Archive for the ‘03. The Cure – Forest’ Category

Kurzauszeit/ 32.374km/ 07.12.2019

Dezember 7, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest: mal so der Langeweile wegen ein paar Textzeilen. Lief es arbeitstechnisch die ersten drei Tag der Woche nicht ganz so nett, ich hasse es wenn etwas nicht stimmt, so war das mit dem Radfahren eher nett. Hinten an gestellt das es in der Früh oft gut kalt war. Richtige Kleidung hilft da ja bekannter maßen.

Montag: warten auf das Bike24-Päckchen. Die Sendenummer sagt, es hängt. Screenshot vom Verlauf, ich werde unruhig.

Dienstag: morgens schon zum Ausgleich, eigentlich wie in den letzten Tagen ging es am Kanal entlang.

Mittwoch: der Tag des Umschwungs. Mit dem Tagesbeginn war noch alles gut. Auf der Jobrunde hatte ich meinen Turn gefunden. Auch die Radfahrt zur Burg war noch gut. Doch mit dem Absteigen vom Gefährt zeigte sich…
Cyborg: irgendwas läuft da unrund. Der Hüftstrecker machte zunächst seichtes Theater und nach dem Chillen quasi mit dem zu Bett gehen war mir klar, da kommt was ( Ich werde alt #2/ Chronologie ).

Donnerstag: morgens noch aus dem Bett gepellt, aber beim Ankleiden auf Kraftfahrzeug um geschwenkt. Der Tag lief so, noch mobil, wenn auch nicht wirklich lecker. Natürlich war gerade an jenem Nachmittag das Bike24-Päckchen angekommen, wenn schon nicht schrauben kann.

Nachmittags dann die ganz große Entspannungsphase, was auch Minderung brachte. Stufe zwei mit dem Aufsuchen des Schlafgemach, zwei Drops.

Freitag: seichte Besserung, der Tag kann gemeistert werden, Freude beim Vorgesetzten. Ich „checke“ etwas früher aus und kann mir so eine weitere Portion Entspannung für den Rücken gönnen. Es scheint tatsächlich besser zu werden.

Samstag: habe mich sehr lange im Bett umgedreht und komme so erst ab deutlich nach neun aus den Federn. Die Jüngste ist mit der holden Gattin und der Schwiegermutter nach Hannover aufgebrochen um den Lütten zu besuchen. Ich verweile hier am Standort um mich intensiver dem Besserungsprozess zu widmen. Ich habe eine gewisse Mobilität am Vormittag welche damit beginnt, daß ich eigentlich nur den Espressopütt im Garten verteilen will. Ich fülle die Birdbox auf und schaffe hier und dort Laub auf in den dafür von der Stadt aufgestellt Container. Es tut mir gut mich zu bewegen.

Bikekabsteln: und weil´s gerade so schön war wurde am CAADX noch eine kurze Pflege angewandt. Dabei mußte ich leider feststellen, daß nach nur gut 2.636km die hinteren Bremsbeläge fast fällig sind. Ganz nebenbei wurde dann auch die frische Miche-Kassette auf den Straßen-Laufradsatz montiert.

Den Rest vom Tag verbringe ich mit dem schauen von Dokus auf ZDF Info und bin erst um nach drei am Mittagstisch nebst dem MacBook Air. Dieser Prozess zieht sich mit diesen Zeilen ( zum Teil schon torgetippt ) bis an die frühen Abendstunden heran.
Jetzt ist wieder Schluss und damit auch diese Zeilen fertig. Ich werde mich noch in muskulär entspannende Rückenlage bringen und weiter in die Flimmerkiste schauen. Hoffen auf morgen.

Ein schönes Wochenende noch !

32.250km/ Heimatplattfußtour November

Dezember 1, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Heimattour/ Bike- u. Biketouren Bilder: es war mal wieder soweit. Nachdem die Woche eher gemäßigt war, stand als Ziel eine Fahrt in die alte Heimat an. Es sollte am Freitag nach der Arbeit direkt losgehen, denn so spart man nicht nur 20 Kilometer, sondern auch die Fahrzeit. Vor allem letztere kann man sinnvoller nutzen. Was mir dann aber leider vorenthalten blieb.

Doch um die Nummer so zu fahren, war etwas Logistik angesagt. Da es vermeintlich frisch über das Wochenende werden sollte, war das mitführen von ausreichend Kleidung angesagt. Mit der üblichen Kleidung am Freitag zum Job und wenn es am Sonntag kalt sein würde, halt noch das eine oder andere Kleidungsstück zum anziehen drüber. Zwiebelprinzip kommt da immer gut. Auch immer wichtig, genug zu trinken für die Fahrt. Gerade wenn es frisch-kalt ist und man eigentlich keinen Durst hat, der Körper braucht die Flüssigkeit. Und da wir gerade so dabei sind…

Idee !: zum Thema trinken und Isolierung hab ich noch einen Plan. Von dem Label SIGG gibt’s ja Alutrinkflaschen und passend dazu Isolierungen. Ob so eine Isolierung auch einen Trinkflaschenhalter aufnehmen kann ? Weiter im angedachten Text…

Zur gewonnen Zeit, jene sollte am Samstag für einen Besuch des Onkels passen. Denn jener ist in der Reha in der alten Heimat. Außerdem könnte ich, am Freitag angekommen, am Samstag entspannt auspennen und so erholt in den Tag gleiten. So der Plan, doch zuvor am…

Donnerstag: …erstmal die Heimfahrt gemeistern und dem CAADX eine kurze Reinigung verpasst. Sah mal wieder aus wie Sau.

Freitag: war ja klar das ma(n)n spät vom Hof kam, also erstmal einrollen. Der Wind zwar von schräg vorne, aber eher gemäßigt. Doch mit dem bepackten CAADX fährt sich das schon langsamer. Egal, Meters machen wie geht und gut iss.

Bikedefekte & „Plattfüße“: endlich Dortmund Mengede auf einem „mir spontan eingefallenen Nebenstrecke“ hinter mich gelassen und die Emscherradroute erreicht merke ich so das Hinterrad wird weich.

Ja klasse„, denke ich, wenn man schon gut von der Stelle kommen will, dann passiert sowas. Kurz angehalten und mit dem Finger den Druck geprüft. Mit angrenzender Sicherheit nicht die erst am Vortag aufgepumpten 4,5bar. Kurz überlegt und dann bis zur Unterführung der A42 gefahren. Dort zog es aber wie Hechtsuppe. Also um die Ecke gefahren und dort im Schutz einer halbhohen Mauer sich positioniert.

Der alte Film. Den platten Schlauch raus, alles kontrollieren ob nix drin steckt und dann den Reserveschlauch rein. Da war die erste Überraschung, denn jener war ein Rennradschlauch. Im Querschnitt deutlich einem regulären Schlauch unterlegen. Aber wenn man sie aufpumpt, dann geht das. Wurde dann auch so gemacht. Das Aufpumpen dauerte eine Weile, dann konnte ich aber wieder los. Schien auch zu passen.

Passen tat ebenfalls, daß die Route direkt bei 2Rad Anderl vorbei führt. Also fix in den Laden gehüpft und einen brandneuen Schlauch eingeholt. Man kann ja nie wissen. Und wieder los…

…kaum fünfzig Meter weiter, das Hinterrad wurde wieder weich. Fluchend und nachdenkend hielt ich kurz an, drehte dann wieder nach 2Rad Anderl um. Dort wurde das CAADX abermals auf den Kopf gestellt und dieses mal die Pelle und das Pannenschutzband akribisch kontrolliert. Nichts zu finden. Den brandneuen Schlauch rein und wieder gepumpt.

Natürlich bin ich noch mal rein und hab für sechseurosiebzig noch einen Schlauch mitgenommen. Im Hirn lief der Film ab, wie ich mitten im Teilstück der Emscherradroute stehe, halt zwischen Castrop und Herne mit einem weiteren Plattfuß. Gedanken zu einem alternativen Plan wurden laut.

Ich fuhr wieder los, das Popmeter auf den Hinterreifen konzentriert. Bis zu den mir bekannten Emscheraussichtsturm lief es gut. Muttern wurde über den bis dato erfolgreichen Neustart informiert. Jene Plattfuß-Nummer konnte ich also hinter mich lassen.

( Restbilder von der ereignisreichen Tour im Album )

Ich kam wieder flotter, aber vor allem unbesorgter vom Fleck. Doch kurz vor dem Herner Hafen noch ein Leckerli.
Ja klar, die Baustelle von letztes mal„, klingelte es bei mir im Gedächtnis. Ich folge der Umleitungsbeschilderung. Man führt mich über den bekannten Friedhof. Hat was, so im Dunkeln. Dann stehe ich vor der quer verlaufenden Baustelle. Danke an der Stelle an die Baustellenleitung. Hat mich noch locker fünfzehn Minuten gekostet. Kommt ja jetzt auch nicht mehr drauf an.

Ich verschiebe meine letzte telefonische Rückmeldung, um das Futter in den Ofen zu schieben, auf einen späteren Zeitpunkt und Ort. Ab dann läuft es deutlich besser und vor allem ohne weitere Unfeinheiten. Ich komme an. Deutlich später als geplant, aber immerhin.

Samstag: der Aufenthalt in der alten Heimat gestaltet sich entspannt über den Tag hinweg. Keine besonderen Vorkommnisse.

Sonntag: der Tag der Rückreise, diesmal ohne imaginäre Deadline. Das Wetter hat, wie angekündigt, tatsächlich auf kalt gestellt. So brauchte man eine Weile bis man im Tritt war. Zu meinem Erstaunen wurde gerade Holgers Erzbahnbude geöffnet. Ein Feuerkorb wollte gerade entzündet werden, ich konnte mich kaum zurück halten gleich Platz zu nehmen. Aber mein Plan war, die Sturmhaube doch noch über zu ziehen. War ja schon gut frisch so am Kopf. Man kurz ins Gespräch, doch ich zog weiter.

Die Fahrzeit schlug keinerlei Purzelbäume, ich rollte mehr als ich fuhr. Es war immer noch ein wenig zäh in mir und so peilte ich eisern den Emscher-Aussichtsturm als ersten Pausenstop an. Die einen Stunde Fahrzeit die ich normalerweise brauche bis dorthin, habe ich schon überschritten.
Doch dann kommt mir die Idee ! Das Holz am Emscher-Aussichtsturm dürfte ob der Feuchtigkeit und der Temperatur mehr einer Eisbahn gleichen, denn einem guten und ebenso sicheren Pausenpunkt.

Kurz vorher in der Brandheide gibt es doch auch jene Wanderhütte, also da mal fix hin. Denn so im Wald ist auch weniger Wind. Gesagt getan, gut die inzwischen eiskalte Trinkflasche genuckelt und den ersten Riegel vertilgt. Es ging mir jetzt besser, hatte mit dem Aufsitzen auch endlich meinen Flow gefunden, fern ab der Hatz würde ich ganz chillig nach Hause fahren.

Und so kam es dann auch. An der Emscherradroute hatte ich ja schon am Vortag das Vergnügen einer Umleitung, also der ersten, nicht der am Herner Friedhof. Da wird hochoffiziell ein Wirtschaftsweg zur Umleitung, samt Ausschilderung erklärt. Im hellen ist das besser aus zu machen. Ich fahre durch und lande recht fix hinter der JVA Castrop-Rauxel.
Dort folge ich noch eine kurze Weile der offiziellen Emscherradroute um dann auf jene schnelle Zubringerstrecke zu treffen, die mich am Freitag den ersten Plattfuß gekostet hatte. Jetzt war ich neugierig. Ich folgte also dieser Betonpiste. Und siehe da, genau an der Zufahrt, also dort wo man von der Straße dort auffährt, lagen haufenweise Glasscherben ( Bild ). Eine Schnapsflasche wurde zerdeppert und so wird dann wohl eine piksige Glasscherbe meinen Schlauch erwischt haben.

Tja und da wir gerade beim Thema Neugierde waren verließ ich die Emscherradroute in Mengede. Grund, ich hatte keine Lust einer Umleitung wegen einer weiteren Baustelle zu folgen oder die mir gut bekannte Schnelle-Strecke zu nehmen. Straßenbegleitend war irgendwie nicht so mein Ding heute.

Und so folgte ich zunächst dem Uferweg Herrenthyer Bach, wo ich ja irgendwann schon mal her bin und einmal sogar mit dem Kumpel aus´m Dorf hier. War nett und vor allem entspannter als das Übliche was ich sonst so fahre.
Für mich war das heute genau das richtige. Nett wo hergondeln, ein wenig grober Untergrund, viel Wald und auch die Streckenführung gefiel mir irgendwie. Denn man landet am Dortmund-Ems-Kanal und durchfährt dabei fast, jedenfalls ich heute, das Gebiet Im Siesack. Das ist zwar alle sehr grober Untergrund mit Schlaglöcher und Flickenteppich, dann kann man aber rüber über den Kanal und dort entlang fahren. Dort gibt’s dann einen Strecke die direkt in den Evinger Wald führt.

Naja und ab dort ist halt alles bekanntes Gebiet, also nur noch durchrollen lassen. Hoch bis zum Preußenhafen, am Channel entlang, dann aber doch rüber zur Rennbahn um sich zum Abschluss noch die Lippeauen hier kurz vor der Burg zu gönnen.

Und weil‘ s so schön war im November, der Blick in die Zahlen.

Insgesamt ist, und das auch mit der Heimattour, einiges zusammen gekommen. Die stolzen 1.263km/ Monat ( der fetteste Monat überhaupt ) summieren die Jahreskilometer auf ebenso gut 8.556km. Damit sollten die 9.000km/ Jahr nicht unerreichbar sein, ganz im Gegenteil.
Doch ob ich im Dezember noch satte 1.444km zusammen bekomme um die magische 10.000km zu knacken, wage ich zu bezweifeln. Denn das wäre dann die Topkilometermarke für einen Monat, die ich je gefahren hätte.

Applaus !/ 32.032km/ 26.11.2019

November 26, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Bike- u. Biketouren Bilder: heute war es mal wider soweit, das CAADX hat eine weitere Tausendermarke durchfahren. Ich würde mal sagen, mehr oder weniger erfolgreich. Sehen wir mal von dem Ding mit der Gabel Rückrufaktion ab. Aber da machst‘ e nix, als Kunde stehst du da außen vor. Groß jammern hilft nix…

… jedenfalls hab ich mir heute mal wieder eine verlängerte Heimfahrt gegönnt. Eigentlich dachte ich mach ich mal wider was an Cappenberg und dann Herbern vorbei. Wobei ich den Tag über auch noch die Runde via Alt Scharnhorst im Kopf hatte. Doch als ich so losrolle…

…nervt mich was. Und es ist irgendwas am Gebiss, ich hoffe es ist nur was am Zahnfleisch und nicht der neulich erst bearbeitete Zahn.
„Denn da könnte sich ja noch was bilden“, so der Zahndoc anmerkte. Jedenfalls nervte das und ich konnte mich nicht so wirklich zu was entscheiden. Also hab ich eine Kanalrückfahrt mit ein paar netten Abstechern durch das Beversee-Gebiet und noch ein wenig Spielerei entschieden.

Dabei nutze ich zur Zeit ganz gerne generell den Kanal als Fahrstrecke. Es beruhigt mich dort her zu fahren. Und die Waldstücke sollen ja auch gut für die Seele sein. Die Rückfahrt war dann auch nett, nur meine B&M Ixon IQ Premium schwächelte. Und so wurde die Trampelpfadfahrt eher im Gehen gemacht. Auch egal.

So komme ich an und die nächste Tausendermarke ist gefahren. Morgen geht’s weiter, mal schauen was die Kauleiste dann so treibt.

Kalorien & Sonne Tanken/ 31.923km

November 25, 2019

The Cure – Forest/ Biketouren/ Biketouren Bilder: mal wider ein paar kurze Worte zum Sonntag.

Der Kumpel aus´m Dorf fragte schon am Freitag nach einer gemeinsamen Ausfahrt an. Da Termine anstanden, hielt ich mich mit Zusagen zurück, befand aber, wäre doch schade wenn nicht wenigstens eine kleine Ausfahrt ( also was man so unter kleiner Ausfahrt versteht ) zu zaubern wäre.

Am Samstag gab ich Rückmeldung, daß ein Zeitfenster für eine Café-Fahrt am Sonntagvormittag in Sicht ist. Nach der Bestätigung und dem Verkünden der Freude…
…treffen am Exerzierplatz Sonntag um 09:30 Uhr. Nach dem Espresso-Frühstück hatte ich etwas Mühe die Mitbringsel noch am CAADX zu verstauen, rollte so dann leider etwas später vom Hof. Ich wollte aber nicht ganz so spät am Treffpunkt aufschlagen und wählte eine schnelle, aber eben auch nicht ganz so nette Route. Den Griff zum Mobil sparte ich mir, in der Zeit kann man auch fahren. Also mal Trampelgas gemacht und so dann doch noch im Zeitfenster angekommen.

Große Freude am Treffpunkt und recht kurz darauf rollten wir in einem deutlich entspannteren Modus los. Es ging, wer hätte es anders gedacht, mal wider am Kanal entlang. So langsam wird’s langweilig. Dieses mal war der Kanal aber nur die Einleitung zur eigentlichen Route, denn unser Ziel war das Café Kreisverkehr, wie wir das Café Twin nennen in Herzfeld nennen.

Nette Strecke, keine Unbekannten, gutes Ziel mit nochmal besserer Grundversorgung, zumal an einem Sonntag. Wir fuhren und plauschten, plauschten und fuhren, alles super entspannt. Größere Blicke zum Tacho ersparte ich mir, keine Hetze, wir kamen gut vom Fleck.

Die Sonne schien uns ins Gemüt, Wind war kaum da, auch wenn es noch leicht frisch ließ. Große Pausen machten wir eigentlich nicht, nur einen kurz-längeren Stop damit ich meinen dualen Wasserhaushalt regulieren konnte und auch schon die ersten Schichten Kleidung um korrespondieren konnte. Ziel erreicht, irgendwas mit knapp um die zwei Stunden. Das Zeitfenster würde aufgehen.

Rein ins Café Twin und erfragt ob man denn draußen in der Sonne…, was dann aber aus irgendwelchen Gründen leider nicht so umsetzbar war. Der Trick ist, drinnen ist es um die Zeit meist rappel voll, wäre also eigentlich besser gewesen. Doch wir kamen gerade zum „Schichtwechsel“ und ergatterten wider den Platz hinten in der Ecke. Bestellung aufgegeben, es ich gut gehen lassen und wider geplauscht.

Dann aber doch wider los, der Kumpel schlug eine ( von mir vorab auf der digitalen Karte begutachteten ) Routenvariation vor. Ich nickte ab, das Zeitfenster wollte ich nicht zu arg strapazieren. Ja war auch eine super nette Route, viele Baudenkmäler der Strecke 77 die in der Landschaft stehen.

Das Wetter drehte sonnenmäßig auf und so rollte es nochmal besser. Ich entdeckte noch ein Hinweisschild mit dem Titel „Ostmersch“ ( so meine ich ), was wohl ein Hinweis auf einen weitere Lippenauen-Aussichtspunkt sein könnte. Der Versuch jenen zu finden endete leider nicht ganz so erfolgreich. Klar wenn mehr Zeit gewesen wäre… . Nächstes mal.

Gut gefahren standen wir also alsbald wider am Channel und fuhren jenen noch ein ganzes Stück gemeinsam bis zur Schleuse. Dort wurde dann per Handschlag verabschiedet und jeder fuhr seines Weges. Ankommen, das CAADX verfrachten, eine schnelle Wäsche anschmeißen, Duschen zwei Sandwich in den Rachen schmeißen, bis zur Eiladung zum Essen war noch ein wenig mehr Zeit.

War ein ganz toller Sonntagsausflug !

31.844km/ 22.11.2019/ Lone-some Channel Challenge

November 22, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- u. Biketouren Bilder/ Biketouren/ Channel Challenge: ich versuch mich mal im kurzen Text.

06:11 Abfahrt an einem Resturlaubstag. Der Wecker bimmelt wie immer, aber wach war ich sowieso. Also mal eben zum Kanalanfang hoch, nett schauen und dann den Kanal runter rollen lassen. Macht man ja so selten. *lach*

Bei Ankunft am ersten Etappenziel noch alles gut, Bilder gemacht, Riegel gefuttert an der Trinkpulle gesaugt, dann kehr um und weiter in den Tagesanbruch hinein. Nach eineinhalb Stunden konnte das Licht am Bike gelöscht werden. Weiterfahrt bis zum nächsten Etappenziel, auch wohl bekannt. Die Brücke und wider Pulle nuckeln, Riegel einschmeißen. Ein nettes Gespräch mit einem Hundegänger, als ich mich dann losreiße ist mir fast schon zu kalt.
Und es beginnt seicht zu regnen. Ich sehe ein Gesamttagesziel dahin schwinden. Doch bis zum Preußenhafen will-muß ich kommen.

( das restliche Filmmaterial im Album <klick> )

Ich komme dort an und kann bis dahin das Wolkenband mit den Regenwolken quer über mich hinweg ziehen sehen. Ich bestelle mein Frühstück, Currywurst-Pommes-Mayo. Es ist 10:00 Uhr als ich beim Hafenmeister in der Stube sitzt. Die Jacke ganz nah bei der Heizung über einen Hocker gehängt, meine Mützen auf der Heizung. Ich lass es mir schmecken…
…und sehe wie die Regentropfen auf dem sonst glatten Wasser niedergehen. Essen und abwarte, werde eine spontane treffen. Ich bin aufgefüllt mit Brennstoff, fühle mich eigentlich wohl und mache mich auf. Der Regen lässt nach, ein paar Meter weiter ist der Himmel trocken. Ich rolle vor mich dahin und merke, es stockt bei mir.

Doch zu viel gefuttert ? Dann macht es Bing – trinken wäre besser. In der ganzen Fahrtzeit nicht mal knapp 2 Liter und das bei der wohligen Wärme unter meiner Jacke. Ungut, ich gelobe Besserung und greife mehrmals zur Trinkflasche. Ich komme an der Kanalmündung an, schieße das obligatorische Bild, mache noch ein paar andere und setzte das eine oder andere im Radforum ab. Dann roll ich wider los.

Ich komme etwas zäher voran, kann aber die Sonne genießen. Dann mache ich einen Versuch die Kanalseite vor Waltrop zu wechseln. Eine gute Idee, denn jenen Uferseite ist deutlich besser in Tackt. Leider sind es nur wenige Meter Vorteil. Der Bryton-Akku verabschiedet sich, ich bin genervt. Ich krame die Powerbank hervor und kann jene den Bryton nutzend am Lenker fixieren. Prinzip Hoffnung: sind die Daten bis zum Zeitpunkt X noch vorhanden ?

Wieder kurz vor dem Preußenhafen stelle ich mich ein wenig in die Sonne und Wechsel mein Funktionsshirt, lasse das dadrüber gestreifte Biketrickot ganz weg und auch die zweite Mütze verschwindet im Gepäck. Ich fühle mich nun etwas besser und lasse den Preußenhafen links. Nein in Wirklichkeit rechts liegen.

Inzwischen kann ich wieder ein wenig flotter fahren, will es aber auch nicht übertreiben. Die Fahrzeit wird in Punkte für den Winterpokal gezählt. Je langsamer man fährt, des so mehr Fahrzeit, des so mehr Punkte. Heute kein Problem für mich. Irgendwann rolle ich auf täglichen Wegen, fahre zur Rennbahn hoch und stehe vor dem heimischen Burgtor.

Natürlich mußte ich dem treuen Fahrgerät hinterher etwas Pflege angedeihen lassen. Ja gut, etwas mehr. Und die Waschmaschine mußte dringest gefüttert werden. Ich hatte natürlich auch eine Grundreinigung nötig.

Vom bekloppt sein…

November 19, 2019

…und anderen Fragen dazu. Oder: kann man machen, muß man aber nicht.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ crasy Fahrten/ Winterfahrten/ Bike- u. Biketouren Bilder: ist das noch Regen oder doch schon Graupelschauer ? Diese Frage stellte ich mir an einem Punkt, wo es langsam anfing hässlich zu werden.

Aber ich fange mal von vorne an.

Diese Arbeitswoche, zumindest die ersten beiden Tage, verschlugen mich an einem Fahrgebiet vorbei, welches ich auch unter der WPC Liste aufgeführt habe.
Dabei sollte es mit dem Rad ab dem Job und der Sesekeradroute via Bönen, durch das dortige Industriegebiet gehen, hoch zur Ahse und dann in Richtung Burg ( nach Hause ).
 Soweit so gut.

Insgesamt war ich gut gerüstet, von der Kleidung her, das CAADX hatte Spikereifen und fit war ich auch. Zudem kam der Wind vorzugsweise aus Süden was also bedeutet, maximal von der Seite.

Die WPC Strecken haben bei mir ja Tradition, so man das sagen kann und ich setzte mir also in den Kopf, am gestrigen Tag diese eine Route zu fahren.

Jetzt aber mal ganz ehrlich, also zu dieser Rückfahrt von mir, da muß ganz schön einen an der Waffel haben.

Als ich gestern losfuhr hat das schon gut geregnet. Zum Glück hat der Regen nicht noch zugenommen. Der Start war bei noch wohlig-warmen 4c°. Zuletzt, also so irgendwo ab Stunde fuffzehn konnte ich nur noch 1c° auf dem Tacho erkennen. Nicht erkennen konnte ich ob ich schnell war, oder wie spät geschweige denn wie lange. Es hat einfach nur noch geregnet. Immer.

Also habe ich mich nur noch von Etappe zu Etappe geschoben, innerlich.

Das größte Handicap waren meine Pfoten. Die neuen Chiba Handschuhe sind doch nicht so wasserdicht wie ich zunächst annahm. Nach der ersten Stunden waren die drunter getragenen Windstopper merklich feucht. Danach wurd es stellenweise ekelhaft.

Als ich zu Hause auf den Hof gefahren bin, hab ich das CAADX nur schnell in den vorderen Burgschuppen geschoben ( jener ist warm, weil nebenan die Therme brummt. Ein klarer Vorteil ) und irgendwie versucht mit den tauben Griffeln die Klamotten von Bike bzw. aus der Ortlieb Satteltasche zu bekommen.

In der Burg angekommen hab ich erstmal die nassen Brockens ausgezogen und dabei versucht, so wenig wie möglich von der guten Stube unter Wasser zu setzten.

Logisch das jenes nur bedingt klappte. Nachdem ich die Lage einigermaßen in den Griff bekommen hatte wurden die ersten Sachen zum trocknen auf diverse Heizungen verteilt. Dann ging’s ab in die heiße Dusche. Danach Klamotten umräumen die zweite. Regenjacke und Regenhose wurden ins Bad an der Duschtür gehängt und tropften den Boden voll. Da mußte Vatti wider klar Schiff machen, Mutti hatte das schon angemerkt. Ob sie sauer war ? Keine Ahnung.

Der nächste Schritt war dann die gnadenlose Kalorienzufuhr. Nudeln gebraten mit Käsesahnesoße in XXL. Wobei… ? XXL ? Wohl kaum, denn die hab ich vom Teller geschnupft.

Unter dem Strich…

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…war das natürlich komplett irre. Eigentlich hätte ich spätestens am Bönen einen Schwenk machen müssen, um nach Hause zu fahren. Hab ich aber nicht. Warum ? Fragt mich nicht.

Irgendwie war ich so im flow, die Pfoten noch nicht ganz zu Eisklumpen erstarrt, also fährt man weiter. Wenn man bis hier gekommen ist, dann kann man den Rest auch noch mal eben runter ziehen.

Aber spätestens ab dem Zeitpunkt wo ich das Dorfzentrum erreicht hatte wusste ich, kann man machen muß man aber nicht.

31.588km/ 15.11.2019

November 15, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike & Biketouren Bilder: die restlichen Tage dieser Woche könnte man unter dem Titel laufen lasse, kalt oder nicht kalt oder auch Spikereifen Woche.

Denn eines war gewiss, feucht war es fast immer. Nicht unbedingt von oben, halt in Form von echtem Niederschlag, aber zumindest von der Luftfeuchtigkeit her. Um den Niederschlag bin ich am…

Dienstag: …noch gut rum gekommen. Denn für jenen Tag hatte ich mal wieder eine nette verlängerte Heimfahrt vorgesehen. Vom Job her drehte ich eine-meine Runde kurz vor Werne startent, hoch nach Herbern, Südkirchen, Lüdinghausen und dann über Selm bzw. Selm-Bork final Datteln. Ungut, da ich so wieder eine vermeintlich nette Querung entdeckte. Und die wollten mittels Fahrrad natürlich in Augenschein genommen werden.

Also mal schnell das Kartenmaterial studiert, da sich auch spontan zurecht gefunden und schon ging die Reise los. Gemütlich entspannend die Szenerie aufsaugend stand ich dann an der passenden Abzweigung, welche mich nach Capelle führen würde.

Und nur so vermeintlich nett war sie gar nicht. Ganz im Gegenteil, sie war super nett. Einsame Landstraße, welliges Profi und ab der Abzweigung auch nicht so lang. Ja schade, schon fast zu kurz.

Jedenfalls stand ich im Ortskern von Capelle und entdeckte auch noch die Kirche.

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Insgesamt war das wieder genau mein Ding. Gestartet noch bei leicht sonnig heiteren 4c° mußte ich aber noch vor der Abzweigung klein bei geben und meine Bekleidung aufstocken. Denn mit dem Einzug der Dunkelheit sank das Thermometer mal fix auf nur noch 2c° und der Wind bließ kalte Luft über‘ s Land. Zum Glück aus der richtigen Richtung. Etwas Glück muß man ja haben. Am Tag darauf, dem…

Mittwoch: … wieder mühsam nährt sich das Eichhörnchen. Gefühlt vor dem Burgtor mindestens -10c°, real aber kaum 2c°. Dennoch bin ich in einer wärmeren Kombi los. Der Wind bließ mal wieder für meinen Geschmack etwas zu viel aus der falschen Richtung. Ich entschied mich zum einen langsamer zu machen und zum anderen den Weg vom sonst üblichen Standard abweichen zu lassen. Mit dem herannahenden der Arbeitsstätte wieder ein Blick auf die Fahrzeit und…

…einen Schwenk weg vom Channel runter an Schwansbell vorbei und zu guter Letzt noch eine Runde am Fuß der Halde hinter dem Brötchengeber her. Eine Stunde plus Fahrzeit für den Winterpokal waren drin.

Nachmittags ebenfalls noch ein wenig Fahrzeit raus gequetscht. Nach der Ankunft dann die Grobstollenreifen montiert um so für den nächsten Tag ein Ziel zu haben. Also auf in den…

Donnerstag: …der Tagesstart war ganz manierlich, der Espresso mundete und mit dem Ziel vor Augen kam ich auch gut vom Hoff. Meine innerliche Ansage war, die Anfahrt zum Job am Channel ab zu spulen. Draußen vor dem Burgtor hatte es zwar wieder nur -2c°, dennoch wählte ich die etwas normalere Kleidungskombi. Ma(n)n wird ja schlauer und fiebern morgens beim strampeln ist auch nicht mein Ding.

Also mal heiter los, erst einen kleinen Schwenk um maximal straßenfrei zum Channel hoch zu kommen.

Denn mit den Temperaturen war es mit Sicherheit glatt. Und tatsächlich lag ein feiner Glitzer auf den asphaltierten Abschnitten. Jetzt bloß nix verreißen, ganz auf Sicherheit bauen.

Oben am Kanal angekommen hatte ich dann die Ruhe für mich. Der noch-Vollmond strahlte auf dem spiegelglatten Kanal. Windstille. Es rollte verdammt gut, aber ich machte langsam genug. Noch die eine oder andere Biegung mitgenommen und die Stunde wurde wieder überschnitten. Voila ! Mal sehen was die Heimfahrt bringt ?

Der Gedanke zum startenden Tag: dies wäre ein perfekter Moment eine entspannte Tagestour zu machen. Wolkenklarer Himmel, weniger Luftfeuchtigkeit und im Grunde kein Wind.

Tja der Nachmittag brachte erstmal eine Überraschung. Bin ich gerade so kurz davor das Bein über den Sattel zu schwingen und schaue dabei erstaunt auf den vorderen Reifen.
Die Seitenwand hat eine gute Öffnungen und eine kleine Blase vom Schlauch schaut raus. Ich also wieder retoure in die Bude, drinnen ist ja warm und im Bordwerkzeug gekramt. Den mitgeführten Altschlauch, extra für solche Fälle schon vorsorglich der Länge nach aufgeschnitten und gekürzt genommen, ein paar mal gefaltet und hinter die Stelle gelegt, den Schlauch wieder dahinter buxiert und dann die 4,5bar druff gepumpt.

Geht doch !

Kurz nach den ersten Metern zwar bemerkt das es leicht rumpelt, halt wegen Unwucht. Aber bei der Kontrolle habe ich ganz klar festgestellt, daß die Pelle sauber und vor allem sicher drin sitzt.

So ein mehrfach gefaltete Schlauch hält den realen Schlauch in der Pelle, es rumpelt zwar ein wenig, man gewöhnt sich aber dran und kommt nach Hause. Mutmaßungstechnisch wohl auch weiter als nur nach Hause. Nach der Ankunft wurde die Schaltstelle noch mal in Augenschein genommen.

Freitag: …um 04:30 Uhr oder so, aus dem „Bett gefallen“, Espresso-Frühstück und dann deutlich früher als sonst los zum Job. Wieder am Channel entlang und wieder Extraschleife hier und dort. In der Summe wieder deutlich mehr Fahrzeit als sonst. Läuft.

Nachmittags dann noch die Halde hinter dem Brötchengeber erkundet, wo es noch einen Trampelpfad gibt, der seinerzeit kaum zu nutzen war. Da man aber inzwischen an der Halde einiges gemacht hatte dachte ich mir: „schau doch mal was da so los ist ?“

Ja so war diese Radfahrwoche wider ereignisreich.

31.392km/ 11.11.2019

November 11, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike & Biketouren Bilder: noch einen Nachtrag zur Channel Challenge.

Etwas was ich ja so noch nie gesehen hatte. Wir rollen so auf die Datteln-Hamm-Kanal Mündung zu bemerke ich ein paar Vögel die von links hinten, also zu unserer Fahrtrichtung, den Kanal queren. Dann sehe ich wie offensichtlich ein Greifvogel in seinen Fängen eine Taube ( ? ) hatte, die aber wiederum wohl noch am Leben war.
Ob das jetzt tatsächlich eine Taube war, konnte ich zwar so nicht genau erkennen, es könnte auch eine andere Vogelart gewesen sein. Denn diesem Gespann folgten ein paar Krähen ( ? ). Natürlich bin ich kein Vogelkundler, aber ich mutmaße es mal so, denn die Vögel waren sehr dunkel/ schwarz.

Als das Gespann in Ufernähe war, wo ja auch Bäume stehen, war die Gegenwehr des ergriffenen Beutetiers dann aber wohl doch zu heftig und der Greifvogel ließ vom Opfer ab.

Immer wieder faszinierend das man so etwas beobachten kann.

Bikebasteln/ Kette & Antrieb/ Workstand: jedenfalls nach der netten gemeinsamen Runde mit super entspannten 100 Kilometern plus war am Tag darauf Wunden lecken angesagt. *lach* Nein, natürlich nicht, oder zumindest nicht bei mir. Dem CAADX wurden ein paar Handgriffe gegönnt. Und zwar am…

Sonntag: nachdem ich dann die Fitness-Garage etwas ausgeräumt und auf Vordermann gebracht hatte konnte ich eine endlich brauchbare Aufhängung für das CAADX bauen. Denn an einem Fahrrad rumbasteln, vor allem an der Gangschaltung, im speziellen den Schaltzügen samt einem parallel laufenden Test im Stand ist da leider unabdinglich.

Auf dem Kopf herum, also auf dem Sattel und Lenker stehend, geht das nicht wirklich gut. Über Jahre, genau genommen über 10 Jahre, hab ich dieser von Radhändlern gemiedenen Position eigentlich alle Arbeiten erledigt ( außer halt Arbeiten an Schaltzügen ). Hat natürlich den Vorteil, daß man es a. überall machen kann und b. ich dabei meist auf einem von mit extra dafür gezimmerten kleinen Hocker sitze.

Mit der neuen Aufgabenstellung und in der Fitness-Garage war dies jetzt jedoch nicht möglich. Klar ich kann das CAADX auf den Kopf in der Fitness-Garage stellen und daran arbeiten, aber wenn ich dann von einer Seite auf die andere muß ist aufstehen angesagt und ein Rumfädeln in der „Werkstatt“. Fädeln weil da nicht soviel Platz ist, hat eher was von einem U-Boot.

Gut, um jetzt an‘ s Werk zu gehen mußte also erstmal ein Workstand gebaut werden. Im Laufe der Zeit hatte ich mir schon eine Möglichkeit geschaffen in meiner Schrauberbude einen ebenfalls selbst gebauten Lenkerständer für die Kopfüberarbeiten am Mittelbalken unter die Decke zu hängen. Genau genommen, jene seitlich ein zu schieben.
Jetzt mußte noch was her, um dem CAADX einen vernünftigen halt auf dieser Ablage zu geben. Abermals wurde in der Holzecke gekramt, zwei kurze Dachlattenreste und ein Leimholzstück hervor gekramt. Beides eben schnell verschraubt, noch etwas Schaumstoff von innen eingeklebt und gut war. So konnte ich mit diesem gebauten U das Oberrohr des Rades mittels Schraubzwinge fixieren und schon war gut. Das Vorderrad wurde noch mit einem Spanngurt im Zaum gehalten, die eigentlichen Arbeiten konnten beginnen.

Also mal los gelegt. Vorab ein Letter Funktionstest, der aber den gleichen Fehler aufzeigte. Dann mal das Griffgummi am Brems-Schalthebel-Kombi nach vorne gezogen und geschaut wie das wo was anliegt. Gut zu erkennen von links außen der Endanschlag vom Schaltzug, auf der gegenüber liegenden Innenseite der Ausgang samt Umlenkrolle ( in weißen Kunststoff ) und vorführend das Loch wo dann der Schaltzug in die Schaltzughülle über geht.
Gut„, dachte ich mir: „wo könnte ein Problem auftauchen, wenn ein Schaltzugwechsel anliegt ?“ Aber soweit wollte ich erstmal nicht denken, also die Kernbaustelle inspiziert.

Am Umwerfer ( Schaltwerk an der Kurbel ) den Schaltzug vom Anschlag gelöst und begutachtet. Klar, durch die Klemmung mittels Schraube am Umwerfer war der Schaltzug platt gedrückt. Aber soweit ich das erkennen konnte, war kein Spliss ( abgerissene Drähte vom Schaltzug ) zu sehen.
Also hab ich am Brems-Schalthebel-Kombi runter geschaltet, so das keine Spannung auf dem Zug war und dann den Schaltzug wider am Umwerfer mittels der dortigen Schraube befestigt. Natürlich habe ich vorab noch eine kleine Brise Schmierung als zusätzlichen Feuchtigkeitsschutz verabreicht. Den Schaltzug hab ich aber um den kleinen Dorn ( auf dem Bild sichtbar ) gelegt und dann mit der Schraube festgezogen.

Den Schaltzugspanner hatte ich schon vorab wider ganz zurück gedreht. Und siehe da, nach dem ersten Funktionstest konnte ich keine Auffälligkeiten feststellen. Der Umwerfer tat seinen Dienst, als wäre nie was gewesen.

So im nachhinein glaube ich auch, daß die Problem beim Schalten gar nicht vom Schaltzug her kamen. Denn bei der Reinigung des CAADX bemerkte ich, das alle fünf Kettenblattschrauben nicht nur einfach lose waren, sondern teilweise nur noch wenige Gewindezüge befestigt waren !

Das hatte ich so noch nie und zwar in der gesamten Radfahrkarriere.

Neulich erst war mal eine Kettenblattschrauben nicht ganz so fest. Das kann ja mal passieren, aber alle fünf und dann nur noch so gering befestigt ??? Ich werd das mal im Auge behalten.

Im Anschluss wurde noch die Bestelliste abgerdrückt um einer irgendwann mal anstehend Zugwechselaktion nichts im Wege stehen zu lassen. Weiter im…

Bikealltag: ... der Montagmorgen begann etwas mehr zäh als sonst übliche. Wir hatten noch ab dem Nachmittag Besuch und bis ich dann zur finalen Augenpflege überging, war es fast elf. Ungewöhnlich spät für mich. Das Espresso-Frühstück wollte es auch nicht so richtig richten, zudem war es draußen mächtig frisch.

Doch nachdem ich mich in die ganze Kleidung gepellt hatte und auch die ersten Kilometer hinter mir hatte, wurde mein Geist wach. Zu guter Letzt reichte es sogar noch für eine Runde auf und um die Halde hinter dem Standort des Brötchengeber. Die WP-Stunde war somit voll und ich hatte den Start von Sonnenaufgang mit erlebt ! Wie könnte ein Tag besser starten.

Der Sonnenaufgang schob sich fast blutorange zwischen dem Horizont und der Wolkendecke hindurch. In echt sah das natürlich noch besser aus. nach der Schicht drehte ich nochmal seine Rund über jene Halde, schaute mir aber auch noch ein weiteres kleines Waldstückchen, nahe am Kanal, mal wider an. So gab es auch für Rückfahrt noch 1h+ Fahrzeit.

Mal sehen wo es mich morgen so lang treibt ?

31.349km/ 10.11.2019

November 10, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Channel Challenge/ Bike- u. Biketouren Bilder/ Bikedefekte & „Plattfüße“: zunächst mal, es kam vieles anders als gedacht. Gut gerüstet, das CAADX schon am Vortag weitgehendstem bestückt, Wäsche raus gelegt und den Wettergott studiert. Ja man war bestens aufgestellt. Auch vom Timing her passte das in den frühen Morgenstunden, ich kam rechtzeitig vor Tür, war aber, das gebe ich zu, etwas unmotiviert. Also wurde zum einrollen eine erste Runde um den kleinen Block gedreht…

…und schon ging es mir gut ! Kurz darauf traf der erste Mitfahrer, und zwar jener aus dem Raum Erlangen ! ein, dann als nächster der gute Mann aus Herne und at last Sonne_Wolken, die ja quasi schon zur Stammbelegschaft für jene Aktion gehört.
Änderte aber alles nix, auch kurz nach Sonnenaufgang zog das Thermometer nicht wie versprochen an, von warm werden keine Spur. Und auch die am morgen noch vom Wetterdienste verkündete Sonne blieb erstmal ganz lange aus. Es heiterte zwar zwischendurch immer wider mal auf, aber so richtig…

Gut, lassen wir das, dafür hatten wie unseren Spaß. Denn die Truppe war ma´sowas von konform. Selbst der eigens für dieses interne Event angereiste gute Mann aus Erlangen passte bestens in die Truppe. Ansonsten waren die Gesichter bekannt.

Also nach dem Eintreffen hier an der heimischen Burg der ersten drei Mitstreiter zogen wir wie üblich in Richtung Osten zum Exerzierplatz um dort auf den Rest der Gang zu treffen. Bei bedecktem Himmel und einer eher hohen Luftfeuchtigkeit kann wir zwar gut in Schwung, wobei da auch die Gespräche von Rad zu Rad mit beigetragen haben. Innerlich hätte ich mir aber schon den einen oder anderen verschämt zwischen den Wolken hindurch schauenden Sonnenstrahl gewünscht.

Am Exerzierplatz eingetroffen rollte zunächst das Pärchen ein und wenig später die Nachhut. Das war gut so, denn so hatten wir nur relativ kurze Standzeit. Auch wenn nur ein laues Lüftchen wehte, lange rumstehen und quatschen, so nett das auch ist, da kann man mal schnell kühl werden. Also nun als komplette Mannschaft in bester Laune – Attacke !

Wir waren nun zu siebent was so wenn ich denke bisher die stärkste Truppe für diese Geschichte war. Die Fahrt nach Osten war entspannt, es stellte sich schnell ein Quatsch-u. Rollfahrtempo ein, das ich im übrigen fast die ganze Fahrt über hielt. Gut, sehen wir mal von kleinen Ausreißern ab, wo mal das einen oder andere Gespärchspaar, eben so vertieft in ihr Gespräch, auch schon mal ein paar mehr Meters nach vorne abrollte. War aber alles kein Ding, irgendwo wurde dann eben kurz gewartet oder es kam Ansage von Hinten, daß man doch bitte die Tempodisziplin halten möge !

Winterpokal: überhaupt Tempodizilpin, die ganze Nummer fand ja schon im Ursprung für den Winterpokal statt. Halt mit der Idee über eine Distanz X, damals für mich eine echte Hausnummer, nur einfach wo Strecke samt Zeit zu machen.
Und in eben jenem diverse forenübergreifenden Event ist es nicht Ziel möglichst viel Strecke in möglichst kurzer Zeit zu machen, sondern es geht alleine um die Fahrzeit die gewertet wird. Und jetzt kommt es, je mehr Fahrzeit, des so mehr Punkte pro Zeiteinheit ( beim Zeiteinheitsfaktor unterscheiden sich die diversen Winterpokale von Onlineplattform zu Onlineplatform , was mir aber persönlich schnuppe ist ). Wir würden also mit dem eher gemäßigtem Tempo unsere guten Punkte geschmeidig einfahren. Weiter im Bericht…

Jedenfalls erreichten wir grob im Zeitfenster 1h komplett das östliche Kanalende. Dort wurde, wie üblich abgesessen etwas getrunken und auch der eine oder andere Riegel als Unterfütterung zum Frühstück eingeworfen. Gequatscht wurde sowieso und dabei dann auch der nächste Haltepunkt für einen weiteren kurzen Pausenstop abgesprochen. Ein paar Bilder von der ersten Etappe.

( Restbilder stehen im Album bereit )

Nachdem wir die ersten 2h Fahrzeit reibungslos in extrem entspannter aber auch fröhlicher Rund gemeistert hatten, zugegeben mit einem Schnitt weit unter dem was wir sonst so zaubern ( und auch der gilt wohl unter ambitionierten Radler nicht gerade als Glanzleistung *grins* ) gönnten wir uns also eine weitere kleine Pause unter der neuen Lippebrücke hier am nahem Yacht-Club. Auf dem Mitteldamm gibt es unter der Brücke eine größere baulich angelegte Nische samt zweier Sitzmöglichkeiten. Bei dem Wetter diesmal gut als Windschutz, aber zulange sitzen bestimmt nicht so irre gemütlich.

Dort tauchte dann der erste Plattfuß, noch in Form eines Schleichplattfußes auf. Der Kollege auf dem Dorf meldete jenen an, griff noch zur Luftpumpe und füllte nach. Da es frisch wurde oder auch einfach noch war, rollten wir nach einer nur kurzen Pause wieder los. Leider nicht lange, denn dann stellte sich der Schleichplattfuß zu einem kapitalen Plattfuß ein, der Kumpel wechselte den Schlauch. Der einen oder andere Handgriff wurde von einem Mitfahrer hilfreich durchgeführt, dann ging’s weiter in Richtung Preußenhafen.

Jenen hatten wir für den nächsten Zwischenstop sowieso auf dem Plan, hatten aber vorab beim letzten Stop schon ausgemacht, die hier ortstypische Leckerei in Form der Currywurst-Pommes-Mayo zu uns zu führen. So ich das noch gestern Abend kurz beim Abstecken auf der Routenkarte auch ausgemacht hatte, war das für die größerer Pause auch der idealste Zeitpunkt.
Denn bis dorthin hätte man zirka die Hälfte der Gesamtstrecke abgespult. Würdet man am Preußenhafen nur eine kurzen Zwischenstop einlegen und dann erst zur Mündung fahren, dann wider kehrum machen, hätte man bis zum Ziel kaum noch ein Viertel der Gesamtstrecke auf der Uhr.

Also großer Futterstop hockend bei eher mäßigem Wetter, dafür aber bei standesgemäßer Kost. Man saß zusammen, quatschte wieder und verzehrte die Leckerei. An dem Punkt machte sich meine mitgeführte Daunenjacke gut nützlich. Nicht für mich selber, bei mir klappte das Thermomanagement bestens, aber unsere weibliche Mitfahrerin war gut froh also ich ihr die Jacke überstreifte und auch die Mütze über den Kopf zog.

Nach diesem nun längeren Aufenthalt rollten wir aber wider an. Zunächst ging es noch auf der südlichen Seite des Kanalufers weiter und somit noch im Windschatten des Grüns. Das Tempo konnte dank nun eingezogener Tempodiziplin gehalten *lach* werden und wir erreichten als bald das Hafenbecken in Waldtrop unweit des BockArt Radladen.
Ab dort wechselten wir die Kanalseite und standen nun nicht nur ohne Windschutz da, sondern hatten auch den eher hässlichen, weil eben groben Untergrund vor uns. Real sind es ab dort 20-25 Minuten bis zur Mündung, gefühlt können es Stunden werden. Denn wenn der Wind von vorne oder auch nur von schräg vorne dir in die Fre*se bläst, du dazu von unten durchgerüttelt wirst, man dazu ja aber auch schon ein paar Kilometer mehr im Sattel verbracht hat und at last, dazu noch die Gewissheit existiert, daß man die ganze lange Strecke bis zur heißen Dusche ja auch wider zurück mußt…

…hilft nur noch aufpassen, daß einem der Untergrund nicht noch einen Reifen samt Schlauch zerschreddert und das Ziel als Wendepunkt vor Augen halten. Außerdem kann man sich noch dadurch aufbauen, das man eigentlich auf dem Rückweg dann Rückenwind haben müßte. Müßte, nicht unbedingt verpflichtend hat.

Jedenfalls kamen wir an und das wohl auch recht gut, weil das Tempo in de Abschnitt noch mal zaghafter angegangen wurde. Eine zwei als erste Stelle auf dem Tacho ?! Wohl kaum. Am großen finalen und ja auch letztem Wendepunkt angekommen wurde wieder abgestiegen, gequatscht, getrunken, Bilder gemacht und wohl auch ein wenig Nahrung zugeführt. Stetig nährt sich das Eichhörnchen.

Nach dem Erreichen der Dattel-Hamm-Kanal Mündung in den Dortmund-Ems-Kanal drehten wir wider um, logisch. Ich legte vorab aber noch etwas wärmende Kleidung und blickte in den Himmel. Von Nordosten her zogen noch ein paar Regenwolken über das Land, der Wind hielt sich aber stabil. Somit würden die Regenwolken, jedenfalls so die Theorie, hinter uns hindurch ziehen und wir sollte trocken bleiben. Zudem sagte sich mit dem Erreichen der Mündung auch schon etwas mehr Sonne an. Jene wärmte die Gemüter nochmal auf und es rollte wider besser.

Nach recht kurzer Zeit wechselten wir wider die bei Waltrop die Kanalseite, hatten ab dort wider seitlichen Windschutz, die Sonne im Rücken und die ganze Truppe rollte immer entspannter durch die Gefilde.

Und, ja man staune, ich hatte mal wider einen Plattfuß. Aber keine Angst, ich hatte das volle Sortiment mit, als da wären:

  • Luftpumpe
  • drei Reserveschläuche
  • die guten alten Reifenheber
  • die gute und noch längeren Reifenheber/ bisher aber noch keinen Einsatz
  • Flickzeuch
  • kleine Brise Duschgel als Flutsch damit die Pelle noch besser über die Felgenflanken geht

Und ja, ich kann es noch. Relativ entspannt und locker gingen mir die Handgriffe fast wie im Schlaf von der Hand. Nur die ja auch für die Zukunft anstehende Aufgabenstellung jenes Bordwerkzeug anders am Bike unter zu bringen, da muß ich wirklich nochmal schauen.

Der Preußenhafen wurde also abermals erreicht und ein weiterer Kaffe-Kuchen-Stop eingelegt. Diesmal beider Sonne, Daunenjacke konnte im Gepäck verbleiben. Wir saßen wider in großer Runde draußen, man lies es sich schmecken und quasselte vor sich her. Ich freute mich innerlich sehr, denn wenn die Stimmung gut ist und auch wirklich alle mit dem Tempo gut umgehen können, dann kann man das wohl als Erfolg bezeichnen.

Ich für mich zog auch an dieser Stelle ein erste Resume. Bis hierhin und wohl auch für den Rest der Strecke hatte alles gut geklappt. Und das auch inklusive der kleineren Schlauchwechselaktion. Ich war so vor mich dahin gerollt, etwas über Ruhepuls, was aber wiederum den Vorteil hatte, das ich kaum auf Temperatur war. Das wiederum bedeutet, das ich in der ganzen Zeit von gut fünfeinhalb Stunden Fahrzeit gerade mal nur zwei Liter Wasser und eine 0,33 Sprite beim Mittagmahl in mich gegossen hatte. Wasserdefizit konnte ich nicht feststellen, passte also.

Kurz vor dem letzten Start am Preußenhafen wurde dann der letzte Plattfuß bei einem weiteren Mitfahrer beklagt. Auch der wurde behoben und so ging es wider in die letzte Etappe. Diesmal führte die Dame seelenruhig das Feld an und wir Männer rollten in Zweiergruppen tiefsinnige Männergespräche führend hinterher. An der hiesigen Kanalbrücke wurde dann die Gruppe geteilt, die einen zogen weiter gen Osten und wir bogen wider zu viert rechts raus um zu meiner Burg zu kommen.

Die beiden Gasträder wurden einen kurzen Schlauchwäsche samt Trockenreiben unterzogen, wir machten uns frisch und sammelten dann Gast aus Erlangen ein und trudelten im Pinnocio für ein leckeres Mahl ein.

Ab dem Punkt wurde die Gesellschaft allgemein aufgelöst. Ich fand das schon gut, daß jemand von so weit herreist, sich ein Zimmer nimmt, nur um mal zu schauen was die Köppe hier so im Pott treiben.

Schon während der Ausfahrt hatte ich ein paar Ideen für die nächste Channel Challenge. Treffen morgens hier um noch einen Pott Kaff zu trinken, vielleicht noch eine kurze Stärkung, aber vor allem könnte man für hinterher einen großen Topp Rotesoße für Nudeln vorbereiten und dann nur noch die Nudeln kochen. Anderseits falls noch mehr Leute von Außerhalb kommen wollten, könnte man ja auch mal schauen wie es mit dem Gästehaus an der Marina Rünthe ausschaut. Aber das nur mal für so…

…und sonst ?/ Bikebasteln/ Kette & Antrieb: und nach dieser Aktion darf ich mich jetzt an die Baustelle Schaltzug begeben. Dafür werde ich zum einen neue…

  • Schaltzüge
  • Schalzugzange
  • Paar Überziehregenhandschuhe
  • Cateye Rückspiegel
  • Reservefelgenband

…in den Stall holen ! Denn ohne diese Kleinigkeiten werd ich da wohl kaum was machen können. Klar, ich werde da eventuell fürs erste wider eine Funktion herstellen können, also denke ich, aber mittelfristig muß ich mich auch mal an diese Aufgabe begeben. Bisher hat sich das stets mit einer Wartung beim Fachmann wo dann sowieso was war, ergeben.

Und die besagten Chiba Rain Shield Handschuhe habe mich nicht nur mich ( die Tage ) sondern ja auch unsere weibliche Mitfahrerin gestern sehr überzeugt. Zu den Chiba´s aber auch zu der neuen Endura Hose habe ich aber noch ein paar kurze erste Testzeilen aufgesetzt.

31.244km/ 08.11.2019

November 8, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- u. Biketourenbilder: wie war die gelaufene Woche ? Gemischt mit ein paar Highlights. Am…

Mittwoch: …hab ich auf dem Nachhauseweg mal wieder die Seseke-Kuhbachtrasse-Kombi gefahren mit anschließendem Ziel eventuell die Halde hoch zu fahren. Ich wollte mal die neue Miche-Kassette auf Bergtauglichkeit prüfen. Es zeigte sich aber leider schon am Vortag, daß der Umwerfer an der Kurbel irgendwie…
…zickte. Bei entsprechender Gangwahl schliff die Kette am Umwerferkäfig und dann auf eben jenem Rückweg, wollte die Technik nicht mehr die Kette vom kleinen Kettenblatt auf‘ s große umwuchten.

Damit dachte ich, lassen wir die Haldenanfahrt. Ich begnügte mich zunächst mit den eher seichte Steigungen. Kurz bevor ich dann bei Beyer-Schering weiter wollte, entdeckte ich eine für mich neue Auffahrt zur Halde. Half also alles nix, ich mußte da hoch.

Natürlich mußte ich dann für die Abfahrt den Umwerfer manuell, also per Fingerdruck direkt am Umwerfer wieder zurück wuchte.

Bikedefekte: zu Hause legte ich dann Hand an‘ s untätige Schaltwerk. Das Unglück nahm seine Lauf. Weiter im Tagestext.

Donnerstag: das Wetter wieder super nett am Nachmittag, die Fahrt nach Hause hatte was.

Freitag: konnte ich dann meine neu eingetroffene Endura Zipp-Off Hose ausprobieren. Vor dem morgendlichen Burgtor zeigte das Thermometer satte -5c° an, auch wenn es dann auf der offenen Überlandstrecke schon wieder 0c° hatte, die Hose ist echt spitze !

Natürlich hat sie den gewohnten Endur-Sitz in Größe XXL ( XL ginge wohl auch, hab ich aber nur als kurze Sommerhose und wäre dann wohl um den Oberschenkel herum mir etwas zu taff sitzend ). Auch lobend erwähnen möchte ich, daß das Material deutlich besser sitzt, aber vor allem keine Falten wirft, wie meine bisherigen langen Bikebuxen. Wir erinnern uns an das Hosenproblem auf der letzten Tour.

Ansonsten…

…war ich diese Woche vom Job her im Dunstkreis Witten, Hattingen, Bochum und at last wieder Witten unterwegs.

Vergessen wir die teilweise horrenden Verkehrsverhältnisse in Witten oder auf den Anfahrten dorthin. Immer wenn ich hier unterwegs bin denke ich: „mensch, watt für ne‘ schöne Ecke zum Radfahren.“ Überhaupt sind auf jener Runde Radfahrer omnipräsent, Radläden sowieso. Zum Glück hatte ich aber keine Zeit mich da groß um zu schauen. Wozu auch ? Das was ich akut brauche ist ein Schlafsack und im Thema Bike habe ich so für mich beschlossen, erstmal vorhandenes Material besser nach zu rüsten.

Morgen ist Channel Challenge !