Archive for the ‘02.Bikealltag Stahl Renner’ Category

29.002km/ 01.06.2020

Juni 1, 2020

Bikealltag/ Rumgelaber: heute schreiben wir den ersten Tag des Monats Juni.

Das im nun gelaufenen Monat Mai nicht viel passiert ist, obwohl es Tage gab wo meine Finger vom tippen glühten, wird der aufmersamen Leserschaft nicht entgangen sein.

Um es kurz zu machen, es sind gerade mal nur jämmerliche 175 Kilometer zusammen gekommen. Der Blick in die Zahlen des laufenden Jahres lohnt also nicht wirklich. Aber so ist das nun mal, es kommen ja auch wieder bessere Zeiten, Schwamm drüber.

Der gestrigen Sonntag war auch eher ruhig. Den Vormittag verstreichen lassen, bei kühlem Wind aber Sonne auf der Terrasse gefrühstückt und anschließend entspannt in der motorisierten Familienkutsche rüber in die alte Heimat meine Mom besuchen.

War richtig schön, nur leider war ich dann auch wieder irgendwann am späten Nachmittag, oder frühen Abend wieder zu Hause. Radfahren ging ob des opulenten Mahles aus Lammkeule, Kartoffelgratin, Gemüsebeilagen, Salat und einem Nachtisch nicht mehr. Hängend in der Hängematte hab ich den Abend ausklingen lassen. Nach dieser Ruhephase und den insgesamt drei Espresso den Tag über war ich natürlich abends noch länger wach. Auch und en Federn liegend kam ich nicht wirklich schnell in den Schlaf. Denn noch frisch gestärkt ging es an den Montag.

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder/ volle tausend Kilometer: von Anfang an hatte ich eine nette Ausfahrt im Auge die mich via bekannter Wegstrecken nach einem ebenso bekannten Ort mit Eisdiele führen sollte. Bis dorthin sind es groß 20km also eine Stunde Fahrzeit, was dann gut zu machen sein solle.

Die Hinfahrt klappte sehr gut, schon fast zu gut. Im Dorf wo ich meinen Endpunkt gesetzt hatte war nix los. Der örtliche Bäcker hatte leider geschlossen und auch bei der Eisdiele waren die Jalousien geschlossen. Also nur kurze Verschnaufpause, Wasserpulle nuckeln und heiter weiter.
Zurück ging es über Waldstedde und Ameke. Aber auch diese Strecke wurde noch fixer zurück gelegt, als die Hinrunde. Der Wind schob schon von hinten. Und damit ich nicht zu schnell wurde befuhr ich mal wider einen crossigen Wirtschaftsweg und erfreute mich an den Feldblumen am Rand und der welligen Landschaft.

 

Zu guter letzt gab es noch eine kleinen Abstecherversuch. Von den beiden parallel laufende nStraßen aus führen Trampelpfade/ Wirtschaftswege in ein Waldstück. Von beiden Seiten. Sollte es da einen nette Querungsmöglichkiet geben? Einfach ma reinholen lassen und schauen.

War dann doch leider Sackgasse. Müßte es mal von der anderen Straße aus probieren, irgendwann mal.

Nach der nette Ausfahrt den Stahl Renner entladen und geparkt, der ganz große Schluck aus dem 0,9l Becher gemacht um den Wasserhaushalt auf zu frischen, dann die Waschmaschine angerufen und den Body unter der Dusche auch wider auf Vordermann gebracht. Dann Mittagessen und zwar die Reste aus Mutters Küche.

Lammkeule mit ein paar Bönchen, Staudensellerie als Beilage sowie Kartoffelgratin. Die hausgemachte Suppe mit Einlage als Vorspeise war schon weggefuttert und damit Geschichte, die Creme Brulee war dann der Nachtisch. Jetzt fix die Sachen in die Spülmaschine verfrachten und dann wird wohl Hängematte angesagt sein.
Das leckere Essen und die kurze Auszeit in der Hängematte waren verdient.

Ach ja, hatte ich fast vergessen zu sagen. Der hat mit dieser netten Ausfahrt die 29.000 Kilometer durchfahren.

Newsticker: ach ja, ich hatte schon lange nix mehr in Sachen Bikepacking ausprobiert <klick>. *lach*

36.884km & 28.949km/ 30.05.2020

Mai 30, 2020

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singelspeed 54-16/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: auch der Freitag verstrich in einem guten Lauf. Ärztlicher Abschlussbesuch ohne weitere Auffälligkeiten, Mitnahme des Scheins für die nächsten physiotherpeutischen Behandlungen, Frühstück auf der Burgterrasse irgendwas machen und dann am Nachmittag noch eine entspannte Ausfahrt bis zum Burghügel.

Darüber hinaus ging es dann noch auf einen Gegenbesuch zum Kumpel aus´m Dorf hier. Ein wenig plauschen, zwei Becher Wasser und dann die Rückfahrt.

So in schwarz-weiß sieht der Stahl Renner doch auch chic aus.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike & Pack: der heutige Samstag wurde erstmal entspannt angegangen. Hört sich jetzt blöd an, so als ob ich Stress hätte. Nein hab ich natürlich nicht. Aber es war halt entspannt, weil ich keine wirklichen Tagesziele hatte. Und so gab es eine mehr oder weniger spontane Wald-Hängematten-Tarp-Test-Runde <klick>.

Tja und wie man sieht, ich war wohl nicht der Einzige im Wald.

…und sonst?/Newsticker: da ich mal wider Platz brauchte hab ich gestern drei Dinge die nun wirklich als überflüssig von mir eingestuft wurden in Anzeigen gefasst. Die entsprechenden Artikel können auf dem Nebenblog unter der neu geschaffenen Rubrik Blow-Out erspäht werden. Fürs erste gibt’s…

Muß einfach raus, ich brauch den Platz und das ich die Sachen noch irgendwie wirklich brauche ist eher unwahrscheinlich. Und wenn, dann hab ich eben Pech gehabt.

36.878km & 28.912km/ 28.05.2020

Mai 28, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: der Mittwoch war auch wider ein guter Tag. Am Morgen einen Pyhsiotermin wahr genommen, wo man auch schon wusste wo die Baustellen lagen. Danach noch eine kurze Einkaufsrunde, Brot wollte besorgt werden um sich ein brauchbares Frühstück mit Schnitte zu zubereiten. Frisch gestärkt und frohen dennoch aber vorsichtigen Mutes ging es dann mit dem CAADX auf eine Besorgungsfahrt ins Dorfzentrum.

Wohin lässt sich am Gabentisch schnell erkennen und ja das Bike läuft immer noch sauber und die Sache mit dem alternden *grins* und austauschbedürftigen Laib, erzähl ich ein paar Zeilen weiter unten.

Donnerstag: die Woche neigt sich dem Ende entgegen, am Morgen eine Physiotherapie, danach Frühstück in echt und…

Bikealltag Stahl Renner/ Singelspeed 54-16: …wider auf eine Besorgungsfahrt ins Dorf. Diesmal ging es zunächst zum Geldinstitut, dann zum LBV und dann doch mal wider auf einen Sprung bei Unterwegs Hamm rein. „Demnächst würde man mir eine Kaffee anbieten“: so oder so ähnlich stand es in deren Augen. Es gab aber nur Kleinkram. Mehr dazu dann unter…

Newsticker: …dem Beitrag kleine nette Dinge.

Sport & Alltag: zu Hause bestens angekommen, keinerlei Auffälligkeiten, aber mit mit einem inneren Auge auf sich selbst. Nach dem bewässern des Grüns wurden die Neuigkeiten ausprobiert, zumindest teilweise. Dann machte ich mich mal auf, um einen ersten Ansatz im Bereich Training aus zu probieren.
Irgendwie klappte das ganz gut, aber auch natürlich wider das innere Auge. Ich habe dazu ein paar bekannte Übungen zusammen gepackt, könnte man zumindest Ansatzwiese auch für die Zukunft so lassen, hab es aber auch ganz locker angehen lassen. Bloß jetzt nix verreißen.

Rumgelaber/ Cyborg-R: ich würde mal sagen, nach der ersten Sensibilität vom Montag war mein Eindruck nach der Radfahrt am Dienstag, daß es eventuell nur etwas Einspielen braucht. Grundsätzlicher Knackpunkt, nicht lange rumsitzen im speziellen nach einer Radfahrt. Für den Folgetag hab ich zudem auch noch ein wenig Reaktivierung im muskulären Bereich innerlich angesetzt.

 

Out of america – der Tag der Nichttour/ 28.892km/ 15.04.2020

April 15, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Urlaub/ Bikebasteln/ Sicht befestigen: irgendwie hat es nicht sein sollen. Die Erstgeborene war etwas zu hastig ans Telefon gegangen und hatte dann eine recht üble Rückennummer. Nach ein wenig Beruhigung und Lokalisierung der Schmerzstellen, war ihr glaube ich jedes Mittel recht. Und so gab´s Drops vom Papi, das E-Wärmekissen und sogar ein paar bescheidene Ansätze mit der Druckpunktmasage mittels Tennisball.
Meine angedachte Biketour zur weiteren Waldstreckenerkundung konnte ich somit vergessen.

Die eine oder andere Maßnahme brachte schon mal soweit Besserung, daß sie ihren Termin beim örtlichen Amt wahrnehmen konnte. Dort mußte eine Bescheinigung für ihren Job, Start am 01. Mai eingeholt werden. Sie war bis dahin schon wider so mobil, daß ich im Auto warten konnte. Die Nummer war natürlich fast wider komplett überflüssig, denn im Grunde mußte sie nur bezahlen.
In diesen Zeiten hätte man das auch online erledigen können. Aber so sind sie halt beim Amt.

Da Reflecto mein Lieblingsonlinehändler was Reflexmaterial angeht, mir meine Bestellung hatte zukommen lassen, konnte ich die Nichttourzeit sinnvoll nutzen. Bestellt hatte ich einmal ein paar wenige Meter in Orange, wollte man wider eine neue Farbe ausprobieren und ein paar mehr Meters vom bekannten Weißton.

Ja ich geb’s zu, es ist jetzt schon wirklich Overfill, aber genauso hab ich mir das vorgestellt. Wobei, genauso? Nein! Denn das Zielflaggen-Karo-Muster hatte ich eigentlich in weiß vor Augen. Das ich dann doch das Orange genommen habe, lag an der Intuition. Ich konnte mir das nicht eins zu eins vorstellen, aber es war eine gute Entscheidung.

Das kniffligste war die 2 x 2cm Stücke so gleichmäßig wie möglich zu schneiden und dann, als zweite Hürde, eine saubere Linie hin zu bekommen. Das Stücke schneiden klappte dann besser als gedacht und mit dem Ansetzten des ersten Quadrats hatte ich dann auch eine Idee, wie ich das mit der sauberen Linie hinbekommen.

Dazu klebte ich mir einfach eine alte Speiche aus einem Regenschirm mit Tesa-Krep auf die Gabel. Nun konnte ich fein die ersten Stücke ankleben, anschließend die „Hilfslinie“ entfernen und dann eben den Rest machen. Die letzte Fingerübung waren dann die Rundungen am Cannondale Logo. Aber auch da half mir Tesa-Krep. Ich klebte das einfach über das Logo, konnte so die Konturen nachzeichnen und jene dann auf die kleine Reflexquadrate übertragen.

final_ergebnis.jpg

Rein von der Optik der Gabel her, hat das was von den Follow Me Fahrzeugen auf dem Flughafen. Und dann machte die holde Burgdame den Vorschlag noch auf eine Runde mit dem Rad auszurücken.

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Urlaub/ Bikebasteln/ Biketouren: gut dachte, noch eine gemütliche Runde bei schön Wetter hier im nahen Claim kann man machen.

Das haben wir dann auch gemacht, war wirklich eine ganz kleine Runde. Festgestellt wurde, meine Stammeisdiele – Pino – hat noch geschlossen. War aber auch nicht schlimm, irgendwie hatte ich keine Lust auf Eis. Gut, eine Becher Spaghettieis hätte ich wohl genommen. *grins*

Out of america/ 28.880 & 36.958km/ 11.04.2020

April 11, 2020

Bikealltag/ Urlaub/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: nachdem der vorherige Tag sich durch einem Sumpf aus Inaktivität auszeichnete, wurde heute mal wider etwas mehr gestrickt. Ertüchtigung war angesagt. Also den schnelle Stahl Renner als Fahrgerät geschnappt und als erstes rüber über den Channel.

Die Zielrunde war klar im Kopf. Drensteinfurt, dann Herbern und wieder zurück. Kurz vorm Dorfeingang Drensteinfurt entdeckte ich eine in Richtung west verlaufende Straße. Etwas unscheinbar aber nach dem Blick auf die digitale Karte eine brauchbare Alternative um nicht mitten durch‘ s Dorf zu eiern.

Ganz lecker wurde es dann nach der nördlich verlaufenden Kurve kam ein weiterer Stichweg mit verlockender richtiger Richtung.

(Bild- u. Filmmaterial im Tagesalbum)

Direkt Wasserlauf noch ein Zugang zu einem kleinen netten Wäldchen. Das erweckte natürlich wider mein Interesse. Like absolut! Ab da dann wieder auf Zeitmaschine gemacht um in Herbern noch ein digitales Abbild des örtlichen Glaubensgebäudes zu machen. Kaum dreißig Minuten später wurde der Schlüssel in die Burgpforte geschoben. Jo, war nett aber auch irgendwie schnell. Die Strecken von 41,82km in 1:47h. Warum bloß?

At home angekommen den Stahl Renner in die Fitness-Garage geschoben, ebenso fix wie die Rundfahrt unter die Dusche gehüpft und sich frische Zeuch angezogen um dann am heimischen Burggrill sich den Wanst wider auf zu füllen. Nach einem Espresso, der Reinigung der Feuerstelle war dann noch ein Ausflug mit dem…

Bikealltag Volotec: …angesagt. Die holde Burgdame schlug das ja schon am Vortag vor. Ich machte mir hingegen einen Kopp wie und woher? Ist ja nicht immer so einfach. Es gab dann eine ganz legere Rund durch den Heimatwald, einem weiteren Grüngürtel recht nah bei uns um dann am Haus Reck den Wendepunkt zu erreichen.

Man gab sich redlich Mühe und es wurde nicht gemosert. Ja die Streckenführung fand sogar Gefallen. Und so landeten nochmal knapp 16 Kilometer auf dem Tageskonto. Für den Rest des Tages hab ich noch das Verspeisen einer Pizza Hawai auf dem Plan, die Hängematte wird dann wohl heute auch mal wider Thema sein, samt Schlafsack und dann wohl auch einer Nacht darin.
Da ich schätze das ich morgen recht früh erwachen werde. So könnte nach dem üblichen Espresso-Frühstück noch eine weitere Frühstückfahrt ausgeführt werden.

Da gibt es noch eine potentielle Passage die man erkunden könnte. Es geht mal wider in Richtung Westen wo es von L-Dorf rüber nach S-Dorf gehen würde. Irgendwie recht nah bei der Lippe. Am End-Wende-Frühstückspunkt waren wir ja schon mal. War ein schönes Land.

Jahresabschlussbericht 2019/ Stehaufmännchen

April 10, 2020

Jahresabschlussbericht 2019: the same procedure as every year – enter the finishline ! Auch wenn das Jahr 2020 schon gut fortgeschritten ist, irgendwie hab ich es noch nicht hinbekommen meinen Jahresabschlussbericht zu tippen. Vielleicht sollte ich das für dieses Jahr anders angehen? Den Part jetzt und dann je am Monatsende ein paar Zeilen reintippen, speichern und dann am Jahresende nur noch „rund“ machen. 

Im Gegensatz zum Jahr 2018 war es dieses mal etwas weniger aufgeregt und auch weniger ergiebig was die Zahlen anbelangt. Was aber nur Nebensache sein sollte. Doch halt, war es das wirklich ? Dafür ging es, wie der Nebentitel besagt, rauf, runter, rauf, wider runter, aber auch wider rauf. Und das Ganze dann im Thema Gesundheit. Das erste Down war geplant, die anderen Kleinigkeiten eher weniger. Aber zunächst ein paar Zeilen zum…

( kurz eingeschoben, ich muß mich fast zwingen in meinem eigenen Jahr zu stöbern. Da ist bei mir jetzt zum Jahrende nicht ganz so viel hängen geblieben. War dann doch soviel, das ich mir das nicht merken könnte ? *lach* )

Das Jahresende in Zahlen: sie sagen zwar nicht sehr viel aus, dennoch gehören sie irgendwie hier hin.

194,5km Nordic-Walking/ Lauftraining u. 9.060km mit dem Fahrrad gefahren


Jahresstart/ Januar/ Winterpokal 2018/ 2019: …der ja Ende letzten Vorjahres gestartet war. Er lief so vor sich hin und ich plagte mich mehr oder weniger mit meiner körpereignen Baustelle. Bezeichnend dafür war die alljährlich startenden Channel Challenge wo ich das erste mal klein bei geben mußte, auch wenn das noch im Jahr 2018 war.

Viel Gegenwind, zu viel für meine geplagte Muskulatur, ließ mich den Entschluss fassen, ab dem zweiten Drittel am Preußenhafen mich in die Sonnen zu setzten und mich dort der Gaumenfreuden hin zu geben. Der Rest der Truppe kurbelte noch bis zur Mündung und wider zurück. Ich pausierte.

Der Rest vom Radjahr: und nach dem Winterpokal ging es weiter. Immer noch geprägt durch das Thema…

Cyborg: die jeweiligen Berichte über den vorlaufenden Zustand und deren Schaffensprozess hab ich dann unter dem Titel Cyborg in den regulären Blogberichten erstellt. Hier also nochmal ein Kurzabriss.

  • 25.01.2019 OP-Termin
  • 06.02. bis 26.02.2019 Reha
  • 29.03.2019/ Ende KW19 Beendigung der AU
  • 01.08.2019 ma(n)n kommt wider normal aufs Rad
  • 23.09.2019 Leistenbruch akut
  • 25.12.2019 leichte Blockade des Hüftstreckers/ kurze Radfahrauszeit
  • zeitgleich Zahnzicken oder auf deutsch, Schnauze voll
  • …ist gar kein Zahnzicken, ist was mit den Nasen-Kiefernebenhöhlen *ärger sich*

Nach erfolgter OP mehr oder weniger direkt in die Reha und nach dieser dann in die Restkrankseinphase. Die viele Arbeit am Körper vorher, währenddessen und im Nachhinein hatten sich aber gelohnt, ich kam gut durch. Langsam und stetig kam ich nach vorne und entsprechend fühlte ich mich gut.

Und so kam es, das ich im Verlauf des Neustarts ab dem Monat Juni nicht nur am Durchschnit-Speed zugenommen hatte, sondern auch am Körpergewicht. Massephase ! *lach*
Nein, ab da kam auch wider der Stahl Renner gut zum Einsatz, was nicht nur viel fun brachte, sondern auch gut für die Beinmuskeln gut. Und so komme ich dann doch zum eigentlichen Jahresrückblick.

Biketouren/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: große Touren oder gar die Teilnahme an der NightOfThe100Miles waren aber leider nicht mit von der Partie. Ob ich da aber sowieso nochmal mitfahren, steht in den Sternen ? Denn mit Anreise, der Fahrt selbst und dann noch Rückreise würden bei mir locker drei bis dreieinhalb Tage drauf gehen. Egal…

Ich habe dafür die eine oder andere eher spontane Ausfahrt gemacht. Hier setzt ich mal an und stöbern selbst auf meinem Blog – lustige Sache. Ein paar schnelle Highlights.

Im Grund habe ich recht klein angefangen. Im Januar, also noch vor der großen OP habe ich mir die Haldenzeichen vorgenommen.

Einfach ma‘ ein wenig vor der Haustür rumtuckern, ja noch nicht mal großes Gepäck mit dabei. Bei so Touren kommt nie viel zusammen, hier geht es wie so oft nur darum, einfach mal vor die Tür zu kommen und abzuspannen.

Ja und wenn ich dann so bei mir auf dem Block weiter stöbern, da kommt mir dann jene geniale Runde ( 28.341km/ 12.01.2019 ) via Ameke vor die Nase, die ich mit dem Kollegen hier aus´m Claim gemacht hatte. Schön entspannt, auch schon was mit dabei um sich eine heiße Tasse Suppe zu machen und…
…wieder nur raus zum abspannen. Bei solchen Rückblicken lebt man ja von Bildern.

Die New-hip restart-tour war dann wohl die erste Radtour die ich noch nach der Operation gemacht hatte. Das war nur eine erste kurz-kleine Ausfahrt mit dem Volotec zum nahen Lieblingsaussichtsturm an der Lippe im Westen. Hinfahren, schaue wie das so klappt mit dem Neuteil, vor allem das Auf- u. Absteigen aber auch bei einem unvorhergesehen Bremsmanöver. Das klappte alles ganz gut und ein kleines Suppenpäuschen gönnte ich mir auch.

Da noch alles ganz simpel direkt in der Tasse das Wasser heiß gemacht. Hätte ich da schon geahnt wie heiß heißes Wasser sein kann und wieviele Töpfe bzw. ein Gefäß ich dieses Jahr einkaufen würde ? *lach*

Nach dieser Neustarttour juckte es natürlich eine wenig, aber man war ja auch angehalten sich wider auf Vordermann zu bringen. Also wurde die Currywurst und die Adventure Tour gemacht.

Danach ging es wieder mit dem Kollegen in entspannt und bei wieder wohligem Wetter auf eine kleine Süd-östliche Runde und zwar mit dem Datum 30.03.2019.
Ja und weil das bis dahin eigentlich schon gut lief bequatschten mich der Kumpel und sein Spannmann zu der…

Anti-Körner Ausfahrt. Ja war schön und auch die übliche Runde an Leuten nett. Aber entweder war ich da noch nicht ganz so auf´n Damm, was ich so im Nachhinein nicht ausschließen möchte, oder eventuell die gewählte Strecke und deren Gesamtdistanz doch zu ambitioniert.
Dabei ging’s ja auch noch gut rauf und runter. Für mich als eher Flachlandfahrer auch nicht Täglichbrot. Gut ich bin jetzt nicht auf´n Zahnfleisch in die Burg gerollt, doch hatte es mir so eine kleinen gedanklichen Ansatz-Dämpfer gegeben. Gut Ding braucht halt Weil.

Ja und da ich dann ja von den wenigen Arbeitstagen, so zu sagen um sich mal testweise kurz warm zu laufen von der Cycborg-Nummer, was auch gut klappte, wider direkte in den geplanten Urlaub rutschte, gab es auch da ein wenig was erradeln.

Dummerweise hatte ich inzwischen etwas Luft im Bereich Outdoor geschnuppert, sodaß ich dort neben Hängematte und Futter warm machen, direkt weiter machte. Einen Ausflug gab es in Richtung Osten nach Dolberg hoch. Am nächsten Tag ging es zum bekannten Vogelbeobachtungshütte im Winkel. Auch in den Folgetagen war noch der eine oder andere outdoorlastige Ausflug mit drin. Genial war da noch die early-sunday-round wo es mit Sack & pack zur tausendjährigen Eiche hoch ging.

Ja aber ab einem Zeitpunkt X war das mit der Cyborg-Nummer durch und ich konnte mich weiter betätigen. Auch wenn es im Mai Radtouren gab, war das eher unaufgeregt. Im Juli stach dann die Tour 30.618km/ ebenfalls 05.07.2019 heraus. Auf jener Tour ging es mal wieder am Channel (Dattel-Hamm-Kanal) entlang und dann am Dortmund-Ems-Kanal in Richtung Lüdinghausen zu kurbeln. Heiß & trocken war es zu jener Zeit. Aber auch da haste ich meine Auszeitzonen genutzt.

Und so hatte ich dann was Radtouren anbelangt doch noch was gut erlebt. Das Stehaufmännchen konnte sich wieder gut berappen und dem neuen Jahr entgegen radeln.


( Kleiner Einschub an der Stelle, nachdem ich mal wieder angefangen hatte ein paar Zeilen hier zu tippen, habe ich das Bildervolumen im Blog-Dashboard inzwischen gut reduziert bis in den Mai 2018. Und den hier bis jetzt erste Zeilen auch ein wenig mehr Struktur gegeben. Es kann jetzt also weiter gehen. )


Winterpokal 2019/ 2020: der Start im November, diesmal mit besseren Grundvoraussetzungen. Natürlich läutet dieses Ereignis auch immer irgendwie das Jahresende ein. Das Wetter spielte noch lange im milden Herbstmodus und so konnte auch in diesem Jahr die Channel Challenge ma‘ in ganz legger stattfinden. Drei Gäste von Außerhalb stockten die Runde auf, leider ohne den Penguin on Bike.

 

Ein wenig Rückenausfall mußte ich dennoch im Dezember beklagen, hielt sich aber mit nur drei Tagen PKW-Nutzung in Grenzen. Traurigkeit darüber kann man nicht äußern. Leider schlich sich dann noch eine weitere gesundheitliche Unfeiheit im Kieferbereich ein, wo sich was in einer Nasennebenhöhle, genauer in der linken Kieferhöhle festgesetzt hatte.
Drauf geschissen, weitere drei Tage PKW-Nutzung erschienen mir ratsam um der Sache Herr zu werden.

Insgesamt habe ich mit dem ersten Winterpokalmonat November die bisher meisten Kilometer eingefahren. Satte 1.243km standen dann auf dem Habenkonto.

Der letzte Winterpokalmonat startete dann mit der Rückennummer und an einem Tag ging es auch noch mit der Bürgerblechbüchse zum Zahndoc. Somit war der Dezember auch eher verhalten was die Fahrstrecken anging.


Bivy & Zelt/ Outdoor: dafür verschaffte ich mir aber im Jahr 2019 auch etwas freien Raum mit dem Thema draußen Übernachten, wo es um diverse Kleinigkeiten aber auch größere Anschaffungen ging. Das lief und läuft unter dem Titel Outdoor & Outdoorgeschichten (im Nebenblog).

Angeschafft wurden neben dem Amazonas Traveller Hängematten Set noch ein wenig was für die Küche an Töpfen & Co. sowie dann noch final zum Jahresabschluss, so zu sagen als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk der Yeti Fusion Dry 500 Schlafsack. Den ganzen Krempel hab ich dann in der „Kleinen Outdoor Ausrüstungsliste“ zusammen gefasst.

Auch wenn ich die eine oder andere Aktion, oft zum testen oder für eine kurze Auszeit die Ausrüstung genutzt habe, größere Aktionen blieben aus. Leider oft wegen dem ja noch fehlenden Schlafsack, oft aber auch wegen keine Zeit. Aber bloß keinen Stress aufkommen lassen.

Sicher ist, die Thematik hat mich nicht nur einfach Geld gekostet, viel Geld, sondern auch sehr viel Spaß bereitet! Alleine die Gewissheit etwas für zukünftige Touren zu tun, einen Espresso zu kochen, ein Süppchen heiß zu machen und so auch den Kopf frei machen. Das lohnt sich schon oder – unbezahlbar. Es ist wie ein Tor zu einer neuen Welt. Mal ein paar Bilder von diversen Outdoor-Aktionen…

Das Bild oben links ist mein erster Hängemattentest hier im nahen Heimatwald. Mußte ich dann aber recht fix beenden, da Mücken einem das Leben schwer machten. War aber trotzdem klasse.

Noch dazu, hatte ich in den Jahren davor noch meine gut bekannten Cafébuden besucht, hab ich das dieses Jahr da eher weniger gemacht. Hab mich dann einfach wo hingehockt und mir selbst eine Espresso gemacht. Schön mit Blick in die fette Natur.
Und so wird auch der Trend sein, einfach mal raus sich wo hinpflanzen oder abhängen, schön chillig sich die Gegend anschauen. Ein paar Spots hab ich schon auf dem Plan. Natürlich die üblichen Bekannten wie die tausendjährige Eiche. Dort wird das aber für eine längere Aktion, sprich Übernachtung wohl nichts. Denn das ist alles Naturschutzgebiet. Und Übernachten in Naturschutzgebiet kann teuer werden. Da gibt es in der BRD ein paar ganz üble Gesetzestexte. Dagegen eine Bundesautobahn dort hindurch zu bauen ist kein Problem. Aber lassen wir das.

Jedenfalls werd ich mich wider an das Thema herantasten. Das wird zunächst mit ein paar Hängematten Set-Ups hier im Garten starten, dann sich mal wo für ein paar Stunden hinverpissen und dort ausprobieren wie das so klappt. Hier schweben mir so mein Lieblingsaussichtsturm vor aber auch jene Aussichtshütte im Osten. Beide bieten Möglichkeiten zum abhängen, dazu noch etwas Windschutz, aber vor allem Schutz vor Regen in stärkerer Form. Die erste finale Draußenübernachtung könnte an einem Lagerplatz nahe Lüdinghausen sein. Dort wo es ja ein Waldstück gibt, in Griffnähe vom Kanal.

Und dann schauen wir mal weiter. Bock macht das aber schon.


Der… Stahl Renner: …rollt nach wie vor super gut und wurde gerade ab dem Sommer wieder reichlich bewegt. Das lecker Fahrgerät hatte neue Felgen samt Speichen bekommen. Gemacht wurde das bei Fahrrad Schricke und ich muß sagen, ich war und bin da sehr zufrieden mit. Vor allem auch mit dem Service.

Singlespeed 54-16: …und wurde gegen Ende August vorne dem nur 52 Zahn zählenden Kettenblatt beraubt, wo dann das ganz fette mit 54 Zähnen einen Platz fand. Der Stahl Renner hat dann im Jahre satte 4.228 Kilometer mit mir durchgehalten. *lach* Beim…

The Cure – Forest: …alias dem Cannondale CAADX sah das von der Technik her immer noch fast gut aus. Fast, denn es gab einen Rückruf. Die Gabel mußte getauscht werden. Zudem waren da waren die Laufräder eine Art Dauerthema für mich, weil sie einfach nur noch nervten und gefühlt beim rollen immer mehr bremsten. Macht aber alles nix, für 4.511 Kilometer hat das auch noch gereicht.

Das… Volotec: …kam auch immer wider mal zum Einsatz. 231 Kilometer ist das noch gerollt.


Wie könnte ich jetzt dieses Jahr mit wenigen Worten resümieren lassen ?

Auf der einen Seite hervorstechend und mit Sicherheit auch als Grundlage, die Hüftoperation die mir eine neue Lebensqualität verschaffen hat.

Dann die Ups – Downs – und wider die Ups, also die ganzen Neustarts die mich das Jahr über begleitet haben, wo ich nach jedem wider neu aufgetretenem gesundheitlichen Einbruch lostarten mußte.  Stehaufmännchen halt, was dann aber auch so geklappt hat. Muß ja.

Ebenso das gerade mit diesem Rückblick doch einiges an Touren hängen geblieben ist, auch wenn jene eine andere Präsenz hatten, also das eventuell in den Vorjahren war. Iss aber auch egal.

Natürlich das Thema Outdoor was mich diese Jahr gut begleitet hat und mir auch neue Möglichkeiten geschaffen hat. Jene Sparte zeigt dann aber auch…

…das ich wohl eher nicht der Radfahrer bin, der nur auf Strecke macht, nur Radfahren will oder gar nur auf hohe Geschwindigkeiten oder Schnittwerte aus ist, sondern bei allem auch das Drumherum der Landschaft mit all ihren Eindrücken und dem Reichtum nicht vergisst. Ja man kann das genießen !

Und, der nächste Jahresabschlussbericht muß vorgetippt werden. Das raussuchen der Bilder war echt nervig.

28.838km / 24.02.2020

Februar 24, 2020

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike-& Biketouren Bilder: endlich ist es wieder…

Montag: …es wird der zweite Tag sein wo ich mit dem Stahl Renner fahre und diesmal sogar zum Brötchengeber.

Die Wetter-Äppp *lach* verrät sogar am frühen Morgen keine großen Windgeschichten von vorne. Das kommt mir doch sehr entgegen, wobei das entgegen als Wortwahl nicht ganz passend ist. Was der Tag und vor allem der Nachmittag mit seiner radmäßigen Rückfahrt bringen wird, werd ich dann sehen. So am frühen Morgen bei dem doppelten Espresso und ein paar Waffelkeksen mach ich mir da keinen Kopp. Die Regenbuxe ist mit im Gepäck.

Überhaupt sind die Gedanken eher beim unausweichlichen Monatsende. Ein Päckchen vom Haus-& Hoflieferanten sollte kommen und etwas Nettes für die Koch-u. Feuergeschichten wollte ich auch noch einholen. Mit dem Monatsende wird auch wider ein Resume des noch laufenden Winterpokal fällig werden und, jedenfalls wenn die Zeit reicht, auch noch ein wenig was an Extrakilometer somit verlängerte Heimfahrt/ Tour.
Vielleicht sogar mit dem Stahl Renner? Wir werden sehen, lassen wir uns überraschen.

Die morgendliche Anfahrt via meiner Rennbahn war dann auch ma‘ ganz legger. Nach nur knapp mehr als 25min. hatte ich das Kraftwerk lange hinter mich gelassen und war schon auf der Hälfte der Strecke. Mal so zum Vergleich, normalerweise bin ich nach 30min. in Höhe des Kraftwerks. Gut mit dem CAADX fahre ich ja auch einen Schwenk durch die schönen Lippeauen und eben nicht schnurstracks geradeaus.

Die Heimfahrt war dann etwas gemixt. Zunächst mal beim Brötchengeber etwas warten ob und wie stark der Regen so ist. Jener hat sich dann als mehr oder weniger feiner Sprüh oder eben Nieselregen herausgestellt. Und durchgängig war der Regen auch nicht. Trotzdem hab ich aber die Regenhose über gestreift und die normale Bikehose ins Gepäck verstaut (sonst wird das zu warm mit zwei Hosen).
Als Weg wurde die übliche Strecke am Preußenhafen gewählt wo ich dann aber doch bei der dritten Brücke weg vom Channel bin. Der ganz feine Sandunterboden verdreckte den Stahl Renner doch erheblich mehr als mir das so lieb war.

Auf der Piste selbst war nur feucht aber stellenweise von einer guten Menge Äste vom starken Wind, oder war es doch Sturm?, gesäumt. Das weiß man aber und fährt entsprechend. Sobald das beidseitige Buschwerk nicht meh vorhanden war, schob auch der Wind von hinten gut an. Tempo auf die 30km/h zu war eigentlich kein Problem. Innerlich war mir eigentlich nach einer längeren Heimfahrt. Aber so bei dem Wetter?

Und so beschloss ich am Scheitelpunkt, dem Stoppschild an der Kraftwerkskreuzung einfach um zu drehen und noch mal in Richtung Westen zu fahren. Jawohl richtig gelesen. Ich habe wider umgedreht und bin die gleiche Strecke wider zurück gefahren. So gegen den Wind war das natürlich eine recht…

crasy Fahrten: …bescheuerte Entscheidung. Vorbei das langsame Kurbeldrehen und dabei entspannt auf die 30km/h zurollen. Jetzt war echte Arbeit angesagt um die Kette über die fette Kombi des 54 Zahn Kettenblatt und das hintere 16 Zahn Ritzel zu wuchten. An einem vorab im Kopf ausgemachten Wendepunkt drehte ich aber dann wider bei, um mich dann doch final gen Burg rollen zu lassen.

Da ich aber gerade wider in der Entspannugphase war, beschloss ich noch am Lieblingsaussichtsturm vorbei zu schauen. Das wurde dann auch so gemacht, sieht man ja auf den Bildern

Blickrichtung süd von einem Treppenabsatz in dem Turm. Das Wetter war natürlich alles andere als gut. Doch halt, gut gekleidet hatte es doch was. Es war schön ruhig am Turm, keine anderen Besucher, keine spätpubertierende aber führerscheinbesitzenden Jugendlichen die mal in Ruhe einen Joint ziehen wollen. Ja und? Andere saufen Bier und lassen im besten Fall das Pfand einfach wo liegen, im schlimmeren Fall zerdeppern sie es noch.
Ganz ehrlich, da ist mir ein wenig kiffen lieber. Aber wider zurück zum Thema, die Aussicht war trotz Regen nett und beruhig ungemein. Also auch dann, wenn man keinen Stress hat.

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So wie die Wolken dahin zogen, so mußte natürlich auch ich wider irgendwann aufbrechen. Denn so lange wollte ich jetzt auch nicht unterwegs sein. Noch die übliche entspannte Kurve via der Lippeauen und schon war ich auf der Burg.

Der Stahl Renner sah natürlich entsprechend aus und bekam natürlich eine angemessene Pflegeeinheit. War doch nett dieser Tag, ja auch mit dem Stahl Renner zu fahren. Aber bei so einem Wetter das gute Fahrrad versauen muß auch nicht sein. Zum Glück bekommt mein CAADX ja morgen die frische Gabel. Dann muß der Bock wieder ran.

Mal sehen was die Woche noch so bringt?

Erstens kommt es anders und…

Februar 22, 2020

…zweitens als an denkt/ 34.667km & 28.769km/ 22.02.2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biktouren/ Bike-& Biketouren Bilder: lange Rede kurzer Sinn, wie schon erwähnt ich war dann mal wech. Der Morgen lief entspannt, etwas einkaufen war ich. Dinge wie eine Tonne Vogelfutter und ein paar Goodies aus´m ALDI. Doch bevor die Bekannte Mitfahrerin Sonne_Wolken hier um high-noon eintraf…

Biketouren Karten: …wurde noch etwas Kartensichtung betrieben. Da ich ja neulich vom Job her in der Ecke war habe ich mal mein Kartenbestand raus gekramt. Die Karte Recklinghausen, Halterner Stausee, Südliches Münsterland/ Nr. 272 im sinnigen Maßstab 1:50.000 führt bis ungefähr hinter Dülmen.

Vom Job her ging’s ja aber bis nach Coesfeld, also musste da was brauchbares aus gleichen Hause her. Und so bietet PuplicPress die Karte Nr. 735/ Bamberg, Ahaus, Coesfeld u. Haltern a. See an. Wie man ja an meiner Verlinkung sieht, ist sie leider bei Amazon derzeit nicht verfügbar. Benachrichtigung hab ich aktiviert. da wir ja aber in Lüdinghausen an dem Radladen von Zweirad Witteler vorbei kommen und jener eventuell noch geöffnet hat, hoffe ich, könnte man ja mal dort schauen ob die Karte dort vorrätig wäre. Für zukünftige Projekte halt.

Sonne_Wolken traf dann recht pünklich ein, ich hatte das CAADX schon fahrbereit gemacht, also entsprechend beladen. Ein paar Trinkflaschen, Portemonnaie und keine Ahnung irgendein Kleinkram wohl. Es ging recht entspannt auf die Piste, schnell war eh nicht bei dem Gegenwind, was uns aber eher weniger störte, Neuigkeiten wurden ausgetauscht und so langsam das gefahren was halt ging.

Die Strecke von mir angesagt und wohl bekannt, nur einen Schnitzer erlaubte ich mir. Klar wenn man so quatscht und nicht ganz so bei der Sache ist. Waren dann aber nur wenige Meter die wir dann zurück mußten. Leider war dann kurz danach auch schon die Fahrt abrupt zu Ende. Es knallte nur einmal laut und die Luft entwich aus meinem Hinterrad.

Bike Defekte & Plattfüße: und so war dann nach nur 2.756 Kilometern ein Reifenwandkollaps zu beklagen. Jener wird natürlich in der-meinigen Pannestatistik aufgeführt.

 

 

Was mich jetzt ein weg geärgert hatte, war nicht jener Schaden selbst. Der Reifen ist mir für derartige Schadensbilder nach einer Laufleistung von etwa 3.000 Kilometern bekannt. Ich hätte es fast sehen können, aber eben nur fast.
Denn der Reifen zeigte schon bei den gestrigen Fahrten auf glatten Asphalt eine leichte Unwucht. Bei ersten Begutachtung konnte ich so aber nix finden. Nach der Ankunft auf der Burg, also gestern, schaute ich nichma genauer nach und heute früh vor der Fahrt machte ich dann einen leicht unkorrekten Sitz des Reifens in der Felge aus. Ich dachte mir:„da wird wohl was am Schlauch sein“, und verlud deshalb auch noch einen zusätzlichen Reservenschlauch ins Gepäck.

Da der Materialriss aber so tief und damit sehr nah an der Felgenwulst lag, konnte ich jenen nicht sehen. Unschön, denn so kamen wir eben nicht bis zum Backwiärk für Café & Kuche geschafft. Die Flickaktion sah im wesentlichen so aus, daß ich einen frischen Schlauch einlegte und eigentlich einen extra für solche Fälle mitgeführtes zerschnittes Schlauchstück hinterlegen wollte. Doch die Mitfahrerin, ihres Zeichens sehr erfahren in Sachen basteln & Radfahren riet mir Leiber was nicht dehnbares zu hinterlegen. Die Pappschachtel des Ersatzschlauches war da nur recht für. Aber die Hinfahrt war ja schon nett…

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Und so wurde das dann auch gemacht und mit relativ weg Druck auf dem Reifen und viel Obacht auf eventuelle Schlaglöcher, konnten wir so wieder zurück fahren. Der Trick klappte also.

Auf dem Rückweg machte ich dann den Vorschlag einfach Das Rad zu wechseln und Café & Kuchen wo vor Ort zu uns zu nehmen. Das haben wir dann auch so gemacht.

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 54-16: nach der Ankunft stellte ich das CAADX einfach weg und griff mir dann den Stahl Renner als Fahrgerät.
Lustige Sache nach so langer Zeit mal wider ein Singlespeed zu bewegen. Ging dann aber nach einer kurzen Zeit recht gut und so kamen wir beim örtlichen Dorfbäcker an, nahmen draußen aber im Windschutz platz, jeder holte sich sich seine Auswahl, was dann ein Abschließen der Räder unnötig machte. Nachdem wir unsere Kleinigkeiten verdrückt hatten brachen wir dann aber doch auf eine von mir vorgeschlagene Waldrundfahrt auf.

Das war dann auch nicht mal die schlechteste Idee. Quatschend drehten wir gemeinsam Runde für Runde im Kreis. Da es sich aber langsam dem Dunkelwerden zuneigte, beendeten wir die Rundfahrt und machten uns, nach einer letzten schnellen Runde, auf in Richtung Burg. Dort wurde dann das Fahrgerät von Sonne_Wolken verladen mit nochmals reichlich Wortwechsel. Danach verabschieden wir uns und ich zog mich auch zurück.

Das CAADX wurde erstmal so in die Fitness-Garage gestellt, wird dann wohl morgen den letzten Feinschliff für den Gabelwechsel bekommen. Am Montag werd ich mit dem Stahl Renner zum Job düsen. Naja düsen ist gut gesagt. Je nach Windlage könnte das auch eher in ein gegen den Wind stemmen enden. Wobei die Rückfahrt dann aber im Tiefflug sein könnte. Wir werden sehen.

Morgen also Finalputzaktion, etwas Sport und dann mal schauen was der Tag noch so bringt.

04:44Uhr/ Rumgelaber/ 10.02.2020

Februar 10, 2020

Bikealltag/ Morgengruß/ Alltag/ Rumgelaber: ja und wie das Leben hat so ist, etwas quatschen so zwischendurch ist auch ganz nett. Den gestrigen…

Sonntag: …verbrachte ich zunächst mal länger im Bett und dann ging es raus in den Burggarten. Bewegung den Tag über war angesagt und es reichte auch bis in den frühen Nachmittag hinein. Nach den ersten Schritten draußen war klar, das Gemäuer bietet Windschutz und im Burggarten lässt es sich aushalten. Auch die Sonne kam immer wieder mal um die Ecke.

The Cure – Forest: also wurde dem CAADX als erstes eine Kurzpflege verabreicht.

Sport: und weil ich gerade so in Fahrt war, ging ich noch mal zum Ansatz des Training 2 über, meinem ehmalig als Crosstraining bezeichnetem Training. Ein paar Übungen aus dem Core-Bereich, Klimmzüge und noch etwas Kleinkram. In der letzten Woche klappte das ja so gar nicht, dafür lief es erstaunlich gut. Und zwar so gut, als hätte ich eben nicht die vielen Tage dazwischen nix machen können. War schon etwas ungewöhnlich.

Bikealltag Stahl Renner: und weil ich noch was zu tun brauchte fiel mir ein, der Stahl Renner könnte dann mal etwas behandelt werden. Jenen hatte ich nach der letzten Fahrt wohl nur kurz mit dem trocknen Lappen gesäubert und dann in seine Winterposition gehängt. Die nun vorgenommene Reinigung samt der ersten Rost-Lackarbeiten konnte ich also gut machen. So ein schönes Fahrgerät zu pflegen ist auch immer etwas Seelen-Arbeit für den Herren im gesetzten Alter.
Die Freude an den schönen Formen, den soliden Material und deren Ausfertigungen, ja das macht Spaß. Und ehe man sich’s versieht säubert man mit der Zahnbürste einzelnen Kettenglieder und erwischt sich mit dem Q-Tips in diversen Verwinkelungen. Gut, zum Glück ist es bei mir nicht soweit gekommen.

Obwohl…, ich hatte schon überlegt noch die Kurbel zu demontieren und sie auch noch mal gründlicher zu säubern. Mit Hartwaschs poliert hab ich jetzt aber noch nichts. Das kommt dann, wenn die Lackarbeiten fertig sind. Und wider rüber zum…

Alltag: leider war der Tag dann auch im groben und ganzen zu ende. Spätes Mittagessen stand an, duschen & fein machen. Und so ließ ich den Sonntag dann ausklingen, immer mit Blick auf den folgenden Tag. Sturm soll ja noch gut sein. Wie und was das wird, vor allem mit Hinblick auf Radfahrten, wird sich noch zeigen müssen. Ich habe mich jedenfalls ausnahmsweise mal für eine motorisierte Fortbewegung entschieden.

Und so wünsche ich am heutigen Montag der Leserschaft einen geschmeidigen Wochenstart. Auf in das nächste Abenteuer!

28.739km/ 31.10.2019

Oktober 31, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike u. Biketourenbilder/ Winterpokal/ Winterpokal 2019/ 2020: die Woche beginnt früh, keine besonderen Vorkommnisse. Zu erwähne wäre, der Winter hat Einzug erhalten. Waren wir noch am Sonntag auf der nahen Kirmes wo es mir bei guten 18c° so warm war, das ich nur im Poloshirt, die leichte Fleecejacke um die Hüfte gebunden rum gerannt bin, war es schon am…

Montag: …morgen recht frisch. Noch im mittel 7c°, aber das hielt sich dann über die Woche nicht mehr.

Dienstag: morgens nur noch knapp 5c°. Nach dem Tag zwei der Arbeitswoche zu Hause angekommen und die Feststellung gemacht, es ist so elendigen sich die fehlenden Minuten bis zu einer vollen Stunde für die Punkte in der Winterpokal Wertung voll zu machen. *lach* Aber man hat sein bestes gegeben, hier und da ist es etwas länger geworden. Schön war vor allem die Runde hoch und über die Halde hinter dem Standort des Brötchengebers. Da hat man nicht nur gründlich klar Schiff gemacht, sondern auch ich alles nett hergerichtet.

Die Wege wurden geglättet und mit feinem Split gemacht, Bänke sowie Liegebänke wurden aufgestellt, Mülleimer hatte ich gesichtet, fein fein.

Mittwoch: und wider früh wach geworden, ich berichtete. Draußen hatte es nur noch 0c°, aber eher trockene Kälte. Mir gelingt es wieder ein wenig mehr durch die Gegend zu gondeln. Nette Eindrücke von dem beginnend Tag sammeln aber auch die Extrapunkte im Winterpokal für die Extramotivation.

Erkenntnis dieses Tages: für mich ist die Teilnahme an irgendeinem Winterpokal totaler Schwachsinn ! Ja iss einfach so. Denn der Winterpokal ist ja für jene Leute gedacht, die sonst eher dazu neigen auf dem Sofa zu versauern. Ich kann ja kaum eine Stunde wirklich ruhig sitzen.
Warum mach ich das dann ? Irgendwer hatte mich mal seinerzeit dazu angestoßen, ungefähr in der Machart: „ey hömma, du fährst doch eh viel Fahrrad willst du nicht bei uns mit ins Team ?“ Da war sie dahin, meine Unschuld.

Donnerstag: letzter Tag in dieser Woche und aber auch der letzte Tag im Oktober. Somit der übliche Blick in die Zahlen für das laufende Jahr. Vorab, ich mach mir da jetzt keinen großen Kopp, es kommt wie es kommen kann. Mit 7.227km in diesem Jahr ist das schon recht lecker. Das ich die 10.000km noch voll mache ist eher unwahrscheinlich. Und wenn…, iss auch gut. *grins*

Für den morgigen freien Tag hab ich was im Kopf, hatte auch davon schon kurz berichtet, hoffe das es vom Wetter her passt. Sieben bis acht Stunden habe ich, laut dem Wetterfrosch, bis die Regenwahrscheinlichkeit in einen aus meiner Erfahrung heraus nennenswerten Bereich kommt. Ansonsten rollen lassen.

Biketouren/ Channel Challenge: nächsten Samstag ist die Channel Challenge angesagt, auch da wird’s bestimmt lustig. Fällt mir ein, ich sollte noch mal an alle Beteiligten die Daten durchreichen.