Archive for the ‘Bikealltag’ Category

31.588km/ 15.11.2019

November 15, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike & Biketouren Bilder: die restlichen Tage dieser Woche könnte man unter dem Titel laufen lasse, kalt oder nicht kalt oder auch Spikereifen Woche.

Denn eines war gewiss, feucht war es fast immer. Nicht unbedingt von oben, halt in Form von echtem Niederschlag, aber zumindest von der Luftfeuchtigkeit her. Um den Niederschlag bin ich am…

Dienstag: …noch gut rum gekommen. Denn für jenen Tag hatte ich mal wieder eine nette verlängerte Heimfahrt vorgesehen. Vom Job her drehte ich eine-meine Runde kurz vor Werne startent, hoch nach Herbern, Südkirchen, Lüdinghausen und dann über Selm bzw. Selm-Bork final Datteln. Ungut, da ich so wieder eine vermeintlich nette Querung entdeckte. Und die wollten mittels Fahrrad natürlich in Augenschein genommen werden.

Also mal schnell das Kartenmaterial studiert, da sich auch spontan zurecht gefunden und schon ging die Reise los. Gemütlich entspannend die Szenerie aufsaugend stand ich dann an der passenden Abzweigung, welche mich nach Capelle führen würde.

Und nur so vermeintlich nett war sie gar nicht. Ganz im Gegenteil, sie war super nett. Einsame Landstraße, welliges Profi und ab der Abzweigung auch nicht so lang. Ja schade, schon fast zu kurz.

Jedenfalls stand ich im Ortskern von Capelle und entdeckte auch noch die Kirche.

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Insgesamt war das wieder genau mein Ding. Gestartet noch bei leicht sonnig heiteren 4c° mußte ich aber noch vor der Abzweigung klein bei geben und meine Bekleidung aufstocken. Denn mit dem Einzug der Dunkelheit sank das Thermometer mal fix auf nur noch 2c° und der Wind bließ kalte Luft über‘ s Land. Zum Glück aus der richtigen Richtung. Etwas Glück muß man ja haben. Am Tag darauf, dem…

Mittwoch: … wieder mühsam nährt sich das Eichhörnchen. Gefühlt vor dem Burgtor mindestens -10c°, real aber kaum 2c°. Dennoch bin ich in einer wärmeren Kombi los. Der Wind bließ mal wieder für meinen Geschmack etwas zu viel aus der falschen Richtung. Ich entschied mich zum einen langsamer zu machen und zum anderen den Weg vom sonst üblichen Standard abweichen zu lassen. Mit dem herannahenden der Arbeitsstätte wieder ein Blick auf die Fahrzeit und…

…einen Schwenk weg vom Channel runter an Schwansbell vorbei und zu guter Letzt noch eine Runde am Fuß der Halde hinter dem Brötchengeber her. Eine Stunde plus Fahrzeit für den Winterpokal waren drin.

Nachmittags ebenfalls noch ein wenig Fahrzeit raus gequetscht. Nach der Ankunft dann die Grobstollenreifen montiert um so für den nächsten Tag ein Ziel zu haben. Also auf in den…

Donnerstag: …der Tagesstart war ganz manierlich, der Espresso mundete und mit dem Ziel vor Augen kam ich auch gut vom Hoff. Meine innerliche Ansage war, die Anfahrt zum Job am Channel ab zu spulen. Draußen vor dem Burgtor hatte es zwar wieder nur -2c°, dennoch wählte ich die etwas normalere Kleidungskombi. Ma(n)n wird ja schlauer und fiebern morgens beim strampeln ist auch nicht mein Ding.

Also mal heiter los, erst einen kleinen Schwenk um maximal straßenfrei zum Channel hoch zu kommen.

Denn mit den Temperaturen war es mit Sicherheit glatt. Und tatsächlich lag ein feiner Glitzer auf den asphaltierten Abschnitten. Jetzt bloß nix verreißen, ganz auf Sicherheit bauen.

Oben am Kanal angekommen hatte ich dann die Ruhe für mich. Der noch-Vollmond strahlte auf dem spiegelglatten Kanal. Windstille. Es rollte verdammt gut, aber ich machte langsam genug. Noch die eine oder andere Biegung mitgenommen und die Stunde wurde wieder überschnitten. Voila ! Mal sehen was die Heimfahrt bringt ?

Der Gedanke zum startenden Tag: dies wäre ein perfekter Moment eine entspannte Tagestour zu machen. Wolkenklarer Himmel, weniger Luftfeuchtigkeit und im Grunde kein Wind.

Tja der Nachmittag brachte erstmal eine Überraschung. Bin ich gerade so kurz davor das Bein über den Sattel zu schwingen und schaue dabei erstaunt auf den vorderen Reifen.
Die Seitenwand hat eine gute Öffnungen und eine kleine Blase vom Schlauch schaut raus. Ich also wieder retoure in die Bude, drinnen ist ja warm und im Bordwerkzeug gekramt. Den mitgeführten Altschlauch, extra für solche Fälle schon vorsorglich der Länge nach aufgeschnitten und gekürzt genommen, ein paar mal gefaltet und hinter die Stelle gelegt, den Schlauch wieder dahinter buxiert und dann die 4,5bar druff gepumpt.

Geht doch !

Kurz nach den ersten Metern zwar bemerkt das es leicht rumpelt, halt wegen Unwucht. Aber bei der Kontrolle habe ich ganz klar festgestellt, daß die Pelle sauber und vor allem sicher drin sitzt.

So ein mehrfach gefaltete Schlauch hält den realen Schlauch in der Pelle, es rumpelt zwar ein wenig, man gewöhnt sich aber dran und kommt nach Hause. Mutmaßungstechnisch wohl auch weiter als nur nach Hause. Nach der Ankunft wurde die Schaltstelle noch mal in Augenschein genommen.

Freitag: …um 04:30 Uhr oder so, aus dem „Bett gefallen“, Espresso-Frühstück und dann deutlich früher als sonst los zum Job. Wieder am Channel entlang und wieder Extraschleife hier und dort. In der Summe wieder deutlich mehr Fahrzeit als sonst. Läuft.

Nachmittags dann noch die Halde hinter dem Brötchengeber erkundet, wo es noch einen Trampelpfad gibt, der seinerzeit kaum zu nutzen war. Da man aber inzwischen an der Halde einiges gemacht hatte dachte ich mir: „schau doch mal was da so los ist ?“

Ja so war diese Radfahrwoche wider ereignisreich.

04:54 Uhr/ 15.11.2019

November 15, 2019

Nachgedacht/ Morgengruß: der frühe Morgen hat mich wider aus dem süßen & angenehmen Traum geholt, wach war ich und so trieb es mich, ob der Aussicht auf jenes gute schwarze und starke Heißgetränk mit kräftigem Aroma aus den Federn.

Auch wenn dieses nicht ganz zum aktuellen Stand der Außentemperaturen passen mag…

…es liegt schon einige Tage bei mir auf dem Arbeitsplatz und so will ich es nun hier einstellen. Das Fundstück habe ich dort <klick> im Radforum entliehen. Darüber nachdenken darf jeder, ich mag es heute in der Frühe nicht.

05:03 Uhr/ 12.11.2019

November 13, 2019

Morgengruß/ Biketouren Bilder: gehabt´s Euch wohl Ihr Leserlinge, möge der Morgen so schön daher kommen, wie der meinige gestriger in die Nacht gleitender Tag. Mein Sinneseindruck bei sinkender Sonne, nahem einem Wald ein Feld mit feuchten Nebel in der Ferne…

Ja es war wider schön in die Dunkelheit zu fahren.

31.392km/ 11.11.2019

November 11, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike & Biketouren Bilder: noch einen Nachtrag zur Channel Challenge.

Etwas was ich ja so noch nie gesehen hatte. Wir rollen so auf die Datteln-Hamm-Kanal Mündung zu bemerke ich ein paar Vögel die von links hinten, also zu unserer Fahrtrichtung, den Kanal queren. Dann sehe ich wie offensichtlich ein Greifvogel in seinen Fängen eine Taube ( ? ) hatte, die aber wiederum wohl noch am Leben war.
Ob das jetzt tatsächlich eine Taube war, konnte ich zwar so nicht genau erkennen, es könnte auch eine andere Vogelart gewesen sein. Denn diesem Gespann folgten ein paar Krähen ( ? ). Natürlich bin ich kein Vogelkundler, aber ich mutmaße es mal so, denn die Vögel waren sehr dunkel/ schwarz.

Als das Gespann in Ufernähe war, wo ja auch Bäume stehen, war die Gegenwehr des ergriffenen Beutetiers dann aber wohl doch zu heftig und der Greifvogel ließ vom Opfer ab.

Immer wieder faszinierend das man so etwas beobachten kann.

Bikebasteln/ Kette & Antrieb/ Workstand: jedenfalls nach der netten gemeinsamen Runde mit super entspannten 100 Kilometern plus war am Tag darauf Wunden lecken angesagt. *lach* Nein, natürlich nicht, oder zumindest nicht bei mir. Dem CAADX wurden ein paar Handgriffe gegönnt. Und zwar am…

Sonntag: nachdem ich dann die Fitness-Garage etwas ausgeräumt und auf Vordermann gebracht hatte konnte ich eine endlich brauchbare Aufhängung für das CAADX bauen. Denn an einem Fahrrad rumbasteln, vor allem an der Gangschaltung, im speziellen den Schaltzügen samt einem parallel laufenden Test im Stand ist da leider unabdinglich.

Auf dem Kopf herum, also auf dem Sattel und Lenker stehend, geht das nicht wirklich gut. Über Jahre, genau genommen über 10 Jahre, hab ich dieser von Radhändlern gemiedenen Position eigentlich alle Arbeiten erledigt ( außer halt Arbeiten an Schaltzügen ). Hat natürlich den Vorteil, daß man es a. überall machen kann und b. ich dabei meist auf einem von mit extra dafür gezimmerten kleinen Hocker sitze.

Mit der neuen Aufgabenstellung und in der Fitness-Garage war dies jetzt jedoch nicht möglich. Klar ich kann das CAADX auf den Kopf in der Fitness-Garage stellen und daran arbeiten, aber wenn ich dann von einer Seite auf die andere muß ist aufstehen angesagt und ein Rumfädeln in der „Werkstatt“. Fädeln weil da nicht soviel Platz ist, hat eher was von einem U-Boot.

Gut, um jetzt an‘ s Werk zu gehen mußte also erstmal ein Workstand gebaut werden. Im Laufe der Zeit hatte ich mir schon eine Möglichkeit geschaffen in meiner Schrauberbude einen ebenfalls selbst gebauten Lenkerständer für die Kopfüberarbeiten am Mittelbalken unter die Decke zu hängen. Genau genommen, jene seitlich ein zu schieben.
Jetzt mußte noch was her, um dem CAADX einen vernünftigen halt auf dieser Ablage zu geben. Abermals wurde in der Holzecke gekramt, zwei kurze Dachlattenreste und ein Leimholzstück hervor gekramt. Beides eben schnell verschraubt, noch etwas Schaumstoff von innen eingeklebt und gut war. So konnte ich mit diesem gebauten U das Oberrohr des Rades mittels Schraubzwinge fixieren und schon war gut. Das Vorderrad wurde noch mit einem Spanngurt im Zaum gehalten, die eigentlichen Arbeiten konnten beginnen.

Also mal los gelegt. Vorab ein Letter Funktionstest, der aber den gleichen Fehler aufzeigte. Dann mal das Griffgummi am Brems-Schalthebel-Kombi nach vorne gezogen und geschaut wie das wo was anliegt. Gut zu erkennen von links außen der Endanschlag vom Schaltzug, auf der gegenüber liegenden Innenseite der Ausgang samt Umlenkrolle ( in weißen Kunststoff ) und vorführend das Loch wo dann der Schaltzug in die Schaltzughülle über geht.
Gut„, dachte ich mir: „wo könnte ein Problem auftauchen, wenn ein Schaltzugwechsel anliegt ?“ Aber soweit wollte ich erstmal nicht denken, also die Kernbaustelle inspiziert.

Am Umwerfer ( Schaltwerk an der Kurbel ) den Schaltzug vom Anschlag gelöst und begutachtet. Klar, durch die Klemmung mittels Schraube am Umwerfer war der Schaltzug platt gedrückt. Aber soweit ich das erkennen konnte, war kein Spliss ( abgerissene Drähte vom Schaltzug ) zu sehen.
Also hab ich am Brems-Schalthebel-Kombi runter geschaltet, so das keine Spannung auf dem Zug war und dann den Schaltzug wider am Umwerfer mittels der dortigen Schraube befestigt. Natürlich habe ich vorab noch eine kleine Brise Schmierung als zusätzlichen Feuchtigkeitsschutz verabreicht. Den Schaltzug hab ich aber um den kleinen Dorn ( auf dem Bild sichtbar ) gelegt und dann mit der Schraube festgezogen.

Den Schaltzugspanner hatte ich schon vorab wider ganz zurück gedreht. Und siehe da, nach dem ersten Funktionstest konnte ich keine Auffälligkeiten feststellen. Der Umwerfer tat seinen Dienst, als wäre nie was gewesen.

So im nachhinein glaube ich auch, daß die Problem beim Schalten gar nicht vom Schaltzug her kamen. Denn bei der Reinigung des CAADX bemerkte ich, das alle fünf Kettenblattschrauben nicht nur einfach lose waren, sondern teilweise nur noch wenige Gewindezüge befestigt waren !

Das hatte ich so noch nie und zwar in der gesamten Radfahrkarriere.

Neulich erst war mal eine Kettenblattschrauben nicht ganz so fest. Das kann ja mal passieren, aber alle fünf und dann nur noch so gering befestigt ??? Ich werd das mal im Auge behalten.

Im Anschluss wurde noch die Bestelliste abgerdrückt um einer irgendwann mal anstehend Zugwechselaktion nichts im Wege stehen zu lassen. Weiter im…

Bikealltag: ... der Montagmorgen begann etwas mehr zäh als sonst übliche. Wir hatten noch ab dem Nachmittag Besuch und bis ich dann zur finalen Augenpflege überging, war es fast elf. Ungewöhnlich spät für mich. Das Espresso-Frühstück wollte es auch nicht so richtig richten, zudem war es draußen mächtig frisch.

Doch nachdem ich mich in die ganze Kleidung gepellt hatte und auch die ersten Kilometer hinter mir hatte, wurde mein Geist wach. Zu guter Letzt reichte es sogar noch für eine Runde auf und um die Halde hinter dem Standort des Brötchengeber. Die WP-Stunde war somit voll und ich hatte den Start von Sonnenaufgang mit erlebt ! Wie könnte ein Tag besser starten.

Der Sonnenaufgang schob sich fast blutorange zwischen dem Horizont und der Wolkendecke hindurch. In echt sah das natürlich noch besser aus. nach der Schicht drehte ich nochmal seine Rund über jene Halde, schaute mir aber auch noch ein weiteres kleines Waldstückchen, nahe am Kanal, mal wider an. So gab es auch für Rückfahrt noch 1h+ Fahrzeit.

Mal sehen wo es mich morgen so lang treibt ?

31.349km/ 10.11.2019

November 10, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Channel Challenge/ Bike- u. Biketouren Bilder/ Bikedefekte & „Plattfüße“: zunächst mal, es kam vieles anders als gedacht. Gut gerüstet, das CAADX schon am Vortag weitgehendstem bestückt, Wäsche raus gelegt und den Wettergott studiert. Ja man war bestens aufgestellt. Auch vom Timing her passte das in den frühen Morgenstunden, ich kam rechtzeitig vor Tür, war aber, das gebe ich zu, etwas unmotiviert. Also wurde zum einrollen eine erste Runde um den kleinen Block gedreht…

…und schon ging es mir gut ! Kurz darauf traf der erste Mitfahrer, und zwar jener aus dem Raum Erlangen ! ein, dann als nächster der gute Mann aus Herne und at last Sonne_Wolken, die ja quasi schon zur Stammbelegschaft für jene Aktion gehört.
Änderte aber alles nix, auch kurz nach Sonnenaufgang zog das Thermometer nicht wie versprochen an, von warm werden keine Spur. Und auch die am morgen noch vom Wetterdienste verkündete Sonne blieb erstmal ganz lange aus. Es heiterte zwar zwischendurch immer wider mal auf, aber so richtig…

Gut, lassen wir das, dafür hatten wie unseren Spaß. Denn die Truppe war ma´sowas von konform. Selbst der eigens für dieses interne Event angereiste gute Mann aus Erlangen passte bestens in die Truppe. Ansonsten waren die Gesichter bekannt.

Also nach dem Eintreffen hier an der heimischen Burg der ersten drei Mitstreiter zogen wir wie üblich in Richtung Osten zum Exerzierplatz um dort auf den Rest der Gang zu treffen. Bei bedecktem Himmel und einer eher hohen Luftfeuchtigkeit kann wir zwar gut in Schwung, wobei da auch die Gespräche von Rad zu Rad mit beigetragen haben. Innerlich hätte ich mir aber schon den einen oder anderen verschämt zwischen den Wolken hindurch schauenden Sonnenstrahl gewünscht.

Am Exerzierplatz eingetroffen rollte zunächst das Pärchen ein und wenig später die Nachhut. Das war gut so, denn so hatten wir nur relativ kurze Standzeit. Auch wenn nur ein laues Lüftchen wehte, lange rumstehen und quatschen, so nett das auch ist, da kann man mal schnell kühl werden. Also nun als komplette Mannschaft in bester Laune – Attacke !

Wir waren nun zu siebent was so wenn ich denke bisher die stärkste Truppe für diese Geschichte war. Die Fahrt nach Osten war entspannt, es stellte sich schnell ein Quatsch-u. Rollfahrtempo ein, das ich im übrigen fast die ganze Fahrt über hielt. Gut, sehen wir mal von kleinen Ausreißern ab, wo mal das einen oder andere Gespärchspaar, eben so vertieft in ihr Gespräch, auch schon mal ein paar mehr Meters nach vorne abrollte. War aber alles kein Ding, irgendwo wurde dann eben kurz gewartet oder es kam Ansage von Hinten, daß man doch bitte die Tempodisziplin halten möge !

Winterpokal: überhaupt Tempodizilpin, die ganze Nummer fand ja schon im Ursprung für den Winterpokal statt. Halt mit der Idee über eine Distanz X, damals für mich eine echte Hausnummer, nur einfach wo Strecke samt Zeit zu machen.
Und in eben jenem diverse forenübergreifenden Event ist es nicht Ziel möglichst viel Strecke in möglichst kurzer Zeit zu machen, sondern es geht alleine um die Fahrzeit die gewertet wird. Und jetzt kommt es, je mehr Fahrzeit, des so mehr Punkte pro Zeiteinheit ( beim Zeiteinheitsfaktor unterscheiden sich die diversen Winterpokale von Onlineplattform zu Onlineplatform , was mir aber persönlich schnuppe ist ). Wir würden also mit dem eher gemäßigtem Tempo unsere guten Punkte geschmeidig einfahren. Weiter im Bericht…

Jedenfalls erreichten wir grob im Zeitfenster 1h komplett das östliche Kanalende. Dort wurde, wie üblich abgesessen etwas getrunken und auch der eine oder andere Riegel als Unterfütterung zum Frühstück eingeworfen. Gequatscht wurde sowieso und dabei dann auch der nächste Haltepunkt für einen weiteren kurzen Pausenstop abgesprochen. Ein paar Bilder von der ersten Etappe.

( Restbilder stehen im Album bereit )

Nachdem wir die ersten 2h Fahrzeit reibungslos in extrem entspannter aber auch fröhlicher Rund gemeistert hatten, zugegeben mit einem Schnitt weit unter dem was wir sonst so zaubern ( und auch der gilt wohl unter ambitionierten Radler nicht gerade als Glanzleistung *grins* ) gönnten wir uns also eine weitere kleine Pause unter der neuen Lippebrücke hier am nahem Yacht-Club. Auf dem Mitteldamm gibt es unter der Brücke eine größere baulich angelegte Nische samt zweier Sitzmöglichkeiten. Bei dem Wetter diesmal gut als Windschutz, aber zulange sitzen bestimmt nicht so irre gemütlich.

Dort tauchte dann der erste Plattfuß, noch in Form eines Schleichplattfußes auf. Der Kollege auf dem Dorf meldete jenen an, griff noch zur Luftpumpe und füllte nach. Da es frisch wurde oder auch einfach noch war, rollten wir nach einer nur kurzen Pause wieder los. Leider nicht lange, denn dann stellte sich der Schleichplattfuß zu einem kapitalen Plattfuß ein, der Kumpel wechselte den Schlauch. Der einen oder andere Handgriff wurde von einem Mitfahrer hilfreich durchgeführt, dann ging’s weiter in Richtung Preußenhafen.

Jenen hatten wir für den nächsten Zwischenstop sowieso auf dem Plan, hatten aber vorab beim letzten Stop schon ausgemacht, die hier ortstypische Leckerei in Form der Currywurst-Pommes-Mayo zu uns zu führen. So ich das noch gestern Abend kurz beim Abstecken auf der Routenkarte auch ausgemacht hatte, war das für die größerer Pause auch der idealste Zeitpunkt.
Denn bis dorthin hätte man zirka die Hälfte der Gesamtstrecke abgespult. Würdet man am Preußenhafen nur eine kurzen Zwischenstop einlegen und dann erst zur Mündung fahren, dann wider kehrum machen, hätte man bis zum Ziel kaum noch ein Viertel der Gesamtstrecke auf der Uhr.

Also großer Futterstop hockend bei eher mäßigem Wetter, dafür aber bei standesgemäßer Kost. Man saß zusammen, quatschte wieder und verzehrte die Leckerei. An dem Punkt machte sich meine mitgeführte Daunenjacke gut nützlich. Nicht für mich selber, bei mir klappte das Thermomanagement bestens, aber unsere weibliche Mitfahrerin war gut froh also ich ihr die Jacke überstreifte und auch die Mütze über den Kopf zog.

Nach diesem nun längeren Aufenthalt rollten wir aber wider an. Zunächst ging es noch auf der südlichen Seite des Kanalufers weiter und somit noch im Windschatten des Grüns. Das Tempo konnte dank nun eingezogener Tempodiziplin gehalten *lach* werden und wir erreichten als bald das Hafenbecken in Waldtrop unweit des BockArt Radladen.
Ab dort wechselten wir die Kanalseite und standen nun nicht nur ohne Windschutz da, sondern hatten auch den eher hässlichen, weil eben groben Untergrund vor uns. Real sind es ab dort 20-25 Minuten bis zur Mündung, gefühlt können es Stunden werden. Denn wenn der Wind von vorne oder auch nur von schräg vorne dir in die Fre*se bläst, du dazu von unten durchgerüttelt wirst, man dazu ja aber auch schon ein paar Kilometer mehr im Sattel verbracht hat und at last, dazu noch die Gewissheit existiert, daß man die ganze lange Strecke bis zur heißen Dusche ja auch wider zurück mußt…

…hilft nur noch aufpassen, daß einem der Untergrund nicht noch einen Reifen samt Schlauch zerschreddert und das Ziel als Wendepunkt vor Augen halten. Außerdem kann man sich noch dadurch aufbauen, das man eigentlich auf dem Rückweg dann Rückenwind haben müßte. Müßte, nicht unbedingt verpflichtend hat.

Jedenfalls kamen wir an und das wohl auch recht gut, weil das Tempo in de Abschnitt noch mal zaghafter angegangen wurde. Eine zwei als erste Stelle auf dem Tacho ?! Wohl kaum. Am großen finalen und ja auch letztem Wendepunkt angekommen wurde wieder abgestiegen, gequatscht, getrunken, Bilder gemacht und wohl auch ein wenig Nahrung zugeführt. Stetig nährt sich das Eichhörnchen.

Nach dem Erreichen der Dattel-Hamm-Kanal Mündung in den Dortmund-Ems-Kanal drehten wir wider um, logisch. Ich legte vorab aber noch etwas wärmende Kleidung und blickte in den Himmel. Von Nordosten her zogen noch ein paar Regenwolken über das Land, der Wind hielt sich aber stabil. Somit würden die Regenwolken, jedenfalls so die Theorie, hinter uns hindurch ziehen und wir sollte trocken bleiben. Zudem sagte sich mit dem Erreichen der Mündung auch schon etwas mehr Sonne an. Jene wärmte die Gemüter nochmal auf und es rollte wider besser.

Nach recht kurzer Zeit wechselten wir wider die bei Waltrop die Kanalseite, hatten ab dort wider seitlichen Windschutz, die Sonne im Rücken und die ganze Truppe rollte immer entspannter durch die Gefilde.

Und, ja man staune, ich hatte mal wider einen Plattfuß. Aber keine Angst, ich hatte das volle Sortiment mit, als da wären:

  • Luftpumpe
  • drei Reserveschläuche
  • die guten alten Reifenheber
  • die gute und noch längeren Reifenheber/ bisher aber noch keinen Einsatz
  • Flickzeuch
  • kleine Brise Duschgel als Flutsch damit die Pelle noch besser über die Felgenflanken geht

Und ja, ich kann es noch. Relativ entspannt und locker gingen mir die Handgriffe fast wie im Schlaf von der Hand. Nur die ja auch für die Zukunft anstehende Aufgabenstellung jenes Bordwerkzeug anders am Bike unter zu bringen, da muß ich wirklich nochmal schauen.

Der Preußenhafen wurde also abermals erreicht und ein weiterer Kaffe-Kuchen-Stop eingelegt. Diesmal beider Sonne, Daunenjacke konnte im Gepäck verbleiben. Wir saßen wider in großer Runde draußen, man lies es sich schmecken und quasselte vor sich her. Ich freute mich innerlich sehr, denn wenn die Stimmung gut ist und auch wirklich alle mit dem Tempo gut umgehen können, dann kann man das wohl als Erfolg bezeichnen.

Ich für mich zog auch an dieser Stelle ein erste Resume. Bis hierhin und wohl auch für den Rest der Strecke hatte alles gut geklappt. Und das auch inklusive der kleineren Schlauchwechselaktion. Ich war so vor mich dahin gerollt, etwas über Ruhepuls, was aber wiederum den Vorteil hatte, das ich kaum auf Temperatur war. Das wiederum bedeutet, das ich in der ganzen Zeit von gut fünfeinhalb Stunden Fahrzeit gerade mal nur zwei Liter Wasser und eine 0,33 Sprite beim Mittagmahl in mich gegossen hatte. Wasserdefizit konnte ich nicht feststellen, passte also.

Kurz vor dem letzten Start am Preußenhafen wurde dann der letzte Plattfuß bei einem weiteren Mitfahrer beklagt. Auch der wurde behoben und so ging es wider in die letzte Etappe. Diesmal führte die Dame seelenruhig das Feld an und wir Männer rollten in Zweiergruppen tiefsinnige Männergespräche führend hinterher. An der hiesigen Kanalbrücke wurde dann die Gruppe geteilt, die einen zogen weiter gen Osten und wir bogen wider zu viert rechts raus um zu meiner Burg zu kommen.

Die beiden Gasträder wurden einen kurzen Schlauchwäsche samt Trockenreiben unterzogen, wir machten uns frisch und sammelten dann Gast aus Erlangen ein und trudelten im Pinnocio für ein leckeres Mahl ein.

Ab dem Punkt wurde die Gesellschaft allgemein aufgelöst. Ich fand das schon gut, daß jemand von so weit herreist, sich ein Zimmer nimmt, nur um mal zu schauen was die Köppe hier so im Pott treiben.

Schon während der Ausfahrt hatte ich ein paar Ideen für die nächste Channel Challenge. Treffen morgens hier um noch einen Pott Kaff zu trinken, vielleicht noch eine kurze Stärkung, aber vor allem könnte man für hinterher einen großen Topp Rotesoße für Nudeln vorbereiten und dann nur noch die Nudeln kochen. Anderseits falls noch mehr Leute von Außerhalb kommen wollten, könnte man ja auch mal schauen wie es mit dem Gästehaus an der Marina Rünthe ausschaut. Aber das nur mal für so…

…und sonst ?/ Bikebasteln/ Kette & Antrieb: und nach dieser Aktion darf ich mich jetzt an die Baustelle Schaltzug begeben. Dafür werde ich zum einen neue…

  • Schaltzüge
  • Schalzugzange
  • Paar Überziehregenhandschuhe
  • Cateye Rückspiegel
  • Reservefelgenband

…in den Stall holen ! Denn ohne diese Kleinigkeiten werd ich da wohl kaum was machen können. Klar, ich werde da eventuell fürs erste wider eine Funktion herstellen können, also denke ich, aber mittelfristig muß ich mich auch mal an diese Aufgabe begeben. Bisher hat sich das stets mit einer Wartung beim Fachmann wo dann sowieso was war, ergeben.

Und die besagten Chiba Rain Shield Handschuhe habe mich nicht nur mich ( die Tage ) sondern ja auch unsere weibliche Mitfahrerin gestern sehr überzeugt. Zu den Chiba´s aber auch zu der neuen Endura Hose habe ich aber noch ein paar kurze erste Testzeilen aufgesetzt.

Channel Challenge/ 06:34 Uhr/ 09.11.2019

November 9, 2019

Channel Challenge/ Winterfahrten/ Morgengruß: ich hocke noch-schon in der Küche und hadere noch ein wenig mit mir. Die richtige Kleiderwahl für die heutige Channel Challenge will getroffen werden.

Draußen vorm Burgtor hatte es gerade beim Zeitung reinholen nur frostige 0c°. Wenn man dem kleinen grünen Wettertier hockend auf der Leiter im Glas glauben darf, wird es heute bei 92% Luftfeuchte, welche es ja so frisch wirken lässt, zwar trocken bleiben und ab 08:00 Uhr 1c°.
Die gestern noch angekündigten Wolken sollen nicht kommen, dafür halt doch sonnig mit bis zu 8c°. Eigentlich nicht schlecht die Kombi. Wenn…

…da nicht mein Gefühl jetzt wäre ! Denn wenn ich hier so hocke, und das trotz des prächtigen tiefschwarzen Espresso der schon Geschichte ist, würde ich zu dicken Winterstiefeln und Daunenjacke greifen. Gut, jetzt ist aber auch erst Halbsieben, ich lass das mal auf mich zukommen.

Zum Glück habe ich mein bewährtes CAADX als Bike für den heutigen Tag schon gestern vorgeladen. Zwei Trinkflaschen, eine 1l Wasserflasche noch im Ortlieb Satteltasche und einen 1,5l Trinkblase in der aus gleichem Hause stammenden Lenkertasche. Das macht dann über gute 4l für die ca. 100km Strecke bei einer ca. Fahrzeit von 6h. Ein paar Riegel nebst Kleinkram zum Futtern sind auch schon verstaut. Am Preußenhafen werden wir ja für eine Einkehr auf jeden Fall pausieren.
Dann noch drei Reserve-Schläuche, die hoffentlich weder jemand noch ich brauchen werden, Bordwerkzeug sowieso und die Daunenjacke im Packbeutel sind verstaut. Gleich kommt noch ein Wechselshirt rein, die Geldbörse und das sollte es dann gewesen sein. Hoffentlich.

Man sieht, ich denke mal wider zu groß. Naja, derweilen wünsche ich der Leserschaft ein schönes Wochenende !

31.244km/ 08.11.2019

November 8, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- u. Biketourenbilder: wie war die gelaufene Woche ? Gemischt mit ein paar Highlights. Am…

Mittwoch: …hab ich auf dem Nachhauseweg mal wieder die Seseke-Kuhbachtrasse-Kombi gefahren mit anschließendem Ziel eventuell die Halde hoch zu fahren. Ich wollte mal die neue Miche-Kassette auf Bergtauglichkeit prüfen. Es zeigte sich aber leider schon am Vortag, daß der Umwerfer an der Kurbel irgendwie…
…zickte. Bei entsprechender Gangwahl schliff die Kette am Umwerferkäfig und dann auf eben jenem Rückweg, wollte die Technik nicht mehr die Kette vom kleinen Kettenblatt auf‘ s große umwuchten.

Damit dachte ich, lassen wir die Haldenanfahrt. Ich begnügte mich zunächst mit den eher seichte Steigungen. Kurz bevor ich dann bei Beyer-Schering weiter wollte, entdeckte ich eine für mich neue Auffahrt zur Halde. Half also alles nix, ich mußte da hoch.

Natürlich mußte ich dann für die Abfahrt den Umwerfer manuell, also per Fingerdruck direkt am Umwerfer wieder zurück wuchte.

Bikedefekte: zu Hause legte ich dann Hand an‘ s untätige Schaltwerk. Das Unglück nahm seine Lauf. Weiter im Tagestext.

Donnerstag: das Wetter wieder super nett am Nachmittag, die Fahrt nach Hause hatte was.

Freitag: konnte ich dann meine neu eingetroffene Endura Zipp-Off Hose ausprobieren. Vor dem morgendlichen Burgtor zeigte das Thermometer satte -5c° an, auch wenn es dann auf der offenen Überlandstrecke schon wieder 0c° hatte, die Hose ist echt spitze !

Natürlich hat sie den gewohnten Endur-Sitz in Größe XXL ( XL ginge wohl auch, hab ich aber nur als kurze Sommerhose und wäre dann wohl um den Oberschenkel herum mir etwas zu taff sitzend ). Auch lobend erwähnen möchte ich, daß das Material deutlich besser sitzt, aber vor allem keine Falten wirft, wie meine bisherigen langen Bikebuxen. Wir erinnern uns an das Hosenproblem auf der letzten Tour.

Ansonsten…

…war ich diese Woche vom Job her im Dunstkreis Witten, Hattingen, Bochum und at last wieder Witten unterwegs.

Vergessen wir die teilweise horrenden Verkehrsverhältnisse in Witten oder auf den Anfahrten dorthin. Immer wenn ich hier unterwegs bin denke ich: „mensch, watt für ne‘ schöne Ecke zum Radfahren.“ Überhaupt sind auf jener Runde Radfahrer omnipräsent, Radläden sowieso. Zum Glück hatte ich aber keine Zeit mich da groß um zu schauen. Wozu auch ? Das was ich akut brauche ist ein Schlafsack und im Thema Bike habe ich so für mich beschlossen, erstmal vorhandenes Material besser nach zu rüsten.

Morgen ist Channel Challenge !

31.165km/ 06.11.2019

November 6, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketourenbilder: ja die Sache mit dem Winter, dem Radfahren und dem Winterpokal ist nicht ganz so einfach. Unter normalen Umständen fahre ich ja recht geradeaus nach Hause. Doch zur Zeit ist da irgendwie der Wurm drin bei mir. Morgens ( rechtes Pic ) sieht meine Strecke noch recht gerade aus und nachmittags ( linkes Pic ) dann irgendwie…

Und nix als dieser verdammte Mistnatur um einen herum, dann noch „blöd“ ist dann das ich immer irgendwie soviel Landschaft vor mir habe, wo man noch durchfahren kann.

Im fernen Hintergrund eine kleine nette traditionelle Behausung am nördlichen Ortsausgang und wieder nix als Landschaft. Und auch wenn mein Fahrgerät wieder nur die Conti 4-Seaons, wenn auch in 32er Breite führte, durch den Wald fahren musste sein.

Am Ende der kleineren „Erfahrung“ ein kurzes Päuschen zwecks dualer Wasserhaushaltsregulation…

…bevor es dann recht fix gen Burg ging. Ich liebe Winterpokal !

Schön einsam durch die Landschaft rollen, im Kegel des Scheinwerferlichtes und den Wetterumschwüngen immer wieder ausgesetzt zu sein, zu sehen wie die Sonne im Wolkenmeer verschwindet und sich mit dem Abendmond wechselt. Eindrücke die man eigentlich nicht beschreiben kann, die einem aber auch keiner nehmen kann.

Das ist genau mein Ding.

Ein paar Kleinigkeiten, wenn auch unter dem Strich nicht ganz so günstig, sind derweil ins Haus gekommen.

 

Rumgelaber 02. & 03.11.2019

November 3, 2019

Rumgelaber/ Bikealltag/ Outdoor: jo wie war das jetzt noch ? Also zum gestrigen Samstag gibt’s ein wenig was zum erzählen. Der Tag mit der abgekürzten make my day – Tour ist gut vorüber gegangen, ich war wider zeitig wach und schob mir erstmal ein Espresso-Frühstück rein. Nach der Samstagszeitung…

…gab´s noch ein lecker Schnittchen mit Rührei, Tomate und Gewürzgurke. Von dem überaus leckeren französischen Landbrot war ja noch genug da.

Nach dem Frühstück ging es dann raus. Eigentlich wollte ich die neue Birdbox bauen. Aber bevor das starten konnte, mußte ich etwas klar Schiff machen. Da waren noch ein paar Dinge von der Tour am Freitag zu verstauen. Und so hab ich erstmal das Setup für Futter unterwegs etwas optimiert.

Dabei hab ich dann meinen Esbit Kochtopf frisch bestückt. Der Espresso Kocher, kleine Espresso Tasse, Espresso & Zucker, ein kleiner Löffel und dann noch etwas Instantbrühe sowie drei Beutel Pfefferminztee wurden geschickt verstaut.
Dabei hab ich die Instantbrühe in einen kleinen Zippbeutel gepackt, denn so in der Orginalverpackung war das  etwas zu sperrig. Und sperrig war ja Thema bei der make my day – Tour. Nach einem optimaleren Kochtopf hatte ich schon Ausschau gehalten. Das Trangia Triangel Set samt Esbit Spiritusbrenner & Spiritus bleiben separat, würden aber auch wohl kaum noch da rein passen. So kann ich mir was zu futtern machen, oder auch nur was heißes zu Trinken.

Am idealsten wäre ein Package mit alles. Also einen so kompakten Topf, das man a. die Nudeln drin machen kann, den Canway Holzvergaser reinbekommt, den Espressokocher und dann noch etwas von dem Zubehör. Das wird zwar nie ganz aufgehen, etwas bleibt immer über, aber mal sehen wie weit man an das mein Optimum heran kommt.

Bis dahin gibt’s halt eben nur Dosenfutter zum essen, denn die chinesischen Nudel werden wohl kaum in dem nur 750ml. Topf zu machen sein. Ich hatte das zwar mal vor aus zu probieren, bin da aber bis jetzt noch nicht zu gekommen.

Nachdem ich das abgehandelt hatte schaute ich noch rein zufällig auf die Kette vom CAADX und befand, da muß man mal kurz ran. Also geschwind die notwendigen Dinge raus gekramt und Kettenpflege gemacht.

Newsticker: dann ging es raus um eigentlich die neue Birdbox zu bauen. Die Story und noch ein wenig mehr, erzähle ich aber auf dem Bastel-Nebenblog. Insgesamt klappte das alles recht geschmeidig, kostete zwar Zeit, aber das war ja klar. Zumindest spielte das Wetter erstklassig mit und so konnte ich den ganzen Tag draußen rumwurschteln.

Als der Job mit dem neuen Vogelhäuschen, der Hängemattenkonterhalterung und der Tür vom Durchgangsschuppen gelaufen war schaute ich noch so auf den Brunnen.

Ich liebe diesen Brunnen. *rümpf die Nase* Die Holde hatte ihn seinerzeit angeschleppt, entgegen meiner Äußerung. Bringt nur Arbeit. Und so baue ich ihn jetzt nun Jahr für Jahr auf und ab. Die ganzen Flußkieselsteine sehen inzwischen nicht mehr ganz so neu aus. Aber wer will die sauber machen ? Ich bestimmt nicht !
Die drei großen Granitblöcke für das nette Brunnenspiel sind auch nicht ganz ohne. Gerade der größte ist nur schwer zu bewegen. Der hat bestimmt 10-15kg. Ich Hebel die Teile einfach nur um, groß getragen wird da nix.

Hilft ja aber alles nix, Wetter passte gerade, die anderen Jobs waren getan und ich hatte noch Zeit genug. Also hab ich dann auch noch den Brunnen wetterfest gemacht. Das ganze Wasser rauslaufen lassen, wie praktisch kann man das ja mit der Pumpe selbst machen. Gut, es bleibt immer noch ein leidiger Rest der dann mit einem Eimer oder Schippe sowie ganz zu guter Letzt mit einem Lappen rausgeholt werden muß. Aber bis dahin geht’s dann.

Die ganze Technik auf die Seite gelegt, dann noch etwas sauber machen, die Aluwellblech drauf als Dach für den Winter, ein paar Steine drauf damit das Aludach nicht wegfliegt und gut ist.

Also ich dann so alles fertig hatte hab ich noch eine gute Weile auf der Terrasse sitzend sinniert und tatsächlich mit dem Gedanken gespielt…

…noch auf eine gute Stunde mit dem CAADX im nahen Heimatwald zu verschwinden um dort ein paar stumpfe Runden zu drehen. Immer im Kreis fahren, einfach so, in der Dunkelheit. Aber ich hab da den Arsch nicht mehr hoch bekommen. Ich hätte mich wider umziehen müssen, das CAADX rausholen und hinterher wieder alles zurück. Ich beschloss also für den Rest des Abends einen auf ruhig zu machen.

Das war zwar auch gut so, aber auch wider irgendwie schade. Denn das Wetter passte bombe. Tagsüber waren es auch mal satte 15c° und selbst nach Sonnenuntergang stand das Thermometer immer noch bei guten 10c°. Eigentlich ideal um eine längere Nachtradtour zu machen. Eigentlich…

Der beste Plan wäre gewesen mit der Hängematte draußen eine Nacht zu machen. Aber so mit der nun gestrichenen Hängemattenkonterhalterung ging das nun nicht.

 

 

make my day – 31.019km/ 01.11.2019

November 1, 2019

Bikealltag/ The Cure/ volle tausend Kilometer/ Outdoor/ Bike- u. Biketouren Bilder/ Biketouren: meine ersten gefunden Wort zu der heute von mir gefahrenen Tour: es hätte so schön sein können.

Aber ich fange mal langsam an. Eine Liste der Dinge, die mal besonders „gut“ geklappt haben. *hüstel*

  • ich war zwar früh wach, habe mich dann aber doch noch recht lange im Bett aufgehalten, der Antrieb fehlte
  • bin dann eigentlich zu spät raus, war dann wohl leicht aus dem Tritt
  • nach Espresso-Frühstück eine andere Kleiderwahl getroffen, unten rum gab es die lange U-Bux und eine meiner ehemaligen Flecktarn-Bikehosen. Hintergrund, könnten bei der Außentemperatur von Vorteil sein
  • das ganze Geraffel zum Espresso machen und potentielles Mittagessen kochen mußte an den Stahl Renner, wo es aber..
  • …schon im Ansatz nicht passen würde ! Montiere ich den Ortlieb Handlebar-Pack an den Stahl Renner, liegt er mächtig Press auf der Vorderlampe. Geht also gar nicht, Folge Bikewechsel
  • Anbringen des Ortlieb Accessoire-Pack ist auch nicht so wie ich das dachte
  • das finale Verstauen der mit zu nehmenden Dinge dauert gefühlt Stunden ( zum Glück habe ich einen Heizlüfter in der Fitness-Garage laufen und muß nicht dabei frieren )
  • …dennoch ist der Platz in der Fitness-Garage ausgereizt ( gut ist er sowieso ) *stöhn*
  • ich komme erst um 07:21 draußen vor der Burg auf das CAADX und rolle an…
  • …um keine 300m weiter festzustellen, das die Zurrgurte des Ortlieb Handlebar-Pack nach vorne überbaumlen und in die Speichen kommen
  • die erste halbe Stunde ist hart, ich komme kaum in die Schuhe, es ist kalt, hab keinen Bock, frage mich, warum tue ich mir das an, der Kopf ist bei den ganzen Sachen die ich dabei habe, vergessen haben könnte und das ich eigentlich weder eine Hängematte noch einen Schlafsack mit dabei habe, das CAADX aber schon überladen scheint
  • es wird mir langsam warm, vorzugsweise an den Händen = die dicken Handschuhe sind zu warm = ich Wechsel sie bei der ersten Pause gegen meine Craft Unterziehhandschuhe in Kombi mit dem Gore Windstopper Handschuhen
  • die Kombi ist aber nun wider zu kalt – erstmal
  • ich bin langsam etwas genervt
  • ich bemerke wie etwas von den Unterhosen verrutschst ist, es wirft Falten, ungut – ganz ungut. Irgendwann halte ich an und richte die Kleidung
  • nachdem ich dann endlich meinen inneren Frieden gefunden habe, die Kleidung passt und der Kopf leer ist rolle ich durch bekannte Orte und wähle am Ortsausgang Dinkern den offiziellen Weg. Doch da fehlen, warum auch immer, wohl ein paar Radrouteschilder. Ich bemerke es zu spät und fahre der Nase nach.
  • als ich das Kraftwerk als Orientierungspunkt aus den Augen verliere zücke ich erstmalig in eigentlich bekannten Terrain mein Moto um mich auf Google-Maps schlau zum machen. Ich fluche, schaue in der nächsten halben Stunde ganze viermal !!! bei Google-Maps. Unglaublich für mich
  • bei der Abfahrt am Pausenpunkt vermisse ich plötzlich mein Nasenschnupftuch. Ich habe es in der Daunenjacke gesteckt und die steckt im fertig gepackten CAADX. Ich muß trotz Kälte wider alles rauskramen
  • als ich es in der Hand halte und eigentlich losfahren will, ist mir immer noch zu kalt. Jetzt krame ich das zweite Langsarmshirt raus und Wechsel es gegen das Biketrikot
  • kaum drei Kilometer weiter ist wohl Wetterumschwung. Ich halte an und ziehe das erst angezogene Langarmshirt wider aus, ebenso die Sturmhaube. Innerlich habe ich das Gefühl ich koche fast

Danach lief es eigentlich ganz gut. Man sieht es gibt viel zu tun. Dennoch, so im Nachhinein ich schmunzle ein wenig. Jetzt bin ich zwar schlauer, zumindest an dem Punkt, so eine Nummer sollte man besser am Tag vorher packen. Aber genau da muß ich eh nochmal ran, also an das Packen.


Aber nun zum eigentlichen Bericht.

Ja ich hatte Spaß auch wenn sich das anders liest. Im Grund kann ich sagen, viele Umstände hätten besser sein können. Aber ich habe den Tag genutzt, hatte zwar eine recht nett-große und eventuell auch zu anspruchsvolle Runde im Kopf, aber das mußte ja nicht sein.
Denn die angedachten Runde ( hier mal auf virtuellen Kartenmaterial/ Outdooractive ) mit dann doch fast 170km kannte ich, wusste aber auch genau, daß es genug Punkte gab wo ich recht schnell und bequem hätte aussteigen können.

Also mal los, gut gerüstet und eigentlich motiviert. Doch ich denke, dadurch das ich morgens noch zu lange in den Federn lag, fehlte der Anschub und dann die ersten Feinheiten. Schnell wurde mir klar, daß ich wohl kaum die volle Runde fahren würde und so setzte ich mir kleine Ziele. Das erste und auch elementarste war die Aussichtshütte Im Winkel.
Dort mußte ich ankommen, das war ich mir schuldig. Nein, ich dachte mir, nach einem weiteren leckeren Espresso und einem Frühstück würde es eben wieder besser laufen. Das mächtig geschrumpfte Zeitfenster hin oder her. Und bis dorthin hatte ich den Wind meist von vorne oder aber von schräg vorne. Wenn ich da weg fahren sollte, wäre der Wind maximal von der Seite dann aber ein gutes und sehr langes Stück von hinten. Etwas pokern muß man ja auch.

Und so war es dann auch. Die letzten unschönen navigatorischen Feinheit hinter sich gelassen sah ich bald wider das Kraftwerk, hatte bekannte Gelände und Gebäudeprofile am Horizont. Ich rollet auf die Hütte zu und frühstückte erstmal. Das klappte auch ganz gut. Einzig bemerkte ich, das wenn ich irgendwann mal doch mittag machen würde, es haarig werden könnte mit dem Spiritusbrenner. Denn den großen 1,4l Topf zum kochen zu bringen würde bei der Temperatur länger dauern.

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( Und wie immer das restliche Bildmaterial im Album )

Aber ob ich tatsächlich wo noch mittag machen würde, daran hatte ich inzwischen so meine Zweifel ? Und so wurde der nächste Etappenplan aufgerufen. Erstmal wider losfahren und sehen wie’s so läuft. Warm war mir und bevor ich den Kanal überfuhr wurde ein letzte mal Kleidung ab gelegt. Kurz vor Ahlen rief mein wider heller Geist das Zeitfenster X in Kombi mit der Wettervorhersage auf. Also anhalten und beides mal checken und kurz durchrechnen.

( noch ein paar Bilder von der Fahrt zum ersten Pausenpunkt )

Optimistisch dachte ich Ahlen und Drensteinfurt könnte noch gehen, also mal losrollen. Bloß nicht zu schnell, da sonst zuviel schwitzen. Denn Wasser nachkaufen an einem Feiertag würde nicht nur unnötig Zeit und Geld kosten, sondern könnte auch schwierig werden. Im Grunde gibt es dann nur die Tanke. Und jene dann suchen oder wissen wo welche sind.

Innerlich habe ich die nächsten Ausstiegspunkte schon im Kopf und rolle los. Kaum saß ich auf dem CAADX kamen schon die ersten seichten Tropfen. Da hab ich dann sofort auf Westen eingeschwenkt und bin, zumindest gedacht, recht direkt in Richtung heimatlicher Burg abgedüst.

Gut gedüst ist jetzt gelogen, den mit Marschrichtung Heessen hab ich mir den einen oder anderen Extraschlenker gegönnt. Der Regen war ja nicht so heftig, mehr erhöhe Luftfeuchtigkeit. Und so habe ich im Heessener Wald noch an einer Hütte eine weitere kurze Pause gegönnt. Die verrutsche Bux machte sich wider bemerkbar, nicht gut. Popopflege nach dem Radel kenn ich so eigentlich gar nicht. Muß ich dann auch nicht kennen lernen. Gerade so als ich den Riegel auf habe und ein letztes mal kräftig an der Pulle genuckelt habe, nimmt der Regen zu. Ich fahre wider los.

Da ich habe aber keinen Bock auf die Baustelle Dammverlegung am Flughafen habe mache ich etwas was ich sonst nie machen würde. Ich fahre tatsächlich auf dem benutzungspflichtigen Radweg an der Hauptstraße entlang. Was ein Mist, aber nun gut, ich komme zu Hause an und bin dennoch zufrieden.

Schnell das CAADX seiner mitgeführten Dinge entledigt, alles vorsortiert und teilweise in die Fitness-Garage verfrachtet. Schnell die Daten sichern, Bilder überspielen, die Trainingsverwaltung füttern, dabei zwei große Glas Flüssigkeit runterspülen und dann ab in die Dusche. Die Waschmaschine ist gefüttert.


Resume: ich denke – make my day/ mache was aus deinem Tag – trifft hier voll zu. Ich hätte mich in den Hintern gebissen, wenn ich total gekniffen hätte, nur weil das Wetter mal nicht so lecker war. Klar bei schön Wetter kann jeder, aber warum mußte ausgerechnet heute das Wetter so umschlagen ?

Ich erwarte ja keine großen Extras. Etwas mehr Sonne ab dem frühen Mittag hätte schon gut getan. Vor allem wenn wir jetzt gerade so am Abend schon wider 9c° haben. Ich hätte noch den einen oder anderen Ort durchfahren und ja, vielleicht hätte ich auch noch wo Mittag gemacht. Wer weiß ? Gut die komplette Strecke abreißen mit ihren satten fast 170km wäre noch eine Hausnummer gewesen.

Outdoor: ja und beim dem Thema sollte ich nochmal gründlich in mich gehen. Bikepacking ohne Schlafsack jetzt ausprobieren macht nicht wirklich Sinn und das noch der passende Topf her muß ist auch klar. Das mit den Taschen am Bike ist ein anderes Thema.
Und die Kleidungsfrage, wieviel mitnehmen und was nicht ? Die Daunenjacke war Gold wert, aber ob es da noch eine Nummer kleiner im Packmaß geht ?

Fragen über Fragen. Aber gute Fragen, denn so hat ma(n)n noch was zu tun. Wird halt nie langweilig. Ein schönes Wochenende noch !

volle tausend Kilometer: ach, jetzt hätte ich´s fast vergessen. Das CAADX hat mit der heutigen Tour die 31.000 Kilometer voll gemacht. Jetzt fragt mich echt was mit der neuen Gabel ist ?
Nix iss damit und Infos auf Nachfrage bekomme ich auch nicht. Kundenservice im ganz kleinen Maßstab ? Wohl eher kaum.