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Mit aller Macht/ 56.891km/ 20.01.2023

Januar 21, 2023

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Sport & Alltag/ Bilder: nächste Einstellung im Radalltag.

Mittwoch: ich klettere zwar wie gewohnt aus den warmen Federn, weiß aber auch, das ich mehr als gut Zeit habe.

Den Traum, die Idee das es an diesem Morgen zu einer entspannten aber auch kilomterreichen Jobanfahrt kommen wird, habe ich bereits verworfen.

Bei der üblichen Kombination aus flüssigem Schub und ein wenig Unterlage dazu lasse ich zunächst die Zeit verstreichen.
Ich nutze die Zeit und bereite einen neuen Artikel vor, krame dazu noch Bildmaterial hervor, werde aber auch in meinem sehr bis extrem umfangreichen Google-Album fündig.

Dann kommt er doch dieser Moment. Mit dem Öffnen der Burgpforte kommt es einem zunächst gar nicht mal so kalt vor. Der Blick auf das Thermometer geht nicht unbedingt konform mit dem körperlichen Empfinden. Überhaupt…

…steht da der Zeiger tatsächlich kurz vor -10c°!!! Natürlich weiß ich, daß das Thermometer vor der Burgpforte stets einen deutlich niedrigeren Wert anzeigt, als das im Burggarten.

Eine weitere beruhigende Tatsache ist, so ab -5c° kann man von einer eher trockenen Kälte ausgehen und auch der Wind ist in der Regel kaum vorhanden. Mit diesen Pluspunkten beginnt die Anziehorgie.

Ich greife die Dinge die schon bereit liegen und holen aus der obrigen Kleiderkammer noch was hervor.

Schritt zwei, die Sachen werden der Reihenfolge des Anziehprozesses gestapelt. So wühle ich nicht unnötig rum, kann aber auch nix vergessen.

Bis ich mit zwei Unterhosen, den Knielingen und drei Shirts da stehen, vergehen gefühlte Stunden.

Jetzt noch die Radhose an, die Reflexstulpen über die Fußgelenke und in die neuen Vaude Winterschuhe schlüpfen. Nächster Schritt die Jacke an zu ziehen ist unspektakulär.

Zu guter Letzt kommt die Murmel einpacken. Zuerst die Sturmhaube, dann die andere neue Sturmhaube mit Nasen- & Gesichtsschutz drüber. Hier immer wieder nett, genau diese beiden Teile zurecht zupfen. Nicht das was wo im Auge hängt oder ein Luftschlupfloch ist.

Dann hat man es aber. Gut, die Handschuhe kommen ja erst quasi vor der Abfahrt drüber. Aber die Handgelenkstulpen dürfen schon abgezogen werden. Ja und genauso lange wie man das hier liest, dauert es auch.

Kurz vor dem Start entschließe ich mich direkt zum Kanal hoch zu fahren und mich dann am Südufer entlang gen Westen rollen zu lassen.

Rollen ist dann auch das Thema, denn bei der Kälte, was dann tatsächlich in der Spitze nur -5c° hatte, ist mit fixem fahren nicht viel 
Innerlich sträubt sich der Körper fast mit aller Gewalt. Aber er verliert gegen mich! *grins*

Mit aller Macht

Da ist er nun doch wieder, der Winter. Unverholen lacht er einem ins eisige Gesicht und gibt eisklar vor, wer das sagen hat.
Wer sich ihm nicht beugt (oder unpassend gekleidet ist) oder anpasst, wird an ihm veregehen (sich den Allerwertesten abfrieren).

Nur wer die Kleidung, Gerätschaften, im meinem Falle die Spikereifen, und das Wissen um ein Verhalten unter diesen Umständen hat, wird bestehen. Wobei mir da doch ein Zitat einfällt. Und zwar aus Idianer Jones.

„Nur der bußfertige Mann wird bestehen. Nur der bußfertige, der bußfertige. Der Bußfertige kniet!“ Und schwupp, Indy kniet sich hin, und scharfen Sägeblätter rauschen über seinen Kopf hinweg.

Nun, ganz so wild ist es an diesem Morgen nicht. Vor allem nicht so abenteuerlich. Ich rolle also zum Kanal hoch und bleibe schon nach fünf Kilometern erstmalig stehen, um warmes Blut in die Fingerspitzen zu fächern.

Dann geht es weiter, aber ich sehe nicht wie schnell. Meine Augen wollen auch nicht auf den Tacho schauen, auch ihnen ist es zu kalt. *lach*
Kurz nach der Marina in Rünthe fächer ich ein weiters Mal warmes Blut in die Fingerspitzen.

(Januar Album <klick>)

Bis zum Ziel dann nur noch kurz vor der Baustelle der neuen Hafencity Bergkamen. Ab da hab ich auch meinen Turn gefunden, ich bin warm, vielleicht auch einen Tacken zu warm?

Bikeklamotten/ Handschuhe: das war dann auch so ein Tag, wo meine neuen Alpaka Stulpenhandschuhe zum Einsatz kamen.

Ich beginne die Geschwindigkeit seicht zu kontrollieren. Zu schnell würde bedeuten, daß zu viel Schwitztfeuchte entsteht. Auch wenn sie gut raus kann, Membrankleidung sei dank, es könnte zu kühl werden.

Innerlich befinde ich aber, wenn die Nadel wo zwischen 16,5 und knapp was mit 19km/h steht wird das bis zum Ziel passen. Was es dann auch tat.

„Gut das ich keine verlängerte Anfahrt angegangen bin“, denke ich so. Aber das lag ja auch am Wetter. Aber auch jenes entschuldigt sich mit seinen Szenen.

Man(n) kann die Kälte förmlich sehen. Ankommen, frisch machen, umziehen und ab in den zunächst sehr gemächlichen Arbeitsalltag.

Am frühen Abend: …ging es dann auf die Heimfahrt und ich kann mich für einen kurzen fotografischen Moment mit einer Veränderung befassen.

Es war mir schon am Vortag aufgefallen und hatte auch direkt nachgefragt. Die übliche Crew stand ja am Kiosk und wusste bescheid. Die Bäume am Kiosk hatte man abgeholzt!

Das Ausrufezeichen stand dann auch vorgestern Morgen in meinen Augen, doch am Nachmittag klärte sich die Sache auf.
Die Bäume die dort standen hatten ihr Lebenslicht ausgehaucht. Die Ursache dafür war, der zu arg verdichtete Boden.

Die Beruhigung folgt sogleich, es werden neue Bäume gesetzt und dieses Mal das Erdreich dafür entsprechend aufgelockert. Und wie man mir die Info so steckte, fiel es mir auch ein. „Ja klar“, hatten die Bäume in den letzten Jahren doch eigentlich gar keine Blätter mehr getragen.

Weiterfahrt am Südufer mit einer zunächst schnellen Passagen durch die süd-östliche Siedlung von Rünthe…
…nur um dann hier kurz vor dem Burgtor noch einen kleinen Harken zu fahren, um die eine Stunde voll zu machen. Der Tag ist gelaufen, die nächsten beiden werden zumindest vom Arbeitsalltag entspannter. Traurigkeit darüber muß sich nicht einstellen.

Donnerstag: soweit so gut, noch etwas verpeilt hocke ich am Küchenstammplatz, der Espresso doppio ist bereits Geschichte. Draußen wohl noch alles gut, also mal wacker in die tausend Schichten geschlüpft und dann Abfahrt.

…vorher aber noch die Auswahl der Handschuhe umgestellt, denn meine Nasenspitze sagte:“es ist wärmer als gestern.“ 

Schön…

…ist dann was anderes. Ich rolle also los und bige gerade eben zum Kanal hoch, da beginnt es zu schneien.

Mein erster Gedanke ist, wie werden sich die Continental Contact Spike 240  im Schnee so machen?
Es kommt nicht viel, dafür kontinuierlich. Auf dem Boden bildet sich zwar ein weißes Etwas, in der Masse ist es aber eher wenig, dafür feucht-nass.

„Halt, da war doch was? Ja genau, feucht-nass und Kollege du hast nur die normale Radhose an, nicht die Regenhose.“ Dumm gelaufen. Ein paar Gedanken werden durchgespielt unter einer Kanalbrücke einen entsprechenden Kleidungswechsel an zu gehen.

Man hat ja alles mit, sogar eine Folie für den Boden. Groß genug, bewährt und so könnte man, trockenen Fußes, im wörtlichen Sinne, die Radhose gegen die Regenhose tauschen. Der Gedanke wird dann aber doch verworfen, der Niederschlag hält sich gefühlt in Grenzen. Nur hin und wieder…
…juckt mich dann aber kaum. Auf der Hälfte der Strecke wechsle ich keine Hose. Dann ehr Zähne zusammen beißen (denn so richtig kalt wird es dank der guten Unterwäsche auch in feucht/ nass nicht) und nach der Ankunft die Brockens auf die Heizung legen. Bis zum Schichtende ist dann wieder alles gut.

Weniger gut 

Hatte ich erst ganz kürzlich frohlocken lassen, daß es da einen positiven Zusammenhang zwischen Kälte und dem Wind gibt? Scheiß die Wand an.
Ich kurbel mir einen Wolf und scheine zu stehen. Natürlich wird dieser optische Effekt nich vom Schneefall im Lichtkegel begünstigt.

Dann war da noch der Moment, wo der Lichtkegel einfach nur noch mit Schnee voll war.

Zum Glück kenne ich jeden verdammten Kieselstein und kann, auch dem Kriechtempo dank, die Kunstinstallation am Seepark Lünen nicht mit der vollen Breitseite nehmen.

Direkt danach halte ich an und wundere mich, daß ich wieder gut sehen kann. Was so Schnee auf der Linse des Vorderlichtes doch ausmacht und wie gut ist es doch, wenn man jenen hin und wieder ma‘ entfernt.

Was ein Tagesstart. Um die Punkte für den Winterpokal brauch ich mir keine Sorgen machen.

Der Arbeitstag nimmt Fahrt auf und alles ist gut. Die Klamotten sind trocken und werden auf die Seite gelegt. Plan für die Restwoche: heute Rücken & Co. aber drinnen im Dachgeschoss bei der Musikmaschine.
So hab ich dann morgen „frei“ und kann geschmeidig ins Wochenende gleiten. Außerdem könnte ich so mal gucken wie ich den Subteller vom Dual Plattenspieler runter bekomme.

Gesagt, getan 

Die Rückfahrt zur Burg war zwar nicht sonderlich schnell, aber das war ja auch nicht das Ziel. Am Preußenhafen werden bereits neue Bäume gesetzt.

Zu Hause angekommen wurde dann routiniert das Tagessoll absolviert und gut war. Beim Plattenspieler ist zwar nix passiert, aber ich habe brauchbare Infos erhalten.

Freitag: mit manierlich 19km/h geht’s ab zum Job, ich wähle eine leicht veränderte Streckenführung. Am frühen Nachmittag…

…geht es trotz bessere Wetter, es ist mit 1c° erstaunlich warm und der Wind kommt auch aus der besseren Richtung, relativ unmotiviert zurück zur Burg. Die Folge ist, ich sammele an zwei Stellen etwas Brennmaterial in Form von gut trockenem Holz/ Ästen und Birkenrinde auf.

Die Fundstellen lachte mich so an und alles wurde an bewährten Stellen am CAADX verstaut.

Ach ja, am Preußenhafen hat man die frischen Bäume eingepflanzt. Ist zwar alles noch nicht fertig, aber dieses Mal lässt man den Bäumen ein wenig mehr Aufmerksamkeit zukommen. Der Boden wurde großzügig ausgehoben und vor allem aufgelockert.

Ist zwar noch nicht alles fertig, aber schaut schon gut aus. Nach der Ankunft auf der Burg wird dem CAADX eine gründlichere Schlauchwäsche gegönnt, das Streusalz ist nicht der Burner und ich verstaue…

Outdoor: …meine Cocoon Ultralight Hängematte in den gestern abgeholte modifizierten kleinen Packsack.

Ich habe von kundiger Hand an einem langen Ende eine Metallöse einsetzten lassen. So kann ein Ende der Hängemattenaufhängung dort raus schauen und man zieht die Hängematte nur noch aus dem Packsack raus.
Dieser Vorteil spiegelt sich dann auch beim Abbau der Hängematte wieder. Der Packsack kann so lange am Baum/ Baumgurt hängen bleiben, man steckt vom anderen Ende kommend einfach die Hängematte rein.

Das Wochenende

Am Wochenende, genauer wohl am Sonntag werd ich wohl mal meine bisherige Continental Contact Spike gegen die noch im Hause befindlichen  45NRTH Xerxes Spike-Faltreifen  (30-622) tauschen.

Irgendwie haben sich die ersten Eindrücke das der Reifen doch flotter rollt als die 715g/ pro Reifen vermuten lassen zumindest in dieser Woche nicht ganz s heraus kristallisieren können.

Euch denn noch einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

48.156km/ 23.12.2021/ kurzes Ende…

Dezember 25, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder/ Sport & Alltag: mit dem Nippen am Espresso special wird klar, das wird heute ein „lustiger“ Tag.

Mittwoch: hatte ich das Training gestern zu ambitioniert betrieben oder hätte ich nur früher zu Bett gehen sollen? Es könnte auch sein, dadurch daß ich seltsamer Weise so um kurz nach drei wach war, eventuell mir etwas von der Regeneration fehlt?

Oder ist es einfach nur Winter und mein Körper meint jetzt einen auf Ruhephase, sprich „ich will nicht aus dem schönen warmen Bett“ zu machen? *lach*

Fragen über Fragen. Hilft ja aber alles nix, wir müssen ran. Also ma‘ wacker los, sich in die unendlichen Zusatzschichten pellen und dann die Pedale kreisen lassen.

08:48Uhr:  jo, inzwischen sind wir ein gutes, die Betonung liegt auf gutes, Stück weiter.

Angekommen im Stall die üblichen Handgriffe und dann erst mal ein Frühstück machen.

Speisekarte: es gab zwei Schnitten französisches Landbrot mit Margarine und belegt mit geräucherter Makrele, dazu noch eine Tomate.

Ferner wurden zwei Doppelte gleicher Brotsorte geschmiert mit der selbst hergerichteten Frischkäse-Oliven-Creme.
Ein halber (von einem großen) Apfel, eine Birne und eine Banane ist noch mit im Gepäck. Die Apfeltasche (Discounterware) die eigentlich für den gestrigen Caffee kurz vor Schichtende war, verschweige ich jetzt natürlich nicht.

Jene wurde jetzt, mit ein paar Schlücken aus dem Thermosbecher Espresso special zu sich genommen. Und was soll ich sagen?

Ja die Anfahrt von heute früh ist Geschichte. Auf dem offenen Land hatte es mal eben satte -6c° was natürlich eine sportliche Temperatur ist.

Bikeklamotten/ Handschuhe: dabei fällt mir ein, der Artikel über meine Handschuhe gehört (demnächst) überarbeitet. Denn die Neuanschaffung der FORCLAZ Fäustlinghandschuhe aus dem Decathlon hat sich inzwischen bewährt. Auch ist noch ein dünnes Paar Handschuhe zum drunterziehen von der Marke ODLO aufgetaucht.
Die waren dann heute als zusätzliche wärmende Schicht meine Wahl. Weiter im Text.

Da ich ja morgen erst später anfangen darf-sollte-kann-muß, was konkret so ab 09:00Uhr bedeuten würde, laufen Überlegungen was man mit diesem Zeitfenster anfangen könnte.

Könnte, denn neben der Bequemlichkeit den Wecker einfach später bimmeln zu lassen, könnte man ja auch eine kleine verlängerte Radrunde als Jobanfahrt aus dem Hut zaubern.
Ob ich das angesichts der Temperaturen mache, lass ich mir offen?

Gut, soviel bis hierhin, mal sehen was der Tag noch so bringt?

Donnerstag: der Tag nach der blöden Sache, schon wieder, oder erneut.
Weitere Zeilen, jetzt so in der Warteschleife bei weißen Mann wartend.

Die Sache war jetzt ungefähr so. Den Tag über das übliche Tagesgeschäft ohne große Auffälligkeiten.
Das Wetter machte schon am frühen Morgen einen schwer auf Winter. Auf der Radanfahrt hatte es in der Spitze mal eben satte -6c°. Erwähnte ich ja bereits.

Und wie man sieht gab es im Überlandabschnitt auf meiner Rennbahn sogar ein wenig was von liegen gebliebenen Schnee. Mir war es nur rätselhaft, wann es eigentlich geschneit hatte?

Zum Glück hielt es sich aber sonst mit den winterlichen Bedingungen in Grenzen. Nur das Umziehen dauert natürlich gefühlt ewig.

Ach ja, der kurze Test mit dem Gesichtstuch brachte nicht so den Erfolg.

Grundsätzlich klappt das, vor allem mit dem Ausschnitt, aber eine echte wärmende Wirkung darf man wohl eher als Einbildung abharken.

Nun gut, dann kam das arbeitstechnische Ende des Tages und gut war. Auch wenn nicht wirklich gut, weil… . Das hatten wir ja schon. Auf dem Rad so mit dem Fahren ging das, auch wenn natürlich auf der rechten Seite ein wenig der Antritt fehlte.

Innerlich habe ich mir versucht ein zu reden, daß es sich mit dem Radfahren lockern würde und dann über Nacht sich auflösen könnte.
Das hab ich dann noch versucht durch das Einfangen von ein paar netten Winterbildern (siehe oben) positive zu unterstützen, was aber im Resultat leider nix brachte.

Donnerstag: mit dem Aufstehen und dem Anruf am Job, wo die Lage etwa auf die gleiche Begeisterung stieß wie bei mir, ging der Tag dann weiter.

Schnell das übliche Heißgetränk hinter die Kauleiste kippen, zwei kleine italienische Leckerreien dazu und Abfahrt zum außerplanmäßigen Termin.

Und da hänge ich jetzt in der Warteschleife. So ist das eben. Das war also der lausige Rest von meiner Arbeitswoche. Macht Euch aber nix draus, wir arbeiten daran. Und so wünsch ich Euch mal wieder einen netten Tag und die nötige Portion Gesundheit!  😉

Meine Handschuhe/ update 20.01.2023

Dezember 9, 2021

Bikeklamotten/ Handschuhe/ Meine Handschuhe/ Bilder: es wird jedem klar sein, aber ich sage es trotzdem. Nix kann-ist ekelhafter als kalte Pfoten zu haben. Woran das liegt, darüber könnte ich fast Bücher schreiben. Und noch mehr Bücher könnte ich über Handschuhe schreiben.

Was hab ich das schon alles durch. An eine Geschichte erinner ich mich aber relativ genau.

Es fing in etwas so an. Mein Hauptproblem war und ist, Handschuhe in einer passenden Größe zu finden. Inzwischen tut sich da zwar wohl auf dem Markt, aber so richtig… . Dabei hab ich nicht mal echte Pannschüppen (Schaufeln der Bergleute), sondern ehr schlanke nur leicht größere Hände. Also doch eher Durchschnitt, wenn auch an der oberen Messlatte.

Als ich, das muß so in 2008/ 2009 gewesen sein, mit dem Volotec angefangen habe ganzjährig zu radeln.
Da gab es teilweise Winter, da war das schon arg. Ich muß aber jetzt einschieben, nicht das irgendwer beunruhigt ist, ja es war kalt, aber nie so, daß einem die Finger abgefallen sind. Auch wenn man das so manchmal dachte. Unvergesslich die Momente wenn das warme Blut wieder in die Fingerspitzen schießt. Das fühlt sich an wie tausend Nadelstiche, aber da muß man eben durch. Ich schweife ab.

Nach ein paar Fehlversuchen hatte ich endlich ein paar Goretexhandschuhe in meiner Größe gefunden. Goretex war seinerzeit das Synonym für Wasserdichtigkeit schlechthin. Natürlich haben diese Handschuhe damals ein Höllengeld gekostet. Aus heutiger Sicht natürlich totaler Mumpiz, aber damals halt.

Ich also stolz wie Oskar mit den Dingern unterwegs, natürlich im Anschlag und im Winter. Ich sehe die Strecke noch heute vor mir, es ging rein in den damaligen Ort des Arbeitgebers. Es lag Schnee, ich hatte mir schon ein Extrameters gegönnt und es nieselte ganz leicht Schnee. Und was war?

Natürlich hatte ich kalte Pfoten!

Ich konnte das damals gar nicht fassen. Da gibt man ein Höllengeld für diese Mist-Goretex-Dinger aus und dann hat man(n) doch kalte Finger.

Aber so sind halt alte Geschichten. Heute weiß ich natürlich warum die Finger kalt waren. Es lag nicht an den Handschuhen, sondern am Drumherum (die Liste der Fehlerquellen kann sehr lang sein und so kommt man nicht einfach drauf).
Damals lag es an der Jacke. Die war zwar wasserbeständig, aber eben nicht wasserdicht. Und so konnte Feuchtigkeit nach innen dringen und die auch damals nicht optimale Funktionskleidung wurde ebenfalls feucht bis nass. Dann noch ein wenig Fahrtwind und schon hat man klamme Finger. Ist ganz einfache Physik.


Soviel zu einer Vorgeschichte (hab ja schon einige erlebt im Radleben). Jetzt aber zu der Geschichte wie man der Physik in gewisser Weise ein Schnäppchen schlagen kann. Ich roll die Sache mal vom aktuellen (24.12.2021) Stand auf, wie es begann.

Beim kurzen wegräumen diverser gewaschener Wäsche mal mein Handschusortiment in die Finger bekommen und gesichtet.

Aktuelle und damit schon eine ganze lange Weile wie ein paar Jahre nutze ich, einfache Windstopper (ein weiteres Paar Windstopper zum wechseln liegen ja quasi schon unter dem Tannenbaum) in ungefüttert.

Um die Wärmeleistung auf zu stocken kommen recht dünne fingerlose Stulpen mit Daumenloch (CRAFT wo es aber keinen Link/ Produkt dieser Art mehr gibt) und wenn’s anfängt kälter zu werden oder der Fahrtwind doch zu arg wird, die mit einer nur geringen Wassersäule dichten Lobsters ( von ROSE Bikes) und aktuell jetzt noch FORCLAZ Fäustlinghandschuhe (Decathlon) drüber.

Neuzugang: an der Stelle gab´s vom Weihnachtsmann noch ein paar Stulpenhandschuhe aus Alpakawolle.

Funktion und Gebrauch sollten klar sein, sie können als eine weitere Alternative für die bisherigen Stulpenhandschuhe dienen. Und dies vor allem dann, wenn es noch frostiger draußen ist.

Die sind nach einer ersten Ausfahrt wohl auch deutlich wasserdichter, als die hellgelben Lobster-Handschuhe von Rose. Außerdem sind die Stulpen über das Handgelenk deutlich länger, Wind kann also an jener kritischen Stelle erst gar nicht zum tragen kommen.

Handhabung bei der Fahrt soweit alles machbar. Ein weiterer Vorteil, während der Fahrt anpassbar und nach dem intensiven tragen dank Einzelkombi auch schnell zu trocken.

Aufstocken könnte ich diese Kombination noch durch wärmende CRAFT BeActiv Fingerhandschuhe (die grauen auf der linken Bildseite) von Craft. Das kommt aber eher selten vor, so aus dem Hinterstübchen ab -6c°.
Auf der rechten Bildseite kann man dann noch ebenfalls dünne schwarze Fingerhandschuhe (aus dem Hause ODLO) als zusätzliche Wärmeschicht erkennen

Die vorletzte Auswahl…

Die vorletzten Handschuhe. Sealskinz (links) in angeblich wasserdicht. Nun, mein Verhältnis zu dieser Marke ist irgendwie…
…gespalten. Tatsächlich waren die Handschuhe als auch ein paar Socken von denen wasserdicht.

…zumindest eine Zeit lang…

Dann wurd‘ s feucht bis nass innen drin. Auf YT bin ich dann mal auf einen österreichischen (?) Kanal gestoßen, der auch von diesem Effekt berichtet. Seine Mutmaßung, die nicht so optimale Atmungsaktivität bringt Staufeuchte.

Das Hauptmanko bei denen ist aber tatsächlich die Größe. Eine Korrespondenz deshalb fand statt. Aber ich habe die größte Größe, trotzdem sitzen sie schon taff. Nicht gut für einen Wärmerückhalt als auch die Oberflächendurchblutung.

Die Gore (rechtes Paar) sollen auch wasserdicht sein, da kann ich mich aber nicht mehr so genau dran erinnern. Aber auch in denen hab ich irgendwann kalte Pfoten bekommen. Obwohl sie gefüttert sind.
Auch hier mutmaße ich Staufeuchtigkeit. Und zwar wegen der Fütterung.

Und hier mal eine Kombination, wo ich mal wirklich viel Geld auf den Tisch gelegt hatte.

Also, die ganz fette Kombi, seinerzeit für meine ich gute 150 Euro eingeholt. Sind aber wirklich extrem warme Daunenfäustlinge.
Und ja, das fahren, also auch schalten und bremsen ist damit kein Problem. Das Problem ist aber, diese Daunenhandschuhe sind so warm, daß gar nicht drüber nachdenken sollte sie an zu ziehen, bevor es wirklich gut was unter -10c° hat. Denn man schwitz sonst gnadenlos in den Dingern. Die superlangen Handgelenksstulpen um zu krempeln hilft nur bedingt. Daune halt.

Das Paar links daneben sind nur Goretex Überzieher in wirklich wasserdicht. Das ich die noch hatte, wusste ich so gar nicht.
Und die Tage hab ich noch so gedacht:„mensch so richtige wasserdichte Überzieher… .“ Wenn es ma´ wieder regnet könnte ich die ja mal mit meiner neuen Handschuhkombination testen.

Morgengruß: und so wünsche ich Euch erneut einen schönen Tag und auf das Euch ewige Gesundheit, oder zumindest ein Teil davon zukommen möge!  😉

Neues Spielfeld/ Fahrradhandschuhe 15.09.2021

September 15, 2021

Bikeklamotten/ Handschuhe/ Morgengruß: es ist 14:15Uhr die nächsten Zeilen, ein Zeitfenster erlaubte einen Kurzausflug zu B.O.C. wo ich mir die Tage noch ein weiteres Paar kurze Ziener Celal Handschuhe geholt hatte.
Da diese aber „genauso gut“ funktionieren wie das erst neue Paar aus diesem Jahr…, anders gesagt, schon nach kurzer Zeit schlafen mir die Pfoten ein, wurde abermals der Aushang durchforstet.

(links die Roeckl Handschuhe rechts die Ziener Handschuhe)

Aus dem Hause Ziener hatte man eine sehr gute Auswahl in meiner Größe (was dann ja auch der Grund für meine erste Neuanschaffung war). Doch im direkten Vergleich nannten sich die Modelle zwar alle anders, waren dann aber baugleich bis auf Farbe oder Oberflächenmaterial!

Ganz blöde Sache.

In all den Jahren hatte ich nie Probleme mit einschlafenden oder kribbelnden Händen, aber inzwischen nervt das schon.

Das Merkwürdige ist, morgens ist das Phänomen eigentlich nicht vorhanden. Nachmittags dann wieder schon. Die Griffe am Stahl Renner verstellen brachte auch nix. Manchmal ist es mehr da, manchmal weniger. Da hab ich dann mal wieder eine sportliche Aufgabenstellung die ich mir eigentlich lieber schenken würde.

Ihr sehr, es gibt immer wieder was…

Morgengruß: …macht Euch aber trotzdem einen netten Tag und bleibt bitte gesund!   😉

31.883km/ 03.09.2021

September 5, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biketouren Bilder: weiter im Text, doch zuvor noch ein Nachtrag.

Meet & greet: fahr ich also so am Dienstag nach Hause, im Kopf kreiste so das Gedankenspiel zu der defekten Felge, kommt mir auf der Rennbahn der Crasy E-Bikefahrer entgegen und streckt mir zum Gruß den langen Arm samt Vitoryzeichen entgegen. Ja man grüßt sich. Sein breites Grinsen wie immer im Gesicht. Freude kommt auf.

Licht & Sicht: und noch eine Anmerkung vom Vortag. Ich also auf der früh morgendlichen Anfahrt zum via der Rennbahn überholt mich tatsächlich ein deutlich ambitionierterer Rennradfahrer. Ja mag es geben, juckt mich allerdings recht wenig.

Erschreckend fand ich, daß ich ihn ebenfalls am rechten Seitenstreifen fahrend schon nach wenigen hundert Metern nicht mehr sehen konnt.
Genauer hingeschaut konnte ich noch erkennen, er trug einen Rucksack und an jenem war ein relativ kleines rotes Rücklicht befestigt. Ob das jetzt eine StVZO Zulassung hatte konnte ich natürlich nicht erkennen.

Als ich mich der Neugierde wegen ein wenig heran gearbeitet hatte, konnte ich erkennen, daß er noch eine Warnweste trug. Macht natürlich Sinn den Rucksack drüber zu packen. *schlag die Hand an den Kopf*

Ich fand das schon bedenklich. Denken so Leute nicht an ihre Sicherheit?

Donnerstag: ich hocke mal wieder am Küchenstammplatz, Espresso con Leche noch vor mir, erste Eindrücke von draußen sind neben der Dunkelheit eine gewisse Frische die vorhanden sein wird.
Es wird also wohl, wie vom virtuellen Wetterfrosch am Vortag angekündigt, zu einem sorgsamen Umgang mit der Kleidung geraten sein. Macht mir nichts aus, ich liebe es!

10:05: ja und so war‘ s dann auch. Gut war der Griff in die Kleiderkammer und auch die langen Handschuhe waren nicht der schlechteste Plan.

Dank wenig bis gar kein Wind wurde der rotierende Druck an den Pedalen in eine gute Portion Schub umgesetzt. Am Preußenhafen lag ein Hausboot…

…vor Anker. Sowas wäre ja mal genau mein Ding für Urlaub machen oder so. Aber auch da taucht wie neulich die Frage auf, auf dem Datteln-Hamm-Kanal?
Mit so einem netten Teil geht man doch auf schöne Flüsse oder auf einen See. Aber nun gut.

Bikeklamotten/ Handschuhe: es ist 14:45Uhr auf der Rückrunde vom Megadorf gab’s eine kurzen Stopp bei B.O.C. wo dann eine Flasche Brunox Tutbospray eingekauft wurde. Die Reinigung der Altteile für den Weiterverkauf steht ja noch an.

Da die Auslage bei den Handschuhen gut gefüllt war, wurde dort noch ein Paar Ziener Celal Handschuhe in der 10,5 Größe genommen.

Mit den ersten kürzlich angeschafften Roeckl Itamos komme ich gar nicht zurecht. Nach ein paar Kilometer habe ich ein ungutes Druckgefühl bis hin zu einschlafenden Pfoten.

Nicht das die Handschuhe von Roeckl schlecht sind, bisher hatte ich da nie Probleme mit, aber irgendwie… . Blöde Sache.
Man fiebert der Heimfahrt entgegen.

Sport & Alltag: es ist 20:17Uhr und ich tippe die letzte Zeilen für diesen Tag. Nach der Ankunft bei bestem Wetter wurde das sportliche Programm draußen auf der Terrasse gemacht. Man will ja kräftig und beweglich bleiben. Außerdem, warum sollte ich die Zeit mit irgendwelchem sinnlosen Kram verbringen.
Gut, in der Hängematte liegen ginge noch so gerade eben. Nur wär ich dann zu ausgeruht und könnte wohl nicht gescheit einschlafen.

Freitag: letzter Aufruf für diese Woche, wie üblich halt. Irgendwie hänge ich trotz des Schubgetränks noch in den Seilen, es wird Zeit das ich raus auf den Stahl Renner komme. Vielleicht bringt ja Bewegung noch den Kreislauf auf Schwung in die müden & alten Knochen?

09:15: weiter Zeilen die da wären, irgendwie war es heute wieder angenehmer als gestern. Noch bevor ich das letzte Dorf auf dem Weg zum Job hinter mich gelassen hatte, wurde ein Teil der Kleidung abgelegt.

Ob es jetzt an der Wärme lag oder an dem nicht voll ausgeschöpften Erholungspotenzial der letzten Nacht, es lief zwar gut, aber innerlich war ich dann doch träge. Ein wenig die Aussicht genießen.

(wie nimmer mehr Bilder im September Album <klick>)

Könnte aber auch von der Trainingseinheiten vom Vortag liegen. Egal, ein zusätzlicher Muntermacher mit dem ersten Frühstück am Job sollte die Fuhre auf Schwung bringen.

Im Kopf kreisen Pläne für‘ s Wochenende.

10:45: kleine Lachnummer. Die Powerbank die ich beim Radfahren dabei habe hat natürlich auch ein passendes USB Kabel. Da zeigte sich, daß der Kontakt nicht mehr so wirklich prikelnd war. Folge, die Ladefunktion litt ein wenig. Ich also mal eben fix auf der Jobtour in einen Laden gehüpft, der für derartiges Zubehör offensichtlich in Frage kommt.

Die Aushängeware war derat vielzählig, das ich den Fachverkäufer zu Rate zog. Der wiederum fragte nach der Art des USB Kabel.

Woher soll ich das wissen, wusste ich doch gerade eben, daß es unterschiedliche gab.

Er ließ sich den Anschluss zeigen und schaute dann nach einem USB-C Kabel. „Ja, eines hätte ner noch da. Diese Art von Anschluss sei aber heute nicht mehr üblich“, so sein Wortlaut. Ich daraufhin: „naja, der USB Anschluss sei auch nur was für alte Leute. Und da ich ja auch alt bin… .“ Wir lachten beide.

Fünf Euro und der Kontakt stimmte wieder. Die Rückfahrt lief gut und ich kam sauber an meinem Zwischenziel an.

Bikebasteln/ hilf anderen !: und das war bei den Schwiegereltern, wo ein Plattfuß auf Abhilfe wartete. Der Schwiegervater handwerklich nicht mehr ganz so fit, wollte die Aufgabe lieber mir überlassen, weil seine Hände nicht mehr die Beweglichkeit aufweisen. So wie er dachte, würde der Reifen nur sehr schwer von der Felge kommen.
Da ich ja die wirklich fetten Topeak Steel Lever habe, sollte das für mich kein Problem sein.

War es dann aber nicht, denn es war nicht die Sorte von Reifen montiert, die Schwiegervater angenommen hatte.
Um genau zu gehen, es war ein Traum. Zum draufmachen nach dem Flicken, brauchte ich nicht mal irgendeinen Reifenheber. Das ließ sich alles ganz gemütlich mit den Daumen machen.

So war der Job auch erledigt und ich gondelte zur Burg. Waschmaschine füttern, dann mich füttern und den Abend ausklingen lassen.

Rumgelaber: und dann kam der Samstag. Mein Plan mal länger im Bett zu verbleiben, ging nur unzureichend auf. Um kurz nach acht saß ich beim Espresso doppio und der Samstagszeitung in der Küche. Mehr war nicht zu machen.

Nach einem darauf folgenden Frühstück in klein reinigte ich beide hinteren Laufrädern und verlud sie in den GOLF. Die Fahrt führte nach Fahrrad Schricke, der aber nach kurzer Erläuterung der Lage auch nur ein Laufrad fertig stellen könnte. Die Ersatzteilage… *würg* Langsam wird die Luft eng.

Wieder im GOLF sitzend telefonierte ich mit dem Herren von Hörde Bike. Die nächste Anlaufmöglichkeit. Diese Adresse hatte ich jemanden aus dem Radforum genannt, mit einer ähnlichen Aufgabenstellung und der Kollege war anschließend hoch zufrieden.

„Ich könne ab nächste Woche einfach vorbei kommen“, so der Tenor. Nach dem Mittagskaffee hab ich ihm aber schon vorab die Daten und Anforderungen per Mail zukommen lassen.

So kann er vorab schauen was seine Teilelage hergibt und ich würde eventuell nicht umsonst mit dem Kraftfahrzeug anrücken.

Ansonsten wurde der Samstag mit diversen Handgriffen verbracht.

Da war noch eine Abschlussleiste von der Terrasse die einigermaßen in eine optische Flucht gebracht werden wollte, eine Außenseite der Hecke mußte noch in der Höhe gekappt werden und unter einem Gullideckel am Straßenrand lief schon lange kein Wasser mehr ab. Nachdem ich mich dann daran begeben hatte, wusste ich warum.
Bis oben voll mit Erdreich und vor allem Wurzelwerk. Innerlich taucht das schon die Frage auf, was die Stadt da mit den Steuergeldern macht, oder besser, nicht macht?

Außerdem wurden noch die Fahrradteile die vom Umbau über sind gereinigt und für den Verkauf bereit gestellt (die Verkaufsanzeige kommt morgen hier, im Radforum ist das schon on).

Das Abendessen bereitete ich mir wieder auf dem Canway Holzvergaser zu, wie schon das Wasser zum Caffee…

…und zum Abschluss gab es noch ein sehr angenehmes Abendprogramm.

Sonntag: ja und jetzt? Der Espresso doppio wirkt, ein Frühstück wäre noch gut. Dann wird es wird wohl auf eine Radrunde hinaus laufen. Grobe Richtung Norden und dann in einer Schleife zurück.
Der Stahl Renner kann gut bewegt werden, das Wetter sollte passen. Macht das Beste aus dem Tag und bleibt gesund!  😉

30.573km/ 16.07.2021

Juli 19, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biketouren Bilder: der…

Mittwoch: … startet wie von den Wetterfröschen angesagt mit Regen. Durchgängig aber mit wechselnder Intensität. Das hört sich ja alles wirklich toll an…

… solange ma(n)n im Bett liegt. Und so war beim Espresso-Frühstück mit dem Aufkommen der Wachheit ein wenig Gedankenspiel und Pokern angesagt. Mit dem Kontrollgang vor die Burgpforte wurde dann doch zur Regenjacke gegriffen. Die wurde natürlich recht offen getragen was die Lüftung anging.
Mit einem kompletten Set an trockener Wechselwäsche für die Heimfahrt im Gepäck ging die Abfahrt los.

Unter dem Strich hatte ich aber Glück. Die Schwitzneigung ging konform mit der Außentemperatur. Auch der Regen war eher in geringer Menge anwesend. Socken hatte ich erst gar nicht angezogen, das Wasser hätte sich eh seinen Weg gesucht.

Und so war nach der Ankunft nur Trockenlegung der Schuhe angesagt. Passte also.

Ach ja, kurz vor´m Job ist eine Brücke für die Radtrasse und jene wird jetzt wohl komplett erneuert.

Wird dann wohl einen gute Weile dauern.

Mailings/ Status: da ich ja die Einkaufsliste für den Tretlagerumbau beim CAADX vor ein paar mehr Tagen los gejagt hatte, aber bis zum aktuellen Tag keine Rückinfo bekam, wurde mal die Quasselstrippe bemüht. Und siehe da, die Mailadresse die ich angeschrieben hatte, ist im Urlaub.
Mit einer alternativen Adresse ging die Mail dann erneut raus. Warten…

*nachmittags* Die Rückantwort war da, alle Teile bestens, nur der FSA BB30 Gewindeadapter sei nicht so optimal, man empfahl mir einen Truvativ Adapter Press Fit 30 zu BSA.

Natürlich war er in meinem Stammshop nicht zu bekommen, die Suche ging los. Kurz gesucht und dann eben bei Bike-Discount fündig geworden. Dann also als Kunde gegistriert, Registrierung bestätigen, bestellen und bezahlen.

Dann nahm der kleine Horror seinen lauf, die restlichen Teile mußten ja auch bestellt werden und das sollte wieder beim Stammonlinedealer passieren.

Der Shimano GRX FD-RX810 Umwerfer war zu bestellen genau so wie das Shimano Tiagra BB-RS500 Tretlager, was ja auch noch rein muß. Nur diese verflixte Shimano GRX FC-RX600 11-fach Kurbel hat ellenlange Wartezeiten.

Alder, datt kann doch nicht wahr sein, oder?!

Ich also wieder los, aber niergends diese Kurbel zu bekommen, nur Wartezeiten von XX Wochen. Dann erneut den Stammshop bemüht und dort dann auf die Shimano GRX FC-RX600-10 gestoßen. Aber die 10 am Ende der Bezeichnung sagt, ist eigentlich nur für 10-Fach Schaltung.
Jetzt gilt es das gegen zu checken ob das nur so´n Shimano-Ding ist, oder der tatsächlcihe einzige Unterschied in 8g Gewicht liegt? Denn sowohl Kettenlinie und Q-Faktor sind beiden Kurbeln identisch. Weiter im…

Bikealltag: …die Heimfahrt startete mit einem feinen aber auch sehr warmen Nieselregen.

Halt stop! Kleiner Einwurf, bevor es los ging hatte ich der Kette und dem hintere Ritzel eine gute Portion Kettendeo gegönnt.

Weiter, das hatte zwei Vorteile. Der erste war, es war so warm, daß ich sogar die Windweste wieder ausgezogen habe. Der zweite war, ich war am Kanal der einzige Radfahrer (außer mir hatte ich nur noch zwei Hundegänger erspäht).

Eigentlich war die Fahrt ganz nett, der warme Regen, es war absolut nicht kalt, eher wie eine warme Dusche, die Strecke frei… .
Nur kurz vor Rünthe, da wurd´s dann heftig (Link <klick> zum Kurzfilm unter der Brücke). Die Regenfront zog wohl quer in dieser Höhe rüber, ich dann mal hab etwas Gas gegeben, unter der nächsten Brücke doch die Regenjacke rausgefingert und angezogen.

War schon irre und so schaute ich mir eine Weile das Theater an. Da es aber kaum Anzeichen für eine regenfreies Fenster gab, bin ich doch weiter. Und auch da hatte man Glück, denn weniger Meter weiter verflüchtigte sich die Regenfront. Und so kam ich zwar gut durchnässt auf der Burg an, aber wie schon gesagt, es war alles gut weil es ja sehr warm war.

Donnerstag: der vorletzte Tag der Woche, es gab gestern noch eine kurze Rückmeldung von sickgirl aus dem Radforum, die 10-fach Kurbel wird wohl problemlos verwendbar sein. Also habe ich die bestellt.

Mit dem allmorgendlichen Koffeingetränk ist auch schon die Bestätigung vom Packen bei Bike24.de eingeflogen nebst der Rechnung. Ja das ging ja mal fix. Werd ich dann am Nachmittag bezahlen. Hoffentlich kommt dann auch schnell der Adapter von Bike-Discount. Abfahrt mit den ersten netten Eindrücken.

Kurz danach gab es schon einen Einstimmung auf das, was das noch kommen würde.

Der Beverbach auch hier im nahen Heimatwald von Ost nach West verlaufend und etwa 3-4km entfernt, war an einer anderen Stelle gut am sprudeln. Das hatte mehr was von einem Gebirgsbach.

Bei der Heimfahrt hab ich dann doch eine Erkundungsfahrt an der Seseke gemacht, bin jene aber nicht in der üblichen vollen Länge gefahren, sondern wieder über die Kuhbachtrasse.
Aber auch da gab es Flatterband in einer Senke. Die Senke selbst war zwar schon wieder trocken, aber man konnte sehr gut sehen, wie hoch das Wasser stand. Ich sag mal mindestens eineinhalb Meter.

Im weiteren Streckenverlauf der Kuhbachtrasse war dann mit der Weiterfahrt recht fix Schluss. Das THW hatte Abschnitte abgesperrt und so mußte ich immer wieder kreativ die Weiterfahrt umplanen. Unter dem Strich bin ich dann auf der Straßenstrecke vom Morgen gelandet.

Zum Tagesabschluss wurde hier und da der Putzlappen am Stahl Renner durchgezogen (am Folgemorgen nochmals die Schlauchbürste und die olle Zahnbürste), denn das schon arg aus.

Freitag: tja der Morgen danach wurde dann in der Anfahrt zum Job komplett via meiner Rennbahn abgehandelt.
Innerlich trieb es mich nicht wirklich über alternative Strecken. Denn deren Zustände nach dem Unwetter sollten nicht immer so prickelnd sein. Zumindest wenn man(n) da mit dem Stahl Renner her will.

Ich nutze die Gutzeit am Job um deutlich früher los zu fahren und so die größeren Liefermengen an zwei Krankenhäuser vorab zu verteilen. Halt die Zeit sinnvoll füllen.

Auch die Heimfahrt wurde wieder via der Rennbahn gemacht. Das hat schon was ganz relaxed so daher zu rollen. Damit die Sache mit der Geschwindigkeit aber nicht Überhand nimmt, hab ich mal wieder beim Lieblingsaussichtsturm einen Kontrollgang *lach* gemacht.

Ist aber noch alles da. Zu Hause angekommen lungerten zwei große Päckchen, bereits via Mail angekündigt auf deren Entpackung.

Die Tretkurbel, das Tretlager und der Umwerfer sind angekommen, genauso wie zwei zusätzliche Flaschenhalter und eine für den Outdoorbereich nützliche kleine Stirnlampe.

Den Topeak X-15 Adapeter (wozu ein kleiner Bastelartikel in Arbeit ist) und die mal neue Radfahrhandschuhe hatte ich in einem gut bekannten Laden erworben. Mein schon ins Nirvana geschobenen Radfahrhandschuhe hatten jetzt wieviele Jahre auf dem Buckel? Nein und es war nicht serienmäßig das der Stoff so dünn war.

Und damit kommen ich noch zu ein paar Zeilen. Da ich mich Verlauf der Woche im Dunstkreis, Herne, Wanne aber auch passierend Castrop-Rauxel war, war ich natürlich war ich Herne beim Fahrrad Korte.

Es gab ein Zeitfenster, also kann man ja mal außen am Schaufenster gucken. Und was sehe ich da, ich meine außer dem ja heute üblichen Sortiment an E-Bikes?

Ein Rondo Ruut in Stahlrahmen. Rondo Fahrräder hatte auch mal Das Rad Dortmund im Sortiment und ich hatte sie mir mal genauer anegschaut (weshalb da auch eine von bei n+1=x einsortiert wurde). Hatte mir schon zugesagt, zumal der Titanrahmen auch mit dem von mir bevorzugtem Tretlager ausgerüstet ist.
Leider, oder zum Glück für mich, wer weiß, eventuell war es ein Zeichen, hat Das Rad Dortmund Rondo aus dem Sortiment genommen. Ist aber auch egal, hätte ohnehin einen Haufen Geld gekostet, Geld das man nicht hat und eigentlich braucht man es ja auch nicht. Also nicht das Geld, noch ein zusätzliche Rad. *lach* Das aktuell bekommt ja demnächst, also in absehbarer Zeit, ein gründlicheers back-up.

Fand ich dann aber trotzdem klasse. Nur die Argumentation: „daß man damit damit dann auch mehr bei den Gravelbikes Präsenz zeigen wolle“, schon etwas befremdlich. Zumal zwischen den ganzen E-Bikes. Aber nun gut…

Bikeklamotten/ Handschuhe: beim Zweirrad Schmitz hab ich auch die Nase rein gehalten. Dort hatten bzw. ist man noch dabei, den Laden gründlichst auf Vordermann zu bringen.
Wenn man den alten Laden kennt und jetzt daran vorbei fährt, erkennt man ihn schon von außen fast nicht wieder. Das Ganze hatte ja mehr was von einem Autohaus mit seinen Megaglasschaufenestern und die Vermutung liegt nahe, daß es auch tatasächlich mal ein Autohaus war.

Nun sind weite Teile der Glasflächen verschwunden und alles ist von außen mit einer Art Sichtholzverkleidung – eben verkleidet. Sonneneinstrahlung aber auch Kälte wird so von außen deutlich reduziert, mal abgehsen von der extrem positiven optischen Wirkung.

Innen hat man einen Großteil schon gut aufgeräumt und beim Rest war man noch zu Gange.

Auch wenn Zweirrad Schmitz zum größten Teil nur Alltagsräder hat, ich mag den Laden. Denn sie haben ein sehr umfangreiches Sortiment an Bekleidung, Helmen und Zubehör. Und so konnte ich dort tatsächlich den Topeak X-15 Adapter abgreifen. Wär hätte das gedacht.
Auch nicht gedacht hätte ich, daß sie Fahrradhandschuhe in meiner Größe hätten. Als hab ich die Ollen mal durch ein pz frische ersetzt.

Ja, so war die restliche Woche. Ich würde mal sagen ereignisreich. Für mich genug. Fast alle Bestellungen sind durch, das eine oder andere muß noch eintreffen, nur die Austausch-Ritzel für meine Kassetten, die sollte ich noch bestellen.

Sport: zum Tagesabschluss hab ich dann noch mein Training gemacht und am Samstag dann die Burgterrasse erneuert.

Habt einen netten Wochenstart und bleibt bitte gesund!  😉

15.791km/ 08.09.2017

September 8, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ ( Bike )bilder: so erstmal eine Einkaufsliste erstellen…

Was dann wie final eingeholt wird werde ich noch entscheiden.

Montag: Anfahrt recht frisch-angenehm draußen, nachmittags war es aber wieder warm.

Bikeklamotten/ Handschuhe: highlight des Tages: Neuanschaffung anderer Bikehandschuhe. Es sind en Paar Chipio von Ziener geworden

…passende Größe war schnell gefunden…

…genug Polster, denn da lag wohl der Hase im Pfeffer.

Denn, genau dort wo der Schlüssel hindeute, bildet sich eine gut sichtbare Falte beim Abstützen auf dem Lenker. Morgens merke ich fast nix, vielleicht bin ich noch zu müde. Aber nachmittags muß ich regelmäßig die Hände ausschütteln. Blöd, da ich die Handschuhe erst dieses Jahr gekauft habe. Warum das so ist, kann ich nur mutmaßen. Vielleicht hat da mal ein bischen Dornenzeugs vom wegräumen reingestochen ?

Dienstag: morgens wieder pupenwarm, mehr ausziehen als anziehen war angesagt. Mit dem Grobstollenreifen ging´s hin und dann praktischerweise auf der Anfahrt zwei kleinere Unterholzdurchfahrten gemacht. Ich freue mich schon wieder auf die Zeit, wo Grobstollenreifen wieder mehr angesagt sind.

Nachmittags ging´s dann aber ganz leasure am Kanal entlang nach Hause. Am Ende habe ich nochmal einen Blick in einen anderen Unterholzabschnitt gewagt. Gruselig, auch dort alles zugewuchert. Ich war da auch nur gehend unterwegs. Gerade als ich umdrehen wollte, kamen mir dann ein Hundegänger Pärchen entgegen. Sie meinten nur: „ob ich da wohl mal wieder ne´ Fahrspur frei machen wolle.“ Ganz ehrlich, ich war erstaunt, so freundlich kam das rüber.
Viele Leute schauen ja sehr skeptisch wenn mal mal mit einem Rennrad ( sie sehen ja nur den krummen Lenker und denken dann das kann nur ein Rennrad sein. Ein Cyclocross ist den meisten gar nicht bekannt. ) im Unterholz auftaucht.

Ich bleibe aber meist ruhig, grüße mache Platz und lass sie passieren. Oft nutze ich diese Zeit um mir die Nase zu putzen.

Zu Hause war die frische schwarze Reflexfolie via Amazon angekommen. *freu* Erste Ideen dazu habe ich ja schon. Einfach die gut sichtbaren Stellen die am Helm halt schwarz sind, werden damit beklebt.

Mittwoch: kurz abgehandelt, keine besonderen Vorkommnisse. Außer…
…mit dem Wetter mehr als Glück gehabt. Sowohl morgens als auch Nachmittags komplett trocken durchgekommen.

Donnerstag: morgens wieder Feuchtigkeitsneigung, hielt sich aber in Grenzen. Soll heißen, nur Bodenfeuchte. Temperaturmäßig etwas frischer als gestern. Den Vormittag über tauchten immer wieder mal dunkle Wolken auf, es blieb aber trocken. Nur hier und da frischte der Wind auf.

Nachmittags kam dann hier und da die Sonne raus. Vor allem aber stieg das Thermometer. Zum Glück zog es sich für die Heimfahrt wieder zu, das ich mit der Windstopperweste gen Burg radeln konnte. Zu Hause angekommen hat es noch für eine Trainingseinheit auf der Terrasse gereicht.

Anekdoten des Tages

Irgendwas ist ja immer zum erzählen. In den letzten Tagen hatte ich morgens immer einen Personenbus mitten auf dem Randstreifen meiner Rennbahn stehen. Das ist natürlich blöd, denn der gute eineinhalb Meter breite Randstreifen bietet nicht nur eine ideale Fahrbahn, sondern als solche natürlich auch eine gute Schutzzone. In den früheren Jahren müssen einige viele Abschnitte dieses Randstreifen sogar offizielle Radspuren gewesen sein. Denn die Piktogramme sind zum Teil noch sichtbar, wenn auch nicht sehr gut.

Lange Rede kurzer Sinn, ob nun Radfahrspur oder nur Randstreifen, auf beiden baulichen Auslegungen ist das Halten oder gar Parken für Kraftfahrzeuge laut StvO nicht erlaubt. Punkt. Blöd iss jetzt aber, ich hatte keinen Bock von hinten von einem noch schlaftrunkenen PKW-Stier, der noch mal eben bei gut 100km/h, er würde sicher verschlafen haben und sich deshalb beeilen müssen, seine Posteingänge auf dem Mobil checkt, als Freiwild niedergestreckt zu werden.

Ich habe mir das also zwei, drei Tage angeschaut und nun eben an diesem Tag mal dicht neben dem Seitenfenster angehalten. Einfach mal so. Hab mich angelehnt und reingeschaut. Man schaute mir entgegen…

…und öffnete sogar das Seitenfenster. Von dem was jetzt kam, war ich völlig baff. Das war dann in etwa sinngemäß so: „natürlich wisse er, daß das nicht erlaubt sei, er sei ja selbst im ( habe ich leider nicht ganz verstanden ). Das blöde sei jetzt nur, daß er an seiner Ankunftsstelle zu früh ankommen würde und er dort nicht den Motor abstellen könnte, weil der dann nicht wieder anspringen würde.“ Ganz ehrlich, mit dem Gesichtsausdruck und dem milde schauenendem Gesicht was um Verständniss bat, nahm ich ihm das voll ab.

Dennoch teilte ich ihm meine extremst ungünstige Situation mit und gab ihm eine Seitenstraße links ab, als Empfehlung für einen störungsfreien Zwischenstop. Er nickte, ich verabschiedete mich.

Ich konnte es kaum glauben, eine plausible milde rüber gebrachte Erklärung und dazu noch Verständniss. Ich hatte noch nicht mal mit dem öffnene der Seitenscheibe gerechnet. Und wenn, dann mit den üblichen blöd-dreisten Sprüchen. Was ich dann allerdings gemacht hätte…

…keine Ahnung. Im Kopf hatte ich Nummerschild abfotografieren und eventuell Anzeige erstatten. Der Namen vom Busuntzernehmen stand aber auch gut lesbar drauf. Vielleicht hätte man auch jene einfach per Mail kontaktieren können, halt mit der Bitte…

Nachmittags: auf dem innerortsabschnitt der Rennbahn wird gerade was an der Kanalisation gemacht. Der eigentlich benutzungspflichtige Radweg, meinem „Lieblingsradweg“ ( der selbstredent natürlich auch in weiten Teilen zugewuchert ist/ müsste ich eigentlich mal wieder fotografieren, hab ich aber ehrlich gar keinen Bock drauf dafür anzuhalten und mir den Mist anzutun ), ist somit in weiten Teilen nicht befahrbar. Für mich kein Problem.

Dummerweise kreuzt hier auch die Stockum-Werne-Unna-Kaserne Bahntrasse. Und ebenso dummerweise wurde jene von einer Frau im Rollstuhl befahren. Sie wollte also nun dieser alten Bahntrasse folgend an der Ampelanlage über den Ostenhellweg. Ich kam jetzt über die Straße gefahren, meine Ampel hatte sich gerade so von rot auf grün umgeschwenkt, bemerkte ich wie die Dame ein Problem hatte.

Sie konnte mit ihre Rollstuhl, der zusätzlich noch einen Handbike-Vorbau hatte, ich glaube so heißen die, also einen Vorbau wo man mit den Armen kurbeln kann und so Radfährt, nicht über einen fetten Schlauch der Baummaßnahmen rollen. Da ich jetzt aber auch keinen Bock hatte mich blöd von PKW von hinten anstubsen zu lassen, weil die ja glauben man müßt emit dem Fahrrad durch die Baustelle fahren, ergreife ich an jener Kreuzungsstelle dann zu 99% die Flucht und schwenke um.

Jetzt traf sich das gut, ich schwenkte also auf für ein paar Zentimeter auf den Radweg und rollte bremsend genau auf die Dame zu. Sie sprach mich auch sofort an: „ob ich ihr nicht mal helfen könnte ?“ Ich erwiderte nur: „das ich genau deshalb hier angehalten habe.

Zurerst fragte ich sie wie´s wohl am besten gehen würde ? Dann wurde das Vorderrad von dem Handbike-Vorbau drübergehoben und anschließen noch einen kleinen Schubs für den restlichen Rollstuhl. Denn auch mit den Rädern war das natürlich kein Zuckerschlecken. Natürlich freute sie sich und wir wechselten ein zwei Worte.

Bei der Gelegenheit schwenkte ich dann auch auf die Stockum-Werne-Unna-Kaserne Bahntrasse um und fuhr halt so nach Hause.

Freitag: letzter Tag der langen Arbeitswoche. „Lang“ weil dann doch später Schicht war, also sonst so bei mir üblich.

Morgens wieder Glück gehabt. Bei brauchbaren Temperaturen trocken zum Job hin geradelt. Nur in den offenen Streckenabschnitten machte sich eine gute Brise bemerkbar. Da war dann etwas mehr reinholzen angesagt.

Nachmittags wurde dann aber doch die Regenhose angezogen. Ging nicht anders, denn der Dauernieselregen hatte sich hier fest in der Region breitgemacht. Blöderweise hatte ich nur die Regengarmaschen liegen lassen. Da es aber einigermaßen warm war, gab´s auch hier kein Problem. Nun stehen die Schuhe oben vor dem Heizlüfter, ich denke noch eine gute halbe Stunde und das ist der Part auch durch.

Natürlich mußte dann dem CAADX aber noch eine Pflegeeinheit verpasst werden. Ich hatte ja schon am Donnerstag mit dem Gedanken gespielt…
…aber bei DEN gefühlten Regenansagen war klar, daß es sich eben nicht lohnen würde.

Und natürlich habe ich auf der heutigen Rückfahrt gedanklich mit der dann doch Anschaffung der Luis gespielt. Vielleicht hab ich doch noch eine Möglichkeit diesen finanziellen Part zu drehen.

Tribute to: Roeckl Reflex Goretex Handschuhe

Dezember 1, 2014

Tribute to…/ Bikeklamotten/ Handschuhe/ Bikebilder: und weil ich gerade so am tippen war, gibt es noch einen Nachschlag.

Jene Roeckl Reflex Goretex Handschuhe müßte ich mir, so grob im Rückblick, auch im ersten Winter 2008 mit dem neuen Volotec gekauft haben. Der Gedanke zu diesem Kauf ist so verständlich und normal wie nur irgendwas. Kalte Finger sind im Winter nicht nur unangenehm sondern ab einem gewissen Grad eckelhaft.

Neben kalten Füßen, die man aber nicht so schnell bekommt wie kalte Pfoten, sind letztere in ihrer Kälteeigenschaft zum teil echt schmerzhaft.
Wenn das Gefühl aus den Fingern entschwindet ist es noch halb so schlimm. Das ma(n)n koordinatve Schwierigkeiten bekommt ist ja rationell noch nachvollziehbar. Jedenfalls wenn man sich nicht die Frage stellt nach dem „warum tue ich mir das an ?“

Das mit der nu rnoch geringfügig vorhandenen Koordination bekommt man bis zu einem gewissen Zeitpunkt immer noch hin. Bremshebel sind ja zum Glück gigantisch, im Gegensatz zu Schalthebelchen. Bremsen kann man, das mit dem Schalten muß man irgendwie anders lösen.
Schmerzhaft wird es aber, wenn das Blut wieder anfängt in die Flossen zu strömen. Dann ist da dieses nadelstichähnliche was man aber so auch nicht als präzise bezeichnet sehen kann, was einem glauben macht, gleich fallen die Finger ab.

Glaubt mir, ich habe schon einige Minuten in der Umkleide zugebracht, wo ich mir gewünscht hätte einen Holzkeil zwischen den Zähnen zu haben. Tipps zu Winterfahrten habe ich ja schon, wie fast jeden Winter, immer parat und bereits mehrfach niedergetippt.

Gut nun zu diesen Handschuhen. Ich hatte mich sehr lange umgeschaut und anprobiert. Was könnte wie am besten funktionieren ? Dicke Handschuhe, und wie immer von mir mit Goretex-Materail, erstmal zu finden, war nicht leicht. Dann sollten jene, idealerweise, auch noch eine passende Größe haben. Alleine das war schon Glücksache, denn es schien nur kleine Mädchen unter den Radlern zu geben.

Als ich dann so die Preise sah, wollte ich mich nicht so richtig entscheiden. Zum Glück denke ich da heute anders. Wohl aus Erfahrung, denn die habe ich dann noch ein paar mal gemacht, bevor ich zuschlug. Gekauft habe ich sie übrigens in jenem Bikeshop, wo ich auch das Volotec erworben hatte.

Übrigens war das der einzige Shop wo ich jene Modelle sah. Gefallen haben sie mir nicht nur weil sie ein Gorematerial hatten, lange Stulpen, die ja schön um die Handgelenke wärmen, sondern auch wegen der Reflexstreifen. Das was mich etwas stuzig machte, war von anfang an die doch etwas dünn wirkende Füllung. Aber nun gut, man kann nicht alles haben.

Inzwischen ist das mit der dünneren Füllung aber nicht mehr so das Ding. Prinzipiell trage ich ja sowieso normale Kurzfinger-Bikehandschuhe, übrigens auch von Reockl drunter und wenn´s zu arg kalt wird, packe ich noch ein paar Unterziehhandschuhe von Craft ( BeActive Extrem Material/ gibt es aber leider heute nicht mehr-  warum auch immer ????  ) mit dazwischen. Dann ist aber Schluss mit Wärmeleistungsfähigkeit.

Aber selbst so oversized gefüllt, kann man die Finger noch gut bewegen. Hier mal die ersten zwei Bilder.

DSC04521 Handschuhe

DSC04522 Handschuhe

Auf der fast gesamten Innefläche sind Kontaktnoppen angebracht. Gut damals der Stand der Dinge, heute löst man das durch besseres haftende Beschichtungen. Schlecht sind diese Noppen jetzt aber auch nicht.

DSC04523 Handschuhe

Hier mal ein Bild von den Innenseiten mit den Noppen. Man sieht auch die Reste von der Strammzieh-Schlaufe, die ich aber gekappt hatte, da ich sie eh nie brauchte und mich nur störte. Warum sie störte ? Keine Ahnung, eventuell nur weil sie da war.

DSC04525 Handschuhe

Hier noch ein Bild mit dem Roeckl Schriftzug. Übrigens habe ich diese Handschuhe nie auf der Roeckl Homepage finden können. Auch damals nicht. Zunächst vermutete ich einen Restposten in dem Radladen, weil auch der Preis heruntergesetzt war. Als ich sie aber auch mal woanders sah, dachte das sie mal eine Sonderproduktion für Radläden gewesen sind.

DSC04526 Handschuhe

DSC04527 Handschuhe

Und noch ein Bild mit Reflexwirkung, zwar nur mit Blitzlicht, aber man kann sich gut vorstellen, wie das beim Handraushalten/ Abbiegen rüber kommt.

DSC04528 Handschuhe

Ja für Handschuhe aus 2008 sehen sie noch gut aus. Keine losen Nähte, kaum Abnutzung, nur leider weiß ich nicht was da für ein Gorematerial verarbeitet wurde. Die meisten Handschuhe haben nur Gore-Windstopper als Oberstoffe. Komplett wasserdichtes Goretex ist eher selten.
Auf der Roeckl Homepage stöbern wird schon schwierig. Große Übersicht, andere Filterfunktion als bei Gore.

Ja und weil das Thema gute Handschuhe mich wohl immer wieder beschäftig habe ich heute früh mal GORE Bikewear geschaut – und „wie es der Teufel so will“ – aber im Guten gemeint, bot man mir entsprechenden Filter, wo man Handschuhe in Voll-Goretex herausfiltern konnte.
Drei Modell aus dem MTB Sektor <klick>, drei aus dem Rennrad Sektor <klick>. Preisrahmen von knapp 70,00 bis 90,00 Euro.

7.857km/ 10.04.2013

April 11, 2013

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16: so die Woche war zu schön und so bin ich nur mit dem Stahl Renner unterwegs gewesen. Natürlich ist die Woche noch nicht ganz rum, aber ich schreibe schonmal vor, weil ich morgen direkt nach der Schicht mal wieder eine Heimattour machen werde.

Wetter sieht ja dafür, zumindest morgen nicht ganz so prikelnd aus. Böiger Wind, teils heftig wird mir die Sache nicht ganz so einfach machen. Gegen Abend kann es gewittrigen Niederschlag geben. Hoffe mal das ich da schon unter der Dusche stehe.
Nichts desto trotzt bin ich heute mal mit dem Ölkännchen um die Kette vom Stahl Renner gegangen und ein wenig den Lappen habe ich auch noch geschwungen. War aber nicht so viel.

Bikealltag Volotec/ Bikebasteln/ Biketechnik/ Bike „Zahnräder“: pünktlich zum absetzten des Helmes höre ich wie der Postbote anklingelt. In der Hand hat er ein kleines Päckchen mit jenen Dingen die mir noch gefehlt hatten.
Der erste Versuch nur die Kette zu wechseln ging ja leider schief – sie rutschte durch. Und so stand ich wieder vor der Frage, welche Kassette ?

Diesmal habe ich aber in´s Volle gegriffen und eine Shimano Ultegra CS-6500 Kassette 9-fach 12-25 Stufung bestellt samt neuer Schaltwerkröllchen Tacx 11 Zähne T4050/ T 4060. Das letztere dringend fällig waren hatte ich ja schon beim ersten Schrauberversuch gesehen.

Von der Shimano Ultegra CS-6500 Kassette bin ich vollauf begeistert. Warum wird sich der einen oder andere denken, wo er doch nur ein paar Testmeter um den Block gedreht hat ?
Ganz einfach, weil der Aufbau genauso ist, wie ich ihn brauche. Und das nicht nur von der Abstufung her sondern vom konstruktiven Aufbau her. Denn die fetten Gänge 25-23-21 sind fest verblombt, dann kommt noch ein Paar mit 19-17 fest verbunden und der Rest ist lose.

Ich hatte noch mal zum groben Test extra mal die neue Kette mit der alten Kassette kurz gefahren um einfach festzustellen, wo auf welchen Gängen der größte Verschleiß ist. Und er ist genau dort wo das Paar mit 19-17 sitzt. Das bedeutet, wenn ich jetzt noch die Kette schön im Auge behalte, grob 3.000 bis 3.500 km damit fahre, sie dann runterschmeiße und durch eine bereits als Ersatz bereitliegende Kette tausche, könnte es mir gelingen, mit mindestens noch einer weiter Kette die Laufleistung der Kassette deutlich über die 12.000 km zu heben.
Und selbst dann könnte ich für relativ kleines Geld einfach das 19-17 Kombi tauschen. Wobei es mir noch nicht mal so um´s Geld geht, sondern auch um Umweltschutz. Denn so einen olle gesamt-fixierte Kassette kostet nicht die Welt. Da wird so eine Kassette genau soviel kosten wie das Tauschkombi, denke ich.

Natürlich habe ich heute noch alles drangeschraubt, aber ich glaube das sagte ich schon. Somit hat sich die Frage dann auch geklärt.

Bikeklamotten/ Handschuhe: ach ja meine Reockle Inden Handschuhe haben heute letztendlich den Streck gemacht. Als ich heute morgen vom Bike abgestigen bin und mir den rechten Handschuhe ausziehen will, macht es plätzlich krazzzzt und die Halbfinger von Zeigenfinger und Stinkefinger lösen sich vom Rest. Wobei ich aber sagen muß, die Dinge habe ich im Sommer 2011 gekauft und gerade der rechte sieht insgesamt schon arg in Mitleidenschaft gezogen aus.

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Bin dann auf Job-Tour nach Cycle-Klein rein Laden und habe mir nochmal die gleichen geholt.

6.228km/ 23.653km/ 21.09.2012

September 21, 2012

Bikealltag Stahl Renner: so nachdem ich letztes Wochende das bisher große 50 Kettenblatt gegen ein 53 getauscht hatte bin ich wieder fast die ganze Woche mit dem Stahl Renner im Singlespeedmodus gefahren. Sprich ein 53 Kettenblatt enfaltet sich an einem 16 Ritzel.
Das klappte auch besser als ich gedacht hatte. Die Trittfrequenz ist zwar bei meinem Reisetempo auf ca. 60 „Schläge“ gesunken, aber wenn ich dann man so langsam Fahrt aufnehme steht die Tachonadel mal schnell um die 30km/h. So wirklich deutlich schwere ist es nicht. Gut wenn es Bergan geht oder bei Gegenwind merkt man es doch. Es ist aber nicht so, daß ich mir dann einen abstemmen muß. Man lässt halt langsamer die Beine rollen. Ohnehin habe ich den Eindruck, daß diese Art des Bikens eher besser für die Trittechnik ist.

Bikealltag Volotec: das Volotec wurde von mir heute „aktiviert“, weil ich da noch eine zwei neue Abstecher auf Bikemap für eine mögliche Tour gefunden habe.
Es ist in ersten Linie eine südliche Abzweigung nach dem Lanstroper Ei, mit einer dann folgenden Durchquerung des Kurler Busches. Hintergrund ist weiterhin, mal bei einer Heimattour meinem Mitfahrer looking4aride auch mal hier was bieten zu können. Wenn ich die Route komplett fertig habe, wird so mancher Abstecher durch´s Grün möglich sein. Und das wird nicht nur dann Spaß machen, denn schon heute hatte ich im besagten Busch mal richtig Spaß.

Biketechnik Licht: das neu montierte Busch & Müller TOPLIGTH Flat S permament Rücklichte ist der Hammer. Ich hatte es ja bisher nur im Hellen begutachten können, aber am Donnerstagmorgen, bei übrigens nur feuchten 5c°, im stockdunkeln, habe ich erstmal gesehen was dieses Licht kann. Die Lichtstreuung durch diese LineTec Technologie ist einfach der Wahnsinn. Also wer mich damit nicht sieht ist devinitiv nicht für den Straßenverkehr tauglich aufgrund von Blindfisch.

Biketechnik Zubehör: da ich ja nun das Licht so super montiert habe, ja ich weiß Eigenlob stinkt, habe ich seid Mittwoch etwa ein Dutzend Fahrradgeschäfte abgegrast um eine neues „Montgaesystem“ für den Ortlieb Saddle-Bag zu bekommen. Ist gar nicht so einfach.
Am Mittwoch war ich bei folgenden Radläden: Zweirad Höni, Radsport Buckx, Zweirad Engels, Schmitz Fahrräder ( der hatte auch nix, wo er doch fast alles hat ) und am Donnerstag war ich dann noch bei einem Stammschrauber und zwar bei Wütec Fahrrad Pur, der aber auch nix mehr da hatte und bei Fahrrad Wilmes. Die Homepage von Ortlieb selbst gibt nichts her und bei Bike24.net hatte ich bis jetzt auch nichts gefunden.

Naja und heute habe ich dann nochmal einen Versuch gestartet. Irgendwie habe ich es noch geschafft mal eben zwischendruch bei Track & Trail reinzuschauen. Ja genau jener Laden der mir auch den Saddle-Bag bestellt hatte. Er hatte das teil zwar auch nicht da, griff aber mehr oder weniger sofort zum Telefonhörer un drief Ortlieb an. Noch während des Gesprächs konnte ich das Teil dann ordern. Ich habe aber vorsichtshalber mal zwei Stück bestellt, man weiß ja nie…
Kleiner Schöhnheitsfehler, sie kommen irgendwann nächste Woche mit der Post und ich muß dann eben wieder bei Track & Trail vorbeifahren. Hoffentlich wird mir aber nicht Jobmäßig da ein Strich durch die Rechnung gemacht. Denn dann müßte ich eine Kollegin damit beauftragen die Abholung für mich zu machen.

Bikeklamotten Handschuhe: die neuen Gore Mistral Windstopper Handschuhe in XXXL mußte ich einfach diese Woche kaufen. Es war ja schon mehr als frisch morgens und nur mit den Craft Allround Glove Liner war´s dann doch recht frisch. Die Handschuhe hatte ich ja seinerzeit schonmal in XL gekauft. Viel zu klein um damit gescheit Rad zu fahren.
Jetzt muß man ja echt mal fragen, wofür es eigentlich Größenagaben gibt ? Denn die Craft Allround Glove Liner hatte ich in XL gekauft und die sind mindestens XXXL. Gut ist bei denen nicht weiter tragisch, habe mir halt gedacht das die Nordländer eben große Händer haben. Aber wenn ich das jetzt so mit dem XXXL von Gore sehe und mir XL so knapp ist, daß ich sie nur noch zm Laufen anziehen kann.

Jedenfalls kann ich jetzt die Gore Mistral mit den Craft Allround Glove Liner drunter tragen und bin so recht flexibel, was Temperaturen angeht. Da drunter kann ich immer noch meine regulären Roeckl Inden Handschuhe tragen.

Tja so war meine Woche