Archive for the ‘Bikealltag’ Category

28.738km/ 23.03.2019/ Currywurst & Adventure

März 23, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike & Biketouren Bilder/ Outdoor: diese Geschichte fängt am gestrigen Tag an.

Freitag: es war 11:30Uhr und mittach war ! Endlich wider Kanalstaub auf dem CAADX und ich stand am Preußenhafen zu Lünen. Kernfrage: wie kann man um die Uhrzeit schon Currywurst Pommes Mayo futtern ? Die Lösung: das war das Tagesziel und die Hinfahrt zum Preußenhafen lief mal besonders legger. Und irgendein Ziel braucht man ja. Das mit den weit über 20km/h war so Durchschnittsspeedangaben auf dem Tacho und ohne Rückenwind. Was mich dann auch extremst erstaunte. Unbequem war es nur, als ich am Preußenhafen ankam. Eine Bullenhitze, mutmaßlich um die 20c°.
Beim bestellen bzw. schon davor habe ich erstmal ordentlich Kleidung abgelegt. Ich schwitze schon gut, wie unangenehm. Spannung auf die Rückfahrt ? Ja klar. Die Mantaplatte bestellt, gewartet dann aber ab auf eine seitliche und schattige Bank Position eingenommen.

( Restbilder von dieser Tour <klick> )

Nach dem opulenten Mahl lag die Pampe gut im Margen. Da half auch die gut gekühlte Coke nicht sonderlich. Eigentlich hätte ich meine Hängematte mitnehmen sollen. Aufspannen, reinhüpfen und Mittagschläfchen machen. Wäre zwar ganz klasse Idee gewesen, aber dann hätte ich wohl abends nicht mehr gescheit pennen können. Also, ein anderes mal.

Was die Rückfahrt anbelangte sinnierte ich während der Verdaungspause. An Cappenberg vorbei, oder besser gesagt knapp unten her sollte es werden. Was soll das ganze Geknüppel am Channel auch ? War natürlich eine Knallertour. Jedenfalls würden das die meisten Biker so sagen. Mir persönlich war das definitiv schon wider zu warm…
…oder ich zu gut gekleidet. Nach der Ankunft auf der Burg wurde sich frisch gemacht, noch einen Apfel gegessen und etwas ausgeruht. Am Nachmittag noch zum Rehasport, zu Fuß versteht sich. Den Core Teil hab ich aber nicht in der Fitness-Bude gemacht, sondern wider auf der Burg-Terrasse, bei dem Wetter. Und weil mir immer so ein Ding im Auge lag…

Bikebasteln/ Idee !: …wenn die Herren Ingenieure das bei Cannondale nicht hinbekommen, dann lege ich halt selbst Hand an. Folgendes, die Schaltzüge bzw. auch der Bremszug für das VR schleifen bei Lenkbewegungen unschön am Steuerrohr oder in Teilen an der Gabel. Zum Glück hat es dabei an dem Bremszug noch keinen Schaden gegeben, aber die Schaltzughüllen haben da schon drunter gelitten. Jene hab ich dann im Rahmen einer Sowiesobastelaktion beim Fachschrauber mit wechseln lassen.

Damit das nicht wieder so kommt, hatte ich vor ein paar vielen Tagen mit Pattex einen flexiblen Schaumstoffstreifen aufgeklebt. Das hatte sich an sich bewährt. Der war aber nur einseitig und sollte nun verbessert werden.

Also rein in die Fitness-Garage und alles was man so dafür benötigt raus geholt. Den alten Schaumstoffstreifen abgemacht, einen neuen, nun aber umlaufenden, zugeschnitten die Ränder zu den Flächen wo kein Pattex drauf soll mit Tesakrepp abgeklebt. War zwar alles ein wenig fummelig, hat sich aber gelohnt, wie man sieht…

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Diese noch verbleibenden Kabelschützer taugen nicht sonderlich. Eine Sorte hielt so gut wie gar nicht, da hab ich die meisten von verloren, außerdem verschieben sie sich dauernd. Nervt einfach nur, aber ich lass die paar noch am CAADX dran. Oder ich mache sie später ab ? Schauen wir ma´. Und wider weiter im Tagestext.

Samstag: also heute um genau zu sein, sollte es dann nochmal für eine aber diesmal entspanntere Runde mit dem Radeln rausgehen. Im Kopf hatte ich auf jeden Fall, meine Hängematte mit zu nehmen, aber auch den Holzvergaser. Ich wollte diese beiden Dinge mal so in echt testen. Gut, Hängematte wo hinhängen ist jetzt nicht das Ding, würde auch in diversen Wanderhütten/ Unterständen gehen. Aber das mit dem Holzvergaser ?

Für diese beiden Tests gab es für mich erstmal nur zwei Runden die ich drehen würde. Die heutige halt hoch bis Nordkirchen, dann via Hirschwald und NSG Ichterloh rüber nach Herbern und von dort dann eben wider rüber zur Burg. Alternativ wäre ein Ausrücken am Channel entlang bis zur Vogelwarte Lippeauen Ost. Da die Runde über Nordkirchen aber zu einer meiner Topfavoriten zählt, bekam sie den Zuschlag.

Also nach dem entspannten Frühstück nebst Samstagszeitung und noch einem Vitalbrötchen mit Tomate die Nasen die Kleiderkammer gesteckt und dann alles Geraffel am CAADX verstaut.

Im Gegensatz zu gestern war das ja heute mal deutlich frischer. Knappe 10c° standen bei der Abfahrt an und ich war entsprechend gekleidet. Entsprechend gekleidet ? Nein, wartet mal ! Ich hatte mich etwas zu warm angezogen. Und so wurde kurz hinter dem Ortsausgang Werne das Bikeshirt und die 3/4 U-Buxe vom Laib gerissen. Alles verstaut ging es an die erste Steigung. Die erste und auch wirklich einzige nennenswerte. War aber aber alles kein Ding für mich, ging gut.

Die Trinkdisziplin funktioniert auch passabel und der Tacho gab einen passablen Schnitt her. Würde heute auf jeden Fall reichen. Motto war ja mehr Radtour oder noch besser Radwanderung und dafür war ich gut unterwegs.

An der Südkirchener Straße angekommen schaute ich wider auf die linke Seite. Ein Waldweg den ich schon gefühlt tausende Male gesehen hatte, aber noch nie gefahren. Wenn nicht heute dann wann ? Das Moto gezückt, kurz geschaut wo das so hinführt. Keine aufregende Sache, landet an einer anderen Landstraße, die ich auch kenne. Würde also fahrtechnisch eher eine „Sackgasse“ sein, weil zumindest für die heutige Tour kein brauchbarer Anschluss. Also ab in den groben Forstweg und das Ding mal eben abgekrubelt.
Und so war das dann auch. Einfach nur geradeaus bis zum Ende, dann kurz inne halten, sich umschauen und dann doch feststellen bringt nix. Also wider kehr um und zurück. Ja war schön, aber eben sinnbefreit.

Wieder an der Südkirchener Straße ging es dann wider auf die wohl bekannte Route mit direkter Zufahrt zum Hirschwald. Dort wurde dann noch fix eine Hütte begutachtet. Man muß ja so in etwa wissen wozu so eine Hütte taugt. Sitzen, plauschen und halbwegs wettergeschützt was zu sich nehmen sollte machbar sein. Gut, weiter ab zur Spatzenhütte recht direkt am westlichen Zugang zum Hirschwald.

Dort angekommen sollte auch meine erste größere Pause sein. Eineinhalb Stunden gekurbelt, da kann man schon was zu sich nehmen und sich etwas ausruhen. Doch bevor es mit dem Ausruhen losgeht muß erstmal das Lager eingerichtet werden. Hört sich jetzt blöd an, so als würde ich schon seit Jahrzehnten draußen als Bushcrafter unterwegs sein ( dazu sage ich aber noch was im unten verlinkten Partnerbeitrag ).

Das klappte auch ganz gut, ich mußte zwar noch einmal umhängen, dann lag ich aber in der Matte. Dort wurde dann die Birne und der Apfel gegessen und etwas pausiert ( mit anschließend Filmchen drehen ). Schade ist, das die Hütte zwar recht groß ist, leider aber wohl auch immer wider mal für Parties genutzt wird. Ich hab sie zwar noch nie so richtig verdreckt gesehen, aber irgendwas liegt hat immer rum. Ein Mülleimer wäre gut.

Nach dieser Pause hab ich mich aber aufgerafft und bin wider los. Wollte ja noch mindestens hoch bis zur tausendjährigen Eiche und dort mal schauen wie das mit dem Feuermachen so klappt.

( Auch hier ein Tagesalbum mit Bildern & Kurzfilm <klick> )

Diesmal bin ich aber nicht linksrum durch den Hirschwald, ist zwar die längere und zumindest am Anfang auch schönere Strecke, aber nach dem Schwenk in Richtung Osten wird die Wegebeschaffenheit eher so in Richtung Schuttabladeplätze. Da muß man schon aufpassen, daß man sich nicht den Reifen an so eine Kantstein zerschreddert. Die südliche Route ist kürzer und führt „auch nur“ am Waldrand vorbei, ist aber zumindest in weiten Teilen deutlich besser beschaffen. Nur das letzte Viertel hat es etwas in sich. Aber in einfach kann ja jeder !

Und weil wir gerade bei Thema – in einfach kann ja jeder – sind, komme ich so aus dem Hirschwald raus und fahr die Altefelds Straße so entlang, sehe ich eine offene Schranke links ab. In der Ferne meine ich schon die tausendjährige Eiche zu sehen. Geht da etwa ein Feld-Wirtschafstweg entlang ? Und wider schnell angehalten und wieder das Moto mit Googlemaps bemüht…
…und schon in den Weg eingebogen. Am Anfang ist das noch gut brauchbar zum fahren, zieht sich dann aber im weiteren Verlauf gut zu. Bedeutet, die Wegebeschaffenheit ist vorzugsweise für landwirtschaftliche Gerätschaften gedacht. Die Schleife ließ sich aber ich gut fahren. Etwas Fahrtechnik und das geeignete Fahrgerät vorausgesetzt. Ich hatte Spaß – ja !

Und ja, mit dieser Abkürzung sparte ich mir das Umgondeln des nette Dörfchens Capelle. Und so stand ich nun am besagten Orte und sichtete kurz die Area. Hängematte würde eher nicht gehen, da keine passende Bäume in naher Sichtweite, oder zu dick vom Stammumfang. Beim Thema Wasser heiß machen via Holzvergaser würde aber was gehen. Ja es lag sogar praktischerweise Brennholz rum.

Also sich wider etwas eingerichtet und dann mal los. Erstmal für den Brennstoff in passender Größe gesorgt und die rumliegenden Äste durchgebrochen. Dabei bin ich dann auf etwas feinfäsigere Rinde gestoßen. Die wurde dann auch gleich separat gelegt, sowie noch ein paar Zunderspähne geschnitzt. Als Standort für den Holzvergaser diente mir ein Wegstein ( ? ), praktisch nah bei der Sitzbank.

Grudnsätzlich muß ich sagen, ja ging nicht sonderlich fix, hat etwas länger gedauert und ich hatte so etwas meine Mühe. Aber mit den fast ausschließlich gefundenen Materialien, lassen wir mal die Kordel außen vor, brachte ich das Feuer zum brennen. Zwar hatte mich die Flamme nicht so sonderlich überzeugt, aber das was ich da gefunden hatte war ja größtenteils doch frisch gefunden und wohl so auch zumindest leicht feucht.

Aber es brannte, wenn nicht in der Konsistenz, wie bei meinen bisherigen Testversuchen. Also fix den Wasserpott draufgestellt, Deckel drauf und gut war. Naja, etwas Zunderspäne hab ich nochmal nachgeworfen, damit das Ganze etwas Feuer unter´m Arsch bekam, aber dann lief es doch.

Erstaunlich war, keiner der etlichen Leute die vorbei kamen, hatte etwas gesagt ! Ein Jäger gesellte sich sogar auf die andere Bank und hatte sich eine geraucht, während er mir zuschaute und wir uns unterhielten. Die längste Zeit hab ich mich mit einem wohl etwas gleichalterigen Mountainbiker unterhalten ( der aus jenem Waldrandes kam, wo ich letzten Sommer auch mal probiert hatte zu fahren ).

Jedenfalls kochte das Wasser bald und ich hatte eine heiße Tasse Brühe bei der Unterhaltung. Doch irgendwann muß man ja mal wider weiter und weil der Gesprächspartner auch in Richtung Herbern rollte, beschloss ich mich an zu schließen. Vielleicht kennt er ja noch einen anderen Weg. Tat er auch und jener Weg war sogar gut brauchbar. Den einen umgestürzten Baum mußte ich aber schiebend, nicht fahrend wie er mit seinem MTB, umgehen.

Am Schloss Westerwinkel zu Herbern verabschiedet ich mich dann, bedankte mich aber auch für den netten Weg. Nach ein paar Überlegungen wählte ich aber die klassische Rückroute. Die Brücken am BAB Zubringen sollen eh noch nicht fertig sein, wozu also Plan B. fahren ?

Den letzten Stop machte ich dann noch an der Genegge Quelle. Wollte mich da nochmal genauer umschauen. Der Kollege aus dem Claim meinte, da könne man doch auch „abhängen“. Sollte aber schwieriger werden, da Baumwerk entweder zu nah beisammen oder eben zu dicker Stamm. Schade eigentlich.

Und so zog ich dann wider von dannen und machte mich gen Burg auf. Leider versagte der Bryton-Akku kurz vor Ziel und so mußte ich die gesamte Streckenlänge anhand eine Routenplaners ermitteln. War aber kein Ding, bei Strava die Strecke runter geladen und den Rest angehängt.

Newsticker: und weil es zur letzten Abfahrt noch ein paar artfremde Gedanken gibt, habe ich jene wider entsprechend ausgelagert hier <klick> platziert. Ihr kennt den Weg dorthin.

Cyborg Resume 8.Wo./ Morgengruß 07:75 Uhr

März 22, 2019

Cyborg: …und wieder der Ausgabe Restart-Prozess ( die vorherigen Niederschriften: Resume 1. Wo. / Cyborg Resume 2. Woche Cyborg Resume 6. Woche und at last Cyborg Resume 7. Woche ).

Heute nur die Kurzform:

– bei Nordic-Walking/ Spazier Runden lief es gut, wobei ich in dieser Woche nicht sehr viel gelaufen bin. Dafür gab´s aber die erste lange Radfahrt und jene noch auf dem Cyclocrosser dem CAADX. Dazu hab eich aber keinen Bericht geschrieben, sind unter dem Strich gute 47 Kilometer gewesen, das ganze Schauspiel dauerte ohne große Eisess-Pause und ein paar kleineren Päusschen 2:30h. Man kann nicht meckern.

– auch das Thema Sitzpause bei einem Lauf ist nicht so präsent wie vorher. Bei der 10km+ Runde gestern habe ich eigentlich nur eine echte Pause gemacht. Sonst nur, weil ich die Trinkpullen nicht gescheit aus dem Ortlieb Hip-Pack bekomme. Und selbst diese längere Pause war mehr eine Genusspause, als notwendig

– der muskuläre Bereich des rechten Beines hatte sich in dieser Woche kaum noch bemerkbar gemacht. Nur auf der gestrigen größeren Runde war da mal so ein Ansatz

– beim Thema Aufstehen wo ich eine kurze Weile brauche um gescheit stehen oder laufen zu können, hat sich wider deutlich reduziert.

– die physiktherapeutischen Termin laufen, man ist zufrieden, findet aber natürlich immer noch einige Punkte wo es dann eben pikst oder zwickt. Nix neues also

– Hausaufgaben: Krafttraining & Crosstraining gehen auch weiter.

–  Autofahrten weiterhin beschwerdefrei

Somit ist dann der Beitrag & Übersicht Ich werde alt #2/ Chronologie auch entsprechend überarbeitet.

Morgengruß: hier schaut es so aus, daß ich erstmal bei ca. 5c° Außentemperatur in der Küche meine doppelten Espresso trinke, die Sonne steht aber aber schon parat. Erstmal wach werden.

Meine „Befürchtung“ ist, das es heute gut warm wird. Angesagt sind was bis auf die 20c° zu ! Denn ich will ja heute wider Radfahren. Habe zwar ein klares Ziel, wo dann auch die Strecken recht klar definiert sind. Recht klar, denn der Rückweg könnte ja wieder in einer kleinen Schleife enden. Doch je besser das Wetter deso weniger „klein“ die Schleife. Zumal ich ja auch noch praktisch-theoretisch Zeit ohne Ende habe. Ich werd mich also disziplinieren müssen.

Morgengruß 08:03 Uhr/ 19.03.2019

März 19, 2019

Morgengruß: Wetterchen schaut ja fast lecker aus. Noch sind es zwar kaum über 0c°, aber kaum Wolken, viel Sonne. ( Übertreib ) kennt man so ja kaum noch. Da wollen wir doch mal die Zeit nutzen.

Und weil dem so ist will ich mal allen einen netten Tag wünschen, geht raus und genießt die Sonnenstrahlen und schnappt die frische Luft. Und falls die Sonne noch nicht bei Euch angekommen ist, mögen sie die Wolken bei Seite schieben und Euch zu Teil werden.

Biketouren/ Touren-Ansage: auch ja, der Kollege aus dem östlichen Teil des Claims schaut nachher hier bei mir vorbei. Könnte also sein das es für eine nächste Ausfahrt wider aufs – diesmal – CAADX geht. Jenes hab ich gestern nochmal aus der Fitness-Garage geholt, die Spikereifen-Laufradsätze gegen die Cyclocross-Laufradsätze getauscht und bin nochmal grob mit dem Lappen rum. Freu mich schon drauf !

36.631km/ 17.03.2019/ GOP & New-hip restart-tour

März 17, 2019

HiBikealltag: gibt wider ein paar Tackte mehr zu erzählen. Es tat sich an, daß ich Rahmen eines sich immer widerholenden Feierlichkeit ein Präsent bekam, welches den Besuch des GOP Bad Oeynhausen mit sich brachte. Gebucht war, daß All-in Paket. Bedeutet nicht nur die Show, sondern noch mit Übernachtung, Abend- u. Frühstücksbuffet.
Gemacht wurde das alle mit einem befreundeten Pärchen. Der gute Mann erklärte sich auch bereit, das Taxi zu spielen. Ich denke die Entscheidung ist aber auch so gekommen, weil ja noch nicht sicher war, daß ich Autofahren könnte. Nun gut, ging zwar bis dahin schon, aber die Wahl war auch gut so. Die Hinfahrt dauerte etwas länger als eine Stunde, ging aber geschmeidig rum. Die Verkehrslage war unspektakulär. Recht rasch erreichten wir so das Hotel. Der Check-in des eher modernen Hotels war super freundlich, das schmale Gepäck wurde aufs Zimmer gebracht.

Danach stand dann erstmal ein weiteres Backup in Sachen Koffein an. Irgendwie hatten wir alle eine Hangover. Doch bei den leckern koffeinhaltigen Heißgetränken und dem beiläufigen Gespräch wurden alle Geister wieder hell. Alsbald ging es dann an, daß wir uns auf die Zimmer zurück zogen um die Abendgarderobe anlegten. Etwas netter sollte es schon sein ( auch wenn ich selbst ja nicht so von derartigen Verkleidungen zu überzeugt bin, Männer halt…. tss ). Ich denke auch, die Zeiten von strenger Kleiderordnung sind längst Geschichte und ich selbst schaue ja eher selten auf das Äußere wenn es um andere Menschen geht. Aber nun gut, etwas Zirkus war angesagt.

Und so war es dann auch, daß sich etliche andere herausgeputzt hatten. Was es da so an Publikum zu sehen gab… . Wir sind dann in den Speisesaal, am Empfang wurden wir unserem Tisch zu gewiesen. Ordnung muß sein. Erster kleiner Aufhänger, man hatte das Gefühl, daß die Speisen direkt in der Luft zubereitet würden. Oder die Saunafrage: „hat jemand was gegen einen Aufguss ?

Der Speisesaal war derart heiß, daß ich es schon bereute überhaupt meine Jacke über dem Arm zu tragen. Mit ein paar netten Worten an die Bedienung konnte man da aber wohl der Heizungsregeler finden und es tat einfach nur gut. Sitzen, essen und schwitzen ist nicht die Kombination die in mir Entzücken auslöst.

Das Restaurant war recht großzügig angelegt, die Sitzplätze gruppiert und durch Raumteiler von den anderen Sitzgruppen unterteilt. Das machte die Sache etwas gemütlicher. Gemütlich waren auch die Sitzgelegenheiten selbst. Schöne flauschige Bestuhlung oder Zweisitzer. Das Buffet war sehr reichhaltig und bot neben den üblichen Beilagen, Fleisch auch Fisch und andere Leckereien.
Nachtisch sowieso und wider lecker Salatbuffet. Ich habe mich dann da langsam durchgearbeitet. Immer wider mal ein eher kleinen Teller gefüllt und dann eben gefuttert. Ach ja, Live-Cooking-Buffet war auch zu haben. Man stellt halt seine rohen Speisen auf einem Teller zusammen, ordert dazu eine Soße und gibt das dann ab.

Nach dem Essen ging es dann langsam zur Show rüber. Vorher noch etwas durch die Hallen streifen und dann platz nehmen. Hier muß ich sagen, war zwar alles in Ordnung, aber der Platz am Platz war dann doch eher eng. Man saß recht dicht beisammen, was die Sache etwas kuschelig machte. Mal eben rausgehen von seinem Tisch weg um sich eventuell nochmals das Rouge nach zu ziehen, war schon etwas tricky.
Bei mir stellte sich dann aber auch heraus, das ich bis zu diesem Zeitpunkt eigentlich nur rumgesessen hatte. Die rechte Seite machte sich bemerkbar und ich hatte das Gefühl, daß meine Füße anschwollen. Vielleicht lag es aber auch nur an dem Schuhwerk, was ja nun mehr traditionell und somit nicht sonderlich breit geschnitten war. Für jemanden der in den letzten Tage eher mehr zu fuß unterwegs war, schien das nicht so ideal.

Die Show und auch die alten Räumlichkeiten waren aber wirklich klasse. Viel Action, teilweise gepaart mit einer Story. Mal erheiternd, mal witzig aber auch mal romantisch. Ich zitiere mal von der aktuellen Homepage „In Zusammenarbeit mit der „Vietnam Circus Federation“, der Cie Xich-Lo und GOP Regisseur Knut Gminder entsteht ein Blick in die vietnamesische Seele, mit dreizehn tief in der dortigen Kultur verwurzelten Künstlern.“ So hat man mal eine kleine Vorstellung von der Show.

Mir hatte die Nummer wo drei Pärchen an unterschiedlich fixierten Bambusstangen unterschiedliche Artistik vorführten, am besten gefallen.

 

In der Pause bin ich dann nochmal raus und hab mir die Beine vertreten. Das tat auch gut und so konnte ich die zweite Hälfte der Show etwas besser genießen.

Nach der Show sollte eigentlich vor der Show sein. So dachte wohl die holde Gattin. Ja klar Tanzbein schwingen hätte man auch machen können. Ich hatte aber eher so den Eindruck, daß die Mannschaft eher etwas müde war. Der Zeiger stand ja auch schon fast auf halbzwölf der Nacht.
Und so blieb es nur bei einem Streifen vor dem Türsteher mit eher verhaltener Äußerungen allerseits. Ich wäre jetzt mitgekommen, aber auch das andere Pärchen machte jetzt nicht so den motivierten Eindruck. Man war halt insgesamt schon früher aufgestanden und so mit immer noch vollem Bauch… . Ich selber hätte mir auch lieber sofort die Schuhe vom Balg gerissen. Und ob ich barfuß da hätte rein gedurft ?

Ne´, wäre bestimmt mal wider spaßig zu schauen wie das so ist. Vor allem was dann so an Mukke anfällt. Naja, nach ein wenig rumdruksen schlug ich dann vor, im vorderen Bereich der Hotellobby noch ein Getränk zu sich zu nehmen. Das wurde dann auch allseits gutiert und angegangen. Die müden Augen waren dann doch mehr präsent, als sich das so manch einer vorgestellt hatte.

Nach dem Absacker ging’s dann in die Zimmer, dort machte es dann – plopp – und meine Füße waren wieder frei. Die Zahnbürste in den Rachen geschoben noch unter die Dusche gehüpft und dann die letztendliche Nachtruhe eingeläutet. Die Nacht war gut. Und so…
…konnte der nicht mehr ganz so frühe Morgen anlaufen. Geschätzt war ich aber ab sechs in der Frühe ein paar mal wach, konnte mich aber immer wider für einen weitere Mütze Schlaf wegdrehen.

Ich stand also echt gut ausgeruht auf und man traf sich zum Frühstücksgang auf dem Flur. Der Kaffeevollautomat bot alles was das koffeeinverwöhnte Herz sich wünschte. Ich zog mir drei doppelte Espresso in eine Tasse und schlürfte die erstmal aus, bevor ich mich dann auf zum Frühstücksbuffet machte. Das frische noch warme Brot sagte mir am meisten zu. Urlaubsstimmung machte sich breit. „Gehen wir zu Strand oder zum Pool „, hätte es jetzt eigentlich heißen können.

Schade nur, daß das Wetter nicht ganz so mitspielte, sonst hätte man noch eine kleine Runde im Kurpark laufen können. So machten wir uns dann aber auf in die Zimmer, holten das Gepäck, check-out und verluden unsere Halbseeligkeiten in die motorisierte Familienkutsche und fuhren wider gen Heimat.

Ja ne´war nett und entspannend, hat ich sehr gefreut.

Auf der Rückfahrt lichtete sich teilweise der Himmel am Horizont und auch die Windräder drehten scheinbar nicht im irren Tempo, Mein Hirn sponn sich schon wider was zusammen…

Bikealltag Volotec/ Bike & Biketouren Bilder/ Biketouren: …und weil das Wetter das so vermeintlich gut war, raffte ich ein paar passende Kleidungsstücke im Bikeoutfit zusammen und kramte das Volotec aus der Fitness-Garage. Mit dabei das Kochset für eine Eventualität, verstaut im ollen MacPack Ultramarathon und los.

Mensch!!! das fühlte sich an wider auf einem richtigen Fahrrad zu sitzen, wo auch der Sattel passte und man nicht in einer stickigen Fitnessbude versuchte gegen die Wand zu fahren.
Das Aufsteigen vollzog ich noch traditionell pre-OP-mäßig. Also das Volotec auf dem Boden liegend, ich im gespreizten Stand drüber und dann angehoben. Irgendwie saß das drin und warum gleich beim ersten mal einen vermeintlich falschen Ansatz machen ? Die ersten Meters waren noch ungewohnt, das spielte sich aber schnell ein. Ich rollte dann in Richtung Heimatwald und hatte dann auch kurz vor Waldeingang die erste zu beobachtende Situation.

Anhaltend, den Fuß aus dem Pedal ausklicken und dann das Bein absetzten. Mit viel Feingefühl und einem inneren Auge auf die Cyborgseite klappte das aber ohne irgendwelche Zicken. Nicht mal ansatzweise war da was zu merken. Und so rollte ich erstmal ein paar Meter durch den Heimatwald. Dort machte sich dann stellenweise der Gegenwind sehr ungemütlich bemerkbar. Den Rest an Kraft den ich zum Radfahren in den Beinen hatte, verschwand – gefühlt – im mitfedernden Hinterbau.
Den Blick zu Tacho verkniff ich mir. Man hätte auch nebenher laufen können, also ohne Probleme. War mir dann aber auch egal. Und ganz ehrlich, nach sieben Wochen und zwei Tagen auf den Kopf, da hab ich nicht die Erwartungen an irgendeine Leistung.

Ich rollte also so vor mich dahin und beschloss dann aus dem Heimatwald heraus mich in Richtung Channel auf zu machen. Dort sollte es dann in Richtung Werne und dann weiterführend zum Lieblingsaussichtsturm zu gehen. Irgendein Ziel braucht man ja, dann sollte es schon wenigstens ein nettes Ziel sein.

Nachdem ich den Kanal überquert hatte fuhr ich an ihm entlang. Genau in den Wind. Hätte ich aufgehört zu treten, wäre ich bestimmt rückwärts gefahren. Gott was ein Kack. Genau das ist es ja was ich so „liebe“. Sich schön gegen den Wind eine Wolf zu kurbeln und scheinbar kaum von der Stelle zu kommen.
Natürlich wechselte ich dann runter in  die Lippeauen. Dort lässt es sich schöner fahren und hier und da hat man auch mehr Windschutz. Zum Glück blieben auf der Hinfahrt alle Feuchtigkeistangriffe von oben aus. Den einen Moment wo es den Anschein hatte, kann man getrost ausblenden.

Am Ort meines Zieles angekommen wurde kurz Ausschau gehalten. Die Bank war zwar trocken, stand mir dann aber doch zu sehr im Wind. Im UG des Turmes ist zwar guter Windschutz, nur keine Sitzgelegenheit. Find ich irgendwie blöd. Nach einer kurzen und wohl auch etwas unentschlossen wirkenden Runde bezog ich doch das Quartier im UG des Lieblingsaussichtsturm.

 

( Restbider im Album <klick> )

Der Rucksack wurde abgesetzt, der Packbeutel rausgeholt und das „Lager“ eingerichtet. Gesessen habe ich dann auf dem Gitterboden. Das neue Sitzkissen kombinierte ich mit der Schaumstoffrückenplatte des Rucksack. Ist ja auch genau dafür vorgesehen. Irre kalt war es ja auch nicht, denn inzwischen hatte die Sonne wider gut Oberhand bekommen. Und durch den recht guten Windschutz lässt es sich dort eigentlich fast immer gut aushalten. Der Holzvergaser wurde ausgekramt, der Spiritusbrenner mit dem Zündstahl aktiviert und eine große Tasse mit Wasser gemacht ( Film im Album ! ) um sich eine Instant-Brühe in den Hals laufen lassen zu können. Klappte auch alles prächtig.
Dann noch etwas verweilen, dem Radforum ein paar Tipperein gewidmet und wider alles zusammen gekramt und mit Rückenwind wider gen Burg.

Bis hierhin war das radfahrtechnisch alles besten gelaufen und so begann ich schon innerlich zu sinnieren, wie, wann und wohin man die nächste Ausfahrt gestalten könnte ? Leider gab es dann aber noch einen heftigen Schauer. Störte mich aber weniger. Die Kapuze über den Helm geworfen, der Rest war halb so wild, denn man fuhr ja mit Rückenwind.

Der Schauer war zwar heftig aber nicht sonderlich von Dauer. Der alte Rucksack hat zwar gelitten, aber wen juckt´s ? Ich bin dann noch eine Kanalbrücke weiter gefahren, lief gerade so gut. Dann die Burgpforte aufgeschlossen, den Wasserschlauch für eine erste Reingung bemüht, die Sachen ausgepackt. Lust auf mehr – definitiv !

Hängemattenaktion, doch mal wo den Holzvergaser mit dem Zündstahl anschmeißen und sich was nettes zu futtern machen ? Und überhaupt, wohin die nächste Tour ?

  • Drensteinfurt mit dem Eishaus geht ja fast immer. Zumindest im Winter, wenn es dort Waffeln gibt. Wären relativ gut zu fahren, weil oft quer zum Wind und größtenteils flache 20km one-way
  • Zum Mel´s Café in Herbern sind zwar nur 13,3km, dafür aber ein paar gute Hügel zwischendrin
  • Preußenhafen Lünen käme ich auf knapp 20km, aber immer irgendwie Kackwindrichtung. Dafür könnte man dort die Currywurst-Pommes-Mayo in den Laib werfen…                                                                                         und hoffen das man dann keinen Gegenwind auf der Rückfahrt hat, welcher den Verdauungstrakt zusätzlich und unnötig strapaziert
  • Burg -Vogelwarte Lippeauen Ost mit 27,4km one-way wäre so ein Favorit weil man dort nett Unterschlupf hat. Aber auch da könnte die Fahrt-Windrichtungs-Geschichte übel zum tragen kommen
  • Nordkirchen gibt’s ja auch noch eine, ich meine nennt sich „Spatzenhütte“/ ca. 24km, aber auch dahin ist’s länger und geht auch wider irgendwie über so eine Kuppe…

Insgesamt muß ich wohl einfach die Tage wider mehr aufs Rad. Nicht nur so zum Spaß, sondern auch um wider fit zu werden. Den Radfahren ist ja nicht verkehrt für den Muskelaufbau. Oder so…

 

 

Rumgelaber 16.03.2019/ Männerseele

März 16, 2019

Newsticker/ Rumgelaber: die heutige Geschichte handelt von der Männerseele. Was für Frauen Schuhe und Handtaschen sind, ist für Männer das Outdoor-Zubehör ( alternativ geht auch Werkzeug & Maschinen ).

Nachzulesen bitte hier <klick>…

Cyborg Resume 7.Wo.

März 15, 2019

Cyborg: …nächster Abriss der Ausgabe Alex-im-restart-Prozess. Seit dem erste Resume 1. Wo. dem Cyborg Resume 2. Woche sowie Cyborg Resume 6. Woche sind wider ein paar Tage ins Land gezogen. Hier die aktuelle Kurzform:

– insgesamt kann ich mich immer noch nicht beschweren. Die Nordic-Walking/ Spazier Runden gehen noch besser von der Hand, wobei ich jetzt nicht mehr täglich kürzere bzw. mittlere Strecken mache, sondern ehr eine längere Strecke ( 10km+ ). Dann aber am Tag darauf nur zweckgebundene Strecke wie halt zum Rehasport

– leider ist es jetzt aber so, das sich der muskuläre Bereich des rechten Beines aber immer wider mal bemerkbar macht ( was sich zB. recht heftig am 13.03./ Mittwoch im Rahmen einer kleiner städtischen Shoppingtour bemerkbar machte. Klar unschön sehr langsam laufen, immer wider stehen bleiben und das noch länger )

– das Thema Aufstehen wo ich eine kurze Weile brauchte um gescheit stehen oder laufen zu können, hat sich schon deutlich reduziert. Die Rückenübungen ( aber der Rest vom Trainingsplan ) schlagen langsam an

– was dann zu den aufgenommenen Rückenübungen im positiven Kontext steht

– womit sich auch das Thema Sitzpause bei längeren Läufen deutlich reduziert hat

– die physiktherapeutischen Termin laufen, man ist zufrieden, findet aber natürlich immer noch einige Punkte wo es dann eben pikst oder zwickt

– Hausaufgaben: Krafttraining & Crosstraining laufen passabel weiter. Nur zum Radfahren bin ich noch nicht gekommen, was aber mehr am Wetter als an der Fähigkeit lag

–  diverse kleinere Autofahrten wurden beschwerdefrei absolviert ( wobei Autofahren ansich ja sowas von mistig ist… )

Somit ist dann der Beitrag & Übersicht Ich werde alt #2/ Chronologie auch entsprechend überarbeitet.


Ja wir stehen also an der Schwelle zur 8. & 9. Woche post OP, wie ja so schön gesagt wird. Genau genommen bin ich noch neun Werktage arbeitsunfähig geschrieben, was dann punktgenau der 28.03./ Donnerstag wäre. Das erste was mir dazu einfällt, blödes Datum. Der Arzttermin für den Donnerstag ist schon gebucht, wenn er mich jetzt nicht weiter arbeitsunfähig schreiben sollte, habe ich für original einen Tag Schicht. Gut kann ich mit leben, ich meine viel mehr sollte man auch nicht machen. *grins*

Nein, meine Denkweise ist ganz anders. Ich denke das ich bis dahin auf Arbeitsfähigkeit plädiere. Das natürlich bis jetzt noch unter Vorbehalt und in jedem Falle den kritischen Blicken & Händen der Physiotherapeutin. Denn so langsam geht mir das Nichtstun schon auf´n Keks.
Anders gesehen, selbst wenn ich arbeitsfähig bin, würde ich gerade mal zehn Tage schaffen gehen. Danach habe ich eh Osterurlaub. Im Grunde also Zeit genug um sich mal kurzfristig an ein normales Leben zu gewöhnen. Denn das tut dringend not.

Ich frage mich sowieso wie das gedacht ist ? Ich glaube, man hat seitens des Gesundheitssystems die maximale Heilphase von 12 Wochen angesetzt. Ohne ein Risiko auf sich nehmen zu müssen, wird das wohl kaum jemand unterschreiten wollen. Da sehe ich so eine Harken drin. Schon wir ma´.

Bikealltag/ Sport & Alltag/ Outdoor: ja wie ich schon sagte, der Nichtalltag geht mir langsam auf´n Keks. Zwar ist das mal ganz nett seinen sportlichen Aktivitäten nachkommen zu können, aber so auf langfristig…

Jetzt hat zwar gerade Unterwegs Hamm angerufen, die georderten Rucksäcke sind angekommen, was zumindest ein kleines High-light ist. Ich denke ich werd da nachher noch einfliegen und schauen. Denn dann ist Transportthema zum Rehasport erledigt und auch für längere Spaziergänge könnte man was mitführen. Außerdem könnte ich auch sonst noch schauen. Männer und Outdoor halt. Obwohl das auch eine böse Falle werden kann.

Ansonsten werden wir dieses Wochenende im GOP Bad-Oeynhausen machen. Auch nett. Schöne Location, die Holde war schon ma´ mit ihren Mädels da, die Shows sind ja auch immer gut und Zimmer mit Buffet. Was will man mehr. Und einfach mal rauskomme.

Jetzt aber erstmal Stückchen Käsekuchen als Nachtisch und dann mal schauen.

April – vorgezogen !

März 14, 2019

Bikealltag/ Sport & Alltag: ganz ehrlich, die Idee bei den Wetteraussichten eine entspannt aber längere Runde zu einer näheren Halde zu gehen, dafür muß man schon was am Würfel haben !

Dennoch, so wie im Morgengruß schon angedeutet, ich habe die Nummer nicht nur angegangen, sondern auch zu ende gebracht. Zu ende gebracht, nun ja, weil es eben ja wohl kaum mehr anders ging. Aber nun mal vorne.

Der Vormittag gestaltet sich nach dem Frühstück mit dem Verbringen des angewehten Sturmlaub zur örtlichen Mülldeponie und dem Einkauf eines Kasten Wasser. Jenes wurde mit der motorisierten Familienkutsche erledigt, war also eher der gemütliche Teil. Praktischerweise konnte ich im Anschluss noch den Termin für meine physiotherapeutische Behandlung anschließen. Großes Umziehen entfiel damit, konnte alles in ordentlicher Bürgerkluft erledigt werden.
Wieder hier an der Burg angekommen den Kopf in die Kleiderkammer gesteckt und ein paar potentiell gute und somit wärmere Lagen ausgewählt. Noch was für die Brennstoffversorgung eingepackt, sowie zwei Getränkeflaschen startklar gemacht und ab ging die Post. Das Wetter schaute noch recht mild aus. Wind war da, was klar war und auch der eine oder andere kleinere Schauer zog übers Land. Grundsätzlich aber kein Wetter, wo man den Hund vor die Tür jagt. Und wer geht bei so einem Dreckswetter raus ?

 

Ja klar, ich.

 

Nach ein paar längeren Minuten war ich warm gelaufen, es machte mir also nicht aus. Natürlich wusste ich, daß mit dem Ziel der Halde Radbod der erste und somit gemütliche Teil der Strecke vorzugsweise mit dem Thema Rückenwind verbunden war. Juckte mich aber kaum, denn den Rückweg den würde ich schon hinbekommen. Und so zockelte ich meines Weges. Nach dem Verlassen des nahen Claims recht direkt rüber, via eines Bauernhofes, in Richtung Channel den parallel bis zur ersten Brücke, dort die Treppen hoch, Kanalseite gewechselt und dann recht straight weiter gen osten.
Dort wieder einen Linksschwenker ( wo mir dann dieser recht seitlich gewachsene Baum im Bild auffiel ) wider zu Fuß an der örtlichen Entsorgungsstelle vorbei, diesmal aber auf der anderen Seite des Zaunes. Diese Route wurde gewählte, damit ich näher an der Lippe laufen könnte. Da gibt’s ja so eine nette Aussichtsplattform. Doch ich bemerkte recht schnell, an den Außenseiten der Mülldeponie und im nahen Umland, jede Menge herbeigeflogener Plastikmüll. Ob die das wohl wissen ? Und, ob sie das regelmäßig weg machen ? Ich versuchte mich nicht all zu lange mit dieser unschönen Landschaftsgestaltung zu befassen.

Am Fuße zur Hald Radbod angekommen gabelte sich der Weg. Links am Haldenfuß entlang, dort wo man die umgestürzten Baum zersägt hatte oder doch erst rechts rum, quasi an der Lippeaussichtsplattform vorbei ?

Die Wahl fiel auf rechts rum. Denn die Wege am Haldenfuß dürften potentiell sehr matschig sein. Und schon vor dem Haldenaufstieg die Schuhe durchtränken war nicht mein Plan. In der Höhe der Aussichtsplattform angekommen war mir nach einer kurzen Pause. Aber die Plattform bietet weder Regenschutz noch eine Sitzgelegenheit. Schade, aber sich auf die Treppenstufen zu setzten, schien mir nicht der beste Plan. Also zog ich noch ein Stück weiter. Kurz vor meinem Haldenaufstieg ist ja eine offizielle Sitzecke ( wo ich ja die Tage auch schon Müll aufgesammelt hatte ).

Also fix meine Eigenkonstruktion aus Bläschenfolie und einem entsprechenden Stückchen wärmereflektierender Notfalldecke ( muß ich auch nochmal was neues in etwas größer basteln ) aus meiner Hüfttasche gezerrt und auf die örtliche Sitzbank gelegt. Das war natürlich nicht so irre gemütlich, reichte aber, für einen kleinen Snack, bestehen aus einer Birne und einem Riegel Nussschokolade, aus. Der untere Rücken holte wider etwas Luft und ich erklomm die Halde auf einem Querweg.
Jener ist recht steil und unter diesen Bedingungen mit einem Bike wohl kaum zu machen. Selbst grobstolligere Reifen würden da wohl kaum Halt finden. Zu Fuß ging es aber. Meine Blicke schwenkten immer wieder rechts oder links in den dichte Baumwuchs. Stellen für eine Hängemattenaktion ? Eher kaum. Ein letzter Schwenk und ich stand  an der letzten Rampe mit direktem Blick auf das Haldenzeichen.

Oben angekommen kurz frisch gemacht, ein Schluck aus der Pulle, mal wider und dann fix mit laufender Mobilcam rauf auf´s Haldenzeichen. Oben nur einen kleinen Schwenk gemacht, dann wider runter. Gemütlichkeit sieht anders aus. Jedenfalls stand ich nach kaum mehr als einer Stunde oben auf dem Haldenzeichen. Nicht schlecht dachte ich.

Ich drehte noch eine Expeditionsrunde über das Haldenplateau, schaute mir den einen oder anderen Trampelpfad an, die aber alle ins Nichts führten. Auch hier leider immer wider wilder Müll. Zum Glück nicht so viel. Jetzt zog es mich aber wider langsam runter. Der Nässegrad nahm zu und so schlug ich mich etwas quer rüber über die Halde, bis ich dann am finalen Hauptweg nach unten stand.

( Das komplette Bild- u. Filmmaterial von diesem Wanderausflug sind wider in einem Album <klick> platziert. )

Unten angekommen traute ich meinen Augen kaum. Man hatte da etwas mehr an Kleinholz gemacht, als ich das zunächst realisieren konnte. Da fehlten soviel Bäume, das ich den Eingang zum Haldenfuß-Rundweg erst gar nicht erkannte. Dann stellte ich aber auch leider noch zu meinem Leidwesen fest, die Holzfäller hatten wohl mit entsprechenden Gerätschaften die schon ohnehin nicht ganz so feinfühligen Wege noch mal grober umgepflügt. Bestes CX & MTB Terrain. Aber zu Fuß ? Und so tastet ich mich zumeist mit dem Schuhwerk am Rand und auf dem dortigen Grün entlang. Halt bis um den Haldenfuß herum.

Test: …als ich da so vor mich hinwartschelte stellte ich leider auch wider fest, die SealSkinz sind dann doch nicht so trocken wie angepriesen. Beim Biken hatte sich das ja schon gezeigt.

Da schob ich es zunächst darauf das Wasser von oben in die Socken laufen könnte. Dann entdeckte ich, daß es offensichtlich Löcher in den Socken gab. Das waren dann meine ersten Paar Socken die überhaupt Löcher bekommen haben. Und was habe ich mit was weiß ich nicht für günstigen Socken schon alles gemacht. Zuletzt entdeckte ich einen Videobeitrag, wo der Tester davon sprach, daß wenn man viel schwitzt, die Membran das nicht gebacken bekommt.

Auf diese Letzte These setzte ich jetzt. Denn bei meinen bisherigen Läufen vernahm ich eigentlich keine Feuchtigkeit von innen. Es konnte also gut sein, daß ich beim Radfahren mehr schwitze, beim wandern aber wohl nicht. Nun, hab ich mich auch darin getäuscht. Schade eigentlich.

Zurück zum eigentlichen Thema: …die Laufrunde zog ich also nun am westlichen Teil des Haldenfußes rum. Zum Glück war ich gut in Bewegung und somit stellte die Feuchtigkeit & Nässe noch nicht das Problem da. Aber, noch war ich ja gut windgeschützt. Ich bog dann rüber zur neuen Kanalbrücke und suchte nochmal für eine kurze Sitzpause den Windschutz unter der Brücke auf. Gut – Windschutz war das jetzt nicht so direkt, es reichte aber für eine Moment. Dann zog ich einfach straff meinen Rückweg durch.

Im Kopf tackerte es zwar noch ein paar mal, ob denn da nicht doch wo mehr Windschatten sein könnte, aber echte Ergebnisse brachte das nicht. Ja und wie das eben so ist, dieser letzte Teil direkt am Channel entlang war, man entschuldige die Ausdrucksweise, dann mal sowas von scheiße. Der Regen bließ in der gleichen Konstante wie der Wind direkt von vorne. Ich zog wider meine Kordeln an der Kapuze dicht und legte einen guten Schritt ein. So hielt ich den Körper warm, stemmte mich ein wenig mehr gegen den Wind und würde gut was an Strecke machen. Dachte ich.

Im ersten Viertel hab ich es geschafft nicht die Kopf zu heben um zu schauen wie weit ich schon war. *lach* Doch dann sah ich die Kanalbrücke noch verdammt weit vor mir. Also wider Kopf runter und weiter. Irgendwann stand ich dann aber doch am Fuße der Brücke, erklomm jene über die Treppe und stand dann ein letztes mal übel im Wind. Oben auf der Kanalbrücke weht das immer unangenehmer als sonst. Ich kann mich da noch an eine Radfahrt erinnern wo ich da rüber wollte.

Der Wind war so stark, daß er mich umzublasen drohte. Das dumme war nur, weil es so stürmte konnte ich damals nicht vom Bike runter. Und so stand ich damals dort oben auf der Brücke, konnte weder fahren noch vom Fahrrad absteigen. Ich überlegte eine ganz Zeit lang: „wie stellst du das jetzt an junge ?
Letztendlich habe ich das Bike einfach zwischen meine gespreizten Bein gelegt und konnte so über das nun liegende Bike abkletten. Die vorbeifahrenden Autofahrer müssen wohl nur gedacht haben: „jetzt guck dir den mal an, wie stramm der iss.

Genug der alten Anekdoten. Unten an der Brücke angekommen ging es dann aber wider. Jetzt hoffte ich nur auf eine Grünphase an der Fußgängerampel. Die hatte ich natürlich nicht, kam aber so gut an, das die Wartephase nicht all zu lang war. Bingo ! In der Burg angekommen, schnell aus den nassen und auch inzwischen recht klammen Klamotten raus, mit einem Gästehandtuch die erste Abtrocknung vorgenommen, alles zusammen gerafft, die Elektronik gestoppt und gesichert, dann ab in die heiße Dusche. Vorher die schnelle Maschinenwäsche angesshmissen.

Ja war schon „nett“ ich hab’s geschafft, rein körperlich fühlte ich mich gut, zumindest nach der heißen Dusche. Für die gut 12,2km hab ich auf den Kopf genau 3h gebraucht. Die aber nur wirklich extrem kurzen Pausen schon abgezogen. Kann man mit leben.

Und ja, natürlich als ich dann nach dem Mittagessen auf dem Sofa saß, da schien die Sonne und es sah so aus, also ob Regen nie Thema war. Shit happens.

 

09:07Uhr/ Morgengruß

März 14, 2019

Morgenruß/ Outdoor/ Bike & Pack: hatte ich die Tage ja schon erwähnt das Ausschau gehalten wurde in schon Rucksack. Gestern ergab es sich, daß ich meinen Kopf ma´ wider in den Unterwegs Hamm Laden stecken konnte. Womit dann der eigentlich vorab ins Auge gefasste Osprey Zealot 15 eher außen vor gerückt ist. Jener Rucksack war eh nicht dort im Laden, was ich auch um ehrlich zu sagen nicht erwartet hätte und zum anderen ist es ein dann doch eher ein nur zum biken geeigneter Rücksack.
Das bedeutet, daß seine Hüftauflagen, jene ich für essenziell halte, eher mit weniger Haltefunktion ausgestattet sind.

Gut, alternativ wird jetzt ein Osprey Talon 22 ( 22l ) und ein Osprey Syncro 20 ( 20l ) zwecks Ansicht dort in den Laden beordert. Hilft ja doch nix, Ersatz muß irgendwie her. Soviel also dazu.

Ansonsten frühstücke ich gerade, es gibt nur etwas Ziegenkäse und Tomate, Espresso und ein paar kleinste Stückchen Kuchen sind schon erledigt. Gleich geht’s zur Physiotherapie, vorab oder direkt danach an der örtlichen Müllkippe das Laub weggebracht und auf jenem Weg noch einen Kasten Wasser in die Familienkutsche geladen.

Nach der Wiederankunft dieser Runde werd ich mich in meine Kluft schmeißen und eine Runde zu Fuß drehen. Ziel ist heute die Halde Radbod, wo es dann wohl auch auf die Halde ergo Haldenzeichen rauf gehen könnte. Also um genau zu sein, es wird mich wohl kaum was davon abhalten. *freu*

Kleidung- u. ausrüstungstechnisch werd ich dafür aber besser vorbereiten. Im speziellen etwas mehr zum trinken mitnehmen. Nicht so wie letztes mal

Ansonsten allen noch einen schönen Tag !

Drei“Gipfel“tour/ 12.03.2019

März 12, 2019

Rumgelaber/ Sport & Alltag/ Outdoor: der heutige Tag ist zwar noch nicht ganz zu ende, aber ich habe schon wider viel erlebt. Also erzähl ich das mal. Es starte mit dem Termin zur Physiotherapie.

Da bin ich natürlich wider zu Fuß hingelaufen, etwas besser eingepackt, weil es ja draußen nicht ganz so prickelnd sein sollte. Aber auch schon mit dem Ziel, hinterher sich noch ein wenig die Füße zu vertreten. Gesagt getan. Die Physiotherapeutin war mit dem Ergebnis der OP und dem sich daraus ergebenen besseren Laufbild gut zufrieden. Natürlich meinte auch sie, da gibt’s noch was zu machen, aber mein Gott, Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut.

Natürlich tauschen wir noch ein paar Stories über die gelaufene Reha aus, ein wenig Kopfschütteln inklusive. Frisch gelockert und bearbeitet machte ich mich dann auf die Socken. Leider klappte das mit dem Queranlaufen via dem Friedhof nicht, so mußte ich das kurze Stück wider zurück latschen.
Da ich wider recht passabel unterwegs war, wurde die Halde Kissinger Höhe samt dem dortigen Haldenzeichen doch in Angriff genommen. Ich hatte mir ja auch einen Futter-Riegel in die Tasche geworfen und eine Trinkflasche hatte ich auch dabei.

Ich hatte mir zwar nur das eine Haldenzeichen vorgenommen, bin dann aber doch auf alle drei „Gipfel“ hoch. Denn als ich am Haldenzeichen stand, kam ich auf die Idee mich mal um zu schauen, ob man da nicht irgendwo einen Overnighter machen könnte. Leider war der Standort am Haldenzeichen, zumindest um die Sitzecke herum, wider arg vermüllt ( Bild 😦  )und alle potentiellen Standorte für einen Overnighter, also relativ sicht- u. windgeschützt eher recht nah an den Wegen oder eben dieser „Müllkippe“ dran. Das mit den Wegen wird unter der Woche wird das wohl kaum ein Problem sein, aber sonst ? Man will ja irgendwie seine Ruhe haben.

Jedenfalls hab ich mich dort genauer umgeschaut, meinen Nase mal hier und mal dort hin reingehalten, aber nicht wirklich gescheites gefunden.

Naja, da mich die Lage dort nicht ganz so zufrieden stellte, bin ich auch noch auf die anderen beiden Gipfel. Der in der Mitte bietet gar keinen Windschutz und der ganz Nördliche ehr nur im bescheidenen Umfang bzw. wenn, dann ehr recht dicht bewachsen. Zum Leitwesen dann auch oft noch mit Stachelpikszeugs. Kenn ich ja schon von der einen oder anderen Reifenpanne. Muß man so nicht haben.

Leider zickte dann nach dem Abstieg mein rechtes Bein etwas. War aber was muskuläres, hatte wohl zu wenig getrunken. Ich machte etwas langsamer und bei der nächsten Bank noch mal ein Päuschen. Hin und wider kam bei der Pause sogar die Sonne raus – like.

Ich wurde echt verleitet da noch länger zu hocken, raffte mich dann aber wider auf. Gut so, denn je näher ich an die Burgpforte kam, deso mehr merkte ich, wie ich langsam drohte leer zu brennen. Die Pforte aufgeschlossen, die Brockens nur grob in die Ecke geknallt und sich erstmal eine Megabecher mit lecker Wasserfruchtschlore in den Hals gekippt, dazu noch ein paar Streifen Nuggatschoki. Brennstoff pur sozusagen.

Dann ging’s wieder. Waren schöne 11 Kilometer.

Die restlichen Bilder mal wider in einem Google Album <klick> zusammen gefasst.

Rumgelaber/ 11.03.2019

März 11, 2019

Rumgelaber/ Sport & Alltag: ja wie war das noch ? Da ist zum einen der gestrige Tag. Sonntag um genau zu sein. Endlich mal ausschlafen, also um kurz nach acht aus den Federn. Hat dann doch nicht so geklappt, also das mit dem ausschlafen. Gut, dann in Ruhe frühstücken und ich dachte mir, dreh ich mal eine schöne entspannte Runde hier im nahem Wald, von mir als Heimatwald bezeichnet.

Wo oder wie lange, oder besser wie weit ich da laufen würde, daß ließ ich mir offen. Die Nase draußen vor dem Burgtor in den Wind gehalten, das Temperaturmessinstrument abgelesen und dann richtig gekleidet ging es auf die Pirsch. Diesmal und somit auch erstmalig nicht mit meinen Nordic-Walking Stücken, sondern mit einem langen Stock. Diesen „Wanderstab“ hab ich mal irgendwo auf einer Übernachtungsparty, wo am Abend noch Lagerfeuer gemacht wurde, gefunden und dann mit nach Hause genommen. Bisher fristete er ein ungenütztes Dasein in der Fitness-Garage, konnte jetzt also zeigen, wozu er taugt.

Und los, fast so wie ich es bisher auf vielen Biketoure gemacht habe. Einfach mal los und rein in den Heimatwald. Das Wetter spielte zu Anbeginn noch einen zarten Ton. Etwas Wind, feucht war die Luft, was dann als Resume nicht gerade prickelnd warm zu sein schien.
Doch mit jedem Schritt kam ich auf Temperatur. Die Beine frohlockten, Blut kam in Wallung, die Luft bahnte sich den Weg in die Lungenflügel. Der Weg führte mich über den kleinen Track durch die Siedlung hinten rum an der Halde nördlich vorbei. Dann kam die erste Pause, wider am Spielplatz. Diesmal aber unter dem Sitzpils, da es inzwischen mal geschauert hatte und alle andere Sitzgelegenheiten gut feucht waren.

Während ich so meine mitgeführte Birne verschnabelte schaute ich mich so um, zückte das Moto und schoss Bilder, machte einen Panoramaschwenk um zuletzt doch das Szenario filmisch fest zu halten. Der Wind und die Vöglein waren das einzige was Geräusche machte. Ein schöner Traum. Dann zog es mich doch einen Weg am Wald lang in Richtung osten. Da war so eine Halde und ein Haldenzeichen…

…da sowohl die Füße als auch die Beine gut liefen konnte ich tatsächlich die Halde erklimmen, mitsamt dem Haldenzeichen. Auch hier wurde die windige Skyline fotografisch und filmisch gebannt. Groß pausieren oben war nicht so prickelnd. Das Haldenzeichen bot zwar mäßigen Windschutz, aber sich wo hinsetzten ? Leider ging das nicht, also wurde wider der Abstieg angegangen. Jetzt zog es mich wieder Richtung westen. Es ging über die Straße an den Häusern vorbei über einen recht groben Wirtschaftsweg. Jener ist schon unter normalen Umständen eine Schlammschlacht.
Jetzt begann es noch zu regnen und der Wind nahm heftig zu. Am Ende dieses Wirtschaftsweges bekam ich die volle Ladung an Windböen von vorne, samt dem Niederschlag. Erstmalig zog ich bei meiner Jacke die Kordanzüge an der Kapuze dicht !!! So ging es, auch wenn ich nur knapp 1-2m vor mich den Boden sehen konnte.

Schade, bis zum Einsetzten dieser Wetterattacke war die Kleidung gerade trocken geworden. Ich steure abermals den Sitzpils an. Bis dort war es zwar wider trocken, aber nun war der Wind doch recht präsent. Mit den nassen Sachen da länger sitzen würde ungemütlich werden. Und so war die zweite Pause weniger lang. Noch einen großen Schluck aus der Wasserpulle, zwei Riegel Nuss-Schokolade und auf ging’s gen Burg.

War doch gut gelaufen bis hierhin. Knapp 10km hatte ich bis zur letzten Pause eingesammelt, die Laufzeit war auch passabel, die Knochen taten ihren Dienst. Die letzten Meter bis zur Burg vergingen ganz gut. Keine weiteren Nassduschen mehr, nur Wind.

War ein schöner Spaziergang.

Unter dem Strich habe ich dann gute 12,44km gemacht und das in 3h Laufzeit. Die Zeiten die da vom Byrton ermittelt werden bzw. was dann noch Strava ( wer bei Strava registriert ist kann sehen wo es lang ging ) daraus macht, sind nicht real. Ich weiß das ganz genau, denn ich habe eine Stoppuhr mitlaufen lassen. Jene hab ich natürlich in den Pausen angehalten.

Die restlichen Bilder und ein paar kurze Filme hab ich dann in einem Google-Album <klick> geparkt.

Es tat sich dann an, daß ich am Sonntagabend meine erste Autofahrt, also ich als Fahrzeugführer aufgenommen habe. Meine Jüngste saß aufgrund von Sturm in einem weniger nahen Hauptbahnhof fest und sollte so eingesammelt werden. Bevor ich als Beifahrer den Weg in Dunkelheit weisen würde, könnte ich auch gleich mal schauen, wie das so klappt mit dem Kupeln. Ja und weil das ging, mußte ich nicht den Navigator spielen. War wohl auch besser so.

Heute & Montag: …war dann nur Rehasport angesagt. Also zunächst. Auch gönnte ich mir heute keine längere Rückrunde wie sonst. Gestern war ich ja schon lange genug unterwegs.

Nach der der Ankunft auf dem heimischen Burghof wurde aber doch noch das angewehte Laub ausgeharkt und in den Grünsack gesteckt. Also ich damit fertig war schien das Wetter noch gut zu sein. Also mal die Hängematte aufgehängt mit dem Ziel etwas zu entspannen. Leider dauerte das Vergnügen keine zehn Minuten, dann fing es an zu fieseln. Blöde Sache, ich dann die Hängematte in der Fitness-Garage aufgehängt und dort ich eine knappe Zeit abgehangen. Wenigsten etwas…

…und sonst ?: jo die Tage ma´ so durch meine Safari Favoriten gestolpert und dabei wider auf meinen Flickr Account gestoßen. Nach einem mehr oder weniger langen Wiederanmeldeprocedere, wo man natürlich nur zur Sicherheit eine Mobilrufnummer haben wollte, die es aber von mir nicht gab, ganz nebenbei auch noch die Standortfreigabe einforderte, natürlicher um meine Inhalte zu optimieren, sprich Werbung, war ich – drin.

Ich liebe ja so einfach Sachen und so gab es auch gleich noch eine Überraschung oben drauf. Flickr verkündete mir, daß ab eigentlich morgen ( 12.03.2019 ) die maximale Anzahl an Bilderuploads auf 1.000 Stück begrenzt würde. Soweit kein Problem, unschön aber, alles was drüber ist wird gelöscht oder man greift zum kostenpflichtigen Abo. Letzteres wollte ich der nicht, zumindest nicht bei Flickr, alias Yahoo, eben weil sie ja für so Nettigkeiten wie Datentransfer bekannt sind. Muß ich nicht haben.

Und so habe ich dann in den letzten zwei Tagen mal eben schnell ein paar viele, um genau zu gehen, sehr viele Bilder gesichtet, downgeloadet und wider in meinen Google-Account/ Fotoalbum hochgeladen. Das war am Anfang etwas fummelig, aber als ich dann die Jahresübersicht gefunden hatte, ging das viel fixer.

Aktuell habe ich jetzt nur noch das komplette Jahr 2017 vor der Brust und 2018 nur bis einschließlich April. Überschaubar, hatte ich dann im Verlauf des heutigen Nachmittags gemacht.

Unschön oder auch unpraktisch ist leider dabei, daß ja hier auf dem Blog ein paar Beiträge, ich meine aber hauptsächlich nur Seiten mit entsprechenden Linkssetzungen zu Alben existieren. Werd mich dann also mal auf die Suche machen, und das wider gerade rücken. Also wenn ich eine gewisse Lust das verspüre. Man möge das entschuldigen und mir nachsehen.