Archive for the ‘03.Hitzefahrten +20c°’ Category

30.157km & 46.448km/ 02.07.2021

Juli 3, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Stahl Renner/ Hitzefahrten +20c°/ Bike- & Biketouren Bilder: ob die große Hitze jetzt vorbei ist, wird sich noch zeigen müssen. Auf jeden Fall ist es mal erträglicher geworden.

Donnerstag: man hockt bei gewohntem Heißgetränk in der Küche und schlürft es weg. Auch wenn ich das fertige Hinterrad am Vortag abgeholt habe, in den Stahl Renner montiert wird es erst heute nachmittag.

Der Grund war recht einfach, ich habe inzwischen Infos aus dem Radforum erhalten, daß das von mir ausgesuchte Tretlager für die Erneuerung am CAADX so nicht passt. Warum war mir zunächst nicht ganz klar, hab dann also näher nachgegfragt. Mit den wieder neuen Infos hab ich dann noch ein paar Seiten verglichen um der Sache gedanklich Herr zu werden. Natürlich war das mehr oder weniger aussichtslos. *lach*

Nein, das dumme ist, ein regulärer Händler würde das wohl kaum so umbauen, in so fern fehlen da Erfahrungen.

Bei dem Schrauber wo ich war, der hat sich das von mir angehört, das zwar auch so abgesegnet, sich aber leider auch nicht die Teile im Detail – einstudiert. Das kann ich ihm nicht übel nehmen, da ja selbst für jene Fachleute eine Übersichtlichkeit ob der Menge der verschiedenen Standards kaum gegeben ist. Vielleicht muß ich da nochmal umdisponieren?

Kurz gesagt, das muß man in Ruhe angehen.

Zum Alltag, die Hitzewelle und auch das warm sein hat sich zumindest für diesen Tag erledigt. Mit Arm- u. Knielingen geht es los. Ein paar Tropfen fallen auch, aber nix weltbewegendes. Ist aber auch nett mal nicht durchgefiebert am Job an zu kommen. Entsprechend verläuft der Arbeitstag.

10Uhr X: man ist von Job her in Herdecke, es ist Markttag. Natürlich weiß man das hier Markt ist und auch das ein guter Reibekuchen-Stand dann dort verweilt.

Also gibt für fünf Taler drei wohlgelungene, nicht zu heiße Reibeplätzchen mit Apfelmus, ein Trinkgeld inklusiv. Jamjam. Bis zum Schichtende hält das dann auch vor.

Mit der Heimfahrt hatte ich nicht ganz so großes Glück. Könnte man sagen. Denn bei sehr feinem Nieselregen und gerade mal 12c° sollte man meinen, es war alles andere als gemütlich. Dem war dann aber nicht so. Ich kam gut vom Fleck, auch dank der richtigen Windrichtung.
Und erstaumich fand ich, daß 12c° nicht mal sonderlich kalt sind. Nach der Ankunft wurde der Stahl Renner startklar gemacht. So kommt das nicht mehr ganz so stimmige Tretlager am CAADX zur Ruhe und der Stahl Renner wieder zum Einsatz.

Muß ja auch getestet werden, was da wider istand gesetzt wurde.

Freitag: im Gegensatz zum vorherigen Tag soll es regenfrei bleiben. Mal sehen wie das so läuft?

*nach der morgendlichen Fahrt*

Ja was für ein Genuss! Der Stahl Renner rollt wie Schmitz Katze, hab jetzt aber auch nach der Ankunft nicht explizit nach der erneuerten Technik geschaut. Das Wetter blieb tatsächlich trocken, nur eine leichte Bodenfeuchte auf dem Asphalt.

Mit dem ganzen Regen der letzten Tage mus ich am Wochenende unbedingt mal rauf auf die Halde, schauen was die Beete und die Bepflanzungen so treiben?

Nach dem Schichtende wird‘ s wohl eine verlängerte Heimfahrt werden. Geht quasi nicht anders. Und es kam, wie es kommen musste, die Heimfahrt wurde erneut über eine recht passable Kombination abgespult.

Dabei tat sich schon am späten Vormittag eine blasse Vorahnung als recht bekloppte Idee auf. Könnte man nicht mit dem Stahl Renner die Halde Humbert erklimmen?

Probieren kann man es ja mal, also mal los. Nach dem ersten kleinen Buckel zum Haldensockel hoch gab‘ s zunächst eine kleine Schleife um Schwung zu holen. Aber schon im Stage 1 zeigte sich wo ein Problem liegen könnte.

Nicht die Steigung oder deren Länge, nein auch nicht der feine Split in einigen Abschnitten war das Problem, sondern die den letzten heftigen Rehentagen geschuldeten Auswaschungen in Form von Wasser-Rinnen. Hölle sag ich. Auf den jeweiligen Zwischenebenen lag dann dort das gesamte ausgespülte Gut. Das hatte eine so feste Konsistenz wie – Treibsand.

Es half nix, mit der gerade mal nur 28mm breiten Bereifung war das aufwärts nicht zu machen. Gut, man hätte es probieren können, ja. Voraussetzung dafür eine gewisse Neigung zum Suizid. *lach*

Ich bin dann die zwei kurzen Teilstück schiebend weiter und konnte dann danach tatsächlich wieder „einsteigen“. Sprich erst einen Fuß einklicken, Schwung aufnehmen und dann auch den anderen Fuß einklicken.

do nature: meine drei Beete oben hatten mit dem Wetter der letzten Woche weniger Probleme. Ganz im Gegenteil, dort wo ich frisch einegsäht hatte (das Bild mit dme liegende Rad davor), sprießte es vorzüglich.

Auf eine kleine Haldenrunde zum Haldenzeichen bin ich noch los, hab dann aber leider ein bisschen Müll mit aufnehmen können.

Innerlich recht zufrieden begab ich mich bergab, was rollend in vorsichtig zu machen war. Aber find erstmal die Linie. Wenn das mal besser abgetrocknet ist, probier ich das noch mal rauf.

Ja und so war dann diese Woche. Gut war, daß der Stahl Renner weder an den Start gehen konnte. Die Bastelbude am anderen Rad muß ich noch sacken lassen und wohl oder übel abermals den Fachmann kosultieren.

Habt einen netten Samstag und bleibt gesund!

Hoffnungswoche/ 46.409km/ 30.06.2021

Juli 1, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Hitzefahrten +20c°/ Bike- & Biketouren Bilder: die nächste frühe Woche startet, ich nenn sie mal die Woche der Hoffnung. Warum sollte klar sein, denn mit gleich mehr oder weniger zwei Baustellen unter´m Sattel, braucht man auch mal etwas Glück.

Der Hauptfokus am Montagmorgen liegt auf dem Stahl Renner und dem ausgerückten Lager am Hinterrad, den ich jetzt gerne bewegen würde.

Die Nebenbaustelle mit dem Tretlager am CAADX wäre dann der nächste Punkt. Die einfache Lösung das Bike wo beim Schrauber ab zu geben und den Tretlagerwechsel zu beauftragen wäre ein Plan.
Die Idee dabei dann aber gleich einen Umbau vornehmen zu lassen wurde zumindest an dem Punkt gedämpft, daß die ausgesuchte Kurbel mit Wunschübersetzung nicht passt.

Ich sprach darüber.

Vierkantkurbel passt nicht zu einer 24mm Welle. Einen Plan B hatte ich zunächst nicht zur Hand. Was sich dann aber mit einem Besuch am Montag zumindest ansatzweise verflüchtigte.

Soviel also dazu. Dann jetzt aber mal los.

Montag: die Nacht über hat es eine gute Portion Niederschlag gegeben, man hofft das die Strecken halbwegs abgetrocknet sind.

Und der Wettergott war gnädig, ohne Niederschlag ging es zum Job. Das es über Nacht geregnet hatte freute mich für die Grünaktion.
Weniger nett war, daß es mit dem durchgezogenen Regen auch eine gewisse Luftfeuchte hatte. Trotz Fahrtwind und seichte Brise von hinten, lief der Schweiß von der Stirn.

Zwischendurch schaffte ich es auf einen Besuch zu der oben angedeuteten Tretlager-Kurbel-Baustelle.

Die Rückreise war dann auch von recht Feuchtigkeits förderder Konsistenz. Die anschließende Dusche tat gut.

Mit vollem Bauch wurde dann eine Bauteilliste erstellt.

Dienstag: die elektronischen Wetterfrösche waren sich uneinig. Der gleiche Dienst, einmal am MacBook Air und einem auf dem Motorola differenzierten doch mächtig. Einmal wurden starke Regenfälle angekündigt und auf dem Motorola Trockenheit.

Der Schritt vor die Tür brachte Gewissheit, es war trocken. Zumindest was den Niederschlag anging.
Denn selbst bei gerade mal läppischen 17c° war die Luftfeuchtigkeit so hoch, daß es mir schon am Preußenhafen von der Stirn ronn. Echt, das braucht doch kein Mensch.

Im Stall angekommen dauerte es gute 20-30min. bis ich aufgehört hatte zu fiebern. Wasser nachkippen und auf der Jobrunde dann eine satt 2,5cm messende „Brennstoffzelle“ für gerade mal 1Taler80.

Hammer, der Mann hinter dem Tresen meinte es wohl zu gut mit mir. Hinterher dachte ich, man hätte ihm auch die 20 Cent Wechselgeld lassen können.

Den Tag über bleibt es bedeckt. Gut so, denn dann kann die Sonne nicht ihre Kraft entfallten. Doch es bleibt eher schwül-warm. Nur hin und wieder geht ein Windzug.

Bei der Rückfahrt geht es am Channel entlang. Radfahren macht nur langsam Spaß und selbst nur mit Sonnenmütze anstatt Helm.
Das weite Hemd mit den kurzen Armen weht im Wind, aber der Schweiß kann so verdunsten.

Ich fahre zum dritten mal an der Stelle mit dem Wochenend-Müll vorbei, Ich hab die Schauze voll, kram das zusammen und werfe es unweit später an einer Aussichtsplatform in den dortigen Mülleimer.

Nach der Fahrt erneut Wasser in den Hals schütten und dann seiner körperlichen Ertüchtigung nachkommen. Im Schatten bei gut 27c° geht es so. Zu meiner Hauptmahlzeit gibt es mal wieder eine Nudelpfanne nach hausmache Art. Ich hab das mal nachgewogen, so ein Tellerchen fasst mal gut 500g Nudeln ohne alles. Die futter ich so weg, ohne dabei mit der Wimper zu zucken.

Speisekarte: hausmacher Art bedeutet die Nudeln anbraten, Salz & Peffer dazu geben und gut verrühren. Eine Portion Sahne unterrürhen, Kräuterfrischkäse sowie jungen Gauda in kleinen Stückchen hinzu geben und alles gut schmelzen lassen. Zum Abschluss mit einer Portion Basilikum und Orgeano abwürzen. Et voila!

Mittwoch: der letzte Tag im Monat Juni, das erste halbe Jahr wird mit dem Tagesende rum sein.

Anruf zum Thema Stahl Renner gegen mittag mit einer großen Erleichterung. Die Kuh ist vom Eis.

Die Nebenbaustelle wirde mit der Bauteilliste vom demnächst ausführenden Schrauber abgenickt. Ich soll sogar die Teile bestellen, weil sie als Kleinabnehmer quasi ganz hinten am Tropf anstehen. Lieferzeit ohne Ende:„der Privatkunden kommt über den Onlinehandel schneller dran.“

Nach Hause fahren…

…duschen und Hinterrad abholen. Das Wetter war übrigens mal bestens. In der Spitze schon fast frostige 22c° *lach*, viele Wolken und eine erfrischende Brise. Jene dann noch aus der richtigen Richtung. Herz, was willst Du mehr? Und weil das so war, ging es an der Seseke entlang.

Das Lager war nach Ausunft des Schraubers einfach nur fettich und er hat´s dann getauscht. Meinem Gedanken dann demnächst auch am Vorderrad das Lager präventiv zu tauschen stimmte er mir zu. Denn wer weiß, nicht das dann da auch mal eine Kugel unschön zu sehen ist.

Gut war, mit der Abholung gab´s noch ein Pärchen neue Griffe für das Volotec. Die zur Zeit montierten haben ihre beste Zeit auch schon lange hinter sich. Zwei neue RR-Schläuche hatte ich auch mit auf die Ladentheke gelegt.

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Montiert wird erst morgen alles, jetzt noch was tippen. Denn mit dem Monatsende sind gerade mal nur 609km auf dem Habenkonto gelandet. Für die Jahresbilanz reicht das aber, der große Blick in die Zahlen muß also nicht episch ausgebreitet werden.

46.149km/ 19.06.2021

Juni 20, 2021

Bikealltag/ Urlaub/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Hitzefahrten +20c°/ Bike- & Biketouren Bilder: der Urlaub ist nun rum, die letzten beiden Tage noch genießen, halt so wie man das kann bei dem Wetter.

Ja ich geb es zu, unter normalen Bedingungen wäre ich wohl kaum auf eine Radausfahrt raus. Den Hintern muß ich bei so einem Wetter nicht unbedingt hoch bekommen, wobei ich aber auch weiß, die Bewegung als solches tut gut.

Der andere Hintergrund ist, die Tour war geplant und zwar mit einem persönlich bisher unbekannten Gast von außerhalb.
Kennen tut man sich nur über das Radforum und den darauf folgenden Konversationen.

Eigentlich wollte jener Gast bei der letzten Channel Challenge mitfahren. Daraus wurde ja aber nix. Man blieb im Kontakt und mit meinem Urlaub tat sich nun die Möglichkeit auf.

Anstatt nun stumpf am Kanal entlang zu fahren, schlug ich eine Runde vor, die neben dem unserigen Kennenlernen auch die Möglichkeit bot, ein wenig das Münsterland mal unter die Räder zu nehmen.

Spontan fiel mir dazu das Schloss Westerwinkel ein, dann rüber zum Schloss Nordkirchen. Dazwischen ein wenig Naturschutzgebiet Ichterloh mit der tausendjährigen Eiche und ebenfalls als Durchfahrt den Hirschwald. Lüdinghausen als weitere Option cancelte ich bald wieder.
Zu warm, dann noch mal mindestens 30 Kilometer mehr und ob sie die alle schaffen würden? Man sollte ja auch ein wenig die Pace und Fahrstärke seiner Gäste im Auge behalten.

Denn inzwischen war neben dem einem Gast ein weiterer dazu gestoßen und zwei weitere Bekannte. Jene hatten aber gesundheitlich in letzter Zeit die eine oder andere Baustelle, waren also nicht wirklich auf dem alten Stand.

Thema Wetter und der damit verbundenen Wärme/ Hitze: die Tour war als reine Kennernrunde gedacht und das in zweirelei Hinsicht. Zum einen um sich mal in echt abklopfen zu können und zum anderen den Gästen auch hier was zu zeigen.

Die Zeit die man dann in der prallen Sonne seinen Schweiß lässt, kann man auch besser sprich anderweitig nutzen. Zum Beispiel wo nett im Schatten hocken, die Landschaft anschauen und plauschen.
Und so wie ich das geplant hatte stünden auch gute 50-60km an Strecke an, vieles davon mit oder im Wald oder eben Schatten. Nette Ecken zum abspannen gibt´s auch genug, dazu noch sehr wenig laute und gefährliche Straßen. Herz was willst Du mehr?

Zu einer, ich behaupte mal verträglichen Uhrzeit war dann treffen. Einer nach dem anderen trudelte ein und nach einem ersten Plausch mußte ich schon fast die Truppe zum Start schieben.

Abfahrt zunächst nach Herbern mit dem Schloss Westerwinkel. Hier fielen gleich die ersten Bekundungen, wie hügelig es doch im Münsterland sei.
Jedenfalls rollten wir uns auf ein gemeinsames Tempo ein und in einer durchaus guten Zeit standen wir in Sichtweite vom ersten Ziel unter riesigen schattigen Bäumen. Plauschen, Wasser nachkippen und wieder plauschen. Dann erneut die Truppe anschieben.

Es ging rüber zur tausendjährigen Eiche, das Wetter gab alles, aber zum Glück gab es fast durchgängig eine nett kühlende Brise. Und dann dieses Panorama!

Mit dem Wetter dachte ich an damals, wo ich erstmalig diese Strecke im Ganzen gefahren bin. Ich weiß nicht wieviele Wochen ich das ausgespäht hatte. Immer wieder ein Teilstück gefahren, das Handynavi gequält und nach der Ankunft oft Kartenmaterial studiert. Und das dann immer wieder, bis ich es dann hatte.

Das üblich am nächsten Tagesziel, auch hier waren die Gäste begeistert. Weiterfahrt über eine Kuppe…

Diese Diashow benötigt JavaScript.

…dann durch den Hirschwald um dann in Absprache zunächst nach Nordkirchen rein zu fahren. Futtern war angesagt aber auch Trinwasser einholen.

Ach ja, Wasser und deren Transport. Ich hatte mehr als genug mit und auch einen Großteil über Nacht im Kühlschrank gelagert. Zwei kleine Flaschen steckten hinten in der Halterung hinter dem Sattel. Erst neulich hatte ich dafür ja die Trinkflaschenhalter eingeholt.

Leidet bin ich schon an der ersten Ecke zu gut ambitioniert mit einem Schlenker in den Schatten rein. Da ich aber den Lenker zu stark einschlug, kippte ich seitlich weg, konnte mich abe sehr gut abfangen und richtete mich wieder auf.

Kurze Durchsicht, die Knochen & Haut war heile am Bike offensichtlich auch. Doch bei der ersten weniger feinfühligen Waldettappe schos aus dem Halter hinten eine Trinkflasche raus. Der Trinflaschenhalter hatte beim Sturz was abbekommen und konnte deshalb die Flasche nicht gegen Wegflug sicher halten.

Blöde Sache, bringt aber dann aber die Schwachstelle der Trinflaschenhalter dort montiert ans Tageslicht. Schwamm drüber, dann muß da halt was stabileres dran, kann man die Tage mal schauen. Die Trinkflasche verstaute ich dann woanders. Geht doch.

In Nordkirchen hatte der Kollege hier aus´m Cliam mal den Kirchplatz aufgerufen. Dort war dann eine passende Auswahl an Gastronomie mit schattige Sitzplätzen draußen. Wir richteten uns ein, studierten die Karte und jeder bestellte das wonach ihm war. Ganz lecker, komm ich gerne noch mal zurück.

Natürlich dauerte auch diese Pause länger als gedacht, aber nach einer Rücksprache mit der Crew wie fit man noch sei, läutete ich die Rückfahrt ein. Man stimmte zu. Abmarsch und auf eine längere Observation des nahen Schlosses zu.

Nach dieser Schlossrunde ging es dann wieder über all jene sehr gut bekannten Landsträßchen und noch ein wenig Waldstrecke bis zur Burg. Nach der letzten Steigung wurde abermals eine gute Trinkpause gemacht. Ich war zwar noch gut drauf, hing aber wohl um knapp einen Liter hinterher.

Wieder zu Hause angekommen, wurde mal der Rasen voll geparkt, ich holte ein paar gekühlte Geränke hervor und mal ließ bei Gespräch den Tag passieren.

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Der Kumpel aus´m Claim veranschiedete sich dann als erster. Der Rest folgte dann nach und nach.

Insgesamt ist der Tag gut gelaufen. Alle waren zufrieden und erstaunt und freuten sich auf ein anderes mal. Ich bekam eine Einlandung ins Sauerland. Da werd ich dann mal sehen, wie ich die Nummer in Angriff nehme. Auch wenn es mit 30c°+ gut heiß war, die frische Brise schaffte ein angenehmes Umfeld. Die Truppe passte sowieso, genauso wie Tempo, Stimmung und der Gesprächsstoff.

Plan A./ 39.209km/ Urlaub Tag 9./ 17.06.2021

Juni 18, 2021

Bikealltag/ Volotec/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder/ Urlaub/ do nature/ Hitzefahrten +20c°: am Titel ist unschwer zu erkennen, für den heutigen Tag gab es auf jeden Fall mal einen Plan A.. Plan B. kam dann relativ spontan auf der Rückrunde, wo ich mir eine bekannte Stelle im nahen Heimatwald angeschaut hatte. Aber ich fange mal von vorne an.

Plan A. war eigentlich unspektakulär. Es sollte rüber und dann hoch auf die Halde Humbert gehen. Der Hintergrund dazu, mal wieder nach dem Rechten schauen, Wasser zum gießen nach oben schaffen und ganz nebenher wenigstens ein wenig Mutterboden.

Für die Anfahrt selbst hatte ich mal nach langer Zeit das Bergamont Volotec genommen. Warum kann ich nicht mal so genau sagen.
Da dieses Fahrrad aber weder über einen Gepäckträger noch über die ja von mir gerne genutzten „Arschrakete“ verfügt, war für den Transport Rucksack angesagt.

Weiterhin sah der Plan vor, eigentlich in den früheren Morgenstunden zu fahren. Am gestrigen Vormittag wurden für diesen Zeitraum noch niedrigere Temperaturen angekündigt, was sich dann aber beim letzten Wettercheck erledigt hatte. Schon kurz nach Sonnenaufgang stand das Thermometer nahe bei 20c°, Tendenz steigend. Und das dann noch in schnell.

Da wir auch später die Nachtruhe eingeläutet hatten, war ich tatsächlich erst um kurz nach sieben wach.

Also los und das urlaubsübliche Espresso-Frühstück auf der Terrasse gemacht und dann danach aber recht fix aufgebrochen.

Dem zuvor ging ein kurzer Check des Volotec, Bremsen und Schaltung funktionierten wie am ersten Tag. Im Rucksack für‘ s Grobe landeten zwei 1,5l Wasserflaschen und zwei 0,75l mit Gießwasser, eine 1l und eine kleine 0,75l als Trinkvorrat. Dazu noch die Tüten für die Erde und die kleine Schüppe.

Nach der Abfahrt bog ich dann auf eine übliche Runde durch den Heimatwald ein, um kurz darauf bereits den ersten Mutterboden aufzunehmen.

Dann ging’s auf die Zufahrt zur Halde Humbert und eben rauf. Kurze Kontrollrunde machen, ist inzwischen normal.

Die erste Planzstelle hat noch was an Fülle zugenommen.

(das Tagesalbum von heute findet die Leserschaft hier <klick>)

Nur arg trocken war es, also kam eine große Wasserflasche drauf. Das war mit Sicherheit nicht viel, ja eher wenig, aber besser als nichts.

Die zweite Pfalnzstelle hatte sich kam verändert. Ich weiß jetzt auch nicht, ob ich beim letzten Mal dort schon was gepflanzt hatte? Ich meine aber ja. Und so kam dort die zweite große und eine kleine Flasche Wasser drauf, sowie noch eine kleine Tüte Erdreich drüber.

Resümee bis hierhin, es ist mal wieder einfach zu trocken in den letzten vielen Tagen. Aber die Hoffnung, daß es am Abend doch einen Regeguss kommen könnte. Ich meine, da war was angekündigt.

Gut, rüber zur neuen und dritten Planzstelle. Dort kippte ich die restliche Erde aus und verteilte sorgsam den Rest an Wasser.

Da diese Stelle die bisher größte ist, mußte natürlich noch Erde rauf. Ich also den Rucksack auf, selbst auch was getrunken und dann runter zum Haldensockel.

Die Abfahrt macht natürlich Spaß, denn so im Fahrtwind ist es angenehm. Aber ich kann auch nicht über das Haldenplateau schlecht reden.
Denn trotz der Sonne ist es oben relativ angenehm. Dafür sorgt jener kontinuierlicher Windzug, der einen Aufenthalt in der „schlechten“ Jahreszeit oben kaum ausufern lässt.

Ich also unten erfrischt angekommen, Erdreich aufgenommen und dann…

… festgestellt, daß die inzwischen leeren Gießflaschen im Rucksack stören. Ich beschloss für die zumindest noch einmalige Auffahrt das Leergut oben (gesichert durch Steine) zu lassen.

Gesagt, getan. Auch hier kann ich sagen, daß zum einendas Volotec trotz des ausgelutschte Hinterbau seinen Dienst gut tut und das auch für mich die Auffahrten nicht wirklich schwer sind.
Ganz klar, das Schaufeln der Erde in die Tüten ist der anstrengendste Teil.

Wieder oben angekommen wurde ausgeladen, Wasser getrunken und dann aber die Falschen mit Steinen gesichert wieder runter gefahren.

Unten erneut angekommen konnte ich nun ohne das Leergut deutlich mehr Erdreich in die Tüten packen und nach oben schaffen. Es wurde also voller.

Mein eigener Wasservorrat reichte für eine weitere Runde und so bin ich dann insgesamt viermal mit Mutterboden oben gewesenen.

Inzwischen sieht die dritte Stelle also schon gut gefüllt aus. Mit einem weiteren Turn sollte das gut sein. Aber bis dahin braucht es vor allem Wasser. Viel Wasser, damit auch die bisherigen Stellen vorran kommen.

Ich betrachtete mein bisheriges Werk und war zufrieden. Innerlich spielte ich schon mit einer weiteren Auffahrt. Also einer weiteren noch im Urlaub. Und eigentlich wollte ich ja schon am Vortag in der Abenddämmerung rauf, oder zu dem Zeitfenster. So könnte man Erdreich und Wasser raufschaffen und dann den Sonnenuntergang gucken (eigentlich könnte man auch mal oben auf der Halde pennen. Das wäre aber eine andere Sache).

Die Gedanken auf die Seite geschoben, man hatte durchaus sowas wie Durst und die letzte Pfütze in der Trinkflasche lud nicht gerade zu einem entspannten Verweilen ein. Abfahrt und mal sehen was im…

… Heimatwald so los ist? Auf der Rückfahrt die final war, schon alleine um was zum Trinken zu bekommen, drehte ich eine meiner kleinen Schleifen im Heimatstadt. Da war doch diese eher offene denn noch aber schattige Stelle mit Südlage.
Und da bin ich dann ganz gezielt hin gefahren, hab mich kurz umgeschaut, bin ein wenig stehen geblieben um zu sehen wie geht der Wind und dann aber doch erstmal ab zur Burg.

Newsticker: ja und nach dem Plan A. kommt halt der Plan B.. Die Geschichte dazu ist aber eine andere und deshalb steht sie im Nebenblog <klick>.

46.089km/ 12.06.2021/ Urlaub Tag 5. & Wochenende

Juni 14, 2021

Bikealltag/ Urlaub/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Hitzefahrten +20c°/ Bike- & Biketouren Bilder: gut Tag 5. vom Urlaub und das Wochenende mit dem Samstag in Schriftform. Am…

Freitag: …ging es mit dem GOLF erst zum Zahndoc für eine Zahnpflege, dann ins nahe Megadorf um dort noch was papiertechnisches zu erledigen. Auf dem Weg dahin wurde der GOLF aber noch durch eine Waschstraße bewegt, den ganzen Standschmutz unter anderem auch Hinterlassenschaften der Vogelwelt, mal runter bürsten zu lassen.

Dann ging´s in die alte Heimat und dort wurde besucht. Immer wieder nett, auch wenn es uns allen vom Wetter her nicht ganz so passte.

Aber wir bissen alle die Zähne zusammen, ließen uns nicht beirren und hatten eine gute Zeit so wie ging. Man freut sich schon auf den nächsten Besuch (und dann auf ein hoffentlich milderes Wetter).

Wieder angekommen stand das bereits per Mail und Sendeverfolgung angekündigte letzte Päckchen der Bestellenung hier auf der Burg.

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Bevorratung für die Kettenpflege, ein Spiegel zum verbasteln, Imprägnierung für Regenkleidung, ein Lezyne Standpumpenschlauch und Gelpads für den Lenker am CAADX.

Am späten Nachmittag trudelte noch die Mail ein, da man im Unterwegs Hamm auch die beiden Dosen für den Espresso & Zucker erhalten hätte. Kann ich dann wann nächste Woche abholen, hat man auch wieder ein Ziel.

Ja und dann rüber zum…

Samstag: unschwer zu erkennen, bei der letzten Tour hatte ich die nächste Schallmauer von 46.000km verpasst. Voher hatte ich das zwar noch kurzfristig auf´n Schirm. Aber ganz ehrlich, die fehlenden läppischen 3 Kilometer wo noch zusammen zu trommeln hätte ich bei der Hitze nicht gemacht.
Und so würde das auf der angesagten Tour ganz entspannt von statten gehen.

Die radbegeisterte Dame aus der nahen Megacity traf hier bei mir ein. Es mußte noch ein wenig Hand an das von ganz lecker aufgenaute Rad gelegt werden. Es war ein klassischer Crosser mit einem wunderschönen roten Lack. Ja, tät mit auch gefallen.

Dann die Abfahrt mit dem Ziel die Burg des Kumpels aus‘ m Claim auf zu suchen. Dort war dann schon Besuch aus Duisburg eingetroffen, ein Pärchen.

Die Fahrt dorthin zog sich dann erstmal. So ein wenig quer durch‘ s Dorf kommt man nicht unbedingt so fix vom Fleck. Auch wollten bzw. konnten wir nicht beide utopisch die Kurbel wuchten. Ich aufgrund meines erst verzogenem Infekt, aber auch sie hatte ein paar Tage mehr aussetzen müssen, als es wohl jedem lieb sein würde.

Man zeigte sich ob unserer Verspätung geduldig und milde. Nach einer schönen Begrüßung ging die Fahrt dann los.

Zu einem Teil war die Strecke ja interessant und auch reizvoll, ein paar andere Dorfstraßenabschnitte hätte ich wohl eher ausgelassen.
Erstaunlich ist, auch wenn das am östlichen Rand unseres Dorfes ist, kannte ich so noch nicht.

Irgendwie kamen wir dann aber am Channel (Datteln-Hamm-Kanal) an und fuhren dann die lange ehemalige Bahntrasse als Zuführung zur Werseradroute entlang.

Erster kurzer Fotostop in großer Runde (ist aber nur mein Fahrgerät auf dem Bild).

Das war dann auch ungefähr der Moment, wo das Wetter final umschlug. War es bis hier teils noch arg bewölkt und hin und wieder ging ein Wind, es wurde deutlich wärmer aber vor allem schwüler mit der Luft.

Ich konnte das noch kompensieren, aber leider nicht alle. Nach einem angemessenen Pausenstop kurz vor Ahlen hatten wir einen Plan B. abgestimmt. Und so fuhren wir erstmal auf eine Eispause nach Ahlen rein.

Nach den kalten Kugeln zogen wir erneut bis zur Werseradroute, wo sich dann unsere Wege ein wenig trennten. Genug ist genug und man sollte es auch nicht gleich übertreiben, zumal bei dem Wetter, eine Person fuhr alleine zurück.

Der Rest der Truppe rollte nun die Werseradroute bis nach Beckum hoch. Dort gab es einen Abstecher zum Baggersee der totalen Verbote *lach* den dann aber die Gäste doch kannten. Egal, konnte so ja kener vorher sagen oder ahnen.
Ab da wurde dann das finale Ziel und damit auch der Endwendepunkt mit der Soestwarte angefahren.

In Beckum kurz vor dem Ziel hab ich dann doch mal wieder die Mobilcam gezückt. Wenige Bilder hab ich gemacht.

Die Soestwarte wurde quasi nur kurz angefahren und aus der Ferne begutachtet, der Turm mit Aussicht war eh geschlossen. Also fuhren wir die wenigen Meter zur Wanderhütte mit Südaussicht. Die gefiel den Gästen besonders, was ich durchaus verstehen kann.

Wir platzierten uns und plauschten. Die Zeit ging geschmeidig rum, aber irgendwann kamen doch die Gedanken an die Rückreise. Der Kollege aus’m Claim führte uns dann auch bis Lippborg zurück.

Über dieses nette Nest ging die Fahrt über auch für mich wieder bekannte Strecken.

Irgendwo am letzten Stop an der Aussichtshütte Im Winkel bemerkte ich, das mein Topeak Midloader Reißverschluss offen stand. Kleiner Schreckmoment, es felhte aber nichts.
Dann kam ich in den Zweifel, sollte ich ihn gar nicht verschlossen haben? Das war aber defintiv nicht der Fall, denn ich erinnerte mich nur zu gut daran.
Dann zeigte sich auch warum das so war, der Reißverschluss war defekt (Bericht)!

Zum Glück hatte sowohl der Besuch aus Duisburg als auch ich Kabelbinder mit. Denn beim Versuch der Lage Herr zu werden, verabschiedete sich der Reißverschluss in der Gänze.

Ach ja, eine noch am Vortag gefundene Schraube konnte ich nun zuordnen. Sie fehlte am zusätzlichen Flaschenhalter für den Sattel (muß ich mir also noch was zur Schraubensicherung einfallen lassen). Aber auch diese Aufgabenstellung konnte erledigt werden.

Mit diese ärgerlich-blöden Situation im Kopf ging es dann aber auf die Rückfahrt. Kurz vor‘ m Channel trennten sich unsere Wege. Für mich war die Strecke am Kanal entlang strategisch kürzer.

Ein letzte Bild auf der weißen Brücke…

Nach der Ankunft wie immer, Fahrrad entladen, gar nicht groß nach der Schraube oder dem Reißverschluss geschaut, vor dem Duschen die Waschmaschine auf ein Schnellprogramm gefüttert und dann den Bauch voll geladen.

Die 46.000 Kilometer Marke war Geschichte und mit den kapp 100 Kilometern kann ich auch gut leben. Zumal das Wetter fast mitspielte. Denn zum Schluss hin kam ein frischer Wind auf.

Sonntag: kleine Fahrt mit dem Golf ins nahe Sauerland, auch ein wenig Umgebungssichtung.

Ich schlug die Rüdenburg vor natürlich auch vor dem Hintergrund, da mal mit dem Rad hin zu fahren/ Streckenkarte und Kilometer), wo wir auch zunächst hin sind. Zu meinem Erstaunen, an der zuführenden Straße gibt es gar keine Hinweisschilder und auch den Weg rauf muß man sich wirklich suchen.

Zum Glück trafen wir recht früh auf dem Weg eine offensichtlich ortkundige Hundegängerin.
Erst hinter wurde mir klar, warum sie so leicht erstaunt schaute, als wir uns nach dem Weg erkundigten. Denn zumindest das mittler Drittel des Anstiegs zwar in breiten aber sehr steilen Weges war so, das nicht wirklich viel gefehlt hat und man hätte sich auch im Vierfüßlerstand, also auch mit den Händen auf dem Boden bewegen können.

Das letzte Stück war zwar wieder besser, aber Grünschnitt wäre ma‘ so ein Thema. Auch oben angekommen war alles gut zugewachsen, wobei die Reste der Rüdenburg frei waren.

Ich drehte nur eine fixe Runde und begab mich wieder in den Abstieg (bevor die Nacht reinbricht *lach*).

Ab da ging es dann zum spontanen Wunschziel Sorpsee. Dadurch das wir recht früh dort waren, ging es noch.

Allgemein kann sagen, die Uferanlagen sind sehr schön hergerichtet und man vorzüglich flannieren und Eis essen.

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Im Anschluss kehrten wir noch auf eine Pizza bei L´Osteria ein. Auch dort schön draußen im Schatten sitzend, ließ sich der Tag gut ertragen. *lach*

Dann war aber Heimfahrt angesagt. Und nun liege ich hier in det Hängematte und tippe die letzten Zeilen.

45.993km/ 10.06.2021/ Urlaub Tag 4.

Juni 11, 2021

Bikealltag/ Urlaub/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Hitzefahrten +20c°/ Bike- & Biketouren Bilder: gut Tag 4. vom Urlaub und damit zwei angedachte Ziele. Ziel Nr. 1. weil´s auf dem Weg liegt zum Outdoor-Shop des Vertrauens und danach Nr. 2. den Arbeitskollegen in der Reha besuchen.
Dummer Weise machte sich gleich zu Anfang schon das Wetter bemerkbar. Bei der Abfahrt lagen „nur“ 25c° an und später im Verlauf der Radrunde standen auch mal satte 30c° auf dem Bryton Tacho.

Und so hab ich in den knapp 3h Fahrzeit gute 3,5l Wasser weggeschüttet. Also in den Rachen, wobei das natürlich Schwachsinn war. Hätte ich sie mir direkt über den Kopf und den Oberkörper geschüttet, hätte ich mir das Auschwitzen sparen können. Soviel also dazu.

Also zunächst ging es nach Unterwegs Hamm ein wenig shoppen. Kleinkram aber nicht ganz uninteressant. Komm ich dann aber gleich noch zu.
Ab da dann am Kanal rüber zur Reha, wo ich dann am aktuell-zukünftigen Pier 9 Tiny House Hotel vorbei gefahre bin. Und wie ich so um die Ecke biege, macht es klick im Kopf. „Jetzt wo die Zahlen nach unten gehen und alles Schritt für Schritt wieder öffnet, werden die bestimmt… .“ Und so war es dann auch.

Natürlich quatschte ich den Schweißer der am Tor zugange war an und wurde dann weiter nach hinten durchgereicht, um weitere Infos direkt vom Chef zu bekommen. Eröffnung ist also jetzt am Samstag den 12.06.2021, aber leider nur für buchende Gäste. Und davon schien es eine ganze Menge zu geben, denn ein anderer Arbeitet sagte, man hätte auch locker das doppelte aufbauen können.

Glückwunsch sag ich dann mal.

Dann ging es aber doch zum Kollegen vom Job, der ja hier am Dorf in der Tagesreha ist, wo ich auch war.

Die paar Meters waren fix gefahren, die Bank zum treffen immer noch da, wo auch ich die eine oder andere Pause vebrachte. Vorzugsweise mit dem obligaten vollmundigen Heißgetränk in Eigenzubereitung.

Ich nahm also Platz, nein eigentlich nicht. Zumindest nicht sofort, denn ich hatte ja meine Hängematte mit.
Doch leider standen die Bäume, die zudem noch sehr dicke Stämme hatten, zu weit auseinander. Oder meine Gurte waren zu kurz. Je nachdem wie man sehen will. Innerlich ärgerte ich mich ein wenig, denn eigens für so Fälle hatte ich ja seinerzeit noch weitere Baumgurte angeschafft. Doch die hangen in der Fitness-Garage. Wo sie dann gut hingen.

Gut, hab mich dann auf die Bank gesetzt und meine Einkäufe begutachtet.

Ein weiterer Feuerstahl, ein kleiner Kompaß mit Thermometer und eine kleine Dose für Salz & Pfeffer.

Der Feuerstahl ist hier für den Gartenbetrieb, wo ja auch mein aller erster Spiritusbrenner von Trangia zum Einsatz kommt. Mein erster Feuerstahl war inzwischen so dünn geworden, das er neulich durchgebrochen ist. Blöd.

Da man aber einen Spiritusbrenner am besten mit so einem Teil anwerfen kann, mußte ich bisher immer einen anderen Feuerstahl wo rausnehmen.
Da war mir aber die Gefahren zu groß, daß ich irgendwann irgendwo stehen würde und es in mir dämmern würde, das der notwendige Feuerstahl zu Hause wäre.

Wofür der Gewürzstreuer ist sollte klar sein. Auch da hab ich bisher einen in der Ausrüstungsliste, nur jener ist von Tupper. Gut für zu Hause oder wo im Garten, aber nicht für unterwegs. Denn jener war und ist nicht dicht genug, Gewürze ziehen Feuchtigkeit und verklumpen. Der Neue ist da besser gegen gewappnet.

Ja und der kleine Kompaß…

…ich ja ewig und drei Tage einen Minikompaß an meiner Handytasche. Ist einfach nur so eine Nettigkeit, hat mir aber hier und da schon mal Hilfe geleistet.

Gerade wenn ich mal wieder in neuem Land unterwegs bin, was ich ja gerne mache, dann etwas entdecke und überlege wo es denn da hinführen könnte, kann so ein Blick auf einen Kompaß hilfreich sein.

Den bisherigen hab ich aber irgendwann mal verloren und dann nie daran gedacht, mir einen neuen zu holen.

Ich war zufrieden und die beiden Dosen für den Espresso und den Zucker kommen noch die Tage. Da bin ich noch mal gespannt ob die wirklich so sind, wie ich denke?

Nach einem kleinen Espresso und ein wenig Frühstück (was ich defintiv hätte verbessern könne) traf auch der Arbeitskollege ein und wir plauschten. Im großen und ganzen geht’s ihm besser als vorher, aber ganz so fix, wie man ihm wohl anfangs suggerierte geht da dann wohl doch nicht.

Irgendwann war dann aber auch seine Pause zu ende und ich machte mich wieder auf.

Man gondelte ich ein wenig am Kanal entlang und so trieb es mich zum Burghügel.

Da gab es gute Fortschritte zu sehen. Jetzt kann man inzwischen sehen, wie das Konzept umgesetzt wird. Es gibt im Grunde eine Art Miniatursteinmauer, die aus kleinen Segmenten besteht.
Die Segmente bestehen je aus einem Cortenstahlrahmen, in dem die Mauerareiten eingebracht sind. Die Segemente werden dann mit einem gewissen Abstand vom Boden aufgestellt und dann verbunden. Das sah schon cool aus. Nur näher dran durfte man nicht. Wobei die Arbeiter waren jetzt irgendwie locker drauf, eventuell hätte ich es mal wagen können? Zumindest waren sie auf dem Weg in die Pause.

Da wird man also noch was warten müssen. Ich hoffe nur, daß sich ein Vandalismus in Grenzen hält. Wäre schade drum.

Weiterfahrt. Ich fuhr grob in die Richtung vom Wohnsitz des Kumpels aus dem Claim hier. Dabei schlüpfte ich in die ein oder andere „Gasse“, wo man sonst nie reinfährt.

Es gab einen kleinen Trampelpfad zur Ahse runter und dann diesen Feldweg der auf einem Feld, ja logisch, endete.

Fast noch recht frisch gemähte Heu dufte vorzüglich und die pralle Sonne gab dieses satte Licht. Ich fühlte mich wie in einem Bild vom Maler mit dem halben Ohr. *lach*

Dadurch das es ja eine „Sackgasse“ war, hielt ich aufmerksam die Augen nach einem passenden Baumpaar aus. Aber da war leider nix zu finden. Also heiter weiter.

Kurz bevor es wieder festen Boden unter den Reifen gab, wurde aber noch ein Waldweg befahren.

Ab da wurde dann abder doch die Idee umgesetzt den Kollegen aus´m Dorf spontan mal zu besuchen, vielleicht hätte er ja Lust…

Die Hitze war schon heftig, bis hierhin hatte ich bestimmt schon gut eineinhalb Liter Wasser getrunken. Ich muß aber anmerken, das ich gerade mal etwas mehr als eine Stunde, und dann ja noch im sehr moderaten Tempo unterwegs war.

Ich kam also beim Kollegen an, bimmelte auf gut Glück an und nach einer Zeit kam er dann zur Tür.

Meine Idee fand er gut und wir beschlossen auf ein Eis in ein nahes Dorf zu fahren. Die Fahrt dorthin war recht fix.
Auch wenn er lange außer Gefecht war, langsam war er nicht. Ich mußte mir sogar ein moderateres Tempo einvordern. Aber ganz ehrlich, bei der Hitze muß ich nicht auch noch schnell fahren.

Jedenfalls erreichten wir das westlich liegende Dorf und dann die dortige Eisdiele. Die kannte ich so noch gar nicht und war überrascht, wie gut das Eis schmeckte. Es gab für jeden von uns drei gemischte Kugeln im Becher, für mich mit Sahne.

Auf einem Steinbeet mit schattenspendendem Baum nahmen wir Platz. Man plauschte, auch über die für Samstag angedachte gemeinsame Ausfahrt.

So im Schatten mit einem leckeren Eis ließ es sich aushalten. Doch wie das Leben so ist, er hatte noch was zu erledigen und so brachen wir wieder auf.

Die Rückfahrt war kurz, klar ich hatte ja von der Tagesrunde mehr als dreiviertel bereits gefahren.

Hier wieder angekommen wurden die Taschen entleert, die Wasserflaschen aufgefüllt und man gönnte sich auch selbst noch einen erfrischenden Becher als Getränk.

Resümee des Tages, ja war nett, aber für meinen Geschmack zu warm, oder zu heiß. Schade das es mit der Hängematte am Kanal Treffpunkt nicht geklappt hat…

…und ja ich freue mich schon auf den Herbst. Denn dann kommt der Winter, endlich wieder normales Wetter. *lach*

Ach ja, auch das zweite Päckchen von Bike24.de wurde auf die Reise geschickt. So jedenfalls die Mail vom Onlineshop. Ging dann ja doch schneller als ursprünglich angekündigt. Jetzt müßte ich nur nochmal alles durchforsten um an eine oder gleich zwei Kassetten zu kommen.
Außerde hat da wer aus dem Radforum einen anderen Hersteller ausfindig gemacht, den wohl Bike24.de mit ins Boot gezogen hat.

Auf der anderen Seite könnte ich aber auch mal sehen, ob der direkt vertreibende Onlnedealer von Miche eventuell auch eine XX-36 Kassette im Programm hat und ob so eine verfügbar wäre? Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Morgengruß: und wie das eben so ist, bevor ich mich gleich auf mache, noch eine netten Gruß in die Runde, den Wunsch für einen entspannten Tag und auf das Ihr alle gesund bleibt.

 

45.947km/ 09.06.2021

Juni 10, 2021

Bikealltag/ Urlaub/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Hitzefahrten +20c°/ Bike- & Biketouren Bilder/ do nature: gut Tag 3. vom Urlaub, die ersten Tage noch ein paar Dinge ereldigt und Luft geholt, für heute stand dann mal etwas Programm an.

Gleich vorab, fragt mich bitte nicht warum ich das mache? Ich gebe mal eine einfache Anwort vor, weil ich Bock darauf habe.

Ziel war also mal wieder die Halde Humbert, eigens dafür wurde der Gepäckträger ans CAADX geschraubt und die beiden fetten Gepäckträgertaschen aus der Ecke gezerrt. Darin fanden dann ein paar äqutante Plastiktüten, zwei 1,5l Wasserflaschen (zum gießen) und eine kleine Schaufel Platz. Damit war genug Gerätschaft mit an Board.

Im Topeak Backloader alias Arschrakete landeten zwei dicke Trinkflaschen als Nachschub und meine Cocoonhängematte. Für schön & hinterher.

Abfahrt mit Marschrichtung Sundern-Wald den ich ja nur Heimatwald nenne. Schon die ersten Meter waren wieder gewöhnungsbedürftig. Wie lange bin ich nicht dem Rad gefahren? Das war schon eine ganze Weile her.

Kurz nach der Ankunft im Wald wurde auch gleich die erste Ladung Erde aufgenommen. Mit der bin ich dann hoch auf die Halde. Vorbei an meiner esrten Planzstelle, direkt rüber zur zweiten. Das da noch ein wenig fehlte, hatte ich ja bei meiner letzten Auffahrt festgestellt. Das vorhandene Erdreich wurde gut angefeuchtet, die Samen des Vogelfutter drauf und dann mit einem Teil der neuen Erde aufgefüllt. Fertig.

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(weitere Bilder u. ein Kurzfilm befindet sich im Tagesalbum)

Nach dem Auffüllen meiner zweiten Pflanzstelle ging´s zur ersten Planzstelle rüber. Da war nach wie vor alles bestens. Ein Riegel wurde aus der Tasche gefingert und als Frühstück zu sich genommen. Dabei schon mächtig an der Trinkflasche gezogen. Warm war es.

Nach dem Frühstück sichtete ich die dritte Stelle. Jene wurde auch direkt vorbereitet und sogleich landete die erste Ladung Erdreich darin. Dann kam die erfrischende Abfahrt im großen Gang.

Unten angekommen wurde nach einer weiteren Möglichkeit gesucht Erdreich in brauchbarer Qualität auf zu nehmen. Ich fand zwar einen Ansatz, aber die Erde dort war mit reichlich Steinen durchsetzt. Also doch wieder zu jener Stelle, die sich am Sockel oder genauer gesagt, an der Zufahrt zur Halde befindet.

Und während ich so an der Zufahrt frische Erdreich in die Tüten schaufelte, hab ich noch direkt ein wenig – mehr – Müll eingesammelt.

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Der wurde dann griffbereit für die Rückfahrt in einer Astgabel positioniert, die beiden Taschen waren ja randvoll.

Biketechnik/ / Bike „Zahnräder“: und auf eine zweite Runde rauf. Hier muß ich ja sagen, daß ich absichtlich die Grobstollen bereiften Laufräder eingewechselt hatte. Denn an dem Laufradsatz ist die besser bergfähige Kassette. Die Auffahrten mit den geschätzt 8-10 Liter Erde gingen gut von der Hand.

Da ich ja gerne eine Kassette mit maximal 34 Zahn als „Rettungsanker“ hätte und meinen Versuche eine Shimano CS-HG700 mit 11-13-15-17-19-21-23-25-27-30-34 zu bekommen nicht ganz so fruchteten…
…ist mir eingefallen, daß ich im Onlinestore eine Sram Kassette mit sogar 36 Zahn kurzzeitig gesehen hatte. Serienmäßig gibt Shimano als Hersteller bei dem von mir verwendeten Schaltwerk eine maximale Kapazität von 34 Zähnen vor. Aus der Erfahrung mit dem alten Schaltwerk weiß ich aber, daß dieses locker 2 Zähne mehr problemlos geschaltet hatte.

Was wäre wenn es jetzt auch so problemlos ginge? Ich übelege mir über das Radforum eventuell eine gebrauchte Kassette mit dieser Kapazität zu besorgen. Nur so zum testen. Denn eine Neue werd ich da wohl auch kaum bekommen. Oder? *grübel*

Bin ma´kurz wech

Die Kassette die ich wohl gesehen hatte hat tatsächlich maximal sogar 36 Zahn. Ich lass das mal wiede sacken.

Ich kurbelte also wieder hoch und verteilte die weiteren Erdmassen auf die dritte Stelle. Füllte sich gut auf. War aber auch ein ganz schönes Rumgeeire mit den beiden vollen Taschen. Mal eben fix wo um die Kurve fahren wäre keine gute Idee. Aber zum Glück geht´s auf die Halde ja fast nur geradeaus hoch. Und die Kurven die da sind, sind sehr laaaaaaang gezogen.

Ach ja, auf dem Weg nach oben hab ich noch ein wenig Heu mit aufgenommen. Das wurde als Zusatzschicht noch mit eingebracht.

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Nach der zweiten Entleerung und dem Wiederfinden mener Sonnenbrille ging es auf eine dritte Nachfüllaktion runter. Denn beid der zweiten Auffahrt blendete mich die Sonne und mir schoss ein Bild durch den Kopf, wie ich die Sonnebrille hinte an der Arschrakete festgemacht hatte. Da war sie aber nicht mehr!

Innerlich suchte ich schon die Stellen ab, wo sie sich hätte von dannen machen können. Und so kurz bevor ich dann in die zweite Abfahrt eintauchte dachte ich mir:„greif doch mal oben auf die Mütze!“
Und siehe da, sie steckte auf der Mütze. Denn heute war ich ausnahmsweise mal nicht mit dem Helm unterwegs, sondern wegen der Sonne mit meiner breiten Schirmmütze. Und wie das eben so ist, normalerweise stecke ich meine Sonnenbrille nicht an den Helm, wo sie einfach nicht hält.

Gut, erleichtert wieder unten angekommen, lud ich abermals die beiden großen Plastiktüten voll Erde und kurbelte auf ein letztes Mal hoch. Inzwischen zeigte das Thermometer gut auf die 30c° zu und da oben auf der Halde null Schatten ist…
Mein Wasservorrat schwand dahin, aber ich hatte ja zum Glück noch zwei 1l. Flaschen in der Arschrakete.

Die Erde wurde ausgeladen, der Rest vom Vogelfutter ausgebracht, eine letzte gute Brise Wasser drüber und dann den Rest an Erde drauf. Genug für heute.

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Dann kam die entdgültige Rückfahrt. Da stand auf dem Plan mal eine Stelle im Wald auszuprobieren, die ich erst kürzlich entdeckt hatte.
Da rollte ich dann hin, machte mich die kleine Steigung in den relativ dichten Wald hoch auf und suchte die Stelle. Nachdem ich sie gefunden hatte, schlug ich mein Lager auf.

Noch ganz schön warm war es in dem Waldstück. Ich hatte gehofft, daß es dort im Schatten der Bäume einen netten Windzug geben würde. Gab es aber nicht.

Kann man nix machen, erstmal in die Cocoon legen und sich ein paar Minibrötchen in getrockneter Form reinmümmeln. Leider entdeckte ich, daß an meinem Moskitonetz ein loser Faden war.
Die Jungs im Hängemattenforum rieten zu Sekundekleber oder Nagellack. Ein Feuerzeug könnte es auch richten. Bei Letzterem bin ich aber eher skeptisch. Nicht das da dann ein großes Loch drin ist.

Irgendwann wurd´s dann aber doch auch angenehm. Der Bauch füllte sich auch und mit einer weiteren guten Portion Trinkwasser drauf, fühlte sich das schon gut an. Leider war die Uhr dann doch weiter als ich dachte und so hing ich nur mittelprächtug kurz ab. Aber genug damit ich einen Eindruck von der Stelle bekommen könnte. Ist eher was für kühlere und windigere Tage, denke ich. Dafür aber eher abgeschieden-unauffällig.

Ich packte dann alles zusammen, ging nochmal zum südlichen Waldrand, aber auch da ging jetzt nicht deutlich mehr Wind. Abrücken und Heim fahren.

War doch ein guter Tag. Zumindest fühle ich mich gut. Gut oben auf der Halde was für potentielles Grün getan zu haben. Auch wenn an der dritten Stelle noch gut ein, zwei Ladungen Erde drauf können. Für´s erste ist das gut so. Hab ja noch ein paar Tage.

Morgengruß: ja das war die meine Geschichte von gestern. Heute wird es zu einem Treffen mit einem Arbeitskollegen kommen. Der ist dort in der Reha, wo ich auch letztens war. Ich werd mal hinfahren und wir werden ein wenig quatschen. Könnte ihn aufbauen.

Habt einen netten Tag und bleibt gesund.

37.542km/ 27.06.2020

Juni 27, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Volotec/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder/ Hitzefahrten +20c°: tja die Nacht war kurz, in der Früh noch einen Physiotermin wahr genommen und dann den Vormittag gestaltet.

Nach einem guten echten Frühstück konnte ich meine älteste Tochter animieren mit mir zusammen eine entspannte Runde zu fahren. Sie sagte zu. Mit einem guten Menge Trinkwasser bestückt rollten wir dann los. Sie auf dem Volotec und ich auf dem CAADX.

Als Route hatte ich mir schon vor einiger Zeit eine gute Kombination aus Channel in Richtung westen ausgedacht, hoch bis zur Ökostation in Bergkamen Rünte und dann als Rückweg an meinem Lieblingsaussichtsturm vorbei. Ab dort dann wieder den im Tiefschlaf zu fahrenden Qeg via der Lippeauen. Und so sind wir das auch gefahren, hier als Link auf dem Trainingsportal Strava.

Biketechnik/ Bikepflege: doch bevor es los ging mußte ich wieder mal die Kette vom Dreck-Rotz der letzten Tage befreien. Eine recht pappige Mischung aus Kanalstaub und Kettendeo wollte entfernt werden. An den Umlenkrollen des Schaltwerks war da schon eine gewisse Klumpneigung aus zu machen und die Kette machte auch deutliche Geräusche.

War auch eine super nette und entspannte Ausfahrt, also zumindest für mich. Leider zeigte sich dann aber doch, das mit der zuverlässigen Wetterlage, die Sonne wieder ihre Kraft entfaltete. Das Thermometer kletterte gen 30c° blieb dann aber zum Glück irgendwo bei 26-27c° hängen.

Auf der Hinfahrt hatten wir zumindest etwas erfrischenden Gegenwind. Jener mußte aber mit etwas mehr Strampelarbeit erkauft werden. Meine Älteste hatte da so ihre Mühe, auch mit der Wärme. Klar, sie hat auch keine Radfahrkleidung, oder zumindest was ähnliches was halt besser kühlt.

Wir haben dann einfach regelmäßig Pausen gemacht. Natürlich immer irgendwo im Schatten und am besten mit einer Brise. Gut war auch, sie trank gut aus ihrer Wasserflasche.

Und so erreichten wir zuerst das Sperrwerk am Kanal, bogen dann rechts raus zur Ökostation um dann letztendlich den Turm zu erreichen.

Natürlich wurde der auch bestiegen, zumal es oben dank besserer Windlage recht angenehm war. Oben hatten sich ein paar mehr Sumsen ein Zuhause geschaffen. Fand ich schon interessant. Nach dieser längeren Pause machten wir uns auf den Heimweg. Jetzt hatten wir den Wind von hinten, dafür kühlte er aber nicht mehr.

Doch mit ein paar weiteren Kurzpausen um zu trinken, erreichten wir wieder die Burg. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht mit meiner Ältesten diese Radrunde zu fahren. Angekommen wurde noch mehr Wasser getrunken und ich begab mich an ein zwei Handgriffe. Meine Tochter brauchte erstmal eine gute Auszeit.

Bike nachgedacht: diese Art von Sommerwetter braucht doch kein Mensch. Auch wenn ich sagen muß, vorsichtig genossen, komm ich noch fast damit klar. Doch es gibt auch Nebeneffekte die mich echt stören.

Leider ist es so, daß bei dem Knallerwetter auch deutlich mehr Volk unterwegs ist. Das Radfahrstrecken voller sind, damit kann ich noch leben. Weniger gut finde ich, daß quasi in allen Bereichen wo man sich als Freizeitvolk nieder lässt, es scheinbar nicht möglich ist seinen Müll wieder mit zu nehmen!

Alder, an jeder verdammten Brücke oder am Sperrwerk lag Müll rum. Der berühmten Einmalgrill, Chipstüten, leere Umverpackungen aller Art, Speisereste und natürlich auch zerdeppertes Glas.

Ehrlich? Nicht sehr schön! Man sollte solche Leute dazu verknacken den ganzen Kanal ab zu laufen, jeden noch so kleinen Schnipsel auf zu heben und alles schön fein mit der eigenen Zahnbürste zu wienern. Ich hasse es!

194.204km/ 24.06.2020

Juni 26, 2020

Bikealltag/ car-to-go/ GOLF first flush: …diesmal als erstes ohne einen Bericht über irgendein Fahrrad!

Ich bin wider motorisiert mobil. Es ist eine Art Hass-Liebe, so wie Sonne und Regen, wo es dann aber auch einen Regenbogen geben kann.

Es tat sich an, daß der Schreiberling Besitzer eines motorisierten Kraftfahrzeug geworden ist. Von einige Zeit tat sich schon die Offerte auf, doch gestern ging’s dann etwas überraschend und dann auch hoplahop.

Ein paar kurze Randdaten, es ist ein Golf VI, Zweitürer

  • 59KW/ 80PS/ 5.000/min.
  • 132Nm bei 3.800/min.
  • 4 Zylinder / 1390ccm

…TSI Normalbenziner und mal wieder in – rot. Mal wieder in rot, weil ich schon ma‘ seinerzeit eine Golf III TDI in rot hatte.

Als ich die Offerte bekam hab ich erst eine kurze Zeit gegrübelt. Das ich weniger radfahren würde stand eigentlich nicht zur Debatte. Doch dann wofür den Luxus? Ganz einfach, man kann mal eben so und dies dann auch ohne große vorherige logistische Planung & Klärung. Schlüssel nehmen und GO.

Das können dann Arztbesuche sein, der eine oder andere Einkauf eventuell, mal ein Bike zum Schrauber bringen oder abholen oder all diese kleinen Dinge, die man sonst eben planen müsste. Außerdem kann meine Kleine dann auch mal unkomplizierter über ein Fahrzeug verfügen. Wir sind halt ein Haushalt mit fünf Personen und irgendwie ist der Großteil halt auch jobmäßig unterwegs.

Die Kosten sind überschaubar aber eben auch händelbar.

Luxus? Ja definitiv, aber keines Falls Verschwendung. Denn auch wenn das gute Stück seine 80PS hat, ein echter flotter Geselle ist das eher nicht. Das wird wohl dem modernen Fahrzeuggewicht geschuldet sein.

Überholen auf der BAB sollte auch geplant sein, ansonsten steht entspanntes Dahinrollen, dann aber auch gerne in den großen Gängen an. Dafür sollten aber auch Verbrauchswerte mit einer fünf an erster Stelle machbar sein.

Und Verschwendung ist es auch nicht, denn das Fahrzeug ist bestens gepflegt gebraucht übernommen worden. Führt man gebrauchtes weiter im sinne seines Nutzen, ist das eben sinnvoll.

Ansonsten, ja ein Fahrrad geht auch rein. Somit könnte ich dann auch mal irgendwie auf eine spontane Radrunde mit MBM einfacher umsetzen können. Ich und die DB werden da nicht wirklich warm. Eigentlich schade.
Aber bis es soweit ist, wird’s noch dauern, also das mit der Radrunde. Eher nach meinem Neuteileinbau. Bis dahin steht jetzt um- bzw. anmelden an, Kennzeichen und der ganze Kram.

… das Thema Hass-Liebe, ja nun hab ich das Fahrzeug und bin dann damit heute zum Job. Muß ja auch das gestern dort stehen gelassene CAADX at home bekommen. Denn das Fahrzeug hab ich am Mittwoch direkt nach dem Job, mit einer logistischen Fingerübungen in Empfang genommen.

Und wie das dann so ist, fuhr ich also so Donnerstag früh mit dem Golf zum Job. Nach dem letzten Ortsausgang geht es auch gleich los. Der Kleinwagen hinter mir wollte schon innerorts vorbei, ging aber nicht. Das Ortsausgangsschild kaum hinter uns gelassen, Hackengas und an mir vorbei.

Noch vor der nächsten Geschwindigkeitsbegrenzung zwei weitere Spezis im Kofferraum. Natürlich alle beide noch dran vorbei. Im Grunde war es so, daß bis zum nächsten Ortseingang ich mehrfach bedrängt, genötigt und mit zu überhöter Geschwindigkeit überholt wurde und dies auch völlig außer Acht gelassen, das ein Überholverbot besteht.
Ich frage mich was soll das? Wie gesagt, Hass-Liebe. Dabei könnte man morgens so entspannt zum Job rollen.

Aber das geht wohl nur mit einem Fahrrad. Ehrlich? Ich freute mich auf Freitag früh und vermisse es in genau solchen Augenblicken.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder/ Hitzefahrten +20c°: für den letzten Tag der Woche stand dann aber endlich wider Fahrradnutzung an. Also…

Freitag:  über Nacht hatte es sich zumindest etwas abgekühlt und so kam ich recht gut in Schwung. Natürlich spielte auch die Vorfreude auf die Bewegung auf dem Drahteseln eine Rolle. Und wie man sieht…

…es war wider bestens.

Ansonsten erfreut sich meine Nahrungsaufnahme guter Dinge. Morgens ein Schnittchen mit Kräuterschmiedekäse dazu eine Tomate, im Verlauf des Vormittags zwei bis vier Teile Obst und in Wuppertal hab ich die vorzüglichen Bäcker Myska ausfindig gemacht, wo ich diese Woche über Brot einholte. Je ein halbes Roggenvollkorn. Naja, eigentlich kenn ich die Bäckerei schon recht lange, aber Brot hatte ich da bisher noch nie geholt. War ja auch schon lange nicht mehr auf der Jobrunde.

brot.jpg

Davon gab’s dann noch zwei Doppelte mit unterschiedlichen Frischkäsevariationen. Bei diesen Frischkäsevariationen bin ich auf den Geschmack gekommen. Das praktische daran, es ersetzt die Wurst. Ja und abends dann noch eine warme Mahlzeit.

Die Rückfahrt hab ich dann aber auf der mehr schattigen Strecke via Sesekeradroute und Kuhbachtrasse gemacht.

(die Bilder am Seepark zu Lünen erinnerten mich an südliche Länder aber auch die Malerei von Van Gogh)

Brachte aber auch nicht den Erfolg, denn auch im Schatten waren es immer noch gute 30c° und mehr. Die 1l Wasservorrat wurden gut angegriffen. Ob es morgen eine Radtour gibt, hängt alleinig vom Wetter ab. Bei der Affenhitze werd ich aber wohl kaum was reißen. Das ist nicht meine Welt.

25.986km/ 31.07.2019

Juli 31, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Hitzefahrten +20c°: zur Mitte der Woche ein paar kurze Worte.

Montag: zwar noch gut warm, aber bei weitem nicht so, wie die letzten beiden Arbeitstage der letzten Woche.

Dienstag: wie schnell man sich doch an Hitze gewöhnen kann. Das Thermostat schnellte noch knapp über die 30c° aber man kam damit recht passabel klar.

Mittwoch: endlich wieder gutes Wetter. Morgens gerade 17c° fand ich so nicht verkehrt. Nachmittags zwar wider warm, aber lief gut.

Und weil auch Monatsende ist, ein Blick in die Zahlen. Viel ist’s nicht geworden in diesem Monat, war aber auch heiß und viel sonst so los. Daher weniger Zeit für eine Runde hier oder eine Runde dort, ganz zu schweigen von einer netten Tour die man hätte fahren können.

look after…: ja und weil ich gerade so im Radforum ein wenig Tips gegeben habe was Reifen angeht, habe ich den Fehler gemacht *grins* und mich mehr auf der Continental Fahrradreifen Seite umgeschaut.

Als erstes bin ich beim neuen Spikereifen hängen geblieben. War ja klar, habe mir ja pünktlich zur letzten Winterseason die 2stk. 45NRTH Xerxes Falt- Spikereifen vor‘ m Herren geholt. Natürlich zu einem XXXL Kurs. Ich hoffe mal das die sich rechnen.
Dumm nur, Conti hat da auch wieder was nachgelegt, nennt sich Conti Contact Spike und gibt’s wohl mit 120 aber auch wieder Mut 240 Spikes. Nähere technische Infos zu Abmessungen, Gewicht und Baut gibt es aber noch nicht. Somit ist auch einen Info ob es ein leichter Faltreifen ist, oder doch nur eine schwere Stahlpelle

Aber auch bei den Straßenreifen könnte man mal genauer schauen, wenn die 4-Seasons ihr natürliches Ende erreicht haben. Denn selbst bei den Rennradreifen gibt es inzwischen genug Auswahl in breit, sprich 32mm. Als da wären der…

Leider sind aber auch beim Taraxgum und beim GP Urban auch noch keine technischen Angaben ersichtlich.