Archive for the ‘01.Bikealltag Volotec’ Category

21.872km/ 26.05.2017

Mai 26, 2017

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Biktouren Bilder: wieder mal eine kurze Woche.

Montag: morgens ganz angenehm mit nur 10c° und heiter. Den Tag über kroch die Sonne dann aber doch arg raus und es wurde wieder warm. Ich hab´s aber langsam gehen lassen auf der Rückfahrt, an einer Stelle noch etwas Streckenpflege betrieben einen netten Plausch gehalten, nein wartet mal, ja sogar zwei. Hinter noch auf meiner Terrasse das Physioprogramm durchgezogen.

Dienstag: war wieder angenehm am Morgen, nachmittags wieder warm, aber es frischte dank einiger Wolken und einer sehr guten Brise deutlich auf. Und die Physio auf der Terrasse hat wieder gut getan. Ich glaube so langsam hab ich einen Dreh raus. Mal sehen wie sich das weiter entwickelt.

Was mich jetzt ein wenig stutzig macht, ich habe noch keine weitere Rückmeldung vom Schrauber bzgl. CAADX bekommen, ob die Bremsbeläge inzwischen gekommen und dann auch montiert sind. Werden die handgedengelt und von Jungfrauenhänden montiert ? So langsam würde ich mal wieder gerne Waldboden schnuppern. Ach ja…

…und sonst ?/ Newsticker: ich kurve ja zur Zeit nachmittags noch mal nach Witten rein. Am Montag, also gestern war ich so gut in der Zeit, daß ich mir erstmalig ein Eis bei gegönnt habe.

War voll lecker, schön cremig, so wie datt mutt. Entsprechend hab ich dann ma´ meine Liste aufgefrischt.

Mittwoch: wieder angenehm morgens, also gutes Reinrollen. Nachmittags spinnte das Wetter irgendwie rum. Teilweise sonnig, dann wieder nicht, auf jeden Fall mal sehr warm. Da es aber auf der Rückfahrt reichlich Wolken gab, reichte mir das T-Shirt so gerade eben aus. Am Oberkörper hab ich´s ja eigentlich immer gerne recht angenehm.

Das Rad Dortmund habe ich mal informativ angekabelt und erfahren, daß die Bremsebäge immer noch nicht im Hause sein. Jetzt hoffe ich mal, daß jene nächste Woche eintrudeln. So langsam juckt´s…

Freitag: …denn Donnerstag hatte ich ja schon „getippt“, war dann endlich der letzte Arbeitstag der Woche. Endlich, weil ich in dieser Woche eine Tour auf´n Job hatte, wo wieder viel in der Karre hocken angesagt war. Ganz ehrlich, ist mal ganz nett, ich hab´s lieber mit mehr Rein-raus-action ! Aber was soll´s, muß´ja auch gemacht werden, also.

Der frühe Morgen begann wieder angenehm temperiert und der Sonnenaufgang war genial. Also zumindest an der Stelle.

Ob jetzt nun Hoch- oder Querformat, das dürft Ihr selbst entscheiden. Ich selbst kann das nicht und finde deshalb beide Bilder gut.

Der Feiertag hat mich wieder etwas aus der Spur gebracht und entsprechend war auch die Nacht. Ich war ein paar mal wach, irgendwie war´s dann noch warm, dann wieder nicht. Kurz um, es war eine eher unruhige Nacht und der allmorgenliche Espresso double schaffte gerade so meine Kurve das ich fit genug war zum radeln.

Nachmittags ging´s dann wieder nach Hause, aber mit einem guten Süd-ost Gegenwind. Viel Tempo machen war da nicht drin. Überhaupt zickte mein linkes Knie irgendwie blöd rum. Diesmal aber anders als sonst.

Navigation: außerdem habe ich heute mal die Aufzeichnungsache mit Strava auf dem Mobil getestet. Funktioniert recht gut. Was ich aber noch bemerken werde ist, das die Handhabung der App nicht ganz so selbsterklärend ist.
Auch habe ich den Tag über mal ein wenig in dem Programm geblättert. Strava kann zwar die Strecke aufzeichnen, samt aller Angaben dazu, also Speed, Höhenmeters und den ganzen Kram, aber in der Trainingsverwaltung steht dann eben auch nicht mehr drin. Aussagen zum Wetter, zum Puls oder gar zu seinem eigenen Gewicht können nicht nachgetragen werden. Auch können Trainingseinheiten nicht einfach kopiert werden. Das finde ich ja immer ganz praktisch, gerade wenn´s um so Sachen wie Krafttraining oder eben Physio geht. Finde ich jetzt ein wenig mager und das auch für eine kostenlose Plattform.

Denn andersrum, wenn man zu Hause online ist, wird einem bei jedem Login versucht die kostenpflichtige Premium Variante zu vermitteln. Koste zwar nur irgendwas mit 6 Euro im Monat, aber wenn schon in der kostenlosen Variante Grundsätzlichkeiten fehlen, spricht das zumindest mich nicht für einen weiteren Erwerb an.

Ich behalte da mal im Auge, ist ja eh noch nicht zu ende Gedacht.

Jetzt ist gleich erstmal Wochenende und ich werde bestimmt nicht „alt“.

36.000km/ 23.08.2016

August 23, 2016

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ volle tausend Kilometer/ Bikebilder: so wir schreiben das Jahr 2016 am Tage 23 des Monats August. Im Jahre 2008 am 12 Tage ebenfalls des Monats August erwarb ich den damalgen Stolz meiner anbeginnenden Radlerlaufbahn das…

Volotec

Das sind jetzt auf den Kopp genau 8 Jahre. In diesen 8 satten Jahren habe ich aktuell heute mit dem Volotec eben die exakten 36.000 Kilometer vollgetrampelt. Das sind im Schnitt pro Jahr 4.500 Kilometer. Gar nicht mal so viel pro Jahr.

Unglaublich was für ein nun wirklich nicht geplanter Zufall. Hier der Beweis…

DSC07602 volotec 36tkm

Es ist zwar nicht mehr der orginal erste Tacho, der ist irgendwann in einem Starkdauerregen abgesoffen, nachdem er vorab bei einer Tour sich eine undichtes Gehäuse via Bike-Umfaller, ja das kommt davon, wenn man es nicht vernünftig abstellt, zuzog.
Aber den echte Kilometerstand konnte ich immer anhand der bekannten Stecken nachvollziehen. Und so konnte ich dann bei dem neuen Wechseltacho den echten Kilometerstand wieder einpflegen.

DSC07603 volotec 36tkm

Natürlich wurde wieder auf dem Oberrohr ein Strich für einen weiteren Tausender gemacht.

Erstaunlich ist, trotz der schon imensen Kilometerleistung, rollt es noch fast gut. Klar ist ja einiges im Verlauf der Zeit neu drangekommen, aber die echten „Macken“ die wird man wohl nicht mehr wegmachen können. Am meisten spürt man es im Hinterbau. Die Steifigkeit, oder sollte ich eher sagen die Nicht-Steifigkeit der Lageraufnahmen ist schon teilweise deutlich.
Manchmal glaube ich, ich bilde mir das nur ein. Denn es gibt Tage, da merkt man es eben nicht.

Bikealltag/ Biketouren Karten: so und weil es dann immer noch juckt, ja auch heute um eben jene 36.000 Kilometer voll zu machen, wozu natürlich eine Extrarunde her mußte, habe ich mir mal etwas gegönnt.

Naja genau genommen schon gestern und heute dann den Rest. Gestern besorgte ich mir drei zusätzliche Radkarten. Ich liebe ja Radkarten. Denn heute früh beim Stöbern im Zug entdeckte ich in einer der Karten die Radbahn Münsterland. 40 Kilometer lang führt sie von Coesfeld aus bis nach Rheine. Auf der Karte mit dem Finger quasi schnurrstraks geradeaus. Da will ich mal drauf.

Gut, jetzt bin ich auch noch Kunde bei Publicpress, wo ich ja schon mein ganzes Kartensortiment her habe. Schade nur das Publicpress keine Karte vom Ausland hat. Holland wär mal so´n Ding. Wobei es zumindest vom holländischen Randgrenzgebiet ein paar Karten gibt. Kaufen oder nicht kaufen ?

Ja und gerade eben habe ich mal wieder eine Bestellung bei Bike42.de abgesetzt. Als Highlight hatte ich auf Nachfrage hin dann doch den Ortlieb Seat-Pack mit einem Dirketlink bekommen. Der wurde dann auch just bestellt. Muß man haben. Halt wie Frauen Schuhe haben müssen.

Emscherradtour Bericht Teil II

Juli 29, 2016

Biketouren/ Biketouren Bilder/ Emscherradtour 2016/ Erstbefahrung: …und zwar genau jetzt. Die Anfahrt ab Megadorf ging am Freitag Nachmittag erst paraell zur B54 und dann rüber über Phoenixwest auf den Emscherradweg. Gut eine Stunde und ein paar Kaputte hatte ich zu strampeln. Die ersten Erfahrungen mit Megagepäck. Hier mal ein Bild noch am Dorfbahnhof.

DSC07490 anfahrt topbikeesel

Ging zwar recht gut, die Fuhre lief auch so satt gute 20-25km/h, jedenfalls solange es nur geradeaus geht. Beschleunigte Masse ist aber so nicht mein Ding. Und sperrig macht es ein doch eher wendig laufendes CX-Bike auch noch.

Bei Ankunft am Emscherquellhoff, genauer gesagt kurz vorher wurde ich schon von einem älteren Mitleidensirren abgefangen und so rollten wir die wenigen restlichen Meters gemeinsam zum Treffpunkt. Dort wartete schon der Spannmann von aus´m Dorf hier, satt plaziert im Liegstuhl unter´m Baum. Ja so mutt datt !

Natürlich wurde per satten Handschlag begrüßt, das erste Ziel für mich war erreicht: Wochenende und nur super Leute. Wer nicht nett sein wollte, den würde ich schlichtweg umboxen.
…was aber zum Glück nicht vorkam.

Unsere nächtliche Behausung, ein Zelt von Ai Weiwei Kunstinstallation, war schnell gefunden…

DSC07491 anfahrt zelt

…aber auch recht fix als doch eher von bescheidenem Auswuchs definiert. Klar wenn´s draußen frisch ist mag das gut sein, aber so mit Klamotten die man mit reinräumt und dann zu zweit.

Also wurde beschlossen noch ein zweites zu beziehen. Nach dem duschen sprach ich dann nochmal mit dem zuständigen Herren, der wiederum seinerseits in einem Toyota Campinggeländewagen in der Zufahrt nächtigte und die Sache wurde, selbst verständlich auch durch Gereichung des angesagten finanziellen Gegenwert, geklärt.

Wenig später traf dann Mitfahrer Nr. 4. ein, der leider, leider im tiefen Tal der Verlassenen seine mobile Behausung eingerichtet hatte. Das brachte für ihn so etwa 40 zusätzliche Kilometer, oder so, des Pendels mitsich, gekrönt durch etwaige Begwertungshöhenmeters.
Er hielt sich aber tapfer und in der örtlichen Dampfsauna, geht gar nich, äh sorry, beim Griechen wurden erstmal reichlich Kallorien in Form von Pommes samt Gyros eingeworfen. Dann ging´s zum Nachtlager und der Abend klang aus.

DSC07493 anfahrt sundown

Der Morgen brach an und ich ward recht gut ausgeruht. Da es um mich herum recht schweigsam war, kroch ich leise & langsam aus dem Zelt, zog mir eine Jacke an, denn so im Frühtau war es dann doch etwas frisch und verzog samt mitgebrachter Lattemacchiato, ja man möge es mir verzeihen, aus einem Fertigregalbecher, eben mittels der Isomatte auf eine Bank und genoss en Sonnenaufgang und diese Ruhe…

DSC07497 glory morning

…vor dem Sturm. Apropos Sturm, alle Voraussagen und somit auch meine schlimmsten Befürchtungen, trafen nicht ein. Kein Tropfen Regen und zumindest am Samstag recht erträgiche Temperaturen. Nur gegen Abend zog eine gewisse wohlige Wärme in´s Land. Aber die auch von mir gefürchtete Luftfeuchte war nicht zugegen. Da wollen wir mal nicht meckern.

Irgendwann rappelte sich dann auch der Spannmann aus dem Zelt, ich gereichte ihm alsbald das koffeinhaltige Getränk und wir ließen noch ein paar gute Zeiträume auf der Bank sitztend verstreichen.

Dann wurde so langsam alles zusammen gekramt, das Chaos beseitigt…

DSC07499 kleines chaos

…und die Morgentoilette erledigt. Der „Abfangjäger“ vom Spätnachmittag traf ein, dann der Talschläfer. Wir rollten in´s Dorf, mit dem Ziel bei der Bäckerei Freise ein Frühstück zu uns zu nehmen.

DSC07502 fühstück bei freise

Leider war die Chefin erst los um Belag einzukaufen, also wurde, für mich ja ansich nix neues, entsprechender Ersatzsüßkram zum nachgeschobenen Kaffee genommen. Passt schon, liegen ja gute 100km+ Fahrtweg vor einem.

Dann rollte noch ein Mitfahrer satt vor´m Bäcker ein, trank noch ein schnelles Heißgetränk mit uns und dann drängte schon ein wenig die Uhr.

Also auf zum Treff. Ich war, um ehrlich zu sagen, ein wenig baff das doch so viele da waren. Gute acht Köpfe zählte das Team. Es wurde begrüßt, geplauscht und noch ein wenig Kaffee getrunken. Dann war Antritt…

DSC07503 truppe

Die Route war ja ansich bekannt und folgte dann auch recht genau diesen Abschnitten. Das was unbekannt war, sollte noch erkundet werden.

In den ersten Metern wurden durch unsere Guide Sonne_Wolken, immer wieder nette Hintergründe zu den Locations verkündet. Ja ich gebe zwei Dinge zu. Ich kannte diese Hightlights schon und fühlte mich stellenweise wie in der Schule. Denn die beobachtete Szenerie erinnerte mich ein wenig an damals, damals an die Schulzeit.
Vorn wird was Hintergründiges vermittelt, alle die vorne stehen „müssen“ zuhören, die weiter hinten in den Reihen, quatschen derweilen rum. War schon lustig und mit Sicherheit auch nicht bös von den Hinterbänklern gemeint.

Interessant fand ich wiederum die Dortmunder Niere, welche ich auch so noch gar nicht kannte.

DSC07506 do-niere

Und so kamen mir schon die ersten Gedanken zu dem Thema…

Winterpokal ´16/ ´17: …24h Event und so. Ja ich weiß, ich hab einen an der Waffel, aber warum sollte-kann man sich mit dem Alter keinen Spleen gönnen. Gut wäre ein recht heftiger Spleen…

Weiter im Text.

Nach der Dortmunder Niere ging es dann aber endlich etwas flüssiger weiter. An der Schnettkerbrücke wurde noch ein Durchrauscher fabriziert, ist mir ja aber auch schon mal passiert. Jedenfalls war die Aussicht nicht schlecht. Leider war der Emscherradweg im Abschnitt 5. teilweise beidseitig gesperrt. Gut, aber man kennt sich ja aus und so passte der Anschluss bis DO-Mengede wieder.

Was mich dann persönlich sehr freute, war das Zustoßen eines guten alten Radbekannten, der uns mitten auf der Strecke abfing, oder noch besser entgegen fuhr. Der Mann in Grün…

DSC07507 arnetrefff

Am Ortsausgang Mengede wurde noch ein längerer Pausenstop samt Brötchen- u. Getränke fassen eingelegt. Kurz darauf der nächste Stop…

DSC07508 pause regenüberlauf

Und natürlich gönnten uns die diversen Umleitungen und Absperrungen der Orginalroute einige Einblicke in das Ruhrgebiets-Wohnblockleben. Ich hatte kein Deut zu wenig versprochen – Pott-Pur!

Dannach ging´s dann aber wieder flotter von statten und wir erreichten den Stadhafen Herne. In der gleichnamigen Lokalität wurde dann schon wieder Pausenstop gemacht.
Wie jetzt ? Schon wieder ? Wir haben doch gerade die ersten Meters Fahrt aufgenommen. Gut ich ließ es, knapp oberhalb des Ruhepulses über mich ergehen. War aber nett und mit Sicherheit sollte es ja auch kein Rennen werden.

So im Nachgang fallen mir da diese Alibiradtouren ein, wo die Herrschaften dann in geeigneten Lokalitäten für Stunden verweilen.

Gut, dem war bei uns nicht so. Es wurde ein, zwei Getränke geschlürft und dann ging´s wieder los. Ab da ging´s dann aber recht nett weiter. Die Strecke gab auch was her und hinter der Halde Hoheward/ Emscherradweg 8. Recklinghausen – Emscherbruch ging´s dann an die Erstbefahrung des dort weiterführenden Emscherradroute. Mal wieder ein Stöpchen…

DSC07510 pause irgendwo

( Jetzt sollte ich demnächst noch dazu die passenden Streckenbescheibungen tippen. Was mit Sicherheit nicht mehr heute passiert. )

Die Strecke selbst war aber super zu fahren und auch landschaftlich echt klasse. Recht fix standen wir am Nordsternpark.

DSC07512 nordsternpark

Dort bin ich ja quasi nur mal kurz dagewesen und wenn, dann rolle ich da auch nur am Südufer durch. Die Emscherradroute führt aber eben genau am Nordufer entlang und landet dann praktischerweise…

…genau an jener Schlüsselstelle, wo ich mich damals mehrfach im Kreise gedreht hatte um das Anschlusstück, oder noch besser gesagt, das passende Schild dazu, zu finden. Noch ein kurzes Stück entlang der A42…

DSC07514 A42

Dieses Problem gab es also so nicht mehr und wir rollten recht geschmeidig zum Bernepark. Nicht aber ohne vorher noch ein Päuschen an der Schafweide einzulegen…

DSC07516 pause vor bernepark

…der Speed verlangte nach seinem Tribut. Ne´war einfach eine super-klasse Truppe die da komplett tiefenentspannt durch den Pott rollte.

Dort wurde dann der nächste und ich glaube auch der letzte längere Pausenstop eingelegt. Pipipause war auch angesagt und so wurden alle auch wieder lockerer um den letzten längeren Part anzugehen.

Auf den Gasometer zurollend schoss dann plötzlich eine Gruppe Speedsüchtiger MTB´ler an uns vorbei. Klar die hatten sich ungebremst eine Abfahrt hinabgestürzt und wollten nun die freie Fahrt genießen. Da noch nicht ganz sicher war, wie unser weiterer Routenverlauf sein würde, dachte ich mir, häng ich mich mal dran und frag sie.
Also wurde mal die Kurbel bei mir etwas kräftiger und auch schneller gedreht. Mitsamt dem Vollgepäck, schätze mal so locker zwsichen 15 und annährend 18 Kilo Gepäck nahm ich Fahrt auf und näherte mich. Die Gruppe hielt einen Schnitt von gut 30km/h, warum konnte ich nicht ausmachen. Und überaupt, gesund ist das nicht. Denn als ich so von hinten anrollte und mich nach dem Weg erkundete, sah ich nur in recht irritierte Gesichter mit hängender Zunge.

Schätze mal die waren gut am Anschlag. Ohne Rückantwort ließ ich mich dann wieder zur Gruppe zurückfallen. Also rollten wir wieder gesünder-gemächlicher dem Gasometer entegen, schon in der Ferne am Horizont stehend.

DSC07519 vor gasometer

Kurz hinter dem Gasometer verabschiedete sich unser Mitfahrer der aus jenem Megadorf kam, nicht aber ohne uns letzte Instruktionen für die Hatz zu geben. Da hätte ich mir die Aktion mit dem Nachfragen auch sparen können.

Kurz danach schlägt die Strecke ja einen gefühlt heftigen Turn in Richtung Nord durch. Die Streckenführung ist eigentlich selbsterklärend und wenn man ein wenig die Glubschen aufhält, sieht man auch alle Radroutenschilder. Ja sogar die der Umleitung. Schaut doch gut da aus, oder ?

DSC07521 neuer abschnitt

Mir gefiel dieser letzte große Fahrabschnitt sogar besonders gut. Das lag wohl auch Wetter, denn die Sonne stach immer wieder durch die Wolken durch. Aber eben auch die Strecke selbst lässt sich gut fahren. Ist zwar kein 1A Asphalt um mächtig auf Tempo zu kommen, aber für´n guten Schnitt reicht das allemal.

DSC07522 neuer abschnitt

Ja und dann waren wir eigentlich recht schnell am Ziel angekommen. Von der Uhrzeit her analog zur Fahrtzeit, doch recht spät, aber alle waren begeistert. Die Knipsen bildeten die Szenerie der glücklichen Ankunft ab…

emscherweg ziel

( der Knips iss jetzt nicht von mich, weiß nicht genau von wem, man möge es mir verzeihen )

DSC07524

Noch eines von mir…

Dann bimmelte schon unsere Nachtbehausung an, um sich nach unserem Eintreffen zu erkunden, also wurde die künstlerische-fotografische Phase abgerissen und gen Dusche gerollt.

Bericht zur Rückrunde ist hier <klick> zu finden.

Bikealltag/ Bikealltag Volotec: der Rest der Woche war gemischt und gestartet wurde mit dem Volotec. Ich brauchte einfach mal eine andere Sitzposition.

Bikealltag/ The Cure – Forest: am Dienstag war dann das CAADX dran, wobei eigentlich der Stahl Renner angedacht war. Der verblieb aber in der Fitnessgarage, weil Regen drohte. Wollte das gute Gerät nicht unnötig einsauen. Kam dann aber doch nicht, also der Niederschlag.

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16: dann kam aber doch die Stunde X und ich rollte nett mit dem Singlespeed die restlichen Kilometer. Am heutigen Freitag wurde dann auch wieder der komplette Homerun gefahren. Also morges in´s Megadorf rein und Nachmittags eben wieder raus.

Das war´s an dem Punkt. Der nächste und letzte Emscherradtourbericht ist schon in Arbeit.

 

 

Ach ja und das CAADX wurde dann doch am Dienstag mal gründlicher gepflegt.

35.904 km/ 09.07.2016

Juli 10, 2016

Bikebasteln/ Bikebilder/ Projekt Stahl Renner: also mal als erstes, nachdem die Sache mit den Reflexaufnähern durch ist und ich den Stahl Renner ja schon entsprechend vorbereitet hatte, stand dann für heute die Restaktion der To-do-Liste an.

Ich habe das nicht akribisch fotografisch festgehalten, auch weil ich einfach fertig werden wollte und das in Kombi mit der anderen handwerklichen Tätigkeit.
Den also auf den Stahl Renner Gartentisch gestellt, die markanten Stellen vorab mit Wasser gründlich gereinigt, halt so wie´s in der Gebrauchsanleitung steht und dann abgeklebt. Anschließend wurden dann noch die Oberflächen mit feinem 1.000 Schleifpapier für eine bessere Verbundhaftung angeschliffen. Es folgte der erste Lackauftrag.

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hinten links an der Kettenstrebe

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Vorderseite unterer Gabelschaft

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Der Lackauftrag klappte hervorragend. Der sehr feine und dünnen Pinsel machte seine Arbeit gut. Auch die Konsistenz des Lackes garantierte einen sauberen Lackverlauf. Die Trockenzeit die mit 30 Minuten angegeben war, wo ich ja sehr skeptisch war, enttäuschte nicht.

Schon nach kurzer Zeit war die Oberfläche fingertrocken, dennoch ließ ich den Lack wie vorgschrieben, gründlich anziehen.

Während ich den Lack anziehen ließ begab ich mich die Bodenlegerarbeiten in meiner Fitnessgarage reinzulegen. Ich glaube man kann gut sehen wie´s währendessen ausschaute im Garten & Terrasse. Der Stahl Renner kopfüber auf dem Tisch für die Lackierarbeiten und die Verlegeware samt den im Weg stehenden Kram verteilt.

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Weiter im Text mit dem Stahl Renner. Auch die zweite Lackschicht war rasend schnell angezogen und so kam dann nur noch die Deckschicht mit dem nochmals schützenden Klarlack drauf.

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fertigen Arbeiten an der Kettenstrebe

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Gableschaft

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Gableschaft in nah

Der Gabelschaft war schon immer von unten nicht so sauber gearbeitet. Die Riefen in der Oberfläche sind nicht ganz so schön anzusehen, wenn man sie denn sieht. Tut man ja aber regulär nicht, weil hängt ja niemand mit der Nase dort.

Ich denke für einen weiten Verlauf der Folgewoche könnte ich damit mal die Commutingfahrten machen, nur mal so…

Bikealltag Volotec: am Nachmittag stand dann eine sehr kurze, also für mich, Radtour an. Ziel kann man ja gut erkennen, war der neue Brückenschlag,…

DSC07420 brücke

…Sinn war, dort die Schwiegereltern zu treffen, welche ebenfalls von der anderen Seite mit dem Rad kommen wollten. Um nicht all zu motiviert aufzutreten nutze ich dafür dann das gute alte und sehr viel gefahrene Volotec. Das hat jetzt aktuell, also wieder in der Fitnessgarage hängend 35.904 km auf dem Buckel.

Sport & Alltag: gut, das große Treffen kam, und wir rollten wieder zurück. Zu Hause wieder angekommen wurde der Gasgrill angeworfen und der Wanst vollgeschlagen, während man plauschte. Entspannter Samstagnachmittag.

Entspannt durfte es auch sein, denn am frühen Vormittag hatte ich mich ja mal wieder mit den Laufschuhen versucht. Keine lange Strecke, dafür mal wieder eine die ich schon lange nicht mehr gemacht hatte und auch nur über Asphalt führte. Ganz ehrlich, ich mußte mal wieder was anderes unter die Füße bekommen. Und ! auch mal eine Strecke laufen, wo sich nicht wieder ein kleines verflixtes Steinchen zwischen Ferse und Schuhwerk schummeln könnte.

Nachdem dann alles wieder veräumt war und die Gäste weg, saß ich noch so im Garten. Und siehe da…

DSC07426 Vögel im garten top

…unsere beiden Hausvögel hatten es sich auch wieder bequem gemacht. Sie mögen ja Gäste nicht so sehr. Der-die-das Schwarze, wird wohl die Dame sein, ist die Mutter und das daneben das Kind. Es wird wohl ein Kuckuck sein. Denn das Kind ist genausogroß wie die Dame des Hauses.

Neulich morgens saß ich in der Küche wo das Jungtier wohl die ersten Flugerfahrungen machte. Es schaffte die ersten Flugmeter gerade so in den Blumenkübel auf dem Küchenfenster und lugte dann genau rein. Ich grüßte natürlich.
Klar war aber auch, für ein kleines Vögelchen war das schon ein rechter Brummer. Das es ein Jungtier war konnte man nicht nur an den noch offensichtlich fehlenden Flugerfahrungen erkennen, sondern auch an dem noch arg gering ausgeprägten Schwanzgefieder. Meine Kombination ist also, es kann nur ein Kuckuck sein, den man der Hausamsel da in´s Nest gelegt hatte.

„Es“ saß nun am laufende Brunnen und während Muttern immer wieder fleißig Futter heranschaffte, nahm „es“ ein Wasserbad.

DSC07428 Vögel im garten top

Herrlich wie ich beobachten konnte, daß das Jungtier wohl offensichtlich auch Spaß daran hatte sein Gefieder in der Wasserfontäne zu kühlen und immer wieder den Kopf darin eintauchte.

Bilder vom Gartenalltag. Ja so war da…

35.896km & 4.216km/ 03.06.2016

Juni 3, 2016

Bikealltag/ Sport & Alltag: so was noch so passiert ?

Letzten Freitag habe ich dann doch noch meine beiden Goretexjacken in die Waschmaschine gehauen. So wild sahen sie jetzt zwar nicht aus, aber die eigentliche Schlechtwetterzeit sollte soweit vorbei sein.

Ja und samstagfrüh war ich wieder früh wach. Ziel war eigentlich, relativ schnell in die Schuhe zu kommen, um genau zu sein die Laufschuhe, aber das klappte leider nicht ganz so.
Denn als ich dan losgelaufen bin, Ziel übrigens mal wieder meine Vollcross-Kanalrunde zu laufen, hatte es in der Sonne schon wieder gute 20c°.

Gut war jetzt das da schon noch lecker Schatten war, aber Teile der Strecke waren eben auch wieder mit in Gesichtshöhe hängenden Strauchwerk zu. Hier und da habe ich die dann vorsichtig auf die Seite gefädelt, was dann natürlich wieder dauerte.
Das brachte mich dann auch etwas aus dem Rhythmus und so brauchte ich am Wendepunkt erstmal ne´ kleine Pause um wieder in Schwung zu kommen.

Die Rückrunde wurde dann auch nur einfach am Kanal entlang, schön im Schatten in seicht-erfrischender Brise von vorne gemacht. Zu Hause angekommen wurde erstmal Betankung mittels Wasser durchgeführt, gute 1,5 Liter, und langsam runterkommen. Geschätzt war die Pace nicht sonderlich, aber immerhin, ich war unterwegs.

Ich komme also, was das Laufen anbelangt immer noch nicht wieder in meinen alten Turn.

Nach der Laufrunde wieder frisch machen und dann Rasenmähen, gab´s lecker Mittachessen, zubereitet von der Ältesten. Dann trudelte die Holde ein und samt Schwiegermuttern ging´s in´s schwedische Möbelhaus. Für uns ist auf jeden Fall mal ein neuer Hausfreund jetzt hier. Der Typ nennt sich Klasen und brummt ganz gut. Erster Testlauf, noch ohne Grillgut, machte schonmal einen Bombeneindruck. *like*

Bikealltag Volotec/ Erstbefahrung: der Sonntag gestaltete sich etwas entspannter. Menthaltraining am Morgen, dann noch etwas basteln und entspannt Mittach machen.
Doch später mußte ich nochmal raus und so griff ich mir das Volotec und machte mich wieder auf zur Halde.

Schon bei meiner letzten Fahrt dort fiel mir diese kleine unscheinbare Lücke auf und da bin ich dann eben mal rein. Ich taufe das Teil nun offiziell Cottmanns Hütte sleepy Track.

Bikealltag/ The Cure – Forest: erste Überraschung gleich zum Wochenbeginn…

Montag: ja Pustekuchen, nix war mit´m Rad zum HBF radlen. Es kübelte nicht nur mehr als satt, sondern just in dem Augenblick wo ich mich aufmachte um loszukommen, brach das schon vorher weit enfernte Gewitter genau über mir wieder los.

Gewitter ansich ist ja ganz schön. Aber auch bitte nur, wenn man so irgendwo sicher untergestellt oder drinnen ist. Auf dem Bike sitzten und Blitzableiter spielen ist nicht mein Ding.
Also brachte mich meine Holde mal ausnahmsweise zum HBF und holte mich dann auch Nachmittags wieder dort ab.

Klar war, das es nachmittags wieder mächtig sonnig war und warm natürlich auch. Die Laufrunde war zwar fast durchgängig, aber so von der Pace her…

Ach lassen wir das, ich war läuferrisch unterwegs und gut iss.

Apropos unterwegs. Der Monat Mai ist ja zum Ende gekommen, wird also mal wieder Zeit zu schauen was die Karte so gegeben haben. Nun gut, nach dem Blick dorthin, schon erstaunlich viel gelaufen, wenn auch im letzten Monat nicht so soviel, aber auch radkilometermäßig ist das nicht ganz so wenig wie ich dachte.

Dienstag: der Wetterfrosch hatte sich wieder auf recht normalen Zustände eingeschossen. Beim radeln nix neues und Nachmittags wurde im guten Schatten auf der Terrasse was für den Oberkörper & Rücken getan.

Mittwoch: keine großen Veränderungen, außer das ich am späten Nachmittag so platt war, daß ich noch früher als sonst in die Federn gehüpft bin.
Alleiniges Highlight, meine neue Bikehose ist angekommen ! In knallgrün, yeah! Um ehrlich zu sein, in orange war sie schon nicht mehr in meiner XL-Größe verfügbar.

Donnerstag: genug oder auch eine gute Mütze mehr Schlaf kann Wunder wirken. Radmäßig ist der Popo mal wieder trocken geblieben, sehen wir mal von etwas Restwasser auf den Wegstrecken ab.
Und weil ich Nachmittags noch frisch war, wohl auch weil´s am frühen Nachmittag wieder Regenguss samt geringer Abkühlung gab, zog es mich wieder für eine Laufrunde in den Heimatwald. Gut ich gebe zu, ich habe gekämpft und versucht Druck zu machen, brauchte entsprechend auch zwei kurze Gehpausen und die Runde war mit 4,9km natürlich ausgesporchen kurz.

Aber ich war wieder unterwegs. Ich glaube die Laufschuhe…
…die könnte mal wieder so langsam getauscht werden.

Seit letzten Oktober hab ich damit auch schon wieder knapp ü. 420 Kilometer runter. Und irgendwie habe ich das Gefühl, wie soll ich es beschreiben, ja ich bekomme kein Feedback mehr von den Schuhen. Es ist so, als würden sie mich nicht mehr unterstützen, fast negativ auf die Bewegung auswirken. Ich behalt das mal im Auge…

Freitag: keine großen Neuigkeiten, bin wieder trocken davon gekommen. Die Laufrunde von gestern hat mir erstaunlich gut getan.
Jetzt grübel ich schon eventuell mal wieder ein paar intensivere Kurztrainingseinheiten zu generieren.

Touren Ansage: ja und am morgigen Samstag wird mal wieder gen alter Heimat gerollt, Heimattour also, entsprechend Sonntag wieder zurück.

Für die nächsten Tage, im weitesten Sinne, habe ich mir dann mal eine Route zusammengebaut um dann doch die Anfahrt zum Emscherquellhof nochmal zu testen. Hintergedanke wäre der, es nicht ab zu Hause zu machen, sondern quasi nach der Schicht. Und so ginge es erstmal 17 Kilometer lang über jene Strecke um dann die Dorf – Anfahrt Emscherquellhof quasi rückwärts abzuspulen.
Wären dann gute 53 Kilometer und somit etwa 2,5-3h Fahrzeit. Wenn ich um 16:30 Schicht mache wäre ich so ca. 19:30-20:00 Uhr, Pause muß man ja auch mal machen, at home. Schaun wer´ma…

35.881km & 3.964km/ 20.05.2016

Mai 20, 2016

Bikealltag Volotec/ Biketouren Bilder: am Montag, dem eigentlichen Sonntag, wurde Nachmittags dann doch mal wieder das Volotec aus der Fitnessgarage gezerrt und etwas durch den Busch gefahren.

Einfach mach losrollen und schauen was die diversen Tracks hier in der Ecke so machen, dann eventuell noch die eine oder andere Halde, wer weiß?

Und genauso wurde es dann auch umgesetzt. Zunächst ging es auf eine Kanalnebenstrecke wo der Grünbewuchs schon einiges einengte. Ging aber noch so. Dann ein wenig auf einem etwas versteckt liegenden und auch nicht sonderlich langen Waldpfad erste Geschicklichkeitsübungen austesten. Von dort rüber zur örtlichen Halde und ein paar Höhenmeters zuerst verrichten und dann vernichten…

DSC07125 halde

…kurz die Aussicht genießen und dann eben wieder runter. Das Rumterfahren klappte auch ganz gut, nur an einer Stelle kam wieder Grünwuchs von links mitten in den Track. Gut anrollen lassen, seicht abbremsen, sicher zum Stehen kommen und dann runter vom Bock und dran vorbeischieben. Unten auf dem nächsten Querweg ging´s dann wieder weiter. Einfach nur easy-fun haben.

Von der Hald ging es dann rüber zum Lippepark wo ich mir dann noch eine zaghafte Runde auf dem dortigen Pumpertrack gönnte. Gut war jetzt fahrtechnisch nicht ganz so lecker, aber in Anbetracht des Streckenzustandes und meines ja ansich nicht MTB auch angemessen. Gut fand ich dann…

DSC07127 bikepark

…das man auch mal ein Schild aufgestellt hat, wo welcher Streckenverlauf sein soll. Denn durch die Wegschwemmungen vom Regenwasser, der Pfützen und des Wildwuchses kann man zwar Huckel sehen, aber einen Track… ???

Ab da ging´s rüber zum Kumpel von mir. Dort würde pausiert und gequatscht, muß ja auch mal sein. Nach gut 15 Höllenkilometern anstrengenster Fahrt, und die noch fast am Stück, hat man sich mal eine Pause verdient.
Ab ging´s dann nur noch gemütlich nach Hause rollen, nochmal die Digicam gezückt und das Wolken-Sonnespiel betrachtet.

DSC07128 abschluss-sonne

Bikealltag/ The Cure – Forest: der Rest der kurzen Woche sah dann so aus. Montag & Dienstag keine besonderen Vorkommnisse. Einzig zu erwähne wäre, das ich am Dienstag die neuen Bremsbeläge reingemacht habe. Die sitzten aber so press, das ansich die Bremsscheibe in jedem Falle schleift! Zum Einbremsen kam ich nicht groß, außer zwei kurze Sprints vor der Haustür.

Donnerstag wurde dann mal wieder das CAAX in der Zug mitgenommen.

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Als kleines Frühstück gönnte ich mir dann mal eine heiße Bockwurst mit Senf im Brötchen.  DSC07139 breakfast

Die Heimfahrt gestaltete sich recht entspannt. Nicht immer, aber immer öfters, die Digicam im Anschlag. Sieht man ja…

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Das Wetter spielte sowohl für die Fahrt, also auch für die Fotografien mit. Es war warm, Sonne auf der einen Seite und auf der anderen Seite waren soetwas wie Regenwolken.

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So ergaben sich dann schöne Farb-Lichtspiele.

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Erstbefahrungen: ganz nebenher habe ich dabei zwei neue Strecken erkundet. Das eine habe ich dann mal Verbindung Bönen – Halde Sundern getauft und den sehr kurzen Abschnitt durch´n Wald, den ich mal wieder mit dem Finger auf der Karte erspähte, Kurzer Wald-Track Bönen/ Schulstraße.

Aber fange wir doch mal etwas weiter vorne an. Ab dem Megadorf ging es über die erst neulich von mir erstmalig unter die Räder genommene Passage DO Scharnhorst – Borsigplatz.

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Ab da dann wieder über eine Kombination bekannter Wege. Bilder dazu seht Ihr ja ein Stück weiter oben. Erstaunlicherweise habe ich wieder nur 1,5h Fahrzeit gebraucht. Mit den Fotostops und Orientierungsphasen war ich dann aber fast 2h unterwegs. War ein schöner Tag.

Am nächsten Tag bin ich dann wieder in den Zug gestiegen. War schon ein komische Gefühl das Rad am Bahnhof zu lassen und gelangweilt aus dem Zugfenster zu schauen.

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„Vor Ort“: schon lange ersehnt und nun doch endlich eingetroffen, heute wurden dann doch tatsächlich die Brücken eröffnet. Gut, wenn auch, wie schon berichtet, ohne die Fahrradrampen, aber immerhin.

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Ein Anblick den man gerne sieht

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Die Treppen auf dem Mitteldamm, mächtig was los dort. Jede Menge Leute waren vor Ort, natürlich auch mit dem Rad angereist. Was ich aber nicht so ganz verstanden habe, scheinbar wussten die wenigsten, das die Rampen noch nicht frei ware. Da standen sie nun mit den schweren E-Bikes…

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Ausblick auf die nördliche Brücke rüber zum Lippekanal, nett in Posingposition gebracht, mein Fahrgerät des Tages.

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Die noch gesperrte Rampe

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Der Volks-Stau auf der Brücke noch in der Ferne, die dann auch noch andauerte. Trotz Wartezeit konnte sich der Dorfhäuptling nicht dazu entscheiden die Aktion abzukürzen und so den Stau endlich aufzulösen. Ich bin dann doch über den Mitteldamm zurückgefahren und habe somit die Brücke bis jetzt noch nicht gänzlich überquert.

Die restlichen Bilder sind wie immer auf Flicker im Monatsalbum zu gegutachten.

Und, die Kette

Ja das war´s dann erstmal soweit. Schönes Wochenende noch.

35.862km & 3.505km/ 30.04.2016

April 30, 2016

Bikealltag Volotec: nachdem ich ja letzten Sonntag die Buscherkundungsrunde gedreht hatte dachte ich mir, nutzt den ollen Bock doch mal weiter und zwar für´s Commuting!

Ganz so verkehrt war der Gedanke nicht. Mit den wieder aufgezogenen und eben leichte Reife rollt die Fuhre gut. Auch das vollgefederte Dasein hat so seine Vorzüge. Gerade im letzten Drittel der Anfahrt, wo´s eben über einen nicht ganz so topfebenen Pflasterbelag geht. Kurz gesagt, bockt schon.

Rein vom Wetter her war der Anfang der Woche doch eher sehr aprilmäßig. Morgens zum teil superfrisch, halt durch die immer wiederkehrenden Regengüsse, was die Luftfeuchtigkeit doch deutlich anstiegen ließ und windig war´s auch. Mal aus zugig West oder noch zugiger aus Nord-West. Da half nur warm anziehen und Gas geben.
Und genau dazu wurde dann auch mal meine erst neulich erworbene Continental Radsportjacke zum zuge.

Außerdem gab´s in einem großen Sportkaufhaus noch eine recht passable Abverkaufsware. Das ganze für ebenso passable keine 30,00 Euro! Eine superdünne Softshell oder doch eher Fleece, um ehrlich zu sein, ich kann das rein vom Material her nicht ausmachen, von Champion. Ah, ich sehe gerade, das ist ein Tech Fleece.

Ich habe mir eine hellgraue für´s Büro geholt, eine schöne blaue für zu Hause und die für´s Commuting-Radeln ist schwarz. Die quitschgelben waren leider nicht mehr in meiner Größe zu haben. Damit hätte ich ausgesehen wie Tweety.
Die Gereifteren unter uns können noch etwas mit dem Namen anfangen.

Ja ich weiß, das hat jetzt alles soetwas wie von Völlerei, aber bei dem Preis. Und im Büro brauche ich eine weil wenn´s kühler wird, also sitzten am Schreibtisch, ist´s ganz praktisch. Zu Hause habe ich nur eine einzige für gemütlich halt.

Und die für´s Commuting-Radeln habe ich genommen, weil die Armabschlüsse Daumenschlaufen haben und so fantastisch über meine Handgelenke gehen. Wenn´s also echt frisch kann ich so die Wirkung von Handschuhen deutlich optimieren. Zumal sie auch super zur Kombi mit meiner schon bewährten Life-Line Capreo Pendlerjacke passt. Zwei dünne wärmende Schichten geben so ein Ideal an Funktion.

Gut genug dem Konsum gefröhnt, hatten wir doch erst neulich Samstags

…so voll war mein Kleiderschrank noch nie. Gut ein paar Hosen habe ich schon in den Kleidercontainer gepackt. Die waren sogar noch richtig gut. Sind nur an den Oberschenkeln etwas mehr passend geworden. Ich denke mal durch´s radeln.

Unter dem Strich bin ich aber die ganze Woche trocken nach geblieben. Hatte wohl echtes Glück, mal wieder.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder/ Erstbefahrung: gut am Ende der Woche stand dann mal wieder auf´m Programm…

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Ja ist ein neues Bild und zwar vom 29.04.2016 und zwar wieder CAADX im Zug. Da ich die Knips mit hatte konnte ich ein paar zu gebrauchende Bilder machen.

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Sie geben aber nur einen Teil der frühmorgendlichen Sonnenaufgangsstimmung wieder.

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Das „Ticket zum Glück“ steckt noch am Zurrband fest, als ich in den örtlichen Leckerbäcker bin – Echtes Brot 1819!

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Hab mir wieder einen fetten-leckeren Klopper-Brötchen mit frisch gemachten Rührei und allerlei Leckerrein druff geholt. Da war ich wieder erstmal bis nach 10°° satt. Und innendrinn hat man jetzt ein Tablet fest installiert. Hab da mal gesurft…

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Ach guck ma´ einer an, kennt man doch von wo…

Nach der „Schicht“ ging es dann an die Heimfahrt. Jene sollte dann an einer Verbindung entlang führen, die ich wohl schon mal vor Jahren im Rahmen einer Heimattour gefahren bin.
Damals war das aber noch größtenteils echte Plackerei, weil Schlaglochpiste echt mies. Aus dem Zug heraus sah das jetzt aber recht gut aus und noch in den letzten Zügen des vorherigen Jobs hatte ich die Möglichkeit mal aus dem PKW heraus den einen oder anderen Späher zu machen.

Die Passage DO Scharnhorst – Borsigplatz wurde dann also mal schnell, sozusagen auf Verdacht, mit dem Finger auf der Karte erstellt. Naja, und dann auch mal angegangen. Von Dortmund, quasi Ortsausgang Borisgplatz aus ist das erstmal etwas rumgegurke.

Den Mäckkes links liegen lassen, an der Spühl-Hölle vorbei, dann noch um diesen Turm herum. Das alles nicht immer in bester Radwegqualität, aber eben auch nur ein paar Meterchens. Ist man dann am kartenmäßigen Passagenstart angekommen schaut´s erst noch recht passabel aus, sagen wir mal so noch vier, dann kommt noch ein verdichteter Grobschotterabschnitt.

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Da Fahrspuren vorhanden sind, sieht man ja, lässt er sich mit breiteren Reifen und gemäßigter Luft noch einigermaßen fahren. Gut „geht auch in schnell“, wollte aber auch nicht wieder einen Schlauchdefekt aufgrund von hervorstehenden Brocken haben.
Jener Grobschotterabschnitt ist aber nur bis zu der Brücke, danach ist alles gut. In kaum 10 Minuten stand ich in Höhe Scharnhorst Bahnhof.

An dem Punkt sei auch erwähnt, der Wettergot war mir heute mal extremst gnädig. Denn von den ehmals noch in der Frühe angekündigten ü. 65% Regenwarscheinlichkeit konnte man nix spüren. Nicht das ich ich beklagen würde…

Nachdem ich dann diese wieder-neue Passage gemacht hatte war für mich auch klar, das wird eine entspannte Heimfahrt. Ganz stressfrei über bekannte Strecken düsen. Bekannte Strecken bedeutete aber auch, abseits der üblichen Wegstrecken, sprich nix mit Asphalt lutschten.

Schön unterhalb an Scharnhorst vorbei, dann wohl über die Körnebachroute…

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leichter Wetterumschung

…so ich das noch richtig im Schädel habe, dann Richtung Süd-Kamen, noch ein wenig Sesekeradweg und dann quer rüber über Bönen noch einen Nordschwenk und noch die eine oder andere schöne Strecke.

Trotz dieser anderen, nicht gerade schnellen Strecke, stand ich in wohl kaum 1:20 zu Hause auf´m Hof. Und das mit einfach nur rollen lassen. Dann das übliche, „absatteln“ Klamotten verstauen, duschen und Refill.

Restbilder sind hier <klick>.

Außerdem hatte ich die Tage noch die Kette am CAADX gewechselt. Das natürlich schon vor dieser Fahrt.

…und sonst ?/ Newsticker: naja sonst denke ich daran mal den Hersteller meiner neuen Standpumpe anzuschreiben. Das „Ding“ mit dem Ventianschluss muß doch irgendwie lösbar sein.

Dann schwirrt mir seid ein paar Tagen, recht unerklärlich der Gedanke an ein MTB-Fully mit einem Pinion drin im Kopf. Hatte mal ein, wenn auch sehr kurzes Testfahrtvergnügen. Neben Nicolai, wo ich eben wusste das die so´n Teil verbauen, hatte ich heute noch Mi Tech ausfindig gemacht.

Die hocken auch nicht ganz so weit wech von mich, aber ob die mal Testbikes dort haben…
Spielt sowieso erstmal keine Rolle, da keine Kohle. Iss halt nur so rumgespinne. Für ein Mi Tech werden so grob 3,5 Steine ausgelobt, iss ne´n Haufen Holz. Aber, ich meine zumindest, die Nicolai geben da noch eines druff. Gut, man kann aber getrost sagen, das sind beides keine Rahmenbräter irgendwo von wo auf´m Kontinent. Sind beides BRD Hersteller die mit Sicherheit keinen Mist veräußern. Genug rumgesponnen…

Bike und Pack: faktischer könnte da schon die Frage nach volumigeren Taschen sein. Jetzt hatte ich heute wo einen Link aufgetan, wo es sowohl eine für die Sattelstützenmontage gab, als auch eine weniger lang bauende & wasserdichte für die Lenkermontage.

Mist finde ich jetzt nicht so auf schnell…

Aha! Der clever Mann hatte da wo eine Notiz. Blackburn Outpost für die Sattelmontage, gut jetzt zwar nur mit 11 Liter Volumen und…

Blackburn Outpost Handlebar mit 11,5 Liter Volumen. Die genauen Abmessungen muß ich mir aber noch wo rausfischen.

So jetzt ist Schicht im Schacht. Und tüssken, natürlich auch ein schönes Wochenende.

35.801km/ 24.04.2016

April 24, 2016

Bikealltag Volotec: …und dann wurde es doch noch eine kleine Runde. Nach dem Mittagmahl was mich erwartungsgemäß in einen gewissen Trägheitszustand brachte, wurde erstmal gechillt. Online war nix los, so bemühte ich mal etwas die Flimmerkiste. Dabei erwischte ich eine interessante Doku oder waren es der zweie? Egal…

…praktischerweis vor dem Langweilligwerden und dem nächsten heftigen Wetterumschwung, wovon schon einer mit Hagel durchgezogen war und so eine Ausfahrt kaum noch in Reichweite rücken ließ, zog ich dann los.

Ein Ziel samt Aufgabenstellung war klar. Die Halde Radbod sollte es sein und zwar um dort mal genauer zu schauen, was es sonst noch so an CX/ MTB mäßigen Sreckenführungen gibt.

Das Wetter spieltes größtenteils mit, ja es war sogar sonnig, wenn auch mit einem recht frischen und teilweise scharfen Nordwind durchsetzt. Noch an der esrten Ampel stehend bewunderte ich die Spiele der Natur. In der Ferne waren noch die stockdunklen Wolken zu sehen, während bei uns die Sone schien. Auf dem noch warmen Asphalt damfte der Regenguss ab, ein Bild für die Götter. Und so fuhr ich los…

Die Streckenführungen an der Halde die ich erspäte wurden dann auch abgerollt. Die Halde hat auf etwa dem ersten Drittel der Höhenführung und auf dem zweiten Drittel noch einen Rundweg. Entdeckt habe ich mindestens vier potentielle Querverbindungen, die man aber besser mit einem potenteren Bike machen sollte.
Mein vollgefedertes Volotec, mit den eher schmalen Reifen, wo ja auch nicht mehr die Masse an Profil druff iss und den verbauten Bremsen, schien mir nicht nur wegen dieser Bauteile dafür nicht ganz so geeignet. Auch die bauseitesbedingte Eigeart eher ein Trekkingbike zu sein, als denn ein MTB brachte mich dann zu dem Schluss, mit den nächstes Jahr anstehenden 50 Jahren, etwas ruhiger angehen zu lassen. Also zumindest mit dem Bike…

…nicht das wir uns da falsch verstehen.

Denn auf Kapitaldeffekt wie Rahmenbruch oder so hatte ich keinen Bock. Und sei es nur drum, nicht nach Hause laufen zu müssen und dabei die traurigen Reste zu tragen.

Bei der letzten Umrundung zog sich dann das Wetter arg zu, es begann mal wieder zu nieseln, also bin ich mal flux um den Haldenfuß herum in Richtung Häuschen gedüst. Dabei hatte ich dann auch Glück mit dem Wetter. Mich erhaschte quasi nur einen leichte Feuchte. Beim einrollen schien die Sonne schon wieder aus vollem Munde.

Hat sich also gelohnt. Jetzt noch ein MTB und dann…

3.420 km/ 22.04.2016

April 22, 2016

Bikealltag: ja ich habe noch ein Leben neben dem Biken, zumindest hin und wieder. Wir, also meine Holde und meinereiner nutzen mal den freien Tag um uns in Lüdinghausen umzusehen. Für diejenigen die Lüdinghausen noch nicht kennen…

…ich kann´s nur mal empfehlen. Kurz und knapp, auch wenn mein Grobplan war, doch mal sich die Schlossanlagen anzuschauen, soweit sind wir gar nicht gekommen. Gut, zu letzt spielte das Wetter auch nicht mehr so mit, Regen tat sich auf und es wurde deutlich frischer.
Aber die Stadt als solches ist sehr fein. Kleine bis mittlere Straßen, wo an auch schon sagen kann, ja fast Gassen, ziehen sich durch´s Zentrum.

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Natürlich gibt es einen ordentlichen Marktplatz, wo auch regelmäßig Bauernmarkt sein sollte.

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Marktplatz

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ebenso Marktplatz

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und nochmal

In den Straßen gibt es noch einige kleine Läden wo man all die schönen Dinge erwerben kann, oder auch nur stöber, die man in den großen Städten, dank potenter mietenstemmender Gigantlabeln und Einkaufstempel, so nicht mehr findet. Natürlich gibt es auch nette Café´s oder kleine Kneipen, Restaurants. Gesehen haben wir viel leider aber auch nicht alles ausprobiert. War ein schöner Tag.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebilder: letzten Sonntag war dann mal wieder Basteltag. Erstes Thema das Ding mit den falschen Bremsbelägen sollte vom Tisch kommen.

Dank „Fach“werkstattberatung habe ich Shinano ICE Tec L04C bestellt, die aber eben nicht passen. Nach dem Ausbau, ja hätte ich ja auch gleich machen können, aber man hat ja so genannte Fachleute die man fragen kann, hat sich dann hersausgestellt das…

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…eben Shimano ICE Tec XT J02A Beläge brauche. Der Bremssattel schien zunächst wohl eine OME Varinate zu sein.

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Jedenfalls habe ich mal meinen Huas & Hoflieferranten Bike24 angeschrieben wie das mit der Retoure, aber vor allen Dingen mit der dann ja noch ausstehenden Nachbestellung bzw. Umtausch laufen könnte.

Am Mittwoch ging dann mein Retourepäckchen weg, am Donnerstag hatte ich schon von Bike24 die Eingangsbestätigung. Na bitte, super Service.

Heute habe ich dann mal wieder den Bock mit in den Zug geschlörrt und bin dann nach der Schicht nach Hause gedüst. Wetter passte bombe, Wind war auch nicht groß und so hatte ich eine recht guten Flow.

Zu Hause angekommen wurden gleich die CX-Schlappen für morgen drunter gemacht und gleich dabei nochmal auf die Bremssättel geschaut.

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Steht also ganz klar da ist eine BR-RS785 verbaut. Also nicht wie auf der Cannondale Homepage getippt nur eine Shimano RS585 hydraulic Disc. Ist dann schon der zweite Patzer von Cannondale, „Mädels“ das geht so nicht. Ihr seid ja keine kleine Schrauberbude ohne Namen aus dem Niergendwo.
Natürlich habe ich dann auch mal meine technische Beschreibung aufgebessert und ebenso natürlich auch die passenden Beläge aufgeführt.

Die anderen-richtigen & neuen Beläge sind übrigens schon unterwegs.

Also Thema Radfahren, morgens war es teilweise echt rattig. Der Tacho zeigte am Montag gerade mal 1,9c° an! Das war schon frisch. Auch sonst kletterte das Thermometer morgens kaum über die 5c° hinaus.

Dann, die frischen Continental Grand Prix 4000 S II gehen verdammt gut. Ich bilde mir ein, man „hört“ wie gut sie rollen. Beschleunigung ist 1-A sie rollen gut direkt, geben also viel Kontrolle und sind dabei gerade in Sachen Komfort dem Continental Grand Prix 4 Seasons um Längen voraus.
Und da ich unter der Woche eher weniger mit dem Radel unterwegs war, habe ich mir am Donnerstag mal wieder sechs Tagestickets für die Fahrradmitnahme bis ins große Dorf geholt. Eines davon sollte gleich am Folgetag, den heute-Freitag, abgenutzt werden.

Natürlich ist die Woche über sonst nicht viel passiert. Habe fleißg trainiert, natürlich auch weil´s Spaß machte. Das Wetter spielte ja auch nachmittags super mit. Nur Mittwoch habe ich mir mal einen Ruhetag gegönnt.

Biketouren/ Tourenansage: für den Samstag habe ich dann die beiden Kolleginen mal mobil gemacht um ein wenig Unterholz zu schnuppern.

Bikealltag Volotec/ Bikebasteln: und da ja nun die Continental CycloXKing Race Sport Reifen über waren, konnte die wieder da hin, wo ich ich sehr zuerst im Einsatz hatte.
Aber dafür wurde erstmal etwas der Lappen geschwungen. Das hat dann auch wieder gute-gemütliche eineinhalb Stunden gedauert, hat sich aber gelohnt. Denn zumindest die Kassette glänzte wieder zu fast 100%.

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Der Altdreck sollte da auch schon raus.

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Nachdem Backup gab´s dann noch eine zwei Testrunden hier durch´n Block und derer Spielplätze. Ja das weckt schon wieder die Begierde nach einem echten Mountainbike.

…und sonst ?/ Newsticker: ach ja, einen hab ich noch. Am Donnerstag hab ich mal in der DO-City was zum Mittag gefuttert, um genauer zu sein, in der La Pasta.

Bike und Pack: und die zweite Meldung ist, schaute ich heute mal so in der Pause online rum und entdecke bei Ortlieb auf der Homepage den…

Seat-Pack!

Im grunde hatte ich mich schon gefragt wiso Ortlieb in dem Segment schon nicht längst was den doch recht marktpräsenten Revelate Designs Viscacha Satteltasche entgegensetzt.

Technische Daten: 8 bis 16,5 Liter Volumen 430g „schwer“ uvp 129,95 Euro = haben-wollen-Effekt. Leider wird´s das gute Teil erst ab Juni geben.

Ganz nebenbei, für die fetten Globetrotter hat man auch ab Handelbar-Pack, mit 15l Volumen, 417g aber eben leider auch mit der Abmessung von satten 58cm Breite, ebenfalls marktreif gemacht. Mit der Breite aber nix für meinen Rennradlenker, was dann auch der Preis von nur 99,95 Euro nicht weg macht.

35.787km/ 22.01.2016

Januar 22, 2016

Bikealltag Volotec/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: so nächste Woche ist rum und war kalt. Nix neues soweit in der BRD.

Neu ist, das die kleinere Wartungsaktion mit Reifendruck erhöhen und Dämpferdruck ebenfalls anpassen, zumindest soweit gereicht hat, das ich mit dem Volotec anstandshalber vorwärts komme. Bedeute ich kann die Fuhre so gut knapp über 20km/h bringen. Zum mehr fehlt mir aber auch, um ehrlich zu sein, die Motivation.
Ich meine das ist dann so, als würde ich versuchen wollen, mit einem alten 190er Daimler Baujahr 1950 200km/h zu fahren. Geht auch nicht und ist absolut sinnbefreit.

Montag: schon gut kalt morgens auf der Anfahrt. Der Tacho zeigte, sodenn ich ihn sehen konnte, -6,7c° an. Ich konnte ihn nicht sehen und das trotz Beleuchtungsfunktion, weil sie wohl entweder nicht so stark ausgelegt ist, wie beim neuen Sigma Alti 14.12, oder die Batterie schon schwächelt.

Um die Hände trotz der guten neuen Handschuhe, in Kombi mit den Craft Unterziehhandschuhen wieder auf Temperatur zu bringen, habe ich zweimal einen Stop eingelegt. Kurz anhalten, kräftig mit den Armen wedeln bis wieder warmes Blut in die Fingerspitzen schießt. Dann geht es wieder.

Nachmittags war´s zwar immer noch frisch und ich hatte sogar seichten Gegenwind, der die Sache noch etwas auffrischte, aber die Sonne schien und es gab tolle Bilder. Und so wurde der Beschluss gefasst, für den nächsten Tag wieder die Digicam einzupacken.

Dienstag: Rekordtiefsttemperatur für diese Woche mit -8,5c° machten die morgendliche Anfahrt zu einem besonderen Erlebniss. Ich erinnerte mich an meine fetten Daunenfäustlinge die ich mal seinerzeit gekauft hatte. Die wären so jetzt ein Plan B. gewesen.

Jedenfalls machte ich die Hinfahrt wieder mit den Aufwärmstops. Nachmittags wurde dann die Digicam gezückt, aber seht selbst…

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Hier der Typ der mit den fetten Handschuhen nicht die Digicam ausgeschaltet bekommt. Da zog er doch glatt den rechten Handschuh aus…

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Und wie ich so nach Hause rollen, dachte ich plötzlich an 45NRTH, ob das wohl was wäre? Also diese Lenkerhandschuhe

…aber ma(n)n soll´s ja nicht übertreiben.

Mittwoch: ein Tag mit der Familienkutsche, weil ich mein The Cure – Forest von der ersten Wartung abholen mußte. Somit stellte sich mal nicht morgens die Frage der richtigen Handschuhe. Aber warm war´s schon geworden. Tagsüber hatten wir hier schon wieder 2c°+, was einem dann vorkam wie Sommer.
Jetzt wo ich das CAADX in den Schuppen geschoben habe, juckt es schon wieder. Leider hat das Bike aber keine Spikereifen und das ist mir dann doch zu haarig. Braucht ja nur eine glatte Ecke sein…

Und wo ich gerade so in der Einkaufliste stöber kommt da ein 45NRTH Xerxes Faltreifen mit 140 Spikes daher, den sie gerade bei Bike24 für knapp 80 Euro das Stück raushauen. Der kostet sonst ne´n satten Hunni – das Stück versteht sich.
Der Gravdal, ebenfalls von 45NRTH, liegt als Faltreifen mit 252 Spikes bei knapp 140,00 Euro.

Gut, nächster Ausblick auf morgen Donnerstag, was sagt das Wetter…

1 bis -3c° und nur in der Nacht eine geringe Niederschlagswahrscheinlichkeit.

Donnerstag: leider wieder mit dem Volotec unterwegs, auch wenn´s inzwischen recht passabel rollt. Ich werde am Wochenende wohl die Conti Nordic Spike Reifen auf den anderen Laufradsatz für das CAADX/ The Cure – Forest montieren. Einfach nur mal so um zu schauen wie die da rollen.

Morges war´s heute schon fast wieder warm, nur knapp unter 0c°. Nachmittags auf der Heimfahrt zog sich das Sonnen-Wolkenwetter wieder zurück und ich bog bei satten 2c°+ auf die Heimfahrtstrecke ein.

Die eigentlich angedachte Laufrunde muß auf morgen verschoben werden, da unser Smarty ein überraschendes Aua hatte.

Freitag: letzter Tag in dieser Arbeitswoche. Ein Rad-Kollege hatte mal wieder einen Tag frei. Und da er das ganz gerne nutzt um mal eben von Waltrop nach Köln zu fahren, mit dem Fahrrad versteht sich, war ich ganz begeistert von seinem Bild was er mir via What´s Up schickte. Der Kölner Dom im Abendlicht…

köln

Da kam bei mir schon etwas Neid auf, ja ich wäre gerne mit dabei gewesen und hätte sogar die Rückfahrt mit dem Zug in Kauf genommen. Ich glaube ich hätte da erstmal ne´ Stunde Bilder gemacht. Ganz klasse gemacht „Schönwetterfahrer“.
Hier noch ein Bild von einem Pausenstop, stilgerecht mit Thermoskanne. Ich mutmaße mal iregdnwo auf der Nordbahntrasse in Wuppertal.

pause

So bei mir hier war es heute morgen doch wieder recht frisch. Das Thermometer zeigte wieder recht frostige -6c° was mich dann nach dem Gang in die Fahrradgarage zum rausholen meines Gefährts, wieder dazu veranlasste doch nochmal rein zu gehen und…
…die Daunenfäustlinge zu holen! Ein sehr guter Plan wie sich schnell herausstellte. Die Finger werden zwar auch drin kalt, was aber mit einem ganz anderen Effekt * zu tun hat, den man aber schnell beheben kann. Hat man diesem Effekt entgegen gewirkt, bleiben die Finger schön mollig warm.

Also, wie schon gesagt, morgens super frisch aber strernenklarer Himmel und fast gar kein Wind. Ich würde sagen, gerade mal eine seichte Birse. So lässt sich rollen…

Auf der Heimfahrt bin ich so gefahren wie gestern, außer das ich das letzte Stück am Kanal entlang, diesmal die andere Seite nutzte. Und siehe da, auch dort noch Schnee. Also wurden mal schnell zwei Beweisbilder mit dem Smartphon gemacht.

snowride bike

Leider hatte ich keine Digicam mit dabei. Ich wollte mich auch nicht mit langen Photostops aufhalten, da ich für danach noch ein kleines Programm im Kopf hatte. Hätte ich doch mal, die Szenerie passt wohl…

snowride true

Restliche Bilder, wie immer ab jetzt auf Flicker

Winterfahrten: * Der Effekt ist, das wenn man anfängt Rad zu fahren, erstmal die Lungen mit kalter Luft geflutet werden. Das geht um so schneller, je mehr man sich anstrengt. Da man aber erst losfährt, dauert es eine Weile bis die Atmung und der Puls sich an die Leistung gewöhnt und Puls & Atmefrequenz wieder runter geht.

Derweilen muß aber der Körper Anstrengungen unternehmen, die zentralen und wichtigen Regionen, also Oberköper und den Kopf warm zu halten. Zu diesem Zweck verengt er die Blutbahnen an den äußeren Etxremitäten. Das geht dann von den Zehen- u. Fingerspitzen eben los und zieht sich dann, je nach Enormbedarf, bis eben in die Beine oder eben Arme.

Das hat dann den Effekt, das man selbst in warmen Schuhen oder Handschuhen kalte Finger bekommt. Da man nun aber beim Radfahren die Beine gelassen bis ordentlich bewegt, müssen in der Regel die Pfoten dran glauben. Erschwerden kommt für sie dazu, das doch zumeist untätig am Lenker abgestütz sind und so ansich keine echte Eigenblutzirkulation „abrufen oder anfordern“.

Also der Oberkörper wird durch die kalte eingeatmete Luft kalt, er wird mittels warmen Blut, das aus den Extremitäten abgezogen wird aufgewärmt und so werden die Fingerchen eben kalt.

Hat man dann aber klamme Fingerchen, einfach mal absteigen und kräftig mit den Armen rudern oder vor sich zusammenschlagen bis wieder warmes Blut in die Fingerspitzen schießt. Je schneller man dieses Armwedeln macht, deso schneller werden sie warm.

Winterpokal ´15/ ´16: dieses Jahr bin ich ja nicht so hinterher, dennoch trotzdem mal eine aktuelle Position.

  • 628 Teams fix im Winterpokal unser Team die Velociraptoren auf Platz 83
  • 3.093 Teilnehmer fix im Winterpokal meine Position auf Platz 198
  • Screenshots aus dem WP 22.01.2016/ ca. 21:05 Uhr

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Gut ein zwei Worte noch dazu. So ganz rund war der Zeitraum zwischen der letzten Punkteaufnahme von mir und der jetztigen nicht. Auch wenn ich diesmal wirklich keine großen Ambitionen habe, es wird ja eh nur noch bis knapp Ende Februar für mich gehen, ein bisschen mehr wollte ich schon diese Woche machen.
Aber so insgesamt sind wir als Team und auch ich wieder ein gutes Stück vorgerückt. Das ratten-kalte Wetter hat uns da wieder in die Karten gespielt. Klar wenn alle andere lieber drinnen vor´m warmen Kamin hocken sind mindestens zwei Mann von uns auf Piste. Jeden Tag ein bisschen was und schon sammeln sich die Punkte an.

Jetzt soll´s aber ab morgen schon wieder mit dem Winter gewesen sein…

 

Und somit an der Stelle, allen ein schönes Wochenende noch.