Archive for the ‘Bikealltag’ Category

28.462km/ 16.01.2019

Januar 16, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest: …mal wieder ab von der Genießbarkeit brennbarer Flüssigkeit, wo ich einen entsprechenden Artikel auf dem Nebenblog veröffentlicht habe, wer also reinschauen mag bitte <klick> …

…heute mal wieder blöd gelaufen. Mittwoch früh ein Würgkotzgegenwind auf der Anfahrt zum Job. Das ganze noch gepaart mit einer Hitze… ! Ich kam gute 15 min. später am Job an, als sonst und war gut durchgefiebert. Der Waschlappen, Seife und Deo sowie die ja auch sonst übliche frische Wäsche richteten das wieder. Zum ersten Refil gab’s ne’n Discounter-Burger.

Dann die Jobrunde, wo ich am mittag dachte: „mensch, in der Brückenzeit kannste ja mal bei 2-Rad Busch in Dülmen reinschauen.

Ja Pustekuchen ! Der gute Mann war in seiner wohlverdienten Mittagspause. Und so war an der Schaufensterscheibe Nase platt drücken angesagt. So wie damals als Kröte. Eigentlich gut das 2-Rad Busch Mittagpause macht. Denn jetzt grübel ich schon.

Bike nachgedacht: hatte ich doch soetwas wie ein Commuterbike auf der Basis eine CX im Schaufenster erspäht. Meine es war ein Ridley X-Trail Alloy. Gut, ist jetzt nicht so mein Ding. Aber das hatte für mein optisches Empfinden verdammt fette Reifen drin. Gefühlt mindestens 35er Breite.

Anderseits sahen die Laufräder aber eher kleiner aus. Jetzt kommt mein Brückenschlag. So ein fettes 29″ Gravelbike wäre ja schon nett.
Doch warum sich den Krampf mit den fetten und dann ja auch schweren 29″ Reifen antun ? *wieder ein paar Gehirnwindungen weiter* Wenn meine Laufräder fällig werden, warum nicht auf 27,5″ umrüsten ?

Müßte mal zu Hause schauen ob es meine CX-Schlappen nicht auch in 27,5″ gibt ( nö- leider nich )? Dann noch einen Satz LRS ( oder auch nur Hinterrad, was mir zunächst genügen würde ) mit den ganz groben Schlamm-Dreck-Wühl-Reifen wie den Conti Mut King Protection in 1,8″ Breite und einen regulären LRS in 28″ für meine Spikereifen. Die würden nur im Winter mit den Nagelreifen bestückt, im Sommer dann halt mit den fetten 4-Seasons.

Gut, ein Carbonrahmen für den Komfort wäre auch nett. Ich soinne zu viel rum.

Alter: blöd ist jetzt, das ich gerade beim Absteigen vom CAADX mit dem rechten Knie nicht gescheit auftreten konnte. Sonst ist ja eher die linke Seite die Baustelle. Werd mal sehen wie sich das weiter verhält.

 

05:21Uhr/ 15.01.2019

Januar 15, 2019

Morgengruß: …puh ! Der Tag beginnt irgendwie… zäh.  Nach dem paar Tagen Urlaub, die auch richtig gut taten, erstmal wider in den Tritt kommen. Gestern Abend war ich dann auch gut fettich. Kein Wunder, erst das frühe Aufstehen, dann wider zum Job, da ging es dann auch gleich für mich im Durchstarttempo los. Danach wieder nach Hause radeln, direkt noch etwas Training und at last, den Wanst schön mit Lasagne vollgestopft.

Naja, zumindest sollte es heute vom Job her ruhiger werden. Wobei, laut Plan auch schon wider zu ruhig. Aber man wird das schon irgendwie rumgekommen. Wird ohnehin eine gemischte Woche.

Egal, wünsche allen mal einen schönen Tag und genießt das Wetter, egal wie es kommt !

28.341km/ 12.01.2019

Januar 12, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: recht spontan gab es heute eine nette Ausfahrt. Mit dem Kollegen aus dem östlichen Teil des Claim via dem Radforum ins Gespräch gekommen, kurz ein, zwei mögliche Runde abgesteckt, dann noch Treffpunkt, Datum und Uhrzeit abgemacht. Passte und war mir nach gestrigen Runde sehr recht.

Mit dem Kollegen hier durch die nahen Gefilde zu rollen ist immer nett und entspannt, bringt hin und wider auch das eine oder andere Abenteuer mit sich, aber auch hier und da mal eine frische Strecke. Und mit dem Letzteren war’s dann auch heute so.

Pünktlich am Treffpunkt angekommen, kurz shake hands, ein zwei Sätze rübergereicht um die Neuigkeiten auszutauschen und dann quasi im fortlaufenden Gespräch losgefahren. Ich reichte dann mündlich meinen Wunsch einer Erstbefahrung rüber und es sprach nix dagegen. Und so zogen wir dieses mal nicht direkt nach Drensteinfurt rein, sondern über Waldstedde via Ameke. Nettes Dörfchen dieses Ameke. Die Strecke als auch die Streckenführung war mehr als gut, ja gerne nochmal.
Ist auch nicht der Umweg nach Drensteinfurt rein. Vom Punkt ab, wo wir/ ich normalerweise spätestens nach Drenstfurt einbiegen, würde ich mal sagen grob was mit 30 maximal 40 Minuten bis Waldstedde. Ab da dann wider bis Drenstfurt auch noch mal zirka den gleichen Zeitraum. Einzig blöd finde ich das Stück Landstraße aus Waldstedde raus, weil man da eben über die schmale Landstraße fährt. Dort gibt’s keinen Randstreifen und vom Kraftverkehr her wird das auch immer frequentiert. Müßte mal die Karte studieren, ob es da nicht eine Alternative gibt ?

Jo und so erreichten wir dann auch mit den ersten Frontwindattacken, Drensteinfurt. Dort hatte zu meinem Erstaunen sogar noch die Bäckerei Zimmermeier offen. Der Cappuccino ist dort super gut und die Backwaren erstmal… . „Leider“ hatten wir kurz vorher abgesprochen, daß wir zu bekannter Holzunterstand oder eben Hütte fahren würden. Und so standen wir an der Kreuzung und ich hatte etwas mit mir zu kämpfen. Doch noch auf ein leckeres Stück mit Irgendwas wie Schokolade reinhüpfen ?
Aber nein, ich blieb tapfer ! Und so rollten wir weiter. Zwar wider gegen den Wind, aber wir-ich wussten das unser Pausenpunkt nicht weit hinter Drensteinfurt liegt. Und so kurbelten wir ein wenig hamsterlike ( ich schon auf den Bergkettenblatt ) gen Westen. Wir wurden belohnt und es machte uns auch kaum was aus. Ich denke das ich das so vom Kumpel aufgenommen habe. Er ist ja zum Teil noch wetterfester wie ich. Also zumindest in den letzten Tagen hat er deutlich mehr gefahren als ich.

Kurz vor der Hütte stand da dieses wollhaarige Pferd auf der Weide. Ich dachte nur – wow ! Frieren würde dieses Pferdchen mit Sicherheit nicht. Kein Wunder, bei soviel Haarpracht. Ich hielt also an, mußte ein Bild machen und schon kam der Zosse ans Gatter gelaufen. Aber wir hatte keine Leckerli für ihn da. Müßte ich mal dran denken, also für nächstes mal.

Gut, so erreichten wir die Hütte und jene lag genau im Windschatten. Drinnen einen soliden Tisch, Bänke und alles regengeschützt. Jemand hatte sogar ein paar Sitzkissen von einem Gartenstuhl liegen lassen. Das nahm ich gerne an, wohlgleich ich auch was als Unterlage mit dabei hatte. Apropos dabei, dabei war natürlich auch wider die Bordküche. Und wie man sehen kann wurde jene eingerichtet, schnell entzündet und wider eine warme Tasse Brühe zubereitet. Während wir so quatschten zog die Zeit dahin und warm gekleidet ließ sich das da gut aushalten. Ich hatte meine Daunenjacke im Gepäck und die dann eben gegen die Bergans Letto getauscht. Meine Windstopperhandschuhe waren inzwischen aufgeweicht und wurden vor der Weiterfahrt gegen meine Goretex-Winterhandschuhe gewechselt.

 

Nach dem Plausch und einer Stärkung ging es dann wider los. So etwas aufrappeln mußten wir uns schon, wussten wir doch zu genau, kurz hinter der Hütte würde es stellenweise wider übelst blasen. Und so war es dann auch. Zwar bot uns die eine oder andere Hecke, Buschwerk oder Baumreihe noch etwas Windschutz, aber immer wenn eine bessere Rechtskurve kam, welche dann ja knall in Richtung West führte, war wider Hamsterstrampeln angesagt. Mindestgeschwindigkeit die ich optisch auf dem Tacho wahrnehmen konnte – 14 und ein paar Kaputte.

Erst mit dem Schwenk rüber parallel zur B54 war der Spuk vorbei. Es ging immer besser, ja sogar das fette Kettenblatt kam wider zum Zuge. Also glaube ich. Nein, bis Herbern rein zog es sich noch etwas, Mel´s Café hatte geschlossen, stand aber ohnehin nicht auf unserer Liste. Hinter Herbern schlugen wir dann auf meinen Vorschlag hin auf jene Strecke ein, die wir Ende letzten Jahres noch gemeinsam aber mit Fahrtrichtung nach Herbern hin gemacht hatte. Fand ich gut, kann man also auch gerne nochmal machen.

Und wie wir da so herholen, hin und wider sogar mit der Tachonadel nah an der 30km/h. Ich schlug dann noch vor den Weg über die Geneggequelle zu machen. Ist zwar nur ein Trampelpfad, aber nicht sehr lang als Ganzes und sollte so zu machen sein. Der Kollege kannte das auch nicht, also noch ein Grund da mal herzufahren.

Ja und das war dann so unser letztes Tagesziel. Außer das hinter diesem letzten Abschnitt auch dingfest gemacht wurde, daß wir uns beim osmanischen Drehspießgrill des Vertrauen angemessen stärken würden. Diese dann aber wirklich letzte Tagesziel wurde auch recht fix von uns erreicht.
Tendenziell geht es bis dahin ja fast nur bergab, große Windattacken waren aufgrund der falschen Richtung, sprich der besseren Fahrtrichtung auch nicht mehr zu erwarten. Das einzige Hobby was uns noch verblieb war der Regen. Und jener gab immer wieder mal sein bestes. Hier und da etwas derangiert und angefeuchtet genossen wir unser Mahl und machten uns dann wider auf. Ich bot noch an, das Kollega noch mit zu mir kommt um ihm dort ein paar Gummihandschuhe noch zu vermachen. Die die er trug waren schlichtweg auf – und sowas von feucht, ach was, triefend nass !

Und so trudelten wir noch bei mir in der Fitness-Garage ein. Dort wurde dann das Päckchen überreicht, er streifte sich noch sein Regenkondom über und wollte nicht mit rein kommen um seine Sachen ansatzweise zu trocknen. Hart im nehmen der Kollege. Aber er beteuerte auch ganz klar, er habe sich daran gewöhnt und es sei ihm auch nicht kalt. Nun gut, mehr kann man nicht machen.

Ich für meinen Fall habe dann wider klar Schiff gemacht, alles umsortiert, die Waschmaschine etwas gefüttert und gewartet bis ich in die Dusche konnte. War doch ein klasse Tag !
Zumindest für mich die erste längere Tour in diesem Jahr, wo dann auch mal was an Fahrzeit und Kilometer zusammen gekommen ist.

Und wie immer, die von mir als CAADX Regen-Windstrecke Rundfahrt betitelte auf dem Strava Portal zu sehen. Mehr Bilder als hier sind auch nicht im Album. Gut das eine von dem Lahmacun…

Bikedefekte: leider versagte nach der Abfahrt vom Dönerman mein Rücklicht. Ist wohl etwas feucht geworden. Hab’s erstmal etwas trocken gewischt und auf die Heizung gelegt. Werd morgen mal schauen was damit los ist.

36.607km/ 11.01.2019

Januar 11, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Rumgelaber/ Outdoor/ Bilder- & Biketouren Bilder: ja also, am ersten spontanen Urlaubstag – Mittwoch – fühlte ich mich wider so fit, daß ein Besuch des Rehasport als sinnvoll angesetzt werden konnte. Getoped wurde das dann noch durch das eher schöne Wetter. Es war zwar nicht gerade gemütlich warm, aber gut gekleidet ließ es sich sehr wohl draußen aushalten. Die Wolkendecke war auch mehr als aufgerissen, die Sonne konnte also ihre wärmenden Strahlen fast ungehindert freien Lauf lassen.

Die Entscheidung die Fahrt zum Rehasport mit einem Einrollen auf dem Volotec zu machen fiel mir nicht sonderlich schwer. Natürlich wurde wider etwas in der Kleiderkammer getrickst, lohnte sich aber. Und ebenfalls natürlich, wurde die Fahrt hin als auch zurück nicht straight zurück gelegt, sondern führte via einer größeren Schleife durch den Heimatwald ( hier die Strecke bei Strava <klick> so wie gefahren ). Man kann gut sehen, gerade auf der Rückfahrt gab es noch die eine oder andere Extraschleife. Erstaunlich wie schnell man sich wider wohl auf dem Bike fühlt und  wie aufgehoben in der Natur. Spaß pur und das selbst im Fastkriechtempo.

Donnerstag: der nächste Urlaubstag startete nach dem üblichen Espressofrühstück mit einem Besuch jenes sagenumwobenen schwedischen Möbelhauses. Frühstücken konnten wir, also die holde Burgdame und meiner-einer dort dann auch. Streifzug durch die Ausstellung, etwas die Zeit vertreiben und gut war.

Nach dem Besuch eines weiteren Möbelhauses, ja wir waren da wohl gerade auf einem Trip, ging es aber wider Heim. Mittagessen, noch ein kleiner Espresso, dann bin ich rüber zu den Schwiegereltern um denen zwei LED-Funzeln aus dem Discounter zusammen zu montieren. Die Gattin zog weiter zu einem anderen Kurztermin und wollte mich dann wider einsammeln.
Doch oh Wunder, das motorisierte Gefährt versagte kurz vor der Stätte meines Verweilens den Dienst. Die zunächst noch fragende Situation glitt über die seichte Panik dann fast in Vollpanik über. Der Sohn samt Abschleppseil und einer fahrtüchtigen Gerätschaft wurde mobilisiert um das defekte Stück französischer Automobilbaukunst einzuschleppen. Ziel: der Haus & Hofschrauber. Jener war leider nicht mehr anwesend, wird sich also sicher morgen früh freuen eine weitere Aufgabe vor dem Garagentor stehen zu haben.

Nach der Nummer mit Muttis Kraftfahrzeug ging es dann aber doch an eine nette Crosstrainingeinheit. Gut eingepackt stand ich bei 0c° und Dunkelheit auf der Burgterrasse und legte entspannt los. Der in den letzten Tage gut stehende Wind, gerade aus den kalten Richtungen wie Nord oder Ost, war gar nicht mehr vorhanden. Und so konnte ich dann diese Trainingseinheit auch gut runterspulen.

Die Outdoorgeschichte/ 11.01.2019 wo ich das Erlebte niedergetippt und im Nebenblog platziert hatte kann man eben dort <klick> nachlesen. Würde hier wider zuviel Platz wegnehmen. Viel Spaß beim lesen.

Biketouren: und so kam der Freitag. Der startet erstmal mit dem Aufstehen nach dem Wecker. Denn der Autobastelschrauber mußte kontaktiert werden. Nach dem Part wurde noch ein Rämchen bleifreies Bier eingeholt und noch ein schnelles Sandwich gemacht.
Dann juckte es zu sehr und ich mußte ausrücken. Also sattelte ich das Volotec, schmiss die Bordküche in meinen alten Ortlieb Packsack und den steckte ich in meinen alten Macpack Ultramarathon Rucksack. Im Grunde war es also ein Radausflug der ganz alten drei. Ich als Lenker mit über fünfzig auch schon angeschlagen, das ebenso ausgelutschte Volotec und dann noch die Kombi Rucksack & Packsack. Die beiden sind auch nicht mehr ganz frisch.

So eine richtigen Plan woher hatte ich jetzt nicht. Der erste Anlaufpunkt war halt der Autoschrauber des Vertrauens, mal horchen was oder besser ob sich überhaupt was ergeben hatte. Leider nicht, der Tag war und ist für ihn gut gebucht. Nun gut, heiter weiter.

Bin dann wider Richtung Heimatwald abgebogen und hab einfach mal laufen lassen. Nach und nach spielten sich fahrbare Strecken abschnittweise in meinem Hirnnavi hoch und konnte so Strecke machen. Aber immer schön alles im total relaxeden Modus. Das Volotec gibt ja eh nicht soviel her und groß Bock auf pumpen hatte ich auch nicht. Zumal so mit Rucksack hinten druff kommt man bei besserer Aktivität doch zu sehr ans schwitzen. Nicht mein Plan.

Zunächst ging’s durch´n Heimatwald, schauen ob man immer noch da herfahren kann, wo letztes Jahr noch die fetten Bäume lagen. Das war dann leider nicht so, denn inzwischen hat man zwar die große Baumsperre beseitigt, aber es liegt schon wider ein neu umgestürzter Baum quer. Natürlich ein richtiger Klopper.

Fußvolk hatte zwar inzwischen eine Umgehung getrampelt. Da dort der Boden aber eh schon megafeucht ist und es auch eine aus jenem Erdreich bestehende kleinere Rampe hochging, war für mich schieben angesagt.

Als nächste hatte ich eine Verbindung im Kopf wo es durch einen ehemaligen Flakwald geht. Ja Flakwald, weil man dort im WWII versucht hatte Deutschland an der Heimatfront gegen Luftangriffe zu verteidigen. Natürlich sieht man davon heute nix mehr, ist aber reizvoll da auf den Spazierwegen her zu fahren.

So kam ich zu den Lippeauen, wo ich dann noch am Lippe- Wehr Track nach dem Rechten schaute. Wenn wir hier bald nicht eine geschieten Winter bekommen, dann wird dieser Lippe- Wehr Track ab dem Frühling komplett zu wuchern. Denn noch jetzt ist dort satt Grünzeug.

Nächstes Ziel war die Erkundung eines zumindest auf Kartenmaterial potentiell existierenden, aber mir bisher noch nicht bekannten Strecke entlang der Lippe.
Quasi südwestlich unterhalb von Werne. Ich also rein in die Zufahrt, kurz innegehalten und frisch gemacht, dann los. Leider haben wider irgendwelche Deppen dort wild Müll abgelagert. Und ebenso leider, nach nur ein paar hundert Metern geht’s nicht mehr weiter. Links hat man einen Hochstand im Blickfeld, geradeaus nur Grünzeug und alte Zäune. Passieren unmöglich. Schade, denn auf den Karten sah das schon lecker aus. Ich drehte wider um und blieb erstmal über die Weiterfahrt sinnierend an der Zufahrt stehen.

Schnell wurde der Entschluss gefasst, sich wider in Richtung Lieblingsaussichtsturm zu begeben. Kann man ja ma´ machen – und go ! Dieses Etappenziel erreichte mit einem weiteren Schwenker über die Hundehalde. War wenig Betrieb dort, lief also gut. Oberhalb der Lippe bin ich dann wider in Richtung Westen und somit Etappenziel eingebogen. Unten an der Lippe entdeckte ich einen alten Kahn der da wohl brach lag. Aus der Ferne betrachtet sah das mit der Farbe noch gar manierlich aus. Ich fragte mich, wie kommt so ein Kahn da hin und was macht er da ? Vielleicht mal so für demnächst schauen gehen ?

Am Lieblingsaussichtsturm angekommen deponierte ich das Volotec unten in der „Garage“ und tigerte mit geschultertem Rucksack ins Obergeschoss. Ein kurzer Gruß zu weiteren Besuchern, die dann aber recht fix das Feld räumten. Hatte ich gestört ? Kann ich ja so nicht wissen. Ich schaute mich kurz um und beschloss dann mir eine Tasse warme Brühe zu machen.
Praktisch das mein guter oller Macpack Ultramarathon ein herausnehmbares Rückenpolster hat. Darauf kann man schön sitzen und bekommt keinen kühlen Bobbes. Die Bordküche wurde eingerichtet, der Spiritus vorgewärmt und dann Wasser heiß gemacht. Leider hatte ich immer noch keinen Deckel für meine frische Tasse ( das Problem löste ich aber dann zu Hause in der Fitness-Garage ). So hockte ich dann eben dort, nippte am Heißgetränk und ließ die Zeit einfach so vergehen. Wobei ich sagen muß, im Obergeschoss vom Lieblingsaussichtsturm war es schon etwas zugiger. Also brach ich bald wider auf.

Der Rest der Rückrunde führte quer über die Ökostation, dann rüber zum Channel und ab dort mit einer Brise im Rücken gen Hematclaim. Dabei wurde noch ein kleiner Track am Channel-Rand gefahren. Die Auffahrt war aber derart glitschig, das wider absteigen und schieben angesagt war. Erstaunlicherweise fand ich dort recht eindeutige Breitreifengrobstollenspuren. Sind wohl noch ein paar MTB Freude unterwegs dort. Hufspuren vom Reitervolk waren aber auch zu sehen. Dann war aber auch genug und so trudelte ich, mit einziehender Dunkelheit, durch das Burgtor hindurch. Noch etwas klar-Schiff machen, dann ab in die Dusche.

Ja passte soweit, hatte irgendwie Spaß dabei und konnte mich ein wenig bewegen. Soll ja gut sein. Und wie immer als Anhang, die Strecke auf Strava gebannt und das Fotoalbum zum heutigen Tag.

 

 

 

Sagen wir mal, ich mach Urlaub !

Januar 9, 2019

Bikealltag/ Urlaub/ Rumgelaber/ Bikebilder: ganz ehrlich, zwei Tage Arbeit am Stück sollte auch reichen !

Nein Scherz, ich geh ja gerne Arbeiten, nur wenn nix los ist, dann sehe ich die Sache etwas anders. Zumal wenn man schon absehen kann, daß auch am Rest der Woche nicht wirklich was anliegt, dann fange ich an zu überlegen. Denn Arbeit aus den Fingern saugen, zumal wenn noch mehr Leute auf Arbeit warten, ist echt so mein Ding. Praktisch war, daß ich um die Osterferien herum je zwei zusätzliche Urlaubstage „gebucht“ hatte. Da ich ja „dank“ Neuteileinbau nicht mit dem Rest der Family in den Urlaub fahren werde, konnte ich diese Tag in Absprache mit dem Boss verschieben.

Praktisch ist dabei dann noch, da ich seit letzter Woche so ein blödes Kratzen im Hals habe. So kann ich das noch besser auskurieren. Denn die beiden letzten Arbeitstage habe ich nicht wie üblich mit dem Fahrrad gemacht, sondern habe mich präventiv in die Bürgerblechbüchse geschwungen. Nicht immer schön, aber nun gut. Aktuell geht es aber schon wider recht passabel, werde nachher wohl mit dem Volotec zum Rehasport gondeln.

Den heutigen Morgen haben wir, also die holde Burgdame und meiner-einer für ein Frühstücksbuffet im Dorfzentrum genutzt. Danach noch zuerst einen Abstecher in den Unterwegs Hamm Shop, wo ich dann einen Flachmann erworben habe. Wie bitte Flachmann ?
Jo Flachmann ! Natürlich nicht fürs Schnäpschen unterwegs, sondern für den Transport für Spiritus. Bei meinem Spiritusbrenner hatte ich den Eindruck, daß trotz Dichtung nach dem Transport im neuen Zefal Packbeutel nach Spiritus riecht. Nicht weiter tragisch, aber wenn man mal länger unterwegs sein würde… ?

Und so hatte ich in den letzten Tage immer wider nach was Passendem gesucht. Gibt es zwar, sind im grunde Trinkflaschen, nur in signalrot, entsprechend gekennzeichnet und mit einem Sicherheitsverschluss. Diese fangen aber erst bei glaube ich 300ml an. Mal abgesehen davon, daß ich nie soviel brauchen werde ( und selbst wenn, dann hol ich eben noch so eine Flasche ), muß das dann auch wider verstaut werden. Also suchte ich nach was kleinem. Alles was ich zunächst auf´n Schirm hatte war nicht dicht oder eben so ungeeignet. Ein Kollege gab mir den Tip zum Versuch mit einem Sputum-Urinröhrchen ( aus dem medizinischen Bereich ). Nach etwas Skepsis machte ich aber doch einen Test.
Tatsächlich war das Behältnis, trotz das es keine Dichtung hat, dicht. 30ml Inhalt hätten wohl auch gereicht, aber wie das eben so ist, es juckte mal wieder.

Dann hatte ich die Idee zu einem Flachmann. Sind ja kleine Trinkflaschen, sollten dicht sein und aber auch nicht auf  gewisse Lösungsmittel wie Alkohol oder eben Spiritus reagieren. Der erste Ansatz bei OutdoorFair einen zu ergattern schlug leider fehl. Hatten nix im Laden. Und gestern hab ich dann auf die Homepage von Unterwegs geschaut und gut war. Die hatten dann auch einen im Laden. Nein, sie hatten mehrere zur Auswahl.

Der Flachmann ist nach meiner Einschätzung klein genug um irgendwie noch Platz im Gepäck zu finden, fasst auch satte 120ml, also das vierfache des Sputum-Urinröhrchen und sieht zudem noch chic aus. Und sind wir mal ehrlich, für keine neun Euro kann man das ruhig machen. Jetzt lass ich mir noch eine entsprechende Kennzeichnung einfallen, dann ist das Thema auch durch.

MacBook Air: außerdem hab ich gestern endlich mal das Upgrade auf die 50GB Apple-Cloud vorgenommen. Die Servicemeldung kam ja immer wider, nervte zum Teil auch, also habe ich mich damit mal befasst.

Und so kann ich sagen, das schon der erste Tag Urlaub ein Erfolg war, auch wenn die Fahrt durch den Wald mit dem Volotec zum Rehasport und wider zurück hier noch fehlt. Das ist aber eine andere Story…

05:23 Uhr/ 07.01.2019

Januar 7, 2019

Morgengruß: und ab geht die Post ! Oder so…

Moin in die Leserschaft ! Für mich ist heute der arbeitstechnische Neustart in diesem noch so frischen Jahr. Leider ist mein Hals wohl noch immer etwas raus, aber egal habe ja heute auch keine Radfahrt zum Job geplant. Es geht mit unserem Kleinwagen zur Arbeitsstelle und auch wider zurück. Praktisch dabei, ich kann das Brot und etwas Obst mitführen, brauche nicht ewig um mich wettergerecht anzukleiden.
Unpraktisch-nervig wird sein, daß die Rückfahrt vom Job mehr oder weniger zur Stoßzeit erfolgt und wider eine Extrapackung Ooooohhhhmmm verlangen wird. Aber nun gut, was will man machen ? Ich hoffe mal das sich die Lage bei mir normalisiert, denn Bewegung Ansicht soll ja gut sein. Ansonsten…

…die Zeit bis zum Neuteileinbau ist nicht mehr lang, gerade mal läppische zweieinhalb Wochen. Jetzt wird die Zeit wohl schnell vergehen, denke ich. Ob ich noch was vor habe in diesem Zeitfenster ? Gedanklich ja, planungstechnisch eher nicht. Man würde gerne, nur was, wann und wie ? Ich lass das mal auf mich zukommen. Erstmal wider fit werden.

Ich wünsche Euch einen guten Jahresstart, falls Ihr so wie ich noch nicht dem Berufsleben gedröhnt habt. Ansonsten aber auch.

09:22 Uhr/ 05.01.2019

Januar 5, 2019

Morgengruß: moin zusammen, Espresso schwarz, Keks hell, Wolken grau, der Regen nass und mein Hals rau. Was kann man mit so einem Tag anstellen ? Blöd.

Wünsche einen trotzdem einen schönen Tag !

10:19 Uhr/ 04.01.2019

Januar 4, 2019

Morgengruß/ Rumgealbert/ Urlaub: am heutigen Freitag, dem letzten Tag von meinem Kurzurlaub, noch ein nettes Frühstück gemacht. Espressofrühstück samt Tageszeitung war der erste Teil, jetzt akkut ist der zweite Teil des Frühstücks dran.

Heute wird es wohl eher ganz gemütlich in Richtung Innenstadt gehen. Dort habe ich das Ziel den Outdoor Hamm Laden aufzusuchen und mich nach einer Möglichkeit zum Feueranmachen um zu schauen. Draußen ist es recht nass-feucht, kein Wind und hellgrau. Mit dem nass-feucht ist das eher ungemütlich frisch, da wird also eine gute Lage Kleidung angesagt sein. Zumal…
…ich dann so den vorsichtigen Verdachte hege, daß sich da was bei mir einschleichen tät. Ist mir seit vorgestern Abend aufgefallen, daß ich so ein leichtes Hüstel habe. Bis gestern hab ich das mal an trockener Heizungsluft festgemacht. Denn als ich gestern draußen mein Crosstraining samt Core-Einheit gemacht habe war nix. Danach dann wieder aber eben auch drinnen. Vorsicht ist geboten.

Vorvorgestern und vorgestern bin ich zu meiner Mom in die alte Heimat gefahren. Aber mit unserem kleinen Kraftfahrzeug. Zwei Tagesbesuch in ganz entspannt mit potentiellem wo-hin-fahren stand auf der Tagesordnung.

Eigentlich wollten wir ins Planetarium Bochum und vorab mal wider einen Versuch starten im Matzen ( jüdisches/ koscheres Restaurant ) zu speisen. Hat man noch nie gemacht, kann man also mal angehen. Wir sind ja offen für alles. Vor der Abfahrt hatte ich noch online einen Tisch bestellt, zum Glück mit dem Plicht-Hinterlassen der Mobilrufnummer. Dann bin ich rübergefahren zur Mom.

Und schon kurz nach der Ankunft vibrierte mein Moto. Ich neugierig nachgeschaut, eine Rufnummer tauchte auf. Ich rief zurück und siehe da – das Matzen ! „Leider würde man das Restaurant heute erst wider fertig machen für die kommenden Tage und so heute noch geschlossen haben.“ Ja schadeeeee.

Wir dann also etwas gegrübelt, was man sonst noch so machen könne ? Planetarium war ja so kein Ding, aber wo noch was nett futtern in Bochum ? Den Inder nochmal besuchen wollte mein Mom nicht. Und so kamen wir auf die Idee kurzentschlossen, halt so wie damals, mal wider nach Velo zu fahren. Das haben wir dann auch umgesetzt, warum lange diskutieren.

Wir sind ja beide nicht so super mobil was laufen von langen Strecken anbelangt, von daher passte das. Aber zumindest bei mir klappte das einigermaßen gut. Natürlich mal hier und da hinsetzten. In einem super schönen und nettem Café – Cook & Bone – wurde noch ein standesgemäßes Heißgetränk zu uns genommen. Dann starteten wir die zweite Runde. An dessen Ende stand dann Kibberlinge futtern an und eine mittlere Portion Fritten gönnten wir uns auch noch, aber zusammen. Den großen Hunger hatte ich nicht.

Meine Mom ist dann och schnell zu den beiden Brüdern rein, ich wartete wieder draußen. Der letzte Gang war dann in den großen Apotheken-Store auch direkt am Marktplatz. Meine Mom wollte dort was zum einschlafen und entspannen erwerben. Praktisch war, man wurde erstklassig beraten und diese Apotheke hat eine Kinder und Sitzecke, wo man sich sogar noch Wasser ziehen kann und Kaffee gab´s dort auch. Toiletten sowieso. Muß man sich mal merken.

Dann kam die Rückfahrt. An dessen Ende wurde dann mein Onkel fernmündlich kontaktiert, anschließend „eingeladen“ mit dem letzten Tagesziel in einem spanischen Restaurant zu futtern. Und jenes war dann das Plaza Madrid. Mann war das lecker…
Nach diesem Essen war ich aber sowas von papensatt, da ging erstmal nix mehr. Erst nach gut zwei Stunden normalisierte sich die Lage und wieder etwas später war mir sogar noch nach einem kleinen Nachtisch in Form einer Creme Brulee.

Lustigerweise hatte ich in genau diesem Restaurant vor fast auf den Tag genau, meine beiden besten Kumpels zum Geburtstag eingeladen. Und ich hatte, wie das damals eben so üblich war, die nach dem Essen angebotene Cammel angenommen, aber ! auch angesteckt und ausgepafft. Die einzige Zigarette die ich überhaupt in meinem Leben „geraucht“ hatte.

( Restbilder zu Velo aber auch von dem leckeren Essen beim Spanier im <klick> Album. )

Jo, und am Tag darauf, ich hatte bei meiner Mom genächtigt, wie halt auf meinen eigentlich sonst üblichen Fahrradheimattouren, sind wir noch was einkaufen gewesen, haben noch ein wenig geklönt und dann bin ich wider gen Heimat gefahren.

Heute stand dann nur kleines Programm an, Fällt bei mir unter das Motto Outdoorgeschichten/ 04.01.2019.

28.262km/ 01.01.2019

Januar 2, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike & Biketouren Bilder: …ganz ehrlich, ging nicht anders, der Alex mußte raus !

Die Nacht war ob des Reinrutschen eher kurz und ich so ein wenig aus dem Rhythmus. Dann aber doch irgendwie wach, eine seichte Unruhe verspürte ich, gepaart aber auch mit einer gewissen Trägheit. Café con Leche und die etwas zu lange im Backofen verweilten Croissants, ich mag sie ja lieber hell, nicht so cross, verschafften die erste Grundlage.
Alkohol gab´s bei mir ja nicht, sehen wir mal von dem eher winzigen Gläschen Sekt zum Anstoßen ab.

Ich mußte also was mit dem Tag anfangen, irgendwas was mit draußen zu tun hätte. Frische Luft und Bewegung, daß war so ein Ziel. Fahrradfahren kann da recht praktisch sein, zumal wenn man zu Fuß eher mies aufgestellt ist. Die Großwetterlage verriet zwar nicht die besten Bedingungen, aber zumindest war es nicht sonderlich kalt. Temperaturen im fast zweistelligen Bereich, das Tragen der Windstopperhandschuhe ohne zusätzliche Schicht mal so als vorstellbare Maßgabe.

Anders als erst gedacht griff ich mir nicht das betagte Volotec zum Ausflug, sondern dann doch das CAADX. So ein federnder Hinterbau ist irgendwie blöd wenn man viel bergauf will. Eine große Streckenplanung brauchte ich nicht machen. Zum einen hatte ich ja Zeit ohne Ende, alles war entspannt und ich kenn mich ja hier im Claim aus. Also mal los.

Der beste Teil und dann damit auch der erfolgreichste, war das ich doch schon zum neuen Haldenzeichen auffahren konnte. Die Tage war ich nich der Meinung das eine offizielle Freigabe und somit auch einen offizielle Wegführung noch nicht existieren würde…
…aber als ich dann an jenem frisch gemachten Wegstück stand, wo es nach wegen Metern scharf links rum geht, dachte ich, fahr da doch mal her. Und siehe da, dieser Weg war durch keinerlei Bauzaun versperrt und man konnte quasi direkt auf die erste Haldenauffahrt einbiegen. Der feine Schotter war zwar noch recht lose, war aber alles fahrbar. Nördlich um die Halde rum, stand ich dann alsbald am ersten Haldenzeichen. Natürlich war das Haldenzeichen selbst noch abgesperrt, aber für ein „I was here picture“ reichte es.

Die Aussicht ist von da oben recht gut, auch wenn das Wetter an diesem Tag nicht so richtig mitspielte. Neben den Sonnenattacken gab es immer wider kurze Regenschauer und dunkle Wolken. Wetterspiel wie ich es ja aber auch mag. Da merkt man eben, das man lebt, das man draußen in der Natur ist.

Mein nächstes Ziel, das Haldenzeichen auf der Halde Kissinger Höhe konnte ich auch schon sehen, sowie das Haldenzeichen im Lippepark. Gut, Bild gemacht, wieder aufgesetzt und los. Das nächste Haldenzeichen wurde via Halde Kissinger Höhe via Cottmanns Hütte als Strecke in Angriff genommen.

Hier merkte ich dann auch, daß mir dieses dieses gemächliche Bergauffahren gut tat. Entspannt im Berggang die Halden hochkurbeln, etwas Anstrengung, dann aber doch wider nicht, passte halt. Oben beim zweiten Haldenzeichen sah es von der Silvesternacht wild aus.
Man war wohl mit dem PKW bis oben gefahren, hatte dort Party gemacht, dann aber doch leider einen Großteil des Mülls liegen lassen. Hab dann die Glasflaschen eingesammelt und jene unter den Zugang des Haldenzeichens gepackt. Dort können sie wenigstens nicht zerdeppert werden, wo dann die Glasscherben rumliegen.

Ds Haldenzeichen Nr. 2. konnte ich ja schon begehen und hab ich dann auch gemacht. Oben kam ich dann auf die Idee einen Rundblick-Film ( im Album ) zu drehen. Auf dem Handzeichen Nr. 1. ging das ja noch nicht. Inzwischen war es aber deutlich windiger geworden, also auf auf rüber zum Lippepark.

 

Hier steht ja schon seit langen und auch das als erstes geöffnete Haldenzeichen. Die Anfahrt ist wegen des Parks nicht sonderlich tricky. Was man von den Halden selbst nicht immer sagen kann. Denn auf der Halde Kissinger Höhe wartete da einen im letzten Anstieg eine nette Lehmpassage. Haftung für Grobstollenreifen ? Fehlanzeige ! Die Pampe war so schmierig, daß ich mich sogar bei der Abfahrt entschied dieses paar Meter lieber zu schieben.

Also Haldenzeichen Nr. 3. undramatisch, noch windiger, aber eben auch noch mehr Wetterspiel ( sieht man ganz gut im Album ). Ein älterer Herr nutze die Rampe für flottes Gehen bis auf den Turm hinauf und das ganze dreimal. Fand ich klasse. Ich sprach ihn darauf an, lobte ihn und so gab´s mal wider ein kurzes Gespräch.

Da mir das da oben aber zu windig war, beschloss ich mich auf zu machen, rüber zum Haldenzeichen Nr. 4.. Auf dem Weg dorthin mußte ich ja noch über den Channel rüber, nutze die ja nun nicht mehr ganz so neuen Brücken und spulte dann och eine kleine Extrarunde bis zur Auffahrt ab. An jener Halde finde ich immer wider erstaunlich, daß dort so viel los ist.
Erstaunlich finde ich es, weil die Wegbeschaffenheiten doch eher der gröberen Tour sind. Grober Schotter, Wasserrillen und Wasserauspühlungen, einfacher und auch oft nicht verdichteter Boden wechseln sich ab. Dazu noch immer ein paar Grasabschnitte. Im Grunde bestes Cyclocross & MTB Terrain. Und oh Wunder, Grobbreitstollenreifenspuren waren auch genug zu sehen.

Gut ich also auch rauf auf die letzte Halde, mußte sogar zweimal meinen Klingel bemühen, damit die hundeführenden Fußgänger mich bei der Windlage akustisch wahrnehmen. Leine bitte kurz oder den Hund bei Fuß rufen. War aber alles kein Problem. Dieses Haldenzeichen wurde ja zuletzt fertig gestellt und ich muß sagen, das ist das Haldenezichen was am besten ausschaut ( was dann wider im krassen Kontext zum Rest drumherum steht ). Man hatte sogar feinen Sandsplitt am Fuße eingerichtet. Mein Lob !

Gut war, es kamen noch ein Pärchen hoch, ich mußte also mal nicht die Mobilcam aufwändig wo positionieren, bat ihn mal ein Bild zu machen. Bei leichtem Nieselregen standen wir dann oben, schauten uns um, dann verabschiedetet man sich. Ich drehte noch einen Rundumblickfilm, machte mich dann aber auch auf. Ein wenig kreuzquer über die Halde, noch eine Extrarunde auf halber Höhe, dann aber runter zum Fuß der Halde und wie gewohnt hinten rum bis zur letzten Lippeaussichtsplattform auf dem Nachhauseweg.

Dort gönnte ich mich mir im Windschatten einen Riegel, hatte ja bis dahin außer den drei Croissant nix gefuttert aber schon fast gute zwei Stunden gekurbelt. Mit dem Crosstraining noch als Tagesvorgaben war etwas Brennstoff gut angesagt. Danach war aber auch nicht mehr viel los und so zog ich dann gen Burg. Kurz vorher, auf die Fahrtzeit geschaut, noch einen kleine Harken für den Winterpokal.

Ja, war mal wider recht nett, keinen großen Kilometer gemacht, wobei mich dann doch erstaunte, daß es über zwanzig geworden sind. Aber eben entspannt und mit viel Aussicht und echtem Wetter. Wetter das einen spüren lässt, daß man lebt.

Das komplette Album, auch mit ein paar Filmsequenzen, wie gewohnt in einem separaten Album <klick> geparkt. Die Strecke samt der Fahrdaten sind bei Strava eingepflegt.

28.233km / 31.12.2018

Dezember 31, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- u. Biketouren Bilder: es ist ja nicht so als ob nix passieren würde. Heute war so ein Tag, wo ich nochmal etwas im Kopf hatte. Und wie das eben so ist, dann sollte man dem auch nachgehen.

Nachdem ich neulich ja die erste echte Espresso-Aktion bei, nun sagen wir mal – etwas ungünstiger Wetterlage und dann doch mehr unter Zeitdruck durchgezogen hatte, wollte ich die letzte Heimfahrt für dieses Jahr etwas relaxter angehen. Da die Nacht ja eh wider länger wird, könnte also ein entspannter Espresso nicht schaden.

Da ich inzwischen weiß das Birkenrinde aufgrund der ätherischen Öle gut zum Feuerentzünden ist, hatte ich auf der Anfahrt zum Lieblingsaussichtsturm noch ein wenig „geerntet“.

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Dabei kamen zwar noch ein paar müde Regentropfen runter, aber nix aufregendes. Fiel unter das Motto, erhöhte Luftfeuchte und machte mir nicht wirklich Angst. Dann endlich das Ziel erreicht, nochmal kurz umgeschaut, ob nun doch nicht genügend Holzreste rumliegen würden, mich dann aber doch auf die nahe dem Turm stehende Bank ( nein nicht die Bank auf dem Bild hier, das ist die Bank wo ich nochmal Hand an meine Zefal-Lenkertasche gelegt hatte ) konzentriert und den Spiritusbrenner in Aktion gebracht.

( Die ganze aber kleine Palette der Bilder zum heutigen Tag sind in einem separaten Album <klick> geparkt. )

Der Aufbau klappte schon sehr routiniert, es brodelte und nach geschätzt kaum 10 Minuten war der Espresso in der kleinen-großen Espressotasse. Vergessen, klar irgendwas vergisst man ja immer, habe ich einen kleinen Löffel zum umrühren nach dem Zuckern. Aber ich habe mir dann einfach einen Ast von einem umgestürzten Baum abgebrochen und den mit dem Opinel an der Kopfseite abgeflacht. Schon hatte ich einen Löffel. Was mich dann zu der Idee brachte…
…mit einem guten Stück Hartholz könnte man sich auch einen Löffel selbst schnitzen. Lag da aber leider nirgends rum. Der Espresso mundete und war wider derer Qualität, die nur an über Einundzwanzigjährige gerecht werden. Alder Falder !

Irgendwas muß an den ollen einfachen Espressokochern anders sein ? Beim letzten mal dachte ich noch, hast´e zuviel Espressopulver reingetan. Heute habe ich aber nur lose aufgeschüttet und trotzdem brummt die Brühe extremst dunkelschwarz aus dem Pott. Well done, würde ich mal sagen. Aber gut für heute Nacht. Ich hatte jedenfalls meinen Spass.
Den vergessenen Lappen, den ich noch in das Feuerstellenset gepackt hatte, brauchte ich so nicht. Die zweite Wasserpulle, die ich diesmal mithatte, war auch gut angebracht. Denn beim ersten mal, war ja hinter kaum ich Wasser zum Trinken vorhanden.

Auch wenn dieser brake nicht so lange gedauert hatte, er hat mich gut nach vorne gebracht. Sind es doch diese kleinen Auszeiten die einem wider gut Raum verschaffen. Frisch gestärkt rollte ich dann den Rest der Strecke durch die Lippeauen. Zwei Dinge beschäftigten mich aber noch während der Fahrt.

Da waren die Kletthalterungen der neuen Zéfal Tasche. Im Test ( Link <klick> zum Test ) sieht man ein Bild wo jene blöd verdreht am Lenker ihrer Aufgabe nachkommen. Das konnte so nicht richtig sein. Und während ich so durch die Lippeauen cruse kam mir ein Gedanke. Ich war mir nicht sicher, aber im Rahmen der erste Begutachtung hatte ich gesehen, daß man jene Kletthalterungen auch anders positionieren kann. Das hatte ich dann auch mal kurz durchgespielt. Doch was wäre wenn ich diese falsch wider eingesetzt hätte ?
Gedanklich kam es mir so, das es genau umgedreht, also wenn jene Schnalle wo sie durchgeführt werden, anders positioniert und so viel näher an der Lenkertaschenhalterung sein müsste. Also hielt ich nochmal kurz vor der Burg an, stieg vom CAADX, was bei mirdank der Hüfte ja nicht so einfach ist und prickelte die Sache um. Und siehe da, alles gut !

Mobilphone: das zweite war, daß irgendwas mit meinem Moto-Handy nicht stimmte. Ich konnte die Cam kaum noch vernünftig aufrufen. Und das weder über den entsperrten Bildschirm, als noch über diese praktische Shake-Hand Funktion ( dabei nimmt man das gesperrte Moto nur in die Hand, dreht es zweimal ruckartig mit der Hand und die Cam öffnet automatisch. Ist super praktisch wenn man mal schnell ein, zwei Shots machen will. )

Während der heutigen Rückfahrt wollte ich ja ein paar Bilder machen. Das nervte mich derart, das ich grübelte woran das liegen könnte ? Ein Sturz war eher ausgeschlossen. Oder war das Moto mal zu warm geworden, oder doch Feuchtigkeit eingedrungen ? Ein Softwareproblem könnte es auch sein ?
Und so beschloss ich, das Moto hier zu Hause mal einem Neustart zu unterziehen. Dinge die ich ja immer supergerne machen. *rümpf die Nase* Also Ruhe bewahrt, die zwei Pin-Nummern ( Doppel-Sim ) im Hirn aufgerufen und dann los. Klappte auch alles soweit, auch die Funktionen liefen wie geschmiert. Also zumindest so zu Hause. Mal sehen wie das demnächst so wird ?

Ja, so war der Tag heute. Ich würde mal sagen, eher einer von der geschmeidigen Art. Kann gerne so bleiben.

Ganz nebenbei, nach der letzten Espresso-Tour war das Volotec für eine kleinere Reinigungsaktion fällig. Und wo ich gerade so vom Saubermachen schreibe, auch dem CAADX wurde heute nach dem Tages-Jahresabschluss entsprechend mit dem Wasserschlauch bearbeitet nebst ein, zweier weitere Handgriffe in Sachen Pflege.

At last, der Blick in diesem die jährlichen Zahlen. Bei mir stehen also soviel Kilometer wie noch in keinem Jahr gefahren auf der Uhr. Satte 11.890 Kilometer. Gefühlt hätte ich die zu den 12.000km fehlenden und in meinen Augen läppischen 110 Kilometer gerne voll gemacht. Aber die gesellschaftlichen Verpflichtungen…

Nein ! Ist ja immer wieder nett und ich freue mich schon drauf. Der Kollege hat bei sich im Untergeschoss mächtig gewerkelt. Er und seine Gattin haben ja einen guten Geschmack. Wird also bestimmt klasse mir das mal in Ruhe anschauen zu dürfen. Also während wir da den Jahreswechsel entgegenfiebern.