Archive for the ‘Bikealltag’ Category

08:35 Uhr/ 27.05.2018

Mai 27, 2018

Morgengruß: die nette und durch Tour in Wuppertal gestern hatte was für sich ( genauer Bericht folgt später ). Ging um den Ort mal von einer anderen Seite kennen zu lernen, bin ja sonst dort immer mit der Bürgerblechbüchse von Job her, lustigerweise in der letzten Woche nachmittags, dann natürlich die eine oder andere Radstrecke mal unter die Räder nehmen, was ganz toll war ( * ), Eindrücke sammeln und dann at last noch meet & greet bzw. viel talk-talk.

Am Abend noch nettes Bratwürstchen in extremst geselliger und chilliger Runde oder so auf´n Grill geschmissen. Irgendwann, ich hab da echt nicht auf den Tacho geschaut, sind wir, also ich habe noch jemanden aus dem Claim hier mit eingeladen, was auch eine gute Idee war, denn wir haben die ganze Zeit in der Karre gequatscht, dann aber wieder los gen Heimat. Um kurz nach Mitternacht hatte ich mein „Bleifreies“ als kleines Betthupferl weggetrunken und bin dann mit der Zahnbürste quasi noch im Rachen abgeschlafen.

Weil das dann gestern Nacht doch wider arg aus meinem Rhythmus war, kämpfe ich jetzt ein wenig. Die Café con Leche wir mir sicherlich dabei behilflich sein.

* Ich versuche das hier schon mal kurz anzureißen. Das mit den Strecken kennenlernen war für mich natürlich wider gut was für den Kopf. Denn auf der Karte hatte ich mir schon einiges angeschaut und auch wenn ich vom Job her dort war, kreuzt man ja immer wieder die Trassen und entdeckt diese Radroutenschilder.

Der Hintergrund ist der, ich hab da noch einen Kumpel aus dem MountainBIKE Forum in Velbert sitzen. Der „will ja ma´ besucht werden“ und dies natürlich, standesgemäß mit dem Bike. Da würde sich also eine Fahrtstrecke, als Rundtour geplant aber eben auch über mindestens zwei Tage anbieten. Hier ab Claim runter zur Ruhrtalradroute, jene bis grob Hattingen. Ab dort soll es wieder einen zuführende Radroute via einer alten Bahntrasse hoch bis nach Wuppertal Wichlinghausen geben.
Dort dann eben auf die Nordbahntrasse gen Westen und dort gibt es dann wider Radrouten hoch bis nach Velbert rein. Dort sollte-könnte Zwischenstop sein.

Ab dort würde ich mich dann wieder über die Bergkuppe drüber gen Norden halten, quasi runter zur Ruhr. Wen ich das alleine fahren würde, was durchaus auch denkbar wäre, dann weiter in die gleiche Richtung rüber zur Mom. Wenn man nicht alleine wäre, wider an der Ruhr entlang gen Osten. Ja so ist der grobe Schlachtplan.

Das muß jetzt aber erstmal reichen, schönen Sonntag noch !

Advertisements

23.053km/ 25.05.2018

Mai 25, 2018

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ volle tausend Kilometer: das Arbeitsleben hat mich wieder, endlich vorbei mit der Langeweile und den epischen Radtouren durch´s Land. *lach*

Dienstag: fakt ist aktuell, alt werd ich heute nicht. Die Nacht war irgendwie unruhig, der Espresso mundete ebenso der Keks, einzig zum „bemängelt“ wäre, es hatte in der Frühe was von Niederschlag hier gehabt. Also ein wenig pokern: Regenzeug oder nicht ?

Es war heute früh auf jeden Fall ganz schön ungewohnt die 20km auf meiner „Rennbahn“ abzuradeln. Nur am Preußenhafen war teilweise Bodennebel, aber sonst blieb es trocken. Hatte mich dann heute früh für meine kurze Regenhose und die Löffler Regenjacke entschieden. Garmaschen waren auch mit im Programm, aber alles nicht notwendig. Nach der Ankunft und dem Frischmachen in der Firma wurde erstmal ein Discounter Burger verdrückt, Schnittchen gemacht und dann los auf Tour.

Vor der Abfahrt nach Hause mußte ich aber den hinteren Schlauch ersetzten, da sich wohl irgendwas spitzes Daren zu schaffen gemacht hatte, sprich langsamer Plattfuß ( Statistik <klick> ).

Die Strecke von gestern und Samstag hab ich mir gestern noch auf der Karte angeschaut. Da wird‘ s wohl noch eine weitere Befahrung geben, da hier und dort Wald, grobe Fahrbahn und in Herbern war noch eine Eisdiele. Die muß man natürlich testen.

Zu Hause angekommen mußte ich mal das eine oder andere am Stahl Renner erledigen.

Mittwoch: Tag zwei der neuen Arbeitswoche, ich war wieder früher wach als der Wecker, überpünktlich sozusagen und nach dem Bikefrühstück ging’s raus auf die Piste. Heute früh wärmer als gestern aber vor allem trocken. Die seichte Reinigung des Stahl Renner war also nicht umsonst.

Nachmittags piesackte mich der teufel Gegenwind, drückte also den Schnitt. *lach* Wen juck´s ? Zu Hause angekommen ein wenig die Klamotten ausgeladen und dann noch eine sportliche Einheit auf der Terrasse. Ach ja, ein B&M TOPLIGTH Flat S ist wieder aus dem Rennen. Ich frage mich manchmal… ? Gut das der Kumpel aus´m Dorf mir schon eine „geflickt“ hatte ( er ist ja Elektronikbastler ). So kann ich jene dann nehmen. Wobei… *kurz überleg* …eine ganz neue könnte man schon bestellen. *grübel* Schaun wir ma´.

Der heutige Kilometerendstand von 22.974 bedeutet, morgen wird wohl mit dem Stahl Renner wieder ein Tausender rund gemacht.

Mailings/ Status/ Bikeklamotten/ BikeJacke/ Bike Klamotten Pflege/ Gore: hatte ich doch Löffler angeschrieben was man bei er Problematik Undichtigkeit bei Regen machen könnte ? Eine weitere Rückantwort war im virtuellen Briefkasten. Ich werde wohl die Jacke einschicken. Vorher aber nochmal fein waschen, hatte sie ja jetzt ein paar Tage an. Bin dann auch gespannt auf die Untersuchung. Weiter im…

Bikealltag…: der Donnerstag beginnt wie immer, nur war ich irgendwie nicht ganz da. Der Espresso bracht nur mäßig Schub und auch auf dem Radel dauerte es eine Weile. Ich schätze mal die zwei Krafttrainngseinheiten haben da Spure hinterlassen. Aber ja, auch die Nacht war irgendwie unruhig.

Nachmittags dann mit dem Stahl Renner die 23.000 Kilometer auf dem Heimweg voll gemacht.

Bikeklamotten/ Reflexmaterial: bevor es zum Rehasport ging wurde beim neuen Schneiderlein die Endura Hose und die Windstopperweste abgeholt. Alles zur besten Zufriedenheit.

Freitag: wieder besser ausgeschlafen mundete das Bikerfrühstück auch wieder. Das Wetter, diesmal ganz trocken und auch noch einen Tacken wärmer, tat seines dabei. Es rollte gut, denn auch der Wind schien sich zur Ruhe zu legen. Chancen für eine flotte Heimfahrt ?

Wäre gut, denn zum einen muß ich am Geldhaus den Klingelbeutel auffüllen und zum anderen dem CAADX am Schaltwerk mal ein wenig auf die Sprünge helfen.

Die Heimfahrt selbst war zunächst gut-normal. Bis ich kurz hinter dem Kanaleinstieg ich auf jemanden traf der auf einem älteren Cannondale Fully, so eines mit Headshock, saß. Ich sprach ihn an, wie das so meine Art ist und wir kamen in´s Gespräch. Im grunde haben wir die ganze Zeit bis kurz vor dem Burgtor gequatscht.

Auf dem Burghof dann aber eingerollt, mußte ich noch am Stahl Renner den Putzlappen schwingen. Kanalstaub ist schon ne´zähe und unschöne Sache. Ich bin da nicht empfindlich, fahre ja auch den Stahl Renner bei jedem Wetter, aber wenn dann der ehemals schwarze Lack versucht unter dem restlichen Chrom empor zu strahlen… . Nein, dann darf es auch etwas Fahrradputzen für die Seele sein.

Biketouren/ Touren-Ansage: ja und damit die Woche noch eine ordentlichen Abschluss hat wäre ich noch zu einem Forumstreffen radeln. Nur mal so, nein natürlich nicht. Und hinradeln werd ich auch nicht. Denn das Treffen ist in Wuppertal und das sind mal geschmeidige ca. 90 km Anfahrt mit dem Fahrrad. Da aber schon, und jetzt komme ich zu ein paar Randaten…

Leider ist das mit dem Hinfahren und auch dem wieder zurück fahren mit dem Radel so nicht möglich. Heute war ja noch arbeiten gehen angesagt und Sonntag snd wir zum Brunch eingeladen. Das Zeitfenster ist somit zu knapp. Und so greife ich, ausnahmsweise !, mal in die Trickkiste, werfe das CAADX in einen Bürgerblechkutsche und fahre mit dem Auto dorthin.
Wird bestimmt ein spaßige Treffen und wenn nicht, was ich aber nicht denke, dann war ich wenigstens mal mit dem Fahrrad in Wuppertal.

Just zu diesem Treffen habe ich dann am CAADX nochmal Hand angelegt. Drei Trinkflaschen wurden voll gemacht, drei Reserveschläuche eingepackt und sogar das fette Schloss hängt zur Mitnahme bereit.

22.896km/ Stahl Renner Chill-out-Tour

Mai 21, 2018

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Biketouren/ Biketouren Bilder: kurze Preview am Feiertagsmorgen, nur so für die Statistik. Jep, erwischt !

Mit den restlichen Arbeitstagen sind in 7 Tage je 40km fällig was dann 280km machen würde. Am hiesigen Morgen, also noch ohne die heutige Tour, stehen schon 680km auf der Uhr.

Das macht zusammen 960km womit dann bis zur angedachten aber ( nicht ) angestrebten Monatsgrenze 1.000 km full-range läppische 40km Differenz über wären. Geschätzten werden jene 40km aber mit der heutigen Tour fallen. Denn grob auf der Karte abgesteckt sind’s bis Schloss Nordkirchen gerade mal knapp 26km/ one-way.

Interessanter sind die dann noch „fehlenden“ 39km zur monatlichen Jahres-range 5.000 bis Ende Mai. Jetzt treib mich nicht der Teufel, aber irgendwie…
Und dann ist da ja noch der letzte Tag im Monat, ein Feiertag am Donnerstag. Iss doch kacke.

*grübel*

Ma(n)n also meiner-einer könnte ja die Karte studieren und sich mit einer Grobstollenbereifung noch mal zur Streckenerkundung in Richtung Herbern aufmachen. Oder so…

*schwenk rüber*

Nun zur Tour selbst. Bestes Wetter, Sonne satt und eine frische Brise aus Ost/ Nord-Ost, bedeutet wieder aufpassen mit dem Trinken. Das dürfte aber heute nicht das Gigathema sein. Denn wir sind ja gemütlich unterwegs.

Und go ! Ich drehte ein zwei Runden hier um den Block bis die Kollegin eintraf. Muß mich ja erstmal mit dem Stahl Renner warm fahren. Dann traf sie mit der Blechkutsche ein, setzte ihr Bike zusammen und los ging’s. Zunächst Richtung Channel, dann durch die Lippeauen bis Werne. Alles im total chilligem Tempo.

Im grunde sind wir nur mir bekannte Strecke gefahren ( wo genau hier <klick> ). Wetter passte bestens, denn auf dem Hinweg hatten wir nur sehr selten Wind von vorne, meist von der Seite. Den Gegenwind haben wir uns dann für die Rückrunde aufgehoben.

Ich denke das Tempo/ Schnitt passte bestens, denn so wir es mir schien kam die Kollegin noch guter Dinge am ersten und auch vorläufigen Ziel Schloss Nordkirchen an. Und dort drehten wir dann eine Fotorunde…

…und machten uns dann weiter auf nach Lüdinghausen. Denn: „fit sei sie noch„, sagte sie. Also ebenso geschmeidig nach Lüdinghausen rüber gemacht und dann versucht im Backwiärk Cappu & Kuchen zu fassen. In Lüdinghausen war ordentlich was los, der Platz gut besucht, beide Eisdielen hatten mächtig zu tun, nur das das Backwiärk, dashatte ausgerechnet heute geschlossen. Mist dachte ich.

Nun gut, einfach einen Platz im Schatten ergattert, es wurden zwei Cappuccino bestellt, die verzehrt und dabei geplauscht. Irgendwann rafften wir uns auf, der nur mäßige Cappuccino, aber zum angemessenen Preis von 2 Euro, hielt mich nicht gerade im Stuhl.

Eines muß man ja sagen, bei so einem Wetter ist ja immer gut was los auf der Piste. Auf dem Weg rüber nach Lüdinghausen oder auch wieder zurück, war die Radroute stellenweise so gut befahren, wie die A40 am Montagmorgen. Nein, natürlich nicht so dicht, aber das fiel mir schon auf. So insgesamt scheint das Volk draußen auf den Dörfern sich da weniger in die Hose zu machen, mal die 15-20 Kilometer rüber in´s nächste Örtchen, nein nicht das stille, zu fahren.
Hier in der Stadt *lach* fahren sie zur Eisdiele an der Ecke oder zum Kanal. Distanzen wo unsereins überlegt zu Fuß zu gehen.

Gut hinter Nordkirchen, in Höhe Südkirchen sah ich ein verheißungsvolles Schild mit dem netten Örtchen Capelle. Der Weg sah lecker aus, die Richtung stimmte und so beschlossen wir als kleine Variation diese Route mal zu testen. Bis zur B54 war das auch wirklich richtig nett.
Dann hatte ich aber so keinen Plan zur Hand und wir sind dann kurzerhand einfach Richtung Werne runter. Der Radweg folgt dort mit seichten tektonischen Well, als auch hier und da durchkommenden Wurzelwuchs, dazu noch „nett“ an der B54 entlang. *rümpf die Nase*

Aber ich denke für diesen Fall war das in Ordnung, große Experimente waren halt nicht angesagt. Und so rollten wir halt nach Werne rein, dort dann bis an die passende Kreuzung hervor und ab da wider auf dem Hinweg zurück.

Ja und so sind am heutigen Tag schon wieder chillige 77 Kilometer abgeradelt worden. Die monatliche Statistik dürfte damit kein Problem darstellen.

So und noch noch der Link <klick> zum heutigen Album.

23.045km/ 19.05.2018

Mai 20, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Tour 100+/ Biketouren/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: und wie angekündigt, wir waren zu zweit unterwegs. Aber irgendwie ist das ausgeufert. Und so sind wir heute nach…

  • 06:29:00 h Fahrzeit gute…
  • 127,33 km gemütlich abgespult und dabei noch…
  • 566 hm abgerockt

Jetzt könnte man ja behaupten, hat er nur gemacht um wider die Statistik gerade zu rücken. Denn wenn ich ja letzte Woche die 200 Wochenkilometer zum Job nicht machen konnte… . Ist aber nicht so. Dann könnte man sagen, nach den 200 Kilometern plus fängt er an abzudrehen. Ist aber auch nicht so, denn diesmal hat sich diese Gesamtlänge eher spontan ergeben. Wie bitte ? Mal spontan eben fast 128 mit dem Rad, Ja ist aber so und warum erzähl ich dann gleich.
Zur These einer Fahrradfahrsucht nehm ich jetzt keine Stellung. *rümpf die Nase*

Also wie alles begann. Eigentlich dachte ich wir fahren mal hoch zur Lieblingsbank mit Aussicht. Das liegt irgendwo hinter Unna, geht recht nett über Land, dann ein, zweimal tief Luft geholt und eine mächtige Rampe hoch. Die letzten Meters dorthin ist man fast dem Herrgott oder eben der Erleuchtung nahe. Dann aber sieht man schon die Bank mit Aussicht und jeder vorab verdammte erklommene Höhenmeter ist es wert.

Gut und weil der Kumpel mitgekommen ist und ich auch nicht nach der Nummer einfach nur wider zurück fahren wollte, er ebenso noch für ein paar Kilometer zu haben war, hatte ich ursprünglich nur knapp 88 Kilometer angedachten. Das sollte sich dann Pfingstsamstag-Tour nennen und mehr oder weniger zwei bekannte Routen mit einander verknüpfen.

Nachdem ich dann die Samstagszeitung durch hatte, die Café con Lech getrunken war wurde gepackt. 3,5l Wasser in die entsprechenden Behältnisse…

IMG_20180519_091240415

…die gestern aus dem Aldi mitgenommen Nussecken verstaut und noch zwei dicke Brote als Wegzehrung gemacht. Dann raus und alles am Bike unter gebracht. Zunächst dachte ich, die Zeit läuft mir weg. Doch als ich alles fertig hatte, war noch gut Zeit über. Also wurde noch geschmeidig der Rasen auf dem Grünstreifen gemäht, bevor dann der Kumpel aus dem Claim eintraf.

Und so rollten wir nach der Begrüßung los. Gut fand ich, er konnte für mich noch eine schmackhafte Routenvariation aufschlüsseln. Aufschlüsseln bedeutet, er hatte mal vor einger Zeit einen Straßennahmen in´s Rennen geworfen, ich hatte daraufhin noch vor kurzem mal Online-Kartenmaterial bemüht, konnte aber auch trotz vorhandener Ortskenntnis nicht so einfach ein passendes Bild in meinem Hirn-Navi aufbauen.

Denn wenn ich so Aktionen plane oder mache, dann gibt es in meinem Hirn-Navi immer irgendwie ein paar passende Bilder dazu. Als wir dann also so gestern da her fuhren, schlüsselte sich das für mich auf. Und als ich dann noch einen Straßennamen links ab erspähte, den ich noch vom Job her kannte, aber schon Jahre her ist, da wusste ich plötzlich was Sache war.

War auf jeden Fall mal schön und gab uns dann noch die eine oder andere nette Streckenkombination für das erreichen des ersten Tageszieles – der Bank mit Aussicht !

IMG_20180519_121248350_HDR

Oben an der Bank angekommen holte ich die Nussecken raus und wir plauschten so ein wenig. Das Thema mit der Kollegin und der Tour am Montag konnte wir genauso klären, wie den potentiell weiteren Verlauf dieses Tages. Denn hier schlug ich eine nette Ausschweifung dieser ja schon nicht gerade kleinen gedachte Tour vor. Beide beschlossen wir, schaun wir ma´ wie das so läuft und wie wir drauf sind.

Nach ein paar guten und erholsamen Minuten bließ ich wider an. Denn eine Attacke hatte ich auf den Kumpel noch vor. Was kann man auf der Karte im Zoom ab Kilometer 25 bis Kiloemeter 29,8 gut sehen. Ich habe mir gedacht, da muß es doch einen brauchbare Streckenführung wieder östlich rüber zum Alten Hellweg runter geben.
Also ab den Hirschberg runter bis an die Landstraße heran, rechts rum und dann lafka geben. Nein, an der Einmündung angekommen sah diese Landstraße nett aus. Nicht gerade breit, die Frequenz der Kraftfahrzeuge schien sich auch in Grenzen zu halten. Half ja alles nix – Angriff. Übrigens, auch diesen Streckenabschnitt hatte ich ja bei Outdooractive schon zu Hause gespeichert und mir dann, noch auf der Bank sitzend, kurz eingeprägt.

Diese schmale Landstraße ist von der Oberflächenbeschaffenheit her mehr im besseren Bereich. Schlaglöcher ansich hatte ich so nicht wahr genommen und auch die sonst gerne üblichen Absenkungen am Wegesrand konnte ich so nicht ausmachen. Doch das mit dem Ausmachen war auch so ein Ding. Denn es ging erstmal schnurr stracks gut bergab. Das letzte mal habe ich bei 45km/h Topseed auf den Tacho geschaut…, apropos *kurzer Schwenk*

Ich lass das Bild mal so groß denn…

IMG_20180519_160456712

…es zeigt meinen Bryton mit einem Topspeed den ich gefahren sein soll. Ich tippe das hier nochmal aus, nicht das einer denkt…

65.535km/h !

Na ! Noch Fragen ? Den Wert erspähte ich beim eher gelangweilten durzappen am Bryton irgendwo später auf der Tour. Zunächst dachte ich, ich hätte was an den Augen, das wäre eine Spiegelung oder dergleichen. Doch kurz vor Ahlen rief ich dann den Maximalspeed-Wert nochmal auf und ließ, zur Sicherheit, auch mal den Kumpel drauf linsen. Wie das jetzt zustande gekommen ist, fragt mich nicht ?

Wieder zur Tour und dem aktuellen Streckenabschnitt. Ich geb das ja zu, ich bin nicht der Speedfreak und brauch das nicht. Mit dem Bike wo runter knallen jenseits von Gut & Böse, die Strecke und deren Beschaffenheit, und da kann ja einiges sein wie zum Beispiel Schlaglöcher im Format eines Vulkankraters, ja hatte ich alles schon, nicht kennen, das muß ich nicht haben.
Auch sind Kurven auf engen Landstraßen immer so ein Thema bei mir im Kopp. Wie schneidet der Vollpfosten aus dem Gegenverkehr die Kurve ? Und at last, man darf das nie vergessen, zwischen mir und allen potentiell Hindernissen ist maximal der Helm, sonst eher nur Stoff. Und in meinem Leben hab ich noch etwas vor. Der Gedanke das sie mich da wo vom Asphalt kärchern gehört nicht zu meinem Plan.

Gut, es ging also recht flux runter, dann um eine mäßig einsehbare Kurve und dann auch gleich wieder bergan. Die ersten Meters bekam ich noch gut weg, doch dann wollte der Umwerfer an der Kurbel verdammt nochmal nicht die Kette auf das kleine Kettenblatt lupfen. Ich rief dem Kumpel meinen Ausstieg in eine Zufahrt auf der linken Seite noch zu, welche ich dann auch gerade noch so abstrampeln konnte. Mist dachte ich !

Den Rest der Kuppe dann eher im Vollpumpmodus genommen und mir die Frage gestellt, warum ist der Kumpel da vorne auf seinem Bike so entspannt ? Klar ich habe nicht wirklich die Bergübersetzung, aber wann bekomm ich soetwas auch mal unter die Räder ? Irgendwann aber erreichten wir die Linksabeinfahrt die ich mir eingeprägt hatte, ich rief dem Kumpel abermals zu und wir schwenkten aus.

Auf der Onlinekarte konnte ich so nicht sicher ausmachen ob der Weg geradeaus auch wirklich ( für die Öffentlichkeit/ denn am Hof Bimberg ist das nicht so, das steht man dann vor einem Gatter mit dem Hinweis – Privatgrund ) befahrbar ist.
Hier schaffte aber eine ortskundige Hundegängerin Abhilfe, auch wenn sie und zusicherte, dass der Weg ehe sehr grob sei. Dieses Versprechen passte auch soweit, also tasteten wir uns mehr oder weniger vorsichtig den Weg entlang. Dieser Abschnitt ist mal eine echte Gravelroad vom feinsten !

Resume für diesen dann bis zur alten B1 erkundeten Abschnitt, ja ist befahrbar, man müßt nur ( nochmal ) mit Grobstollenreifen dort hin, oder gleich mal einen erweiterte bis sehr erweiterte Gebietserkundung einberaumen. Soweit also dazu.

Über den nun an Strecke folgenden Rest verliere ich jetzt keine großen Worte, habe sich ja ohnehin schon ein paar mehr angesammelt. Wir rollten so vor uns hin und irgendwo im letzten Drittel des Unna Alter Bahndamm beschloss ich meine Schnitten rein zu hauen, es wurde ja gut wärmer und noch wärmer sollten jene nicht werden…

 

…als wir auch noch beschlossen im Welver beim Griechen des Vertrauens eine süffisante Currywurst-Pommes-Mayo als recht brutalen Brennstoff uns noch ein zu verlaiben, war mit groß Essen fassen auch erstmal Schluss. Natürlich lag das letzte Mahl etwas im Magen, aber es ging so. Und weil wir so gut drauf waren haben wir dann auch die full-range gemacht. Also am Channel angekommen, wieder rüber nach Ahlen, von dort dann rüber nach Drensteinfurt und at last über Herbern wider zurück.

In Drenstfurt wurde zunächst der Wasservorrat aufgefrischt, dann selbstredend rüber zum Eishaus. Ich muß ganz ehrlich sagen, auf dem Weg nach Drensteinfurt wurde für mich recht klar, verdammt war das warm geworden !
Denn wenn man wider so auf dem Bock hockt und fährt, hat man den sehr gut kühlenden Fahrtwind. Der war mal wider eher von der frischen Art, man merkte also die über 20c° so nicht. Am schwarz geklinkertem REWE Getränkemarkt schlug aber dann mein Kreislauf zu und verlangte nach extensiven Flüssigkeitsnachschub. Das hinhocken auf den auch den Tag über aufgeheizten Asphaltboden war da auch wenig hilfreich und so war ich froh als der Kumpel mit den Vorräten aus dem Getränkemarkt kam. Wir füllten schnell nach, ich tauschte noch den Pfand um und dann eben rüber zum bekannten Ziel.

Nach dieser letzten entspannten Pause wurde also die letzte Etappe angegangen.

Erstbefahrung: und so will ich mich denn dem zweiten neuen Teil an Streckenerkundung widmen. An der uns gut bekannten Pausenhütte hinter Drenstfurt links raus Richtung Herbern ist soweit kein Kunststück. Lässt sich gut fahren, mäßiger Verkehr und viel bäuerliche Landschaft. Bis kurz vor Herbern bin ich ja schon mal gefahren und wusste von daher, daß diese Streckenführung etwas wirr ist. Hier galt dann also für mich, rechtzeitig den Zweig direkt nach Herbern rein ab zu passen.
Hilfreich war hier die App von Outdooractive. Einmal die Route von mir unter dem Profil aufgerufen mußte ich zwei oder dreimal, nur so zur Sicherheit, den jeweils aktuellen Standort ermitteln lassen, der Rest war Spielerei. Denn wieder im Kopf-Naiv eingeprägt würde es in Herbern selbst kurz vor der Kirche oder eben direkt nach der Kirche rechts rein gehen. Da kurz vor der Kirche eine entsprechende Beschilderung war, gab es auch hier kein Problem. Lustigerweise führt diese Route direkt an einem Doc vom Job vorbei. Ja auch solche infos sind dann für mein Kopf-Navi hilfreich. Und so kamen wir halt am Schloss Herbern alias Schloss Westerwinkel  an.

Mir gefiel dieses Areal sogar besser als das in Nordkirchen. Es ist natürlich kleiner, aber ich finde genau deshalb wird es mir wohl besser gefallen. Die Grünflächen sehen nicht so synthetisch aus, auch wenn man weiß das es beabsichtigt ist. Die letzte Etappe dann raus aus dem Schlossgelände, ja die hatte auch was für sich.

Viel breiter und in weiten Abschnitten auch eher grob geschotterter Waldweg. Dafür aber auch sehr ruhig und wirkte irgendwie abgelegen. Auch hier könnt ich mir nochmal eine Breitreifenstollen-Fahrt vorstellen. ( An der Stelle hab ich auch gerade eben beschlossen die gefahrene Strecke nochmal eins zu eins in Outdooractive zusammen zu basteln. )

Ja und so kamen wir immer näher an bekannten Heimatboden heran, hier und da zuckte es nochmal in mir, wo sind wir, war ich hier nicht schon mal und zu guter letzt konnte ich noch eine brauchbare Strecke bis kurz vor Stockum im Navi-Hirn hochziehen. Schöne Landschaften durchrollt, nett geplauscht aber auch was an Strecke weg gemacht. Da durfte es dann auch die eine oder andere Pause mehr sein und zum Abschluss noch ein Erfrischungsgetränk auf der heimischen Burg-Terrasse.

 

At last, noch der Blick in Fotoalbum des Tages gefällig, dann bitte hier <klick>.

 

Noch ein zwei Worte zum Abschluss. Ja natürlich bin ich irgendwie seit der 200er Tour anders drauf. Es ist mir selbst aufgefallen als wir plötzlich am Ende des Alten Bahndamm Unna waren. Früher war diese fast letzte Straßenetappe gefühlt immer ewig lang. Dann saßen wir da bei der ersten Butterbrotpause und ich dachte: mensch ist das alles schon hinter uns ?
Irgendwie verschieben sich da Grenzen in der Wahrnehmung. Natürlich ist man länger unterwegs und so manch einer wird sich fragen wie geht’s deinem Hintern oder sonst so. Aber wenn man dann aus der Dusche raus ist, was gefuttert hat, dann werden irgendwann die Augenlider schwach und man schläft einfach nur seelig. Ja, es sind schöne Tage !

Und einen hab ich noch – das CAADX hat mit dieser Tour die 23.000 Kilometer Marke durchfahren !

 

36.148km/ 18.05.2018/ Volotec-Woche

Mai 18, 2018

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Bikebilder: der schnöde Alltag begann leider schon letzten…

Sonntag: ich weiß gar nicht mehr was oder warum, jedenfalls war ich so in meiner Fitness-Garage, also mir irgendwas recht heftig auf den kleinen rechten Zeh viel. Was genau kann ich gar nicht mehr sagen, es lage dort ein Holzstück und noch etwas. Natürlich tat das weh, aber sonst ging es noch. Den Sonntag über war das dann aber immer irgendwie unangenehmer geworden und gehen in Schuhen oder Sandalen war eigentlich nur mit Aua möglich. Also nicht so prickelnd – ich ärgere mich.

Denn eigentlich war ich gut drauf, erholt und wie ich geschätzt hatte, war auf dem Job auch genug zu tun. Ich schonte mich erstmal bis zum…

Montag: …leider brachte das nix. Den Zahnarzttermin an diesem letzten Urlaubstag konnte ich nur mit Flipflops bewaffnet antreten. Routinekontrolle und professionelle Zahnpflege. Dann fiel mir ein, Autofahren mit Flipflops ist nicht der Burner, am Job würde das Probleme geben. Half also alles nix, eine Etage tiefer war ein entsprechender Knochen-Facharzt, der wurde aufgesucht und er bestätigte im grunde nur meine Vermutung. Bild machen, draufschauen, tasten und dann leider…

…arbeitstechnisch raus bis zum Ende der Woche.

Gut, kann man nix machen, iss halt so. Da ich ohnehin in der City war und das eigentlich auch schon so geplant hatte, hab ich dann noch rüber zum Augendoc gehumpelt und hab den seine Zweijahresroutine machen lassen. Zu Hause wider angekommen, irgendwann ab zum Rehasport und letzteres natürlich wieder mit dem Volotec. Radfahren ging so für diesen Tag, war aber auch nicht so prickelnd. Aber was will man machen ohne Auto ? Hinlaufen hätte ich nur barfuß gekonnt. Doch barfuß über unbekanntes Terrain…

Mit dem Volotec bin ich dann vorher bei der Post rum, den Krankheitspapierkram losschicken, dann zum Rehasport und danach noch eine klitze-kleine Runde durch den Wald getuckert.

Idee !: wieder zu Hause angekommen wurde dann erstmal eine Gore Regengarmasche geklebt. Die Idee hatte ich aus einem Outdoor YouTube Channel – Survival Deutschland – und fand, für die knapp 12 Euro kann man das mal testen. Also mal so ein Doppelpack McNett SeamGrip bestellt und dann eben ausprobiert.

 

 

Jetzt muß das über Nacht trocknen und dann schauen wir mal weiter. Ich schätze aber mal, aufgrund des langen und auch breiten Schnittes/ Riss werd ich da morgen nochmal was nachkleben müssen. Nächster Schritt um den Frust etwas weg zu bekommen…

*Einschub ein paar Tage später*

Die Klebeaktion hat ganz gut geklappt. Natürlich mußte ich außen nochmal kleben und als das dann auch trocken war, habe ich noch einmal von innen die Aktion wiederholt. Doppelt hält halt besser. Weiter im…

Bikealltag/ The Cure – Forest: für diese Woche ausnahmsweise nur eine Meldung zum CAADX, welchem ich eine kleinere Verschleißteil-Wechselaktion zukommen lassen und dabei noch hier und da mit dem Lappen mal rum bin. Das mit dem Lappen war in so fern nötig, weil ich wider feststellen mußte, nein das Tretlager an der Kurbel wird nicht besser.
Wäre ja auch zu schön. Naja, und weil ich dann ohnehin so plane die nächsten Tage, also wenn ich wider radeln werde, eher mit dem Stahl Renner unterwegs zu sein, wurde das CAADX mal fein gemacht. Denn sollte sich eine Gelegneheit ergeben das Tretlager machen zu lassen, hätte ich das CAADX nicht so seicht-dreckig beim Schrauber abgeben können. Das mögen die auch nicht so sonderlich. Kann man wohl auch verstehen.

Jetzt ist bei mir irgendwie die Entscheidung gefallen wo ich das Tretlager wechseln lassen werde. Mit einer Entfernung von knapp 9,5km wäre normalerweise Fahrrad Wilmes eine Wahl gewesen, aber ich werde wohl bei Megabike in Unna Massen ( ca. 20km ) einfliegen.
Der Grund ist ganz einfach, der Herr Habschned hat dort an seinem Bike auch das Pressfit-Tretlager wechseln lassen, also werden sie das Werkzeug dafür haben. Was soll ich also noch lange suchen, rumtelefonieren oder noch weiter fahren und qualitativ ist sowohl er als auch die Arbeitskollegin mit dem CUBE Stereo dort zufriedene Kundin.

Dienstag: irgendwie fühl ich mich wie ein Rentner, Langeweile macht sich breit. Erst länger geschlafen, war dann aber doch raus, weil nur im Bett liegen bringt ja auch nix. Nach dem übliche „Frühstück“ wurde später wider so ein Obstsalat mit geröstetem Brot nachgeschoben.
Jetzt war guter Rat teuer, was tun den ganzen Tag ?! Barfuß dann also noch den einen oder anderen Handgriff gemacht, unter anderem die Garmasche nach geklebt und um kurz vor 12:00 ist der Tag ereignistechnisch beendet. Ganz blöd. Sitze jetzt auf der Terrasse und lasse mir die Sonne ein wenig auf den Balch scheinen.

Sport & Alltag: ja die Woche geht weiter, für mich irgendwie gefühlt sowas von zäh langsam.

Mittwoch: in der Frühe halt das übliche, etwa länger geschlafen, dann halt erst das „Bikerfrühstück“, lesen im I-Net und auch ausnahmsweise mal in der Tageszeitung, aber die Zeit geht nicht rum.

Nach dem letzten Frühstück hab ich mich dann hochgerissen und bin in´s OG gegangenen, habe die Betten gemacht, gesaugt und im Bad mal was sauber gemacht. Der große Staubfeudel kam zum Einsatz, auch wenn jener nur virtuell war. In der Handhabung war ein feuchter Lappen, Papiertücher und Glasreiniger. Alle Ablagen gemacht, oben auf dem guten IKEA Edelstahl Badezimmerschrank ( ich liebe dieses Teil, so schlicht und dennoch so gut gemacht ) sowie jenen noch von innen. Und at last noch oben auf dem Türrahmen sowie Türfalz.

Dann ging es raus, eigentlich nur wieder Leergut wechseln. Dabei fiel mir auf das da etwas Unkraut aus den Pflastersteinen ragte und so mir gut bekannte Spuren waren.
„Meine Freunde“, die Ameisen, hatten es sich doch wider überlegt und hier und dort ein wenig versucht Lager zu beziehen. Ganz ehrlich, ich hab ja nix gegen Tiere allgemein, sogar nix gegen Spinnen, welche ich mit einem Glas drübergestülpt einsammeln und nach draußen bringe. Aber bei Ameisen vor der Haustür hört der Spass auf !

Als ich damals in Phase 33. den Hauseingangebereich gedämmt hatte, da hatten es sich die Freunde schon gemütlich gemacht. Sie hatten sich eine Weg unter der Steintürschwelle hindurch, hinter der Fußleiste entlang, dann um die Schiebetür herum, am Küchensockel entlang bis zum Mülleimer „gebaut“.

Früher hatte man über mich in der Familie immer gerne geschmunzelt wenn ich mich dem Problem widmete. Das mit den Eimeisen im Haus fand man aber doch nicht so lustig. Also hatte ich damals was dagegen unternommen. Sehr intensiv.
Und eigentlich sind meine Freunde seit dem auch nicht mehr großartig bis an´s Haus ran. Halt bis auf heute, aber dem habe ich ja gleich einen Riegel wider vorgeschoben. Beliebt sind übrigens von unten offene Blumenkübel.

Genug geplauscht. Hiernach ging es dann aber raus auf die Terrasse um mich dem sportlichen Teil des Tages zu widmen. Krafttraining, die Klassiker, waren angesagt. Liegestütz in unterschiedlichen Variationen, Sit-Ups und das Wadenheben mit zwei Sandsäcken als Gewicht.
Ich muß ja sagen, sehen wir mal von dem etwas lethargischen Hänger ganz allgemein ab, nach 11 Tagen Pause zwischen der letzten Einheit, hat das heute gut geklappt. Ganz im Gegensatz zum gestrigen Crosstraining, wo es ja auch Klimmzüge gibt. Da war nach nur 5 Tagen Pause ( ja ich weiß zu viel, aber… ) schon wider ein wenig die Luft raus.

Allgemein kann das aber auch daran liegen, dieses Krafttraining mit Liegestütze mache ich jetzt… *kurz durchrechne* …seit etwas 34 Jahren. Da hat man eine ganz andere Substanz. Mit den Klimmzügen bin ich ja bei weitem noch nicht so lange dran. Ich gelobe Besserung und werde in zwei, spätestens in drei Tagen da wider trainingsmäßig ansetzten.

Leider schlug das Wetter von angenehm sonnig auf bedeckt mit einem kurzen Schauer um. Das machte aber nix, ich war eh fertig und so ein warmer seichter Schauer bringt ja keinen um. Blöd ist nur, jetzt ist der Tag so gut wie um. Denn aktuell stehen nur noch meine Kochkünste an. Naja, so kann ich den Zeh wenigstens noch ein wenig hochlegen.
Nur bekomme ich schon langsam Schwielen am Arsch – man möge mir diese Ausdrucksweise verzeihen – vom sitzten, was ja anders gesehen, auch nicht wieder gut für den Rücken ist. Und wieder rüber zum anderen Thema, dem…

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: denn mit dem Donnerstag neigt sich die Woche langsam, in der Bedeutung von schleppend, dem Ende entgegen. Ja wie war das so heute vormittag ? Mein kleiner Zeh macht sich so langsam. In den Bikeschuhen konnte ich heute zumindest die weniger Meter zurück legen, die es brauchte.

Mein Zahndoc hat alles gegeben, war auch wieder sehr geduldig und hat alles fein gemacht. Mensch wie mich dieser Würgereiz nervt !!!

Anderes und auch schöneres Thema: da ich ja keine Stinkekiste habe, mußte ich mit einem Bike zu ihm, also zum Zahndoc, hin.
Dafür wurde wieder das gute alte Volotec bemüht. Der Grundgedanke dazu ist, wenn sie mir diese Rad stibitzen, selbst mit dem 2,77kg !!! fetten Kryptonite, dann kann ich das eher verschmerzen, als wenn sie mir das CAADX oder gar der Stahl Renner zocken würde.

Doch irgendwie macht der olle Bock auch Spässekes ! Klar groß Speed machen ist damit nicht. Zumal ja noch das fette Schloss dranhängt. Da geht einfach zuviel Pulver in den mitfedernden Hinterbau und dann noch in die ausgelutschten Lageraufnahmen.

Im Verlauf der Jahre hatte ich ja immer wieder mal gedanklich damit gespielt, den Originaldämpfer gegen einen noch besser zu tauschen. Halt einen mit einstellbarer Druck- u. Zugstufe. Wäre gar nicht mal so teur gewesen. Aber jetzt mit den ausgelutschten… . Ach lassen wir das.
Jedenfalls macht die Federung aber auch Spaß. Denn auf dem ja hier wieder frei gegeben Radweg am Kanal sind schon ein paar gröbere Passagen. Und wenn man da dann mit dem CAADX drüber huscht…, Ja da merkt man eher sehr wenig. Soviel Luft kann ich an den CAADX Reifen gar nicht ablassen.

Gut, rede ich mal etwas über die Fahrten selbst. Die Hinfahrt war etwas zäh, klar ich noch nicht ganz so „da“. Am Kanal entlang ging’s so, der innerstädtische Bereich war etwas mehr tricky. Aber ich glaube, dadurch das er auch nicht so sonderlich lang war, lohnt ein Nachdenken kaum.

Auf der Rückfahrt hab ich dann etwas Sightseeing gemacht. Den einen oder anderen Track begutachtet, hier und da einen dickeren Ast bei Seite geräumt, aber auch etwas Fun gehabt.

Und natürlich auch die Mobilcam gezückt…

Soweit so gut. Jetzt etwas klar Schiff machen, den Flunken wieder hochlegen und später zum Rehasport. Das mache ich heute nachmittag, weil der Tag sonst zu lang wird. Für morgen vormittag hätte ich auch schon so einen groben Plan. Man könnte noch zwei Sachen zur Näherin des Vertrauens bringen und dann nochmal an einem Track nach dem Rechten schauen. Noch ein kleiner Einschub zum Thema…

Bikeklamotten/ Reflexmaterial: hatte ich doch heute noch ein Bild zur gelaufenen CAADX Tour-200 nachgepflegt, eines wo man mich von hinten sieht, mußte ich leider feststellen, die Reflexwirkung könnte auf der Windstopperweste etwas zu ungünstig sein.

Da ich eh noch was für die neue Endura 3/4 Hose vor hatte, habe ich dann mal flux die beiden Teile in den Rucksack geworfen und bin damit ebenso flux bei meiner Schneiderin rum. Doch oh Wunder…

Die Schneiderin hat nun einen ganz anders Gesicht und trägt Bart. Anders gesagt, der Laden hat den Besitzer gewechselt. Ich denke aber, er bekommt das auch hin. Wieder rüber zum…

Bikealltag/ Bikealltag Volotec: der Freitag startet wieder los, auch wenn ich gestern Abend um kurz nach zehn immer noch wach war, mit dem üblichen Bikerfrühstück. Und das ganze um halbacht, also doch sehr früh aber auch ausgeruht genug.
Gestern Abend hatte ich dann noch eine Karte Paderborner Land bestellt, man kann ja nie wissen… . Ja Ihr ahnt es schon, da kommt nochmal ein zweiter Ansatz. Der soll aber besser werden. Es wird auch eine andere Route gefahren. Diesmal aber nicht ohne meine Karte !

Die Wetterlage draußen ist sehr bedeckt und wohl auch eher frisch, dürfte so was um oder sogar unter die 10c° sein und mein Plan heute nochmal eine kleine Runde mit Volotec zu drehen, der wird wohl bestehen bleiben.

Tages- und Wochenabschluss, der Plan mit der kleinen Runde mit dem Volotec wurde auch so gemacht. Ich war aber nur wirklich kurz, also kurze Strecke unterwegs, weil ich eine mir bekannte Buschstrecke durchfahren hatte. Dort lag aber leider wieder soviel Ast- und Stammzeuch im weg, das ich also mal wieder klar Schiff gemacht hatte.

Danach war chillen auf der Terrasse angesagt, aber auch nur kurz. Denn dann hatte ich einen Tagesplan. Erstmal Training machen, was übrigens ganz super war, denn die Sonne wärmte gut. Habe dann ganz nebenbei noch ein aktives Sonnenbad gemacht. Bedeutet, mit blankem Oberkörper trainiert. Die Buchenhecke ist ja blickdicht, sieht also keiner und der Wind kam auch nicht durch. War einfach nur klasse.

Danach habe ich Kartoffeln geschält, oder war das schon vor dem Training ?, jedenfalls hab ich sie geschält. Halt für das Mittagmahl. Gekocht hat dann mein Sohn. Also die Kartoffeln im Auge behalten, die Bratwürsten bruzeln und den Rotkohl warm machen.
Nach dem Mittagessen bin ich dann mit der Holden einkaufen gewesen. Hier machte sich dann aber wieder erstmalig der kleine noch lädierte Zeh bemerkbar. Ging aber so, war aber auch wieder froh zu Hause die ehemaligen Laufschuhe ausziehen zu können. Wie schnell man sich doch an das Barfußlaufen gewöhnt. Dann kam mein heutiges und somit auch letztes Highlight !

Bike & Pack/ Bivy & Zelt: schnell mal mit dem Volotec in die City und zu Unterwegs Hamm, meinem ehemaligen Outdoor-Laden. Dort hatte ich ja in der Schaufensterauslage die Gumbies Flipflops gesehen. Und die wollte ich mal in die Finger, beziehungsweise unter die Füße bekommen.

Die Stimmung im Laden ist immer noch so wie damals ( die lange Geschichte zu dem Laden erspar ich Euch jetzt ). Super leasure und freundlich. Meinem Anliegen konnte zu 110% gefolgt werden und super schnell lagen die Schuhe schon an der Kasse. Doch jetzt…

…ja das Thema beschäftig ich schon länger, aber auch da hol ich jetzt nicht aus. Ganz blöd frag ich so den Verkäufer, wie das denn so mit unterwegs sein ist und mal wo recht spontan im Busch pennen. Natürlich kamen wir darüber recht fix von Höksken auf Stöcksken und letztendlich konnte ich nicht widerstehen. Der Preis von nur 29,95 war zu verlockend um nicht den EXPED Travel Hammock  ( Hängematte ) einzupacken.

Es ist natürlich erstmal ein Einsteigermodell geworden, aber so zum testen wird das passen. Denn letztendlich hab ich nur irgendwann mal in der späten Jugend, und dann auch nur für kurz, in so einem Ding gelegen.

Natürlich hatte ich schon vorher einiges auf dem Markt gefiltert, aber als er sagte, Hängematten haben wir auch da, bin ich doch schwach geworden. Jetzt muß ich nur mal schauen wie ich das wo teste. Der grobe Plan ist, irgendwie auf der Terrasse oder Garten. Jetzt war ich der Meinung ich hätte noch eine gute Portion Kletterseil. Dem ist aber nicht so. Gefunden hab ich leider nur einen meterfuffzig kletterseilähnliches Seil.

Denn das EXPED Travel Hammock hatte ich ohne das eigentlich noch zusätzliche notwendige Hammock Suspension Kit geholt. Wären jetzt auch wider nur zweiundzwanzig und ein paar Kaputte gewesen, aber wofür ausgeben, wenn man das erstmal nur testen will ? Selbst der gute Mann im Laden stimmte mir zu.

Ja, das war meine Woche, die jetzt rum ist. Langes Wochenende vor der Brust, noch Zeit genug wo sich der Zeh erholen kann. Für Dienstag hab ich mein Wiedererscheinen am Job schon angekündigt. Wäre ja noch schöner…

Biketouren/ Touren-Ansage: bis dahin wird es aber noch zwei radmäßige Ausfahrten geben. Für morgen hier ca. Abfahrt ab Burg halbelf erstmal hoch zur Lieblingsbank mit Aussicht und dann mal schauen. Ich warf mal so grob die Idee in den Saal, das man wieder runter zum Alten Bahndamm Unna könnte und dann nord-östliche Richtung über Welver gen Heimat.
Am Feiertagsmontag wird es wohl einen Klassiker geben. Die House-Lap III, wo es dann über Werne, Nordkirchen, Lüdinghausen-Ascheberg gehen soll. Dann aber eben nicht nach Drensteinfurt, sondern wieder schräg-runter-leicht-zurück bis nach Herbern. Dort dann am Schloss vorbei und dann eben wider in Richtung Burg. Wird bestimmt beides schön. Ich freue mich schon drauf.

…und sonst ?/ Newsticker: weil mir das dann doch keine Ruhe ließ <klick mich>…

08:43Uhr/ 16.05.2018

Mai 16, 2018

Morgengruß: zum Tagesstart: bin noch gut neben der Spur. Das lange Schlafen ( 07:30 ) und auch später ( ca. 22:00 ) zu Bett gehen macht mir zu schaffen. Draußen ist es sonnig aber noch leicht frisch. Also für einen der gerade aus dem Federn gekrochen ist. Dennoch hab ich mal das Küchenfenster aufgemacht, wegen der frischen Luft und dem Gefühl sonst eingesperrt zu sein.

Regen gab´s wohl auch, ist gut für´s Grün. *like*

Was noch ? Ja mal sehen…

 

Erstes „Frühstück“ ist gelaufen, jetzt geht’s wieder. Es wird wärmer, die Gedankenträume der Nacht verschwinden. Was tun den ganzen Tag über ? Schonzeit für den kleinen Zeh ist gut, aber für mich selbst, also so als Ganzes betrachtet, eher nicht so aufregend. Ein wenig Training werd ich wohl hinbekommen. Ja um genau zu sein, das werd ich machen müssen. Hängen lassen ist nicht und eigentlich ist es auch DAS Highlight des Tages. Später dann im OG den Staubsauger rumschieben, Betten machen und dann später noch das Mittagmahl zubereiten. Mal schauen was die Holde da rausgelegt hat. Doch dann… ?

Was vom Tage übrig blieb.

Also zum eigentlichen Frühstück über gegangen, Schnitte mit Tomate gemacht und dann werd ich noch den von Muttern mit gebrachten Ziegenkäse verkosten. Danach wird dann etwas Hausarbeit gemacht und dann raus auf die Terrasse zum Training. Ja so grob wird das laufen.

Allen einen schönen Tag noch !

22.917km/ 12.05.2018/ The long day

Mai 12, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Tour 100+/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: so diese ersten Zeilen tippe ich am Donnerstag vor der Tour schon mal vor, denn wer weiß wie und wann der kommende Freitag enden wird. Es wird ein langer Tag, der hoffentlich auch irgendwie geschmeidig über die Bühne gehen wird.

Gleich vorab, nein ich hege keine Ambitionen jene Strecke als gesamtes in einer Bestzeit zu fahren, es ist einfach nur die Idee es überhaupt mal zu tun. Und zwar recht konkret mit dem Endziel-Wendepunkt Paderborn ! Das Ortseingangsschild reicht mir, Paderborn muß ich nicht von innen sehen, da werd ich auch nicht die Zeit für haben, zumal ich ja auch irgendwie wieder zurück sollte-muß.
Als Strecke bietet sich der Alten Hellweg an, den wir ja schon hin und wieder zumindest bis nach Soest gefahren sind. Letzten Dienstag hatte ich noch eine neue Zuführung ( Ham-Bönen-Bramey-Alter Hellweg ) zum Alten Hellweg ausgekundschaftet, was dann ein entspannter & erfolgreicher Tag war.

Erst Fakts: Treffen um halb-acht mit Sonne_Wolken, eine nette Person und langstreckenerfahren durch ihre Brevetlaufbahn. Toll finde ich ja bei ihr, sie ist hat so eine Faible für alte Rennräder, also echte Klassiker, die sie selbst fertig macht aber auch im wahren Leben fährt. Die Strecke…

Rückfahrt ? Von mir aus einfach den selben Weg wieder zurück, der Einfachheit halber. Denn bei der Streckenlänge von 180km gesamt, wer weiß wie ich da aussehe auf der Rückfahrt ? Also…

 

Samstag: …the day after, die kurze Version, ja wir sind irgendwie wieder hier im Claim angekommen, so grob was mit 21:30 Uhr, bis nach Paderborn hat es nicht gereicht, aber auch nur, weil wir in Salzkotten nur nochmal den ganz spitzen optionalen-virtuellen Rechenstift bemüht haben.
Denn ab Salzkotten, dem dann für uns endlichen End-u. Wendepunk, wären es bis Paderborn noch gute 16km gewesen. Grob überschlagen also nochmal 2h hin-u. zurück zzgl. der da schon vorliegenden 5h+ one-way Fahrzeit, die wir schon in den Knochen hatte.

Knochen war aber bis dort eher kein Thema. Wie schrieb ich gerade bei Strava ( wo man auch die gefahrene Strecke <klick> samt Fahrleistungswerte begutachten kann )…

…hör bloß auf !!! Nein, vor den Kilometern mache ich mir keine Angst, Angst macht mir ab sofort die Streckenführung ! Denn wenn man dieser ja nun gefahrenen Hellweg-Radroute folgen will, gehört da ganz viel Abenteuerlust und Leidensbereitschaft dazu. So eine miese Ausschilderung, soweit überhaupt vorhanden…, *würg*. Wenn ich den Typen in die Finger bekomme, der dafür verantwortlich ist, gnade ihm Gott ! Die Tour Ansichten war ja schön, und mit Sonne_Wolken als Begleitung top, aber eben ewig lang und Meters machen war mal so fast gar nicht. DAS wäre was für Dich gewesen. Und um ehrlich zu sein, stellenweise habe ich Dich da fluchen sehen, dass selbst der Teufel selbst um Einlass zu den Engelchen auf den Knien flehend gebettelt hätte.

Soviel also dazu. Ein paar Randdaten, nicht um zu strunzen, sondern um auch mal zur resümieren, was da so gelaufen ist:

  • 201,97km gefahren
  • 10:20h in Bewegung
  • 19,5km/h Schnitt
  • 651hm

Keine Zahlen mit denen man sich als Profi für Langstreckenfahrten empfehlen würde. Aber dazu gleich mehr. Und ab jetzt wird’s lang…

 

Gut, nachdem ich dann gestern Abend doch irgendwann im Bett zur Ruhe gekommen bin, und auch mal länger schlafen konnte, was dann so in Uhrzeit 09:00 bedeutet, wurde erstmal eine Café con Leche nebst Kekse als erster Anschubmoment dem Körper zugeführt.
Insgesamt habe ich keinerlei Ausfallerscheinungen, würde eventuell sagen, eine gewisse Merkwürdigkeit im Schulter-Nacken-Berreich. Sonst alles gut. Nach dem dann aktuellen „Ersthelfermaßnahmen-Biker-Frühstück“, wo natürlich auch dazu gehörte die Samstagszeitung zu lesen, wurde noch eine geschmeidige Pfanne Rührei gemacht, dazu noch ein viertelchen türkischen Schafskäse und eine zünftige Tomate. Das alles verputzt, jetzt hier die ersten Zeilen getippt, geht’s gleich raus auf die Terrasse, den alternden Body wieder zurecht rücken. *lach & timecut*

 

*wenig-viel später*

 

Also Part zwei vom gestrigen Tag. Sonne_Wolken traf pünktlich um halbacht hier vor der Burg ein, wir quatschten nicht ganz so lange und fuhren dann los. Erstmal in Bewegung kommen und die ersten Streckenmeters machen. Die Zufahrt klappte recht gut, die ein zwei weniger besseren Streckenabschnitte über die nahen Waldpisten hatten was, also zumindest für Sonne_Wolken , ja da könnte sich schonmal der eine oder andere Plattfuß festbeißen, aber sonst ich behaupte mal waren wir guter Dinge.

Sie ist ja eine erfahrene, im wörtlichen Sinne, Langstreckenfahrerin. Hat schon einige RTF´s hinter such gebracht, ein 24h Event und das eine oder andere Brevet gemeistert. Ich meine so aus dem Kopf, die 400km waren ihre bisherige Bestmarke.
Das machte mir, ob des Vorhabens, schon etwas Sorgen. Meine längste Tagestour, übrigens auch seinerzeit mit  ihr gefahren, waren 150km. Aber sie hatte deutliche Vorteile was den Schnitt anging und dann eben noch die Langstreckenerfahrung. Da war ich dann heilfroh, daß sie mich beruhigte und selbst auch vorsichtiger sein sollte. Denn seit dem letzten mal hatte sie wohl etwas länger dran zu knacken. Da war wohl noch so ein Infekt, oder so. Jedenfalls versprach sie mir das es schon klappen würde.

Doch auch aus Erfahrung, eigentlich machte ich mir darüber keine Sorgen. Genug des Vorgeplänkel.

Und so rollten wir dann irgendwie gut bis nach Büderich zu. Dort wurde dann die erste Pause gemacht Tass-Kaff mit was Essbarem, je nach Geschmack. Bis hierhin war auch klar, die Wetterprognose passte bestens. Seichter Gegenwind und gemäßigte Temperaturen waren schon ideal.

Nach em Frühstück und kurzem Frischmachen ging es dann weiter. Man hatte ja noch etwas vor sich. Die Strecke bis nach Soest rein war irgendwie gut abgespult. Sieht man mal von der fehlenden Radrouten Markierung in Hemmerde ab, eigentlich kein Ding.

In Soest angekommen, fiel mir auf, das man wohl die Hellweg Radroute im Verlauf der Jahre geändert hat. Früher kam man am Kreiskrankenhaus raus, aktuell ein gute Stück nördlicher. Warum entzieht sich meiner Kenntnis ?
Sonne_Wolken gab dann die Streckenführung durch, oder sollte ich besser sagen um Soest herum vor, ich folgte. Da wir gut durchkamen und auch mir nicht nach weiteren Hunger war, gab´s auch keine weiteren Zwischenstop am Café Vielhaber. Knapp nach 11:00 brauchten wir einfach keine Brennstoff. Die Umfahrung am äußeren Ring ist nix was man wirklich haben muß. Erstaunlich & erleichernd darf man aber anmerken, daß an jeder zu querenden Ampelkreuzung die Kraftfahrzeuglenker sehr aufmerksam waren und den eben querenden Radverkehr gewähren ließen. Alle Achtung.

Am Ortsausgang Soest wurde bei mir der erste „Balast“ abgeworfen und es ging recht fix nach Bad Sassendorf rein. Ebenfalls eine Örtlichkeit die ich kenne, doch vom Radeln aus betrachtet…, da sieht man nochmal andere Ecken. Bei einem weiteren kurzen Fotostop wäre fast die gemeinsame Weiterfahrt gescheitert. Kuriositäten des Lebens.
Sonne_Wolken machte ein paar Bilder ich zückte auch die Mobilcam…

IMG_20180511_114459214

…jeder so für sich und dann drehten wir uns auf einmal beide um, und keiner sah irgendeinen anderen. Verwunderung gemachte schnell breit. Sie fuhr dann weiter und dachte ich sei schon vorgefahren. Ich Wiederrum dachte zwar das gleiche, verblieb aber am Ort. Dort schaute ich mich natürlich erstmal um, wo sie stecken könnte. Leider hatte ich keine Rufnummer von ihr und den Radforumpost hatte sie wohl knapp verpasst.

Zum Glück drehte sie dann wider um und sammelte mich wieder ein. Zu dem Zeitpunkt hatte ich schon fast beschlossen alleine weiter zu rollen. Fast, hat dann aber noch alles gepasst.

Nach dieser kurzen Einspielung muß ich dann den nächsten Punkt erwähnen. Denn hinter Bad Sassendorf wurde die Radrouten Beschilderung immer – haariger. Startete es noch mit dem einen oder anderen recht ausgebleichtem Schildchen, ging das dann immer mehr zu fehlenden Ausschilderungen über, sodaß selbst wir als ich behaupte mal, geübte Schilderfahrer so unsere Mühen hatten. Dennoch passierten wir zahlreiche kleinere Ortschaften.
Und man kann eigentlich sagen, bis Erwitte rein war es von der Landschaft her auch super nett. Bereits ab Bad Sassendorf drehte der Wettergott nochmal auf. Sonne, kaum Wolken und der frischere Wind schafften in dieser Kombi ideales Radfahrwetter. Gut also rein nach Erwitte

Auf Anfahrt hierhin hatten wir uns schon beratschlagt doch mal mittagmäßige zu machen. Da die Streckenführung bis hier hin keine weiteren vermeintlichen Rätsel bereit hielt, ich betone vermeintlich – aber darauf komme ich später zu sprechen, standen wir als bald an der B1.

Da wir hier früher mal etwas vom Job herumgekurvt sind, schlug ich vor uns dorfeinwärts zu halten. Auch rein optisch gab es eigentlich genug Auswahl. Der Erstversuch bei einem Chinaimbiss anzuklopfen schlug fehl. Urlaub ! Schräg gegenüber dann so etwas wie Italiener, samt Sonnenschirme und Sitzgelegenheiten. Wir also rüber, Stellung bezogen, Fahrgeräte abgestellt und ich drinnen bescheid gesagt, das es uns nach Essbarem gelüstet.

Die Bedienung kam auch fix raus, Getränke wurden aufgenommen, die Karten gereicht. Pizza und Pizzabrötchen für Sonne_Wolken und Spaghetti Carbonara für mich.

IMG_20180511_131721645

Kam auch alles so wie gewünscht und nach dieser eigentlich ersten großen Pause hing die Irr(e)fahrt weiter. Irre, weil inzwischen war es fast drei Uhr. Und bis Paderborn…
…ja,mal eben noch nicht gerade um die Ecke. Wir also wieder vor bis zur Kreuzung und dem vermeintlichen Streckenverlauf folgend. Zweifel kam bei uns beiden auf. Ich kannte diese Strecke und wusste, daß da noch fast im Dorf rechts raus zum Schloss mal Radrouten Schilder standen. Aber da war nix, wir also weiter. das Dorf endete und wir kurbelten auf dem autobahnbreiten Randstreifen gut in Richtung Lippstadt. Mein Erinnerungsvermögen sagte mir, irgendwo rechts neben uns verläuft die Strecke. Doch eine Zuführung ?

Und so fuhren wir bis zur nächsten Ampelkreuzung und hielten uns da auch gleich geschmeidig rechts rein, in der Hoffnung, welche auch nicht enttäuscht werden sollte, wieder auf den Alten Hellweg zu stoßen.

Ich schwöre bei Gott, ab hier war’s dann vorbei mit lustig. Gut, wir fanden zwar wider die Route, aber spätestens im Ortseingang Erwitte mußte was verkehrt gelaufen sein. Der weitere Streckenverlauf führte durch die Kurflächen, quasi im Kriechtempo, dann immer wieder das inzwischen mehr als nervige Suchen nach diesen Radrouten Schildern. So langsam wurde die Sache – nervenaufreibend.

Irgendwie kamen wir zwar weiter, aber auch zahlreiche Lücken in der Ausschilderung sowie komplett ausgebleichte Radroutenschilder sorgen immer wieder für… . In Geseke angekommen dann wieder suchen und finden als „Spielchen“. Dort angekommen, war es gefühlt Kaffezeitig, also eher nachmittag, als noch ausreichend Zeit zu haben je ein Ortseingangschild von Paderborn zu Gesichte zu bekommen.

Aber auch das kann man sagen, wir schlugen uns tapfer. Die „Feinheiten“ von unlogischer Wegführung sowie die allen Radlern ja schon bekannten Radwegeleckerlie aller Couleur muß man einfach wegatmen. Also weiter bis nach…

Salzkotten ! Ein vermeintliche Endziel vor Augen, hatten wir beide sowohl uns schon Gedanken über den weiteren Verlauf des Tages gemacht, als auch diverse Kurzgespräche dazu geführt. Das fand ich, auch so im Nachhinein, super gut. Man merkte halt wie so die Stimmung beim Mitfahrer, in diesem Falle ja der Mitfahrerin ist. Wusste aber auch, daß jeder für sich auch bemüht war den Kompromiss zu finden, dem anderen wieder rum nicht so heftig den Traum wegmachen zu wollen.
Das der Traum, oder besser die Idee bis an´s Ortsschild von Paderborn heranzufahren wohl nix wird, war zu dem Zeitpunkt uns beiden klar.

Kurzes anderes Thema, so vor einem Kreisverkehr warten, zeigte ich einen Ausbruch nach rechts außen an, denn dort gab´s diverse Einkaufsmöglichkeiten. Ich also rein in den DM und meinen Wasservorrat aufgefrischt. Bis hierhin hatte ich fast komplett die beiden 0,9l Pullen und den 1,5l Trinkbeutel ausgelutscht. Gefühlt hatte ich zwar zu wenig getrunken, es passte aber noch.
Raus aus dem DM trugen wir nochmal unsere Gedanken zum weiteren Verlauf vor. Im Grunde gab es nur drei Pläne…

  • durchziehen bis nach Paderborn für Sonne_Wolken & Fotos machen und dort ab HBF gen Heimat
  • durchziehen bis nach Paderborn für Sonne_Wolken ( Zentrum oder nicht ) dann aber wieder retour fahren und irgendwo bei Erwitte oder eben Soest in den Zug hüpfen
  • Solzkotten als Wendepunkt und Endziel aktzeptieren noch was nettes machen und dann die volle Nummer zurück kurbeln

Der Plan den kompletten Turn also Paderborn Stadtmitte zu machen und dann noch zurück zu fahren, den konnten wir getrost vergessen. Ja wäre irgendwie gegangen, aber wer weiß wie. Denn in Salzkotten war Paderborn schon mit nur 16 Kilometer ausgeschildert. Das und rein netto fast eine Stunde Fahrzeit. Und dabei noch nicht weiter berücksichtig, die Streckenzustände, Streckenführung und dann ja wohl auch wieder spätestens ab Ortseingang Radwege. Das bremst alles ein, als würde man einen Betonklotz hinter sich herziehen.

Also die Nummern kurz durchgerechnet und abgewunken. Bis hierhin war die Welt noch so gut in Ordnung, das man in jedem Falle sagen kann, muß man sich nicht für schämen. Und die 200 Kilometer als Hausmarke…, die würde wohl auch fallen.

Also noch zu einer Eisdiele gefahren, zweimal Spaghettieis, etwas Sightseeing und dann wider Rückfahrt.

 

Die Rückfahrt

 

Irgendwie waren wir wohl froh den ganzen Mist wieder hinter uns lassen zu können. Die Aussicht auf die nächsten Streckenmeters locken zwar keinen von uns hinter´m Berg hervor. Aber ist dann ebenso, man sieht was man vor sich hat und dann macht man das eben. Aus Salzkotten heraus war es erst noch etwas gefühlsecht. Wir, beziehungsweise Sonne_Wolken schlug den direkteren Weg bei der B1 vor und dann wo im Nirgendwo wieder auf den Alten Hellweg zu stoßen. Nun gut, warum nicht. Langes nachdenken und diskutieren hilft eh nicht, oder würde uns auch nicht schneller vom Fleck bringen.

Apropos, bei schneller vom Fleck half uns der hier und da dort seichter von hinten blasende Wind. Und, was mir zumindest half, die untergehende Sonne schaffte wieder beste Aussichten über die sattgrünen Felder.

Alsbald kamen auch Gedanken auf die Strecke irgendwie zu abzukürzen oder zumindest schneller fahrbar zu machen. Sonne_Wolken setzte da wohl ein wenig auf mich, denn zumindest ab Bad Sassendorf-Soest kannte ich mich ja ein wenig aus.
Und so ließ ich mal mein Hirnnavi wider rattern. Klar mit dem PKW ist das alles immer nett zu machen, aber wenn man mit dem Radeln unterwegs ist, sollte man oder muß man sogar noch ein paar Parameter mit in seine Überlegungen einpflegen. Neben der Wegführung sollte auch die Streckenbeschaffenheit und vor allem die sich ja auch immer stellende Frage der Sicherheit eine Rolle spielen.

Und so ging es dann in Soest nicht den ganzen großen Harken südlich rum, aber auch nicht durch das Zentrum. Durch die FuZo eilen auf dem Radel soll ja auch nicht so populär sein. Nördlich herum ging es aber. Dann aber weiter über den Alten Hellweg.

Hier konnten wir auch den einen oder anderen Streckenmeter mal wider im höheren Tempo zurücklegen. Wind schiebt und Soest nicht nur gedanklich hinter uns gelassen, ließen die Kilomemetrzahlen purzeln. Leider purzelten auch meine Kalorienreserven dahin und vernahm schon so bei hier und da…, also nochmal einen Fress-Stop gemacht. Jetzt mußten die beiden Baguettbrötchen und das selbst fabrizierte Auffrischungsgetränk dran glauben.

Nach diesem letzte Upload, quasi kurz vor Werl, lief es dann auch wider besser. An der Stelle auch wieder gesagt, kann man gar nicht oft genug, klasse wenn alle und wenn es nur ein Mitfahrerin/er ist, so mitziehen, aber sich eben auch neben einen hocken und dann auch noch ein Päuschen machen. Die Baguettbrötchen wurden jedenfalls inhaliert, noch ein Reserveriegel in die Mobilphontasche geschoben und an der Trinkpulle genuckelt und dann los – Endspurt ! Inzwischen hatte ich zumindest meine Heckbeleuchtung bereits aktiviert.

Während wir so fleißig die Kurbel kreisen ließen, fragte Sonn_Wolken nach weiteren schnellen Streckenmöglichkeiten. Ich ließ den Kopf kreisen und so hatte ich noch die eine oder andere gute Idee, aber auch Sonne_Wolken lieferte für die Rückreise anhand einer Streckenkarte, die da mal so an der Route platziert war, eine guten Vorschlag.
Jene Streckenvariation machte zwar noch einen Harken, war aber von der Fahrbereit, sprich Oberflächenbeschaffenheit der Strecke schon fast ein Traum. Lief dann mal wider richtig lecker. Und so stießen wir dann endlich auf den Unna alter Bahndamm, der uns ja beiden mehr oder wenige gut bekannt war.

Auch wenn es bereits gut lief, so richtig zum denken kam ich nicht mehr. Irgendwann kommt jeden an einen Punkt, wo er nur noch funktioniert. Denn die Frage nach noch potentieller Fahrzeit oder Strecke konnte ich nicht mehr beantworten. Also hatte ich diesen Zeitpunkt definitiv erreicht. Denn spätestens so ab Kilometer 170 machten sich meine Arme, Schultern und der Nacken bemerkbar. Das dann doch lange abstützen und halten am Lenker konnte ich nicht mehr so wegreden.
Um so erstaunlicher fand ich, daß ich urplötzlich noch eine fixe Streckenführung aus den Hirnwindungen Zauber konnte. Gefühlt machte das bei uns gute 10-15 Minuten Fahrzeit aus. Und hinter der Bahnüberführung Nordbögge war dann nochmal Speedtime angesagt.

Landstraße lutschen samt Randstreifen, den ersten Kreisverkehr durchflogen, den zweiten mußte ich schon einbremsen, dann ein letztes mal die Arme locker machen und…

…Ziellinie erreicht ! Das Shut-down war irgendwo wohl gegen 21:30 Uhr und wir beide waren froh den Stunt hinter uns gebracht zu haben. Noch ein kurze Gespräch, Sonne_Wolken fuhr dann heim, ich schob den Bock nur noch in die Fitness-Garage, räumte irgendwie das eine oder andere aus den Packtaschen und tat die Burgpforte offen. Noch zwei Marsriege in den Rachen geschoben, Kurzbericht bei alkoholfreiem Radler, den ich nicht mal ausschlürfte, dann ab in die heiße Dusche. Hunger hatte ich soweit keinen, aber auch keinen Bock noch was essen. Im Bett liegend dauerte es noch eine Weile bis bei mir der Stecker raus war, aber nun gut…

 

Resume des Tages

 

Vergiss es den Alten Hellweg am Stück von einem Ende bis zum anderen Ende zu fahren ! Ohne einen wirklich passenden Navitrack allerneuster und somit aktuellster Version, Nerven wie Stahlseile, zeitigem losfahren, aber auch Leidensfähigkeit halte ich das für eher nicht gut bis unmachbar ! Punkt !

Gut, man, also ich, darf bei aller Motivation und einer gewissen Portion Unbescholtenheit beim herantreten an dieses Vorhaben auch nicht vergessen, der Alte Hellweg wird und ist eine Radwanderroute. Eher was für Personen die so um die 50 bis max. 70 Kilometer am Tag machen wollen, dann abends bei einem gutem Essen wo in einem Hotel absteigen, heiß duschen und einfach nur drüber reden wollen.

Für mich ist mit diesem Experiment klar, lange Strecken, zumal gepaart mit einem hohen Geschwindigkeitsschnitt, lassen sich nicht nur mit knallhartem Radtraining ( von dem ich ja auch weit entfernt bin ) erreichen, sondern brauchen auch die entsprechende Streckenführung.

Da ist und wird nie Zeit sein für suchen nach Streckenebschilderung, Route oder Umfahrungen nur weil da ein schöner Dorfbrunnen ist.

In diesem Falle könnte das bedeuten, das man, also ich, stur am Randstreifen entlang der B1 bis nach Paderborn durchknatter. Ist aber auch eine mehr oder weniger blöde Idee, den spätestens in Erwitte wär mit durchknattern schluss. Die dorfmittige Hauptkreuzungsampel macht auch schon den Blechbüchsenlenkern das Leben zur Hölle. Und auch der Kreisverkehr in Salzkotten sah nicht nach Rennstrecke aus.

Was nun – weiter gedacht ? No Plan ! Man ist halt um mehr als eine Erfahrung reicher…

At last, noch der von mir übliche Bilderlink zum Album dieses long day.

06:26Uhr/ 11.05.2018 Tour-180

Mai 11, 2018

Morgengruß: der Morgen vor der großen 180km Tour, erste „feste Nahrung“ = Espresso double sowie Kekse zum „Frühstück“. Draußen kletter die Sonne am Himmel empor, die Akkus vom Licht & Bryton sind geladen, die Baguett-Brötchen liegen im Ofen, es wird aber noch etwas frisch sein. Ob ma(n)n die Kleiderordnung nochmal überdenken sollte ? Wir werden sehen…

Ich glaube das wird ein guter Tag, auch wenn er lang wird. Aber irgendwie freue ich mich…

22.708km/ 10.05.2018

Mai 10, 2018

Bikealltag/ Sport & Alltag: der letzte Samstag hat dann entspannt begonnen, etwas ausschlafen, was aber nur bis kurz nach achte ging, dann ganz relaxed Samstagszeitung gelesen nebst Café con Leche und zur Feier des Tages drei, anstatt der nur sonst üblichen zwei Kekse. Nicht das jetzt einer glaubt ich müßte auf meine Figur achten. *lach*

Nach einem dann darauf folgendem mehr oder weniger gemeinsamen Frühstück mit meiner holden Gattin, sie kam halt später aus dem Bett, bin ich raus auf die Terrasse und habe mich dort meinem Menthaltraining gewidmet.

Hiernach wurde ich dann zum Fahrdienst der jüngsten Burgprinzessin beordert, was mal wieder einer Fahrt von Pontius nach Pilatus gleich kam.

NightOfThe100Miles: nach dem Mittagmahl wider raus in den Schatten & Strandkorb, da man in der Sonne auf der Terrasse nix auf dem Bildschirm erkennen kann und mich erstmal zur NightOfThe100Miles angemeldet. Biking Tom hat dazu eine extra Seite auf seinem Blog eingerichtet, wo es noch vereinzelte Infos gibt. Wer also mag und ich bitte darum <klick mich>… . An die Emailadresse nightofthe100miles@ich-will-net.de schickt man…

  • vollständiger Name
  • Adresse
  • Email – iss ja logisch
  • Angabe ob 160,9 Kilometer oder 80 Kilometer
  • Entweder ein V für Vegetarier oder ein F für Fleischfresser

Der Unkostenbeitrag beträgt 10 Euro und sollte per Paypal Link, ( hab ich natürlich nicht, also Paypal ) bezahlt werden oder vor dem Start in der Radmosphäre ( ist leider nur ein FB Link, somit für Nicht-FB-Mebers etwas sperrig ). Weiterhin ich zitiere…

Außerdem MUSS jeder Teilnehmer bei der Registration am Starttag einen Haftungsausschluss unterschreiben, ansonsten kann er NICHT bei der Tour mitfahren! Der Haftungsausschluss ist auf der Website www.bikingtom.com/nightofthe100miles ab dem 5. April als Vorabansicht einsehbar!

Das war’s dann also mal, ich bin drin. Wie das dann läut wird sich zeigen. Bock hab ich schon, auch wenn’s irgendwie wohl etwas sperrig werden wird. Weiter im Alltag…

Die anvisierte Bike24.de Bestellung ist getätigt. Anstatt der 1VE/ 4stk. Kabelschützer , die es nur noch in nicht so schönen Farben gab, ja meine weibliche Ader, hab ich dann die BBBCableWrap BCB-90B bestellt. Außerdem gab´s noch einen Ospreys Viper 3 Rücksack in neongrün, was mir an dem Punkt völlig egal war, denn für den Preis von 69,99 anstatt der sonst 89,99 war mir das recht. Und hier ist die Funktion wichtiger als der Styl, weil so ein neongrün auch auffälliger ist. Nächste Baustelle für heute…

Bikeklamotten/ Bike Jacke/ Reflexmaterial: kurz vorab an der Stelle, muß da mal einen Bericht verfassen, wo ich meine Sammlung an Bikejacken als Gesamtes vorstelle, auch wenn da wohl die meisten nicht mehr zum Zuge kommen werden. Nicht zum Zuge kommen…

…gut, weiter vorab eingeschoben bevor ich zum Kern komme. Also meine Löffler GTX AS Vario Jacke und die GORE Oxygen haben irgendwie ihre besten Zeiten durch. Ich muß ganz ehrlich sagen, mit der GORE Oxygen hab ich so manchen Winterpokal durchgeackert, sie ist schön lang geschnitten, was bei einem langen Kerl wie mir, oder auch Sitzriese besonders gut kommt, und sitzt immer noch ein wenig sportlicher als die Löffler GTX AS Vario Jacke.
Die Löffler GTX AS Vario Jacke wiederum hatte ich gerade wegen ihre Variabilität begeistert. Als Fullsize-Jacke oder eben mit Armstulpen ab nur als Windstopperkurzarmjacke, alles gut. Jene könnte im Schnitt etwas sportlicher sein und im Rücken vor allem länger geschnitten. Ist jetzt aber nix zum meckern.

Doch wie das eben so ist, die Wasserdichtigkeit oder die Wasserdampfdurchlässigkeit ist nicht mehr so wie früher. Ich mutmaße mal, trotz eigentlich regelmäßiger Pflege inklusive Funktionswaschmittel, uneigentlich vielleicht war das nicht genug oder noch besser gesagt, nicht oft genug.
Denn Salz vom Schweiß kann und wird irgendwann unweigerlich die Membran angreifen und letztendlich unbrauchbar machen ?

Das dumme ist, wenn man ja im Winter unterwegs ist, schwitzt man wohl, was ich auch immer an dem Durst gemerkt habe, aber die Kleidung, im speziellen die letzte Schicht, somit die Jacke war und ist nie nass gewesen, also vom Schweiß. Hier könnte also, so meine Theorie passen. Ob man da noch was machen kann ?

Mailings/ Status: also hab ich mal Löffler angeschrieben was man da machen könnte ? Rückantwort war schon am Dienstag im virtuellen Briefkasten, hatte aber leider die nicht ganz richtige Zuständigkeit getroffen. Ist aber in Arbeit. Und jetzt aber zu…

Bikeklamotten/ Bike Jacke/ Reflexmaterial: da ich ja nun frisches Kleiber Reflexstücke nachbestellt hatte kann ich heute die  Bergans Letto Jacke noch etwas mehr pimpen !

*wenig später* …so Jacke fertig beklebt mit den Kleiber Reflexstücke, allerdings wie immer geschnitten in schmalere Stücke. Zusätzlich gab´s auf der Rückenpartie rechts und links unter der schon vorhandenen Reihe noch zwei Zusatzstücke, an den Armbünden je ein Stück, für die Fahrtrichtungsanzeige und ein Stück auf der Kapuze. Jene hatte ich mir ja bei diversen Regenfahrten locker über den Helm gezogen. Passt einfach und bietet sogar noch zusätzlichen Windschutz. Weiter im…

Bikealltag/ Sport & Alltag: das gestrige letzte Nachmittagstraining war dann zwar nötig, tat auch gut, hatte dann aber so eine gewisse Anstrengung zum Schluss. Aber gut das man was gemacht hatte. Denn für den…

Sonntag: …stand erstmal nix großes an, also eher Ruhetag im sportlichen Bereich, wobei natürlich wider auf der Terrasse nach dem schmalen Frühstück was für die Core & Beweglichkeit ( Menthaltraining ) getan wurde. Nix groß anstehen bedeutet, das wir als Familie zu einer Kommunion Feier eingeladen waren. Für die Nichtkirchgänger Start um zwölf und wie das eben so ist, eigentlich nur rumhocken, nette Gespräche führen und sich den Wanst voll schlagen. War zwar alles super lecker, aber beim Kaffee hatte ich mir nur ich zwei kleine Stückchen Kuchen gegriffen. Das reicht für heute !

Groß Radfahren wollte ich zwar, aber dadurch das es so schönes Wetter hatte, waren die Strecken so voll. Das reizte mich dann gar nicht und so verblieb ich zu Hause auf der schattigen Terrasse.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Urlaub: ab dem Montag ist ganz offiziell Urlaub angesagt. Jener Tag wird genutzt um mit dem CAADX zum HBF zu gondeln, es dort in der örtlichen Radstation zu parken und mit der per Zug eintreffenden Mom einen Tagesausflug nach Osnabrück zu machen.

War ein sehr schöner Tag, zwar auch sehr sonnig, aber durch den frischeren Wind ging das. Wir sind zunächst vom Hauptbahnhof durch die FuZo gegangen, die aber leider auch aussah wie überall. Bausünde an Bausünde. Irgendwann erreichten wir dann das Stadtgebiet um den Dom, waren somit auch kurz vor der Altstadt. Dort haben wir uns dann ein wenig mehr umgeschaut, war aber auch nicht so riesig. Aber auch groß genug um einen schönen Tag zu haben.

Die Rückfahrt startete mit einer Zugverspätung, was dann zur Folge hatte das natürlich auch die Anschlüsse nicht passten. Ab Münster trennten sich unsere Wege, ich hatte mit dem weiteren Verlauf der Zugfahrt mehr Glück als meine Mom.
Ab dem HBF hier im Großclaim nutze ich dann die Chance um die wieder freigegebene Strecke am Mitteldamm/ Kanal zu erfahren. Hat man gut hinbekommen, wenn da nicht…
…immer noch diese Unterführung unter der Bahnbrücke wäre. Hier wurde nicht eine handbereit was gemacht. Der grobe Schotter, die steile Steigung, halt alles so wie immer.

Radwegbenutzungspflicht: vorher erspähte ich aber noch eine Kuriosität des Amtsschimmel.

IMG_20180507_181954251

Titel des Machwerks: „Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun !“ Was will man uns Radlern damit sagen ? Man ordnet eine Radwegbenutzungspflicht in kombinierter Form mit dem Gehweg an, aber wir empfehlen das man absteigt, also eigentlich da nicht herfahren sollst ? Ja ne´, iss klar… . Ihr habt doch einen am Kopp ! Also ehrlich.

Legen wir das bei Seite und wenden uns dem weiteren…

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Touren Ansage/ Urlaub: …wider zu. Der Dienstag war dann so der Tag, wo ich mal wieder raus mußte. Die letzten beiden Tage waren vom Aktivitätsgrad her ja eher verhalten, gerade der Sonntag hatte mit dem vielen Sitzen seine Spuren hinterlassen. Was kann man besseres machen, als eine Streckenführung zu erkunden ?!

Neben der Tatsache das wir hier als Großclaim-Member-of am Donnerstag Besuch aus Brüssel erwarten, jener welcher aber wohl für längere Zeit im katholischen Großrevier Paderborn angesiedelt sein wird, steht für Freitag wiederum eine Tour am Alten Hellweg entlang eben gen Paderborn an. Das ganze via Soest als Zwischenstation.

Jetzt ist es aber so, das eine Routenführung zum Alten Hellweg hoch von hier aus schon diverse mal gemacht wurde, wobei die ersten eher ungünstig waren, um es ma´ so zu sagen. Die Tage kurvte ich aber vom Job her hinter Unna rum, genau genommen Unna-Stockum & Westhemmerde, was sich ja wohl noch zu Unna zählt und dort auch der Alte Hellweg herführt.
Und wie ich eben da so mit der Firmenkutsche rumgurke denke ich noch so, aus dem Augenwinkel heraus… . Also meine Gedanken mal zum virtuellen Papier gebracht als Ham-Bönen-Bramey-Alter Hellweg.

Nach zwei, drei Ansätzen mir die nun vermeintlich bekannten Schlüsselstellen in´s Kleinhirnnavi einzubrennen, wurde am Dienstag der Plan so umgesetzt. So hat ma(n)n was zu tun, was den Knochen zu gute kommt, die Zeit geht rum und dann hinterher noch zum Rehasport.
War aber ein verdammt warmer Tag und Abends wurde ordentlich Flüssigkeit nachgetankt.

Mittwoch: ein eher ruhiger Tag und auch ohne große Planung. Der Vormittag wurde erstmal für entspanntes Frühstücken genutzt, dann sollte es eigentlich mit der Holden nach Münster gehen. Dort war aber Katholikentag angesagt. Die Action mussten wir dann auch nicht haben.
Kurz umdisponiert wurde via Familienkutsche und BAB Lüdinghausen aufgesucht, etwas raus muß man ja. Dort sind wir ein wenig geschlendert, habe den einen oder anderen Laden besucht, aber auch nicht wirklich intensiv, man hat ja so alles und der Monat ist noch lang. Den Abschluss machte wir dann in der örtlichen Eisdiele.

Am frühen Nachmittag bastelte ich noch mittelmäßig schnell einen Blumenständer für eine nicht gut wachsende Rasenfläche.  Womit ich dann auch überschwenke zum erstmal letzten Wochenberichttag, dem…

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: …Donnerstag: am Vatertag wurde ich natürlich richtig schön verwöhnt *lach*, was natürlich nicht der Fall war. Aber selbst ist der Mann und jener hat sich, wie üblich, erstmal einen guten Espresso double in den Rachen gegossen und dann ein paar Rührei zum Frühstück gemacht.
Um 10:00 treffen wir uns am HBF mit einem „Bekannten“ BIKEPHREAK, jenerwelcher auch im Radforum aktiv ist ( oben im Text bereits erwähnt ). Mit ihm und dem Kumpel aus dem östlichen Claim werden wir zum Eishaus crusen, dort wiederrum den guten Habschned treffen, ein wenig die Zeit verstreichen lassen. Ich hoffe mal, daß uns der Wetterfrosch ob des vermeintlichen Regenwetters holde gestimmt sei.

Viel mehr war heute nicht radtechnisch vorgesehen, morgen könnte es ja mal länger werden – dachte ich. Denn erstmal ein paar locker-flockige Kalorien im Eishaus eingesogen standen plötzlich alles Stimmen für eine Rückfahrt via Ahlen. Wer kann dazu noch nein sagen ? Ein paar wenige Bilder von der Ausfahrt…

Ein paar weitere Bilder sind in jenem Album <klick> zu finden.

Ja der gute BIKEPHREAK passt bestens in unseren Trupp. Lustig drauf, redseelig nicht so schweigsam. Wir kamen als gesamtes Konstrukt, so würde ich mal behaupten, bestens zurecht. Auch als ich den Herren Habschned etwas unweit vom Eishaus hockend sah, sah man eine gewisse Freude. Wir waren ja, aufgrund einer Zugverspätung gut ein halbes Stündchen zu später dran als gedacht.

Also, noch so am Eishaus sitzen tröpfelte es seicht. Nix aufregendes, mehr so in die Richtung erhöhte Luftfeuchte. Wir rollten los, quatschten und machten unsere Strecke recht passabel-gemütlich wech. Es rollte verdammt gut, hatte ich den Eindruck. War aber auch soweit kein Wunder, denn bis Ahlen hatten wir die meiste Zeit den Wind im Rücken, schlechten Falls von seicht sehr schräg vorne.

Leider aber nahm der Regen immer wieder zu, wobei uns ja auch in Richtung der Regenwolken bewegten. Dadurch das es aber noch annehmbar warm war und wir in Bewegung, machte das jetzt nicht soviel aus. Ich denke auch die gute Stimmung als Ganzes trug zum Wohlbefinden bei. Und so erreichten wir mehr oder weniger nass Ahlen, durchfuhren das etwas sehr verträumte Städtchen und schlugen uns dann weiter gen Heimat.

At last schlug ich dann noch vor uns an der Lipperoute zur Lupia durchzuschlagen. Der Kumpel aus dem Claim fand die Idee auch nicht so schlecht, also machten wir uns auf. Doch zweimal blöd, denn zum einen ist die Strecke auf der Wersetrasse rüber zu den Lippeaue an der Straße entlang, unschön und zum anderen, jetzt hab ich von der Aktion keine Bilder. Naja, zu dem Zeitpunkt hatte es auch durchgängig geregnet und dann das Smartphone rausfummeln, das hab ich mir dann doch irgendwie geklemmt.

Erstmal die Fähre gemacht wurde ich auf einmal irgendwie schneller. Der Kumpel hatte mich dann ein wenig eingefangen. So sind wir dann wieder zum Hauptbahnhof gefahren und haben dort dem historischen Fliesenboden mal etwas unfein gemacht.

Ganz ehrlich, das Wasser stand gut im Schuh, vom Rest der Kleidung mal nicht zu sprechen. Alleine der optische Eindruck den wir als Truppe gemacht haben müssen… .
An der Bäckerbude wurden Heißgetränke nebst Naschkram von allen geordert, die Zeit bis zum Losrollen des Zuges noch mit Gequassel verbracht. Dann aber los -Endspurt !

Und so standen wir nur noch zu dritt vor dem, dann leider auch etwas zugig von mir empfundenen, historischen Bahnhofsgebäude. Habschned ließ sich von seinem Navi eine Route unter die heiße Dusche zubereiten, ich hatte auch schon einen recht fixen Plan im Kopf und der Kumpel aus dem Claim, ich glaube der wusste auch genau was er wie und wo noch fahren bzw. machen würde.

Auf den letzten Meters schob ich nochmal ein bisschen mehr Power in die Pedale, getreu dem Motto, wo viel Bewegung, da viel Wärme entsteht. Das klappte auch ganz gut, die Strecke war fast optimal und so kam ich dann doch fix in´s Burggemäuer.

Am Ende des Tages hatte ich nach dem eintrudeln schon wieder 78,16km auf dem Buckel, was aber recht gut lief. Diese Runde ( Karte <klick> ) wird also, nach meiner hoffentlich dann auch korrekten Einschätzung, das morgige Vorhaben nicht beeinflussen.

Leider sah das CAADX wieder bemitleidenswert aus und so wurde noch eine auch gut notwendige Pflegemaßnahme durchgeführt, bevor ich selber, schon leicht fröstelnd unter der heißen Dusche verschwand.

So, das war die Woche bis heute in den frühen Abend hinein, morgen beginnt ein neuer Abschnitt. Ich denke beziehungsweise hoffe, daß ich was zu berichten habe.
Letzter Blick zum Wetterfrosch, wie wird das Wetter morgen in Hinblick auf Niederschlag und Windrichtung ? Zwei entscheidende Punkte für den morgigen Tag. Die Temperatur liegt da etwas außen vor. Denn wärmer anziehen kann man sich immer.

Wind aus Westnordwest bis Nordwest, leichte Brise 6km/h, ab 12:00 Uhr dreht es nach Nordnordost = leichter Rückenwind, Brise max. 10km/h, Temperaturen ab morgens 11c° steigend bis 19c°. Da es aber bis 14:00 meist wolkig sein wird und erst danach auf nur leicht wolkig umschwenkt, mutmaße ich das die 19c° so nicht als maximale Temperatur zu fühlen sein werden. Ich würde mal sagen passt soweit.

Ach ja und der Blick auf das bereit stehende CAADX preloaded mit zwei großen 0,9l Trinkflaschen, 1,5l Trinkblase, sowie noch einer 0,5l Trinkflasche mit einem Eigenmix aus Multisaft, Wasser sowie je einen Löffel Maltodextrin sowie Isostar, diversen Riegeln für unterwegs und Bananen.

IMG_20180510_173448965.jpg

Die Baguett-Brötchen werde ich morgen frisch aufbacken. Den morgigen Tagesabschluss könnte ich mir bei Le Rosses Pizza vorstellen. Nur mal so…

08:28Uhr/ 09.05.2018

Mai 9, 2018

Morgengruß/ Speisekarte: und wieder einen Tag weiter, der doppelte Espresso ist Geschichte, jetzt noch ein kleines Frühstück. Mein ursprünglicher Plan eine klassischen Obstsalat zu machen wurde dabei kreativ gekippt…

Normalerweise mache ich mir eine Banane klein, stampfe jene, damit sie ihren Fruchtzucker schön entfalten kann. Dafür nutze ich schon vorab ganz gerne eher braune Bananen, Sportlernahrung halt. Hat auch den Vorteil, daß es gut satt macht.
Blöd ist, braune Banane war nicht im Hause, also mußte kreativ was her. Irgendwas was auch ein wenig mehr verfüllt, ergo satt macht. Ein gewisse Süße darf dabei auch ruhig sein.

Der erste Plan Toastbrot zu toasten war mir dann wieder zu umständlich. Ja, Männer sind da so verdammt praktisch denkend… . Und so kam mir die Idee, die Birne mit der geschnittenen Pflaume schlichtweg mit einer Scheibe Vollkornbrot, kleingerissen zu pimpen. Et voila…

152584737291660136589

Ich muß sagen, die Idee schmeckt gar nicht mal so schlecht ! Hat was von Marmeladenbrot. Man könnte jetzt die Scheibe Brot auch noch toasten, als Variation, oder doch noch einen Riegel Schoki kleinbröseln und untermischen. Ideen kann man genug haben. Einen schönen Tag noch !