Archive for the ‘01.Bikealltag Volotec’ Category

36.818km/ 04.10.2019

Oktober 4, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Biketouren/ Bike- u. Biketouren Bilder: es war heute Zeit für eine zweite Ausfahrt. Ich musste RAUS! Die Holde machte keinerlei Anstalten sich auch bei jedem Vorschlag von mir aus der Burg heraus zu bewegen. Also bin ich alleine los. Die Decke fiel mir schon nicht mehr auf den Kopf, sie lag quasi schon zu meinen Füßen.

Dem Wetter entsprechend gekleidet und mit dem Trinkrucksack umgeschnallt gings los. Fahrgerät – Volotec. Alles andere war mir zu schade bei dem Wetter, weil auch auf Hochglanz poliert. Oder so. Den ersten Stop under the dealers bridge zum Luft auffüllen an der Gabel. Natürlichem auch sofort einer an, quatscht mich an, schenke mir aber keinen Glauben, das ich nur die Luft an der Gabel auffüllen wollte.
Also fragte der ob ich von der Polizei bin. Die Antwort nahm er mir natürlich auch nicht ab. War aber nicht mein Problem, hab ich ihm auch so gesagt.

Insgesamt führte meine Route immer ostwärts, Ziel war der Hügelbank oberhalb von Dolberg. Das Wetter bis dahin, nun ja, eher durchzogen. Oder was pflegt der englische Buttler beim aufziehen der morgendlichen Vorhänge seinem Herren zu sagen ? „It´s a soft morning sir.
Regen in Dauerform, mal in seichten Ergüssen, dann in Sprühregen aber auch immer wider mal Regenpause. Untermalt wurde das dann von einer seichten Brise aus süd-ost. Aber auch da gefragt, wie war das noch mit dem falschen Wetter ? Gibt’s nicht, nur falsche Kleidung. Regenhose und Regenjacke waren Pflicht.

Ansonsten war die Hinfahrt Wenger aufgeregt. Ich stöberte mich über bekannte Strecke so zum Ziel, leistungsmäßig eher im ruhigen flow, keine unnötige Hast. Tat mir auch gut, die Luft, die Bewegung und die Sicht über die Felder sowie die Waldruchfahrten. Nach etwas mehr als einer Stunde stand ich am Ziel, recht entspannt. Geht doch noch. Nach der Ankunft das Volotec angestellt, eine Riegel hervorgekramt und ein wenig zu Fuß die Zielregion erkundet. Aber auch dieses mal keinen wirklich geeigneten Platz zum abhängen gefunden.

( Restliche Bild- u. Filmmaterial im Album <klick> )

Nach dem Riegel noch ein bisschen was arm Radforum abgesetzt, eine wenig Müll aufgesammelt und dann wider aufgesattelt. Lange rumstehen mit den feuchten Klamotten war bei der Windlage nicht die beste Idee. Die Rückreise ging dann auch etwas mehr durch’n Wald. Dabei bin ich auch erstmalig mehr durch den Heessener Wald gefahren. War dann auch nett. Schön fand ich auch die dortige Wanderhütte. Gut in Schuss, gepflegt und auch sogar sauber. D macht man doch gerne mal ein Päuschen.
Hab ich dann aberzieht gemacht, war zum einen bis dorthin nicht anstrengend und zum anderen hatte ich eine schmalen Pfad erspäht. Der mußte natürlich erkundet werden.

Letzter Luxusausflug war die Befahrung des Heessener Schlosses. Das Tor stand sperrangelweit offen, also mußte der Alex seine neugierige Nase da rein halten. Sieht ja nicht chic aus da drin. Nicht zu sehr renoviert, ansieht also noch echte alte Bausubstanz. Ich konnte bis über das Wehr fahren und landete so sogar auf der Insel.

Danch war dann aber Heimfahrt ohne Zwischenstop angesagt. Ohne Zwischenstop ? Das ging dann doch nicht. Denn am Radbodsee hatte ich einen weiteren Trampelpfad gesehen. Also mal wider flus rein. Diesmal aber zu Fuß, das Volotec wurde geschoben. Ich fahr ja nicht auf Dunst in ein unbekanntes Gebiet ein. Jedenfalls nicht dann, wenn man kaum zwei Meter geradeaus schauen kann. Über diesen Pfad landet man direkt am alten Radbodsee. Zwei Schwäne waren dort zu Hause. Die Location selbst war auch nett.
Leider aber auch zu nett, den Fundstücke wie Zigarettenschachtel und Leergut waren auch zu finden. Abhängen ginge dort aber auch.

Ja und nach diesem dann aber auch wirklich letzten Ausflug ging es fast direkt zur Burg. Die weitere Fahrt führte nur och an der örtlichen Dorf-Apotheke vorbei. Zu Hause angekommen wurde dem Volotec noch eine schnelle Schlauchwäsche mit trockenreiben und Kettendeo gegönnt.

Ja, der Ospreys Viper Rucksack hat dann auf dieser Fahrt mal auch sein Fett abbekommen. Aber keine Angst, auch er hat genug Wasser mit dem Schlauch abbekommen.

Newsticker: ansonsten habe ich die gestern noch einen Beitrag zum Thema Outdoorgeschichten abgesetzt. Wer also mag kann da mal gerne reinschauen.

Und auch zum Ospreys Viper Trinkrucksack habe ich ein paar Zeilen getippt.

36,772km/ 02.10.2019/ sinnbefreites Sinnieren

Oktober 2, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Volotec: heute erste Test-u. Nutzausfahrt zum örtlichen Elektromarkt des Vertrauens. Unsere Türglocke streikt seit gestern, so hatte ich einen echten Grund mich zu mobilisieren. Wetter toll, rollte gut. Ist natürlich voll schade das die Lageraufnahmen am Volotec so ausgelutscht sind, denn so fährt das Volotec schon klasse.

Auch wenn man mit der Türglocke noch nix erreichen konnte, bei mir war das fahrtechnisch brauchbar. Auch wenn der Hinweg innerstädtisch Radweg/ Fuß-Radwegkombi war. Ich selbst kam aber gut vom Fleck, werde es aber trotzdem noch langsam angehen lassen. Nicht das die Form zum WP Start zu gut ist und ich so auf zu wenig Fahrzeit komme.

Outdoor: nach der kurzen Ausfahrt hab ich dem Kackleben *lach* mal eine Portion Schwung verliehen. Aber nicht ganz freiwillig, oder, die Natur hat es mir geschenkt ! Bin ich so auf dem Weg vor der gelaufenen Ausfahrt, sehe ich einen fetten Ast auf unserem Gehweg bzw. dem Grünstreifen liegen. Den also gegriffen und ab damit vor die Fitness-Garage.

Nach der Ausfahrt war ja gemeinsames Mittagessen angesagt und nach dem Essen soll man was ? Rischtööösch – Espresso kochen ! Da ich sowieso noch etwas zu großes, oder besser gesagt zu langes Sammelholz gebunkert hatte, wurde mal schnell ein Arbeitsplatz eingerichtet.

Die Holde meinte nur, ob ich keine anderen Hobbies hätte. Das konnte ich zu diesem Zeitpunkt dann auch beruhigt bestätigen. Nachdem ich dann alles etwas holzvergasergerecht gekürzt hatte, wurde jener aus seine Position gegriffen und gefüttert. Zum anzünden brauchte ich zwar zwei Ansätze, aber nun gut. Der kleine Espresso konnte dann aber gekocht werden.

Danach war sinnbefreites Sinnieren mit gleichzeitigem Holz nachschieben angesagt. Etwa eine gute Stunde zog so in‘ s Land. Dann ließ ich ihn den Holzvergaser ausglühen.

Bis dahin war das ein netter Tag. Eigentlich könnte man ja eine Hängematten-Nacht mal wieder einberaumen. Uneigenteitlich…

…ma(n)n wird sehen.

27.103km/ 30.08.2019/ 1.209km per August

August 30, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Bike- u. Biketouren Bilder: viel ist in dieser Woche nicht mehr passiert. Warm war’s trotzdem noch ein paar Tage, wenn auch nicht mehr so viel. Nur in den Nächten war das bei der Wärme mit dem Schlafen nicht ganz so pralle. Tagsüber hatte ich mir oft vorgenommen meinen Sonnenhut mit zu nehmen um diesen dann auf der Rückfahrt zu tragen. Erst gestern hab ich dann daran gedacht…

…und prompt regnete es auch. Zum Glück nur wenige Meter auf der Hinfahrt zu Job, aber so ist das eben. Wirklich nass bin ich nicht geworden. Unglücklich war ich darüber aber nicht und Mutter Natur hat so auch wider mal etwas abbekommen. Am…

Freitag: … war es dann so weit. Die Heimfahrt wurde entspannt angegangen. Ein wenig am Channel entlang gondeln, die Aussichtsplattform gegenüber der noch in Arbeit befindlichen Haven-City Bergamen in Augenschein. nehmen und schauen was der Lieblingsaussichtsturm so macht.

( Alle August Fahrradtourenbilder sind im Album <klick> )

Hatte gleich mal wider etwas Müll aufgesammelt. Der Ausblick ist wie immer, ehr unaufgeregt, weil halt auch schon spät am Tag. Heute hab ich mal darüber nachgedacht, warum das so ein Lieblingsaussichtsturm ist ?

Natürlich weil man so praktisch nah dran ist, auf dem Weg zum Job oder zurück. Ich finde die Bauweise vom Turm auch klasse. Natürlich könnte man dort auch mit der Hängematte abhängen, was ich auch mal irgendwann für länger machen werde.
Blöd ist halt nur der Autolärm. Der ist jetzt nicht so heftig, aber man hört ihn halt. Aber, und jetzt kommt’s, es ist gerade dieser Autounterton. Man läuft oder fährt mit dem Rad nur wenige Meter von der Straße weg und schaut in diese friedliche Natur. Der Alltag mit seinen Geräuschen ist beim Blick in die Landschaft hinter einem. Und das nicht nur im räumlichen Sinne.

Auch die restlichen Meter habe ich ehr im Entspannungsmodus nach Hause rollen lassen. Denn genug ist genug, noch nie hatte ich in einem Monat soviel Kilometer zusammen getrommelt. Aber um ehrlich zu sein, ich habe nicht den geringsten Schimmer wieso ? Kurzresume für das Jahr was ja noch nicht zu ende ist, kommt unten.

Und weil ich schon gut was auf dem Tacho hatte, es aber auch aus organisatorischen Gründen besser passt, entfällt die ( angekündigte ) Heimattour zumindest mit dem Fahrrad.

Ja und so komm ich auch wider auf die trockenen Zahlen ( Blick dorthin bitte hier entlang –>Klick ) zu sprechen, mit dem Abschluss dieses Monats stehen dann mal satte 5.485km auf der Uhr. Wenn ich jetzt noch in den nächsten vier verbleibenden Monaten je weitere 1.000km pro Monat drauf packen würde, käme ich den 10.000km per Jahr beachtlich nahe.
Theoretisch wird das aber kaum klappen. Hab noch eine Woche Urlaub, wo Radfahren nicht auf dem Plan steht. Dann hätte ich noch eine „Baustelle“ die gemacht werden sollte, wo ich auch mal von ideal-mindestens zwei Wochen Auszeit ausgehe. Anderseits geht die Nummer mit dem Winterpokal wider los. Nicht das mich das zusätzlich anspornen würde, es ist ja doch mehr die Freude am Fahren selbst. Und die geht gewohnheitsgemäß bei mir eher und er herbstlichen bzw. kühlen Jahreszeit los.

Die Strecken sind dann frei, das Wetter biete wieder mehr Schauspiel anstatt nur Sonne und alle ist einfach nur herrlich. Lange Rede, kurzer Sinn, ich mache einfach weiter wie bisher und dann schauen wir mal was rumkommt. Soll ja nur Spaß machen.

36.657km/ 05.05.2019/ Wetterkapriolen

Mai 5, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Biketouren/ Outdoor/ Bike- u. Biketouren Bilder: es tat sich an, daß der Sonntag mit etwas an Tätigkeit gefüllt werden wollte, was dem Wetter entsprechen könnte. Die Herren von der Wetterwahrsagerei, anders kann man das nicht mehr nennen, ließen arge Regenneigung und tiefere Temperaturen verlautbaren.
Blöde Sache dann an so einem Tag mit dem Fahrrad durch die Gegend zu gondeln, mit dem eigentlich Ziel irgendwo gemütlich, die Betonung liegt auf gemütlich, noch ein Tässchen von einem heißen Getränk zu sich zu nehmen.

Und so wurden schon am Vorabend genug warme Kleidung bereit gelegt um so gewappnet zu sein. Denn Regen und die gut unterhalb der 5c° liegenden Temperaturen können schon arg ungemütlich werden. Und da ja Gemütlichkeit in Kombination mit entspannt auf der Tagesordnung standen…

Ich sag das ganz offen und ehrlich, schon im ersten Viertel der Strecke, genau genommen an den Lippeauen begann ich Kleidung ab zu legen. Das zusätzliche Kurz-T-Shirt verschwand genau so im mitgeführten Rucksack, wie die dicken Handschuhe. Die Sonne knallte nur so vom Himmel, das Thermometer sprach recht unverhohlen was von 18c° ! Kalt ? Mit nichten.

Gut das ich mir das gute alte Volotec gegriffen hatte. Mit dem kann man sowieso kein Tempo machen und so hab ich mir als erstes eine Streckenschau aufs Tagesziel gesetzt. Die Lippeauen kurz vor Werne, den ich seinerzeit Lippe-Wehr-Track getauft hatte, wurden unter die gedanklich Lupe genommen.
Da liegt schon mal ganz gerne Sturmholz rum, Äste ragen in den Weg und dann da so auf Dunst durchfahre kann haarig werden. Denn der Weg ist im größten Teil eher nur ein Trampelpfad und entsprechend „breit“. Die eine oder andere Kurve gibt’s dann auch noch und mit entgegenkommenden Fußvolk ist auch zu rechnen. Man ist also gut beraten zu wissen wie´s da so ausschaut. Heute kann ich sagen, ist fahrbar, aber zum durchheizen eher nicht. Wie immer halt.

( weiteres Bild- u. Filmmaterial im <klick> Album/ ich finde die Filme immer so lustig… )

Etwas leichter gekleidet ging es dann weiter. Das nächste Tagesziel war schon lange bekannt und dort mußte ich einfach mal was ausprobieren. Und genau dafür hatte ich meine Hängematte mit genommen.

Das Ziel hatte ich recht schnell erreicht, aber was heißt schon schnell ? Chillen war angesagt und das sollte optimalerweise ein wenig in der Hängematte passieren. Und da ich den westlichen Lieblingsaussichtsturm schon für so manche Chill-out-Aktion missbraucht hatte, sollte jener auch diesmal wider dafür herhalten.

Praktisch ist, jene Location ist recht nah, etwas über 10km müssen dafür zurück gelegt werden. Zu Fuß noch gut machbar, mit dem Fahrrad ist der geneigte Radler gerade mal im Warmfahrmodus. Ebenfalls parktisch ist, ich hatte jenen Standort schon für einen ersten Overnighter ausgespäht. Denn noch so ohne wetterfeste Hängematte, also Hängematte mit Tarp welche ich ja noch nicht mein eigen nenne kann, ist Wetterschutz von oben immer ein guter Plan.
Und das Untergeschoss bietet genau das, in meinen Augen mehr als ausreichend Wind und Regenschutz. Das mit dem Regenschutz hatte ich irgendwann auch schon mal bei entsprechenden Bedingungen getestet. Heute wollte ich aber noch wissen, ob man nicht oben auf der Top-Aussichtsplatform die Hängematte zum hängen bekommt ? Und so bin ich mit dem Rucksack nebst Inhalt da mal rauf gestiefelt.

Ob angekommen mußte ich leider feststellen, das der Wind aus nord kommend gut in die offene Platform reinbließ. Unschön wie ich fand. Dennoch schaute ich mich genau um. Auf den Zwischenetagen zog es zwar nicht so arg rein, hätte man also auch nehmen können. Aber da dort die Plattformen nur aus der Treppenumlauf bestehen, würde eine Hängematte anderen Interessenten im Weg hängen. Da ließ sich zwar oben vermeiden, aber der Wind zog doch arg rein. Ein weiteres Schmankerl was eine potentielle Abhängung der Hängematte erschwerte war, das die Holzverkleidung nur senkrecht angebracht war. So wäre ein Umfädeln wider schwieriger gewesen. Ich beließ es dabei und verkroch mich nach unten…

…in die gute Stube. Dort wurde dann die Hängematte abgehängt und der Spirituskocher gefüllt und entzündet. Wasser für eine Instantbrühe wurde in den Topf gefüllt, Deckel drauf und ein kleiner filmischer Rundgang um das Qaré gemacht. Als ich von der Runde zurück kam, brodelte schon das Wasser, ein Süppchen wurde zubereitet. Sitzend in der Hängematte stöberte ich im Mobilbrowser und verkündete mein Dasein auf den passenden Plattformen. Man ist ja präsent. *grinslachschmunzel*

Die heiße Tasse liegend in der Hängematte zu sich zu nehmen wollte ich dann doch nicht wagen. Brühend heiße Suppe sich über die Brust tröpfeln war nicht so mein Anliegen. Nach dem warmen Getränk wurde noch etwas abgehangen und sinniert, Bilder gemacht und und und…, gewartet das die Zeit langsam verstreicht.

Irgendwann packte ich dann aber wider meine Sachen zusammen, räumte noch etwas auf, Müll lag ja wider rum und wie ich so vor den Zugang trete, scheint die Sonne, als hätte es eine Vorhersage auf unter 5c° und Regen nie gegeben. Also platzierte ich meinen ob der gestemmten Kilometer Body noch eine gute Zeit lang auf der Bank in der Sonne. Wie schon gesagt, chillen, einfach die Zeit verstreichen lassen und den Kopp in der Sonne hängen lassen.

Übrigens, auch auf der Rückfahrt verblieben die dicken Handschuhe, ja sogar die Fäustlinge für die Outdoor-Aktionen im Rucksack. Die Sonne schien, die Lieben hatte mich schon kontaktiert und so rollte ich gen Burg…

36.631km/ 17.03.2019/ GOP & New-hip restart-tour

März 17, 2019

HiBikealltag: gibt wider ein paar Tackte mehr zu erzählen. Es tat sich an, daß ich Rahmen eines sich immer widerholenden Feierlichkeit ein Präsent bekam, welches den Besuch des GOP Bad Oeynhausen mit sich brachte. Gebucht war, daß All-in Paket. Bedeutet nicht nur die Show, sondern noch mit Übernachtung, Abend- u. Frühstücksbuffet.
Gemacht wurde das alle mit einem befreundeten Pärchen. Der gute Mann erklärte sich auch bereit, das Taxi zu spielen. Ich denke die Entscheidung ist aber auch so gekommen, weil ja noch nicht sicher war, daß ich Autofahren könnte. Nun gut, ging zwar bis dahin schon, aber die Wahl war auch gut so. Die Hinfahrt dauerte etwas länger als eine Stunde, ging aber geschmeidig rum. Die Verkehrslage war unspektakulär. Recht rasch erreichten wir so das Hotel. Der Check-in des eher modernen Hotels war super freundlich, das schmale Gepäck wurde aufs Zimmer gebracht.

Danach stand dann erstmal ein weiteres Backup in Sachen Koffein an. Irgendwie hatten wir alle eine Hangover. Doch bei den leckern koffeinhaltigen Heißgetränken und dem beiläufigen Gespräch wurden alle Geister wieder hell. Alsbald ging es dann an, daß wir uns auf die Zimmer zurück zogen um die Abendgarderobe anlegten. Etwas netter sollte es schon sein ( auch wenn ich selbst ja nicht so von derartigen Verkleidungen zu überzeugt bin, Männer halt…. tss ). Ich denke auch, die Zeiten von strenger Kleiderordnung sind längst Geschichte und ich selbst schaue ja eher selten auf das Äußere wenn es um andere Menschen geht. Aber nun gut, etwas Zirkus war angesagt.

Und so war es dann auch, daß sich etliche andere herausgeputzt hatten. Was es da so an Publikum zu sehen gab… . Wir sind dann in den Speisesaal, am Empfang wurden wir unserem Tisch zu gewiesen. Ordnung muß sein. Erster kleiner Aufhänger, man hatte das Gefühl, daß die Speisen direkt in der Luft zubereitet würden. Oder die Saunafrage: „hat jemand was gegen einen Aufguss ?

Der Speisesaal war derart heiß, daß ich es schon bereute überhaupt meine Jacke über dem Arm zu tragen. Mit ein paar netten Worten an die Bedienung konnte man da aber wohl der Heizungsregeler finden und es tat einfach nur gut. Sitzen, essen und schwitzen ist nicht die Kombination die in mir Entzücken auslöst.

Das Restaurant war recht großzügig angelegt, die Sitzplätze gruppiert und durch Raumteiler von den anderen Sitzgruppen unterteilt. Das machte die Sache etwas gemütlicher. Gemütlich waren auch die Sitzgelegenheiten selbst. Schöne flauschige Bestuhlung oder Zweisitzer. Das Buffet war sehr reichhaltig und bot neben den üblichen Beilagen, Fleisch auch Fisch und andere Leckereien.
Nachtisch sowieso und wider lecker Salatbuffet. Ich habe mich dann da langsam durchgearbeitet. Immer wider mal ein eher kleinen Teller gefüllt und dann eben gefuttert. Ach ja, Live-Cooking-Buffet war auch zu haben. Man stellt halt seine rohen Speisen auf einem Teller zusammen, ordert dazu eine Soße und gibt das dann ab.

Nach dem Essen ging es dann langsam zur Show rüber. Vorher noch etwas durch die Hallen streifen und dann platz nehmen. Hier muß ich sagen, war zwar alles in Ordnung, aber der Platz am Platz war dann doch eher eng. Man saß recht dicht beisammen, was die Sache etwas kuschelig machte. Mal eben rausgehen von seinem Tisch weg um sich eventuell nochmals das Rouge nach zu ziehen, war schon etwas tricky.
Bei mir stellte sich dann aber auch heraus, das ich bis zu diesem Zeitpunkt eigentlich nur rumgesessen hatte. Die rechte Seite machte sich bemerkbar und ich hatte das Gefühl, daß meine Füße anschwollen. Vielleicht lag es aber auch nur an dem Schuhwerk, was ja nun mehr traditionell und somit nicht sonderlich breit geschnitten war. Für jemanden der in den letzten Tage eher mehr zu fuß unterwegs war, schien das nicht so ideal.

Die Show und auch die alten Räumlichkeiten waren aber wirklich klasse. Viel Action, teilweise gepaart mit einer Story. Mal erheiternd, mal witzig aber auch mal romantisch. Ich zitiere mal von der aktuellen Homepage „In Zusammenarbeit mit der „Vietnam Circus Federation“, der Cie Xich-Lo und GOP Regisseur Knut Gminder entsteht ein Blick in die vietnamesische Seele, mit dreizehn tief in der dortigen Kultur verwurzelten Künstlern.“ So hat man mal eine kleine Vorstellung von der Show.

Mir hatte die Nummer wo drei Pärchen an unterschiedlich fixierten Bambusstangen unterschiedliche Artistik vorführten, am besten gefallen.

 

In der Pause bin ich dann nochmal raus und hab mir die Beine vertreten. Das tat auch gut und so konnte ich die zweite Hälfte der Show etwas besser genießen.

Nach der Show sollte eigentlich vor der Show sein. So dachte wohl die holde Gattin. Ja klar Tanzbein schwingen hätte man auch machen können. Ich hatte aber eher so den Eindruck, daß die Mannschaft eher etwas müde war. Der Zeiger stand ja auch schon fast auf halbzwölf der Nacht.
Und so blieb es nur bei einem Streifen vor dem Türsteher mit eher verhaltener Äußerungen allerseits. Ich wäre jetzt mitgekommen, aber auch das andere Pärchen machte jetzt nicht so den motivierten Eindruck. Man war halt insgesamt schon früher aufgestanden und so mit immer noch vollem Bauch… . Ich selber hätte mir auch lieber sofort die Schuhe vom Balg gerissen. Und ob ich barfuß da hätte rein gedurft ?

Ne´, wäre bestimmt mal wider spaßig zu schauen wie das so ist. Vor allem was dann so an Mukke anfällt. Naja, nach ein wenig rumdruksen schlug ich dann vor, im vorderen Bereich der Hotellobby noch ein Getränk zu sich zu nehmen. Das wurde dann auch allseits gutiert und angegangen. Die müden Augen waren dann doch mehr präsent, als sich das so manch einer vorgestellt hatte.

Nach dem Absacker ging’s dann in die Zimmer, dort machte es dann – plopp – und meine Füße waren wieder frei. Die Zahnbürste in den Rachen geschoben noch unter die Dusche gehüpft und dann die letztendliche Nachtruhe eingeläutet. Die Nacht war gut. Und so…
…konnte der nicht mehr ganz so frühe Morgen anlaufen. Geschätzt war ich aber ab sechs in der Frühe ein paar mal wach, konnte mich aber immer wider für einen weitere Mütze Schlaf wegdrehen.

Ich stand also echt gut ausgeruht auf und man traf sich zum Frühstücksgang auf dem Flur. Der Kaffeevollautomat bot alles was das koffeeinverwöhnte Herz sich wünschte. Ich zog mir drei doppelte Espresso in eine Tasse und schlürfte die erstmal aus, bevor ich mich dann auf zum Frühstücksbuffet machte. Das frische noch warme Brot sagte mir am meisten zu. Urlaubsstimmung machte sich breit. „Gehen wir zu Strand oder zum Pool „, hätte es jetzt eigentlich heißen können.

Schade nur, daß das Wetter nicht ganz so mitspielte, sonst hätte man noch eine kleine Runde im Kurpark laufen können. So machten wir uns dann aber auf in die Zimmer, holten das Gepäck, check-out und verluden unsere Halbseeligkeiten in die motorisierte Familienkutsche und fuhren wider gen Heimat.

Ja ne´war nett und entspannend, hat ich sehr gefreut.

Auf der Rückfahrt lichtete sich teilweise der Himmel am Horizont und auch die Windräder drehten scheinbar nicht im irren Tempo, Mein Hirn sponn sich schon wider was zusammen…

Bikealltag Volotec/ Bike & Biketouren Bilder/ Biketouren: …und weil das Wetter das so vermeintlich gut war, raffte ich ein paar passende Kleidungsstücke im Bikeoutfit zusammen und kramte das Volotec aus der Fitness-Garage. Mit dabei das Kochset für eine Eventualität, verstaut im ollen MacPack Ultramarathon und los.

Mensch!!! das fühlte sich an wider auf einem richtigen Fahrrad zu sitzen, wo auch der Sattel passte und man nicht in einer stickigen Fitnessbude versuchte gegen die Wand zu fahren.
Das Aufsteigen vollzog ich noch traditionell pre-OP-mäßig. Also das Volotec auf dem Boden liegend, ich im gespreizten Stand drüber und dann angehoben. Irgendwie saß das drin und warum gleich beim ersten mal einen vermeintlich falschen Ansatz machen ? Die ersten Meters waren noch ungewohnt, das spielte sich aber schnell ein. Ich rollte dann in Richtung Heimatwald und hatte dann auch kurz vor Waldeingang die erste zu beobachtende Situation.

Anhaltend, den Fuß aus dem Pedal ausklicken und dann das Bein absetzten. Mit viel Feingefühl und einem inneren Auge auf die Cyborgseite klappte das aber ohne irgendwelche Zicken. Nicht mal ansatzweise war da was zu merken. Und so rollte ich erstmal ein paar Meter durch den Heimatwald. Dort machte sich dann stellenweise der Gegenwind sehr ungemütlich bemerkbar. Den Rest an Kraft den ich zum Radfahren in den Beinen hatte, verschwand – gefühlt – im mitfedernden Hinterbau.
Den Blick zu Tacho verkniff ich mir. Man hätte auch nebenher laufen können, also ohne Probleme. War mir dann aber auch egal. Und ganz ehrlich, nach sieben Wochen und zwei Tagen auf den Kopf, da hab ich nicht die Erwartungen an irgendeine Leistung.

Ich rollte also so vor mich dahin und beschloss dann aus dem Heimatwald heraus mich in Richtung Channel auf zu machen. Dort sollte es dann in Richtung Werne und dann weiterführend zum Lieblingsaussichtsturm zu gehen. Irgendein Ziel braucht man ja, dann sollte es schon wenigstens ein nettes Ziel sein.

Nachdem ich den Kanal überquert hatte fuhr ich an ihm entlang. Genau in den Wind. Hätte ich aufgehört zu treten, wäre ich bestimmt rückwärts gefahren. Gott was ein Kack. Genau das ist es ja was ich so „liebe“. Sich schön gegen den Wind eine Wolf zu kurbeln und scheinbar kaum von der Stelle zu kommen.
Natürlich wechselte ich dann runter in  die Lippeauen. Dort lässt es sich schöner fahren und hier und da hat man auch mehr Windschutz. Zum Glück blieben auf der Hinfahrt alle Feuchtigkeistangriffe von oben aus. Den einen Moment wo es den Anschein hatte, kann man getrost ausblenden.

Am Ort meines Zieles angekommen wurde kurz Ausschau gehalten. Die Bank war zwar trocken, stand mir dann aber doch zu sehr im Wind. Im UG des Turmes ist zwar guter Windschutz, nur keine Sitzgelegenheit. Find ich irgendwie blöd. Nach einer kurzen und wohl auch etwas unentschlossen wirkenden Runde bezog ich doch das Quartier im UG des Lieblingsaussichtsturm.

 

( Restbider im Album <klick> )

Der Rucksack wurde abgesetzt, der Packbeutel rausgeholt und das „Lager“ eingerichtet. Gesessen habe ich dann auf dem Gitterboden. Das neue Sitzkissen kombinierte ich mit der Schaumstoffrückenplatte des Rucksack. Ist ja auch genau dafür vorgesehen. Irre kalt war es ja auch nicht, denn inzwischen hatte die Sonne wider gut Oberhand bekommen. Und durch den recht guten Windschutz lässt es sich dort eigentlich fast immer gut aushalten. Der Holzvergaser wurde ausgekramt, der Spiritusbrenner mit dem Zündstahl aktiviert und eine große Tasse mit Wasser gemacht ( Film im Album ! ) um sich eine Instant-Brühe in den Hals laufen lassen zu können. Klappte auch alles prächtig.
Dann noch etwas verweilen, dem Radforum ein paar Tipperein gewidmet und wider alles zusammen gekramt und mit Rückenwind wider gen Burg.

Bis hierhin war das radfahrtechnisch alles besten gelaufen und so begann ich schon innerlich zu sinnieren, wie, wann und wohin man die nächste Ausfahrt gestalten könnte ? Leider gab es dann aber noch einen heftigen Schauer. Störte mich aber weniger. Die Kapuze über den Helm geworfen, der Rest war halb so wild, denn man fuhr ja mit Rückenwind.

Der Schauer war zwar heftig aber nicht sonderlich von Dauer. Der alte Rucksack hat zwar gelitten, aber wen juckt´s ? Ich bin dann noch eine Kanalbrücke weiter gefahren, lief gerade so gut. Dann die Burgpforte aufgeschlossen, den Wasserschlauch für eine erste Reingung bemüht, die Sachen ausgepackt. Lust auf mehr – definitiv !

Hängemattenaktion, doch mal wo den Holzvergaser mit dem Zündstahl anschmeißen und sich was nettes zu futtern machen ? Und überhaupt, wohin die nächste Tour ?

  • Drensteinfurt mit dem Eishaus geht ja fast immer. Zumindest im Winter, wenn es dort Waffeln gibt. Wären relativ gut zu fahren, weil oft quer zum Wind und größtenteils flache 20km one-way
  • Zum Mel´s Café in Herbern sind zwar nur 13,3km, dafür aber ein paar gute Hügel zwischendrin
  • Preußenhafen Lünen käme ich auf knapp 20km, aber immer irgendwie Kackwindrichtung. Dafür könnte man dort die Currywurst-Pommes-Mayo in den Laib werfen…                                                                                         und hoffen das man dann keinen Gegenwind auf der Rückfahrt hat, welcher den Verdauungstrakt zusätzlich und unnötig strapaziert
  • Burg -Vogelwarte Lippeauen Ost mit 27,4km one-way wäre so ein Favorit weil man dort nett Unterschlupf hat. Aber auch da könnte die Fahrt-Windrichtungs-Geschichte übel zum tragen kommen
  • Nordkirchen gibt’s ja auch noch eine, ich meine nennt sich „Spatzenhütte“/ ca. 24km, aber auch dahin ist’s länger und geht auch wider irgendwie über so eine Kuppe…

Insgesamt muß ich wohl einfach die Tage wider mehr aufs Rad. Nicht nur so zum Spaß, sondern auch um wider fit zu werden. Den Radfahren ist ja nicht verkehrt für den Muskelaufbau. Oder so…

 

 

Rumgelaber/ Tag X -4

Januar 21, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Bikebasteln/ Rumgelaber: am gestrigen Sonntag brauchte ich noch etwas frische Luft, also hatte es mich in meine Fitness-Garage und nach draußen gezogen. Neben dem fegen der Terrasse wo noch ein paar Reste des Vogelfutters lagen, welches ich mittels Hammer aus dem Maisennödel extrahiert hatte, ja de Pipsmätze sind tatsächlich zu faul, sich das Futter da selbst raus zu picken, konnte ich so auch wider etwas klar Schiff machen.

Danach zog ich mich dann in die Fitness-Garage zurück, wo schon ein paar Minuten der Heizlüfter lief. Das CAADX wurde zwecks besserem Handling nach draußen geschoben, dann das gute alte Volotec auf den Kopf gestellt und bekam anschließend eine frische Kette verpasst. Gold wert dabei war…

Test: …die neue Topeak Chain Hook & Wear Indicator/ Kettenverschleißlehre von eben Topeak.

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Ein cooles Teil, weil es die Montage einer Kette mittels Kettenschloss mehr als nur deutlich erleichtert. Sieht man ja. Einfach Kette wo beidseitig einhängen, dann in aller Ruhe das Kettenschloss platzieren, verschließen und fettich iss. Kein Rumgefummelt mit Kettenenden festhalten, gleichzeitig mit dem Kettenschloss am hampeln am dran sein… .

Bike nachgedacht: schon gestern beschlich mich eine gewisse Wehmut dann doch für einige Zeit nicht täglich so nach draußen zu kommen und die Natur in sich aufsaugen zu können. Vorab hatte ich die gefühlten achthundert Seiten Info- u. Kreuzchenmachenblätter durchgelesen, wohl im Wissen, daß das wichtig ist. Geht ja um die meinigen Gesundheit und da sollte man dann ja schon die Informationen aufnehmen die nötig sind, aber auch jene weiter geben, die für die Akteure selbst wichtig sein werden.

Andersrum fragten mich auch in den letzten Tagen immer wieder Leute, ob ich Angst hätte oder aufgeregt sein würde ? Bis zu diesen sonntäglichen ersten Zeilen kann ich dies mit einem – eher nein – beruhigend beantworten. Ja es ist sogar so, daß ich mit einer gewissen Vorfreude an die Sache heran gehe. Schlechter werden kann das im Grunde nicht, auch wenn es da in den Infoblättern ein doch eher bedenkliche Zeilen zu gibt.

Also, es kann nur besser werden. Aber das packen nervt mich doch schon.

Alter: ansonsten werd ich dann eben für einen Zeitraum X, der sich wohl im Bereich von vier ganzen Wochen bewegen wird, für den Neuteileinbau zurückziehen. Da das bei mir aber nicht „ohne“ gehen wird, werden hier entsprechend immer wider Beiträge auftauchen.

36.607km/ 11.01.2019

Januar 11, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Rumgelaber/ Outdoor/ Bilder- & Biketouren Bilder: ja also, am ersten spontanen Urlaubstag – Mittwoch – fühlte ich mich wider so fit, daß ein Besuch des Rehasport als sinnvoll angesetzt werden konnte. Getoped wurde das dann noch durch das eher schöne Wetter. Es war zwar nicht gerade gemütlich warm, aber gut gekleidet ließ es sich sehr wohl draußen aushalten. Die Wolkendecke war auch mehr als aufgerissen, die Sonne konnte also ihre wärmenden Strahlen fast ungehindert freien Lauf lassen.

Die Entscheidung die Fahrt zum Rehasport mit einem Einrollen auf dem Volotec zu machen fiel mir nicht sonderlich schwer. Natürlich wurde wider etwas in der Kleiderkammer getrickst, lohnte sich aber. Und ebenfalls natürlich, wurde die Fahrt hin als auch zurück nicht straight zurück gelegt, sondern führte via einer größeren Schleife durch den Heimatwald ( hier die Strecke bei Strava <klick> so wie gefahren ). Man kann gut sehen, gerade auf der Rückfahrt gab es noch die eine oder andere Extraschleife. Erstaunlich wie schnell man sich wider wohl auf dem Bike fühlt und  wie aufgehoben in der Natur. Spaß pur und das selbst im Fastkriechtempo.

Donnerstag: der nächste Urlaubstag startete nach dem üblichen Espressofrühstück mit einem Besuch jenes sagenumwobenen schwedischen Möbelhauses. Frühstücken konnten wir, also die holde Burgdame und meiner-einer dort dann auch. Streifzug durch die Ausstellung, etwas die Zeit vertreiben und gut war.

Nach dem Besuch eines weiteren Möbelhauses, ja wir waren da wohl gerade auf einem Trip, ging es aber wider Heim. Mittagessen, noch ein kleiner Espresso, dann bin ich rüber zu den Schwiegereltern um denen zwei LED-Funzeln aus dem Discounter zusammen zu montieren. Die Gattin zog weiter zu einem anderen Kurztermin und wollte mich dann wider einsammeln.
Doch oh Wunder, das motorisierte Gefährt versagte kurz vor der Stätte meines Verweilens den Dienst. Die zunächst noch fragende Situation glitt über die seichte Panik dann fast in Vollpanik über. Der Sohn samt Abschleppseil und einer fahrtüchtigen Gerätschaft wurde mobilisiert um das defekte Stück französischer Automobilbaukunst einzuschleppen. Ziel: der Haus & Hofschrauber. Jener war leider nicht mehr anwesend, wird sich also sicher morgen früh freuen eine weitere Aufgabe vor dem Garagentor stehen zu haben.

Nach der Nummer mit Muttis Kraftfahrzeug ging es dann aber doch an eine nette Crosstrainingeinheit. Gut eingepackt stand ich bei 0c° und Dunkelheit auf der Burgterrasse und legte entspannt los. Der in den letzten Tage gut stehende Wind, gerade aus den kalten Richtungen wie Nord oder Ost, war gar nicht mehr vorhanden. Und so konnte ich dann diese Trainingseinheit auch gut runterspulen.

Die Outdoorgeschichte/ 11.01.2019 wo ich das Erlebte niedergetippt und im Nebenblog platziert hatte kann man eben dort <klick> nachlesen. Würde hier wider zuviel Platz wegnehmen. Viel Spaß beim lesen.

Biketouren: und so kam der Freitag. Der startet erstmal mit dem Aufstehen nach dem Wecker. Denn der Autobastelschrauber mußte kontaktiert werden. Nach dem Part wurde noch ein Rämchen bleifreies Bier eingeholt und noch ein schnelles Sandwich gemacht.
Dann juckte es zu sehr und ich mußte ausrücken. Also sattelte ich das Volotec, schmiss die Bordküche in meinen alten Ortlieb Packsack und den steckte ich in meinen alten Macpack Ultramarathon Rucksack. Im Grunde war es also ein Radausflug der ganz alten drei. Ich als Lenker mit über fünfzig auch schon angeschlagen, das ebenso ausgelutschte Volotec und dann noch die Kombi Rucksack & Packsack. Die beiden sind auch nicht mehr ganz frisch.

So eine richtigen Plan woher hatte ich jetzt nicht. Der erste Anlaufpunkt war halt der Autoschrauber des Vertrauens, mal horchen was oder besser ob sich überhaupt was ergeben hatte. Leider nicht, der Tag war und ist für ihn gut gebucht. Nun gut, heiter weiter.

Bin dann wider Richtung Heimatwald abgebogen und hab einfach mal laufen lassen. Nach und nach spielten sich fahrbare Strecken abschnittweise in meinem Hirnnavi hoch und konnte so Strecke machen. Aber immer schön alles im total relaxeden Modus. Das Volotec gibt ja eh nicht soviel her und groß Bock auf pumpen hatte ich auch nicht. Zumal so mit Rucksack hinten druff kommt man bei besserer Aktivität doch zu sehr ans schwitzen. Nicht mein Plan.

Zunächst ging’s durch´n Heimatwald, schauen ob man immer noch da herfahren kann, wo letztes Jahr noch die fetten Bäume lagen. Das war dann leider nicht so, denn inzwischen hat man zwar die große Baumsperre beseitigt, aber es liegt schon wider ein neu umgestürzter Baum quer. Natürlich ein richtiger Klopper.

Fußvolk hatte zwar inzwischen eine Umgehung getrampelt. Da dort der Boden aber eh schon megafeucht ist und es auch eine aus jenem Erdreich bestehende kleinere Rampe hochging, war für mich schieben angesagt.

Als nächste hatte ich eine Verbindung im Kopf wo es durch einen ehemaligen Flakwald geht. Ja Flakwald, weil man dort im WWII versucht hatte Deutschland an der Heimatfront gegen Luftangriffe zu verteidigen. Natürlich sieht man davon heute nix mehr, ist aber reizvoll da auf den Spazierwegen her zu fahren.

So kam ich zu den Lippeauen, wo ich dann noch am Lippe- Wehr Track nach dem Rechten schaute. Wenn wir hier bald nicht eine geschieten Winter bekommen, dann wird dieser Lippe- Wehr Track ab dem Frühling komplett zu wuchern. Denn noch jetzt ist dort satt Grünzeug.

Nächstes Ziel war die Erkundung eines zumindest auf Kartenmaterial potentiell existierenden, aber mir bisher noch nicht bekannten Strecke entlang der Lippe.
Quasi südwestlich unterhalb von Werne. Ich also rein in die Zufahrt, kurz innegehalten und frisch gemacht, dann los. Leider haben wider irgendwelche Deppen dort wild Müll abgelagert. Und ebenso leider, nach nur ein paar hundert Metern geht’s nicht mehr weiter. Links hat man einen Hochstand im Blickfeld, geradeaus nur Grünzeug und alte Zäune. Passieren unmöglich. Schade, denn auf den Karten sah das schon lecker aus. Ich drehte wider um und blieb erstmal über die Weiterfahrt sinnierend an der Zufahrt stehen.

Schnell wurde der Entschluss gefasst, sich wider in Richtung Lieblingsaussichtsturm zu begeben. Kann man ja ma´ machen – und go ! Dieses Etappenziel erreichte mit einem weiteren Schwenker über die Hundehalde. War wenig Betrieb dort, lief also gut. Oberhalb der Lippe bin ich dann wider in Richtung Westen und somit Etappenziel eingebogen. Unten an der Lippe entdeckte ich einen alten Kahn der da wohl brach lag. Aus der Ferne betrachtet sah das mit der Farbe noch gar manierlich aus. Ich fragte mich, wie kommt so ein Kahn da hin und was macht er da ? Vielleicht mal so für demnächst schauen gehen ?

Am Lieblingsaussichtsturm angekommen deponierte ich das Volotec unten in der „Garage“ und tigerte mit geschultertem Rucksack ins Obergeschoss. Ein kurzer Gruß zu weiteren Besuchern, die dann aber recht fix das Feld räumten. Hatte ich gestört ? Kann ich ja so nicht wissen. Ich schaute mich kurz um und beschloss dann mir eine Tasse warme Brühe zu machen.
Praktisch das mein guter oller Macpack Ultramarathon ein herausnehmbares Rückenpolster hat. Darauf kann man schön sitzen und bekommt keinen kühlen Bobbes. Die Bordküche wurde eingerichtet, der Spiritus vorgewärmt und dann Wasser heiß gemacht. Leider hatte ich immer noch keinen Deckel für meine frische Tasse ( das Problem löste ich aber dann zu Hause in der Fitness-Garage ). So hockte ich dann eben dort, nippte am Heißgetränk und ließ die Zeit einfach so vergehen. Wobei ich sagen muß, im Obergeschoss vom Lieblingsaussichtsturm war es schon etwas zugiger. Also brach ich bald wider auf.

Der Rest der Rückrunde führte quer über die Ökostation, dann rüber zum Channel und ab dort mit einer Brise im Rücken gen Hematclaim. Dabei wurde noch ein kleiner Track am Channel-Rand gefahren. Die Auffahrt war aber derart glitschig, das wider absteigen und schieben angesagt war. Erstaunlicherweise fand ich dort recht eindeutige Breitreifengrobstollenspuren. Sind wohl noch ein paar MTB Freude unterwegs dort. Hufspuren vom Reitervolk waren aber auch zu sehen. Dann war aber auch genug und so trudelte ich, mit einziehender Dunkelheit, durch das Burgtor hindurch. Noch etwas klar-Schiff machen, dann ab in die Dusche.

Ja passte soweit, hatte irgendwie Spaß dabei und konnte mich ein wenig bewegen. Soll ja gut sein. Und wie immer als Anhang, die Strecke auf Strava gebannt und das Fotoalbum zum heutigen Tag.

 

 

 

36.526km & 28.194km/ 29.12.2018

Dezember 29, 2018

Bikealltag/ Rumgelaber/ Bikealltag Volotec/ „Vor Ort“/ Biketouren/ Biketouren Bilder: wir schreiben heute den 26.12.2018 und ich fühle mich…

…unausgelastet bis irgendwie auf ein gottverlassenem Abstellgleis geparkt. Alles ist schön, alles ist gut, nur diese Untätigkeit erfüllt mich schon vom körperlicher her mit einem gewissen Unbehagen. Schon am heiligen Abend konnte ich irgendwann nicht mehr gescheit sitzen, die Knochen fingen wider an zu zicken. Es half dann nur noch die Umlagerung aufs heimische Sofa, wo ich dann, in mehr oder weniger gestreckter Position, einigermaßen gut sitzen konnte.
Natürlich war ich satt bis zum Stehkragen, das Fondue hat ja auch mächtig gut geschmeckt. Einmal abgesehen davon, daß ich Schmacht hatte bis unter die Arme.

Im Kreise der Familie wurde noch ein typischer Weihnachtsfilm geschaut, Kevin alleine zu Hause. Nichts anspruchsvolles, aber so leichtes Berieselungsprogramm nach dem üppigen Mahle, danach war mir dann auch. Ich finde diesen Film übrigens gar nicht mal so schlecht. Die Erstausgaben ist noch verträglich lustig, die zweite Aufguss…, naja eben nur noch ein Aufguss.

25.12.: ausgeschlafen am gestrigen Morgen reichte die Futtervorlage in der Wampe immer noch aus, um mit nur dem Espressofrühstück klar zu kommen. Schon nach den ersten Schlücken aus mit dieser herrlichen Substanz gefüllten Tasse regte sich der Geist und schrie fast förmlich nach Bewegung & frischer Luft. Als die Holde Gattin dann eine gute Weile später mir gegenüber saß, verkündete ich einen kurzen Radausflug hier im nahen Claim. Nur in der Burg verweilen und warten bis der schwiegerelterlicher Besuch ihrerseits sich an die wider gefüllten Tafel mit den laibfüllenden Leckerein setzten würde, war ohne ausreichenden Frischluftdurchflutung nicht möglich.

Und so schwang ich mich, mit groben Bikeklamotten bekleidet, auf das betagte Volotec, hatte vorab den ja in diesem Jahr erworbenen Trinkrucksack befüllt und kurvte erstmal los. Die Erstidee meine Feuerstelle für Unterwegs mal an meinem beliebten Aussichtsturm zu testen, konnte ich aufgrund vom eher Zeitfenster vergessen. Es gereichte aber für eine kurze Runde durch den nahen Heimatwald nebst einer Anfahrt zum neuen Haldenzeichen.

Gelesen hatte ich davon in einer Ausgabe der vergangenen Samstagszeitungen. Gegenüber der Halde Kissinger Höhe befindet sich noch eine weitere kleine Abraumhalde und dort hatte man jenes Haldenzeichen errichtet. Das hatte ich im Vorbeifahren mal aus der Ferne gesehen, war aber fälschlicherweise erst der Meinung, man hätte ein zweites Haldenzeichen auf der zweiten Kuppe der Halde Kissinger Höhe errichtet. Das man die gegenüberliegende Halde bald fürs Publikum öffnen würde, daß hatte ich so nicht auf´m Schirm.

Da aber auch in der Samstagsausgabe stand, das alle vorbereitet war, aber eben nicht frei gegeben, beschloss ich wenigetens die Zufahrt zu finden und zu begutachten. Das war nicht weiter schwer, gelang mir. So vom weitem sah schon alles lecker aus, bin mal gespannt.
„Leider“ wurde ich dann von jemanden angesprochen und es ergab sich ein kleines aber eben auch zeitlich doch längeres Gespräch. Er hatte wohl gerade seine Fitnessvorsätze gestartet und so kamen wir über Höcksken und Stöcksken bei diversen Punkten in einen doch längere Gesprächsphase.

Da mein Zeitfenster aber begrenzt war, mußte ich jenes Gespräch ab einem Zeitpunkt X abbiegen und düste gen Burg. So kam halt nicht viel an Fahrzeit zusammen. War aber trotzdem nett, ich hoffe ich konnte ihm Mut und etwas mehr Durchhaltewillen zusprechen.

Und jetzt am…

26.12./ Mittwoch: …steht das Megfamilientreffen vor der Brust. Mit diesen Zeilen steht fest, ich werde noch ein paar recht sinnbefreite Runden mit dem Volotec im Heimatwald drehen. Also wieder die groben Bikeklamotten angezogen, das Volotec aus der Ecke gezerrt und los. Die Runde war nett und diesmal auch länger. Der Trinkrucksack bewährte sich zumindest vom Trinken her.

Die kleine Bikerunde war dann nett, verschaffte mir wenigstens etwas Bewegung. Dann kam das große Familientreffen mit dem „Das große Fressen“ !

Bikealltag/ The Cure – Forest: mit dem dann folgenden Donnerstag schlug die Stunde Null nach den Tagen X, endlich wieder ein normaler und „bewegter“ Tag. Die Schicht abgerissen, oder eher abgesessen. Denn etliche Kunden hatten geschlossen, so gab es halt viel Stand- u. Brückenzeit. Jene wurde dann auch gleich mal genutzt um bei Das Rad Dortmund rein zu schauen.
Im Auge hatte ich die Lezyne Micro Floor Drive HPG Pumpe. Sie hatten zwar nur noch die HPG/ Hochdruckvariante im Hause, aber Peter meinte, kein Problem. Zugriff !!!

Und wieder ein Exemplar in der ewigen Sammelung. Ich bin da ja ganz ehrlich, von der ersten Lezyne Gauge Drive HP war ich ja alles andere als begeistert.
Aber nachdem ich sie ja mal in echt in die Hand nehmen durfte und zusätzlich schon bei Das Rad nochmal begutachtet hatte, war der Drang jene zu einzuholen doch zu groß. Die schon die im Stall befindliche Topeak Turbo Morph ist nicht schlecht, aber dieser Ventilanschluss nervt derart, daß ich mich schon wider irgendwo im Nirgendwo, bei Wind, Regen und Kälte gesehen habe und dann einen verdammten Schlauch nicht aufgepumpt bekomme. Ein No-Go defnitv !

Zu Hause angekommen wurde die Pumpe auch gleich am Volotec ausprobiert. Soweit alles gut, vor allem besser ist, die Schraubverbindung zum Ventil. An dem Punkt hat die die Bikerseele dann auch wider ein Stück weit mehr Ruhe inne.

Anderes Thema, blöd war jetzt, das sie Rondo als Marke ins Haus geholt haben. Hatte ich im Vorbeigehen erspäht und schon kam der Habenwolleneffekt aus dem tiefsten Inneren zum vorscheinen. Nein, natürlich nicht. Aber fragen bzw. sich drüber unterhalten wird man sich ja mal dürfen.

Kurz gefasst, sind von der Geometrie her eher Rennräder die aber eben durch einen Art Flipshart in der Gabel in der Geometrie auf ein Garvelbike gebracht werden können. Außerdem passen Reifen von bis zu 40mm Breite rein ( 29″ wohl eher nicht – schadeeeeee ! ). Gut, es gibt ein vollausgestattetes Carbonbike das Rondo Ruut ( Stahl ist aber auch verfügbar ), aber wohl auch ein Frameset. Letzteres wurde von Peter noch verneint. Spielt ja aber auch alles keine Rolle, ist ja nur rein gedanklich zum träumen…

Freitag: puhhh ! Es geht an den Endspurt zu dieser Woche und auch irgendwie schon in den Endspurt zu diesem Jahr. Die heutige Schicht war sehr entspannt, um genau zu sagen, schon fast zu entspannt. Erster Lichtblick, jene würde heute nicht so ewig lang werden. Und wenn dann ab einer gewissen Uhrzeit das Mobil nochmal bimmeln würde, hab ich einen Akkuabsturzt. „Das tut mir aber leid.“ Doch zum Glück war alles gut, ich war nur nach der Jobrunde recht unmotiviert.

Irgendwie schaffte ich es nicht mich für eine kleine Extraabspannrunde an Cappenberg vorbei zu motivieren. Und so trödelte ich am Kanal entlang gen Burg und beließ es dabei. Machen wir uns nix vor, in diesem Jahr passiert nicht mehr viel. Vielleicht…

27.868km/ 14.12.2018

Dezember 14, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikealltag Volotec/ Alter: mal wider ein paar Zeilen zum Leben ums radeln.

Plattfüße: ist ja schon fast sensationell. War ich doch so arg lange ohne Luftverluste an den Bikes, stellte ich am Samstag fest, daß das Volotec Vorderrad einen Plattfuß hatte. Der Schlauch konnte seiner Aufgabe nicht mehr nachkommen, weil das eingeklebte Ventil am Übergang Schlauch Ventilpatch großflächiger porös geworden war. Ich hab den Schlauch dann den Gnadenschuss gegeben.

Montag: mit dem CAADX zum Job, noch alles gut. Komme ich gerade vom frischmachen & umziehen in die Umkleide, sehe ich wie das Hinterrad offensichtlich keine Luft mehr hatte. Nach dem Feierabend dann mal eben hingesetzt und sich der Sachlage angenommen. Ein kleiner fieser Glassplitter hatte sich durch den Reifen und dann wohl auch durch die Pannenschutzeinlage gebohrt.
Zum Glück ist das wohl erst kurz vor´m Stall passiert. Denn bei den frischen 4c° ( oder doch eher weniger ) Außentemperatur einen frischen Schlauch einziehen kann mal nicht so spaßig sein.

Somit einen kleine Auffrischung der Plattfuß-Litanei. Der Rest der Woche war weniger aufgeregt. Zu erwähnen wäre nur der…

Donnerstag: …wo ich mal ausnahmsweise nicht mit dem Radel zum Job bin sondern mit der Bürgerblechbüchse. Das hatte aber auch einen Grund, denn ich hatte einen Sichtungstermin für mein Upgrade in Sachen Neuteil im Laib. Der Termin war Vormittags, es wurde gesichtet und die Notwendigkeit anerkannt, sodann auch gleich ein potentieller Termin genannt. Über den habe ich nochmal eine Nacht geschlafen und dann am…

Freitag: …telefonisch bestätigt.

Ansonsten wollte ich am Freitag mal länger nach Hause fahren. Halt zum abspannen mit dem CAADX. Das wurde am Morgen wieder mit den Nagelreifen bestückt, da es merklich kühler geworden war und es mir auf den Straßen sehr verdächtig erschien.
Die  45NRTH Xerxes Faltreifen lassen einen den Griff zum Spikereifen leicht fallen. Mit dem eher geringen Gewicht ( 530g ) und den recht guten Rolleigenschaften und sogar Komfort, lassen sie einen fast Vergessen, daß man überhaupt auf Spikereifen fährt.

Biketouren/ Erstbefahrung/ Biketouren Bilder: was die Heimfahrt anging, grübelte ich eine Zeit lang. Zunächst in den Morgenstunden, den die Windrichtung lesen war nicht schwer. Es kam aus Nord-Ost also eher ungünstig für eine superlange Heimfahrt über windoffenes Feld. Also Strecke grübeln.

Gefühlt wäre ich ja gerne über Nordkirchen, hoch bis Lüdinghausen und dann ab dort via Ascheberg bis Drensteinfurt gefahren. Die Streckensichtung <klick> ergab dann aber mal eben satte 80km und somit netto 4h Fahrzeit mindestens. Bei meiner aktuellen Pace würde ich wohl eher netto auf 5h kommen. Kurz den Zeiger studiert und gewusst, mit einer Abfahrt erst gegen 17:00 Uhr…
…würde meine Family wider den Suchtrupp lossagen und die Männer mit den weißen Kitteln gleich mit dabei. Auch war diese Nummer gefühlt zu dick. Soll ja Spaß machen und schön sein. Entspannen war angesagt, nicht klotzen.

Dann spielte ich mit dem Gedanken jene Route zu nehmen, die ich in diesem Jahr als Stahl Renner Chill-out-Tour aufgeführt hatte. Dann aber eben nicht hoch bis Lüdinghausen, sondern in Höhe kurz vor Nordkirchen den Schwenk in Richtung Osten machen, um dann entweder wieder in Herbern oder eventuell doch noch in Drensteinfurt den finalen Rückweg zur Burg anzutreten.
Den Plan verwarf ich aber dann doch, denn im dunkeln eine Strecke zu fahren nach Radrouten-Hinweisschildern die man bisher nur einmal und dann noch bei Tage gefahren war, hätte verrutschen können.

Kurzfristig spielte ich noch mit dem Gedanken die WPC Seseke Bönen/ Industriegebiet Channel mit knapp 48km aufzurufen. Doch da war mir irgendwie zu wenig Gebüsch und Wald. Also habe ich…

…letztendlich einen alten Klassiker von mir aus dem Hut gezaubert und bin mit einer Schleife auf Scharnhorst eingebogen und dann via dem Naturlehrpfad nach Hause gekurbelt.

Und weil ich ja bei der letzten Heimattour gesehen hatte, daß da ein Stücken mir bekannter Strecke aufgehübscht wurde, war ich neugierig und habe nicht die sonst für diese Heimfahrt üblich über einen nahen Park gemacht, sondern bin direkt auf der Strecke geblieben. Und siehe da, wo man vormals mit den CX aufpassen mußte sich nicht die Reifen auf dem groben Untergrund zu zerschießen, ist nun Autobahn angesagt.

Ansonsten war es nett, aber irgendwie war der Reiz weg. Seit dem ich jetzt ein paar mal oben in Nordkirchen & Co. war, zieht es mich immer irgendwie dahin. Und so kam es dann auch, daß ich immer wieder über die Cafémachgesichte nachgedacht habe.

Mein erst kürzlich ins Ausrüstungssortiment geholter Canway Holzvergaser Kocher brennt, tschuldigung, wie Sau. Ja kann man nicht anders sagen. Mit so wenig Holz so ein Feuer zu entfachen, daß hat schon was. Leider wird es aber so sein, daß sichder Kunststoffgriff und das entfachte Feuer wohl kaum vertragen werden.

Jetzt hatte ich dann wider gespielt-gesucht und von ESBIT tatsächlich ein passendes Set gefunden, das ESBIT Kaffeebereiter-Set. Jetzt ist mir aber Esbit als Feuerquelle irgendwie nicht so sympathisch. Und nur das Kaffeebereiter-Set zu kaufen und dann nur das Oberteil auf den meinigen Feuerteufel zu setzten, macht irgendwie keinen Sinn.

Und so bin ich dann, quasi wider über die ESBIT Spirituskocher im Verlauf der heutigen Heimfahrt, auf den Trangia Triangle gekommen. Ist im grunde ein sehr kleines Windschutzbelchdreieck, also zusammen gesteckt, wo man dann entweder Spirituskocher oder auch Gasflammenwerfer rein machen kann. Das blöde an dem Ding ist jetzt nur, alles was drauf stehen muß, sollte 10cm Durchmesser haben. Blöd. Da werd ich wohl mal in einen Laden müssen.

Ja, soviel zu dieser Woche. Dann wünsch ich mal ein schönes Wochenende.

 

Quer-lang-Sonntag/ Tag A – E

November 7, 2018

Bikealltag/ Volotec/ The Cure – Forest: wohl wider ein paar viele Zeilen, quer – weil im ersten Zuge etwas wahrlos-gedanklich hier niedergetippt. Quer-lang weil es mehr oder weniger ein Bericht über die folgenden Tage werden wird.

Bike nachgedacht: …jene sind, wie ich ja schon erwähnte spontane Urlaubstage, die ich versuchen werde für mich sinnvoll zu füllen. Denn Leben allgemein, mein Lebenswelt immer irgendwie im Mittelpunkt des Sinnvollen sein. Was sinnvoll ist, überlasse ich mal meinen Gedanken.

Bikealltag: natürlich spielt sich mein Leben nicht ausschließlich rund ums Biken als solches ab. Ja klar es steht recht gut im Mittelpunkt, was aber zunächst mal grundsätzlich mit der Tatsache zu tun hat, daß ich als Privatmann keinen großen Bock eine motorisierte Blechkiste habe. Das mache ich auf dem Job zu genüge, muß ich also nach Feierabend nicht mehr haben. „Erschwerend“ kommt hinzu, ich habe die guten Strecken zur Verfügung, also warum sollte ich ?

Sport & Alltag: dann kommt natürlich noch mit dazu, daß ich zu fuß irgendwie in den „letzten Tagen“ ( was ja realistisch gesehen ein paar sehr viele Tage sind ) ich sage mal so – gehandicapt bin. Das ist aber einen andere Baustelle, die ich hier jetzt nicht wider gelangweilt rüber reichen werde.
Dennoch, in den letzten drei, oder waren es schon vier Wochen ?, hat es sich ergeben, quasi zwangsweise, daß meine sonst eher durchgängigen sportlichen Nebenaktvitäten vernachlässigt wurden. Schlampe ich ! Kommt vor, aber ich gelobe Besserung, was auch aufgrund des nun wider eher normal laufenden Zeitplans machbar sein sollte. Es ist halt wie es ist, da spielen viele zeitliche Parameter eben mit rein. Heute wird wider so ein Tag sein…

…nachdem ich gestern erstmals wider ausgepennt hatte und sich dann der Tag etwas quer gestaltete. Jedenfalls durch das eher bescheidene Programm in den letzten Woche hat mein Körper hier und da Federn gelassen.

Tag 1.: der gestrige Tag also länger schlafen, als Grund wohl weil ich am Vortag mir noch nach Schichtende einen Ausflug zur Kanalmündung gönnte. Ebenso spielte wohl mit hinein, daß ich auch noch recht spät, also für meine Verhältnisse, ins Bett kam. Das war wohl gut auf halbelf zu.

So wurde der Vormittag mit Café con Leche & Samstagszeitung, gefolgt von einem zusammengestrickten Frühstück eingenommen und ratz fatz war es fast mittag. Die Sonne schien, draußen waren ein zwei Handgriffe zu tun. Laub aus dem Burggarten entfernen, draußen auf dem Gehsteig nebst Grünstreifen, auch wenn dort eher weniger lag.
Der motorisierte Kutschwagen der Burgdame und dessen Winterreifen wollte noch ein letztes mal auf Sicherheit geprüft werden. Sprich mit dem fetten Radschlüssel nochmal die Radmuttern prüfen und die Radkappen druff jemacht. Womit dann schon zwei Baustellen vom Tisch waren.

Der Brunnen und dessen Wintertauglichkeit stand dann als nächstes auf dem Programm. Wasser ablassen, den Kram ein wenig verstauen, hier und da eine seichte Reinigung und dann eben winterfest machen. Als örtliche und somit direkte Nebenbaustelle wurde die Birdbox ( Vogelhäuschen ) aufgestellt. Den Anstoß dazu gab Linsenfutter mit seinem Vogel- u. Bilderblog. Und schon ward es mittag in echt.

Damit war der mit zahlreichen Aktivitäten gefüllte Vormittag rum und die Burgdame hatte das Mahle kredenzt. Nach dem leckeren Mittagessen, den Bauch noch voll und ob des immer noch sonnigen Wetters verblieb mein Laib nicht innerhalb der Burggemäuer, sondern machte sich kurz frisch und stieg aufs CAADX. So ein wenig Bewegen könnte nicht schaden und ich hatte danach so ein, zwei grobe Ziele vor Augen. Erstes Ziel…

Bike & Pack/ Bivy, Zelt & Co.: hatte ich die Tage doch im Thema Bike & Pack & Sleep zwei potentielle Kandidaten herausgefiltert. Unter anderem das schon im meinigen Hause befindliche Label Exped, wo es dann eine Exped Scott Hammock Combi gäbe.

Das das CAADX noch am Freitag seicht drecktechnisch am Channel das eine oder andere aufgesammelt hatte, womit ich dann so unmöglich direkt in den Laden rollen könnte, wurde es eigens nochmal mit dem Lappen fein gemacht. Warum aber direkt in den Laden ? Mehr dazu hier <klick> im Nebenartikel.

Nach diesem Shopbesuch ging es wieder ganz gemächlich gen dem heimatlichen Claim. Auf der Rückfahrt wurde dann an jener Engstelle vorbei geschaut, wo schon seit über einem Jahr grobes Geäst vom Ausmaß her eher Baum als Sturmschaden quer liegt. Wenn ich da schon mal wider hergefahren bin, hatte ich schon den einen oder anderen Ast auf die Seite geräumt.
Ich finde es immer wider erstaunlich, diese Route wird auch von allerlei Fußvolk, zumeist in Begleitung von bellendem Vierbeiner frequentiert. Man stolpert sich da also einen zurecht, muß den Kopf senken und aufpassen das nicht irgendein Ast im Auge landet. Aber wegräumen ?

Gut, ich hatte dann ein wenig was mitgebracht um der Lage eine gewisse Abhilfe zu schaffen. Der Biberman machte sich also an´s Werk, dauerte zwar etwas länger, aber Kleinvieh macht auch Mist. Wieder erstaunlich fand ich, mit den Leute die dort herlaufen sind kam man unkompliziert ins Gespräch, extrem freundlich und man stimmte mir sogar zu, das zu machen. Die „Umleitung“ über einen ebenfalls gestürzten Baum ist auch sowas von glitschig. Ein Traum den Leuten zuzusehen, wie sie da erst über den Baum steigen um dann auf dem feuchten Waldboden schlitternd Halt suchen.
Ach ja, etwas Kleinmüll hatte ich auf dem Rückweg noch aufgesammelt. Nach der Ankunft wurde dennoch eine kurze Crosstraining-Einheit durchgeschoben. Ernüchterung.

Soviel zu gestern.

Tag 2.: der heutige Sonntag wurde dann erstmal für die Idee…

Bikebasteln/ Idee !/ Licht & Sicht: genutzt meine Akkusetzt via kleiner Reflexstreifen paarweise zuzuordnen. Danach landeten die im Reserve liegenden im Ladegerät, man kann ja nie wissen.

Frühsport, leider indoor stand dann noch an und anschließend noch ein Krafttraining in short hinterher geschoben. Viel mehr war aber auch nicht mehr drin in den Knochen. Dann das Mittagmahl, Gulasch nebst Knödel. Jenes sacken lassen, noch einen leckeren kleinen Espresso draufschütten, den Bitterino wie ein kleines Stückchen Süßkram mit dazu. Nebenher, diese und andere Zeilen in das MacBook Air hackend. Gleich noch mit dem Volotec zur Waldengstelle Biber spielen, draußen bewegen soll ja ganz gesund sein.

Tag 3./ Montag: keine großen Worte hier mehr dazu, da schon alles hier <klick> geschrieben wurde.

Tag 4./ Dienstag: Mottotag, was geht noch mit den Knochen ? Schauen wir mal. Der grobe Tagesplan gibt zunächst mal Fazienrolle vor, dann könnte ein Crosstraining noch kommen. Am CAADX müßte der Burgherr mal nach dem Zustand des Antriebs schauen, wintertauglich machen wäre auch so ein Plan. 

Ob Radfahren mit oder ohne Biberaktion noch machbar ist, sollte fragwürdig sein. Rehasport wäre aber auch noch eine Machbarkeit.

Letzteres wurde dann auch umgesetzt. Dabei gönnte ich mir eine extralange Anfahrt zum Ort des Geschehens und auch die Rückfahrt ( Strava <klick> ) wurde ausgedehnt.
Es war einfach zu schön draußen, zwar schon frisch, aber gut gekleidet machte das nichts. Einigermaßen schnell, also eher langsam trudelte ich so vorig dahin. Der lange Moment um zu vergessen, daß ich eine Übung beim Rehasport nicht machen konnte. War heute nicht drin. Es war dunkel, ich alleine, die Luft klar und schön. Natur eben.

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16: und weil wir am heutigen Tage eh schon mit dem Putzlappen unterwegs waren, wurde der Stahl Renner winterfest gemacht.

Tag 5./ Mittwoch: last day in holiday, wieder bis fast halbneun in den Federn. Genusschlafen. Dann Espresso Frühstück anschlienßend noch zwei Scheiben Toast mit Hering in Rotebeete-Soße. Das Wetter draußen schon knalle-schön, 10c° und Tendenz steigend.

Ich also raus und das Krafttraining gemacht. Windstille, die Sonne, die Ruhe und immer wieder ein paar Vöglein in der Hecke. Vor der kurzen Dusche rief die Burgdame an, ihr wurde die gesamte Geldbörsen gezockt ! Also auf auf, sich mit den Sprachrobortern rumärgern, dann ein kurze Dusche. „Abhängen“ folgte…

 

…wer weiß was der Tag noch bringen wird ? Dabei wurde noch eine andere Isolierlösung ausprobiert, da ich mit einer Gymnastikmatte in der Hängematte eher subzufrieden bin. Der erste Ansatz klappte besser und „wirkt“ auch.

Am frühen Abend war die Welt aber noch so schön draußen, das ich nochmal mit dem…

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Biketouren: …ausrücken mußte. Inspiriert wurde jene Runde durch die gestrige Heimfahrt durch den Heimatwald nach dem Physiotermin.

Strecken und entsprechende Tracks hab ich ja genug im Kopf geparkt, ich mußte also nur noch lossollen. Die ersten zwanzig, dreißig Minuten noch in det Dämmerung, rockte aber trotzdem. Hab da noch den schmalen Track von gestern gefahren, nur andersrum und eben in teilhell. Das war ein Feeling im Gegensatz zu gestern.

Dann ging es quer rüber über den Channel und von dort sogar rauf zur Halde Radbod, das Haldenzeichen in Augenschein nehmen. Jenes ist aber immer noch eingezäunt, aber man lackiert schon die Schweißstöße. Dann wieder runter, in verwunderten Blicken diverser Hundhalter. Ab zum Track wo die Tage der Biber tätig war. Leider ist die „Umleitung“ nicht zu gebrauchen, die Kehre ist zu eng. Oder, Radversetzen während der Fahrt kann ich nicht.

Ab da wurde an der Müllverbrennungsanlage vorbeibgetuckert die Channel Brücke hoch, da aber noch den Mitteldamm-Track abgegriffen. Jener war so gerade eben noch befahrbar. Aber der Grünwuchs hat da seine natürlichen Spuren hinterlassen. Es kommen wohl doch nicht genug Angler dort vorbei.

Ne, war aber very nice und Points für drn WP sollten auch in Ordnung sein. Morgen ganz regulär mit dem CAADX zum Job hin und zurück.