Archive for the ‘Bivy & Zelt’ Category

Goodies…

Juli 19, 2017

…oder eben Dinge die mir noch so „fehlen“.

Bike nachgedacht: ein kleines Intro bevor ich diesen Artikel mit weiteren Infos verfüllen werde. Ma(n)n ist ja immer irgendwie unterwegs und ansich hat man auch schon alles was man braucht. Doch wären da nicht diese kleinen Dinge, auch wenn sie eben nicht so klein sind, dann wäre das Leben doch eintönig. Und so habe ich in zwei Sparten unterteilt, immer noch diese Kopfgeschichten. Kopfgeschichten weil sie mir eben immer wieder durch den Kopf gehen, die einem die grauen Gehirnzellen im laufen halten.

Bike & Pack/ Bivi & Zelt: auch dieses Thema beschäftigt mich immer wieder und so langsam komme ich einem potentiellen Ende dieses Gedankenganges nahe. Glaube ich. Zu dem Thema ein kleines Intro.

Unterwegs zu sein ist was feines und irgendwann wird es auch mal bei mir soweit sein, das es dann doch deutlich mehr Kilometer sein werden. Doch was schwebt mir das so vor an Ausfahrt ?

Ganz ehrlich, so fazinierend ich Brevetfahrten und derer Berichte finde, mich für´s Gravelbiken ( kurze Erklärung zu den Begriffen, falls nicht geläufig, habe ich via der Bergiffe selbst verlinkt ) interessiere, ich glaube nicht das ich der Mann für irgendeine große Veranstaltung bin. Ich kann nicht mal sagen warum ? Doch grob schon…

Es ist immer irgendwie schon im Vorfeld eine organisatorische Sache oder eben Leistung. Termine stehen fest, man muß sich anmelden, dann auch irgendwie auf´m Damm sein, das Equipment sollte funktionieren und so kommt dann eines zum anderen.

Aber ich bin da eher einer der einfach so durch die Gegend streunt, oft spontan mal den Harken hier rum fährt, oder dort rum, sehe dann was Neues und probier das dann einfach aus. Da ich hier in der nahen Gegend schon fast alles abgerast habe, zieht´s dann einen einfach weiter weg. Und wenn man weiter wech ist, dann kommt man irgendwann an den Punkt, das man pausieren möchte oder muß. Klar Zimmer suchen und buchen ist nett. Es ist meist warm, trocken und man hat eine Dusche, aber es ist eben auch was anderes einfach wo den Schlafsack auszurollen und zu pennen.

Viel braucht man dazu eigentlich nicht und so ist dann auch das Thema Minimalismus, gezielter Verzicht auf gewisse Luxusgechichten ein Grundgedanke. Der Bricht von Jochen Kleinherz/ Overnighter solo in der Rhön, hatte mich dann die Tage wieder auf das Thema gebracht.

Zum einfach wo den Schlafsack auszurollen und zu pennen gibt´s aber einen kleinen Schönheitsfehler. Hier in der BRD darf man nicht einfach überall Zelten. Genau genommen ist das schon je nach Landesrecht sehr verschieden geregelt, aber eben auch genauso unübersichtlich. Es fängt schon damit an, das es nicht mal eine einheitliche Definition von Zelt gibt. Deshalb denke ich, ist es am besten wenn es so einfach wie nur möglich ist.

Ein bischen was habe ich ja schon informationstechnisch zusammen getrommelt und ist im Beitrag Unterschlupf für unterwegs…, nach zu lesen.

Meine aktuellen Überlegungen sind jene ( Musterbeispiele die mir so in´s Auge gefallen sind anbei )

  • einen Schlafsack, wo ich schon ein nicht all zu warmen besitzte, Packmaß lasse ich mal außen vor, kenn ich aktuell auch gar nicht
  • eine Isomatte wie die NeoAir XLite“ von Therm-A-Rest
  • dann noch seotwas wie ein Bugtent ( Rab Element 1 Shelter  ), also ein mittelprächtig großes Moskito“zelt“, was aber wiederum nur mehr wie ein Tarp aufgebaut wird, also ohne Zeltstangen und dann…
  • eben noch ein Tarp ( Siltarp Polatouche von Luxe Outdoor ), wenn´s denn doch mal ungemütlicher, sprich nass werden könnte sollte

Jetzt ist es gerade so, daß ich bei Luxe Oudoor das eine oder andere recht gut finde. Zum einen sind die Preise nicht ganz so abgehoben und viele derer „Zelte“ sind eigentlich gar keine Zelte, weil sie eben keine Zeltstangen haben. Das ist jetzt für den Unbedarften verwirrend, ja wie jetzt ?!, lässt sich aber sehr gut erklären.
Im grunde sind es je eine leichtes Moskito-Innezelte mit einem entsprechenden Tarp ( ergo auch die Idealkombi, die ich ja oben, nur einzeln, rausgesucht habe ). Rein grob rechtlich gesehen wäre man also zumindest was den Punkt anbelangt, von der gesetzlichen Seite erstmal raus.

Und etwas zum aufstellen, oder eben abspannen, lässt sich auch immer irgendwie organisieren.

Diese wenigen Dinge sollten sich recht gut komprimiert auch an´s CAADX verfrachten lassen ( Packmaß in der Länge muß dabei bei mir beachtet werden !, ideal unter 35cm ). Und, natürlich will ich nicht Unmengen an Kohle in diese Baustelle stecken. Denn Higthend-Equipment wird zwar super sein, aber man liest es auch immer wieder, oft tun es auch die einfacheren No-Name Produkte. Kurzer Schwenk…

—————–

Etwas abseits dieser ganzer Recherchen sind mir dann aber noch so Hängemattenlösungen wie ein Therm-a-Rest Slacker Hammock House in´s Auge gefallen. Oder Amazonas Hängematten bietet vergleichbares im Sortiment. Wobei Amazonas ein für mich zunächst scheinbar sogar besseres Preis-Leistumgsverhältniss hat, super klein verstaut und auch hier und da pfiffigere Detaillösungen.

Praktisch man hat wieder alles zusammen, recht gut und klein verpackt und wenn man dann noch den Gesamtpreis sieht für so eine All-in-one-Lösung. Find ich nicht schlecht – müßte man mal wo ausprobieren können.

Zwei weitere Vorteile kommen zum tragen. Da man ja kein Zelt hat, ist die rechtliche Seite in der sprichwörtlichen Schwebe. Wenn man aber schon in der Schwebe ist, also nicht auf dem Boden liegt, könnte man eine Isomatte entfallen lassen. Ein Packstück weniger.

Das was mir aber dann doch wieder etwas Gedanken macht, kann ich a. in so einer Hängematte pennen, wobei das die Leute von Amazonas sogar mehr auf die „brasilianische Liegeweise“ setzten, wo man eigentlich diagonal und somit fats gerade in der Matte liegt. Und b. findet man immer genug entsprechende Bäume/ Befestigungen zum aufhängen ?

Bikeklamotten/ Bike Jacke/ Dermizax: auch zu diesem Thema ist bei mir eigentlich schon alles gesagt. Aber wer ahnt es, uneigentlich eben nicht. Es juckt auch hier !

Im Grunde kann ich ja nichst gegen meine beiden Bikejacken sagen. Die Löffler GTX AS Vario als auch der Superschnapperwerb der Gore Oxygen haben ja so die eine oder andere Verbesserung erlitten. Schon alleine deshalb wäre es schade wenn ich sie gar nicht mehr nutzten würde. Aber…

…wie dem auch sei, die Pflege von Membran Kleidung ist immer etwas tricky. Trotz meiner letzten Reinigungsaktion ist die Wasserabperlqualität nicht die beste. Müßte ich im Grunde nochmal machen und dann eben auch die Nummer mit dem Wäschetrockner durchführen.

Naja, und weil das eben immer etwas tricky ist, käme hier das Dermizax Material zum zuge. Keine Membran, lässt sich somit einfacher pflegen. Punkt.

Nur ist hier leider tricky überhaupt mal eine Bikejacke aus dem Material zu finden. Denn nicht immer ist das Material seitens des Herstellers klar definiert/ genannt. Und auf dem BRD Markt ist das sowieso so´n Ding. Gefunden habe ich deshalb nur Jacken von Protective.
Natürlich hab ich die auch schon per Mail angeschrieben, aber leider kein Feedback bekommen. Und so beschränkt sich eine potentielle Auswahl auf ein aktuelles Modell ( zuerst augeführt ) und dann drei Modelle, die wohl älter zu sein scheinen.

  • Burketown ( ca. 200 Euro ) via Bike24.de
  • Luis ( ca. 100 Euro ) via Amazon
  • Kashi ( ca. 130 Euro ) ebenfalls via Amazon
  • Abraxas ( ca. 140 Euro ) bei Amazon

Kleiner Schönheitsfehler, alle Jacken bei Amazon werden nicht optimal passen, sind also maximal in XL zu haben, wenn überhaupt in der Größe. Die Abraxas habe ich aber in XXL beim Schmitz Zweirad Center ausfindig machen können. Wo sie aber im Ladenpreis gute 200 Euro kostet.

Generell bin ich ja bereit die 200 Euro auf den Tisch zu legen, aber nur um mal so zu schauen… . Auch wenn ich denke das dieses Material funktioniert, das ist schon ein Haufen Kohle. Und wenn ich dann überlege wie hoch die Marge ist, habe ja schon brandneue Gorejacken für unter 150 Euro gesehen, die einen Neupreis von über 230 Euro hatten. Die Frage ist also, wie stellt man das an ?

Also die Sachen erstmal so im Kopf kreisen lassen.

…und sonst ?

Mai 24, 2017

…und sonst ?/ Newsticker: also erste Neuigkeit jetzt hier in der Verkündung ist, daß ich mich gerade noch bei Strava registriert habe.

Wiso, weshalb und warum ist mir zumindest zu einigen vielen Teilen noch selbst rätselhaft. Die Tage bin ich wider darauf gestolpert worden da wir ja letztes Wochenende eine Hald hochgeastet sind und es genau zu dieser Halde wohl was bei Strava gibt. Da tauchen dann auch mal ein paar Steigungswerte auf, die da bei der ersten The Beast Rampe bis nahe 17% gehen. Das fand ich dann doch irgendwie genial beängstigend. Und natürlich weil´s im Radforum auch einen Strava Club gibt.

Vom Hörensagen her soll, sodenn man ein geeignetes Gerät besitzt, was die Daten einer Exusion aufzeichnet, der Import in Strava, aber auch von dort dann wieder ein Export in andere Trainingsverwaltungen automatisch klappen. Wenn Zeit für diese Eintragungen wegfällt, kann diese wieder für Extraeinheiten nutzen…
…oder das Bike schon mal säubern, für die nächste Ausfahrt fertig machen, sich in ruhe Duschen oder auch schon mal eine Extrapizza in den Ofen schieben.

Navigation: gut zur Zeit besitze ich noch kein geeignete Gerät, spiele dann aber tatsächlich doch mit dem Gedanken mir so eine elektronische Hampeleinrichtung zu zu legen. Eventuell sogar was mit Navi so wie das BrytonRider 330E GPS Navi aus meiner Einkaufsliste.

Bivy & Zelt: apropos Einkaufliste, ich spiele ja auch immer noch mit dem Gedanken einer längeren Radtour einfach mal so rum. Dazu könnte es nötig sein, mal wo zu pennen. Einfach so wo im Busch oder Wald, oder in einer Hütte.

Da ich auch in diesem Gebiet schonmal gut gestöbert habe, siehe Unterschlupf für unterwegs, bin ich geestern oder war´s vorgestern ???, auf den Ortovox Bivi Ultra mit gerade mal 150g und einem Packmaß von winzigen 5 x9cm gestoßen !

Das Packmaß und das Gewicht ist so ultra, das ich mir sogar vorstellen könnte, das die mangelnde Atmungsaktivität vernachlässigbar ist. Denn dieser Bivi Ultra ist eigentlich für zwei Personen gedacht. Mit 110 x 235cm ist da genug Luft drin, die eigentlich zirkulieren könnte.

 

Emscherradtour Bericht Teil III

Juli 31, 2016

Bikealltag/ Hitzefahrten +20c°/ Biketouren Bilder/ Emscherradtour 2016: so die Rückrunde von der Tour ist nun Thema. Ich habe für mich beschlossen die Rückfahrt über weite Strecken unkommentiert zu lassen. Dabei kann ich nicht mal genau sagen warum.

Ich denke es läuft darauf hinaus, daß es zwar einen Rückfahrt war, aber zumindest für mich keine Tour, bzw. Bestandteil der Emscherradwegtour. Ein andere Gedanke der bei mir dahinter Steckt ist, auf der Rückfahrt ist nicht alles so gelaufen, wie wir uns das wohl gedacht haben. Aber nicht das jetzt die negativen Eindrücke alles überlagern würden.
Der andere Grund wird einfach sein, ich will den Rückfahrtbericht auch nicht wieder zu ausufern lassen. Sodele…

Am einigermaßen frühen Morgen trudelten nach und nach die nicht immer ganz so ausgeruhten Gesichter im Dunstkreis des Frühstückraums im Hotel Grunewald ein. Der Kaffee war gut, das Buffet gab alles her, was man brauchte. Eine ordentliche Portion Rührei, Würstchen und gebratenen Schinken waren zunächst meine Grundlage, später wurden noch zwei reguläre Bröstkes nachgeschoben.
Das Wetter draußen war noch etwas bedeckt, was mich aber nicht schockte. Denn ein paar gute Wolken bedeuten auch immer, das die Sonne ihre potentielle Strahlkraft in Form von Hitze so nicht entfalten können.

Nachdem alle eingertoffen waren, auch die „außerhalb“ geschlafen hatten, wurde noch eine Runde Käffchen geschlürft, dann die Zimmer geräumt, die Bikes beladen und abgerechnet, sodenn noch nicht geschehen. Ich hatte ja Vorkasse gemacht, was für mich die Sache vereinfachte.

Für die Rückfahrt selbst trat aber nicht die komplette Mannschaft an. Wenn ich das jetzt so noch zusammenbekomme, ist einer direkt zum örtlichen HBF gefahren, weil seine Heimat entgegen unsere Fahrtricht war, ein andere recht fix auf seiner Dienststelle sein mußte, nahm auch einen kurzen & direkten Weg. So war unsere Rückfahrtruppe auf fünf Personen geschrumpft, klein genug um Spaß zu haben.

Die Reise ging zunächst knapp in Richtung Nord um dann etwas oberhalb auf dei Römerlipperoute zu stoßen. Das war so der Plan. Für die Streckenführung war das so, das ich mich diesmal dranhängte, also komplett keinen Plan hatte, wo es lang gehen sollte-mußte.

Alsbald zeigte sich das Wetter von der sommerlichen Seite und beim durchfahren diverser Landstraßenabschnitte sowie einiger wirklich klasser Radrouten, konnte ich wieder mal die Digicam zücken und so ein paar Eindrücke einfangen.

An dem Punkt lasse ich dann mal ein paar Bilder sprechen. Eine Wegstrecke…

DSC07541 RF top

…durch wunderbare Waldgegend

DSC07542 RF top

Gruppe mit Räder

Irgendwo zwischendrin auf der Route gab es navigatorische Fingerspiele. Kein GPS-Empfang, eher magere bis gar nicht vorhandene Ausschilderung und nur mit Glück konnten wir noch einen Radwegkarte aus der Nachbarschaft für etwas Hartgeld erwerben, welche uns zumindest zur Lipperoute führte. Und so wurde die Lippefähre in Dorsten zu einer erheiternden Spielwiese.

DSC07544 RF lippefähre

( An dem Punkt stelle ich fast fest, das wir es zumindest dort geschaft haben müßten, auf der Römerlipperoute zu landen. )

DSC07546 RF fährüberfahrt

Gefährten auf hoher See

Nach dem überqueren des Gewässers war aber auch der Punkt erreicht wo, nun sagen wir es mal so, die Streckenführung, oder auch besser die Dynamik der Streckenauslegung, eine wenisse Fahrt annahm. Immer wieder mußten die Navis ran und auch das Kartenlesen, wohl aufgrund des Kartenmaßstabs, erwis sich nicht immer als leicht. Erschwerend kam hinzu, jedenfalls nach meinem Empfinden, das sich doch eine gewisse Hitze abzeichnete in Paarung mit einer eher nicht so optmalen Luftfeuchte.

Die Strecken wurde dann auf einen direketere Wegführung gen Heimat ausgelegt, es sollte von nun an mehr durch städtische Bereiche gehen.

Das bot dann zwar eine vermeintlich kürzere Strecke, hatte aber auch ein paar Nachteile. Die Beschilderung war eher mies, ja kann man so sagen, Radwege mitsamt diverser Ampelstops drückten ebenso auf´s Vorwärtskommen/ Tempo, wie die innerstädtisch doch anderen, weniger frischen, thermischen Verhältnisse. Also ich empfand das in Alt Marl schon als drückend heiß, jedenfalls wenn wo stehen blieb.

Gut war dann aber auch, das zwei urbane Konsumgeschäfte uns ein Pizzamittagmahl, und jenes sogar im Schatten, sowie eine Getränkehalle mitsamt kühler Getränkenaschub, boten.

Hat halt alles Vor- u. Nachteile.

Ab einem gewissen Punkt splitte sich auf eigenen Wunsch hin noch eine Person ab und zog ab dort alleine von dannen. Ich für meinen Fall hätte eine äquatante Zugverbind gewählt – egal!
Die nun verkleinerte Gruppe zog also weiter über die Radwegpisten um dann endlich kurz hinter Marl wieder ein wenig Strecke gut machen zu können.

Fahrtrichtung Oer-Erkenschwick, dann Datteln, wo dem Zugereisten noch das Schiffshebewerk Henricheburg gezeigt wurde, wiesen nun eine klare Streckenführung auf. Über Waltrop ging es dann recht fix nach Lünen, um dann das Ufo auch nochmal für einen kurzen Durch-Atemstop zu nutzten.

DSC07548 RF ufopause

Dann rollten wir an den Kanal ran, wo der Preußenhafen für den letzten längeren Pausenstop, zwecks zuführen von Kaltgegränken und Ruhepause genutzt wurde.

DSC07549 RF cooldown

Meinen“Bock“ in Sichtreichweite…

DSC07550 RF cooldown

…wurden die Knochen mal in´s kühle Nass gehalten. Über Nacht gab´s im Hotelzimmer ein paar nette Kleintiere, die Wohlgefallen an meinem Blutgeschmack gefunden hatten.
Hier verabschiedet sich dann auch ein weiterer Mitfahren, der aber dort in der Gegend wohl seine Behausung hat. Von ihm werde ich wohl auch ein gebrauchtes Navi, für einen überschauberen Betrag, erhalten. Eine neue „Spielwise“…

Ab da ging´s dann via Sesekeradweg und Kuhbachtrasse, wegen der Überschattung durch Grünzeug, aber auch weil jene Route auch ein Teil der Römer-Lipperoute ist. So konnte dem per Bahn Zugereisten ( aus Hannover ) wenigstens ein Teil der vorgesehen Route gezeigt werden.

Als wir dann endlich in meinem Claim angekommen waren, wurden fix drei fette Pötte Wasser gereicht und noch etwas abgespannt. Der alsbald Bahnreisende konnte sich noch frisch machen und wurde dann von dem Kumpel hier aus´m Dorf zum HBF begleitet.

Finish !

Biketour „Aftre-Show-Party“: ja und zu guter letzt, nach dem Tourabschluss war dann auch bei mir erstmal Regeneration angesagt. Am Montagmorgen hätte ich noch gut ein, zwei Stunden mehr Schlaf haben können, aber nun gut.
Und ja, meine Gel-Bikehandschuhe sind wohl auch recht gut auf. Verstehe ich jetzt zwar nicht, sind doch erst aus 2013!!! Also wurden jene auch mal durch ein neuwertiges Paar im Abverkauf ersetzt. Auf den Bildern sieht man gut wie fratze sie sind.

good old 2

Das die Geldämpfung gar nicht mehr vorhanden war, ja sogar eher in´s Negtive rutschte, war dann auch klar.

good old

etwas ausgenudelt – kommt vor

Biketouren Resumé II/ Hitzefahrten/ Biketouren Karten & Navigation/ Bike & Pack/ Bivy & Zelt: was gab es an Erkenntnissen für mich ?

Zunächst mal die Sache mit dem Gepäck und in direkten Zusammenhang die Sache mit dem Zelt/ Biwak. Gerade an der Emschermündung hätte ich so einen Unterschlupf rausholen können.

Großes Gepäck ist definitv nicht mein Ding. Da muß was passieren.

Das andere ist die Sache mit der Navigation. Gut, auch wenn ich demnächst ein günstiges Einsteigergerät erwerben werde, gedacht als um mal eben schnell, oder auch mal eine CX-Strecke aufzeichnen, eine vernünftge Karte im brauchbaren Maßstab und entsprechende Vorsichtung der Karte mitsamt einprägen ist die beste Plaung die man haben kann. Alles andere halte ich eher für…

…Murks.

Denn sobald es haarig wird, und es kann haarig werden, hatten wir ja eben, sind die guten alten analogen Orientierungstechniken immer noch gut genug.

At last, schieb ich hier noch mal und mal wieder den Link zu dem von mir ja schon vor langer Zeit verfassten Beitrag +20c° und deutlich mehr zum Thema Hitzefahrten ein.
Mir liegt das Thema dann doch immer wieder auf der Zunge. Man beachte die Ausschreibung deutlich mehr ! Es geht als nicht um mal kuschelge Plusgrade, sondern im direkten Zusammenhang mit potentiell gesundheitlichen Blickwinkeln.

So – ich haben fertig.

 

Unterschlupf für unterwegs…/ 05.07.2017

Juli 16, 2016

Bike & Pack/ Bivy & Zelt/ Übersicht: und nun mal wieder ein Update, „man“ schwankt zwischen Leichtzelt, Multitarp und at last noch ein Hängemattenlösung.

Der alte Ursprungs-Eingangstext: da sich ja so langsam der Termin für die Radtour nähert und es zumindest in der ersten Nacht wohl auf Zelten zugeht, hab ich mal diverse Infos versucht rauszukitzeln. Grundsätzlich werde ich ja nicht akkut ein Biwak oder eben ein 1-Mann-Zelt brauchen. Dennoch verfolge ich schon seit einiger Zeit diese Gedanken.

Der Gedanke einfach mal wo eine Tour zu machen und wo zu nächtigen, unabhängig von Hotel suchen, da eventuell sogar auf die Schnauze zu fallen, gibt ja auch echte Mistbuden, reizt natürlich schon. Auch der Gedanke einfach wo draußen in der freien Natur zu schlafen, unabhängig jedweder Illussionen seitens diverser Stechviecher, findet durchaus meinen Geschmack.

Ins Auge gefallen sind mir bisher und oben entsprechend die neusten Entdeckungen aufgestockt sozusagen…

  • ZPacks Hexamid Solo Tent als einen echte Leichtgewicht-Alternative mit gerade mal 437g, allerdings eine einlagige Bauweise und leider nur für den englischsprachigen Raum, ergo noch nicht in der BRD gefunden und ein ebenso gestaltetes Teil, das…
  • ebenso über Sacki kam dann der Tip zu Cumulus, welcher gute & leichte Daunensachen haben
  • Millet Bivy Bag Biwaksack 2016 welcher mir vor allen Dingen wegen dem kleinen Packmaß, dem konkurenzlosen Preis 80-90 Euro aber auch wegen dem Material sehr gefällt. Nachteil ! geht nur bis 185cm und ich bin schon ohne Schlafsack 188cm – Mist
  • Biwaksack NL – sprich ein Biwaksack der Niederländischen Armee Packmaß 36 x 10 cm, Gewicht irgendwas mit 1,2kg und das Teil ist aus Goretex ! Gesehen habe ich es auf durch den gesehen YT-Beitrag wo auch ein preisliche Ansage fiel. Soll irgendwo neu ab 80,00 bis 120 Euro kosten. Müßte ich doch mal meinen Spezialshop aufsuchen…
  • Jack Wolfskin Gosshammer wo man den Vorteil hätte ist zwar für eine 1 Mann-Nummer schon recht schwer, bietet aber entsprechend Platz, kann als reine Innenzeltlösung separat aufgebaut werden und ist auch im Preis nicht so der Overkill 90-100 Euro. Weiterhn waren auch die Werte für die Wassersäulen nicht ganz verkehrt, wobei ich dann auch via jenem Großanbieter…                                                                                                   …endlich mal über eine saubere Grob-u. Gesamtübersicht gestoßen bin. Erstaunlich fand ich dann, das auch preislich deutlich höher angesiedelte 1-Mann-Zelte im Schnitt gleiche Werte aufwisen. Etwas nachteillig ist das Packmaß was zwar im Durchmesser keine 15cm aufweist, dafür aber stolze 44cm Länge und somit mal nicht zwischen den Lenker passt ( wäre dort ja am besten aufgehoben ).
  • Outdoor Research Helium Bivy hatte ich seinerzeit mal auf dem Video Channel von Sacki rausgepickt ( welcher, so finde ich jedenfalls, die Sache super locker und somit klasse rüberbringt ). Ist ein sauber gearbeitetes Teil denn ich konnte mich von der Qualität eines Alpin Bivy überzeugen.
  • Snugpak Stratosphere liegt dann meiner Meinung nach irgendwo ganz fett zwischen Zelt und Biwaksack. Preislich zwar wieder höher angesidelt ca. 170 Euro, aber dem Helium Bivy gleich auf. Überzeugender ist die geniale Konstruktion mit den zwei kleinen Stangen die einem echte Freiheit verschaffen und am Kopfende auch eine dauerhafte Lüftung wohl erlauben. Stichwort Kondenzwasser. Ebenfalls besser sind die Leistungswerte bei den Wassersäulen außerdem Top-Punkt wird sein, der seitliche Einstieg. Denn das Einfädeln am Helium Bivy war schon eine andere Nummer.
  • Vaude Lizard GUL 1P, der Traum-Top-Favorit, allerdings auch mit zarten Preis von fetten 600 Okken schwer“. Dafür ist das Teil aber kaum 750g „schwer“ und hat traumhafte Wassersäule.
    Ist aber wohl kaum das größte Zelt, „Riesen“ wie ja auch ich nicht gerade winzig bin, sollen da zwar noch reinpassen, aber…                                        …wenn man dann das Gewicht sieht. Also wenn ich die Kohle jetzt hätte, würde ich es mir mal kommen lassen.
  • MSR Thru-Hiker 2 in Kombi mit dem Thru-Hiker 70 Wing. Das Mückenzelt hat gerade mal 410g Gewicht und ein Packmaß von 25 x 10 cm. Das Thru-Hiker 70 Wing käme dann nochmal als Regenschutz mit 380g und dem Packmaß von 23 x 10cm hinzu.                                Unter dem Strich würde man hier also von einem Gesamtgewicht von 790 Gramm reden ! In in Sachen Belüftung hätte man mit Sicherheit auch keine Probleme. Einziger Schönheitsfehler, man bräuchte entweder zwei passende Bäume oder eben was zum aufstellen wie Trekkingstücke. Irgendwo ist immer ein Harken. Und preisamäßig würde man auch irgendwo bei 332,00 Euro. Dafür hätte man aber das Luxusmaß für zwei Personen.
  • Rab Element 1 Shelter 310g „schwer“ und knapp 75 Euro teuer und ach wie praktisch dazu das Rab Element 1 Bugtent auch nur 565g „schwer“ und ebenfalls so knapp 75 Euro. Wären dan zusammen gearde mal 875g und 150 Euro, ein schon fast verlockendes Angebot. Leider habe ich bisher zu den beiden Teilen keine weiteren Infos bzgl. Wassersäule gefunden und ja, entsprechende Teleskopstöcke zum aufstellen müßten auch noch mit dabei.
  • Aqua-Quest Hopped Bivi 1,1 kg. Packmaß = 38 x 13 cm. Komprimiert = 38 x 8 cm und mit Preisen zwischen ca. 130,00 bis knapp 200,00 Euro, soll echt wasserdicht sein, dennoch atmungsaktiv

Und gerade frisch auf YT entdeckt, von CuraOutdoors das Crua Hybrid.

Natürlich wird das so ein immer mal wieder kehrendes Gedankenspiel sein. Ich werde wohl kaum dauerhaft zum Camper werden und ganz große Radtouren mit Minimalgepäck stehen so auch nicht akkut an. Ich könnte mir aber durchaus mal vorstellen, ein- zweimal im Jahrt eventuell für ein paar Tage auf Abenteuer zu machen, oder auch mal einfacher in Sachen Übernachtung flexibler zu sein.
Natürlich ist mir klar das hochwertigere Produkte, bei 1-Mann Zelten auch mal gerne ü. 500 Euro, sich das auch wo niederschlagen wird. Auch ist in Sachen Material ansich und Beschichtung, welche ja die Wassersäule generiert, der eine oder andere Unterschied dann auszumachen.

Ja so ist das…

Außerdem ist mir wieder eingefallen warum ich auf Biwak kam. Biwak kann und vor allen Dingen darf man überall. Zelt ist wieder so´n Ding, also rein rechtlich. Blöd ist natürlich am Biwak, das man bei schlechterem Wetter, also Regen, immer irgendwie das Risiko hat, das durch den Einstieg es beim rein- u. rausschlüpfen nass werden kann. Bei Zelten hat man in der Regel da eine bessere Abdeckung. Na gut, nicht immer.
Der andere Vorteil, neben der Rechtslage, ist das beim Biwak die Packmaße & Gewicht oft geringer sind.

Bin aber beim stöbern wieder auf eine andere potentielle ergibige Auswahlquelle gestoßen. Über jene Seite bin ich dann auf eine Art Luxusbiwak oder eben auch Luxusminizelt gestoßen, das oben genannte Vaude Lizard GUL 1P. Das wäre dann das Luxushybrid.

05:26Uhr /13.07.2016

Juli 13, 2016

Morgengruß: so nach dem Blick in die Wetterkarte, als auch in die Onlinekarte, aber schon vorgestern, habe ich diesmal für Freitag die Homerun-Strecke angesetzt.
Dabei werde ich dann, eventuell sogar mit dem anderen Laufradsatz & Grobstollenreifen, auch wenn ich so schätze das es für eine Erkundung nicht notwendig sein wird, die Streckenabschnitte in den Wickeder Hölzer mal antesten. Heimatkunde sozusagen.

Der hier inzwischen schon wieder ausgeuferte Streckenplan – Lünen Süd/ Lanstrop/ Wickede/ Kurl – kann eine Grundlage für eine CX/ MTB Tour mit den ehmaligen Kolleginnen sein.

Bike & Pack/ Bivy & Zelt: derweilen habe ich mir mal einfach so, nur weil ich Lust darauf hatte, ein paar Gedanken zum Thema Übernachtung für Unterwegs gemacht. Werd ich wohl die Tage auch hier nochmal genauer ausführen.

Wünsche dann mal allen eine schönen Tag !