Archive for the ‘01.Bikealltag Volotec’ Category

39.578km/ Rumgelaber 22.& 23.01.2022

Januar 25, 2022

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Rumgelaber/ Sport & Alltag/ Café: sagen wir mal so…

Samstag: …nach einem Mittagessen gehört eine gute Tasse Caffee.

Natürlich fängt es gerade dann an zu fieseln (feinster Nieselregen), wenn man es sich eingerichtet hat. Also ma‘ eben das Regentarp aufgehängt und dieses Problem gelöst. Zuvor wurden schon ein paar Handgriffe im Burggarten erledigt, aber auch schon fast sensationell lange in den Federn gelegen. Nach dem üblichen Samstags-Turn mit Latte Macchiato und Samsatgsdruckware nahm ich dann aber doch Aktivität auf. Der Kreis schließt sich.

Nach dem Caffee wurden noch wenige Blätter aufgeharkt und anschließend ein paar Dinge in den alten Rucksack geworfen. Anschließend ging es mit dem Volotec rüber zur Ältesten. Ein wenig Radfahrbewegung kann man ja machen.

…wenig später…

Mit irgendwelchen Klamotten ging es mit dem Rucksack also ab. Das Wetter war so lala, aber es ging und so konnte ich mal ganz untypisch mit einer nicht kompletten Radfahrkluft die wenigen Streckenkilometer abradeln. Ein kurzer Fotostop…

Bei der Ältesten konnte man nicht viel in Sachen Abfluss Waschbecken Küche verrichten. Es stopft wohl wo in weiter Ferne. Der Vermieter, ein guter Bekannter wurde informiert, man wird sehen.
Noch ein wenig nett plaudern dann Rückfahrt.

Sensationell, am Abend saß ich dann vor dem TV und hab mir, ganz old school, Männer auf Rädern via DVD angeschaut.

Outdoor: ach ja, im Briefkasten lag der neue Outdoor-Ofen. Der wurde dann am…

Sonntag: …gründlicher inspiziert. Zuvor hab ich aber die Schiebetür zur Fitness-Garage aufgeräumt. Jetzt wird sich jeder fragen, wie zum Geier kann  man eine Schiebetür aufräumen?

Die Sache ist ganz einfach. Im Verlauf der sehr langen Zeit hat sich die Schiebetür von innen als Aufhängefläche für diverses angeboten. Neben Handfeger und Kehrblech fand noch einiges mehr seinen Platz.

Da dies aber immer nur beigehängt wurde, war das von der Logik und damit auch von der Handhabung her nicht mehr optimal. Ich habe also alles abgenommen und neu geordnet. Dabei wurden die Schrauben, wo ich alles dran aufhänge, neu eingeschraubt.

So sieht das jetzt nicht nur besser aus, sondern ist eben auch besser zugänglich. Vor allem mein Alu-Kaffee-Klapptisch.
Handfeger in fein und grob, Kehrblech ohne Griff, der sich ma´ wann verabschiedet sowie der Besen hängen nun schön untereinander auf der von außen linken Seite. Ist die Schiebetür offen, kann man so bequem vom außen aber auch von innen drauf zugreifen.

Ganz unten hängt eine aus Alublech bestehende Wanne in der ich diverse Radsachen von extremen Schmierdreck befreien kann. Praktisch dann dabei, der Schnodder landet dann in der Wanne und kann so mit einem Papiertuch aufgenommen werden und entsorgt werden.

Auf der von innen rechten Seite hängt dann noch die Festo Führungsschiene für meine Kreissäge. Ist Gold wert, auch wenn man sie nur selten braucht. Dadrüber dann eben der Alu-Kaffee-Klapptisch.

Wiederrum über dem Alu-Kaffee-Klapptisch eine Mütze aus dem BW-Schop mit breiter Krempe. Die hatte ich mir seinerzeit für die Hausdämm-Aktion geholt, die ja im Sommer statt fand. War oft genug ein guter Schattenspender für meine Murmel.

Ja und hinter dem Besenstiel hängt oben noch eine Axt und dadrunter noch ein ebenfalls aus dem BW-Shop erworbener Klappspaten. Schaut gut aus, kann man erst mal so lassen. Die Fitness-Garage muß aber sowieso irgendwann mal klar Schiff gemacht werden. Aber das ist dann eine andere Story.

Und dann wurde der neue Ofen ausgepackt und mal so geschaut.

15:12Uhr: der große Teil des Sonntags ist vorbei, mein Training erledigt und vieles mehr.

Unter anderem wurde Laub welches unter dem Strandkorb lag weg gemacht. Daran gekommen bin ich, weil ich nach dem Brennholzlager hinter dem Strandkorb geschaut hatte.

Auch jenes mußte aufgeräumt aber vor allem optimiert werden. Ungünstiger Weise hatte sich am unteren Holz zuviel Feuchtigkeit gesammelt. Eine bessere Belüftung mußte geschaffen werden und das feuchte Zeug entsorgt.

Dann ging es mit dem neuen Ofen in den Wald. Auf dem Weg dorthin Zeit genug den Verlauf des nächsten Tages zu überdenken. Denn der wird erneut unter einem anderen Thema laufen. Und damit ist das Wochenende zu ende erzählt.

Macht Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

 

Ja ne´ iss klar…/ Rumgelaber/ 16.01.2022

Januar 17, 2022

Rumgelaber: nach einem mehr oder weniger erfüllten Samstag kommt ja im Wochentagverlauf der Sonntag.

Ich weiß ja nicht was mit dem Espresso los ist, aber die neue Packung hat irgendwie keinen Bums und auch das Aroma ist nicht so, wie man das schätzt. Rüber zum nächsten Plan…

Da ich ja die Tage ein wenig gesundheitlich außer Gefecht war und ich ein Telefonat mit meiner Krankenkasse hatte, tauchte da die hauseigene Ap auf.
Da meine Älteste sie auch nutzt, was ja durchaus ein wenig Vertrauen schöpfen kann, ich aber bisher zunächst ein nicht mehr fähiges Gerät dafür besaß und nach dem Neuerwerb das irgendwie aus dem Fokus verloren hatte mich aber auch vor so technischen Aufgabenstellungen gerne ein wenig drücke man weiß ja auch warum, hab ich das jetzt aber trotzdem mal in Angriff genommen.

Naja, sie ist jetzt drauf und funktioniert auch, aber der Weg dahin ist nicht ganz so Stolpersteifrei wie das ja gerne suggeriert wird. Im Besonderen war das abfotografieren und schwenkfilmen des Hologramms vom Lichtbildausweis ist so eine Sache. Der Schatten der Küchenbeleuchtung oder eben auch der Lichtkegel erschwerten das. Und so mußte ich nach einem Versuch den Aufnahmeort wechseln. Dann war das aber drin.

Zum aufnehmen bzw. hochladen wird aber eine von der Krankenkasse zertifizierte Ap benötigt. Nur die kann man dazu nutzen und muß sie logischerweise dafür auch runter laden. So hat man also nicht nur eine Ap zusätzlich, wenn auch gewollt auf dem Mobil, sondern derer zweier. Aber was will man machen, schitt drupp…

Als dann alles lief, mein Passwort hatte ich zuvor schon wo „gefunden“ hab ich mich mal kurz durchgeblättert.

Die Fit-Funktion lässt nur die Registrierung einer Ap als Zugriffsquelle zu. Da aber Strava als Ap keine Schritte aufnimmt, läuft da jetzt die Google-Fit Ap. Die „zieht“ sich zwar aus Strava die Daten fürs Radfahren, aber nicht meine Daten von meinem Training. Mal sehen wie sich das so macht?
Ich schätze mal, wenn ich so einen Fitness-Träcker *grins* hätte, oder eine entsprechende Sportuhr, dann würden auch die Daten „gezogen“.

So, das reicht jetzt aber an sportlicher Aufgabenstellung. Noch was zum gestrigen Tag…

Bike nachgedacht/ Volotec: lassen wir mal die Tatsache außen vor, daß das Voloetc als Bike die eine oder andere Macke hat. Im Besonderen wären da die Schwingbewegungen des gefederten Hinterbau, die man auf Grund von ausgelutschten Lageraufnahmen zumindest nicht auf eine herkömmliche Art oder Weise beheben kann.

Da ich aber gestern dem Rad nach den gemachten Kilometern ein wenig Pflege hab zukommen lassen, ist mir aufgefallen, daß die Kettenblattschrauben irgendwie nicht wirklich fest waren. Wie das jetzt kommt ist mir ein Rätsel, denn eigentlich waren sie fest. Mit einigen Versuchen ist es mir aber auch nicht gelungen das zu beheben. Groß echt gestört hat das jetzt nicht, aber irgendwie wurmt mich das dann doch.

Der Grund wird sein, die Kettenblattschrauben sind wohl passend, nein anderes gesagt, wären wohl passend, wenn nicht die Kettenblätter extra für die Köpfe der Kettenblattschrauben Versenkungen hätten. Grundsätzlich habe ich dazu nur zwei Möglichkeiten.

Neue Kettenblattschrauben (kosten ja nicht wirklich viel) bei der nächsten Bestellung mit einholen, oder die vorhandenen mittels geeignetem Werkzeug ein kürzen. Für die letztere Maßnahme müßte ich mir aber mal aus dem Baufachmarkt einen kleinen Schraubstock holen, denn festhalten und bearbeiten geht bei so Kleinteilen einfach nicht.

Unter dem Strich macht Das Rad aber immer noch Spaß und es ist echt schade, daß ich bis heute noch gar keinen Weg gefunden habe, diese Schwingbewegungen in den Griff zu bekommen. Ein Fahrradrahmenbauer der auch in Alu macht, daß wäre ma´ was…

Weiter im Tagestext, Heimatbesuch mit GOLF stand an. Doch bevor ich mich ein wenig mit dem treuen Gefährt über die BAB bewegte, ging es noch auf einen Fußmarsch durch den nahen Wald. Bewegung stand an.
Praktisch dabei, am Abend mal einen Blick in die neue Ap werfen, ob ich auch genug für meine Gesundheit getan hätte, oder Funktionscheck.

Die Runde war gut für mich, die Lungen ein wenig mehr mit frischer Luft fluten und den Kreislauf auf Schwung bringen. Nur frisch war es. Der Wind bließ leicht scharf aus Westen, gemütlich war was anderes.

Die Fahrt in die alte Heimat war am Sonntagvormittag gut zu gebrauchen, da ist noch nicht so viel los auf den Straßen.

Nach einem mehr als nur schmackhaften Mahl gab es einen leckeren Espresso um sich anschließend noch mal um ein paar Hilfestellungen in Sachen Handhabung des neuen Apfelgerätes zu kümmern.
Das eine oder andere ist ja nun doch neu. Auffallend ist nach wie vor, diese neue Magic Mouse sieht zwar unheimlich chic aus, ist aber in der Handhabung… . Eine neue Fingerübung eben.

Und so war der Tag irgendwann auch zu ende ich wieder nach Hause gefahren und hab ihn, wohl gesättigt bei einem alkoholfreien Radler ausklingen lassen.

Montagmorgen: die neue Woche beginnt, eigentlich steht ein „Fahrplan“ bereit, ja für heute ist was „zum schaffen“. Doch bis dahin muß ich erst mal kommen. Also den besser dosierten Espresso kippen und dazu das letzte Stückchen Frankfurter Kranz.

Ich muß sagen, auch wenn das einer meiner Top-Torten ist, so ein ganzen Stück am Montagmorgen ist schon heftig. Aber gleich hocke ich ja auf dem Rad, dann wird das wieder.

Macht Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!   😉

39.555km/ 14.01.2022/ Teil II

Januar 16, 2022

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ crazy Fahrten/ Winterfahrten/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: nach dem Teil I der ja auch schon nicht ganz so kurz war, nun die weiteren Zeilen zu der Freitagsrückfahrt.

Also, jetzt ein paar Bilder samt Textzeilen beim frühen Caffee…

…von der gestrigen Rückrunde ab Job. Ich sag mal so, „die Rechnung hatte ich noch offen“ auch wenn mir wie in all den Jahren, man ist ja Wiederholungstäter, klar war, das kann ungemütlich werden.

Letztendlich standen gute 75km Strecke im Januar vor der Brust und ab einem gewissen Punkt X würde auch ein Abbiegen und in die heimische Burg rollen, nicht mehr wirklich viel Sinn machen.
Zum Glück hatte ich ja die Tage im Spind diverse Vorräte gefunden und auch was zum trinken war greifbar. Also mal alles am Volotec verstaut und heiter los.

Da ich noch eine Geburtstagskarte in die gebe Box stecken wollte, ging es zunächst ins Dorf des Schaffens.

Ab dort dann quer rüber auf die Route von Mittwochmorgen. Kann man ja noch mal machen. Da ich es dort aber nicht ganz lassen konnte mit der Strecke zu spielen, und auch der Windschutz eine gewisse Rolle spielte, wurde es arg warm.
In Folge dessen mußte Kleidung ab. Ich suchte mir also eine Sitzgelegenheit und freute mich dann wie Bolle.

(<klick> zum Januaralbum)

Die klein geschnippselte Strandkorbhülle diente mir als Sitzgelegenheit und bot mir so einen trockenen Bobbes und vor allem trockene Füße. Dann ging es weiter…

…das Lanstroper Ei wurde passiert und anschließend noch ein wenig Waldboden aufgesammelt. Nach den Waldstrecken ging es dann aber relativ regulär weiter. Also was man so regulär nennt.
Hinter Kamen hatte ich aber die ausgezogenen Sachen unter einer Brücke wieder angezogen. So beim Strecke machen wurd‘ s doch wieder frischer.

Kurz vor Bönen fiel mir eine noch bessere Querung ein, wie man die Radtrasse nach Welver erreichen könnte. Die wurde dann auch genommen.

Nach den ersten gut runter gespulten Metern eine Kurzpause um den restlichen Saft aus zu trinken und sich auch mal einen Riegel in die Backen zu schieben.

Eine weitere kurze Pause folgte kurz danach, also kurz bei ca. 1h Fahrzeit, aber fast nur weil mir das Bushäuschen so gut gefiel. Nach diesem zweiten Trinkstop hatte ich dann zumindest gefühlt schnell den Ortseingang von Welver erreicht. Noch ein Rückblick.

Ab da, ja das kann ich so sagen, wurd‘ s gaaaanz langsam irgendwie zäh. Geholfen haben dann ein paar wunderbare Eindrücke.

Licht war zu dem Zeitpunkt auch schon am bimmeln, es ging in gewohnter Weise über eine eher karge und winterliche Feldlandschaft.
Zum Glück mit der seichten Brise von schräg hinten und so erreichte ich den, im wörtlichen Sinne Dunstkreis des…

…des Kraftwerk am Ende des Datteln-Hamm-Kanal. Die eine oder andere kurze Verschnaufpause wurde aber noch am Channel eingelegt. Trinken aber auch das Sitzfleisch etwas entspannen war angesagt. Die gemachten Bilder konnte ich für mein Gewissen gut vorschieben. *lach*

Ja und das war‘ s dann. It‘ s done!

Natürlich wurde nach dieser vorläufig wohl erst mal letzten Fahrt für das Volotec dem Bike eine zumindest angemessene Pflegeeinheit gegönnt.

Macht Euch einen netten Sonntag und bleibt bitte gesund!  😉

39.555km/ 14.01.2022/ Teil I

Januar 15, 2022

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder: gut ab  in die nächste Runde und wer hätte das gedacht, daß das Volotec nochmals so zum Einsatz kommt?

Mittwoch: der Tag zuvor war ganz nett, aber so unter dem Strich nicht ganz so gefüllt, wie man sich das sonst vorstellt. Da hab ich dann manchmal das Gefühl, daß ich die Zeit sinnlos verstreichen lasse.
Aber so ist beziehungsweise so war das eben.

Mit den Augen geradeaus hat man für den heutigen Tag eine mehr als gut angefüllte Jobrunde mit spätem Ende und einigen Stand-Wartezeiten vor der Brust. Das gute, nur diesen einen Tag dann ist der Drops wieder gelutscht.

Ein wenig Spannung liegt auf den heutigen und damit vor allem frühen Temperaturen. Ein paar ergänzende Kleidungstücke liegen parat und gleich werd ich ma´ den Kop rausstecken um zu sehen was in echt angesagt ist. Dann wird die Sache Fahrt aufnehmen.

08:36Uhr: es war halt so wie gedacht, die ambitionierten Plusgrade von annähernd 10c° wurden nirgends erreicht.

(im Januaralbum <klick> noch mehr Bilder)

Die Jobanfahrt mit dem Volotec ging so von der Zeit her, aber es war schon ein verdammtes Geschaukel.

Heimfahrt ein junger Schwan…

…einer von zweien, der andere war aber nicht da am Seepark Lünen. Die weitere Rückfahrt wurde dann auch leicht erweiterte durchgeführt. Kurz anhalten und Luft holen, in die Weit sehen.

Die Temperatur war zum Abschluss so bei knapp 2c°, aber bis zur Burgpforte passte das noch. Leider bemerkte ich daß es am Volotec ein paar Knarzgeräusche mehr gibt. Und so bin ich mal hier und dort mit dem Ölkännchen rum.
Mal sehen was es da morgen noch zu hören gibt? Trotzdem es…

…hat Spaß gemacht. Irgendwie fühlte ich mich wie in den alten Zeiten. Damals halt, als ich mit dem Volotec die fast 13km bis ins nächste Dorf gefahren bin. Da findet man es schon irgendwie  traurig bis blöd, daß die Lager einfach so auf sind und sich vor allem bis jetzt dafür keine Lösung zu finden war.

Donnerstag: der heutige Tag wird ein langer Tag, ich bin vom Job her als Positionshalter eingeteilt. Bedeutet ich soll im Stall bleiben, bis die letzte reguläre Job-Tour drin ist. Dann die Bude abschließen und wieder nach Hause fahren.

Ich denke ich werde den späteren Start des Arbeitstages auf dem Rad kurbelnd verbringen. Mal ganz was neues. *lach*

15:09Uhr: weiter im Tagesrapport. Ja was soll ich sagen?

Die Jobanfahrt war natürlich fast einer jener Knaller, die man so liebt. Geplant hatte ich nix, es ging also zunächst mal grob südlich und quer rüber auf eine bekannte Radtrasse. Dort wurde eine gute Portion Schlampes aufgesammelt, was aber irgendwie normal ist.

In Kamen Süd ging es dann raus und an diversen Waldstücken vorbei beziehungsweise auch mal durch. Selbstredend bis auf wenige wirklich notwendige Abschnitt über urbanes Gefilde.

Dann landete ich in Dortmund Lanstrop, einem östlichen Teil dieser Megacity. Natürlich wurde am Lanstroper Ei vorbei gefahren…

…was man aber angesichts der Uhrzeit nicht wirklich sieht. Aber wer es kennt, kann es heraus filtern.

Kurz zuvor ist mir noch eine machbare Querung eingefallen. Dumm nur, daß ich jene maximal zwei Mal gefahren bin, dann auch im Hellen und natürlich aus der anderen Richtung kommend.

Also wurde mal wieder etwas Hirnschmalz verbrannt und so ich mich erinnere, gab es auch nur ein kurzes Verfahren und zwei Orinentierungsstops. Dann hatte ich es aber und mit der Unterführung der A2…

4 nachtanfahrt_ergebnis

…wurden anschließend die restlichen Meters nur noch runter gespult.

Nach relativ exakt zwei Stunden plus und 33km trudelte ich im Stall pünktlich ein. War doch klasse. Ich meine so um die 0c°, stockdunkel, das sind doch beste Voraussetzungen für eine entspannte Radfahrt.

Ein erstes Frühstück und ein wenig im Spind aufräumen… . Falls ich mal eine spontane verlängere Heimfahrt antreten würde, was ja so bei mir eigentlich so gut wie nie vorkommt *hüstel* hätte ich auf jeden fall genügen Brennstoff für unterwegs zur Hand.

Am späten Mittag meldete sich dann der gute Mann von Fahrrad Schricke. Das Rad ist zur Abholung bereit. Ich sage an, daß ich es wohl eher am Samstagvormittag abholen werde, da am aktuellen Tag der Job eher spät endet und auch der Folgetag (zumindest gedanklich bei mir, wer würde es ahnen, mit einer längere Radheimfahrt) verplant sei.

19:15Uhr: und wie ich dann diese Zeilen so getippt hatte, kleine Planänderung. Die Mountainbike-Kollegin, also jene die die 35km one-way mit dem E-Mountainbike so ca. zweimal die Woche macht, humpelte schon an mir vorbei.

Der Häuptling sprich mich an, ob ich sie ausnahmsweise mit dem Rad zumindest ein Stück begleiten würde. Meine Augen fangen an zu glänzen und ich erwidere:„ich könnte sie auch problemlos bis zur Haustür begleiten. Die paar Mehrkilometer nehm ich gerne mit.“ Kurze Stille wo ich dann einwerfe, ob es nicht besser wäre die Kollegin samt Fahrgerät in eine motorisierte Firmenkutsche zu verfrachten und ich sie so bis zur Haustür bringe?

Der Plan wird für noch besser befunden und entsprechend abgenickt. Letztendlich muß und kann ich sagen, auch sie hat mich schon das eine oder andere male samt Rad vor die Haustür gebracht. Da ist es selbstverständlich, daß ich das auch mache.

Wir kramten also alles zusammen, beluden das Firmenfahrgeschäft und gondelten los. Praktisch dabei, ihre Wohnstätte liegt genau auf jener Achse wo es zur Burg geht und kurz vor der Burg ist der Laden von Fahrrad Schricke.

Dort halte ich dann ein und sammle das CAADX ein. Dreinunsechszig und ein paar Kaputte komplett kostete die Nummer. Grob eine Tankfüllung für den GOLF. Bingo passt doch der Plan.

Zu Hause angekommen ziehe ich noch an den mitgeführten Laufrädern des Volotec das Contec Pannenschutzband ein. Warum ich da bisher noch keines drin hatte, entzieht sich meiner Kenntnis?
Wohl weil ich dieses Rad in den letzten vielen Jahren eher selten gefahren bin.

Gut, jetzt hatte ich wieder zwei wintertaugliche Bikes, das Volotec noch in der Firma und das CAADX in der Fitness-Garage stehend. Natürlich hatte die heutige Heimbringaktion einen kleinen Schönheitsfehler. Die Radfahrt nach Hause ist entfallen, die Punkte als Nachtfahrt mit Extrapunkten seitens der Radformumwertung im Winterpokal versehen sind futsch. Die Kilometer sowieso. Da werd ich wohl Nachlegen müssen. *grins*

Ich sag mal so, gerade hab ich einen Beutel Nudeln auf dem Ofen stehen die für die morgige Ankunft gekocht werden. Man hörte was von einer späteren Ankunft, oder so.

Freitag: es ist als mal wieder so weit, Espresso special schlürfend hänge ich noch in der Küche, die Anfahrt mit der Blechfirmenkutsche noch vor der Brust. Wird hart für mich, diese Art von Autofahrten mag ich ja gar nicht.

21:20Uhr: nur eine erste kurze Zeile zum gelaufenen Tagesgeschehen. Wenn ich mir jetzt nicht die XXXXL Nudelpfanne in den Hals geschoben hätte und meine Wampe derartig voll wäre, dann würde ich jetzt diesen Beitrag noch fertig tippen. Aber daraus wird heute nix mehr. Ich geh mich gleich weglegen.

Ach ja die Rückfahrt, da hab ich mal fast 77km in 4:30h runter gekurbelt. Der Rest von Text folgt also noch. Bis dahin…

Samstag: …macht das Beste aus dem Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Sinnlos?/ 39.393km/ 12.12.2021

Dezember 14, 2021

Bikealltag/ Volotec/ crasy Fahrten/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: es war mal wieder Sonntag und so nix groß geplant, also mal wider den besten Plan aufrufen, den man so haben kann.
Letztens hatte sich die Ausfahrt in die Kaffeerösterei Pohl´s Mühle schon als gut herausgestellt, warum sollte es also diesmal nicht so sein?

Die klare Antwort darauf ist kurz und ebenso aussagekräftig: das Wetter! Denn dieses Mal war von trocken her eher nicht die Rede, ganz im Gegenteil, auch wenn ich zu Anfang noch die Hoffnung schöpfte und damit auch die Regenbuxe außen vor lies, ein Nieselregen der feinen Art legte sich über´s Land. Kontinuierlich.

Bin dann aber trotzdem so los und nicht wieder umgedreht, das Wetter könnte ja besser werden und zur Not fährt man einfach wieder nur straight Heim und steigt unter die heiße Dusche. So der Plan.

Das erste Ziel war klar, eine weitere Gusto Caffee verköstigen, diesmal aber nicht vergessen, daß Stückchen Kuchen dazu. Die weitere Maßgabe zu dem Ziel, sich im Caffee mal umschauen, wo da sowas wie eine Heizung wäre.

Ich kam mit dem Volotec wieder ganz manierlich vorran und bedauerte abermals, daß es mit dem gefedertem Hinterbau nicht mehr soweit her ist.

Der Regen schaffte sich seinen Raum und das frisch erstanden Paar FORCLAZ Überzieh-Fäustlinghandschuhe in wasserdicht machten einen guten Dienst. Kann man gut auf dem Bild sehen, das Wasser perlt astrein ab. Was sich auch bis zum Ende des Tages nicht änderte.

(<klick> zum Tagesalbum)

Die knapp 15 Euro waren also bestens investiert und ein weiteres Paar ist beschlossene Sache.

Das auf dem Bild der Regen noch an der Jacke aperlt täuscht zwar nicht, hatte sich aber mit dem Erreichen des Tagesziel erledigt.

Und so kam ich also an der Kaffeemanufaktur Pohl’s Mühle an. Dieses Mal konnte ich ein gescheites Bild der Örtlichkeit schießen (auch wenn ich mutmaßlich schon ein paar hier wo liegen habe *lach*).

 

Meinem Wunsch nach einer gepflegten Tasse Caffee samt Stückchen Kuchen konnte nichts entgegen gesetzt werden. Auch eine Heizkörper hatte ich in der hinteren rechten Ecke gefunden.
Die mitgebrachte Daunenjacke samt einer dünnen Merinomütze brachte zusätzliche Wohlfühlwärme. Die nassen bzw. feuchten Sachen wurden auf bzw. an der Heizung drapiert, die Bestellung rollte an.

Der Pflaumenkuchen war sogar noch warm. Was ein Genuss! Die Zeit verstrich und irgendwann war dann Abfahrt angesagt. Also Kasse machen und sich draußen wieder in den Dress schmeißen.

Kurzzeitig paussierte der Regen, ich wurde schnell warm. Überhaupt warm, ich empfand den ganzen Tag eine merkwürdige Wärme. Auch der Bryton Tacho zeigte deutliche Plusgrade von über fünf an.

Hatte ich mich noch das letzte Mal gefragt was es mit der Baustelle auf sich hat, so habe ich heute genauer geschaut.

Man erneut wohl die alten Schleusen und schafft noch einen Spielplatz dahin.

Für die Rückfahrt wählte ich den Mitteldamm und auch da kam ich, den Umständen entsprechend, gut vom Fleck.
Tja und auf der Heimfahrt kam es wie es kommen mußte. Dem sinnlosen Dasein sinnvoll mit was völlig Sinnlosen einen Sinn geben.

Da ich drauf war, daß Wetter mir nicht zu arg zusetzte bog ich doch am Lippe-Park ein um dort eine Stunde lang im Kreis zu fahren.

So ging die Zeit relativ gut rum und es häufte sich auch für den Winterpokal zu einem nicht ganz uninteressanten Zeitguthaben auf.

Nach etwas mehr als einer Stunde war der Drops und damit auch die crasy Fahrt gelutscht, finale Heimfahrt war angesagt. Dabei ging es noch auf ein paar nette Meter durch den nahen Heimatwald.

Dort war dann eine Absperrung und man fragt sich dann ja, was steckt dahinter? Es war eine Baustelle.

Was da allerdings hin kommt, konnte ich so nicht ausmachen. Vielleicht ein anderes Mal.

Zu Hause angekommen wurden die feucht-nassen Brockens ausgezogen und direkt in die Waschmaschine gesteckt.

Outdoor: mit etwas trockener Kleidung, der Hängematte, dem Schlafsack und dem Poncholiner hab ich mich auf eine Weile in die Fitness-Garage gehängt.

Was mich interessierte war, wie der Poncholiner als wärmende Schicht unter der Hängematte wirkt?

Jetzt muß man ja sagen, bei den gefühlten 5c° gemessene 7c° in der Fitness-Garage, war das jetzt kein Extremtest.
Funktioniert aber auf jeden Fall und ist damit nicht die schlechteste Kombination.

Ja und damit war der Sonntag auch formal rum. Der nächste Tag konnte kommen.

Macht Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

Caffee-Dorfrunde am Sonntag/ 39.343km/ 05.12.2021

Dezember 7, 2021

Bikealltag/ Volotec/ Bike- & Biketouren Bilder/ Biketouren: der letzte Sonntag wollte irgendwie sinnvoll-entspannt mit einer gewissen Tätigkeit gefüllt werden. Und so ersann mein Geist eine Ausfahrt zur örtlichen Kaffeerösterei Pohl´s Mühle.

Ziele braucht der Mann!

Das ich nicht mit dem aufgefrischten CAADX fahren würde stand fest. Damit rutschte zunächst das gute treue Gefährt Volotec ins Nutzungsfeld, wobei auch ein paar Gedankengänge an den Stahl Renner verschwendet wurden.
Letzterer wäre stilechter für eine Caffeerunde, aber so gut geputzt und mit dem Risiko von schlechterem Wetter oder gar schmutzigen Untergrund, fiel das aus dem Rennen. Damit war die Auswahl final und wie sich zumindest für den letzten Teil der Rückfahrt herausstellte, nicht die schlechteste Wahl.

1 treues gefährt_ergebnis

(Dezember Biketouren-Album <klick>)

Und so ging es dann los. Mal wieder fix in ein paar gute Radklamotten geschlüpft, für die erste Zeit zwar eine Spur zu warm, aber auch das regulierte sich mit der Zeit.

Denn die ersten Meters noch mit einer milden Portion Sonne am Horizont und Wind von schräg hinten wurd´s schon warm.
„Mist“, dachte ich, aber mit der Unterarmlüftung an der Jacke und dem ausziehend des extra Biketrikot ging es dann. Ab da war dann auch klar, bevor es das ersehnte Heißgetränk geben würde, sollte ich mal schauen was der Burghügel so macht.

Und wie ich so gen Osten fahre kommt mir am Channel eine Gruppe Radfahrer entgegen.

Na, ob die wohl die Idee der Channel Challenge kopiert haben? Aber mit dem Tempo schauen sie nicht so aus, also ob sie die Distanz von grob 100km+ an einem Tag machen würden.

Ich rolle weiter, schwenke vom Kanal weg und befahre die Strecke zum Burghügel Mark. Dabei treffen die Grobstollenreifen erstmal auf entsprechenden Untergrund und eine kleinere Abfahrt ist auch mit dabei.
Ich rolle noch über eine Wiese und stehe dann vor dem Jahrtausendbauwerk. *lach* Immerhin, das Treppengeländer ist montiert und der Damm für die Baufahrzeuge bei Seite geschafft worden.

Aber der Bauzaun steht noch gut befestigt vor der Brücke über den Graben, ein Zutritt ist so nicht möglich. Schade, Fotos machen, ein kurzes Gespräch mit eine spaziergehenden Pärchen und dann ab zum finalen Tagesziel.

Es wurde eine ganz einfache Tasse Caffee, oder wie man in Kennerkreisen sagt, ein Americano. Blöd war, ich hatte doch tatsächlich vergessen mir ein Stückchen Kuchen mit zu bestellen. Ich ließ es langsam angehen, das warme Gusto floss genüsslich die Kehle runter. Auch das Ambiente ist sehr angenehm. Nur etwas frisch war’s drin. Klar ist ja Albau und wer heizt schon eine so großen Raum, vor allem wenn nicht mal groß Gäste anwesend sind? Für nächstes Mal werd ich an eine warmes Oberteil denken.

Ich weiß jetzt nicht wie lange ich dort war, hab auch nicht auf die Uhr geschaut. Aber dann wollte ich doch noch weiter um wieder nach Hause zu kommen. Ein Ausflug auf den örtlichen Weihnachtsmarkt stand noch auf dem Programm.

Also bezahlen, ankleiden, die Sachen einpacken und dann los rollen. Mein Weg führte über eine Schleife an den alten Schleusen vorbei, wo heute ein öffentlicher Park ist. Dort wird auch was geschaffen, nur so genau sehen konnte man nicht was.

Irgendwie bin ich dann wieder am Kanal entlang…

…und bog dann eine wenig mehr auf ein paar alte Trails (Wegstrecken in gröber, vorzugsweise eher was für Geländefahrräder) ab. Um eine Halde rum ging es dabei, auf der Zufahrt ein Blick auf drei alte Fördertürme am fernen Horizont.

Natürlich waren die Böden feucht und viel Schlamm lag rum. Aber mit dem Rad war das nicht das Problem. Praktisch für mich dabei, man kann nicht wirklich rasen, es kommt also Fahrzeit zusammen und damit wieder Points für den Winterpokal.

Außerdem machte es Spaß sich mal wieder ein wenig mehr in der Natur zu bewegen, so ohne Hast. Taj aber wie das eben so ist, so eine kleiner Ausflug ins Grobe fordert auch wieder etwas Pflege beim Schuhwerk.

Ja das ist ein Fahrradschuh von unten, also das Ding da unter dem Erdhügel. *lach* Wurde natürlich alles direkt im Burggarten mit einem Schraubendreher frei gekratzt und zum Abschluss gab es noch eine wenig was vom Wasserschlauch.

War nett, auch wenn es nicht immer so einwandfrei vorwärts ging, wie das der geneigte Radfahrer so gewohnt ist. Und so ging dann der Sonntag dem finalen Teil entgegen.

Der Weihnachtsmarkt hier ist eher klein, überschaubar und damit auch brauchbar nett. Eine Runde nur gucken dauert damit auch nicht wirklich so lange. Wenn man ganz langsam schlendert eventuell eine habe Stunde. Eher wohl weniger.

Für mich gab´s eine Bratwurst die auch echt lecker war, in der Dreierrunde bestehend aus Frau und der Ältesten wurde noch Kakao geschlürft. Die Damen mit Schüssken für mich ohne. Zum Abschluss befand ich eine Dampfnudel noch ein geeignetes Füllmaterial.

Das war also der letzte Sonntag. Mal sehen was der nächste so bringt? Mir schwebt da ein Heimatbesuch mit dem Kraftfahrzeug vor.

Macht das Beste aus dem Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

Sonntags Caffee/ 39.312km/ 05.09.2021

September 7, 2021

Bikealltag/ Volotec/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: was treibt der gemeinte Radfahrer so am Sonntag? Dreimal dürft Ihr raten.

Es kommt nun eine kurze Geschichte vom vergangenen Sonntag.

Nun, zunächst muß man mal sagen, in letzter Zeit hatte ich an einigen Wochenenden entweder was vor, oder es kam eine andere Freizeitbeschäftigung auf den Tagesplan. Heute war das nicht so und so ergriff ich mal die Chance. Ziel war ein nächstes Dorf wo ehemals der Job angesiedelt war.
Und weil ich damals dort mit dem Radfahren in regelmäßig wieder angefangen habe, wurde diese Sonntagsfahrt auch mit dem Volotec gemacht. Und es wurde fast die Wegkombination von damals gefahren. Nur das ich sie durch neue besser zu fahrende Abschnitte ergänzt hatte.

Wer hat Angst vor…

…schwarzen Mann? War doch früher so ein beliebtes Spielchen. Das fiel mir ein, also ich so vor mich daher fuhr und bemerkte :“mensch, daß läuft aber verdammt gut.“ Den Grund hatte ich schnell gefunden. Die Fahrten auf dem Stahl Renner brachten wohl einen gewissen Trainingseffekt.
Irgendwie ging das schneller und dies auch auf dem ollen Bock. Und so fiel mir der Titel ein, wer hat Angst vor der dem großen Kettenblatt.

Denn wenn ich mit dem Volotec kontinuierlich gut über 20km/h unterwegs war, wobei ich och anmerken muß, das ein Teil der Kraft im Federweg versackt und ja auch leider der Hinterbau schwammig läuft (Wehalb ich mir ja damals das CAADX als Ersatzrad geholt hatte, …sollte dies ein Zeichen sein? Nein, wisch und weg), was natürlich extremste schade ist.

gut Zielgebiet erreicht, das Volotec geparkt und mit meinem fetten Kryptonite Kettenschloss, bestimmt 2kg schwer gesichert.

Nach der Kaffeepause ging es dann zurück. Natürlich wurde der Rückweg im Gegensatz zum Hinweg etwas variiert. Da gab es doch dieses Waldstück leider recht nahe der der A1, wo es doch noch eventuell einen Weg geben würde…

…und sei es nur ein Trampelpfad. Also mal scharf links ab, zunächst der gut befahrbaren Spur gefolgt und sich dann am nördlichen Ende, also wo ich bisher schon war, genauer umgeschaut. In der der vor mir liegenden Senke war so erstmal nix mit Trampelfad zu erkennen. Aber etwas westlich davon sah es so aus, als ob da was sein könnte. Da bin ich dann hin, wobei da aber geschoben wurde.
In komplett unbekanntes Terrain fahre ich nur, wenn es eher save ausschaut. Auf dicke Äste in quer liegend oder durch Laub verdeckte Löcher, bin ich nicht sonderlich scharf.

Leider führten aber auch die wenigen und er Senke liegende Pfade nur in Sackgassen, also drehte ich wieder um.

Blumen gießen & Frühstück/ 39.278km/ 27.06.2021

Juni 28, 2021

Bikealltag/ Volotec/ do nature/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: es war mal wieder soweit, nach einer erholsamen Nacht draußen in der Hängematte wurde ich punkt 06:00Uhr durch das aber schon anhaltende Vogelgezwischer geweckt.

Über die letzten und damit auch ersten drei Hängematten-Nächte müßte ich mal einen eigenen kurzen also falls wirklich möglich Bericht schreiben. Aber nicht hier.

Kurze Rede, keinen Sinn, was anlag hatte ich mir schon gestern zurecht gelegt. Also wurde im noch frischen Burggarten das Espresso-Frühstück zelebriert, dann ein paar Dinge abermals in den Rucksack geworfen und es ging los.

Die Fahrt über die nahezu menschenleeren frühen Strecken war ein Genuss. Da wird einem schnell klar, was die Gunst der frühen Stunde bedeutet.

Oben angekommen wurde das Volotec wieder auf die Seite gelegt und ich ging als erstes zum zweiten Beet rüber.

Da ich noch Blumenerde mitgebracht hatte, gab es da als erstes mal eine Portion von. Dann die erste Ladung Wasser.

Das gefiel mir sehr gut, kann man(n) so lassen.

Von der zweiten Beetstelle ging es dann rüber zur dritten. Dort wurde ebenfalls die mitgebrachte Blumenerde aufgetragen und sorgsam verteilt. Denn gerade gestern nach der letzten Aktion gefiel mir das so nicht wirklich.

Aber mit der Blumenerde war jetzt alles gut bedeckt, also gab es eine große Portion Wasser.

Da ich noch ausreichend Wasser über hatte und ja sowieso vorhatte noch was am nahen Friedhof zu holen, bekam auch das erste Beet was ab. Und dies auch nicht zu knapp.

Dann ging es wieder runter, den Turn kennt man ja schon. Auf der Anfahrt war mir schon die eine oder andere Dreckstelle mit Müll aufgefallen. Das wurde nun aufgesammelt und sollte eigentlich entsorgt werden.

Idee !: doch halt, uneigentlich ist doch so ein 1,5l Tetrapack nicht ganz so übel. Da kann man dann doch gleich noch mehr Wasser mit hoch nehmen (denn die Blumenerde war ja raus aus dem Rucksack).

Gesagt, getan an der Friedhofsquelle alle Gefäße wieder aufgefüllt und in den Rucksack verstaut.
Das Ding geschultert, sich auf‘ s Volotec geschwungen und ab nach oben. Das ich oben angekommen alles verteilt habe, brauch ich nicht groß erzählen. Versteht sich von selbst.

Ja und nach der getanen Arbeit gab‘ s dann ein Frühstück.

5 frühstück_ergebnis

Da ich mal wieder der Einzige auf der Halde war, konnte ich den Rundblick und die besondere Stille genießen.
Die besondere Stille ist ja nicht wirklich still. Aus der Ferne hört man immer wieder Geräusche. Aber das beruhigt mehr, als es stört.

Nach den drei guten Scheiben Brot, den kleinen Salamiwürstchen und einem Apfel, Frühstück rustikal, wurde zusammen gepackt.

Noch ein letzter Blick auf das große Beet…

6 fertig_ergebnis

…und auch die Aussicht ist immer noch die gleiche.

Nachdem ich unten angekommen bin, gab’s noch eine kleine Runde durch den nahen Heimatwald, dann aber doch ab zur Burg. Irgendwie war der Tag zuende, ich hatte keine echten Ziele mehr.

Brauchte ich aber auch nicht, weil oben die drei Beete gut nass waren. So sollten sie die nächsten Tage einigermaßen überstehen. Jetzt wo ich die Friedhofsquelle kenne, wird aber auch ein Wassernachschub weniger tricky sein. Was ich dann aber brauchte war, einen weiteren Pott Caffee.

Nachdem ich mich noch ein wenig um den technischen Schreibkram gekümmert hatte, wurde der Caffee auch aufgesetzt.

Die Burgterrasse wurde zusehends wärmer, Umzug in die Heckenecke und dort ab in die Hängematte.

Sport: ich sollte mal darüber nachdenken beim Training etwas kürzer zu treten. Denn als ich so nach der Ausfahrt mein Hemd wie üblich über den Kopf ausziehe macht es einmal kurz rascht…

…und schon war an der fast kompletten oberen Saumseite der Stoff eingerissen. Jetzt muß ich aber dazu sagen, daß Hemd ist ein Sommerhemd und der Stoff war schon in neu relativ dünn. Schade.

Am Abend: ja wie klasse ist das denn!? Es regnet in Strömen. Hätte ich das vorher gewusst…

…währe ich auch auf die Halde hoch. *lach*

Für eine Hand voll Dollar, oder…/ 39.264km/ 26.06.2021

Juni 27, 2021

…für eine Menge Wasser.

Bikealltag/ Volotec/ do nature/ Biketouren/ Bike- & Biketoure Bilder: auf nix ist mehr Verlass. Hatte es in der vorletzen Woche doch immer wieder mal Niederschläge gegeben, so war es just nachdem ich nachgesäht hatte, stetig trocken. Kein guter Plan.

Fangen wir mal mit dem Vormittag an. Da gab es auf Anregung der holden Burgdame hin eine kleine extrem gemütliche Ausfahrt zum nahen Kurpark. Das eigentliche Ziel wurde zwar erreicht, aber nicht der Sinn.
Denn jener war, dort im Kurcafé ein wenig was zu trinken und auch ein Stückchen Kuchen durfte es sein. Doch man sagte uns, und das möchte ich leider betonen, in eine nicht ganz so freundlichen Art:„das man erst um 12:00 öffnen würde.“

Gut, wir hockten uns erst auf den gemütlichen Stühlen in den Schatten bwz. die Holde ein wenig in die Sonne und genossen den Springbrunnen. Das Dorf hier hat schon nette Ecke. Kann man so sagen.

Dann ging es aber doch weiter und zwar zum örtlichen Vergnügungsbad, wo sie wusste das es dort auch ein Café geben würde. Dort angekommen nahmen wir im schattigen Außenbereich Platz, warteten auf die Bedienung, welche dann jene Freundlichkeit hatte, die zumindest ich bei der vorherigen Ansage vermisst habe.

Kurz die Bestellung aufgeben, warten und dann verzehren.

Zu Hause angekommen wurde dann das Mittagessen zubereitet wo ich mich dann anschließend noch bei einer Tasse frisch aufgebrühten Caffee in die Hängematte verkroch.

Der zweite Teil vom Tag kam dann doch und da hatte ich irgendwie ein Ziel. Da es, wie ich oben ja schon erwähnte, kaum geregnet hatte, mußte ich mich langsam um den Wasserhaushalt der drei Saatfelder kümmern.

Dafür wurde der robuste Rucksack vom Harken genommen und allerlei Wasserflaschen zusammen gesucht. Zusätzlich hatte ich noch eine 1,5l Trinkwasserblase zweckentfremdet, denn Trinkflasche hatte ich ja am Volotec. Die letzte Schachtel Wildblumen wurde in einen Beutel umgeladen (so war der Transport besser zu organisieren) und dann ging die Fahrt ab. Mit dem ganzen Wasser im Rucksack war das schon gut.

Aber ich kenn das ja schon und die Fahrt bis zur Halde Humbert sowie rauf war ja auch nicht die Distanz. Oben angekommen wurde „geparkt“ und dann ging es zum Beet Nr. 2.. Dort hatte ich ja die letzte Aussaat gestartet und der Boden war schon arg trocken. Also erstmal eine gute Ladung Wasser drauf.

Als nächstes rüber zur letzten Aussaatstelle. Dort dann den Rest an Wildblumen eingebracht und dann alles mit reichlich Wasser bedacht.

Mit den ganzen Flaschen und der einen Trinkblase (4stk. 1l, 5stk. 0.75l, 3stk. 1,5l und noch 1x 0,5l) hatte ich satte 12,75l nach oben geschafft.

Das aller erste Beet hat aber auch noch zwei gute Pullen Wasser abbekommen. Dort steht es ja schon gut hoch, die Sonne kann dort also nicht so leicht den Boden austrocknen. Und just als ich dort so das Wasser verteilte, fiel mir doch ein:„da gibt es doch einen Friedhof unweit des nörlichen Haldenfußes. Und wo ein Friedhof ist, sollte es doch auch Wasser geben!“

Ich kramte wieder alles zusammen, trank selber auch einen großen Schluck und machte mich auf einen Erkundungsrunde zum Friedhof und dann natürlich auch dort drauf. Et voila, eine Wasserstelle ist vorhanden, somit sollte ein Wassertransport demnächst nix ehr im Wege stehen.

Apropos demnächst, (mit diesen Zeilen vorgschrieben am Samstagabend) morgen werde ich ja eh wieder früh wach sein die Nacht wird der Gemütlicheit wegen in der Hängematte verbracht und dann lass ich mich durch ein Vogelkonzert wecken). Da könnte man nach dem Espresso-Frühstück doch nochmal los.
Denn dort wo ich das letzte Saatgut ausgebracht habe, sollte noch Erde drauf. Die Erde die bisher dort ist, hat nicht ganz optimal gereicht die Samen ab zu decken. Da ich ja eine gute Stelle kenne, wird das mitsam Wasser nachgießen, der Plan sein.

Ziele braucht der Mann.

War gut – kann man nochmal machen/ 39.229km/ 20.06.2021

Juni 21, 2021

Bikealltag/ Volotec/ Bike- & Biketouren Bilder/ do nature/ Outdoor/ Bikebasteln: ich fange mal am frühen, die Betonung liegt auf sehr frühen, Sonntagmorgen an. Der Blick aus dem Küchenfenster auf mein Nachtlager.

Wie schon in der vorherigen Nacht, wählte ich meine Hängematte als Schlafplatz. Natürlich mit dem Regentarp, denn der Wetterdienst verkündete um Mitternacht herum den endlich kommenden Regen an.

Und wie es schon in der vorhergen Nacht war, nach Einbruch der Dunkelheit wurde es deutlich kühler. Um genau zu sein war es ja schon vorher kühler, denn der erfrischende Wind tat ja sein übriges dazu.
So war die Nacht dann auch bestens. Der Regen und das Gewitter machte nix. Die Position des Regentarps passte gut und das Gewitter war bis auf einen Donner gut weit weg. Irgenwie war das sogar schön, wenn man den Regen so deutlich hört. Man wird aber nur kurz wach, nimmt das dann wahr und nickt dann wenig später schon wieder weg.

Auch wenn so eine Nacht draußen kürzer und scheinbar unruhiger ist, ich habe stets das Gefühl, man schläft besser. Nach dem üblich startenden Vogelkonzert und dem Espresso-Frühstück um 06:00Uhr gab es dann das ebenfalls schon auf dem Tagesplan stehende…

Sport: …sportliche Programm. Da ich ja schon recht früh wach war, spielte auch das Wetter mit und ich schwitze nicht wie Atze.
Und als das dann beendet wurde ging es mit dem Volotec wieder raus. Zuvor montierte ich mir aber noch fix den Trinkflaschenhalter den ich ehmals am Stahl Renner hatte.

Denn das Ziel war das gleiche, wie die Erkenntniss von meiner letzten Haldenausfahrt. Der eigenen Trinwasservorrat war das finale Limit und dem wollte ich diesmal was entegen setzten.

Abfahrt und einholen der Ladung Mutterboden wieder an jenem Feldrand, wo ich schon letztes mal die erste Ladung aufgenommen hatte. Doch durch den nächtlichen Regen war der auch gut lehmhaltige Boden nicht nur recht schwer, sondern klebte auch vorzüglich am Schuhwerk. Ich entschloss mich zu einer kurzen Reinigungspause.

Idee !: ja und wie man sieht, wenn man scheinbar nix zum auskratzen hat, die guten Reifenheber (Werkzeug für eine Reifenpanne um den Reifen gut von der Felge runter oder rauf zu bekommen) tun´s auch.

Dann ging es doch rauf die Halde Humbert, mit dem klotzschweren Rucksack (geschätzt 20kg), die erst Ladung wurde abgefworfen…

…verteilt und anschließend wieder runter die zweite Ladung holen. Auch da wie immer am Haldenfuß. Die Plastiktüten aufgefüllt und hoch mit dem Erdreich.

Erneut ausladen und verteilen mit anschließender Abfahrt, einladen, hoch fahren und ein letztes Mal ausladen.

Nach dem Verteilen sah das für mich voll genug aus, viel mehr würde auch nicht rein gehen. Aber ich denke, daß sieht man ja.

Jetzt muß nur noch das Wetter besser werden. Ich denke da an durchgängig deutlich mildere Temperatuen aber vor allem an einen mehr oder weniger regelmäßigen Niederschlag. Denn groß da was jetzt noch einsähen ohne regelmäßige Wasserzufuhr macht wenig Sinn.

Dann ging´s wieder kurz zurück zur Burg die einen Sachen ausladen und anderen Nettigkeiten einladen. Mit einem kleinen Mittagessen, Espresso-Gelumpe und Hängematte im Rucksack ging es wieder zum offenen südlichen Waldrand.

Alles herrichten, Espresso vorbereiten, dann den Reis vom Onkel mit dem „Mercedes“ aufquillen lassen und sich damit den Margen füllen. Was passendes zu trinken hatte ich auch gefunden.

Nach dem Essen wurde dann das standesgemäße Heißgetränk gekocht und anschließend mit ein wenig Knabberkram genüsslich zugeführt. Danach stand dann aufräumen an und anschließend abspannen in der Cocoon.

Eigentlich dachte ich kann ich den einen oder anderen Blogbericht fertig tippen. Doch dann sackte der Handy-Akku mal wieder ein und als ich dann tatsählich noch angerufen wurde, verabschiedete sich das Motorola komplett.
Neustart war zwar möglich, da aber auch die mitgeführte Powerbank zum nachladen ihr Limit überschritten hatte, warum auch immer???, was mir ein Rätsel war, ich muß vergessen haben sie komplett auf zu laden, kramte ich alles zusammen und machte mich auf den Heimweg.

Insgesamt fand ich das jetzt zwar blöd, aber da machste nix. Unter dem Strich war die Aktion am Vormittag mit der Erde gut und ausreichend und auch das Mittagessen mit abspannen war gut genug.

So hatte ich dann noch gut Zeit alles zu Hause aufzuladen, zu spülen, zu duschen und dann diese Zeilen hier am MacBook Air rein zu hacken. Schauen wir mal, was die Tage noch so geht.

Regen soll ja heute nochmals Thema sein. Nur waru gerade dann, wenn ich mit den Rad fahre? Ich denke man wird sich mal Wechselwäsche in trocken in die Packtasche werfen.

Morgengruß: und so fängt dann die erste Arbeitswoche an. Ich wünsche Euch einen schönen Tag und bleibt wie immer bitte gesund!