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24.439km/ 05.08.2018

August 5, 2018

Morgengruß: ich kann’s kaum glauben, draußen bedeckt und nur 18c°. Was auch erklärt warum mir letzte Nacht sogar noch eine einfache Wolldecke in die Finger kam. Und ja, der Wetterfrosch plaudert was nur maximal 27c° und die auch erst am Nachmittag. Könnte also heute von der Hitze her ein eher angenehmer Tag werden. Da werd ich wohl auch gleich das Sonnensegel erstmal einholen, denn das hatte ich gestern hängen lassen. Aber schauen wir ma´…

Bikealltag/ Hitzefahrten +20c°/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder/ (Bike) nachgedacht: zu den Tagen vor heute, die Welt drehte sich weiter, wenn auch für mich in einem anderen, deutlich gemächlicherem Tempo, halt dem Wetter angepasst.

Ganz klar, Radfahren machte im Grunde keine echten Spaß mehr. Morgens geht’s noch, sodenn man einigermaßen ausgeschlafen ist. Nachmittags aber ist das schon „gefühlsecht“. Am Freitag bin ich quasi mehr nach Hause geschlichen als gefahren und hab mir auch ein vermeintlich mehr schattige Strecke ausgesucht. Ob es geholfen hat, vermag ich nicht mal zu sagen. Das wäre auch nicht von Relevanz, denn…

…im Grunde kann man eh nix ändern. Und das ist es auch, was mir mehr zu schaffen macht.

Meine Gedanken gehen nicht nur einfach so weit, das ich sagen: „wann wird es endlich wieder erträglicher ?„, sondern, warum ist das so ? Jeder weiß das der Mensch in den Vergangenheit viel rumgesaut hat, sprich die Umwelt belastet, verdreckt hat und oft ist es so, daß dies aus reiner Profigier ( im richterlichen Deutsch gilt dies glaube ich als niedriger Beweggrund und wird nicht mit Bewährungsstrafen belegt ) geschehen ist.

Wenn ich mir so jeden Tag den Himmel anschaue, dann sah ich nicht einfach Sonne oder eben nur Wolken. Ich sah Wolkenformationen die hier und er Region meines Wissens nach nie oder nur sehr selten so aufgetreten sind. Da sah ich nicht ganz unweit Wolken die normalerweise auf einen Regenguss wenn nicht sogar auf ein Gewitter hindeuten. Aber es kam nichts. Es blieb trocken.
Ich beobachtete thermische Erscheinungen die wohl in den nächsten Jahren auf Windrosen hinauslaufen werden. Das Klima hat sich hier in meinen Augen nachhaltig geändert und keiner sagt was !

Was will man auch sagen ? Die üblichen Verbände die was sagen werden auf der einen Seite belächelt, von der großen Mehrheit ignoriert und sei es nur aus Unwissenheit und von der restlichen Menge als Spinner abgetan.

Leiden wird nur erstmal nur die große Masse. Jene die sich keine Klima leisten können, die schwitzen müssen weil es heiß ist, große Rücksicht wird da eh nicht drauf genommen. Leiden werden auch die alten Menschen, als ob sie nicht schon genug mit ihren Wehwehchen zu tun hätten. Leiden tun aktuell aber auch schon die Landwirte.

Wenn demnächst die Lebensmittel teurer werden, dann geht’s weiter an´s Eigemachte. Die die eh schon haben, werden nur kurz aufstöhnen, wie schwer sie s doch haben. Nichts ahnend von den Schwierigkeiten derer, die anfangen müssen beim teurer Brot zu sparen. Oder was wird demnächst die Kiste Wasser kosten ? Ich denke mir da kommt noch was auf uns zu.

Wir als Hauseigentümer, oder zumindest ich, mache mir auch Gedanken über das Dach zum Beispiel. Sollte man doch die Dachpfannen gegen Sturm sichern lassen ? Praktischerweise könnte man noch schnell ein paar Sonnenkollektoren auf´s Dach pflastern.
Ach ja, in der BRD geht das ja nicht so einfach, Vorschriften & Genehmigungen braucht man. Und da sich das ja nicht alles rechnet…

Falsch gedacht ! Es ist doch egal was es kostet, wenn dadurch unsere Zukunft ein Stück besser wird ! Genug gejammert. Trotz dieser ganzen Geschichten, hilft ja alles nix, etwas Bikepflege war angesagt. Zuerst wurde mal…

Bikealltag Volotec: …das Volotec frisch gemacht und in dem Atemzug auch die fette Schlammwühlbereifung am Hinterrad wieder zurück getauscht. Für die Zuckelrunden hier im Dorf tut das keine Not.

Das CAADX wurde aber auch mal mit dem Lappen etwas fein gemacht. Hat ja auch in der letzten trockenen Hitzewoche so einiges an Kanalstaub aufgesammelt.

Erstbefahrungen: hatte man doch die Tage die Rennbahn neu gemacht, habe ich mich schon gewundert, wenn auch nicht wirklich, das die kleine Stichstraße, die Nördliche-Lippestraße außen vor gelassen wird. Jene noch unter der Rubrik Straßen zu betiteln war schon grenzwertig. Und so hatte ich den zwar noch nicht offiziell frei gegeben Abschnitt mal unter die Räder genommen.

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Mensch war das ein Gefühl, oder besser gesagt, ein Nichtgefühl. Denn früher mußte man immer aufpassen wo man da lang fährt. Jetzt kann man da einfach entlangdüsen.

Der zweite Streckenabschnitt der gemacht ist der Lünen-Süd Track/ Friedhof Track.

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Da bin ich eigentlich im Herbst, Winter oder Frühling oft gerne unterwegs. Dann kann ich von zu Hause aus kommend am Preußenhafen noch ein Stück am Kanal entlang fahren und dann eben schräg-quer rüber um auf die Trasse zum Brötchengeber zu kommen.
Bisher war dieses jetzt neu gemachte Teilstück ein 2 bis nun sagen wir mal 0,7m breiter Naturweg, verfestigt durch die Nutzung, hier und da eine leichte Delle drin, ein wenig wellig und im Ausgangsbereich, wenn man wider das freie Feld sieht, mit ein paar Nettigkeiten bestückt. Etwas Obacht mußte man dort schon haben, denn sonst hätte man sich gut und gerne einen Reifen zerschießen können. Im Erdreich drin lagen ein paar gute seicht scharfkantige Brocken. Halt ein kurzer Fun, aber eben auch lecker.

Jetzt hat man den Weg durchgängig auf 2m gebracht, begradigt und schon den Schotter verfestigt. Ich denke da kommt dem nächst noch eine wassergebunden Oberfläche drauf, eventuell sogar Asphalt ?

Ja so war das. Die Hoffnung liegt auf der nächsten Woche, möge sie von den Temperaturen her milder werden. Ich wünsche der Leserschaft noch einen schönen Sonntag !

23.798km & 23.514km/ 29.06.2018

Juni 29, 2018

Bikealltag: am Sonntag des verlängerten Wochenende wurde erstmal nicht sonderlich viel gemacht. Das Ausschlafen klappte nur immer wider mit Unterbrechungen, denn natürlich war ich quasi stündlich wach, konnte mich aber immer wieder nochmal umdrehen. Um halb neun war es dann aber zu ende dieses Schauspiel und ich tigerte in die Küche und setzte mir erstmal eine ordentliche Café con Leche auf. Lange pennen ist kacke. Sorry !

Nach dem morgendlichen  Menthaltrainng, das noch bei eher milden Temperaturen startete, wurden die Bikes aus der Fitness-Garage gezerrt. Jene dann mal etwas aufgeräumt und gründlich durchgefegt. Muß ja auch mal sein. Dann wurde am CAADX mal etwas Hand angelegt, sozusagen Grundrein gemacht ohne es dabei groß zu übertreiben.
Am Stahl Renner wurde nur die Kettenlänge gemessen. Taucht zwar fast ein, aber diese Woche geht noch. Hier ist das auch nicht so dramatisch, da eh Singlespeedkassette und Kette bereit liegen. Was dann mit dem Kettenblatt wird…, das lass ich mal auf mich zukommen.

Bikealltag Volotec: auch das Volotec kam mal wider zum Zuge. Wie üblich wurde das inzwischen 36.227 Kilometer gelaufene Bike zum Commuting eingesetzt. Für Kaffe & Kuchen ging’s mit der Holden und deren ALDI-Tretmühle rüber zu den Schwiegereltern. War auch nett, wenn auch im Kriechtempo. Aber so ist das eben, sollte ja auch nur zum abspannen sein.

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16: die Woche starte gewohneitsgemäß mit dem…

Montag: …der aber soweit keine besonderen Überraschung parat hielt. Das einzige was mir so auffiel war, daß das Wetter eher einen auf diesig-dunkel-grau machte. Aber zumindest war es trocken. Und so bin ich dann mit dem Stahl Renner zum Job gefahren.

Zwischendurch: …entdeckte ich eine echte kleine Radschrauber-Bude…

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Das war mal was. Er schraubt nur, verkauft wenn gebraucht, kann aber auch „in neu“ wenn Wünsche bestellbar sind.

Nachmittags schien wider die Sonne und es war recht warm. Im Poloshirt ging die Fahrt nach Hause über die Piste.

Dienstag: ein Tag wie jeder andere auch, morgens wieder angenehm frisch draußen, lief aber gut. Keine besonderen Vorkommnisse. Am…

Mittwoch: …sah das schon fast wider anders aus. Draußen vor der Tür nur knapp über 10c°. Ein Extrabikeshirt und Langfingerwindstopperbikehandschuhe wurden gerne getragen. War aber schön draußen.

Nachmittags zog die Sonne satt über den Horizont und gab alles. Trotz der gut über 25c° ging eine kühle Brise aus Ost. Leider war das der Heimfahrt nicht so zuträglich. Aber was soll’s ? Daheim im Burggarten angekommen konnte ich so unter äußerst angenehmen Umständen noch eine Krafttraining-Einheit abhalten. Etwas unruhig machte mich nur die Sache mit dem Stahl Renner. Denn jenes macht Geräusche die mir so gar nicht gefallen. Also wurde „umgesattelt“.

Bikealltag/ The Cure – Forest: und so kam der Donnerstag, wo dann das CAADX mit den „breiten“ 28mm Straßenreifen zum Einsatz kam. Morgens nicht ganz so frisch wie am Vortag, aber ein Bike-Trickot durfte es dann trotzdem noch sein. Morgens rollte es gut, was dann am…

…nachmttag dann wider ganz anders aus sah. Denn der Wind bließ wieder aus nord-ost, aber auch eben auch wider kühler. So kann das dann ruhig auch mal mehr als 20c° haben. Nur der Mund ist dann immer so trocken. Zu Hause angekommen, schnell in frische Klamotten gehüpft und wider ab zum Rehasport.

Hinterher das CAADX mit en Grobstollenreifen bestückt, die zweite 900ml Trinkflasche und dem 1,5l Trinkbeutel bestück. Wenn es dann morgen länger am Kanal entlang geht, dann wird Trinkvorrat ein gutes Thema sein. Hoffentlich ist es a. morgen nicht ganz so warm und b. weht der Wind wenn dann mild und stets aus der richtigen Richtung.

Bikebilder/ Biketouren Bilder/ crazy Fahrten: nach dem „Frühstück“ ging es dann auch gleich los. Wieder deutliche wärmer als am Vortag und schönes Fotowetter.

Die Hinfahrt ging nur kurz über die Rennbahn, denn dann entschied ich mich schon am Morgen via Kanal die Jobanfahrt zu machen.

Nachmittags ging es dann los. Zunächst nicht ganz so motiviert rollte ich an den Kanal heran, mußte dort dann aber feststellen, daß trotz der eigentlich hohen Temperaturen ein gutes Fahren möglich war. Zudem bließ der Wind aus der richtigen Richtung. Und so ging es recht fix an die Kanalmündung ( wo dann natürlich auch ein Beweis-Poserbild gemacht werden mußte ).
Mit der Trinkpulle in der Hand hockte ich mich und en Schatten des Bauwerks und genoss ein paar gute & lange Minuten die Faststille. Geräusche hörte man nur irgendwo aus der Ferne, oder eben wenn ein anderer Radler kam. Das CAADX sah bis zu dem Punkt schon so aus, als hätte sein all den Jahren keinen Putzlappen gesehen. Um aus der Trinkpulle einigermaßen was trinken zu können, hab ich jene erstmal grob bereinigt.

 

Dann ging es an die Rückfahrt. Auch hier rollte es gut, der Wind war nur schwach, mein Geist willig. Nein, es war wirklich fast traumhaft.
Das einzige was fast nervig war, der Mund war ständig trocken ! Ich habe gesüppelt wie ein altes Kamel das gerade aus der Wüste Gobi getrabt kam. Der trockene Mund kam nicht nur vom Durst, oder besser gesagt, dem Reflex das durch schwitzen verlorene Wasser wieder zu sich zu nehmen, sondern auch daher, das ich ja ansich durch den Mund Luft hole. Und die staubige, furztrockene und zudem noch sehr warme Luft, legte meine Schleimhäute trocken.

Aber nach wieder knapp was mit 45min. passierte ich den Preußenhafen und konnte die Rückfahrt weiter planen. Das es nicht die full-range, also bis zum Kanalanfang gehen würde, das war klar. Dafür war es einfach schon zu spät und man sollte mich zu Hause ja auch noch zu Gesichte bekommen. Sollte ich bis in´s Dorfzentrum fahren und dort, die Kanalseite gewechselt wider zurück ? Fand ich jetzt – doof.

Und so rollte ich so vor mich hin. Dann hatte ich die Idee bis zum neuen Brückenschlag zu fahren und dort eine Schleife zu machen. Das fand ich akzeptabel. Und innerlich hatte ich also diese Thema abgeschlossen. Doch weil es dann doch zu spät war, wurde es nur eine eher kurze Geradeausfahrt am Kanal entlang und dann fix rechts raus. Reicht für heute, Punktekonto ist voll genug. Und wer weiß was ja noch am Wochenende kommt ?

Ach ja, dem CAADX hab ich dann doch noch eine kurze Schlauchwäsche gegönnt und mal den Staubbeton vom Bike zu bekommen. Sa furchtbar aus.

NightOfThe100Miles: der Kopf ist schon gut weit bei der NightOfThe100Miles. Noch ein Vierersatz Akkus ( nebst anderem Kleinkram ) wurde bestellt, die Kollegien tauscht mit mir die Nachmittagsrunde, so kann ich Freitag früher und somit auch entspannter zu meiner Mom, wo Zwischenstation ist.

Die Frage ist, was ist mit dem Track, wann kommt der per Mail und wie schaut er wirklich aus ? Denn dann kann ich hoffentlich abschätzen ob die Tour mit dem Blaupunkt Bikepilot für mich zu machen ist ? ( Dieser kleine Vorbauhalter ist am Freitag immer noch nicht in der Burg-Brief-Box gelandet. Was treiben die damit so lange ? )

Dann stellt sich noch die Frage der Logistik. Im Prinzip bin ich ja von Freitag früh bis Sonntag irgendwann unterwegs. Was und wieviel mitnehmen ? Klamotten gleich Wetterfrage.

Ganz blöd finde ich, die Woche davor wird nicht so entspannt sein, wie die letzten beiden Wochen. An drei Tagen komme ich erst spät aus dem Stall, sollte aber optimalerweise zweimal zum Rehasport. Dann sollten ebenfalls noch an zwei Tagen ein wenig sportliches Heimprogramm laufen, damit die Lücke zur nächsten Woche nicht zu groß wird. Wann werde ich also was machen ?

Ganz ehrlich, ich mag ja so einen Stress überhaupt nicht.

36.148km/ 18.05.2018/ Volotec-Woche

Mai 18, 2018

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Bikebilder: der schnöde Alltag begann leider schon letzten…

Sonntag: ich weiß gar nicht mehr was oder warum, jedenfalls war ich so in meiner Fitness-Garage, also mir irgendwas recht heftig auf den kleinen rechten Zeh viel. Was genau kann ich gar nicht mehr sagen, es lage dort ein Holzstück und noch etwas. Natürlich tat das weh, aber sonst ging es noch. Den Sonntag über war das dann aber immer irgendwie unangenehmer geworden und gehen in Schuhen oder Sandalen war eigentlich nur mit Aua möglich. Also nicht so prickelnd – ich ärgere mich.

Denn eigentlich war ich gut drauf, erholt und wie ich geschätzt hatte, war auf dem Job auch genug zu tun. Ich schonte mich erstmal bis zum…

Montag: …leider brachte das nix. Den Zahnarzttermin an diesem letzten Urlaubstag konnte ich nur mit Flipflops bewaffnet antreten. Routinekontrolle und professionelle Zahnpflege. Dann fiel mir ein, Autofahren mit Flipflops ist nicht der Burner, am Job würde das Probleme geben. Half also alles nix, eine Etage tiefer war ein entsprechender Knochen-Facharzt, der wurde aufgesucht und er bestätigte im grunde nur meine Vermutung. Bild machen, draufschauen, tasten und dann leider…

…arbeitstechnisch raus bis zum Ende der Woche.

Gut, kann man nix machen, iss halt so. Da ich ohnehin in der City war und das eigentlich auch schon so geplant hatte, hab ich dann noch rüber zum Augendoc gehumpelt und hab den seine Zweijahresroutine machen lassen. Zu Hause wider angekommen, irgendwann ab zum Rehasport und letzteres natürlich wieder mit dem Volotec. Radfahren ging so für diesen Tag, war aber auch nicht so prickelnd. Aber was will man machen ohne Auto ? Hinlaufen hätte ich nur barfuß gekonnt. Doch barfuß über unbekanntes Terrain…

Mit dem Volotec bin ich dann vorher bei der Post rum, den Krankheitspapierkram losschicken, dann zum Rehasport und danach noch eine klitze-kleine Runde durch den Wald getuckert.

Idee !: wieder zu Hause angekommen wurde dann erstmal eine Gore Regengarmasche geklebt. Die Idee hatte ich aus einem Outdoor YouTube Channel – Survival Deutschland – und fand, für die knapp 12 Euro kann man das mal testen. Also mal so ein Doppelpack McNett SeamGrip bestellt und dann eben ausprobiert.

 

 

Jetzt muß das über Nacht trocknen und dann schauen wir mal weiter. Ich schätze aber mal, aufgrund des langen und auch breiten Schnittes/ Riss werd ich da morgen nochmal was nachkleben müssen. Nächster Schritt um den Frust etwas weg zu bekommen…

*Einschub ein paar Tage später*

Die Klebeaktion hat ganz gut geklappt. Natürlich mußte ich außen nochmal kleben und als das dann auch trocken war, habe ich noch einmal von innen die Aktion wiederholt. Doppelt hält halt besser. Weiter im…

Bikealltag/ The Cure – Forest: für diese Woche ausnahmsweise nur eine Meldung zum CAADX, welchem ich eine kleinere Verschleißteil-Wechselaktion zukommen lassen und dabei noch hier und da mit dem Lappen mal rum bin. Das mit dem Lappen war in so fern nötig, weil ich wider feststellen mußte, nein das Tretlager an der Kurbel wird nicht besser.
Wäre ja auch zu schön. Naja, und weil ich dann ohnehin so plane die nächsten Tage, also wenn ich wider radeln werde, eher mit dem Stahl Renner unterwegs zu sein, wurde das CAADX mal fein gemacht. Denn sollte sich eine Gelegneheit ergeben das Tretlager machen zu lassen, hätte ich das CAADX nicht so seicht-dreckig beim Schrauber abgeben können. Das mögen die auch nicht so sonderlich. Kann man wohl auch verstehen.

Jetzt ist bei mir irgendwie die Entscheidung gefallen wo ich das Tretlager wechseln lassen werde. Mit einer Entfernung von knapp 9,5km wäre normalerweise Fahrrad Wilmes eine Wahl gewesen, aber ich werde wohl bei Megabike in Unna Massen ( ca. 20km ) einfliegen.
Der Grund ist ganz einfach, der Herr Habschned hat dort an seinem Bike auch das Pressfit-Tretlager wechseln lassen, also werden sie das Werkzeug dafür haben. Was soll ich also noch lange suchen, rumtelefonieren oder noch weiter fahren und qualitativ ist sowohl er als auch die Arbeitskollegin mit dem CUBE Stereo dort zufriedene Kundin.

Dienstag: irgendwie fühl ich mich wie ein Rentner, Langeweile macht sich breit. Erst länger geschlafen, war dann aber doch raus, weil nur im Bett liegen bringt ja auch nix. Nach dem übliche „Frühstück“ wurde später wider so ein Obstsalat mit geröstetem Brot nachgeschoben.
Jetzt war guter Rat teuer, was tun den ganzen Tag ?! Barfuß dann also noch den einen oder anderen Handgriff gemacht, unter anderem die Garmasche nach geklebt und um kurz vor 12:00 ist der Tag ereignistechnisch beendet. Ganz blöd. Sitze jetzt auf der Terrasse und lasse mir die Sonne ein wenig auf den Balch scheinen.

Sport & Alltag: ja die Woche geht weiter, für mich irgendwie gefühlt sowas von zäh langsam.

Mittwoch: in der Frühe halt das übliche, etwa länger geschlafen, dann halt erst das „Bikerfrühstück“, lesen im I-Net und auch ausnahmsweise mal in der Tageszeitung, aber die Zeit geht nicht rum.

Nach dem letzten Frühstück hab ich mich dann hochgerissen und bin in´s OG gegangenen, habe die Betten gemacht, gesaugt und im Bad mal was sauber gemacht. Der große Staubfeudel kam zum Einsatz, auch wenn jener nur virtuell war. In der Handhabung war ein feuchter Lappen, Papiertücher und Glasreiniger. Alle Ablagen gemacht, oben auf dem guten IKEA Edelstahl Badezimmerschrank ( ich liebe dieses Teil, so schlicht und dennoch so gut gemacht ) sowie jenen noch von innen. Und at last noch oben auf dem Türrahmen sowie Türfalz.

Dann ging es raus, eigentlich nur wieder Leergut wechseln. Dabei fiel mir auf das da etwas Unkraut aus den Pflastersteinen ragte und so mir gut bekannte Spuren waren.
„Meine Freunde“, die Ameisen, hatten es sich doch wider überlegt und hier und dort ein wenig versucht Lager zu beziehen. Ganz ehrlich, ich hab ja nix gegen Tiere allgemein, sogar nix gegen Spinnen, welche ich mit einem Glas drübergestülpt einsammeln und nach draußen bringe. Aber bei Ameisen vor der Haustür hört der Spass auf !

Als ich damals in Phase 33. den Hauseingangebereich gedämmt hatte, da hatten es sich die Freunde schon gemütlich gemacht. Sie hatten sich eine Weg unter der Steintürschwelle hindurch, hinter der Fußleiste entlang, dann um die Schiebetür herum, am Küchensockel entlang bis zum Mülleimer „gebaut“.

Früher hatte man über mich in der Familie immer gerne geschmunzelt wenn ich mich dem Problem widmete. Das mit den Eimeisen im Haus fand man aber doch nicht so lustig. Also hatte ich damals was dagegen unternommen. Sehr intensiv.
Und eigentlich sind meine Freunde seit dem auch nicht mehr großartig bis an´s Haus ran. Halt bis auf heute, aber dem habe ich ja gleich einen Riegel wider vorgeschoben. Beliebt sind übrigens von unten offene Blumenkübel.

Genug geplauscht. Hiernach ging es dann aber raus auf die Terrasse um mich dem sportlichen Teil des Tages zu widmen. Krafttraining, die Klassiker, waren angesagt. Liegestütz in unterschiedlichen Variationen, Sit-Ups und das Wadenheben mit zwei Sandsäcken als Gewicht.
Ich muß ja sagen, sehen wir mal von dem etwas lethargischen Hänger ganz allgemein ab, nach 11 Tagen Pause zwischen der letzten Einheit, hat das heute gut geklappt. Ganz im Gegensatz zum gestrigen Crosstraining, wo es ja auch Klimmzüge gibt. Da war nach nur 5 Tagen Pause ( ja ich weiß zu viel, aber… ) schon wider ein wenig die Luft raus.

Allgemein kann das aber auch daran liegen, dieses Krafttraining mit Liegestütze mache ich jetzt… *kurz durchrechne* …seit etwas 34 Jahren. Da hat man eine ganz andere Substanz. Mit den Klimmzügen bin ich ja bei weitem noch nicht so lange dran. Ich gelobe Besserung und werde in zwei, spätestens in drei Tagen da wider trainingsmäßig ansetzten.

Leider schlug das Wetter von angenehm sonnig auf bedeckt mit einem kurzen Schauer um. Das machte aber nix, ich war eh fertig und so ein warmer seichter Schauer bringt ja keinen um. Blöd ist nur, jetzt ist der Tag so gut wie um. Denn aktuell stehen nur noch meine Kochkünste an. Naja, so kann ich den Zeh wenigstens noch ein wenig hochlegen.
Nur bekomme ich schon langsam Schwielen am Arsch – man möge mir diese Ausdrucksweise verzeihen – vom sitzten, was ja anders gesehen, auch nicht wieder gut für den Rücken ist. Und wieder rüber zum anderen Thema, dem…

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: denn mit dem Donnerstag neigt sich die Woche langsam, in der Bedeutung von schleppend, dem Ende entgegen. Ja wie war das so heute vormittag ? Mein kleiner Zeh macht sich so langsam. In den Bikeschuhen konnte ich heute zumindest die weniger Meter zurück legen, die es brauchte.

Mein Zahndoc hat alles gegeben, war auch wieder sehr geduldig und hat alles fein gemacht. Mensch wie mich dieser Würgereiz nervt !!!

Anderes und auch schöneres Thema: da ich ja keine Stinkekiste habe, mußte ich mit einem Bike zu ihm, also zum Zahndoc, hin.
Dafür wurde wieder das gute alte Volotec bemüht. Der Grundgedanke dazu ist, wenn sie mir diese Rad stibitzen, selbst mit dem 2,77kg !!! fetten Kryptonite, dann kann ich das eher verschmerzen, als wenn sie mir das CAADX oder gar der Stahl Renner zocken würde.

Doch irgendwie macht der olle Bock auch Spässekes ! Klar groß Speed machen ist damit nicht. Zumal ja noch das fette Schloss dranhängt. Da geht einfach zuviel Pulver in den mitfedernden Hinterbau und dann noch in die ausgelutschten Lageraufnahmen.

Im Verlauf der Jahre hatte ich ja immer wieder mal gedanklich damit gespielt, den Originaldämpfer gegen einen noch besser zu tauschen. Halt einen mit einstellbarer Druck- u. Zugstufe. Wäre gar nicht mal so teur gewesen. Aber jetzt mit den ausgelutschten… . Ach lassen wir das.
Jedenfalls macht die Federung aber auch Spaß. Denn auf dem ja hier wieder frei gegeben Radweg am Kanal sind schon ein paar gröbere Passagen. Und wenn man da dann mit dem CAADX drüber huscht…, Ja da merkt man eher sehr wenig. Soviel Luft kann ich an den CAADX Reifen gar nicht ablassen.

Gut, rede ich mal etwas über die Fahrten selbst. Die Hinfahrt war etwas zäh, klar ich noch nicht ganz so „da“. Am Kanal entlang ging’s so, der innerstädtische Bereich war etwas mehr tricky. Aber ich glaube, dadurch das er auch nicht so sonderlich lang war, lohnt ein Nachdenken kaum.

Auf der Rückfahrt hab ich dann etwas Sightseeing gemacht. Den einen oder anderen Track begutachtet, hier und da einen dickeren Ast bei Seite geräumt, aber auch etwas Fun gehabt.

Und natürlich auch die Mobilcam gezückt…

Soweit so gut. Jetzt etwas klar Schiff machen, den Flunken wieder hochlegen und später zum Rehasport. Das mache ich heute nachmittag, weil der Tag sonst zu lang wird. Für morgen vormittag hätte ich auch schon so einen groben Plan. Man könnte noch zwei Sachen zur Näherin des Vertrauens bringen und dann nochmal an einem Track nach dem Rechten schauen. Noch ein kleiner Einschub zum Thema…

Bikeklamotten/ Reflexmaterial: hatte ich doch heute noch ein Bild zur gelaufenen CAADX Tour-200 nachgepflegt, eines wo man mich von hinten sieht, mußte ich leider feststellen, die Reflexwirkung könnte auf der Windstopperweste etwas zu ungünstig sein.

Da ich eh noch was für die neue Endura 3/4 Hose vor hatte, habe ich dann mal flux die beiden Teile in den Rucksack geworfen und bin damit ebenso flux bei meiner Schneiderin rum. Doch oh Wunder…

Die Schneiderin hat nun einen ganz anders Gesicht und trägt Bart. Anders gesagt, der Laden hat den Besitzer gewechselt. Ich denke aber, er bekommt das auch hin. Wieder rüber zum…

Bikealltag/ Bikealltag Volotec: der Freitag startet wieder los, auch wenn ich gestern Abend um kurz nach zehn immer noch wach war, mit dem üblichen Bikerfrühstück. Und das ganze um halbacht, also doch sehr früh aber auch ausgeruht genug.
Gestern Abend hatte ich dann noch eine Karte Paderborner Land bestellt, man kann ja nie wissen… . Ja Ihr ahnt es schon, da kommt nochmal ein zweiter Ansatz. Der soll aber besser werden. Es wird auch eine andere Route gefahren. Diesmal aber nicht ohne meine Karte !

Die Wetterlage draußen ist sehr bedeckt und wohl auch eher frisch, dürfte so was um oder sogar unter die 10c° sein und mein Plan heute nochmal eine kleine Runde mit Volotec zu drehen, der wird wohl bestehen bleiben.

Tages- und Wochenabschluss, der Plan mit der kleinen Runde mit dem Volotec wurde auch so gemacht. Ich war aber nur wirklich kurz, also kurze Strecke unterwegs, weil ich eine mir bekannte Buschstrecke durchfahren hatte. Dort lag aber leider wieder soviel Ast- und Stammzeuch im weg, das ich also mal wieder klar Schiff gemacht hatte.

Danach war chillen auf der Terrasse angesagt, aber auch nur kurz. Denn dann hatte ich einen Tagesplan. Erstmal Training machen, was übrigens ganz super war, denn die Sonne wärmte gut. Habe dann ganz nebenbei noch ein aktives Sonnenbad gemacht. Bedeutet, mit blankem Oberkörper trainiert. Die Buchenhecke ist ja blickdicht, sieht also keiner und der Wind kam auch nicht durch. War einfach nur klasse.

Danach habe ich Kartoffeln geschält, oder war das schon vor dem Training ?, jedenfalls hab ich sie geschält. Halt für das Mittagmahl. Gekocht hat dann mein Sohn. Also die Kartoffeln im Auge behalten, die Bratwürsten bruzeln und den Rotkohl warm machen.
Nach dem Mittagessen bin ich dann mit der Holden einkaufen gewesen. Hier machte sich dann aber wieder erstmalig der kleine noch lädierte Zeh bemerkbar. Ging aber so, war aber auch wieder froh zu Hause die ehemaligen Laufschuhe ausziehen zu können. Wie schnell man sich doch an das Barfußlaufen gewöhnt. Dann kam mein heutiges und somit auch letztes Highlight !

Bike & Pack/ Bivy & Zelt: schnell mal mit dem Volotec in die City und zu Unterwegs Hamm, meinem ehemaligen Outdoor-Laden. Dort hatte ich ja in der Schaufensterauslage die Gumbies Flipflops gesehen. Und die wollte ich mal in die Finger, beziehungsweise unter die Füße bekommen.

Die Stimmung im Laden ist immer noch so wie damals ( die lange Geschichte zu dem Laden erspar ich Euch jetzt ). Super leasure und freundlich. Meinem Anliegen konnte zu 110% gefolgt werden und super schnell lagen die Schuhe schon an der Kasse. Doch jetzt…

…ja das Thema beschäftig ich schon länger, aber auch da hol ich jetzt nicht aus. Ganz blöd frag ich so den Verkäufer, wie das denn so mit unterwegs sein ist und mal wo recht spontan im Busch pennen. Natürlich kamen wir darüber recht fix von Höksken auf Stöcksken und letztendlich konnte ich nicht widerstehen. Der Preis von nur 29,95 war zu verlockend um nicht den EXPED Travel Hammock  ( Hängematte ) einzupacken.

Es ist natürlich erstmal ein Einsteigermodell geworden, aber so zum testen wird das passen. Denn letztendlich hab ich nur irgendwann mal in der späten Jugend, und dann auch nur für kurz, in so einem Ding gelegen.

Natürlich hatte ich schon vorher einiges auf dem Markt gefiltert, aber als er sagte, Hängematten haben wir auch da, bin ich doch schwach geworden. Jetzt muß ich nur mal schauen wie ich das wo teste. Der grobe Plan ist, irgendwie auf der Terrasse oder Garten. Jetzt war ich der Meinung ich hätte noch eine gute Portion Kletterseil. Dem ist aber nicht so. Gefunden hab ich leider nur einen meterfuffzig kletterseilähnliches Seil.

Denn das EXPED Travel Hammock hatte ich ohne das eigentlich noch zusätzliche notwendige Hammock Suspension Kit geholt. Wären jetzt auch wider nur zweiundzwanzig und ein paar Kaputte gewesen, aber wofür ausgeben, wenn man das erstmal nur testen will ? Selbst der gute Mann im Laden stimmte mir zu.

Ja, das war meine Woche, die jetzt rum ist. Langes Wochenende vor der Brust, noch Zeit genug wo sich der Zeh erholen kann. Für Dienstag hab ich mein Wiedererscheinen am Job schon angekündigt. Wäre ja noch schöner…

Biketouren/ Touren-Ansage: bis dahin wird es aber noch zwei radmäßige Ausfahrten geben. Für morgen hier ca. Abfahrt ab Burg halbelf erstmal hoch zur Lieblingsbank mit Aussicht und dann mal schauen. Ich warf mal so grob die Idee in den Saal, das man wieder runter zum Alten Bahndamm Unna könnte und dann nord-östliche Richtung über Welver gen Heimat.
Am Feiertagsmontag wird es wohl einen Klassiker geben. Die House-Lap III, wo es dann über Werne, Nordkirchen, Lüdinghausen-Ascheberg gehen soll. Dann aber eben nicht nach Drensteinfurt, sondern wieder schräg-runter-leicht-zurück bis nach Herbern. Dort dann am Schloss vorbei und dann eben wider in Richtung Burg. Wird bestimmt beides schön. Ich freue mich schon drauf.

…und sonst ?/ Newsticker: weil mir das dann doch keine Ruhe ließ <klick mich>…

22.649km/ 29.04.2018 Stahlwoche !

April 20, 2018

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: also nachdem ich ja schon am Sonntag mit den Stahl Renner ausgerückt bin, konnte ich es am…

Montag: …in der Frühe nicht so einfach da stehen lassen. Der Speedsuchtfaktor war einfach zu groß. Ja ich weiß, ich hatte in der Vergangenheit immer wieder davon berichtet. Man steigt auf den Stahl Renner drauf, lässt sich erst anrollen und dann tritt man in die Pedale. Richtig reintreten, aus dem Stand, iss bei der Übersetzung nicht, also zumindest nicht bei mir.
Aber das rollt schon verdammt gut. Ratz fatz läuft der Stahl Renner mal eben locker 25km/h. Und dabei dreht die Kurbel kaum mehr als 60-70 Umdrehungen in der Minute. Und das macht schon süchtig.

Jedenfalls war die Hinfahrt heute früh, bei irgendwo über 8c° ein Traum. Auf der gerade Strecke der Rennbahn kam ich locker über 25km/h hinweg und auch die frische Luft trug zu der flotten Fahrt bei. Und dann noch wider diese Szenen bei Tagesanbruch…

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Auf der Heimfahrt wurde dann mal Druck in die Pedale gemacht. Auf dem neu gemachten Teilstück der Rennbahn rollte es wie die Pest. Normalerweise bin ich nach etwa 30 Minuten Fahrt auf der Höhe des Kraftwerks. Gut der halbe Weg. Heute war ich nach nicht mal 30 Minuten schon wider über die Ortsgrenze Ründe drüber weg. Dann hab ich’s aber langsamer, also normal gehen lassen.

Bikebasteln/ Bikealltag Volotec/ Bryton: da ich ja das gute alte Volotec ja zur Zeit für die Fahrten zum Rehasport nehme ( andere Fahrräder von mir wären mir zu schade dafür, wegen Klaufaktor ), der Sigma Alti 12.14 Tacho aber recht leer ist, was den Batteriestand angeht, habe ich den Bryton dafür genutzt. Blöd ist nur, ich hatte keine dritte Halterung dafür und einzeln jene zu erheben konnte ich nicht ausfindig machen.

Jetzt ist das ja echt gut wenn man member of Radforum ist. Dort hatte ich ja seinerzeit einen Thread aus der Taufe gehoben, wo es um Austausch bezüglich Bryton geht. Und dort stellte ich dann mein kleineres Problem mal ein. Flori, ebenfalls member of Radforum bit mir an so einen Halter zu schicken. Fand ich echt klasse und nahm das Angebot an.

Zu Hause also angekommen lag das Kuvert schon auf dem Küchentisch und da ich eh zum Rehasport mußte-wollte, wurde der Halter gleich montiert. Und schon funktioniert die Sache so, wie sie sein sollte. Like !

Dienstag: der nächste Tag in der Woche. Ungut war, ich bin nicht wie üblich kurz vor die Tür, bevor ich die finale Kleidung anlegte. Kaum die Stadtgrenzen hinter mich gelassen, war das schon gut frisch. Aber, erstmal wach werden und die Kurbel kreisen lassen. In der offenen Strecke hatte es was von gut unter 6c° ! Angenehm erheiternd.

Nachmittags genau das Gegenteil. Das Thermometer zeigte gut über 20c°. Entspannte und verlängerte Heimfahrt war angesagt. Dabei noch Flyer zuerst in Kamen bei Rad & Tat und dann in Bergkamen bei Fahrrad Wilmes losgeschlagen.

Auf der Fahrt an der Seseke-Radroute entlang mußte ich leider feststellen, das die sonst direkte Unterführung der A2 gesperrt ist. Gut, ich denke das macht Sinn, da dort ja mächtig gewirtschaftet wird. Und ja, es ist sogar eine recht nah verlaufende Umleitung für das Radlervolk ausgeschildert.
Sehr unschön ist dann allerdings die Wegebeschaffenheit dieser Umleitung. Zunächst geht’s halt über die Straße, was recht gut geht, sodann man dem letzten PKW folgt, der die mittels Ampel einspurige Durchführung der Baustelle durchfahren hat, folgt. Doch dann geht’s halt wieder auf der anderen Seite der A2 weiter. Dazu biegt man…

…in nicht anderes ab, als in die Zufahrt zur Baustelle !

Die ist direkt am Anfang nicht mal aus verdichtetem Erdreich. Und klar, die schweren Baumaschinen und Lastwagen tun ihr übriges. Jetzt hatte ich, bewaffnet mit meinen breiten 28 x 622 Reifen *rümpf die Nase* heute noch Glück. Es war trocken. Nicht auszudenken, wie das dort ausschaut wenn’s mal mächtig gekübelt hat. Der weitere Verlauf dieser „Umleitung“ ist wenigstens mit feinem Schotter gesegnet worden. Das war’s dann aber auch schon, denn verdichtet hat man jenen auch nicht. Und so stand ich dann da…

…holte kurz Luft und wandte mich dann dem 29″ MTB Rookie zu. Denn er stand auch da. Warum konnte ich gar nicht ausmachen ? Jedenfalls quatschte ich ihn an, so bin ich halt. Wir wechselten ein paar gute Worte, er ist gerade wieder neu eingestiegen und hat sich ein CUBE HT mit Carbon Rahmen geholt und war total happy über den Hobel. Naja und wie ich das so gerade blöd rumstand, drückte ich ihm auch einen NightOfThe100Miles Flyer in die Hand und empfahl ihm die 80km Runde.
Überhaupt, könnte man, oder besser gefragt, darf man so Flyer eigentlich einfach irgendwo hinpappen ? So an den strategischen Radfahrrouten oder an entsprechenden Kreuzungspunkten, wäre auch ein guter Plan.

Ach ja, seit letztem Herbst würde ja der Stockum – Werne – Unna  Radweg gesperrt und neu gemacht. Auf der heutigen Heimfahrt bemerkte ich, wie eine Frau nebst Hund von dem Weg auf meine Route abbog. Natürlich hab ich gleich nachgefragt, wie es dort ausschaut. Sie meinte, sei super geworden und sie hätte auch keine weitere Absperrung gesehen. Jetzt werde ich die Tage da mal herfahren müssen. Zu blöd auch.

Zu Hause dann angekommen bewässerte ich unsere Buchenhecke nochmals gründlich. Soll ja arg warm werden die Tage und so dachte ich, wenn sie jetzt schon anfängt zu sprießen, dann soll’s ihr an Wasser nicht fehlen. Groß was anderes vor hatte ich sowieso nicht.

Meine Holde meinte dann mir einem Spruch gleich zweimal stecken zu müssen, worauf ich dann ein wenig genervt mal lauter wurde. Das Nudelkochen klappte auch nicht wie gewohnt ( und das hat bisher immer geklappt, wobei ich sagen kann, ich koche Nudeln sei mehr als 35 Jahren ! ) und bis ich dann was auf dem Teller hatte nebst dem Tageskram der ja auch immer irgendwie ansteht, dauerte es dann zu lange. Und die Time-Mashine macht auch nicht das was sie soll. Eigentlich macht sie gar nix. Sie bereitet ellenlang das Backup vor, aber letztendlich tut sich nix. Muß ich mich auch wider schlau machen. Jetzt ist die brodelnde Luft aber wieder etwas raus. Muß nur noch die Küche klar Schiff machen.

Mittwoch: Espresso-Starter-Frühstück wie gehabt. War nur wärmer draußen. Und, ich hatte auf etwa zwei Drittel einen Riegel aus der Tasche gekramt. Da war irgendwie wenig „Saft“ in mir.

Einer Kollegin hab ich noch einen NightOfThe100Miles Flyer in die Hand gedrückt. Eigentlich hatte sie mich gefragt, ob ich ihr wo auf Tour zwei Fahrradschläuche besorgen könnte. Da ich ja ihre Tour kenne, hab ich einen Radladen mit Schlauchautomat gesteckt. Da ich aber wusste wann a. der Laden aufmacht und b. sie dann dort sein würde, bat ich sie um den Gefallen.
Jetzt wundert mich, warum sie mich noch nicht um Schützenhilfe für den Schlauchwechsel gebeten hat ? Kommt bestimmt noch. Wäre aber auch kein Ding.

Die Heimfahrt ohne Extras, hab mich noch dem Training auf der Terrasse gewidmet. Das klappte, trotz der noch anstehenden 25c°, jene aber im Schatten, recht vorzüglich. Der nächste Tag kann kommen !

Idee !/ Bikeklamotten: jetzt hab ich ja seit einiger Zeit diese Bike-Innenhosen mit Polster von Endura im Einsatz. Dabei hab ich neulich ja eine Hummvee 3/4 Short geholt und praktischerweise hat jene gleich noch eine Innenhose, die per Clickfast™ eine entsprechende Innenhose mit dabei hat. Das Clickfast™ ist soweit ganz nett, funktioniert auch, aber irgendwie…
…komme ich mit dieser Antirutschgummierung nicht zurecht. Dabei stört mich die Gummierung selber kaum. Klar, jenen erschwert das Anziehen via dem Clickfast™, weil sich dann so arg zum stoppen kommt, das sich die Innenhose aus dem Clickfast™ lösen kann.

Was mich aber echt viel mehr nervt ist, das diese Antirutschgummierung so press um die Oberschenkel liegt, daß das bei längeren Fahrten schon einschnürt. Jetzt dachte ich, pfiffig wie ich bin, da ich mir ja zuerst eine Hummvee Short II, baugleich nur in kürzer, in XL geholt hatte, nimmt eine Nummer größer. Also XXL bei der nächsten Anschaffung gewählt.

Die XL U-Buxe hab ich dann auch direkt in die hinterste Ecke der Kleiderkammer verbannt, das ging gar nicht. So, und saß ich gerade so auf der Terrasse, holte mal kurz Luft zum runterkommen und schaute auf jene gepolsterte Innenhose mit Clickfast™. Jetzt muß ich aber noch sagen, nur mal so zum testen hatte ich mir ja die gleiche Innenhose, nur eben ohne Clickfast™ bestellt, die dann auch keine Gummierung hat. Diese Gummierung brauche ich übrigens überhaupt nicht und ja, es ist mir sogar völlig rätselhaft wo diese Hose wie hinrutschen soll ? Aber nun gut. Bei der U-Bux ohne Gummierung habe ich das Problem nicht.

Also schaue ich gerade so auf Innenhose mit Clickfast™, sehe so die Nähte um den Beinabschluss und sehe schon die Schnipp-Schnapp-Schere vor mir, mit der ich dieses störende Etwas abschnibbel. Dann aber, das wäre wohl eine Nummer zu unfein und dachte mir so, trenn doch einfach die Nähte da auf und lass so den vermeintlich nachträglich eingenähten Antirutschmist in Nirvana gleiten. Werd ich wohl mal die Tage testen. Und dazu könnte dann ja die Hose in XL herhalten. Wenn das klappt, dann müßte ich mir gar keine Innehosen mit Clickfast™ mehr bestellen ( als Wechselhosen für die Alltagsfahrten ). Wäre doch genial.

Donnerstag: die nächste Nummer in dieser Woche wird wider standesgemäß gestartet: Espresso-Frühstück ! Ich kam zwar nicht so lecker aus´m Bett, konnte mich dann aber doch hochrappeln. Ich mutmaße mal die Wärme. Wobei es ja nachts temperaturmäßig angenehm war. Die Hinfahrt klappte gut. Kurz vor Ziel noch einen NightOfThe100Miles Flyer am Preußenhafen abgegeben.

Die Heimfahrt wurde in langsamer Trittfrequenz angegangen. Auch war so etwas wie Gegenwind auszumachen. Kerngedanke der Rückfahrt war, so wenig wie nur irgend möglich stehen bleiben ! Und schon mal gar nicht an der  ersten fetten Ortskreuzung, wo man irre lange ander verdammten Fuß- Radfahrerampel steht. Obwohl ich inzwischen schon raushabe, das man dort besser die linke Seite nutzt. Nutzt man die reguläre und ja auch richtige Fahrseite, dann hat man´s mit den Belchkutschenführen zu tun.
Da hab ich aber zur Zeit keinen Bock drauf. Der Radweg dort ist nicht benutzbar, da stellenweise zugewuchert. Ohnehin müßte man die Langtackungsfußgängerampel nutzen. Alle, aber wirklich alle Quer und Längsverkehrsrichtungen sind mindestens zweimal durch, bevor die für Fußgänger und Radler auf grün springt. Zu viel erzählt…

Ich bin sowieso vorher rechts raus und hoch zum Kanal. So mußte ich nicht stehen bleiben, hatte also den leicht erfrischenden Fahrtwind. Geht doch !

Freitag: letzter Tag dieser Woche, das Aufstehen klappte ganz manierlich, der Espresso gab den Rest. Draußen war es mit irgendwas um die 10c° noch angenehm, obwohl es schon fast wider zu warm war. Oder ich hätte doch das Radtrikot weglassen sollen ?

Den Tag über spitze sich das mit der Temperatur zu. Im höchsten Level hatte es gut was mit über 30c° ! Zum Glück war ich da im schattigen „Stall“ und gönnte mir mal eine längere Mittagspause nebst Café con Leche.

Ach ja, vorgestern hat der Briefträger drei frische Klebereflexpads in den Briefkasten geschmissen. Die die ich eigentlich noch da haben sollte, sind nicht aufgetaucht. Blöd, aber nun gut. Ich plane mir das ganze Reflexzeug mal irgendwie in eine kleine Box zu packen, damit es nicht wieder irgendwie unauffindlich wird.

At last, noch den <klick> zum inzwischen gut gefüllten April Bikefahrten Fotoalbum. Viele morgendliche Sonnenaufgänge…

Biketouren/ Heimattouren/ Touren Ansage: und weil das gerade recht gut passt, am morgigen Samstag geht es mit dem Rad in die alte Heimat Gelsenkirchen. Ich werd mir sogar den Wecker stellen, damit ich vor der vermeintlich großen Wärme nur noch wenige Kilometer bis zum Ziel habe. Und weil es ja auch warm werden soll, kommt das CAADX als Fahrgerät zum Zuge.

Grund ist ganz einfach, am CAADX kann ich zwei Trinkflaschen mitführen, was dann mit dem 1,5l Trinkbeutel genug flüssiger Proviant sein sollte für ca. 3h Fahrzeit. Am Stahl Renner müsste ich dazu erst die Trinkflaschenhalter für hinter den Sattel dranschrauben. Das alleine ist ja kein Problem, auch nicht das ich dann nicht den Ortlieb Seat-Pack anbauen könnte. Packtechnisch würde ich den durch meinen Ortlieb Handlebar-Pack ersetzen.

Das Problem liegt dann bei mir. Denn mit den dann beiden großen 900ml fassenden Pullen in den Haltern, ist für mich derzeit ein reguläres Aufsteigen dann nicht machbar. Meine Hüftmobiltät erlaubt das noch nicht. Hoffe mal das könnte noch was werden.

Volotec !!!

Februar 15, 2018

Bikealltag/ Bikealltag-Volotec/ Bikebilder: und weil’s so schön ist, hab ich mal das Volotec bemüht um damit zur Physiotherapie zu gelangen.

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War das ein irres Gefühl da mal wieder drauf zu hüpfen. Vollgefedert, was natürlich auch gleich wippte am Hinterbau. Die Reifen hatte ich noch mit Luft versorgt. An den Dämpfer hatte ich nicht gedacht. Ja gut, Schlampe, ich geb‘ s zu. Aber er sackte auch nur etwas mehr ein, schlug also nicht durch.

Eigentlich schade das man da nix mehr mit den Lageraufnahmen machen kann.

Die Wahrheit ist, ich wollte nicht das neuere CAADX hier im Dorf abschließen.

Ansonsten, noch einen schönen Tag !

21.872km/ 26.05.2017

Mai 26, 2017

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Biktouren Bilder: wieder mal eine kurze Woche.

Montag: morgens ganz angenehm mit nur 10c° und heiter. Den Tag über kroch die Sonne dann aber doch arg raus und es wurde wieder warm. Ich hab´s aber langsam gehen lassen auf der Rückfahrt, an einer Stelle noch etwas Streckenpflege betrieben einen netten Plausch gehalten, nein wartet mal, ja sogar zwei. Hinter noch auf meiner Terrasse das Physioprogramm durchgezogen.

Dienstag: war wieder angenehm am Morgen, nachmittags wieder warm, aber es frischte dank einiger Wolken und einer sehr guten Brise deutlich auf. Und die Physio auf der Terrasse hat wieder gut getan. Ich glaube so langsam hab ich einen Dreh raus. Mal sehen wie sich das weiter entwickelt.

Was mich jetzt ein wenig stutzig macht, ich habe noch keine weitere Rückmeldung vom Schrauber bzgl. CAADX bekommen, ob die Bremsbeläge inzwischen gekommen und dann auch montiert sind. Werden die handgedengelt und von Jungfrauenhänden montiert ? So langsam würde ich mal wieder gerne Waldboden schnuppern. Ach ja…

…und sonst ?/ Newsticker: ich kurve ja zur Zeit nachmittags noch mal nach Witten rein. Am Montag, also gestern war ich so gut in der Zeit, daß ich mir erstmalig ein Eis bei gegönnt habe.

War voll lecker, schön cremig, so wie datt mutt. Entsprechend hab ich dann ma´ meine Liste aufgefrischt.

Mittwoch: wieder angenehm morgens, also gutes Reinrollen. Nachmittags spinnte das Wetter irgendwie rum. Teilweise sonnig, dann wieder nicht, auf jeden Fall mal sehr warm. Da es aber auf der Rückfahrt reichlich Wolken gab, reichte mir das T-Shirt so gerade eben aus. Am Oberkörper hab ich´s ja eigentlich immer gerne recht angenehm.

Das Rad Dortmund habe ich mal informativ angekabelt und erfahren, daß die Bremsebäge immer noch nicht im Hause sein. Jetzt hoffe ich mal, daß jene nächste Woche eintrudeln. So langsam juckt´s…

Freitag: …denn Donnerstag hatte ich ja schon „getippt“, war dann endlich der letzte Arbeitstag der Woche. Endlich, weil ich in dieser Woche eine Tour auf´n Job hatte, wo wieder viel in der Karre hocken angesagt war. Ganz ehrlich, ist mal ganz nett, ich hab´s lieber mit mehr Rein-raus-action ! Aber was soll´s, muß´ja auch gemacht werden, also.

Der frühe Morgen begann wieder angenehm temperiert und der Sonnenaufgang war genial. Also zumindest an der Stelle.

Ob jetzt nun Hoch- oder Querformat, das dürft Ihr selbst entscheiden. Ich selbst kann das nicht und finde deshalb beide Bilder gut.

Der Feiertag hat mich wieder etwas aus der Spur gebracht und entsprechend war auch die Nacht. Ich war ein paar mal wach, irgendwie war´s dann noch warm, dann wieder nicht. Kurz um, es war eine eher unruhige Nacht und der allmorgenliche Espresso double schaffte gerade so meine Kurve das ich fit genug war zum radeln.

Nachmittags ging´s dann wieder nach Hause, aber mit einem guten Süd-ost Gegenwind. Viel Tempo machen war da nicht drin. Überhaupt zickte mein linkes Knie irgendwie blöd rum. Diesmal aber anders als sonst.

Navigation: außerdem habe ich heute mal die Aufzeichnungsache mit Strava auf dem Mobil getestet. Funktioniert recht gut. Was ich aber noch bemerken werde ist, das die Handhabung der App nicht ganz so selbsterklärend ist.
Auch habe ich den Tag über mal ein wenig in dem Programm geblättert. Strava kann zwar die Strecke aufzeichnen, samt aller Angaben dazu, also Speed, Höhenmeters und den ganzen Kram, aber in der Trainingsverwaltung steht dann eben auch nicht mehr drin. Aussagen zum Wetter, zum Puls oder gar zu seinem eigenen Gewicht können nicht nachgetragen werden. Auch können Trainingseinheiten nicht einfach kopiert werden. Das finde ich ja immer ganz praktisch, gerade wenn´s um so Sachen wie Krafttraining oder eben Physio geht. Finde ich jetzt ein wenig mager und das auch für eine kostenlose Plattform.

Denn andersrum, wenn man zu Hause online ist, wird einem bei jedem Login versucht die kostenpflichtige Premium Variante zu vermitteln. Koste zwar nur irgendwas mit 6 Euro im Monat, aber wenn schon in der kostenlosen Variante Grundsätzlichkeiten fehlen, spricht das zumindest mich nicht für einen weiteren Erwerb an.

Ich behalte da mal im Auge, ist ja eh noch nicht zu ende Gedacht.

Jetzt ist gleich erstmal Wochenende und ich werde bestimmt nicht „alt“.

36.000km/ 23.08.2016

August 23, 2016

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ volle tausend Kilometer/ Bikebilder: so wir schreiben das Jahr 2016 am Tage 23 des Monats August. Im Jahre 2008 am 12 Tage ebenfalls des Monats August erwarb ich den damalgen Stolz meiner anbeginnenden Radlerlaufbahn das…

Volotec

Das sind jetzt auf den Kopp genau 8 Jahre. In diesen 8 satten Jahren habe ich aktuell heute mit dem Volotec eben die exakten 36.000 Kilometer vollgetrampelt. Das sind im Schnitt pro Jahr 4.500 Kilometer. Gar nicht mal so viel pro Jahr.

Unglaublich was für ein nun wirklich nicht geplanter Zufall. Hier der Beweis…

DSC07602 volotec 36tkm

Es ist zwar nicht mehr der orginal erste Tacho, der ist irgendwann in einem Starkdauerregen abgesoffen, nachdem er vorab bei einer Tour sich eine undichtes Gehäuse via Bike-Umfaller, ja das kommt davon, wenn man es nicht vernünftig abstellt, zuzog.
Aber den echte Kilometerstand konnte ich immer anhand der bekannten Stecken nachvollziehen. Und so konnte ich dann bei dem neuen Wechseltacho den echten Kilometerstand wieder einpflegen.

DSC07603 volotec 36tkm

Natürlich wurde wieder auf dem Oberrohr ein Strich für einen weiteren Tausender gemacht.

Erstaunlich ist, trotz der schon imensen Kilometerleistung, rollt es noch fast gut. Klar ist ja einiges im Verlauf der Zeit neu drangekommen, aber die echten „Macken“ die wird man wohl nicht mehr wegmachen können. Am meisten spürt man es im Hinterbau. Die Steifigkeit, oder sollte ich eher sagen die Nicht-Steifigkeit der Lageraufnahmen ist schon teilweise deutlich.
Manchmal glaube ich, ich bilde mir das nur ein. Denn es gibt Tage, da merkt man es eben nicht.

Bikealltag/ Biketouren Karten: so und weil es dann immer noch juckt, ja auch heute um eben jene 36.000 Kilometer voll zu machen, wozu natürlich eine Extrarunde her mußte, habe ich mir mal etwas gegönnt.

Naja genau genommen schon gestern und heute dann den Rest. Gestern besorgte ich mir drei zusätzliche Radkarten. Ich liebe ja Radkarten. Denn heute früh beim Stöbern im Zug entdeckte ich in einer der Karten die Radbahn Münsterland. 40 Kilometer lang führt sie von Coesfeld aus bis nach Rheine. Auf der Karte mit dem Finger quasi schnurrstraks geradeaus. Da will ich mal drauf.

Gut, jetzt bin ich auch noch Kunde bei Publicpress, wo ich ja schon mein ganzes Kartensortiment her habe. Schade nur das Publicpress keine Karte vom Ausland hat. Holland wär mal so´n Ding. Wobei es zumindest vom holländischen Randgrenzgebiet ein paar Karten gibt. Kaufen oder nicht kaufen ?

Ja und gerade eben habe ich mal wieder eine Bestellung bei Bike42.de abgesetzt. Als Highlight hatte ich auf Nachfrage hin dann doch den Ortlieb Seat-Pack mit einem Dirketlink bekommen. Der wurde dann auch just bestellt. Muß man haben. Halt wie Frauen Schuhe haben müssen.

Emscherradtour Bericht Teil II

Juli 29, 2016

Biketouren/ Biketouren Bilder/ Emscherradtour 2016/ Erstbefahrung: …und zwar genau jetzt. Die Anfahrt ab Megadorf ging am Freitag Nachmittag erst paraell zur B54 und dann rüber über Phoenixwest auf den Emscherradweg. Gut eine Stunde und ein paar Kaputte hatte ich zu strampeln. Die ersten Erfahrungen mit Megagepäck. Hier mal ein Bild noch am Dorfbahnhof.

DSC07490 anfahrt topbikeesel

Ging zwar recht gut, die Fuhre lief auch so satt gute 20-25km/h, jedenfalls solange es nur geradeaus geht. Beschleunigte Masse ist aber so nicht mein Ding. Und sperrig macht es ein doch eher wendig laufendes CX-Bike auch noch.

Bei Ankunft am Emscherquellhoff, genauer gesagt kurz vorher wurde ich schon von einem älteren Mitleidensirren abgefangen und so rollten wir die wenigen restlichen Meters gemeinsam zum Treffpunkt. Dort wartete schon der Spannmann von aus´m Dorf hier, satt plaziert im Liegstuhl unter´m Baum. Ja so mutt datt !

Natürlich wurde per satten Handschlag begrüßt, das erste Ziel für mich war erreicht: Wochenende und nur super Leute. Wer nicht nett sein wollte, den würde ich schlichtweg umboxen.
…was aber zum Glück nicht vorkam.

Unsere nächtliche Behausung, ein Zelt von Ai Weiwei Kunstinstallation, war schnell gefunden…

DSC07491 anfahrt zelt

…aber auch recht fix als doch eher von bescheidenem Auswuchs definiert. Klar wenn´s draußen frisch ist mag das gut sein, aber so mit Klamotten die man mit reinräumt und dann zu zweit.

Also wurde beschlossen noch ein zweites zu beziehen. Nach dem duschen sprach ich dann nochmal mit dem zuständigen Herren, der wiederum seinerseits in einem Toyota Campinggeländewagen in der Zufahrt nächtigte und die Sache wurde, selbst verständlich auch durch Gereichung des angesagten finanziellen Gegenwert, geklärt.

Wenig später traf dann Mitfahrer Nr. 4. ein, der leider, leider im tiefen Tal der Verlassenen seine mobile Behausung eingerichtet hatte. Das brachte für ihn so etwa 40 zusätzliche Kilometer, oder so, des Pendels mitsich, gekrönt durch etwaige Begwertungshöhenmeters.
Er hielt sich aber tapfer und in der örtlichen Dampfsauna, geht gar nich, äh sorry, beim Griechen wurden erstmal reichlich Kallorien in Form von Pommes samt Gyros eingeworfen. Dann ging´s zum Nachtlager und der Abend klang aus.

DSC07493 anfahrt sundown

Der Morgen brach an und ich ward recht gut ausgeruht. Da es um mich herum recht schweigsam war, kroch ich leise & langsam aus dem Zelt, zog mir eine Jacke an, denn so im Frühtau war es dann doch etwas frisch und verzog samt mitgebrachter Lattemacchiato, ja man möge es mir verzeihen, aus einem Fertigregalbecher, eben mittels der Isomatte auf eine Bank und genoss en Sonnenaufgang und diese Ruhe…

DSC07497 glory morning

…vor dem Sturm. Apropos Sturm, alle Voraussagen und somit auch meine schlimmsten Befürchtungen, trafen nicht ein. Kein Tropfen Regen und zumindest am Samstag recht erträgiche Temperaturen. Nur gegen Abend zog eine gewisse wohlige Wärme in´s Land. Aber die auch von mir gefürchtete Luftfeuchte war nicht zugegen. Da wollen wir mal nicht meckern.

Irgendwann rappelte sich dann auch der Spannmann aus dem Zelt, ich gereichte ihm alsbald das koffeinhaltige Getränk und wir ließen noch ein paar gute Zeiträume auf der Bank sitztend verstreichen.

Dann wurde so langsam alles zusammen gekramt, das Chaos beseitigt…

DSC07499 kleines chaos

…und die Morgentoilette erledigt. Der „Abfangjäger“ vom Spätnachmittag traf ein, dann der Talschläfer. Wir rollten in´s Dorf, mit dem Ziel bei der Bäckerei Freise ein Frühstück zu uns zu nehmen.

DSC07502 fühstück bei freise

Leider war die Chefin erst los um Belag einzukaufen, also wurde, für mich ja ansich nix neues, entsprechender Ersatzsüßkram zum nachgeschobenen Kaffee genommen. Passt schon, liegen ja gute 100km+ Fahrtweg vor einem.

Dann rollte noch ein Mitfahrer satt vor´m Bäcker ein, trank noch ein schnelles Heißgetränk mit uns und dann drängte schon ein wenig die Uhr.

Also auf zum Treff. Ich war, um ehrlich zu sagen, ein wenig baff das doch so viele da waren. Gute acht Köpfe zählte das Team. Es wurde begrüßt, geplauscht und noch ein wenig Kaffee getrunken. Dann war Antritt…

DSC07503 truppe

Die Route war ja ansich bekannt und folgte dann auch recht genau diesen Abschnitten. Das was unbekannt war, sollte noch erkundet werden.

In den ersten Metern wurden durch unsere Guide Sonne_Wolken, immer wieder nette Hintergründe zu den Locations verkündet. Ja ich gebe zwei Dinge zu. Ich kannte diese Hightlights schon und fühlte mich stellenweise wie in der Schule. Denn die beobachtete Szenerie erinnerte mich ein wenig an damals, damals an die Schulzeit.
Vorn wird was Hintergründiges vermittelt, alle die vorne stehen „müssen“ zuhören, die weiter hinten in den Reihen, quatschen derweilen rum. War schon lustig und mit Sicherheit auch nicht bös von den Hinterbänklern gemeint.

Interessant fand ich wiederum die Dortmunder Niere, welche ich auch so noch gar nicht kannte.

DSC07506 do-niere

Und so kamen mir schon die ersten Gedanken zu dem Thema…

Winterpokal ´16/ ´17: …24h Event und so. Ja ich weiß, ich hab einen an der Waffel, aber warum sollte-kann man sich mit dem Alter keinen Spleen gönnen. Gut wäre ein recht heftiger Spleen…

Weiter im Text.

Nach der Dortmunder Niere ging es dann aber endlich etwas flüssiger weiter. An der Schnettkerbrücke wurde noch ein Durchrauscher fabriziert, ist mir ja aber auch schon mal passiert. Jedenfalls war die Aussicht nicht schlecht. Leider war der Emscherradweg im Abschnitt 5. teilweise beidseitig gesperrt. Gut, aber man kennt sich ja aus und so passte der Anschluss bis DO-Mengede wieder.

Was mich dann persönlich sehr freute, war das Zustoßen eines guten alten Radbekannten, der uns mitten auf der Strecke abfing, oder noch besser entgegen fuhr. Der Mann in Grün…

DSC07507 arnetrefff

Am Ortsausgang Mengede wurde noch ein längerer Pausenstop samt Brötchen- u. Getränke fassen eingelegt. Kurz darauf der nächste Stop…

DSC07508 pause regenüberlauf

Und natürlich gönnten uns die diversen Umleitungen und Absperrungen der Orginalroute einige Einblicke in das Ruhrgebiets-Wohnblockleben. Ich hatte kein Deut zu wenig versprochen – Pott-Pur!

Dannach ging´s dann aber wieder flotter von statten und wir erreichten den Stadhafen Herne. In der gleichnamigen Lokalität wurde dann schon wieder Pausenstop gemacht.
Wie jetzt ? Schon wieder ? Wir haben doch gerade die ersten Meters Fahrt aufgenommen. Gut ich ließ es, knapp oberhalb des Ruhepulses über mich ergehen. War aber nett und mit Sicherheit sollte es ja auch kein Rennen werden.

So im Nachgang fallen mir da diese Alibiradtouren ein, wo die Herrschaften dann in geeigneten Lokalitäten für Stunden verweilen.

Gut, dem war bei uns nicht so. Es wurde ein, zwei Getränke geschlürft und dann ging´s wieder los. Ab da ging´s dann aber recht nett weiter. Die Strecke gab auch was her und hinter der Halde Hoheward/ Emscherradweg 8. Recklinghausen – Emscherbruch ging´s dann an die Erstbefahrung des dort weiterführenden Emscherradroute. Mal wieder ein Stöpchen…

DSC07510 pause irgendwo

( Jetzt sollte ich demnächst noch dazu die passenden Streckenbescheibungen tippen. Was mit Sicherheit nicht mehr heute passiert. )

Die Strecke selbst war aber super zu fahren und auch landschaftlich echt klasse. Recht fix standen wir am Nordsternpark.

DSC07512 nordsternpark

Dort bin ich ja quasi nur mal kurz dagewesen und wenn, dann rolle ich da auch nur am Südufer durch. Die Emscherradroute führt aber eben genau am Nordufer entlang und landet dann praktischerweise…

…genau an jener Schlüsselstelle, wo ich mich damals mehrfach im Kreise gedreht hatte um das Anschlusstück, oder noch besser gesagt, das passende Schild dazu, zu finden. Noch ein kurzes Stück entlang der A42…

DSC07514 A42

Dieses Problem gab es also so nicht mehr und wir rollten recht geschmeidig zum Bernepark. Nicht aber ohne vorher noch ein Päuschen an der Schafweide einzulegen…

DSC07516 pause vor bernepark

…der Speed verlangte nach seinem Tribut. Ne´war einfach eine super-klasse Truppe die da komplett tiefenentspannt durch den Pott rollte.

Dort wurde dann der nächste und ich glaube auch der letzte längere Pausenstop eingelegt. Pipipause war auch angesagt und so wurden alle auch wieder lockerer um den letzten längeren Part anzugehen.

Auf den Gasometer zurollend schoss dann plötzlich eine Gruppe Speedsüchtiger MTB´ler an uns vorbei. Klar die hatten sich ungebremst eine Abfahrt hinabgestürzt und wollten nun die freie Fahrt genießen. Da noch nicht ganz sicher war, wie unser weiterer Routenverlauf sein würde, dachte ich mir, häng ich mich mal dran und frag sie.
Also wurde mal die Kurbel bei mir etwas kräftiger und auch schneller gedreht. Mitsamt dem Vollgepäck, schätze mal so locker zwsichen 15 und annährend 18 Kilo Gepäck nahm ich Fahrt auf und näherte mich. Die Gruppe hielt einen Schnitt von gut 30km/h, warum konnte ich nicht ausmachen. Und überaupt, gesund ist das nicht. Denn als ich so von hinten anrollte und mich nach dem Weg erkundete, sah ich nur in recht irritierte Gesichter mit hängender Zunge.

Schätze mal die waren gut am Anschlag. Ohne Rückantwort ließ ich mich dann wieder zur Gruppe zurückfallen. Also rollten wir wieder gesünder-gemächlicher dem Gasometer entegen, schon in der Ferne am Horizont stehend.

DSC07519 vor gasometer

Kurz hinter dem Gasometer verabschiedete sich unser Mitfahrer der aus jenem Megadorf kam, nicht aber ohne uns letzte Instruktionen für die Hatz zu geben. Da hätte ich mir die Aktion mit dem Nachfragen auch sparen können.

Kurz danach schlägt die Strecke ja einen gefühlt heftigen Turn in Richtung Nord durch. Die Streckenführung ist eigentlich selbsterklärend und wenn man ein wenig die Glubschen aufhält, sieht man auch alle Radroutenschilder. Ja sogar die der Umleitung. Schaut doch gut da aus, oder ?

DSC07521 neuer abschnitt

Mir gefiel dieser letzte große Fahrabschnitt sogar besonders gut. Das lag wohl auch Wetter, denn die Sonne stach immer wieder durch die Wolken durch. Aber eben auch die Strecke selbst lässt sich gut fahren. Ist zwar kein 1A Asphalt um mächtig auf Tempo zu kommen, aber für´n guten Schnitt reicht das allemal.

DSC07522 neuer abschnitt

Ja und dann waren wir eigentlich recht schnell am Ziel angekommen. Von der Uhrzeit her analog zur Fahrtzeit, doch recht spät, aber alle waren begeistert. Die Knipsen bildeten die Szenerie der glücklichen Ankunft ab…

emscherweg ziel

( der Knips iss jetzt nicht von mich, weiß nicht genau von wem, man möge es mir verzeihen )

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Noch eines von mir…

Dann bimmelte schon unsere Nachtbehausung an, um sich nach unserem Eintreffen zu erkunden, also wurde die künstlerische-fotografische Phase abgerissen und gen Dusche gerollt.

Bericht zur Rückrunde ist hier <klick> zu finden.

Bikealltag/ Bikealltag Volotec: der Rest der Woche war gemischt und gestartet wurde mit dem Volotec. Ich brauchte einfach mal eine andere Sitzposition.

Bikealltag/ The Cure – Forest: am Dienstag war dann das CAADX dran, wobei eigentlich der Stahl Renner angedacht war. Der verblieb aber in der Fitnessgarage, weil Regen drohte. Wollte das gute Gerät nicht unnötig einsauen. Kam dann aber doch nicht, also der Niederschlag.

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16: dann kam aber doch die Stunde X und ich rollte nett mit dem Singlespeed die restlichen Kilometer. Am heutigen Freitag wurde dann auch wieder der komplette Homerun gefahren. Also morges in´s Megadorf rein und Nachmittags eben wieder raus.

Das war´s an dem Punkt. Der nächste und letzte Emscherradtourbericht ist schon in Arbeit.

 

 

Ach ja und das CAADX wurde dann doch am Dienstag mal gründlicher gepflegt.

35.904 km/ 09.07.2016

Juli 10, 2016

Bikebasteln/ Bikebilder/ Projekt Stahl Renner: also mal als erstes, nachdem die Sache mit den Reflexaufnähern durch ist und ich den Stahl Renner ja schon entsprechend vorbereitet hatte, stand dann für heute die Restaktion der To-do-Liste an.

Ich habe das nicht akribisch fotografisch festgehalten, auch weil ich einfach fertig werden wollte und das in Kombi mit der anderen handwerklichen Tätigkeit.
Den also auf den Stahl Renner Gartentisch gestellt, die markanten Stellen vorab mit Wasser gründlich gereinigt, halt so wie´s in der Gebrauchsanleitung steht und dann abgeklebt. Anschließend wurden dann noch die Oberflächen mit feinem 1.000 Schleifpapier für eine bessere Verbundhaftung angeschliffen. Es folgte der erste Lackauftrag.

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hinten links an der Kettenstrebe

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Vorderseite unterer Gabelschaft

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Der Lackauftrag klappte hervorragend. Der sehr feine und dünnen Pinsel machte seine Arbeit gut. Auch die Konsistenz des Lackes garantierte einen sauberen Lackverlauf. Die Trockenzeit die mit 30 Minuten angegeben war, wo ich ja sehr skeptisch war, enttäuschte nicht.

Schon nach kurzer Zeit war die Oberfläche fingertrocken, dennoch ließ ich den Lack wie vorgschrieben, gründlich anziehen.

Während ich den Lack anziehen ließ begab ich mich die Bodenlegerarbeiten in meiner Fitnessgarage reinzulegen. Ich glaube man kann gut sehen wie´s währendessen ausschaute im Garten & Terrasse. Der Stahl Renner kopfüber auf dem Tisch für die Lackierarbeiten und die Verlegeware samt den im Weg stehenden Kram verteilt.

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Weiter im Text mit dem Stahl Renner. Auch die zweite Lackschicht war rasend schnell angezogen und so kam dann nur noch die Deckschicht mit dem nochmals schützenden Klarlack drauf.

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fertigen Arbeiten an der Kettenstrebe

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Gableschaft

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Gableschaft in nah

Der Gabelschaft war schon immer von unten nicht so sauber gearbeitet. Die Riefen in der Oberfläche sind nicht ganz so schön anzusehen, wenn man sie denn sieht. Tut man ja aber regulär nicht, weil hängt ja niemand mit der Nase dort.

Ich denke für einen weiten Verlauf der Folgewoche könnte ich damit mal die Commutingfahrten machen, nur mal so…

Bikealltag Volotec: am Nachmittag stand dann eine sehr kurze, also für mich, Radtour an. Ziel kann man ja gut erkennen, war der neue Brückenschlag,…

DSC07420 brücke

…Sinn war, dort die Schwiegereltern zu treffen, welche ebenfalls von der anderen Seite mit dem Rad kommen wollten. Um nicht all zu motiviert aufzutreten nutze ich dafür dann das gute alte und sehr viel gefahrene Volotec. Das hat jetzt aktuell, also wieder in der Fitnessgarage hängend 35.904 km auf dem Buckel.

Sport & Alltag: gut, das große Treffen kam, und wir rollten wieder zurück. Zu Hause wieder angekommen wurde der Gasgrill angeworfen und der Wanst vollgeschlagen, während man plauschte. Entspannter Samstagnachmittag.

Entspannt durfte es auch sein, denn am frühen Vormittag hatte ich mich ja mal wieder mit den Laufschuhen versucht. Keine lange Strecke, dafür mal wieder eine die ich schon lange nicht mehr gemacht hatte und auch nur über Asphalt führte. Ganz ehrlich, ich mußte mal wieder was anderes unter die Füße bekommen. Und ! auch mal eine Strecke laufen, wo sich nicht wieder ein kleines verflixtes Steinchen zwischen Ferse und Schuhwerk schummeln könnte.

Nachdem dann alles wieder veräumt war und die Gäste weg, saß ich noch so im Garten. Und siehe da…

DSC07426 Vögel im garten top

…unsere beiden Hausvögel hatten es sich auch wieder bequem gemacht. Sie mögen ja Gäste nicht so sehr. Der-die-das Schwarze, wird wohl die Dame sein, ist die Mutter und das daneben das Kind. Es wird wohl ein Kuckuck sein. Denn das Kind ist genausogroß wie die Dame des Hauses.

Neulich morgens saß ich in der Küche wo das Jungtier wohl die ersten Flugerfahrungen machte. Es schaffte die ersten Flugmeter gerade so in den Blumenkübel auf dem Küchenfenster und lugte dann genau rein. Ich grüßte natürlich.
Klar war aber auch, für ein kleines Vögelchen war das schon ein rechter Brummer. Das es ein Jungtier war konnte man nicht nur an den noch offensichtlich fehlenden Flugerfahrungen erkennen, sondern auch an dem noch arg gering ausgeprägten Schwanzgefieder. Meine Kombination ist also, es kann nur ein Kuckuck sein, den man der Hausamsel da in´s Nest gelegt hatte.

„Es“ saß nun am laufende Brunnen und während Muttern immer wieder fleißig Futter heranschaffte, nahm „es“ ein Wasserbad.

DSC07428 Vögel im garten top

Herrlich wie ich beobachten konnte, daß das Jungtier wohl offensichtlich auch Spaß daran hatte sein Gefieder in der Wasserfontäne zu kühlen und immer wieder den Kopf darin eintauchte.

Bilder vom Gartenalltag. Ja so war da…

35.896km & 4.216km/ 03.06.2016

Juni 3, 2016

Bikealltag/ Sport & Alltag: so was noch so passiert ?

Letzten Freitag habe ich dann doch noch meine beiden Goretexjacken in die Waschmaschine gehauen. So wild sahen sie jetzt zwar nicht aus, aber die eigentliche Schlechtwetterzeit sollte soweit vorbei sein.

Ja und samstagfrüh war ich wieder früh wach. Ziel war eigentlich, relativ schnell in die Schuhe zu kommen, um genau zu sein die Laufschuhe, aber das klappte leider nicht ganz so.
Denn als ich dan losgelaufen bin, Ziel übrigens mal wieder meine Vollcross-Kanalrunde zu laufen, hatte es in der Sonne schon wieder gute 20c°.

Gut war jetzt das da schon noch lecker Schatten war, aber Teile der Strecke waren eben auch wieder mit in Gesichtshöhe hängenden Strauchwerk zu. Hier und da habe ich die dann vorsichtig auf die Seite gefädelt, was dann natürlich wieder dauerte.
Das brachte mich dann auch etwas aus dem Rhythmus und so brauchte ich am Wendepunkt erstmal ne´ kleine Pause um wieder in Schwung zu kommen.

Die Rückrunde wurde dann auch nur einfach am Kanal entlang, schön im Schatten in seicht-erfrischender Brise von vorne gemacht. Zu Hause angekommen wurde erstmal Betankung mittels Wasser durchgeführt, gute 1,5 Liter, und langsam runterkommen. Geschätzt war die Pace nicht sonderlich, aber immerhin, ich war unterwegs.

Ich komme also, was das Laufen anbelangt immer noch nicht wieder in meinen alten Turn.

Nach der Laufrunde wieder frisch machen und dann Rasenmähen, gab´s lecker Mittachessen, zubereitet von der Ältesten. Dann trudelte die Holde ein und samt Schwiegermuttern ging´s in´s schwedische Möbelhaus. Für uns ist auf jeden Fall mal ein neuer Hausfreund jetzt hier. Der Typ nennt sich Klasen und brummt ganz gut. Erster Testlauf, noch ohne Grillgut, machte schonmal einen Bombeneindruck. *like*

Bikealltag Volotec/ Erstbefahrung: der Sonntag gestaltete sich etwas entspannter. Menthaltraining am Morgen, dann noch etwas basteln und entspannt Mittach machen.
Doch später mußte ich nochmal raus und so griff ich mir das Volotec und machte mich wieder auf zur Halde.

Schon bei meiner letzten Fahrt dort fiel mir diese kleine unscheinbare Lücke auf und da bin ich dann eben mal rein. Ich taufe das Teil nun offiziell Cottmanns Hütte sleepy Track.

Bikealltag/ The Cure – Forest: erste Überraschung gleich zum Wochenbeginn…

Montag: ja Pustekuchen, nix war mit´m Rad zum HBF radlen. Es kübelte nicht nur mehr als satt, sondern just in dem Augenblick wo ich mich aufmachte um loszukommen, brach das schon vorher weit enfernte Gewitter genau über mir wieder los.

Gewitter ansich ist ja ganz schön. Aber auch bitte nur, wenn man so irgendwo sicher untergestellt oder drinnen ist. Auf dem Bike sitzten und Blitzableiter spielen ist nicht mein Ding.
Also brachte mich meine Holde mal ausnahmsweise zum HBF und holte mich dann auch Nachmittags wieder dort ab.

Klar war, das es nachmittags wieder mächtig sonnig war und warm natürlich auch. Die Laufrunde war zwar fast durchgängig, aber so von der Pace her…

Ach lassen wir das, ich war läuferrisch unterwegs und gut iss.

Apropos unterwegs. Der Monat Mai ist ja zum Ende gekommen, wird also mal wieder Zeit zu schauen was die Karte so gegeben haben. Nun gut, nach dem Blick dorthin, schon erstaunlich viel gelaufen, wenn auch im letzten Monat nicht so soviel, aber auch radkilometermäßig ist das nicht ganz so wenig wie ich dachte.

Dienstag: der Wetterfrosch hatte sich wieder auf recht normalen Zustände eingeschossen. Beim radeln nix neues und Nachmittags wurde im guten Schatten auf der Terrasse was für den Oberkörper & Rücken getan.

Mittwoch: keine großen Veränderungen, außer das ich am späten Nachmittag so platt war, daß ich noch früher als sonst in die Federn gehüpft bin.
Alleiniges Highlight, meine neue Bikehose ist angekommen ! In knallgrün, yeah! Um ehrlich zu sein, in orange war sie schon nicht mehr in meiner XL-Größe verfügbar.

Donnerstag: genug oder auch eine gute Mütze mehr Schlaf kann Wunder wirken. Radmäßig ist der Popo mal wieder trocken geblieben, sehen wir mal von etwas Restwasser auf den Wegstrecken ab.
Und weil ich Nachmittags noch frisch war, wohl auch weil´s am frühen Nachmittag wieder Regenguss samt geringer Abkühlung gab, zog es mich wieder für eine Laufrunde in den Heimatwald. Gut ich gebe zu, ich habe gekämpft und versucht Druck zu machen, brauchte entsprechend auch zwei kurze Gehpausen und die Runde war mit 4,9km natürlich ausgesporchen kurz.

Aber ich war wieder unterwegs. Ich glaube die Laufschuhe…
…die könnte mal wieder so langsam getauscht werden.

Seit letzten Oktober hab ich damit auch schon wieder knapp ü. 420 Kilometer runter. Und irgendwie habe ich das Gefühl, wie soll ich es beschreiben, ja ich bekomme kein Feedback mehr von den Schuhen. Es ist so, als würden sie mich nicht mehr unterstützen, fast negativ auf die Bewegung auswirken. Ich behalt das mal im Auge…

Freitag: keine großen Neuigkeiten, bin wieder trocken davon gekommen. Die Laufrunde von gestern hat mir erstaunlich gut getan.
Jetzt grübel ich schon eventuell mal wieder ein paar intensivere Kurztrainingseinheiten zu generieren.

Touren Ansage: ja und am morgigen Samstag wird mal wieder gen alter Heimat gerollt, Heimattour also, entsprechend Sonntag wieder zurück.

Für die nächsten Tage, im weitesten Sinne, habe ich mir dann mal eine Route zusammengebaut um dann doch die Anfahrt zum Emscherquellhof nochmal zu testen. Hintergedanke wäre der, es nicht ab zu Hause zu machen, sondern quasi nach der Schicht. Und so ginge es erstmal 17 Kilometer lang über jene Strecke um dann die Dorf – Anfahrt Emscherquellhof quasi rückwärts abzuspulen.
Wären dann gute 53 Kilometer und somit etwa 2,5-3h Fahrzeit. Wenn ich um 16:30 Schicht mache wäre ich so ca. 19:30-20:00 Uhr, Pause muß man ja auch mal machen, at home. Schaun wer´ma…