Archive for the ‘Bikealltag’ Category

07:52Uhr/ 22.09.2017

September 22, 2017

Morgengruß/ Bikealltag: und wieder ein Tag weiter. Der Rücken hat sich nach seinem muskulären Streikkomando deutlich beruhigt über Nacht. Ich hoffe ich kann das jetzt aufrecht erhalten, oder sogar ausbauen ? Wird wohl aber wieder ein langweiliger Tag. Ein Grund mehr mir hier mit dem Tastenfliegen etwas die Zeit zu vertreiben.

Das übliche Morgenritual ist angelaufen, die Café con Leché steht satt vor mir und ein paar Cookies mit weißer Schokolade und Cranberries werden die erste Grundlage sein. Wenn ich so aus dem Fenster schaue, heiter aber wohl frisch. Eigentlich bestes Radlerwetter, aber nicht dran denken…
Der Gensungsprozess, also die Lockerung & Entspannung der Muskulatur im Lendenwirbelbereich ist vorrangig.

Der gestrige Tag brachte nicht viel Neues, außer…

…ein paar Gedanken an die Vergangenheit. Über den nun auch im Radforum aufgetauchten Artikel des Schotten Mark Beaumont der mit einem Koga Kimera *schnief auch haben wollen – schnell wieder die Koga-Seite schließen* in unter 80 Tagen um die Welt geradelt ist ( dazu hatte ich ja auch schon einen Bericht abgesetzt ), kam man auf den Kalorienverbrauch des guten Mannes.

Im Radforum stehen 9.000 Kalorien am Tag im Raum und eine tägliche Fahrstrecke von 390 Kilometer und nur 5h Schlaf am Tag. Und wie war das damals bei mir ?

Gut, dieses damals ist schon ein paar viele Jahre her. Sagen wir mal eine Zeitspanne von etwa 23 Jahren. Ich war damals auf einem Leistungslevel an das ich mich gerne erinnere.

Über zwei Kumpel & Arbeitskollegen bin ich als Mitglied in eine Fitnessbude reingerutscht. Joggen, wie man das ja damals nannte war ich sowieso schon und Krafttraining hatte ich auch schon ein paar viele Jahre, allerdings zu Hause, gemacht. Tägliches Radfahren stand auch schon auf dem Programm. Der ja noch heute existierende Stahl Renner war noch im Rennradursprungszustand. Für die schlechten Wetterzeiten hatte ich noch ein Alltagsfahrrad aus meinem damaligen Radhaus auf der Bismarkstraße in Gelsenkrichen erworben.

Damals bin ich zwar nicht soviel Fahrrad gefahren, war aber dafür mehr im Fitnesstudio und eben Laufen. In jenem Fitnesstudio traf ich dann einen alten Kumpel. Natürlich gingen wir zusammen Laufen und irgendwann meinte er: „lass uns doch mal hier im Claim schauen, was es so an Kampfsport ( ich umschreibe das mal so um es einfach zu halten ) so gibt.

Er hatte lange Kung Fu gemacht und ich ja ein paar, wenn auch wenige Jahre, Taekwon Do.

Und so stiegen wir gemeinsam in einem Karate-Verein ein. Ich war dann wenig später in noch einem weiteren Karate-Verein Mitglied geworden, weil´s dort nochmehr Trainingszeiten gab.

Unter dem Strich war ich also ab da zwei-dreimal die Woche Laufen, dreimal die Woche im Fitnesstudio und dreimal die Woche beim Karate. Das Radfahren war, wie fast heute, eigentlich nur Mittel zum Zweck. Die Strecke zum Job war auch nur knapp 12 Kilometer lang und ich hatte ja noch meinen VW Käfer.

Unter dem Strich war ich also 8 Tage am Stück mit dem Sport unterwegs. War ja Junggeselle da ging das. Ja so war das.

Und so komme ich nun auf den Anschluss zu den 9.000 Kalorien am Tag. Ich kann das natürlich nicht mehr genau nachhalten, habe ich auch damals nie gemacht und würde ich, wenn nicht ernsthafte medizinische Gründe bestehen, nie machen, aber ich habe quasi stündlich irgendwas in mich hinein geschoben. Beispiel…

Unser Stammitaliener bekam immer das breite Grinsen wenn wir auftauchten. Brötchen mit Kräuterbutter als Beilage, Aperitif fritierte Tintenfischringe, kleine Pizza als Vorspeise und dann XXL Lasagne spezial als Hauptgericht. Diese XXL Lasagne hatten wir extra ausfertigen lassen. Das kam so…

Auf dem damailgen Job als Schreiner wurde Freitags immer gemeinsam was zum futtern geholt. Irgendwann schlug ich mal diese absolut köstliche Lasagne vor. Jene schlug ein wie Bombe und man ordete sie jeden verdammten Freitag – best of – halt. Kleiner Schönheitsfehler, sie war nur normal groß.

Also sprachen wir mit dem kleinen Italiener. Von mal zu mal wurde die Lasagne von ihm größert gemacht. Irgendann wurde er stutzig und drukste rum. Wir erkannten die Lage, es lag ja am Geld. Da haben wir ihm gesagt, er soll mal machen und uns dann sagen was die Teile kosten. Und so wurde das dann gemacht.

Diese Lasagne war dann so gigantisch, das sie gerade noch in den Ofen passte. Aber es tauchte ein weiteres Problem auf. Durch die imense Größe war sie außen zwar heiß, zum Teil schon knusperig, innen aber oft noch fast kalt. Wir sprachen ihn darauf an. Die Lösung, wir durften Freitags schon vor der Öffnungszeit anrufen, bestellen und er regulierte den Ofen runter, das jener eben nicht zu heiß war. Die Lasagne war fortan bestens und geichmäßig heiß !

Oder beim Chinaman hat jeder von uns eine Reistafel für zwei Personen verputzt. Die ungläubigen Augen der Bedienung werde ich nie vergessen. Da steht so eine kleine zierliche Chinesin vor uns und fragt: „ob die anderen noch kommen würden ?

Und dann gab s noch die Irish Pub/ Biokneipe, das Consilium, wie ich sehe existiert die noch heute, mit Vollwert-Küche und frisch gezapftem Guinness. Jeder einen großen Salast für zwei Personen als Vorspeise, dann das Hauptgericht und als Nachtisch hatten die super leckere Pfannekuchen.

Als Nachtisch gab‘ s dann oft noch einen fetten Eisbecher in einer der Stammesdiele. Ja so war das damals. Waren schöne Zeiten. Es gab noch die DM, ich wurde übertariflich bezahlt und…

Lassen wir diese wehmütigen Rückblicke.

Außerdem ist gestern unser Neff Induktionsherd verreckt. Natürlich genau zum Mittagessen. Stress pur bei der Holden: „ob ich denn da nicht was machen könnte ?!“ Ja klar, kann ich zaubern ? Bin ich Elektriker/ Elektroniker oder was weiß ich nicht was man dazu braucht ? Dazu fällt mir ein Zitat von Loriot ein: „ich bringe sie um, morgen bringe ich sie um.“

…und sonst ?/ Newsticker/ empfohlen: was noch ? Habe auf ZDFinfo zwei Dokus über Nordkorea zu schauen. Im Niemandsland – Was Korea teilt und Mein Besuch in Nordkorea. Absolut empfehlenswert, erweitert der Horizont. Bevor man mit Halbtupet auf dem redenschwingendem Holkopf ein auf dicke Brust macht, sollte man sich mal mit diesen Ländern ersthaft beschäftigen. Aber das hat man ja so nicht nötig.

Bikebasteln/ Licht & Sicht befestigen/ Idee!: meine Idee die aktuelle B&M Ixon IQ Premium oder eine potentiell gedanklich schon neu angeschaffte B&M IQ Speed Premium wird wohl eher im Sand verlaufen. Trotz zweier Threads in den Foren ist ein Umbau oder eine Erweiterung der Akkukapzität nicht so einfach zu handhaben.

Oder auch anders gesagt, ich kann es nicht umbauen und es kostet auch mehr Geld als man einfach, also wie bisher, einen Satz herkömmlicher Akkus zum wechseln, bewerkstelligen kann.

PKW vs. Bike/ nachgedacht: und at last, habe ich gestern so aus dem Rennrad Forum gepickt…

So, das war´s erstmal mit dem Moregngruß & Tagesgeschehen bis hierher. Bis demnächst.

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16.133km/ 20.09.2017

September 20, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest: die Woche beginnt nach einem recht lange vergammelten Sonntag.

Montag: in der Frühe kroch ich aus den Federn, denn am Sonntagabend bin ich da rein und habe mir erstmal die Decke über´n Kopp gezogen. Mir war derat kalt, denn draußen zog ja eine Regenfront durch und die Heizung lief im Haus noch nicht. Ich bin sogar mit T-Shirt und dicken Socken in´s Bett. Mach ich sonst nie ! Morgens war´s dann hier immer noch recht frisch, aber die drei 50 Watt Küchenstrahler und warme Klamotten an, ging´s dann so. Wichtiger war mir die erste Testfahrt mit der neu erstandenen…

Protective Luis Jacke. Draußen war´s zwar trocken, aber gemütlich war was anderes. Ich also raus und dann losgekrubelt. Hier und da kam sogar ein kleiner Schauer runter. Nicht viel, aber auch genug, daß ich angefangen habe mir Gedanken zu machen. Denn ich hatte weder Regenschuhe noch Garmaschen mit dabei. Zum Glück blieb aber der große Regen aus. Und ich kann sagen die Jacke hat sich am ersten Tag gut bewährt.

Ich kam alsbald gut auf Temperatur aber ich hatte kein Gefühl von Stauhitze oder gar Schweiß von innen. Kalt war´s auch nicht und das da was an Nässe von den kurzen Schauern durchgekommen wäre, kann ich auch nicht sagen. Passform sowieso top, schön lang über´n Arsch und auch die Ärmel schön lang mit einem breiten fetten Klettbund. Das Material ist dem eines sehr dünnen Softshell wohl am ähnlichlichsten.

Nachmittags war dann mehr Sonne und es standen 16c° auf dem Fahrradtacho. Es ging aber ein frischer Wind, man könnte also von gefühlten eher 12c° sprechen. Ich rollte schön am Kanal entlang nach Hause, mit Rückenwind. Es lief gut, Tacho stand konstant auf ü. 24km/h eine Buschdurchfahrt wurde noch gemacht. Damit es dann doch nicht zu warm wurde, hatte ich bei der Jacke den Reißverschluss um ein gutes Drittel geöffnet.

Wieder auf die Burg zugerollt, kam aus Westen schon die schwarze Wand an. Ich überlegte ernsthaft noch ein wenig zu kurbeln um so zu schauen was die Jacke an Regen abhält. Dann hatte ich aber doch keine Lust mehr, war ja schon etwas länger im Busch unterwegs…

Dienstag: Tag zwei der Woche begann dann kurz nach dem Losrollen etwas anders als ich mir das dachte.

„Plattfüße“: rolle ich gerade so aus dem letzten Dorf raus denk ich zunächst noch: „mensch der Wind kommt aber heute gut von der Seite.“ Wenig später aber ahnte ich es aber schon. Es war nicht der Wind, sondern das Hinterrad wurde weich. Ein untrügliches Zeichen für einen Luftverlust. Also kurz angehalten, den Daumentest gemacht und gleich das CAADX wider gedreht um in den Ortsausgang zu fahren. Dort war´s ja heller, Gehweg vorhanden, also deutlich bessere und vor allem sicherer Umstände um mal zu schauen was geht. Viel war noch nicht raus, also einfach erstmal nachgepumpt.

Ja, was soll ich sagen, auf dem Weg zum Brötchengeber wurde dann noch zweimal nachgepumpt. Hielt dann aber auch durch bis zur Ankunft. Die Taktik nachpumpen und mit dem so vollen Reifen so weit und vor allem so schnell wie möglich zu fahren funktionierte. Einziger Schönheitsfehler, ich saftete wie Azte !

Nach der Schicht wurde ein frischer Schlauch eingezogen und gut war. So kann ich die Liste der Plattfüße wieder auch wieder verlängern.

Die nachmittägliche Rückfahrt war etwas zäh. Gegenwind und nicht ganz so der Schub in den Knochen waren wohl der Grund. Heute werd ich auch nicht alt. Aber noch so zwischendurch…

Bikealltag:ich kurve ja gerade vom Job her am Vormittag im Sauerland rum. Dabei geht´s zunächst mal durch Hachen wo dann Radsport Danne einen Laden genau an der Strecke hat. Leider, oder auch zum Glück, hat der Laden immer noch zu wenn ich vorbei komme. In Sundern kurve ich dann genau an SKS vorbei. Ob´s da wohl eine Werksbesichtung gibt ? Auch wenn ich jetzt nicht so der SKS Freak bin, aber meine erste gute Luftpumpe am Neustart der Radfahrerkarriere ist tatsächlich eine SKS. Weiter im Ursprungstext mit dem…

Mittwoch: …das erste was angesagt war, war Kleidunsgwechsel. Die Luis Jacke, so schön und gut sie auch ist, aber bei Temperature von deutlich über 10c° ist sie zu warm. Oder ich muß morgens langsamer machen, was ja ohne drohenden Plattfuß möglich ist. Und nachmittags denn eben die Windstopperweste oder was anderes anziehen.

Also, nach dem Morgengruß raus auf´s Rad und los. Doch irgendwie wollte dieser Tag auch nicht so werden wie wir uns das alle dachten.
Denn als ich beim Brotgeber auf den Hof fuhr durchzog mich so ein recht unangenehmes Gefühl im Rückenbereich. Das Absteigen vom Rad gestaltete sich schon nicht so wie üblich und nach ein zwei kurzen Schritten war klar, der Rücken wollte im Lendenwirbelbereich nicht so wie er eigentlich dafür vorgesehen war. Eine Blockade gestaltete das Reinschieben mit Rades als wertvolle Gehhilfe ein wneig seltsam, beim Frischmachen und Umziehen war das auch nicht so lecker wie üblich.

Also kam der Griff zur Mobilstrippe, den Vorgesetzten informiert, die Holde als Nottaxi angefragt und dann war nur noch abwarten auf dem Tagesplan. Ich war definitiv aus dem Tagesgeschehen raus, sehr zum Leidwesen der Firma. Denn wenn ein Erstazmann, denn so einer bin ich ja dort, ausfällt, wenn eh schon viele nicht anwesent sind, dann ist das immer echt mies. Es ließ sich aber leider nix machen. Beim örtlichen Orthopäden war ich dann auch gleich der zweite der rein durfte. Bis Freitag bin ich im dem Berufslebene auf der Genesungsbank.

Also ganz ehrlich, iss doch echt kacke.

Ja danke schonmal präventiv für anfallenden Genesungswünsche, aber DAS ist definitv nicht meine Welt. Jetzt hocke oder liege ich in Stufenbettlagerung hier rum, Drops sind eingeschmissen, Wärmekissen brummt, kann aber trotzdem fast nix machen. Das TV Programm ist auch nicht so sonderlich, der Tag geht nicht rum. Und in der Firma brennt wieder die Luft, wie ich das hasse.

Aber alle Ärzte haben schon gesagt, da kann man nix machen. Ich bin weder übergewichtig, unsportlich noch sonstwie zu einer potentiellen Risikogruppe gehörend. Wenn der Muskel nicht will, dann will er nicht. Da muß man nichtmal schwer was gehoben haben.

Jetzt hoffe ich mal, daß sich die Sache bis Freitag löst, sodaß es über´s Wochenende zu einer deutlich gestiegenen Mobilät kommt.

Naja, so hab ich wenigstens mal Zeit den Reader durchzuackern und hoffen…

…ja hoffen eben.

05:11Uhr/ 20.09.2017

September 20, 2017

Morgengruß: bin schon vor dem Weckerbimmeln raus, 04:31 um genau zu sein, habe also ein paar Minuten mehr um meine „heiße Medizin“ zu schlürfen. Die Nacht war ganz gut und für den heutigen Tag schaut´s ja so vorhersagentechnisch auch nett aus. Noch 10c° draußen, trocken soll´s ja auch bleiben und die knapp 15% Regenneigung irgendwann am späten Nachmittag kann man wohl getrost außen vor lassen.

Das Einzige was ist, die Schokolade von den Keksen schmiert. Das sind Probleme…

Ich werd mich jetzt aber mal langsam anziehen und dann mein CAADX durch die Nacht fahren lassen. Allen einen schönen Tag noch !

Test: Cannondale CAADX Ultergra 2015

September 19, 2017

Test/ The Cure – Forest: also gut, ich werde jetzt hier doch eine Art Testbericht über meine letzte Neuanschaffung in sachen Fahrrad machen. Ganz so neu ist das CAADX aber nicht mehr, erworben am 17.11.2015. Ursprünglich hatte ich ja auch schon vor kurz nach dem Überschreiten der 15.000 Kilometergrenze einen Testbericht abzusetzten.

Der Grund ist, einfach mal etwas Feedback geben und dabei dann auch ein zwei Dinge ansprechen, die mir aufgefallen sind – leider nicht positiv.

Kurze Vorgeschichte: der Auslöser zur Neuanschaffung war recht einfach, mein damaliges Hauptfahrgerät, das Volotec, hatte bis zum Zeitpunkt X gute ü. 34.000 Kilometer gelaufen ( steht aktuell bei 36.086 Kilometern ). Ja war ein schön und ein cooles Bike, daß zweite Neufahrrad in meinem Erwachsenenleben.

Aber wie das eben so ist, es ist eben nicht mehr ganz neu, dafür aber fast erstaunlich gut in Schuss. Fast, weil der einzige Knackpunkt sind die Aufnahmen für die Hinterbaufederung, genau genommen dort wo die Lager drin sitzen. Das Material ist dort derat genutzt das auch frische neue Lager nicht lange die Fahrstabiliät hergeben, wie das sollte. Kurz gesagt, der Hinterbau schwenkt beim Fahren hin und her und zwar seitlich. Da ist eben alles weich.

Das nächste Bike: …sollte von daher diese potentielle Fehlerquelle nicht haben. Praktischerweise machten sich vor 2015 Cyclocross Bikes auf dem BRD Markt breit und eben jene schienen mir als geeignetester Ersatz. Eigentlich eine Art Rennrad, aber eben stabil genug damit auch mal durch den Wald oder eben durch den Busch zu fahren. Und so kam dann auch der Name The Cure – Forest zustande.

Es ist eben so erholsam fernab der üblichen stressgeplagten Wegstrecken sich zu bewegen, etwas mehr von der Natur zu sehen und diese besonders frische Luft zu atmen.
Praktischerweise lassen viele Bikes dieser Gattung auch die Montage von allerlei Zubehör zu. Schutzbleche oder Gepäckträger sollten eben so kein Problem sein, wie die für Waldfahrten breiteren und grobstolligeren Reifen. Und hydraulische Scheibenbremsen kamen auch ganz schnell mit auf die Wunschliste.

Gepäckträger und ebenso einen zweiten kompletten Satz Laugfräder, also für den eher unbedarften deustchen Radfahrer, die „Felgen“ samt aller dazugehörigen Reifen und Zahnräder standen von Anfang an mit auf der Einkaufsliste. Schutzbelche waren und sind nur eine Option für mich. Find ich uncool, ja geb ich zu, und machen in meinen Augen nur wenig Sinn. Klar wenn ich nur Straße fahren würde…

..aber fahrt mal ein paar mehr Meters mit Schutzblechen durch´n Wald. Wenn man Glück hat, muß man den Dreck nur hinterher auch noch von den Schutzblechen rausfrimeln. Wenn man Pech hat, setzt sich das alles schon während der Fahrt derat zu, daß nix mehr geht.

Außerdem hab eich genug Regenzeuch und ein Wasserschlauch hängt direkt neben der Fitness-Garage, wo halt alles verstaut wird.

Die Suche: …war eine verdammt lange Geschichte. Als ich anfing war es gut gegen Ende 2013 dann kam 2014 und eben 2015. Infos s´mußten herangeschafft werden, potentielle Verkaufsstandorte gesichtet und wenn möglich in Augenschein genommen werden. Da die Nummer erst so ab Ende 2013 in der BRD auf den Markt kam, war das alles nicht sonderlich leicht. Bikes genrell zu finden und dann auch noch in meiner Größe ? Elendig. Wenn Bikes wo auftauchten waren sie schon wieder weg, zu klein oder zu teuer. Ja Geld spielt auch eine Rolle. Denn es gibt Hersteller die lassen sich ihren Namen nochmals derat extra vergüten…

Nach langem hin und her hatte ich ein paar Bikes nebst Bremssythemen unterm Hinter gehabt. Ein Shop in Cochem, gute 380km Oneway entfernt, machte ein ganz leckeres Angebot. Kurz vor Ziel verreckte noch ein Auto in der Family, das Budget mußte angegriffen werden. Ja super.

Eine gute Zeit später, recht spontan, steckte ich dann in die frühmorgendliche Eröffnung eines mir bekannten Radladen den Schädel und dachte…
…Mensch Alice ( Alex ) in Wonderland ! Cyclcrosser verschiedener Label in unterschiedlichen Ausstattungen und Rahmenhöhen. Nach einem kurzer Ansage was bei mir anstand kam der Zeigefinger auf ein Cannondale CAADX in Ultergra Ausstattung. „Größe ist kein Problem, kannst´e morgen hier Probefahren, steht noch hinten im Karton.

Nach einen abermaligen Mailaustausch stand alles fest, ich fuhr Probe und der fehlende Rest vom eigentlichen Budget wurde über´s Konto aufgestockt. Ich war es auch ehrlich gesagt leid immer auf dieser Gummifeile durch die Gegend zu eiern. Man trampelt sich einen Wolf und kommt kaum von der Stelle. Und jetzt, quasi in Griffnähe war alles zu haben was man angestrebt hatte zumal noch zu einem brauchbaren Gesamtpreis All-In.

Zugriff !

Aktuell: jetzt wo ich hier so tippe geht der Bock stramm auf die 16.000 Kilometer zu. Er tut was er soll und dies zu meiner aktuellen vollen Freude.

Die Geometrie des CAADX: …ist eben eine Cycclocorss-Geometrie. Im Gegensatz zu einem Rennrad ein eher kürzeres Oberrohr und wohl auch die Kettenstreben werden kürzer sein. Irgendwoher muß ja die Wendigkeit kommen. Dafür sitzt man aber auch aufrechter als auf einem Renner, was die Sache nicht nur übersichtlicher sondern auch entspannter bis gemütlicher macht. Ich fand für meine Fahrhaltung den Vorbau etwas zu lang, also wurde jener kostenlos gegen einen kürzeren getauscht.

Fahren im Wald & Gelände: es ist ein Cyclocross was man im Wald gut gebrauchen kann. In etlichen Tracks, so nenne ich meine Spielwiesen hat er sich gut bewährt. Tiefe Schlammpassagen, Stock & Stein, Unterholz oder Wiese oder auch mal eine engere Kehre, kein Problem. Gerade am letzten Punkt, den engeren Kehren, kann das CAADX gegenüber dem Volotec ein paar viele Punkte gut machen. Das Fahrverhalten in dem Terrain wofür das Bike gemacht ist, wird also gut bis sher gut erfüllt. Limit ist hier eigentlich nur der Fahrer selbst, oder die Haftung der Reifen.

Fahren auf der Straße: ja wer´s kaum gaubt, auch mit der nicht ganz so straßenmäßigen Geometrie kann man mit dem Bike viel Spaß haben. Und genau dafür habe ich ja auch den zweiten Laufradsatz, wo dann eben aktuell den Continental Grand Prix 4 Seasons in der Dimension 28×622 drauf habe. Natürlich ist das Bike kein reinrasiges Langstrecken-Rennrad, aber man kann ja auch nicht alles haben.

Fahren mit Gepäck: ja auch der Gepäckträger kam mal zum Einsatz, ja sogar öfters. Aber jetzt mal ganz ehrlich, mit nur einer Packtasche und jene eher maximal halbvoll, Pendelsachen eben, geht das noch. Aber wenn man mit zwei vollbepackten Taschen unterwegs ist, dann wird das nicht eben lustig. So lange es geradeaus geht, alles kein Problem. In Kurven & Kehren, zumal enger, kippt das Modell dann aber. Und zwar sprichwörtlich. An dem Punkt ist die kürzere Auslegung des Bikes eher ungünstig. Also, lange Radtouren, bepackt mit Kind & Kegel ist nicht das Einsatzgebiet. Gut, dafür ist es ja auch nicht gebaut.

Wenn ich schonmal Gepäck mit habe, dann macht sich ein Ortlieb Seat-Pack oder ein Handlebar-Pack ganz gut ( ähnliche Modelle werden natürlich auch ihren Dienst tun. ) So ist das Gepäck erstmal von der Masse her begrenzt und deutlich besser am Bike verstaut.

Ein bisschen was zur Technik: die technischen Einzelfeatures könnte Ihr bitte hier <klick> auf der Bikeseite des CAADX abgreifen. Diese Infos habe ich damals im grunde nur von der Cannondale Homepage abgegriffen und hier und da ergänzt.

Der Antrieb: …ist mit 2×11 Gängen alles andere als schlecht. Das Volotec hat ja noch 3×9 Gängen und dort mußte ich ein wenig umbautechnisch rumspielen, bis das für mich passte. Beim CAADX habe ich erst bei 11.298km das orginale 36er Zahn Kettenblatt, also das kleinste, gegen ein 34er Zahn getauscht.

Zuerst stand zwar noch die Überlegung im Raum doch was an der Kassette zu machen, aber nach einigem Suchen und letztendlich auch der Tatsache das sowieso beide Kettenblätter getauscht werden mußten, wurde halt ein Kettenblatt 34er Zahn montiert. So habe ich mehr „Fleisch“ an echten Steigungen und vor allem auch in tiefen Schlammpassagen. Außerdem war es der günstigere Weg. Denn Wunschkassetten haben oft einen deutlichen Mehrpreis, sind dann aber an anderer Stelle auch nur wieder Kompromiss.

Die hydraulischen Scheibenbremsen: …übrigens vorne als auch hinten mit einem Scheibendurchmesser von 160mm, geben keinen Anlass zu Klage. Sie tun genau das was sie sollen. Echte Probleme im Betreb hatte ich da noch nie.
Beim einem Bremsbelagwechsel hatte sich legedlich nur mal gezeigt das die Sicherungsschraube nicht mehr zu lösen war. Der Fachmann hat das dann aber noch hinbekommen, seit dem stecken da die üblichen und auch mitgelieferten Sicherungssplinde drin.

Die restliche Technik: tut genau das was sie soll.

Die unschönen Seiten: ja leider hatte ich schon weit oben den Begriff  „fast“ mal eingespielt, aber so ganz ohne Kratzer am Lack geht das nicht ab.

Am 14.01.2016 bei gerade mal 1.326km zeigte sich im Rahmen einer Pflegeaktion das am hinteren Nabenlager des ersten Laufradsatzes deutlich Spiel war. Am 05.03.2016 zeigte sich dann, das eben genau jene Lager deutlich rauh lief. Das wurde alles vom Cannondale vertreiben Fachhandel anstandlos beseitigt, kostete mich aber jeweils die Nutzung eine PKW zzgl. der gute 35km Oneway und eben Wartezeit, also Nichtnutzung des Bikes.

Am 26.06.2016 nach 1.400 Kilometer Laufleistung zeigte sich dann am zweiten Laufradsatz ebenfalls Spiel außerdem ließ sich der Konterring der Kassette nicht mehr festziehen. Das Gewinde hatte da wohl mal was abbekommen.

Alles blöd, ja kann vorkommen, aber dann gleich an zwei Laufradsätzen bei einem Kunden ? Fand ich nicht so prikelnd. Man kommt sich ja auch blöd vor, jedesmal wegen so eigentlichen selbstverständlichen Kleinigkeiten zum Fachschrauber zu gehen. Zumal, und jetzt kommt mein Berutteilungshintergrund, man hat sich ein Cannondale gekauft. Und eben auch keines für nur ein paar müde Euro.

Jetzt sollte man aber auch nüchtern bleiben, ich versuche das jetzt mal. Cannondale entwickelt und baut die Rahmen bzw. lässt diese unter recht direkter Regie in Südostasien fertigen. Ich behaupte mal, wenn da was schief geht, dann ist das echt schief gegangen.
Die weiteren Bauteile für ein Fahrrad sind Zukaufteile. Schaltung kommt aus Japan und der Rest wird auch irgendwo aus Asien stammen.

Ich sehe das jetzt aber so. Cannondale ist als Name irgendwie drin mit im Boot hier eine gewisse Qualitässicherung zu gewährleisten. Man wird sich doch also auch mit den entsprechenden Lieferanten darüber unterhalten haben. Geschätzerweise haben die das auch entsprechend reflektiert, denn sonst wären sie nicht die Lieferanten von Cannondale.

Wenn das jetzt aber bei solchen Lieferanten mit der Qualitätsicherung nicht so läuft wie es wohl auch von Cannondale vorgesehen ist, dann ist da was schief gelaufen. Die Möglichkeiten seitens Cannondale Nabenlager bei Laufrädern bei der Lieferung zu kontrollieren halte ich eher für gering, wohl auch weil eigentlich nicht notwendig. Leider ist da aber dieses Wort – ABER !

Der verkaufende Vertragshändler macht auch nix anderes als den Karton auspacken und für den Kunden die Endmontage abzuarbeiten. Seine Möglichkeiten da noch deratige Fehler zu finden halte ich für sehr gering. Und dennoch steht er jetzt einem Kunden gegenüber. Der Kunde/ Endnutzer als auch der Händler sind die dummen.

Der Kunde im doppelten Sinne, weil er auch noch ein paar Euro mehr für die eigentliche Namensqualität auf den Tisch gelegt hat. Und ich sage auch hier, das hat jetzt nichts damit zu tun, das man ja mehr hätte zahlen können und dann eben auch bessere Qualität bekommen hätte. ( Dann reden wir aber auch schon davon ein Bike ganz aufbauen zu lassen oder eben Rahmenbau. Summe jenseits der 5.000 Euro ohne Extras, mal so grob geschätzt… )

Ich denke nicht ! Denn als ich nach 13.130km am 02.06.2017 das CAADX bei Das Rad Dortmund von einer Nabenwartung abholte, bestätigte man mir die zwar einfache Bauweise der Naben, aber eben auch, das man nicht unbedingt Industrielager haben müsse. Alles sauber eingebaut, gefettet und gut eingestellt, reicht auch für viele problemlose Kilometer.

Gesamturteil: ja wie stelle ich das jetzt dar ? In meinem Trainingstipps-Blog gibt es in der Testrubrik als maximale Punktzahl fünf Sterne. Ich tue mir da jetzt echt schwer.

Fünf Strene geht nicht wegen der Patzer, aber ich bin da ehrlich, trotz das ich das Bike empfehlen würde, dazu aber gleich noch ein paar Worte, liegt es diesesmal haarscharf an nur drei-einhalb Sternen-Grenze. Begründen tu ich das damit, das Cannondale auf dem Markt als ein Label mit besonderen Qualitätsanspruch auftritt. Dieser kann aber wohl offensichtlich nicht gehalten werden. Zumindest nicht in diesem meinem Falle. Eine Ausnahme hoffe ich.

Andernfalls würde ich es auch gerne sehen, wenn man ein Bike in Ultegra Ausstattung anbiete, auch die Anbauteile einen gleichen Standard haben. Einfache Lager, so gut sie auch sein können, gehören dazu aber nicht. Man verbaut sich mit Kleinkram also den eigenen Ruf. Das muß so nicht sein.

Empfehlen würde ich das Bike aber trotzdem. Unter der Premisse das der verkaufende Fachhändler in der Nähe ist und dann auch gewillt/ geschult genug solche eigentlich kleineren Patzer vor der Übergabe auszubügeln. Vielleicht würde es sich sogar empfehlen, sozusagen präventiv, das Bike in den kritischen Punkten vor der Übergabe nochmals durchschecken zu lassen.

 

16.032km/ 15.09.2017

September 15, 2017

(Bike)bilder/ Bikeklamotten/ Bike Klamotten Pflege & Pflegeliste/ Gore & eVent waschen/ Regenhose/ Reflexmaterial: so nach diesem recht langen Untertitelintro kann ich mit dem eigentlichen Text beginnen. Da der Samstag schon recht kreativ in Sachen Sichtbarkeit verlaufen ist, war am…

Sonntag: …noch meine Regenhose kurz dran. Nachdem ja die Sache mit der Unfeinheit behoben wurde trudelte die Hose wieder bei mir ein und man hatte sogar die an den Füßknöcheln vorhandenen Reflektoren wieder angenäht. Fand ich klasse. Da ich aber vorher noch zwei entsprechende Klebereflektoren dran hatte, mußte das also heute auch noch stattfinden. Et voila…

rechten Seite den Klettbund befestigt auf der linke Seite nicht

Dann juckte mich doch nochmal ein Thema. Und zwar die Sache mit dem Goretex waschen und denn eben reaktivieren über den Trockner, wie ich das auch als Empfehlung bekommen habe und entsprechend schriftlich hier im Blog fixiert. Da ich ja am Freitag schon mit der Löffler GTX AS Vario Regenjacke nach Hause gedüst bin, überkam mich am Ende der Fahrt das Gefühl, daß irgendetwas mit der Jacke nicht stimmen konnte.

Ich meine nach gut einer Stunde kurbel durch den Regen waren zum Schluss recht speziell die Armlinge deutlich feucht und auch in Partien der Schultern fühlte sich das nicht ganz so an, wie ich das schon mal zu meinen gefühlt hatte.
Also wurde mal alles entsprechend gereinigt und im Wäschetrockner mit der Einstellung warm und bei der Zeit 30min hoffentlich wirkungsvoll reaktiviert. Der Wetterfrosch hat für den morgigen Montag wieder gute Regenneigung angesagt. Jetzt bin ich mal gespannt wie die Sache läuft.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder: der Montag war dann unaufhaltsam gekommen und somit der Start in die nächste Woche. Morgens war dann tatsächlich auch Niederschlag zu vernehmen, wenn auch nicht so viel wie ich dachte. Dafür war dann aber stets ein guter Wind präsent. Das drückt natürlich auf den Schnitt, auch man stellenweise recht gut vorwärts kam.

Nachmittags gab´s dann ein Problem mit dem Wetter. Ja das Wetter wurde verdammtnochmal besser. Nicht nur das es keinen Regen mehr gab, es wurde sogar warm ! Und zwar annähernd an die 20c°. Aber seht selbst.

Das gab natürlich immer wieder mal schöne „Bilder“. Sonne hier, dann wieder Wolken, teilweise richtige dunkle Wolken, einfach ein klasse Lichtspiel.
Jedenfalls mußte das Regenzeuch im Seat-Pack komplett im verschwinden, nur die Jacke, aber ohne die Armlinge, kam als Windschutz zum Einsatz. Die Rückfahrt ging dann an der Sesekeradroute entlang, dann ein wenig quer rüber und dann über eine andere Streckenkombi bis zur heimischen Burg.

Dienstag: diesmal die Regenbrokens im Seat-Bag gepackt, war ja trocken als ich aus der Tür trat. Zwar hier und da wider guter Gegenwind, hielt sich aber in Grenzen. Will ja auch nicht klagen. Doch vier-fünf Kilometer vor´m Ziel ging dann der Regen los.

Nachmittags waren die Schuhe noch nicht ganz trocken, also schlüpfte ich zuerst in die Socken, dann in je eine Plastiktüte und dann eben in den Schuh. Geht wenn´s nicht zu warm draußen ist für´ne gute Stunde kurbeln. Auf der Rückfahrt wieder Fotowetter…

Auf der Burg angekommen kann ich das CAADX noch in die Fitness-Garage packen, den Seat-Pack leer machen und so wie ich, im Burgsaal angekommen, die Türe hinter mir schließe tun sich die Wolken auf. Es blitz & donnert sogar zweimal, Megaregetropfen, das volle Programm. Borr eye wat´n Glück gehabt.

( Bei Flickr/ Septemberalbum wieder die restlichen Bilder )

Mittwoch: morgens endlich mal richtiger Regen, die Gore Jacke kam samt der Löffler Regenhose zum Einsatz. Natürlich war auch wieder viel Wind mit dabei, aber bei weitem nicht so viel wie am Vortag.

Nachmittags wieder heiter Sonnenschein. Die Regenhose hochgekrempelt und die Regenjacke ganz ausgelassen war dann der Plan gegen zu viel Wärme. Statt dessen wurde über dem Langarmfunktionsshirt nur noch ein T-Shirt drüber getragen. Passte dann. Nach der Ankunft auf der Burg wurde am CAADX dann noch der eine oder andere kleinere Handgriff erledigt.

Donnerstag: morgens trocken, jedenfalls so trocken das man keine Regenkleidung brauchte. Nachmittags sah die Sache dann ab einem gewissen Punkt, der natürlich nach der Abfahrt war, etwas anders aus. Kaum den Preußenhafen hinter sich gelassen machte sich zunächst ein leichter Nieselregen immer wieder mal bemerkbar, jener schlug dann in einen schönen Dauerfeinenregen um.
Ihr kennt bestimmt diesen feinen Nieselregen ? Also jener den man erst wahr nimmt, wenn die Kleidung schon feucht ist und es langsam frisch wird. Genau das war dann so gut ab Hälfte der Strecke der Fall. Irgendwie nervt mich das dann trotzdem.

Bikeklamotten/ Gore/ Bike Jacke : …denn, obwohl ich ja die Löffler GTX AS Vario Jacke komplett und nach Empfehlung bearbeitet habe, also gewaschen, imprägniert und dann reaktiviert nach einer erneuten Wäsche, kann doch nicht sein ! Gerade diese Löffler ist ungemein praktisch. Jacke mit abnehmbaren Ärmeln. Kann man also gut in den Übergansgzeiten nutzen. Passt immer, irgendwie. Natürlich habe ich dafür auch gute 250,00 Euro-Plus auf den Tisch gelegt. Und at last, ich will so Jacken auch nicht einfach fast auf den Altmüll werfen, nur weil sie nicht so dicht sind wie sie sollten. Ich muß das noch sacken lassen.

…was mich natürlich nicht davon ablenkt, das meine bestellte Protective Luis bereits unterwegs ist. Hoffnung.

Freitag: letzter Tag der Woche, Wetter morgens zwar mit nur 10c! frisch, aber glaubt mir, das ist genau mein Wetter. Und, es war trocken. Nur die Straße hatte hier und da noch etwas Feuchtigkeit. Natürlich machte ich mit dem CAADX den Sprung in die nächste Tausenderrunde.

Nachmittags war´s dann recht angenehm. Das Thermometer zeigte zwar gute 16c°, aber der Wind war dann doch kühl. Zu Hause angekommen wurde dann das CAADX nochmals etwas gepflegt beziehungsweise am Vorbau rumgeschraubt.

Bikeklamotten/ Jacke/ Dermizax: dann stand auspacken der Päckchen an…

Die Protective Luis  war angekommen, genauso wieder 1 Meter Reflexfolie. Somit schonmal keine Langeweile am Wochende. Und ganz toll ist…

…die Neue hat schon von Haus aus viel Bling-Bling. Absolut like !

So und jetzt nach einer allgemeinen Lockerungseinheit draußen auf der Terrasse, geduscht und dem Abendbrot, die letzten Zeilen hier getippt, dann ist Wochenende. Morgen steht mal Küche streichen an. Streichrauhfaser soll es werden. Hatte die Holde besorgt nachdem sie das von Bekannten spitz bekommen hatte. Die waren begeistert. Andere, die ich kenne, wiederum sagen, ist eine Mistarbeit. Wir werden sehen.

 

16.011km/ 15.09.2017

September 15, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer: es ist mal wieder soweit, auf der heutigen Jobanfahrt wurde die nächste Tausendermarke durchrollt.

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Nur mal so…

Rumgelaber

September 13, 2017

…und sonst ?/ Newsticker/ wichtig !/ (Bike) nachgedacht: normalerweise würde ich diese Zeilen mal wieder auf meinem Naturesense Blog platzieren, aber ich denke es geht auch mal hier.

Also ich stöber ja immer ganz gerne beim Abendbrot in einem bekannten Videochannel. Heute bin ich auf etwas gestoßen, daß mal wieder zeigt, das es auch anders gehen kann. Zum Schluss wird aber gesagt, daß es in der BRD eben noch nicht geht: „weil man sich noch in Gespächen mit den Netzbetreibern befindet.“ Sagt mir, die Netzbetreiber verarschen uns doch.

Die gezeigte Idee ist recht einfach. Ein Solarpanel für den Balkon oder die Terrasse inklusive der nötigen Wandlertechnik und das alles noch zu einem, wie ich finde, durchaus guten Preis. Das Teil erzeugt Strom, der – und jetzt kommt es ! – dirket über eine ganz normale Steckdose in den Haushalt eingespeist werden kann.
Da muß also nix umgebaut oder speziell dafür hergerichtet werden. Es wird keine Megamenge an Strom erzeugt, aber so allerlei kann man schon damit machen. Wird aber auch im Film erläutert.

Ich grübel gerade weswegen die mit den deutschen Netzbetreibern in Gesprächen stehen müssen ? Es wird dabei mit Sicherheit um den Betrieb dieser Anlagen gehen aber vor allem um die direkte Einspeisung und somit Nutzung. Also um im wörtlichen Sinne, direkte finanzielle Einbußen. Das Wort Betriebserlaubnis steht da bei mir im Raum.
Aber, wäre der reine Besitzt dieser Anlagen strafbar, mal so blöd gefragt ? Ich denke nicht. Daraus gefolgert, wie wollen die oder könnten den Betrieb nachweisen ? Oder grob gesagt, was die nicht wissen macht sie nicht heiß.

Oder noch weiter gedacht, würden die sich die Mühe machen das ordentlich, weil’s ja gerichtlich nachweisbar sein müsste, nachzuweisen ?

Wieder andersrum, warum können wir als Nutzer nicht die Betreiber daraufhin verklagen, das sie uns vorsätzlich dreckigen Strom liefern, weil wir ja sauberen Strom niocht nutzen dürfen.

Bikeklamotten/ Bike Jacke/ Dermizax: so dann noch was zu dem Thema. Nach den beiden recht intensiven Regentagen und der erst neulich durchgeführten Pflegeaktion der Löffler Jacke als auch die GORE Jacke und dann Reaktivierung via Trockner, war wohl nicht ganz so erfolgreich. Denn, ja irgendwie waren bei der Löffler die Schulterpartien feucht und bei der GORE Jacke hatte ich das Gefühl, das die Arme von innen feucht waren. Zumindest im letzten Falle könnte das aber auch Staufeuchte gewesen sein.

Also hab ich mir gerad eben auf bekannter Onlineverkaufsplattform die Protective Luis bestellt. In XXL, eine war noch zu haben. Ich denke sie wird in den nächsten Tagen hier entreffen und dann schauen wir mal weiter.

Bikealltag/ Sport & Alltag: auch hier gibt´s was von mir zu erzählen. In Sachen Knochen bin ich wieder ein Stück weiter. Wech geht´s nicht mehr, das ist mal Fakt.

Fakt ist aber auch, das Bewegung Segen bringt. Normales Gehen ist recht gut möglich, ein beschwerdefreier Alltag auch. Nicht immer, aber eben fast. Jetzt hatte ich letzten Sonntag mich mal beim Walken versucht. War eine rechter Mistidee, ging gar nicht. Es ist zwar eine 3,9km Runde durchgezogen worden, aber gut ist echt was anderes. Das Bein, die Hüfte zickt genau dafür zu sehr rum.

Heute habe ich dann mal den Gedanken umgesetzt wie das mit Seilchenspringen ist. Denn, ich hatte immer wider festgestellt, also auch bei den täglichen Gängen die man so macht, wenn ich betont auf dem Vorderfuß gehe, in für meine Verhältnisse superkurzen Schritten, dann klappt das so gut, das ich gar nix merke.

Beim Walken war das aber genau nicht der Fall. Beim Seilchenspringen geht das gar nicht anders. Und siehe da…
…gute 15 Minuten, mir der einen oder anderen Unterbrechung weil ich mich im Springseil verharkte, kamen dabei rum. Dann werd ich das jetzt erstmal als Laufersatz nutzen. Zumindest teilweise.

Bikealltag: ach ja nur mal so am Rande, mit dem CAADX werden noch in dieser Woche die 16.000 Kilometergrenze durchfahren.

15.791km/ 08.09.2017

September 8, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ ( Bike )bilder: so erstmal eine Einkaufsliste erstellen…

Was dann wie final eingeholt wird werde ich noch entscheiden.

Montag: Anfahrt recht frisch-angenehm draußen, nachmittags war es aber wieder warm.

Bikeklamotten/ Handschuhe: highlight des Tages: Neuanschaffung anderer Bikehandschuhe. Es sind en Paar Chipio von Ziener geworden

…passende Größe war schnell gefunden…

…genug Polster, denn da lag wohl der Hase im Pfeffer.

Denn, genau dort wo der Schlüssel hindeute, bildet sich eine gut sichtbare Falte beim Abstützen auf dem Lenker. Morgens merke ich fast nix, vielleicht bin ich noch zu müde. Aber nachmittags muß ich regelmäßig die Hände ausschütteln. Blöd, da ich die Handschuhe erst dieses Jahr gekauft habe. Warum das so ist, kann ich nur mutmaßen. Vielleicht hat da mal ein bischen Dornenzeugs vom wegräumen reingestochen ?

Dienstag: morgens wieder pupenwarm, mehr ausziehen als anziehen war angesagt. Mit dem Grobstollenreifen ging´s hin und dann praktischerweise auf der Anfahrt zwei kleinere Unterholzdurchfahrten gemacht. Ich freue mich schon wieder auf die Zeit, wo Grobstollenreifen wieder mehr angesagt sind.

Nachmittags ging´s dann aber ganz leasure am Kanal entlang nach Hause. Am Ende habe ich nochmal einen Blick in einen anderen Unterholzabschnitt gewagt. Gruselig, auch dort alles zugewuchert. Ich war da auch nur gehend unterwegs. Gerade als ich umdrehen wollte, kamen mir dann ein Hundegänger Pärchen entgegen. Sie meinten nur: „ob ich da wohl mal wieder ne´ Fahrspur frei machen wolle.“ Ganz ehrlich, ich war erstaunt, so freundlich kam das rüber.
Viele Leute schauen ja sehr skeptisch wenn mal mal mit einem Rennrad ( sie sehen ja nur den krummen Lenker und denken dann das kann nur ein Rennrad sein. Ein Cyclocross ist den meisten gar nicht bekannt. ) im Unterholz auftaucht.

Ich bleibe aber meist ruhig, grüße mache Platz und lass sie passieren. Oft nutze ich diese Zeit um mir die Nase zu putzen.

Zu Hause war die frische schwarze Reflexfolie via Amazon angekommen. *freu* Erste Ideen dazu habe ich ja schon. Einfach die gut sichtbaren Stellen die am Helm halt schwarz sind, werden damit beklebt.

Mittwoch: kurz abgehandelt, keine besonderen Vorkommnisse. Außer…
…mit dem Wetter mehr als Glück gehabt. Sowohl morgens als auch Nachmittags komplett trocken durchgekommen.

Donnerstag: morgens wieder Feuchtigkeitsneigung, hielt sich aber in Grenzen. Soll heißen, nur Bodenfeuchte. Temperaturmäßig etwas frischer als gestern. Den Vormittag über tauchten immer wieder mal dunkle Wolken auf, es blieb aber trocken. Nur hier und da frischte der Wind auf.

Nachmittags kam dann hier und da die Sonne raus. Vor allem aber stieg das Thermometer. Zum Glück zog es sich für die Heimfahrt wieder zu, das ich mit der Windstopperweste gen Burg radeln konnte. Zu Hause angekommen hat es noch für eine Trainingseinheit auf der Terrasse gereicht.

Anekdoten des Tages

Irgendwas ist ja immer zum erzählen. In den letzten Tagen hatte ich morgens immer einen Personenbus mitten auf dem Randstreifen meiner Rennbahn stehen. Das ist natürlich blöd, denn der gute eineinhalb Meter breite Randstreifen bietet nicht nur eine ideale Fahrbahn, sondern als solche natürlich auch eine gute Schutzzone. In den früheren Jahren müssen einige viele Abschnitte dieses Randstreifen sogar offizielle Radspuren gewesen sein. Denn die Piktogramme sind zum Teil noch sichtbar, wenn auch nicht sehr gut.

Lange Rede kurzer Sinn, ob nun Radfahrspur oder nur Randstreifen, auf beiden baulichen Auslegungen ist das Halten oder gar Parken für Kraftfahrzeuge laut StvO nicht erlaubt. Punkt. Blöd iss jetzt aber, ich hatte keinen Bock von hinten von einem noch schlaftrunkenen PKW-Stier, der noch mal eben bei gut 100km/h, er würde sicher verschlafen haben und sich deshalb beeilen müssen, seine Posteingänge auf dem Mobil checkt, als Freiwild niedergestreckt zu werden.

Ich habe mir das also zwei, drei Tage angeschaut und nun eben an diesem Tag mal dicht neben dem Seitenfenster angehalten. Einfach mal so. Hab mich angelehnt und reingeschaut. Man schaute mir entgegen…

…und öffnete sogar das Seitenfenster. Von dem was jetzt kam, war ich völlig baff. Das war dann in etwa sinngemäß so: „natürlich wisse er, daß das nicht erlaubt sei, er sei ja selbst im ( habe ich leider nicht ganz verstanden ). Das blöde sei jetzt nur, daß er an seiner Ankunftsstelle zu früh ankommen würde und er dort nicht den Motor abstellen könnte, weil der dann nicht wieder anspringen würde.“ Ganz ehrlich, mit dem Gesichtsausdruck und dem milde schauenendem Gesicht was um Verständniss bat, nahm ich ihm das voll ab.

Dennoch teilte ich ihm meine extremst ungünstige Situation mit und gab ihm eine Seitenstraße links ab, als Empfehlung für einen störungsfreien Zwischenstop. Er nickte, ich verabschiedete mich.

Ich konnte es kaum glauben, eine plausible milde rüber gebrachte Erklärung und dazu noch Verständniss. Ich hatte noch nicht mal mit dem öffnene der Seitenscheibe gerechnet. Und wenn, dann mit den üblichen blöd-dreisten Sprüchen. Was ich dann allerdings gemacht hätte…

…keine Ahnung. Im Kopf hatte ich Nummerschild abfotografieren und eventuell Anzeige erstatten. Der Namen vom Busuntzernehmen stand aber auch gut lesbar drauf. Vielleicht hätte man auch jene einfach per Mail kontaktieren können, halt mit der Bitte…

Nachmittags: auf dem innerortsabschnitt der Rennbahn wird gerade was an der Kanalisation gemacht. Der eigentlich benutzungspflichtige Radweg, meinem „Lieblingsradweg“ ( der selbstredent natürlich auch in weiten Teilen zugewuchert ist/ müsste ich eigentlich mal wieder fotografieren, hab ich aber ehrlich gar keinen Bock drauf dafür anzuhalten und mir den Mist anzutun ), ist somit in weiten Teilen nicht befahrbar. Für mich kein Problem.

Dummerweise kreuzt hier auch die Stockum-Werne-Unna-Kaserne Bahntrasse. Und ebenso dummerweise wurde jene von einer Frau im Rollstuhl befahren. Sie wollte also nun dieser alten Bahntrasse folgend an der Ampelanlage über den Ostenhellweg. Ich kam jetzt über die Straße gefahren, meine Ampel hatte sich gerade so von rot auf grün umgeschwenkt, bemerkte ich wie die Dame ein Problem hatte.

Sie konnte mit ihre Rollstuhl, der zusätzlich noch einen Handbike-Vorbau hatte, ich glaube so heißen die, also einen Vorbau wo man mit den Armen kurbeln kann und so Radfährt, nicht über einen fetten Schlauch der Baummaßnahmen rollen. Da ich jetzt aber auch keinen Bock hatte mich blöd von PKW von hinten anstubsen zu lassen, weil die ja glauben man müßt emit dem Fahrrad durch die Baustelle fahren, ergreife ich an jener Kreuzungsstelle dann zu 99% die Flucht und schwenke um.

Jetzt traf sich das gut, ich schwenkte also auf für ein paar Zentimeter auf den Radweg und rollte bremsend genau auf die Dame zu. Sie sprach mich auch sofort an: „ob ich ihr nicht mal helfen könnte ?“ Ich erwiderte nur: „das ich genau deshalb hier angehalten habe.

Zurerst fragte ich sie wie´s wohl am besten gehen würde ? Dann wurde das Vorderrad von dem Handbike-Vorbau drübergehoben und anschließen noch einen kleinen Schubs für den restlichen Rollstuhl. Denn auch mit den Rädern war das natürlich kein Zuckerschlecken. Natürlich freute sie sich und wir wechselten ein zwei Worte.

Bei der Gelegenheit schwenkte ich dann auch auf die Stockum-Werne-Unna-Kaserne Bahntrasse um und fuhr halt so nach Hause.

Freitag: letzter Tag der langen Arbeitswoche. „Lang“ weil dann doch später Schicht war, also sonst so bei mir üblich.

Morgens wieder Glück gehabt. Bei brauchbaren Temperaturen trocken zum Job hin geradelt. Nur in den offenen Streckenabschnitten machte sich eine gute Brise bemerkbar. Da war dann etwas mehr reinholzen angesagt.

Nachmittags wurde dann aber doch die Regenhose angezogen. Ging nicht anders, denn der Dauernieselregen hatte sich hier fest in der Region breitgemacht. Blöderweise hatte ich nur die Regengarmaschen liegen lassen. Da es aber einigermaßen warm war, gab´s auch hier kein Problem. Nun stehen die Schuhe oben vor dem Heizlüfter, ich denke noch eine gute halbe Stunde und das ist der Part auch durch.

Natürlich mußte dann dem CAADX aber noch eine Pflegeeinheit verpasst werden. Ich hatte ja schon am Donnerstag mit dem Gedanken gespielt…
…aber bei DEN gefühlten Regenansagen war klar, daß es sich eben nicht lohnen würde.

Und natürlich habe ich auf der heutigen Rückfahrt gedanklich mit der dann doch Anschaffung der Luis gespielt. Vielleicht hab ich doch noch eine Möglichkeit diesen finanziellen Part zu drehen.

05:23Uhr/ 04.09.2017

September 4, 2017

Morgengruß: also ganz ehrlich, so richtig wach bin ich heute nicht. Auch der Trick mit dem Espresso scheint nur bedingt zu funktionieren. Wahrscheinlich liegt es daran, daß ich gestern eher fast nix gemacht habe. Klar, war ja auch den ganzen Tag hier Action, von wegen Geburtstagsfeier. Also vormittags noch ein wenig vorbreiten, dann rumhocken und Gäste bewirtschaften, quatschen, futtern, nochmehr rumhocken quatschen und futtern bis halt in den Nachmittag hinein.

Bin froh wenn ich jetzt gleich mal etwas auf dem Radel kurbeln kann. Allen erstmal einen guten Wochenstart. Wenn ich aus dem Fenster schauen, ja so langsam klettert die Sonne am Horizont empor. Aber noch ist es etwas zu früh um loszufahren, ein paar Minuten hab ich noch. Mal sehen…

15.626km & 22.238km/ 01.& 02.09.2017/ Nachtrag

September 1, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/Biketouren Bilder: und nach der Heimattour wurde gleich am Montagmorgen wieder mit dem Rad gefahren. Ansich nix besonderes, Wetter irgendwo zwischen warm aber eben nicht zu kalt, also wurde auf den letzten Meters der Anfahrt ein wenig Kleidung abgelegt.

Der Nachhauseweg wurde nochmal für Streckensichtung genutzt. Ergebniss: reden wir nicht drüber…

Dienstag: mit den Dackelschneiderpellen recht zügig zum Job. Wetter war recht warm geworden. Nachmittags ging´s sogar noch zügiger zurück. Zwei Ziele hatte ich für diesen Tag ja noch. Ein wenig trainieren und zur Post um eine Formalität zu tätigen.

Stahl Renner/ Singlespeed 53-16: und so kam es das ich eben direkt nach der Ankunft mit dem Stahl Renner zur örtlichen Post bin. Ne´ Anekdote dazu. Ich mußt also zur Post und hab den Stahl Renner samt Bryton mit reingezerrt. Fand man auch lustig, dachte zunächst ich wolle den Stahl Renner verschicken, von daher…

Nun stehe ich so an am Schalter, das Rad vor mir an den Tresen gelehnt, halt ganz nah bei dem elektronischen Kram. Sie macht die Formalitäten, ich schaue auf den Bryton. Und ich sehe das ich gerade so mit 29km/h unterwegs bin ! Die Zahlen schwanken hin und her, mal schneller, mal langsamer. Ich war schon echt baff.

Lag wohl am nahe stehenden PC und dessen E-Wellen.

Mittwoch: morgens schon fast 20c, hier und da aber Tiefnebel und ein wunderschöner knallroter Sonnenaufgang. Es wurde aber wieder das The Cure – Forest alias CAADX  genutzt.

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Dann wurd‘ s aber wieder schwühlwarm bis dorthinaus. Ekelhaft. Nachmittags aber trocken nach Hause, aber auch wegen der Hitze nur eine Physio-Einheit gemacht. Große Gewitter- & Regenwelle blieb am Nachmittag aus. Wird wohl über Nacht kommen und auch bis morgen Mittag bzw. Nachmittag bleiben.

Donnerstag: ja frischer war´s schon und auch nasser. Hielt sich aber bei der morgendlichen Anfahrt derat in Grenzen, das selbst meine Bikeschuhe nur feucht geworden sind. Gut für die Heimfahrt…

…denn in nasse Shuhe steigen zu müssen und dann noch einen Stunden kurbeln ? Sind wir mal ehrlich, da kann man sich was besseres vorstellen. Auf der Heimfahrt war aber vom Regen gar nix mehr zu sehen. Schon beim Eintrudeln mit der Firmenbenzinkutsche auf den Hoff lugte immer wieder die Sonne frech zwischen den Wolken durch. Ich dachte schon…

…und genauso kam´s dann auch ! Ich konnte nicht nur trocken nach Hause fahren, sondern noch einen nette Trainingseinheit auf der Terrasse absolvieren. Passt doch.

Freitag: auch hier wieder frisch morgens, Langfingerwindstopperhandschuhe waren genauso angesagt wie Halstuch und dünnes Mützchen. Erst als es heller wurde, ergo die Sonne raus kam, wurden auf den letzten paar Kilometern kleidungstechnisch gelüftet.

Leider zeigte ich nach dem Ablegen des guten Helmes, daß jener einen Defekt an einer dieser Zurrbänder hatte. Und so kam dann, praktischerweise, ein Sonderangebotsaktion in einem bekannten Sportkaufhaus zum Zuge. Für knapp 90 Euro hielt ein frischer Scott ARX Plus Helm seinen Platz auf meiner Murmel.

Für die Heimfahrt wartete ich erst den ganz großen Regenguss ab, fummelte schon das Helmlicht dran.

Blöd iss, hab gerade nachgeschaut, ich habe nix mehr an Reflexklebeband im Hause, werde also wieder was bestellen müssen. Überhaupt bestellen, wird mal wieder langsam Zeit für frische Verschleißteile, denke ich.

Monatsabschluss, ja ich kann´s net lassen, dieser Monat iss mal richtig fett geworden. Die Zahlen so wie ich sie auch archiviert habe sage und schreibe 1.347km in diesem Monat. Was dann für das noch laufende Jahr schon 7.454km mit dem Radfahren macht. Wohl gemerkt, da kommt jetzt noch der September, Oktober, November und at last der Dezember. Also noch vier Monate vor mir. Ich setzte da jetzt aber keine weiteren Ziele.

Hier mal ein Screenshot aus der Trainingsverwaltung-Auswertung nach Radfahren.

Interessant ist auch die Auswertung nach den Bikes. Man sieht recht gut, viel Dackelschneider-Arbeit mit dabei.

So, das war es mal wieder für die gelaufene Woche, jetzt bin ich müde und werde mich zur Ruhe begeben. Schönes Wochenende noch.

02.09.2017/ Nachtrag: …natürlich hatte ich gestern vergessen zu tippen, daß ich dem CAADX nach der Ankunft auf der heimischen Burg hier dann doch noch einen kleinere Pflegeeinheit gegönnt hatte.