Archive for the ‘Bike nachgedacht’ Category

Rumgelaber/ 12. & 13.02.2019

Februar 13, 2019

(Bike) nachgedacht/ Cyborg: als erstes möchte ich noch den folgenden Gedanken festhalten, wobei ich mich mit der Thematik ja schon früher mal befasst habe. Als da wäre das Barfußlaufen beziehungsweise deren Anlegungen und Arten.

Auch noch interessant ist dieser Beitrag hier <klick>, ebenfalls von Quarks & Caspers.

Ich sehe das jetzt nach der Operation als Chance. Die Frage stellt sich nur, lässt sich das so umsetzen ? Und wenn ja, mit welchem Schuhwerk ?

Rumgelaber/ Cyborg: so, der 12.02.2019 mit seinen ersten Gedanken lief wie folgt an. Ich bin mal gezielt etwas länger liegen geblieben, die Warteschleife vor dem Kaffee wollte ich mir nicht geben. Passte auch gut, erst eine entspannte Tasse weggeschlürft, dann was zum futtern geholt, wenn der erste Schwung vom Buffet weg ist. Ansonsten stelle ich morgens wieder auf Knäckebrot um. Das sollte von den Kalorien etwas zaghafter sein.

Am vormittag Visite: Ergebnis, das Pflaster kann runter bleiben, nur was zum Wassersport oder Duschen drauf. Zweiter Punkt: die Info das etwas mehr aktiv auf die Wiederherstellung der Gesundheit zugearbeitet werden will ( Steht ja übrigens auch mehrfach im Schreiben der Rentenkasse ), also von meiner Seite aus, wird per Email durchgereicht. Böse Zungen behaupten, selbst wenn ich Urlaub hätte und zu ich zu HauseHause, würde ich mehr machen. Es ist halt wie in der-meinen gesamten Krankheitslaufbahn. Es wird Standard gemacht, sagt man was wird‘ s nicht registriert oder abgetan unter dem Motto: lass ihn mal erzählen der Sp**ner.
Am Nachmittag aber doch noch an Zimmer Nr. 5054 gewandt. Das war aber Sackgasse und der Verweis zu einem weiteren Zimmer ebenfalls Sackgasse. Zumindest formal. Denn kurz darauf stand die Tür offen und ich fand Gehör. Man könnte mir auch mit Infos weiter helfen, ich war zufrieden. Ansonsten reichte man mir die wohl eigentlich dafür zuständige Zimmernummer noch mit.

Dann doch noch für 20min. zwischen den Terminen sich für eine Indoor-Cycling Runde in den Sattel geschwungen.

Man muß hier aber auch wirklich selbst alles in die Hände nehmen. Oder besser: auf die Beine stellen. Ist man dazu nicht in der Lage wegen fehlenden Wissens, Mut oder sonst was, geht man unter und wird weiter mit seiner Baustelle durchs Leben gereicht. Schade.

Den Resttag über eher ganz schmales Programm. Also nach der Visite einen weiteren Erkundungsgang an der frischen Luft. Draußen zum spazieren gehen ist nach wie vor der Rombergpark interessant, wo ich mir auf der Kopfkarte noch eine größere Runde eingeprägt habe. Außerdem ist da noch die Gegenseite mit den Baustellen, wo auch jemand aus der Reha da gelaufen ist. Geht schon meinte er.
Ansonsten – Indoor-Cycling. Aber nur drinnen und dann mit dem Halbstundensattel ? Ja kann man machen, aber eben kaum länger als eine halbe Stunde. Maximal tippe ich mal auf 45min..

Nach dem Mittagessen Cappuccino.

Am Nachmittag war dann show-time. Laufbandeinweisung nannte sich der Punkt auf dem Tagesplan. Ich also in die Fitnessbude, mich angemeldet, man ging mit mir zu dem Gerät, kurze Einweisung und dann los. In den 30 Minuten, wo ich dann selbstständig ausstieg, hatte ich schon gut zu kämpfen. Dabei bin ich nicht wirklich irre schnell gelaufen. Der Start war bei eher bei 3,5km/h, was dann nach gefühlten Zeitabständen von mir gesteigert wurde. Mein Hauptaugenmerk lag auf Lauftechnik- u. Bild und weniger auf Tempo oder gar Strecke.

Hierfür hatte ich mir meine Geox Snake herausgefiltert, weil ich mit denen auch am besten draußen zu recht kam. Kaum Spreizung im Schuh, eher flexibel Sohle, gut fürs Abrollen, dabei aber von unten Stabi genug um Unannehmlichkeiten außen vor zu lassen.
Ganz ehrlich ? Ich war froh nach den 30 Minuten vom Band zu kommen. Schande ? Wohl kaum !

Denn knapp 21 Tage nach der OP ohne Krücken und ohne die Nordic-Walking Stöcke freies Gehen im letzten Tempo von 4,5km/h mit möglichst sauberen Vorderfußlauf…, das war schon echt fordernd. Ich hatte da stellenweise schon zu kämpfen. Nicht von der Kondition her, aber von der Motorik. Zum anderen war da auch so ein Gefühl, also ob ich leicht schwankend über das Laufband ging. In etwas so, daß ich mal nach rechts rüber schwenkte, dann wider nach links.
Nach dem Aufstehen vom Abendmahl verspürte ich so etwas wie eine seichte Anstrengung in den Beinen. Jetzt erstmal eine Nacht drüber schlafen und dann sehen wir mal weiter. Morgen soll ich, laut Plan, schon wider auf das Laufband. Vorher habe ich aber erst Wassergymnastik und anschließend noch Trainingstherapie, was nichts andres ist als seichtes Krafttraining für die Beine. Also das was ich schon im Rehasport gemacht habe.

Alle drei Einheiten sind direkt nacheinander. Da haben sie jetzt alle Trainingseinheiten die ich und der letzten Woche hätte machen können, in einen Nachmittag gepackt. Verstehen muß man das nicht. Macht auch trainingspysiologisch, Trainingreiz & Ruhepausen – schon mal wo gehört ?, besonders viel Sinn. Und am Donnerstag bin ich wider in der Trainingstherapie.

13.02.2019: der Tag begann, nach einer seicht unruhigen Nacht, etwas schleppend. Resümee für mich, auf’s Laufband geh ich zunächst nicht mehr. Das riet mir auch der Physiotherapeut, wenn auch hinter vorgehaltener Hand.

Das hab ich dann auch heute mittag mit der Trainingstherapie abgesprochen. Statt dessen wird’s wohl eher nach draußen gehen. Die Luft ist da also raus…

Jetzt noch das Tagesprogramm abreißen und dann ist gut.

Rumgelaber/ mal so…

Februar 10, 2019

… zwischendurch.

Rumgelaber/ Cyborg/ (Bike) nachgedacht: heute mal ein etwas anderer Ansatz zum Tageraport.

Die Nacht war gut, nur warm fand ich es. Das wird daran gelegen haben, daß es zum einen ja wirklich warm geworden ist, ich aufgrund meiner “ Baulänge“ mit zwei Oberbetten schlafe, halt damit auch meine Füße gut bedeckt sind aber auch das die Matratzen hier eine Art Gummiüberzug haben. Nur falls da mal was wo durchsifft. Soviel erstmal zum Tagesbericht.

Erster Gedankenansatz: habe mir heute beim Frühstück mal eine kleinere Portion gegönnt. Die Stationswaage zeigte da einen guten Wert jenseits meiner bisherigen Topmarke. Seinerzeit erstellt an Ostern bei Schwiegermuttern im Garten, mittags grillen und nachmittag Kaffee & Kuchen. Ich mach mir da aber keine Sorgen. Wenn das hier bloß nicht so legger schmecken würde…

Zweiter Ansatz: auch nach der letzten Nacht ging das Gehen mit oder eben ohne Krücken wieder deutlich besser. Ganz allgemein denke ich das bei mir schlichtweg die Muskelgruppen einen Anstoß brauchen, mit einem folgenden Trainingsreiz. Das nicht vor dem Hintergrund wieder Spiztenleistungen zu bringen, sondern einfach in Schwung zu kommen. Hier werde ich morgen mal an passender Stelle vorsprechen ( müssen ).
Am heutigen Tage würde ich die muskelmotorische Fortschritte so bezeichnen, daß ich zumindest an der Schwelle stehe das die Krücken eher hinderlich sind. ( Wie praktiach das ich meine Nordic-Walking Stöcke schon hier habe. )

Dritter Ansatz: nach der Runde im Rombergpark kam ich ja gut zurecht. Und so zentriert sich schon mein vor der OP stehender Gedanke, das wenn ich selbst nicht mehr Laufen gehen können würde ( was aber aktuell nicht grunsätzlich ausgeschlossen ist ) ich mit Nordic-Walking beziehungsweise Wandern ein neues Tor aufstoßen würde.

Nein, diese Art der Fortbewegung kommt auch meinem sich schon beim Radfahren eingeschlichenen Art, im durchweg positiven Sinne, nahe. Mit wenig Aufwand und vor allem ohne übertriebenen Ehrgeiz ab raus in die Natur und draußen sein. Längere „Ausflüge“ halt wie bei Radtouren, also mit kleinem Rucksack, Tarp & Co. würden mich auch reizen.
Nordic-Walking gibt’s ja auch in unterschiedlichen Varianten, von slow-motion bis Speedwalking. Mit Wander-/ Trekkingstöcken käme auch Hillwalking meinem Gusto sehr nahe. Ziele braucht der Mensch.

Am Nachmittag gab´s dann wider einen weiteren Ausflug in den nahen Rombergpark, diesmal aber ohne Krücken, sondern halt mit den Nordic-Walking Stöcken. Klappte gut.

Rumgelaber/ Tag X -4

Januar 21, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Bikebasteln/ Rumgelaber: am gestrigen Sonntag brauchte ich noch etwas frische Luft, also hatte es mich in meine Fitness-Garage und nach draußen gezogen. Neben dem fegen der Terrasse wo noch ein paar Reste des Vogelfutters lagen, welches ich mittels Hammer aus dem Maisennödel extrahiert hatte, ja de Pipsmätze sind tatsächlich zu faul, sich das Futter da selbst raus zu picken, konnte ich so auch wider etwas klar Schiff machen.

Danach zog ich mich dann in die Fitness-Garage zurück, wo schon ein paar Minuten der Heizlüfter lief. Das CAADX wurde zwecks besserem Handling nach draußen geschoben, dann das gute alte Volotec auf den Kopf gestellt und bekam anschließend eine frische Kette verpasst. Gold wert dabei war…

Test: …die neue Topeak Chain Hook & Wear Indicator/ Kettenverschleißlehre von eben Topeak.

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Ein cooles Teil, weil es die Montage einer Kette mittels Kettenschloss mehr als nur deutlich erleichtert. Sieht man ja. Einfach Kette wo beidseitig einhängen, dann in aller Ruhe das Kettenschloss platzieren, verschließen und fettich iss. Kein Rumgefummelt mit Kettenenden festhalten, gleichzeitig mit dem Kettenschloss am hampeln am dran sein… .

Bike nachgedacht: schon gestern beschlich mich eine gewisse Wehmut dann doch für einige Zeit nicht täglich so nach draußen zu kommen und die Natur in sich aufsaugen zu können. Vorab hatte ich die gefühlten achthundert Seiten Info- u. Kreuzchenmachenblätter durchgelesen, wohl im Wissen, daß das wichtig ist. Geht ja um die meinigen Gesundheit und da sollte man dann ja schon die Informationen aufnehmen die nötig sind, aber auch jene weiter geben, die für die Akteure selbst wichtig sein werden.

Andersrum fragten mich auch in den letzten Tagen immer wieder Leute, ob ich Angst hätte oder aufgeregt sein würde ? Bis zu diesen sonntäglichen ersten Zeilen kann ich dies mit einem – eher nein – beruhigend beantworten. Ja es ist sogar so, daß ich mit einer gewissen Vorfreude an die Sache heran gehe. Schlechter werden kann das im Grunde nicht, auch wenn es da in den Infoblättern ein doch eher bedenkliche Zeilen zu gibt.

Also, es kann nur besser werden. Aber das packen nervt mich doch schon.

Alter: ansonsten werd ich dann eben für einen Zeitraum X, der sich wohl im Bereich von vier ganzen Wochen bewegen wird, für den Neuteileinbau zurückziehen. Da das bei mir aber nicht „ohne“ gehen wird, werden hier entsprechend immer wider Beiträge auftauchen.

28.462km/ 16.01.2019

Januar 16, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest: …mal wieder ab von der Genießbarkeit brennbarer Flüssigkeit, wo ich einen entsprechenden Artikel auf dem Nebenblog veröffentlicht habe, wer also reinschauen mag bitte <klick> …

…heute mal wieder blöd gelaufen. Mittwoch früh ein Würgkotzgegenwind auf der Anfahrt zum Job. Das ganze noch gepaart mit einer Hitze… ! Ich kam gute 15 min. später am Job an, als sonst und war gut durchgefiebert. Der Waschlappen, Seife und Deo sowie die ja auch sonst übliche frische Wäsche richteten das wieder. Zum ersten Refil gab’s ne’n Discounter-Burger.

Dann die Jobrunde, wo ich am mittag dachte: „mensch, in der Brückenzeit kannste ja mal bei 2-Rad Busch in Dülmen reinschauen.

Ja Pustekuchen ! Der gute Mann war in seiner wohlverdienten Mittagspause. Und so war an der Schaufensterscheibe Nase platt drücken angesagt. So wie damals als Kröte. Eigentlich gut das 2-Rad Busch Mittagpause macht. Denn jetzt grübel ich schon.

Bike nachgedacht: hatte ich doch soetwas wie ein Commuterbike auf der Basis eine CX im Schaufenster erspäht. Meine es war ein Ridley X-Trail Alloy. Gut, ist jetzt nicht so mein Ding. Aber das hatte für mein optisches Empfinden verdammt fette Reifen drin. Gefühlt mindestens 35er Breite.

Anderseits sahen die Laufräder aber eher kleiner aus. Jetzt kommt mein Brückenschlag. So ein fettes 29″ Gravelbike wäre ja schon nett.
Doch warum sich den Krampf mit den fetten und dann ja auch schweren 29″ Reifen antun ? *wieder ein paar Gehirnwindungen weiter* Wenn meine Laufräder fällig werden, warum nicht auf 27,5″ umrüsten ?

Müßte mal zu Hause schauen ob es meine CX-Schlappen nicht auch in 27,5″ gibt ( nö- leider nich )? Dann noch einen Satz LRS ( oder auch nur Hinterrad, was mir zunächst genügen würde ) mit den ganz groben Schlamm-Dreck-Wühl-Reifen wie den Conti Mut King Protection in 1,8″ Breite und einen regulären LRS in 28″ für meine Spikereifen. Die würden nur im Winter mit den Nagelreifen bestückt, im Sommer dann halt mit den fetten 4-Seasons.

Gut, ein Carbonrahmen für den Komfort wäre auch nett. Ich soinne zu viel rum.

Alter: blöd ist jetzt, das ich gerade beim Absteigen vom CAADX mit dem rechten Knie nicht gescheit auftreten konnte. Sonst ist ja eher die linke Seite die Baustelle. Werd mal sehen wie sich das weiter verhält.

 

27.003km/ 16.11.2018

November 16, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Winterfahrten/ Bike & Biketouren Bilder: gleich zu Anfang dieses Geschreibsels, das CAADX hat heute die 27.000 Kilometergrenze durchfahren.

Soweit so gut, noch funktioniert die Technik, auch wenn der wohl inzwischen fällige Kettenwechsel, ich habe heute oder die Tage nicht mehr nachgemessen, längst fällig sein dürfte. Das passiert aber nicht heute, nicht morgen, sondern wohl eher am Sonntag. Denn morgen geht’s ja nochmal auf die Channel Challenge.

Wie war meine Woche ? Ich würde sagen gemischt, zumindest was das Biken anbelangt. Das andere Thema lass ich mal außen vor, nur soviel dazu, jetzt akut fühle ich mich wohl.

Rein vom Biken her habe ich mich bis Dienstag nachmittag mit den Straßenreifen 32er Conti Grand Prix 4 Seasons „rumgeschlagen“. Rollten gut, aber wurde mal wider Zeit, was anders zu machen. Auch von der Witterung her könnte was mit gröberen Stollen einfach besser sein. Man sucht ja immer nach Rechtfertigungen. Also wurden die 32er Continental MountainKing CX mit dem dafür angestammten Laufradsatz montiert. Und ich muß sagen, ich war wider begeistert !
Ich konnte das nicht so recht festmachen, aber so rein von der Einbildung her rollten die sogar besser, schneller und überhaupt….

Schnödes Technikgefasel, langweilt eh nur. Schwenk rüber zur Szene. Angriff“ ! Und zwar auf eine Fünftagearbeitswoche. Ganz ehrlich, ich bin das nicht mehr gewohnt, nachdem ich die letzte Woche nur zwei Arbeitstage hatte. Aber zum Glück habe ich nächsten Montag, Dienstag und mit Mittwoch wider drei Urlaubstage. Dann hab ich aber den kompletten Urlaub verballert.

Die Strecken wurden mit dem Wechsel des Laufradsatzes/ Reifen auch gleich weiter ganz andere. Im Verlauf der Woche wurde es auch merklich kühler. Die Kleiderkammer war wider gut gefragt. Spitzenwert am heutigen Freitagmorgen satte -4c° ! Das ging dann aber fix mit dem Temperatursturz. Das machte die Lunge und die Sinne frei. Aber, ich liebe es ! Das sind die Herausforderungen die mich wirklich reizen. Bei schön Wetter kann ja jeder. Und das es kein Geheimnis ist, daß ich mit Hitze, also alles über 20c° nicht sonderlich gut zurecht komme, ist ja bekannt.

Morgens wurde noch hin und wider etwas die Strecke zart verlängert indem ich an den Lippeauen rum bin. Nachmittags ging es dann ab Mittwoch quasi täglich an der Sesekeradroute entlang, dann Schwenk auf die Kuhbachtrasse um von dort aus dann stets rüber zur Halde großes Holz/ Bekamen zu rollen. Dort angekommen wurden dann nach und nach jede der drei machbaren östlichen Passagen abgefahren. Zum Abschluss heute war dann auch die berüchtigte No-Grip-Area durchfahren. Mal ein paar Bilder zu diesen Fahrten…

 

Ne´, war dann stets schön mal wider so durch die Wälder und deren Wege zu rocken. Die eine oder andere Steigung, auch gerne mal mit etwas loserem Untergrund war mit dabei. At last ging das dann mit der Fahrtzeit nach hinten auch stets gut auf. Nur heute früh habe ich keine Stunde für den Winterpokal voll gemacht. Macht aber auch nix.

Biketouren/ Touren-Ansage/ Channel Challenge: dafür geht’s ja morgen wider raus. Treffen ist u 08:00 Uhr hier vor der Burg, dann ab zum HBF den Penguin einsammeln und dann hoch zum Treffpunkt den Kollegen aus dem östlichen Teil des Claims einsammeln. Wenn das Ding gelutscht ist, dann ist für auch irgendwie Saisonende.

Bike nachgedacht: denn mit dieser gute 100km+ Channel Challenge stehe ich in Jahreskilometerleistung weit über den schon heute anliegenden 10.573 Kilometer. Natürlich werde ich noch weiter mit dem Fahrrad unterwegs sein und natürlich habe ich noch reizvolle Ideen im Kopf. Könnte man einiges in den nächsten drei Urlaubstagen noch machen. Aber…

…ich werde da jetzt nix groß planen. Zum einen werde ich am Sonntag wider mit dem Frühsport was für die Knochen tun, dann wird am CAADX auf jeden Fall die Kette gewechselt. Und da ich diese Woche auch das nette Päckchen von der Reflecto GmbH bekommen habe wird da auch noch was basteltechnisch kommen. Sonntag steht also erstmal allgemeine Pflege auf dem Programm.

Dank meiner Knochen will aber auch gar nicht mehr groß was planen. Schöne und crasy Ideen hin der her.

Die Supernachtfahrt auf der House-Lap II kam mir die Woche wider in den Kopf. Erst gen Osten, dann nach Norden rüber und über Ahlen bis Drensteinfurt. Dort gibt es auf jeden Fall am nördlichen Ortsausgang eine Tanke, die wohl auch nachts geöffnet haben wird. Wobei wenn man nach Einbruch der Dunkelheit ( 16:30/ 17:00 Uhr ) losfährt, dann könnte das Eishaus auch ich geöffnet haben ( bis 20:00 Uhr ).
Was dann in Lüdinghausen, als letzte großen Wendepunkt, noch wo los ist kann ich nicht so genau sagen ? Einen MacDonalds gibt’s auf jeden Fall. Das wäre jetzt aber nicht so mein Ding. An der B235 am nördlichen Ausgang lungert noch eine Shell Tanke rum. Da könnte man pausieren und sich „volltanken“. Via Nordkirchen wider gen Burg müßte mit entsprechenden Brennstoff für unterwegs machbar sein.

Aber wenn man erst um 17:00 losrollt und Ann die fünfeinhalb Stunden netto Fahrtzeit, also ohne Pausen, von letztes mal an nimmt, dann wäre das ein verdammt langer Abend. Und meine Holde würde dann wohl die Männer mit der weißen Weste holen.

Andersrum könnte man aber auch nur bis Drensteinfurt fahren und dann dort wider gen Heimat umschwenken. Das wäre dann auch ohne weiße Weste machbar. *grübel*

Überhaupt wäre die lange Runde nur machbar, wenn der Tag darauf erstmal gründlich verpennt werden könnte. Erfahrung darin hab ich ja mit der NightOfThe100Miles gesammelt. Da hab ich dann einfach mal an der Emscherradroute in der Sonne liegend für ein paar gute Minuten die Augen geschlossen.

Alternativ habe ich aber noch die Halde großes Holz auf´n Schirm. Da könnte man morgens, potentiell Montagmorgen, hin fahren und sich dann den Sonnenaufgang anschauen. Ab da könnte man sich dann wider quer rüber machen und was in eine Richtung starten, die ich zwar im Kopp habe, so aber nicht auf den üblichen Routenplanern finden könnte. Ginge über Unna und deren Trasse in Richtung Nord-Ost und dann über ein paar Dörfer. Vorher könnte man am Preußenhafen noch einen Kaffee kippen und ein, oder zwei Brötchen inhalieren.

Aha, Strecke gefunden. Wusste ich’s doch das ich jene unter den WPC eingeordnet hatte. Hatte jener Rund den Titel WPC Unna Bahndammflitzen gegeben. Wären dann ab Preußenhafen nochmal gute 80 Kilometer. In der Gänze also auch gute 100km. *denk nach* Könnte man so machen, oder ?

Apropos inhalieren, mal so einen kleinen Einblick in das was ich so an einem Tag so verzehre…

  • doppelter Morgensepresso
  • dazu eine wenig Süßkram
  • ( auf dem Job angekommen ) ein Roggenbrötchen mit Makrele
  • eine Birne
  • einen Apfel
  • eine Mandarine
  • eine doppelte Roggenvollkorn Wasa mit Leberwurst
  • eine doppelte Klassik Wasa mit Gauda und Schinken nebst einem Striz Remoulade
  • der zweite Café eine Mischung aus Milchschaum & Espresso
  • eine kleine Rolle Oreo-Fake Plätzchen dazu
  • noch ein Bagutettbrötchen mit Schinken, Käse, Salat & Tomate sowie Remoulade
  • zum Abendmittagessen dann das gute Mahl aus der Liebsten Küche, den Teller randvoll

…und dabei steht die Nadel an der Waage wie angetackert bei 88kg !

26.790km/ 09.11.2018

November 9, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterpokal 2018/ 2019: Ihr müßt entschuldigen, viel zu schreiben gibt es diesmal nicht. also im Gegensatz zum letzten Bericht. Meine Arbeitswoche war kurz, um genau zu sagen nur zwei Tage, das reichte mir dann aber auch. Warum ? Das werde ich dann im letzten Teil dieses Berichtes ausführen.

Jetzt erstmal zu DEM großen Thema, dem aktuell laufenden Winterpokal. Letzte Woche, etwas ungewöhnlich mitten und er Woche und somit auch genau am ersten des Monats gestartet, ist der Einstige nun geschafft. Für mich ist das schon der neunte Winterpokal und so würde ich mich schon zu den alten Hasen zählen.

Viel hab ich für den aktuellen Winterpokal noch nicht gemacht. Dennoch ist ganz schön was zusammen gekommen. Der Starttag wurde mit einer kleinen und ebenso gemütlichen Gästeausfahrt begonnen. Die nächste Attacke wurde am Tag darauf gefahren, wo ich vom Job aus erstmal in die entgegengesetzte Richtung runter zur Kanalmündung gefahren bin. Die letzten wirklich fetten Points hab ich dann letzen Montag mit der 2.828 Kalorien-Tour gemacht.
Die kleineren Ausflüge mit dem Volotec am Wochenende oder ebenfalls noch im Urlaub zum Physiotermin spiele ich hier mal nicht groß mit ein. Man kann also sagen, der Winterpokal läuft ganz gut. Halt so wie jeder kann oder eben nicht, was die Teams betrifft. Ich bin jedenfalls schon wider voll im Thema. Der Süchtige halt.

Morgens eine kleinen Harken durch die hiesigen Lippeauen, kurz vorm Stall des Brötchengebers noch einen kleinen Kurve nah am Schloss Schwansbell vorbei und schon ist die Stunde voll. Danke eines normalen Schichtbeginn kann ich das ohne schlechtes Gewissen als Nachtfahrt eintragen.

Die letzten beiden Heimfahrten waren dann eher gemischt. Gestern kam ich fast zu früh an, also wurde noch eine Tuckernde über die kleinen Nebenstraßen und Spielplätze hier gemacht. Heute die Heimfahrt zwar komplett im hellen, na gut, kann man halt nix dran machen, aber früh Schicht haben ist ja auch mal fein. Das gute war, fahr ich also so meinen Heimweg daher, sehe ich erstmalig am linken Rand wie zwei Leute über einen Feldweg laufen. Ich weiß das irgendwo dahinter die Lippe verläuft und so bin ich dann auch eben auf den Feldweg drauf. In der Mitte traf ich die Leute, tauschte mich kurz mit ihnen aus und fuhr dann bis zum Ende des Weges.

Leider konnte man nur erahnen wo die Lippe herläuft, schade halt. Also hab ich wider kehrum gemacht und bin dann regulär in die Burg eingefahren. Durch den kleinen Abstecher war aber auch die Stunde wider voll.

Da ich für heute noch mein Crosstraning auf der To-do-Liste stehen hatte und diese dann mit den Übungen der letzten zwei Physioeinheiten gepimpt wurden, kam ich da auch schon wider auf eine Stunde. Ich weiß jetzt gar nicht ob das mehr Punkte bringt, wenn man alternative Sportarten länger macht ? Ist mir aber auch schnuppe. War jedenfalls schön so auf der gestern im Sportgroßkaufbunker die erworbene Isomatte draußen auf die Burg-Terrasse zu liegen und dann darauf die Übungen zu machen. Ein fast wolkenloser Sternenhimmel. Wer braucht da noch ein Fitness-Studio ?


Jetzt aber genug rum geplauscht, wie ist der Stand der Dinge ? Ich starte mal wider mit dem Winterpokal im IBC wo es ganz selbstverständlich wider das Velociraptoren Team gibt.

  • 551 Teams fix im Winterpokal unser Team die Velociraptoren auf Platz 145 
  • 2.511 Teilnehmer fix im Winterpokal meine Position auf Platz 42

Da ich in den letzten Tagen immer wider mal reingeschaut habe wie es denn so läuft, ein paar Worte dazu. Teammäßig sind wir den ersten fünfzig Plätz weg nach unten gefallen. Das ist aber normal, weil nur eine erste Tendenz. Und die wird erfahrungsgemäß vom noch guten Wetter entsprechend beeinflusst. Da ich aber unsere Bande kenn und zudem noch weiß das der gute Kafka, von Haus aus her ein mächtiger Punkte-Eintreiber ist ( jener hat übrigens noch gar nix eingetragen ), schenke ich der aktuellen Position keine große Aufmerksamkeit.
Und ich weiß, die Truppe fährt auch, wenn andere überlegen noch einen Scheit mehr Holz ins Kaminfeuer zu legen, weil es draußen so kalt ist. So what !?

( Die in den letzten Jahre aufgeführten Screenshots werde ich nicht mehr einfügen. Der Grund ist recht simpel, Bilder fressen GB vom Uploadspeicher und der ist bei 6 GB begrenzt. )

Und nun die Positionen aus dem Winterpokal des Radforum.

  • 11 Teams fix im Winterpokal unser Team die Velociraptoren auf Platz 07 
  • 40 Teilnehmer fix im Winterpokal meine Position auf Platz 04

Hier kann ich folgendes sagen. In den ersten Tagen gab es da ein paar Mädels oder eben Jungs, die da ganz übel die Pedale haben kreisen lassen. Auch aktuell scheint da viel punktmäßiges Potential bei den einzelnen Teilnehmern zu sein.
Das Velociraptoren Team im Radforum ist etwas verhaltener, aber nicht weniger motiviert. Ich finde das aber gut so, denn man obliegt ja auch selbst schnell dem Sog wenn andere vorbolzen. Außerdem, so jetzt kurz nach dem Start…

Bike nachgedacht/ Sport & Alltag/ Alter: ja und dann ist da noch das andere Thema. Ich mußte leider echt feststellen, daß sich meine Knochen in den letzte Tagen, um es mal milde zu sagen, weniger manierlich verhalten haben. Es geht zwar noch alles irgendwie, aber wenn jetzt nicht langsam was passiert… –>weiterlesen

So, das war es erstmal für diese kurze Arbeitswoche, werd mal sehen wie ich das Wochenende sinnvoll gestalte. Jetzt noch hochgehen, meine Wäsche zum trocknen aufhängen, dann Zähne putzen und dann ab in die Horizontale.

Quer-lang-Sonntag/ Tag A – E

November 7, 2018

Bikealltag/ Volotec/ The Cure – Forest: wohl wider ein paar viele Zeilen, quer – weil im ersten Zuge etwas wahrlos-gedanklich hier niedergetippt. Quer-lang weil es mehr oder weniger ein Bericht über die folgenden Tage werden wird.

Bike nachgedacht: …jene sind, wie ich ja schon erwähnte spontane Urlaubstage, die ich versuchen werde für mich sinnvoll zu füllen. Denn Leben allgemein, mein Lebenswelt immer irgendwie im Mittelpunkt des Sinnvollen sein. Was sinnvoll ist, überlasse ich mal meinen Gedanken.

Bikealltag: natürlich spielt sich mein Leben nicht ausschließlich rund ums Biken als solches ab. Ja klar es steht recht gut im Mittelpunkt, was aber zunächst mal grundsätzlich mit der Tatsache zu tun hat, daß ich als Privatmann keinen großen Bock eine motorisierte Blechkiste habe. Das mache ich auf dem Job zu genüge, muß ich also nach Feierabend nicht mehr haben. „Erschwerend“ kommt hinzu, ich habe die guten Strecken zur Verfügung, also warum sollte ich ?

Sport & Alltag: dann kommt natürlich noch mit dazu, daß ich zu fuß irgendwie in den „letzten Tagen“ ( was ja realistisch gesehen ein paar sehr viele Tage sind ) ich sage mal so – gehandicapt bin. Das ist aber einen andere Baustelle, die ich hier jetzt nicht wider gelangweilt rüber reichen werde.
Dennoch, in den letzten drei, oder waren es schon vier Wochen ?, hat es sich ergeben, quasi zwangsweise, daß meine sonst eher durchgängigen sportlichen Nebenaktvitäten vernachlässigt wurden. Schlampe ich ! Kommt vor, aber ich gelobe Besserung, was auch aufgrund des nun wider eher normal laufenden Zeitplans machbar sein sollte. Es ist halt wie es ist, da spielen viele zeitliche Parameter eben mit rein. Heute wird wider so ein Tag sein…

…nachdem ich gestern erstmals wider ausgepennt hatte und sich dann der Tag etwas quer gestaltete. Jedenfalls durch das eher bescheidene Programm in den letzten Woche hat mein Körper hier und da Federn gelassen.

Tag 1.: der gestrige Tag also länger schlafen, als Grund wohl weil ich am Vortag mir noch nach Schichtende einen Ausflug zur Kanalmündung gönnte. Ebenso spielte wohl mit hinein, daß ich auch noch recht spät, also für meine Verhältnisse, ins Bett kam. Das war wohl gut auf halbelf zu.

So wurde der Vormittag mit Café con Leche & Samstagszeitung, gefolgt von einem zusammengestrickten Frühstück eingenommen und ratz fatz war es fast mittag. Die Sonne schien, draußen waren ein zwei Handgriffe zu tun. Laub aus dem Burggarten entfernen, draußen auf dem Gehsteig nebst Grünstreifen, auch wenn dort eher weniger lag.
Der motorisierte Kutschwagen der Burgdame und dessen Winterreifen wollte noch ein letztes mal auf Sicherheit geprüft werden. Sprich mit dem fetten Radschlüssel nochmal die Radmuttern prüfen und die Radkappen druff jemacht. Womit dann schon zwei Baustellen vom Tisch waren.

Der Brunnen und dessen Wintertauglichkeit stand dann als nächstes auf dem Programm. Wasser ablassen, den Kram ein wenig verstauen, hier und da eine seichte Reinigung und dann eben winterfest machen. Als örtliche und somit direkte Nebenbaustelle wurde die Birdbox ( Vogelhäuschen ) aufgestellt. Den Anstoß dazu gab Linsenfutter mit seinem Vogel- u. Bilderblog. Und schon ward es mittag in echt.

Damit war der mit zahlreichen Aktivitäten gefüllte Vormittag rum und die Burgdame hatte das Mahle kredenzt. Nach dem leckeren Mittagessen, den Bauch noch voll und ob des immer noch sonnigen Wetters verblieb mein Laib nicht innerhalb der Burggemäuer, sondern machte sich kurz frisch und stieg aufs CAADX. So ein wenig Bewegen könnte nicht schaden und ich hatte danach so ein, zwei grobe Ziele vor Augen. Erstes Ziel…

Bike & Pack/ Bivy, Zelt & Co.: hatte ich die Tage doch im Thema Bike & Pack & Sleep zwei potentielle Kandidaten herausgefiltert. Unter anderem das schon im meinigen Hause befindliche Label Exped, wo es dann eine Exped Scott Hammock Combi gäbe.

Das das CAADX noch am Freitag seicht drecktechnisch am Channel das eine oder andere aufgesammelt hatte, womit ich dann so unmöglich direkt in den Laden rollen könnte, wurde es eigens nochmal mit dem Lappen fein gemacht. Warum aber direkt in den Laden ? Mehr dazu hier <klick> im Nebenartikel.

Nach diesem Shopbesuch ging es wieder ganz gemächlich gen dem heimatlichen Claim. Auf der Rückfahrt wurde dann an jener Engstelle vorbei geschaut, wo schon seit über einem Jahr grobes Geäst vom Ausmaß her eher Baum als Sturmschaden quer liegt. Wenn ich da schon mal wider hergefahren bin, hatte ich schon den einen oder anderen Ast auf die Seite geräumt.
Ich finde es immer wider erstaunlich, diese Route wird auch von allerlei Fußvolk, zumeist in Begleitung von bellendem Vierbeiner frequentiert. Man stolpert sich da also einen zurecht, muß den Kopf senken und aufpassen das nicht irgendein Ast im Auge landet. Aber wegräumen ?

Gut, ich hatte dann ein wenig was mitgebracht um der Lage eine gewisse Abhilfe zu schaffen. Der Biberman machte sich also an´s Werk, dauerte zwar etwas länger, aber Kleinvieh macht auch Mist. Wieder erstaunlich fand ich, mit den Leute die dort herlaufen sind kam man unkompliziert ins Gespräch, extrem freundlich und man stimmte mir sogar zu, das zu machen. Die „Umleitung“ über einen ebenfalls gestürzten Baum ist auch sowas von glitschig. Ein Traum den Leuten zuzusehen, wie sie da erst über den Baum steigen um dann auf dem feuchten Waldboden schlitternd Halt suchen.
Ach ja, etwas Kleinmüll hatte ich auf dem Rückweg noch aufgesammelt. Nach der Ankunft wurde dennoch eine kurze Crosstraining-Einheit durchgeschoben. Ernüchterung.

Soviel zu gestern.

Tag 2.: der heutige Sonntag wurde dann erstmal für die Idee…

Bikebasteln/ Idee !/ Licht & Sicht: genutzt meine Akkusetzt via kleiner Reflexstreifen paarweise zuzuordnen. Danach landeten die im Reserve liegenden im Ladegerät, man kann ja nie wissen.

Frühsport, leider indoor stand dann noch an und anschließend noch ein Krafttraining in short hinterher geschoben. Viel mehr war aber auch nicht mehr drin in den Knochen. Dann das Mittagmahl, Gulasch nebst Knödel. Jenes sacken lassen, noch einen leckeren kleinen Espresso draufschütten, den Bitterino wie ein kleines Stückchen Süßkram mit dazu. Nebenher, diese und andere Zeilen in das MacBook Air hackend. Gleich noch mit dem Volotec zur Waldengstelle Biber spielen, draußen bewegen soll ja ganz gesund sein.

Tag 3./ Montag: keine großen Worte hier mehr dazu, da schon alles hier <klick> geschrieben wurde.

Tag 4./ Dienstag: Mottotag, was geht noch mit den Knochen ? Schauen wir mal. Der grobe Tagesplan gibt zunächst mal Fazienrolle vor, dann könnte ein Crosstraining noch kommen. Am CAADX müßte der Burgherr mal nach dem Zustand des Antriebs schauen, wintertauglich machen wäre auch so ein Plan. 

Ob Radfahren mit oder ohne Biberaktion noch machbar ist, sollte fragwürdig sein. Rehasport wäre aber auch noch eine Machbarkeit.

Letzteres wurde dann auch umgesetzt. Dabei gönnte ich mir eine extralange Anfahrt zum Ort des Geschehens und auch die Rückfahrt ( Strava <klick> ) wurde ausgedehnt.
Es war einfach zu schön draußen, zwar schon frisch, aber gut gekleidet machte das nichts. Einigermaßen schnell, also eher langsam trudelte ich so vorig dahin. Der lange Moment um zu vergessen, daß ich eine Übung beim Rehasport nicht machen konnte. War heute nicht drin. Es war dunkel, ich alleine, die Luft klar und schön. Natur eben.

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16: und weil wir am heutigen Tage eh schon mit dem Putzlappen unterwegs waren, wurde der Stahl Renner winterfest gemacht.

Tag 5./ Mittwoch: last day in holiday, wieder bis fast halbneun in den Federn. Genusschlafen. Dann Espresso Frühstück anschlienßend noch zwei Scheiben Toast mit Hering in Rotebeete-Soße. Das Wetter draußen schon knalle-schön, 10c° und Tendenz steigend.

Ich also raus und das Krafttraining gemacht. Windstille, die Sonne, die Ruhe und immer wieder ein paar Vöglein in der Hecke. Vor der kurzen Dusche rief die Burgdame an, ihr wurde die gesamte Geldbörsen gezockt ! Also auf auf, sich mit den Sprachrobortern rumärgern, dann ein kurze Dusche. „Abhängen“ folgte…

 

…wer weiß was der Tag noch bringen wird ? Dabei wurde noch eine andere Isolierlösung ausprobiert, da ich mit einer Gymnastikmatte in der Hängematte eher subzufrieden bin. Der erste Ansatz klappte besser und „wirkt“ auch.

Am frühen Abend war die Welt aber noch so schön draußen, das ich nochmal mit dem…

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Biketouren: …ausrücken mußte. Inspiriert wurde jene Runde durch die gestrige Heimfahrt durch den Heimatwald nach dem Physiotermin.

Strecken und entsprechende Tracks hab ich ja genug im Kopf geparkt, ich mußte also nur noch lossollen. Die ersten zwanzig, dreißig Minuten noch in det Dämmerung, rockte aber trotzdem. Hab da noch den schmalen Track von gestern gefahren, nur andersrum und eben in teilhell. Das war ein Feeling im Gegensatz zu gestern.

Dann ging es quer rüber über den Channel und von dort sogar rauf zur Halde Radbod, das Haldenzeichen in Augenschein nehmen. Jenes ist aber immer noch eingezäunt, aber man lackiert schon die Schweißstöße. Dann wieder runter, in verwunderten Blicken diverser Hundhalter. Ab zum Track wo die Tage der Biber tätig war. Leider ist die „Umleitung“ nicht zu gebrauchen, die Kehre ist zu eng. Oder, Radversetzen während der Fahrt kann ich nicht.

Ab da wurde an der Müllverbrennungsanlage vorbeibgetuckert die Channel Brücke hoch, da aber noch den Mitteldamm-Track abgegriffen. Jener war so gerade eben noch befahrbar. Aber der Grünwuchs hat da seine natürlichen Spuren hinterlassen. Es kommen wohl doch nicht genug Angler dort vorbei.

Ne, war aber very nice und Points für drn WP sollten auch in Ordnung sein. Morgen ganz regulär mit dem CAADX zum Job hin und zurück.

Bike & Pack & Sleep – wie war das jetzt noch ? #3

Oktober 28, 2018

Bike nachgedacht/ Bike & Pack: ja ich weiß, die Wortflut nimmt kein Ende, aber… . Die Tage hatte ich schon in Schriftform etwas über das Thema sinniert, spielte ich ganz nebenher immer wider eine potentielle Austattungsliste durch den Kopf. Im Grunde läuft es immer auf das selbe Thema hinaus, denn auch jetzt mit diesen ( damals ersten vorgetippten ) folgenden Zeilen, verbringe ich die Zeit in der Hängematte. Natürlich noch in der einfachen Testhängematte ( ein Bild vom aller ersten Test )…

…aber immerhin und ganz gut. Neben den ersten Hängeerfahrungen ist klar wie die Ausstattungsliste ausschauen wird. Liest sich dann in etwas wie folgt…

  • Hängematte mit Einschubmöglichkeit, oder ähnlich, für Luftmatratze ( der Wärmeisolierung wegen ) und auf jeden Fall noch mit Moskitonetz ( was aber auch separat sein könnte, aber nicht muß )
  • sinnvolle Abhängeseile sofern nicht serienmäßig
  • Tarp als Nässeschutz von oben
  • …dann noch Kleinigkeiten wie Daunenschlafsack etc.

…das so fürs erste. Bei den Hängematten sind ein paar Label mehr oder weniger abgreifbar beziehungsweise haben sich herauskristallisiert:

Alle haben sie immer ein paar „Vorteile“ gegenüber den Mitstreitern, dafür aber auch wider „Nachteile“. Hier ( in diesem Beitrag hab ich mal in Ruhe die Modelle anhand der Daten & Fakten verglichen.

Hier wird jetzt weiter sinniert. Erste Zeilen dazu hatte ich ja schon im Vorgängerbeitrag getippt, spiele ich aber nochmal wider hoch und erweitere sie entsprechend.

  • Exped: überrascht war ich, daß ausgerechnet das Set von Exped mich anhand der Auflistung anspricht. Bei dem Set könnte ich hier im Dorf – Unterwegs Hamm – selbst in meinem alten Stamm-Outdoor-Shop stöbern. Der gute Mann ist auch von der Altbesetzung und man freut sich immer wider, ein bekanntes Gesicht zu sehen. Schon von daher also ein guter Start.
    Faktisch könnte das mit dem Packmaß zwar eng werden, also so zwischen dem Dropbar, müßte man aber mal testen. Wer weiß wie die Einzelteile im Packsack verstaut sind ? Ganz reizvoll ist natürlich das Tarp mit der ultra-fetten Wassersäule. Hier sagt der kleine Outdoorprofi, iss ja ma´ne´Ansage.

 

  • Therm-a-Rest: schein noch eine interessante Sache zu sein, hier steht vor allem der Vorteil des kleineren Packmaßes ( 38 x 23cm bei der Therm-a-Rest zu den 45 x 18 cm beim Exped Set ) im Vordergrund. Dafür gibt’s dann aber die Fragen nach Matteneinschubfach, Handhabung der Aufhängung und at last Wassersäule ?

Wobei ich da gestern noch die YT-Mashine und WalkOnTheWildSide ( welche übrigens in meinen Augen gute und vor allem umfangreiche Filterfunktionen haben ) auch genudelt habe. Und wie das dann so ist, der Neugierige ist dann auch auf noch weitere clever Lösungen gestoßen.

Therm-a-Rest scheint sich das Einschubfach für die Hängematten zu sparen, bietet aber statt dessen zum einen eine extra für Hängematten ausgelegte Isomatte, genannt Therm-a-Rest Slacker Hammock Pad an ( ca. 120 Euro/ 815g/ Packmaß 33 x 17cm ) als auch die von mir schon ideenweise erdachte Lösung wie dem Therm-a-Rest Slacker Hammock Hängemattenwärmer ( 63 Euro/ 210g/ 17 x 13 x 4cm ).

Zudem gefiel mir die Abspannlösungen bei Therm-a-Rest super gut, halt keine Knotendingsbumsfrimmellösungen, sondern gute und einfache Aluschnallen. Mal abgesehen davon, das die gute Dame aus den Hause Therm-a-Rest auch sehr sympathisch in dem Produktvideo rüber kommt.


Ansonsten, ….mal so lose in den Raum geworfen, Sea to Summit hat in meinen Augen ein cleveres Abhängesysthem, was eben nicht mit irgendwelchen Schlaufen oder Knoten rumhampelt. Das kann ich mir als Lösung nur schwer vorstellen, also Knoten und Schlaufen, stehe dem als eher kritisch gegenüber ( auch wenn ich sagen muß, hatte die Tage was auf YT gefunden, wo einer seine eigne Idee präsentierte und ich sagte – aber hallo, gut gemacht ). Dafür bietet aber Sea to Summit keine All-in-Lösung an. Da käme aber ein Laden im Megadorf in Frage, der alles vorrätig hat.

Überhaupt, das Gewicht sollte zwar nicht zu den schweren Modellen zuzuordnen sein, auch wenn es interessant ist, das Packmaß ist wichtiger. Ultralight ist zwar nett, kann aber auch empfindlicher sein. Packmaß ist aber von daher wichtiger ( ideal irgendwo mit 30cm maximaler Länge, weil dann so zwischen den Dropbar-Lenker verstaubar ), weil Raum am Bike eher weniger vorhanden ist. Mit 100g mehr kann man eher leben.

Blöd finde ich jetzt aber mal wider, die Homepages geben nicht immer alle Infos her. Packmaß und Gewicht wäre ja mal nett, Mädels & Jungs von Amazonas & Sea to Summit.

Exped und Sea to Summit sind real für mich in Läden zu begutachten, während ich Therm-a-Rest und Amazonas so noch nicht finden konnte. Wobei wohl gerade Amazonas nur online zu haben ist. Videos, auch zur Begutachtung, gibt es in unterschiedlichen Qualitäten/ Aussagekraft genug im I-Net. Preis, ja kann eine Rolle spielen, sollte er das aber ? Wird sich zeigen.


Beim Thema Schlafsack bin ich zwar schon auf ein Modell von Mountain Hardwear gestoßen worden, soll Daunen in sehr gutem Preis-Leistungsverhältniss haben, dennoch bleibe ich immer mehr an denen von Sea to Summit hängen. Grund, die habe woher eine Art Imprägnierung für Daunen entwickelt, welche Daunen gegen Feuchtigkeit/ Nässe unempfindlich machen soll.

Was da dann kommt, wird sich zeigen II. Als Temperaturlevel gebe ich mal so -5c° an, woran sich ja dann auch der Preis orientieren wird. Bei weniger Temperatur werd ich eh keine Hammeck-Aktion machen. -5c° als tiefste Grenze bedeuten im echten Leben wohl eher was mit +7/+5c°, denn dazu sollte man noch etwas Windzug und Feuchtigkeit, gerade über Nacht nicht zu vernachlässigen, mit einrechnen.

Das blöde ist, ich habe sogar zwei Schlafsäcke. Der gute & warme ist aber selbst komprimiert so ein fettes Teil…, der kleinere, wobei der auch nicht wirklich klein komprimierter ist, taugt aber eher nur für echte Plusgrade, also eher Hütten oder Sommerschlafsack.


Zum Thema Isomatte, wo ich ja auf jeden Fall einen Einschub für haben will, oder doch nicht ?, stehe ich aber zunächst noch gelassen. Auch hier gibt’s Infos genug, aber ich denke werd ich erstmal nicht brauchen. Denn selbst die angestrebten +7/+5c° werden eher eine Ausnahme sein.
Außerdem hätte ich da noch eine alternative und isolierende Idee, die aber auch noch getestet werden will. Rettungsdecken dafür habe ich bereits in den Bestand geholt, aber Therm-a-Rest bietet das ja auch serienmäßig an. Von daher…


Mit auf die Liste der Dinge die mir dann noch wichtig erscheinen wären…

  • etwas zum Kochen und zwar für Café
  • Merinojacke/ Hoodie oder ähnliches, wenn es mal doch noch frischer werden sollte ( da hab eich gerad durch Zufall den Mons Roll Olympus 3.0 Hood rausgefischt, wobei wenn man gerade so am suchen ist, da noch ein etwas günstigere Mons Royal Temple Technik Hood wäre… )

So nach den ersten Begutachtungen ist mir aufgefallen, das scheinbar Sea to Summit mit super Packmaßen nur welches halt ?,  als auch cleveren Detaillösungen wie zum Beispiel den gut gemachten Aufhängungen glänzt. Beim Moskitonetz fehlt jetzt ein brauchbares Video ( die es sonst zu allen Hängemattenprodukten gibt ), wo man mal sehen könnte, wie gut Moskitonetz, Hängematte und eben das Tarp zusammen passen. Empfinde ich also ehr ungünstig für eine Produktpräsentation.


…und dann wurde mir auf dem Videoportal noch Nubé zugespielt. Hammocksysthem komplett, mit einem in meinen Augen clever gemachten Tarp. Neben dem Kickstarter hat das ganze noch einen Schönheitsfehler. Das komplett Set zu 339 Dollar ! Sind dann gute 300 Euro.


Resume: ganz ehrlich, so aus dem Bauch heraus, ich denke es spielt sich zwischen Exped und Therm-a-Rest ab. Wobei es bei Amazonas noch das Wing Tarp, mit teilverschließbaren Kopfenden, gibt.

Man, also ich könnte also im Laden vor Ort, ein Exped kaufen, dann entweder als zusätzlichen Wärmeschutz die schon vorhandene Hängematte mit den Rettungsdecken ausstatten ( oder beim örtlichen Näher ausstatten lassen ) und wenn es ganz hart auf hart kommt, könnte man ja noch das Amazonas Wing Tarp zusätzlich einholen. Ja ich denke, so oder so ähnlich könnte das laufen. Die Aufhängung von Exped müßte man aber nochmal genauer anschauen.

Bike & Pack & Sleep – #2/ Urlaub Tag 5.

Oktober 26, 2018

Bikealltag/ Urlaub: der heutige Tag nach der Heimattour steht ein wenig im Licht des…

…Bewegungsdranges. Oder besser gesagt, sich ein wenig aufzurappeln um den Knochen wider was gutes zu tun. Leider war der erste Akt dazu schon am gestrigen Abend den Wecker zu stellen, um am heutigen frühen Morgen sehr zeitig beim Knochendoktor vorstellig zu werden. Müßig diese Story in Gänze niederzutippen, nur soviel, er öffnet um 08:00 und um 07:35 war ich schon der achte vor der Tür.

Gut, ich hatte ja Zeit, konnte mich dann schön ordentlich einreihen und warten. Habe alles bekommen was ich wollte, so what !

Wieder auf der Burg angekommen und nach ein wenig Laub harken im Burggarten huschte ich zum Rehasport rüber. Auf dem Rückweg kurz beim Kumpel angeklopft und einen Plausch gehalten. Dann, nach seiner Pause, wieder weiter und auf die Burgterrasse um noch ein Crosstraining hinterher zu reichen. Anschließend duschen, futtern, kleiner Espresso samt Bitterino und etwas chillen. Und jetzt aktuell…
Ablenkung um diesen vorgetippten Beitrag zwecks der Suche nach Hängematte & Co. ein wenig mehr Form zu verleihen. Motto: erste Sichtung.

Bike nachgedacht/ Bike & Pack: der „trockene“ Systemvergleich mit Zahlen und ein paar Ideen-Infos dazu. Kurze „Zielvorgabe“, Hängematte mit Einschubfach für Isomatte, Moskitonetz, Regenschutz-Tarp und Abspannvorrichtung.

Die Hängematten Label die so als erstes im Zentrum der Betrachtungen stehen…

  • Exped Scott Hammock Combi ( by Unterwegs Outdoor Shop/ wo ich ja nun eine habe ) 230 Euro/ ca. 1,8kg/  Packmaß 45 x 18 cm/ Lieferumfang: Hängematte ( 295 x 140 cm ) inkl. Moskitonetz u. Einschubfach für Isomatte, Tarp mit 10.000mm Wassersäule !, inkl. Aufhängung/ offen ist: Handhabung der Aufhängung ?
  • Exped Drin Clips ( by Unterwegs Outdoor Shop/ wo ich ja nun eine habe ) 19 Euro/ ca. 100g


  • Amazonas Moskito Traveller Pro ( by WalkOnTheWildSide ) ca. 50 Euro/ ca. 432g/ Packmaß 19 x 19 x6 cm/ Lieferumfang: Hängematte ( 350 x 220 cm ) inkl. Moskitonetz Packsack/ offen ist: Matteneinschubfach & Handhabung der Aufhängung ?
  • Amazonas Wing Tarp ( by WalkOnTheWildSide ) ca. 120 Euro/ ca. 950g/ Packmaß 26 x 20 x 13 cm/ Lieferumfang: Tarp Wassersäule 3.000mm inkl. Abspannung, Packsack/ offen ist: Handhabung der Aufhängung ?
  • Amazonas T-Strap ( by WalkOnTheWildSide ) ca. 26 Euro/ ca. 400g
  • Amazonas Gesamtpaket ca. 196 Euro/ ca. 1,8kg

  • Therm-a-Rest Slacker Hammock House ( by WalkOnTheWildSide ) ca. 190 Euro/ ca. 2,0kg/ Packmaß 38 x 23cm/ Lieferumfang: Hängematte ( 315 x 163 cm ) inkl. Moskitonetz, Tarp, 4 x Heringe, Aufhängung, Packsack offen ist: Matteneinschubfach ? Handhabung der Aufhängung ? Wassersäule ???

Ja wenn ich das so kurz überschaue und mal in den meinen Hirnwindungen krame, muß ich sagen, ich bin da schon überrascht. Zunächst aber mal, etwas mühselig fand ich die Daten zusammen zu suchen, vor allem bei Sea to Summit die gar keine Kompletsets anbieten und bei Amazonas direkt, ist das mit den Packmaßen so´n Ding.

Überrascht war ich dann auch, daß ausgerechnet das Set von Exped mich anhand der Auflistung Textrest anspricht. Bei dem Set könnte ich hier im Dorf – Unterwegs Hamm – selbst in meinem alten Stamm-Outdoor-Shop stöbern, der gute Mann ist auch von der Altbesetzung und man freit sich immer wider, ein bekanntes Gesicht zu sehen. Schon von daher also ein guter Start.
Faktisch könnte das mit dem Packmaß zwar eng werden, also so zwischen dem Dropbar, müßte man aber mal testen. Wer weiß wie die Einzelteile im Packsack verstaut sind ? Ganz reizvoll ist natürlich das warp mit der ultra-fetten Wassersäule. Hier sagt der kleine Outdoorprofi, iss ja ma´ne´Ansage.

Beim Thema Aufhängung müßte dann auch der Laden hier im Dorf herhalten. Clever finde ich ja die Exped Drip Clips, die vermeintlich ankommendes Regenwasser ableiten sollten. Kämen mit in´s Einkaufskörpchen.

26.308km/ 25.10.2018/ Urlaub Tag 4.

Oktober 25, 2018

Bikealltag/ Urlaub/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Heimattouren/ Bike & Biketouren Bilder: und wieder geduscht am Stammplatz hockend, sich langsam auf das Mahl vorbereitend, die ersten Zeilen zu den gelaufenen Tagen.

Dienstag rückblickend: war das ein gekloppe ! Bieg ich gerade so den Burggraben hinter mich gelassen auf die Rennbahn wird mir schlagartig klar…

…das wird heute eine ganz üble Nummer !!! Doch wie übel, das konnte ich noch nicht absehen.

Der Gegenwind ließ die Tachonadel kaum über die 20km/h huschen. Es gab Abschnitte wo ich sonst im deutlichen Gefälle nur so durchfliege, wo strampeln mußte um überhaupt Land unter den Rädern fahren zu lassen. Frust ! Da die Route in die alte Heimat analog zu der zum Job ist, wo ich sonst entspannt in unter einer Stunde bin…

…habe ich heute in 1h plus die Pforten des Brötchengeber passiert. Es war zudem noch frisch und der Laib verlangte nach einer ert Pause. Normalerweise geht die gut unter einer BAB Brücke, doch da zog es gut durch. Wenige Meter weiter war das Buschwerk mir aber holde. Die Trinkpulle gegriffen und in der anderen Hand den fetten Riegel.

Der Riegel selbst mundete, war nicht klebrig süß, wobei ich ihn aber dich vorzugsweise im Papier halten wollte. Vorab wurde noch ein Bikeshirt unter die Jacke gezogen, so ging‘ s.

Bike nachgedacht/ Alter: erstes Resume, man hätte besser das Auto nehmen sollen. Denn auch gestern bei der Physio kam heraus, das meine Beinmuskulatur nicht richtig arbeitet. Mich wundert das nicht, denn gescheit gehen, also zu Fuß, kann ich ja schon wie lange nicht mehr.
Blöderweise arbeiten so die Radfahrmuskeln um so mehr, der Rest eben sehr wenig – bestenfalls.

Das ließ mich dann zum einen in den letzten Tagen im Schnitt langsamer werden, grundprinzipiell kein Problem, aber die Funktionalität eben. Zum anderen sinnierte eine gute Weile über diverse Radvorhaben, also Touren, meist im Kontext zum Winterpokal. Ausstieg, langsamer gehen lassen, würde die Physio doch noch was bringen, oder doch gleich Neuteile einsetzen lassen ?

Das drückte, zusätzlich zu dem Gegewind stellenweise arg auf die Stimmung. Rollen lassen, Prinzip Hoffnung. Weiter im normalen Text…

Ich also weiter, auch wenn ich schon mit dem Gedanken an umdrehen, also an der ersten Riegelpause gespielt hatte, die eine oder ander windschutzbietende Walddurchfahrt würde sich schon finden lassen. Angst machten mir nur die „offenen“ Abschnitte auf der Emacherradroute. Aber bis dahin…

Zweite Pause an der Emacherradroute bei einem gut bekannten Kiosk. Dirket an der Stadtgrenze Dortmund. Bis hierhin habe ich gute zwei Stunden gekämpft. Kallorien und Wasserzufuhr einleiten…

Die Kioskdame war sehr hilfreich. Beide Getränke in handwarm, passt. Die Fanta brachte Schub also wieder auf. Bis hierhin hatte ich das Bergkettenblatt schon gut bemüht, das sollte sich auch so schnell nicht ändern.

Bis hinter Ickern lief das auch wieder flüssiger. Also was man so flüssig nennen kann. Hin und wieder stand auch mal eine zwei an vorderster Stelle des Tacho, lachhaft. Ich versuchte mir einzureden, daß es nur am schlechtrn GPS Empfang liegen würde. Auch wenn die Fahrzeit was gan anderes sagte.

Zu meiner ausnahmsweise mal positiven Überraschung waren weite Teile der Emscherradroute harmloser als gedacht. Drei Kreuze an dem Punkt. Dennoch, eine kurze Pause um den Wasserhaushalt beidseitig zu regulieren, war kurz vor dem Hafen Herne nötig.

Leider mußte ich aber auch an dem Punkt und danach immer wieder mal so ein komisches und bei weitem nicht gerade gutes Gefühl in den Knochen verzeichnen. Also lieber mal eine Gang langsamer machen.

Langes strampeln hin oder her, ich sah Bald Land in Sicht, die Kanalbrücke am ZOOM wurde noch tapfer erklommen. Dann ansetzen zum Endspurt. Wobei Spurt…
…naja, ging so. Bei Holgers Erzbahnbude auf die Trasse nach Essen/ Westen/ Zeche Zollverein abgebogen war für mich endlich die Ziellinie…

…in Sicht.

Ich war mal richtig leer gebrannt. Das CAADX konnte ich so gerade noch in 1OG Altbau stemmen. Langsam aber immerhin…

Mittwoch: an dem Tag hatten wir, also meine Mom und meiner-einer einen Ausflug zur Wewelsburg geplant. Nachdem ich dann gute zehn Stunde gepennt hatte und das mütterliche Frühstück als Refill Nr. 2. verspeist hatte ging es los. Natürlich mit dem Auto, was auch ganz gut klappte. Denn die A40/ B1 und die A44 im gesamten Verlauf ist ja gerne eine Staustrecke.

Angekommen hatten wir auch sofort einen Parkplatz gefunden und die wenigen Meter zum „Alten Wachhaus“ wo die Ausstellungen platziert waren, taten den Füßen gut. Die Ausstellungen im „Alten Wachhaus“ drehen sich ja im wesentlichen um Zwangsarbeit im Dritten Reich, die SS als Organisator und Zeitzeugen. Ich wusste ja schon vieles aus meiner Zivildienstzeit.
Während dieser Zeit habe ich auch an einer „Rüstzeit“ teilgenommen. Da war das ganz großes Thema. Zu dem Zeitpunkt hatte man gerade die deutsche Industrie in Kreuzfeuer genommen, daß sie doch bitte Reparaturzahlungen an die Verfolgten zu zahlen hätten. Zu Recht, denn wie immer und ja auch aktuell, man drückt sich ganz gerne um seine Verantwortung.

ich selber hatte, weil eben schon alles mehrfach durchgekaut und auch hinterher immer wieder mal von mir aufgreifen, eigentlich ein Interesse an dieser Ausstellung, bin dann aber doch durchgegangen.

Es ist eine sehr gut gemachte Ausstellung, die man auch ohne Vorarbeit besuchen kann. Allerdings muß ich sagen, ich bezweifle das sich einfache Besucher da wirklich alles anschauen und lesen. Es gibt unheimlich viele Infos mit Bebilderungen und orginal Ausstellungsstücke. Ich behaupte mal, die Ausstellung ist gut für mehrere Tage. Mal abgesehen davon, daß man wohl auch länger brauchen würde um jene zu verdauen.

Nach einer erholsamen Pause im Café-Restaurant Wewelsburg, die ich übrigen sehr empfehlenswert finde, ganz leckeren Kuchen und Café, aber auch die anderen Gerichte an der Tischen um uns herum sahen „nicht von schlechten Eltern“ aus. Preise zwar bei dem einen oder anderen leicht gehobener, aber angemessen. Sehr freundliche Bedienung am Tisch. Hat man ja heute auch nicht mehr oft in Ausstellung/ Musen.

Danach sind wir noch rüber in den Innenhof der Dreiecksburganlage. Dort war auch der Eingang zu der historischen Ausstellung. Nach kurzer und sehr freundlicher Rückinfo ist jene aber nochmal größer und umfangreicher. Auch wenn mich diese Ausstellung interessiert hatte, aber die Stunden schon gut fortgeschritten waren, würde die Zeit nie reichen und durchhuschen wollte ich auch nicht. Mal so für demnächst.

Zu guter letzt haben wir noch einen kleinen Rundgang um die nahe Kirche und deren Umfeld gemacht. Dann war Rückfahrt angesagt. Eigentlich sind wir gut durchgekommen. Umeigentlich nur bis DO-Lüttgendortmund. Da bin ich dann, auch dank Ortskenntnis, runter von der schon auf Googlemaps anzeigten A40. Marschrichtung Bochum war angesagt. Das wir aber dieses Mal nach Matzen, dem jüdischen/ koscher Restaurant schaffen würden, da war irgendwie klar, das würde nix. Denn jene haben nur bis 17:00 Uhr geöffnet und da wir um kurz nach vier von der Bahn sind…

Jedenfalls sind wir dann wider beim Stammchinaman gelandet. Da macht man auch nix verkehrt. Zu Hause ( bei Muttern ) noch ein Alkfreies den Schlund runter laufen lassen und plauschen. Ne´, war ein schöner Tag.

Heute Donnerstag: der Rückweg mit nur seichtem Rückenwind, lieft besser. An der ersten Pause am Esmcheraussichtsturm mit einem älteren E-Biker lange geplaudert. Radfahren, Gesundheit und zuletzt noch Hüfte-OP, hört hört, die er hinter sich hatte. Das Gespräch tat richtig gut und ich denke, wenn jetzt noch jemand Kaffee gebracht hätte…
Später hinter DO-Mengede eine zweite kurze duale Wasserregulationspause.

Danach bin ich aber mehr oder weniger am Stück durch gefahren. Alle Bilder zu der Heimattour sind wie immer im passenden Album <klick> zu besichtigen.

Biketouren Resume: ja ne‘, der Anfahrtstag war schon heftig. Ich kann mich nur an eine Heimattour erinnern, wo es ähnlich gelaufen war. Damals bin ich aber noch ein Stück am Dortmunder Kanal und am Rhein-Herne-Kanal entlang gefahren. Mit dem vollgefederten und fast 15kg schweren Volotec, zzgl. wenn auch leichtem Gepäck. Im Winter bei Schnee. Aber damals stand ich auch noch voll im Saft, kein Manko in den Knochen. Damals halt…

Newsticker/ Biketouren Remsume: ja und weil dann auch das eine oder andere Goodie mit von der Partie war, hier die Testberichte zu den frisch aufgezogenen Conti 4-Seasons in der Baubreite 32mm und demnächst noch der Bergans Letto Dermizax Funktionsjacke.