Archive for the ‘03. The Cure – Forest’ Category

30.302km/ 16.06.2019 Radforum-blau Tour

Juni 16, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Forum-Treffen/ Bike- u. Biketouren Bilder: wider daheim angekommen, hatte ab dem HBF Kamen noch eine kleine Runde oberhalb des Ruhepuls gen heimatlicher Burg gedreht, rollte gerade so gut. Ansonsten, die übliche Portion Nudeln ist gefuttert, Vatt iss geduscht, Haare geschoren, der Bart rasiert, der Rasen ist geschnitten, zum locker machen gab´s ganz nebenher noch eine Crosstraining-Einheit, man muß ja auch mal was für den Oberkörper tun und das CAADX wurde entladen.

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Jetzt muß nur noch die Wäsche gemacht werden, aber die Maschine ist zur Zeit belegt, ginge ja auch morgen.

Die ersten Zeilen zu der Tour selbst, das CAADX wurde so gut wie komplett beladen, oder doch eher überladen ?
Mein Gedanke dazu, so ein Bild vom CAADX als Packesel wird man extremst selten sehen. Aber wie das eben so ist, soll ja gemütlich werden und so landen halt Dinge im Gepäck, die sonst eher nicht mitkommen. Nur um mal ein paar der großvolumigen Dinge aufzuzählen, als da wären ein Duschhandtuch, grob -2kg Grillfleisch, 3x 0,5l Flaschen alkoholfreies Kaltgetränk für den gemütlichen Abend und natürlich das übliche Geraffelt wie etwas Wechselwäsche und Zahnbürste. Und die guten alten Fahrradtreter kamen zum Einsatz.

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Geht doch nix über ein paar gut eingetragene Schuhe.  *lach* Und noch vorab gesagt, es war genauso entspannt wie letztes Jahr in Wuppertal.

Die Anfahrt am Samstagmorgen war recht fix gemacht, die anderen Mitfahrer standen schon Rad bei Fuß, scharrten mit der Hufe und wollten Meters machen. Ich also nur schnell eine Gepäcktasche abgemacht und auf meine Bude gebracht. In der anderen Radtasche war halt Regen- u. Flickzeug, was natürlich mit mußte. Dann ging es los. Das Wetter spielet aber schon auf den ersten Metern etwas verrückt und so hatten wir kaum die Kanalbrücke überquert wurde Regenkleidung angelegt. Das jener Akt natürlich fast komplett umsonst war, konnte weder die Truppe noch ich erahnen. Ich hatte Imme noch die 65% Regenwarscheinlichkeit im Hinterstübchen und dachte dann, jetzt geht das los. Doch wir sahen und alle getäuscht.

Es ging in der Reihenfolge die Stockum – Werne – Unna Trasse entlang, auch offiziell als Klöcknerbahntrasse bekannt hoch bis zum Kreuzungspunkt zur Sesekeradroute. Jene wurde bis zum weltbekannten und ebenso beliebten Preußenhafen gefahren, wo dann auch praktischer weise eine große Pause gemacht wurde.

Nach dieser großen Pause ging es dann erst ein wenig versteckter aber mir durchaus auch bekannt wider bis zur Sesekeradroute, dann noch ein Stück über jene, um dann auf die Kuhbachtrasse zu stoßen. Von der Kuhbachtrasse sind wir dann noch hoch zum Römerlager in Bergkamen

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…ab da dann wider runter zur um dann via einer Querung bis zur Halde Großes Holz zu kommen. Die restliche Strecke am Beversee vorbei wider bis zum Nachtlager.

( weiteres Bild & Filmmaterial hab ich in ein Album <klick> gepackt )

Die gesamte Tour wurde von mir eher in einem Pulsbereich oberhalb des Ruhepuls gefahren ( nur so zum Vergleich, nach dem typischen Espressofrühstück mit nur zwei Keksen habe ich das nächste mal erst wieder was gegessen, als wir am Nachtlager ankamen. Und das war so was mit 18:00 Uhr ! Im Vergleich dazu, habe ich im gleichen Zeitraum ein halbes Pferd mit Sattel gegessen. Doch auf der Tour… ).
Regelmäßige kurze Pausen wurden eingelegt, es wurde viel geschnackt, wie man so im Norddeutschen zu sagen pflegt und das man auch Fahrradfährt, ja das war denn eben so.

Das sich das mit dem Wetter dann auch wider einspielte, sprich Sonne deutliche Präsenz zeigte, das wurde in der Allgemeinheit goutiert. Windmäßig war das auch überschaubar und eher in einem deutlich angenehm erfrischenden Bereich. Mit dem guten Wetter war natürlich auf den meisten Strecken auch wider mehr los. Hielt sich aber auch noch in Grenzen. Engstellen gab es so nicht und selbst am Preußenhafen fanden wir schnell alle ein Plätzchen.
Das fand alles so entspannt statt, daß ich nicht mal Appetit auf die Currywurst-Pommes-Mayo oder das wenig später angesagte Eis hatte. Klar ich hatte ja auch so gut wie nix verbrannt und das gesellschaftliche Essen am Vorabend beim Chinaman war ja auch noch intus.

Mein persönliche High-Light war, daß ich erstmalig in Bergamen in das Römerlager rein konnte. Ich bin da schon öfters her gefahren, stand aber stets vor dem Zaun. Sah auch eigentlich nie so aus, als ob das irgendwann mal geöffnet wäre. Doch dieses mal wunderte ich mich schon ein paar Meter davor, daß ein Sonnensegel vor dem Container aufgespannt war. Ich freute mich wie ein kleiner Junge. Auch für die Truppe war das natürlich was Besonderes. Also denke ich.
Denn man konnte sich nicht nur alles in Ruhe anschauen und begehen, was schon eindrucksvoll alleine war, sondern bekam von überaus freundlichen Rentner in Ehrenamt jede Menge Infos mit dargereicht. Echt klasse.

Natürlich reizte ich die Location auch für eine Übernachtungsaktion. Bäume waren genug da, ein Zaun ringsrum und so fragte ich. „Man könne ja mal bei Museumsdirektor anfragen„, und bekam ich einen Flyer in die Hand gedrückt. Das es möglich sei schloss er daraus, das die Gladiatorentruppe schließlich das auch so machen würde, wenn dort im September Action ist.

Man hätte wohl die deutschandweite beste Gladiatorentruppe, die regelmäßig bei Wettkämpfen abräumen würde.“ Hört, hört ! Sollte also mal eine Reise zu genannten Termin wert sein, ist ja hier quasi umme Ecke.

Nach guter einer weiteren habe-dreivierte Stunde rückten wir wider ab und machten uns auf zur Halde Großes Holz. Die Truppe hatte ich schon vorab auf The Beast eingestimmt und auch die Zahlen von 17%+ Steigung und dem Spitzenwert laut Starva 24,5% !!! durchgereicht.
Ich bin da jetzt ganz ehrlich, das wollte ich mir anschauen und hatte auch so überhaupt gar keine Motivation nur wegen dieser einen Rampe ins schwitzen zu kommen. Denn eben bis genau zu dieser Rampe hatte ich im Grunde nicht geschwitzt. Ist ja auch klar, die Strecke ist für mich ein schnöder Alltagsturn.

War aber trotzdem spaßig, so wie sie alle nach und nach von den Rädern runter sind. Natürlich gab es auch einige die das gemeistert hatten. Ja klar warum auch nicht !? Aber etwas mehr als die Hälfte der Truppe hat auch den zu Fuß nicht weniger beschwerlichen Weg gemacht. Erst ab der dritten Biegung ging das dann wider. Oben angekommen konnte dann allgemein tief Luft geholt werden und…
…die Aussicht genossen. Denn mit dem inzwischen Spitzenwetter war die Rundumsicht bestens. Bis zum Florian in Dortmund konnte man blicken aber auch weiter. Aber auch diese schöne Zeit dort oben wurde irgendwann mal wider zu ende gebracht und so stieg man wider auf die Blechtretgefährten. Diesmal hatte man nur maximal Angstschweiß das die Bremsen versagen könnten.

Ab da ging es dann am Beversee, auch dort wider mit kleiner Pause, vorbei recht fix zur Unterkunft, dem Gästehaus & Zeltplatz Marina Nord ( FB-Seite <klick> ). Zum Nachtlager: das Haus ist wirklich klasse. Super freundlich, recht moderne, also zumindest keine alten Zimmer, alles Tip-top sauber und gepflegt und das sogar in den sanitären Räumlichkeiten, wo man ja immer wider mal was in kleineren Ecken finden ( was sich aber auch kaum langfristig vermeiden lässt ). Die Preise fand ich, angemessen der Leistung auch bestens.

Man konnte draußen hocken, es gab zusätzliche Gartensitzbänke und Tische, Unterstellplatz für die Räder, wo auch der mobile und große Grill platziert war, die zwei bunten Hütten sahen auch richtig lecker aus, auf dem Zeltplatzgelände stand wo noch ein Feuerkorb. Was noch so war, hab ich gar nicht so erkundet. Für mich der einzige Nachteil, keine echten Baum-Hängemattenplätze. Erst am Abreisetag habe ich einen Baum gefunden und einen Konterabhängepunkt an dem Schuppen. Wär mal was fürs nächste mal.

Nächste mal, also nächstes Jahr und das wurde schon abends beim Grillen beschlossen, findet das Meeting wider hier statt. Die Unterkunft hatte allen super zugesagt und Radtouren kann man ja hier im Großclaim genug machen. Schloss Nordkirchen, eventuell noch hoch bis Lüdinghausen, das stand mal so lose im Raum. Ja würde mich freuen.

Ich bin dann aber abends doch recht spät, also für meine Verhältnisse ins die Federn geschlüpft und habe geschlafen wie ein Kleinkind. Das Frühstück war auch super, nur mit dem Kaffee…
…naja gut & allgemeingebräuchlich. So richtig Schub löste der bei mir nicht aus. Wie gut das man das Espresso-Kochset mit hatte.

Nach der allgemeinen Verabschiedung brachten wir zu zweit zwei Gäste zum HBF nach Kamen, plauschten dort ich ein wenig und dann ging auch diese schöne Zeit zu ende. Ich bin dann via Sesekeradroute, diesmal ostwärts, gen Burg gefahren. Lief wider gut, was will man mehr ? „Wir“ freuen uns aufs nächste mal.

 

30.225km/ 13.06.2019

Juni 13, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike-u. Biketouren Bilder: in der kurzen Woche und das auch radtechnisch ging es dann nach dem letzten Beitrag weiter.

Von der langen Anfahrt am Montag schleppte das CAADX den einen oder anderen Dreckkrümel mit sich rum. Der geneigte Radler lässt das trocknen und bürstet das mit einer einfachen Bürste, olle Zahnbürsten eignen sich dafür recht gut, oder einem ebenso bemitleidenswerten Lappen ab. Ein Prise „Kettendeo“ verabreicht man dann gleich mit. Kann nie schaden.

Mittwoch: der Tag des Regens – oder auch des Nichtregens. Da hatte der Alex mal mächtig Schwein gehabt, denn weder auf der Jobanfahrt noch auf der Rückfahrt fiel auch nur ein Tropfen. Ob das an den wohlwissentlich mitgenommenen Regensachen lag ? Unwesentlich.

Bei der frühmorgendlichen Anfahrt wurde an der Haus und Hofstrecke, der Rennbahn, etwas Grünpflege betrieben. Macht ja sonst keiner und ob sich die Offiziellen dafür verantwortlich fühlen ? Ich mag ja Wetter, also jenes wo auch was passiert und dazu gehört halt eben auch Regenwetter.
„Leider“ ist es dann aber auch so, daß in Kombination mit Wind, viel Wind auch immer wieder Äste auf die Fahrbahn ragen oder fallen. Das können kleine Äste sein, aber auch mal größere. Und das Grün wuchert dann auch immer nett. Wie nett…

…zeigt der von mir vor vierzehn Tagen im Burggarten nachgesähte Rasen. In einer recht aufwändigen weil sissifussmäßigen Arbeit hatte ich auf unser bescheidene Rasenfläche nachgesäht. Von Hand – alles. Zunächst den Rasen bzw. das Erdreich darunter mittels eines Messers gelockert ( vertikutiert ), dann den Rasensamen großzügig ausgestreut um ihn anschließend mit Erdreich handfein zu überstreuen. Halt so, daß im Grunde der gesamte Rasensamen unter Erde lag. At last wurde alles mittels eines Reststücks eines 10cm Kanalrohr, ebenfalls wider von Hand, eingewalzt.
Das waren so grob was an vier Stunden Arbeit, für geschätzt vier Quadratmeter ! Normalerweise lugen so nach etwas vierzehn Tagen die ersten zaghaften Rasenspitzen durchs Erdreich empor. Dieses Mal habe ich den Rasen nach einer Woche schon geschnitten !

Naja, und so schaut es dann eben auch an einigen Stellen an meiner Haus und Hofstrecke aus. Ich fahre dann dort entlang, kenne die Stellen ja schon und mache dann alles so, daß man nicht mit dem Grünzeug unnötig in Kontakt kommt. Denn gerade bei Regen kann das auch schon mal in´s Auge gehen. Hatte ich die Tage. Bei Regen werden ins besondere längere Äste von eher noch dünne Bäume durch den Regen schwer und hängen tiefer als sonst. Man duckt sich dann weg und gut iss.
In einer Situation war das dann so, ich hatte mich gerade weg geduckt, kam wider hoch und der Regen prasselte mir nur so ins Gesicht, schwups schon wurde mir das nächste Grünwerk durch durchs Gesicht gezogen.

Dabei hatte ich Glück, denn zum einen war das auf einer Radstrecke, also abseits von motorisiertem Verkehr und ging auch so schnell, daß ich nicht mal den Lenker verreißen konnte. Hätte aber auch, wenn blöd gelaufen, eben ins Augen gehen können.

Jedenfalls hab ich klar Schiff gemacht und nun sollte das erstmal wider für ein paar gute Woche gefahrfrei befahrbar sein. Nachmittags wider einen kleinen Abstecher zum Lieblingsaussichtsturm, bei trockenem Wetter und bester Brise von hinten. Der Wind war so gut, daß ich sogar mit den grobstollenbereiften Cyclocrossreifen streckenweise Speed oberhalb der 30km/h hatte. Ekelhaft *lach* so schnell zu fahren, also wurde der Genussabstecher zum schon genannten Ort gemacht.

Donnerstag: heute ist wider etwas Genussradlen angesagt und somit wie schon am Montag an den Lippeauen entlang, durch übernächste Dorfzentrum hoch bis Höhe Kraftwerk und dann über Lippe und Kanal schwenken. Oder in kurz…

…einer der besten Tage !

Denn das Wetter passte bombe. Anfangs noch ganz leicht frisch, kaum Wolken, kein Regen, ebensoviel Wind und langsam wärmte die Sonne im Osten aufsteigend die Luft. Zudem rollte es wieder verdammt gut, des Radlers Herz erfeute sich.

Auch den Tag über war das Wetter mehr als angenehm und so gingen alsbald die Augen auf eine potentielle Rückfahrt. Nochmal die gleiche Runde ?

Ein wenig bereut man es schon am Folgetag mit der Blechkiste zum Job zu müssen. Aber dafür wird‘ s ja am Samstag eine Radrunde nebst Meeting. Auch hier schon der Blick zum Wetterfrosch. Hoffentlich wenigstens trocken.

30.125km/ 11.06.2019

Juni 11, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest: unglaublich ! Kaum hab ich ein wenig Fahrt aufgenommen, halt auf dem Weg zum Job, schon geht’s mir deutlich besser. Denn am gestrigen Feiertagsmontag war ich irgendwie neben der Spur.

Es regnete zwar die ganze Fahrt über, mal mehr mal weniger, passte aber soweit. Ich hatte ja auch das CAADX mit den Grobstollenreifen genommen. Halt wegen Dreck und so.

Das Tempo hab ich meinem Empfinden angepasst und die im Navihirn aufgerufene verlängerte Jobanfahrt wurde auch gemacht.

In der Umkleide hingen die Regensachen, entsprechend müffelte es darin. Zum Glück war ich am Dienstag der Einzige der diesen Raum nutzt.

Bike nachgedacht: und so komme wieder an den Punkt wo man denkt:“das könnte auch fahrradfreundlicher sein.“ 

Die Firma hat zwar eine Umkleide samt Spinde, aber es gibt auch nur eine Umkleide. Trennung zwischen Weiblein und Männlein ? Fehlanzeige.

Die Spinde standen schon sonstwo in der Firma und erst nachdem man die Umkleide, ein Raum der über war, hatte war das dann eben die Umkleide. Eine Zeit lang stand mein Spind in einer anderen Abteilung. Das gute daran, eine Toilette war direkt nebenan und sogar eine kleine Küchenzeile. Das mußte aber geändert werden, weil die Zugangsberechtigung via eines dann eben nicht mehr für mich vorhandenen Schlüssels.

Hat mich nie gestört. Habe dann den Spind, natürlich in Absprache, in eine andere Ecke verfrachtet. Wieder nah der zweiten Geimeinschaftstoilette. Irgendwann wurde ich dann aber dort weg gelagert und bin dann doch in dir „offiziell“ Umkleide gekommen.

Diese Umkleide wird aber auch von unseren Putzfrauen als Pausenraum genutzt. Gut daß ich mich dort so gut wie nie ganz entkleide. Das passiert, mit frischen Sachen und Handtuch sowie Waschlappen bewaffnet, auf der Gemeinschaftstoilette.

Da ich in der Regel zeitig in der Firma bin, stört das eigentlich niemanden. Man riegelt zu, macht sich frisch, kleidet sich wieder mit den frischen Sachen an und dann ist gut. Hin und wieder muß man ein paar Minuten warten, aber dann ist das eben so.

Fahrradstellplatz ist so ein anderes Thema. Lange Zeit konnte ich meine Bikes mit in die Firma nehmen. Das stieß, wie halt immer irgendwann, bei irgendjemand auf.
Seit dem ist eigentlich das Abstellen in der Fahrzeughalle offiziell angesagt. Da aber inzwischen hier ein paar Leute aus’m Dorf auch mit ihren Fahrrädern kommen, kann das schon ma‘ eng werden. Denn die Fahrräder sollen ja nicht so stehen, daß die Fahrzeuge nach der Tour nicht mehr problemlos auf die Stellplätze können. Und so muß ich, wenn ich schon mal später komme, die Putzfrauen aber da sind und ich deshalb nicht mein Bike in die Umkleide stellen kann, mir ein  lauschiges Eckchen suchen.

Es geht alles, vor allem weil ich das schon so lange mache und auch will. Aber einfach ist wohl was anderes. Genug gejammert, weiter im…

Bikealltag… die Nicht-Regensachen hab ich für die späte Rückfahrt auch zum Glück mit genommen. Denn am Nachmittag soll es ja trocken sein. War dann auch so.

Insgesamt wird diese Woche radtechnisch eher kurz. Nur heute, morgen und dann at last Donnerstag. Am Freitag hab ich vormittags einen Termin beim Doc, da wird also die Bürgerblechbüchse genommen.

30.076km & 30.133km/ 07.06.2019

Juni 7, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/  52-16 Singlespeed/ The Cure – Forest/ Bike & Biketouren Bilder: …ach, was kann Wetter schön sein !!! In der Nacht vom Mittwoch auf den…

Donnerstag: …zog so grob um ein Uhr nachts ein Unwetter durch. Es windete kräftig, der Regen prasselte und ich wurde sogar wach davon. Natürlich freute es mich auch, war es dann doch zumindest für den laufenden Tag erstmal mit der Affenhitze vorbei. Irgendwie dachte ich: „schön wäre es jetzt irgendwie im Wald, in der Hängematte…

Auf der Rückfahrt am…

Mittwoch: …hab ich es ab der Ökostation langsam angehen lassen und bin zu meinem Lieblingsaussichtsturm gefahren.

 

War einfach mal nur so zum kurzen abspannen und schauen. Danach lief es dann auch wieder besser. Für den restlichen Tag hatte ich mir nix vorgenommen, weil ich wusste-ahnte, daß das mit dem Wetter besser würde. Also, um wieder zum…

Donnerstag:zu kommen, arbeiten gehen macht bei einem Temperatursturz von ma‘ eben 15c° gleich doppelt soviel Spaß !!! Mittags grob was mit 15c° muß reichen. Hoffentlich morgen auch so, denn da hätte ich von jener Job-Runde die letzte. Man wird sehen.

Am Nachmittag wurde es zwar wieder wärmer, aber es ging noch gut. Und so ging auch meine Kalkulation auf, nach der Ankunft am Burghof noch eine gesunde Crosstraining-Einheit abzuhalten. Passte würde ich ma‘ so sagen.
Auch die Nacht war sehr entspannend, weil es sogar richtig frisch wurde. Schon nach dem Abendessen holte ich mir meine Fleecejacke. Und am…

Freitag: …Morgen hielt ich die Nase vor die Burgpforte und drehte alsdenn eine weitere Runde durch die Kleiderkammer.

War das erquickend draußen ! Mit einem Langarmshirt bekleidet, den Knielingen und einer dünnen Unterhelmmütze ging es mit dem Stahl Renner bei nur 8c° wieder ganz zügig-flott zum Job. Heute letzte Runde von dieser Jobtour und zudem in kürzer. *like*
Mal sehen was ich mir nach der Schicht an potentiell verlängerter Heimfahrt so gönne ?

Und so kam es dann auch. Zunächst war ich nicht so richtig motiviert, war ja auch wider deutlich wärmer geworden. Auf dem PKW-Thermometer standen so Zahlen von was mit 27C°. *dont like*

Aber im Kopp hatte ich so eine nette Runde, die erstmal hoch zum Kanal geht und dem dann noch ein Stück in Richtung Mündung, sprich Westen folgt. Am alsbald auftauchenden Kraftwerk dann rüber und sich in Richtung Lippe aufmachen. Ab da könnte man den Dorfkern des Schaffens durchqueren und auf bekannten Wegen gen Heimat radeln.

Und so kam es dann auch, fast jedenfalls. Denn die restliche Nummer bis zur Burg nach dem Dorfkern des Schaffensort wider an der Straße entlang tuckern, das gefiel mir nicht wirklich. Und so kramte ich in meinem Kopfnavi rum und fand eine leckere und auch Stahl Renner taugliche Querung hoch bis kurz vor meiner heiß geliebten Cappenberg-Strecke. Alles in der Gänze ( <Strava-klick> ) verschaffte mir dann genug erholsamen Raum und ein paar Extrakilometer. Ganz nebenher…

Biketouren/ Forum-Treffen: …bin ich nochmal auf einen Schwenk rüber zur Unterkunft des Radforum-Treffen. Das Gästehaus und Zeltplatz Marina Rünthe könnte man sich mal kurz anschauen. Vorbei gefahren, auch ganz dicht, war ich schon ein paar mal. Aber ob es dort Möglichkeiten gibt ab zu hängen…

Leider nicht wirklich, jedenfalls nicht so auf den ersten Blick. Aber jetzt ist erstmal Wochenende, gehabt´s Euch wohl.

30.037km/ 05.06.2019

Juni 5, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle zehntausend Kilometer/ Bikebilder: es tat sich an das ob des schlechteren Wetters, das der Stahl Renner im häuslichen Keller ( auch wenn faktisch nicht vorhanden ) verblieb. Statt dessen kam halt das CAADX zum Zuge. Praktischer Weise wurden so die nächsten zehntausend Kilometer voll gemacht. Somit hat das CAADX jetzt seit dem 17.11.2015 ganz schön was runter gerockt. Noch ein wenig Feinschliff, was aber alles bekannt ist und die nächsten Dreißigtausend dürfen kommen.

Was sonst noch ? Am Montag hatte ich endlich mal die Chance einen Sattelschnellspanner in passend zu begutachten und zu erwerben.

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Wie immer, eine nette und vor allen Dingen unauffällige Farbwahl. Der Einkauf erfolgte im schon erwähnten neuen Laden von Radhaus Gerhardy. Der Sattelschnellspanner dürfte wohl geschätzt das dreifache vom Original wiegen, aber dafür braucht man nun keinen extra Imbusschlüssel mehr um den Sattel mal zu verstellen oder gar für einen Transport raus zu nehmen.

Auf deren Parkplatz hat übrigens jemand ein Stahlrad entsorgt. 26″ Laufräder, die nicht ganz astrein laufen, Kettenschaltung, Cantibremsen und das Tretlager läuft noch super. Einziger Nachteil, ist eher eine kleine Rahmenhöhe, geschätzt weil ich ja auch nix zum messen mit dabei hatte, ein 48/ 50 maximal 52er Rahmen. Drei Tage später war das gute Stück aber wech.

Ansonsten, viel Heiß und auch schon morgens in der Frühe nicht gerade so, daß ich jubeln würde. T-Shirt reicht schon bei der Anfahrt. Am heutigen Mittwoch habe ich am Job in den achteinhalb Stunden gute 2,7l Wasser getrunken.
Zum Glück soll es ja morgen Kühe werden, aber auch der Regen kommt wider. Also ich weiß ja nicht wie Ihr das seht, Abe mir macht dieses brütend heiße Wetter keinen Spass.

Meet & greet: und ich habe diese Woche erstmalig wider den netten E-Biker getroffen, der mir letzte Jahr mehrfach auf der Rennbahn entgegen kam. Ist ein typischer Schönwetterfahrer, trug gestern in der Frühe noch eine Jacke.

29.959km & 25.209km/ 31.05.2019

Mai 31, 2019

Bikealltag/ The Cure Forest: leider war das Wetter im Verlauf der letzten Woche nicht ganz so Stahl Renner mäßig. Ich fahr ihn ja gerne, aber mit seinem schönen tiefschwarzen Lack und dem Chrom sieht er nach Regenfahrten immer ein wenig mehr mitgenommen aus, im Gegensatz zu einem eher schnöden und ja auch für´s Grobe gemachtes Cyclocross. Und so kam eben im weiteren Verlauf der Woche das CADDX ein paar Tage wieder zum Einsatz.

Natürlich nervten mich die Laufräder, aber im Großen und Ganzen hielt sich das dann doch in Grenzen. Und wie das eben so war, der Regen war immer irgendwie präsent. Mal nur morgens, mal mehr nachmittags. Für´s Grün ganz gut, für die Klamottenwahl beim Tagesgeschäft An- u. Rückfahrten zum Job eher etwas sperrig. Denn wenn Regen, dann auch meist etwas frisch. Regensachen waren also angesagt. Auf den dann am gleichen Tag folgenden oder vorab gemachten Trockenfahrten, war es aber dann wider meist zu warm. Also war eher Kleidung in angepasster Form angesagt. Folge: der Rest mußte immer irgendwie verstaut werden. Aber das passte dann doch, irgendwie halt und am…

Mittwoch: …habe ich nach dem Eintrudeln auf der heimischen Burg auch dem CAADX noch mal eine kleinere Pflegeeinheit gegönnt.

Biketouren/ Bike- u. Biketouren Bilder: denn am Folgetag, dem… Donnerstag …und somit dem Feiertag ergo Vatertag wurde eine kleine Radtour eingestilt. Ausnahmsweise wurde das CAADX in die Familienblechkutsche verfrachtet und der Penguin on Bike an seiner Heimatburg abgeholt. Es ging ab dort in Richtung Osten nach Paderborn um sich dort wiederum mit einem dort ansässigen Radforum-Bekannten, ebenfalls member of wordpress alias Bikephreak zu treffen. Runde bei ihm ums Dorf war angesagt, Überraschung in welcher Form ? Am frühen Morgen hier in der Dorfgegend noch leichter Nieselregen.

Ich aber ab in die Familienblechkutsche, schnell oder sogar etwas überhastet noch ein paar Sachen in die Karre geworfen, Regenzeuch dachte ich könnte ma´gut sein und dann los den Penguin on Bike an seiner Burg aufgesammelt.

Bad driver…

…lustige Sache das mit dem Bad Driver. Mein eigentlicher Plan war, sich am Morgen nochmal die Route zum Treffpunkt in´s Kopfnavi  einzuprägen. Klappt ja in der Regel immer super gut. Dumm war nur, sitze ich so beim Frühstück, die Zeit verging eher schleichend. Schieb ich mir die letzte Gabel in den Mund und schaue auf die Uhr und denke so: „mensch jetzt aber ma´flotti Karrotti.
Groß was anschauen und einprägen war dann also nicht mehr. Da ja aber der Eisvogel als Beifahrer mit dabei war, aktivierte er sein Navi und das ist auf english eingestellt. Irgendwo hinter der BAB mußten wir via B1 über die B64 in Richtung Treffpunkt. Irgendwann sagt das Navi an:“bad driver“. Beim ersten mal denke ich noch so…, beim zweite mal fange ich ernsthaft an zu grübeln und nach dem dritten mal frag ich nach. Bad Driburg war gemeint und mit dem lustigen Dialekt kam das bei mir als bad driver an.

Jedenfalls kamen wir pünktlich an und der Herr stand schon am Empfang bereit. Kurze Begrüßung und dann los. Erster Zwischenhalt bei der Vattatachtour ( bei Strava ) Bad Lippspringe zwecks Zufuhr koffeinhaltiger Trinkware. Das geschah in einer recht guten um nicht zu sagen ausgezeichneten italienischen Eisdiele. Danach ging der Kampf dann los.

In Schlangen sind wir rechts raus, also nicht politisch, nein von der Wegstrecke her und haben uns in ein ganz lecker Waldstück entlang der Römerradroute diverse Steigungen vorgearbeitet. Hier muß ich ja sagen, eine ganz legger Geschichte diese Passagen. Zwar ging es stellenweise schon recht dicht an der B1 entlang, man vernahm also quasi ständig irgendwelchen Autolärm, aber ansonsten war das wirklich schön zu fahren. Irgendwann kamen wir in Horn an und dort war dann Lagebesprechnung.
Bis hierhin hatten wir schon ein paar gute Höhenmeters geschruppt, für so Jungs aus dem Flachen war das schon mal watt. Insgesamt ging es uns aber gut, ja auch mir. Denn ob ich so eine Strecke mit den Höhenmetern nach so einer OP wegstecken kann, da war ich mir am Anfang nicht so sicher. Nach kurzer Absprache ging es dann hoch zu den Externsteinen. Kannte ich, war ich ja vor kurzem schon ma´, könnte man also gut machen.

Das passte dann recht gut und so standen wir recht schnell bei den Externsteinen. Dort war natürlich ob des Wetter gut was los, ein paar Bilder wurden gemacht und dann ging es auf zur versprochen Rampe. Nach ein wenig suchen beim Strava in den Segmenten hab ich das Teil dann gefunden.

Nennt sich dort Col de Niedersachsen und soll nur 13% Steigung haben. Gut, da könnte jetzt passen, aber dieser Streckenabschnitt geht straight bergan, ist 41m lang wobei dann mal eben 54 Höhenmeters zu überwinden sind. Damit ist es aber nicht getan. Denn diese 51hm auf 41m Strecke sind kein glatter Asphalt, sondern ganz netter Untergrund in der Form, das grober Schotter, zum teil lose, sich mit der einen oder anderen Senke, gerne auch von mir als Regenrinne bezeichnet, abwechselt. Ich behaupte mal, schon bei weitaus geringerer Steigung wäre das tricky zu fahren.

Die Psyche spielt dann aber noch eine gute Rolle. Kommt man durch die Externsteinen hindurch fährt man geradeaus genau auf die Rampe, oder doch schon Mauer ?, zu. Als ich wenige Meter davor stand hab ich gleich gesagt, da steige ich aus. Schieben war für mich die maximale Option. Ich klettere nicht mit 32mm breiten Straßenreifen eine mir unbekannte Rampe hoch. Ja klar hätte ich gemacht, nur bei mir tauchte dann die Frage in sofern auf, was passiert wenn ?
Denn auf so einem Gelände in der Steigung geht man nicht mal eben so aus den Pedalen. Wenn man das Gleichgewicht noch halten kann und rechtzeitig den Klick aus den Pedalen schafft, dann muß der Fuß mit maximaler Haftung auf den Boden gebracht werden. Und ich rede hier von nur einem Fuß. In dem Gelände sollte man aber idelaerweise mit beiden Beinen, wortwörtlich – im Leben stehen !

Kommt noch hinzu, daß ja meine Beweglichkeit nach der Cypborg Geschichte noch nicht die gleiche ist wie vorher. Ich muß also wenn ich absteige, auf der operierten Seite über den Fußballen als Drehachse den Rest vom Rad schwenk-heben. Das wäre in dem Gelände eher ungünstig gewesen.

Mit meinen Grobstollenreifen ohne Gepäck und nach der Streckenbegutachtung würde ich einen Versuch auf der rechten Seite angehen. Dort war ein recht ebener Boden, der zudem noch von gutem Gras als bindendes Element durchwachsen. Da könnte man mal ansetzten. Ausstieg könnte da auch möglich sein, wenn auch mit Vorsicht zu genießen. Das man die restlichen Lungestücke, oben angekommen, auf den Boden rotzen wird, ist wohl klar. Aber das steht man dann eben irgendwie durch.

Übrigens, ein gewisser Spitzenfahrer, der jenes Segment auf Strava anführt, soll für diese Nummer nur 2:15min. was dann einem Schnitt von 11,1km/h entspricht, gemacht haben. Mit einem E-Bike darf man schon fragen ? Irgendwie würde ich das ja mal gerne sehen.

Schwamm drüber. Ich bin dann mit dem Gastgeber da hoch gestiefelt und das war schon gut genug. Ab da gab´s eigentlich nur noch ein wenig Waldboden und fein-groben Schotter, tendenziell auch nur bergab. Wir kehrten ein letztes mal und er Eisdiele ein, frisches und hausgemachten Tiramisu wurde zugeführt und dann ging es wider zum Treffpunkt und das ganze in schnell.

Ich hatte via der kommunikativen Elektronik mal die Lage zu Hause gecheckt und dann ein Interesse an weiteren Kennenlernschleifen verneint. Das Erscheinen at Burg war schon ein guter Plan. So ist halt das Leben.

Insgesamt hat mir aber die Gegend super gefallen, Höhenmeter hin oder her. Man kann ja auch langsam den Weg erklimmen und das macht mir nix. Hat mich aber auch wider dazu bestärkt, doch die Miche Primato Kassette an´s Hinterrad zu schrauben, wenn der Wechsel fällig ist. Der zusätzliche 30z Berggang würde sich, auch vor dem Hintergrund gewisser Outdoor-Equipment-Mitführ-Aktionen gut machen.

Und ja, die Gegend mit all ihrer Naturschönheit könnte man dann mal für ein Wochenende biktechnisch erkunden. Denn wenn ich so bei Strava die Karte mal grob überfliege, hinter Schlangen wo wir dann ja „raus sind“ und durch Kohlstädt gefahren sind…
…muß dann ja nicht an dieser blöde B1 mit dem Stinkekistenlärm entlang fahren. Man könnte irgendwie quer rüber direkt zu den Externsteinen fahren. Stell ich mir viel schöner vor. Und das es ab da auch eine Strecke rüber zum Hermannsdenkmal gibt, das hatte ich schon wo damals gesehen.

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16: nach dem Vattatach war stand dann der letzte Arbeitstag für diese Woche an. Der…

Freitag: …bot ob des besseren Wetters wider dem Stahl Renner jenen Freiraum, den man braucht um es zu bewegen ( womit dann aber auch Fakt war, daß ich mit dem CAADX nicht einen weitere Tausendergrenze durchfahren habe ). Das wird aber nächste Woche passieren, weil ich das so will, aber auch für das CAADX im Radhaus Gerhardy endlich wohl einen passenden Sattel-Schnellspanner bekommen kann. Ich hatte heute mal wider ein kleines Zeitfenster, viele abzusuchende Kunden machten ja Brückentag und so konnte ich da nochmal stöbern. Und wie es der Teufel so will, ich wurde beraten.

Und wie üblich, der Blick in die Zahlen zum Monatsende, ein wenig posen und auf dicke Hose machen. *lach* Jo ich habe mit dem Monat Mai dieses mal erstenmal ein klein wenig mehr als 1.000km im Monat gemacht.

Outdoor: das Päckchen mit dem Hängemattenset ist gekommen…

Jetzt muß ich gleich nochmal raus und das ganze Geraffelt mal ausprobieren.

25.047km & 29.791km/ 24.05.2019

Mai 24, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16: jo dann mal ein paar Worte zur restlichen Woche. Nachdem eine weitere Tausendermarke gefallen ist, gab’s an am…

Dienstag: … erstmal eine feuchte Anfahrt zum Job. Vor der Burgpforte war es noch trocken, doch mit dem Verlauf der Radfahrt nahm dieser erst anfänglich sehr zarte Feinnieselregen immer mehr zu. Die Folge war, ich kam ein wenig mehr feucht am Hof des Brötchengeber an, als ich damit gerechnet hätte.

Aber, es war nicht frisch, von daher alles gut. Gut war es dann ja auch wieder für das ganze Grün. So what !?

look after: im Verlauf des Arbeitstages konnte ich zwei kleine Zeitfenster nutzen und mich nochmal nach einem besseren Rückspiegel für das CAADX umschauen.

Im Lucky-Bike hatten sie zwar die Busch & Müller Kollektion da, aber der von mir präferierte 50mm ( die laut B&M HP 60mm sind ) war nicht zu haben.
Auch im Karstadt Sport, wo die Auswahl ohnehin dünner war, nicht das Wunschmodell.

So werd ich den wohl mitbestellen müssen. Bis dahin fahre ich aber sowieso noch Stahl Renner.

Outdoor: ach ja, hatte ich die Tage schon in einer anderen Abteilung des Karstadt Sport den Esbit Kocher gesehen. Die Abmessungen ( B 128 x H 147 mm )vom Topf könnten gut mit meinem Holzvergaser konform gehen. Auch das Füllvolumen von fast 1l. sollte Ein-Mann-Mahlzeiten in ausreichender Menge zulassen. Ah Mist, sehe gerade, passt doch nicht denn der Durchmesser ist zu klein.

Sport & Alltag: auch hier mal ein paar Worte. Durch das Stahl Renner fahren wurde wohl meine Beinmuskulatur etwas gekräftigt. Mal abgesehen von dem Appetit ergo Brennstoff-Zufuhr, die sich wieder eingependelt hat, die Waage zeigt gut was mit 90kg. Das ist für mich schon etwas ungewöhnlich. Das Gewicht hat sich am Ende der Woche aber wider eingependelt.

Aber auch beim Crosstraining, wo ja Klimmzüge anstehen, kommen zur Zeit drei Übungsdurchgänge mit immerhin 19 Stück zu stande. Da wird wohl bald die Zwanzigergrenze fallen. Weiter mit dem Wochenverlauf…

Mittwoch: die Rückfahrt ganz fix via Sesekradroute, auch um eine brauchbare Strecke ab zu stecken. Jene soll für die Tochter eines Arbeitskollegen sein. Ganz nebenher mal wieder Trailfounder gespielt.

Erstbefahrung: einen netten Trampelpfad gefunden, der witziger Weise an einem mir schon bekannten Trail endet, oder eben startet. Kann man jetzt sehen wie man will.

Donnerstag: morgens sehr frisch, Langfingerhandschuhe waren angesagt, also für mich. Lusche halt. *lach* Nachmittags fast wieder wie am Vortag zurück, nur noch schneller.

Im Verlauf des Tages wurde ein passender Rückspiegel für das CAADX bei Fahrrad Fiolka eingeholt…

Bikebasteln: …und am Nachmittag montiert.

Bike nachgedacht: auf der verlängerten Jobanfahrt am Freitag, welche ja mit dem frischen Spiegel und somit mit dem CAADX gemacht wurde, kam mir so der Gedanke, die Laufräder an jenem Bike doch nicht ganz neu ein zu holen.
Alternativ könnte man, so wie auch beim Stahl Renner passiert, sich was passendes einspeichen lassen.

Nur das diesmal nur die Naben getauscht werden und nicht die Felgen. Preislich war die damalige Erneuerung durchaus zu gebrauchen und hätte noch den praktischen Vorteil, das Fahrrad Schricke ja der für mich am nächsten zu greifende Fachschrauber wäre.

Anfragen werde ich das auf jeden Fall mal.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- u. Biketouren Bilder: am Freitag lange Frühanfahrt, weil ich erst später einstempeln sollte-konnte-mußte, weil eben später Schichtende und sonst zu viel Stunden. Natürlich mußte ich das CAADX nehmen, schon alleine um zu sehen, wie sich der Spiegel macht.

Erster Eindruck ist, ja die nur 60mm reichen, aber das Einstellen ist etwas tricky. Vor allem, weil sich der Spiegel in einem Kugelgelenk befindet und sich so nicht wirklich feststellen lässt. Die Sicht nach hinten ist gut, dumm ist nur, am Rennradlenkernende montiert schaue ich unweigerlich immer ein Stück auf mein Knie.

Die Jobanfahrt selbst war mit fast gut 34km ( Strava-Link ) lang und wurde von mir aus dem Kopfnavi spontan, also quasi im rollen selbst, zusammen gestrickt. Und warm war es wieder, zumindest als ich unter DO-Husen war. Da mußte ich erstmal kurz inne halten, kräftig an der Wasserpulle nuckeln und mir einen Riegel zwischen die Backen schieben. Schwitzen verbrennt ja auch Kalorien.

Das Frühstück in der Firma war dann auch entsprechend, auch wenn es selbst etwas warten mußte. Denn Fisch futtern während der Großteil der Belegschaft noch im Aufenthaltsraum anwesend ist, gehört nicht zu den populärsten Dingen im Betrieb.

Die Heimfahrt war eigentlich etwas länger geplant. Es sollte hoch gehen bis kurz vor Cappenberg, nur so zum abspannen. Vereitelt wurde diese Heimfahrtvariante aber durch den einsetzenden Regen. Erst in fein, dann aber gut zunehmend. Schon in der Abbiegung zur Strecke mußte ich wider umschwenken und hab mich dann an einem fetten Baum unter gestellt.
Die Wolken waren gut dunkel und es goss wie aus Eimern. Während ich da so stand streifte ich die Windstopperweste über um wenigstens einen gescheiten Windschutz zu haben. Nass und Wind ist nie eine ideale Kombination. Als es wider heller wurde und auch wirklich aufhörte zu kübeln, setzte ich meine Fahrt fort.

Nach Hause mußte ich ja sowieso, dumm war nur, ich fuhr mit der Regenfront und bekam dann so im Verlauf der Fahrt immer wieder mehr ab. Ich schrieb dazu ja schon ein paar Zeilen.

Inzwischen ist alles wider gut. Bin geduscht, die Wäsche ist gewaschen und aufgehängt, der Bauch wider voll und so kann der Abend langsam ausklingen. Draußen ist es wider schön. Wenn nicht schön, so doch zumindest trocken. Ich mag das Wetter !

…und sonst ?/ Newsticker: noch ein kleiner Anhang zum Wochenabschluss. Da man ja wenn man mit dem Radel unterwegs ist auch mal irgendwann Hunger bekommen kann, oder sich noch was für unterwegs mitnehmen will, hab ich mal mit der Fleischerei Angelkort die Liste für die Versorgungspunkte auf Tour aufgefrischt. Kennen gelernt hatte ich es auf einer Jobtour, wo ich mal als Begleitung mit war.

29.738km/ 03.05.2019

Mai 3, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest: die ersten zwei Tage im Monat Mai sind wenig dramatisch verlaufen. War es gestern für noch fast frisch, so stand am Nachmittag der Lorenz wider gut am Himmel und alles wurde mollig warm. Zum Glück wehte ein kühles Windchen. Doch auf der Rückfahrt kündigten sich dunkel Wolken von Norden kommen an und brachten dann am frühen Abend ein paar Regentropfen.
Aber nicht genug Regen, denn auf der Burgterrasse konnte ich so noch etwas trainieren. Feiertage sind um und der Urlaub auch, also wider straff in den Alltag kommen. Lief auch soweit gut.

Über Nacht pendelte sich die Temperatur ein und so konnte ich heute früh ohne große Kleidersorgen losfahren, die Regenjacke gleich angezogen. Die bessere Wahl, denn wenn man unterschiedliche Temperaturen am Tag erwarten darf, muß man halt die richtige Kleidung mitführen oder anhaben. Schwankungen im gewissen Umfang mag ich, kann man auch kleidungstechnisch kompensieren, aber ab einer gewissen Spanne kann das tricky werden. Nun gut, das hatte sich heute erledigt. In der Frühe war es mir nach gut der Hälfte der Strecke schon fast etwas zu warm. Das Radtrikot, als zusätzliche Wärmeschicht, hätte ich auch aus lassen können.

Das ich ans schwitzen kam, merkte ich erst, als ich den Bock am Ort des geldlichen Schaffens abgestellt hatte. Unangenehm schon so am morgen. Dann aber frisch gemacht mit Waschlappen und Seife, eine Prise Deo und die Wechselwäsche an, dann war wider gut.
Am nachmittag ging das schon wider, hatte aber diesmal auch das Radtrikot ins Gepäck verfrachtet.

Nach der Ankunft kurz nach dem Fahrgerät geschaut, Bremsbelagwechsel war heftigst fällig. Kein Wunder, nach 4.073km war am hinteren Belag einseitig fast vom Kanalstaub weggefräst, im Grunde runter bis auf die Haltefeder, unschön ! Dabei hatte ich mich schon gewundert, daß es hinten immer irgendwie so Quietschgeräusche machte. Ich hoffe mal das war jetzt nur der Bremsbelag und nicht…

…die Nabe am Laufrad.

Also, frische Bremsbeläge sind drauf, die Kettenlänge bot aber noch ein gute Viertel bis zum eintauchen auf der Messlehre. Kein Wunder, hat auch erst 2.649km gelaufen. Für gewöhnlich wird bei ca. 3.000km gewechselt. Gab aber auch schon Ketten die länger ihrer Tätigkeit nachkamen.

  • Etwas aufgebraucht sehen aber die Schaltröllchen aus. Was die Schaltröllchen betrifft, nach ebenfalls nur 2.649km schon etwas verwunderlich ist.
  • Am Miche Kettenblatt nagt auch so langsam der Zahn der Zeit. Das Kettenblatt hat aktuell auch schon 6.821km gelaufen. Wäre somit im Vergleich zur Erstbestückung schon einen Überlegung wert beim nächsten Materialeinkauf seinen Nachschub mit zu ordern.
  • Was die Kassetten betrifft, müßte ich echt intensiver nachschauen. Denn bei zwei Laufradsätzen ist das nicht ganz so einfach.

Überhaupt hab ich im Thema Kassette dazu jetzt ma´keine Lust. Anderseits stell ich mir diese Frage auch nicht, denn wenn eine frische Kette hinten über die Gänge rutscht, dann ist sie fällig. Reserve sollte also auch in die Burg kommen. Doch nur welche Kassette ? Fakt ist, oben rum können gerne noch ein paar müde Zähne mehr sein. Um halt an heftige Steigungen ich etwas „Fleisch zu haben“. Unten rum müssen da aber keine 11 Zahn sein. Brauche ich so gut wie nie ( aktuell liegt an 11-12-13-14-15-17-19-21-23-25-28 ).

Das könnte also beim nächsten Einkauf eine dickerer Zugriff aus der Einkaufsliste werden.

Newsticker/ Outdoor: im Thema Schlafsack für draußen hat sich eine Wendung ergeben. Hatte ich mich noch gefreut einen vermeintlich passenden Schlafsack aus dem Hause Millet mein eigen nennen zu können, mußte ich leider feststellen, das passt nicht. Und somit gibt’s in der Sparte einen Neustart –> zum weiterlesen…

08:09Uhr/02.05.2019

Mai 2, 2019

Morgengruß/ Bikealltag/ The Cure – Forest: nach dem gestrigen eher inaktiven Tag geht’s heute mit dem üblichen Turn weiterE, endlich.

Espressofrühstück, restankleiden dann aufs CAADX geschwungen und ab zum Job gefahren. Lief auch gut, ich kam passabel von der Stelle.

Den Tag über den Job machen und wider zurück radeln. Hier wieder angekommen sich dann der Fitness widmen, duschen, futtern & chillen und dann ab in die Federn hüpfen. Ganz ehrlich, ist mir so lieber, als den ganzen Tag rumgammeln.

Ich wünsche Euch allen einen schönen Tag !

Newsticker/ Outdoor: nach einem Liegetest und Recherchen auf bekannten Onlineplattformen hab ich mich entschieden, den Millet Schlafsack wieder retoure zu schicken.

Fakt in Kurzform ist, er entspricht nicht meinem Nutzungsprofil. Woher die Komfortemperatur von 5c° kommt ist mir ein Rätsel ? Die Oberseite, wohl mit Daunen gefüllt ist derat dünn, daß man nicht nur fast hindurch sehen kann, sonder hat bei 5c° keine wärmende Wirkung. Klar, wo nur ein Hauch von nix ist, kann auch nix wärmen.

Wenn ich dann noch den Stress mit dem Packen hinzu rechne…
…wäre der Plan mit der Investition von knapp 103 Euro zwar ein schöner Traum gewesen, war-ist dann aber eben doch nur ein Traum.

29.662km/ 30.04.2019

April 30, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest: die erste Arbeitswoche nach dem recht erholsamen Urlaub startete, gewohnheitsgemäß, mit dem…

Montag: …und in den frühen Morgenstunden machte sich eine Temperaturlage breit, mit der ich dann doch so nicht gerechnet hatte. Angesagt waren 5c° und das stand auch so auf dem Thermometer vor dem Burgtor. Ich hab mich dann kleidungstechnisch hochgerüstet und bin dann los. Jo, war schon frisch und hatte dann im offenen Land sogar nur noch 0c°. Hab dann einmal wo angehalten und warmes Blut in die Fingerspitzen gewedelt, dann ging es.

Aber etwas anderes saß da noch in den Knochen. Eigentlich bin ich recht gut aus den Federn gekommen und bis zum Espressofrühstück war auch noch alles normal. Aber schon auf dem Weg ins UG bemerkte ich so ein seichtes Ziehen in den Oberschenkeln. Zum Glück nur beim Treppe abwärts gehen.
Im Stall des Brötchengebers angekommen hatte ich dann Gewissheit: es war ein Muskelkater ! Ein Denkwürdiger Tag, denn zum einem kann Schnur schätzen wann ich das letzte mal so etwas wie einen Muskelkater hatte. Das muß so irgendwo gut vor knapp 30 Jahren gewesen sein. Zum anderen hab ich nicht den geringsten Plan, wie ich daran gekommen bin ??? Am gestrigen Sonntag bin ich mit dem CAADX raus in die Lippeauen gefahren um dort an einer Aussichtshütte zu frühstücken. Die Hinfahrt ging dank günstiger Windlage etas flotter als die Rückfahrt. Im Schnitt aber alles nix besonderes. Die Strecke war nicht mal lang, knapp 52 Kilometer. Im Grunde also gar keine Entfernung. Ich denke aber, das wird sich als bald legen und dann ist wider alles gut.

Dienstag: …morgens wider wärmer und der Muskelkater zieht sich schon zurück. Nachmittags dann die Nummer gemacht, die ich unten under den Newsticker erwähne.

Und weil nun auch dieser Monat zu ende ist, der übliche Blick in die Zahlen. Immerhin sind es schon 1.552km mit dem Fahrrad geworden. In Sachen zu Fuß unterwegs sein, wurde im letzten Monat nicht viel gemacht, was aber auch einen Hintergrund hatte. Ich bin zufrieden.

Newsticker: außerdem war Bike24.de mal richtig fix, der ersehnte Millet Composite 0 Long Schlafsack ist angekommen. Also mußte ausprobiert werden, was dann die folgende Story ergab…