Archive for the ‘Bike nachgedacht’ Category

30.125km/ 11.06.2019

Juni 11, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest: unglaublich ! Kaum hab ich ein wenig Fahrt aufgenommen, halt auf dem Weg zum Job, schon geht’s mir deutlich besser. Denn am gestrigen Feiertagsmontag war ich irgendwie neben der Spur.

Es regnete zwar die ganze Fahrt über, mal mehr mal weniger, passte aber soweit. Ich hatte ja auch das CAADX mit den Grobstollenreifen genommen. Halt wegen Dreck und so.

Das Tempo hab ich meinem Empfinden angepasst und die im Navihirn aufgerufene verlängerte Jobanfahrt wurde auch gemacht.

In der Umkleide hingen die Regensachen, entsprechend müffelte es darin. Zum Glück war ich am Dienstag der Einzige der diesen Raum nutzt.

Bike nachgedacht: und so komme wieder an den Punkt wo man denkt:“das könnte auch fahrradfreundlicher sein.“ 

Die Firma hat zwar eine Umkleide samt Spinde, aber es gibt auch nur eine Umkleide. Trennung zwischen Weiblein und Männlein ? Fehlanzeige.

Die Spinde standen schon sonstwo in der Firma und erst nachdem man die Umkleide, ein Raum der über war, hatte war das dann eben die Umkleide. Eine Zeit lang stand mein Spind in einer anderen Abteilung. Das gute daran, eine Toilette war direkt nebenan und sogar eine kleine Küchenzeile. Das mußte aber geändert werden, weil die Zugangsberechtigung via eines dann eben nicht mehr für mich vorhandenen Schlüssels.

Hat mich nie gestört. Habe dann den Spind, natürlich in Absprache, in eine andere Ecke verfrachtet. Wieder nah der zweiten Geimeinschaftstoilette. Irgendwann wurde ich dann aber dort weg gelagert und bin dann doch in dir „offiziell“ Umkleide gekommen.

Diese Umkleide wird aber auch von unseren Putzfrauen als Pausenraum genutzt. Gut daß ich mich dort so gut wie nie ganz entkleide. Das passiert, mit frischen Sachen und Handtuch sowie Waschlappen bewaffnet, auf der Gemeinschaftstoilette.

Da ich in der Regel zeitig in der Firma bin, stört das eigentlich niemanden. Man riegelt zu, macht sich frisch, kleidet sich wieder mit den frischen Sachen an und dann ist gut. Hin und wieder muß man ein paar Minuten warten, aber dann ist das eben so.

Fahrradstellplatz ist so ein anderes Thema. Lange Zeit konnte ich meine Bikes mit in die Firma nehmen. Das stieß, wie halt immer irgendwann, bei irgendjemand auf.
Seit dem ist eigentlich das Abstellen in der Fahrzeughalle offiziell angesagt. Da aber inzwischen hier ein paar Leute aus’m Dorf auch mit ihren Fahrrädern kommen, kann das schon ma‘ eng werden. Denn die Fahrräder sollen ja nicht so stehen, daß die Fahrzeuge nach der Tour nicht mehr problemlos auf die Stellplätze können. Und so muß ich, wenn ich schon mal später komme, die Putzfrauen aber da sind und ich deshalb nicht mein Bike in die Umkleide stellen kann, mir ein  lauschiges Eckchen suchen.

Es geht alles, vor allem weil ich das schon so lange mache und auch will. Aber einfach ist wohl was anderes. Genug gejammert, weiter im…

Bikealltag… die Nicht-Regensachen hab ich für die späte Rückfahrt auch zum Glück mit genommen. Denn am Nachmittag soll es ja trocken sein. War dann auch so.

Insgesamt wird diese Woche radtechnisch eher kurz. Nur heute, morgen und dann at last Donnerstag. Am Freitag hab ich vormittags einen Termin beim Doc, da wird also die Bürgerblechbüchse genommen.

Kleinigkeiten & Ärgernisse

Juni 6, 2019

Biken nachgedacht/ PKW vs. Bike: mir sind heute wider zwei Kleinigkeiten aufgefallen ( von den großen rede ich ja schon gar nicht mehr ).

Die Tage war ja Hafenfest in Bergkamen Rünthe. Am Tag vorher, oder so, ja ich denke es war der Freitag standen plötzlich zwei Radreisende vor verschlossenem Tor. Ich dann natürlich auch. Zunächst schenkte ich dem ganzen keinen großen Glauben, aber die beiden sprachen davon, das es aufgrund eines Müllproblems da keine Durchfahrt mehr gibt. Ich tat das also zunächst damit ab, daß es wohl nur für die Dauer des Hafenfestes sein würde.

Doch auf der heutigen Rückfahrt, mal wider nett am Channel entlang, stand ich dann doch hier vor verschlossenem Tor. Der Eigentümer bedauert das man da nun nicht mehr durch kann, der Grund sei wohl die Reinigungskosten/ Reinigung selbst, welche die Stadt nicht mehr tragen will.

Ich bedauere nur, daß man ein Wegerecht für Bürger aufgrund von Kleinigkeiten verwehrt. Ich kann mich nicht daran erinnern, daß es dort irgendwann mal mächtig dreckig gewesen ist. Ich frage mich nun, wenn man als Eigentümer kein Interesse daran hat, seinen Grund und Boden sauber zu halten und das mit einem Minimalaufwand, was soll das werden ?

Auf der anderen Seite bedauern ich aber auch die Einstellung der Stadt Bergamen, sich nicht mit dem Eigentümer ( hat er das wirklich gekauft oder ist er nur Pächter ? ) geeinigt hat, die in meinen Augen geringen Aufwendungen zu stemmen.

Ganz allgemein bedauern ich, das nicht nur dem Radfahrer sondern auch dem fußläufigen Bürger eine gute Schleife zugemutet wird, weil man sich nicht in der Lage sieht, eine kleine Aufgabe zu lösen.

Was kommt als nächstes ? Werden Radwege/ Radfahrspuren geschlossen weil keiner dafür die Aufwendungen stemmen kann ? Zahlen wir keine Steuern ?

Und wie das eben so ist, wenig später direkt am Kanal, hat man eine Pipeline direkt über den Weg gelegt. Einfach so. Schaut aus, als ob man entweder Wasser aus dem Kanal wo hinter den Damm pumpt, oder eben umgekehrt. Eine Rampe bauen, damit man da gescheit drüber kann ? Fehlanzeige !
Auch hier, natürlich erst direkt vor dem Hindernis, eine Barriere. Herrschaften im gesetzteren Alter mit tonnenschweren E-Bike können die da also nun drüber wuchten. Auch nett, das an beiden Hindernissen keine Hinweisschilder auf eine Umleitung vor entsprechenden Abzweigungen stehen. Jedenfalls nicht wenn man aus der Fahrtrichtung Westen kommt.

Am Kanalhindernis war zumindest an der östlichen Seite ein Hinweisschild. Man möge bitte die andere Seite nutzen. Offen bleibt allerdings, zumindest für den nicht Ortskundigen, welche andere Seite und wie bitte schön soll er da rüber kommen ? Denn an dem Schild steht ja keine Brücke.

Dem Radverkehr werden mehr Steine in den Weg gelegt, als denn ein ernsthaftes Interesse an einem Ausbau einer brauchbaren Infrastruktur für jenen liegt. Da ist der RS1 nicht nur eine Ausnahme, es scheitert ja schon an so Kleinigkeiten.

 

 

 

 

Ganz ehrlich, auch die Karre wird von der Politik bündig an die Wand gefahren.

 

 

 

 

 

 

Es sei denn, der Radfahrer als Masse probt den Aufstand.

 

25.047km & 29.791km/ 24.05.2019

Mai 24, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16: jo dann mal ein paar Worte zur restlichen Woche. Nachdem eine weitere Tausendermarke gefallen ist, gab’s an am…

Dienstag: … erstmal eine feuchte Anfahrt zum Job. Vor der Burgpforte war es noch trocken, doch mit dem Verlauf der Radfahrt nahm dieser erst anfänglich sehr zarte Feinnieselregen immer mehr zu. Die Folge war, ich kam ein wenig mehr feucht am Hof des Brötchengeber an, als ich damit gerechnet hätte.

Aber, es war nicht frisch, von daher alles gut. Gut war es dann ja auch wieder für das ganze Grün. So what !?

look after: im Verlauf des Arbeitstages konnte ich zwei kleine Zeitfenster nutzen und mich nochmal nach einem besseren Rückspiegel für das CAADX umschauen.

Im Lucky-Bike hatten sie zwar die Busch & Müller Kollektion da, aber der von mir präferierte 50mm ( die laut B&M HP 60mm sind ) war nicht zu haben.
Auch im Karstadt Sport, wo die Auswahl ohnehin dünner war, nicht das Wunschmodell.

So werd ich den wohl mitbestellen müssen. Bis dahin fahre ich aber sowieso noch Stahl Renner.

Outdoor: ach ja, hatte ich die Tage schon in einer anderen Abteilung des Karstadt Sport den Esbit Kocher gesehen. Die Abmessungen ( B 128 x H 147 mm )vom Topf könnten gut mit meinem Holzvergaser konform gehen. Auch das Füllvolumen von fast 1l. sollte Ein-Mann-Mahlzeiten in ausreichender Menge zulassen. Ah Mist, sehe gerade, passt doch nicht denn der Durchmesser ist zu klein.

Sport & Alltag: auch hier mal ein paar Worte. Durch das Stahl Renner fahren wurde wohl meine Beinmuskulatur etwas gekräftigt. Mal abgesehen von dem Appetit ergo Brennstoff-Zufuhr, die sich wieder eingependelt hat, die Waage zeigt gut was mit 90kg. Das ist für mich schon etwas ungewöhnlich. Das Gewicht hat sich am Ende der Woche aber wider eingependelt.

Aber auch beim Crosstraining, wo ja Klimmzüge anstehen, kommen zur Zeit drei Übungsdurchgänge mit immerhin 19 Stück zu stande. Da wird wohl bald die Zwanzigergrenze fallen. Weiter mit dem Wochenverlauf…

Mittwoch: die Rückfahrt ganz fix via Sesekradroute, auch um eine brauchbare Strecke ab zu stecken. Jene soll für die Tochter eines Arbeitskollegen sein. Ganz nebenher mal wieder Trailfounder gespielt.

Erstbefahrung: einen netten Trampelpfad gefunden, der witziger Weise an einem mir schon bekannten Trail endet, oder eben startet. Kann man jetzt sehen wie man will.

Donnerstag: morgens sehr frisch, Langfingerhandschuhe waren angesagt, also für mich. Lusche halt. *lach* Nachmittags fast wieder wie am Vortag zurück, nur noch schneller.

Im Verlauf des Tages wurde ein passender Rückspiegel für das CAADX bei Fahrrad Fiolka eingeholt…

Bikebasteln: …und am Nachmittag montiert.

Bike nachgedacht: auf der verlängerten Jobanfahrt am Freitag, welche ja mit dem frischen Spiegel und somit mit dem CAADX gemacht wurde, kam mir so der Gedanke, die Laufräder an jenem Bike doch nicht ganz neu ein zu holen.
Alternativ könnte man, so wie auch beim Stahl Renner passiert, sich was passendes einspeichen lassen.

Nur das diesmal nur die Naben getauscht werden und nicht die Felgen. Preislich war die damalige Erneuerung durchaus zu gebrauchen und hätte noch den praktischen Vorteil, das Fahrrad Schricke ja der für mich am nächsten zu greifende Fachschrauber wäre.

Anfragen werde ich das auf jeden Fall mal.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- u. Biketouren Bilder: am Freitag lange Frühanfahrt, weil ich erst später einstempeln sollte-konnte-mußte, weil eben später Schichtende und sonst zu viel Stunden. Natürlich mußte ich das CAADX nehmen, schon alleine um zu sehen, wie sich der Spiegel macht.

Erster Eindruck ist, ja die nur 60mm reichen, aber das Einstellen ist etwas tricky. Vor allem, weil sich der Spiegel in einem Kugelgelenk befindet und sich so nicht wirklich feststellen lässt. Die Sicht nach hinten ist gut, dumm ist nur, am Rennradlenkernende montiert schaue ich unweigerlich immer ein Stück auf mein Knie.

Die Jobanfahrt selbst war mit fast gut 34km ( Strava-Link ) lang und wurde von mir aus dem Kopfnavi spontan, also quasi im rollen selbst, zusammen gestrickt. Und warm war es wieder, zumindest als ich unter DO-Husen war. Da mußte ich erstmal kurz inne halten, kräftig an der Wasserpulle nuckeln und mir einen Riegel zwischen die Backen schieben. Schwitzen verbrennt ja auch Kalorien.

Das Frühstück in der Firma war dann auch entsprechend, auch wenn es selbst etwas warten mußte. Denn Fisch futtern während der Großteil der Belegschaft noch im Aufenthaltsraum anwesend ist, gehört nicht zu den populärsten Dingen im Betrieb.

Die Heimfahrt war eigentlich etwas länger geplant. Es sollte hoch gehen bis kurz vor Cappenberg, nur so zum abspannen. Vereitelt wurde diese Heimfahrtvariante aber durch den einsetzenden Regen. Erst in fein, dann aber gut zunehmend. Schon in der Abbiegung zur Strecke mußte ich wider umschwenken und hab mich dann an einem fetten Baum unter gestellt.
Die Wolken waren gut dunkel und es goss wie aus Eimern. Während ich da so stand streifte ich die Windstopperweste über um wenigstens einen gescheiten Windschutz zu haben. Nass und Wind ist nie eine ideale Kombination. Als es wider heller wurde und auch wirklich aufhörte zu kübeln, setzte ich meine Fahrt fort.

Nach Hause mußte ich ja sowieso, dumm war nur, ich fuhr mit der Regenfront und bekam dann so im Verlauf der Fahrt immer wieder mehr ab. Ich schrieb dazu ja schon ein paar Zeilen.

Inzwischen ist alles wider gut. Bin geduscht, die Wäsche ist gewaschen und aufgehängt, der Bauch wider voll und so kann der Abend langsam ausklingen. Draußen ist es wider schön. Wenn nicht schön, so doch zumindest trocken. Ich mag das Wetter !

…und sonst ?/ Newsticker: noch ein kleiner Anhang zum Wochenabschluss. Da man ja wenn man mit dem Radel unterwegs ist auch mal irgendwann Hunger bekommen kann, oder sich noch was für unterwegs mitnehmen will, hab ich mal mit der Fleischerei Angelkort die Liste für die Versorgungspunkte auf Tour aufgefrischt. Kennen gelernt hatte ich es auf einer Jobtour, wo ich mal als Begleitung mit war.

05:50Uhr/ 21.05.2019

Mai 21, 2019

Morgengruß/ Bike nachgedacht: die Uhr geht heute etwas anders. Nachdem ich gestern mit der Blechkiste gerade auf den Hof des Brötchengebers gefahren bin, bimmelte die Mobilkiste, der Vorgesetzte am anderen Ende. Kleine bis mittelprächtige Katastrophe wo in dem Ort wo ich gerade her kam.

Es wurde an zwei Leitungen parallel telefoniert, man würde sich gleich wider bei mir melden„, so dann der Wortlaut für mich. Im Grunde war es mir klar, da wird wohl gleich nochmal einer ausfliegen müssen und die Auswahl an den „einer“ war zunächst mal nicht so groß. Ich also noch fix die Karre gesaugt und dann ab in die Befehlsbude. Zunächst wurde noch verneint…
…doch dann wenige Minuten später kam das GO zum Ausrücken ! Ich also wider los.

Die aktuelle Verkehrslage spitze sich aber schon für den Rückweg zu. Der Hinweg war schon fast ein Traum. Ich also locker zum Kunden, man kennt sich ja, freundlich gegrüßt, das Transport aufgenommen und wider ab in die Blechkiste. Erster Griff zum Mobil: die Lage auf den Straßen checken und danach mein Hirnnavi ausrichten.

Bis kurz vor´m ersten Anfahrtabgabepunkt lief das noch passabel, dann mußte ich etwas tricksen und umkonforme Wegführungen einschlagen. Das klappte dann aber auch ganz nett. Unschön war dann aber, wie immer halt um diese Uhrzeit, das Wiedereinfliegen auf den Burghof des Brötchengebers. Lange Rückstauschlangen bis dorthinaus. Nun gut, kennt man ja.

Zum „Glück“ durfte ich mit der Blechkiste dann gen Heimatburg gondeln. Zum Glück ? Ganz ehrlich, ich wäre froh gewesen, wenn ich da entspannt mit dem Radeln hätte noch eine nette Runde drehen können. Gut war nur, so konnte ich direkt zur Familiengeburtstagsfeier einfliegen.

Aber ganz ehrlich, so Aktionen, also dann hinterher ohne das entspannte Radfahren, die schaffen mich. Der Espresso-Start heute früh war entsprechend zäh und jetzt kann ich noch mit den Blechbüchse zum Job rollen. Iss ja gar nich so meine Welt.

 

 

Dafür wird das aber wohl heute ein Regentag. So kann ich mal die neuen Garmaschen in echt testen.

08:53Uhr/ 05.05.2019

Mai 5, 2019

Morgengruß/ Bike nachgedacht/ Outdoor: das trifft sich ja gut, der fünfte-fünfte ist heute… . Ein kleines Wortspiel zum Anfang dieses Beitrages. Wie schaut’s aus ? Jo, Espresso ist getrunken, irgendwas zum Frühstück sollte es noch werden, da muß ich dann mal schauen was ? Ansonsten zieht es mich irgendwie nach draußen an die frische Luft.
Der heutigen Wetterlage entsprechend wohl an die sehr frische Luft. Ausrücken mit dem Fahrrad hatte ich zwar jetzt so nicht gedacht, statt dessen sogar ein paar Kleidungsstücke zum Laufen rausgelegt, doch andersrum, warum nicht mit dem Fahrrad ? Denn mit dem Fahrrad erweitert sich der Aktionsradius. Und da ich eh ein paar Nettigkeiten in den Rücksack packen wollte, was man dann ja auch in eine Biketasche verstauen könnte, überlege ich jetzt nur noch, zu welcher Location mit optionalen Wetterschutz es mich zieht ?

Und mit diesen Überlegungen steht immer irgendwie mein gutes altes Volotec im Zentrum der Überlegungen. Warum auch immer. Der Plan ist, mit dem leichten Gepäck irgendwo halt bei Wetterschutz, sich ein wärmes Getränk wie zum Beispiel ein Süppchen machen und schön-blöd in die Landschaft schauen. Spontan im Zusammenhang mit Wetterschutz fallen mir zur Zeit nur zwei Standorte ein. Beide an den Lippeauen, die eine weit östlich und damit eigentlich auch zu weit weg, zumindest für das Volotec. Der andere Standort westlich und recht nah. Letzterer hätte sogar den Vorteil, daß er nicht sehr viel von Publikum besucht wird. Insgesamt aber wohl auch zumindest bei dem Wetter.

Ich werd mal schauen…
…und mir erstmal noch was zwischen die Kiemen schieben. Croissants liegen für den Ofen bereit. Derweilen dem lesenden Publikum noch einen netten Sonntag, egal bei welchem Wetter !

07:44Uhr/ 24.04.2019/ …kein Bock auf Sommer

April 24, 2019

Morgengruß/ Bike nachgedacht: der Morgen hat begonnen wie fast immer. Wobei ich ja jetzt sagen kann, nein eigentlich nicht. Denn die letzte Nacht wurde nicht draußen in der Hängematte gemacht, sondern fett dekadent im Bettchen. Das war schon ein komisches Gefühl. So lange schlafen… .
Nein darum soll es hier heute nicht gehen. Mir sind gerade ein paar Zeilen in den Kopf gekommen ( die eigentlich auch einen Platz in einem nochmal anderen Nebenblog – Naturesense – haben könnten ), ich aber trotzdem hier platziere. Die Gedanken hatte ich zwar schon eher, aber im Radforum sind sie hier <klick> auf den Tisch gekommen.

Thema Waldbrand in Berlin-Köpenick von einem User eingeworfen, Trockenheit und Waldbrandgefahr.

Ich denke davon werden wir dieses Jahr noch viel mehr hören. Oder auch nicht. Je nachdem wie die Presseinstitutionen eingenordet werden. Denn so wie ich in den letzten Tagen unterwegs war, bin ich über Böden oder Waldflächen gelaufen, die waren sowas von staubtrocken… .

Ich erinnere mich an einen Feldwegpassage. Furtztrockner Lehmboden das ich mit den Füßen mehrere Zentimeter in durch die Erdkruste ins ebenfalls trockene Erdreich eingesunken bin. Oder wie war das mit dem Totholz was ich vom Waldboden aufgehoben habe ? Normalerweise ist liegendes Holz vom Waldboden immer feucht, eher nass. Nix ! Staubtrocken. Und wir haben erst April, nicht Ende August nach einem trockenen Sommer.

Zunehmende Trockenheit und Klimawandel ? Und wenn ich so im Garten hocke, der Brunnen läuft, dann sehe ich Vöglein, die ja sowieso zu uns in den Garten kommen, wegen der schutzbietenden Buchenhecke, dann gehen die an den Brunnen. Könnte es sein, daß ringsrum Trockenheit herrscht ?

 

Also, wenn ich das so sacken lasse, dann hab ich schon gar keinen Bock mehr auf Sommer.

 


Trotzdem aber mal allen einen schönen Tag noch !

Newsticker: auch ja im Thema Outdoorgeschichten hat sich meine vorläufige Testphase was die Kombination Hängematte & Schlafsack anbelangt erstmal erledigt. Dennoch habe ich dazu, und ein wenig Story nebenher, einen  Bericht getippt. Wer ihn also lesen mag der darf sich gerne von diesem <klick> weiterleiten lassen.

07:54 Uhr/ 25.03.2019

März 25, 2019

Morgengruß/ Rumgelaber/ Outdoor/ Bike nachgedacht: jo, einen wunderschönen guten Morgen ! Wie man unschwer am Titel erkennen kann, in den vermeintlich frühen Tagesstunden schon wach. Und zwar hellwach. Und ebenso, der doppelte Espresso ist getrunken, der Kreislauf läuft eins-a und die grauen Zellen sind genauso aktiv wie die Vöglein draußen in unserer Buchenhecke.

Das Wetter ist zur Zeit sonnig-wechselhaft aktuell noch recht frisch, Niederschlag gab es auch, ist aber jetzt trocken. Das gibt natürlich einen schöne Stimmung draußen. In Folge dessen laufen meine Überlegungen, wie ich diesen Tag gestalte ? Dabei konzentriert sich alles um den vorläufig Physiotermin um 12:20. Da ich die Tage in meinem Training etwas faul war, was natürlich nur bedeutet, daß ich mal zwei Tage nichts von meinem Training gemacht habe, wird’s da heute mal wider Zeit.
Hinzu kommt, ich würde gerne mal wider eine größere Runde zu Fuß unterwegs sein. Womit sich dann eine Kombi Liegestütze, Situps und Kniebeugen im Raum steht, Physiotermin und eben draußen unterwegs sein.

Weiter überlegt, sich vor dem Physiotemrin komplett verausgaben sollte eher ungünstig sein. Man kann ja wohl kaum frisch durchgeschwitzt es sich gut gehen lassen. Damit sagt mein Kopp, die kurze Strecke hinlaufen ja geht und dann hinterher zu Fuß unterwegs sein. Die paar Muckigeschichten könnte ich dann anschließend machen, optimaler wäre es aber am Vormittag. Denn der Vormittag hat so ein Zeitfenster, wo erstmal nix anliegt.

Das blöde ist, sinnigerweise sollte ich dazu erstmal was frühstücken, habe aber erstmal so keinen Hunger. Das andere ist, Krafttraining am Vormittag ist nicht ganz so mein Ding. Wird sich aber kaum anders machen lassen, da muß ich dann durch. *lach* Im Idealfall mach ich das ja draußen. Da war ich aber jetzt gerade schon kurz, wärmer anziehen wird wohl Pflicht sein. Hohe Luftfeuchtigkeit und ein recht erfrische Brise weht um´s Haus. Egal ! Draußen bin ich dann aber in jedem Falle mehr motiviert. Oder war das diszipliniert ?

Überhaupt, ich bin wach. Wach auch in dem Sinne, daß ich langsam wider anfangen muß mit dem Alltag. Egal was ich versuche zu machen, irgendwie füllt es den Tag nicht aus. Dann hocke ich vor dem MacBook Air und stöbern durch eine Auswahl an Schlafsäcken, schaue nach einem Staupacksack für den schon vorhandenen Schlafsack, könnte ja auch erstmal gehen, so die Idee.
Dann war ich gerade auf Unterwegs Outdoor Online-Shop unterwegs und hab mir die Trangia Klamotten angesehen, wo es das überaus reizvolle Triangle Set gibt, was für den dann hoffentlich passenden Spiritusbrenner funktioniert, wo es dann aber auch noch eine Gasbrenner zu gibt.

Ist aber erstmal alles Mumpiz, was zum zubereiten und warm bzw. heiß machen hab ich ja. Hängematten sind gesichtet, hier steht für mich nach wie vor der Langzeittest an. Das kann ich auch hier im Garten oder in der Fitness-Garage machen. Spätestens Ostern wird das mal durchgezogen.

Gestern Sonntag: ja da war ich mal wider bei meiner Mom zu Besuch, diesmal noch mit dem Auto. Uns ist es gelungen ins Matzen zu gehen. Das Matzen ist ein jiddisches Restaurant und hatte meinen Mom sowie mich schon länger mal gelockt. Mal was neues ausprobieren.
Bisher hatten wir zwei oder drei Ansätze gemacht dieses Restaurant zu besuchen. Zweimal war es geschlossen, wobei wir uns an den Öffnungszeiten auf der Homepage orientiert hatten. Das letzte mal hatten wir sogar angerufen, dann ist aber was von unserer Seite aus dazwischen gekommen. Ah, ich sehe gerade, man hat wohl die Internetpräsenz neu überarbeitet. Ob jetzt die Öffnungszeiten passen hab ich aber nicht nachgeschaut.

Wie ist das Matzen oder wie ist jiddisches Essen ? Grundprinzipiell – ich glaube man geht da mit einer gewissen anderen Erwartung ran. Ich weiß jetzt nicht warum, aber man, also wir, haben da was wohl so etwas wie einen ganz andere Küche als die die man so kennt erwartet. Also Speisen die sich von durchschnittlichen europäischen Speiseplan unterscheiden. Auch wenn der Vergleich jetzt hinken mag, so in Richtung chinesisch, mexikanisch oder eben indisch, um mal ein paar mögliche Differenzierungen zu nennen.

Dem ist aber nicht so. Es gibt also zunächst mal bekannte Speisen. Fleisch, Kartoffeln, Fisch und Kuchen sowie Gemüse. Hier und da ließ auch schon die eher übersichtliche Speisekarte des Matzen erahnen, in anderen Kombinationen der einzelnen Zutaten. Nicht komplett fremdartig, interessant und durchaus schmackhaft schon beim lesen.

Butter bei de´Fische. Wir kamen rein ins Restaurant und ich hätte ob des Wohlgeruchs sofort losfuttern können. Meine Mom hat ein Hauptgericht mit gefüllter Obergine genommen ich hatte ein Lammgullasch oder Eintopf ? in einem Steintopf. Als Vorspeise haben wir uns zusammen einen Antipastiteller, wozu auch sehr leckeres flaches Brot gehörte, gegönnt. Dazu eine große Flasche Wasser und gut war.

Ja und wie hat es geschmeckt ? Hervorragend !

Jetzt muß ich aber noch einwerfen, die Speisekarte bietet eine gute aber auch eher überschaubare Auswahl an Gerichten. Nicht etwa wenig, aber eben auch keine Mega-Auswahl. Ich fand das aber mehr als genug und konnte ja auch fündig werden. Leider war das Gericht was ich mir zunächst ausgesucht hatte schon nicht mehr zu haben. Man schaut zwar etwas verdutzt, mir wurde aber eine dann ja auch gewählte Alternative genannt im nach hinein weiß man so aber auch, das ist frisch zubereitet, da wird nix aufgetaut. Wenn alle, dann alle. Hinterher hab ich mir noch ein Stückchen Hochzeitskuchen, Fluden auf der Homepage-Karte, gegönnt. Danach war ich aber sowas von pappsatt…

Wir sind dann anschließend noch in das Planetarium Bochum gegangen. Die beiden Locations liegen ja fußläufig keine 2min. auseinander, was auch die Möglichkeiten zum Parken recht gut werden lässt.

Ja soweit die Zeilen zum gelaufene Geschehen, jetzt doch noch schnell was zum futtern machen, eine Kleinigkeit muß sein, etwas aufräumen und dann raus an die sehr frische Luft !

08:40 Uhr/ Morgengruß & Rumgelaber

März 5, 2019

Morgengruß: nach dem Bikerfrühstück in SX aber mit „Schub“ in XXXL die schon gestern niedergetippten Zeilen.

Rumgelaber/ Cyborg/ Sport & Alltag: ja was will man machen, oder besser, wie will man die Zeit auch rumbekommen ? Es passiert ja nix !

Gestern früh hab ich mir einen Wecker gestellt. Bin dann so ab halbacht aufgestanden und hab mir erstmal einen Espresso in den Rachen tropfen lassen. Dann noch zwei müde Toastbrot mit Tomate hinterher. Der Anruf in der Rehabude ergab, ja ist offen. Da bin ich dann zu Fuß hin und hab etwa eine Stunde gemütlich, also schön sauber im Sinne der guten Bewegungsausführung, was gemacht. Rückenübungen waren auch mit von der Partie. Danach wieder nach Hause gelaufen, aber nicht ohne eine kleine Schleife durch den nahen Wald zu machen.

Zu Hause angekommen etwas frisch gemacht, ma(n)n müffelte wohl etwas. Zwei Waffeln gegessen, dazu ein Glas Trinkschokolade. Danach hab ich für ein paar Minuten Augenpflege betrieben, halt bis zum Mittagessen. Und nach diesem Mahl wider einen kleinen Espresso geschlürft.

Danach wieder ausgeruht, irgendwie die Zeit tot geschlagen. YouTube geschaut bis der Akku am MacBook Air Notstand meldete. Um kurz vor fünf bin ich dann raus in den Garten, habe etwas Laub geharkt. Die Wetterfront war schon wider durch. Bewegung an der frischen Luft ist ja gut.
Dann noch Crosstraining gemacht. Muß ich ja auch mal wider einsteigen. Im Anschluss noch etwas im Strandkorb gehockt, an der frischen Luft gechillt. Faktisch war der Tag an dem Punkt zu ende.

Also ganz ehrlich, Lottogewinn, Rente, oder noch „schlimmer“ beides zusammen, das ist doch nix für mich. *lach* Weiter im…

Morgengruß/ Bike nachgedacht: natürlich wäre es praktisch wenn ich jetzt ein Liegerad hätte. Damit könnte ich aktuell schon recht risikofrei ein paar ( oder auch mehr ) Kilometer machen. Und weil ein paar nette Members of aus dem Radforum gerne ihre gedanklichen Einwürfe machen, gab´s einen Wink nach Münster. Der Laden nennt sich…

Traix Cycles

…und wurde auch gleichmal mit den notwendigen Angaben in die Kontakte eingepflegt.

Und dort beim blättern fiel mir so ein Ice Sprint X ins Auge. Im HP-Text sind dann auch so Redewendungen wie: „…von englischer Exzentrik erfüllend…“ oder „…dass man schnell und komfortabel unterwegs ist, auch wenn zwischendurch eine Holperpiste auf dem Weg zum Landgut eingebaut wurde und die einen schon gar nicht daran hindert, kieselsteinknirschend pünktlich zum Fünf-Uhr-Tee vor dem efeuumrankten Herrenhaus vorzufahren. …“, was mich dann ohne Umschweife an Bentley erinnert.

Ja ich weiß, Bentley ist eine eigentlich stinkendes Urgestein somit ein Markenzeichen des automobilen Anachronismus, aber ich kann nix dafür, ich mag das. Kaufen oder fahren würde ich es aber trotzdem nicht, was ja klar ist.

At last, noch mehr außen vor das – Ice all fat – ein Trike als FAT Bike. Irgendwo war auch eine Liste für Bikemieten, falls man sich noch nicht ganz sicher ist, das man mit soetwas zurecht kommt. Wenn der geneigte Radler nur genug Platz ( und Geld ) hätte…

Aber dann würde ich mir wohl ein Trike nach eigener Vorstellung aufbauen lassen. Da hab ich so eine Carbonstruktur im Kopp…

Einen schönen Tag noch !

Rumgelaber/ 12. & 13.02.2019

Februar 13, 2019

(Bike) nachgedacht/ Cyborg: als erstes möchte ich noch den folgenden Gedanken festhalten, wobei ich mich mit der Thematik ja schon früher mal befasst habe. Als da wäre das Barfußlaufen beziehungsweise deren Anlegungen und Arten.

Auch noch interessant ist dieser Beitrag hier <klick>, ebenfalls von Quarks & Caspers.

Ich sehe das jetzt nach der Operation als Chance. Die Frage stellt sich nur, lässt sich das so umsetzen ? Und wenn ja, mit welchem Schuhwerk ?

Rumgelaber/ Cyborg: so, der 12.02.2019 mit seinen ersten Gedanken lief wie folgt an. Ich bin mal gezielt etwas länger liegen geblieben, die Warteschleife vor dem Kaffee wollte ich mir nicht geben. Passte auch gut, erst eine entspannte Tasse weggeschlürft, dann was zum futtern geholt, wenn der erste Schwung vom Buffet weg ist. Ansonsten stelle ich morgens wieder auf Knäckebrot um. Das sollte von den Kalorien etwas zaghafter sein.

Am vormittag Visite: Ergebnis, das Pflaster kann runter bleiben, nur was zum Wassersport oder Duschen drauf. Zweiter Punkt: die Info das etwas mehr aktiv auf die Wiederherstellung der Gesundheit zugearbeitet werden will ( Steht ja übrigens auch mehrfach im Schreiben der Rentenkasse ), also von meiner Seite aus, wird per Email durchgereicht. Böse Zungen behaupten, selbst wenn ich Urlaub hätte und zu ich zu HauseHause, würde ich mehr machen. Es ist halt wie in der-meinen gesamten Krankheitslaufbahn. Es wird Standard gemacht, sagt man was wird‘ s nicht registriert oder abgetan unter dem Motto: lass ihn mal erzählen der Sp**ner.
Am Nachmittag aber doch noch an Zimmer Nr. 5054 gewandt. Das war aber Sackgasse und der Verweis zu einem weiteren Zimmer ebenfalls Sackgasse. Zumindest formal. Denn kurz darauf stand die Tür offen und ich fand Gehör. Man könnte mir auch mit Infos weiter helfen, ich war zufrieden. Ansonsten reichte man mir die wohl eigentlich dafür zuständige Zimmernummer noch mit.

Dann doch noch für 20min. zwischen den Terminen sich für eine Indoor-Cycling Runde in den Sattel geschwungen.

Man muß hier aber auch wirklich selbst alles in die Hände nehmen. Oder besser: auf die Beine stellen. Ist man dazu nicht in der Lage wegen fehlenden Wissens, Mut oder sonst was, geht man unter und wird weiter mit seiner Baustelle durchs Leben gereicht. Schade.

Den Resttag über eher ganz schmales Programm. Also nach der Visite einen weiteren Erkundungsgang an der frischen Luft. Draußen zum spazieren gehen ist nach wie vor der Rombergpark interessant, wo ich mir auf der Kopfkarte noch eine größere Runde eingeprägt habe. Außerdem ist da noch die Gegenseite mit den Baustellen, wo auch jemand aus der Reha da gelaufen ist. Geht schon meinte er.
Ansonsten – Indoor-Cycling. Aber nur drinnen und dann mit dem Halbstundensattel ? Ja kann man machen, aber eben kaum länger als eine halbe Stunde. Maximal tippe ich mal auf 45min..

Nach dem Mittagessen Cappuccino.

Am Nachmittag war dann show-time. Laufbandeinweisung nannte sich der Punkt auf dem Tagesplan. Ich also in die Fitnessbude, mich angemeldet, man ging mit mir zu dem Gerät, kurze Einweisung und dann los. In den 30 Minuten, wo ich dann selbstständig ausstieg, hatte ich schon gut zu kämpfen. Dabei bin ich nicht wirklich irre schnell gelaufen. Der Start war bei eher bei 3,5km/h, was dann nach gefühlten Zeitabständen von mir gesteigert wurde. Mein Hauptaugenmerk lag auf Lauftechnik- u. Bild und weniger auf Tempo oder gar Strecke.

Hierfür hatte ich mir meine Geox Snake herausgefiltert, weil ich mit denen auch am besten draußen zu recht kam. Kaum Spreizung im Schuh, eher flexibel Sohle, gut fürs Abrollen, dabei aber von unten Stabi genug um Unannehmlichkeiten außen vor zu lassen.
Ganz ehrlich ? Ich war froh nach den 30 Minuten vom Band zu kommen. Schande ? Wohl kaum !

Denn knapp 21 Tage nach der OP ohne Krücken und ohne die Nordic-Walking Stöcke freies Gehen im letzten Tempo von 4,5km/h mit möglichst sauberen Vorderfußlauf…, das war schon echt fordernd. Ich hatte da stellenweise schon zu kämpfen. Nicht von der Kondition her, aber von der Motorik. Zum anderen war da auch so ein Gefühl, also ob ich leicht schwankend über das Laufband ging. In etwas so, daß ich mal nach rechts rüber schwenkte, dann wider nach links.
Nach dem Aufstehen vom Abendmahl verspürte ich so etwas wie eine seichte Anstrengung in den Beinen. Jetzt erstmal eine Nacht drüber schlafen und dann sehen wir mal weiter. Morgen soll ich, laut Plan, schon wider auf das Laufband. Vorher habe ich aber erst Wassergymnastik und anschließend noch Trainingstherapie, was nichts andres ist als seichtes Krafttraining für die Beine. Also das was ich schon im Rehasport gemacht habe.

Alle drei Einheiten sind direkt nacheinander. Da haben sie jetzt alle Trainingseinheiten die ich und der letzten Woche hätte machen können, in einen Nachmittag gepackt. Verstehen muß man das nicht. Macht auch trainingspysiologisch, Trainingreiz & Ruhepausen – schon mal wo gehört ?, besonders viel Sinn. Und am Donnerstag bin ich wider in der Trainingstherapie.

13.02.2019: der Tag begann, nach einer seicht unruhigen Nacht, etwas schleppend. Resümee für mich, auf’s Laufband geh ich zunächst nicht mehr. Das riet mir auch der Physiotherapeut, wenn auch hinter vorgehaltener Hand.

Das hab ich dann auch heute mittag mit der Trainingstherapie abgesprochen. Statt dessen wird’s wohl eher nach draußen gehen. Die Luft ist da also raus…

Jetzt noch das Tagesprogramm abreißen und dann ist gut.

Rumgelaber/ mal so…

Februar 10, 2019

… zwischendurch.

Rumgelaber/ Cyborg/ (Bike) nachgedacht: heute mal ein etwas anderer Ansatz zum Tageraport.

Die Nacht war gut, nur warm fand ich es. Das wird daran gelegen haben, daß es zum einen ja wirklich warm geworden ist, ich aufgrund meiner “ Baulänge“ mit zwei Oberbetten schlafe, halt damit auch meine Füße gut bedeckt sind aber auch das die Matratzen hier eine Art Gummiüberzug haben. Nur falls da mal was wo durchsifft. Soviel erstmal zum Tagesbericht.

Erster Gedankenansatz: habe mir heute beim Frühstück mal eine kleinere Portion gegönnt. Die Stationswaage zeigte da einen guten Wert jenseits meiner bisherigen Topmarke. Seinerzeit erstellt an Ostern bei Schwiegermuttern im Garten, mittags grillen und nachmittag Kaffee & Kuchen. Ich mach mir da aber keine Sorgen. Wenn das hier bloß nicht so legger schmecken würde…

Zweiter Ansatz: auch nach der letzten Nacht ging das Gehen mit oder eben ohne Krücken wieder deutlich besser. Ganz allgemein denke ich das bei mir schlichtweg die Muskelgruppen einen Anstoß brauchen, mit einem folgenden Trainingsreiz. Das nicht vor dem Hintergrund wieder Spiztenleistungen zu bringen, sondern einfach in Schwung zu kommen. Hier werde ich morgen mal an passender Stelle vorsprechen ( müssen ).
Am heutigen Tage würde ich die muskelmotorische Fortschritte so bezeichnen, daß ich zumindest an der Schwelle stehe das die Krücken eher hinderlich sind. ( Wie praktiach das ich meine Nordic-Walking Stöcke schon hier habe. )

Dritter Ansatz: nach der Runde im Rombergpark kam ich ja gut zurecht. Und so zentriert sich schon mein vor der OP stehender Gedanke, das wenn ich selbst nicht mehr Laufen gehen können würde ( was aber aktuell nicht grunsätzlich ausgeschlossen ist ) ich mit Nordic-Walking beziehungsweise Wandern ein neues Tor aufstoßen würde.

Nein, diese Art der Fortbewegung kommt auch meinem sich schon beim Radfahren eingeschlichenen Art, im durchweg positiven Sinne, nahe. Mit wenig Aufwand und vor allem ohne übertriebenen Ehrgeiz ab raus in die Natur und draußen sein. Längere „Ausflüge“ halt wie bei Radtouren, also mit kleinem Rucksack, Tarp & Co. würden mich auch reizen.
Nordic-Walking gibt’s ja auch in unterschiedlichen Varianten, von slow-motion bis Speedwalking. Mit Wander-/ Trekkingstöcken käme auch Hillwalking meinem Gusto sehr nahe. Ziele braucht der Mensch.

Am Nachmittag gab´s dann wider einen weiteren Ausflug in den nahen Rombergpark, diesmal aber ohne Krücken, sondern halt mit den Nordic-Walking Stöcken. Klappte gut.