Archive for the ‘Bike nachgedacht’ Category

Böse Falle

Januar 9, 2018

Bike nachgedacht/ look after…: es ist so unendlich schwer ein Bike-Junky zu sein. Irgendwie dreht man sich im Kreis, fährt das eine CAADX-Rad, das andere Stahl Renner Rad steht noch in der Garage, bei mir in der Fitness-Garage und das alte Volotec hängt dort auch noch. Aber was ist ? Man denkt an ein neues Bike !

Und so ist die böse Falle dann, wenn man in seinem Dashboard nach was sucht, dabei auf einen Beitrag samt Kommentar stößt, der dann wiederum eine Bike-Herstellersseite herauswirft. In diesem Falle – Velotraum.

War da nicht 27,5″ schon immer das bessere Laufradmaß für einen Cyclocrosser ? Es wird wohl nie das eine perfekte Fahrrad geben.

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22.376km & 18.910km/ 30.12.2017

Dezember 30, 2017

Bikeallatag/ Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ The Cure – Forest/ „Plattfüße“: eine kurze Woche nach den verfressenen Feiertagen, aber mal schauen was so geht ? Der Bericht startet am letzten Feiertag und zwar mit dem…

Dienstag: …mal eben flotti Karotti rüber zur Verwandtschaft, also auf´s CAADX geschwungen und nach knapp 1,5km…

!!! PENG !!!

…kapitaler und sofortiger Luftverlust am Hinterrad. Nach nun doch 3.195km hatte sich ein Teil der Seitenflanke von seiner Aufgabenstellung verabschiedet.

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Um ehrlich zu sein, ich hatte das jetzt nicht so auf dem Schirm, daß die Reifen schon wieder soviel runter hatten. Aber ein paar mehr Kilometer hätten es schon sein dürfen. Gut, bin dann umgedreht und die paar Meters zu Fuß nach Hause. Somit hab ich dann auch die Plattfußstory aufgefrischt. Dort das CAADX in die Fitness-Garage geschoben und dann mit dem Stahl Renner einen neuen Ansatz gemacht.

Blöd, ich muß immer irgendwie rausknobel wieviel Laufleistung die Laufräder mit den jeweiligen Reifen schon haben. Aber an dem Punkt, der geneigte Autor war ja clever und hat sich in seiner Trainingsverwaltung für diesen Reifen eine eigenes Bike angelegt. Die Auswertung samt dem entsprechenden Jahr aufrufen, dann das Bike rauspicken, et voilá…
Jedenfalls wird gerade eben bei Bike24.de eine Bestellung mit Neuware ausgelöst.

Und so werd ich wohl den Rest der Woche, oder zumindest bis die Bestellung eintrifft, mit dem Stahl Renner unterwegs sein. Das Wetter spielt ja gerade mit, warum also nicht ? Das einzige was mich jetzt daran stört ist, daß es zumindest heute arg windig war. Ich hoffe mal, daß sich das die Woche über eher im Zaum hält. Singlespeed und viel Wind ist nicht immer die beste Kombination.

Mittwoch: Restart des normalen Lebens, zumindest für drei Tage. Aber nach dem Mobilweckerbimmeln war die Welt recht gut in Ordnung. Ganz ehrlich…

…ja ich weiß, ich erwähnte es schon öfters, aber so Feiertage am Stück, also das iss nix für mich. Ich freue mich auf meinen Job. Auf das was ich zu tun habe. Das ich raus komme, in Bewegung bin, auch wenn sich das für einige krank anhört. Ich brauche das wie die Luft zum Atmen, wie das Draußensein.

Also Espresso in den Kopp gekippt, etwas als Grundlage nachgeworfen und dann auf den Stahl Renner gestiegen. Das ging natürlich nicht einfach so, denn durch das ganze Rumhocken bin ich doch wider steif geworden.  Endlich aufgessesen, erstmal ankurbeln. Mit der Übersetzung von 53 auf 16 Zähne ist das aber son Ding. Die tritt man nicht mal eben so aus dem Stand. Und schon gar nicht wenn man das schon eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr gemacht hat. Nach ein paar Meterchens warmrollen ging das dann aber recht passabel. Endlich auf Strecke und nach einer weiteren halbe Stunde war ich erst richtig warm. Ist immer so. Selbst der seichte Gegenwind konnte mir nix anhaben. Es lief gut, zu gut.
Denn an der Firma vorbei gerollt mußte ich tatsächlich noch gute 6 Minuten via Extraschleife hinzufahren, damit ich die obligatorische Winterpokalstunde voll bekam. Bloß keine unnötigen Points verschenken. Ja albern, aber gut.

Der Job selbst war heute ganz ruhig. Im Grunde hatte ich bis auf das tägliche Postpacken nicht viel zu tun. Bin an den Zielort gefahren und hatte den ersten Kundenkontakt nach zehn Uhr. Danach auch nicht sonderlich viel, schon fast wieder langweilig.

Nachmittags auf der Heimfahrt zeigte sich dann auch die Wettervorhersage als fast wahr. Zumindest sank die Temperatur und hier und da fielen ein paar scheue Tröpfchen. Erhöhte Luftfeuchte. Die Brise kam jetzt recht neutral von schräg hinten und so konnte ich auf der Rennbahn mal den Gashahn locker machen.

Brachte aber wieder nix, denn am Burgtor mußte ich vorbei rollen, die Winterpokalstunde voll machen. Es gab eine Extrarunde durch’n Block. Passte dann. Den Stahl Renner in die Fitness-Garage geschoben bot jener nicht den Anblick den ich erhoffte. Leider recht gut zugesaut.
Also wird mit ein paar ollen Tempotüchern, dies mal als Geschenkware gab und zum Naseputzen kaum ausreichen, der grobe Rotz abgewischt. Ein Fahrrad ist nicht für´s schöne Aussehen gebaut – es muß rollen ! Wie schnell man doch seine guten Vorsätze über Bord wirft.

Natürlich schlüpfte ich vorab in die bereitgelegten Trainingsschuhe, Fleecejacke und Flecceweste, zog noch zwei dünne Mützen über´s schüttere Haupt und legte noch ein Afterrun-Workout hinterher. Ich fühle mich gut und freue mich auf den Rest der Woche. Denn, ab morgen hab ich nicht nur eine andere Jobrunde zu fahren, die auch noch früher im Stall ist, sondern auch noch eine nette Kollegin mit an Board die sich die Jobrunde anschauen soll. Was will der Mensch mehr !?

Jetzt noch ein kleines Betthupferl und dann ab in die Horizontale.

Ach ja, kleine Zwischenzeile noch. Natürlich meckerte der Sigma Alti 14.12 vom Stahl Renner, daß die Batterie schwach sei. Blöd, lag doch eigentlich dieses Jahr fast nur untätig rum. Egal, also wieder mal ab zu Das Rad Dortmund und dort zwei frische Knopfzellen geholt.
Ich finde das ja immer wieder genial wenn ich in den Laden komme und man mich mit dem Vornamen anspricht. Wie behalten die nur all die Namen ? Ich meine, so oft bin ich jetzt auch nicht da. Peter, ich hoffe ich darf den Namen mal hier einwerfen, hat mich sofort erkannt und angesprochen. Ach ja, wollte ich schon letztes mal niedertippend, die Guten haben ihre Homepage mal richtig klasse auf Vordermann gebracht.

Und noch eine Zwischenzeile, Bike24.de hat die Borckens in den Kartonage geworfen und auf den Weg gebracht.

Bike nachgedacht: an dem Punkt muß ich auch wieder ein Pro-Argument für meinen Byrton ( oder halt ähnliche Geräte ) einwerfen. So Teile stöpselt man an den Strom und dann laden sie. Keine Batteriezellen mehr die irgendwann leer sind und im Grunde Sondermüll darstellen.
Ja, und war es nicht ausgerechnet Peter, der mir ein Garmin zeigte, als wir darüber in ein zum Glück kurzes Gespräch kamen ? Das Vorführgerät, mit der auch in Norditalien unterwegs gewesen sei holte er aus der Senke. Er machte es an, erklärte dabei ein zwei Dinge und schmiss das Teil dann über die Schulter nach hinten auf den Boden. Drehte sich komplett gelassen um, ging hin, hob es auf und zeigte mir das laufende Gerät ! Also, wenn das mal kein Argument für einen grobmotorisch veranlagten Bewegeungs-Legastheniker wie mich sein sollte. Ja da wird man schon etwas schwach…

Donnerstag: der Tag beginnt in gewohnter Manier. Bloß keine Extras mehr, dafür bin ich zu alt. Ma(n)n braucht eine gewisse Routine. Also Espresso double gekippt und dann ab auf den Stahl Renner. Irgendwo im letzten Drittel hielt ich mal kurz an um mir die Nase etwas gründlicher zu schnäupen. Im Halten vernehme ich noch so wie wohl mein Mobil gebimmelt hatte. Kein gutes Zeichen. Aber groß was machen bringt auch nix. Handschuhe ausziehen, zurückrufen, dann wieder das Phone zurück in die Tasche frickeln und at last Handschuhe anziehen… . Kostet nur alles unnötig Zeit und hat dann nur den Effekt, daß ich noch später im Stall bin. Also auf in die Pedale gewuchtet und eingerollt.

Schnell den Stahl Renner in die Ecke geschoben, die ersten Brockens entkleidet um nicht komplett zu fiebern und dann den Rückruf getätigt. Eine vertretende Kollegin war ausgefallen, wer fährt was bzw. wer kann was fahren ? Nach der Klärung ergab sich zumindest für mich keine Änderung. Also weiter im Tagesgeschäft.

Der Tag ging fix rum, alles klappte recht gut. Nach der Schicht schnell nach Hause gerollt, heute ohne Extrameters für die Winterpokalpoints. Dafür dann aber auf der Terrasse noch eine Krafttraining-Einheit hingelegt und dann rein in die Burg. Genug für heute. Ach ja, Päckchen ist angekommen… *freu*

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Freitag: last working day at his year ! Wenn’s denn so sein soll. Gestartet wird wieder in gewohnter Weise. Dann, ebenfalls in gewohnter Weise, seinen Arsch auf den Stahl Renner geschwungen und los. Aber irgendwas war anders…

Es war schon recht zäh, um es mal so zu sagen. Natürlich bließ der Wind wieder einen Tacken ambitionierter von vorne. Ich hatte wohl auch nicht so den Saft in den Knochen, also war es etappenweise schon nötig, einen Schüppe mehr Biss aufzubringen. Zum Glück gab´s keine weiteren Tagesjobüberraschungen und so konnte der Arbeitstag mal ungewohnt komplett entspannt – und vor allem mit frühen Feierabend – angegangen werden.

Aber auch auf der nachmittäglichen Rückfahrt wollte mein Laib nicht ganz so. Gut, der Wind kam jetzt eher von hinten maximal von schräg hinten, also von süd, aber um diese Jahreszeit auch sehr ungewöhnlich. Blöd iss nur, kommt der aus süden, ist immer recht böig und gerne auch heftiger. Also ließ ich mich dahinrollen, stemmte keine großen Kurbelumdrehungen mehr. zu Hause angekommen, einfach abgestiegen, alles abgepackt und dann ab in die Dusche. Hiernach noch etwas Refill mit Mittagessen, dann rüber zum Kumpel, jenwerelcher Geburtstag hat. Die kurze Woche ist rum, der Tag gelaufen und für den Rest des Jahres wird auch nicht mehr viel passieren.

Den Stahl Renner wieder fein machen und das CAADX mit den Neuteilen bestücken, da kommt am heutigen…

Samstag !

HAM PY 26

November 21, 2017

Bike nachgedacht/ PKW vs. Bike: ich weiß jetzt nicht wo ich ansetzten soll, aber heute Vormittag hatte ich das erst mal das Gefühl das irgendwas passieren muß. Der Grund dafür war wohl…

…das heute früh ein PKW mit dem oben genannten Kennzeichen ( unter Vorbehalt ) auf jeden Fall aber ein Audi A3 silber mich auf dem Standstreifen rechts überholt hatte, weil er rechst abbiegen wollte.

Leider für meinen Geschmack nicht nur ein wenig zu zügig, sondern auch mit ein viel wenig an Sicherheitsabstand. Genau genommen würde ich sagen, das sein linker Außenspiegel einen Luftzug weit von meiner rechten Hand entfernt war. Ja hallo ! Geht’s noch ?

Das ganze passierte auf der Kamener Straße und er ist dann, wie schon gesagt, rechts an mir vorbei geschossen über den Standstreifen in die Zwolle Allee abgebogen. Das ganze dürfte sich im zeitlichen Rahmen so um die halbsieben statt gefunden haben.

Anderer Ansatz. Klar dem Typen müßte man mal gehörig die Leviten lesen. Aber so auf die schnelle ging das natürlich nicht. Ich mußte erstmal Luft holen, denn links neben mir war ja auch noch ein PKW. Der ist dann vor ihm, übrigens regelkonform in den Rechtsabbiegerstreifen eingefahren. Ich war also quasi zwischen den beiden PKW. Zum Zeitpunkt X haste ich mich schon vom Standstreifen weg auf die weiße Linie begeben, weil ich ja an jener Ampel links abbiege.

Aber genau jene Kreuzung ist so zweimal die Woche ein Schauspiel wert. Wenn wir, also der Linksabbiegerverkehr und der Geradausverkehr schon längst grün haben, zieht mindestens noch einer aus der Zwolle Allee raus und kachelt noch über die Kreuzung. Klar ich bin zu langsam, auch wenn er schon bei rot drüber ist, aber irgendwann denk ich mir…

Diese Ampelkreuzung und noch eine andere ( Dortmunder Straße/ Am Tibaum nahe des Kronstünchens ), eine auf der Rückfahrt, übrigens mit der gleichen Situationsgrundlage. Wir, also die Rechtsabbieger, Linksabbieger und der Geradeausverkehr haben schon längst grün und fahren los, kommen auch dort so zweimal die Woche im Schnitt, von rechts immer noch ein paar Deppen die dann ja bei vollrot rüberfahren müssen. Anders ist das gar nicht möglich.

Oft hab ich mir schon gedacht, das müßte man doch mal den örtlichen Zuständigkeiten melden. Aber wie stellt man das an ? Und was kommt dabei heraus ?
Klar heute früh hätte ich zum Hörer greifen sollen und den Freund & Helfer kontaktieren. Aber was werden die machen ? Kennzeichnen aufnehmen, ich werde zu denen hin müssen, Schriftkram und das natürlich alles vorm Job. Da würde mein Vorgesetzter bestimmt total happy sein.

Letztendlich denke ich mir, wird man auf der Wache nur Schulterzucken, vielleicht noch sagen „ist doch nix passiert„, und wenn ich Glück habe wird man mal schauen wie´s mit dem Fahrzeug ausschaut. Kontakt hattee ich ja nicht, Spuren werden also nicht auszumachen sein. Ob sie/ er dann Verwahrung ausgesprochen bekommt, steht wohl auch eher in den Sternen.

Ganz ehrlich, ich fahre ja meisten abseits der üblichen Wegstrecken und will da jetzt auch keinen auf Schulmeister machen. Klar der Freund & Helfer hat auch anderes zu tun, wird sich mit den echten Misslichkeiten dieses Lebens rumärgern müssen. Aber wie oder was könnte man machen ?

Rumgelaber

September 13, 2017

…und sonst ?/ Newsticker/ wichtig !/ (Bike) nachgedacht: normalerweise würde ich diese Zeilen mal wieder auf meinem Naturesense Blog platzieren, aber ich denke es geht auch mal hier.

Also ich stöber ja immer ganz gerne beim Abendbrot in einem bekannten Videochannel. Heute bin ich auf etwas gestoßen, daß mal wieder zeigt, das es auch anders gehen kann. Zum Schluss wird aber gesagt, daß es in der BRD eben noch nicht geht: „weil man sich noch in Gespächen mit den Netzbetreibern befindet.“ Sagt mir, die Netzbetreiber verarschen uns doch.

Die gezeigte Idee ist recht einfach. Ein Solarpanel für den Balkon oder die Terrasse inklusive der nötigen Wandlertechnik und das alles noch zu einem, wie ich finde, durchaus guten Preis. Das Teil erzeugt Strom, der – und jetzt kommt es ! – dirket über eine ganz normale Steckdose in den Haushalt eingespeist werden kann.
Da muß also nix umgebaut oder speziell dafür hergerichtet werden. Es wird keine Megamenge an Strom erzeugt, aber so allerlei kann man schon damit machen. Wird aber auch im Film erläutert.

Ich grübel gerade weswegen die mit den deutschen Netzbetreibern in Gesprächen stehen müssen ? Es wird dabei mit Sicherheit um den Betrieb dieser Anlagen gehen aber vor allem um die direkte Einspeisung und somit Nutzung. Also um im wörtlichen Sinne, direkte finanzielle Einbußen. Das Wort Betriebserlaubnis steht da bei mir im Raum.
Aber, wäre der reine Besitzt dieser Anlagen strafbar, mal so blöd gefragt ? Ich denke nicht. Daraus gefolgert, wie wollen die oder könnten den Betrieb nachweisen ? Oder grob gesagt, was die nicht wissen macht sie nicht heiß.

Oder noch weiter gedacht, würden die sich die Mühe machen das ordentlich, weil’s ja gerichtlich nachweisbar sein müsste, nachzuweisen ?

Wieder andersrum, warum können wir als Nutzer nicht die Betreiber daraufhin verklagen, das sie uns vorsätzlich dreckigen Strom liefern, weil wir ja sauberen Strom niocht nutzen dürfen.

Bikeklamotten/ Bike Jacke/ Dermizax: so dann noch was zu dem Thema. Nach den beiden recht intensiven Regentagen und der erst neulich durchgeführten Pflegeaktion der Löffler Jacke als auch die GORE Jacke und dann Reaktivierung via Trockner, war wohl nicht ganz so erfolgreich. Denn, ja irgendwie waren bei der Löffler die Schulterpartien feucht und bei der GORE Jacke hatte ich das Gefühl, das die Arme von innen feucht waren. Zumindest im letzten Falle könnte das aber auch Staufeuchte gewesen sein.

Also hab ich mir gerad eben auf bekannter Onlineverkaufsplattform die Protective Luis bestellt. In XXL, eine war noch zu haben. Ich denke sie wird in den nächsten Tagen hier entreffen und dann schauen wir mal weiter.

Bikealltag/ Sport & Alltag/ Alter: auch hier gibt´s was von mir zu erzählen. In Sachen Knochen bin ich wieder ein Stück weiter. Wech geht´s nicht mehr, das ist mal Fakt.

Fakt ist aber auch, das Bewegung Segen bringt. Normales Gehen ist recht gut möglich, ein beschwerdefreier Alltag auch. Nicht immer, aber eben fast. Jetzt hatte ich letzten Sonntag mich mal beim Walken versucht. War eine rechter Mistidee, ging gar nicht. Es ist zwar eine 3,9km Runde durchgezogen worden, aber gut ist echt was anderes. Das Bein, die Hüfte zickt genau dafür zu sehr rum.

Heute habe ich dann mal den Gedanken umgesetzt wie das mit Seilchenspringen ist. Denn, ich hatte immer wider festgestellt, also auch bei den täglichen Gängen die man so macht, wenn ich betont auf dem Vorderfuß gehe, in für meine Verhältnisse superkurzen Schritten, dann klappt das so gut, das ich gar nix merke.

Beim Walken war das aber genau nicht der Fall. Beim Seilchenspringen geht das gar nicht anders. Und siehe da…
…gute 15 Minuten, mir der einen oder anderen Unterbrechung weil ich mich im Springseil verharkte, kamen dabei rum. Dann werd ich das jetzt erstmal als Laufersatz nutzen. Zumindest teilweise.

Bikealltag: ach ja nur mal so am Rande, mit dem CAADX werden noch in dieser Woche die 16.000 Kilometergrenze durchfahren.

15.024km & 22.191km/ 18.08.2017

August 18, 2017

…iss mal wieder etwas länger geworden…

Biketouren „After-Show-Party“: ja nach der gestrigen Erkundungsfahrt, so nett sie auch war, steht aber eigentlich fest, ich muß da nochmal entlang fahren. Eventuell, das ist mir jetzt eingefallen, ist da gar keine Abzweigung vor Ascheberg runter nach Capelle. Sondern irgendwo später, also hinter Ascheberg. Und es könnte sogar möglich sein, daß jene nicht nach Capelle führt, sondern zu einem anderen mir bekannten Ort. Jedenfalls hab ich dann wieder einen Grund mal eine nette Tour zu machen.

Bike nachgedacht: der andere Gedanke, hatte ich die Tage schon mal so einen blöden Test gemacht, wie das so ist auf dem CAADX in Unterlenkerhaktung zu fahren. Geht gar nicht, fühlt sich total bescheuert an. Der Grund ist aber auch recht einfach.

Das CAADX ist ein Cyclocrosser, wird also von der Rahmengeometrie her doch deutlich anders sein als ein echtes Rennrad. Wenn ich da also in die Unterlenkerhaltung gehe, was zweifelsohne der Aerodynamik zugute kommt, dann hocke ich da wie Äffchen auf Schleifstein drauf. Logische Folge…

…ein Rennrad muß her ! Nein ist natürlich logisch nicht nachvollziehbar. Klar wäre nett, auch wenn ich eigentlich ehe ein MTB bevorzugen würde, wenn neues Rad. Ich äußerte das ja schonmal. Ebenfalls gut wäre, wenn man noch soetwas wie einen Stadtschlampe hätte, welche auch gebraucht sein täten-könnte. Ist aber alles Utopie, da zum einen keine Talers über sind, und die nicht vorhanden Münzen auch schon für Dinge draufgehen, die ich noch gerne haben würde. Da war noch was mit einer Regenjacke…

Aber so ein Rennrad muß ja auch nicht neu sein. Hatte ich doch am Montag im Jobdasein einen Jungtimer von FELT gesehen. Ein schönes Rennrad, klassische Kurbel, der Rahmen im Goldton gehalten, teilweise mit weiß und ich meine roten Streifen abgesetzt…
…ja so richtig auch was für´s Auge. Aber andersrum, lassen wir mal die nicht vorhanden Geldsegen aus, man könnte ja auch einen richtig flitzigen Carbon-Dackelschneider holen. Der wäre dann noch schnittiger weil leichter und ging mal richtig ab beim Sprinten. Ich merke schon, ich gehe gerade auch richtig ab. Also lassen wird das. Punkt.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Biketouren Bilder: auf geht´s in die nächste Woche und zwar gut ausgeschlafen, eventuell sogar ein stückweit zu gut. Denn irgendwie hatte die übliche Koffeeindosis nicht die Wirkung wie sonst. Also startete der…

Montag: …zunächst noch wie gewohnt, als ich dann aber in Firma eintrudelte sackte ich so ein wenig durch. Richtig wach ? Wohl eher nicht. Also wurde nochmal der Kaffeevollautomat bemüht und ein netter Cappuccino nachgegossen. Den Tag über konnte ich pratischerweise nochmal eine Termin bei einer medizinischen Fachkraft buchen. Die Sache mit dem Alter… . Ist auch am Ort der Fa. sollte also gut erreichbar sein.

Die nachmittägliche Rückfahrt war nicht so der Knaller. Der Wind kam auch immer wieder von vorne, was will man machen ? Einfach durchrollen und gut ist.
Zu Haus angekommen hab ich dann den Stahl Renner fertig gemacht. Denn das CAADX wollte ich nicht so gerne beim Doc anketten. Gut der Stahl Renner ist mir auch an´s Herz gewachsen, aber ich hoffe der schaut nach weniger aus. Leider ist er geputzt, wäre jetzt gut wenn er noch ein wenig eingesaut wäre. Vielleicht kann ich ja was mit einer Firmenkutsche aushandeln. Vielleicht hat das örtliche Krankenhaus ja noch eine größere Materialbestellung ? Wäre mir echt lieber. Zum hinlaufen ist das aber leider auch zu weit.

Dienstag: alles wieder retoure, Straßen nass vom Regen in der Nacht. Also alles wie gehabt mit dem CAADX zum Job. Zum Glück ergab sich dann auch eine Gelegenheit X bezüglich dem Termin und alles war gut. Die Heimfahrt nachmittags war auch kein Ding. Es ging schön am Kanal entlang.

Mobilphone: ja leider war ich am Vormittag etwas verwundert, daß mein Akku nur noch knapp 50% hatte. Und das ohne groß was dran zu machen. Auf der Anfahrt am Morgen hatte ich nur ein paar Bilder geschossen sonst nix.

Gut, dann hab ich´s via USB im KFZ laden lassen. Ganz nebenbei hab ich mal das WLAN deaktiviert und die Lichtanpassung vom Bildschirm aktiviert. Zu Hause wieder angekommen schau ich in mein Mailfach und sehe keine Bilder. Ach ja ! WLAN ist ja aus. Also den Ofen wieder angeschmissen. Doch oh Wunder…
…das Moto verbindet sich nicht mit dem WLAN ??? Iss doch kacke hoch drei. Alle Versuche eine Anbindung zu erstellen klappten nicht. Es nervt nur…

Und der Akku ist schon wieder auf 42%. Irgendwas saugt doch da am Strom rum ? Aber über die Akkunutzungsfunkion – weitere Einstellungen kann ich keine sonderbaren Verbraucher ausmachen.

*wenig später* Ah Land in Sicht ! Jetzt bin ich gerade mal mit dem Moto zum Router gelatscht und siehe da, plötzlich zeigt das Moto die Verbindung an. Puh ! Jetzt die Sache mit dem Akku klären…

wieder Dinestag: …aber erstmal die Bilder von heute ziehen. So heute früh war´s ja net ganz so warm und eben feucht. Das bedeutet hier über Land, zumal bei aufgehender Sonne, nette Szenerien. Hier mal drei Topfavoriten.

( Nochmehr Bilder der Woche bei Flickr )

volle tausend Kilometer: wurden dann am…

…Mittwoch: mit dem CAADX voll gemacht. Denn der Stand gestern beim einrollen auf der Burg zeigt…

Da kann man doch quasi nicht anders. Leider war dann die Heimfahrt von einer kleineren-größeren Actionaktion gekrönt oder doch besser, beendet worden. Ich berichtete bereits. Dennoch war´s ein guter Tag.

Donnerstag: endlich mal wieder mit dem Stahl Renner raus ! Wetter passt schon morgens, auch wenn ich mich erstmal wieder einrollen mußte. Nachmittags ging´s ebenso gut nach Hause.

Bikebasteln: zu Hause angekommen hab eich die kurzen Pausenzeiten beim Training genutzt schonmal den einen oder anderen Handgriff zu tun. Der Schlauch den ich als letztes versuchte zu flicken, schaut natürlich entsprechend gediegen aus.

Der bekam auch kein Gnadenbrot mehr, wanderte sofort und ohne nachzudenken ab in die Tonne. Normalerweise flicke ich ja immer Schläuche, nicht nur des Geldes wegen, sondern einfach weil ich denke, wenn es hält ist doch gut für die Umwelt. Aber bei Schläuchen die Kapitalplatzer oder große Schäden haben, wird entsorgt. Hier mal ein Pic vom Felgenband was verutscht ist. Wobei ich jene Stelle bei der Aktion schon etwas versucht hatte nachzujustieren. Tja, leider erfolglos.

Sah zum Zeitpunkt X auch wieder wild aus auf der Terrasse. Aber was will man machen. Die Felge wurde mal mit Wasser gründlicher geputzt, auch um das verwendete Duschgel einigermaßen ab zu bekommen.

Jetzt hängt das Laufrad im Schuppen kann trocknen, das frische Felgendband, von Schwalbe, liegt auch schon bereit. Hab dann gleich zwei Stück bei Zweirad Engels mitgenommen. Werde also auch am Vorderrad mal präventiv wechseln. Zwei frische Schläuche gingen auch noch über die Ladentheke.

Freitag: letzter Tag der Woche, leider sagt der Wetterfrosch Donnerstagabend Regen voraus. So wird der Stahl Renner wohl in der Fitness-Garage verweilen dürfen.

Freitagmorgen, es kam wie es kommen mußte, der Stahl Renner frohlockte unwiederstehlich und auch der Wettergott meinte es vermeintlich gut mit mir. Das hielt sich bis gut 3km vor dem Eintrudeln in der Firma, dann ging´s los. Ich kam entsprechend durchgeweicht in der Firma an, das Wasser lief schon wieder aus den Schuhen raus. Aber wozu aufregen, es war ja immerhin ein warmer Sommerregen.

Blöd war dann nur, daß ich die Schuhe und das Kurzarmshirt nicht bis zum Schichtende trocken bekam. Bei der Radfahrunterhosen klappte das auch nicht so sonderlich, aber zumindest so, das man damit fahren konnte. An dieser Stelle…

Idee !: für mal demnächst im Auge behalten, eine Bike-Polster-U-Bux in den Spind legen, eine weiteres Kurzarmshirt oder am besten gleich noch einen weiteren Heizlüfter zum Klamottentrocknen in der Firma positionieren.

Die Heimfahrt klappte aber besonders gut vom Wetter her. Nicht einen Tropfen habe ich abbekommen. Das freut einen dann auch mal.

Jetzt ist es 20:00 Uhr, das Training nach der Radankunft klappte auch ganz gut, geduscht, ich habe gefuttert, gebratene Nudeln mit Ei und einem Rest Lachs gab´s, dazu das alkoholfreie Radler und tippe so die letzten Zeilen des Wochenberichtes. Morgen ist Wochenende. Da könnte man doch mal gemütlich eine Radfahrt machen…

 

 

…und sonst ?/ Wichtig!: ja eigentlich will ich ja diese Plattform hier nicht mit irgendeinem vermeintlich nervenden Müll zuwerfen, aber ich denke so mal einen Verweis zu einem auf dem Radforum erstellten Artikel <klick> mit ein paar Kleinigkeiten, wenn auch nicht ganz unwesentlich, der dürfte in Ordnung gehen. Gedanklicher Titel: vor der Wahl mal genauer hinschauen wie die politischen Parteien so ticken.

14.902km/ 13.08.2017

August 13, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest: und weiter geht´s mit dem Wochenbericht. Restart mit dem…

Mittwoch: und hier die Sensationsmeldung, das es keine Sensationen gibt. Blöde nicht ? Aber so ist das nun mal mit dem Alltag. Morgens angenehm, nachmittags noch angenehmer, so war der Tag auf dem CAADX. Der Wetterfrosch plaudert leider für die nächsten beiden Tage immer wieder mal was Regen. Ob da meine Erkundgsfahrt Lünen-Lüdinghausen-Capelle in´s Wasser fällt ?

Donnerstag: weitestgehend Herbstwetter aber wieder keine besonderen Vorkommnisse. Nachmittags mit vollem Bauch nach Hause geradelt. Erkenntniss des Tages: eine zum späten Mittag gegessene Spaghetti Carbonara bremst die komplette Motivation und macht träge bis dorthinaus. Verlängerte Heimfahrt fiel also flach, zu Hause angekommen konnte ich zumindest noch eine Physioeinheit nachschieben.

Freitag: der große Tag des Regenzeugs…, dachte ich. Gut war wenn man es anhatte, aber so dolle war es dann doch wieder nicht. Zumindest morgens.

Nachmittags hatte ich erst Befürchtungen, daß das Wetter so werden könnte wie an den Orten wo ich vom Job her rumkurvte. 17c° nur seichte Wolken, ja sogar Sonne und von Regen weit entfernt. Horror ! Zum Glück war das dann hier in den heimatlichen Gefilden etwas anders. Nur knapp 15c° und Niederschlag. Dennoch konnte ich auf der Terrasse mich noch ein wenig körperlich ertüchtigen, dann war endlich Wochenende.

Samstag: ja auch da ein paar Zeilen. Meine Mom fühlte sich nicht ganz so zurecht und so bin ich dann mal wieder mit dem Auto zu ihr gefahren, anstatt mit dem Radel. War aber ein angenehmer Tag mit ihr. Ist aber irgendwie die halbe Miete wenn ich da so ohne Fahrrad hinfahre. Wenn ich mit dem rad dort bin, nächtige ich ja auch dann bei ihr. So verbringt man mehr Zeit miteinander.

Nachmittags habe dann mal wider etwas den Hammer geschwungen. Nein, natürlich war da kein Hammer im Programm, nur eine japanische Säge, ein paar Schrauben und entsprechendes Holz. Herausgekommen ist eine Aufhängung in der Fitness-Garage um mal am Biie was machen zu können.

Biketouren/ Biketouren Bilder: so der letzte Tag in einer Woche vor dem Neubeginn ist ja der…

Sonntag: …und jenen sollte man ja im besonderen begehen. Da ich ja „noch die Rechnung mit der Strecke Lünen-Lüdinghausen-Capelle offen hatte“ wurde das mal heute angegangen. Natürlich nicht von Lünen aus, sondern direkt von der Burg aus und dann eben auch wieder zurück. Hier <klick> mal die Strecke wie ich sie gefahren bin.

Erster guter Punkt ist, die Streckenführung hinter Werne bis nach Südkirchen rein ist gut brauchbar. Die L507 hat tatsächlich einen passablen Randstreifen besserer Qualität. Klar keine Flugbahn, aber eben breit genug das es mir sicher erscheint und auch die Oberfläche ist nur mäßig rauh oder defekt.

Leider gibt es ab dem Abzweig/ Kreuzung auf die L810 zunächst mal für ein paar gute Meters keinen Randstreifen und auch nicht den via Googlemaps erspähten straßenbegleitenden Radweg. Aber dadurch das es gut bergab geht kann man diese nicht so feine Passage für Radler in wenigen Minuten und ohne große Anstrengung hinter sich lassen.
Natürlich ist die Zufahrt zu dem auch sehr guten Radweg in einem netten konstanten Winkel von 90° zur Straße ( welcher Hirni an Straßenbauer plant soetwas ??? ) und natürlich ist er dank des Grünzeugs bei dem Tempo, man erreicht ja mühelos 30km/h und deutlich mehr, ich glaube ich hatte so 40km/h drauf, eigentlich nur zu spät zu erkennen. Bin dann eben eine „Zufahrt“ später rein, was natürlich auch nur mit einbremsen ging. Das war es mir aber wert.

Eine Straße ohne Randstreifen und mit dem eher guten Verkehrsaufkommen löst bei mir kein Wohlfühlfaktor aus. Ist einfach so.

Gut das gedachte Teilstück passt. Kurzer Einschub von mir…

Bike nachgedacht: am Ortsausgang Südkirchen mußte ich eine kurze Weile an einer Straßenüberquerung warten. Meine Radwegführung ging auf der anderen Straßenseite weiter. Um die Straße zu überqueren schaut man so nach links, nach rechts, nach links und schwupps…

…zischte ein Rennradler mit einem schnittigen Canyon Rennrad an meiner Nase vorbei. Alter dachte ich nur, der macht aber Lack ! Klar wenn ich den Trainingsstand hätte, dann noch so eine schnelle und auch vermutlich nochmal gut 2 bis 3kg leichtere Rennmaschiene, da würde ich wohl auch auf der Straße fliegen.

Aber, und das kam gerade beim Essensgespräch in mein Bewusstsein, der Typ war komplett in schwarz gekleidet und das Rad hatte dunkelrote Frabe. Klar sieht natürlich alles unheimlich chic aus, macht was her, auch wenn man nicht so schnell ist, aber gesehen werden ?
Jetzt hab ich mal überlegt. Ich stand an der Straßenüberquerung und habe den Verkehr eigentlich recht aufmerksam beobachtet. Wie kann es sein, das ich den so nicht hab kommen sehen ?

Klar eher dunkelrotes Rad und dann noch in schwarz gekleidet. Da sieht man so einen schnellen Typen auch bei Tageslicht erst im letzten Moment. Nicht auszudenken wenn da einer nun von rechts in einem Auto sitzend auf jene Hauptverkehrsader einbiegen will oder es schon tut !

Da kann er so gigantische Bremsen am Rennrad haben wie er will, das geht nur noch knall und Abflug. Wenn der mit seinen kommenden geschätzten 30km/h mindestens über die Haube geht, fliegt er nur noch ein paar viele Meters. Der PKW-Lenker wäre chancenlos, würde wahrscheinlich nur den Knall wahrnehmen und dann voll in die Anker steigen. Das muß man sich doch mal in seinem Hirn einbrennen und dann doch eventuell ein auffälligeres Trikot anziehen.

Weiter im Ursprungstext: gut ab da ging´s dann mit einem mächtigen Schnitt recht fix bis nach Lüdinghausen. Der erste kürzere Trinkstop samt absteigen und Fotos machen kurz vor´m ersten großen Etappenziel…

…dann ebenso fix das Backwiärk angesteuert und mir erstmal einen Cappuchino und ein wirklich verdammt leckeres Stückchen Cremé-Torte geholt. Gemacht mit französischer Buttercremé wurde mir gesagt. Das zerging auf der Zunge. Das andere Stück, also jene was noch daneben in der Auslage auf mich wartete, konnte ich dann aber Gott sei dank ignorieren. Hätte ich mal…

War eine nettes Päuschen und in Lüdinghausen war gut was los. Überall saßen die Leute in Cafés, Restaurants oder in der Eisdiele, mindestens aber flanierte man durch die Gassen.

Aber ich hatte ja noch was vor, Streckenerkundung stand bei mir im Kopfplan also wieder los. Hinter Lüdinghausen über bereits begkannte Strecke. Auch hier immer wieder gut mit dem Wind gestanden, entsprechend schnell war ich unterwegs. Der Gedanke die gleiche Strecke jetzt andersrum zu fahren, also gegen den Wind, den wollte ich erst gar nicht so groß aufkommen lassen.

Ja, aber wie das Leben nun mal so ist, lief nicht ganz so gut. Der zweite Plan den Abzweig wieder rechts runter in Richtung Capelle zu fahren, der funktionierte mal so gar nicht ( sieht man ja im Streckenverlauf ).

Eigentlich hatte ich im Kopf, daß da ein ausgeschilderter Abzweig, eben rechts wieder runter, nach Capelle sein sollte. Und dieser logischerweise vor Ascheberg. Die Ortsdurchfahrt von Aschberg mag ich nicht so sonderlich. Geht so, ist nicht verkehrt, aber irgendwie nicht mein Fall. Ergo gefiel mir der Gedanke da eine potentiell schöne Alternative an der Hand zu haben.
Uneigentlich fuhr ich dann also die Strecke ab, aber das Einzige was ich nun wirklich nicht finden konnte, war dieser verdammte ausgeschilderte Abzweig nach Capelle.

Und so trudelte ich bis recht genau Ortseingang Ascheberg und kam wie es kommen mußte. Auf der Hinfahrt bis Aschberg hatte ich zwei Abzweigungen ausmachen können. Eine davon mit einem Radroutenpfeil, aber keinerlei Beschilderung, die zweite kurz vor der Plaßstraße, einer eher Bundesstraße. Da stand aber weder Radroutenpfeil noch Schild. Erschwerend kamm hinzu, ich hatte mir das irgendwie in den Kopp gesetzt, also wird das gemacht. Also umdrehen und wider zurück, ab in den Wind rein.

Das Nichtfinden und dann noch gegen den Wind fahren motiviert natürlich unheimlich. Die jetzt erste Abzweigung habe ich mir noch angeschaut, dann aber doch links liegen lassen. Also weiter gegen den Wind zu der anderen Abzweigung mit dem Radroutenpfeil. Die war aber ein gutes Stück wieder zurück und ja, irgendwie war ich angenervt.

Als ich dann aber dort ankam bin ich ohne großes weiteres Nachdenken da rein und den Radwegpfeilen gefolgt. War auch ganz nett, schmale Landstraße, hier und da etwas zerschossen, also eher mäßige Oberflächenqualität, aber ruhig. Radler kamen mir auch entgegen, konnte also nicht ganz so falsch sein.

Blöderweise schaut man dann ja mal so in der Gegend rum. Ich erkenne dabei oft Gewisse Dinge die einem bekannt vorkommen. Die Fahrtrichtung samt deren weiteren Abbiegungen sagten mir dann aber ganz klar, gleich stehe ich wieder vor den Toren von Nordkirchen.

Und so war es dann auch. Gut, ich wusste wieder wo ich war und vor allem das ich, sodenn noch genug Pulver in den Knochen ist, eine Chance hatte diesem kräftezehrenden Ausflug ein nahes Ende zu setzten. Denn viel hatte ich ja nicht gegessen.

Das Stückchen Kuchen in Lüdinghausen war praktisch nur ein Refill für den Weg dorthin, das Frühstück eher schmal und den einen Riegel bis zum Schloss Nordkirchen, der ist auch quasi auf dem Weg dorthin verdampft.
Es drohte Leerlauf, also wurde am Südeingang zum Schloss nochmal eine längere Pause gemacht. Peoplewatching und gut an der Wasserpulle nukeln. Was sich da ür Szenen abspielen. Alleine die Parkmanöver sind einen Platz auf der Bank wert. Dann ging´s aber doch weiter…

( Nicht viele, aber ein paar weitere Aufnahmen sind wieder im August-Flickr Album gelandet. )

Der Rest der Strecke war ja bekannt und so rollte es stellenweise wieder gut. Mein Akku war doch nicht ganz so leer wie ich dachte, auch schob immer wieder der Wind von hinten und ein paar Bergabstrecken waren dann auch noch mit dabei.

Ja und dann endlich wieder die heimische Burg erklommen wurde erstmal etwas Luft geschnappt, die Socken und die Überhose aus und alles mal gut durchlüften, noch ein Getränk und ein paar Minuten einfach wieder nur sitzen. Ich kam aber auch nicht umher ein paar Dehnübungen zu machen.

Recht direkt gab´s auch noich was auf´n Löffel, hiernach ab in die Dusche. Tja und mein Helm, so gut er mir auch sitz, so langsam zeigt er Auflösungserscheinungen. Hat ja auch schon ein paar Tage gesehen.

Diesen Satz Innenpolster hab ich gleich entsorgt und die Wechselpolster eingesetzt. Wird mal Zeit für einen Neuen, weiß auch gar nicht von der jetzt wieder ist, müßte mal nachschauen. Praktischerweise kam per Newsletter ein Test rein…

look after…: wo bei Rund ums Rad, wo ja immer Test von Usern laufen, der Alpina Mythos 3.0 auf mich einen sehr brauchbaren Eindruck macht. Mal so eine Frage an die Frauen in der Leserschaft, welche Farbe würder Ihr so nehmen ? Ich tendiere ja zu dem blauen Modell, kann nicht mal sagen wiso.

Gut, das war´s dann mal wieder soweit. Schönen Sonntag noch !

 

Goodies…

Juli 19, 2017

…oder eben Dinge die mir noch so „fehlen“.

Bike nachgedacht: ein kleines Intro bevor ich diesen Artikel mit weiteren Infos verfüllen werde. Ma(n)n ist ja immer irgendwie unterwegs und ansich hat man auch schon alles was man braucht. Doch wären da nicht diese kleinen Dinge, auch wenn sie eben nicht so klein sind, dann wäre das Leben doch eintönig. Und so habe ich in zwei Sparten unterteilt, immer noch diese Kopfgeschichten. Kopfgeschichten weil sie mir eben immer wieder durch den Kopf gehen, die einem die grauen Gehirnzellen im laufen halten.

Bike & Pack/ Bivi & Zelt: auch dieses Thema beschäftigt mich immer wieder und so langsam komme ich einem potentiellen Ende dieses Gedankenganges nahe. Glaube ich. Zu dem Thema ein kleines Intro.

Unterwegs zu sein ist was feines und irgendwann wird es auch mal bei mir soweit sein, das es dann doch deutlich mehr Kilometer sein werden. Doch was schwebt mir das so vor an Ausfahrt ?

Ganz ehrlich, so fazinierend ich Brevetfahrten und derer Berichte finde, mich für´s Gravelbiken ( kurze Erklärung zu den Begriffen, falls nicht geläufig, habe ich via der Bergiffe selbst verlinkt ) interessiere, ich glaube nicht das ich der Mann für irgendeine große Veranstaltung bin. Ich kann nicht mal sagen warum ? Doch grob schon…

Es ist immer irgendwie schon im Vorfeld eine organisatorische Sache oder eben Leistung. Termine stehen fest, man muß sich anmelden, dann auch irgendwie auf´m Damm sein, das Equipment sollte funktionieren und so kommt dann eines zum anderen.

Aber ich bin da eher einer der einfach so durch die Gegend streunt, oft spontan mal den Harken hier rum fährt, oder dort rum, sehe dann was Neues und probier das dann einfach aus. Da ich hier in der nahen Gegend schon fast alles abgerast habe, zieht´s dann einen einfach weiter weg. Und wenn man weiter wech ist, dann kommt man irgendwann an den Punkt, das man pausieren möchte oder muß. Klar Zimmer suchen und buchen ist nett. Es ist meist warm, trocken und man hat eine Dusche, aber es ist eben auch was anderes einfach wo den Schlafsack auszurollen und zu pennen.

Viel braucht man dazu eigentlich nicht und so ist dann auch das Thema Minimalismus, gezielter Verzicht auf gewisse Luxusgechichten ein Grundgedanke. Der Bricht von Jochen Kleinherz/ Overnighter solo in der Rhön, hatte mich dann die Tage wieder auf das Thema gebracht.

Zum einfach wo den Schlafsack auszurollen und zu pennen gibt´s aber einen kleinen Schönheitsfehler. Hier in der BRD darf man nicht einfach überall Zelten. Genau genommen ist das schon je nach Landesrecht sehr verschieden geregelt, aber eben auch genauso unübersichtlich. Es fängt schon damit an, das es nicht mal eine einheitliche Definition von Zelt gibt. Deshalb denke ich, ist es am besten wenn es so einfach wie nur möglich ist.

Ein bischen was habe ich ja schon informationstechnisch zusammen getrommelt und ist im Beitrag Unterschlupf für unterwegs…, nach zu lesen.

Meine aktuellen Überlegungen sind jene ( Musterbeispiele die mir so in´s Auge gefallen sind anbei )

  • einen Schlafsack, wo ich schon ein nicht all zu warmen besitzte, Packmaß lasse ich mal außen vor, kenn ich aktuell auch gar nicht
  • eine Isomatte wie die NeoAir XLite“ von Therm-A-Rest
  • dann noch seotwas wie ein Bugtent ( Rab Element 1 Shelter  ), also ein mittelprächtig großes Moskito“zelt“, was aber wiederum nur mehr wie ein Tarp aufgebaut wird, also ohne Zeltstangen und dann…
  • eben noch ein Tarp ( Siltarp Polatouche von Luxe Outdoor ), wenn´s denn doch mal ungemütlicher, sprich nass werden könnte sollte

Jetzt ist es gerade so, daß ich bei Luxe Oudoor das eine oder andere recht gut finde. Zum einen sind die Preise nicht ganz so abgehoben und viele derer „Zelte“ sind eigentlich gar keine Zelte, weil sie eben keine Zeltstangen haben. Das ist jetzt für den Unbedarften verwirrend, ja wie jetzt ?!, lässt sich aber sehr gut erklären.
Im grunde sind es je eine leichtes Moskito-Innezelte mit einem entsprechenden Tarp ( ergo auch die Idealkombi, die ich ja oben, nur einzeln, rausgesucht habe ). Rein grob rechtlich gesehen wäre man also zumindest was den Punkt anbelangt, von der gesetzlichen Seite erstmal raus.

Und etwas zum aufstellen, oder eben abspannen, lässt sich auch immer irgendwie organisieren.

Diese wenigen Dinge sollten sich recht gut komprimiert auch an´s CAADX verfrachten lassen ( Packmaß in der Länge muß dabei bei mir beachtet werden !, ideal unter 35cm ). Und, natürlich will ich nicht Unmengen an Kohle in diese Baustelle stecken. Denn Higthend-Equipment wird zwar super sein, aber man liest es auch immer wieder, oft tun es auch die einfacheren No-Name Produkte. Kurzer Schwenk…

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Etwas abseits dieser ganzer Recherchen sind mir dann aber noch so Hängemattenlösungen wie ein Therm-a-Rest Slacker Hammock House in´s Auge gefallen. Oder Amazonas Hängematten bietet vergleichbares im Sortiment. Wobei Amazonas ein für mich zunächst scheinbar sogar besseres Preis-Leistumgsverhältniss hat, super klein verstaut und auch hier und da pfiffigere Detaillösungen.

Praktisch man hat wieder alles zusammen, recht gut und klein verpackt und wenn man dann noch den Gesamtpreis sieht für so eine All-in-one-Lösung. Find ich nicht schlecht – müßte man mal wo ausprobieren können.

Zwei weitere Vorteile kommen zum tragen. Da man ja kein Zelt hat, ist die rechtliche Seite in der sprichwörtlichen Schwebe. Wenn man aber schon in der Schwebe ist, also nicht auf dem Boden liegt, könnte man eine Isomatte entfallen lassen. Ein Packstück weniger.

Das was mir aber dann doch wieder etwas Gedanken macht, kann ich a. in so einer Hängematte pennen, wobei das die Leute von Amazonas sogar mehr auf die „brasilianische Liegeweise“ setzten, wo man eigentlich diagonal und somit fats gerade in der Matte liegt. Und b. findet man immer genug entsprechende Bäume/ Befestigungen zum aufhängen ?

Bikeklamotten/ Bike Jacke/ Dermizax: auch zu diesem Thema ist bei mir eigentlich schon alles gesagt. Aber wer ahnt es, uneigentlich eben nicht. Es juckt auch hier !

Im Grunde kann ich ja nichst gegen meine beiden Bikejacken sagen. Die Löffler GTX AS Vario als auch der Superschnapperwerb der Gore Oxygen haben ja so die eine oder andere Verbesserung erlitten. Schon alleine deshalb wäre es schade wenn ich sie gar nicht mehr nutzten würde. Aber…

…wie dem auch sei, die Pflege von Membran Kleidung ist immer etwas tricky. Trotz meiner letzten Reinigungsaktion ist die Wasserabperlqualität nicht die beste. Müßte ich im Grunde nochmal machen und dann eben auch die Nummer mit dem Wäschetrockner durchführen.

Naja, und weil das eben immer etwas tricky ist, käme hier das Dermizax Material zum zuge. Keine Membran, lässt sich somit einfacher pflegen. Punkt.

Nur ist hier leider tricky überhaupt mal eine Bikejacke aus dem Material zu finden. Denn nicht immer ist das Material seitens des Herstellers klar definiert/ genannt. Und auf dem BRD Markt ist das sowieso so´n Ding. Gefunden habe ich deshalb nur Jacken von Protective.
Natürlich hab ich die auch schon per Mail angeschrieben, aber leider kein Feedback bekommen. Und so beschränkt sich eine potentielle Auswahl auf ein aktuelles Modell ( zuerst augeführt ) und dann drei Modelle, die wohl älter zu sein scheinen.

  • Burketown ( ca. 200 Euro ) via Bike24.de
  • Luis ( ca. 100 Euro ) via Amazon
  • Kashi ( ca. 130 Euro ) ebenfalls via Amazon
  • Abraxas ( ca. 140 Euro ) bei Amazon

Kleiner Schönheitsfehler, alle Jacken bei Amazon werden nicht optimal passen, sind also maximal in XL zu haben, wenn überhaupt in der Größe. Die Abraxas habe ich aber in XXL beim Schmitz Zweirad Center ausfindig machen können. Wo sie aber im Ladenpreis gute 200 Euro kostet.

Generell bin ich ja bereit die 200 Euro auf den Tisch zu legen, aber nur um mal so zu schauen… . Auch wenn ich denke das dieses Material funktioniert, das ist schon ein Haufen Kohle. Und wenn ich dann überlege wie hoch die Marge ist, habe ja schon brandneue Gorejacken für unter 150 Euro gesehen, die einen Neupreis von über 230 Euro hatten. Die Frage ist also, wie stellt man das an ?

Also die Sachen erstmal so im Kopf kreisen lassen.

Ein Tag mit dem Auto

Juli 11, 2017

Bikealltag/ PKW vs. Bike: gleich vorweg, nein ich hatte keine unangenehmen Kontakt mit einem Autofahrer, also im Zusammenhang mit meiner Radlergeschichte.

Aber mit so einer Bürgerblechbüchse privat unterwegs zu sein ist schon Mist. Ich habe eine gestandene viertel Stunde gebraucht um überhaupt aus dem Dorf raus zu kommen, wo die Fa. sitzt. Wenn ich überlege wie weit ich da mit dem Bike schon gewesen wäre. Und vor allem wie entspannt.

Und dann diese Hampelmänner die einen überholen wollen. Macht überhaupt gar keinen Sinn, wenn da schon ich Sichtweite eine, wenn auch kleine und somit kurze, Ortsdurchfahrt mit entsprechender Geschwindigkeitsreduzierung von 50km/h ist.
Etwas weiter, wieder auf der Überlandstrecke steht ein fester Blitzer. Erlaubt sind 70km/h. Der Grund ist eine Einmündung, wo der Querverkehr an einem Stopschild das Fahrzeug mit allen vier Rädern zum Stillstand bringen muß. Hin und wieder wird da auch schon morgens kontrolliert. Find ich immer lustig wenn da wieder ne´ Schlange am Randstreifen abkassiert wird. Über Stopschildfahren ist so als wenn man bei Rot über die Ampel zieht, meine ich.

Das ist da natürlich alles Grundlos. Also als es damals an dieser Kreuzung regelmäßig gerappelt hatte…

Aber die Hintermänner müssen noch ma´schnell so vielsagen nach links rüber schwenken, wenn sie hinter einem hängen. Schwachkopf. Dann hat er´s mir aber gezeigt und mit seiner Combokutsche mal richtig Gas gegeben, um dann doch wieder nur vor mir her zu fahren. Gott ist das ein Schwachsinn.

( Bike ) nachgedacht/ Sport & Alltag/ Alter: so Thema „Ich werde alt…„, komme gerade von der osteopathischen Behandlung. Ich muß jetzt mal was schreiben…

Also, die Tage mal wieder zwischen den Terminen zum Haus-Doc, Überweisung holen und im neuen Quartal zu einem anderen Orthopäden gewartschelt. Dem habe ich dann mal die ganze Story aufgetischt, die Story das der Oberschenkel nicht richtig in der Hüfte sitzt wollte er mir übrigens erstmal nicht glauben, und dann ging´s los.
Kurze Sichtkontrolle – Schiefstand von mindestens 2cm im Becken. Und das offensichtlich ohne großes Nachmessen. Bilder machen, dann wieder warten auf den Doc. Während des Wartens schaute ich mal auf die Ablichtungen und irgendwie war mir dabei recht mulmig zumute. Sieht man ja nicht oft so, als Nichtmediziener. Ist dann fast so, als würde man an einer offenen Wunde rumdoktern.

Dann kam der große Chefé rein und tischte mir recht unverblümt die ersten aber ebenso ersichtlichen Befund auf. Ich hatte den Eindruck das konnte er schon beim Reingehen, quasi noch in der Tür stehend auf den gut 3m entfernten Röntgenbilder sehen.

Tja Hr. XY, ich habe keine guten Nachrichten für sie. Machen sie sich schonmal damit vertraut, daß sie demnächst neue Hüftgelenke brauchen.“ Punkt.

Mein Gott wie feinfühlig und vertrauenserweckend doch so eine Diagnose rüber kommen kann. Wir betrachteten die Aufnahmen. „Da sei auch von ihm aus nix mehr zu machen. Er können nur noch Beschwerden lindern. In der linken Hälfte sei die komplette Gelenkschmiere wech. Und rechts eben auch nicht mehr viel da.“ Ach ja drollig war dann sein Eingeständniss, das ich mit meiner Diagnose recht hatte, „daß mein linkes Bein eben nicht mehr korrekt drin sitzt.“ Denn durch das fehlen der Schmiere kann das so sein. „Woraus sich dann auch der Beckenschiefstand ergibt„, dachte ich.

Völlig unklar war ihm aber auch, wiso das vorab noch keiner bemerkt hatte ? Weder der seit zwei Jahren behandelnde Orthopäde, immer mal wieder wegen muskulärer Verhärtung, der zum Glück gerade Urlaub hat, der Hausdoc oder zumindest der Physiotherapeut.
Auf den Hausdoc lass ich nix kommen. Letztendlich ist er auch nur ein normaler Hausarzt für Schnupfen & Husten, alles andere sollte dann die Spezis machen. Auch vom Physiotherapeuten war ich an sich sehr angetan, also nicht nur auf der persönlichen Ebene. Fachlich hatte er mir doch arg weiter geholfen.

Aber genau da wird wohl auch der Hase im Pfeffer gelegen haben. Hatte ich doch schon im ersten Getippten dazu den Verdacht geäußert, das der Hüftbeuger eine maßgebliche Rolle gespielt hatte. Seit gut zwei Jahren nie wieder richtig in den vollen Bewegungsumfang gekommen, hatten sich wohl alle betroffenen Muskeln samt Anhang entsprechend verkürzt und sonstwie verhärtert.

Ich kann nicht bestätigen, das ein Hüftschiefstand zu einem vorherigen Zeitpunkt hätte offensichtlich sein können. Denn das hätte ich zum einen, und in dieser Deutlichkeit, schon früher gemerkt.

Jetzt spielt aber noch mit rein, daß diese Gelenkschmieregeschichte vererblich sein kann. Aha, und siehe da, meine Mom hat das gleiche in der rechten Hüfte. Bei ihr wurde das aber erst recht spät festgestellt. Gefühlt jetzt zehn Jahre später.
Hab da aber gerade mal nachgeschaut, das geht ab 40zig los. Und die hab ich ja schon länger hinter mir. Wiso ist das dann mit schon fast anzunehmender Sicherheit vererblich ? Jedenfalls wurde das so suggestiv rübergebracht.

Einzig dem bisherigen Orthopäden könnte man mal etwas auf die Finger hauen. Warum hat er nicht mal eher das lokale Umfeld untersucht, sprich Bild gemacht ? Meine Mutmaßung geht dahingehend, es bestand kein Anlass zur Sorge. Denn ich bin ansich kerngesund, betätige mich sportlich und bin zu dem „erschwerend“ nicht übergewichtig.

Lange Rede kurzer Sinn, die Gelenkschmiere ist „auf“.

Klare Sache ist auch, nach dem ja so zaghaften Diagnosespruch lag das erstmal irgendwie blöd im Margen. Recht schwer um mal so zu sagen. Denn frische Hüftgelenke ist nicht mal eben so ein Eingriff wie ne´ Zahnfüllung oder mal ein Gips wo am Arm. Zumal ich mit meinem fast halben Jahrhundert viel zu jung dafür bin. Oder anders gesagt, wenn ich das jetzt machen lassen würde, würden die Dinger in einiger Zeit getauscht werden müssen. Ist also nicht der beste Plan. Und meine Mom hat bis heute keine.

Inzwischen sind ein paar Tage vergangen, also seit der Erstdiagnose, der Drops ist erstmal verdaut. Bin da ja kein Jammerlappen, aber wer mich kennt und somit auch ahnt, das ich mich mal ganz gerne beweg, der wird sich denken können…

Andersrum, was ist eine brauchbare Alternative ? Gleich These: Bewegen bringt Segen. Aber nach der Nummer heute, also der abgehandelten osteopathischen Behandlung ?

Auf dem Rückweg bin ich dann noch bei der Physiotherapie vorbei gefahren. Der gute Herr war aber heute nicht da, erst morgen Nachmittag. Ich werde also wohl morgen direkt nach dem Job mal bei ihm vorbei schauen. Denn dieses Knallen der Bänder werden kaum die Bänder gewesen sein, ich denke das waren die Knochen, an Ermangelung der Gelenkschmiere. Das könnte für ihn eine gute Information sein.

Was bingt mir das jetzt alles ? Denn der Titel „( Bike ) nachgedacht“ Bike eben in Klammern, steht ja nicht umsonst da. Naja, ich denke zunächstmal die Erkenntniss das mich mein schon fast intuitiver erster Eindruck nicht ganz getäuscht hatte. Die Ärzte dieser Fachrichtung haben, zumindest hier im Dorf, fast alle den gleichen Sympathiefaktor auf mich. Fachliche Kompetenz, die ich weder abreden will noch kann, hin oder her.

Für´s weitere glaube ich aber kaum, daß mir da wirklich geholfen wird und zwar in dem Sinne, daß ich als Partient weiter komme. Denn ich hätte schon gerne mal noch eine einzige Frage gestellt. Aber für diese Frage, jedenfalls hatte ich sehr schwer den Eindruck, schien gar keine Zeit zu sein.

Denn mit dieser einzigen Frage, und das behaupte ich, könnte man einen großen Zugewinn an Lebensqualität schaffen.

Übrigens: heute war zB. wieder so ein Tag, wo ich bis auf ein kleines Zimperlein im linken Knie, fast nix vermelden konnte. Andersrum, es war, wie gestern übrigens auch, ein Tag der schon beim Job viel Bewegung mit sich brachte. Wie war das noch mit meiner These ?

14.156km/ 07.07.2017

Juli 7, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biktouren Bilder: ja diese Woche hatte für mich nur drei Arbeitstage und so gibt´s auch nix groß zu berichten. Deshalb wird das hier auch ein eher unkonventioneller Bericht, nein mehr ein Abriss.

Der Kollege Penguin on a bike hatte sich auch mal eine Luftpumpe gegönnt. Und da ich ja nicht so zufrieden mit meiner Lezyne Gauge Drive HP bin, kamen wir in´s spinnen von wegen Luftpumpen und so. Im Mittelpunkt stand der Gedanken für ein Luftpumpenmuseum. Ein „wenig“ was könnte ich dazu beitragen.

Meine aktuelle Auswahl, über die eine oder andere hatte ich ja schon Testberichte getippt, wobei nur die Lezyne zur Zeit am Bike mitfährt. Zum Glück habe ich sie noch nicht gebraucht.

Ansonsten, ja nicht viel Neues im Lande. Warm ist´s wieder geworden, viel hab ich diese Woche sportlich nicht gemacht, halt außer den Radfahrten die sowieso fällig sind. Dabei wurde natürlich der frische Bryton Rider 330 E gut gebraucht. Inzwischen habe ich da natürlich wieder was getestet und ein paar zusätzliche Skills konnte ich mir auch aneignen.

Zwei Bilder von der heutigen frühmorgendlichen Anfahrt. War aber schon wieder mit 18c° zu warm, auch wenn die Szenerie natürlich klasse war.

Am Kanal, auf der ersten Bryton-Teststrecke

Die Heimfahrt ging so bei ü. 30c°. Es gab zumindest ein gutes Lüftchen, so rollte es passabel. Nur groß stehen bleiben war kein guter Plan. Ja und jetzt hocke ich hier und lass die ereignissreiche Woche sacken. Ganz ehrlich, ich bin froh, das jetzt so recht gut alle terminlichen Leckerklie rum sind und der Alltag wieder langsam einkehrt. Jetzt noch ein paar Grad weniger…

( Bike ) nachgedacht: aber der-dieser Alltag wird nicht all zu lange andauern. Denn dann steht mal wieder Jahresurlaub an und es geht „wech“.

Vorher wird aber nochmal ein Termin beim Doc wahrgenommen. Denn das erste Resumé der Altererescheinung war ja nicht gerade positiv. Was der jetzt wieder genau mit mir vorhat – Osteophatie – kann ich mir nur ganz grob denken.

Jetzt muß ich ganz ehrlich zugeben, gut das was da anliegt ist das eine. Das andere ist aber, der Doc scheint ein Guter zu sein, also Ahnung von der Materie. Anderseits, das Team, er und vor allem die Parxis ist mir alles andere als syphatisch.

Beispiel: die Praxisräumlichkeiten sind so in den 70er eingerichtet worden. Entsprechend schaut es dort aus. Grausig, brrrr. Eiche natur, mit Florrware aus jener Zeit. Im Röntgenraum konnte ich mal einen Blick auf die Tapeten werfen. Alter schwede, die rollen sich stellenweise ab ! Die ganze Praxis gehört grundrenoviert.

Und etwas mehr persönliche Zuwendung, Lächeln oder so, das könnte man auch mal einführen. Alleine die Tatsache wie er mir den Befund rüber gebracht hatte. Einmalig. Ich schätze mal, eine holde Dame, gesetzteren Alters und zarter beiseitet wäre gleich in Tränen ausgebrochen.

Ich lass mich mal überraschen, Dienstag ist Termin. Zumindest der ist recht spät. Geht ja bei mir kaum anders. Ich brauche ja gut eine Stunde um mit dem Radel vom Job weg hier zur Burg zu fahren. Dann frisch machen und weiter fahren. Dafür sollte es dann eine Bürgerblechbüchse sein, weil sonst macht das Duschen ja wenig Sinn. macht Die muß dann aber auch familiär greifbar sein. Meine Holde ist berufstätig und meine beiden großen Kids jobben auch.

Aber wie schon gesagt, ich lass mich mal überraschen. Das blöde ist aber auch, solche Doc´s gibt´s hier nicht wie Sand am Meer.

Verkehrserziehung einmal anders…

Juli 4, 2017

…und zwar aus dem schönen Japan !

…und sonst ?/ Newsticker/ Bike nachgedacht: neulich bei there is no „I“ in cyclyng gab´s einen Bericht über eine Ausfahrt. Dem Autor BIKESNOB28HB berichtet von einem noch mal gut gegangenem Unfall, welcher ihn aber wiederum an die Maßnahmen in Japan erinnerte. Aber lest selbst die von mir entsprechenden zitierten Textzeilen.

„…Mich erinnerte das an Führerscheinverlängerung in Japan. Alle fünf Jahre oder so muss man in Japan zur Verkehrserziehung wenn man seinen Führerschein verlängern lassen will. Insgesamt ist das relativ langweilig, aber auch irgendwie bizarr und interessant. Teil des Programms ist es sich einen Verkehrspädagogischen Film anzusehen, meiner hiess: „Mörder ohne Absicht„.

Die Geschichte ist etwa so, dass ein Mann mit seinen Betriebskollegen in einer Kneipe feiert und schon was getrunken hat. Dann ruft sein Chef an und bittet ihn eine Klimaanlage bei einem Kunden zu reparieren. Er will natürlich nicht, aber da er ja ein guter japanischer Arbeitnehmer ist lässt er sich doch bequatschen und fährt los.

Schnitt. Ein kleines Mädchen mit Großmutter, beide im Kimono laufen fröhlich vergnügt auf dem Rückweg vom Jahrmarkt an einer Straße lang. Ist schon klar was jetzt passiert, die Details spar ich mir, aber im Film wird einem da absolut nichts erspart: Kind tot, Oma im Krankenhaus.

Jetzt beginnt das Drama aber erst richtig. Der Mann verliert seinen Job und als er zu der Familie des Kindes geht, um sich zu entschuldigen wird er nur angeschrien „Geben sie uns unser Kind zurück!“ Dann muss er ins Gefängnis. Seine Familie muss ihr schönes, westliches Haus verkaufen und wohnt dann in einer fiesen, alten japanischen Hütte direkt an der Bahnstrecke. Die Mutter hat einen harten und schlecht bezahlten Job auf einer Baustelle, der Sohn nimmt Drogen, die Tochter geht nicht mehr zur Schule und ist zickig. Eines Tages sagt die Mutter nur: „Ich bin so müde!“ und man sieht wie Sie auf die Bahnschranke zu geht; quietschende Zugbremsen, dann wieder jede Menge Details.

In der letzten Szene des Filmes sieht man dann wie der Mann, aus dem Gefängnis entlassen, im Regen auf den Stufen vor dem Eingang des Hauses des Kindes sitzt, an die Tür trommelt und schreit: „Verzeiht mir! Verzeiht mir!“ Die Kamera schwenkt dann weg von ihm zu einer Straße mit viel Autoverkehr. Die unausgesprochene Botschaft zum Schluss ist: „Siehst Du, da fährst Du gerade in Deinem Auto, aber schon morgen könntest Du an diese Tür hämmern und um Verzeihung bitten.

Von den ca. anderen 30 Japanern, die mit mir den Film gesehen haben, war etwa die eine Hälfte am pennen und die andere am flennen. „Ist schon etwas übertrieben“, dachte ich mir und setzte mich dann in mein Auto um ca. 10 km nach Hause zu fahren.

Soviel also dazu. Ich denke irgendwie sollte man mehr am Bewusstsein der heutigen Gesellschaft rumschrauben. Die meisten verstecken sich doch nur hinter dem, was die anderen auch so machen. Die Logik ist dann recht einfach, was die/ alle machen kann ja nicht verkehrt sein.

Zumal anders sein, mehr als nur schwer ist. Bildlich gesprochen, gegen den Strom des Flusses zu schwimmen, ist immer schwerer.