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27.794km/ 16.09.2019/ nicht Fisch, nicht Fleisch

September 16, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- u. Biketouren Bilder/ 100km+/ Hund vs. Bike: irgendwie muß der Mann ja seine Zeit sinnvoll gestalten.

Zwischen dem gestrigen Tag und heute liegen mal wieder 100 Kilometer und ein paar Kaputte, aber auch gut zwei Kilo Körpergewicht. Diese, so meine Mutmaßung vorzugsweise im Flüssigkeitsverlust.

Weiter auf der Strecke geblieben sind am heutigen Folgemorgen in der Fa. zwei Discounter Burger, eine 0,33l Coke noch Morgen am Preußenhafen eingeholt und eine Nektarinen. Für’s erste. Den Tag über folgen werden noch eine Birne, ein Apfel und die obligatorischen Schnittchen. Drei an der Zahl, aber Knäckebrot. Einmal Roggenvollkorn als Doppel und zweimal in Klassik als Doppel. Ach ja, eine Laugenstange ist auch noch aufgeschnupft worden.

Bis etwa elf Uhr, oder kurz danach lief mein Körper irgendwie unrund. Dann ging es wieder bergauf. Die nachgeschobenen Lebensmittel konnten da wohl ihre Wirkung entfalten. Warum das diesmal so war, kann ich noch nicht sagen ? Nun zum gestrigen Tage.

Nicht Fisch, nicht Fleisch

…besagt, das die gestrige Radtour für mich zwischen zwei Welten lag. Wahrscheinlich auch die eine oder andere Radtour in der Vergangenheit aber auch in der Zukunft.

Klar, des Mannes Reiz liegt im Spiel mit dem Feuer. Schwachfug, mein einfacherer Gedanke war, wenn man zwischendurch ein Hungerchen bekommt, kann man sich auch einfach eine kleine Mahlzeit in Eigenregie warm machen. Also wurde der Esbit-Topf und der Spiritusbrenner eingepackt. Viel Geraffel, aber in der Ortlieb Arschrakete kein Problem. Außerdem kann man es sich so unabhängig von irgendwas gemütlich machen. Kostet dann auch oft weniger ( sieht man mal von der Anschaffung der Ausrüstung *hüstel* ab ).

Und so rollte ich daher. An meiner bekannten Location kam die erste Verschnaufpause. Gute zwei Stunden Tretarbeit an der Kurbel, da kann man es sich schon für einen Augenblick gemütlich machen.

Naja, da war er wieder der Schnittpunkt zwischen Radtour in lang und einer Bikepacking Tour. Die Location lud förmlich zum längeren Verweilen ein, doch das war ja nicht mein Ziel. Wird also Zeit das ich mal in Sachen Schlafsack weiter komme. Dann kann man auch ma‘ eine lange Radtour machen. Unabhängiger.

Nach einer Banane, einer Birne und etwas chillen nebst Ausblick genießen erfolgte ein kleiner Rundgang um die Beine wieder auf Trab zu bringen und dann ging es weiter. Genug gelabert, ein paar Bilder zu diesem Fahrabschnitt.

( Restbild- & Filmmaterial im Album <klick> )

Die Testgebiete

Eigentlich hatte ich im Kopp die genauere Streckenführung am Dortmund-Ems-Kanal zu erkunden. Da gab es diese zwei Stellen, die bei der letzten gemeinsamen Radtour zwar nicht zur Stolperstelle wurden, dennoch aber für Fragezeichen sorgten. Und da am gestrigen Sonntag nix anderes anlag, bin ich diese Stellen angegangen. Am Dortmund-Ems-Kanal kommend von Süden aus, wo es gilt das für den Radverkehr abgesperrte Industriegebiet, auf der östlichen Uferseite liegend, in Lüdinghausen zu umfahren. Drei Brücken gibt es in Höhe Lüdinghausen. Von Süden kommend eine kleine-schmalere, dann noch zwei normale.

Ich hatte mich entschieden auf der östlichen Kanalseite fahrend gleich die erste schmale Brücke als Querung zu probieren. Die Mutmaßung das eine schmale Brücke weniger vom Kraftverkehr frequentiert wird, hatte sich auch bestätigt. Dann ging es am westlichen Kanalufer bis zur letzten großen Brücke, da rechts rüber anschließend links die Straßenseite gewechselt und direkt am Hafen an den Uferweg gefahren. So einfach ist das.

Also auf zur zweiten Stelle. Letztes mal sind wir ja aus Norden gekommen und hatten das Sackgassenschild vor uns. Unschön dekoriert mit dem Verweis „Durchfahrt verboten.

Ärgerlich weil es halt von Norden aus kommend dann auch keine Radroutenbeschilderung vorhanden ist. Wir sind da ja dann etwas kreuz und quer, aber ich erspähte eindeutig Radfahrer auf der ursprünglichen Seite.

Naja und von Lüdinghausen kommend entschlüsselt sich das fast von selbst. Durchfahrt verboten sollte man ersetzten durch: „Durchfahrt gerne du Depp, wenn Du im Wasser landen willst.“ Des Rätsels Lösung ist, das dort ein kleiner Yachthafen ist. Und mit einem Rad kommt man halt sehr ungünstig über das Wasser. Ein Radroutenschild wäre natürlich noch einfacher.

Die wohl gedachte Wegführung ( von Süden aus kommend ) ist recht einfach. Man umfährt den Yachthafen und hat dann die Möglichkeit zunächst entweder am Alten Düker ( der alte Kanalarm ) oder ein Stück weiter eben am Kanal selbst entlang zu fahren. Das hab ich dann auch gemacht. Dücker hatten wir ja letztes mal schon. Und dann war da noch die…

Story von Mensch & Hund

Erstaunlich was man da immer so zu hören bekommt ! Fahr ich also so am Dortmund-Ems-Kanal entlang, Strecke frei, es rollt gut. In Sichweite eine dreiköpfige Familie samt Hund. Ich werde langsamer, beobachte die Szene. Der Herr des Hauses nimmt mich optisch wahr und weist den Hund an links im Grün Platz zu nehmen. Zunächst steht die kleine Family rechts am Wegrand. Ich werde noch langsamer und fahre so auf die Gruppe zu. Mein Ziel ist die Gasse zwischen Hund und Family. Ich fahre fast durch…

wechselt er die Seite ! Ich werfe den Anker und komme nur Zentimeter hinter der Familie zum stehen. Alles gut denke ich, bis ich höre: „ja langsamer fahren.

Ich hole kurz Luft und wende mich um, nehme Blickkontakt auf und grüße erstmal. Meine Frage an die holde Dame war dann: „ob sie mir erklären könnte warum sie den Hund nur an die Leine nimmt, wenn ich langsamer fahre und wie sie das so schnell machen könnte ?

Kurze Funkstille, Verwunderung in den Gesichtern, man sah ihnen die Ratlosigkeit ob der Frage an. Nein, kann sie natürlich nicht. Ich gebe aber zu verstehen, das ja nix passiert ist und frage nach, warum er plötzlich die Seite gewechselt hätte ?

Er erklärt mir, das sonst der Hund eventuell rüber kommen könnte. Das leuchtete mir auch ein. Wir wechseln noch ein paar durchaus freundliche Worte, bis ich dann doch losreiße und weiter fahre. Abharken, man ist wieder schlauer.
Interessant wäre noch gewesen zu fragen woher sie denn wusste wie schnell ich war ? Aber auch das hätte nur innere Leer verursacht. Und das wollen wir ja nicht.

Rest der Fahrt

Insgesamt war es dann doch nett. Kurz vor Senden entdeckte ich noch ein eventuell zugängliches Waldstück. Müßte man mal genauer erkunden. Überhaupt Senden, da sind wir vor ein paar Jahren ja auch schon durch gefahren und da war ein nettes Schloss. Könnte man ja auch mal schauen wie das so ist ?

Ab dem Stück vor Senden hoch bis Hiltrup war dann auch wieder viel Volksverkehr. Plauschende Fußgänger in Formation, pausierende Radler mit ihren Rädern mitten im Weg, das übliche halt. So wie man Auto fährt, läuft oder fährt man halt auch Fahrrad. *strinrunz*
Dann kam die Hütte für die zweite Pause, wo ich mir erstmal einen Reistopf gemacht habe. Aber nur eine kleine 400ml Dose. Irgendwie hatte ich nicht den Hunger, dachte mir auch reicht. Denn mit voller Wampe radeln iss auch nich so mein Ding.

Nach der kleinen Mahlzeit hätte ich mich auch glatt ein halbes Stündchen weglegen können. Fresskoma machte sich breit. Online war nix los und rundherum gab´s auch nix wirklich neues zu sehen. Also raffte ich mich wider auf, packte alles zusammen und schwang mich auf den Stahl Renner.

Bis zum Hiltruper See waren es gefühlt nur ein paar Kurbelumgdrehungen. Also mal fix runter zum See, kurz geschaut, Beweisbild gemacht und weiter. Auch die Bank wo wir letztes mal eine gute Zeit lang saßen wurde in Augenschein genommen. Insgesamt muß ich mir diese Hohe Ward auch mal genauer anschauen. Man sieht, Pläne für demnächst gibt es genug. Auch hatte ich vor der vorherigen Pause noch eine Radroutenschild mit Ascheberg/ 15km gesehen. Ist mir ja auch ein Begriff.
So könnte man mal die Anfahrt variieren oder eventuell auch eine kürzere Runde daraus generieren ? Wäre ja für Erkundung besser wenn weniger Zeit mit Fahren drauf geht.

Half aber alles nix, die Uhr tickerte langsam gegen Abendessenszeit und ein paar Meter hatte ich ja noch vor mir. Also wieder ab in die Pedale und mit Richtung Süd ab gen Drensteinfurt. Das ging auch gewohnt gut, hier und das die leichte Brise wie vom Wetterdienst verkündet, wobei ich mich ehrlich frage, welches Gras rauchen die ? Denn mit leichter Brise hatte das mit Sicherheit nix zu tun.

Und so rollte ich mit exakt 100 Kilometer über das Ortseingangschild Drensteinfurt. Wobei… ? Da trügt mich meine Erinnerung, kann gar nicht sein, denn bis Drensteinfurt sind es fast 20 Kilometer. Egal, weiter im Text… Jetzt hatte ich Durst und zwar nicht auf Wasser. Jenes hatte ich fast genug verdrückt, schmeckte irgendwie fade inzwischen. Also suchte ich die ortseigenen Tanke auf und hoffte auf eine schöne eiskalte Sprite.
Denn Zuckerwasser würde nicht nur den Mund oder frei spülen, sondern auch wider Energie einbringen. Doch Sprite war aus, also gab´s einen Multisaft. Der wurde dann am Kirchplatz kurz vor der FuZo eingenommen. Ging runter wie Öl.

Im Ortskern war großer Auflauf. Geschäfte hatten geöffnet, etwas Trödelmarkt war auch angesagt. Ich schob sogar den Stahl Renner durch die Menge. Ich dachte mir: „das kannst´e jetzt nicht bringen, die vielen Leute, alle vom Dorf und dann noch die Baustelle.“ War ja auch nur ein kurzes Stück, bis ich über bekannte Wegstrecken, leicht zusammen variiert die heimatliche Burg mit knapp 110km erreichte.
Geschafft und irgendwie auch gut leer gebrannt verlud ich meine Klamottens, schob den Stahl Renner in die Fitness-Garage, schmiss die Waschmaschine an und hüpfte nackich *lach* unter die Dusche. So eine Dusche kann schon was feines sein.

Das Preload mit Nudeln und noch ein wenig Mehr war dann wohl nicht genug. Auch die Trinkmenge hinter konnte das über den Tag entstandene Defizit nicht ausgleichen. Die Falle ist fast immer die gleiche. Sonnen und warm, gut warm, Fahrtwind und eigentlich eine erfrischende kühle Luft. So richtig schwitzt man nicht, hat also kaum Durst und trotz Trinkdisziplin schaffe ich es nicht genug zu süppeln.

Ja so war das, war nett und aufschlussreich, die nächste Fahrt kann kommen.

27.646km/ 14.09.2019/ ruhig Blut…

September 14, 2019

…der Kollege Linselnfutter. 😉

Bikealltag/ Bkealltag Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biktouren Bilder: zur gelaufenen Woche dann mal ein paar Worte, auch weil man sich schon wunderte, daß ich mich ungewohnt kurz gefasst hatte. Das lag aber auch an der kurzfristigen Planung des Ehelebens, man möge mir das nachsehen.

Zunächst mal zum Verlauf der Woche. In der Frühe war es zunächst angenehm erfrischend, dann hat da aber wohl der Herr Petrus die Heizung angedreht. So sah ich mich genötigt, bei etwas mehr als der Hälfte meines täglichen Murmeltiergefahrens Kleidung ab zu legen. Höchstemeparturn von 16c° am Morgen sind ja nicht so mein Ding. Netterweise entdeckte ich so eine fotografische Location.
Bekannt war mir die Stelle bisher, da ich dort schon den einen oder anderen Schlauchwechsel bei Plattfuß abhandeln konnte. Abseits der Flugbahn motorisierter Gefährten, Licht von oben und eine praktische Verkehrsinsel mit eben dem lichtspendenden Laternenpfahl. Da kann man also sein Rad anlehnen. Nun entdeckte ich eben Stelle als Fotospot.

Lange Rede kurzer Sinn. Die nun am Stahl Renner lungernde Übersetzung von 54 Zahn auf 16 Zahn wurde die Woche über an diversen Steigungen ausprobiert die man so kennt und dann natürlich auch gelegentlich fährt. Da ist die Kraftwerksumfahrung am Kraftwerk Rünthe, wo man aus Westen kommend zunächst durch eine Waldzufahrt fährt, quasi genau press auf den Zaun vom Kraftwerk zu, dann abbremsen muß, weil da eben eine 90° Kurve ist, grob bei Kilometer 9.
Das raubt einem sämtlichen Schwung für die Anfahrt und man muß quasi aus dem Rollen heraus die Steigung hoch. Die ist leicht wellig und hat in der Mitte gerne auch etwas losen feinen Schotter. Also Obacht das die Reifen da nicht rein kommen, denn sonst ist die Haftung gleich null. Passte aber.

Am gestrigen Freitag, der ja eigentlich etwas anders verlaufen sollte, dazu aber gleich mehr, genehmigte ich mir nur die seicht verlängerte Rückfahrt via Cappenberg. Knapp vor Kilometer 11 ist da eine ebenfalls etwas fiese Steigung. Jedenfalls dann fies, so denn man keine Gangschaltung am Rad hat. Aber auch da kam ich hoch.

Ich denke somit das die Übersetzung dann doch noch gut fahrbar ist, auch wenn es natürlich bei Gegenwind der Klasse A schon mal langsamer zugehen wird.

Zu Freitag und dem eigentlichen Plan…

…eigentlich war mir so nach einer netten aber eben auch langen Heimfahrt. Sollte dann ab dem Ort des Arbeitsplatzes zunächst nach Lüdinghausen gehen, auch was, man ist ja so selten dort. *lach* Das wäre eine knappe Stunde Fahrt gewesen, egal welchen Weg man wählt. Ich dachte zunächst an den guten alten Channel, schwenkte dann aber doch auf eine Möglichkeit um mich mehr landüber rollen zu lassen. Da fand ich aber auf den Onlinekarten keinen wirklich brauchbare Wegführung. Mag es geben, aber gerade Onlinekartenmaterial ist sehr geduldig.
Jedenfalls sollte-wollte ich die kanalseitige Strecke bei Lüdinghausen erkunden. Man kann nicht ohne die Kanalseite zu wechseln an Lüdinghausen vorbei fahren. Ich finde solche geplanten Lösungen immer sehr… . Ach komm lassen wird das.

Man schwenkt dann auf die westliche Kanalseite, lässt das reizvolle Seppenrade links liegen um dann an der nächsten Kanalbrücke wieder auf die östliche Seite zu wechseln. Das wollte ich dann auf jeden Fall nochmal ausprobieren auch um das fahrsicher zu machen und in meinem Navihirn abzuspeichern.

Ab da sollte es dann via Senden links liegend hoch bis zum Hiltruper See gehen und dann wider via Drensteinfurt über bekannte Strecken gen Burg. Da die Strecke zwischen Lüdinghausen und Drensteinfurt aber schon gut 45 Kilometer zählt, wäre das ein gutes aber eben auch nettes Unterfangen von mindestens 4 bis 5 Stunden geworden. Je nachdem wie gut es rollen würde.
Denn bis nach Lüdinghausen zählt es auch nochmal grob derer 20 Kilometer und ab Drensteinfurt würde die gleiche Distanz fällig. Unter dem Strich also gute 84 Kilometer.

Zur Sicherheit hatte ich schon den neue zugesendeten Ortlieb Accessory-Pack an mein Gefährt geheftet. Dorthinein sollten dann zwei 1 Liter Trinkflaschen verschwinden, ein paar Riegel hatte ich schon vorab eingebunkert. In Drensteinfurt hätte ich ja auch nochmal einkehren können, also denke ich.

Dann aber kam es anders als gedacht, im Capitol in Werne, meinem Lieblingskino lief der Film Gut gegen Nordwind. Von dem Hörbuch hatte ich schon vor Jahren im Radio gehört ( und jenes parkt seit dem auch bei einem bekannten Onlineversandkaufhaus auf der Wunschliste ). Zum Film aber eventuell später mehr. Die holde Burgdame meinte dann den könne man sich ansehen und ich ließ mich nicht gleich zweimal bitten.

Die lange Heimfahrt wurde verschoben, auf wann ist noch nicht raus, aber eben verschoben. Statt dessen gab´s dann die Rückfahrt via Cappenberg. Auch immer wider nett. Und weil die letzten Wochen für den Stahl Renner doch einen gewisse Nutzen bedeuteten, habe ich ihm am heutigen Samstag eine kleine-gründlichere Pflegeeinheit verabreicht.

Ja und jetzt hocke ich hier im heimischen Burggarten und harre der Dinge, während ich diese vorläufig letzten Zeilen auf das virtuelle Papier bringe.

Eigentlich ist mit der Holden eine entspannte Fahrt nach Bergkamen zum dortigen Römerfest geplant. Und so hab ich das gute alte Volotec aus der Ecke gezerrt, Luft in den Reifen angepasst, und den Trinkrucksack mit fettem Schloss und etwas Luftpumpe, Reifenheber und Ersatzschlauch bestückt. Was jetzt daraus wird… ? Ich werd gleichmal nachfragen.

Ansonsten werde ich mir wohl. morgen etwas die Zeit auf dem Radeln schön verstreichen lassen. Im Kopf ist was von Lieblingsaussichtpunkt an den östlichen Lippeauen, von Interna auch gerne Am Winkel genannt. Café und Kuchen selbst herbeigeführt wäre da ein Plan.
Doch wenn ich hier so gerade tippe, könnte ja auch die Nummer die am Freitag nicht gefahren wurde abziehen. Was zum Futtern für unterwegs kann man ja trotzdem mitnehmen, Käffchen ginge auch. Ich werd das mal sacken lassen.

 

 

 

…viel lieber hätte ich schon einen brauchbaren Schlafsack, würde schon heute Abend losfahren und mich dann wo einnisten und den frühen Morgen abwarten.

27.483km/ 09.09.2019

September 9, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bikebilder/ Bikebasteln: gestern war dann mal ein wenig Basteltag und ganz oben auf der Liste stand…

…die Ummontage des am Stahl Renner montierten 52 Zähne zählendes Kettenblatt. Seit ein paar Tagen beschlich mich ja immer wieder das Gefühl, daß da noch was geht und zwar sowohl am Stahl Renner als auch bei mir. Das ich doch deutlich schneller geworden bin, warf innerlich die Frage auf, was wohl passieren würde wenn ich die Übersetzung ändern würde ?

Und da mich genau diese Frage den Sonntag über immer wider beschäftigte, ich aber auch merkte, wie ich immer wider an dem fetten 54 Zahn Kettenblatt vorbei geschlichen bin, beschloss ich: probier es einfach aus ! Also wurde der Imbusschlüssel gegriffen das mir nur 52 Zähnen bestückte Kettenblatt demontiert, noch mal grob mit dem Lappen rum und dann das fette Teil drauf gemacht. Ich fand, sieht doch fein aus und macht was her. Definitiv ist das kein Poserkettenblatt für die Eisdiele. *lach*

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So in schwarz-weiß hat das Bild was ästhetisches

Natürlich ist die Frage damit nicht so einfach beantwortet, sprich wie macht sich das ? Denn mit der Übersetzung könnten Steigungen oder Gegenwind, auch der seichteren Art, mal schnell eine ganz andere Bedeutung bekommen. Wie dreht sich das also ?

Diese Frage wurde heute bei der ersten Joban- u. Abfahrt geklärt. Einen spürbaren Unterschied konnte ich so erstmal nicht ausmachen. Die erste Kanalbrücke am Morgen hat keinen besonderen Schrecken hinzubekommen und großartig Gegenwind war ja nicht. So what !?

Ich würd das mal physikalisch so resümieren. Ich denke, daß das größere Kettenblatt zwar mehr Leistung abverlangt, daß aber in einem eher geringen Kontext zur gewonnen Fahrleistung spielt. Grund, die eingebrachte Kraft via Hebelwirkung über die Pedale kann einfach effizienter umgesetzt werden. Klar im ersten Moment brauchst halt etwas mehr Saft in den Knochen, aber wenn die Kurbel erstmal dreht ist alles gut. Man wird sehen. Spaß ist mir da aber am wichtigsten. Nicht das jetzt hier einer denkt ich fange an auf Speed zu bolzen.

Neben diesem Umbaujob fiel aber noch etwas Feinarbeit an. In erster Linie wurden Aufkleber aufgebracht. In der Radbude hatte ich beim Einkauf der Kettenblattschrauben die Aufkleber Bad Religion mit dem durchgestrichenen Auto entdeckt. War eine kostenloses Goodie, da auch Radbude draufsteht.

Ich fand, in Anbetracht der vorherrschenden Autogläubigkiet und derer Lobby kann man auch mal seine Meinung zu dem Thema kund tun. Ganz nebenher ist mir aufgefallen, daß ich am Stahl Renner keinen Scottsman aufgeklebt hatte. Auch so ein kleines Bekenntnis zu einer wohl recht besonderen Art von Menschen und deren Freiheitswillen. Wer noch nie in Schottland war, sollte da mal auf jeden Fall hin.
Der Anti-AKW Aufkleber fehlte dann auch noch und wurde somit drauf gepappt.

Die andere kleinere Baustelle ist der Rückspiegel am CAADX. Nicht das der B&M Cyclestar Rückspiegel nicht funktionieren würde, was mich aber immer wider störte war, daß er sich immer wider schnell verstellte. Ist zwar immer wider fix wieder hergerichtet, nervte mich aber. Ist eben nicht optimal, weil wenn er sich verstellt, man – also ich – es oft erst im falschen Moment gemerkt hatte. Bin da halt ein verwöhntes Balg.
Und so hatte ich eben den Zefal Spy Rückspiegel eingeholt und ihn dann auch dran gemacht. Der Einstellmechanismus macht eine zunächst besseren Eindruck. Mehr kann ich noch nicht sagen, warte ja noch auf die Vorderradgabel. *sad*

Outdoor: und weil der Sonntag so schön entspannt war halte ich nach den ganzen kurzen Schrauber- u. Bastelaktionen, Crosstraining und Rasenmäher irgendwann doch das Bedürfnis…

Nein, wider mal stöberte ich in meiner Fitness-Garage rum und räumte ein paar Sachen hin und her, sprich etwas klar Schiff machen. Dabei erwischte ich ein paar Holzstücke die mal aufgesammelt wurden. Mach ich öfters, man kann ja nie wissen. Nein, natürlich ist das für meinen Holzvergaser zum befeuern. Ich leg das Holz dann an die Seite, wo es etwas abtrocknen kann.

Jedenfalls war das Holz noch deutlich zu groß, wurde also mittels Axt und dem Gartenmesser gespalten und gekürzt. Und weil ich gerade so dabei war, fiel mir auf, was zum Abendessen wäre doch nett. In der Ecke hatte ich schon vorsorglich ein paar Lebensmittel gebunkert. Kleine Dosen mit Eintopf oder so einen Reisgemüsetopf sowie ein paar Sorten von den chinesischen Instantnudeln.
Und so kam mir die Idee: „kannst ja mal den neuen Alpin Stowaway Topf mit Wasser befüllen um mal zu schauen wie das so klappt ?“ Also wurde mit dem Zunderstahl ein kleines Feuerchen angeschmissen, jenes dann zum weiter zünden in den vorab gefüllten Canway Holzvergaser eingebracht und schon ging die Post ab. Und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Der Canway hatte mich ja stets begeistert. Bringt selbst aus feuchten Holz schnell eine wunderbare Hitze und feuert klaglos vor sich hin. Hin und wider ein paar kurze Stückchen nachlegen und gut ist. Jetzt mit dem fetten 1,6l messenden Topf war ich zunächst skeptisch ob er das Wasser zum kochen bringen würde. Ich wurde nicht enttäuscht. Ganz im Gegenteil, nach kaum drei Minuten fing das Wasser an zu brodeln und ich hatte noch Stress die Nudeln und die Zutaten aus zu packen um jenen dann in das Wasser zu füllen. Werd ich mir nächste mal alles vorher bereit legen, dann geht das fixer.

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( Hier noch die zwei kurzen Filme zum „Thema“ <klick> )

Gut fand ich, daß das überhaupt funktionierte und noch soviel Platz im Topf war. Zum Thema Platz im Topf kam dann auch gleich die Folgefrage auf: ist der Topf doch nicht zu groß ? Oder: sollte ich nicht doch noch den Sea-to-summit Topf mit nur 1,2l einholen ?
Nein, werd ich mit Sicherheit erstmal nicht, die Kohle spar ich mir zunächst.

Der andere Punkt wäre dann der, wie gut funktioniert der Alpin Stowaway Topf mit meinem Spiritusbrenner ? Werd ich die Tage mal testen. Auf jeden fall war so der Sonntag gut gefüllt und erholsam. So sollte er sein.

27.441km/ 08.09.2019

September 8, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Biketouren/ Bike- & Biketourenbilder: es ist mal wider Zeit ein wenig die Woche in Schriftform passieren zu lassen. Richtig viel ist nicht passiert, der Stahl Renner rollt nach wie vor bestens und bereitet viel Freude.

Mailings: doch die kühle Jahreszeit nähert sich, ein wenig mehr Rückmeldung seitens Cannondale fänd ich jetzt schon klasse. Doch da kam bis jetzt nix, mal sehen wann ich Nerv habe bei den Edelhelfern nach zu harken. Sie selbst werden ja auch nur in der Warteschleife hängen und für die Handhabung nix können. Ich will mich da aber auch nicht zu sehr dran aufreiben, also erstmal auf die Wartebank…

Montag – Freitag: hat viel Spaß gemacht, die eine oder andere verlängerte Heimfahrt mit dem Stahl Renner fand statt. Zu erwähnen wäre, daß ich wider an der Sesekeradroute entlang gen Heimat gerollt bin und natürlich wider in bekannter Streckenführung. Einfach nur so. Da ich vom Job her via A2 an einem Industriegebiet in Bönen in der Frühe vorbei gefahren bin, juckte es auch dort mal wider…

…was dann am Freitag zu eine kleine *hüstel* 50km/ 2:20 Heimfahrt gereichte. Mal ein paar Impressionen vom Freitag

Lustig war, kurz vor dem Burghügel traf ich meine MTB-Arbeitskolleging die mir entgegen kam. Wir quatschten ein wenig und fuhren dann gemeinsam zum Burghügel. Ich wollte einfach mal schauen was die Bautätigkeiten dort machen. In der Zeitung hatte ich schon ein wenig darüber gelesen, wollte ich dann aber auch mal sehen.

und im Verlauf der Woche könnte ich mal schnell in die Radbude hüpfen um ich mit einem Fünfersatz frischer Kettenblattschrauben versorgen.

Insgesamt war ich vom Job her letzter Woche wider im Sauerland unterwegs, also zumindest am Vormittag. Die Gegend um den Sorpsee beziehungsweise Weise von Sundern rüber nach Menden hat es mir dabei angetan. Nicht ein Tag ist vergangen wo ich wider eine neue Strecke ausprobiert habe. Am Freitag gab es dann den vorläufig letzten Höhepunkt was die Streckensichtung anging.

Von Sundern aus zurück nach Hachen und dort dann via Enkhausen der B229 folgend ging es dann rechts raus über den Berg, die Magerweide passierend. Nächstes Ziel war Holzen, welches durchfahren wurde, schaut übrigens sehr nett dort aus und brachte mir das ich die wegführungstechnische Umfahrung des Dorfes sparen konnte.
Jedenfalls stieß ich durch Holzen fahrend wieder auf die Bieberstraße die genau an diesem auf dem Hügel liegenden Luerwald. Das reizt natürlich – also landschaftlich. Jetzt galt es noch die Durchfahrt von Lendringesn zu sparen und so erkundete ich die Strecke über das kleine Dorf Oesbern, was sich quasi an den Wald schmiegte. Ich bin natürlich nicht direkt nach Oesbern rein gehfahren, sondern vorab links raus nach Menden. Dort landete ich dann wider auf bekannter Strecke. Die Zeit vom Kunden in Sundern bis Kunden in Menden würde ich ohne nochmaliges Nachschauen bei Googlemaps mit 35min. aufrufen. Ist hier aber uninteressant.

Interessant ist, daß der Luerwald eine gute Menge bieten könnte. Am nördlichen Außenteil ist ja auch der Wildwald Voßwinkel, wo wir auch mal mit den Kids waren. Ursprünglich zum Besuch des Wildwald, aber wie das eben so ist, die Kids entdeckten den Kletterwald… . Hat aber auch super Spaß gemacht, damals.

Heute würde ich mal gerne auf dem Rücken der Erhebung den Wald naturnah durchfahren, die Luft aufsaugen und die Landschaft genießen. Das ich die Strecken und somit die Landschaft auf den anderen Passagen, wie zum Beispiel über Asbeck auch gefahren habe, dabei „leider“ einige kleine Waldwege entdeckte, versteht sich von selbst. Also zumindest wer mich kennt. *grins*
Das ich schon vor Jahren oberhalb von Langschede eine nette Strecke mit der Längsachse am Schloss Melschede passierend bis nach Balve rein entdeckte hatte, sag ich dann auch mal so. Balve ist ein auch ein nettes Städtchen. Man sieht, es gibt viel zu entdecken.

Da das ja aber alles nicht mal eben um die Ecke ist, bedarf es da noch etwas Planung, insbesondere eines Zeitefenster und ein wenig Ausrüstung. Das ist aber wieder eine andere Baustelle.


Samstag: …und dann kam die Tour. Im Hinterstübchen hatte meine House-Lap II die da mit guten 100km an Strecke in meinem Naviarchiv liegt. Losgefahren bin ich erst recht spät, genau genommen nach dem Mittag. Die holde Burgdame hatte Mittagschicht und so wollte ich am Vormittag zugegen sein. Das war natürlich ein wenig pokern mit dem Wetter, denn immer wider wurde mit Regen gedroht.

Gedroht vor allem von den Leuten, die sich nur auf Wetter-Aps verlassen, oder im besten Fall auch Nachrichten. Wie das Wetter draußen Wirkloch wird, wissen aber diese Fachleute kaum. Oder, sie können es kaum voraussagen, jedenfalls nicht mehr so, wie vor Jahren.
Ich für meinen Fall habe mir die elektronischen Vorhersagen angeschaut, die Nase vor die Tür gehalten und dann eine Auswahl an Kleidung getroffen. Zur Sicherheit waren noch die Regenüberschuhe und die gute alte kurze Regenhose mit im Gepäck. Das mußte reichen, ganz zur Not würde ich abkürzen und Heim fahren.

Ebenfalls mit im Gepäck war ein wenig Biwakzeug und ein Linseneintopf in der Dose. Die Strecke ist ja nicht gerade kurz, man kennt sich und ein wenig in gemütlich durfte es gerne sein. Schnell alles verstaut, inklusive der zwei 1l Pullen Trinkwasser, neben der üblichen XL Trinkflasche. Durst haben ist nicht schön, dann noch was einholen müssen ist auch nicht immer gerade prickelnd und nervt mich zudem oft. Dann aber los…

Als erstes rüber über den Channel, dann rüber über den Hügel mit Fahrrichtung Nord und wider den schönen Weg an den freien Schweinen vorbei. Da muß ich mal separat hin, zur Not mal die Burgherren fragen ob ich da mal näher ran kann. Denn dieses mal konnte ich nur ein Schwein sehen, was aber sehr weit hinten auf einer anderen Freifläche stand. Schön rosé und was für ein Prachttier. Das konnte man sogar auf die Entfernung sehen.

Es ging weiter über einen Streckenführung, die ich seinerzeit mit der MTB-Arbeitskollegin von Nordkirchen kommend gefahren bin. Dort stand ich bald im Nichts. Nichts weil es dort Totenstille hatte ( sieht & hört man im Film ). Unglaublich und einladent. Leider fährt das dort angesiedelte Volk dicke SUV´s. Das hat dann den Vorteil, das man sie a. von einen kommend schon sieht, klar so ein Kleiderschrank, und b. auch hört. Vorbei mit der Stille. So wartet ich an der Stelle, ließ die Monsterkutsche passieren und fuhr erst dann weiter.

( Restbild-u. Filmmaterial im Album <klick> )

Der erst der Strecke wurde eher im Flowmodus bei sehr wenig Wind und guten Sonneneinstrahlung gemacht. Es lief einfach bestens. In Nordkirchen war ich so fix wie noch nie und selbst kurz vor Lüdinghausen brauchte ich kaum eineinhalb Stunden. Jene Ortschaft wurde aber von mir nicht besucht, ich bog kurz vorher in einer Schleife wider um und machte mich direkt auf den Weg zum angepeilten Pausenpunkt.

Ab jetzt ging es noch fixer vorwärts, da der Wind nun vorzugsweise von schräg hinten bließ. Ascheberg wurde quasi durchflogen. Bis dorthin fiel mir auf, daß man einige Wegstrecken der schmalen Landstraßen mit einer neuen Asphaltdecke versehen hatte. Ich erwähne das, weil das gepflasterte Stück im Ortseingang Ascheberg immer noch ist ! Ich mag dieses kurze Stück, auch wenn es einem das Gebiss aus dem Mund fallen lässt !

Hinter Ascheberg kam ich dann super fix zu jener Wanderhütte an einer Wegkreuzung und bezog „Stellung“. Eigentlich hatte ich für diesen Zeit-u. Pausenpunkt ein Biwak eingeplant. Man kennt sich ja, so mitten auf den angepeilten 100km, man hat schon gute 50km abgespult, da kann man schon mal Hunger haben. Hatte ich aber nicht !
Das einzige was ich hatte war Durst, jenen aber auch nicht übermäßig. So beschloss ich den Eintopf in der Dose zu belassen, futterte statt dessen zwei Riegel, etwas Brennstoff braucht es ja, nuckelte aber vor allem kräftig an der Wasserpulle. Jene wurde dann auch wider aufgefüllt und als es dann vom sitzen etwas frisch wurde, machte ich mich wider auf den Weg.

Kaum auf den Stahl Renner gehüpft zog eine kurze Regenfront von hinten rein. Links am Wegesrand war eine kleine nette Kapelle und bot Unterstellschutz. Dort verkroch ich mich dann für eine nette Weile. Die wenigen Regensache jetzt rauskamen und anlegen könnte sich nicht lohnen und überhaupt, würde der Regen mich wieter begleiten ? Dem war nicht so, bis auf die paar Minuten kam nichts mehr vom Himmel. Der Rest der Fahrt verlief die regenfrei.

Von der Pausenhütte bis Drensteinfurt sind’s ja nur ein paar Meter, also zumindest in dem Tempo. Aber auch wenn man langsamer fährt. Drensteinfurt wurde ohne großen Stop durchfahren, doch halt…

…in Drensteinfurt gibt es eine Werseinsel ! Ich weiß jetzt nicht wie oft wir durch Drensteinfurt gefahren sind und auch genau daran vorbei, aber das hatte ich noch nie entdeckt. Ein Beweis dafür, daß es immer wider was Neues im nächsten Umkreis zu entdecken gibt. Ein weiterer kurzer Stop wurde eingelegt, die Szene abgespeichert und dann heiter weiter.

Die Strecke bis nach Ahlen rein ist ja auch kein Geheimnis für unsereins. Der Wind und das Wetter spielten mit und so sah ich recht fix den Kirchturm von Ahlen in der weiten Ferne. Ahlen wurde durchfahren ohne nochmal groß an zu halten, nur am Ortsausgang gönnte ich mir nochmal eine kleine Trinkpause nicht auf dem Stahl Renner sitzend. Leider mußte ich den Pausenplatz vorab mal wider etwas vom Müll beseitigen. Ich kann das einfach nicht haben. Überlegungen sich mal extra ein paar Handschuhe mit zu nehmen kamen mir in Kopf. Denn gerade bei Glassplitter ist das immer so´n Ding.

Ja und so komme ich zum Rest der Strecke, über den es im Grunde nix zum erzählen gibt. Die alte Bahntrasse bis zum Channel rein wurde durchrollt, noch ein paar super Bilder von der Sonne, Wolken und der daraus entstehenden Szenerie gemacht. Am Channel angekommen gab´s ein wenig Gegenwind, der war aber noch gut verkraften. Das Ziel vor Augen…

Nervig finde ich nur die Umleitung hinter dem Flugplatz, wo man partout nicht geradeaus über die Straße fahren kann. Der Kanaldamm hier im Ort wird ja umgelegt und teilweise der Lippe Überlaufbecken und Nebenarme gegönnt. Im östlichen kurzen Abschnitt schaut das schon recht gut aus. Bin mal gespannt wie das kommt, wenn alles fertig ist ?

Ich trudelte zufrieden ein, packte meine Sachen aus, verstaute alles wider und ließ den Abend auf mich zukommen. Zum Abschluss wurde ein Pizza in den Ofen geschoben, zwei alkoholfreie Radler in den Rachen gekippt und gut war.

Ja war schön, gerne wider. Ideen zur Streckenführung habe ich ja noch.

Ja und sonst hatte ich noch unterschlagen, daß ich mir in Menden bei Magic Mount noch ein paar Merinosocken, diesmal in 400er Ausführung und einen Satz Kettenblattschrauben für den Stahl Renner geholt habe. Im Kurztext, es wurde wider ein wenig Geld investiert.

27.151km/ 02.09.2019

September 3, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Rumgelaber/ Outdoor: …immer wieder erstaunlich ! Bin da ein wenig selbst überrascht, wie sehr doch eine Person im Verkauf/ Beratung den Eindruck zu einem Laden prägt und dabei durchaus die Entscheidungsfindung positive beeinflussen kann.

War wo in einem Dorf unterwegs und denk mir, könnte ja mal wieder eine andere Abbiegung probieren. Gemacht, getan und fand mich auch wenige hundert Meter weiter sofort zurecht. Dummer Weise erspähte mein Argusauge quasi im linken toten Winkel einen Outdoorladen – Magic Mount. Da noch Zeit war, bin ich rein. Wie immer, ein Fehler.

Von Höcksken auf Stöcksken wurde etwas gestöbert und gegen EC-Zahlung ist zum Glück nur ein paar Merionsocken in 200er Ausführung von Woolpower über die Ladentheke gegangen. Ganz dumm aber, daß man so im Gespräch auch auf Schlafsäcke zu sprechen kam.

Jetzt komme ich zum Kern der obrigen Aussage, daß eine Person die Beratung und somit auch potentiellen Verkauf extremst gut beeinflussen kann. Kann, nicht muß. Denn nicht wirklich jeder kann das von Natur aus.

Ich fand die Beratung durch die blonde Dame im gesetzteren Alter sehr kompetent, freundlichen und in keinem Falle ( hatte ein paar Dinge gesehen und so sind wir stets darauf zu sprechen gekommen ) aufdringlich. Das hinterlässt bei mir halt ein sehr positiver Eindruck. Ja so ist das.

Nächster Part…

…wie war das jetzt noch ? Heimattour ohne Heimattour, oder korrekt gesagt, ohne Fahrrad ? Ja genau. Termin stand fest und orientierte sich eigentlich mal an der Karmariders Tour 2019. Ideen dazu hatte ich genug und hätte mir auch schon fast eine Bahnfahrkarte für die Hinfahrt geholt. Ja sogar eine brauchbare Karte für die Radstrecke vom dortigen Dorf-HBF hin zum Startpunkt hatte ich in meiner Sammlung. Zwar in einem eher großen Maßstab, aber genug um das Ziel treffen zu können.

Innerlich schwenkte ich dann aber doch um. Der Besuch meiner Mom war mir wichtiger, so oft kommt oder besser so einfach kommt man da sonst nicht hin. Da sich das Wetter aber leider drohte nochmal auf zu drehen und auch das Wohlbefinden der Frau Mutter ob des fortgeschrittenen Alter auch zu schwanken neigt, zudem eine motorisierte Blechkiste zwecks Mobilität vor Ort sinnvoll erschien, schwenkte ich also auf Plan B. um.

Die Anfahrt am Samstag nutze ich noch ma‘ für einen Besuch des entdeckten Magic Mount in Menden, die HP hatte ich am Vorabend studiert. Ich fuhr dort auf Dunst vorbei, man entschuldigte sich auch tausendfach, daß man ausgerechnet im kleinsten Laden von dreien nicht das vorrätig hätte, was die HP so hergab. Ich beruhigte die jungen Herren, war mir eigentlich dieser Situation vorab bewusst.

So im Nachhinein frage ich mich, wie andere Leute Schlafsäcke kaufen ? Die meisten Läden haben ja heute nicht mehr alles im Laden, kommen lassen zur Auswahl ist wohl normal, also muß man sich vorab schlau machen, Infos sammeln und mehrere Shopbesuche einplanen. Sissifuss in der Flut an Informationen, so denn die Hersteller selbst diese preisgeben. Bei den Franzosen/ Millet war das auf jeden Fall nicht so. Weiter im Text.

Dem Ort dieses Geschehens den Rücken gekehrt tuckerte ich via A44/ B1 oder auch dem Ruhrschleichweg genannt, gen alte Heimat. Kurz vor Ziel Verkehrsverdichtung hoch drei, rechts raus und über bekannte Wege zum mütterlichen Heim & Futtertrog.

Lammschulter, Kartaoffelgratin, Lauchgemüse und Feldsalat. Najmnajm ! Espresso hinterher und Gespräche dabei. Mein Onkel war ebenfalls zugegen und mit ihm bin ich dann in den Laden der Verdammnis gefahren. Meinhövel XXL in GE-Buer. Mein Onkel hatte im Urlaub die Chance sich mit dem Thema E-Bike zu befassen und so gelüstete es ihm nach einem solchen.
Nach seinem Mittagsschlaf sind wir dann los. Inzwischen lief mir der Schweiß in Fastströmen, das Themrometer zeige locker über 30c° bei gefühlten 195% Luftfeuchtigkeit. Im Laden selbst war es aber recht annehmbar, große Räumlichkeit in viel Schatten. Nach ein paar Fakten & Wünschen als Vorgabe die ich meinem Onkel entlockte schauten wir uns um. Gefunden wurden auch schnell ein paar Stücke im Budget oder darum, welche dann weiter begutachtet wurden. Ein freundlicher junger Verkäufer wurde angesprochen und dann ging die Nummer durch.

Fragen von ihm, Fragen von Onkel, ich eher im Hintergrund. Nach ein paar weiteren Fakten saß der Onkel auf einem vermeintlich passenden Rahmen und drehte eine Indoorrunde. Zufriedenes Gesicht, der Käufer war im Grunde auch zufrieden, wenn auch etwas skeptisch mit der Rahmenhöhe. Da der gute Onkel-Mann aber auch erst ein frisches Bauteil inne hat und auch demnächst die zweite Nummer läuft, ist der Rahmen schon gut. Jetzt schlagt mich nicht was das für ein E-Bike ist.

Danach gab´s noch ein Eis an der neuen Hafencity

Da es dort super schattig war und der Wind gut ging, konnte man es bei zwei Kugel Eis nebst Sahne gut aushalten. Die Summ-Summs ( Bienen ) hatte auch ihren Spaß. Etliche Eiskunden verkrochen sich nach drinnen in die eher stickige Eisbude. Wir kamen damit aber klar. Ganz nebenher entdeckte ich noch zwei Zugänge zu breiteren Spazierwegen Trails ( ? ), werd ich mal schauen müssen.

Die Hafencity als solches ist mir ja nicht unbekannt. Auf der einen oder anderen Heimattour bin ich ja nicht am Zoom links raus, sondern noch oft bis Zollverein bzw. Halde Schürenbach, auf der ich auch noch nie oben war = To-do-Liste gefahren. So kam ich dann halt öfters daran vorbei, aber so in dem Zustand kannte ich das noch nicht. Ich hoffe aber daß das mit dem Wetter jetzt mal wider normal wird und ich dann auch mal wider mit dem Radel dorthin komme.

Recht erschossen von dem Ausflug… *lach* …nein von der Hitze krochen wir dann abends in die Federn und der Espresso am morgen brachte wider Schub.

Irgendwann bin ich dann nach dem Frühstück wider gen heimatliche Burg gefahren. Dort hab ich dann am Stahl Renner noch den Putzlappen geschwungen, die Kurbelarme demontiert und gefettet sowie wider montiert. Dabei ist mir aufgefallen das eine von fünf Kettenblattschrauben sich von dannen gemacht hat. Blöde Sache, muß ich jetzt wider in neu besorgen.

Unserem Brunnen wurde eine frische Lage Wasser gegönnt. Wenn man den angemacht hatte, hat es irgendwie übel gerochen.

Ja, so war das. Dann noch etwas Crosstraining, duschen, rasieren und die Haare machen, futtern und dann ging´s wider auf zum Job.

War ja recht erträglich vom Wetter her. Morgens gut was mit unter 10c° und am nachmittags knapp über 20c°. Kann so bleiben.

Und so ging die heimische Rückfahrt wider an der Sesekeradroute entlang.

Und die Geschichte lief, wie es sich angesichts des Bombenwetters mit dem Wetter und einer frischen Brise gehört, im chilligen Flow-Modus. Geschwindigkeiten an die 30km/h heran ließen die Distanzen im nu schwinden und man rollte entspannt auf den heimischen Burg hof.

27.103km/ 30.08.2019/ 1.209km per August

August 30, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Bike- u. Biketouren Bilder: viel ist in dieser Woche nicht mehr passiert. Warm war’s trotzdem noch ein paar Tage, wenn auch nicht mehr so viel. Nur in den Nächten war das bei der Wärme mit dem Schlafen nicht ganz so pralle. Tagsüber hatte ich mir oft vorgenommen meinen Sonnenhut mit zu nehmen um diesen dann auf der Rückfahrt zu tragen. Erst gestern hab ich dann daran gedacht…

…und prompt regnete es auch. Zum Glück nur wenige Meter auf der Hinfahrt zu Job, aber so ist das eben. Wirklich nass bin ich nicht geworden. Unglücklich war ich darüber aber nicht und Mutter Natur hat so auch wider mal etwas abbekommen. Am…

Freitag: … war es dann so weit. Die Heimfahrt wurde entspannt angegangen. Ein wenig am Channel entlang gondeln, die Aussichtsplattform gegenüber der noch in Arbeit befindlichen Haven-City Bergamen in Augenschein. nehmen und schauen was der Lieblingsaussichtsturm so macht.

( Alle August Fahrradtourenbilder sind im Album <klick> )

Hatte gleich mal wider etwas Müll aufgesammelt. Der Ausblick ist wie immer, ehr unaufgeregt, weil halt auch schon spät am Tag. Heute hab ich mal darüber nachgedacht, warum das so ein Lieblingsaussichtsturm ist ?

Natürlich weil man so praktisch nah dran ist, auf dem Weg zum Job oder zurück. Ich finde die Bauweise vom Turm auch klasse. Natürlich könnte man dort auch mit der Hängematte abhängen, was ich auch mal irgendwann für länger machen werde.
Blöd ist halt nur der Autolärm. Der ist jetzt nicht so heftig, aber man hört ihn halt. Aber, und jetzt kommt’s, es ist gerade dieser Autounterton. Man läuft oder fährt mit dem Rad nur wenige Meter von der Straße weg und schaut in diese friedliche Natur. Der Alltag mit seinen Geräuschen ist beim Blick in die Landschaft hinter einem. Und das nicht nur im räumlichen Sinne.

Auch die restlichen Meter habe ich ehr im Entspannungsmodus nach Hause rollen lassen. Denn genug ist genug, noch nie hatte ich in einem Monat soviel Kilometer zusammen getrommelt. Aber um ehrlich zu sein, ich habe nicht den geringsten Schimmer wieso ? Kurzresume für das Jahr was ja noch nicht zu ende ist, kommt unten.

Und weil ich schon gut was auf dem Tacho hatte, es aber auch aus organisatorischen Gründen besser passt, entfällt die ( angekündigte ) Heimattour zumindest mit dem Fahrrad.

Ja und so komm ich auch wider auf die trockenen Zahlen ( Blick dorthin bitte hier entlang –>Klick ) zu sprechen, mit dem Abschluss dieses Monats stehen dann mal satte 5.485km auf der Uhr. Wenn ich jetzt noch in den nächsten vier verbleibenden Monaten je weitere 1.000km pro Monat drauf packen würde, käme ich den 10.000km per Jahr beachtlich nahe.
Theoretisch wird das aber kaum klappen. Hab noch eine Woche Urlaub, wo Radfahren nicht auf dem Plan steht. Dann hätte ich noch eine „Baustelle“ die gemacht werden sollte, wo ich auch mal von ideal-mindestens zwei Wochen Auszeit ausgehe. Anderseits geht die Nummer mit dem Winterpokal wider los. Nicht das mich das zusätzlich anspornen würde, es ist ja doch mehr die Freude am Fahren selbst. Und die geht gewohnheitsgemäß bei mir eher und er herbstlichen bzw. kühlen Jahreszeit los.

Die Strecken sind dann frei, das Wetter biete wieder mehr Schauspiel anstatt nur Sonne und alle ist einfach nur herrlich. Lange Rede, kurzer Sinn, ich mache einfach weiter wie bisher und dann schauen wir mal was rumkommt. Soll ja nur Spaß machen.

27.025km/ 28.08.2019

August 28, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Bike &  Biketouren Bilder: so…

…es ist halt wie es ist. Bei der Wärme, zumal ja nach den gestrigen Niederschlägen auch heute noch mit relativ hoher Luftfeuchtigkeit, penn ich wohl nicht so ganz eins-a. Entsprechend zerschossen wandel ich dann runter zum Küchenstammplatz um mit mein koffeeinhaltiges Dope einzuverlaiben.

Doch just wenn die Kurbel ein wenig kreist, geht’s dem Herren wieder deutlich besser. Devise beim Radfahren heute, bloß nicht stehen bleiben. Denn dann machte sich das eher unangenehme Wetter umgehend bemerkbar. Dennoch ein kurzer Stop mitsamt Shot…

Le Channel lässt grüßen ( die beiden kleinen Bilder sind von heute nachmittag ). Was mich anspornt ? Die Bewegung ansich und die Szenerie der Natur, die einem jeden Tag einen neuen Film, ein wieder frisches vorher noch nie gesehenes Bild liefert.

Und so hab ich mich heute auch wieder auf der eigentlich üblichen Jobrunde im Sauerland satt gesehen. Uneigenteitlich weil ich wieder eine andere Strecke von Sundern nach Menden gefahren bin. Da müsste man mal mit dem Radel hin…

*Notiz in die to-do-Liste: Karte sichten und einholen*

Natürlich müsste man für deratigen Radreisen ein bergfähiges Rad haben ( Gangschaltung mit entsprechender Übersetzung )

Unter dem Strich hat der Stahl Renner heute wieder eine Tausendermarke durchschlagen. *like*

Rollt immer noch gut das Teil. So langsam sollte ich ihm mal wieder etwas Kettendeo gönnen, sauber machen ginge auch ma‘. Wird aber überbewertet. Nur die Sache mit dem Fett an der Kurbel, die sollte ich auch ins Auge fassen. Da kann zwar nix anbrennen, aber so geräuschentwickelungstechnisch… . Vielleicht sind es aber auch nur die Pedale. Wird sich aber zeigen, wichtiger ist, das es mit dem Monatswechsel auch endlich das Wetter in schön gibt. Sprich: bitte 8 bis 10c° weniger.

Einen schönen Tag noch !

26.903km/ 23.08.2019

August 23, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Meet & greet: ist nicht viel passiert…

…was aber nicht bedeute, daß es nix zum erzählen gäbe.

Meet & greet: da ich zur Zeit ein paar gute Minuten eher am Job sein sollte, wegen leicht früherer Abfahrt für die Jobrunde, begente mir auf der Rennbahn öfters eine junge Frau auf einem Trekkingrad. Sie kam hat aus Westen und ab dem Donnerstag hab ich dann auch gegrüßt. Sie grüßte sogar zurück.

Mach ich eigentlich mit allen die ich regelmäßig treffe. Dem Hundegänger mit seinen Huskies, den Gesichtern am Preußenhafen, dem Jobgeher den ich sehr oft kurz vorm Standort des Brötchengebers auf der dort verlaufenden Radroute überhole und neu in der Runde ist auch ein junger Mann, ich glaube er hat auch einen Husky, ebenfalls kurz vor der Firma.
Länger gesehen hab ich den E-Biker nicht mehr und den jungen Rennradler, der vor einigen Jahren auch immer die Strecke fuhr, den meine ich letztes Jahr mal auf einer Anfahrt zum Job via Bergkamen eben in Bergamen gesehen zu haben. Schade eigentlich.

Donnerstag: da war dann noch die Geschichte mit dem in Kamen stehenden Rennradler. Da ich ja noch schnell ein paar zusätzliche Kilometer zusammen trommeln wollte, ging es wie schon am Vortag wider via Sesekeradroute gen Burg. Nette Sache, zwar eine Sperrung an der A2 Baustelle, die ich dann etwas unschön umfahren mußte, aber was soll’s ? Jedenfalls stehe ich so in Kamen und warte das ich über die Straße kann…

…steht rechts gegenüber ein Rennradler und deutet auf mich hin. Ich merke schnell, er braucht Rat für eine Strecke. Ich nicke und zeige an, daß ich rüber komme. Seine Frage war halt, wie er am besten nach Bergkamen Oberaden kommt. Ja dumm gelaufen dachte ich, denn Original wäre ja die Sesekeradroute das beste. Nur mit der Sperrung nicht wirklich zu empfehlen, zumal wenn man sich nicht auskennt. Und das schien mir der Fall. Ich grübelte kurz und drehte meine kompletten Naivkenntnisse im Hirn rum.

Sein Alternativplan wäre gewesen in den Zug zu steigen und dann wider in die Heimat zu fahren. Das fand ich dann aber auch zu schade. Und dann hatte ich es auch, eine Strecke die ich dann auch fahren könnte. Und so fuhren wir gemeinsam die Stockum – Werne – Unna Strecke, was ja eine alte Bahntrasse ist. Jener läuft auch offiziell unter Klöcknerbahn Radweg.
Und an passender Stelle hab ich ihn dann an der Kuhbachtrasse veraschiedet. Denn diese führt ja genau in seine Zielregion, wo er einen Bekannten besuchen wollte. Das klappte dann bis zum Punkt der Verabschiedung auch ganz gut.

Freitag: ja und wie mir schon zwei Tage vorher aufgefallen war, ich habe dann mal eben die 1.000km Grenze für einen Monat geknackt. Und, man beachte, eine Woche vor Monatsende. Da ich ja die nächste Woche auch mit dem Rad fahren werde, kommt noch ein weg was drauf, ich habe dann so zusagen ein Guthaben.

Ansonsten, ist wider war geworden am Freitag. Hab mich dann nachmittags etwas langsamer zurück rollen lassen.

Outdoor: ja und dann war da noch die Sache mit dem Kochpott. Das mein Canway Holzvergaser nicht in meinen Esbit Kochtopf reinpasste, ließ mir keine wikrliche Ruhe. Irgendwie wollte ich das gelöst bekommen. Gesichtet hatte ich ja schon einen Sea-to-summit Topf ( 1,2l/ 14,4cm Durchmesser bzw. mit 1,9l/ 16,5cm Volumen/ Durchmesser ). Der sollte aber auch wider für annähernd stramme 50 Euro über die Ladentheke gehen. Der Punkt war mir aber dann doch irgendwie recht heftig. Der dritte Topf im Sortiment für wieder soviel Geld ? Also wurde gesucht.

Hab dann durch Zufall wider auf der OutdoorFair Seite den MSR Alpin Stowaway Topf in 1,6l gefunden, welcher dann noch eher geschmeidige 25 unreinpaarKaputte daher kam. Da ich am Job ein passendes Zeitfenster hatte, bin ich mal im Shop aufgeschlagen. Bei der ersten Betrachtung so im Regal stehend sah schon die kleinere Variante in 1,1l recht groß aus.
Nein besser gesagt, die Töpfe bauen nicht unbedingt in die Höhe, sondern eher in die Breite. Das brachte mich dann zu stutzen. Hab das dann sacken lassen und…

…bin am Donnerstag dann mit meinem Ortlieb Seat-Pack und meinem 12l. Ortlieb Kompresssionspack dort hin. Packen in echt, also den Topf in die Hand nehmen und schauen ob er und dann wo reinpasst, war angesagt. Der erste Testgriff galt der Kombination Seat-Pack und Stowaway Topf welche sehr gut aufging. Der angesetzte Test mit dem packen des Stowaway Topf in den Kompresssionspack ging auch so gerade eben. Wäre dann zwar mehr Gefummel, würde man aber hingekommen. Also Zugriff.

Und wie wir so ins Gespräch kamen, äußerte ich, das mir eben noch ein Schlafsack fehlen würde.
Man habe zur Zeit einen Daunenschlafsack für die Hälfte im Angebot.“ Und schon gingen wir zum Exped Versa Mummy 0c°. Bin auch mal kurz rein geschlüpft, war recht gut. Das ist dann aber wider eine ganz andere Story.

26.693km/ 16.08.2019

August 16, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Bike- & Biketouren Bilder: grundsätzlich will ich gar nicht so viele Worte verlieren, aber wer mich kennt… . *lach*

Grundsätzlich ist nicht viel passiert. Das Wetter ist teilweise gut umgeschlagen. Eines morgens hatte ich ma´ gerade 5c° auf dem Außenthermometer. Und geregnet hat es auch gut. Nicht gut genug für die Natur, aber wenigstens etwas. Derweilen läuft der Stahl Renner geschmeidig, was mich vor dem Hintergrund der Cannondale Rückruf Geschichte zumindest etwas milde stimmt.
Große Extraausfahrt gab es nur am Mittwoch, wo eine gelassene expandierte Rückfahrt über bekannte Wegstrecken aus dem Ärmel geschüttelt wurde. War alles irgendwie alter Kaffee, aber auch gerade deswegen wohl super schön. Auch das Wetter spielte gut mit.

Am Freitag gab es noch eine weitere, diesmal aber nur seicht ausgedehnte Heimfahrt. Wie so oft, oben an Cappenberg vorbei. Schon mal warmfahren für die gedachte Tour am Samstag. Aber davon werd ich dann zu gegebener Zeit wieder erzählen.
Ein paar Stichworte gefällig ? Erstmal hoch nach Lüdinghausen um dort im örtlichen Northland Store ein wenig zu stöbern. Dort hatte ich vor ein paar vielen Tagen kurze Radhosen gesehen. Die schienen mir vom Stoff her deutlich dünner und somit besser für sehr-warm-sommerliche Fahrten zu sein, als jene die ich habe. Ansonsten wären die Begriffe Hängematte und was zum Essen machen noch zu erwähnen. Wird also eher entspannt. *freu*

Biketouren/ Touren-Ansage/ Biketouren Karten: …oder doch nur so eine Idee zu einer Tour. Da ich die ganze Woche im Raum Soest, Lippstadt und Co. unterwegs war, konnte ich auf eben schnell in einem so ester Radladen die Karte Soester Börde im Maßstab 1: 50.000 abgreifen.

Und so hab ich mal wider auf dem bekannten Onlineportal die gedachte Tour in zwei Parts abgesteckt, damit ich auch mal ein paar Zahlen zur Hand habe. Die Hinfahrt am Burg via Nehheim bis zum Möhnesee-Turm kommt mit guten 65km und für mich bestimmt nicht zu unterschätzenden 561hm zu stande.

Eine gedachte Rückfahrt, hier aber zugegebener maßen aus der Hüfte zusammen gebastelt, Möhnesee-Turm – Soest – Alter Hellweg – Burg kämen zwar ich 65km zusammen, dafür aber eher bescheidene 94hm.

…und sonst ?: was ich nicht vergessen darf, die kleine Einkaufsliste für…

26.520km/ 12.08.2019 ( inkl. Bilderlink )

August 12, 2019

Bikealltag / Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Biketouren/ Bike- u. Biketouren Bilder: viel ist im weiteren Verlauf der letzten Woche nicht passiert. Zu erwähnen wäre, das ich auf der Suche nach noch irgendwo auf Lager oder in der Verkaufsraumauslage liegende Conti PG 4000S II doch noch fündig geworden bin.

Ich habe ein paar viele Läden, die halt so schnell erreichbar waren, abgegrast und erst nix gefunden. Der neue Conti 5000 wird gelobpreist und ist entsprechend verfügbar. Und wie ich mir das schon dachte, ausgerechnet bei Das Rad Dortmund hatten sie noch welche zur Hand.
Und genau von deren Laden hatte ich die ganze Zeit ein Bild im Kopf. Hätte ich sie mal zuerst angefahren.

Drei Stück waren noch zu haben, wo ich auch zunächst sagte: „wenn gutte Preis, ich nehm alle drei„, *lach* nein natürlich nicht in dem Wortlaut, aber vom Sinn her schon. Ich schwenkte aber noch um und nahm nur zwei. Hintergedanken war, wenn die jetzt demnächst verrecken, muß sowieso ein anderes Model herreichen. Und so wurden am Samstag die frischen Schlappen montiert. So wider gut gerüstet tat sich dann eine Ausfahrt auf.

Treffen war um 10:00 Uhr am örtlichen Heimat HBF, Besuch aus dem Osten traf per Zug ein, der Kollege aus dem Claim rollte auch vor. Die ersten Fahrkilometer ( hier den Verlauf bei Strava ) waren klar und führten über bekannte Wegstrecken. Erste Stärkung in Drensteinfurt, was soll ich dazu sagen. Dann weiter via Werseradroute bis eigentlich Albersloh.
Uneigentlich habe ich beim Bilder machen während er Fahrt die offizielle Werseradroute Ausschilderung verpasst und wir standen schon mitten in der Hohe Ward. Dort wurde die erst Bank rechts geentert und abgehockt, nebst tiefsinniger Männergespräche. Mit knapp 2h und eher moderater Fahrweise war das eine reine Genussrunde.

( Alle anderen Bilder wie immer in einem Album )

Nach der ersten großen Pause machten wir uns dann wider auf, denn ich vermeldete, daß sich mein Kreislauf langsam in die Ruhe und somit Schlafposition begeben würde. Für mich ist aber auch eines klar, die Umgebung mit dem Hiltruper See ist genau ein Ding !

Der Hiltruper See wurde umrundet und dann scharf rechts raus am zum Dortmund-Ems-Kanal. Nach den wenigen Metern bis dorthin befanden wir gemeinsam den Gegenwind für erträglich und beschlossen uns am Kanal entlang in Richtung Lüdinghausen zu machen.

Der Kanal war da vor ein paar Jahren noch arg Baustelle und ich kann mich daran erinnern, das selbst der ortskundige ( Neckname ) Schönwetterfahrer mehr als einmal rätselte wie wir wohl nach Münster ( wir kamen damals von Westen her ) kommen würden ?

Diesmal klappte das aber fast reibungslos. Zwei, drei Feinheiten, einmal in Höhe Senden wo wir unvermittelt nicht mehr am Kanal standen, sondern an einem abzweigenden Gewässer oder doch eher Hafen weil Sackgasse. Über eine Treppenleiter ( *Idee!* könnte man dann bei einer nächsten Attacke vorab die Kanalseite wechseln und auch beim Schloss Senden vorbei schauen ) konnten wir eigentlich den Anschluss wider haben, dann tauchte aber eine andere, nicht gerade schlecht aussehend Route auf. Zunächst noch in der Annahme das dies die Stever sei folgten wir der Route. Doch alsbald hatte ich so eine dumpfe Vermutung, die dann auch später beim befragen Eingeborener bestätigt wurde. Es war die Alte Fahrt, sprich der alte Kanalverlauf.

Das war dann etwas holperig, ich fand das gehört aber zum garveln mit dabei. Dennoch beschlossen wird dann wider Teilasphalt unter die Reifen zu nehmen bis wir wider am Kanal standen. Dort gab es dann den dritten Schönheitsfehler. An einem weiteren Yachthafen verpassten wir die nicht ganz so nett optisch augenscheinliche Abfahrt um wider am Kanal zu landen. Nach einer kleinen Schleifen hatten wir das dann aber doch.

Jetzt ging es recht stramm, auch gegen den Wind, gen Lüdinghausen. Vor Lüdinghausen ist die östliche Routenführung direkt am Kanal aber noch durch einen Campingplatz/ Privatweg gestört ( auch ne´blöde Stelle weil so keine Umfahrung sichtbar/ ausgeschildert war ).
Ich wechselte mit den Jungs im Schlepptau die Kanalseite, was dann aber alsbald zu einer neuen Schleife über den Kanal führte. Ab hier sind wir dann ich gar nicht mehr am Kanal entlang, sondern passierten das Café Indigo. Das jenes recht direkt vor den Toren Lüdinghausen liegt, hatte ich so nicht mehr in Erinnerung. Jedenfalls landeten wir weiter fix an der Burg Vischering, welche dann unserem Gast optisch zu gute geführt wurde. Ich kannte die Location ja schon gut, schwenkte also stramm zu einer Spiegelkiste rüber…

Diese Box war von außen komplett mit schmalen Blech- oder Glasspiegeln verkleidet, genau mein Ding so ein Design-Mist. Ach apropos Mist, jetzt hab ich ganz unser großes Picknick in der Hütte vergessene darüber zu berichten. Muß irgendwo, ja wo genau, egal. In einer Hütte, ich meine hinter Hiltrup, haben wir Stellung bezogen und meinen Spiritusbrenner angschmissen. Für zwei von uns gab´s Ravioli und einen guten Espresso hinterher.

Dabei fragte man uns wo wir denn noch hinfahren würden und so ergab sich eine schon fast unglaubliche Gesichte. Die kann aber ein anderes mal erzählt werden, wenn. Kurzabriss: man glaubte uns im Ernst das wir auf dem Weg von Berlin nach Paris seine. *schmunzel* Jedenfalls war ich auch begeistert, wie gut das mit dem Futter klappte.

Da in Lüdinghausen das leider Backwiärk geschlossen hatte, wurde eine örtliche ( spaßfreie ) Tanke angesteuert und gleich mal mächtig die Wasservorräte aufgefüllt. Denn jene waren auf Vacumnivau zusammen geschrumpft und ich glaube uns allen klebte die Zunge leicht am Gaumen. Wasserdefizit halte ich ja sowieso für eines der größten Handicaps ( natürlich neben dem Koffeeindefizit gleich hinter dem Futterdefizit ).

Dann ging es auch recht stramm weiter, auch wenn kurz hinter Nordkirchen noch eine kleine Pause zwecks Futteraufnahme bei den Kollegen eingelegt wurde. Noch ein Hihglight im weiteren Verlauf der Route, ich entdeckte frei laufende Schweine und Hühner an einem nahen Bauernhof.

Bild 6_ergebnis.jpg

Was für prächtige und schönen Tiere ! Dann konnten wir aber schon das Kraftwerk in Stockum sehen, erklommen ein paar letzte seichte Steigungen, es bot sich noch ein tolles Licht an…

Bild 7_ergebnis.jpg

…uns ihn standen wir auf der heimatlichen Kanalbrücke und verabschiedeten uns. Mein Weg führte zum osmanischen Drehspießgrill des Vertrauens, die beiden Kollegen machten sich auf zum HBF. Ja war richtig gut, entspannt, wenn auch im letzten Viertel etwas trocken die Tour.

Aber wie das eben so ist. Die Wolken blockierten etwas die Sonne, es war als scheinbar kühler, dazu noch der Wind und schon fühlen sich so bei der angenehmen Fahrt die gute 21c° nach weniger an. Man hat erst keinen Durst, merkt es nicht wirklich das man eigentlich ölt wie Atze und dann plötzlich hat man nur noch Brand !

Ja und dann war da halt der…

Montag: es ging wie immer dem Stahl Renner zum Job, nur frisch war’s am Morgen. Und nachmittags…, ja da kam die Überraschung ! Mit jedem Meter mehr in Richtung heimatlicher Burg zog der Himmel sich zu, es wurde deutlich kälter ( 14c° ! ) und es begann zu regnen. Wann hat man das zuletzt gehabt ?