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Gestern noch da – heute weg/ 31.10.2022

November 1, 2022

Bikealltag/ Sport & Alltag/ Volotec/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: …es war wieder eine gut brauchbare Nacht, ich vor dem Wecker wach, Espresso-Frühstück und dann das nächste Mal gucken was eine potentielle Strichentwicklung so meint machen zu müssen.

Die positive Überraschung an der Stelle war negativ, also außer dem ersten Strick kein zweiter. Also fix zur Bestätigung einen besseren Test laborfertig gemacht und sich noch eine Obstsalat in die Kauleiste geschoben.

So kann der Tag etwas entspannter anrollen.

16:28Uhr: so, wie war das jetzt noch? Es galt zunächst noch ein paar Kleinigkeiten einzuholen, das Schloss vom Burgschuppen mittels ein wenig schrauben zum ausbauen und einer guten Dosis Motorex Wet Portect gangbar zu machen, um sich dann aber doch auf‘ s Rad zu schwingen.
So ganz ohne Hast schlüpfte ich in potentiell dem Wetter angepasste Kleidung und fuhr auf ein weiteres Mal das Volotec in die Startposition.

Alles egal

Vor dem innerlichen Auge schwebte eine Fahrt zu Unterwegs Hamm, wo ich noch ein paar mehr kleine Materialkarabiner erwerben wollte.

Die kleinen Dinger sind ganz praktisch, ich hab sie schon an verschiedenen Stellen im Einsatz, konnte aber noch hier und da aufstocken.

Gesagt getan, mit dem fetten Fahrradschloss im Gepäck rollte ich vom Hof. Die Strecke wurde aus dem Fundus des Kopfnavi zusammen gestrickt.
Dabei ging es zunächst via der ganz nördlichen Streckenführung am Lippekanal sowie am alten Lippearm vorbei.

Das Wetter war bestens und auch wenn die Brise mir von vorne her meine Frisur derangierte *lach* es störte mich nicht.
Ich hab nicht mal groß auf den Tacho geschaut oder abgeglichen wie ich schnell ich dort war. Es war schlichtweg alles egal.

Bei Unterwegs Hamm wurde das treue Gefährt an einem Laternenpfahl gesichert, noch schnell ein wenig mehr die Trinkflasche bemüht, dann mal rein.

Da ich wusste, daß sie die gesuchten Objekte der Begierde in der Ladentheke hatten, stöberte ich nur erstmal so rum.
Natürlich gab es nette Sachen, aber nichts was mich jetzt wirklich vom Hocker riss. Wenn die Ausrüstungskammer schon gut gefüllt ist und man aber auch weiß was man sich so noch vorstellen könnte, dann gibt es nicht wirklich was Verlockendes.

Letztendlich landete ich dann an der Kassentheke wo es dann auch die Karabiner gab.

Da hab ich dann mal gleich ein paar mehr aus der Auslage geben lassen, nicht das ich demnächst doch wieder welche nachfassen muß. Selbstredend gab es auch das längere Gespräch mit dem Chef.

Jener hatte sich ja in diesem Jahr auch ein Gravelbike geleistet und so hat man eine gesprächstechnisch gute Schnittmenge aus Radfahren, Outdoor und eben alles was damit zu tun hat.

Doch irgendwann mußte es auch ma‘ gut sein, Kasse machen und sich wieder auf‘ s Rad wuchten.

Da das Wetter keinerlei Anstalten zu Veränderungen gab und auch mein alternder Körper noch fit schien, gab es noch eine Schleife in Richtung Osten am Kanal entlang.

Ein neugieriger Zwischenstopp am Pier 9 Tiny House Hotel war dann die nächste kurze Pause.
Ab dort ging es dann noch hoch bis zur letzten Schleuse Werries, wo dann aber auf die andere Uferseite gewechselt wurde. Mit nun dem Wind leise säuselnd im Rücken ging es auch einen guten Tacken flotter über die Piste.

Hier entschied ich wie beim letzten Mal wo ich an der Schleuse gedreht hatte, mich ab dem Bootshaus wieder bis zum Tennisverein durchsacken zu lassen.

Gesagt, getan. Blöd war nur, man hatte das Tor für die Weiterfahrt zu gekettet. Es half also alles nix, absteigen und den Bock ein wenig bergan um ein Gebüsch schieben um dann aber wieder auf der Route weiter fahren zu können.

So erreichte man ja die hier im Dorf schon länger bestehende Baustelle für die neue Erlebensraum Lippeauen.
Schon beim letzten Mal bemerkte ich, da war schon gut was passiert. Doch heute hatte ich mehr Zeit und Lust und da nichts abgesperrt war, folgte ich der neu gemachten Wegstrecke.

(<klick> zum Oktoberalbum)

Sah schon gut aus und gefiel mir durchaus. Bin mal gespannt, wann das mal soweit ist? Man konnte aber gut sehen, Bepflanzungen werden noch kommen, Sitzgelegenheiten aber auch das eine oder andere an Arbeiten bei den Gehflächen ist noch zu machen.

Kurz vor Höhe der Fährstraße drehte ich aber wieder um und schlug mich nun final gen Burg.

Die Sonne schien, es war aber nicht zu heiß, der Wind schob langsam von hinten an und die Streckenerfassung ließ für diese zweite Ausfahrt gute 30km+ realistisch erscheinen. Es fühlte sich gut an.

Auf den Burghof gerollt, alles abgelegt, kurz in ein wenig andere Kleidung geschlüpft und dann noch den Teil der sportlichen Übungen für den Rücken abgehandelt.

Zum Abschluss noch ein kleines Stückchen Kuchen, schon hockend in der Cocoon Hängematte. Tendenz steht auf besser…

…auch wenn am Abend leider der immer noch nicht so passende Laborbefund rein kam.

Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Kein Titel trotz Einfall/ 29.10.2022

Oktober 30, 2022

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Biketouren/ Sport & Alltag/ Outdoor/ Bilder: der heutige Tag startet mit einer gewissen positiveren „Einstellung“. Nicht das jemand denkt, ich hätte bis hierhin Trübsal geblasen. *Augenzwinker*

Da ich ja nun die letzten Nächte im DG auf dem Gästesofa verbracht hatte ist mir gestern eingefallen:“schau doch mal, ob man das Ding nicht ausklappen kann!“

Gesagt, getan und so ergab sich eine prächtige Liegefläche. Jetzt das Gästesofa noch vor den Schreibtischstuhl geschoben, so hatte ich ein Kopfteil und das Kopfkissen würde sich nicht der Schwerkraft folgend dem Boden zuwenden.

Eine gute Grundeinstellung für die gefolgte Nacht, noch das Bettzeug drauf geworfen und gut war.
Mit dem Bettzeug konnte ich dann den viel zu warmen Ajungilak Kompakt Shelter 195 L Schlafsack, welcher schon im Komfortbereich bis -8c° geht und selbst im offenen Zustand Immer noch für Hitzewallungen sorgte weg lassen. Der war einfach etwas zu viel des guten.

Die zweite positive Einstellung wird sein, oder genau genommen werden zwei weitere Einfälle sein. Punkt eins, ich werde heute mal einen kleinen Ansatz in Sachen Radfahren machen. Wie so oft bei solchen ersten Fahrtests wird das gute alte Volotec herhalten müssen.

Ich denke ich werd mal flach in Richtung Halde Humbert rollen lassen, dort auf einen Abstecher nach oben und dann wieder entspannt zurück.
Ob dies dann die letzten Radkilometer in diesem Monat sein werden, lass ich mal offen? Fakt ist aber, ich werd die Sache sehr gediegen angehen lassen und das nicht nur heute, sondern auch in den nächsten Tagen.

Das andere Ding wird sein, ich werde mich heute dann auch noch ein wenig um die Beweglichkeit aber auch Kräftigung der Muskulatur allgemein, im speziellen der Rückenmuskulatur kümmern.
Aber auch dazu wird das Training B, also jene auch kürzere Trainingseinheit spezieller für den Rücken abgestimmt, herhalten.

Soviel also dazu.

11:48Uhr: ich stelle gerade erstaunt fest, es ist ja kurz vor Mittag und mümmel mir mit der letzten Seite der Samstagszeitung das restliche Haferflockenkombifrühstück rein.

Am Abend: der Tag ist fast rum und tatsächlich auch so gelaufen, wie ich das so gerne hätte. Nach dem Frühstück wurden zuerst noch die Rasenflächen geschnitten und dabei schon das Volotec startbereit geparkt.

Die Kleiderwahl mußte aber ob des immer sonnigeren Wetters neu kombiniert werden, dann ging es los.
Anrollen noch vor der Burg, was war das für ein Gefühl.

Natürlich ging es nicht gleich heiter-spritzig zur Sache, sondern gaaaaaaaaanz langsaaaaaaam. Bloß keine Rekorde aufstellen, erst mal nur gucken was die Beine machen, aber vor allem die Lunge.
Kein großes Rasseln auf der Lungenautobahn und auch der Puls fühlte sich gut an.

Da das Wetter mehr als nett war drehte ich eine kleine Schleife für die Anfahrt auf Humbert. Nur so, einfach weil’s lief. Kurz vor der Zufahrt auf Humbert wurde die Windweste abgelegt…

…aber auch die Hosenbeine abgezippt. Sagte ich schon, daß ich so Hosen liebe? Ich liebe sie!

Mit etwas mehr Luft am Körper war auch eine Schwitzneigung eher latent. Die ersten drei Anfahrten nach oben gingen noch manierlich. Nur bei der Vorletzten merkte ich schon :“baby, noch einen Tacken langsamer bitte!“

Aber auch das hatte ich dank des kleinsten Ganges bald hinter mir und so wurden auch die ersten Eindrücke von der Natur um und auf der Halde oben bestätigt.

Ein schönes Grün wechselte sich mit den orang-gelben Farben der haldenheimischen Pflanzen konzentriert um die Beete ab. Ankommen, das Volotec ablegen, einen Schluck aus der Flasche nehmen und sich dabei umschauen.

Die letzten Neuankömmlinge alias die beiden Kastanien sahen nicht ganz so aus, wie ich das dachte.

Auch sie hatten ihre Blätter schon verloren, hatten sie ja auch schon braune Spitzen wie jene beiden die ich hier noch im Garten habe.

Ich tippe auf eine sehr ungünstige Kombination aus langer Trockenheit (auch wenn sie bei mir im Garten natürlich stetes gehegt & gepflegt wurden) aber vor allem zu viel Sonnenlicht.

Rüber zum Beet aus 2021 wo ich ja die Eiche eingesetzt hatte.

Auch dort stand sie nicht ganz so satt da, wie man sich das wünsche würde. Die Blätter zeigten die gleiche Auffälligkeit, waren aber noch großteilig grün, aber vor allem am kleinen Stamm.

Das Ahron hatte sich seit der letzten Mähaktion zwar tapfer gehalten, aber gut sieht auch anders aus.

Gleiches bei den Birken (die ja schon oben waren).

Insgesamt also alles noch mit Aussicht auf ein gutes Leben, es dauert halt.

Zum Glück sind die sehr sonnenintensiven Tage vorbei und ebenso gut ist, immer wieder kommt mal was vom Himmel bzw. der Frühtau spendet ja auch was.

Ansonsten haben sich die einheimischen Pflanzen breit gemacht. Vielleicht sollte ich doch noch mal ein paar Wildblumen-Samen wo ausstreuen?

Ich setzte mich nieder und schaute mich so um, stapelte ein paar kleine Steinchen aufeinander…

…und stellte fest, ist schon nett hier oben.

Aber wie das eben so ist, irgendwann muß man ja auch mal wieder los. Es gab noch eine kleine Runde oben auf dem Plateau um das Haldenzeichen rum, dann aber doch abwärts.

Unten angekommen noch einen Harken hier, dann am Hängeplatz südlich gucken, weiter fahren an den alten Baumhütten vorbei, bis ich mich doch dabei erwischte den First Spot zu suchen und zu begutachten.
Der war gar nicht so einfach zu finden, denn dort hatte es einen recht mächtigen Baum gelegt.

Also schaute ich mich auch dort um und kehrte dann aber doch final heim.

…was sich dann aber als gar nicht so einfach herausstellte. Denn bisher gab es da eine Brück Marke Eigenbau von Anwohnern, die über eine Graben führt. Ich konnte aber keine Brücke ausmachen, sie war schlichtweg weg!

„Hammer“: dachte, wusste ich aber auch, so den besten Zustand hatte sie auch nicht mehr gehabt. Zum Glück führt der Graben aufgrund der Trockenheit zur Zeit kein Wasser, also konnte ich ihn so passieren.

Dafür habe ich aber von den Wald-Kids die verschiedenen Bau(m)werke bewundert.

Eine coole Schaukel und diveres Anderes. Das es heute noch Kids gibt die im Wald spielen ist ja kaum denkbar. Toll!

Das war‘ s dann aber auch mit der ersten Radausfahrt nach der C-Infektion.

Auch wenn ich absichtlich also bewusst ganz langsam gemacht habe, kann ich sagen, passt und kann wohl in den nächsten Tagen ausgebaut werden.

Hier wieder angekommen wurde kurze Zeit später auch schon die Matte auf der Terrasse ausgerollt und der andere sportliche Teil noch hinterher geschoben. Auch das war durchaus brauchbar.

Und so kann dieser Samstag ausklingen, hänget in der Hängematte, tippen ein paar weitere Zeilen. Ein kurzer Test von meiner roten „Schlafzimmerlampe“…

Wir sind guter Dinge.

Euch einen schönen Sonntag und bleibt bitte gesund!  😉

Endlich geschafft/ 52.964km & 39.769km/ 28.08.2022

August 29, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ do nature/ Bilder & Bike- & Biketouren Bilder: tja, so wie‘ s ausschaut haben wir wohl die große Hitzezeit hinter uns gelassen.

In der Nacht vom Freitag auf den Samstag fiel das Thermometer auf unter 20c° und auch den Tag über war kaum mehr als 25c° angesagt. Schon fast frostig und Zeit die Winterkleidung nach vorne zu holen. *lach*

Und so startet diese Geschichte am…

Samstag: … irgendwo auf dem Zeitstrahl vormittags. Zunächst wurde mal ganz lange im Bett gelegen und ausgepennt. Nach X Extrarunden ging aber nix mehr und ich saß mal wieder als ersten in der Küche.
Dieses Mal aber nicht lange und der Platz für die Samstagszeitung wurde zu eng, dafür gab es ein Frühstück mit drei Mädels. Die Samstagszeitung wurde dann anschließend auf dem Sofa durchgeblättert, bevor es dann sowas wie eine einen Tagesablauf ging.

Mich zog es, ganz untypisch für mich *lach*, nach draußen. Das Areal in und um den Burggarten wurde abermals großzügig mit dem Regen aus dem Gartenschlauch bedacht und am Grünstreifen sowie unter der äußeren Buchenhecke noch von Laub befreit. Das dabei noch zwei Ablaufsiebe der Kanalisation gereinigt wurden, lass ich mal unter den Tisch fallen.
Der nächste Starkrege kommt bestimmt (auch wenn man ihn dann nicht für´s Grün gebrauchen kann) und so hielt ich das mal für eine brauchbare Idee.

Nach einem Mittagessen ging es dann in das nächste Dorf, Werne genannt, wo es ein Straßenkunstfestival gab.

An mehreren Orten des Stadtkerns gab es Bühnenaerale wo Künstler, wohl größtenteils von weiter außerhalb, ihr Show darboten. Hier und da, aber im verträglichen Umfang gab es natürlich auch die übliche Verköstigung. Aber alles in geschmeidigen Umfang, als keine big Kirmes. Die Vorführungen waren, wo wir jetzt aber direkt nur zwei gesehen hatten, echt gut gemacht. Da wir aber geplant-spontan dort waren, haben wir sie nicht alle oder vollständig gesehen.
Da es aber auch nach dem Mittag war, gab es natürlich auch einen kleinen Espresso gepaart mit Eis. Und so ging es dann in den frühen Nachmittag hinein. Und da stand zumindest für mich ein klares Ziel vor Augen.

Der Tag war zumindest noch vom Aktivitätsgrad her jung und wo wurden die üblichen Vorbereitungen mit Packtaschen und Wasserbehätnissen durchgeführt und sich auf den Sattel geschwungen. Das ganze aber sehr piano, wobei es zunächst mal zu einer Stelle an den Kanal ging.
Dort hatte ich einen größeren Erdhaufen entdeckt, wo dann entsprechendes Material in ebenfalls passende Behältnisse geschaufelt wurde.

So bestückt ging es dann ein wenig schwerfälliger in Richtung Humbert, um dort das Haldenplateau zu erklimmen. Kurz umgechaut, wie üblich, Entleerung und dann ab zur Wasserstelle das kostbare Nass auffüllen. Damit dann in dieser und einer weiteren Fahrt nach oben und alles verteilen. Da es ja nun Samstag war und ich gut Zeit hatte, blieb ich noch eine Weile oben.

Innerlich stellte ich mir die Frage, warum ich nicht ein wenig Übernachtungskrempel mitgebracht hatte? Viel, also um genau zu sein, bis auf vier Köpfe war da oben nicht los. Da hätte man also locker dem Sonnenuntergang zuschauen können und dann die Augen schließen.
Kleiner Schönheitsfehler dabei, da der Himmel gut wolkenverhangen war, wäre es auch mit dem Thema Sonnenuntergang eher mau gewesen. Nun gut…

…da auf der Burg inzwischen die Freundeskreis-Geburtstagsparty laufen würde, wollte ich dort aber nicht zu früh eintreffen. Die Frage nach einem äquantenten Abendmahl stellte sich. Wobei nicht wirklich, denn man hat ja oft einen Plan im Kopf.
Es sollte mal wieder eine mit entsprechendem Zutaten gefüllte Brottasche vom osmanischen Drehspießgrill des Vertrauens sein.

Wobei ich da jetzt ganz ehrlich sagen kann, bei dem war ich schon lange nicht mehr und nach dem letzten Mal, war ich von dieser Lokalität nicht mehr so prall überzeugt.

Denn abgesehen das man, natürlich auch den wirtschaftlichen Umständen geschuldet an der Preisscharube drehen mußte, war das Gebotene nicht von jeder Geschmacklichkeit die man über Jahre darbot, sondern auch die Bedienung alles andere als freundlich. Eher kurz ab, mürrisch, was natürlich auch Tagesform hätte sein können, aber da es auch vorher schon nicht mehr so prall war… .

Ich ließ es auf einen versuch ankommen, nicht zuletzt auch, weil es draußen Sitzgelegenheiten gab wo an in Ruhe sein Abendessen verzehren könnte. Nun gut, also um die Ecke gebogen und sofort positiv bemerkt, man hatte dann Außensitzgelegenheiten mal einen Topf Farbe gegönnt, denn jene sahen zuletzt nicht mehr wirklich ansehnlich aus. Kein Wunder, trugen sie doch seit der Eröffnung den gleichen Farbanstrich.

Ich betrat also das Lokal, mußte mittels eines kaum zu überhörenden Gruß den Brätermeister aus der hinteren Ecke locken, aber dann lief das recht ansehnlich, inklusive dem Anrichten der Order.

(Augustalbum <klick>)

Mit dem (vermeintlich) landestypische Getränk wurde also nun der bevorzugte Außenbereich aufgesucht und sich mal ganz lecker der Bauch voll geschlagen. Mit der einziehenden Dunkelheit und den wunderbaren Temperaturen hätte man nich so viel schönes auf dem Rad zaubern können, aber so ganz aus dem Ärmel geschüttelt…

Kurz um, ich ließ mich mit vollem Bauch geschmeidig nach Hause rollen, kramte alle Sachen zurecht, bestieg die Dusche um mich frech zu machen und zog mich ins Dachgeschoss mit einem kleinen Herrengedeck zurück und ließ den dann doch später werdenden Abend ausklingen. Auf in dir erholsame Nachtruhe. Übrigens…

Stadtradeln: …ein neues, wenn auch sehr kurzes, Kapitel in meiner Radfahrzeit hat begonnen. Angesprochen von meiner Jüngsten, jene Wiederrum von ihren Kollegen des öfteren angestachelt wurde, meinte sie, ob das denn nix für mich wäre.

Natürlich waren mir die wohl mehr oder weniger landes- u. bundesweit laufenden Aktionen des Stadtradeln längst geläufig, aber angemeldet hatte ich mich noch nie.

Grundsätzlich geht es ja darum, Menschen vom Auto aufs Rad zu motivieren damit sie mit diesem im Idealfall zum Job hin und zurück fahren. Das ist ja für die meisten schon eine große Hürde, sehen wir ma von dem E-Bike Boom in den letzten Jahren ab.

Dieses Stadtradeln soll also motivieren. dabei trägt man einfach seine Fahrzeit und die Kilometer ein (was ich ja schon von etlichen Winterpokalteilnahmen her kenne) und landet dann damit in einer Tabelle. Dort kann man dann sehen, was für Fortschritte man, oder eben Frau macht. Natürlich gibt es auch Teams denen man beitreten kann, oder auch gründen kann.

Erstaunlich fand ich, daß gerade ma´ nur um den Zeitraum von 21 Tagen geht. Nun gut, ich trage jetzt meinen Teil dazu bei und das in dem Team, in dem eigentlich meine Jüngste mitfahren sollte. Schade das sie es nicht tut, was aber auch aus ein paar Gründen nicht immer so einfach ist.
Wobei zumindest am Anfang ihrer Ausbildung da entsprechenden Ambitionen geäußert wurden.

Nun denn, warten wir mal ab wie sich das so entwickelt?

Bikealltag Volotec: ja und der Sonntag verlief dann in etwa so. Also die holde Burgdame und meiner einer sind für einen Radausflug mit anfänglich noch vagem Ziel recht spät los. Ein paar Dinge wollten noch erledigt werden. Und weil eben Sonntag war, wurde vorab noch eine Ruhepause eingelegt.
Schon dieser verzögerte Start war ja nicht so meine Welt in der Zeit hätte ich gefühlt mit dem Stahl Renner schon mal 50km als warm-up runter fahren können. Dann ging es aber los, ich griff zum guten alten Volotec.

Die Fahrt führte dann in Richtung Westen um sich dort am Hafen Rünthe in einer Lokalität einem Mittagmahl zuzuwenden. Nicht die schlechteste Idee wie wir befanden.

Pier47 natte sich die Lokalität. Nett gemacht, aber dem Wetter geschuldet wohl fast maximal besucht. Die dreiviertel Stunde Wartezeit haben wir uns mit entspanntem Sitze und gucken vertrieben, außerdem hatten wir unerwarteten Besuch.

Nach dem sehr schmackhaften Mahl gab es noch einen kleinen Spaziergang am Wasser entlang.

Auf der Rückfahrt kam noch die Idee:“mach doch mal ein Bild von unseren beiden Schatten.“ Et voila! Aufgefallen war mir dann noch ein neu aufgestellte Infotafel.

Interessant, interessant. Tut sich hier verdammt viel in die Richtung. Nur bald kann man keinen fußbreit mehr auf ein Stück Wiese setzen.

Naturschutzgebiete sind ja gut, nur in meinen Augen sehr fadenscheinig wenn kilometerlang die A1 auf beiden Seiten verläuft. Da wird nix reguliert. Ich mutmaße mal, die Lobby ist da zu stark und Eingriffe wären wohl unzumutbar. *rümpf die Nase*

Euch heute einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Conter day Halde Humbert/ 26.06.2022

Juni 27, 2022

Bikealltag/ Volotec/ do nature/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: es ging quasi nicht anders, der Mensch mußte raus und dies natürlich in Bewegung. Gut daran, man hatte ein brauchbares Ziel vor Augen.
Jenes aber auch mit dem Hintergedanken, daß man ja nun ein paar Tage mal nicht für länger vor Ort sein würde und so eine gute Fuhre Nass nicht die schlechteste Idee wäre. Wohin, oder besser gesagt wo rauf werd ich hier jetzt nicht sagen, kann man sich aber denken.

Angesagt war, eine Conter Tag gegen die neulich gefahrene Aktion/ Black Day mit Rasenmopped und der Totalmähaktion zu zaubern. Dazu hatte ich in der Zwischenzeit immer wieder diverse Bilder durch den Schädel gedreht aber auch nach Lösungsansätzen gesucht. Wo fang ich also an?

Eigentlich mit dem üblichen Kram. Das Volotec aus der Fitness-Garage holen…

(Bild nach der Wiederankunft)

…den ollen Rucksack greifen um zwei 1l. Wasserflaschen fertig befüllt und einen Camping-Wasserkanister (noch leer) in den Rucksack zu stecken.
Zusätzlich noch eine kleinere Ladung Blumenerde, man kann ja nie wissen. Aber!…

…mit der Blumenerde war auch klar, aufgeben gilt nicht, es geht also weiter.

In entspannt fuhr ich los, frohen Gemutes trudelte ich so meinen Weg bis ich eben Humbert erreichte. Dort wurde wie üblich hochgekurbelt, dann die Parkposition eingenommen und sich orientiert (die folgenden Bilder sind am Ende der Aktion geschossen worden).

Meine Idee und damit auch mein Hauptaugenmerk lag darauf zu schauen, warum man einige Pflanzstellen so sinnlos umgemäht hat und warum andere nicht?

Die scheinbare Lösung war schnell gefunden. Dicke Steine oder auch Brocken mögen Mitarbeiter eines Grunschnittdienstes nicht, weil wenn die in die Schneideblätter kommen, jene dann zumindest stumpf sind.

Die strategische Gesamtsituation nochmals im Bilde.

Das erste Beet/ 2. Pflanzloch was ich begutachtete war das mit dem inzwischen arg kleinen Ahorn. Hier wurde die Totalmähaktion zumindest soweit vereitelt, das noch der kurze Überbleibsel stehen blieb. Dies wohl weil sich dort an einer Stelle dicke Steine befanden.

(Tagesalbum <klick>)

Am Buchenheckensetzling/ 1. Pflanzloch (bei der Mähaktion och ohne Steine) wieder rum konnte man mühelos press drüber Metern und so dem Höhenwachstum den totalen Gar aus machen.

Vergrößert man das Bild, kann man den Schaden wohl gut sehen. Das Beet mit der Pflanzung 2022 hat wohl einfach nur Schwein gehabt. Denn die Reifenspuren gehen genau dran vorbei. Zur Sicherheit aber auch hier, lieber ein wenig mehr Aufmerksamkeit verlegen oder positionieren.

Rüber zur nächsten Baustelle. Die Birke hatte es auch arg getroffen, wobei ich mich frage, warum erst jetzt? Denn sie war schon so gut gewachsen, daß sie entweder vorher verschont geblieben war, oder gar dies die erste Mähaktion war? Diese Frage wird sich aber nun nicht klären.
Übrig geblieben ist nur ein einsamer keiner grüner Zweig und der wollte jetzt etwas gehätschelt werden.

Übrigens, die Birke ist nicht auf meinem Mist gewachsen, ich hatte sie erst wohl in diesem Jahr entdeckt, sie ist also schon länger dort oben.

Die Birke hatte schon ein paar mehr Auswüchse und war eigentlich schon gut sichtbar. Naja, der Buchenheckensetzling war ja eigentlich auch nicht zu übersehen.

Jedenfalls ist von ihr nur ein einziger kleiner Trieb übrig geblieben. Ich habe dann vorsichtig ringsum eine gute Portion von dem steinigen Boden entfernt und einen Teil Blumenerde eingefüllt. Ein paar Wurzeltriebe konnte ich sehen. Die wurden jetzt also sorgsam eingepackt, begossen und dann nochmals mit Blumenerde abgedeckt.

Der Plan für die Zukunft, hier noch eine gute Portion Blumenerde, eventuell sogar in Kombination mit Rasensamen zu verteilen, um so Wasser, gerne ich in Form von Regen, mehr Nährboden zu bieten als der schnöden Steinboden der hier liegt.

Nachdem ich die mitgebrachte Blumenerde verteilt hatte ging es in den Handlungsablauf der dafür sorgen würde das genug Wasser nach oben kommt.
Unschön im positiven Sinne dabei, der eine oder andere Stein wurde gesichtet, aufgenommen und dann auch an passende Stelle positioniert. Hier mal zwei Aufnahmen von der ersten Wiederauffahrt. Ich entdeckte die Steine schon am ersten noch seichten Anstieg. Natürlich wurden sie dann in den ollen Rucksack gepackt, mit hoch geastet, ausgeladen und in Position gebracht.

Pläne für demnächst, wohl überlegt auch vor dem Hintergrund, daß dort eine gewisse Sicherheit besteht.

Am großen Beet 2021 sehe ich dann noch einen Möglichkeit einen weiteren Setzling in den Boden zu bekommen. Dort gibt es einen Stelle wo bisher nix wächst. Das ist übrigens jenen Stelle, wo bis in den Winter hinein sowas wie eine fette Zwiebel in der Erde lag. Die ist jetzt übrigens weg.

Hier könnte ich das Beet noch etwas in der Fläche erweitern, ausheben und natürlich dann auch entsprechend sichern.
Die „Sicherungen“ sollten sich hier noch finden lassen.

Auch dort wo der Buchenheckensetzling am 1. Pflanzloch drin steckt könnte ich auch noch sowas in der Art machen. Selbst wenn der Buchenheckensetzling nicht neu kommt, was sich aber schon denke, dann würde dort zum Beispiel ein weitere Ahornsetzling kommen oder eine von den vier Kastanien.


Bliebe nur noch die Frage, was mit den restlichen Setzlingen machen? Denn jene auch noch auf Humbert zu pflanzen, was ja mein ursprünglicher Plan war, das überlege ich mir schon.

Löcher dafür, soweit noch nicht vorhanden sind relativ fix dank BW Klappspaten ausgehoben. Mutterboden/ Blumenerde bekommt man auch hoch, dauert halt nur. Die Setzlinge dann einpflanzen ist kein Ding. Dann aber gibt’s zwei Dinge.

Ding eins ist, der Boden dort oben ist nicht gerade gut und selbst mit hochgebrachte Erde bietet sich nicht wirklich ein solides Wasserreservoir.
Regen wird, ist die Erde erst mal durchnässt, schlichtweg im Steinboden sinnlos versickern.

Das ist auch ein Grund warum ich beim Gießen nicht einfach das Wasser komplett drauf schütte, sondern nach und nach stets in kleiner Mengen. So kann der Boden erst mal aufquillen, dann das Wasser nach und nach aufnehmen und wenn sich an der Oberfläche zeigt, daß das Wasser nur noch zögerlich versickert, dann ist gut. Mehr würde dann einfach nur noch in Steinboden verschwinden. Aber das sagte ich ja.

Ding zwei ist, ich hab keinen Bock in Sisyphusarbeit oben alles herzurichten um dann an einem Tag X hoch zu kommen um dann zu sehen, daß doch wieder jemand meinte, niederhächseln ist ein guter Plan weil eben Auftrag.

Ganz klar ist, daß muß nicht mehr dieses Jahr passieren, nächstes Jahr auch nicht, aber gerade wenn es anfängt zu wachsen und zu sprießen…

Ne‘ das bräuchte ich nicht. Da such ich mir lieber für die anderen Setzlinge ein paar bessere Stellen.

Soviel also dazu.


Ja und so ging das dann ein paar mal. Die graue Statistik aus der Trainingsaufzeichnung und dem Portal wo es dann landet zeigt es ganz gut. Heut hab ich mich insgesamt sechs Mal nach oben begeben.

Im Gegenzug natürlich auch wieder mit Schussfahrt nach unten. Ich bin erstaunt, daß es doch so schnell nach unten geht. Währenddessen schaut man besser nicht auf den Tacho. Denn da es kein glatter Asphalt ist, sollte man schon gucken woher man fährt.

Einen Film <klick> hab ich auch noch gedreht, der aber in ein paar Sequenzen nicht ganz so dick rüber kommt. Einmal dauert wohl das Laden der Daten ein wenig, der Kreisel dreht sich also bevor es weiter geht, aber auch hier und da hab ich meinen Zeigefinger nicht ganz ins Bild bekommen. War aber auch blöd. Mit der starken Sonne konnte man auf dem Display nicht immer alles so gut sehen.
Aber ich hoffe Ihr habt da wenigstens ein wenig Spaß dran.

Montag: in der Nacht hat es nun immer wieder mal geregnet was mich natürlich freut. Hoffentlich bleibt das hier die Tage so, dann trocknet das (bis nächsten Dienstag/ Mittwoch) oben nicht so arg aus.

Ansonsten wünsch ich Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

39.745km/ Humbert Haldenausflug/ 19.06.2022

Juni 21, 2022

Bikealltag/ Volotec/ do nature/ Bike- & Biketouren Bilder/ Biketouren/ Erstbefahrungen: was ich so am letzten Sonntagvormittag getrieben habe, hatte ich ja schon mal kurz online gestellt. Hier gibt es jetzt ein paar Zeilen mehr. Also…

…der Sonntag zeigte sich von den Temperaturen her in einem vergleichsweise mildem Licht.
Da irgendwie tatenlos die Stunden vergehen zu lassen, wäre eine Schande.

Meine Idee war, mal wieder mit geeigneten Gefäßen rauf auf meine Lieblingshalde zu fahren und dort eine gute Portion Nass zu verteilen.
Wer weiß was der Tag zuvor für Folgen gehabt hätte? Außerdem sah es auch nicht in den nächsten Tagen nach deutlichem Niederschlag aus.

Da der Stahl Renner ja nicht wirklich für große Wassertransporte aber auch für Bergfahrten geeignet ist, und diese schon mal gar nicht in Kombination, fiel dieser als Nutzgerät aus.

Das CAADX mit seiner ja nun immer noch nicht wirklich optimal funktionierenden Gangschaltung, ebenso.

Da bleib dann also nir das gute alte Volotec. Dummer Weise hat jenes aber nur eine bescheidene Transportkapazität. Also griff ich mir den ganz alten Rucksack und eine Auswahl an 1l. Flaschen derer zwei Stück und einen Camping-Wasserkanister.

Für die erste Auffahrt blieb jene aber leer, denn eine weitere wenn auch bescheidenen Menge an Blumenerde wurde auch eingeladen. Abfahrt mit einer guten Dosis Sonnencreme.

Auf einem kurzen aber üblichen Weg ging es dann in Richtung Humbert. Zu meiner Freude hatte man einen erst kürzlich noch als Baustellenzufahrt genutzen Weg (Bild unten) ganz fein gemacht.
Top Qualität kann man nur sagen. Keine Löcher oder Wellen/ Dellen unter dem Sand.

Dieses mal waren die Auffahrten hoch ein Genuss. Der kühlende Wind kam aus Norden, man hatte also weder Windstille noch Gegenwind, sondern stets eine seitliche Windlage. So konnte es auch nicht heiß auf der Auffahrt werden.

Oben angekommen wurde die kleine Portion Erdreich verteilt und die ersten zwei Liter Wasser vergossen. Kurze Bodenprobe mit dem Finger.
Die Böden waren von der irren Hitze noch nicht ausgetrocknet. Das sah man auch daran, daß das Wasser nicht einfach so versickerte, sondern eine Zeit lang brauchte.

Nach dieser ersten Anfahrt folgten noch vier weitere. Jeweils runter zur nahen Quelle und dann eben mit Wasser beladen wieder hoch.

(<klick> Junialbum)

Ja und so kamen dann die Liter an Wasser nach oben. Mit jeder Fahrt summierte sich das dann auf insgesamt 50 Liter. Auch nicht schlecht wenn man so drüber nachdenkt.

Anstrengend war das nicht, vielleicht liegt es inzwischen auch an der Übung. Aber auch an der Freude daran, daß man den Pflanzen oben was gutes tut.

Auch immer wieder erstaunlich, die Ruhe dort oben. Eine Mischung aus dem Wind der fast ständig dort präsent ist, den wenigsten Geräuschen von dort oben, was heute ein paar Bienen waren und den weiter entfernten Geräuschkulisse der motorisierten Gemeinschaft. Weit genug entfernt das man Gewissheit hat, hier oben kommen die nie rauf!

Zum Abschluss verweilte ich noch eine kurze Zeit und ließ mir, ganz untypisch für mich, ein wenig die Sonne auf mich scheinen.

Dann aber doch Abfahrt und gut ist. Euch allen einen guten Start in den Tag und bleibt bitte gesund!

Liveticker/ 11:13Uhr/ 19.06.2022

Juni 19, 2022

Liveticker/ Volotec/ do nature/ Bike- Biketouren Bilder: bin jetzt schon eine lange Weile mit dem bergfähigen Volotec unterwegs und finde es heute ausgesprochen nett von der Temperatur her. Klar im Gegensatz zu gestern.

Auch kann ich nicht sagen, daß es überall wo es schön ist, besonders voll ist.

Ich hab hier oben heute original vier Köpfe gesehen und die auch nur auf Distanz.

Jetzt genieße ich noch ein wenig den seicht-frischen Nordwind, die Sonne und die Ruhe. Auch wenn in der Ferne Autos zu hören sind. Aber eben in der weiten Ferne.

 

 

Vöglein, Vöglein an der Wand…/ 39.726km/ 18.06.2022

Juni 19, 2022

Bikealltag/ Bilder: natürlich müßte es heißen, Spiegeln, Spiegeln an der Wand, aber neulich staunte ich nicht schlecht.

Unsere Buchenhecke ist ja schon seit je her eine Spielwiese für das Vogelvolk. Krach und Gewusel da drin ist hier ab den frühsten Morgenstunden Programm. Erstaunt war ich ja schon nach dem letzten Heckenschnitt, wo ich auch mal was ordentlich in der Höhe gekappt hatte. Man könnte auch sagen, Kahlschlag.

Außgerechnet an der Stelle wo ich zugegeben maßen ein wenig mehr weggeschnitten hatte, fand das Vogelvolk Gefallen. Warum ist mir zwar ein Rätsel, aber eventuell kommen sie so besser in das offene Stück der Hecke.

Da ich ja aber auch die letzten Setzlinge neulich umgepottet hatte und die Töpfe an die Fitness-Garage zum hängen bekommen habe, staunt ich neulich nicht schlecht. Ausgerechnet in dem besonders kahlen Stück fühlen sie sich wohl.

Doch die Tage sah ich…

…das man neben dem auch sehr beliebten Dach der Fitness-Garage, die beiden Blumentöpfe annahm. Da freut man sich doch!

Bikealltag Volotec/ Hitzefahrten +20c°/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: gut, dann mal wieder ein paar Textzeilen zum Leben als – Radfahrer.

Irgendwie tat sich die Idee bei der Burgdame auf, daß man doch eine kleine Radtour machen könnte.

„Gut“, dachte ich,“warum nicht?“ Zumal sie noch ein Ziel vorgab, schien mir das, selbst unter den heutigen super heißen Bedingungen (33c°) als machbar.

Das Tagesziel sollte das neu eröffnete Lokal R-Café sein. Direkt am Datteln-Hamm-Kanal hatte man oder der Ruderclub selbst, ein neues Trainingscenter bekommen. Etwa auf Höhe der parallel verlaufenden Straße befindet sich nun dieses R-Café.

Da ja nun das CAADX ein wenig Bastelarbeit bedarf, was ich mir aber noch für den weiteren Tagesverlauf auf die Fahne geschrieben hatte, nur der Neugierde wegen, griff ich zum betagten Volotec.
Schnell eine Lenkertasche dran geheftet, noch eine Wasserpulle samt dem fetten Schloss darin verschwinden lassen und ab ging die Post.

Das Tempo war eher sehr gemäßigt, kam mir aber auch aufgrund der Hitze sehr entgegen.

Am Kanal entlang ging es dann zum Ziel. Dort parkten wir unsere Räder, sicherten jene und suchten uns einen netten Platz im Schatten auf der Terrasse.

Die Speisekarte wurde studiert und für extrem reizvoll befunden. Burger & Co. waren zu haben, aber so nach dem Frühstück… . Es blieb dann bei einem Cappuccino und einem Espresso, übrigens inklusive einem Glas Wasser!, sowie noch einem Apollinaris Wasser für mich.

Als wir alles vertilgt hatten, fragen wir nach einer Eiskarte. „Oh, die lag nur nicht an unserem Tisch“, wurde uns mitgeteilt.
Die Eiskarte war zwar überschaubarer, aber man saß ja nun auch nicht in einem Eislokal. Zwei Bestellungen nebst Verzehr machten wir uns wieder auf den Weg.

Es wurde noch eine Schleife durch den kaum weit entfernten Kurpark gemacht…

…um anschließend noch am Burghügel Mark eine letzte Pause einzulegen.

Die Heimfahrt, fast am Stück, zog sich dann aber etwas. Wir hatten zwar eine gute Brise von vorne, worauf ich schon auf der Hinfahrt als kühlend spekulierte, doch diese Brise entpuppte sich eher als ein Föhn.

Mit gut eineinhalb Liter Wasserverzehr während der Fahrt oder auf den Pausen an diversen Bänken, trudelten wir hier wieder ein.

Kurz frisch machen, einen Kleinen aufsetzen und die Füße in eine Wanne mit kühlen Nass stecken.

Ja, und so ging es dann in den späten Mittag hinein. Nach ein wenig ausruhen griff ich mir auf ein weiteres Mal das CAADX um mich mit der Problematik auseinander zu setzten. Aber darüber werd ich jetzt hier nicht berichten.

Nur soviel dazu, im gewissen Sinne bin ich einen Schritt weiter. Im besonderen konnte ich keinen Defekt an der Schalt-Bremshebel Kombi ausmachen, was schon sehr viel wert ist.
Denn wenn die was gehabt hätte, dann hätte wohl eine Neue her gemußt.
Und neue Schalt-Bremshebel Kombis bewegen sich mal locker im oberen dreistelligen Bereich. Man munkelt das wenn man sie aus massiven Gold fräsen ließe, sie billiger wären. *lach*

Nein, das ist natürlich extremste feinpräzise Technik die auch mit Sicherheit eine menge Gehirnschmalz in der Entwicklung gekostet hat.

Aber zu meinem Leidwesen, ich hab´s nicht hinbekommen. Das positive daran, es könnte, und da liegt die Hoffnung drauf, noch eine Banalität sein. Jene kann ich aber derzeit nicht basteln, weil mir dazu das Material fehlt.

Vielleicht schreib ich dann morgen darüber ein paar Zeilen. Wen’s dann aber doch interessiert, im Radforum <klick> gibt’s dazu ein paar Zeilen samt Bebilderung. Doch bis dahin…

…gehen wir heute mal ins Kino einen wohl ganz passablen Film/ Massive Talent schauen. Morgen nachmittag soll es ja dann ein Zeitfenster geben, wo es tatsächlich bis zu 70% Regenwarscheinlichkeit hat. Und deutlich kühler soll es sein. Auch gut.

Ich werde aber trotz der Regenwarscheinlichkeit mal schauen, wie ich Wasser auf die Halde Humbert bekomme.

Euch noch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

39.699km & 34.772km/ 20.05.2022

Mai 21, 2022

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bikealltag Volotec/ Hitzefahrten +20c°/ Bike- & Biketouren Bilder: der für den Donnerstag hatte ich mal das Volotec startklar gemacht.
Ist zwar jetzt nicht mehr das Langstrecken-ich-fahr-zur-Arbeit-Bike, aber ein Arbeitskollege hatte da ein paar Fragen die ich ihm am besten direkt an einem passenden technischen Musterstück zeigen könnte. Also nicht am Stahl Renner.

Dabei geht es ihm um seine Luftfedergabel, deren Einstellung und die/ eine passende Luftpumpe für so Arbeiten.
In Sachen Bremsbeläge wechseln könnte ich ihm auch noch ein wenig die Hemmung nehmen. Ich weiß ja noch selber wie sich das als Neuling anfühlt.

06:36Uhr: die ersten Brötchen mit Forelle belegt als Frühstück sind gegessen. Die Anfahrt lieft gut und das auch mit dem Volotec.
Natürlich muß ich sagen, daß man sich im direkten Vergleich zum Stahl Renner einen Wolf trampelt und so gut reinholzen muß. Leicht und geringer Rollwiederstand ist also was anderes.

Aber nun gut, schon alleine der alten Zeiten wegen hat das schon ein wenig gerockt.

Der einzige Nachteil, es war wie schon in den letzten Tagen auch in den Morgenstunden gut warm. Auf dem Thermometer standen zwar nur 13c°, aber gefühlt war das eine eher drückende Wärme. Mal sehen wie der Tag so wird?

Bikedefekte/ CAADX Freiläufe: irgendwo auf dem mittäglichen Zeitstrahl erfasst mich der fernmündliche Kontakt zu Fahrrad Schricke.

Die neuen hinteren Laufräder seinen eingetroffen. Im Kopf rattert es eine Kurzweile wie und wann ich sie abhole?

14:38Uhr: draußen erneut schärfstes Heißmistwetter. Teilweise schaut es nach Ansätzen von Regen oder Gewitter aus, dann mal wieder nicht.

Feierabend: noch schnell die Ladung Sonnencreme verteilt und dann los. Was für eine irre Fahrt. Zunächst knallt die Sonne und es ist heiß.
Ich lasse es langsam anrollen, bloß keine Schweißattacken. Doch keine drei Kilometer weiter zieht ein Wind auf.

Es wird böig und ich muß trotz vieler Wolken die Sonnenbrille aufsetzen. Soviel Staub wirbelt durch die Luft. Irgendwo im letzten Drittel wundere ich mich. Ist das schon Regen in feinster natur oder doch Schweiß? Ja, es sind tatsächlich ein paar wenige Tropfen, aber ich komme so trocken an, wir man bei dem heißen Wetter trocken ankommen kann. Wasser in den Hals kippen.

Freitag: mal wieder ein wenig mehr Programm am Job, so könnte man ein Drehbuch dazu nennen.
Die Personaldisponenz verlangt nach ein wenig mehr Flexibilität. Ich komme mit dem Stahl Renner zum einen ein paar Minuten flotter von der Burg weg und auch am Südufer des Channel gut über die Piste.

Das nun geschaffene Zeitfenster nutze ich, um die Post für eine weitere Tour komplett vor zu packen und zu sortieren. Der Kollege der diese Jobrunde ausnahmsweise übernehmen soll, hat keine Achtstundenschicht. So kann er dann im Zeitfenster seiner Arbeitszeit alles locker abspulen und muß nicht früher „antanzen“.

Als erstes Stärkung gibt es einen Milchreis mit einem halben Apfel, einer Banane, Haferflocken, Studentenfutter und einem Mars-Riegel der da noch so zur Hand war.

(<klick>zum Mailbum)

Auf meiner Jobrunde läuft es gewohnt geschmeidig, es gibt ein Sechssterne plus Backfischbrötchen von einem Markt. Für den heutigen das erste Mal, aber mit Sicherheit nicht das letzte Mal.

Mensch war das legger!!!

Ein weiterer Pluspunkt für heute, es ist deutlich unter 20c°, ich kann die Klimaanlage (noch) aus lassen. Außerdem gab es über Nacht erneut Niederschlag, sehr gut für’s Grün. *freu* Auf dem letzten Drittel der Jobrunde erkunde ich für eine kurze Zeit zu Fuß eine kleine Waldinsel am Rande meiner Strecke.

Man kommt zwar dran, aber wohl kaum rein, Mutter Natur hat alles dicht gemacht. „Schade“, dachte ich.

15:24Uhr: ab dem Mittag ist doch die Klimaanlage angesagt, aber es geht. Der Spitzenwert liegt bei knapp 23-komma-noch-watt. Die ersten Wolken ziehen auf

Das war mal wieder so eine Rückfahrt mit dem Stahl Renner, vom allerfeinsten. Das Wetter war, trotz einer gewissen Tendenz der Abkühlung gut warm, doch es zog sich schon zu. Die Wolken bremsten also die Sonne, aber es war noch trocken. In kurzer Kluft dann mal die Pedale angedreht und go.

Der Wind böte zwar nicht auf, aber das es für heute mal nass werden würde, daß war mir fast klar. Zum Glück war es mit knapp 20c° warm genug und immerhin, die letzte Fahrt der Woche würde quasi in der heimischen Dusche enden. So what!?

Kaum drei Kilometer weiter war es dann soweit. Die Route wurde auf die asphaltierte Rennbahn, also langer Randstreifen in nett breit verlegt.
So würde der Kanalsand nicht noch nass seinen feinen aber schmiergelpapierartigen Effekt verleihen können. Es lief bestens und ich konnte sogar am Kraftwerk erneut die Seite wechseln, also rüber von der endenden Radfahrspur wieder auf den Randstreifen.

Kackenfrech hab ich dann beim ersten Ortseingang den Lolli (Bezeichnung für eine Radwegbenutzungspflicht) ignoriert (weil das Grün vom Randstreifen in all den Jahren nur sporadisch, also eigentlich nie geschnitten wird und so der Radweg deutlich verengt ist) und bin mit annähernd 30km/h auf die Ampelkreuzung zugeflogen.
Nur mit einem kurzen Absetzten ging die Fahrt dann weiter. Inzwischen tropfte es schon aus der Radbuxe raus, war dann aber auch egal. Noch ein paar mehr Meters Randstreifen räubern und schon stand man an der Burgpforte.

Schon kurz vorher war ersichtlich, es heiterte wieder auf. War ja klar, daß der Regen genau dann aufhörte, als ich den Stahl Renner trocken gerieben hatte und in der Fitness-Garage geparkt war.

Die nassen Klamotten in die Waschmaschine geworfen und den Laib unter der Dusche wieder auf Vordermann gebracht. Die kleine Familienfeier konnte kommen. Das war also der leidige Rest dieser Woche.

Macht es Euch angenehm und bleibt bitte gesund!  😉

Watercommando/ 39.662km/ 15.05.2022

Mai 16, 2022

Bikealltag/ Volotec/ Bike- & Biketouren Bilder/ do nature/ Alltag: der Sonntag verlief dann eher ruhig.

15:32Uhr: ich liege mal wieder in der Hängematte und die Pizza vom späteren Mittagessen sackt langsam durch. Viel ist heute nicht passiert, doch halt, warte mal!

Nach dem Espresso-Frühstück folgte ein richtiges Frühstück draußen zu zweit auf der Burgterrasse. Es war dort noch schattig und so bot sich das an.

Innerlich hatte ich für diesen Tag auf jeden Fall eine Gießaktion auf Humbert vorgesehen.

Auch wenn der Wetterfrosch für die laufende Woche an drei Tagen Regenwetter in hoher Wahrscheinlichkeit angesagt hatte, so ganz kann man sich darauf ja nicht verlassen. Außerdem war es auch in den letzten Tagen wieder viel zu trocken und wenn man dann Zeit hat… .

Doch bis dahin vergingen halt ein paar viele Stunden. Was ich jetzt in welcher Reihenfolge gemacht habe, kann ich gar nicht mehr so genau sagen.

Es startete wohl mit dem Versuch meine Cocoon in der alternativen Position, also am der Gartenpforte auf zu hängen. Dort war aber die Hecke derat in die Höhe geschossen, so das ich dort ein wenig Heckenschnitt betrieb.

Dann kam doch die Hängematten-Zeit wo ich den letzten Bericht fertig getippt hatte. Und ja, eine leckere Tasse Caffee frisch aufgebrüht war auch noch mit von der Partie.

Als nächstes habe ich, so ich mich richtig erinnere, ein paar Stellen am Rasen nach gesät. Und weil es so trocken war, stand eigentlich ringsrum an der Hecke aber auch am Grünstreifen Wasser marsch an.

Aber auch hier kam es nicht ganz so fix dazu. Denn am Stellplatz mußte auch noch mal die Heckenschere ran.
Die alte Hecke wucherte gut über, so daß der neue Setzling dort eher im Dunkeln stand. „Nicht gut“, dachte ich und verschaffte ihm genügend Licht.

Dann wurde aber doch großzügig der Wasserschlauch bemüht. Das ich dabei noch reichlich Vogelkot, man mutmaßt von Tauben mit weg gespült habe, erwähne ich jetzt hier auch.

So langsam näherte man sich also dem Tagesziel. Doch wie bekommt man nun Wasser in brauchbaren Mengen nach oben?

Da das CAADX ja samt dem montierten  Gepäckträger bei Wütec verweilt, war ein Transport der 10l Wasserblasen eher nicht so einfach zu machen.

Ich füllte erst mal eine Wasserblase und probierte jenen dann in den großen Rucksack zu stecken.
Das klappte aber nur minder gut und ich griff zum ganz ollen Rucksack. Da passte das besser und so hatte ich zumindest eine kleine Lösung. Man kann ja ein paar Mal rauf und runter fahren, dann reicht das auch mit der Wassermenge.

Jetzt stand das Volotec an. Da waren noch die Spikereifen montiert. Jene wurden dann gegen die reguläre Bereifung getauscht und irgendwo in diesem Zeitstrahl war dann auch die Pizza als Mittagessen.

Jetzt warte ich noch etwas bis sich die Sonne beginnt zu senken und dann geht’s los.

18:55Uhr: so, wieder daheim und geduscht, es sind 7x 11,5l. Wasser nach oben gekommen. Die Sache war dann natürlich ein wenig zeitaufwändiger, aber irgendwie hatte ich so meinen Spaß. Sinnvoll war es sowieso.

Ob war es schon gut trocken und leider mußte ich feststellen, daß der kleine Setzling arg trockene Blätter hatte. Hat wohl schon gelitten. Bei der vorletzten Abfahrt bemerkte ich dann noch, daß der Stiel abgeknickt (rechtes Bild) war.
Der war ja relativ dünn und bei dem Wind und der Trockenheit… .

Aber so ist halt Natur, wird schon wieder werden. Jedenfalls hab ich den beiden letzten Setzlingen gute 20l. Wasser verpasst und auch die anderen Beete sowie die Birke sind nicht leer ausgegangen.

Die ganze Aktion war dann aber auch ein gutes Bergtraining. Auf jeden Fall bin dann am Sonntag nochmal in Schwung gekommen. Jetzt bin ich mal gespannt, wie das Wetter tatsächlich so diese Woche wird?
Ich hoffe mal, daß ich zumindest beim Radfahren um die großen Sturmfluten umher komme. Wäre aber auch egal, Hauptsache das Grün bekommt mal wieder eine gute Rutsche Wasser.

Für Euch dann einen guten Tagesstart samt geschmeidigen Verlauf und bleibt bitte gesund!  😉

Weißer Frühling/ 33.824km & 50.853km & 39.640km/ 02.04.2022

April 2, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-15/ Volotec/ Winterpokal/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder Sport & Alltag: der Start in die Arbeitswoche war gut brauchbar, auch das Wetter nicht ganz so schlecht.

Ein Bild vom Montag wollte ich noch nachreichen.

Es zeigt eine Stelle an der Lippe logischerweise dann in den Lippenauen. Der Zugang liegt an einer Wegkurve. An der Stelle habe ich so manchen Beutel Erde für die Halde aufgenommen…

…und dann auch mal Wasser zum gießen. Ich hatte einfach vergessen eine Flasche voll zu machen und die Chance wollte ich mir nicht entgehen lassen. Jeder Tropfen zählt.

Dienstag: wie auch schon am Vortag wurde das Espresso-Frühstück im mehr als kahlen Wohnbereich abgehalten.
Zumindest im Burggarten ist es nicht mehr ganz so kalt, aber hey, 6c° sind auch nicht wirklich warm und solange ich den Bereich nutzen kann.

Auf der allmorgendliche Anfahrt hatte in der Spitze 3c°, das aber nur im offenen Abschnitt der Rennbahn.
Bis ich da ankomme bin ich warm, außerdem ist es eine sehr trockene Kälte. Also alles halb so schlimm.

Während der Jobrunde versuche ich gedanklich den späteren Tagesablauf besser zu strukturieren. Was mir fehlt, „dank“ der Renovierungphase, ist ein Platz wo ich besser und länger verweilen kann.
Ich glaube das beste ist, wie üblich nach der Ankunft sich erstmal zu duschen und dann mit passender Kleidung Position auf der Burgterrasse zu beziehen.

Gestern hab ich mal versucht im DG es mir einigermaßen gemütlich zu machen. Doch da oben hocken die Mädels und gucke, wie könnte es anders sein, Mädelsfernsehen. Inhaltlich stört mich das nicht. Aber es ist dann doch irgendwie störend und dies auch, wenn ich via Kopfhörer meine Beiträge sehen und vor allem störungsfrei hören will.

Außerdem finde ich es sehr schade die nette Zeit wo in der Bude zu verbringen. Ich werd das heute mal testen.

Nachmittags: ich komme etwas schleppend trampelnt zur Burg, gönne mir aber dennoch eine kleine Runde am Beversee vorbei (Kurzfilm <klick>) die Sonne hält sich vornehm zurück in Folge dessen ist es frischer.
Egal, ich ziehe trotzdem meine sportliche Ertüchtigung um einen Tag vor, komme damit auch zurecht.

Der freundliche Postbote hatte ein kleines Päckchen von WalkOnTheWildSide reingereicht. Ein weiterer Windschutz und ein paar Zeltheringe sind drin.
In den kurzen Trainingspausen probiere ich damit ein paar Kombination mit bereits vorhandenen Equipment durch und freue mich.

Eigentlich soll der neue Helm noch ein wenig Bling-Bling bekommen, doch die Menge als auch die farbliche Auswahl ist nicht nach meinem Gusto. Da werde ich wohl was bei Reflecto bestellen.
Die Tage hatte ich da was gesehen…

Ansonsten läuft der Tag mit der angedachten Änderungen besser. Mit passender Kleidung verbleibe ich auch nach dem Training noch eine ganze Weile im Burggarten und esse auch dort. Dann duschen vor dem zu Bett gehen. Gute Nacht.

Mittwoch: wie schon die Tage hocke ich im UG und schlürfe den Espresso um in den Tag zu kommen. Bis hierhin klappt der Plan. Zum Ausgleich greif ich mir den Stahl Renner um damit die Tagesfahrten zu erledigen.

Es ist sehr frisch draußen, ein Spitzenwert von 0c° steht auf dem Bryton Tacho im offenen Abschnitt. *brrr*
Zum Glück hab ich mir meine Letto Radjacke gegriffen.

Auch am Nachmittag ist es nicht wirklich warm, obwohl die Sonne mehr scheint als am Vormittag. Die Jacke aus der Frühe ist gut angesagt, Kurzfingerhandschuhe gehen aber.

Nach der Ankunft gönn ich dem CAADX eine Kurzpflege, tut auch mal Not. Es soll, glaubt man dem Hörensagen, ja schlechteres Wetter und dies sogar mit Schnee geben. Warten wir ab.

MacBook Air: unter dem Motto irgendwas ist immer hatte ich gestern und heute erneut nach dem Starten meines immer noch treuen MacBook Air die Erscheinung, das es trotz einer Akkuladung von gut über 90% sich nach dem anschalten  einfach abschaltet.
Ungefähr in der Art, wenn der Akku leer ist, was ich dann auch gestern erstmalig dachte.

Ich hab’s dann einfach an den Saft gestöpselt, dann sprang es sang und klanglos an. Heute habe ich beim Starten aber mal genauer hingeschaut.
Und ja tatsächlich der Akkustand lag bei satten 95%. Aber leider das gleiche Schauspiel. Ist mir jetzt aber auch schnuppe, hab das gleiche Schauspiel mit dem Ladegerät gemacht und gut war.

Kurz nach dem Start hab dann aber das Ladegerät wieder entfernt und jetzt läuft es regulär. Weiter im Tagestext…

Nach dem Duschen wird die Waschmaschine gefüttert und danach der Trockner. Das Leben findet draußen im Burggarten statt, mit Daunenjacke geht es. Warm ist was anderes, der Wind kommt eher aus Norden bis Nord-Ost.

Im UG waren die Handwerker erneut aktiv, auch wenn man nicht viel sieht, die Elektrik steht soweit, im Gäste WC hat sich auch was getan (Bilder im Bau <klick>).

Donnerstag: es ist der vorletzte Tag dieser Woche, lassen wir uns überraschen wie „gemütlich“ es heute wird.

Denn gestern wurde es auch mit Daunenjacke auf der Burgterrasse nicht mehr ganz so gemütlich.
Und der aktuelle Blick in den frühen Morgenstunden nach draußen verrät mir, 5c° und der Boden ist eindeutig feucht. Gab es etwa doch Niederschlag? Wäre ja gut für die Pflanzenwelt.

Ich wähle wieder das CAADX anstatt des Stahl Renner. Jener ist mir für das Wetter zu schade.
Die Anfahrt läuft gut, ich ahne schon wiso?

Und so war‘ s dann auch. Hinzu kam, eine gewisse Trägheit in den Knochen. Um dem Gegenwind zu entgehen wähle ich eine Route mit viel Wald. Wanderweg in bekannt war angesagt.
Natürlich wurden noch ein paar olle Waldtrampelpfade besucht. *Augenzwinker*

…und weil man gerade so dabei war, da waren ja noch diese netten kurzen Geländewege zwischen Lippekanal und dem Channel. Dann war aber gut.
Nach der Ankunft wie zur Zeit immer, die große Um- & Wegräumaktion, sowie etwas basteln.

Kurzmeldung: das MacBook Air startet ohne Probleme. Uff! Der Tag kann erleichtert ausklingen, aber man ahnt es schon.

Freitag: die *Ironiemodus an* Gemütlichkeit ist kaum zu übertreffen. *Ironiemodus aus*

Mit meinem Espresso Set, dem kleinen Gartentisch und meinen immer noch guten wenn auch alten Ikea Sonnenstuhl im Flur und „bringe mich in die Spur“.

Übrigens mit dem erst neulich in der alten Heimat spendiertem Espresso. Hier im Hause zubereitet mundet er nochmals anders, als bei der Erstverköstigung. Ja hat was, ist aber vom Geschmack her eher sehr mild aromatisch, hat aber durchaus Wirkung.

Natürlich muß ich den ganzen Kram hinterher noch ums Haus rum in die Fitness-Garage schaffen.
Ich öffne die Tür und im Kopf macht es klick. Welcher Gedanke zuerst war kann ich nicht sagen, aber es hatte tatsächlich so was wie geschneit. Der Boden war gut feucht, aber damit war es eben auch nicht mehr wirklich so irre gemütlich. Um es ma‘ so zu sagen.

Der andere Gedankenblitz, die Pflanzenwelt bekommt wieder kostbares Wasser.

Ich räume also alles weg und schlüpfe in eine zusätzliche lange Unterbuxe bevor die Regenhose übergestreift wird. Da ist er also nun wieder, der weiße Frühling. Ist ja nicht das erste Mal, daß man auf Ostern zu eine Kaltfront mit Alles bekommt.

Ich hocke mich auf das Volotec weil dort die Spikereifen montiert sind. Es läuft ganz gut mit dem ollen Bock. Aber ich ahne schon warum. Der Wind schiebt von hinten.

Das wird am Feierabend nicht ganz so spaßig, schätzt man(n) ma‘. Aber man kennt das ja, von daher…

Nach der Ankunft: ja, was soll man sagen? Ich hatte mich auch dank der Wetterlage, mal wieder so eine Jobrückfahrt wo ich dachte: „mensch, wie in den alten Zeiten.“​ Also an damals, wo ich in den Winterpokal überhaupt eingestiegen bin und dann wohl auch zumindest die beiden darauffolgenden WP´s.

Gut, in der Frühe war ja Winterwetter angesagt. Da ja der eine Straßen- & Winterlaufradsatz zur Zeit außer Betrieb ist, hab ich mir das mit Spikereifen bestückte Volotec gegriffen.
Die Hinfahrt war ja noch nett, da Wind im Rücken. Leider war es, wie aber zu erwarten war, auf der Rückfahrt so, daß der Wind eben aus der falschen Richtung kam. Ich wählte also eine Routenkombination mit möglichst viel Windschutz.

Dazu mußte ich zwar zunächst ein wenig Sesekeradroute fahren, konnte dann aber ab dort einen Abzweig auf die Kuhbachradroute nehmen. Die hat eigentlich einen recht passablen Windschutz. Und so war es dann auch.

Doch irgendwann war Schluss mit der Kuhbachradroute und guter Rat war teuer. Auf einen Gegenwindstrecke am Channel wollte ich genauso wenig wechseln, wie auf eine Straßenstrecke. Wir alle wissen ja wie abgedreht Kraftfahrzeugführer bei Neuschnee, wenn auch nur in geringsten Mengen, fahren können.
Es blieb dann eigentlich nur noch der Plan, ein wenig Waldroute zu fahren. Dazu ging es zunächst über einen Feldweg…

(mehr Bilder <klick> im Aprilalbum)

…um dann im Wald die eigentlich bessere Route ein zu schlagen. Doch wie man auf dem nächsten Bild sieht, irgendwie lag da ein „Ast“ rum.
Zunächst nur einer, dann aber doch ein paar mehr. Das dumme ist aber, der andere Weg durch den Wald hat auch so seine Tücken. Bei der zur Zeit angesagten Feuchtigkeit saugt er sich förmlich voll, da kann man also mal gerne über Felgentiefe im Modder stecken, als auch ein nicht ganz ungewisser Anteil arg verwurzelt ist.

Und auch da wissen wir, daß eine gewisse Art der natürlichen Haftung von Gummi in Kombination mit arger Feuchtigkeit und nassen Wurzeln gerne mal ihr Ende erreicht. Die Alternative wäre dort gewesen dann zu gehen. Aber die alten Winterschuhe… . Also wählte ich eben den – vermeintlich – besseren Weg.

Schön ist er ja, sieht man glaube ich gut.

Tja und jener führt eben unter der (berüchtigten) A1 durch. Die Abfahrt hab ich mir aber auch nicht gegönnt. Jene hat ein kurzes Gefälle von etwa 50°, geht dann aber dafür direkt in den Beverbach über. Es sei denn man bekommt die Kurve, die aber eben auch nicht sehr weit ausholt. Damit die Sache aber nicht ganz so *hüstel* einfach ist, jene Abfahrt hat eine Höhendiffrenz von etwa 80cm ist aber leider noch mit fetten und unförmigen Gesteinsbrocken ganiert.
Wenn es trocken ist mach ich das Ding, rauf als auch runter, aber aktuell hatte ich keinen Bock auf ein Bad im Beverbach.

Also hab ich das Ding artig wie man dann ist, geschoben und bin dann unter der A1 auf der Betonpiste her. Das da dann noch ein Baum lag, nein warte, erlagen zwei, nein drei also kurz hintereinander. Grundsätzlich habe ich ab da auf dem kleinen Kettenblatt mehr geschoben und den Bock über die „Äste“ gehoben, als das ich gefahren wäre. Aber irgendwann…

…hatte ich dann Das Ende mit dem letzten umgestürzten Baum erreicht. Inzwischen wurd´s auch etwas frischer, klar wenn man nur so geht und die Zeit daher läuft… . Ich sage mal für die nicht mal 2km hab ich gute 30min. verbrennen lassen. Halt so wie damals. Keinem Hindernis gewiechen, nein sogar gesucht. Crasy!

Meine Bike-Jacke: über diverse Prozesse zum waschen aber vor allem imprägnieren meiner Bergans Letto Jacke berichte ich ja immer wieder.

Seit der letzten Wasch- u. Imprägnieraktion war es ja nie so wirklich nass. Bei den gestrigen Verhältnissen sah das mit dem Schneefall anders aus. Kurz nach der Abfahrt bemerkte ich, daß die Imprägnierung gut funktioniert. Zumindest waren Effekte wie ein unzureichendes Temperaturgefälle oder über die Ärmelbündchen eindringenden Wasser definitiv aus zu schließen. Grob, das Wasser perlte ab.

Nach etwa einer Stunde bemerkte ich aber, das im Bereich der Oberarme, also beidseitig eine Partie durchfeuchtet war. Bild hatte ich jetzt keines gemacht. Bei der Ankunft würde ich sagen, war es durchnässt. Aber dank der auch im feuchten/ nassen Zustand wärmenden Unterbekleidung war das kein Problem.

Gut, nach fast zwei Stunden kann ich damit leben. Aber das wurmt mich dann doch und so werd ich nochmals mit der Imprägnierung was ausprobieren. Aber zur Zeit ist das aus zweierlei Gründen nicht so möglich.

Denn zum einen ist der Fortlaufende des Umbaus <klick> immer noch im vollen Gange, das Leben hier in der Burg gestaltet sich eher wie das Leben in einem U-Boot und zum anderen brauche ich die Jacke ja aktuell.

Jetzt hoffe ich mal das sowohl das eine aber auch das andere irgendwie besser wird. Aber so ist das eben…

Macht Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉