Archive for the ‘Bike & Pack’ Category

23.163km/ 10.06.2018/ CAADX Multi-Test-Runde II

Juni 10, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebilder/ Biketouren Bilder/ Biketouren/ Bike & Pack/ Bivy & Zelt/ Test: der folgende Teil wird jetzt nicht ganz so dröge technisch, hat wieder etwas mehr mit dem Fun-Faktor zu tun. Und ich kann schon vorab sagen, der Fun-Faktor kam da ma´überhaupt nicht kurz.

Da sich in der Volotec Woche mir kurzentschlossen ein EXPED Travel Hammock  ( Hängematte ) gekauft hatte, habe ich ja berichtet. Leider hatte sich bis jetzt keine gute Möglichkeit gefunden jene bei mir im Burggarten oder der Terrasse zu testen und im Wald, also so in echt, dazu bin ich erst heute gekommen.

Nachdem ich den ersten Test-Teil des heutigen Tages gerockt hatte, bin ich schnell an der heimischen Burg vorbei und hab mir diese Neuanschaffung auf´s CAADX geladen. Nach ein zwei Abzweigversuchen, stets verbunden mit der Suche nach zwei passenden Bäumen, bin ich dann endlich fündig geworden. Recht nah beim Spielplatz im Heimatwald fanden sich zwei passende Exemplare und so wurde die Aktion gestartet.

Noch mehr Bilder nebst einem Kurzfilm, gibt es im <klick> Album. Ich glaube ich muß nicht extra erwähnen das ich Spass wie Bolle hatte. Das Aufhängen war recht unkompliziert, halt eine Runde und den Baum rum, dann durch das Zurrende hindurch, die Hängematte eingehängt und dann die gleiche Aktion an der anderen Seite. Den Tip von Sacki – alias Kai Sackmann( You Tube Channel mit etlichen Tips und Produktvorstellungen ) zu Herzen genommen, die Baumwickelung leicht über Kopfhöhe und die Matte selbst ca. 90cm über Boden und schon passte alles.

Zuerst ist man ja skeptisch, das Seil und vor allem das dünne Material, doch ich zeigte mich ein wenig viel unbeirrt und tastete mich mit dem Gesäß in die Matte. Wohlwissend das so eine Hammock auch anfängt zu schwingen und man schneller als man denken kann, gleich eine Runde auf dem Waldboden hocken kann. Doch nix passierte, alles halb so wild.

So da drin liegen fand ich total klasse !!! Es fühlte sich irgendwie entspannt an und selbst die meinige Gesichte mit Rücken & Hüfte zeigte sich nicht ansatzweise. Natürlich habe ich jetzt auch keine Ewigkeit in der Hängematte verbracht, aber wie das eben so ist, das erste Gefühl… .
Natürlich hab ich auch mal probiert brasilianisch drin zu liegen. Also nicht Straight-gerade, sowie wie „immer“, sondern leicht diagonal. So kann man recht gerade und eben nicht mit rundem Rücken in der Hängematte liegen.

Was mich auch überraschte, das Material. ( Kleine Randbemerkung: hier geht gerade ein total angenehmer und kühlender Wind auf der Terrasse. ) Das ist ja an sich Kunststoff oder zumindest eine Kunstfaser. Ich hatte irgendwie im Kopf, daß sich das schwitzig anfühlen könnte. Letztendlich hatte ich bis zu dem Test-Punkt schon genug Schweißwasser unter dem Helm produziert. Aber ich muß sagen, auch hier volle Punktzahl bei der Annehmlichkeit. Nix Plaste, sondern super angenehm, ein sehr seidiges Gefühl.

Ich hätte da noch ein gute Weile abhängen können. Leider zeigte eine nicht ganz unerheblichen Anzahl an fliegendem Kleingetier samt ihrer angewachsenen Saugrüssel zwecks Blutennahme ein reges Interesse an meinem wohl außerodentlich schmackhaftem Blut. Die waren aber sowas von zäh und wollten nicht von mir lassen. Und so mußte ich nach ein paar Liegeminuten das Lager wider räumen. Schade irgendwie.

Resumé: ja geht klasse und ich hatte ein echtes fettes Grinsen in der Fresse. Natürlich dreht es sich jetzt bei mir im Kopp, wie ich das weiter angehe ? Idealerweise wäre eine Möglichkeit bei mir auf der Terrasse zu schaffen wo ich den Gegenpunkt der Hängematte abspannen kann. Einen Punkt, jenen an der Fitness-Garage habe ich ja.

Leider fehlt mir dieser einen Gegenhalt und der wird auch nicht so einfach aus dem Boden wachsen. Aus dem Boden wachsen wäre dann das Stichwort. Natürlich werde ich jetzt keinen Baum Planzen, dazu fehlt mir einfach der Platz. Aber ich müßte was stabiles und wetterbeständiges recht tief, weil nur so genug Gegenhebel da sein wird, in den Boden rammen, samt sich da was aufhängen kann. Meine Holde wird natürlich entzückt sein – nein nicht wirklich. Und so schwebt mir was vor, was und der Hecke versteckt ist. Jetzt müßte ich nur was finden, was sich dazu eignet.

Da könnte dann ma(n)n mal eine Nachmittag abhängen und wenn das gut klappt, auch mal eine Nacht drin pennen. Hier wäre dann aber schon der nächste Schritt eventuell ratsam: Moskitonetz ! Was zum abhängen für oder besser gesagt gegen Regen, das hab ich noch wo in der Ecke liegen.

Ja so war das heute…

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23.212km/ 01.06.2018

Juni 1, 2018

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: und nach dem eher entspannten aber mächtig heißem Wochenende, wieder der Start in die nächste kurze Feiertagswoche.

Montag: morgens war die Welt noch in Ordnung, zumindest im Untergeschoss. Denn dort war es angenehm von der Temperatur her. Und so konnte ich in Ruhe den Espresso schlürfen und zwei Kekse rein mümmeln. Da ich heute später anfangen „durfte“, was ja nicht so mein Ding ist, verweilte ich etwas länger in der Burg, bevor es auf die Piste ging.
Tatsächlich habe ich noch ein wärmeres T-Shirt angezogen und auch die Windstepper-Weste war mit von der Partie. Doch kurz vor Ziel wurde zunächst der Reißverschluss gelupft um dann letztendlich die Weste ganz aus zu ziehen. War doch schon mummelig warm. Vorbote für was noch kommen würde ?

Mit Sicherheit ja !

In der Firma händigte mir der Kollege den Blaupunkt Bikepilot aus. Läuft soweit, muß ihn jetzt aber mal irgendwie routenmäßig testen.

Ja und wie das eben so war, der Tag wurde knallheiß. Der KFZ aber auch der Fahrradtacho zeigten Spitzenwerte von über 30c° ! Wobei die Sonne noch sehr intensiv war. Nicht schön, wie ich fand. Ich versuchte mit einer Heimfahrt via Sesekeradroute und dann Kuhbachtrasse soviel wie möglich an Schatten mit zu nehmen. Die Rechnung von wegen er Erleichterung ging leider nicht ganz auf. Also zu Hause erstmal die Füße…

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…in einen Wanne mit kaltem Wasser gesteckt. Leider bestätigte sich nicht mein Eindruck das hinten am fernen westlichen Himmel so etwas wie ein seichtes Gewitter zu sehen war.

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Das grüne Froschtier auf der Leiter, welche in einem Glas steckt flüstert was von morgen Nachmittag. Leider pünktlich zum Schichtende.

Dienstag: der Morgen war irgendwie – warm. Irgendwann in der Nacht bin ich in´s UG gezogen und habe dort weiter gepennt. Nach dem Weckerbimmeln drehte ich mich noch mal um, dann gab es aber doch Bikerfrühstück. Draußen wärmer als gestern, die Jobanfahrt klappte gut. Den Tag über zogen die Temperaturen arg an, daß ganze in Kombination mit hoher Luftfeuchte. Von halbneun bis um knapp eins am Mittag hatte ich mir schon fast 3,5l. Wasser in den Körper geschüttet.
Das herannahenden Gewitter samt Regenfront konnte ich zwar sehen, aber so richtig…

Zum Feierabend hin kam zwar eine Brise auf und als ich mit dem Stahl Renner vor dem Tor des Brötchengebers stand kamen sogar ein paar Tropfen, aber mehr als ein seichter Schauer war das nicht. Erhöhte Luftfeuchte wie ich zu sagen pflege. Zumindest „kühlte“ es sich ab, im mittel war es „nur noch“ knapp über 20c°. Die Rückfahrt klappte mittelmäßig gut.

Mittwoch: der vorletzte Tag in der Arbeitswoche. Frühstart wieder mit einer eher unruhigen Nacht, weil pupenwarm. Aber zumindest nicht so warm, daß ich nach unten ziehen wollte. Also den Espresso in die Kehle gegossen, einen Keks dazu gefuttert und dann raus auf den Stahl Renner und ab auf die Piste. Heute war es auf der Anfahrt schon wider wärmer als gestern und so schlug ich meine Windstopperweste eine gute Zeit früher um den Gürtel.

Die nachmittägliche Rückfahrt war eigentlich fast angenehm. Aber nur fast weil gut windstill und vor allem die Luftfeuchtigkeit war nicht so arg präsent wie gestern. Ich hoffe ja inständig, daß es die Tage milder wird. Braucht doch kein Mensch, zumindest nicht hier in diesen Breitengraden. Und so geht der Blick auf den morgigen freien Tag. Was könnte man machen ?

Ich befürchte, da ich ja im Rhythmus bin, wird’s wohl für mich so ab halb sieben ab in die Küche gehen. Dort werde ich was zu mir nehmen, eventuell sogar mal etwas mehr als sonst und versuchen vor der großen Hitze noch eine Trainingseinheit durch zu ziehen. Für den Rest vom Tag… ?
Mal sehen, chillen wird nach dem Training auf jeden Fall drin sein. Mittagessen wäre dann auch so ein Plan. Ansonsten könnte man mal den Blaupunkt Bikepilot  mit einer Strecke über den Berg hoch nach Herbern füttern und dann mal schauen wie sich das so macht.

Donnerstag: am Feiertagmorgen war ich total in´e Fritten, mußte erstmal lebenserhaltende Maßnahmen durchführen. Doppelter Espresso mit zwei Keksen – alles andere war sowas von sinnlos !

Später war ich schon einen paar guten Schritte weiter, die „Ladung“ hat den Kreislauf in den Griff bekommen, ma(n)n war des Denkes und somit des Schreibens wieder fähig. Es ist einfach nur diese Wärme, ich kann dann einfach nicht so gut pennen, kämpfe irgendwie mit der eigentlich zu dünnen Bedecke, was natürlich nichts anderes ist als nur ein dünnes Tuch. Dann noch der andere Rhythmus, halt den Wecker ausmachen und sich nochmal umdrehen.
In der Küche/ UG ging es dann von der Temperatur. Es schien noch angenehm draußen zu sein. Jedenfalls schwirrten in meinem Kopf so einige Gedanken. Als da wären, der heutige Tagesablauf. Wetterkarte für morgen konnte nicht geladen werden. Weltuntergang ? Wer weiß ! Hab mich dann am vormittag so gut es ging sportlich aktiviert.
( Sport & Alltag: nur so als Randinfo, drei Sätze Klimmzüge a 20stk. in unterschiedlichen Griffvarianten, dann noch einen Satz mit 14 wieder eine andere Griffvarianten und die sonst üblichen „Spielereien“ an Übungen. )

Hintergrund, denn dann könnte ich morgen nachmittag geruhsamer ausklingen lassen. Wie würde sich dann noch zeigen.

Dann ist da der Kopf irgendwie bei meinem Onkel. Ihm hatte man vor knapp zwei Jahren einen Lungenlappen auf Grund von Krebs entfernt. Natürlich dann das Üblich hinterher. Jetzt ist bei einer Untersuchung heraus gekommen, da ist wieder was. Ganz mies blöd !!!

Bike & Pack: dann die Outdoor-Geschichte in meinem Kopf. Gestern hatte ich mir ja Aufhängeseile für die Hängematte besorgt, ich finde das spannend. Und dann natürlich die Sache mit dem Tourpur Laden in Dortmund. Das ist so als wäre Weihnachten, aber man kann nicht hin. Es bestätigt aber auch immer wieder den Fakt, in so Läden ( Bikestors & Fahrradmessen gehören auch dazu ) darf ich einfach nicht reingehen. Mit der Hängematte und den erworbenen Seilen hab ich auch einen Versuch auf dem heimischen Burghof gestartet.

Wie befürchtet, an der Fitness-Garagen Seite No-Problem, aber die gegenüber liegende Seite…
…zu weit weg, oder eben zu instabil.

Mailings: und so habe ich dann mal am fortgeschrittenen Feiertag mich bei Endura registriert und denen einen Mail geschickt. An meiner Enduraa Mullet Sonnenbrille hatte sich ein Bügelgummi verabschiedet. Da die Brille ja so noch „für gut iss, dachte ich mir, eventuell gibt es da wo Ersatz.

Schon am Nachmittag hatte ich in dem Punkt eine Rückantwort: man kann mir leider nicht helfen, diese Gummis sind in keinem Lager. Der Tip ging in Richtung Baumarkt. Nun gut, werd ma´ schauen… . Aber flott sind die mit der Antwort, das kann man ja sagen. Top!

Bike Klamotten Pflege: und weil ich in den letzten Tage auch schon mit Löffler einen schriftlichen  Austausch hatte und meine geliebte Löffler GTX AS Vario Jacke eingeschickt wird, zur weiteren & näheren Begutachtung, habe ich jene gerade mal in die Waschmaschine gesteckt. Hatte sie ja die Tage an und da sollte sich schon frisch sein.
Wird dann also auch auf die Reise geschickt. Bin mal gespannt auf deren Erkenntnis.

Biketouren: der Rest vom Tag wurde dann doch noch mit einer netten und entspannten CX-Erkundungstour/ Gravel Finest !!! gefüllt. Die Conti MountainKing CX Reifen wurden mit dem entsprechenden Laufradsatz montiert und eine Trinkflasche in den Kühlschrank gepackt. So würde das Flüssige länger erfrischend bleiben. Die Tour aber sehr chillig, da es doch „etwas“ wärmer war. Weiter im…

Bikealltag: der Freitag entpuppte sich als gemischt, was aber laut dem Wetterfrosch zu erwarten war. Morgens noch super angenehm und vor allem trocken fluppte die Fahrt zum Job vorzüglich. Doch am…

…Nachmittag bekam die Sache Drive. Noch vor dem Tor des Arbeitgebers stehend vernahm erste seichte Tröpfchen, doch dann wieder nix. Innerlich ärgerte man, also ich so ein wenig, denn wenn Regen kommen würde, dann würden auch die Temperaturen noch etwas angenehmer werden. Befürchtungen das es bei einem ehr feucht-warmen Klima bleiben würde, wurden mit dem Erreichen der Rennbahn ganz locker bei Seite gewischt.
Zunächst noch setzte der Regen eher zaghaft ein, beschloss dann aber wohl in der Steigerung der Streckenlänge im gleichem Maße zu zunehmen. Gott was waren das für herrlich dicke Tropfen und wie schön doch die Straße und die Wegstrecken unter Wasser stehen können. Natürlich blieb ich nicht lange wirklich trocken. Zunächst war nur das T-Shirt feucht, dann nass und dann ging das mal so richtig los. Bis die Nässe aber durch die Endura Bikeshort durch war und die Polster-U-Bux erreicht hatte, dauerte es schon ein gutes Stück.

Im vorletzten Ort angekommen machte ich mir aber keine Sorgen mehr, ob meine Socken trocken bleiben würden. Wie war das doch noch gleich: Regen iss wenn datt Wasser wieder aus´e Schuhe rausläuft !

An der Ampel stehend sah ich wie ein vorbeifahrender LKW-Lenker nur den Kopf schüttelte. Aber was hätte ich machen sollen ? Wo unterstellen war eh schon komplett sinnbefreit, weil eh alles nass. Also konnte ich auch ruhig weiter nach Hause fahren.

Dort angekommen wurde dem Stahl Renner eine entsprechende Reinigung angetan. Messung der Kettenlänge war auch angesagt, da kann ich langsam-schnell mal nachbestellen. Gebraucht werden Kettenblatt, was etwas tricky werden könnte, 9-fach Kette samt Kettenschloss, 16er Singlespeedkassette und frische Bremsschuhe.

Die Woche ist um, mehr hab ich da im Moment nicht zu erzählen.

 

36.148km/ 18.05.2018/ Volotec-Woche

Mai 18, 2018

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Bikebilder: der schnöde Alltag begann leider schon letzten…

Sonntag: ich weiß gar nicht mehr was oder warum, jedenfalls war ich so in meiner Fitness-Garage, also mir irgendwas recht heftig auf den kleinen rechten Zeh viel. Was genau kann ich gar nicht mehr sagen, es lage dort ein Holzstück und noch etwas. Natürlich tat das weh, aber sonst ging es noch. Den Sonntag über war das dann aber immer irgendwie unangenehmer geworden und gehen in Schuhen oder Sandalen war eigentlich nur mit Aua möglich. Also nicht so prickelnd – ich ärgere mich.

Denn eigentlich war ich gut drauf, erholt und wie ich geschätzt hatte, war auf dem Job auch genug zu tun. Ich schonte mich erstmal bis zum…

Montag: …leider brachte das nix. Den Zahnarzttermin an diesem letzten Urlaubstag konnte ich nur mit Flipflops bewaffnet antreten. Routinekontrolle und professionelle Zahnpflege. Dann fiel mir ein, Autofahren mit Flipflops ist nicht der Burner, am Job würde das Probleme geben. Half also alles nix, eine Etage tiefer war ein entsprechender Knochen-Facharzt, der wurde aufgesucht und er bestätigte im grunde nur meine Vermutung. Bild machen, draufschauen, tasten und dann leider…

…arbeitstechnisch raus bis zum Ende der Woche.

Gut, kann man nix machen, iss halt so. Da ich ohnehin in der City war und das eigentlich auch schon so geplant hatte, hab ich dann noch rüber zum Augendoc gehumpelt und hab den seine Zweijahresroutine machen lassen. Zu Hause wider angekommen, irgendwann ab zum Rehasport und letzteres natürlich wieder mit dem Volotec. Radfahren ging so für diesen Tag, war aber auch nicht so prickelnd. Aber was will man machen ohne Auto ? Hinlaufen hätte ich nur barfuß gekonnt. Doch barfuß über unbekanntes Terrain…

Mit dem Volotec bin ich dann vorher bei der Post rum, den Krankheitspapierkram losschicken, dann zum Rehasport und danach noch eine klitze-kleine Runde durch den Wald getuckert.

Idee !: wieder zu Hause angekommen wurde dann erstmal eine Gore Regengarmasche geklebt. Die Idee hatte ich aus einem Outdoor YouTube Channel – Survival Deutschland – und fand, für die knapp 12 Euro kann man das mal testen. Also mal so ein Doppelpack McNett SeamGrip bestellt und dann eben ausprobiert.

 

 

Jetzt muß das über Nacht trocknen und dann schauen wir mal weiter. Ich schätze aber mal, aufgrund des langen und auch breiten Schnittes/ Riss werd ich da morgen nochmal was nachkleben müssen. Nächster Schritt um den Frust etwas weg zu bekommen…

*Einschub ein paar Tage später*

Die Klebeaktion hat ganz gut geklappt. Natürlich mußte ich außen nochmal kleben und als das dann auch trocken war, habe ich noch einmal von innen die Aktion wiederholt. Doppelt hält halt besser. Weiter im…

Bikealltag/ The Cure – Forest: für diese Woche ausnahmsweise nur eine Meldung zum CAADX, welchem ich eine kleinere Verschleißteil-Wechselaktion zukommen lassen und dabei noch hier und da mit dem Lappen mal rum bin. Das mit dem Lappen war in so fern nötig, weil ich wider feststellen mußte, nein das Tretlager an der Kurbel wird nicht besser.
Wäre ja auch zu schön. Naja, und weil ich dann ohnehin so plane die nächsten Tage, also wenn ich wider radeln werde, eher mit dem Stahl Renner unterwegs zu sein, wurde das CAADX mal fein gemacht. Denn sollte sich eine Gelegneheit ergeben das Tretlager machen zu lassen, hätte ich das CAADX nicht so seicht-dreckig beim Schrauber abgeben können. Das mögen die auch nicht so sonderlich. Kann man wohl auch verstehen.

Jetzt ist bei mir irgendwie die Entscheidung gefallen wo ich das Tretlager wechseln lassen werde. Mit einer Entfernung von knapp 9,5km wäre normalerweise Fahrrad Wilmes eine Wahl gewesen, aber ich werde wohl bei Megabike in Unna Massen ( ca. 20km ) einfliegen.
Der Grund ist ganz einfach, der Herr Habschned hat dort an seinem Bike auch das Pressfit-Tretlager wechseln lassen, also werden sie das Werkzeug dafür haben. Was soll ich also noch lange suchen, rumtelefonieren oder noch weiter fahren und qualitativ ist sowohl er als auch die Arbeitskollegin mit dem CUBE Stereo dort zufriedene Kundin.

Dienstag: irgendwie fühl ich mich wie ein Rentner, Langeweile macht sich breit. Erst länger geschlafen, war dann aber doch raus, weil nur im Bett liegen bringt ja auch nix. Nach dem übliche „Frühstück“ wurde später wider so ein Obstsalat mit geröstetem Brot nachgeschoben.
Jetzt war guter Rat teuer, was tun den ganzen Tag ?! Barfuß dann also noch den einen oder anderen Handgriff gemacht, unter anderem die Garmasche nach geklebt und um kurz vor 12:00 ist der Tag ereignistechnisch beendet. Ganz blöd. Sitze jetzt auf der Terrasse und lasse mir die Sonne ein wenig auf den Balch scheinen.

Sport & Alltag: ja die Woche geht weiter, für mich irgendwie gefühlt sowas von zäh langsam.

Mittwoch: in der Frühe halt das übliche, etwa länger geschlafen, dann halt erst das „Bikerfrühstück“, lesen im I-Net und auch ausnahmsweise mal in der Tageszeitung, aber die Zeit geht nicht rum.

Nach dem letzten Frühstück hab ich mich dann hochgerissen und bin in´s OG gegangenen, habe die Betten gemacht, gesaugt und im Bad mal was sauber gemacht. Der große Staubfeudel kam zum Einsatz, auch wenn jener nur virtuell war. In der Handhabung war ein feuchter Lappen, Papiertücher und Glasreiniger. Alle Ablagen gemacht, oben auf dem guten IKEA Edelstahl Badezimmerschrank ( ich liebe dieses Teil, so schlicht und dennoch so gut gemacht ) sowie jenen noch von innen. Und at last noch oben auf dem Türrahmen sowie Türfalz.

Dann ging es raus, eigentlich nur wieder Leergut wechseln. Dabei fiel mir auf das da etwas Unkraut aus den Pflastersteinen ragte und so mir gut bekannte Spuren waren.
„Meine Freunde“, die Ameisen, hatten es sich doch wider überlegt und hier und dort ein wenig versucht Lager zu beziehen. Ganz ehrlich, ich hab ja nix gegen Tiere allgemein, sogar nix gegen Spinnen, welche ich mit einem Glas drübergestülpt einsammeln und nach draußen bringe. Aber bei Ameisen vor der Haustür hört der Spass auf !

Als ich damals in Phase 33. den Hauseingangebereich gedämmt hatte, da hatten es sich die Freunde schon gemütlich gemacht. Sie hatten sich eine Weg unter der Steintürschwelle hindurch, hinter der Fußleiste entlang, dann um die Schiebetür herum, am Küchensockel entlang bis zum Mülleimer „gebaut“.

Früher hatte man über mich in der Familie immer gerne geschmunzelt wenn ich mich dem Problem widmete. Das mit den Eimeisen im Haus fand man aber doch nicht so lustig. Also hatte ich damals was dagegen unternommen. Sehr intensiv.
Und eigentlich sind meine Freunde seit dem auch nicht mehr großartig bis an´s Haus ran. Halt bis auf heute, aber dem habe ich ja gleich einen Riegel wider vorgeschoben. Beliebt sind übrigens von unten offene Blumenkübel.

Genug geplauscht. Hiernach ging es dann aber raus auf die Terrasse um mich dem sportlichen Teil des Tages zu widmen. Krafttraining, die Klassiker, waren angesagt. Liegestütz in unterschiedlichen Variationen, Sit-Ups und das Wadenheben mit zwei Sandsäcken als Gewicht.
Ich muß ja sagen, sehen wir mal von dem etwas lethargischen Hänger ganz allgemein ab, nach 11 Tagen Pause zwischen der letzten Einheit, hat das heute gut geklappt. Ganz im Gegensatz zum gestrigen Crosstraining, wo es ja auch Klimmzüge gibt. Da war nach nur 5 Tagen Pause ( ja ich weiß zu viel, aber… ) schon wider ein wenig die Luft raus.

Allgemein kann das aber auch daran liegen, dieses Krafttraining mit Liegestütze mache ich jetzt… *kurz durchrechne* …seit etwas 34 Jahren. Da hat man eine ganz andere Substanz. Mit den Klimmzügen bin ich ja bei weitem noch nicht so lange dran. Ich gelobe Besserung und werde in zwei, spätestens in drei Tagen da wider trainingsmäßig ansetzten.

Leider schlug das Wetter von angenehm sonnig auf bedeckt mit einem kurzen Schauer um. Das machte aber nix, ich war eh fertig und so ein warmer seichter Schauer bringt ja keinen um. Blöd ist nur, jetzt ist der Tag so gut wie um. Denn aktuell stehen nur noch meine Kochkünste an. Naja, so kann ich den Zeh wenigstens noch ein wenig hochlegen.
Nur bekomme ich schon langsam Schwielen am Arsch – man möge mir diese Ausdrucksweise verzeihen – vom sitzten, was ja anders gesehen, auch nicht wieder gut für den Rücken ist. Und wieder rüber zum anderen Thema, dem…

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: denn mit dem Donnerstag neigt sich die Woche langsam, in der Bedeutung von schleppend, dem Ende entgegen. Ja wie war das so heute vormittag ? Mein kleiner Zeh macht sich so langsam. In den Bikeschuhen konnte ich heute zumindest die weniger Meter zurück legen, die es brauchte.

Mein Zahndoc hat alles gegeben, war auch wieder sehr geduldig und hat alles fein gemacht. Mensch wie mich dieser Würgereiz nervt !!!

Anderes und auch schöneres Thema: da ich ja keine Stinkekiste habe, mußte ich mit einem Bike zu ihm, also zum Zahndoc, hin.
Dafür wurde wieder das gute alte Volotec bemüht. Der Grundgedanke dazu ist, wenn sie mir diese Rad stibitzen, selbst mit dem 2,77kg !!! fetten Kryptonite, dann kann ich das eher verschmerzen, als wenn sie mir das CAADX oder gar der Stahl Renner zocken würde.

Doch irgendwie macht der olle Bock auch Spässekes ! Klar groß Speed machen ist damit nicht. Zumal ja noch das fette Schloss dranhängt. Da geht einfach zuviel Pulver in den mitfedernden Hinterbau und dann noch in die ausgelutschten Lageraufnahmen.

Im Verlauf der Jahre hatte ich ja immer wieder mal gedanklich damit gespielt, den Originaldämpfer gegen einen noch besser zu tauschen. Halt einen mit einstellbarer Druck- u. Zugstufe. Wäre gar nicht mal so teur gewesen. Aber jetzt mit den ausgelutschten… . Ach lassen wir das.
Jedenfalls macht die Federung aber auch Spaß. Denn auf dem ja hier wieder frei gegeben Radweg am Kanal sind schon ein paar gröbere Passagen. Und wenn man da dann mit dem CAADX drüber huscht…, Ja da merkt man eher sehr wenig. Soviel Luft kann ich an den CAADX Reifen gar nicht ablassen.

Gut, rede ich mal etwas über die Fahrten selbst. Die Hinfahrt war etwas zäh, klar ich noch nicht ganz so „da“. Am Kanal entlang ging’s so, der innerstädtische Bereich war etwas mehr tricky. Aber ich glaube, dadurch das er auch nicht so sonderlich lang war, lohnt ein Nachdenken kaum.

Auf der Rückfahrt hab ich dann etwas Sightseeing gemacht. Den einen oder anderen Track begutachtet, hier und da einen dickeren Ast bei Seite geräumt, aber auch etwas Fun gehabt.

Und natürlich auch die Mobilcam gezückt…

Soweit so gut. Jetzt etwas klar Schiff machen, den Flunken wieder hochlegen und später zum Rehasport. Das mache ich heute nachmittag, weil der Tag sonst zu lang wird. Für morgen vormittag hätte ich auch schon so einen groben Plan. Man könnte noch zwei Sachen zur Näherin des Vertrauens bringen und dann nochmal an einem Track nach dem Rechten schauen. Noch ein kleiner Einschub zum Thema…

Bikeklamotten/ Reflexmaterial: hatte ich doch heute noch ein Bild zur gelaufenen CAADX Tour-200 nachgepflegt, eines wo man mich von hinten sieht, mußte ich leider feststellen, die Reflexwirkung könnte auf der Windstopperweste etwas zu ungünstig sein.

Da ich eh noch was für die neue Endura 3/4 Hose vor hatte, habe ich dann mal flux die beiden Teile in den Rucksack geworfen und bin damit ebenso flux bei meiner Schneiderin rum. Doch oh Wunder…

Die Schneiderin hat nun einen ganz anders Gesicht und trägt Bart. Anders gesagt, der Laden hat den Besitzer gewechselt. Ich denke aber, er bekommt das auch hin. Wieder rüber zum…

Bikealltag/ Bikealltag Volotec: der Freitag startet wieder los, auch wenn ich gestern Abend um kurz nach zehn immer noch wach war, mit dem üblichen Bikerfrühstück. Und das ganze um halbacht, also doch sehr früh aber auch ausgeruht genug.
Gestern Abend hatte ich dann noch eine Karte Paderborner Land bestellt, man kann ja nie wissen… . Ja Ihr ahnt es schon, da kommt nochmal ein zweiter Ansatz. Der soll aber besser werden. Es wird auch eine andere Route gefahren. Diesmal aber nicht ohne meine Karte !

Die Wetterlage draußen ist sehr bedeckt und wohl auch eher frisch, dürfte so was um oder sogar unter die 10c° sein und mein Plan heute nochmal eine kleine Runde mit Volotec zu drehen, der wird wohl bestehen bleiben.

Tages- und Wochenabschluss, der Plan mit der kleinen Runde mit dem Volotec wurde auch so gemacht. Ich war aber nur wirklich kurz, also kurze Strecke unterwegs, weil ich eine mir bekannte Buschstrecke durchfahren hatte. Dort lag aber leider wieder soviel Ast- und Stammzeuch im weg, das ich also mal wieder klar Schiff gemacht hatte.

Danach war chillen auf der Terrasse angesagt, aber auch nur kurz. Denn dann hatte ich einen Tagesplan. Erstmal Training machen, was übrigens ganz super war, denn die Sonne wärmte gut. Habe dann ganz nebenbei noch ein aktives Sonnenbad gemacht. Bedeutet, mit blankem Oberkörper trainiert. Die Buchenhecke ist ja blickdicht, sieht also keiner und der Wind kam auch nicht durch. War einfach nur klasse.

Danach habe ich Kartoffeln geschält, oder war das schon vor dem Training ?, jedenfalls hab ich sie geschält. Halt für das Mittagmahl. Gekocht hat dann mein Sohn. Also die Kartoffeln im Auge behalten, die Bratwürsten bruzeln und den Rotkohl warm machen.
Nach dem Mittagessen bin ich dann mit der Holden einkaufen gewesen. Hier machte sich dann aber wieder erstmalig der kleine noch lädierte Zeh bemerkbar. Ging aber so, war aber auch wieder froh zu Hause die ehemaligen Laufschuhe ausziehen zu können. Wie schnell man sich doch an das Barfußlaufen gewöhnt. Dann kam mein heutiges und somit auch letztes Highlight !

Bike & Pack/ Bivy & Zelt: schnell mal mit dem Volotec in die City und zu Unterwegs Hamm, meinem ehemaligen Outdoor-Laden. Dort hatte ich ja in der Schaufensterauslage die Gumbies Flipflops gesehen. Und die wollte ich mal in die Finger, beziehungsweise unter die Füße bekommen.

Die Stimmung im Laden ist immer noch so wie damals ( die lange Geschichte zu dem Laden erspar ich Euch jetzt ). Super leasure und freundlich. Meinem Anliegen konnte zu 110% gefolgt werden und super schnell lagen die Schuhe schon an der Kasse. Doch jetzt…

…ja das Thema beschäftig ich schon länger, aber auch da hol ich jetzt nicht aus. Ganz blöd frag ich so den Verkäufer, wie das denn so mit unterwegs sein ist und mal wo recht spontan im Busch pennen. Natürlich kamen wir darüber recht fix von Höksken auf Stöcksken und letztendlich konnte ich nicht widerstehen. Der Preis von nur 29,95 war zu verlockend um nicht den EXPED Travel Hammock  ( Hängematte ) einzupacken.

Es ist natürlich erstmal ein Einsteigermodell geworden, aber so zum testen wird das passen. Denn letztendlich hab ich nur irgendwann mal in der späten Jugend, und dann auch nur für kurz, in so einem Ding gelegen.

Natürlich hatte ich schon vorher einiges auf dem Markt gefiltert, aber als er sagte, Hängematten haben wir auch da, bin ich doch schwach geworden. Jetzt muß ich nur mal schauen wie ich das wo teste. Der grobe Plan ist, irgendwie auf der Terrasse oder Garten. Jetzt war ich der Meinung ich hätte noch eine gute Portion Kletterseil. Dem ist aber nicht so. Gefunden hab ich leider nur einen meterfuffzig kletterseilähnliches Seil.

Denn das EXPED Travel Hammock hatte ich ohne das eigentlich noch zusätzliche notwendige Hammock Suspension Kit geholt. Wären jetzt auch wider nur zweiundzwanzig und ein paar Kaputte gewesen, aber wofür ausgeben, wenn man das erstmal nur testen will ? Selbst der gute Mann im Laden stimmte mir zu.

Ja, das war meine Woche, die jetzt rum ist. Langes Wochenende vor der Brust, noch Zeit genug wo sich der Zeh erholen kann. Für Dienstag hab ich mein Wiedererscheinen am Job schon angekündigt. Wäre ja noch schöner…

Biketouren/ Touren-Ansage: bis dahin wird es aber noch zwei radmäßige Ausfahrten geben. Für morgen hier ca. Abfahrt ab Burg halbelf erstmal hoch zur Lieblingsbank mit Aussicht und dann mal schauen. Ich warf mal so grob die Idee in den Saal, das man wieder runter zum Alten Bahndamm Unna könnte und dann nord-östliche Richtung über Welver gen Heimat.
Am Feiertagsmontag wird es wohl einen Klassiker geben. Die House-Lap III, wo es dann über Werne, Nordkirchen, Lüdinghausen-Ascheberg gehen soll. Dann aber eben nicht nach Drensteinfurt, sondern wieder schräg-runter-leicht-zurück bis nach Herbern. Dort dann am Schloss vorbei und dann eben wider in Richtung Burg. Wird bestimmt beides schön. Ich freue mich schon drauf.

…und sonst ?/ Newsticker: weil mir das dann doch keine Ruhe ließ <klick mich>…

Neuigkeiten/ Ablage

Oktober 5, 2017

…und sonst ?/ Newsticker/ Bikeklamotten/ Bike Jacken/ Dermizax: im Radforum tauchten im entsprechenden Thread Dermizax ein zwei Infos auf. Rapha verwendet wohl Dermizax nur ein genaues Kleidungsstück müßte noch recherchiert werden.

Und von Bergans gibt´s eine Letto Jacke die ebenfalls mit Dermizax „gestrickt“ ist ( Testlink zu Bergzeit ). Jene Jacke ist zwar wohl für den Bergsport, wird aber auch als MTB Bikejacke beworben. Hat wohl auch Unterarmreißverschlüsse zur zusätzlichen Belüftung. Und Kapuze auch. Brauch ich zwar beim Radeln nie, ist sogar eher kontraproduktiv, weil sich darin Wasser sammeln kann. Aber für „nur so“, also als Jacke für den Alltag…

Bike & Pack: auch hier gibt´s gleich zwei Neuigkeiten, ebenfalls aus entsprechenden Radforum-Threads von mich gefischt, die einfach hier mal so ablegen will.

Ortlieb wird ab 2018 eine Handlebar-Pack S anbieten. Der soll nur 45cm breit sein, hat aber kein Netz, wie cuda01 feststellte. Dafür wird er wohl genauso viel kosten wie der reguläre Handlebar-Pack. So ganz verstehen wir beide das nicht…

cuda01 warf dann noch ein, das Topeak wohl auch eine Variante für die Sattelmontage bringen wird. Zu diesem Themenschwenk sind wir gekommen, weil ich bemrkte, das generell eine Lösung mit Haltevorrichtung für den Sattel und dann eben einen Packsack rein, die von der Handhabung bessere sein würde.

Halt so wie Blackburn oder eben Restarp.

Nein ich korrigiere. Topeak wird eine noch anderen Weg gehen. Bei denen wird ein Packsack in die Satteltasche gesteckt. Ansich nicht verkehrt die Idee, auch wenn da ein paar zusätzliche Gramm anfallen. Hier mal Filmchen dazu…

Ist aber wohl zur Zeit nur auf dem englischsprachigem Raum zu haben. Das war´s soweit.

 

 

 

Goodies…

Juli 19, 2017

…oder eben Dinge die mir noch so „fehlen“.

Bike nachgedacht: ein kleines Intro bevor ich diesen Artikel mit weiteren Infos verfüllen werde. Ma(n)n ist ja immer irgendwie unterwegs und ansich hat man auch schon alles was man braucht. Doch wären da nicht diese kleinen Dinge, auch wenn sie eben nicht so klein sind, dann wäre das Leben doch eintönig. Und so habe ich in zwei Sparten unterteilt, immer noch diese Kopfgeschichten. Kopfgeschichten weil sie mir eben immer wieder durch den Kopf gehen, die einem die grauen Gehirnzellen im laufen halten.

Bike & Pack/ Bivi & Zelt: auch dieses Thema beschäftigt mich immer wieder und so langsam komme ich einem potentiellen Ende dieses Gedankenganges nahe. Glaube ich. Zu dem Thema ein kleines Intro.

Unterwegs zu sein ist was feines und irgendwann wird es auch mal bei mir soweit sein, das es dann doch deutlich mehr Kilometer sein werden. Doch was schwebt mir das so vor an Ausfahrt ?

Ganz ehrlich, so fazinierend ich Brevetfahrten und derer Berichte finde, mich für´s Gravelbiken ( kurze Erklärung zu den Begriffen, falls nicht geläufig, habe ich via der Bergiffe selbst verlinkt ) interessiere, ich glaube nicht das ich der Mann für irgendeine große Veranstaltung bin. Ich kann nicht mal sagen warum ? Doch grob schon…

Es ist immer irgendwie schon im Vorfeld eine organisatorische Sache oder eben Leistung. Termine stehen fest, man muß sich anmelden, dann auch irgendwie auf´m Damm sein, das Equipment sollte funktionieren und so kommt dann eines zum anderen.

Aber ich bin da eher einer der einfach so durch die Gegend streunt, oft spontan mal den Harken hier rum fährt, oder dort rum, sehe dann was Neues und probier das dann einfach aus. Da ich hier in der nahen Gegend schon fast alles abgerast habe, zieht´s dann einen einfach weiter weg. Und wenn man weiter wech ist, dann kommt man irgendwann an den Punkt, das man pausieren möchte oder muß. Klar Zimmer suchen und buchen ist nett. Es ist meist warm, trocken und man hat eine Dusche, aber es ist eben auch was anderes einfach wo den Schlafsack auszurollen und zu pennen.

Viel braucht man dazu eigentlich nicht und so ist dann auch das Thema Minimalismus, gezielter Verzicht auf gewisse Luxusgechichten ein Grundgedanke. Der Bricht von Jochen Kleinherz/ Overnighter solo in der Rhön, hatte mich dann die Tage wieder auf das Thema gebracht.

Zum einfach wo den Schlafsack auszurollen und zu pennen gibt´s aber einen kleinen Schönheitsfehler. Hier in der BRD darf man nicht einfach überall Zelten. Genau genommen ist das schon je nach Landesrecht sehr verschieden geregelt, aber eben auch genauso unübersichtlich. Es fängt schon damit an, das es nicht mal eine einheitliche Definition von Zelt gibt. Deshalb denke ich, ist es am besten wenn es so einfach wie nur möglich ist.

Ein bischen was habe ich ja schon informationstechnisch zusammen getrommelt und ist im Beitrag Unterschlupf für unterwegs…, nach zu lesen.

Meine aktuellen Überlegungen sind jene ( Musterbeispiele die mir so in´s Auge gefallen sind anbei )

  • einen Schlafsack, wo ich schon ein nicht all zu warmen besitzte, Packmaß lasse ich mal außen vor, kenn ich aktuell auch gar nicht
  • eine Isomatte wie die NeoAir XLite“ von Therm-A-Rest
  • dann noch seotwas wie ein Bugtent ( Rab Element 1 Shelter  ), also ein mittelprächtig großes Moskito“zelt“, was aber wiederum nur mehr wie ein Tarp aufgebaut wird, also ohne Zeltstangen und dann…
  • eben noch ein Tarp ( Siltarp Polatouche von Luxe Outdoor ), wenn´s denn doch mal ungemütlicher, sprich nass werden könnte sollte

Jetzt ist es gerade so, daß ich bei Luxe Oudoor das eine oder andere recht gut finde. Zum einen sind die Preise nicht ganz so abgehoben und viele derer „Zelte“ sind eigentlich gar keine Zelte, weil sie eben keine Zeltstangen haben. Das ist jetzt für den Unbedarften verwirrend, ja wie jetzt ?!, lässt sich aber sehr gut erklären.
Im grunde sind es je eine leichtes Moskito-Innezelte mit einem entsprechenden Tarp ( ergo auch die Idealkombi, die ich ja oben, nur einzeln, rausgesucht habe ). Rein grob rechtlich gesehen wäre man also zumindest was den Punkt anbelangt, von der gesetzlichen Seite erstmal raus.

Und etwas zum aufstellen, oder eben abspannen, lässt sich auch immer irgendwie organisieren.

Diese wenigen Dinge sollten sich recht gut komprimiert auch an´s CAADX verfrachten lassen ( Packmaß in der Länge muß dabei bei mir beachtet werden !, ideal unter 35cm ). Und, natürlich will ich nicht Unmengen an Kohle in diese Baustelle stecken. Denn Higthend-Equipment wird zwar super sein, aber man liest es auch immer wieder, oft tun es auch die einfacheren No-Name Produkte. Kurzer Schwenk…

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Etwas abseits dieser ganzer Recherchen sind mir dann aber noch so Hängemattenlösungen wie ein Therm-a-Rest Slacker Hammock House in´s Auge gefallen. Oder Amazonas Hängematten bietet vergleichbares im Sortiment. Wobei Amazonas ein für mich zunächst scheinbar sogar besseres Preis-Leistumgsverhältniss hat, super klein verstaut und auch hier und da pfiffigere Detaillösungen.

Praktisch man hat wieder alles zusammen, recht gut und klein verpackt und wenn man dann noch den Gesamtpreis sieht für so eine All-in-one-Lösung. Find ich nicht schlecht – müßte man mal wo ausprobieren können.

Zwei weitere Vorteile kommen zum tragen. Da man ja kein Zelt hat, ist die rechtliche Seite in der sprichwörtlichen Schwebe. Wenn man aber schon in der Schwebe ist, also nicht auf dem Boden liegt, könnte man eine Isomatte entfallen lassen. Ein Packstück weniger.

Das was mir aber dann doch wieder etwas Gedanken macht, kann ich a. in so einer Hängematte pennen, wobei das die Leute von Amazonas sogar mehr auf die „brasilianische Liegeweise“ setzten, wo man eigentlich diagonal und somit fats gerade in der Matte liegt. Und b. findet man immer genug entsprechende Bäume/ Befestigungen zum aufhängen ?

Bikeklamotten/ Bike Jacke/ Dermizax: auch zu diesem Thema ist bei mir eigentlich schon alles gesagt. Aber wer ahnt es, uneigentlich eben nicht. Es juckt auch hier !

Im Grunde kann ich ja nichst gegen meine beiden Bikejacken sagen. Die Löffler GTX AS Vario als auch der Superschnapperwerb der Gore Oxygen haben ja so die eine oder andere Verbesserung erlitten. Schon alleine deshalb wäre es schade wenn ich sie gar nicht mehr nutzten würde. Aber…

…wie dem auch sei, die Pflege von Membran Kleidung ist immer etwas tricky. Trotz meiner letzten Reinigungsaktion ist die Wasserabperlqualität nicht die beste. Müßte ich im Grunde nochmal machen und dann eben auch die Nummer mit dem Wäschetrockner durchführen.

Naja, und weil das eben immer etwas tricky ist, käme hier das Dermizax Material zum zuge. Keine Membran, lässt sich somit einfacher pflegen. Punkt.

Nur ist hier leider tricky überhaupt mal eine Bikejacke aus dem Material zu finden. Denn nicht immer ist das Material seitens des Herstellers klar definiert/ genannt. Und auf dem BRD Markt ist das sowieso so´n Ding. Gefunden habe ich deshalb nur Jacken von Protective.
Natürlich hab ich die auch schon per Mail angeschrieben, aber leider kein Feedback bekommen. Und so beschränkt sich eine potentielle Auswahl auf ein aktuelles Modell ( zuerst augeführt ) und dann drei Modelle, die wohl älter zu sein scheinen.

  • Burketown ( ca. 200 Euro ) via Bike24.de
  • Luis ( ca. 100 Euro ) via Amazon
  • Kashi ( ca. 130 Euro ) ebenfalls via Amazon
  • Abraxas ( ca. 140 Euro ) bei Amazon

Kleiner Schönheitsfehler, alle Jacken bei Amazon werden nicht optimal passen, sind also maximal in XL zu haben, wenn überhaupt in der Größe. Die Abraxas habe ich aber in XXL beim Schmitz Zweirad Center ausfindig machen können. Wo sie aber im Ladenpreis gute 200 Euro kostet.

Generell bin ich ja bereit die 200 Euro auf den Tisch zu legen, aber nur um mal so zu schauen… . Auch wenn ich denke das dieses Material funktioniert, das ist schon ein Haufen Kohle. Und wenn ich dann überlege wie hoch die Marge ist, habe ja schon brandneue Gorejacken für unter 150 Euro gesehen, die einen Neupreis von über 230 Euro hatten. Die Frage ist also, wie stellt man das an ?

Also die Sachen erstmal so im Kopf kreisen lassen.

…und sonst ?

Mai 24, 2017

…und sonst ?/ Newsticker: also erste Neuigkeit jetzt hier in der Verkündung ist, daß ich mich gerade noch bei Strava registriert habe.

Wiso, weshalb und warum ist mir zumindest zu einigen vielen Teilen noch selbst rätselhaft. Die Tage bin ich wider darauf gestolpert worden da wir ja letztes Wochenende eine Hald hochgeastet sind und es genau zu dieser Halde wohl was bei Strava gibt. Da tauchen dann auch mal ein paar Steigungswerte auf, die da bei der ersten The Beast Rampe bis nahe 17% gehen. Das fand ich dann doch irgendwie genial beängstigend. Und natürlich weil´s im Radforum auch einen Strava Club gibt.

Vom Hörensagen her soll, sodenn man ein geeignetes Gerät besitzt, was die Daten einer Exusion aufzeichnet, der Import in Strava, aber auch von dort dann wieder ein Export in andere Trainingsverwaltungen automatisch klappen. Wenn Zeit für diese Eintragungen wegfällt, kann diese wieder für Extraeinheiten nutzen…
…oder das Bike schon mal säubern, für die nächste Ausfahrt fertig machen, sich in ruhe Duschen oder auch schon mal eine Extrapizza in den Ofen schieben.

Navigation: gut zur Zeit besitze ich noch kein geeignete Gerät, spiele dann aber tatsächlich doch mit dem Gedanken mir so eine elektronische Hampeleinrichtung zu zu legen. Eventuell sogar was mit Navi so wie das BrytonRider 330E GPS Navi aus meiner Einkaufsliste.

Bivy & Zelt: apropos Einkaufliste, ich spiele ja auch immer noch mit dem Gedanken einer längeren Radtour einfach mal so rum. Dazu könnte es nötig sein, mal wo zu pennen. Einfach so wo im Busch oder Wald, oder in einer Hütte.

Da ich auch in diesem Gebiet schonmal gut gestöbert habe, siehe Unterschlupf für unterwegs, bin ich geestern oder war´s vorgestern ???, auf den Ortovox Bivi Ultra mit gerade mal 150g und einem Packmaß von winzigen 5 x9cm gestoßen !

Das Packmaß und das Gewicht ist so ultra, das ich mir sogar vorstellen könnte, das die mangelnde Atmungsaktivität vernachlässigbar ist. Denn dieser Bivi Ultra ist eigentlich für zwei Personen gedacht. Mit 110 x 235cm ist da genug Luft drin, die eigentlich zirkulieren könnte.

 

10.095km/ 29.01.2017

Januar 29, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle zehntausend Kilometer/ Bikebilder/ Biketouren Bilder/ Biketouren/ Heimattouren: lange Vorzeilen und ich befürchte es schon, mindestens genauso viele Bilder & Text hinter.

Erste Ansage, klar war das mit dieser Heimattour die 10.000 Kilometermarke fallen wird. Und, wen wundert´s, sie ist gefallen. Kurz hinter meiner ersten Pause in Dortmund Mengede/ Ortsausgang an den Überlaufbecken. Der Beiweis.

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Ansonsten, es lief recht gut, auch wenn ich gerade mit der gestrigen Anfahrt so die eine oder andere Aufgabenstellung hatte. Es war, wie man sich fast denken kann, vorzugsweise das Wetter.
Denn beim ersten Türöffnen zum Zeitung reinholen hatte es mal gerade schattige 5c°. Auch beim Start um kurz nach 10:00 Uhr zeigte das Thermometer nicht wirklich deutlich mehr. Und das, obwohl die Sonne bereits kräftig den Himmel erleuchtet. Grund wird wohl der noch sehr gut vorherrschende aber eben kalte Ostwind gewesen sein. Abfahrt…

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…voll bepackt, fast bis zum sprichwörtlichen Stehkragen. Kurz vor dem Preußenhafen wurden dann aber die erste zweite Lage ausgezogen und kräftig an der Trinkpulle genuckelt.

So sah´s am Preußenhafen aus. Diese weiße Ente, wo ich zuerst von weitem dachte, was sitzt da für ein Schwan alleine, sonnte sich nett auf den warmen Holzstegen. Es ging weiter, bis zum ersten Stop am Kiosk an der Slomstraße 32, direkt gegenüber der Emscherradwege-Schleife.

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Dort wurde trinbares Nass nachgefasst, weil ich die Eigenbaulösung nicht aus dem Ortlieb Seat-Pack rausfummeln wollte und die Craft BeActive Extrem Dreiviertel U-Buxe wurde auch endlich ausgezogen. Das Thermometer zeigte schon deutlich was gegen 10c° und der Ostwind nahm spührbar ab.

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Noch ein kurzer Blick auf den Tacho, und dann jenen genau in dieser Einstellung stehen lassen, damit man nicht den Moment verpasst. Wenig später dann, an der Emscherradroute hinter Dortmund Mengede, recht passgenau an den Überlaufbecken war es dann soweit.

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Irgendwo hinter Ickern, ich schätze mal so am neuen Emscherduchlass in Castrop-Rauxel, wurd es dann etwas zäh. Die Fahrtrichtung zeigte in Richtung Süd, wo eben der Wind herkam. Die Fahrtstrecken sind dort auch eher von hausmacherqualität und saugen sich bei Feuchtigkeit gerne mit dem Nass voll.
Satter Vortrieb sieht dann etwas anders aus. Ich behielt nun die Uhr im Auge, denn Mutters Braten war ja schon im Öfen. Deutlich zu spät kommen war also keine Option.

Eine weitere kurze Trink- u. Snikers-Riegelpause gönnte ich mir dann aber doch noch. Lag auch gut in der Zeit, so what !?

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Bedauerlich ist ja, des doch eine gute Gruppe an Zeitgenossen zu geben scheint, die da denken man könne seinen Müll ungestraft in der Landchaft liegen lassen. Ich meine, ich pfeffer ja auch nicht einfach so mein Riegelpapier in der Weltgeschichte herum. Das kommt wieder in den Beutel und wird dann bei nächster Gelegenheit ordnungsgemäß der Wertstoffweiterverarbeitung zugeführt. Oder so.

Ich kam pünklich an.

Am nächsten Tag fehlte mir zunächst noch etwas der Schwung. Ich weiß nicht ob es wider an dem reichhaltigen, um nicht zu sagen opulenten Frühstück bei Muttern lag, oder ob der Espresso doch nicht so gewohnt motivierend war, könnte ja auch einfach sein, das es eben schön bei Muttern in der alten Heimat ist.
Anderseits, das Wetter lud kurz vor Start nicht wirklich zu einer verlockenden Rückfahrt ein. Nieselregen und reichlich Wolken.

Hilft ja alles nix, rauf auf´s Rad und dann mal losrollen. Erste Feststellung: kaum auf der Emscherradwegtrasse angekommen wurde wieder entkleidet. Bei +8c° braucht man vieles nicht. Dann ging´s weiter, jedenfalls bis zu einem gewissen Zeitpunkt.

Plattfüße: ja leider hatte ich dann auf der Rückfahrt kurz hinter Kilometer 13, wer mag hier ein unschönes Omen sehen, einen Plattfuß. Nach dem passieren dieses Bahnübergang, als Engstelle am besten schiebend, wollte mein Hinterrad nicht mehr so ganz mit Luft gefüllt sein.

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Die Bildsituation zeigt schon die Nachwechselaktion, denn flicken tue ich auf Tour nicht. Dafür hat man ja einen Wechselschlauch mit dabei.

Irgendwo in relativer Ortsmitte wieder DO-Mengede gab´s dann wieder ein kleines, ich sage mal Vernunfts-Päuschen. Denn groß was getrunken hatte ich bis dato so nicht. Eher zaghafte Schlücke, den auf der Straße verkneife ( wegen Bauabschnitt auf der Emscherradwegroute ) ich mir das lieber. Einen Snikers-Riegel gönnte ich mir auch noch. Pause an der Wegkunst, leider auch schon von freischaffenden Nichtkünstlern bearbeitet. Also wenn schon dann bitte ein gutes Graffiti !

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Ganz nebenbei fiel dann mein Blick…

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Haus Mengede – wie oft bin ich schon in all den Jahren an der Emscherradroute an dieser, wenn auch zugegebenermaßen recht unscheinbar am Wegsrand liegenden Stelle, vorbei gefahren ?  Also mußte ich mir das doch mal näher anschauen und weitere bildliche Dokumentationen erstellen.

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So über den Zaun gehalten ist das natürlich nicht so sonderlich geworden, aber mein Gott. Schade finde ich jetzt aber auch zum einen, daß da niergends an der Radroute mal ein Hinweisschild steht, vorne zur Straße hin auch nicht. Und zum anderen, es scheint nicht gerade sonderlich viele Online-Infoquellen dazu zu geben.

Ich also wieder frisch gestärkt und gebildet auf CAADX geschwungen und los. Zielrichtung war klar, gen Heimat. Dann mußte ich aber doch nochmal vom Rad absteigen.

Das ganze Schauspiel lieg kurz für´m Ortseigang Lünen auf einer Verbindung DO-Eving und eben Lünen. Das Wasser kommt auf dem orbigen Bildweg von rechts und fließt dann nach links in den Teich rein. Am Vortag lag da noch eine entsprechende Eisschicht die ich besser nur vorsichtig passierte.
Das Eis im dem Teich, oder besser Tümpel, war scheinbar nur an der Oberfläche weg getaut. Unterwasser aber haben sich unzählige Eisblumen gebildet. Ich nehme mal an, das diese Eisblumen auch um entsprechenden Unterwassergrünbewuchs herum ist. So genau habe ich mir das dort noch nie angschaut. Sah aber toll aus.

Ab da bin ich dann aber doch mal schnurrstraks nach Hause gefahren. Ich wollte nicht noch mehr Zeit vertrödeln, denn es mußten ja nich einige Handschläge gemacht werden. Tippen, Bilder runterladen, sichten und hochladen, halt der ganze übliche Kram.

Die restlichen der vielen Bilder sind wie immer bei Flicker von mir in einem entsprechenden Album untergebracht worden. Und natürlich gab´s auch nach der Ankunft eine weitere Pflegeeinheit.

Bike & Pack/ Test: die ganze Toure war ja dann auch so als erster großer Test für mein Packsysthem gedacht. Packsysthem, weil ich die Gesamtkombi des Ortlieb Handlebar-Pack mit dem Ortlieb Accessory-Pack und dem Ortlieb Seat-Pack als ein überaus clevers und sich nahezu auf natürliche Weise ergänzendes Systhem sehe.

Klar kostet alles zusammen mal richtig Geld, ist aber in seiner Machart, also reinen von der technischen Seite her, der ausgeführten Qualität oberhalb der puren Produkteigenschaften eine wirklich Menge zu befördern, so gut gemacht, das jedes Einzestück nur eine sinnvolle Erweiterung für den Packtaschenmarkt allgemein darstellen kann.

Jede Tasche kann einzeln genutzt werden, sie können aber auch kombiniert werde. Letzeres trifft vor allem auf die Kombination von Ortlieb Handlebar-Pack mit dem Ortlieb Accessory-Pack  zu.

Für mich war wichtig, viel verstauen zu können um auch mal für eine längere Tour alles mit dabei zu haben. Erste gedankliche Zielsetzung war eine lange Wintertour mit Hotelübernachtung, entsprechender Wechselwäsche sowohl für den Abend, als auch für den Tag der Rückfahrt.

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Und so sah dann ein Teil der frischen Sachen aus. Craft Warm-Unterwäsche, also Langarm-Shirt und lange U-Buxe, Craft BeActive Extrem Langarmshirt, T-Shirt und Dreiviertel U-Buxe, Trekkinghose, Trekkinghemd, 600er Merionwollsocken und ein frischer Schlüppi.
Der ganze Kram verschwand komplett im Ortlieb Handlebar-Pack Zusätzlich hatte ich für unterwegs noch ein Craft BeActive Extrem Langarmshirt zum wechseln, falls eines zu stark verschwitzt ist, mit reingepackt ! Damit war dann aber auch die bei mir machbare Lenkerbaubreite von knapp 35cm komplett ausgeschöpft. Die Tasche selbst hätte aber locker 58cm zur Verfügung. Meine war damit also knapp 2/3 voll. Genial nicht ?

Das komplette Bordwerkzeug samt einem Faltsitzkissen und etwas Futter für unterwegs wurde dann im Ortlieb Accessory-Pack  verstaut, mit zusätzlich ein Paar Craft BeActive Extrem Unterziehhandschuhen und meinen Windstopperhandschuhen. Hier war dann aber das Volumen so ausgefüllt, das nicht mehr viel reinpasste.

Der Ortlieb Seat-Pack wurde dann mit diversen anderen Kram verfüllt. Unter anderem die 1 Liter Eigenbauisolierflasche. Erst auf der Rückfahrt kam dann das Volumen gänzlich zum Zuge. Muttern hatte mir diverse Leckerkie mitgeben und auch wegen den wieder 8c° anliegenen Temperaturen verschwanden nach kurzem Warmfahren sowohl das Craft BeActive Extrem Langarmshirt, T-Shirt und Dreiviertel U-Buxe in dem Teil. Dann aber war aber auch Ende im Gelände, würde ich mal so sagen.

Grob waren so 6kg Gepäck am CAADX verstaut. Geht finde ich eigentlich noch. Ist ja auch meist nur viel Volumen, denn die Funktionswäsche wiegt ja ansich kaum etwas.

look after…: und weil nun auch die 10.000 Kilometermarke gefallen ist, lohnt es sich schon über den Einkauf von Wechselteilen langsam nachzudenken. Als da wären…

  • Kettenblätter für die Kurbel: …weil laufen noch anstandslos, aber gerade das große zeigt deutliche Haifischzahnstrukturen
  • Schnellspanner: …weil leider die verbauten Rostansätze haben, wenn auch nicht viel, aber so Teile werden ja nicht die Welt kosten
  • 28″ Reserveschläuche: …weil sich wohl auch auf dieser Tour mal wieder ein Flicken gelöst hatte
  • Continental Schlauchtasche: …weil die zur Zeit am CAADX hängende schon arg mitgenommen ausschaut
  • 2stk. Shimano XTR Disc Bremsbeläge – J02A Resin – um jenen schon mal für die nächste Wintersaison einzubremsen und dann wegzuhängen
  • 2 stk. Flaschenhalter: …ideelerweise die Specialized Rib Cage Road/ MTB weil eben schon bewährt, für meine neue…

Bikebasteln: …Idee in Kombi gegen Kälte ( und Wärme ) isolierten Getränkeflschen.

DSC08228 ztkm Tour idee.JPG

dsc08220-bastelarbeit

Da werd ich aber noch ein zwei Nächte drüber grübeln müssen und eventuell auch mal ein wenig rumtesten.

Ja, unter dem Strich kann ich sagen, war erfolgreich, gerade was so der Test der Taschen anbelangt: Die eine oder andere wenn auch kleinere neue Erkenntniss, auch wenn sie nicht wirklich neu ist.
Jetzt noch schnell nach Wetter für morgen schauen, wieder frisches Zeuch rauslegen, die Raspelchen wienern und den pizzavollenengefüllten Bauch in die Pove legen und mal gaz geschmeidig wegnicken. Gehabt´s Euch zum Wohle !

Sind doch nur 1.606 Wörter geworden.

Ortlieb Handlebar-Pack…

Oktober 26, 2016

…oder von „Frauen“ und Handtaschen !

Bike & Pack/ Bikebilder: so wieder im Lande, war ich dann doch vorgestern bei Das Rad Dortmund meine Rüssel reinzuschnupper und den Test mit der Ortlieb Handlebar-Pack vorzunehmen. Schon nach einer Mailauskunft seites Ortlieb wurde bestätigt das der Beutel total auf minimal zusammengerollt knapp 35cm in Länge misst. Passgenau aber ebene eventuell press.

Nach einem kurzen „Hallo“ und dem Austasuch der üblichen Radlerstories – ne´iss gelogen – ich wollte ja zeitlich weiter, Muttern wartet mit dem Futter und anbrennen lassen ging ja ma´gar nich. Also, der gute Mann hat das Teil hervorgekram, er wusste sogar noch meinen Vornamen, nur den Nachnamen nicht. Finde ich schon ne´ stolzte Leistung, denn so oft bin ich dann ja doch nicht da. Gut ein Gesicht das kann man sich schnell merken, aber dann noch den Namen !?
Nach dem austüten ging dann gleich zur Testmontage über. Nach ein paar Handgriffen mußte ich dann doch mal die Gebrauchsanleitung hervorkramen. Ich war nah dran, nur eben nicht ganz. Dann hatte ich es und der gute Mann schaute mir zu. Letztendlich ging das Teil auch erstmalig bei denen über die Theke.

Fettich war, passt, sitzt, wackelt und hat Luft. Und zwar sowiel Luft das ich da keine Bedenke habe. Lettendlich werde ich den Beutel aber sowieso nie ganz ausfüllen können. Dafür reicht der Platz dann doch nicht, was mir aber von vornherein klar war.

Ich habe ja kurz unter der rechten Brems-Schalteinheit innen meinen Bimmel verbaut. Da war etwas Hirnschmalz für notwendig und jener Platz war so erstmal der einzige wirklich optimale. Die hätte ich ungern umsetzten müssen. Aber so wie iss, iss eben gut.

Wir haben uns noch etwas über die Vorteile von deratigen Taschen zu den klassichen Packtaschen am Gepäckträger ausgetauscht. Dabei fiel mir dann die Emscherradtour wieder ein, wo ich das CAADX vollgepackt hatte mit allem nötigen Kram. Das CAADX ist eine Cyclocrosser und vom Radstand her eher kurz gebaut. Wenn man da dann das ganzen Gezumpel dranmacht und eben auch noch alles pickepacke voll ist, dann ist das nur geradeaus ein Vergnügen. Geht, muß man aber nicht unbedingt haben, könnte das Motto sein.

Naja und mit dem Ortlieb Handlebar-Pack und dem Seat-Pack dann noch, sieht das schon ganz anders aus. Like !

Ist jetzt natürlich noch totaler Quatsch das ich diese Tasche jetzt auch noch habe. Fast jedenfalls. Aber ich hätte nicht ruhig schlafen könne, ehrlich. Und das andere ist, mit diesen beiden Taschen in der Kombi, ist man auch wieder flexibler. Da spielt auch ein wenig der Gedanke des Minimalismus mit. Wenn die beiden taschen vom Volumen her begrenzt sind, beschränkt man sich doch auf das Wesentlichste.

Jetzt habe ich gestern auf der Rückfahrt noch so sinniert, die Accesory-Pack, die könnte man sich ja jetzt auch noch holen. Kann man wohl auch als Hüfttasche nutzen.

At last mal ein Bild vom neuen Stück…

dsc07773-handlebar-pack

Ideale Biketaschen… ( 29.01.2017 )

Oktober 9, 2016

…so wie ich mir das vorstelle. Oder, die gibt es sowieso nicht.

Bike & Pack: zum Thema Bike & Pack habe ich ja nicht wenige Beiträge verfasst. Grundsätzlich könnte man ja auch den einfacheren Weg gehen, sich einen Gepäckträger dranbauen und Satteltaschen dran machen. Hab ich alles da und sogar eine wasserdichte Satteltaschen. Doch das ist, wie auch die Einstiegszeilen vermuten lassen, eben nicht immer der beste Weg.

Hier mal ein Überblick was ich mein Eigen nenne:

Und hier die drei zur Zeit Topvavoriten

Das Thema wurde erst neulich bei Crossboxsports angerissen und so hier nun meine Zeilen zum Thema.

Gestartet ist der echte Bedarf erst im Jahre 2006/ 2007 wo ich begonnen hatte zunächst nur an einzelnen Tagen, dann aber immer öfters mit dem Rad zum Job zu fahren. Aufgabenstellung war, frisches Zeug auf´m Bike zur Fa. mitführen zu können, nebst noch ein paar Stullen.

Part 1.: da der alte Arbeitsgaul einen Gepäckträger hatte, griff ich zunächst zur simpelsten Lösung die sich mir bot. Der Ortlieb Packsack hatte mehr als ein gutes Volumen und konnte recht einfach auf dem Gepäckträger mittels zweiter Spanngurte, ebenfalls aus dem Outdoor-Bereich sicher fixiert werden.
Sah zwar nicht chic aus, war aber eben zweckmäßig und so gurkte ich dann ein ganze zeitlang durch die Gegend.

Part 2.: ab 2008 zog das das neue Gefährt, das Volotec, in den Stall und es ergab sich eine neue Aufgabenstellung. Kein Gepäckträger bedeutet gleichzeitig keine Montage des Ortlieb Packsack wie bisher. Mist !
Die ersten Experimente gingen dann in die Richtung, daß jener Packsack quer am Lenker wieder mit den Zurrgurten befestigt wurde. Klappte auch ganz gut, war zwar etwas sperrig, auch von der Handhabung her, brachte aber auch den Nachteil mit sich, das bei nennenswerter Beladung das Gesamtkonstrukt ungünstig auf die dahinter verlaufenden Leitungen Druck ausübte. Also schaute ich mich mal wieder um…

Part 3.: jetzt kamen paraell zwei Neuanschaffungen zum Zuge. Als da wären der Ortlieb Saddle-Bag mit immerhin guten 2,7 Liter Volumen und der aus gleichem Hause stammende Ortlieb Hip-Bag, mit ebenfalls fast 6 Liter Volumen.

Hier war ich so restlos von begeistert, denn jeder für sich konnte meinen Tagebdarf alleine fassen. Nur wenn man mal mehr mitnehmen wollte-mußte, wie zB. ne´ frische Bux für´n Job oder noch mal ne´ Jacke extra auf Tour, wurden beide im Kombi gefahren.

Das Volumen reicht also allemal für ne´ solide Sommer oder auch mal Herbsttour. Kleine Luftpumpe rein, Flickzeug, ein bisschen Futter und die schon erwähnte Jacke. Klar letzter sollte keine dicke Jacke sein, also Softshell eher nicht, eben dünne Wind- oder Regenjacke.

Über den Saddle-Bag kann ich nix schlechtes sagen. Über die Lichtbefestigung hatte ich mir bei Zeiten den Kopf gemacht ( Beitrag dazu ) und eine zweite Halterung hatte ich mir auch besorgt. So konnte ich den Saddle-Bag mal eben schnell auch an den Stahl Renner pflanzen.
Einziger Nachteil ist, was man aber ihm nicht wirklich anrechnen kann, da er dafür ansich nicht gemacht ist, wenn´s mal steiler im Gelände bergab geht, ist der Platz hinter´m Sattel mit´m Arsch runter zu kommen, eingeschränkt.

Der Hip-Bag war auch gut beliebt bei mir, eben weil er diesen Nachteil nicht bot. Und ja, ich geb´s da offen zu, was Hüftragetaschen angeht, da bin ich nie ganz von los gekommen. So hat man das Wichtigste stets am Mann. Vom Mobilphone bis hin zum bei mir stets obligaten Taschentuch zum Naseschnäuben.

Die erste Hüfttasche, übrigens von eineml damals gerade aufkommenden Outdoorlabel, hatte ich zum Laufen eingekauft. Jene war aber deutlich zu klein. Klar Windjacke, Taschentücher und das Mobil passten rein, dann noch die Geldbörese, dann war aber Schluss mit Lustig.
Der Hip-Bag punkte da natürlich mit seinen fast 6 Liter Volumen. Auch da brachte ich es fertig die Tagesration im täglichen Pendel zum Job hin mitzuführen. Neben dem Volumen begeisterte mich vor allem der gute Sitz der Hüfttasche, wozu dann auch die Zurrlösungen gehören. Ist das Teil mal nicht ganz voll, zurrt man ihn einfach zusammen.

Mit der zeit der Nutzung taten sich dann aber zwei kleinere, ich sage mal, Unfeinheiten heraus. Der wasserdichte Reißverschluss zickte hin und wieder rum, was dann wohl auch Grund dafür sein wird, das die neuen Modelle eine Rolllösung haben. Der zweite Punkt ist, auch wenn der Rücken nicht ganz bedeckt ist, aber gerade um die Nierengend herum kann es schon gut warm werden. Im Sommer taucht das „Problem“ zwar eher auf, aber gerade im Winter ist das noch weniger optimal.
Denn wenn man erstmal eine verschwitzte Nierengegend hat, dann wird es schwer die wieder trocken und warm zu bekommen. Das war dann auch so ein Grund warum er immer öfters im Klamottenschrank verblieb.

Nichts deso trotz, neben der Reflektorlösung, welche ich hauptsächlich für Laufen mal anbrachte, ergab sich auch bei ihm eine Möglichkeit der Lichtbefestigung.

Part 4.: also aufgrund des eigentlich größeren Volumens wurde wieder in die Kasse gegriffen und der Ortlieb Seatpost-Bag angeschafft. Soweit so gut, doch leider zeigte sich dann, ungeachtet bekannter und bester Produkqualität als auch Handhabung das jener wohl ein kleines Volumenproblem im direkten Vergleich zu seinem Vorgänger hat. Aber seht selbst…

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Also gleich gesagt, ungeachte aller wieder positiven Dinge die mit dieser Neuanschaffung zusammenhängen, da nochmal die gut 70 Euro wieder investiert zu haben ohne dabei einen wirklich nennenwerten Vorteil zu haben, fand ich schon ein wenig enttäuschend.Geschätzt handelt es ich um eine Plusvolumen von gerade mal 0,5 Liter. Wobei die systhembedingte bessere Packbarkeit das auch nur vortäuschen könnte. Auf ein Auslitern habe ich dann verzichtet.

Die Korrespodenz mit Ortlieb war zwar wieder erstklassig. Aber außer der Aussage, daß das aufgrund unterschiedlicher Messmethoden so sei, kein weiteres Wort.

Gut, jener Seatpost-Bag hat eine clevere Befestigungslösung die recht gut funktioniert und auch der Verschluss ist anders gelöst. Hier muß ich aber sagen, daß ich mit dem Steckschnallenverschluss des Saddle-Bag besser zurecht gekommen bin. Der wirkt auf mich schon etwas vertrauenserweckender. Auch der Seatpost-Bag wurde mit einer Lichtlösungs versehen.

Part 5.: die beiden Ortlieb Kompressionsacke mit Ventil wurden unterschiedlich genutzt. Beides sind eigentlch keine echten Biketaschen. Es sei denn man ist so etwas krank im Kopf wie ich.

Die erste, vom Volumen 12 Liter her kleinere Anschaffung sollte am CAADX zwischen vor dem Lenker einen Platz finden. Passte dann auch ganz gut. Hier und da muß man aber aufpassen wie man was wo reinpackt, denn sonst kann die Ladung oder eben die Zurrgurte verrutschen. Dafür war diese Lsöung aber deutlich kostengünstiger als alle andere Lösungen die zur Zeit auf dem Markt kamen bzw. schon sind und für eine deratige Montage vorgesehen sind.

Der zweite mit 22 Litern wurde als Testopjekt für dann potentiell zu umgehende neuste Lösung gedacht. Leider klappte das dann nicht ganz so wie ich mir das dachte. Auch diese Lösung sollte ein Ersatz für die Neuerscheinungen sein. „Mal sehen ob das klappt„, war das Motto.

Part 6.: die Ortlieb Umhängetasche: ja hierzu gibt´s nicht viel zu erzählen. Kaufen, Klamotten rein und losgurken. Richtig wasserdicht wird die Tasche nicht sein, dafür hat sie aber eine guten Sitz, via eines zusätzlichen schmalen Hüftgurtes. Natürlich liegt jene Tasche auch immer irgendwie auf dem Rücken. Da sie aber auch nicht über irgendwelche Ablüftpolster oder Netzteile wie bei Rücksäcken üblich verfügt, kann es da schonmal warm werden. Aber für die entspannte Fahrt zum Büro oder zum Bahnhof reicht das alle mal.

Wie die Tasche ausschaut und wie ich für bessere Sichtbarkeit gesorgt habe, kann man hier in dem Beitrag sehen.

Part 7.: die letzte Neuanschaffung ist ein Megateil, auch vom Investitionsvolmen her. Der Ortlieb Seat-Pack hat ein Volumen von bis zu satten 16 Litern.  Ich hab das Teil nicht all zu lange und auch erst mit ihm ein, zwei Fahrten gemacht.

Das Modell greift genau da an, wo bisher nur noch hochpresigere Marktmitstreiter wie Revelate Design aus dem Ausland Boden gut machen konnten. Ein Modell aus dem hause Ortlieb mußte quasi her.

Neben den größten Volumen bietet der Seat-Pack auch bekannte Produkteckpunkte. Erstklassige Qualität und Wasserdichtigkeit. Gerade am letzten Punkt können nicht alle anderen Fremdprodukte mithalten. Ein klarer Minuspunkt in meinen Augen. Denn nichts ist wirklich ekelhafter als in einer Pause oder nach der Tour in feuchte oder gar nasse Klamotten schlüpfen zu müssen. Ein No-Go sozusagen.

Aber das Handling ansich ist nicht ganz so einfach. Schon die Montage am Bike verlangt nach einem gewissen Geschick. Ist das Teil aber erstmal montiert, wird das wohl kaum irgendwie runterfallen.

Der nächste Punkt ist, und genau da kommt jetzt witzigerweise ein Punkt zum Zuge, der bisher eher als Nachteil aufgefallen ist, das Packvolumen, also das was man reintun will, oder besser muß, kann gar nicht groß genug sein. Ist der Seat-Pack nicht voll genug, bleibt soviel von der Leerhülle über, daß man das nicht mehr gescheit verzurrt bekommt. Auch will die Beladung überlegt sein. Das genutzte Volumen sollte möglichst press verfüllt sein, denn sonst kann er, wie auch in meinen Versuch, in sich „abknicken“.

Viel mehr will ich an dem Punkt jetzt aber auch noch nicht tippen. Denn dazu ist er für mich noch zu neu. Fakt ist, jener ist was für echte Randonneure.

Part 8.: ich kann´s nicht lassen, aber als nächstes steht dann wohl noch die Lenkerlösung an, der Handlebar-Pack. Das ist dann wie mit Frauen und Schuhen…

Soviel also erstmal dazu…


Einen echten Bikerucksack habe ich nicht und würde ihn auch nur haben wollen, wenn ich mal ein echtes Mountainbike hätte und dann damit auch längere Touren machen würde.
Aber selbst wenn, dann wäre das mit Sicherheit keine einfache Wahl für mich. Denn wie man oben sieht, neige ich zu wasserdichten Lösungen. Und da gibt es entweder nur Regenhüllen, die mich nicht so wirklich überzeugen oder eben wieder einen Rucksack von Ortlieb.

Letztere sind was Wasserdichtgkeit anbelangt mit Sicherheit nicht in Frage zu stellen, aber nachdem ich mir die Modelle immer mal wieder in diversen Läden anschaue, die Tragesystheme sind nicht ganz so der Burner, um es mal so zu sagen.

Vor ein paar vielen Jahren machte mal ERGON einen Ansatz einen echten wasserdichten Rucksack samt einem brauchbaren Tragesysthem auf den Markt zu bringen. Nur leider, ich habe das jetzt nicht mehr ganz so im Kopf, ist das Modell dann doch nicht bis zur Marktreife gebracht worden, oder nur kurzzeitig auf dem Markt gewesen. Den hätte ich mir geholt.

Grundsätzlich ist gerade das Tragesysthem maßgebend. Denn jenes entscheidet nicht nur über einen passgenauen Sitz, sondern auch auch über eine optimale Belüftung beim Tragen und damit wiederum maßgeblich über den Tragekomfort.
Gerade der letztere Punkt hatte mich damals zum Erwerb des Hip-Bag annimiert. Denn jener liegt ja eben nicht am ganzen Rücken an, sondern eben nur auf den Hüften.

Resumé: ja wie man so sieht, die Auswahl ist groß, DIE ideale Biketasche gibt es nicht immer, denn die Einsatzanforderungen sind dann irgendwie immer zu unterschiedlich. Natürlich spielt auch der persönliche Geschmack oder eben auch der Geldbeutel eine entscheidende Rolle.
Ich hoffe jedenfalls das ich mit diesem „kleine“ Getippe Interessenten weiterhelfen kann. Wenn nicht, fragen.

Emscherradtour Bericht Teil III

Juli 31, 2016

Bikealltag/ Hitzefahrten +20c°/ Biketouren Bilder/ Emscherradtour 2016: so die Rückrunde von der Tour ist nun Thema. Ich habe für mich beschlossen die Rückfahrt über weite Strecken unkommentiert zu lassen. Dabei kann ich nicht mal genau sagen warum.

Ich denke es läuft darauf hinaus, daß es zwar einen Rückfahrt war, aber zumindest für mich keine Tour, bzw. Bestandteil der Emscherradwegtour. Ein andere Gedanke der bei mir dahinter Steckt ist, auf der Rückfahrt ist nicht alles so gelaufen, wie wir uns das wohl gedacht haben. Aber nicht das jetzt die negativen Eindrücke alles überlagern würden.
Der andere Grund wird einfach sein, ich will den Rückfahrtbericht auch nicht wieder zu ausufern lassen. Sodele…

Am einigermaßen frühen Morgen trudelten nach und nach die nicht immer ganz so ausgeruhten Gesichter im Dunstkreis des Frühstückraums im Hotel Grunewald ein. Der Kaffee war gut, das Buffet gab alles her, was man brauchte. Eine ordentliche Portion Rührei, Würstchen und gebratenen Schinken waren zunächst meine Grundlage, später wurden noch zwei reguläre Bröstkes nachgeschoben.
Das Wetter draußen war noch etwas bedeckt, was mich aber nicht schockte. Denn ein paar gute Wolken bedeuten auch immer, das die Sonne ihre potentielle Strahlkraft in Form von Hitze so nicht entfalten können.

Nachdem alle eingertoffen waren, auch die „außerhalb“ geschlafen hatten, wurde noch eine Runde Käffchen geschlürft, dann die Zimmer geräumt, die Bikes beladen und abgerechnet, sodenn noch nicht geschehen. Ich hatte ja Vorkasse gemacht, was für mich die Sache vereinfachte.

Für die Rückfahrt selbst trat aber nicht die komplette Mannschaft an. Wenn ich das jetzt so noch zusammenbekomme, ist einer direkt zum örtlichen HBF gefahren, weil seine Heimat entgegen unsere Fahrtricht war, ein andere recht fix auf seiner Dienststelle sein mußte, nahm auch einen kurzen & direkten Weg. So war unsere Rückfahrtruppe auf fünf Personen geschrumpft, klein genug um Spaß zu haben.

Die Reise ging zunächst knapp in Richtung Nord um dann etwas oberhalb auf dei Römerlipperoute zu stoßen. Das war so der Plan. Für die Streckenführung war das so, das ich mich diesmal dranhängte, also komplett keinen Plan hatte, wo es lang gehen sollte-mußte.

Alsbald zeigte sich das Wetter von der sommerlichen Seite und beim durchfahren diverser Landstraßenabschnitte sowie einiger wirklich klasser Radrouten, konnte ich wieder mal die Digicam zücken und so ein paar Eindrücke einfangen.

An dem Punkt lasse ich dann mal ein paar Bilder sprechen. Eine Wegstrecke…

DSC07541 RF top

…durch wunderbare Waldgegend

DSC07542 RF top

Gruppe mit Räder

Irgendwo zwischendrin auf der Route gab es navigatorische Fingerspiele. Kein GPS-Empfang, eher magere bis gar nicht vorhandene Ausschilderung und nur mit Glück konnten wir noch einen Radwegkarte aus der Nachbarschaft für etwas Hartgeld erwerben, welche uns zumindest zur Lipperoute führte. Und so wurde die Lippefähre in Dorsten zu einer erheiternden Spielwiese.

DSC07544 RF lippefähre

( An dem Punkt stelle ich fast fest, das wir es zumindest dort geschaft haben müßten, auf der Römerlipperoute zu landen. )

DSC07546 RF fährüberfahrt

Gefährten auf hoher See

Nach dem überqueren des Gewässers war aber auch der Punkt erreicht wo, nun sagen wir es mal so, die Streckenführung, oder auch besser die Dynamik der Streckenauslegung, eine wenisse Fahrt annahm. Immer wieder mußten die Navis ran und auch das Kartenlesen, wohl aufgrund des Kartenmaßstabs, erwis sich nicht immer als leicht. Erschwerend kam hinzu, jedenfalls nach meinem Empfinden, das sich doch eine gewisse Hitze abzeichnete in Paarung mit einer eher nicht so optmalen Luftfeuchte.

Die Strecken wurde dann auf einen direketere Wegführung gen Heimat ausgelegt, es sollte von nun an mehr durch städtische Bereiche gehen.

Das bot dann zwar eine vermeintlich kürzere Strecke, hatte aber auch ein paar Nachteile. Die Beschilderung war eher mies, ja kann man so sagen, Radwege mitsamt diverser Ampelstops drückten ebenso auf´s Vorwärtskommen/ Tempo, wie die innerstädtisch doch anderen, weniger frischen, thermischen Verhältnisse. Also ich empfand das in Alt Marl schon als drückend heiß, jedenfalls wenn wo stehen blieb.

Gut war dann aber auch, das zwei urbane Konsumgeschäfte uns ein Pizzamittagmahl, und jenes sogar im Schatten, sowie eine Getränkehalle mitsamt kühler Getränkenaschub, boten.

Hat halt alles Vor- u. Nachteile.

Ab einem gewissen Punkt splitte sich auf eigenen Wunsch hin noch eine Person ab und zog ab dort alleine von dannen. Ich für meinen Fall hätte eine äquatante Zugverbind gewählt – egal!
Die nun verkleinerte Gruppe zog also weiter über die Radwegpisten um dann endlich kurz hinter Marl wieder ein wenig Strecke gut machen zu können.

Fahrtrichtung Oer-Erkenschwick, dann Datteln, wo dem Zugereisten noch das Schiffshebewerk Henricheburg gezeigt wurde, wiesen nun eine klare Streckenführung auf. Über Waltrop ging es dann recht fix nach Lünen, um dann das Ufo auch nochmal für einen kurzen Durch-Atemstop zu nutzten.

DSC07548 RF ufopause

Dann rollten wir an den Kanal ran, wo der Preußenhafen für den letzten längeren Pausenstop, zwecks zuführen von Kaltgegränken und Ruhepause genutzt wurde.

DSC07549 RF cooldown

Meinen“Bock“ in Sichtreichweite…

DSC07550 RF cooldown

…wurden die Knochen mal in´s kühle Nass gehalten. Über Nacht gab´s im Hotelzimmer ein paar nette Kleintiere, die Wohlgefallen an meinem Blutgeschmack gefunden hatten.
Hier verabschiedet sich dann auch ein weiterer Mitfahren, der aber dort in der Gegend wohl seine Behausung hat. Von ihm werde ich wohl auch ein gebrauchtes Navi, für einen überschauberen Betrag, erhalten. Eine neue „Spielwise“…

Ab da ging´s dann via Sesekeradweg und Kuhbachtrasse, wegen der Überschattung durch Grünzeug, aber auch weil jene Route auch ein Teil der Römer-Lipperoute ist. So konnte dem per Bahn Zugereisten ( aus Hannover ) wenigstens ein Teil der vorgesehen Route gezeigt werden.

Als wir dann endlich in meinem Claim angekommen waren, wurden fix drei fette Pötte Wasser gereicht und noch etwas abgespannt. Der alsbald Bahnreisende konnte sich noch frisch machen und wurde dann von dem Kumpel hier aus´m Dorf zum HBF begleitet.

Finish !

Biketour „Aftre-Show-Party“: ja und zu guter letzt, nach dem Tourabschluss war dann auch bei mir erstmal Regeneration angesagt. Am Montagmorgen hätte ich noch gut ein, zwei Stunden mehr Schlaf haben können, aber nun gut.
Und ja, meine Gel-Bikehandschuhe sind wohl auch recht gut auf. Verstehe ich jetzt zwar nicht, sind doch erst aus 2013!!! Also wurden jene auch mal durch ein neuwertiges Paar im Abverkauf ersetzt. Auf den Bildern sieht man gut wie fratze sie sind.

good old 2

Das die Geldämpfung gar nicht mehr vorhanden war, ja sogar eher in´s Negtive rutschte, war dann auch klar.

good old

etwas ausgenudelt – kommt vor

Biketouren Resumé II/ Hitzefahrten/ Biketouren Karten & Navigation/ Bike & Pack/ Bivy & Zelt: was gab es an Erkenntnissen für mich ?

Zunächst mal die Sache mit dem Gepäck und in direkten Zusammenhang die Sache mit dem Zelt/ Biwak. Gerade an der Emschermündung hätte ich so einen Unterschlupf rausholen können.

Großes Gepäck ist definitv nicht mein Ding. Da muß was passieren.

Das andere ist die Sache mit der Navigation. Gut, auch wenn ich demnächst ein günstiges Einsteigergerät erwerben werde, gedacht als um mal eben schnell, oder auch mal eine CX-Strecke aufzeichnen, eine vernünftge Karte im brauchbaren Maßstab und entsprechende Vorsichtung der Karte mitsamt einprägen ist die beste Plaung die man haben kann. Alles andere halte ich eher für…

…Murks.

Denn sobald es haarig wird, und es kann haarig werden, hatten wir ja eben, sind die guten alten analogen Orientierungstechniken immer noch gut genug.

At last, schieb ich hier noch mal und mal wieder den Link zu dem von mir ja schon vor langer Zeit verfassten Beitrag +20c° und deutlich mehr zum Thema Hitzefahrten ein.
Mir liegt das Thema dann doch immer wieder auf der Zunge. Man beachte die Ausschreibung deutlich mehr ! Es geht als nicht um mal kuschelge Plusgrade, sondern im direkten Zusammenhang mit potentiell gesundheitlichen Blickwinkeln.

So – ich haben fertig.