Archive for the ‘09. Bikeklamotten’ Category

Viertel nach seche, nein danke/ 21.01.2023

Januar 22, 2023

Bikealltag/ Rumgelaber: vielleicht sollte ich hier mal einen Rad- & Rahmenbauer erwähnen, der mir immer wieder auffällt? Mal sehen, ich komme also eventuell später dazu.

Aber mal ganz ehrlich, so um viertel nach sechs am Samstagmorgen muß man noch nicht aufstehen.
Auch mit der Nasenspitze gefühlt ist es draußen nicht wärmer geworden, also nur kurz den Wasserhaushalt registrieren und sich dann wieder die Bettdecke über den Kopf ziehen.

Irgendwo um achte herum war es dann aber soweit, der Körper meldete Bereitschaft an, sich also mal in die Hauskluft gleiten lassen, jetzt hätte ich fast geschwungen geschrieben, aber in dem Alter schwingt man nicht mehr *lach* und ab um sich den Espresso auf zu setzen.

Der nächste Routineschritt, im wörtlichen Sinne, ist der Schritt vor die Burgpforte um die Samstagszeitung rein zu holen.
Auch wenn es einem egal sein könnte, der Blick schweift auf das Thermometer. Dort stehen frostige -5c° an, die sich auch mit der Optik der Umwelt deckt. Egal…

…wieder rein und sich bei einer ersten Stärkung in Form eines Stückchen Kuchen den Espresso über die Lippen fließen zu lassen. Tagesbeginn am Samstag halt.

Tja und dann bin wie angekündigt mit dem GOLF in die alte Heimat. Am dorthinein Standort der gleichen Baumarktkette wie hier im Dorf wurde dann ein Zwischenstop eingelegt. Irgendwie landete dann eine…

…eine vierte Mütze bei mir auf dem Kassenband. Der Grund ist, nach der Ankunft gestern hab ich ja klar Schiff am CAADX gemacht. Da es ja nun nicht gerade muckelig warm war, hätt eich mich über einen spontanen Zugriff auf eben so eine Mütze gefreut.

Natürlich bin ich dann rein gegangen und hab mir eine Mütze raus geholt. Besser wäre aber gewesen, wenn die Mütze in der Fitness-Garage gehangen hätte.

Naja und so hab ich jetzt einen am Job, eine hier für Sport & Garten, eine für gut und dann jetzt noch eine als Bereitschaft in der Fitness-Garage. Konsum pur!

Wo wir gerade bei Konsum sind, beim Streifzug an den Regelreihen vorbei erspähte ich noch einen Petromax Feuertopf in schon fast niedlicher Größe.

Ich habe jetzt nicht nach dem Preis geschaut, aber die Homepage von Petromax gibt gerade mal nur 25 Euro her.
Da das Gesicht aber eher jenseits von Gut & Böse ist, was ja bei misten Gusstöpfen kein Wunder ist, ist sowas nur für den stationären Gebrauch und damit nur für Nett oder Schön.

Dann hatte ich noch Makita Akkuschrauber speziell für Frauen gesehen.

Gab´s in rosa wie auf dem Foto, aber auch in weiß. Leider hab ich da bei Makita selbst nix auf der Homepage gefunden.

Tja, aber wie das eben so ist, irgendwann kommt der Moment wo auch der netteste Heimatbesuch zu Ende geht und man rollt wieder ab.

Zu Hause wieder angekommen stand schon ein kleines Päckchen von Reflecto bereit und natürlich wusste ich was drin ist. Reflexmaterial in 5cm Breite und 6m Länge.

Das wird seinen Platz finden an den Enden diverser Hosenbeine. Zumindest an meiner Regenhose ist da ja schon was dran, aber das Material ist halt nur ein reflektierender Stoff. Aber gerade am Beinende ist so ein Material schon gut beansprucht und so mit der Zeit nicht mehr ganz so effektiv.
Naja und neben der Regenhose werden auch meine beiden langen Radhosen dann was davon an den Beinenden bekommen (hier <klick> mal ein Beispielbild).

Dieses Material ist aber aus einem sehr flexiblem Kunststoff den an aufnähen kann. Die Reflexweise aber auch die Haltbarkeit sollte damit in den beanspruchten Bereichen deutlich besser sein.

Ja und so klang dann der Samstagabend irgendwie aus und für den folgenden Sonntag hab ich auch schon den einen oder anderen Plan. Aber das würde dann wieder eine andere Geschichte.

 

 

 

 

…und sonst?/ politische – meine Meinung: beim Blick auf die erste Seite der Zeitung fällt mir sofort die oben und mittig platzierte Meldung auf. Im Zitatauszug äußert sich der NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) dann entschuldigend so :“…Die Demonstranten hätten den Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken selbst zu verantworten… .

…Politisches Engagement sei wichtig. Die Aktivisten müssten sich in einem Rechtsstaat aber an die Regeln halten.“

Seltsame Interpretation von Regeln. Gegenfrage: hält sich, oder tut das RWE was für die Einhaltung der Klimagrenzen (Regeln!) mit dem Abbauen und letztendlich der Verbrennung von Braunkohle?

Das ist reine Profitgier auf Kosten des Klimawandel (vor der fadenscheinigen Argumentation von existierenden Verträgen). Schlimm dabei, unter dem Schutz der Staatsmacht. Und auf deren Homepage tut man so, als sei man der Grünmacher schlechthin. Man entschuldige die Redensart, aber ich muß mich mal eben gepflegt übergeben.

Aber lassen wir das, groß was sagen oder aufregen bringt ja leider nix. Euch dann noch einen netten Sonntag und bleibt bitte gesund!  😉

Mit aller Macht/ 56.891km/ 20.01.2023

Januar 21, 2023

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Sport & Alltag/ Bilder: nächste Einstellung im Radalltag.

Mittwoch: ich klettere zwar wie gewohnt aus den warmen Federn, weiß aber auch, das ich mehr als gut Zeit habe.

Den Traum, die Idee das es an diesem Morgen zu einer entspannten aber auch kilomterreichen Jobanfahrt kommen wird, habe ich bereits verworfen.

Bei der üblichen Kombination aus flüssigem Schub und ein wenig Unterlage dazu lasse ich zunächst die Zeit verstreichen.
Ich nutze die Zeit und bereite einen neuen Artikel vor, krame dazu noch Bildmaterial hervor, werde aber auch in meinem sehr bis extrem umfangreichen Google-Album fündig.

Dann kommt er doch dieser Moment. Mit dem Öffnen der Burgpforte kommt es einem zunächst gar nicht mal so kalt vor. Der Blick auf das Thermometer geht nicht unbedingt konform mit dem körperlichen Empfinden. Überhaupt…

…steht da der Zeiger tatsächlich kurz vor -10c°!!! Natürlich weiß ich, daß das Thermometer vor der Burgpforte stets einen deutlich niedrigeren Wert anzeigt, als das im Burggarten.

Eine weitere beruhigende Tatsache ist, so ab -5c° kann man von einer eher trockenen Kälte ausgehen und auch der Wind ist in der Regel kaum vorhanden. Mit diesen Pluspunkten beginnt die Anziehorgie.

Ich greife die Dinge die schon bereit liegen und holen aus der obrigen Kleiderkammer noch was hervor.

Schritt zwei, die Sachen werden der Reihenfolge des Anziehprozesses gestapelt. So wühle ich nicht unnötig rum, kann aber auch nix vergessen.

Bis ich mit zwei Unterhosen, den Knielingen und drei Shirts da stehen, vergehen gefühlte Stunden.

Jetzt noch die Radhose an, die Reflexstulpen über die Fußgelenke und in die neuen Vaude Winterschuhe schlüpfen. Nächster Schritt die Jacke an zu ziehen ist unspektakulär.

Zu guter Letzt kommt die Murmel einpacken. Zuerst die Sturmhaube, dann die andere neue Sturmhaube mit Nasen- & Gesichtsschutz drüber. Hier immer wieder nett, genau diese beiden Teile zurecht zupfen. Nicht das was wo im Auge hängt oder ein Luftschlupfloch ist.

Dann hat man es aber. Gut, die Handschuhe kommen ja erst quasi vor der Abfahrt drüber. Aber die Handgelenkstulpen dürfen schon abgezogen werden. Ja und genauso lange wie man das hier liest, dauert es auch.

Kurz vor dem Start entschließe ich mich direkt zum Kanal hoch zu fahren und mich dann am Südufer entlang gen Westen rollen zu lassen.

Rollen ist dann auch das Thema, denn bei der Kälte, was dann tatsächlich in der Spitze nur -5c° hatte, ist mit fixem fahren nicht viel 
Innerlich sträubt sich der Körper fast mit aller Gewalt. Aber er verliert gegen mich! *grins*

Mit aller Macht

Da ist er nun doch wieder, der Winter. Unverholen lacht er einem ins eisige Gesicht und gibt eisklar vor, wer das sagen hat.
Wer sich ihm nicht beugt (oder unpassend gekleidet ist) oder anpasst, wird an ihm veregehen (sich den Allerwertesten abfrieren).

Nur wer die Kleidung, Gerätschaften, im meinem Falle die Spikereifen, und das Wissen um ein Verhalten unter diesen Umständen hat, wird bestehen. Wobei mir da doch ein Zitat einfällt. Und zwar aus Idianer Jones.

„Nur der bußfertige Mann wird bestehen. Nur der bußfertige, der bußfertige. Der Bußfertige kniet!“ Und schwupp, Indy kniet sich hin, und scharfen Sägeblätter rauschen über seinen Kopf hinweg.

Nun, ganz so wild ist es an diesem Morgen nicht. Vor allem nicht so abenteuerlich. Ich rolle also zum Kanal hoch und bleibe schon nach fünf Kilometern erstmalig stehen, um warmes Blut in die Fingerspitzen zu fächern.

Dann geht es weiter, aber ich sehe nicht wie schnell. Meine Augen wollen auch nicht auf den Tacho schauen, auch ihnen ist es zu kalt. *lach*
Kurz nach der Marina in Rünthe fächer ich ein weiters Mal warmes Blut in die Fingerspitzen.

(Januar Album <klick>)

Bis zum Ziel dann nur noch kurz vor der Baustelle der neuen Hafencity Bergkamen. Ab da hab ich auch meinen Turn gefunden, ich bin warm, vielleicht auch einen Tacken zu warm?

Bikeklamotten/ Handschuhe: das war dann auch so ein Tag, wo meine neuen Alpaka Stulpenhandschuhe zum Einsatz kamen.

Ich beginne die Geschwindigkeit seicht zu kontrollieren. Zu schnell würde bedeuten, daß zu viel Schwitztfeuchte entsteht. Auch wenn sie gut raus kann, Membrankleidung sei dank, es könnte zu kühl werden.

Innerlich befinde ich aber, wenn die Nadel wo zwischen 16,5 und knapp was mit 19km/h steht wird das bis zum Ziel passen. Was es dann auch tat.

„Gut das ich keine verlängerte Anfahrt angegangen bin“, denke ich so. Aber das lag ja auch am Wetter. Aber auch jenes entschuldigt sich mit seinen Szenen.

Man(n) kann die Kälte förmlich sehen. Ankommen, frisch machen, umziehen und ab in den zunächst sehr gemächlichen Arbeitsalltag.

Am frühen Abend: …ging es dann auf die Heimfahrt und ich kann mich für einen kurzen fotografischen Moment mit einer Veränderung befassen.

Es war mir schon am Vortag aufgefallen und hatte auch direkt nachgefragt. Die übliche Crew stand ja am Kiosk und wusste bescheid. Die Bäume am Kiosk hatte man abgeholzt!

Das Ausrufezeichen stand dann auch vorgestern Morgen in meinen Augen, doch am Nachmittag klärte sich die Sache auf.
Die Bäume die dort standen hatten ihr Lebenslicht ausgehaucht. Die Ursache dafür war, der zu arg verdichtete Boden.

Die Beruhigung folgt sogleich, es werden neue Bäume gesetzt und dieses Mal das Erdreich dafür entsprechend aufgelockert. Und wie man mir die Info so steckte, fiel es mir auch ein. „Ja klar“, hatten die Bäume in den letzten Jahren doch eigentlich gar keine Blätter mehr getragen.

Weiterfahrt am Südufer mit einer zunächst schnellen Passagen durch die süd-östliche Siedlung von Rünthe…
…nur um dann hier kurz vor dem Burgtor noch einen kleinen Harken zu fahren, um die eine Stunde voll zu machen. Der Tag ist gelaufen, die nächsten beiden werden zumindest vom Arbeitsalltag entspannter. Traurigkeit darüber muß sich nicht einstellen.

Donnerstag: soweit so gut, noch etwas verpeilt hocke ich am Küchenstammplatz, der Espresso doppio ist bereits Geschichte. Draußen wohl noch alles gut, also mal wacker in die tausend Schichten geschlüpft und dann Abfahrt.

…vorher aber noch die Auswahl der Handschuhe umgestellt, denn meine Nasenspitze sagte:“es ist wärmer als gestern.“ 

Schön…

…ist dann was anderes. Ich rolle also los und bige gerade eben zum Kanal hoch, da beginnt es zu schneien.

Mein erster Gedanke ist, wie werden sich die Continental Contact Spike 240  im Schnee so machen?
Es kommt nicht viel, dafür kontinuierlich. Auf dem Boden bildet sich zwar ein weißes Etwas, in der Masse ist es aber eher wenig, dafür feucht-nass.

„Halt, da war doch was? Ja genau, feucht-nass und Kollege du hast nur die normale Radhose an, nicht die Regenhose.“ Dumm gelaufen. Ein paar Gedanken werden durchgespielt unter einer Kanalbrücke einen entsprechenden Kleidungswechsel an zu gehen.

Man hat ja alles mit, sogar eine Folie für den Boden. Groß genug, bewährt und so könnte man, trockenen Fußes, im wörtlichen Sinne, die Radhose gegen die Regenhose tauschen. Der Gedanke wird dann aber doch verworfen, der Niederschlag hält sich gefühlt in Grenzen. Nur hin und wieder…
…juckt mich dann aber kaum. Auf der Hälfte der Strecke wechsle ich keine Hose. Dann ehr Zähne zusammen beißen (denn so richtig kalt wird es dank der guten Unterwäsche auch in feucht/ nass nicht) und nach der Ankunft die Brockens auf die Heizung legen. Bis zum Schichtende ist dann wieder alles gut.

Weniger gut 

Hatte ich erst ganz kürzlich frohlocken lassen, daß es da einen positiven Zusammenhang zwischen Kälte und dem Wind gibt? Scheiß die Wand an.
Ich kurbel mir einen Wolf und scheine zu stehen. Natürlich wird dieser optische Effekt nich vom Schneefall im Lichtkegel begünstigt.

Dann war da noch der Moment, wo der Lichtkegel einfach nur noch mit Schnee voll war.

Zum Glück kenne ich jeden verdammten Kieselstein und kann, auch dem Kriechtempo dank, die Kunstinstallation am Seepark Lünen nicht mit der vollen Breitseite nehmen.

Direkt danach halte ich an und wundere mich, daß ich wieder gut sehen kann. Was so Schnee auf der Linse des Vorderlichtes doch ausmacht und wie gut ist es doch, wenn man jenen hin und wieder ma‘ entfernt.

Was ein Tagesstart. Um die Punkte für den Winterpokal brauch ich mir keine Sorgen machen.

Der Arbeitstag nimmt Fahrt auf und alles ist gut. Die Klamotten sind trocken und werden auf die Seite gelegt. Plan für die Restwoche: heute Rücken & Co. aber drinnen im Dachgeschoss bei der Musikmaschine.
So hab ich dann morgen „frei“ und kann geschmeidig ins Wochenende gleiten. Außerdem könnte ich so mal gucken wie ich den Subteller vom Dual Plattenspieler runter bekomme.

Gesagt, getan 

Die Rückfahrt zur Burg war zwar nicht sonderlich schnell, aber das war ja auch nicht das Ziel. Am Preußenhafen werden bereits neue Bäume gesetzt.

Zu Hause angekommen wurde dann routiniert das Tagessoll absolviert und gut war. Beim Plattenspieler ist zwar nix passiert, aber ich habe brauchbare Infos erhalten.

Freitag: mit manierlich 19km/h geht’s ab zum Job, ich wähle eine leicht veränderte Streckenführung. Am frühen Nachmittag…

…geht es trotz bessere Wetter, es ist mit 1c° erstaunlich warm und der Wind kommt auch aus der besseren Richtung, relativ unmotiviert zurück zur Burg. Die Folge ist, ich sammele an zwei Stellen etwas Brennmaterial in Form von gut trockenem Holz/ Ästen und Birkenrinde auf.

Die Fundstellen lachte mich so an und alles wurde an bewährten Stellen am CAADX verstaut.

Ach ja, am Preußenhafen hat man die frischen Bäume eingepflanzt. Ist zwar alles noch nicht fertig, aber dieses Mal lässt man den Bäumen ein wenig mehr Aufmerksamkeit zukommen. Der Boden wurde großzügig ausgehoben und vor allem aufgelockert.

Ist zwar noch nicht alles fertig, aber schaut schon gut aus. Nach der Ankunft auf der Burg wird dem CAADX eine gründlichere Schlauchwäsche gegönnt, das Streusalz ist nicht der Burner und ich verstaue…

Outdoor: …meine Cocoon Ultralight Hängematte in den gestern abgeholte modifizierten kleinen Packsack.

Ich habe von kundiger Hand an einem langen Ende eine Metallöse einsetzten lassen. So kann ein Ende der Hängemattenaufhängung dort raus schauen und man zieht die Hängematte nur noch aus dem Packsack raus.
Dieser Vorteil spiegelt sich dann auch beim Abbau der Hängematte wieder. Der Packsack kann so lange am Baum/ Baumgurt hängen bleiben, man steckt vom anderen Ende kommend einfach die Hängematte rein.

Das Wochenende

Am Wochenende, genauer wohl am Sonntag werd ich wohl mal meine bisherige Continental Contact Spike gegen die noch im Hause befindlichen  45NRTH Xerxes Spike-Faltreifen  (30-622) tauschen.

Irgendwie haben sich die ersten Eindrücke das der Reifen doch flotter rollt als die 715g/ pro Reifen vermuten lassen zumindest in dieser Woche nicht ganz s heraus kristallisieren können.

Euch denn noch einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

Von neuen Schuhen und so…/ 24.12.2022

Dezember 26, 2022

Bikealltag/ Alltag/ Bilder: was treibt man so kurz vor dem heiligen Abend?

Tatsächlich habe ich mal lange geschlafen. Also so bis um acht. *lach* Ein weiterer Versuch noch eine Runde nach zu legen scheiterte. Aber das war mir auch fast klar, denn relativ ungewöhnlich früh war ich am Freitagabend zu Bett gegangen.

Irgendwie kann das normalerweise schon mal was gegen elf sein. Ebenfalls ungewöhnlich war, ich bin nicht mal zu einem zweiten alkoholfreien Radler gekommen, aber auch die freitags übliche kleine Tüte Chips lag am Morgen noch unangetastet auf ihrem Platz.

Indizien für eine doch nervigere gelaufene Woche? Drauf geschissen, der Film ist ja gelaufen?

Also, aus dem Bett pellen und in die Hauskluft schlüpfen und ab runter in die Burgküche. Dort den Espresso aufsetzen…
…was aber auch schon daran scheiterte, daß das Mahlgut leer war. Also wieder hoch und aus der Kammer den Nachschub geholt.

Bei der Samstagszeitung dann in aller Ruhe den Espresso doppio genippt, dazu ein bisschen Weihnachtsgebäck. Der Rest der Family ruhte noch und erst als es sowas wie hell draußen wurde, vernahm ich erste eindeutige Geräusche.

Bei zwei gekochten Eiern gab es dann Brötchen, die ich eigentlich frisch holen wollte. Aber das jüngste Burgfräulein war da fixer. Geht halt auch.

Nach dem Frühstück dann noch ein wenig Klamottens rum räumen und dann machte es ding-dong.

Irgendwie hatte ich eine ganz dumpfe Ahnung und tatsächlich Stand der Bote mit einem Giga-Karton vor der Haustür. Die neuen Vaude Minaki Mid II STX Winterschuhe sind tatsächlich schon da!
Annehmen und ein frohes Fest wünschen, dann ab damit unter den Tannenbaum.

Bikeklamotten: Die mega Umverpackung ist dem Mangel an Kartonagen geschuldet, aber auch dem nicht gerade gering kleinen Orginalkartonage des Hauses Vaude.

Ich kürze das mal ab, drinnen steckten die erst kurzfristig bestellten Winterschuhe. Andeutung dazu gab es ja schon. Auspacken, gründlich befingern und dann die dicken 600er Merino-Socken holen. Erste Passprobe, fluppt.

Im Gegensatz zu den Mega-Kloppern aus dem Hause NorthWave lässt sich der Klettverschluss am Fußgelenk sauber und vor allem dauerhaft verschließen.

An meine alten NW Winterschuhen hab ich wohl jetzt auch die Stelle gefunden, wo sich langsam das Wasser seinen weg sucht.
Das Obermaterial ist nicht mehr wirklich an der Sohle dran, da tut sich ein Schlitz auf. Die Materialabschürfungen seitlich sind auch schon länger da, aber dort scheint nix rein zu Suppen.

Gut, seit dem 27.12.2010 sind sie im Einsatz, da kann das dann ma´. Das Wasser kriecht also langsam aber stetig seitlich über dann wohl auch die Innensohle rein, die dicken 600er Merino-Socken saugen das dann auf und irgendwann sind dann die Flunken nass.

Nächster Schritt, mit den dicke Socken an um die Passform samt derer Schließung um den Fußknöchel zu prüfen. Kleine Hürde, wie geht so ein Boa-Verschluss (Drehseilzugverschluss) doch gleich auf?? Dank Mobilphone ist das via dem Video-Channel auf bekannter Plattform geklärt.

Der Schuh passt vergleichbar wie mein oller Vorgängerschuh. Trotz Größe 47 sitzt der Schuh eher locker-taff. Soll heißen, der Schuh liegt (im Neuzustand) eher gut an bietet aber noch ein wenig Bewegung im Material. Das wird aber eher an den dicken 600er Merino-Socken liegen. Die Sohlen sehen auch gut brauchbar aus.

Die Cleats (Befestigungsplatten zu den Pedalen) hab ich dann auch gleich dran geschraubt. Zum Glück hatte ich noch ein Paar neue in meiner Fahrradkiste gefunden. Denn so clever das ich welche mitbestellt hätte, war ich dann nicht.

Regenhose: auch ja, meine Regenhose bekam auch noch eine gute Prise Imprägnierung. Ich hatte ja den großen Karton von Bike24.de noch rumliegen.
Da hab ich die Hose dann in der Fitness-Garage drauf gelegt, die Fibertec Textil Guand Pro Imprägnierung mit der Zerstäuberflasche drauf gesprüht und mit einem Schwamm noch gut verteilt.

Mit dem E-Heizlüfter laufend, um auch ma´ die Fitness-Garage ein wenig abzutrocknen, die Luftfeuchtigkeit der letzten Tage halt, konnte sie dann dort ebenfalls gut antrocknen.

Aber das war nur so ein Handgriff zwischendurch.

Auf dem Tageszeitstrahl zuvor wurde sich aber noch ein wenig in Gartenarbeit geübt. Das Laubrechen schwingend ging es durch den Burggarten und den Grünstreifen vor der Burg. Bewegung an der frischen Luft ist gut.

Dann traf die älteste Burgfräulein ein. Ein wenig hastig kramte ich meine Sachen zusammen und griff zu meinem Caffee sowie dem Edelstahl Ikea Kaffeeaufguss -Filter.

Bikedefekte/ Bikebasteln: und da war da noch die Sache mit den Klettverschlüssen. Irgendwann hatte ich ja mal bemerkt, daß sie nach dem Nutzungszeitraum, ein Klettverschluss löste. Auch da kann ich sagen, nach der Nutzungszeit…

Auf dem linken Bild sieht man recht gut, der rechte Klettverschluss hat sich schon soweit gelöst, daß die Tasche langsam absackt.

Ich kann jetzt nicht mehr genau nachhalten wann, aber ich in diesem Jahr hatte ich dazu mal Topeak angeschrieben und mich nach der Möglichkeit von Ersatzklettverschlüssen erkundigt.

So grundsätzlich kann ich ja sagen, die Sachen sind schon gut gemacht. Das es da mit dem Reißverschluss am Midloader wohl nicht nur bei mir Probleme gibt, ist das eine. Das andere ist, man hat zwar eine gute Auswahl an Ersatzteilen für die diversen Sachen die man kauft, aber neue Klettverschlüsse sind nicht da darunter.

Jedenfalls hatte man mir seitens Topeak ein paar neue zugeschickt, die wohl aus einem Austausch von einer anderen Kundentasche stammten.
Das sich die jetzt auch ihrer angedachten Funktion entziehen, war mir irgendwie klar. Ist ja nix anderes.

Ich hatte dazu eine Lösung im Kopf und auch hier in der Fitness-Garage hängen, aber dann fiel mir am letzten Arbeitstag noch einen Alternative ein. Leider konnte ich da nicht die Passende Lösung im für mich erreichbaren SportScheck bekommen.

Und so hab dann doch eines meiner Packbänder genommen, umgelegt und dann gekürzt. Das hält jetzt auf jeden Fall. Ich habe zwar gerade noch die Versamount Teile entdeckt, die man auch zweckentfremdet nutzen könnte, aber wenn man dann doch mal die Tasche abmachen muß, was ja nicht oft vorkommt, dann braucht man Werkzeug dafür. Finde ich jetzt nicht ganz so clever.

Mal sehen ob dann doch wo die SeaToSummit Strech-Loc Teile bekomme, an die ich dachte?

Ja und das war’s dann. Der Tag wurde bei Spieß & Trank, eine wenig Gesellschaftsspiele verbracht und irgendwann war dann auch Schluss. Bettruhe und langsam in den nächsten Tag gleiten.

Euch noch einen netten Tag und bleibt schön gesund!  😉

 

Hoffentlich…/ 55.989km/ 23.12.2022

Dezember 25, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Sport & Alltag/ Bike & Bilder: den Winter lassen wir jetzt mal weg und rollen weiter bei gemächlicheren Temperaturen durch´s Land.

Mittwoch: die Mitte der Woche ist erreicht, es ist wieder warm draußen. Trotz abermals reduzierter Kleiderschichten ist entspanntes schwitzen auf der Jobanfahrt angesagt. Erst am Channel entledige ich mich des Radtrikot.

Die Woche geht weiter, Prinzip Hoffnung ist angesagt. Hier im Fokus, der letzte Kundenkontakt.
Zum Glück ist ja bald Freitag. Und auch wenn an letzten Tag vor dem heiligen Abend für mich wieder Personal-Tetris gespielt wurde, noch habe ich eine geschmeidige Jobrunde.

Und wie das dann eben so ist, man(n) muß auch mal Glück haben. Früh, früh, früh und schon saß der Schreiberling noch im Hellen los radelnd auf dem Bock. Da es wieder eine gute Wetterkombination gab, wurde es doch das Südufer am Channel entlang. Und damit auch diese Strecke zum Abschluss nicht an Würze verliert, hatte ich kurzfristig und ebenso spontan eine kleine Schleife eingebaut.

Dabei ging es an diversen Bauernhöfen vorbei, die sich vor allem mit der Tierzucht beschäftigen. Hier vor allem Vögel, aber man hält auch Ziegen. Früher bin ich dort öfters entlang gejoggt. Als ich dann jene hinter mich hatte, versuchte ich noch ein gescheites Bild ein zu fangen.

(<klick> Dezemberalbum)

Donnerstag: die Füße stehen vor dem Bett, der Rest zieht nach. Erster Eindruck, es scheint erneut ein Stück wärmer geworden zu sein.
So langsam ist Land in Sicht, noch heute mit einem gewissen Potential und morgen sollte die Jobnummer in geschmeidiger laufen.

07:37Uhr: tatsächlich hatte ich eine Regenanfahrt. Entsprechende Kleidung kam zum Zuge, von daher alles gut.

15:01Uhr: der Start zum Endspurt hat begonnen, noch liegen wir gut im Zeitfenster, hocken aber, und dies hoffentlich nicht zu lange, in der Warteschleife.

Bikeklamotten/ Winterschuhe: der weil hab ich (eventuell) einen guten Tipp zum Thema Winterschuhe bekommen.
Wir erinnern uns, wenn auch mit einer gewissen Schwere, da war doch was.

Dann war doch Feierabend und ich konnte erneut am Südufer trampelnd in Richtung Burg rollen. Kurz vor Ziel mal wieder eines dieser typischen Fotos.

Der erhellte urbanen Raum in naher Ferne, davor die Nacht mit dem CAADX und mir.

Freitag: der letzten Arbeitstag vor dem Heilligen Abend. Es geht geschmeidig mit dem üblichen Heißgetränk los. Dann ist erneut Regenkleidung angesagt. Freude für Mutter Natur.

08:37Uhr: das mit der Regenkleidung war nicht die schlechteste Idee, vor allem der Griff zur neuen Bergans Super Lett Jacke.

Tagesperspektive

Mit der planungsmäßig laufenden Jobrunde wird’s am späteren mittags gen Burg gehen. Dort angekommen wäre gut, wenn ich einen weiteren Trainingspart erledigen könnte. In den letzten zwei Tagen war das ja vom Zeitlichen her eher mau.

Drei Schwäne

Ach wenn ich mein Espresso set-to-go nicht dabei hatte, was ja in den letzten Jahren so üblich war, zum Lieblingsaussichtsturm mußte ich einfach fahren.
Das hab ich bisher immer so gemacht, also wenn ich am 24. arbeiten mußte, aber auch an Silvester. Heute ist ja aber nicht der 24. und außerdem hatte ich ja auch noch was sportliche vor. Also wurde nur hingefahren und der übliche Kontrollrundgang gemacht.

Dabei entdeckte ich, man möge mir mein bescheidenes Fachwissen verzeihen, drei Schwäne auf der fernen Wise.

Wenn man die Bilder anklickt werden sie ja vergrößert angezeigt, dann sollte man zumindest auf dem rechten Bild die drei gut sehen können. Da bin ich mal gespannt, ob sie dort noch länger bleiben?
Nach diesem Kurzausflug ging es dann aber weiter, durch den Regen.

Nach der Ankunft wurden die wenigen Trainingsgeräte vom Dachgeschoss geholt und draußen plaziert.
Natürlich hab ich nicht im Regen trainiert, sondern in meiner Fitness-Garage. Aber auch so hatte ich eine gute Portion frische Luft und ich muß sagen, scheinbar hat das gut was gebracht. Ich kam gut durch und konnte so zufrieden den Tag an dem Punkt abschließen.

Ach ja, erstaunlich ist, ich war hinterher mal wieder auf der Waage. Ist quasi egal was ich mache, die 88kg stehen da wie festgenagelt. *grins*

Noch ein ach ja. Bei dem Regenwetter war natürlich auch noch eine kleine Pflegeinheit am CAADX fällig.

Ist zwar irgendwie blöd, aber mit der Ankunft auf der Burg fehlten gerade mal läppische 11 Kilometer um die nächste Tausendermarke zu schaffen. Dann wären tatsächlich schon 56.000km mit dem CAADX voll.
Kommt dann halt demnächst. Apropos demnächst…

Ich hab da schon so einen Plan für den nächsten Arbeitstag. Da ich erst spätere los muß, zu deutsch später den Arbeitsbeginn haben werde (dafür leider im Gegenzug auch deutlich später Feierabend) könnte ich mir folgendes vorstellen. Ich fahre halt morgens wie immer los, fahre am Stall vorbei um dann direkt in das große D-Dorf zu rollen.
Dort wird dann Beckmann Brot angesteuert um sicht (s)ein französisches Landbrot zu holen. Ab da dann zurück zum Stall. So kämen mal entspannte 42 Kilometer zusammen und ich hätte frisches Brot. Sollte ein gute Start in die Woche sein. Aber bis dahin vergeht ja ich ein wenig Zeit.

Euch dann noch einen netten Tag samt Weihnachtsfest, jeder so wie er mag und eine gute Brise Gesundheit!  😉

Ab ins Wochenende/ 55.795km/ 16.12.2022

Dezember 17, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Sport & Alltag/ Bike & Bilder: …es ist halt, wie es ist.

Donnerstag: die Nacht war gut, doch des morgens klettert man ein wenig unwillig aus den Federn. Heute soll wieder ein kälterer Tag werden, die Wetterfrösche plauderten was von -6c°.
Vielleichtist das der Grund für das zähe „Vorwärtskommen“? Egal, erstmal Espresso doppio kippen und dann sehen wir weiter. Ach ja…

Bikeklamotten/ Bikejacken/ meine Bikejacken/ Reflexmaterial: …da ich ja meine eher selten genutzte Protective Luis (hier <klick> ein Artikel aus 2017 von der Ankunft dieser Jacke) wegen diverser Gründe nicht ganz so oft genutzt habe, kommt sie zur Zeit genau wegen dieser Gründe zum Einsatz.
Denn sie hat als Obermaterial eher ein dünnes Softshell und das sollte bei diesen eisigen Temperaturen ein wenn auch geringen aber zusätzliches Wärmepuffer bieten. Auch wenn sie schon serienmäßig aber auch von mir bereits mit zusätzlichen Reflexmaterial ausgerüstet wurde, sie hat noch zwei zusätzliche lange Streifen bekommen. Ich hatte gerade die kleine Box mit dem Material in den Fingern, das Reflexmaterial über, also GO!

Das sollte jetzt aber wirklich reichen, oder wie seht Ihr das? Dabei fällt mir ein, ich sollte echt mal eine Aktion starten und Bilder aus dem Auto heraus mit meiner Fahrradkleidung im Dunklen machen.

Halt so, wie ich das mal mit meinen Fahrradlampen gemacht habe.

Kopf & Halsschutz: auch in dem Thema habe ich ja schon Einges probiert und gemacht, aber auch schon etliche Kilometer gefahren.
Besonders erwähnen will ich hier meine Gore Gesichtsmaske hier <klick> zum Beitrag, die ich mir zurecht gezaubert habe. Ist zwar mittels Schere und angeflickten wärmenden Material ein wenig stümperhaft, erfüllt aber seine Funktion. Weiter im Tagestext…

Morgens wieder wie ein Michelinmännchen gekleidet los gefahren. Der Körper braucht eine gute halbe Stunde um mit der Kälte klar zu kommen, langsames fahren ist angesagt. Fest im Blick für den Tag, den passenden Kopfschutz erwerben.
Denn das Ankleiden dauert gefühlt ewig und jeder noch so korrekte Sitz will kontrolliert werden. Nicht das da wo kleine Löcher sind wo die Kälte rein ziehen kann.

Im SportScheck in der großen D´Stadt werd ich fündig. Es wird eine Ziener Iquito GTX Skimaske. Auf der Rückfahrt wird’s zu warm unter dem Teil, die Atemluft kann nicht nur schlecht rein, sondern auch schlecht raus.

(auch dazu hab ich mal ein Album <klick> gebastelt)

Ich greife zu bewährten Werkzeug um der Dampfsauna Einhalt zu gewähren. Der Trick funktioniert. Weiter…

Letzte schöne Winterbilder?

…so ungefähr war mein Gedanke zu dieser Heimfahrt. Weil es ja mit dieser Winterform ab nächster Woche vorbei sein soll, kann man das ja mal.

Dazu wählte ich eine wieder gut bekannte Route, logisch. Bei so einem Wetter fährt man besser nicht auf Dunst wo hin. Was aber für mich hier im weiteren Umkreis eh schwierig wird.

(<klick> Dezemberalbum)

Auf den letzten Metern zur Burg war es schon wieder mächtig eisig. Auf dem Bryton Tacho standen nur -4c°. Warum hatte ich das letzte Funktionsshirt als dritte Schicht nicht angezogen? Durchbeißen, es sind nur noch weniger Meters. Die heiße Dusche wurde gerne genommen.

Freitag: …sehr früh hocke ich bei gewohntem Getränk am Küchenstammplatz, so richtig einladend ist das Wetter nicht. Innerlich hat man so seine Träume (aber keinen Platz sie woanders nieder zu schreiben). Ich werde heute durchhalten *grins* soll ja vorläufig der letzte kalte Tag sein. Ab dem Wochenende klettert das Thermometer wieder!

08:57Uhr: man könnte fast sagen, lustig ist anders. Etappenweise rolle ich gen Job, halte zwischendurch immer wieder mal an. Naseputzen und warmes Blut in Finger bringen, aber auch mal einen Blick in die sternenklare Restnacht genießen. Ein kurzer schon fast ungläubiger Blick auf den Bryton Tacho…

…es hat tatsächlich -11c°„Ach so deshalb“, denke ich.

Ich meine -15c° wäre mal hier im Großclamim so ein Rekord gewesen. Da lag aber auch gut Schnee. Dieses Mal zum Glück nicht. *uff*

Nachdem ich die üblichen Handgriffe für die Jobrunde erledigt habe, werden Kalorien nachgeladen.
Zwei Brötchen mit Sahneheringe fallen dem zum Opfer. Kurz darauf noch ein Muffin. Die üblichen drei Teile Obst sowie die beiden doppelten Schnittchen mit Frischkäse folgen im Tagesverlauf. Nach erneut einer Stunde habe ich mein Tagesziel erreicht.

Mit den Aussichten auf die kommende Woche hege ich auch wieder die Hoffnung mal ein wenig mehr raus zu kommen. Eventuell mit Hängematte oder so?

09:51Uhr: auf den ersten Metern der Jobrunde überquere ich ja auch den Datteln-Hamm-Kanal.
Dabei sehe ich das er auch dort schon teilweise zugefroren ist. Ich kann nicht anders und halte kurz an (Zeit genug habe ich und auch eine gute Haltestelle) um mir das bei Tageslicht an zu schauen.

Ganz nebenbei entdecke ich eine bisher unbekannten Seitenweg (Bild links) am Channel. Wenn das mal passt, dann wird der erkundet. Sehr weit kann er nicht gehen, denn da ist bald eine Brücke.

Der Arbeitstag zieht so vor sich hin, keine größeren Überraschungen. Feierabend und wieder alle Schichten anziehen, ja auch das letzte Funtionsshirt kommt drüber. Nur die dritte Unterhose lass ich weg.
Draußen scheint die Sonne, es sind wohlige 0c°. *lach*

Am Preußenhafen zu Lünen und am unweiten Seepark komme ich erneut in den schönen-Bilder-Modus. Es gibt ein Bild vom fast zugefrorenen Preußenhafen und vom See am Seepark.

Neue Blickwinkel

Ich ziehe aber dieses mal direkt zur Burg, mache aber doch den kurzen Abstecher zum Lieblingsaussichtsturm. Es ist immer wieder verwunderlich wie ein kurzer Rundgang mit dem schweifenden Blicken eine Art innere Ruhe & Ausgeglichenheit schafft. Und natürlich habe ich wider die Idee mit der Hängematte dort oben mal eine Nacht zu machen.

Als ich die Treppe wieder hinunter steigen, schieße ich dieses Bild. Auch das ist verwunderlich, immer wieder gibt’s neue Blickwinkel.

Kurz vor der Burg quere ich ein letztes Mal den Channel, ein Frachter schiebt sich durch die dünnen Eisschichten. Sieht man auch selten.

Das CAADX wird für dieses Wochenende nicht warm unter gestellt, sondern kommt wie gewohnt in die Fitness-Garage.
Ich werde eh Hand anlegen müssen und nach dem Rechten schauen. Außerdem kann ich mal provozieren, ob diese merkwürdige Bremsblockade nochmals auftaucht. Wenn ich es aber reinige, wird der Heizlüfter angeschmissen. Bei Miunsgraden werd ich nicht in der Fitness-Garage das Rad pflegen.

Die heiße Dusche, die Waschmaschine und das Abendbrot. Es ist hat wie immer am Freitagabend. Ach ne´, nicht ganz. Es gibt noch bei Musik im DG eine Rückenpflege. Nicht das wir da aus’m Tritt kommen.

Aufgaben die noch zu erledigen sind

Irgendwie muß ich ausknobeln von wann meine Topeak Barloader Lenker Tasche ist und Verkäufer aber und/ oder/ auch Topeak mit diesem Zustand…

…konfrontieren. Das kann ja so nicht bleiben.

Zweite Bau- & Spielstelle ist der Trinkrucksack. Soweit so gut, aber die 2,5l. Trinkblase lässt sich auch nur ausspülen, ein gründliches Auswaschen des Wasserbehälters oder des Schlauchs ist nicht optimal möglich.

Zwar ist die Einfüllöffnung quer verlaufend relativ groß, aber man kommt noch nicht mal mit dem Handtuch und der Hand zum trocken wischen rein. Rein theoretisch reicht es, so wie ich es auch gemacht habe, die Trinkblase kopfüber wo zum Trocknen auf zu hängen. Das stellt mich aber nicht wirklich zufrieden (wie so oft).

Da ich noch einen Trinkschlauch von Ortlieb habe, der auf reguläre Flaschenverschlüsse passt, könnte man zwei größere Flaschen besorgen und jene dann in den Osprey Viper Trinkrucksack stecken. Werde die Flachen nicht mehr gebraucht, können sie dank Pfand zurück in den Handel und neue besorgt werden.

Das war’s dann soweit. Dann wünsch ich Euch mal einen netten Samstag und bleibt bitte gesund!  😉

Erster Urlaubstag/ 14.10.2022

Oktober 15, 2022

Bikealltag/ Urlaub/ Sport & Alltag: es ist Freitag 11:25Uhr, erst mal einen Caffee kochen.

Das findet draußen auf der Burgterrasse statt, es regnet nicht mehr und ist mit gut über 15c° auch recht angenehm.
Das mit dem Caffee ist echt nötig, denn irgendwie bin ich nicht in meinem Tagesablauf und so auch eher neben der Spur.

Wenn Ihr diese Zeilen lest, sind wir wohl schon am Köln-Bonner Flughafen oder wenn man sehr früh wach ist, auf der Hinfahrt dorthin.

So, wie war das jetzt? Tatsächlich habe ich weder eine entspanntere Radrunde gemacht noch bin ich hoch auf Halde Humbert. Soll heißen, keine Radrunde wie eigentlich täglich, aber auch keine kurze Auffahrt auf Humbert.

Das kam dann so zustande, weil ich gestern Abend einen auf Freitagabend gemacht habe

Also sich schön den Wanst vollgeschlagen, ein zweites alkoholfreies Radler genippt und dazu auch noch eine kleine Portion Chips als Nascheinlage.
Das brachte es dann mit sich, daß es später wurde. In Folge dessen hab ich mich dann heute früh noch zweimal extra umgedreht. Und so gab es heute ein spätes Espresso-Frühstück und dann erstmal nix.

Die erste Aktivität war dann draußen wieder mal das Laub auf zu harken. Von der Bewegung her tat das gut, denn so kam auch mein Kreislauf in Schwung.

Die nächsten Tagespunkte waren dann noch ein wenig was mit der Burgdame zusammen einkaufen, das motorisierte Gefährt ganz voll tanken und sich für einen 24h gültigen Test anstellen.

Bei der ersten Station dem Discounter gab es dann auch eine Börekschneke als erstes Frühstück, was aber nicht ganz bis jetzt reichte.

War aber nicht schlimm, ich hatte vom Job her noch mein restliches französisches Landbrot genauso mitgebracht, wie meinen selbst angemischten Frischkäse mit Oliven. Ja und so hab ich mir jetzt eine gute Tasse Caffee aufgegossen und futter dazu die Reste vom Job.

Ach ja, fast vergessen! Am CAADX hab ich dann doch noch den Antrieb einer Pflegeeinheit unterzogen. War zwar jetzt nicht so dringend notwendig, aber dann ist alles fein, wenn man wieder im Lande ist.

Damit ist der weitere Tag mehr oder weniger abgesteckt. Es wird auf jeden Fall noch die kürzere sportliche Trainingseinheit geben.
Die nachgeorderten Reflexaufkleber sind gestern angekommen und wollen verarbeitet werden und eventuell werd ich mir noch auf eine Runde im nahen Wald die Füße vertreten.

Irgend wovon muß man ja müde werden, es sollte zeitig in die Federn gehen. Denn morgen früh, oder besser gesagt mitten in der Nacht wird der Wecker bimmeln. Ja und das um eine Uhrzeit, die Ihr bestimmt nicht mal wissen wollt.

So 12:50Uhr der Caffee hat seine Aufgabe bestens erfüllt und ich habe neuen Schwung. Inzwischen habe ich an der Familienkutsche Öl kontrolliert, ein wenig Scheibenwasser nachgefüllt und mal den Staubsauger rein gehalten.
Ganz wichtig auch, die Frontscheibe von innen mit Glasreiniger bearbeitet und die Scheibenwischer-Blätter gesäubert.

Bikeklamotten/ Bike Jacken/ Meine Bikejacken/ Reflexmaterial/ Bilder: doch davor habe ich der Gonso Jacke noch vier zusätzliche Reflexaufkleber gegönnt. Zwei an den Armen und zwei auf dem Schulterteil, natürlich je rechts und links.

So kann das erstmal bleiben, sollte reichen. Anbei fällt mir mal wieder ein, Bild vom Fahrradlampen-Lichttest hab ich ja schon gemacht. Ich wollte aber auch schon ewig und drei Zeiten mal was Ähnliches mit meinen Radjacken machen. Weiter im Urlaubs-Alltag…

13:54Uhr: der/ die Koffer sind gepackt, meiner liegt vorläufig fast drei Kilo unter der Grenze, derjenige von der holden Burgdame ist wie üblich drüber. Wird also passen und wenn nicht…

19:00Uhr: der Tag ist fast rum, der sportliche Teil des Tages wurde oben im Dachgeschoss gemacht, denn draußen gab´s für Mutter Natur noch eine gute Dosis Wasser.

Newsticker: auf meinem Zweitblog habe ich noch ein paar eigene Gedanken zum Radpacken <klick> nieder getippt.

Euch dann einen schönen Tag und bleibt gesund!  😉

Gonso Serru Windjacke/ 12.10.2022

Oktober 12, 2022

Bikeklamotten/ Bikejacke/ Meine Bike-Jacken/ Reflexmaterial: irgendwie ließ mir die letzte Sonntagstour dann keine Ruhe.

Die erst in diesem Jahr anschaffte Bergans Super Lett Jacke hin oder her, sie war ja zu warm. Gereicht hätte ja die neue Windweste.

Irgendwie galt es nun so eine Jacke im Format dieser Weste zu finden. Aber!…

…es gab da noch einen anderen Gedanken. Und der ist dann wie folgt. Ich roll das mal auf.

Die Vorgeschichte 

Ich habe ja während meiner Radlaufbahn schon die eine oder andere wasserdichte Jacke erstanden. Gut, die meisten für einen gut reduzierten Preis, aber auch unter 200 Euro ist in der Menge der Jacken gesehen schon ein Betrag.

Das dumme ist oder besser gesagt war, das nahezu irgendwann jede dieser Jacken nicht mehr ganz so wasserdicht war. Lifetime Garantie hin oder her, Kommunikation mit dem Verkauf/ Hersteller, die diversen Pflegemittelchen und Waschvorgänge, es half nix.

Jetzt könnte ich das auch runter brechen und sagen, so ein wenig nass ist ja nicht ganz so wild, für die eine Stunde Heimfahrt reicht das. Kann man also machen.

Was mich aber viel mehr wurmt ist, daß ich trotz Rücksprache mit den Leuten aus dem Radforum, aber auch den Herstellern, unter andrem Löffler, keine Grund finden konnte.

Da ich aber inzwischen weiß, daß ich zu einer eher kleinen Gruppe gehöre, die ihre Jacke zum Teil fünf Monate im Jahr tragen, um genau zu sein in der potentiell schlechten Jahreszeit, habe ich da noch einen anderen Gedankenansatz.

Rein theoretisch könnte trotz aller Hege & Pflege schnöde Sonneneinstrahlung also UV Licht einen negativen Effekt haben.

Darauf bin ich gekommen, weil diese Erscheinung auch bei Tarps, also vergleichbare Regenschutzfolien für den Outdoor-Bereich, auftritt.

Und so will ich nun mal schauen was passiert, oder besser nicht passiert, wenn ich meine Bergans Super Lett Jacke wirklich nur bei Mistwetter nutze?

Da ich aber trotzdem eine Jacke brauche, sonst wird’s einfach doch zu frisch, habe ich nach einer dünnen *Trommelwirbel lach* Übergangsjacke.

Die neue Geschichte 

Und da ist es nun eine Gonso Serru geworden. Da das Material genauso dünn wie bei meiner Windweste ist, kann man sie also super klein wo verstauen, hat sie aber noch einen anderen Vorteil.
Im Gegensatz zu einigen anderen Windjacken hat sie sehr großzügige Windmesh-Einsätze am Rücken und unter den Armen.

Da ich ja stets gut auf Temperatur komme, sollte das meinem Abschwitzverhalten gut entgegen kommen.

Denn genau das hatte eine andere Jacke von KTM nicht. Reizvoll da war natürlich der Abverkaufpreis von unter 45 Euro. Aber es hilft ja nix wenn man sich in einer Plastikfolie einwickelt. Da schwitzt man dann auch drunter und wird’s auch kalt.

Gut war auch, daß die Gonso im Gegensatz zur KTM Jacke in der gleichen Größe XXL ein gutes Stück am Rücken länger war. Also auch ein Proargument.

Gelb ist zwar in der Radwelt inzwischen gern gesehen, ich finde aber, daß wird über bewertet.
Diese Neongelb ist zwar hell, reflektiert aber tatsächlich kein Licht von Scheinwerfern. Aber da hab ich ja mein eigenes Mittel (wie man ja bereits auf den obrigen Bildern sehen kann).

Bei mir wird das Neongelb irgendwann auch eher einem Neon-schmutzbraun-Gelb gleichen. Denn Schmutz lässt sich leider bei so hellen Geweben nicht immer zu 100% rauswaschen.

Ja soviel also dazu.

Euch dann noch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Zack – kalt/ 53.806km/ 21.09.2022

September 22, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Sport/ Bike- Biketouren Bilder: der nächste Wochentag steht an und der ist nach dem Montag folgerichtig der…

Dienstag: wieder aus der Horizontalen, auch wenn die Nacht brauchbar war, man hat etwas zu kämpfen. Liegt es an der Uhrzeit oder ich eher am Wetter? Ich mutmaße mal ja. Denn der Körper braucht schon ein Weilchen um sich an den Wetterumschwung mit dem eher nass-kalt zu gewöhnen.

Egal, Espresso con Leche ist gekippt, leckere Kekse dazu, noch ein paar Zeilen und dann aber doch ankleiden um zum Job zu kommen. Wird ein langer Tag.

08:40Uhr: was ein Tagesstart, einer den man ja gerne besser haben könnte.

Zunächst kam ich noch gut vom Fleck, dann war aber irgendwie der Wurm drin. In einem mehr oder weniger gemächlichen Tempo ging am Kanal entlang. Nach dem Frischmachen und den ersten Handgriffen für die Jobrunde wurde die Brennstoffdifferenz aufgefüllt. Ein Burger mit extra Käse mußte her.

Hoffentlich wird der Rest der Woche nicht genauso zäh.

Den Tag über zeigte sich dann, das da mal wieder ein Loch in mir war. Bis um kurz vor zwölf hab ich diverse Kalorien in mich reingeworfen und auch in Kombination mit Koffein. Ein wenig was davon erzählte ich ja bereits.
Auch wenn der Feierabend später kam als geplant, er kam. Es ging bei einem guten Sonnenmixwetter am Kanalufer entlang bis zur Burg.

(September Album <klick>)

Bikeklamotten/ Jacke/ allround/ Reflexmaterial: doch bevor es auf die Rückfahrt ging, habe ich noch eine neue Windweste geholt. Die Weste als Windschutz wurde dann auch gleich auf der Rückfahrt genutzt. Passt soweit. Was nicht passte, oder besser gesagt, mir noch auf dem Herzen lag, natürlich mußte wieder das übliche Reflexmaterial zum Einsatz kommen.

Aber das war ja dank einem kleinen Vorrat kein Problem. Bei der aktuellen Windweste zickte immer öfters der Reißverschluss. Das hat mich einfach nur genervt und es mußte eine schnelle Lösung her. Weiter im Tagestext…

Mittwoch: auch wenn schon die Mitte der Woche erreicht ist, Koffein ist wichtig!

Zack – kalt 

Schon der Blick auf das Thermometer vor der Burgpforte ließ mich nicht nur aus Erfurcht fast erstarren.
Waren da tatsächlich nur knapp was mit über 0c°???!!! Gedanken kamen auf sich mindestens wieder ins noch warme Bett zu verkriechen oder noch besser den Wohnort in einem südlicher und damit wärmer gelegenes Land zu verlegen.

Die Kleiderkammer mit diversen Zubehör wurde geplündert. Eine zweite Mütze und die Stulpenhandschuhe für die Handgelenke waren die erste Wahl. Garmaschen und die 200er Merinosocken waren schon gestern im Programm.

Auch wenn es arg frisch war, ich komme besser klar als am Vortag. Natürlich passt mir dieses Wetter besser als so ein kaltfeuchtes dann aber doch warmes Wetter. Außerdem hatte ich mir am Vorabend eine meiner berüchtigten Nudelpfannen einverleibt. Für Brennstoff war also gesorgt.
Bei der Strecke finde ich mich auf der Rennbahn ein. Irgendwie ist mir nach unkomplizierten Asphalt, einfach nur geradeaus. So ist das Leben.

Kleines & schönes Pausenbrot

Auf der Jobrunde hatte ich dann tatsächlich ein gut brauchbares Zeitfenster, was mich dann zu der folgenden Idee trieb. Ich könnte die Strecke auch am Rombergpark entlang legen um dort in der Dünenlandschaft meine beiden Schnitten zu mir zu nehmen. Und das hab ich dann auch so gemacht.

Wie man sieht, war das eine gute Entscheidung. Bei Sonne, aber auch nicht zu warm, dank der frischen Brise, konnte ich so eine halbe Stunde pausieren.

Beim letzten Kundenkontakt war ich auch angenehm überrascht, alles fertig. Also fix ab, die letzte Fuhre „abwerfen“ und dann noch ab in den Stall die motorisierte Blechkiste komplett leer machen. Hatte da das eine oder andere eingeladen.

Das Schichtende wurde dann mit der Fahrt am Südufer gen Burg eingeläutet und weil das Wetter noch sehr gut passte, auch der sportliche Teil für den Rücken draußen auf der Burgterrasse durchgezogen.

Blick auf die restliche Woche: morgen noch mal lang, Freitag dann in verkürzt die Jobrunde. Das sind nicht die schlechtesten Aussichten.

Euch einen netten tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

Unglück im Glück – HydroShell/ 10.09.2022

September 11, 2022

Bikeklamotten/ Bike Jacke/ HydroShell: beim Zeit totschlagen in dem Outdoor Laden Wind & Wetter bin ich an einem recht dünnem Etwas hängen geblieben.

Das es eine Jacke war, war offensichtlich. Da das Material aber so hauchdünn war dachte ich erst:“ist bestimmt nur so ein dünnes Zeug, was maximal zur Windjacke reicht.“

Nichts des so trotz hab ich mal ein schnelles Bild von dem Materialsticker gemacht und mich dann am Nachmittag hingesetzt und den Begriff HydroShell ins Internet geworfen.

Heraus kam eine Jacke von Berghaus die sich eben Hyper 100 nennt. Die Zahlen was das Teil kosten sollte, gingen einher mit den technischen Werten die man so im I-Net findet. Gefunden hab ich dann, neben der original Berghaus Seite mit der Jacke  noch jenen Test.

Ich liebe Berge erzählt ein wenig was zu der Jacke und zu den technischen Leistungsdaten

  • Wasserdichtigkeit: 15.000 mm (Wassersäule)
  • Wasserdampfdurchlass (MVTR): 10.000 g/m²/24h

Das die technischen Werte bei Unterwegs Outdoor Shop anders aussehen, lässt mich nicht gerade zufriedener werden. *lach*

  • Wasserdichtigkeit (Wassersäule): 20.000 mm
  • Wasserdampfdurchlass (MVTR): 50.000 g/m²/24h

Am nächsten Tag bin ich dann doch nochmals rein in den Outddorladen Wind & Wetter.

Es ist halt wie es ist. Natürlich hatte die gute Frau, übrigens extrem freundlich und offen, die Jack selbst auch in Nutzung.
Manchmal frage ich mich, welches Teil aus so einem Laden könnte man in die Hand nehmen, was sie (oder die Verkäufer generell) selbst nicht im Gebrauch haben? Mißtrauen? Ach wo, ich denke eher Leute die in so Läden einen Job haben, müssen in irgendeiner Form Gearejunkie, zu deutsch Ausrüstungsfanatiker = alles haben wollen sein. *lach*

Tatsächlich war die Jacke in Aushang das Herrenmodel. Jetzt wurd die Luft aber dünn. Tief durchatmen und die Kontrolle behalten.

Mein Glück, die Größe. Die größte Jacke war in XXL und die war mit der Anprobe wirklich zu groß. Die nächste kleine Größe lag bei L. Aber die war halt spätestens beim Arme ausstrecken zu kurz.
Keine XL im Haus, da haben wir nochmals Glück gehabt. Die Schnappatmung verschwindet. *lach* Nein ganz ehrlich, ich hätte sie auch trotzdem nicht gekauft.

Zwei Gründe dafürhalten voran, die Bergans Super Lett Jacke hatte ich ja erst in diesem Frühjahr für einen überschaubaren Preis ins Haus kommen lassen. Und der zweite Grund resultiert sich quasi aus de ersten. Exklusivität auch im wie in diesem Falle einer hervorragenden Funktion (Wasserdichtigkeit & Atmungsaktivität) hin oder her, bei Preisen jenseits der 200 Euro streikt mein Gehirn.

Zum letzten Punkt steht ja dann noch, daß irgendwann auf seltsame Weise zumindest bei mir nach einer aber auch zugegebener Maßen sehr intensiven Nutzung diverse Aufgabenstellungen zur Wasserdichtigkeit anstehen.

Ja so ist das. Und das war dann die Story für heute, irgendwas muß man ja schreiben. *lach*

Euch noch einen netten Sonntag und bleibt bitte gesund!  😉

 

 

Urlaub Tag 1./ 27.06.2022

Juni 28, 2022

Urlaub/ Bilder/ Bikeklamotten/ Meine Bike-Jacken/ Reflexmaterial: nach dem allmorgendlichen Espresso Frühstück sollte es dann zum Zahndoc gehen. Doch stehe ich gerade so wo rum kommt ein Anruf. Der Termin platzt leider.

Gut, dann bin ich halt vom Anruf weg direkt zum Fahrrad Schricke gefahren. Dort bin ich aber erstmal in den Laden um die Sache kurz zu erörtern und anschließend die Terminmöglichkeiten zu erfragen.
Ergebnis, ich konnte das CAADX gleich dort lassen, genauso wie meine Rufnummer.

(Das bringt mich wieder zu der Idee, so eine Art Werkstattzettel vorzubereiten um den dann direkt dem Meister der Schraubenschlüssel in die Hand geben zu können.)

Soweit so gut, wieder ab auf die Burg denn der zweiten Arztbesuche war erst spät terminiert. Wieder angekommen wurden die ersten Sachen für die morgige anstehende Urlaubsfahrt heraus gelegt.

Anschließend wurde nach den ersten Handgriffen in Sachen Urlaubsgepäck packen sich die neue Bergans Super Lett Jacke genommen, um jene mit den für mich typischen Reflexaufklebern zu versehen.

Die entsprechenden Reflexaufkleber zum aufkleben von 3M hatte ich schon mit der Bestellung der Super Lett Jacke geordert und so war nun alles im Hause.

Die 10 x 12cm Klebepatches wurden dazu in drei Streifen von 4cm geschnitten und dann strategisch positioniert.

Im Bereich der Oberarme wie schon bei der Vorgängerjacke die Reflexstreifen geklebt um dort die Sichtbarkeit vor allem seitlich zu erhöhen. Am Rücken habe ich sie ein wenig mehr mittig und dazu noch leicht schräg nach innen verlaufend aufgebracht.
Damit sind die Reflexaufkleber mehr im Sichtfeld, als das sie schon einen Tacken mehr seitlich „abrutschen“. Denn ich beachte dabei auch die eher nach vorne gebeugte Sitzposition auf dem Rad. Damit bildet man eine Art Rundrücken und der Stoff der Jacke beginnt sich nach außen zu ziehen. So sollte das besser sein.

An der Vorderseite der Jacke sind nicht sehr viele Reflexaufkleber, ja richtig. Das tut da aber auch nicht so die Not, da vorne am Rad eine 80Lux scheinende Lampe mehr Aufmerksamkeit erzeugt, als so ein paar Reflexstreifen.
At last ist noch ein Streifen auf der Kapuze gelandet. Es kommt zwar sehr selten vor, daß ich die Kapuze über den Helm trage, quasi nur bei Starkregen, aber dann ist auch das kleine Rücklicht am Helm verdeckt. So hab ich dann zumindest einen kleinen Ersatz.

Jetzt hab ich das auch erledigt, womit dann der Herbst aber auch der Winter kommen kann. Und alle sind beruhigt. Denn ich weiß das sehr viele Radfahrer aber auch Fußvolk allgemein im Winter gerne dunkle Kleidung trägt und die auch im Straßenverkehr, aber vorteilhaft ist das mit Sicherheit nicht!

Ich habe nach all den Jahren Erfahrung, im wörtlichen sinne, tatsächlich auch zu einer schwarzen Jacken gegriffen. Dies aber vor dem Hintergrund, daß so eine schwarze Jacke verdreckt nicht ganz so appetitlich ausschaut, aber auch das ich sie entsprechend sicherheitstechnisch ausrüsten werde.

Ich haben fertig.

Die Zeit war dann passend, ich konnte mich also auf die Socken machen um zum zweiten Arztbesuche losfahren.

Der Besuch dort brachte jetzt nicht wirklich Neues hervor. Quasi nur eine Bestätigung das man alt wird. Konkrete Gegenmaßnahmen konnte man aber nicht verschreiben :“man solle halt so weiter machen wie bisher.“ 
Nicht sehr befriedigend die Antwort. Das ist aber eigentlich nicht mein Plan. Aktiv etwas gegen immer wiederkehrende Ausfälle zu tun, wäre eher mein Plan. Machst’e nix, wieder ab nach Hause.

Dort wurde dann erstmal ein Caffee aufgesetzt, auch um diese Vorgehensweise zu verdauen. Irgendwie kam es dann zum Mittagessen und dann wurde der restliche Koffer gepackt.

Das Wetter machte träge, ich mußte mich also irgendwie aktivieren. Und was hilft da am besten?

Ein wenig rumbasteln. Hier bot sich eine Kombination aus der Cocoon an und dem neuen Tarp.

Das war dann auch irgendwie zäh weil ich mit dem Urlaub einfach aus‘ m Tritt bin. Und dann noch diese seltsame Wetter… *lach*

Nun gut, die meisten Zeilen bis hierhin hab ich jetzt liegend in der Hängematte getippt, so hat das auch was Gutes.

Der Tag gleitet dann so vor sich hin, lang war er nicht mehr. Eine Regenfront ergoss sich und ich freue mich. Zum einen weil es gut für die Natur ist und das neue Tarp sich beweisen konnte. Ja es hielt dicht und der Regen tropfte artig ab. Auch nett fand ich, es kühlte sich ab.

Gegen Abend bin ich dann rein, geduscht und noch ein Abendessen. Morgen in der Frühe geht es los. Ab in den Bayrischen Wald. Mehr dann aber dazu später.

Macht Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉