Archive for the ‘Singlespeed 52-16’ Category

30.076km & 30.133km/ 07.06.2019

Juni 7, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/  52-16 Singlespeed/ The Cure – Forest/ Bike & Biketouren Bilder: …ach, was kann Wetter schön sein !!! In der Nacht vom Mittwoch auf den…

Donnerstag: …zog so grob um ein Uhr nachts ein Unwetter durch. Es windete kräftig, der Regen prasselte und ich wurde sogar wach davon. Natürlich freute es mich auch, war es dann doch zumindest für den laufenden Tag erstmal mit der Affenhitze vorbei. Irgendwie dachte ich: „schön wäre es jetzt irgendwie im Wald, in der Hängematte…

Auf der Rückfahrt am…

Mittwoch: …hab ich es ab der Ökostation langsam angehen lassen und bin zu meinem Lieblingsaussichtsturm gefahren.

 

War einfach mal nur so zum kurzen abspannen und schauen. Danach lief es dann auch wieder besser. Für den restlichen Tag hatte ich mir nix vorgenommen, weil ich wusste-ahnte, daß das mit dem Wetter besser würde. Also, um wieder zum…

Donnerstag:zu kommen, arbeiten gehen macht bei einem Temperatursturz von ma‘ eben 15c° gleich doppelt soviel Spaß !!! Mittags grob was mit 15c° muß reichen. Hoffentlich morgen auch so, denn da hätte ich von jener Job-Runde die letzte. Man wird sehen.

Am Nachmittag wurde es zwar wieder wärmer, aber es ging noch gut. Und so ging auch meine Kalkulation auf, nach der Ankunft am Burghof noch eine gesunde Crosstraining-Einheit abzuhalten. Passte würde ich ma‘ so sagen.
Auch die Nacht war sehr entspannend, weil es sogar richtig frisch wurde. Schon nach dem Abendessen holte ich mir meine Fleecejacke. Und am…

Freitag: …Morgen hielt ich die Nase vor die Burgpforte und drehte alsdenn eine weitere Runde durch die Kleiderkammer.

War das erquickend draußen ! Mit einem Langarmshirt bekleidet, den Knielingen und einer dünnen Unterhelmmütze ging es mit dem Stahl Renner bei nur 8c° wieder ganz zügig-flott zum Job. Heute letzte Runde von dieser Jobtour und zudem in kürzer. *like*
Mal sehen was ich mir nach der Schicht an potentiell verlängerter Heimfahrt so gönne ?

Und so kam es dann auch. Zunächst war ich nicht so richtig motiviert, war ja auch wider deutlich wärmer geworden. Auf dem PKW-Thermometer standen so Zahlen von was mit 27C°. *dont like*

Aber im Kopp hatte ich so eine nette Runde, die erstmal hoch zum Kanal geht und dem dann noch ein Stück in Richtung Mündung, sprich Westen folgt. Am alsbald auftauchenden Kraftwerk dann rüber und sich in Richtung Lippe aufmachen. Ab da könnte man den Dorfkern des Schaffens durchqueren und auf bekannten Wegen gen Heimat radeln.

Und so kam es dann auch, fast jedenfalls. Denn die restliche Nummer bis zur Burg nach dem Dorfkern des Schaffensort wider an der Straße entlang tuckern, das gefiel mir nicht wirklich. Und so kramte ich in meinem Kopfnavi rum und fand eine leckere und auch Stahl Renner taugliche Querung hoch bis kurz vor meiner heiß geliebten Cappenberg-Strecke. Alles in der Gänze ( <Strava-klick> ) verschaffte mir dann genug erholsamen Raum und ein paar Extrakilometer. Ganz nebenher…

Biketouren/ Forum-Treffen: …bin ich nochmal auf einen Schwenk rüber zur Unterkunft des Radforum-Treffen. Das Gästehaus und Zeltplatz Marina Rünthe könnte man sich mal kurz anschauen. Vorbei gefahren, auch ganz dicht, war ich schon ein paar mal. Aber ob es dort Möglichkeiten gibt ab zu hängen…

Leider nicht wirklich, jedenfalls nicht so auf den ersten Blick. Aber jetzt ist erstmal Wochenende, gehabt´s Euch wohl.

29.959km & 25.209km/ 31.05.2019

Mai 31, 2019

Bikealltag/ The Cure Forest: leider war das Wetter im Verlauf der letzten Woche nicht ganz so Stahl Renner mäßig. Ich fahr ihn ja gerne, aber mit seinem schönen tiefschwarzen Lack und dem Chrom sieht er nach Regenfahrten immer ein wenig mehr mitgenommen aus, im Gegensatz zu einem eher schnöden und ja auch für´s Grobe gemachtes Cyclocross. Und so kam eben im weiteren Verlauf der Woche das CADDX ein paar Tage wieder zum Einsatz.

Natürlich nervten mich die Laufräder, aber im Großen und Ganzen hielt sich das dann doch in Grenzen. Und wie das eben so war, der Regen war immer irgendwie präsent. Mal nur morgens, mal mehr nachmittags. Für´s Grün ganz gut, für die Klamottenwahl beim Tagesgeschäft An- u. Rückfahrten zum Job eher etwas sperrig. Denn wenn Regen, dann auch meist etwas frisch. Regensachen waren also angesagt. Auf den dann am gleichen Tag folgenden oder vorab gemachten Trockenfahrten, war es aber dann wider meist zu warm. Also war eher Kleidung in angepasster Form angesagt. Folge: der Rest mußte immer irgendwie verstaut werden. Aber das passte dann doch, irgendwie halt und am…

Mittwoch: …habe ich nach dem Eintrudeln auf der heimischen Burg auch dem CAADX noch mal eine kleinere Pflegeeinheit gegönnt.

Biketouren/ Bike- u. Biketouren Bilder: denn am Folgetag, dem… Donnerstag …und somit dem Feiertag ergo Vatertag wurde eine kleine Radtour eingestilt. Ausnahmsweise wurde das CAADX in die Familienblechkutsche verfrachtet und der Penguin on Bike an seiner Heimatburg abgeholt. Es ging ab dort in Richtung Osten nach Paderborn um sich dort wiederum mit einem dort ansässigen Radforum-Bekannten, ebenfalls member of wordpress alias Bikephreak zu treffen. Runde bei ihm ums Dorf war angesagt, Überraschung in welcher Form ? Am frühen Morgen hier in der Dorfgegend noch leichter Nieselregen.

Ich aber ab in die Familienblechkutsche, schnell oder sogar etwas überhastet noch ein paar Sachen in die Karre geworfen, Regenzeuch dachte ich könnte ma´gut sein und dann los den Penguin on Bike an seiner Burg aufgesammelt.

Bad driver…

…lustige Sache das mit dem Bad Driver. Mein eigentlicher Plan war, sich am Morgen nochmal die Route zum Treffpunkt in´s Kopfnavi  einzuprägen. Klappt ja in der Regel immer super gut. Dumm war nur, sitze ich so beim Frühstück, die Zeit verging eher schleichend. Schieb ich mir die letzte Gabel in den Mund und schaue auf die Uhr und denke so: „mensch jetzt aber ma´flotti Karrotti.
Groß was anschauen und einprägen war dann also nicht mehr. Da ja aber der Eisvogel als Beifahrer mit dabei war, aktivierte er sein Navi und das ist auf english eingestellt. Irgendwo hinter der BAB mußten wir via B1 über die B64 in Richtung Treffpunkt. Irgendwann sagt das Navi an:“bad driver“. Beim ersten mal denke ich noch so…, beim zweite mal fange ich ernsthaft an zu grübeln und nach dem dritten mal frag ich nach. Bad Driburg war gemeint und mit dem lustigen Dialekt kam das bei mir als bad driver an.

Jedenfalls kamen wir pünktlich an und der Herr stand schon am Empfang bereit. Kurze Begrüßung und dann los. Erster Zwischenhalt bei der Vattatachtour ( bei Strava ) Bad Lippspringe zwecks Zufuhr koffeinhaltiger Trinkware. Das geschah in einer recht guten um nicht zu sagen ausgezeichneten italienischen Eisdiele. Danach ging der Kampf dann los.

In Schlangen sind wir rechts raus, also nicht politisch, nein von der Wegstrecke her und haben uns in ein ganz lecker Waldstück entlang der Römerradroute diverse Steigungen vorgearbeitet. Hier muß ich ja sagen, eine ganz legger Geschichte diese Passagen. Zwar ging es stellenweise schon recht dicht an der B1 entlang, man vernahm also quasi ständig irgendwelchen Autolärm, aber ansonsten war das wirklich schön zu fahren. Irgendwann kamen wir in Horn an und dort war dann Lagebesprechnung.
Bis hierhin hatten wir schon ein paar gute Höhenmeters geschruppt, für so Jungs aus dem Flachen war das schon mal watt. Insgesamt ging es uns aber gut, ja auch mir. Denn ob ich so eine Strecke mit den Höhenmetern nach so einer OP wegstecken kann, da war ich mir am Anfang nicht so sicher. Nach kurzer Absprache ging es dann hoch zu den Externsteinen. Kannte ich, war ich ja vor kurzem schon ma´, könnte man also gut machen.

Das passte dann recht gut und so standen wir recht schnell bei den Externsteinen. Dort war natürlich ob des Wetter gut was los, ein paar Bilder wurden gemacht und dann ging es auf zur versprochen Rampe. Nach ein wenig suchen beim Strava in den Segmenten hab ich das Teil dann gefunden.

Nennt sich dort Col de Niedersachsen und soll nur 13% Steigung haben. Gut, da könnte jetzt passen, aber dieser Streckenabschnitt geht straight bergan, ist 41m lang wobei dann mal eben 54 Höhenmeters zu überwinden sind. Damit ist es aber nicht getan. Denn diese 51hm auf 41m Strecke sind kein glatter Asphalt, sondern ganz netter Untergrund in der Form, das grober Schotter, zum teil lose, sich mit der einen oder anderen Senke, gerne auch von mir als Regenrinne bezeichnet, abwechselt. Ich behaupte mal, schon bei weitaus geringerer Steigung wäre das tricky zu fahren.

Die Psyche spielt dann aber noch eine gute Rolle. Kommt man durch die Externsteinen hindurch fährt man geradeaus genau auf die Rampe, oder doch schon Mauer ?, zu. Als ich wenige Meter davor stand hab ich gleich gesagt, da steige ich aus. Schieben war für mich die maximale Option. Ich klettere nicht mit 32mm breiten Straßenreifen eine mir unbekannte Rampe hoch. Ja klar hätte ich gemacht, nur bei mir tauchte dann die Frage in sofern auf, was passiert wenn ?
Denn auf so einem Gelände in der Steigung geht man nicht mal eben so aus den Pedalen. Wenn man das Gleichgewicht noch halten kann und rechtzeitig den Klick aus den Pedalen schafft, dann muß der Fuß mit maximaler Haftung auf den Boden gebracht werden. Und ich rede hier von nur einem Fuß. In dem Gelände sollte man aber idelaerweise mit beiden Beinen, wortwörtlich – im Leben stehen !

Kommt noch hinzu, daß ja meine Beweglichkeit nach der Cypborg Geschichte noch nicht die gleiche ist wie vorher. Ich muß also wenn ich absteige, auf der operierten Seite über den Fußballen als Drehachse den Rest vom Rad schwenk-heben. Das wäre in dem Gelände eher ungünstig gewesen.

Mit meinen Grobstollenreifen ohne Gepäck und nach der Streckenbegutachtung würde ich einen Versuch auf der rechten Seite angehen. Dort war ein recht ebener Boden, der zudem noch von gutem Gras als bindendes Element durchwachsen. Da könnte man mal ansetzten. Ausstieg könnte da auch möglich sein, wenn auch mit Vorsicht zu genießen. Das man die restlichen Lungestücke, oben angekommen, auf den Boden rotzen wird, ist wohl klar. Aber das steht man dann eben irgendwie durch.

Übrigens, ein gewisser Spitzenfahrer, der jenes Segment auf Strava anführt, soll für diese Nummer nur 2:15min. was dann einem Schnitt von 11,1km/h entspricht, gemacht haben. Mit einem E-Bike darf man schon fragen ? Irgendwie würde ich das ja mal gerne sehen.

Schwamm drüber. Ich bin dann mit dem Gastgeber da hoch gestiefelt und das war schon gut genug. Ab da gab´s eigentlich nur noch ein wenig Waldboden und fein-groben Schotter, tendenziell auch nur bergab. Wir kehrten ein letztes mal und er Eisdiele ein, frisches und hausgemachten Tiramisu wurde zugeführt und dann ging es wider zum Treffpunkt und das ganze in schnell.

Ich hatte via der kommunikativen Elektronik mal die Lage zu Hause gecheckt und dann ein Interesse an weiteren Kennenlernschleifen verneint. Das Erscheinen at Burg war schon ein guter Plan. So ist halt das Leben.

Insgesamt hat mir aber die Gegend super gefallen, Höhenmeter hin oder her. Man kann ja auch langsam den Weg erklimmen und das macht mir nix. Hat mich aber auch wider dazu bestärkt, doch die Miche Primato Kassette an´s Hinterrad zu schrauben, wenn der Wechsel fällig ist. Der zusätzliche 30z Berggang würde sich, auch vor dem Hintergrund gewisser Outdoor-Equipment-Mitführ-Aktionen gut machen.

Und ja, die Gegend mit all ihrer Naturschönheit könnte man dann mal für ein Wochenende biktechnisch erkunden. Denn wenn ich so bei Strava die Karte mal grob überfliege, hinter Schlangen wo wir dann ja „raus sind“ und durch Kohlstädt gefahren sind…
…muß dann ja nicht an dieser blöde B1 mit dem Stinkekistenlärm entlang fahren. Man könnte irgendwie quer rüber direkt zu den Externsteinen fahren. Stell ich mir viel schöner vor. Und das es ab da auch eine Strecke rüber zum Hermannsdenkmal gibt, das hatte ich schon wo damals gesehen.

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16: nach dem Vattatach war stand dann der letzte Arbeitstag für diese Woche an. Der…

Freitag: …bot ob des besseren Wetters wider dem Stahl Renner jenen Freiraum, den man braucht um es zu bewegen ( womit dann aber auch Fakt war, daß ich mit dem CAADX nicht einen weitere Tausendergrenze durchfahren habe ). Das wird aber nächste Woche passieren, weil ich das so will, aber auch für das CAADX im Radhaus Gerhardy endlich wohl einen passenden Sattel-Schnellspanner bekommen kann. Ich hatte heute mal wider ein kleines Zeitfenster, viele abzusuchende Kunden machten ja Brückentag und so konnte ich da nochmal stöbern. Und wie es der Teufel so will, ich wurde beraten.

Und wie üblich, der Blick in die Zahlen zum Monatsende, ein wenig posen und auf dicke Hose machen. *lach* Jo ich habe mit dem Monat Mai dieses mal erstenmal ein klein wenig mehr als 1.000km im Monat gemacht.

Outdoor: das Päckchen mit dem Hängemattenset ist gekommen…

Jetzt muß ich gleich nochmal raus und das ganze Geraffelt mal ausprobieren.

25.047km & 29.791km/ 24.05.2019

Mai 24, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16: jo dann mal ein paar Worte zur restlichen Woche. Nachdem eine weitere Tausendermarke gefallen ist, gab’s an am…

Dienstag: … erstmal eine feuchte Anfahrt zum Job. Vor der Burgpforte war es noch trocken, doch mit dem Verlauf der Radfahrt nahm dieser erst anfänglich sehr zarte Feinnieselregen immer mehr zu. Die Folge war, ich kam ein wenig mehr feucht am Hof des Brötchengeber an, als ich damit gerechnet hätte.

Aber, es war nicht frisch, von daher alles gut. Gut war es dann ja auch wieder für das ganze Grün. So what !?

look after: im Verlauf des Arbeitstages konnte ich zwei kleine Zeitfenster nutzen und mich nochmal nach einem besseren Rückspiegel für das CAADX umschauen.

Im Lucky-Bike hatten sie zwar die Busch & Müller Kollektion da, aber der von mir präferierte 50mm ( die laut B&M HP 60mm sind ) war nicht zu haben.
Auch im Karstadt Sport, wo die Auswahl ohnehin dünner war, nicht das Wunschmodell.

So werd ich den wohl mitbestellen müssen. Bis dahin fahre ich aber sowieso noch Stahl Renner.

Outdoor: ach ja, hatte ich die Tage schon in einer anderen Abteilung des Karstadt Sport den Esbit Kocher gesehen. Die Abmessungen ( B 128 x H 147 mm )vom Topf könnten gut mit meinem Holzvergaser konform gehen. Auch das Füllvolumen von fast 1l. sollte Ein-Mann-Mahlzeiten in ausreichender Menge zulassen. Ah Mist, sehe gerade, passt doch nicht denn der Durchmesser ist zu klein.

Sport & Alltag: auch hier mal ein paar Worte. Durch das Stahl Renner fahren wurde wohl meine Beinmuskulatur etwas gekräftigt. Mal abgesehen von dem Appetit ergo Brennstoff-Zufuhr, die sich wieder eingependelt hat, die Waage zeigt gut was mit 90kg. Das ist für mich schon etwas ungewöhnlich. Das Gewicht hat sich am Ende der Woche aber wider eingependelt.

Aber auch beim Crosstraining, wo ja Klimmzüge anstehen, kommen zur Zeit drei Übungsdurchgänge mit immerhin 19 Stück zu stande. Da wird wohl bald die Zwanzigergrenze fallen. Weiter mit dem Wochenverlauf…

Mittwoch: die Rückfahrt ganz fix via Sesekradroute, auch um eine brauchbare Strecke ab zu stecken. Jene soll für die Tochter eines Arbeitskollegen sein. Ganz nebenher mal wieder Trailfounder gespielt.

Erstbefahrung: einen netten Trampelpfad gefunden, der witziger Weise an einem mir schon bekannten Trail endet, oder eben startet. Kann man jetzt sehen wie man will.

Donnerstag: morgens sehr frisch, Langfingerhandschuhe waren angesagt, also für mich. Lusche halt. *lach* Nachmittags fast wieder wie am Vortag zurück, nur noch schneller.

Im Verlauf des Tages wurde ein passender Rückspiegel für das CAADX bei Fahrrad Fiolka eingeholt…

Bikebasteln: …und am Nachmittag montiert.

Bike nachgedacht: auf der verlängerten Jobanfahrt am Freitag, welche ja mit dem frischen Spiegel und somit mit dem CAADX gemacht wurde, kam mir so der Gedanke, die Laufräder an jenem Bike doch nicht ganz neu ein zu holen.
Alternativ könnte man, so wie auch beim Stahl Renner passiert, sich was passendes einspeichen lassen.

Nur das diesmal nur die Naben getauscht werden und nicht die Felgen. Preislich war die damalige Erneuerung durchaus zu gebrauchen und hätte noch den praktischen Vorteil, das Fahrrad Schricke ja der für mich am nächsten zu greifende Fachschrauber wäre.

Anfragen werde ich das auf jeden Fall mal.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- u. Biketouren Bilder: am Freitag lange Frühanfahrt, weil ich erst später einstempeln sollte-konnte-mußte, weil eben später Schichtende und sonst zu viel Stunden. Natürlich mußte ich das CAADX nehmen, schon alleine um zu sehen, wie sich der Spiegel macht.

Erster Eindruck ist, ja die nur 60mm reichen, aber das Einstellen ist etwas tricky. Vor allem, weil sich der Spiegel in einem Kugelgelenk befindet und sich so nicht wirklich feststellen lässt. Die Sicht nach hinten ist gut, dumm ist nur, am Rennradlenkernende montiert schaue ich unweigerlich immer ein Stück auf mein Knie.

Die Jobanfahrt selbst war mit fast gut 34km ( Strava-Link ) lang und wurde von mir aus dem Kopfnavi spontan, also quasi im rollen selbst, zusammen gestrickt. Und warm war es wieder, zumindest als ich unter DO-Husen war. Da mußte ich erstmal kurz inne halten, kräftig an der Wasserpulle nuckeln und mir einen Riegel zwischen die Backen schieben. Schwitzen verbrennt ja auch Kalorien.

Das Frühstück in der Firma war dann auch entsprechend, auch wenn es selbst etwas warten mußte. Denn Fisch futtern während der Großteil der Belegschaft noch im Aufenthaltsraum anwesend ist, gehört nicht zu den populärsten Dingen im Betrieb.

Die Heimfahrt war eigentlich etwas länger geplant. Es sollte hoch gehen bis kurz vor Cappenberg, nur so zum abspannen. Vereitelt wurde diese Heimfahrtvariante aber durch den einsetzenden Regen. Erst in fein, dann aber gut zunehmend. Schon in der Abbiegung zur Strecke mußte ich wider umschwenken und hab mich dann an einem fetten Baum unter gestellt.
Die Wolken waren gut dunkel und es goss wie aus Eimern. Während ich da so stand streifte ich die Windstopperweste über um wenigstens einen gescheiten Windschutz zu haben. Nass und Wind ist nie eine ideale Kombination. Als es wider heller wurde und auch wirklich aufhörte zu kübeln, setzte ich meine Fahrt fort.

Nach Hause mußte ich ja sowieso, dumm war nur, ich fuhr mit der Regenfront und bekam dann so im Verlauf der Fahrt immer wieder mehr ab. Ich schrieb dazu ja schon ein paar Zeilen.

Inzwischen ist alles wider gut. Bin geduscht, die Wäsche ist gewaschen und aufgehängt, der Bauch wider voll und so kann der Abend langsam ausklingen. Draußen ist es wider schön. Wenn nicht schön, so doch zumindest trocken. Ich mag das Wetter !

…und sonst ?/ Newsticker: noch ein kleiner Anhang zum Wochenabschluss. Da man ja wenn man mit dem Radel unterwegs ist auch mal irgendwann Hunger bekommen kann, oder sich noch was für unterwegs mitnehmen will, hab ich mal mit der Fleischerei Angelkort die Liste für die Versorgungspunkte auf Tour aufgefrischt. Kennen gelernt hatte ich es auf einer Jobtour, wo ich mal als Begleitung mit war.

25tkm/ 21.05.2019 & Letztes Jahr…

Mai 21, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ volle tausend Kilometer: und mit dem heutigen auf den Burghof-Fahren waren mal soweit, der Stahl Renner hatte wieder eine Tausendkilometermarke durchfahren. Recht genau stehen jetzt 25.004km auf dem Habenkonto. Und es rollt immer noch sauber.

Rumgelaber: …am 21.05.2018 wurde ein wenig rumblödelt. Eventuell auch ein wenig mehr, kann man ja machen. Grimassen schneiden gehört wohl auch dazu.

Und weil einem der Google-Account ja immer wieder Erinnerung hochspielt, mußte ich sofort diese Grimasse rauspicken.

Ist doch eine nette Hackfresse… . Das Bild wurde letzte Jahr auf jener Chill-out-Tour gemacht.

 

24.852km/ 14.05.2019

Mai 14, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Bike- u. Biketouren Bilder: hatte ich eigentlich erzählt, daß ich bei der Tour am letzten Sonntag, im Rahmen einer zu-Fuß-Waldsichtung am Waldrand ein Reh gesehen habe ?
Also, ich geh da zu Fuß diesen Wirtschaftsweg entlang um mal ein gutes Auge in den von mir links liegenden Wald zu werfen. Jener war mir immer wieder auf diversen Passagen aufgefallen. Recht dicht, ruhig und mehr oder weniger mit einer guten Hanglage.

Oft gibt es dann ja bei solchen Wäldern irgendwo einen kleinen Trampelpfad. Danach hab ich Ausschau gehalten. Nach etwa zwei Drittel des Weges blicke ich so zurück und sehe wie sich ein Reh dem Waldrand nähert. Natürlich ganz vorsichtig und als ich es erspähe, lugt es auch zu mir rüber. Man kann ja nie wissen, diese freaky Radfahrer… . Ich blieb stehen, das Wild geschätzt 20-25m von mir entfernt. Ich zücke vorsichtig das Mobil aus meiner Hüfttasche, ganz langsam und schon entschwindet es wieder im Wald. Ihr war wohl nicht so nach Foto-Session.

Ansonsten hatte ich gestern Morgen und heute Morgen eine verlängerte Radanfahrt zum Job gemacht. Hintergrund war einfach der, ich mußte später anfangen, war aber sowieso wach. Und so habe ich dann gestern knapp 30km anstatt der nur 20km gemacht und heute nochmal fast 33 abgespult. Und wie man sieht…

…war schön, wenn auch recht frisch so draußen in der Frühe.

Leider hatte das auch Folgen. Schon gestern hatte ich den Tag über eine sehr gesegneten Apetit und auf der Rückfahrt war nach knapp 27min. mein Akku erstmal leer. Erst nachdem ich mir zwei Riegel zur Kräftigung zwischen die Backen geschoben hatte ging es wider. Heute war es nicht ganz so wild. Ich hatte mir noch ein paar restliche Ofenkartoffeln mitgenommen und dazu einen leckeren Sahnehering aus´m Aldi kurz vor mittag gefuttert, also zusätzlich zu den üblichen Nettigkeiten. Dennoch, kurz bevor ich wider nach Hause gefahren bin, gab´s noch eine Schnitte Brot.

Da ab morgen aber wider der geregelte Alltag einzieht, wird sich das wohl wider einpendeln. Hoffe ich. Eine schöne Woche noch !

24.752km/ 12.05.2019

Mai 12, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Biketouren/ Bike-u. Biketouren Bilder: ich will mal versuchen für die heutige gelaufene Tour nicht all zu viel zu schreiben. Nachdem ich gestern am späten Nachmittag noch dachte:“kannst ja ma´ wider eine Hängemattennacht draußen machen„, dann aber der Blick in die Wetterkarte für den Sonntagmorgen Temperaturen von unter 5c° verlautbaren ließ, schlüpfte ich doch recht feige in das Bett. Schade, aber iss so. Man muß es ja nicht übertreiben. Aber…

…im Hinterstübchen hatte ich zumindest für den heutigen Vormittag vor, mit dem Stahl Renner eine nette Runde zu drehen. Ungewöhnlich lange habe ich geschlafen…, nein ab 04:30 hab ich mich in Etappen immer wider umgedreht, bevor ich den Federn entkrochen bin.
Was ich vorhatte war ja klar, aber ohne Frühstück los, war nicht der Plan. Also runter in die Küche auf den Stammplatz, erst das Espressofrühstück und dann noch was richtiges. Das Richtige war dann zwei Scheiben von dem französischen Landbrot, Spiegelei druff, geschnittene Tomate und zwei Viertelstreifen Gewürzgurke mit dabei. Zu dem Zeitpunkt knobelte ich ich heraus, wo es her gehen sollte.

Meine Liste wurde gewälzt und es schwankte so zwischen was mit House-Lap in möglicher Variation und Burg – Café Kreisverkehr als Ausweichziel. Auf beiden Runden könnte ich wo an bekannten Orten Brennstoff in leckrere Form nachfassen, denn auf großes Gepäck hatte ich keine Lust.

Überhaupt, diese Radrunde sollte mir mal wider zeigen in wie weit ich nach der Cyborgaktion eine gewisse Standfestigkeit auf Touren haben würde. Denn die bisher gemachten Touren, also gerade die in Begleitung, sind so gerade eben über die Kurbel gegangen. Anders gesagt, zeigten sie, daß nach der Cyborgaktion, noch ein wenig Hausaufgaben gemacht werden sollten. Und das hatte ich ja in den letzten Tagen.

Auch so sollte die heutige Ausfahrt mal nicht wider irgendwie in ein Outdoorspielchen abgleiten. So schön das auch ist, die ganzen Gedanken rund um dieses Thema gruppieren sich ja um das Radfahren. Wozu also die ganzen Outdoorgeschichten betreiben, wenn es mit dem Radfahren nicht sehr weit her ist ?

Und so griff ich mir den Stahl Renner und stemmte mal ein wenig die Kurbel. Erstaunlich ist, das der Stahl Renner deutlich besser läuft, als das CAADX. Woran das liegt ist mir aber klar, die eher bescheidenen Lager an den Laufrädern. Oder: wie fahre ich Fahrrad und ziehe dabei einen 10kg Sandsack hinter mich her. Genug sinniert, ich hatte Spaß. Und warum, das kann man ja gut sehen.

( Das restliche bewegte und Standbild Material ist im Album <klick> zu sehen )

Das Wetter war bombe für meinen Geschmack. Eine gesunde Mischung aus Sonne und Wolken, eine kühlende Brise, aber auch nicht wider zu kalt, auch die Windstärke war noch gut zu ertragen. Es rollte gut bis sehr gut und recht fix stand ich nach 33km und was mit 1:29 beim Backwiärk in Lüdinghausen. Ein Kakao nebst einem Stückchen aus der Kuchenauslage wurde geordert, das Futter nach draußen auf die Raucherbank ( die beiden Rauchen verzogen sich schnell ) aber in die Sonne verfrachtet und dort dann ein wenig getafelt. Nebenher noch ein wenig das Mobil gefüttert, kurz Luft geholt und dann wider ab.

Auch der Rest der Fahrt verlief unspektakulär. Ich fuhr bis Mitte Ascheberg und bog dort dann in Richtung Herbern ab, wohlwissend das dort nich die Milchpause ist. Dort hätte ich schmal pausieren können, wenn mir danach gewesen wäre. Aber statt dessen war nur mein Plan die Wasserpulle wider auf zu füllen.

Statt dessen wurde ich aber nach dem Weg gefragt, ich konnte Antwort geben und so kamen wir etwas ins Gespräch. Ich gab haufenweise Fahrtips wo es und warum es eben dort schön ist. Praktisch, die Gesprächspartner kamen aus Lünen. Ich hoffe ich konnte helfen.

Jedenfalls hat es mir viel Spaß bereitet, die Zeit war schön, aber sie hat auch gezeigt, ja es geht noch wird sich aber noch ein wenig auf das Pre-Cyborg-Niveau einspielen. Aber wir sind nah dran.

24.681km/ 10.05.2019

Mai 10, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16: *ironiemodus an* …scheiß Leben. *ironiemodus aus*

Cut & Einschub: …das schöne am Leben ist, das man es spüren kann. Wenn man es denn auch wirklich lebt und eben nicht jeden Tag in die gleiche Tretmühle zu fallen vermag. Man hat die Chance noch einen Herzschlag mehr aus ihm zu holen, seine Sinne ein wenig mehr jenem Reiz aus zu setzten, der einem den inneren Frieden bringt. Dabei sind es oft nur die Kleinigkeiten, manchmal nur Augenblicke die man sonst so nicht sieht. Dinge, Orte oder Situationen welche alltäglich sind, aber im Strom unter zu gehen drohen. Es müssen keine dramatischen Ereignisse sein, auch die ruhigen Orte geben einem Kraft.

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Montag: …früh nochmal nach der Luftpumpe gesucht, weil auch meine CRAFT Unterziehhandschuhe nicht zu finden waren. Zum Glück war es frisch genug, ich konnte also die warmen Handschuh als Ersatz anziehen. Auch wenn ich sagen muß, beim Eintrudeln im Hof des Brötchengebers war es schon sehr warm an den Flossen. Zwei Dinge die ich also mal finden sollte – später.

Derweilen rollte es sich ma‘ super geschmeidig mit dem Stahl Renner zum Job.

Am Gewicht kann‘ s net liegen, werden wohl die besseren Laufräder-Naben-Kombi sein. Das Kraftwerk als Marker-Point für die halbe Strecke wurde nach knapp ü. 20min. hinter sich gelassen. Ohne Stress, einfach so. Mit dem CAADX muß da schon gezielt Druck machen.

…was dann wieder zu der Überlegung führen müsste, doch mal, also zumindest schon mal vorab, frischere LRS für‘ s CAADX zu sichten. Hatte da ja neulich bei einem Radschrauber des Vertrauens ein angerissenes Vorgespräch.

Bike Defekte: am CX-LRS hab ich neulich mal von Hand gedreht. Zwei, maximal drei Umdrehungen, dann war Schluss. Also am Hinterrad. Vorne dreht‘ s länger. Aufgrund der eher miesen Vormontage ab Werk, oder Qualitätskontrolle, waren ja an beiden hinteren LRS die Nabenverschlüsse nach knapp 1.000km lose.
Da ich das damals noch nicht so auf‘ n Schirm hatte, hat der Händler das zwar gefixed, er wird aber wohl nur die Nabe mit Fett voll gepackt haben und dann so festgeknallt, das sie sich noch dreht. Miese Masche.

Denn bei einer späteren Wartung, aber wieder beim Schrauber des Vertrauens, diesmal aber ein anderer, waren schon gute Laufspuren zu erkennen. Er hat dann mit verständnisvollem Blick frische Kugeln reingepackt und auch gefettet so wie muß. Und nicht einfach nur picke-packe voll.

Aktuell dreht sich das Schauspiel noch, aber im Grunde warte ich darauf, daß die Naben verrecken. Bin ja ehr der Typ der eher auf Verschleiß fährt. Könnte also diese Jahr wieder teuer werden. So die Denkweise der Holden. Weiter im Standardtext = Bikealltag

…die Rückfahrt war genauso fix ( 23km/h+ Schnitt ) wie halt die Hinfahrt in den frühen Stunden des Tages. Dazu schob noch eine seichte Brise von hinten. Radfahren kann so herrlich sein.

Die Folgetage sahen im Prinzip nicht anders aus, außer das es am…

Mittwoch: …auf der Rückfahrt tatsächlich mal Regen gab. Das war jetzt aber nicht ganz so dramatisch, auch wenn ich keine Regenhose mit dabei hatte. War nur ein seichter Sprühregen und die eher dicke Hose landete nach der Ankunft sowieso in der Wäsche. Kalt, also regen-kalt war es auch nicht. Selbst bei den beiden Ampelstops war alles im grünen Bereich.
Natürlich hab ich den Stahl Renner nach der Ankunft einer kurzen Schlauchwäsche nebst trockenreiben unterzogen. Nicht da sich der Siff am Folgetag wirklich stören würde, aber er hinterlässt immer so unschöne Spuren auf dem Chrom und dem tiefschwarzen Lack. Und so macht man sich lieber einmal eine kurze Arbeit, als dann irgendwann länger daran zu putzen. Kette abziehen war dann natürlich auch Pflicht, ist ja aber Kinderkram.

Bike & Pack/ Outdoor: den Tag über kam mir so ein vermeintlich blöder Gedanke. Wenn ich im Thema Schlafsack nicht wirklich weiter komme, könnte man ja schon mal das Thema Hängematte final angehen.

Das Amazonas Moskito Traveler Thermo Set gibt’s Gesamtpaket für schlappe 150, aber dazu könnte man ja gleich noch den Underquilt mit ordern. Das Underquilt gäbe es für 99 Euro und hätte auch ein gefälliges Packmaß von 32 x 16,5cm. Gut, wären dann auch wider 250 die versenkt würden aber….
…ich könnte mir vorstellen, daß jene zusätzlich wärmende Schicht, in Kombination mit meinem eher dünnen Ajungilak Kompakt Ultra Twin, den aber wider gepimpt mit dem ja auch im Hause befindlichen Cocoon TravelSheet,zumindest in der ja jetzt anstehenden Sommerjahreszeit eine brauchbare Kombi ergeben könnte.

Praktisch wäre dann, es wäre eine komplette Hängemattenkombi, also auch eine mit etwas was gegen diese kleinen Stech-Blutsaug-Beißviecher hat, aber auch mit einem Niederschlagschutz versehen Schlafmöglichkeit im Stall. Und wieder weiter im Bikealltag

…in der Frühe des Donnerstag wieder einen Tacken wärmer, also die Kleiderordnung anders als am Vortag. Der Stahl Renner rollt bestens und dann die Erkenntnis, die folgenden Tage, wie halt auch schon dieser frühe Tag, werden ein paar der besten sein.

Am Nachmittag mußte ich sogar etwas tricksen, denn das Thermometer in der Firmenkutsche zeigte stellenweise was nahe der 19c°. Und so wurde alles was vermeintlich warm war im Ortlieb Seat-Pack verstaut, das Hardshell, wie man ja die letzte äußere Schicht, also die Jacke ganz außen nennt, mußte sogar oben unter das Zurrband. An dem Punkt war es mal wider soweit, das Thema Bikepacking schaffte mir ein wenig mehr Gedanken. Wie wird das bloß alles gehen ? Jedenfalls griff ich mir den Jobwindbraker, hatte nur das kurzärmelige Biketrickot an, Hose, Knielinge, Socken und eben Schuhe. War das wider eine nette Rückfahrt.

( Bilder <klick> der Woche/ und der vorherige Rest des Monats Mai… )

05:35Uhr/ 06.05.2019

Mai 6, 2019

Morgengruß/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16: ein schwerer Start heute früh, muß dringend was gegen meine Trägheit tun. War wohl dann doch zu spät im Bett, oder ich hätte nicht nochmal aufs Mobil schauen sollen ? Das Leben schafft mich. *lach* Erstmal einen Espresso und ein paar Pralinen als Brennstoff eingeschoben…

…und jetzt gleich auf den Stahl Renner, den hatte ich nach der gestrigen Ankunft mit dem Ortlieb Seat-Pack  fertig gemacht. Irgendwann muß ich das Edelteil ja mal bewegen. Ich denke aber, das wird diese Woche gut gehen. Ich freue mich schon drauf !

Allen einen guten Tages- und Wochenstart !

Warum man gute…

April 27, 2019

…Radläden aufsuchen sollte !

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Bikedefekte: hatte ich die Tage doch noch einen Versuch unternommen mit meinem guten-alten-leckeren Stahl Renner wenigstens die paar Meters abzurollen. Das ging dann zwar irgendwie, aber leider eben auch nur irgendwie. Resume, der Gang zum Fachschrauber war angesagt, denn ich bekam dieses Kettenrutschen unter Last nicht in den Griff.

Nun tat es sich an, daß ich im Rahmen einer Reise in die alte Heimat das Auto nutzen mußte. Praktisch dachte ich, dann könnte man ja mal das gute Stück in die Blechkiste werfen und zu einem Radschrauber des Vertrauens schaffen, weil jener auch in der Wegachse der Tagesreise liegt.

So gedacht, so geschehen. Das Rad Dortmund ist, wie unschwer am Namen zu erraten, in Dortmund. Leider war am frühen Morgen recht viel auf der BAB los und so kutschte ich über bekannte Dörfer mit ebenso bekannte Strecken. Das zig sich zwar und dauerte gut eine Stunde, oder so, aber ich kam stressfrei an. Aber Zeit hatte ich ja genug und so war das kein Ding.

Dort angekommen konnte ich tatsächlich auch einen reguläre Parkbucht ergattern und etwas weiter vorne war sogar noch eine frei. Das konnte ja nur ein guter Tag werden. Ich also den Stahl Renner ausgeladen und ihn in den Laden gerollt. Kurz nach der Öffnungszeit war nicht viel los dort, was mich schon fast ein wenig erschreckte. Ich grüßte in den Laden rein und ein freundlicher junger Schrauber kam zu mir, man begrüßte sich.

Beim Anblick des Rades wurde es ihm wohl etas warm ums Herz und so lauschte er meinen Schilderungen der Versuche was ich schon alles probiert hätte und was nicht gehen würde, sowie der vorzeitlichen aber eben erfolgreichen Gehversuchen in genau jener technischen Zusammensetzung. Ich warf auch die Möglichkeit ein, ein komplett neues Laufrad mit entsprechender technischer Bestückung zu erwerben, wenn dann nix mehr gehen würde. Er nickte alles ab und schaute sehr fachkundig drauf.

Sein Augenmerk fiel umgehend auf die Kettenspannung. Und wie es der Teufel so will, schlug er vor das Hinterrad mittels der wohl noch nachjustierbaren Stellschrauben, noch ein gutes Stück nach hinten zu holen. Das er das fragend machte, hatte mich schon tief beeindruckt, denn an dem Punkt war mir nicht ganz klar, ob ich nicht schon selbst diesen ja nun recht simplen Versuch unternommen hätte ? Ich wusste es nicht, doch irgendwie war mir klar, die Tendenz ging wohl eindeutig zu einem – nein.

Er löste noch etwas die Stellschrauben richtete das Hinterrad passender aus und bat um eine Probefahrt. Ich dachte nich so: „ja fein, hier mitten in Dortmund ohne echte Steigung„, beschränkte mich dann aber bei der Testfahrt vorm Laden damit, im Stehen mal ordentlich Druck zu machen und dann Stahl Renner gut nach vorne kommen zu lassen.
Ich war jetzt nicht gerade warm, hatte nichtmal passendes Schuhwerk an, aber zwei, drei Sprintansätzen ging mir ein breites Grinsen durch die Fresse, als hätte ich gerade nein Sechster im Lotto gehabt.

Ich konnte um´s Verrecken kein Durchrutschen der Kette provozieren. Die Nummer schien ja mal mehr als super gelaufen. Der Rest, also Steubings- u. Berganfahrten würden sich dann unter Realbedingungen testen lassen. Und so rollte ich, wider mal hochzufrieden bei Das Rad Dortmund in den Laden und berichtet vom Erfolg. Der gute Mann kam dann um die Ecke wir sprachen vorab frei durch den Raum, ich bedankte mich nochmal mit einem gehaltvollen Handschlag und rollte aus dem Laden.

Draußen traf ich aber noch einen Altmitarbeiter und man kam erneut ins Gespräch. Von dem mußte ich mich schon ist ein wenig losreißen. Dennoch ergab es, neben Alltäglichkeiten aus dem Leben, wertvolle Informationen für die ja noch laufenden aber irgendwann fällen Laufräder beim CAADX.

Und so verlud ich den Stahl Renner wider in das motorisierte Fahrgerät und zog von dannen. Für die letzten vier Tage durfte es dann, auf dem Fahrradstammplatz bei meiner Vom verweilen, weil wir ja gemeinsam, also meine Vom und meiner-einer einen Ausflug nach Frankfurt unternommen hatten. Das ist aber einen andere Geschichte.

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Noch ein wenig Geschichte oder Vorgeschichte zu dieser Story. Dieser Stahl Renner ist nicht einfach irgendein Fahrrad von der Stange was man irgendwo lieblos und er Ecke stehend, womöglich in einem Discounter gefunden hat und für kleines Geld an der Kasse aus seinem armseligen Dasein erlöst hat.

Dieses Fahrrad begleitet mich nun schon in meinem Leben auf über 30 Jahren. Seinerzeit… <klick zu weiter lesen>

Newsticker: ja und im Bereich Outdoor Abenteuer hab ich auch wider ein paar aber wirklich kurze Zeilen nieder getippt, welche man hier <klick> nachlesen kann.

Stahl Renner – damals – Dolce Vita

April 27, 2019

Bike History/ Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 52-16: gut, hier dann mal vorab reingereicht eine wenig was zur Geschichte des Stahl Renner. Ein wenig Vorgeschichte ( in der folgenden Story ersonnen ). Dieser Stahl Renner ist nicht einfach irgendein Fahrrad von der Stange was man irgendwo lieblos in der Ecke stehend, womöglich in einem Discounter gefunden hat und für kleines Geld an der Kasse aus seinem armseligen Dasein erlöst hat.

Dieses Fahrrad begleitet mich nun schon in meinem Leben auf über 30 Jahren.

Seinerzeit hatte ich einen Zeitarbeitesjob im Schichtdienst und habe die Kohle schubkarrenweise, also gefühlt, nach Hause gekarrt. Damals hatte ich nur ein Raleight Rennrad, mal für um sonst bei einem Kumpel geschnappt, aber meines heutigen Wissens nach, gut eine Nummer zu klein.

Mit dem erworbenen Geld wurde dann also zuerest ! der Stahl Renner aus der Taufe gehoben und sich dann zum Führerschein angemeldet. Dieser Vorgang geschah in einem Radgeschäft in Gelsenkirchen, meiner alten Heimat in einem kleinen fast unscheinbaren dennoch aktraktiven Radgeschäft auf der Bismarkstraße. Jener trug den Namen…

Das Radhaus

Geführt wurde der Laden vom Chef selbst, ein mir damals zwar jung vorkommender Radschrauber, aber er wird dennoch älter als ich gewesen sein. Neben Hausmannskost konnte man bei ihm sich auch anders betreuen und beraten lassen. Ich ging also hin und wir machten einen Termin für ein ruhigeres Gespräch aus. Und so kam ich eine Woche später wider in den Laden und man hatte mehr Zeit.

Die Sache war leider damals die, ich hatte eigentlich nur einen groben Plan im Kopf was ich haben wollte, aber eher sehr wenig Ahnung. Dennoch wurde ich erstklassig beraten und er hatte auch noch einige Bauteile für kleines Geld in der Ladentheke liegen. Ebenfalls gut war, man konnte jeweils am Montag seine Werkstatt nutzen und er würde einem mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Heute weiß ich, das genau das damals alles entscheiden war, ich den Groschen in die Kaffeekasse hätte ruhig größer ausfallen lassen sollen. Denn der Selbstaufbau war ob meiner eigentlich nicht vorhanden Kenntnis wohl mehr umprofessionell, aber ich habe das bis heute nicht vergessen. Entschuldigenderweise kann ich aber auch sagen, woher hätte ich es auch wissen können. Internet gab es ja nicht mal im Sprachgebrauch unter Insidern.

Jedenfalls wurde der Stahl Renner nach zwei Tagen schrauben fertig und ich hatte meinen Spaß daran. Im Verlauf der ersten Wochen/ Monate wurde noch das eine oder andere nachoptimiert, bis ich im selben Laden noch ein Zweitrad für den Alltag erwarb. Denn inzwischen hatte ich mit dem Stahl Renner auch die ersten Winterfahrten vollbracht und irgendwie war es mir dafür zu schade. Er aber hatte eine kleinere Stückzahl an 26″ ATB ( All-Terrain-Bikes ) aufgebaut, die man heute auch wohl unter dem Titel Trekkingbike ( auch dieser Begriff war damals noch nicht geboren ) verkaufen würde.

Gut ich hatte meinen Spaß, wenn auch nicht mehr täglich, dann aber eigentlich so wie heute. Bar jeder Ortskenntnis kurbelte ich mit dem Stahl Renner damals durch die Gegend. 

Irgendwann kam der Umzug in das heutige Dorf, der Stahl Renner wurde in der ersten Tagen noch zu gelegentlichen zügigen Ausflügen über die hiesigen nahen Dörfer genutzt. Dann kam der Montagejob, die Kids, der Hausbau und das zumindest virtuelle Kellerdasein. Denn einen Keller kennt unsere Burg nicht.

Ab einem Zeitpunkt X wurde der Stahl Renner wider reaktiviert, umgebaut ( Kategorie Singlespeedumbau, IT-Tret-Innenlager/ einbauen und Projekt Stahl Renner ) und viel Spaß mit gehabt. Leider zeigte sich aber auch über die Zeit, nicht alles ist an so einem italienischen Rahmen einfach. Wenn ich nur an die Geschichte mit dem defekten Tretlager denke, was mir noch heute Fieberanfälle verursachen kann…

Aber es ist wohl wie mit einem alten italienischen Sportwagen. Das sind auch Grazien auf der einen Seite, auf der andern Seite haben sie aber diese Feinheiten, die einem das Leben nicht gerade leicht machen. Oder: sie zicken rum ! Man liebt sie dafür, aber man hasst sie auch dafür.
Weggeben, zumal wenn man schon so ein paar Jahre zusammen Verbacht hat, das möchte man nun auch wider nicht. Jede Fahrt ist ein Genuss, schon der Tradition wegen.