Archive for the ‘03. The Cure – Forest’ Category

19.724km/ 19.01.2018

Januar 19, 2018

Biketouren/ Biketouren „After-Show-Party“: …also Fakt ist, gestern war ich nach dem Eintreffen von der Heimattour hier doch gut leer gebrannt. Ob ich jetzt trotz Trinkdisziplin zu wenig Flüssiges zu mir genommen hatte, oder im Kontext dazu doch mehr geschwitzt als ich es wahrnahm, was ja bei einer gewissen kalten Temperatur schnell passieren kann, oder ob schlichtweg der Brennstoff alle war ? Egal. So richtig voll- oder noch besser aufgeladen fühlte ich mich erst heute am späten Mittag, als ich mir jenes kleines Mahl zu mir nahm…

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Die Lokalität, wohl bekannt und wieder immer wieder mal gerne aufgesucht, sodann es der zeitliche Ablauf hergibt. Meist ist ja Brückenzeit/ Wartezeit bis zum „Zugriff“. Die Currywurst gibt alles her was der Name so sagt. Kalorien ergo Brennstoff pur.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biktouren Bilder: der Rest vom Montag lief eigentlich wie gehabt. Gut ausgeschlafen, ein zweites Geheimmittel wenn es mal anstrengend war, wurde das Morgenritual abgehandelt und dann ging’s auf´s CAADX. Mit nur knapp was unter 4c° war es recht frisch, ich aber passend gekleidet. Das Tempo hatte ich gezielt geruhsamer angesetzt. Brachte dann auch wider die volle Winterpokalstunde.

Auf der Heimfahrt am Preußenhafen sah ich dann die weiße Gans. Jene sitzt dort in den letzten Tagen öfters, auch schon morgens. Man sieht sie im dunkeln recht gut, klar sie ist ja weiß.

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Die Heimfahrt wurde am Kanal abgehandelt mit einer kleiner Extraschleife bis zur Kippenbrücke ( Am Lausbach ). War einfach nur schön, es rollte gut mit dem Wind im Rücken. Ich hoffe die nächsten Tage wird das immer irgendwie gut gehen. Sturm ist angesagt, von Windböen reden sie woanders, für morgen früh ist aber auf jeden Fall mal Regen angesagt. Test für die neue Jacke ?

Dienstag: nach dem Morgenritual auf in die Fitness-Garage und schon dort die warmen Handschuhe in den Ortlieb Seat-Pack gepackt. So wirklich kalt war es dann doch nicht. Ich bin in einem Höchstmaß unzufrieden mit den aktuellen Wetterfröschen. Kam noch hinzu, wo ist der verdammte Regen ? Statt dessen gab´s nur eine gute ständige Brise von vorne. Das bisschen Luftfeuchtigkeit was da runterkam, braucht man gar nicht zu erwähnen.

Nachmittags war es dann teils heiter, teils bewölkt. Es gab ein schönes Wetter-Wolken-Spiel.

 

Mit nur 3c° passte die Vorhersage zumindest am Nachmittag, aber das Thema Regen war wieder eher mau. Zwei kleine Schauer hatte es gerade mal. Wie soll man bei so einem „Dreckswetter“ eine Regenjacke auf Herz & Nieren testen ? Geht gar nich !
Gut, zu Hause angekommen, noch fix eine Trainingseinheit nach geschoben. Für morgen noch eine kurz Erkundung – Wanderweg – Langern, zurecht gelegt. Praktischerweise werden so auch wieder ein paar extra Winterpokal Punkte dabei abfallen.

Dann war heute noch ein wenig Basteltag.

…und sonst ? / Newsticker: hatte ich doch versucht den frisch erworbenen Ortlieb Trinkschlauch  Januar Heimattour 2018 mal zu testen. Klappte ja irgendwie so gar nicht. Das was mir am meisten durch den Kopf ging, der Zuführschlauch der eigentlich in ein Trinkgefäß reinreichen sollte, war scheinbar zu kurz. Und zwar deutlich zu kurz.
Jetzt hab ich Döspaddel gerade ma´an dem Zuführschlauch gezogen und siehe da, er lässt sich mühelos rausziehen und kann so problemlos jeden Boden eines Trinkgefäßes erreichen. Ich werd mir das Teil nochmal mit Flasche irgendwie an ´s Bike pappen und probieren.

Bikeklamotten / Bike Jacke/ Reflexmaterial: dann ist da ja noch die neue Bergans Letto Jacke. Nettes Teil doch wer mich kennt, mir leider etwas zu unauffällig. Und dies gerade im Dunkeln. Also mal eben wieder schnell die noch im letzten Jahr bestellten Kleiber Reflexstücke aus der Schublade gezogen, hier und da ein wenig geschnipselt und dann eingemessen…

Einmal mit Blitz bei Zimmerlicht und einmal mit Blitz bei Zimmer dunkel. Das sollte erstmal reichen. Hoffentlich lösen sich die Reflexaufkleber nicht so schnell. Denn das hatte ich bei der letzten angeblichen Dermizax Jacke. Weiter im…

Bikealltag/ Erstbefahrung: also mit dem…

Mittwoch: der begann, wie gewohnt mit der Morgen-Szeremonie und endete genauso wie gewohnt mit argem Gestrampelt gegen den Wind auf dem CAADX. Ich mecker nicht, ich sag das nur so. Irgendwie war aber heute früh vielleicht auch nicht genug Saft in den Beinen. Was weiß der Geier.

Für den Nachmittag hatte ich mir dann die schon erwähnte Streckenerkundung vorgenommen. Das war dann auch wieder richtig nett. Im ganzen die Strecke gefahren hatte ich so wieder gute 26 Kilometer nebst 113hm gemacht, wobei mich die Nummer gute 1:26 kostete. War ich erst nicht letzte Woche dort ?

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Auf jeden Fall habe ich wieder meine Spässekes gehabt. Ist einfach nur schön durch so Waldetappen zu fahren, über die leeren Feldwege zu rollen und den Wind zu hören. Dabei langsam den Sonnenuntergang zuzuschauen und den Einzug der Dunkelheit erleben zu dürfen.

Leider ar auch heute wieder „Dreckswetter“ also nix mit Regenjacke testen. Noch eine kleine Besonderheit für heute. Ich hatte kurz vor dem erreichen des Claim, genauer gesagt in den  Lippeauen, Wildwechsel. Bei ca. Kilometer 21 lief ein kleines Reh, nehme ich mal an, einfach quer über den Weg. Von links kommend, einem Feld, nach rechts rüber in Richtung weiteres Feld, wo dann aber „oben am Hang“ ein kleines Wäldchen liegt. Wild hatte ich hier schon mal gesehen. Nur eben auf dem Freien Feld.
Heute hatte mich das Reh aber wohl nicht wahr genommen. Also weder mich, noch den voreilenden Scheinwerfer. Es es ergriff nicht die Flucht oder wurde schneller, sondern lief ganz ruhig einfach über den Weg. Als ich knapp vorbei war, konnte ich noch das helle Leuchten des Schwanzes im Dunkeln erhaschen. Toll, einfach toll sowas so nah zu erleben.

Donnerstag: irgendwie der Tag der einem Weltuntergang gleich werden sollte. Nicht mit mir. Erstmal Espresso nippen, Süßkram futtern und dann ab auf´s CAADX. Weltuntergang fiel erstmal aus. Auch wenn ich gerne die Rennbahn-Nebenwindschutzstrecke nutze, es war Gefühl deutlich weniger Wind als am Vortag. So richtig traurig war ich darüber nicht.
Besser gefallen hatte es mir aber, daß kontinuierlich Wasser von oben kam. Das es irgendwie nass unter der neuen Jacke geworden wäre, kann ich nicht behaupten. Volle Zufriedenheit also erstmal in dem Punkt.

Den Tag über war dann natürlich viel los. Darüber irgendwelche Buchstaben niederschreiben mag ich nicht. Hat ja auch so jeder irgendwie mitbekommen.

Nachmittags auf der Heimfahrt war auf jeden Fall wieder alles gut. Blöd für mich war nur, daß ich doch noch eine Nachmittagsrunde übernehmen mußte. Eine Mutti mußte ihr Kind aus der Schule abholen, also hab ich ja gesagt. Was soll’s, dafür kann ich dann eben morgen früh raus aus dem Job.

Freitag: der Tag beginnt wie immer, außer das es draußen doch etwas arg weiß war. Nicht mal richtig Schnee, sondern mehr so eine Art Eispampe. Ich prüfte sorgfältig die Oberflächen der Straße, entschied mich dann aber doch den Laufradsatz mit den Conti Nordic Spike Reifen zu montieren. Es war einfach so ein Gefühl.

Die Strecke selbst war aber recht gut befahrbar. Es war nur so eine Pampe, nicht mal glatt. Natürlich passte ich besonders auf, aber da war nix. Zum Glück. Nur eine kleinere Unannehmlichkeit. Dazu aber nur was im Anhang.

Nachmittags ging es dann wider auf die Erstbefahrungsstrecke der Erkundung – Wanderweg – Langern. Diesmal konnte ich es mir aber nicht klemmen, den kleinen Trampelpfad recht hoch in den Wald zu testen. Allerdings, wohl getroffene Entscheidung, schiebend. Denn groß was mit fahren wäre gar nicht gegangen.

Schon im Eingang viele Wurzeln und enge Umfahrungen von den Bäumen auf dem Trampelpfad. Ob man das, eventuell im Sommer, wenn es halbwegs trocken ist, meistern könnte ?

Hilft aber alles nix. Überall lag Totholz rum und ein fetter umgestürzter Baum. Zudem ist der Trampelpfad mit Wasserläufen und feuchten Tiefungen, gerade im ersten Drittel, gesegnet. Im mittleren Abschnitt wird, wenn es trocken ist, also Sommer, das Grünzeug, vorzugsweise in Form von Stachelzeugs nur so sprießen. Durchkommen ? Geschätzt – nein.

War aber mal interessant zu wissen wo’s da so hergeht. Wo der Weg auskommt hatte ich ja schon am Mittwoch erahnt-gesehen. Ist überhaupt eine interessante Ecke, so rund um Cappenberg. Jedenfalls bin ich dann weiter wie gewohnt, also so wie im am Mittwoch schon Heim bin. Der Himmel war aber zu schön um nicht nochmal die Mobilcam zu zücken.

Natürlich habe dem CAADX auch nach dem Einrollen auf der Burg eine Pflegeeinheit gegönnt.

Und sonst so ? Der Monat läuft irgendwie – verdammt gut. Für mich liegen noch acht volle Arbeitstage an. Sagen wir mal 40 Kilometer pro Tag im Standard, wären das gute 320 Kilometer. Bis jetzt habe ich aber schon 795 auf der Uhr stehen. Das wären dann am Monatsende satte 1.115 Kilometer. Also, wie schon gesagt, ohne das ich einen einzigen Etxrakilometer mache.

Zum Schluss noch den kleinen Anhang.

PKW vs. Bike: auf der morgendlichen Anfahrt kam es dann zu folgender Situation. Fahre ich so bei dem Wetter über die Kamener Straße auf den Kreuzungsbereich Zwolle Allee ein. Normalerweise nutze ich dabei die regluäre Fahrbahn. Eine Radwegbenutzungspflicht besteht nicht, da auch kein Radweg vorhanden ist. Im Standard tue ich so als das ich links in den Brückenkamp einbiege. Naja, in Wahrheit tut ich das ja auch. Dabei schwenke ich von der rechten Fahrspur auf die linke, wo es dann in den Brückenkamp geht.

Heute früh war aber ungewöhnlich viel Verkehr, die Straße dort noch nicht ganz so schneepampenmatschfrei, ich entschloss mich also rechts abzubiegen und dann über den Radweg, welcher aus der Zwolle Allee über die Fußgängerampel eben in den Brückenkamp führt.
Stehe ich also da, nutze die Zeit bis es grün wird um mir die Nase zu schnäupen. Die Ampel wird grün und was macht man da ? Ja klar, losfahren.

Blöd war jetzt, das die Linksabbieger aus der Zwolle Allee auch grün hatten. Also jene, die mal eben mit Vollgas ganz gerne noch bei dunkelgrün über die Kreuzung huschen. Jetzt war die Ampel also ausnahmsweise auch für jene grün geworden. So grün, das der Porsche Cayenne ( WAF – BT?  ??/ Kennzeichen konnte ich dann doch nicht mehr ganz lesen ) Fahrer wohl meinte, mit gutem Gas über die grüne Fußgängerampel brettern zu müssen. Also jene wo ich mich gerade darauf bewegte.

Selbst der PKW-Lenker hinter ihm hielt an und schüttelte den Kopf. Der hat MICH überhaupt nicht gesehen. Nicht mal ansatzweise wahrgenommen. Oder, er hat voll gepennt. Zwischen mir und seiner Fahrertür waren eventuell noch zweieinhalb 28″ Reifenmaße.
Was soll man dazu sagen ? Einfach Wegschnupfen und vergessen.

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19.508km/ 14.01.2018

Januar 14, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Heimattouren/ Biketouren Bilder: so wieder im Lande, ein paar Zeilen zur gelaufenen Heimattour.

Die Hinfahrt: …ich habe gestern dann doch mal länger in der Pofe ( Bett ) gelegen, das frühere Aufstehen der letzten drei Tage saß irgendwie noch in den Knochen. Nachdem ich die Café con Leche und die Samstagszeitung durch hatte, lugten meine Glubschen aus dem Küchenfenster.
Irgendwie war da weniger Sonne als der Wetterfrosch am Vortag verkündet hatte. Auch die Temperaturen waren weit weg von dem was angesagt war. Da es aber schon recht spät war, machte ich mir noch zwei Bütterkes mit Tomate, packte meinen Kram zusammen und hockte mich auf das CAADX.

Leider klappte das mit dem Trinkschlauch irgendwie nicht. In den Ortlieb Accessory-Pack konnte ich den Schlauch samt Trinkfalsche noch verstauen, nur trinken klappte nicht. Ich lud die Flache dann leicht schräg ein, es kam aber immer noch nix raus.

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Außer das es aus dem Druckausgleichventil in den Accessory-Pack tröpfelte. Also wieder alles zurückgebaut, die Pulle so mitgenommen und los.

Die neue Bergans Letto Jacke machte dagegen eine sehr guten Eindruck. Wie ich schon sagte, bei der Abfahrt war es dann doch noch recht frisch. Nach etwas mehr als drei Kilometern hielt ich dann aber doch an der Seite an und entledigte mich des zusätzlichem Funktions T-Shirt. Dann immer schön an der Rennbahn entlang, bin dann aber recht früh zum Kanal hoch gefahren.

Dort lugte inzwischen die Sonne mächtig über den Horizont und ich begann…

…heißzulaufen ! Also wieder rechts ran, diesmal unter einer Brücke und das warme Funktionsshirt gegen ein normales getauscht. Am Preußenhafen stellte ich dann aber fest, das war’s auch nicht, also das als erstes ausgezogene Funktions T-Shirt wider rausgeholt und übergezogen. Dann passte das. Und so radelte ich bis zur Bushaltestelle kurz vor DO-Mengede. Erste kurze Pause, Banane, gut an der Wasserpulle nuckeln, etwa die Beine vertreten dann aber wider los.

Letzter, aber auch nur kurzer Stop, ein Riegelstop, war dann kurz vor dem Aussichtsturm. Den Riegel kramte ich nur raus, entpackte ihn und verzehrte ihn dann im gemütlichen Tempo. Überhaupt Tempo: viel war da nicht drin bei mir. So rollen lassen wie geht, nicht zu heiß werden, aber auf Temperatur bleiben. Es schien zwar die Sonne und das Thermometer zeigte in der Spitze sogar 9c° an, aber irgendwie war da ein kühler Hauch in der Luft. Gefühlt hatte es maximal 6c°. Letzter Fotostop, die Brücke über den Kanal zum ZOOM

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Ab da lief es zwar noch etwas zäh, aber was soll’s halt. Die frisch gemachte Trasse ist asphaltiert, geht aber erstmal gaaaanz leicht bergan. Zieht sich halt.

Die Rückreise: da geht es immer naturgemäß relaxed voran. Man könnte auch sagen, ich komme da nur schwer in Schwung. Warum da so ist, habe ich noch nicht herausgefunden. Mit dem Start um kurz vor elf war auf jeden Fall das Wetter schonmal sonniger als am Vortag. Aber irgendwie machte mir dann auch noch so einen seichte Brise zu schaffen. Die Brise war nicht nur seicht, also eigentlich kaum spürbar, aber aus Süd-Osten komment, gefühlt rattenkalt.

Großes Tempo baute ich erst gar nicht auf, ich ließ mich eigentlich nur bis zum Aussichtsturm – schleppen. Dort wurde dann die erste Stulle eingeworfen, aber nicht lange gehalten. In der Sonne war es zwar schön, aber diese Süd-Ost-Brise…

Bis zum Turm brauchte ich auch etwas länger als eine Stunde. Ab da wider eine gute Stunde um die Stadtgrenze Lünen bzw. deren Ausläufer zu erreichen. Irgendwo kurz davor wurde auch die zweite Stulle nachgeschmissen. Aber auch wieder während der Fahrt. Wenn man schon so wenig Schwung hat, dann will man den nicht auch noch verlieren, so war mein Gedanke. Motto: bloß in Bewegung bleiben.

Am Preußenhafen ( oh eine aufgefrischt Homepage ) gönnte ich mir dann aber doch noch ein kurzes Päuschen. der Grund war recht einfach. Es war recht viel Betrieb am Preußenhafen und so mußte ich ein kuzes Stück rollen lassen. Dabei bemerkte ich…
…der Wind war dort nicht präsent ! Also schnell auf die erste freie Bank, die Wasserpulle wieder gegriffen und noch einen Riegel verzehrt. Die kurze Pause tat richtig gut, ich hätte nich gerne länger dort gehockt. Aber mit noch gut 40 Minuten Fahrzeit vor der Brust wollte ich die nicht bei Sonnenuntergang machen. Denn dann würde es mal so richtig frisch werden. Also wieder „auf auf ihr müden Krieger„, ab nach Hause gestrampelt.

Viel war nicht mehr los mit mir. Zudem zippelte es in der Hüfte, was aber schon das ganze Wochenende so war. Halt ma´ mehr, mal weniger und manchmal auch gar nicht.

Zu Hause auf der Burg angekommen das CAADX entladen, schnell rein, eine schöne heiße Milch gemacht, die Brockens verstaut beziehungsweise in die Waschmaschine gestopft und dann…
…ab unter die heiße Dusche. Jetzt tippe ich den Beitrag, hab mein Mittagessen um kurz nach vier zu mir genommen, eine Pizza brutzelt gerade im Ofen und wird gleich noch nachgelegt. Alt werde ich heute nicht. War aber trotzdem sehr schön bei meiner Mom und auch die Fahrten. Egal wie ! Bis zum nächsten mal.

19.378km/ 12.01.2018

Januar 12, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder/ Bikebilder: also…

…der Montag: als erster Urlaubstag startete jetzt etwas konfus. Da ja das CAADX einen Steuerlager-Schaden hatte, mußte ich mir was einfallen lassen. Ich bin erst um 06:00 aus den Federn, hab ein Ruhe meinen Espresso geschlürft und dann mit dem Auto meiner Ältesten jene zum Job gebracht, das CAADX im Kofferraum und bin dann nach der Wegbringaktion zum Onkel im weißen Kittel.

Dort war die Bude so voll, das haben die selbst gesagt, daß ich nun für morgen Vormittag einen Termin bekommen habe. Bin dann also von dort direkt nach Wütec weiter gerollt. Dort wurde ich per Handschlag begrüßt, die Sache kurz erläutert und insofern positiv beantwortet, daß alles kein Problem sei. Die Lager hätte man wohl schon im Hause ( wobei mir ein Beispielloger gezeigt wurde ), aber ob das wegen der laufenden Inventur „noch heute klappen würde ?
Mit „morgen“ war ich aber auch sehr zufrieden, da ja wegen Termin beim weißen Kittel ich sowieso die Blechkutsche haben würde und somit die Abholung nicht sonderlich trickreich sei. Gebongt !

Dann bin ich ab nach Hause, einigermaßen erleichtert. Leider wird das dann aber so nix mit der Einladung zum Erzählabend am Donnerstag. Und das obwohl mir Biking Tom sogar einen Track hat zukommen lassen. Den werd ich mir jetzt mal anschauen.

*schau an*

Schaut ja gar nicht mal schlecht aus. Ob man das wohl auf dem Bryton sauber angezeigt bekommen würde ? Natürlich grübel ich schon wieder ob ich das nicht doch noch… . Erstmal die Strecke nach archivierter Anweisung auf den Bryton gespielt. Hat wohl auch geklappt.

Derweilen war ich dann ja auch mal wider zu Hause. Der Autoschrauber des Vertrauens hat sich die Familienkutschen-Geschichte genauer angeschaut und uns zu einem kurzen und erklärenden Gespräch gebeten. Man ist noch im unter vierstelligen Bereich, wird also fertig gemacht. Wie günstig Radfahren dann doch ist, wenn es beim Auto für eine Reparatur auf den vierstelligen Bereich zugeht. Zu Hause angekommen habe ich dann vor bezieheungswiese beim dem Essenzubereiten nochmal einen kleinen Schwarzen fertig gemacht.

Scheiß drauf ob ich heute Abend gut einschlafen kann. Hab ja Urlaub, da darf man sich ja mal was gönnen. Ja, und jetzt tippe ich den Beitrag und nachher werd ich mich noch draußen etwas austoben gehen. Ganz „ohne“ geht nicht, muß auch nicht sein.

Dienstag: der Tag der großen Erkenntnis. Der neue Herr im weißen Kittel war von der ganz flotten Sorte. Das Thema Alter konnte ich ihm nur mühsam nahebringen und habe so auch nur zwei der eigentlich drei Punkte mit ihm geklärt. Ja und das das CAADX ja bei Wütec heute fertig wurde ist auch so eine eigene Geschichte.

Eine weitere, dann aber auch letzte Feststellung nach der ganzen Schrauberaktion seinerseits:„die hinteren Bremsbeläge im Auge behalten.“ Das sicherte ich ihm natürlich auch zu, Reseservebeläge liegen ja schon hier. Habe gerade nachgeschaut und nachgerechnet, zur Zeit haben die Bremsbeläge mit 2.036km Nutzkilometern zweidrittel der wahrscheinlichen Nutzdauer erreicht. Bis Ende Januar ?

Nach dem Mittag samt etwas sacken lassen, bin ich aber nochmal für eine kleine Runde am Kanal entlang.

Mittwoch: wieder ein Arbeitstag und auch für den Rest der Woche. Es war nicht mal richtig kalt, ich schon fast zu warm angezogen und es war windstill. Und so war mit fast 45 Minuten zu schnell am Job. Dem musste ich am Nachmittag was entgegen setzten.

Im Kopf hatte ich plötzlich eine Strecke die ich mal vor langer Zeit gefahren bin. Irgendwie erst am Kanal gen Westen, dann über den Kanal rüber und dann so genau keine Ahnung wie hoch nach Schloss Cappenberg. Nur fiel mir die Querung nach Cappenberg nicht ein. Ich hatte zwar ein paar Bilder im Kopf, aber eben keine Strecke. So lange war ich diesen Part nicht mehr gefahren.
Jetzt hätte ich mich auch einfach dahin rollen lassen können. Irgendwann kommt einem dann wider der wieder Streckenplan im Kopf und dann geht’s weiter. Ich wollte aber diesmal keine unnötige Zeit mit rumsuchen vergeuden. Also wurde mal in einer kurzen Standzeit Googlemaps bemüht und siehe da… ! Und so konnte ruhigen Gewissens und vor allem ohne großes rumsuchen radeln. Zwei drei kleinere Alternativen hatte ich noch auf der Strecke dann vor Ort gecheckt, das hielt aber nicht groß auf. Es war wunderbar, aber seht selbst.

Natürlich war das Wetter bei der Abfahrt zunächst nicht ganz so schön. Aber schön genug und vor allem warm. Das Thermometer zeigte satte 10c°. Nur der recht frische Wind, der machte die Sache etwas anders vom Feeling her.

Die gefahrene Strecke dient als Grundstock für die nächste Attacke. Denn dann soll es mal über Cappenberg und den dortigen Wald rüber nach Nordkirchen gehen. Von dort dann rüber nach Ascheberg, dort hindurch und dann mal sehen… . Da war noch was, was ich gesehen hatte, aber eben nich nicht gefahren. Nächste Woche ? Außerdem habe ich da noch eine Weg im Kopf, den ich zwar schon optisch wahrgenommen hatte, aber noch nie gefahren bin. Es gibt also immer noch was zum spielen hier.

Donnerstag: keine besonderen Vorkommnisse, ein Tag wider jeder andere auch. Selbst das Wetter blieb mal stabil. Nachmittags war irgendwie nicht voll da, mußte mich selbst ein wenig viel in den Arsch treten um mich nicht irgendwo auf die Bank zu setzten und der Landschaft zuzuschauen. Aber dafür wär es auch zu frisch gewesen.
Zum Glück hatte ich nich genug „Saft“ um auf der Terrasse noch eine Trainingseinheit hinzulegen.

Freitag: letzte Tag der Woche, wollen doch mal sehen was geht. Außnahmsweise mal gut kalt morgens. Die dickeren Handschuhe waren keine schlechte Wahl. Sonst lief es aber ganz manierlich. Windstill war es auch wieder. Leider alles wolkenverhangen.

Auch Nachmittags immer noch gut frisch, zwar nicht mehr so wie morgens, aber immerhin. Ich entschied mich für eine Heimfahrt an der linken Kanalseite inklusive der Umfahrung des Kraftwerks am Hügel. Gedanke war gang klar, Fahrzeit schinden. Etwa im letzten Viertel der Strecke wurde ich aber so richtig warm und entsprechend flott. Mußte mich bremsen.

Reichte dann aber trotzdem nicht und so entschied ich mich die letzten Meters fast einrollen lassen. Bin auch wieder vorgefahren bis zur Discounterecke und erst dort links rein. Im Schleichtempo auf dem Gehweg, der für´s Radfahren frei gegeben ist. Da bekommen mich sonst keine zehn Pferde drauf. Wobei man sagen kann, der ist hier gar nicht mal richtig schlecht. Dann passte das.

Das Burgtor geöffnet, schnell das CAADX reingeschoben, die Klamotten rausgefrickelt, Fleecjacke vorab übergeworfen und rein in den Empfangsaal. Ich hatte am Morgen vergessen die Schuhe für das Training danach mir rauszunehmen. Deshalb mußte ich dann rein. Noch einen warme Mütze samt Halstuch gegriffen, schnell eine warmem Mütze über und ebenso…
…schnell den Karton mit der Bergans Letto Dermizax Jacke gegriffen und erwartungsvoll, wie ein kleines Kind Weihnachten, aufgerissen. Dann aber doch raus. Draußen war’s dann wider angenehm. Klar ich war ja für drinnen viel zu dick eingepackt. Erstmal die wenigen Sachen für das Training rausgepackt und mir dann die Jacke angeschaut. Sieht lecker aus und passt. Kann also morgen auf der Heimattour getestet werden.

Jetzt kann man mich Jacket-Maniac nennen. Ich habe jetzt vier Jacken für das Radfahren. Die erste ist die Gore Pacelite, die ich schon für 50,00 Euro von einem User aus dem Radforum, er hatte schon die gleiche Jacke und hat nich eine geschenkt bekommen, geschossen hatte. Kurze Zeit später kam dann die Löffler auf den Markt. Jene hatte ich bestellt zum Orignalpreis und ebenso teuer bezahlt. Aber was tut man nicht alles…

Naja, und dann war da noch die angebliche Dermizax-Jacke von Protective. Die Jacke ist nicht schlecht, zum Glück habe ich auch nicht den ehemaligen vollen Preis gezahlt, hatte neu auch was mit über 200 gekostet, aber hätte ich mir gerne gespart. Und jetzt eben die Bergans. Schaut wer´ma´.

CAADX Gelenketag

Januar 9, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebasteln/ Steuerlager: also der heutige Tag war dann mal wieder eine kleinere Erlebnissnummer. Ich fange mal so an…

…habe mir dann mal via der IBC Trainingsverwaltung die Laufleistungsdaten der Laufräder ( Räder bei einem Fahrrad ) gezogen.

  • der Cyclcoross Laufradsatz hat schon gute 12.624km runter gemacht
  • der Straßenlaufradsatz inkl. der Spikereifen hat nur 5.406km auf dem Buckel

So grob passt das, warum es jetzt nicht haargenau mit der Tacholaufleistung des Rades konform geht… ?

Jetzt komme ich gerade eben von Wütec wo eigentlich nur das Steuerlager gemacht werden sollte. Klar, wurde auch gemacht, dazu aber gleich mehr. Gut, bin ich also so da, legt der gute Mann quasi die letzte Hand an´s CAADX und bemerkt das es am Hinterrad irgendwie knackt ( hatte eich aber auch schon hin und wieder ), nicht ganz sauber läuft aber vor allem auch wieder ein wenig Spiel hat. Für die Unwissenden unter uns, wenn ein Lager an einem Rad „Spiel hat“, dann wackelt das Rad in einer Richtung, wofür es nicht vorgesehen ist.

Unfein. Er meinte dann:“ich schau mal das Lager an und stell den Lagerkonus einfach ein wenig nach.“ Gut dachte ich mir, wenn der Bock gerade hier steht, soll er ruhig mal machen. Im Sommer ( am CAADX bei 13.130km/ 29.05. bis 02.06.2017 ) hatte ja schon Das Rad Dortmund an all meinen Bikes die Lager vorgenommen und entsprechende Erstehilfemaßnahmen vollzogen.

Ich mache mir da jetzt nix vor, es sind nach wie vor einfache Konuslager am CAADX verbaut und mehr als machen kann da keiner was. Also auch nicht die Jungs von Das Rad Dortmund. Aber nun war da eben wieder was los und der Freilauf kündigte auch schon so seine Zicken an…

Heute hatte man bei Wütec neben der eigentlichen Erneuerung des Steuerlagers dann mal hinten das ganze Konuslager demontiert, nochmal gesäubert, etwas beigeschliffen, mehr kann man da halt nicht machen und frische Kugeln mit frischem Fett rein gemacht. Mal ein paar Bilder, die sich so ergaben…

Das wird nicht der letzte Handgriff daran gewesen sein – es ist halt nur wieder eine Erstehilfemaßnahme. Es rollt also wieder, eine Zeit lang. Jetzt gibt es drei Möglichkeiten für ein weiteres Vorgehen.

  • Einen frischen Konus beschaffen, was ich über den verkaufenden Laden angehen würde. Denn das ich da an Angaben für die Konsulager komme bei den Maddux CX 2.0 Laufrädern, halte ich eher für unwahrscheinlich
  • Komplett neue Laufräder, was dann aber vier Stück wären. Denn die Vorderräder sind ja nicht anders gebaut, also von der „Qualität“ her, auch wenn jene zur Zeit nicht zicken
  • bei Wütec wurde aber auch die Möglichkeit angesprochen, die Felgen mit frischen Naben neu einzuspeichen. Da müßte dann mal schauen was das im Vergleich zu neuen Laufrädern kostet ?

Jetzt rollt die Fuhre erstmal wieder. Zum Glück ist der neue Steuersatz, ein Stronglight 1/8″ 1/8″ Referenznummer 252764 drin, und dort sollte dann erstmal Ruhe sein.

Was mich jetzt so allgemein irritiert, wieso war an allen Lagern soviel Flugrost ? Gut, die Nummer ist gelaufen, Schwamm drüber.

19.216km/ 07.01.2018

Januar 7, 2018

The Cure – Forest/ Bikedefekte/ Bikebasteln/ Steuerlager: ja Kacke iss, nachdem ich heute so fleißig draußen meinen letzten Part in Sachen Fitness absolviert hatte, dachte ich so, schau doch nochmal nach dem  Geräuschentwickelung bzw. Spiel im Vorbau-Rahmen-Gabel.
Denn bei der gestrigen Reinigungsaktion stand das Bike ja mal auf´n Kopf. Und beim werkeln habe ich deutliche Bewegungen an Steuerlager-Gabel ausmachen können, inklusive Geräuschentwickelung.

Also hab ich mir die Sache gerade nochmal angeschaut, hilft ja alles nix. Tja leider ist da deutliches Spiel. Ein Versuch mit dem netten Herren Rainer und dessen Bike Talk brachte leider keine Besserung. Ich kann das alles zwar weiter fixieren, aber bei Lenkerdrehung laufen die Lager doch sehr rau. Unfein wie ich finde.

Jetzt ist natürlich das ganz blöde, eigentlich habe ich morgen und übermorgen Urlaub. Da könnte man ja die eine oder andere Ausfahrt machen. Gut, Ersatzrad kann man dafür nehmen.

Die andere Sache ist jetzt aber, unsere Familien-Kraftfahrzeugkutsche steht auch schon beim Schrauber. Da hat’s wohl das Getriebe erwischt. Unser Haushalt verfügt also zur Zeit nur über einen kleinen PKW.

Jetzt will ich aber morgen Vormittag noch zum Knochendoktor, frische Leckerli verschreiben lassen. Meine Älteste braucht aber das Auto um damit zum Job zu kommen. Nun sieht mein Plan so aus, das ich sie morgens zum Job bringe, das CAADX im Kofferraum lasse und nach meinem Termin den Bock nach Wütec bringe.

Dann werd ich mal meine Älteste zum Mittag hin wieder einsammeln müssen, aber mein Gott, gibt schlimmeres. Jetzt hoffe ich nur, das die das dann bei Wütec fix geschustert bekommen.

 

19.216km/ 06.01.2018

Januar 6, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder: mal wieder ab von den schon gelaufenen Beiträgen diese Jahr. Der…

Mittwoch: …startete recht unfein. Das es kein schönes Wetter draußen geben würde ist um diese Jahreszeit normal. Doch wenn ich in der Küche am Stammplatz hocke und der Wind pfeift derart um das Haus, daß er selbst im eher windgeschützten Garten zu hören ist… .

Nicht nett ! Der Hammer kam dann als ich mich gerade ankleiden wollte. Also den Rest der Radfahrsachen, nicht das jemand denkt, ich würde nackt durch‘ s Haus rennen. Deutlich hörbar kam ein Gewitter. Es blitzte und donnerte schlagartig. Es donnerte so, daß unsere Haustür im Schloss klapperte. DAS hatte ich noch nie.

Also wurde kurzentschlossen zur motorisierten Blechbüchse gegriffen, denn da hört der Spaß auf.

Donnerstag: ein neuen Tag, das Wetter hatte sich weitgehendst beruhigt. Wind war aber noch genug da. Ich verstehe auch nicht was der alternative Wetterfrosch unter seichte Böen aus Süd-west versteht. Wenn ich im relativ kleinen Gang mit knapp über 18km/h daherkrieche, dann sind das nicht nur seichte Böen. War mir aber auch egal, hauptsache Radfahren. Und ja, die eine Stunde Fahrzeit war so auch kein Problem.

Auf der Heimfahrt sah die Sache schon wieder ganz anders aus. Ich rollte recht manierlich daher und dachte noch so:“wie bekomme ich jetzt die eine Stunde Fahrzeit noch voll ?„, da roll ich doch so auf einen Rechtsabhang zu, der nur in den Nichterntezeiten auf einem Trampelpfad zu fahren bzw. zu begehen ist. Deep-wet-green hab ich dann das Teil genannt.

Heute war da nicht sehr viel zum machen, also in Sachen durchgängige Fahrbarkeit. Selbst im kleinsten Gang versackten die Stollenreifen in der Wise. Auch Versuche etwas abseits des Trampelpfades zu fahren scheiterten. Tja, so braucht man halt etwas länger…

…und die Stunde Fahrzeit war voll. Hätte man mal gut einen Continental Mud KingProTection ausprobieren können. Ist nur 1,8″ breit, also 47-622, könnte also noch passen.

Freitag: letzter Aufruf für diese Woche. Erstmal im Standard wieder zum Job hin und es war wie in letzter Zeit schon oft, die Wetterfrösche irren sich gewaltig oder wollen nicht die Wahrheit sagen. Die Temperaturen sind nicht gefallen, tagsüber hatte wir hier über 9c° !

Und so kam mir dann auch die passende Heimfahrt in Kopf wo ich dann auch gleich mal wieder mächtig am Dreck geschnuppert hatte. Kurze Bemerkung nur dazu: wieso zum Teufel hatte ich dem CAADX noch vor der Abfahrt eine kleine Trockenreinigung verpasst ?
Das war sowas von sinnlos ! Denn keine 15 Minuten später sah das Bike „schlimmer“ als vorher. Kein Wunder bei den Strecken…

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So insgesamt bin ich eine mir gute bekannte Strecke gefahren. Bin da halt schon länger nicht mehr her, eine Passage die dort hinführt geht auch zur Zeit nicht, man muß eine Umleitung fahren und so kam dann die heute gemachte Strecke zum Zuge, die einen weiteren Harken auf der Karte macht.

Natürlich hätte ich auch den eine oder anderen dreckigen Abschnitt weglassen können. Aber gerade den zweiten, denn davor hatte ich schon einen, der aber noch etwas milder war, den konnte ich nicht auslassen. Parallel dazu führt eine Asphaltpiste. Die geht aber stetig bergan und außerdem bläst dort ganz gerne der Wind von vorne. Da kann ich mich dann auch gleich durch die Pampe wühlen, hab dann aber noch Spaß dabei !

Ansonsten etwas durch den Wald, die Aussicht genießen…

…dann an Scharnhorst vorbei auf den Naturlehrpfad gewechselt und von dort aus eben nach Südkamen rüber. Normalerweise wechsel ich dann ja auf den Alten Bahndamm Stockum-Werne-Unna, aber da ist ja zur Zeit mächtig Baustelle. Ist alles verrammelt bis dorthinaus, da hat man sich echt Mühe gegeben. Man kennt die Pappenheimer wohl die einfach Bauzäune auf die Seite schieben und Schilder ignorieren. Ich hoffe nur, daß das schnell im Frühjahr fertig macht wird.

Also musste ich mir was einfallen lassen. Und wie man ja am Streckenverlauf bei Stava sehen kann, ich bin dann mal meine ganz alte Arbeitsstrecke gefahren. Geht erst ein bisschen stadtauswärts, dann auf Landstraße mit noch brauchbarem Randstreifen bis…

…mir dann noch eine ebenfalls alte mir bekannte Abzweigung einfiel. Ab Kilometer 28 geht’s einmal quer runter zum Haus Reck. Da war natürlich schon alles stockduster. Aber mit dem richtgen Licht…

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…rockt das schon. Die Strecke dort ist ein wahres Schlaglochparadies. Ich denke aber die Traupaare werden so zum Haus Reck gelotst das sie davon nix mitbekommen. Denn wenn sie sonst den Weg nehmen würden den ich rausgefahren bin, dann würde bei der Braut so ziemlich alles verrutscht sein.

Ich fand aber gerade diesen letzten alten Arbeitsweg mal wieder richtig schön zu fahren. Was war ich damals stolz als ich schon regelmäßig die knapp 13 Kilometer einfach geradelt bin. Wobei regelmäßig noch lange nicht täglich bedeutet. Heute lache ich mich darüber kaputt.

Biketouren: ja und wie das Leben nun mal so ist, ich hoffe die Wetterfrösche sind sich für morgen sicherer als heute, der Kumpel aus dem Claim wird hier so gegen zehn eintrudeln und dann geht’s hoch zur Aussichtsbank.

Samstag: um 08:00 Uhr mWeckerte der Bimmel…, ääähhhmm, bimmelte der Wecker, Samstagsmorgenritual mit Café con Leche & Samstagszeitung blättern folgte. Als Frühstück gab´s noch eine Pfanne Rührei mit Tomate und zwei Gewürzgurken dabei, dann war schon umziehen angesagt.

Bis der Kumpel hier verrollte konnte ich mit dem trocknen Pinsel und Zahnbürste noch den einen oder anderen Krümmel am Bike wegmachen. Dann klopfte es schon am Burgtor. Und los ging die Reise. Komplett entspannt rollten wir auf bekannten und auch eher stillen Wegstrecken daher. Nach knapp etwas mehr als einer Stunde standen wir an der Bank hinter Unna nach Mühlhausen und es gab den ersten wenn auch kurzen Zwischenstop.

 

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Ab dort ging dann der Einstieg in das Bimbergtal/ Lünerner Bach. Es war wunderbar zu durchfahren, wenngleich man auch sagen muß…

…das Wetter hatte dort mit all den Niederschlägen in den letzten Wochen ganze Arbeit geleistet. Je weiter man in das Tal hineinfährt, des grober, aufgerissener und letztendlich schlammverspühlter wird der Weg. Forstfahrzeuge gaben dann dem Ganzen noch ein I-Tüpfelchen. Ich für meinen Fall habe da ja nix anderes erwartet und der Kumpel aus dem Dorf ist da auch hart im nehmen. Er kennt ja einen Großteil meiner Strecken. Ganz unwirklich, oder anders gesagt, nicht fahrbar oder nur im Ansatz, war dann die Steigung hoch zum Wendepunkt kurz nach der Kurve. Ich kam vielleicht 20 Meter weit.
Der Kumpel hatte da etwas mehr Glück mit der gewählten Spur und zog noch ein gute Stück an mir vorbei. Was mich jetzt ein wenig fuchste, er hatte nichtmal grobstellige Bereifung !

Aber Absteigen mußte er dann trotzdem ! *hihihi* Erst im letzten Drittel der Rampe konnte man wieder aufs Bike steigen und gen Bank trampeln. Dort wurde dann Position bezogen, Teechen getrunken, geplauscht, die Aussicht genossen und „Beweisbilder von der Leistung“ gemacht.

Wir saßen eine gute Weile dort, bis ich dann doch wieder den Rückweg einläutet. Was bei der schönen geselligen Pause gefehlt hat, war die eigentlich angekündigte seichte Sonne. Davon war leider nix zu sehen. Aber, wir wollen ja nicht klagen, es war fast windstill und vor allem trocken.

Der Rückweg geht dann, von da hoch oben am Berg, immer recht fix runter. Bei Gut Borgmühl packte mich nochmal kurz die Erkundungslust und der Kumpel zog mit. Iss jetzt nicht der Burner, man war mal dort, ist da also hergefahren, aber eine Erleuchtung sieht definitiv anders aus.

Aber ! die nächste Erkundung stand an. Rollen wir so über die Bahngleise, die heimische Burg quasi schon in Griffweite, halt südlich der Halde Sundernrücken, war mir schon letzten und aktuell heute auf dem Hinweg eine Straßenbautätigkeit aufgefallen.

Erstbefahrung/ Biketrassen/ neu entdeckt: neugierig wie wir halt sind, nahmen wir uns mal die Freiheit raus… . Unweit von uns kamen schon Spaziergänger entgegen. Vor zwei oder drei Jahren hatte man einen Bahnübergang geschlossen. Von Osten her führt hinter der Halde ein Weg zu jenem Bahnübergang. Oder sollte ich sagen, Ex-bahnübergang ? Egal, der zukünftig neue Weg schließt genau da an und so kann man praktischer weise wider zur Halde rüber kommt.

Leider ist man aber am logischen Ende dieser Strecke, eine reguläre Straßenzuführung ( so ab Kilometer 49 ) mächtig was am buddeln. Keine Ahnung was, auf jeden Fall mal mächtig. Nun standen wir da, hatten kurz vorab beschlossen den heimischen Drehspießgrill des Vertrauens – a la Turka – aufzusuchen. Umdrehen war also nicht die Option. Männer und Essen, da gibt es keinen Halt mehr.

Die Basisidee einfach durchfahren schien zwar logisch und ob des schon geschnupperten Dreckschlamm an diesem Tag kein sonderlich erwähnenswertes Hindernis.

Ja Pustekuchen ! Zwei drei Meter konnte man einrollen, dann war nix mehr zu machen. Die Reifen waren derart schnell mit der Lehmtonpampe zugeklebt, das man nur noch schieben konnte. Und jetzt kommt es ! Selbst schieben war nach nur wenigen Radumdrehungen keine Option mehr. Es klebte förmlich alles zu. Klar, auch die Schuhe wurden von Schritt zu Schritt immer schwerer und man fühlte sich an jenen Taucher aus der Frühzeit erinnert. Also jenen die mit Bleischuhen und Bleigürtel zum Meeresgrund hinabtauchten.

Ich schulte kurzerhand mein CAADX und auch der Kumpel hatte keine andere Chance. Doch was dann ? Einfach so weiterfahren war auch nicht möglich. Die Lehmpaste klebte so an den Rädern das jeder für sich versuchte das Zeug irgendwie wieder los zu werden. Ich hatte dann noch die Aufgabenstellung meine Schuhe von unten frei zu machen. Denn die komplette Sohle war mit einer mindestens 1cm dicken Schicht zugekleistert. Die Kleats waren gar nicht mehr zu sehen.

Ich suchte mir einen noch zu gebrauchenden kleinen Ast, hockte mich an die Seite auf den Randstein und popelte langsam den Siff raus. Schuh für Schuh, immer wieder mal ausgeklopft und dann das CAADX noch grob fahrfertig gemacht. Adler ! war das ein Erlebnis. Sowas hatte ich definitiv in all den vielen Jahren Radfahren noch nicht. Und ich kenne ein paar ganz üble Dreckstrecken, gerade zu dieser Jahreszeit. Das aber der Dreck so an den Klamotten oder am Fahrrad hängen bleibt…
…das hatte wohl noch keiner von uns beiden. Ne, war aber auch mal lustig, wenn man sich mit soetwas beschäftigen muß.

Der Rest der Fahrt war dann aber wieder relaxed. Schön nach a la Turka gefahren, so ein Leckerli verzehrt, noch ein wenig sacken lassen und dann trennten sich unsere Wege. War ein schöner Tag, wenngleich…

…so ein wenig Sonne hätte schon sein dürfen.

Natürlich war dann diesmal wieder eine gründlichere Reinigung des Fahrgerätes fällig. Auch wenn es unsinnig erscheint. Auf dem Stück Wise, wo ich das CAADX immer mit dem Wasserschlauch abspritze, muß inzwischen gut 2cm mehr Erdreich sein. Zumindest aber nach der heutigen Aktion.

19.064km/ 02.01.2018

Januar 2, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Biketouren/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: es ist mal wieder soweit, ich habe den nächsten Tausender voll geradelt. Fangen wir mal von vorne an.

Heute früh im Grunde alles wie gehabt. Espresso kippen, Süßkram als Unterlage einwerfen, den „Motor langsam hochfahren und warm werden“ und dann ab. Keine besonderen Vorkommnisse auf der Anfahrt, es war warm-frisch, also temperaturmäßig ideal beziehungsweise ich war passend gekleidet, der Wind hielt sich in Grenzen. Bravo !

Auf dem Job angekommen, mich kurz gemeldet, dann umgezogen & frisch gemacht um mich dann nach dem Stand der Dinge zu erkundigen. Es war alles im grünen Bereich, ich brauchte keine Tour übernehmen und im Grunde war ich…

…überflüssig !

Also den schon vorab gedanklichen Joker aus dem Ärmel geholt und einen spontanen Tag Urlaub eingereicht. Der Joker sah so aus, das ich zum einen eine mit Sicherheit längere Heimfahrt machen würde, aber dabei gleich eine der Winter Pokal Classic Strecken abgrasen würde. Und da sollte es dann die WPC Unna Bahndammflitzen sein. Diese Strecke weil sie wohl aus dem Kopf eine der längsten „Events“ ist und ich ja nun reichlich zeit hätte. Also wurde das mal ganz geschmeidig angegriffen.

Dank seichter Brise von hinten rollte es ganz gut. Kleines Leckerli hatte ich am Hinterreifen. Gerade eine halbe Stunde unterwegs wurde er weich. Hat also Luft verloren und ich hab dann einfach nur nachgepumpt. Während der Fahrt lugte ich immer wieder nach hinten und bei fast jedem Stop wurde der Druck kurz mit dem Daumen kontrolliert.

Beinahe wäre ich an der Seseke weiter gefahren, hätte dann so aber die Querung rüber nach Unna verpasst. War aber alles soweit gut. Nach grob einer Stunde stand ich am Bahndamm.

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Kurz nach der Ankunft auf dem Alten Bahndamm Unna wurde mir das aber zu bunt mit dem Hinterreifen. Jetzt hatte der Reifen eine Unwucht. Ich kramte alles Notwendigkeiten raus, drehte das Rad auf den Kopf, kontrollierte noch mal den Druck und drehte dabei das Hinterrad…
…da hatte es sich doch glatt ein dickerer Stein im Profil gemütlich gemacht. Also raus mit dem Miststück und wieder ohne Schlauchtausch weiter.

Recht weit am Ende des Alten Bahndamm Unna dachte ich noch so an die Greifvogelattacken die schon mal in der Zeitung standen. Kurz vor Illignen schaue ich so in einen nackten Baum und denk noch so:“was sitzt denn da ?“ Und es war ein Greifvogel ! Was das jetzt für einer war, schlagt mich tot. Er hatte einen recht weißen Bauch/ Brust und der Rest war ein schönes braun.
Das wär was für Linsenfutter gewesen. Erst also ich schon fast unter ihm war, flog er von dannen. Was für ein Anblick. Aber auch der Rest der Strecke war inzwischen vom Wetter her sehr ansehnlich…

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Immer weniger Wolken machten es der Sonne leicht ihren Schein zu entfalten. So kann das immer bleiben ! War dann aber leider doch nicht so. In Welver gab´s dann den ersten kurzen Stop und ein Posting im Radforum

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Jetzt war ich im Claim vom Kumpel hier aus´m Dorf. Und wer weiß, vielleicht würde er Langeweile haben ? Ich hielt kurz inne und machte mich dann wieder auf. Im Kopf braute sich aber so langsam die Idee zusammen, wenn man doch eh schon am Channel nach dieser Strecke rauskommt, kann man doch gleich via Ahlen rüber nach Drensteinfurt. Praktischerweise hätte ich so gleich zwei WPC´s abgeradelt. Und der Tag hatte ja noch genug Zeit für mich über.
Bis dahin wurde aber erstmal in Dinker ein erster richtige Stop gemacht. Eine Bäckerbude am Rande der Strecke schaute verlockend aus und das Radlerherz brauchte mal ein wenig Kaffee oder eher Kakao, Süßkram und eventuell auch mal einen normalen Stuhl unterm Arsch.

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Gut Kakao gab´s nur aus der Kühlung, also nahm ich dann doch den Kaffee und ein Stückchen Kuchen. Der Kaffee ist, nun sagen wir mal es mal den Worten meiner Mom: „eher was für Herzkranke.“ Kann man bedenkenlos trinken, war schön warm, mein Hauptaugenmerk, aber wer wirklich aromatischen Kaffee bevorzugen würde… .

Ist aber auch egal, denn die ganze Rutsche hatte mir gerade mal zweisechzig aus dem Portemonnaie entlockt. Passt ! Also weiter, mit dem sich wieder aufheiternden Wetter…

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Am Kanal ( = Channel in Memory of the Channel Challenge ) angekommen stand der Plan. Ab rüber nach Ahlen. Denn in Dinkern sagte Freundchen Google-Maps ist nur ne´ Stunde gekurbel, geht also. Und wir stehen ja eh schon am Kanal, kann also nicht mehr so heftig sein. Auf dem Weg dorthin wurden dann die 19.000 Kilometer voll gemacht…

Leider kam der Wind jetzt nicht mehr von hinten, sondern schon von quer. Kurzer Zwischenstop um den Wasserhaushalt grundlegend zu renovieren.

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Bis Ahlen und da durch war ja kein Ding, das spulte ich recht gut ab. Also wurde die Schleife rüber nach Drensteinfurt angegangen.

Byrton: in Weelver am alten Scheunentor hatte sich ja schon der Bryton via Meckerpipston gemeldet. Der Akku ist nicht mehr ganz voll. Ich dachte mir nur:“nun gut, wird sich zeigen. Den normalen Tacho hab ich ja immer noch mit dabei.“ Dann war’s aber doch soweit.

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Der Akku hält also noch gute eine Stunde plus ab dem Meckerpipston. Leider ist so aber die gefahrene Strecke auf Strava dort dann auch „abgerissen“. Juckte mich aber herzlich wenig, ich hatte in den offenen Abschnitten rüber nach Drensteinfurt genug mit den Windattacken zu tun. Und, ich spielte schon die Gedanken durch, ob ich im Eishaus noch Brennstoff fassen könnte. Dem war nicht so, wie man sieht…

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Geht erst wieder im Februar los. Ja blöd gelaufen, was machte dann jetzt hier in Drensteinfurt ? Keine Läden, der Dönermann spricht mich nicht so an, wäre auch eine Nummer zu heftig gewesen. Bin dann rüber zum Radladen um dort eventuell noch ein paar Riegel schnappen zu können. Da war aber noch geschlossen. Drinnen lief man zwar schon rum, aber potentielle Kundschaft sichtbar außen, scheint dort niemanden… . Lassen wir das. Ich beschloss dann mich also einfach durchzubeißen.

Brauchte ich aber nicht, denn passgenau an der Abbiegung wo’s wieder auf Streck geht ist ein Metzger samt Bäcker und die hatten schon geöffnet. Das passte dann wie Arsch auf Eimer. Ich hockte mich drinnen hin, wärmte mich noch etwas auf und stopfte mir das Blätterteigteil ganz leckerer Güteklasse, ich steh ja auf so´n Mist, und das Puddingplätzchen in den Fresscontainer.

Hier muß man sagen, die Bedienung war sowas von freundlich und die Auswahl auch nicht schlecht. Klar Kuchen und Kaffee, diesmal mit der gleichen Maschine zubereitet wie wir sie in der Firma haben, dann noch was belegtes vom Metzger nebenan. Kann man sich immer auf den Schirm holen. Dann ging’s in den Endspurt, frisch gestärkt läuft es…, eigentlich besser. Umeigentlich hockte ich jetzt schon eine gute Weile auf dem Bock und der Gegenwind tat sein übriges. Ich kam zwar vorwärts, aber so richtig flott oder motiviert war ich dann doch nicht mehr. Aber man muß ja ankommen.

Auf dem Weg in meinen Claim dachte ich noch eine gute Streckenkombi aus meinem Kleinhirn auf die Räder. Befestigter Untergrund in Nebenstraßen mit Windschutz, was will man mehr ?

Befestigter Untergrund war mal ein guter Plan, denn inzwischen sah das CAADX und ich aus, als wären wir seit Novosibirsk auf der Piste. Die Leute schauten schon so. Ich gönnte mir aber noch einen letzten kurzen Stop an einem Lippearm jenseits des Kanal, schoss noch zwei Bilder, eines vom sauigen CAADX, nur mal so um einen Vorstellung davon zu bekommen…

Naja, und weil das CAADX aussah als wie eine Drecksschlampe, habe ich mich dann doch dazu aufgerafft mal wieder eine kleinere Pflegeeinheit samt Kettenölung durch zu führen.

18.934km/ 31.12.2017

Januar 1, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Biktouren Bilder: der Tag war angebrochen und der Wetterfrosch munkelte was von Regenpause bei sehr guten Temperaturen. Also mal um irgendwo nach elf in die Bikesachen geschlüpft und das CAADX aus der Fitness-Garage gezerrt. Die Strecke die ich dann auch gefahren bin hatte ich schon grob im Kopf. Feinheiten würden sich ergeben. Ausgelassen habe ich nur die Haldenauffahrt zur Halde Kissinger Höhe. Jene aber auch nur, weil die Uhr schon gut weiter war als ich dachte.

Denn, nicht ganz unwichtig, also eigentlich letzten Zwischenstopp, hatte ich den osmanischen Drehspießgrill-Man im Hinterkopf. Bis zum traditionellen Abschlussfuttern beim Griechen würde es noch lang werden, also muss da mittags was eingeworfen werden.

Die Fahrt selbst stand unter einen extremst entspannten Stern und so tuckerte ich mehr gemächlich erstmal los. Hier eine Schlammpiste gewählt, dort einen gröbere Schotter oder Schlaglochpist, dann mal wieder so oder eben so. Schnell wurden zwei Dinge klar !
Da wo’s keinen befestigten Untergrund hatte, da war Schlickrutschen vom feinsten angesagt. Immer wider kurbelte ich konzentriert im Berggang durch die feuchten Untergründe, um Haftung ringend.

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Der zweite Part war der Wind. Alder ! der bließ mal ganz übel aus süd-west-west. Bei dem Wind große Rennradpisten abschrubben kann überhaupt nicht nett sein. Aber zum Glück hatte ich das ja nicht vor. Also gab es weiterhin immer wieder Kombinationen mit den Nettigkeiten die ich so hier in meine Claim kenne. Hier zum Beispiel am Ende, oder Anfang, je nachdem wo man einsteigt, die Stairway to heaven, wo es schön an ein paar Felder vorbei geht, ein schmaler Trampelpfad und mit Wald am Ende.

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Aber scheinbar kenne ich wohl nicht alle Nettigkeiten alleine. Denn ich war recht erstaunt das ich…

…in einem mir als nur sehr gut bekannten Abschnitt jede Menge Breitreifenspuren fand. Recht eindeutig machte sich hier wohl gleich eine ganze Heerschar an MTB´ler den Spaß die Strecke zu nutzen. Die Reifenspuren waren recht frisch, Teile der Strecke so ausgefahren, das man echt schon das Gefühl bekam, hier sei eine ganze Kolonne durchgefahren.

Was mich jetzt aber noch mehr wunderte, im Sommer, also als ich mir diese Abschnitte mal vorsicht angeschaut hatte, war da nix von zu sehen. Nein, es war ja sogar so, daß man dort teilweise nur schiebend durch´s Unterholz kam. Ich hatte dort den einen oder anderen Ast von diversen Sturmschäden bei Seite geräumt. Macht sonst keiner, auch von den sonst unzähligen Hundegängern nicht. Erst im Frühherbst hatte sich die Lage dort wieder in Richtung fahrbar geändert. Es ist also so, nutzen tun sie das wohl alle gerne, nur wenn mal etwas Pflege angesagt ist…

Ich hatte jedenfalls meinen Spaß und so ging es noch ein Stück am Kanal entlang. Und, oh Wunder, es tat sich ein echtes Sonnenfenster auf.

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An dem Punkt schaute ich auch mal auf die Uhr und beschloss noch einen kleine Sightseeing-Runde über den Lippepark zu machen und von dort aus eben die Möglichkeit des Mittagmahls in Angriff zu nehmen. Anders gesagt: für den Haldenaufstieg rannte mir etwas die Zeit davon. Man will ja oben angekommen auch noch etwas die Aussicht genießen.
Al la Turka hatte geöffnet, ich stellte mein CAADX draußen bei den Bänken sichtbar ab und bestellte mir mein Mittagessen. Noch ein Uludag mit dabei ein wenig sacken lassen und dann wieder aufs CAADX geschwungen und noch ein paar zarte Streckenmeters durch eine spontan erinnerte Buschschleife gefahren. Die nochmals kleine Runde über die hier im Block liegenden Spielplätze konnte ich mir auch nicht verkneifen. Aber auch dort zeigte sich, die Rasenflächen, speziell die am Hang, waren vom Wasser der letzten Tage so vollgesogen, daß es zumindest an der letzten und dann auch noch kniffeligen Steigung schwer war, den Reifen im Rasen zu halten.

Natürlich gab´s hinterher noch eine aber auch dringend notwendige und zünftige Bikewäsche. Cool war dann, reibe ich das CAADX gerade so trocken, klopft ein vermeintlicher Unhold an´s Burgtor. Und siehe da, der Kumpel aus dem Claim war gerade auf dem Weg nach Werne und vernahm wohl optisch meine Wenigkeit aktiv im Burghof. Und so ließ ich ihn ein, wir plauschten noch ein wenig bis wir uns mit einem guten Wunsch-Gruß fürs neue Jahr verabschiedeten.

( Die restlichen Bilder von der Runde sind wie immer auf Flickr zu bewundern. )

Und weil das Jahr ja nun auch beendet ist, die Zahlen für das gelaufene Jahr. Mit insgesamt 10.932 Kimoteren knapp an den 11.000 Kilometern pro Jahr vorbei ist auch daneben. Ist doch alles gut, mehr war auch nicht mein Ziel. Ich finde, 10.000 Kilometer pro Jahr ist genug. Realistisch gesehen fehlen aber nur 68 Kilometer, aber ganz ehrlich, so die Motivation hatte ich heute nicht. Denn ich wusste ja was da draußen für ein Windchen bläst.

Und was mache ich heute so… ? Noch keinen großen Plan, war dann doch wider zu spät für mich gestern, habe zu lange im Bett gelegen…

 

22.376km & 18.910km/ 30.12.2017

Dezember 30, 2017

Bikeallatag/ Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ The Cure – Forest/ „Plattfüße“: eine kurze Woche nach den verfressenen Feiertagen, aber mal schauen was so geht ? Der Bericht startet am letzten Feiertag und zwar mit dem…

Dienstag: …mal eben flotti Karotti rüber zur Verwandtschaft, also auf´s CAADX geschwungen und nach knapp 1,5km…

!!! PENG !!!

…kapitaler und sofortiger Luftverlust am Hinterrad. Nach nun doch 3.195km hatte sich ein Teil der Seitenflanke von seiner Aufgabenstellung verabschiedet.

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Um ehrlich zu sein, ich hatte das jetzt nicht so auf dem Schirm, daß die Reifen schon wieder soviel runter hatten. Aber ein paar mehr Kilometer hätten es schon sein dürfen. Gut, bin dann umgedreht und die paar Meters zu Fuß nach Hause. Somit hab ich dann auch die Plattfußstory aufgefrischt. Dort das CAADX in die Fitness-Garage geschoben und dann mit dem Stahl Renner einen neuen Ansatz gemacht.

Blöd, ich muß immer irgendwie rausknobel wieviel Laufleistung die Laufräder mit den jeweiligen Reifen schon haben. Aber an dem Punkt, der geneigte Autor war ja clever und hat sich in seiner Trainingsverwaltung für diesen Reifen eine eigenes Bike angelegt. Die Auswertung samt dem entsprechenden Jahr aufrufen, dann das Bike rauspicken, et voilá…
Jedenfalls wird gerade eben bei Bike24.de eine Bestellung mit Neuware ausgelöst.

Und so werd ich wohl den Rest der Woche, oder zumindest bis die Bestellung eintrifft, mit dem Stahl Renner unterwegs sein. Das Wetter spielt ja gerade mit, warum also nicht ? Das einzige was mich jetzt daran stört ist, daß es zumindest heute arg windig war. Ich hoffe mal, daß sich das die Woche über eher im Zaum hält. Singlespeed und viel Wind ist nicht immer die beste Kombination.

Mittwoch: Restart des normalen Lebens, zumindest für drei Tage. Aber nach dem Mobilweckerbimmeln war die Welt recht gut in Ordnung. Ganz ehrlich…

…ja ich weiß, ich erwähnte es schon öfters, aber so Feiertage am Stück, also das iss nix für mich. Ich freue mich auf meinen Job. Auf das was ich zu tun habe. Das ich raus komme, in Bewegung bin, auch wenn sich das für einige krank anhört. Ich brauche das wie die Luft zum Atmen, wie das Draußensein.

Also Espresso in den Kopp gekippt, etwas als Grundlage nachgeworfen und dann auf den Stahl Renner gestiegen. Das ging natürlich nicht einfach so, denn durch das ganze Rumhocken bin ich doch wider steif geworden.  Endlich aufgessesen, erstmal ankurbeln. Mit der Übersetzung von 53 auf 16 Zähne ist das aber son Ding. Die tritt man nicht mal eben so aus dem Stand. Und schon gar nicht wenn man das schon eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr gemacht hat. Nach ein paar Meterchens warmrollen ging das dann aber recht passabel. Endlich auf Strecke und nach einer weiteren halbe Stunde war ich erst richtig warm. Ist immer so. Selbst der seichte Gegenwind konnte mir nix anhaben. Es lief gut, zu gut.
Denn an der Firma vorbei gerollt mußte ich tatsächlich noch gute 6 Minuten via Extraschleife hinzufahren, damit ich die obligatorische Winterpokalstunde voll bekam. Bloß keine unnötigen Points verschenken. Ja albern, aber gut.

Der Job selbst war heute ganz ruhig. Im Grunde hatte ich bis auf das tägliche Postpacken nicht viel zu tun. Bin an den Zielort gefahren und hatte den ersten Kundenkontakt nach zehn Uhr. Danach auch nicht sonderlich viel, schon fast wieder langweilig.

Nachmittags auf der Heimfahrt zeigte sich dann auch die Wettervorhersage als fast wahr. Zumindest sank die Temperatur und hier und da fielen ein paar scheue Tröpfchen. Erhöhte Luftfeuchte. Die Brise kam jetzt recht neutral von schräg hinten und so konnte ich auf der Rennbahn mal den Gashahn locker machen.

Brachte aber wieder nix, denn am Burgtor mußte ich vorbei rollen, die Winterpokalstunde voll machen. Es gab eine Extrarunde durch’n Block. Passte dann. Den Stahl Renner in die Fitness-Garage geschoben bot jener nicht den Anblick den ich erhoffte. Leider recht gut zugesaut.
Also wird mit ein paar ollen Tempotüchern, dies mal als Geschenkware gab und zum Naseputzen kaum ausreichen, der grobe Rotz abgewischt. Ein Fahrrad ist nicht für´s schöne Aussehen gebaut – es muß rollen ! Wie schnell man doch seine guten Vorsätze über Bord wirft.

Natürlich schlüpfte ich vorab in die bereitgelegten Trainingsschuhe, Fleecejacke und Flecceweste, zog noch zwei dünne Mützen über´s schüttere Haupt und legte noch ein Afterrun-Workout hinterher. Ich fühle mich gut und freue mich auf den Rest der Woche. Denn, ab morgen hab ich nicht nur eine andere Jobrunde zu fahren, die auch noch früher im Stall ist, sondern auch noch eine nette Kollegin mit an Board die sich die Jobrunde anschauen soll. Was will der Mensch mehr !?

Jetzt noch ein kleines Betthupferl und dann ab in die Horizontale.

Ach ja, kleine Zwischenzeile noch. Natürlich meckerte der Sigma Alti 14.12 vom Stahl Renner, daß die Batterie schwach sei. Blöd, lag doch eigentlich dieses Jahr fast nur untätig rum. Egal, also wieder mal ab zu Das Rad Dortmund und dort zwei frische Knopfzellen geholt.
Ich finde das ja immer wieder genial wenn ich in den Laden komme und man mich mit dem Vornamen anspricht. Wie behalten die nur all die Namen ? Ich meine, so oft bin ich jetzt auch nicht da. Peter, ich hoffe ich darf den Namen mal hier einwerfen, hat mich sofort erkannt und angesprochen. Ach ja, wollte ich schon letztes mal niedertippend, die Guten haben ihre Homepage mal richtig klasse auf Vordermann gebracht.

Und noch eine Zwischenzeile, Bike24.de hat die Borckens in den Kartonage geworfen und auf den Weg gebracht.

Bike nachgedacht: an dem Punkt muß ich auch wieder ein Pro-Argument für meinen Byrton ( oder halt ähnliche Geräte ) einwerfen. So Teile stöpselt man an den Strom und dann laden sie. Keine Batteriezellen mehr die irgendwann leer sind und im Grunde Sondermüll darstellen.
Ja, und war es nicht ausgerechnet Peter, der mir ein Garmin zeigte, als wir darüber in ein zum Glück kurzes Gespräch kamen ? Das Vorführgerät, mit der auch in Norditalien unterwegs gewesen sei holte er aus der Senke. Er machte es an, erklärte dabei ein zwei Dinge und schmiss das Teil dann über die Schulter nach hinten auf den Boden. Drehte sich komplett gelassen um, ging hin, hob es auf und zeigte mir das laufende Gerät ! Also, wenn das mal kein Argument für einen grobmotorisch veranlagten Bewegeungs-Legastheniker wie mich sein sollte. Ja da wird man schon etwas schwach…

Donnerstag: der Tag beginnt in gewohnter Manier. Bloß keine Extras mehr, dafür bin ich zu alt. Ma(n)n braucht eine gewisse Routine. Also Espresso double gekippt und dann ab auf den Stahl Renner. Irgendwo im letzten Drittel hielt ich mal kurz an um mir die Nase etwas gründlicher zu schnäupen. Im Halten vernehme ich noch so wie wohl mein Mobil gebimmelt hatte. Kein gutes Zeichen. Aber groß was machen bringt auch nix. Handschuhe ausziehen, zurückrufen, dann wieder das Phone zurück in die Tasche frickeln und at last Handschuhe anziehen… . Kostet nur alles unnötig Zeit und hat dann nur den Effekt, daß ich noch später im Stall bin. Also auf in die Pedale gewuchtet und eingerollt.

Schnell den Stahl Renner in die Ecke geschoben, die ersten Brockens entkleidet um nicht komplett zu fiebern und dann den Rückruf getätigt. Eine vertretende Kollegin war ausgefallen, wer fährt was bzw. wer kann was fahren ? Nach der Klärung ergab sich zumindest für mich keine Änderung. Also weiter im Tagesgeschäft.

Der Tag ging fix rum, alles klappte recht gut. Nach der Schicht schnell nach Hause gerollt, heute ohne Extrameters für die Winterpokalpoints. Dafür dann aber auf der Terrasse noch eine Krafttraining-Einheit hingelegt und dann rein in die Burg. Genug für heute. Ach ja, Päckchen ist angekommen… *freu*

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Freitag: last working day at his year ! Wenn’s denn so sein soll. Gestartet wird wieder in gewohnter Weise. Dann, ebenfalls in gewohnter Weise, seinen Arsch auf den Stahl Renner geschwungen und los. Aber irgendwas war anders…

Es war schon recht zäh, um es mal so zu sagen. Natürlich bließ der Wind wieder einen Tacken ambitionierter von vorne. Ich hatte wohl auch nicht so den Saft in den Knochen, also war es etappenweise schon nötig, einen Schüppe mehr Biss aufzubringen. Zum Glück gab´s keine weiteren Tagesjobüberraschungen und so konnte der Arbeitstag mal ungewohnt komplett entspannt – und vor allem mit frühen Feierabend – angegangen werden.

Aber auch auf der nachmittäglichen Rückfahrt wollte mein Laib nicht ganz so. Gut, der Wind kam jetzt eher von hinten maximal von schräg hinten, also von süd, aber um diese Jahreszeit auch sehr ungewöhnlich. Blöd iss nur, kommt der aus süden, ist immer recht böig und gerne auch heftiger. Also ließ ich mich dahinrollen, stemmte keine großen Kurbelumdrehungen mehr. zu Hause angekommen, einfach abgestiegen, alles abgepackt und dann ab in die Dusche. Hiernach noch etwas Refill mit Mittagessen, dann rüber zum Kumpel, jenwerelcher Geburtstag hat. Die kurze Woche ist rum, der Tag gelaufen und für den Rest des Jahres wird auch nicht mehr viel passieren.

Den Stahl Renner wieder fein machen und das CAADX mit den Neuteilen bestücken, da kommt am heutigen…

Samstag !

18.907km/ 23.12.2017

Dezember 23, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ „Plattfüße“/ Bikebilder: dieser Bericht startet mit dem…

Sonntag: nach einem längeren und entspanntem Frühstück wurde erstmal am CAADX vorne ein aufgefrischter Schlauch eingezogen sowie das noch ursprünglich Felgenband gegen einen Neukauf ( hatte ich schon auf „Lager“ ) getauscht. Die Woche gab es am Vorderrad immer wieder seichte fast nicht merkliche Luftverluste. War aber für den Bikealltag mit nachpumpen zu handeln.
Ich dachte zwar, daß dort noch ein Piksfremdkörper drin gesessen haben könnte, wie halt am Hinterrad, dem war aber nicht so. Ein Flicken war einfach nicht richtig dicht, hab ihn dann ersetzt.

Ansonsten habe ich mich dem sonntäglichen Training gewidmet, dabei draußen noch etwas Laub bei Seite geharkt und das CAADX noch ein wenig mit dem Putzlappen verwöhnt. Dann kam der…

Montag: zunächstmal das Morgenritual abgeschlossen und dann nichts ahnend einen Blick durch die Haustür geworfen. Ach Gottchen ! Draußen lag dieses ekelhafte weiße Zeug, was allgemein unter dem Begriff Schnee bekannt ist.
Kleiner Unterschied zu der schönen Assoziation Schnee ist aber, hier im Pott hat Schnee nix schönes. Jedenfalls nicht lange oder eher nur sehr kurze Zeit. Denn, entweder wird dieser Schnee ob der schnell ansteigenden Außentemperatur nur noch zu einer dicken grau-weißen Schmiersuppe, die Streudienste geben mittels Salz dem weißen Puder den Gnadenschuss, oder beides zusammen. Treffen diese Möglichkeiten nicht ein, wird die Sache dann meist haarig. Teuflisch glatt und für Radfahrer, selbst jene mit Spikes, „freuen sich immer ungemein“ darauf in den Eisrillen, Schlaglöchern oder auch gerne in vereisten Fußstapfen ihr körperliches Wohlbefinden auf die Probe zu stellen.

Nein, mal ganz ehrlich. So richtiger Schnee ist wirklich schön. Vor allem dort wo er dann auch mal liegen bleibt. Wie zum Beispiel bei Gabi ( ich denke die Guste ist so getauft, wenn nicht, man möge es mir verzeihen ) in den Bergen. Also so richtige Berge, nicht das was sich hier Sauerland nennt. Ich muß mich kurz fassen, meine Zubettgehzeit rückt unaufhaltsam näher.

Ich dann also raus und den anderen Laufradsatz mit den Conti Nordic Spike und den jeweils 240 Spikes, zu ebenfalls je fast 1kg schweren aber montierten Reifen auf das CAADX geprickelt und dann los. Wenn ich mit jenen Reifen fahre, dann sind die ersten Meters immer recht – gewöhnungsbedürftig. Man weiß es kann verdammt glatt sein, man kennt all jene oben schon genannten Leckerli und kurbelt erstmal los. Ich geb´s zu, bin da eher Schisser und geh selbst mit den Nagelreifen jede verdammte Kurve arg slow motion an.

Doch heute lief es da ganz gut. Der Randstreifen meiner Rennbahn war teilweise schon aufgetaut, bedeutet das die Streuwagen ausnahmsweise mal gut reingehauen haben. Klar hier und da lag noch dicke graue Plörre rum und nicht jeden Abschnitt hab ich auf dem Randstreifen gefahren. Es gibt ja auch noch die Straße.

An der Stelle will ich auch mal ein Lob an all jene PKW Lenker aussprechen, die da geduldigste hinter mir her fahren wenn’s mal eng ist oder eben Gegenverkehr überholen nicht erlaubt. Ich kann mich da an keinen Winter erinnern, wo es da mal eng gewesen wäre. Klasse Mädels & Jungs !

Heute lief das aber doch recht gut, ich hatte sogar streckenweise guten Speed drauf und das ohne nennenswerten Rückenwind. Ja, ich rollte sogar mit unter einer Stunde auf den Hof des Brötchengebers. Mehr wollte ich auch nicht machen, denn ich sollte ja am heutigen Tag via A44 bis nach Lippstadt hochfahren. Da war jede Minuten kostbar, also schnell rein, Kette kurz trocken gewischt, umgezogen & frisch gemacht und dann los.

Kleiner Schönheitsfehler bei Winterfahrten: ma(n)n verbraucht unheimlich viele Kalorien. Ich weiß jetzt nicht mehr genau was ich in mich den ganzen Tag über reingestopft habe, wenig war’s aber nicht. Inklusive des Burgers am Morgen. Mahlzeit !

Nachmittags sah die Sache aber schon wieder ganz anders aus. Schnee war Schnee von gestern, der Randstreifen teilweise furztrocken und die 240 Spikes machten einen Höllenlärm auf dem Asphalt. Schnell noch was für die Muckies gemacht, diesmal aber drinnen im heimischen Wohnzimmer. Es nieselte ganz leicht draußen, da hatte ich dann auch keinen Bock drauf. Dann unter die Dusche gehüpft, wieder Futter nachgelegt und dabei schon das MacBook Air angekurbelt.

Dienstag: von Schnee noch weniger die Spur, wie schon am vorherigen Nachmittag. Also wieder mit normalen Cyclocross Reifen zum Job.

Dort gab‘ s dann, leider gute 40 Minuten zu spät, noch eine „leckere Überraschung“. Stress pur, aber da kann man eben nix machen.

Mit ein paar Anrufen könnte aber etwas Luft geschaffen werden.

Zum Glück ging die Runde dann, und dazu noch mit einer guten Portion „Luft“, über das Megadorf. Dort dann ab in‘ s Sportkaufhaus, zwei ELITE Iceberg Thermoflaschen in isoliert, eingeholt.

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Nach der Nummer brauchte ich was für die arme Radlerseele. Irgendwie muß ich das ja rechtfertigen. 😂

Die Heimfahrt war dann aber recht undramatisch, insofern keine neuen Meldungen dazu. Sehen wir was die nächsten Tage so bringen. Für morgen sowie für den lausigen Rest der Woche, wird’s auf jeden Fall mal stets ein sehr später Feierabend sein. Dafür werde ich aber zumindest die nächsten beiden Tage später beim Brötchengeber aufschlagen. Die Zeit davor werde ich wohl mehr oder weniger auf dem Radel verbringen.

Mittwoch: wurde dann mal schon in den Morgenstunden ein recht entspannter Tag. Gewiss dessen das meine Anwesenheit am Job nicht die Dringlichkeit hatte, drehte ich mich zunächst nochmal kurz um. Dann ging’s wieder in die Küche zum üblichen Espresso double und Kekskram. Auch hier wurden noch ein paar Minuten länger tot gekloppt, als sonst üblich. Dann aber doch ab aufs CAADX und in Richtung Brötchengeber.

Bei der Strecke entschied ich mich kurzfristig etwas um, fuhr dann aber den Rest wie gedacht. Für die Winterpokalteams ist da wider etwas zusammen gekommen und ich hatte eine super entspannte Anfahrt. Leider oft mit gutem Nieselregen, machte aber soweit nix aus. Nur warm war es. Und so zog ich die zweite U-Buxe schon im ersten Viertel der Strecke aus.

Nachmittags dachte ich, fahre doch die gleiche Strecke wieder zurück. Doch irgendwie durchschoss mich ein Geistesblitz…
…und ich entschloss mich weite Streckenteile des Wanderwegs zu fahren. Dem CAADX war das eh egal. Wozu ich das Bike noch am Vortag nach dem einrollen auf den heimischen Hof kurz gesäubert hatte, war mir ein Rätsel. Also konnte ich das bisschen Dreckscmodder auf dem Wanderweg noch mit aufnehmen. Ganz nebenbei ist mir eingefallen erstellt doch mal ein Segment bei Strava. Das hab ich dann Modder finest getauft.

( Segmente sind Zeit und Streckenabschnitte von Leuten bei Strava erstellt, wo sich dann andere Strava-Members virtuell vergleichen können. Iss natürlich rechte guter Quatsch, da wird auch viel getrürkt – ähm, darf man das heute so noch sagen ?
Egal, iss auf jeden Fall mal nur so eine Redensart und gerade von mir nicht diskrimierend gemeint.

Ich dreh die Sache mit diesen Segmenten einfach mal um und will so mehr auf bestimmte Streckenabschnitt aufmerksam machen. Bis jetzt sind das halt Abschnitt wo man kaum oder nur sehr schwer vorwärts kommt. Auch heute hatte es wieder ganz was feines. )

Die ganze Feuchtgkeit hatte den ohnehin schon eher bescheidenen Weg noch zusätzlich aufgeweicht. Auch wurde ich den Eindruck nicht los, das der eine oder andere Trecker, oder ähnliches, da schonma´ durchgefahren war. Felgentiefer Schlamm, Modder halt, machten die Sache richtig spaßig. Nett iss dann noch, das es ständig bergan geht. Laut Strava im Spitzenwert an die 12%. Aber war schön, so durch den dunklen Wald zu fahren, den Boden fest im Blick, sich ein wenig abackern auf dem Bike, den Atem spüren und dann irgendwann da oben anzukommen. Mal sehen wo’s mich morgen so hertreibt ? Morgens werd ich auf jeden Fall was entspannt längeres zaubern. Nachmittags ist nochmal Training ( Abhängen ) auf der Terrasse angesagt. Da wird’s also keine Extrawurst geben, nur schnelle Heimfahrt.

Donnerstag: noch zwei Arbeitstage vor der Brust. Erstmal „Frühstück“ und dann…

…ab auf die Piste. Diesmal wählte ich eine neue Kombi der gestrigen Strecke. Zu bemerken wäre…

…kacke ne‘ war das warm ! Kaum losgerollt entledigte ich mich dem noch zusätzlichen T-Shirt. Wieder kurz weiter gefahren war dann noch die dünne Helmmütze und die Unterziehhandschuhe dran. Zusätzlich zu der Höllentemperatur von 8c° bließ es auch noch von vorne. Fand ich jetzt alles nicht so prickelnd.

Am Vormittag könnte ich noch schnell bei Das Rad Dortmund reinschauen und den Ortlieb Trinkschlauch für 16,90 Euro bestellen. Haben sie natürlich nicht vorrätig und man verwies mich auf den eine Haustür weiter liegenden Trekking-Store. Da bemerkte ich nur: „die werden den auch nicht im Laden haben.“ Und so wurde bereitwillig meine Kundendatei aufgerufen und alles eingeleitet. Nachricht kommt, wenn im Hause.

Rückfahrt nur kurz und direkt, keine Extras halt. Gut, noch eine Runde um den Block um die 1h Fahrzeit voll zu machen. Dafür Training auf der Terrasse. Dabei war’s mir wieder viel zu warm. Habe also die ganze Wasserpulle vom Rad ausgesüppelt. Kann doch nicht sein. Der Wetterfrosch kündigt für morgen wieder 6c° schon in der Frühe an. Hab mir also andere U-Wäsche parat gelegt, dann fix geduscht, noch die Urlaubsplanung für unsere Gruppe aktualisiert und mir dann den Teller mit Reis an Sojasoße, eine Kombi die ich aus meiner Kindheit kenne und immer noch mag, mit Camembert Käse als Beilage in den Schlund gekloppt. Mein aktuelles Problem ist, mein Gewicht zu halten. Klar bei dem Drive…

Freitag: mal nicht mehr im Bett liegen geblieben, nur das übliche Frühstück und dann ab zum Job. Wird ein verdammt langer Tag, Hoffentlich geht jener geschmeidig über die Bühne. Schon gestern waren die ersten offensichtlichen Vernunftausfälle bei den Kraftfahrzeugkutschern zu bemerken. Eine Mutter nahm mir in der 30ziger Zone die Vorfahrt, klar das Schild kann man auch nicht bei 50km/h sehen, ein anderer hat mich beim Rechtsabbieger geschnitten. Dabei hat er mich schon auf gerader Strecke und Radstreifen von weitem sehen müssen. Aber wie gesagt, Vernuftausfall.

Gut, die Hinfahrt war recht locker, ich hatte mir schon die einfache Unterwäsche rausgelegt und es lief gut. Kein Regen, kein großer Wind aber auch keine Kälte. Schon in der Frühe zeigte das Thermometer fast 8c°. Viel zu warm, ich ließ langsam gehen. Bei Schloss Schwansbell angekommen beschloss ich dieses zu umfahren. Blöd nur, hatte ich schon mal vor Jahren probiert, geht aber gar nicht. Und so stand ich dann vor dem Nebengebäude…

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…holte kurz Luft, stieg vom Bike, schnaubte mir die Nase und beschloss noch schnell dieses Bild zu machen.

Der Tag verlief außergewöhnlich gut, jedenfalls anders als ich mir das dachte. Es schien mir so, alsdann schon viele im Urlaub waren. Nur mäßiger Verkehr auf den Straßen ich kam also gut und somit recht stressfrei durch. Nun gut, die späte Fahrt ins Megadorf rein, die blieb mir nicht erspart.
Aber auch da kam ich recht fix wieder raus, natürlich bin ich aber auch die bessere Strecke gefahren. Also nicht jene, die alle nehmen müssen um via B236 auf die A2 zu rollen. Aber diese Strecke, also die Bessere, nehme ich sowieso ab einer gewissen Uhrzeit im Standard. Den Hyp tue ich mir nicht an.

Und so kam es, daß ich eigentlich auch recht entspannt nach Hause radeln konnte. Nicht aber ohne nochmal an einer bestens bekannten Kanalbrücke eine Fotoidee umzusetzen.

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Samstag: nach der gelaufenen Woche stand mal eine gründlichere Putzaktion an. Der Bock hatte die Woche ganz schön gelitten. Zweimal habe ich schon so den Wasserschlauch nach dem Heimrollen genutzt und auch stets der Kette etwas Aufmerksamkeit geschenkt. Die Tage wo ich morges in der Firma mit einem Papiertuch den groben Dreck weggemacht habe, noch nicht mitgezählt. Doch vor dem Losfahren am letzten Tag mußte einfach noch etwas Motorex Wet Portect behandelt. Irgendwie schien sie mir arg bräunlich von der Farbe her und das mit der Beweglichkeit hatte auch nicht mehr so funktioniert.

Jedenfalls wurde nach dem anrühren der Weinschaumcremé, die ich stets und nun schon seit Jahrezehnten zu Weihnachten genieße…

…dann dem CAADX eine Grundreinigung geschenkt, die es nötig hatte. Doch wie war das noch mit der Aufmerksamkeit ? Auch ein Rotkehlchen lugte von der Birdbox zu mir rüber. Normalerweise muß man sich ja das recht unwillig anhörende Gekeife unserer Hausamsel anhören, die war aber wohl nicht da. Und so freute ich mich schon ein wenig, daß auch mal die kleinen Vöglein das Vertrauen hatten mir einen Blick zu gönnen.

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Ja, und jetzt ist wieder alles fein, die Radklamotten schon gewaschen, aktuell laufen nich die Regenhose sowie Regenjacke in der Maschine. Auch die müssen mal dran glauben.