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33.446km/ 22.10.2021

Oktober 23, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- u. Biketouren Bilder: puh, war dann doch ganz gut Wind draußen. Aber war mir fast egal, wusste auch das es kein relaxter Eisfiedel Ausflug werden würde.

Aber nach dem Rückenstunt am Wochenende und den vier Tagen PKW-Nutzung wollte ich vor dem Urlaub mindestens eine Tagesdistanz auf die Habenliste schieben.

Natürlich auch um gucken wie das mit den Alterserscheinungen so werden würde. Kommen wir also wieder zum Wind, diesmal in Kombination mit der 54-16 Übersetzung am Stahl Renner.

Unglaublich wie sich die Ausfalltage auf eine Kraftentwicklung auswirken. Hab es dann aber auch ganz leasure angehen lassen.

Schnell war sowieso nicht der Plan, denn vom Sturm könnten auch reichlich Totholz wo in der Spur liegen. An dem Punkt hatte ich aber Glück. Dickes Zeug hab ich nur einmal auf die Seite geschafft, ansonsten eher nur dünne Äste.

Zum körperlichen Wohlbefinden…

…ist einfach blöd da was genau zu sagen. Zumindest jetzt so nach der Ankunft.  Irgendwie schlapp, dann war da doch was im Rücken, ach ne‘ doch nicht, dann zieht was hier im Bein oder dort oder auch doch nicht. Ich glaube ich bin da zu scharfsinnig.

Jedenfalls lebe ich noch und nach Hause werd ich es auch schaffen. Und dann ist Urlaub.

09:43Uhr: der Arbeitstag nimmt seinen Lauf, der gute Punkt ist, das eigentlich Fahrzeug wurde heute früh für einen Service gegen einen Leihwagen eingetauscht. Jener hat wiederum eine höheneinstellbaren Fahrersitz. Bingo! Endlich mal nicht kurz vor auf dem Boden sitzen. Ansonsten, frisch ist es.

14:33Uhr: im Grunde sind alle Handgriffe getan, eine letzte warme Stärkung hat den Weg in die Magengrube gefunden, der rest vom Koffeingetränk folgt. Im Hinterstübchen die Hoffnung, daß die Heimfahrt trocken bleibt. Rückenwind ist aber gewiss.

Wenn ich dann auf den Burghof rolle wird wohl auch eine kleine Pfegeeinheit fällig sein. Man hatte ein wenig vom braunen Etwas an der Kette erspäht.

Mit der Baustelle der frischen Felgen am CAADAX, laut der letzten telefonischen Auskunft mitte der Woche sollte heute ein Laufrad fertig sein.
Aber ganz ehrlich, für ein Laufrad fahr ich heute nicht mit einer Stinkekiste ins Dorfzentrum. Zumal ich weder morgen und Sonntag erst recht das CAADAX nicht bewegen. Soviel also dazu. Es geht ja in den Kreta-Urlaub und morgen ist noch was zu tun. Auf zum schönen Leben, die Heimfahrt.

Für jene war klar, der Wind würde auf jeden Fall gut von unten schieben, maximal eine wenig von er Seite drücken. Somit also alles kein Ding. Die Temperatur passte auch bestens, ich mußte so gar ein wenig lüften. Man kam also, im Gegensatz zum frühen Morgen, gut vom Fleck. Ein Grund mehr sich die Rückfahrt mit einem kleinen nur weniger Meter machenden Abstecher zu versüßen.

(Oktoberalbum <klick> )

Am Lieblingsaussichtsturm wurde eine Inspektionsrunde gedreht, aber auch leider etwas Müll aufgesammelt.

8 müll_ergebnis

Mit der Abfahrt kam dann doch der Regen, zunächst noch eher zart, also eher dem Motto folgend: erhöhte Luftfeuchtigkeit. Aber wie das Leben so ist, es hält doch immer wieder Prüfungen für einen bereit. Doch bevor es so weit war, ein mehr fixe Meter bei Regen und Wind im Rücken durch die Lippeauen. Wunderbar. *smile*

9 speed rain_ergebnis

Doch irgendwann nähert man sich ja urbanen Raum und damit den Verkehrswegen, samet derer technischer Regelmaßnahmen. Da gibt es also die letzte Ampelkreuzung wo ich bei der Strecke regulär her muß. Schon im Normalfall bekomme ich jene selten ich bei grün. Eine Ampelphase warten ist eigentlich Standard. Heute stehe ich als an der Einmündung zu dieser Ampelanlage und kann es kaum fassen!

Normalerweise stehen auf der Linksabbiegerspur, wo ich auch her muß, maximal zwei, drei Autos. Und das auch nur an ganz verkehrsreichen Tagen. Heute standen dort satte acht! Fahrzeuge und die Ampel sprang gerade auf rot. Ja klasse dachte ich…
…und im gleichen Augenblick tat der Himmel noch mal alles auf. Es kamen also jene dicken Tropfen die sich dann auf die ohnehin schon nasse Radhose setzten und genüsslich-lächelnd durch den Oberstoff eindrangen. Die Socken und Schuhe standen eh schon unter Wasser.

Zum Glück hast eich meine Regenjacke an, die auch fleißig ihren Dienst tat. Das Wasser perlte wunderbar ab, der Oberkörper und auch der Kopf bleiben trocken. Zwei Ampelphasen und etwas knappe zehn Minuten Fahrtstrecke, das sollte noch passen.

Ankunft, den Stahl Renner kurz trockenwischen, die Kette macht man morgen. Rein nasses Zeuch ausziehen und die Waschmaschine füttern. Die Schuhe vor den E-Heizlüfter platzieren. Lässt man die natural trocknen, könnte man sie auch als Insektenverniechtungsmittel einsetzten, so fangen sie an zu müfflen.

Die Welt ist so schön, danke für das Licht vor dem Regen.

Ach ja, mit dieser letzten Fahrt ging der Oktober auch radtechnisch zu ende. Viel ist dabei nicht zusammen gekommen, kann man aber hat nix dran machen. Immerhin steht ja noch genug auf dem Guthabenkonto.

Habt noch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

33.407km/ 14.10.2021

Oktober 15, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biketour Bilder: das es neue Zeilen gibt, war wohl jedem klar und so starte ich mal mit dem Tag danach, dem…

Mittwoch: das dies nur eine Viertagewoche werden wird, hatte ich glaube ich hier noch nicht erwähnt. Egal, Frühstart irgendwie wieder so lala. Zudem draußen wieder eine Stufe herbst-winterlich. Auf der Anfahrt zeigte das Thermometer nur 3c°. Brbrrr!

Am Job gerade vom Stahl Renner gestiegen, meine Brille beschlägt beim Aufsetzen, die Anrufannahme misslingt.
Ich kleide mich kurz aus und rufe zurück, eine „kleine Planänderung“ was die Jobrunde angeht.
Für mich Action den ganzen Tag lang.

14:54Uhr: ich hänge mal wieder wie ein Taxifahrer in der Warteschleife. Meine Erfahrung sagt mir, ab 15:15Uhr kann ich mal einen geschmeidigen Versuch beim „Zugriff“ machen. Schön wäre wenn ich Glück hätte und das Transportgut griffbereit auf der Theke steht. Ansonsten…

…warten.

Und sonst? Es hat zwar draußen knapp 15c°, aber mit der eher frischen Luft fühlt sich das eher wie 10c° an. Ich denke die Zeiten von Langarmshirt und nur einer Windweste sind langsam vorbei. Ich habe dann Glück, tatsächlich stand das Transportgut fertig gepackt auf der Theke, nur kurz grüßen, die Boxen greifen und Abflug.

Donnerstag: für heute hat man mich im „Programm“ auf eine kleinere Jobrunde eingeteilt. Bin gespannt wie sich der Kollege auf der gestrigen Runde macht? Soweit ich weiß ist er jene schon länger nicht mehr gefahren und überhaupt…
…beliebt ist diese Runde nicht. Da haben Leute überraschender Weise mal einen wichtigen Termin oder werden dann auch schon mal plötzlich krank. Ja so ist das im Arbeitsleben, es trennt irgendwie die Menschen zwischen Erwachsen und… . Ach komm lassen wir das.

Der Espresso doppio war jedenfalls gut und so werd ich mich jetzt gleich auf machen. Rein in die restliche Nacht, dem Tag entgegen.

10:31Uhr: der Tag läuft wie er laufen muß, aber nicht unbedingt sollte. Manchmal fragt man sich, was treiben die anderen Kollegen auf der Jobrunde so (die man gerade vertritt)? Egal.

Man ist jedenfalls trocken und mit einer Portion Gegenwind zum Job gekommen. Jene Brise kam aus Westen, wohl aber eher Süd-Westen und damit kam auch viel warme Luft rein.
Auf dem Bryton Tacho standen 8c°, doch mit dem warmen Luftstrom kam einen das eher wie 10-13c° vor. Auch egal.

Test/ Licht & Reflex: auf den letzten Metern noch mal einen kurzen Fotostop gemacht um die Sache mit den Reflexaufklebern an der Arschrakete ablichten zu können. Das gemachte Foto gibt es nur schwächer her, als es wirklich ist. Was anders hab ich aber auch nicht erwartet.

Bei der Ankunft muß ich mir eingestehen, die Reflektoren werden nicht wirklich lange halten.

Einen Grund warum dies leider so ist kann ich mir denken. Die Außenseiten des Backloader werden mit einer wasserresistenten Beschichtung versehen sein. Denn nach Fahrten durch Nässe kann man deutlich erkennen, wie Feuchtigkeit/ Wasser abperlt. Ich denke da wird dann es auch ein Kleber schwer haben.

Ansonsten, die Jobrunde vorbereitet, ein paar leckere Schnittchen gefuttert und nun eben – Jobrunde.

12:50Uhr: immer wieder ziehen leichte Regenschauer über‘ s Land. Ist dies so weil ich seit gestern meine Regenhose mit habe? Auch egal, lieber schauen wie das Wetter morgen so sein wird.

Bikedefekte: hab gerade mit Radpunk Cycles telefoniert, seltsamerweise sind gestern beide Felgen eingetroffen, man werkelt sie nun fertig. Wenn’s gut läuft, wäre morgen (Freitag) ein Laufrad fertig.
Da ich sowieso über‘ s Wochenende unterwegs bin hab ich gesagt, ich melde mich am Montag.

Denn nächste Woche wären dann sowieso beide fertig. Dann könnte ich ja auch gleich beide abholen und würde nicht für nur ein Laufrad hin und her gurken. Zumal ich sie ja eh am Wochenende nicht brauchen werde.

16:30Uhr: das Wochenende im speziellen der Freitag ist noch nicht final geplant. Es soll aber auf jeden Fall Regen geben, was dann eine ganz nette Frühstücksradrunde eher nur zu einer Frühstücksradrunde werden ließe. Also ohne – ganz nett.

Das ist also nicht mein Plan. Derweil gönne ich mir aktuell eine kurze Gedankenpause am Lieblingsaussichtsturm und spiele ein wenig mit der Mobilcam rum.

Eigentlich ein Jammer, den das Rad hatte ich erst vor zwei Tagen in einen optisch & technisch besseren Zustand gebracht. Wird also echt Zeit mit den beiden Laufrädern. *freu*

Zum morgigen Tag. Man, also ich könnte am Vormittag mein Training machen, was ich wohl heute nicht machen werde. Der Grund ist ja zum einen die Regenneigung aber auch, das ich ja eh früh wach sein werde.
Und so kann ich die Zeit sinnvoll nutzen.

20:19Uhr: der Golf ist etwas fein gemacht, mal den Ölstab gezogen, Scheibenwasser aufgefüllt, den Staubsauger durch den Innenraum geschoben und die Seiten- sowie die Windschutzscheibe etwas sauber gemacht. Die Reise kann also starten.

Das wird dann erst am Nachmittag in Richtung alte Heimat gehen, dort nächtigen und dann am Samstag final los.

Bis dahin, habt einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

33.324km/ 12.10.2021

Oktober 13, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biketour Bilder: und erneut auf ein paar Zeilen aus dem Leben on the road…

Montag: ich stelle an den nicht mehr ganz so frühen Morgenstunden fest, trotz einer geruhsamen Nacht braucht es ein schubbringendes Heißgetränk.

Mit den ersten Kurbelundrehungen wird klar warum. Der Sonntag war trotz des Trainings am Vormittag vor allem zum Ende hin doch eher bewegungsarm. Ein Zustand der wohl bei mir eine gewisse Unstimmigkeit auslöst.
Also rolle ich so vor mich hin und stelle fest, dank der südlichen Brise hat es warme 8c°.

Ich rolle weiter und betrachte kurz hinter Schloss Schwansbell die angebrachten Reflektoren am Backloader.
Das was ich sehe gibt es nicht so her wie es in der Realität scheint, aber ich bin zufrieden. Den Gedanken das eine seitliche Erweiterung noch zusätzlich was bringen würde halte ich fest. Die Form bei Füllung des Backloader könnte dafür geeignet sein.

Mittags: Also bin ich ma‘ spontan in den Sport Check (Dortmund), ehemalig Karstadt Sport und hab dort ganz fix eines gefunden.

Und wie man erkennen kann, sogar zu einem guten Preis. 14,95 Euro an der Kasse, das original „Ticket“ liegt bei 32,95 Euro.

16:14Uhr: da ich ausnahmsweise mal früher vom Job los kann und das Wetter bestens ist, Sonne bei 14c° dann kaum Wolken und den Wind aus der richtigen Richtung, gibt’s noch einen kleinen Harken bis zur Burg.

Es geht zunächst am Nordufer dann am Südufer des Datteln-Hamm-Kanal entlang, dabei am Beversee vorbei und zum Abschluss noch die Schleife durch den Heimatwald. Schöne Eindrücke.

(<klick> Oktoberalbum )

Dienstag 09:33Uhr: der Tag rollt ganz langsam vor sich hin, was ja so gar nicht mein Ding ist. Am vorherigen Nachmittag auch nur gesellschaftliche Zusammenkunft, da also auch keine Action.

War dann zeitig in Bett und hab mir dann am Morgen den Espresso special an der Gurgel entlang laufen lassen. Draußen vernimmt man sowas wie nass. Und tatsächlich, die Böden sind noch feucht, aber von oben kommt nix nach.

Nach der üblichen Jobanfahrt bemerkte ich, daß sich ein Reflektor am Backloader am Rand löst. Ich sinniere was der Grund sein könnte?

Schade, denn eigentlich halte diese für Stoffe gemachten Reflektor Pads sehr gut. An meine Regenjacke schon ein Fastewigkeit.
Schade, weil ich das gerne am Backloader noch erweitern würde. Vielleicht klebe nachher noch einen weiteren Pad, nur so zum Test drauf? Ich nippe in der Stand-Wartezeit nochmals am zweiten Espresso special und tippe diese Zeilen.

Bikebasteln/ Licht & Sicht befestigen/ Test: in der Mittagspause 13:18Uhr mal fix einen weiteren Reflexaufkleber positioniert…

2 reflex test_ergebnis

…und den Finger mal auf den sich lösenden gehalten.

1 reflex test_ergebnis

Ich mutmaße mal, daß entweder die Klebefläche dort nicht ganz sauber war, oder das Untergrundmaterial Feuchtigkeit (gab ja Niederschlag in der Nacht) mehr anzieht und so ein Lösen der Klebeschicht begünstigt.

So kann das aber jetzt erst mal länger dran bleiben, halt zum Test.

14:03Uhr: man sitzt mit dem restlichen Espresso special und Kekse beim Reifendaler der Firma, seit dem Vormittag zieht Regen übers Land. Mal mehr, mal weniger.
Nett wäre und was dann auch als Hoffnung zu sehen ist, wenn zum Schichtende sich dieses Thema für eine gute Stunde zurück halten würde.

Denn Regenjacke hab ich ja mit, aber leider nur die kurze Variante der Regenhose. Und sind wir mal ehrlich, nasse Schuhe & Socken sind nicht wirklich prikelnd. Wir sind guter Dinge.

Am frühen Abend: und als ich dann so aufs Rad gestiegen bin schaue ich in meinen Helm. Die Polster vom Scott AEPX Plus Helm könnten mal dringend in neu.

Dafür habe ich bestes Wetter auf der Rückfahrt. Sonne und nur wenig Wolken, der Regen ist durch und auch der Wind aus der richtigen Richtung. Zu Hause angekommen wird dem Stahl Renner eine Kurzpflege gegönnt.

Außerdem liegt ein mittelprächtig großes Parket auf dem Küchenstuhl. Der Aufdruck verrät wo es herkommt und damit auch was da drin ist.
Der „Blumenhändler“ hat die beiden Pärchen Shimano GRX RD-RX810 11-fach Schaltungsrädchen einfliegen lassen. Wahnsinn für so kleine Bauteile so ein fetter Karton.

Es gibt gebratene Nudeln und wie üblich ein großes alkoholfreies Radler zum Abendbrot. Dann tippe ich die letzten Zeilen und werde so langsam müde.

Habt einen netten Herbsttag und bleibt bitte gesund & munter!  😉

33.237km/ 08.10.2021

Oktober 9, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biketour Bilder: tataaaa!!! Ja wer hätte es gedacht, die Wortreise geht weiter. Wir schreiben 14:54Uhr und den…

Mittwoch: …und man kann sagen, der Herbst zeigt sich ein wenig mehr herbstlicher. Auf der morgendlichen Anfahrt, die für diesen und die beiden restlichen Wochentage auch ein halbes Stündchen früher startet, ist es gekonnt frisch aber vor allem windiger.

Ich komme aber brauchbar in Schwung, nur ein netter Sonnenaufgang und dazu passende Wolkenbilder bleiben aus.

Vom Job her geht es zunächst auf eine Runde in den soester Raum, dann rüber nach Lippstadt und von da aus wieder über Soest retour.

Natürlich kommen umgehend Erinnerungen an die 200km Tagestour bis fast nach Paderborn auf. Gemischt wird das noch mit ein paar Ideen weiterer Tourenmöglichkeiten. Von Soest aus könnte man ja auch einfach runter zum Möhnesee, oder so ähnlich. Verwirrt, spontan, nicht wirklich zu greifen und denn noch gute Ideen.

Mobile/ Moto G30: mit der Wiederankunft im Stall gelingt es einem pc-begabten aber auch jüngeren Kollegen mein frisches Mobile mit einem meiner Blauzahnfreisprechdinger (oder bluetooth) zu koppeln. Puh endlich, denn das war schon nervig.

Mit der Rückfahrt machte sich aber auch leider eine gewisse Regenneigung hier im Großraum breit. Jetzt so mit diesen Zeilen scheint es aber ein Ende gefunden zu haben. Und wie sage ich dich so gerne, gut für‘ s Grün.

Damit könnte der praktischen Rückfahrt fast nix im Wege stehen. Wir werden sehen.

21:24Uhr: ich liege wieder wach im Bett und tippe die nächsten Zeilen.

Die Rückfahrt war dann doch noch im letzten Drittel nass geworden. Hat mich aber nicht davon abgehalten die Besorgung zu machen. Feinster Nieselregen begleitete mich, was hinterher der Waschmaschine noch ein paar Teile mehr bescherte.

(<klick> zum Oktoberalbum )

Auch habe ich im drei Online-Shops Verschleißteile für die beiden in Betrieb befindlichen Räder geordert. Ist nicht gerade wenig geworden.
Aber so hab ich wenigstens alles hier, aufgeteilt für zwei Rädern und für die nächsten 12.000km, grob. So langsam hab ich aber auch die Nauze voll von Teile kaufen und ewig was reparieren zu müssen oder noch schlimmer reparieren lassen zu müssen.

Donnerstag: nachdem ich dann, warum auch immer, gestern Abend abermals nicht wie gewohnt in den Schlaf kam, die nächsten Zeilen am frühen dunklen Morgen. Der Espresso doppio ist genauso schwarz wie die restliche Nacht und wie das Wetter draußen ist, wird sich zeigen. Trockneren sollte es auf jeden Fall sein.

Und dem war dann auch so und so konnte ich straight an der Rennbahn entlang gen Burg fahren, denn für diesen Tag stand mal wieder etwas Programm auf dem Tagesplan.

Sport: ich wollte dann also das mildwarme Wetter nutzen und meinen sportlichen Part auf der Burgterrasse abhalten. Das klappte auch super gut und so kam ich gut in den Schlaf.

Leider muß ich aber an der Stelle mal sagen, daß ich schon seit Tagen mein Windstopper-Halstuch suche. Nach dem Teil hab ich jetzt schon an allen möglichen aber auch unmöglichen Stellen gesucht.
Ich habe nicht den geringsten Schimmer wo das geblieben ist?

Das dumme ist jetzt natürlich, es war nicht so ein schnell zu bekommendes Windstopper-Halstuch, sondern eines aus dem Motoradbedarf. Bekommen hatte ich es im Schmitz Zweirad Center, die seinerzeit und wohl auch noch aktuell auch motorisierte Zweiräder vertrieben haben. Der große Vorteil dieses Halstuch, der Preis.
Der Nachteil, die Farbe. Denn ich schätze wenn´ s in einer auffälligen Farbe wäre oder gewesen wäre, dann hätte ich es schon gefunden. Und vor meinem innerlichen Auge sehe ich schon den Moment, wenn ich ein neues Halstuch habe, finde ich das alte. Nun gut.

Freitag: holle die Waldfee! Der Schreiberling öffnet nach dem Morgenritual die Burgpforte und erspäht mal ganz locker flockige 3c°! Die gute Jacke gegriffen und auch sonst bei der Kleidung nicht gegeizt. Es passt aber alles soweit. Im Emaileingang wird die Ankunft des dicken Parketts angekündigt.
Mein Lob an Bike24.de so fix waren sie schon lange nicht mehr.

Jetzt sollten noch die Schaltungsrädchen von Rose eintreffen und die DICTA Freilaufritzel 3/32″ für den Stahl Renner vom neu entdeckten Custom Junkies. Es ist zwar keine Not am Mann, aber spannend wäre es doch wie gut das bei den beiden klappt. Weiter im Tagestext.

Den Tag über wird eine gute Portion Brennstoff nachgeführt, Milchreis mit Obst und ein Burger schon nach der Ankunft im Stall.

Der Arbeitstag rutscht erst wie gewohnt geschmeidig über die Bühne, doch leider im letzten Viertel machen sich diverse Umstände wie Ferienbeginn, Baustellen und dann noch ein Unfall auf einer Kreuzung bemerkbar. Unter dem Strich komme ich von der Jobrunde gute 40min. später im Stall an. Die üblichen arbeitsbeendenden Handgriffe und noch eine Packung Instantnudeln, dann die Abfahrt. Ein festes Ziel vor Augen.

Bikedefekte/ 2021 Laufräder: leider ergab die telefonisch eingeholte Info bei Radpunk, daß die eine Felge doch nicht eingetroffen ist.
Ich sprach ihm mein Verständnis aus und wir verblieben auf Mitte nächster Woche auf ein weiteres Telefonat. Ist nicht schön, aber da machst‘ e nix. Nächste Baustelle…

…vor einigen vielen Tagen, um genau zu sagen Anfang August, ist ja am Stahl Renner an der Hinterradberemse eine Rückstellfeder weggebrochen. Und sieht‘ e wieder richtig gedacht und gehandelt.

(Bild links zeigt der gelbe Stift auf auf die Ecke wo die Feder sitzen sollte, die man auf dem rechten Bild, ebenfalls mit dem gelben Stift noch sehen kann)

Gestern morgen machte es vorne wo kurz knack und ich hatte kurz im dunkeln gefühlt-nachgeschaut. Da aber meine Lenkertasche arg befüllt war, Blumenerde halt, schob ich das da drauf.

Jetzt gerade (mit diesen Zeilen also am Samstag) beim Grundreinbringen hab ich dann gesehen, ups die Feder ist auch gebrochen. Zum Glück hatte ich beim Neukauf für die Hintere gleich die Vordere mit eingekauft. Da kann ich beruhigt wechseln.

Ansonsten, leider war die angedachten Routenwahl via der Sesekeradroute nicht die beste, zu windoffen die ganze Sache. Ich schwenke spontan auf einen Versuch am Südufer des Channel um.

Meet & Great: dort treffe ich den Husky-Man und da wir uns schon am Morgen begenet sind, quatschen wir. Ich bin aber abgestiegen und latsche mit dem Stahl Renner schiebend in der Hand nebenher, zwischen zwei, drei oder auch vier Brücken.

Insgesamt war das nett, aber die weitere Routenwahl war eher was für´n Arsch, sorry. Der Gegenwind macht ein fahren oberhalb der 20km/h kaum möglich, irgendwie ist auch eine gute Portion Pudding in den Beinen, die 3-5kg Blumenerde hängt aber immer noch am Fahrgerät und die Streckenwahl der nördlichen Querung von Bergkamen ist ja sowas von mistig. Radwegbenutzungspflich und Co. lassen grüßen.
Doch so ist nun man das Leben, einzig das milde Sonnenwetter steht mir bei und irgendwann komme ich auch wieder auf als besser einzustufende Strecke und kann mit jedem Meter mehr Freude bekommend dem Ziel entgegen rollen.

Nach einer ersten noch zu fahrenden Steigung und einer Kehre steige ich ab und schiebe die Megarampe hoch. Fahren geht dort nur mit entsprechender Übersetzung und die ist mit absoluter Sicherheit nicht am Stahl Renner vorzufinden.

do nature: oben angekommen sehe ich sehr schnell, auch andere Sonnenblumen ragen ihr Köpfe hoch. Man legt das Fahrgerät auf die Seite, nicht aber ohne vorher alle Erdtüten aus zu packen. Ein erster Blick…

…und Freude kommt auf. Dann häufe ich den mittleren Beutel Erde um die Birke an.

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So sollte Regenwasser eine bessere Versorgung der Wurzlen möglich machen.

Dann gehe zum Beet Nr.3. rüber. Da hat sich ja bis jetzt ja von der Einsaat so gut wie nix blicken lassen. Außer einer einzigen kleinen Blume.

Auf dem Weg dorthin fällt mir eine kleine supergelbe Blume auf. Die war bisher nicht dort, ist aber auch nicht von mir. Schwör echt. *lach* Die Stelle ist eventuell drei Schritte vom Beet entfernt. Vielleicht ist da aber dann as rüber geflogen? Kann ich mir bei dem Boden, der ja fast nur aus Stein besteht, kaum vorstellen, daß sich da dann was auswächst.

Zufrieden blicke ich mich um und im Kopf plane ich weiter. Dann packe ich zusammen und lasse mich den langen Weg nach unten rollen. Ich komme wie gewohnt an, die Brennstoffspeicher sind aber dank dem Gegenwind gut leer. Waschmaschine befüllen, duschen und dann Brennstoff einwerfen.
Die Woche ist rum, das Wochenende kann kommen. Und mit dem am jetzigen…

Samstag: …Abend die letzten Zeilen. Ich war ehr oder weniger bis gerade unterwegs. Am Vormittag etwas Laub harken, dann Möbel gucken. Zum Mittag gab´s ne´einfache Pizza und noch einen Versuch in Sachen Mokka machen. Dann war mit der Ältesten James Bond angesagt und hinterher sind wir noch Burger futtern gewesen. War ein netter Tag.

Ja ich weiß der gewöhnlich zu Tagesbeginn veröffentlichte Bericht kommt spät. Aber wie schon gesagt, ich hatte ein wenig Programm heute. Ich bitte diesen Umstand tunlichst zu entschuldigen. *lach*

Macht Euch noch einen netten Abend und bleibt bitte Gesund!  😉

33.108km/ 05.10.2021

Oktober 6, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biketouren Bilder: das Wochenende ist rum, der…

Montagmorgen 05:50Uhr: …brachte den nächsten Schritt auf dem Zeitstrahl des Kalenders. Erste Überraschung der naserümpfenden Art.

Mobilphone/ Moto G30: dem neuen Motorola G30 wurde über Nacht ein weiteres Update gegönnt, soweit so gut. Die Frage ist nur, warum auch bei diesem zweiten Update eine neue Eingabe beider Sim-Lock notwendig ist?

Nicht das ich das jetzt massiv stören würde, irgendwie hatte ich mich daran schon beim alten Moto G7 gewöhnt, aber wenn das/ ein Update kommt und die Simkarten dabei deaktiviert werden, dann wird man ja auch nicht zu erreichen sein. Finde ich jetzt, mit Verlaub gesagt, bei einem Mobilphone relativ sinnbefreit.

Gut, Espresso kippen dazu ein paar Haferkekse des schwedischen Möbelhauses und dann vor die Burgpforte treten um den Wettercheck zu machen.

11:17Uhr: weitere Zeilen. Die morgendliche Anfahrt war extrem angenehm, ma(n)n hätte noch locker ein paar mehr Kilometer dran hängen können.

Am Job angekommen die üblichen Handgriffe getätigt dann mal das G30 an das zweite Bluetooth Freisprech für den Job koppeln.
Das klappt leider nur bedingt gut, um genau zu sagen gar nicht.

Bei der Bluetooth Suche tauchen gut ein Dutzend Geräte auf, aber nicht das was ich suche. Ich mache ein mehr oder weniger langes Gesicht und verschiebe die Aktion auf (dafür entdecke ich eine Meldung, daß ein weiteres automatisches Update wegen kein WLAN abgebrochen wurde und erst bei erneutem WLAN Zugriff weiter laufen-würde-sollte)…

…zwei Versuche auf der Jobrunde. Aber auch da bis jetzt kein echter Erfolg zu verzeichnen.
Es taucht die Mutmaßung bei mir auf, daß das Freisprechdings mal mit Strom gefüttert werden will. Da diese Jobrunde aber nicht wirklich viel Kommunikation erwarten lässt, werd ich das Teil zum Schichtende hin an den Saft hängen.

Derweil laufen Überlegungen, woher man eine nette Heimfahrt im Kopf planen könnte? Südlich oder doch eventuell eine nördliche Route? Man lässt sich spontan überraschen. *freu*

Die Rückfahrt wurde dann über eine südliche Route gemacht. Wetter passte bestens und so ging es an Dortmund Scharnhorst durch den Naturlehrpfad Alte-Körne/ Dortmund und ab da rüber nach Südkamen. Ab dann über die ebenfalls gut bekannte Querverbindung bis zur Burg (Strecke <klick> beim Strava).

(Link <klick> zum Oktoberalbum )

Während dieser Fahrt wird mir klar, wie schön der Herbst doch ist. Ideen kommen auf irgendwas Schönes, so in Richtung Caffee kochen und-oder Hängematte zu machen.

Bryton: bei der Ankunft bemerkte ich leider, daß mein Bryton 330 Tacho ein übles Problem zunächst mit einem Update hat und anschließend mit dem Haus WLAN. Nach X Versuchen lege ich das Teil mit einer mehr oder weniger Scheißegalstimmung an die Seite.

Dienstag: auch am frühen Morgen tut sich beim Bryton nix, ich aktiviere ihn trotzdem für die reguläre Jobanfahrt. Mehr als nix kann er ja nicht machen.

19:31Uhr: der Tag ist rum, ja war nett und auch das Wetter passte. Diesmal wählte ich eine nördliche Route für die Heimfahrt, aber keine ganz so lange. Und so gondelte ich mal wieder unterhalb von Schloss Cappenberg entlang um dann aus Norden kommend lasse ich mich nach Werne runter fallen zu lassen.

Zu Hause angekommen wurde der Bryton ans Wlan gebracht und schwups, als wenn nie was gewesen wäre, alle Daten standen im nu´ online. Warum nicht gleich so? *lächle zufrieden*

Die Woche kann gerne so weiter laufen. Macht also das Beste draus und bleibt bitte gesund!  😉

33.006km Dorfrunde/ 02.10.2021

Oktober 4, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Outdoor/ Biketouren/ volle tausend Kilometer/ Bike- & Biketouren Bilder: das Wochenende startet recht gewohnheitsgemäß mit dem…

Samstag: … und so wollte der Tag sinnig aber auch geschmeidig gefüllt werden. Zwei Pläne hatte ich dazu, nein genau genommen natürlich drei Pläne.

Bikedefekte/ 2021 Laufräder: Plan A. war eine fahrt ins Dorfzentrum zu machen und zwar mit dem Stahl Renner, logisch. Einfach ein paar legere Extrakilometer auf dem Monatskonto genrieren. Dabei dann mal bei Radpunk Cycles reinschauen und nach dem Fortlaufenden der Laufräder fragen. Was dann Plan B. war.
Plan C. dann mal bei Unterwegs Hamm reinschauen und sich ein paar Infos beschaffen, eventuell haben die ja auch noch eine Plan B. den ich bisher übersehen habe.

Überraschend fand ich, daß ich auf der Anfahrt in einer noch recht frischen Baustelle (Bild links) landete. Da wird auf einer Radroute ins Stadtzentrum demnächst asphaltiert.
Nach Auskunft der am Bagger fettenden Maschinisten soll das schon Ende nächster Woche fertig sein.

(Oktoberalbum <klick>)

Später auf der Runde konnte ich noch zwei weitere Asphaltierenden unter die Räder nehmen. Das Bild in der Mitte zeigt einen Abschnitt am Datteln-Hamm-Kanal wo er ist kürzlich der Ahse Dücker neu gemacht wurde.

Auf der Rückfahrt rollten meine Reifen noch zart über die auch erst recht frische Asphaltdecke in Höhe des Ruderclubs Hamm. E stur sich also was. Natürlich hatte ich aber auch leider ein zwei Abschnitte während des Tages, die man auch als Beispiel – so bitte nicht! – hernehmen könnte.

Als erstes ging es dann intuitiv zu Radpunk Cycles. Der gute Mann hatte diesmal etwas weniger Kundenverkehr und so bekam ich recht schnell die Auskunft, daß Mitte nächster Woche wohl das erste Laufrad fertig sei. Fein dachte ich. Das zweite wird wohl erst Mitte Oktober soweit sein, aber da machst´e nix. Stichwort Lieferengpässe.

Mit er recht guten Info bin ich dann rüber zu Unterwegs Hamm. Hier war für mich Thema mal ein paar Isomatten zu begutachten. In der Hängematte liegend kann es auch von unten frisch werden.

Das kann man dann mit einem Underquilt, eine Art Decke die man untern die Hängematte hängt, kompensieren oder eben auch durch eine Isomatte.
Natürlich nutzen die Cracks Underquilts, was auch technisch gesehen die besser Lösung wäre.

Nur so ein Underquilt kostet mal eben wider ein paar hundert Euro, die ich sogar noch bereit wäre mal wieder zu investieren. Nur was ist, wenn man dann doch mal auf dem Boden schlafen muß, weil keine Bäume da sind (zB. auf einer netten Halde)?
Oder wenn ein Aufhängen einer Hängematte in einer Schutzhütte aus irgendwelchen Gründen nicht machbar ist? Ich denke, so ist man erstmal flexibler.

Das dumme ist jetzt aber mal wider nur, die Isomatten die man als Empfehlung bekommt, sind auf dem Markt zur Zeit kaum zu bekommen. Ist hakt wie mit Fahrradteilen, Lieferengpass.

Dann ging es eben direkt rüber zum Burghügel Mark. Den Ursprung dieses Dorfes hatte man ja ein neues Outfit gegönnt. Das ist zwar noch nicht ganz fertig, aber die Tage stand mal wider was und er Zeitung. Und so kann man ja mal gucken fahren.

Und wie ich da so ankomme, war die Versuchung schon sehr groß. Also um es mal so zu sagen, innerlich hatte ich schon mindestens einen Fuß auf der Treppe.

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Aber das ging nicht, denn ich rechnete damit, daß die Baustelle eventuell mit einer oder mehrer Kameras überwacht würde. Da ist ja heute durchaus üblich. Und so hab ich es dann dabei belassen, mal wieder ein Bild zu machen. Abmarsch noch eine Harken hier rum und dort rum, dabei einen Trampelpfad an der Ahse entlang gefunden, der aber auch nur in einem nicht für mich neuen Gebiet endet.

Zum Abschluss gab es noch eine Erkundungsrunde. Dabei im Hinterstübchen hatte ich eine, zwei sich aneinander reihende Verbindungen von Norden her runter in das südliche Gebiet, was dann wiederum zur Burg führt. Gefahren bin ich das Ding irgendwann mal.
Was mir aber seinerzeit auffiel, das Gebiet war sehr wellig und von daher sehr nett. Außerdem gab es dort ein paar Waldstücke. Also bin ich da mal eingetaucht.

Tatsächlich ist das zwar überschaubare Areal sehr schön. Die hügelige Landschaft gibt halt viel her, kleine Straßen, eigentlich gar kein Verkehr oder auch nur Feldwege kann man befahren. Auffällig fand ich, daß man dort so gut wie nix von anderen Verkehrsadern mitbekommt. Teilweise totenstille halt bis auf die natürlich Geräusche. Wunderbar also.

Speisekarte/ Café: …oder dieses mal besser gesagt nicht Café oder Espresso wie gewohnt, sondern Mokka.

Ich hab auch da schon eine Weile vor mich her geschoben, aber heute passte die Uhrzeit, ich trinke selten Kaffeegetränke nach einer bestimmten Uhrzeit, weil´s mir dann nachts zu spät wird.

Nach einer kleinen Besorgungsfahrt mit dem GOLF wo dann auch beim osmanischen Dönerdreher des Vertrauens eine gute Lamacun verspeist wurde, war ein Mokka fällig.

Insgesamt war das ein wenig Gehversuch. Beim ersten Durchgang hab ich wohl nicht genug aufkochen lassen, aber auch zuwenig vom Mokkapulver genommen. Im Gegenzug hatte eich aber noch drei kleine Löffel Zucker mit drin. Das Ergebnis war dann eher dünn dafür sehr zuckerig.

Beim zweiten Versuch hab ich die doppelte Menge vom Mokkapulver genommen und den Zucker ganz weg gelassen. Alder Falter, das war kaum zu trinken. Aber das Gute war, ich hatte ihn schon besser aufkochen lassen.

Erst der dritte Versuch ging so in die Richtung das man sagen konnte, ja geht. Wobei so ganz zufrieden… . Ich werd das also noch mal wann angehen. Ist aber au jeden Fall interessant.

Und nach dem ganzen Mittagsritual kam dann die Sache mit der Mobilmachung des Motorola. Das war dann meine Geschichte vom Samstag.

Habt einen netten Tag und bleibt gesund!  😉

 

32.969km/ 01.10.2021

Oktober 2, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-15/ Sport/ Bike- & Biketouren Bilder: nach der Tour ist vor dem Bikealltag, der…

Montag: …startete etwas verschwommen, da der gute um nicht zu sagen wohl sehr gute Espresso nach dem CWPM Futter seine Wirkung bis in die folgende Nacht entwickelte.

Denn noch, es war warm am Morgen und so stand mal wieder die sportliche Aufgabenstellung an die Kleidung richtig zu wählen. Dieses mal aber in die andere Richtung, weniger ist mehr. Es rollte sich aber gut, der erste Arbeitstag ging mit der Jobrunde geschmeidig über die Bühne.

Ebenso sportlich wie die Kleiderwahl war aber das Thema Brennstoffzufuhr. Das klappte zwar „so“ um den Tag über in Aktion zu verbleiben, aber für den eigentlich am Nachmittag angedachten sportlichen Teil, war der Akku dann zu leer.
Und so wird der Teil eben nach hinten raus geschoben, was mir zwar nicht ganz so passt, aber warum was reißen, wenn’s denn dann doch nix bringt. Zumindest kann ich die Zeit nutzen und für das neue…

Mobilphone: …eine Multi-Sim-Karte zum kleiner machen bestellen.

Gut gefuttert ging’s dann recht zeitig in die Federn, die Nacht war mehr als brauchbar, der…

Dienstag: …kann auch mit diesem ersten Zeilenblock kommen. Es hat gestern Abend noch etwas Niederschlag gegeben womit auch die Temperaturen wieder mehr in Richtung Herbst gerutscht sind.
Mit dem gleich folgenden Schritt vor die Burgpforte werd ich sehen was draußen in wie los ist.

*später* …und es passte bestens. Das gute und auch das schöne ist, daß man jeden Tag aus einem anderen Blickwinkel betrachten kann.

(Septemberalbum <klick>)

Die Rückfahrt wurde dann aber wegen Termingrund recht zackig abgehandelt, damit keine großen Gesichten zum erzählen.

Bikedefekte: ach ja, war ja schon lange nix mehr kaputt gegangen. Will ich so am Job die Ortlieb Arschrakete (große Satteltasche) für die Rückfahrt zu machen, hab ich eine Schnalle in der Hand.

Zum verschließen hat zwar eine gereicht, aber zur Sicherheit wurden noch drei Lagen Klebeband drum gemacht.

Das Teil ist jetzt seit dem Spätsommer 2016 im Einsatz, da kann schon mal was kaputt gehen.
Zu Hause hab ich dann einfach die Topeak Arschrakete montiert.

Mittwoch 05:38Uhr: wieder weitere Zeilen zum bereits gestarteten Tag, heute wird es wohl geruhsamer oder auch geregelter. Der Arbeitstag sollte soweit keine Überraschungen bereit halten, so kann ich mich am Nachmittag dem Training widmen.

Ach ja, die Meldung kam rein, daß die neue Sim-Karte unterwegs ist, die Baustellen bewegt sich also auch. Ein Bild von der sehr herbstlich frischen Anfahrt.

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12:25Uhr: ein wenig Nass aus den Wolken zieht über‘ s Land, gut für den Grünwuchs.

15:38Uhr: ausgestempelt und ma‘ einen Schritt vor die Tür gemacht um das Wetter zu checken.
Es hat zwar aufgehört zu regnen, so mutt datt zum Feierabend hin, aber der Herbst lässt in aller Deutlichkeit von seiner Temperatur grüßen. Endlich normales Wetter. Noch mal „frisch machen“, dann umkleiden und Abfahrt zur Burg.

*Minuten später*: ich muß die Nicht-Regen-Ansage revidieren, es trommelt gerade aber hallo auf’s Dach.
Ich schätze ich zieh mich mal ganz laaaaaaaaaangsam um und noch eine Weile warte.

Zum Tagesabschluss getippt: um etwa 16:15Uhr ist der Spuk vorbei, ich konnte trocken nach Hause fahren. Ein Baum hat es erwischt, aber am Channel schien sogar die Sonne.

4 sturm-baum_ergebnis

Ich parke den Stahl Renner ausnahmsweise vorne im Schuppen, erledige konzentriert-routiniert die üblichen Handgriffe und kleide mich tatsächlich wärmer um wenig später auf den Burgterrasse den sportlichen Teil des Tages ab zu arbeiten.
Es klappt ganz gut, nur entsprechend spät ist es als ich fertig bin. Ist aber auch egal, der nächste Tag kann kommen.

Donnerstag: der final letzte Tag im September, mal sehen was so kommt?

Es war etwas zäh am Morgen, das Training vom Vortag machte die Muskeln etwas schlapp und es gab auch etwas mehr Gegenwind als die Tage zuvor. Aber auch an solchen Tagen, kurz am Channel mal anhalten und gucken…

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…und ein Bild machen oder einfach während der Fahrt. Hier ist der Weg vom Preußenhafen weg, der ebenfalls auf einer alte Kohlenbahntrasse entlang führt. Praktischer weise direkt hinter dem „Stall“ her. Man kann also verkehrsarm, es müssen lediglich drei Straßen gekreuzt werden, direkt am Job rauskommen.

Die Heimfahrt hatte ich dann mal der Abwechslung wegen fast durchgängig am Datteln-Hamm-Kanal abgespult. Nur am letzten Dorf hab ich eine südlich liegende Strecke durch eine gut zu fahrende 30ziger Zone genommen. Jene endet dann quasi auf dem Land und dann wenig später direkt vor der Burgpforte. Wetter passte, man(n) kann nicht klagen.

Freitag: und wieder eine letzte Runde in einer weiteren Woche.

Vom Job her sollte es heute mal eine Spur runder laufen, also nicht so wie am Vortag (auch wenn ich mich hier dazu nicht ausgelassen habe, was durchaus Potential hätte einen textlichen Rahmen gut aus zu dehnen. Nur soviel dazu, wenn ich als Mitarbeiter mit einer gewissen Routine und daraus auch zeitlichen Erfahrung den Vorgesetzten zweimal telefonisch in Kenntnis setzen muß… . Da rümpften sich zwei Nasen, seine und meine. ).

Gut, kurz vor dem Weckerbimmeln war ich noch ins tiefe Traumland gesunken, danach die erste halbe Stunde verständlicherweise etwas unrund.
Nach dem gewohnten Koffeingetränk und den ersten Pedalumdrehungen nahm die Sache aber Fahrt auf.

Draußen war es angenehm erfrischend, was eine zusätzliche Ermunterung auch für die Seele ergab. Ankommen, frisch machen und ein erstes Frühstück. Dann die Jobrunde, diesmal MIT Espresso Special.

Es lief dann auch geschmeidig, halt so wie es soll. Nach dem geplanten & regulären früheren Feierabend wurde dann nach Hause getrampelt, fix in die Dusch gehüpft um dann einem Verwandten beim Partyzeltaufbau zur Hand zu gehen.
Danach final Feierabend mit Bauch voll schlagen und so. Wochenende kann kommen.

8.975 Kilometer Ende September für dieses Jahr im Sack, der Oktober kommt. Man hofft auf viele schöne Herbstage.

 

Macht das Beste aus dem Tag und bleibt bitte gesund!   😉

Gravel-dings-bums/ 32.776km/ 26.09.2021

September 27, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-15/ Biketouren/ Touren 100+/ Bike- & Biketouren Bilder: es ist bzw. war mal wieder soweit, eine irgendwie nette Geschichte an einem Sonntag.

Mit dem erneuerten Antrieb grob in Richtung alte Heimat gondeln und dem Sonntag einen Sinn geben, vor allem irgendwie herrlich sinnlos. Ziel war-ist die Gravel Games besuchen.

Gemutmaßt sind die Gravel Games für mich nicht die Attraktion. „Gravel“ fahre ich teilweise täglich und auch Strecken neben denen die der normale Alltagsfahrer als noch gemütlich betrachtet, kann ich genug ausschöpfen.

Kilometer machen bis die Beine brennen muß ich auch nicht. Mit 200 Kilometer in der Woche als ganz normal, stimmt die Statistik.

Leute treffen, ja das kann man mal machen. Ob wir dann wirklich gleichgesinnt sind, spielt auch nicht die Rolle. Ich bin da tolerant genug. Jeder so wie er mag.

Denn noch, kann man ja mal machen, gucken und hoffentlich keine echten reizvollen neuen Goodies oder gar größere Sachen sehen.
Von Lifecyclemag, die wohl auch dort verweilen, könnte es eine Tasse werden. Soviel also dazu.

Der weitere Plan, wach werden, Espresso-Frühstück, anziehen und dann Abfahrt. Und so wurde das dann auch gezaubert. Die nächsten Zeilen…

19:52Uhr: …wieder auf der Burg angekommen, 112km und 4,1l Trinkwasser später. Insgesamt ist diese Runde gut gelaufen, sehen wir mal von der einen oder anderen Baustelle ab. Und natürlich von dem Wetter.
Gut, man(n) hätte es auch schlechter treffen können, aber für meinen Geschmack war das schon wieder eine gute Spur zu warm. Ich fang mal vorne an.

Abfahrt, ab auf die Rennbahn und dann so am Job vorbei, den einen oder anderen Schlenker über bekannte Piste. Gut zügig kam ich voran und so wurde mit dem Fortlaufenden die erste kurze Pause geplant. Die fand dann am Regenüberlaufbecken kurz hinter Dortmund Mengede und halt vor Ickern statt. Um genau zu gehen damit auf der Emscherradroute.

Der hohe Turm bot Schatten und eine zumindest zarte Brise kühlte zusätzlich. Die griffbereite Pulle vom Rest trinkend geleert und dann nachgefüllt. Nach eineinhalb Stunden Fahrzeit hatte ich gute 35km runter gerissen. Es lief also gut.

1 wasseroause im schatten_ergebnis

(Tagesalbum <klick>)

Und auch die Strecke über die Emscherradroute war alles andere als beklagenswert. Ganz im Gegenteil bis Ickern kann man nun komplett durchfahren und auch der Weg bis Henrichenburg war gut brauchbar. Nur das letzte Stück, da ist man noch am zaubern.

Das Stück über den Rhein-Herne-Kanal ist natürlich immer noch extrem mistig. Gerade für Radler die aus der anderen Richtung kommen, ist das echt gefährlich. Eine Lösung? Mal sehen.

Dann ging es aber los, die erste fette Baustelle war für die Mündung des Suderwicher Bachs in die Emscher.
Da hat man nicht nur einfach den Suderwicher Bach in die Emscher laufen lassen, sondern ein wirklich großes Areal in den Umbau oder wie man das nennen mag, mit einbezogen.

So wie ich das gesehen habe, waren mindestens zwei Natursteinringfundamente sichtbar. Was das auch immer werden mag? Auch gegenüber am Südufer der Emscher ist man schwer zu Gange um Erdreich zu bewegen. Wenn man sich das genauer anschaut, ist da fast nicht mehr zu erkennen.

2 emscher-suderwicher bach baustelle_ergebnis

Dann kamen noch drei Baustellen.

Die erste in die ich gelangte macht in Höhe der quer führenden Bahntrasse nach oder von Pöppinghausen ihren Anfang. Ganz dumm ist, man steht vor der verrammelten Strecke, hat aber keinerlei Umleitungsschilder.
Jetzt muß ich an der Stelle einwerfen, das ich ja die Ecke zumindest vom Kartestand her kenne, sowas wie einen Kopfkompass habe und mir mit dieser Kombination sehr gut vorstellen konnte, wie ich zu fahren habe um wieder dahin zu kommen, wo ich hin will. Ebenso kenne ich vom Job aus dem Blickwinkel des PKW-Fahrers das andere Ende dieser Baustelle.

Leute die das alles nicht als Hintergrund haben, ortsfremd sind und auch nur stur einer aufprogramierten Naviroute folgen, sind quasi chancenlos und werden mehr oder weniger umherirren.

Gut, ich bin dann rechts raus, bis zur längsseits verlaufenden Straße und dann da eben entlang, bis zu der Stelle wo ich das andere Ende kenne. Da gab´s dann die nächste Überraschung. Auch dort war selbst für mich nach einigen Gucken nicht ersichtlich, wie man wieder auf die Emscherradroute stoßen könnte.

Nach ein wenig rätsleraten hatte ich es dann und landete wieder an der Baustelle vor dem Südfriedhof. Das Ding kenn ich ja nun auch schon zu genüge und muß sagen, in den zwei Jahren hat sich da nicht viel getan.
Anstatt die Leute nicht die paar hundert Meter fertige Route fahren zu lassen, sollte man dort mal endlich eine gescheite auch schnell für Radfahrer ersichtliche Leitung einrichten. Vielleicht bin ich dort aber auch nur an dem Umleitungsschild vorbei gebrettert?

Also abermals durchkämpfen, bis ich dann kurz hinter dem Herner Hafen vor der nun aber für mich letzten Baustelle stand. Da ich eh den Wasserhaushalt regulieren und nachfüllen mußte, hab ich mir das mal kurz auf der virtuellen Karte angeschaut und abgespeichert. Wieder Go um dann fest zu stellen, daß die Herren Bauarbeiter eine kombinierte Radwegbenutzungspflicht unter der A43 hindurch eingerichtet haben.

*Ironiemodus an* Wie rücksichtsvoll sie doch sind. *Ironiemodus aus* Alder, wieviel Kisten Bier die da schon weg hatten, ist schon dramatisch. Der Geh-Radweg-Kombi hat geschätzt mal 60-80cm Breite und führt zudem über Baustellenwerkstoffe aller Art. Vorzugsweise Schotter und Sand.
Ich hab’s dann vorgezogen auf der Straße zu fahren. Wenn man ein Beispiel für einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr sucht, da bitte hat man ihn.

Ab da ging es dann aber wieder in flotter gewohnter Fahrweise weiter. Letztendlich hatte ich dann aber das Ziel fest vor Augen…

…die Zeche Ewald und dessen Förderturm, die Anlagen und dann das Areal der Gravel Games. Bis dahin war schon der eine oder andere Liter Trinkwasser durchgelaufen, eventuell doch zu wenig? und Brennstoff sollte dann auch in ausreichender Menge zugeführt werden.

Am Eingang zu Gelände bekam jeder ein Schlüsselbändchen (was man beim verlassen wieder abgeben hat), damit man so wohl die Besucherzahl regulieren konnte. Gut geregelt.

Ich schob meinen Stahl Renner über das Gelände, vernahm umgehend das viel Bling-Bling vor Ort war und auch die diesem Typ zugetane Kundschaft.
Rechts außen im ersten Drittel eine Futterbude nach Ruhrgebietsart und mal keine Megaschlange davor. Den Stahl Renner an einer Parkstange aufgehängt, Wass schon seltsam aussah, neben den ganzen blank geputzten Carbon-Bikes und sich eingereiht. Die Sonne brannte etwas und irgendwie fühlte ich mich…

…verschwitzt!

Nachdem ich die Bestellung aufgegeben hatte wurde artig gewartet und sich dann ein Plätzchen auf einer Bank gesucht. Schattenplätze waren aus. Den Stahl Renner gut im Blick und im rechten Augenwinkel einen Stand von Tout Terrain, wo ich schon vor der Bestellung mal ein Auge drauf geworfen habe.

Nach dem all zu köstlichen Mahl hab ich da nochmals ein Auge drauf geworfen, aber man war informativ schon ausgelastet. Also bin ich weiter rum. Der nächste Halt war dann eher zufällig, oder wegen der auffälligen orangen Rahmenfarbe beim Drössiger Stand.
Dort wurde ich auch angesprochen und so wechselte man ein paar Worte. Nette Dinger diese Bikes, aber von der Technik her nicht das, was ich mir vorstellen könnte. Um genau zu sagen – das falsche Tretlager.

Leider gab es doch keinen Stand von Lifecyclemag. Da werd ich die Tasse doch wohl bestellen müssen. Überhaupt hab ich keine bekannten Gesichter gesehen. Jetzt so mit dem Hiersein tauchen natürlich die Meldungen bei Instagram und What´s Up auf. Aber nun gut…

Ingesamt war mir das da aber alles zu hibbelig, voll und vor allem – warm. Und überhaupt, nach dem Mittagessen Espresso-Pause wo in Ruhe zu machen. Die Runde beendet und sich dann irgendwie vom Acker gemacht.

Kurz nach der Abfahrt, an einem Aufstieg zur Halde Hoheward fand ich eine Bank im Schatten und relativ windstill war es dort auch.
Also sich erstmal einen kleinen Espresso zubereitet, noch ein wenig Naschkram dazu und anschließend sich schon die Rückfahrtroute ins Navihrin eingebrannt. Ganz so lange dauerte diese kleine Pause dann aber doch nicht, so langsam zog es mich heimwärts. Eine Dusche und die Klamotten in die Wäsche, das war mal so ein Plan. Also wieder zügig los.

Die eingebrannte Route fluppte saß bestens, auch die anderen restlichen Meters wurden gekonnt abgespult.

Und dann wieder auf der Emscherradroute in Richtung Dortmund Mengede, endlich hat man das Asperrgitter, auch gerne als Gängelgitter, halbiert.

Mann o mann, wieviele jähre hat mich das Ding genervt!? Von Osten kommend geht es ja recht gut bergrunter. Das hat man, entsprechendes Fahrgeschick und nicht all zu viel Tempo vorausgesetzt, noch irgendwie hinbekommen.

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Aber berghoch war jedes Mal absteigen angesagt. Dabei stellte sich mir immer wieder die Frage, wozu? Denn welcher PKW würde überhaupt durch diese schmale Lücke passen. Aber nun hat man das endlich behoben.

Zum Ortsausgang Mengede hin schlug ich dann eine andere Route ein, auch wenn sie etwas holperiger war, netter als die blöde lange Straße hoch zu kurbeln war es allemal.

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Überhaupt war dies dann noch mal geänderte Strecke nicht ganz so uninteressant. Man kam recht gut vorwärts, hatte recht wenig mit Kraftverkehr zu tun, nur die eine Baustelle an einer Unterführung war natürlich im Weg. Umleitung, diesmal aber ausgeschildert.

Dann ab durch den westlichen Rand von Lünen, runter zum Channel und eine letzte Pause. Wolken hatten sich vor die Sonne geschoben, das Thermometer war auf nur 20c° gesunken. Zu spät, denn Radbuxe war gut durchnässt und auch das Funktionsträger-T-Shirt alles andere als frisch.

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Ein Apfel als Vitainspender, ein Nugatriegel aus der Verpackung gefummelt, eine wahre Geschicklichkeitsübung will man keinen klebrigen Finger haben und noch mal blöd die bekannte Gegend angeschaut. Ja es war viel Volk unterwegs.

Dann die restlichen Meters runter gerissen, wieder auf der Rennbahn, diesmal aber komplett durch. An einem so verkehrsarmen Sonntag kann man das locker bringen. Die Ampel an der Ortsdurchfahrt nervt sonst einfach nur. Als Fußgänger und Radfahrer hat man an drei Ampeln zu warten, die natürlich nicht direkt hintereinander schalten, auf der Fahrbahn ist nur eine Wechsellichtanlage zu beachten.
Ankunft 112km und 4,1l Trinkwasser liegen nun hinter mir. Wo das Wasser geblieben ist, merke ich zumindest zu einem Teil an der auf der Haut klebenden Kleidung.

Abladen, klar Schiff machen, Route & Bilder hochladen, duschen und den Bauch vollschlagen. Tippen.

Ja das war’s dann mit dem Sonntag, möge die restliche Woche geschmeidig laufen. Habt einen netten Tag und bleibt gesund!  😉

32.664km/ 24.09.2021

September 25, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-15/ Bike- & Biketouren Bilder: auch nach dem letzten Beitrag geht das Leben weiter, erste Zeilen noch am frühen…

Mittwoch: …Morgen. Gemutmaßt sollte es auch laut dem Wetterfrosch nicht ganz so kalt draußen sein, aber das nun die Zeit anbricht die Heizung an zu schmeißen ist wohl Fakt.

Der Espresso con Leche bedeckt nur noch zart den Boden des Glases, ein Stückchen hausgebackenen Kuchen gab es dazu. Eine solide Auswahl an Kleidung liegt bereit, gleich gibt es den ersten Schritt vor die Burgpforte, Temperaturkontrolle.
Es folgen dann die üblichen Handgriffe, mehr oder weniger umfangreich oder eben dem Wetter angepasst.

*wenig später* Puh und kalt war es. Die Ansage auf dem Bryton Tacho rief 5c° aus, warmfahren war also eine gute Idee.

*am Abend getippt* Der Nachhauseweg wurde recht geradeaus abgehandelt. Auch wenn ich am Job an diesem Tag gut weg kam, spät war es trotzdem.

Donnerstag:  der letzten lange Arbeitstag startet wie üblich. Die Temperatur ist tatsächlich wärmer als am Vortag, es schwankt aber zwischen unter 5c° vor der Burgpforte, wo es aber tendenziell immer kälter ist, und über 5c° im Burggarten.

Trotzdem komme ich mit meiner Kleiderkombi gut zurecht. Denn für heute bleibt die Bikeregenjacke, auch gut wenn es kälter ist zu Hause.
Das hat natürlich eine Grund. Denn auf der Rückreise würde sie nur schwer Platz finden in einer der Taschen, weil ich schon zwei große 1,5l Wasserflaschen verstaut habe.

Die werden als Gießwasser herhalten, weil das Feierabendziel die Halde Humbert sein wird. *wieder später am Abend* Zum Feierabend hin wurde dann auch die Nummer mit dem Gießen gemacht. Rückenwind war auch angesagt, feine Sache also.

Freitag: mann o mann ist das warm draußen geworden. Natürlich hatte es über Nacht auch noch geregnet.
Ist ja aber auch egal, besser etwas zu viel vom Nass für’s Grün, als zu wenig. War ja trotzdem schön zu sehen das was wächst.

Das hatte dann natürlich zur Folge das ich die Kleidung schon in der Fitness-Garage abgelegt hatte und auch bei der letzten Ortsdurchfahrt die dünne Mütze sowie auch das Halstuch im Gepäck verschwand. Hier noch ein paar Bilder von den morgendlichen Anfahrten oder eben von den Heimfahrten.

(Septemberalbum <klick>)

Das eine Bild zeigt mal wieder einen Halt am frühen Morgen, gegenüber einem noch laufenden Kraftwerk. Dort beginnt ein besonders gesicherter Radweg, ist also ideal um noch Kleidung ab zu legen. Der andere Kühlturm ist von dem Kraftwerk hier direkt gegenüber der Burg, halt nur auf der anderen Kanalseite. Dieses Kraftwerk ist aber stillgelegt.

Nach der Ankunft wurde aber malwieder Hand an den Stahl Renner gelegt. Also zuerst alles fein gemacht und anschließend noch die Antriebkomponenten gewechselt. Nach sage und schreibe 8.866km war das auch längst fällig.

Damit war dann der Part auch gelaufen. Ja, hab ich auch schon eine Weile vor mich her geschoben.

Bikedefekte/ 2021 Laufräder: in Sachen Risse in den Felgen am CAADX hab ich heute nur bei Radpunk angerufen. Zu meinem Erstaunen kam ich auch recht durch durch, zwar erst an den falschen Mann der nicht viel wusste, der hat mich dann aber rüber gereicht.

Die 28-Loch Felge ist ja zu bekommen, bzw. schon unterwegs. Die zunächst nur schwer bis gar nicht zu bekommende 32-Loch Felge hat er aber nur geordert und die soll jetzt Anfang Oktober kommen. „Das könnte dann aber auch Ende der ersten Woche sein“, so der Herr des Schraubenschlüssels.
Ich beruhigte ihn und sprach ihm mein vollstes Verständiss für die Lage auf dem Teilmarkt aus. Das er auch noch basteln mußte schob ich ich hinterher. Er ist also dran, die Kuh ist fast vom Eis.

Dann das andere Thema…

Mobilphone: …ich bin heute extra nicht zu Radpunk gefahren, weil ich mein neues Motorola G30 in…

…Betrieb nehmen wollte (gut, daß mit dem Wechsel der Antriebsteile hatte sich dann so ergeben). Das hat dann aber so nicht geklappt, weil beide Sim Karten zu groß sind. Meine private Sim kann ich ja recht problemlos kleiner schneiden lassen, aber für die Firmen-Sim werd ich erst um Erlaubnis oder eine Alternative fragen müssen.

Aber soweit ich weiß, haben wir, also die Firma da ich einen kompetenten Partner. Man wird sehen. Soviel also dazu.

Macht Euch einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

32.535km/ 21 09.2021

September 22, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-15/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder: der Lauf des Lebens geht weiter, die Uhr tickte und der Kalender schlug um auf den…

Montag: irgendwie bin ich an den Küchenstammplatz gekommen und irgendwie war dann auch der Espresso con Leche da.
Mit dem ersten Kontrollschritt vor die Burgpforte war klar, die am Vortag getroffene Kleiderwahl war mehr als gut.

Auf dem offenen Land der Rennbahn hatte es nur frisch-flockige 6c°, die wärmere Mütze und die Langfingerhandschuhe waren damit gut zu tragen.
Der Wind bläst in den Rücken und schiebt an, aber so kommt wr aus Osten und bringt die kalte Luft mit.

Innerlich braucht ich etwas um richtig wach zu werden, dann aber waren sie da diese Szenen am Kanal.

(mehr Bilder im Septemberalbum)

Hat sich doch gelohnt. Frisch machen und umkleiden, die Jobrunde vorbereiten und das Frühstück verzehren. Abfahrt.

Den Tag über klart es auf, aber frisch blieb es. Denn der Ostwind ließ die Kurbel mal langsamer kreisen, die Rückfahrt verlangte nach mehr Krafteinsatz. Aber das kennt man ja. Und dann kam der…

Dienstag: …mit seiner mächtigen Frische. Irgendwie war es schon am Vorabend deutlich kälter geworden. Aber was ich am Morgen auf dem Thermometer vor der Burgpforte sah, ließ einen ein wenig erstarren. Da standen gerade mal Winterfahrten-mäßige…

4c°

…und innerlich hatte ich mir schon meine Fahrradjacke angezogen.

Natürlich wurde bei der Kleiderwahl aufgestockt und dann ging es los, langsam aber beständig. Hauptsache erstmal warm werden.
Die klare Luft wird auf den ersten Kilometern nur zögerlich auf dem Weg zur Lunge vorgewärmt. Das Hirn vordert den Streuwagen für seine Funktion an. Mensch, was für ein Umschwung. Aber der Vollmond trotze der Kälte und gab ein wunderbares Bild.

Biketouren/ Touren-Ansage: weiter Zeilen aus dem Kopf es ist bereits 08:55Uhr und zwei gute Fleischwurst-Brötchen sowie ein Stück Apfelkuchen sind Geschichte.

Da am nächsten Samstag/ Sonntag die Gravelgames in Recklinghausen ausgerufen worden sind, kann man da ja ma‘ hin. Natürlich kam umgehend der Gedanke auf, den Besuch mit einer standesgemäßen Radfahrt zu verbinden.

Dann sprach mich dir Mountainbike Kollegin vom Job an, ob ich denn auch… . Nur weil sie ja nicht ganz so trittfest ist, stellte ich die Option einer PKW-Fahrt.

Heute kam sie damit um die Ecke, daß sie sich doch anders verplant hätte. Also doch eine Soloradanfahrt? Der Gedanke reift.

Die anderen Baustelle mit den einschlafenden Händen und den Handschuhen

…da hat sich gezeigt, daß die Vermutung das es an der Wärme liegen könnte, nicht ganz so falsch ist. Denn just als sich die Temperaturen normalisiert hatten, war das Problem weg.
Unzufrieden ist man darüber nicht.

Die Heimfahrt am heutigen Dienstag wurde zum abspannen von der Stand-Wartezeit am Job, sowas bringt mich echt an den Rand des Nichts, auf der Sesekeradroute durchgeführt. Bestes Wetter dafür, also trocken und frisch genug damit nicht Unmengen an Radfahrern die Strecke verstopfen. *lach*

Leider ist kurz vor dem östliche Ausgang in Kamen immer noch eine blöde Baustelle und die Umleitung ist nicht wirklich nett. Also dann aber so diese Umleitung fuhr dachte ich: „warum nicht mal gerade aus probieren? Da müßte man doch auf die Klöcknerbahnroute stoßen.“ Naja, tatsächlich stößt man auch auf die Klöcknerbahnroute, doch zuvor muß man erstmal drüber weg, links ein wenig durch die Felder, was auch äußerst nett wenn auch sehr kurz war um dann mit einem weiteren links-links Schwenk endlich dort anzukommen, wo man hin will.

Erstbefahrungen: und so gab es mal spontan, völlig untypisch für mich *grins* mal wieder einen kurzen Erkundungstrip.

Dort dann angekommen wurde die Fahrt in üblicher Weise fortgesetzt.

Test/ Biketechnik/ Licht/ Lichttest-Bilder: ach ja die neue Sigma Aura 80 hatte heute mal das gezeigt, was man wohl befürchten muß.

Nach ca. 40 Minuten auf der eher gemäßigten Sesekeradroute mit feinem Split und verdichtetem Erdreich hat sich die Lampe soweit geneigt, das sie bestenfalls noch den Bereich direkt vor dem Vorderrad ausleuchten würde. Sieht man ja gut auf dem Bild oben.

Das ist natürlich nicht gut und könnte auch passieren wenn man auf bestem Asphalt mal über eine blöde Bodendelle fährt. Das ginge dann schlagartig und ebenso schlagartig würde man in ein dunkles Loch fahren. Kein guter Plan.

Soweit so gut, morgen soll es wieder wärmer sein, es geht dann also in die restliche Runde der Woche. Wollen wir mal hoffen, daß es weiter so geschmeidig läuft.

Macht Euch einen netten Tag und bliebt bitte gesund!  😉