Archive for the ‘Bike nachgedacht’ Category

Es war, kam und hätte sein können/ 09.11.2022

November 9, 2022

Bikealltag/ nachgedacht: irgendwie stehen wir nun am Ende eines letzten Teil des Jahresurlaubs, der dann aber irgendwie, aber zumindest nicht am Abschluss, der ja auch keiner war, ein Jahresurlaub war.

Motto, es hätte so – neudeutsch – nice sein können.

Ich bin ja kein Freund von großen Klageschriften, aber wenn man sieht wie abermals eine vermeintlich gute Zeit so dahin rinnt und dann noch so zäh, dann nehm ich mir auch mal die Freiheit (anderer Leute) raus und sage, war nicht das was ich mir vorgestellt habe.

Es fing eigentlich gut an. Natürlich war die Nacht vor dem Abflug kurz, aber das konnte ich genauso weg puffern, wie die zähe Fahrt via A1 bis zum Airport Köln-Bonn. Letztendlich gab es dort ein nette Begegnung mit meinem besten alten Kumpel.

Treffen mit M.

Er verbringt sein Arbeitsleben dort, wusste das wir anrücken und wie es der Teufel so wollte, oder er eingespielt hat, wer weiß wer weiß, war er auch an unserer Maschine tätig.

Natürlich war die Kommunikation ein wenig sperrig, irgendwie konnte ich ihn dann aber auf dem Rollfeld ausmachen da er eine rote Basecap trug. Er hingegen konnte mich wohl kaum stehend hinter den riesigen und auch von außen spiegelnden Scheiben ausmachen.
Tja und beim Besteigen der Maschine seh ich ihn und seine Kollegen noch so in einem Fahrzeug wieder abfahren.
Und dann sitzt du in der Maschine kannst es kaum glauben, daß man so nah an sich vorbei war, dann geht der Blick zur Kabinentür…

…und dann steht M. da an der Seite der Stewardess. Irgendwie hab ich ihn zwar gesehen, aber es nicht wirklich realisiert, war er doch vorher noch offensichtlich weg gefahren. Es brauchte einen kleinen Ruck in meinem Hirn bis jenes vermeldete, hoch mit dem Arsch und begrüß ihn mal.

Der genialste Augenblick, nach all den Jahren, auch was Jahrzehnte. Es ist halt wie es ist, jeder geht halt so seinen Weg, die Familie kommt, jeder schafft seinen Alltag und der war für uns beide mit Sicherheit nicht einfach. Aber lassen wir das mal hier außen vor.

Für uns ging es dann in di nicht ganz so weite Ferne und auf eine Seereise.

Teil 2.

Wir hatten ja schon mal eine solche Seereise gemacht und uns beiden hatte das eigentlich gut gefallen. Man sieht viel, hat mit nix am Hut, alles ist nett auch die Leute, das Drumherum und das Schiff.

Ja nur dieses Mal war der Kahn geschätzt doppelt so groß, oder besser gesagt riesig. Das hat mir so im Nachhinein dann doch nicht ganz so zugesagt. Ich behalte das mal für zukünftige Urlaube wenn sie wieder gleicher Art sein sollten im Auge.

Was mir auch so im Nachhinein ein wenig weniger gefallen hatte, war das Verhalten der Leute. Natürlich muß ich sagen, daß ich das hier hauptsächlich vor dem beruflichen Hintergrund sagen. Die Hygienemaßnahmen wurden auf einem Schiff irgendwie recht spärlich… . Das war auf der ersten Seereise in 2019 noch bedeutend besser und wurde auch von der Crew besser beaufsichtigt.
Die Hände nicht desinfiziert, man wurde freundlich aber bestimmt darauf hingewiesen. Punkt.

Natürlich wollen alle gerade im Urlaub wieder in ein normales Leben zurück und auch bei den Aufenthalten in den diversen Städten im Ausland haben wir die dortige Handhabung kennen gelernt. Das ist mir zu Anfang erst gar nicht so aufgefallen, aber es macht mir ja auch hier nix aus sich was über die Mund-Nase zu stülpen oder mal auf einen nächsten Aufzug zu warten.
Irgendwie gab es aber gerade Leute auf dem Schiff, die kein Problem mit körperlicher Nähe hatten. Der Aufzug eigentlich voll unter normalen Menschenverstand, aber da ging dann doch noch was. Als ob man im Urlaub keine Zeit hätte oder das einen Deck nicht laufen könnte.

Ja ich weiß, ist ein heikles Thema, aber irgendwo hört es da auch bei mir auf. Denn schon die einfache Handygiene vor den Restaurants war eher Dekoration. Thema beendet.

…wobei es dann ja doch genau mit dem Mist nach der Wiederankunft weiter ging.

…ja uns so kam der eher unbequeme Teil der zweiten Hälfte, die ja aber eigentlich keine zweite Hälfte war, denn sie hatte ja nix mit Urlaub zu tun.

Plan A von mir war, nimm es wie ein Mann dann hast du den Mist auch einmal durch. Das sich das trotz meines eher guten Verlaufs so lange zog, denn es ist eben nicht wie bei einer Erkältung/ Grippe, habe ich doch versucht falsch ein zu schätzen, obwohl ich es wusste.

Es hätte so schön sein können

Noch ein paar Tage zu Hause, Radtouren machen, sich das Outdoorgezumpel ans CAADX heften und dann doch noch und vor allem bei dem Bombenwetter die einen oder andere chillige Nacht wo im Wald abhängen. So der Plan.
Ein Ausflug mit meiner Mom wäre ich noch so ein Plan gewesen. Und wer weiß, wenn das von den Schichten mit dem alten Kumpel gepasst hätte, dann wäre ich da auch mal hin gefahren und mal hätte mal wie damals bei einer leckeren Lasagne quatschen können. Das wäre bestimmt ultra cool gewesen.

Ja und das sieht man dann auch gleich, was will ich da erzählen. Es ist ja so nicht passiert.

Euch dann einen schönen Tag, last Euch diese leicht älteren Zeilen nicht zu sehr zu Herzen gehen und bleibt bitte schön gesund! 😉

Nächste Runde…/ 02.11.2022

November 3, 2022

Bikealltag/ Bike nachgedacht/ Morgengruß/ car-to-go: zweimal niesen, alles gut? So ungefähr fühlte sich das an.

Der Wecker wurde gestellt da es galt abermals ein hoffentlich endlich passendes Stäbchen zu generieren und einem Kollegen zwecks Labortransport zu übergeben.

Draußen ist es nochmals deutlich herbstlicher geworden, viele Wolken, der Wind tobt ein wenig mehr als am Vortag und auch das Thermometer besagt, es ist Herbst. Egal, Espresso-Frühstück und dann den Transfer einleiten.

Tatsächlich niese ich mit dem Reinigen der Bialetti zweimal und habe so den Eindruck:“hm, fühlt sich besser an.“

Abseits des entsprechenden Laborwert höre ich ja ganz gerne nach innen rein. Und selbst wenn alles sagt, läuft doch gut, kann ich besser sagen wie es läuft.

Und da muß ich ganz ehrlich sagen, die Tendenz der letzten Tage gingen zwar in Richtung besser, aber irgendwie klebte das wie Kaugummi auf‘ n Boden.

Unabhängig davon das alles seine Zeit braucht und gerade diese Art da nochmals spezieller ist-sein-kann, man ist da einfach doch aufmerksamer.

Genug sinniert, am heutigen (eigentlich) ersten Arbeitstag nach ein wenig Urlaub mit anschließend C-Infektion wird’s mit dem GOLF zum Job gehen. So jedenfalls der Plan.

Irgendwie mußte ich ja dafür noch auf den Befund warten und ob ich überhaupt zum Job kann. Doch leider ist da wohl irgendwie der Wurm drin. Bis in die frühen Morgenstunden hatte ich keine „Freigabe“.
Also sich erstmal ans fernmündliche Sprachrohr geklemmt und ein wenig frühmorgendlich Informationen durchgereicht bzw. von der Gegenseite erhalten.

Egal wie man es dreht, ab acht Uhr wird’s da erst weiter gehen, bis dahin ist also Füße still halten angesagt. Der „Häuptling“ gegenüber in der Leitung sagte auch, alles nicht ganz so wild, ich sei für heute erst Mal nur als Back-up eingeplant.
Das beruhigt mich auch wenig und harren wir mal der Dinge.

Newsticker: ansonsten habe ich gestern mal ein wenig das Schuhwerk strapaziert, mir war einfach danach. Daraus ist dann auf dem Nebenblog der Beitrag – Der bessere Tag <klick> – entstanden. Wer also mag, liest sich das Geschreibsel da einfach durch und wirft einen Blick auf die Bilder. War auf jeden Fall toll.

Ansonsten wie immer halt, macht das Beste aus dem Tag und bleibt bitte schön gesund!  😉

Ja ne´ iss klar…/ Rumgelaber/ 16.01.2022

Januar 17, 2022

Rumgelaber: nach einem mehr oder weniger erfüllten Samstag kommt ja im Wochentagverlauf der Sonntag.

Ich weiß ja nicht was mit dem Espresso los ist, aber die neue Packung hat irgendwie keinen Bums und auch das Aroma ist nicht so, wie man das schätzt. Rüber zum nächsten Plan…

Da ich ja die Tage ein wenig gesundheitlich außer Gefecht war und ich ein Telefonat mit meiner Krankenkasse hatte, tauchte da die hauseigene Ap auf.
Da meine Älteste sie auch nutzt, was ja durchaus ein wenig Vertrauen schöpfen kann, ich aber bisher zunächst ein nicht mehr fähiges Gerät dafür besaß und nach dem Neuerwerb das irgendwie aus dem Fokus verloren hatte mich aber auch vor so technischen Aufgabenstellungen gerne ein wenig drücke man weiß ja auch warum, hab ich das jetzt aber trotzdem mal in Angriff genommen.

Naja, sie ist jetzt drauf und funktioniert auch, aber der Weg dahin ist nicht ganz so Stolpersteifrei wie das ja gerne suggeriert wird. Im Besonderen war das abfotografieren und schwenkfilmen des Hologramms vom Lichtbildausweis ist so eine Sache. Der Schatten der Küchenbeleuchtung oder eben auch der Lichtkegel erschwerten das. Und so mußte ich nach einem Versuch den Aufnahmeort wechseln. Dann war das aber drin.

Zum aufnehmen bzw. hochladen wird aber eine von der Krankenkasse zertifizierte Ap benötigt. Nur die kann man dazu nutzen und muß sie logischerweise dafür auch runter laden. So hat man also nicht nur eine Ap zusätzlich, wenn auch gewollt auf dem Mobil, sondern derer zweier. Aber was will man machen, schitt drupp…

Als dann alles lief, mein Passwort hatte ich zuvor schon wo „gefunden“ hab ich mich mal kurz durchgeblättert.

Die Fit-Funktion lässt nur die Registrierung einer Ap als Zugriffsquelle zu. Da aber Strava als Ap keine Schritte aufnimmt, läuft da jetzt die Google-Fit Ap. Die „zieht“ sich zwar aus Strava die Daten fürs Radfahren, aber nicht meine Daten von meinem Training. Mal sehen wie sich das so macht?
Ich schätze mal, wenn ich so einen Fitness-Träcker *grins* hätte, oder eine entsprechende Sportuhr, dann würden auch die Daten „gezogen“.

So, das reicht jetzt aber an sportlicher Aufgabenstellung. Noch was zum gestrigen Tag…

Bike nachgedacht/ Volotec: lassen wir mal die Tatsache außen vor, daß das Voloetc als Bike die eine oder andere Macke hat. Im Besonderen wären da die Schwingbewegungen des gefederten Hinterbau, die man auf Grund von ausgelutschten Lageraufnahmen zumindest nicht auf eine herkömmliche Art oder Weise beheben kann.

Da ich aber gestern dem Rad nach den gemachten Kilometern ein wenig Pflege hab zukommen lassen, ist mir aufgefallen, daß die Kettenblattschrauben irgendwie nicht wirklich fest waren. Wie das jetzt kommt ist mir ein Rätsel, denn eigentlich waren sie fest. Mit einigen Versuchen ist es mir aber auch nicht gelungen das zu beheben. Groß echt gestört hat das jetzt nicht, aber irgendwie wurmt mich das dann doch.

Der Grund wird sein, die Kettenblattschrauben sind wohl passend, nein anderes gesagt, wären wohl passend, wenn nicht die Kettenblätter extra für die Köpfe der Kettenblattschrauben Versenkungen hätten. Grundsätzlich habe ich dazu nur zwei Möglichkeiten.

Neue Kettenblattschrauben (kosten ja nicht wirklich viel) bei der nächsten Bestellung mit einholen, oder die vorhandenen mittels geeignetem Werkzeug ein kürzen. Für die letztere Maßnahme müßte ich mir aber mal aus dem Baufachmarkt einen kleinen Schraubstock holen, denn festhalten und bearbeiten geht bei so Kleinteilen einfach nicht.

Unter dem Strich macht Das Rad aber immer noch Spaß und es ist echt schade, daß ich bis heute noch gar keinen Weg gefunden habe, diese Schwingbewegungen in den Griff zu bekommen. Ein Fahrradrahmenbauer der auch in Alu macht, daß wäre ma´ was…

Weiter im Tagestext, Heimatbesuch mit GOLF stand an. Doch bevor ich mich ein wenig mit dem treuen Gefährt über die BAB bewegte, ging es noch auf einen Fußmarsch durch den nahen Wald. Bewegung stand an.
Praktisch dabei, am Abend mal einen Blick in die neue Ap werfen, ob ich auch genug für meine Gesundheit getan hätte, oder Funktionscheck.

Die Runde war gut für mich, die Lungen ein wenig mehr mit frischer Luft fluten und den Kreislauf auf Schwung bringen. Nur frisch war es. Der Wind bließ leicht scharf aus Westen, gemütlich war was anderes.

Die Fahrt in die alte Heimat war am Sonntagvormittag gut zu gebrauchen, da ist noch nicht so viel los auf den Straßen.

Nach einem mehr als nur schmackhaften Mahl gab es einen leckeren Espresso um sich anschließend noch mal um ein paar Hilfestellungen in Sachen Handhabung des neuen Apfelgerätes zu kümmern.
Das eine oder andere ist ja nun doch neu. Auffallend ist nach wie vor, diese neue Magic Mouse sieht zwar unheimlich chic aus, ist aber in der Handhabung… . Eine neue Fingerübung eben.

Und so war der Tag irgendwann auch zu ende ich wieder nach Hause gefahren und hab ihn, wohl gesättigt bei einem alkoholfreien Radler ausklingen lassen.

Montagmorgen: die neue Woche beginnt, eigentlich steht ein „Fahrplan“ bereit, ja für heute ist was „zum schaffen“. Doch bis dahin muß ich erst mal kommen. Also den besser dosierten Espresso kippen und dazu das letzte Stückchen Frankfurter Kranz.

Ich muß sagen, auch wenn das einer meiner Top-Torten ist, so ein ganzen Stück am Montagmorgen ist schon heftig. Aber gleich hocke ich ja auf dem Rad, dann wird das wieder.

Macht Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!   😉

48.599km / 07.01.2022

Januar 8, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder/ Outdoor/ Sport & Alltag: der Jahres Anfang ist geschafft und ein wenig Text kann ich wieder hier online niederschreiben. Ja wer hätte das gedacht! *lach*

Donnerstag: keine große Überraschung, es ist sehr frisch draußen und meine intuitive Wahrnehmung rät mir zum Wechsel auf die mit Spikereifen bestückten Laufräder. Zum Glück hat man sowas griffbereit in der Fitness-Garage stehen und der Wechsel ist wenigen Minuten gemacht. Aber…
…immer wenn ich jenen einbaue, ärgere ich mich ein wenig. Auch wenn ich in diesem sehr frühen Morgenstunden gut wegkomme, denn zumindest auf Asphalt rollen die Continental Spike Contact doch ganz ordentlich. Aber sie grenzen die Fahruntergründe doch ein und einen leichteren und damit auch besser rollenden Reifen wäre doch ganz nett. Schade das mir letztes Jahr der 45NRTH Xerxes Faltreifen am Hinterrad aufgeplatzt ist.

Bike nachgedacht: aber auch der war mit seinen eher nur wenigen 140 Stück an Spikes, die ich aber nie bei echter Eislage so testen konnte, eher schmal aufgestellt. Inzwischen scheint es aber einen 45NRTH Gravdal in 700c x38mm auch als Faltreifen zu geben. Natürlich hat auch jener eine ähnliche Preislage. Weiter…

Den Tag über fällt mir eine gute Strecke Unna Bahndammflitzen via Welver ein die man nach dem sehr frühen Schichtende eigentlicheben fahren könnte.
Das Wetter zeigt sich milde, Sonne steht am Himmel nur wenige Wolken und der Wind aus der guten Richtung. Innerlich plane ich eine wenig vor, verstaue vor dem geistigen Auge weiteres Trinkwasser in der Hecktasche. Ein paar zusätzliche Riegel und einzeln verpackte Salamiwürstchen gibt’s im Discounter des Tages. Ja man freut sich schon.

Doch dann kommt wie es kommen muß, der Jobhäuptling meldet sich fernmündlich, es gibt noch eine kleinere Sonderübung. Nix großartiges aber eben lang genug um mir irgendwie den Wind aus den Segeln zu nehmen.
Ich entschließe mich dann nach dem Schichtende zu einer mehr oder weniger regulären Heimfahrt.

Nur kurz halte ich an, etwas schönes Brennholz liegt am Wegesrand. Aber es ist zu groß, ich bekomm es nicht ans Rad. Der Blick fällt gen Westen.

(mehr Bildmaterial <klick> im Januar-Album)

Traumhaft oder?

Freitag: der Winterwetterlage entsprechend „komme ich nur zäher in die Schuhe“. On top hat man noch Niederschlag. Was treibt einen eigentlich gesund denkenden Menschen bei knapp 1c°, Regen und dann noch eine gute Brise von vorne um kurz vor sechs auf dem Rad fahrend 20 Kilometer weit?

Feierabend ich erlebe etwas was ich nicht sehr oft erlebe, eine wunderbare Überraschung. Die Brücke am rückwertig am Jobstandort verlaufenden Radroute ist endlich nicht nur fertig, sondern auch frei gegeben. Alle Zäune sind wech. Was für eine geniale Überfahrt.

Einen Kurzfilm <klick> von der ersten Überfahrt hab ich gedreht. Und was hatte ich mich noch am Morgen über diese Lahmarschiegkeit geärgert. Und sofort steht die Stimmung.

Kurz vor Ziel erspähe ich einen wirklich kaum sichtbaren Trampelpfad in ein bisher noch nie erkundetes Gebiet. Ich schlüpfe durch und sehe…

…viel leeres Land.

Bikedefekte: wir hatten schon lange nix mehr. Schieb ich also so das CAADX über die Holperwiese um die bisher noch nicht in Augenschein genommen Ecke zu erkunden, bemerke ich wie es am Lenker doch irgendwie komisch wackelt.
Zur Kontrolle ziehe ich ein mal kurz die Vorderradbremse und bemerke sofort, daß Steuerkopf oder Steuersatzlager hat Spiel.

Natürlich hoffe ich, daß es nur Spiel hat und ich mit etwas festziehen da kein Neues rein machen muß. Anderseits, daß jetzt verbaute  Stronglight 1/8″ 1/8″ Referenznummer 252764 wurde bei 19.216km am 08.- 09.01.2018 eingebaut.

Ich werd da mal am Wochenende schauen. Jedenfalls die Tauschnummer damals nicht wirklich kostspielig, was schon mal eine Hoffnung ist. Also heiter weiter…

Bis dahin hab ich dem CAADX aber nach der Ankunft eine weitere Schlauch-Katzenwäsche gegönnt. Nach einem Umziehen wurde was für die Beweglichkeit und die Kräftigung getan. Diesmal aber drinnen im DG.
Tarp aufspannen und fett anziehen war mir zu umständlich. Da schlüpfe ich für die eine Übung mal lieber schnell in eine Fleecejacke und Turnschuhe, mach die dann draußen und komme dann wieder rein.

Aber es ist schon ein irres Gefühl, wenn man so gut auf Touren ist, förmlich fast glüht und dann nur leicht bekleidet nach draußen geht. Das ist ungefähr so wie beim Saunieren ins Eisbad hüpfen. DAS hab ich aber wirklich nie gemacht. Brrrrr…

Ja und das war dann die kurze Zweitages Arbeitswoche, jetzt ist erst mal Wochenende. Für den Samstag steht mal ein entspannter Heimatbesuch an und dann sehen wir mal weiter. Nächste Woche gibt’s am Job Gemischtwarenprogramm. Jeden Tag was anderes zum fahren. Bis dahin…

…macht Euch einen netten tag und bleibt bitte gesund!  😉

Rumgelaber 10.10.2021

Oktober 10, 2021

Rumgelaber/ Sport & Alltag/ Bikebasteln/ Licht & Sicht befestigen/ Bikebilder/ Outdoor/ Café: erste Zeilen vom Sonntag, habe ein paar vorgetippte aber nie veröffentlichte Beiträge in den virtuellen Mülleimer verschoben und über 220 Spam-Kommentare gelöscht.

Dann während meines Frühstück ein wenig den Blogreader bemüht, im Radforum war noch tote Hose. Den Versuch noch ein paar Zeilen in den Jahresabschlussbericht zu tippen, dafür konnte ich keine Motivation aufbringen, hab ich dann sein lassen.

Derweil ist es draußen zwar schon mehr als hell, die Sonne steht schon gut am Himmel und Wolken sind auch eher mau. Aber das Thermometer klettert nur mühsam am Horizont entlang, was dann zur Folge hat, daß im Burggarten kaum 10c° anliegen. Passende Kleidung ist also angesagt.

11:53Uhr: hab dann dem Stahl Renner wie schon am Vortag noch den einen oder anderen Handgriff zukommen lassen und dann natürlich auch die Vorderradbremse getauscht.
Lief auch soweit alles gut, nur daß man so auch Einblicke in das Material Stahl im Zusammenhang mit Fahrrad bekommt.

Diverse Lackabplatzter, Kratzspuren im darunter liegendem Chrom und in deren Folge dann eben auch leichte Rostspuren.

Bike nachgedacht: Stahl ist mit Sicherheit schwingungstechnisch ein gutes Material für den Rahmenbau. Aber mit Hinblick auf eine Nutzung außerhalb des urbanen asphaltierten Raumes dann doch eher suboptimal. Gut, weiter im Text…

…da die Ortlieb Tasche ja nun zumindest für mich ihr natürliches Ende erreicht hat, wurde dann der Neuzugang aus dem Hause Topeak mit dem 15l Backloader montiert.
Vom Handling her komme ich mit dem Backloader besser zurecht und er ist auch unter diversen Ladungsbedingungen stabiler.

Lange Rede wenig Sinn, auf zum nächsten Tagesordnungspunkt, dem sportlichen Teil des Tages. Das passt heute besser auf dem Zeitstrahl und so wird jener Part eben um einen Tag vorgezogen.

Licht & Sicht befestigen: da ich dann beim Training den Stahl Renner draußen hab stehen lassen, fiel mir immer wieder der frische Topeak Backloader auf. Irgendwie hatte ich das Gefühl im Thema Reflexmaterial würde da noch was zu machen sein.

backloader reflex_ergebnis

Dann stand nach dem Training Futter fassen im familiären Kreis an, worauf ich mich dann im Anschluss in die bereit hängende Cocoon Hängematte auf machte. Doch bevor ich mich entspannt zurück legen würde, sollte noch ein weiterer Testlauf in Sachen Mokka Zubereitung gestartet werden. Die Uhrzeit passte noch, also mal auf.

Ich würde sagen, mit der Portionierung bin ich zufrieden. Einen gehäuften Löffel pro Tasse (ca. 50ml.) und dann hab ich die Sache zweimal aufkochen lassen.

Outdoor: anschließend wurde dann in der Hängematte gechillt, wie man ja heute so sagt. Damit ich aber nicht ganz untätig rumdösen würde, hab ich auch da einen weiteren Test gemacht.
Meine olle Decathlon Isomatte, leider zusammen gepackt viel zu fett um auf dem Rad mitgenommen zu werden, schirmte von unten gegen Kälte ab.

cocoon isomatte_ergebnis

Soweit so gut, ein paar mögliche Isomatten wurden mal spontan noch unsortiert gesichtet. Aber ab einem gewissen Punkt wurd´s mir auch in der Hängematte zu langweilig, in die Dusche mußte ich ja auch noch. Also hab ich den ganzen Kram wieder verräumt und hab mich ganz fein gemacht. Der nächste Tag kann kommen.

Habt noch einen netten Sonntagabend und bleibt bitte gesund!  😉

Rumgelaber 03.& 04.07.2021

Juli 5, 2021

Bikealltag/ Rumgelaber/ Sport & Alltag/ Café: erste Amtshandelung am Samstag, Caffee beim Röstwerk Dortmud Hörde bestellen. Gut auch das ich durch CoffeeNewsTom und den in der Frühe gelesenen Artikel erinnert wurde.

Es wurde erneut ein Peru Pachamama…

…diesmal aber keine 250g Probierpackung, sondern weil er mir überaus gut mundete direkt die 500g. Da lohnt sich dann auch der Versand.

Das wurde dann nach dem allmorgendlichen Espresso-Zeremoniell, dem Wäsche aufhängen und einem kleinen Frühstück gemacht.

09:41Uhr: der Burgrasen ist gemäht und ich merke, daß ich mich ein wenig vor meinem Training drücke. Der Grund könnte sein, ich habe heute „länger“ geschlafen. Also bis um kurz vor sieben. *lach*
Hilft aber alles nix, man kramt gleich die wenigen Sachen raus, startet los und dann wird das schon. Das Sonnensegel ist auf jeden Fall ma‘ aufgespannt.

Ferner liegt dann noch an das CAADX werkstattfertig zu putzen, es geht ja eh weg, so oder so…
…und dann könnte man noch ein wenig Grünschnitt machen. Und überhaupt, auf dem Gehweg wäre auch noch das eine oder andere was zwischen den Fugen was raus könnte.

Die Aufgabenstellung die Einkaufsliste für den CAADX Unbau zu erstellen und diese dann zur Kontrolle dem Händler zukommen zu lassen, steht auch noch auf der to-do Liste.
Die Tips und Beratungen im Forum sind ja gut, aber bei der Menge an Infos sollte der Schrauber selbst entscheiden was er für richtig & machbar hält.

Ob ich dann noch in den Baufachmarkt fahre umd Rasensaamen, was gegen Ameisen und irgendwas was auch immer da noch war zu holen, lass ich mal offen.

So „Abfahrt“ mit dem sportlichen Teil.

11:54Uhr: der sportliche Teil der Gesunderhaltung ist erledigt. War natürlich mit der umziehenden Sonne ein Gerutsche von einer schattigen Ecke in die nächste. Die letzte beiden Durchläufe fanden an der Ecke zur Buchenhecke statt. Jene spendet gegen Mittag durchgehend Schatten. Außerdem geht hin und wieder ein Windzug. Überlegungen zum weiteren Verlauf. Erst duschen dann Baumarkt und anschließend Mittagessen? Ich denke ja.

13:10Uhr: das Mittagessen sacken lassen…

…und anschließend noch ein Käffchen. Schätze ich. Dann sehen wir weiter.

Das mit dem Baumarkt ist entfallen, weil mir just wieder in den Kopf kam:„die Geldbörse liegt ja in der Firma.“ Ja blöd gelaufen. Macht aber auch nix. Da kommt sie ja nicht weg.

13:55Uhr: die Augenpflege nach dem Mittagessen ist beendet und da die winzige Menge vom oben genannten und nach bestelltem Caffee nicht für einen ebensolchen in aufgegossen reicht, gibt’s einen – Kleinen – netten.

Inzwischen ist auch mein Portemonnaie aufgetaucht. Es lag in meiner Schublade unter einem Haufen anderer Dinge. Vielleicht geht’s doch noch auf eine Männer-Shopping-Tour los. *grins*

17:39Uhr: Baumarkt war dann angesagt, passte auch vom timing gut. Denn so war für den angedachten Grünschnitt dort Schatten, wo man ihn braucht. Ist dann aber doch wieder eine gute Stunde plus mit dem Grünschnitt samt wegräumen geworden. Eine zweite Dusche war auch fällig.

Akut ist Hängematten-Lage angesagt und eben…

…Zeilen tippen.

Bike nachgedacht/ The Cure – Forest: natürlich bin ich noch nicht zu der Teileliste gekommen. Der Grund ist recht einfach, also neben dem das ich ja was anderes gemacht habe.
Mir ist immer noch nicht ganz klar, wie eine HT-II Kurbel montiert mit einem BSA Lager stimmig als Wechselteil für ein BB30 Lager-Kurbel-Kombi eingebaut weren könnte?

Auch wenn ich jetzt weitere technische Überlegungen der Leserschaft erspare, ich denke ich werd das CAADX doch noch nicht putzen.

Und auch dafür gibt es einen Grund, oder besser, eine Idee. Ich fahre nächste Woche damit doch noch einmal den Jobturn und zwischendrin oder eben hinterher kann ich dann mit dem Rad mal beim Schraubermeister des Vertrauens aufkreuzen und ihn ob der Sachlage abermals konsultieren.

Da ich aber ein anständiger Kunde sein will, werd ich mich auch mittels einer Spende in die Kaffeekasse erkenntlich zeigen. Muß dann also mal was zur Hand haben.

18:18Uhr: eine Planung für den Sonntag hab ich nicht zur Hand. Eventuell will die holde Gattin ja was gemeinsames machen?

Sonntag: es ging dann auf einen Sprung rüber nach Münster zum Aasee. Dort angekommen sind wir nach einer kleinen Runde beim Mühlenhof Freilichtmuseum eingekehrt. Naja, genau genommen nicht eingekehrt, sonder draußen unter den Bäumen.

Imposant war der Pfau im Zugang. Menschenscheue kannte er wohl nur bedingt.

Auch die im Außenbereich der Gastronomie verweilenden Raaben hofften auf das eine oder andere Leckerli. 

Da mir dann einfiel ein das es doch da ein Restaurant (Projekt) Elbēn geben muß, sind wir dann noch kurzentschlossen dorthin.

Wieder leicht erfrischt ging es dann zunächst zum Auto um damit die Lokalität an zu fahren. Auch das war nicht der schlechteste Plan.

Dort angekommen kurz die Karte studiert und sich vom Freundlichen hinter der Theke beraten lassen, dann erprobungsweise bestellt. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Wobei, so neuartig kann das ja auch nicht sein.

Ja und das war es auch nicht ganz so. Wir hatten als Hauptgericht zwei dünne Teigtaschen, etwas größer als eine kleine Pizza, gefüllt mit einmal Hähnchenfleisch und einem Hackfleisch, dazu Hirtenkäse und ein paar andere Leckereien. Als Beigabe entschieden wir uns für einen Salat. Auch zu dem wurde das Brot, was im Grunde genauso war, wie die Teigtasche, halt nur nicht gefüllt, gereicht.

Mit der optischen Portionsgröße hatte ich so zunächst meine Bedenken. Bin ja ein alter Fressack, wie man gerne sagt. Aber man kann sich auch täuschen. Denn die Füllung gerade mit dem Hirtenkäse brachte schon gute Sättigung.

Und geschmeckt hat es auch.

WordPress: kleiner Einwurf in Sachen Technik und WordPress, man fummelt wohl gerade wieder hinter den Kulissen rum, Nutzer oder eben auch Kunden haben sich ja an den dann wohl hinfälligen Zustand gewöhnt.

Auf dem Mobilbrowser (inzwischen auch am stationärem Gerät) werde ich wieder gefragt, ob ich denn nicht eventuell doch den neuen Blockeditor nutzen wolle, oder beim klassischen Editor bleibe?

Gott, was nervig! Weiter im Tagestext…

Ungesättigten Zustand ging es dann wieder heim. Der Regen prasselt auf das Tarp welches ich über die Terrasse gespannt habe. Es soll und wird einen Absacker geben, inspiriert vom CoffeNewsTom Blog.

Espresso vitnam styl, ein Versuch. Ein Glas, ein Drittel kalte Sahne, ein weiteres Drittel kalte Milch, einen Löffel Zucker und umrühren.

Anschließend den Espresso drauf. Geschmacklich interessant, aber der Mix aus Sahne und Milch kommt nicht an Dosenmilch heran. Mundet aber trotzdem. Der Regen prasselt auf‘ s Dach, der Kuchen schmeckt.

Euch einen guten Wochenstart und wie immer, bleibt gesund!  😉

 

Aktionstag für Verkehrswende 05.06.2021

Juni 5, 2021

Bike nachgedacht: ja schade, da ist man mal außer Gefecht und schon flattern einem gute Ideen vor die Nase. Das es einen Aktionstag für Verkehrswende gibt, wusste ich so gar nicht. *Ironiemodus an* Aber ich denke, es ist auch nicht gut, das zu viele davon wissen. Man könnte ja auf falsche Gedanken kommen. *Ironiemodus aus*

Ich zitiere mal eingangs den Westfälischen Anzeiger in seiner Onlineausgabe <klick> vom (heutigen) 05.06.2021, damit sich ein kurzes Bild machen kann, worum es übehaupt geht.

Hamm/Werl – Die Forderung: Für eine „sozial- und klimagerechte Mobilitätswende“ sollen die Autobahnpläne gestoppt werden. Geradelt wird von Hamm nach Werl, los geht es um 13 Uhr vom Hammer Hauptbahnhof, um 14 Uhr startet der Tross von der Konrad-Adenauer-Realschule in Rhynern. In Werl soll es die Abschlusskundgebung mit Reden auf dem Marktplatz geben.

Man wolle mit dem Fahrrad über die B63 von Rhynern nach Werl „ohne störende Kfz“ fahren, kündigt Mit-Initiatorin Nicole Pink an. Die Einladung gehe ausdrücklich an alle Interessierten, die sich für eine „umweltgerechte Verkehrsgestaltung der Zukunft“ einsetzen wollen.

…“ Zitat Ende.

Soweit so gut, es geht eigentlich um den Ausbau der A445 die ab Werl weiter nach Hamm herangeführt werden soll. Die Diskussion darum ist schon so lange im Gange, wie ich hier im Dorf wohnhaft bin. Sagen wir also mal grob 25 Jahre. Das die B63, insbesonderes zu Stoßzeiten, Baustellen und Schlechtwetterlagen lass ich mal ganz außen vor, zu einem Nadelöhr wird, ist ja wohl wie bei den meisten Verkehrsführungen dieser Machart gut bekannt.

Natürlich kann man einem Ausbau zwecks Entlastung einer nur bisher bestehenden Verkehrsführung kritisch gegenüber stehen, sollte man auch. Weniger erfreulich waren dann aber die Kommentare zu dem Onlineartikel. Und da ich ja gesundheitlich nicht sonderlich viel machen kann, dachte ich mir, gbe ich mal meinen Kommentar dazu ab.

Schön solche gut fundierten Meinungen zu lesen. Darf man fragen, wer von Ihnen fährt mit dem Rad?

Über das Pro & Contra zum Ausbau wird schon ewig diskutiert. Es wird zu allem was diskutiert wird, immer eine andere Meinung geben. Und so sieht es unser Rechtsystem vor, seine Meinung auch in einer Demonstration zu äußern. Wenn man diese Menschen als, ich überspitzt das mal, Spinner abtut, zeigt es nur mit welchem Respekt man ihnen gegenüber tritt.

Das wir nicht nur eine allgemeine Verkehrswende brauchen, sondern auch ein umfassendes soziales und ökologisches Umdenken, vermittelt uns Mutter Natur inzwischen immer öfter.
Zugegeben, das bekommt man natürlich nur schwer mit, wenn man sich kaum mit eigener Muskelkraft draußen bewegt. Thesen zu einer aus diesem Grund eingeschränkten Sichtweise, kann sich ja mal jeder selbst durch den Kopf gehen lassen.

Das die B63 jetzt an einem Samstag mal von Radfahrern in der Mobilität eingeschränkt wird, ist nicht wirklich die Ursache, das sie im Normalfall oft verstopft ist. Hier also bitte nicht den Fokus verschieben. (Mein Gedanke dazu, übrigens aus eigener Erfahrung als Kraftfahrzeugführer, Montagmorgen oder Freitagnachmittag, das wäre mal was.)

Zur gewählten Fahrtrichtung und der vermeintlichen Steigung. Sollte da die Bodenwelle in Hiltrupe gemeint sein…, lächerlich. Gut für Autofahrer wäre das bei Radnutzung natürlich ein Teil der Alpenpässe.

Nett wäre es mal gewesen wenn man von offizieller Seite aus, parallel an der B63 beidseitig eine Radwegspur gebaut hätte. Damit hätte man sich mal ein paar Sternchen auf die Fahne schreiben können. So könnte man den Pendelverkehr zwischen Werl und Hamm tatsächlich für Umsteiger attraktiv machen. Aber nein, die paar neu gemachten Meter Radweg enden genau vor der BAB A2 und man muß quer durchs Dorf.

Eine Verkehrswende sieht irgendwie anders aus.

Einen schönen Tag noch. ;-)“

Um es kurz zu machen, was mir zweifelsfrei natürlich in gewohnter Weise nicht gelingen wird *lach*, die geäißerten Meinungen schießen mir etwas zu eindeutig in die verkehrte Richtung. Da wird sich beschwert, daß an einem einzigen Samstag im Jahr, mal eine Raddemo da stattfindet. Unglaublich, was!

Die Idee der Organisatoren der Demo halte ich nicht für verkehrt, aber beides so offensichtlich in einen Topf zu werfen, halte ich nicht für ganz optimal. Denn ich denke, das auch etliche Mitglieder die gegen den Ausbau der A445 sind, nicht unbedingt zu Radfahrern gehören.
Das soll natürlich nicht bedeuten, daß sie sich nicht aktiv Gedanken zu Alternativen machen.

Ich für mich persönlich hatte da in der Vergangenheit schon öfters darüber nachgedacht einer politischen Plattform bei zu treten, die einfach wirklich mehr für uns tut. Für uns wäre die Umwelt und für ein soziales Nebeneinander. Mein Problem ist aber, es gibt keine Plattform die das bietet.

Rumgelaber: ja ansonsten? Hier soweit nicht wirklich viel neues. Der Bericht der gelaufenen Woche ist heute Nacht automatisch online gegangen, meinen Nacht war gut, sprich ich konnte gut schlafen. Der Husten der michda zur Zeit pisakt ist erst mit dem Aufstehen wieder aufgetaucht. Große Reden schwingen (oder telefonieren 😉 ) werd ich mir genauso kinicken können, wie irgendwelche Aktivitäten.

Vom Radfahren mal ganz abgesehen – leider.

Vielleicht wende ich mich mal meiner Bildergallerie zu und rechne da mal erneut Bilder runter, lösche sie in den entsprechenden Beiträgen und führe die runter gerechneten Bilder wieder ein. Mal sehen wie das Handling am Dashboard dazu funktioniert.

07:47Uhr/ 25.12.2020

Dezember 25, 2020

Morgengruß: moin moin zusammen, es ist schon 07:41Uhr und ich komme eher langsam in Fahrt, woran auch nix der übliche Doppelte ändert. Dabei war ich nicht mal sonderlich spät im Bett, was ich ja noch als weiteren Grund für den eher spärlichen Tagesanfang anführen könnte. Ich denke, es ist ein Stück weit die nicht klar für mich daliegende Perspektive was ich heute so treiben kann. Ich bin am Ar*ch, es ist soweit, ich brauche Arbeit! *lach herzhaft*

Jetzt werd ich erstmal noch etwas Zeit hier am Küchenstammplatz verbringen, ein wenig die Tastatur quälen, vielleicht ma´ wieder meine Statistik weiter vorbereiten, was ein Mac-eigenes Programm ist und sich Numbers nennt. Damit kann man dann eben Excel-Tabellen nutzen. Diese Tabelle ist mein Jahreskalender mit diversen Infos und ein wenig Statistik halt.
Ja ich weiß, aufregende Sache und mit Sicherheit genau das Richtige um über Weihnachten zu kommen. *lach*

Bike nachgedacht: apropos Statistik, aus der eben genannten Tabelle fließen so Zahlen wie 9.601 Kilometer/ 2020 mit dem Rad. Scheinbar rückt dann damit doch eine 10.000 Kilometer Marke für dieses Jahr in ein greifbares Ziel. Scheinbar, denn es fehlen insgesamt dann doch 399 Kilometer.

Bei den mir noch verblebenden 4. Arbeitstagen kämen aber, regulär gefahren, gerade mal nur 160 Kilometer zusammen. Das macht dann eine Differenz von 239 Kilometer. Die werd ich wohl kaum irgendwie zusammen bekommen.
Das macht aber nix (sag ich mir innerlich), denn es fehlt mir auch irgendwie die Motivation dazu. Also mach ich einfach weiter wie bisher, ich lass rollen und schau dann was über bleibt. Genug Statistik…

Macht Euch noch ein paar nette Tage so gut es geht und bleibt gesund!

09:09Uhr/ 02.08.2020

August 2, 2020

Bikealltag/ Morgengruß: Rumgelaber: moin moin zusammen, der Sonntag ist nun definitiv angebrochen, ein weiteres mal umdrehen im Bett ging nicht mehr. Ist auch spät genug. Das Wetter hat sich wohl wider etwas gelegt, Regentropfen kamen noch heute früh runter, Wolken machen es der Sonne schwer und so ist es, im Gegensatz zu gestern, schon fast kalt.

Ich hoffe das ich nach dem koffeinfreichen Frühstück ein wenig die Mobilität, in welchem Umfang auch immer, nutzen kann. Denn sonst wird der Tag lang, sehr lang. An der Stelle erinnere ich mich gerne an den Überraschungsbesuch von gestern. Nichts ahnend klingelte ich zunächst, ich rief über den Anbau hinweg, das ich kommen würde, doch so gleich wurde mir klar, der such bewegte sich für mich sichtbar durchs Esszimmerfenster in Richtung der hinteren Burgpforte. Also humpelte ich wider zurück.

Ja ne´war nett, ein paar Neuigkeiten austauschen, einfach nur quatschen, das eine oder andere Getränk wurde zu sich genommen. Und nach dieser kurzen Weile verabschiedetet man sich wider. Leider war mein Flunken bis dahin ob der hohen Temperatur wider gut geschwollen und große Bewegung somit kaum möglich.

Ich zog mich dann, nach etwas Schreibarbeit für den Verkauf meine Lezyne Luftpumpe und einem kleinen 1,2l Outdoor & Campingtopf sowie einem größeren 1,6l Outdoor & Campingtopf, ins´ kühle Burginnere zurück und legte das Bein hoch. Der Kram muß halt weg, brauch ich nicht mehr und die eine 10l Lenkerrolle ist als VK-Artikel auch schon in Vorbereitung.
Naja, so im Kühlen liegend ging der Abend dann doch irgendwie geschmeidig rum. Man telefonierte noch mit der Mutter, die beiden Töchter trafen ja zwischenzeitlich auch noch wohlbehalten ein, ein Abendessen wurde noch zu sich genommen und als Nachtisch gab´s eine leckere Portion Eis.

Dabei Männer-TV also Dokus oder so, auch wenn ich sagen muß, so wahnsinnig aufregend ist das auch alles nicht mehr. Es wird Zeit daß ich besser mobil werde. Und das ist auch so der Punkt…

Cyborg-R/ (Bike) nachgedacht: …wo es sich langsam immer wider im Kopf dreht. Rückblick in meine Aufzeichnungen. Unabhängig davon, daß ich dieses mal in einem anderen Krankenhaus operiert wurde und man dort den Schnitt als OP-Eingang anders setzte… Die ursprünglich hier getippten Zeilen hab ich mal in den Nebenblog unter – Ich werde Alt 2020 1.2 – strategisch besser positioniert.

Und so wünsche ich einen schönen Sonntag und bleibt gesund!

07:39Uhr/ 14.07.2020/ Tag X-1

Juli 14, 2020

Morgengruß/Rumgelaber/ Cyborg-R: so heute ist Tag X-1 und somit werde ich heute wohl bescheid bekommen, wann ich morgen zum Neuteileinbau antreten darf.

Bis dahin jetzt erstmal Frühstück, dann irgendwie den Vormittag verbringen? Training, Koffer packen, den Rasen nochmal mähen sind so Dinge die man machen kann-muß. Ich denke auch das ich mich auch nochmal im Gesicht mähe und dann schauen was noch so kommt? Dem CAADX als Hauptfahrrad könnte ich auch mal einer gründlicheren Pflegeneinheit gönnen.
Ich hab da mal letztens nachgeschaut, aber beim ersten Neuteileinbau hab ich die erste Radtestfahrt nach 8 Wochen gemacht. Natürlich ging die New-hip-restart-tour zum Lieblingsaussichtsturm. Ich geh mal ein paar passende Bilder suchen…

Die Bilder sind zwar nicht alle original von der damaligen Tour, passen aber trotzdem. Das war dann auch so die Anfangszeit wo ich mir dachte:„wäre doch gut, wenn man sich mal eine heiße Brühe machen könnte.“

Ja klar, nur ein warmes Süppchen zum trinken wenn es mal frischer draußen ist. Das in der kurzen-langen Zeit danach die bis jetzt vorhanden Outdoor-Ausrüstung nachgeschoben wurde, konnte ich damals nicht ahnen.

Ich kann man mich aber noch genau daran erinnern wie ich wie auf diesem Originalbild mir die heiße Brühe direkt in der auf dem Esbit-Brenner stehenden Tasse gemacht habe. Man was war die Tasse aber auch die Brühe heiß, lecko-pfanni, hab ich mir fast das Maul verbrannt! Nach der Nummer hab ich mir dann den ersten BasicNature Food Container als Topf angeschafft und dazu noch eine Traniga Topfzange, damit ich den Topf ohne heiße Pfoten von dem Brenner bekomme. Ja das sind die Geschichten die einem dann so einfallen.

Bike nachgedacht: mit dem vorherigen Punkt komm ich dann jetzt auch unweigerlich zu jener gedanklichen Schleife, die eben auch noch heute ihre Spuren weiter trägt. Seinerzeit war die Fortbewegung auf dem Fahrrad eine der wenigen Möglichkeiten mich weiter zu bewegen.
Das ist noch aktuell nicht anders, wenn auch in einer gefühlt nicht so extremen Ausführung. Doch genau diese Zeit, also sowohl die Vor-OP-Zeit der ersten Cyborg Nummer als auch jetzt, lässt wieder eine gewisse Vorfreude auf die Zeit hochkommen, auf das was danach ist.

Dieses mal mit dem Vorteil, ich weiß wie es geht, kann mich auch schon in gewisser Weise darauf einstellen und werde natürlich wider ein Gleichgewicht zwischen den für die Regeneration notwendigen Ruhezeiten, aber auch den Aktivzeiten finden. Nach der OP mit den bunten Krücken über den Flur des Krankenhauses huschen, dann die diesmal ambulante Reha und anschließend jene Zeit wo ich hier zur Physiotherapie gehe und wohl auch wider meine Runden hier im nahen Claim machen werde.

Und dann irgendwann die nächste erste Radrunde, mit dann wohl auch einem waren Süppchen oder einen Espresso. Das ist die Zeit wo man sich drauf freut.

WordPress Probleme: ja das mit den Bildern suchen via dem Dashboard entpuppte sich mal wider als Geduldsspiel. Auch wenn ich das Datenvolumen der Bilder ja inzwischen auf unter 36% des Möglichen gedrückt habe, beim Runterrollen auch die Bilder kommt das Dashboard immer wider ins Stocken, sprich die Bilder werden nur sehr zögerlich nachgeladen.

Bildschirmfoto 2020-07-14 um 08.05.56.png

Je später man im Datum sucht, um so zögerlicher geht die Nummer. Nervt ein wenig mehr.

Newsticker: da ja auch gestern ein Tag war den ich irgendwie rum bekommen mußte, hab ich einen entspannten Radausflug gemacht. Da es diesmal mehr darum ging mit der Hängematte unterwegs zu sein, hab ich den Beitrag Outdoorgeschichten 13.07.2020 <klick> auf dem Nebenblog platziert.

Ich wünsche allen einen netten Tag und bleibt gesund.