Archive for the ‘Bike & Pack’ Category

Trinkvorrat am Bike 09.07.2020

Juli 9, 2020

Bikebasteln/ Idee!: lange Rede kurzer Sinn, unterwegs zu sein und Durst zu haben ist unschön. Bei einer durchschnittlichen Radtour steckt man sich eine normale Trinkflasche in den Flaschenhalter, besorgt sich was im Discounter, Tankstelle oder einer Wirtschaft/ Café.
Ja klar, kann man machen und ist gerade wenn’s wo in ein Café geht, auch nett. Ist man länger unterwegs und dann noch eher in weniger urbanen Terrain, wird die Sache kniffliger.

Ein zweiter Flaschenhalter ist schnell montiert, da können auch größere Pullen rein. Die Trinkflaschen die ich bis jetzt nutzte fassten gut was über 900ml, was schon eine Macht ist.

In Richtung Fingerübungen geht es aber, wenn aus irgendeinem Grund entweder die Flaschenhalter, die großen Trinkflaschen oder auch beides in einer bestimmten Kombination nicht so nutzen kann.

Das ist dann genau dann der Fall, wenn man eine Rahmentasche nutzt, wie ich das zur Zeit mache. Also mal ein Bild von der Ausgangsbasis.

Man sieht gut, die blaue 750ml Zugriff-Trinkflasche kollidiert gut mit der Rahmentasche. Für‘ s erste hab ich die Tasche an der Stelle nur sehr mager gepackt, was auch gut ging. Die hintere Pulle ist nur zum nachkippen und auch nur eine Brückenlösung.

Also hab ich dann zwei Pullen eingeholt. Beide aus dem Hause Nalgene. Die 1l Weithalsflasche ist erstmal nur für so. Die transparente 650ml war eigentlich für den Job gedacht, hab sie aber einfach mal ans Bike gesteckt.

Gefallen hat mir der Deckel. Staubsicherer Schnappverschluss schräg angeschnittene Trinköffnung, was das Süppeln super erleichtert und schön abgerundet. Das letzte könnte deshalb interessant sein, hat die Pulle Kontakt ist eine Scheuerwirkung an der Tasche deutlich geringer, als an dem Deckel (gleicher Machart) von der blauen Sigg. Jener ist werksseitig kantiger und somit ungünstiger. Ja ja, Kleinigkeiten können viel ausmachen.

Schau ich so auf die Pullen und denk mir so…

…passt! Der Nalgene Deckel geht sehr gut auf die Sigg Pulle. Andersrum merkwürdiger Weise nicht egal. Bin dann erstmal so nach Hause gefahren. Das Handling der Flasche insbesonders des Deckels hat mir gut gefallen. Vor allem der Trinkstutzen ist deutlich besser, als der von Sigg.

3.

At home angekommen, nächster Plan…

7.

…tatsächlich passt der Nalgene Deckel bündig auf meine 1l fette Camelbag Pulle. Jetzt galt es nur noch die Unterbringung am CAADX selbst zu optimieren.

Klar war, die fette Camelbag kollidiert mächtig mit der Tasche, so würde man sie auch nur schwer während der Fahrt rausgefingert bekommen und ein regulärer Flachenhalter packt das auch nicht.

In Sachen Flaschenhalter hatte ich dann noch einen im Durchmesser einstellbaren von Topeak Modula Cage II zur Hand. Der passt auf jeden Fall und hat auch kein Problem mit der fetten Pulle.

Damit man die Pulle gut lupfen kann, hatte ich schon bei den ersten Überlegungen eine leicht verdrehte Montage im Kopp. Also mal nur die untere Schraube genutzt und dann das Teil seicht verdreht. Da es ja im B.O.C. nix zu holen gab hab ich das mal spontan aus dem Handgelenk mittels zweier extrem fetter Kabelbinder gelöst.

So huscht die Pulle optimal an der Tasche vorbei und ist zudem gut handelbar. Fußkontakt beim treten gibt‘ s auch nicht.

Fahrt heute früh – alles tutti. Mal sehen wie sich diese Bastellösung auf dauer bewährt. Der Plan eventuell und wenn auch wirklich nur eventuell, zwei Trinflaschenhalter nebst Flaschen nebeneinander an den Rahmen zu bringen funktioniert leider nicht.

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Aber mit der Lösung kann ich bis jetzt gut leben. Ersetzt wird noch die hintere Pfandflaschen und im Optimalfall gegen eine weitere volumengleiche Weithalsflasche ersetzt.


Weiter im Überlegungsplan, nachdem ich die Pfandflaschen-1l CamelBak Trinkflasche für den Zugriff getestet habe, was übrigens bestens klappt.

Jetzt hab ich gerade mal die üblichen verdächtigen Homepages studiert und so wie’s ausschaut, Nalgene hat wohl keine wirklich mir genehme Weithalstrinkflasche mit einfachen Verschluss oder in den für einen Fahrradtrinflaschenhalter passenden Abmessungen.

Jetzt war ich aber gerade mal draußen und habe die neue 1l Nalgene mal mit der kleinen 650ml deckelmäßig getauscht…

…und siehe da, der flache Weithalsdeckel passt auf die kleine 650ml Pulle und somit wider besser unter die Rahmentasche.
Ferner habe ich bei Bike24 ma etwas gestöbert und dort eine Wolf Tooth B-RAD 2 Montage Basis gefunden. Jene käme zwar gute 20 Euro schaut aber verdammt noch mal als Werkstück deutlich stabiler und somit besser aus, als irgendwelche Kabelbinderlösungen wo man dann seine Trinkflasche dranschrauben könnte. Dieses Wolf Tooth B-RAD werd dich dann holen um den hinteren Trinkflaschenhalter noch ein gutes Stück nach unten setzten zu können um alle scheuertechnischen Eventualitäten aus dem Weg zu räumen.

Damit das dann aufgeht werde ich mir noch folgendes einholen:

Die zweite 1l Nalgene wird mit der ersten in der Lenkertasche verschwinden und so meine bisherigen Trinkblasenlösung ersetzten. Die Vorteile: so richtig warm bin ich mit der Trinkblasen- & Schlauchlösung nicht geworden. Es mag zwar praktisch sein einfach mal dran zu nuckeln, ja kann man so sagen, aber die richtige mir genehme Trinkmenge ist eher nicht machbar. Ich mag das halt wenn das Wasser ohne großen Wiederstand in den Rachen zu gießt ist.
Kommt dann noch hinzu, das ein Befüllen der Trinkblase als auch die Hygiene, im speziellen am Trinkschlauch u. Mundstück eine andere ist als an deiner Trinkflasche. Die kann ich recht sorglos mal in die Spülmaschine packen und habe keinen dünnen Schlauch oder Mundstück. Außerdem passen die beiden 1l Flachen gut in die Lenkertasche und haben dann mit zusammen 2l Volumen noch einen halben Liter mehr als bisher.

Die anderen Trinkflaschen werde ich quasi nur zum wechseln einkaufen. Wenn mal die gebrauchte Trinkfasche in der Reinigung ist, habe ich eine die ich nutzten kann. Die bisherigen Trinkflaschen, bewährt oder nicht, landet wo auf der Reservebank, sprich verschwindet aus dem Küchenschrank. Das wird die Holde sehr erfreuen.

Insgesamt kann ich jetzt nach der ersten Nutzungszeit sagen, ich komme mit der Handhabung gut bis sehr gut zurecht, dass bleibt also so wie gedacht und ausgeführt.
Mit dem Wolf Tooth Teil kann ich den zweiten Trinkflaschenhalter deutlich niedriger setzten und dann schauen wir mal weiter. Ich spekuliere darauf, das dort doch keine neu gekaufte Flasche rein kommt, sondern normales Pfandgut in geeignetem Volumen.

Ende aus – Micky Maus! *grins*

 

 

36.884km & 28.949km/ 30.05.2020

Mai 30, 2020

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singelspeed 54-16/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: auch der Freitag verstrich in einem guten Lauf. Ärztlicher Abschlussbesuch ohne weitere Auffälligkeiten, Mitnahme des Scheins für die nächsten physiotherpeutischen Behandlungen, Frühstück auf der Burgterrasse irgendwas machen und dann am Nachmittag noch eine entspannte Ausfahrt bis zum Burghügel.

Darüber hinaus ging es dann noch auf einen Gegenbesuch zum Kumpel aus´m Dorf hier. Ein wenig plauschen, zwei Becher Wasser und dann die Rückfahrt.

So in schwarz-weiß sieht der Stahl Renner doch auch chic aus.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike & Pack: der heutige Samstag wurde erstmal entspannt angegangen. Hört sich jetzt blöd an, so als ob ich Stress hätte. Nein hab ich natürlich nicht. Aber es war halt entspannt, weil ich keine wirklichen Tagesziele hatte. Und so gab es eine mehr oder weniger spontane Wald-Hängematten-Tarp-Test-Runde <klick>.

Tja und wie man sieht, ich war wohl nicht der Einzige im Wald.

…und sonst?/Newsticker: da ich mal wider Platz brauchte hab ich gestern drei Dinge die nun wirklich als überflüssig von mir eingestuft wurden in Anzeigen gefasst. Die entsprechenden Artikel können auf dem Nebenblog unter der neu geschaffenen Rubrik Blow-Out erspäht werden. Fürs erste gibt’s…

Muß einfach raus, ich brauch den Platz und das ich die Sachen noch irgendwie wirklich brauche ist eher unwahrscheinlich. Und wenn, dann hab ich eben Pech gehabt.

36.859km/ 26.05.2020

Mai 26, 2020

Bikealltag/ Rumgelaber/ Cyborg-R: so der Montag ist am laufen beziehungsweise gelaufen.

Am Vormittag wieder einen Physiotermin mit einem gewissen Erfolg. An der Wirbelsäule entlang und auch am linken Gesäß wurden Verklebungen des Gewebes gefunden und entsprechend bearbeitet. Der Rest vom Tag auffällig unauffällig.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren: der Dienstag war dann mal von mir auserkoren in Sachen Reaktivierung was zu machen.

Der Tag begann für mich hellwach in gewohnter Weise um irgendwas vor sieben. Also als erstes das Espresso-Frühstück mit gaaaaanz langem Zeitungsblättern. Zu guter Letzt doch noch zwei Scheiben Toast mit Tomate belegt und mit Gaudakäse überbacken gefuttert. Motto, irgendwas muß man ja frühstücken. Dann raus und jene Blätter von der Buchenhecke aufgesammelt, die gestern nach dem Schneiden meines männlichen Burgnachkommens herab gefallen waren. Gestern war das sinnlos, da a. zu viel Wind und b. es fallen ja immer noch Blätter runter.
Auch diese Handgriffe klappten gut. Inzwischen war das Wetter von zunächst gemäßigt aber angenehm warm auf voll warm geschwenkt. Kurz Luft geholt und das…

… CAADX aus der Fitness-Garage geschoben. Die fette Arschrakete demontiert statt dessen nur die kleine Accessory Pack am Lenker fest geklettet. Reicht ja für Geldbörse, Luftpumpe und Reserveschlauch. Dann umgezogen und los.

Erste Erkenntnis, das Radfahren als solches hab ich nicht verlernt. Grundsätzlich keine Auffälligkeiten, aber immer ein inneres Auge auf alles was zicken könnte.

Es gab eine kleine geschmeidig Rund durch den nahen Heimatwald, dann östliche vorbei an den Halden um anschließend wieder durch den Heimatwald den „Endspurt“ zu erledigen.

Ich war irgendwas mit 45 Minuten unterwegs und denke und hoffe jetzt, das es auch nach dem kurzen Duschen unauffällig bleibt. Man hat da immer diese dumme Gefühl: „ja da ist was, nein doch wider nicht.“ In der Hängematte geht es, man entspannt und kommt wider runter. Ich schließe gar für eine kurze Zeit die Augen, dann vernehme ich liebliche Stimme: „das Essen ist fertig.“
Man muß sich hochrappeln, den Kreislauf wider auf Vordermann bringen. Der Rest vom Tag vergeht gut und wird sogar noch besser. Ich bekomme eine kurze Mail als Info von Velocity Hamm. Meine Biketaschen sind da. Also mal in der Familienmotorkutsche am nachmittag rüber gefahren, Umsatz für die BRD generiert.

Bike & Pack/ Bikebilder: ganz lecker und natürlich noch am frühen Abend mal alles in die Fingerchen genommen, begutachtet, montiert und befüllt. Topbild mit dem ganzen Klumpatsch, Topeak Front- & Barloader, der fette Yeti Fusion Dry 500 Daunenschlafsack drinnen, die 1,5 Ergo Trinkbase befüllt und das Amazonas Tarp noch dazwischen geparkt.

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Genauso und bitte nicht anders. Einziger Punkt könnte noch sein, das Tarp etwas großzügiger-flächiger zu packen. Müsste-sollte dazu dann aber auch in einen größeren Packsack. Ich denke, daß werd ich auch noch angehen. Darf dann ja auch in schön sein. Noch ein paar Bildchen für nur so…

…fehlen tut ein Bild mit meinem breiten Grinsen im Gesicht. An dem Punkt angekommen kann man sagen, das ende der Odyssee bei den Vordertaschen ist erreicht.

Der nächste Tag kann kommen.

Der Inspirator – Blick nach vorne/ 21.05.2020

Mai 22, 2020

Bike & Pack/ Outdoor: wenn man schon mal seien Blog und somit auch deren Entwürfe aufräumt, dann taucht er wider auf. Der mein Inspirator, der Titel ist mir gerade so eingefallen, alias Hochen Kleinhenz mit seinem Blog… 

MIT MEINEMFAHRRAD UND ICH

…hat mal wieder eine Bericht online gestellt. Mir ist also die Tage aufgefallen, daß ich an seiner Art zu schreiben und passend dazu Bilder ein zu stellen, mich zumindest indirekt  inspiriert hat. Ich mag diese Art halt. Wollt ich mal so sagen.

Bikealltag/ Rumgelaber/ Cyborg-R: ansonsten auch dieser Tag läuft mal wider so vor mich hin. Ich bin recht spät aufgestanden, also um acht habe gefrühstückt und bin dann recht früh raus. Klar draußen nett, also der aufgehenden Sonne noch entschlüpfend in den Schatten gehockt und dann nach und nach das Sonnensegel sowie die Hängematte aufgehängt. Das übliche also.

Aber ganz ehrlich gammelnd in der Cocoon, so nach fast vier Wochen out-of-order wegen Rücken, kann ma(n)n selbst der netten Aussicht…

… nicht mehr viel abgewinnen. Es ist dem Feiertag geschuldet verhältnismäßig ruhig hier, die Buchenhecke im satten Grün und die Vöglein zwischern. Ich surfe im I-Net, lege das Mobil auf die Seite und schließe für einen langen Moment die Augen. Man genießt den Augenblick, hat aber auch die Hoffnung eventuell noch auf ein Nickerchen. Aber die Zeit vergeht einfach nicht.
Wunderbar für jeden der was zu tun hat oder mal eine kurze Auszeit bräuchte. Aber dieses rumgammeln… .

Einblick in den üblichen Tagesablauf? Aufstehen wenn man lange geschlafen hat, also spätestens um 08:00Uhr.

Das Espresso-Frühstück mit Tageszeitung, so denn vorhanden, etwa eine Stunde. Dann mobil werden, weil ja langes Sitzen nicht gut ist, als raus in den Burggarten/ Burgterrasse. Jetzt stehen mir grob geschätzt 20qm Auslauf zur Verfügung. Wenn es gut läuft, schaue ich auch mal am Gehweg, Grünstreifen oder ums Haus rum nach dem Rechten. Man sammelt einzelne kleine Äste auf oder Müll der anderen Leuten ausversehen runter gefallen ist.

Kurze Zeit später wird die Hängematte startklar gemacht. Entweder erst Hängematte einnehmen, oder noch eine Zeit lang auf der Terrasse sitzen.
So ab 10:00 Uhr könnte ein Art Frühstück fällig sein. Jenes aber auch nur, wenn sowas wie Hunger vorliegt.

Im weiteren Verlauf des Vormittags dümpel ich zwischen Terrasse und Hängematte rum. Hin und wieder fällt einem noch was ein, was man machen könnte. Dazu zählt dann auch der Zeitverteib sich eine Espresso zu kochen. Dann mit dem Canway Holzvergaser, Holz und Birkenrinde als Zunder sowie dem Zündstahl. Also ganz old-school Feuer machen.

An dem Punkt fällt mir ein, ich könnte das ja auch mal mit einem Feuerbogen probieren. Zeit genug hätte ich ja.

Irgendwann geht’s auf dem Mittag zu. Ich räume dann ganz gerne die Spülmaschine ein oder aus, je nachdem wer im Hause sonst noch was macht. Staubsaugen geht auch.

Nach dem Mittagessen kann auch Espresso gemacht werden, wenn der nicht schon am Vormittag gemacht wurde. Mehr als zwei am Tag lassen einen am Abend nicht mehr wirklich müde sein. Ich verbringen den restlichen Tag wider im Burggraten in wechselnde Positionen mit ebenso wechselnden Tätigkeiten. Also was man so Tätigkeiten nennen kann.

Irgendwann wird es Abend, jetzt wird die Luft dünn. Eine der ersten Kernfragen, muß man überhaupt noch was essen? Denn eigentlich dürfte man kaum Hunger haben, man hat ja nix gemacht. Wenn die Frage geklärt ist, also ob nicht oder ob und dann was, nächste Frage. Duschen oder nicht? Man kommt ja nicht wirklich den Tag über ins schwitzen.
Gründlich frisch machen reicht also hin und wider.Doch beim Duschen vergeht mehr Zeit. Abwägen.

Der Rest vom Abend wird entweder mit dem Vervollständigen diverse Blogartikel und deren eventueller Veröffentlichung gefüllt, sowie YT gucken. Dabei hoffen das man irgendwann sowas wie müde wird und in die Federn klettern kann. Es zieht sich halt.

Rumgelaber – viel geschafft/ 20.05.2020

Mai 20, 2020

Bikealltag/ Rumgelaber/ Cyborg-R: ja war bis zum frühen Nachmittag ein mehr oder weniger erfolgreicher Tag. Punkt eins…

…doch noch mal bei Mann im weißen Kittel zwecks Lage im Rücken vorstellig geworden. Zwar außer der Reihe, aber immerhin. Diesmal war ich beim anderen Kollegen. Kurzes Gespräch und auch noch mal die Lage der Knochen im Hüftbereich bildlich festgehalten.
Puh, auch ohne die imaginäre Wasserwaage war klar, gerade sieht ganz anders aus. Er meinte dann auch:„kein Wunder das die Muskulatur das nicht mehr länger halten kann.“ Das Ticket für den Bauteilwechsel war somit nur noch eine Formalität. Mit dem auf der Silberscheibe gebannten Bildmaterial und einem Bericht in der Hand kam die Heimfahrt.

Punkt zwei wurde dann nach einer Latte Macciato angegangen. Mit dem mobilen Fernsprechgerät wurden die zwei Topstellen für den Bauteilwechsel angekabelt. Durchkommen war in eine Hause eher Glückssache, das andere Haus war zu Tisch. Mahlzeit dann mal.

Es dauerte also eine gute Weile, dann hatte ich zunächst einen schon gut zeitlich nahen Termin zum Vorgespräch in der Tasche, der nächste Termin war dann sogar noch ein wenig früher. Freude dazu, der frühste Termin wäre auch dort, wo ich das am liebsten machen lassen würde.

Nicht das ich mit dem ersten Termin und dem dortigen Haus nicht zufrieden wäre, nein alles tip-top, aber…

…das andere Krankenhaus hat auch einen sehr guten Ruf, ist räumlich gesehen noch näher, aber vor allem deutlich kleiner. Eigentlich hätte ich es schon gerne beim ersten mal genommen, aber es hat sich halt nicht ergeben.

Punkt drei, wieder ans Sprachrohr gesetzt, jetzt pisakte ich meine Physiostelle. Dabei kam für den nächsten Montag noch ein Termin raus:„für Freitag stünde ein Vermerk für unsereins im PC.“ Und so hoffe ich, das am Freitag noch ein Termin frei wird. Punkt aus mit der Großbaustelle.

Bike & Pack/ Outdoor: fohen Mutes telefonierte ich weiter. Wenn man schon ma‘ so dabei ist.

Hatte ich von der Misere erzählt das ich bei meinem Bikestammonlineshop (tolles langes Kunstwort *grins*) die von mir anvisierten Topeak Lenkertaschen nicht in der kompletten Kombi bekomme? Egal, falls nicht wo hab ich das jetzt.

Praktisch ist ja, Topeak hat eine Händelrauchfunktion auf der Homepage. Bei zwei bekannten Läden angerufen, aber nur Warteschleife. Dann hab ich mal als drittes bei Velocity im Osten des Dorfes angerufen, mit Erfolg. Man erbat um einen Augenblick, lauschte aber aufmerksam ob meines Wortes. Dann hatte der gute Mann mit der freundlich sympathischen Stimme am anderen Ende auch einen PC zur Hand. Mittels Artikel Nummern die übrigens direkt unter dem Artikelnamen stehen war die Order schnell aufgeben.

Die Formalität die beiden Wunschmodelle aus dem Bikepacking Liga Topeak zu bestellen wars mit durch. Vorkasse bräuchte er nicht, er ging platt davon aus, daß ich ihn nicht – wörtlich – verarschen würde! Hört hört dachte ich.
Dennoch wurde von mir aus die Mobilrufnummer durchgereicht, Name und Adresse sowieso. Das Problem der zur Zeit vorherrschenden Lieferschwierigkeiten seitens der Logistik wurde von ihm angesprochen. Ich winkte ab, erläuertete das mir eine Abholbarkeit irgendwann nächste Woche reichen würde.

Ja und so war dann auch dieser Punkt für heute mit einem gewissen Erfolg gelaufen. Morgen geht das Leben weiter, Vatertag iss. Erstmal schön mit den Kumpels einen hinter die Binde kippen.*lach*

 

 

Rumgelaber/ 16.05.2020

Mai 16, 2020

Bikealltag/ Rumgelaber: gut die Welt dreht sich weiter, auch wenn nicht wirklich viel passieren wird. Am heutigen Vormittag ab zur Post die Arbeitsunfähig für die Krankenkasse auf den Weg bringen, dann zu Hause soweit es ging klar Schiff machen und dann das Tageshighlight vorbereiten.

Die Cocoon Hängematte dieses mal am alternativen Hängeplatz aufhängen. Da wird’s dann nachher rein gehen. Nach dem Mittagessen wird wider Espressokochen anliegen, das Brennholz in Massen vorhanden muß ja weg.

In den letzten Tagen hatte ich mal wider in der Fitness-Garage etwas aufgeräumt und dort viel mir eine Auswahl an Werkzeugkoffern in die Hand. Alle Fundstücke hab ich dann im Radforum mit Bildern und Text in sakuras Fundgrube eingestellt und eigentlich nicht damit gerechnet das sich das einer zieht. Doch weit gefehlt. Recht fix hatte ich einen Liebhaber der die Sachen wohl gerne und dann auch noch komplett haben wolle!
Damit rechnet man ja nun nicht, immerhin in einem Radforum Werkzeuge an zu bieten die eher was in Richtung Maschinenbau sind. Beim Versand schlug er vor, mir die Summe zu überweisen und eine gleiche Summe für einen wohltätigen Zweck zu spenden. Nein, ursprünglich schlug er vor, den Wert des Versandes zu spenden. Ich überleg mir das nochmal. Ich kenn den guten Mann nicht, spendet er wirklich? Man kann das ja so nie sagen. Vielleicht wäre es eine Sicherheit für mich, das er nicht das Werkzeug komplett für Nüsse abzieht? Glaube ich aber eher nicht. Wir werden sehen.

Bike & Pack/ Outdoor: ja und nach meiner letzten Bikepacking 1.3.4 & Co. Aktion bin ich zwar wieder gekommen, aber so richtig glücklich bin ich damit immer noch nicht. Ich komm jetzt nicht ganz drauf, aber irgendwo hatte ich es schon erwähnt. Neben dem Low-budget-Plan alle so zu lassen wie es jetzt ist und erstmal zu schauen wie das funktioniert…
…könnten auch die Lenkertaschen aus dem Hause Topeak zum Zuge kommen. Hierzu gibt es im Radforum einen user der jene hat und auf meine Nachfrage hin nochmal Bilder eingestellt hat und mit dem Zölligen dran war. Rein von den Infos die ich nun habe, könnten diese Taschen meine Zwecke erfüllen. Dumm ist, da würde wider ein Haufen Holz rein fließen. Einfach mal sacken lassen, denn dadurch das ich ja fast nicht raus komme, geb ich auch eigentlich kaum Geld aus. So ist vom letzten Monat noch ein gutes Polster über.

Newsticker: ich erwähnte es ja schon, auch wenn hier erstmal Gestern nix an Schrift aufgetaucht ist, so ganz untätig war ich nicht.

Die ursprüngliche Seite Hängematten Set-up auf dem Nebenblog wurde dem aktuellen Stand angepasst. Entsprechend wurde der Titel auf Hängematten Set-up 2020 umgemodelt. Gibt viel zu lesen und zu sehen, habe mich bemüht alles so gutes geht auch für Interessierte Nicht-Hänger zu erklären.

Der vorherige Inhalt landete derweil in einem normalen Artikel und wäre dann unter dem Titel Hängematten Start-Set-up 2019 zu lesen.

Ach ja und meine Kleine Outdoor Ausrüstungsliste hatte ich dann auch neu strukturiert. Dort stand ja mehr oder weniger alles der Reihenfolge nach. Das hab ich jetzt etwas anders aufgebaut.

Rumgelaber 14. & 13.05.2020

Mai 14, 2020

Bikealltag/ Rumgelaber/ Cyborg-R: es zieht sich auch am Mittwoch wie Kaugummi das einem an den Hacken klebt. Elendig, wo ich eigentlich sagen kann, auch dieser Tag ist nicht der schlechteste.

Ein wenig raus bin ich gekommen weil ich meine jüngste Tochter zur Schule gebracht habe. Da ich ja eh weit lange vor der Burgdame wach bin, hab ich diesen Job übernommen. Dann gab‘ s zum Frühstück Fleischwurst-Brötchen, frisch eingeholt und der Tag konnte kommen.

Gut war, das Wetter am Vormittag war eher sonnig, also ab in den Burggarten. Dort wieder ein paar zu bewältigende Handgriff, immer ein Päuschen zwischendurch, dann war das späte Mittagmahl angesagt. Der Tag war für mich danach auch formal zu Ende. Klar, was sollte auch groß kommen?

Ich habe dann beim Doc angerufen: „ja der Bericht vom MRT liegt inzwischen vor, aber mal mal vorbei kommen, sei nicht möglich. Und sowieso sinnlos, weil ja auch Physiotherapie nur für Notfälle gäbe“, so wurde mir das am Fernsprechgerät vermittelt.

Unmöglich dachte ich und habe dann bei der Physiotherapie angerufen. Dort wurde dann ganz klar gesagt, daß die Therapien ganz normal weiter laufen. Wusste ich’s doch! Schwamm drüber, der Zug ist also auch abgefahren. Blick nach vorne. Nur wo ist vorne?

Am Nachmittag hab ich wider eine ganze Zeit lang in der Hängematte zugebracht. Dabei ist mir leider aufgefallen, daß ein Leinenstopper an meinem Tarp relativ unwillig, oder gar nicht, seinem Dienst nachkommt.

Donnerstag: der Horizont tut sich auf, Blickrichtung auf den Freitag. Abifahrdienst erledigt, Brötchen geholt und aktuell das Tageshighlight Frühstück mit gekochtem Eichchen. Das ist so ein Tagespunkt den man einigermaßen ziehen kann. Mit dem Lesen der Tageszeitung schaff ich so mal locker eine Stunde. Der nächsten Tagesordnungspunkt wäre mal wieder Bikepacking. Ich hatte da so ein Bild im Kopf… .

Außerdem muß ich für einen brauchbaren Ersatz des Leinenstopper sorgen. Einer ist gestern seinem Dienst nicht mehr ganz so willig nachgekommen. Da werd ich Amazonas anschreiben, mal sehen was die da machen können. Vielleicht hat aber auch der örtliche Unterwegs Hamm entsprechende Lösungen in der Auslage?

15:30Uhr: bis hierhin war der Tag tatsächlich nicht ganz so übel. Ich war also draußen und hab wieder mal…

Bike & Pack/ Outdoor: …die Geschichte mit dem Packen der Lenkertasche durchgekaut. Ja ähnlich zäh wie das oben erwähnte Kaugummi. Zwar nicht zäh, aber so richtig weiter kommt man dann doch nicht.

Mein Bild im Kopf war eine Vision die da so aussah, daß ich den Schlafsack und den Poncholiner zusammen in den vordere 12l Packsack bekommen würde. Aber es war nur eine Vision.
Egal wie ich das anstellte oder welchen Kompressionsack ich nahm, es passte einfach nicht.

Zum Abschluss hab ich noch mal die vorläufige Kombi Yeti & Exped Packsack, Ortlieb Eigenpacksackhalter und die kleine Accessory Tasche anmontiert. Das ist zur Zeit der Standard.

Vielleicht sollte ich mir die Sachen von Topeak doch noch mal genauer anschauen? Also zumindest die für vorne am Lenker…

Ach ja, ich habe noch eine zweite Haltelasche…

….an den Poncholiner genäht.

Egal denn nach dieser Aktion habe ich Amazonas per Mail kontaktiert.

Die Geschichte dahinter. Ich also draußen und er Hängematte rückenentspannend liegende. Da es leicht anfing zu regnen, habe ich das Tarp von meinem Amazonas Traveller Set aufgespannt.

Zunächst klappte das gut, doch dann kam der Regen und mit dem Regen etwas mehr Wind. Die ganze Konstruktion hielt und war auch dicht, was mich ja zugebener Maßen immer wieder fasziniert, aber das Tarp schlug irgendwie los rum. Es flatterte, so kann man es auch beschreiben.
Zunächst dachte ich, daß es sich durch den Wind etwas gelöst hatte. Da es gerade so gemütlich war, kroch ich nicht raus und straffte nach. Doch nach einer Weile hatte ich eine Idee, also mußte ich raus.

Da bemerkte ich das offensichtlich ein Leinenspanner…

…seiner Arbeit nicht mehr ganz so nachkommen wollte, wie das werksseitig gedacht ist. Blöde Sache. Ich fummelte zunächst meine Idee, die dann aber doch nicht so gut war wie gedacht und schaute mir dann nochmals den Leinenspanner an. Da war nix zu machen.

Natürlich wurde gestern noch im Hängematten Forum nachgefragt, weil ich schon nach Ersatz gesucht hatte. Die Ergebnisse dort waren aber nicht ganz so. Als relativer Neuling sieht man bei der Menge der Auswahl oft nicht, was taugt aber auch vor allem, wie das funktioniert. Ist dann wie mit dem Wald und den vielen Bäumen.

Jedenfalls hab ich Amazonas angeschrieben und nach Rat bzw. gefragt, wo man denn Ersatz her bekomme würde? Und schon wenige Stunden später hatte ich eine Rückantwort.

Mailings: man entschuldigte sich ob des Fehlers und ließ mich aber auch wissen, daß Ersatz nicht möglich wäre. Jetzt kommt’s! Statt dessen fragte man nach der Farbe meines Amazon Set und erklärte, man würde mir kostenlos eines zusenden.

Ja wie jetzt? Nochmal ein komplettes Set aus Hängematte, Tarp und den Smartropes? „Meine Farbe ist grün“, ließ ich in der Rückantwort wisse. Jetzt lass ich mich mal überraschen. Weiter…

Der Anrufe bei Unterwegs Hamm war zwar auskunftsreich, aber leider hatten sie nichts passendes im Shop. Wir kamen überein, daß ich dann gleich direkt im Onlineshop bestelle. Ich hab mich dann für die MSR Leinenspanner entschieden, habe aber noch einen Feuerstahl mit in den virtuellen Warenkorb geworfen. Kann man immer gebrauchen. Ende der Outdoormeldungen. Was man nicht gebrauchen kann…

…hab ich dann in einer kleinen Aufräum- u. Neuordungsaktion aus der Fitness-Garage gezerrt. Die Sachen hab ich für Selbstabholer im Radforum eingestellt, mal sehe was passiert.
Wer also aus der Leserschaft Interesse oder Bedarf an Heavy Duty Werkzeug hat, der kann ja dem Radforum-Link <klick> folgen, sich dort informieren und dann hier über die Kommentarfunktion melden. Versand wäre natürlich auch möglich, würde aber was kosten. Da die Sachen aber wirklich heavy duty sind, also massiv schwer, käme eine Verschickung wohl zu teuer.

Oh, sehe gerade, es hat sich tatsächlich ein Liebhaber als Interessent gemedelt. Bin erstaunt.

Ich sehe gerade, sind schon einen Haufen Zeilen hier. Also nach dieser Aktion war Mittagessen wonach ich mir auf meinem Canway einen Espresso gekocht habe. Denn bei der Aufräumaktion kam ja auch eine Menge kleines Brennholz hervor. Und das muß ja wech.

Nach dem Espresso hab ich mich in die Hängematte begeben und tippe nun diese Zeilen hier zu ende.

 

Der Rücken entspannt, die Vögel zwischern in der Hecke, was will man mehr?

 

Gesund sein, fällt mir da spontan ein. Fokus auf den morgigen Tag mit dem Vormittagstermin beim „Lieblingsarzt“. *rümpf die Nase*

08:07Uhr Morgengruß & Rumgelaber

Mai 9, 2020

Morgengruß/ Rumgelaber: es ist mal wider soweit, Tagesanbruch mit dem aus dem Bett steigen. In gewohnter Weise runter in die Küche, Rollladen hochziehen, Samstagszeitung rein holen, Espresso aufsetzten und heute mal wider eine Latte Macchiato zubereiten. Dazu wird der Kaffeeautmat der Holden bemüht.

Mit den Waffelkeksen an der Seite den Tag einläuten.

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Es ist wohl schon warm draußen, ich denke ich halte mal die Nase intensiver in den Burggarten und könnte mich dann schon am Vormittag nach draußen setzten. Ich brauche einfach frische Luft und ungehindertes Tageslicht. Kann ja nicht sein, daß ich in den zwei Wochen das so wenig bekomme.

An dieser Stelle schon mal einen schönen Samstag und bleibt gesund!

Bike & Pack: da der gestrige Tag irgend, nun sagen wir mal, gedämpft ob der Erwartungen verlief, es aber draußen auch nett war, hab ich mal wider rumgefummelt. Irgendwas muß der Mann ja machen. Unschwer zu erkennen, es geht mal wider ums Bikepacking und jetzt um die nächste Stufe basierend auf dem Bikepacking 1.3 sozusagen der Evolutionsvariante die dann unter dem Titel Bikepacking 1.3.2 laufen würde.

Drei sportliche Fingerübungen wurden getestet. Fingerübung Nr. 1. war, ob der Yeti Schlafsack ohne seinen werkseigenen Packbeutel in die Ortlieb Lenkerrolle zu verfrachten war? Um es kurz zu machen, nein war er nicht. Hab ihn dann wider in seinen eigenen Packbeutel gepackt und in die Lenkerrolle gesteckt, was ja kein Trick war.

Fingerübung Nr. 2 ergab sich rein zufällig. Die Verschuldenden der Lenerkrolle konnten ich mit ein wenig tricksen (eine andere Schnalle einfädeln) anders verschließen. Und zwar mehr und er Machart eines Kompressionsacks. Da wo meine Hndinnenfläche zwischen Bremsschalteinheit und dem Lenker zeigt liegt mit dem serienmäßigen Verschluss normalerweise der Packsack an. Ein kleiner Zugewinn,…
…der dann aber auch gleich wider die zwei Schwachpunkte des Ortliebsystem aufzeigt. Natürlich hab ich dazu auch schon wider Überlegungen.

Fingerübung Nr. 3. wo ich mal weiter kam war dann das Tarp. Diesmal hab ich es gefaltet und dann zwischen Lenkerrolle und der Zusatztasche gepackt. Das klappt auch gut ersichtlich an Hand der Bilder hier und im Vergleich zum letzten Packversuch mit Bild deutlich besser. Damit also zumindest in dem Punkt ein Like.

Bilder, Bilder, Bilder.

Zu den weiteren Überlegungen –>Klick!

Jahresabschlussbericht 2019/ Stehaufmännchen

April 10, 2020

Jahresabschlussbericht 2019: the same procedure as every year – enter the finishline ! Auch wenn das Jahr 2020 schon gut fortgeschritten ist, irgendwie hab ich es noch nicht hinbekommen meinen Jahresabschlussbericht zu tippen. Vielleicht sollte ich das für dieses Jahr anders angehen? Den Part jetzt und dann je am Monatsende ein paar Zeilen reintippen, speichern und dann am Jahresende nur noch „rund“ machen. 

Im Gegensatz zum Jahr 2018 war es dieses mal etwas weniger aufgeregt und auch weniger ergiebig was die Zahlen anbelangt. Was aber nur Nebensache sein sollte. Doch halt, war es das wirklich ? Dafür ging es, wie der Nebentitel besagt, rauf, runter, rauf, wider runter, aber auch wider rauf. Und das Ganze dann im Thema Gesundheit. Das erste Down war geplant, die anderen Kleinigkeiten eher weniger. Aber zunächst ein paar Zeilen zum…

( kurz eingeschoben, ich muß mich fast zwingen in meinem eigenen Jahr zu stöbern. Da ist bei mir jetzt zum Jahrende nicht ganz so viel hängen geblieben. War dann doch soviel, das ich mir das nicht merken könnte ? *lach* )

Das Jahresende in Zahlen: sie sagen zwar nicht sehr viel aus, dennoch gehören sie irgendwie hier hin.

194,5km Nordic-Walking/ Lauftraining u. 9.060km mit dem Fahrrad gefahren


Jahresstart/ Januar/ Winterpokal 2018/ 2019: …der ja Ende letzten Vorjahres gestartet war. Er lief so vor sich hin und ich plagte mich mehr oder weniger mit meiner körpereignen Baustelle. Bezeichnend dafür war die alljährlich startenden Channel Challenge wo ich das erste mal klein bei geben mußte, auch wenn das noch im Jahr 2018 war.

Viel Gegenwind, zu viel für meine geplagte Muskulatur, ließ mich den Entschluss fassen, ab dem zweiten Drittel am Preußenhafen mich in die Sonnen zu setzten und mich dort der Gaumenfreuden hin zu geben. Der Rest der Truppe kurbelte noch bis zur Mündung und wider zurück. Ich pausierte.

Der Rest vom Radjahr: und nach dem Winterpokal ging es weiter. Immer noch geprägt durch das Thema…

Cyborg: die jeweiligen Berichte über den vorlaufenden Zustand und deren Schaffensprozess hab ich dann unter dem Titel Cyborg in den regulären Blogberichten erstellt. Hier also nochmal ein Kurzabriss.

  • 25.01.2019 OP-Termin
  • 06.02. bis 26.02.2019 Reha
  • 29.03.2019/ Ende KW19 Beendigung der AU
  • 01.08.2019 ma(n)n kommt wider normal aufs Rad
  • 23.09.2019 Leistenbruch akut
  • 25.12.2019 leichte Blockade des Hüftstreckers/ kurze Radfahrauszeit
  • zeitgleich Zahnzicken oder auf deutsch, Schnauze voll
  • …ist gar kein Zahnzicken, ist was mit den Nasen-Kiefernebenhöhlen *ärger sich*

Nach erfolgter OP mehr oder weniger direkt in die Reha und nach dieser dann in die Restkrankseinphase. Die viele Arbeit am Körper vorher, währenddessen und im Nachhinein hatten sich aber gelohnt, ich kam gut durch. Langsam und stetig kam ich nach vorne und entsprechend fühlte ich mich gut.

Und so kam es, das ich im Verlauf des Neustarts ab dem Monat Juni nicht nur am Durchschnit-Speed zugenommen hatte, sondern auch am Körpergewicht. Massephase ! *lach*
Nein, ab da kam auch wider der Stahl Renner gut zum Einsatz, was nicht nur viel fun brachte, sondern auch gut für die Beinmuskeln gut. Und so komme ich dann doch zum eigentlichen Jahresrückblick.

Biketouren/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: große Touren oder gar die Teilnahme an der NightOfThe100Miles waren aber leider nicht mit von der Partie. Ob ich da aber sowieso nochmal mitfahren, steht in den Sternen ? Denn mit Anreise, der Fahrt selbst und dann noch Rückreise würden bei mir locker drei bis dreieinhalb Tage drauf gehen. Egal…

Ich habe dafür die eine oder andere eher spontane Ausfahrt gemacht. Hier setzt ich mal an und stöbern selbst auf meinem Blog – lustige Sache. Ein paar schnelle Highlights.

Im Grund habe ich recht klein angefangen. Im Januar, also noch vor der großen OP habe ich mir die Haldenzeichen vorgenommen.

Einfach ma‘ ein wenig vor der Haustür rumtuckern, ja noch nicht mal großes Gepäck mit dabei. Bei so Touren kommt nie viel zusammen, hier geht es wie so oft nur darum, einfach mal vor die Tür zu kommen und abzuspannen.

Ja und wenn ich dann so bei mir auf dem Block weiter stöbern, da kommt mir dann jene geniale Runde ( 28.341km/ 12.01.2019 ) via Ameke vor die Nase, die ich mit dem Kollegen hier aus´m Claim gemacht hatte. Schön entspannt, auch schon was mit dabei um sich eine heiße Tasse Suppe zu machen und…
…wieder nur raus zum abspannen. Bei solchen Rückblicken lebt man ja von Bildern.

Die New-hip restart-tour war dann wohl die erste Radtour die ich noch nach der Operation gemacht hatte. Das war nur eine erste kurz-kleine Ausfahrt mit dem Volotec zum nahen Lieblingsaussichtsturm an der Lippe im Westen. Hinfahren, schaue wie das so klappt mit dem Neuteil, vor allem das Auf- u. Absteigen aber auch bei einem unvorhergesehen Bremsmanöver. Das klappte alles ganz gut und ein kleines Suppenpäuschen gönnte ich mir auch.

Da noch alles ganz simpel direkt in der Tasse das Wasser heiß gemacht. Hätte ich da schon geahnt wie heiß heißes Wasser sein kann und wieviele Töpfe bzw. ein Gefäß ich dieses Jahr einkaufen würde ? *lach*

Nach dieser Neustarttour juckte es natürlich eine wenig, aber man war ja auch angehalten sich wider auf Vordermann zu bringen. Also wurde die Currywurst und die Adventure Tour gemacht.

Danach ging es wieder mit dem Kollegen in entspannt und bei wieder wohligem Wetter auf eine kleine Süd-östliche Runde und zwar mit dem Datum 30.03.2019.
Ja und weil das bis dahin eigentlich schon gut lief bequatschten mich der Kumpel und sein Spannmann zu der…

Anti-Körner Ausfahrt. Ja war schön und auch die übliche Runde an Leuten nett. Aber entweder war ich da noch nicht ganz so auf´n Damm, was ich so im Nachhinein nicht ausschließen möchte, oder eventuell die gewählte Strecke und deren Gesamtdistanz doch zu ambitioniert.
Dabei ging’s ja auch noch gut rauf und runter. Für mich als eher Flachlandfahrer auch nicht Täglichbrot. Gut ich bin jetzt nicht auf´n Zahnfleisch in die Burg gerollt, doch hatte es mir so eine kleinen gedanklichen Ansatz-Dämpfer gegeben. Gut Ding braucht halt Weil.

Ja und da ich dann ja von den wenigen Arbeitstagen, so zu sagen um sich mal testweise kurz warm zu laufen von der Cycborg-Nummer, was auch gut klappte, wider direkte in den geplanten Urlaub rutschte, gab es auch da ein wenig was erradeln.

Dummerweise hatte ich inzwischen etwas Luft im Bereich Outdoor geschnuppert, sodaß ich dort neben Hängematte und Futter warm machen, direkt weiter machte. Einen Ausflug gab es in Richtung Osten nach Dolberg hoch. Am nächsten Tag ging es zum bekannten Vogelbeobachtungshütte im Winkel. Auch in den Folgetagen war noch der eine oder andere outdoorlastige Ausflug mit drin. Genial war da noch die early-sunday-round wo es mit Sack & pack zur tausendjährigen Eiche hoch ging.

Ja aber ab einem Zeitpunkt X war das mit der Cyborg-Nummer durch und ich konnte mich weiter betätigen. Auch wenn es im Mai Radtouren gab, war das eher unaufgeregt. Im Juli stach dann die Tour 30.618km/ ebenfalls 05.07.2019 heraus. Auf jener Tour ging es mal wieder am Channel (Dattel-Hamm-Kanal) entlang und dann am Dortmund-Ems-Kanal in Richtung Lüdinghausen zu kurbeln. Heiß & trocken war es zu jener Zeit. Aber auch da haste ich meine Auszeitzonen genutzt.

Und so hatte ich dann was Radtouren anbelangt doch noch was gut erlebt. Das Stehaufmännchen konnte sich wieder gut berappen und dem neuen Jahr entgegen radeln.


( Kleiner Einschub an der Stelle, nachdem ich mal wieder angefangen hatte ein paar Zeilen hier zu tippen, habe ich das Bildervolumen im Blog-Dashboard inzwischen gut reduziert bis in den Mai 2018. Und den hier bis jetzt erste Zeilen auch ein wenig mehr Struktur gegeben. Es kann jetzt also weiter gehen. )


Winterpokal 2019/ 2020: der Start im November, diesmal mit besseren Grundvoraussetzungen. Natürlich läutet dieses Ereignis auch immer irgendwie das Jahresende ein. Das Wetter spielte noch lange im milden Herbstmodus und so konnte auch in diesem Jahr die Channel Challenge ma‘ in ganz legger stattfinden. Drei Gäste von Außerhalb stockten die Runde auf, leider ohne den Penguin on Bike.

 

Ein wenig Rückenausfall mußte ich dennoch im Dezember beklagen, hielt sich aber mit nur drei Tagen PKW-Nutzung in Grenzen. Traurigkeit darüber kann man nicht äußern. Leider schlich sich dann noch eine weitere gesundheitliche Unfeiheit im Kieferbereich ein, wo sich was in einer Nasennebenhöhle, genauer in der linken Kieferhöhle festgesetzt hatte.
Drauf geschissen, weitere drei Tage PKW-Nutzung erschienen mir ratsam um der Sache Herr zu werden.

Insgesamt habe ich mit dem ersten Winterpokalmonat November die bisher meisten Kilometer eingefahren. Satte 1.243km standen dann auf dem Habenkonto.

Der letzte Winterpokalmonat startete dann mit der Rückennummer und an einem Tag ging es auch noch mit der Bürgerblechbüchse zum Zahndoc. Somit war der Dezember auch eher verhalten was die Fahrstrecken anging.


Bivy & Zelt/ Outdoor: dafür verschaffte ich mir aber im Jahr 2019 auch etwas freien Raum mit dem Thema draußen Übernachten, wo es um diverse Kleinigkeiten aber auch größere Anschaffungen ging. Das lief und läuft unter dem Titel Outdoor & Outdoorgeschichten (im Nebenblog).

Angeschafft wurden neben dem Amazonas Traveller Hängematten Set noch ein wenig was für die Küche an Töpfen & Co. sowie dann noch final zum Jahresabschluss, so zu sagen als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk der Yeti Fusion Dry 500 Schlafsack. Den ganzen Krempel hab ich dann in der „Kleinen Outdoor Ausrüstungsliste“ zusammen gefasst.

Auch wenn ich die eine oder andere Aktion, oft zum testen oder für eine kurze Auszeit die Ausrüstung genutzt habe, größere Aktionen blieben aus. Leider oft wegen dem ja noch fehlenden Schlafsack, oft aber auch wegen keine Zeit. Aber bloß keinen Stress aufkommen lassen.

Sicher ist, die Thematik hat mich nicht nur einfach Geld gekostet, viel Geld, sondern auch sehr viel Spaß bereitet! Alleine die Gewissheit etwas für zukünftige Touren zu tun, einen Espresso zu kochen, ein Süppchen heiß zu machen und so auch den Kopf frei machen. Das lohnt sich schon oder – unbezahlbar. Es ist wie ein Tor zu einer neuen Welt. Mal ein paar Bilder von diversen Outdoor-Aktionen…

Das Bild oben links ist mein erster Hängemattentest hier im nahen Heimatwald. Mußte ich dann aber recht fix beenden, da Mücken einem das Leben schwer machten. War aber trotzdem klasse.

Noch dazu, hatte ich in den Jahren davor noch meine gut bekannten Cafébuden besucht, hab ich das dieses Jahr da eher weniger gemacht. Hab mich dann einfach wo hingehockt und mir selbst eine Espresso gemacht. Schön mit Blick in die fette Natur.
Und so wird auch der Trend sein, einfach mal raus sich wo hinpflanzen oder abhängen, schön chillig sich die Gegend anschauen. Ein paar Spots hab ich schon auf dem Plan. Natürlich die üblichen Bekannten wie die tausendjährige Eiche. Dort wird das aber für eine längere Aktion, sprich Übernachtung wohl nichts. Denn das ist alles Naturschutzgebiet. Und Übernachten in Naturschutzgebiet kann teuer werden. Da gibt es in der BRD ein paar ganz üble Gesetzestexte. Dagegen eine Bundesautobahn dort hindurch zu bauen ist kein Problem. Aber lassen wir das.

Jedenfalls werd ich mich wider an das Thema herantasten. Das wird zunächst mit ein paar Hängematten Set-Ups hier im Garten starten, dann sich mal wo für ein paar Stunden hinverpissen und dort ausprobieren wie das so klappt. Hier schweben mir so mein Lieblingsaussichtsturm vor aber auch jene Aussichtshütte im Osten. Beide bieten Möglichkeiten zum abhängen, dazu noch etwas Windschutz, aber vor allem Schutz vor Regen in stärkerer Form. Die erste finale Draußenübernachtung könnte an einem Lagerplatz nahe Lüdinghausen sein. Dort wo es ja ein Waldstück gibt, in Griffnähe vom Kanal.

Und dann schauen wir mal weiter. Bock macht das aber schon.


Der… Stahl Renner: …rollt nach wie vor super gut und wurde gerade ab dem Sommer wieder reichlich bewegt. Das lecker Fahrgerät hatte neue Felgen samt Speichen bekommen. Gemacht wurde das bei Fahrrad Schricke und ich muß sagen, ich war und bin da sehr zufrieden mit. Vor allem auch mit dem Service.

Singlespeed 54-16: …und wurde gegen Ende August vorne dem nur 52 Zahn zählenden Kettenblatt beraubt, wo dann das ganz fette mit 54 Zähnen einen Platz fand. Der Stahl Renner hat dann im Jahre satte 4.228 Kilometer mit mir durchgehalten. *lach* Beim…

The Cure – Forest: …alias dem Cannondale CAADX sah das von der Technik her immer noch fast gut aus. Fast, denn es gab einen Rückruf. Die Gabel mußte getauscht werden. Zudem waren da waren die Laufräder eine Art Dauerthema für mich, weil sie einfach nur noch nervten und gefühlt beim rollen immer mehr bremsten. Macht aber alles nix, für 4.511 Kilometer hat das auch noch gereicht.

Das… Volotec: …kam auch immer wider mal zum Einsatz. 231 Kilometer ist das noch gerollt.


Wie könnte ich jetzt dieses Jahr mit wenigen Worten resümieren lassen ?

Auf der einen Seite hervorstechend und mit Sicherheit auch als Grundlage, die Hüftoperation die mir eine neue Lebensqualität verschaffen hat.

Dann die Ups – Downs – und wider die Ups, also die ganzen Neustarts die mich das Jahr über begleitet haben, wo ich nach jedem wider neu aufgetretenem gesundheitlichen Einbruch lostarten mußte.  Stehaufmännchen halt, was dann aber auch so geklappt hat. Muß ja.

Ebenso das gerade mit diesem Rückblick doch einiges an Touren hängen geblieben ist, auch wenn jene eine andere Präsenz hatten, also das eventuell in den Vorjahren war. Iss aber auch egal.

Natürlich das Thema Outdoor was mich diese Jahr gut begleitet hat und mir auch neue Möglichkeiten geschaffen hat. Jene Sparte zeigt dann aber auch…

…das ich wohl eher nicht der Radfahrer bin, der nur auf Strecke macht, nur Radfahren will oder gar nur auf hohe Geschwindigkeiten oder Schnittwerte aus ist, sondern bei allem auch das Drumherum der Landschaft mit all ihren Eindrücken und dem Reichtum nicht vergisst. Ja man kann das genießen !

Und, der nächste Jahresabschlussbericht muß vorgetippt werden. Das raussuchen der Bilder war echt nervig.

Bikepacking ende 2019

Dezember 21, 2019

…und sonst ?/ Newsticker: bevor es zu eigentlichen Thema geht jene Kurzinfo durchgereicht. Im Nebenblog hab ich was über meine aktuelle Kochtopfsituation geschrieben. Läuft dort unter dem Titel: Ein Topf ist nie genug ! Wer also mag kann dort reinschauen.

Bike & Pack/ Bikealltag/ Outdoor: also, bevor ich die Nummer mit dem Topf gemacht hatte, stand Bikepacking an. Wer hier mehr oder weniger mitliest wird mitbekommen haben, daß ich mich tapsfüßig als Neuling in dem Thema bewege. Das Ganze nahm etwa vor zwei Jahren seinen Anfang und hat dann letztendlich Ruck gemacht, als ich bei der NightOfThe100Miles an den Start gegangen bin.

Insgesamt bin ich zwar gut ein Stück weit weg von derartigen Events, finde dennoch die Thematik sehr schmackhaft mit dem einen oder anderen notwendigen Ausrüstungsteil mal unterwegs zu sein. Unabhängigkeit im gewissen Umfang versteht sich, ist dabei nur eine Betrachtungsweise.

Nachdem ich mich zunächst um eine Hängematte gekümmert hatte, worauf alsbald eine zweite folgte, kam noch das eine oder andere Goodie hinzu. Töpfe um sich unterwegs einen Café/ Espresso zu machen sind nur ein paar Kleinigkeiten davon.
Aktuell war die letzte Anschaffung der Yeti Fusion Dry 500 Schlafsack und so tat es dann mal Not, zu schauen ob die in meinem Kopf umschwirrende Packkombi aufgehen würde. Heute bot sich ein mehr oder weniger entspanntes Zeitfenster an, also mal den Kram gepackt und los.

Also Packbasis dient mir ein 12l Volumen messender Ortlieb Kompresssionspack mit Ventil, der wiederum inzwischen mit zwei Packgurten ebenfalls aus dem Hause Ortlieb gehalten werden soll. Das sowohl die Zefal Lenkerrollenhalterung nicht ihrer Aufgabe nachkommen konnte, als mir auch die herkömmlichen Spanngurte nicht gefielen, hatte ich ja ebenfalls schon geschrieben.

Also, den Ortlieb Sack genommen und darin als erstes den Yeti wiederum in einem Moorhead-Kompressionsack gut verstaut rein fallen lassen. Fallen lassen, weil es so deutlich macht, wie gut das passt und so noch genug Volumen über ist. Als nächstes wurden die Spreizstäbe vom Amazonas Traveller Set in dem Ortlieb gesteckt, dazu noch die dazugehörige Abspannleine ( hier fällt mir gerade ein, wieso ist die solo und könnte nicht wie an dem Set-Up gefixed werden ? ).

Das ich zwar für die Amazonas Hängematte einen Moorhead-Sack gekauft hatte war zwar gut, aber die Rechnung geht nicht auf. Ich muß, um das vorhandene Stauvolumen optimal nutzten zu können, die Amazonas Hängematte solo in den Ortlieb Sack stopfen. At last kommen dann noch die Therm-a-Rest Hängemattenleinen in das gute Stück. Dann ist da aber Ende im Gelände.

Versuche noch das Cocoon TravelSheet ( Schlafsack-Inlay ) in die Kombination sind zwar grundprinzipiell möglich, nur dann baut das alles zusammen zu sehr in der Länge auf.

Kurz erklärt: ohne hat die Packkombi ein so gutes Maß, daß es ohne Probleme zwischen den Rennlenker passt. Das sollten so +/- 30cm sein. Schalten, Bremsen aber auch die rechts innenliegende Klingel kann alles gut bedient werden.
Kommt man noch auf die Idee das Schlafsack-Inlay rein zu stopfen, wächst das Längenmaß so, das etlicher Kontakt an beiden Innenseiten besteht. Ungünstig und deshalb von mir als ungut abgetan.

Insgesamt muß ich aber sagen, die Kombination mit der Amazonas Hängematte und dem Yeti ist wohl eher eine Art Ausnahme. Denn wenn es so kalt ist, daß man den Yeti nutzen müßte, wird es wohl kaum Mücken noch geben. Insgesamt favorisiere ich ja die Kombination Yeti und Exped Travel Hängematte und dies nicht nur weil die Hängematte im Packmaß deutlich kleiner ist.
Denn zusätzlich zum wärmenden Schlafsack wird ja noch eine Art der Außenisolierung fällig werden. Da denke ich ja recht intensiv an den BE-X FronTier One Poncho Liner, welchen ich ja auch schon erwähnt hatte ( halt wegen platzsparender Kombi Jackenüberwurf für die Lagerfeuersituation als auch parallel dazu als Underquilt ).

Und wenn man sich das rechte Bild von der fertig verstauten Packkombi genauer ansieht, fällt ja noch auf, daß das Tarp von der Hängematte ja auch noch da ist. Auch dies muß ja mitgeführt werden. Und irgendwann ist dann mit Stauvolumen am Bike Schluss.

In die Ortlieb Arschrakete soll ja das Topfset rein, wohl noch etwas Kleidung eventuell und Kleinigkeiten. Platz für´s Bikewerkzeug ist bereits in Vorschau. Die Idee wäre eine passende Tasche für unter das Oberrohr zu finden.
Passend, weil ich ja mit fetten 900ml Trinkflaschen unterwegs bin.

Ganz nebenbei gefällt mir die weiß gestrichene Hängemattenkonterhalterung besser.

holz_ergebnis.jpg

Da ich sowieso mit den beiden Hängematten rumgespielt hatte, hab ich noch an beiden Hängematten die nun fest „anwesenden“ Karabinerhaken mit McNett SeamGrip und entsprechendem dünnen Schaumstoff gegen Regeneinlauf/ Tropfwasser über die Abspannleine gesichert.

Ja so war das heute.