Archive for the ‘Bivy & Zelt & Hängematte’ Category

06:07Uhr/ 24.05.2021

Mai 24, 2021

Morgengruß/ Rumgelaber/ Sport & Alltag: ganz ehrlich, der Wecker hat gebimmelt wie immer, ich war fast erschrocken hab das dann aber realisiert und ihn ausgestellt. Die erweiteret Mütze Schlaf tat gut, aber jetzt bin ich auf dem Damm. Naja, so ganz noch nicht, aber die Lebenserhaltenden Maßnahmen am Morgen werden wohl gleich ihre Wirkung entfalten.

Das der Tag heute als Feieratg für mich arbeitsfrei bedeutet ist gut, was aber gemacht wird ist noch nicht klar. Kommen wir also nun zum gestrigen Tag in der Erzählung.

Auch gestern war ich irgendwo gegen sieben wach. Erst so „spät“, weil ich auch am Abend deutlich herausgesetzter auf dem Zeitstrahl das meinige Nachtager aufsuchte.

Jedenfalls gab es nach dem Hochfahren der köprereigenen Systeme noch zwei Mehlpannkuchen zum Frühstück und dann ging es raus in den Burggarten. Das Wetter war ja, nun sagen wir mal, eher bedeckt.
Da ich ja am Vortag etwas mehr im und um den Garten gewerkelt hatte, verspürte ich sowas wie einen gewissen Muskelkater in den Unterarmen. Das fand ich jetzt nicht ganz so lustig, störte dann aber doch nicht bei der ersten ja nur verschobenen Aufgabenstellung.

Das meinge Training stand an und wollte-sollte trotz der Wetterlage umgeetzt werden. Das letzte Training war eine gut lange Zeit an Tagen rum und so war das schon gut das Sonntag und damt Zeit da war. Dem Wetter setzte ich entsprechend Kleidung und das Regentarp entgegen.

Und ab ging die Post.

Tatsächlich klappte das noch ganz gut, was wohl auch für einen Teil an der Motivation lag. Das Wetter schwenkte dann aber auch um, es wurde immer wärmer, wärmende Kleidung wurde abgelegt, die Motorik und die Beweglichkeit kam in Schwung.

Nicht das man jetzt denkt, wiso bedeckes Wetter, das Bild zeigt ja Sonne. Richtig, denn gegen Ende dieses Tagesbschnittes stand tatsächlich die Sonne gut am Horizont und der nächste Teil des Tages konnte eingeläutet werden.

Und da stand dann eine Rund im nahen Heimatwald an. Ich konnte die Holde an die frische Luft locken, auch wenn ihr die Begeisterung darüber nicht ganz so ins Gesicht geschieben stand. Zumindest am Anfang. Das bringt aber ihr Job so mit sich, da ist man nicht gerade motiviert auch noch an freien Tagen rum zu rennen.
Aber ich dachte mir auch, tut ihr mal ganz gut und die Runde die wir dann gelaufen sind haben wir stückweise angegangen. Erstmal in Richtung Wald gegangen, dabei hab ich ihr noch den Zugang über den eher versteckten Nebenweg (an einer netten Hängestelle von mir vorbei) gezeigt und dann auch gleich auf der ersten Bank ein wenig Sonne und Aussicht (Bild rechts) genossen.

Ingesamt waren wir etwas mehr als eine Stunde unterwegs und…

…danach war mir dann irgendwie nach einem guten Café. Also mal wider das Vor-Ort-Set rausgeholt und mir einen netten Café aufgegossen. In der Sonne sitzten passte das ganz gut und die Kombiantion mit dem zugesandten Filter und dem Sea-to-Summit nur-noch-Trichter passte bestens. Variiert habe ich die Menge des Cafés aus dem Röstwerk Hörde.

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Diesmal gab es zwei gehäufte Teelöffel und noch einen kleinen Löffel drauf. Der Café hatte neben den Grundnoten so noch ein gute Spur mehr Volumen, ja er war kräftiger. Schmeckte mir sehr gut und ich denke, diese Dosierung passt mir am besten. Und wieder erstaunlich, ja ich wiederhole mich in der Begeisterung, den Café habe ich schwarz getrunken. Kein Zucker, keine Milch!

Damit kam dann auch erneut „Schwung in die Bude“, passend zum Mittagmahl. Nachdem der Bauch voll, ich sowieso tatenlos…

Bike & Pack/ Outdoor/ Hängematte: …verschwand ich für ein Zeitfester X in meiner Hängematte.
Die Augen fielen dann irgendwie zu, aber nur ein Schlummernickerchen wo ich dann mit einem selbstgebacknenen Muffin meiner Jüngsten geweckt wurde.

Ab da trieb es mich wieder um, was machen mit dem Rest vom Tag? Zunächst mal kramte ich in meiner Fitness-Garage rum. Dann rannte ich relativ ziellos mit dem Zollstock durch die Gegend und ließ wieder ein paar Ideen passieren. Hintergedanke wie kann ich das Volumen in der Fitness-Garage optimieren?

Und dann nahm das Unglück seinen Lauf! *lach* Ich kramte all meine Bikesachen hervor, montierte die Bikepackingtaschen an das CAADX und fing dann an zu beladen. Das klappte dann auch soweit ganz gut, daß ich fast alles so verstaut bekam, wie ich mir das vorstellte. Dabei sind zwei Packvarianten rausgekommen, eine dritte kam mir dann noch in den Sinn.

Der Hintergedanke dazu fing mehr oder weniger im Hängematten Forum an. Dort bekam ich mit, daß jemdand ein recht kleines Set-Up für die Nacht an sein Bike bekam und mir das irgendwie unwirklich vorkam.
Also stellte ich mal die Frage dazu in den vortuellen Raum und zwar unter dem Titel Hängematte & Isolation – Bikepacking.

Unabhängig davon das dieser Jemand bei der Auswahl an Schlafsack und der Isolation von unten rum auf ein anderes Label zurück griff, welches in seiner Auswahl doch ein paar Liter Volumen weniger verschwendete (und ich zum Zeitpunkt des Erwerb meiner Kombi zumindest den Namen des Labels kannte) ist damit Fakt das mein Poncho Liner zwar nett ist, aber vom Volumen her nicht ans Bike passt.

Wieder unabhängig davon wollte ich aber ein wenig mit dem Kopf durch die Wand, ließ dabei zwar den genannten Poncho Liner weg, wollte aber zumindest den Rest brauchbar ans Bike bekommen.

 

 

…ganz so wild ist das jetzt natürlich nicht, daß mein Schlafsack fast doppelt so fett packt wie das Vergleichsmodell des Cumulus Lite Line 300, aber daran kann ich aktuell jetzt nix ändern.
Insgesamt ist dann diese Aktion auch ein anderes Thema und wird dann auch in einem neuen Artikel stehen.

 

 

Bis dahin wünsche ich also einen netten Tag und bleibt gesund!

 

Jahresabschlussbericht 2020/ Stehaufmännchen II

Januar 3, 2021

Jahresabschlussbericht 2020: the same procedure as every year – enter the finishline ! Das Jahr 2020 hat begonnen und ich fange dann jetzt schon im April 2020 mit den ersten Zeilen für den Rückblick an.

Beim letzten Jahresrückblick 2019 hat das viel Arbeit gekostet, am Ende des Jahres den Rückblick fertig zu stellen. Diesmal bin ich (hoffentlich) cleverer, weil früher anfangen. Es sind viele, sehr viele Buchstaben geworden, nett Euch also Zeit beim lesen und Bilder schauen. Vielleicht ist eine gute Tasse Café und etwas Gebäck dabei nicht die schlechteste Idee. *augenzwinker*


Das Jahresende in Zahlen: sie sagen zwar nicht sehr viel aus, dennoch gehören sie irgendwie hier hin. 163,3km Nordic-Walking/ Wander & einfach nur Laufen und 9.792km mit dem Fahrrad fahrend. Damit ist dieser Teil der kürzeste und auch schon beendet.


Winterpokal 2019/ 2020: das Ende vom Winterpokal 2019/ 2020 startete zunächst mal in den letzten drei Monaten sehr fett. Es wurden je über 1.000 Kilometer gefahren. Im Januar 1.181km, Februar 1.058km und im März auch noch 1.231km. Allerdings war zum Ende hin mal wider die Luft raus. Nicht das ich nicht wollte, aber diese kleine feine Unfreiheit die uns da alle aufsuchte, hatten schon arg geblockt.
Dennoch gute Platzierungen aber vor allem ein eigentlich gutes Wohlbefinden zeichneten die letzten Monate aus. Was dann auch ein guter Übergang zum nächsten Part dieses Jahresabschlussbericht ist.


Biketouren/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: im Januar stach dann wohl die erste Nachtfahrt heraus die ich gemacht hatte. Die 50. miles of shade führte mich über wohl bekannte Strecken und ja es war herrlich.
Diese unendliche Ruhe & Tiefe der Nacht, die Leere der Wege und die Eindrücke die da immer wider auf ein Neues auf eine einwirken. Man sagt die Nacht auf wie ein trockner Schwamm das Wasser.

Im Februar gab es mit der Knapp vorbei… Tour mal wider eine nette Heimatrunde. Übrigens auch einer der wenigen Tage, wo man von so etwas wie kalt sprechen konnte. Ebenfalls hergeben möchte ich die Tour mit Titel Gemischte Heimatkunde – was für ein schönes Land. Da ging es mal wider darum mit dem Kumpel aus dem hiesigen Claim eine nette Erkundungsrunde zu zaubern. Ganz nebenher kamen dabei auch über 100km zusammen. Und das CAADX hat noch im Februar ein frisches GRX Schaltwerk bekommen, worauf hin dann natürlich eine GRX Testrunde fällig war.

Hier ma´ein paar Bilder von ersten Drittel des Jahres.

Natürlich gab es auch noch andere super Touren, also auch im März, zum teil kurz oder nur auf der Heimfahrt vom Job aus, aber auch noch ein paar nette Ausflüge hier um den Pudding. Aber man kann ja nicht über alles berichten.

Im April war dann ja deutschlandweit immer noch Auszeit angesagt. Da ich aber Urlaub hatte kam es auch dort, natürlich absolut regelkonform, zu der einen oder anderen Ausfahrt.
Eine typische Wahnsinnsaktion ganz nach meinem „Geschmack“, wohl aber eher zufällig war die Tour X14 – Versuch & Irrtum. Dabei sollte es über ein noch nicht bekanntes Stück Wanderweg in die Richtung hinter Selm-Bork gehen. Die anderen Erkundungstouren danach waren dagegen nur Kinderkram. Fast…

…denn da kann man mit Sicherheit noch die Ausfahrt die Ausfahrt unter dem Motto Tor zum Sauerland erwähnen. Bei jener Tour bin ich mal ganz wagemutig mit der Faltkarte und ein paar navigatorischen Übungen in Richtung Sauerland gefahren. Ich habe zwar weder das weite Ziel, den Möhnesee Turm erreicht noch bin ich bis zum Wander-Parkplatz in Arnsberg Neheim gekommen, aber es war trotzdem klasse. Mal ein Bilder…

Diese Diashow benötigt JavaScript.

…bevor mich dann Ende Mai eine kleinere aber doch arge Rückennummer (unten dann dazu mehr) daran hinderte eine weitere vierstellige Kilometerleistung auf zu stellen. Sei’s drum, etwas was man verschmerzen kann. Was man nicht verschmerzen konnte kam ja noch.


November: hier muß ich sagen, daß ich ein paar nette Ausfahrten hatte. Quasi wieder radtechnisch in gewohnter Weise aufgestellt.
Natürlich ging es auch davor noch auf die ein oder andere Tour, aber alles kann ich ja hier nicht erzählen. Erwähnte ich ja bereits.

Also, zum einen ging es dann mal wieder nach Beckum und dort eigentlich zu dieser netten Wanderhütte. Der Grund war, ich fühlte mich wieder etwas fitter um an Steigungen nicht ganz elendig *grins* aus zu schauen. War dann auch nett.

Zum Abschluss ging es dann wieder an einem anderen netten Unterstand vorbei, wo ich kurz vorher noch eine Tour hin gemacht hatte. Die aber nur um mir die Strecke einzuprägen.

At last für den vorletzten Monat kann ich noch zwei Touren heraus heben. Da war einmal das Ding wo ich am Südufer des Channel bis zur Kanalmündung gefahren bin

…und dann die Erstbefahrung des Kirchderner Graben. Wie man auf den Bildern sehen kann, gab’s stets noch bekannt, vorzugsweise Waldstrecken als Zugabe.

Natürlich gab´s dann auch wider einige Ausflug zur tausendjährigen Eiche im Verlauf des Jahres. Hier mal ein paar Bilder bei herbstlichen Wetter und einer wärmenden Suppe.

Ach ja in Amerika war ich ja auch noch. *lach* Die Idee ist so alt, oder besser so neu, wie meine frische linke Hüfte, also irgendwo im Zeitfenster 2019. Viele Runde hab ich zu Fuß im Rombergpark gedreht, doch mit dem Rad war ich seit dem nie wieder da. Also hatte ich das mal nett mit dem Borteinkauf verbunden, aber auch die Rückfahrt mal wider über Strecken gemacht, wo ich auch schon länger nicht mehr war.

Und eine neue nette Hütte, oder besser gesagt Unterstand ist mit in den Bestand gewandert. Nett weil dort auch offiziell eine Feuerstelle ist und jene in grob eineinhalb Stunden Fahrzeit zu erreichen ist.

Und da man ja schon im Frühjahr eine Nachtrunde gedreht hatte, gab´s da mit der Chill-Out-Night nochmals Nachschlag (Bilder zu dieser Runde bitte direkt im Geschreibsel ansehen). Da es ja situationsbedingt keine Channel Challenge gab, schüttelte ich mir recht spontan die Channel sun-up-Challenge aus dem Ärmel.

Und at last natürlich eine die Jahresabschlussfahrt mit den genialen 5 Minuten.

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Cyborg-R: mit dieser Rücken oder besser gesagt Hüftnummer im Mai, die dann auch noch satte 5 Wochen dauerte hatte ich die Schnauze voll. Das Aufarbeiten ging zwar wider irgendwie gut von der Hand, aber mit Hinblick auf den nächsten „Einschlag“ wurde Anfang Juni der erste OP-Vorbesprechungstermin im St. Christophrus Krankenhaus Werne wahr genommen. Auch der schnelle OP-Termin kam dann in den Kalender, auch wenn sich am Job die Freude darüber in Grenzen hielt. Sorry.
Aber was will man machen? Für mich war das nicht mehr kalkulierbar, der nächste wohlmögliche noch härterer Ausfall sah ich auf mich zukommen. Der weitere Verlauf dazu ist in der #2 Chronologie nach zu lesen.

Abschließend kann ich aber sagen, es war eine gute Entscheidung, denn nach knapp zehneinhalb Wochen konnte ich wieder in das Arbeitsleben eintauchen. Ein bisschen Restarbeit aber auch wieder in die Spur kommen, brauchen dabei nicht erwähnt zu werden. Genug also dazu.


Winterpokal 2020/ 2021: der Start des Winterpokal 2020/ 2021 war für mich dieses mal irgendwie hopla hop. Im IBC wurde ungewöhnlich früh (26.10.2020) gestartet, im Radforum dann aber tatsächlich erst Anfang November, oder ganz genau mit dem 31. Oktober.

Die Teamfindung ging im Radforum recht gut von der Hand. Im IBC fand sich eine kleine Dreimanntruppe alt eingesessner Teilnehmer zusammen. Das dumme war jetzt insgesamt nur, daß beide Starts in meinen Herbsturlaub gefallen waren.
Eigentlich ein Traum für den verrückten Teilnehmer, aber ich hatte da so keinen großen Bock drauf. Es gibt ja noch ein Leben außerhalb des Radfahrens und so hatte ich sogar ungewöhnlich wenige Kilometer in den beiden Wochen gemacht. Aber man lehnt sich zurück mit dem Wissen, mit der ersten Arbeitswoche geht das von ganz alleine.


Bike & Pack/ Bivy & Zelt/ Outdoor: da ich im letzten Jahr da schon ordentlich zugeschlagen hatte, kam am Anfang des Jahres noch ein weiterer Topf mitsamt einem Holzvergaser hinzu. Ja, auch das hat wieder Geld gekostet und ja, hätte man das vorher gewusst, hätte ich mir die anderen Töpfe klemmen können. Aber die neu ins Haus geholte Kombi aus dem Toaks Holzvergaser und dem Toaks Topf sinniger Weise dazu passenden war nicht nur unwiderstehlich, sondern behob auf einen Schlag eines der Grundprobleme beim Bikepacking.

Denn der ganze Kram passt zusammen, nimmt also beim Packen keine Mehrraum ein, sondern konnte zusätzlich noch meine Espresso-Macchina beherbergen. Das die Neuanschaffung aus Titan auch noch sehr leicht ist, quasi nix wiegt, oder nicht mal die Hälfte von dem, was ich bisher mit genommen hatte, erklärt sich bei dem Material von selbst. Aber wie schon gesagt, hätte man das vorher gewusst.

Eine weitere sinnige Anschaffung war dann die Cocoon Hängematte. Gefühlt doppelt so groß wie meine bisherige große Amazonas Hängematte (die dann veräußert wurde), im Packmaß als Knackpunkt aber deutlich kleiner. Ein paar erste Bilder am Tag des Eintreffen von dem Flugzeug hier <klick> im Beitrag.

Damit der ganze Krempel auch an´s CAADX passt hatte ich gleich mehrere Bikepacking Tests gemacht. War das ein Gefummel. *stöhn*

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Gefummel ja, aber auch gut um einige viele Stunden in den notgedrungene 5 Wochen Auszeit zum Thema Cyborg-R zu überbrücken.
Die ganzen Aktionen brachten aber auch nicht das Ergebnis so wie ma(n)n sich das vorstellt, im speziellen voran am Lenker. Was dann zur Folge hatte, daß ich mir dann doch noch entsprechende Packtaschen für den Lenkerbereich bestellt hatte.

Damit sollte es zumindest im vorderen Bereich abgeschlossen sein. Aber auch die hintere Arschrakete von Ortlieb (weil inzwischen auch nicht mehr ganz wasserdicht) wurde dann durch ein Modell aus dem Hause Topeak ersetzt. Und zu guter letzt, die Rahmentasche kam noch mit dazu. Und so hatte ich den Topeak Backloader am CAADX, den Frontloader in Kombi mit dem Barloader sowie eben als Rahmentasche den Midloader.

Deutlich besser im Handling überzeugte mich der Frontloader mit seinem abnehmbaren Packsack im direkten Vergleich zu meiner Ortlieb Lenkerrolle. Leider zeigte sich dann aber auch nach knapp fünf Wochen Nutzungsmontage, daß am Midloader der Reißverschluss auf einer Seite das Weite suchte.

Gut, mußte ich dann einschicken und bekam eine neue zugeschickt. Thema erledigt.

Mehr als dumm gelaufen war dann aber die Sache mit dem Life Enhance Armin Coffee Maker Titanium den ich dann doch Ende Juni bestellen wollte. „Dank“ Corona mußte Life Enhanced die Produktion einstellen und das Edelteil war nicht mehr verfügbar. Dieser Coffee Maker würde nochmal besser in meine Küchenkombi passen, als das was man jetzt so hat. Man hofft…

Ansonsten ist aber nach der Cyborg-R Geschichte nicht wirklich viel in dem Freizeitbereich gelaufen. Es gab ein Nacht mit der neuen Cocoon Hängematte und dem Yeti Schlafsack im heimischen Burggarten. Und dann war da noch die Cocoon Fußtour.
Ansonsten hatte ich aber die Cocoon reichlichster während meiner Rehazeit genutzt und von daher hat sie sich schon gut gelohnt.

Die Frage warum es nicht zu längeren Ausfahrten oder gar Übernachtung gekommen ist, ließe sich in etwa so beantworten.

Es passte halt nicht immer so, wie ich mir das vom Bauchgefühl her vorstelle. Ich sehe aber auch keinen Sinn darin eine Aktion auf biegen und brechen zu machen, oder nur das man mal sagen kann, man hat es gemacht. Verschoben ist ja nicht aufgehoben. Es ist noch Zeit genug.

Als letzte kleines Leckerli zog dann noch eine Feuerschale, ein große Tarp für die Burgterrasse in den Burggarten mit ein. Passendes Totholz ( Äste in unterschiedlichen Größen was an nicht mehr lebende Bäumen hängt, oft durch Starkwinde & Sturm abgebrochen oder gar umgestürzt) findet man ja genug.

Wichtig dabei, dieses Holz sollte nicht auf dem Boden liegen und beim Ab- oder Durchbrechen, sind ja meist längere Äste, satt knacken. Dieses Knacken ist ein gutes Zeichen für eine noch verträgliche Trockenheit. Und wenn Holz erstmal länger auf dem (Wald)Boden gelegen hat, dann ist es einfach zu feucht.


Der… Stahl Renner: …rollte dieses Jahr nur magere 461 Kilometer. Hat aber trotzdem Spaß gemacht. Ich schätze mal, nächstes Jahr darf er wider mehr ran.


The Cure – Forest/ Cannondale Gabel: …alias dem Cannondale CAADX hat dann doch schneller die Gabel bekommen, als ich dachte. Natürlich mußte jene auch optisch an das bisherige Outfit des Bikes angepasst werden.

Hinzu gekommen ist dann noch ein Shimano GRX RD-RX810-GS Schaltwerk. Ansonsten wurden mit dem Bike die 40.000 Kilometer voll gemacht.


Das… Volotec: …kam auch immer wider mal zum Einsatz, wobei da die 115 Kilometer kaum erwähnenswert sind.


Rumgelaber/ Cyborg-R: ja leider zeigte sich dann doch ab Anfang Mai, daß die rechte Hüfte mehr Zicken macht, also ich das dachte. Natürlich machte sich das wider nicht in der Hüfte selbst bemerkbar, sondern in den dafür vorgesehen Muskulatur.
Gute fünf Wochen zog sich die Nummer hin. Wobei man sagen kann, das schon gut eine Woche ohne irgendwelche Gegenmaßnahmen ins Land zog. Grund hierfür war dann, daß der untersuchenden Doc meinte wir machen mal ein MRT vom Rücken und schauen dann weiter. Das MRT hatte ich super fix in der Tasche, nur der Bericht ließ auf sich warten, also wieder unnötig warten.

Das Roundabout-Ergnbniss dieses Stunts: Ticket für Bauteilwechsel, im Juni KW 24 Termin zum Vorgspräch in Werne und KW 26 in Dortmund.

In Werne ist die Cyborg-R Wechselaktion dann gelaufen. Insgesamt verlief die OP gut, ich kam bis auf eine länger anhaltende Schwellung zwar auf die Beine, war aber dadurch in der Motorik gehemmt. Irgendwo mit dem Abschluss der letzten vierten Rehawoche nahm die Sache aber Fahrt auf. Und ab da ging’s dann Woche für Woche immer besser.
In der 8. Woche wurde die erste kurz Fahrt im PKW gemacht und die erste Radfahrt eine Woche später. Was will man mehr?

Der Blick in die Chronologie sollte dann für dieses Jahr abgeschlossen sein.


Zusammen gefasst in einer Kurzversion? Epidemie hin oder her, ja das zieht sich und wird auch noch nicht demnächst zu ende sein Imfpungen hin oder her. Für mich war die neue Hüfte das große Ding. Da hatte ich Glück, daß ich in ein OP-Fenster fiel und auch die Rehamaßnahmen als Ganzes passabel über die Bühne gingen.

Mit diesem Neuteileinbau hat (m)ein Leben wider an einer Art an Qualität gewonnen, die man zu schätzen weiß. Natürlich formt das und macht einem auch klar, also mir zumindest, daß man seinen Körper pflegen sollte. Bewegung regelmäßig und in Maßen ist das Beste was man machen kann. Aber das mag ich ja sowieso. Von daher…

…finden diese Zeilen hier ungewöhnlich schnell Zugang auf die Platform. Der Trick schon ganz früh mit dem schreiben zu beginnen hat sich also gelohnt.

Und so verabschiede ich mich vom Jahr 2020 und wünsche der Leserschaft noch viel Spaß, Hoffnung und all die guten Dinge die man so bekommen kann, aber natürlich ganz wichtig – bleibt bitte gesund!

Jahresabschlussbericht 2020/ Stehaufmännchen

April 10, 2020

Jahresabschlussbericht 2020: the same procedure as every year – enter the finishline ! Auch wenn das Jahr 2020 schon gut fortgeschritten ist, irgendwie hab ich es noch nicht hinbekommen meinen Jahresabschlussbericht zu tippen. Vielleicht sollte ich das für dieses Jahr anders angehen? Den Part jetzt und dann je am Monatsende ein paar Zeilen reintippen, speichern und dann am Jahresende nur noch „rund“ machen. 

Im Gegensatz zum Jahr 2018 war es dieses mal etwas weniger aufgeregt und auch weniger ergiebig was die Zahlen anbelangt. Was aber nur Nebensache sein sollte. Doch halt, war es das wirklich ? Dafür ging es, wie der Nebentitel besagt, rauf, runter, rauf, wider runter, aber auch wider rauf. Und das Ganze dann im Thema Gesundheit. Das erste Down war geplant, die anderen Kleinigkeiten eher weniger. Aber zunächst ein paar Zeilen zum…

( kurz eingeschoben, ich muß mich fast zwingen in meinem eigenen Jahr zu stöbern. Da ist bei mir jetzt zum Jahrende nicht ganz so viel hängen geblieben. War dann doch soviel, das ich mir das nicht merken könnte ? *lach* )

Das Jahresende in Zahlen: sie sagen zwar nicht sehr viel aus, dennoch gehören sie irgendwie hier hin.

194,5km Nordic-Walking/ Lauftraining u. 9.060km mit dem Fahrrad gefahren


Jahresstart/ Januar/ Winterpokal 2018/ 2019: …der ja Ende letzten Vorjahres gestartet war. Er lief so vor sich hin und ich plagte mich mehr oder weniger mit meiner körpereignen Baustelle. Bezeichnend dafür war die alljährlich startenden Channel Challenge wo ich das erste mal klein bei geben mußte, auch wenn das noch im Jahr 2018 war.

Viel Gegenwind, zu viel für meine geplagte Muskulatur, ließ mich den Entschluss fassen, ab dem zweiten Drittel am Preußenhafen mich in die Sonnen zu setzten und mich dort der Gaumenfreuden hin zu geben. Der Rest der Truppe kurbelte noch bis zur Mündung und wider zurück. Ich pausierte.

Der Rest vom Radjahr: und nach dem Winterpokal ging es weiter. Immer noch geprägt durch das Thema…

Cyborg: die jeweiligen Berichte über den vorlaufenden Zustand und deren Schaffensprozess hab ich dann unter dem Titel Cyborg in den regulären Blogberichten erstellt. Hier also nochmal ein Kurzabriss.

  • 25.01.2019 OP-Termin
  • 06.02. bis 26.02.2019 Reha
  • 29.03.2019/ Ende KW19 Beendigung der AU
  • 01.08.2019 ma(n)n kommt wider normal aufs Rad
  • 23.09.2019 Leistenbruch akut
  • 25.12.2019 leichte Blockade des Hüftstreckers/ kurze Radfahrauszeit
  • zeitgleich Zahnzicken oder auf deutsch, Schnauze voll
  • …ist gar kein Zahnzicken, ist was mit den Nasen-Kiefernebenhöhlen *ärger sich*

Nach erfolgter OP mehr oder weniger direkt in die Reha und nach dieser dann in die Restkrankseinphase. Die viele Arbeit am Körper vorher, währenddessen und im Nachhinein hatten sich aber gelohnt, ich kam gut durch. Langsam und stetig kam ich nach vorne und entsprechend fühlte ich mich gut.

Und so kam es, das ich im Verlauf des Neustarts ab dem Monat Juni nicht nur am Durchschnit-Speed zugenommen hatte, sondern auch am Körpergewicht. Massephase ! *lach*
Nein, ab da kam auch wider der Stahl Renner gut zum Einsatz, was nicht nur viel fun brachte, sondern auch gut für die Beinmuskeln gut. Und so komme ich dann doch zum eigentlichen Jahresrückblick.

Biketouren/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: große Touren oder gar die Teilnahme an der NightOfThe100Miles waren aber leider nicht mit von der Partie. Ob ich da aber sowieso nochmal mitfahren, steht in den Sternen ? Denn mit Anreise, der Fahrt selbst und dann noch Rückreise würden bei mir locker drei bis dreieinhalb Tage drauf gehen. Egal…

Ich habe dafür die eine oder andere eher spontane Ausfahrt gemacht. Hier setzt ich mal an und stöbern selbst auf meinem Blog – lustige Sache. Ein paar schnelle Highlights.

Im Grund habe ich recht klein angefangen. Im Januar, also noch vor der großen OP habe ich mir die Haldenzeichen vorgenommen.

Einfach ma‘ ein wenig vor der Haustür rumtuckern, ja noch nicht mal großes Gepäck mit dabei. Bei so Touren kommt nie viel zusammen, hier geht es wie so oft nur darum, einfach mal vor die Tür zu kommen und abzuspannen.

Ja und wenn ich dann so bei mir auf dem Block weiter stöbern, da kommt mir dann jene geniale Runde ( 28.341km/ 12.01.2019 ) via Ameke vor die Nase, die ich mit dem Kollegen hier aus´m Claim gemacht hatte. Schön entspannt, auch schon was mit dabei um sich eine heiße Tasse Suppe zu machen und…
…wieder nur raus zum abspannen. Bei solchen Rückblicken lebt man ja von Bildern.

Die New-hip restart-tour war dann wohl die erste Radtour die ich noch nach der Operation gemacht hatte. Das war nur eine erste kurz-kleine Ausfahrt mit dem Volotec zum nahen Lieblingsaussichtsturm an der Lippe im Westen. Hinfahren, schaue wie das so klappt mit dem Neuteil, vor allem das Auf- u. Absteigen aber auch bei einem unvorhergesehen Bremsmanöver. Das klappte alles ganz gut und ein kleines Suppenpäuschen gönnte ich mir auch.

Da noch alles ganz simpel direkt in der Tasse das Wasser heiß gemacht. Hätte ich da schon geahnt wie heiß heißes Wasser sein kann und wieviele Töpfe bzw. ein Gefäß ich dieses Jahr einkaufen würde ? *lach*

Nach dieser Neustarttour juckte es natürlich eine wenig, aber man war ja auch angehalten sich wider auf Vordermann zu bringen. Also wurde die Currywurst und die Adventure Tour gemacht.

Danach ging es wieder mit dem Kollegen in entspannt und bei wieder wohligem Wetter auf eine kleine Süd-östliche Runde und zwar mit dem Datum 30.03.2019.
Ja und weil das bis dahin eigentlich schon gut lief bequatschten mich der Kumpel und sein Spannmann zu der…

Anti-Körner Ausfahrt. Ja war schön und auch die übliche Runde an Leuten nett. Aber entweder war ich da noch nicht ganz so auf´n Damm, was ich so im Nachhinein nicht ausschließen möchte, oder eventuell die gewählte Strecke und deren Gesamtdistanz doch zu ambitioniert.
Dabei ging’s ja auch noch gut rauf und runter. Für mich als eher Flachlandfahrer auch nicht Täglichbrot. Gut ich bin jetzt nicht auf´n Zahnfleisch in die Burg gerollt, doch hatte es mir so eine kleinen gedanklichen Ansatz-Dämpfer gegeben. Gut Ding braucht halt Weil.

Ja und da ich dann ja von den wenigen Arbeitstagen, so zu sagen um sich mal testweise kurz warm zu laufen von der Cycborg-Nummer, was auch gut klappte, wider direkte in den geplanten Urlaub rutschte, gab es auch da ein wenig was erradeln.

Dummerweise hatte ich inzwischen etwas Luft im Bereich Outdoor geschnuppert, sodaß ich dort neben Hängematte und Futter warm machen, direkt weiter machte. Einen Ausflug gab es in Richtung Osten nach Dolberg hoch. Am nächsten Tag ging es zum bekannten Vogelbeobachtungshütte im Winkel. Auch in den Folgetagen war noch der eine oder andere outdoorlastige Ausflug mit drin. Genial war da noch die early-sunday-round wo es mit Sack & pack zur tausendjährigen Eiche hoch ging.

Ja aber ab einem Zeitpunkt X war das mit der Cyborg-Nummer durch und ich konnte mich weiter betätigen. Auch wenn es im Mai Radtouren gab, war das eher unaufgeregt. Im Juli stach dann die Tour 30.618km/ ebenfalls 05.07.2019 heraus. Auf jener Tour ging es mal wieder am Channel (Dattel-Hamm-Kanal) entlang und dann am Dortmund-Ems-Kanal in Richtung Lüdinghausen zu kurbeln. Heiß & trocken war es zu jener Zeit. Aber auch da haste ich meine Auszeitzonen genutzt.

Und so hatte ich dann was Radtouren anbelangt doch noch was gut erlebt. Das Stehaufmännchen konnte sich wieder gut berappen und dem neuen Jahr entgegen radeln.


( Kleiner Einschub an der Stelle, nachdem ich mal wieder angefangen hatte ein paar Zeilen hier zu tippen, habe ich das Bildervolumen im Blog-Dashboard inzwischen gut reduziert bis in den Mai 2018. Und den hier bis jetzt erste Zeilen auch ein wenig mehr Struktur gegeben. Es kann jetzt also weiter gehen. )


Winterpokal 2019/ 2020: der Start im November, diesmal mit besseren Grundvoraussetzungen. Natürlich läutet dieses Ereignis auch immer irgendwie das Jahresende ein. Das Wetter spielte noch lange im milden Herbstmodus und so konnte auch in diesem Jahr die Channel Challenge ma‘ in ganz legger stattfinden. Drei Gäste von Außerhalb stockten die Runde auf, leider ohne den Penguin on Bike.

Ein wenig Rückenausfall mußte ich dennoch im Dezember beklagen, hielt sich aber mit nur drei Tagen PKW-Nutzung in Grenzen. Traurigkeit darüber kann man nicht äußern. Leider schlich sich dann noch eine weitere gesundheitliche Unfeiheit im Kieferbereich ein, wo sich was in einer Nasennebenhöhle, genauer in der linken Kieferhöhle festgesetzt hatte.
Drauf geschissen, weitere drei Tage PKW-Nutzung erschienen mir ratsam um der Sache Herr zu werden.

Insgesamt habe ich mit dem ersten Winterpokalmonat November die bisher meisten Kilometer eingefahren. Satte 1.243km standen dann auf dem Habenkonto.

Der letzte Winterpokalmonat startete dann mit der Rückennummer und an einem Tag ging es auch noch mit der Bürgerblechbüchse zum Zahndoc. Somit war der Dezember auch eher verhalten was die Fahrstrecken anging.


Bivy & Zelt/ Outdoor: dafür verschaffte ich mir aber im Jahr 2019 auch etwas freien Raum mit dem Thema draußen Übernachten, wo es um diverse Kleinigkeiten aber auch größere Anschaffungen ging. Das lief und läuft unter dem Titel Outdoor & Outdoorgeschichten (im Nebenblog).

Angeschafft wurden neben dem Amazonas Traveller Hängematten Set noch ein wenig was für die Küche an Töpfen & Co. sowie dann noch final zum Jahresabschluss, so zu sagen als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk der Yeti Fusion Dry 500 Schlafsack. Den ganzen Krempel hab ich dann in der „Kleinen Outdoor Ausrüstungsliste“ zusammen gefasst.

Auch wenn ich die eine oder andere Aktion, oft zum testen oder für eine kurze Auszeit die Ausrüstung genutzt habe, größere Aktionen blieben aus. Leider oft wegen dem ja noch fehlenden Schlafsack, oft aber auch wegen keine Zeit. Aber bloß keinen Stress aufkommen lassen.

Sicher ist, die Thematik hat mich nicht nur einfach Geld gekostet, viel Geld, sondern auch sehr viel Spaß bereitet! Alleine die Gewissheit etwas für zukünftige Touren zu tun, einen Espresso zu kochen, ein Süppchen heiß zu machen und so auch den Kopf frei machen. Das lohnt sich schon oder – unbezahlbar. Es ist wie ein Tor zu einer neuen Welt. Mal ein paar Bilder von diversen Outdoor-Aktionen…

Das Bild oben links ist mein erster Hängemattentest hier im nahen Heimatwald. Mußte ich dann aber recht fix beenden, da Mücken einem das Leben schwer machten. War aber trotzdem klasse.

Noch dazu, hatte ich in den Jahren davor noch meine gut bekannten Cafébuden besucht, hab ich das dieses Jahr da eher weniger gemacht. Hab mich dann einfach wo hingehockt und mir selbst eine Espresso gemacht. Schön mit Blick in die fette Natur.
Und so wird auch der Trend sein, einfach mal raus sich wo hinpflanzen oder abhängen, schön chillig sich die Gegend anschauen. Ein paar Spots hab ich schon auf dem Plan. Natürlich die üblichen Bekannten wie die tausendjährige Eiche. Dort wird das aber für eine längere Aktion, sprich Übernachtung wohl nichts. Denn das ist alles Naturschutzgebiet. Und Übernachten in Naturschutzgebiet kann teuer werden. Da gibt es in der BRD ein paar ganz üble Gesetzestexte. Dagegen eine Bundesautobahn dort hindurch zu bauen ist kein Problem. Aber lassen wir das.

Jedenfalls werd ich mich wider an das Thema herantasten. Das wird zunächst mit ein paar Hängematten Set-Ups hier im Garten starten, dann sich mal wo für ein paar Stunden hinverpissen und dort ausprobieren wie das so klappt. Hier schweben mir so mein Lieblingsaussichtsturm vor aber auch jene Aussichtshütte im Osten. Beide bieten Möglichkeiten zum abhängen, dazu noch etwas Windschutz, aber vor allem Schutz vor Regen in stärkerer Form. Die erste finale Draußenübernachtung könnte an einem Lagerplatz nahe Lüdinghausen sein. Dort wo es ja ein Waldstück gibt, in Griffnähe vom Kanal.

Und dann schauen wir mal weiter. Bock macht das aber schon.


Der… Stahl Renner: …rollt nach wie vor super gut und wurde gerade ab dem Sommer wieder reichlich bewegt. Das lecker Fahrgerät hatte neue Felgen samt Speichen bekommen. Gemacht wurde das bei Fahrrad Schricke und ich muß sagen, ich war und bin da sehr zufrieden mit. Vor allem auch mit dem Service.

Singlespeed 54-16: …und wurde gegen Ende August vorne dem nur 52 Zahn zählenden Kettenblatt beraubt, wo dann das ganz fette mit 54 Zähnen einen Platz fand. Der Stahl Renner hat dann im Jahre satte 4.228 Kilometer mit mir durchgehalten. *lach* Beim…

The Cure – Forest: …alias dem Cannondale CAADX sah das von der Technik her immer noch fast gut aus. Fast, denn es gab einen Rückruf. Die Gabel mußte getauscht werden. Zudem waren da waren die Laufräder eine Art Dauerthema für mich, weil sie einfach nur noch nervten und gefühlt beim rollen immer mehr bremsten. Macht aber alles nix, für 4.511 Kilometer hat das auch noch gereicht.

Das… Volotec: …kam auch immer wider mal zum Einsatz. 231 Kilometer ist das noch gerollt.


Wie könnte ich jetzt dieses Jahr mit wenigen Worten resümieren lassen ?

Auf der einen Seite hervorstechend und mit Sicherheit auch als Grundlage, die Hüftoperation die mir eine neue Lebensqualität verschaffen hat.

Dann die Ups – Downs – und wider die Ups, also die ganzen Neustarts die mich das Jahr über begleitet haben, wo ich nach jedem wider neu aufgetretenem gesundheitlichen Einbruch lostarten mußte.  Stehaufmännchen halt, was dann aber auch so geklappt hat. Muß ja.

Ebenso das gerade mit diesem Rückblick doch einiges an Touren hängen geblieben ist, auch wenn jene eine andere Präsenz hatten, also das eventuell in den Vorjahren war. Iss aber auch egal.

Natürlich das Thema Outdoor was mich diese Jahr gut begleitet hat und mir auch neue Möglichkeiten geschaffen hat. Jene Sparte zeigt dann aber auch…

…das ich wohl eher nicht der Radfahrer bin, der nur auf Strecke macht, nur Radfahren will oder gar nur auf hohe Geschwindigkeiten oder Schnittwerte aus ist, sondern bei allem auch das Drumherum der Landschaft mit all ihren Eindrücken und dem Reichtum nicht vergisst. Ja man kann das genießen !

Und, der nächste Jahresabschlussbericht muß vorgetippt werden. Das raussuchen der Bilder war echt nervig.

27.687km/ 07.12.2018/ Teil II

Dezember 8, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Sport & Alltag/ Alter: dieser Wochentagebuch könnte anders werden. Rein vom Wetter her war es etwas turbulent, oder sagen wir besser wechselhaft. War es am Montag noch angenehm warm, kramte ich am Mittwochmorgen noch eine extra Lage Kleidung aus dem Kleiderschrank.

Auch wurden am Mittwoch erstmalig die vormontierten 45NRTH Xerxes Faltreifen mit den 140 Spikes als Laufradsatz ins CAADX gepflanzt. Am Vortag war es mächtig feucht, die Nacht mit locker unter 0c° nicht gerade das was man warm nennen könnte und der Profiblick über den Asphalt ließ mich zu dieser Wahl kommen. Man kann ja nie wissen. Kurz gesagt, kein Bock auf Stress. Denn…

…die Nächte zuvor waren nicht ganz so ruhig. Warum kann ich natürlich nicht mit Gewissheit sagen. Ich denke aber mal von den Knochen her. Von Dienstag auf Mittwochmorgen war ich plötzlich um 02:00 Uhr wach. Bin dann kurz raus den interneren Wasserhaushalt regulieren und hab mich wider hingelegt.
Normalerweise penne ich dann wider sofort ein. Nein, im Grunde schlafe ich schon wider bevor ich mich hinlege. Doch diesmal war es anders. Ich lag noch bis gut nach 03:00 Uhr wach. Und dann hab ich am morgen noch eine meiner Espressotassen zerdeppert. Zum Glück noch ohne Espresso drin, aber schon mit Zucker. Dinge die ma(n)n am frühen Morgen so nicht gebrauchen kann.

Und ich habe was für beim Weihnachtsmann vorbestellt, damit er nicht los muß und alles zusammensuchen. Praktisch finde ich.

Eine Meldung noch zur Woche. Auf meiner Rennbahn haben sie ja den kombinierten Fuß-Radweg neu gemacht. Diese Woche machte sich wohl jemand einen Spaß daraus, eine Attacke zu fahren. In regelmäßig-unregelmäßigen Abständen fanden sich diverse ehemalige Glasbehältnisse wie Weinflaschen und Einmachgläser. Nicht ganz so schön. Ein paar davon, also die ich gesehen hatte, wurden von mir beseitigt.
Da stellt sich dem geneigten Radler doch die Frage, was denken sich solche Menschen ? Oder, was wäre wenn gleichartiges auf der Fahrbahn der Kraftfahrzeuge liegen würde ? Ich denke da ein ein Glasbehältnis gefüllt mit Holzschrauben oder etwa Nägel ? Ich glaube da wäre auch keiner drüber amüsiert. Schwamm drüber.

Freitag: der Wochenabschluss wurde auch mal wider durch den Job neu geordnet. Mußte ich mich die vorigen Tage etwas zeitigen aus den Federn pellen, damit ich ebenso zeitig am Job aufschlage. Ich will mich dann ja immer noch in Ruhe umziehen, Schnittchen machen und auch das eine oder andere an Essbaren einwerfen. Da die Verkehrslage als auch die Strecke eher gediegen war, fasste ich den Entschluss lieber ein gutes Zeitpuffer zu haben.
Doch dank Planänderung stand eben für den Freitag eine ganz andere Kombi auf dem Plan.

Zudem war es brütend warm geworden. Schon morgens vor dem Burgtor hatte es satte 10c°. Es war also wider mehr ausziehen als anziehen angesagt. Die Mehrzeit durch die Möglichkeit später am Job aufschlagen zu können nutze ich für eine kleine Extrarunde. Windwetterbedingt aber nicht das was ich angedacht hatte, sondern nur eine Softvariante.

Doch irgendwann ist so eine Woche auch mal zu ende und mit dem letzten Aufgebot an Straßenverkehr nebst dem dazugehörigem Stau, dem Fahrzeug säubern für die Übergabe an die Kollegin war mal wider später Feierabend. Ist ja kein Ding, muß ja gemacht werden. Da ich eh spät aus dem Stall bin, wollte ich noch mindestens einen kleinen Extraharken zum abspannen fahren. Im Kopf war schon am Vormittag klar, das wird wider eine Kombi aus Wanderweg und dessen Anfahrt und dann irgendwie über Werne zurück. Und so kam es dann auch.

Es ist nach 20 Minuten Fahrzeit mal wider dunkel und ich schalte das Vorderlicht an. In freudiger Erwartung, wie lange es wohl leuchten wird. Die Fahrt beginnt nun erst richtig…

Bike & Pack/ Bivy & Zelt: und auch hier bin ich ein Stück weiter gekommen. Am Wochenbeginn ergab sich ein Zeitfenster samt logistischer Möglichkeit mal bei Outdoor Fair reinzuschauen. Ich war da ja schonmal. Beim ersten mal bin ich doch glatt und das mit Navi und genauer Adresse vorbei gefahren. Ja das ist mir als erfahrener Kurierfahrer passiert. Der Laden ist ja von außen recht unscheinbar im Untergeschoss von einem Wohnblock in einer Wohngegend.
Dieses Mal fand ich dann aber wieder den Weg und ohne Navi, quasi aus´m Kopp. Ich wollte dann doch nochmal das Thema Hängematten angehen. Von meinem ersten Besuch wusste ich, das sie haufenweise Exped Hängematten im Laden hatten. In meinem Fokus stand das Packmaß des Exped Scott Hammock Combi. Ich konnte mir nicht vorstellen, daß das so 45cm sein soll.

Hier war dann aber auch noch das erste Thema, die Slit Line in Augenschein nehmen. Das ging umgehend, hatte man griffbereit. Nach meiner Begutachtung ist das handelbar, wenn auch natürlich keine supertechnischelegante Lösung wie sie von AmazonasTherm-a-Rest oder gar Sea to Summit geboten werden.

Der gute Mann der mich beriet schaut auch sofort nach dem Exped Scott Hammock Combi, fand es in der Auslage aber nicht. Der Blick in seinen PC aber offenbarte, daß es im Keller liegen würde. Da ich irgendwie nicht die Megazeit hatte, bat ich fragend, ob er es hochholen könnte und ich dann einfach nochmal vorbei kommen würde. Er nickte ab und so verblieben wird dann auch.

Da sie im Laden auch Schlafsäcke hatten, wagte ich auch da noch eine kurzen informativen Vorstoß. Fatal, fatal.

Daunenschlafsäcke für unterwegs auf´n Bike. Er fragte den Temperaturbereich ab und irgendwie in der Mitte trafen wir uns. Er kramte recht emsig zunächst ein Modell Nomad raus. Da war zwar in Daunen und lag auch im Temperaturbereich 5c°, aber er wurde stutzig. Es schein ihm viel zu dünn und somit nicht für die angesagten 5c° tauglich. Zum Vergleich suchte er ein Modell aus dem Hause Yeti. Das erste Modell was er hier zu Hand hatte war zwar für noch deutlich mehr, oder besser gesagt, weniger Temperatur geeignet, aber es sollte nur aufzeigen wohin die Reise geht. Er stöberte weiter und fand dann das 5c° Modell.

Das fühlte sich ganz anders an, hatte irgendwie deutlich mehr Volumen, als das von Nomad. Ich bejahte seine Therorie, mußte aber auch einsehen, daß ein passender Schlafsack noch eine ganz andere Nummer werden würde, als eben Hängematte.

Weiter im Text. Zwei Tage später, selbes Zeitfester, stand ich wider im Laden. Das Exped Scott Hammock Combi wurde unter der Ladentheke hervorgeholt und ich hielt das mitgebrachte Maßband an den Orginalpacksack. Dann wurde ausgepackt. Und siehe da, die Hängematte nebst Fliegengitter ist orginalverpackt, also noch recht großzügig nur noch 35cm lang. Mit etwas anderen rollen oder eben stopfen in einen Packsack würde sich das Voluemnproblem mit den Abmessungen erledigen. Das Tarp selbst war kaum ein viertel dessen, was die Hängematten-Fliegengitter Kombi maß.

Womit ich dann zum Artikel Bike & Pack & Sleep #6 verweisen möchte.


Eigentlich wollte ich ja mit der oben aufgeführten Bestellung noch einen Robens Lumberjack Holzofen mitordern. Nein, genau genommen hatte ich den schon bestellt, aber…
….da kam DeWi aus dem Radforum um die Ecke und meinte, im Betrieb wäre das Nachlegen von Holz ein Problem, da die Öffnung suboptimal groß wäre. Anders gesagt, die Öffnung ist zu klein. Er riet mir zu dem Canway Capingkocher Holzvergaser, den er auch habe.
Gleiches Prinzip, nur entsprechend besser zum Holznachfüllen umgesetzt und, auch wieder praktisch, bei Amazon einholbar. Weiteres Proargument, noch günstiger. Gebongt.

Sorry Mädels bei Bike24.de für die Stornierung bei Euch, aber mit den Vorteilen hätte ich mich bei dem Robens Lumberjack geärgert. Damit dürfte das Thema was warm machen unterwegs erstmal durch sein.

 

Bike & Pack & Sleep #6/ 30.12.2018

Dezember 7, 2018

Bike & pack/ Bivy & Zelt: nochmal hochgespielt die aktuelle Übersicht aus #5 , exklusive der Sea to Summit Modelle, da die Homepage aber auch andere Infoquellen für mich nicht so offensichtlich befriedigend sind.

( Ich werde diesen Artikel bei Neuigkeiten einfach entsprechend aufmöbeln. Sonst zieht sich der Faden zu lang.)

Optional gäbe es noch ein…


  • Therm-a-Rest Slacker Hammock House ( by WalkOnTheWildSide ) ca. 190 Euro/ ca. 2,0kg/ Packmaß 38 x 23cm/ Lieferumfang: Hängematte ( 315 x 163 cm ) inkl. Moskitonetz, Tarp, 4 x Heringe, clevere Aufhängung, Packsack/ kein Matteneinschubfach

Optional gäbe es noch…


  • Exped Scott Hammock Combi ( by Unterwegs Outdoor Shop/ wo ich ja nun eine habe ) ca. 230 Euro/ ca. 1,8kg/  Packmaß 45 x 18 cm/ Lieferumfang: Hängematte ( 295 x 140 cm ) inkl. Moskitonetz u. Einschubfach für Isomatte, Tarp mit 10.000mm Wassersäule !, inkl. Aufhängung leider per Slit-Line/
  • Exped Drin Clips ( by Unterwegs Outdoor Shop/ wo ich ja nun eine habe ) 19 Euro/ ca. 100g
  • Exped Poncho & Hammock Underquilt ca. 100 Euro Packmaß 30 x 20 cm
  • Exped Verso Quilt ( Daunen ! ) ca. 180 Euro Packmaß 1,7l/ Abmessungen 135 x 210m Füllgewicht 450g

Die Folgegedanken beruhen dann auf dem nächsten Artikel. Ma(n)n müßte jetzt nur nochmal ein, zwei Nächte in meiner aktuellen Hängematte schlafen um zu sehen, ob das wirklich passt vom liegen her. Die Aufgabenstellung ist also, wo das möglich wäre ?

Plan A. wäre irgendwo im Burggemäuer. Das müßte aber wo unauffällig sein, schon alleine damit das keinen Stress bei anderen Familienmitgliedern auslöst. Oder, jene doch die Männer mit den weißen Kitteln holen.

Plan B. könnte sein, im örtlichen Baufachmarkt geeignete Harken einholen und den Versuch in der Fitness-Garage starten. Dort wäre ja auch die Temperatur kein Problem, denn den Megaschlafsack ( leider ein Kunstfaserschlafsck und somit fett wie eine Bombe, selbst komprimiert ) für locker 0c° und weniger habe ich ja. Zur Not könnte ich ja den Dünnen noch mit reinnehmen. Ich denke die Harken werd ich auf jeden Fall besorgen, hab da einfach Bock drauf.


Einfach mal quer gedacht, das Thema Hängematte.

Eigentlich dachte ich würde das Amazonas Set nehmen und zwar aufgrund des Packmaßes. Nun ist aber Exped zumindest an dem Punkt wider im Rennen. Das Amazonas Set hat mit der Therm-a-Rest gemeinsam, die guten Abspanvorrichtungen.
Aber Therm-a-Rest hat kein Matteneinschubfach ! Gut bietet dafür etwas wo ich denke, könnte sogar besser sein. Denn der Therm-a-Rest Slacker Hammock Hängemattenwärmer scheint mir durchaus sinnig.

Jetzt kommt es aber, alle drei haben aber einen Nachtteil, denn nur die Sea to Summit Hängematten werden aus eine Art Strumpf gezogen. Man hängt also erst eine Seite ab, zieht dann die Hängematte raus und verankert diese am anderen Ende am Baum. Und wider ein „aber“, Sea to Summit hat weder ein Matteneinschubfach noch andere Isolierungen. Zumindest habe ich da noch nix gefunden.
Und mit der Hängematte von Therm-a-Rest hat sie noch gemein, daß das Moskitonetz nicht abgespreizt werden kann. Ja, es ist sogar um die gesamte Hängematte herum.

Jetzt müßte ich eigentlich eine Hängematte im Set holen und dann die cleveren Anhänger entweder von Seat to Summit oder eben Amazonas dazu nehmen. Letztere wird mir aber schon fast wider etwas zu einfach in die Hängematte eingehängt. Sea to Summit wäre hier also meine erste Wahl, oder halt das Therm-a-Rest Slacker Suspenders Hanging Kit.

Damit ich dann ( erstmal ) um einen wider volumenfressende ( in Sachen räum aber auch finanziellen Einsatz ) Isomatteherum komme, den Therm-a-Rest Slacker Hammock Hängemattenwärmer. Oder die Eigenlösung, die schon vorhandene Exped Hängematte mit Rettungsdeckenfolie ausrüsten. Ob das wohl so machbar wäre ?

Man sieht, könnte einen wilde Kombi werden.


Freitagabend: man hat nix anderes zu tun als sich mit dem Kram im Kopf zu beschäftigen. Also wie bin ich überhaupt wider zum Exped Scott Hammock Combi gekommen ? Die 10.000mm Wassersäule beim Tarp sind mal eine Ansage. Praxis hin der her. Preislich liegt sie recht gleich auf mit dem Amazonas Moskito-Traveller Thermo als Komplettset, also mit Tarp und den T-Strap.

Die T-Strap bei Amazonas sind aber auch nicht der letzte Schluss, denn die Matte kann sich recht einfach lösen, wenn sie nicht unter Last steht. Sp clever die Lösung auch zu sein scheint. Die Slit-Lines von Exped werden auch trotz einfacher Handhabung ich mein Ding werden. Sowas hat man im Gefühl. Jene sind aber nur via Carabiner ( wo es ja die auch von mir favorisierten Exped Drin Clips gibt ) mit der Matte verbunden.

Und jetzt komme ich…

…denn da gibt es von Therm-a-Rest das Suspender Hängegurte-Set ( ca. 25 Euro ) als auch die Sea to Summit Hammock Suspension Set ( ca. 20 Euro ) ist einzeln zu bekommen. Bedeutet, egal welche Hängematte ich nehme, die Aufhängungsfrage kann quasi Label-Übergreifend für mich optimal gelöst werden.

Die andere Frage…

…wäre noch die-eine thermo-isolierdende Lösung. Ich bin zwar nach wie vor der Meinung, daß ich keine Übernachtungen bei unter sagen wir mal 10c° in der Hängematte machen werde. Trotzdem kann es bei 10c° schon arg frisch sein. Entsprechende Luftfeuchtigkeit hier, ein wenig mehr Wind und jener noch aus der „richtigen“ Richtung, ratz fatz ist einem kalt.

So eine Lösung sollte also nicht unbedingt beim Transport fett auftragen, weshalb dann auch Therm-a-Rest mit seiner Lösung ganz weit vorne ist. Ob sich eine solche Lösung in Eigenarbeit reproduzieren ließe steht noch offen.

Erstmal fettich…


30.12.2018: inzwischen haben ein Therm-a-Rest das Suspender Hängegurte-Set  den Weg in die heimische Burg gefunden und ich stelle mal hier, auch dann aus dem wohl potentiellen Echt-Shop, jene Liste an möglichen Schlafsäcken jetzt in Folge auf. Die wurden mir als erste Sichtungsvorschlag im Hammer Laden mitgegeben.

Rumgelaber/ 11.11.2018/ Bike & Pack & Sleep #5

November 11, 2018

Bikealltag/ Rumgelaber: jo, da es draußen sonnig war, ich mit den ersten Zeilen hier um 11:47 Uhr dem Tagesplan etwas hinterher hinke, die Nacht war irgendwie blöd, verlasse ich die Zeitzone früher Morgen und verschiebe die Fertigstellung des Artikels auf den Abend. Oder – ich muß raus, Frühsport steht an !

*später*

Und so war ich eine gute lange Zeit draußen, habe erst meinen Frühsport gemacht, vorab noch das Laub aus dem Burggarten entfernt und hinter noch eine Krafttrainingeinheit hinterher geschoben. So langsam kommt man wider rein. Jedenfalls hatte ich so viel frische Luft und erst als es sich langsam anfing einzuregnen bin ich dann rein. Das muß so um kurz vor vier gewesen sein.

Bikebasteln/ Licht & Sicht befestigen/ Reflexmaterial – Bezugsinfo: da ich immer noch ein wenig was im Kopf habe mein CAADX im Design zu verändern und dies gedenke wider mit Reflexfolie zu verrichten, hab ich heute früh mal den Artikel Reflexmaterial – Bezugsinfo/ 11.11.2018 aktuallisiert.
War ein wenig wühlen um bei der Reflecto GmbH das Material zu finden, was ich das letzte mal bestellt hatte. Aber nun hab ich es gefunden und so wird dann wohl auch passende in Maß und farblicher Vorstellung bestellt.

Hab’s dann gefunden und sogar das Login *lach* und erstmal drei Farben a 2m geordert.

Bike & Pack/ Bivy & Zelt: nach dem letzten Artikel Bike & Pack & Sleep #4 zu diesem Thema hat sich überraschenderweise was in meiner Auswahl getan, womit ich dann aber immer noch keine ganz finale Entscheidung getroffen habe. Eine Auflistung mit Daten & Fakten, nur wider so für mich, verkneife ich mir trotzdem nicht.


  • Amazonas Moskito-Traveller Thermo ca. 90 Euro/ ca. 650g/ Packmaß 25 x 9,5 cm/ Lieferumfang: Hängematte ( 275 x 140cm ) inkl. Moskitonetz & Abspreizstäbe, Packsack/ Matteneinschubfach
  • Amazonas Traveller Tarp ca. 69 Euro/ ca. 800g/ Packmaß 25 x 10 cm/ Lieferumfang: Tarp Wassersäule 3.000mm inkl. Abspannung, Packsack
  • Amazonas T-Strap ca. 26 Euro/ ca. 400g
  • Amazonas Gesamtpaket ca. 185 Euro/ ca. 1,8kg

Optional gäbe es noch ein…


  • Therm-a-Rest Slacker Hammock House ( by WalkOnTheWildSide ) ca. 190 Euro/ ca. 2,0kg/ Packmaß 38 x 23cm/ Lieferumfang: Hängematte ( 315 x 163 cm ) inkl. Moskitonetz, Tarp, 4 x Heringe, clevere Aufhängung, Packsack/ kein Matteneinschubfach

Optional gäbe es noch…


  • Exped Scott Hammock Combi ( by Unterwegs Outdoor Shop/ wo ich ja nun eine habe ) ca. 230 Euro/ ca. 1,8kg/  Packmaß 45 x 18 cm/ Lieferumfang: Hängematte ( 295 x 140 cm ) inkl. Moskitonetz u. Einschubfach für Isomatte, Tarp mit 10.000mm Wassersäule !, inkl. Aufhängung leider per Slit-Line/
  • Exped Drin Clips ( by Unterwegs Outdoor Shop/ wo ich ja nun eine habe ) 19 Euro/ ca. 100g

Amazonas ist schon vorne gelistet weil sie im Packmaß/ Hängematte von 25 x 9,5 cm & 25 x 10 cm für das Tarp wohl die besten Werte aufstellen ( sogar das Amazonas Underquilt liegt da mit nur 32 x 17cm weit vorne ). Wenn der Krempel vorne zwischen den Rennradlenker soll, dann kann ich da eigentlich nur das Amazonas Set nehmen.

Quer-lang-Sonntag/ Tag A – E

November 7, 2018

Bikealltag/ Volotec/ The Cure – Forest: wohl wider ein paar viele Zeilen, quer – weil im ersten Zuge etwas wahrlos-gedanklich hier niedergetippt. Quer-lang weil es mehr oder weniger ein Bericht über die folgenden Tage werden wird.

Bike nachgedacht: …jene sind, wie ich ja schon erwähnte spontane Urlaubstage, die ich versuchen werde für mich sinnvoll zu füllen. Denn Leben allgemein, mein Lebenswelt immer irgendwie im Mittelpunkt des Sinnvollen sein. Was sinnvoll ist, überlasse ich mal meinen Gedanken.

Bikealltag: natürlich spielt sich mein Leben nicht ausschließlich rund ums Biken als solches ab. Ja klar es steht recht gut im Mittelpunkt, was aber zunächst mal grundsätzlich mit der Tatsache zu tun hat, daß ich als Privatmann keinen großen Bock eine motorisierte Blechkiste habe. Das mache ich auf dem Job zu genüge, muß ich also nach Feierabend nicht mehr haben. „Erschwerend“ kommt hinzu, ich habe die guten Strecken zur Verfügung, also warum sollte ich ?

Sport & Alltag: dann kommt natürlich noch mit dazu, daß ich zu fuß irgendwie in den „letzten Tagen“ ( was ja realistisch gesehen ein paar sehr viele Tage sind ) ich sage mal so – gehandicapt bin. Das ist aber einen andere Baustelle, die ich hier jetzt nicht wider gelangweilt rüber reichen werde.
Dennoch, in den letzten drei, oder waren es schon vier Wochen ?, hat es sich ergeben, quasi zwangsweise, daß meine sonst eher durchgängigen sportlichen Nebenaktvitäten vernachlässigt wurden. Schlampe ich ! Kommt vor, aber ich gelobe Besserung, was auch aufgrund des nun wider eher normal laufenden Zeitplans machbar sein sollte. Es ist halt wie es ist, da spielen viele zeitliche Parameter eben mit rein. Heute wird wider so ein Tag sein…

…nachdem ich gestern erstmals wider ausgepennt hatte und sich dann der Tag etwas quer gestaltete. Jedenfalls durch das eher bescheidene Programm in den letzten Woche hat mein Körper hier und da Federn gelassen.

Tag 1.: der gestrige Tag also länger schlafen, als Grund wohl weil ich am Vortag mir noch nach Schichtende einen Ausflug zur Kanalmündung gönnte. Ebenso spielte wohl mit hinein, daß ich auch noch recht spät, also für meine Verhältnisse, ins Bett kam. Das war wohl gut auf halbelf zu.

So wurde der Vormittag mit Café con Leche & Samstagszeitung, gefolgt von einem zusammengestrickten Frühstück eingenommen und ratz fatz war es fast mittag. Die Sonne schien, draußen waren ein zwei Handgriffe zu tun. Laub aus dem Burggarten entfernen, draußen auf dem Gehsteig nebst Grünstreifen, auch wenn dort eher weniger lag.
Der motorisierte Kutschwagen der Burgdame und dessen Winterreifen wollte noch ein letztes mal auf Sicherheit geprüft werden. Sprich mit dem fetten Radschlüssel nochmal die Radmuttern prüfen und die Radkappen druff jemacht. Womit dann schon zwei Baustellen vom Tisch waren.

Der Brunnen und dessen Wintertauglichkeit stand dann als nächstes auf dem Programm. Wasser ablassen, den Kram ein wenig verstauen, hier und da eine seichte Reinigung und dann eben winterfest machen. Als örtliche und somit direkte Nebenbaustelle wurde die Birdbox ( Vogelhäuschen ) aufgestellt. Den Anstoß dazu gab Linsenfutter mit seinem Vogel- u. Bilderblog. Und schon ward es mittag in echt.

Damit war der mit zahlreichen Aktivitäten gefüllte Vormittag rum und die Burgdame hatte das Mahle kredenzt. Nach dem leckeren Mittagessen, den Bauch noch voll und ob des immer noch sonnigen Wetters verblieb mein Laib nicht innerhalb der Burggemäuer, sondern machte sich kurz frisch und stieg aufs CAADX. So ein wenig Bewegen könnte nicht schaden und ich hatte danach so ein, zwei grobe Ziele vor Augen. Erstes Ziel…

Bike & Pack/ Bivy, Zelt & Co.: hatte ich die Tage doch im Thema Bike & Pack & Sleep zwei potentielle Kandidaten herausgefiltert. Unter anderem das schon im meinigen Hause befindliche Label Exped, wo es dann eine Exped Scott Hammock Combi gäbe.

Das das CAADX noch am Freitag seicht drecktechnisch am Channel das eine oder andere aufgesammelt hatte, womit ich dann so unmöglich direkt in den Laden rollen könnte, wurde es eigens nochmal mit dem Lappen fein gemacht. Warum aber direkt in den Laden ? Mehr dazu hier <klick> im Nebenartikel.

Nach diesem Shopbesuch ging es wieder ganz gemächlich gen dem heimatlichen Claim. Auf der Rückfahrt wurde dann an jener Engstelle vorbei geschaut, wo schon seit über einem Jahr grobes Geäst vom Ausmaß her eher Baum als Sturmschaden quer liegt. Wenn ich da schon mal wider hergefahren bin, hatte ich schon den einen oder anderen Ast auf die Seite geräumt.
Ich finde es immer wider erstaunlich, diese Route wird auch von allerlei Fußvolk, zumeist in Begleitung von bellendem Vierbeiner frequentiert. Man stolpert sich da also einen zurecht, muß den Kopf senken und aufpassen das nicht irgendein Ast im Auge landet. Aber wegräumen ?

Gut, ich hatte dann ein wenig was mitgebracht um der Lage eine gewisse Abhilfe zu schaffen. Der Biberman machte sich also an´s Werk, dauerte zwar etwas länger, aber Kleinvieh macht auch Mist. Wieder erstaunlich fand ich, mit den Leute die dort herlaufen sind kam man unkompliziert ins Gespräch, extrem freundlich und man stimmte mir sogar zu, das zu machen. Die „Umleitung“ über einen ebenfalls gestürzten Baum ist auch sowas von glitschig. Ein Traum den Leuten zuzusehen, wie sie da erst über den Baum steigen um dann auf dem feuchten Waldboden schlitternd Halt suchen.
Ach ja, etwas Kleinmüll hatte ich auf dem Rückweg noch aufgesammelt. Nach der Ankunft wurde dennoch eine kurze Crosstraining-Einheit durchgeschoben. Ernüchterung.

Soviel zu gestern.

Tag 2.: der heutige Sonntag wurde dann erstmal für die Idee…

Bikebasteln/ Idee !/ Licht & Sicht: genutzt meine Akkusetzt via kleiner Reflexstreifen paarweise zuzuordnen. Danach landeten die im Reserve liegenden im Ladegerät, man kann ja nie wissen.

Frühsport, leider indoor stand dann noch an und anschließend noch ein Krafttraining in short hinterher geschoben. Viel mehr war aber auch nicht mehr drin in den Knochen. Dann das Mittagmahl, Gulasch nebst Knödel. Jenes sacken lassen, noch einen leckeren kleinen Espresso draufschütten, den Bitterino wie ein kleines Stückchen Süßkram mit dazu. Nebenher, diese und andere Zeilen in das MacBook Air hackend. Gleich noch mit dem Volotec zur Waldengstelle Biber spielen, draußen bewegen soll ja ganz gesund sein.

Tag 3./ Montag: keine großen Worte hier mehr dazu, da schon alles hier <klick> geschrieben wurde.

Tag 4./ Dienstag: Mottotag, was geht noch mit den Knochen ? Schauen wir mal. Der grobe Tagesplan gibt zunächst mal Fazienrolle vor, dann könnte ein Crosstraining noch kommen. Am CAADX müßte der Burgherr mal nach dem Zustand des Antriebs schauen, wintertauglich machen wäre auch so ein Plan. 

Ob Radfahren mit oder ohne Biberaktion noch machbar ist, sollte fragwürdig sein. Rehasport wäre aber auch noch eine Machbarkeit.

Letzteres wurde dann auch umgesetzt. Dabei gönnte ich mir eine extralange Anfahrt zum Ort des Geschehens und auch die Rückfahrt ( Strava <klick> ) wurde ausgedehnt.
Es war einfach zu schön draußen, zwar schon frisch, aber gut gekleidet machte das nichts. Einigermaßen schnell, also eher langsam trudelte ich so vorig dahin. Der lange Moment um zu vergessen, daß ich eine Übung beim Rehasport nicht machen konnte. War heute nicht drin. Es war dunkel, ich alleine, die Luft klar und schön. Natur eben.

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16: und weil wir am heutigen Tage eh schon mit dem Putzlappen unterwegs waren, wurde der Stahl Renner winterfest gemacht.

Tag 5./ Mittwoch: last day in holiday, wieder bis fast halbneun in den Federn. Genusschlafen. Dann Espresso Frühstück anschlienßend noch zwei Scheiben Toast mit Hering in Rotebeete-Soße. Das Wetter draußen schon knalle-schön, 10c° und Tendenz steigend.

Ich also raus und das Krafttraining gemacht. Windstille, die Sonne, die Ruhe und immer wieder ein paar Vöglein in der Hecke. Vor der kurzen Dusche rief die Burgdame an, ihr wurde die gesamte Geldbörsen gezockt ! Also auf auf, sich mit den Sprachrobortern rumärgern, dann ein kurze Dusche. „Abhängen“ folgte…

 

…wer weiß was der Tag noch bringen wird ? Dabei wurde noch eine andere Isolierlösung ausprobiert, da ich mit einer Gymnastikmatte in der Hängematte eher subzufrieden bin. Der erste Ansatz klappte besser und „wirkt“ auch.

Am frühen Abend war die Welt aber noch so schön draußen, das ich nochmal mit dem…

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Biketouren: …ausrücken mußte. Inspiriert wurde jene Runde durch die gestrige Heimfahrt durch den Heimatwald nach dem Physiotermin.

Strecken und entsprechende Tracks hab ich ja genug im Kopf geparkt, ich mußte also nur noch lossollen. Die ersten zwanzig, dreißig Minuten noch in det Dämmerung, rockte aber trotzdem. Hab da noch den schmalen Track von gestern gefahren, nur andersrum und eben in teilhell. Das war ein Feeling im Gegensatz zu gestern.

Dann ging es quer rüber über den Channel und von dort sogar rauf zur Halde Radbod, das Haldenzeichen in Augenschein nehmen. Jenes ist aber immer noch eingezäunt, aber man lackiert schon die Schweißstöße. Dann wieder runter, in verwunderten Blicken diverser Hundhalter. Ab zum Track wo die Tage der Biber tätig war. Leider ist die „Umleitung“ nicht zu gebrauchen, die Kehre ist zu eng. Oder, Radversetzen während der Fahrt kann ich nicht.

Ab da wurde an der Müllverbrennungsanlage vorbeibgetuckert die Channel Brücke hoch, da aber noch den Mitteldamm-Track abgegriffen. Jener war so gerade eben noch befahrbar. Aber der Grünwuchs hat da seine natürlichen Spuren hinterlassen. Es kommen wohl doch nicht genug Angler dort vorbei.

Ne, war aber very nice und Points für drn WP sollten auch in Ordnung sein. Morgen ganz regulär mit dem CAADX zum Job hin und zurück.

Bike & Pack & Sleep – Nebenartikel ? #4

November 4, 2018

Bike & Pack/ Bivy, Zelt & Co.: ich muß diesen Artikel tatsächlich zwischen die folgenden Zeilen hier absetzten. Im letzten Artikel – Bike & Pack & Sleep – wie war das jetzt noch ? #3

…hatte ich über die beiden Favoriten Exped Scott Hammock Combi sowie dem Therm-a-Rest Set ( in Kombi mit den noch erhältlichen Therm-a-Rest Slacker Hammock Pad sowie dem Therm-a-Rest Slacker Hammock Hängemattenwärmer )sinniert. Möglichkeiten ein gutes Package einzuholen gibt es also.

Soweit so gut, doch hier wollte ich schon wissen, wie funktionieren dort die Aufhängungen/ Abspannleinen ? Also was gäbe es für ein praktischeres Ziel mal bei Unterwegs Hamm vorbei zu radeln und sich die Sache anzuschauen. Das Stichwort Packmaß ( 45 x 18 cm zu 38 x 23cm bei Therm-a-Rest ) sollte schon direkt im Laden getestet werden. Also idealerweise zwischen den Rennradlenker.

Ich also etwas im Fresskoma nach dem Mittag gemütlich rüber gerollt, vor dem Schwarzenloch des Portemonnaie gehalten und mich erstmal gemütlich der warmen Kleidung entledigt. Dann in die bereits offen stehende Tür gewatschelt, wo man mich gleich mit leicht verwunderten Augen in Empfang nahm. Nach kurzer Erklärung der Umstände wurde dem Einlass aber willig zugesprochen.

Ich also meine Begeisterung ob des Erstkaufs geäußert und gleich meine Absicht hinterher gereicht. Ein kurzes Zucken hinter der Ladentheke und ein seichtes Bedauern, man hätte nicht das Komplettes im Hause. Natürlich wäre es kein Problem jenes zu ordern. Darin sah ich auch nicht das vorstehende Kernproblem, begnügte mich also mit einem Vergleichsmodell aus dem Hause Exped.

Ja blöde gelaufen, Exped hat tatsächlich diese Holschlaufen-Abhängungen an seinen Modellen. Auch an dem von Exped erhältlichen ( und auch von auf der Liste stehenden ) Suspenpension Kit sind jene Schlitzleinen. Zu zweit haben wir dann och ein wenig über jene Thematik und deren Handhabung geplauscht. Während dann noch andere und zugegebenermaßen weniger komplizierte Kundschaft *lach*, den Laden heimsuchte, spielte ich mal so testweise mit den Slit-Lines rum.

Ganz ehrlich, ich habe gar keinen Bock mich damit großartig rumzuärgern. Ja klar, kann man alles machen und ist mit Sicherheit auch eine Sache der Erfahrung, der gute Mann brachte auch die Sache mit dem Schleifebinden an Schuhen mit ein, aber mein Gott, es gibt heute idiotensicherer Systeme.
Und ich sah das so die Argumentationsschiene wie bei einer wirklich guten Luftpumpe. Denn einen Plattfuß bekommt man immer im Dunkeln, es ist kalt, die Finger sind schon klamm, die letzten 80 Kilometer waren auch alles andere als gemütlich, da will man nicht mit irgendwelchen pseudogenialen Erfindungen der Menschheit rumärgern. Da will man nur noch das Bauteil in die Hand nehmen, es darf grundprinzipiell keinerlei Fragen in der Handhabung geben und – GO !

Und weil´s so schön ist ( ja ich mag das Video auch wegen der extrem sympathisch rüberkommenden Dame ), hier mal das Video zur Handhabung der Therm-a-Rest Hängematte.

Im Vergleich dazu sollte dann ein Video von Exped hier stehen. Aber ganz ehrlich, das letzte offizielle Video ist von 2015 und zeigt eben nur ganz grob wie das mit den Abspannleinen funktioniert. Von daher knicke ich mir das einspielen eines Videos. Doch halt Moment…

…hier bei dem Backcountry EDGE Channel kann man die Handhabung mal endlich gut erkennen.

*Gedankenpause*

Was nun ? Mein erstes Resume ging eher zu Therm-a-Rest weil pro besserem Packmaß ( und ja auch Preis besser ). Nach dem letzten gefundenen Video könnte ich mir aber auch wieder die Exped Scott Hammock Combi Variante vorstellen. Meine schon vorhandene Exped Hängematte würde ich dann einfach mittels Rettungsdecken beim Mann der fleißigen Nähnadel aufrüsten lassen und gut ist. Wäre das ein Plan ?

*denk nach – sacken lassen*

Einen Laden wo man mal beide Auswahlstücke in die Hand nehmen könnte, das wäre mal gut.

 

24.080km/ 11.07.2018

Juli 12, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Sport & Alltag: viel ich nicht passiert in den letzten drei Tagen, man ist halt zum Job gefahren und nachmittags wider zurück. Am gestrigen…

Dienstag: …stand mal wider hier und da Streckenpflege an. An zwei Stellen hatte sich Grünbewuchs so ungünstig in die Fahrbahn geneigt, daß es in Kopfhöhe gut reinragte. Mit einem mit geführten Gartengerät wurde das bereinigt und gut war. Heute am…

Mittwoch: …war es zunächst wie gehabt, doch nachmittags zog dann doch die Regenfront rein. Den Fuß kurz vor die Tür des Stalls gestellt und dann in das Regenreuch geschlüpft. Blöde Entscheidung, denn es war viel zu warm dafür, zumal der Regen sich dann wieder entschloss in den Wolken zu bleiben. Also wurde unter einer Kanalbrücke wieder umgezogen und in leichten Sachen nach Hause geradelt.

Dort wurde dann nicht die sportliche Einheit des Crosstraining in Angriff genommen, sondern erstmal die Waschmaschine gefüttert, muß ich gleich noch rausnehmen & aufhängen, hab ich eigentlich keinen Bock drauf. Aber watt mutt datt mutt ! Das schönste ist aber, ich habe nun…

Urlaub: ja so ist das. Sind zwar nur eineinhalb Wochen aber immerhin. Und so dachte ich mir, kann ich auch morgen Crosstraining machen, hab ich schon ein zweites Tagesziel. Das erste Tagesziel wird sein, schön frühstücken, also so richtig. Ich werde Brötchen holen und mir auf jeden Fall ein Ei kochen. Mal sehen wer noch mitzieht ?

Bike & Pack/ Bivy & Zelt: das dritte Tagesziel wäre, mir was zum aufhängen der Hängematte zu besorgen. Dann hätte ich auch wider was zum basteln.

23.163km/ 10.06.2018/ CAADX Multi-Test-Runde II

Juni 10, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebilder/ Biketouren Bilder/ Biketouren/ Bike & Pack/ Bivy & Zelt/ Test: der folgende Teil wird jetzt nicht ganz so dröge technisch, hat wieder etwas mehr mit dem Fun-Faktor zu tun. Und ich kann schon vorab sagen, der Fun-Faktor kam da ma´überhaupt nicht kurz.

Da sich in der Volotec Woche mir kurzentschlossen ein EXPED Travel Hammock  ( Hängematte ) gekauft hatte, habe ich ja berichtet. Leider hatte sich bis jetzt keine gute Möglichkeit gefunden jene bei mir im Burggarten oder der Terrasse zu testen und im Wald, also so in echt, dazu bin ich erst heute gekommen.

Nachdem ich den ersten Test-Teil des heutigen Tages gerockt hatte, bin ich schnell an der heimischen Burg vorbei und hab mir diese Neuanschaffung auf´s CAADX geladen. Nach ein zwei Abzweigversuchen, stets verbunden mit der Suche nach zwei passenden Bäumen, bin ich dann endlich fündig geworden. Recht nah beim Spielplatz im Heimatwald fanden sich zwei passende Exemplare und so wurde die Aktion gestartet.

Noch mehr Bilder nebst einem Kurzfilm, gibt es im <klick> Album. Ich glaube ich muß nicht extra erwähnen das ich Spass wie Bolle hatte. Das Aufhängen war recht unkompliziert, halt eine Runde und den Baum rum, dann durch das Zurrende hindurch, die Hängematte eingehängt und dann die gleiche Aktion an der anderen Seite. Den Tip von Sacki – alias Kai Sackmann( You Tube Channel mit etlichen Tips und Produktvorstellungen ) zu Herzen genommen, die Baumwickelung leicht über Kopfhöhe und die Matte selbst ca. 90cm über Boden und schon passte alles.

Zuerst ist man ja skeptisch, das Seil und vor allem das dünne Material, doch ich zeigte mich ein wenig viel unbeirrt und tastete mich mit dem Gesäß in die Matte. Wohlwissend das so eine Hammock auch anfängt zu schwingen und man schneller als man denken kann, gleich eine Runde auf dem Waldboden hocken kann. Doch nix passierte, alles halb so wild.

So da drin liegen fand ich total klasse !!! Es fühlte sich irgendwie entspannt an und selbst die meinige Gesichte mit Rücken & Hüfte zeigte sich nicht ansatzweise. Natürlich habe ich jetzt auch keine Ewigkeit in der Hängematte verbracht, aber wie das eben so ist, das erste Gefühl… .
Natürlich hab ich auch mal probiert brasilianisch drin zu liegen. Also nicht Straight-gerade, sowie wie „immer“, sondern leicht diagonal. So kann man recht gerade und eben nicht mit rundem Rücken in der Hängematte liegen.

Was mich auch überraschte, das Material. ( Kleine Randbemerkung: hier geht gerade ein total angenehmer und kühlender Wind auf der Terrasse. ) Das ist ja an sich Kunststoff oder zumindest eine Kunstfaser. Ich hatte irgendwie im Kopf, daß sich das schwitzig anfühlen könnte. Letztendlich hatte ich bis zu dem Test-Punkt schon genug Schweißwasser unter dem Helm produziert. Aber ich muß sagen, auch hier volle Punktzahl bei der Annehmlichkeit. Nix Plaste, sondern super angenehm, ein sehr seidiges Gefühl.

Ich hätte da noch ein gute Weile abhängen können. Leider zeigte eine nicht ganz unerheblichen Anzahl an fliegendem Kleingetier samt ihrer angewachsenen Saugrüssel zwecks Blutennahme ein reges Interesse an meinem wohl außerodentlich schmackhaftem Blut. Die waren aber sowas von zäh und wollten nicht von mir lassen. Und so mußte ich nach ein paar Liegeminuten das Lager wider räumen. Schade irgendwie.

Resumé: ja geht klasse und ich hatte ein echtes fettes Grinsen in der Fresse. Natürlich dreht es sich jetzt bei mir im Kopp, wie ich das weiter angehe ? Idealerweise wäre eine Möglichkeit bei mir auf der Terrasse zu schaffen wo ich den Gegenpunkt der Hängematte abspannen kann. Einen Punkt, jenen an der Fitness-Garage habe ich ja.

Leider fehlt mir dieser einen Gegenhalt und der wird auch nicht so einfach aus dem Boden wachsen. Aus dem Boden wachsen wäre dann das Stichwort. Natürlich werde ich jetzt keinen Baum Planzen, dazu fehlt mir einfach der Platz. Aber ich müßte was stabiles und wetterbeständiges recht tief, weil nur so genug Gegenhebel da sein wird, in den Boden rammen, samt sich da was aufhängen kann. Meine Holde wird natürlich entzückt sein – nein nicht wirklich. Und so schwebt mir was vor, was und der Hecke versteckt ist. Jetzt müßte ich nur was finden, was sich dazu eignet.

Da könnte dann ma(n)n mal eine Nachmittag abhängen und wenn das gut klappt, auch mal eine Nacht drin pennen. Hier wäre dann aber schon der nächste Schritt eventuell ratsam: Moskitonetz ! Was zum abhängen für oder besser gesagt gegen Regen, das hab ich noch wo in der Ecke liegen.

Ja so war das heute…