Archive for the ‘Bike nachgedacht’ Category

04:31 Uhr/ 10.12.2019

Dezember 10, 2019

Bikealltag/ Rumgelaber/ Morgengruß/ Outdoor: jo ! Der Dienstag startet an un dich bin extrem früh raus. Grund, bin wach und kann nicht mehr schlafen.

Espresso-Frühstück und dann gleich raus auf‘ s CAADX schwingen und mal sehen ob das mit dem Radfahren noch klappt ?
Konditionell mach ich mir da keinen Kopp, aber was die Sitzhaltung auf dem Radel angeht, da hab ich die Tage so ein dummes Gedankengefühl gehabt, also während meiner Rad-Auszeit.

Vom Wetter her sollte das aber heute besser passen als gestern. Denn was das angeht hab ich ja wohl Glück gehabt. Gesundheitlich gerade wieder auf den Beinen und dann bei so Mistregen wieder los starten da hätte ich mich schon ein wenig mehr überwinden müssen. Und gegen Kalt kann man ja was anziehen.

Thema Outdoor und Schlafsack. Da habe ich es endlich geschafft den Laden am Rand der Megacity anzuschreiben. Ausgeschaut hab ich mir jetzt final den Yeti Fuison Dry 500. Mein Lieblingsladen Unterwegs Outdoor Shop Hamm kam an das Model nicht mehr dran. Wäre ja schon nahe liegend gewesen, im wörtlichen Sinne. Mein Stamm-Bike24.de-Onlineshop hätte ihn wohl auch noch. Aber ich dachte mir, reinschlüpfen und dann vor Ort kaufen kann nicht verkehrt sein.

Naja, und so habe ich dann Outdoor Fair angeschrieben. Erste Ernüchterung, das Model befände sich nicht im Laden, aber die Lieferung würde für den nun verstrichenen Freitag bzw. gestern erwartet. Man meldet sich per E-Mail. Und das hat man dann auch gestern gemacht.

Gut dachte ich, denn vom Job her könnte ich ein Zeitfenster X für die Begutachtung einrichten. Habe da ja eh Wartezeit wegen Terminabholung, also nicht vor dem Zeitpunkt Y. Jetzt bin ich natürlich gespannt, hoffentlich klappt das.

Ja und wenn ich dann heute wieder auf den heimischen Burghof rolle, dann bin ich wieder ein Stück weiter. Den Rest der Woche werde ich dann damit verbringen wieder auf Vordermann zu kommen. Man kennt das ja.

Aber bis dahin…

… wünsche ich mal einen netten Dienstag und einen geschmeidigen Verlauf der Woche !

(Bike) nachgedacht: noch ein kurzer Anstupser zum Thema Wahnsinn…

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04:54 Uhr/ 15.11.2019

November 15, 2019

Nachgedacht/ Morgengruß: der frühe Morgen hat mich wider aus dem süßen & angenehmen Traum geholt, wach war ich und so trieb es mich, ob der Aussicht auf jenes gute schwarze und starke Heißgetränk mit kräftigem Aroma aus den Federn.

Auch wenn dieses nicht ganz zum aktuellen Stand der Außentemperaturen passen mag…

…es liegt schon einige Tage bei mir auf dem Arbeitsplatz und so will ich es nun hier einstellen. Das Fundstück habe ich dort <klick> im Radforum entliehen. Darüber nachdenken darf jeder, ich mag es heute in der Frühe nicht.

28.471km/ 22.10.2019

Oktober 23, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Biketouren/ Bike-u. Biketouren Bilder: jaa, wie war das noch ? Letzten Samstag schon den Radausflug in entspannt gemacht, sollte es am…

Montag: … gleich mal weiter gehen. Die Grundlage dazu war, man hatte noch etwas Resturlaub und auf dem Job eher nur Arbeit für einen halben Tag. Also dem Vorgesetzten den Vorschlag gemacht, doch am Wochenanfang und am Folgetag je einen halben Tag Urlaub zu nehmen und so das Urlaubskonto wieder um einen Tag zu reduzieren. Zustimmung und Umsetzung folgten.

Und so ging es nach dem Mittag ab auf die Piste. Aber in eher chillig und mit vielen Bildern. Geworden ist es eine Strecke ab Lünen Süd, Do-Alt-Scharnhorst, Scharnhorst selbst, dort dann am Naturlehrpfad südlich entlang um letztendlich in Kamen Süd aus zu kommen ( Strecke bei Strava ). Ab da noch ein wenig quer rüber und am Channel entlang.

( Und wie üblich, das Tagesalbum )

Diese Rückfahrt spielte 37 und ein paar Kaputte auf das Kilometerkonto, aber noch mehr Spaß und Entspannung. Locker machen, dann stand der…

Dienstag: …an. Auch an diesem Tag war halbe Schicht anberaumt und als zünftigen Tagesabschluss hatte ich eine vermeintlich interessante Streckenführung im Kopf. Jene könnte kurz vor Amelsbüren nach Aschberg per Radroutenschild ausgewiesen sein. Dumm nur, um zu jener Abzweigung zu kommen, mußte ich erstmal das Ende, sprich die Mündung des Datteln-Hamm-Kanal erreichen, um dann gen norden am Dortmund-Ems-Kanal zu fahren. Und das wurde auch so in Angriff genommen.

Zunächst rollte es recht passabel, auch wenn der Stahl Renner mit seinen nur 28mm breiten Reifen nicht wirklich das ideale Fahrgerät für die Strecke bis zur Mündung ist. Ging aber.
Im brauchbarer Zeit errechte ich die Mündung, verschnaufte nur kurz, denn zum Rumstehen war es zu warm.

Überhaupt, blöde Situation. Beim Fahren selbst einen tacken frisch, doch man kam gut auf Temperatur. Denn immer wieder spielte der Wind gegen die Fahrtrichtung. Kam man zum stehen, wurd‘ s schnell zu warm.

Also weiter rollen.  Den nächsten üblichen Pausen aber auch Lagerplatz hab ich rechts liegen lassen und bin erst wieder hinter Lüdinghausen für eine diesmal solidere Trinkpause zum stehen gekommen.

( Und auch hier ein Tagesalbum )

Wasser wurde in den Rachen geschüttet, die Pulle wieder angefüllt und ein zwei Discounter Würstchen nachgelegt. Dann weiter, diesmal aber in moderaterem Tempo – gezielt. Das hatte ich beschlossen, denn so im Dunst lagen ja noch ein paar Kilometer.

Irgendwann erreichte ich die Abzweigung, fuhr aber noch auf einen kurzen Stop zu der bekannten Pausenhütte. Amelsbüren ganz in der Nähe wurde noch auf der Onlinekarte gescheckt – dann aber doch für nächstes mal auf die Vorlage gelegt. Die Uhr tickte, die Sonne sank gen Horizont, es wurde kühler. Gut weil dann die Schwitzneigung deutlich abnahm, aber wegen dem irgendwann fehlendem Licht auch nicht so gut. Denn Dunkelheit und unbekanntes Terrain sind nicht die idealste Kombi.

Also wieder los und ab da…

…wurde es unschön. Ehrlich, wer sich dies Radroutenstrecke ausgedacht hat, der muß schon was an der Murmel haben. Es ging gleich dreimal über die A1, gaaaanz toll. Dann stellenweise über Landstraße ohne Randstreifen dafür mit unbegrenzter Geschwindigkeit für PKW. Den Rest könnte man noch so durchgehen lassen. Etwas unorthodox kreuz und quer, ging so. Anbei…

( Bike ) nachgedacht/ Outdoor: da jene Radtoute offiziell mehrfach die A1 überqert, dann aber auch wieder ein paar Teile Naturschutzgebiet, fiel mir folgendes auf.

In der BRD ist ein Zelten und Feuermachen, für Käffchen & Co. im Naturschutzgebiet per Gesetz ein absolutes No-Go. Das aber ein paar Zehntausend Autos da quer durchbrettern ist in Ordnung. Muß man nur verstehen. Fällt mir irgendwie schwer, also seit gestern. Ein weiterer…

… Lichtblick auf der Strecke, das scheinbar nette Nest Davensberg. Gefühlt besteht jenes aus einer Hälfte an Wohnhäusern und die andere Hälfte aus Hotels. Aber einen Burgturm haben sie.

Bis hierhin, oder genauer gesagt ab der Abzweigung vom Dortmund-Ems-Kanal weg, hatten der Stahl Renner schon wieder ordentlich Dreck gesammelt. Warum man ein Fahrrad putzt, DIE Frage darf gestellt werden ?

Im weiteren Verlauf, also nach Davensberg war Ascheberg in Sichtweite. Land in Sicht. Bis Aschberg war die Streckenführung aber auch nicht wirklich prikelnd. Und so orientierte ich mich dort, durchfuhr jene Siedlung und kurz dahinter legte ich eine letzte kurz-längere Pause ein. Den Ausblick genießen, Wasserpulle ausnucklen und auffüllen, und wieder ein paar Würstchen knabbern. Der Rest jener Packung verschwand mit dem Wiederaufbruch griffbereit in der Jackentasche. Griffbereiter Snack für zwischendurch. Energieriegel war gestern ! *lach*

Bis nach Herbern als fast letzte bekannte Zwischenstation zog sich das gefühlt noch etwas. Aber als ich Herbern hinter mich gelassen hatte, schöpfte mein Laib wieder Kraft, der Kopf legte die direkteste Route nach Werne bereit…
…und im Endspurt, eher aber gemütlich wurde in den Lippeauen ein letztes Bild auf der Brücke gemacht.

Ich haben fertig !

Mittwoch: der Tag danach. Am gestrigen Abend versucht soviel wie nur möglich Flüssigkeit und Brennstoff auf zu nehmen, heiß geduscht und das Fahrgerät auch nur in seiner Position geparkt. Rechtzeitig ging es in die Federn, hatte nur leichte Probleme mit dem Wegnicken.

Biketouren „After-Show Party“: und weil das mit dem Nachladen der verbrauchten Stoffe nicht so ganz klappte, klar weil Zeitfenster zu kurz, waren die ersten Morgenstunden etwas zäh. Doppelter Espresso, Süßkram noch ein großes Glas mit Multisaft und ab ging’s wieder auf dem Stahl Renner zum Job. Ganz die große Erleuchtung hab ich da nicht erwartet, kam aber dennoch passabel vom Fleck.

In der Fa. angekommen gab‘ s erst einen Discounter Burger…

…und vor dem Ausrücken noch einen zweiten. Kalorien mußten rein, egal welche Art oder Form. So ab 10:00 ging‘ s dann wieder. Nur warm ist es wieder geworden.

Zeit die nächste Radtour zu planen. *lach*

( Zur Statistikarbeit, mit jener Tour habe ich leider nur knapp 2,5Liter Wasser getrunken. Auf 4 Stunden Fahrt deutlich zu wenig. Vor allem weil´s so warm war. Dafür habe ich mit den drei Tourtagen zusätzliche 178km eingefahren. Die jeweils 39km zum Job hin und zurück schon abgezogen. Damit liege ich in der Jahresübersicht mit 6.988km bei knapp 7.000km. Nur mal so… )

Rumgelaber 23.06.2019

Juni 24, 2019

…verspätet online gestellt, weil verpennt…

Rumgelaber: nachdem ich dann doch eine weitere Nacht in meiner Hängematte verbracht hatte, lief der Tag entsprechend entspannt an. Nach dem üblichen Espresso-Frühstück wurde der etwas im Garten gewurschtelt. Schon am Vorabend hatte ich den Rasen und weite Teile der Buchenhecke mit reichlich Wasser bedacht. Wenn das die Tage wirklich so heiß werden soll, kann das mal nicht verkehrt sein.
Am Morgen stand dann der Grünstreifen vor der Burg an. Dort erstmal mit dem Gartenrechen etwas fein gemacht, dann mit dem verlängerten Wasserschlauch mehr als eine gute Brise Wasser auf die Flächen nieder gehen lassen. Denn von den anderen Eigentümern oder gar der Stadt passiert da nix. Und ich kann das nicht leiden, wenn der Rasen und somit auch die Natur eben – leidet. Schon im letzten Jahr sind hier etliche Grünstreifen regelrecht verbrannt. Sah nicht nur unschön aus, kann auch nicht gut für die Natur ringsum sein. Also greift der Alex mal eben selbst zum Schlauch.

Nachdem das dann alles erledigt war, ein wenig in die Tasten gehauen.

Newsticker: und in Sachen packen, verstauen und rumfummeln an Ausrüstung hat sich auch schon was getan, kann man hier – Outdoorgeschichten 20.06. & 23.06.2019 – nachlesen, wird aber auch nicht der letzte Schluss gewesen sein. Blöd war nur, das ich im Decathlon war.

Bike nachgedacht: denn dort hatte ich bei einer kurzen Stöberrunde ein in meinen Augen gute Angebot gesichtet. Natürlich nur so und für schön. Das XC 900 29″ Carbon Mountainbike stand-hingt ganz oben in der Auslage. Aber jetzt mal ganz ehrlich, ein 29″ Carbon Mountainbike mit der

…schaut irgendwie lecker aus. Und das ganze für nur knapp 1.600 Euro. Könnte man als Winterbike mit Spikereifen nutzen oder gar als echtes Geländestreckenbike. Ist aber nur Rumgespinne.

Geschätzt würde ich sagen, daß andere Marktmitsreiter so einen Hobel mal locker für 2.000 eher wohl aber für 2.500 auf dem Markt platzieren.

Biketouren/ Karmariders Touren: muß ich jetzt auch noch loswerden. Natürlich wurde ich von den Karmariders auch dieses Jahr wider per Mail über die Radrunde informiert. Irgendwann war ich mal dort und fand das echt nett. Klar hat ja auch einen guten Zweck, jeder spendet was, man dreht gemeinsam seine Runde und hinterher futtert man noch einen Bratwurst ( meine ich jedenfalls ). Also so wie man sich als gesetzter Tourenradfahrer einen Tag vorstellen mag.

Grundsätzlich finde ich diese Idee also reizvoll, auch wenn ich in den letzten Jahren es irgendwie nie geschafft hatte. Der Hauptgrund dürfte daran liegen, die Nummer findet in Duisburg statt. Duisburg ist aber mit dem Rad, nicht mal eben um die Ecke. Doch praktischer Weise ist man ja zur Zeit radtechnisch recht gut beisammen, das Thema Bikepacking und somit Übernachtungsmöglichkeit könnte man mal testen…

Termin, Strecke und Streckenlänge checken und sich dann mal auf machen !?

Zu klären wäre noch, ob Übernachtung wo möglich wäre. So ich das aber noch im Hinterstübchen habe, damals waren da ein paar Jungs…

Denn ein Bike in eine motorisierte Blechkutsche werfen und dann wider da runter düsen…, da hab ich irgendwie keinen großen Bock drauf.

30.125km/ 11.06.2019

Juni 11, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest: unglaublich ! Kaum hab ich ein wenig Fahrt aufgenommen, halt auf dem Weg zum Job, schon geht’s mir deutlich besser. Denn am gestrigen Feiertagsmontag war ich irgendwie neben der Spur.

Es regnete zwar die ganze Fahrt über, mal mehr mal weniger, passte aber soweit. Ich hatte ja auch das CAADX mit den Grobstollenreifen genommen. Halt wegen Dreck und so.

Das Tempo hab ich meinem Empfinden angepasst und die im Navihirn aufgerufene verlängerte Jobanfahrt wurde auch gemacht.

In der Umkleide hingen die Regensachen, entsprechend müffelte es darin. Zum Glück war ich am Dienstag der Einzige der diesen Raum nutzt.

Bike nachgedacht: und so komme wieder an den Punkt wo man denkt:“das könnte auch fahrradfreundlicher sein.“ 

Die Firma hat zwar eine Umkleide samt Spinde, aber es gibt auch nur eine Umkleide. Trennung zwischen Weiblein und Männlein ? Fehlanzeige.

Die Spinde standen schon sonstwo in der Firma und erst nachdem man die Umkleide, ein Raum der über war, hatte war das dann eben die Umkleide. Eine Zeit lang stand mein Spind in einer anderen Abteilung. Das gute daran, eine Toilette war direkt nebenan und sogar eine kleine Küchenzeile. Das mußte aber geändert werden, weil die Zugangsberechtigung via eines dann eben nicht mehr für mich vorhandenen Schlüssels.

Hat mich nie gestört. Habe dann den Spind, natürlich in Absprache, in eine andere Ecke verfrachtet. Wieder nah der zweiten Geimeinschaftstoilette. Irgendwann wurde ich dann aber dort weg gelagert und bin dann doch in dir „offiziell“ Umkleide gekommen.

Diese Umkleide wird aber auch von unseren Putzfrauen als Pausenraum genutzt. Gut daß ich mich dort so gut wie nie ganz entkleide. Das passiert, mit frischen Sachen und Handtuch sowie Waschlappen bewaffnet, auf der Gemeinschaftstoilette.

Da ich in der Regel zeitig in der Firma bin, stört das eigentlich niemanden. Man riegelt zu, macht sich frisch, kleidet sich wieder mit den frischen Sachen an und dann ist gut. Hin und wieder muß man ein paar Minuten warten, aber dann ist das eben so.

Fahrradstellplatz ist so ein anderes Thema. Lange Zeit konnte ich meine Bikes mit in die Firma nehmen. Das stieß, wie halt immer irgendwann, bei irgendjemand auf.
Seit dem ist eigentlich das Abstellen in der Fahrzeughalle offiziell angesagt. Da aber inzwischen hier ein paar Leute aus’m Dorf auch mit ihren Fahrrädern kommen, kann das schon ma‘ eng werden. Denn die Fahrräder sollen ja nicht so stehen, daß die Fahrzeuge nach der Tour nicht mehr problemlos auf die Stellplätze können. Und so muß ich, wenn ich schon mal später komme, die Putzfrauen aber da sind und ich deshalb nicht mein Bike in die Umkleide stellen kann, mir ein  lauschiges Eckchen suchen.

Es geht alles, vor allem weil ich das schon so lange mache und auch will. Aber einfach ist wohl was anderes. Genug gejammert, weiter im…

Bikealltag… die Nicht-Regensachen hab ich für die späte Rückfahrt auch zum Glück mit genommen. Denn am Nachmittag soll es ja trocken sein. War dann auch so.

Insgesamt wird diese Woche radtechnisch eher kurz. Nur heute, morgen und dann at last Donnerstag. Am Freitag hab ich vormittags einen Termin beim Doc, da wird also die Bürgerblechbüchse genommen.

Kleinigkeiten & Ärgernisse

Juni 6, 2019

Biken nachgedacht/ PKW vs. Bike: mir sind heute wider zwei Kleinigkeiten aufgefallen ( von den großen rede ich ja schon gar nicht mehr ).

Die Tage war ja Hafenfest in Bergkamen Rünthe. Am Tag vorher, oder so, ja ich denke es war der Freitag standen plötzlich zwei Radreisende vor verschlossenem Tor. Ich dann natürlich auch. Zunächst schenkte ich dem ganzen keinen großen Glauben, aber die beiden sprachen davon, das es aufgrund eines Müllproblems da keine Durchfahrt mehr gibt. Ich tat das also zunächst damit ab, daß es wohl nur für die Dauer des Hafenfestes sein würde.

Doch auf der heutigen Rückfahrt, mal wider nett am Channel entlang, stand ich dann doch hier vor verschlossenem Tor. Der Eigentümer bedauert das man da nun nicht mehr durch kann, der Grund sei wohl die Reinigungskosten/ Reinigung selbst, welche die Stadt nicht mehr tragen will.

Ich bedauere nur, daß man ein Wegerecht für Bürger aufgrund von Kleinigkeiten verwehrt. Ich kann mich nicht daran erinnern, daß es dort irgendwann mal mächtig dreckig gewesen ist. Ich frage mich nun, wenn man als Eigentümer kein Interesse daran hat, seinen Grund und Boden sauber zu halten und das mit einem Minimalaufwand, was soll das werden ?

Auf der anderen Seite bedauern ich aber auch die Einstellung der Stadt Bergamen, sich nicht mit dem Eigentümer ( hat er das wirklich gekauft oder ist er nur Pächter ? ) geeinigt hat, die in meinen Augen geringen Aufwendungen zu stemmen.

Ganz allgemein bedauern ich, das nicht nur dem Radfahrer sondern auch dem fußläufigen Bürger eine gute Schleife zugemutet wird, weil man sich nicht in der Lage sieht, eine kleine Aufgabe zu lösen.

Was kommt als nächstes ? Werden Radwege/ Radfahrspuren geschlossen weil keiner dafür die Aufwendungen stemmen kann ? Zahlen wir keine Steuern ?

Und wie das eben so ist, wenig später direkt am Kanal, hat man eine Pipeline direkt über den Weg gelegt. Einfach so. Schaut aus, als ob man entweder Wasser aus dem Kanal wo hinter den Damm pumpt, oder eben umgekehrt. Eine Rampe bauen, damit man da gescheit drüber kann ? Fehlanzeige !
Auch hier, natürlich erst direkt vor dem Hindernis, eine Barriere. Herrschaften im gesetzteren Alter mit tonnenschweren E-Bike können die da also nun drüber wuchten. Auch nett, das an beiden Hindernissen keine Hinweisschilder auf eine Umleitung vor entsprechenden Abzweigungen stehen. Jedenfalls nicht wenn man aus der Fahrtrichtung Westen kommt.

Am Kanalhindernis war zumindest an der östlichen Seite ein Hinweisschild. Man möge bitte die andere Seite nutzen. Offen bleibt allerdings, zumindest für den nicht Ortskundigen, welche andere Seite und wie bitte schön soll er da rüber kommen ? Denn an dem Schild steht ja keine Brücke.

Dem Radverkehr werden mehr Steine in den Weg gelegt, als denn ein ernsthaftes Interesse an einem Ausbau einer brauchbaren Infrastruktur für jenen liegt. Da ist der RS1 nicht nur eine Ausnahme, es scheitert ja schon an so Kleinigkeiten.

 

 

 

 

Ganz ehrlich, auch die Karre wird von der Politik bündig an die Wand gefahren.

 

 

 

 

 

 

Es sei denn, der Radfahrer als Masse probt den Aufstand.

 

25.047km & 29.791km/ 24.05.2019

Mai 24, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16: jo dann mal ein paar Worte zur restlichen Woche. Nachdem eine weitere Tausendermarke gefallen ist, gab’s an am…

Dienstag: … erstmal eine feuchte Anfahrt zum Job. Vor der Burgpforte war es noch trocken, doch mit dem Verlauf der Radfahrt nahm dieser erst anfänglich sehr zarte Feinnieselregen immer mehr zu. Die Folge war, ich kam ein wenig mehr feucht am Hof des Brötchengeber an, als ich damit gerechnet hätte.

Aber, es war nicht frisch, von daher alles gut. Gut war es dann ja auch wieder für das ganze Grün. So what !?

look after: im Verlauf des Arbeitstages konnte ich zwei kleine Zeitfenster nutzen und mich nochmal nach einem besseren Rückspiegel für das CAADX umschauen.

Im Lucky-Bike hatten sie zwar die Busch & Müller Kollektion da, aber der von mir präferierte 50mm ( die laut B&M HP 60mm sind ) war nicht zu haben.
Auch im Karstadt Sport, wo die Auswahl ohnehin dünner war, nicht das Wunschmodell.

So werd ich den wohl mitbestellen müssen. Bis dahin fahre ich aber sowieso noch Stahl Renner.

Outdoor: ach ja, hatte ich die Tage schon in einer anderen Abteilung des Karstadt Sport den Esbit Kocher gesehen. Die Abmessungen ( B 128 x H 147 mm )vom Topf könnten gut mit meinem Holzvergaser konform gehen. Auch das Füllvolumen von fast 1l. sollte Ein-Mann-Mahlzeiten in ausreichender Menge zulassen. Ah Mist, sehe gerade, passt doch nicht denn der Durchmesser ist zu klein.

Sport & Alltag: auch hier mal ein paar Worte. Durch das Stahl Renner fahren wurde wohl meine Beinmuskulatur etwas gekräftigt. Mal abgesehen von dem Appetit ergo Brennstoff-Zufuhr, die sich wieder eingependelt hat, die Waage zeigt gut was mit 90kg. Das ist für mich schon etwas ungewöhnlich. Das Gewicht hat sich am Ende der Woche aber wider eingependelt.

Aber auch beim Crosstraining, wo ja Klimmzüge anstehen, kommen zur Zeit drei Übungsdurchgänge mit immerhin 19 Stück zu stande. Da wird wohl bald die Zwanzigergrenze fallen. Weiter mit dem Wochenverlauf…

Mittwoch: die Rückfahrt ganz fix via Sesekradroute, auch um eine brauchbare Strecke ab zu stecken. Jene soll für die Tochter eines Arbeitskollegen sein. Ganz nebenher mal wieder Trailfounder gespielt.

Erstbefahrung: einen netten Trampelpfad gefunden, der witziger Weise an einem mir schon bekannten Trail endet, oder eben startet. Kann man jetzt sehen wie man will.

Donnerstag: morgens sehr frisch, Langfingerhandschuhe waren angesagt, also für mich. Lusche halt. *lach* Nachmittags fast wieder wie am Vortag zurück, nur noch schneller.

Im Verlauf des Tages wurde ein passender Rückspiegel für das CAADX bei Fahrrad Fiolka eingeholt…

Bikebasteln: …und am Nachmittag montiert.

Bike nachgedacht: auf der verlängerten Jobanfahrt am Freitag, welche ja mit dem frischen Spiegel und somit mit dem CAADX gemacht wurde, kam mir so der Gedanke, die Laufräder an jenem Bike doch nicht ganz neu ein zu holen.
Alternativ könnte man, so wie auch beim Stahl Renner passiert, sich was passendes einspeichen lassen.

Nur das diesmal nur die Naben getauscht werden und nicht die Felgen. Preislich war die damalige Erneuerung durchaus zu gebrauchen und hätte noch den praktischen Vorteil, das Fahrrad Schricke ja der für mich am nächsten zu greifende Fachschrauber wäre.

Anfragen werde ich das auf jeden Fall mal.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- u. Biketouren Bilder: am Freitag lange Frühanfahrt, weil ich erst später einstempeln sollte-konnte-mußte, weil eben später Schichtende und sonst zu viel Stunden. Natürlich mußte ich das CAADX nehmen, schon alleine um zu sehen, wie sich der Spiegel macht.

Erster Eindruck ist, ja die nur 60mm reichen, aber das Einstellen ist etwas tricky. Vor allem, weil sich der Spiegel in einem Kugelgelenk befindet und sich so nicht wirklich feststellen lässt. Die Sicht nach hinten ist gut, dumm ist nur, am Rennradlenkernende montiert schaue ich unweigerlich immer ein Stück auf mein Knie.

Die Jobanfahrt selbst war mit fast gut 34km ( Strava-Link ) lang und wurde von mir aus dem Kopfnavi spontan, also quasi im rollen selbst, zusammen gestrickt. Und warm war es wieder, zumindest als ich unter DO-Husen war. Da mußte ich erstmal kurz inne halten, kräftig an der Wasserpulle nuckeln und mir einen Riegel zwischen die Backen schieben. Schwitzen verbrennt ja auch Kalorien.

Das Frühstück in der Firma war dann auch entsprechend, auch wenn es selbst etwas warten mußte. Denn Fisch futtern während der Großteil der Belegschaft noch im Aufenthaltsraum anwesend ist, gehört nicht zu den populärsten Dingen im Betrieb.

Die Heimfahrt war eigentlich etwas länger geplant. Es sollte hoch gehen bis kurz vor Cappenberg, nur so zum abspannen. Vereitelt wurde diese Heimfahrtvariante aber durch den einsetzenden Regen. Erst in fein, dann aber gut zunehmend. Schon in der Abbiegung zur Strecke mußte ich wider umschwenken und hab mich dann an einem fetten Baum unter gestellt.
Die Wolken waren gut dunkel und es goss wie aus Eimern. Während ich da so stand streifte ich die Windstopperweste über um wenigstens einen gescheiten Windschutz zu haben. Nass und Wind ist nie eine ideale Kombination. Als es wider heller wurde und auch wirklich aufhörte zu kübeln, setzte ich meine Fahrt fort.

Nach Hause mußte ich ja sowieso, dumm war nur, ich fuhr mit der Regenfront und bekam dann so im Verlauf der Fahrt immer wieder mehr ab. Ich schrieb dazu ja schon ein paar Zeilen.

Inzwischen ist alles wider gut. Bin geduscht, die Wäsche ist gewaschen und aufgehängt, der Bauch wider voll und so kann der Abend langsam ausklingen. Draußen ist es wider schön. Wenn nicht schön, so doch zumindest trocken. Ich mag das Wetter !

…und sonst ?/ Newsticker: noch ein kleiner Anhang zum Wochenabschluss. Da man ja wenn man mit dem Radel unterwegs ist auch mal irgendwann Hunger bekommen kann, oder sich noch was für unterwegs mitnehmen will, hab ich mal mit der Fleischerei Angelkort die Liste für die Versorgungspunkte auf Tour aufgefrischt. Kennen gelernt hatte ich es auf einer Jobtour, wo ich mal als Begleitung mit war.

05:50Uhr/ 21.05.2019

Mai 21, 2019

Morgengruß/ Bike nachgedacht: die Uhr geht heute etwas anders. Nachdem ich gestern mit der Blechkiste gerade auf den Hof des Brötchengebers gefahren bin, bimmelte die Mobilkiste, der Vorgesetzte am anderen Ende. Kleine bis mittelprächtige Katastrophe wo in dem Ort wo ich gerade her kam.

Es wurde an zwei Leitungen parallel telefoniert, man würde sich gleich wider bei mir melden„, so dann der Wortlaut für mich. Im Grunde war es mir klar, da wird wohl gleich nochmal einer ausfliegen müssen und die Auswahl an den „einer“ war zunächst mal nicht so groß. Ich also noch fix die Karre gesaugt und dann ab in die Befehlsbude. Zunächst wurde noch verneint…
…doch dann wenige Minuten später kam das GO zum Ausrücken ! Ich also wider los.

Die aktuelle Verkehrslage spitze sich aber schon für den Rückweg zu. Der Hinweg war schon fast ein Traum. Ich also locker zum Kunden, man kennt sich ja, freundlich gegrüßt, das Transport aufgenommen und wider ab in die Blechkiste. Erster Griff zum Mobil: die Lage auf den Straßen checken und danach mein Hirnnavi ausrichten.

Bis kurz vor´m ersten Anfahrtabgabepunkt lief das noch passabel, dann mußte ich etwas tricksen und umkonforme Wegführungen einschlagen. Das klappte dann aber auch ganz nett. Unschön war dann aber, wie immer halt um diese Uhrzeit, das Wiedereinfliegen auf den Burghof des Brötchengebers. Lange Rückstauschlangen bis dorthinaus. Nun gut, kennt man ja.

Zum „Glück“ durfte ich mit der Blechkiste dann gen Heimatburg gondeln. Zum Glück ? Ganz ehrlich, ich wäre froh gewesen, wenn ich da entspannt mit dem Radeln hätte noch eine nette Runde drehen können. Gut war nur, so konnte ich direkt zur Familiengeburtstagsfeier einfliegen.

Aber ganz ehrlich, so Aktionen, also dann hinterher ohne das entspannte Radfahren, die schaffen mich. Der Espresso-Start heute früh war entsprechend zäh und jetzt kann ich noch mit den Blechbüchse zum Job rollen. Iss ja gar nich so meine Welt.

 

 

Dafür wird das aber wohl heute ein Regentag. So kann ich mal die neuen Garmaschen in echt testen.

08:53Uhr/ 05.05.2019

Mai 5, 2019

Morgengruß/ Bike nachgedacht/ Outdoor: das trifft sich ja gut, der fünfte-fünfte ist heute… . Ein kleines Wortspiel zum Anfang dieses Beitrages. Wie schaut’s aus ? Jo, Espresso ist getrunken, irgendwas zum Frühstück sollte es noch werden, da muß ich dann mal schauen was ? Ansonsten zieht es mich irgendwie nach draußen an die frische Luft.
Der heutigen Wetterlage entsprechend wohl an die sehr frische Luft. Ausrücken mit dem Fahrrad hatte ich zwar jetzt so nicht gedacht, statt dessen sogar ein paar Kleidungsstücke zum Laufen rausgelegt, doch andersrum, warum nicht mit dem Fahrrad ? Denn mit dem Fahrrad erweitert sich der Aktionsradius. Und da ich eh ein paar Nettigkeiten in den Rücksack packen wollte, was man dann ja auch in eine Biketasche verstauen könnte, überlege ich jetzt nur noch, zu welcher Location mit optionalen Wetterschutz es mich zieht ?

Und mit diesen Überlegungen steht immer irgendwie mein gutes altes Volotec im Zentrum der Überlegungen. Warum auch immer. Der Plan ist, mit dem leichten Gepäck irgendwo halt bei Wetterschutz, sich ein wärmes Getränk wie zum Beispiel ein Süppchen machen und schön-blöd in die Landschaft schauen. Spontan im Zusammenhang mit Wetterschutz fallen mir zur Zeit nur zwei Standorte ein. Beide an den Lippeauen, die eine weit östlich und damit eigentlich auch zu weit weg, zumindest für das Volotec. Der andere Standort westlich und recht nah. Letzterer hätte sogar den Vorteil, daß er nicht sehr viel von Publikum besucht wird. Insgesamt aber wohl auch zumindest bei dem Wetter.

Ich werd mal schauen…
…und mir erstmal noch was zwischen die Kiemen schieben. Croissants liegen für den Ofen bereit. Derweilen dem lesenden Publikum noch einen netten Sonntag, egal bei welchem Wetter !

07:44Uhr/ 24.04.2019/ …kein Bock auf Sommer

April 24, 2019

Morgengruß/ Bike nachgedacht: der Morgen hat begonnen wie fast immer. Wobei ich ja jetzt sagen kann, nein eigentlich nicht. Denn die letzte Nacht wurde nicht draußen in der Hängematte gemacht, sondern fett dekadent im Bettchen. Das war schon ein komisches Gefühl. So lange schlafen… .
Nein darum soll es hier heute nicht gehen. Mir sind gerade ein paar Zeilen in den Kopf gekommen ( die eigentlich auch einen Platz in einem nochmal anderen Nebenblog – Naturesense – haben könnten ), ich aber trotzdem hier platziere. Die Gedanken hatte ich zwar schon eher, aber im Radforum sind sie hier <klick> auf den Tisch gekommen.

Thema Waldbrand in Berlin-Köpenick von einem User eingeworfen, Trockenheit und Waldbrandgefahr.

Ich denke davon werden wir dieses Jahr noch viel mehr hören. Oder auch nicht. Je nachdem wie die Presseinstitutionen eingenordet werden. Denn so wie ich in den letzten Tagen unterwegs war, bin ich über Böden oder Waldflächen gelaufen, die waren sowas von staubtrocken… .

Ich erinnere mich an einen Feldwegpassage. Furtztrockner Lehmboden das ich mit den Füßen mehrere Zentimeter in durch die Erdkruste ins ebenfalls trockene Erdreich eingesunken bin. Oder wie war das mit dem Totholz was ich vom Waldboden aufgehoben habe ? Normalerweise ist liegendes Holz vom Waldboden immer feucht, eher nass. Nix ! Staubtrocken. Und wir haben erst April, nicht Ende August nach einem trockenen Sommer.

Zunehmende Trockenheit und Klimawandel ? Und wenn ich so im Garten hocke, der Brunnen läuft, dann sehe ich Vöglein, die ja sowieso zu uns in den Garten kommen, wegen der schutzbietenden Buchenhecke, dann gehen die an den Brunnen. Könnte es sein, daß ringsrum Trockenheit herrscht ?

 

Also, wenn ich das so sacken lasse, dann hab ich schon gar keinen Bock mehr auf Sommer.

 


Trotzdem aber mal allen einen schönen Tag noch !

Newsticker: auch ja im Thema Outdoorgeschichten hat sich meine vorläufige Testphase was die Kombination Hängematte & Schlafsack anbelangt erstmal erledigt. Dennoch habe ich dazu, und ein wenig Story nebenher, einen  Bericht getippt. Wer ihn also lesen mag der darf sich gerne von diesem <klick> weiterleiten lassen.