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Paderborn 3x links & Baustellen/ 35.483km/ 30.07.2022

Juli 31, 2022

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Hitzefahrten +20c°/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: irgendwie wurd es mal wieder Zeit, also machte ich mich mit dem Stahl Renner im Kofferraum des Golf auf nach Paderborn um dort eine potentiell nette Runde mit dem persönlich gut bekannten Herren bikephreak zu drehen.

Warnung: entgegen meiner ersten Annahmen, woarauf auch immer rästelhafter Weise basierend, wird dies kein kurzer Beitrag. *Augenzwinkern*

Erste Fingerübung 

Wie war das noch? Im Normalfall schaue ich mir ja auf einer Karte immer so an wohin es gehen soll. Da kann ich mit schon viel einprägen und finde, wenn auch mit eventuellem Nachschauen stets das Ziel.

Dieses Mal hatte ich auf die Option gesetzt, kurz vor dem Ziel die freundliche Damenstimmen aus dem Motorola Handy in Anspruch zu nehmen. Die Fahrzeit sollte eine Stunde sein, also mal los.
Auch wenn die Bahn frei war, die ausgerufenen Fahrzeit würde nur ganz knapp aufgehen. Das war mir spätestens klar, als ich das erste Mal Paderborn als Ausschilderung sah. Was für Fahrzeiten/ Geschwindigkeiten werden da als Basisgrundlage genommen?

Immerhin düste ich lange Etappen mit 150km/h über die Piste. Ungewöhnlich fix für meine sonstige Fahrweise. Aber wenn’s schon mal frei war…

Kurz bevor es runter von der BAB, wurde der Navitrick angeschmissen. Ein Rastplatz bot sich dafür an.

Blöd ist aber, wenn man zwei Adressen für eine Person abgespeichert hat und dann einfach blind die erste in der Liste auswählt.
Blöd Nummer zwei ist, wenn die auch vom Navi vorgeschlagen Abfahrt wegen Bauarbeiten gesperrt ist und man eine früher raus der Umleitung folgend die Route verlässt.

Natürlich wird eine neue Route berechnet. Aber es gab eine recht umfangreiche Stadtrundfahrt am südlichen Rand des Dorfes. Und wer weiß, so ohne Navi…

Jedenfalls erreichte ich dann das Zielgebiet, ich erinnerte mich ganz dunkel an das Aussehen, war ja erst einmal dort und dann machte es irgendwie klick im Kopf. „Mensch, guck doch mal nach, du hast bestimmt nicht die Privatadresse ausgewählt, denn gleich bin ich an seinem Jobstandort.“

Tja und wenige Meter weiter hatte ich Gewissheit. Also anhalten, das elektronische Adressbuch erneut bemüht, die private Adresse gewählt, Routenführung aktiviert und erkannt, daß ist nich um‘ e Ecke. Also noch einen Anruf abgesetzt und von meinem schon fast peinlichen Fehler berichtet. Lacher auf beiden Seiten.

Und so gab es abermals Stadtrundfahrt, wobei das Navi so eine Strecke vorschlug… . Dreimal um den Pott und man kommt auch an. Jedenfalls ist er ein paar Straßen mehr weiter gezogen, so daß er eben nicht mehr in Firmennähe wohnt. Aber dort wo ich dann ankam sah es auch nett aus.
Den Golf, wie angesagt in der Einfahrt parken und Begrüßung.

Selbstredend ging es erstmal hoch in seine Bude, Caffee aus der Frenchpress, übrigens sehr vorzüglich, wurde bei netten aber auch umfangreichen Gesprächstoff zu sich genommen. Männerunde.

Damit dann aber die umfangreiche Männerunde nicht den ganzen lieben Tag verquasselen würde, zog ich irgendwann mit dem Vorschlag:“ nun doch endlich mal etwas Rad zu fahren“, die Reißleine. Also geschwind in den Keller und seinen selbst aufgebauten Renner rausgeholt.

Puh, sah schon echt chic aus. Alleine dieser rote Lack. Mit seinem Rad an der Hauswand lehnend entlud ich nun das Meinige, buxierte die Diversitäten in die Packtaschen und dann ging es los.
Natürlich schoss ich zuvor noch zwei Bilder von den Fahrgerätschaften vor dem Start.

(Julialbum <klick>)

Ja, da war man in guter Gesellschaft. Sehr viele Worte nur für die Vorgeschichte. Mal sehen was noch kommt?

Die ersten Meters aus Paderborn waren zwar etwas, nun sagen wir innerstädtisch und wohl für Paderborn typisch industriegebietmäßig geprägt, aber dann hatten wir es.

Zweite Fingerübung

Doch bevor wir das Ortsschild hinter uns lassen konnten, stießen wir auf eine Komplettsperrung mit Umleitung. Wie sich im weiteren Verlauf herausstellen sollte, nicht die einzige Baustelle.

Der chief of claim bikephreak himself sucht zwar in seinem Garmin nach einer Alternative als Umfahrung, aber letztendlich folgten wir dann doch der Umleitung. War auch halb so wild.

Es rollte sich gut, die ausgewählte und auf dem Navi befindliche Strecke hatte was. Überhaupt, das weite Umland um Paderborn hat was. Ja, kann man so sagen.

Wir fuhren nun weitgehend über sehr manierliche straßenbegleitende Radwege in die grobe Richtung Nord.

Die nächste Sehenswürdigkeit war dann ein schöner See bei Sande.

Da könnte ich mir schon ein wenig was vorstellen. Es ging dann ein wenig durch Sande durch, eine kleine weitere Orientierungsphase und dann… . Ein bildloser Bildschirm auf dem Garmin Navi des bikephreak.

Seine Äußerung ging dahin gehend, daß er wohl offensichtlich ausgerechnet den defekten Akkusatz gegriffen hatte.

Da ja nun leider die Akkus des Garmin GPS Map 62s Navi außer Gefecht waren, wurde sich anhand seines Mobilphone orientiert. Also genau genommen, hatte er sich dazu entschlossen.

Angesichts der doch eher sehr warmen, wenn auch noch angenehmen Wetterlage, war das nicht der schlechteste Plan. Zumal er für den Blick auf das Display Schatten bevorzugte. Sonne und Schatten waren dann unsere Lieblingskombinationen. Ja man kennt das ja, bei Sonneneinstrahlung kann so ein Display leicht suboptimal ablesbar sein. Suboptimal kann also auch gut sein.

Ich hätte mich ja nur an den Radroutenschildern orientiert. Aber dafür hatte ich ja über die angedachte Routenführung gar keine Streckenkenntniss. Für mich war das alles westlich vor Paderborn, dreimal links rum und dann wieder am Startpunkt sein.

Aber nach ein paar Rückversicherungen auf seinem Handynavi passte das auch gut mit den vorhandenen Beschilderungen.

Nichts des so Trotz, den *hüstel* weiten Weg nach Salzkotten schafften wir und gönnten uns die angesetzte Eispause. Es war aber dieses ma´ eine andere Eisdiele. Also nicht jene die wir seinerzeit bei der The long day Tour aufsuchten.

Parkposition einnehmen und dem etwas seltsamen Bestellvorgang Folge leisten (in diesem Hause war es üblich das der Gast drinnen bestellt, dann einen Button erhielt, die Bestellung aber an den Tisch gebracht wurde).
Der Sinn des Buttons wurde uns aber nicht wissentlich zu Teil. Seltsam Welt.

Nebengeschichte

Wie man auf dem Bild sehen kann, lehnten unsere Stahlrenner seitlich wo dran und wir hatten einen Sitzplatz im Schatten. Das war, so sagt man – save.

Weniger save war die Aktion der beiden Zeitgenossen auf dem Mopped. Ein junger Mann miemte den Fahrer, seine süße Maus saß hinten drauf.

Mich wunderte es schon, daß er relativ flotti-karotti seine Maschinen recht dicht an dem Stahlrenner des Gastgebers parkte. Ich meine, da waren eventuell noch knappe 20cm Luft zwischen. Im Gegensatz dazu, zur Straßenseite hin wäre noch mehr als ausreichend Platz gewesen.

Gut, das Teil stand nun dort und seine Biene stieg ab. Und wie es der Teufel so will, mit einem Bein mußte sie quasi an den rotglänzenden Renner kommen!

Ganz langsam, ja wie man so sagt, fast in Zeitlupe glitt nun das glänzendrote Obberrohr an dem stehenden Edelstahlgestell der Schwerkraft folgend seitlich abwärts…

…um dann aber doch noch rechtzeitig zum Stillstand zu kommen. *uff*

Ich denke, hätte man uns beide gefilmt, hätte man denken können, daß ist ein Standbild. Mit offenen Mündern kein Wimpernschlag tuend und in den Augen schon sehend was als nächstes kommen könnte. Ja so muß es ausgehen haben.

Sie hingegen merkte wohl diesen kleinen aber auch sehr unglücklichen Fauxpas und schaute nur mit großen Augen rüber. Ein:“entschuldigung“, glitt ihr leise über die Lippen.

Wir hingegen dachten da so eher an den Begriff – Ritualmord der ganz langsamen Art.

Hätte sie nicht einfach meinen Stahl Renner touchieren können? Ich meine der hat keinen Neuaufbau mit wohlklingenden italienischen Radbauteilen (aus dem Hause Campagnolo, nicht günstig bei Neuanschaffung und wer denkt das sie gebraucht, so wie bei seinem Projekt umgesetzt günstiger sind, nun dann lassen mir mal in diesem Traum) und einer Neulackierung für knapp 400 Euro hinter sich.

Schwamm drüber, ist ja noch mal gut gegangen. Wenn auch…

…wir bei der Abfahrt eine mehr als deutliche Schramme feststellten. Ärgerlich.

Frisch gestärkt ging es dann zunächst relativ entspannt auf die dritte Linkskurve zu, aber quasi während ich so anmerkte, daß eine Warmlaufphase auf dem Stahl Renner immer so seine Zeit bräuchte, kam die letzte Kurve um wieder zum Ziel zu kommen.

Im Anschluss dieser Kehre kam dann eine recht langer Anstieg, der auch mit Anschwung bei meiner Übersetzung von 54 Zahn am Kettenblatt auf die läppischen 16 Zähne auf dem hinteren Ritzel ein paar mehr Meter stehend abverlangte.

Oder, ein paar dellen im Boden die dann doch mühsamer erklommen werden wollten, als man sich das bei dem Wetter dachte. Gut daran war, daß so kurz nach der Abfahrt das erwähnte und sonst bei mir länger Dauerende Warmfahren erledigt war. Klar, wenn einem langsam die Suppe von der Stirn läuft…

Einrollen

Kurz nach der vermeintlich letzten geografischen Hürde was einen zum Mann macht *lach* folgte eine nette Ortsdurchfahrt mit einer nochmaligen in meinen Augen fiesere Bodenwelle.

So mit relativ wenig Schwung durch‘ s Dorf rollend sah man schon auf eine Rechtskurve zufahrend, daß der Anstieg am Sockel jener Kurve begann.
Blöd daran ist ja, man kann nicht um die Kurve sehen und wie das dann oft so ist, danach tut sich einem abermals eine ganz andere Perspektive auf.

Aber wo man gerade so dabei ist, auch ohne Gangschaltung kann man sowas fahren. Wobei jetzt der Begriff – fahren – eher relativ ist. Leid taten mir nur die zum Glück zwei (?) Kraftfahrzeugführer, weil sie mich fast elendig kriechend am Berg vor sich hatten.

Ich erwähne ganz ehrlich, daß sind auch so Momente wo ich auch einfach rechts am Gehweg halte und die flotteren Zeitgenossen passieren lasse. An der nächsten Ampel sieht man sich wieder.

Das war’s dann aber auch mit kräftiger Sonne, warmer Brise und den Steigungen. Wir kamen nach drei Linkskurven und einer hier nicht näher erwähnten Anzahl an Kleinbaustellen wieder an die erste Umleitung die wir hatten…

…und konnten ab dort mehr oder weniger gemütlich zu einer weiteren aber für mich auch letzten Tasse Caffee aus der Frenchpress in der kühlen Bude Männergesprächen frönen.

Ja war überaus nett, von den Konversationen aber auch von der Ausfahrt mit Eispause her. Es lockt mich immer wieder diese Land des Don Quijote.

Gedanken

Man, also meine Wenigkeit sollte sich einfach ma‘ sein ganzes Outdoor-Gezumpel an den Stahl Renner heften, straight die B1 entlang fliegen um in den Großclaim Paderborn zu erreichen.
Sind bloß 100 Kilometer Anfaht, mit dem flotten Fahrgerät in knapp sechs Stunden runter gespult. Eine brauchbare unauffällige Nacht, einen Espresso weiter und dann eine schöne Runde dort drehen. Eventuell in Gesellschaft. *Augenzwinkern*

Habt noch einen schönen Sonntag, gute Besserung an die liebe Frau Mutter und natürlich möge auch der Rest der Leserschaft die-eine nötige Portion Gesundheit zukommen!  😉

35.434km & 52.117km/ 29.07.2022

Juli 30, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder: die weiteren Zeilen erzählen was vom Rest der Woche. Wie immer hat.

Mittwoch: die letzte Nacht wurde von der Uhrzeit her wieder wie gewohnt eingeläutet. Weil ich ja aber nicht ganz so früh am Job aufschlagen muß, gab es noch eine zusätzliche Mütze schlaf.
Und wie ich hier nun so spät am Küchenstammplatz hocke ist es sicher, daß es draußen zwar trocken aber wohl frischer ist. Egal, Kleidung liegt bereit und lieber so als wieder sehr warm. Den letzten Schluck vom Espresso doppio, noch den restlichen Waffelkeks auf futtern und dann mal langsam los.

09:35Uhr: die Fahrt zum Job ging auch ohne Warmluftfronten bestens von der Hand. Um genau zu sein hatte ich nicht nur die Windweste an, sondern auch ein zusätzliches Radtrikot drunter und noch die Beinlinge an Kleidung für diese Fahrt aufgestockt.

Gute Idee, denn mit nur etwas über 10c° wärmte das doch. Weniger gut waren die paar Mehrminuten an Schlaf, hat mich dann doch etwas aus dem Rhythmus gebracht.

War aber auch egal, am Job stehen für diesen Tag keine besonderen Fingerübungen an. Genau genommen habe ich einen einzigen DIN A4 Quverte und einen normalen Quverte zu sortieren.
Andes gesagt, die kann ich mir auch kurz vor Abfahrt einfach ins Auto werfen und dann bedarfsgerechte raussuchen. Was ein Stress! *lach*

Eigentlich gar nicht so nach meinem Gusto, geht eher mehr in Richtung bezahlte Langeweile. Aber man hat es auch oft genug anders gehabt und so kann man sich auch ein wenig mehr zwingen das zu genießen.

Kann ma(n)n? Eventuell ein bisschen.

18:21Uhr: wieder daheim, schon die neuen Pedale montiert, geduscht und auch gefuttert. Die Burgdame war gerade am speisen, da dachte ich mir: „setzt dich dabei, so kann man mal unter der Woche zusammen essen.“

Kommt sonst so gut wie nie vor. Sie arbeitet im Schichtdienst und ich selbst hab ja auch nicht immer un Punkt vier Schluss.

Naja, auf jeden Fall liege ich jetzt in der Hängematte und hoffe das ich nicht mit dem vollen Bauch komplett wegsacke und erst morgen früh wieder aufwache.

Donnerstag: was ich so am Morgen getrieben habe, schrieb ich ja bereits. Danach gab es dann noch einen spontan im Navihrin zusammen gestrickte Jobanfahrt.

War irgendwie nicht die kürzeste Verbindung zweier Punkte.

Der Arbeitstag ging relativ routiniert von statten. Und dann kam eine Nachricht über Instagram rein. Ganz spontan aus der Hüfte geschossen, gab es ein Treffen mit Macher von Jochens Bike Blog.

Ich hatte irgendwann mal ein Foto von ihm gesehen, wo er den Preußenhafen ablichtete. Dann erfuhr ich, er sei hin und wieder in der Nähe. Und heute erhielt ich dann die Meldung, er sei im weiten Claim zugegen und ob und wenn ja wann?
Letztendlich passte tatsächlich nur heute, denn das komplette Wochenende ist ausgebucht. Kommt selten vor, ist aber nun mal Fakt.

Jedenfalls wurde Uhrzeit und Ort fest gemacht und ich rückte, wenn auch leicht später, direkt vom Job zum Preußenhafen vor und bezog Wartestellung.

(Julialbum <klick>)

Bikealltag II/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Sport: gut, nach dem irgendwie ereignisreichen Donnerstag kam dann der Freitag und da kam der Stahl Renner zum Einsatz.

Ursprünglich weil ich ja das CAADX am Vortag reinigen wollte um es in die Werkstatt zu geben und dann natürlich nicht mit weiteren Fahrten wieder verdrecken wollte.

Da die Wahl aber nun mal gefallen war, wurde das auch so umgesetzt. Natürlich besteht da auch eine gewisse Freude beim fahren mit dem Stahl Renner.

Reden wir über’s Tagesziel, oder besser gesagt, über den angedachten Tagesverlauf. Optimal wäre ein zeitiges Schichtende, dann fix nach Hause kurbeln um anschließend dort dem CAADX die Schlauchwäsche zu verpassen. Zwecks Gesunderhaltung stünde dann noch das Training an.

Irgendwo dazwischen müßte dann aber noch das CAADX zum Schrauber gebracht werden. So wurde es jedenfalls telefonisch besprochen.
Zu dem Punkt sei gesagt, besser wäre wenn ich das Rad am morgigen Samstag wegbringen könnte, da ich dann ja eh mit dem Golf unterwegs bin.

Doch auch am Samstag ist die Öffnungszeit erst um neun, was ja absolut legitim ist, mir dann aber deutlich weniger als eine Stunde bis Paderborn als Fahrzeit geben würde. Ich stricke aber extremst ungerne so knappe Zeitpläne, womit das dann eher hinten über fällt.

20:25Uhr: das Wochenende ist ganz offiziell eingeläutet. Mit dem warmen Teller Nudeln auf dem Bauch…

… quer hängend in der Cocoon ließ ich es mir gut gehen. Zurecht. Denn tatsächlich gab der Tag alles so her, wie gewünscht.

Am Job aber wirklich alle Handgriffe erledigt, dann mit dem Stahl Renner einigermaßen gut vom Fleck gekommen und direkt nach der Ankunft die angedachte Reinigung vollzogen. Ebenso direkt wurde das CAADX dann nach Fahrrad Schricke gebracht, anschließend noch ein wenig den Golf betankt.

Nach der Wiederankunft auf der Burg direkt ab in den Burggarten und sich dort dem aktiven Tagesteil gewidmet.

Zwischendurch gab es ein paar Regentröpfchen, die sich aber wieder von dannen machten, als das Tarp schützend hing. War ja klar.

Egal, es lief passabel, was will man mehr. Nach der Rasur und dem Haarschnitt eine gründlichen Dusche.
Der Futtertrog wartet, die Kalorien mußten ja wieder irgendwie in den Balch rein. *lach*

Ein paar wesentliche Dinge für die morgige Radrunde sind schon bereit gestellt. Da drunter selbstredend die Bialetti und das passende Set zum zubereiten, sowie ein paar weiße Nuggatklümpchen als Beilage. Auch der Wasservorrat steht bereit.

Sollte passen.

Euch einen schönen Samstag und bleibt bitte gesund!. 😉

No-Sattel-Fest/ 35.397km/ 24.07.2022

Juli 25, 2022

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-15/ Bike- & Biketouren Bilder/ Hitzefahrten +20c°/ Biketouren/ Sattel-Fest Hamm-Soest-Hamm:sagen wir ma‘ so, einen Sonntag ganz irgendwie vergammeln zu lassen, wäre doch zu schade.

Da am heutige Sonntag auch offiziell das Sattel-Fest Soest-Hamm statt fand, wollte ich zumindest mal gucken, was da so los ist. Mitfahren war dabei aber keine echte Option für mich.

Das hatte ich seinerzeit einmal gemacht und mußte dabei feststellen, daß das eher nix für mich ist. Nicht das es schlecht ist, oder was an der Organisation hapert, nein es ist einfach zu viel los. Und das bedeutet dann auch oft, daß man an den Ortsdurchfahrten im Stau steht.

Denn irgendwer oder irgendwelche Gruppen wollen sich der Verkostung widmen, bleiben dabei aber mitten auf der Strecke stehen. Man könnte ja einfach an die Seite fahren und den restlichen Tross zumindest radfahrend passieren lassen.

Das eher ambitionierte Radrennsportler dort teilnehmen, kann ich wohl eher ausschließen. Als ich seinerzeit mitgefahren bin, gab es da so eine Gruppe. Aber außer das sie ganz übel aufgefallen sind, ich habe nur auf den Moment gewartet, das es dort Schellen für die gegeben hätte, sind sie auch selbst kaum vorwärts gekommen. Soviel also dazu.

Aber wie das eben so ist, mein etwas radkrankes Gehirn kramte eine Strecke heraus, die zunächst mal bis zum wohlbekannten Drensteinfurt führen würde und dann könnte man ja ab dort wieder ins Dorf rollen um sich dann das Treiben ein wenig anschauen.

Ebenso kramte mein Hirn den Stahl Renner raus, beschloss ebenso die Hängematte und das Espresso set-to-go mal einzupacken.

So könnte man unabhängig sich wo nett am Channel oder im Kurpark entspannt ausruhen und ein Espresso wäre auch drin. Alternativ käme selbstverständlich auch ein Besuch der Kaffeemanufaktur Pohl’s Mühle in Frage.

Genug Optionen, also mal raus und das Fahrgerät startklar gemacht. Dabei wurden eine gute Anzahl an Wasserflaschen am Stahl Renner deponiert. Die bereits anstehenden über 25c° rieten dringlichst dazu.

Abfahrt, ab zum Channel und über die beiden weißen Brücken rüber um nach dem einen oder anderen Streckenmeter vor einer gleißend, hellgelben Szenerie aus münsterländer Feldern übers Land zu rollen. Drensteinfurt ich komme.

Fahrt über das heiße Land

So während der Fahrt ging es eigentlich. Zwar brachte ich den ganz großen Schub auf, aber es rollte manierlich. Einzig der Wind pisakte hin und wieder und ließ das Tempo auch mal unter die 20km/h Marke fallen. Aber wer hatte es schon eilig? Ich bestimmt nicht!

Und überhaupt, das Ortsschild Drensteinfurt wurde wie üblich in unter einer Stunde hinter sich gelassen.
Groß ins Dorf bin ich aber nicht gefahren, sondern bin direkt am Schwimmbad rechts rein um wenige Minuten später den Ort wieder zu verlassen.

Leider *hüstel* hatte mein Navihirn noch eine weitere Strecke raus gekramt. „Da war doch noch diese neue Pausenhütte und da führte doch ein sehr gut aus schauender Radweg in Richtung Ahlen. Den könnte man doch mal testen?“

So in etwa war das dann. Doch bis es zu dieser Erstbefahrungen kam, lockten ein paar nette Baumstämme in Schattenlage und mit dem Wind aus Westen kommend zu einer ersten Verschnaufpause ein.
Ach watt war datt schön! Mit der Wasserpulle wurde ordentlich Nass in die Kehle gegossen und das Gefäß gleich mit dem Nachschub neu befüllt.

Ganz ehrlich, ich mußte mich schon ein wenig mehr in den Hintern treten wieder in‘ e Schuhe zu kommen.

Dummerweise war dann nach der Ortsdurchfahrt von Waldstedde da noch so eine Bank mit Tisch. Gleiche Lage, genauso viel Schatten und auch dort die Brise. Diesem Luxusangebot konnte man nicht wiederstehen.

(Julialbum <klick>)

Es war dann aber wohl mehr die mehr als gute Wärme die mich zu dieser weiter Pause einlud.

Aber das mitgeführte Fladenbrot mundete auch und brachte wohl auch wieder ein wenig Schub. Zum Glück war es bis Ahlen irgendwas nur mit 7km. Also eine überschaubare Distanz, daß würde ich auf jeden Fall rocken.

Und sich ein weiteres Mal in den Hintern getreten und los. Tatsächlich hatte ich dann bis Ahlen auch noch den Wind im Rücken und so rollte es extrem prächtig, aber vor allem mühelos.

Am Ortseingang zückte ich dann das Motorola und schmieß die digitale Karte an. Wohin es geradeaus und dann am Kreisverkehr recht, links oder weiter gerade aus gehen würde, wusste ich. Mein Interesse lag darauf eventuell an der westlichen Flanke von Ahlen entlang nach Süden zu kommen.

Leider stellten aber das schnelle Studium nicht meine Ansprüche zufrieden. Natürlich hätte ich einfach mal testen können, sich ins „Land fallen lassen“ und dann mal gucken wo man raus kommt. Aber bei dieser argen Wärme war die Motivation auf navigatorische Spielerei nicht ganz so heftig.

Man hatte ja auch noch ein Ziel, eine Belohnung mußte sein. Ja bei dem Wetter ging das gar nicht ohne.
Und so entschied ich doch gerade aus zu fahren um dort dann auf die quer verlaufende Strecke zu kommen die man kennt. Das wurde dann auch so gemacht.

Sein kleines eigenes Rennen

Wie ich dann so auf der Bahntrasse Werseradroute bin sehe ich einen recht fixen und sehr ambitionierten Radler vor mir. Was mich ein wenig wunderte, er schiebt nicht nur sein Rad gut nach vorne, was mich auf einen E-Schub schließen ließ, nein er hatte langärmlige und langbeinige schwarze Radfahrsachen an.
Und außerdem on top und das im sprichwörtlich Sinne, sein Helm war mit einer dieser quitschgelben Regenhauben überzogen.

Meine Frage war nur:“schwitzt der Typ nicht wie irre?“

Ich hab mich dann Stück für Stück ran gearbeitet. Aber erst kurz bevor er rechts ab bog, hatte ich nochmals einen guten Lauf wo ich bis auf nahe Sichtweite heran kam.

Tatsächlich war er so gekleidet wie ich ihn entdeckte, aber scheinbar hatte er kein E-Bike. Zwei Punkte zum wundern. Bei dem Tempo aus Körper-Kraft getreten mußte er doch auslaufen. Egal…
…hab dann langsamer gehen lassen und in einem schattigen Abschnitt meine Idee in Person kontaktiert. Da ergab sich dann was, man hatte ein fast finales Ziel.

Also ab zum Kurpark um dort wenigstens mal das Treiben in Augenschein zu nehmen.

„Da sind sie“, dachte ich als ich dann in Reichweite zum Startpunkt des Events kam. Ich war aber positiv überrascht. Man fuhr sehr diszipliniert, machte Platz wenn man als Gegenverkehr gesehen wurde. Also ich hatte zumindest keine Träumer die auf mich zukamen.

Am Kurpark war natürlich gut was los. Eine Allmacht an Fahrräder parkte auf extra abgesperrten Flächen, überall sah man Leute in Radkleidung oder mit Helm, Jung und Alt war versammelt und stöberte über das Areal.

Für mich gab es soweit nicht wirklich was Neues. An einem Infostand griff ich eine wohl gut brauchbare Karte mit einem für mich noch zum großen Teil unbekannten Gebiet ab.

Am Würstchenstand war zu viel los, so ein kleiner zusätzlicher Bratprengel wäre jetzt was gewesen. Also gleich wieder an der anderen Seite raus, aufgesessen und ein wenig kreuz und quer zur…

Idee

…geradelt. Ich hatte meine Älteste bangeschrieben wie‘ s mit einem Eis aussehen würde? An der Ecke zu ihrer Straße hat der örtliche Eisbudenkönig eine Fiale, warum also nicht? Die klare Ansage war aber:“schön draußen im Schatten!“

Klar, bei dem Wetter. So richtig große Hoffnung hatte ich zwar nicht einen angedachten Außenplatz zu bekommen…

…war dann aber um so mehr überrascht, daß ich sogar zwischen drei Plätzen wählen konnte.

Herz, was willst du mehr! Genau genommen, eine schöööne eiskalte Coke. Und die lief dann auch ganz relaxed an der Gurgel vorbei. Die älteste Tochter kam, zwei leckere Eis wurden bestellt und dann genüsslich verzehrt.

Aber auch irgendwann war diese Zeit rum und für mich stand die finale Heimfahrt an. Ein schöne Dusche, eventuell schon was an Futter, aber vor allem Flüssigkeit zu nachfüllen der Körperzellen waren das so Plan. Zurück ging es nur über kannte Wege, Variationen sind da eh nicht mehr drin. Da ist schlichtweg alles bekannt. Doch bevor ich dann ein letztes Mal über den Kanal gefahren bin, mußte noch ein kleines Extra sein.

Outdoor: und wie ich dann so über die erste weiße Brücke über den Lippe-Kanal bin, schaue ich wieder auf die Brückenfundamente mit den beiden fetten Betonsäulen.

Auch wenn ich bis dato die Hängematte im Gepäck gelassen hatte, jetzt mußte sie dran glauben. Passen würde es allemal und ein wenig Zeit hatte ich noch abzwacken können.

Die Lage ist und war auch gar nicht mal so schlecht. Schön überschattet, den Wind wieder seicht kühlend und die Aussicht war auch nicht die schlechteste.

Aber bis auf ein kurzes Probeliegen wurde da nix gemacht. Die Burg mit ihren Annehmlichkeiten lockte doch zu sehr. Also wieder alles einpacken und auf die Burg rollen.

Auspacken, duschen und ein wenig Wäsche machen. Die Hängematte kam auf die Gartenposition und wurde dann auch gut genutzt.

Nach 3:15 Fahrzeit und dabei knapp 67km abgespult war so eine Ruheposition samt Getränken wohlverdient. Und das war dann der Sonntag.

Euch einen guten Wochenanfang samt einem schönen Tag und auf das Ihr gesund bleiben möget!  😉

Letzter Aufruf/ 35.330km/ 24.06.2022

Juni 25, 2022

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-15/ Bike- & Biketouren Bilder/ Hitzefahrten +20c°: noch zwei Arbeitstage, wobei so in den Morgenstunden man es sich noch  etwas gut gehen lässt.

Donnerstag: es ist wie schon am Vortag, man hockt in der Küche am Stammplatz, sein Getränk mit ein weg Süßkram zur einen Seite und vor sich das MacBook Air. Draußen wird es auch so sein wie am Vortag, ein klarer Himmel, noch leicht frisch, aber ich denke wenn die Sonne wieder Kraft gewinnt wird’s schon nett werden.

Tagesziel ist heute aber auf jeden Fall auf eine Portion Wasser rauf auf Humbert zu fahren.

07:37Uhr: für heute lief die Jobanfahrt etwas geschmeidiger, man gönnte sich auch den einen kurzen Fotostop. Der Grund dafür, hatte ich noch am Tag zuvor gemeckert, daß es eine Sandkuhle gibt, war ich arg positiv überrascht, daß man jene wohl beseitigt hat.

Zudem hatte ich das Gefühl, daß es wärmer war als gestern. Im Kopf plant man das Wochenende.

Am Abend: alder war das heiß! Satte 35c°!

…standen am Ende kurz vor dem Burgtor auf dem Tacho. Nicht meine Welt. Ich habe in den knapp eineinhalb Stunden Rückfahrt mal locker 1,2l. Wasser in den Hals geschüttet und trotzdem ständig das Gefühl, daß meine Zunge trocken war und am Gaumen festklebt.

Ja und die Nummer mit Humbert, die war dann auch noch. Angeblich soll es in der Nacht oder in den frühen Morgenstunden beginnen zu regnen. Und der Wetterfrosch auf dem Motorola sagte sogar, daß es den ganzen Tag regnen soll. Na super.

Freitag: man hockt vor dem Wecker am Küchenstammplatz und nippt an üblicher aufmunternden Trinkware. Draußen zwar ein paar Wolken, aber von Regen bisher keine Spur. Mal sehen was in welchem Umfang real wird. Trocken zur Arbeit wäre jetzt aber auch nicht der schlechteste Plan.

08:37Uhr: ein paar weitere Gedanken und damit Textzeilen.  Wie war die Jobanfahrt am frühen Morgen? Nun ja, sagen wir mal nicht unbedingt erheiternd. Der Plan loszufahren bevor der Regen kommt, ging auf.
Denn das Nass von oben kam erst gegen halbsieben und da war ich schon lange im Stall.

Aber…, leider war es zwar mit nur 20c° deutlich kühler als am Vortag, doch eine schwüle Wärme drückte von Westen her rein. Und mit der aus Westen einrückenden Wetterfront hatte ich dann auch Gegenwind. Etwa am letzten Drittel gönnte ich mir eine kurze Pause auf einer Bank.

Das praktische daran, ich konnte so eine erste aber auch notwendige Stärkung verinnerlichen.

Unschön an der Location wie aber auch an einigen Abschnitten des Channel, überall liegt Müll rum. Ätzend wie das einfach da liegen gelassen wird. Tüten vom Wassereis, Grillschalen, Leergut, diverse Plastiktüten und Umverpackungen. Das da das Ordnungsamt nicht mal Streife geht und den ja zumeist jungen Leuten gehörig auf die Füße tritt.

Da ist Regenwetter schon besser, denn dann bleiben die Dreckschweine, anders kann man sie ja nicht nennen, zu Hause. Sollen sie doch ihre Bude zumüllen.

Meet & greet: dann noch eine kurze Geschichte von Mittwoch. Fahre ich so am Seepark Lünen her hockt der grauhaarige Preußenhafen Rentner auf einer Bank. Ungewöhnlich aber sofort offensichtlich warum, er ist nicht mit seinem Rad unterwegs, sondern mit Gehhilfen.

Natürlich halte ich an und frage nach seinem Pech. Er sei zuerst auf das linke Knie gestützt (Kniescheibe gebrochen) und in Folge das er nun sehr viel auf dem rechten Bein unterwegs war, gab es dort im Fußgelenk Splitterbrüche.
Ach Gott, was ein Mist. Aber sein Lächeln besagte, nicht den Kopf hängen lassen, immer gerade aus gucken und das Beste hoffen.

So, und mit diesen Zeilen geht der Arbeitstag langsam weiter. Inzwischen habe ich eine gute Stärkung in Form eines Frühstücks hinter mir, meine Schnitten und mein Obst liegen griffbereit.

Der heutige Tag sollte kürzer sein, mal sehen wie sich das mit dem Regen verhält? Bis jetzt immer wieder mal kleinere Schauer, aber nix Wildes. Ob das gut ist und für die Natur reicht? Wir hoffen mal.

Feierabend und Urlaubsbeginn: die Heimfahrt war zwar wieder bei Sonne und auch wieder bei 20-24c°, immerhin 10c° weniger als gestern, was man sich mal auf der Zunge zergehen lassen muß, dann aber dank Rückenwind geschmeidiger.

Aber dann doch den Stahl Renner abgestellt und erst ma´ ein wenig gesessen. Irgendwie schön das man Urlaub hat, zumal wenn nicht ich gut ahnen kann was ich am Jobrunde dann hätte. Muß so nicht sein.
Auf der anderen Seite ist mit dem Urlaub auch das Thema Radfahren eher eingeschränkt. Und so sind in mit den gerade mal nur 7 Tagen Radfahrt zum Job hin und zurück gerade mal 393km zusammen gekommen. Im Normalfall spul ich das in zweieinhalb, oder weniger Wochen runter.

Na gut, die 5.233km auf dem Jahreskonto sehen auch nicht schlecht aus. Kann ich mit leben.

Zum Abschluss vor dem Urlaub gab es noch ein Sonderangebot-Tarp (Plane zum Regenschutz aber auch für Schutz sonstiger Art) für einen schmalen Taler, welches ich bei Stammschröer erworben habe.

Das Teil hat gerade mal 2 x 3m, sollte aber genug sein um damit was anzustellen. Man hat da so die eine oder andere Idee zu, mal sehen was sich wie umsetzten lässt? Der Kerl brach ja was zum spielen im Urlaub.*lach*

Euch einen schöne Tag noch und bleibt bitte gesund!   😉

0+1 Woche/ 35.247km/ 22.06.2022

Juni 23, 2022

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-15/ car-to-go/ Bike- & Biketouren Bilder/ do nature/ Hitzefahrten +20c°: umsonst ist nichts!

Montagmorgen: über Nacht hat tatsächlich angefangen zu regnen und so fragt man sich schon, war die letzte Auffahrt auf Humbert hoch zwecks Wasserverteilen umsonst? Egal.

Nachdem es am frühen Sonntagnachmittag, natürlich genau dann als wir gerade zum Grillen draußen saßen, einen kurzen Schauer gab ging das wohl in der Nacht noch mal los. So ab neun Abends donnerte es ein paar mal, ich dabei schon gemütlich im Bett liegend. Ach watt schön!

Die Temperaturen rutschten in den gemäßigten Bereich und eine Bettdecke war in den letzten Stunden der Nacht kein schlechter Plan.
Am Morgen hockt man am Küchenstammplatz und freut sich. Die Pflanzenwelt bekommt ihren Anteil. Es geht ein Wind und heiß wird es wohl auch kaum sein. Was will man mehr? Es ist bewölkt, der Espresso special (Espresso mit kalter Milch/ Sommergetränk von mir) mundet, dazu noch ein zwei Kekse.

Einziger Schönheitsfehler, ich muß aufgrund des shooting Termins den Golf bewegen. Kann und muß man aber mit leben. Noch fünf Arbeitstage, dann geht’s für zwei Wochen in den Urlaub.

Erst gibt es ein langes Wochenende, gefolgt mit zwei Arztterminen nächsten Montag und dann wird ein wenig in die BRD-Ferne gefahren.

Der Tagesverlauf: zum schooting melde ich mich deutlich zu früh, man drückt mir die Formulare in die Finger, könnte ich ja schon mal ausfüllen. Während ich so die Angaben etwas mehr ungeübt ausfülle kommt die Ansage, ich könnte gleich da bleiben, daß schooting wird vorgezogen. Und so war dem dann auch.

Undramatisch, ab in die Umkleide sicher der Kleidung bis auf Schlüppi entledigen, wegen Metal und so, dann sich gemütlich hinlegen, die Kopfhörer bekommt man auf und den Panikdrücker in die Hand. Dann geht’s in die Röhre und der Film beginnt.
Mit geschlossenen Augen liege nun da und versuche mich so wenig wie möglich zu bewegen. Das klappt auch ganz gut und so zähle ich die angesagten Minuten runter und beginnen am Ende der ganzen Nummer tatsächlich etwas zu dösen. Schade, der Film ist dann aber vorbei, ich muß die gerade angewärmte Liege wieder verlassen.

Die CD gibt’s am Empfang, der Bericht wird in zwei, drei Tagen beim Doc sein. Passt. Ich entschließe mich auf einen kurzen Besuch bei einer großen Outdoor Kette wo ich schon ewig nicht mehr war.
Globetrotter war seinerzeit das Zentrum wenn man sich die Zeit als Draußengänger mit shoppen vertreiben wollte, könnte oder auch müßte. Für mich war das aber heute nur ein wenig die Zeit vertreiben bis die Parkhauszeit abgelaufen war.

Erstaunlich fand ich, so echte Reize wirkten da nicht auf mich. Klar, war mein Sortiment an Sachen doch schon gut umfangreich, ging es also wirklich nur darum mal zu gucken. Als kleines, im wörtlichen Sinne, Bonbon weil ich so schön artig in der Röhre still gehalten habe und auch nicht geweint habe *lach* fand ich dann eine „Schlafzimmerbeleuchtung“ für meine Cocoon Hängematte.
Es ist dann also diese winzige Nitecore NU05 (allerdings ohne Stirnband, also nackend) geworden, wozu dann fünfzehn Euro in Bar aus dem Portemonnaie in Richtung Kassentheke wanderten.

Der Sinn dieses winzigen Teils soll sein, dauerhaft in der Hängematte zu verbleiben und im Falle einer Übernachtung bei Bedarf ein wenig Licht zu spenden.

Ob und vor allem wie die Nitecore NU05 funktioniert, werd ich noch ausknobeln müssen. Denn zu Hause angekommen mußte sie erst mal geladen werden und so wie es ausschaute, kann man nicht bedienen und laden gleichzeitig. Das ist natürlich kein echter Nachteil, nur eine reine Feststellung.

Tricky, im speziellen für mich, könnte aber die Bedienung nur über den einen kleinen Druckknopf sein. Ich mag ja so technische *rümpf ein wenig die Nase* Dinge.

Aber wenn man eine kleine Lampe braucht, dann kann man natürlich auch keine großen logischen Schalter erwarten. Naja, so hab ich dann die Tage was zum ausprobieren und…
…die Minuten einen echten Gebrauchs werden sich in arg überschaubaren Umfang bewegen. Denn in der Natur wird es nur seltenst richtig dunkel.

Dienstag: 0+1 = erster Antritt mit dem treuen Fahrgerät, dem Stahl Renner. Noch vier Arbeitstage, wobei der gestrige schon sehr geschmeidig lief, was den innerstädtischen Verkehr im nahen Megadorf anging. Wir sind guter Hoffnung.

Ankleiden um den wohl nur 10c° ein wenig was entgegen zu setzten und dann ab mit dem Stahl Renner. Die Anfahrt war zumindest gefühlt nicht ganz so flott, was mich aber weniger juckte. Der Arbeitstag verlief, wie schon am Vortag erneut zu zweit auf dem Auto auch ganz gut. Da haben wir schon deutlich miesere erlebt. Motto des Tages: Ruhe bewahren am Nachmittag.

Nach der Schicht zu Hause angekommen noch ein wenig sich körperlich mobilisiert und dann Filmriss in der Schlafstätte.

Fritz: da ich eine gute Ladung Laub vom getätigten Heckenschnitt unter dem Strandkorb entdeckte, wollte jener beseitigt werden.

Das bisschen was hinten außen lag, war schnell weg geharkt. Doch innen unter der Sitzfläche, wo ich ja auch Holz für die Feuerschale lagere, war auch noch einiges.

Als ein erster beherzter Griff und was rausgeholt, dann der zweite Griff und Gott, was war das?!
Lag dort etwa ein wenig Dornengewächs? Und wenn ja woher? Innerliches Rätselraten, aber auch der zweite Griff ließ die Hand intuitiv zurück schnellen.

Dann erblickten meine Augen so etwas wie eine großen Kneul Stahlwolle. Doch woher könnte die wieder kommen?
Es schoss mir durch den Kopf – ein Igel! Da er sich aber zunächst nicht bewegte dachte ich nur:„oh schade, der hat’s nicht überstanden.“

Warum war mir in meiner Unwissenheit nicht bekannt. Doch beim zweiten sehr vorsichtigen antippen mit einem kleinen Ast bewegte er sich. Freude kam auf und sein „Wohnzimmer“ wurde sanft verschlossen.

Da hatte Fritz, so ab sofort der Name durch meine Jüngste dem Tier zugeteilt, eine nette Bleibe gesucht.

Eventuell nicht ganz so ruhig, denn irgendwann holt man ja das Brennholz unten hervor. Aber ihm scheint es bis jetzt zu gefallen. Und nützlich sollen sie ja auch sein, futtern Mäuse und Ungeziefer.

Find ich ja irgendwie genial.

Mittwoch: das Aufstehen klappte nach einem sehr guten Nacht gut, der Espresso special bringt den Rest. Heute und den Rest der Woche werd ich alleine unterwegs sein, der Kollege hat was zu fahren. Außerdem reichten die zwei Tage Auffrischung jener Jobrunde.

08:59Uhr: die Anfahrt verlief bei geschmeidigen 10c° noch etwas erfrischend, aber am Kanal angekommen wurde sich der Windweste entledigt. Die Sonne gewann immer mehr an Kraft und wärmte die Atmosphäre wohlig. Man fühlt wich wohl.

(<klick> Junialbum)

Ach ja, während man ja den einen oder anderen Streckenabschnitt inzwischen nett hergerichtet hat, ein paar Macken hat das Südufer doch.

Die Radroutenschilder führen ja nun ganz offiziell nicht mehr in Höhe des Hafens von Rünthe über den Parkplatz der Fitnessbude, da gab es wohl Unklarheiten bezüglich der Pflege, also hat der Pächter einfach abgeschlossen, sondern man fährt mehr oder weniger direkt zum Hafen und dann am Ufer entlang.
Der erste Bautz ist, daß zwar Radroutenschilder den Weg weisen, dann aber ein offizielles Straßenschild auf die alleinige Nutzung von Fußgängern hinweist. Sehr sinnig, bei einer Radroute.

Gut der Weg ist am Ufer recht schmal, ich schätze mal was mit 80cm. Befestigt ist er auch nicht, aber dazu komm ich auch noch. Fährt man dann am Hafen, ist das in etwa so wie in einer Fußgängerzone. Eigentlich darf und sollte man nicht fahren. Halt damit man keine Fußgänger umfährt. Ich denke das ist verständlich.

Der zweite Bautz ist aber die Streckenbeschaffenheit des nicht befestigten Weges. Da gibt es ein etwa einen Meter langes Stück, wo scheinbar reiner Sand den Untergrund bildet. Das dieser Sand natürlich nicht zum durchfahren geeignet ist, kann man wohl anhand des obrigen Bildes erkennen. Nun ja, dann muß halt doch ein Stückchen schieben.

Weiter im Tagestext. Überhaupt habe ich den Eindruck, daß dieser Sommer ganz brauchbar wird. Es ist zwar immer Sonne präsent, aber die Anzahl der richtig heißen Tage hält sich noch in Grenzen. Zusätzlich gab‘ s bis jetzt immer wieder mal ein kühlere Wetterfronten, die dann auch immer mal wieder Regen mit sich brachten. Apropos Regen…

Ob ich heute oder doch erst morgen nochmals auf Humbert hoch fahre um einen gewissen Wasservorrat hoch zu bringen? Vor der Abfahrt am Dienstag in den Bayrischen Wald werd ich aber auf jeden Fall noch eine gute Aktion machen müssen. Denn dann passiert ja eine Woche lang nix.

Tagesabschluss: puh war datt warm. Da Thermometer zeigte stets deutlich mehr als meine Wohlfühltemperatur ist. Bis zu satte 27c° waren ab zu lesen.

Die Rückfahrt ging wie so oft am Südufer entlang und was mich wunderte, wir hatte eine gute Brise aus Osten und jene in warm. Nun gut, da macht‘ e nix, langsam die Kurbel am drehen halten und regelmäßig Wasser in den Schlund kippen.

Als kleine Variation wurde das Beversee Gelände durchfahren, aber auch da war es nicht wirklich deutlich kühler. Aber zumindest Schatten hatte man durch die Bäume.

Zu Hause angekommen wurde die Waschmaschine gefüttert und sich selbst auch die allabendliche Dusche gegönnt. Tat das gut.

Und so ist auch der zweite Tag der ersten Radfahrten nach der Auszeit zu ende gegangen. Zum gießen bin ich nicht gefahren, aber wohl morgen. Da soll es eventuell auch bewölkter sein. Vielleicht ist es auch dann nicht so heiß? Wir hoffen drau.

Euch dann für heute einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Single friday/ 35.172km/ 17.06.2022

Juni 18, 2022

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-15/ Bike- & Biketouren Bilder/ Bikebasteln/ Bike Defekte/ do nature: es geht mit dem Stahl Renner zum Job, was natürlich den Hintergrund hat, daß sich wohl am CAADX der Schaltzug verabschiedet und ein schalten auf die großen Bergritzel an der Kassette nicht mehr möglich war.

Aufgefallen ist mir das ja schon bei der letzten Fahrt auf Humbert hoch. Dazu hatte ich ja am gestrigen Donnerstag schon mal die Hand aufgelegt.

Da ich aber mit Gangschaltung, deren Einstellungen und Fehlersuche nicht ganz so auf Augenhöhe bin, hab ich das erst mal in der Behebung verschoben.

Natürlich nicht ohne im Radforum nach zu fragen. Aus der Ecke kam dann auch ein guter Hinweis, der sich mit der Erscheinung decken könnte. Das bedeutet wiederum, daß auch eine Fehlerbehebung in Aussicht ist. Wir werden sehen…

Naja, da ich aber weder Bock noch wirklich Zeit hatte einen frischen Schaltzug zu montieren, hab ich dann halt einfach den Stahl Renner gegriffen.

Der Plan war gut, denn wo keine Gangschaltung, kein Schaltzug der zicken könnte, gleich kein Problem.
Das zweite Gut fiel dann natürlich der extremst geschmeidigen Rollart dieses Rades zu. Was ein Traum! Natürlich spielte auch die frühmorgendliche Kulisse da mit rein.

(<klick> Junialbum)

Und so kam man(n) dann guter Dinge am Job an. Ich fühlte mich gut, auch wenn ich sagen kann, ein/ dieses Ziehen im Rücken zeigt sich immer wieder mal. Aber dem entgegen gestellt, Bewegung ganz allgemein tut gut. Auch für die Seele.

Dennoch, einen kleinen faux pas hab ich mir geleistet. Auf dem Weg zwischen dem Burginneren und der Fitness-Garage ist irgendwo mein französisches Landbrot hängen geblieben.
Ich mutmaße mal in der Fitness-Garage wo abgelegt.

Und so gab’s am Job mal wieder einen gute Portion Milchreis mit Obst und dann auf der Jobrunde eine Bratwurst im Brötchen als weitere Stärkung.

13:45Uhr: kurz vor‘ m Schichtende, draußen ist es *hüstel* etwas warm geworden.

Am Stahl Renner sind schon die Wasserflaschen zum gießen verstaut, womit dann auch das fast finale Feierabendziel feststeht.
Gott was ein Mist, die Luft steht und ich schwitze jetzt schon.

Am Abend: angekommen und die komplette Körpergrundreinigung inkl. Rasur erledigt. Die Heimfahrt war gar nicht so heiß wie ich dachte. Zumindest währen der Fahrt hielt sich das in Grenzen.

Bikebasteln II/ Bike Defekte: doch bevor es in die Waschkammer ging legte ich abermals Hand an die Problemstelle. Es wird mal wieder technisch. Wer da eh keinen Plan von hat, oder auch einfach nur keine Bock drauf, der überspringt das und geht direkt zum letzten Absatz mit dem Alltagsgruß.

Der Montage- u. Schraubständer wurde raus geholt, Schaltzüge hatte ich noch in der Ersatzteil-Box für das CAADX. Ein letzter Versuch brachte aber auch nix, also mußte ich dann doch schrauben. Die Kette lag auf dem kleinsten Ritzel, mehr ging nicht.

Die Gummikappe an der Schalt-Bremshebelkombi Shimano Ultegra RS 585 hydraulic wurde zurück geklappt und schon gab es eine erste Überraschung. Die Endkappe des Schaltzugs war nicht zu sehen! *schluck*

(li. Blick ins Nichts/ re. Seite die Spitze des Schraubenziehers deutet auf die Endkappe)

Leicht panisch stülpte ich am anderen Schalt-Bremshebelkombi die Gummikappe zurück und dort war es zu sehen. Was war da los und könnte ich so den Schaltzug überhaupt raus bekommen?
Erste Gedanken das Problem doch zu einem Fachschrauber zu geben kamen auf.

Aber jetzt wo man so dabei ist, egal. Denn viel mehr konnte ja nicht passieren. Im schlimmsten Fall klappt es nicht und dann geht der Bock halt in eine Werkstatt.

Also den Schaltzug aus der Fixierschraube am Schaltwerk gelöst und dann den Zug stückweise durchgeschoben oder eben durchgezogen.
Bis zur Schalt-Bremshebelkombi klappte das auch gut. Natürlich verschwand da erspähte Problem nicht, aber mit einem leichten Zug am Schaltzug kam Bewegung ins Spiel und die Endkappe tauchte auf. Nach ein paar Schaltvorgängen, nur so zur Sicherheit, verharrte das mechanische Teil in der passenden Endstellung, die Neumontage konnte also beginnen.

Der Schritt klappte auch ganz gut, der Schaltzug wurde fixiert, ein kurzer Kontrollblick und dann mal etwas schalten. Auf den kleinen Ritzeln lief es gut. Ein willkommene postive Erscheinung, denn so bleib mir eventuell das genauste einstellen der Zugspannung erspart. Wäre aber auch das kleinste Übel.

Dann wurde mal wacker hoch geschaltet, es ging also in Richtung Bergritzel und das auch recht gut. Einzige Ausnahme war das größte 34 Zahn Ritzel, da wollte das Schaltwerk so noch nicht drauf. Das könnte ja einfach eine Sache der Einstellung sein, so mein Gedanke.

Also schaltet man wieder runter, also auf die nächsten kleineren Ritzel, doch zu meiner Verwunderung, es tat sich nix!!!

Irgendwie bekam ich jetzt einen dicken Hals, hatte es nicht bis hierhin gut geklappt? Und was zum Geier war da jetzt wieder los? Das Schaltwerk blockierte einfach und ich konnte weder rauf noch runter schalten.

Im Radforum kamen zwar die ersten Rückmeldungen, die aber jetzt natürlich nix mit dem neuen Problem zu tun hatten. Ich warf zwar noch die neue Erscheinung auf die Platform, griff aber zugleich zum Telefonhörer. Dank Terminflut bei Fahrrad Schricke wird’s erst was gegen Ende nächster Woche.
Nun gut, da wird der Stahl Renner wohl als Zweitrad mal wieder ein paar gute Kilometer machen. Mal sehen, eventuell bekomm ich ja noch Infos und kann die Kuh vom Eis ziehen. Wenn ich nur wüsste… .

Kann denn nicht irgendwas mal einfach nur so funktionieren am CAADX? Soviel also dazu.

Macht Euch aber keinen Kopf dazu, genießt den wohl heißen Tag, bleibt im Schatten, ruht Euch aus, trink genug Wasser, esst Obst und bleibt wie immer bitte gesund!  😉

Ein-Tag-Rad-Bericht/ 35.127km/ 01.06.2022

Juni 2, 2022

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biketouren Bilder/ car-to-go/ Sport: irgendwie muß es ja weiter gehen, aber warum gerade mit einem Auto?

Montag: in der Frühe hocke ich noch wie gewohnt am Küchenstammplatz, doch die Aussicht mit dem GOLF zum Job zu fahren bringt mich nicht gerade nach vorne.

Das ich am Vortag ein wenig mehr Gartenarbeit gemacht habe, bedingte dann aber leider auch, daß ich den sportlichen Teil auf den heutigen Montag gelegt hatte.
Der Hintergedanke dazu, so hätte ich wenigstens etwas Bewegung am Tage. Und nun hoffe ich, daß die Transaktion zum Schrauber nicht all zu lange dauert und ich mich dann ein wenig gediegen im Burggarten körperlich austoben kann.

Weitere Gartenarbeit steht zwar an, wird aber nun in passende Zeiträume verschoben. Immer Stück für Stück. Denn unter der Woche werd ich nicht mehrere Stunden in der Buchenhecke verbringen um jene chic zu machen.
Da wird’s dann eher was von einer Stunde oder so. Außerdem werd ich wohl noch eine oder mehrere Rollen Gartendraht einholen müssen. Da geht ja ganz schön was drauf.

Und natürlich will auch noch eine Lampe im Burgeingang aufgegangen werden. Aber auch die lass ich mir für einen besseren Zeitraum.

Unschön ist außerdem, daß mir wohl eine Zahnfüllung abhanden gekommen ist. Jetzt muß ich mit dem Krater auch noch zum Zahndoc. Das bedeutet dann wieder einen Autotag, was einfach nur nervt.
Aber den Mann im weißen Kittel werd ich erstmal fernmündlich ankabeln ob das wann in spontan genehm ist?

10:16Uhr: ein kleinerer logistischer Einfall und schon steht das CAADX beim Schrauber. Der Auftrag ist geschrieben und erfasst tatsächlich alle Punkte, sowie Eventualitäten. Was will man mehr?

Damit ist dann am Nachmittag ein Zeitfenster frei, das optimaler gefüllt werden kann.

Inzwischen klarte es auch auf und stellenweise macht das Wetter einen auf Sonne. Von den Temperaturen her ist es aber angenehm.

Dienstag: der Tag nach dem Tag. Das der Schrauber meinte das die Tat am Mittwoch vollbracht sei, erwähne ich jetzt mal hiermit. Das fernmündliche Gespräch brachte dann auch nur den Mittwoch mit Wartezeit auf die Plattform der Handlungen.

Jetzt poker ich natürlich ein wenig, die Radabholung vor dem Zahndoc-Termin in praktisch abwickeln zu können.
Und mal wieder, drei Kreuze wenn dann diese beiden Parts gelaufen sind.

Ansonsten: die Radanfahrt war heute früh bei angenehm erfrischender Temperatur, dann der Ausblick in den Tag…

(<klick> zum nun kompletten Mailbum)

…und komplett am Südufer entlang. Nicht ganz so fix wie sonst, aber wen juckt’s?

Am Vormittag fallen so ein paar Tropfen aus dem Himmel, aber nix Wildes. Wenn das so bleibt bis zur Ankunft auf der Burg, ist doch alles gut.

…und so war es dann auch. An der Burg angekommen tat das Radfahren wieder extremst gut. Die Sonne hatte ihre Präsenz und der Wind brachte jene Temperatur, die man so gerne hat.

Die Knalnermeldung schlechthin, die Brücke ist endlich fertig!

Bin dann natürlich sofort drüber gefahren und habe dazu noch einen Film gedreht. Bin mal gespannt, wie lange das jetzt so bleibt. *lach*

Mittwoch: ein weiterer GOLF-Day weil zunächst mal der Besuch des Zahndoc ansteht um eine nicht gerade kleine, aber eben nicht mehr vorhandene Zahnfüllung zu stopfen. In diesem Zuge hofft man, daß das CAADX fertig wird und man so alles in einer Rutsche erledigen kann.

09:09Uhr: kurze Luftholpause auf der Jobrunde. Hab mir die Karre voll gepackt und vor der eigentlichen Jobrunde zwei größere Auslieferungen gemacht.
Ist immerhin besser als mit der Kaffetasse in der Hand im Stall die Zeit rumgehen zu lassen. Noch keine SMS vom Schrauber. Hoffentlich melden die sich bald.

15:57Uhr: heute konnte ich mich früher am Job ausklinken um zum Zahndoc zu fahren. Praktisch daran, der Schrauber hatte mich am Mittag persönlich angerufen.

Die gute Nachricht, das CAADX ist fertig und ein Tretlager ist drin, ich konnte es also abholen (und das auf dem Weg zum Zahndoc).

Die nicht ganz optimale Nachricht, auch die zuletzt von mir besorgte Adapter Hülse passt nicht. Dieses Mal liegt es aber nicht an der Adapter Hülse, sondern an einer im Tretlagerbereich innen liegenden Aufkantung. Jene lässt ein einpressen der Hülse nicht zu.

Man hat dann, wie auch vorab besprochen, doch wieder ein Pressfit Lager einbauen müssen. Nicht so wie gedacht und deshalb auch nicht wirklich nett, aber Hauptsache läuft.

19:27Uhr: weder zurück von der großen Runde. Die Zahnfüllung ist drin und auch die Gute kam rein. War zwar eine neig Kampf für mich und viel tricksen für den Gott im weißen Kittel. Aber was soll’s, die seichte Betäubung spüre ich kaum noch.
Und die neue Jacke ist auch da, sie steckte in einem Beutel im Briefkasten.

Erste Anprobe ergab, in der Größe XXL fällt sie wohl auf Grund eine etwas anderen Schnittes sehr volumig aus, sprich größer. Ist mir aber lieber, als wenn sie in XL zu eng sitzt (was dann aber wohl auch kaum der Fall sein würde). Aber das gute an der *hüstel* seichten Übergröße ist, die Ärmel sind bei der vorgebeugten Radhaltung dann nicht zu kurz.
Langes rumheulen würde eh nicht helfen, da es ein Abverkauf und damit auch Sonderangebot war. Außerdem gab es nur XXL und noch S. Und Kindergröße ist nix für mich.

Damit ist der Tag fast rund gelaufen. Ab morgen wird dann das CAADX mal wieder dem Einsatzzweck zugeführt, Laufräder in passend sind eingesetzt. Reicht auch mit Autofahren für diese Woche.

Und für Euch dann einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

63km+ chill-out-blue-forum-meeting/ 35.090km/ 28.05.2022

Mai 29, 2022

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Biketouren/ Forum-Treffen/ Bike- & Biketouren Bilder: die Zahl des Monats heißt – 63. Denn mit diesen Zeilen und der letzten Heimfahrt vom Job „fehlen“ mir exakt 63 Kilometer um die 1.000 Kilometer im Monat Mai voll zu machen. Ob ich die jetzt am heutigen Tage voll bekomme, lass ich mal offen.

Denn angeblich sind es bis zum Tagesziel Schloss Nordkirchen in Verbindung mit einem Forumstreffen/ Blaues Forum grob von hier bis dort nur knapp mehr als 20km. Das kann aber so nicht stimmen, denn unter normalen Bedingungen fährt man schon mehr als einen Stunde, es müssten also eher an die 30 Kilometer sein.
Nun, ich habe da die Zahlen nie so genau im Kopf, juckt mich ja auch kaum, da ich eh immer irgendwie hinkomme.

19:55Uhr: und wieder auf der Burg angekommen, die ersten Zeilen tippend. In einer Kurzform könnte man sagen, ja war nett, sehr entspannend.
Aber es soll Gerüchte geben, daß es hier und da eventuell eine Spur zu entspannend gewesen sein soll. Oder: Radfahren kurz oberhalb des Ruhepuls. Womit dann jetzt der Rest vom Text folgt.

Der Hintergrund von dieser Tour ist, das man sich von Interna genannten Blauen Forum noch vor der Zeit der Pandemie mal getroffen hatte. Das fand einmal in Wuppertal statt, wo ich seinerzeit aber nur mit dem Rad in der Familienkutsche hin bin und dann am Abend nach der Tour wieder zurück.

Davor im Jahr hatte man sich in Rünthe, genau genommen im Gästehaus Marina Rünthe einquartiert.
Der eigentlich Plan nach der Beruhigung der pandemischen Lage war, auch weil es allen dort super gefallen hatte, so ein Übernachtungstreffen zu wiederholen. Doch daraus wurde dann irgendwie nix. Und so kam es zu diesem eher spontanen Treffen.

Da wir ja hier von vor Ort sind machten wir die Tourenguides und man traf sich um 10:00Uhr. Ankommen, etwas quatschen und dann mal langsam, die Betonung liegt nicht nur auf langsam, langsam sollte das Tagesprogramm überhaupt sein, losrollen.

Über die Strecke selbst brauch ich hier nix mehr verraten. Das war und ist für uns Alltagskram, aber auch den Gästen hatte das gefallen (jedenfalls gab es kein Gemecker).

Vor, während und in den Pausen wurde immer wieder alles mögliche und unmögliche kommunikativ durchgereicht. Da ging die Zeit nur so dahin und wir als Guides mußten schon hier und da die Sache mal etwas anschieben.
Anschieben war dann auch gleich das andere Thema. Um das Tempo innerhalb der Gruppe homogen zu halten, hatten die Schnellern immer wieder mal eine Päuschen einlegen müssen, bis dann die Gruppe erneut aufgeschlossen hatte. Da waren die eine oder andere Bodenwelle oder Gegenwind nicht immer so hilfreich. Aber was soll’s, war ja nur für Spässekes.

Und so rollten wir dann daher, hier ein Bild auf der Zufahrt einer Gaspumpstation kurz vor Nordkirchen. Kurz also für die Einheimischen.

(Tagesalbum <klick>)

Kurz vor Nordkirchen verließ uns dann aber auch gleich ein Mitfahrer (in der grünen Jacke), weil er noch einen Termin hatte. Schade, aber nun gut, kann man nix machen. Wer Ziele hat den sollte man nicht davon abhalten.
Interessant fand ich sein Rad, ein Patria, das so nach seiner Aussage im Rahmen vom Serienstandard auf ihn angepasst wurde. Nun gut. Irgendwann nach der Ankunft am Schloss Nordkirchen

Natürlich war das bei weitem nicht so menschenleer wie auf diesem Foto. Man kann eigentlich sagen, daß am Schloss Nordkirchen immer was los ist. Nur bei schönem Wetter eher noch mehr.

Zum Thema Wetter, heute hielt sich sich eher zurück. Die Sonne war zwar fast durchgängig präsent, nur ein kontinuierlicher sehr frischer Nordwind machte es nicht in jeder Ecke angenehm.
Und so kam es, daß ich quasi in allen längeren Pausen meine mitgeführte Daunenjacke überstreifte, was dann auch stets ein guter Plan war.

In Nordkirchen selbst haben wir dann die erste längere Pause außen sitzend bei einer griechischen Gastronomiebetriebe gemacht. Ich sach ma´ so, die passendere Gastronomie in Nordkirchen will noch gefunden werden.
Die Frittenschmiede schräg gegenüber wo wir letztes Mal einkehrten, wobei auch da außen sitzend war zwar nicht schlecht, aber was will man auch groß an einer Currywurst-Pommes-Mayo verkehrt machen? Der burner sind beide nicht. Egal…

…Abfahrt um den Rückweg über das kleine Nest Capelle bis nach Herbern mit dem Schloss Westerwinkel an zu gehen. Auch hier wurden von dem einen oder anderen in der Gruppe „Körner auf der Strecke gelassen“.
Doch alsbald kam die Anfahrt auf das Schloss (in der Bildmitte kann man den Turm erahnen).

Überhaupt, das Wechselwetter war mal wieder ganz nach meinem Geschmack, was man ja auch an dem teilweise irren Licht auf den Bildern sieht.

Zu meiner Überraschung war das Tor zum Schlossinneren mal offen, also wurde ein Blick riskiert.

Natürlich sind wir nach einem erneuten längeren Aufenthalt am Schloss noch runter ins Dorf um uns bei Mel´s Café standesgemäß zu stärken. Erst so da sitzend wurde mir klar, wie lang ich nicht mehr da war. So schnell ziehen mal eben zwei Jahre ins Land.

Nachdem dann abermals die Zeit mit Gesprächen an uns vorbei zog, kam dann doch der finale Aufbruch. Auf der Rückreise, die auf Grund einiger Bodenwellen tendenziell abwärts dann auch mal in schneller von Statten ging, zückte ich wieder die Mobilcom.

Bewegung im Bilde

Wieder angekommen beschloss man in der Runde auf einen Weiteren Stop nebst Konversation und passenden Getränken im nahen Jachthafen das Hafen Café auf zu suchen.

Gut die Auswahl auf jene Location war eher den äußeren Umständen geschuldet. Am anderen Ende des Hafens wurde mittels einer bestenfalls als eher mittelprächtigen Beschallung der Lärmpegel etwas über unserem Wohlbefinden gehalten. Dennoch die Auswahl war gut und gefiel mir.

Danach war dann aber wirklich Schluss und man verabschiedete sich in der kleinen Runde. Während die Gäste zum Parkplatz am Gästehaus Marina Rünthe zogen wir zu zweit noch ein paar flotte Meter über den Asphalt auf gewohnter Strecke. Auch hier ein kurzer Endgruß und dann Feierabend.

 

 

 

…nicht aber ohne der Kette am treuen Fahrgerät etwas Aufmerksamkeit zu schenken. Ja, so war das.

Euch einen netten Sonntag noch und bleibt bitte gesund!  😉

Daddy-one-man-show/ 35.026km/ 26.05.2022

Mai 28, 2022

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: nach der erholsamen Nacht und dem Frühstück, wo immer wieder der Blick zum Horizont ging, stand ein kurzes Abstecken einer möglichen Route <klick> an.

Am nördlichen Rand des hiesigen Dorfes über die Begrenzung radeln oder irgendwie am Channel mit Lupia Überquerung (hab ich jetzt nicht auf der Strecke mit eingepflegt) entlang um dann nach Nord rauszubiegen. Nahe Ahlen gäbe es noch ein Altes Forsthaus was man mal anradeln könnte.

Ab da Waldstedde (optional Drensteinfurt) Herbern und dann mal gucken was das Wetter so treibt. Weiter rüber auf Nordkirchen wo es kurz dahinter ja auf den Steverweg ging. Da will ich zwar nicht direkt drauf, sondern mal den Standort der Burg Alrodt aufsuchen um zu gucken ob da was passt.

14:23Uhr: erste und weitere Zeilen, man hat tatsächlich das Hauptziel erreicht und es sich dort sogar standesgemäß einrichten können.

Sprich, die Cocoon Hängematte hängt, auch wenn man dazu ein wenig mit den Baumgurten zaubern mußte.

(<klick> zum Tourenalbum mit zwei Kurzfilmen)

Die Therm-a-Rest Gurte die ich normalerweise bevorzuge passten nicht, aber wohlwissend hatte ich ja auch noch die EON Gurte mit im Gepäck.

Jetzt aber zu der Tour bis hierhin, oder dem finalen Tagesziel. So wie ich das im Hinterstübchen habe, waren es gute 47km die ich in etwa 2:45h abgespult hatte.

In einer kreativen Routenführung trieb es mich ab dem Start zunächst bis zur Lupia Fähre, wo ich mich dann über die Lippe gezogen hatte.

Bis dahin fluppte die Fahrt super geschmeidig. Doch was mir auch klar war, ab diesem Punkt wäre der gemütliche Teil erst mal vorbei

Denn kaum über die Lippe rüber ging es nun bis kurz vor die westliche Stadtgrenze Ahlen und damit in Fahrtrichtung Nord. Dies bedeutete, daß ich den Wind in guter Präsenz aus Westen pustend, schon mal von schräg vorne als Kostprobe bekam. Zudem hieß es die eine oder andere Bodenwelle hinter sich zu lassen. Aber wie das eben so ist, kennt man ja, also macht man das.
Hier galt es das Altes Forsthaus ausfindig zu machen (ein Tip den mir ja der Schwiegervatta neulich zusteckte).

Passt, gefunden und Foto geschossen, dann mal heiter weiter. Der nächste Ziel- u. damit auch Wendepunkt wird als Walstedde auf der Karte ausgewiesene.

Kurz vor dessen Ortseingang schwenkte ich aber für eine erste kurze Futter-Obst Pause zu jener neuen Pausenhütte, die ich ja vor nicht all zu langer Zeit als fertig entdeckte.

Die zugeführten Vitamine mit einer guten Portion Trinkwasser brachten dann Schub. Auch wechselte ich das unter der Windweste getragene Langarmshirt gegen ein kurzarmiges Radtrikot ein. Denn das Langarmshirt war einfach zu warm und mußte dann so auch zum trocknen auf der Arschrakete seine Fahrt fortführen.

Im Inneren versuchte ich mit dem Neustart nach der Pause den nun folgenden Part ein wenig zu verdrängen.
Wie war das doch gleich mit der Windrichtung? Ging das jetzt nicht ab Walstedde bis zum finalen Endziel press gegen den Wind? Es half aber alles nix, nicht denken, einfach fahren.

Und siehe da, genauso war es dann auch. Wahnsinn was da für ein Gepuste mir entgegen kam. Aber ich war auch erstaunt, wie gut ich doch weite Teile der Strecke fahren konnte.

Von Waldstedde aus ging es dann, relativ untypisch für mich, auf einem benutzungspflichtigem Radweg zunächst bis nach Mersch. Das kennt man ja von etlichen Ausfahrten nach Drensteinfurt. Drenstienfurt ließ man dann aber links liegen, bei dem Wind noch eine wenn auch kleine Extraschleife war nicht mein Wunschtraum.

Doch so richtig konnte ich mich auch nicht mit der Ausschilderung nach Herbern anfreunden.

Ja, es war die einzige direkte Route zum angesetztem Tagesziel. Aber vor ein paar Jahren ist man da schon mal her und von der Strecke her war das eher eine der Art, die ich eher ungerne fahre.

Gute Überraschung

Zunächst schien es auch so zu sein, aber es half ja alles nix. Doch ab der Wegkreuzung rechts nach Drensteinfurt rein hatte man einen traumhaften Radweg bis nach Herbern rein sprichwörtlich aus dem Boden gestampft.

Sehr breit asphaltiert, sieht man ja, fast sturr geradeaus und die wenigen Kurven und Verschwenkungen, wie sie ja oft notwendig sind, sehr großzügig ausgeführt. Also nix mit engen Haarnadelkurven und dergleichen.

Und so mußte ich einfach nur die Kurbel am kreisen halten und hoffen das meine Energiereserven länger halten, als der Gegenwind es mir schwer machen würde.

Das klappte dann auch ganz gut und zumindest bei der Ortsdurchfahrt von Herbern und der Strecke durch das Schlossgebiet von Westerwinkel hatte ich auch passablen Windschutz.

Und so wurde am Ortsausgang noch eine weitere Trink-u. Futterpause eingelegt. Ab da auch stets den Blick zum Himmel.

Es zog sich ja schon ein wenig zu, etwas was ich jetzt so nicht gebrauchen würde. Denn der Weg zur Burg Alrodt war nicht mehr wirklich weit und dort ankommen und dann Regen haben…

Bähhh! Ne‘ das will keiner. Wirklich große Erwartungen an das Wetter hatte ich ja nicht. Wolken ja, eventuell hier und da ein Loch im Himmel wo mal die Sonne durchstoßen könnte und gegen den Wind hatte man am Pausenpunkt noch Kleidung parat.

Nach der weiteren Stärkung raffte ich mich erneut auf und fuhr dann dem Ziel entgegen. Capelle wurde fix nur noch am Hinterrad sichtbar gelassen und Nordkirchen brachte so als Durchfahrt auch nicht wirklich die Neuigkeit.

Die Baustellenstraße von neulich war immer noch da, also nur noch runter rollen. Ab Nordkirchen lief es auch mental wieder besser. Ja klar, das Ziel in greifbarer Nähr, das freut schon zumal auch das Wetter einen mehr auf Sonne machte. Also ranfahren und das treue Fahrgerät abstellen, ein wenig auspacken um sich dann der Hauptaufgabe zu stellen.

Nachdem ich das dann mit den Baumgurten gesaved hatte und meinen Helm in die Cocoon gelegt hatte, damit jene nicht wie ein Spinnaker Segel im Wind steht, gab es das letzte Ciabatta und eine vorzüglichen Kleinen.

Und dann ab in die Cocoon, ein wenig sacken lassen und einen Großteil dieser Zeilen tippen. Im Hinterkopf den Gedanken, daß es auf der Rückreise wohl zum größten Teil Rückenwind haben wird. Was will man mehr?

 

*denk nach*

 

Ja klar, man könnte auch eine ganze Nacht hier machen. *smile*

Rückreise: es ging dann fast routiniert, wobei ich ma an der Route was ausprobiert hatte. Denn ich wollte nicht wieder über Nordkirchen fahren, also ließ ich mich ein gutes weiter südlich fallen.
Und da dort dann Selm ist, ging es in jenem auch bekannten Nest rechts ab mit Marschrichtung Werne.
Diese Route hatte ich, so meine ich zumindest in dem Stück ab Selm erstmalig gefahren, was sich aber auch ganz gut machen ließ. Ist zwar an der Straße entlang, dort dann aber mit einem gut breiten Randstreifen. So kann man das machen, mag ich wenn es um ein unkompliziertes Vorwärtskommen geht.

Und so ging es dann über Werne und den Schwenk über die Lippeauen zurück zur Burg. Dort wurde ausgeladen und eine gute Extraportion Wasser in den Hals gekippt. War ja doch warm, aber der Wind täuschte ein eher nicht-schwitzen vor. Anhand der gemachten Trinkmenge konnte ich aber sehen, nachfüllen ist eine gute Idee.

Ja und das war’s dann. Alle Tagesziele erreicht, die Lupia Fähre zum überqueren genommen, daß Altes Forsthaus angefahren und on top an der Burg Alrodt den Hängeplätz ausprobiert. Mit der gemachten Kilometerzahl müßte, so mein noch etwas müdes Hirn eine weitere Tausendergrenze in hier Zeit fallen

Biketouren „After-Show-Party“: irgendwie sitzt am Freitagmorgen die Etappe mit dem Gegenwind wohl in den Beinmuskeln. *grins*

Macht aber alles nix, man ist eh geruhsamer unterwegs und das noch in kurzer Regenbuxe und Regenjacke. Ja, mal Regen während der Radjobanfahrt. Aber auch da eher in milder Form. Zu Anfangs noch guter feiner Landnieselregen, dann schwächelnd und im letzten Viertel dann Feierabend mit Regen.

Ankommen, unziehen, Schuhe am Heizlüfter trocken legen lassen, derweil die Jobrunde vorbereiten. Und ganz wichtig, Schnittchen für uns die Nährmittezufuhr machen.

Fest steht, es ist der letzte Arbeitstag für diese Woche, die Ausfahrt vom Vortag hat irgendwie Federn gelassen. War dann wohl doch eine Brise zu viel Gegenwind. Wird dann mit Brennstoff und geruhsameren Tagesverlauf kompensiert.

Apropos kompensieren, die Tage noch gedacht:“mensch hättest du doch mal…“, passte am Brückentag das Zeitfenster bestens.

Den Espresso hatte ich ja schon mal, leider nicht oft genug, aber das Eis war heute die erste Kostprobe.
Und was soll ich sagen? Ist genauso gut wie der Kleine. Draußen sitzen im Windschutz mit diesem köstlichen Getränk und den zwei kremigen Kugeln Eis hat was.

Feierabend: es ging bei bester Sonne aber auch nicht wirklich heißem Wetter, ganz im Gegenteil, Windweste war angesagt, weil die Brise arg erfrischend bließ.

volle tausend Kilometer: ja und wie das dann eben so ist, mit 35.026km auf dem Buckel hat sich der Stahl Renner bis heute also wacker geschlagen.

Für Euch einen schönen Tag heute und bleibt bitte gesund!  😉

 

 

 

Ach und wer wissen möchte was ich heute so treibe? Um zehn trifft man sich für eine gemeinsame Ausfahrt in kleiner Runde.

Kurzwoche/ 34.894km/ 25.05.2022

Mai 26, 2022

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Hitzefahrten +20c°/ Bike- & Biketouren Bilder: es steht eine kurze Arbeitswoche an und jene auch mit einer eher entspannten Jobrunde. Missgunst kann man da nicht äußern, zumal es auch mit dem Arbeitsbeginn in normal verbunden ist.
Außerdem wird der Donnerstag als ein Feiertag ausgerufen, womit dann für mich schon fast klar ist, daß ich es mir da gut gehen lassen werde.

Wenig später: am Job dann doch kleinere Personaldisponenz mit bis knapp am Mittag offenen Ausgang. Also zumindest was den Montagnachmittag angeht. Aber auch das klärte sich dann, hab halt später Feierabend.

Ansonsten ist das Wetter bestens. Noch angenehm von der Temperatur her, Brise in passend dazu noch eine seichte Wolkendecke.

Feierabend: es war immer noch gut warm, den Tag über hatte es angezogen. Der Job forderte noch ein Nachmittagsprogramm, daß dann aber leider auch mit einigem innerstädtischen Baustellengewurschtel zusammen kam. Der übliche Wahnsinn halt. Entsprechend spät, um genau zu sein als Vorletzter der regulären Jobrunden traf ich dann im Stall ein.

Das Wetter stellte dann ein wenig auf erhöhte Regenneigung um, bin aber trotzdem ohne Regenbuxe los. Ein gewisses Risiko, wenn man das so nennen kann, muß man in Kauf nehmen.
Da ich aber auch keinen Bock auf die potentiell feuchten Kanalböden hatte, schwenkte ich dann doch auf die Rennbahn um. Und weil ich dann da so vor mich hin trampelte gab es natürlich noch eine Inspektionsrunde am Lieblingsaussichtsturm.

(<klick> Mailbum)

Und wie man sieht, die Aussicht von oben ist immer noch da, aber auch das Storchennest ist noch besetzt. *freu* Nur so genau kann ich da nix sehen, sollte mir mal ein kleines Fernglas zulegen.

Eigentlich hatte ich noch im Hinterstübchen ob des späten Schichtende auch noch auf einen Abstecher auf Humbert hoch zu fahren. Aber die Uhr war schon soweit fortgeschritten, daß ich das dann doch sein ließ.
Wie sich im Nachhinein heraus stellte nicht die schlechteste Idee, denn der kräftige Regenguss kam dann doch. Aber eben erst nach dem ich die sicheren Gemäuer erreicht hatte. Ich kam also trocken an.

Dienstag: man(n) nähert sich unaufhaltsam dem Feiertag, ich war sehr früh wach und ließ es dann aber mit dem Espresso doppio gemächlicher angehen.

Nach dem morgendlichen Espresso doppio: die Jobanfahrt wurde mal geschickt in der Wegführung gelegt. Auf nass-feuchte Böden hatte ich so gar keine Lust. Lief aber trotzdem sehr gut und so gönnte man sich eine ganz kurze Auszeit zum Luft holen.

Rückfahrt: an der neuen, aber auch eigentlich nicht mehr ganz so neuen Brücke, kommt erneut Bewegung auf. Bautätigkeit als auch entsprechende Handwerker sind zu sehen.

Prinzip Hoffnung. Es rollt sich gut am Südufer entlang nach Hause. Dort wird dem…

Sport: …gefröhnt und dies bei bestem Wetter draußen in ganz lecker auf der Burgterrasse. Damit geht der Tag aber auch leider schon fast zu ende. Frisch machen, Klamotten rauslegen und sich den Wanst voll schlagen.
Letzter Aufruf vor dem Feiertag, dem Tag des Herren.

Mittwoch: der Start in den Tag ruft mal ein paar innere Motivationsansagen mehr ab. Das Training von Vortag zieht an den „Akkus“.
Zudem ist es in der Wildnis deutlich frischer. Das Thermometer ruft maximal 7c° auf, doch wohlweislich hatte man noch ein paar extra Kleidungsstücke griffbereit gelegt.

Und so ging es mit der zusätzlichen Erheiterung zum Espresso doppio auf die Jobanfahrt. Die ersten Meters wollten zarghafter aus der Kurbel gewrungen werden.

Die Kühle von oben brachte Bodennebel mit sich.

Im warmen Wasser fühlte sich das Wild offensichtlich wohl. Jacuzzi für Schwäne.

Der Plan heute im Abschluss der Jobheimfahrt den Aufstieg auf Humbert zu machen steht fest. Ein paar kleine Plastiktüten für Erdreich, die blaue Schippe und der BW-Klappspaten sind bereits am Vortag verstaut worden und somit mit von der Partie.
Für die noch im Burggarten verweilenden fünf Gewächse als Zöglinge sollte langsam entsprechende Wachstumszonen geschaffen werden.

11:48Uhr: die Sonne dreht wieder auf, aber zumindest hier im letzten Dorf der Jobrunde geht eine nette Brise.
Leider ist Markt und somit länger wo parken eher mau. Damit entgeht mir ein Eiscafé-Besuch mit sehr gutem Espresso. Aber am Freitag…

do nature: und dann stand man doch oben. Das Wetter machte erneut einen auf großes Kino, aber es blieb trocken.

Ich drehte zunächst die übliche Kontrollrunde. Grundsätzlich sah alles gut aus, es gab nix zu meckern. Einzig am Südbeet hat sich immer noch nix getan. Dafür war der abgeknickte Neuankömmling wieder in Schwung gekommen.

Das was abgefallen war, war einfach nur am zukünftigen Stil abgeknickt und so unterversorgt. Die etlichen Regengüsse der letzten Tage brachten aber dem unteren Part genug Kraft, so das es dort frische grüne Blätter gab. Soviel also dazu.

Ich habe dann den Klappspaten genommen und mal drei Löcher ausgehoben. Rein theoretisch müßte ich ja noch zwei buddeln, nur stellte sich mir die Frage ideal wo?

Zum einen ideal um Gießcommandos überschaubar zu halten, man will ja nicht über das ganze Haldenplateau latschen, aber auch ideal das man es, also andere Haldenbesucher nicht sofort sieht (das da Löcher sind).
Und so beließ ich es erstmal bei den drei Löchern. Die müssen ja ohnehin auch noch mit Erde befüllt werden, was ja auch wieder eine kleinere Aktion wird.

Outdoor: ja und weil der Tag irgendwie nett war, hab ich dann mal einen passenden Tagesabschluss eingeläutet und das „Bett gemacht“.

Die Cocoon hängt, wirklich kalt soll es ja nicht werden, so wird der Yeti Schlafsack und der Hängematten Warmer wohl mehr als gut ausreichend sein.
Der Wind geht so schön, die Stille der Nacht wird auf einen wirken, was will man mehr?

Biketouren/ Touren-Ansage: um dem Feiertag des Herren *grins* den passenden Rahmen zu verleihen, ist eine Radrunde ohne alkoholischen Verzehr angesetzt. Zu zweit oder gar zu dritt wird es was. Ich warf mal grob Marschrichtung Osten in die Runde. Man munkelt…

Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉