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Trinkvorrat am Bike 09.07.2020

Juli 9, 2020

Bikebasteln/ Idee!: lange Rede kurzer Sinn, unterwegs zu sein und Durst zu haben ist unschön. Bei einer durchschnittlichen Radtour steckt man sich eine normale Trinkflasche in den Flaschenhalter, besorgt sich was im Discounter, Tankstelle oder einer Wirtschaft/ Café.
Ja klar, kann man machen und ist gerade wenn’s wo in ein Café geht, auch nett. Ist man länger unterwegs und dann noch eher in weniger urbanen Terrain, wird die Sache kniffliger.

Ein zweiter Flaschenhalter ist schnell montiert, da können auch größere Pullen rein. Die Trinkflaschen die ich bis jetzt nutzte fassten gut was über 900ml, was schon eine Macht ist.

In Richtung Fingerübungen geht es aber, wenn aus irgendeinem Grund entweder die Flaschenhalter, die großen Trinkflaschen oder auch beides in einer bestimmten Kombination nicht so nutzen kann.

Das ist dann genau dann der Fall, wenn man eine Rahmentasche nutzt, wie ich das zur Zeit mache. Also mal ein Bild von der Ausgangsbasis.

Man sieht gut, die blaue 750ml Zugriff-Trinkflasche kollidiert gut mit der Rahmentasche. Für‘ s erste hab ich die Tasche an der Stelle nur sehr mager gepackt, was auch gut ging. Die hintere Pulle ist nur zum nachkippen und auch nur eine Brückenlösung.

Also hab ich dann zwei Pullen eingeholt. Beide aus dem Hause Nalgene. Die 1l Weithalsflasche ist erstmal nur für so. Die transparente 650ml war eigentlich für den Job gedacht, hab sie aber einfach mal ans Bike gesteckt.

Gefallen hat mir der Deckel. Staubsicherer Schnappverschluss schräg angeschnittene Trinköffnung, was das Süppeln super erleichtert und schön abgerundet. Das letzte könnte deshalb interessant sein, hat die Pulle Kontakt ist eine Scheuerwirkung an der Tasche deutlich geringer, als an dem Deckel (gleicher Machart) von der blauen Sigg. Jener ist werksseitig kantiger und somit ungünstiger. Ja ja, Kleinigkeiten können viel ausmachen.

Schau ich so auf die Pullen und denk mir so…

…passt! Der Nalgene Deckel geht sehr gut auf die Sigg Pulle. Andersrum merkwürdiger Weise nicht egal. Bin dann erstmal so nach Hause gefahren. Das Handling der Flasche insbesonders des Deckels hat mir gut gefallen. Vor allem der Trinkstutzen ist deutlich besser, als der von Sigg.

3.

At home angekommen, nächster Plan…

7.

…tatsächlich passt der Nalgene Deckel bündig auf meine 1l fette Camelbag Pulle. Jetzt galt es nur noch die Unterbringung am CAADX selbst zu optimieren.

Klar war, die fette Camelbag kollidiert mächtig mit der Tasche, so würde man sie auch nur schwer während der Fahrt rausgefingert bekommen und ein regulärer Flachenhalter packt das auch nicht.

In Sachen Flaschenhalter hatte ich dann noch einen im Durchmesser einstellbaren von Topeak Modula Cage II zur Hand. Der passt auf jeden Fall und hat auch kein Problem mit der fetten Pulle.

Damit man die Pulle gut lupfen kann, hatte ich schon bei den ersten Überlegungen eine leicht verdrehte Montage im Kopp. Also mal nur die untere Schraube genutzt und dann das Teil seicht verdreht. Da es ja im B.O.C. nix zu holen gab hab ich das mal spontan aus dem Handgelenk mittels zweier extrem fetter Kabelbinder gelöst.

So huscht die Pulle optimal an der Tasche vorbei und ist zudem gut handelbar. Fußkontakt beim treten gibt‘ s auch nicht.

Fahrt heute früh – alles tutti. Mal sehen wie sich diese Bastellösung auf dauer bewährt. Der Plan eventuell und wenn auch wirklich nur eventuell, zwei Trinflaschenhalter nebst Flaschen nebeneinander an den Rahmen zu bringen funktioniert leider nicht.

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Aber mit der Lösung kann ich bis jetzt gut leben. Ersetzt wird noch die hintere Pfandflaschen und im Optimalfall gegen eine weitere volumengleiche Weithalsflasche ersetzt.


Weiter im Überlegungsplan, nachdem ich die Pfandflaschen-1l CamelBak Trinkflasche für den Zugriff getestet habe, was übrigens bestens klappt.

Jetzt hab ich gerade mal die üblichen verdächtigen Homepages studiert und so wie’s ausschaut, Nalgene hat wohl keine wirklich mir genehme Weithalstrinkflasche mit einfachen Verschluss oder in den für einen Fahrradtrinflaschenhalter passenden Abmessungen.

Jetzt war ich aber gerade mal draußen und habe die neue 1l Nalgene mal mit der kleinen 650ml deckelmäßig getauscht…

…und siehe da, der flache Weithalsdeckel passt auf die kleine 650ml Pulle und somit wider besser unter die Rahmentasche.
Ferner habe ich bei Bike24 ma etwas gestöbert und dort eine Wolf Tooth B-RAD 2 Montage Basis gefunden. Jene käme zwar gute 20 Euro schaut aber verdammt noch mal als Werkstück deutlich stabiler und somit besser aus, als irgendwelche Kabelbinderlösungen wo man dann seine Trinkflasche dranschrauben könnte. Dieses Wolf Tooth B-RAD werd dich dann holen um den hinteren Trinkflaschenhalter noch ein gutes Stück nach unten setzten zu können um alle scheuertechnischen Eventualitäten aus dem Weg zu räumen.

Damit das dann aufgeht werde ich mir noch folgendes einholen:

Die zweite 1l Nalgene wird mit der ersten in der Lenkertasche verschwinden und so meine bisherigen Trinkblasenlösung ersetzten. Die Vorteile: so richtig warm bin ich mit der Trinkblasen- & Schlauchlösung nicht geworden. Es mag zwar praktisch sein einfach mal dran zu nuckeln, ja kann man so sagen, aber die richtige mir genehme Trinkmenge ist eher nicht machbar. Ich mag das halt wenn das Wasser ohne großen Wiederstand in den Rachen zu gießt ist.
Kommt dann noch hinzu, das ein Befüllen der Trinkblase als auch die Hygiene, im speziellen am Trinkschlauch u. Mundstück eine andere ist als an deiner Trinkflasche. Die kann ich recht sorglos mal in die Spülmaschine packen und habe keinen dünnen Schlauch oder Mundstück. Außerdem passen die beiden 1l Flachen gut in die Lenkertasche und haben dann mit zusammen 2l Volumen noch einen halben Liter mehr als bisher.

Die anderen Trinkflaschen werde ich quasi nur zum wechseln einkaufen. Wenn mal die gebrauchte Trinkfasche in der Reinigung ist, habe ich eine die ich nutzten kann. Die bisherigen Trinkflaschen, bewährt oder nicht, landet wo auf der Reservebank, sprich verschwindet aus dem Küchenschrank. Das wird die Holde sehr erfreuen.

Insgesamt kann ich jetzt nach der ersten Nutzungszeit sagen, ich komme mit der Handhabung gut bis sehr gut zurecht, dass bleibt also so wie gedacht und ausgeführt.
Mit dem Wolf Tooth Teil kann ich den zweiten Trinkflaschenhalter deutlich niedriger setzten und dann schauen wir mal weiter. Ich spekuliere darauf, das dort doch keine neu gekaufte Flasche rein kommt, sondern normales Pfandgut in geeignetem Volumen.

Ende aus – Micky Maus! *grins*

 

 

Trinksystheme

August 19, 2012

Trinksystheme/ Hitzefahrten +20c°: so es ist Sommer und so möchte ich jetzt einmal wenigstens kurz loswerden, was ich zum Thema trinken unterwegs sagen kann.

Darauf gekommen bin ich, weil ich mich gerade hier im RoadBike Forum mal zu einer Fragestellung „ausgelassen“ habe.

Ganz kurz angerissen, ich gehöre zu den Vieltrinken und zwar von Wasser pur, also wirklich ohne „Allem“ in Umgebungstemperatur, daß ganze Jahr hindurch. Auch ohne jegliche Aktivität am Tag, sportliche oder nicht, komme ich locker druchschnittlich auf 2-3 Liter Wasser am Tag. Also reine Wassermenge ohne Fruchtsäfte, Espresso, Latte Macchiato, Cola mal hin und wieder oder andere Getränke.
Ich habe praktisch ständig irgenwo eine „Nuckelpulle“ mit entsprechendem Vorrat stehen, wo dann immer mal wieder ein Schluck genommen wird. Neben einer halbwegs geschmacklichen und sinnvollen Ernährung, steht das trinken an vorderster Stelle für eine Gesamtgesunderhaltung eines jeden Körpers.

Trinken ist enorm wichtig !

Zu dem Thema habe ich schon einiges an Trinkgefäßen durch und kurz zusammengefasst, entweder es gibt dicht, dann kommt man aber nicht mal eben dran oder man kann sich schnell einen Schluck gönnen, aber es wird immer nie ganz dicht sein.

Fakt ist, die Dichtigkeit wird entscheidend davon beeinflusst, was in der Pulle drin ist. Bei Wasser pur, also wirklich ohne alles, gibt es eine reelle Chance, sich dem Problem beruihgt entgegenzustellen.

Dann hat man zwei Möglichkeiten – dicht oder teilweise dicht.

  • Das sind dann zum einen die CamelBak Performance Bottle, welche ich auf´m Job habe um mal eben schnell beim Autofahren ne´n Schluck zu nehmen, aber nicht bei jeder Bremsung den ganzen Mist im Auto zu haben. Ist mit bewährtem Beiß-Saugventil.
  • So einen CamalBak Podium Sport Bottle habe ich für´s Laufen mal geholt. Hat sowohl ein Beißventil, man kann aber auch dran nuckeln oder die Pulle drücken und es kommt raus.
  • Die CamelBak Better Bottle hatte ich mir mal wegen 1Liter Inhalt für lange gemütliche Touren mit dem Trekking Cross geholt. Wegklappbares Beiß-Saugventil und Luftreinlassventil haben sich auch auf Wanderungen bewährt
    Die drei Kanditaten sind mit Wasser pur bedingt dicht. „Große“ Mengen „siffen“, wenn man überhaupt davon sprechen kann, nur durch starken Außendruck raus, oder wenn man sie mutwillig auf den Kopf stellt. Das siffen beschränkt sich eher auf Tröpfchenmengen.
  • Richtig dichte Trinkflaschen hatte ich nur von SIGG und zwar hier die Klassiker, wie zB. die Heritage in 1l. , mit ordentlichem Schraubverschluss und Dichtring. Die funktionieren aber auch nur mit „ohne Kohlensäure“. Sobald Blubber drin ist, die Flasche geschüttelt wird ist es nur einen Frage der Zeit, bis was rauskommt. Außerdem mal eben schnell einen Schluck nehmen… ? Wohl eher nicht.                Neben dem Gewicht ( Alu ) hatte mich auch immer gestört, das es mit den Reinigungsmöglichkeiten nicht allzuweit her ist. Klar Bürste, Tabs und echtes heißes Wasser in Kombination mit Highendbeschichtungen geben eine Zeit lang was her. Aber dann ?
  • Und so bin ich auf günstigere Plastikpullen umgestiegen, mit Staub-Schnellverschluss in 1l. wegen Riesendrust unterwegs, die man dann auch mal auswechseln kann. Dicht sind die nicht, aber dafür groß und da ich eh nur Wasser pur süppel…

Weitere Trinsystheme, wie entsprechende Rucksäcke mit Trinkblasen habe ich noch nicht im Sortiment. Das hat den einfachen Hintergrund das ich kein Freund von Rucksäcken beim Biken bin, weil ich eben gut „abdampfe“, gerade auch am Rücken und auch ( noch ) kein MTB habe.

Denn wahrscheinlich stellt sich die Frage nach einem Trinkrucksack, bei entsprechend langen Touren, für mich erst bei einem MTB. Schlichtweg deshalb, weil man dort meist nicht die Möglichkeiten hat, Trinkhalterungen zu montieren. Wenn es dann aber soweit wäre, dann würde ich eindeutig zu einem Trinksysthem von Deuter greifen. Ganz einfach wieder vor dem Hintergrund diese Trinkblase gut reinigen zu können.

Ciao