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4Haldenzeichen/ 36.884km/ 05.01.2020

Januar 5, 2020

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Biktouren/ Bike- & Biketouren Bilder: da der Wetterfrosch für heute keinen Niederschlag verlautbaren ließ, wollte ich die Zeit nochmal zu einer Ausfahrt nutzen. Große Ziele hatte ich nicht und so griff ich zu einem ganz simplen Plan. Die vier Haldenzeichen auf den jeweiligen Halden hier im Dorf abfahren.

Dazu wählte ich als fahrbaren Untersatz das Volotec und auch meinen Ospreys Viper Trinkrucksack wurde umgeschnallt. 2,5l Wasser sollten reichen. Wieder gut gekleidet rollte ich also los und kam dem ersten Anstieg nahe. Bevor ich aber das finale Haldenzeichen erreichte, drehte ich noch eine Rund auf dem letzten Plateau-Weg. Recht viel Matsch-Schlamm war dort.

Dann das Ziel erreicht, Haldenzeichen Nr. 1..

( mehr Bilder von der Tour im Onlinealbum )

Das erste Haldenzeichen wurde mit Anstand erreicht, sich kurz umgeschaut, dann wider runter gerollt. Gedanken an ein echtes MTB-Fully kamen wider hoch – wegschieben. Über den Kanal rüber, ab in den Lippepark und dort das nächste Objekt der Begierde in Angriff genommen. Ist dort aber keine große Nummer, da von der Steigung her eher mau, sprich die kleinste Halde.

Ziel Nr. 2. Haldenzeichen erreicht.

Hier sah es übrigens schon mehr nach Silvester aus, leider. Ich schob das aber gedanklich bei Seite und fuhr heiter weiter. Die nächsten beiden Ziele hatten eich schon begutachten können, doch ein paar Meters waren das noch.

Nr. 3. der Haldenzeichen wurde auch erreicht, auch wenn die letzten Meter ganz schön anstrengend waren. Das wird nicht ganz unwesentlich auch an den neu abgeschotteten Wegen gelegen haben. Neuer Schotter ist ja gut, nur wenn er nur teilverdichtet ist, dann greifen die Reifen nicht richtig.

Dafür sind jetzt aber dann die groben Anstiege geglättet, Wasserrinnen durch Regenausspülungen weg. Man kann nicht alles haben.

Angenehm überrascht war ich, daß es oben nicht wider aussah wie Sau. Reste von Silvesterböllern, Leergut oder gar zerdepperte Glasflaschen ? Totale Fehlanzeige. Nicht ein Fiztel lag wo rum. So clean hab ich gerade diese Halde nicht mal ohne Silvester gesehen.

Und weil es dort so sauber aussah, habe ich wider die beiden Baumgruppen dort oben inspiziert. Hängemattenmöglichkeiten ? Ja klar ! Bevor ich aber rüber zur letzten Zielhalde bin, hab ich auf dem mittleren Plateau noch unser Schwedenfeuer von Silvester besucht. Schön sauber abgebrannt lag es dort. Dann aber doch weiter, mir wurde langsam frisch.

Und at last, natürlich wurde auch das Haaldenzeichen Nr. 4. erklommen. Auch hier wählte ich die längere Anfahrt, auch wenn ich wusste, daß es an der Gegenseite noch eine weitere Auffahrt gibt. Der Plan war aber auch besser, denn die Alternative ist nicht nur deutlich steiler, sondern zieht sich auch fast komplett durch. Da mal kurz wo Luft schnappen ist also eher nicht.

Da es dort mit der vollen Westseite zog wie Hechtsuppe hab ich mich nicht lange aufgehalten. Dort oben gibt es nicht ein Grashalm und Windschutz, sofern man davon sprechen kann, bietet nur das Haldenzeichen selbst. Also sich mal ganz schnell in die Abfahrt gestürzt…

…und noch eine kleine Runde durch den Heimatwald gemacht. Wo war ich wirklich ? Strava gibt Auskunft.

36.855km/ 01.01.2020/

Januar 1, 2020

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Biketouren/ Outdoor/ Bike- & Biktouren Bilder: ja ich war dann mal unterwegs. Ihr wisst schon, die ganzen Feiertage nur abgehangen, gechillt und sich den Wanst voll gestopft. Da muß man dann im neuen Jahr direkt an die guten Vorsätze ran. Also heute ma‘ richtig in die Pedale klotzen, Kilometer schruppen und am Speed feilen.

Nö, natürlich nicht.

Ganz leasure ab zur Halde und ein wenig Kochen geübt. Meine Aufgabenstellung war, mit dem Canway Holzvergaser die zwei Packungen Instantnudeln fertig machen. Dabei hab ich praktischer Weise ein paar nette Fahreindrücke aufgeschnappt. Zwei Bilder von der Fahrt…

…und die Geschichte von dem Cooking-Event hab ich auf dem Nebenblog <klick>.

36.843km/ 31.12.2019/ nervig hin oder…

Dezember 31, 2019

…her, hilft ja alles nix !

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Bike- & Biketouren Bilder: gesundheitlich gehemmt, zuviel Ruhephase und Decke auf den Kopf fallen sind keine-eine gute Kombi bei mir. Also mal gestern den Kumpel aus dem nahen Claim angekabelt und um eine Audienz gebeten. Er stellt die Kaffeemaschine…

…und ich lud eine Lage Brötchen, Fleischwurst nebst Senf in den Rucksack. Hingegondelt in ganz leasure mit dem Volotec, schauen was so geht, geplaudert und dann noch auf eine Runde durch den Heimatwald. Ein wenig Sonne und frische Luft tanken. Ganz nebenbei ein paar potentielle Hannging-Spots schauen.

Ganz ehrlich, das Leben braucht doch gewisse Reizpunkte. Das müssen ja nicht Achterbahnfahrten sein, teure Geschenke oder irgendwelche Highlights, da genüg auch schon eine einfache Ausfahrt durch heimatnahe Gefilde.
Und so nutze ich heute diese kurze Fahrt vom Besuch des Kumpels um mal zu schauen wie es bei Tageslicht im Heimatwald so ausschaut. Bei der letzten Runde war es ja recht düsterlich. Hatte zwar auch seine Reiz, ja mag ich wirklich, doch wenn ma(n)n da so Ideen im Kopf hat, kann Tageslicht gut hilfreich sein.

Ich hatte zwar keine konkreten Ziele im Kopf, obwohl doch, die eine Stelle die ich halt im Dunklen erspäht hatte, die wollte ich mir ja ansehen. So bei Tageslicht machte jene aber nix her, also dort abhängen eher nicht. Technisch gesehen war gut möglich, aber das es dort landschaftlich reizvoll wäre… . Kaum, also mal weitergezogen.

Und wie ich das so herfahre fällt mir jener bachbegleitender Weg wieder ein, wo es am anderen Ende ein verschlossenes Tor gibt. Die Chance das dort also Leute hergehen sollte eher gering sein. Ich bin diesen Weg schon ewig nicht mehr hergegangen oder gefahren. Ganz früher mal, als ich läuferisch noch aktiv war. Da ist man dann mal eben über das Tor gehüpft, war halt auch eine nette trainingsmäßige Einlage. Stumpf im Wald kann ja jeder.
Naja, und so bin ich halt heute mal im kleinen Gang auf den Weg abgebogen und siehe da…

Eine Art Waldforum tauchte auf einer weiteren aber auch relativ gut sichtbaren Abzweigung. Das dort so gar keiner hinkommt war aber auch schnell vom Tisch. Zwei Hochsitze waren sofort aus zu machen und auch deutliche Wegspuren und jene sogar bis in die Tiefe hinein. Müll war natürlich auch da, wenn auch nicht viel. Ebene aufgenommen und im nächste Mülli entsorgt.
Was es mit dieser recht sonderbaren Konstruktion aus alten Ast/ Stamm und Nägeln auf sich hat, wovon ich gleich zwei Stück ausmachte, ist mir aber ein Rätsel ?

Ingesamt denke ich aber, könnte man das mal für eine erste Testnacht mit Hängematte für gut nutzen. Sehr viel Menschenvolk wird es dort kaum geben, zumal man sich weiter in die Tiefe rein verziehen kann.

Nach dieser Erkenntnis ging die Reise rüber zum Birkenspot. Ich nenne dieses Waldstück Birkenspot, weil dort  sehr viele Birken stehen aber auch rumliegen. Ich weiß noch, daß ich dort bei einer meiner, wenn nicht sogar bei der ersten echten Feuertestaktion aufgesucht hatte, um dort großzügig Birkenrinde als Zunder zu ernten. Plan damals war ja, ein Richtges Feuer entzünden mit den Brennmaterialien die man im Wald findet. Soweit ich mich erinnern kann, klappte das dann auch.

Da ich aber auch Birken als Bauart mag, wollte ich mal schauen, wie es dort mit einem Abhängeplatz ausschaut ? Insgesamt war mir aber von vornherein klar, das egal wie weit man rein geht, Blickrichtung zum Weg wird immer da sein. Denn in der Tiefe sind das maximal 10-15 Meter. Und wie man ja sieht, auch eine Bank steht dort welche auch gut genutzt wird.

Ich streifte also etwas umher und fand eigentlich meine vorab schon bestehende Erkenntnis nur bestätigt. Mal so auf ein Stündchen sollte das dort kein Problem sein. Getreu dem Motto, der freundliche Hänger. Der Hintergedanke, daß man von dort noch tiefer rein kann oder weiter westlich am Waldrand entlang, den konnte ich so aber nicht umsetzten. Zuviel und auch sehr dichtes sowie potentiell stacheliges Buschgrün versperrt einem den Weg. Aber eine letzte Spot-Option hatte ich ja noch, also…

…weil wir garen mal in der Ecke waren. Die letzte im Kopf schwirrende Ecke des nahen Heimatwaldes aufgesucht. Dabei geht es über einen Graben, der bei sehr viel regen auch mal voll Waser stehen kann. Das war heute nicht der Fall. Der Vorteil dieser Waldecke ist, ist erstmal am Waldrand und könnte zum einen Windschutz bieten aber auch Ausblick auf Sonnenuntergang.
Dadurch das es auch Waldrand liegt und eben nicht wie die Birken-Ecke werden dort auch nicht so irre viele Leute herlaufen. Wobei erwähnt werden sollte, zu der nahen Siedlung gibt es eine Trampelpfad, der natürlich auch von Spaziergängern und Hundegängern genutzt wird. Aber dieser Trampelpfad ist auch wider 10-15 Meter entfernt und da es ja nur zum Waldrand geht, wo dann wiederum nur ein Feld ist, ist das nicht gerade die Strecke die man so läuft.

Könnte also auch für eine Testnacht gut reichen. Leider ist es dort aber wohl nicht ganz so einsam, denn wie man sieht, Müll gab´s auch wider zum aufsammeln. Lag aber wohl schon länger dort, was eine Aussage über die menschliche Frequenz hergeben könnte. Ab da ging’s dann aber in Richtung Burg, mußte reichen für heute.

Nach der Ankunft war auspacken angesagt und Mittagessen. Danach Futter kurz sacken lassen, die Wäschtrommel füllen und ab in die Dusche. Bart und Haare wurden auch gestutzt und dann „vorglühen“ auf meine Art. Eine gut kräftige koffeinhaltige heiße Trinkware wurde inhaliert, dazu etwas Schnuckerkram.

vorglühen_ergebnis.jpg

Resume für heute: Bewegung tut gut, vor allem draußen. Tja und so klinkt der Tag heute aus. Auch wenn das im Dezember nicht s gelaufen ist, wie man dachte-hoffte und sich eigentlich auch drauf freute, der Blick in die Zahlen lässt doch eine gut zufriedene Statistik betrachten.

Das Jahr 2019 habe ich mit 9.060 Kilometern ausklingen lassen und ja der Dezember geht da mit gerade mal 570 Kilometern nicht als fettester *hüstel* Monat heraus. Schwamm drüber, hoffen auf einen besseren, vor allem gesundheitlich besseren Januar.

 

Und so möchte ich mich von einer Leserschaft mit besten wünschen für´s neue Jahr verabschieden.

 

( Es steht zu befürchten, das ich im nächsten Jahr an gleicher Stelle weiter mache. Warum auch eigentlich nicht ? )

36.818km/ 04.10.2019

Oktober 4, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Biketouren/ Bike- u. Biketouren Bilder: es war heute Zeit für eine zweite Ausfahrt. Ich musste RAUS! Die Holde machte keinerlei Anstalten sich auch bei jedem Vorschlag von mir aus der Burg heraus zu bewegen. Also bin ich alleine los. Die Decke fiel mir schon nicht mehr auf den Kopf, sie lag quasi schon zu meinen Füßen.

Dem Wetter entsprechend gekleidet und mit dem Trinkrucksack umgeschnallt gings los. Fahrgerät – Volotec. Alles andere war mir zu schade bei dem Wetter, weil auch auf Hochglanz poliert. Oder so. Den ersten Stop under the dealers bridge zum Luft auffüllen an der Gabel. Natürlichem auch sofort einer an, quatscht mich an, schenke mir aber keinen Glauben, das ich nur die Luft an der Gabel auffüllen wollte.
Also fragte der ob ich von der Polizei bin. Die Antwort nahm er mir natürlich auch nicht ab. War aber nicht mein Problem, hab ich ihm auch so gesagt.

Insgesamt führte meine Route immer ostwärts, Ziel war der Hügelbank oberhalb von Dolberg. Das Wetter bis dahin, nun ja, eher durchzogen. Oder was pflegt der englische Buttler beim aufziehen der morgendlichen Vorhänge seinem Herren zu sagen ? „It´s a soft morning sir.
Regen in Dauerform, mal in seichten Ergüssen, dann in Sprühregen aber auch immer wider mal Regenpause. Untermalt wurde das dann von einer seichten Brise aus süd-ost. Aber auch da gefragt, wie war das noch mit dem falschen Wetter ? Gibt’s nicht, nur falsche Kleidung. Regenhose und Regenjacke waren Pflicht.

Ansonsten war die Hinfahrt Wenger aufgeregt. Ich stöberte mich über bekannte Strecke so zum Ziel, leistungsmäßig eher im ruhigen flow, keine unnötige Hast. Tat mir auch gut, die Luft, die Bewegung und die Sicht über die Felder sowie die Waldruchfahrten. Nach etwas mehr als einer Stunde stand ich am Ziel, recht entspannt. Geht doch noch. Nach der Ankunft das Volotec angestellt, eine Riegel hervorgekramt und ein wenig zu Fuß die Zielregion erkundet. Aber auch dieses mal keinen wirklich geeigneten Platz zum abhängen gefunden.

( Restliche Bild- u. Filmmaterial im Album <klick> )

Nach dem Riegel noch ein bisschen was arm Radforum abgesetzt, eine wenig Müll aufgesammelt und dann wider aufgesattelt. Lange rumstehen mit den feuchten Klamotten war bei der Windlage nicht die beste Idee. Die Rückreise ging dann auch etwas mehr durch’n Wald. Dabei bin ich auch erstmalig mehr durch den Heessener Wald gefahren. War dann auch nett. Schön fand ich auch die dortige Wanderhütte. Gut in Schuss, gepflegt und auch sogar sauber. D macht man doch gerne mal ein Päuschen.
Hab ich dann aberzieht gemacht, war zum einen bis dorthin nicht anstrengend und zum anderen hatte ich eine schmalen Pfad erspäht. Der mußte natürlich erkundet werden.

Letzter Luxusausflug war die Befahrung des Heessener Schlosses. Das Tor stand sperrangelweit offen, also mußte der Alex seine neugierige Nase da rein halten. Sieht ja nicht chic aus da drin. Nicht zu sehr renoviert, ansieht also noch echte alte Bausubstanz. Ich konnte bis über das Wehr fahren und landete so sogar auf der Insel.

Danch war dann aber Heimfahrt ohne Zwischenstop angesagt. Ohne Zwischenstop ? Das ging dann doch nicht. Denn am Radbodsee hatte ich einen weiteren Trampelpfad gesehen. Also mal wider flus rein. Diesmal aber zu Fuß, das Volotec wurde geschoben. Ich fahr ja nicht auf Dunst in ein unbekanntes Gebiet ein. Jedenfalls nicht dann, wenn man kaum zwei Meter geradeaus schauen kann. Über diesen Pfad landet man direkt am alten Radbodsee. Zwei Schwäne waren dort zu Hause. Die Location selbst war auch nett.
Leider aber auch zu nett, den Fundstücke wie Zigarettenschachtel und Leergut waren auch zu finden. Abhängen ginge dort aber auch.

Ja und nach diesem dann aber auch wirklich letzten Ausflug ging es fast direkt zur Burg. Die weitere Fahrt führte nur och an der örtlichen Dorf-Apotheke vorbei. Zu Hause angekommen wurde dem Volotec noch eine schnelle Schlauchwäsche mit trockenreiben und Kettendeo gegönnt.

Ja, der Ospreys Viper Rucksack hat dann auf dieser Fahrt mal auch sein Fett abbekommen. Aber keine Angst, auch er hat genug Wasser mit dem Schlauch abbekommen.

Newsticker: ansonsten habe ich die gestern noch einen Beitrag zum Thema Outdoorgeschichten abgesetzt. Wer also mag kann da mal gerne reinschauen.

Und auch zum Ospreys Viper Trinkrucksack habe ich ein paar Zeilen getippt.

36,772km/ 02.10.2019/ sinnbefreites Sinnieren

Oktober 2, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Volotec: heute erste Test-u. Nutzausfahrt zum örtlichen Elektromarkt des Vertrauens. Unsere Türglocke streikt seit gestern, so hatte ich einen echten Grund mich zu mobilisieren. Wetter toll, rollte gut. Ist natürlich voll schade das die Lageraufnahmen am Volotec so ausgelutscht sind, denn so fährt das Volotec schon klasse.

Auch wenn man mit der Türglocke noch nix erreichen konnte, bei mir war das fahrtechnisch brauchbar. Auch wenn der Hinweg innerstädtisch Radweg/ Fuß-Radwegkombi war. Ich selbst kam aber gut vom Fleck, werde es aber trotzdem noch langsam angehen lassen. Nicht das die Form zum WP Start zu gut ist und ich so auf zu wenig Fahrzeit komme.

Outdoor: nach der kurzen Ausfahrt hab ich dem Kackleben *lach* mal eine Portion Schwung verliehen. Aber nicht ganz freiwillig, oder, die Natur hat es mir geschenkt ! Bin ich so auf dem Weg vor der gelaufenen Ausfahrt, sehe ich einen fetten Ast auf unserem Gehweg bzw. dem Grünstreifen liegen. Den also gegriffen und ab damit vor die Fitness-Garage.

Nach der Ausfahrt war ja gemeinsames Mittagessen angesagt und nach dem Essen soll man was ? Rischtööösch – Espresso kochen ! Da ich sowieso noch etwas zu großes, oder besser gesagt zu langes Sammelholz gebunkert hatte, wurde mal schnell ein Arbeitsplatz eingerichtet.

Die Holde meinte nur, ob ich keine anderen Hobbies hätte. Das konnte ich zu diesem Zeitpunkt dann auch beruhigt bestätigen. Nachdem ich dann alles etwas holzvergasergerecht gekürzt hatte, wurde jener aus seine Position gegriffen und gefüttert. Zum anzünden brauchte ich zwar zwei Ansätze, aber nun gut. Der kleine Espresso konnte dann aber gekocht werden.

Danach war sinnbefreites Sinnieren mit gleichzeitigem Holz nachschieben angesagt. Etwa eine gute Stunde zog so in‘ s Land. Dann ließ ich ihn den Holzvergaser ausglühen.

Bis dahin war das ein netter Tag. Eigentlich könnte man ja eine Hängematten-Nacht mal wieder einberaumen. Uneigenteitlich…

…ma(n)n wird sehen.

27.103km/ 30.08.2019/ 1.209km per August

August 30, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Bike- u. Biketouren Bilder: viel ist in dieser Woche nicht mehr passiert. Warm war’s trotzdem noch ein paar Tage, wenn auch nicht mehr so viel. Nur in den Nächten war das bei der Wärme mit dem Schlafen nicht ganz so pralle. Tagsüber hatte ich mir oft vorgenommen meinen Sonnenhut mit zu nehmen um diesen dann auf der Rückfahrt zu tragen. Erst gestern hab ich dann daran gedacht…

…und prompt regnete es auch. Zum Glück nur wenige Meter auf der Hinfahrt zu Job, aber so ist das eben. Wirklich nass bin ich nicht geworden. Unglücklich war ich darüber aber nicht und Mutter Natur hat so auch wider mal etwas abbekommen. Am…

Freitag: … war es dann so weit. Die Heimfahrt wurde entspannt angegangen. Ein wenig am Channel entlang gondeln, die Aussichtsplattform gegenüber der noch in Arbeit befindlichen Haven-City Bergamen in Augenschein. nehmen und schauen was der Lieblingsaussichtsturm so macht.

( Alle August Fahrradtourenbilder sind im Album <klick> )

Hatte gleich mal wider etwas Müll aufgesammelt. Der Ausblick ist wie immer, ehr unaufgeregt, weil halt auch schon spät am Tag. Heute hab ich mal darüber nachgedacht, warum das so ein Lieblingsaussichtsturm ist ?

Natürlich weil man so praktisch nah dran ist, auf dem Weg zum Job oder zurück. Ich finde die Bauweise vom Turm auch klasse. Natürlich könnte man dort auch mit der Hängematte abhängen, was ich auch mal irgendwann für länger machen werde.
Blöd ist halt nur der Autolärm. Der ist jetzt nicht so heftig, aber man hört ihn halt. Aber, und jetzt kommt’s, es ist gerade dieser Autounterton. Man läuft oder fährt mit dem Rad nur wenige Meter von der Straße weg und schaut in diese friedliche Natur. Der Alltag mit seinen Geräuschen ist beim Blick in die Landschaft hinter einem. Und das nicht nur im räumlichen Sinne.

Auch die restlichen Meter habe ich ehr im Entspannungsmodus nach Hause rollen lassen. Denn genug ist genug, noch nie hatte ich in einem Monat soviel Kilometer zusammen getrommelt. Aber um ehrlich zu sein, ich habe nicht den geringsten Schimmer wieso ? Kurzresume für das Jahr was ja noch nicht zu ende ist, kommt unten.

Und weil ich schon gut was auf dem Tacho hatte, es aber auch aus organisatorischen Gründen besser passt, entfällt die ( angekündigte ) Heimattour zumindest mit dem Fahrrad.

Ja und so komm ich auch wider auf die trockenen Zahlen ( Blick dorthin bitte hier entlang –>Klick ) zu sprechen, mit dem Abschluss dieses Monats stehen dann mal satte 5.485km auf der Uhr. Wenn ich jetzt noch in den nächsten vier verbleibenden Monaten je weitere 1.000km pro Monat drauf packen würde, käme ich den 10.000km per Jahr beachtlich nahe.
Theoretisch wird das aber kaum klappen. Hab noch eine Woche Urlaub, wo Radfahren nicht auf dem Plan steht. Dann hätte ich noch eine „Baustelle“ die gemacht werden sollte, wo ich auch mal von ideal-mindestens zwei Wochen Auszeit ausgehe. Anderseits geht die Nummer mit dem Winterpokal wider los. Nicht das mich das zusätzlich anspornen würde, es ist ja doch mehr die Freude am Fahren selbst. Und die geht gewohnheitsgemäß bei mir eher und er herbstlichen bzw. kühlen Jahreszeit los.

Die Strecken sind dann frei, das Wetter biete wieder mehr Schauspiel anstatt nur Sonne und alle ist einfach nur herrlich. Lange Rede, kurzer Sinn, ich mache einfach weiter wie bisher und dann schauen wir mal was rumkommt. Soll ja nur Spaß machen.

36.657km/ 05.05.2019/ Wetterkapriolen

Mai 5, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Biketouren/ Outdoor/ Bike- u. Biketouren Bilder: es tat sich an, daß der Sonntag mit etwas an Tätigkeit gefüllt werden wollte, was dem Wetter entsprechen könnte. Die Herren von der Wetterwahrsagerei, anders kann man das nicht mehr nennen, ließen arge Regenneigung und tiefere Temperaturen verlautbaren.
Blöde Sache dann an so einem Tag mit dem Fahrrad durch die Gegend zu gondeln, mit dem eigentlich Ziel irgendwo gemütlich, die Betonung liegt auf gemütlich, noch ein Tässchen von einem heißen Getränk zu sich zu nehmen.

Und so wurden schon am Vorabend genug warme Kleidung bereit gelegt um so gewappnet zu sein. Denn Regen und die gut unterhalb der 5c° liegenden Temperaturen können schon arg ungemütlich werden. Und da ja Gemütlichkeit in Kombination mit entspannt auf der Tagesordnung standen…

Ich sag das ganz offen und ehrlich, schon im ersten Viertel der Strecke, genau genommen an den Lippeauen begann ich Kleidung ab zu legen. Das zusätzliche Kurz-T-Shirt verschwand genau so im mitgeführten Rucksack, wie die dicken Handschuhe. Die Sonne knallte nur so vom Himmel, das Thermometer sprach recht unverhohlen was von 18c° ! Kalt ? Mit nichten.

Gut das ich mir das gute alte Volotec gegriffen hatte. Mit dem kann man sowieso kein Tempo machen und so hab ich mir als erstes eine Streckenschau aufs Tagesziel gesetzt. Die Lippeauen kurz vor Werne, den ich seinerzeit Lippe-Wehr-Track getauft hatte, wurden unter die gedanklich Lupe genommen.
Da liegt schon mal ganz gerne Sturmholz rum, Äste ragen in den Weg und dann da so auf Dunst durchfahre kann haarig werden. Denn der Weg ist im größten Teil eher nur ein Trampelpfad und entsprechend „breit“. Die eine oder andere Kurve gibt’s dann auch noch und mit entgegenkommenden Fußvolk ist auch zu rechnen. Man ist also gut beraten zu wissen wie´s da so ausschaut. Heute kann ich sagen, ist fahrbar, aber zum durchheizen eher nicht. Wie immer halt.

( weiteres Bild- u. Filmmaterial im <klick> Album/ ich finde die Filme immer so lustig… )

Etwas leichter gekleidet ging es dann weiter. Das nächste Tagesziel war schon lange bekannt und dort mußte ich einfach mal was ausprobieren. Und genau dafür hatte ich meine Hängematte mit genommen.

Das Ziel hatte ich recht schnell erreicht, aber was heißt schon schnell ? Chillen war angesagt und das sollte optimalerweise ein wenig in der Hängematte passieren. Und da ich den westlichen Lieblingsaussichtsturm schon für so manche Chill-out-Aktion missbraucht hatte, sollte jener auch diesmal wider dafür herhalten.

Praktisch ist, jene Location ist recht nah, etwas über 10km müssen dafür zurück gelegt werden. Zu Fuß noch gut machbar, mit dem Fahrrad ist der geneigte Radler gerade mal im Warmfahrmodus. Ebenfalls parktisch ist, ich hatte jenen Standort schon für einen ersten Overnighter ausgespäht. Denn noch so ohne wetterfeste Hängematte, also Hängematte mit Tarp welche ich ja noch nicht mein eigen nenne kann, ist Wetterschutz von oben immer ein guter Plan.
Und das Untergeschoss bietet genau das, in meinen Augen mehr als ausreichend Wind und Regenschutz. Das mit dem Regenschutz hatte ich irgendwann auch schon mal bei entsprechenden Bedingungen getestet. Heute wollte ich aber noch wissen, ob man nicht oben auf der Top-Aussichtsplatform die Hängematte zum hängen bekommt ? Und so bin ich mit dem Rucksack nebst Inhalt da mal rauf gestiefelt.

Ob angekommen mußte ich leider feststellen, das der Wind aus nord kommend gut in die offene Platform reinbließ. Unschön wie ich fand. Dennoch schaute ich mich genau um. Auf den Zwischenetagen zog es zwar nicht so arg rein, hätte man also auch nehmen können. Aber da dort die Plattformen nur aus der Treppenumlauf bestehen, würde eine Hängematte anderen Interessenten im Weg hängen. Da ließ sich zwar oben vermeiden, aber der Wind zog doch arg rein. Ein weiteres Schmankerl was eine potentielle Abhängung der Hängematte erschwerte war, das die Holzverkleidung nur senkrecht angebracht war. So wäre ein Umfädeln wider schwieriger gewesen. Ich beließ es dabei und verkroch mich nach unten…

…in die gute Stube. Dort wurde dann die Hängematte abgehängt und der Spirituskocher gefüllt und entzündet. Wasser für eine Instantbrühe wurde in den Topf gefüllt, Deckel drauf und ein kleiner filmischer Rundgang um das Qaré gemacht. Als ich von der Runde zurück kam, brodelte schon das Wasser, ein Süppchen wurde zubereitet. Sitzend in der Hängematte stöberte ich im Mobilbrowser und verkündete mein Dasein auf den passenden Plattformen. Man ist ja präsent. *grinslachschmunzel*

Die heiße Tasse liegend in der Hängematte zu sich zu nehmen wollte ich dann doch nicht wagen. Brühend heiße Suppe sich über die Brust tröpfeln war nicht so mein Anliegen. Nach dem warmen Getränk wurde noch etwas abgehangen und sinniert, Bilder gemacht und und und…, gewartet das die Zeit langsam verstreicht.

Irgendwann packte ich dann aber wider meine Sachen zusammen, räumte noch etwas auf, Müll lag ja wider rum und wie ich so vor den Zugang trete, scheint die Sonne, als hätte es eine Vorhersage auf unter 5c° und Regen nie gegeben. Also platzierte ich meinen ob der gestemmten Kilometer Body noch eine gute Zeit lang auf der Bank in der Sonne. Wie schon gesagt, chillen, einfach die Zeit verstreichen lassen und den Kopp in der Sonne hängen lassen.

Übrigens, auch auf der Rückfahrt verblieben die dicken Handschuhe, ja sogar die Fäustlinge für die Outdoor-Aktionen im Rucksack. Die Sonne schien, die Lieben hatte mich schon kontaktiert und so rollte ich gen Burg…

36.631km/ 17.03.2019/ GOP & New-hip restart-tour

März 17, 2019

HiBikealltag: gibt wider ein paar Tackte mehr zu erzählen. Es tat sich an, daß ich Rahmen eines sich immer widerholenden Feierlichkeit ein Präsent bekam, welches den Besuch des GOP Bad Oeynhausen mit sich brachte. Gebucht war, daß All-in Paket. Bedeutet nicht nur die Show, sondern noch mit Übernachtung, Abend- u. Frühstücksbuffet.
Gemacht wurde das alle mit einem befreundeten Pärchen. Der gute Mann erklärte sich auch bereit, das Taxi zu spielen. Ich denke die Entscheidung ist aber auch so gekommen, weil ja noch nicht sicher war, daß ich Autofahren könnte. Nun gut, ging zwar bis dahin schon, aber die Wahl war auch gut so. Die Hinfahrt dauerte etwas länger als eine Stunde, ging aber geschmeidig rum. Die Verkehrslage war unspektakulär. Recht rasch erreichten wir so das Hotel. Der Check-in des eher modernen Hotels war super freundlich, das schmale Gepäck wurde aufs Zimmer gebracht.

Danach stand dann erstmal ein weiteres Backup in Sachen Koffein an. Irgendwie hatten wir alle eine Hangover. Doch bei den leckern koffeinhaltigen Heißgetränken und dem beiläufigen Gespräch wurden alle Geister wieder hell. Alsbald ging es dann an, daß wir uns auf die Zimmer zurück zogen um die Abendgarderobe anlegten. Etwas netter sollte es schon sein ( auch wenn ich selbst ja nicht so von derartigen Verkleidungen zu überzeugt bin, Männer halt…. tss ). Ich denke auch, die Zeiten von strenger Kleiderordnung sind längst Geschichte und ich selbst schaue ja eher selten auf das Äußere wenn es um andere Menschen geht. Aber nun gut, etwas Zirkus war angesagt.

Und so war es dann auch, daß sich etliche andere herausgeputzt hatten. Was es da so an Publikum zu sehen gab… . Wir sind dann in den Speisesaal, am Empfang wurden wir unserem Tisch zu gewiesen. Ordnung muß sein. Erster kleiner Aufhänger, man hatte das Gefühl, daß die Speisen direkt in der Luft zubereitet würden. Oder die Saunafrage: „hat jemand was gegen einen Aufguss ?

Der Speisesaal war derart heiß, daß ich es schon bereute überhaupt meine Jacke über dem Arm zu tragen. Mit ein paar netten Worten an die Bedienung konnte man da aber wohl der Heizungsregeler finden und es tat einfach nur gut. Sitzen, essen und schwitzen ist nicht die Kombination die in mir Entzücken auslöst.

Das Restaurant war recht großzügig angelegt, die Sitzplätze gruppiert und durch Raumteiler von den anderen Sitzgruppen unterteilt. Das machte die Sache etwas gemütlicher. Gemütlich waren auch die Sitzgelegenheiten selbst. Schöne flauschige Bestuhlung oder Zweisitzer. Das Buffet war sehr reichhaltig und bot neben den üblichen Beilagen, Fleisch auch Fisch und andere Leckereien.
Nachtisch sowieso und wider lecker Salatbuffet. Ich habe mich dann da langsam durchgearbeitet. Immer wider mal ein eher kleinen Teller gefüllt und dann eben gefuttert. Ach ja, Live-Cooking-Buffet war auch zu haben. Man stellt halt seine rohen Speisen auf einem Teller zusammen, ordert dazu eine Soße und gibt das dann ab.

Nach dem Essen ging es dann langsam zur Show rüber. Vorher noch etwas durch die Hallen streifen und dann platz nehmen. Hier muß ich sagen, war zwar alles in Ordnung, aber der Platz am Platz war dann doch eher eng. Man saß recht dicht beisammen, was die Sache etwas kuschelig machte. Mal eben rausgehen von seinem Tisch weg um sich eventuell nochmals das Rouge nach zu ziehen, war schon etwas tricky.
Bei mir stellte sich dann aber auch heraus, das ich bis zu diesem Zeitpunkt eigentlich nur rumgesessen hatte. Die rechte Seite machte sich bemerkbar und ich hatte das Gefühl, daß meine Füße anschwollen. Vielleicht lag es aber auch nur an dem Schuhwerk, was ja nun mehr traditionell und somit nicht sonderlich breit geschnitten war. Für jemanden der in den letzten Tage eher mehr zu fuß unterwegs war, schien das nicht so ideal.

Die Show und auch die alten Räumlichkeiten waren aber wirklich klasse. Viel Action, teilweise gepaart mit einer Story. Mal erheiternd, mal witzig aber auch mal romantisch. Ich zitiere mal von der aktuellen Homepage „In Zusammenarbeit mit der „Vietnam Circus Federation“, der Cie Xich-Lo und GOP Regisseur Knut Gminder entsteht ein Blick in die vietnamesische Seele, mit dreizehn tief in der dortigen Kultur verwurzelten Künstlern.“ So hat man mal eine kleine Vorstellung von der Show.

Mir hatte die Nummer wo drei Pärchen an unterschiedlich fixierten Bambusstangen unterschiedliche Artistik vorführten, am besten gefallen.

In der Pause bin ich dann nochmal raus und hab mir die Beine vertreten. Das tat auch gut und so konnte ich die zweite Hälfte der Show etwas besser genießen.

Nach der Show sollte eigentlich vor der Show sein. So dachte wohl die holde Gattin. Ja klar Tanzbein schwingen hätte man auch machen können. Ich hatte aber eher so den Eindruck, daß die Mannschaft eher etwas müde war. Der Zeiger stand ja auch schon fast auf halbzwölf der Nacht.
Und so blieb es nur bei einem Streifen vor dem Türsteher mit eher verhaltener Äußerungen allerseits. Ich wäre jetzt mitgekommen, aber auch das andere Pärchen machte jetzt nicht so den motivierten Eindruck. Man war halt insgesamt schon früher aufgestanden und so mit immer noch vollem Bauch… . Ich selber hätte mir auch lieber sofort die Schuhe vom Balg gerissen. Und ob ich barfuß da hätte rein gedurft ?

Ne´, wäre bestimmt mal wider spaßig zu schauen wie das so ist. Vor allem was dann so an Mukke anfällt. Naja, nach ein wenig rumdruksen schlug ich dann vor, im vorderen Bereich der Hotellobby noch ein Getränk zu sich zu nehmen. Das wurde dann auch allseits gutiert und angegangen. Die müden Augen waren dann doch mehr präsent, als sich das so manch einer vorgestellt hatte.

Nach dem Absacker ging’s dann in die Zimmer, dort machte es dann – plopp – und meine Füße waren wieder frei. Die Zahnbürste in den Rachen geschoben noch unter die Dusche gehüpft und dann die letztendliche Nachtruhe eingeläutet. Die Nacht war gut. Und so…
…konnte der nicht mehr ganz so frühe Morgen anlaufen. Geschätzt war ich aber ab sechs in der Frühe ein paar mal wach, konnte mich aber immer wider für einen weitere Mütze Schlaf wegdrehen.

Ich stand also echt gut ausgeruht auf und man traf sich zum Frühstücksgang auf dem Flur. Der Kaffeevollautomat bot alles was das koffeeinverwöhnte Herz sich wünschte. Ich zog mir drei doppelte Espresso in eine Tasse und schlürfte die erstmal aus, bevor ich mich dann auf zum Frühstücksbuffet machte. Das frische noch warme Brot sagte mir am meisten zu. Urlaubsstimmung machte sich breit. „Gehen wir zu Strand oder zum Pool „, hätte es jetzt eigentlich heißen können.

Schade nur, daß das Wetter nicht ganz so mitspielte, sonst hätte man noch eine kleine Runde im Kurpark laufen können. So machten wir uns dann aber auf in die Zimmer, holten das Gepäck, check-out und verluden unsere Halbseeligkeiten in die motorisierte Familienkutsche und fuhren wider gen Heimat.

Ja ne´war nett und entspannend, hat ich sehr gefreut.

Auf der Rückfahrt lichtete sich teilweise der Himmel am Horizont und auch die Windräder drehten scheinbar nicht im irren Tempo, Mein Hirn sponn sich schon wider was zusammen…

Bikealltag Volotec/ Bike & Biketouren Bilder/ Biketouren: …und weil das Wetter das so vermeintlich gut war, raffte ich ein paar passende Kleidungsstücke im Bikeoutfit zusammen und kramte das Volotec aus der Fitness-Garage. Mit dabei das Kochset für eine Eventualität, verstaut im ollen MacPack Ultramarathon und los.

Mensch!!! das fühlte sich an wider auf einem richtigen Fahrrad zu sitzen, wo auch der Sattel passte und man nicht in einer stickigen Fitnessbude versuchte gegen die Wand zu fahren.
Das Aufsteigen vollzog ich noch traditionell pre-OP-mäßig. Also das Volotec auf dem Boden liegend, ich im gespreizten Stand drüber und dann angehoben. Irgendwie saß das drin und warum gleich beim ersten mal einen vermeintlich falschen Ansatz machen ? Die ersten Meters waren noch ungewohnt, das spielte sich aber schnell ein. Ich rollte dann in Richtung Heimatwald und hatte dann auch kurz vor Waldeingang die erste zu beobachtende Situation.

Anhaltend, den Fuß aus dem Pedal ausklicken und dann das Bein absetzten. Mit viel Feingefühl und einem inneren Auge auf die Cyborgseite klappte das aber ohne irgendwelche Zicken. Nicht mal ansatzweise war da was zu merken. Und so rollte ich erstmal ein paar Meter durch den Heimatwald. Dort machte sich dann stellenweise der Gegenwind sehr ungemütlich bemerkbar. Den Rest an Kraft den ich zum Radfahren in den Beinen hatte, verschwand – gefühlt – im mitfedernden Hinterbau.
Den Blick zu Tacho verkniff ich mir. Man hätte auch nebenher laufen können, also ohne Probleme. War mir dann aber auch egal. Und ganz ehrlich, nach sieben Wochen und zwei Tagen auf den Kopf, da hab ich nicht die Erwartungen an irgendeine Leistung.

Ich rollte also so vor mich dahin und beschloss dann aus dem Heimatwald heraus mich in Richtung Channel auf zu machen. Dort sollte es dann in Richtung Werne und dann weiterführend zum Lieblingsaussichtsturm zu gehen. Irgendein Ziel braucht man ja, dann sollte es schon wenigstens ein nettes Ziel sein.

Nachdem ich den Kanal überquert hatte fuhr ich an ihm entlang. Genau in den Wind. Hätte ich aufgehört zu treten, wäre ich bestimmt rückwärts gefahren. Gott was ein Kack. Genau das ist es ja was ich so „liebe“. Sich schön gegen den Wind eine Wolf zu kurbeln und scheinbar kaum von der Stelle zu kommen.
Natürlich wechselte ich dann runter in  die Lippeauen. Dort lässt es sich schöner fahren und hier und da hat man auch mehr Windschutz. Zum Glück blieben auf der Hinfahrt alle Feuchtigkeistangriffe von oben aus. Den einen Moment wo es den Anschein hatte, kann man getrost ausblenden.

Am Ort meines Zieles angekommen wurde kurz Ausschau gehalten. Die Bank war zwar trocken, stand mir dann aber doch zu sehr im Wind. Im UG des Turmes ist zwar guter Windschutz, nur keine Sitzgelegenheit. Find ich irgendwie blöd. Nach einer kurzen und wohl auch etwas unentschlossen wirkenden Runde bezog ich doch das Quartier im UG des Lieblingsaussichtsturm.

( Restbider im Album <klick> )

Der Rucksack wurde abgesetzt, der Packbeutel rausgeholt und das „Lager“ eingerichtet. Gesessen habe ich dann auf dem Gitterboden. Das neue Sitzkissen kombinierte ich mit der Schaumstoffrückenplatte des Rucksack. Ist ja auch genau dafür vorgesehen. Irre kalt war es ja auch nicht, denn inzwischen hatte die Sonne wider gut Oberhand bekommen. Und durch den recht guten Windschutz lässt es sich dort eigentlich fast immer gut aushalten. Der Holzvergaser wurde ausgekramt, der Spiritusbrenner mit dem Zündstahl aktiviert und eine große Tasse mit Wasser gemacht ( Film im Album ! ) um sich eine Instant-Brühe in den Hals laufen lassen zu können. Klappte auch alles prächtig.
Dann noch etwas verweilen, dem Radforum ein paar Tipperein gewidmet und wider alles zusammen gekramt und mit Rückenwind wider gen Burg.

Bis hierhin war das radfahrtechnisch alles besten gelaufen und so begann ich schon innerlich zu sinnieren, wie, wann und wohin man die nächste Ausfahrt gestalten könnte ? Leider gab es dann aber noch einen heftigen Schauer. Störte mich aber weniger. Die Kapuze über den Helm geworfen, der Rest war halb so wild, denn man fuhr ja mit Rückenwind.

Der Schauer war zwar heftig aber nicht sonderlich von Dauer. Der alte Rucksack hat zwar gelitten, aber wen juckt´s ? Ich bin dann noch eine Kanalbrücke weiter gefahren, lief gerade so gut. Dann die Burgpforte aufgeschlossen, den Wasserschlauch für eine erste Reingung bemüht, die Sachen ausgepackt. Lust auf mehr – definitiv !

Hängemattenaktion, doch mal wo den Holzvergaser mit dem Zündstahl anschmeißen und sich was nettes zu futtern machen ? Und überhaupt, wohin die nächste Tour ?

  • Drensteinfurt mit dem Eishaus geht ja fast immer. Zumindest im Winter, wenn es dort Waffeln gibt. Wären relativ gut zu fahren, weil oft quer zum Wind und größtenteils flache 20km one-way
  • Zum Mel´s Café in Herbern sind zwar nur 13,3km, dafür aber ein paar gute Hügel zwischendrin
  • Preußenhafen Lünen käme ich auf knapp 20km, aber immer irgendwie Kackwindrichtung. Dafür könnte man dort die Currywurst-Pommes-Mayo in den Laib werfen…                                                                                         und hoffen das man dann keinen Gegenwind auf der Rückfahrt hat, welcher den Verdauungstrakt zusätzlich und unnötig strapaziert
  • Burg -Vogelwarte Lippeauen Ost mit 27,4km one-way wäre so ein Favorit weil man dort nett Unterschlupf hat. Aber auch da könnte die Fahrt-Windrichtungs-Geschichte übel zum tragen kommen
  • Nordkirchen gibt’s ja auch noch eine, ich meine nennt sich „Spatzenhütte“/ ca. 24km, aber auch dahin ist’s länger und geht auch wider irgendwie über so eine Kuppe…

Insgesamt muß ich wohl einfach die Tage wider mehr aufs Rad. Nicht nur so zum Spaß, sondern auch um wider fit zu werden. Den Radfahren ist ja nicht verkehrt für den Muskelaufbau. Oder so…

 

 

Rumgelaber/ Tag X -4

Januar 21, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Bikebasteln/ Rumgelaber: am gestrigen Sonntag brauchte ich noch etwas frische Luft, also hatte es mich in meine Fitness-Garage und nach draußen gezogen. Neben dem fegen der Terrasse wo noch ein paar Reste des Vogelfutters lagen, welches ich mittels Hammer aus dem Maisennödel extrahiert hatte, ja de Pipsmätze sind tatsächlich zu faul, sich das Futter da selbst raus zu picken, konnte ich so auch wider etwas klar Schiff machen.

Danach zog ich mich dann in die Fitness-Garage zurück, wo schon ein paar Minuten der Heizlüfter lief. Das CAADX wurde zwecks besserem Handling nach draußen geschoben, dann das gute alte Volotec auf den Kopf gestellt und bekam anschließend eine frische Kette verpasst. Gold wert dabei war…

Test: …die neue Topeak Chain Hook & Wear Indicator/ Kettenverschleißlehre von eben Topeak.

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Ein cooles Teil, weil es die Montage einer Kette mittels Kettenschloss mehr als nur deutlich erleichtert. Sieht man ja. Einfach Kette wo beidseitig einhängen, dann in aller Ruhe das Kettenschloss platzieren, verschließen und fettich iss. Kein Rumgefummelt mit Kettenenden festhalten, gleichzeitig mit dem Kettenschloss am hampeln am dran sein… .

Bike nachgedacht: schon gestern beschlich mich eine gewisse Wehmut dann doch für einige Zeit nicht täglich so nach draußen zu kommen und die Natur in sich aufsaugen zu können. Vorab hatte ich die gefühlten achthundert Seiten Info- u. Kreuzchenmachenblätter durchgelesen, wohl im Wissen, daß das wichtig ist. Geht ja um die meinigen Gesundheit und da sollte man dann ja schon die Informationen aufnehmen die nötig sind, aber auch jene weiter geben, die für die Akteure selbst wichtig sein werden.

Andersrum fragten mich auch in den letzten Tagen immer wieder Leute, ob ich Angst hätte oder aufgeregt sein würde ? Bis zu diesen sonntäglichen ersten Zeilen kann ich dies mit einem – eher nein – beruhigend beantworten. Ja es ist sogar so, daß ich mit einer gewissen Vorfreude an die Sache heran gehe. Schlechter werden kann das im Grunde nicht, auch wenn es da in den Infoblättern ein doch eher bedenkliche Zeilen zu gibt.

Also, es kann nur besser werden. Aber das packen nervt mich doch schon.

Alter: ansonsten werd ich dann eben für einen Zeitraum X, der sich wohl im Bereich von vier ganzen Wochen bewegen wird, für den Neuteileinbau zurückziehen. Da das bei mir aber nicht „ohne“ gehen wird, werden hier entsprechend immer wider Beiträge auftauchen.

36.607km/ 11.01.2019

Januar 11, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Rumgelaber/ Outdoor/ Bilder- & Biketouren Bilder: ja also, am ersten spontanen Urlaubstag – Mittwoch – fühlte ich mich wider so fit, daß ein Besuch des Rehasport als sinnvoll angesetzt werden konnte. Getoped wurde das dann noch durch das eher schöne Wetter. Es war zwar nicht gerade gemütlich warm, aber gut gekleidet ließ es sich sehr wohl draußen aushalten. Die Wolkendecke war auch mehr als aufgerissen, die Sonne konnte also ihre wärmenden Strahlen fast ungehindert freien Lauf lassen.

Die Entscheidung die Fahrt zum Rehasport mit einem Einrollen auf dem Volotec zu machen fiel mir nicht sonderlich schwer. Natürlich wurde wider etwas in der Kleiderkammer getrickst, lohnte sich aber. Und ebenfalls natürlich, wurde die Fahrt hin als auch zurück nicht straight zurück gelegt, sondern führte via einer größeren Schleife durch den Heimatwald ( hier die Strecke bei Strava <klick> so wie gefahren ). Man kann gut sehen, gerade auf der Rückfahrt gab es noch die eine oder andere Extraschleife. Erstaunlich wie schnell man sich wider wohl auf dem Bike fühlt und  wie aufgehoben in der Natur. Spaß pur und das selbst im Fastkriechtempo.

Donnerstag: der nächste Urlaubstag startete nach dem üblichen Espressofrühstück mit einem Besuch jenes sagenumwobenen schwedischen Möbelhauses. Frühstücken konnten wir, also die holde Burgdame und meiner-einer dort dann auch. Streifzug durch die Ausstellung, etwas die Zeit vertreiben und gut war.

Nach dem Besuch eines weiteren Möbelhauses, ja wir waren da wohl gerade auf einem Trip, ging es aber wider Heim. Mittagessen, noch ein kleiner Espresso, dann bin ich rüber zu den Schwiegereltern um denen zwei LED-Funzeln aus dem Discounter zusammen zu montieren. Die Gattin zog weiter zu einem anderen Kurztermin und wollte mich dann wider einsammeln.
Doch oh Wunder, das motorisierte Gefährt versagte kurz vor der Stätte meines Verweilens den Dienst. Die zunächst noch fragende Situation glitt über die seichte Panik dann fast in Vollpanik über. Der Sohn samt Abschleppseil und einer fahrtüchtigen Gerätschaft wurde mobilisiert um das defekte Stück französischer Automobilbaukunst einzuschleppen. Ziel: der Haus & Hofschrauber. Jener war leider nicht mehr anwesend, wird sich also sicher morgen früh freuen eine weitere Aufgabe vor dem Garagentor stehen zu haben.

Nach der Nummer mit Muttis Kraftfahrzeug ging es dann aber doch an eine nette Crosstrainingeinheit. Gut eingepackt stand ich bei 0c° und Dunkelheit auf der Burgterrasse und legte entspannt los. Der in den letzten Tage gut stehende Wind, gerade aus den kalten Richtungen wie Nord oder Ost, war gar nicht mehr vorhanden. Und so konnte ich dann diese Trainingseinheit auch gut runterspulen.

Die Outdoorgeschichte/ 11.01.2019 wo ich das Erlebte niedergetippt und im Nebenblog platziert hatte kann man eben dort <klick> nachlesen. Würde hier wider zuviel Platz wegnehmen. Viel Spaß beim lesen.

Biketouren: und so kam der Freitag. Der startet erstmal mit dem Aufstehen nach dem Wecker. Denn der Autobastelschrauber mußte kontaktiert werden. Nach dem Part wurde noch ein Rämchen bleifreies Bier eingeholt und noch ein schnelles Sandwich gemacht.
Dann juckte es zu sehr und ich mußte ausrücken. Also sattelte ich das Volotec, schmiss die Bordküche in meinen alten Ortlieb Packsack und den steckte ich in meinen alten Macpack Ultramarathon Rucksack. Im Grunde war es also ein Radausflug der ganz alten drei. Ich als Lenker mit über fünfzig auch schon angeschlagen, das ebenso ausgelutschte Volotec und dann noch die Kombi Rucksack & Packsack. Die beiden sind auch nicht mehr ganz frisch.

So eine richtigen Plan woher hatte ich jetzt nicht. Der erste Anlaufpunkt war halt der Autoschrauber des Vertrauens, mal horchen was oder besser ob sich überhaupt was ergeben hatte. Leider nicht, der Tag war und ist für ihn gut gebucht. Nun gut, heiter weiter.

Bin dann wider Richtung Heimatwald abgebogen und hab einfach mal laufen lassen. Nach und nach spielten sich fahrbare Strecken abschnittweise in meinem Hirnnavi hoch und konnte so Strecke machen. Aber immer schön alles im total relaxeden Modus. Das Volotec gibt ja eh nicht soviel her und groß Bock auf pumpen hatte ich auch nicht. Zumal so mit Rucksack hinten druff kommt man bei besserer Aktivität doch zu sehr ans schwitzen. Nicht mein Plan.

Zunächst ging’s durch´n Heimatwald, schauen ob man immer noch da herfahren kann, wo letztes Jahr noch die fetten Bäume lagen. Das war dann leider nicht so, denn inzwischen hat man zwar die große Baumsperre beseitigt, aber es liegt schon wider ein neu umgestürzter Baum quer. Natürlich ein richtiger Klopper.

Fußvolk hatte zwar inzwischen eine Umgehung getrampelt. Da dort der Boden aber eh schon megafeucht ist und es auch eine aus jenem Erdreich bestehende kleinere Rampe hochging, war für mich schieben angesagt.

Als nächste hatte ich eine Verbindung im Kopf wo es durch einen ehemaligen Flakwald geht. Ja Flakwald, weil man dort im WWII versucht hatte Deutschland an der Heimatfront gegen Luftangriffe zu verteidigen. Natürlich sieht man davon heute nix mehr, ist aber reizvoll da auf den Spazierwegen her zu fahren.

So kam ich zu den Lippeauen, wo ich dann noch am Lippe- Wehr Track nach dem Rechten schaute. Wenn wir hier bald nicht eine geschieten Winter bekommen, dann wird dieser Lippe- Wehr Track ab dem Frühling komplett zu wuchern. Denn noch jetzt ist dort satt Grünzeug.

Nächstes Ziel war die Erkundung eines zumindest auf Kartenmaterial potentiell existierenden, aber mir bisher noch nicht bekannten Strecke entlang der Lippe.
Quasi südwestlich unterhalb von Werne. Ich also rein in die Zufahrt, kurz innegehalten und frisch gemacht, dann los. Leider haben wider irgendwelche Deppen dort wild Müll abgelagert. Und ebenso leider, nach nur ein paar hundert Metern geht’s nicht mehr weiter. Links hat man einen Hochstand im Blickfeld, geradeaus nur Grünzeug und alte Zäune. Passieren unmöglich. Schade, denn auf den Karten sah das schon lecker aus. Ich drehte wider um und blieb erstmal über die Weiterfahrt sinnierend an der Zufahrt stehen.

Schnell wurde der Entschluss gefasst, sich wider in Richtung Lieblingsaussichtsturm zu begeben. Kann man ja ma´ machen – und go ! Dieses Etappenziel erreichte mit einem weiteren Schwenker über die Hundehalde. War wenig Betrieb dort, lief also gut. Oberhalb der Lippe bin ich dann wider in Richtung Westen und somit Etappenziel eingebogen. Unten an der Lippe entdeckte ich einen alten Kahn der da wohl brach lag. Aus der Ferne betrachtet sah das mit der Farbe noch gar manierlich aus. Ich fragte mich, wie kommt so ein Kahn da hin und was macht er da ? Vielleicht mal so für demnächst schauen gehen ?

Am Lieblingsaussichtsturm angekommen deponierte ich das Volotec unten in der „Garage“ und tigerte mit geschultertem Rucksack ins Obergeschoss. Ein kurzer Gruß zu weiteren Besuchern, die dann aber recht fix das Feld räumten. Hatte ich gestört ? Kann ich ja so nicht wissen. Ich schaute mich kurz um und beschloss dann mir eine Tasse warme Brühe zu machen.
Praktisch das mein guter oller Macpack Ultramarathon ein herausnehmbares Rückenpolster hat. Darauf kann man schön sitzen und bekommt keinen kühlen Bobbes. Die Bordküche wurde eingerichtet, der Spiritus vorgewärmt und dann Wasser heiß gemacht. Leider hatte ich immer noch keinen Deckel für meine frische Tasse ( das Problem löste ich aber dann zu Hause in der Fitness-Garage ). So hockte ich dann eben dort, nippte am Heißgetränk und ließ die Zeit einfach so vergehen. Wobei ich sagen muß, im Obergeschoss vom Lieblingsaussichtsturm war es schon etwas zugiger. Also brach ich bald wider auf.

Der Rest der Rückrunde führte quer über die Ökostation, dann rüber zum Channel und ab dort mit einer Brise im Rücken gen Hematclaim. Dabei wurde noch ein kleiner Track am Channel-Rand gefahren. Die Auffahrt war aber derart glitschig, das wider absteigen und schieben angesagt war. Erstaunlicherweise fand ich dort recht eindeutige Breitreifengrobstollenspuren. Sind wohl noch ein paar MTB Freude unterwegs dort. Hufspuren vom Reitervolk waren aber auch zu sehen. Dann war aber auch genug und so trudelte ich, mit einziehender Dunkelheit, durch das Burgtor hindurch. Noch etwas klar-Schiff machen, dann ab in die Dusche.

Ja passte soweit, hatte irgendwie Spaß dabei und konnte mich ein wenig bewegen. Soll ja gut sein. Und wie immer als Anhang, die Strecke auf Strava gebannt und das Fotoalbum zum heutigen Tag.