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22.111km/ 09.07.2017

Juli 9, 2017

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Biketouren Bilder/ Test/ Bryton: so, iss dann wieder mal Sonntag und ich war früh auf. Grund war, meine jüngste Tochter wurde zur Schule gebracht, weil die Stufe/ Klasse ( ? ) eine Fahrt nach Berlin macht.
Berlin ist schön, kenn ich einigermaßen gut, war ja schon öfters dort, könnte also mal wieder hin. Mal sehen wann ?

Also, nachdem wir dann fleißig gewunken haben ging´s zurück auf die heimische Burg und es wurde nochmal ein kleines Frühstück einverleibt. Dann ab und raus…

…erstmal via dem zweiten Brytonhalter das Testgerät an´s Bike gepappt, noch ein paar Kleinigkeiten die man so mithaben sollte in die kleine Ortliebtasche geworfen und dann los.

Es war noch einigermaßen angenehm draußen und so rollte es sich gut. Der Bryton tat sein Werk wie sollte, nur ein wenig Gegenwind bremste seicht. Nach etwas mehr als einer entspannten Stunde kurbeln mit dem Stahl Renner erreichte ich punktgenau das Ziel. Das Eishaus in Drensteinfurt !

Ich war so pünklich da, daß sie gerade erst den Laden aufmachten. Also mußte ich mich noch etwas in Geduld üben, was mir aber nicht schwer fiel. Währen die Belegschaft noch Tische & Bänke sowie Sonnenschirme aufstellte, bemühte ich mein Mobil mit What´s Up und speicherte schonmal die zurückgelegte Strecke. Dann gab´s Bestellung…
…leider keinen heißen Apfelstrudel. Denn jenen gibt´s nur zu bestimmten Jahreszeiten. Winter halt. Man, oder eben junge Frau, ließ sich auch nicht überzeugen das doch ein passender Monat für heißen Apfelstrudel sei. War schon blöd, denn irgendwie hatte ich mich darauf besonders gefreut. Wieder ein Grund mehr um in der miesen Jahreszeit Rad zu fahren. Derweile nahm ich dann einen Cappuccino und zwei Kugeln Eis. Ja gut, Eis kann man ja auch mal essen.

Nach dem Verzehr, Päuschen und Austauschen kleinerer Nettigkeiten via Plaudersoftware bestieg ich wieder den Stahl Renner und rollte frisch gestärkt los. Diesmal mit einer seichten Brise von hinten und über eine andere Rückfahrtstrecke. Jene hatte ich mit dem virtuellen Finger auf der ebenso virtuellen Karte erspäht. Ich hatte diese Rückfahrt zwar auch schon auf den Bryton aufgespielt, aber er wollte das nicht rückwärts fahren. Geht leider nicht, schade.

Test/ Bryton 2.: das „Problem“ ist das, wenn man so eine Route im Gerät aufruft, wird sofort erkannt, daß man sein Ziel erreicht hat. Ja bravo, und das ohne einen Meter gerollt zu sein.
Nein, der Bryton kann dann nicht dem Track rückwärts folgen, er ist auf Start oder eben Ziel fixiert.

Ich habe aber wahrscheinlich einen einfachen Trick gefunden ihn zu überlisten. Also, bei meiner Quelle für diese Route, gibt es eine Funktion das man vom ehmaligen Zielpunkt wieder zurück zum Startpunkt planen lassen kann. Dazu muß man die Strecke Bearbeiten ( oder gleich vorab beim Erstellen der Route ) und dann eben die Funktion Zurück zum Startpunkt aufrufen. Bikemap stellt dann noch die Alternativen Den gleichen Weg zurück oder Den kürzesten Weg zur Auswahl.

Ich denke, wenn man die Strecken gleich so macht, müßte der Bryton den ehmaligen Zielpunkt als Wegpunkt auf der Strecke erkennen und dann die Weiterfahrt automatisch managen. Blöd das ich von dieser Sache so vorher nix wusste, denn sonst hätte ich es gleich testen können.

Damit ich das dann aber doch testen kann, habe ich mal die HAMsterrad-2Anfahrt entsprechend umgemodelt. Praktischerweise kann ich mich dann dort auch noch mal dem Phänomen der dicht nebeneinander liegenden Streckenverläufe widmen.

Eines ist mir während der heutigen Fahrten noch aufgefallen. Hin und wieder generiert der Bryton recht wilde Harken schlagende Streckenverläufe. So ganz bin ich noch nicht dahinter gestiegen warum, habe aber eine Vermuntung. Dazu gleich mehr.
Denn diese wilden Harken lassen zum einen die Strecke viel kurviger ausschauen als sie wirklich ist und zum anderen kommen Abbiegehinweise nicht immer so punktgenau rüber.

Das mit der wilden Optik ist bzw. war bei mir heute kein Problem, letztendlich kenne ich die Strecke in und auswendig. Was aber wenn nicht ? Denn dann kommt der Punkt zwei zum tragen. Grundprinzipiell kann ich ja nix gegen die Abbiegehinweise sagen, also bis jetzt. Lassen wir einmal die dicht paraell nebeneinander verlaufenden Strecken außen vor.
Heute hatte ich aber an einer Stelle die Situation, wo der Bryton zunächst mal eine recht gute Linksabbiegung genrierte, man aber eigentlich seicht rechts-geradeaus fahren muß, was ich ja wusste. Ich bin dann natürlich nicht links ab, auch wenn ich da eine Streckenführung kenne, sondern habe mich ganz seicht rollend der richtigen Streckenabbiegung, eben seicht rechts-geradeaus genähert. Quasi erst im letzten Augenblick sprang er dann auf jene Route um und alles war gut.

Könnte also sein, das dieses wilde Generieren in der optischen Darstellung via nur schwarzen Strich verwirren kann.

Hierzu jetzt meine These. Ich denke, der Bryton arbeitet mit einer unterschiedlichen Skalierung des Streckenverlaufs. Während das Stück wo man tatsächlich gerade ist, 1:1 dargestellt wird, zoomt der Bryton alle anderen Streckenmeters davor oder eben daneben stufig kleiner.

Das wird einem nicht ortskundigen oder gar nicht eingefleischten Nutzers des Bryton ganz schön verwirren und für die eine oder andere Wende im Streckenverlauf, zwecks Nutzung des dann richtigen Weges, führen.

Idee dazu von mir, ich werde das mal die Tage gezielt provozieren. Denn bisher hatte ich es nur einmal irgendwie wahrgenommen das da stand: out of Track – sprich man ist runter vom Kurs.

Soviel also dazu, weiter im…

Bikealltag: wie man unschwer in den nächsten Textzeilen und Bilder erkennen kann, es war noch sehr schön. Die seichte Brise schob gut von hinten, der Tacho stand mühelos jenseits der 25km/h. Warum kann das eigentlich nicht immer so sein ? Einziges aber verknusbares Manko, es war deutlich wärmer geworden. Und so war lange wo stehen bleiben, zumal dann nicht im Schatten und mit dem eigentlich nicht für den Sommer gemachten Funktions-Shirt, nicht immer so prall. Aber ich konnte noch ein paar schöne Bilder machen.

sattes Korn – wohlriechend nach Sommer

Place of…

street of route

blooming in summer

Ne´war schon schön diese Runde und ma(n)n hat wieder ein paar Tricks ausgedacht wie das mit dem Bryton besser klappen könnte. Übrigens, weitere Bilder hab ich wieder bei Flickr in´s entsprechende Album gelegt. Sind nicht viel anders als die hier, aber ich denke wer mag… .

Hinterher hab ich dann auf meiner Terrasse erstmal das Sonnensegel aufgezogen und alles in Ruhe abgewickelt. Mit einem großen Becher Saftschorle die Fahrt sacken lassen, die ersten Zeilen getippt, Bilder schon mal runter gesaugt. Ganz relaxed zog die Zeit in´s Land.
At last hab ich mich dann noch dem letzten geplantem Tageshöhepunkt gewidmet, dem „Menthaltraining“ Pro. Bis ich mich daran begeben habe war auch die Sonne um´s Haus rum, was die Sache dann nochmal ein gutes Stück angenehmer machte.

Jetzt frisch geduscht, rasiert und die Harre gestutzt, gestärkt durch ein Mittagmahl, wenn auch recht spät zu mir genommen und gerade noch eine kleine Pizza hinter geschoben, lasse ich jetzt den Tag ausklingen. So sollte Wochenende immer sein.

 

 

Sonntagsgelaber… mal wieder

Juni 18, 2017

Bikealltag/ Bikebasteln/ …hilf anderen !: ist viel passiert gestern und deshalb mal ein paar-viele Zeilen von mir.

Erste gestrige Aufgabenstellung war, das Licht an dem Fahrrad meiner Töchter wieder in Gang bringen. Meine Jüngste nutzt ja das Fahrrad meiner Ältesten, ist also nur ein Fahrrad was repariert gehört. Denn Donnerstag wurde mir verkündet, das leuchtet nicht.

Blöde Sache, denn so Kabelleuchten haben gerne einige Fehlerquellen. Alleine an der Verdrahtung kann man sich gern mal ne´n Wolf suchen. Die aber schien beim ersten Betrachten, tadellos.
Dennoch wurde jene gestern nochmal genauer unter die Lupe genommen. Und siehe da, zwei Steckschuhe, drahtführend zum Rücklicht, waren nicht druff. Doch damit verschwand das Grundproblem nicht. Denn der Strom für´s Rücklicht wird nur vom Vorderlicht abgezweigt.

Nächste vermutete Fehlequelle, die heutigen Lampen habe ja alles so Megafunktionen. Nicht so wie früher, Dynamo dreht = Licht geht an. Heute kann man das Vorderlicht ausschalten, man kann eine Dämmerungsfunktions aktivieren und man kann das Vorderlicht anschalten. Aha, das gibt´s dann auch noch.

Der Schalter zeigte sich etwas viel sperrig, auch nach mehrmaligen hin und her schalten, was dann zwar das Umschalten erleichterte, aber eben die wesentliche Funktion nicht aktivieren konnte. Kein Licht ist nicht vorhanden.

Dann hab ich das Vorderlicht demontiert um mal das Lampenglas abzumachen und mir das Halogenleuchtmittel anzuschauen. Das schien aber soweit in Ordnung zu sein. Auch die wenige Verdrahtung innen zeigte keinerlei Absonderlichkeiten. Ich dann also mit der ollen Funzel bewaffnet zu Fahrrad Hallmann um dort vorstellig zu werden. Nette Bedienung, ja kann man sagen, und die Auslage war so wie ich mir das vorstellte.

Schnell war ein passendes Modell mit 20 Lux und LED-Lichttechnik befunden und bezahlt. Ganz nebenei…

look after…/ Biketouren Navigation : …man hatte dort einen Sigma Rox 11.0 in der Auslage. Die Tage schon sammelte ich mal so für mich ein paar Möglichkeiten mich auf diesem Gebiet mal umzuschauen, sprich Geräte vorab zu sondieren.

Nach der bei Hallmann getätigten Begutachtung der nur 1,7″ Bildschirmgröße denke ich das es so groß genug ist. Bedeutet weiterhin, man, also ich, werde nicht die ganze fette finanizelle Stemmung vornehmen müssen, nur um ein ablesbares Display zu haben. Weiter im Bikealltag-Gelaber

Mit der neuen Lampe bewaffnet ging´s dann auf die heimische Burg. Dann frohen Gemutes die frische Lampe erstmal so angesteckt an den Nabendynamo…

…kurzer Schocker dann aber doch noch. Ich mach die Neue an den Nabendynamo dran und dreh das Rad – ferlixt das Teil leuchtet nicht !!! Aber man sollte auch vorher den Anschalter betätigen. Dann war die Welt in Ordnung.

Dann war mein CAADX mal dran. Seit ein paar Tagen knarscht es im Vorbau-Lenker-Gabelbereich. Also wurde mal der Lenker demontiert, alles etwas fein gemacht und mit etwas Schmierung „verwöhnt“. Natürlich war danach immer noch keine Ruhe, also werde ich, oder eben ein Fachmann, sich den Rest von der vorderen Partie mal zur Brust nehmen sollen-müsse.
Ich denke Wütec könnte da mal nächste Woche passen, könnte konform mit dem Job gehen und wenn die das an einem Tag hinbekommen, wäre das echt klasse. Gut nächste Baustelle…

Nachdem Mittagessen gab´s ne´n Espresso und eine Auszeit. Da eine angedachte Runde aufgrund der schon sehr vorgerückten Uhrzeit und der dann damit auch geschwundenen Motivation ersatzlos aus dem Kleinhirn verbannt wurde, kam nur noch eine lockere Ausfahrt durch den Claim in Frage. Klares erstes Ziel, den Kumpel mal aufsuchen.

Übirgens, seit einer Woche die erste Radfahrt mal wieder in meiner ollen Bikehose – ohne Polster. ( Testberichte für die beiden Bikehosen habe ich noch gestern Abend vorgetippt, samt Bilder, werden aber wohl noch etwas für die Veröffentlichung warten müssen. ) Ist ja nicht die Distanz, knapp 2,5km, aber schon die ersten Meters fühlten sich total komisch an. Unglaublich…

Dessen Gattin hatte ich die Tage schon zwei frische Frahrradschläuche miteingeholt, da ihr Rad ständig Luft verliert. Dunlopventile, dachte ich, da hab ich doch schon mal gehört…
Also gab´s französische Ventile bei den Neuanschaffungen. Desweiteren konnte ich ihr zeigen, wie man das Hinterrad ohne große Tricks ausbaut, ohne was an der Gangschaltung/ Kettenschaltung machen zu müssen. Sie war sich da nicht so sicher und so zeigte ich ihr den Trick, der ja gar keiner ist.

Die eigentlich noch neuen Schläuche wurden demontiert, die Decken gründlich untersucht und abgetastet, die frischen Schläuche verbaut und mit der neuen Lezyne auf Druck gebracht. Flupte alles soeweit. Die demnotieren Schläuche wurden nochmal auf Druck gebracht, nur mal um zu sehen.
Hiernach gab´s ne´n alkoholfreien Radler, einen Plausch, gut ne´ halbe Stunde lang und siehe da, der erste Schlauch hatte schon deutlichst einen Durchhänger. Schnell mal wieder Druck gemacht und sich ne´n Wasserbehälter gegriffen, wo dann zum Vorscheinen kam, daß langsam aber sicher Blase für Blase durch das Dunlopventil entwich.

Ja, so war das gestern.

…und sonst ?/ Newsticker: da es heute auf der Terrasse so heiß beim Sport war, dachte ich mir, lieber heute gemacht, als morgen nach der Schicht, holte ich mal meinen old school Ventilator/ Artikel auf dem Bastelblog zur Kühlung aus dem Schlafzimmer.

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16: ja irgendwann im Verlauf der letzten Tage konnte ich dann auch die Laufräder des Stahl Renner bei Das Rad Dortmund einsammeln. Da ich ja noch ein paar Conti 4-Seasons in 25er Baubreite vom CAADX über hatte, wurden die auf dem Stahl Renner montiert.

Test: praktischerweise konnte ich so nochmal die neue Lezyne Luftpumpe testen. Einen ersten Testpreview habe ich im Radforum samt Bilder hinterlegt. Kurzresumé: ja nicht schlecht die Pumpe, aber für den Toto hat sie enfach ein paar, in meinen Augen echt merkwürdige Patzer.

22.063km/ 02.06.2017

Juni 2, 2017

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ volle tausend Kilometer/ Bikebilder: weiter im Text…

Dienstag: der Tag der Veränderung, die Form der Veränderung, das Wetter. In der Frühe war es mit gut 20c° wieder recht warm, aber auch schon ansatzweise schwühl. Die Nacht war nicht so wie man sich eine schöne Nacht vorstellt.
Als der Rest der Familie das Wohnzimmer im UG räumte um zu Bett zu gehen, bin ich nach unten umgezogen. Hab mich da erst auf ein Oberbett auf den Boden gelegt, was aber diesmal nicht so klappen wollte. Nachdem ich sowieso mal raus mußte, legte ich mich dann auf´s Sofa. Das ist natürlich bequemer, aber eben auch schmaler. So konnte ich ein paar gute Stunden Schlaf wegschnappen.

Scheiß drauf, richtig wachsein erledigte der doppelte kleine Schwarze und die ersten Umdrehungen an der Kurbel des Stahl Renner.

Den Tag über kletterte das Thermometer wieder auf über 27c° und ich fragte mich, was machen die Wetterfrösche da ? Präzisere Vorgaben hätte ich mir schon gewünscht.

Am Nachmittag kamen dann recht fix die dunklen Wolken aus Nord-West und sektionsweise regnete es mal mehr, mal weniger, je nach Stadtteil der Megacity. Ich ahnte schon das ich mit dem Stahl Renner doch arg nass zu Hause ankommen würde und so auch meine Trainingseinheit auf der Terrasse im Regen ersaufen würde, ergo nicht stattfinden.

Dem war aber nicht so, furztrocken kam ich an und schob recht direkt, bei auch einer milden frischen Brise und nur noch knapp 25c°, die Trainingseinheit hinterher. Jetzt falle ich gleich in´s Bettchen, wohl verdient. Diese Hitze strengt schon an.

Mittwoch: der Tag der größeren Reise und zwar um die 22.000 Kilometer voll zu machen.

Zunächst mal war´s morgens recht frisch, aber wer mich klagen hört, weil gefehlt. Denn die nur 15c° auch schon in der Nacht ließen mich richgtig gut schlafen. Entsprechend ausgeruht war dann die Anfahrt.

Den Tag über zogen die Temperaturen wieder an, aber ein guter und kühler Nordwind ließ das sehr erträglich scheinen. Zumal auch teilweise viele Wolken immer mal wieder den Himmel bedeckten. Aber seht selbst…

Die Rückfahrt selbst war jetzt nicht ganz so flott. Eigentlich dachte ich es wäre Rückenwind, dem war aber eben nicht so. Und so wurde immer gerne relaxed nach Hause gekurbelt. Jetzt bin ich doch mal gespannt, ob jemand der nicht bei dieser Onlineplattform ist, meine Heimfahrt auf Strava sehen kann.
Jo, scheint zu klappen. Ihr seht schön gemütlich an der Seseke entlang und das wieder quer rüber bis zur Burg.

Bild vom Tachostand, kurz vor dem Ereigniss

It´s done, geschafft und das bei eigentlich gutem Wetter, sehen wir mal von dem Wind ab. Zu Hause angekommen gab´s wieder eine Physioeinheit. Jene hatte ich gestern ausfallen lassen, weil ich Vormittags so eine leichte Zerrung im rechten Bein/ Oberschenkelinnenseite verspührte.

Donnerstag: morgens wieder angenehm frisch, war aber alles noch handelbar. Man ist ja auch froh wenn man mal etwas trampeln kann, dabei gescheit Luft bekommt und nicht sofort anfängt zu ölen wie Azte wenn man mal stehen bleiben muß.

Nachmittags war´s zwar wieder warm, aber auch wieder diese besondere frische Brise. Und, ich bekam den Rückruf vom Schrauber ! Am frühen Nachmittag hatte ich bei Das Rad Dortmund angebimmelt um mal den Stand der Dinge abzurufen.
Der nette Mitarbeiter am Ende der Leitung versprach sich mal schlau zu machen und mich dann zurückzurufen. Gut, hat er dann ja getan. Irgendwie ist da was schief gelaufen, die Bremsbeläge waren doch schon im Hause, aber…

Er entschuldigte sich gefühlt tausend mal, ich beruhigte ihn, alles kein Ding. Sehe ich auch wirklich so, denn ich war ja noch mobil. Blöd wär jetzt gewesen wenn ich kein Altrenativrad gehabt hätte, oder wenn ich eines gehabt hätte, das Wetter dann doch arg umgeschwungen wäre. So auf Winter. Aber die Gefahr besteht ja zum Glück zur Zeit eher weniger.

Also, morgen hol ich dann das aufgefrischte CAADX ab.

Freitag: schon wieder gut warm am Morgen, aber ich hatte, wiedererwarten, eine recht gute Nacht. Habe mir dann auch noch 20 Extraminuten zum dösen gegönnt bevor es zum Morgenritual ging. Das gute am Warmsein ist, man kann weniger anziehen. Die Anfahrt gestaltete sich flott genug.

Wo es nachmittags mit dem CAADX hergehen sollte überlegte ich schon. Fakt war aber auch, ganz so lang wird es nicht werden. Denn etwas Training würde noch anstehen. Und, mit dem einrollen des Stahl Renner war klar, am Nachmittag würde es mit dem CAADX nach Hause gehen.

…und sonst ?/ Newsticker: wollte mich mal bedanken bei der geneigten Leserschaft. Denn WordPress meldete, ich habe 1.000 Likes bekommen.

Café & Kuchen für alle, wenn auch leider nur virtuell.

Ach ja, so mal nachgereicht, der Rückblick auf das was bis jetzt so angefallen ist. Das sind in diesem Jahr schon ein paar nette Kilometer.

21.913km/ 29.06.2017/ 36c° !!!

Mai 29, 2017

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Bilder: ja warm war´s am Wochenende, aber am Sonntag auch wieder wechselhaft. Zunächst heiter, gut für mein Menthaltraining, dann immer wieder mal Schauer oder gar Regen. Hecke schneiden, Rasenmähen, Mittag machen und natürlich auch…

Sonntag: …mal eine kurze Pflegeeinheit für den Stahl Renner. So allgemein ein sehr erfüllter Tag, zumal ich auch schon um halbsieben am Frühstücktisch saß. Morgen soll´s noch mal knalligheiß werden, dann gehen wohl die Temperaturen wieder runter. Da ich ab nächste Woche keine Ergotermine habe, werde ich auch an einem Tag mal die bereits schon aus der Heimatrichtung, mit einer netten Tour, angegange Route abfahren. Grob geschätzt Dienstag.

Montag: what a day ! Schon morgens auf der Hinfahrt satte 20c°, doch nachmittags drehte der Herrgott nochmal richtig auf. Ich sage mal so, ich wäre wohl stellenweise froh gewesen, wenn nur die angesagten 30c° angestanden hätten.

Nein, statt dessen kletterte das Thermometer auf weit über 35c° in der prallen Sonne. Beweisbild sieht man ja.

Den Tag über hatte ich mindestens drei Liter Wasser, zum Schluss etwas verdünnt mit einer Lemon-Zitronen Biobrause in den Rachen gekippt. Auch wenn ich bei so mancher gefliesten Räumlichkeit wieder gut was ablassen mußte, der Durst begleitet mich den ganzen Tag über. Ja es war sogar so heiß, daß ich nur einen sehr eingeschränkten Durst an Café hatte. Ohnehin war der morgens im Thermobecher mitgeführte Chocco-Espresso Double auch nachmittags noch gut warm.

Es war sogar so heiß, daß ich gar keine große Lust verspührte mit dem Radel gen Heimat zu treten. Am liebsten hätte ich mir was zu Essen kommen lassen, den Bauch vollschlagen, Duschen und dann ab in eine dunkle kühle Ecke in der Firma pennen. Aber das ging ja nicht, also bin ich dann doch los.

Sport & Alltag: und als ich dann endlich zu Hause angekommen bin…

…*zisch und wech* machte es nur mit dem Becher an Flüssigkeit im Volumen von 900ml. Wasserschorle gemischt mit ein wenig Multisaft und einen fast gestrichenen Teelöffel Isostar drin. Das rinnte nur so die Kehle runter. Mein nächster Schritt war dann die Physioeinheit zu machen.

Hatte ich die Tage für eine Übung schon eine Idee…

…so ergab sich heute, daß ich, verständlicherweise denke ich, keinen Bock hatte draußen auf der heißen Terrasse, meine Physio zu machen.

Also wurde jene in´s Wohnzimmer verlegt und dort dann eben vor der Couch. Im Untergeschoss, zumal auf dem Fliesenboden geht´s von der Temepratur her.

Das Ding ist aber jenes, das ich für die kurze Physioeinheit noch meine Übungen finden muß und entsprechend zusammenstellen. Denn inzwischen ist die Auswahl an Übungen recht groß. Aber viel bringt eben auch nicht immer viel. Und so baue ich mir da zur Zeit noch was zusammen. Bringen tut´s aber auf jeden Fall was. Ich hoffe mal das sich die positive Tendenz hält.

So, jetzt noch der kurze Wettercheck – morgen soll´s ja fast kalt werden. Maximal nur 24c°. Ich denke eine Pelzjacke wäre dann mal angesagt. Nein Scherz, das was mir nicht so gut gefällt, ist die Regenneigung ab Mittag von 20%. Da könnte also was kommen. Ich habe den Stahl Renner doch erst am Wochenende geputzt.

Was noch ? Angesichts des aktuellen Kilometerstandes von 21.913km am Stahl Renner könnte es gut möglich sein noch im Abschluss zu diesem Monat mal wieder einen Tausender rund zu machen.
Dabei wäre eine läppische Differnez von nur 87 Kilometern zu bewälltigen. Würde bedeuten für die beiden noch verbleibenden Tage jeden Tag 43,5 Kilometer und ein paar Kaputte. Iss doch kein Ding. Aber !, angesichts der Wetterlage werd ich mich da nicht dran aufheizen. Wenn´s läuft´s, dann gut, wenn nicht, auch gut.

Interessanter ist, laut der IBC Trainingsverwaltung habe ich in diesem Monat schon gute 990,31 Kilometer geradelt. Die 1.000 Marke für den Monat Mai ist mir also sicher. Und dabei habe ich – leider – keine Heimattour gemacht. Finde ich schade, muß ich mal sehen wie ich das schnellstmöglich umsetzten werde.

Frohes Gelingen noch die Woche !

21.872km/ 26.05.2017

Mai 26, 2017

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Biktouren Bilder: wieder mal eine kurze Woche.

Montag: morgens ganz angenehm mit nur 10c° und heiter. Den Tag über kroch die Sonne dann aber doch arg raus und es wurde wieder warm. Ich hab´s aber langsam gehen lassen auf der Rückfahrt, an einer Stelle noch etwas Streckenpflege betrieben einen netten Plausch gehalten, nein wartet mal, ja sogar zwei. Hinter noch auf meiner Terrasse das Physioprogramm durchgezogen.

Dienstag: war wieder angenehm am Morgen, nachmittags wieder warm, aber es frischte dank einiger Wolken und einer sehr guten Brise deutlich auf. Und die Physio auf der Terrasse hat wieder gut getan. Ich glaube so langsam hab ich einen Dreh raus. Mal sehen wie sich das weiter entwickelt.

Was mich jetzt ein wenig stutzig macht, ich habe noch keine weitere Rückmeldung vom Schrauber bzgl. CAADX bekommen, ob die Bremsbeläge inzwischen gekommen und dann auch montiert sind. Werden die handgedengelt und von Jungfrauenhänden montiert ? So langsam würde ich mal wieder gerne Waldboden schnuppern. Ach ja…

…und sonst ?/ Newsticker: ich kurve ja zur Zeit nachmittags noch mal nach Witten rein. Am Montag, also gestern war ich so gut in der Zeit, daß ich mir erstmalig ein Eis bei gegönnt habe.

War voll lecker, schön cremig, so wie datt mutt. Entsprechend hab ich dann ma´ meine Liste aufgefrischt.

Mittwoch: wieder angenehm morgens, also gutes Reinrollen. Nachmittags spinnte das Wetter irgendwie rum. Teilweise sonnig, dann wieder nicht, auf jeden Fall mal sehr warm. Da es aber auf der Rückfahrt reichlich Wolken gab, reichte mir das T-Shirt so gerade eben aus. Am Oberkörper hab ich´s ja eigentlich immer gerne recht angenehm.

Das Rad Dortmund habe ich mal informativ angekabelt und erfahren, daß die Bremsebäge immer noch nicht im Hause sein. Jetzt hoffe ich mal, daß jene nächste Woche eintrudeln. So langsam juckt´s…

Freitag: …denn Donnerstag hatte ich ja schon „getippt“, war dann endlich der letzte Arbeitstag der Woche. Endlich, weil ich in dieser Woche eine Tour auf´n Job hatte, wo wieder viel in der Karre hocken angesagt war. Ganz ehrlich, ist mal ganz nett, ich hab´s lieber mit mehr Rein-raus-action ! Aber was soll´s, muß´ja auch gemacht werden, also.

Der frühe Morgen begann wieder angenehm temperiert und der Sonnenaufgang war genial. Also zumindest an der Stelle.

Ob jetzt nun Hoch- oder Querformat, das dürft Ihr selbst entscheiden. Ich selbst kann das nicht und finde deshalb beide Bilder gut.

Der Feiertag hat mich wieder etwas aus der Spur gebracht und entsprechend war auch die Nacht. Ich war ein paar mal wach, irgendwie war´s dann noch warm, dann wieder nicht. Kurz um, es war eine eher unruhige Nacht und der allmorgenliche Espresso double schaffte gerade so meine Kurve das ich fit genug war zum radeln.

Nachmittags ging´s dann wieder nach Hause, aber mit einem guten Süd-ost Gegenwind. Viel Tempo machen war da nicht drin. Überhaupt zickte mein linkes Knie irgendwie blöd rum. Diesmal aber anders als sonst.

Navigation: außerdem habe ich heute mal die Aufzeichnungsache mit Strava auf dem Mobil getestet. Funktioniert recht gut. Was ich aber noch bemerken werde ist, das die Handhabung der App nicht ganz so selbsterklärend ist.
Auch habe ich den Tag über mal ein wenig in dem Programm geblättert. Strava kann zwar die Strecke aufzeichnen, samt aller Angaben dazu, also Speed, Höhenmeters und den ganzen Kram, aber in der Trainingsverwaltung steht dann eben auch nicht mehr drin. Aussagen zum Wetter, zum Puls oder gar zu seinem eigenen Gewicht können nicht nachgetragen werden. Auch können Trainingseinheiten nicht einfach kopiert werden. Das finde ich ja immer ganz praktisch, gerade wenn´s um so Sachen wie Krafttraining oder eben Physio geht. Finde ich jetzt ein wenig mager und das auch für eine kostenlose Plattform.

Denn andersrum, wenn man zu Hause online ist, wird einem bei jedem Login versucht die kostenpflichtige Premium Variante zu vermitteln. Koste zwar nur irgendwas mit 6 Euro im Monat, aber wenn schon in der kostenlosen Variante Grundsätzlichkeiten fehlen, spricht das zumindest mich nicht für einen weiteren Erwerb an.

Ich behalte da mal im Auge, ist ja eh noch nicht zu ende Gedacht.

Jetzt ist gleich erstmal Wochenende und ich werde bestimmt nicht „alt“.

21.709km/ 21.05.2017 …jetzt mit Nachtrag !

Mai 21, 2017

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Biketouren/ Biketouren Bilder:

gestern-Samstag: und mal wieder im Rahmen einer Familienfeierlichkeit die Frau dazu genötigt…

…nein natürlich nicht. Die Sache war so. Um eine familäre Feierlichkeit in nächster Nähe aufzusuchen schlug ich ganz – und ich betone wirklich ganz ohne Hintergedanken – vor, jene mit dem Radel zu erreichen.
Das wurde dann auch auch ebenso spontan, wohl aber auch unüberlegt gutiert. Tja Pech gehabt, aber ich würde mich diesem schweren Schicksalschlag gerne hingeben. Die läppische Steigung gleich zweimal, via der Stockumer Kanalüberquerung, zu meistern. Je einmal auf der Hinfahrt und dann eben auf der Rückfahrt, würde mir selbst mit der Monsterübersetzung von 53 zu 16 im Hinterherkriechmodus gefallen.

Das einzige was mich an diesem Tag störte war der dann doch etwas frische Wind, zumal ich im Familymodus kaum auf Temperatur kommen würde. Aber es ging halt und für alles gab es Lösungen. Der Tag war schön, vier Stückchen Kuchen, zwei Tassen ordinären Kaffee, ja muß auch mal sein und dann noch fünf Bratwürstchen waren dann am frühen Abend Geschichte.

Auf der Rückfahrt nochmal ein paar nette Bilder gemacht, da wo ich die Tage, aber leider bei nicht ganz so fotogenen Wetter, war. Dieses mal zeigte sich die Location passender…

Schwanennest im Sonnenuntergang

…im Seitenprofil

Ja und wie immer, auch wenn schon unzählige male abgelichtet, Kanalbrücke mit Hintergrund.

Erstbefahrung: …heute-Sonntag noch am Frühstüstisch: steht dann eine nette Radtour/ gedachte Strecke ohne Rückweg, mit dem Kumpel aus dem Dorf an, wobei ich eine zu erkundende Strecke, oder besser auch Erstbefahrung jener Strecke mein Hintergedanke war. Bis Illingen bin ich ja schon aus Unna kommend gekommen, aber das Passtück via Dinker bis nach dem ebenfalls bekannten Ort Eilmsen, das hatte ich damals grob verfehlt.
Gut ich gebe zu, blöd wird heute sein, das wir heute aus der Zielrichtung kommen und eben nicht wie damals aus der Startrichtung. Aber einfach mal sehen was ich mit den dann aufgeschnappten Eindrücken bezüglich Streckenführung und in Folge Streckenfindung anfangen kann.

Ebenso gut wird sein, es ist mir gelungen mal wieder einen Neuling aus dem benachbarten Claim Unna zu motivieren sich uns anzuschließen. Das ging natürlich nur ob des Versprechens das wir diesmal ausnahmsweise keinen 40er Schnitt fahren würden, ja auch mal für einen standesgemäßen Espresso anhalten würden. Gut, letzteres dann mal so nach grob 100km…

…die geneigte Leserschaft wird es hoffentlich merken, ich spinne schon wieder rum. Ne´, wird natürlich ne´ganz leasure Schuckelrunde, einfach mal schaunen was so geht.

wenig-viel später: wieder daheim und es war eine schöne Runde. Ich werd das jetzt aber nur recht kurz zusammenfassen, auch weil ich genug Bildmaterial zur Hand habe.

Zunächst mal, das Treffen klappte wieder wunderbar und nach einem kurzen Plausch ging´s dann auch gleich auf die Reise. Den Kanal hoch bis zum Ende, recht-links geschwenkt und schon standen wir am Eingangspunkt zu der mir noch unbekannten Strecke.
Gut, der Kumpel aus´m Dorf zerrte natürlich sofort eine bessere Strecke aus´m Ärmel, aber ich drängte dann doch irgendwie drauf, zunächst mal die „offizielle Route“, also jene die auch ausgeschildert ist, zu fahren. Den Rest kann man dann beim nächsten mal machen.

Das klappte dann auch recht gut, was anderes hätte mich auch irgendwie gewundert und man kann die Strecke gut empfehlen. Alsbald standen wir im schönen Dinker, was mir echt sehr gefallen hat. Hier ein Bild nahe dem Streckenausgang zu Dinker hin.

Etwas weiter links im Bild kann man eventuell unsere erste Pausenbank sehen. Dort verschnauften wir eine Weile, dann ging´s weiter. Ich wollte ja unseren Tourenneuling nicht dadurch enttäuschen, daß wir zu spät kommen.

Irgendwo auf dem Alten Bahndamm gab´s dann eine weitere, wenn auch kurze Pipipause. Muß ja auch mal sein. Insgesamt war auf dieser Strecke aber gut was los. Ich hatte stellenweise den Eindruck, daß man die Bevölkerung dazu aufgerufen hätte alle Fahrräder aus dem Keller zu holen und zu testen.

Der letzte vorläufige Stop war dann wieder auf diesem Streckenabschnitt, diesmal aber am Treffpunkt für den Tourenneuling.

Jener traf auch bald ein, das Timing passte. Aber, inzwischen hatte sich Toto Habschned, the cyclig Penguin, eingeklinkt und flog förmlich über die Pisten um sich noch einzuklinken. So wurde diese Pause etwas länger und kurz vor Treffen fuhren wir ihm noch ein Stückchen entgegen.

Ab da ging´s dann, von mir geführt, zunächst noch weiter über den Alten Bahndamm und dann eben quer rüber zur Sesekeradroute. Auch da war die Hölle los, ganz ehrlich, soviele Radler hab ich an einem Tag noch nie gesehen.

…noch ein schnelles lustiges Bild von „mich“, aufgenommen mit Totos Onboardcamera. Am Preußenhafen wurde dann final pausiert, ich schaufelte mir eine Currywurst-Pommes-Mayo samt einem alkoholfreiem Radler rein.

Dann ging´s auf den Rückweg. Toto trennte sich auf dem Sesekradweg von uns, denn wir zeigtem dem Tourenneuling die Kuhbachtrasse. Blöde Idee von mir war dann aber zu erwähnen „das da hinten links eine nette und sehr hohe Halde ist„.

Natürlich wollte er dann auch da rauf und so ging´s dann eben hoch. Ich mit der Hammerübersetzung schob aber die ersten beiden Rampen hoch. Erst danach war für mich ein Kurbeln überhaupt möglich. Kurz vor Ziel mußte ich aber wieder aussteigen, die Trittfrequenz sank derat, das ich drohte umzukippen. Egal, ich war irgendwie hoch gekommen…

Ab da ging´s dann quer rüber Richtung Kanal, noch am Beversee entlang und dann schwenke er auf den Bahndamm der nach Unna führt. Der Kumpel aus´m Dorf und meinereiner rollten den Rest am Kanal entlang und gut war.

In der Burg wieder angekommen wurde noch etwas für die allgemeine Lockerung gemacht und der Stahl Renner wieder für die schnöden Wochenfahrten hergerichtet.

Nachtrag: der Kollege Toto hat dann auch mal auf seinem Blog <klick> einen netten Bericht verfasst.

 

21.600km/ 19.05.2017

Mai 19, 2017

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Biktouren Bilder: so es ist bereist Mittwoch und ich habe nicht eine Zeile vorgetippt. Irgendwie bin ich diese Woche arg „drin“. Also muß ich mal ein wenig reinklotzen. Und GO…

Dienstag: bereits ein warmer Tag und ich bekam Rückmeldung aus dem Hause Das Rad Dortmund zur Sachlage. Das Blatt wendet sich zum guten. Die Naben sind bereits gerichtet, die Sicherungsschrauben konnten auch entfert werden. Jetzt muß man nur noch auf die frischen Beläge warten, dann ist das CAADX weider abholbereit.

Am frühen Morgen entdeckte ich auch noch einen zumindest schön alt, oder eher klassisch ausschauenden fahrbaren Untersatz. Triumph nennt sich das.

Nachmittags auf der Rückfahrt gondelte ich etwas quer zur üblichen Strecken. Dabei passierte ich bei den Lippeauen zu Stockum ein Schwanennest.

Mittwoch: der wohl heißeste Tag, schon morgens nuckelte ich auf der Anfahrt mächtig an der Wasserpulle. Kann doch nicht sein…

Nachmittags zeigte das Thermometer so ganz nahe 30c°. Ganz ehrlich, ist nicht mein Wetter, zumal auch noch schwühlwarm. Also wurde eine bekannte Location im Schatten zur Fotosession missbraucht.

Grafitti mit dem Stahl Renner mag ich ja besonders.

Nach der Ankunft in der heimischen Burg wurde der Stahl Renner  einer gründlicheren Kettenölung unterzogen, da es ja am Folgetag nass werden soll.

Donnerstag: Jobanfahrt in Kurz-kurz, aber mit Windstopperweste. Mir war zunächst tatsächlich etwas frisch-kühl, wohl aber eher weil ich noch „nicht ganz da war“.

Der Nachteil bei diesem warmen, oder besser schwühl heißen Wetter ist, es ist anstrengend. Anstrengend für mich, weil mein Köper dann nochmehr kühlen, also arbeiten muß, damit er nicht überhitzt. Also wurde kurz hinter´m Ortseingang schnell ein Rigel in die Backen geschoben.

Dann ging es wieder. Aber, wenig später wurde mal mit der Mobil-Cam nochmal Luft geholt.

Nachmittags wurde ich vom großen Regen verschohnt, aber Regenzeugs anziehen war schon ein guter Plan. Hier und da mal ein wenig Schauer, aber nix ernstes. Dennoch sah alles unterhalb der Gürtellinie recht dreckig aus. Socken hatte ich übrigens gar keine angezogen. Wäre eh Quatsch gewesen. So habe ich nach der Ankunft den Gartenschlauch gezückt und wieder alles fein gemacht.

 

Nach der Schlauchwäsche sahen dann meine Knochen bei der Physio auf der Terrasse wieder sauber aus. Leider soll´s morgen noch mehr regnen, also zumindest Nachmittags. Schaun wir mal. Schön wäre jetzt, wenn bis morgen früh die Schuhe trocken wären.

Freitag: Regentag vom feinsten ! Morgens zwar nur die Straße nass, außerdem noch 16c° warm, aber es mußte eine Lösung für meine vom Vortag immer noch nassen Radschuhe her. Das machte mich dann creativ !

Nachmittags wurd´s dann richtig unschön. Dauerregen und die Temperaturen waren auf ein Maß gesunken, um genau zu gehen knapp 14c°, wo es mit warm, zumal in Kombi mit Wasser, vorbei ist. „Erschwerend“ kam hinzu, ich hatte nur meine kurze Regenhose mit und auch die Ärmel von meiner Löffler GTX AS Vario Jacke zu Hause gelassen. Das es „kälter“ werden sollte, stand so nicht auf dem Plan.

Da ich aber Rückenwind hatte rollte es ganz gut und ich nutzte das um möglichst schnell in meiner Burg zu sein. Aber spätestens bei der Ortsdurchfahrt in Rünthe, samt zweier langer Ampelphasen, die dann eben bei Dauerregen besonders schön sind, da dachte ich nur noch eine schöne heiße Dusche.

Mein Gefährt, der Stahl Renner, wurde dann schnell in die Fitness-Garage geschoben und ab ging´s in´s heiße Nass.

Ansonsten ? Viel mehr gibt´s nicht zu melden. Der Stahl Renner tat seinen Dienst diese Woche ganz gut, Das Rad hat sich leider noch nicht gemeldet. Müde werd ich jetzt und ich denke ich werd auch gleich mal in´s Bettchen schlüpfen.

Ja wie war das jetzt noch ?

Mai 15, 2017

Sport & Alltag: und täglich grüßt das Murmeltier…

…Nachhausekommen, das Bike schnell verstaut, noch eine kurze Bux angezogen und dann mal wider den Beinbeuger und den Ischios in die Mangel genommen.

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Biketouren Bilder: so diese Woche wird wohl ausnahmlos der zum Einsatz kommen. Erste Einstellung für den heutigen frühen Tag…

Soviel zu den guten Nachrichten. Jetzt die noch gemäßigt guten. Nach der gestrigen Aktion wurde das CAADX beim Schrauber abgestellt. Der gute Mann versteht es einem richtig Mut zu machen. „Was sind das für Laufräder/ Naben ?“ Schulterzucken meinerseits. Er nimmt das mit dem rauhen Lauf in die Hand, dreht zweimal dran und sagt mir dann was mit der Nabe passiert ist, als ob es ein Laufrad wäre. Ich kann seine Aussage komplett bestätigen. Er meinte dann nur: „das wird bestimmt spaßig mit den Naben.
Wenn „wir“ Glück haben sind da Industrielager verbaut. Die kann man wechseln. Wenn nicht…
…schauen wir mal.

Der Augenaufschlag zu der nicht lösbaren Bremsklötze-Sicherungsschrauber bedurfte keiner weiteren Worte. Da zuckte auch er nur mit der Schulter. Im Extremfall muß der ganze Bremssattel neu.

Ja so mögen wir es, wenn man mal komplett unbedarft sein Rad beim Fachmann abgiebt. Ich werd mich schonmal nach einem lukrativen Nebenjob umschauen müssen…

21.392km/ 07.05.2017 – Steelday !

Mai 7, 2017

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Bikebilder & Biketouren Bilder: so nachdem heutigen Frühstück und den ganzen Gedanken dazu, ging es dann, wenn doch noch einige Zeit später, raus auf die Terrasse. Dort wurde dann etas für den Rücken gemacht und anschließen der Stahl Renner rausgeholt.

Rollt verdammt gut der Bock, auch wenn er nur einen einzigen Gang hat. Auf den knapp 12km, davon gute 7km+ ampelfrei, der Rennbahn lässt sich mal locker ein 25km/h Schnitt rauskurbeln. Bei dem Wetter heute die reinste Wonne. Und, es war noch nicht so viel los auf den Strecken.

Auf der Rückfaht sah das dann schon ganz anders aus. Am Kanal, wo ich erst ein langes Stück Strecke mitnahm, bei Sonne am Wasser ist´s halt immer besonders schön, da war schon gut Radvolk unterwegs. Ich traf wieder die beiden Hausenten. Ist ein Pärchen das stets mehr oder weniger an der selben Stelle hockt.

Natürlich waren sie aufgeschreckt als ich anhielt um zaghaft das Mobil raus zu angeln. Dann beruhigten sie sich aber und ließen sich ablichten. Aber immer schön ein Auge auf den Sonderling.

Ein paar viele Meters weiter traute ich meinen Augen nicht und glitt sofort wieder in die Anker, ein Biber im Kanal…

Wahrscheinlich kann man das jetzt auf den Bilder nicht so erkennen, klar er zeigte sich recht unbeeindruckt, schien sich auch recht sicher zu sein, daß ich eben nicht in den Kanal hüpfen würde und schwamm also weiter.

Damit aber nicht genug der Tageserlebnisse. Ortseingangshöhe Rünthe liegt die Oldtimer Remise Gut Keinemann und da war heute wieder Action angesagt. Oldtimer Treffen, kostenlose Eintritt, schöne Schaustücke, ungezwungene Atmosphäre und Grillgut samt Getränke, so ich mich erinnere zu humanen Kosten, wurden auch wieder gereicht. Mal ein paar Bilder…

Der Kleine gefällt mir besonders gut

Die Homepage der Oldtimer Remise Gut Keinemann soll noch mehr Veranstaltungen/ Termine mit unterschiedlicher Thematisierung Oldtimer, Yountimer, US-Treffe oder eben gemischt wie heute, hergeben. Wer also dann mal an so einem Sonntag nix vorhat, der könnte ja mal vorbei schauen.

12.594km & 21.351km/ 28.04.2017

April 28, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder: weiter im Text…

Montag: ja eigentlich sagte der Wetterfrosch in der Frühe was von ca. 5c° „Wärme“. Bin da jetzt kein Penibler, aber die 5c° waren doch eher irgendwie…
…grob daneben ! Denn auf dem Tacho standen ma´ satte 0c° ! Und das ist mal ein Unterschied. Merkwürdigerweise kam ich aber damit dann doch gut zurecht und das auch, obwohl ich nicht so warm angezogen war. Dafür gab´s am Preußenhafen ein schönes Morgenbild.

Das Wetter machte dann am Nachmittag wieder alles gut. Es standen sonnige und für mich auch eher rückenwindkaumblasende 16,5c° auf dem Thermometer. Entsprechen flux lief die Rückfahrt, komplett linke Kanalseite, halt bis auf die paar Meters Kraftwerkumfahrung. Mal sehen wie´s morgen wird.

„Plattfüße“: Dienstag: es war eine feuchte Nacht, sprich Niederschlag hatte dem Grünzeug ein wenig Wasser gegönnt. Aber, ich hatte zwar die alte Regenhose an, die Aufgefrischte ist wohl unterwegs. Es regnete aber nicht auf der morgendlichen Anfahrt, bis auf wenigste Tröpfchen von der Straße bleibe ich also trocken.

Es lief nur etwas zäh, weil ich zum einen die etwas weniger rollwütigen Continental MountainKing CX am Vortag samt Laufräder montiert hatte, wo sich dann zumindest gefühlt auch noch herausstellte, das wohl die hintere Nabe etwas sperrig läuft, Thema Laufradwartung doch mal angehene ?, sondern es hatte auch noch ein wenig Gegenwind.

Zumindest war es mit annährend 6c° recht warm. Leider zeigte sich dann beim Aufrollen an der Brücke am Preußenhafen, daß das Vorderrad offensichtlich weniger Luft führte, als vor der Abfahrt. Ich rollte aber noch gut in den Stall und widmete mich dann später jener Problematik in besonderer Weise.

Vor der Heimfahrt, es hatte zwar draußen gute 10c° erreicht, aber der recht frische Nord-Westwind bließ erfrischend, wurde dann der vordere Schlauch fach- u. sachgerecht entfernt und sogleich dem örtlichen Entsorgungskreislauf zugeführt. Im aufgepumpten Zustand war nix zu sehen und auch nix zu hören. Daher meine Mutmaßung, einer der Flicken würde bei längerer Fahrt- als auch Druckbelastung irgendwo eine undichte Stelle haben. Ergo wurde kein weitere großer Aufwand betrieben.

Einen neuen Schlauch rein gemacht und dann ab nach Hause, hier und da mal etwas losen Grund unter die Räder nehmen. Znächst ging es an der Seseke entlang, dann Kuhbachtrasse, natürlich mal anhalten und „Luft holen“…

Am Kanal waren ein paar Entenfamilien unterwegs, aber recht scheu und so suchten sie schnell das Weite.

Mittwoch: wieder mit nut 0c° arg frisch, lief aber wieder gut. Auch nachmittags bließ ein guter Nord-Oster und ließ es deutlich frischer als nur 10c° wirken. Aber mit einigermaßen Rückenwind geht das und die Sonne war ja auch noch da.

Bikedefekte: ach ja, nach dem Heimkommen an dem sperrig drehendem CX-Laufrad gedreht. Das Nabenlager fühlt sich nicht wirklich gut an.

Donnerstag: aufgrund eines Nachmittagstermins wurde von mir die Nutzung der Bürgerblechbüchse eingeleitet. Termin erledigt, Prinzip Hoffnung.

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ crasy Fahrten: der…

Freitag: …wurde dann doch etwas als Urlaubstag genutzt. Zuerstmal ganz leasure breakfast machen und zwar english breakfast. Baked beans, beacon, eggs, toast and tomatos in den fortgeschrittenen Morgenstunden. So gut angereichert raffte ich mich dann aber auch auf zunächst mal die Folgetremie beim Physiotherapeuten einzuholen. Beim gestrigen Termin wurde erstmal was diagnostiziert, was wohl für diesen Spezialisten ist. Lassen wir uns mal überraschen. Zwecks dazu habe ich dann den Stahl Renner vom Lagerplatz genommen und bin dann dort hingerollt.

Anschließend, eben weil ich ja sowieso etwas Leerzeit hatte, dachte ich, dreh doch mal wieder ein paar Runden auf meinem Urban Cycle Lippepark Rundkurs. Also so, wie ich es noch im März zwecks Punkte einholen für den Winterpokal gemacht hatte. War nett, auch weil Wetter so ging, sprich eigentlich zu frisch zum großen Rumtrödeln, was dann eben bedeutete, kein bis kaum Fußvolk. Also konnte man in Ruhe Runden drehen. Mal ein bisschen posen…

…getreu dem Motto: I was here ! Nach einer Stunde Rundkurs ging´s dann nach Hause und gut war. Dem CAADX wurde noch eine kurze Lappenreinigung gegönnt, dann rein, frisches Zeuch anziehen und Nudeln machen. Die Kids kommen ja bald nach Hause.

Biketouren/ Touren-Ansage: morgen Vormittag bis etwa Sonntagnachmittag geht´s in die Heimat mit Vor-Ort-Übernachtung und anschließender Rückfahrt.

...und sonst ?/ Newsticker: irgendwie bin ich schon ein wenig begeistert von meinem neuen Mobilphone. Macht schon recht passable Bilder, oder ?

Und, neulich war ich mal Donnerstags in Herdeck auf´m Markt, ergo hab ich mal die Liste aufgefrischt, hatte „zufällig“ etwas Apetit und auch ein gutes Zeitfenster, von daher…
Desweiteren habe ich meine Versorgungspunkte auf Tour Liste noch um den Donnerstag in Velbert Neviges erweitert. Dort ist dann auch Markt, wo es dann eben einen Bäckerreistand gibt. Jener gereicht dem zahlungswilligen Publikum frische dicke Waffeln. So ein Viererkarree liegt irgendwo bei unter 2,00 Euro. Ich schaffe die Portion auch alleine, wonach ich aber zugegebenrmaßen erstmal länger keinen Apetit mehr verspüre. Würde also mal so mutmaßen, das es auch für der zweie gereicht.

Ja und weil sich der Monat wieder recht rasant dem Ende engegen neigt, hier mal wieder die „trockenen Zahlen“, wie ich ja zu sagen pflege. Nicht viel in diesem Monat, aber genug.