Archive for the ‘01.Bikealltag Volotec’ Category

37.542km/ 27.06.2020

Juni 27, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Volotec/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder/ Hitzefahrten +20c°: tja die Nacht war kurz, in der Früh noch einen Physiotermin wahr genommen und dann den Vormittag gestaltet.

Nach einem guten echten Frühstück konnte ich meine älteste Tochter animieren mit mir zusammen eine entspannte Runde zu fahren. Sie sagte zu. Mit einem guten Menge Trinkwasser bestückt rollten wir dann los. Sie auf dem Volotec und ich auf dem CAADX.

Als Route hatte ich mir schon vor einiger Zeit eine gute Kombination aus Channel in Richtung westen ausgedacht, hoch bis zur Ökostation in Bergkamen Rünte und dann als Rückweg an meinem Lieblingsaussichtsturm vorbei. Ab dort dann wieder den im Tiefschlaf zu fahrenden Qeg via der Lippeauen. Und so sind wir das auch gefahren, hier als Link auf dem Trainingsportal Strava.

Biketechnik/ Bikepflege: doch bevor es los ging mußte ich wieder mal die Kette vom Dreck-Rotz der letzten Tage befreien. Eine recht pappige Mischung aus Kanalstaub und Kettendeo wollte entfernt werden. An den Umlenkrollen des Schaltwerks war da schon eine gewisse Klumpneigung aus zu machen und die Kette machte auch deutliche Geräusche.

War auch eine super nette und entspannte Ausfahrt, also zumindest für mich. Leider zeigte sich dann aber doch, das mit der zuverlässigen Wetterlage, die Sonne wieder ihre Kraft entfaltete. Das Thermometer kletterte gen 30c° blieb dann aber zum Glück irgendwo bei 26-27c° hängen.

Auf der Hinfahrt hatten wir zumindest etwas erfrischenden Gegenwind. Jener mußte aber mit etwas mehr Strampelarbeit erkauft werden. Meine Älteste hatte da so ihre Mühe, auch mit der Wärme. Klar, sie hat auch keine Radfahrkleidung, oder zumindest was ähnliches was halt besser kühlt.

Wir haben dann einfach regelmäßig Pausen gemacht. Natürlich immer irgendwo im Schatten und am besten mit einer Brise. Gut war auch, sie trank gut aus ihrer Wasserflasche.

Und so erreichten wir zuerst das Sperrwerk am Kanal, bogen dann rechts raus zur Ökostation um dann letztendlich den Turm zu erreichen.

Natürlich wurde der auch bestiegen, zumal es oben dank besserer Windlage recht angenehm war. Oben hatten sich ein paar mehr Sumsen ein Zuhause geschaffen. Fand ich schon interessant. Nach dieser längeren Pause machten wir uns auf den Heimweg. Jetzt hatten wir den Wind von hinten, dafür kühlte er aber nicht mehr.

Doch mit ein paar weiteren Kurzpausen um zu trinken, erreichten wir wieder die Burg. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht mit meiner Ältesten diese Radrunde zu fahren. Angekommen wurde noch mehr Wasser getrunken und ich begab mich an ein zwei Handgriffe. Meine Tochter brauchte erstmal eine gute Auszeit.

Bike nachgedacht: diese Art von Sommerwetter braucht doch kein Mensch. Auch wenn ich sagen muß, vorsichtig genossen, komm ich noch fast damit klar. Doch es gibt auch Nebeneffekte die mich echt stören.

Leider ist es so, daß bei dem Knallerwetter auch deutlich mehr Volk unterwegs ist. Das Radfahrstrecken voller sind, damit kann ich noch leben. Weniger gut finde ich, daß quasi in allen Bereichen wo man sich als Freizeitvolk nieder lässt, es scheinbar nicht möglich ist seinen Müll wieder mit zu nehmen!

Alder, an jeder verdammten Brücke oder am Sperrwerk lag Müll rum. Der berühmten Einmalgrill, Chipstüten, leere Umverpackungen aller Art, Speisereste und natürlich auch zerdeppertes Glas.

Ehrlich? Nicht sehr schön! Man sollte solche Leute dazu verknacken den ganzen Kanal ab zu laufen, jeden noch so kleinen Schnipsel auf zu heben und alles schön fein mit der eigenen Zahnbürste zu wienern. Ich hasse es!

37.123km & 29.155km/ 13.06.2020

Juni 13, 2020

Bikealltag/ Cyborg-R: es ist Mittwoch-Morgen und ich hocke in der Küche, gefühlt seit Tagen. Der Espresso ist getrunken, die Kekse gefuttert, die Tageszeitung gelesen und dann noch zwei Toastsandwich gefuttert. Ich war einfach zu früh wach, diese späte Schicht bringt meinen Rhythmus irgendwie mächtig durcheinander.

Heute also gleich ist Vorstellungstermin in einem nahen Krankenhaus für einen Neuteileinbau auf der rechten Seite. Leider erst um neun, also muß ich die Zeit bis dahin noch etwas – mehr – überbrücken. Und so starte ich diese ersten Zeilen.

Naja, zum Glück ist diese Woche ja wider kurz im Sinne von Vierarbeitstagewoche aber ich wette, auch morgigen Feiertag hocke ich wider in aller Herrgottsfrühe wach in der Küche. Wir werden sehen.

Zum Ergebnis, der Termin war gut.

Der Neueinbautermin ist am 15.07.2020. Die Gespräche waren gut, kurz und knapp außerdem mußte ich eigentlich nur einmal länger warten. Das der OP-Termin schon so früh machbar ist, ist natürlich besonders erfreulich.
Die noch zu überbrückende Zeit von grob fünf Wochen, halte ich für machbar. Zumal ich ja bis kurz vorher noch Physiotermine habe.

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Biketouren/ Bike & Biketouren Bilder: am Donnerstag dem Feiertag hab ich mal endlich lange gepennt. Also bis um 07:00 Uhr um genau zu gehen. *lach* Da war aber erst später zum Frühstück eingeladen waren, habe ich mir die Zeit noch anderweitig vertrieben.

Als da wären mit dem hypnotischen Kette- & Antriebwienern am Stahl Renner. Da hatte sich dann doch bei den letzten Fahrten das eine oder andere angesammelt.

Nachdem der Vormittag eher inaktiv verstrichen ist, war bei mir Bewegung angesagt. Schon alleine des Rückens wegen mußte was passieren. Und so bin ich mit dem Stahl Renner mal wieder am Channel entlang, hab den Burghügel links liegen lassen und bin zum Pilsholz gefahren.

An jenem eher kleinen Waldstück bin ich seit Jahren immer wieder vorbei gefahren. In der Regel im Auftrag des Jobs. Und immer wieder fragte ich mich, wie ist dieser Wald wohl?

Zunächst mal, nicht sonderlich groß. Mit dem Rad die große Spazierrunde grob was zwischen fünf und zehn Minuten. Auffällig fand ich aber, eine große Anzahl an netten Hütten. Ich meine so aus dem Kopf satte vier Stück. Und das bei der eher geringen Größe des Waldes ist schon ein Haufen.

Man hat dann erstmal eine Runde gedreht, sich einen Überblick verschafft und dann in einer der Hütten Obst zu sich genommen.

Das kleine Waldstück ist zum spazierengehen recht gut, etwas störend ist nur der Verlauf der Straße. Dies aber auch nur im direkten Verlauf. Ist man etwas weiter drin, hört man schon nix mehr.

Interessant könnten die dort verlaufenden Reitwege sein. Jedenfalls so denn man mit einem geeigneten Fahrgerät unterwegs ist. War ich ja heute nicht, also…

…nach der Pause wieder Rückreise. Dabei schaute ich mir noch ein erst kürzlich fertig gestelltes Ahse Überlaufgebiet an. Auch diese toll gemacht und deshalb nett, aber leider auch in seiner Größe eher überschaubar. Und so ging es noch an einer Kuriosität vorbei…

IMG_20200611_161459090_ergebnis

…nach Hause. War ein netter kleiner Ausflug.

Bikealltag Volotec/ Bike basteln/ Licht & Sicht befestigen: am Volotec hatte ich dann noch einen mir genehme Halterung für ein B&M Flat-S Permanent Rücklicht dran-zaubern können. Das große Töchterchen hatte neulich den Bedarf an einem Licht-Fahrrad und mußte auf Grund des Nichtvorhandenseins auf den mütterlichen Drahtesel umsteigen. Jetzt werd ich nur noch ein Vorderlicht mit ordern. Hab da auch schon was im Auge.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder: der Freitag stellt sich dann mal wider als letzter Radfahrtag dar.
Für heute stand ma‘ wieder verlängerte Jobanfahrt an. Klar im Fokus die Sesekeradroute ab Kamen. Also erstmal hoch zum Channel, dann ab über die Klöcknerbahnradroute bis nach Kamen rein und dann eben umschwenken auf die Zielroute.

Bei der Abfahrt erst noch 12c°, aber schon merklich warm. Bald wurde das Halstuch entfernt und das Trikot unter der Windweste geöffnet.

Auf der Sesekeradroute angekommen verschwand auch die Windweste in der Arschrakete und mit der Trinkpause wurden Bilder gemacht.

Gut ist, man kommt jetzt wieder unter der A2 auf der regulären Radroute durch und muß nicht mehr diesen sehr gefühlsechten Harken mit der Grobschotterpiste fahren. Einzig zu bemängeln wäre noch, das sind mitten drin und komplett quer über die Fahrbahn ein sehr sandiger Abschnitt.

Unschön weil eher loser Sand und wenn man unter der BAB Brücke raus kommt, also mit etwas Speed, dann erkennt man das recht spät.

Ich denke wenn sie die Behelfsbrücke der BAB abbauen, dann wird man dort mal wieder nicht durchkommen. Aber das sollte sich ja nicht so lange ziehen.

Am Schaffensort angekommen war dann ordentlich frisch machen angesagt, ein erstes Frühstück und vor allem viel trinken! Denn gegen Ende der Jobanfahrt wurd‘ s dann doch schon mächtig warm.

Den Tag über zogen die Temperaturen gemäß Ansage auch noch an. Unschön wie ich befand, kann man aber nix dran machen. Mit einer vollen Wasserpulle ging es dann recht straight auf die Heimreise. Die Spät-Woche war geschafft und die ersten Zeilen am Morgen sagen dann dazu auch noch was aus. Wochenende, Luft holen ein paar Dinge erledigen und dann in das nächste Zeitfester X.

36.752km/ 24.04.2020

April 24, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder: hallo meine lieben Damen & Herren, es geht weiter in der Berichterstattung.

Donnerstag: man kurbelt sich durchs Leben. Tatsächlich wird schnell klar, es ist doch nicht so warm wie der Wetterfrosch verlautbarte. Der Blick auf das Messinstrument vor der Burgpforte ließ mich umgehend zum längeren Beinkleid greifen.

Ab etwa Minute zwanzig war dann aber alles auf Betriebstemperatur, es lief. Zur Variation ging es am frühen Tage nicht an den Lippeauen kurz vor Lünen her, sondern mal wieder recht straight hoch zum Channel. Dort brachte die aufgehende Sonne nochmals eine warme Brise im Rücken. Der Tag beginnt gut.

Bikealltag Volotec/ Bikeläden/ positives Händler Feedback!: da ja unser Kind no.1. etwas mehr Bewegung braucht gab es ja am Sonntag noch eine Radausfahrt. Jene wurde von ihr auf ihrem ehemaligen Fahrrad absolviert. Mein aufmerksames Auge bemerkte sowas wie eine Acht im Hinterrad. Wage Versuche jene nach der Tour in Eigenregie zu beseitigen scheiterten kläglich. Ich wusste einfach nicht, wo ich bei der Unwucht anfangen sollte.

Da dieses Fahrrad aber eh mehr für Kind no.3. nun gedacht ist, hatte ich Kind no.1. vorgeschlagen mein noch gut fahrbares Volotec zu nutzen. Leider zeigte die erste Ausfahrt seinerzeit, daß mein Herrensattel nicht zu ihrem Damen-Po passt.
Da ja letzten Montag erste Öffnung auch für Radhändler anstand, wurde Fahrrad Schricke fernmündlich konsultiert.

Dort wurde dann in einer nicht zu beanstandenen Beratung ein besserer Sattel erworben,…

…als auch das Hinterrad in die vertrauenswürdigen Hände gereicht. Sein Blick ließ seiner anschließend Äußerung keinerlei Zweifel abgewinnen. Mir schwahnte es ja auch schon, aber das Hinterrad war fällig für die Tonne. Der Blick in den Katalog brachte zu einer verträglichen Summe zu bestellende Neuware hervor. Gesagt getan und heute der Anruf. Es ist angekommen. Kind no.1. wurde in Kenntnis gesetzt und holte es ab.

Die gestrige Testfahrt von Kind no.1. mit dem neuen Sattel auf dem Volotec und die Radtauschaktion war somit eine gute Entscheidung. Der (kleine) Händler vor Ort ist einfach eine gute Wahl. Leider steht ihm kein besseres Bike-Sortiment zur Verfügung. Gut, könnte auch besser sein für unsereins. Augenzwinkern rüber zum Thema n+1. Weiter im Tagestext…

…die donnerstäglich Rückfahrt war dann ein Träumchen! Bei nur normaler Brise von vorne kreiste die Kurbel mal um so leichter, der Tacho stand konstant bei ü. 20km/h. Man gönnte sich noch einen kleinen Harken, nur um mal zu schauen ob da diese eine Weg…

(sind zwei Bilder vom Tag)

Der war aber leider nach wenigen Metern zu gewuchert. Es ginge dann nördlich an einem kleinen Wäldchen vorbei. Einladent halt.

Freitag: last order für diese Woche. Ganz so war wie angekündigt war es dann draußen doch nicht. Man kennt das ja. Die Jobanfahrt wurde wider an der Römerlipperoute/ Lippeauen kurz vor Lünen gemacht. Die Heimfahrt ging mit der MTB-Kollegin an der Sesekeradroute entlang und anschließend noch eine kleine Runde mit Kind no.1.. Damit ist dann wider gut was zusammen gekommen an diesem Tag.

Das Wochenende kann kommen. Entspannt und denkt dran, aufgehoben ist nicht aufgeschoben. Auch mit der Lockerung ist Corona noch vorhanden und Ihr könnt Euch anstecken. Haltet Distanz und meidet am besten große Menschenansammelungen.

Out of america/ 28.880 & 36.958km/ 11.04.2020

April 11, 2020

Bikealltag/ Urlaub/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: nachdem der vorherige Tag sich durch einem Sumpf aus Inaktivität auszeichnete, wurde heute mal wider etwas mehr gestrickt. Ertüchtigung war angesagt. Also den schnelle Stahl Renner als Fahrgerät geschnappt und als erstes rüber über den Channel.

Die Zielrunde war klar im Kopf. Drensteinfurt, dann Herbern und wieder zurück. Kurz vorm Dorfeingang Drensteinfurt entdeckte ich eine in Richtung west verlaufende Straße. Etwas unscheinbar aber nach dem Blick auf die digitale Karte eine brauchbare Alternative um nicht mitten durch‘ s Dorf zu eiern.

Ganz lecker wurde es dann nach der nördlich verlaufenden Kurve kam ein weiterer Stichweg mit verlockender richtiger Richtung.

(Bild- u. Filmmaterial im Tagesalbum)

Direkt Wasserlauf noch ein Zugang zu einem kleinen netten Wäldchen. Das erweckte natürlich wider mein Interesse. Like absolut! Ab da dann wieder auf Zeitmaschine gemacht um in Herbern noch ein digitales Abbild des örtlichen Glaubensgebäudes zu machen. Kaum dreißig Minuten später wurde der Schlüssel in die Burgpforte geschoben. Jo, war nett aber auch irgendwie schnell. Die Strecken von 41,82km in 1:47h. Warum bloß?

At home angekommen den Stahl Renner in die Fitness-Garage geschoben, ebenso fix wie die Rundfahrt unter die Dusche gehüpft und sich frische Zeuch angezogen um dann am heimischen Burggrill sich den Wanst wider auf zu füllen. Nach einem Espresso, der Reinigung der Feuerstelle war dann noch ein Ausflug mit dem…

Bikealltag Volotec: …angesagt. Die holde Burgdame schlug das ja schon am Vortag vor. Ich machte mir hingegen einen Kopp wie und woher? Ist ja nicht immer so einfach. Es gab dann eine ganz legere Rund durch den Heimatwald, einem weiteren Grüngürtel recht nah bei uns um dann am Haus Reck den Wendepunkt zu erreichen.

Man gab sich redlich Mühe und es wurde nicht gemosert. Ja die Streckenführung fand sogar Gefallen. Und so landeten nochmal knapp 16 Kilometer auf dem Tageskonto. Für den Rest des Tages hab ich noch das Verspeisen einer Pizza Hawai auf dem Plan, die Hängematte wird dann wohl heute auch mal wider Thema sein, samt Schlafsack und dann wohl auch einer Nacht darin.
Da ich schätze das ich morgen recht früh erwachen werde. So könnte nach dem üblichen Espresso-Frühstück noch eine weitere Frühstückfahrt ausgeführt werden.

Da gibt es noch eine potentielle Passage die man erkunden könnte. Es geht mal wider in Richtung Westen wo es von L-Dorf rüber nach S-Dorf gehen würde. Irgendwie recht nah bei der Lippe. Am End-Wende-Frühstückspunkt waren wir ja schon mal. War ein schönes Land.

Jahresabschlussbericht 2019/ Stehaufmännchen

April 10, 2020

Jahresabschlussbericht 2019: the same procedure as every year – enter the finishline ! Auch wenn das Jahr 2020 schon gut fortgeschritten ist, irgendwie hab ich es noch nicht hinbekommen meinen Jahresabschlussbericht zu tippen. Vielleicht sollte ich das für dieses Jahr anders angehen? Den Part jetzt und dann je am Monatsende ein paar Zeilen reintippen, speichern und dann am Jahresende nur noch „rund“ machen. 

Im Gegensatz zum Jahr 2018 war es dieses mal etwas weniger aufgeregt und auch weniger ergiebig was die Zahlen anbelangt. Was aber nur Nebensache sein sollte. Doch halt, war es das wirklich ? Dafür ging es, wie der Nebentitel besagt, rauf, runter, rauf, wider runter, aber auch wider rauf. Und das Ganze dann im Thema Gesundheit. Das erste Down war geplant, die anderen Kleinigkeiten eher weniger. Aber zunächst ein paar Zeilen zum…

( kurz eingeschoben, ich muß mich fast zwingen in meinem eigenen Jahr zu stöbern. Da ist bei mir jetzt zum Jahrende nicht ganz so viel hängen geblieben. War dann doch soviel, das ich mir das nicht merken könnte ? *lach* )

Das Jahresende in Zahlen: sie sagen zwar nicht sehr viel aus, dennoch gehören sie irgendwie hier hin.

194,5km Nordic-Walking/ Lauftraining u. 9.060km mit dem Fahrrad gefahren


Jahresstart/ Januar/ Winterpokal 2018/ 2019: …der ja Ende letzten Vorjahres gestartet war. Er lief so vor sich hin und ich plagte mich mehr oder weniger mit meiner körpereignen Baustelle. Bezeichnend dafür war die alljährlich startenden Channel Challenge wo ich das erste mal klein bei geben mußte, auch wenn das noch im Jahr 2018 war.

Viel Gegenwind, zu viel für meine geplagte Muskulatur, ließ mich den Entschluss fassen, ab dem zweiten Drittel am Preußenhafen mich in die Sonnen zu setzten und mich dort der Gaumenfreuden hin zu geben. Der Rest der Truppe kurbelte noch bis zur Mündung und wider zurück. Ich pausierte.

Der Rest vom Radjahr: und nach dem Winterpokal ging es weiter. Immer noch geprägt durch das Thema…

Cyborg: die jeweiligen Berichte über den vorlaufenden Zustand und deren Schaffensprozess hab ich dann unter dem Titel Cyborg in den regulären Blogberichten erstellt. Hier also nochmal ein Kurzabriss.

  • 25.01.2019 OP-Termin
  • 06.02. bis 26.02.2019 Reha
  • 29.03.2019/ Ende KW19 Beendigung der AU
  • 01.08.2019 ma(n)n kommt wider normal aufs Rad
  • 23.09.2019 Leistenbruch akut
  • 25.12.2019 leichte Blockade des Hüftstreckers/ kurze Radfahrauszeit
  • zeitgleich Zahnzicken oder auf deutsch, Schnauze voll
  • …ist gar kein Zahnzicken, ist was mit den Nasen-Kiefernebenhöhlen *ärger sich*

Nach erfolgter OP mehr oder weniger direkt in die Reha und nach dieser dann in die Restkrankseinphase. Die viele Arbeit am Körper vorher, währenddessen und im Nachhinein hatten sich aber gelohnt, ich kam gut durch. Langsam und stetig kam ich nach vorne und entsprechend fühlte ich mich gut.

Und so kam es, das ich im Verlauf des Neustarts ab dem Monat Juni nicht nur am Durchschnit-Speed zugenommen hatte, sondern auch am Körpergewicht. Massephase ! *lach*
Nein, ab da kam auch wider der Stahl Renner gut zum Einsatz, was nicht nur viel fun brachte, sondern auch gut für die Beinmuskeln gut. Und so komme ich dann doch zum eigentlichen Jahresrückblick.

Biketouren/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: große Touren oder gar die Teilnahme an der NightOfThe100Miles waren aber leider nicht mit von der Partie. Ob ich da aber sowieso nochmal mitfahren, steht in den Sternen ? Denn mit Anreise, der Fahrt selbst und dann noch Rückreise würden bei mir locker drei bis dreieinhalb Tage drauf gehen. Egal…

Ich habe dafür die eine oder andere eher spontane Ausfahrt gemacht. Hier setzt ich mal an und stöbern selbst auf meinem Blog – lustige Sache. Ein paar schnelle Highlights.

Im Grund habe ich recht klein angefangen. Im Januar, also noch vor der großen OP habe ich mir die Haldenzeichen vorgenommen.

Einfach ma‘ ein wenig vor der Haustür rumtuckern, ja noch nicht mal großes Gepäck mit dabei. Bei so Touren kommt nie viel zusammen, hier geht es wie so oft nur darum, einfach mal vor die Tür zu kommen und abzuspannen.

Ja und wenn ich dann so bei mir auf dem Block weiter stöbern, da kommt mir dann jene geniale Runde ( 28.341km/ 12.01.2019 ) via Ameke vor die Nase, die ich mit dem Kollegen hier aus´m Claim gemacht hatte. Schön entspannt, auch schon was mit dabei um sich eine heiße Tasse Suppe zu machen und…
…wieder nur raus zum abspannen. Bei solchen Rückblicken lebt man ja von Bildern.

Die New-hip restart-tour war dann wohl die erste Radtour die ich noch nach der Operation gemacht hatte. Das war nur eine erste kurz-kleine Ausfahrt mit dem Volotec zum nahen Lieblingsaussichtsturm an der Lippe im Westen. Hinfahren, schaue wie das so klappt mit dem Neuteil, vor allem das Auf- u. Absteigen aber auch bei einem unvorhergesehen Bremsmanöver. Das klappte alles ganz gut und ein kleines Suppenpäuschen gönnte ich mir auch.

Da noch alles ganz simpel direkt in der Tasse das Wasser heiß gemacht. Hätte ich da schon geahnt wie heiß heißes Wasser sein kann und wieviele Töpfe bzw. ein Gefäß ich dieses Jahr einkaufen würde ? *lach*

Nach dieser Neustarttour juckte es natürlich eine wenig, aber man war ja auch angehalten sich wider auf Vordermann zu bringen. Also wurde die Currywurst und die Adventure Tour gemacht.

Danach ging es wieder mit dem Kollegen in entspannt und bei wieder wohligem Wetter auf eine kleine Süd-östliche Runde und zwar mit dem Datum 30.03.2019.
Ja und weil das bis dahin eigentlich schon gut lief bequatschten mich der Kumpel und sein Spannmann zu der…

Anti-Körner Ausfahrt. Ja war schön und auch die übliche Runde an Leuten nett. Aber entweder war ich da noch nicht ganz so auf´n Damm, was ich so im Nachhinein nicht ausschließen möchte, oder eventuell die gewählte Strecke und deren Gesamtdistanz doch zu ambitioniert.
Dabei ging’s ja auch noch gut rauf und runter. Für mich als eher Flachlandfahrer auch nicht Täglichbrot. Gut ich bin jetzt nicht auf´n Zahnfleisch in die Burg gerollt, doch hatte es mir so eine kleinen gedanklichen Ansatz-Dämpfer gegeben. Gut Ding braucht halt Weil.

Ja und da ich dann ja von den wenigen Arbeitstagen, so zu sagen um sich mal testweise kurz warm zu laufen von der Cycborg-Nummer, was auch gut klappte, wider direkte in den geplanten Urlaub rutschte, gab es auch da ein wenig was erradeln.

Dummerweise hatte ich inzwischen etwas Luft im Bereich Outdoor geschnuppert, sodaß ich dort neben Hängematte und Futter warm machen, direkt weiter machte. Einen Ausflug gab es in Richtung Osten nach Dolberg hoch. Am nächsten Tag ging es zum bekannten Vogelbeobachtungshütte im Winkel. Auch in den Folgetagen war noch der eine oder andere outdoorlastige Ausflug mit drin. Genial war da noch die early-sunday-round wo es mit Sack & pack zur tausendjährigen Eiche hoch ging.

Ja aber ab einem Zeitpunkt X war das mit der Cyborg-Nummer durch und ich konnte mich weiter betätigen. Auch wenn es im Mai Radtouren gab, war das eher unaufgeregt. Im Juli stach dann die Tour 30.618km/ ebenfalls 05.07.2019 heraus. Auf jener Tour ging es mal wieder am Channel (Dattel-Hamm-Kanal) entlang und dann am Dortmund-Ems-Kanal in Richtung Lüdinghausen zu kurbeln. Heiß & trocken war es zu jener Zeit. Aber auch da haste ich meine Auszeitzonen genutzt.

Und so hatte ich dann was Radtouren anbelangt doch noch was gut erlebt. Das Stehaufmännchen konnte sich wieder gut berappen und dem neuen Jahr entgegen radeln.


( Kleiner Einschub an der Stelle, nachdem ich mal wieder angefangen hatte ein paar Zeilen hier zu tippen, habe ich das Bildervolumen im Blog-Dashboard inzwischen gut reduziert bis in den Mai 2018. Und den hier bis jetzt erste Zeilen auch ein wenig mehr Struktur gegeben. Es kann jetzt also weiter gehen. )


Winterpokal 2019/ 2020: der Start im November, diesmal mit besseren Grundvoraussetzungen. Natürlich läutet dieses Ereignis auch immer irgendwie das Jahresende ein. Das Wetter spielte noch lange im milden Herbstmodus und so konnte auch in diesem Jahr die Channel Challenge ma‘ in ganz legger stattfinden. Drei Gäste von Außerhalb stockten die Runde auf, leider ohne den Penguin on Bike.

 

Ein wenig Rückenausfall mußte ich dennoch im Dezember beklagen, hielt sich aber mit nur drei Tagen PKW-Nutzung in Grenzen. Traurigkeit darüber kann man nicht äußern. Leider schlich sich dann noch eine weitere gesundheitliche Unfeiheit im Kieferbereich ein, wo sich was in einer Nasennebenhöhle, genauer in der linken Kieferhöhle festgesetzt hatte.
Drauf geschissen, weitere drei Tage PKW-Nutzung erschienen mir ratsam um der Sache Herr zu werden.

Insgesamt habe ich mit dem ersten Winterpokalmonat November die bisher meisten Kilometer eingefahren. Satte 1.243km standen dann auf dem Habenkonto.

Der letzte Winterpokalmonat startete dann mit der Rückennummer und an einem Tag ging es auch noch mit der Bürgerblechbüchse zum Zahndoc. Somit war der Dezember auch eher verhalten was die Fahrstrecken anging.


Bivy & Zelt/ Outdoor: dafür verschaffte ich mir aber im Jahr 2019 auch etwas freien Raum mit dem Thema draußen Übernachten, wo es um diverse Kleinigkeiten aber auch größere Anschaffungen ging. Das lief und läuft unter dem Titel Outdoor & Outdoorgeschichten (im Nebenblog).

Angeschafft wurden neben dem Amazonas Traveller Hängematten Set noch ein wenig was für die Küche an Töpfen & Co. sowie dann noch final zum Jahresabschluss, so zu sagen als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk der Yeti Fusion Dry 500 Schlafsack. Den ganzen Krempel hab ich dann in der „Kleinen Outdoor Ausrüstungsliste“ zusammen gefasst.

Auch wenn ich die eine oder andere Aktion, oft zum testen oder für eine kurze Auszeit die Ausrüstung genutzt habe, größere Aktionen blieben aus. Leider oft wegen dem ja noch fehlenden Schlafsack, oft aber auch wegen keine Zeit. Aber bloß keinen Stress aufkommen lassen.

Sicher ist, die Thematik hat mich nicht nur einfach Geld gekostet, viel Geld, sondern auch sehr viel Spaß bereitet! Alleine die Gewissheit etwas für zukünftige Touren zu tun, einen Espresso zu kochen, ein Süppchen heiß zu machen und so auch den Kopf frei machen. Das lohnt sich schon oder – unbezahlbar. Es ist wie ein Tor zu einer neuen Welt. Mal ein paar Bilder von diversen Outdoor-Aktionen…

Das Bild oben links ist mein erster Hängemattentest hier im nahen Heimatwald. Mußte ich dann aber recht fix beenden, da Mücken einem das Leben schwer machten. War aber trotzdem klasse.

Noch dazu, hatte ich in den Jahren davor noch meine gut bekannten Cafébuden besucht, hab ich das dieses Jahr da eher weniger gemacht. Hab mich dann einfach wo hingehockt und mir selbst eine Espresso gemacht. Schön mit Blick in die fette Natur.
Und so wird auch der Trend sein, einfach mal raus sich wo hinpflanzen oder abhängen, schön chillig sich die Gegend anschauen. Ein paar Spots hab ich schon auf dem Plan. Natürlich die üblichen Bekannten wie die tausendjährige Eiche. Dort wird das aber für eine längere Aktion, sprich Übernachtung wohl nichts. Denn das ist alles Naturschutzgebiet. Und Übernachten in Naturschutzgebiet kann teuer werden. Da gibt es in der BRD ein paar ganz üble Gesetzestexte. Dagegen eine Bundesautobahn dort hindurch zu bauen ist kein Problem. Aber lassen wir das.

Jedenfalls werd ich mich wider an das Thema herantasten. Das wird zunächst mit ein paar Hängematten Set-Ups hier im Garten starten, dann sich mal wo für ein paar Stunden hinverpissen und dort ausprobieren wie das so klappt. Hier schweben mir so mein Lieblingsaussichtsturm vor aber auch jene Aussichtshütte im Osten. Beide bieten Möglichkeiten zum abhängen, dazu noch etwas Windschutz, aber vor allem Schutz vor Regen in stärkerer Form. Die erste finale Draußenübernachtung könnte an einem Lagerplatz nahe Lüdinghausen sein. Dort wo es ja ein Waldstück gibt, in Griffnähe vom Kanal.

Und dann schauen wir mal weiter. Bock macht das aber schon.


Der… Stahl Renner: …rollt nach wie vor super gut und wurde gerade ab dem Sommer wieder reichlich bewegt. Das lecker Fahrgerät hatte neue Felgen samt Speichen bekommen. Gemacht wurde das bei Fahrrad Schricke und ich muß sagen, ich war und bin da sehr zufrieden mit. Vor allem auch mit dem Service.

Singlespeed 54-16: …und wurde gegen Ende August vorne dem nur 52 Zahn zählenden Kettenblatt beraubt, wo dann das ganz fette mit 54 Zähnen einen Platz fand. Der Stahl Renner hat dann im Jahre satte 4.228 Kilometer mit mir durchgehalten. *lach* Beim…

The Cure – Forest: …alias dem Cannondale CAADX sah das von der Technik her immer noch fast gut aus. Fast, denn es gab einen Rückruf. Die Gabel mußte getauscht werden. Zudem waren da waren die Laufräder eine Art Dauerthema für mich, weil sie einfach nur noch nervten und gefühlt beim rollen immer mehr bremsten. Macht aber alles nix, für 4.511 Kilometer hat das auch noch gereicht.

Das… Volotec: …kam auch immer wider mal zum Einsatz. 231 Kilometer ist das noch gerollt.


Wie könnte ich jetzt dieses Jahr mit wenigen Worten resümieren lassen ?

Auf der einen Seite hervorstechend und mit Sicherheit auch als Grundlage, die Hüftoperation die mir eine neue Lebensqualität verschaffen hat.

Dann die Ups – Downs – und wider die Ups, also die ganzen Neustarts die mich das Jahr über begleitet haben, wo ich nach jedem wider neu aufgetretenem gesundheitlichen Einbruch lostarten mußte.  Stehaufmännchen halt, was dann aber auch so geklappt hat. Muß ja.

Ebenso das gerade mit diesem Rückblick doch einiges an Touren hängen geblieben ist, auch wenn jene eine andere Präsenz hatten, also das eventuell in den Vorjahren war. Iss aber auch egal.

Natürlich das Thema Outdoor was mich diese Jahr gut begleitet hat und mir auch neue Möglichkeiten geschaffen hat. Jene Sparte zeigt dann aber auch…

…das ich wohl eher nicht der Radfahrer bin, der nur auf Strecke macht, nur Radfahren will oder gar nur auf hohe Geschwindigkeiten oder Schnittwerte aus ist, sondern bei allem auch das Drumherum der Landschaft mit all ihren Eindrücken und dem Reichtum nicht vergisst. Ja man kann das genießen !

Und, der nächste Jahresabschlussbericht muß vorgetippt werden. Das raussuchen der Bilder war echt nervig.

Urlaub out of america/ 36.942km/ 07.04.2020

April 7, 2020

Bikealltag/ Urlaub/ Bikealltag Volotec/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: ja der Titel dieser Urlaubsberichtreihe trifft es schon recht gut.

Unsere älteste Tochter verweilt ja nun hier bei uns, hat also vor knapp zwei Wochen ich einen Direktflug bekommen und ist somit in Sicherheit. Für uns ist das eine Erleichterung, für sie auch und für mich bedeutet das nun auch, eben nicht stundenlang in einem Flieger zu sitzen. Wobei so im Nachhinein…
…wäre auch schön wenn man jetzt ohne Probleme dort sich ein wenig die Landschaft anschauen könnte. Aber zum Tagesgeschehen, der gestrige…

Montag: …wurde im Grunde zu Hause verbracht. Gut, am Vormittag war eine kleine Radausfahrt mit der Holden ins Dorfzentrum angesagt um dort einem Serviceverein für uns was in einen Briefkasten zu werfen. War eher entspannt, also kein Wettrennen, wie meine Holde sagen würde. Am frühen Nachmittag wurden dann die Reste vom Vortagsgrillen verputzt, Käffchen geschlürft, die Füße hochgelegt, wobei mir das dann gegen Ende des Tages schon wider zu viel war. Also das mit dem Ausruhen. Und so hab ich dann einen Trainingseinheit im Burggarten gemacht und der tag konnte ausklingen.

Dienstag: auspennen, in Ruhe Espresso schlürfen, dann was frühstücken und mit der Gattin einkaufen fahren. Danach Cappucino auf der Terrasse mit der Feststellung, es ist bei weitem nicht so warm wie gestern. Und weil dem so ist…

Idee !/ Outdoor: ich hatte ein bei meiner Vom überflüssiges Lammfell bekommen. Jenes hat sich hier ei mir im Burggraten schon einige male als nette und wärmende Sitzauflage bewährt. Dummer weise rutschte es ganz gerne mal von der Sitzlehne runter. Und so hab mich mal mit der Ahle vom Schweizer Offiziersmesser ein Loch rein gemacht und eine Kordel durchgezogen. Damit kann ich nun das Lammfell an der Gartenstuhllehne fest knoten…

…und gut iss.

Biketouren Karten: nächster Akt, durch Zufall mal wider daran gedacht, weil es ja irgendwann mal in Richtung Coesfeld gehen sollte-könnte. PublicPress, also jener Verlag wo ich meine Lieblingskarten her hole, hat zwar die Homepage wider überarbeitet, aber zum einem im von mir gewünschten Segment nur eine geringe Auswahl an Karten und zum anderen kann man dort immer noch nicht direkt bestellen. Ich hoffe irgendwann ist es wider soweit. Aber zum Glück gab es ja im Megaonlineversandhaus noch ein Fundstück für mich.

Die Karte im sinnigen Maßstab 1:50.000 Region Baumberge Ahaus-Coesfeld-Haltern konnte ich dort für 8,00Euro erstehen. Wird so circa Freitag im Briefkasten liegen. Soviel also dazu.

Für den Nachmittag habe ich eine Radrunde angedacht. Es wird wohl n Richtung Westen gehen, über Werne und dann hoch in das Waldstück was zum Wanderweg führt. Mal sehen was die Wegstrecken dort so machen? Eventuell etwas Biberaktion? Man wird sehen.

Und wider zurück von der angedachten Radrunde. Schnell ein paar Klamotten über gestreift, die ollen Bikeschuhe angezogen und sich noch was in den Rucksack geschmissen. Die Ärmel von der Windstopperjacke habe ich schon zu Beginn der Fahrt ab gemacht. Die Sonne wärmte gut. Nach den ersten Metern verschwand auch die Nun-Weste im Rucksack und es ging nur im Shirt weiter. Mein Gott, wer hätte das gedacht? Am Vormittag noch in dicker Fleecejacke und warmer Mütze im Burggarten gesessen und dann sowas!

Wetter war genial, Windrichtung auch und das olle Volotex rollte wie Pest. Ganz schön flott ließ ich die westlichen Grenzen des nahen Dorfes hinter mich und begann mit einer kleinen und gut bekannten Kletterstrecke hoch in die Waldgegend. Nach ein paar Schwenkern auf den dortigen Wege wurde an einer Markenten Stelle abgestiegen.

Die Situation kurz begutachtet und auf einmal waren die beiden dicken Äste des umgestürzten Baumes aus dem Weg. Genial wie ich finde. Ich habe dann noch eine kleine Schlief gedreht, mich mit den dortigen Eingeborenen unterhalten. Es ging um einen Teich, wo noch ein Trapelpfad herführte. Genau mein Ding natürlich.

Die beste Schote erlebte ich, als ich aus der Ferne ein radfahrend Paar ankommen hörte. Er lautstark:“ich will doch nur das du mal richtig schaltest.“ Wenig später sind sie hinter mir, was man ja hört. Er überholt mich un dich höre wie seine Schaltung in den nächsten Gang knallt. Ein sehr unschönes Geräusch und eines, was nicht gerade von einer richtigen Handhabung zeugt. Dann mein Blick!
Er überholt mich ja an einer sehr guten Steigung und das in einem Tempo wo dann auch klar war, man fährt elektrisch. Soweit kein Problem für mich. Doch warum kann er nicht richtig schalten? Denn neben dem unfeinen Schaltgeräusch liegt seine Kette hinten gut sichtbar auf dem kleinsten Ritzel. Das nutzt man quasi nur bergab, maximal, so denn genug Saft in den Knochen steckt, auf der Geraden. Ich denke mir meine Teil.

Seine arme Lebensgefährtin überholt mich dann und schließt zu ihm auf. Ich denke wieder:„was will man mit so Rädern in dem Terrain (lose Steine, grober Schotter und Wise) ?“ An der Kuppe angekommen kann ich aufschließen, so schnell sind sie also nicht. Zu guter letzt wählen sie noch einen anderen Weg als ich. Ich treffe sie am „Ausgang“ wider und frage ob sie ernsthaft da durch gefahren sind, denn dort stehen die Bäume sehr eng. „Nein, man habe geschoben.“ Was die Leute so alles mit den Straßen-E-Bikes so treiben…

…sehr befremdlich.

Ich kam aber innerlich zufrieden auf der Burg an. Die Radtour kann kommen.

4Haldenzeichen/ 36.884km/ 05.01.2020

Januar 5, 2020

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Biktouren/ Bike- & Biketouren Bilder: da der Wetterfrosch für heute keinen Niederschlag verlautbaren ließ, wollte ich die Zeit nochmal zu einer Ausfahrt nutzen. Große Ziele hatte ich nicht und so griff ich zu einem ganz simplen Plan. Die vier Haldenzeichen auf den jeweiligen Halden hier im Dorf abfahren.

Dazu wählte ich als fahrbaren Untersatz das Volotec und auch meinen Ospreys Viper Trinkrucksack wurde umgeschnallt. 2,5l Wasser sollten reichen. Wieder gut gekleidet rollte ich also los und kam dem ersten Anstieg nahe. Bevor ich aber das finale Haldenzeichen erreichte, drehte ich noch eine Rund auf dem letzten Plateau-Weg. Recht viel Matsch-Schlamm war dort.

Dann das Ziel erreicht, Haldenzeichen Nr. 1..

( mehr Bilder von der Tour im Onlinealbum )

Das erste Haldenzeichen wurde mit Anstand erreicht, sich kurz umgeschaut, dann wider runter gerollt. Gedanken an ein echtes MTB-Fully kamen wider hoch – wegschieben. Über den Kanal rüber, ab in den Lippepark und dort das nächste Objekt der Begierde in Angriff genommen. Ist dort aber keine große Nummer, da von der Steigung her eher mau, sprich die kleinste Halde.

Ziel Nr. 2. Haldenzeichen erreicht.

Hier sah es übrigens schon mehr nach Silvester aus, leider. Ich schob das aber gedanklich bei Seite und fuhr heiter weiter. Die nächsten beiden Ziele hatten eich schon begutachten können, doch ein paar Meters waren das noch.

Nr. 3. der Haldenzeichen wurde auch erreicht, auch wenn die letzten Meter ganz schön anstrengend waren. Das wird nicht ganz unwesentlich auch an den neu abgeschotteten Wegen gelegen haben. Neuer Schotter ist ja gut, nur wenn er nur teilverdichtet ist, dann greifen die Reifen nicht richtig.

Dafür sind jetzt aber dann die groben Anstiege geglättet, Wasserrinnen durch Regenausspülungen weg. Man kann nicht alles haben.

Angenehm überrascht war ich, daß es oben nicht wider aussah wie Sau. Reste von Silvesterböllern, Leergut oder gar zerdepperte Glasflaschen ? Totale Fehlanzeige. Nicht ein Fiztel lag wo rum. So clean hab ich gerade diese Halde nicht mal ohne Silvester gesehen.

Und weil es dort so sauber aussah, habe ich wider die beiden Baumgruppen dort oben inspiziert. Hängemattenmöglichkeiten ? Ja klar ! Bevor ich aber rüber zur letzten Zielhalde bin, hab ich auf dem mittleren Plateau noch unser Schwedenfeuer von Silvester besucht. Schön sauber abgebrannt lag es dort. Dann aber doch weiter, mir wurde langsam frisch.

Und at last, natürlich wurde auch das Haaldenzeichen Nr. 4. erklommen. Auch hier wählte ich die längere Anfahrt, auch wenn ich wusste, daß es an der Gegenseite noch eine weitere Auffahrt gibt. Der Plan war aber auch besser, denn die Alternative ist nicht nur deutlich steiler, sondern zieht sich auch fast komplett durch. Da mal kurz wo Luft schnappen ist also eher nicht.

Da es dort mit der vollen Westseite zog wie Hechtsuppe hab ich mich nicht lange aufgehalten. Dort oben gibt es nicht ein Grashalm und Windschutz, sofern man davon sprechen kann, bietet nur das Haldenzeichen selbst. Also sich mal ganz schnell in die Abfahrt gestürzt…

…und noch eine kleine Runde durch den Heimatwald gemacht. Wo war ich wirklich ? Strava gibt Auskunft.

36.855km/ 01.01.2020/

Januar 1, 2020

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Biketouren/ Outdoor/ Bike- & Biktouren Bilder: ja ich war dann mal unterwegs. Ihr wisst schon, die ganzen Feiertage nur abgehangen, gechillt und sich den Wanst voll gestopft. Da muß man dann im neuen Jahr direkt an die guten Vorsätze ran. Also heute ma‘ richtig in die Pedale klotzen, Kilometer schruppen und am Speed feilen.

Nö, natürlich nicht.

Ganz leasure ab zur Halde und ein wenig Kochen geübt. Meine Aufgabenstellung war, mit dem Canway Holzvergaser die zwei Packungen Instantnudeln fertig machen. Dabei hab ich praktischer Weise ein paar nette Fahreindrücke aufgeschnappt. Zwei Bilder von der Fahrt…

…und die Geschichte von dem Cooking-Event hab ich auf dem Nebenblog <klick>.

36.843km/ 31.12.2019/ nervig hin oder…

Dezember 31, 2019

…her, hilft ja alles nix !

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Bike- & Biketouren Bilder: gesundheitlich gehemmt, zuviel Ruhephase und Decke auf den Kopf fallen sind keine-eine gute Kombi bei mir. Also mal gestern den Kumpel aus dem nahen Claim angekabelt und um eine Audienz gebeten. Er stellt die Kaffeemaschine…

…und ich lud eine Lage Brötchen, Fleischwurst nebst Senf in den Rucksack. Hingegondelt in ganz leasure mit dem Volotec, schauen was so geht, geplaudert und dann noch auf eine Runde durch den Heimatwald. Ein wenig Sonne und frische Luft tanken. Ganz nebenbei ein paar potentielle Hannging-Spots schauen.

Ganz ehrlich, das Leben braucht doch gewisse Reizpunkte. Das müssen ja nicht Achterbahnfahrten sein, teure Geschenke oder irgendwelche Highlights, da genüg auch schon eine einfache Ausfahrt durch heimatnahe Gefilde.
Und so nutze ich heute diese kurze Fahrt vom Besuch des Kumpels um mal zu schauen wie es bei Tageslicht im Heimatwald so ausschaut. Bei der letzten Runde war es ja recht düsterlich. Hatte zwar auch seine Reiz, ja mag ich wirklich, doch wenn ma(n)n da so Ideen im Kopf hat, kann Tageslicht gut hilfreich sein.

Ich hatte zwar keine konkreten Ziele im Kopf, obwohl doch, die eine Stelle die ich halt im Dunklen erspäht hatte, die wollte ich mir ja ansehen. So bei Tageslicht machte jene aber nix her, also dort abhängen eher nicht. Technisch gesehen war gut möglich, aber das es dort landschaftlich reizvoll wäre… . Kaum, also mal weitergezogen.

Und wie ich das so herfahre fällt mir jener bachbegleitender Weg wieder ein, wo es am anderen Ende ein verschlossenes Tor gibt. Die Chance das dort also Leute hergehen sollte eher gering sein. Ich bin diesen Weg schon ewig nicht mehr hergegangen oder gefahren. Ganz früher mal, als ich läuferisch noch aktiv war. Da ist man dann mal eben über das Tor gehüpft, war halt auch eine nette trainingsmäßige Einlage. Stumpf im Wald kann ja jeder.
Naja, und so bin ich halt heute mal im kleinen Gang auf den Weg abgebogen und siehe da…

Eine Art Waldforum tauchte auf einer weiteren aber auch relativ gut sichtbaren Abzweigung. Das dort so gar keiner hinkommt war aber auch schnell vom Tisch. Zwei Hochsitze waren sofort aus zu machen und auch deutliche Wegspuren und jene sogar bis in die Tiefe hinein. Müll war natürlich auch da, wenn auch nicht viel. Ebene aufgenommen und im nächste Mülli entsorgt.
Was es mit dieser recht sonderbaren Konstruktion aus alten Ast/ Stamm und Nägeln auf sich hat, wovon ich gleich zwei Stück ausmachte, ist mir aber ein Rätsel ?

Ingesamt denke ich aber, könnte man das mal für eine erste Testnacht mit Hängematte für gut nutzen. Sehr viel Menschenvolk wird es dort kaum geben, zumal man sich weiter in die Tiefe rein verziehen kann.

Nach dieser Erkenntnis ging die Reise rüber zum Birkenspot. Ich nenne dieses Waldstück Birkenspot, weil dort  sehr viele Birken stehen aber auch rumliegen. Ich weiß noch, daß ich dort bei einer meiner, wenn nicht sogar bei der ersten echten Feuertestaktion aufgesucht hatte, um dort großzügig Birkenrinde als Zunder zu ernten. Plan damals war ja, ein Richtges Feuer entzünden mit den Brennmaterialien die man im Wald findet. Soweit ich mich erinnern kann, klappte das dann auch.

Da ich aber auch Birken als Bauart mag, wollte ich mal schauen, wie es dort mit einem Abhängeplatz ausschaut ? Insgesamt war mir aber von vornherein klar, das egal wie weit man rein geht, Blickrichtung zum Weg wird immer da sein. Denn in der Tiefe sind das maximal 10-15 Meter. Und wie man ja sieht, auch eine Bank steht dort welche auch gut genutzt wird.

Ich streifte also etwas umher und fand eigentlich meine vorab schon bestehende Erkenntnis nur bestätigt. Mal so auf ein Stündchen sollte das dort kein Problem sein. Getreu dem Motto, der freundliche Hänger. Der Hintergedanke, daß man von dort noch tiefer rein kann oder weiter westlich am Waldrand entlang, den konnte ich so aber nicht umsetzten. Zuviel und auch sehr dichtes sowie potentiell stacheliges Buschgrün versperrt einem den Weg. Aber eine letzte Spot-Option hatte ich ja noch, also…

…weil wir garen mal in der Ecke waren. Die letzte im Kopf schwirrende Ecke des nahen Heimatwaldes aufgesucht. Dabei geht es über einen Graben, der bei sehr viel regen auch mal voll Waser stehen kann. Das war heute nicht der Fall. Der Vorteil dieser Waldecke ist, ist erstmal am Waldrand und könnte zum einen Windschutz bieten aber auch Ausblick auf Sonnenuntergang.
Dadurch das es auch Waldrand liegt und eben nicht wie die Birken-Ecke werden dort auch nicht so irre viele Leute herlaufen. Wobei erwähnt werden sollte, zu der nahen Siedlung gibt es eine Trampelpfad, der natürlich auch von Spaziergängern und Hundegängern genutzt wird. Aber dieser Trampelpfad ist auch wider 10-15 Meter entfernt und da es ja nur zum Waldrand geht, wo dann wiederum nur ein Feld ist, ist das nicht gerade die Strecke die man so läuft.

Könnte also auch für eine Testnacht gut reichen. Leider ist es dort aber wohl nicht ganz so einsam, denn wie man sieht, Müll gab´s auch wider zum aufsammeln. Lag aber wohl schon länger dort, was eine Aussage über die menschliche Frequenz hergeben könnte. Ab da ging’s dann aber in Richtung Burg, mußte reichen für heute.

Nach der Ankunft war auspacken angesagt und Mittagessen. Danach Futter kurz sacken lassen, die Wäschtrommel füllen und ab in die Dusche. Bart und Haare wurden auch gestutzt und dann „vorglühen“ auf meine Art. Eine gut kräftige koffeinhaltige heiße Trinkware wurde inhaliert, dazu etwas Schnuckerkram.

vorglühen_ergebnis.jpg

Resume für heute: Bewegung tut gut, vor allem draußen. Tja und so klinkt der Tag heute aus. Auch wenn das im Dezember nicht s gelaufen ist, wie man dachte-hoffte und sich eigentlich auch drauf freute, der Blick in die Zahlen lässt doch eine gut zufriedene Statistik betrachten.

Das Jahr 2019 habe ich mit 9.060 Kilometern ausklingen lassen und ja der Dezember geht da mit gerade mal 570 Kilometern nicht als fettester *hüstel* Monat heraus. Schwamm drüber, hoffen auf einen besseren, vor allem gesundheitlich besseren Januar.

 

Und so möchte ich mich von einer Leserschaft mit besten wünschen für´s neue Jahr verabschieden.

 

( Es steht zu befürchten, das ich im nächsten Jahr an gleicher Stelle weiter mache. Warum auch eigentlich nicht ? )

36.818km/ 04.10.2019

Oktober 4, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Biketouren/ Bike- u. Biketouren Bilder: es war heute Zeit für eine zweite Ausfahrt. Ich musste RAUS! Die Holde machte keinerlei Anstalten sich auch bei jedem Vorschlag von mir aus der Burg heraus zu bewegen. Also bin ich alleine los. Die Decke fiel mir schon nicht mehr auf den Kopf, sie lag quasi schon zu meinen Füßen.

Dem Wetter entsprechend gekleidet und mit dem Trinkrucksack umgeschnallt gings los. Fahrgerät – Volotec. Alles andere war mir zu schade bei dem Wetter, weil auch auf Hochglanz poliert. Oder so. Den ersten Stop under the dealers bridge zum Luft auffüllen an der Gabel. Natürlichem auch sofort einer an, quatscht mich an, schenke mir aber keinen Glauben, das ich nur die Luft an der Gabel auffüllen wollte.
Also fragte der ob ich von der Polizei bin. Die Antwort nahm er mir natürlich auch nicht ab. War aber nicht mein Problem, hab ich ihm auch so gesagt.

Insgesamt führte meine Route immer ostwärts, Ziel war der Hügelbank oberhalb von Dolberg. Das Wetter bis dahin, nun ja, eher durchzogen. Oder was pflegt der englische Buttler beim aufziehen der morgendlichen Vorhänge seinem Herren zu sagen ? „It´s a soft morning sir.
Regen in Dauerform, mal in seichten Ergüssen, dann in Sprühregen aber auch immer wider mal Regenpause. Untermalt wurde das dann von einer seichten Brise aus süd-ost. Aber auch da gefragt, wie war das noch mit dem falschen Wetter ? Gibt’s nicht, nur falsche Kleidung. Regenhose und Regenjacke waren Pflicht.

Ansonsten war die Hinfahrt Wenger aufgeregt. Ich stöberte mich über bekannte Strecke so zum Ziel, leistungsmäßig eher im ruhigen flow, keine unnötige Hast. Tat mir auch gut, die Luft, die Bewegung und die Sicht über die Felder sowie die Waldruchfahrten. Nach etwas mehr als einer Stunde stand ich am Ziel, recht entspannt. Geht doch noch. Nach der Ankunft das Volotec angestellt, eine Riegel hervorgekramt und ein wenig zu Fuß die Zielregion erkundet. Aber auch dieses mal keinen wirklich geeigneten Platz zum abhängen gefunden.

( Restliche Bild- u. Filmmaterial im Album <klick> )

Nach dem Riegel noch ein bisschen was arm Radforum abgesetzt, eine wenig Müll aufgesammelt und dann wider aufgesattelt. Lange rumstehen mit den feuchten Klamotten war bei der Windlage nicht die beste Idee. Die Rückreise ging dann auch etwas mehr durch’n Wald. Dabei bin ich auch erstmalig mehr durch den Heessener Wald gefahren. War dann auch nett. Schön fand ich auch die dortige Wanderhütte. Gut in Schuss, gepflegt und auch sogar sauber. D macht man doch gerne mal ein Päuschen.
Hab ich dann aberzieht gemacht, war zum einen bis dorthin nicht anstrengend und zum anderen hatte ich eine schmalen Pfad erspäht. Der mußte natürlich erkundet werden.

Letzter Luxusausflug war die Befahrung des Heessener Schlosses. Das Tor stand sperrangelweit offen, also mußte der Alex seine neugierige Nase da rein halten. Sieht ja nicht chic aus da drin. Nicht zu sehr renoviert, ansieht also noch echte alte Bausubstanz. Ich konnte bis über das Wehr fahren und landete so sogar auf der Insel.

Danch war dann aber Heimfahrt ohne Zwischenstop angesagt. Ohne Zwischenstop ? Das ging dann doch nicht. Denn am Radbodsee hatte ich einen weiteren Trampelpfad gesehen. Also mal wider flus rein. Diesmal aber zu Fuß, das Volotec wurde geschoben. Ich fahr ja nicht auf Dunst in ein unbekanntes Gebiet ein. Jedenfalls nicht dann, wenn man kaum zwei Meter geradeaus schauen kann. Über diesen Pfad landet man direkt am alten Radbodsee. Zwei Schwäne waren dort zu Hause. Die Location selbst war auch nett.
Leider aber auch zu nett, den Fundstücke wie Zigarettenschachtel und Leergut waren auch zu finden. Abhängen ginge dort aber auch.

Ja und nach diesem dann aber auch wirklich letzten Ausflug ging es fast direkt zur Burg. Die weitere Fahrt führte nur och an der örtlichen Dorf-Apotheke vorbei. Zu Hause angekommen wurde dem Volotec noch eine schnelle Schlauchwäsche mit trockenreiben und Kettendeo gegönnt.

Ja, der Ospreys Viper Rucksack hat dann auf dieser Fahrt mal auch sein Fett abbekommen. Aber keine Angst, auch er hat genug Wasser mit dem Schlauch abbekommen.

Newsticker: ansonsten habe ich die gestern noch einen Beitrag zum Thema Outdoorgeschichten abgesetzt. Wer also mag kann da mal gerne reinschauen.

Und auch zum Ospreys Viper Trinkrucksack habe ich ein paar Zeilen getippt.