Archive for the ‘Bikealltag’ Category

Tag 8 bis 11

Juli 28, 2017

Bikealltag/ Urlaub: den einen Text abgesendet, den nächsten gestartet.

Selbst die Einheimischen sprechen von einer ungewöhnlichen Hitze in Paarung mit hoher Luftfeuchte und kaum Wind.

Im Grunde kann man sich den weiten Tag über nur im Schatten aufhalten. Aber selbst dort sollte, im Idealfall ein guter Windzug sein. Ist aber meist nicht.

Tag 9.: der Tagesablauf gestaltet sich bei uns/mir in etwa wie folgt. Um halbzehn treffen wir uns zum Frühstück. Die Kids haben ja ein eigenes Zimmer und da wir oft etwas früher auf sind, sparen wir uns so das Warten oder Anklopfen am Zimmer. Meine Holde geht meist als erste raus und begibt sich dann schon mal zu den Pool-Liegen. Ich folge dann meist ein viertel Stündchen später, lasse dabei aber die Pool-Liegen rechts liegen und wende mich direkt dem zentralen Thema zu…

KAFFEE !

Nach dem Frühstück ist dann Pooling angesagt. Ich tippe sitzend, im liegen würde ich noch mehr ölen, die Kids halten noch ein Nickerchen oder man kühlt sich gemeinsam, oder auch einzeln im Pool ab. Ich räume dann meist so gegen 12 das Feld und ziehe mich auf’s Zimmer zurück. Die restliche Family gibt sich noch dem Bruzeln hin, während ich…

…mich erstmal etwas detemperiere und dann oft das eine oder andere für die Gesundheit tue.

So gegen halbzwei ist wieder Treffen zum Mittagstisch. Hiernach ziehen wir uns dann wieder in die angestammten Positionen, Zimmer oder eben Pool, zurück.
Ich kann nicht an den Pool, dort fange ich an zu kochen.

Zum Kaffee um vier ist dann wieder Meeting angesagt, wonach es dann endlich an den Strand geht.

Nach meinem Geschmack könnte man auch erst gegen fünf diese Schritte in Angriff nehmen. Denn dann fängt es an von der Menschenmenge als auch von der Sonne erträglicher zu werden.

Menschenmenge: ja der Strand ist gut belegt, aber es geht noch. Es gibt eine leere Stelle, also wo fast niemand liegt, weiter rechts, aber da wollte man es bis jetzt nicht probieren. Vermutung ist, man müßte ein paar Meter mehr laufen. Drauf geschissen…
Diskussionen jedlicher Art erspare ich mir. Es wird ja immer ein Gegenargument gefunden. Ist komplett sinnbefreit.

Denn aushalten kann man es dort am besten auch nur im Wasser. Auch wenn dort deutlich mehr Wind geht, die Sonne brennt auf der Haut.

Der Strand ist ein grobkörniger Sandstrand mit vielen runden Kiesel in unterschielichsten Größen. Mein Lütte hatte ja am ersten Tagen schon so einen Brummer gefunden. Dummerweise beim Sprung in’s Wasser und dann mit seiner Nase. Baderegel, unbekannte Gewässer und so… .
Zum Glück nur ein größerer Kratzer an der Nase. Glück im Unglück kann man nur sagen.

Das Wasser ist leicht trüb, eher flach, also kindergercht und sogar warm. Geschätzte 20c und deutlich mehr.

Man verbringt also am besten viel Zeit dümpelnd, etwas rumpadelnd, gerne auch auf einer Luftmatratze oder ebenso schwimmend im „kühlen“ Nass. Übrigens, große Wellen oder gar Brandung hatten wir hier noch nicht. Auch die Strömung im Wasser oder treibender Wind hält sich in Grenzen.

So gegen sieben, etwa zwei bis drei Wassergängen und chillen/ sonnen, was dann zumindest gegen Ende der Strandzeit auch mal möglich ist ohne das Gefühl zu habe auf einem Grill zu liegen, trudelt man wieder gen Hotel & Dusche.
Eigentlich beginnt kurz vorher erst die schöne Zeit am Strand. Die Leute machen sich auf breiter Flur auf um zum Futter zu kommen. Die Sonne wird richtig mild und es wird tatsächlich soetwas wie kühler.

Aber der komplette Anhang kann sich dem Sog nicht einziehen. Also trabe ich treudoof mit. Wie schon gesagt, Diskussionen….

Nach dem Frischmachen geht’s dann zum leckeren Abendessen. Hier sei gesagt, ich werde mich „später“ noch zum Hotel und allem drumherum mal äußern.

Nach dem die Wampe wieder beladen ist, wird oft noch eine kleine oder eben größere Rund durch‘ s Dorf gedreht. Das gemeinsame Romepielen nebst Longdrinks stellt dann den Tagesabschluss vor dem zu Bett gehen dar.

Und so ziehen die Tage in‘ s Land. Abwechslung gab es in Form von zwei vormittags Ausflügen.

Donnerstag: heute vormittag stand der zweite und letzte Ausflug nach Rhodos Stadt an. Früh aufstehen, Kaffeenot…

Man brauchte eine Weile bis die Spur passte. Dann ging’s los, im Kleinbus tuckerten wir gen Hauptstadt. Nach grob 30min. erreichten wir die ersten Ausläufer der Stadt.

Ich würde sagen, eine typische südländische Großstadt.

Über einen kleinen Zwischenstopp am Hafen…

Kurze Zwischenbemerkung: das hiesige WLAN als auch mein Draht zur Außenwelt via Aldi Talk ist zur Zeit mehr lückenhaft als vorhanden. Die Bilder die hier noch gedacht sind werd ich wohl er zu Hause nachpflegen können. Schade…

…Bilder…

… ging’s zur örtlichen Akropolis.

…Bilder…

Nach einem angemessenen Rundgang karrte der Kleinbus uns zur Altstadt. Viel Geschichte, viele Steine architektonisch zu einem imposanten Gesamtkonzept über Jahrhunderte aufgebaut.

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Die Gassen erzählen viel. Nein dafür ist Maria mit dabei, unsere Guide.

In der „Ritterstraße“, die sich so nennt weil dort eben die einzelnen Ritterschaften ihr Häuser hatten…

IMG_20170727_104754631_HDR.jpg…war es noch ruhig. Doch dann ging’s an die große Achse mit unzähligen Touriläden. Man mußte schon ein Auge haben ( oder „gereift“ genug dafür ) um noch Schönheit im Moment zu finden.

IMG_20170727_114245411_HDRDa ich ja nicht so der Shopping-King bin…

…fand ich das eine oder andere. Das Bild mit den geschlossenen Laden spricht mir aus der Seele. Zeigt es doch eine Shoppingmöglichkeit ganz nach meinem Geschmack – geschlossen !

Übrigens an dem Punkt sei gesagt, ich glaube bzw. ich weiß das eigentlich die Öffnung von Geschäften in der Mittagszeit eher untypisch für südliche Länder ist. Da haben maximal jene Geschäfte geöffnet, die man wirklich braucht. Tee- und Kaffeehäuser, Aphotheken und vielleicht noch ein Lebensmittelladen, wo man das besorgen kann, was man vergessen hat. ( Ich hatte Mal in Kairo einen echten Basar/ Einkaufsstraße auf eigene Kappe besucht. Unauffällig langärmlig und langbeinig bekleidet, wie das halt üblich ist. Da gab es eventuell nur eine Hand voll Geschäfte. Dort sah es auch alles andere als touristengerecht aus. Aber es wurde auch niemand angesprochen oder gar in sein Geschäfte „gebeten-gezogen“. Gut das gibt es hier auch nicht. ) Aber für den Tourismus wird ja in diesen Ländern alles umgeworfen. Ist ja auch ein echter Wirtschaftszweig. Oft der beste und noch öfters auch der Einzige.

Nach dem passieren der Maximalaltstadteinkaufsmeile, was für eine Megawortneukreation, ging’s wieder über den Brunnenplatz…

…Bild…

…wieder zum Hafen.

…Bild…

Dort noch etwas rumstreunen, im Schatten hocken und auf den Kleinbus warten.

Vorbei war der Ausflugtag. Wieder angekommen gab’s erstmal Mittagessen und für mich dann direkt einen schönen Espresso samt surfen im Internet.

Nach einer Ruhephase auch auf dem klimatisierten Zimmer, versammelten wir uns wieder für den Strandgang.

Dort taten sich dann Bilder auf, die keiner hier für möglich gehalten hätte. Wolken, also so richtige echte Wolken am Himmel. Nicht viele, aber immerhin. Dazu wehte wieder ein kühlende Brise. Und on top, am Strand verdunkelt eine Wolke kurzzeitig die Sonne.

Tag 11.: …hat begonnen. Insgesamt hat es sich vom Wetter her verbessert. Auch muß ich sagen, so langsam eher ganz langsam gewöhnt man sich dran. Natürlich geht das nur mit den üblichen Tricks. Schatten, Mittagszeit, viel trinken dafür eher nur gemäßigte Tätigkeit.
Aber gerade der letzte Punkt ist ja nicht so ganz mein Ding. Mal schön mittags chillen, nachmittags im überaus warmen Meer rumdümpeln ist ja ganz nett. Aber wenn man nicht Mal den Kopf vernünftig kreisen lassen kann, halt via Internet, dann wird’s langsam eng bei mir.

Besser wäre vielleicht noch, wenn man morgens mit der Sonne früh raus würde, dann ein wenig die Morgenstunden sinnvoll gestalten, meinetwegen einen Spaziergang machen und dann den Rest vom Tag anpflegen, so da es passt. Aber hier zieht mich morgens nichts raus. Klar, bei dem Kaffee…

Aber hier mal eine positive Nachricht, die Espressomaschiene läuft auch schon morgens! Also morgen Kleingeld mitnehmen…

Ja, und so kommt es, daß ich mich schon auf zu Hause freue. Wohl aber auch, weil dann dieser Spuk ein Ende hat. Denn die Rückreise mit dem direkt und ohne große Pause für mich anschließenden Tag, wird nochmal heftig. Ich werde also froh sein am Montag nachmittag nach einer Dusche, den Bauch voll, im Bett zu liegen.

09:59 Uhr/ 28.07.2017

Juli 28, 2017

Morgengruß: noch wenige Tage-viele-Stunden und ich werde, nach einer Megadurchziehaktion, wieder in der Heimat verweilen. Bis dahin…

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Tag 6. bis 7.

Juli 25, 2017

Bikealltag/ Urlaub: am Morgen der ersten durchpennten Nacht zeigt der Kaffee starke Leistungsschwankungen. Von vier Tassen waren die ersten beiden noch machbar, die dritte hatte Format, jetzt die Letzte war nur lala.

Noch hocke ich im schattigen Frühstücksbereich unter dem Abdach. Hin und wieder geht eine gute Brise.
Heute soll es, vom Hörensagen her nochmal ein zwei Grad mehr haben, als gestern. Es geht also stramm auf die 40c zu. Danach soll es aber für den Rest der Zeit abkühlen. Sein Wort in Gottes Ohr !

Ich denke in meiner Schreibe kommt schon durch, daß ich mich auf zu Hause freue. Oder anders, jetzt lieber dort wäre, ergo nicht hier.

Nun gut, was will ma(n)n machen. Sehnsucht…

Mittags: auf dem Zimmer was für die Muckies gemacht, damit auch hier eine gewisse Form bleibt. Aber nur kurz & knapp, muß reichen.

Danach kurz abduschen und gleich zu Tische. Gedanken an eine leichte Siesta im Schatten sind mir durchaus sympathisch.

Nach dem Mittagessen nur kurz draußen gewesen. Meine Kurze wollte auf‘ s Zimmer, also sind wir zu uns. Da halt wo die Klima ist. Sie hat gelesen, im einem echten Buch. Sie liest viel, sehr viel. Für so ein Buch braucht sie kaum drei Tage.
Ich habe derweil Infos über Rhodos und den Ort hier abgegriffen. Natürlich online. Zwischenzeitlich sind wir beide mal kurz weggenickt, aber zeitversetzt.

Dann waren wir wieder am Strand, was natürlich schön war. Diesmal sind wir auch etwa länger geblieben. Brachte aber nix, denn beim Abendessen war wieder eine Schlange. Wir haben inzwischen das Gefühl, egal wann wir kommen, dann ist die Schlange lang.

Zum Abendessen gab es Lamm. Mensch war das lecker. Da bin ich doch glatt nochmal hin und hab mir einen zweiten, aber kleineren Nachschlag gegönnt.

Zum Nachtisch…

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…gab es leckeren Kuchen und einen Espresso. Falscher Fehler, denn die Kombi von mittäglicher Augenpflege und Espresso vermeidet Schlaf in der Nacht. Jetzt ist es hier 01:27 Uhr. Genug für heute.

Nächster Tag: erste Kernfrage, was ist da mit dem Kaffee los ? Dann, wollen doch mal schauen ob man hier eine Art Sightseeing machen kann. Denn gestern hatte ich bei Online-Recherchen entdeckt, daß es hier eine alte Basilika geben könnte. Da wird nicht mehr viel von Dasein, aber ganz nebenher sich noch ein wenig die Füße vertreten…

Jene sollte links an der Eukalyptusallee liegen, die war ja eh recht schön, also mal die passenden Schuhe angezogen und los. Erwartungsgemäß war der Ort fast geisterhaft, auch obwohl schon viele Geschäfte geöffnet hatten. Vom Hotel aus schnell auf die Eukalyptusallee gebogen…

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…ne, war schon irgendwie schön. Ich konnte auch ganz gut laufen und machte einen Haufen Bilder.

Die Basilika habe ich nicht gefunden. Auf halber Strecke gab‘ s einen kurzen Abstecher in einen Supermarkt. Der Durst war doch arg.

Auf dem Weg hat man nicht viel, aber dann doch wieder viel gesehen. Recht gegen dem Ende zu war tatsächlich noch ein Hotel. Das sah aber sehr traurig aus. Ein sechziger Jahre Betonbunker, im Pool kein Wasser und so. Mensch, wenn man da unter gebracht ist, so am Arsch der Welt und dann in dem Turm… , grausam. Aber bestimmt extrem günstig.

Ansonsten aber auch die eine oder andere Baulichkeit von Einheimischen.

Den Rest vom Tag keine Besonderheiten. Doch, am Nachmittag sprach mich ein älteres Ehepaar an. Probleme mit dem WLAN. Kennen wir doch irgendwie… .  Wir probierten ein wenig rum, brachte aber nix. Man hatte ihnen gesagt, es würde am Handy liegen. Was ja eigentlich nicht sein kann. Aber nun gut, vielleicht hatten sie es auch falsch verstanden. Das spitzte meine Neugierde und so sind wir hoch zur Anmeldung.

Dort wurde unsere Sachlage erörtert und die gute Frau suchte nach Lösungen. Jene fand sie auch, scheinbar. Doch wieder am Pool angekommen einen Test gemacht…

…also wieder hoch und diesmal telefonierte sie wohl mit dem IT-Mann und man würde da mal später genauer draufschauen, also auf die ganze Anlage mit den Hotspots.

Tag 7.: als wir dann heute die Klima für das Zimmer der Kids nachgebucht haben, drehte der Kopf der guten Frau hoch und es kam sofort die Frage: „any Problems ?“

Ich winkte ab und wir buchten nur die Klima. So kann man aber sagen, daß trotz der Aufgabenstellungen man immer ein Lächeln hat.

Ach ja, das mit dem kühler werden…

…vergesst es !

Von Badehosen

Juli 24, 2017

Bikealltag/ Urlaub: …ich vergaß noch das Thema Badehosen zu tippen. Eine weitere Anekdoten.

Goran, ansich gibt es ja nur zwei Typen an Badehosen. Die Bermuda/ Hawaii-Badeshort und ich sage mal, den klassischen betonten Schnitt, also die eher kurze Hose.

Wer ja nun was mag, trägt oder besser tragen sollte, darüber werde ich kein Wort verlieren. Also fast nicht, aber eben erst gegen Ende des Artikels. Ich habe da so die Eigenschaften gewisse Dinge auszublenden oder erst gar nicht wahrzunehmen. Hat durchaus Vorteile.

Ich hatte eigentlich bis vor kurzem eher eine klassische Buxe. Ist zwar eine andere Anekdote, aber warum jene nicht auch erzählen ?

Das war eine recht intensiv rote der Marke Hawi ( Schreibweise aktuell unbekannt ), sodenn ich das korrekt in Erinnerung habe. Ich mochte sie, das Teil war irre bequem und trocknete irre schnell.

Die hatte ich damals in einem Triathlon Fachgeschäft geholt und sie hatte sogar ein sehr dünnes Sitzpolster. Wie das aber so ist, mit der Optimierung meines Idealgewichts zzgl. dem einen oder anderen Kilo, war die Passform genauso in die Jahre gekommen, wie man eben selbst. Gut ich fand…
…aber meine Holde meinte. Wieder andere Geschichte. Dem Alter entsprechend sollte das sein. *rümpf die Nase*

In einem unserer ersten Kids & Family Urlaube mußte dann eine kurze Sporthose dran glauben. Jene mit den drei Streifen. Und weil‘ s die da als Fakewaren gab, wurde noch einen nachgeholt.( Die Fakewaren war aber ganz großer Mist. )

Und so wurde zum aktuellen Urlaub die erste Hawaii-Badeshort angeschafft. Wo meine rote Hawi heute ist… *schnief*

Nun zur eigentlichen Sache. Zwei Sorten Badehosen und gut ist. Aber ! was ich jetzt hier schon ein paar mal bei den Herren gesehen habe ist, das wohl nun die Hawaii-Badeshort an den Beinen nach innen ! hochkrempelt. Alder, wisst ihr wie das ausschaut ?!

Als ich DAS das erste mal sah, dachte ich, was stimmt da nicht, was ist da „kaputt“ ?

Ganz ehrlich, das schaut aus, als ob man eine Art Badepampers an hat.

Unglaublich, und das nur damit die Beine möglichst viel braun werden.

Von Liegen, Sonnenschirmen…

Juli 23, 2017

…und dem dazugehörigen Schatten.

Bikealltag/ Urlaub: weitere Anekdoten die man so aus den Sonnenwetter gepeinigten Hirn Windungen saugt.

Sechszehn Uhr und die Sonne brennt immer noch wie bei uns nur zum Mittag.

Natürlich gehört es zum guten Ton, sich die Liegen am Pool, im Idealfall strategisch günstig, via Handtuchauflegen zu reservieren. Ich habe da aus zwei Gründen kein Problem mit. Genau sind es eigentlich drei Gründe, aber den letzten behalte ich lieber für mich.

Grund eins ist, hier aktuell stellt das kein Problem da, weil genug Liegen, auch im Schatten, vorhanden sind.

Grund zwei ist, ich habe auch kein Problem mit alternativen Möglichkeiten. Die oft, zumindest für mich aktuell, bequemer sind. Und das auch, weil man sich eben nicht um fünf dafür den Wecker stellen muß.

Jetzt komme ich aber zur eigentlichen Ankedote. Von Organkäuferpreisen für Strandkörbe samt Schirm hatte ich, zumindest kurz, berichtet.

Man bezahlt einen Preis für einen Sonnenschirm, fest im Sand, vermutlich einzementiert und eine oder zwei Liegen. Aber was ist mit dem Platz drumherum ?

Genauer formuliert; was ist wenn man sich nun, natürlich im gebührendem Abstand vor eben so eine bequemen Anhäufung platziert, der Schatten aber nun nicht mehr in den Bereich der Liegen kommt, sondern blöderweise auf „meinen“ Liegeplatz im Sand ?

Ja dumm gelaufen Kollege. Ätsch ! Denn der Strand ansich ist öffentlich und jeder darf sich da so hinlegen, daß er aber auch niemanden behindert, oder in seiner Privatsphäre stört.

Also ich habe den Schatten und „er“ die Liegen.

Eigentlich sollte man sich, des Anstandsles wegen, noch bei „ihm“ bedanken.

Natürlich bin ich kein Arsch und als mich der mittelalterliche Vater, nebst Kleinkind und Frau im Schlepptau, ansprache, war für mich klar was ich machen würde.

Natürlich sollte der oder das kleine Windellscheißerchen nicht in der Sonne buddeln müssen. Also würde geräumt, auch die eigene Brut entsprechend angewiesen.

Urlaub – Offline – Online

Juli 23, 2017

Bikelltag/ Urlaub: die Story hinter der Story. Ich bin schon soweit mehr zu schmunzeln als genervt zu sein.

Das Memphis Resort, wobei ich jetzt nicht mal weiß ob Resort richtig ist, zählt derer vier WLAN Hotspots. Je nachdem wo man sich gerade aufhält, logt man sich in eines dieser Hotspots ein.

Via Anmeldefenster gibt man das Login und das Passwort ein. Kurz darauf erscheint noch auf dem Anmeldefenster die noch verbleibende Online-Zeit. Man bekommt 24h per 10€ zugeteilt, die aber dafür kein Datenlimit kennen.

Dann klappt das Fenster zu und man ist online.

Oder auch nicht ! Denn sehr oft klappt das Fenster zu und man ist nicht drin, oder eben sofort wieder raus.

Kurios diese Geschichte.

Die richtige Abhilfe via Online-Flatrate und Datenroming gibt’s aber leider auch nicht. Denn je nach Standort auf der Anlage/ Insel kann es sein, daß das Netz nicht sonderlich stabil ist, ganz abkackt, oder wie es meiner Holden passierte, man im türkischen Netz ist.

Vermutungstechnisch wurde so auch die Flatrate der Holden leer gesaugt.

Ganz schön tricky die Nummer.

…was dann bei mir zeitweise dazu führt, daß ich nur online bin, weil die Leitung gerade stabil ist. Zum Glück kann WordPress wohl auch offline das Geschrei selbst speichern. Halt so wie jetzt.

Tag -3 und mehr…

Juli 23, 2017

Bikealltag/ Urlaub: weiter geht’s mit Tag 3, quasi mit dem Abendbrot. Obwohl „wir“ jedesmal sagen wir gehen später zum Abendessen, ist trotzdem eine Schlange am Buffet.

Tag 4.: nach einer mehr oder weniger ruhigen Nacht gab es Frühstück, der Kaffee war dabei heute eher mau. Gleich ab an den Pool-Schatten…

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…das WLAN plündern oder eben alternativ die Flatrate. Wen juck‘ s bei 1.000MB Dankeschön Startguthabe und EU-Rooming ?

Über den Mittag hinweg, also eigentlich nach dem Mittagessen, werde ich versuchen auf dem Zimmer bei Klima das Menthaltraining abzuspulen.

Oh!, ich bemerke gerade, das Hotel WLAN hat mich noch nicht rausgekickt ! Ein kleines Wunder.

Viel wird dann aber heute auch nicht mehr passieren. Nachmittags zum Strand, was gut brauchbar ist. Danach frischmachen und zur Abendtafel.

Vormittags: Pooling eben, noch platzt mir nicht die Birne im Schatten. Frage: warum legen die Planer solcher Anlagen jene nicht quer zu den vorherrschenden Windrichtungen und planen mehr Schattenplätze via Begrünung an ?

Fuck WLAN !!! …aber iss ja nix neues.

Kurze Zeit später 12:00Uhr: bin jetzt doch schon auf dem Zimmer, streike ob der stehenden Hitze am Pool. Training wird jetzt vorgezogen, dann Mittagessen. Doch erstmal etwas abkühlen…

Aufgefallen ist mir, die meisten gehen ohne vorher abzuduschen in‘ s Pool. Ekelhaft !

Sport & Alltag: so meine hoffentlich wirksame Physio Active Einheit auf dem Zimmer beendet, kurz abgeduscht und wieder am Pool. Natürlich aber in eine schattigen, und wie ich schon fast mit Entzücken feststelle, zumindest teilweise windigen Eckchen.

1500719944693706485606.jpgAbsolute Like ! Am Mittagsbuffet stehen sie noch Schlange, muß also noch ein wenig warten.

Zur Physio Active Einheit, welche ich ja nun schon so lange mache wie wir hier sind, da hoffe ich, daß sie was bringt.

Denn sonst fällt ja hier an Bewegungseinheiten nicht viel an. Es ist auch schlichtweg tagsüber zu heiß.

Morgens muß man einfach auspennen und am Nachmittag/Abend ist’s fast schon wieder zu spät. Da steht dann halt frischmachen und Abendessen an.

Dabei könnte man schon ein paar Meter erkunden. Am Strand entlang, grob Richtung Süden, sind ein paar nette Felsformationen. Solche Ziele habe ich ja in diversen Urlauben gerne unter die Füße genommen. Aber aktuell….

Bikealltag/Urlaub: weiter im Ursprungstext, jetzt mal schauen ob’s Kaffee & Kekse schon gibt.

Und nach dem Abendessen nun auf dem Zimmer. Bauch voll, chillen.

Tag 2. oder so…

Juli 21, 2017

Bikealltag/ Urlaub: ja Tag zwei, grob mittags, bin auf dem Zimmer weil mir die Hitze in Kombi mit der relativen Windstille am Pool zu sehr auf den Nerv geht. Hier läuft jetzt die Klimaanlage, ein wenig runterkommen.

Es gibt ja tatsächlich Leute, die legen sich bei der Hitze in die pralle Sonne. Der Hautkrebs lässt grüßen.

Alle schwitzen wie Aze, sind fertig von der Hitze, aber keiner gibt’s zu. „So ist das halt im Sommer“: bekommt man nur zu hören. Schön für euch, denke ich nur, aber ich mache diesen Hyp nicht mit.

Gestern Abend sind wir hier noch einmal in’s Dorf, Kolymbia übrigens, wo dann ein wenig geshoppppppt wurde. Mein Sohn hatte sich auf seine Sonnenbrille gesetzt, was deren Statik zum kollabiere brachte. Ich hab ihm dann eine frische Fakebrille, die er ja ohnehin haben wollte, spendiert.

Wegen der Hitze denke ich wäre eine „Position“ am Strand besser. Nur Schatten bräuchte man dort. Eigentlich wollte ich gestern Abend noch mal zum Strand gehen. Genau genommen habe ich mir das gewünschte, das ging dann aber doch unter. Ma(n)n hat es halt nicht leicht.

Heute Vormittag hatte ich das auch noch kurz auf’m Plan, aber irgendwie…

…war dann wieder Pool-Position einnehmen angesagt. Da ich mich nicht ganz absetzen wollte, bin ich dann auch dort geblieben.
Nachher, also am Nachmittag, soll es dann aber doch zum Strand gehen.

Aber, eigentlich mache ich nachmittags immer was für die Gesundheit. Und überhaupt, nachmittags wird‘ s noch gut brütend sein. Es sei denn der Wind hat dann schon wieder zugenommen. Prinzip Hoffnung.

Jetzt geht’s gleich um halbzwei erstmal zu Tisch, eine Kleinigkeit essen.

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Mal ein Bild von meinem Frühstück. Lecker Tomaten, Schafskäse und den Schinken hab ich nur Mal probiert. Wird aber nicht wieder passieren. Ansonsten passt das schon hier. Viel mehr brauche ich auch nicht, außer !!! natürlich den Kaffee.

Nach dem Abkühlen auf dem Zimmer bin ich doch mal an den Strand. Dort wo, etwas weiter oben, in den Schatten der Botanik gesetzt…

…und blöd rumgeschaut.

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Bei dem dortigem Wind war das schonmal besser. Da ich alleine war, ging’s a aber bald wieder hoch und umgehend in den Pool. Dann entschloss man sich doch gemeinsam zum Strand zu gehen und in‘ s Meer zu steigen.

Guter Plan ! Das Meer sehr angenehm warm, nur halt im direkten Strandbereich steinig.

Tag 3.: am Vormittag gab es eine Fahrt in den Ort Lindos. Geführt und mit klimatisierten Bus. Dort die Akropolis besichtigt, dabei ging’s s natürlich durch die Altstadt mit den Tourishops.

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Da wir zu den ersten gehörten, war es noch passabel leer dort. Die Akropolis auch sehr schön, so ein richtiges passendes Bild hab ich aber leider nicht. Deshalb…

IMG_20170721_095638306_HDR.jpg…jenes mal, was den Innenhof kurz nach dem Eingang zeigt.

Nach dem Rundgang ging’s dann wieder runter durch die sich nun stetig füllende Altstadt und dann quasi beim Eingang zur jenen im Schatten warten…

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…bis es wieder zum Bus ging. Unter jenem Baum saßen wir, aber es waren fast keine Plätze mehr frei. Um diese „Insel“ herum würde der Verkehr geleitet. Kann man sich gar nicht vorstellen. Die Aufgabe der Verkehrsgünstig übernahmen zwei Einheimische. Da war echt was los…

Damit war der Ausflug beendet und es ging wieder zum Hotel.

Dort hab ich mich dann auf’s Zimmer begeben, also nach dem Mittagessen um Siesta zu machen.
Die Nächte hier sind sehr unruhig, was aber ein anderes Thema ist.

Nach dem erholsamen Mittagschläfchen wurde Kaffee geschlürft, samt Kekse, dann begab man sich zum Strand.

Jetzt, vom Strand gekommen, noch duschen und Abendessen. Dann mal schauen…

Statement Urlaub 2017

Juli 20, 2017

Bikealltag/ Urlaub: zwei Dinge die sich wiederholen.

Also, diese Jahr war ursprünglich geplant nochmals mit der ganzen Familie in den Urlaub zu fahren. Wir sind zu fünft.

Da jetzt aber meine beiden ältesten Kids das eine oder andere vor der Brust hatten, ging das nicht so einfach. Und so wurden zwei Urlaube daraus.

In den Osterferien waren wir auf Fuerteventura. Mitgefahren sind nur meine beiden Mädels, da der Älteste für‘ s Abi lernen wollte und mußte.

Ding Nr. 1.: warum fährt man im Sommer in ein ohnehin schon so heißes Land ?

So kam es dann dazu, daß noch aktuell ein Sommerurlaub auf Rohdos stattfindet. Aufgrund der hiesigen Wetterlage, knallheiß halt, nicht die beste Lösung, aber was will man machen ? Die Auswahl an Urlaubsorte ist irgendwann begrenzt auch vom Budget her.
Also ich würde da nicht nochmals zustimmen.

Und so ist nun meine Älteste alleine zu Hause, schlichtweg weil sie gar keine Urlaubstage mehr hat.

Das Ding Nr. 2 ist, gerade auf einer anderen Platform bekomme ich immer wieder mal zu lesen, daß ich doch einfach Urlaub machen solle, anstatt online zu sein.

Gut, kann man so sagen. Aber Gegenfrage: warum mache ich keinen Urlaub, wenn ich online bin ?

Oder noch anders, mal so zum Beispiel: wenn doch jemand gerne ließt, sonst aber dazu wenig Zeit hat, warum sollte er, wenn er denn dann Zeit hat, also im Urlaub, nicht lesen ?
…oder eben das Erlebte niederschreiben, so wie bei mir.

Ja das war’s s dazu.

Tag 1

Juli 19, 2017

Bikealltag: so Tag eins ist angelaufen und nach einer guten Mütze Schlaf geht‘ s.

Das Hotel WLAN nervt und kickt einen ständig raus. Hat den Vorteil, daß man das Login rasend schnell im Kopf hat.

Nun, wie ist es in Rohdos und in dem Hotel ? In erster Linie sehr heiß. Es hat so gute 30 – 35c+ und wohl auch eine hohe Luftfeuchte. Von der See her geht aber ein recht guter Wind. Zumindest in der Frühe und am Abend.

Das Hotel ist sehr klein, aber fein ( 160 Zimmer ). Ja so kann man es sagen. Die Service Kräfte sind ausgesprochen freundliche und die gesamte Anlage wird und wurde wohl top gepflegt. Selbst auf und in den üblichen Ecken, also dort wo man sonst nicht so genau hinschaut oder auch hinschauen sollte, alles top.

WLAN ist schon wieder Off…  ;-(

Das kleiner Manko könnte man beim Essen suchen. Da ist die Auswahl zumindest beim Frühstück und Mittagessen eher begrenzt. Aber, es ist alles da, man wird satt und es schmeckt. Hier kann man mit den Megahotelanlagen nicht mithalten. Es stellt sich aber auch die Frage, muß man das ?

Denn für die Bikinifigur…

Der Strand ist fußläufig 5 bis knapp 10 Minuten entfernt. Jener ist aber eher steinig. Wobei der Strand hier, für Rohdos, noch einer der besseren sein soll. So vom Hörensagen her.

Da aber die Anlagen hier alles bieten, ist dort nicht viel los. Liegen samt Sonnenschirm am Strand bezahlt man aber gleich am besten mit der Platincard. 5€ pro Tag und Liege. Wir bräuchten vier Liegen und etwa zwei Schirme, sagen wir mal für grob 10 Tage. Andere machen davon alleine eine Woche Urlaub.

Anderes Thema, hat aber auch mit dem schnöden Mammon zu tun. Das WLAN im Hotel will bezahlt werden. Nun gut, aber für eine 24h Flatrate den Gegenwert einer Online-Flatrate in der BRD für einen halben Monat zu nehmen…

Da ich da wohl mich etwas verwundert ausgedrückt habe, hatte man sich wohl intern nochmals besprochen. So gab’s erstmal vier Bonustickets. Über die Standhaftigkeit der Onlinegeschichte mich zu äußeren, wäre jetzt müsig.

Wichtiger für mich war aber, das die ebenfalls zubuchpflichtige Zimmer-Klima, da aber für einen verknusbaren Kurs, deutlich stabiler läuft, als das WLAN.

Denn pennen bei der Nachthitze und der Luftfeuchte stand nicht auf meinem Plan. Übrigens ist man hier Barzahlungen sehr aufgeschlossen gegenüber. Das reduziert wohl den Verwaltungsaufwand. Soll mir nur Recht sein. Jedenfalls solange alles läuft. ( Bin aktuell schon wieder „draußen“ und das obwohl ich mich erst vor Minuten wieder eingeloggt habe. )

So wie ich das für mich abschätze, werde ich da mit denen nochmal in eine Gespräch treten. Thema hat sich dann ja erledigt, siehe unten.

Ja was sonst noch so ? Also, ist schön hier, zumindest auf der kleinen Anlage. Der Pool reicht zum Abkühlen, die nähere Umgebung ließe sich auf x-beliebige Touriorte duplizieren. Bars, Restaurants, Ausflug Anbieter und eben die typischen Touristenläden mit den ebenso typischen Fakewaren diverser Label.

Dadurch das es hier aber etwas ab vom Schuss ist, hält sich das auch in Grenzen. In etwa wie mein Interesse daran einen großen Trubel beizuwohnen.

Was mich ein wenig stört ist, daß hier scheinbar alles etwas wild-u koordiniert gebaut ist. Das stört mein ästhetisches Empfinden. Ne‘, ist schon viel Baumüll dazwischen und macht so die Landschaft kaputt.

Die Holde sagt, zwei Dinge würde sie als Ausflug mal machen. Gut, da werd ich dann mitziehen. Sie war ja schonmal hier. Ansonsten vermittelt die Insel auf mich einen sehr felsigen und mit entsprechendem „Grün“ durchzogen Eindruck, nicht gerade so attraktiv zu sein. Zumindest nicht im Sommer.

Da ist es einfach zu heiß hier. Aber, ich erhebe für diesen Urlaub auch nicht den Anspruch hier groß was zu erkunden. Ein wenig mit der Family chillen und es sich, im bescheidenen Umfang, gut gehen zu lassen. Auch mit Blick auf meine Gesundheit.

Denn gestern, nach den eher kurzen Schlafphasen und dem vielen Rumsitzen war nicht viel los mit mir. Nach einer kurzen Physio, bei Klima auf dem Zimmer, hat sich die Lage wieder gebessert.

Am Abend: inzwischen sind die beiden Ausflüge gebucht und die Onlineaufgabenstellung via entsperren des Roomings, habe ja ne‘ 1000MB Flatrate, gelöst. Das hatte sich wohl, mit dem Erreichen des EU-Auslandes selbstständig erstmal gesperrt und ich hatte das Ausrufezeichen schlicht übersehe.

Jetzt hocke ich hier noch ein wenig auf dem windkühlen Balkon, gleich geht’s in‘ s Bettchen.