Archive for the ‘Bike nachgedacht’ Category

35.139km/ 06.03.2020

März 6, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder: und heiter weiter in der laufenden Woche. Vorher aber noch ein paar Textzeilen zum Thema…

Bike nachgedacht: schon kurz nach der letzten Tausend-Kilometer-Aktion kam mir der Gedanke, doch noch eine weitere verlängerte Heimfahrt zu machen. Ist schon merkwürdig, da hat ma(n)n plötzlich so eine Strecke im Kopf. Und jene könnte ab Job rüber zur Emscherradroute sein, dann via Pheonixsee, Bilmerich und Unna bis zur Burg. Als Termin wäre Freitag ideal.

Hatte mir Google doch Bilder aus März 2018 eingespielt. Schnee, kalt und Eis an jenen Tagen.

Ich glaube, dieses Jahr wird das nix mit so einem Wetter. Aber so ist das eben.

Dann noch der Gedanke zu den purzelnden Kilometern. Januar und Februar mit je über 1.000 Kilometer. Im aktuellen Februar die 35tkm voll gemacht. Das der März da nicht dran kommt, glaube ich schon fast nicht. Das würde bedeuten, daß das CAADX recht schnell die 36tkm überschreiten wird um dann in Folge auch die aktuellen 36.897km als Bestmarke des Volotec zu nehmen. Ein Bike das soviele Kilometer gemacht hat, hatte ich noch nie.

Geh ich einmal davon aus, daß der April auf Grund von zwei Wochen Urlaub eher kürzer wird, könnte aber doch im Jahr eine Gigakilometermarke fallen. Auch wären die Jahreskilometer gut aufgestellt. Aber ob es so kommt? Lassen wir uns überraschen. Jetzt aber wieder zum Wochenthema…

Mittwoch: … für die Rückfahrt keine großen Ziele. Es ging wider am Channel entlang, die eine oder andere Buschstrecke wurde unter die Räder genommen und hinterher noch ein wenig Training im Burggarten.

Donnerstag: next day in week. Es könnte ein feuchter aber auch nasser Tag werden, so jedenfalls der digitale Wetterfrosch. Ich verlasse mich da aber nicht drauf, ja hoffe sogar, daß er sich mal wider irren möge. Denn am CAADX habe ich den Gepäckträger montiert um dann nach der Schicht nochmal an der geborstenen Eiche vorbei zu fahren. Bruchholz einsammeln und wenn es nur für diesen herrlichen Duft des Holzes ist.

Das wurde dann auch gemacht, allerdings bei durchgängigen leichten Nieselregen. Und wegen der Wetterlage hab ich dann auch nicht die Strecke auf der üblichen mir geläufigen Wegführung zurück gelegt.

Aber tolles Holz, auch wenn es nicht so leicht war, noch mehr Stücke los zu schlagen. Trotzdem hab ich dem CAADX hinterher eine Schlauchwäsche gegönnt und mit dem Ölkännchen mußte ich auch an die Kette dran. Morgen soll den ganzen Tag über küblen.

Freitag: das Ende der Woche beginnt wie üblich mit dem Espresso-Frühstück, wobei ich schon fast mit einem Verzücken wahrnehme, daß es draußen scheinbar noch trocken ist. Und so ging es nur in der normalen Bikehose ab zum Job, die Regenhose aber im Gepäck.

Nach der Schicht war es wie verhext. Schon den Tag über blieb der Regen lange Strecken ganz aus, nicht mal ein paar müde Tröpfchen. Auch das Studium des elektronischen Wettertieres brachte nur, daß echter Regen erst gegen 18:00 Uhr zu erwarten sei. Dann aber in größerer Menge.
Mit der gedachten WPC Phoenixsee ca. 70km/ 500hm Tour wollte ich dann nicht so richtig „spielen“. Irgendwo im letzten Drittel sein und die Himmelspforten öffnen sich, war nicht mein Ding. Also beschloss ich mal wider eine Heimfahrt aus dem Kopf, in etwa so wie morgens hin, zusammen zu bauen. Vielleicht könnte man ja auch einen Haldenausflug machen?

Und so rollte ich dann mal los. Der Regen, naja wenn man dazu Regen sagen konnte, war nicht wirklich viel oder gar stark. Und immer wider auch mal Regenlöcher, also Zeitabschnitte wo gar kein Tropfen runter kam. Aber es war dann doch irgendwie nass. Und weil ich dann doch ein wenig Zeit in Bewegung auf dem Rad verbringen wollte, kam der eine oder andere schlammige Abschnitt zum Zuge.

Das ich irgendwie an die Halde Haus Aden/ Großes Holz kommen würde war klar. Eigentlich konnte ich nicht anders. Doch als ich dann so an der Zufahrt zu The Beast stand, hab ich doch glatt gekniffen. Da so lauwarm bei knapp 3c° hochkurbeln? No fun! Da zieht die Lunge mal mächtige Massen ein zu kalter Luft und der Puls schnellt hoch, daß einem fast der Kopf platz. Muß man nicht haben.
Und so bog ich dann erstmal auf den Haldenfuß rum und landete zufällig *grins* in der No-Grip-Area wo dann erstmal ein wenig mehr an Fahrzeit verbrannte.

Dann ging es aber doch noch auf die 146 Meter Höhe, aber auch nur, weil ich eine wieder für mich neue Auffahrt entdeckte und dann eben auch gefahren bin. Das ist aber die bisher angenehmste Auffahrt. Eine gut-heftige Steigung ist aber immer noch mit dabei. Aber damit konnte ich heute leben.

Oben auf dem Gipfel wurd´s dann aber doch irgendwie ungemütlich und so bin ich recht schnell wider runter um in die Burg ein zu rollen. Natürlich war dann wider eine Pflegeaktion fällig. Auch…

Bikeklamotten/ Bikeklamotten Pflege: …meine Begans Letto Dermizax Jacke auch wurde sie mal nach den Anweisungen nochmal gewaschen (Pflegeliste). Die Löffler Goretex Regenhose verschwand auch mit in der Waschmaschine sowie Trockner. Jetzt bin ich mal gespannt.

Tja und mit den getippten letzten Zeilen, zum Abschluss noch einen kleinen Ausflug in die…

Biketechnik/ Reifen/ Test: in dieser Woche hab ich ja erstmal den direkten Vergleich zweier Reifentypen machen können. Ich kenne zwar den Reifen schon länger, aber eben nur an unterschiedlichen Rädern. Mein bisheriger Favorit der mit nur 320g superleichte Continental MountainKing CX Faltreifen 32-622 hatte ich ja ma´wieder auf Grund einer Reifenpanne, gegen den fast baugleichen Continental MountainKing CX Faltreifen 35-622 getauscht.

3mm mehr Reifenbreite und mit 420g gute 100g fetter als der vorab von mir favorisierte Reifen wollte ich schauen, wie macht sich der Reifen im Alltag, aber auch wie lange hält dieser Reifen? Denn in meiner Pannenstatistik fällt der bisherige 32mm breite Conti MountainKing CX durch Risse in der Seitenwand auf und mit einer Nur-Laufleistung von knapp 3.000km, wo dann dieses Kollabieren der Seitenwand Standard scheint.

Mein erster Eindruck in dieser Woche ist, ja kann man machen, ist interessant vor allem…

…weil der schwerer und dickere Continental MountainKing CX bei gleichen 4,2bar Fülldruck etwas komfortabler scheint und sich auch auf den von mir oft gefahrenen losen bis schlammigen Untergründen auch wohl besser festbeißt. Entgegen zur bisherigen 32mm Ausführung ist er natürlich beim Anfahren/ Beschleunigen etwas träger.

Unter dem Strich könnte man als sagen, die Physik wird im recht direkten Vergleich beider Continental MountainKing CX Ausführungen tatsächlich wenn auch nur im geringen Umfang erfüllbar.

 

 

Gepinnt/ 05:10Uhr

Februar 4, 2020

Newsticker/ Bike nachgedacht: Einsatzkräfte sind auch nur Menschen.

Den Aufhänger zu dieser Meldung hab ich von einem Userbeitrag aus dem Radforum <klick> mit entsprechender rbb24.de Onlinepressmedlung.

Immer mehr stell ich mir die Frage, nein muß ich mir die Frage stellen, ob Einsatzkräfte ein wenig zu viel das Bild der Gesellschaft widerspiegeln? Denn schneller als erlaubt fahren sie genauso und auch wenn eine Wechsellichtanalge, gemeinhin auch als Ampel bekannt, schon lange Gelb zeigt wird noch Gas gegeben um drüber zu huschen.
Letzteres sehe ich sehr oft bei RTW´s bzw. mit Feuereinsatzwagen im speziellen den kleineren Mannschaftswagen. Natürlich alles ohne Blaulicht.

Morgengruß: dennoch einen netten Tag heute!

…nachdenken: Kassette/ Zahnräder hinten

Februar 2, 2020

Bike nachgedacht/ The Cure – Forest/ Biketechnik/ Bike „Zahnräder“ & Kurbel/ Look After…:  hin und wider komme ich ja ins Grübeln und denk mir so…
…wenn es denn mal soweit wäre und ich mit dem ganzen Geraffelt für Übernachtung und Futter machen in neue Regionen ausschwärme, was ja zum Beispiel ins Sauerland sein könnte, dann gibt’s da so Steigungen die nicht immer ganz ohne sind. Deshalb stelle ich erstmal den Stand der Dinge hier ein.

Warnung: grottenlangweiliges Thema und eigentlich nur ein gedankliches Backup so für mich.

Also, vorn an der Kurbel werkelt ein FSA Gossamer Cross Kurbel mit einem 110mm Lochkreis und dazu passend 46/34 Zahn Kettenblätter.

Seit dem 07.12.2019 tut eine Miche Primato Light 11 SH Kassette 11-fach mit folgender Stufung 13-14-15-16-17-19-21-23-27-30 ihren Dienst.

Doch irgendwann wird die Luft dünn und leider ist mit dem kleinsten 34 Zahn Kettenblatt Schluss an der Kurbel. Was ich jetzt noch so auf die Schnelle finden konnte ist ein…

TA Specialites Zephre

…wo es für noch ca. 25 Euro 33 Zahn gibt.

Doch als ich die Tag mich mal wider an The Beast mit eben jener Übersetzung probiert habe, muß ich mir ehrlich eingestehen, da wäre noch was gut möglich.
Denn mit der 34-30er Übersetzung ist das noch ein gutes Gestrampel. Nachschlag ist also angesagt.

Das 33 Zähne zählende Kettenblatt ist quasi schon montiert. Und in Sachen Kassette, vorzugsweise aus dem Hause Miche werd ich nur vergleichen müssen.

  • 11-12-13-14-15-17-19-21-23-25-28 (ehmalig)
  • 13-14-15-16-17-19-21–23-25-27-30 (liegt an)
  • 12-13-14-15-17-19-21-23-25-28-32
  • 14-15-16-17-18-19-21-23-25-28-32

Das ist soweit die Auswahl. Neben dem neuen und kleineren Kettenblatt sowie der Kassette wird aber auch ein frisches Schaltwerk fällig.

Bike Defekte: denn das noch aktuell Shimano Ultegra SS zeigt die ersten Schwächen. Konkret spannt das Schaltwerk nicht mehr korrekt und zwar ab dem Lager zum Schaltauge hin. Also wird wohl auch ein neues Schaltwerk fällig sein.

Da Shimano da sinniger Weise im Bereich Gravel mit der GRX Produktlinie was auf den Markt gebracht hat, würde ich ein Shimano GRX RD-RX 810-GS ( ca. 80 Euro ) erwerben.

04:31 Uhr/ 10.12.2019

Dezember 10, 2019

Bikealltag/ Rumgelaber/ Morgengruß/ Outdoor: jo ! Der Dienstag startet an und ich bin extrem früh raus. Grund, bin wach und kann nicht mehr schlafen.

Espresso-Frühstück und dann gleich raus auf‘ s CAADX schwingen und mal sehen ob das mit dem Radfahren noch klappt ?
Konditionell mach ich mir da keinen Kopp, aber was die Sitzhaltung auf dem Radel angeht, da hab ich die Tage so ein dummes Gedankengefühl gehabt, also während meiner Rad-Auszeit.

Vom Wetter her sollte das aber heute besser passen als gestern. Denn was das angeht hab ich ja wohl Glück gehabt. Gesundheitlich gerade wieder auf den Beinen und dann bei so Mistregen wieder los starten da hätte ich mich schon ein wenig mehr überwinden müssen. Und gegen Kalt kann man ja was anziehen.

Thema Outdoor und Schlafsack. Da habe ich es endlich geschafft den Laden am Rand der Megacity anzuschreiben. Ausgeschaut hab ich mir jetzt final den Yeti Fuison Dry 500. Mein Lieblingsladen Unterwegs Outdoor Shop Hamm kam an das Model nicht mehr dran. Wäre ja schon nahe liegend gewesen, im wörtlichen Sinne. Mein Stamm-Bike24.de-Onlineshop hätte ihn wohl auch noch. Aber ich dachte mir, reinschlüpfen und dann vor Ort kaufen kann nicht verkehrt sein.

Naja, und so habe ich dann Outdoor Fair angeschrieben. Erste Ernüchterung, das Model befände sich nicht im Laden, aber die Lieferung würde für den nun verstrichenen Freitag bzw. gestern erwartet. Man meldet sich per E-Mail. Und das hat man dann auch gestern gemacht.

Gut dachte ich, denn vom Job her könnte ich ein Zeitfenster X für die Begutachtung einrichten. Habe da ja eh Wartezeit wegen Terminabholung, also nicht vor dem Zeitpunkt Y. Jetzt bin ich natürlich gespannt, hoffentlich klappt das.

Ja und wenn ich dann heute wieder auf den heimischen Burghof rolle, dann bin ich wieder ein Stück weiter. Den Rest der Woche werde ich dann damit verbringen wieder auf Vordermann zu kommen. Man kennt das ja.

Aber bis dahin…

… wünsche ich mal einen netten Dienstag und einen geschmeidigen Verlauf der Woche !

(Bike) nachgedacht: noch ein kurzer Anstupser zum Thema Wahnsinn…

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04:54 Uhr/ 15.11.2019

November 15, 2019

Nachgedacht/ Morgengruß: der frühe Morgen hat mich wider aus dem süßen & angenehmen Traum geholt, wach war ich und so trieb es mich, ob der Aussicht auf jenes gute schwarze und starke Heißgetränk mit kräftigem Aroma aus den Federn.

Auch wenn dieses nicht ganz zum aktuellen Stand der Außentemperaturen passen mag…

…es liegt schon einige Tage bei mir auf dem Arbeitsplatz und so will ich es nun hier einstellen. Das Fundstück habe ich dort <klick> im Radforum entliehen. Darüber nachdenken darf jeder, ich mag es heute in der Frühe nicht.

28.471km/ 22.10.2019

Oktober 23, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Biketouren/ Bike-u. Biketouren Bilder: jaa, wie war das noch ? Letzten Samstag schon den Radausflug in entspannt gemacht, sollte es am…

Montag: … gleich mal weiter gehen. Die Grundlage dazu war, man hatte noch etwas Resturlaub und auf dem Job eher nur Arbeit für einen halben Tag. Also dem Vorgesetzten den Vorschlag gemacht, doch am Wochenanfang und am Folgetag je einen halben Tag Urlaub zu nehmen und so das Urlaubskonto wieder um einen Tag zu reduzieren. Zustimmung und Umsetzung folgten.

Und so ging es nach dem Mittag ab auf die Piste. Aber in eher chillig und mit vielen Bildern. Geworden ist es eine Strecke ab Lünen Süd, Do-Alt-Scharnhorst, Scharnhorst selbst, dort dann am Naturlehrpfad südlich entlang um letztendlich in Kamen Süd aus zu kommen ( Strecke bei Strava ). Ab da noch ein wenig quer rüber und am Channel entlang.

( Und wie üblich, das Tagesalbum )

Diese Rückfahrt spielte 37 und ein paar Kaputte auf das Kilometerkonto, aber noch mehr Spaß und Entspannung. Locker machen, dann stand der…

Dienstag: …an. Auch an diesem Tag war halbe Schicht anberaumt und als zünftigen Tagesabschluss hatte ich eine vermeintlich interessante Streckenführung im Kopf. Jene könnte kurz vor Amelsbüren nach Aschberg per Radroutenschild ausgewiesen sein. Dumm nur, um zu jener Abzweigung zu kommen, mußte ich erstmal das Ende, sprich die Mündung des Datteln-Hamm-Kanal erreichen, um dann gen norden am Dortmund-Ems-Kanal zu fahren. Und das wurde auch so in Angriff genommen.

Zunächst rollte es recht passabel, auch wenn der Stahl Renner mit seinen nur 28mm breiten Reifen nicht wirklich das ideale Fahrgerät für die Strecke bis zur Mündung ist. Ging aber.
Im brauchbarer Zeit errechte ich die Mündung, verschnaufte nur kurz, denn zum Rumstehen war es zu warm.

Überhaupt, blöde Situation. Beim Fahren selbst einen tacken frisch, doch man kam gut auf Temperatur. Denn immer wieder spielte der Wind gegen die Fahrtrichtung. Kam man zum stehen, wurd‘ s schnell zu warm.

Also weiter rollen.  Den nächsten üblichen Pausen aber auch Lagerplatz hab ich rechts liegen lassen und bin erst wieder hinter Lüdinghausen für eine diesmal solidere Trinkpause zum stehen gekommen.

( Und auch hier ein Tagesalbum )

Wasser wurde in den Rachen geschüttet, die Pulle wieder angefüllt und ein zwei Discounter Würstchen nachgelegt. Dann weiter, diesmal aber in moderaterem Tempo – gezielt. Das hatte ich beschlossen, denn so im Dunst lagen ja noch ein paar Kilometer.

Irgendwann erreichte ich die Abzweigung, fuhr aber noch auf einen kurzen Stop zu der bekannten Pausenhütte. Amelsbüren ganz in der Nähe wurde noch auf der Onlinekarte gescheckt – dann aber doch für nächstes mal auf die Vorlage gelegt. Die Uhr tickte, die Sonne sank gen Horizont, es wurde kühler. Gut weil dann die Schwitzneigung deutlich abnahm, aber wegen dem irgendwann fehlendem Licht auch nicht so gut. Denn Dunkelheit und unbekanntes Terrain sind nicht die idealste Kombi.

Also wieder los und ab da…

…wurde es unschön. Ehrlich, wer sich dies Radroutenstrecke ausgedacht hat, der muß schon was an der Murmel haben. Es ging gleich dreimal über die A1, gaaaanz toll. Dann stellenweise über Landstraße ohne Randstreifen dafür mit unbegrenzter Geschwindigkeit für PKW. Den Rest könnte man noch so durchgehen lassen. Etwas unorthodox kreuz und quer, ging so. Anbei…

( Bike ) nachgedacht/ Outdoor: da jene Radtoute offiziell mehrfach die A1 überqert, dann aber auch wieder ein paar Teile Naturschutzgebiet, fiel mir folgendes auf.

In der BRD ist ein Zelten und Feuermachen, für Käffchen & Co. im Naturschutzgebiet per Gesetz ein absolutes No-Go. Das aber ein paar Zehntausend Autos da quer durchbrettern ist in Ordnung. Muß man nur verstehen. Fällt mir irgendwie schwer, also seit gestern. Ein weiterer…

… Lichtblick auf der Strecke, das scheinbar nette Nest Davensberg. Gefühlt besteht jenes aus einer Hälfte an Wohnhäusern und die andere Hälfte aus Hotels. Aber einen Burgturm haben sie.

Bis hierhin, oder genauer gesagt ab der Abzweigung vom Dortmund-Ems-Kanal weg, hatten der Stahl Renner schon wieder ordentlich Dreck gesammelt. Warum man ein Fahrrad putzt, DIE Frage darf gestellt werden ?

Im weiteren Verlauf, also nach Davensberg war Ascheberg in Sichtweite. Land in Sicht. Bis Aschberg war die Streckenführung aber auch nicht wirklich prikelnd. Und so orientierte ich mich dort, durchfuhr jene Siedlung und kurz dahinter legte ich eine letzte kurz-längere Pause ein. Den Ausblick genießen, Wasserpulle ausnucklen und auffüllen, und wieder ein paar Würstchen knabbern. Der Rest jener Packung verschwand mit dem Wiederaufbruch griffbereit in der Jackentasche. Griffbereiter Snack für zwischendurch. Energieriegel war gestern ! *lach*

Bis nach Herbern als fast letzte bekannte Zwischenstation zog sich das gefühlt noch etwas. Aber als ich Herbern hinter mich gelassen hatte, schöpfte mein Laib wieder Kraft, der Kopf legte die direkteste Route nach Werne bereit…
…und im Endspurt, eher aber gemütlich wurde in den Lippeauen ein letztes Bild auf der Brücke gemacht.

Ich haben fertig !

Mittwoch: der Tag danach. Am gestrigen Abend versucht soviel wie nur möglich Flüssigkeit und Brennstoff auf zu nehmen, heiß geduscht und das Fahrgerät auch nur in seiner Position geparkt. Rechtzeitig ging es in die Federn, hatte nur leichte Probleme mit dem Wegnicken.

Biketouren „After-Show Party“: und weil das mit dem Nachladen der verbrauchten Stoffe nicht so ganz klappte, klar weil Zeitfenster zu kurz, waren die ersten Morgenstunden etwas zäh. Doppelter Espresso, Süßkram noch ein großes Glas mit Multisaft und ab ging’s wieder auf dem Stahl Renner zum Job. Ganz die große Erleuchtung hab ich da nicht erwartet, kam aber dennoch passabel vom Fleck.

In der Fa. angekommen gab‘ s erst einen Discounter Burger…

…und vor dem Ausrücken noch einen zweiten. Kalorien mußten rein, egal welche Art oder Form. So ab 10:00 ging‘ s dann wieder. Nur warm ist es wieder geworden.

Zeit die nächste Radtour zu planen. *lach*

( Zur Statistikarbeit, mit jener Tour habe ich leider nur knapp 2,5Liter Wasser getrunken. Auf 4 Stunden Fahrt deutlich zu wenig. Vor allem weil´s so warm war. Dafür habe ich mit den drei Tourtagen zusätzliche 178km eingefahren. Die jeweils 39km zum Job hin und zurück schon abgezogen. Damit liege ich in der Jahresübersicht mit 6.988km bei knapp 7.000km. Nur mal so… )

Rumgelaber 23.06.2019

Juni 24, 2019

…verspätet online gestellt, weil verpennt…

Rumgelaber: nachdem ich dann doch eine weitere Nacht in meiner Hängematte verbracht hatte, lief der Tag entsprechend entspannt an. Nach dem üblichen Espresso-Frühstück wurde der etwas im Garten gewurschtelt. Schon am Vorabend hatte ich den Rasen und weite Teile der Buchenhecke mit reichlich Wasser bedacht. Wenn das die Tage wirklich so heiß werden soll, kann das mal nicht verkehrt sein.
Am Morgen stand dann der Grünstreifen vor der Burg an. Dort erstmal mit dem Gartenrechen etwas fein gemacht, dann mit dem verlängerten Wasserschlauch mehr als eine gute Brise Wasser auf die Flächen nieder gehen lassen. Denn von den anderen Eigentümern oder gar der Stadt passiert da nix. Und ich kann das nicht leiden, wenn der Rasen und somit auch die Natur eben – leidet. Schon im letzten Jahr sind hier etliche Grünstreifen regelrecht verbrannt. Sah nicht nur unschön aus, kann auch nicht gut für die Natur ringsum sein. Also greift der Alex mal eben selbst zum Schlauch.

Nachdem das dann alles erledigt war, ein wenig in die Tasten gehauen.

Newsticker: und in Sachen packen, verstauen und rumfummeln an Ausrüstung hat sich auch schon was getan, kann man hier – Outdoorgeschichten 20.06. & 23.06.2019 – nachlesen, wird aber auch nicht der letzte Schluss gewesen sein. Blöd war nur, das ich im Decathlon war.

Bike nachgedacht: denn dort hatte ich bei einer kurzen Stöberrunde ein in meinen Augen gute Angebot gesichtet. Natürlich nur so und für schön. Das XC 900 29″ Carbon Mountainbike stand-hingt ganz oben in der Auslage. Aber jetzt mal ganz ehrlich, ein 29″ Carbon Mountainbike mit der

…schaut irgendwie lecker aus. Und das ganze für nur knapp 1.600 Euro. Könnte man als Winterbike mit Spikereifen nutzen oder gar als echtes Geländestreckenbike. Ist aber nur Rumgespinne.

Geschätzt würde ich sagen, daß andere Marktmitsreiter so einen Hobel mal locker für 2.000 eher wohl aber für 2.500 auf dem Markt platzieren.

Biketouren/ Karmariders Touren: muß ich jetzt auch noch loswerden. Natürlich wurde ich von den Karmariders auch dieses Jahr wider per Mail über die Radrunde informiert. Irgendwann war ich mal dort und fand das echt nett. Klar hat ja auch einen guten Zweck, jeder spendet was, man dreht gemeinsam seine Runde und hinterher futtert man noch einen Bratwurst ( meine ich jedenfalls ). Also so wie man sich als gesetzter Tourenradfahrer einen Tag vorstellen mag.

Grundsätzlich finde ich diese Idee also reizvoll, auch wenn ich in den letzten Jahren es irgendwie nie geschafft hatte. Der Hauptgrund dürfte daran liegen, die Nummer findet in Duisburg statt. Duisburg ist aber mit dem Rad, nicht mal eben um die Ecke. Doch praktischer Weise ist man ja zur Zeit radtechnisch recht gut beisammen, das Thema Bikepacking und somit Übernachtungsmöglichkeit könnte man mal testen…

Termin, Strecke und Streckenlänge checken und sich dann mal auf machen !?

Zu klären wäre noch, ob Übernachtung wo möglich wäre. So ich das aber noch im Hinterstübchen habe, damals waren da ein paar Jungs…

Denn ein Bike in eine motorisierte Blechkutsche werfen und dann wider da runter düsen…, da hab ich irgendwie keinen großen Bock drauf.

30.125km/ 11.06.2019

Juni 11, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest: unglaublich ! Kaum hab ich ein wenig Fahrt aufgenommen, halt auf dem Weg zum Job, schon geht’s mir deutlich besser. Denn am gestrigen Feiertagsmontag war ich irgendwie neben der Spur.

Es regnete zwar die ganze Fahrt über, mal mehr mal weniger, passte aber soweit. Ich hatte ja auch das CAADX mit den Grobstollenreifen genommen. Halt wegen Dreck und so.

Das Tempo hab ich meinem Empfinden angepasst und die im Navihirn aufgerufene verlängerte Jobanfahrt wurde auch gemacht.

In der Umkleide hingen die Regensachen, entsprechend müffelte es darin. Zum Glück war ich am Dienstag der Einzige der diesen Raum nutzt.

Bike nachgedacht: und so komme wieder an den Punkt wo man denkt:“das könnte auch fahrradfreundlicher sein.“ 

Die Firma hat zwar eine Umkleide samt Spinde, aber es gibt auch nur eine Umkleide. Trennung zwischen Weiblein und Männlein ? Fehlanzeige.

Die Spinde standen schon sonstwo in der Firma und erst nachdem man die Umkleide, ein Raum der über war, hatte war das dann eben die Umkleide. Eine Zeit lang stand mein Spind in einer anderen Abteilung. Das gute daran, eine Toilette war direkt nebenan und sogar eine kleine Küchenzeile. Das mußte aber geändert werden, weil die Zugangsberechtigung via eines dann eben nicht mehr für mich vorhandenen Schlüssels.

Hat mich nie gestört. Habe dann den Spind, natürlich in Absprache, in eine andere Ecke verfrachtet. Wieder nah der zweiten Geimeinschaftstoilette. Irgendwann wurde ich dann aber dort weg gelagert und bin dann doch in dir „offiziell“ Umkleide gekommen.

Diese Umkleide wird aber auch von unseren Putzfrauen als Pausenraum genutzt. Gut daß ich mich dort so gut wie nie ganz entkleide. Das passiert, mit frischen Sachen und Handtuch sowie Waschlappen bewaffnet, auf der Gemeinschaftstoilette.

Da ich in der Regel zeitig in der Firma bin, stört das eigentlich niemanden. Man riegelt zu, macht sich frisch, kleidet sich wieder mit den frischen Sachen an und dann ist gut. Hin und wieder muß man ein paar Minuten warten, aber dann ist das eben so.

Fahrradstellplatz ist so ein anderes Thema. Lange Zeit konnte ich meine Bikes mit in die Firma nehmen. Das stieß, wie halt immer irgendwann, bei irgendjemand auf.
Seit dem ist eigentlich das Abstellen in der Fahrzeughalle offiziell angesagt. Da aber inzwischen hier ein paar Leute aus’m Dorf auch mit ihren Fahrrädern kommen, kann das schon ma‘ eng werden. Denn die Fahrräder sollen ja nicht so stehen, daß die Fahrzeuge nach der Tour nicht mehr problemlos auf die Stellplätze können. Und so muß ich, wenn ich schon mal später komme, die Putzfrauen aber da sind und ich deshalb nicht mein Bike in die Umkleide stellen kann, mir ein  lauschiges Eckchen suchen.

Es geht alles, vor allem weil ich das schon so lange mache und auch will. Aber einfach ist wohl was anderes. Genug gejammert, weiter im…

Bikealltag… die Nicht-Regensachen hab ich für die späte Rückfahrt auch zum Glück mit genommen. Denn am Nachmittag soll es ja trocken sein. War dann auch so.

Insgesamt wird diese Woche radtechnisch eher kurz. Nur heute, morgen und dann at last Donnerstag. Am Freitag hab ich vormittags einen Termin beim Doc, da wird also die Bürgerblechbüchse genommen.

Kleinigkeiten & Ärgernisse

Juni 6, 2019

Biken nachgedacht/ PKW vs. Bike: mir sind heute wider zwei Kleinigkeiten aufgefallen ( von den großen rede ich ja schon gar nicht mehr ).

Die Tage war ja Hafenfest in Bergkamen Rünthe. Am Tag vorher, oder so, ja ich denke es war der Freitag standen plötzlich zwei Radreisende vor verschlossenem Tor. Ich dann natürlich auch. Zunächst schenkte ich dem ganzen keinen großen Glauben, aber die beiden sprachen davon, das es aufgrund eines Müllproblems da keine Durchfahrt mehr gibt. Ich tat das also zunächst damit ab, daß es wohl nur für die Dauer des Hafenfestes sein würde.

Doch auf der heutigen Rückfahrt, mal wider nett am Channel entlang, stand ich dann doch hier vor verschlossenem Tor. Der Eigentümer bedauert das man da nun nicht mehr durch kann, der Grund sei wohl die Reinigungskosten/ Reinigung selbst, welche die Stadt nicht mehr tragen will.

Ich bedauere nur, daß man ein Wegerecht für Bürger aufgrund von Kleinigkeiten verwehrt. Ich kann mich nicht daran erinnern, daß es dort irgendwann mal mächtig dreckig gewesen ist. Ich frage mich nun, wenn man als Eigentümer kein Interesse daran hat, seinen Grund und Boden sauber zu halten und das mit einem Minimalaufwand, was soll das werden ?

Auf der anderen Seite bedauern ich aber auch die Einstellung der Stadt Bergamen, sich nicht mit dem Eigentümer ( hat er das wirklich gekauft oder ist er nur Pächter ? ) geeinigt hat, die in meinen Augen geringen Aufwendungen zu stemmen.

Ganz allgemein bedauern ich, das nicht nur dem Radfahrer sondern auch dem fußläufigen Bürger eine gute Schleife zugemutet wird, weil man sich nicht in der Lage sieht, eine kleine Aufgabe zu lösen.

Was kommt als nächstes ? Werden Radwege/ Radfahrspuren geschlossen weil keiner dafür die Aufwendungen stemmen kann ? Zahlen wir keine Steuern ?

Und wie das eben so ist, wenig später direkt am Kanal, hat man eine Pipeline direkt über den Weg gelegt. Einfach so. Schaut aus, als ob man entweder Wasser aus dem Kanal wo hinter den Damm pumpt, oder eben umgekehrt. Eine Rampe bauen, damit man da gescheit drüber kann ? Fehlanzeige !
Auch hier, natürlich erst direkt vor dem Hindernis, eine Barriere. Herrschaften im gesetzteren Alter mit tonnenschweren E-Bike können die da also nun drüber wuchten. Auch nett, das an beiden Hindernissen keine Hinweisschilder auf eine Umleitung vor entsprechenden Abzweigungen stehen. Jedenfalls nicht wenn man aus der Fahrtrichtung Westen kommt.

Am Kanalhindernis war zumindest an der östlichen Seite ein Hinweisschild. Man möge bitte die andere Seite nutzen. Offen bleibt allerdings, zumindest für den nicht Ortskundigen, welche andere Seite und wie bitte schön soll er da rüber kommen ? Denn an dem Schild steht ja keine Brücke.

Dem Radverkehr werden mehr Steine in den Weg gelegt, als denn ein ernsthaftes Interesse an einem Ausbau einer brauchbaren Infrastruktur für jenen liegt. Da ist der RS1 nicht nur eine Ausnahme, es scheitert ja schon an so Kleinigkeiten.

 

 

 

 

Ganz ehrlich, auch die Karre wird von der Politik bündig an die Wand gefahren.

 

 

 

 

 

 

Es sei denn, der Radfahrer als Masse probt den Aufstand.

 

25.047km & 29.791km/ 24.05.2019

Mai 24, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16: jo dann mal ein paar Worte zur restlichen Woche. Nachdem eine weitere Tausendermarke gefallen ist, gab’s an am…

Dienstag: … erstmal eine feuchte Anfahrt zum Job. Vor der Burgpforte war es noch trocken, doch mit dem Verlauf der Radfahrt nahm dieser erst anfänglich sehr zarte Feinnieselregen immer mehr zu. Die Folge war, ich kam ein wenig mehr feucht am Hof des Brötchengeber an, als ich damit gerechnet hätte.

Aber, es war nicht frisch, von daher alles gut. Gut war es dann ja auch wieder für das ganze Grün. So what !?

look after: im Verlauf des Arbeitstages konnte ich zwei kleine Zeitfenster nutzen und mich nochmal nach einem besseren Rückspiegel für das CAADX umschauen.

Im Lucky-Bike hatten sie zwar die Busch & Müller Kollektion da, aber der von mir präferierte 50mm ( die laut B&M HP 60mm sind ) war nicht zu haben.
Auch im Karstadt Sport, wo die Auswahl ohnehin dünner war, nicht das Wunschmodell.

So werd ich den wohl mitbestellen müssen. Bis dahin fahre ich aber sowieso noch Stahl Renner.

Outdoor: ach ja, hatte ich die Tage schon in einer anderen Abteilung des Karstadt Sport den Esbit Kocher gesehen. Die Abmessungen ( B 128 x H 147 mm )vom Topf könnten gut mit meinem Holzvergaser konform gehen. Auch das Füllvolumen von fast 1l. sollte Ein-Mann-Mahlzeiten in ausreichender Menge zulassen. Ah Mist, sehe gerade, passt doch nicht denn der Durchmesser ist zu klein.

Sport & Alltag: auch hier mal ein paar Worte. Durch das Stahl Renner fahren wurde wohl meine Beinmuskulatur etwas gekräftigt. Mal abgesehen von dem Appetit ergo Brennstoff-Zufuhr, die sich wieder eingependelt hat, die Waage zeigt gut was mit 90kg. Das ist für mich schon etwas ungewöhnlich. Das Gewicht hat sich am Ende der Woche aber wider eingependelt.

Aber auch beim Crosstraining, wo ja Klimmzüge anstehen, kommen zur Zeit drei Übungsdurchgänge mit immerhin 19 Stück zu stande. Da wird wohl bald die Zwanzigergrenze fallen. Weiter mit dem Wochenverlauf…

Mittwoch: die Rückfahrt ganz fix via Sesekradroute, auch um eine brauchbare Strecke ab zu stecken. Jene soll für die Tochter eines Arbeitskollegen sein. Ganz nebenher mal wieder Trailfounder gespielt.

Erstbefahrung: einen netten Trampelpfad gefunden, der witziger Weise an einem mir schon bekannten Trail endet, oder eben startet. Kann man jetzt sehen wie man will.

Donnerstag: morgens sehr frisch, Langfingerhandschuhe waren angesagt, also für mich. Lusche halt. *lach* Nachmittags fast wieder wie am Vortag zurück, nur noch schneller.

Im Verlauf des Tages wurde ein passender Rückspiegel für das CAADX bei Fahrrad Fiolka eingeholt…

Bikebasteln: …und am Nachmittag montiert.

Bike nachgedacht: auf der verlängerten Jobanfahrt am Freitag, welche ja mit dem frischen Spiegel und somit mit dem CAADX gemacht wurde, kam mir so der Gedanke, die Laufräder an jenem Bike doch nicht ganz neu ein zu holen.
Alternativ könnte man, so wie auch beim Stahl Renner passiert, sich was passendes einspeichen lassen.

Nur das diesmal nur die Naben getauscht werden und nicht die Felgen. Preislich war die damalige Erneuerung durchaus zu gebrauchen und hätte noch den praktischen Vorteil, das Fahrrad Schricke ja der für mich am nächsten zu greifende Fachschrauber wäre.

Anfragen werde ich das auf jeden Fall mal.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- u. Biketouren Bilder: am Freitag lange Frühanfahrt, weil ich erst später einstempeln sollte-konnte-mußte, weil eben später Schichtende und sonst zu viel Stunden. Natürlich mußte ich das CAADX nehmen, schon alleine um zu sehen, wie sich der Spiegel macht.

Erster Eindruck ist, ja die nur 60mm reichen, aber das Einstellen ist etwas tricky. Vor allem, weil sich der Spiegel in einem Kugelgelenk befindet und sich so nicht wirklich feststellen lässt. Die Sicht nach hinten ist gut, dumm ist nur, am Rennradlenkernende montiert schaue ich unweigerlich immer ein Stück auf mein Knie.

Die Jobanfahrt selbst war mit fast gut 34km ( Strava-Link ) lang und wurde von mir aus dem Kopfnavi spontan, also quasi im rollen selbst, zusammen gestrickt. Und warm war es wieder, zumindest als ich unter DO-Husen war. Da mußte ich erstmal kurz inne halten, kräftig an der Wasserpulle nuckeln und mir einen Riegel zwischen die Backen schieben. Schwitzen verbrennt ja auch Kalorien.

Das Frühstück in der Firma war dann auch entsprechend, auch wenn es selbst etwas warten mußte. Denn Fisch futtern während der Großteil der Belegschaft noch im Aufenthaltsraum anwesend ist, gehört nicht zu den populärsten Dingen im Betrieb.

Die Heimfahrt war eigentlich etwas länger geplant. Es sollte hoch gehen bis kurz vor Cappenberg, nur so zum abspannen. Vereitelt wurde diese Heimfahrtvariante aber durch den einsetzenden Regen. Erst in fein, dann aber gut zunehmend. Schon in der Abbiegung zur Strecke mußte ich wider umschwenken und hab mich dann an einem fetten Baum unter gestellt.
Die Wolken waren gut dunkel und es goss wie aus Eimern. Während ich da so stand streifte ich die Windstopperweste über um wenigstens einen gescheiten Windschutz zu haben. Nass und Wind ist nie eine ideale Kombination. Als es wider heller wurde und auch wirklich aufhörte zu kübeln, setzte ich meine Fahrt fort.

Nach Hause mußte ich ja sowieso, dumm war nur, ich fuhr mit der Regenfront und bekam dann so im Verlauf der Fahrt immer wieder mehr ab. Ich schrieb dazu ja schon ein paar Zeilen.

Inzwischen ist alles wider gut. Bin geduscht, die Wäsche ist gewaschen und aufgehängt, der Bauch wider voll und so kann der Abend langsam ausklingen. Draußen ist es wider schön. Wenn nicht schön, so doch zumindest trocken. Ich mag das Wetter !

…und sonst ?/ Newsticker: noch ein kleiner Anhang zum Wochenabschluss. Da man ja wenn man mit dem Radel unterwegs ist auch mal irgendwann Hunger bekommen kann, oder sich noch was für unterwegs mitnehmen will, hab ich mal mit der Fleischerei Angelkort die Liste für die Versorgungspunkte auf Tour aufgefrischt. Kennen gelernt hatte ich es auf einer Jobtour, wo ich mal als Begleitung mit war.