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War gut – kann man nochmal machen/ 39.229km/ 20.06.2021

Juni 21, 2021

Bikealltag/ Volotec/ Bike- & Biketouren Bilder/ do nature/ Outdoor/ Bikebasteln: ich fange mal am frühen, die Betonung liegt auf sehr frühen, Sonntagmorgen an. Der Blick aus dem Küchenfenster auf mein Nachtlager.

Wie schon in der vorherigen Nacht, wählte ich meine Hängematte als Schlafplatz. Natürlich mit dem Regentarp, denn der Wetterdienst verkündete um Mitternacht herum den endlich kommenden Regen an.

Und wie es schon in der vorhergen Nacht war, nach Einbruch der Dunkelheit wurde es deutlich kühler. Um genau zu sein war es ja schon vorher kühler, denn der erfrischende Wind tat ja sein übriges dazu.
So war die Nacht dann auch bestens. Der Regen und das Gewitter machte nix. Die Position des Regentarps passte gut und das Gewitter war bis auf einen Donner gut weit weg. Irgenwie war das sogar schön, wenn man den Regen so deutlich hört. Man wird aber nur kurz wach, nimmt das dann wahr und nickt dann wenig später schon wieder weg.

Auch wenn so eine Nacht draußen kürzer und scheinbar unruhiger ist, ich habe stets das Gefühl, man schläft besser. Nach dem üblich startenden Vogelkonzert und dem Espresso-Frühstück um 06:00Uhr gab es dann das ebenfalls schon auf dem Tagesplan stehende…

Sport: …sportliche Programm. Da ich ja schon recht früh wach war, spielte auch das Wetter mit und ich schwitze nicht wie Atze.
Und als das dann beendet wurde ging es mit dem Volotec wieder raus. Zuvor montierte ich mir aber noch fix den Trinkflaschenhalter den ich ehmals am Stahl Renner hatte.

Denn das Ziel war das gleiche, wie die Erkenntniss von meiner letzten Haldenausfahrt. Der eigenen Trinwasservorrat war das finale Limit und dem wollte ich diesmal was entegen setzten.

Abfahrt und einholen der Ladung Mutterboden wieder an jenem Feldrand, wo ich schon letztes mal die erste Ladung aufgenommen hatte. Doch durch den nächtlichen Regen war der auch gut lehmhaltige Boden nicht nur recht schwer, sondern klebte auch vorzüglich am Schuhwerk. Ich entschloss mich zu einer kurzen Reinigungspause.

Idee !: ja und wie man sieht, wenn man scheinbar nix zum auskratzen hat, die guten Reifenheber (Werkzeug für eine Reifenpanne um den Reifen gut von der Felge runter oder rauf zu bekommen) tun´s auch.

Dann ging es doch rauf die Halde Humbert, mit dem klotzschweren Rucksack (geschätzt 20kg), die erst Ladung wurde abgefworfen…

…verteilt und anschließend wieder runter die zweite Ladung holen. Auch da wie immer am Haldenfuß. Die Plastiktüten aufgefüllt und hoch mit dem Erdreich.

Erneut ausladen und verteilen mit anschließender Abfahrt, einladen, hoch fahren und ein letztes Mal ausladen.

Nach dem Verteilen sah das für mich voll genug aus, viel mehr würde auch nicht rein gehen. Aber ich denke, daß sieht man ja.

Jetzt muß nur noch das Wetter besser werden. Ich denke da an durchgängig deutlich mildere Temperatuen aber vor allem an einen mehr oder weniger regelmäßigen Niederschlag. Denn groß da was jetzt noch einsähen ohne regelmäßige Wasserzufuhr macht wenig Sinn.

Dann ging´s wieder kurz zurück zur Burg die einen Sachen ausladen und anderen Nettigkeiten einladen. Mit einem kleinen Mittagessen, Espresso-Gelumpe und Hängematte im Rucksack ging es wieder zum offenen südlichen Waldrand.

Alles herrichten, Espresso vorbereiten, dann den Reis vom Onkel mit dem „Mercedes“ aufquillen lassen und sich damit den Margen füllen. Was passendes zu trinken hatte ich auch gefunden.

Nach dem Essen wurde dann das standesgemäße Heißgetränk gekocht und anschließend mit ein wenig Knabberkram genüsslich zugeführt. Danach stand dann aufräumen an und anschließend abspannen in der Cocoon.

Eigentlich dachte ich kann ich den einen oder anderen Blogbericht fertig tippen. Doch dann sackte der Handy-Akku mal wieder ein und als ich dann tatsählich noch angerufen wurde, verabschiedete sich das Motorola komplett.
Neustart war zwar möglich, da aber auch die mitgeführte Powerbank zum nachladen ihr Limit überschritten hatte, warum auch immer???, was mir ein Rätsel war, ich muß vergessen haben sie komplett auf zu laden, kramte ich alles zusammen und machte mich auf den Heimweg.

Insgesamt fand ich das jetzt zwar blöd, aber da machste nix. Unter dem Strich war die Aktion am Vormittag mit der Erde gut und ausreichend und auch das Mittagessen mit abspannen war gut genug.

So hatte ich dann noch gut Zeit alles zu Hause aufzuladen, zu spülen, zu duschen und dann diese Zeilen hier am MacBook Air rein zu hacken. Schauen wir mal, was die Tage noch so geht.

Regen soll ja heute nochmals Thema sein. Nur waru gerade dann, wenn ich mit den Rad fahre? Ich denke man wird sich mal Wechselwäsche in trocken in die Packtasche werfen.

Morgengruß: und so fängt dann die erste Arbeitswoche an. Ich wünsche Euch einen schönen Tag und bleibt wie immer bitte gesund!

Plan A./ 39.209km/ Urlaub Tag 9./ 17.06.2021

Juni 18, 2021

Bikealltag/ Volotec/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder/ Urlaub/ do nature/ Hitzefahrten +20c°: am Titel ist unschwer zu erkennen, für den heutigen Tag gab es auf jeden Fall mal einen Plan A.. Plan B. kam dann relativ spontan auf der Rückrunde, wo ich mir eine bekannte Stelle im nahen Heimatwald angeschaut hatte. Aber ich fange mal von vorne an.

Plan A. war eigentlich unspektakulär. Es sollte rüber und dann hoch auf die Halde Humbert gehen. Der Hintergrund dazu, mal wieder nach dem Rechten schauen, Wasser zum gießen nach oben schaffen und ganz nebenher wenigstens ein wenig Mutterboden.

Für die Anfahrt selbst hatte ich mal nach langer Zeit das Bergamont Volotec genommen. Warum kann ich nicht mal so genau sagen.
Da dieses Fahrrad aber weder über einen Gepäckträger noch über die ja von mir gerne genutzten „Arschrakete“ verfügt, war für den Transport Rucksack angesagt.

Weiterhin sah der Plan vor, eigentlich in den früheren Morgenstunden zu fahren. Am gestrigen Vormittag wurden für diesen Zeitraum noch niedrigere Temperaturen angekündigt, was sich dann aber beim letzten Wettercheck erledigt hatte. Schon kurz nach Sonnenaufgang stand das Thermometer nahe bei 20c°, Tendenz steigend. Und das dann noch in schnell.

Da wir auch später die Nachtruhe eingeläutet hatten, war ich tatsächlich erst um kurz nach sieben wach.

Also los und das urlaubsübliche Espresso-Frühstück auf der Terrasse gemacht und dann danach aber recht fix aufgebrochen.

Dem zuvor ging ein kurzer Check des Volotec, Bremsen und Schaltung funktionierten wie am ersten Tag. Im Rucksack für‘ s Grobe landeten zwei 1,5l Wasserflaschen und zwei 0,75l mit Gießwasser, eine 1l und eine kleine 0,75l als Trinkvorrat. Dazu noch die Tüten für die Erde und die kleine Schüppe.

Nach der Abfahrt bog ich dann auf eine übliche Runde durch den Heimatwald ein, um kurz darauf bereits den ersten Mutterboden aufzunehmen.

Dann ging’s auf die Zufahrt zur Halde Humbert und eben rauf. Kurze Kontrollrunde machen, ist inzwischen normal.

Die erste Planzstelle hat noch was an Fülle zugenommen.

(das Tagesalbum von heute findet die Leserschaft hier <klick>)

Nur arg trocken war es, also kam eine große Wasserflasche drauf. Das war mit Sicherheit nicht viel, ja eher wenig, aber besser als nichts.

Die zweite Pfalnzstelle hatte sich kam verändert. Ich weiß jetzt auch nicht, ob ich beim letzten Mal dort schon was gepflanzt hatte? Ich meine aber ja. Und so kam dort die zweite große und eine kleine Flasche Wasser drauf, sowie noch eine kleine Tüte Erdreich drüber.

Resümee bis hierhin, es ist mal wieder einfach zu trocken in den letzten vielen Tagen. Aber die Hoffnung, daß es am Abend doch einen Regeguss kommen könnte. Ich meine, da war was angekündigt.

Gut, rüber zur neuen und dritten Planzstelle. Dort kippte ich die restliche Erde aus und verteilte sorgsam den Rest an Wasser.

Da diese Stelle die bisher größte ist, mußte natürlich noch Erde rauf. Ich also den Rucksack auf, selbst auch was getrunken und dann runter zum Haldensockel.

Die Abfahrt macht natürlich Spaß, denn so im Fahrtwind ist es angenehm. Aber ich kann auch nicht über das Haldenplateau schlecht reden.
Denn trotz der Sonne ist es oben relativ angenehm. Dafür sorgt jener kontinuierlicher Windzug, der einen Aufenthalt in der „schlechten“ Jahreszeit oben kaum ausufern lässt.

Ich also unten erfrischt angekommen, Erdreich aufgenommen und dann…

… festgestellt, daß die inzwischen leeren Gießflaschen im Rucksack stören. Ich beschloss für die zumindest noch einmalige Auffahrt das Leergut oben (gesichert durch Steine) zu lassen.

Gesagt, getan. Auch hier kann ich sagen, daß zum einendas Volotec trotz des ausgelutschte Hinterbau seinen Dienst gut tut und das auch für mich die Auffahrten nicht wirklich schwer sind.
Ganz klar, das Schaufeln der Erde in die Tüten ist der anstrengendste Teil.

Wieder oben angekommen wurde ausgeladen, Wasser getrunken und dann aber die Falschen mit Steinen gesichert wieder runter gefahren.

Unten erneut angekommen konnte ich nun ohne das Leergut deutlich mehr Erdreich in die Tüten packen und nach oben schaffen. Es wurde also voller.

Mein eigener Wasservorrat reichte für eine weitere Runde und so bin ich dann insgesamt viermal mit Mutterboden oben gewesenen.

Inzwischen sieht die dritte Stelle also schon gut gefüllt aus. Mit einem weiteren Turn sollte das gut sein. Aber bis dahin braucht es vor allem Wasser. Viel Wasser, damit auch die bisherigen Stellen vorran kommen.

Ich betrachtete mein bisheriges Werk und war zufrieden. Innerlich spielte ich schon mit einer weiteren Auffahrt. Also einer weiteren noch im Urlaub. Und eigentlich wollte ich ja schon am Vortag in der Abenddämmerung rauf, oder zu dem Zeitfenster. So könnte man Erdreich und Wasser raufschaffen und dann den Sonnenuntergang gucken (eigentlich könnte man auch mal oben auf der Halde pennen. Das wäre aber eine andere Sache).

Die Gedanken auf die Seite geschoben, man hatte durchaus sowas wie Durst und die letzte Pfütze in der Trinkflasche lud nicht gerade zu einem entspannten Verweilen ein. Abfahrt und mal sehen was im…

… Heimatwald so los ist? Auf der Rückfahrt die final war, schon alleine um was zum Trinken zu bekommen, drehte ich eine meiner kleinen Schleifen im Heimatstadt. Da war doch diese eher offene denn noch aber schattige Stelle mit Südlage.
Und da bin ich dann ganz gezielt hin gefahren, hab mich kurz umgeschaut, bin ein wenig stehen geblieben um zu sehen wie geht der Wind und dann aber doch erstmal ab zur Burg.

Newsticker: ja und nach dem Plan A. kommt halt der Plan B.. Die Geschichte dazu ist aber eine andere und deshalb steht sie im Nebenblog <klick>.

Jahresabschlussbericht 2020/ Stehaufmännchen II

Januar 3, 2021

Jahresabschlussbericht 2020: the same procedure as every year – enter the finishline ! Das Jahr 2020 hat begonnen und ich fange dann jetzt schon im April 2020 mit den ersten Zeilen für den Rückblick an.

Beim letzten Jahresrückblick 2019 hat das viel Arbeit gekostet, am Ende des Jahres den Rückblick fertig zu stellen. Diesmal bin ich (hoffentlich) cleverer, weil früher anfangen. Es sind viele, sehr viele Buchstaben geworden, nett Euch also Zeit beim lesen und Bilder schauen. Vielleicht ist eine gute Tasse Café und etwas Gebäck dabei nicht die schlechteste Idee. *augenzwinker*


Das Jahresende in Zahlen: sie sagen zwar nicht sehr viel aus, dennoch gehören sie irgendwie hier hin. 163,3km Nordic-Walking/ Wander & einfach nur Laufen und 9.792km mit dem Fahrrad fahrend. Damit ist dieser Teil der kürzeste und auch schon beendet.


Winterpokal 2019/ 2020: das Ende vom Winterpokal 2019/ 2020 startete zunächst mal in den letzten drei Monaten sehr fett. Es wurden je über 1.000 Kilometer gefahren. Im Januar 1.181km, Februar 1.058km und im März auch noch 1.231km. Allerdings war zum Ende hin mal wider die Luft raus. Nicht das ich nicht wollte, aber diese kleine feine Unfreiheit die uns da alle aufsuchte, hatten schon arg geblockt.
Dennoch gute Platzierungen aber vor allem ein eigentlich gutes Wohlbefinden zeichneten die letzten Monate aus. Was dann auch ein guter Übergang zum nächsten Part dieses Jahresabschlussbericht ist.


Biketouren/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: im Januar stach dann wohl die erste Nachtfahrt heraus die ich gemacht hatte. Die 50. miles of shade führte mich über wohl bekannte Strecken und ja es war herrlich.
Diese unendliche Ruhe & Tiefe der Nacht, die Leere der Wege und die Eindrücke die da immer wider auf ein Neues auf eine einwirken. Man sagt die Nacht auf wie ein trockner Schwamm das Wasser.

Im Februar gab es mit der Knapp vorbei… Tour mal wider eine nette Heimatrunde. Übrigens auch einer der wenigen Tage, wo man von so etwas wie kalt sprechen konnte. Ebenfalls hergeben möchte ich die Tour mit Titel Gemischte Heimatkunde – was für ein schönes Land. Da ging es mal wider darum mit dem Kumpel aus dem hiesigen Claim eine nette Erkundungsrunde zu zaubern. Ganz nebenher kamen dabei auch über 100km zusammen. Und das CAADX hat noch im Februar ein frisches GRX Schaltwerk bekommen, worauf hin dann natürlich eine GRX Testrunde fällig war.

Hier ma´ein paar Bilder von ersten Drittel des Jahres.

Natürlich gab es auch noch andere super Touren, also auch im März, zum teil kurz oder nur auf der Heimfahrt vom Job aus, aber auch noch ein paar nette Ausflüge hier um den Pudding. Aber man kann ja nicht über alles berichten.

Im April war dann ja deutschlandweit immer noch Auszeit angesagt. Da ich aber Urlaub hatte kam es auch dort, natürlich absolut regelkonform, zu der einen oder anderen Ausfahrt.
Eine typische Wahnsinnsaktion ganz nach meinem „Geschmack“, wohl aber eher zufällig war die Tour X14 – Versuch & Irrtum. Dabei sollte es über ein noch nicht bekanntes Stück Wanderweg in die Richtung hinter Selm-Bork gehen. Die anderen Erkundungstouren danach waren dagegen nur Kinderkram. Fast…

…denn da kann man mit Sicherheit noch die Ausfahrt die Ausfahrt unter dem Motto Tor zum Sauerland erwähnen. Bei jener Tour bin ich mal ganz wagemutig mit der Faltkarte und ein paar navigatorischen Übungen in Richtung Sauerland gefahren. Ich habe zwar weder das weite Ziel, den Möhnesee Turm erreicht noch bin ich bis zum Wander-Parkplatz in Arnsberg Neheim gekommen, aber es war trotzdem klasse. Mal ein Bilder…

Diese Diashow benötigt JavaScript.

…bevor mich dann Ende Mai eine kleinere aber doch arge Rückennummer (unten dann dazu mehr) daran hinderte eine weitere vierstellige Kilometerleistung auf zu stellen. Sei’s drum, etwas was man verschmerzen kann. Was man nicht verschmerzen konnte kam ja noch.


November: hier muß ich sagen, daß ich ein paar nette Ausfahrten hatte. Quasi wieder radtechnisch in gewohnter Weise aufgestellt.
Natürlich ging es auch davor noch auf die ein oder andere Tour, aber alles kann ich ja hier nicht erzählen. Erwähnte ich ja bereits.

Also, zum einen ging es dann mal wieder nach Beckum und dort eigentlich zu dieser netten Wanderhütte. Der Grund war, ich fühlte mich wieder etwas fitter um an Steigungen nicht ganz elendig *grins* aus zu schauen. War dann auch nett.

Zum Abschluss ging es dann wieder an einem anderen netten Unterstand vorbei, wo ich kurz vorher noch eine Tour hin gemacht hatte. Die aber nur um mir die Strecke einzuprägen.

At last für den vorletzten Monat kann ich noch zwei Touren heraus heben. Da war einmal das Ding wo ich am Südufer des Channel bis zur Kanalmündung gefahren bin

…und dann die Erstbefahrung des Kirchderner Graben. Wie man auf den Bildern sehen kann, gab’s stets noch bekannt, vorzugsweise Waldstrecken als Zugabe.

Natürlich gab´s dann auch wider einige Ausflug zur tausendjährigen Eiche im Verlauf des Jahres. Hier mal ein paar Bilder bei herbstlichen Wetter und einer wärmenden Suppe.

Ach ja in Amerika war ich ja auch noch. *lach* Die Idee ist so alt, oder besser so neu, wie meine frische linke Hüfte, also irgendwo im Zeitfenster 2019. Viele Runde hab ich zu Fuß im Rombergpark gedreht, doch mit dem Rad war ich seit dem nie wieder da. Also hatte ich das mal nett mit dem Borteinkauf verbunden, aber auch die Rückfahrt mal wider über Strecken gemacht, wo ich auch schon länger nicht mehr war.

Und eine neue nette Hütte, oder besser gesagt Unterstand ist mit in den Bestand gewandert. Nett weil dort auch offiziell eine Feuerstelle ist und jene in grob eineinhalb Stunden Fahrzeit zu erreichen ist.

Und da man ja schon im Frühjahr eine Nachtrunde gedreht hatte, gab´s da mit der Chill-Out-Night nochmals Nachschlag (Bilder zu dieser Runde bitte direkt im Geschreibsel ansehen). Da es ja situationsbedingt keine Channel Challenge gab, schüttelte ich mir recht spontan die Channel sun-up-Challenge aus dem Ärmel.

Und at last natürlich eine die Jahresabschlussfahrt mit den genialen 5 Minuten.

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Cyborg-R: mit dieser Rücken oder besser gesagt Hüftnummer im Mai, die dann auch noch satte 5 Wochen dauerte hatte ich die Schnauze voll. Das Aufarbeiten ging zwar wider irgendwie gut von der Hand, aber mit Hinblick auf den nächsten „Einschlag“ wurde Anfang Juni der erste OP-Vorbesprechungstermin im St. Christophrus Krankenhaus Werne wahr genommen. Auch der schnelle OP-Termin kam dann in den Kalender, auch wenn sich am Job die Freude darüber in Grenzen hielt. Sorry.
Aber was will man machen? Für mich war das nicht mehr kalkulierbar, der nächste wohlmögliche noch härterer Ausfall sah ich auf mich zukommen. Der weitere Verlauf dazu ist in der #2 Chronologie nach zu lesen.

Abschließend kann ich aber sagen, es war eine gute Entscheidung, denn nach knapp zehneinhalb Wochen konnte ich wieder in das Arbeitsleben eintauchen. Ein bisschen Restarbeit aber auch wieder in die Spur kommen, brauchen dabei nicht erwähnt zu werden. Genug also dazu.


Winterpokal 2020/ 2021: der Start des Winterpokal 2020/ 2021 war für mich dieses mal irgendwie hopla hop. Im IBC wurde ungewöhnlich früh (26.10.2020) gestartet, im Radforum dann aber tatsächlich erst Anfang November, oder ganz genau mit dem 31. Oktober.

Die Teamfindung ging im Radforum recht gut von der Hand. Im IBC fand sich eine kleine Dreimanntruppe alt eingesessner Teilnehmer zusammen. Das dumme war jetzt insgesamt nur, daß beide Starts in meinen Herbsturlaub gefallen waren.
Eigentlich ein Traum für den verrückten Teilnehmer, aber ich hatte da so keinen großen Bock drauf. Es gibt ja noch ein Leben außerhalb des Radfahrens und so hatte ich sogar ungewöhnlich wenige Kilometer in den beiden Wochen gemacht. Aber man lehnt sich zurück mit dem Wissen, mit der ersten Arbeitswoche geht das von ganz alleine.


Bike & Pack/ Bivy & Zelt/ Outdoor: da ich im letzten Jahr da schon ordentlich zugeschlagen hatte, kam am Anfang des Jahres noch ein weiterer Topf mitsamt einem Holzvergaser hinzu. Ja, auch das hat wieder Geld gekostet und ja, hätte man das vorher gewusst, hätte ich mir die anderen Töpfe klemmen können. Aber die neu ins Haus geholte Kombi aus dem Toaks Holzvergaser und dem Toaks Topf sinniger Weise dazu passenden war nicht nur unwiderstehlich, sondern behob auf einen Schlag eines der Grundprobleme beim Bikepacking.

Denn der ganze Kram passt zusammen, nimmt also beim Packen keine Mehrraum ein, sondern konnte zusätzlich noch meine Espresso-Macchina beherbergen. Das die Neuanschaffung aus Titan auch noch sehr leicht ist, quasi nix wiegt, oder nicht mal die Hälfte von dem, was ich bisher mit genommen hatte, erklärt sich bei dem Material von selbst. Aber wie schon gesagt, hätte man das vorher gewusst.

Eine weitere sinnige Anschaffung war dann die Cocoon Hängematte. Gefühlt doppelt so groß wie meine bisherige große Amazonas Hängematte (die dann veräußert wurde), im Packmaß als Knackpunkt aber deutlich kleiner. Ein paar erste Bilder am Tag des Eintreffen von dem Flugzeug hier <klick> im Beitrag.

Damit der ganze Krempel auch an´s CAADX passt hatte ich gleich mehrere Bikepacking Tests gemacht. War das ein Gefummel. *stöhn*

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Gefummel ja, aber auch gut um einige viele Stunden in den notgedrungene 5 Wochen Auszeit zum Thema Cyborg-R zu überbrücken.
Die ganzen Aktionen brachten aber auch nicht das Ergebnis so wie ma(n)n sich das vorstellt, im speziellen voran am Lenker. Was dann zur Folge hatte, daß ich mir dann doch noch entsprechende Packtaschen für den Lenkerbereich bestellt hatte.

Damit sollte es zumindest im vorderen Bereich abgeschlossen sein. Aber auch die hintere Arschrakete von Ortlieb (weil inzwischen auch nicht mehr ganz wasserdicht) wurde dann durch ein Modell aus dem Hause Topeak ersetzt. Und zu guter letzt, die Rahmentasche kam noch mit dazu. Und so hatte ich den Topeak Backloader am CAADX, den Frontloader in Kombi mit dem Barloader sowie eben als Rahmentasche den Midloader.

Deutlich besser im Handling überzeugte mich der Frontloader mit seinem abnehmbaren Packsack im direkten Vergleich zu meiner Ortlieb Lenkerrolle. Leider zeigte sich dann aber auch nach knapp fünf Wochen Nutzungsmontage, daß am Midloader der Reißverschluss auf einer Seite das Weite suchte.

Gut, mußte ich dann einschicken und bekam eine neue zugeschickt. Thema erledigt.

Mehr als dumm gelaufen war dann aber die Sache mit dem Life Enhance Armin Coffee Maker Titanium den ich dann doch Ende Juni bestellen wollte. „Dank“ Corona mußte Life Enhanced die Produktion einstellen und das Edelteil war nicht mehr verfügbar. Dieser Coffee Maker würde nochmal besser in meine Küchenkombi passen, als das was man jetzt so hat. Man hofft…

Ansonsten ist aber nach der Cyborg-R Geschichte nicht wirklich viel in dem Freizeitbereich gelaufen. Es gab ein Nacht mit der neuen Cocoon Hängematte und dem Yeti Schlafsack im heimischen Burggarten. Und dann war da noch die Cocoon Fußtour.
Ansonsten hatte ich aber die Cocoon reichlichster während meiner Rehazeit genutzt und von daher hat sie sich schon gut gelohnt.

Die Frage warum es nicht zu längeren Ausfahrten oder gar Übernachtung gekommen ist, ließe sich in etwa so beantworten.

Es passte halt nicht immer so, wie ich mir das vom Bauchgefühl her vorstelle. Ich sehe aber auch keinen Sinn darin eine Aktion auf biegen und brechen zu machen, oder nur das man mal sagen kann, man hat es gemacht. Verschoben ist ja nicht aufgehoben. Es ist noch Zeit genug.

Als letzte kleines Leckerli zog dann noch eine Feuerschale, ein große Tarp für die Burgterrasse in den Burggarten mit ein. Passendes Totholz ( Äste in unterschiedlichen Größen was an nicht mehr lebende Bäumen hängt, oft durch Starkwinde & Sturm abgebrochen oder gar umgestürzt) findet man ja genug.

Wichtig dabei, dieses Holz sollte nicht auf dem Boden liegen und beim Ab- oder Durchbrechen, sind ja meist längere Äste, satt knacken. Dieses Knacken ist ein gutes Zeichen für eine noch verträgliche Trockenheit. Und wenn Holz erstmal länger auf dem (Wald)Boden gelegen hat, dann ist es einfach zu feucht.


Der… Stahl Renner: …rollte dieses Jahr nur magere 461 Kilometer. Hat aber trotzdem Spaß gemacht. Ich schätze mal, nächstes Jahr darf er wider mehr ran.


The Cure – Forest/ Cannondale Gabel: …alias dem Cannondale CAADX hat dann doch schneller die Gabel bekommen, als ich dachte. Natürlich mußte jene auch optisch an das bisherige Outfit des Bikes angepasst werden.

Hinzu gekommen ist dann noch ein Shimano GRX RD-RX810-GS Schaltwerk. Ansonsten wurden mit dem Bike die 40.000 Kilometer voll gemacht.


Das… Volotec: …kam auch immer wider mal zum Einsatz, wobei da die 115 Kilometer kaum erwähnenswert sind.


Rumgelaber/ Cyborg-R: ja leider zeigte sich dann doch ab Anfang Mai, daß die rechte Hüfte mehr Zicken macht, also ich das dachte. Natürlich machte sich das wider nicht in der Hüfte selbst bemerkbar, sondern in den dafür vorgesehen Muskulatur.
Gute fünf Wochen zog sich die Nummer hin. Wobei man sagen kann, das schon gut eine Woche ohne irgendwelche Gegenmaßnahmen ins Land zog. Grund hierfür war dann, daß der untersuchenden Doc meinte wir machen mal ein MRT vom Rücken und schauen dann weiter. Das MRT hatte ich super fix in der Tasche, nur der Bericht ließ auf sich warten, also wieder unnötig warten.

Das Roundabout-Ergnbniss dieses Stunts: Ticket für Bauteilwechsel, im Juni KW 24 Termin zum Vorgspräch in Werne und KW 26 in Dortmund.

In Werne ist die Cyborg-R Wechselaktion dann gelaufen. Insgesamt verlief die OP gut, ich kam bis auf eine länger anhaltende Schwellung zwar auf die Beine, war aber dadurch in der Motorik gehemmt. Irgendwo mit dem Abschluss der letzten vierten Rehawoche nahm die Sache aber Fahrt auf. Und ab da ging’s dann Woche für Woche immer besser.
In der 8. Woche wurde die erste kurz Fahrt im PKW gemacht und die erste Radfahrt eine Woche später. Was will man mehr?

Der Blick in die Chronologie sollte dann für dieses Jahr abgeschlossen sein.


Zusammen gefasst in einer Kurzversion? Epidemie hin oder her, ja das zieht sich und wird auch noch nicht demnächst zu ende sein Imfpungen hin oder her. Für mich war die neue Hüfte das große Ding. Da hatte ich Glück, daß ich in ein OP-Fenster fiel und auch die Rehamaßnahmen als Ganzes passabel über die Bühne gingen.

Mit diesem Neuteileinbau hat (m)ein Leben wider an einer Art an Qualität gewonnen, die man zu schätzen weiß. Natürlich formt das und macht einem auch klar, also mir zumindest, daß man seinen Körper pflegen sollte. Bewegung regelmäßig und in Maßen ist das Beste was man machen kann. Aber das mag ich ja sowieso. Von daher…

…finden diese Zeilen hier ungewöhnlich schnell Zugang auf die Platform. Der Trick schon ganz früh mit dem schreiben zu beginnen hat sich also gelohnt.

Und so verabschiede ich mich vom Jahr 2020 und wünsche der Leserschaft noch viel Spaß, Hoffnung und all die guten Dinge die man so bekommen kann, aber natürlich ganz wichtig – bleibt bitte gesund!

37.542km/ 27.06.2020

Juni 27, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Volotec/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder/ Hitzefahrten +20c°: tja die Nacht war kurz, in der Früh noch einen Physiotermin wahr genommen und dann den Vormittag gestaltet.

Nach einem guten echten Frühstück konnte ich meine älteste Tochter animieren mit mir zusammen eine entspannte Runde zu fahren. Sie sagte zu. Mit einem guten Menge Trinkwasser bestückt rollten wir dann los. Sie auf dem Volotec und ich auf dem CAADX.

Als Route hatte ich mir schon vor einiger Zeit eine gute Kombination aus Channel in Richtung westen ausgedacht, hoch bis zur Ökostation in Bergkamen Rünte und dann als Rückweg an meinem Lieblingsaussichtsturm vorbei. Ab dort dann wieder den im Tiefschlaf zu fahrenden Qeg via der Lippeauen. Und so sind wir das auch gefahren, hier als Link auf dem Trainingsportal Strava.

Biketechnik/ Bikepflege: doch bevor es los ging mußte ich wieder mal die Kette vom Dreck-Rotz der letzten Tage befreien. Eine recht pappige Mischung aus Kanalstaub und Kettendeo wollte entfernt werden. An den Umlenkrollen des Schaltwerks war da schon eine gewisse Klumpneigung aus zu machen und die Kette machte auch deutliche Geräusche.

War auch eine super nette und entspannte Ausfahrt, also zumindest für mich. Leider zeigte sich dann aber doch, das mit der zuverlässigen Wetterlage, die Sonne wieder ihre Kraft entfaltete. Das Thermometer kletterte gen 30c° blieb dann aber zum Glück irgendwo bei 26-27c° hängen.

Auf der Hinfahrt hatten wir zumindest etwas erfrischenden Gegenwind. Jener mußte aber mit etwas mehr Strampelarbeit erkauft werden. Meine Älteste hatte da so ihre Mühe, auch mit der Wärme. Klar, sie hat auch keine Radfahrkleidung, oder zumindest was ähnliches was halt besser kühlt.

Wir haben dann einfach regelmäßig Pausen gemacht. Natürlich immer irgendwo im Schatten und am besten mit einer Brise. Gut war auch, sie trank gut aus ihrer Wasserflasche.

Und so erreichten wir zuerst das Sperrwerk am Kanal, bogen dann rechts raus zur Ökostation um dann letztendlich den Turm zu erreichen.

Natürlich wurde der auch bestiegen, zumal es oben dank besserer Windlage recht angenehm war. Oben hatten sich ein paar mehr Sumsen ein Zuhause geschaffen. Fand ich schon interessant. Nach dieser längeren Pause machten wir uns auf den Heimweg. Jetzt hatten wir den Wind von hinten, dafür kühlte er aber nicht mehr.

Doch mit ein paar weiteren Kurzpausen um zu trinken, erreichten wir wieder die Burg. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht mit meiner Ältesten diese Radrunde zu fahren. Angekommen wurde noch mehr Wasser getrunken und ich begab mich an ein zwei Handgriffe. Meine Tochter brauchte erstmal eine gute Auszeit.

Bike nachgedacht: diese Art von Sommerwetter braucht doch kein Mensch. Auch wenn ich sagen muß, vorsichtig genossen, komm ich noch fast damit klar. Doch es gibt auch Nebeneffekte die mich echt stören.

Leider ist es so, daß bei dem Knallerwetter auch deutlich mehr Volk unterwegs ist. Das Radfahrstrecken voller sind, damit kann ich noch leben. Weniger gut finde ich, daß quasi in allen Bereichen wo man sich als Freizeitvolk nieder lässt, es scheinbar nicht möglich ist seinen Müll wieder mit zu nehmen!

Alder, an jeder verdammten Brücke oder am Sperrwerk lag Müll rum. Der berühmten Einmalgrill, Chipstüten, leere Umverpackungen aller Art, Speisereste und natürlich auch zerdeppertes Glas.

Ehrlich? Nicht sehr schön! Man sollte solche Leute dazu verknacken den ganzen Kanal ab zu laufen, jeden noch so kleinen Schnipsel auf zu heben und alles schön fein mit der eigenen Zahnbürste zu wienern. Ich hasse es!

37.123km & 29.155km/ 13.06.2020

Juni 13, 2020

Bikealltag/ Cyborg-R: es ist Mittwoch-Morgen und ich hocke in der Küche, gefühlt seit Tagen. Der Espresso ist getrunken, die Kekse gefuttert, die Tageszeitung gelesen und dann noch zwei Toastsandwich gefuttert. Ich war einfach zu früh wach, diese späte Schicht bringt meinen Rhythmus irgendwie mächtig durcheinander.

Heute also gleich ist Vorstellungstermin in einem nahen Krankenhaus für einen Neuteileinbau auf der rechten Seite. Leider erst um neun, also muß ich die Zeit bis dahin noch etwas – mehr – überbrücken. Und so starte ich diese ersten Zeilen.

Naja, zum Glück ist diese Woche ja wider kurz im Sinne von Vierarbeitstagewoche aber ich wette, auch morgigen Feiertag hocke ich wider in aller Herrgottsfrühe wach in der Küche. Wir werden sehen.

Zum Ergebnis, der Termin war gut.

Der Neueinbautermin ist am 15.07.2020. Die Gespräche waren gut, kurz und knapp außerdem mußte ich eigentlich nur einmal länger warten. Das der OP-Termin schon so früh machbar ist, ist natürlich besonders erfreulich.
Die noch zu überbrückende Zeit von grob fünf Wochen, halte ich für machbar. Zumal ich ja bis kurz vorher noch Physiotermine habe.

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Biketouren/ Bike & Biketouren Bilder: am Donnerstag dem Feiertag hab ich mal endlich lange gepennt. Also bis um 07:00 Uhr um genau zu gehen. *lach* Da war aber erst später zum Frühstück eingeladen waren, habe ich mir die Zeit noch anderweitig vertrieben.

Als da wären mit dem hypnotischen Kette- & Antriebwienern am Stahl Renner. Da hatte sich dann doch bei den letzten Fahrten das eine oder andere angesammelt.

Nachdem der Vormittag eher inaktiv verstrichen ist, war bei mir Bewegung angesagt. Schon alleine des Rückens wegen mußte was passieren. Und so bin ich mit dem Stahl Renner mal wieder am Channel entlang, hab den Burghügel links liegen lassen und bin zum Pilsholz gefahren.

An jenem eher kleinen Waldstück bin ich seit Jahren immer wieder vorbei gefahren. In der Regel im Auftrag des Jobs. Und immer wieder fragte ich mich, wie ist dieser Wald wohl?

Zunächst mal, nicht sonderlich groß. Mit dem Rad die große Spazierrunde grob was zwischen fünf und zehn Minuten. Auffällig fand ich aber, eine große Anzahl an netten Hütten. Ich meine so aus dem Kopf satte vier Stück. Und das bei der eher geringen Größe des Waldes ist schon ein Haufen.

Man hat dann erstmal eine Runde gedreht, sich einen Überblick verschafft und dann in einer der Hütten Obst zu sich genommen.

Das kleine Waldstück ist zum spazierengehen recht gut, etwas störend ist nur der Verlauf der Straße. Dies aber auch nur im direkten Verlauf. Ist man etwas weiter drin, hört man schon nix mehr.

Interessant könnten die dort verlaufenden Reitwege sein. Jedenfalls so denn man mit einem geeigneten Fahrgerät unterwegs ist. War ich ja heute nicht, also…

…nach der Pause wieder Rückreise. Dabei schaute ich mir noch ein erst kürzlich fertig gestelltes Ahse Überlaufgebiet an. Auch diese toll gemacht und deshalb nett, aber leider auch in seiner Größe eher überschaubar. Und so ging es noch an einer Kuriosität vorbei…

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…nach Hause. War ein netter kleiner Ausflug.

Bikealltag Volotec/ Bike basteln/ Licht & Sicht befestigen: am Volotec hatte ich dann noch einen mir genehme Halterung für ein B&M Flat-S Permanent Rücklicht dran-zaubern können. Das große Töchterchen hatte neulich den Bedarf an einem Licht-Fahrrad und mußte auf Grund des Nichtvorhandenseins auf den mütterlichen Drahtesel umsteigen. Jetzt werd ich nur noch ein Vorderlicht mit ordern. Hab da auch schon was im Auge.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder: der Freitag stellt sich dann mal wider als letzter Radfahrtag dar.
Für heute stand ma‘ wieder verlängerte Jobanfahrt an. Klar im Fokus die Sesekeradroute ab Kamen. Also erstmal hoch zum Channel, dann ab über die Klöcknerbahnradroute bis nach Kamen rein und dann eben umschwenken auf die Zielroute.

Bei der Abfahrt erst noch 12c°, aber schon merklich warm. Bald wurde das Halstuch entfernt und das Trikot unter der Windweste geöffnet.

Auf der Sesekeradroute angekommen verschwand auch die Windweste in der Arschrakete und mit der Trinkpause wurden Bilder gemacht.

Gut ist, man kommt jetzt wieder unter der A2 auf der regulären Radroute durch und muß nicht mehr diesen sehr gefühlsechten Harken mit der Grobschotterpiste fahren. Einzig zu bemängeln wäre noch, das sind mitten drin und komplett quer über die Fahrbahn ein sehr sandiger Abschnitt.

Unschön weil eher loser Sand und wenn man unter der BAB Brücke raus kommt, also mit etwas Speed, dann erkennt man das recht spät.

Ich denke wenn sie die Behelfsbrücke der BAB abbauen, dann wird man dort mal wieder nicht durchkommen. Aber das sollte sich ja nicht so lange ziehen.

Am Schaffensort angekommen war dann ordentlich frisch machen angesagt, ein erstes Frühstück und vor allem viel trinken! Denn gegen Ende der Jobanfahrt wurd‘ s dann doch schon mächtig warm.

Den Tag über zogen die Temperaturen gemäß Ansage auch noch an. Unschön wie ich befand, kann man aber nix dran machen. Mit einer vollen Wasserpulle ging es dann recht straight auf die Heimreise. Die Spät-Woche war geschafft und die ersten Zeilen am Morgen sagen dann dazu auch noch was aus. Wochenende, Luft holen ein paar Dinge erledigen und dann in das nächste Zeitfester X.

36.752km/ 24.04.2020

April 24, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder: hallo meine lieben Damen & Herren, es geht weiter in der Berichterstattung.

Donnerstag: man kurbelt sich durchs Leben. Tatsächlich wird schnell klar, es ist doch nicht so warm wie der Wetterfrosch verlautbarte. Der Blick auf das Messinstrument vor der Burgpforte ließ mich umgehend zum längeren Beinkleid greifen.

Ab etwa Minute zwanzig war dann aber alles auf Betriebstemperatur, es lief. Zur Variation ging es am frühen Tage nicht an den Lippeauen kurz vor Lünen her, sondern mal wieder recht straight hoch zum Channel. Dort brachte die aufgehende Sonne nochmals eine warme Brise im Rücken. Der Tag beginnt gut.

Bikealltag Volotec/ Bikeläden/ positives Händler Feedback!: da ja unser Kind no.1. etwas mehr Bewegung braucht gab es ja am Sonntag noch eine Radausfahrt. Jene wurde von ihr auf ihrem ehemaligen Fahrrad absolviert. Mein aufmerksames Auge bemerkte sowas wie eine Acht im Hinterrad. Wage Versuche jene nach der Tour in Eigenregie zu beseitigen scheiterten kläglich. Ich wusste einfach nicht, wo ich bei der Unwucht anfangen sollte.

Da dieses Fahrrad aber eh mehr für Kind no.3. nun gedacht ist, hatte ich Kind no.1. vorgeschlagen mein noch gut fahrbares Volotec zu nutzen. Leider zeigte die erste Ausfahrt seinerzeit, daß mein Herrensattel nicht zu ihrem Damen-Po passt.
Da ja letzten Montag erste Öffnung auch für Radhändler anstand, wurde Fahrrad Schricke fernmündlich konsultiert.

Dort wurde dann in einer nicht zu beanstandenen Beratung ein besserer Sattel erworben,…

…als auch das Hinterrad in die vertrauenswürdigen Hände gereicht. Sein Blick ließ seiner anschließend Äußerung keinerlei Zweifel abgewinnen. Mir schwahnte es ja auch schon, aber das Hinterrad war fällig für die Tonne. Der Blick in den Katalog brachte zu einer verträglichen Summe zu bestellende Neuware hervor. Gesagt getan und heute der Anruf. Es ist angekommen. Kind no.1. wurde in Kenntnis gesetzt und holte es ab.

Die gestrige Testfahrt von Kind no.1. mit dem neuen Sattel auf dem Volotec und die Radtauschaktion war somit eine gute Entscheidung. Der (kleine) Händler vor Ort ist einfach eine gute Wahl. Leider steht ihm kein besseres Bike-Sortiment zur Verfügung. Gut, könnte auch besser sein für unsereins. Augenzwinkern rüber zum Thema n+1. Weiter im Tagestext…

…die donnerstäglich Rückfahrt war dann ein Träumchen! Bei nur normaler Brise von vorne kreiste die Kurbel mal um so leichter, der Tacho stand konstant bei ü. 20km/h. Man gönnte sich noch einen kleinen Harken, nur um mal zu schauen ob da diese eine Weg…

(sind zwei Bilder vom Tag)

Der war aber leider nach wenigen Metern zu gewuchert. Es ginge dann nördlich an einem kleinen Wäldchen vorbei. Einladent halt.

Freitag: last order für diese Woche. Ganz so war wie angekündigt war es dann draußen doch nicht. Man kennt das ja. Die Jobanfahrt wurde wider an der Römerlipperoute/ Lippeauen kurz vor Lünen gemacht. Die Heimfahrt ging mit der MTB-Kollegin an der Sesekeradroute entlang und anschließend noch eine kleine Runde mit Kind no.1.. Damit ist dann wider gut was zusammen gekommen an diesem Tag.

Das Wochenende kann kommen. Entspannt und denkt dran, aufgehoben ist nicht aufgeschoben. Auch mit der Lockerung ist Corona noch vorhanden und Ihr könnt Euch anstecken. Haltet Distanz und meidet am besten große Menschenansammelungen.

Out of america/ 28.880 & 36.958km/ 11.04.2020

April 11, 2020

Bikealltag/ Urlaub/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: nachdem der vorherige Tag sich durch einem Sumpf aus Inaktivität auszeichnete, wurde heute mal wider etwas mehr gestrickt. Ertüchtigung war angesagt. Also den schnelle Stahl Renner als Fahrgerät geschnappt und als erstes rüber über den Channel.

Die Zielrunde war klar im Kopf. Drensteinfurt, dann Herbern und wieder zurück. Kurz vorm Dorfeingang Drensteinfurt entdeckte ich eine in Richtung west verlaufende Straße. Etwas unscheinbar aber nach dem Blick auf die digitale Karte eine brauchbare Alternative um nicht mitten durch‘ s Dorf zu eiern.

Ganz lecker wurde es dann nach der nördlich verlaufenden Kurve kam ein weiterer Stichweg mit verlockender richtiger Richtung.

(Bild- u. Filmmaterial im Tagesalbum)

Direkt Wasserlauf noch ein Zugang zu einem kleinen netten Wäldchen. Das erweckte natürlich wider mein Interesse. Like absolut! Ab da dann wieder auf Zeitmaschine gemacht um in Herbern noch ein digitales Abbild des örtlichen Glaubensgebäudes zu machen. Kaum dreißig Minuten später wurde der Schlüssel in die Burgpforte geschoben. Jo, war nett aber auch irgendwie schnell. Die Strecken von 41,82km in 1:47h. Warum bloß?

At home angekommen den Stahl Renner in die Fitness-Garage geschoben, ebenso fix wie die Rundfahrt unter die Dusche gehüpft und sich frische Zeuch angezogen um dann am heimischen Burggrill sich den Wanst wider auf zu füllen. Nach einem Espresso, der Reinigung der Feuerstelle war dann noch ein Ausflug mit dem…

Bikealltag Volotec: …angesagt. Die holde Burgdame schlug das ja schon am Vortag vor. Ich machte mir hingegen einen Kopp wie und woher? Ist ja nicht immer so einfach. Es gab dann eine ganz legere Rund durch den Heimatwald, einem weiteren Grüngürtel recht nah bei uns um dann am Haus Reck den Wendepunkt zu erreichen.

Man gab sich redlich Mühe und es wurde nicht gemosert. Ja die Streckenführung fand sogar Gefallen. Und so landeten nochmal knapp 16 Kilometer auf dem Tageskonto. Für den Rest des Tages hab ich noch das Verspeisen einer Pizza Hawai auf dem Plan, die Hängematte wird dann wohl heute auch mal wider Thema sein, samt Schlafsack und dann wohl auch einer Nacht darin.
Da ich schätze das ich morgen recht früh erwachen werde. So könnte nach dem üblichen Espresso-Frühstück noch eine weitere Frühstückfahrt ausgeführt werden.

Da gibt es noch eine potentielle Passage die man erkunden könnte. Es geht mal wider in Richtung Westen wo es von L-Dorf rüber nach S-Dorf gehen würde. Irgendwie recht nah bei der Lippe. Am End-Wende-Frühstückspunkt waren wir ja schon mal. War ein schönes Land.

Jahresabschlussbericht 2020/ Stehaufmännchen

April 10, 2020

Jahresabschlussbericht 2020: the same procedure as every year – enter the finishline ! Auch wenn das Jahr 2020 schon gut fortgeschritten ist, irgendwie hab ich es noch nicht hinbekommen meinen Jahresabschlussbericht zu tippen. Vielleicht sollte ich das für dieses Jahr anders angehen? Den Part jetzt und dann je am Monatsende ein paar Zeilen reintippen, speichern und dann am Jahresende nur noch „rund“ machen. 

Im Gegensatz zum Jahr 2018 war es dieses mal etwas weniger aufgeregt und auch weniger ergiebig was die Zahlen anbelangt. Was aber nur Nebensache sein sollte. Doch halt, war es das wirklich ? Dafür ging es, wie der Nebentitel besagt, rauf, runter, rauf, wider runter, aber auch wider rauf. Und das Ganze dann im Thema Gesundheit. Das erste Down war geplant, die anderen Kleinigkeiten eher weniger. Aber zunächst ein paar Zeilen zum…

( kurz eingeschoben, ich muß mich fast zwingen in meinem eigenen Jahr zu stöbern. Da ist bei mir jetzt zum Jahrende nicht ganz so viel hängen geblieben. War dann doch soviel, das ich mir das nicht merken könnte ? *lach* )

Das Jahresende in Zahlen: sie sagen zwar nicht sehr viel aus, dennoch gehören sie irgendwie hier hin.

194,5km Nordic-Walking/ Lauftraining u. 9.060km mit dem Fahrrad gefahren


Jahresstart/ Januar/ Winterpokal 2018/ 2019: …der ja Ende letzten Vorjahres gestartet war. Er lief so vor sich hin und ich plagte mich mehr oder weniger mit meiner körpereignen Baustelle. Bezeichnend dafür war die alljährlich startenden Channel Challenge wo ich das erste mal klein bei geben mußte, auch wenn das noch im Jahr 2018 war.

Viel Gegenwind, zu viel für meine geplagte Muskulatur, ließ mich den Entschluss fassen, ab dem zweiten Drittel am Preußenhafen mich in die Sonnen zu setzten und mich dort der Gaumenfreuden hin zu geben. Der Rest der Truppe kurbelte noch bis zur Mündung und wider zurück. Ich pausierte.

Der Rest vom Radjahr: und nach dem Winterpokal ging es weiter. Immer noch geprägt durch das Thema…

Cyborg: die jeweiligen Berichte über den vorlaufenden Zustand und deren Schaffensprozess hab ich dann unter dem Titel Cyborg in den regulären Blogberichten erstellt. Hier also nochmal ein Kurzabriss.

  • 25.01.2019 OP-Termin
  • 06.02. bis 26.02.2019 Reha
  • 29.03.2019/ Ende KW19 Beendigung der AU
  • 01.08.2019 ma(n)n kommt wider normal aufs Rad
  • 23.09.2019 Leistenbruch akut
  • 25.12.2019 leichte Blockade des Hüftstreckers/ kurze Radfahrauszeit
  • zeitgleich Zahnzicken oder auf deutsch, Schnauze voll
  • …ist gar kein Zahnzicken, ist was mit den Nasen-Kiefernebenhöhlen *ärger sich*

Nach erfolgter OP mehr oder weniger direkt in die Reha und nach dieser dann in die Restkrankseinphase. Die viele Arbeit am Körper vorher, währenddessen und im Nachhinein hatten sich aber gelohnt, ich kam gut durch. Langsam und stetig kam ich nach vorne und entsprechend fühlte ich mich gut.

Und so kam es, das ich im Verlauf des Neustarts ab dem Monat Juni nicht nur am Durchschnit-Speed zugenommen hatte, sondern auch am Körpergewicht. Massephase ! *lach*
Nein, ab da kam auch wider der Stahl Renner gut zum Einsatz, was nicht nur viel fun brachte, sondern auch gut für die Beinmuskeln gut. Und so komme ich dann doch zum eigentlichen Jahresrückblick.

Biketouren/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: große Touren oder gar die Teilnahme an der NightOfThe100Miles waren aber leider nicht mit von der Partie. Ob ich da aber sowieso nochmal mitfahren, steht in den Sternen ? Denn mit Anreise, der Fahrt selbst und dann noch Rückreise würden bei mir locker drei bis dreieinhalb Tage drauf gehen. Egal…

Ich habe dafür die eine oder andere eher spontane Ausfahrt gemacht. Hier setzt ich mal an und stöbern selbst auf meinem Blog – lustige Sache. Ein paar schnelle Highlights.

Im Grund habe ich recht klein angefangen. Im Januar, also noch vor der großen OP habe ich mir die Haldenzeichen vorgenommen.

Einfach ma‘ ein wenig vor der Haustür rumtuckern, ja noch nicht mal großes Gepäck mit dabei. Bei so Touren kommt nie viel zusammen, hier geht es wie so oft nur darum, einfach mal vor die Tür zu kommen und abzuspannen.

Ja und wenn ich dann so bei mir auf dem Block weiter stöbern, da kommt mir dann jene geniale Runde ( 28.341km/ 12.01.2019 ) via Ameke vor die Nase, die ich mit dem Kollegen hier aus´m Claim gemacht hatte. Schön entspannt, auch schon was mit dabei um sich eine heiße Tasse Suppe zu machen und…
…wieder nur raus zum abspannen. Bei solchen Rückblicken lebt man ja von Bildern.

Die New-hip restart-tour war dann wohl die erste Radtour die ich noch nach der Operation gemacht hatte. Das war nur eine erste kurz-kleine Ausfahrt mit dem Volotec zum nahen Lieblingsaussichtsturm an der Lippe im Westen. Hinfahren, schaue wie das so klappt mit dem Neuteil, vor allem das Auf- u. Absteigen aber auch bei einem unvorhergesehen Bremsmanöver. Das klappte alles ganz gut und ein kleines Suppenpäuschen gönnte ich mir auch.

Da noch alles ganz simpel direkt in der Tasse das Wasser heiß gemacht. Hätte ich da schon geahnt wie heiß heißes Wasser sein kann und wieviele Töpfe bzw. ein Gefäß ich dieses Jahr einkaufen würde ? *lach*

Nach dieser Neustarttour juckte es natürlich eine wenig, aber man war ja auch angehalten sich wider auf Vordermann zu bringen. Also wurde die Currywurst und die Adventure Tour gemacht.

Danach ging es wieder mit dem Kollegen in entspannt und bei wieder wohligem Wetter auf eine kleine Süd-östliche Runde und zwar mit dem Datum 30.03.2019.
Ja und weil das bis dahin eigentlich schon gut lief bequatschten mich der Kumpel und sein Spannmann zu der…

Anti-Körner Ausfahrt. Ja war schön und auch die übliche Runde an Leuten nett. Aber entweder war ich da noch nicht ganz so auf´n Damm, was ich so im Nachhinein nicht ausschließen möchte, oder eventuell die gewählte Strecke und deren Gesamtdistanz doch zu ambitioniert.
Dabei ging’s ja auch noch gut rauf und runter. Für mich als eher Flachlandfahrer auch nicht Täglichbrot. Gut ich bin jetzt nicht auf´n Zahnfleisch in die Burg gerollt, doch hatte es mir so eine kleinen gedanklichen Ansatz-Dämpfer gegeben. Gut Ding braucht halt Weil.

Ja und da ich dann ja von den wenigen Arbeitstagen, so zu sagen um sich mal testweise kurz warm zu laufen von der Cycborg-Nummer, was auch gut klappte, wider direkte in den geplanten Urlaub rutschte, gab es auch da ein wenig was erradeln.

Dummerweise hatte ich inzwischen etwas Luft im Bereich Outdoor geschnuppert, sodaß ich dort neben Hängematte und Futter warm machen, direkt weiter machte. Einen Ausflug gab es in Richtung Osten nach Dolberg hoch. Am nächsten Tag ging es zum bekannten Vogelbeobachtungshütte im Winkel. Auch in den Folgetagen war noch der eine oder andere outdoorlastige Ausflug mit drin. Genial war da noch die early-sunday-round wo es mit Sack & pack zur tausendjährigen Eiche hoch ging.

Ja aber ab einem Zeitpunkt X war das mit der Cyborg-Nummer durch und ich konnte mich weiter betätigen. Auch wenn es im Mai Radtouren gab, war das eher unaufgeregt. Im Juli stach dann die Tour 30.618km/ ebenfalls 05.07.2019 heraus. Auf jener Tour ging es mal wieder am Channel (Dattel-Hamm-Kanal) entlang und dann am Dortmund-Ems-Kanal in Richtung Lüdinghausen zu kurbeln. Heiß & trocken war es zu jener Zeit. Aber auch da haste ich meine Auszeitzonen genutzt.

Und so hatte ich dann was Radtouren anbelangt doch noch was gut erlebt. Das Stehaufmännchen konnte sich wieder gut berappen und dem neuen Jahr entgegen radeln.


( Kleiner Einschub an der Stelle, nachdem ich mal wieder angefangen hatte ein paar Zeilen hier zu tippen, habe ich das Bildervolumen im Blog-Dashboard inzwischen gut reduziert bis in den Mai 2018. Und den hier bis jetzt erste Zeilen auch ein wenig mehr Struktur gegeben. Es kann jetzt also weiter gehen. )


Winterpokal 2019/ 2020: der Start im November, diesmal mit besseren Grundvoraussetzungen. Natürlich läutet dieses Ereignis auch immer irgendwie das Jahresende ein. Das Wetter spielte noch lange im milden Herbstmodus und so konnte auch in diesem Jahr die Channel Challenge ma‘ in ganz legger stattfinden. Drei Gäste von Außerhalb stockten die Runde auf, leider ohne den Penguin on Bike.

Ein wenig Rückenausfall mußte ich dennoch im Dezember beklagen, hielt sich aber mit nur drei Tagen PKW-Nutzung in Grenzen. Traurigkeit darüber kann man nicht äußern. Leider schlich sich dann noch eine weitere gesundheitliche Unfeiheit im Kieferbereich ein, wo sich was in einer Nasennebenhöhle, genauer in der linken Kieferhöhle festgesetzt hatte.
Drauf geschissen, weitere drei Tage PKW-Nutzung erschienen mir ratsam um der Sache Herr zu werden.

Insgesamt habe ich mit dem ersten Winterpokalmonat November die bisher meisten Kilometer eingefahren. Satte 1.243km standen dann auf dem Habenkonto.

Der letzte Winterpokalmonat startete dann mit der Rückennummer und an einem Tag ging es auch noch mit der Bürgerblechbüchse zum Zahndoc. Somit war der Dezember auch eher verhalten was die Fahrstrecken anging.


Bivy & Zelt/ Outdoor: dafür verschaffte ich mir aber im Jahr 2019 auch etwas freien Raum mit dem Thema draußen Übernachten, wo es um diverse Kleinigkeiten aber auch größere Anschaffungen ging. Das lief und läuft unter dem Titel Outdoor & Outdoorgeschichten (im Nebenblog).

Angeschafft wurden neben dem Amazonas Traveller Hängematten Set noch ein wenig was für die Küche an Töpfen & Co. sowie dann noch final zum Jahresabschluss, so zu sagen als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk der Yeti Fusion Dry 500 Schlafsack. Den ganzen Krempel hab ich dann in der „Kleinen Outdoor Ausrüstungsliste“ zusammen gefasst.

Auch wenn ich die eine oder andere Aktion, oft zum testen oder für eine kurze Auszeit die Ausrüstung genutzt habe, größere Aktionen blieben aus. Leider oft wegen dem ja noch fehlenden Schlafsack, oft aber auch wegen keine Zeit. Aber bloß keinen Stress aufkommen lassen.

Sicher ist, die Thematik hat mich nicht nur einfach Geld gekostet, viel Geld, sondern auch sehr viel Spaß bereitet! Alleine die Gewissheit etwas für zukünftige Touren zu tun, einen Espresso zu kochen, ein Süppchen heiß zu machen und so auch den Kopf frei machen. Das lohnt sich schon oder – unbezahlbar. Es ist wie ein Tor zu einer neuen Welt. Mal ein paar Bilder von diversen Outdoor-Aktionen…

Das Bild oben links ist mein erster Hängemattentest hier im nahen Heimatwald. Mußte ich dann aber recht fix beenden, da Mücken einem das Leben schwer machten. War aber trotzdem klasse.

Noch dazu, hatte ich in den Jahren davor noch meine gut bekannten Cafébuden besucht, hab ich das dieses Jahr da eher weniger gemacht. Hab mich dann einfach wo hingehockt und mir selbst eine Espresso gemacht. Schön mit Blick in die fette Natur.
Und so wird auch der Trend sein, einfach mal raus sich wo hinpflanzen oder abhängen, schön chillig sich die Gegend anschauen. Ein paar Spots hab ich schon auf dem Plan. Natürlich die üblichen Bekannten wie die tausendjährige Eiche. Dort wird das aber für eine längere Aktion, sprich Übernachtung wohl nichts. Denn das ist alles Naturschutzgebiet. Und Übernachten in Naturschutzgebiet kann teuer werden. Da gibt es in der BRD ein paar ganz üble Gesetzestexte. Dagegen eine Bundesautobahn dort hindurch zu bauen ist kein Problem. Aber lassen wir das.

Jedenfalls werd ich mich wider an das Thema herantasten. Das wird zunächst mit ein paar Hängematten Set-Ups hier im Garten starten, dann sich mal wo für ein paar Stunden hinverpissen und dort ausprobieren wie das so klappt. Hier schweben mir so mein Lieblingsaussichtsturm vor aber auch jene Aussichtshütte im Osten. Beide bieten Möglichkeiten zum abhängen, dazu noch etwas Windschutz, aber vor allem Schutz vor Regen in stärkerer Form. Die erste finale Draußenübernachtung könnte an einem Lagerplatz nahe Lüdinghausen sein. Dort wo es ja ein Waldstück gibt, in Griffnähe vom Kanal.

Und dann schauen wir mal weiter. Bock macht das aber schon.


Der… Stahl Renner: …rollt nach wie vor super gut und wurde gerade ab dem Sommer wieder reichlich bewegt. Das lecker Fahrgerät hatte neue Felgen samt Speichen bekommen. Gemacht wurde das bei Fahrrad Schricke und ich muß sagen, ich war und bin da sehr zufrieden mit. Vor allem auch mit dem Service.

Singlespeed 54-16: …und wurde gegen Ende August vorne dem nur 52 Zahn zählenden Kettenblatt beraubt, wo dann das ganz fette mit 54 Zähnen einen Platz fand. Der Stahl Renner hat dann im Jahre satte 4.228 Kilometer mit mir durchgehalten. *lach* Beim…

The Cure – Forest: …alias dem Cannondale CAADX sah das von der Technik her immer noch fast gut aus. Fast, denn es gab einen Rückruf. Die Gabel mußte getauscht werden. Zudem waren da waren die Laufräder eine Art Dauerthema für mich, weil sie einfach nur noch nervten und gefühlt beim rollen immer mehr bremsten. Macht aber alles nix, für 4.511 Kilometer hat das auch noch gereicht.

Das… Volotec: …kam auch immer wider mal zum Einsatz. 231 Kilometer ist das noch gerollt.


Wie könnte ich jetzt dieses Jahr mit wenigen Worten resümieren lassen ?

Auf der einen Seite hervorstechend und mit Sicherheit auch als Grundlage, die Hüftoperation die mir eine neue Lebensqualität verschaffen hat.

Dann die Ups – Downs – und wider die Ups, also die ganzen Neustarts die mich das Jahr über begleitet haben, wo ich nach jedem wider neu aufgetretenem gesundheitlichen Einbruch lostarten mußte.  Stehaufmännchen halt, was dann aber auch so geklappt hat. Muß ja.

Ebenso das gerade mit diesem Rückblick doch einiges an Touren hängen geblieben ist, auch wenn jene eine andere Präsenz hatten, also das eventuell in den Vorjahren war. Iss aber auch egal.

Natürlich das Thema Outdoor was mich diese Jahr gut begleitet hat und mir auch neue Möglichkeiten geschaffen hat. Jene Sparte zeigt dann aber auch…

…das ich wohl eher nicht der Radfahrer bin, der nur auf Strecke macht, nur Radfahren will oder gar nur auf hohe Geschwindigkeiten oder Schnittwerte aus ist, sondern bei allem auch das Drumherum der Landschaft mit all ihren Eindrücken und dem Reichtum nicht vergisst. Ja man kann das genießen !

Und, der nächste Jahresabschlussbericht muß vorgetippt werden. Das raussuchen der Bilder war echt nervig.

Urlaub out of america/ 36.942km/ 07.04.2020

April 7, 2020

Bikealltag/ Urlaub/ Bikealltag Volotec/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: ja der Titel dieser Urlaubsberichtreihe trifft es schon recht gut.

Unsere älteste Tochter verweilt ja nun hier bei uns, hat also vor knapp zwei Wochen ich einen Direktflug bekommen und ist somit in Sicherheit. Für uns ist das eine Erleichterung, für sie auch und für mich bedeutet das nun auch, eben nicht stundenlang in einem Flieger zu sitzen. Wobei so im Nachhinein…
…wäre auch schön wenn man jetzt ohne Probleme dort sich ein wenig die Landschaft anschauen könnte. Aber zum Tagesgeschehen, der gestrige…

Montag: …wurde im Grunde zu Hause verbracht. Gut, am Vormittag war eine kleine Radausfahrt mit der Holden ins Dorfzentrum angesagt um dort einem Serviceverein für uns was in einen Briefkasten zu werfen. War eher entspannt, also kein Wettrennen, wie meine Holde sagen würde. Am frühen Nachmittag wurden dann die Reste vom Vortagsgrillen verputzt, Käffchen geschlürft, die Füße hochgelegt, wobei mir das dann gegen Ende des Tages schon wider zu viel war. Also das mit dem Ausruhen. Und so hab ich dann einen Trainingseinheit im Burggarten gemacht und der tag konnte ausklingen.

Dienstag: auspennen, in Ruhe Espresso schlürfen, dann was frühstücken und mit der Gattin einkaufen fahren. Danach Cappucino auf der Terrasse mit der Feststellung, es ist bei weitem nicht so warm wie gestern. Und weil dem so ist…

Idee !/ Outdoor: ich hatte ein bei meiner Vom überflüssiges Lammfell bekommen. Jenes hat sich hier ei mir im Burggraten schon einige male als nette und wärmende Sitzauflage bewährt. Dummer weise rutschte es ganz gerne mal von der Sitzlehne runter. Und so hab mich mal mit der Ahle vom Schweizer Offiziersmesser ein Loch rein gemacht und eine Kordel durchgezogen. Damit kann ich nun das Lammfell an der Gartenstuhllehne fest knoten…

…und gut iss.

Biketouren Karten: nächster Akt, durch Zufall mal wider daran gedacht, weil es ja irgendwann mal in Richtung Coesfeld gehen sollte-könnte. PublicPress, also jener Verlag wo ich meine Lieblingskarten her hole, hat zwar die Homepage wider überarbeitet, aber zum einem im von mir gewünschten Segment nur eine geringe Auswahl an Karten und zum anderen kann man dort immer noch nicht direkt bestellen. Ich hoffe irgendwann ist es wider soweit. Aber zum Glück gab es ja im Megaonlineversandhaus noch ein Fundstück für mich.

Die Karte im sinnigen Maßstab 1:50.000 Region Baumberge Ahaus-Coesfeld-Haltern konnte ich dort für 8,00Euro erstehen. Wird so circa Freitag im Briefkasten liegen. Soviel also dazu.

Für den Nachmittag habe ich eine Radrunde angedacht. Es wird wohl n Richtung Westen gehen, über Werne und dann hoch in das Waldstück was zum Wanderweg führt. Mal sehen was die Wegstrecken dort so machen? Eventuell etwas Biberaktion? Man wird sehen.

Und wider zurück von der angedachten Radrunde. Schnell ein paar Klamotten über gestreift, die ollen Bikeschuhe angezogen und sich noch was in den Rucksack geschmissen. Die Ärmel von der Windstopperjacke habe ich schon zu Beginn der Fahrt ab gemacht. Die Sonne wärmte gut. Nach den ersten Metern verschwand auch die Nun-Weste im Rucksack und es ging nur im Shirt weiter. Mein Gott, wer hätte das gedacht? Am Vormittag noch in dicker Fleecejacke und warmer Mütze im Burggarten gesessen und dann sowas!

Wetter war genial, Windrichtung auch und das olle Volotex rollte wie Pest. Ganz schön flott ließ ich die westlichen Grenzen des nahen Dorfes hinter mich und begann mit einer kleinen und gut bekannten Kletterstrecke hoch in die Waldgegend. Nach ein paar Schwenkern auf den dortigen Wege wurde an einer Markenten Stelle abgestiegen.

Die Situation kurz begutachtet und auf einmal waren die beiden dicken Äste des umgestürzten Baumes aus dem Weg. Genial wie ich finde. Ich habe dann noch eine kleine Schlief gedreht, mich mit den dortigen Eingeborenen unterhalten. Es ging um einen Teich, wo noch ein Trapelpfad herführte. Genau mein Ding natürlich.

Die beste Schote erlebte ich, als ich aus der Ferne ein radfahrend Paar ankommen hörte. Er lautstark:“ich will doch nur das du mal richtig schaltest.“ Wenig später sind sie hinter mir, was man ja hört. Er überholt mich un dich höre wie seine Schaltung in den nächsten Gang knallt. Ein sehr unschönes Geräusch und eines, was nicht gerade von einer richtigen Handhabung zeugt. Dann mein Blick!
Er überholt mich ja an einer sehr guten Steigung und das in einem Tempo wo dann auch klar war, man fährt elektrisch. Soweit kein Problem für mich. Doch warum kann er nicht richtig schalten? Denn neben dem unfeinen Schaltgeräusch liegt seine Kette hinten gut sichtbar auf dem kleinsten Ritzel. Das nutzt man quasi nur bergab, maximal, so denn genug Saft in den Knochen steckt, auf der Geraden. Ich denke mir meine Teil.

Seine arme Lebensgefährtin überholt mich dann und schließt zu ihm auf. Ich denke wieder:„was will man mit so Rädern in dem Terrain (lose Steine, grober Schotter und Wise) ?“ An der Kuppe angekommen kann ich aufschließen, so schnell sind sie also nicht. Zu guter letzt wählen sie noch einen anderen Weg als ich. Ich treffe sie am „Ausgang“ wider und frage ob sie ernsthaft da durch gefahren sind, denn dort stehen die Bäume sehr eng. „Nein, man habe geschoben.“ Was die Leute so alles mit den Straßen-E-Bikes so treiben…

…sehr befremdlich.

Ich kam aber innerlich zufrieden auf der Burg an. Die Radtour kann kommen.

4Haldenzeichen/ 36.884km/ 05.01.2020

Januar 5, 2020

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Biktouren/ Bike- & Biketouren Bilder: da der Wetterfrosch für heute keinen Niederschlag verlautbaren ließ, wollte ich die Zeit nochmal zu einer Ausfahrt nutzen. Große Ziele hatte ich nicht und so griff ich zu einem ganz simplen Plan. Die vier Haldenzeichen auf den jeweiligen Halden hier im Dorf abfahren.

Dazu wählte ich als fahrbaren Untersatz das Volotec und auch meinen Ospreys Viper Trinkrucksack wurde umgeschnallt. 2,5l Wasser sollten reichen. Wieder gut gekleidet rollte ich also los und kam dem ersten Anstieg nahe. Bevor ich aber das finale Haldenzeichen erreichte, drehte ich noch eine Rund auf dem letzten Plateau-Weg. Recht viel Matsch-Schlamm war dort.

Dann das Ziel erreicht, Haldenzeichen Nr. 1..

( mehr Bilder von der Tour im Onlinealbum )

Das erste Haldenzeichen wurde mit Anstand erreicht, sich kurz umgeschaut, dann wider runter gerollt. Gedanken an ein echtes MTB-Fully kamen wider hoch – wegschieben. Über den Kanal rüber, ab in den Lippepark und dort das nächste Objekt der Begierde in Angriff genommen. Ist dort aber keine große Nummer, da von der Steigung her eher mau, sprich die kleinste Halde.

Ziel Nr. 2. Haldenzeichen erreicht.

Hier sah es übrigens schon mehr nach Silvester aus, leider. Ich schob das aber gedanklich bei Seite und fuhr heiter weiter. Die nächsten beiden Ziele hatten eich schon begutachten können, doch ein paar Meters waren das noch.

Nr. 3. der Haldenzeichen wurde auch erreicht, auch wenn die letzten Meter ganz schön anstrengend waren. Das wird nicht ganz unwesentlich auch an den neu abgeschotteten Wegen gelegen haben. Neuer Schotter ist ja gut, nur wenn er nur teilverdichtet ist, dann greifen die Reifen nicht richtig.

Dafür sind jetzt aber dann die groben Anstiege geglättet, Wasserrinnen durch Regenausspülungen weg. Man kann nicht alles haben.

Angenehm überrascht war ich, daß es oben nicht wider aussah wie Sau. Reste von Silvesterböllern, Leergut oder gar zerdepperte Glasflaschen ? Totale Fehlanzeige. Nicht ein Fiztel lag wo rum. So clean hab ich gerade diese Halde nicht mal ohne Silvester gesehen.

Und weil es dort so sauber aussah, habe ich wider die beiden Baumgruppen dort oben inspiziert. Hängemattenmöglichkeiten ? Ja klar ! Bevor ich aber rüber zur letzten Zielhalde bin, hab ich auf dem mittleren Plateau noch unser Schwedenfeuer von Silvester besucht. Schön sauber abgebrannt lag es dort. Dann aber doch weiter, mir wurde langsam frisch.

Und at last, natürlich wurde auch das Haaldenzeichen Nr. 4. erklommen. Auch hier wählte ich die längere Anfahrt, auch wenn ich wusste, daß es an der Gegenseite noch eine weitere Auffahrt gibt. Der Plan war aber auch besser, denn die Alternative ist nicht nur deutlich steiler, sondern zieht sich auch fast komplett durch. Da mal kurz wo Luft schnappen ist also eher nicht.

Da es dort mit der vollen Westseite zog wie Hechtsuppe hab ich mich nicht lange aufgehalten. Dort oben gibt es nicht ein Grashalm und Windschutz, sofern man davon sprechen kann, bietet nur das Haldenzeichen selbst. Also sich mal ganz schnell in die Abfahrt gestürzt…

…und noch eine kleine Runde durch den Heimatwald gemacht. Wo war ich wirklich ? Strava gibt Auskunft.