Archive for the ‘Singlespeed 52-16’ Category

26.693km/ 16.08.2019

August 16, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Bike- & Biketouren Bilder: grundsätzlich will ich gar nicht so viele Worte verlieren, aber wer mich kennt… . *lach*

Grundsätzlich ist nicht viel passiert. Das Wetter ist teilweise gut umgeschlagen. Eines morgens hatte ich ma´ gerade 5c° auf dem Außenthermometer. Und geregnet hat es auch gut. Nicht gut genug für die Natur, aber wenigstens etwas. Derweilen läuft der Stahl Renner geschmeidig, was mich vor dem Hintergrund der Cannondale Rückruf Geschichte zumindest etwas milde stimmt.
Große Extraausfahrt gab es nur am Mittwoch, wo eine gelassene expandierte Rückfahrt über bekannte Wegstrecken aus dem Ärmel geschüttelt wurde. War alles irgendwie alter Kaffee, aber auch gerade deswegen wohl super schön. Auch das Wetter spielte gut mit.

Am Freitag gab es noch eine weitere, diesmal aber nur seicht ausgedehnte Heimfahrt. Wie so oft, oben an Cappenberg vorbei. Schon mal warmfahren für die gedachte Tour am Samstag. Aber davon werd ich dann zu gegebener Zeit wieder erzählen.
Ein paar Stichworte gefällig ? Erstmal hoch nach Lüdinghausen um dort im örtlichen Northland Store ein wenig zu stöbern. Dort hatte ich vor ein paar vielen Tagen kurze Radhosen gesehen. Die schienen mir vom Stoff her deutlich dünner und somit besser für sehr-warm-sommerliche Fahrten zu sein, als jene die ich habe. Ansonsten wären die Begriffe Hängematte und was zum Essen machen noch zu erwähnen. Wird also eher entspannt. *freu*

Biketouren/ Touren-Ansage/ Biketouren Karten: …oder doch nur so eine Idee zu einer Tour. Da ich die ganze Woche im Raum Soest, Lippstadt und Co. unterwegs war, konnte ich auf eben schnell in einem so ester Radladen die Karte Soester Börde im Maßstab 1: 50.000 abgreifen.

Und so hab ich mal wider auf dem bekannten Onlineportal die gedachte Tour in zwei Parts abgesteckt, damit ich auch mal ein paar Zahlen zur Hand habe. Die Hinfahrt am Burg via Nehheim bis zum Möhnesee-Turm kommt mit guten 65km und für mich bestimmt nicht zu unterschätzenden 561hm zu stande.

Eine gedachte Rückfahrt, hier aber zugegebener maßen aus der Hüfte zusammen gebastelt, Möhnesee-Turm – Soest – Alter Hellweg – Burg kämen zwar ich 65km zusammen, dafür aber eher bescheidene 94hm.

…und sonst ?: was ich nicht vergessen darf, die kleine Einkaufsliste für…

26.520km/ 12.08.2019 ( inkl. Bilderlink )

August 12, 2019

Bikealltag / Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Biketouren/ Bike- u. Biketouren Bilder: viel ist im weiteren Verlauf der letzten Woche nicht passiert. Zu erwähnen wäre, das ich auf der Suche nach noch irgendwo auf Lager oder in der Verkaufsraumauslage liegende Conti PG 4000S II doch noch fündig geworden bin.

Ich habe ein paar viele Läden, die halt so schnell erreichbar waren, abgegrast und erst nix gefunden. Der neue Conti 5000 wird gelobpreist und ist entsprechend verfügbar. Und wie ich mir das schon dachte, ausgerechnet bei Das Rad Dortmund hatten sie noch welche zur Hand.
Und genau von deren Laden hatte ich die ganze Zeit ein Bild im Kopf. Hätte ich sie mal zuerst angefahren.

Drei Stück waren noch zu haben, wo ich auch zunächst sagte: „wenn gutte Preis, ich nehm alle drei„, *lach* nein natürlich nicht in dem Wortlaut, aber vom Sinn her schon. Ich schwenkte aber noch um und nahm nur zwei. Hintergedanken war, wenn die jetzt demnächst verrecken, muß sowieso ein anderes Model herreichen. Und so wurden am Samstag die frischen Schlappen montiert. So wider gut gerüstet tat sich dann eine Ausfahrt auf.

Treffen war um 10:00 Uhr am örtlichen Heimat HBF, Besuch aus dem Osten traf per Zug ein, der Kollege aus dem Claim rollte auch vor. Die ersten Fahrkilometer ( hier den Verlauf bei Strava ) waren klar und führten über bekannte Wegstrecken. Erste Stärkung in Drensteinfurt, was soll ich dazu sagen. Dann weiter via Werseradroute bis eigentlich Albersloh.
Uneigentlich habe ich beim Bilder machen während er Fahrt die offizielle Werseradroute Ausschilderung verpasst und wir standen schon mitten in der Hohe Ward. Dort wurde die erst Bank rechts geentert und abgehockt, nebst tiefsinniger Männergespräche. Mit knapp 2h und eher moderater Fahrweise war das eine reine Genussrunde.

( Alle anderen Bilder wie immer in einem Album )

Nach der ersten großen Pause machten wir uns dann wider auf, denn ich vermeldete, daß sich mein Kreislauf langsam in die Ruhe und somit Schlafposition begeben würde. Für mich ist aber auch eines klar, die Umgebung mit dem Hiltruper See ist genau ein Ding !

Der Hiltruper See wurde umrundet und dann scharf rechts raus am zum Dortmund-Ems-Kanal. Nach den wenigen Metern bis dorthin befanden wir gemeinsam den Gegenwind für erträglich und beschlossen uns am Kanal entlang in Richtung Lüdinghausen zu machen.

Der Kanal war da vor ein paar Jahren noch arg Baustelle und ich kann mich daran erinnern, das selbst der ortskundige ( Neckname ) Schönwetterfahrer mehr als einmal rätselte wie wir wohl nach Münster ( wir kamen damals von Westen her ) kommen würden ?

Diesmal klappte das aber fast reibungslos. Zwei, drei Feinheiten, einmal in Höhe Senden wo wir unvermittelt nicht mehr am Kanal standen, sondern an einem abzweigenden Gewässer oder doch eher Hafen weil Sackgasse. Über eine Treppenleiter ( *Idee!* könnte man dann bei einer nächsten Attacke vorab die Kanalseite wechseln und auch beim Schloss Senden vorbei schauen ) konnten wir eigentlich den Anschluss wider haben, dann tauchte aber eine andere, nicht gerade schlecht aussehend Route auf. Zunächst noch in der Annahme das dies die Stever sei folgten wir der Route. Doch alsbald hatte ich so eine dumpfe Vermutung, die dann auch später beim befragen Eingeborener bestätigt wurde. Es war die Alte Fahrt, sprich der alte Kanalverlauf.

Das war dann etwas holperig, ich fand das gehört aber zum garveln mit dabei. Dennoch beschlossen wird dann wider Teilasphalt unter die Reifen zu nehmen bis wir wider am Kanal standen. Dort gab es dann den dritten Schönheitsfehler. An einem weiteren Yachthafen verpassten wir die nicht ganz so nett optisch augenscheinliche Abfahrt um wider am Kanal zu landen. Nach einer kleinen Schleifen hatten wir das dann aber doch.

Jetzt ging es recht stramm, auch gegen den Wind, gen Lüdinghausen. Vor Lüdinghausen ist die östliche Routenführung direkt am Kanal aber noch durch einen Campingplatz/ Privatweg gestört ( auch ne´blöde Stelle weil so keine Umfahrung sichtbar/ ausgeschildert war ).
Ich wechselte mit den Jungs im Schlepptau die Kanalseite, was dann aber alsbald zu einer neuen Schleife über den Kanal führte. Ab hier sind wir dann ich gar nicht mehr am Kanal entlang, sondern passierten das Café Indigo. Das jenes recht direkt vor den Toren Lüdinghausen liegt, hatte ich so nicht mehr in Erinnerung. Jedenfalls landeten wir weiter fix an der Burg Vischering, welche dann unserem Gast optisch zu gute geführt wurde. Ich kannte die Location ja schon gut, schwenkte also stramm zu einer Spiegelkiste rüber…

Diese Box war von außen komplett mit schmalen Blech- oder Glasspiegeln verkleidet, genau mein Ding so ein Design-Mist. Ach apropos Mist, jetzt hab ich ganz unser großes Picknick in der Hütte vergessene darüber zu berichten. Muß irgendwo, ja wo genau, egal. In einer Hütte, ich meine hinter Hiltrup, haben wir Stellung bezogen und meinen Spiritusbrenner angschmissen. Für zwei von uns gab´s Ravioli und einen guten Espresso hinterher.

Dabei fragte man uns wo wir denn noch hinfahren würden und so ergab sich eine schon fast unglaubliche Gesichte. Die kann aber ein anderes mal erzählt werden, wenn. Kurzabriss: man glaubte uns im Ernst das wir auf dem Weg von Berlin nach Paris seine. *schmunzel* Jedenfalls war ich auch begeistert, wie gut das mit dem Futter klappte.

Da in Lüdinghausen das leider Backwiärk geschlossen hatte, wurde eine örtliche ( spaßfreie ) Tanke angesteuert und gleich mal mächtig die Wasservorräte aufgefüllt. Denn jene waren auf Vacumnivau zusammen geschrumpft und ich glaube uns allen klebte die Zunge leicht am Gaumen. Wasserdefizit halte ich ja sowieso für eines der größten Handicaps ( natürlich neben dem Koffeeindefizit gleich hinter dem Futterdefizit ).

Dann ging es auch recht stramm weiter, auch wenn kurz hinter Nordkirchen noch eine kleine Pause zwecks Futteraufnahme bei den Kollegen eingelegt wurde. Noch ein Hihglight im weiteren Verlauf der Route, ich entdeckte frei laufende Schweine und Hühner an einem nahen Bauernhof.

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Was für prächtige und schönen Tiere ! Dann konnten wir aber schon das Kraftwerk in Stockum sehen, erklommen ein paar letzte seichte Steigungen, es bot sich noch ein tolles Licht an…

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…uns ihn standen wir auf der heimatlichen Kanalbrücke und verabschiedeten uns. Mein Weg führte zum osmanischen Drehspießgrill des Vertrauens, die beiden Kollegen machten sich auf zum HBF. Ja war richtig gut, entspannt, wenn auch im letzten Viertel etwas trocken die Tour.

Aber wie das eben so ist. Die Wolken blockierten etwas die Sonne, es war als scheinbar kühler, dazu noch der Wind und schon fühlen sich so bei der angenehmen Fahrt die gute 21c° nach weniger an. Man hat erst keinen Durst, merkt es nicht wirklich das man eigentlich ölt wie Atze und dann plötzlich hat man nur noch Brand !

Ja und dann war da halt der…

Montag: es ging wie immer dem Stahl Renner zum Job, nur frisch war’s am Morgen. Und nachmittags…, ja da kam die Überraschung ! Mit jedem Meter mehr in Richtung heimatlicher Burg zog der Himmel sich zu, es wurde deutlich kälter ( 14c° ! ) und es begann zu regnen. Wann hat man das zuletzt gehabt ?

 

Keine Ahnung wieviel Kilometer/ 05.08.2019

August 5, 2019

Rumgelaber/ Morgengruß/ Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Bike- u. Biketouren Bilder: später Schichtbeginn gleich verlängerte Jobanfahrt.

Die Zeit die man hat kann und sollte man nutze. Der geneigte Radfahrer halt für eine entspannte Anfahrt und gegen Ende noch eine spontane Streckenerkundung. Getreu dem Motto, irgendwann mal gesehen, man wollte schon ewig mal da her fahren, heute war es dann soweit.

Nach der letzten Heimfahrt in lang & schnell, gab es zwei Tage Pause, davon am gestrigen Sonntag mit ganz viel chillen. Vorzugsweise im heimischen Burggarten und dort dann auch in der Hängematte. Am späten Nachmittag war dann noch nett Grillen angesagt und so muß ich sagen…

… bin ich dann doch etwas zu viel voll gefuttert und entspannt in die Federn gestiegen. Heute früh war dann die Motivation entsprechend gestapelt und stand im entsprechenden Kontext zum gelaufenen Freitag.

Aber seht selbst…

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Habt einen schönen Tag !

26.128km/ 03.08.2019/ Schweißinkontinenz

August 4, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Biketouren/ Channel Challenge/ Bike & Biketouren Bilder: der Saft ronn mir dauerhaft unter dem Helm von der Stirn abwärts in die Hackfresse, mehr oder weniger begleitet mich eine gewisse Schweißinkontinenz, die Conti GP 4000 S erledigen einen verdammt harten Job bei all dem Schotter und die 52-16er Übersetzung brachte auf der einen Seite Schub, hat aber auch gut die Körner aus den Knochen gezogen. Ja so kann man eine Kurzfassung machen.

Schon auf der Rückfahrt am Donnerstag kam mir diese crasy Idee doch mal wider den Channel, Dattel-Hamm-Kanal für die Nichtinterna, ab zu fahren. Einfach nur um mal wider etwas mehr Strecke zu machen. Denn inzwischen steht das Datum auf Anfang August und so richtig was auf der „Uhr“ war dieses Jahr nicht zusammen gekommen.
Nicht das mich das als Ganzes sonderlich beeindrucken oder voran treiben würde, aber gerade durch die letzten all zu heißen Tage gepaart mit einigen Terminen und halt wenig oder doch eher bis gar keinen Zeit für Touren, ja nicht mal wirklich verlängerte Heimfahrten, lockte mich das dann doch schon. Warum also nicht die gesunkenen Temperaturen nutzen und was ganz Einfaches aus dem Ärmel gezogen.

Und so hatte ich am Vortag schon die erste grundsätzliche Fingerübung, Thema Flüssigkeitsversorgnung, am Stahl Renner entsprechend eingerichtet. Dazu mußte der gut im Gebrauch stehende Ortlieb Seat-Pack weichen um Platz für den Trinkflaschenhalter machen. Das Tages- u. Tourengepäck fand dann mit der meinigen Lösung am Lenker gut Platz. Noch ein paar Riegel in die Taschen geschmissen, der dreie fette Trinkflaschen gefüllt und ab ging die Post.

Morgens noch recht normal zum Job hin, kurz vor Schichtende noch eine Discounterburger in den Rachen geworfen, sich dann umgezogen dann los gerollt. Zunächst vom Ort des endgeldlichen Schaffens weg in Richtung Westen, bis zur Kanalmündung. Erste Ernüchterung: ma(n)n fährt bevorzugt gegen den Wind. Zweite Feststellung, es läuft aber trotzdem recht gut, der Bryton ruft Werte von nahezu konstant ü. 25km/h auf. Der Gedanke dahinter nimmt aber auch Form an, denn das wird sich verlaufen. Um dauerhaft gegen Wind mit dem Speed und dann noch in Kombi mit den eher rauen Untergründen zu strampeln, daß würde ich wohl kaum bringen. Oder bringen wollen, oder so ähnlich.

Egal, es kam wie es kommen mußte, ich wurde gut warm und so stand ich recht fix, zumindest für mein Gefühl, an der Kanalmündung. Nur 36:14min. kamen mir dann doch super flott vor, denn so wie ich das im Hinterstübchen hatte, sollten es eigentlich gute 45min sein. Wieder egal, ein paar Bilder gemacht, Riegel gefuttert und den verdunstenden Flüssigkeitshaushalt aufgefüllt.

( Alle Bilder von dem Tag, auch die blöden Bilder von mir, sind im entsprechenden Album hinterlegt )

Ab da hatte ich ja Rückenwind und der Schnitt mit dem ich so am Kanal entlang flog, anders kann man das ja kaum nennen, machte mir schon fast Angst. Nicht umsonst, denn gerade das letzte Drittel zur Kanalmündung hin, hat es vom Untergrund her schon in sich. Und so dauerte es auch nicht lange bis mir für einen Augenblick der Atem stockte und ich schon dachte: „das war’s jetzt erstmal.
Wenn man geübt ist und die Strecke kennt, dann hat man so ein Auge auf den Untergrund. Und das hatte ich genauestens. Doch irgendwann krachte es mal heftig, mein Hinterrad hatte da wohl etwas ungünstig einen seitlich eben nicht erspähten Findling mitgenommen. Das war sogar so heftig, daß das Hinterrad einen guten seitlichen Versetzter machte. Ich fuhr abrupt langsamer und schaute mir im Verlauf der nächsten hundert Meter immer wider das Hinterrad an. Doch die Luft blieb dort wo sie sein sollte. Nix passiert, uff !

Wieder am Preußenhafen angekommen holte ich nochmal Trinkwasser am örtlichen Kiosk ein, man kennt sich ja also kam auch ins Gespräch. Doch dann wider auf auf. Bis kurz vor Dorfzentrum kam ich super von der Stelle, es fluppte nur so. Die einzige heftige Nummer hatte ich bei der Umfahrung vom Kraftwerk ( bei Strava ab Kilometer 36 ).
Da ist eine kurze knackige Auffahrt bis man wieder rechts rum hinter dem Kraftwerk entlang fährt. Doch da waren zwei dumme Sachen. Dumme Sache Nr. 1. mit dem Singlespeed und der Übersetzung von einem 52 Zahn Kettenblatt und einem 16 Zahn Ritzel ist man für echte Anstiege, hier gute 8%, nicht ganz so bestens gerüstet. Dumme Sache Nr. 2. ist, man fährt zwar geradeaus auf den Einstieg zu, also eigentlich, aber die Steigung selbst liegt genau hinter einer engeren Linkskurve. Schwung holen und den in die Steigung mitnehmen ist also eher nicht.

Für mich gab´s jetzt aber noch Dumme Sache Nr. 3. und zwar in Form von einem radfahrend Pärchen. Beide mit Gangschaltungsrädern fuhren sie vor mir her. Überholen wollte ich jetzt nicht, denn an der Steigung würde ich dann vor ihnen trödeln und sie dann blockieren. Also fuhr ich hinten dran.
Klappte auch fast ganz gut bis zum letzten Ansatz, wo die Frau etwas langsamer wurde. Das passte so gerade eben noch, jedenfalls mußte ich nicht absteigen.

( Grundsätzlich begleitet mich immer wider gedanklich der Koga Beachracer, so ein knapper Lottegwinn wär mal was, als lecker Bike für so Aktionen. Ein Bike das wie für so Strecken gemacht scheint. )

Dennoch kamen bei mir keine Gedanken auf einen Austieg auf. Am Dorfcentrum flog ich nur so vorbei, stand dann recht fix an der Schleuse und eh ich ich versah war ich unter der BAB-Brücke der A2 hindurch.

Ein weitere Riegel wurde zwischen die Kimen geschoben und eine der drei Trinkpullen vom Restinhalt befreit. Nach einer etwa längeren Pause mitsamt Posing, Mobilphonebildern und kurz Luft holen schwang ich mich wider auf den Stahl Renner und ging die Schlussetappe an. Auch hier konnte ich wider feststellen, es ging zwar gegen den Wind, aber so mit dem Ziel vor Augen lief der Untergrund nicht gerade langsam unter den Rädern her.

Klar fett Druck auf die Kurbel machen war jetzt nicht mehr ganz so, aber die Tachonadel hielt sich fast stetig so bei 26km/h auf. Die Knackpunkte waren zum einen zunächst mal wider der raue Untergrund der einem zusätzlich den Saft aus den Knochen saugt, man kann sich ja quasi nicht wirklich sitzend auf dem Rad fort bewegen und zum anderen dann wider die eine oder andere Biegung.

Doch nach zwei Straßenüberquerungen hatte ich es dann geschafft. Noch schnell über die neuen und nahen Kanalbrücken gerollt, dann sich von den letzten hundert Meter aufsaugen lassen. Ziel erreicht !

Angekommen, das Burgtor geöffnet, den Stahl Renner rein geschoben, den kompletten Kram entladen, entkleiden und die Waschmaschine füttern, unter die wohlverdiente Dusche gehüpft und sich dann den Berg an gebratenen Nudeln in den Wanst geschoben.

Gestern stand dann etwas Bikepflege an. Gefühlte Tonnen Kanalstaub bereinigt, Kette geölt und was man sonst so macht. Zuvor aber gut geschlafen, am Morgen draußen auf der Burgterrasse Mobility gemacht und weitere Handgriffe erledigt. Der Tag danach war gut.

26.025km/ 01.08.2019

August 1, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ volle tausend Kilometer: nur ein kurze Zeile, habe am heutigen Tag mit dem Stahl Renner eine weitere Tausendermarke durchfahren. Aktuell stehen also über 26. tausend Kilometer auf dem Zeiger.

Was kann man noch dazu sagen ? Im Grunde nix außer das es bestens läuft und viel Freude bereitet. Auf der morgigen Heimfahrt wird’s dann auch mal etwas mehr Spaß geben, denn ich habe mir eine gut verlängerte Heimfahrt vor genommen. Große Ziele soweit aber keine, einfach nur den Kanal bis zur Mündung fahren, umdrehen und dann zurück. Wenn es gut läuft noch hoch bis zum Kanalende und dann erst dort kehrum machen.

Nicht das schönste Bild, aber man kann erkennen was angesagt ist. Jedenfalls grob vorgepackt ist der Stahl Renner. Wichtigstes Feature, viel Platz für Trinkflaschen.

25.986km/ 31.07.2019

Juli 31, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Hitzefahrten +20c°: zur Mitte der Woche ein paar kurze Worte.

Montag: zwar noch gut warm, aber bei weitem nicht so, wie die letzten beiden Arbeitstage der letzten Woche.

Dienstag: wie schnell man sich doch an Hitze gewöhnen kann. Das Thermostat schnellte noch knapp über die 30c° aber man kam damit recht passabel klar.

Mittwoch: endlich wieder gutes Wetter. Morgens gerade 17c° fand ich so nicht verkehrt. Nachmittags zwar wider warm, aber lief gut.

Und weil auch Monatsende ist, ein Blick in die Zahlen. Viel ist’s nicht geworden in diesem Monat, war aber auch heiß und viel sonst so los. Daher weniger Zeit für eine Runde hier oder eine Runde dort, ganz zu schweigen von einer netten Tour die man hätte fahren können.

look after…: ja und weil ich gerade so im Radforum ein wenig Tips gegeben habe was Reifen angeht, habe ich den Fehler gemacht *grins* und mich mehr auf der Continental Fahrradreifen Seite umgeschaut.

Als erstes bin ich beim neuen Spikereifen hängen geblieben. War ja klar, habe mir ja pünktlich zur letzten Winterseason die 2stk. 45NRTH Xerxes Falt- Spikereifen vor‘ m Herren geholt. Natürlich zu einem XXXL Kurs. Ich hoffe mal das die sich rechnen.
Dumm nur, Conti hat da auch wieder was nachgelegt, nennt sich Conti Contact Spike und gibt’s wohl mit 120 aber auch wieder Mut 240 Spikes. Nähere technische Infos zu Abmessungen, Gewicht und Baut gibt es aber noch nicht. Somit ist auch einen Info ob es ein leichter Faltreifen ist, oder doch nur eine schwere Stahlpelle

Aber auch bei den Straßenreifen könnte man mal genauer schauen, wenn die 4-Seasons ihr natürliches Ende erreicht haben. Denn selbst bei den Rennradreifen gibt es inzwischen genug Auswahl in breit, sprich 32mm. Als da wären der…

Leider sind aber auch beim Taraxgum und beim GP Urban auch noch keine technischen Angaben ersichtlich.

25.869km/ 25.07.2019

Juli 25, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Hitzefahrten +20c°: ich habe beschlossen es dieses mal anders auf zu ziehen. Ich werde nicht von jedem Tag berichten, sondern exemplarisch. Und zwar dem…

Mittwoch: jener Tag, der Tag des Bergfestes, ist wohl auch gefühlt der Tag des Hitze-Plateau.

Mit diesen ersten Zeilen stehe ich mit dem Fa. Auto im Schatten und draußen hat es laut Thermometer satte 37c°. Ich würde mal sagen, der Asphalt glüht.

Die Klimaanlage im Jobfahrzeug läuft kontinuierlich, was ja wohl klar ist. Sie läuft aber auch im Standard auf Stufe drei von vier und auf Umluft. Anders ist das nicht vernünftig zu managen. Denn unser Transportgut muß gekühlt werden. Ja es ist zumindest gefühlt so, daß die Kühlakkus in den Styropor Kühlkisten gekühlt werden wollen. Das alleine ist schon bedenklich.

Unschön eben. Ebenso unschön ist, daß ich heute nicht auf dem Schirm hatte sinniger Weise meine Sonnenmütze mit dem breiten und umlaufenden Schirmkragen mit zu nehmen. Warum bloß nicht ?

Ebenso warum stellt man sich die Frage, wiso man noch mit dem Fahrrad fährt ? Mit Vernunft kann man das eigentlich nicht erklären. Ich für mich habe aber entschieden, daß ich nach dem Feierabend keinen Bock mehr auf Blechkiste habe.
Man kann also sagen, es ist nicht nur warm oder sehr warm, es ist verdammt noch mal fu*king heiß !

Aber nun gut, rumjammern hilft nix, heute noch bis zum Schichtende, das ja nun fast greifbar ist und dann mal schauen. Und so mußte ich dann ohne schattenspendende Mütze nach Hause fahren. Die Trinkflasche mit dem frisch und vor allem kalten Wasser war nur sehr kurz noch kalt. Nach zwanzig Minuten gönnte ich mir ein zwei größere Schlücke…
…aber nicht in den Mund, sondern über mich selbst, genau genommen auf mein Kurzarmhemd. Diese kurze Erfrischung tat gut. Aber halt, nach nicht mal zehn Minuten war das Hemd wider furztrocken. Richtig schwitzen kann man bei dem Wetter auch nicht. der Scheiß, sodann er irgendwie aus der Haut raus kommt, verdampft sofort. Man wird unweigerlich heiß. Ich habe das zunächst am Kopf gemerkt.

Und wenn man durch den Mund atmet, so wie ich das eigentlich immer mache, dann klebt einem schnell die Zunge am Gaumen. Doch bei der Hitze merkt das wohl mein Körper und stellt auf Nasenatmung um. Bei mir geht dann aber damit einher, daß mein Puls scheinbar sinkt. Ist das schon kurz vorm Hitzekoma ?

Trinken, das andere Thema. Am Montag nach der Heimfahrt habe ich mir sofort eine Fassbrause in den Rachen gekippt. Schön gekürt tat das gut. Mit dem Auspacken der täglichen Sachen floss eine zweite Fassbrause gen Margen. Und zum Abendesse gab es dann, wie üblich, noch das große alkoholfreie Radler. Normalerweise hätte ich bei den Getränken und dann noch und er Menge in der Nacht mindestens viermal raus gehen müssen. Doch was war ? Nix – außer hat morgens.

Überhaupt, schauen. Jedenfalls bin ich heute mit dem Auto zum Job gefahren. Das geb ich mir nicht. So konnte ich nach der Schicht in das im Schatten geparkte Auto steigen und mit Klima gen Burg rollen.

Das ich am Wochenende mit dem Rad gen alte Heimat kurbel ist gestrichen worden. Zu heiß und deshalb zu blöd. Radtouren überhaupt spielen sich nur im Kopf ab. Denn bevor das Wetter, explizit die Temperatur nicht wieder normal-vernünftig ist, passiert da nöschte !

Einzig eine Tour über Nacht könnte gefallen. Aber auch da nur wenn…

 

Überhaupt um das Thema Hitze nochmal bildlich rüber kommen zu lassen, dann bitte hier <klick>. Trotzdem noch ein paar nette Tage.

25.750km/ 05.07.2019

Juli 5, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16: und wieder die trockene Feststellung, Stahl rollt gut. Und dies vor allem in aller Herrgottsfrühe !

Hatte ich noch auf der Sonntagstour einen Anruf vom Vorgesetzten bekommen das ich am…

Montag: …sehr früh mit dem Job starten kann. Fand ich bestens und freute mich schon wie Bolle. Und so bimmelte zwar der Wecker um 03:20 Uhr, ja die Leserschaft hat das richtige erfasst, mitten in der Nacht. Aber um es kurz nach der ist der Tag noch jungfräulich und die Welt noch in Ordnung.

Also, erster Antritt an der Kurbel, die Vorfreude ersetzte fast den Espresso. Natürlich nur fast. Auf der Rennbahn eingebogen und an der ersten Ampel war ich schon voll da. Ein Auto war da wohl. Die morgendlichen Temperaturen so wie man sie mag, irgendwo um die 15c°.

Die Fahrt lief wie flüssige Butter, kaum Autos, nur leicht getrübt durch die eine oder andere rote Ampel. Am Hof des Brötchengebers angekommen der Blick zur Fahrzeit. Keine 45 Minuten. „Top„, dachte ich: „warum nicht immer so ?

Auf der dann auch, bedingt durch den frühen Feierabend, fixen Heimfahrt am Channel entlang, wo diesmal keine Kids rumtobten, wurde obenrum blank gezogen. Vorbräunen für Malle ! Nein, war einfach nur schön.

Dienstag: die Ambitionen die Topzeit vom Vortag noch mal zu unterbieten, wurden durch die eher unruhigen letzten Minuten Schlaf unterbunden. Irgendwie war ich dearrangiert. Der Espresso schaffte auch nur bedingt Abhilfe. Das Einrollen dauerte aber nur eine Ampel mehr, dann lief es wieder flüssig. Trotzdem eine Minute länger als am Vortag. Weltuntergang ? Iwo !

Nachmittags hab ich es aber etwas geruhsamer angehen lassen.

Mittwoch: erstmal zwei schöne geschnittene Scheiben Brot nach der Ankunft am Job. Als Belag Hering in Sahnesoße, Penny Hausmarke überzeugt auch.

Doch wo soll das noch hinführen ? Die Anfahrt heute früh nur knapp 4sec. über 43min. was ich so nicht gedacht hätte. Analog zur Gewichtszunahme ( ca. 90kg ) werde ich schneller ? Auf dem Hinweg „plagen“ mich stets fünf Ampeln. Zwei davon springen immer auf rot. Natürlich nicht immer die gleiche, wenn ich komme. Kann datt nich eina ma‘ wech machen ?!

Das ist natürlich um so nerviger, wenn man a. mit gutem Speed drauf zurollt und b. wenn in diesen super frühen Morgenstunden nicht mal ansatzweise Querverkehr zu sehen ist.

Ich denke, sollte ich eine komplette Grünphase haben, komme ich locker auf unter 40min. für die Jobanfahrt. Am…

Donnerstag: soweit keine besonderen Vorkommnisse. Um so mehr lag das Hauptaugenmerk auf dem…

Freitag: denn für diesen Tag hatte ich mir eine verlängerte und auch potentielle entspannte Rückfahrt auf die Tagesordnung geschrieben. Und damit ich genug Trinkwasser mitführen kann, wurde das CAADX startklar gemacht. Erste Ernüchterung auf der früh morgendlichen Anfahrt, das Teil rollt zäher. Aber ich komme an und somit ist erstmal alles gut.

Der Bericht über die Heimfahrt und somit der Tour schiebe ich hinterher.

Bikedefekte: von daher die Überlegung ob ich am Samstag mal zu Fahrrad Schricke kurbeln sollte, bezüglich Nachfrage neu Einspeichen von Naben ? Und…
…das Tretlager machte ab einem Kilometer X am Freitagmorgen wieder Krach. Natürlich verschwandt das auch wieder, nachdem ich zweckgebunden mal nicht die Kurbel rotieren ließ. Nervt alles einfach nur.

Mobilphone: im Verlauf der Woche mußte ich leider feststellen, daß wohl offensichtlich der Akku meines Motorola so langsam schlapp macht. Denn spätestens ab dem Nachmittag meldete es stets den Akkuschonmodus an. Finde ich jetzt auch nicht gerade prickelnd.

 

25.590km/ 28.06.2019

Juni 28, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Biketouren Bilder/ Hitzefahrten +20c°: ja dann hätten wir das auch wieder geschafft, die Hitzewoche ist nun rum. Ganz ehrlich, sonst stöhn ich stets über solche Temperaturen, aber gefühlt ging das. Der Grund dürfte wohl die nicht all zu hohe Luftfeuchtigkeit sein. Aber, ja schön iss was anderes.

Montag: nach der Ankunft at home war die 900ml. Wasserpulle am Stahl Renner fast leer und eine komplette Wasserflasche mußte auch nich dran glauben. Dann ging es zum Rehasport.

Dienstag: PKW-Nutzung weil Doc-Termin. Gefühl der heißeste Tag, weil auf der Fa.-Kutsche bis zu 39c° !!! auf dem Termometer standen. Zudem ehr hohe Luftfeuchte und kein erfrischender Wind mehr. Erkenntnis des Tages: ab 35c° bekommt eine reguläre Klimaanlage in so einen Kübelwagen das nicht mehr vernünftig runter gekühlt. Die Anlage läuft konstant auf Gebläsestufe 3 ( von 4 ), Umluft und halt Klima. Dann geht´ s so einigermaßen. Außerdem hatten wir heute die höchste Luftfeuchtigkeit. Ab morgen soll jenen wider nach unten gehen. Prinzip Hoffnung, oder…
…höchste Zeit den dreimonatigen Grönlandurlaub an zu gehen. Mistwetter.

Newsticker/ Bike & Pack: den erworbenen Kleinkarm im Bikepacking Segment mal auf der zwar schattigen dennoch aber brütentwarmen Burg-Terrasse begutachtet und getestet. Bei der Espresso Macchina sehe ich ( also Kochtopf ) eine Art Aludose um sie herum. Müsste es doch wo zu kaufen geben ?
Donnerstag: im Verlauf des Tages mal ein paar übliche Verdächtige abgeklappert. Nanu-Nana, Tedi und Action aber nix gefunden. In Dortmund auf einen schnellen Sprung rein bei Magic Mount wo sie eine recht interessante Auslage an Geschirr für den Outdoorbereich haben. Eine Regals Tasse war zu klein aber von Stanley hatten sie ein einfaches Kockset mit Kunstoffdeckel und Spoon liegen. Das saß schon ganz gut, schreckte mich aber ab, weil jur knapp mehr als 700ml Volumen erlaubt sind. Kam aber auch knapp 36 Euro. Die Suche gewinnt an drive.

Weiter im Tagestext…

Mittwoch: ein weiterer Tag in der Affenhitze. In der Nacht in den Mittwoch rein bin ich erstmalig vom OG ins UG gewandert und habe mich dort auf den Boden ( Fliesen ) mit meinen beiden Oberbetten, je einmal der Länge nach gefaltet und dann gestapelt als Matratze hin gelegt. So ging es.

Tagsüber leider keine deutliche Besserung. Zwar nur noch knapp über 30c°, aber die Hitze steht. Kein Wind und wohl hohe Luftfeuchtigkeit. Durchhalten…
…die Heimfahrt auf dem Radel wird wohl lustig. *würg*

über den Nachmittag: Die Heimfahrt bekam von mir den Titel: verbranntes Land & Sonnen(krebs)hungerige. Am Abend zog ein erfrischender Wind auf, die Burg wurde gründlichst durchgelüftet womit dann einer erholsamen Nacht nichts im Wege stand.

Donnerstag: alder Falder, das Außenthermometer an der Burgpforte sagte mal gerade 12c°. Die Knielinge und Windweste waren eh schon Programm und so wurden die Armlinge noch mit in die Ausrüstung aufgenommen.

Die Lunge konnte wieder unbeschwert frischen Sauerstoff aufnehmen und in das Blut leiten. Ansonsten hatte ich ja schon ein paar Zeilen zur morgendlichen Anfahrt getippt.

Nachmittags sah die Sache schon wieder anders aus. Immerhin gute 25c°+ lagen an. Aber mit dem erfrischend Wind war das gut zum aushalten. Auch die Heimfahrt selbst war fast schon ein Genuss. Der Tacho stand konstant was bei 25km/h, man kam somit gut von der Stelle. War wohl ein schneller Tag.

Freitag: mich fröstelst ! Beim Gang vor die Burgpforte erstarrte der Blick am Thermometer. Nur 9c° sollen es sein ? Griff zur Kleiderkammer um ein langarmiges Shirt über zu streifen. Ist das schön draußen !!!

Die Lungen füllen sich mit der frischen Luft, es rollt gut, auch im entspannten Modus. Der Angebotsstreifen gehört mir.

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So könnte ich ewig fahren. Westwärts, westwärts bis Scharbeutz. Nur das mit dem Essen, daß war schwieriger. Im Fa. Standort hatte ich kein Brot nicht mehr. Improvisation mit einer Dose Herring in Tomatensoße und Obst. Innere Fragen: war‘ s das jetzt mit dem heißen Sommer ? Von mir aus gerne. Immerhin, den ersten von den drei Sommermonaten haben wir geschafft.

…was dann auch wieder fast einen Blick in die Zahlen lohnt. Mit den 888km fehlt noch was bis zu den 1.000/ Monat, aber wen juckt‘ s ? Zumal…

Biketouren/ Touren-Ansage: …es am Sonntag auf eine Tour in der Gruppe losgeht. Treffen um 10:00 am Dorf-HBF und dann ma‘ schauen wo es dem Wetter entsprechend entspannt her geht ?

25.529km/ 27.06.2019

Juni 27, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Morgengruß/ Meet & greet/ Speisekarte: endlich ! Heute in der Frühe lief es mal wieder so, wie es sollte ! Draußen bei knapp über 12c° sogen die Lungenflügel wieder reinen Sauerstoff und nach ein paar Minuten einfahren drehte die Kurbel mal wieder schön rund.

Gerade so aus dem letzten Dorf raus überholt mich ein anderer Rennradler mit Bikerucksack druff. Er bietet mir rufend seinen Windschatten an, doch ich lasse ihn ziehen. Was soll der Stress ?

Doch dann frag ich mich, wer zum Geier ist das ? Denn so richtig hatte ich jenen Radler noch nie wahr genommen. Also mal das Tempo forciert und aufgeholt, dann auf seine Höhe gezogen und angequatscht.

Bis kurz dort wo ich links raus bin haben wir gequatscht. Er hat seinen Renner von seiner Frau geschenkt bekommen, um fit zu werden. Finde ich toll, so eine Frau hätte ich auch gerne. *lach*

Natürlich macht er nur 4.000km im Jahr und die auch nur bei besserem Wetter. Macht ja nix, jeder fängt mal klein an.

Fand ich jedenfalls mal cool, so in gemeinsamer Runde.

Was mir aber heute früh wieder aufgestoßen ist, war das warme Wetter. Wie bitte, das warme Wetter ? Hatte ich gerade noch von den 12c° gesprochen ?

Ja klar, aber gestern halt. Bei dem Knallerwetter ist immer recht viel am Channel los. Man sonnt sich, geht baden, grillt, Party machen halt. Gerade die jüngeren aber auch ältere Jugendliche lassen dann ihren Mist rumliegen. Ranschleppen geht noch, nur die leeren Tüten, Dosen und Pullen wieder mitnehmen, das ist nicht drin.

Gut, Schwamm drüber, zumindest hier im Arbeits-Dorf sind die Reinigungskommandos recht fix. Nachmittags ist das in der Regel bereinigt.

Ich für meinen Fall hab mir erstmal ein Frühstück gemacht. Tomate, zwei Brote und ein Milchreis mit einer klein geschnittenen Birne drin.