Archive for the ‘Singlespeed 53-16’ Category

22.197km & 22.450km/ 15.04.2018

April 15, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: der Tag danach, ist der Tag nach dem letzten Tag davor. Weise Erkenntnis, so stumpfsinnig wie nur irgendwas. Aber irgend ein Intro braucht man ja.

Da mein Schwiegerdad ein wenig Hilfe bräuchte, bin ich am…

Samstag: …zu ihm gefahren. Fix am CAADX die Grobstollenreifen-LRS montiert und dann quer zu ihm rüber gefahren. Trudel ich so an der Halde Radbod daher, erspäht mein geübtes Auge weit oben am Hang eine mir bis dato unbekannte Fahrspur.
Das Erdreich dafür war so dunkel, daß ich klar deuten konnte –  die Spur ist noch recht frisch. Soetwas kann man MIR nicht verbergen

Nach der Tätigkeit beim Schwiegerdad bin ich dann auch gleich mal die Halde Radbod hoch gefahren. Die Radtour für heute !

Ja, und auf dem unteren Bild sieht man recht gut, da hat sich jemand als Trail-Shaper versucht. Leider schaut das noch nicht wirklich fertig oder gar“professionell“ aus, aber der grobe Boden gibt da auch nicht so viel her. Aber gut Ding braucht auch Weil.
Und wer jetzt daher kommt und sagt: „das ist ja illegal, die Jungs sind böse„, ich weiß nicht. Die Halde ist kein Naturschutzgebiet und selbst wenn, wer weiß was die Zeche da damals noch alles so verbuddelt hat. Außerdem stört es dort oben keinen. Die Halde ist groß genug, man kann sich eigentlich nicht in die Quere kommen. Und Hand auf´s Herz, wer hat nicht als Kröte immer mit dem Rad die Sprünge über die Treppen genommen oder ist durch Schlammgruben gefahren ? Sind wir alle, irgendwie.

Warum sollen also heute ein paar Kids, vielleicht sind sie ja auch schon ein gutes Stück größer, sich dort oben mal ne´ nette Abfahrt zusammen zaubern ? Ich selbst brauche das ja nicht. Meine Strecken sind naturgegeben und wenn mal etwas Grünzeugs bei Seite geräumt werden muß, dann ist das auch schon das höchste der Gefühle.

Auf dem Weg nach oben hatte ich mein Rücklicht verloren. Also mußte ich wieder 1:1 zurück fahren. Unweit von der Stelle wo ich den Verlust bemerkte, lag sie dann auch schon. Zu Glück komplett, also mit den beiden Akkus und zudem noch funktionstüchtig. Etwas Glück braucht man ja.

Da ich gerade in der Nähe war, inspizierte ich gleich noch die Umfahrung der Halde an der Nordseite. Soweit so gut, nur an einer Stelle liegt ein fetter Baum ganz blöd quer. Mist, denn sogar ein Umfahren ist nicht möglich.

Ein Stück weiter unten, es geht ja nett bergab, haben die Trail-Shaper wohl noch ein weitern Ansatz vorbereitet. Wenn man wohl von oben mit Schwung käme, könnte man den dann fertigen Drop nehmen. Also mit einem MTB. Mir reicht schon der reguläre Weg, sagte ich ja schon.
Ein guten Gedankengang weiter, der ortsansässige Radsportverein hat ja eine Radtraningsstrecke gebaut. Die ist ja auch öffentlich zugängig. Ob es wohl Interesse an einem Cyclocross & MTB-Rundkurs gibt ? Also so zum Beispiel um die Halde rum ?

Was noch ? Die Tage hatte ich ja einen Luftverlust zu beklagen. Und so kam die Topeak Turbo Morph Luftpumpe zum Einsatz. Komischer Weise kam ich diesmal mit ihr gut zurecht. Ja klar, der Ventilanschluss ist immer noch sehr press und muß gehebelt werden, aber das ging diesmal sehr gut. Zudem muß ich ja sagen, Schub hat die Pumpe gut. Selbst die Hochdruckreifen mit 6,5bar gehen recht flux von der Hand. Sollten wir doch noch Freunde werden ?

Bikebasteln: die Sache mit dem Griptape stand als nächstes an. Die Semilösung mit nur einfachen Klebepads stellte mich vom Styl aber auch von der Wirkweise nicht so zufrieden. Also wurde der erste Versuch abgenibbelt und durch eine entsprechende vollflächige Lösung ersetzt.

Und weil ich dann auch noch so mit dabei war wurde der nächste Ansatz an der Scheuersteller gemacht. Ein wickelbares Gummi fixiert mit Kabelbindern. Ganz ehrlich, wird funktionieren, aber sieht echt Scheiße aus. Hat mehr was von Baumarkt-Bastellösung.
Irgendwie ärgert mich diese Misslage wo wohl Cannondale eine Metzger hat planen lassen. Wobei der das wohl auch sauberer gelöst hätte. Muß mich doch nochmal nach gescheiten Klebepads umschauen. Aha, nennt sich Rahmenschützer <klick>.

Bikebasteln II: nächte Baustelle, es juckte dann doch zu sehr. „Geh doch mal hin und greif dir die in der Ecke hängenden Conti GP 4000SII und probier doch ma´ob die nicht doch in den Unterbau vom Stahl Renner passen ?“ so in etwas kreiste es in meinem Kopp.

Also nach dem ganzen sportlichen Rumgehampelt auf der Sonnen Terrasse das Ganze angegangen. Und siehe da…

 

…passt ! Ist zwar noch Luft, aber noch eine Nummer größer darf da nix sein. Und wenn sich das Hinterrad durch zuviel Pedalzug wieder aus der Fixposition löst, dann merk ich das nun noch schneller.

Bikeallatag/ Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Biketouren/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: natürlich mußte ich dann auch gleich die neue Fahrrad – Reifenkombination ausprobieren. Den Conti GP 4000SII hatte ich ja vor einiger langen Zeit ja schon auf dem CAADX drauf. Im grunde war ich begeistert. Einziges Manko, bei starkem Regen oder eben danach sollte man in Kurven ruhiger angehen lassen. Denn wo kein Profil ist, da kann der Reifen schon anfangen weg zu rutschen. Aquaplaning nennt man das.

Insgesamt empfinde ich den Reifen noch einen guten Tacken komfortabler als den 4-Seasons in gleicher Baubreite und er rollt auch noch etwas fixer. Und genau so war dann auch die Tour. Erst ein wenig einrollen und dann nach und nach war ich wider im Singlespeed-Tackt.
Auch wenn meine Stahl Renner Sonntagsfahrt immer wieder in entspannte Streckenabschnitte kam, langsam war ich nicht unterwegs. Es zog mich irgendwie östlich an der Lippe entlang. Ich hatte da so einen Aussichtspunkt im Kopf, wo ich dann nach etwas überlegen und gut 30 Minuten Fahrzeit einen anzufahrenden Endpunkt sah.

Auf dem Weg dorthin überquerte ich die Lippe mit der Lupia Fähre um kurz danach den Aussichtspunkt zu erreichen. Dort wurde dann kurz ausgeruht und dann kehr um gemacht. Noch eine kleine entdeckte Schleife kurz vor der Lupia Fähre mitgenommen, dann aber hoch zur Lippestraße um sich die Fähre zu sparen. Denn dort war ganz schön Betrieb, also an der Lupia.

Einen weiteren Schwenk machte ich am Nienbrügger BergHalde Radbod 2./ Hundeplatz. Denn dort hatte ich auf der Hinfahrt hin gesehen, man hat wohl den Grobschotterweg hoch zur Römerstraße komplett in fein gemacht. Und so war das dann auch.
Früher konnte man dort nur mit breiten und groben Reifen her und es hat einen immer noch durchgeschüttelt. Nix mehr von dem. Heute ziehst Du da mit dem Stahlrennrad und den schmalen Hochdurckreifen deine Kurbelumdrehungen durch. Jetzt müßte sie nur noch langsam, nein besser schnell, mit der Dauerbaustelle am Mitteldamm aus der Hose kommen.

Natürlich gab´s dann endlich ein Spaghetti Eis bei Pinos Eisbude und diesmal sogar mit Sahne !

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22.425km/ Rumgelaber – Sonntagnachmittag

April 8, 2018

Bikealltag: der zweite Teil des heutigen Tagesraport. Borr eye, habe gefühlt unendlich lange gebraucht um wenigstens etwas in Schwung zu kommen. Ich glaube es liegt an der ungewöhnlichen Wärme draußen. Jedenfalls bin ich nach dem Frühstück raus und wollte eigentlich recht geschmeidig mein Menthaltraining machen. Da bin ich dann aber irgendwie zu viel geschmeidig gewesen und hab erst ein wenig in der Sonne gehockt, Oberkörper wieder von der Sonne betätscheln lassen. Dann bin ich aber komplett abgerutscht und lag erstmal so vor mich hindösend in der Sonne.
Anders gesagt, hab den Arsch nicht hoch bekommen.

Irgendwann bin ich dann aber doch wieder in die Aufrechte gekommen, also zumindest auf der Terrasse sitzend und da greif ich so mein Mobil, sehe man hat mir geschrieben. Jemand, um genau zu gehen, die Ruhrköpfe Bloggerin, hatte dann doch nach ein paar wohl besseren Hinweisen von mich meine Email rausfiltern können. So konnte ich ihr noch ein paar Tips zur Sattelfrage für ihr neues Rabeneick Trekkingbike rüber reichen.

Ich hatte ihr die Tage schon ein paar Tips zum Radkauf und der Marke Rabeneick zugesteckt. Jetzt war halt Thema Schlösser und Abstellen des Fahrrades und wie ich das so mache, sowie Sattel halt. Jedenfalls freut es mich das ich helfen konnte.
Und ! sie war in jenem Fahrradladen den ich zwar schon ausfindig gemacht hatte, es aber bisher nie dorthin geschafft hatte. RadGebiet nennt sich der Laden, liegt praktischerweise sogar leicht abseits einer Route die ich kenne. Hilft aber alles nix, ich war noch nie dort. Aber, auch wenn ich nicht mehr so genau weiß wo, ich hatte gelesenes der Laden nicht ganz so verkehrt sein soll. Anders gesagt, er wird empfohlen. Und so hatte ich den Laden auch Ruhrköpfe empfohlen, weil der wider praktischerweise auch Rabeneick im Sortiment führt. Passt doch. Komm ich doch wieder auf den Punkt X…

…nach ein paar weiteren Emailzeilen jedenfalls machte es klick in meinem Kopf und ich konnte doch mein Menthaltraining angehen.

Sport/ Alter: ja und wie das eben so ist, leider habe ich wohl immer noch eine leichte Zerrung in der rechten Oberschnekelinnenseite ( was ein langes Wort ). Ich rolle den Informationstrang von der anderen Seite her auf.

Nach langem hin und her… <klick> zu weiter lesen…

Finish, hab das Getippe entsprechend verschoben. Wo war ich stehen geblieben ? Ach ja, halbvier ist lange durch, Mittachessen beendet. Hunger hatte nur die Holde, jenewelche von der Schicht kam. Wofür koche ich eigentlich ? Na klar, für meine Holde und meinereiner. Außerdem weil´s Spaß macht.

Speisekarte: natürlich gab´s wieder den Klassiker, Nudel mit roter Soße. Aber nicht einfach so…

  • drei müde Restschnitzelchen vom Grillen gestern, klein gewürfelt und kurz angebraten
  • zerkleinerte Zwiebel dazu, ebenfalls kurz anbraten lassen
  • geschälte Tomaten aus der Dose rein
  • zwei kleine Lauchstangen mit dabei
  • Tomatenmark unterrühren
  • Salz, Pfeffer, Oregano und Basilikum zum abwürzen
  • …und der obligate Spritzer Sahne darf nicht fehlen
  • at last, der besondere Schuss – ein Rest des Tomate Mozzarella Aufstrich

Die ganze Nummer gut warm werden lassen, umrühren und abschmecken, dann auf kleiner Stufe vor sich hin ziehen lassen, während die Nudeln ihrem Gahrungsprozess nach kommen. Gerade den Tomate Mozzarella Aufstrich hatte ich noch nie probiert, also so als Zutat für Soße. Gab aber den besonderen Kick.

Jetzt gleich nich das Schlachtfeld aufräumen und den Tag ausklingen lassen. Vielleicht mal bei Pino vorbei schauen…

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: irgendwie musste ich dann doch noch raus ! Eine kleine Runde zum Einfahren und noch etwas hinterher, damit sich das auch lohnt. Also den Stahl Renner vom Harken genommen und die gigantische Distanz von 5,8km, gesamt versteht sich, zurück gelegt. Klar, kleine Schleife mußte sein.

Denn das Ziel war klar: Pinos Eisbude ! Natürlich war die Hinfahrt echt hart. Viel zu warm, nur ein laues Windchen und im Lippepark tausende von Leuten. Da war nur Schleichfahrt möglich. Aber auf Speed machen war ich ja eh nicht aus.
Jedenfalls, nach dieser Höllentour war ich am Ziel angekommen. Dummerweise war bei Pinos die Sahne ausgegangen. Mit dem Ansturm, also tagsüber, hatte er nicht gerechnet. Su hab ich dann eine Amarettobecher, ebenfalls ohne Sahne, genommen. Ist dann aber auch nicht so der Burner. Hinter wurden dann noch ein paar kurze Kilometer gemacht um die Kalorien wider abzuarbeiten. *lach*

Jetzt ist aber Schluss, noch das Alkoholfreie geschlürft und dann ab in die Horizontale…

 

 

 

22.411km/ 03.02.2018

Februar 4, 2018

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ crasy Fahrten/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: also nachdem ich den Samstagvormittag mehr oder weniger sinnig hinter mich gebracht hatte… *lach*
…nein, war natürlich schön relaxed. Das Wetter draußen ließ und ließ nicht nach. Die Sonne stand am Himmel und als ich endlich alles fertig hatte, mußte ich mit dem Rad raus. Doch so insgesamt war es schon zu spät eine der beiden Touren anzugehen, die ich noch am Vormittag geplant hatte.

Und so kam nur die einzige wahre Idee zum Zuge, eine crasy Fahrt zu machen und zwar jenen meinem Urban Cycle Lippepark Rundkurs. Letzte Jahr hatte ich den schon gemacht und somit gehört er auch zu den WPC Strecken. Dieses mal bin ich da eine Stunde plus im Kreis gefahren.

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Das obligatorische Abschluss & Beweisbild – ich war hier. Als ganzes ist dann jene Aktion bei Strava zu bewundern. Blöd war natürlich, kann man ja auf dem Bild gut erkennen, der Himmel, das Wetter…

…kaum bin ich losgefahren und auf meinen Rundkurs eingebogen, zog es sich zu. Es wurde arg frisch, der Wind blies stellenweise ganz blöd von süd-westen her und brachte eine mächtige Kaltluftfront mit sich. Meine eigentliche Windstopper-Wintermütze hatte ich erst gewaschen, sie lag noch schön zum trocknen auf der Heizung und ich hatte, ob des ja eigentlichen schönen Sonnenwetters, nur die CRAFT Windstoppermütze mit.

Aber die Zeit nahm so ihren Lauf und nach jeder Runde dachte ich: „die nächsten Runde machst du noch, dann bist du wieder weiter.“ Und so war das dann auch. Runde um Runde und schon konnte ich absteigen, das Bild machen und zum osmanischen Drehspießgrill des Vertrauens rollen. Schön den Wanst voll schlagen, noch etwas chillen und im I-Net surfen. Schaut doch lecker aus ?

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Blöd ist jetzt, eigentlich wollte ich nur einen Dönerteller mit Salat, Reis und Brot. Hatte ich auch so auf der Karte gelesen, habe dann aber die Nummer einen Etage tiefer bestellt. Und die war mit Käse überbacken. Versteht mich mich nicht falsch, war top lecker, aber liegt gut im Margen.
Der nächste Punkt ist, mit Käse überbacken ist gut. Aber warum nimmt man dann keinen türkischen Schafskäse ? Es schmeckte gut, hatte aber jenen italienischen Touch. Passt irgendwie nicht. Gut, nächstes mal passe ich besser auf.

Danach bin ich dann nach Hause gerollt und hab mich nochmal dem CAADX gewidmet. Zumindest hatte ich so zum Schluss den Eindruck, daß das Schaltwerk jetzt besser fluppt. Die Motivation reichte noch für einen Ansatz zu einem Afterrun-Workout.
Aber hier machte sich dann das opulente Mittagmahl bemerkbar. Mehr als drei Durchgänge waren nicht zu machen. Ab in die Dusche, die frisch gewaschene neue Bergans Letto Jacke zum trockenen aufgehangen und jetzt etwas tippen.

Sonntag: inzwischen ist es halb-zwölf Uhr !!! und ich hocke immer noch am Stammplatz in der Küche. Gut ich, nein wir, also meine Holde und meiner-einer sind erst gegen zehn aufgestanden. Rührei und eine Tomate gab es nach der üblichen Café con Leche & Keks für mich.
Den Blogreader hab ich jetzt durchgelesene, viele nette & schönen Beiträge darunter, natürlich auch oft mit leckeren Bildern gespickt, oder eben nur Bilder. Draußen scheint jetzt die Sonne, der Himmel ist klar. Für mein Menthaltraining ist das Wohnzimmer inzwischen eher ungünstig. Der TV läuft schon, ich spekuliere also darauf, sehr gut und eben so sehr warm angezogen diesen Part draußen zu machen. Das TV stört mich zu sehr.

Muß mich jetzt etwas in den Arsch treten und los. Sonst wird das heute nix. Bewegung ist alles.

Also die acht Lagen Klamotten angezogen und raus…

Das Wetter spielte mit, frisch war es trotzdem. Nachdem ich begonnen hatte stieg die Körpertemperatur und ich konnte zumindest die auch etwas einengende letzte Überhose und eine Trainingsjacke ( von dreien! ) ausziehen.

*kurze-lange Zeit später*

So der frühe Abend ist herangebrochen, soweit so gut, habe alles gemacht was ich machen wollte. Auch wenn dieses „wollte“ nicht sehr umfangreich war. Denn neben dem Menthaltraining stand noch die Circuit Training Routine für heute mal auf dem Programm.
So kann ich morgen mal vielleicht etwas nach der Schicht Bikestrecken-Expedition machen, was dann eventuell einen Anfahrt nach Cappenberg hoch werden könnte. Quasi das letzte Stück von jener Dorf-SchlossHerbern-Ascheberg-Nordkirchen-Cappenberg(Dorf)-Lünen/Lippeauen Route, halt nur vom Ende her aufgerollt. Und, damit das auch nicht zu lang wird, natürlich nur einfach auf der Cappenberger Route vorbei, also nicht hoch bis nach Nordkirchen. Dienstag dann die nächste Trainingseinheit und am Mittwoch bin ich ja eh wider bei Physiotherapie.

Wetterbericht für morgen, kalt aber wohl kein Niederschlag. Die stetige Frage Spikereifen ja oder nein wird sich erst morgen früh beantworten lassen.

…und sonst ?/ Newsticker/ Biketouren Bilder: ich weiß ja nicht, aber ich hatte in den vorhergegangenen Beiträgen dieses Jahr immer wieder mal Bilder eingestellt. Natürlich habe ich noch mehr Bilder. Im Flickr Januar Album <klick> ist einiges mehr zu sehen, als ich sie hier im Blog eingepflegt habe. Wer also mag darf reinschauen.

Dann noch einen schönen Sonntagabend !

22.376km & 18.910km/ 30.12.2017

Dezember 30, 2017

Bikeallatag/ Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ The Cure – Forest/ „Plattfüße“: eine kurze Woche nach den verfressenen Feiertagen, aber mal schauen was so geht ? Der Bericht startet am letzten Feiertag und zwar mit dem…

Dienstag: …mal eben flotti Karotti rüber zur Verwandtschaft, also auf´s CAADX geschwungen und nach knapp 1,5km…

!!! PENG !!!

…kapitaler und sofortiger Luftverlust am Hinterrad. Nach nun doch 3.195km hatte sich ein Teil der Seitenflanke von seiner Aufgabenstellung verabschiedet.

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Um ehrlich zu sein, ich hatte das jetzt nicht so auf dem Schirm, daß die Reifen schon wieder soviel runter hatten. Aber ein paar mehr Kilometer hätten es schon sein dürfen. Gut, bin dann umgedreht und die paar Meters zu Fuß nach Hause. Somit hab ich dann auch die Plattfußstory aufgefrischt. Dort das CAADX in die Fitness-Garage geschoben und dann mit dem Stahl Renner einen neuen Ansatz gemacht.

Blöd, ich muß immer irgendwie rausknobel wieviel Laufleistung die Laufräder mit den jeweiligen Reifen schon haben. Aber an dem Punkt, der geneigte Autor war ja clever und hat sich in seiner Trainingsverwaltung für diesen Reifen eine eigenes Bike angelegt. Die Auswertung samt dem entsprechenden Jahr aufrufen, dann das Bike rauspicken, et voilá…
Jedenfalls wird gerade eben bei Bike24.de eine Bestellung mit Neuware ausgelöst.

Und so werd ich wohl den Rest der Woche, oder zumindest bis die Bestellung eintrifft, mit dem Stahl Renner unterwegs sein. Das Wetter spielt ja gerade mit, warum also nicht ? Das einzige was mich jetzt daran stört ist, daß es zumindest heute arg windig war. Ich hoffe mal, daß sich das die Woche über eher im Zaum hält. Singlespeed und viel Wind ist nicht immer die beste Kombination.

Mittwoch: Restart des normalen Lebens, zumindest für drei Tage. Aber nach dem Mobilweckerbimmeln war die Welt recht gut in Ordnung. Ganz ehrlich…

…ja ich weiß, ich erwähnte es schon öfters, aber so Feiertage am Stück, also das iss nix für mich. Ich freue mich auf meinen Job. Auf das was ich zu tun habe. Das ich raus komme, in Bewegung bin, auch wenn sich das für einige krank anhört. Ich brauche das wie die Luft zum Atmen, wie das Draußensein.

Also Espresso in den Kopp gekippt, etwas als Grundlage nachgeworfen und dann auf den Stahl Renner gestiegen. Das ging natürlich nicht einfach so, denn durch das ganze Rumhocken bin ich doch wider steif geworden.  Endlich aufgessesen, erstmal ankurbeln. Mit der Übersetzung von 53 auf 16 Zähne ist das aber son Ding. Die tritt man nicht mal eben so aus dem Stand. Und schon gar nicht wenn man das schon eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr gemacht hat. Nach ein paar Meterchens warmrollen ging das dann aber recht passabel. Endlich auf Strecke und nach einer weiteren halbe Stunde war ich erst richtig warm. Ist immer so. Selbst der seichte Gegenwind konnte mir nix anhaben. Es lief gut, zu gut.
Denn an der Firma vorbei gerollt mußte ich tatsächlich noch gute 6 Minuten via Extraschleife hinzufahren, damit ich die obligatorische Winterpokalstunde voll bekam. Bloß keine unnötigen Points verschenken. Ja albern, aber gut.

Der Job selbst war heute ganz ruhig. Im Grunde hatte ich bis auf das tägliche Postpacken nicht viel zu tun. Bin an den Zielort gefahren und hatte den ersten Kundenkontakt nach zehn Uhr. Danach auch nicht sonderlich viel, schon fast wieder langweilig.

Nachmittags auf der Heimfahrt zeigte sich dann auch die Wettervorhersage als fast wahr. Zumindest sank die Temperatur und hier und da fielen ein paar scheue Tröpfchen. Erhöhte Luftfeuchte. Die Brise kam jetzt recht neutral von schräg hinten und so konnte ich auf der Rennbahn mal den Gashahn locker machen.

Brachte aber wieder nix, denn am Burgtor mußte ich vorbei rollen, die Winterpokalstunde voll machen. Es gab eine Extrarunde durch’n Block. Passte dann. Den Stahl Renner in die Fitness-Garage geschoben bot jener nicht den Anblick den ich erhoffte. Leider recht gut zugesaut.
Also wird mit ein paar ollen Tempotüchern, dies mal als Geschenkware gab und zum Naseputzen kaum ausreichen, der grobe Rotz abgewischt. Ein Fahrrad ist nicht für´s schöne Aussehen gebaut – es muß rollen ! Wie schnell man doch seine guten Vorsätze über Bord wirft.

Natürlich schlüpfte ich vorab in die bereitgelegten Trainingsschuhe, Fleecejacke und Flecceweste, zog noch zwei dünne Mützen über´s schüttere Haupt und legte noch ein Afterrun-Workout hinterher. Ich fühle mich gut und freue mich auf den Rest der Woche. Denn, ab morgen hab ich nicht nur eine andere Jobrunde zu fahren, die auch noch früher im Stall ist, sondern auch noch eine nette Kollegin mit an Board die sich die Jobrunde anschauen soll. Was will der Mensch mehr !?

Jetzt noch ein kleines Betthupferl und dann ab in die Horizontale.

Ach ja, kleine Zwischenzeile noch. Natürlich meckerte der Sigma Alti 14.12 vom Stahl Renner, daß die Batterie schwach sei. Blöd, lag doch eigentlich dieses Jahr fast nur untätig rum. Egal, also wieder mal ab zu Das Rad Dortmund und dort zwei frische Knopfzellen geholt.
Ich finde das ja immer wieder genial wenn ich in den Laden komme und man mich mit dem Vornamen anspricht. Wie behalten die nur all die Namen ? Ich meine, so oft bin ich jetzt auch nicht da. Peter, ich hoffe ich darf den Namen mal hier einwerfen, hat mich sofort erkannt und angesprochen. Ach ja, wollte ich schon letztes mal niedertippend, die Guten haben ihre Homepage mal richtig klasse auf Vordermann gebracht.

Und noch eine Zwischenzeile, Bike24.de hat die Borckens in den Kartonage geworfen und auf den Weg gebracht.

Bike nachgedacht: an dem Punkt muß ich auch wieder ein Pro-Argument für meinen Byrton ( oder halt ähnliche Geräte ) einwerfen. So Teile stöpselt man an den Strom und dann laden sie. Keine Batteriezellen mehr die irgendwann leer sind und im Grunde Sondermüll darstellen.
Ja, und war es nicht ausgerechnet Peter, der mir ein Garmin zeigte, als wir darüber in ein zum Glück kurzes Gespräch kamen ? Das Vorführgerät, mit der auch in Norditalien unterwegs gewesen sei holte er aus der Senke. Er machte es an, erklärte dabei ein zwei Dinge und schmiss das Teil dann über die Schulter nach hinten auf den Boden. Drehte sich komplett gelassen um, ging hin, hob es auf und zeigte mir das laufende Gerät ! Also, wenn das mal kein Argument für einen grobmotorisch veranlagten Bewegeungs-Legastheniker wie mich sein sollte. Ja da wird man schon etwas schwach…

Donnerstag: der Tag beginnt in gewohnter Manier. Bloß keine Extras mehr, dafür bin ich zu alt. Ma(n)n braucht eine gewisse Routine. Also Espresso double gekippt und dann ab auf den Stahl Renner. Irgendwo im letzten Drittel hielt ich mal kurz an um mir die Nase etwas gründlicher zu schnäupen. Im Halten vernehme ich noch so wie wohl mein Mobil gebimmelt hatte. Kein gutes Zeichen. Aber groß was machen bringt auch nix. Handschuhe ausziehen, zurückrufen, dann wieder das Phone zurück in die Tasche frickeln und at last Handschuhe anziehen… . Kostet nur alles unnötig Zeit und hat dann nur den Effekt, daß ich noch später im Stall bin. Also auf in die Pedale gewuchtet und eingerollt.

Schnell den Stahl Renner in die Ecke geschoben, die ersten Brockens entkleidet um nicht komplett zu fiebern und dann den Rückruf getätigt. Eine vertretende Kollegin war ausgefallen, wer fährt was bzw. wer kann was fahren ? Nach der Klärung ergab sich zumindest für mich keine Änderung. Also weiter im Tagesgeschäft.

Der Tag ging fix rum, alles klappte recht gut. Nach der Schicht schnell nach Hause gerollt, heute ohne Extrameters für die Winterpokalpoints. Dafür dann aber auf der Terrasse noch eine Krafttraining-Einheit hingelegt und dann rein in die Burg. Genug für heute. Ach ja, Päckchen ist angekommen… *freu*

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Freitag: last working day at his year ! Wenn’s denn so sein soll. Gestartet wird wieder in gewohnter Weise. Dann, ebenfalls in gewohnter Weise, seinen Arsch auf den Stahl Renner geschwungen und los. Aber irgendwas war anders…

Es war schon recht zäh, um es mal so zu sagen. Natürlich bließ der Wind wieder einen Tacken ambitionierter von vorne. Ich hatte wohl auch nicht so den Saft in den Knochen, also war es etappenweise schon nötig, einen Schüppe mehr Biss aufzubringen. Zum Glück gab´s keine weiteren Tagesjobüberraschungen und so konnte der Arbeitstag mal ungewohnt komplett entspannt – und vor allem mit frühen Feierabend – angegangen werden.

Aber auch auf der nachmittäglichen Rückfahrt wollte mein Laib nicht ganz so. Gut, der Wind kam jetzt eher von hinten maximal von schräg hinten, also von süd, aber um diese Jahreszeit auch sehr ungewöhnlich. Blöd iss nur, kommt der aus süden, ist immer recht böig und gerne auch heftiger. Also ließ ich mich dahinrollen, stemmte keine großen Kurbelumdrehungen mehr. zu Hause angekommen, einfach abgestiegen, alles abgepackt und dann ab in die Dusche. Hiernach noch etwas Refill mit Mittagessen, dann rüber zum Kumpel, jenwerelcher Geburtstag hat. Die kurze Woche ist rum, der Tag gelaufen und für den Rest des Jahres wird auch nicht mehr viel passieren.

Den Stahl Renner wieder fein machen und das CAADX mit den Neuteilen bestücken, da kommt am heutigen…

Samstag !

15.626km & 22.238km/ 01.& 02.09.2017/ Nachtrag

September 1, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/Biketouren Bilder: und nach der Heimattour wurde gleich am Montagmorgen wieder mit dem Rad gefahren. Ansich nix besonderes, Wetter irgendwo zwischen warm aber eben nicht zu kalt, also wurde auf den letzten Meters der Anfahrt ein wenig Kleidung abgelegt.

Der Nachhauseweg wurde nochmal für Streckensichtung genutzt. Ergebniss: reden wir nicht drüber…

Dienstag: mit den Dackelschneiderpellen recht zügig zum Job. Wetter war recht warm geworden. Nachmittags ging´s sogar noch zügiger zurück. Zwei Ziele hatte ich für diesen Tag ja noch. Ein wenig trainieren und zur Post um eine Formalität zu tätigen.

Stahl Renner/ Singlespeed 53-16: und so kam es das ich eben direkt nach der Ankunft mit dem Stahl Renner zur örtlichen Post bin. Ne´ Anekdote dazu. Ich mußt also zur Post und hab den Stahl Renner samt Bryton mit reingezerrt. Fand man auch lustig, dachte zunächst ich wolle den Stahl Renner verschicken, von daher…

Nun stehe ich so an am Schalter, das Rad vor mir an den Tresen gelehnt, halt ganz nah bei dem elektronischen Kram. Sie macht die Formalitäten, ich schaue auf den Bryton. Und ich sehe das ich gerade so mit 29km/h unterwegs bin ! Die Zahlen schwanken hin und her, mal schneller, mal langsamer. Ich war schon echt baff.

Lag wohl am nahe stehenden PC und dessen E-Wellen.

Mittwoch: morgens schon fast 20c, hier und da aber Tiefnebel und ein wunderschöner knallroter Sonnenaufgang. Es wurde aber wieder das The Cure – Forest alias CAADX  genutzt.

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Dann wurd‘ s aber wieder schwühlwarm bis dorthinaus. Ekelhaft. Nachmittags aber trocken nach Hause, aber auch wegen der Hitze nur eine Physio-Einheit gemacht. Große Gewitter- & Regenwelle blieb am Nachmittag aus. Wird wohl über Nacht kommen und auch bis morgen Mittag bzw. Nachmittag bleiben.

Donnerstag: ja frischer war´s schon und auch nasser. Hielt sich aber bei der morgendlichen Anfahrt derat in Grenzen, das selbst meine Bikeschuhe nur feucht geworden sind. Gut für die Heimfahrt…

…denn in nasse Shuhe steigen zu müssen und dann noch einen Stunden kurbeln ? Sind wir mal ehrlich, da kann man sich was besseres vorstellen. Auf der Heimfahrt war aber vom Regen gar nix mehr zu sehen. Schon beim Eintrudeln mit der Firmenbenzinkutsche auf den Hoff lugte immer wieder die Sonne frech zwischen den Wolken durch. Ich dachte schon…

…und genauso kam´s dann auch ! Ich konnte nicht nur trocken nach Hause fahren, sondern noch einen nette Trainingseinheit auf der Terrasse absolvieren. Passt doch.

Freitag: auch hier wieder frisch morgens, Langfingerwindstopperhandschuhe waren genauso angesagt wie Halstuch und dünnes Mützchen. Erst als es heller wurde, ergo die Sonne raus kam, wurden auf den letzten paar Kilometern kleidungstechnisch gelüftet.

Leider zeigte ich nach dem Ablegen des guten Helmes, daß jener einen Defekt an einer dieser Zurrbänder hatte. Und so kam dann, praktischerweise, ein Sonderangebotsaktion in einem bekannten Sportkaufhaus zum Zuge. Für knapp 90 Euro hielt ein frischer Scott ARX Plus Helm seinen Platz auf meiner Murmel.

Für die Heimfahrt wartete ich erst den ganz großen Regenguss ab, fummelte schon das Helmlicht dran.

Blöd iss, hab gerade nachgeschaut, ich habe nix mehr an Reflexklebeband im Hause, werde also wieder was bestellen müssen. Überhaupt bestellen, wird mal wieder langsam Zeit für frische Verschleißteile, denke ich.

Monatsabschluss, ja ich kann´s net lassen, dieser Monat iss mal richtig fett geworden. Die Zahlen so wie ich sie auch archiviert habe sage und schreibe 1.347km in diesem Monat. Was dann für das noch laufende Jahr schon 7.454km mit dem Radfahren macht. Wohl gemerkt, da kommt jetzt noch der September, Oktober, November und at last der Dezember. Also noch vier Monate vor mir. Ich setzte da jetzt aber keine weiteren Ziele.

Hier mal ein Screenshot aus der Trainingsverwaltung-Auswertung nach Radfahren.

Interessant ist auch die Auswertung nach den Bikes. Man sieht recht gut, viel Dackelschneider-Arbeit mit dabei.

So, das war es mal wieder für die gelaufene Woche, jetzt bin ich müde und werde mich zur Ruhe begeben. Schönes Wochenende noch.

02.09.2017/ Nachtrag: …natürlich hatte ich gestern vergessen zu tippen, daß ich dem CAADX nach der Ankunft auf der heimischen Burg hier dann doch noch einen kleinere Pflegeeinheit gegönnt hatte.

22.235km& 15.291km/ 25.08.2017

August 25, 2017

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder: und die nächste Woche rollte an aber zunächst mal muß ich noch einschieben, am Sonntag bekam das CAADX noch eine kleinere Plegeeinheit verpasst. Nach der ganzen Drecksarbeit sollte man auch etwas für´s Wellness tun.

Montag: in der Frühe mal knapp nur 10c°, ich bevorzugte den Stahl Renner für die morgendliche Fahrt. Einziges „Problem“, ich kam nicht so richtg in die Schuhe. Der Grund könnte gewesen sein, das ich ein viertel Stündchen später aufgestanden bin und auch länger in der Küche verweilte. Denn ich mußte später anfangen.
Um noch weitere Zeit zu schinden bin ich dann die Kuhbachtrasse gen Job geradelt. Dann passte das recht gut von der Arbeitsanfangszeit.

Nachmittags rollte es recht gut zurück, nur zu Hause mußte Problemlösung gespielt werden. Mein Lütte hatte sich ein Bett geholt und ein paar Schrauben wollten nicht so wie sie eigentlich sollte. Waren halt einfache Blechschraubenstangenware.

Dienstag: wieder recht frisch, zwar nicht mehr ganz so, aber ich bin erstmal wieder mit Langfingerwindstopperhandschuhen – was ein lanegs Wort – losgerollt. Diesmal bin ich auch früher los, um nicht so lange in der Küche zu versacken. Als Fahrgerät mußte das CAADX herhalten. Dafür gab´s dann aber eine nochmal verlängerte Anfahrt zum Job. Fast 33km standen dann beim Einrollen auf dem Tacho.

Nachmittags hatte ich irgendwie den Eindruck das die Reifen am Asphalt klebten und der Windgott schien mir auch nicht so gnädig. Oder ich noch zu schlapp vom morgen, oder eben der langen Rumsitzjobtour.

Mittwoch: war wieder nicht so mein Tag. Morgens auf der Anfahrt, übrigens komplett am Kanal entlang, wurde die Treppe mittels Heckenschere etwas mehr vom Grünwuchs befreit.

Nachmittag kam ich irre spät von der Fa. weg, was den Tag quasi schon beendete, bevor ich zu Hause war. Zum Glück hatte ich nur mäßig Gegenwind. Es kann nur besser werden…

Donnerstag: ein Tag der mal besser lief, wohl auch weil zu gewohnter Zeit aus den Federn bin und mich dann auf´s Rad geschwungen habe. Im Grunde aber keine Besonderheiten.

Freitag: letzter Tag der Arbeitswoche, Land in Sicht. Ganz ehrlich, ich bin heilfroh diese Spätwoche geschafft zu haben. At last hatte ich sogar heute auch noch etwas Glück und mußte keine zusätzliche Extrarunde drehen. Das hat mir gute 30 Minuten an Arbeitszeit gespart.

Vielleicht lag es aber an der morgendlichen Anfahrt, denn jene nutze ich mal wieder um dem Tagesanbruch den nötigen Respekt zu zollen indem ich ihn hoffentlich hinreichend ablichtete. Mal ein paar wenige Shots der Session…

( Der Rest ist wie immer im entsprechendne Album hinterlegt )

Die Rückfahrt war heute dann aber wieder ganz relaxed. Und ich nutze jene einen Scherbenhaufen…

…auf meiner Rennbahn so gut wie möglich zu beseitige. Unglaublich, diesmal war´s wohl ein Bierglas was da rausgepfeffert wurde. Das konnte man an den recht dünnen Scherben sehen. Das blöde aber, jenen verteilten sich schön langgezogen und auch in sehr feinen Scherben. War wieder gut eine viertel Stunde Arbeit den Mist mit den Schuhen wegzukicken.

Biketouren/ Heimattouren/ Touren-Ansage: und weil´s so schön ist, morgen Vormittag geht´s ab in die alte Heimat, meine Mom besuchen. Ich werde dort über Nacht bleiben und so ein wenig Zeit mit ihr verbringen. Irgendwann werde ich ich dann Vormittags auf die Socken. Oder sollte ich besser sagen, in die Pedale machen.

15.024km & 22.191km/ 18.08.2017

August 18, 2017

…iss mal wieder etwas länger geworden…

Biketouren „After-Show-Party“: ja nach der gestrigen Erkundungsfahrt, so nett sie auch war, steht aber eigentlich fest, ich muß da nochmal entlang fahren. Eventuell, das ist mir jetzt eingefallen, ist da gar keine Abzweigung vor Ascheberg runter nach Capelle. Sondern irgendwo später, also hinter Ascheberg. Und es könnte sogar möglich sein, daß jene nicht nach Capelle führt, sondern zu einem anderen mir bekannten Ort. Jedenfalls hab ich dann wieder einen Grund mal eine nette Tour zu machen.

Bike nachgedacht: der andere Gedanke, hatte ich die Tage schon mal so einen blöden Test gemacht, wie das so ist auf dem CAADX in Unterlenkerhaktung zu fahren. Geht gar nicht, fühlt sich total bescheuert an. Der Grund ist aber auch recht einfach.

Das CAADX ist ein Cyclocrosser, wird also von der Rahmengeometrie her doch deutlich anders sein als ein echtes Rennrad. Wenn ich da also in die Unterlenkerhaltung gehe, was zweifelsohne der Aerodynamik zugute kommt, dann hocke ich da wie Äffchen auf Schleifstein drauf. Logische Folge…

…ein Rennrad muß her ! Nein ist natürlich logisch nicht nachvollziehbar. Klar wäre nett, auch wenn ich eigentlich ehe ein MTB bevorzugen würde, wenn neues Rad. Ich äußerte das ja schonmal. Ebenfalls gut wäre, wenn man noch soetwas wie einen Stadtschlampe hätte, welche auch gebraucht sein täten-könnte. Ist aber alles Utopie, da zum einen keine Talers über sind, und die nicht vorhanden Münzen auch schon für Dinge draufgehen, die ich noch gerne haben würde. Da war noch was mit einer Regenjacke…

Aber so ein Rennrad muß ja auch nicht neu sein. Hatte ich doch am Montag im Jobdasein einen Jungtimer von FELT gesehen. Ein schönes Rennrad, klassische Kurbel, der Rahmen im Goldton gehalten, teilweise mit weiß und ich meine roten Streifen abgesetzt…
…ja so richtig auch was für´s Auge. Aber andersrum, lassen wir mal die nicht vorhanden Geldsegen aus, man könnte ja auch einen richtig flitzigen Carbon-Dackelschneider holen. Der wäre dann noch schnittiger weil leichter und ging mal richtig ab beim Sprinten. Ich merke schon, ich gehe gerade auch richtig ab. Also lassen wird das. Punkt.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Biketouren Bilder: auf geht´s in die nächste Woche und zwar gut ausgeschlafen, eventuell sogar ein stückweit zu gut. Denn irgendwie hatte die übliche Koffeeindosis nicht die Wirkung wie sonst. Also startete der…

Montag: …zunächst noch wie gewohnt, als ich dann aber in Firma eintrudelte sackte ich so ein wenig durch. Richtig wach ? Wohl eher nicht. Also wurde nochmal der Kaffeevollautomat bemüht und ein netter Cappuccino nachgegossen. Den Tag über konnte ich pratischerweise nochmal eine Termin bei einer medizinischen Fachkraft buchen. Die Sache mit dem Alter… . Ist auch am Ort der Fa. sollte also gut erreichbar sein.

Die nachmittägliche Rückfahrt war nicht so der Knaller. Der Wind kam auch immer wieder von vorne, was will man machen ? Einfach durchrollen und gut ist.
Zu Haus angekommen hab ich dann den Stahl Renner fertig gemacht. Denn das CAADX wollte ich nicht so gerne beim Doc anketten. Gut der Stahl Renner ist mir auch an´s Herz gewachsen, aber ich hoffe der schaut nach weniger aus. Leider ist er geputzt, wäre jetzt gut wenn er noch ein wenig eingesaut wäre. Vielleicht kann ich ja was mit einer Firmenkutsche aushandeln. Vielleicht hat das örtliche Krankenhaus ja noch eine größere Materialbestellung ? Wäre mir echt lieber. Zum hinlaufen ist das aber leider auch zu weit.

Dienstag: alles wieder retoure, Straßen nass vom Regen in der Nacht. Also alles wie gehabt mit dem CAADX zum Job. Zum Glück ergab sich dann auch eine Gelegenheit X bezüglich dem Termin und alles war gut. Die Heimfahrt nachmittags war auch kein Ding. Es ging schön am Kanal entlang.

Mobilphone: ja leider war ich am Vormittag etwas verwundert, daß mein Akku nur noch knapp 50% hatte. Und das ohne groß was dran zu machen. Auf der Anfahrt am Morgen hatte ich nur ein paar Bilder geschossen sonst nix.

Gut, dann hab ich´s via USB im KFZ laden lassen. Ganz nebenbei hab ich mal das WLAN deaktiviert und die Lichtanpassung vom Bildschirm aktiviert. Zu Hause wieder angekommen schau ich in mein Mailfach und sehe keine Bilder. Ach ja ! WLAN ist ja aus. Also den Ofen wieder angeschmissen. Doch oh Wunder…
…das Moto verbindet sich nicht mit dem WLAN ??? Iss doch kacke hoch drei. Alle Versuche eine Anbindung zu erstellen klappten nicht. Es nervt nur…

Und der Akku ist schon wieder auf 42%. Irgendwas saugt doch da am Strom rum ? Aber über die Akkunutzungsfunkion – weitere Einstellungen kann ich keine sonderbaren Verbraucher ausmachen.

*wenig später* Ah Land in Sicht ! Jetzt bin ich gerade mal mit dem Moto zum Router gelatscht und siehe da, plötzlich zeigt das Moto die Verbindung an. Puh ! Jetzt die Sache mit dem Akku klären…

wieder Dinestag: …aber erstmal die Bilder von heute ziehen. So heute früh war´s ja net ganz so warm und eben feucht. Das bedeutet hier über Land, zumal bei aufgehender Sonne, nette Szenerien. Hier mal drei Topfavoriten.

( Nochmehr Bilder der Woche bei Flickr )

volle tausend Kilometer: wurden dann am…

…Mittwoch: mit dem CAADX voll gemacht. Denn der Stand gestern beim einrollen auf der Burg zeigt…

Da kann man doch quasi nicht anders. Leider war dann die Heimfahrt von einer kleineren-größeren Actionaktion gekrönt oder doch besser, beendet worden. Ich berichtete bereits. Dennoch war´s ein guter Tag.

Donnerstag: endlich mal wieder mit dem Stahl Renner raus ! Wetter passt schon morgens, auch wenn ich mich erstmal wieder einrollen mußte. Nachmittags ging´s ebenso gut nach Hause.

Bikebasteln: zu Hause angekommen hab eich die kurzen Pausenzeiten beim Training genutzt schonmal den einen oder anderen Handgriff zu tun. Der Schlauch den ich als letztes versuchte zu flicken, schaut natürlich entsprechend gediegen aus.

Der bekam auch kein Gnadenbrot mehr, wanderte sofort und ohne nachzudenken ab in die Tonne. Normalerweise flicke ich ja immer Schläuche, nicht nur des Geldes wegen, sondern einfach weil ich denke, wenn es hält ist doch gut für die Umwelt. Aber bei Schläuchen die Kapitalplatzer oder große Schäden haben, wird entsorgt. Hier mal ein Pic vom Felgenband was verutscht ist. Wobei ich jene Stelle bei der Aktion schon etwas versucht hatte nachzujustieren. Tja, leider erfolglos.

Sah zum Zeitpunkt X auch wieder wild aus auf der Terrasse. Aber was will man machen. Die Felge wurde mal mit Wasser gründlicher geputzt, auch um das verwendete Duschgel einigermaßen ab zu bekommen.

Jetzt hängt das Laufrad im Schuppen kann trocknen, das frische Felgendband, von Schwalbe, liegt auch schon bereit. Hab dann gleich zwei Stück bei Zweirad Engels mitgenommen. Werde also auch am Vorderrad mal präventiv wechseln. Zwei frische Schläuche gingen auch noch über die Ladentheke.

Freitag: letzter Tag der Woche, leider sagt der Wetterfrosch Donnerstagabend Regen voraus. So wird der Stahl Renner wohl in der Fitness-Garage verweilen dürfen.

Freitagmorgen, es kam wie es kommen mußte, der Stahl Renner frohlockte unwiederstehlich und auch der Wettergott meinte es vermeintlich gut mit mir. Das hielt sich bis gut 3km vor dem Eintrudeln in der Firma, dann ging´s los. Ich kam entsprechend durchgeweicht in der Firma an, das Wasser lief schon wieder aus den Schuhen raus. Aber wozu aufregen, es war ja immerhin ein warmer Sommerregen.

Blöd war dann nur, daß ich die Schuhe und das Kurzarmshirt nicht bis zum Schichtende trocken bekam. Bei der Radfahrunterhosen klappte das auch nicht so sonderlich, aber zumindest so, das man damit fahren konnte. An dieser Stelle…

Idee !: für mal demnächst im Auge behalten, eine Bike-Polster-U-Bux in den Spind legen, eine weiteres Kurzarmshirt oder am besten gleich noch einen weiteren Heizlüfter zum Klamottentrocknen in der Firma positionieren.

Die Heimfahrt klappte aber besonders gut vom Wetter her. Nicht einen Tropfen habe ich abbekommen. Das freut einen dann auch mal.

Jetzt ist es 20:00 Uhr, das Training nach der Radankunft klappte auch ganz gut, geduscht, ich habe gefuttert, gebratene Nudeln mit Ei und einem Rest Lachs gab´s, dazu das alkoholfreie Radler und tippe so die letzten Zeilen des Wochenberichtes. Morgen ist Wochenende. Da könnte man doch mal gemütlich eine Radfahrt machen…

 

 

…und sonst ?/ Wichtig!: ja eigentlich will ich ja diese Plattform hier nicht mit irgendeinem vermeintlich nervenden Müll zuwerfen, aber ich denke so mal einen Verweis zu einem auf dem Radforum erstellten Artikel <klick> mit ein paar Kleinigkeiten, wenn auch nicht ganz unwesentlich, der dürfte in Ordnung gehen. Gedanklicher Titel: vor der Wahl mal genauer hinschauen wie die politischen Parteien so ticken.

22.111km/ 09.07.2017

Juli 9, 2017

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Biketouren Bilder/ Test/ Bryton: so, iss dann wieder mal Sonntag und ich war früh auf. Grund war, meine jüngste Tochter wurde zur Schule gebracht, weil die Stufe/ Klasse ( ? ) eine Fahrt nach Berlin macht.
Berlin ist schön, kenn ich einigermaßen gut, war ja schon öfters dort, könnte also mal wieder hin. Mal sehen wann ?

Also, nachdem wir dann fleißig gewunken haben ging´s zurück auf die heimische Burg und es wurde nochmal ein kleines Frühstück einverleibt. Dann ab und raus…

…erstmal via dem zweiten Brytonhalter das Testgerät an´s Bike gepappt, noch ein paar Kleinigkeiten die man so mithaben sollte in die kleine Ortliebtasche geworfen und dann los.

Es war noch einigermaßen angenehm draußen und so rollte es sich gut. Der Bryton tat sein Werk wie sollte, nur ein wenig Gegenwind bremste seicht. Nach etwas mehr als einer entspannten Stunde kurbeln mit dem Stahl Renner erreichte ich punktgenau das Ziel. Das Eishaus in Drensteinfurt !

Ich war so pünklich da, daß sie gerade erst den Laden aufmachten. Also mußte ich mich noch etwas in Geduld üben, was mir aber nicht schwer fiel. Währen die Belegschaft noch Tische & Bänke sowie Sonnenschirme aufstellte, bemühte ich mein Mobil mit What´s Up und speicherte schonmal die zurückgelegte Strecke. Dann gab´s Bestellung…
…leider keinen heißen Apfelstrudel. Denn jenen gibt´s nur zu bestimmten Jahreszeiten. Winter halt. Man, oder eben junge Frau, ließ sich auch nicht überzeugen das doch ein passender Monat für heißen Apfelstrudel sei. War schon blöd, denn irgendwie hatte ich mich darauf besonders gefreut. Wieder ein Grund mehr um in der miesen Jahreszeit Rad zu fahren. Derweile nahm ich dann einen Cappuccino und zwei Kugeln Eis. Ja gut, Eis kann man ja auch mal essen.

Nach dem Verzehr, Päuschen und Austauschen kleinerer Nettigkeiten via Plaudersoftware bestieg ich wieder den Stahl Renner und rollte frisch gestärkt los. Diesmal mit einer seichten Brise von hinten und über eine andere Rückfahrtstrecke. Jene hatte ich mit dem virtuellen Finger auf der ebenso virtuellen Karte erspäht. Ich hatte diese Rückfahrt zwar auch schon auf den Bryton aufgespielt, aber er wollte das nicht rückwärts fahren. Geht leider nicht, schade.

Test/ Bryton 2.: das „Problem“ ist das, wenn man so eine Route im Gerät aufruft, wird sofort erkannt, daß man sein Ziel erreicht hat. Ja bravo, und das ohne einen Meter gerollt zu sein.
Nein, der Bryton kann dann nicht dem Track rückwärts folgen, er ist auf Start oder eben Ziel fixiert.

Ich habe aber wahrscheinlich einen einfachen Trick gefunden ihn zu überlisten. Also, bei meiner Quelle für diese Route, gibt es eine Funktion das man vom ehmaligen Zielpunkt wieder zurück zum Startpunkt planen lassen kann. Dazu muß man die Strecke Bearbeiten ( oder gleich vorab beim Erstellen der Route ) und dann eben die Funktion Zurück zum Startpunkt aufrufen. Bikemap stellt dann noch die Alternativen Den gleichen Weg zurück oder Den kürzesten Weg zur Auswahl.

Ich denke, wenn man die Strecken gleich so macht, müßte der Bryton den ehmaligen Zielpunkt als Wegpunkt auf der Strecke erkennen und dann die Weiterfahrt automatisch managen. Blöd das ich von dieser Sache so vorher nix wusste, denn sonst hätte ich es gleich testen können.

Damit ich das dann aber doch testen kann, habe ich mal die HAMsterrad-2Anfahrt entsprechend umgemodelt. Praktischerweise kann ich mich dann dort auch noch mal dem Phänomen der dicht nebeneinander liegenden Streckenverläufe widmen.

Eines ist mir während der heutigen Fahrten noch aufgefallen. Hin und wieder generiert der Bryton recht wilde Harken schlagende Streckenverläufe. So ganz bin ich noch nicht dahinter gestiegen warum, habe aber eine Vermuntung. Dazu gleich mehr.
Denn diese wilden Harken lassen zum einen die Strecke viel kurviger ausschauen als sie wirklich ist und zum anderen kommen Abbiegehinweise nicht immer so punktgenau rüber.

Das mit der wilden Optik ist bzw. war bei mir heute kein Problem, letztendlich kenne ich die Strecke in und auswendig. Was aber wenn nicht ? Denn dann kommt der Punkt zwei zum tragen. Grundprinzipiell kann ich ja nix gegen die Abbiegehinweise sagen, also bis jetzt. Lassen wir einmal die dicht paraell nebeneinander verlaufenden Strecken außen vor.
Heute hatte ich aber an einer Stelle die Situation, wo der Bryton zunächst mal eine recht gute Linksabbiegung genrierte, man aber eigentlich seicht rechts-geradeaus fahren muß, was ich ja wusste. Ich bin dann natürlich nicht links ab, auch wenn ich da eine Streckenführung kenne, sondern habe mich ganz seicht rollend der richtigen Streckenabbiegung, eben seicht rechts-geradeaus genähert. Quasi erst im letzten Augenblick sprang er dann auf jene Route um und alles war gut.

Könnte also sein, das dieses wilde Generieren in der optischen Darstellung via nur schwarzen Strich verwirren kann.

Hierzu jetzt meine These. Ich denke, der Bryton arbeitet mit einer unterschiedlichen Skalierung des Streckenverlaufs. Während das Stück wo man tatsächlich gerade ist, 1:1 dargestellt wird, zoomt der Bryton alle anderen Streckenmeters davor oder eben daneben stufig kleiner.

Das wird einem nicht ortskundigen oder gar nicht eingefleischten Nutzers des Bryton ganz schön verwirren und für die eine oder andere Wende im Streckenverlauf, zwecks Nutzung des dann richtigen Weges, führen.

Idee dazu von mir, ich werde das mal die Tage gezielt provozieren. Denn bisher hatte ich es nur einmal irgendwie wahrgenommen das da stand: out of Track – sprich man ist runter vom Kurs.

Soviel also dazu, weiter im…

Bikealltag: wie man unschwer in den nächsten Textzeilen und Bilder erkennen kann, es war noch sehr schön. Die seichte Brise schob gut von hinten, der Tacho stand mühelos jenseits der 25km/h. Warum kann das eigentlich nicht immer so sein ? Einziges aber verknusbares Manko, es war deutlich wärmer geworden. Und so war lange wo stehen bleiben, zumal dann nicht im Schatten und mit dem eigentlich nicht für den Sommer gemachten Funktions-Shirt, nicht immer so prall. Aber ich konnte noch ein paar schöne Bilder machen.

sattes Korn – wohlriechend nach Sommer

Place of…

street of route

blooming in summer

Ne´war schon schön diese Runde und ma(n)n hat wieder ein paar Tricks ausgedacht wie das mit dem Bryton besser klappen könnte. Übrigens, weitere Bilder hab ich wieder bei Flickr in´s entsprechende Album gelegt. Sind nicht viel anders als die hier, aber ich denke wer mag… .

Hinterher hab ich dann auf meiner Terrasse erstmal das Sonnensegel aufgezogen und alles in Ruhe abgewickelt. Mit einem großen Becher Saftschorle die Fahrt sacken lassen, die ersten Zeilen getippt, Bilder schon mal runter gesaugt. Ganz relaxed zog die Zeit in´s Land.
At last hab ich mich dann noch dem letzten geplantem Tageshöhepunkt gewidmet, dem „Menthaltraining“ Pro. Bis ich mich daran begeben habe war auch die Sonne um´s Haus rum, was die Sache dann nochmal ein gutes Stück angenehmer machte.

Jetzt frisch geduscht, rasiert und die Harre gestutzt, gestärkt durch ein Mittagmahl, wenn auch recht spät zu mir genommen und gerade noch eine kleine Pizza hinter geschoben, lasse ich jetzt den Tag ausklingen. So sollte Wochenende immer sein.

 

 

Sonntagsgelaber… mal wieder

Juni 18, 2017

Bikealltag/ Bikebasteln/ …hilf anderen !: ist viel passiert gestern und deshalb mal ein paar-viele Zeilen von mir.

Erste gestrige Aufgabenstellung war, das Licht an dem Fahrrad meiner Töchter wieder in Gang bringen. Meine Jüngste nutzt ja das Fahrrad meiner Ältesten, ist also nur ein Fahrrad was repariert gehört. Denn Donnerstag wurde mir verkündet, das leuchtet nicht.

Blöde Sache, denn so Kabelleuchten haben gerne einige Fehlerquellen. Alleine an der Verdrahtung kann man sich gern mal ne´n Wolf suchen. Die aber schien beim ersten Betrachten, tadellos.
Dennoch wurde jene gestern nochmal genauer unter die Lupe genommen. Und siehe da, zwei Steckschuhe, drahtführend zum Rücklicht, waren nicht druff. Doch damit verschwand das Grundproblem nicht. Denn der Strom für´s Rücklicht wird nur vom Vorderlicht abgezweigt.

Nächste vermutete Fehlequelle, die heutigen Lampen habe ja alles so Megafunktionen. Nicht so wie früher, Dynamo dreht = Licht geht an. Heute kann man das Vorderlicht ausschalten, man kann eine Dämmerungsfunktions aktivieren und man kann das Vorderlicht anschalten. Aha, das gibt´s dann auch noch.

Der Schalter zeigte sich etwas viel sperrig, auch nach mehrmaligen hin und her schalten, was dann zwar das Umschalten erleichterte, aber eben die wesentliche Funktion nicht aktivieren konnte. Kein Licht ist nicht vorhanden.

Dann hab ich das Vorderlicht demontiert um mal das Lampenglas abzumachen und mir das Halogenleuchtmittel anzuschauen. Das schien aber soweit in Ordnung zu sein. Auch die wenige Verdrahtung innen zeigte keinerlei Absonderlichkeiten. Ich dann also mit der ollen Funzel bewaffnet zu Fahrrad Hallmann um dort vorstellig zu werden. Nette Bedienung, ja kann man sagen, und die Auslage war so wie ich mir das vorstellte.

Schnell war ein passendes Modell mit 20 Lux und LED-Lichttechnik befunden und bezahlt. Ganz nebenei…

look after…/ Biketouren Navigation : …man hatte dort einen Sigma Rox 11.0 in der Auslage. Die Tage schon sammelte ich mal so für mich ein paar Möglichkeiten mich auf diesem Gebiet mal umzuschauen, sprich Geräte vorab zu sondieren.

Nach der bei Hallmann getätigten Begutachtung der nur 1,7″ Bildschirmgröße denke ich das es so groß genug ist. Bedeutet weiterhin, man, also ich, werde nicht die ganze fette finanizelle Stemmung vornehmen müssen, nur um ein ablesbares Display zu haben. Weiter im Bikealltag-Gelaber

Mit der neuen Lampe bewaffnet ging´s dann auf die heimische Burg. Dann frohen Gemutes die frische Lampe erstmal so angesteckt an den Nabendynamo…

…kurzer Schocker dann aber doch noch. Ich mach die Neue an den Nabendynamo dran und dreh das Rad – ferlixt das Teil leuchtet nicht !!! Aber man sollte auch vorher den Anschalter betätigen. Dann war die Welt in Ordnung.

Dann war mein CAADX mal dran. Seit ein paar Tagen knarscht es im Vorbau-Lenker-Gabelbereich. Also wurde mal der Lenker demontiert, alles etwas fein gemacht und mit etwas Schmierung „verwöhnt“. Natürlich war danach immer noch keine Ruhe, also werde ich, oder eben ein Fachmann, sich den Rest von der vorderen Partie mal zur Brust nehmen sollen-müsse.
Ich denke Wütec könnte da mal nächste Woche passen, könnte konform mit dem Job gehen und wenn die das an einem Tag hinbekommen, wäre das echt klasse. Gut nächste Baustelle…

Nachdem Mittagessen gab´s ne´n Espresso und eine Auszeit. Da eine angedachte Runde aufgrund der schon sehr vorgerückten Uhrzeit und der dann damit auch geschwundenen Motivation ersatzlos aus dem Kleinhirn verbannt wurde, kam nur noch eine lockere Ausfahrt durch den Claim in Frage. Klares erstes Ziel, den Kumpel mal aufsuchen.

Übirgens, seit einer Woche die erste Radfahrt mal wieder in meiner ollen Bikehose – ohne Polster. ( Testberichte für die beiden Bikehosen habe ich noch gestern Abend vorgetippt, samt Bilder, werden aber wohl noch etwas für die Veröffentlichung warten müssen. ) Ist ja nicht die Distanz, knapp 2,5km, aber schon die ersten Meters fühlten sich total komisch an. Unglaublich…

Dessen Gattin hatte ich die Tage schon zwei frische Frahrradschläuche miteingeholt, da ihr Rad ständig Luft verliert. Dunlopventile, dachte ich, da hab ich doch schon mal gehört…
Also gab´s französische Ventile bei den Neuanschaffungen. Desweiteren konnte ich ihr zeigen, wie man das Hinterrad ohne große Tricks ausbaut, ohne was an der Gangschaltung/ Kettenschaltung machen zu müssen. Sie war sich da nicht so sicher und so zeigte ich ihr den Trick, der ja gar keiner ist.

Die eigentlich noch neuen Schläuche wurden demontiert, die Decken gründlich untersucht und abgetastet, die frischen Schläuche verbaut und mit der neuen Lezyne auf Druck gebracht. Flupte alles soeweit. Die demnotieren Schläuche wurden nochmal auf Druck gebracht, nur mal um zu sehen.
Hiernach gab´s ne´n alkoholfreien Radler, einen Plausch, gut ne´ halbe Stunde lang und siehe da, der erste Schlauch hatte schon deutlichst einen Durchhänger. Schnell mal wieder Druck gemacht und sich ne´n Wasserbehälter gegriffen, wo dann zum Vorscheinen kam, daß langsam aber sicher Blase für Blase durch das Dunlopventil entwich.

Ja, so war das gestern.

…und sonst ?/ Newsticker: da es heute auf der Terrasse so heiß beim Sport war, dachte ich mir, lieber heute gemacht, als morgen nach der Schicht, holte ich mal meinen old school Ventilator/ Artikel auf dem Bastelblog zur Kühlung aus dem Schlafzimmer.

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16: ja irgendwann im Verlauf der letzten Tage konnte ich dann auch die Laufräder des Stahl Renner bei Das Rad Dortmund einsammeln. Da ich ja noch ein paar Conti 4-Seasons in 25er Baubreite vom CAADX über hatte, wurden die auf dem Stahl Renner montiert.

Test: praktischerweise konnte ich so nochmal die neue Lezyne Luftpumpe testen. Einen ersten Testpreview habe ich im Radforum samt Bilder hinterlegt. Kurzresumé: ja nicht schlecht die Pumpe, aber für den Toto hat sie enfach ein paar, in meinen Augen echt merkwürdige Patzer.

22.063km/ 02.06.2017

Juni 2, 2017

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ volle tausend Kilometer/ Bikebilder: weiter im Text…

Dienstag: der Tag der Veränderung, die Form der Veränderung, das Wetter. In der Frühe war es mit gut 20c° wieder recht warm, aber auch schon ansatzweise schwühl. Die Nacht war nicht so wie man sich eine schöne Nacht vorstellt.
Als der Rest der Familie das Wohnzimmer im UG räumte um zu Bett zu gehen, bin ich nach unten umgezogen. Hab mich da erst auf ein Oberbett auf den Boden gelegt, was aber diesmal nicht so klappen wollte. Nachdem ich sowieso mal raus mußte, legte ich mich dann auf´s Sofa. Das ist natürlich bequemer, aber eben auch schmaler. So konnte ich ein paar gute Stunden Schlaf wegschnappen.

Scheiß drauf, richtig wachsein erledigte der doppelte kleine Schwarze und die ersten Umdrehungen an der Kurbel des Stahl Renner.

Den Tag über kletterte das Thermometer wieder auf über 27c° und ich fragte mich, was machen die Wetterfrösche da ? Präzisere Vorgaben hätte ich mir schon gewünscht.

Am Nachmittag kamen dann recht fix die dunklen Wolken aus Nord-West und sektionsweise regnete es mal mehr, mal weniger, je nach Stadtteil der Megacity. Ich ahnte schon das ich mit dem Stahl Renner doch arg nass zu Hause ankommen würde und so auch meine Trainingseinheit auf der Terrasse im Regen ersaufen würde, ergo nicht stattfinden.

Dem war aber nicht so, furztrocken kam ich an und schob recht direkt, bei auch einer milden frischen Brise und nur noch knapp 25c°, die Trainingseinheit hinterher. Jetzt falle ich gleich in´s Bettchen, wohl verdient. Diese Hitze strengt schon an.

Mittwoch: der Tag der größeren Reise und zwar um die 22.000 Kilometer voll zu machen.

Zunächst mal war´s morgens recht frisch, aber wer mich klagen hört, weil gefehlt. Denn die nur 15c° auch schon in der Nacht ließen mich richgtig gut schlafen. Entsprechend ausgeruht war dann die Anfahrt.

Den Tag über zogen die Temperaturen wieder an, aber ein guter und kühler Nordwind ließ das sehr erträglich scheinen. Zumal auch teilweise viele Wolken immer mal wieder den Himmel bedeckten. Aber seht selbst…

Die Rückfahrt selbst war jetzt nicht ganz so flott. Eigentlich dachte ich es wäre Rückenwind, dem war aber eben nicht so. Und so wurde immer gerne relaxed nach Hause gekurbelt. Jetzt bin ich doch mal gespannt, ob jemand der nicht bei dieser Onlineplattform ist, meine Heimfahrt auf Strava sehen kann.
Jo, scheint zu klappen. Ihr seht schön gemütlich an der Seseke entlang und das wieder quer rüber bis zur Burg.

Bild vom Tachostand, kurz vor dem Ereigniss

It´s done, geschafft und das bei eigentlich gutem Wetter, sehen wir mal von dem Wind ab. Zu Hause angekommen gab´s wieder eine Physioeinheit. Jene hatte ich gestern ausfallen lassen, weil ich Vormittags so eine leichte Zerrung im rechten Bein/ Oberschenkelinnenseite verspührte.

Donnerstag: morgens wieder angenehm frisch, war aber alles noch handelbar. Man ist ja auch froh wenn man mal etwas trampeln kann, dabei gescheit Luft bekommt und nicht sofort anfängt zu ölen wie Azte wenn man mal stehen bleiben muß.

Nachmittags war´s zwar wieder warm, aber auch wieder diese besondere frische Brise. Und, ich bekam den Rückruf vom Schrauber ! Am frühen Nachmittag hatte ich bei Das Rad Dortmund angebimmelt um mal den Stand der Dinge abzurufen.
Der nette Mitarbeiter am Ende der Leitung versprach sich mal schlau zu machen und mich dann zurückzurufen. Gut, hat er dann ja getan. Irgendwie ist da was schief gelaufen, die Bremsbeläge waren doch schon im Hause, aber…

Er entschuldigte sich gefühlt tausend mal, ich beruhigte ihn, alles kein Ding. Sehe ich auch wirklich so, denn ich war ja noch mobil. Blöd wär jetzt gewesen wenn ich kein Altrenativrad gehabt hätte, oder wenn ich eines gehabt hätte, das Wetter dann doch arg umgeschwungen wäre. So auf Winter. Aber die Gefahr besteht ja zum Glück zur Zeit eher weniger.

Also, morgen hol ich dann das aufgefrischte CAADX ab.

Freitag: schon wieder gut warm am Morgen, aber ich hatte, wiedererwarten, eine recht gute Nacht. Habe mir dann auch noch 20 Extraminuten zum dösen gegönnt bevor es zum Morgenritual ging. Das gute am Warmsein ist, man kann weniger anziehen. Die Anfahrt gestaltete sich flott genug.

Wo es nachmittags mit dem CAADX hergehen sollte überlegte ich schon. Fakt war aber auch, ganz so lang wird es nicht werden. Denn etwas Training würde noch anstehen. Und, mit dem einrollen des Stahl Renner war klar, am Nachmittag würde es mit dem CAADX nach Hause gehen.

…und sonst ?/ Newsticker: wollte mich mal bedanken bei der geneigten Leserschaft. Denn WordPress meldete, ich habe 1.000 Likes bekommen.

Café & Kuchen für alle, wenn auch leider nur virtuell.

Ach ja, so mal nachgereicht, der Rückblick auf das was bis jetzt so angefallen ist. Das sind in diesem Jahr schon ein paar nette Kilometer.