Auch wenn der Rest vom Tag nicht wirklich ungemütlich war. Hier also mein fast letzter Ausblick auf das Abendprogramm…

Das es sich unschwer zu erkennen um meine befeuerte Feuerschale handelt, sollte klar sein. Davor sitzend war das auch gut gemütlich. Der Rücken wurde durch eine nicht mehr definierbare Anzahl an Kleidungsstücken gewärmt, wobei ich es mir auf einem Gartenstuhl bequem gemacht habe.
Auf dem lagen zwei extra für solche Anlässe zurecht geschnittene Lagen Isomaterial sowie ein Schaffell.

Während ich also so da saß war es so winterlich ruhig hier um die Burg, wie es ruhig sein konnte. Ein wenig Betrieb ist ja immer, aber es hat gereicht.

Gereicht haben aber auch für bestimmt über einen Stunde Abendprogramm die Reststücke an Hölzer verschiedenster Art. Für gestern gab es hauptsächlich kurze Stücke Kanthölzer und Dachlatten, unbehandelt versteht sich.
Das Zeug hab ich ja schon über eine Zeit hinweg gelagert, ist also für den Betrieb einer Feuerschale mehr als gut geeignet.

Leider konnte ich den Sternenhimmel nicht ablichten, jener leistet mir wunderbare Gesellschaft. Da kommt dann schon ein Bedauern auf, daß man nicht irgendwie draußen gut eingepackt die Nacht verbringen kann.

Was war sonst noch so den Tag über passiert?

Eigentlich nicht wirklich viel. Es stand eine Holzbastelaktion an einem Ehebett an, wo sich nach ein paar mehr Jahren ein nicht ganz unwesentliche Stück Holz verabschiedet hatte. Naja, und wie das dann eben so ist, man hat es ja mal gelernt.

Mit einem guten und reichhaltigen english breakfast mit gebackenen Bohnen, Toast, Spiegeleiern und beakcon hab ich also diverses an Werkzeug in die motorisierte Familienkutsche gepackt und bin rüber. Ich schätze mal nach grob einer Stunde war dann das Problem behoben und ich wieder auf der Burg pünktlich zum Mittagstisch angekommen.

Und wie das eben so ist, auch das Mittagessen sollte man es ja sacken lassen und dabei am besten eine gute Tasse Caffee schlürfen.

Damit das dann auch in gemütlich wird, wurde meine Hütte, also die Fitness-Garage langsam eingeheizt. Jetzt muß ich aber zugeben, bei den auf dem Thermometer stehenden -5c° hatte der E-Heizlüfter so seine Mühe.
Zumindest kroch die Temperaturanzeige nach einer längeren Weile auf einen Wert oberhalb der 5c° und das Kondensat tropfte langsam von der Decke (wo sich ja eine Dampfabsperrfolie befindet).

Egal, ich hatte es mir gemütlich gemacht, daß Volotec wurde zwecks Platzsparen draußen geparkt, ein Gartenstuhl, natürlich mit den schon bewährten Sitzpolstern, innen aufgestellt und der Kaffeetisch aufgestellt.

Damit das Kaffeewasser auf Temperatur kommt, bemühte ich meinen Spiritubrenner. Zum Glück war nicht mehr sehr viel im Trangia Spiritusbrenner drin und so konnte ich die nötige Menge Spiritus aufbewahrt und dann entsprechend in der Hosentasche vorgewärmt in einem kleinen dichten Kunststoffröchen einfüllen. So war der Spiritus vorgewärmt und entzündetet sich besser.
Einmal den Zündstahl dran gehalten, ein Zug und schon stand die Flamme im Spiritusbrenner.

Die Zeit mit dem warten vergeudete *lach* ich mit diversen Gedanken. Sollte man doch noch mal die Fitness-Garage wie Isolieren? Zumindest am Dach, denn dort ist die Dampfabsperrfolie im vorderen Bereich eingerissen und beschädigt. Blöde Sache. Auch könnte man im Zuge einer Werkzeugplatzierung und dessen Optimierung einen Teil der Außenwand schon mal mit machen?
Doch viel schöner wäre es, wenn man einen kleinen Kaminofen da drin hätte.

Bevor meine Gedanken weiter abglitten war aber das Kaffeewasser fertig und ich schlürfte seelenruhig den Caffee.

Nach dem Kaffeegenuss war die war die Fitness-Garage inzwischen sowas wie angewärmt und ich konnte mich der Radpflege widmen.

Da stand ja nun diese Sache mit der Bremsblockade bei arger Kälte ein wenig im Raum. Auch wenn das CAADX jetzt wieder bei der letzten Frostnacht am gewohnten Stellplatz stand, schon die ersten Griffe zu den Bremsen brachten da keine negativen Erfolge hervor. Sollte es sich tatsächlich nur um eine einmalige Sache gehandelt haben?

Bikebasteln: egal, Radpflege gemacht und dann noch beim umräumen zwei Klettverschlüsse in die Finger bekommen.
Und während ich so das CAADX pflege, dabei dann halt auch mal an den Umwerfer gehe, fallen mir die Fundstücke ein. Sollte nicht der schmale gut durch meinen Dreck-Spritzschutz-Lappen für den Umwerfer passen?

Tja, also mal fix ein scharfes Cuttermesser genommen, die beiden Schlitze für den bisher verwendeten Kabelbinder erweitert und dann das Klebeband durchgeführt.

Schaut doch gut so aus? Hat dann jetzt den Vorteil, wenn ich mal an den Umwerfer zwecks Pflege- & Wartung ran will, muß der Kabalebinder nicht aufgeschnitten werden und durch einen neuen ersetzt. Ist dann auch halt weniger Abfall, was zwar nur zwei, dreimal im Jahr vorkommt, aber mein Gott.

Gut, nachdem dann das CAADX wieder brauchbar ausschaute streifte ich so durch meine Fitness-Garage. Dabei wurde mal ein Bild von meiner Kaffee- & Küchenecke fällig. Sieht zwar wild aus, hat aber alles irgendwie seine Ordnung (die natürlich nur ich kenne *grins*).

Ich hab da jetzt am Bild mal ein paar *hüstel* Bezeichnungen dran gemacht. Da kann man zumindest grob erkennen was was ist.

Gut, nachdem ich dann meinen Streifzug durch die Fitness-Garage beendet hatte, kam der Baumarktbesuch. Männer-shopping am Samstagabend.

Grundsätzlich hatte ich die Idee nochmals passende Kunstoffboxen für so das eine oder andere zu besorgen.
An meinen beiden kleineren ist der sehr einfache Kunststoff-Schließmechanismus inzwischen gebrochen und somit nur noch bedingt zu gebrauchen. Gut, jetzt muß man sagen, haben auch nicht die Welt gekostet und sind daher eher einfacherer Bauart, sprich dünner Kunststoff.

So wirklich gefunden hab ich dann aber nix. Im letzten Baumarkt gab es zwar ein paar Boxen die insgesamt qualitativ einen besseren Eindruck machten, aber selbst beim dritten Studium der Auszeichnungen konnte ich nicht herausfinden was die Teile kosten, geschweige denn Angaben über deren Volumen zu finden.

Da ich auf Rätselraten keinen Bock hatte, diese Boxen aber auch nicht transparent waren, man kann also von außen nicht hinein sehen, was auch nicht optimal ist. Ich hab diesen Part gedanklich dann verlassen. Hab aber noch einen Idee im Hinterstübchen.

Dafür hab ich aber noch ein Paar Handschuhe in wärmer und mit solider Außengummierung gefunden und eine schöne warme Mütze. Beides kann ich bei Gartenarbeiten aber auch bei Ausflügen und Unterholz gebrauchen. Auch ja, ein gescheiter Eiskratzer für den GOLF war auch noch mit dabei.

Und so zog mit kleinem Geld an der Kasse lassend wieder gen Burg und ließ den Abend gemütlich ausklingen.

Euch für heute einen netten Sonntag und bleibt bitte gesund!  😉

 

 

Meine Bikepflege/ 07.12.2022

Dezember 8, 2022

Bikebasteln/ meine Bikepflege/ Bilder: ja ich weiß, ich hatte das Thema schon mal angerissen <klick>, aber eigentlich wollte ich dazu einen eigenen aber einzelnen Beitrag erstellen. Der wird dann, je nach Lust & Laune, oder besser gesagt nach Bedarf erweitert und aktualisiert.

Und so werd ich jetzt hier einen Großteil es (für den Nichtradler komplett belanglosen bis hin zu langweiligem Geschreibsel) aus dem Vorgängerbeitrag rüber kopieren und entsprechend ausbauen.

Das CAADX oder die anderen beiden Räder stehen in den meisten Pflegefällen auf dem Kopf, also auf der Sattel und der Lenker auf dem Boden.
Für echte Radmechaniker ein maximal echtes No-Go!!! Ich hocke auf meinem Hocker davor…

…und wenn ich auf der andere Seite was tun habe, dann muß ich aufstehen, das Bike ein wenig auf die andere Seite heben und rum gehen.

Platz für einen Montageständer wäre, aber nur wenn jener nicht diese Auslegerfüße hätte. Denn genau über diese stolpert man, wenn man ums Rad rum muß. Also wenn man den Montageständer in der Fitness-Garage nutzen würde. Denn die ist eh nicht wirklich sonderlich breit, sollte eine Innenseite von knapp 2m haben.

Für draußen auf der Burgterrasse ist das mit dem Montageständer besser machbar. Besser wäre aber, wenn ich ein passendes Alurundrohr als Passtück zwischen Montageständer und der Bodenhülse für die Wäschespinne finden würde. Ein erster Ansatz dazu habe ich zwar schon gemacht…

Aber so wirklich zufrieden bin ich damit nicht. Denn bei dem Behlefskonstrukt eiert das gut rum, wenn man was dran macht.

Bisher lehne ich für Schlauchwäschen meine Räder einfach nur an das untere Alurundrohr, daß eigentlich für die Birdbox gedacht ist. Irgendwann fahr ich da mal in einen Baufachmarkt und such mir das was aus.

Noch ein paar weitere Einblicke in meine „Werkstatt“, die ja somit eigentlich keine Werkstatt ist?

Direkt an der Schiebetür hängen diverse Pinsel und Bürsten für einen schnellen Zugriff. Damit kann ich Dreck wenn er getrocknet ist, einfach runter reiben. Hat sich gut bewährt, erfüllt seinen Zweck und spart auch Wasser.
Apropos Wasser, Fahrräder mit dem nassen Element im Winter sauber machen ist da so ein Ding. Und da kommt dann mal öfters eine Trockenreinigung zum Zuge.

Es sein denn, man echten Winter so mit Salz und Co. auf den Straßen. Dann muß Wasser ran, damit man den ja auch aggressiven Schnodder runter spülen kann.

Da kommt man dann nicht um eine Schlauchwäsche herum. Oder mit einer Gießkanne geht das auch.

Über den Pinseln hab ich noch eine alte Glasreiniger-Sprühflasche (Bild links) mit einer fertigen Seifenlaugenlösung hängen. Das Rad nass machen, ein wenig davon drauf, dann einfach mit einem passenden Pinsel/ Bürste einreiben und anschließend mit dem Wasserschlauch/ Gießkanne runter spühlen.
Übrigens hängt dort auch ein roter Lappen (ein altes Handtuch) um die Bremsscheiben abzureiben. Rot weil – Achtung – auf Bremsscheiben sollte kein Fett oder Öl. Also den roten Lappen nur für die Bremsen nehmen, nicht für die Kette & Co.!

Ansonsten hängt dort auch meine Standpumpe und Flickzeug liegt dort auch. Ein anderer Lappen hängt auch meist in der Nähe um dann das Fahrrad nach einer Nasswäsche (grob) trocken zu reiben.

Der Gartenschlauch selbst ist ein gekürzter Teil des Gartenschlauch, der griffbereit an der Seite liegt. So kann man, bei Frost wichtig, das Wasser rauslaufen lassen. An der Seite und dort auch an einem Punkt fixiert, liegt er dann einem nicht in voller Länge vor den Füßen. Stolpergefahr gerade wenn man noch nicht ganz wach ist und es ist dunkel.

Für eine schnelle Reinigung reicht das eine Schlauchwäsche allemal. Feinschliff ist eher eine Sache die auch was mit Seelenpflege zu tun hat. Oder eines der Räder muß in die Werkstatt.

Im Grunde muß nur der Dreck runter, trocken machen und alles was irgendwie sich bewegen muß, sollte es auch tun.

Und damit das so bleibt, komm ich gleich zum nächsten Thema, der Kette. Die Kette ist, neben den Bremsen mit ihren Bremsscheiben und Bremsbelägen das Teil, was bei Nässe, Dreck oder Nässe & Dreck am meisten leidet.
Aber keine Angst, das Leiden ist eher symbolisch gemeint, denn Ketten sind dafür gemacht. Gut, vom Hörensagen gibt es wohl auch in der Qualität her einfachere Ketten, die quasi im Zeitraffer dahinrosten, aber wie dann dort eine Pflege ausschaut, kann ich natürlich nicht sagen.

Für die Kettenpflege habe ich eine kleine Box (da wo mein Finger auf den rechten Bild hin zeigt) vor Kopf im Regal. Diese Box steht oben auf den anderen drei Boxen auf. Also einfach die obere Box greifen und draußen am Hocker ans Rad stellen, aufmachen und loslegen. Natürlich hab da auch Handschuhe drin.
Die sind jetzt nicht unbedingt notwendig, ich stehe da eher auf dem Standpunkt das man seine Pfoten auch waschen kann, aber…

…ich hatte das schon ein paar mal, daß dann der Kettendreck in Verbindung mit dem Kettendeo wo ist, wo er nicht hin sollte. Weiße Oberflächen wie zum Beispiel der Griff an der Terrassentür oder diverse Radkleidung sind da sehr beliebt. Also lieber Handschuhe an für die Arbeiten am Antrieb und gut ist.

In dieser Box befinden sich wenige diverse Mittelchen um dem Akt der Kettenpflege genüge zu tun. Allen voran ein dann eben das Paar einfache aber gut zu gebrauchende Schrauberhandschuhe, die man mehrfach verwenden kann.

Ich nehm da lieber solche Handschuhe, als diese Einmalhandschuhe (aus dem medizinischen Bereich).
Die sind zwar für nochmals feinfühliger, neigen aber leider auch je nach Qualität zum einreißen, sind somit oft tatsächlich nur für den Einmalgebrauch und dann letztendlich was für die Tonne. Das umgeh ich dann mit diesen Mehrfachhandschuhen. Natürlich sind die auch irgendwann mal fällig, aber das dauert schon echt lange. Zumal ich tatsächlich nur für die Kettenpflege nutze.

Übrigens ist es bei der Kettenpflege durchaus nicht ganz unsinnig, sich was auf den Boden zu legen. Denn beim Reinigen fällt ja hin und wieder auch was an Dreck runter. Der ist dann oft eine Mischung aus Dreck und eben Kettenschmiere.
Das kann auf Untergründen blöde Flecken hinterlassen, die man entweder nur schwer oder eben gar nicht weg bekommt. Ich habe dafür eine Aluschale. Größeres Stück Pappe geht aber auch.

Nochmals zu den bereit stehenden Boxen. Je ein einfacher Aufkleber mit dem Namen des Rades verrät mir, in welcher Box die jeweiligen passenden Verschleißteile sind. So braucht man nur gucken und dann zugreifen.

Ach ja, an der linken Längsseite der Fitness-Garage oben hängen dann noch diverse Werkzeuge, die immer wieder mal zum Einsatz kommen.

So hab ich das hier organisiert. Ist alles natürlich keine echte Schrauberwerkstatt, aber da ich eh nicht der Schrauber bin sonder mehr der Fahrer, geht das.

Euch dann noch einen netten Tag und wie immer, bitte bleibt schön gesund!  😉

 

1 + X = -1/ 02.12.2022

Dezember 2, 2022

Bikebasteln/Tools für unterwegs/ meine tools für unterwegs: es beginnt stets ganz harmlos, man(n) hat so ein Bild im Kopf.

In meinem Topeak Midloader wird’s so langsam voll und war das mal eine gute Idee, sein Bild im Kopf gegen zu prüfen.

Grundsätzlich sollte es doch möglich sein, den Inhalt der seinerzeit angeschafft und durchaus sinnvoll bestückten Topeak Survival-Gear-Box noch in die Persil Blechdose zu packen.

Zur Not könnte man das Stück Fahrradreifen, zum gegen legen bei seitlichen Rissen, wie hier <klick> auf jener angedachten Tour mal ein Bild…

…in einem Fahrradreifen um jene bis zur Ankunft zu fixen, einfach einen Platz außen an der Persil Dose finden.

Also mal den ganzen Kram aus der Survival-Gear-Box geholt und mehr oder weniger wahllos-sinnvoll in die Blechdose fallen lassen. Und siehe da…

…passt! Und das sogar mit dem Reifenflankenriss-Restreifen.

Und ich muß echt sagen, auch wenn jetzt nur diese ja eigentlich eher kleine schwarze Box nicht in den Midloader muß, der Reißverschluss ging schon deutlich geschmeidiger zu.

Und so war dieser Gedanke gar nicht ma‘ so schlecht, oder ein voller Erfolg.

Euch noch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

Chips & Bier/ 19.11.2022

November 20, 2022

Bikealltag/ Rumgelaber/ Sport & Alltag/ Bikebasteln/ meine Bikepflege/ Bilder: erste Zeilen schon am Vorabend, damit man auch was vermeintlich aufregendes über den Samstag erzählen kann. Getippt beim zweiten alkoholfreien Radler und eine kleinen 50g Tüte Chips.
Kalt ist es draußen, aber so im heimeischen Federbett wird das eine nette Nacht.

Samstag: der Tag beginnt wie er beginnen sollte, einen Espresso doppio und dazu passende italienische Kekse.

Samstagszeitung und anschließend dann doch noch zwei Toastbrot als Sandwich um was im Bauch zu haben.

Sport: das Training gestern verlief so lala. Klar, man hat ja auch nach der C-Infektion noch nicht wirklich oft oder länger was gemacht, es braucht halt seine Zeit. Außerdem war diese Woche was das Training anging, nicht ganz so optimal.

Da das Wetter immer wieder mal ein paar mehr Tropfen mit sich brachte, wurde die Fitness-Garage von den drei Fahrrädern befreit (was mich zu dem immer wiederkehrenden Gedanken zu einer Rad-Garage bringt), kurz mal durchgefegt und dann dort die Matte ausgerollt.

Sport II/ Outdoor: auch wenn für den heutigen Samstag keine sportliche Einheit in dem Sinne anstand, ein Spaziergang am Vormittag durch den nahen Heimatwald war drin.

Immer wieder nette Stellen die im waldwegnahen Geäst einladen.

Café: nachdem die Burgdame und meiner-einer wieder angekommen waren, ging es an die nächste Stufe im Tagesplan. Abermals die Fitness-Garage leer räumen, dieses Mal aber das CAADX im Inneren belassen und sich erstmal einen Caffee aufgießen.

Der E-Heizlüfter tat während dessen seinen Dienst und so konnte man dann frisch gestärkt ans Tageswerk.

Meine Bikepflege: …14:27Uhr ich haben fertig. Für ein paar weitere Zeilen hab ich mich, wohlverdient in der Fitness-Garage in die Cocoon gelegt.

Was wurde alles gemacht? Eigentlich nur das, was nötig war und gerade sowieso durch die Hand lief. Gestartet wurde mit einer doch noch mal durchgeführten Kettenpflege in gründlicher, dann die Kettenlänge messen wo aber immer noch alles brauchbar ist. Da ich meinte die Tage das ein Pedal leicht unwillig seinen Dienst berichten wollte, gab es auch da ein wenig was vom Motorex Wet Portect in den Mechanismus. Die Schaltzugführungen unter dem Tretlager haben dann auch gleich was abbekommen.
Und weil man ja eh am hinteren Laufrad dran war, wurde dort die Sunrace (CSMS8 11-fach Kassette 11-36) abgenommen und mal sauber gemacht. Zu guter letzt wurden dann die beiden Continental Contact Spike 240 Reifen montiert.

Das liest sich alles viel an, sind auch ein paar Handgriffe mehr, dauert aber vor allem so lange, das war jetzt eine gute Stunde, weil die Fitness-Garage keine ideal Werkstatt ist.

Das CAADX steht in den meisten Fällen auf dem Kopf, für echte Radmechaniker ein echtes No-Go und ich hocke auf meinem Hocker davor…

…und wenn ich auf der andere Seite was tun habe, dann muß ich aufstehen, das Bike ein wenig auf die andere Seite heben und rum gehen.

Platz für einen Montageständer wäre, aber nur wenn jener nicht diese Auslegerfüße hätte. Denn genau über diese stolpert man, wenn man ums Rad rum muß. Also wenn man den Montageständer in der Fitness-Garage nutzen würde.

Für draußen auf der Burgterrasse ist das machbar. Besser wäre aber, wenn ich ein passendes Alurundrohr als Passtück zwischen Montageständer und der Bodenhülse für die Wäschespinne finden würde.

Bisher lehne ich meine Räder für Schlauchwäschen an ein Alurundrohr, daß eigentlich für die Birdbox gedacht ist. Irgendwann fahr ich da mal in einen Baufachmarkt und such mir das was aus.

Noch ein paar weitere Einblicke in meine „Werkstatt“, die ja somit eigentlich keine Werkstatt ist?

Direkt an der Schiebetür hängen diverse Pinsel und Bürsten für einen schnellen Zugriff. Damit kann ich Dreck wenn er getrocknet ist, einfach runter reiben.

Oder wenn ich eine Schlauchwäsche mache, habe ich oben drüber noch eine alte Glasreiniger-Sprühflasche mit einer fertigen Seifenlaugenlösung hängen. Das Rad nass machen, ein wenig davon drauf, dann einfach mit einem passenden Pinsel/ Bürste einreiben und anschließend mit dem Wasserschlauch runter spühlen. Da braucht‘ s keine Hochdruckdampfstrahler.

Übrigens hängt dort auch ein roter Lappen (ein altes Handtuch) um die Bremsscheiben abzureiben. Rot weil – Achtung – auf Bremsscheiben sollte kein Fett oder Öl. Ansonsten hängt dort auch meine Standpumpe und Flickzeug liegt dort auch.

Ein anderer Lappen hängt auch meist in der Nähe um dann das Fahrrad nach der Schlauchwäsche (grob) trocken zu reiben.

Das reicht auch schon meist.

Für die Kettenpflege habe ich eine kleine Box (do wo mein Finger hin zeigt) vor Kopf im Regal. Diese Box steht oben auf den anderen drei Boxen auf.

Ein einfacher Aufkleber mit dem Namen des Rades verrät mir, in welcher Box die jeweiligen passenden Verschleißteile sind. So braucht man nur gucken und dann zugreifen.

Ach ja, an der linken Längsseite oben hängen dann noch diverse Werkzeuge, die immer wieder mal zum Einsatz kommen.

So hab ich das hier organisiert. Ist alles natürlich keine echte Schrauberwerkstatt, aber da ich eh nicht der Schrauber bin sonder mehr der Fahrer, geht das.

So und jetzt werd ich mal duschen gehen, wir sind gleich auf Familiengeburtstag.

Euch dann noch einen netten Sonntag und wie immer, bitte bleibt schön gesund!  😉

 

Kette & Co./ 12.11.2022

November 13, 2022

Bikealltag/ Sport & Alltag/ Outdoor/ Newsticker: der erste Samstag nach der ersten Arbeitswoche und ebenso nach der C-Infektion.

Ganz so lange hab ich nicht in den Federn gelegen, es muß so halbacht rum gewesen sein. Aber ich war bestens ausgeruht und so kam erst mal ein Espresso doppio mit ein wenig Süßkram zum Einsatz.

Nachdem die Samstagszeitung studiert war, erstaunlich wenig wichtiges Neues, wurde sich doch noch ein besseres Frühstück gemacht.

Vom Job hatte ich ja das französische Landbrot mit gebracht, nicht das es zwei Tage lang in der Firma unnötig liegen bleibt. Drei Spiegeleier, Tomate sowie ein wenig Käse und gut war.

Dann wurde in passendere Kleidung geschlüpft, draußen war es mit nur knapp 5c° nicht wirklich gemütlich warm. Aber die Sonne lugte schon gut rein und so war das Laubharken recht angenehm.
Frische Luft tut ja gut und für heute stünden ja auch keine großen Tagespunkt an.

Als erstes wurde Kettenlängung gemessen. Uglaublich, selbst nach 4.753km taucht die Kettenlehre immer noch nur bis auf ein Viertel ein.

So wird sie also noch ein paar Kilometer drauf bleiben können. Warum sie jetzt nach den 4.753km immer noch nicht überlängt ist, wundert mich schon. Meine bisher am längsten gelaufene Kette hatte ja auch schon satte 4.512km auf dem Buckel.

Nächster und für heute auch wichtigster „Handgriff“, das Training B. Also jene eher nur der Rumpf- & Rückenmuskulatur zuzuordnenden Übungen.

Bikebasteln/ Licht & Sicht befestigen: kurz nach dem Training wurde aber noch ein solider Streifen vom 3M Reflexmaterial final am Topeak Backroller befestigt.

Einfach einen press passenden Streifen geschnitten, den durchgeschoben und mit einer umgebogenen Lasche aus dem 3M Material fest geklebt. So kann da wirklich nix verrutschen, aber ich kann auch immer noch gut mein Steck-Rücklicht befestigen.

Newsticker: das ich vorab aber schon mit meiner zwangs-neuen Cocoon Hängematte etwas „gespielt“ hatte, erzähle ich in jenem Beitrag <klick>.

Ich konnte das ja so nicht auf mir sitzen lassen und war wie ein kleiner Junge zu neugierig. *freu*

Aber mit der fertigen Hängematte hatte ich beim Training ein Bild vor Augen. „Das ist dein nächstes Tagesziel.“
Ob es dann im Verlauf des Tages noch mehr Spaß mit der Hängematte gab? Ja klar!

Doch bevor in die Hängematte geschlüpft wurde, gab es natürlich noch eine gute Tasse Caffee.

Wenn man mal so den Riechrüssel über den Filter hält und schnuppert wie der frisch aufgegossene Caffee so richt… . Hmmmm!

Euch noch einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Warmer Herbsteinstieg/ 35.621km/ 13.09.2022

September 14, 2022

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ The Cure – Forest/ Sport/ Bike- & Biketouren Bilder: nachdem dann ja eine kleine Schraube verschwunden war, kam also der Stahl Renner zum Einsatz.

Montagmorgen 05:10Uhr: ich liege gut in der Zeit und werde mal heute früh nicht ganz so lange rumtrödeln.
Am Job gibt’s noch eine kleine zusätzliche Vormittagseinspielung zur regulären Jobrunde und wenn es zeitlich passt, was dann auch von dem Kollegen abhängig ist dem ich den Vormittagsteil abnehme, er hat einen Termin, dann fliege ich noch wo bei einem Radschrauber wegen der kleinen Schraube ein.

Ansonsten wird’s draußen nicht all zu prall warm sein, aber hier liegt schon alles bereit was von der Kleidung her passen könnte.

08:47Uhr: so, der Einstieg in den Arbeitstag ist gelaufen, man steht kurz vor dem ersten Kundenkontakt.

Bei gerade mal erheiternden 8c° ging es am großen Kettenblatt drehend in angenehm flotter Fahrt zum Job.
Im Mittel standen gute 25km/h (was in etwa E-Bike Schnitt ist) auf dem Tacho. Hätte schlechter laufen können.

Irgendwann geht die Sonne auf, es wärmt sich und die Schlücke von Espresso con Leche greifen auch ein. Zwei leckere belegte Brötchen werden eingekauft, der Tag kann kommen.

11:29Uhr: hab je eine Hand voll, also fünf Stück Madenschrauben in M4 bekommen. Ein mal in 10mm Länge und ein mal in 16mm Länge. Hoffe das die 16mm passen. Jedenfalls könnte ich so die Aufgabenstellung vom Sonntag lösen.

Am Nachmittag: …geht die Heimfahrt genauso flotte von Statten, wie schon die morgige Hinfahrt. Das Wetter ist bestens, fast schon wieder ein wenig zu warm. Unter dem Helm, aber immerhin noch mit dem Helm, finden sich leichte Schweißspuren.

Nach der Ankunft ist es aber im Burggarten sehr angenehm und nachdem ich ausgeladen habe, kann ich mich direkt dem sportlichen Teil widmen.

Bikebasteln/ Kette & Antrieb: in dessen kurzen Pausen wird das CAADX in Schrauberposition gebracht und dann mit den frischen Schrauben bearbeitet.

Die zunächst eingebauten 10mm M4 Schrauben sind mit gefühlt zu kurz, auch wenn es im Stand beim testen funktioniert.
Ich belasse es aber nicht dabei und verbaue eine 16mm M4, was dann genauso gut klappt. Zwar steht für den Folgetag, des Spaßes wegen noch die Nutzung des Stahl Renner an, aber so ab Mittwoch werd ich wohl, zumindest für einen Testtag auf das CAADX umschwenken. Außerdem muß ich mich ja auch mal wieder auf der Halde blicken lassen, denke ich. *smile*

Dienstagmorgen: ein wenig verpeilt krabble ich aus dem Bett, das Getränk bringt mich nur bedingt nach vorne, aber mit diesen weiteren Zeilen fängt mein Kopf an zu arbeiten. Es wird auch Zeit die Sachen zu packen und sich auf den Weg zum Job zu machen.

10:22Uhr: mit dem Aufsteigen auf‘ s Rad floss das Blut und der Sauerstoff noch besser, auch die restlichen Zellen erwachten. Eine unerwartete hohe Radfahrerfrequenz hatte ich auf einer kleinen Nebenstraße als Zuführung zu den Lippeauen.

(September Album <klick>)

Drei Radfahrer auf einmal! Und einer davon fuhr auch eine ganze Weile vor mir her. Man kann ihn „gut“ auf dem dunklen Foto erkennen, weil seinen Jacke Reflexmaterial hatte. Erstaunlich, denn so breit waren die Refelxstreifen bei ihm noch nicht mal. Wie das dann wohl bei mir ausschaut?

Dann ging es erneut auf eine Anfahrt am Schloss Cappenberg vorbei. Der neue Radweg wurde nun im Fasttageslicht unter die Räder genommen. Die Landschaft zog an einem vorbei.

Do nature: nach dem Schichtende entschloss ich mich geplant spontan zu einer Haldenbesichtigung. Heute hier nur zwei Bilder, später gibt es mehr.

Sah alles trotz Mähaktion ohne echten Sinn, noch ganz gut aus. Hab nur einen kleinen Menge Wasser mitgehabt, die dann verteilt und mich dann auf den Heimweg gemacht. Reichte für heute.

Für morgen steht das CAADX wieder bereit und mal sehen wie das mit dem Wetter so wird? Kurz vor der Abfahrt heute sollte es ab morgen früh anfangen zu regnen mit über 40% Regenwarscheinlichkeit. Der Regen soll sich bis zum frühen Nachmittag halten. Schaun wir mal. Ich hätte da noch eine nette Rückfahrt auf der to-do Liste.

Euch noch einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!   😉