Archive for the ‘03.Hitzefahrten +20c°’ Category

5.885 km/ 26.08.2016

August 26, 2016

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Hitzefahrten +20c°/ Bikebilder: und wieder eine Woche rum, zum Glück, sage ich diesmal. Warum ? Ach Gott die Liste der Dinge die mich zur Zeit immer wieder mal in Unruhe versetzten ist länger als sonst. Gut das ist jetzt auch kein Kunststück, denn sonst kenn ich nicht mal so eine Liste.

Soweit so gut. Also, nach meinem Rückenaua bedingten Ausfall letzte Woche konnte ich diese Woche wieder zur Schicht antreten. Das tat mir auch ganz gut, denn wieder in Bewegung kommen unterstützt zumindest bei mir auch den Gensungsprozess. Leider ist es aber wieder derat heiß geworden, das andere auch dem Rücken zuträgliche Aktivitäten noch nicht angegangen werden konnten.

Die neuen Laufschuhe stehen immer noch keine 9km alt in der Schlafzimmerecke, bei der Affenhitze draußen auf der Terrasse zumindest eine kurzes Circuit Training Routine abzuhalten, ist mir nicht gelungen.
Geplant war eigentlich der Mittwoch. Doch am Mittwoch verspührte ich wieder so ein ziehen im Rücken, diesmal aber eine anderen Stelle, sodaß ich mich lieber in Ruheposition begab.

Gestern war big Party hier und naja, so ist die Woche eben rum. Weiteres rumjjamern das es heiß ist hilft ja eh nix, also ein paar Dinge die diese Woche so ein wenig rausgehoben haben. Natürlich neben dem, daß ich nicht mehr krank bin.

Das erste ist, meine angderohten Einkäufe sind ja, also zumindest das große Päckchen.

Bikeeinkäufe August

Der Ortlieb Seat-Pack ist mal wirklich ein fettes Teil. Ob er jetzt genau max. 16 Liter Inhalt hat, kann ich nicht sagen. Fakt ist aber, ich freue mich schon wie Atze auf den ersten potentiellen Einsatz. Mir schwebt so eine nette Fahrt zum Job und Nachmittage eben wieder zurück, vor.

Der andere Punkt ist, ich habe mal mein Spielzeug-Navi mit zwei weiteren Testläufen gequält. Einfach mal die Commutingstrecken aufzeichnen. Morgens die Hinfahrt und Nachmittags eben die Rückfahrt. Jene hatte sich aber im Verlauf der warmen Woche geändert.

Denn mich über die Holperradwege bei der Hitze, die dann noch den Asphalt von unten entsprechend aufheizt, dann noch an Ampeln stehen, darauf hatte ich keinen Bock. Also wurde die Rückfahrt schön „fließend“ am Kanal bzw. einer entsprechenden Variation gelegt. Die hat eigentlich nur Vorteile.
Teilbeschattet kann man eigentlich fast Ampelfrei durchrollen. Fast ampelfrei bedeutet, das es nur eine Rad-Fußwegampel gibt. Leider kurz vor Ziel und leider auch in fast praller Sonne. Der Reste der Strecke ist aber very nice, weil schön in der Natur, jedenfalls weitgehendst.

On top, auch wenn diese Strecke länger ist, um fast genau zu gehen etwas zwei Kilometer, kann man zeitgleich die Strecke zurücklegen.

Ja das war soweit meine Woche, mal sehen was am Wochenende so passiert. Und dann natürlich die nächste Woche…

Emscherradtour Bericht Teil III

Juli 31, 2016

Bikealltag/ Hitzefahrten +20c°/ Biketouren Bilder/ Emscherradtour 2016: so die Rückrunde von der Tour ist nun Thema. Ich habe für mich beschlossen die Rückfahrt über weite Strecken unkommentiert zu lassen. Dabei kann ich nicht mal genau sagen warum.

Ich denke es läuft darauf hinaus, daß es zwar einen Rückfahrt war, aber zumindest für mich keine Tour, bzw. Bestandteil der Emscherradwegtour. Ein andere Gedanke der bei mir dahinter Steckt ist, auf der Rückfahrt ist nicht alles so gelaufen, wie wir uns das wohl gedacht haben. Aber nicht das jetzt die negativen Eindrücke alles überlagern würden.
Der andere Grund wird einfach sein, ich will den Rückfahrtbericht auch nicht wieder zu ausufern lassen. Sodele…

Am einigermaßen frühen Morgen trudelten nach und nach die nicht immer ganz so ausgeruhten Gesichter im Dunstkreis des Frühstückraums im Hotel Grunewald ein. Der Kaffee war gut, das Buffet gab alles her, was man brauchte. Eine ordentliche Portion Rührei, Würstchen und gebratenen Schinken waren zunächst meine Grundlage, später wurden noch zwei reguläre Bröstkes nachgeschoben.
Das Wetter draußen war noch etwas bedeckt, was mich aber nicht schockte. Denn ein paar gute Wolken bedeuten auch immer, das die Sonne ihre potentielle Strahlkraft in Form von Hitze so nicht entfalten können.

Nachdem alle eingertoffen waren, auch die „außerhalb“ geschlafen hatten, wurde noch eine Runde Käffchen geschlürft, dann die Zimmer geräumt, die Bikes beladen und abgerechnet, sodenn noch nicht geschehen. Ich hatte ja Vorkasse gemacht, was für mich die Sache vereinfachte.

Für die Rückfahrt selbst trat aber nicht die komplette Mannschaft an. Wenn ich das jetzt so noch zusammenbekomme, ist einer direkt zum örtlichen HBF gefahren, weil seine Heimat entgegen unsere Fahrtricht war, ein andere recht fix auf seiner Dienststelle sein mußte, nahm auch einen kurzen & direkten Weg. So war unsere Rückfahrtruppe auf fünf Personen geschrumpft, klein genug um Spaß zu haben.

Die Reise ging zunächst knapp in Richtung Nord um dann etwas oberhalb auf dei Römerlipperoute zu stoßen. Das war so der Plan. Für die Streckenführung war das so, das ich mich diesmal dranhängte, also komplett keinen Plan hatte, wo es lang gehen sollte-mußte.

Alsbald zeigte sich das Wetter von der sommerlichen Seite und beim durchfahren diverser Landstraßenabschnitte sowie einiger wirklich klasser Radrouten, konnte ich wieder mal die Digicam zücken und so ein paar Eindrücke einfangen.

An dem Punkt lasse ich dann mal ein paar Bilder sprechen. Eine Wegstrecke…

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…durch wunderbare Waldgegend

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Gruppe mit Räder

Irgendwo zwischendrin auf der Route gab es navigatorische Fingerspiele. Kein GPS-Empfang, eher magere bis gar nicht vorhandene Ausschilderung und nur mit Glück konnten wir noch einen Radwegkarte aus der Nachbarschaft für etwas Hartgeld erwerben, welche uns zumindest zur Lipperoute führte. Und so wurde die Lippefähre in Dorsten zu einer erheiternden Spielwiese.

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( An dem Punkt stelle ich fast fest, das wir es zumindest dort geschaft haben müßten, auf der Römerlipperoute zu landen. )

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Gefährten auf hoher See

Nach dem überqueren des Gewässers war aber auch der Punkt erreicht wo, nun sagen wir es mal so, die Streckenführung, oder auch besser die Dynamik der Streckenauslegung, eine wenisse Fahrt annahm. Immer wieder mußten die Navis ran und auch das Kartenlesen, wohl aufgrund des Kartenmaßstabs, erwis sich nicht immer als leicht. Erschwerend kam hinzu, jedenfalls nach meinem Empfinden, das sich doch eine gewisse Hitze abzeichnete in Paarung mit einer eher nicht so optmalen Luftfeuchte.

Die Strecken wurde dann auf einen direketere Wegführung gen Heimat ausgelegt, es sollte von nun an mehr durch städtische Bereiche gehen.

Das bot dann zwar eine vermeintlich kürzere Strecke, hatte aber auch ein paar Nachteile. Die Beschilderung war eher mies, ja kann man so sagen, Radwege mitsamt diverser Ampelstops drückten ebenso auf´s Vorwärtskommen/ Tempo, wie die innerstädtisch doch anderen, weniger frischen, thermischen Verhältnisse. Also ich empfand das in Alt Marl schon als drückend heiß, jedenfalls wenn wo stehen blieb.

Gut war dann aber auch, das zwei urbane Konsumgeschäfte uns ein Pizzamittagmahl, und jenes sogar im Schatten, sowie eine Getränkehalle mitsamt kühler Getränkenaschub, boten.

Hat halt alles Vor- u. Nachteile.

Ab einem gewissen Punkt splitte sich auf eigenen Wunsch hin noch eine Person ab und zog ab dort alleine von dannen. Ich für meinen Fall hätte eine äquatante Zugverbind gewählt – egal!
Die nun verkleinerte Gruppe zog also weiter über die Radwegpisten um dann endlich kurz hinter Marl wieder ein wenig Strecke gut machen zu können.

Fahrtrichtung Oer-Erkenschwick, dann Datteln, wo dem Zugereisten noch das Schiffshebewerk Henricheburg gezeigt wurde, wiesen nun eine klare Streckenführung auf. Über Waltrop ging es dann recht fix nach Lünen, um dann das Ufo auch nochmal für einen kurzen Durch-Atemstop zu nutzten.

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Dann rollten wir an den Kanal ran, wo der Preußenhafen für den letzten längeren Pausenstop, zwecks zuführen von Kaltgegränken und Ruhepause genutzt wurde.

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Meinen“Bock“ in Sichtreichweite…

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…wurden die Knochen mal in´s kühle Nass gehalten. Über Nacht gab´s im Hotelzimmer ein paar nette Kleintiere, die Wohlgefallen an meinem Blutgeschmack gefunden hatten.
Hier verabschiedet sich dann auch ein weiterer Mitfahren, der aber dort in der Gegend wohl seine Behausung hat. Von ihm werde ich wohl auch ein gebrauchtes Navi, für einen überschauberen Betrag, erhalten. Eine neue „Spielwise“…

Ab da ging´s dann via Sesekeradweg und Kuhbachtrasse, wegen der Überschattung durch Grünzeug, aber auch weil jene Route auch ein Teil der Römer-Lipperoute ist. So konnte dem per Bahn Zugereisten ( aus Hannover ) wenigstens ein Teil der vorgesehen Route gezeigt werden.

Als wir dann endlich in meinem Claim angekommen waren, wurden fix drei fette Pötte Wasser gereicht und noch etwas abgespannt. Der alsbald Bahnreisende konnte sich noch frisch machen und wurde dann von dem Kumpel hier aus´m Dorf zum HBF begleitet.

Finish !

Biketour „Aftre-Show-Party“: ja und zu guter letzt, nach dem Tourabschluss war dann auch bei mir erstmal Regeneration angesagt. Am Montagmorgen hätte ich noch gut ein, zwei Stunden mehr Schlaf haben können, aber nun gut.
Und ja, meine Gel-Bikehandschuhe sind wohl auch recht gut auf. Verstehe ich jetzt zwar nicht, sind doch erst aus 2013!!! Also wurden jene auch mal durch ein neuwertiges Paar im Abverkauf ersetzt. Auf den Bildern sieht man gut wie fratze sie sind.

good old 2

Das die Geldämpfung gar nicht mehr vorhanden war, ja sogar eher in´s Negtive rutschte, war dann auch klar.

good old

etwas ausgenudelt – kommt vor

Biketouren Resumé II/ Hitzefahrten/ Biketouren Karten & Navigation/ Bike & Pack/ Bivy & Zelt: was gab es an Erkenntnissen für mich ?

Zunächst mal die Sache mit dem Gepäck und in direkten Zusammenhang die Sache mit dem Zelt/ Biwak. Gerade an der Emschermündung hätte ich so einen Unterschlupf rausholen können.

Großes Gepäck ist definitv nicht mein Ding. Da muß was passieren.

Das andere ist die Sache mit der Navigation. Gut, auch wenn ich demnächst ein günstiges Einsteigergerät erwerben werde, gedacht als um mal eben schnell, oder auch mal eine CX-Strecke aufzeichnen, eine vernünftge Karte im brauchbaren Maßstab und entsprechende Vorsichtung der Karte mitsamt einprägen ist die beste Plaung die man haben kann. Alles andere halte ich eher für…

…Murks.

Denn sobald es haarig wird, und es kann haarig werden, hatten wir ja eben, sind die guten alten analogen Orientierungstechniken immer noch gut genug.

At last, schieb ich hier noch mal und mal wieder den Link zu dem von mir ja schon vor langer Zeit verfassten Beitrag +20c° und deutlich mehr zum Thema Hitzefahrten ein.
Mir liegt das Thema dann doch immer wieder auf der Zunge. Man beachte die Ausschreibung deutlich mehr ! Es geht als nicht um mal kuschelge Plusgrade, sondern im direkten Zusammenhang mit potentiell gesundheitlichen Blickwinkeln.

So – ich haben fertig.

 

21.099km/ 20.07.2016

Juli 20, 2016

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Hitzefahrten: so it´s done ! Heute morgen war´s ja echt nett, so bei 16c° konnte man gut rollen. Ich fühlte mich prächtig der Stahl Renner surrte gut, es war kaum Wind und die Sonne bot wieder zarte Lichtspiele.

Der Appetit den Tag über hielt sich in Grenzen, viel ist auch nicht passiert. Die Heimfahrt war dann natürlich ein Hammer. Kochendheiß war´s als ich vor die Tür trat und selbst beim dahinrollen, war´s immer noch recht – nun ja sagen wir – heiß! Einfach nur heiß.

Solange man rollt, am besten durch teilbeschatteten Abschnitte, geht´s. Offene Strecke, also ohne Baumwerk bringt außer dem warmen Föhn, eigentlich keine Kühlung. Während der Rückfahrt wurden mal eben 2 Liter Wasser runter gespühlt und so richtig nicht undurstig war ich dann bei der Ankunft dann auch nicht.
Erste Abkühlung noch im Schatten der Terrasse, dann aber schnell rein in die Bude, welchen den ganzen Tag über komplett dicht und verrammelt war. Im Untergeschoss mit dem Fliesenboden hat´s eventuell etwas über 20c°. Keine Ahnung wieviel oder wie wenig im Gegensatz zu draußen ? Gleich geht´s ab in die Bubu, ausschlafen und erholt sein für morgen.

Apropos morgen, da ist mal ganz übel Wetterchen angesagt. Hohe Regenwahrscheinlichkeit und irgendwo sind da auch Blitze in den Wetterfroschgrafiken zu sehen. Ich hoffe mal  das ich wenigstens kein Gewitter habe, wenn ich fahren muß.
So generell habe ich aber aufgrund des Mistwetters mal das Volotec eingeplant.

Nachtrag: so am nächsten/ diesen frühen Morgen erstmal die Vertipper „wechgejemacht„…

4.350km/ 05.06.2016

Juni 5, 2016

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder/ Biketouren/ Heimattouren/ Bike und Pack: so unter dem Motto einfach mal Mensch sein und raus, startete meine nun gelaufene Heimattour.

Die neue Ortlieb-Kombi sollte ihren ersten großen Test haben. Viel muß man ja bei solchen Temperaturen nicht mitnehmen. Ich hatte deshalb die 1 Liter Wasserflasche, das ganze Toolzeugs, die neue (lange) Luftpumpe, ein frisches T-Shirt und noch etwas Wechselwäsche für untendrunter, sowie ein paar Kekse eingefüllt.
Reinpassen tut alles, und da ist natürlich auch noch „Luft“. Nur wie man auf dem Startbild schon sehen kann, an der Unterseite ist ein ungünstiger Druckpunkt. Und zwar genau dort, wo der letzte Gurt von unten unter die auch im Saddle-Bag einmontierte Kunststoffplatte greift.

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Für die Hinfahrt hat das noch gereicht. Aber auf der Rückfahrt „kollabierte“ diese innenliegende Kunststoffkonstruktion.

Sie brach zwar nicht durch, aber der Druck, auch durch die eher ungünstig weiter hinten innen platzierte 1 Liter Wasserflasche wirkte, sackte der ganze Sack im hinteren Bereich ab. Und das bis auf den Hinterreifen.

Durch umladen, also wieder Wasserflasche ganz nach vorne und erneutes festzurren konnte ich das dann aber beheben.
Ich werde die Sache aber nochmal in meinem Kopf sacken lassen. Mir schwebt einen Verstärkung der Innenkonstruktion vor.

Gut die Hinfahrt selbst. Warm, sehr warm und zwar schon beim rauskommen auf der Terrasse hatte es locker was ü. 20c°. Stellenweise war es zwar noch leicht bedeckt, dafür war es aber ein wenig viel schwühl. Ich mag hohe Luftfeuchte nicht. Punkt.

Zum Glück wehte eine leichte Ostbrise, was dann bedeutet ich kam mit Rückenwind gut vorwärts. Nach dem passieren der Rennbahn und mit Ortseingang hatte ich einen guten 27km/h Schnitt bereits intus.

Das das nicht zu halten war, war klar aber für mich auch nicht wirklich maßgeblich. Gutes, zügiges und vor allem fließendes Vorankommen, das heißt ohne große Umleitungen, das war mein Plan. Ganz nebenbei, einfach rollen lassen und Mensch sein.
Irgendwann erreichte ich den eine Etappen-Ortsengang und beschloss im Schatten einer Bushaltestelle mal ein ordentliches Trinkpäuschen zu machen.

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Neben der Trinkpause, wo ich den Rest der fast 1 Liter fassenden Pulle am Rahmen entleerte, brachte ich den Sattel auch in einen leicht höhere Streckenposition. Sind dann zwar nur ein paar viele Milimeter, aber das leicht gestrecktere Bein kann so die Kraft besser auf die Kurbel wirken lassen. Und so rollte ich dann weiter…

Erstbefahrungen: und weil ich eben gut dran war und auch motiviert, wohl aber eher neugierig bis dort hinaus, mußte ich natürlich die auf der letzten Heimattour entdeckte „Smart Umleitung“ testen.

Die war dann auch genauso wie ich mir das dachte. Unten am Fuß der BAB entlang, eine schöne breite Asphaltqualität, ließ die Meterchens nur so purzeln. Bis…

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…ja bis man etwa in Höhe der linksseitiegen Siedlung kommt. Dort endet dann der breite gute Weg und man hat nur noch einen Trampelpfad vor sich. Gestern war er noch nicht ganz so zugewuchert, aber schon arg beideseitig eingeschränkt. Zum Glück blieb mir Kontakt mit Brennesseln erspart.

Auch nach dieser neuen Streckenpassage ging es frölich weiter die Kurbel drehend gen alte Heimat. Und dort kam ich dann auch mit sauber unter 3 Stunden an. Genau 2:41h für etwas leicht über 67 Kilometer. Kann man mit leben, zumal es recht stressfrei war.

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Vor meinem alten Wohnsitz verbrachte ich noch gute 10 Minuten im Schatten bei der seichten Ostbrise und schüttete mir noch den Rest der 2 Liter Wasser in den Hals. Geschafft.

Die Rückfahrt war dann vom Start weg etwas anders. Ich hatte noch im alten Wohnsitz so leichte Schwierigkeiten in Schwung zu kommen. Klar lecker gefrühstückt, war mir mehr so nach einem Seebad mit Füße im Wasser, das ganz dann noch bitte im Schatten. Irgendwann mal mittags noch ne´Wurst auf´n Grill und gut wäre gewesen…
Mein Kreislauf stellte sich aber eben auch genau auf diese Vorgehensweise ein. Und so waren die ersten Meter in einer eher hohen Trittrequenz für mich auch die beste Medizin. Aber man merkte auch gleich, es war wieder sehr warm. Selbst der Tacho zeigte locker 27c° an und so zog es mich mal wieder in die schattigeren Abschnitte.

Aber groß Tempo bolzen, wie am Vortag, war eh nicht drin. Alles war voll. Menschen über Menschen, jeder kramte wohl seine olle Schlörre aus´m Keller und pedalierte her wo es nur ging. Jedes Überholmanöver wollte gut überlegt sein. Lang gerade Streckenabschnitte im Auge behalten und erst dran vorbei, wenn wirklich kein Gegenverkehr mehr zu sehen war.

Der einen oder andere hatte es natürlich wieder eilliger, fuhr dann aber ein Stück weiter dann eh wieder vor mir bzw. der vorab überholten Gruppe her. Iss halt wie im richtgen Leben, oder wie beim Autofahren. Einer von diesen Zeitgenossen konnte wohl so gerade eben noch in einer engen Kurven die Kollision mit dem Gegenverkehr verhindern. Beide war not amused und von mir hät´s auch noch fast ne´n Spruch gegeben. Aber ich dachte mir nur meinen tTeil und zog weiter…

Via Emscherradweg, der echt stellenweise einfach zu schmal um große Überholmanöver zu machen, rollte ich bestimmt eine gute halbe Stunde hinter diversen Gruppen her.
Zum Überholen setzte ich nur an, wenn a. wirklich alles frei war und b. wenn die Gruppe so langsam war, daß selbst der kühlende Fahrtwind ausblieb.

Irgendwo auf dem Emscherradweg, kurz bevor ich wieder durch die Brandheide wollte, hatte ich dann eine Erscheinung. Jemand mit dem ich schon ein paar Touren gemacht hatte schoss förmlich an mir vorbei. Leider reichte weder die Zeit noch die Gelegenheit dazu ihn zu grüßen. Letztendlich hatte er mich wohl auch nicht so wahrgenommen.

An der Zufahrt zur Brandheide stand ein netter Auflieger, wo ich dann paussierte. Schatten durch herrliche hohen alten Baumbestand und jede menge Wind. So mutt datt!
Natürlich kontaktierte ich dann auch den Bekannten via dieser neuzeitlichen „Quasselsoftwäär“. Er war dann aber schon an dem von mir lange vorher passierten Stadthafen und ich eben an meinem Brakepoint. Schade.

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Also zog ich weiter, durch die Brandheide…

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…ein schönes, wenn auch nicht all zu großes Waldstück, zumindest nicht all zu groß, wenn man mit dem Radel unterwegs ist. Wege kreuz und quer, der eine oder andere auch mal trampelpfadiger.

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Und auf dem Weg durch diesen schönen Wald, der heute auch deshalb schön war, weil er jede Menge Schatten bot, habe ich dann noch jene Pausenhütte entdeckt.

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Wo sie genauer liegt habe ich mal hier in die Treff- u. Pausenpunktliste eingepflegt. Ich hatte ja erst kurz vorher Pause gemacht.

Als ich dann in Henrichenburg von der Emscherradroute runter bin, entschloss ich mich den größten Teil der erstlichen Heimfahrt via Straße zu machen. Da rollte es einfach besser, weil eben keine Emscherradrouten-Baustellen und glatter Asphalt auch so seinen Reiz hat. Mit der Taktik konnte ich auch wieder gut Meters weg machen und die Fahrtzeit unter dem Strich würde sich, zumal bei der Wärme-Hitze, nicht unnötig in die Länge ziehen.

Den kühlenden Fahrtwind brauche ich wohl nicht zu erwähnen.

Und alsbald erreichte ich altes bekannten Terrain, naja auch der Rest ist ja nicht wirklich unbekannt. Aber eben kurz vor meiner letzten Dienststelle zückte ich nochmal die Digicam…

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Den vorläufig letzten Pausenstop machte ich wieder mit einem Eis in der Hand hockend, wie ein Penner, unter der Eisenbahnbrücke auf dem Weg vom Preußenhafen zum Seebad Lünen.
Es war inzwischen so heiß, daß das Eis selbst unter der schattigen Brücke kurz nach dem entkleiden der Verpackung begann wegzuschmelzen. Einfach so. Gut ein Viertel, wenn nicht sogar mehr, tropfte auf den Boden.

Der Wasservorrat wurde umgeschichtet, also die am Rahmen befindlichen Pullen mit dem Wasser aus dem Saddle-Bag befüllt und dann ging es wieder weiter. Wie am Vortag, schnell auf die Rennbahn und gut iss.

Einen kurzen und nicht geplanten Stop legte ich aber dann doch noch ein. Linksseitig war ein Klassikertreffen im Gange und da mußte ich dann doch nochmal einne Runde drehen. Aber seht selbst…

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…da iss jetzt aber mehr drin als serienmäßig…

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Genau diesen kleinen blauen Flitzer hatte ich mal vor mir. Also als ich in einem Auto fuhr. Ich konnte sie nicht einholen, schaffte es nur ein Stückchen dran zu bleiben. Die Knutschkugel macht auf gerader Strecke mal locker ü. 170km/h. Natürlich bei einem entsprechenden Sound.

Noch mehr Fotos von den nicht immer ganz so orginalen, dennoch aber coolen alten Blechkisten, natürlich auch von der Tour selbst, gibt´s wieder bei Flicker.

Hitzefahrten +20c°: … und zwar weit mehr als nur 20c°! Ich habe heute locker 1 Liter Flüssigkeit in Form von Wasser pro Stunde in den Körper fließen lassen. Immer die Tachouhr im Auge, alles 15 Minuten drei-vier kräftige Schlücke.
Ganz wichtig war auch, lockere Fahrt machen, in etwa bei einer guten aber eben noch entspannter Anstrengung. So hat man eine gute Balance zwischen Anstrengung und Fahrtwind.

Zwei weitere Punkte sind, die richtige Kleidung. Nix was vollschwitzt und den Körper noch aufheizt, also den anfallenden Schweiß möglichst effektiv wieder verdunsten lässt. Und Kleidung die etwas lockerer sitzt aber auch Körperpartien gut abedeckt um sie gegen all zu heftige Sonneneinstrahlung zu schützen ist auch nicht verkehrt.

Pause machen und mal etwas futtern ist auch nicht verkehrt.

So, das waren die paar Worte die mir zu meinem Wochenende eingefallen sind.

05:10 Uhr/ 11.05.2016

Mai 11, 2016

Morgengruß/ Sport & Alltag: so wieder unter den Lebend – Jump around! Espressoschlürfend wird der Tag eingeläutet. Heute soll es nochmal warm werden. Um ehrlich zu sein, so ganz klasse finde ich das nicht. Hatte ich aber ja schon wo mal erwähnt.
Zum Glück konnte ich mich gestern dann doch noch zu einer kleinen „Runde durch´n Busch“ aufraffen. Die Pace war zu gebrauchen und auch sonst lief alles super.

Apropos „laufen“, der letzte Monat ist schon lange rum, Zahlen vom laufenden Jahr, aber sowenig wie im letzten Monat bin ich schon lange nicht mehr geradelt. Gerade mal die 300 Kilometer-Marke hinter mich gelassen. Schade, viele verlore Zeit zum abspannen…

Biketouren „After-Sho-Party“/ Hitzefahrten +20c°: naja das mir Wärme und dann noch so schnell inzwischen doch etwas zusetzt, mag wohl auch daran liegen, das ich eben keine 16 mehr bin.

Am Tag nach der Heimfahrt hatte ich mir tagsüber gute 3 Liter Wasser in den Rachen fließen lassen, bevor mein Wasserhaushalt mal wieder so langsam in´s Lot kam. Hätte ich so nicht gedacht. Klar auf dem Bike sitzend und durch den Fahrtwind gekühlt fühlt sich das alles immer recht fein an. Kommt man dann aber zur Ruhe, verlang der Körper nach seine Tribut.

Außerdem empfand ich die Sonne auch als recht nervig. Bin ja zwar mal gerne in der Sonne, rein menthal aber eher der Schattenlieger. Denn ich brauch zwar Licht und auch gerne Sonne, aber bin halt eben keine Kaltleiste. Werde also auch ganz entspannt im Schatten braun. Brauche also keinen Bratmodus.

Und so glaube ich, daß meine Haut durch die Sonneflut am Sonntag auch etwas gestresst war.

…und sonst?/ Newsticker: mal wieder nett ein paar Infos unters Volk treiben. Sollen ja alle wissen was demnächst da auf sie zurollt in Sachen Gerechtig

 

3.461km/ 23.04.2016

April 23, 2016

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren: so gesagt getan, um punkt 11:00 Uhr rollte der Kollege aus´m Dorf an, dann kam die erste Kollegin mitsamt PKW und Bike hinten drin die Straße runter gerollt. Die andere Kolleging stand schon im PKW hockend auf der anderen Straßenseite und traute sich wohl nicht raus…
…nein sie sagte sie hätte noch in einer MTB Druckausgabe geblättert.

Ich hatte mir inzwischen die Masterbuschrunde im Kopf wieder zurecht gelegt, dann wurde die Bikes ausgepackt, fertig montiert, noch kurz bequatscht und dann ging es schon los.

Das Wetter war zwar noch recht frisch und auch beim frühmorgendlichen „Menthaltraining“ war ohne lange Unterhose nix zu machen, aber zumindest war es trocken.
Die oben genannte Runde war dann auch recht praktisch. Nie wirklich weit weg vom Nest, gab es quasi immer eine Chance bei Wetterumschwung oder kapitalen Defekten umzudrehen und wieder zurück zu fahren. Auch zeitlich gesehen waren wir so recht variabel, was sich dann gegen Ende der Tour auch als sinnvoll ergab.

Also, das Wetter war zunächst bedeckt und mit gerade mal 10c° nicht gerade gemütlich. Leider hatte ich sowohl meine Langfingerhandschuhe als auch mein Halstuch vergessen, sodaß ich erstmal wo auf einer Waldautobahn Gas geben mußte um auf Temperatur zu kommen. Dann lockerte aber auch die Wolken immer wieder auf und die Sonne kam erwärmend hinzu. So ließ sich das wettertechnisch aushalten.

Unter dem Strich hatten alle ihren Spaß, wir sind es locker angegangen, haben mal etwas geschwitzt oder sind durch Schlammkuhlen gefahren, haben Halden erklommen, aber nur die eher kleinen, oder irgendwelche Drecklöcher durchfahren. Zu meinem Erstaunen kamen alle gut mit den Gegebenheiten zurecht.

Das war auch recht erstaunlich in meinen Augen, denn neben einen echten 135mm Cube Stereo Fully, war die Kollegin mit ihrem HT unterwegs, der Kumpel aus´m Dorf tauchte mit einem ATB, All-Terrain Bike – ja kennt man heute so gar nicht mehr, auf und ich zockelte mit meinem CX-Bike die Runde. Klappte alles. Gut hier und da mußte oder wollte wohl der oder die andere absteigen, das war dann aber eher mehr, weil man dort als Nichtortskundiger die unsichtbaren Stellen nicht kennt. Und bevor man dann eben lang im Dreck liegt, Verletzungsrisiko lassen wir mal ganz außen vor, ist absteigen und kurz schieben kein Ding.

Neben den anstrengenden Passagen wurde aber auch immer wieder mal kurz paussiert, zumal ich auch hier und da auf Besonderheiten hinwies oder Anekdoten die mir schon dort passiert sind erzählte. Jene Stories sorgten dann auch immer wieder mal für Erheiterung. Ich sage nur „No Grip Area!

Etwas mehr Pause wurde dann am Beversee gemacht. Wohl auch weil zwischen dem dann doch immer wieder wechselhaften Wetter gerade mal ein Zeitfenster des Sonnenscheins sich auftat. Etwas quatschen, was vom neuen Job erzählen, klar das brannten den beiden schon etwas unter den Nägeln, kurz innehalten und dann ging es weiter.

Apropos innehalten, also wir dann an der alten Abbiegung zum Lippe-Wehr Track standen, bat ich um eine Gedenkminute. Natürlich schauten alle verwundert, aber ich erläuterte dann die Gegebenheiten (und weinte einen kurzen Augenblick der alten Situation nach). Wir sind dann eben nun die offiziellen Wegführung gefahren und haben einen weiteren kurzen Stop am Wehr gemacht. Danach ging es dann recht fix in Richtung Nest.

Denn die einen Ex-Kolleging hatte noch ein paar Vorbereitungen zu treffen, Stichwort variables Zeitfenster, was die Kinderbetreuung anbelangte. Die Parts in Richtung Westen, Mitteldamm, Hald Radbod und Halde Kissinger Höhe sowie einen letzte wenn auch kurze Waldrunde haben wir dann nicht mehr gemacht. Gut iss dann für nächstes mal.
Obwohl dann könnte es etwas zu kurz sein. Da werde ich mir dann noch was einfallen lassen müssen…

14.087km/ 19.07.2014

Juli 19, 2014

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Hitzefahrten +20C°/ Bikebilder: so diesmal  als Einstand  erst mal ein schönes Sonneaufgang Bild…

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…geschossen wenige hundert Meter nach der Abfahrt gestern früh.

Ansonsten, viel ist nicht passiert seid der letzten „Meldung“ das ich mit dem Stahl Renner einen weiteren Tausender voll gemacht hatte. Das es heiß geworden ist, brauche hier in der BRD wohl kaum jemanden sagen.

Und so sind die Jobfahrten früh morgens richtig schön. Das Thermometer steht zwar oft schon auf gute 16c°, kühlstens 14c°, hier in der Ecke hat es aber oft einen leichten Frühnebel. Jener kühlt die Luft ganz angenehm.

Gestern früh hatte ich sogar die Motivation einen vor mir fahrenden Rennradler auf der Rennbahn Pur einzuholen. Ihn hatte ich dort wissentlich noch nie gesehen, er fiel mir aber durch sein quitschoranges T-Shirt auf und so packte es mich dann doch. Hat zwar eine Weile gedauert, denn auch er legte ein recht gutes Tempo vor.
Aber es war noch so schön kühl *hüstel* und so trieb ich den ollen Bock auf der langen Geraden so kontinuierlich gegen 30km/ h. Nach einer Weile hatte ich ihn dann auch.

Leider war ein Wortwechsel nicht möglich, der gute Mann trug Ohrstöpsel. Zwei Dinge vielen mir aber auf, er hatte einen Rucksack auf, etwas was mir sofort Schweißperlen auf die Stirn trieb und er fuhr eine mittleres Kettenblatt hinten aber das kleinste. Na gut wer´s mag…

Nachmittags sieht die Welt dagegen ganz anders aus. Nicht selten überschreitet das Thermometer die 27c° Marke deutlich und so trinke auf der Heimfahrt fast einen halben Liter Wasser, obwohl ich es eigentlich eher geruhsam angehen lasse.
Hauptsächlicher Grund ist, schon auf den Jobfahrten ist es – und das trotz laufender Klimaanlage in den Fa. Wagen – alles andere als „erfrischend“ und Nachmittags bin ich eigentlich motiviert noch das eine oder andere sportlich zu machen.

Das gute iss, ich habe noch fünf reguläre Arbeitstage, ab jetzt, also unter der Woche. Die bekomme ich auch noch „wech“. Unter den Tisch fallen lasse ich mal die noch ausstehenden beiden Postabholungswochenden.Die werde ich sowieso mit Radausfahrten kombinieren und fallen somit mehr unter den Spaßfaktor.

Heute Nachmittag werde ich mich mit dem Volotec für die vorletzte in Bewegung setzten. Das Gefährt bleibt dann vor Ort stehen, ich werde mich heute Abend mit dem Fa. Wagen nach Hause begeben und die ganzen Sachen morgen Vormittag in die Fa. bringen.

Von dort geht es dann zum Treffpunkt am Preußenhafen, wo dann die Fahrt zum Sattel-Fest, hier angerissen, startet. Zu hoffen bleibt, das es ab Nachmittags nur bei einer Unwetterwarnung bleibt, oder das es zumindest an uns vorbeizieht. Man wird sehen.

Dazu fällt mir noch ein, ich werde auf jeden Fall später noch mal die Radkarte studieren müssen, denn ich hatte als Rückfahrtoption den „Alte Hellweg“ vorgeschlagen.

Naja und weil die letzten Arbeitstage dann auch dahin schwinden werden, strebe ich noch ein zweo Dinge für die Urlaubszeit an. Die eine oder andere Ausfahrt wird darunter sein, aber ich werde mich auch mal mit den „neuen Laufschuhen“ befassen müssen.

Bikebasteln: ach ja und die Kette samt Freilaufritzel am Stahl Renner werde ich noch wechseln.

So und jetzt ist erstmal Wochende.

Trinksystheme

August 19, 2012

Trinksystheme/ Hitzefahrten +20c°: so es ist Sommer und so möchte ich jetzt einmal wenigstens kurz loswerden, was ich zum Thema trinken unterwegs sagen kann.

Darauf gekommen bin ich, weil ich mich gerade hier im RoadBike Forum mal zu einer Fragestellung „ausgelassen“ habe.

Ganz kurz angerissen, ich gehöre zu den Vieltrinken und zwar von Wasser pur, also wirklich ohne „Allem“ in Umgebungstemperatur, daß ganze Jahr hindurch. Auch ohne jegliche Aktivität am Tag, sportliche oder nicht, komme ich locker druchschnittlich auf 2-3 Liter Wasser am Tag. Also reine Wassermenge ohne Fruchtsäfte, Espresso, Latte Macchiato, Cola mal hin und wieder oder andere Getränke.
Ich habe praktisch ständig irgenwo eine „Nuckelpulle“ mit entsprechendem Vorrat stehen, wo dann immer mal wieder ein Schluck genommen wird. Neben einer halbwegs geschmacklichen und sinnvollen Ernährung, steht das trinken an vorderster Stelle für eine Gesamtgesunderhaltung eines jeden Körpers.

Trinken ist enorm wichtig !

Zu dem Thema habe ich schon einiges an Trinkgefäßen durch und kurz zusammengefasst, entweder es gibt dicht, dann kommt man aber nicht mal eben dran oder man kann sich schnell einen Schluck gönnen, aber es wird immer nie ganz dicht sein.

Fakt ist, die Dichtigkeit wird entscheidend davon beeinflusst, was in der Pulle drin ist. Bei Wasser pur, also wirklich ohne alles, gibt es eine reelle Chance, sich dem Problem beruihgt entgegenzustellen.

Dann hat man zwei Möglichkeiten – dicht oder teilweise dicht.

  • Das sind dann zum einen die CamelBak Performance Bottle, welche ich auf´m Job habe um mal eben schnell beim Autofahren ne´n Schluck zu nehmen, aber nicht bei jeder Bremsung den ganzen Mist im Auto zu haben. Ist mit bewährtem Beiß-Saugventil.
  • So einen CamalBak Podium Sport Bottle habe ich für´s Laufen mal geholt. Hat sowohl ein Beißventil, man kann aber auch dran nuckeln oder die Pulle drücken und es kommt raus.
  • Die CamelBak Better Bottle hatte ich mir mal wegen 1Liter Inhalt für lange gemütliche Touren mit dem Trekking Cross geholt. Wegklappbares Beiß-Saugventil und Luftreinlassventil haben sich auch auf Wanderungen bewährt
    Die drei Kanditaten sind mit Wasser pur bedingt dicht. „Große“ Mengen „siffen“, wenn man überhaupt davon sprechen kann, nur durch starken Außendruck raus, oder wenn man sie mutwillig auf den Kopf stellt. Das siffen beschränkt sich eher auf Tröpfchenmengen.
  • Richtig dichte Trinkflaschen hatte ich nur von SIGG und zwar hier die Klassiker, wie zB. die Heritage in 1l. , mit ordentlichem Schraubverschluss und Dichtring. Die funktionieren aber auch nur mit „ohne Kohlensäure“. Sobald Blubber drin ist, die Flasche geschüttelt wird ist es nur einen Frage der Zeit, bis was rauskommt. Außerdem mal eben schnell einen Schluck nehmen… ? Wohl eher nicht.                Neben dem Gewicht ( Alu ) hatte mich auch immer gestört, das es mit den Reinigungsmöglichkeiten nicht allzuweit her ist. Klar Bürste, Tabs und echtes heißes Wasser in Kombination mit Highendbeschichtungen geben eine Zeit lang was her. Aber dann ?
  • Und so bin ich auf günstigere Plastikpullen umgestiegen, mit Staub-Schnellverschluss in 1l. wegen Riesendrust unterwegs, die man dann auch mal auswechseln kann. Dicht sind die nicht, aber dafür groß und da ich eh nur Wasser pur süppel…

Weitere Trinsystheme, wie entsprechende Rucksäcke mit Trinkblasen habe ich noch nicht im Sortiment. Das hat den einfachen Hintergrund das ich kein Freund von Rucksäcken beim Biken bin, weil ich eben gut „abdampfe“, gerade auch am Rücken und auch ( noch ) kein MTB habe.

Denn wahrscheinlich stellt sich die Frage nach einem Trinkrucksack, bei entsprechend langen Touren, für mich erst bei einem MTB. Schlichtweg deshalb, weil man dort meist nicht die Möglichkeiten hat, Trinkhalterungen zu montieren. Wenn es dann aber soweit wäre, dann würde ich eindeutig zu einem Trinksysthem von Deuter greifen. Ganz einfach wieder vor dem Hintergrund diese Trinkblase gut reinigen zu können.

Ciao 

23.204km/ 27.07.2012

Juli 27, 2012

Bikealltag Volotec/ Hitzefahrten: so ich war dann „ma wieder wieder weg“. Ganz einfacher Hintergrund: zum einen fahre ich ja doch ganz gerne so mit Rad durch die Gegend, zum anderen hatte ich, ebenfalls wie schon so oft, einen Weg im Kopf der mich in Richtung Heimat führen sollte, welchen ich noch nie gefahren bin.
Und at last, heute war mein letzter Urlaubstag und den hatte ich so mit der gestrigen Hinfahrt nicht nur mit dieser Kapitalrunde kombiniert, sondern gleich noch meine Mom besucht, wo ich dann auch die Nacht verbrachte.

Biketouren/ Heimattouren: die Hinrunde hatte mich am meisten gejuckt. Mal wieder schauen was der Phönixsee so macht und ob man inzwischen schon auf der Trasse von dort weg, quasi über den Emscherradweg weiter nach Phönix-West kommt. Schnell gesagt, ja geht und könnt Ihr am besten unten unter dem Tourdirektlink bei Bikemap nachschauen.

Vorab hatte ich aber noch eine schöne und auch gut fahrbare Abkürzung für Radler um den Dortmunder Flughafen herum erspäht. Stand so quer vor der Start- u. Landebahn, Ausgang vom Industriegebiet Zechen-Norm Straße und hatte mich gefragt, wiso da eine Straße nach rechts geht. Den links herum kannte ich schon, ist zwar gut fahrbar, aber man macht halt eine Schleife um den Airport. Und so bin ich dann rechts ab auf den Osterschleppweg gefahren und muß sagen, ich war begeistert.

Von da ging´s dann straight Richtung Applerbeck, dann zum Phönixsee via Emcherradweg. Und so weiter…

…ab Dortmund Brünnighausen dann hat eben über diverse „Hellwege“ bis nach Bochum. Von dort dann halt wieder mal über die alte Erzbahntrasse ( finde ich auch klasse dieser Blog ).
Die Hinrunde war ja schon klasse vom Wetter her. Ich habe zweimal an einer Tankstelle gehalten um den Wassernachschub nicht abreißen zu lassen. geschätze 2 Liter in den 3 Stunden und als ich ankam hatte ich immer noch Durst.

Nach der Übernachtung bei Muttern, mit Rundumbetreuung, lecker Essen und Abends waren wir noch zsuammen im Kino. Der Jakobsweg, übrigens gar kein schlechter Film aber besonders gut war, Kinos sind ja klimatisiert.

Die Rückrunde hatte zunächst ein User des Radforums ausgearbeitet und da habe ich mal überraschen lassen. Getroffen haben wir uns am „Dreiländereck“/ Erzbahndreieck Fahrtrichtung West Zeche Zollverein/ Fahrtrichtung Süd-Nord von Bochum nach Gelsenkirchen Zoo, wo übrigens ein total genialer Kiosk steht.
„Da gibbet alles watt´te brauchs“. Vom kühlen Erfrsichungen, Heißgetränken, na gut die habe ich nicht bei dem aktuellen Wetter genommen, Fahrradflickzeug, Reserveschläuche, Werkzeug und der Kumpel sagte sogar er schraubt Dir auch alles fertig. Für mich kam nur eine Banane als Wegzehrung für unterwegs in Frage.

Wir sind dan Richtung Nord am Zoo vorbei über Ertzbahntrasse gedüst und irgendwie ein bisschen Emcherweg gemacht, eine Hald hoch jedenfalls bis fast nach ganze oben. Die restlichen Meterchen haben wir uns geklemmt, war da schon gut heiß. Dann ging es etwas kreuz und quer und auch mal den einen oder anderen leichten Trail durch den Busch. Gerade um den Ewaldsee fand ich echt klasse.
Jedenfalls haben wir dann den Weg schön abgeradelt. An der ersten großen Schleuße hatte ich aber einen derat trockenen Mund, daß ich erstmal eine Trinkpause einberufen musste. Die Banane mußte dann auch dran glauben. So ein Transport am Lenker ist auch für die nix auf dauer.

Was mir dann ebenfalls noch klasse gefallen hatte, der Kumpel kannten den Weg zum alten Schiffshebewerk Henrichenburg. Da bin ich ja damals dran vorbei gebrettert. Jetzt weiß ich auch wiso, denn ich war auf der falschen Kanalseite. Da sind wir dann lang bis Dortmund Mengede, wo ich nochmal an einer Tankstelle den Wassernachschub aufgebssert hatte.

Dann hatte ich aber einen falschen Abbieger erwischt und wir ein bisschen im Kreis gefahren. Habe gerade versucht beim Routeeinpflegen herauszufiden wo wir da hergedüst sind. Trotzt eine satten viertel Stunde im Bikemaproutenprogramm und aller möglichen Einstellungen…
…ich habe keinen Plan wo wir da waren.

Gut aber irgendwann hat man es wieder und dann ging´s halt durch den Evinger Stadtwald bis zum Preußenhafen Lünen. Da haben wir dann erstmal ne schöne Coke gezogen, die Füße im Hafenbecken baumelnd. Wobei er sogar samt Klamotten im Becken verschwunden ist, natürlich aus eigenem Willen und ausschließlich zur Erfrischung. Bei dem Wetter waren die Sachen bei der Abfahrt auch schonwieder fast trocken.

Wir haben dann noch schön gequatscht ein bisschen ausgeruht und dann ging´s wieder los. Er allerdings wieder retour am Kanal entlang ich in Richtung Ost – Heimatroute halt. Dazu brauche ich jetzt nix schreiben.

Hitzefahrten: das was ich aber noch loswerden will ist, ich habe auf der Rückfahrt 3 Liter Wasser durchlaufen lassen und würde eine solche Hammerrunde unsportlichen Leuten nicht empfehlen. Die Temperaturen lagen mit Sicherheit konstant über 30c°, es waren null Wolken und so stand die Sonne kontinuierlich am Himmel. Dazu noch die gefühlten 90% Luftfeuchte. Lockere kurzbeinige- u. kurzärmliges Klamotten, reichlich Wasser, trotz aller Ambitionen doch eher gemütliche Tempo und der Fahrtwind, nebst ein paar kurzen Päuschen im Schatten machten das ganze etwas erträglich. Zu Hause angekommen habe ich aber noch vor der Dusche nochmals gute 1 Liter wasser reingekippt.

Wie immer ein trockenen Daten für die Hinrunde:
die Pace: 69km in 3:06h total/ 22,26km/h Schnitt
und hier die Strecke <klick> mit 310hm

Wie immer ein trockenen Daten für die Rückrunde:
die Pace: 94km in 4:55h total/ 20,86km/h Schnitt
und hier die Strecke <klick> mit 140hm

Bilder von der Route gibt es hier <klick>

Gut ich denke morgen wird nicht soviel laufen, etwas abspannen und wenn´s gut läuft, haben wir auch nur 20c°.

+20c° und deutlich mehr – Update

Juli 10, 2010

ein paar Tipps u. Spontaneinfälle von mir zu sportlicher Betätigung in Temperaturregionen, die hier im mitteleuropäischen Raum nicht ganz so selbstverständlich sind.

Natürlich alles ohne Gewährleistung und im Hobbybereich – kein Profisport. Soll ja noch Spaß machen oder ?

Zunächst mal, mal sollte sich im Sinne seiner eignen Gesundheit nichts selbst vormachen. Betätige ich mich nicht regelmäßig in Maßen bei höhren Temperaturen oder auch bei nur niedrigeren, sollte man es geruhsam angehen lassen.

Grundlage jeder Betätigung unter Anstrengung ist der „Treibstoff“ oder anders gesagt, die Motivation.

Flüssigkeit: dieser „Treibstoff“ besteht in aller ersten Linie aus und der absoluten Bevorzugung von Wasser und zwar pur nicht zu kalt, eher wärmer und mit nur geringem Kohlensäurengehalt. Da muß man nicht so schnell bzw. oft Bäuerchen machen und ergo mehr trinken. Außerdem wird dann auch der Verdauungstakt nicht noch zusätzliche durch´s Aufstoßen belastet.

Leichte Fruchtschorlen, also in einem eher dünnen Verhältniss gebraut, können ganz sinnvoll sein, wenn sie das Trinklust des Nutzters erhöhen. Ganz einfach weil´s besser schmeckt. Es sollten dazu aber mehr naturbelassenen Mischgetränke verwendet werden, weil diese außer dem natürlichem Fruchtzucker sowie Inhaltstoffen nix beinhalten.
Anders gesagt, nehme ich eine Fruchtschorle die schon mehr mit süßer Brause zu tun, schmeckt es zwar besser, aber man bekommt auch mehr Durst. Und da der Anteil an reinem Wasser, welches der Körper braucht, nicht sehr hoch ist, bekommt er A nicht genug davon und B wird der Körper durch die anderen unnatürlichen Zusatztstoffe nur wieder mehr belastet.

Stärker Fruchtschorlen oder zuckerhaltige Getränke haben während der Betätigung eigentlich nix zu suchen. Gründe wie oben. Hinterher können sie zum auftanken, in Maßen, aber wieder sinnvoll sein.

Parameter: die richtige Trinkmenge ist so eine Sache. Im Grunde genommen belastet eine Menge von mehr als 200ml Flüssigkeit pro Stunde den Körper wieder zu stark. Trinken sollte man also eher ständig in kleinen Schlücken. Gerade während der Tätigkeit.
Hier ist aber auch kann aber auch maßgeblich sein: die Intensität der Tätigkeit. Bewegt man sich nun mehr, kann eine höhere Trinkmenge durchaus hilfreich sein. Wichtig, oder gut, weil aus eigener Beobachtung & Erfahrung, hier ist herausfinden wie´s für einen am besten passt. Ich sage, auch hier eher öftres kleinen Schlücke, diese dann aber über den Zeitraum als Stunde definiert öfters.

Ich persöhnlich komme da auch schon mal auf 1 Liter pro Stunde.

Ein paar recht einfache Weißheiten zur richtigen Trinkmenge, die ja von den oben genannten 200ml Flüssigkeit pro Stunde aufgrund von Körpergröße und Umfang variieren kann.

  • wenn man schon Durst hat, ist es zu spät, man hat schon zuwenig getrunken ergo ist vorher richtig & genug Trinken eine Lösung
  • ist der Urin fast oder ganz weiß, hat man genug getrunken ergo ist er richtig gelb und hat einen sehr intensivieren Geruch, passte die Trinkmenge nicht

Natürlich bei entsprechender Hitze und/ oder körperlicher Betätigung kippen die Verhälnisse. Man kann eigentlich gar net mehr genug trinken. Da helfen nur noch Ruhephasen und andere Abkühlungen ( Schatten, Kofbedeckung, eine kühle Brise etc. ).

Feste Nahrung: bietet eine andere Basis. Klar ist, kurz vorher sollte man nicht mehr Unmengen essen, von wegen zu hohe Belastung des Organismus. Auch sollte die Nahrung eher leichte Kost sein. Zwischendurch mal ein bischen Obst ( Apfel, Birne, Banane, Weintrauben, Pfirsich etc. ) ist bei langanhaltender Betätgung durchaus sinnvoll.

Aber auch gehaltvoller Leckerchen dürfen schon mal sein. Der Körper verbrennt viel also darf auch mal was rein gehen. Allerdings hier wieder nur kleinere Mengen. Nüsse oder mal einen Müslriegel, Vollkornbackwaren, ruhig auch mal einen Riegel Schokolade. Am besten natürlich nachtanken wenn man pausiert, oder ganz fertig ist mit dem „Sport“.

Pause: sollten auch sein und zwar so wie man sie selbst braucht. Es hilft nix, sich dem Rythmus andere anzupassen, die schon gerne mal „weiter“ ziehen, schneller machen wollen. Stichwort Gruppendynamik auch mal im Hinterkopf behalten. Lieber öfters mal ein kurzes Innehalten, ein Schluck Wasser im Schatten bei einem neten Luftzug, etwas Luft holen und dann weiter.

Abkühlungen: Schatten, Fahrtwind, kalte Wassergüsse langsam vom Fuß abwärts nach oben, eventuell kalte Umschläge helfen fast immer. Eiswasser oder auch Eis essen ist mit Vorsicht zu genießen. Gerade Eis essen gehört eher in die Hinterherphase, da der enthalten Fruchtzucker im Eis, soweit es sich um richtiges Eis handelt, zu hoch konzentriert ist und die Speise zumal noch zu kalt ist.
Es ist dann wie mit kalten Getränken. Sie verschaffen zwar eine kurzfristige Erfrischung in Form eines angenehmen Gefühls, aber gerade in großen Mengen, verursacht die Temperaturdiffrenz eine ( zu ) hohe Belastung.
Und so verhält es sich dann auch mit Eis zum kühlen. Das ist ein gute Sache um die Temperatur mal zu regulieren, oder für hinterher. Hilft auch hinter gut gegen Muskelkater. 😉

Stichwort passive durchblutungsfördende Maßnahmen.

Kleidung: je heißer deso lockerer und wenn möglich schnelltrocknend. Da gibt es inzwischen reichlich Auswahl. Im Herbst mal die Fachgeschäfte aufsuchen und nach Sonderangeboten/ Abverkäufen schauen. Klar kostet zumeist etwas mehr als ein Baumwoll T-Shirt, dafür ist´s aber immer angenehmer zu tragen. Man hat nicht ständig das Gefühl klaschtnass zu sein.
Bei starker Sonneneinstrahlung schützen je nach Hauttyp. Gerade der Kopf ist als Hitzesammelquelle gut „beliebt“. Ihn also bei praller Sonne durch eine entsprechende Kopfbedeckung schützen. Im Schatten, der Kühlung wegen, besser „oben ohne“.

Was passiert im Körper ? aus eigener Beobachtung: ein paar zusätlich nachgereichte Zeilen, die ihren Ursprung hier <klick> haben.

Der Körper kann nur noch sehr schlecht kühlen um seinen optimale Betriebstemperatur zu halten. Er entzieht sich quasi selbst Wasser aus allen seinen Reserviors. Neben dem zunächst anstehenden Blut geht es in der späteren Phase an die Zellen selbst. ( Die letzte Phase ist aber hier zum Glück noch nicht im Fokus.)

Wenn dem Blut Wasser entzogen wird, es also verdünnt wird, muß das Herz schneller arbeiten ( Puls ), um die trägere Flüssigkeit Blut zu pumpen. Das geht dann in Kombination mit dem Systhem, das der Körper ohnehin schon anfängt sich mit dem herunterkühlen zu „beeilen“, weil er erkennt, oha es wird Zeit das sich was tut.

Bei erhötem Puls also noch Cola oder Traubenzucker zuzuführen und so den Puls nochmal anzukurbeln ist also in meinen Augen kein guter Plan.

Angesagt ist, Ruheposition sitztend, um den Kopf als Hirnmasse zu entlasten, im Schatten sitzten obptimal mit seichter Windführung, kühlende Maßnahmen wie verschwitzte Kleidung wechseln, kalte Umschläge oder eben auch eine kaltes Getränk, aber im Behältniss lassen, es dafür als einen Art Kühlpad zu verwenden. Die Stellen sind ja bekannt wo es gut tut etwas kühlendes drauf zu haben.

Und natürlich trinken um das Flüssigkeitsdefizit auszugleichen.

Anzeichen für Dehydrierung, Überhitzung in weitere Folge Hitzschlag sollte man sich ruhig mal antun zu ergooglen.
Das Fatale ist, der Betroffenen merkt es in den Fällen wo ich mit von der Partie war kaum oder erst sehr spät und auch das konnte ich im Nachhinein zumindest für mich ausmachen, er deutet es einfach falsch.
Weiterhin hat man als Fremder es auch nicht so leicht, die Anzeichen zu erkennen. Und ! selbst wenn man die Anzeichen erkennt, ist es immer schwer auf die Person einzuwirken.

Warum lässt sich auch fix erklären.

Der Person geht es nicht gut und ist quasi in eine Art Zustand zwischen Gereiztheit, resultierend aus dem Unwohlsein, hier und da spielt auch Überschätzung eine nicht ganz unwichtige Rolle oder auch schon eine gewisse Aphartie.

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Unterzuckerung/ Burnout sind dann in meinen Augen eher Folgeerscheinungen. Hier würde ich, nüchtern betrachtet die Sache so sehen.

Da durch das der Körper überhitzt war oder ist, je nachdem, und sich doch arg bemüht sich selbst runterzukühlen verbrennt er natürlich auch mehr. An dem Punkt könnte es sinnvoll sein, eine gewisse Menge an Kallorien zuzuführen.

Spontan fallen mir eher leichte Kallorien ein, wie etwa die schon genannten Obst, Apfel, Birne oder die immer wieder ja auch als sinnvoll empfundene Banane. Obst hat den weiteren Vorteil das es leichter verdaulich ist und auch in kleineren Einheiten zu sich genommen oder dargereicht werden kann. Also kleine Happen oder Stücke in Kombination mit Wasser halt.

Traubenzucker oder Cola/ zuckerhaltige Getränke würde ich eher nur in kleinen Schlücken, Dosierungen und auch erst nachdem derjenige sich deutlich abgekühlt hat, verabreichen.

Den Abkühlungsprozess sowie das Unwohlsein kann man als Außenstehender, so denke ich gut beobachten.

Kernthema ist auch hier, wie wir ja alle mal irgendwann beim Ersthelferkurs gelernt haben. Ruhe bewahren und so auch Ruhe auf die Hilfsdedürftige Person „ausstrahlen“, ansprechen und so im weiteren Verlauf auch selbst eine gewisse klare Betrachtung der Umstände erlangen.