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Erster Regen/ 53.355km/ 07.09.2022

September 8, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Hitzefahrten +20c°/ Sport/ Bike- & Biketouren Bilder: weitere Zeilen aus dem Radalltag…

Mittwoch 05:10Uhr: das erste Regenband ist durchgezogen, jetzt ist gerade Pause. Auch wenn die zumindest die Straßen hörbar feucht bis nass sind, nett wäre ein regenloses Zeitfenster um zum Job zu radeln.

Wie das Wetter, unter Vorbehalt, in den nächsten Tagen weiter wird, gab am gestrigen Abend der Wetterfrosch her. Über das Wochenende sollen es immer wieder mal Regenphasen geben. Für Mutter Natur wäre das mal absolut notwendig.

Netter Tagesstart 

Und so nahm das Glück seinen Lauf, Jobpendeln vom feinsten. Erstmal raus und gucken was das Wetter so aktuell macht und eventuell gedenkt in einem absteckbaren Zeitfenster zu machen?

Soweit so gut, die kurze Regenbuxe verschwindet nur im Gepäck. Abfahrt und anrollen lassen. Nach zweimal links, einmal rechts und nochmals links ging es über die erste Kanalbrücke.

Der Blick in die östliche Ferne lässt erahnen wie das ab dort werden wird. Noch sind die Temperaturen angenehm, man kommt gut in Tritt.
Ein bisschen Lippeauen östlich vor Werne, dann die Ortschaft südlich durchquert. Es zieht ganz gut nach Cappenberg hoch. Die Bilder sind so genial, wie man(n) sich fühlt.

(September Album <klick>)

Immer wieder im Wechsel mit genussvoller aber auch schneller Fahrt wird Meter um Meter hinter sich gelassen. Eine spaßige Szene ergibt sich.

Normalerweise bellen Hund mich ja eher an (was wohl daran liegt, das die Kombination Hund und Fahrrad nicht optimal ist, wurde mir von Hundebesitzern gesagt).

Es fährt sich so gut, das sogar die gute Steigung am großen Zentrallager des Onlineversenders geschmeidig unter den Rädern weg läuft. Oben hat man eine neue Bank hingestellt…

 

…aber auch den Boden sowie die ersten Meters der Waldzufahrt aufgefrischt. Herz was willst du mehr?

Schnell öffnet sich einem die Landschaft auf dem Plateau welches nun leicht links vor Cappenberg vor mir liegt.

Auch wenn ich meine üblich Strecke rückwärts fahren werde, der Gedanke der neu gemachten Radausfahrt von oder auf Lünen zu direkt vor dem Tor von Schloss Cappenberg zu fahren kommt auf.
Vielleicht morgen, nur mal so, weil es nett sein sollte und das Wetter passt?

Weiter, das Plateau wieder runter, Schussfahrt und weiter die Weiten erspähen. Radfahren kann schon nett sein.

 

Das übliche Brückenbild mit Dämmerung am östlichen Lippewehr zu Lünen spare ich mir. Den shot vom inzwischen mit den Außenarbeiten der ehemaligen Kantine der Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia in scheinbar abgeschlossen gönn ich mir.

Spannend wird, was man mit dem Gebäude noch so treiben wird? Man rollt am Job vor, war doch ein guter Morgenstart. Nur das Wetter, das wurde gegen Ende hin doch wieder eher schwül-warm. Zuviel Fieber auf der Haut.

Frisch machen, Espresso con Leche und Schnitten schmieren. Abfahrt auf eine kurze Job-Sonderrunde.

Rückfahrt

Nach dem guten Schichtende ging es mal wider etwas zögerlich vor die Pforte des Stall. Der Duft von Sonnencreme hat nur so lange was gutes, wenn mal für ein paar kurze Wochen im Urlaub ist.
Mich nervt inzwischen das eincremen, aber bei der Sonne ist das echt ratsam. Die Sonnencreme aus der Sprühflasche, von der ich übrigens am Job die zweite heute angefangen habe, verteilt sich zwar gut, aber ohne sich hinterer die Hände zu waschen, kann das auch unschön sein.

Denn spätestens bei Bedienen einer Bildschirmoberfläche wie bei einem Mobilphone wird klar, der Bildschirm braucht dann eine Wäsche. Auch keine gute Idee ist, zumindest wenn es noch frisch ist, sich die Augen zu reiben.
Und bei Abschluss der Heimfahrt ist eigentlich erst mal Duschen angesagt. Beim Training in Verbindung mit Schweiß wird das auch nicht angenehmer. Aber es hilft ja nix, Sonnenschutz muß sein. Gut, soviel dazu.

Die Heimfahrt geht unspektakulär am Südufer entlang, der Wind steht gut, auch wenn er nicht ganz so wehement bläst. Man kommt an und packt aus. Die Vulkanisierung („Kleber“ zum Schlauchflicken) ist angekommen.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

10 kleine Tuben sind besser als eine Große, die sich sowieso irgendwann verflüchtigt. Wissen wir ja jetzt.

Der sportliche Teil des Nachmittags läuft gut (auch mit Sonnencreme). Tagesabschluss in fein, der Blick in die Wetterkarte verrät…

…Regen den ganzen Tag Thema sein. Wie werden sehen. Hoffentlich weichen die Böden nicht zu viel auf und Bäume stürzen um. Heute lagen schon die ersten Äste vom frühen Regen auf diversen Wegstrecken.

Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

 

Sommer-Ende-Wende?/ 53.258km/ 06.09.2022

September 7, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Hitzefahrten +20c°/ do nature/ Bike- & Biketouren Bilder: die nächste Runde im Radalltag startet nach einem eher inaktiven Sonntag. Die kommende Woche kann spannend werden, vor allem zum und über das Wochenende hin.

Vom Job her steht eine eher entspannte Runde an, welche zudem auch noch später losfährt.
Damit verbleibt mir zum Wochenstart schon vor Arbeitsbeginn ein gutes Zeitfenster. Das ich diese schon den kühleren Temperaturen her nutzen werde, versteht sich von selbst.

Der nächste Fokus liegt auf dem nächsten Wochenende.

Die Burgdame verabschiedet sich mit einer Frauenfahrt über‘ s Wochenende und auch die Jüngste im Hause wird ab Samstag das unserige Land verlassen. Für sie geht es mit der Ältesten in die Vereinigten Staaten.
Damit wäre nur der männliche Stammhalter und meiner einer noch zugegen. Männerhaushalt so zu sagen.

Und so plane ich entweder einen Heimatbesuch, alternativ zu einem dortigen längeren Aufenthalt (über Nacht?) käme noch eine längere Radrunde in Frage.

Bei jener könnte ich mir was über Nacht vorstellen. Denn irgendwie sollte ich mal langsam das ganze Outdoor-Gezumpel in Echt ausprobieren. Soviel also dazu. Ansonsten läuft die Woche unter dem Motto, Perspektiven schaffen. Nun zum…

Montag 08:17Uhr: ja knapp neun Uhr, ein erstes Frühstück ist durch, die Jobrunde vorbereitet.

Natürlich ging es mit befüllten Gefäßen hoch auf Humbert um dort dann die üblichen Handgriffe zu erledigen. Die Anfahrt war schon top und bot bestes Bildmaterial.

(<klick> zum September Album)

Übrigens, der Plan mit den vier Stück 1l. Flaschen geht tatsächlich besser auf, als mit den nur zwei oder drei 1,5l. Flaschen. Sie lassen sich besser in der Topeak Hecktasche verstauen und sind so stabiler aber auch näher am Schwerpunkt. Damit hat das Thema strategisches Gießen eine erweiterte Dimension gewonnen.

Danach hatte ich mir dann eine nette Strecke zum Job zusammen gestrickt und war wohl gute eineinhalb Stunden unterwegs.

Warm wurd‘ s spätestens nach der Abfahrt von der Halde und gegen Ende die Stärkung schon ein guter Plan.
Es gab Naturjoghurt, drei Datteln, eine halbe Banane und das alles mit Haferflocken gemischt.

11:16Uhr: für die Jobrunde bin ich sehr zeitig losgefahren, aber auch um die Futtervorräte im Discounter auf zu füllen.
Dann geht’s ins nahe Sauerland, ein wenig spotting am Ruhrtal Radweg.

Wenn man schon mal Zeit hat.

18:27Uhr: endlich wieder am Küchenstammplatz und was soll ich sagen, Kackwetter! Gut, waren jetzt keine über dreißig Grad wie die Wochen neulich und ja, beim Fahren ging es ganz gut. Aber nett finde ich das jetzt nicht.

Jedenfalls hab ich mal für die Rückfahrt den Channel ganz rechts liegen lassen und bin über die Rennbahn zurück gefahren. Dazu gab es als Einstieg noch eine kleinen Schwenk über die Lippeuauen östlich vor Lünen.
Natürlich hab ich dann auch einen Stop am Lieblingsaussichtsturm gemacht, ging ja nicht anders. Eigentlich hatte ich eine gut verlängerte Rückfahrt an der Seseke Radroute im Kopf, aber bei dem Wetter gute 50km+ zurück fahren war mir zu – bäh.

Kurzzeitig schwebte mir dann auch noch der Plan im Kopf es doch mal wieder über Cappenberg und Werne angehen zu lassen. Aber auch der Plan wurde geknickt. Man muß ja auch mal langsamer machen und wer weiß was das Wetter einen die Tage noch bringt?

Da mich aber ein nicht ganz so schönes dauer-Brems-Quitsch-Geräusch nervte, wurde nach der Ankunft auf der Burg da mal gründlicher Hand angelegt.

Jetzt munkelt man, daß es in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag bzw. ab Donnerstag früh regnen soll. Auch die Temperaturen sollen auf unter 20c° fallen, was ja auch mal ein gutes Ding wäre. Aber ob das dann auch wirklich so kommt…

Ich denke ich werd morgen früh nochmals auf Humbert hochkurbeln und so mein Ding machen.

Dienstag 05:35Uhr: es ist noch früh, dunkel und trocken draußen. Der Espresso con Leche ist getrunken und so geht es in die Tagesroutine.

09:14Uhr: was für eine seltsame Welt. Die Runde zum Gießen ging gut von der Hand…

…anschließend wurde am nördlichen Kanalufer entang in Richtung West gefahren.

Dabei einen kleinen Schwenk durch die Lippeauen und dann ab auf die Rennbahn. Spätestens hier bemerkte ich, so richtig Dampf war da bei mir nicht.

Ich horchte in mich. Draußen war es zwar nicht warm, aber eben auch nicht kalt. Schwül-kalt-warm und dann noch irgendwie dazwischen. Nicht wirklich mein Ding. Der Mann schwitzt, kann sich aber nicht genug lüften, also schwitzt man noch mehr, das aber ohne es  wirklich zu merken.

Auf halben Weg sah ich nord-westlich von mir echte Regenwolken. Und ja, mittendrin war sogar eine Stelle wo man sehen konnte, da regnet es.
Sah schon seltsam aus. In etwa so, also würde jemand oder eben Petrus genau und nur über jene Stelle wie mit einer Gießkanne Regen runter kommen lassen.

Und bei meiner letzten Lippeschleife östlich vor Lünen hatte ich dann tatsächlich feuchten Bodenbelag. Eine weitere kurze Schleife durch die Lünener Lippeauen…

…um an einer bekannten Stelle geinen kurzen Pausenstop zu machen. Die Trinkflasche wird gut geleert und ich kann tatsächlich Regentropfen auf der Schautafel sehen.

13:50Uhr: wieder das digitale grüne Wettertier im Glas auf der Leiter sitzend aufgerufen. Hoffnung kommt auf!

Heute Nacht grob gegen 23:00Uhr soll der Regen starten. Ab Mitternacht sogar über 80% Regenwahrscheinlichkeit.
Ich hoffe mal, daß da was kommt. Tja, auch wenn aktuell erneut über 30c° anstehen, mit dem Regen der bis etwa acht Uhr gehen soll, soll es auch nur maximal 25c° haben. Ganz ehrlich, ich glaub das erst, wenn es soweit ist.

Fakt ist aber auch, für die heutige Rückfahrt gibt’s sonnenschützende Mütze auf der Murmel und strikt gerade aus zur Burg.

Glück gehabt und fast strikt 

Die letzte Ansage vom Thermometer aus der Firmenblechkutsche gab 31c° vor. Nicht sonderlich motiviert ging es das CAADX schiebend vor die Tür des Stall. Langsam anrollen und dann mal gucken, lang würde es sowieso nicht werden.

Zu meinem Erstaunen kam die Fuhre gut in Fahrt, am Südufer bließ der Wind von der richtigen Seite. Irgendwo zwischen 20 und 25km/h pendelte sich der Bryton Tacho ein und das, ganz wichtig, ohne Mühe.
Es wurde dann doch noch ein paar aber wenige Meters dran gehängt. Das aber auch, weil dann so nicht blöd an einer Ampel auf dem aufgeheizten Asphalt stehen und auf Grün warten mußte. Passt doch.

Und so kam ich dann relativ erholt auf der Burg an. Auspacken, die leere Wasserpulle wieder auffüllen und mit einem Megabecher Trinken die Füße ich die Wanne mit dem kalten Wasser stecken. Ahhhh, was tut das gut. Jetzt für morgen noch Regen egal ob ich nass zum Job komme und dann gemäßigte Zahlen auf dem Thermometer. Bitte!

Euch eine netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

Kleine Erkundung & Co./ 53.206km / 03.09.2022

September 4, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Hitzefahrten +20c°/ Biketouren/ do nature/ Outdoor/ Bikedefekte & „Plattfüße“/ Bilder & Bike- & Biketouren Bilder: also…

…man war dann mal ein wenig unterwegs. Der erste Plan war, ein Areal zu erkunden, wo man des öfteren dran vorbei fährt. Irgendwann hatte ich da schon mal eine gewissen Betriebsamkeit erspähte und bin dann auch seinerzeit vorgefahren.

Das inzwischen eingezäunte Gebiet hatte man ja verpachtet und die Pächter hatte nach seinen Schafen geschaut. Dieses Mal war weder von Schafen noch was von Pächtern zu sehen.
Innerlich stellte sich mir auch die Frage, ist das überhaupt noch Fakt?

Die Zufahrt jedenfalls sah nicht sehr intensiv genutzt aus. Mit den eingewechselten Grobstollenreifen kam ich da aber gut durch. Mal abgesehen davon, daß es den einen oder anderen Kontakt zu diversen Gebüsch gab.

(September Album <klick>)

Am Areal angekommen bin ich dann erstmal einem gut sichtbaren Trampelpfad in Richtung See gegangen. Das CAADX hab ich einfach wo im Gebüsch abgelegt.

Am See war dann zwar mehr zu sehen, also von dort aus wo ich schon einen Blick riskieren konnte, aber sowas wie ein Ufer wo man hätte dran entlang gehen können, war dort auch nicht.
Aber so ist das eben. Dort wo genug fruchtbarer Boden ist, Wasser in direkter Nähe, da wächst es halt unverdrossen. Gut so.

Ich habe mich dann noch mit einem kleineren Erkundungsgang auf meiner alten Cross-Laufstrecke begnügt. Dabei entdeckte ich und die Schafe mich auch. Also zumindest eines von denen.
Sie hatten es sich unter einem großen schattigen Baum bequem gemacht (eventuell kann man es auf dem rechten Foto sehen). Hätte ich auch als Schaf gemacht. Da ich aber auch gut weit entfernt war, schien ich sie nicht zu stören.

Aber auch mein Weg, immer noch ein guter Trampelpfad endete sichtbar genau an der Stelle, wo schon damals gerne alles zuwucherte. Also bin ich umgedreht und wieder auf´s Rad gestiegen.

Die Marschrichtung mit der Halde Humbert stand fest. Mit im Gepäck ein paar der üblichen Wasserflaschen, zum Teil schon befüllt und ein wenig was zur Verköstigung. Die noch leeren  Wasserflaschen wurden dann ebenfalls wie üblich an der Wasserstelle befüllt und ab ging es nach oben.
Nach der ersten Wasserverteilung folgte noch eine zweite, also wieder runter zur Wasserstelle.

Schon auf der Abfahrt bemerkte ich, daß sich der Bock schwammig anfühlte. Ich schob das zunächst auf den Leerstand an Wasser. Klar, mit 6kg weniger an Board fühlt sich alles weicher an. Kurz nachdem ich am Haldensockel angekommen war, prüfte ich dann aber doch händisch den Luftdruck am Hinterrad. Aber da war alles in Ordnung, also ab zur Wasserstelle.

Das Wasser aufgefüllt und kurz nach dem Losrollen hatte ich es dann. Es war das Vorderrad was platt war. Kurz einen schattigen Platz gesucht und die Notwenigkeiten raus gekramt.

Zwei Einschnitte konnte ich fürs erste im Reifen ausmachen. Beim Abtasten war aber nix zu finden und so wurde ein frischer Schlauch rein gemacht, Luft drauf und bis zum Ende der Tour war das Thema durch.
Was da wo luftverlustig ist, werd ich noch ausknobeln. Jedenfalls hat damit die Pannenstatistik einen Neuzugang.

Wieder oben angekommen wurde auch diese Gießaktion durchgeführt und dann nahm ich Platz um mir ein wenig was zu gönnen.

Mitteagessen war angesagt, es gab eine kleine Dose Bio-Linseeintopf aus dem Drogeriediscounter. War geschmacklich gut zu gebrauchen und beschäftigte mich ein wenig. Tat auch mal wieder gut sich draußen was zum Futtern zu machen. Natürlich durfte auch der Espresso hinterher nicht fehlen. Leider hatte ich vergessen mir ein wenig Gebäck mitzunehmen. Plöd.

Ich muß ja immer wieder sagen, es ist schon eine sehr positive-seltsame Stimmung da oben.
Man hat diesen Rundblick, dann den Wind und das eher sehr steinige Plateau wärmt einen von unten. Ich behaupte mal, selbst über Nacht sollte es dort auf dem Boden nicht wirklich kalt werden. Zumindest in der besseren Jahreszeit. Nur Schatten hat man keinen.

Und die Kombination Wind, Rundblick und Steine erinnert mich stets irgendwie an Fuerteventura.

Es half aber auch dieses Mal alles nix, auch wenn es bis hierhin eher geruhsam zuging, mit einem anstehenden Kinobesuch in der Runde meiner Mädels, war eine langsame Rückkehr nicht der schlechteste Plan.
Also wieder alle zusammen kramen, natürlich vorher spülen (und dabei kein Wasser unnütz vergeuden, also Minimalmengen und dann ab in die heranwachsende Botanik).

Dann die Abfahrt und noch einen kleinen Schwenk durch den nahen Wald im Claim. Dort gab es zu meiner Überraschung einen hochgeklappte Schranke. Sonst ist die geschlossen und man muß sich durch die recht schmale Durchfahrt (auf der linken Bildseite) fädeln.

Ich denke im Rahmen der Mähaktionen hatte man sie vergessen runter zu machen. Kein Nachteil, kann gerne so bleiben.

Auf der Burg angekommen wurde die Wäsche in die Maschine geworfen und sich selbst mit dem Rasierer den Bartwuchs eingedämmt sowie eine Dusche gegönnt. Irgendwie muß ja auch der Staub vom Balch runter.

Dann ging es auch schon ins Kino. Geboten wurde Der Gesang der Flusskrebse. Ich kann nur sagen…

Ein ganz klasse Film mit Niveau!

Eine gute Story wird clever mit in verschiedenen zeitlichen Abschnitte gezeigt. Die Schauspieler sehr überzeugend und ihrer Rolle sehr angemessen.

Der Film ist ein Mix aus einer Lebenserzählung und damit auch stets von der Liebe des Lebens, wunderbare Naturaufnahmen und mit denen auch ein Aufzeigen wie sehr der Mensch mit der Natur lebt (oder in meinen Augen in der heutigen Zeit  – wie wenig und was er damit alles verliert).
Ach ja, der Dreh- u. Angelpunkt ist natürlich eine Krimestory, genau gesagt dreht es sich um einen Mord. Damit wird die Story auch immer wieder geschickt so abgespielt, daß man in seinem Kopf seinen Vermutungen hat, wer der Mörder ist. Ich will da nicht mehr vorgreifen, sollte man sich auf jeden Fall maß ansehen.

Da es ja für die holde Burgdame und mich ich kein echtes Mittagessen gab, wurde der chinesische Bistro Lotus aufgesucht. Ist direkt am Kino und uns wohl bekannte, aber auch sehr geschätzt.

Kein großer chicky-micky Chinatempel, sondern ein sehr leckeres Essen, stets frisch zubereitet und wer will auch zu super korrekten Preisen. Wobei auch die normalen Gerichte nicht wirklich teuer sind. Zumal die Portionsgrößen auch für gestandene Männer reichen.

Ja und das war dann die Story vom Samstag. Für Euch dann noch einen netten Sonntag und bleibt bitte gesund!  😉

Fast kein Sommer/ 53.185km / 02.09.2022

September 3, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Hitzefahrten +20c°/ Sport/ do nature/ Bilder & Bike- & Biketouren Bilder: na, irgendwie sitzt da bei mir der Wurm auf der Leitung. Oder so ähnlich.

Freitagmorgen: die Nacht war gut und ich bin, zu meinem Erstaunen tatsächlich erst ganz kurz vor dem Wecker wach geworden.
Nach dem Morgenritual am Küchenstammplatz dämmere ich noch ein wenig vor mich hin. Anders gesagt, wach sein geht anders.

Zum Glück sind alle weiteren Handgriffe routiniert und so rolle ich irgendwann am Kanal entlang.
Es muß so in Höhe hinter dem Yachthafen gewesen sein, wo ich dann final realisierte, so richtig ist der Zustand nach dem Aufstehen nicht in den Wachzustand gekommen. Die Bewegung kurbelt langsam den Körper hoch…

… irgendwo auf dem Zeitstrahl des Morgens hocke ich mit der zweiten Ladung Coffein Getränk in der motorisierten Firmenkutsche. Die Perspektive ist von der Dämmerung auf wach geschwenkt, der Tag beginnt Struktur zu bekommen. *lach*

Nach dem frühen Schichtende wird’s wohl geschmeidiger in Richtung Osten und damit in Richtung Burg gehen. Der Wind war heute früh eher sehr verhalten.
„Gut so“,
denke ich, denn wird’s auf eine wasserspendende Haldenauffahrt zugehen. Der Zeitraum am Nachmittag sollte dann auch noch für den sportlichen Teil reichen. Und wenn nicht, der Part wird trotzdem gemacht. So, ende aus der Diskussion!

Zwischendurch: beim Neukauf einer Zahnbürste entdeckte ich im Drogeriediscounter Tulpenzwiebeln. Zuerst wundere ich mich was man inzwischen so alles im Sortiment hat, dann greife ich aber zu. Wofür verrate ich jetzt aber nicht. *lach*

Feierabend: es ging einigermaßen geschmeidig retour. Der Wind der beiden letzten Vortage hat an Schärfe verloren, auf dem Tacho stand zumindest die meiste Zeit eine Zahl beginnend mit der Zwei.
Wenn man so gut vom Fleck kommt, kann man auch gut hoch fahren.

(September Album <klick>)

Auf Humbert angekommen wurde dann nur die einfache Ladung Wasser verteilt. Siebeneinhalb Liter sollten für ‚ s erste reichen. Ich denke aber, mit dem Folgetag werde ich abermals was hoch schaffen können.

Am Ende dieser erneut sehr staubigen Woche stand dann wieder eine kurze Radwäsche an. Kettenpflege brauchte es ja nicht, wurde ja erst gemacht.

Endlich alles erledigt was zu erledigen gab, kam der Griff zu einem Päckchen, was für mich auf dem Küchentisch stand. Die M-Wave Adapter für doppelte Flaschenhalter Montage waren angekommen.

Wozu die und was genau da sind, dazu werd ich noch ein wenig was tippen. Hab heute nach der Radwäsche einen dran geschraubt.

Damit war nun auch diese Woche gelaufen und ich kann sagen, auch wenn das Thermometer sich noch alle Mühe gibt über die 25c° zu kommen, ich für mich würde sagen, es ist fast kein Sommer mehr.

Denn zumindest über Nacht sind die Temperaturen mehr als erträglich und damit auch in den frühen Morgenstunden. Das eine oder andere zusätzliche Kleidungsstück wird dankend über gestreift.
Auch beim Radfahren den Tag über kann man sich mit den Temperaturen arrangieren. Vor allem wird nicht mehr während der Fahrt kapital Wasser in den Hals gekippt.

Meet & greet: hatte ich doch fast vergessen zu erzählen, daß ich mich am Donnerstag noch mit dem The husky man ein wenig mehr geplauscht hatte.

Fahre ich also so die ersten Meter noch am Seepark Lünen, hockt er, ganz untypisch auf einer Bank im Schatten.

Wir grüßen uns und quasseln. Er warte auf eine Bekannte für den anstehenden Hundegassigang und dies halt lieber im Schatten, also wo in der Sonne. Zum Thema wird auch der Caffee Genuss. Espresso ist nicht sein Ding, er brüht den Caffee klassisch im heißen Wasser in der Kanne auf (Cowboy-Coffee). Hab ich auch noch nicht probiert, kann ich mir aber auch gut vorstellen.

Nach einer Zeit verabschieden wir uns und ich ziehe weiter, wie oben geschrieben in Richtung Halde.

Nach dem Gießen kommt dann noch der sportliche Teil, duschen und Abendessen. Der Tag klingt aus, auch wenn ich mal wieder eine andere Idee hatte.

Und mit diesen letzten Textzeilen liege ich draußen in der Hängematte und bereite mich menthal auf den Tag vor.
Hauptaugenmerk liegt auf einer Erkundung ganz in der Nähe, dann wird es wohl nochmals für eine Rutsche Wasser nach hoch gehen.

Ach ja, in diesem Rahmen werd ich dann das neue Flaschenhalterdings ausprobieren. Zuvor wäre aber eventuell noch ein Frühstück gut. Nur was? Hab eigentlich auch gar keinen Hunger und bin von daher ideenlos.

Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!

September Sommer/ 53.138km / 01.09.2022

September 2, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Hitzefahrten +20c°/ do nature/ Bilder & Bike- & Biketouren Bilder: nachdem ja nun der Sonntag und damit auch das gesamte Wochenende ins Land gezogen war, stehen die letzten Augusttage an, welche dann geschmeidig in den September über gehen.

Montagfrüh: die letzten Zeilen vom letzten Beitrag sind getippt und online gegangen, draußen ist es noch stockdunkel und wohl auch gut frisch. Gleich erst mal den Kontrollgang vor die Burgpforte machen und schauen was das Thermometer so sagt. Innerlich habe ich den Griff in die Kleiderkammer zwecks aufstocken der Radklamotten schon im Kopf. Fakt ist aber, so ist es besser, man fühlt sich wieder in seinem Element.

Am Job steht für heute eine Jobrunde bis am Mittag an, was dann kommt, ist noch offen.
Nach dem Schichtende werde ich dann geradlinig nach Hause fahren um dann wohl wieder draußen auf der Burgterrasse mein Training zu machen. So der Plan.

Wie dann so der Tagesverlauf war, hab ich ja bereits in Textform getippt.

Dienstag 05:51Uhr: ich habe gestern etwas mehr später die Augen geschlossen, warum auch immer und bin deshalb heute früh ein wenig aus dem Tritt. Aber ganz so wild ist das auch nicht, eher von der angenehmen Art.

Aber um dem aktuellen Wetterumschwung vorzubeugen, daß bessere Langarm-Shirt hab ich bereits an, heute wird’s damit nicht die ganz fette Zwiebelprinzip-Nummer. Außerdem steht das CAADX vorgeladen in der Fitness-Garage, Packtaschen nebst der beiden Camping Wasserkanister sind abfahrbereit und somit wird es nach dem Schichtende in Richtung Humbert gehen.

Leider brachte auch das aufmerksame Studium der Wetterfrösche nichts hervor was nach einem soliden Regenguss oder einer Regenphase aussah. Das wird ein verdammt trockenes Jahr, was gar nicht gut ist.

Pflanz-Gedanken 

Wenn ich aktuell vom Job her zurück fahre dann schaue ich stets, ob ich nicht noch eine passende Stelle wo am Kanal finde, wo ich eine oder zwei Setzlinge von mir einpflanzen könnte?

Denn oben auf Humbert habe ich zwei vorbereitete Löcher, womit dann zwei Setzlinge da rein können. Ich denke aber, Motivation hin oder her, daß bei der lang anhaltenden Trockenheit und den Voraussetzungen oben auf Humbert, daß das nicht alles so optimal ist um dort ständig die Mengen an Wasser hoch zu karren. P
raktischer wäre also, irgendwo auf dem Weg zum Job noch ein gutes Plätzchen zu finden, wo man eh jeden Tag dran vorbei fährt. Zumal der Kanal als Wasserquelle in griffweite wäre. Bisher hab ich aber noch nicht das passende Stück gefunden.

Tagestext 13:34Uhr: am Job eine kleinere Dynamik. Ich gerade die eigentliche Jobrunde fertig gepackt, kam der switch. Also alles für die nachdem Arbeitskraft auf die Seite gepackt und sich der anderen Jobrunde zugewandt.

Kleine Aufgabenstellung, ein Berg von Post war zu sortieren und zu packen. Zum Glück kenn ich diese Runde recht gut und so kam ich, mit ein wenig Fokusierung, gut zurecht. Dann ausrücken und go!

Leider gibt’s auf jener Runde an zwei Tagen noch einen Nachschlag, sprich eine zweite wenn auch verkürzte Runde. Ob es danach dann noch für ein Zeitfenster zum gießen reicht, lass ich mal offen? Wenn nicht dann morgen, weil dann eigentlich regulär kurz wäre. Man wird sehen.

Heimfahrt: etwas mühselig gegen den Wind, muß man das haben? Das Zeitfenster nach hinten raus war dann auch schnell aufgebraucht, für eine Gießaktion auf Humbert reichte es leider nicht. Wird auf den Folgetag geschoben.

Nach der Ankunft wurde eine schnelle Kettenpflege durchgezogen, da war mir das gute Stück doch etwas zu trocken und machte Geräusche.

Mittwoch: der Tag nach verlängerten Arbeitstag beginnt schon fast wie der vorherige Morgen. Die Nacht war sehr gut brauchbar, das allmorgendliche Getränk vollbringt sein Werk.
Gestern war dann das Zeitfenster doch zu knapp. Die Wasser spendende Aktion wird also heute nachgeholt. Erwähnte ich ja aber schon, soviel dazu.

Die Anfahrt mit dem Radel läuft bei gemäßigten Temperaturen, aber auch die angepasste Kleiderordnung, gestern war es dann doch to much mit dem Funktionsshirt. Passte dann doch noch besser.

Nach dem Schichtende geht’s erneut gegen den Wind, schnurr stracks am Südufer entlang, an der Wasserstelle vorbei und dann hoch auf Humbert. Zwei Portionen Wasser, also 40 Liter wurden geholt, machte dann zwei Fahrten zur nahen Wasserstelle. Das reichte dann aber.  Der Feierabend kann kommen.

Donnerstag: man ist, bestens ausgeruht, vor dem Wecker wach und schlürft den Espresso doppio am Küchenstammplatz.

Draußen die Welt liegt noch im Schlaf, im Kopf kursieren verschiedenste Gedanken zum Wochenende.

Dann geht’s los, in bester Stimmung die wenigen noch verbleibenden Kleidungsstücke angelegt und Abfahrt. Es ist extrem angenehm draußen und so rolle ich, auch wegen der früheren Abfahrt, nich auf ein paar wenige Kilometer gen Osten, bevor ich am Channel mit zwei Linksschwenkern ankomme.

Auch dort rollt es sich gut, verdammt wie nett doch so ein September Sommer sein kann.
Eine nette Stimmung mit dem beginnenden Sonnenaufgang.

(September Album <klick>)

Spätestens in Höhe des Hafen Rünthe laufe ich auf bester Temperatur. An der Brücke mit der Treppe wird eben jene erstiegen und so die Uferseite gewechselt.

Immer nur das Südufer ist langweilig, außerdem kann man(n) so am nördlichen Ufer noch ein Stückchen dranhängen.

Auf der Jobrunde fahre ich erneut deutlich früher los, auf dem Autobahndreieck A2 zur A45 staut es sich mächtig zurück. Ich fahre, wie schon am Vortag daran vorbei und nehme dann eine alternative Strecke. Jene führt längsseits des Rhein-Herne Kanal und führt mich durch Pöpinghausen bis in das Zentrum von Herne (dort beginnt mein Turn).

Natürlich kann ich wieder hier und dort ein paar Blicke auf die Emscher-Radroute werfen, aber auch auf den Rhein-Herne-Kanal. Da bin ich ja auch mal mit dem Rad her. Könnte man ja auch mal wieder probieren.

Speisekarte/ Die Currywurst: am frühen Nachmittag gibt’s dann das ersehnte Ruhrpott-Gericht bei Die Currywurst.

Der Schärfegrad 6. entlockt mir jetzt nicht wirklich Tränen, ist damit keine echte Hürde. Ich würde es als eine gewisse präsente Schärfe beschreiben, womit dann der Weg frei ist, für die nächste Stufe.

Draußen sind es schon wieder 24c°, aber dank einer gut präsenten Brise, die mir natürlich den Rückweg mit dem Rad versüßt *rümpf die Nase* als noch fast angenehm zu bezeichnen.
Jedenfalls dann, wenn man nicht länger in einer Blechkiste in der Sonne stehend warten muß.

Abends: endlich angekommen, der Bauch schon voll, das Anwesen mit dem nötigen Nass bedacht, die am vormittag gewaschene Wäsche liegt schon wieder im Schrank. Natürlich war der Verkehr nicht so, wie man ihn hätte gebrauchen können. Und ja, der Wind gab auch wieder das seinige dazu. Wen sich auf einem Kanal im Inland langsam an den Wellen anfangen, wenn ich nur kleine Schaumkronen zu bilden, dann hat man schon etwas mehr Wind.

Der gesunderhaltende sportliche Teil wurde also auf morgen geschoben. Da wird mehr Zeit sein, da mach ich mir keinen Kopf. Hoffentlich.

Euch noch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Weiterhin mistig/ 52.946km/ 26.08.2022

August 28, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ do nature/ Hitzefahrten +20c°/ Bike- & Biketouren Bilder: auch wenn man das einfach Volk wohl im Dunkeln lässt, daß Klima hämmert ungebremst mit seiner Hitze auf uns ein.
Hoffnung? Ja eventuell ein paar Regengüsse – irgendwann. Man munkelt am Wochenende.

Donnerstag Morgen: …noch hocke ich am Küchenstammplatz, das übliche schubbringende Getränk ist längst Gesichte, es zieht mich raus. Jetzt in den frühen Stunden kann es nur angenehm sein. Ein Grund mehr sich auf zu machen.

(Augustalbum <klick>)

Fast keine Besonderheiten außer das es auf einmal am linken Schienbein – zack!

Ein Bienenstich so kann ich das von Gefühl her eindeuten. Es ist sowas ein Schmerz, aber eher unangenehm. Ich befasse mich aber nicht groß damit, was will man auch machen, fahre also weiter. Mit der Zeit vergeht das, der Schweiß drückt das weg.

Nach dem Schichtende versucht geschmeidig nach Hause zu kommen. Selbst bei Wind drückt die Hitze. Es gibt zwei kurze Pausen unter einer schattigen Brücke.

Wasser in den Hals laufen lassen und beim letzten Stop mach ich die Mütze und die Radhandschuhe nass. Es hilft ein wenig bis zur Ankunft (eigentlich sollte man in voller Montur mal kurz in den Kanal hüpfen und dann so nass nach Hause fahren).

Für die nächste Heimfahrt nehm ich mir vor, Mutze und Handschuhe bereits vor der Abfahrt mit kaltem Wasser vorzubereiten.

Der restliche Tag klingt bei einer kleinen Familienfeier im Burggarten sitzen aus. Hin und wieder schaut eine Brise vorbei, erfrischt für einen Augenblick, dann gewinnt die Wärme und vor allem die Luftfeuchtigkeit wieder Oberhand.

Panzerfolie

Gut war auch, das die neue Panzerfolie für mein Motorola angekommen war. Ich fand das maximal erstaunlich, was so eine Panzerfolie aushält.

Hier auf diesem Foto schaut das noch recht harmlos aus, in Wahrheit war das echt zerschossen, auch wenn es noch geklebt auf dem Display nicht so wild war. Kann aber auch sein, daß ich mich einfach nur daran gewöhnt hatte.

Das Display hatte nicht eine einzige Macke, was die Leistungsfähigkeit so einer Folie nur um so deutlicher zeigt. Faszination Technik.

Vor dem zu Bett gehen steige ich ein zweites Mal unter die Dusche. Kurz frisch machen.

Freitag: bei der Abfahrt und mit dem Koffeingetränk intus ist es noch fast angenehm.
Aber die gestiegene Luftfeuchtigkeit macht sich dann gegen Ende der Jobanfahrt doch bemerkbar.

Hütten: da es ein gutes Zeitfenster auf der Jobrunde gab, der Verkehr war nicht mal halb so wild wie am Vortag, wurde das genutzt.

Wie ich schon berichtete, es gab da ja eine neu entdeckte Hütte mit Radtourenpotential. Mit der Cocoon im Gepäck wurde abermals kurz rechts ran gefahren, sich schnell umgeschaut und ein Baumpaar ausgesucht. Die Hängematte aufgehängt, noch ein paar Bilder geschossen, einen Kurzfilm <klick> gedreht und dann weiter gezogen auf der Jobrunde.

Außerdem hab ich dann noch einen weiteren & späteren Zwischenstop am Hexenteich/ Menden gemacht.

Eine noch größere Hütte, mit ganz fetter Feuerstelle in der Hütte und Hängemplätze ohne Ende im Inneren (wobei ich das jetzt weder ausprobiert noch abgezählt hatte). Diese Location liegt laut Googleroutenplaner eine Stunde mit dem Rad quer durch den Luerwald. Gefühlt hätte ich das länger eingeschätzt.

Biketouren/ Touren-Ansage/ Ziele: was mich jetzt noch reizen tät, wären eine nette Querverbindung/ Route zum Sorpesee rüber.

Die am nördlichen Ufer liegende Ortschaft Langscheid kenn ich auch von einer machbaren Routenführung von Job her recht gut.
Oberhalb, also wieder nördlich davon liegt ein weiteres reizvolles Waldareal, was öfters, leider mit einem Kraftfahrzeug durchfahren wird. Westlich davon mit Richtung Balve liegt noch das Schloss Melschede . Und wenn ich von Job her das Waldgebiet quere erspähe ich stets Radroutenschildern.

Pläne über Pläne. Aber schon von der Streckenlänge als auch vom bergigen Streckenprofil wäre das als Ganzes nicht an einem (langen) Wochenende zu fahren. Vor allem nicht…

…wenn sich auch ma‘ hier und dort genussvoll die Gegend auf sich wirken lassen will. Oder wäre – muß – besser gesagt?
Noch eine kleine Randbemerkung, hab gerade mal gecheckt ob oder wie die einzelnen Gebiete Schutzgebiete sind. Der Luerwald und damit auch das Randgebiet mit der neu entdeckten Klasmeyer Hütte liegen im Schutzgebiet. Alles um den Sorpesee herum nicht.

Weiter im Tagestext.

Nicht schön, aber fast schön 

Insgesamt schien sich tagsüber das Wetter ein wenig zu besser. Der Himmel war wolkenverhangen, aber ich erkannte da jetzt nicht unbedingt eine Regenfront. Gut, im Sauerland kann das anders sein, als im Großclaim um die Burg. Prinzip Hoffnung.

Gegen Ender der Jobrunde war auffällig, wie wenig ich getrunken hatte. Hatte ich am Vortag auf dem gleichen Turn mal eben locker über zwei Liter in mich rein geschüttet, war ich nun gegen Ende bei nur knapp über einem Liter.
Aufgefallen und dann eben beherzter zur Wasserflasche gegriffen.

Ja, am Stall angekommen das Fahrzeug mal auf Vordermann gebracht und sich dann bei eher gemäßigten 23c° auf CAADX gesetzt und gen Burg gegondelt.

Es ging aber nicht reguläre schnurr-straks zur Burg, sondern ein wenig über die die Kombination von Seseke-Radrouten und dem Alten Bahndamm. Übrigens trocken, was dann meine Wetterbedingungen bestätigte.

Und nach der kurz-verlängerten Heimfahrt bedachte ich das CAADX erneut mit dem Wasserschlauch. Es war zwar nicht mehr so staubig wie in den vielen Tagen zuvor, aber man muß ja auch mal was für die Technik tun.

Nach der Technikpflege kam dann die Pflege der Gesunderhaltung. *Trommelwirbel*

Sport: und dies seit vielen Tagen mal wieder draußen auf der Burgterrasse! Das war auch erträglich, hatte es ja nur fast frostige 26c°.

Nein, draußen weil zum einen eine nette Brise ging, ich mich aber auch dazu entschlossen hatte, meiner sportlichen Routine eine neue Note zu verpassen.
Passte dann auch gut, man hat ein gutes Gefühl, der Plan könnte zumindest vom Ansatz her aufgehen.

Samstagvormittag: tatsächlich hatte sich endlich über Nacht gut abgekühlt, auch wenn jetzt nicht die Regenmengen runter gekommen sind. Aber man gibt sich ja auch schon mit wenig zufrieden.

Das mit dem zu wenig Nass kann man ja noch selbst in die Hand nehmen. Ziele braucht der Mann!

Jedenfalls genieße ich es draußen in der Hängematte zu lümmeln, hab mir sogar meinen Poncholiner als Wärmeschicht unten drunter gemacht und die viele Zeilen zu tippen.

So, und das war’s dann bis hierhin, für den Rest gibt es einen extra Beitrag. Euch einen netten Sonntag und bleibt mir schön gesund!  😉

Wechseltemperaturen/ 52.902km/ 24.08.2022

August 25, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Hitzefahrten +20c°/ Sport/ Bike- & Biketouren Bilder: man könnte auch von einer unendlichen Gesichte sprechen. Ja klar, das Leben geht weiter, irgendwie.

Montag 11:33Uhr: erste Zeilen bei der ersten längeren Warteschleife auf der Jobrunde. Das irgendwie war in den frühen Morgenstunden extrem angenehm. Maximal standen 12c° auf dem Thermometer und entsprechend gut ging es am Südufer des Datteln-Hamm-Kanal entlang.

Ja es war sogar so, daß das zusätzliche Radtrikot mit den Armlingen in Kombination mit der Windweste zumindest zum warmfahren nicht die schlechteste Idee war. Nach und nach wurde aber abgelegt, man fühlt sich einfach nur wohl.

Die Jobrunde selbst hielt auch keine Überraschungen parat. Im tiefsten Sauerland, Sundern nennt sich der Ort, war es auch nur 14c° warm.
Überlegungen liefen eventuell zumindest im Sommer einen Umzug anzustreben? *lach*

Am aktuellen letzten Kundenstop in Iserlohn sind aber schon wieder 24c° angesagt.

Gut das ich die Radtaschen samt der beiden Camping Wasserkanister mit habe. Womit ich dann auch nicht mehr viel zum angestrebten Tagesziel sagen muß.

Feierabend: die Sonne schien zwar, aber so richtig knallheiß war es dann doch nicht. Das motiviert. Am Südufer daher fahrend sehe ich vor mir ein Fahrzeug des Ordnungsamtes, ich kann es einholen und man winkt mich sogar vorbei. Da der gute Mann aber sein Seitenfenster geöffnet hat, frag eich kurz nach, bis wohin sie kontrollieren oder deren Zuständigkeit fällt.

Für den müll-kritischen Bereich, der mir immer wider auffällt, sei leider die Stadt Bergkamen zuständig, erfahre ich. Ich bedanke mich und kann somit nur weiter fahren.

Bis zur Halde Humbert nutze ich das Südufer und schwenke dann durch den Lippepark in Richtung Süden. An der Wasserstelle werden die Wasserkanister aufgefüllt und es geht nach oben. Die Pflanzenwelt freut sich und da ich noch motiviert bin, rolle ich ein zweites Mal zur Wasserstelle und schaffe alles nach oben. Eigentlich zu viel, ein Großteil wird im Gestein versacken, aber wer weiß.

Das Wetter ist gut, man rollt zufrieden zur Burg.

Dienstag: in der Frühe versuche ich mich am Tagesstart. Die ersten paar Minuten bin ich ein wenig verpeilt, dann greift aber die Wirkung des Heißgetränk mit Koffein. Mit diesen weiteren Zeilen wird es Zeit los zu rollen.

Später: zunächst noch kühl-warm, aber angenehm. Windweste und Radtrikot einfach reichen und zumindest die Windweste verschwindet im letzten Drittel im Gepäck. Es hätte so schön sein können…

Den Tag über zieht das Wetter wieder deutlich an. Um 11:34Uhr stehen satte 26c° an.
Da wird die körperliche Gesunderhaltung heute wohl erneut im Burginneren statt finden. Ein wenig ätzend.

Schöne Einfachheit

Am Preußenhafen zu Lünen rolle ich mit gutem Tempo durch, doch das nette Schiff von gestern Nachmittag liegt immer noch an der Leine.

(Augustalbum <klick>)

Ich finde es so nett, weil es offensichtlich ein alter Stahlkahn ist den man fertig gemacht hat, von der Aufteilung her sollte das auch sehr gut brauchbar sein.
Auch das Freideck nach achtern raus ist recht groß, aber mit einer soliden Plane gut verschattet. Ja hat was.

Auf der Jobrunde schlage ich mich mal (wieder) auf einem bisher noch nicht gefahrenen Weg bis nach Sundern. Ab Neheim geht es zwar viel über 30zige Zonen, aber auch für‘ s Rad sehe ich brauchbares Niveau.
Zumal, es führt an einem Waldstück (welcher Wald das ist will noch erkundet werden) vorbei und in einer 180° Kurve entdecke ich in einer Senke eine vermeintlich gut brauchbare Schutzhütte.

Rückfahrt: was ein Kack-Mist!!! In der Spitze stehen sage und schreibe 33c° auf dem Thermometer. Dagegen war es gestern ja schon fast frostig.

Vor dem sportliche Teil des Tages ziehe ich mit dem langen Wasserschlauch um die Burg und alles wird gewässert. Der Burggarten bekommt natürlich auch seinen Teil ab. Training finde drinnen statt, der Ventilator läuft, so geht’s.

Der Abend klingt wie immer aus, ich komme gut in den Schlaf. Kein Wunder, der Wecker bimmelt, der etwas früheren Jobrunde geschuldet, ein wenig nach vorne zeitversetzt.

Mittwoch: ganz pünktlich vor dem Wecker verlangt der interne Wasserhaushalt einen kleinen Gang.
Ich bleibe gleich wach und genieße die Zeit in der es draußen frisch ist. Durch das gekippte Küchenfenster strömt die gute Luft rein, kann es nicht immer so sein?

Der Antritt verläuft mit dem wachmachenden Getränk entsprechend gut. Auch wie schon in den Vortagen lege ich nach ein paar Kilometern Kleidung ab. Bewegung wärmt und solange man fährt ist die Welt in Ordnung.

11:34Uhr: auch wenn es heute am Job einen regulären Feierabend gibt, der Gedanke ist präsent doch eine kleinere Portion Wasser auf meiner Halde zu verteilen. Wir werden sehen.

*Augenzwinkern*

Do nature/ crasy Fahrten: ja und weil es wohl so scheint als das es in den nächsten Tagen weiterhin furztrocken dafür aber brütend heiß sein wird, ja ich geb es zu, ich würde lieber was anderes schreiben, wurden vor der Abfahrt am Stall das übliche Sortiment an Wasserflaschen in diverse Taschen verstaut und ab ging die Post.

Wobei man jetzt nicht wirklich von – ab ging die Post – sprechen kann. Ich habe stets die Kurbel nur so kreisen lassen, wie es mir sinnvoll erschien und diese ohne entsprechenden Schweißausbrüche möglich war.

Dieser Moment…

…wenn dir der Wind seicht & kühlend ins Gesicht bläst und dir sagt, du hast alles richtig gemacht. Der Blick nach unten genügt…

…und du weißt was du geschafft hast. In zwei Auffahrten hab ich fast gute 9l. nach oben gebracht und auf die Grünstellen verteilt.
Mir selbst habe ich am Ende dieser Rückfahrt gute eineinhalb Liter Trinkwasser einführt. Mit der Zeit wird das recht mühselig und von schmecken erst mal nicht zu reden.

Noch einen kleinen Trick hatte ich ausprobiert. Beim Wasser nachfassen an der Wasserstelle hab ich mal nicht die Radhandschuhe ausgezogen, als ich die Wasserflaschen unter getaucht hatte. So wurden sie schön nass, aber vor allem kühlte das. Der Hammer war dann, als ich meine Rad-Sonnen-Mütze unter das fließende Wasser gehalten habe und dann aufgesetzt hatte.
Was war das schön kühl! Und so fiel mir die letzte Auffahrt nur noch halb so schwer.

Das mit dem Geschmack beim Trinken hab ich dann auf der Burg wieder hergerichtet. Es gab ein großes Glas Wasser mit einem Schuss Schweppes Indian Tonic drin. Passt. Dann noch entladen, die Wäsche anschmeißen, duschen und den Bauch vollschlagen.

Übrigens, ich hatte mir heute noch bei Magic Mount einen roten Gurt besorgt um meinen Helm bei Hitzefahrten besser am Lenker (oder sonstwo) am Rad festmachen zu können.

Das klappt auch gut. Den schwarzen Gurt hatte ich ständig in einer Tasche gesucht. Klar, schwarzer Gurt in einer von innen schwarzer Tasche findet sich besonders gut. *rümpf die Nase*

Kleine Randbemerkung

Mit dem aktuellen Kilometerstand wird klar, es braucht nicht mal mehr 100km bis die nächste Tausendergrenze für das CAADX fällt. Alder, dann hat der Bock 53.000km gelaufen.

Und so schließe ich dieses Geschreibsel mal ab und wünsche Euch einen möglichst erholsame Zeit, nötige Kühlung und die Gesundheit möge Euch auch zugute kommen!  😉

35.525km & 52.764km/ 19.08.2022

August 20, 2022

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ The Cure – Forest/ do nature/ Hitzefahrten +20c°/ Sport/ Bike- & Biketouren Bilder: nach den letzten eher schwülwarmen bis heißen Tagen schien es sich ein wenig abgekühlt zu haben.

Tagesintermezzo

Irgendwie war mir nach einem Wechsel der Fahrgerätschaft, der Stahl Renner wurde aus seiner Parkposition geholt und beladen. Abfahrt, ein wenig hierher, ein wenig daher. Im wesentlichen mal wieder durch die Lippeauen, kurz vor Werne über die Lippebrücke…

(Bilder im Augustalbum <klick>)

…dann noch den weiteren Schwenk nach Norden, denn mit dieser Streckenwahl landet man schon praktisch regelkonform auf meiner Rennbahn.
Ab da lässt sich mit wenigen Umdrehungen an der Kurbel der Asphalt nett leicht unter den Rädern durchziehen. Trotzdem wird es mit dem Tagesverlauf wärmer. Die Luft ist ein wenig drückend, aber noch geht es.

Im Stall angekommen den üblichen Turn und dann als fast die gesamte Kollegschaft ausgeflogen ist, ein gute Frühstück aus Joghurt, Haferflocken und Obst.

Meet & greet: fast vergessen, ich hatte schon gestern und heute dann auch noch mal den wahnsinnige E-Biker getroffen. Man sieht sich, freut sich und grüßt sich mit erhobener Hand.

Speisekarte/ Die Currywurstzum Mittagessen gönnte ich zunächst ein passendes Zeitfenster und dann ein vorzügliches Ruhrpott-Menü. Übrigens wie beim letzten Mal Schärfegrad Nr. 5..

Rückfahrt: um ehrlich zu sein, mir will gar nicht so richtig einfallen ob es da jetzt was besseres zum erzählen gibt.

Ich mutmaße mal, es war warm aber beim fahren erträglich. Und wie ich so nachgeschaut habe, ging es offensichtlich wohl an der Rennbahn entlang, um dann erneut spontan ein wenig Infos zu erhalten. Aber das hab ich ja schon breit getreten.

Biketouren: am Freitag war es dann soweit, mit einem spontane Tag Resturlaub ging es auf Tour. Zwei Ziele und damit auch mehr oder weniger Strecken hatte ich vor meinem geistigen Auge.

Das erste Ziel war, irgendwie über bekannte Wege nach Holzwickede kommen. Und weil dort freitags Markt ist, ein Backfischbrötchen lecker futtern. Option auf einen Espresso am Markt gab es auch.

Die zweite Runde die mir eingefallen ist, hätte die Kanalrunde sein können. Da es da dann aber keinen Fischstand gab, jedenfalls nicht das ich wüsste, fiel diese Möglichkeit weg.

Fisch & Radfieber

Gleich vorweg, ja ich hatte das Ziel erreicht, was ich ja auch schon publizierte, aber das Wetter war dann recht schnell von der anfänglichen netten Temperaturlage ein gutes Stück entfernt.
In Zahlen veranschaulicht hatte ich am Tagesziel angekommen bereits gut eineinhalb Liter Wasser an der Gurgel vorbei laufen lassen.

Nach einer ersten Brückenpause, stehend im Schatten, ach was erzähl ich da, Ihr kennt die Idealkombination für hochsommerliche Trink- & Verschnaufpausen…, gab es alsbald eine weitere gleichgestellte Pause.

(<klick> zum Fisch & Radfieber Tourenalbum)

Die auch schon erwähnt Bank gab dann nochmals Schub. Der Vorteil dort war vor allem der gute Wind. Da konnte das eine oder andere Kleidungsstück gut trocknen.

Aber es half ja alles nix, das Finalziel mußte ja wenigstens erreicht werden. Also ging es wacker los und versüßt wurde es mit einer Schussfahrt.
Mit einem sehr-kurz-schnellen Blick, bei so einer Schussfahrt schaut man besser auf die Strecke als auf den Tacho, erhaschte mein Auge irgendwas mit über 47km/h!

Ich muß gleich hinterher schieben, das ist nicht mal ansatzweise eine Geschwindigkeit die ich so fahre und ganz wohl ist mir dabei auch nicht immer.

Heute ging es aber, was eventuell am kühlenden Fahrtwind lag.

Der für mich interessante Stadtteil wurde errichtet, ich ließ mich noch ein wenig spontan bis zum Marktplatz fallen und stieg dann ab.
Als erstes wurde der inzwischen schweißnasse Helm abgesetzt und die Suppe lief mir nur so runter.

Was war das doch bei der Abfahrt noch nett. Da standen kaum 20c° auf dem Thermometer, aber jetzt… .

Mit der Geldbörse in der Hand reihte ich mich in der Schlange ein. Die gute Dame war alleine und schien der Lage ein wenig stressgeplagt gegenüber zu stehen.
Nach zwei Kundinnen vor mir war ich dran. Eine kalt-erfrischende Coke gab nicht, aber den  Backfisch!

Während ich wartete hatte ich mich schon nach einem Schattensitzplatz umgeschaut. Aber am Markt selbst gab es jetzt so nichts was mich ansprach. Aufgefallen war mir auch, der Markt war sehr gut besucht.

Jedenfalls suchte ich mir eine Sitzbank aus poliertem Stein an der Boule Bahn. Selbstredend im – Schatten. Was war die Bank schön kühl.

Ach ja, Caffeeröster Stand gab es auch, aber ganz ehrlich, Espresso aus einem Pappbecher… .
Da ich nicht nur genug Alternativen zur Hand (Espresso Set-to-go) hatte, war das nicht das Problem. In Hörde wäre das Röstwerk Hörde und vorher gäbe in Aplerbeck recht nah am Markt auch die Eis Oase, wo ich schon mal verköstigt hatte.

Jedenfalls, so konnte ich es mir schmecken lassen.

Ja und die Geschichte mit dem zum wenig Luft im Reifen nahm dann auch noch mal eine, aber eigentlich schon zu erwartetenden Lauf.
Zu erwartenden Lauf, weil es ja eigentlich auch irgendwie meine Fahrtrichtung war. Was ich ihm aber auch sagte.

Und so fuhr ich nach dem lecker Backfisch mal los. Natürlich nahm ich nicht die offizielle Route, sondern folgte einer mir bekannten aber auch besseren Zuführung zur Emscher-Radroute.

Und wie das dann so war, kam er mir auch schon entgegen. Die Zustände der Straßen und Wege, nun sagen wir mal so, sprachen ihn nicht so wirklich überzeugend an.

Wen wundert‘ s? Mit einem old-school Rennrad samt Unterrohrschaltung und gerade mal 23mm „breiten“ Reifen die einen Mindestdruck von gut 7bar haben mußten (was ich ja von der Aufpumpaktion her wusste) war das schon gefühlsecht.

Da schlägt einem jede Centmünze das Gebiss aus dem Hals. Vor allem wenn man die Strecke nicht kennt und dann nicht auf den Streckenzustand achten kann. Das kann man nicht, weil man ja ständig nach den Radroutenschildern schauen muß.

„Armes Schwein“, dachte ich nur, zumal bis zu der Stelle wo wir uns wieder trafen, auch die leckersten Abschnitte inklusive der haarigsten Beschilderungen nebst Streckenführung waren.
Das habe ich ja fast alles mit meinen 35mm komfort-breiten Reifen umfahren. Bei nochmals komfortablen nur 3bar in den Reifen.

Ich griff ihn jedenfalls auf, sprach ihm Mut zu und bot ihm erneut meine Begleitung an. Und so rollten wir in einem auch dem schwülwarmen Wetter angepasstem Tempo daher.

Da ich ja nun noch so einen gewissen Koffeinschub gebrauchen konnte, lud ich ihn auf einen Espresso ein.

Die Eis Oase ist mir von einer Jobrunde sehr gut bekannt. Und da ich dort, natürlich bei einem gut passendem Zeitfenster schon das Vergnügen hatte, sollte sich da auch nix geändert haben.
Jedenfalls grüßt der Besitzer mich stets, wenn ich mal wieder im Dorf bin.

Natürlich plauschten wir ein wenig. Er ist wegen dem Emscherradweg aus dem Sauerland hierher gekommen und wollte jenen mal bis etwa Castrop fahren.

„Ambitioniert“, dachte ich nur. Denn sein Auto stand am Startort in Holzwickede, er wollte praktisch ohne Karte und Navi bis nach Castrop kommen und dann wieder zurück. Sein Zeitansage pro Fahrt lag bei gerade mal zwei Stunden.

Aber so ist das eben. Jedenfalls, er war Renter und hatte sich mal einen Tag frei von Haus und Garten genommen. Außerdem wollte er mal was anderes fahren, außer die üblichen Sauerlandstrecken. Kann ich verstehen, geht mir ja inzwischen auch so. Nur andersrum. *lach*

Jedenfalls fuhren wir dann am Phoenixsee vorbei, den von mir auch als Ausstiegspunkt fixierten Rombergpark ließ ich auch, sprichwörtlich links liegen und so rollten wir noch weiter auf der Emscher-Radroute.

Barop wurde alsbald erreicht und dann standen wir auch schon vor der letzten Hürde. Bis zur Unterführung der Schnettkerbrücke mußten noch mal die kleinen Berggänge bemüht werden. Schweiß ronn zumindest über meine Stirn. Für ihn als einem der aus dem Sauerland kam war das wahrscheinlich nur eine Delle im Boden. *grins*

Ich entdeckte nach der Schnettkerbrücke am linken Hang mitten auf einem Feld ein mich wohl ansprechendes Konstrukt. Es war ein gutes Stück weit entfernt, sah aber so aus, als hätte man eine Holzkonstruktion um einen Baum herum gebaut.

Das sah jetzt aber nicht wie ein Holzkasten aus, auch wenn es eine quadratische Grundform hatte, sondern war wohl von innen begehbar und man konnte durch die Holzlatten raus schauen.
Das werd ich mir auf jeden Fall noch mal in Ruhe anschauen müssen, ist ja genau mein Ding.

Bis zur kleinen Weile sind…

(nur einen blöde Aufnahme von innen, sorry)

…wir dann noch gemeinsam gefahren. Foto aber auch den Wasserhaushalt regulieren war angesagt. Das Kunstwerk wurde begutachtet und dann tauschten wir uns ob der weiteren Ziele aus.

Er ergriff die Chance und beschloss ins dortmunder Zentrum zu fahren und sich dort ein Eis zu gönnen.
Gutes Stichwort, was fortan auch auf meiner Agenda stand. Ich habe mich dann weiter an der Emscher-Radroute versucht.

Versuch & … Baustelle 

Ganz so einfach wurd‘ s aber doch nicht. Kurz vor dem dortmunder Hafen war eine Brücke gesperrt und damit auch eine Zuführung zur angedachten Strecke. Mistige Nummer die dann umfahren werden wollte.

Nein, es ist ja nicht so, daß man schon den eine oder andere Kilometer samt satter Hohenmeters im sprichwörtlichen Schweiße seines angesichtes hinter sich gebracht hatte, nein es mus noch diese Baustelle sein. Die ganze Nummer bei inzwischen guten 27-28c°.

So allgemein schnupf ich sowas ja weg. Aber leider kenne ich die Emscherbaustellen zu genüge und weiß deshalb aus Erfahrung heraus, da kommt in der Regel immer noch was.

Und so war es dann auch. Auf die Umleitungsbeschilderung habe ich recht schnell nicht mehr geachtet. Ja auch diese Gegend kennt man gut genug, auch gerade durch Baustellen-Umleitungen.
Irgendwann war ich wieder auf der offiziellen Route, was aber nicht wirklich lange anhielt. Die nächste Baustellen-Umleitungen. *rümpf die Nase*

Dieses Mal über einen netten Feld-Wirtschaftsweg mit alles. Also Schlaglöcher, Teerflecken von den Ausbesserungsarbeiten, zu den Außenrändern hin abfallend und natürlich mit Erdreich von den Feldern bedeckt sowie jede Menge Staub.

Ich dachte nur an meinen Mitfahrer, was hätte der geflucht. Innerlich fragte ich mich allerdings, warum da überhaupt gebaut wurde? Die Strecken als solche waren bis Mengede eigentlich passabel in Schuss?

Aber dies ist eine Frage, die sich wohl nie klären wird.

Eventuell hat man Baumannschaften und Geräte woanders über und die mußten nun wo hin? *Kopfschüttel*

Irgendwie kam ich dann aber weiter. In Mengede bin ich dann auf den Uferweg, den ich ja schon von etlichen Heimattouren her kenne.

Endlich am Dortmunder-Ems-Kanal angekommen suchte ich auf ein weiteres Mal eine gute Pausengelegenheit.

Eine passende Kanalbrücke war gut dafür, also mal wieder Trinkwasser reinschütten und die Sachen vom Wind etwas trocknen lassen. Danach gab es nur noch ein Ziel…

…Eis!

Zwei recht schöne Waldstücke wurden hinter sich gelassen, dann stieß man auf nun definitiv gut bekannte Routen. Der Preußenhafen wurde erreicht und ein passendes Eis ausgesucht. Mein Liebligseis war leider nicht ehr zu bekommen.

Und so gestärkt und natürlich auch erneut Wasser in den Schlund gekippt ging es dann doch am Südufer den täglichen Arbeitsweg abfahrend gen Burg. Es lief gut, auch wenn ich sagen kann, so langsam war die Luft raus und es hätte mehr an Brennstoff als den Backfisch sein können.
Vielleicht doch noch einen Currywurst-Pommes-Mayo am Preußenhafen

ich erreichte die Burg und mit dem ganzen Brimborium wie auspacken, Klamotten in die Wachmaschine drücken und die große Körperpflege gab es dann doch noch eine Radpflege mit fast alles.

Ein paar Zahlen gefällig? Gefahren bin ich…

  • 96km in…
  • 5:11h und habe dabei…
  • 427 Höhenmeter hinter mich gelassen
  • Getrunken außer dem Espresso wurden während der Fahrt satte 4+ Liter Wasser
  • …und nach der Ankunft gab es noch einen Dose Coke vom Kiosk sowie vorab einen 3/4l. Wasser mit einem Schuss Geschmacksspender drin

Ja und so war das dann. Hat aber trotz der nicht geplante Länge 6 Fahrzeit sehr viel Bock gemacht und so eine komplette Emschertour wäre auch mal wieder was.

Samstag: die meisten Zeilen vom Tourenbericht hatte ich in meiner Hängematte draußen getippt und mich dann auch entschlossen weite Teile der Nacht draußen zu verpennen. Es war ja angenehm und wurde das dann auch gemacht.

In den frühen Morgenstunden kam er dann endlich – der Regen!!! Zunächst leise kleine Tropfen auf mein „Dach“ und dann prasselte es sich so ein.

Ach watt war datt schön.

Hatte ich in den Stunden zuvor immer wieder über die Planung des Samstags nachgedacht, endete jene bei einer weiteren Wasserverteilaktion auf Humbert. Das sollte sich zu meiner Freude erledigt haben.

Doch dann kontrollierte ich mal so ein wenig den Feuchtigkeitsstand und bemerkte, ich hatte das Tarp ein wenig zu viel auf gutes Wetter eingestellt. An einem Rand wurde es leicht feucht und auch an einem Ende war der Überstand des schützenden Aufbaus zu kurz gewählt.

Also packte ich alles fix zusammen, hing es in meiner Fitness-Garage zum abtrocknen auf, es war aber wirklich nur ganz leicht feucht und verbrachte die restliche Nacht im Burginneren.

Die restlichen Zeilen wurden mit dem Espresso doppio am Espresso-Frühstück getippt und jetzt wird’s gleich ein Frühstück geben. Dann schauen wir mal weiter. Draußen stehen gerade mal nur knapp 20c° an, es hat sich also abgekühlt. Und damit sollte…

…mein Wunsch an die Leserschaft nach einem erholsamen Tag nicht umsonst sein, so das ich nur noch die beste Gesundheit durchreichen kann!  😉

 

Eine weitere Hitze-Woche/ 52.668km/ 17.08.2022

August 18, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ do nature/ Hitzefahrten +20c°/ Sport/ Bilder/ Bike- & Biketouren Bilder: nach dem Wochenende ist vor dem Wochenende. Hauptaugenmerk liegt zum einen auf dem Wetter, hoffentlich kühlt es sich ein wenig ab und Regen wäre auch mal nett.

08:21Uhr: unfassbare schwühlwarme 20c° vor der Burgpforte. Schon beim herausholen des CAADX erste leichte Schweißattacken. Das erste Tagesziel fest vor Augen, Wasser muß nach oben, komme was wolle.
Also werde die beiden Packtaschen fest gemacht, den nötigen Kram rein, Abfahrt.

Dann scannen meine Sinne die Umgebung. Viel ist noch nicht zu sehen. Die Luft steht ein wenig und ist merklich feucht. Sollte doch ein gewisser Niederschlag kommen, oder alles nur Show?

Auf einer in den letzten Tagen schon fast üblichen Schleife, der Weg zur Halde, waren zumindest die Abschnitte von Asphaltoberflächen ersichtlich & merklich feucht. Dabei blieb es dann auch.

Einziger der Dampf stieg langsam an einem hoch. Bloß nicht aufhören zu trampeln, dann tropfte es von der Stirn auf die Wegstrecke um dort direkt erneut zu verdunsten.

Ich komme oben an, schiebe aber lieber die letzten Meter. Der neue aufgebrachte Split ist doch arg lose. Das Licht kroch nur zögerlich über den Horizont, in naher Ferne ein Ufo?

(neue Bilder im Augustalbum <klick>)

Wohl eher nicht. Das treue Fahrgerät liegt seitlich auf dem Abraum und was man so an Funzelblingbling am Rad hat strahlt in den Rest der Nacht. Da! Langsam kommt sie…

…zwischen den Wolkenbändern empor. Viel bringen die Wolken nicht. Oder: nix außer warmer Luft.

Man kann Regenwolken als Formationen sehen, aber dabei bleibt es auch.

Nach der Wasserversorgung mache ich mich auf zum Job. Zeit habe ich noch genug, zudem rollt es sehr passabel.
Nach den ersten Metern auf dem Randstreifen lass ich mich doch rechts hoch zum Südufer fallen. An der Marina Rünthe nehme ich den Helm ab, der Schweiß rinnt langsam an der Stirn runter.

Erwähnte ich, daß ich tendenziell subtropischens Wetter so gar nicht mag?

Am Job angekommen mache ich mich sehr gründlich frisch, ein Liter Trinkbares rinnt in kaum einer Stunde über meine Lippen.

Der weitere Tagesverlauf: für einen kurzen Augenblick zieht sowas wie eine kühle Wetterfront durch die Gegend. Wir stehen gerade zu zweit draußen am Job, der Kollege dampft sich eine, ich begleite ihn. Was will man auch sonst groß machen? Am Job ist es ruhig, ich kann-muß im Stall bleiben.
Von einem Extrem ins andere. Wenigstens gibt es ein Vorbereitungsaufgabe und ein wenig klar Schiff machen kann man auch. Ich beklage mich nicht, auch wenn das rumsitzen beim Vorbereiten nicht der Knaller ist.

Nach der kühlen kurzzeitigen Brise zieht das Wetter wieder an, aber Wolken helfe dem Himmel und lassen weniger Sonne durch. Das Wetter ist passend genug, es gibt eine verlängerte Heimreise via bekannter Routen. Die Seseke muß mal wieder dran glauben.
Was am Ende der Reise steht ist klar, die Packtaschen mitsamt etlicher Behältnisse sind ja noch am CAADX.

Als ich an der südlichen Front der Halde Sundern vorbei fahre, sind deutlichste Arbeiten zu vernehmen. Eine Zugmaschine mit sehr großer Mulde fährt gerade abwärts. Ob es da bald einen schnelle Fertigstellung und Eröffnung gibt?

Kurz vor dem Anstieg fülle ich alles fast mühselig an der nahen Wasserstelle auf. Flasche für Flasche. Der Vorteil der Camping Wasserkanister wird da wieder klar. Aber ich habe ja auch Zeit und mit jeder Flasche die ich befülle freue ich mich. Hat diese Art der Arbeit auch was meditatives?

Auf dem Weg hoch auf Humbert kann ich vermerken, man hat am heutigen Tag den kompletten langen Anstieg mit feinem Split abgeschottert und gut abgewalzt/ verdichtet. Das war ja am Morgen beim letzten Anstieg noch nicht ganz so. Auch wenn noch ein paar Dellen im Untergrund sind, im Gegensatz zum vorherigen Zustand macht das schon eine guten Eindruck.
Da gibt man also ordentlich Gas mit den Arbeiten.

Oben angekommen wird alles entladen, was nicht gerade wenig ist, zumal ich meine beiden Trink-Wasserflaschen vom Job zwecks Reinigung auch mit hatte. Da steckt natürlich Kranwasser drin. Brunnenwasser vom Friedhof wollt ich da jetzt nicht einfüllen.

Dann wird alles verteilt, wir sehen hier insgesamt gute 16 Liter. Am Morgen hatte ich aber noch nicht ganz so viel nach oben geschafft.
Die Pflanzen freuen sich, auch das Nass der frühen Morgenstunden hat schon deutliche positive Spuren hinterlassen. Übermorgen soll eine gute Regenfront über das hiesige Land ziehen, bis dahin sollte das erstmal reichen. Ich rolle am neuen Familienmitglied vorbei…

…welches schon am schon am Morgen eine Portion Erde und Wasser bekommen hatte. Man kramt wieder alles zusammen und lässt sich zufrieden gen Burg rollen.

Da es sich den Tag über, also im Vergleich zum Vortag deutlicher abgekühlt hat, ist auch der Rest vom Tag samt der Nacht gut zu gebrauchen. Meine Nachtruhe beginnt um Halbneun.

Dienstagmorgen: am Job gibt’s wohl heute eine kleinere aber eveni auch längere Sonderfahrt. Ansonsten steht nicht wirklich was an.

Ich hocke also am Küchenstammplatz und tippe die Zeilen vom Vortag und die ersten Zeilen von heute. Draußen kann ich mit den ersten Sonnenstrahlen Wolken sehen, es sollte also heute wieder erträglicher sein.

Im Kopf hatte ich mir schon gestern einen groben weiteren Wochenverlauf zurecht gelegt. Da am Donnerstag eine kleinen Nachmittagsrunde als Vertretung für eine Kollegin ansteht, wird die körperliche Gesunderhaltung um einen Tag vorgezogen.

Am Wochenende: …stelle ich mir einen Heimatbesuch mit GOLF vor, da wäre auch noch was zu mitnehmen. Und wenn man schon mal dort ist, könnte man im Schauburg Gelsenkirchen sich den neuen Eberhofer Krimi, Gugelhupfgeschwader anschauen. Ja das wäre mal was nettes.

09:26Uhr: am Job ist für mich immer noch Ruhelage als denn Bereitschaft. Ich erledige ein paar Handgriffe, mache mir dann drei Stullen vom frischen französischen Landbrot, belegt mit Sahnehering. Dazu eine Tomate.

Nach dem Frühstück gibt’s einen kleinen Sonderjob. Wie die Taube, die natürlich inzwischen das Zeitlich gesegnet hatte, es in den Motorraum der Kollegin geschafft hat, ist allen ein Rätsel.

Der Häuptling hatte sie wohl schon entfernt und alles mal mit Desinfektion eingesprüht. Man sprach von einem gewissen Geruch. Ich bot dann an dem Motorraum noch mit eine wenig Reinigung zu neuem Glanz, aber vor allem zu frischen Duft zu verhelfen. Nach dieser guten Tat das Fahrzeug einfach mit geöffneter Haube tagsüber draußen stehen lassen und gut iss.

Ein Espresso con Leche wurde zubereitet und die restlichen Vorkommissionierungsarbeiten vom Vortag gemacht.
Jetzt warten auf eine weitere Auslieferung, dann den Kram wegbringen.

Draußen scheint inzwischen wieder die Sonne, heute wird’s wohl wieder warm. *Augenroll*

Feierabend: so richtig mag das Wetter nicht besser werden. Einziger Wehrmutstropfen, es steht keine Drei vorne am Thermometer.

Irgendwie fahre ich am Südufer entlang, durchquere dann mal wieder das Gebiet des Beversee und finde Gefallen am Schattendasein unter dem Baumwerk. Also kramt das Navihirn ein paar Strecken raus, womit es dann deutlich mehr durch Waldgebiet geht.

Mittwoch: morgens ist doch am schönsten (wenn es nicht gerade bei eigentlich erfrischenden 16c° schwül-warm wäre *Augendreh*).

Mit den Blick zu den Wetterfröschen, eher kein Regen am heutigen Tag. Mit einem guten Zeitpuffer zum Job werden beide Packtaschen ans CAADX gehängt und die Camping Wasserkanister darin verstaut. Zusätzlich finden drei Flaschen a 1l. hinten Platz und in der vorderen Tasche landen auch noch derer zweie gleichen Volumens.

Mit einem schnellen Stop kurz vor dem Aufstieg an der Wasserstelle sind anschließend 25l. on board und es geht nach oben.

Oben angekommen wird alles verteilt, was auch gut reicht. Ein lecker Blick vor der Abfahrt…

Danach geht es auf die Piste wobei ich einen Park durchquere. Rehe stöbern am Wegesrand im Gras und ich husche maximal mit drei Meter Entfernung vorbei.

Ich wette, sie suchen Wasser, die armen Tiere. Nach der ersten der beiden immer noch legendären weißen Brücken fahre ich am Mitteldamm des Datteln-Hamm-Kanal auf der Südseite entlang.

Ich stricke mir erneut eine Route aus den mehr als gut bekannten Strecken zusammen.
Ab einem Punkt X, konkret in Höhe der Ökostation Bergkamen lasse ich mich doch am Randstreifen über Asphalt rollen.

Fahren geht gut, sogar sehr gut. Irgendwie schieb da was an. Doch stehen bleiben lässt das Wetterdisaster über einen fallen. Man fängt umgehend an zu schwitzen.

Am Stall angekommen steige ich ab, es fühlt sich recht schnell so an, als hätte jemand warmes Wasser über einen geschüttet. Der Waschlappen muß alles richten. Was ein Mist.

Das sind so Tage, wo eine schnelle Dusche nett wäre. Aber die gibt’s halt nicht am Job, kann man nix machen.

Aber mit dem Frischmachen, einer guten Prise Deo und in frischer Kleidung sieht die Welt gleich anders aus.
Ein erstes Frühstück aus Hafenflocken, Naturjoghurt, ein wenig Obst und noch eine restliche Hand voll Nüssen tanken die Speicher wieder auf. Wasser habe ich bis nach dem Frühstück gut einen Liter getrunken.

Am Abend: dieser Blogbeitrag wird schon liegend in der Hängematte vervollständigt, ja es ist angenehm so und scheinbar hat es sich abgekühlt.
Sollte doch das Wetter besser werden? Egal, wir sind guter Dinge.

Jedenfalls gab es den Tag über zwar viele Wolken die so die Sonne in ihrer Strahlkraft deutlich in die Schranken wies, aber die Luft war zum Teil drückend. Ganz unschön.

Am Job gab es nur zwei Auslieferungen für mich, die erste führt bis in den Niederrhein. Da ich später los bin, waren die Autobahnen meistens gut leer.

Für den Rückweg gönnte ich mir dann zunächst die A52 und dann die A40/ B1. Was ein Ausflug.

Ausflug in die Vergangenheit

Wie oft sind wir oder ich schon diese Wege gefahren. Immer wieder tauchen Bilder auf, wie es in den Urlaub zum Flughafen ging, oder ich mit meinem weißen Käfer durch die Tunnel der A40 bei Bochum bin.

Ja, es waren schöne Zeiten.

Doch bis ich die Auslieferung in Dortmund machen kann vergeht eine gute Portion Zeit. Viel Zeit. Was fährt man auch über die A40. *lach*

Nach diesem *hüstel* schweren Job gab es zum Ausgleich einen frühen Feierabend. „Es ist nichts mehr zu tun für sie, machen sie Feierabend.“ Gesagt, getan und mit wenig Sonne und einer leichten Brise dann wieder zur Burg gefahren.

Wasser in den Kopf schütten, sich umziehen und dem Körper noch die aktive Bewegungspflege zukommen lassen. Dann endlich das Tagesende erreicht, duschen und Abendessen. Dann ab in die Hängematte.

Und hier schließt sich der Kreis. Erneut liegt der Hauptaugenmerk auf dem Wetter.

*schau fix nach*

Das Ergebnis, ganz ehrlich, so richtig kann mich das nicht überzeugen.

Auch wenn ich das Tarp als Regenschirm über meiner Cocoon gespannt habe, in der Nacht soll es irgendwann mit einer Regenwahrscheinlichkeit zwischen 10 und 20% los gehen.
Diese sollen sich nach der aktuellen Vorhersage auch den Tag über halten…

…aber meine Erfahrungen sagt mir, das ist nicht viel oder so gut wie nichts.

Gut, warten wir ab, zumindest könnte es sich so etwas abkühlen. Aber ob ich dafür überhaupt eine Regenhose raus hole…

Wir werden sehen. Trotzdem, Euch einen erholsamen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Die lange Woche/ 52.514km/ 12.08.2022

August 13, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ do nature/ Hitzefahrten +20c°/ Bike- & Biketouren Bilder: nach den ersten beiden Tagen, sollte der lausige Rest der Woche noch zu machen sein.

Gedanken

Zwei Einfälle hatte ich bei den letzten beiden Jobanfahrten. Weil es so klasse von der Temperatur passte, könnte man doch mal eine länger Kanalfahrt in den ganz frühen Morgenstunden machen, oder alternativ in die Nacht hinein?

Der andere Gedanke war, mal das ganze Outdoor-Gezumpel ans CAADX heften und am Freitag nach der Schicht eine nette aber auch ruhige Location aufsuchen und dort die Nacht verbringen. Hat auch was, finde ich.

Mittwoch noch in der Frühe: es ist wie es ist, was einen kack-lange Woche. In der Frühe komme ich dieses mal schwer in Schub, ein Espresso doppio sollte helfen.

Alter: irgendwie zickt eine kleinere Rückenpartie als ich mich auf den Weg mache. Nervt.
Radfahren geht aber recht gut, auch passt das Wetter bestens.
Am Job angekommen ein „Bonbon“ einwerfen, frisch machen und nachdem die Jobrunde vorbereitet wurde auf die Socken machen.

Im ersten Zielgebiet der Jobrunde treffe ich (wie üblich) sehr zeitig ein und nutze die Zeit mit ein paar Runden durch den wunderschönen kleinen Park.

Füße vertreten kann nur gut sein, was es auch ist. Interessant finde ich dann eine Schautafel…

(wieder neue Bilder im Augustalbum <klick>)

…über den Kohleabbau hier im Stadtteil. Auf der Karte entdecke ich dann mehr oder weniger meine Bestätigung, daß die Emscherquelle nicht oder wohl nur teilweise am Emscherquellhof liegt, sondern tatsächlich im nahen Hixterwald. Inzwischen weißt auch Googlemaps die Quelle mit ihrem Standort aus.

Auf einer Erkundungstour hatte ich das ja schon anhand von anderem Kartenmaterial so für mich ausgemacht. Vor Ort hatte ich aber keinerlei offizielle Hinweise gefunden. Ansonsten, der Tag vergeht so vor sich hin. Positiver Punkt ist, ich komme nach dem letzten Kundenkontakt bestens weg und habe so ein deutlich besseres Zeitfenster für meine…

Sport: …Übungen. Die mache ich aber wieder im Burginneren, draußen im Garten ist es zwar brauchbar, aber drinnen verlockt es dann doch mehr von den Temperaturen. Da ich auch mit dem besseren Zeitfenster später beginnen kann, kürze ich den Anteil der Übungen auf den Kern ab.
Reicht auch, denn ein wenig abspannen will man ja auch noch.

Ansonsten, nach dem sportlichen Teil des Tages dann doch noch ein wenig Hand ans CAADX gelegt.
Man ist da zur Zeit ein Kanalstaub drauf…

Donnerstag: ja wie schon gesagt, eine brauchbare Nacht weiter samt der Espresso con Leche sollte auch der letzte lange Tag zu schaffen sein.
Geschätzt werde ich, so oder so, heute nach dem Schichtende zumindest eine kleine Rutsche Wasser verteilen gehen. Das ist einfach zu trocken draußen, überall wo man sieht fallen schon braune Herbstblätter von den Bäumen und Sträuchern. Normal ist das nicht!

08:40Uhr: so bin schon am Start, wie gestern halt in Holzwickede angekommen und die ersten Hürden das Tages sind genommen.

Radanfahrt in flotter Fahrt und weil das ab dem Start gut lief, wurde der Randstreifen meiner alten Jobstrecke genutzt.

Ein erstes kleines Frühstück aus Hafenflocken, Banane, Birne und Joghurt gab es als Stärkung. Espresso con Lech con Leche die II wurde auch schon angenippt, also nur zwei kleine Schlücke, muß ja noch den langen Tag ein wenig halten.

Zum krönenden Tagesbeginn konnte ich noch ein Fahrzeug mit höhenverstellbaren Fahrersitz loseisen. Fahr jetzt seit zweieinhalb Wochen in so Miniautos (hoffentlich läuft da bald das Leasing aus), wo das schon zur Luxusausstattung gehört.

Ist natürlich Mist als eher große Personen, zumal ja auch nicht jünger werde und das froschartige Hocken, Sitzen kann man das ja nicht nennen, für den Rücken kontraproduktiv ist.
So jetzt ma‘ langsam anrollen lassen…

15:12Uhr: ma‘ wieder in der Stand- & Warteschleife, draußen brennt der Lorenz doch ich habe erneut den einzigen Schattenparkplatz ergattern können. Fertig ist hier noch gar nix, also ein paar weitere Zeilen.

Da Fahrzeug in dem ich. nun unterwegs bin ist ein Leihwagen vom entsprechend Händler und dazu noch mit all jenem Schnick-Schnack ausgestattet (den ich ja so *rümpf die Nase* mag).

Schon bei den ersten Parksituationen kam mir das seltsam vor. Das Fahrzeug ist mit einer sehr wohltuenden Automatik ausgestattet, man drückt also auf P beim Anhalten und gut ist. Aber irgendwie schaukelte das Auto noch und zwar so, als sei die Handbremse nicht abgezogen.

Nach ein paar Mal hatte ich herausgefunden, daß irgendwer vor mir die automatische Parkbremse, früher nannte man das ja nicht ohne Grund Handbremse, deaktiviert hat. Da fragt man sich doch im Ernst, wer macht so einen Mist?

Nun denn, egal, jetzt hab ich’s ja. So, werd gleich mal rein gehen und gucken was Sache ist. Nervt einfach nur.

Rückfahrt: das mit dem regulären Feierabend hat der Kunde mal gründlich verrissen.

Zwanzig Minuten über dem regulären Termin hab ich das Transportgut bekommen. Natürlich durfte ich dann den ganzen Kram noch wegbringen, also rein ins Zentrum um anschließend sich wieder raus aus dem Megadorfzentrum zu pellen. Die Klimaanlage rannte, der Verkehr ging so, war schon schlimmer, also warum sich beklagen.

Beklagen? Naja, im Stall angekommen, erstmal alles entladen, verräumen und auspacken. Und dann in – Ruhe – umziehen und nicht vergessen, den Sonnenschutz auftragen. Es ist ja knalleheiß draußen und auch von Regen keine Spur.

Doch die Zeit ist so arg fortgeschritten, daß es mit einer Gießaktion auf der Halde nix wird. Muß ich einfach verschieben.

Auf der Burg angekommen wird irgendwie ein Liter Trinkbares in den Hals geschüttet. Eigentlich geht es, aber das Trinkdefizit bei der Temperatur… . Es macht mir nicht wirklich Spaß, auch wenn es auf der Rückfahrt eigentlich ging. Man ist halt in Bewegung und der Wind macht es dann doch angenehmer.

Freitag: man hockt in aller Frühe am Küchenstammplatz und hofft (eh sinnlos) auf einen auch vom Wetter her geschmeidigeren Tag. Bei der Jobrunde entfällt regulär die letzte Abholung, womit die Kuh schon mal vom Eis ist.

Tagesmeldung: gut, wie der Tag dann ja so startete, schrieb ich ja bereits. Hier noch ein paar weitere Zeilen, gespickt mit Bilder. Die Bilder vom Morgen einfach nur weil ich sie gut gelungen finden.

Leider sind die beiden Panoramabilder nicht wirklich scharf. Da ist einfach die Lichtempfindlichkeit der Motorola Digitalcam doch einen gute Nummer zu schlicht. Aber so Eindrücke behält man auch im Kopf.

Aber ich denke, die erste Ladung Wasser tat gut. Gut war auch die Temperatur, so macht Radfahren Spaß. Doch wie das Leben halt so ist…
…irgendwann ist Feierabend und man muß zurück. Natürlich mit dem Rad und natürlich habe ich das Ziel eine weitere Wasserladung der bescheidenen Pflanzenwelt auf Humbert zukommen zu lassen.

Ambitioniert oder bekloppt

Natürlich steht locker eine drei als erste Zahl auf dem Thermometer. Die zwei taucht nur auf, wenn man sich länger im Schatten bewegt.

Schatten

Schatten, das Stichwort! Also wähle ich eine mir bekannte Route, wo es mehr Schatten als am Datteln-Hamm-Kanal gibt.
Gut, so schwer ist das jetzt auch nicht, gibt Leute die da behaupten, jeder Grashalm hat mehr Schatten. Aber das ist auch übertrieben.

Es geht also mal wieder nach langer Zeit über die Seseke-Radrouten und biege dann im nächsten größeren Dorf an dessen Stadtgrenze nach Osten ab.

So fahre ich mehr oder weniger an der Stadtgrenze entlang, habe dort sogar urbane und damit nicht immer die radfreundlichste Umgebung, aber es ist ganz passabel. Zumal ich den Driss ja kenne und weiß wie man es nimmt. Außerdem, es hat – Schatten.

Am östlichen Rand angekommen biege ich abermals ab und folge einer mir gut bekannten Querung, bis ich den hiesigen Claim erreiche. Schnell wird übrigens auf der gesamten Rückfahrt nicht gefahren.

Die Pedale werden nur soviel gedreht, wie es einer Überwindung der Fahrwiederstände zuträglich ist.

Trotz Schatten und moderatem Tempo, eine kurze Pause gönn ich mir. Die 1l. fassende Trinkflasche leert sich zusehends. „Verdunstet das durch den Deckel? Wieso kann ich diese Wassermenge in mich schütten, ohne das ich merklich nass geschwitzt bin?“

Aber so ist das bei dem Wetter. Man schwitzt zwar, merkt es aber durch den Fahrtwind kaum. Ja sogar schweißfeuchte Kleidung trocknet schneller, als das sie nass wird.

Passt man nicht auf, hat man ganz fix zu wenig getrunken. Und dann kommt der Mann mit dem Hammer.
Also schütte ich einen weiteren großen Hub in den Hals und als mich die Brise im sonnefreien Abschnitt ein wenig reguliert hat hole ich noch einmal Luft und breche ein letztes Mal auf.

Tja und weil ich dann auch bei dieser Pause den leidigen Zustand ein Spur zu sehr wahrgenommen hatte, gab´s halt auch nach der Ankunft noch ein wenig Wasser für das CAADX. Aber bis dahin wollte ja noch das Tagesziel erreicht werden.

Erstaunt fand ich, als ich die beiden Störche, offensichtlich auf Futtersuche, auf einem nahen Feld erspähte (auch hier gibt die Mobilcam nicht sehr viel her).

Die armen Tiere tun mir bei dieser Affenhitze echt leid.

Der Fuchs

Ich hatte ja ganz vergessen von dem Fuchs von heute Früh zu erzählen. Fahre ich also so am Südufer des Kanal entlang, so in Höhe der Baustelle für die neue Hafencity Bergkamen, sehe ich in der Ferne einen Fuchs.

Er kommt gerade von der Kanalbrüstung und hat dort wohl versucht ans Wasser zu kommen. Da die Brüstung aber noch gut eineinhalb Meter bis zum Wasser hat, war sein Versuch wohl mehr als erfolglos.
So Szene kann man ganz oft beobachten. Meist sind es Hasen, aber auch Rehe versuchen ans kostbare Nass zu kommen.

Naja, und auch die Störche werden nicht wegen dem Überschuss an Nahrung auf dem abgeernteten Acker ihr Glück versucht haben.

Ich fahre weiter und endlich oben angekommen bin ich erleichtert. Naja, erleichtert ist jetzt auch übertrieben. Denn inzwischen hat man eine relativ feinen Split auf einem Großteil der Auffahrt aufgetragen und vorverdichtet.

Natürlich ist das mit dem Verdichten nicht ganz so super fertig, also greifen die Reifen das eine oder andere Mal ins Leere. Diese Auffahrt hatte noch ein paar mehr Körner gekostet, als sonst.
Nicht zu vergessen, daß man bei gut 30c° bereits mehr knapp 30 Kilometer getrampelt hat und nicht nur das Standardgepäck mit hat, sondern auch noch gute 8,5l. Wasser.

Das neue „Familienmitglied“ begrüßt mich. Bei einer der letzten Fahrten auf Humbert hatte ich dem Kleinen ein paar dicke Steine als Schutz verpasst. Der Kleine markiert für mich den Wendepunkt wenn ich hoch komm und dann scharf rechts zu den Beeten abbiege. Hier mal einen Kartenausschnitt.

Kurz vor der Pfeilspitze, was man aber wohl erahnen kann, biege ich halt ab.

Wasser, wenn auch nur in kleineren Mengen, bekommt er jetzt auch. Ein bisschen Erde wird da aber demnächst auch noch übrig sein.

Gut, ich komme an, entlade die Wasserflaschen, verteile alls sorgfältig und schaue mich noch einen Augenblick um. Dabei bemerke ich, daß Loch mit der Feuerstelle ist erneut mit Asche gefüllt. Das muß dann also jemand regelmäßig nutzen. Interessant.

Da aber auch oben die Sonne gnadenlos auf die Murmel, wenn auch gut geschützt durch meinen Sonnenhut, brennt mache ich mich fix auf den Heimweg.

Hier angekommen wird ausgeladen und die angedachte Radpflege durchgezogen. Natürlich erhält auch das gesamte Grün in und um die Burg herum reichlich Wasser.

Vor der großen Körperpflege wird die Waschmaschine gefüttert und in Gang gesetzt, erst danach hocke ich am Küchenstammplatz und werfe mir Brennstoff in den Schlund.

Es gibt, übrigens sehr vorzügliche Gemüsebratlinge anstatt Reibeplätzchen und dazu Hering in Sahnesauce. Ist ja Freitag, also gibt’s Fisch. *lach*

Und wie das eben so ist, das Trainingsportal Strava, wo ja meine aufgezeichneten Fahrdaten samt Strecke hochgeladen werden, verkündete mir, ich sei die Local Legend HumberHillClimblang.

Ja toll, kann ich mir davon ein Eis kaufen? *lach*

Am heutigen Samstag geht’s nach Münster und dort dann ins GOP.

Euch einen entspannten Tag und bleibt bitte gesund!  😉