Archive for the ‘Bike „Abflüge“/ Stürze’ Category

17.035km/ 28.10.2017

Oktober 28, 2017

So, hab schon lange keinen Beitrag mehr online gestellt.

…und sonst ?/ Newsticker: erste Meldung bei diesem startenden Beitrag, neben den diversen Berlinberichten hatte ich noch im Naturesens-Blog einen Beitrag über das in Aachen produzierte E-Fahrzeug e.GO Life fertig getippt.
Mit Autos allgemein hab ich es ja nicht mehr so, sieht man mal von einer diversen Leidenschaft für alte Krabbeltiere und Extravaganzen ab. Aber wie das eben so ist, ne´n…

e.Go-Life

…fänd ich schon suppi.

Bikealltag: weiter im Text. Wir schreiben, ach wie passend…

Donnerstag: der Tag nach der Berlinankunft. Der frühmorgendliche Zahndoctermin brachte erstmal saubere Raspelzähnchen und die Routineuntersuchung. Leider gibt´s da aber einen Unfeinheit die bearbeitet werden will. Gut ist, liegt in der hinteren oberen Zahnreihe und auch nicht wirklich weit hinten. Das Abarbeiten dieser Kariesattacke dürfte also recht gut ohne große Würgereiz-Situation machbar sein. Sehen wir morgen weiter.

Nach dem Besuch des Doktore im weißen Kittel wurde erstmal etwas Laub auf die Seite geschafft. Die Stadt ließ gerade ihre Megalaubsauger in unserer Straße passieren. Der Part ist also auch wieder erstmal AdAkte zu legen. Hiernach gab´s erstmal Frühstück mit Tomate und Ziegenkäse.

Dann wurde noch das eine oder andere Loch in die Rückwand unseres Ofenschranks gebohrt. Die Monteure hatten das wohl übersehen, oder übersehen wollen. Erst der gute Mann der die defekte Induktionsplatte in Augenschein nahm, bemerkte den Fehler. Klar, auch die Dinger erzeugen Wärme, viel Wärme bei viel Kochen und nochmehr Wärme, dann aber Stauhitze, wenn noch mehr Kochen. Die kann aber nicht entweichen, weil eben die Möbelrückwand dies verhindert.
Also eine gut passenden Lochsäge in den Akuschrauber gespannt, das Ganze dann ein paar mal arbeiten lassen, mit Schleifpapier die Kanten noch etwas schön gemacht und anschließend mit dem Staubsauger den Schmutz beseitgt. Fettich iss.

At last stand noch die Demontage diverser Stoffverkleidungen und Polster des Strandkorbs an. Das ist ja nicht sonderlich viel, schnell abgehandelt in entsprechend geeignete Tüten gesteckt um sie gegen Staub zu schützen und dann in den Hausschuppen verstaut. Reicht erstmal. Hiernach gab´s dann eine kurze Trainingseinheit, Duschen, dann Mittachessen und Artikel tippen halt.

Beim tippen gönnte ich mir noch eine halbe Tasse Espresso mit einem leckeren Aperitifgetränk und einem kleinen Stückchen Kuchen dazu.

MacBook: den ersten Ansatz zur Neuanschaffung machte ich am späten Nachmittag. Bin mit der Ältesten rüber zum Berlet und hab mich da mal angschaut. Ein paar Zahlen eingesammelt und zum Ergebniss gekommen, inklusive einer 3 Jahre Versicherung reicht das Budget noch nicht. Ideen sammeln und eine Nacht drüber schlafen.
Nächster Plan wäre doch noch einen Fuß mal bei Cyberport reinzustellen. In Berlin hatten sie gerade eine Jubiläumsaktion laufen. Zum gleichen Preis eine Leistungsstufe besser.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ MacBook/ Biketouren Bilder: aber ab dem Tag X geht das auch mit dem Radfahren weiter. Wäre auch schlimm wenn nicht. Also am…

Freitag: vom Zahndoc wieder zurück erst noch gefrühstückt, es gab Croissants, etwas was ma(n)n auch gut mit zu einem viertel betäubten Mund essen kann und dann trieb mich das immer mal mit Sonne frohlockende Wetter doch auf´s CAADX.

Nachdem ich in Berlin ein paar Tage auf Bikenentzug war, was natürlich bei der Bike-Szene in Berlin doppelt hart kommt, mußte ich heute einfach mal wieder die Kurbel kreisen lassen. Das Wetter war einfach zu verlockend und da ich keinen genauen Streckenbauplan hatte, entschloss ich mich ein wenig am Kanal oder eben die mir bekannten Tracks zu fahren, Halde inklusive. Herausgekommen sind dann doch knapp was mit zwei Stündskes und jede Menge Busch & Hügel.

irgendwo auf halben Weg von der Kanal-Cross Strecke

an einer Kanalbrücke

Und wieder auf der Rückrunde, noch was cyclocross-mäßiges abgekurbelt. Leider liegt da von den alkoholisierten Kids auf dem Plateau immer recht viel Scherbenkram rum, schieben war also besser.

oben auf der Halde

Bike „Abflüge“/ Stürze: ja und das Stücksken Holz was mich zum langsamen Abstieg unplanmäßig während der Fahrt zwang. Normalerweise fahre ich diese sehr feuchte Senke eher langsam an. Fußvolk hat am linken Rand schon viel Holz in die Plörre gelegt, in der Mitte war aber nix sichtbar.

Da es dort gut felgentief plus ist, hab ich mal etwas mehr an der Kurbel gedreht um genug Schwung zu haben nicht stecken zu bleiben. Naja, leider war dann da aber doch noch Holz drin. Der Klassiker, Vorderrad vorgekantet, no chance, Hände wech vom Lenker und sich schräg links vorne über den Lenker in Liegestützhaltung dem Gebüsch nähern. Ging aber noch gut, der Waldboden war ja weich genug.

Biketouren/ volle tausend Kilometer: kleiner Bericht gefällig ? Wobei das mit dem „kleiner“ wohl eher gelogen ist, sorry dafür.

Wo´s herging und wie genau kann man hier <klick> quasi amtlich, da per GPS aufgezeichnet nachverfolgen. Auch wenn ich mich heute früh nach dem Losrollen noch etwas schwer tat, bald war ich warm. Nach etwas mehr als einer Stunde wurde der erste, wenn auch kurze Pausenstop am Ortseingang Ahlen gemacht.

Einen Riegel für den vorsorglichen Energienachschub, auch wegen der Gewissheit, Ahlen hinter sich gelassen, eine gute Stunde immer wieder satt im Wind zu stehen. Dem große Schluck aus der Wasserpulle folgte noch eine kurze Flüssigkeitsentleerung, dann wieder los. Und so wie gedacht war´s dann auch, hinter Ahlen ging´s los…

Zum Glück nicht dauerhaft und mit den knapp was um die 11c° war das auch noch erträglich. Mininmalgeschwindigkeit war dann was mit 16km/h+, aber die eine oder andere Hecke bot guten Windschutz. Kurz vor Drensteinfurt ärgerte mich der dann doch zu prall gewählte Luftdruck ( 5bar ), also wurde noch mal pausiert. Leider klappte das Luftablassen besser, als das Wiederbefüllen mit den beiden mitgeführten Pumpen. Anders gesagt, da tat sich nix. Irgendwann bemerkte ich, daß das Ventilinneteil nicht ganz so korrekt montiert war, konnte es aber aufgrund fehlender Zange auch nicht ausreichend fix montieren. Und so ließ mich die wenigen Meters bis nach Drensteinfurt mit wieder eigentlich eher CX-Luftdruck rollen.

Der örtliche Fahrradladen hatte dort aber schon dicht, also wurde im Eis Haus Nachschub in den Rachen geschoben und auch etwas aufgewärmt.

Als ich dann nach der Waffel mit Sahne und dem Cappuchino draußen stand war klar: the job is done !

Aber heiter weiter, nur keine Müdigkeit Vorschützen, der Wind wartet auf uns, da muß noch was abgeackert werden. Dennoch der ganzen Parolen, hinter Drensteinfurt ging´s eigentlich besser als ich dachte. Die Abzweigung liegt direkt an einer bekannten und sehr schönen Hütte…

…kann ma(n)n, oder eben Frau, also quasi nicht verpassen. Wobei… *grübel* …ich meine weiter „vorne“ ist auch noch ein Abzweig in gleicher Richtung ( nächstes mal ? ). Weiter im Text. Klar fetter Groundspeed mit den Windattacken war kaum zu machen, aber immerhin 1km/h mehr als zwischen Ahlen und Drensteinfurt. Getreu dem Motto Winterpokal war ja aber auch gar kein Speed sondern Fahrtzeit angesagt. Klappt also.

Der Weg hinter Drensteinfurt mit der Abzweigung wieder Richtung knapp süd bis Herbern fluppte auch. Erstaunlich fand ich aber zu dem Zeitpunkt, obwohl ich nur einen Riegel, eine beschauliche Waffel mit Sahne und den Cappu intus hatte, schlapp fühlte ich mich nicht und Hunger hatte ich auch nicht. Die Strecke nach Herbern rein läst sich aber fein fahren. Schöne kleine Landsträßchen und anderen Verkehr hatte ich eigentlich…

*kurz überleg*

…gar nicht. Und so rollte ich zunächst recht direkt auf Herbern zu. Recht direkt ? Da war doch was ! Den Kirchturm quasi schon in Griffweite wurde die Wegführung, sprich die offizielle Beschilderung zunächst noch wenig konfus, schwenkte dann in konfus über bis der hammer kunfus Part kam und ich tatsächlich einmal im Kreis gefahren bin ( kann man schön auf der Karte sehen, das ich eigentlich nur hätte geradaus fahren müssen ).

Aber das Tagesziel wurde ja erreicht und so ließ mich mit der offziellen Strecke treiben. Bald sah ich in der Ferne schon ein bekanntes Bauwerk, ein ehmaliger Förderturm und wunderte mich nun gar nicht mehr. Kurz im Windschatten eines Gebäudes Freundchen Google angeschmissen und dann beschlossen weiter der ausgeschilderte Route zu folgen. Egal, war ja noch fit, zu trinken hatte ich noch genug, Riegelchen und eine Banane war ja auch noch da. Trocken war´s ohnehin, halt nur windig, aber so richtig kalt war mir auch nicht. Also los auf in die restliche Etappe.

Und wie ich schon erahnte, bald kam ich auf eine mehr als nur einfach bekannte Strecke. Jetzt wusste ich wo´s her gehen sollte. Nur kurz vor Dorfeingang bemühte ich nochmal kurz die Gripszellen um auszumachen ob ich Variante 1. oder doch Variante 2. nehmen sollte. Was soll ich sagen ? Varinate 1. ging geradeaus, also da lang. Letzter vorgehsehener Kurzstop zwecks Regulierung des Flüssigkeitshaushaltes…

Ab da lief´s recht gut. Dennoch wurde ein weiterer ungeplanter Stop eingelegt. Roll ich da so, fast schon vor der Haustür her, seh ich aus etwa 100m jemanden mitten auf dem Weg sitzen, hocken, aufstehen, was weiß ich nicht was. Aus der Entfernung. Beim draufzurollen wurde klar, besser mal schauen und nach dem Rechten fragen. Ich näherte mich langsam und die Dame schaute mich an und stand auch, sich am Rollator abstützend, auf. Natürlich fragte ich: „ob alles in Ordnung sei„, was auch bestätig wurde. Wir kamen in´s Gespräch und erst als wir beide bemerkten, jetzt wird´s aber langsam frisch und man sollte das Gespräch lieber bei einer Tasse Café im Warmen weiter führen, fanden wir dann doch den Abschluss. Also nach drei Abshclussversuchen.

Ich würde mal sagen, gute 20-30min. haben wir gequasselt und das Anfahren mit den inzwischen ausgekühlten Knochen war nicht so das Vergnüngen. Auf der heimischen Kanalbrücke angekommen ein kurzer Blick zum Tacho, die 80km sind save, aber nach einer kurzen weiteren Überlegung, ne´ die hundert werden heute nicht noch künstlichst voll gemacht. ( Eine Idee hatte ich ja schon gestern dazu – eine crasy Idee. Ich sage nur Runden im Heimatwald drehen, Fahrzeit generieren. Das und andere crasy Nummern werde ich aber noch im rahmen dieses Winterpokals machen. Versprochen. ) Die Aufgabenstellung mit den Luftpumpen, die wollte ich noch mal angehen. Diesmal aber auf der heimischen Burg, mit muckeliger Fleec-Jacke in der Fitness-Garage.

Zunächst kam die Zange zum Einsatz und das Ventilinneteil wurde festgepöhlt, dann die Versuche mit den Pumpen unternommen. Natürlich klappte alles. Man darf also davon ausgehen, das es am eher losen Ventilinnenteil lag. Überlegung: sollte noch eine kleine Zange mit in´s Notfallgepäck ?

Unter dem Strich, Fahwerte proll ich jetzt hier nicht mit rum, Bilder gibt´s bei Flickr im Oktoberalbum.

Es ist immer wieder wunderbar so alleine durch die spätherbstliche Gegend zu gondeln, sich am Gegenwind abarbeiten zu dürfen *hüstel* aber sich auch dann über die schiebende Brise von hinten zu freuen. Gut ü. 35km/h, Alder lass gehen !

Touren-Ansage: nächste Attacke also Dienstag ist Feiertag und da ich eh im Turn sein werde, wird der Wecker nicht deaktiviert. Mein gedankliches Thema da lautet: Sonneaufgangstour. Logisch, gen osten. Plan also hier nach einem guten Espresso und Knabberkram noch bei Dunkelheit, den Arsch auf´s CCADX geschwungen, den Kanal bis an seinen Anfang hochzukurbeln, also ost. Logisch, den im Osten geht die Sonne auf. Am Ende rechts raus und etwas über Dörfer fahren, quasi an der Lippe entlang.

Erstes Tagesziel wird die dann hoffentliche Energiezufuhrmöglichkeit im Café Kreisverkehr, oder auch offziell das Café Twin, sein. Route dahin <klick>. Ab da soll´s dann, wie die Onlinekarte schon verrät, bis nach Lippstadt gehen. Wie die Route vom genauen Verlauf & Beschaffenheit hinter Hovestadt ausschaut ? Noch keine Ahnung. Die dann doch strammen 56km One-Way müssen aber auch wieder zurück gefahren werden. Wie ? Noch nicht DEN Plan. Plan a. wäre auf direktem Weg und eben nicht über Los, oder Soest, was dann Plan b. wäre, sich wieder zurückrollen zu lassen.

Ich hoffe an der Stelle inständig auf eine wenn dann eher milde Brise aus West. Denn sonst wird das ein ganz schöne Geacker. Geacker ? Warte doch ma´! Je mehr Gegenwind deso mehr Fahrzeit, deso mehr WP Points. Lassen wir uns also überraschen. Ach ja, ich hätte da noch einen Plan c. den ich aber bisher noch nicht weiter eskaliert, ähm ejakuliert, auch was jetzt hab ich´s eruiert habe. Plan c. wäre, etwas weiter nördlich sollte doch die Römer-Lippe Route herführen, oder so. Muß ma´auf Karte schauen.

Ja, so könnte man den Dienstag totkloppen. Oder ? Noch wer Gefallen an dieser Nettigkeit ? Gerne Mitfahrer erwünscht. Aber, wer Bock hat muß sich schon melden. Denn sonst roll ich ohne feste Uhrzeit los. Mich dann anzutreffen wäre also eher Glückssache.

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29.254km/ 09.05.2014

Mai 9, 2014

Bikealltag Volotec: diese Woche lief dann mal nicht nach „Plan A“. Das Wetter war eher durchwachsen, Montagmorgen sogar mit nur 3,5c° rattenkalt. Dazu gab´s oft einen guten West oder Süd-West Gegewnind auf den Jobanfahrten. Jener spitzte sich am Freitagmorgen heftig zu. Nachmittags hatte man stets mit Niederschlag zu rechnen.

Also „Plan B“: weil aber schnöde Heimfahrten über Asphalt irgendwie nicht mein Ding waren, ging es stets irgendwo durch den Busch. Grob startete ich wie immer über den Preußenhafen, dann wechselte ich auf die Sesektrasse, die wiederum einen Anschluss zur Kuhbachtrasse hat. Ab dort gab es dann diverse „Spielerein“.
Den Anfang machte stets die Passage Bergkamen – via TÜV-Nord – Kubachtrasse wo es dann noch in die Unknow Territory ging, weiter über die Werne – Bergkamen – Kuhbachtrasse, an einem Tag wurde dann die Passage Schering – via Hundeauslaufplatz – Erlentiefenstr. erkundet und at last wurde dann noch die Passagen Verbindung Schering – Bergkamen – Werne ausgefahren.

Jeden Tag also was neues und Fun ! Mal schnell, mal langsam durch´s Unterholz.

 

Natürlich mußte das Bike dann auch mal geschruppt werden. Kommt aber erst morgen.

Bike „Abflüge“/ Stürze: auch wenn sich Sturz oder Abflug dramatischer anhört als es geswesen ist. Bei der zweiten Erkundung des Unknow Territory startete ich den Ansatz über einen quer liegenden Baum zu fahren, aber auch nur in der Annahme, daß ich jenen bei der Erstbefahrung auch überfahren hatte.
Das war wohl ein Irrtum ! Denn das große Kettenblatt setzte auf dem Stamm auf, ich verlagerte wieder das Gewicht weiter nach vorne auf die Gabel, welche ich mehr oder weniger elegant vorab drübergelupft hatte und begann mich auf die Seite zu legen.
Wie im viel besagten Film, sah ich wie ich mich seitlich ablegte. Also nahm ich instinktiv die Flossen vom Lenker und konnte mich so im weichen laubbefüllten Waldboden abfangen. Nur der rechte Kurbelarm drückte etwas unangenhem in die ebenfalls rechte Wade und löste dort einen kurzzeitigen Krampf aus. Jener löste sich aber, alsbald ich wieder stand.

Das Bike wurde kurz inspiziert, dann der Rest vom Körper und gut war. Alle gut, kurz die laufende Nase geputzt und weiter im Text.

Bikebilder: also hier ein Bild vom Dauerzustand des Volotec in dieser Woche.

Ein Bild von Donnerstag

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Zwei von Freitag, wo die Fahrten noch trocken waren. Richtig losgeschifft hatte es erst, nach dem ich das Bike mit dem Wasserschlauch wieder frisch gemacht hatte.

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Jo und jetzt ist erstmal Wochende. Also ran an´s Popkorn und lasst es Euch gut gehen. 

27.493km/ 24.11.2013

November 24, 2013

Bikealltag Volotec/ Bike „Abflüge“/ Stürze: ja heute mußte ich ja mal wieder Post für die Fa. holen und dachte mir, verbinde das ganze doch mal mit einer mehr oder weniger schönen Rundfahrt.

Mein Plan war, die Kuhbachtrasse entlang und für die Anfahrt zur Trasse die Waldspielrunde nutzen und dann eben die Verbindung Waldspielrunde – Beversee & Schacht 3 rüber.

Und genau auf der Vebindung hat es mich dann gelegt. Ist aber nix passiert. Mußte nur ein Hörnchen wieder anmontieren. Gelegt hat´s mich auf einem Wirtschaftsweg, zwischen der kreuzenden Industriestraße und dem Verbindungstsück zur Oberberger Straße.

Der Weg selbst ist stellenweise gut mit Gras bewachsen und eben auch hin und wieder tiefere Pfurchen gibt.
Naja und in einer dieser Pfurchen bin ich dann wohl irgendwie weggeruscht oder könnte auch sein, eventuell auch schlichtweg auf nassem Gras.

Die eVent Pant und die Gore-Tex Oxygen Jacke sind heile. Das hatte ich als erstes geschaut, quasi noch vor dem Aufstehen, in der Hocke.

Habe ich den Bock erstmal etwas weiter geschoben um es anzulehnen. Denn ein Hörchen dran schrauben freihändig oder auf dem Kopf, also auf dem Lenker stehend ist eher mistig. Dann wurde die Kette wieder aufgelegt nochmal alles durchgeschaut und auf Funktion geprüft, insbesondere die Bremsen und ab ging die Post wieder.

Denn gerade an der Hinterradbremse hatte ich ja nochmal Hand angelegt. Die hatten ja nach dem Belagwechsel ordentlich gebremst aber eben auch fast durchgängig gequischt. Das Quitschen ist jetzt nur noch selten da, was ich verknusen kann, aber bei der Durchsicht hatte ich bemerkt, das Kolben festsitzt.
Mal sehen was die Spezis dazu sagen.

Die Fahrt ansich war dann aber teilweise noch recht gut. Und für den Winterpokal hat es auch nochmal 8 Points gebracht.

So und jetzt noch einen schönen Sonntag.

24.404km/ 08.12.2012

Dezember 8, 2012

Bikedefekte: meinen Stahl Renner habe ich wieder Heim geholt. Nachdem ich ja bei der letzten Ausfahrt ( 7.373km/28.11.2012 ) leider wieder ein loses Tretlager feststellen mußte, ist es mir doch Anfang der Woche gelungen den Stahl Renner wieder nach Das Rad Dortmund zu schaffen. Dort hatte man sich schon auf meinen mehr oder weniger unerfreulichen Besuch vorbereitet, nicht zuletzt auch durch meine thematische Schilderung per Mail.
Zu meinem Erstaunen wurde aber alles ganz unformel ohne großes Hick-Hack aufgefasst, mir wurde verkündet, daß man das Tretlager beim letzten mal doch nicht eingeklebt hatte, weil der Sitz des Lagers so gut gewesen sei. Das Fahrrad würde schon am nächsten Tag gegen Mittag fertig sein und natürlich würde man die Arbeiten kostenlos erledigen. Das waren doch mal Worte die man gerne hört und ich nahm dann auchmal dieses Angebot dankend an.

Das Lager wurde also diesmal in echt eingeklebt – mittelfest übrigens.

Tatsächlich war es dann auch schon am nächsten Tag soweit, nur das mit der Heimfahrt wurde witterungstechnisch vereitelt. Es war hier in der Gegend nicht arschkalt, was mir ja ansich weniger ausmacht, abe es war auch glatt geworden…

Bike „Abflüge“/ Stürze: …denn bei der morgendlichen Anfahrt zum Job hatte es mich gelegt ! Ein Teil der Strecke lege ich ja abseits der üblichen langenstreckentauglichen „Flugroute“ zurück. Es war nach einem überfahren eines Anstieges, an dessen Ende eine Kurve ist. Da man dort eh immer langsamer anfahren sollte, weil dort „pflichbewusste Bürger“ schon mal gerne den Sperrmüll ablagern, es ist quasi vor der Haustür der örtlichen Müllkippe, war ich noch nicht mal sehr schnell unterwegs. Plötzlich, wie im Film zog das Vorderrad seitlich weg, begünstigt durch die leichte Schrägkurvenlage, der Rest vom Unterbau zog nach und ich sank etwas unsanft auf die Seite.

Groß geschmerzt hatte nichts, nicht mal der Ellenbogen worauf ich gelandet war. Das einzige was „Probleme“ bereitet, war meine rechte Wade, denn da hatte sich das dazugehörige Pedal hin verirrt und einen Krampf ausgelöst. Ich setzte mich also hin und massierte mir etwas die Wade bis ich wieder aufstehen konnte. Denn so lange auf dem Eis-Schneeboden rumhocken wollte ich ja auch nicht. Ist nicht so wirklich gemütlich.

Ich checkte noch den Rest von mir, dann vom Rad, ging erst ein paar Meter um mich zu lockern und schwang mich dann wieder vorsichtig auf´s Rad. Naja und deshalb wollte ich nicht mit den Nullprofilreifen vom Stahl Renner auf deratige rutschige Pisten begeben.

Bikealltag Volotec: so nachdem „Missgeschick“ habe mich dann sehr vorsichtig fortbewegt, das Gute aber daran war, ich war hellwach. Gott war das ne´n Scheiß. Wenn da was Richtiges passiert wäre. Abseits der Zivilisation, ich mußte der erste Mann am Platz sein, keiner der die Tour kennt… . Der Schuss hätte mal richtig nach Hinten los gehen können. Und so werde ich morgen erstmal die Continental Nordic Spike mit je 240 !! „Nägeln“ aufziehen.

Bikealltag: natürlich machte es mir nicht gerade riesig viel Spaß so einen schweren Bock ( 15kg ) über die Piste schieben zu müssen, aber was anderes habe ich eben nicht und auf Brumbrum fahren habe ich schon mal gar keinen Bock. Und das nicht nur wegen dem Winterpokal.

Winterpokal ´12/ ´13:

( Screenshots wie immer unten an. )

Es sieht nicht gut aus, auch wenn unser Team immer noch locker unten den ersten Zwanzig mitfährt. Von meiner Position brauche ich erstmal gar nicht reden. Aber…

…ich sage es ganz offen, die letzten Tage habe ich kaum was von meinen üblichen Trangsplänen machen können. Immer nur mal zwischendruch Ersatztraining in von X-Crosstraining, was mir zwar etwas Luft verschafft, aber vom Trainingsablauf her nicht viel bringt außer Erfahrung. Diese kann ich aber in den nächsten Tagen zumindest mitnehmen.
Die Kombination von Lauftraining mit Krafttraingsübungen ist „interessant“ und darauf gekommen bin ich bei meinen Vollcross- Kanal Runden und der Tatsache das jetzt hier ein Skaterpark eröffnet hatte. Dort bieten sich auch noch andere Möglichkeiten für Freerunner. Da kann man dann schön Klimmzüge machen und auch mal wo drüber springen, außerdem gibt es auf dem Gelände noch lange Geradeaustrecken mit leichter Steigung, welche sich wiederum für Sprints eignen.

Ich bin halt keiner der sich an endlosen Stadionrunden erfreut, ist auch mal ganz nett, aber eben nicht mein Ding. Und so werde ich die Tage noch knobeln, wie ich das nun in eine vernünftige Laufrunde mit einbaue.

Derweilen wird es morgen nach dem Frühstück erstmal wieder etwas Menthaltraining geben, dann werden Spikes aufgezogen, der Stahl Renner etwas geputzt und dann werde ich wohl mal wieder etwas normal Laufen gehen. Soll heißen, die aktuellen Positionen werden so mit Sicherheit nicht so bleiben.

Team Anfang DezemberJPG

Me Anfang DezemberJPG

Schönes Wochende noch, oder was davon über ist.

„Abflugliste“

August 22, 2010

Bike „Abflüge“/ Stürze: da ich bei 11.277km/ 21.08.2010 erster Abflug auf der Compact.de Tour gemacht habe gibt es hier <klick> eine frisch eingerichtet Seite wo dann eine – hoffentlich nicht allzulange – Auflistung steht.

11.310km/ 21.08.2010 Campact.de Tour

August 22, 2010

ja heute ist so ein Tag, wo man sich auch später nochmal ein extra alkoholfreies Bier mit Fanta gönnen wird.

89,92km
3:57:36h
11.310km Tachoendstand
2509 kcal verbrannt, einfach so…

1x Banane
1x Snickers
1x Mars
1x Birne
1x Pfefferbeißer
0,5l Gatorade
ca. 2,5l Wasser

Also ich habe heute eine nette Runde gedreht, weil ich einfach mal sehen wollte was bei Campact.de für Jungs und Mädels hinter stecken.
War ganz nett. Die Anfahrt gestaltete sich recht zügig, zumindest bis zur inneren Stadtgrenze. Radwege gibt es dort ja genug, aber ebensoviele Ampeln und sonstige bauliche & bewegliche Hindernisse. Besonders schnell gefunden hab sie dann aber nicht, bin sozusagen genau dran vorbei gefahren. Blindfisch oder haben sie sich auf dem Boden sitzen nicht optimal platziert. Egal ich bin einfach eine Runde um den Pott und hab sie dann aus dem Augenwinkel heraus erspäht.

Ich fand die Aktion von denen ganz lustig und die Stimmung, war trotz der Thematik locker. Man hat dann zwischen dem viertelstündlichen Aufstehen ( glaube ich/ hab ja nicht auf die Uhr geschau, aber gefühlt… ) und Plakate hochhalten inkl. Rufen von anti AKW sprüchen ( ABSCHALTEN ! ) geplauscht.
Lustig, weil die Reaktionen des vorbeigehenden Puplikums doch teilweise recht erstaunlich war.

Nach einer knappen Stunde hab ich ich dann wieder auf´s Rad geschwungen und bin mal wieder los – Richtung Heimat. Als erstes stellte sich heraus, daß ich etwas Gegenwind haben würde. Gut damit konnte ich leben. Allerdings hatte ich in Münster vergessen, wieder ordentlich „aufzubunkern“ und so gab´s bei einem kurzen Zwischenstopp an einem großen Radladen, erst nochmal die Reserven: eine Riegel und eine Birne.

Zu Trinken hatte ich genug mit.

Hinter Hiltrup gab es dann den ersten Abflug von mir. Die letzte Brücke über den Dortmund-Ems Kanal war mit einem Radweg ordentlich ausgebaut. Doch am Ende dieser Brücke war eine Rechtseinbiegung und man konnte nicht richtig erkennen, ob der Radweg dort nun endet, in den Randstreifen der Straße übergeht oder sonst was.
Da es so eine Brücke ja mit sich bringt, das man zuerst hoch und dann wieder runter muss, ist da ein Gefälle. Bei entsprechender Bauhöhe ist es keine große Kunst so an die 30km/h zu kommen. Das in Kombination mit der optisch sehr unklaren Situation, man rechnet ja auch nicht damit, sorgte dafür das ich bei 11.277km in die Anker bin, das Hinterrad rechts seitlich wegschlidderte und ich so halb rechts die Arme zur Fallbremsung ausstreckte.

Na gut ich lag halt auf der Seite, mit dem rechten Knie abgeschrappt , die linke Hand eine Kratzer aber sonst soweit alles ganz gut. Das rechte Lenkerhörnchen hatte sich gelöst und lag auf dem Boden.
Das gute war, wo man jetzt so nah am Boden liegt liegt ist, daß man genau sehen kann was Sache war.
Der gerade Radweg war tatsächlich Ende, das war schon mal Fakt, aber es stand aber auch kein entsprechendes Schild da, die „Auslaufzone“, oder in meinem Falle „Abflugzone“ war eine gepflasterte Fläche ( übrigens saubere Arbeit, muß ich schon sagen ) wie man sie als Parkbuchten her kennt, geschätzte 5-8m lang. Diese Fläche war aber vom Staub und leichtem Splitter-Schotter verunreinigt, was dann wohl auch dafür sorgte, daß der Hinterreifen keine Haftung mehr aufbauen wollte. Verständlich glaube ich.

Die rechte Randbegrenzung war mit 45 grad nach Oben abschrägten Randsteinen begrenzt, die ich beim Abfahren noch für deutlich flacher hielt und von daher auch einen Überbergang in einen Radweg auf der rechten Seite hinter dem Buschwerk vermutete.
Nun gut, die abgeschrägten Randsteine waren dann deutlich höher, ich mit gut 30km/h drauf zu und zu spät erkannt, das rechst hinter dem Buschwerk kein Radweg ist, die Randsteine sprungschanzen ähnlichen Charakter hatten, zumindest bei dem Speed, was dann bei mir reflexartig den Nothalt auslöste.

Hab mich dann hochgerafft, kurz die Schürfwunde am Knie inspiziert und für zwar unangenehm aber nicht weiter tragisch eingestuft. Die linke Hand hatte am Ballen nur einen Kratzer. Ich habe mir das Hörnchen gegriffen, das Rad hochgehoben kurz geschaut ob sonst was iss und bin dann rüber auf die andere Straßenseite, wo ich a. Schatten hatte und b. eine Schild wo ich das Rad anlehnen konnte.
Dort hab ich dann den Werkzeugkoffer ausgeräumt… , nein natürlich nicht, die Multitool Box rausgekramt und den ganzen anderen Sch**ß aus dem Saddle Bag, weil der bei geöffnetem Zustand immer wieder rausflog. Ich habe dann das Hörnchen wieder drangebastelt den Rest nochmal kontrolliert, ein paar Testmeter gemacht und dann weiter.

Ja so erlebt man was. Übrigens an der Stelle, meinen „besten Dank an die vorsorglichen Ausbau- u. Beschilderungsmaßnahmen bzgl. Radweg an dieser Kanalbrücke“.  Ich hoffe ja ansonsten kaum irgendwelchen Leuten was Böses. Aber hier sollte mal einer von denen im Abwärtsdrang, die rampenartigen Randsteine mit seinem Fahrrad hochschießen um anschließend Kopfüber im rechtsseitigen Grün mit dann hoffentlich vielen Brennesseln landen.

Ich entschloss mich dann den Rückweg wieder via Drensteinfurt zu machen, weil dort am Ortseingang eine klasse aufgestellte Q5 Tanke war, wo ich schon letztes mal einen Stop einlegte. Pfefferbeißer, eine Gatorade schön eiskalt und einen Packen Traubenzucker ( vorsorglich ) hatte ich mir besorgt.

Frisch gestärkt ging´s dann in das letzte große Teilstück, wo man über eine quer laufende Erhebung fährt. Da sind so lecker Steigungen aber auch Gefälle drin die so schön in die Knochen ziehn, gerade wenn man schon gut an die 70km ran rückt.
Trotz Gegenwind, welcher auch ein gemäßigtes Tempo abforderte ( unter 23km/h ), empfand ich es als sehr warm. Etwas drückend schwül, sodaß ich dann auch bei Kilometer 70 nochmal den Schatten aufsuchte, dem Blasendrang nachgab, den Snickers verdrückte und mich dann in´s Ziel rollen zu lassen.

Resümee: die Tour war nett, die Strecke relativ gut mit Radwegen bzw. breiten Randstreifen ausgebaut, teilweise aber nur in eine Fahrtrichtung. Das führt dann natürlich zu Engpässen bei Gegenverkehr.
Gut kommt dann auch wenn man sinnig nebeneinander erfährt.
Das ein oder andere Radwegende-Schild hätte man dann aber doch aufstellen können. Gerade an dieser einen besonderen Stelle. Die Leute von Campact waren sehr angenehm. Strecken über 60-70km ohne große Pause mit „Nachschub“ sind so noch nicht mein Ding. War aber auch eigentlich nur für Spass.

Nachtrag: ach übrigens, aus dem alkoholfreien Radler ist nur nur eines extra geworden, sondern sogar zwei. Das erste beim Futter nach der Tour, das zweite dann beim sponatnen Grillen bei Schwiegereltern und ein drittes floss genüsslich noch später Abends duch die Kehle.