Archive for the ‘Bike Trails’ Category

MTB Gelände

Juni 25, 2013

Bike Trails: hier mal ein paar Fakten zu den Schwierigkeitsgraden auf MTB Strecken.

S0: eine MTB Strecke, welcher keine besonderen Schwierigkeiten aufweist. Kurz gesagt meistens flüssige Wald- und Wiesenwege auf griffigen Naturböden oder verfestigter Schotter, Waldautobahn also. Große Stufen, Felsblöcke oder Wurzelpassagen sind nicht zu erwarten. Nur leichtes bis mäßiges Gefälle auf dem Weg, die Kurven sind weitläufig.

S1: hier muß man bereits mit kleineren Hindernisse wie flache Wurzeln und Steine rechnen. Häufig sind einzelene Wasserrinnen und loser/ nicht verfestigter Untergrund Grund für den erhöhten Schwierigkeitsgrad. Das Gefälle beträgt maximal 40%. Spitzkehren sind nicht zu erwarten.
Desweiteren werden fahrtechnische Grundkenntnisse und ständige Aufmerksamkeit benötigt. Stehendes fahren mit Körperverlagerung und dosiertes Bremsen ist von Vorteil, Hindernisse können überrollt werden.

S2: größere Wurzeln, Steine und loser Boden sind normal. Stufen aber auch flache Treppen gehören dazu. Enge Kurven und Steilheit ( bis zu 70% ) sind Teil von S2 Trails.
Hindernisse werden auch durch Gewichtsverlagerung überwunden. Bremsbereitschaft, das Verlagern des Körperschwerpunktes sind elementare Techniken, sowie genaues dosieren der Bremsen und eine gute Körperspannung/ Körperkontrolle.

S3: große Felsbrocken oder Wurzelpassagen/ „verblockt“ auch in Kombination zeichnen diese Singletrails aus. Satte Stufen, enge Kehren und technisch kniffelige Schrägfahrten sind „Programm“, entspannte Abschnitte eher selten. Sehr häufig ist auch mit rutschigem Untergrund sowie losem Geröll zu rechnen. Steigungen über 70% sind keine Seltenheit.
Passagen ab S3 erfordern zwar noch keine Trial-Techniken, sehr gute Bike-Beherrschung und ständige Konzentration sind aber Voraussetzung zum Bewältigen. Sehr gute Balance ist neben den schon vorher bei S2 notwendigen Bremstechniken selbstverständlich.

S4: …beschreibt sehr steile und stark verblockte Singletrails mit großen Felsbrocken und/ oder anspruchsvollen Wurzelpassagen. Loser Untergrund & Geröll gehören dazu. Enge Spitzkehren, Stufen ( Kettenbaltt-Aufsetzter möglich ! ) und extreme Steilrampen kommen in S4 häufig vor.
Um in diesem Schwierigkeitsgrad zu fahren sind Trial-Techniken ( Versetzen des Vorder- u. Hinterrades, z.B. in den Spitzkehren) absolut elmentar. Von Bremstechnik und Balance braucht man schon nicht mehr reden – versteht sich von selbst.
Nur Profis, Extremfahrer und Ausnahmebiker können hier fahren, denn selbst das Hinabtragen dieser Passagen ist häufig mit Risiko verbunden.

S5: hier treffen sich die Cracks & Freaks ! Und auch nur die, die es wirklich drauf haben. Denn hier gibt es alles, wo man sonst schon nicht mehr zu Fuß herläuft oder auch nur wenn es sein muß. Dann aber auch nur mit festhalten oder doch lieber angeseilt also eher kletternd ?
Also blockartiges Gelände mit Gegenanstiegen, Geröllfeldern, Erdrutschen, ösenartigen Spitzkehren, wo das Versetzen kaum noch möglich ist, mehreren hohen, direkt aufeinanderfolgenden oder gleich kombiniert, Absätzen & Hindernissen aller Art wie zB. umgefallenen Bäumen. Und weil´s so schön ist –  extreme Steilheit darf´s auch noch sein. Auslauf bzw. Bremsweg ist so gut wie fast nicht oder nur wenig vorhanden.
Kleiner Tipp so am Rande: wer hier fährt sollte unbedingt eine gute  Lebensversicherung haben und gegen Arbeitsunfähigkeit versichert sein.  Und immer dran denken, es ist nicht beim Biken passiert.

Ach ja, diese ganze Einstufung ist natürlich nur auf Grund möglichst objektiver Gegebenheiten vorgenommen. Nicht dabei berücksichtig werden die Lichtverhälnisse, das Wetter oder auch den Speed den man so drauf hat.

Viel Spaß !

23.038km/ 15.07.2012

Juli 15, 2012

Bike Trails: die in diesem Jahr von mir erspähten Auffahrten zur Kissinger Höhe Halde, hier die Route <klick>, welche auf der östlichen Seite liegen und nur schmale Trampelpfade die Halde hinauf durch das Buschwerk sind, sind für Biker tabu !
Eine entsprechende Beschilderung ist nun vorhanden. Ich sagen nun, weil mir nicht bewusst ist, ob diese Beschilderung schon zum Zeitpunkt meiner Auskundschaftiung dort stand.

Zu der ganzen Sache wurde ich durch den Bikemap User P.Scholz aufmerksam gemacht. Heute frisch aus dem Bergurlaub zurück, fast 700 Autofahrkilometer im Arsch mußte ich mich sowieso zwanghaft wieder bewegen. Als machte ich mich bei Nieselregen auf und ging der Sache auf den Grund.
Fakt iss, die Wegstrecken zur Hald hin sind nicht ausdrücklich mit dem Rad verboten. Auf der Zufahrt steht noch ein blauer Lolli und am ersten Haldenfuß den man „trifft“ wenn man dem Weg folgt, steht nur ein Hinweis von wegen kein Winterdienst.

Doch eben so Fakt ist, daß man dann doch wohl die Trampelpfade für die Radnutzung gesperrt hat. Hintergrund ist mir nicht ganz klar, denn die Trampelpfade existieren schon länger, sonst wären sie nicht derat festgetrampelt und Buschwerkfrei. Umwelt- bzw. Grünflächenschutz wird somit wohl eher außen vor stehen.
Das sie von Fußgängren genutzt werden, halte ich zwar nicht für gänzlich ausgeschlossen, aber der gemeine Spaziergänger wird dann doch wohl her die gemäßigten Streigungen bevorzugen.

Doch genau da wird mal wieder der Hse im Pfeffer liegen. Es wird mit Sicherheit Biker als Dösbacken geben, die eben diese Steigungen hinaufbreschen ohne Rücksicht auf Fußgänger.

Was mich jetzt aber dann doch sehr gewundert hat, alle anderen reguläre Zufahrten, insbesondere die breite asphaltierte Auffahrt auf der Westseite keinerlei Beschilderung aufweist. Da stellt sich mir jetzt die Frage, was ist wenn da einer hochfährt und auf der Rückseite wieder runter ? Natürlich diese schmalen Trampelpfade, denn oben stehen wiederum keinerlei Beschilderungen.

Ich persönlich halte diese Variante sogar für am wahrscheinlichsten, weil die meisten wohl nur runterheizen wollen. Und dann kann es nicht nur auf diesen Querabfahrten haarig werden, sondern auch auf den Zwischenebenen und am Ende.

Tja watt nu ?

Bikealltag/ Bikealltag Volotec: also ich war im Urlaub und zwar in Bodenmais. Und nein, ich hatte kein Bike mit und habe mir keines vor Ort geliehen, genau genommen hatte ich nicht mal irgendwelche Sportsachen mit. Einzige Ausnahme waren meine neuen Joggingschuhe, welche ich mal zum wandern ausprobieren wollte. Da meine Kids komplett im Zeltlager sind war ich nur mit meiner Holden da und da kann man ja nicht nur seinen Hobbies fröhnen, zumal sie ja gerne mit mir Wandern wollte. Jeden Tag, so waren noch ihre Worte vor dem Urlaub.

Hier also unsere Routen, etwas bei Bikemap kommentiert:

  1. Wanderung 12,2km/ 350hm
  2. Wanderung 16,3km/ 740hm
  3. Wanderung 10,5km/ 430hm
  4. Wanderung 11,3km/ 270km
  5. Wanderung 12,2km/ 320hm

Also ich hatte zumindest etwas meinen „Spaß“. Meine Holde hatte sich dann am Ende der ersten Wanderung erstmal besser geeigneteres Schuwerk zugelegt. Die für längere Spaziergänge/ Wanderung notwenidgen Socken hatte sie sich dann doch erst vor der dritten Runde geholt. Bis dahin hatte sie eine risen Bals an der Hacke, Fünfmarkstückgroß und eine fette Balse oben drauf auf einem Zeh.
Nach der zweiten, zugegebenermaßen heftigen Wanderung, war erstmal ein Tag Regensburg angesagt – verdient. Zum einen hatte es in Bodenmais geregnet wie Suppe und angesagte Vorgabe und tatsählcihzu erreichende nennenswerte Wanderziele standen nicht auf einen Level. Gut vor einen Jahr wäre sie mir wahrscheinlich schon am ersten Tag im Wald auf einen Bank sitzten geblieben, aber so konditionell ist da noch was zu machen. Aber sie macht ja, dauert halt nur.

Jetzt muß man aber auch sagen, die Gegend ist schon heftigt. Die meisten wanderputen sind eher für ältere Herrschaften ausgelegt. Man fährt also mit dem PKW zu einem Parkplatz und startet dort dann einen gemäßigte eher flache Runde. Wir sind immer dirket vom Hotel los, Hotel zum Aber, was ich übrigens sehr empfehlen kann und dann auch oft weiter in den Wald rein.

Grundsätzlich, je weiter man in den Wald reinläuft, deso steiler wird´s. Kein wunder, denn der Bayrische Wald ist ja nicht dafür bekannt topeben zu sein. Und je steiler es wird, deso steiniger und verwuzelter wird es. Feuchtigkeit spielt auch nich eine große Rolle, gerade in der Nähe der Wasserfälle und Bächen. Los Steinwerk oder auch feste Brocken schmücken dann die Laufstrecken. Versierete MTB´ler könnte sich dort also eine gute technische Spielwiese bieten.

Zu Bodenmais selbst, es ist wohl hauptsächlich Wandergebiet. Ein Sportgeschäft vor Ort vermietet auch, aber eben nur HT. Für die meisten Wanderwege brauchbar, aber für die spaßigen Nummern wohl eher nicht. Man sieht sie hin und wieder, die Biker, aber eher selten. Die radkarten sollen nicht so prikelnd sein, wie uns ein Pärchen als Tsichnachbarn verriet. Überhaupt ist die Ausschilderung der Wanderwege und das Kartenmaterial mit Vorsicht zu genießen. Immer ein Auge auf den Wegverlauf, Orientieringssinn und Feingefühl sind gute Begleiter.

Das Hotel slebst ist wirklich super. Wir hatten Halbpension und das Essen war wirklich klasse. Morgens Frühstückbuffet und Abends Dreigängemenue, mit Vorspeisensuppe, dann oft noch Salatbuffet, Hauptgericht und Nachtisch. Am ersten Tag bekommt man noch eine Hotelseitige Auswahl, dann darf & kann man morgens beim Frühstück zwischen zwei, drei Hauptgerichten wählen, auch in der Größe. Es war immer superlecker, das Personal sehr freundlich und auch die Zimmer top. WLAN gibt es zwar nur in der Lobby, aber immerhin. Getippt habe ich hier im Blog aber nicht…

Ach ja noch…
Bike Klamotten Pflege: meine neue Jacke hatte ich nach dem letzten Arbeitstag „artgerecht“ durch die Maschine „gejagt“.

Ciao