Archive for the ‘03. The Cure – Forest’ Category

27.868km/ 14.12.2018

Dezember 14, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikealltag Volotec/ Alter: mal wider ein paar Zeilen zum Leben ums radeln.

Plattfüße: ist ja schon fast sensationell. War ich doch so arg lange ohne Luftverluste an den Bikes, stellte ich am Samstag fest, daß das Volotec Vorderrad einen Plattfuß hatte. Der Schlauch konnte seiner Aufgabe nicht mehr nachkommen, weil das eingeklebte Ventil am Übergang Schlauch Ventilpatch großflächiger porös geworden war. Ich hab den Schlauch dann den Gnadenschuss gegeben.

Montag: mit dem CAADX zum Job, noch alles gut. Komme ich gerade vom frischmachen & umziehen in die Umkleide, sehe ich wie das Hinterrad offensichtlich keine Luft mehr hatte. Nach dem Feierabend dann mal eben hingesetzt und sich der Sachlage angenommen. Ein kleiner fieser Glassplitter hatte sich durch den Reifen und dann wohl auch durch die Pannenschutzeinlage gebohrt.
Zum Glück ist das wohl erst kurz vor´m Stall passiert. Denn bei den frischen 4c° ( oder doch eher weniger ) Außentemperatur einen frischen Schlauch einziehen kann mal nicht so spaßig sein.

Somit einen kleine Auffrischung der Plattfuß-Litanei. Der Rest der Woche war weniger aufgeregt. Zu erwähnen wäre nur der…

Donnerstag: …wo ich mal ausnahmsweise nicht mit dem Radel zum Job bin sondern mit der Bürgerblechbüchse. Das hatte aber auch einen Grund, denn ich hatte einen Sichtungstermin für mein Upgrade in Sachen Neuteil im Laib. Der Termin war Vormittags, es wurde gesichtet und die Notwendigkeit anerkannt, sodann auch gleich ein potentieller Termin genannt. Über den habe ich nochmal eine Nacht geschlafen und dann am…

Freitag: …telefonisch bestätigt.

Ansonsten wollte ich am Freitag mal länger nach Hause fahren. Halt zum abspannen mit dem CAADX. Das wurde am Morgen wieder mit den Nagelreifen bestückt, da es merklich kühler geworden war und es mir auf den Straßen sehr verdächtig erschien.
Die  45NRTH Xerxes Faltreifen lassen einen den Griff zum Spikereifen leicht fallen. Mit dem eher geringen Gewicht ( 530g ) und den recht guten Rolleigenschaften und sogar Komfort, lassen sie einen fast Vergessen, daß man überhaupt auf Spikereifen fährt.

Biketouren/ Erstbefahrung/ Biketouren Bilder: was die Heimfahrt anging, grübelte ich eine Zeit lang. Zunächst in den Morgenstunden, den die Windrichtung lesen war nicht schwer. Es kam aus Nord-Ost also eher ungünstig für eine superlange Heimfahrt über windoffenes Feld. Also Strecke grübeln.

Gefühlt wäre ich ja gerne über Nordkirchen, hoch bis Lüdinghausen und dann ab dort via Ascheberg bis Drensteinfurt gefahren. Die Streckensichtung <klick> ergab dann aber mal eben satte 80km und somit netto 4h Fahrzeit mindestens. Bei meiner aktuellen Pace würde ich wohl eher netto auf 5h kommen. Kurz den Zeiger studiert und gewusst, mit einer Abfahrt erst gegen 17:00 Uhr…
…würde meine Family wider den Suchtrupp lossagen und die Männer mit den weißen Kitteln gleich mit dabei. Auch war diese Nummer gefühlt zu dick. Soll ja Spaß machen und schön sein. Entspannen war angesagt, nicht klotzen.

Dann spielte ich mit dem Gedanken jene Route zu nehmen, die ich in diesem Jahr als Stahl Renner Chill-out-Tour aufgeführt hatte. Dann aber eben nicht hoch bis Lüdinghausen, sondern in Höhe kurz vor Nordkirchen den Schwenk in Richtung Osten machen, um dann entweder wieder in Herbern oder eventuell doch noch in Drensteinfurt den finalen Rückweg zur Burg anzutreten.
Den Plan verwarf ich aber dann doch, denn im dunkeln eine Strecke zu fahren nach Radrouten-Hinweisschildern die man bisher nur einmal und dann noch bei Tage gefahren war, hätte verrutschen können.

Kurzfristig spielte ich noch mit dem Gedanken die WPC Seseke Bönen/ Industriegebiet Channel mit knapp 48km aufzurufen. Doch da war mir irgendwie zu wenig Gebüsch und Wald. Also habe ich…

…letztendlich einen alten Klassiker von mir aus dem Hut gezaubert und bin mit einer Schleife auf Scharnhorst eingebogen und dann via dem Naturlehrpfad nach Hause gekurbelt.

Und weil ich ja bei der letzten Heimattour gesehen hatte, daß da ein Stücken mir bekannter Strecke aufgehübscht wurde, war ich neugierig und habe nicht die sonst für diese Heimfahrt üblich über einen nahen Park gemacht, sondern bin direkt auf der Strecke geblieben. Und siehe da, wo man vormals mit den CX aufpassen mußte sich nicht die Reifen auf dem groben Untergrund zu zerschießen, ist nun Autobahn angesagt.

Ansonsten war es nett, aber irgendwie war der Reiz weg. Seit dem ich jetzt ein paar mal oben in Nordkirchen & Co. war, zieht es mich immer irgendwie dahin. Und so kam es dann auch, daß ich immer wieder über die Cafémachgesichte nachgedacht habe.

Mein erst kürzlich ins Ausrüstungssortiment geholter Canway Holzvergaser Kocher brennt, tschuldigung, wie Sau. Ja kann man nicht anders sagen. Mit so wenig Holz so ein Feuer zu entfachen, daß hat schon was. Leider wird es aber so sein, daß sichder Kunststoffgriff und das entfachte Feuer wohl kaum vertragen werden.

Jetzt hatte ich dann wider gespielt-gesucht und von ESBIT tatsächlich ein passendes Set gefunden, das ESBIT Kaffeebereiter-Set. Jetzt ist mir aber Esbit als Feuerquelle irgendwie nicht so sympathisch. Und nur das Kaffeebereiter-Set zu kaufen und dann nur das Oberteil auf den meinigen Feuerteufel zu setzten, macht irgendwie keinen Sinn.

Und so bin ich dann, quasi wider über die ESBIT Spirituskocher im Verlauf der heutigen Heimfahrt, auf den Trangia Triangle gekommen. Ist im grunde ein sehr kleines Windschutzbelchdreieck, also zusammen gesteckt, wo man dann entweder Spirituskocher oder auch Gasflammenwerfer rein machen kann. Das blöde an dem Ding ist jetzt nur, alles was drauf stehen muß, sollte 10cm Durchmesser haben. Blöd. Da werd ich wohl mal in einen Laden müssen.

Ja, soviel zu dieser Woche. Dann wünsch ich mal ein schönes Wochenende.

 

27.687km/ 07.12.2018/ Teil II

Dezember 8, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Sport & Alltag/ Alter: dieser Wochentagebuch könnte anders werden. Rein vom Wetter her war es etwas turbulent, oder sagen wir besser wechselhaft. War es am Montag noch angenehm warm, kramte ich am Mittwochmorgen noch eine extra Lage Kleidung aus dem Kleiderschrank.

Auch wurden am Mittwoch erstmalig die vormontierten 45NRTH Xerxes Faltreifen mit den 140 Spikes als Laufradsatz ins CAADX gepflanzt. Am Vortag war es mächtig feucht, die Nacht mit locker unter 0c° nicht gerade das was man warm nennen könnte und der Profiblick über den Asphalt ließ mich zu dieser Wahl kommen. Man kann ja nie wissen. Kurz gesagt, kein Bock auf Stress. Denn…

…die Nächte zuvor waren nicht ganz so ruhig. Warum kann ich natürlich nicht mit Gewissheit sagen. Ich denke aber mal von den Knochen her. Von Dienstag auf Mittwochmorgen war ich plötzlich um 02:00 Uhr wach. Bin dann kurz raus den interneren Wasserhaushalt regulieren und hab mich wider hingelegt.
Normalerweise penne ich dann wider sofort ein. Nein, im Grunde schlafe ich schon wider bevor ich mich hinlege. Doch diesmal war es anders. Ich lag noch bis gut nach 03:00 Uhr wach. Und dann hab ich am morgen noch eine meiner Espressotassen zerdeppert. Zum Glück noch ohne Espresso drin, aber schon mit Zucker. Dinge die ma(n)n am frühen Morgen so nicht gebrauchen kann.

Und ich habe was für beim Weihnachtsmann vorbestellt, damit er nicht los muß und alles zusammensuchen. Praktisch finde ich.

Eine Meldung noch zur Woche. Auf meiner Rennbahn haben sie ja den kombinierten Fuß-Radweg neu gemacht. Diese Woche machte sich wohl jemand einen Spaß daraus, eine Attacke zu fahren. In regelmäßig-unregelmäßigen Abständen fanden sich diverse ehemalige Glasbehältnisse wie Weinflaschen und Einmachgläser. Nicht ganz so schön. Ein paar davon, also die ich gesehen hatte, wurden von mir beseitigt.
Da stellt sich dem geneigten Radler doch die Frage, was denken sich solche Menschen ? Oder, was wäre wenn gleichartiges auf der Fahrbahn der Kraftfahrzeuge liegen würde ? Ich denke da ein ein Glasbehältnis gefüllt mit Holzschrauben oder etwa Nägel ? Ich glaube da wäre auch keiner drüber amüsiert. Schwamm drüber.

Freitag: der Wochenabschluss wurde auch mal wider durch den Job neu geordnet. Mußte ich mich die vorigen Tage etwas zeitigen aus den Federn pellen, damit ich ebenso zeitig am Job aufschlage. Ich will mich dann ja immer noch in Ruhe umziehen, Schnittchen machen und auch das eine oder andere an Essbaren einwerfen. Da die Verkehrslage als auch die Strecke eher gediegen war, fasste ich den Entschluss lieber ein gutes Zeitpuffer zu haben.
Doch dank Planänderung stand eben für den Freitag eine ganz andere Kombi auf dem Plan.

Zudem war es brütend warm geworden. Schon morgens vor dem Burgtor hatte es satte 10c°. Es war also wider mehr ausziehen als anziehen angesagt. Die Mehrzeit durch die Möglichkeit später am Job aufschlagen zu können nutze ich für eine kleine Extrarunde. Windwetterbedingt aber nicht das was ich angedacht hatte, sondern nur eine Softvariante.

Doch irgendwann ist so eine Woche auch mal zu ende und mit dem letzten Aufgebot an Straßenverkehr nebst dem dazugehörigem Stau, dem Fahrzeug säubern für die Übergabe an die Kollegin war mal wider später Feierabend. Ist ja kein Ding, muß ja gemacht werden. Da ich eh spät aus dem Stall bin, wollte ich noch mindestens einen kleinen Extraharken zum abspannen fahren. Im Kopf war schon am Vormittag klar, das wird wider eine Kombi aus Wanderweg und dessen Anfahrt und dann irgendwie über Werne zurück. Und so kam es dann auch.

Es ist nach 20 Minuten Fahrzeit mal wider dunkel und ich schalte das Vorderlicht an. In freudiger Erwartung, wie lange es wohl leuchten wird. Die Fahrt beginnt nun erst richtig…

Bike & Pack/ Bivy & Zelt: und auch hier bin ich ein Stück weiter gekommen. Am Wochenbeginn ergab sich ein Zeitfenster samt logistischer Möglichkeit mal bei Outdoor Fair reinzuschauen. Ich war da ja schonmal. Beim ersten mal bin ich doch glatt und das mit Navi und genauer Adresse vorbei gefahren. Ja das ist mir als erfahrener Kurierfahrer passiert. Der Laden ist ja von außen recht unscheinbar im Untergeschoss von einem Wohnblock in einer Wohngegend.
Dieses Mal fand ich dann aber wieder den Weg und ohne Navi, quasi aus´m Kopp. Ich wollte dann doch nochmal das Thema Hängematten angehen. Von meinem ersten Besuch wusste ich, das sie haufenweise Exped Hängematten im Laden hatten. In meinem Fokus stand das Packmaß des Exped Scott Hammock Combi. Ich konnte mir nicht vorstellen, daß das so 45cm sein soll.

Hier war dann aber auch noch das erste Thema, die Slit Line in Augenschein nehmen. Das ging umgehend, hatte man griffbereit. Nach meiner Begutachtung ist das handelbar, wenn auch natürlich keine supertechnischelegante Lösung wie sie von AmazonasTherm-a-Rest oder gar Sea to Summit geboten werden.

Der gute Mann der mich beriet schaut auch sofort nach dem Exped Scott Hammock Combi, fand es in der Auslage aber nicht. Der Blick in seinen PC aber offenbarte, daß es im Keller liegen würde. Da ich irgendwie nicht die Megazeit hatte, bat ich fragend, ob er es hochholen könnte und ich dann einfach nochmal vorbei kommen würde. Er nickte ab und so verblieben wird dann auch.

Da sie im Laden auch Schlafsäcke hatten, wagte ich auch da noch eine kurzen informativen Vorstoß. Fatal, fatal.

Daunenschlafsäcke für unterwegs auf´n Bike. Er fragte den Temperaturbereich ab und irgendwie in der Mitte trafen wir uns. Er kramte recht emsig zunächst ein Modell Nomad raus. Da war zwar in Daunen und lag auch im Temperaturbereich 5c°, aber er wurde stutzig. Es schein ihm viel zu dünn und somit nicht für die angesagten 5c° tauglich. Zum Vergleich suchte er ein Modell aus dem Hause Yeti. Das erste Modell was er hier zu Hand hatte war zwar für noch deutlich mehr, oder besser gesagt, weniger Temperatur geeignet, aber es sollte nur aufzeigen wohin die Reise geht. Er stöberte weiter und fand dann das 5c° Modell.

Das fühlte sich ganz anders an, hatte irgendwie deutlich mehr Volumen, als das von Nomad. Ich bejahte seine Therorie, mußte aber auch einsehen, daß ein passender Schlafsack noch eine ganz andere Nummer werden würde, als eben Hängematte.

Weiter im Text. Zwei Tage später, selbes Zeitfester, stand ich wider im Laden. Das Exped Scott Hammock Combi wurde unter der Ladentheke hervorgeholt und ich hielt das mitgebrachte Maßband an den Orginalpacksack. Dann wurde ausgepackt. Und siehe da, die Hängematte nebst Fliegengitter ist orginalverpackt, also noch recht großzügig nur noch 35cm lang. Mit etwas anderen rollen oder eben stopfen in einen Packsack würde sich das Voluemnproblem mit den Abmessungen erledigen. Das Tarp selbst war kaum ein viertel dessen, was die Hängematten-Fliegengitter Kombi maß.

Womit ich dann zum Artikel Bike & Pack & Sleep #6 verweisen möchte.


Eigentlich wollte ich ja mit der oben aufgeführten Bestellung noch einen Robens Lumberjack Holzofen mitordern. Nein, genau genommen hatte ich den schon bestellt, aber…
….da kam DeWi aus dem Radforum um die Ecke und meinte, im Betrieb wäre das Nachlegen von Holz ein Problem, da die Öffnung suboptimal groß wäre. Anders gesagt, die Öffnung ist zu klein. Er riet mir zu dem Canway Capingkocher Holzvergaser, den er auch habe.
Gleiches Prinzip, nur entsprechend besser zum Holznachfüllen umgesetzt und, auch wieder praktisch, bei Amazon einholbar. Weiteres Proargument, noch günstiger. Gebongt.

Sorry Mädels bei Bike24.de für die Stornierung bei Euch, aber mit den Vorteilen hätte ich mich bei dem Robens Lumberjack geärgert. Damit dürfte das Thema was warm machen unterwegs erstmal durch sein.

 

27.687km/ 07.12.2018/ Teil I

Dezember 7, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest: auf der heutige Rückfahrt stand der Wind günstig für mich. Aus Süden bließ er mit vielen Böen, je nach Fahrtrichtung kam er von hinten oder mal von schräg seitlich. Teilweise stürmte es ganz schön. Die Nacht zog ein, die Natur so hautnah erleben zu dürfen war ein Genuss. Die Regentropfen kamen anfangs noch zart, glitzerten später im Scheinwerferlicht wie Schnee in der dunklen Nacht.

Ich lasse die Kurbel kreisen, unbemerkt ob ich nun schnell oder weniger schnell voran kam. Es spielte keine Rolle. Als bald habe ich das urbane Terrain hinter mich gelassen, nur eine Straße mußte ich queren, bevor ich auf den Wanderweg stieß. Jetzt war ich alleine, in der Nacht, im Regen und in der Natur. Der Weg nur im mäßigen Zustand, gerade gut genug für mich.
Die Reifen greifen, was von ihnen ans Bike geworfen wird, spielt keine Rolle. Ich mag das so, genauso ! Es darf keine Rolle spielen, es tut ja auch keinem weh.

Ich fuhr den Weg den ich schon so oft gefahren bin und doch mußte ich schauen was da vor mir liegen konnte. Was lungert in den Pfützen, gibt es große Steine, Brocken die einem das Vorderrad wegschlagen könnten ? Ich halte immer wider an Stellen an und lasse mir den Wind um die Ohren blasen. Ich sehe wie sich Büsche bewegen, wie Blätter von den Bäumen wehen. Die Natur biegt sich, schmiegt sich an und beugt sich so dem Wind. Jener bringt das Wasser, was die Natur so dringend braucht. Sie wächst, sie lebt !

Man wächst mit den Minuten in der Natur, mit dem Zurücklegen der Strecke, den kleinen und den großen Unebenheiten und Steigungen. Jene muß man erklimmen, trotz Regen, trotz Sturm, der Dunkelheit trotzend.

Je mehr man wächst, je mehr man fährt, des schöner wird man belohnt. Genieße die Zeit des draußen sein. Doch Obacht, es kann-wird eine Sucht daraus erwachen !

27.475km/ 30.11.2018/ the commen story

Dezember 2, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest: so, jetzt zum Rest der Woche, sozusagen auch als chronolgisch zeitlicher Nachtrag zum vorherigen Betrag, der letzten Heimfahrt in verängert des Monats November. Es gibt dazu aber im Grund nur zwei Highlights zu berichten. Zunächst begann die Woche wie gedacht. Am…

Montag:… kam ich zeitig aus den Federn und konnte so auf dem Weg zum Job noch die klitzekleine Einstundenvollmachschleife drehen. Eigentlich hatte ich fuf die nächsten drei kommenden Morgenanfahrten schon diverse Strecken in meinem Navihirn zurecht gelegt. Aber es kam anders als man dachte.

Der Rudelleiter verkündete mir: „daß ich doch nicht die späte Tour fahren bräuchte.“ Ja wie jetzt ? Denn jene hätte es mit sich gebracht, die Stempelkarte erst um achte durch zu ziehen. In Folge hätte sich, bei regulärem Weckerbimmeln, eine gute Stunde mehr Fahrzeit ergeben. Und die wollte ich schon schön nutzen.

Doch nun, aus der Traum, dafür aber auch zu geschmeidiger Tageszeit Schichtende. Kann man drehen und wenden wie man will, der Vorteil da, der Nachteil hier. Im Moment ist mir das aber ganz recht, denn die Fitness mit Hinblick auf Gesundheit geht zur Zeit vor. Dennoch, ein kleiner Zeitpuffer bleibt, eine kleine oder eben fast größere Schleife wird es wohl irgendwie geben.

Der grobe Wochenplan. Am heutigen Montag geht es zum Rehasport, also genau wie gedacht. Dienstag und Mittwoch kann ich dann vom Krafttraining zum Crosstraining wechseln, Donnerstag wieder Rehasport und Freitag wäre genug Luft um eine nette verlängerte Heimfahrt zu machen.

Ach ja, hatte ich doch am letzten Freitag die Nummer mit dem Schlüssel für mein Fahrradschloss
…war ja klar das ich den Zweitschlüssel schön in der Firma deponiert hatte. *lach*

Mittwoch: hatte ich mal eine Pfadfinder-Rückfahrt. Zunächst so losgefahren wie immer. Biege ich gerade so am Channel ein macht sich ein älterer Herr bemerkbar. Da er nicht so deutlich sprechen kann brauche ich einen zweiten Ansatz und frage nach.

Offensichtlich ist, er hat sich wohl mit seinem E-Scooter verfahren und will nun zurück. Mit ein paar Redewendungen kenne ich den Straßennamen und das vermeintliche Ziel. Ich überlege wo er mit seinem E-Scooter dahin fahren könnte ? Denn eine Kirche, die er immer wider ins Spiel bringt, kenne ich dort nicht. Dann hab ich’s und weise grob den Weg.
Doch es tauchen beim mir Fragen auf und ich fahren ihm nach. Ich frage wieder, da die Zielstraße recht lang ist. Mit der Antwort schlaue ich noch bei Freundchen Google rein. Ab hier schlage ich ihm vor, ihn zu begleiten, sicher ist sicher.

An einer Gabelung frage ich nochmals nach, da er scheinbar was erkennt. Er wirft die Begriffe Fusballplatz und Bahngleise ein, mit denen ich so vorher nix anfangen konnte. In meinem Navihirn macht es klick und wir rollen wieder gemeinsam weiter.
Am Fußballplatz eine zunächst scheinbar unüberwindbare Baustelle. Ich fahre kurz vor und sondiere die Lage. Eine Rampe für Rollstuhlfahrer & Co. hatte man angelegt. Er schaut sich das kurz an, ich deute auf die Umfahrung der Baustelle und wir sind durch.

Am Ende der Baustelle, seine Zielstraße schon fest im Blick, frage ich ihn ein letztes mal, ob er nun wieder wüsste wo er sei ? Mit einem breiten & seeligen Lächeln nickte er und wir verabschiedeten uns.

Ab da zog ich dann von dannen. Und es wurde schneller, denn bei Windstille zeigte nun auch mein Tacho immer wieder mal fetten Zahlen von 22 – 24km/h. So fix war ich schon lange nicht mehr. Die Abendstimmung war gut.

Nach der heimischen Ankunft noch mein Training zu ende gebracht, duschen, den Bauch voll schlagen und at last bubu machen.

Winterpokal/ Winterpokal 2018/2019: the show musst go on ! Lohnt der Blick in die Statistiken ? Egal – stand 01.12.2018/ 19:21 Uhr. Diesmal sogar wider mit Bildern, ohne iss irgendwie doof.

Im IBC steht das Velociraptoren Team bei…

  • 551 Teams fix im Winterpokal unser Team die Velociraptoren auf Platz 51 
  • 2.511 Teilnehmer fix im Winterpokal meine Position auf Platz 46

 

 

Hier könnte man sagen, ist das Starterfeld irgendwie schon nach dem Start eher unmotiviert, was unseren als auch meinen Beststand ever ausmachen könnte. Aber wer weiß das schon ? Die Statistik zu meinen Punkteständen ist dadurch natürlich wohl auch verfälscht.


Die Positionen aus dem Winterpokal des Radforum

  • 11 Teams fix im Winterpokal unser Team die Velociraptoren auf Platz 08 
  • 40 Teilnehmer fix im Winterpokal meine Position auf Platz 06

Tja, auch hier gibt’s keine großen Neuigkeiten. Ob des guten Wetters, so wurde mir zugetragen, deichselt man an einem Vorsprung. Dumm nur, das sind wohl alles Vielfahrer und die machen das auch noch gerne. So etwas kann ich einfach nicht verstehen. *lach*
Nein, zum Glück ist so ein Winterpokal ja noch lange und wer weiß was noch alles kommt ?

27.475km/ 30.11.2018 a night through the woods !

Dezember 1, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike & Biketourenbilder: bevor ich zum üblichen Wochenabriss einschwenke, erstmal die Nummer der gestrigen Rückfahrt. Irgendwie dachte ich, ne´ schöne nette verlängerte Rückfahrt nach der eher dynamischen Woche könnte ein guter Abschluss sein.

Doch in den frühen Morgenstunden gab es schon eine kleine Überraschung. Der Zeiger des Thermometers löste spontane Fieberanfälle aus. Selbst mit der moderaten Gangart an der Kurbel war die Unterhelmmütze deutlich feucht. Und es war definitiv kein Regenwasser.
Irgendwann mittags starrte ich erschrocken auf das Thermometer in der Firmenkutsche. Da standen zeitweise satte 14c° an. Und die Sonne machte auch nicht so den Eindruck, daß sie an ihrer Wärmewirkung was verlieren wolle. Unter diesen Umständen dann noch eine verlängerte Heimfahrt zu machen, war nicht mein Plan. Wobei Plan nicht der richtige Ausdruck ist. Meine mitgeführte Kleiderordnung stand dem eher entgegen. Jene war für angenehme aber eben kühlere Temperaturen zusammen gestellt. Alles bis knapp 10c° sollte passen.

Und so war dann etwas Denkarbeit angesagt. Die 3/4 U-Buxe wurde in den Packsack verstaut, wo dann ebenfalls die dicken Merionsocken landeten. Unterziehhandschuhe sowie die schon am morgen nicht getragene Sturmhaube verschwand darin ebenso. Aus dem Spind wurde noch eine zweite „isolierte“ Trinkpulle gegriffen und mit Mineralwasser aufgefüllt. Die Langfingerhandschuhe wurden zwar am Start noch getragen verschwanden aber irgendwann in den Jackentaschen. Und so ging es los.

Der einzige weil reizvollste Plan war, was mit der Great-Gravel II zu zaubern. Geworden ist es dann aber eine neue Variante jener Great-Gravel II die ich mal als short Variante betiteln würde. Denn die ursprüngliche Streckenlänge von guten 64km hat mich zwar nicht als Streckenlänge gereizt, würde aber dann eventuell doch zu viel Fahrzeit verschlingen. Und so kam mir die Idee via dem mir bekannten Wanderweg hoch nach Nordkirchen zu stoßen und dann ab dort zu zaubern.
Nicht das ich keine Lust hatte so lange unterwegs zu sein, aber man muß es ja nicht gleich übertreiben. Immer wenn ich irgendwann in der Nacht Hubschrauber mit Licht über mir sehe denke ich, die Family hat wider ein Suchkommando losgejagt. *lach* Nein, genauso sollte es nicht kommen. Immer noch geschmeidig genug.

Und so kam es dann auch, der Spaß am ganzen stand ganz vorne an. Ich rollte also los und der Sonnenuntergang war zwar nicht ganz so rötlich wie noch am Vortag, aber schöne Wolkenbilder waren dennoch zu sehen. Und so rollte ich so vor mich hin. Die letzte Steigung am Wanderweg hinter mich gebracht, noch ein Poserbild geschossen wurd es langsam Zeit für die Laterne. Nach punktgenau 50 min. wurde die neu akkutechnisch bestückte B&M Icon Premium in den 80 Lux Modus versetzt. Alles andere wäre zu haarig gewesen.

Die Strecke fest im Kopp rollte ich teilweise recht straff auf den süd-östlichen Rand von Nordkirchen zu, halt dort wo die Spatzehütte ist. Ein super Unterstand mit Sitzgelegenheit und Windschutz. Dort wurde am Mars-Riegel gelutscht und mal mehr kräftig an der Wasserpulle genuckelt. So vorbereitet konnte es in die nächste Etappe gehen. Die Kleiderordnung mußte nicht groß aufgestockt werden. Es hatte wohl noch was mit 8-9c° ohne Fahrtwind. Jener wurde durch Konzentration und Anstrengung kompensiert.

Denn die Waldstrecken rund im Cappenberg & Co. haben so ihre Feinheiten. Die Waldstrecken sind immer wieder mal mehr als nur grobschlächtig. Stellenweise hat man gefühlt nicht nur einfachen Bauschutt ins Erdreich eingebracht und verdichtet, sondern ganze Häuserecken einfach abgeladen, oder Hinkelsteine fallen gelassen, oder… . Reifenplatzer standen jetzt nicht bei mir auf der Wunschliste, also beste Obacht.
Meist im kleinen Kettenblatt, was sich übrigens im Gelände bestens bewährt. Kettenschräglauf ? Was soll das sein ? Mir doch egal.

Aber diese Eindrücke da draußen im Wald zu sein, unter diesen Sternenhimmel, nur sehr zaghaft verhüllt durch ein paar müde Wolkentrauben.
Ich hätte da irgendwo, natürlich nicht irgendwo, denn Plätze zum verweilen kenn ich auf dieser Strecke genug, einfach wo absitzen, mich etwas einrichten oder gar ein Nachtlager aufschlagen können und mir dieses Schauspiel anzuschauen, ein Teil von ihr zu sein.

Es war einfach nur klasse. An dem Wegkreuz wo ich auch schon auf der allerletzten Gesamterkundugstour/ 23.587km/ 01.07.2018 meinen Obstvorrat dem Magen zuführte, ereilte mich beim Betrachten des Sternenhimmels eine Textmessage. Fahrdienst mit voraussichtlichem Termin um 20:00 Uhr stand an. Kurz den weiteren Streckenverlauf kopfmäßig abgesteckt und bestätigt.
Somit war aber auch keine große Luft mehr für Sonderstrecken oder gar einen heißen Kakao im Mel´s Café. Denn den hatte ich mir eigentlich, aber auch eigentlich nur für schön auf die Fahne geschrieben.

 

 

Doch der Weg nach Herbern rein hatte es noch in sich. Bis hoch zur tausendjährigen Eiche immer wieder grober Untergrund gepaart mit seichter Steigung. Zum Glück nicht ganz so grob. Oben die Kurve gekriegt, dann mit dem Schwenk weiter über die Landstraße. Kurz checken, Streckenkenntniss mit Potential zum abkürzen ? Eher nicht. Also stramm weiter geradeaus, den schmalen Trampelpfad entlang und dann auf den landwirtschaftlichen Wirtschaftsweg.

Dort hatte der Bauer mit seinem Trecker und dessen groben Reifen alles gegeben. Die Grasnabe war ob der Feuchtigkeit zu gatt-rutschig, die Fahrspuren aber zu schmierig vom Untergrund her. Half aber alles nix, sind ja nur ein paar Meters. Denkste !
Wie lang so ein paar Meters sein können ist ja unglaublich. Die Reifen rutschen immer wieder an die doch stärker also sonst abfallende Außenkanten. Im hellen schaut das alles noch human aus, so im dunkeln… . Bei den kurzen haschenden Blicken aufs Vorderrad wurde klar warum das so ist. Denn dort lungerten mal glatt ein Zusatzkilo Erdmasse und folgten der Rotation des Reifens. Fest wie wie Pampe. Klar das die eigentlichen Reifenstollen nicht mehr so ihrer Arbeit nachkommen konnten. Aber Zähne zusammenbeißen und weiter kurbeln.

Gleich kommt der Wald mit der besseren Strecke„: dachte ich. Klar der Wald kam und die Waldschneise war auch da. In der Mitte wider Grasnabe und rechts und links Fahrspuren. Doch die sind in der Dunkelheit nochmal schmaler als bei Tageslicht. In einfach kann ja jeder. Dann kam der Fallbaum in Sichtweite, der den Wald vor den bösen Kraftfahrzeugen schützt. Da noch rumgezirkelt, lieber im kick-of-Modus, denn wer weiß schon wie glitschig die eher enge Umfahrung ist ? Festen Boden unter Füßen, die Trinkpulle wider gegriffen. Da mal nebenbei der Strecke zugreifen ? Ja kann man mal gerne versuchen. Ich sage, aber nur einmal ! Wer einen dann wann aus den Graben holt, diese Frage würde sich dann wohl stellen.

Jetzt aber ging es mit der Strecke, den Spaß hinter sich gebracht, weitere Nettigkeiten standen ob des Zeitplans eh nicht mehr auf dem Programm. Noch beim Reinrollen in Herbern mal kurz die Tachouhrzeit bemüht. Die Kalkulation sollte wohl aufgehen. Dann noch zwei shots gemacht, dann links raus aus dem netten Örtchen.

Jetzt war nur noch einsame Landstraße mit ein paar mal mehr mal weniger zarten Huckeln Programm. Das trägt der Mann mit erhobenen Haupte. Denn merke, wo es bergauf geht, geht’s auch wider bergab. Und da man die Strecke kennte, wusste man ja was kommt. Entsprechend war die Freude.

( Hier der Link <klick> zum gesamten Album und noch der Strava-Link zur gefahrenen Strecke. )

Zu Hause auf der Burg eingerollt, hatte sich das mit dem Fahrdienst erledigt. Termin wurde vorgezogen, ein andere Chauffeur hatte den Job gemacht. Das CAADX parken, Klamotten abladen, duschen und futtern und eine ruhige Nacht gehabt. Wobei die Eindrücke noch eine gute lange Weile vorhielten. Wann geht es wohl das nächste mal raus in die Nacht ?

At last der übliche Blick in die Zahlen für das laufende Jahr. Mit dem Monatsende November stehen schon satte 11.057km auf dem Tacho. Hätte ich so nie gedacht.

27.237km/ 24.11.2018

November 24, 2018

Bikealltag/ Sport & Alltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike & Biketourenbilder: die Geschichte dieses Beitrags ist wie folgt.

Eigentlich hatte ich drei Tage Urlaub. Gut die hatte ich dann auch, aber es ist mal wider anders gelaufen, als ich dachte. Das soll jetzt kein Klagen sein, aber irgendwie… . Ich fange mal mit letzte…

Montag: …an. Da ich irgendwie gut motiviert war, habe ich mir am Sonntag schon eine kleine Route zusammen gelegt. Das sollte dann so in Richtung Sonnenaufgangstour gehen. Halt früh raus, dann Fahrtrichtung Halde großes Holz, da rauf und Sonnenaufgang schauen und ab dort eben weiter gen Osten. Irgendwie klappte das aber nicht ganz so.

Zunächst mal kam ich des morgens nicht ganz so „flott in die Schuhe“ und dann kam der Blick vor die Burgpforte. Nix mit nettem Sonnenaufgang. Viel Wind und vor allem aber Wolken. Da einen schönen Sonnenaufgang auf der Halde zu bewundern war eher aussichtslos. Im sprichwörtlichen Sinne. Also schwenkte ich noch vor der Burg losgesollt in Fahrtrichtung Osten um und beschloss die angedachten Runde verkehrt herum zu fahren ( CAADX Runde Part I und CAADX Runde Part II ).
Dabei sollte es dann natürlich auch wider zu jener Lippeauen Hütte gehen, die ich ja so mag. Wäre zwar ein kleiner Abstecher, aber nun gut. Man hat ja Urlaub.

Die Idee war auch gut, denn so hatte ich den Gegenwind als erste zum abarbeiten und konnte mich dann in den Wind stellen und den Rest eher gemütlich abfahren. Als Basisgedanke diente mir die WPC Unna Bahndammflitzen Strecke, wo ich dann in Dinkern noch einen guten Bäcker kenne. Nett frühstücken, aufwärmen und einfach nur rumtrödeln war somit sicher. Gut, wie das eben so war, vor der Haustür losgesollt, etwas mehr als 45 Minuten auf dem kleinen Kettenblatt gegen den Wind, eine kurze Pause am Kanalende, dann Richtungswechsel mit mehr Seitenwind als von vorne. Kurz darauf stand ich an meiner Lieblingshütte und hielt kurz inne.

Ich blieb aber nicht lange dort, denn der Wind pfiff recht gut durch die offenen „Fenster“ und einiges an Fahrstrecke hatte ich ja noch vor der Brust. Auf dem Weg nach Dinkern war ein Radwegroutenschild falsch aufgehängt. Warum auch immer, folgt man dem Schild, kann man schon kurz darauf die Hauptstraße sehen. Also bin ich umgedreht und hab das ein wenig aus dem Bauch heraus gemacht. Passte dann.

In Dinkern wurde dann eingekehrt und irgendwie hätte ich da auch noch ein wenig länger hocken können. Aber wie schon gesagt, man hat sich ja was vorgenommen. Und ganz so langsam, oder lange wollte ich auch nicht machen, denn des nachmittags stand noch eine Familienfeier an.

Und wider los, rüber nach Welver, wo ja die lecker Wälder sind. Müßte man sich mal gezielt mehr Zeit für nehmen und das meiste an Packzeug zu Hause lassen. Dort sind schon ein paar nette Nebenwege im Wald. Die offizielle Routenführung per Rad durch Welver wird mir wohl immer ein Rätsel bleiben. Ich habe eine Schleife gefahren, bin dann wider umgedreht und war dann auf dem richtigen Kurs. Über Illigen, wo man in Fahrtrichtung Süd den Radweg komplett neu gemacht hatte, war ich auch recht fix. Dann stand halt eben Bahndammflitzen an. Wobei flitzen…

*hüstel-räusper*

…war da auch nicht. Ich im Chill-Out-Modus und auch wider nicht so mit dem Saft in den Knochen wurde die Tachonadel kaum oberhalb von 22/ 23km/h geschoben. Und warm war es geworden. Also einen kurzen Entkleidungszwischenstop, dann wider weiter.
Da der Uhrzeiger mehr schnell als langsam sich vorwärts bewegte verwarf ich den nochmal aufgerufenen Plan doch nich auf die Halde zu fahren. Ich fuhr dann nur bis zum Alten Bahndamm Stockum – Werne – Unna/ Kaserne. Kurz bevor ich auf den Channel treffen sollte bin ich dann aber wider rechts raus. Irgendwie war mir nicht nach Kanal und Gegenwind, also schaute ich ma´ was auf den alten Unterholzstrecken so los sein könnte ? Auch das war mal wider nett, auch wenn ich die Unterführung unter der BAB geschoben habe. Ich „tauche da nicht unwissend über die Streckenbeschaffenheiten ein“ um dann dann letztendlich in den Bach zu fahren oder noch schlimmer zu stürzen.

Das war auch eine gute Idee, denn die Abfahrt aus meiner Richtung, von je her schon mit ein paar netten Brocken im Erdreich bestückt, war gut mit feuchtem Laub bedeckt. Da jene kurze Steigung annähernd einen 40° Winkel hat, wo dann unten der Bach wartet, war also schieben die bessere Alternative. Auf der Gegenseite wo die Steigung deutlich humaner ist hätte ich auffahren können, hab’s dann aber auch sein lassen. Ich hatte ja nicht eilig.

Doch die Frage kam auf, warum zum Teufel war ich da schon so lange nicht mehr und wann das letzte mal überhaupt ? Was ich noch weiß ist, daß auf einer möglichen Route nach den letzten Stürmen ein mächtiger Baum quer lag. Wäre blöd wenn der da immer noch liegen tut. Denn drüber kam man nur mit klettern, eine zu-fuß-Umleitung gab´s nicht. Ich denke ich werde die Tage mal vorbei schauen.

Jedenfalls hatte ich dann doch noch einen netten Tag und mit dem Wetter hatte ich auch Glück. Die ersten echten & ernsthaften Regentropfen kam erst als ich unter der Dusche stand. ( Den Rest der vielen Bilder hab ich wider im November Biketouren Album geparkt <klick>. )

Die Familienfeier war nett und am Abend gab es noch eine Physioeinheit.

Dienstag: da ging es in den Morgenstunden zum Rehasport und dann zum Onkel Doktor, weiter beratschlagen wie das nun weiter gehen sollte. Am frühen Abend hab ich dann noch ein Krafttraining indoor hingelegt und anschließend den Abend ausklingen lassen.

Mittwoch: die nächste Familienfeier stand an. Des morgens ging es zum gemeinsamen Frühstück in kleiner Vierpersonenrunde. Danach war ich erstmal so pappsatt, daß ich mich in meine Fitness-Garage zurück zog um dort noch was am CAADX zu machen. Anschließend Crosstraining bei heiteren 5c° draußen. So konnte der zweite und offizielle Teil der Familienparty kommen.

Donnerstag: die Hinfahrt morgens zum Job war ein Traum. Wenn man so früh unterwegs ist, dann sind die Straßen nochmal leerer als sonst, die Nacht noch friedlicher. Leider habe ich es nicht geschafft die 1h Fahrzeit für unser Radforum Winterpokalteam voll zu machen. Doch dafür gab es am Nachmittag…

Streckenwalderkundung ! Konnte ja nicht gehen, daß ich nicht weiß was da am Waldrand so rumliegt oder eben nicht. Also bin ich via Sesekeradroute und Kuhbachtrasse quer rüber in das Waldstück. Direkt am Anfang des Waldes zwei Damen nebst Hunden ob des Wegzustandes befragt. Nach ein paar Satzwechseln stellte sich aber heraus, sie wussten es auch nicht.

Half also alles nix, ich die nächste östliche Durchquerung gefahren, wieder unter der BAB hindurch. Diesmal hatte ich aber die Steigung gut vom Laub befreit. Dann weiter und in die nächste Rechts-raus-Abzweigung rein. Die war so voll Laub, daß man kaum erkennen konnte, das da eine Abzweigung ist. Jedenfalls kam ich so zu dem Stück am Waldrand und konnte ganz klar sehen, die Herren von der Holzwirtschaft hatten umfassende Arbeit geleistet. Da wurde soviel Holz geachlagen, ich hatte den Waldeingang kaum wieder erkannt. Somit alles gut – für demnächst.

Freitag: …am frühen Morgen, nach einer eher unruhigen Nacht weil ich dann doch später die Augen geschlossen hatte als normal, war ich es dann leid. Im Radforum.de haben sie mich wohl aber unwissend breitgetreten und immer wieder diese anderen Akkus an´s Herz gelegt.
Und so habe ich am frühen Morgen auf bekannter Verkaufsplattform einen 8er Pack Eneloop XX Pro Mignon AA Akkus 2550mAh bestellt. Der Grund ist recht klar, meine bisherigen Hausmarken Varta Akkus leuchten irgendwo 3h bei voller Suppe ( 80 Lux ). Und diese Eneloop sollen 5h bei voller Leistungsabvorderung „bimmeln“.

Die Frage ist dann auch, wieviele Ladezyklen die das mitmachen ? Denn vor ein paar vielen Jahren hatte ich mir schonmal so Zauberdinger besorgt, dafür sogar richtig Asche auf den Tisch gelegt und nach nur sehr kurzer Zeit sind jene gut eingeknickt.

08:53 Uhr, der Herr Schreiber schüttet sich den zweiten Espresso Macchiato in den Kopp um in die Spur zu kommen. Irgendwie ist das nicht der Tag. Denn schon gestern kam ich im Stall an und schaute irgendwie blöd auf meinen Schlüsselbund. Der Schraubkarabiner hatte sich, wie auch immer geöffnet, und so stand ich da nun in der Umkleide vor meinem Spind, nur der Spindschlüssel war nicht dort wo er sein sollte. Aber ich konnte den Spind mit ein wenig trickreicher Hebelwirkung aufbekommen.
Und am Freitagnachmittag stand ich nun vor meinem geparkten CAADX und wollte es von dem Schloss befreien. Doch oh Wunder, der Schlüssel vom Schloss hatte sich wohl auch vom Schraubkarabiner, von mir unbemerkt, entfernt ! Mal ganz blöd gelaufen. Passendes Werkzeug in der Schaffensstätte zum öffnen war nicht vorhanden. Zum Glück hatte der Truppenleiter eine gute Idee !

Die Kollegin hier aus dem Claim, jener der ich auch schonmal biketechnisch zur Hand gehe, würde ja am Wochenende Tour fahren. Sie könnte ein passendes Fahrzeug nehmen, das CAADX darein und sie mich dann zu Hause abladen. Fand ich jetzt nicht ganz verkehrt, hab sie also fernmündlich kontaktiert und sie stimmte zu. Ich also alles zusammengekramt, verladen und so…

…war die Radarbeitswoche zu Ende. Nicht viel geschafft, aber fast viel erlebt.

 

Channel Challenge 2018

November 17, 2018

The Cure – Forest/ Biketoure/ Channel Challenge/ Bike & Biketouren Bilder: sechs Uhr, der Wecker bimmelt. Warum tut man sich das an ? Mochmal umdrehen, dann bin ich aber „da“. Also raus aus den Federn und runter. Café con Leche gemacht, Milch reingeholt ( nett eine Pfütze in der Milchtüte zu lassen ) und dann die Samstagszeitung gegriffen. Frühstück.
Ich komme gut in Fahrt und packe super rechtzeitig meine Sachen zusammen. Nicht alles passt an‘ s CAADX dran, ist aber kein Ding. Ich bin packtechnisch immer noch oversized.

Da es zu früh ist, ich aber nicht frierend am Straßenrand stehen will, drehe ich zwei Runden um den Block. Warmfahren. Dann kommt Sonne_Wolken, baut ihren klassischen Crosser zusammen und wir fahren los.

Mit 0c° ist es im Gegensatz zu gestern schon fast wieder zu warm. Da wir aber innerstädtisch zum HBF rollen, gott was hasse ich diesen Weg, passt das mit den vielen Schichten.

Am HBF steht der Penguin an der wärmend-schützenden Pforte zum HBF. Kurze Begrüßung, dann fahren wir wider weiter.

Alsbald werden meine zarghaften Vermutungen gewiss. Gegenwind ist nicht die Option die ich mir gewünscht hatte. Das kleine Kettenblatt wird nach einer Weile zum Standard. Es hilft nix, Sonne_Wolken ist sehr motiviert, den Penguin kann ich nur noch zurückblickend in der Ferne sehen mit der Frage im Gesicht: „warum kurbelt der Typ so langsam ?“ Nur der Kumpel aus dem Claim hält mir die Flanke. Ich gebe zu, es war nicht mein Tag. Mein Kopf fing an mit dem noch verbleibenden Sauerstoff einen Plan B zu schmieden.

Klar, am Kanalende angekommen…

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…kurz an der Bananen gesaugt, dann kehrum und den Wind wieder im Rücken war das ein Traum. Doch ich wusste, irgendwann werde ich wieder zurück, also gegen den Wind kurbeln müssen. Der Kopf sagte mir, das wird nicht die optimalste Lösung sein. Der kleinen Truppe verkündete ich dann meinen Plan. Ich würde am Preußenhafen verweilen, während sie zur Mündung und eben wider zurück fahren.

Und so ist es dann auch gekommen. Bei der ersten Pause hab ich mir zwei Portionen Currywurst-Pommes-Mayo gegönnt, eine Fassbrause dazu.

Man könnte sagen Frustfressen, hat aber einfach zu gut gepasst. Die Sonne schien…

…ja der Plan ging recht gut auf. Die Dreimanntruppe hatte sich bis zur Kanalmündung vom Wind treiben lassen und dann ab dort tapfer kämpfend wider gegen den Wind den Preußenhafen erreicht. Die Nummer dauerte dann gute eineinhalb Stunden. Dann gab´s auch für die Mitstreiter noch was zum trinken, futtern und Co.. Irgendwie mußten wir uns schon losreißen, denn die Sonne war schon super wärmend.

Doch irgendwann sollte sie am Horizont verschwinden. Die Aussicht ohne Sonne und der daraus resultierende Wärme noch gegen den Wind zu trampeln, fand in der Allgemeinheit nicht ganz die positive Reflexion. Also machten wir uns auf. Die Auswahl der fetten Kettenblattes wurde von mir schon nach 10 Minuten korrigiert, und ich hatte Teufel nochmal auch nicht den Eindruck, daß der Rest der Truppe das so gelassen genommen hatte. Lassen wir man den bekannten Toto Habschned außen vor. Ich hatte ihn dann aber gebeten doch bitte wenigstens so zu tun, als ob er sich gegen den Wind etwas bemühen würde.

Kurz vor dem Kraftwerk war ohnehin Wechsel der Kanalseite angesagt. Es gab drei Möglichkeiten. Kanalseite wechseln, am Kraftwerk rum, oder eben hoch zur Straße und den frischen Radweg nutzen. Ich kann mich nicht daran erinnern das da groß diskutiert wurde, es ging hoch zur Straße und da rollte es wider irgendwie manierlich. Der eine oder andere Grünwuchs tat sein übriges. Ich schlug dann vor gar nicht mehr zu Kanal hoch zu fahren, sondern statt dessen die mir wohl bekannte Route durch Rünthe und dann eben Lippeauen zu nehmen. Auch das wurde wohl danken ohne Diskussion durch gewunken.

Und so landet wird dann eben noch recht spaßiger Laune zum Ausstieg für Sonne_Wolken und mich, während der Herr Habschned von Spike on Bike alias der Kollege aus dem östlichen Teil des Claims zum HBF geleitet wurde. Nach den letzten freundlichen Worten kam die Verabschiedung. Da Sonne_Wolken noch motiviert war und sie auch noch ihre Fahrzeit voll machen wollte, Winterpokal – ekelhaft finde ich , schlug ich ein paar Runden im nahen Heimatwald vor. Bäume gleich Windschutz und entspannte Fahrweise sollte auch dem klassischen Crosser der Dame genüge tun. Und so kurbelten wird noch ein scheinbar sinnlose Schleife durch den Heimatwald. Und ganz ehrlich…

…so hätte ich noch Stunden fahren können.

Ja war nett, auch wenn der erste Teil von meiner Körperlichkeit her nicht so prickelnd war, fand ich das Zusammensein mit den bekannten Leute mehr als angenehm. Und nochmals ganz ehrlich, ich hätte auch richtig schön mit der Hängematte am Preußenhafen rumlungern können. Was mit der nächsten Channel Challenge wird sich zeigen müssen ?
Falls ich nicht selber als Initiator und Mitfahrer tätig werden könnte, setzte ich auf Eigeninitiative des bekannten Kreises.

( Hier bei Strava die trockenen Daten. )

27.003km/ 16.11.2018

November 16, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Winterfahrten/ Bike & Biketouren Bilder: gleich zu Anfang dieses Geschreibsels, das CAADX hat heute die 27.000 Kilometergrenze durchfahren.

Soweit so gut, noch funktioniert die Technik, auch wenn der wohl inzwischen fällige Kettenwechsel, ich habe heute oder die Tage nicht mehr nachgemessen, längst fällig sein dürfte. Das passiert aber nicht heute, nicht morgen, sondern wohl eher am Sonntag. Denn morgen geht’s ja nochmal auf die Channel Challenge.

Wie war meine Woche ? Ich würde sagen gemischt, zumindest was das Biken anbelangt. Das andere Thema lass ich mal außen vor, nur soviel dazu, jetzt akut fühle ich mich wohl.

Rein vom Biken her habe ich mich bis Dienstag nachmittag mit den Straßenreifen 32er Conti Grand Prix 4 Seasons „rumgeschlagen“. Rollten gut, aber wurde mal wider Zeit, was anders zu machen. Auch von der Witterung her könnte was mit gröberen Stollen einfach besser sein. Man sucht ja immer nach Rechtfertigungen. Also wurden die 32er Continental MountainKing CX mit dem dafür angestammten Laufradsatz montiert. Und ich muß sagen, ich war wider begeistert !
Ich konnte das nicht so recht festmachen, aber so rein von der Einbildung her rollten die sogar besser, schneller und überhaupt….

Schnödes Technikgefasel, langweilt eh nur. Schwenk rüber zur Szene. Angriff“ ! Und zwar auf eine Fünftagearbeitswoche. Ganz ehrlich, ich bin das nicht mehr gewohnt, nachdem ich die letzte Woche nur zwei Arbeitstage hatte. Aber zum Glück habe ich nächsten Montag, Dienstag und mit Mittwoch wider drei Urlaubstage. Dann hab ich aber den kompletten Urlaub verballert.

Die Strecken wurden mit dem Wechsel des Laufradsatzes/ Reifen auch gleich weiter ganz andere. Im Verlauf der Woche wurde es auch merklich kühler. Die Kleiderkammer war wider gut gefragt. Spitzenwert am heutigen Freitagmorgen satte -4c° ! Das ging dann aber fix mit dem Temperatursturz. Das machte die Lunge und die Sinne frei. Aber, ich liebe es ! Das sind die Herausforderungen die mich wirklich reizen. Bei schön Wetter kann ja jeder. Und das es kein Geheimnis ist, daß ich mit Hitze, also alles über 20c° nicht sonderlich gut zurecht komme, ist ja bekannt.

Morgens wurde noch hin und wider etwas die Strecke zart verlängert indem ich an den Lippeauen rum bin. Nachmittags ging es dann ab Mittwoch quasi täglich an der Sesekeradroute entlang, dann Schwenk auf die Kuhbachtrasse um von dort aus dann stets rüber zur Halde großes Holz/ Bekamen zu rollen. Dort angekommen wurden dann nach und nach jede der drei machbaren östlichen Passagen abgefahren. Zum Abschluss heute war dann auch die berüchtigte No-Grip-Area durchfahren. Mal ein paar Bilder zu diesen Fahrten…

 

Ne´, war dann stets schön mal wider so durch die Wälder und deren Wege zu rocken. Die eine oder andere Steigung, auch gerne mal mit etwas loserem Untergrund war mit dabei. At last ging das dann mit der Fahrtzeit nach hinten auch stets gut auf. Nur heute früh habe ich keine Stunde für den Winterpokal voll gemacht. Macht aber auch nix.

Biketouren/ Touren-Ansage/ Channel Challenge: dafür geht’s ja morgen wider raus. Treffen ist u 08:00 Uhr hier vor der Burg, dann ab zum HBF den Penguin einsammeln und dann hoch zum Treffpunkt den Kollegen aus dem östlichen Teil des Claims einsammeln. Wenn das Ding gelutscht ist, dann ist für auch irgendwie Saisonende.

Bike nachgedacht: denn mit dieser gute 100km+ Channel Challenge stehe ich in Jahreskilometerleistung weit über den schon heute anliegenden 10.573 Kilometer. Natürlich werde ich noch weiter mit dem Fahrrad unterwegs sein und natürlich habe ich noch reizvolle Ideen im Kopf. Könnte man einiges in den nächsten drei Urlaubstagen noch machen. Aber…

…ich werde da jetzt nix groß planen. Zum einen werde ich am Sonntag wider mit dem Frühsport was für die Knochen tun, dann wird am CAADX auf jeden Fall die Kette gewechselt. Und da ich diese Woche auch das nette Päckchen von der Reflecto GmbH bekommen habe wird da auch noch was basteltechnisch kommen. Sonntag steht also erstmal allgemeine Pflege auf dem Programm.

Dank meiner Knochen will aber auch gar nicht mehr groß was planen. Schöne und crasy Ideen hin der her.

Die Supernachtfahrt auf der House-Lap II kam mir die Woche wider in den Kopf. Erst gen Osten, dann nach Norden rüber und über Ahlen bis Drensteinfurt. Dort gibt es auf jeden Fall am nördlichen Ortsausgang eine Tanke, die wohl auch nachts geöffnet haben wird. Wobei wenn man nach Einbruch der Dunkelheit ( 16:30/ 17:00 Uhr ) losfährt, dann könnte das Eishaus auch ich geöffnet haben ( bis 20:00 Uhr ).
Was dann in Lüdinghausen, als letzte großen Wendepunkt, noch wo los ist kann ich nicht so genau sagen ? Einen MacDonalds gibt’s auf jeden Fall. Das wäre jetzt aber nicht so mein Ding. An der B235 am nördlichen Ausgang lungert noch eine Shell Tanke rum. Da könnte man pausieren und sich „volltanken“. Via Nordkirchen wider gen Burg müßte mit entsprechenden Brennstoff für unterwegs machbar sein.

Aber wenn man erst um 17:00 losrollt und Ann die fünfeinhalb Stunden netto Fahrtzeit, also ohne Pausen, von letztes mal an nimmt, dann wäre das ein verdammt langer Abend. Und meine Holde würde dann wohl die Männer mit der weißen Weste holen.

Andersrum könnte man aber auch nur bis Drensteinfurt fahren und dann dort wider gen Heimat umschwenken. Das wäre dann auch ohne weiße Weste machbar. *grübel*

Überhaupt wäre die lange Runde nur machbar, wenn der Tag darauf erstmal gründlich verpennt werden könnte. Erfahrung darin hab ich ja mit der NightOfThe100Miles gesammelt. Da hab ich dann einfach mal an der Emscherradroute in der Sonne liegend für ein paar gute Minuten die Augen geschlossen.

Alternativ habe ich aber noch die Halde großes Holz auf´n Schirm. Da könnte man morgens, potentiell Montagmorgen, hin fahren und sich dann den Sonnenaufgang anschauen. Ab da könnte man sich dann wider quer rüber machen und was in eine Richtung starten, die ich zwar im Kopp habe, so aber nicht auf den üblichen Routenplanern finden könnte. Ginge über Unna und deren Trasse in Richtung Nord-Ost und dann über ein paar Dörfer. Vorher könnte man am Preußenhafen noch einen Kaffee kippen und ein, oder zwei Brötchen inhalieren.

Aha, Strecke gefunden. Wusste ich’s doch das ich jene unter den WPC eingeordnet hatte. Hatte jener Rund den Titel WPC Unna Bahndammflitzen gegeben. Wären dann ab Preußenhafen nochmal gute 80 Kilometer. In der Gänze also auch gute 100km. *denk nach* Könnte man so machen, oder ?

Apropos inhalieren, mal so einen kleinen Einblick in das was ich so an einem Tag so verzehre…

  • doppelter Morgensepresso
  • dazu eine wenig Süßkram
  • ( auf dem Job angekommen ) ein Roggenbrötchen mit Makrele
  • eine Birne
  • einen Apfel
  • eine Mandarine
  • eine doppelte Roggenvollkorn Wasa mit Leberwurst
  • eine doppelte Klassik Wasa mit Gauda und Schinken nebst einem Striz Remoulade
  • der zweite Café eine Mischung aus Milchschaum & Espresso
  • eine kleine Rolle Oreo-Fake Plätzchen dazu
  • noch ein Bagutettbrötchen mit Schinken, Käse, Salat & Tomate sowie Remoulade
  • zum Abendmittagessen dann das gute Mahl aus der Liebsten Küche, den Teller randvoll

…und dabei steht die Nadel an der Waage wie angetackert bei 88kg !

26.790km/ 09.11.2018

November 9, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterpokal 2018/ 2019: Ihr müßt entschuldigen, viel zu schreiben gibt es diesmal nicht. also im Gegensatz zum letzten Bericht. Meine Arbeitswoche war kurz, um genau zu sagen nur zwei Tage, das reichte mir dann aber auch. Warum ? Das werde ich dann im letzten Teil dieses Berichtes ausführen.

Jetzt erstmal zu DEM großen Thema, dem aktuell laufenden Winterpokal. Letzte Woche, etwas ungewöhnlich mitten und er Woche und somit auch genau am ersten des Monats gestartet, ist der Einstige nun geschafft. Für mich ist das schon der neunte Winterpokal und so würde ich mich schon zu den alten Hasen zählen.

Viel hab ich für den aktuellen Winterpokal noch nicht gemacht. Dennoch ist ganz schön was zusammen gekommen. Der Starttag wurde mit einer kleinen und ebenso gemütlichen Gästeausfahrt begonnen. Die nächste Attacke wurde am Tag darauf gefahren, wo ich vom Job aus erstmal in die entgegengesetzte Richtung runter zur Kanalmündung gefahren bin. Die letzten wirklich fetten Points hab ich dann letzen Montag mit der 2.828 Kalorien-Tour gemacht.
Die kleineren Ausflüge mit dem Volotec am Wochenende oder ebenfalls noch im Urlaub zum Physiotermin spiele ich hier mal nicht groß mit ein. Man kann also sagen, der Winterpokal läuft ganz gut. Halt so wie jeder kann oder eben nicht, was die Teams betrifft. Ich bin jedenfalls schon wider voll im Thema. Der Süchtige halt.

Morgens eine kleinen Harken durch die hiesigen Lippeauen, kurz vorm Stall des Brötchengebers noch einen kleinen Kurve nah am Schloss Schwansbell vorbei und schon ist die Stunde voll. Danke eines normalen Schichtbeginn kann ich das ohne schlechtes Gewissen als Nachtfahrt eintragen.

Die letzten beiden Heimfahrten waren dann eher gemischt. Gestern kam ich fast zu früh an, also wurde noch eine Tuckernde über die kleinen Nebenstraßen und Spielplätze hier gemacht. Heute die Heimfahrt zwar komplett im hellen, na gut, kann man halt nix dran machen, aber früh Schicht haben ist ja auch mal fein. Das gute war, fahr ich also so meinen Heimweg daher, sehe ich erstmalig am linken Rand wie zwei Leute über einen Feldweg laufen. Ich weiß das irgendwo dahinter die Lippe verläuft und so bin ich dann auch eben auf den Feldweg drauf. In der Mitte traf ich die Leute, tauschte mich kurz mit ihnen aus und fuhr dann bis zum Ende des Weges.

Leider konnte man nur erahnen wo die Lippe herläuft, schade halt. Also hab ich wider kehrum gemacht und bin dann regulär in die Burg eingefahren. Durch den kleinen Abstecher war aber auch die Stunde wider voll.

Da ich für heute noch mein Crosstraning auf der To-do-Liste stehen hatte und diese dann mit den Übungen der letzten zwei Physioeinheiten gepimpt wurden, kam ich da auch schon wider auf eine Stunde. Ich weiß jetzt gar nicht ob das mehr Punkte bringt, wenn man alternative Sportarten länger macht ? Ist mir aber auch schnuppe. War jedenfalls schön so auf der gestern im Sportgroßkaufbunker die erworbene Isomatte draußen auf die Burg-Terrasse zu liegen und dann darauf die Übungen zu machen. Ein fast wolkenloser Sternenhimmel. Wer braucht da noch ein Fitness-Studio ?


Jetzt aber genug rum geplauscht, wie ist der Stand der Dinge ? Ich starte mal wider mit dem Winterpokal im IBC wo es ganz selbstverständlich wider das Velociraptoren Team gibt.

  • 551 Teams fix im Winterpokal unser Team die Velociraptoren auf Platz 145 
  • 2.511 Teilnehmer fix im Winterpokal meine Position auf Platz 42

Da ich in den letzten Tagen immer wider mal reingeschaut habe wie es denn so läuft, ein paar Worte dazu. Teammäßig sind wir den ersten fünfzig Plätz weg nach unten gefallen. Das ist aber normal, weil nur eine erste Tendenz. Und die wird erfahrungsgemäß vom noch guten Wetter entsprechend beeinflusst. Da ich aber unsere Bande kenn und zudem noch weiß das der gute Kafka, von Haus aus her ein mächtiger Punkte-Eintreiber ist ( jener hat übrigens noch gar nix eingetragen ), schenke ich der aktuellen Position keine große Aufmerksamkeit.
Und ich weiß, die Truppe fährt auch, wenn andere überlegen noch einen Scheit mehr Holz ins Kaminfeuer zu legen, weil es draußen so kalt ist. So what !?

( Die in den letzten Jahre aufgeführten Screenshots werde ich nicht mehr einfügen. Der Grund ist recht simpel, Bilder fressen GB vom Uploadspeicher und der ist bei 6 GB begrenzt. )

Und nun die Positionen aus dem Winterpokal des Radforum.

  • 11 Teams fix im Winterpokal unser Team die Velociraptoren auf Platz 07 
  • 40 Teilnehmer fix im Winterpokal meine Position auf Platz 04

Hier kann ich folgendes sagen. In den ersten Tagen gab es da ein paar Mädels oder eben Jungs, die da ganz übel die Pedale haben kreisen lassen. Auch aktuell scheint da viel punktmäßiges Potential bei den einzelnen Teilnehmern zu sein.
Das Velociraptoren Team im Radforum ist etwas verhaltener, aber nicht weniger motiviert. Ich finde das aber gut so, denn man obliegt ja auch selbst schnell dem Sog wenn andere vorbolzen. Außerdem, so jetzt kurz nach dem Start…

Bike nachgedacht/ Sport & Alltag/ Alter: ja und dann ist da noch das andere Thema. Ich mußte leider echt feststellen, daß sich meine Knochen in den letzte Tagen, um es mal milde zu sagen, weniger manierlich verhalten haben. Es geht zwar noch alles irgendwie, aber wenn jetzt nicht langsam was passiert… –>weiterlesen

So, das war es erstmal für diese kurze Arbeitswoche, werd mal sehen wie ich das Wochenende sinnvoll gestalte. Jetzt noch hochgehen, meine Wäsche zum trocknen aufhängen, dann Zähne putzen und dann ab in die Horizontale.

Quer-lang-Sonntag/ Tag A – E

November 7, 2018

Bikealltag/ Volotec/ The Cure – Forest: wohl wider ein paar viele Zeilen, quer – weil im ersten Zuge etwas wahrlos-gedanklich hier niedergetippt. Quer-lang weil es mehr oder weniger ein Bericht über die folgenden Tage werden wird.

Bike nachgedacht: …jene sind, wie ich ja schon erwähnte spontane Urlaubstage, die ich versuchen werde für mich sinnvoll zu füllen. Denn Leben allgemein, mein Lebenswelt immer irgendwie im Mittelpunkt des Sinnvollen sein. Was sinnvoll ist, überlasse ich mal meinen Gedanken.

Bikealltag: natürlich spielt sich mein Leben nicht ausschließlich rund ums Biken als solches ab. Ja klar es steht recht gut im Mittelpunkt, was aber zunächst mal grundsätzlich mit der Tatsache zu tun hat, daß ich als Privatmann keinen großen Bock eine motorisierte Blechkiste habe. Das mache ich auf dem Job zu genüge, muß ich also nach Feierabend nicht mehr haben. „Erschwerend“ kommt hinzu, ich habe die guten Strecken zur Verfügung, also warum sollte ich ?

Sport & Alltag: dann kommt natürlich noch mit dazu, daß ich zu fuß irgendwie in den „letzten Tagen“ ( was ja realistisch gesehen ein paar sehr viele Tage sind ) ich sage mal so – gehandicapt bin. Das ist aber einen andere Baustelle, die ich hier jetzt nicht wider gelangweilt rüber reichen werde.
Dennoch, in den letzten drei, oder waren es schon vier Wochen ?, hat es sich ergeben, quasi zwangsweise, daß meine sonst eher durchgängigen sportlichen Nebenaktvitäten vernachlässigt wurden. Schlampe ich ! Kommt vor, aber ich gelobe Besserung, was auch aufgrund des nun wider eher normal laufenden Zeitplans machbar sein sollte. Es ist halt wie es ist, da spielen viele zeitliche Parameter eben mit rein. Heute wird wider so ein Tag sein…

…nachdem ich gestern erstmals wider ausgepennt hatte und sich dann der Tag etwas quer gestaltete. Jedenfalls durch das eher bescheidene Programm in den letzten Woche hat mein Körper hier und da Federn gelassen.

Tag 1.: der gestrige Tag also länger schlafen, als Grund wohl weil ich am Vortag mir noch nach Schichtende einen Ausflug zur Kanalmündung gönnte. Ebenso spielte wohl mit hinein, daß ich auch noch recht spät, also für meine Verhältnisse, ins Bett kam. Das war wohl gut auf halbelf zu.

So wurde der Vormittag mit Café con Leche & Samstagszeitung, gefolgt von einem zusammengestrickten Frühstück eingenommen und ratz fatz war es fast mittag. Die Sonne schien, draußen waren ein zwei Handgriffe zu tun. Laub aus dem Burggarten entfernen, draußen auf dem Gehsteig nebst Grünstreifen, auch wenn dort eher weniger lag.
Der motorisierte Kutschwagen der Burgdame und dessen Winterreifen wollte noch ein letztes mal auf Sicherheit geprüft werden. Sprich mit dem fetten Radschlüssel nochmal die Radmuttern prüfen und die Radkappen druff jemacht. Womit dann schon zwei Baustellen vom Tisch waren.

Der Brunnen und dessen Wintertauglichkeit stand dann als nächstes auf dem Programm. Wasser ablassen, den Kram ein wenig verstauen, hier und da eine seichte Reinigung und dann eben winterfest machen. Als örtliche und somit direkte Nebenbaustelle wurde die Birdbox ( Vogelhäuschen ) aufgestellt. Den Anstoß dazu gab Linsenfutter mit seinem Vogel- u. Bilderblog. Und schon ward es mittag in echt.

Damit war der mit zahlreichen Aktivitäten gefüllte Vormittag rum und die Burgdame hatte das Mahle kredenzt. Nach dem leckeren Mittagessen, den Bauch noch voll und ob des immer noch sonnigen Wetters verblieb mein Laib nicht innerhalb der Burggemäuer, sondern machte sich kurz frisch und stieg aufs CAADX. So ein wenig Bewegen könnte nicht schaden und ich hatte danach so ein, zwei grobe Ziele vor Augen. Erstes Ziel…

Bike & Pack/ Bivy, Zelt & Co.: hatte ich die Tage doch im Thema Bike & Pack & Sleep zwei potentielle Kandidaten herausgefiltert. Unter anderem das schon im meinigen Hause befindliche Label Exped, wo es dann eine Exped Scott Hammock Combi gäbe.

Das das CAADX noch am Freitag seicht drecktechnisch am Channel das eine oder andere aufgesammelt hatte, womit ich dann so unmöglich direkt in den Laden rollen könnte, wurde es eigens nochmal mit dem Lappen fein gemacht. Warum aber direkt in den Laden ? Mehr dazu hier <klick> im Nebenartikel.

Nach diesem Shopbesuch ging es wieder ganz gemächlich gen dem heimatlichen Claim. Auf der Rückfahrt wurde dann an jener Engstelle vorbei geschaut, wo schon seit über einem Jahr grobes Geäst vom Ausmaß her eher Baum als Sturmschaden quer liegt. Wenn ich da schon mal wider hergefahren bin, hatte ich schon den einen oder anderen Ast auf die Seite geräumt.
Ich finde es immer wider erstaunlich, diese Route wird auch von allerlei Fußvolk, zumeist in Begleitung von bellendem Vierbeiner frequentiert. Man stolpert sich da also einen zurecht, muß den Kopf senken und aufpassen das nicht irgendein Ast im Auge landet. Aber wegräumen ?

Gut, ich hatte dann ein wenig was mitgebracht um der Lage eine gewisse Abhilfe zu schaffen. Der Biberman machte sich also an´s Werk, dauerte zwar etwas länger, aber Kleinvieh macht auch Mist. Wieder erstaunlich fand ich, mit den Leute die dort herlaufen sind kam man unkompliziert ins Gespräch, extrem freundlich und man stimmte mir sogar zu, das zu machen. Die „Umleitung“ über einen ebenfalls gestürzten Baum ist auch sowas von glitschig. Ein Traum den Leuten zuzusehen, wie sie da erst über den Baum steigen um dann auf dem feuchten Waldboden schlitternd Halt suchen.
Ach ja, etwas Kleinmüll hatte ich auf dem Rückweg noch aufgesammelt. Nach der Ankunft wurde dennoch eine kurze Crosstraining-Einheit durchgeschoben. Ernüchterung.

Soviel zu gestern.

Tag 2.: der heutige Sonntag wurde dann erstmal für die Idee…

Bikebasteln/ Idee !/ Licht & Sicht: genutzt meine Akkusetzt via kleiner Reflexstreifen paarweise zuzuordnen. Danach landeten die im Reserve liegenden im Ladegerät, man kann ja nie wissen.

Frühsport, leider indoor stand dann noch an und anschließend noch ein Krafttraining in short hinterher geschoben. Viel mehr war aber auch nicht mehr drin in den Knochen. Dann das Mittagmahl, Gulasch nebst Knödel. Jenes sacken lassen, noch einen leckeren kleinen Espresso draufschütten, den Bitterino wie ein kleines Stückchen Süßkram mit dazu. Nebenher, diese und andere Zeilen in das MacBook Air hackend. Gleich noch mit dem Volotec zur Waldengstelle Biber spielen, draußen bewegen soll ja ganz gesund sein.

Tag 3./ Montag: keine großen Worte hier mehr dazu, da schon alles hier <klick> geschrieben wurde.

Tag 4./ Dienstag: Mottotag, was geht noch mit den Knochen ? Schauen wir mal. Der grobe Tagesplan gibt zunächst mal Fazienrolle vor, dann könnte ein Crosstraining noch kommen. Am CAADX müßte der Burgherr mal nach dem Zustand des Antriebs schauen, wintertauglich machen wäre auch so ein Plan. 

Ob Radfahren mit oder ohne Biberaktion noch machbar ist, sollte fragwürdig sein. Rehasport wäre aber auch noch eine Machbarkeit.

Letzteres wurde dann auch umgesetzt. Dabei gönnte ich mir eine extralange Anfahrt zum Ort des Geschehens und auch die Rückfahrt ( Strava <klick> ) wurde ausgedehnt.
Es war einfach zu schön draußen, zwar schon frisch, aber gut gekleidet machte das nichts. Einigermaßen schnell, also eher langsam trudelte ich so vorig dahin. Der lange Moment um zu vergessen, daß ich eine Übung beim Rehasport nicht machen konnte. War heute nicht drin. Es war dunkel, ich alleine, die Luft klar und schön. Natur eben.

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16: und weil wir am heutigen Tage eh schon mit dem Putzlappen unterwegs waren, wurde der Stahl Renner winterfest gemacht.

Tag 5./ Mittwoch: last day in holiday, wieder bis fast halbneun in den Federn. Genusschlafen. Dann Espresso Frühstück anschlienßend noch zwei Scheiben Toast mit Hering in Rotebeete-Soße. Das Wetter draußen schon knalle-schön, 10c° und Tendenz steigend.

Ich also raus und das Krafttraining gemacht. Windstille, die Sonne, die Ruhe und immer wieder ein paar Vöglein in der Hecke. Vor der kurzen Dusche rief die Burgdame an, ihr wurde die gesamte Geldbörsen gezockt ! Also auf auf, sich mit den Sprachrobortern rumärgern, dann ein kurze Dusche. „Abhängen“ folgte…

 

…wer weiß was der Tag noch bringen wird ? Dabei wurde noch eine andere Isolierlösung ausprobiert, da ich mit einer Gymnastikmatte in der Hängematte eher subzufrieden bin. Der erste Ansatz klappte besser und „wirkt“ auch.

Am frühen Abend war die Welt aber noch so schön draußen, das ich nochmal mit dem…

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Biketouren: …ausrücken mußte. Inspiriert wurde jene Runde durch die gestrige Heimfahrt durch den Heimatwald nach dem Physiotermin.

Strecken und entsprechende Tracks hab ich ja genug im Kopf geparkt, ich mußte also nur noch lossollen. Die ersten zwanzig, dreißig Minuten noch in det Dämmerung, rockte aber trotzdem. Hab da noch den schmalen Track von gestern gefahren, nur andersrum und eben in teilhell. Das war ein Feeling im Gegensatz zu gestern.

Dann ging es quer rüber über den Channel und von dort sogar rauf zur Halde Radbod, das Haldenzeichen in Augenschein nehmen. Jenes ist aber immer noch eingezäunt, aber man lackiert schon die Schweißstöße. Dann wieder runter, in verwunderten Blicken diverser Hundhalter. Ab zum Track wo die Tage der Biber tätig war. Leider ist die „Umleitung“ nicht zu gebrauchen, die Kehre ist zu eng. Oder, Radversetzen während der Fahrt kann ich nicht.

Ab da wurde an der Müllverbrennungsanlage vorbeibgetuckert die Channel Brücke hoch, da aber noch den Mitteldamm-Track abgegriffen. Jener war so gerade eben noch befahrbar. Aber der Grünwuchs hat da seine natürlichen Spuren hinterlassen. Es kommen wohl doch nicht genug Angler dort vorbei.

Ne, war aber very nice und Points für drn WP sollten auch in Ordnung sein. Morgen ganz regulär mit dem CAADX zum Job hin und zurück.