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Optimistisch – Schrecken/ 22.06.2021

Juni 22, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Bikedefekte: da hat der Schreiber aber mal gaaaaanz tief Luft holen müssen und war, ja ich geb es zu, eine gute Zeit lang so was wie panisch.

Eigentlich ging es nur darum mit der gewohten Routine am Stahl Renner einen Schleichpalltfuß zu beseitigen.
Naja und wie man so dabei ist, geht man auch gleich mal mit dem Putzlappen rum und beseitigt so die einen oder ander Spur von diversen Einsätzen.

Da alles (vermeintlich) gut war, will ich so das Hinterrad einsetzten. Schlagartig ziehen sich meine Augenbraun über die Stirn und wenn meine Blitzgedanken eine Sirene ausgelöst hätten, dann wär der ganze Block hier in Panik geraten.

Was ich sehe…

…lässt Radlerherzen zwar höher schlagen, aber bei weitem nicht vor Freude. Ich sehe einen soliden Spalt zwischen dem Nabenlager und deren Abdeckung, sowie eine einzelne Kugel vom Kugellager die dazwischen sitzt.

Ich bin unfassbar ratlos, denn bisher sind diese Laufräder durch dick und dünn gegangen und hatten noch nie irgendwelche Zicken gemacht.

Die letzte Kontrolle durch den von mir ausgewählten Fachbetrieb Das Rad Dortmund fand bei 22.000km am Juni 2017 statt. Den Tenor seitens des hellaufbegeisterten Fachmanns hab ich noch genau im Ohr. „Ein wunderschönes Fahrrad und an allen Lagerteilen sei im Grunde nichts gemacht worden. Nur geöffnet, gesäubert, kontrolliert, neu gefettet und dann wieder verschlossen worden.“

Aktuell hat der Stahl Renner 30.103km auf der Uhr und eigentlich sollte er morgen zum Einsatz kommen. Jetzt frag ich mich natürlich, ob ich bei meiner letzten Kettenpflage oder der davor statt gefundenen Pflegeinheit was übersehen haben könnte?

Eigentlich nicht.

Was hab ich dann gemacht? Ich habe zum Telefonhörer gegriffen und dem Chef von Fahrrad Schricke die Lage kurz geschildert. Das war natürlich komplett sinnlos, zeigt aber die meine immer noch leicht panische Reaktion. Ich hab´s dann aber noch abgebogen bekommen, schlichtweg nach der Öffnungszeit von heute gefragt und ob ich vorbei kommen könnte?

Da der gute Mann erst um 19:00Uhr schließt, wurde nochmal fix der Putzlappen bemüht, man übergibt einer Fachwerkstatt wenn es geht kein ungereinigtes Fahrrad oder Fahrradteil und bin mit dem GOLF zu ihm gedüst.

Kurze Begrüßung, Nachfrage was sei und ich ihm die Lage gezeigt. Er schaute drauf und meinte dann: „er wolle vesuchen die eine herausgetretene Kugel wieder einzupressen und dann den Lagerdeckel ebenfalls. Letzteres könnte problematisch werden.“

Ich hab ih dann gesagt, daß ich den letzten Satz vorläufig aus der Wahrnehmung streichen werde. Wann ich in für ihn entspannt mit einer Rückmeldung rechnen könnte, war meine letzte Frage, bevor ich mit unglaublichen Dank seinen Laden verlassen habe.

Vielleicht sollte ich morgen mal wieder eine Kirche besuchen und eine Kerze anzünden.

*lach*

…irgendwas ist doch immer.

Neue Ziele braucht der Mann/ 30.103km/ 04.06.2021

Juni 5, 2021

Morgengruß: als erstes mal ein Gruß in die Runde der Leserschaft, auf das Ihr alle einen netten Tag haben werdet und gesund bleibt.

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ do nature: die letzte Tage bis zum Jahresurlaub stehen an, dazu noch in einer kurzen Woche. Motto: das bekommen wir auch noch rum.

Montag: trotz der angesagten 8c° hatte es bei mir im offenen Land mal nur 5c°. Das 5c° nicht wirklich warm sind, brauch ich ja wohl kaum einem erzählen. Welchen Monat haben wir noch mal?
Egal, Griff in die Kleiderkammer und ab die Post.

Der Arbeitstag ging gut rum, doch die Heimfahrt wurde von einer Brise von vorne und dazu noch aus Osten geprägt. Seit ewig langer Zeit bin ich also mal wieder die Rennbahn und die Lippeauen zurück gefahren. Dabei hab ich natürlich auch meinem Lieblingsaussichtsturm einem Besuch abgestattet.

Nächste Etappe mit dem Stahl Renner irgendwie die Halde Humbert hoch. Der Grund war fürmich klar, schauen was oben so los ist und noch ein zwei Schippen gute Erde hoch bringen.

Erde hab ich zwar nicht viel nach oben bringen können, aber Kleinvieh macht ja halt auch Mist. Ich werde aber sowieso noch was für die zweite Stelle nach oben schaffen. Eine dritte Stelle hab ich noch in Planung.
Das wird zwar alles seine Zeit dauern, aber besser langsam als nie.

An der ersten Stelle ist es schon mächtig grün und was mußten meine Augen sehen?! Ein kleines blaues Blümchen tat sich hervor. Wobei auch noch ein paar andere im kommen sind. Man wird sehen.

Leider gab es am Haldenzeichen eine Ansammelung an diversen Müllteilen. Da ich ja nun die Erde, hochgechafft in Plastiktüten, ausgeleert hatte, konnte ich den Müll in eine Tüte packen und so mit runter nehmen. So sauber schaut das schon viel besser aus.

Da kann man zufrieden in den Abend rollen. Ansonsten war der Monat Mai gut gelaufen, was sich dann natürlich auf die Jahresstatistik ausgewirkt hat.

Dienstag: es geht weiter, die Nacht war brauchbar und das trotz des Infekts. Denn noch lass ich es auf der Anfahrt langsam angehen.

Den Tag über schwankt die Stimmung mit dem Wohlbefinden. Doch eventuell den Folgetag ohne Radnutzung?

Nach der Ankunft durchlaufe ich den üblichen Turn und wende mich selbst für meine Verhältnisse sehr früh der Bettruhe zu. Die gute Portion Schaf tut gut…

Mittwoch: …man ist zwar nicht final auf´n Damm, kann aber dem Arbeitsleben in verlässlicher Weise zuträglich sein. Das ich den GOLF nutze war dann auch der Plan welcher umgesetzt wurde. Nicht schön aber trotzdem irgendwie gut.

Donnerstag: der Feiertag sollte unter dem Aspekt stehen gesundheitlich noch ein Stück nach vorne zu kommen.

Freitag: der Tag läuft so vor sich hin, doch mit den ganzen Niederschlägen hat die Luftfeuchtigkeit so ein wenig was von Dampfsauna. DAS ist so ma‘ gar nich‘ mein Ding.

*lange Zeit später, am frühen Abend*

So, jetzt mit ein paar chinesischen Instant-Nudeln im Bauch und einer klitze-kleinen Augenpflege in der Hängematte, die nächsten Zeilen der gelaufenen Woche.

Kurz war sie und viel ist es auch nicht geworden. Zweimal zum Job hin und zweimal zurück.
Meine Begeisterung darüber hält sich in Grenzen, also abharken. Der Blick nach vorne, mit dem Feierabend war Eintritt in den Urlaub angesagt. Doch bis dahin…

Die Jobrunde ging recht gut rum, zwei Anfahrten von Kunden entfielen, weil jene Brückentag gemacht haben. Im nahen Megadorf, der ersten Ablieferstation hielt sich der Verkehr in Grenzen. Auf der Ausfahrt hab ich dann bei B.O.C. gehalten. Liegt praktischer Weise auf dem Weg und nach dem Wegfall der Beschränkungen…

Der Laden war inzwischen wieder gut bestückt, außer…

…die Shimano Ersatzteilecke. Mein Gedanke war: „lass die Kassette im Laden eine Zehner oder Fünfzehn teurer sein, aber dann hast du sie.“ Aber es hing nicht eine 11-fach Kassette im Regal. Blöd gelaufen, aber damit war ja zu rechnen.

Ach ja, die anderen Geschichte, noch auf der Jobrunde selbst. Fahr ich also so am Treffpunkt weiter und stecke meine Nase mal in einen Weg, der eine Zufahrt zu Lippe sein könnte. War er dann auch. Während ich also im Schleich-Tempo meine Runde drehe, erspähe ich ein Schild zu einem Aussichtsturm.

Hier zu Hause wieder angekommen werfe ich einen intensiven Blick in die Onlinekarte und sehe den Aussichtsturm Klostermersch. Da haben wir also wieder was feines gefunden und damit auch ein frisches Opfer zum erkunden. *lach*

Ab da geht’s zumindest meinem Kopf wieder besser. Die Nase läuft aber immer sporadisch und Husten kommt auch noch immer wieder. Mensch, hoffentlich geht der Mist bald weg.

Neuland/ 30.017km/ 29.05.2021

Mai 30, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ volle tausend Kilometer/ Bike- & Biketouren Bilder/ Biketouren/ Tour 100+: eigentlich wollte ich heute (Samstag) früher los. Aber auch eigentlich wollte ich die letzte Nacht draußen in meiner Hängematte verrbingen. Hat sich dann aber beides nicht ergeben.

Was sich dann aber ergeben hat, war endlich die Strecke von Sendenhorst rüber nach Beckum zu fahren. Dabei ging es an einer bekannten Hütte zunächst nach Vorhelm und dann rüber nach Ennigerloh.
Die Anfahrt nach Sendenhorst wurde ganz traditionell, kann man ja schon sagen, weil ich das ja schon ein paar mal gefahren bin, über Drensteinfurt gemacht. Soviel also zum Vorgeplänkel beim Thema Strecke.

Nach dem üblichen Espresso-Fürhstück und der Samstagszeitung hab ich mich dann hochgerissen und die Klamotten zusammen gepackt. Der Plan war ja neben der angedachten Strecke zu fahren noch eine gute Frühstückspause zu machen und auf jeden Fall was zum Mittag zu machen. Selbstversorger also, denn das nötige Equipment hat man ja dafür. Leider fanden sich in der Abstellkammer keine Baguettbrötchen, denn die hatte ich eigentlich für ein Frühstück auf dem Plan.

Zum Glück hatte ich aber erst gestern ein extrem leckeres Vollkornroggenbrot in Wuppertal (wo ich vom Job war) geholt. Also wurden drei Halbe mit einer Wurst-Käse-Gewürzgurken Kombi belegt und verpackt. Anschließend wurde ein Wasservorrat am Stahl Renner deponiert und at last, die Kleidungsfrage geklärt.

Denn das Wetter war weder so wie vom Wetterfrosch angesagt, noch so wie ich dachte es könnte so sein.
Nicht Fisch, nicht Fleisch, blöde Sache. Es war zwar recht mild, aber das Thermometer sprach gerade mal was mit 11c° aus. Somit war es nicht richtig warm, aber auch nicht kalt. Der Wind dümpelte zum Glück vor sich hin, doch was wäre wenn… ? Oder gerade wenn man wo ein Päuschen macht? Doch noch die Jacke vom (achtung interna!) Weihnachtsmann einpacken, oder auch eventuell gleich in der aufgefrischen Bergans Letto Jacke losgondeln?

Ich entschied mich für eine gewagte Kombi aus Windweste und zusätzlichen Armlingen als Windschutz und spekulierte für die Pausen entweder auf dann doch sonniges Wetter, oder eben auf einen brauchbare Hütte.
Nun, das mit der Sonne ließ sich diesmal extremst viel Zeit. Nicht nach 10:00Uhr tauchte sie auf, außer in ein paar ganz seltenen Abschnitten und auch nach der Mittagszeit war nicht wirklich viel von ihr zu sehen. Dazu kam der Wind eher aus Norden. Bedeutet, auch jener war eher frisch. Ist ja auch logisch, schon mal wann warmen Nordwind gehabt? Auch der sollte erst weit in den Nachmittag hinein zunehmen. Timing ist nicht ganz so das Ding der Wettervorhersagen, was?

Aber nun gut, man(n) wird sich ja nicht durch so Kleingkeiten von seinem Vorhaben abbringen lassen. Und so ging es dann los, in gewohnter Weise erstmal nach Drensteinfurt raus. Dort befand ich dann auf einer Anglerinsel an der Werse mir was frühstückmäßiges zu gönnen. So ganz nüchtern los und einen Stunde trampeln ist ja normal für mich. Aber nach einer Stunde sollte langsam mal was nachgeschoben werden.

Gut wurde dann ja auch, tat auch gut. Diese Anglerinsel ist ganz nah beim Schloss. Damit aber auch leider in Sicht- u. Hörweite zu einer Hauptstraße mit angrenzendem Einkaufszenter. Schöne Aussicht, viel Grün, Wasser und dann die Geräusche der Straße.

Nach der Stärkung ging es dann wieder los in Richtung Sendenhorst. Von Dresteinfurt ist das gefühlt ja fast nur ein Katzensprung. Wenn es ganz gut läuft, also ohne Gegenwind und man ordentlch Gas geben würde, ist von von Ortschild zu Ortschild etwa eine halbe Stunde unterwegs. Behaupte ich mal so.
Ich ließ es etwas gemächlicher angehen, war ja eine Erkundungs- u. auch Genussfahrt. Außerdem sieht man ja auch immer so viel.

Sendhort wurde erreicht, die Hauptachse gewählt um dieses Nest zu durchrollen und dann ging es los, also fast. Ich machte irgendwie einen Weg aus, der mir schon beim letzten Mal aufgefallen war. Ich entschloss mich spontan, in Übereinstimmung mit meinem Navihirn, die grobe Richtung sollte passen, es mal aus zu probieren.

1 sendenhorst naherholung_ergebnis

(natürlich gibt es auch wie üblich ein Tagesalbum <klick>)

Dieser Weg führt zum & durch das Naherholungsgebiet Hof Schmetkamp. Der Ostheidebach wird renaturiert, wie man sieht. Eine Bank-Tisch Kombi an der Zufahrt könnte für zukünftge Touren ein netter Pausenpunkt sein.

Ab da stand ich dan recht fix an jener Pausenhütte die den Schnittpunkt von bekannter Strecke zum Neuland darstellte. Die letzte halbe-doppelte Schnitte wurde gefuttert, während man mal wieder einen kleinen Plausch mit einem Rennradler führte.

Vor der Abfahrt nochmals die elektronische Karte studiert, sich die beiden Ortsnamen abermals eingeprägt und dann los. Tatsählich kamen die ersten Sonnestrahlen mit der Anfahrt auf Vorhelm raus.

In Vorhelm selbst schien nicht sondelich viel los zu sein. Auch wurde der Ort auf der Karte nicht als sonderlich groß dargestellt. Ich entschloss mich an der ersten Tanke noch einen Sprite als Trinkvorrat, Zuckerquelle und letztendlch auch als Geschmacksvariation zum mitgeführten Wasser ein zu holen. Im Ort gab es eine winzge Runde zur nahen Kirche wo sich ein paar nette Figuren aufhielten.

Die Ortsausfahrt/ Radroute nach Ennigerloh war auch gut ausgeschildert, also rollte ich weiter. Die nicht mal 8 Kilometer sollten auch geschmeidig vergehen. Mit dem Ortseingang Ennigerloh tauchte ein alter Steinbruch auf der rechten Seite auf, den man – renaturierte.

Dieses unklare blaue Wasser kenn ich ja vom ehmalgen Steinbruch in Beckum. Leider kann man nicht mal ansatzweise in Richtung Wasser kommen. Schade eigentlich.

Die Ortsdurchfahrt war für mich unspektakulär, viel Neubaugebiet und nicht immer so klasse zu erspähende Radroutenschilder. Spektakulär war dann aber die Rampe vor der ich dann stand.

Jene führt zu dem Hoester Berg hoch und das im wörtlichen Sinne. Das Strava Tourenportal, wo ja meine Aufzeichnungen drin landen, besagt was von satten 9% Steigung in der Spitze.
Aber schon beim Anblick war mir klar, mit einer Übersetzung von 54 zu 16 ist das nicht zu fahren. Das nimmt man dann wie ein Mann, wuchtet solange die Kurbel rum wie geht, steigt dann ab und schiebt eben ein paar Meter.

Dafür entschädigt die Fahrt durch das Vellener Brook. Ein wenn auch nur mit kurzem Eindruck sehr schönes Waldgebiet. Danach hat man es dann aber. Vellern als Ort wurde hinter sich gelassen und ab da hatte man auch schon Beckum im Blick. Irgendwann stößt man auf die Werseradroute und landet im Naherholungsgebiet/ Aktivpark Phoenix.

Hier beeindruckte mich eine alte Dampflok, wo man auch in den Führerstand konnte. Da konnte natürlich ein Bild mit eine anderen, meinem Stahlross nicht fehlen.

Hat mich schon beeindruckt, diese alte Technik. Alles massiv aus dem Vollen so zu sagen. Aber nicht lange schnacken, denn mit dem Erreichen von Beckum als finales Zielareal war auch eine potentielle Pausenhütte in Griffweite. Noch ein wenig durch den Ort und dann endlich große Pause machen.

Die Hütte ist mir ja gut bekannt, der Bautyp sowieso, aber diesmal gab es wieder was Neues. Genau genommen gab es nicht was Neues, sondern es gab Nichts-Neues. Denn der Tisch wurde inzwischen demontiert. Die Traurige Geschichte wohl dahinter.

Irgendwo auf dem Zeitstrahl letztes Jahr Herbst fand ich die Hütte arg verwüstet vor. Ganze Teile des Masivhozes wurden mutwillig rausgebrochen und überall lag Müll rum. Den Müll hab ich schon damals natürlich aufgesammelt und in den Mülleimer buxiert. Man will ja nicht in so einer Müllwüste Pause machen.

Bei einer anderen Pause war die Hütte großzügig mit Flatterband abgesperrt und schon Teile des Vandalismus demontiert. Irgendwann hatte ich sogar überlegt passendes Holz zu besorgen und mit einem Akkuschrauber bewaffnet im Auto wieder zu kommen.

Jetzt versucht man wohl mittels fehlendem Tisches die Sauf- & Randaliergemütlichkeit einzudämmen. Wie blöd können diese Menschen nur sein? Denn an der Zufahrt in Ahlen sah es oft bei einer Bank-Tisch Kombi genauso aus. Da hat man inzwischen alles demontiert.

Gut, ich hatte also erneut ein wenig Müll in den dafür bereitstehenden Eimer verfrachtet und mich dann eingerichtet. Es gab Nudeln mit roter Soße. Die Zubereitung war etwas tricky, denn kurz aufkochen lassen war ja nicht das Problem, aber 10min. bei schwacher Hitze ziehen lassen…
…geht auf einem Spiritusbrenner nicht. Denn der kennt nur an und heiß, oder eben aus und kalt. Mit ein wenig tricksen bekam ich aber die Nudeln so al dente, das man sie gescheit futtern konnte. Das mit dem Espresso kochen war ja kein Problem.

Natürlich hinterließ ich alles sauberer als vorher und zog von dannen. Ach ja, zu erwähnen wäre noch, das man eine Teil desr Werseradroute erneuert. Dabei wurde der Weg verbreitert und mit einem neuen wassergebunden Belag versehen. Dummer weise war die Baustelle offiziell noch vohanden und genau auf dem Zuweg zu der Hütte.

Hatte ich noch fast ein schlechtes Gewissen die Absperrung zu umfahren, aber die Aussicht auf eine schmale Landstraße mit hohem Verkehrsaufkommen ließen auch nach langem hin und her keinen Suizidträume in mir hochschäumen. *lach* Bin doch nicht bekloppt.

Während ich aber so in der Hütte pausierte, hab ich noch nie soviele gesetztesuntreue Staatsbürger gesehen. Es schien nicht nur niemanden zu interessiere, nein es gehörte wohl zum guten Ton da durch zu fahren. Da war ich also nicht der einzige Badboy.

Ab da gab´s eigentlich nur noch schnöde Hausmannskost was den Weg anging. Eine kleine Ausnahme, kurz östlich vor´m Dorf angekommen entschloss ich mich am Randstreifen der Lippestraße zu fahren. Dem Stahl Renner bietet sich da sein natürlicheres Areal.

Das letzte Tageshighlight fällt dann wohl mal wieder unter das Motto, tausend mal daran vorbei gefahren, aber erst jetzt bemerkt.

Bei einer weiteren Pause zwecks dualer Wasserhaushaltregulation verahm ich deutliche Wassergeräusche. Und die konnten unmöglich von dem stillen Gewässer in der direkten Nähe sein. Waren sie auch nicht. Als ich in eine Art Lichtung schaute ,sah ich in der fast erreichbaren Ferne, einen kleinen Wasserfall.

So wie sich das mir auf dem digitalen Kartenmaterial darstellt, wird es sich um den Alten Lippearm handeln. Interessante Sache.

Und so nahm der Tag seinen Lauf, Ankunft und die üblichen Handgriffe.

Biketouren Résumé/ Outdoor: ja insgesamt ist die Tour gut gelaufen. Die angedachten Pausen waren gut, auch in so fern, daß man sich erholen konnte und Brennstoff nachlegen. Apropos erholen, auch wenn sich das jetzt schon fast wie ein Witz anhört, aber die 101 Kilometer Gesamtstrecke waren gar nicht anstrengend.

Natürlich mußte ich hier und da ma mehr in die Pedale treten und natürlich kam ich diese einen Steigung nicht hoch. Aber wer da mit der Übersetzung hochfährt, den möchte ich sehen.

Irgendwas scheint am Stahl Renner also mächtig anders zu sein, als am CAADX? Neben der noch immer im Raum stehendne Frage der Laufradwartung und eventuell Erneuerung, kam mir heute fogenden Gedanke.
Am Kettenblatt, also vorne an der Kurbel-Pedal Kombi habe ich ein zugebenermaßen sehr großes Kettenblatt. Da werden 54 Zähne bemüht (und soweit ich weiß sind bei heutgen Rennrädern maximal 52 Zähne serienmäßig).

Wenn ich da jetzt mit einem nur eher mäßigen Kraftaufwand das Teil am laufen halte, dann ist das wie in etwa so wie mit einer alten Dampflok. Relativ wenig Leistung, die aber gaaaanz langsam eine relativ große Scheibe in Schwung bringt und so einen durchaus respektable Geschwindigkeit erzeugen kann.

Ja und diese Nudeln, waren jetzt geschmacklich nicht so der Burner. Aber mein Gott, das waren jetzt Instant-Tüten-Nudeln. Die Zubereitung mit dem langsam vor sich hin ziehen lassen, daß war jetzt eher ungünstig. Aber so ist das eben beim testen. *lach* Versuch und Irrtum halt.

Ach ja, das Wetter. Das war zwar nicht so knalle, hatte aber auch nicht die Lust in mir geweckt so viele Bilder zu machen.

Und noch zwei Meldungen, der Stahl Renner hat aktuell einen weitere Tausendermarke wohlbehalten durchfahren und mit dieser Tour sind es schon vier Touren mit über 100km in diesem Jahr. Das wird mir langsam etwas komisch.

Habt einen schönen Sonntag und bleibt gesund. Ich werd ma´ sehen, was ich heute so zauber? Radfahren? Man wird sehen.  😉

29.916km & 45.931km / 28.05.2021

Mai 29, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biketouren Bilder: ja der Dienstag der ja ein Mittwoch ist startete mit einer Überraschung.

Stahl Renner/ Bikedefekte & „Plattfüße“: das Vorderrad war offensichtlich platt. Soweit ja kein Problem, wozu hat man ein Zweitrad? Ärgerlich nur in so fern, daß der Stahl Renner mit einer anderen Leichtigkeit die Freude am Fahren generieren lässt. Also wurde zum…

… CAADX gegriffen und Abfahrt. Mit der notwendigen Portion Trockenheit von oben kam man am Job an, in so fern also alles gut. Wenn man eh schon mit dem Gangschaltungsrad unterwegs ist, könnte man ja am Nachmittag die Halde Humbert hochkurbeln? So die Perspektive für den späteren Tagesverlauf.

Am Job seine übliche Runde angetreten und nach der ersten Dorfanfahrt eine andere bekannte Streckenvarianten genommen. Und weil man sich so fragt…
…könnte es nicht auch noch dort eine Strecke geben, wurde die elektronische Karte bemüht.

Ja da wäre noch ein Weg, wenn auch nicht wirklich besser, aber halt!

Biketouren/ Ziele: da taucht eine Burg Namens Rüdenburg auf. Der Standort wird genauer im Navihirn lokalisiert und die zu Verfügung stehenden Bilder betrachtet. Wieder ein Fahrziel für eine künftige Radtour?

Der Feierabend nahte und pünklich vor dem Umziehen, tat Petrus dem Wasserstand hier unten auf Erden was gutes. Doch oh, es kam genau anders als am Vortag. Denn am Dienstag bin ich in normalen Radzeug raus, dann kehrum um das Regenzeug an zu ziehen. So gekleidet ging es dann ja Heim.

Heute war es dann also genau umgedreht. In Regenzeuch raus und schon war die Sonne wieder da. Eine klitzekleine Runde wurde noch über den Vorhof gedreht, dann erneut umgezogen. Ab da fuhr ich genau in der Schönwetterschneise. Der Wind schob vorzugsweise von hinten, im Norden eine Wetterfront und die im Süden ließ wohl über Unna gut was abgregnen.

Da das Wetter noch passte wurde der Gangschaltung eine ordentliche Aufgabe zugeteilt, es ging dann eben die angedachte Halde hoch. Oben wurde geschaut was die kleine Grünanpflanzung so macht.

Sieht doch gut aus. Vor allem das Vogelfutter hat sich bestens entwickelt. Aber das ist ja auch hier um Burggarten bestens gewachsen. Übrigens unter dem Schnee! An der zweiten Stelle geht noch was…

…aber da wollte ich ja eh noch Mutterboden rauf bringen. Ich muß auch nochmal sehen, daß ich ein bischen was Buntes zum wachsen wo her bekomme.

Nach der Ankunft wurde sich um das platte Vorderrad gekümmert und meine Allwetterjacke gewaschen. In der Fitness-Garage sieht es inzwischen wieder so aus wie in den „guten alten Zeiten“.

In irgendeiner Ecke hangen immer geflickte Schläuche mit Luft drin. Zum testen halt, ob sie wirklich dicht sind.

Donnerstag: der Tag beginnt wie stets, ist dann aber doch schon geprägt von der Nutzung des GOLF. Eigentlich kann man den Tag vergessen und legt den Fokus schon auf den Freitag.

Die Jobrunde verläuft ohne wirklich große Aufregung. Nach dem Schichtende geht’s schnurr strax nach Hause noch fix was zwischen die Kimen werfen. Wer weiß was der Zahndoc zaubert?
Natürlich werde ich mit vollem Bauch träge, auch die mir natürliche Bewegung fehlt.

Beim Zahnarzt stellt sich heraus, nicht die Füllung von neulich ist weggebrochen, sondern ein Zahnhöcker in der oberen Reihe. Es gibt eine Betäubungspritze, womit der Plan mit dem vorher futtern gut war.

Freitag: ein neuer Tagesstart es soll tatsächlich trocken bleiben. Der Stahl Renner steht mit fertigem Vorderreifen in der Fitness-Garage und wartet auf den Ausritt.

Die – Lust – am Radfahren wird abermals entfacht. Daran ändert auch nicht die in der Spitze nur vorhandenen 5c° bei feucht nebligem Wetter.
Es braucht schon ein wenig mehr Überwindung nicht an die Frische zu denken, die so mit dem Fahrtwind um einen herum streift.

Oder, warm geht anders. Zum Glück hab ich ein zusätzliches Radtrikot unter der Windweste. Meine Jacke war vom Imprägnieren noch nicht trocken. Auch egal, was tut man nicht alles für seine Sucht. *grins*

Aber auch wenn warm anders geht, die Bilder die sich einem bieten entlohnen alles.

Auch die Straßen (Bild von meiner Rennbahn) waren fast leer. Ein Genuss so Rad zu fahren.

Den Tag über heitert es deutlich auf, die Sonne gewinnt die Oberhand. Es ist sehr angenehm, auch wenn eine deutlich kühle Brise geht. Freude auf die Heimfahrt. Aber sowas von…

Und so war es dann auch, sonnig aber mit frischer Brise. Die Windweste über dem Poloshirt war angenehm. Nur wenn man wo in der Sonne stehen blieb, dann wurd´s ganz fix warm. Zu Hause angekommen der übliche Turn mit Wäsche machen und dem Training, dann duschen & futtern. Das Wochenende kann kommen.
Ich befürchte einen kleine Radtour liegt an. Ich will endlich mal die Strecke ab Sendhorst nach Beckum rüber abfahren.

Das wird zwar alles mit dem Stahl Renner recht fix von der Kurbel gehen, aber Päuschen ist schon geplant. Frühstück samt standesgemäßen Heißgetränk und später wohl noch was Besseres zwischen die Kauleiste werfen. Könnte ja länger werden (70-80 oder XXkm).  😉

…und sonst?/ WordPress: mal eine nette Meldung. Zumindest hier im Firefox Browser kann ich im klassichen Dashbaord wider in dem Beitragerstellfenster rollen, ohne das das Headerfenster verschwindet. Sollte ich dann auch demnächst wieder im Safari Beiträge tippen können?
Wir wollen ja nicht gleich zu viel erwarten. *lach*

*kurze Zeit später*

Ach, da war es wieder, ich war zu optimistisch. Den Beitrag gespeichert und schon ist es so „gut“ wie vorher. Also geht wieder nicht. *langes Gesicht*

Echt,a lso manchmal hab ich den Eindruck, die Techniker lesen hier mit. *lach*

Habt einen schönen Tag und genießt das Wetter, aber vor allem, bleibt gesund!

29.870km/ 25.05.2021

Mai 26, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biketouren Bilder: next part im Leben, die „Reise“ geht weiter.

Und wieder ein langes Wochenende geschafft, startet man(n) nicht ganz überraschend in den…

Dienstag: …der sich trotz allem anfühlt wie ein Montag. Die gleichmäßige Bewegung auf dem Stahl Renner tut gut, auch das Wetter spielt mit.
Für den Nachmittag wurde aber vorsichtshalber die Regenhose und die Regengarmaschen ins Gepäck geschmissen. Da soll gut was kommen, man wird sehen. Falls nicht, wird verlängert zurück gefahren.

Vom Job her geht’s auf eine beliebte Sauerlandrunde, wo dann auch gleich wieder die schon länger vorherrschenden Tourengedanken im Hirn anfangen zu spinnen. Der Tag geht mal deutlich geschmeidiger von der Hand, als es in der letzten Woche der Fall war. Gott, gut das der Mist vorbei ist für mich.

Zum Schichtende hin wurde erstmal der Würfel nach draußen gehalten und aufmerksma das Wolkenbild studiert. Dann schlüpfte ich in die Radkleidung um dann fast ungläubig vor die Tür zu treten. Direkt wider kehrt Marsch um in die Regenhose zu gleiten und die Gramaschen über zu stülpen. Dann die finale Abfahrt.

Der Regen kam, der Regen ging. Schon am Seepark Lünen hatte es sich – vorläufig – mit dem Nass von oben erledigt. Die frisch geladene Mobilcam wurde bemüht.

Die Weiterfahrt war ein Genuss, wohl auch weil die Strecke komplett frei war. Zu sehen bekam ich nur ein paar einsame Hundegänger, sonst nix. Petrus öffnete zwar zwischendurch immer wieder mal die Regenpforten, aber im großen und ganzen ging das. Ich hatte jedenfalls meinen Spaß, auch wenn der…

Stahl Renner hinterher eine kurze Pflegeeiheit brauchte.

Ach ja, nicht wundern wer hier den Newsreader aboniert hat und gestern angeblich einen neuen Beitrag sehen sollte. Ich hatte diesen Beitrag ausversehen online gestellt, es dann aber wieder rückgängig gemacht. So gibt´s also erst heute den neuen Beitrag.  😉

Mailings: ich habe dann mal Bergans angeschrieben und mal platt gefragt was mit der Wasserdichtigkeit meiner Regenjacke so sein könnte?

29.823km & 45.876km/ 21.05.2021

Mai 22, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- Biketouren Bilder: nächster Ansatz und damit der Rest in dieser laufenden Woche.

Dienstag: in der frühe noch vermeintlich trocken draußen. Und da es vermutlich trocken war wurde abermals in gemischter Kluft (oben Regenjacke unten rum eher leicht wärmend normal) abgefahren. Das sich das vermeintlich auf einen sicheren Nieselregen hin zuspitzen würde, war mir erst ab dem letzten Viertel der Strecke nicht mehr ganz so egal. Aber mit dem Motto „Land in Sicht“ ging es dann doch.

Die Streckenwahl war wie schon in den Vortagen. Inzwischen weiß ich auch, warum ich diese Route zur Zeit recht gerne nehme. Der Kontakt zum motorisierten Teil des Verkehr beschränkt sich, bis auf ein paar Straßenquerungen, auf ein Minimum.

Gut, ankommen, erste Sachen vor dem extra dafür angeschafften Heizlüfter trocken legen, frisch machen und Schnittchen schmieren.
Dann mal ein bisschen Kleidung wenden, damit auch andere feucht-nasse Partien abtrocknen können.

Was natürlich nervt ist die Tatsache, daß meine Bergans Letto Jacke nicht mehr wirklich wasserdicht ist. Ich denke, man wird den Hersteller mal schriftlich konsultieren.

Insgeheim rechne ich zwar sowieso damit die Heimfahrt in Regenbuxe an zu gehen, aber wer weiß?
Einziger Nachteil bei Regen wäre, ich würde wohl doch die Rennbahn und damit Asphalt als Strecke wählen. Will ich das wirklich? Wohl kaum.

Am Job selbst wieder eine Dynamik die man nicht wirklich braucht. Dazu der Regen, aber man arbeitet sich durch. Jetzt mit diesen Zeilen stehend in Münster hat es aufgehört zu regnen und ja, es scheint sogar ein wenig die Sonne!

Während ich so von Münster aus zur nächsten Station düse, lass ich ein paar den Rosenkranz durch meine Hände gleiten. Auf das Petrus Milde walten lässt und mir eine trockene Radrückfahrt beschere.

Das schien tatsächlich geholfen zu haben, denn neben einer brauchbaren Rausfahrt aus der nahen Magecity war es tatsächlich trocken. Zumindest draußen, bis auf ein paar wirklich kaum aus zu machende Tröpfchen.
Dafür war es aber von innen her irgendwie nass. Ich weiß nicht, warum ich so geschwitzt habe?

Auf der Burg angekommen wurde nach dem üblichen Turn der ganz große Wasserbecher gefüllt und das Nass mal fix die Kehle runter laufen gelassen.
Ganz nebenbei wurde auch die mega Bauerpfanne Nudeln nach dem Duschen verdrückt. Wo das ganze Zeug hingeht bei mir, ist mir ein Rätsel. Wirklich!

Für den Folgetag könnte ich ein bisschen mehr Glück haben, was Regen angeht. Man wird sehen.

Mittwoch: morgens ist es draußen beim morgendlichen Espresso-Special tatsächlich sowas wie wolkenlos und ich höre keine Regentropfen. So mundet der Muntermacher gleich doppelt gut.

Draußen war‘ s dann aber zunächst ungewöhnlich frisch und ließ mich so kleidungstechnisch etwas aufstocken. Für die frische Luft wurde man aber entlohnt.

Irgendwo im Ortseingang Kamen wurde aber auch wieder etwas entkleidet. Strampeln wärmt, wohl auch…

…weil das CAADX irgendwie langsamer als der Stahl Renner. Das ist ja aber ein separates Thema.

Die Tage hatte ich mal wieder festgestellt, daß sich der Sattel mit der Zeit wohl absenkt. Also hatte ich ihn wieder nach oben verstellt und mir mit einem kleinen Schlitzschraubendreher eine Markierung gemacht.
Natürlich vergesse ich jetzt immer, das zu kontrollieren. *schlag die Hand an den Kopf*

Außerdem hab ich dem Bock in einem Zeitfenster mal ein wenig Pflege zukommen lassen. Der grobe Rotz wurde mittels einer ollen Zahnbürste entfernt, was dann ein ganzen Kehrblech füllte und der Kette hab ich noch eine gute Brise Motorex Wet Lube gegönnt.

Kommen wir zur Rückfahrt, auch wenn das Wetter trocken schien, so ganz traute ich dem Braten dann doch nicht. Denn so in der Ferne sah das schon arg aus.

rückfahrt_ergebnis

Der andere Grund war aber auch, für die Rückrunde so wie ich sie die letzten Tage gefahren bin, braucht es einen kleinen zusätzlichen Zeitpuffer. Da ich aber am Job aus der Megacity mal wieder besonders gut *hüstel* was ein fucking Scheißdreck wech gekommen bin, startete die Rückfahrt auch entsprechend spät.
Und so zog ich den Joker mal wider straight am Südufer des Channel entlang zu düsen. Ab Bergkamen Rünthe ging es dann über die asphaltierte 30ziger Zone, dann noch ein paar Meters durch die hiesige Bauernschaft und gut war. Kaum mehr als 45 Minuten war der Spuk vorbei und ich konnte etwas relaxter den Tag ausklinge lassen.

Für morgen soll aber die Regenneigung deutlich geringer sein, und das auch in den frühen Morgenstunden. Da wird’s dann also wieder was mit dem Seseke-unser fahren. *lach*

Donnerstag: frisch wird es draußen sein, angeblicher 5c°. Aber mit dem Trampeln der Pedale wird man ja fix warm.

Die Wetterfrösche hatten fast Recht behalten, nur das es schon mit 7c° auf die deutlich wärmeren 10c° zuging. Aber auch egal, an zwei kurzen Stops wurde etwas Kleidung abgelegt und dann heiter weiter. Uim Ende hin wurde das Gestrampel wieder etwas zäher, aber auch daran gewöhnt man sich.

Nach der Ankunft am Job liegt der Hauptfokus auf einen gescheiten Feierabend.

Newsticker: da ich ja vom Job aus zur Zeit auch durch ein paar Seitenstraßen der nahen Megacity düse ist mir aufgefallen, daß der Standort von…

LAST Bikes

…wohl verlegt wurde. Bisher waren sie ja in einem Hinterhof am Alten Mühlenweg, jetzt sind sie Vinckeplatz.

Nett finde ich, man von außen durch die gesamte Schaufensterfront einen Einblick in die Werkstatt. Auch was da so in der Auslage steht, hat was. Aber genug davon, weiter mit der Heimfahrt.

Ja und die Heimfahrt ging…

…gut und recht untypisch *hüstel* ausnahmsweise mal wieder über die klasse Kombi der letzten Tage. Auf das die Kilometer fallen und der Verkehrstress aus Dortmund sich verdünnisiert.

Ich denke für den morgigen Freitag wird der Stahl Renner zum Einsatz kommen. Nur mal wieder so.

Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bikedefekte & „Plattfüße“: am heutigen Freitag, der Tag läuft in der heimischen Burg in gewohnter Weise recht gut an, der erste Schritt nach draußen bestätigt die Kleiderwahl. Dann also mal los.

Und was soll ich sagen? Was für ein Tagesstart- Hammer!

Schon das Wetter ist bombe. Sehr angenehm von der Temperatur eine eher warme Brise und dann dieses Licht.

Und Glück hatte ich auch. Die Handycam noch in der Hand lief ein Reh am Feldrand zur rechten Seite los.

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Dann aber doch eine kleine Fingerübung. Kurz hinter dem Ortseingang Kamen ereilte mich ein Plattfuß.
Routiniert die Notwendigkeiten aus der Arschrakete geholt und am Wegesrand die Schlauchwechselaktion gestartet.

Der Übeltäter war auch gut schnell gefunden. Ein kleiner metallener Wiederporst hatte sich durch die Pannenschutzeinlage gebohrt. Den frischen Schlauch angepumpumpt und mit der Pannenschutzeinlage eingelegt. Dann noch etwas Duschgel (hatte ich ja zum Glück erst neulich genau dafür angeschafft) als Flutsch mit dem Finger auf die Felgenflanken gegeben und die Pelle über gewuchtet.

Auch da hatte ich Glück, der Reifen rutschte recht gut auf die Felge. Jetzt noch Luft drauf, was auch ganz gut klappte. Dann wieder Abfahrt. Natürlich in den ersten Kilometern immer ein wenig das Popometer auf das Hinterrad fixiert. War aber alles gut.

Ankunft und der übliche Turn.

Der Tag verläuft wie gewohnt und eines ist klar, komme was wolle, die Rückreise wird mit dem Stahl Renner sowieso über die lange Seseke-Kombi-Strecke gehen.

Bis zum späten Mittag spielt auch das Wetter mit. Nur der Wind bläst arg. Ist aber auch egal, denn die Richtung passt. Ich rolle zunächst recht flott vom Hof, lasse dann der Entspannung wegen irgendwo kurz vor Kamen die Zügel etwas lockerer. Wozu eine Hatz?

Kurz vor Ziel geht es mal wieder in einen Waldweg rein, gucken was wie da so ist.

Drinnen ist es sehr ruhig, nur der Wind ist hörbar, bläst aber außen rum. Der Wald gibt genug Schutz, die Bäume stehen gut. Es ist warm, ein paar Möglicheiten erspähe ich. Dann rolle ich wider ab, ab ins lange Wochenende.

…und sonst?/ Biketechnik: ich hatte die Tage ja schon mal erwähnt, daß sich am CAADX scheinbar der Sattel mit der absenkt.

Tatsächlich hab ich aber, es muß wohl am Mittwoch gewesen sein, das kontrolliert. Die Sattelstange war noch an der von mir gemachten Markierung, von daher also erstmal alles gut.
Denn noch hab ich den Sattel erneut um 1 bis ca. 1,5cm rausgezogen und festgemacht. Getreu der Gleichung, mehr Hub gleich mehr Effizienz.

Leider macht das aber nicht die hinteren Nabenlagerung besser, es bremst also am Hinterrad.

 

Ja so war das und jetzt erstmal Euch ein schönes Wochenende und bleibt bitte gesund!

neue Schleife/ 45.657km/ 16.05.2021

Mai 16, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Tour 100+/ Erstbefahrung/ Bike- & Biketouren Bilder: so genug Ruhetag am Samstag gemacht und es sich im heimisch-mütterlichen Haushalt mit Lammkeule, Kartoffelgratin, Beilagengemüse und Salat gut gehen lassen…

…etwas Bewegung stand auf dem Plan. Die angedachten Radrunde wollte ich dann doch angehen, auch wenn das Wetter einen auf eher wechselhaft machte. Regenneigung war angesagt, die Frage war nur, wieviel und dann wann?
Natürlich habe ich noch einen kleinen *hüstel* andere Streckzusatz auf dem Schirm wo es dann ab Sendehorst erstmal rüber nach Beckum gehen würde. Mit dem Harken käme ich mal wider in der Bereich der 100km/ Tour und ohne Pausen gut 5-6h Fahrzeit, aber ob ich das machen lass ich ma´ offen.

Die Gegend dort schien mir als Fahrstrecke recht attraktiv zu sein, also landschaftlich und ab Beckum gibt’s dann ja für die Heimfahrt wieder die Werseradroute. Jene kennt man ja mehr als gut und bietet auch gut zu fahrende Abschnitte.

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16: das ich dem Stahl Renner am Vortag noch eine wenig Pflege gegönnt hatte erwähne ich hiermit. Nun aber zur Tour.

Die Wahl zum Cannondale CAADX fiel spontan. Wohl weil das Wetter nicht ganz so sonnig sein sollte, man will sich ja nicht auf Biegen und Brechen den Stahl Renner einsauen, und weil das CAADX ein paar bessere Möglichkeiten bietet Trinkflaschen zu transportieren. Außerdem kann man ja mal gucken wie der aufgefrischte Antrieb sich so macht.

Also Klamotten zusammen packen, anziehen und Abfahrt. Das Wetter war zu anfangs, naja sagen wir mal, geht so. Zwar sonnig aber es hatte eine gewisse Brise. Zum Glück weitestgehend aus einer brauchbaren Richtung.
Und damit war dann auch das zentrale Thema dieser Radrunde klar, woher kommt der Wind wann und ja nicht in die Falle tappen, nur weil es so gut läuft, noch was dranhängen.

Da ich nur mit einem für mich üblichen Frühstück los bin, also quasi fast nüchtern, hatte ich recht fix mein erstes Etappenziel klar vor Augen. Die Bäckerei Bernhard Zimmermeier in Drensteinfurt sollte geöffnet haben. Dort könnte man dann ja praktischer Weise ein Frühstück für den ersten Pausenstop einholen.

Gesagt, getan und weiter ging die Reise. Nächstes Etappenziel war Albersloh und weil das nette Nest nicht ganz so weit weg von Drensteinfurt liegt, wurde dort auch die erste echte Pause mit ebenso echtem und brauchbaren Futterware abgehalten.

Die Hütte dort war gut bekannt und wurde fast direkt angesteuert. Nur fast direkt, denn zuvor entdeckte ich einen schmalen Trampelpfad entlang der Werse. Da mußte ich dann natürlich rein und bin da mal entlang. Ein gutes Stück aber nur schiebend, weil wenn ich das Areal nicht kenne, auf der einen Seite Wasser und auf der anderen Seite Gebüsch, da bin ich lieber vorsichtig.
Der kleine Ausflug hat sich aber gelohnt, auch wenn beide Ufertrampelpfade eher kurz sind, sie sind einfach nur schön (weshalb ich ja auch einen kurzen Film gedreht habe) und laden zum verweilen ein. Man müßte sich nur was zum drauf sitzen mitnehmen.

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(natürlich gibt es wieder ein Tagesalbum <klick> inkl. einem kurzen Film)

Weiterfahrt nach der Pause, wo zunächst mal der zweite Part des Werse-Trampelfade erkundet wurde. In Albersloh selbst läuft die Werse ja auch durch und dort hatte ich im Augenwinkel Holzplattformen zum sitzen am Ufer entdeckt. Da bin ich jetzt aber nicht runter, sondern hab mich in Richtung Sendenhorst auf gemacht.

Der Weg bis Sendenhorst lässt sich gut lecker fahren und führt immer wider an Waldgebieten vorbei beziehungsseise durch ein Waldgebiet hindurch. Und so hatte ich das rote Haus gefunden, was der Kollege aus‘ m Claim neulich eingestellt hatte.

Sendenhorst selbt war dann auch nicht mehr wirklich weit, die letzten Meters Wegführung aber mal wider ganz klassisch Radwegroute. Acht mal um die Ecke rum um sich ja jede kleine Gasse angesehen zu haben.

Und damit war der eigentliche Teil auch schon abgehandelt. Jetzt stand die Rückreise an. Der Stadtkern wurde durchfahren, noch eine kleinen Erkundung um die Hardteiche rum, wobei es nicht wirklich Drumherum ging. An einer schon bei der letzten Erkundung ausgemachten Pausenhütte wurde abermals angehalten.
Zwei Dinge wurden erledigt. Kurz vor Sendenhorst traf ich zwei sportlich unterwegs fahrende Radfahrer. In Sendhort selbst traf ich sie wieder und als ich kurz vor der Hütte war, saßen sie mir wider im Nacken. Man hielt an und plauschte ein wenig. Erstaunlich war, das der Kumpel von dem einen das kleine rot Hause, was ich ja gesucht hatte, gemietet hatte.

Das andere war, die Pausenhütte könnte den Schnittpunkt für die weitere Routenwahl sein. Erst rüber nach Beckum oder doch straight über Ahlen zurück? Der Weg über Beckum gab nochmals 20 Kilomeer mehr auf Googlemaps aus.
Mit Hinblick auf die Windlage wo ich dann ab Beckum bis Ahlen und ab Ahlen ja auch nochmal Gegenwind haben würde, entschied ich mich dann schweren Herzens für die kürzere Variante. Zur Entschuldigung kann ich vorbringen, zu dem Zeitpunkt standen schon gute 60km+ auf dem Tacho.

Das dies eine sehr gute Entscheidung war, sollte sich zeigen. Denn bei mir trat wieder der home-coming-effekt ein. Ich hab das schon ein paar mal beobachtet. Je näher ich ans heimische Gefilde komme, des so lustloser trampe ich vor mich hin. Wenn dann noch Gegenwind ist…

Ach lassen wird das. Das Wetter wurde dann auch auf Ahlen zu nochmals regnerisch. Ich hielt kurz am Schwimmbad an, wo mir überdachte Fahrradständer eine trockenen Boden gaben und streife die Velotoze als Regenschutz über die Schuhe. Die Untergründe waren arg nass und die letzten Kilometer wollte ich nicht mit nassen Schuhen & Socken fahren. Auch wenn der Regen ganz schnell hinweg zog.

Ja, aber wie das leider so ist, bei der letzten Überziehaktion am linken Schuh riss ein Velotoze am Ausschnitt für die Cleat (Rastverbindung vom Schuh zum Pedal) ein und war dann damit mehr oder weniger unbrauchbar.
Klar, jetzt wo er drüber war ging das noch, aber ein weitere mal würde man diesen Regenschutz nicht mehr heile über den Schuh bekommen. Schade eigentlich, denn die Velotoze waren sehr schmal zu verpacken, lagen super gut an den Schuhen an und scheuerten somit nicht am Kurbelarm. Und auch was die Dichtigkeit angeht, kann ich nicht meckern. Natürlich wurde irgendwann bei einem richtigen Regenguss irgendwo Wasser reinkriechen, aber bei einem Produkt was keine 10 Euro kommt, darf man glaube ich auch keine 100% Wasserdichtigkeit erwarten-verlangen.

Lange Rede kurzer Sinn, nach einer weiteren kurzen Pause kramte ich etwas in meinem Navihirn und konnte da eine Strecke an den beiden Schlössern aufrufen. Kleines High-Light war dann die alleinige Überfahrt über die Lippe mit der Lupia kurz vor Schloss Oberwerries.

Aber auch dieses High-Light konnte mich nicht wirklich nach vorne bringen. War aber auch egal, ich schlängerte mich über bekannte Strecken bis zur Burg und bin dann ja letztendlich angekommen.
Der Tag war also ein Erfolg, ich hatte die Passage Albersloh – Sendenhorst erkundet und auch für gut befunden. Mal sehen was als nächstes kommt?

Macht Euch noch einen netten Abend und bleibt gesund!

 

😉

29.768km/ 16.05.2021

Mai 15, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biketouren Bilder: zum Feiertag gibt’s nicht viel zu sagen, auch wenn ich die Tasten dann doch dafür bemüht hatte. Doch der Alltag hat einen wieder. Und da wie ich schon sagte, zum Glück.

Freitag: denn weil ich am Vatertag eher inaktiv war, wurde ich in der Nacht ein paar mal wach. Mein Körper war wohl zu ausgeruht um am Stück durch zu schlafen. In der Frühe wacht man halt auf, kippt sich den Espresso doppio hinter die Binde, dazu ein paar Waffelkekse und schlüpft dann in die restlichen Klamotten. Endlich Abfahrt.

Draußen mit entsprechender Kleidung angenehm, bewölkt aber auch trocken. Nur die Straßen waren teilweise etwas feucht. Es rollt sich gut, die drei Ampelanlagen zeigen grün, gut flott kommt man am Job an.
Ein Mikrowellen-Burger, Schnittchen machen, die Birne einpacken und den Espresso Special in die Thermotasse füllen. Der Job am Tag sollte gut laufen.

Nach einer überschaubaren Arbeitszeit ist das Wetter wieder warm und zwar so warm, daß ich nur im kurzärmeligen Hemd ohne Windweste losfahre. Und das blieb auch so. Es ging fast unvermeitlich auf ein letztes Mal in dieser Woche über die Sesekeradroute und dann wider quer rüber zur Burg.
Ob des besseren Wetters war natürlich nicht ganz so viel Speed möglich. Denn auch die geneigten Freizeitradler waren mit ihren Gefährten auf der Piste. Erst kurz hinter dem Seepark Lünen (hier noch ein paar Infos zum Seepark <klick>) verlief sich das dann und ich hatte zu großen Teilen die Strecke für mich. Und dann kam das was man wohl schön nennt.

Das dicke 54 Zahn zählende Kettenblatt ließ die breite Kette hinten über die 16 Ritzel der Singlespeedkassette gleiten und etliche Abschnitte der Rückfahrt waren mehr ein Gleiten oder auch als – surfen – zu bezeichnender Zustand.
Nahezu mühelos nährt man sich den 30km/h und lässt sich in die seichten Senken fallen die nochmal Schub bringen. Ob auf der Wellenkrone angekommen genießt man die frische Luft um an der nächsten Kehre mit Obacht und vorausschauendem Blick die nächste Etappe einzuläuten. Radfahren kann so schön sein.

Auf der Burg angekommen wurden zunächst die üblichen Handgriffe vollzogen, dann ein paar frische Kleidungsstücke angelegt…

Sport: …um draußen auf der Burgterrasse sich dem Training zu widmen. Auch das lief recht passabel von der Hand. Das einzige was mich zunächst etwas störte war, es fing erneut an zu tröpfeln. Also mal fix das große Tarp rausgeholt und so die Terrasse überspannt. Dann war es aber doch schön dieses seichte Geräusch wenn die Regentropfen oben aufs Dach fallen.

Klar war damit auch, daß es bei ein paar sehr müden Tröpfchen bleiben würde, ist halt so wie mit dem Regenschirm. Hat man ihn dabei, lohnt es nicht, vergisst man ihn, schüttet es. War mir dann aber auch egal, denn ich hatte schon einen Folgeplan.

Outdoor: nachdem der sportliche Teil erledigt war und ich geduscht hatte, wurde unter dem noch hängenden Tarp meine Hängematte auf gehangen und der Schlafsack deponiert. Das kleine Klapptischchen diente als Ablage für mein allabendliche Mischgetränk in alkoholfrei und mit dem Teller Nudeln auf der Hand hockte ich am Rand der Cocoon und futterte langsam meinen Bauch voll. Nachdem die Ravioli mit einer von der Holden gemachten Soße drin waren, trat irgendwie so eine gewisse Schwere ein.

Zunächst legte ich mich nur auf die Seite, aber die Augen wurden irgendwie so schlitzartig, daß ich auch das Display des Motorola nicht mehr so wirklich sehen konnte. Also legte ich es bei Seite und schlüpfte mit den Füßen in den Schlafsack.
Irgendwann wurde auch die Brust bedeckt und dann müssen wohl unzweifelhaft die Augen unter dem Klang des Brunnen und dem Vogelgezwitscher zugefallen sein. Was für ein Stress! *lach*

Es muß so gegen Halbzehn gewesen sein wo die Jüngste einen Blick auf mich warf und ich langsam mein System hochgefahren habe. Bald würde auch die Holde von der Schicht kommen, draußen schlafen wollte ich dann doch nicht.
Nicht weil es nicht schön gewesen wäre, nein man müßte aus dem Schlafsack raus um sich die Zähne zu putzen und das noch im 1OG. Was für eine Distanz. Ich hockte mich also noch eine wenig zur Gattin und verabschiedetet mich dann doch ins Federbett.

Ja so war dann der gestrige Resttag der kurzen Woche. Mal sehen was uns nächste Woche erwartet. Auf der Schicht hat man eine nette Kombi, mit etwas späterem Arbeitsbeginn (*grübel* verlängerte Anfahrt?) dafür aber auch leider etwas später Schichtende. Wir werden sehen.

Bis dahin macht Euch einen netten Tag und bleibt gesund!

04:50Uhr & 29.720km/ 13.05.2021

Mai 14, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Morgengruß: der gestrige Tag war irgendwie seltsam. Trotz das mein Wecker wie gewohnt bimmelte bin ich nicht raus, sondern hab mich nochmals umgedreht. Auch nachdem ich später den Wasserhaushalt reguliert hatte, wurde schlaftechnisch nochmal nachgelegt. Dann aber doch irgendwann…

…Espresso-Frühstück. Aber auch danach war nicht wirklich viel los mit mir, aber in entspannt. Klar war, die angedachten Radrunde würde von der Zeit her nicht passen. Plan B. etwas chillen in der Hängematte, zuvor aber noch ein paar Blättchen abgeschnitten und klar Schiff gemacht.

Irgendwann war es dann soweit, hoplahop in ein paar passende Kleidungsstück gehüpft und mit dem Stahl Renner rüber zu Grilltermin. Dabei eigentlich nix besonderes, lecker was weggetafelt, sacken lassen und dann direkt rüber zu Kaffee-Kuchen. Aber hallo, wer wird denn zu einem schnöden Kaffee aus der elektrischen Maschine greifen?
Was für ein Zufall das ich mein kleines Espresso-Set To-Go im Gepäck hatte. Und genau das erfreute sich dann auch einer gewissen Beliebtheit. Da nach noch ein wenig plauschen, bis sich die Grillende erledigt hatte. Aufbruch…

…nicht aber ohne mit dem Stahl Renner hier durch den nahen Claim zu schlendern. Hatte man dort oder da nicht doch noch einen Stichweg, ein Waldstück gesehen, was irgendwie brauchbar sein könnte?

Und dann hätte ich noch ein paar gute Bilder machen können, wenn da nicht wieder das Ding mit dem einknickenden Akku am Motorola gewesen wäre. Natürlich hatte ich keine Reserve mit dabei. Egal, auch die Eindrücke bleiben.

Und so war der Tag zwar irgendwie sinnlos verstrichen, dafür aber entspannt. Und weil dem so ist freue ich mich jetzt gleich auf die Schicht. Radfahrt hin, die Schicht abreißen welche auch heute geplant kürzer ist, dann mit dem Rad zurück, etwas Training und dann mal sehen was das Wochenende so hergibt?
Geplant wäre gerne ein Besuch in der alten Heimat. Wohl eher mit em GOLF als mit dem Rad.

Aber bis dahin vergehen noch ein paar Stunden, gestaltet sie Euch so gut wie geht und wie immer – bleibt gesund!   😉

Stahl Renner Woche/ 29.708km/ 12.05.2021

Mai 13, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biketouren Bilder: ja wie war das noch? Langsam steht man auf, nimmt seinen allmorgendlichen Zaubertrank zu sich und betritt dann die Bühne des Lebens im Draußen.

Montag: unglaublich wie warm es schon am Morgen war und unglaublich wie die Buchenhecke geschossen ist.
Ich mußte tatsächlich am Burgnebentor die Heckenscheren bemühen um nicht mit den etlichen Trieben in Kontakt zu kommen.

Dann das Roll-out. Kaum war die Kurbel zwei, dreimal gedreht flog ich nur so über die Piste. Das war wieder der Hammer. Üblicher Weise passiere ich ja ein Kraftwerk auf halber Strecke bei grob 30min. Fahrzeit.

Heute früh hatte ich mit der selben Zeit nicht nur das Kraftwerk lange hinter mich gelassen, die nächste fette Kreuzung, den ersten nahen Außenbezirk noch oben drauf, sondern stand mit den Reifen bereits am Kanal.

Warum nicht immer so!?

Im Stall angekommen staunte ich, denn Bryton Tacho jener wies eine totale Fahrzeit von unter 45min. aus, was wiederum einen Schnitt von knapp über 25km/h machte.

Schade war nur, mit der Ankunft fehlte der kühlende Fahrtwind, frisch machen war angesagt.

Vom Job her geht’s ma‘ wieder ab DO-Holzwickede, dem Ursprung der Emscher, über diverse Stadtteile. Hier und da passiert man den Wasserlauf. Am frühen Nachmittag ist man im Dunstkreis des Pheonixsee. So am Montag bei dem weniger sonnigen Wetter und der guten Brise ist es leer. So könnte man ein wenig dort verweilen.

Erinnerungen an die Emscherradtour 2016 werden wach.

Die Rückfahrt lief unter zwei Themen. Zum einen den recht späten und leicht nervigen Feierabend entspannt ausklingen lassen, natürlich mit dem Radfahren und zum anderen mit der Gleichung das mehr an Speed was man mit dem Stahl Renner machen kann, bei gleicher Fahrzeit in eine Portion mehr Kilometer umsetzen.

So ging es dann auf flott-entspannte grob 28km in einer Stunde und ein paar Kaputte via der Sesekeradroute, alter Bahndann und dann quer ab. Warm war es, es rollte sich gut.

Dienstag: Regenwetter war angesagt und so kam der Griff zur Regenhose, Regenjacke aber auch erneut zu den Velotoze.

Auch wenn es während der Fahrt nix an Niederschlag hatte, unten rum war der Wasserschutz gut angesagt. Aber warm war es dann doch. Gut den Job erreicht, der Tag kann kommen.

Auf der Rückfahrt mußte ich mich ein wenig treten, denn das Wetter schien erstmal nicht so nach legger Rückfahrt in schnell-kurz-verlängert wie am Vortag. Da ich aber wusste Bewegung tut gut, griff ich durch und verscheuchte den bösen Geist.
Kurz hinter dem Seepark Lünen entschied ich mich an einer Bank zu halten und den Kleidungswechsel zu vollziehen. Regenjacke und Hose aus, die kurze Buxe übergezogen und die Windeweste über gestreift. So rollte es sich deutlich besser und der Spaß kam. Das ich die Velotoze bewähren würde, konnte ich so nicht ahnen. Es regnete zwar nicht mehr, aber die Streckenabschnitte der Sesekeradroute aber auch des alten Bahndammes hielten genug Wasser im Untergrund.

Nach der Ankunft sah ich ein wenig aus, wie die alten Radhelden nachdem sie hunderte von Kilometern auf alten Landstraßen zurück gelegt hatten.

War aber alles halb so schlimm, schnell mal mit dem Wasserschlauch drüber und gut war die Geschichte. Natürlich bekam auch der Stahl Renner seine notwendige Zuwendung. Schade das der Arbeitstag gegen Ende mal wider etwas zäher war. Sonst hätte an noch ein wenig die Welt erkunden können. Der letzte Tageseindruck: Hunger.

Mittwoch: mäßig wechselnde Wetterlage lässt erneut einen Griff in die Trickkiste der Kleiderkammer zu. Es geht zwar in kurzen Sachen zum Job, aber ein wenig Regensicherheit ist auch mit im Gepäck oder angezogen.
Auf der Hinfahrt bemerke ich, daß ich heute aber wohl auch schon gestern etwas schlapp war. Ich tippe auf eine nur mäßige Brennstoffzufuhr und treten dem den Tag über entsprecheden entgegen. Aber es läuft noch gut auf meiner Rennbahn.

Und so wird vor dem ersten Kundenbesuch eine Art Baguette-Brötchen belegt mit Makrele und Remoulade in die Fressleiste geschoben. Die zwei Standardteile Obst folgen und so kann ich meine Schnittchen am Nachmittag als letztes back-up vor dem Schichtende nachschmeißen. So gelingt der Tag besser.

Der Tag beziehungsweise das Wetter ist ein wenig wechselhaft, passt aber soweit.

Den Arbeitstag über hatte ich wie schon in den vergangene Tagen im Dunstkreis des Pheonixsee zu tun. Ein Areal das mich vor allem immer dann reizt, wenn ich keine Zeit habe *lach* und damit vor allem unter der Woche.

Jetzt muß man sagen, da hat man sich seitens der Planer ganz groß was gegönnt und dem ehemaligen Betriebsgelände ein derartig neues Outfit verpasst das man sich nur sehr schwer vorstellen kann, wie es mal vorher hier aussah.
Auf der anderen Seite, was natürlich einer gewissen persönlichen Note unterliegt, ist das was da gebaut wurde nicht unbedingt schön. Denn wenn man genauer hinschaut, dann sind selbst die Villen mehr oder weniger einen festen Baumuster unterworfen. Und wenn man sich dann ausmalt, für was für eine Kohle die Eigentümer sich da ihr Eigentum leisten, dann sage ich ehr nein danke.
Aber auch die restlichen architektonischen Gegebenheiten nicht so das man sagen könnte, hat einen positiven Reiz. Anders gesagt, wer ganz hinschaut erkennt, sieht alles gleich dröge aus.

Vor allem verliert es ganz schnell seinen Reiz, wenn Feiertag, Wochenende und schönes Wetter zusammen kommen. Dann ist es hier derart überlaufen, daß man kein Bein mehr auf den Boden bekommt.

Ein weiteres Tagesziel wurde erreicht, ich habe mir im Röstwerk Dortmund eine kleine Packung Café, frisch gemahlen versteht sich, geholt.

Die letzte Location auf der Jobrunde die mich auch immer auf seltsame Art in den Bann zieht, ist ein Megagebäude einer ehemaligen Bank.

Der Komplex wurde bzw. wird umgebaut & modernisiert und in dem Teil wo wir unserer Tätigkeit nachgehen ist bereits alles fertig. Man hat von den verschiedenen Etagen aus immer wieder einen andere Aussicht nach draußen. Und von der oberen Etage aus einen Weitblick… . Auch innen hat der Komplex seine architektonischen Reize.

Auch zum diesmal ein weniger früheren Schichtende passte das Wetter gut und so wurde abermals die schon in dieser Woche bemühte Strecke abgespult. Warum diese Eintönigkeit? Keine Ahnung, passt einfach.
Aber ganz so eintönig war es dann doch nicht. Motto, halt mal die Nase um´e Ecke.

Angekommen und den üblichen Turn gemacht, dann aber schon mit dem Abendessen raus auf die Burgterrasse…

…den Abend ausklingen lassen.

Habt noch einen schönen Tag und bliebt gesund!