Archive for the ‘Bike nachgedacht’ Category

Goodies…

Juli 19, 2017

…oder eben Dinge die mir noch so „fehlen“.

Bike nachgedacht: ein kleines Intro bevor ich diesen Artikel mit weiteren Infos verfüllen werde. Ma(n)n ist ja immer irgendwie unterwegs und ansich hat man auch schon alles was man braucht. Doch wären da nicht diese kleinen Dinge, auch wenn sie eben nicht so klein sind, dann wäre das Leben doch eintönig. Und so habe ich in zwei Sparten unterteilt, immer noch diese Kopfgeschichten. Kopfgeschichten weil sie mir eben immer wieder durch den Kopf gehen, die einem die grauen Gehirnzellen im laufen halten.

Bike & Pack/ Bivi & Zelt: auch dieses Thema beschäftigt mich immer wieder und so langsam komme ich einem potentiellen Ende dieses Gedankenganges nahe. Glaube ich. Zu dem Thema ein kleines Intro.

Unterwegs zu sein ist was feines und irgendwann wird es auch mal bei mir soweit sein, das es dann doch deutlich mehr Kilometer sein werden. Doch was schwebt mir das so vor an Ausfahrt ?

Ganz ehrlich, so fazinierend ich Brevetfahrten und derer Berichte finde, mich für´s Gravelbiken ( kurze Erklärung zu den Begriffen, falls nicht geläufig, habe ich via der Bergiffe selbst verlinkt ) interessiere, ich glaube nicht das ich der Mann für irgendeine große Veranstaltung bin. Ich kann nicht mal sagen warum ? Doch grob schon…

Es ist immer irgendwie schon im Vorfeld eine organisatorische Sache oder eben Leistung. Termine stehen fest, man muß sich anmelden, dann auch irgendwie auf´m Damm sein, das Equipment sollte funktionieren und so kommt dann eines zum anderen.

Aber ich bin da eher einer der einfach so durch die Gegend streunt, oft spontan mal den Harken hier rum fährt, oder dort rum, sehe dann was Neues und probier das dann einfach aus. Da ich hier in der nahen Gegend schon fast alles abgerast habe, zieht´s dann einen einfach weiter weg. Und wenn man weiter wech ist, dann kommt man irgendwann an den Punkt, das man pausieren möchte oder muß. Klar Zimmer suchen und buchen ist nett. Es ist meist warm, trocken und man hat eine Dusche, aber es ist eben auch was anderes einfach wo den Schlafsack auszurollen und zu pennen.

Viel braucht man dazu eigentlich nicht und so ist dann auch das Thema Minimalismus, gezielter Verzicht auf gewisse Luxusgechichten ein Grundgedanke. Der Bricht von Jochen Kleinherz/ Overnighter solo in der Rhön, hatte mich dann die Tage wieder auf das Thema gebracht.

Zum einfach wo den Schlafsack auszurollen und zu pennen gibt´s aber einen kleinen Schönheitsfehler. Hier in der BRD darf man nicht einfach überall Zelten. Genau genommen ist das schon je nach Landesrecht sehr verschieden geregelt, aber eben auch genauso unübersichtlich. Es fängt schon damit an, das es nicht mal eine einheitliche Definition von Zelt gibt. Deshalb denke ich, ist es am besten wenn es so einfach wie nur möglich ist.

Ein bischen was habe ich ja schon informationstechnisch zusammen getrommelt und ist im Beitrag Unterschlupf für unterwegs…, nach zu lesen.

Meine aktuellen Überlegungen sind jene ( Musterbeispiele die mir so in´s Auge gefallen sind anbei )

  • einen Schlafsack, wo ich schon ein nicht all zu warmen besitzte, Packmaß lasse ich mal außen vor, kenn ich aktuell auch gar nicht
  • eine Isomatte wie die NeoAir XLite“ von Therm-A-Rest
  • dann noch seotwas wie ein Bugtent ( Rab Element 1 Shelter  ), also ein mittelprächtig großes Moskito“zelt“, was aber wiederum nur mehr wie ein Tarp aufgebaut wird, also ohne Zeltstangen und dann…
  • eben noch ein Tarp ( Siltarp Polatouche von Luxe Outdoor ), wenn´s denn doch mal ungemütlicher, sprich nass werden könnte sollte

Jetzt ist es gerade so, daß ich bei Luxe Oudoor das eine oder andere recht gut finde. Zum einen sind die Preise nicht ganz so abgehoben und viele derer „Zelte“ sind eigentlich gar keine Zelte, weil sie eben keine Zeltstangen haben. Das ist jetzt für den Unbedarften verwirrend, ja wie jetzt ?!, lässt sich aber sehr gut erklären.
Im grunde sind es je eine leichtes Moskito-Innezelte mit einem entsprechenden Tarp ( ergo auch die Idealkombi, die ich ja oben, nur einzeln, rausgesucht habe ). Rein grob rechtlich gesehen wäre man also zumindest was den Punkt anbelangt, von der gesetzlichen Seite erstmal raus.

Und etwas zum aufstellen, oder eben abspannen, lässt sich auch immer irgendwie organisieren.

Diese wenigen Dinge sollten sich recht gut komprimiert auch an´s CAADX verfrachten lassen ( Packmaß in der Länge muß dabei bei mir beachtet werden !, ideal unter 35cm ). Und, natürlich will ich nicht Unmengen an Kohle in diese Baustelle stecken. Denn Higthend-Equipment wird zwar super sein, aber man liest es auch immer wieder, oft tun es auch die einfacheren No-Name Produkte. Kurzer Schwenk…

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Etwas abseits dieser ganzer Recherchen sind mir dann aber noch so Hängemattenlösungen wie ein Therm-a-Rest Slacker Hammock House in´s Auge gefallen. Oder Amazonas Hängematten bietet vergleichbares im Sortiment. Wobei Amazonas ein für mich zunächst scheinbar sogar besseres Preis-Leistumgsverhältniss hat, super klein verstaut und auch hier und da pfiffigere Detaillösungen.

Praktisch man hat wieder alles zusammen, recht gut und klein verpackt und wenn man dann noch den Gesamtpreis sieht für so eine All-in-one-Lösung. Find ich nicht schlecht – müßte man mal wo ausprobieren können.

Zwei weitere Vorteile kommen zum tragen. Da man ja kein Zelt hat, ist die rechtliche Seite in der sprichwörtlichen Schwebe. Wenn man aber schon in der Schwebe ist, also nicht auf dem Boden liegt, könnte man eine Isomatte entfallen lassen. Ein Packstück weniger.

Das was mir aber dann doch wieder etwas Gedanken macht, kann ich a. in so einer Hängematte pennen, wobei das die Leute von Amazonas sogar mehr auf die „brasilianische Liegeweise“ setzten, wo man eigentlich diagonal und somit fats gerade in der Matte liegt. Und b. findet man immer genug entsprechende Bäume/ Befestigungen zum aufhängen ?

Bikeklamotten/ Bike Jacke/ Dermizax: auch zu diesem Thema ist bei mir eigentlich schon alles gesagt. Aber wer ahnt es, uneigentlich eben nicht. Es juckt auch hier !

Im Grunde kann ich ja nichst gegen meine beiden Bikejacken sagen. Die Löffler GTX AS Vario als auch der Superschnapperwerb der Gore Oxygen haben ja so die eine oder andere Verbesserung erlitten. Schon alleine deshalb wäre es schade wenn ich sie gar nicht mehr nutzten würde. Aber…

…wie dem auch sei, die Pflege von Membran Kleidung ist immer etwas tricky. Trotz meiner letzten Reinigungsaktion ist die Wasserabperlqualität nicht die beste. Müßte ich im Grunde nochmal machen und dann eben auch die Nummer mit dem Wäschetrockner durchführen.

Naja, und weil das eben immer etwas tricky ist, käme hier das Dermizax Material zum zuge. Keine Membran, lässt sich somit einfacher pflegen. Punkt.

Nur ist hier leider tricky überhaupt mal eine Bikejacke aus dem Material zu finden. Denn nicht immer ist das Material seitens des Herstellers klar definiert/ genannt. Und auf dem BRD Markt ist das sowieso so´n Ding. Gefunden habe ich deshalb nur Jacken von Protective.
Natürlich hab ich die auch schon per Mail angeschrieben, aber leider kein Feedback bekommen. Und so beschränkt sich eine potentielle Auswahl auf ein aktuelles Modell ( zuerst augeführt ) und dann drei Modelle, die wohl älter zu sein scheinen.

  • Burketown ( ca. 200 Euro ) via Bike24.de
  • Luis ( ca. 100 Euro ) via Amazon
  • Kashi ( ca. 130 Euro ) ebenfalls via Amazon
  • Abraxas ( ca. 140 Euro ) bei Amazon

Kleiner Schönheitsfehler, alle Jacken bei Amazon werden nicht optimal passen, sind also maximal in XL zu haben, wenn überhaupt in der Größe. Die Abraxas habe ich aber in XXL beim Schmitz Zweirad Center ausfindig machen können. Wo sie aber im Ladenpreis gute 200 Euro kostet.

Generell bin ich ja bereit die 200 Euro auf den Tisch zu legen, aber nur um mal so zu schauen… . Auch wenn ich denke das dieses Material funktioniert, das ist schon ein Haufen Kohle. Und wenn ich dann überlege wie hoch die Marge ist, habe ja schon brandneue Gorejacken für unter 150 Euro gesehen, die einen Neupreis von über 230 Euro hatten. Die Frage ist also, wie stellt man das an ?

Also die Sachen erstmal so im Kopf kreisen lassen.

Ein Tag mit dem Auto

Juli 11, 2017

Bikealltag/ PKW vs. Bike: gleich vorweg, nein ich hatte keine unangenehmen Kontakt mit einem Autofahrer, also im Zusammenhang mit meiner Radlergeschichte.

Aber mit so einer Bürgerblechbüchse privat unterwegs zu sein ist schon Mist. Ich habe eine gestandene viertel Stunde gebraucht um überhaupt aus dem Dorf raus zu kommen, wo die Fa. sitzt. Wenn ich überlege wie weit ich da mit dem Bike schon gewesen wäre. Und vor allem wie entspannt.

Und dann diese Hampelmänner die einen überholen wollen. Macht überhaupt gar keinen Sinn, wenn da schon ich Sichtweite eine, wenn auch kleine und somit kurze, Ortsdurchfahrt mit entsprechender Geschwindigkeitsreduzierung von 50km/h ist.
Etwas weiter, wieder auf der Überlandstrecke steht ein fester Blitzer. Erlaubt sind 70km/h. Der Grund ist eine Einmündung, wo der Querverkehr an einem Stopschild das Fahrzeug mit allen vier Rädern zum Stillstand bringen muß. Hin und wieder wird da auch schon morgens kontrolliert. Find ich immer lustig wenn da wieder ne´ Schlange am Randstreifen abkassiert wird. Über Stopschildfahren ist so als wenn man bei Rot über die Ampel zieht, meine ich.

Das ist da natürlich alles Grundlos. Also als es damals an dieser Kreuzung regelmäßig gerappelt hatte…

Aber die Hintermänner müssen noch ma´schnell so vielsagen nach links rüber schwenken, wenn sie hinter einem hängen. Schwachkopf. Dann hat er´s mir aber gezeigt und mit seiner Combokutsche mal richtig Gas gegeben, um dann doch wieder nur vor mir her zu fahren. Gott ist das ein Schwachsinn.

( Bike ) nachgedacht/ Sport & Alltag: so Thema „Ich werde alt…„, komme gerade von der osteopathischen Behandlung. Ich muß jetzt mal was schreiben…

Also, die Tage mal wieder zwischen den Terminen zum Haus-Doc, Überweisung holen und im neuen Quartal zu einem anderen Orthopäden gewartschelt. Dem habe ich dann mal die ganze Story aufgetischt, die Story das der Oberschenkel nicht richtig in der Hüfte sitzt wollte er mir übrigens erstmal nicht glauben, und dann ging´s los.
Kurze Sichtkontrolle – Schiefstand von mindestens 2cm im Becken. Und das offensichtlich ohne großes Nachmessen. Bilder machen, dann wieder warten auf den Doc. Während des Wartens schaute ich mal auf die Ablichtungen und irgendwie war mir dabei recht mulmig zumute. Sieht man ja nicht oft so, als Nichtmediziener. Ist dann fast so, als würde man an einer offenen Wunde rumdoktern.

Dann kam der große Chefé rein und tischte mir recht unverblümt die ersten aber ebenso ersichtlichen Befund auf. Ich hatte den Eindruck das konnte er schon beim Reingehen, quasi noch in der Tür stehend auf den gut 3m entfernten Röntgenbilder sehen.

Tja Hr. XY, ich habe keine guten Nachrichten für sie. Machen sie sich schonmal damit vertraut, daß sie demnächst neue Hüftgelenke brauchen.“ Punkt.

Mein Gott wie feinfühlig und vertrauenserweckend doch so eine Diagnose rüber kommen kann. Wir betrachteten die Aufnahmen. „Da sei auch von ihm aus nix mehr zu machen. Er können nur noch Beschwerden lindern. In der linken Hälfte sei die komplette Gelenkschmiere wech. Und rechts eben auch nicht mehr viel da.“ Ach ja drollig war dann sein Eingeständniss, das ich mit meiner Diagnose recht hatte, „daß mein linkes Bein eben nicht mehr korrekt drin sitzt.“ Denn durch das fehlen der Schmiere kann das so sein. „Woraus sich dann auch der Beckenschiefstand ergibt„, dachte ich.

Völlig unklar war ihm aber auch, wiso das vorab noch keiner bemerkt hatte ? Weder der seit zwei Jahren behandelnde Orthopäde, immer mal wieder wegen muskulärer Verhärtung, der zum Glück gerade Urlaub hat, der Hausdoc oder zumindest der Physiotherapeut.
Auf den Hausdoc lass ich nix kommen. Letztendlich ist er auch nur ein normaler Hausarzt für Schnupfen & Husten, alles andere sollte dann die Spezis machen. Auch vom Physiotherapeuten war ich an sich sehr angetan, also nicht nur auf der persönlichen Ebene. Fachlich hatte er mir doch arg weiter geholfen.

Aber genau da wird wohl auch der Hase im Pfeffer gelegen haben. Hatte ich doch schon im ersten Getippten dazu den Verdacht geäußert, das der Hüftbeuger eine maßgebliche Rolle gespielt hatte. Seit gut zwei Jahren nie wieder richtig in den vollen Bewegungsumfang gekommen, hatten sich wohl alle betroffenen Muskeln samt Anhang entsprechend verkürzt und sonstwie verhärtert.

Ich kann nicht bestätigen, das ein Hüftschiefstand zu einem vorherigen Zeitpunkt hätte offensichtlich sein können. Denn das hätte ich zum einen, und in dieser Deutlichkeit, schon früher gemerkt.

Jetzt spielt aber noch mit rein, daß diese Gelenkschmieregeschichte vererblich sein kann. Aha, und siehe da, meine Mom hat das gleiche in der rechten Hüfte. Bei ihr wurde das aber erst recht spät festgestellt. Gefühlt jetzt zehn Jahre später.
Hab da aber gerade mal nachgeschaut, das geht ab 40zig los. Und die hab ich ja schon länger hinter mir. Wiso ist das dann mit schon fast anzunehmender Sicherheit vererblich ? Jedenfalls wurde das so suggestiv rübergebracht.

Einzig dem bisherigen Orthopäden könnte man mal etwas auf die Finger hauen. Warum hat er nicht mal eher das lokale Umfeld untersucht, sprich Bild gemacht ? Meine Mutmaßung geht dahingehend, es bestand kein Anlass zur Sorge. Denn ich bin ansich kerngesund, betätige mich sportlich und bin zu dem „erschwerend“ nicht übergewichtig.

Lange Rede kurzer Sinn, die Gelenkschmiere ist „auf“.

Klare Sache ist auch, nach dem ja so zaghaften Diagnosespruch lag das erstmal irgendwie blöd im Margen. Recht schwer um mal so zu sagen. Denn frische Hüftgelenke ist nicht mal eben so ein Eingriff wie ne´ Zahnfüllung oder mal ein Gips wo am Arm. Zumal ich mit meinem fast halben Jahrhundert viel zu jung dafür bin. Oder anders gesagt, wenn ich das jetzt machen lassen würde, würden die Dinger in einiger Zeit getauscht werden müssen. Ist also nicht der beste Plan. Und meine Mom hat bis heute keine.

Inzwischen sind ein paar Tage vergangen, also seit der Erstdiagnose, der Drops ist erstmal verdaut. Bin da ja kein Jammerlappen, aber wer mich kennt und somit auch ahnt, das ich mich mal ganz gerne beweg, der wird sich denken können…

Andersrum, was ist eine brauchbare Alternative ? Gleich These: Bewegen bringt Segen. Aber nach der Nummer heute, also der abgehandelten osteopathischen Behandlung ?

Auf dem Rückweg bin ich dann noch bei der Physiotherapie vorbei gefahren. Der gute Herr war aber heute nicht da, erst morgen Nachmittag. Ich werde also wohl morgen direkt nach dem Job mal bei ihm vorbei schauen. Denn dieses Knallen der Bänder werden kaum die Bänder gewesen sein, ich denke das waren die Knochen, an Ermangelung der Gelenkschmiere. Das könnte für ihn eine gute Information sein.

Was bingt mir das jetzt alles ? Denn der Titel „( Bike ) nachgedacht“ Bike eben in Klammern, steht ja nicht umsonst da. Naja, ich denke zunächstmal die Erkenntniss das mich mein schon fast intuitiver erster Eindruck nicht ganz getäuscht hatte. Die Ärzte dieser Fachrichtung haben, zumindest hier im Dorf, fast alle den gleichen Sympathiefaktor auf mich. Fachliche Kompetenz, die ich weder abreden will noch kann, hin oder her.

Für´s weitere glaube ich aber kaum, daß mir da wirklich geholfen wird und zwar in dem Sinne, daß ich als Partient weiter komme. Denn ich hätte schon gerne mal noch eine einzige Frage gestellt. Aber für diese Frage, jedenfalls hatte ich sehr schwer den Eindruck, schien gar keine Zeit zu sein.

Denn mit dieser einzigen Frage, und das behaupte ich, könnte man einen großen Zugewinn an Lebensqualität schaffen.

Übrigens: heute war zB. wieder so ein Tag, wo ich bis auf ein kleines Zimperlein im linken Knie, fast nix vermelden konnte. Andersrum, es war, wie gestern übrigens auch, ein Tag der schon beim Job viel Bewegung mit sich brachte. Wie war das noch mit meiner These ?

14.156km/ 07.07.2017

Juli 7, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biktouren Bilder: ja diese Woche hatte für mich nur drei Arbeitstage und so gibt´s auch nix groß zu berichten. Deshalb wird das hier auch ein eher unkonventioneller Bericht, nein mehr ein Abriss.

Der Kollege Penguin on a bike hatte sich auch mal eine Luftpumpe gegönnt. Und da ich ja nicht so zufrieden mit meiner Lezyne Gauge Drive HP bin, kamen wir in´s spinnen von wegen Luftpumpen und so. Im Mittelpunkt stand der Gedanken für ein Luftpumpenmuseum. Ein „wenig“ was könnte ich dazu beitragen.

Meine aktuelle Auswahl, über die eine oder andere hatte ich ja schon Testberichte getippt, wobei nur die Lezyne zur Zeit am Bike mitfährt. Zum Glück habe ich sie noch nicht gebraucht.

Ansonsten, ja nicht viel Neues im Lande. Warm ist´s wieder geworden, viel hab ich diese Woche sportlich nicht gemacht, halt außer den Radfahrten die sowieso fällig sind. Dabei wurde natürlich der frische Bryton Rider 330 E gut gebraucht. Inzwischen habe ich da natürlich wieder was getestet und ein paar zusätzliche Skills konnte ich mir auch aneignen.

Zwei Bilder von der heutigen frühmorgendlichen Anfahrt. War aber schon wieder mit 18c° zu warm, auch wenn die Szenerie natürlich klasse war.

Am Kanal, auf der ersten Bryton-Teststrecke

Die Heimfahrt ging so bei ü. 30c°. Es gab zumindest ein gutes Lüftchen, so rollte es passabel. Nur groß stehen bleiben war kein guter Plan. Ja und jetzt hocke ich hier und lass die ereignissreiche Woche sacken. Ganz ehrlich, ich bin froh, das jetzt so recht gut alle terminlichen Leckerklie rum sind und der Alltag wieder langsam einkehrt. Jetzt noch ein paar Grad weniger…

( Bike ) nachgedacht: aber der-dieser Alltag wird nicht all zu lange andauern. Denn dann steht mal wieder Jahresurlaub an und es geht „wech“.

Vorher wird aber nochmal ein Termin beim Doc wahrgenommen. Denn das erste Resumé der Altererescheinung war ja nicht gerade positiv. Was der jetzt wieder genau mit mir vorhat – Osteophatie – kann ich mir nur ganz grob denken.

Jetzt muß ich ganz ehrlich zugeben, gut das was da anliegt ist das eine. Das andere ist aber, der Doc scheint ein Guter zu sein, also Ahnung von der Materie. Anderseits, das Team, er und vor allem die Parxis ist mir alles andere als syphatisch.

Beispiel: die Praxisräumlichkeiten sind so in den 70er eingerichtet worden. Entsprechend schaut es dort aus. Grausig, brrrr. Eiche natur, mit Florrware aus jener Zeit. Im Röntgenraum konnte ich mal einen Blick auf die Tapeten werfen. Alter schwede, die rollen sich stellenweise ab ! Die ganze Praxis gehört grundrenoviert.

Und etwas mehr persönliche Zuwendung, Lächeln oder so, das könnte man auch mal einführen. Alleine die Tatsache wie er mir den Befund rüber gebracht hatte. Einmalig. Ich schätze mal, eine holde Dame, gesetzteren Alters und zarter beiseitet wäre gleich in Tränen ausgebrochen.

Ich lass mich mal überraschen, Dienstag ist Termin. Zumindest der ist recht spät. Geht ja bei mir kaum anders. Ich brauche ja gut eine Stunde um mit dem Radel vom Job weg hier zur Burg zu fahren. Dann frisch machen und weiter fahren. Dafür sollte es dann eine Bürgerblechbüchse sein, weil sonst macht das Duschen ja wenig Sinn. macht Die muß dann aber auch familiär greifbar sein. Meine Holde ist berufstätig und meine beiden großen Kids jobben auch.

Aber wie schon gesagt, ich lass mich mal überraschen. Das blöde ist aber auch, solche Doc´s gibt´s hier nicht wie Sand am Meer.

Verkehrserziehung einmal anders…

Juli 4, 2017

…und zwar aus dem schönen Japan !

…und sonst ?/ Newsticker/ Bike nachgedacht: neulich bei there is no „I“ in cyclyng gab´s einen Bericht über eine Ausfahrt. Dem Autor BIKESNOB28HB berichtet von einem noch mal gut gegangenem Unfall, welcher ihn aber wiederum an die Maßnahmen in Japan erinnerte. Aber lest selbst die von mir entsprechenden zitierten Textzeilen.

„…Mich erinnerte das an Führerscheinverlängerung in Japan. Alle fünf Jahre oder so muss man in Japan zur Verkehrserziehung wenn man seinen Führerschein verlängern lassen will. Insgesamt ist das relativ langweilig, aber auch irgendwie bizarr und interessant. Teil des Programms ist es sich einen Verkehrspädagogischen Film anzusehen, meiner hiess: „Mörder ohne Absicht„.

Die Geschichte ist etwa so, dass ein Mann mit seinen Betriebskollegen in einer Kneipe feiert und schon was getrunken hat. Dann ruft sein Chef an und bittet ihn eine Klimaanlage bei einem Kunden zu reparieren. Er will natürlich nicht, aber da er ja ein guter japanischer Arbeitnehmer ist lässt er sich doch bequatschen und fährt los.

Schnitt. Ein kleines Mädchen mit Großmutter, beide im Kimono laufen fröhlich vergnügt auf dem Rückweg vom Jahrmarkt an einer Straße lang. Ist schon klar was jetzt passiert, die Details spar ich mir, aber im Film wird einem da absolut nichts erspart: Kind tot, Oma im Krankenhaus.

Jetzt beginnt das Drama aber erst richtig. Der Mann verliert seinen Job und als er zu der Familie des Kindes geht, um sich zu entschuldigen wird er nur angeschrien „Geben sie uns unser Kind zurück!“ Dann muss er ins Gefängnis. Seine Familie muss ihr schönes, westliches Haus verkaufen und wohnt dann in einer fiesen, alten japanischen Hütte direkt an der Bahnstrecke. Die Mutter hat einen harten und schlecht bezahlten Job auf einer Baustelle, der Sohn nimmt Drogen, die Tochter geht nicht mehr zur Schule und ist zickig. Eines Tages sagt die Mutter nur: „Ich bin so müde!“ und man sieht wie Sie auf die Bahnschranke zu geht; quietschende Zugbremsen, dann wieder jede Menge Details.

In der letzten Szene des Filmes sieht man dann wie der Mann, aus dem Gefängnis entlassen, im Regen auf den Stufen vor dem Eingang des Hauses des Kindes sitzt, an die Tür trommelt und schreit: „Verzeiht mir! Verzeiht mir!“ Die Kamera schwenkt dann weg von ihm zu einer Straße mit viel Autoverkehr. Die unausgesprochene Botschaft zum Schluss ist: „Siehst Du, da fährst Du gerade in Deinem Auto, aber schon morgen könntest Du an diese Tür hämmern und um Verzeihung bitten.

Von den ca. anderen 30 Japanern, die mit mir den Film gesehen haben, war etwa die eine Hälfte am pennen und die andere am flennen. „Ist schon etwas übertrieben“, dachte ich mir und setzte mich dann in mein Auto um ca. 10 km nach Hause zu fahren.

Soviel also dazu. Ich denke irgendwie sollte man mehr am Bewusstsein der heutigen Gesellschaft rumschrauben. Die meisten verstecken sich doch nur hinter dem, was die anderen auch so machen. Die Logik ist dann recht einfach, was die/ alle machen kann ja nicht verkehrt sein.

Zumal anders sein, mehr als nur schwer ist. Bildlich gesprochen, gegen den Strom des Flusses zu schwimmen, ist immer schwerer.

13.388km/ 09.06.2017

Juni 9, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder: so nachdem der Wochenanfang geschafft war, werden die restliche Tage der kurzen Woch gerockt. Yeah !

Mittwoch: morgens frisch aber trocken, Gegenwind vom feinsten. Mit 20km/h in der Spitze ! bin ich gen Job gekrochen. Ein Riegel unterwegs mußte dran glauben, angekommen gab´s noch ne´ Bratwurst vom Vortag als erstes Refill.

Nachmittags ging´s dann wie planungstechnisch vorgesehen erstmal zum Lucky Bike. Was einkaufstechnisch anstehen würde war ja klar. Und so ist es dann eine Endura Humvee 3/4 Short II ( nein natürlich nicht, dazu aber gleich unten mehr ) und ein Paar Roeckl Ottawa Handschuhe geworden. Erster Test, gleich auf der Heimfahrt.
Auch da hatte ich wieder Glück, sogar mehr als am Vortag. Die letzte Regenfront zog vor dem Verlassen der Räumlichkeite durch, ich konnte, nur mit winzigsten Mengen an Bodenfeuchte, nach Hause rollen…

…recht fix am Kanal entlang.

Test: erster Eindruck, die Hose und ich, ich denke wir werden gute Freunde. Muß man natürlich differenziert sehen. Die Hose ansich wird auf jeden Fall passen. Sitzt schön locker, hat genug Taschen, für mich ja auch immer ein Proargument und der hohe Rückenabschluss in gebeugter Fahrhaltung sind auf jeden Fall mal top !

Und, erstmalig in meiner Radfahrerlaufbahn, auch die Polsterinnenhose scheint sehr gut zu funktionieren. Da verrutscht nix, dämpf mördermäßig gut, trägt aber, bei mir wohl aber eher durch das Ungewohnte, gut auf. Klar, von nix kommt nix. Und, super ist, man kann die Innenhosen für überschaubers Geld separat erwerben.

Donnerstag: weiter geht´s im Text mit der angenehmen Temperatur von knapp 14c° am Morgen und deutlich weniger Wind.

So zwischendurch war ich dann nochmal bei Lucky Bike und habe dort meine vermeintliche Endura Humvee 3/4 Short II vorgelegt. Denn jene ist gar keine 3/4 Buxe sondern nur die Endura Humvee Short II. Das machte die Hose nicht schlechter, aber mit 69,99 Euro etwas günstiger.
Die Sachlage wurde beiseitig kurz erläutert bzw. bestätigt und der Vorschlag den Differenzbetrag auszuzahlen stimmte ich zu. Fertig war die Kiste.

Ich habe dann nochmal in der Auslage geschaut und ja tatsächlich, ich habe die einzige  Endura Humvee Short II gegriffen und die war wohl schlichtweg falsch gelabelt.

Nachmittags ging´s dann ob der postiven-stressfreien Entwickelung geschmeidig nach Haus. Für morgen am frühen Nachmittag ist etwas Weltuntergang angesagt. Starkregen, Böen und Gewitter. Mal die kurze Regenbuxe bereit legen.

Freitag: morgens sehr angenehme Temperaturen, ich einigermaßen gut ausgeschlafen, läuft doch gut an der Tag. Und dann mit so Aussichten…

Auf der Heimfahrt blieb das Weltuntergangszenario aus. Da bin ich jetzt nicht ganz so traurig drüber. Am frühen Nachmittag, also als ich noch arbeiten war, kam mal hier und mal dort Regen runter, aber unter dem Strich jetzt auch nix weltbewegendes.

Und so kurbelte ich mal wieder trockenem Gesäßes nach Hause. Zum Schluss über einen Teil des Lipperadroute nahe Stockum. Alles grün da…

Übrigens, diesmal auch ohne Schlüppi unter der neuen Endura Hose. Also so wie es ja eigentlich sein sollte.

Bike nachgedacht: ich hatte es ja schon erwähnt, neben der aktuellen Endura Hose wird nächste Woche auch nochmal die CRAFT X-Over Short zum Einsatz kommen. Jenen hatte ich schon gestern samt der ebenfalls gepolsterte Innenhose rausgekramt und gerade auch mal mit der Aktuellen verglichen, spezifisch die Polster. Könnte funktionieren.

Aber…, so insgesamt denke ich, daß ich mit dem Trend zu Radhosen mit Polster, mehr und mehr professioneller an die Sache drangehen werde. Radhosen sind ja nur ein Trend, mehr der Gesundheit wegen als der Bequemlichkeit.

Mit einer weiteren 3/4 Humvee Hose wird aber auch nochmal das Thema Windstopperbeinlinge akkut werden. Denn ohne wirklich lange Hose auch an kühleren Tagen unterwegs zu sein…

Neben der Ausstattung mit jenen Buxen würde ich aber noch ganz gerne ein passables Datenaufzeichnungsgerät in Kombi mit ein wenig Streckenabfahrnavigation anschaffen. Ein BrytonRider 330E für nur 120 Euro wurde mir ja wärmstens empfohlen. Ich denke zu mehr bin ich auch nicht bereit auszugeben.

Alternativ habe ich mal bei meinem bisherigen Stamm & Hauslieferanten den Sigma Sport Rox 7.0 ( ca. 105 Euro ) und einen Lezyne Mini GPS ( ca. 90 Euro ) herausgefiltert. Letzteres vor allem weil ich ja neulich schon ne´ passable Luftpumpe erworben habe. Was allerdings die beiden kleinen Geräte so können und wie gut oder eben schlecht damit eine eingespeicherte Karte abfahrbar ist, kann ich nur mutmaßen.

Dafür spricht je der nochmal günstigere Preis und das deutlich kleinere Outfit. Um ganz ehrlich zu sein kann ich mir nur schwer vorstellen mit einem Megklopper am Lenker durch die Gegend zu gondeln.
Dagegen kann und quasi muß die schlechtere Ablesbarkeit ob des ja nun auch deutlich kleiner Display zum tragen kommen. Vielleicht find ich ja mal Zeit mir die Teile in echt anzuschauen. Blöd wäre dann, das ich, wenn mal wieder das Lauftraining startet, wovon ich aber mal stark ausgehe, müßte man, ergo meinereiner, ja dafür eigentlich auch noch was haben. Hab ich aber nicht.

Und schon bin ich bei Bike24.de auf den jeweilligen Produktinfos hängen geblieben.

 

 

Schönes Wochenende erstmal.

13.268km/ 06.06.2017

Juni 6, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Biketouren Bilder: ich denke wenn ich am Feiratag-Montag mal etwas mit dem Radel unterwegs war, dann ist das durchaus zu entschuldigen. Zumal bei dem Wetter. Grobes Ziel war zunächst mal zum Job, dort dann ein, zwei Handgriffe erledigen und dann eben wieder zurückradeln. Für die Rückfahrt verharkte sich in meinem Schädel irgendwie wieder die Strecke, die wir, also der gute Spike on Bike und meinereiner, neulich schon mal abgegrast hatten. Nur diesesmal anders oder auch richtig rum.

Das Teil hab ich mal WP-Klassik Seseke Bönen Unna Bahndamm lang Kanalende getauft. Mit der Vollstreckung, die ich nun doch auch vermelden möchte, auch wenn etwas die Luft raus war und auch noch ein wenig ist, stehen für heute bescheidene 97,29 km in 04:30:30 h auf der Uhr.

Warum es gegen Ende bei mir etwas zäh wurde kann ich nicht mal genau sagen. Noch nicht. Eine nicht vorhanden Hitze kann es nicht gewesen sein, nicht genug getrunken auch nicht, gut der mittelprächtige Döner lag gerade zu Anfang etwas im Margen, aber sonst ??? Seltsamerweise habe ich auch zum Schluss immer wieder mal Probleme beim der Haltung am Lenker gehabt. Ich glaube die Handschuhe die ich da habe sind doch nicht so der Knaller.

Ich lege das aber mal alles unter „Tagesform“ ab, im großen und Ganzen passt das schon. Nicht ganz gepasst hat die Routenführung durch den netten Ort Dinker. Die offizielle Routenausweisung ist dort echt miserabel und zudem noch irreführend…, lassen wir das.

Die Hinfahrt wurde geflitz am Kanal und ein paar Kanalnebenstrecken abgehandelt. Das Radfahrende Volk tauchte zu diesem Zeitpunkt noch arg ausgesucht auf, wenngleich zum Seepark Lünen hin die Frequenz schon merktlich zunahm.

Die Rückfahrt, ja wie war das jetzt mit dem Döner ? Beim Ausrücken für den Job bemerkte ich einen örtlichen osmanischen Drespießbude, wo ich dann dachte…
Bei Wiedereinfall zögerte ich noch einen Augenblick, denn der südlandische Teigwarenbäcker schien mir aktraktiver. Doch der hat ja Montags zu und heute war ja Montag. Mist ! Also wieder kehrum und doch den Versuch wagen. Ich sag mal so, war jetzt nicht ganz verkehrt, ja kann man sich reintun, aber öfters ? Vielleicht bin ich auch nur durch meinen Stammbuden verwöhnt.

Und so rollte ich dann frohen Gemutes an, einen groben Plan hatte ich ja schon, aber der umgesetzt wird ? Losrollen und erschrocken wieviel die Fahrradindustrie in diesem Frühjahr wohl an den Mann ergo Frau gebracht hatte. Der Sesekradweg war im Grunde bis Kamen mehr als gut besucht. Ab Kamen ging es dann etwas. Also mal den ersten kurzen Fotostop eingelegt.

Da die nächste Welle aber schon gut sichtbar auf mich zurollte, war dieser Stop eher kurzweiliger Natur – und zisch, wieder los. Den nächsten Stop, der Szenerie wegen gönnte ich mir dann, als ich rechts ab von Sesekeradweg den Transferroute zum Alten Bahndamm in Unna machte. Ein sattes grünes Feld, der Geruch einmalig schön.

Nach einer knapper Stunden erklomm ich mittels kleinem Kettenblatt den Alten Bahndamm Unna und konnte dann mal wieder die Kurbel etwas zügiger drehen lassen. Radfrequenz war zwar vorhanden, hielt sich aber noch im Rahmen. Kurz vor Illingen ist ja Schluss mit Bahndamm, dann wurd´s interessant. Raus aus Illigen und an Welver vorbei war Streckenführungsmäßig kein Problem. Gut, an einer Kreuzung bin ich zurück und habe nochmal nachgeschaut.

Dann kam Dinker. Gut ist was anders.

Aber auch da fand ich dann entsprechende Schlüsselstellen und rollte dann einfach durch den Wald. ( Jetzt gönn ich mir heute ausnahmsweise mal einen zweiten alkoholfreien Radler mit ein paar Pringels. ) Die Landschaft dahinter ist ja echt schön, aber so kurz hinter Dinker ging´s dann bei mir los. Einbruch würd ich das jetzt nicht nenne, vermutungstechnisch könnte mich die Situation in Dinker aus dem Rhythmus gebracht haben oder auch einfach nur genervt.

Gut, also ich dann im Eilmsen war wusste ich, noch eine grobe Stunde treten und dann heiß duschen. Letzte Hürde war noch eine 29 Fahrräder lange Kollonne an der es gut wie kein Vorbeikommen gab. Im Windschatten etwas ausruhen und den Zeitpunkt der Attacke abwarten.

Ich glaube auch, die letzten Meters am Kanal bis zur Burg, die bin ich schon soooo oft gefahren, das fängt an langweillig zu werden.

Ja, so war das am Montag…

Dienstag: der Wetterfrosch war mir weitesgehendst gnädig. Morgens gut frisch aber noch angenehm, am Nachmittag frischte es zwar immer wieder mal auf, aber ich hatte Rückenwind und der ganz große Regenguss blieb bei mir aus.

Es nieselte zwar heftigst, aber ich schoss zunächst unter einigen Bäumen durch. Dennoch zog ich die olle kuzre Regenhose über meine normale Bikehose drüber, denn wer weiß…

Auf der Rennbahn angekommen war es aber schon längst wieder trocken und so konnte ich recht beruhigt nach Hause tuckern. Noch ein paar Bilder von der Rückfahrt, schnell gemacht…

Bike nachgedacht/ Biketouren „After-Show-Party“: nochmal zum Vortag, nicht das mir das am Ende der Woche durchgeht. Meine Zimperlein mit den Pfoten und ja irgendwie hatte ich einen Verdacht…

Zunächst mal das, Fakt ist, der Döner von gestern war nicht in Ordnung ich rate dringen vom Besuch dieser Lokalität ab. Das so ein Drehspieß gut im Margen liegen kann ist das eine. Das ich im Verlauf seit meiner gestrigen Ankunft ungewöhnlich oft die gefliesten Räumlichekeiten aufsuchte, sagt aber schon was aus. Abgeharkt.

Dann war ich im Verlauf meiner heutigen Pause mal beim Lucky Bike. Wohl wissend das jener Laden nicht nur recht groß ist, sonder auch entsprechend gut sortiert an Markenwaren was Radkleidung anbelangte.

Handschuhe aus dem Hause Roeckl hab ich gefunden, welche es nun werden ist noch nicht ganz sicher, wird aber wohl morgen final abgetastet. Ganz nebenher dachte ich mir, schau dochmal…

…was die so an Radhosen haben. Zwei Hintergründe dazu. Im letzten Sommer habe ich mir ja eine kurze Radbuxe aus dem Hause CRAFT besorgt. So aus dem Stehgreif meine ich es ist eine X-Over Short. Da ich jenen die Tage, um genau zu gehen als es so knalle heiß war, mal wieder rausgekramt hatte und dann auch natürlich genutzt hatte, ist mir aufgefallen, das jene Bikehosen im Rückenbereich wohl höher geschnitten sind. Beugt man sich also nun vor, wie´s ja so üblich ist bei etwas sportlicher Fahrweise, entsteht keine potentiell üble Zuglücke. Blickwinkel auf meinen Rücken.

Der zweite Betrachtungspunkt ist der, ich fahre ja bisher gänzlich ohne Radpolsterhose. Passte halt so immer bisher. Und, die die ich ausprobiert hatten trugen entweder zu dick auf, was dann schön warm wird, oder noch schlimmer, sind verrutscht. Beides Punkte die ein Radler partout nicht haben kann, denke ich.
Die Tage kam mir dann ein Werbevideo auf YT unter, wo die Endura Humvee vorgstellt wurde. Jene hat einen vernünftige Länge, ein gutes Sortiment an Taschen und eine Innenhose samt Polster, die man mit einem Clickfast Systhem rein oder eben rausmachen kann.

Jetzt bin ich ja nicht blöd. Das beim Radfahren Stöße auch über einen idealen Sattel auf den Körper übertragen werden ist mir sehr wohl bewusst. Was ist denn, auch wenn das bis jetzt nicht so zum tragen kam, oder eben nicht bewusst zum tragen kam, das Stöße sich bei mir auch mit meine Altererscheinungen zusammen hängen könnten ?

Kann man ja mal testen, ob das nicht auch noch einen zusätzlichen Besserungsfaktor bringt. Außerdem, verrutschen wird die Innenhose samt Polster nicht, denn sie hat langes Bein, sitzt so also besser. Und clever gemacht, man kann die Innenhosen auch einzeln erwerben !
Das wäre dann, mit Hinblick auf eine tägliche Hygiene deutlich besser, denke ich, also nur so. Nein, anders ließe sich das ja nicht vernünftig machen.

Und Go !

08:59Uhr/ 20.05.2017/ Genau mein Wetter.truth

Mai 20, 2017

Morgengruß/ Bike nachgedacht: also ne´ganz ehrlich, bei aller Liebe, beim Anblick dieser Kreationen,…

Erschaffer dieser Bikecreationen – Truebike

…mal draufsetzten und eine Runde drehen, nur um mal zu schauen wie das so ist, ja das würde ich noch machen, aber mehr ? Wohl kaum.

Natürlich hat man als echter Biker so einige Wünsche oder bei mir besser gesagt, Vorstellungen im Kopp. Ich habe ich die Tage mal gedanklich mit einem geretteten älteren ATB Rahmen gespielt, wo ich ja eigentlich eine ganze Reihe an Teilen aus dem Volotec verbasteln könnte. Das könnte so in Richtung Statdtschlampe oder noch besser – Mal-eben-so-Bike gehen. Irgendwie schwirren mir dabei Starrgabel und Canti´s im Kopf rum.

Singlespeed wäre so ein potentiell reizvoller Endpunktgedanke. Aber der würde verfallen, sobald das Bike ordentlich was an Reifenbreite schlucken könnte. Dann würde ich neben der Nutzung des Bikes für alles, auch noch eine Dreckwühlmaschiene, mit entsprechenden Reifen bestückt, rausmachen. Das könnte dann tatsächlich auch als MTB Ersatz herhalten.

Aber ansonsten „arbeite“ ich eher zur Zeit weniger zielorientiert was Bikes angeht.

Und so komme ich nun zum Titel – das Wetter heute !

Das ist genau mein Wetter.

Heiter sonnig, nicht zu warm, trocken und das Grün hat ja in den letzten Tagen auch genug bekommen. Die Café con Leché ist schon fast leer, zwei Kekse gab´s bis jetzt dazu, mal sehen gleich eventuell noch eine kleine Portion Rührei, aber eigentlich habe ich noch gar keinen Hunger.
Fakt ist aber, ich werde mich gleich schön draußen auf meiner Terrasse „lang machen“, der Stahl Renner wird dann anschließend noch ein wenig Pflege bekommen können. Muß halt mal sehen, denn die letzten beiden regenintensiven Tage sind für so einen Klassiker schon ein Grund genauer nach zu schauen.

Und dann, dann schauen wir mal, könnte mir noch eine Bewegungseinheit hinter vorstellen.

Biketouren/ Touren-Ansage: ansonsten ist für morgen mal ne´ kleinere gemütliche Tour angesagt.

08:56 Uhr/ 07.05.2017

Mai 7, 2017

Morgengruß: …hauptsache den Kinder geht es gut. Das klappt aber nur so lange a. genug guter Café im Hause ist und b. man noch einigermaßen jung ist. Und da ich noch  langsam „alt“ bin…

…hab ich mir erstmal ne´ anti aging Kur in Form einer nette Café con Leche gemacht, dabei mir das letzte Stück Käsekuchen gegriffen.

Bikealltag/ ( Bike ) nachgedacht/ Sport & Alltag: ja und das mit dem „alt“ – shift, nein Scherz nur „alt werden“ ist bei mir so, das man einfach länger braucht um wieder in Schwung zu kommen. Andersrum sag ich mir inzwischen auch, „wozu der ganze Krampf ?

Ich habe schon genug Schichten geschoben, bin nach Hause gekommen wo andere schon lange lange bei „Mutti“ waren, und wenn die sich Sonntags aus dem Bett bewegt haben, saß ich schon wieder auf der Karre und habe mal eben 800km abgerockt. Im grunde habe ich jede Schicht mitgenommen, die sich da anbot. Ja „ich war jung und brauchte das Geld !
Aber, es ging ja auch. Erst gestern hab ich noch so daran gedacht, wie wir uns an einer Firma um morgens um 03:00 Uhr getroffen haben, dann nach Dresden gebretter sind, dort 12 Stunden auf der Baustellen malocht haben und ich hinterher im Hotel endlich angekommen, mir die Laufschuhe übergezogen habe um noch eine entspannte Runde zu drehen. Irgendwie war da ein Zenit meines Daseins. Ja, war ne´geile Zeit, wie man ja heute so sagt.

So grundsätzlich kann ich mich nicht beklagen, will ich auch gar nicht. Denn auch heute ist die Zeit „geil“. Man sieht sie nur mit anderen Augen. Und so bin ich gestern auf jene fotografische Situation gestoßen…

…an einem neuen Häusergiebel sitzt ein fetter schwarzer Vogel und das ganze brachte so ein schönes Farbenspiel. Leider kann man das natürlich nicht so gut auf die Pixel bannen.

Aber wie ist das jetzt mit den Veränderungen ? Jaein ! Den Gedankenansatz, also jenen zu formulieren hab ich bei crossboXsport gefunden. Ich denke Veränderungen im Sinne von Flexibilität, auch im geistigen Sinnen sind nicht schlecht bis gut. Körperlich verändert man sich natürlich auch, auch darauf sollte man reagieren. Am besten vorsorglich und am besten schon Jahre vorher.

Gerade dieses „vorsorglich“ verschafft mir heute einen guten Puffer und vor allem Sensibilität. Wenn ich diese Woche in die Physiothearpie gehe, werd ich mit allen sensorischen Mitteln das herausfiltern, was ich gebrauchen kann und was gut für mich ist. Und wenn die mir mit Sachen kommen, mit denen ich nach der Physiothearpie wenig bis gar nix anfangen kann, dann werd ich mit denen reden müssen oder eben neue Wege bescheiten müssen.

Denn das mit den Wechselzuständen beim Gehen, an echtes Laufen ist gar nicht zu denken, schon aus Vorsicht nicht, mal zieht´s im Knie, mal in der Hüfte, weshalb ich auch auf ein Läuferknie setzte, mal kann ich recht gut gehen, mal nur recht kurze Strecke, vor allem ich merke es und man sieht es dannn auch „das ich komisch laufe“, ist noch nicht weg. Und so langsam, wohl eher schnell, möchte ich das bereinigt haben.

Laufen gehen ist eine besondere und eine besonders gute Methode den Körper fit zu halten ( sitzen und rumgammeln ist Gift für ihn ). Gerade für die gesamte Motorik und den Rücken. Ich werde kein ambitionierter Läufer mehr, ich bin da mehr so der Flexible, das ist klar. Es sei denn da passiert noch so etwas wie ein Wundern. Wogegen ich mich nicht sträuben würde, ja warum nicht, aber so meinen 10 Kilometer Runde die würde ich schonmal wieder gerne in Angriff nehmen.

So, und in dem Sinne, jetzt allen noch einen schönen Sonntag und ich werde jetzt mal langsam-schnell meinen Arsch bewegen…

09:00 Uhr/ 26.02.2017

Februar 26, 2017

Bike nachgedacht: …wobei hier der Untertitel einfach auf „nachgedacht“ reduziert werden müsste. Ruhrköpfe hat die elf Begriffe von Random Randomsen aufgegriffen und für sich reflektiert. Eine schöne Idee und was dahinter steckt könnt Ihr ja selbst erfahren, wenn man dort mal stöbert.

Ich selbst kann mit sovielen Begriffen nichts anfangen, sie sind mir einfach zu viel. Meine gerade mal drei wären…

Liebe – Freiheit – Natur

…woraus sich auch irgendwie mein „innern Antrieb“ herauskristalisiert. Wenn man also meine Person beschreiben würde, wäre wohl der ewig Suchende passend.

WordPress Probleme: oh ! ich sehe gerade, man hat wohl bei WordPress die automatische Kategoriefunktion „Uncategorized“ abgestellt. Ich bin da ja mal auf´s angenehmste überrascht.

09:19 Uhr/ 15.01.2017/ …Plan C

Januar 15, 2017

Morgengruß: so das obligate Heißgetränk ist schon lange Geschichte, der Blick aus meinem heißgeliebten Küchenfenster verhieß vor ein paar Stunde noch einen Tag der gar nicht so richtig hell zu werden schien. Inzwischen ist tatsächlich Tageslicht vorhanden und ja, die Bewölkung hat sich aufgeheitert. Dennoch wird es kalt sein, geschätzt 0c° und schon beim ersten Blick nach draußen, war soetwas wie Eisglätte sichtbar. Mal sehen was ich so aus dem Tag mache ?

Zunächsteinmal muß ich eine Reihe an Textzeilen aus meinem Kopp bekommen. Was dann wiederum bedeutet, das es mit der Veröffentlichung als echter Morgengruß wohl nix wird. Denn inzwischen hocke ich fast zwei Stunden in der Küche, krame alles zusammen, frühstücke zwischendurch, mache Screenshots, noch ein Digibild und und und…

Naja, so hab ich wenigstens was für den Tag zu tun.

…und sonst ?/ Newsticker: also weiter im Text, Plan C. Zunächst mal datt hier…

gratulation-kopie-jpg

Wiso wird einem zu 1.337 Beiträgen gratuliert ??? Egal, iss ja nett…

Bike nachgedacht/ Sport & Alltag: Thema Laufen. Letzten Donnerstag hatte ich dazu schon einen kurzen Bericht getippt. Und ja ! er ist wirklich kurz. Könnte man ja als Anlass nehmen das zu feiern.

Jetzt ist das aber so, ich rätsel jetzt schon seid einiger Zeit rum, was da los ist mit mir. In dem Kommentar kommen da auch ein paar Betrachtungspunkte zum vorscheine.

Also Kurzfassung zum Tatbestand, ich war mal wieder Laufen. Rein vom Gefühl her war ich schnell unterwegs. Nicht das mir das Tempo ansich wichtig ist, klar wäre schön, aber ich kann mit annährend fünfzig auch mit weniger leben. Vielmehr ist mir in den vergangenen Zeit immer wieder ein Zusammenhang vom Lauftempo zum körperlichen Wohlsein aufgefallen.

Soviel also dazu.

Dieses körperliche Wohlsein ist jetzt nicht das ich da mit Glückhormonen überflutet werden möchte, sondern vielmehr, das es bei mir im Körper ein paar Stellen gibt, die, wenn ich zu langsam, oder eben scheinbar falsch laufe, es dort zickt. Natürlich nicht während des Laufens, sondern erst hinterher.
Das konzentriert sich dann auf die linke Körperhälfte, ist mal mehr im Knie, mal mehr in der Hüfte oder eben an beiden Stellen. Das dumme ist, man, also ich, kann das nicht richtig fixieren. Fakt ist aber, es tritt ansich nur auf, wenn ich zu langsam unterwegs war. Durch ein langsames und somit dann auch falsches-schnelles Laufen, wird da wohl eine unzaghafte Belastung ausgelöst.

Ich kann mich noch daran erinnern, das ich nach meinem letzten großen Rückenaua mit dem Start des Laufens so meine Probleme hatte. Klar die Kondition war hinüber, was aber weniger störend war. Die kommt halt irgendwie schon wieder. Störender war, das ich das schon fast untrügliche Gefühl hatte, oder eben habe, das sich von der Motorik da was maßgeblich, maßgeblich eben weil´s ja einen doch nicht ganz unerheblichen Einfluss nimmt, geändert hat.
Ursächlich könnte hier sein, das es eine „Verschiebung“ im Knochengerüst geben hat. Natürlich wird die muskuläre Geschichte mit der „Verschiebung“ zusammenspielen.

Manchmal habe ich so während des Laufens das Gefühl, das mein linkes Bein anders arbeitet, als das rechte. Es fühlt sich so an, als ob es sich nicht richtig in einer rotierenden Bewegung befindet, oder auch, sich nicht richtig abdrücken kann. Mir ist natürlich klar das es immer einen gewisse Disbalance der rechten zur linken Körperhälfte gibt, aber in der Form ?

Beim letzten mal, also als das so expliziet aufgetreten ist, hatte ich eine andere Ursache in Verdacht. Ich hocke ja nun mehr oder weniger viel in der Bürgerblechbüchse. Gut, das Rumhocken ist natürlich ansich schon nicht gesund, für mich sowieso nicht das Ding, aber gerade beim Aussteigen setzt man nun doch immer das linke Bein zuerst auf und dreht sich dann über das linke Bein mit dem Rechten aus dem Auto raus. Hier hatte ich den Verdacht, das es hier eine ungünstige Rotationsbewegung über das Knie ausgeführt, gibt, die dann der Auslöser dafür sein könnte.

Das blöde ist jetzt, mir ist durchaus klar, daß gerade das Laufen, oder auch schnelles Gehen, denn wenn ich so langsam rumschlendere, dann tauchen die Beschwerden genauso auf, sehr wichtig für die gesamte Rumpf- u. Rückenmuskulatur ist. Kurz gesagt, ich würde darauf nur sehr ungerne verzichten.

Denn dieses Verzichten wäre nicht einfach nur ein Einschnitt in die Lebensqualität, sondern würde höchstwahrscheinlich langfristig wiederum zu anderen „Verschiebungen“ führen. ( Nicht das ich da Befürchtungen hätte ich würde zunehmen. Das klappt bei mir sowieso nicht. Denn ich futtere automatisch nur soviel wie ich verbrauche. )

Ich denke auch nicht, das sich das so schnell dramatisch verändern würde. Denn ich betreibe ja auch noch andere „Ertüchtigungen“, die sich zum einen auch auf meine körperlichen Konstititionen eingespielt haben und somit zum anderen auch positiv darauf auswirken.

Dennoch, ich hätte, wie man ja so schön sagt „diese Kuh irgendwie vom Eis“. Leider habe ich aber bisher wohl noch nicht den richtigen Ansatz dazu gefunden.

Denn dann könnte ich a. entweder idealerweise gleich selbst was dagegen oder eben dafür tun oder b. zumindest den Rat eines Fachmann in Anspruch nehmen.

Der Fachmann. Da fühle ich mich nicht ganz wohl bei der Sache. Zum einen darf man ja heute als Kassenpatient nicht die große Hingabe erwarten. Es wird, so entsteht oft recht zweifelsfrei der kaum zu beseitigende Eindruck, es wird strikt nach Kostenplan abgehandelt – oder eben behandelt. Nach echten Ursachen wird kaum noch gesucht, vieles wird hingenommen und dann eben eine Spritze geben oder eine Pille verschrieben und gut iss.

Thema hingenommen. Da gab es mal vor Jahren so eine Sache, die ich mir in der Schulter eigefangen hatte. Beim Rückwärtseinparken hatte ich, wie man das ja oft so macht, gewohnheitsgemäß den rechten Arm über die Beifahrenkopfstütze gelegt und mich dann dem Geschehen zugewendet. Dabei knackste es recht übel in der rechten Schulter, wobei es dann zunächst mal dabei blieb.
Später gab´s dann aber Beschwerden und ich bin dann doch zunächst mal zum Hausdoc, der ja kein schlechter ist, weshalb er auch immer noch mein Hausdoc ist, und dann aber eben zum Orthopdäden.

Das war dann so die klassische Schulmedizin, strikt nach Kostenplan. Kurz anmelden, man wird im Wartezimmer in der Warteschleife platziert, kann dann irgendwann in eine Umziehkarbine, wo man dann wider wartet, dann wird ein Bild gemacht, um dann anschließend wieder in der Wartezimmerschleife Nr. 2. zu warten.

Ab dort wird man dann, zumindest ja von der Auszubildenden recht freundlich, recht freundlich wahrscheinlich deshalb, weil eben noch nicht zu lange im „Geschäft“ in eine Behandlungszimmer geführt, das Foto schon mit dabei. Dort hockt man dann wiederrum, bis der Herr in Weiß kommt.

Auch wenn damals das Händeschütteln aufgrund von MRSA-Keimen noch nicht so unterbunden wurde, etwas mehr als ein eher verhaltenes „Guten Tag“ runzeln hätte ich schon erwartet. Zumal der Blick kaum aus der Laufrichtung in mein Anlitz erhoben wurde, sondern gleich direkt zum Bild schwenkte. Das kurze „Aha“ und schon kam die Diagnose so präzise wie sie nur sein kann.
Wahrscheinlich gezerrt„, man beachte das wahrscheinlich. Ja klasse und dafür gehe ich dann zum Doc ? Ein großes Gespräch hatte ich zwar nicht erwartet, aber nach ein paar Abtastungen seinerseits doch ein paar Fragen wie zB.:“wie ist es dazu gekommen ?“ oder auch:“haben sie Schmerzen ?

Komplette Fehlanzeige ! Auf meine Nachfrage hin wie es dann dazu kommen konnte, wurde nur wenig zaghaft auf mein damaliges Alter verwiesen. Ich schwöre, wenn er nicht in sichere Entfernung gestanden hätte ich eben rechts nicht gehandicapt gewesen wäre, hätte ich ihm mit der rechten alleine dafür ein getafelt. Denn damals war ich noch am Horizont meiner Leistungsfähigkeit und hätte ihm gezeigt, was man in so einem Alter noch alles anstellen kann.

Also um mal wieder den Bogen zu aktuellen Thema zu bekommen. Der Gang zum Doc wäre wohl ratsam, aber ob der wirklich hilfreich sein würde ?

Jedenfalls werde ich ein Lauftraining zumindest heute nicht machen. Da bin ich dann doch zu – ja so würde ich´s nennen – ängstlich. Doch was für Alternativen habe ich ? Nordic-Walking wäre so ein Ding. Sticks habe ich ja schon, auch wenn mich gerade die Handhabung der Sticks beim Naseschnäuben nervt.
Seilchenspringen könnte ich wieder machen. Nur ist meine Holzterrasse zur Zeit oft mega glatt. Das ist dann also eher suboptimal.

Soviel also dazu.

Nächstes Thema, die kommende Woche. Ich habe mal wieder das „Vergnügen“, gut iss halt so und ich werde damit auch leben können, zur Spätschicht einzurücken. Bedeutet, formal habe ich einen Arbeitsbeginn gefühlt kurz vor Mittag. So um 08:45, oder so. Da ich aber sowieso hellwach sein werde, wird´s wohl wieder die eine oder andere längere Anfahrt zum Job geben. Welche Strecke ? Keine Ahnung ! Auswahl habe ich ja genug, oder ich „baue“ mir mal wieder was Neues zusammen und die Streckenwahl wird sich auch ein wenig nach Gefühls- sowie Wetterlage richten.

So und jetzt ist es 12:17 und ich habe endlich den Kopf so gut wie es geht leergeräumt ( hier alleine schon 1.512 Worte und im vorhergegangenem Beitrag sind auch schon 599 ), dabei gefrühstückt, Menthaltraining war auch schon dabei, und wie ich jetzt kaum noch nachhalten kann, einige Kommentare abgesetzt. Und, man sollte es kaum glauben, die erste echte Bewegung ist im Haus aufgeschlagen. Meine Jüngste macht gerade Croissants zum Frühstück. Da werd ich auch nochmal zugreifen. So ein schöner heiß-warmen Croissant…

Noch einen schönen Sonntag wünsche ich.