Archive for the ‘Bike & Pack’ Category

Neuigkeiten/ Ablage

Oktober 5, 2017

…und sonst ?/ Newsticker/ Bikeklamotten/ Bike Jacken/ Dermizax: im Radforum tauchten im entsprechenden Thread Dermizax ein zwei Infos auf. Rapha verwendet wohl Dermizax nur ein genaues Kleidungsstück müßte noch recherchiert werden.

Und von Bergans gibt´s eine Letto Jacke die ebenfalls mit Dermizax „gestrickt“ ist ( Testlink zu Bergzeit ). Jene Jacke ist zwar wohl für den Bergsport, wird aber auch als MTB Bikejacke beworben. Hat wohl auch Unterarmreißverschlüsse zur zusätzlichen Belüftung. Und Kapuze auch. Brauch ich zwar beim Radeln nie, ist sogar eher kontraproduktiv, weil sich darin Wasser sammeln kann. Aber für „nur so“, also als Jacke für den Alltag…

Bike & Pack: auch hier gibt´s gleich zwei Neuigkeiten, ebenfalls aus entsprechenden Radforum-Threads von mich gefischt, die einfach hier mal so ablegen will.

Ortlieb wird ab 2018 eine Handlebar-Pack S anbieten. Der soll nur 45cm breit sein, hat aber kein Netz, wie cuda01 feststellte. Dafür wird er wohl genauso viel kosten wie der reguläre Handlebar-Pack. So ganz verstehen wir beide das nicht…

cuda01 warf dann noch ein, das Topeak wohl auch eine Variante für die Sattelmontage bringen wird. Zu diesem Themenschwenk sind wir gekommen, weil ich bemrkte, das generell eine Lösung mit Haltevorrichtung für den Sattel und dann eben einen Packsack rein, die von der Handhabung bessere sein würde.

Halt so wie Blackburn oder eben Restarp.

Nein ich korrigiere. Topeak wird eine noch anderen Weg gehen. Bei denen wird ein Packsack in die Satteltasche gesteckt. Ansich nicht verkehrt die Idee, auch wenn da ein paar zusätzliche Gramm anfallen. Hier mal Filmchen dazu…

Ist aber wohl zur Zeit nur auf dem englischsprachigem Raum zu haben. Das war´s soweit.

 

 

 

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Goodies…

Juli 19, 2017

…oder eben Dinge die mir noch so „fehlen“.

Bike nachgedacht: ein kleines Intro bevor ich diesen Artikel mit weiteren Infos verfüllen werde. Ma(n)n ist ja immer irgendwie unterwegs und ansich hat man auch schon alles was man braucht. Doch wären da nicht diese kleinen Dinge, auch wenn sie eben nicht so klein sind, dann wäre das Leben doch eintönig. Und so habe ich in zwei Sparten unterteilt, immer noch diese Kopfgeschichten. Kopfgeschichten weil sie mir eben immer wieder durch den Kopf gehen, die einem die grauen Gehirnzellen im laufen halten.

Bike & Pack/ Bivi & Zelt: auch dieses Thema beschäftigt mich immer wieder und so langsam komme ich einem potentiellen Ende dieses Gedankenganges nahe. Glaube ich. Zu dem Thema ein kleines Intro.

Unterwegs zu sein ist was feines und irgendwann wird es auch mal bei mir soweit sein, das es dann doch deutlich mehr Kilometer sein werden. Doch was schwebt mir das so vor an Ausfahrt ?

Ganz ehrlich, so fazinierend ich Brevetfahrten und derer Berichte finde, mich für´s Gravelbiken ( kurze Erklärung zu den Begriffen, falls nicht geläufig, habe ich via der Bergiffe selbst verlinkt ) interessiere, ich glaube nicht das ich der Mann für irgendeine große Veranstaltung bin. Ich kann nicht mal sagen warum ? Doch grob schon…

Es ist immer irgendwie schon im Vorfeld eine organisatorische Sache oder eben Leistung. Termine stehen fest, man muß sich anmelden, dann auch irgendwie auf´m Damm sein, das Equipment sollte funktionieren und so kommt dann eines zum anderen.

Aber ich bin da eher einer der einfach so durch die Gegend streunt, oft spontan mal den Harken hier rum fährt, oder dort rum, sehe dann was Neues und probier das dann einfach aus. Da ich hier in der nahen Gegend schon fast alles abgerast habe, zieht´s dann einen einfach weiter weg. Und wenn man weiter wech ist, dann kommt man irgendwann an den Punkt, das man pausieren möchte oder muß. Klar Zimmer suchen und buchen ist nett. Es ist meist warm, trocken und man hat eine Dusche, aber es ist eben auch was anderes einfach wo den Schlafsack auszurollen und zu pennen.

Viel braucht man dazu eigentlich nicht und so ist dann auch das Thema Minimalismus, gezielter Verzicht auf gewisse Luxusgechichten ein Grundgedanke. Der Bricht von Jochen Kleinherz/ Overnighter solo in der Rhön, hatte mich dann die Tage wieder auf das Thema gebracht.

Zum einfach wo den Schlafsack auszurollen und zu pennen gibt´s aber einen kleinen Schönheitsfehler. Hier in der BRD darf man nicht einfach überall Zelten. Genau genommen ist das schon je nach Landesrecht sehr verschieden geregelt, aber eben auch genauso unübersichtlich. Es fängt schon damit an, das es nicht mal eine einheitliche Definition von Zelt gibt. Deshalb denke ich, ist es am besten wenn es so einfach wie nur möglich ist.

Ein bischen was habe ich ja schon informationstechnisch zusammen getrommelt und ist im Beitrag Unterschlupf für unterwegs…, nach zu lesen.

Meine aktuellen Überlegungen sind jene ( Musterbeispiele die mir so in´s Auge gefallen sind anbei )

  • einen Schlafsack, wo ich schon ein nicht all zu warmen besitzte, Packmaß lasse ich mal außen vor, kenn ich aktuell auch gar nicht
  • eine Isomatte wie die NeoAir XLite“ von Therm-A-Rest
  • dann noch seotwas wie ein Bugtent ( Rab Element 1 Shelter  ), also ein mittelprächtig großes Moskito“zelt“, was aber wiederum nur mehr wie ein Tarp aufgebaut wird, also ohne Zeltstangen und dann…
  • eben noch ein Tarp ( Siltarp Polatouche von Luxe Outdoor ), wenn´s denn doch mal ungemütlicher, sprich nass werden könnte sollte

Jetzt ist es gerade so, daß ich bei Luxe Oudoor das eine oder andere recht gut finde. Zum einen sind die Preise nicht ganz so abgehoben und viele derer „Zelte“ sind eigentlich gar keine Zelte, weil sie eben keine Zeltstangen haben. Das ist jetzt für den Unbedarften verwirrend, ja wie jetzt ?!, lässt sich aber sehr gut erklären.
Im grunde sind es je eine leichtes Moskito-Innezelte mit einem entsprechenden Tarp ( ergo auch die Idealkombi, die ich ja oben, nur einzeln, rausgesucht habe ). Rein grob rechtlich gesehen wäre man also zumindest was den Punkt anbelangt, von der gesetzlichen Seite erstmal raus.

Und etwas zum aufstellen, oder eben abspannen, lässt sich auch immer irgendwie organisieren.

Diese wenigen Dinge sollten sich recht gut komprimiert auch an´s CAADX verfrachten lassen ( Packmaß in der Länge muß dabei bei mir beachtet werden !, ideal unter 35cm ). Und, natürlich will ich nicht Unmengen an Kohle in diese Baustelle stecken. Denn Higthend-Equipment wird zwar super sein, aber man liest es auch immer wieder, oft tun es auch die einfacheren No-Name Produkte. Kurzer Schwenk…

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Etwas abseits dieser ganzer Recherchen sind mir dann aber noch so Hängemattenlösungen wie ein Therm-a-Rest Slacker Hammock House in´s Auge gefallen. Oder Amazonas Hängematten bietet vergleichbares im Sortiment. Wobei Amazonas ein für mich zunächst scheinbar sogar besseres Preis-Leistumgsverhältniss hat, super klein verstaut und auch hier und da pfiffigere Detaillösungen.

Praktisch man hat wieder alles zusammen, recht gut und klein verpackt und wenn man dann noch den Gesamtpreis sieht für so eine All-in-one-Lösung. Find ich nicht schlecht – müßte man mal wo ausprobieren können.

Zwei weitere Vorteile kommen zum tragen. Da man ja kein Zelt hat, ist die rechtliche Seite in der sprichwörtlichen Schwebe. Wenn man aber schon in der Schwebe ist, also nicht auf dem Boden liegt, könnte man eine Isomatte entfallen lassen. Ein Packstück weniger.

Das was mir aber dann doch wieder etwas Gedanken macht, kann ich a. in so einer Hängematte pennen, wobei das die Leute von Amazonas sogar mehr auf die „brasilianische Liegeweise“ setzten, wo man eigentlich diagonal und somit fats gerade in der Matte liegt. Und b. findet man immer genug entsprechende Bäume/ Befestigungen zum aufhängen ?

Bikeklamotten/ Bike Jacke/ Dermizax: auch zu diesem Thema ist bei mir eigentlich schon alles gesagt. Aber wer ahnt es, uneigentlich eben nicht. Es juckt auch hier !

Im Grunde kann ich ja nichst gegen meine beiden Bikejacken sagen. Die Löffler GTX AS Vario als auch der Superschnapperwerb der Gore Oxygen haben ja so die eine oder andere Verbesserung erlitten. Schon alleine deshalb wäre es schade wenn ich sie gar nicht mehr nutzten würde. Aber…

…wie dem auch sei, die Pflege von Membran Kleidung ist immer etwas tricky. Trotz meiner letzten Reinigungsaktion ist die Wasserabperlqualität nicht die beste. Müßte ich im Grunde nochmal machen und dann eben auch die Nummer mit dem Wäschetrockner durchführen.

Naja, und weil das eben immer etwas tricky ist, käme hier das Dermizax Material zum zuge. Keine Membran, lässt sich somit einfacher pflegen. Punkt.

Nur ist hier leider tricky überhaupt mal eine Bikejacke aus dem Material zu finden. Denn nicht immer ist das Material seitens des Herstellers klar definiert/ genannt. Und auf dem BRD Markt ist das sowieso so´n Ding. Gefunden habe ich deshalb nur Jacken von Protective.
Natürlich hab ich die auch schon per Mail angeschrieben, aber leider kein Feedback bekommen. Und so beschränkt sich eine potentielle Auswahl auf ein aktuelles Modell ( zuerst augeführt ) und dann drei Modelle, die wohl älter zu sein scheinen.

  • Burketown ( ca. 200 Euro ) via Bike24.de
  • Luis ( ca. 100 Euro ) via Amazon
  • Kashi ( ca. 130 Euro ) ebenfalls via Amazon
  • Abraxas ( ca. 140 Euro ) bei Amazon

Kleiner Schönheitsfehler, alle Jacken bei Amazon werden nicht optimal passen, sind also maximal in XL zu haben, wenn überhaupt in der Größe. Die Abraxas habe ich aber in XXL beim Schmitz Zweirad Center ausfindig machen können. Wo sie aber im Ladenpreis gute 200 Euro kostet.

Generell bin ich ja bereit die 200 Euro auf den Tisch zu legen, aber nur um mal so zu schauen… . Auch wenn ich denke das dieses Material funktioniert, das ist schon ein Haufen Kohle. Und wenn ich dann überlege wie hoch die Marge ist, habe ja schon brandneue Gorejacken für unter 150 Euro gesehen, die einen Neupreis von über 230 Euro hatten. Die Frage ist also, wie stellt man das an ?

Also die Sachen erstmal so im Kopf kreisen lassen.

…und sonst ?

Mai 24, 2017

…und sonst ?/ Newsticker: also erste Neuigkeit jetzt hier in der Verkündung ist, daß ich mich gerade noch bei Strava registriert habe.

Wiso, weshalb und warum ist mir zumindest zu einigen vielen Teilen noch selbst rätselhaft. Die Tage bin ich wider darauf gestolpert worden da wir ja letztes Wochenende eine Hald hochgeastet sind und es genau zu dieser Halde wohl was bei Strava gibt. Da tauchen dann auch mal ein paar Steigungswerte auf, die da bei der ersten The Beast Rampe bis nahe 17% gehen. Das fand ich dann doch irgendwie genial beängstigend. Und natürlich weil´s im Radforum auch einen Strava Club gibt.

Vom Hörensagen her soll, sodenn man ein geeignetes Gerät besitzt, was die Daten einer Exusion aufzeichnet, der Import in Strava, aber auch von dort dann wieder ein Export in andere Trainingsverwaltungen automatisch klappen. Wenn Zeit für diese Eintragungen wegfällt, kann diese wieder für Extraeinheiten nutzen…
…oder das Bike schon mal säubern, für die nächste Ausfahrt fertig machen, sich in ruhe Duschen oder auch schon mal eine Extrapizza in den Ofen schieben.

Navigation: gut zur Zeit besitze ich noch kein geeignete Gerät, spiele dann aber tatsächlich doch mit dem Gedanken mir so eine elektronische Hampeleinrichtung zu zu legen. Eventuell sogar was mit Navi so wie das BrytonRider 330E GPS Navi aus meiner Einkaufsliste.

Bivy & Zelt: apropos Einkaufliste, ich spiele ja auch immer noch mit dem Gedanken einer längeren Radtour einfach mal so rum. Dazu könnte es nötig sein, mal wo zu pennen. Einfach so wo im Busch oder Wald, oder in einer Hütte.

Da ich auch in diesem Gebiet schonmal gut gestöbert habe, siehe Unterschlupf für unterwegs, bin ich geestern oder war´s vorgestern ???, auf den Ortovox Bivi Ultra mit gerade mal 150g und einem Packmaß von winzigen 5 x9cm gestoßen !

Das Packmaß und das Gewicht ist so ultra, das ich mir sogar vorstellen könnte, das die mangelnde Atmungsaktivität vernachlässigbar ist. Denn dieser Bivi Ultra ist eigentlich für zwei Personen gedacht. Mit 110 x 235cm ist da genug Luft drin, die eigentlich zirkulieren könnte.

 

10.095km/ 29.01.2017

Januar 29, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle zehntausend Kilometer/ Bikebilder/ Biketouren Bilder/ Biketouren/ Heimattouren: lange Vorzeilen und ich befürchte es schon, mindestens genauso viele Bilder & Text hinter.

Erste Ansage, klar war das mit dieser Heimattour die 10.000 Kilometermarke fallen wird. Und, wen wundert´s, sie ist gefallen. Kurz hinter meiner ersten Pause in Dortmund Mengede/ Ortsausgang an den Überlaufbecken. Der Beiweis.

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Ansonsten, es lief recht gut, auch wenn ich gerade mit der gestrigen Anfahrt so die eine oder andere Aufgabenstellung hatte. Es war, wie man sich fast denken kann, vorzugsweise das Wetter.
Denn beim ersten Türöffnen zum Zeitung reinholen hatte es mal gerade schattige 5c°. Auch beim Start um kurz nach 10:00 Uhr zeigte das Thermometer nicht wirklich deutlich mehr. Und das, obwohl die Sonne bereits kräftig den Himmel erleuchtet. Grund wird wohl der noch sehr gut vorherrschende aber eben kalte Ostwind gewesen sein. Abfahrt…

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…voll bepackt, fast bis zum sprichwörtlichen Stehkragen. Kurz vor dem Preußenhafen wurden dann aber die erste zweite Lage ausgezogen und kräftig an der Trinkpulle genuckelt.

So sah´s am Preußenhafen aus. Diese weiße Ente, wo ich zuerst von weitem dachte, was sitzt da für ein Schwan alleine, sonnte sich nett auf den warmen Holzstegen. Es ging weiter, bis zum ersten Stop am Kiosk an der Slomstraße 32, direkt gegenüber der Emscherradwege-Schleife.

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Dort wurde trinbares Nass nachgefasst, weil ich die Eigenbaulösung nicht aus dem Ortlieb Seat-Pack rausfummeln wollte und die Craft BeActive Extrem Dreiviertel U-Buxe wurde auch endlich ausgezogen. Das Thermometer zeigte schon deutlich was gegen 10c° und der Ostwind nahm spührbar ab.

DSC08238 ztkm Tour 1. brake short bevor.JPG

Noch ein kurzer Blick auf den Tacho, und dann jenen genau in dieser Einstellung stehen lassen, damit man nicht den Moment verpasst. Wenig später dann, an der Emscherradroute hinter Dortmund Mengede, recht passgenau an den Überlaufbecken war es dann soweit.

DSC08241 ztkm Tour 10tkm top.JPG

Irgendwo hinter Ickern, ich schätze mal so am neuen Emscherduchlass in Castrop-Rauxel, wurd es dann etwas zäh. Die Fahrtrichtung zeigte in Richtung Süd, wo eben der Wind herkam. Die Fahrtstrecken sind dort auch eher von hausmacherqualität und saugen sich bei Feuchtigkeit gerne mit dem Nass voll.
Satter Vortrieb sieht dann etwas anders aus. Ich behielt nun die Uhr im Auge, denn Mutters Braten war ja schon im Öfen. Deutlich zu spät kommen war also keine Option.

Eine weitere kurze Trink- u. Snikers-Riegelpause gönnte ich mir dann aber doch noch. Lag auch gut in der Zeit, so what !?

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Bedauerlich ist ja, des doch eine gute Gruppe an Zeitgenossen zu geben scheint, die da denken man könne seinen Müll ungestraft in der Landchaft liegen lassen. Ich meine, ich pfeffer ja auch nicht einfach so mein Riegelpapier in der Weltgeschichte herum. Das kommt wieder in den Beutel und wird dann bei nächster Gelegenheit ordnungsgemäß der Wertstoffweiterverarbeitung zugeführt. Oder so.

Ich kam pünklich an.

Am nächsten Tag fehlte mir zunächst noch etwas der Schwung. Ich weiß nicht ob es wider an dem reichhaltigen, um nicht zu sagen opulenten Frühstück bei Muttern lag, oder ob der Espresso doch nicht so gewohnt motivierend war, könnte ja auch einfach sein, das es eben schön bei Muttern in der alten Heimat ist.
Anderseits, das Wetter lud kurz vor Start nicht wirklich zu einer verlockenden Rückfahrt ein. Nieselregen und reichlich Wolken.

Hilft ja alles nix, rauf auf´s Rad und dann mal losrollen. Erste Feststellung: kaum auf der Emscherradwegtrasse angekommen wurde wieder entkleidet. Bei +8c° braucht man vieles nicht. Dann ging´s weiter, jedenfalls bis zu einem gewissen Zeitpunkt.

Plattfüße: ja leider hatte ich dann auf der Rückfahrt kurz hinter Kilometer 13, wer mag hier ein unschönes Omen sehen, einen Plattfuß. Nach dem passieren dieses Bahnübergang, als Engstelle am besten schiebend, wollte mein Hinterrad nicht mehr so ganz mit Luft gefüllt sein.

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Die Bildsituation zeigt schon die Nachwechselaktion, denn flicken tue ich auf Tour nicht. Dafür hat man ja einen Wechselschlauch mit dabei.

Irgendwo in relativer Ortsmitte wieder DO-Mengede gab´s dann wieder ein kleines, ich sage mal Vernunfts-Päuschen. Denn groß was getrunken hatte ich bis dato so nicht. Eher zaghafte Schlücke, den auf der Straße verkneife ( wegen Bauabschnitt auf der Emscherradwegroute ) ich mir das lieber. Einen Snikers-Riegel gönnte ich mir auch noch. Pause an der Wegkunst, leider auch schon von freischaffenden Nichtkünstlern bearbeitet. Also wenn schon dann bitte ein gutes Graffiti !

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Ganz nebenbei fiel dann mein Blick…

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Haus Mengede – wie oft bin ich schon in all den Jahren an der Emscherradroute an dieser, wenn auch zugegebenermaßen recht unscheinbar am Wegsrand liegenden Stelle, vorbei gefahren ?  Also mußte ich mir das doch mal näher anschauen und weitere bildliche Dokumentationen erstellen.

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So über den Zaun gehalten ist das natürlich nicht so sonderlich geworden, aber mein Gott. Schade finde ich jetzt aber auch zum einen, daß da niergends an der Radroute mal ein Hinweisschild steht, vorne zur Straße hin auch nicht. Und zum anderen, es scheint nicht gerade sonderlich viele Online-Infoquellen dazu zu geben.

Ich also wieder frisch gestärkt und gebildet auf CAADX geschwungen und los. Zielrichtung war klar, gen Heimat. Dann mußte ich aber doch nochmal vom Rad absteigen.

Das ganze Schauspiel lieg kurz für´m Ortseigang Lünen auf einer Verbindung DO-Eving und eben Lünen. Das Wasser kommt auf dem orbigen Bildweg von rechts und fließt dann nach links in den Teich rein. Am Vortag lag da noch eine entsprechende Eisschicht die ich besser nur vorsichtig passierte.
Das Eis im dem Teich, oder besser Tümpel, war scheinbar nur an der Oberfläche weg getaut. Unterwasser aber haben sich unzählige Eisblumen gebildet. Ich nehme mal an, das diese Eisblumen auch um entsprechenden Unterwassergrünbewuchs herum ist. So genau habe ich mir das dort noch nie angschaut. Sah aber toll aus.

Ab da bin ich dann aber doch mal schnurrstraks nach Hause gefahren. Ich wollte nicht noch mehr Zeit vertrödeln, denn es mußten ja nich einige Handschläge gemacht werden. Tippen, Bilder runterladen, sichten und hochladen, halt der ganze übliche Kram.

Die restlichen der vielen Bilder sind wie immer bei Flicker von mir in einem entsprechenden Album untergebracht worden. Und natürlich gab´s auch nach der Ankunft eine weitere Pflegeeinheit.

Bike & Pack/ Test: die ganze Toure war ja dann auch so als erster großer Test für mein Packsysthem gedacht. Packsysthem, weil ich die Gesamtkombi des Ortlieb Handlebar-Pack mit dem Ortlieb Accessory-Pack und dem Ortlieb Seat-Pack als ein überaus clevers und sich nahezu auf natürliche Weise ergänzendes Systhem sehe.

Klar kostet alles zusammen mal richtig Geld, ist aber in seiner Machart, also reinen von der technischen Seite her, der ausgeführten Qualität oberhalb der puren Produkteigenschaften eine wirklich Menge zu befördern, so gut gemacht, das jedes Einzestück nur eine sinnvolle Erweiterung für den Packtaschenmarkt allgemein darstellen kann.

Jede Tasche kann einzeln genutzt werden, sie können aber auch kombiniert werde. Letzeres trifft vor allem auf die Kombination von Ortlieb Handlebar-Pack mit dem Ortlieb Accessory-Pack  zu.

Für mich war wichtig, viel verstauen zu können um auch mal für eine längere Tour alles mit dabei zu haben. Erste gedankliche Zielsetzung war eine lange Wintertour mit Hotelübernachtung, entsprechender Wechselwäsche sowohl für den Abend, als auch für den Tag der Rückfahrt.

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Und so sah dann ein Teil der frischen Sachen aus. Craft Warm-Unterwäsche, also Langarm-Shirt und lange U-Buxe, Craft BeActive Extrem Langarmshirt, T-Shirt und Dreiviertel U-Buxe, Trekkinghose, Trekkinghemd, 600er Merionwollsocken und ein frischer Schlüppi.
Der ganze Kram verschwand komplett im Ortlieb Handlebar-Pack Zusätzlich hatte ich für unterwegs noch ein Craft BeActive Extrem Langarmshirt zum wechseln, falls eines zu stark verschwitzt ist, mit reingepackt ! Damit war dann aber auch die bei mir machbare Lenkerbaubreite von knapp 35cm komplett ausgeschöpft. Die Tasche selbst hätte aber locker 58cm zur Verfügung. Meine war damit also knapp 2/3 voll. Genial nicht ?

Das komplette Bordwerkzeug samt einem Faltsitzkissen und etwas Futter für unterwegs wurde dann im Ortlieb Accessory-Pack  verstaut, mit zusätzlich ein Paar Craft BeActive Extrem Unterziehhandschuhen und meinen Windstopperhandschuhen. Hier war dann aber das Volumen so ausgefüllt, das nicht mehr viel reinpasste.

Der Ortlieb Seat-Pack wurde dann mit diversen anderen Kram verfüllt. Unter anderem die 1 Liter Eigenbauisolierflasche. Erst auf der Rückfahrt kam dann das Volumen gänzlich zum Zuge. Muttern hatte mir diverse Leckerkie mitgeben und auch wegen den wieder 8c° anliegenen Temperaturen verschwanden nach kurzem Warmfahren sowohl das Craft BeActive Extrem Langarmshirt, T-Shirt und Dreiviertel U-Buxe in dem Teil. Dann aber war aber auch Ende im Gelände, würde ich mal so sagen.

Grob waren so 6kg Gepäck am CAADX verstaut. Geht finde ich eigentlich noch. Ist ja auch meist nur viel Volumen, denn die Funktionswäsche wiegt ja ansich kaum etwas.

look after…: und weil nun auch die 10.000 Kilometermarke gefallen ist, lohnt es sich schon über den Einkauf von Wechselteilen langsam nachzudenken. Als da wären…

  • Kettenblätter für die Kurbel: …weil laufen noch anstandslos, aber gerade das große zeigt deutliche Haifischzahnstrukturen
  • Schnellspanner: …weil leider die verbauten Rostansätze haben, wenn auch nicht viel, aber so Teile werden ja nicht die Welt kosten
  • 28″ Reserveschläuche: …weil sich wohl auch auf dieser Tour mal wieder ein Flicken gelöst hatte
  • Continental Schlauchtasche: …weil die zur Zeit am CAADX hängende schon arg mitgenommen ausschaut
  • 2stk. Shimano XTR Disc Bremsbeläge – J02A Resin – um jenen schon mal für die nächste Wintersaison einzubremsen und dann wegzuhängen
  • 2 stk. Flaschenhalter: …ideelerweise die Specialized Rib Cage Road/ MTB weil eben schon bewährt, für meine neue…

Bikebasteln: …Idee in Kombi gegen Kälte ( und Wärme ) isolierten Getränkeflschen.

DSC08228 ztkm Tour idee.JPG

dsc08220-bastelarbeit

Da werd ich aber noch ein zwei Nächte drüber grübeln müssen und eventuell auch mal ein wenig rumtesten.

Ja, unter dem Strich kann ich sagen, war erfolgreich, gerade was so der Test der Taschen anbelangt: Die eine oder andere wenn auch kleinere neue Erkenntniss, auch wenn sie nicht wirklich neu ist.
Jetzt noch schnell nach Wetter für morgen schauen, wieder frisches Zeuch rauslegen, die Raspelchen wienern und den pizzavollenengefüllten Bauch in die Pove legen und mal gaz geschmeidig wegnicken. Gehabt´s Euch zum Wohle !

Sind doch nur 1.606 Wörter geworden.

Ortlieb Handlebar-Pack…

Oktober 26, 2016

…oder von „Frauen“ und Handtaschen !

Bike & Pack/ Bikebilder: so wieder im Lande, war ich dann doch vorgestern bei Das Rad Dortmund meine Rüssel reinzuschnupper und den Test mit der Ortlieb Handlebar-Pack vorzunehmen. Schon nach einer Mailauskunft seites Ortlieb wurde bestätigt das der Beutel total auf minimal zusammengerollt knapp 35cm in Länge misst. Passgenau aber ebene eventuell press.

Nach einem kurzen „Hallo“ und dem Austasuch der üblichen Radlerstories – ne´iss gelogen – ich wollte ja zeitlich weiter, Muttern wartet mit dem Futter und anbrennen lassen ging ja ma´gar nich. Also, der gute Mann hat das Teil hervorgekram, er wusste sogar noch meinen Vornamen, nur den Nachnamen nicht. Finde ich schon ne´ stolzte Leistung, denn so oft bin ich dann ja doch nicht da. Gut ein Gesicht das kann man sich schnell merken, aber dann noch den Namen !?
Nach dem austüten ging dann gleich zur Testmontage über. Nach ein paar Handgriffen mußte ich dann doch mal die Gebrauchsanleitung hervorkramen. Ich war nah dran, nur eben nicht ganz. Dann hatte ich es und der gute Mann schaute mir zu. Letztendlich ging das Teil auch erstmalig bei denen über die Theke.

Fettich war, passt, sitzt, wackelt und hat Luft. Und zwar sowiel Luft das ich da keine Bedenke habe. Lettendlich werde ich den Beutel aber sowieso nie ganz ausfüllen können. Dafür reicht der Platz dann doch nicht, was mir aber von vornherein klar war.

Ich habe ja kurz unter der rechten Brems-Schalteinheit innen meinen Bimmel verbaut. Da war etwas Hirnschmalz für notwendig und jener Platz war so erstmal der einzige wirklich optimale. Die hätte ich ungern umsetzten müssen. Aber so wie iss, iss eben gut.

Wir haben uns noch etwas über die Vorteile von deratigen Taschen zu den klassichen Packtaschen am Gepäckträger ausgetauscht. Dabei fiel mir dann die Emscherradtour wieder ein, wo ich das CAADX vollgepackt hatte mit allem nötigen Kram. Das CAADX ist eine Cyclocrosser und vom Radstand her eher kurz gebaut. Wenn man da dann das ganzen Gezumpel dranmacht und eben auch noch alles pickepacke voll ist, dann ist das nur geradeaus ein Vergnügen. Geht, muß man aber nicht unbedingt haben, könnte das Motto sein.

Naja und mit dem Ortlieb Handlebar-Pack und dem Seat-Pack dann noch, sieht das schon ganz anders aus. Like !

Ist jetzt natürlich noch totaler Quatsch das ich diese Tasche jetzt auch noch habe. Fast jedenfalls. Aber ich hätte nicht ruhig schlafen könne, ehrlich. Und das andere ist, mit diesen beiden Taschen in der Kombi, ist man auch wieder flexibler. Da spielt auch ein wenig der Gedanke des Minimalismus mit. Wenn die beiden taschen vom Volumen her begrenzt sind, beschränkt man sich doch auf das Wesentlichste.

Jetzt habe ich gestern auf der Rückfahrt noch so sinniert, die Accesory-Pack, die könnte man sich ja jetzt auch noch holen. Kann man wohl auch als Hüfttasche nutzen.

At last mal ein Bild vom neuen Stück…

dsc07773-handlebar-pack

Ideale Biketaschen… ( 29.01.2017 )

Oktober 9, 2016

…so wie ich mir das vorstelle. Oder, die gibt es sowieso nicht.

Bike & Pack: zum Thema Bike & Pack habe ich ja nicht wenige Beiträge verfasst. Grundsätzlich könnte man ja auch den einfacheren Weg gehen, sich einen Gepäckträger dranbauen und Satteltaschen dran machen. Hab ich alles da und sogar eine wasserdichte Satteltaschen. Doch das ist, wie auch die Einstiegszeilen vermuten lassen, eben nicht immer der beste Weg.

Hier mal ein Überblick was ich mein Eigen nenne:

Und hier die drei zur Zeit Topvavoriten

Das Thema wurde erst neulich bei Crossboxsports angerissen und so hier nun meine Zeilen zum Thema.

Gestartet ist der echte Bedarf erst im Jahre 2006/ 2007 wo ich begonnen hatte zunächst nur an einzelnen Tagen, dann aber immer öfters mit dem Rad zum Job zu fahren. Aufgabenstellung war, frisches Zeug auf´m Bike zur Fa. mitführen zu können, nebst noch ein paar Stullen.

Part 1.: da der alte Arbeitsgaul einen Gepäckträger hatte, griff ich zunächst zur simpelsten Lösung die sich mir bot. Der Ortlieb Packsack hatte mehr als ein gutes Volumen und konnte recht einfach auf dem Gepäckträger mittels zweiter Spanngurte, ebenfalls aus dem Outdoor-Bereich sicher fixiert werden.
Sah zwar nicht chic aus, war aber eben zweckmäßig und so gurkte ich dann ein ganze zeitlang durch die Gegend.

Part 2.: ab 2008 zog das das neue Gefährt, das Volotec, in den Stall und es ergab sich eine neue Aufgabenstellung. Kein Gepäckträger bedeutet gleichzeitig keine Montage des Ortlieb Packsack wie bisher. Mist !
Die ersten Experimente gingen dann in die Richtung, daß jener Packsack quer am Lenker wieder mit den Zurrgurten befestigt wurde. Klappte auch ganz gut, war zwar etwas sperrig, auch von der Handhabung her, brachte aber auch den Nachteil mit sich, das bei nennenswerter Beladung das Gesamtkonstrukt ungünstig auf die dahinter verlaufenden Leitungen Druck ausübte. Also schaute ich mich mal wieder um…

Part 3.: jetzt kamen paraell zwei Neuanschaffungen zum Zuge. Als da wären der Ortlieb Saddle-Bag mit immerhin guten 2,7 Liter Volumen und der aus gleichem Hause stammende Ortlieb Hip-Bag, mit ebenfalls fast 6 Liter Volumen.

Hier war ich so restlos von begeistert, denn jeder für sich konnte meinen Tagebdarf alleine fassen. Nur wenn man mal mehr mitnehmen wollte-mußte, wie zB. ne´ frische Bux für´n Job oder noch mal ne´ Jacke extra auf Tour, wurden beide im Kombi gefahren.

Das Volumen reicht also allemal für ne´ solide Sommer oder auch mal Herbsttour. Kleine Luftpumpe rein, Flickzeug, ein bisschen Futter und die schon erwähnte Jacke. Klar letzter sollte keine dicke Jacke sein, also Softshell eher nicht, eben dünne Wind- oder Regenjacke.

Über den Saddle-Bag kann ich nix schlechtes sagen. Über die Lichtbefestigung hatte ich mir bei Zeiten den Kopf gemacht ( Beitrag dazu ) und eine zweite Halterung hatte ich mir auch besorgt. So konnte ich den Saddle-Bag mal eben schnell auch an den Stahl Renner pflanzen.
Einziger Nachteil ist, was man aber ihm nicht wirklich anrechnen kann, da er dafür ansich nicht gemacht ist, wenn´s mal steiler im Gelände bergab geht, ist der Platz hinter´m Sattel mit´m Arsch runter zu kommen, eingeschränkt.

Der Hip-Bag war auch gut beliebt bei mir, eben weil er diesen Nachteil nicht bot. Und ja, ich geb´s da offen zu, was Hüftragetaschen angeht, da bin ich nie ganz von los gekommen. So hat man das Wichtigste stets am Mann. Vom Mobilphone bis hin zum bei mir stets obligaten Taschentuch zum Naseschnäuben.

Die erste Hüfttasche, übrigens von eineml damals gerade aufkommenden Outdoorlabel, hatte ich zum Laufen eingekauft. Jene war aber deutlich zu klein. Klar Windjacke, Taschentücher und das Mobil passten rein, dann noch die Geldbörese, dann war aber Schluss mit Lustig.
Der Hip-Bag punkte da natürlich mit seinen fast 6 Liter Volumen. Auch da brachte ich es fertig die Tagesration im täglichen Pendel zum Job hin mitzuführen. Neben dem Volumen begeisterte mich vor allem der gute Sitz der Hüfttasche, wozu dann auch die Zurrlösungen gehören. Ist das Teil mal nicht ganz voll, zurrt man ihn einfach zusammen.

Mit der zeit der Nutzung taten sich dann aber zwei kleinere, ich sage mal, Unfeinheiten heraus. Der wasserdichte Reißverschluss zickte hin und wieder rum, was dann wohl auch Grund dafür sein wird, das die neuen Modelle eine Rolllösung haben. Der zweite Punkt ist, auch wenn der Rücken nicht ganz bedeckt ist, aber gerade um die Nierengend herum kann es schon gut warm werden. Im Sommer taucht das „Problem“ zwar eher auf, aber gerade im Winter ist das noch weniger optimal.
Denn wenn man erstmal eine verschwitzte Nierengegend hat, dann wird es schwer die wieder trocken und warm zu bekommen. Das war dann auch so ein Grund warum er immer öfters im Klamottenschrank verblieb.

Nichts deso trotz, neben der Reflektorlösung, welche ich hauptsächlich für Laufen mal anbrachte, ergab sich auch bei ihm eine Möglichkeit der Lichtbefestigung.

Part 4.: also aufgrund des eigentlich größeren Volumens wurde wieder in die Kasse gegriffen und der Ortlieb Seatpost-Bag angeschafft. Soweit so gut, doch leider zeigte sich dann, ungeachtet bekannter und bester Produkqualität als auch Handhabung das jener wohl ein kleines Volumenproblem im direkten Vergleich zu seinem Vorgänger hat. Aber seht selbst…

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Also gleich gesagt, ungeachte aller wieder positiven Dinge die mit dieser Neuanschaffung zusammenhängen, da nochmal die gut 70 Euro wieder investiert zu haben ohne dabei einen wirklich nennenwerten Vorteil zu haben, fand ich schon ein wenig enttäuschend.Geschätzt handelt es ich um eine Plusvolumen von gerade mal 0,5 Liter. Wobei die systhembedingte bessere Packbarkeit das auch nur vortäuschen könnte. Auf ein Auslitern habe ich dann verzichtet.

Die Korrespodenz mit Ortlieb war zwar wieder erstklassig. Aber außer der Aussage, daß das aufgrund unterschiedlicher Messmethoden so sei, kein weiteres Wort.

Gut, jener Seatpost-Bag hat eine clevere Befestigungslösung die recht gut funktioniert und auch der Verschluss ist anders gelöst. Hier muß ich aber sagen, daß ich mit dem Steckschnallenverschluss des Saddle-Bag besser zurecht gekommen bin. Der wirkt auf mich schon etwas vertrauenserweckender. Auch der Seatpost-Bag wurde mit einer Lichtlösungs versehen.

Part 5.: die beiden Ortlieb Kompressionsacke mit Ventil wurden unterschiedlich genutzt. Beides sind eigentlch keine echten Biketaschen. Es sei denn man ist so etwas krank im Kopf wie ich.

Die erste, vom Volumen 12 Liter her kleinere Anschaffung sollte am CAADX zwischen vor dem Lenker einen Platz finden. Passte dann auch ganz gut. Hier und da muß man aber aufpassen wie man was wo reinpackt, denn sonst kann die Ladung oder eben die Zurrgurte verrutschen. Dafür war diese Lsöung aber deutlich kostengünstiger als alle andere Lösungen die zur Zeit auf dem Markt kamen bzw. schon sind und für eine deratige Montage vorgesehen sind.

Der zweite mit 22 Litern wurde als Testopjekt für dann potentiell zu umgehende neuste Lösung gedacht. Leider klappte das dann nicht ganz so wie ich mir das dachte. Auch diese Lösung sollte ein Ersatz für die Neuerscheinungen sein. „Mal sehen ob das klappt„, war das Motto.

Part 6.: die Ortlieb Umhängetasche: ja hierzu gibt´s nicht viel zu erzählen. Kaufen, Klamotten rein und losgurken. Richtig wasserdicht wird die Tasche nicht sein, dafür hat sie aber eine guten Sitz, via eines zusätzlichen schmalen Hüftgurtes. Natürlich liegt jene Tasche auch immer irgendwie auf dem Rücken. Da sie aber auch nicht über irgendwelche Ablüftpolster oder Netzteile wie bei Rücksäcken üblich verfügt, kann es da schonmal warm werden. Aber für die entspannte Fahrt zum Büro oder zum Bahnhof reicht das alle mal.

Wie die Tasche ausschaut und wie ich für bessere Sichtbarkeit gesorgt habe, kann man hier in dem Beitrag sehen.

Part 7.: die letzte Neuanschaffung ist ein Megateil, auch vom Investitionsvolmen her. Der Ortlieb Seat-Pack hat ein Volumen von bis zu satten 16 Litern.  Ich hab das Teil nicht all zu lange und auch erst mit ihm ein, zwei Fahrten gemacht.

Das Modell greift genau da an, wo bisher nur noch hochpresigere Marktmitstreiter wie Revelate Design aus dem Ausland Boden gut machen konnten. Ein Modell aus dem hause Ortlieb mußte quasi her.

Neben den größten Volumen bietet der Seat-Pack auch bekannte Produkteckpunkte. Erstklassige Qualität und Wasserdichtigkeit. Gerade am letzten Punkt können nicht alle anderen Fremdprodukte mithalten. Ein klarer Minuspunkt in meinen Augen. Denn nichts ist wirklich ekelhafter als in einer Pause oder nach der Tour in feuchte oder gar nasse Klamotten schlüpfen zu müssen. Ein No-Go sozusagen.

Aber das Handling ansich ist nicht ganz so einfach. Schon die Montage am Bike verlangt nach einem gewissen Geschick. Ist das Teil aber erstmal montiert, wird das wohl kaum irgendwie runterfallen.

Der nächste Punkt ist, und genau da kommt jetzt witzigerweise ein Punkt zum Zuge, der bisher eher als Nachteil aufgefallen ist, das Packvolumen, also das was man reintun will, oder besser muß, kann gar nicht groß genug sein. Ist der Seat-Pack nicht voll genug, bleibt soviel von der Leerhülle über, daß man das nicht mehr gescheit verzurrt bekommt. Auch will die Beladung überlegt sein. Das genutzte Volumen sollte möglichst press verfüllt sein, denn sonst kann er, wie auch in meinen Versuch, in sich „abknicken“.

Viel mehr will ich an dem Punkt jetzt aber auch noch nicht tippen. Denn dazu ist er für mich noch zu neu. Fakt ist, jener ist was für echte Randonneure.

Part 8.: ich kann´s nicht lassen, aber als nächstes steht dann wohl noch die Lenkerlösung an, der Handlebar-Pack. Das ist dann wie mit Frauen und Schuhen…

Soviel also erstmal dazu…


Einen echten Bikerucksack habe ich nicht und würde ihn auch nur haben wollen, wenn ich mal ein echtes Mountainbike hätte und dann damit auch längere Touren machen würde.
Aber selbst wenn, dann wäre das mit Sicherheit keine einfache Wahl für mich. Denn wie man oben sieht, neige ich zu wasserdichten Lösungen. Und da gibt es entweder nur Regenhüllen, die mich nicht so wirklich überzeugen oder eben wieder einen Rucksack von Ortlieb.

Letztere sind was Wasserdichtgkeit anbelangt mit Sicherheit nicht in Frage zu stellen, aber nachdem ich mir die Modelle immer mal wieder in diversen Läden anschaue, die Tragesystheme sind nicht ganz so der Burner, um es mal so zu sagen.

Vor ein paar vielen Jahren machte mal ERGON einen Ansatz einen echten wasserdichten Rucksack samt einem brauchbaren Tragesysthem auf den Markt zu bringen. Nur leider, ich habe das jetzt nicht mehr ganz so im Kopf, ist das Modell dann doch nicht bis zur Marktreife gebracht worden, oder nur kurzzeitig auf dem Markt gewesen. Den hätte ich mir geholt.

Grundsätzlich ist gerade das Tragesysthem maßgebend. Denn jenes entscheidet nicht nur über einen passgenauen Sitz, sondern auch auch über eine optimale Belüftung beim Tragen und damit wiederum maßgeblich über den Tragekomfort.
Gerade der letztere Punkt hatte mich damals zum Erwerb des Hip-Bag annimiert. Denn jener liegt ja eben nicht am ganzen Rücken an, sondern eben nur auf den Hüften.

Resumé: ja wie man so sieht, die Auswahl ist groß, DIE ideale Biketasche gibt es nicht immer, denn die Einsatzanforderungen sind dann irgendwie immer zu unterschiedlich. Natürlich spielt auch der persönliche Geschmack oder eben auch der Geldbeutel eine entscheidende Rolle.
Ich hoffe jedenfalls das ich mit diesem „kleine“ Getippe Interessenten weiterhelfen kann. Wenn nicht, fragen.

Emscherradtour Bericht Teil III

Juli 31, 2016

Bikealltag/ Hitzefahrten +20c°/ Biketouren Bilder/ Emscherradtour 2016: so die Rückrunde von der Tour ist nun Thema. Ich habe für mich beschlossen die Rückfahrt über weite Strecken unkommentiert zu lassen. Dabei kann ich nicht mal genau sagen warum.

Ich denke es läuft darauf hinaus, daß es zwar einen Rückfahrt war, aber zumindest für mich keine Tour, bzw. Bestandteil der Emscherradwegtour. Ein andere Gedanke der bei mir dahinter Steckt ist, auf der Rückfahrt ist nicht alles so gelaufen, wie wir uns das wohl gedacht haben. Aber nicht das jetzt die negativen Eindrücke alles überlagern würden.
Der andere Grund wird einfach sein, ich will den Rückfahrtbericht auch nicht wieder zu ausufern lassen. Sodele…

Am einigermaßen frühen Morgen trudelten nach und nach die nicht immer ganz so ausgeruhten Gesichter im Dunstkreis des Frühstückraums im Hotel Grunewald ein. Der Kaffee war gut, das Buffet gab alles her, was man brauchte. Eine ordentliche Portion Rührei, Würstchen und gebratenen Schinken waren zunächst meine Grundlage, später wurden noch zwei reguläre Bröstkes nachgeschoben.
Das Wetter draußen war noch etwas bedeckt, was mich aber nicht schockte. Denn ein paar gute Wolken bedeuten auch immer, das die Sonne ihre potentielle Strahlkraft in Form von Hitze so nicht entfalten können.

Nachdem alle eingertoffen waren, auch die „außerhalb“ geschlafen hatten, wurde noch eine Runde Käffchen geschlürft, dann die Zimmer geräumt, die Bikes beladen und abgerechnet, sodenn noch nicht geschehen. Ich hatte ja Vorkasse gemacht, was für mich die Sache vereinfachte.

Für die Rückfahrt selbst trat aber nicht die komplette Mannschaft an. Wenn ich das jetzt so noch zusammenbekomme, ist einer direkt zum örtlichen HBF gefahren, weil seine Heimat entgegen unsere Fahrtricht war, ein andere recht fix auf seiner Dienststelle sein mußte, nahm auch einen kurzen & direkten Weg. So war unsere Rückfahrtruppe auf fünf Personen geschrumpft, klein genug um Spaß zu haben.

Die Reise ging zunächst knapp in Richtung Nord um dann etwas oberhalb auf dei Römerlipperoute zu stoßen. Das war so der Plan. Für die Streckenführung war das so, das ich mich diesmal dranhängte, also komplett keinen Plan hatte, wo es lang gehen sollte-mußte.

Alsbald zeigte sich das Wetter von der sommerlichen Seite und beim durchfahren diverser Landstraßenabschnitte sowie einiger wirklich klasser Radrouten, konnte ich wieder mal die Digicam zücken und so ein paar Eindrücke einfangen.

An dem Punkt lasse ich dann mal ein paar Bilder sprechen. Eine Wegstrecke…

DSC07541 RF top

…durch wunderbare Waldgegend

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Gruppe mit Räder

Irgendwo zwischendrin auf der Route gab es navigatorische Fingerspiele. Kein GPS-Empfang, eher magere bis gar nicht vorhandene Ausschilderung und nur mit Glück konnten wir noch einen Radwegkarte aus der Nachbarschaft für etwas Hartgeld erwerben, welche uns zumindest zur Lipperoute führte. Und so wurde die Lippefähre in Dorsten zu einer erheiternden Spielwiese.

DSC07544 RF lippefähre

( An dem Punkt stelle ich fast fest, das wir es zumindest dort geschaft haben müßten, auf der Römerlipperoute zu landen. )

DSC07546 RF fährüberfahrt

Gefährten auf hoher See

Nach dem überqueren des Gewässers war aber auch der Punkt erreicht wo, nun sagen wir es mal so, die Streckenführung, oder auch besser die Dynamik der Streckenauslegung, eine wenisse Fahrt annahm. Immer wieder mußten die Navis ran und auch das Kartenlesen, wohl aufgrund des Kartenmaßstabs, erwis sich nicht immer als leicht. Erschwerend kam hinzu, jedenfalls nach meinem Empfinden, das sich doch eine gewisse Hitze abzeichnete in Paarung mit einer eher nicht so optmalen Luftfeuchte.

Die Strecken wurde dann auf einen direketere Wegführung gen Heimat ausgelegt, es sollte von nun an mehr durch städtische Bereiche gehen.

Das bot dann zwar eine vermeintlich kürzere Strecke, hatte aber auch ein paar Nachteile. Die Beschilderung war eher mies, ja kann man so sagen, Radwege mitsamt diverser Ampelstops drückten ebenso auf´s Vorwärtskommen/ Tempo, wie die innerstädtisch doch anderen, weniger frischen, thermischen Verhältnisse. Also ich empfand das in Alt Marl schon als drückend heiß, jedenfalls wenn wo stehen blieb.

Gut war dann aber auch, das zwei urbane Konsumgeschäfte uns ein Pizzamittagmahl, und jenes sogar im Schatten, sowie eine Getränkehalle mitsamt kühler Getränkenaschub, boten.

Hat halt alles Vor- u. Nachteile.

Ab einem gewissen Punkt splitte sich auf eigenen Wunsch hin noch eine Person ab und zog ab dort alleine von dannen. Ich für meinen Fall hätte eine äquatante Zugverbind gewählt – egal!
Die nun verkleinerte Gruppe zog also weiter über die Radwegpisten um dann endlich kurz hinter Marl wieder ein wenig Strecke gut machen zu können.

Fahrtrichtung Oer-Erkenschwick, dann Datteln, wo dem Zugereisten noch das Schiffshebewerk Henricheburg gezeigt wurde, wiesen nun eine klare Streckenführung auf. Über Waltrop ging es dann recht fix nach Lünen, um dann das Ufo auch nochmal für einen kurzen Durch-Atemstop zu nutzten.

DSC07548 RF ufopause

Dann rollten wir an den Kanal ran, wo der Preußenhafen für den letzten längeren Pausenstop, zwecks zuführen von Kaltgegränken und Ruhepause genutzt wurde.

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Meinen“Bock“ in Sichtreichweite…

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…wurden die Knochen mal in´s kühle Nass gehalten. Über Nacht gab´s im Hotelzimmer ein paar nette Kleintiere, die Wohlgefallen an meinem Blutgeschmack gefunden hatten.
Hier verabschiedet sich dann auch ein weiterer Mitfahren, der aber dort in der Gegend wohl seine Behausung hat. Von ihm werde ich wohl auch ein gebrauchtes Navi, für einen überschauberen Betrag, erhalten. Eine neue „Spielwise“…

Ab da ging´s dann via Sesekeradweg und Kuhbachtrasse, wegen der Überschattung durch Grünzeug, aber auch weil jene Route auch ein Teil der Römer-Lipperoute ist. So konnte dem per Bahn Zugereisten ( aus Hannover ) wenigstens ein Teil der vorgesehen Route gezeigt werden.

Als wir dann endlich in meinem Claim angekommen waren, wurden fix drei fette Pötte Wasser gereicht und noch etwas abgespannt. Der alsbald Bahnreisende konnte sich noch frisch machen und wurde dann von dem Kumpel hier aus´m Dorf zum HBF begleitet.

Finish !

Biketour „Aftre-Show-Party“: ja und zu guter letzt, nach dem Tourabschluss war dann auch bei mir erstmal Regeneration angesagt. Am Montagmorgen hätte ich noch gut ein, zwei Stunden mehr Schlaf haben können, aber nun gut.
Und ja, meine Gel-Bikehandschuhe sind wohl auch recht gut auf. Verstehe ich jetzt zwar nicht, sind doch erst aus 2013!!! Also wurden jene auch mal durch ein neuwertiges Paar im Abverkauf ersetzt. Auf den Bildern sieht man gut wie fratze sie sind.

good old 2

Das die Geldämpfung gar nicht mehr vorhanden war, ja sogar eher in´s Negtive rutschte, war dann auch klar.

good old

etwas ausgenudelt – kommt vor

Biketouren Resumé II/ Hitzefahrten/ Biketouren Karten & Navigation/ Bike & Pack/ Bivy & Zelt: was gab es an Erkenntnissen für mich ?

Zunächst mal die Sache mit dem Gepäck und in direkten Zusammenhang die Sache mit dem Zelt/ Biwak. Gerade an der Emschermündung hätte ich so einen Unterschlupf rausholen können.

Großes Gepäck ist definitv nicht mein Ding. Da muß was passieren.

Das andere ist die Sache mit der Navigation. Gut, auch wenn ich demnächst ein günstiges Einsteigergerät erwerben werde, gedacht als um mal eben schnell, oder auch mal eine CX-Strecke aufzeichnen, eine vernünftge Karte im brauchbaren Maßstab und entsprechende Vorsichtung der Karte mitsamt einprägen ist die beste Plaung die man haben kann. Alles andere halte ich eher für…

…Murks.

Denn sobald es haarig wird, und es kann haarig werden, hatten wir ja eben, sind die guten alten analogen Orientierungstechniken immer noch gut genug.

At last, schieb ich hier noch mal und mal wieder den Link zu dem von mir ja schon vor langer Zeit verfassten Beitrag +20c° und deutlich mehr zum Thema Hitzefahrten ein.
Mir liegt das Thema dann doch immer wieder auf der Zunge. Man beachte die Ausschreibung deutlich mehr ! Es geht als nicht um mal kuschelge Plusgrade, sondern im direkten Zusammenhang mit potentiell gesundheitlichen Blickwinkeln.

So – ich haben fertig.

 

…ach ja !

Juli 18, 2016

Bikealltag/ Bikebasteln/ Licht & Sicht befestigen/ Bikebilder: hatte ich am Freitag mal wieder bei Das Rad Dortmund reingeschaut und nach den Befestigungen am unteren Gabelschaft für meine B&M Ixon IQ Premium gefragt. Hatten sie auch so da, also gleichmal zwei Stück mitgenommen.

Gedankliche Zielvorgabe war, am CAADX und auf jeden Fall am Stahl Renner die Lenker von den Lampenhalterungen zu befreien. Leider klappt der erste Ansatz am CAADX nicht so wie ich mir das dachte…

DSC07467 CX Licht

Bei regülärer Montage kommt der gesamte Lampenkörper doch arg in Kontakt mit den „Wäscheleinen“. Also für den Nichtradler, mit den Seilzügen für die Schaltung als auch mit den Bremshüllen. Das hatte mich nicht so recht begeistert. Was erfolgen konnte oder vielmehr mußte, war mir schon klar. Nur so einfach ging das nicht.

Also startete ich den nächsten Versuch am Stahl Renner. Leider zeigte sich auch da, daß der eher mäßige Winkel der Lampenhalterungen mit dem unteren Gabellager so arg in Kontakt kam, daß die Montage so nicht abzuschließen war.

Im verlauf des gestrigen Spätnachmittags gurkte ich also mal beim Kumpel rum, jenerwelcher einen fetten Schraubstock hat. Dort konnte ich dann beide Bauteile derat bearbeiten, das die nahezu eine 45° Winkel aufwisen. Genug wie ich befand.

Heute wurde dann die Montage zunächst am Stahl Renner angegangen. Da zeigte sich recht schnell, mein Plan ging auf.

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Auch wenn´s so ausschaut, da ist kein Kontakt zwischen dem Gabellager und der Lampenhalterung. Da passt orginal noch eine Blattstärke zwischen. Nicht viel aber genug.

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Viel mehr umbiegen konnte ich ja sowieso nicht, da ich ja keinen Schraubstock habe. Am Lenker konnte ich dann den bisherigen Lampenhalter entfernen. Vorab aber mußte noch der richtige Lichtwinkel eingestellt werden.

Dazu beließ ich die Lampe leuchtend wie immer am Lenker und machte mir eine Markierung am Ende der noch in der Fitnessgarage stehenden Bodenrolle.

DSC07470 SR Licht

Dann wurde die Lampe in die neue Lampenhalterung gesetzt und alles eingestellt. Passte dann soweit.

DSC07471 SR Licht

Somit ist der Stahl Renner wohl netter anzuschauen, also mit so einem ollen Plastikgezumpel am Lenkrad.

Und dann ging´s nochmal an die Aufgabenstellung der Montage am CAADX. Leider zeigte sich das auch nachwievor so nicht gut passen sollte. Der Trick mit der Verkehrtherummontage schaffte zwar Platz, aber so recht überzeugen vermochte mich das noch nicht. Dennoch hab ich´s erstmal belassen und schaue dann mal wie sich das so macht

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so schaut´s erstmal machbar aus

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genug Luft zwischen Grobstollenprofil und Lampenhalterung

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Auch oben ist jetzt genug Luft zu den Kabelbäumen, auch wenn es knapp ausschaut. So richtig warm werde ich mit dieser Lösung noch nicht, aber ich denke mir, einfach mal dranlassen und Erfahrungen sammeln.

Bike & Pack/ Reflexmaterial: so und nach einer kleineren Kaffefahrt mit meiner Holden und dem Volotec kam mir noch ein guter Gedanke. Für´s tägliche commuting nutze ich ja zumindest außerhalb der Winterzeit eine fette Ortlieb Tasche. Die hatte ich mir seinerzeit mal für den Transport des MacBook geleistet.
Natürlich transportiere ich darin nicht mein MacBook, aber halt so die Kleinigkeiten die man so braucht.

„Leider“ trägt man ja so eine Tasche schön quer über den Rücken und eben deshalb auch leider über jene Reflexmöglichkeiten, wie sie eben meine Windstopperweste…

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„Rettungsweste“

…bietet. Blöd denke ich. Also denke ich weiter und suche nach einer Lösung. Die Lösung war schnell in der Fitnessgarage gefunden und zwar in Form von noch ein paar guten Längen an 3M Reflexmaterial. Leider ist jenes Reflexmaterial schon mit Kontaktkleber ausgerüstet. Aber mit deratigen Kontaktklebern auf flexiblen Stoffen wie denen von Ortlieb habe ich schon mittelfristig keine guten Erfahrungen gemacht.

Liegt natürlich nicht an 3M oder an Ortlieb sondern schlichtweg an der Tatsache, das durch die Flexibilität kaum ein brauchbarer und somit dauerhafter Halt gegeben werden kann.
Ich suche nun die Lösung im guten alten Pattex. Jenes klebt ja wie Azte und sollte den Anforderungen gerecht werden.

Also mal eben schnell die notwendigen Sachen rausgerkramt, alles ein wenig zurecht gelegt und dann erstmal einen Streifen abgeschnitten…

DSC07475 taschenreflex

Die Klebeflächen auf der Tasche habe ich zur Sicherheit einfach abgeklebt. Denn Pattex schmiert ja auch gerne mal über die Ränder hinweg. Und schön aussehen sollte es dann doch.

DSC07476 taschenreflex

Dann die Klebefläche vom 3M Reflexstreifen von der Folie befreit, mit Pattex eingestrichen und dann die Fläche von der Tasche.

DSC07477 taschenreflex

Das alles dann gut ablüften lassen und den Streifen mittels Druck schön fest verklebt. Dann den zweiten Streifen im unteren Bereich vorbereitet, natürlich in gleicher Weise…

DSC07478 taschenreflex

…und dann et voila ! das Ergebniss.

DSC07480 taschenreflex

Ich finde, das schaut schon gut aus, auffällig ist es allemal und jetzt braucht es sich nur noch zu bewähren. Hoffe mal das es hält.

Biketouren: just nach diesen Bastelarbeiten wurde dann das CAADX für die ab Freitag anstehende Emscherradweg Tour vorbereitet. Neben der Montage auf gemütlichere, grobstolligere und somit auch tourentaugliche Continental MountainKing CX Reifen wurde der Gepäckträger samt Rücklicht montiert und auch schon beide Packtaschen eingehängt.

In jeder Tasche befindet sich schon eine fette 2Liter Trinkpulle mit stillem Wasser, mein Unterwegswerkzeug samt der Topeak TurboMorph sind auch schon verladen worden. Ferner ist noch ein kleines Vaude Erstehilfe-Pack in der Tasche verschwunden genauso wie ein faltbares Sitzkissen.

Die Digicam wurde schon gestern akkumäßig frisch gemacht, gleich ist noch mein Vorderlicht dran. Erstmal leer brennen lassen und dann neu laden.

Der dünne Schlafsack muß noch rausgesucht werden, den hat meine Älteste irgendwo oben in ihrem Zimmer vergraben. Der Gute-Warme liegt ja bei mir im Schrank. Ich schätze aber mal so grob, aufgrund der ja leider nicht ganz so genauen Wetterfrösche, das der dünne Schlafsack reichen könnte. Man wird sehen. Mitnehmen werde ich aber nur einen.

Im Verlauf der Woche, spätestens Donnerstag, werde ich dann die restlichen Klamotten packen.

Ach ja und Zelt chartern muß ich noch. *kurz weg sein* So eben erledigt, Reservierungscode kam per Mail, dann noch schnell ein Screenchot gemacht mit dem Mobil um die Nummer zu vergessen.

Jetzt hoffe ich mal auf nicht ganz so knalliges Wetter.

Unterschlupf für unterwegs…/ 17.09.2017

Juli 16, 2016

Bike & Pack/ Bivy & Zelt/ Übersicht: und nun mal wieder ein Update, „man“ schwankt zwischen Leichtzelt, Multitarp und at last noch ein Hängemattenlösung.

Der alte Ursprungs-Eingangstext: da sich ja so langsam der Termin für die Radtour nähert und es zumindest in der ersten Nacht wohl auf Zelten zugeht, hab ich mal diverse Infos versucht rauszukitzeln. Grundsätzlich werde ich ja nicht akkut ein Biwak oder eben ein 1-Mann-Zelt brauchen. Dennoch verfolge ich schon seit einiger Zeit diese Gedanken.

Der Gedanke einfach mal wo eine Tour zu machen und wo zu nächtigen, unabhängig von Hotel suchen, da eventuell sogar auf die Schnauze zu fallen, gibt ja auch echte Mistbuden, reizt natürlich schon. Auch der Gedanke einfach wo draußen in der freien Natur zu schlafen, unabhängig jedweder Illussionen seitens diverser Stechviecher, findet durchaus meinen Geschmack.

Ins Auge gefallen sind mir bisher und oben entsprechend die neusten Entdeckungen aufgestockt sozusagen…

 

 

  • ZPacks Hexamid Solo Tent als einen echte Leichtgewicht-Alternative mit gerade mal 437g, allerdings eine einlagige Bauweise und leider nur für den englischsprachigen Raum, ergo noch nicht in der BRD gefunden und ein ebenso gestaltetes Teil, das…
  • ebenso über Sacki kam dann der Tip zu Cumulus, welcher gute & leichte Daunensachen haben
  • Millet Bivy Bag Biwaksack 2016 welcher mir vor allen Dingen wegen dem kleinen Packmaß, dem konkurenzlosen Preis 80-90 Euro aber auch wegen dem Material sehr gefällt. Nachteil ! geht nur bis 185cm und ich bin schon ohne Schlafsack 188cm – Mist
  • Biwaksack NL – sprich ein Biwaksack der Niederländischen Armee Packmaß 36 x 10 cm, Gewicht irgendwas mit 1,2kg und das Teil ist aus Goretex ! Gesehen habe ich es auf durch den gesehen YT-Beitrag wo auch ein preisliche Ansage fiel. Soll irgendwo neu ab 80,00 bis 120 Euro kosten. Müßte ich doch mal meinen Spezialshop aufsuchen…
  • Jack Wolfskin Gosshammer wo man den Vorteil hätte ist zwar für eine 1 Mann-Nummer schon recht schwer, bietet aber entsprechend Platz, kann als reine Innenzeltlösung separat aufgebaut werden und ist auch im Preis nicht so der Overkill 90-100 Euro. Weiterhn waren auch die Werte für die Wassersäulen nicht ganz verkehrt, wobei ich dann auch via jenem Großanbieter…                                                                                                   …endlich mal über eine saubere Grob-u. Gesamtübersicht gestoßen bin. Erstaunlich fand ich dann, das auch preislich deutlich höher angesiedelte 1-Mann-Zelte im Schnitt gleiche Werte aufwisen. Etwas nachteillig ist das Packmaß was zwar im Durchmesser keine 15cm aufweist, dafür aber stolze 44cm Länge und somit mal nicht zwischen den Lenker passt ( wäre dort ja am besten aufgehoben ).
  • Outdoor Research Helium Bivy hatte ich seinerzeit mal auf dem Video Channel von Sacki rausgepickt ( welcher, so finde ich jedenfalls, die Sache super locker und somit klasse rüberbringt ). Ist ein sauber gearbeitetes Teil denn ich konnte mich von der Qualität eines Alpin Bivy überzeugen.
  • Snugpak Stratosphere liegt dann meiner Meinung nach irgendwo ganz fett zwischen Zelt und Biwaksack. Preislich zwar wieder höher angesidelt ca. 170 Euro, aber dem Helium Bivy gleich auf. Überzeugender ist die geniale Konstruktion mit den zwei kleinen Stangen die einem echte Freiheit verschaffen und am Kopfende auch eine dauerhafte Lüftung wohl erlauben. Stichwort Kondenzwasser. Ebenfalls besser sind die Leistungswerte bei den Wassersäulen außerdem Top-Punkt wird sein, der seitliche Einstieg. Denn das Einfädeln am Helium Bivy war schon eine andere Nummer.
  • Vaude Lizard GUL 1P, der Traum-Top-Favorit, allerdings auch mit zarten Preis von fetten 600 Okken schwer“. Dafür ist das Teil aber kaum 750g „schwer“ und hat traumhafte Wassersäule.
    Ist aber wohl kaum das größte Zelt, „Riesen“ wie ja auch ich nicht gerade winzig bin, sollen da zwar noch reinpassen, aber…                                        …wenn man dann das Gewicht sieht. Also wenn ich die Kohle jetzt hätte, würde ich es mir mal kommen lassen.
  • MSR Thru-Hiker 2 in Kombi mit dem Thru-Hiker 70 Wing. Das Mückenzelt hat gerade mal 410g Gewicht und ein Packmaß von 25 x 10 cm. Das Thru-Hiker 70 Wing käme dann nochmal als Regenschutz mit 380g und dem Packmaß von 23 x 10cm hinzu.                                Unter dem Strich würde man hier also von einem Gesamtgewicht von 790 Gramm reden ! In in Sachen Belüftung hätte man mit Sicherheit auch keine Probleme. Einziger Schönheitsfehler, man bräuchte entweder zwei passende Bäume oder eben was zum aufstellen wie Trekkingstücke. Irgendwo ist immer ein Harken. Und preisamäßig würde man auch irgendwo bei 332,00 Euro. Dafür hätte man aber das Luxusmaß für zwei Personen.
  • Rab Element 1 Shelter 310g „schwer“ und knapp 75 Euro teuer und ach wie praktisch dazu das Rab Element 1 Bugtent auch nur 565g „schwer“ und ebenfalls so knapp 75 Euro. Wären dan zusammen gearde mal 875g und 150 Euro, ein schon fast verlockendes Angebot. Leider habe ich bisher zu den beiden Teilen keine weiteren Infos bzgl. Wassersäule gefunden und ja, entsprechende Teleskopstöcke zum aufstellen müßten auch noch mit dabei.
  • Aqua-Quest Hopped Bivi 1,1 kg. Packmaß = 38 x 13 cm. Komprimiert = 38 x 8 cm und mit Preisen zwischen ca. 130,00 bis knapp 200,00 Euro, soll echt wasserdicht sein, dennoch atmungsaktiv

Und gerade frisch auf YT entdeckt, von CuraOutdoors das Crua Hybrid.

Natürlich wird das so ein immer mal wieder kehrendes Gedankenspiel sein. Ich werde wohl kaum dauerhaft zum Camper werden und ganz große Radtouren mit Minimalgepäck stehen so auch nicht akkut an. Ich könnte mir aber durchaus mal vorstellen, ein- zweimal im Jahrt eventuell für ein paar Tage auf Abenteuer zu machen, oder auch mal einfacher in Sachen Übernachtung flexibler zu sein.
Natürlich ist mir klar das hochwertigere Produkte, bei 1-Mann Zelten auch mal gerne ü. 500 Euro, sich das auch wo niederschlagen wird. Auch ist in Sachen Material ansich und Beschichtung, welche ja die Wassersäule generiert, der eine oder andere Unterschied dann auszumachen.

Ja so ist das…

Außerdem ist mir wieder eingefallen warum ich auf Biwak kam. Biwak kann und vor allen Dingen darf man überall. Zelt ist wieder so´n Ding, also rein rechtlich. Blöd ist natürlich am Biwak, das man bei schlechterem Wetter, also Regen, immer irgendwie das Risiko hat, das durch den Einstieg es beim rein- u. rausschlüpfen nass werden kann. Bei Zelten hat man in der Regel da eine bessere Abdeckung. Na gut, nicht immer.
Der andere Vorteil, neben der Rechtslage, ist das beim Biwak die Packmaße & Gewicht oft geringer sind.

Bin aber beim stöbern wieder auf eine andere potentielle ergibige Auswahlquelle gestoßen. Über jene Seite bin ich dann auf eine Art Luxusbiwak oder eben auch Luxusminizelt gestoßen, das oben genannte Vaude Lizard GUL 1P. Das wäre dann das Luxushybrid.

05:26Uhr /13.07.2016

Juli 13, 2016

Morgengruß: so nach dem Blick in die Wetterkarte, als auch in die Onlinekarte, aber schon vorgestern, habe ich diesmal für Freitag die Homerun-Strecke angesetzt.
Dabei werde ich dann, eventuell sogar mit dem anderen Laufradsatz & Grobstollenreifen, auch wenn ich so schätze das es für eine Erkundung nicht notwendig sein wird, die Streckenabschnitte in den Wickeder Hölzer mal antesten. Heimatkunde sozusagen.

Der hier inzwischen schon wieder ausgeuferte Streckenplan – Lünen Süd/ Lanstrop/ Wickede/ Kurl – kann eine Grundlage für eine CX/ MTB Tour mit den ehmaligen Kolleginnen sein.

Bike & Pack/ Bivy & Zelt: derweilen habe ich mir mal einfach so, nur weil ich Lust darauf hatte, ein paar Gedanken zum Thema Übernachtung für Unterwegs gemacht. Werd ich wohl die Tage auch hier nochmal genauer ausführen.

Wünsche dann mal allen eine schönen Tag !