Archive for the ‘03. The Cure – Forest’ Category

25.922km/ 13.10.2018

Oktober 13, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: ich fange mal gaaaaanz langsam an. So und wohl kaum anders könnte das Motto der Woche werden. Langsam, weil ich mich erst am…

Montag: …wider einigermaßen normal oder auch fit gefühlt habe. Am Abend heim gekommen, noch unter die Dusche gehüpft und sich dann eine schöne Pfannen Nudeln gebraten und weggeputzt. Hunger & Appetit stimmten, es geht wider vorwärts.

Am Job hab ich zwar eine Mittagstour, so nenne ich Touren die erst spät bis sehr spät starten, also wird diese Woche sowieso nicht viel nach der Schicht laufen. Aber etwas lostarten werd ich schon müssen. Denn so langsam ist dieses wenig bis gar nicht bewegen schon wider – schlecht.
Ma(n)n fühlt sich schlapp, ist irgendwie müde und wenn man dann abends im Bett liegt, kommt die Pumpe nicht so richtig zur Ruhe. Am gestrigen…

Sonntag:… hatte ich nochmal so einen Hängertag. Lange geschlafen, mich dann mit Café con Leche aufgepeppelt und mir sogar noch ein Frühstück hinterher geschoben. Denn ich wollte mal wider den Frühsport angehen.

Das wurde dann umgesetzt, auch wenn ich erstmal die eine oder andere Kleidungsschicht anlegen mußte. War ja knapp was mit nur 10c° draußen. Ging dann aber doch, war insgesamt noch etwas zäh, ist aber eben so am Neustart. Damit war das Highlight des Sonntags aber auch schon durch. Später habe ich nochmal die Hängematte rausgeholt. War zwar schönes Wetter, da aber der Wind aus Osten kam, bließ es doch ungünstig durch unsere Buchenhecke und der Wind fing sich unangenehm an der Hängematte. Lange liegen bleiben war trotz immer noch guter Kleidung eher ungemütlich. Schade eigentlich, kann man aber auch nix dran machen, vorläufig. Wieder zurück zum…

Montag: … das Päckchen, nein der Megakarton von Bike24.de war angekommen. 1 Paar Conti MountainKing CX RaceSport, 1 Paar Conti GP 4-Season Faltreifen 32-622, 1 Paar Shimano XTR J02A Bremsbeläge, KMC 11-fach Kettenschloss und die dazugehörige Shimano 11-fach Kette. Der Megakarton machte mir so verschlossen etwas Angst.
Soviel hatte ich doch gar nicht bestellt !? Wie sich dann aber herausstellte, er war nur halb voll. Der Rest war dann, mal wider, mit Füllmaterial aufgefüllt. Ja klar, sagt ja der Begriff aus.

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Hab dann alles ausgepackt und in die Fitness-Garage verfrachtet. Der Karton wurde klein gefaltet und kann so für eine zukünftige Verschickungsaktion genutzt werden. Und jetzt werd ich erstmal schauen was das grüne Hüpftier auf der Leiter im Glas so sagt. Kernthema ist, wie warm oder doch eher wie kalt wird es morgen früh sein ?

*nachgeschaut* …der Frosch flüstert was von erfrischenden 5c° bei klarem Himmel, bei Wind aus Südsüdost mit etwa 15km/h. Also ein leichte Brise von schräg vorne. Das sollte für mich morgen als Restart machbar sein. Ich werd das aber langsam angehen lassen. Bloß jetzt nix reißen und dann in ein paar Tagen wider flach liegen. Vorsicht ist geboten.

Dienstag: erste Fahrt mit dem CAADX zum Job. Fuck !!! war der erste Gedanken beim Schritt vor das Burgtor um die Temperatur zu checken. Sommer ? Was war das nochmal ? Gefühlt stand der Zeiger irgendwo bei knapp über Null ! Und jo, Strava flüstert was von guten 4c°.
Da wurden doch mal glatt die besseren Handschuhe aus der Schublade gezerrt und die Frage nach „welche Jacke“ hatte sich auch erübrigt. Die Kleiderumgsliste…

– Langarmfunktionsshirt
– Kurzarmfunktionsshirt
– Bike-U-Buxe
– Beinlinge lang
– U-Buxe in dreiviertel
– Top-Buxe in dreiviertel
– 600er Merinosocken
– Bikejacke
– Helmmütze windstopper
– Handschuhe in wärmer
– Halstuch windstopper

Und so rollte ich dann los. Erstmal wider klar kommen mit dem Fahrrad. Einsitzen, die Beinen in den Takt fallen lassen, mal die Bremse ziehen und vor allem schauen, was machen die anderen ? Also die Motorisierten. Etwas ungünstig war, daß ich gut eine Stunde später als normal auf der Piste war. Denn da war auch der Berufsverkehr im vollem Gange. Ich befasste mich damit aber nur am Rande, erstmal wider reinkommen. Und um das zu erleichtern wurde ein kleiner Abstecher kurz hinter dem letzten Ortsausgang eingelegt.

Ma(n)n muß doch mal schauen was der Lieblingsaussichtsturm so macht. Und eventuell könnte man ein paar nette Fotos machen. Und überhaupt, durch den Abstecher geht auch wider die Zeit dahin. Nicht das man zu früh am Job aufschlägt.
Nachmittags wurde dann nochmal die Kette etwas fein gemacht, weil mir das eindeutig zu laut war.

Mittwoch: der Tag zwei der Jobradanfahrt. Diesmal wurde strategisch weniger Kleidung angelegt. Denn am Vortag hatte ich am Nachmittag zu viel mit und mußte das in den Ortlieb Seatpost-Bag verstauen. Macht ja keinen Sinn, also mal besser kleidungstechnisch geplant. Die Rechnung ging auch in so fern auf, weil es wärmer war. *lach* Ja gut, Strava verzeichnete 5c°. Diese Bullenhitze !
Diesmal hatte ich aber keinen Bock auf Blechkisten und diesen Lärm, also bin ich quer ab, rüber zum Kanal. Ging zwar etwas weniger geschmeidig, und das trotz Rückenwind, aber wen juckt´s ? Mußte ja eh wider ein wenig auf Zeit spielen. Und auch am diesem Tag gab die Szenerie wider ein paar nette Shots her.

Nachmittags hatte ich aber etwas zu kämpfen. Zum einen brauchen die Beine ja immer so zwei, drei Tage bis sie im alten Rhythmus sind und zum anderen hatte ich gute Wind von vorne. Kann man nix machen.

So, und nun wider nach dem Wetter schauen…

Donnerstag: so langsam komme ich in Schwung, mir war nach einer anderen Route zum Job hin. Erst quer durch und über kleine Landstraßen, dann die Alte Bahntrasse Stockum Unna. Von der ging es dann scharf rechts auf die Kuhbachtrasse, jene wieder auf dem Sesekeradweg stößt. War nett und wieder schöne Bilder ( …im Oktober-Monatsalbum ).

Am Vormittag noch schnell bei BOC das vergessene Pannenschutzband für die neuen Straßenflitzerreifen eingeholt. Gegen Ende des Tages fing die Woche an langsam zu nerven.

Freitag: the last of the week – endlich, die müden Knochen ein letztes mal „gegen mittag“ aus den Federn geschwungen und schon vor dem Burgtor die ersten Kleidungsstücke gewechselt. Mein Gott war das warm. Dann ab zum Kanal. Nach nur 20min. Fahrzeit wurden die nächsten Kleidungsstücke abgelegt, ich fing langsam an zu brüten.
Hinter der Marina in Rünthe bin ich dann rüber auf die Rennbahn abgebogen, die Sonne am Kanal war mir zuviel. Dort rollte es auch nochmal deutlich besser und ich hatte Schatten. Die nur 11c° auf Strava kann mal getrost vergessen. Das waren deutlich mehr, zumindest in der Sonne. Aber im Schatten ging es dann ja.

Zum Glück waren am späten Nachmittag die Straßen freier als sonst. Kein Wunder, man hatte wohl breitflächig früher Feierabend gemacht und sich dann zu den anderen in den Ferine-Stau auf diversen Autobahnen gestellt. So kam ich aus dem Megadorf gut weg, half dann wider dem letzten Kollegen beim Ausladen, macht man ja so und verabschiedet mich dann in´s Wochenende.
Zum Glück, drei Kreuze gemacht, dann langsam auf dem CAADX einrollen lassen und unter besten Bedingungen nach Hause geradelt. So konnte man in die nächste Phase gehen.

Am Abend noch nett im Kino gewesen, a star is born, was übrigens gar kein schlechter Film ist, jedenfalls deutlich besser als ich dachte. Vorab gab´s noch eine Lumpia ( Frühlingsrolle ) beim Chinaman samt einer Nr. 21, quasi mein Stammgericht bei ihm.
Der Film ging zwar tierisch lange, um kurz vor elf waren wir erst aus dem Kino und so konnte ich totmüde in die Horizontale fallen. Meine Knochen hatten das dann aber auch mehr als dringend nötig. Und so entflog in dem Land der Träume dem…

Samstag: …entegen. Hier war für mich ganz klar als Benchmark gesetzt, nach dem Morgenritual zum Rehasport zu gehen. Das schaffte ich auch und so konnte ich was für den geschundenen Körper tun. Das was ja am „tödlichsten“ die ganze letzte Woche war, das war das sitzen oder hocken in der Karre. Alleine mehr oder weniger zwei Stunden am Stück für meine erste Anfahrt, und dann nochmal gut eine Stunde für den letzten Turn. Ich krönte dann den Rehasportbesuch noch mit einer entspannten Rückfahrt durch den Heimatwald.

Sport & Alltag: nach dem heimkehren wurde noch kurz klar Schiff gemacht und dann was für die Muckies getan. In den Trainingspausen wurde stets ein Bereich Laub geharkt, sodaß dann auch erledigt war. Na gut, jetzt am Nachmittag könnte man auch sagen, die Aktion war wohl eher was für die Katz. Draußen vor der Burg sieht es schon wieder so aus, als sei da nie was an Laub weggeharkt worden.

Das mit dem Krafttraining ( Liegestütze & Situps ) wurde auch mal wider zeit. Nachdem ich es zuerst im Rücken hatte und dann noch eine Erkältung meinte sich in mir breit machen zu müssen, mußte ich erstmal nix machen. Training und krank sein oder krank werden passt nicht zusammen.
Ja, so zogen aber gute vierzehn Tage ins Land wo man nicht nur nix gemacht hatte, sonder der Körper eher in einem trägen Zustand versank und geschwächt wurde. Neustarts sind dann immer recht – mühselig. Zum Glück spielte aber heute das Wetter mit und es war mit guten 25c° auf der Burg-Terrasse im Schatten gut aus zu halten.

Im weiteren Verlauf der Woche kann ich mich dann wieder mehr dem „Thema“ widmen, was sich auch auf meinen Allgemeinzustand positiv auswirken wird. Hoffe ich.

Bikebasteln: trotz das ich jetzt das Pannenschutzband im Hause habe, ich glaube am heutigen Samstag wird das nix mehr. Die Tendenz geht eher so in Richtung Hängematte. Aber noch setzten wir, meine holde Gattin und meinereiner auf der Terrasse. Sie hat ja jetzt auch ein Tablet. Endlich, nachdem ich ihr schon vor jahren dazu geraten habe. Bis jetzt hat sie alles über ihr eher keines Smartphone abgewickelt. Aber jetzt, jetzt kommen wieder neue Zeiten…

25.723km/ 05.10.2018

Oktober 5, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: Restart Woche, montagfrüh war so die Motivation aus den Federn zu klettern nicht ganz so prall. Bin aber auch gestern später rein und war immer mal wider zwischendurch kurz wach. Alles recht untypisch für mich.

Auch das mit dem ankleiden dauerte etwas. Der üblichen Schritt vor die Tür brachte für mich nur ein mäßiges Ergebnis. Wie schnell doch der Körper verlernt das draußen sein zu deuten. Dennoch passte es kleidungstechnisch ganz gut. Und was auch gut passte, war das Tempi auf der Piste. Die Muskeln spielten schön mit, noch ganz seicht verstockt, ja so würde ich es nennen, aber es rollte gut. Lag wohl auch an der Freude endlich wider ran zu können.

Bikedefekte/ B&M Ixon IQ Premium: einziger unschöner Punkt, meine B&M Ixon IQ Premium zickte rum. Ich berichtet bereits. Am Dienstagmorgen stellte sie sich nur einmal in den Lowlight Modus. Sonst keine Auffälligkeiten. Hoffnung ?

Ansonsten verlief der Montag wie gewohnt. Zum teil schon zu viel wie gewohnt. Denn auf dem Job hatte ich eine Runde übernommen, die von einer Kollegin bisher vertreten wurde. Und die macht das irgendwie – anders. Ich stand vor einigen verschlossenen Türen wegen Urlaub. Fand ich nicht so gut. Aber nicht aufregen, Kleinkram und gut iss. Der…

Dienstag: nahm dann etwas drive auf. Morgens kam ich extrem schwer aus den Klotschen, erst das doppelte Heißgetränkt brachte etwas Schub. Doch nach dem letzten Ortsausgang da wurde mir klar was los war. Der Klumpen morgens beim Aufstehen im Hals war wohl nur ein Vorbote. Ein Vorbote für eine ankommende Erkältung !

Mist, innerlich zögerte ich, ließ es erstmal langsam angehen, spielte aber mit dem Gedanken kehren um zu machen und mich in ein motorisiertes Gefährt zu hocken. Doch dafür war ich eigentlich schon zu weit unterwegs.

Auf der Jobrunde wurde dann an der ersten Apotheke gehalten und Leckerli eingeholt. Brandbekämpfung wenn es schon lodert. Ich denke der Plan könnte aufgehen. Denn am morgigen Mittwoch ist ja Feiertag, also Ruhetag zum erholen, Donnerstag dann auch noch mit dem Brumbrum zum Job und dann schauen wir mal weiter.

Auch am Freitag bin ich mit der Blechkutsche zum Job. Ich war zwar am Donnerstag schonmal wider beim Rehasport, langsam lostarten, aber so richtig innerlich fit fühlte ich mich noch nicht. Ich hoffe mal, daß das jetzt übers Wochenende abklinkt und ich dann auch wider anfangen kann körperlich aktiver zu werden.

So eine Auszeit reißt schon gut Löcher in die Bestände. Aber nun gut, kennt man ja und ich werde das schon gebogen bekommen.

Apropos Wochenende, Wetter soll ja bombe werden. Wenn ich morgen meine Café con Leche ausgeschlürft habe, die Samstagszeitung gelesen ist und ich dann noch ein wenig gefrühstückt habe, werde ich schmal zum Rehasport gehen. Ich denke hinterher könnte ich dann dort noch was von meinem Frühsport dranhängen.

Und wenn das Wetter wirklich so bleibt, dann werd ich wohl mal wider die Hängematte rausholen und nett abchillen.

Test: ansonsten hatte ich heute in der Auslage eines Drogeriemarktes die Cliff Bar Riegel entdeckt und da sie nicht meine Stammriegel hatten, wurde dort zugggriffen( Crunchy Peanut Butter, Blueberry Crisp, Cool Mint Chocolate und White Chocolate Macadamia Nut ). Mal sehen wie die so schmecken ? Für den Preis erwarte ich schon was. Von der Wirkung her… .
Ganz ehrlich, ja sie haben alle Wirkung, aber ich verspreche mir davon nie so viel. Ich brauche einfach unterwegs mal Kalorien, die sollten passabel schmecken und gut zu futtern sein.

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Ansonsten bevorzuge ich durchaus auch die Klassiker. Sandwich, Banane oder eben Stück Kuchen oder dergleichen.

25.665km/ 30.09.2018

September 30, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biktouren/ Biketouren Bilder: natürlich hat das heute nicht geklappt, also so ohne mal auf´s Bike zu steigen. In meinem Kopf war das Haldenzeichen auf der Halde Radbod irgendwie fest verankert. Und Bewegung ist ja nun mal bekannter maßen nicht schlecht, ja sogar gut. Das Wetter spielte wider mit, also das CAADX aus der Fitness-Garage geholt, die Grobstollenreifen montiert, vorab schon ein ersten Blick auf die Bremsbeläge und dann los.

Erstmal wider hoch zum Channel und dann in eine eher cyclocrossmäßige Strecke rein. Schauen wie´s dort so ausschaut eben. Heute lagen mal keine Äste oder gar ganze Baumstämme quer und die Zuwucherungen waren auch nicht vorhanden. Blöd war nur, daß ich recht gut gegen die Sonne gefahren bin. Trotz Sonnenbrille schimmerte jene in einigen Abschnitten stark durch´s Grün und man konnte nur den direkten Fahrbereich sehen. Ging aber trotzdem gut.

Nach diesem netten Warmup drehte ich in die andere Richtung um mich in Richtung Halde Radbod rollen zu lassen. Bemerkt hatte ich dabei, das die gestern noch recht sperrigen und müden Muskeln heute schon mit deutlich mehr Freude zu Werke geschritten sind. Bewegung tut also gut. Die Halde erreichte ich nach der Kanalüberquerung über den Weg am örtlichen Entsorgungsbetrieb vorbei. Kanal hatte ich keine Lust, war ich ja gestern schon. Und so kurbelten mich die Beine auch die Halde hoch.
Gut, die Pumpe nebst Lunge hatte den einen oder anderen Kubikzentimeter zu bewegen, aber auch das soll ja bekanntlich nicht schlecht sein.

Oben angekommen hielt ich recht gut vor dem Haldenzeichen, ließ meinen Kreislauf wider in Normalstellung kommen und begutachtete das Werk. Ist natürlich noch abgesperrt und so wie´s aussah werden da in den nächsten Tagen auch noch einige Arbeit fällig sein.
Gut fand ich, durch den LKW Verkehr wurde viel von dem eher losen Erdreich samt der darin steckenden groben Steine zu einer Art Fahrspur verdichtet. Auf einer Abfahrt habe ich mir da ja mal einen Schlauch zerschossen. Also an einem solchen groben Stein. Weshalb ich auch heute wider nicht ganz so ambitioniert bergab hab laufen lassen. Man wusste ja auch, die Bremsbeläge…

Oben drehte ich dann noch eine kurze Runde über die Halde selbst und verschnaufte an einem Trampelpfad wo ein nettes Wäldchen ist. Die Sonne schien recht gut, es war angenehm warm also hockte ich ich mich, an einem Baum gelehnt etwas hin und genoss die Szene. Eigentlich auch ein nettes Plätzchen mal mit der Hängematte dort abzuhängen. Wenn nicht dieser Trampelpfad wär. Trampelpfad bedeutet immer, daß Leute kommen und dann schauen. Manche mehr blöd, manche neugierig. Die anderen…
…werden sich wohl eher ärgern, da es ihr Platz ist. Denn mich ärgerte es, daß Unrat in Form von Plastik rumlag und zwei Flaschen. Den Kunststoffmüll hab ich dann mitgenommen, für die Flaschen hatte ich keinen Platz am Bike. Dumme Leute. Party machen ist ja o.k., Lagerfeuerchen geht ja auch noch, sind sowieso zwei Feuerstellen, wenn auch nicht offiziell oben auf der Halde, aber den Müll einfach liegen lassen ?

Ich bin dann jedenfalls nach dieser kurzen Verschnauf-und-Genusspause wider los, hab mich auf den Heimweg gemacht. Wieder rein zufällig lag  Pinos Eisbude auf dem Weg. Diesmal klappte das mit dem Eis-Bild. Ja, war wider ein guter Tag zumal…

…wir, also meine Holde und meine Wenigkeit vormittags schon im Dorfzentrum waren.  Dort war so eine Art Hamm kulinarisch, was sich aber jetzt anders nennt. Wir waren recht früh da und schwammen so vor dem ersten großen Strom. Eine Lattemacciatio an der Paulskirche, wo ich auch mal eine Sitzpause brauchte und dann wider am HBF-Vorplatz. Dort gab´s noch eine leckere Waffel für die Holde, während ich mir einen Burger besorgte.

Hinterher habe ich dem CAADX noch eine kleinen Pflegeeinheit gegönnt, sowie die Bremsbeläge schon erneuert. Erstaunlicherweise waren die Bremsbeläge schon gut runter, die Kette hatte bei der Messung aber noch gut ein drittel mit dem Kettenmeslehre. Bestellen werde aber ich aber trotzdem müssen.

…und sonst ?/ Newsticker/ Bike-Navigation: über das Radforum bin ich mal wider auf eine Neuheit gestoßen worden die ich pfiffig fand. Und so werde ich sie mal durchreichen. SmartHalo, hier mal der Direkten zur Homepage <klick> ist ein clever gemachtes System. Gut, natürlich kein echtes Navigationssystem mit Kartendarstellung, aber gerade das zeichnet diese Lösung das ja aus.
Es ist eine recht simple, aber wie ich finde einfache Richtungsweiung via Lichtsignale. Das kann man schon fast gar nicht falsch verstehen. Und gorillagela aus dem Radforum ist auch des Lobes. Warum also nicht informativ in Umlauf bringen ?

25.646km/ 29.09.2018

September 29, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biktouren/ Biketouren Bilder: werte Leserinnen, werte Leser, macht ja alles keinen Sinn, aber irgendwann muß man mal wieder anfangen. Also das mit dem Radfahren. Nach einer weiteren geruhsamen Nacht und einem entspannten Frühstück mit Samstagszeitung, sowie etwas gebastelt draußen juckte es dann doch.
Der Gedanke war auch einfach der, lieber heute eine erste Testrunde nach dem Rückanausfall drehen, als erst am Sonntag oder gar erst am Montagmorgen. Denn wenn dann noch was auftauchen sollte, kann man sich mit der Lage noch befassen. Irgendwo unten in der oberen Mitte ist noch was unrund, gerade nach dem sitzen merkt man das doch noch, teilweise sogar deutlich, aber wenn ich in Bewegung bin, dann ist alles gut.

Mein nächster Ansatz war auch einfach der, Bewegung regt die Durchblutung an, fördert wieder die Muskeln und das könnte sich, wenn nicht sogar direkt auf eine betroffene Region, sodoch zumindest allgemein positiv auswirken. Positiv aber auch, endlich mal wider gescheit raus und nicht bloß ein paar kleine Kreise auf der Burgterrasse drehen. Das Wetter war heute früh noch recht frisch, aber nach dem Mittag schien die Sonne prächtig und das Thermometer zuckte so um die 15c°. Beste Voraussetzungen ? Ich dachte ja !

Das diese Tour, wenn man sie denn überhaupt so nennen mag, keine fette Nummer werden würde, war mir von Anfang an klar. Es ist ja immer dass selbe, erstmal schauen ob und wie das überhaupt funktioniert. Und schon oben am Channel angekommen war klar, so richtig fix wird das auch nicht sein. Den selbst auf gerader Strecke und mit seichter Brise von hinten, lupfte sich der Tacho kaum über 22km/h.
Ernüchterung machte sich breit. Die Oberschenkel fühlten zäh oder schwer an, oder eben irgendwo dazwischen.  Aber Hauptsache erstmal wider in Bewegung kommen. Der Rest würde sich ergeben, spätestens mit dem Verlauf der Woche. Wichtig war, der Rücken spielte mit, auch wenn ich mal kurz anhielt und mich in die Senkrechte begab.

Eine richtige Strecke hatte ich mir nicht zurecht gelegt, nur einen Wendepunkt. Und das sollte mein Lieblingsaussichtsturm sein. Jener nah bei der Ökologiestation in Rünthe. Die Sonne schien, es rollte passabel also strickte ich mir einen Weg aus dem Kopf spontan zusammen. Nicht die erste Brücke über den Channel, nein mal die nächste nehmen.

Das Ziel erreicht, stellte ich das CAADX unten ab und stiefelte die Treppen hoch. Der Ausblick war wider schön, nur kein Betrieb um die Uhrzeit. Vögel oder gar Wild war nicht zu sehen. In Sichtweite zum Aussichtsturm hatte man Boden ausgehoben um dort so eine Art Nebenarm der Lippe zu ermöglichen. Das lag zwar trocken, ich denke wegen dem geringen Wasserstand, erfreute mich dennoch. Renaturrierung ist ja hier im Pott zum Teil großes Thema. Nach einer kurzen Pause ging es wider retour.

Hier entschloss ich dann am Channel mich noch ein paar gute Meterchens gegen den Wind zu stemmen. Gott, was bin ich geschlichen…, um dann am neuen Brückenschlag wider ein bekanntes Ziel anzulaufen. Oben auf der ersten Brücke noch ein Blick rechts rüber…
…das nächste Haldenzeichen wurde schon in Position gebracht. Mal sehen wann sie an der Halde Radbod anfangen sich um die Wegstrecken zu kümmern.

 

Ich hatte das zwar schon in der Zeitung gelesen, aber ganz ehrlich, zum rauffahren fühlte ich mich nicht gerade ambitioniert. Oller Schlappschwanz ! Ja wenn man so gute sechs-sieben Tage nur auf dem Rücken liegt, oder mal sitzt, da lässt die Beinmusuklatur schon Federn. Diesmal wohl übel mehr als letztes mal. Also so rein gefühlt.

Nach der Fernbegutachtung rüber über den Channel und sich quer durch den Lippeparkt in Richtung Heimatwald samt potentieller Rückfahrt begeben. Natürlich lag rein zufällig Pinos Eisbude auf dem Weg.

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Das Bild mit dem Spaghetti Eis in der Schale ist irgendwie – verschwunden. Somit nur ein Anblick von der leeren Schale. Ich zog mir einen Stuhl rüber, hockte also in der Sonne, löffelte das Eis und genoss es einfach nur…

…draußen zu sein !

Dann raffte ich mich aber doch auf, wollte auch nicht unbedingt lange sitzen, sitzen ist im Moment nicht so der Burner, sondern mich noch auf dem Reststück bewegen. Halt das machen, was ich in den letzten Tagen nicht machen konnte. Und so gab es noch mal knapp 10km als Endspurt. Ja war fein, auch wenn nicht mit dem Speed, aber das wird schon wider. Schade das es mit Holland nicht geklappt hatte. Käse, aber nun gut, kann man nix dran machen.

Zu guter letzt noch Blick in die laufenden Zahlen. Durch die gesundheitliche Unpässlichkeit kamen zwar in diesem Monat-September keine 1.000km zusammen, sonder nur 798km aber für das laufende Jahr stehen schon 9.087km auf der Habenseite. Die 10.000 Kilometergrenze in diesem Jahr zu knacken, sollte also kein Kunststück sein.

25.617km/ 21.09.2018/ Schweine im Weltall

September 21, 2018

look after…: jetzt ist die Sache ja so gewesen das ich auf der letzten Heimattour bei Balance Bochum war. Dort entdeckte ich im Aushang auch eine Luftpumpe. Wohl eines der Themen bei mir, welches ich schon ewig druchkaue und bis jetzt nur immer irgendwie haarscharf am Optimum dran vorbei bin. Ich kürze ab, der Hersteller Zéfal hatte eine der Lezyne ähnliches Modell als Ausstellungsstück dem Laden überlassen. Natürlich hatte ich jene umgehendste begutachtet und leider festgestellt…

…nur einen Klemmventilanschluss. Ich also auf die Homepage von Zéfal und da mal geblättert. Das Unternehmen offeriert eine Zéfal Profi Travel mit Manometer, stolze 500mm lang, was dann man gut Hub erzeugen wird, der dann auch erst bei 10bar seine Deadline erreicht haben soll und eine doppelten Schraubanschluss für die Ventile ! Bingo ?

Der geneigte Radler wird sich jetzt fragen 50cm Baulänge am Bike verstaut ist jetzt nicht das was man sich für eine Pumpe für unterwegs vorstellt, wie soll das gehen ? Ich habe da so eine Idee… .

*kurz zum Zollstock gegriffen und die Oberrohrlänge gecheckt*

Gut, ist jetzt keine 50cm Luft, aber irgendwie seitlich am Oberrohr festzurren dürfte gehen. Man lässt das mal sacken. Hab da sowieso noch eine erweiterte Idee, wo dann auch das Bordwerkzeug mit dran wäre.

Jetzt müsste nur mal schauen wo man die bekommen kann und was das Teil kostet ? *kurze Zeit später* Erstes Ergebnis in den letzten Punkten: natürlich hier so nirgends also nur wieder über die bekannte Onlineverkaufsplatform.

Überhaupt interessant diese Zéfal Seite. Mal so unter den Produkten geschaut, Taschen – aha !?

Bikealltag/ The Cure – Forest: jo dann ist auch mal die Woche nach der Heimattour gelaufen un dich muß mit Erschrecken feststellen, die 3.000km bis zum Wechsel der Verschleißteile sind nur so dahin gekullert. Fällig werden somit…

  • Kette
  • Bremsbeläge
  • und auch wider mal Reifen…

…für die Straße aber auch für den heranrückenden Herbst.

Mailings/ Status: und wo wir gerade bei der Biketechnik sind, so langsam wäre mal ein Feedback zu meiner eingeschickten B&M Ixon IQ Premium nett.

Denn merke, der Winter mitsamt seinen dunklen und einsamen Stunden, die ich so liebe, kommt via Herbst unaufhaltsam auf uns zu

Rumgelaber: ach ja, was hat es mit den Schweinen im Weltall ( aus der legendären Muppet Show ) auf sich ? Bin da spontan drauf gekommen, weil man, genauer Ruhrköpfe das Planetarium in Bochum empfahl. Bild von Raumanzug wurde gemacht, nur ohne Insasse. Ich habe da aber eines mit…

Ja ist immer einen Besuch wert. Das Bergbaumuseum muß ich auch mal wider machen. Weckt auch irgendwie Erinnerungen an de frühe Jugend.

Meet & greet: ich finde das immer wieder erstaunlich. Sitze ich so bei meiner letzten Heimattour am ersten Pausenpunkt, futtere so mein Obst, hält ein mir wohl im Alter recht ähnlicher Radfahrer und man kommt ungewzungun ins Gespräch. Er war allerdings mit Strom unterwegs und als er die Antwort auf die von ihm gestellte Frage woher und wohin es denn noch ginge hatte, entschloss er sich zur Weiterfahrt.

Hingegen den E-Biker auf meiner täglichen Strecke zum Job bzw. wieder zurück, den habe ich in letzter Zeit nicht gesehen. Liegt es daran das ich etwas andere Arbeitszeiten habe, oder am schon frischwerdenden Wetter am frühen Morgen ? Er wird doch wohl nicht kneifen ?

Ist aber sonst ein netter Typ. Man grüßt sich großzügig und an dem einen oder anderen Tag hält man auch mal für ein Pläuschen an. Na mal sehen…

Biketoure/ Biketouren-Ansage: und das mit den Verschleißteilen wird dann nochmal „interessanter“, weil es am Monatsende rüber geht in die Niederlande. In Aalten hat der Eisvogel noch eine geeignete Herberge für drei dann strandende Radler gefunden. Übernächsten Samstag ist Hinfahrt, Sonntag dann wieder zurück.

Das wird zwar vorbereitungstechnisch noch ein wenig eng, da am Freitag vorher lange Schicht ist. Und freitags kann das ja nochmal länger werden, ich sage nur Straßenverkehr, zudem noch eine Geburtstagsfeier anliegt. Eigentlich soll ich da den Grillmeister mimen. Aber ob das auch noch aufgeht ?

Idee!: für diese Tour will ich nochmal die Trinkbeutellösung mit dem Asseccory Pack in Angriff nehmen. Dafür mal entsprechenden Klettbänder besorgt und losbasteln.

Rumgelaber II: ja und mit dem gestrigen Tag, genau genommen am späten Nachmittag, war dann erstmal wider ein kleiner Dämpfer angesagt. Mehr oder weniger vom Fahrrad gestiegen, die ersten Sachen schon verräumt, noch ma´ hingesetzt und in´s Mobil geschaut…
…doch beim Aufstehen schon s ein komisches, wenn auch kurzes Ziehen im unteren Rücken. Fällt dann unter das Thema „Dinge die man nicht brauchen kann“. Das sich das den Abend rüber zuzog brauch ich nicht zu erwähnen. Richtiges gehen war eigentlich nicht mehr möglich, Drops hatte ich keine mehr im Haus, also hinlegen und versuchen zu pennen. Zum Glück klappte das auch ganz gut. Denn eine entspannte Nacht trägt auch immer zur Besserung bei. Dennoch, der Gang zum Doc nebst Arbeitsunfähigkeit bis einschließlich Dienstag war unumgänglich.

Ich denke zwar, daß das bis dahin gut ist, aber was dann mit der Wochenendtour wird…

25.502km/ 16.09.2018

September 16, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Heimattouren/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: dieser Bericht starte mit den Freitagmorgenbildern. Warum wird man gleich sehen.

Freitag: …früh auf der Jobanfahrt hatte mich kurzfristig für die Kanalstrecke entschieden. Raus aus der Burg und festgestellt, daß draußen mal mächtigen Nebel ist. Nach den ersten Metern an der ebenfalls ersten Ampel stehend kam das wiederum erste müde Tageslicht über den Horizont gekrochen. Also gut, eher sowas wie ein Versuch.

An der Ampel fiel auf jeden Fall mal der Groschen, wohl auch weil schon wieder etliche Blechbüchsen mehr unterwegs waren ( und ja, die Kombi von Angebotsstreifen, Nebel und crasy Blechbüchsenlenker hatte mich nicht sonderlich angeturned ).
Also rechts raus um sich in Richtung Lippe, dann aber doch Channel zu machen.

 

Die Gesamtszene war schon mächtig. Teilweise konnte man die anderen Uferseite nicht sehen, Hammer wie ich fand. Auf halber Strecke noch einen kurzen Gravelabstecher und kurz vor Ziel noch ein paar ( denke ich zumindest ) Raupenwebereien am Wegesrand entdeckt. Hatte sich auf jeden Fall gelohnt, auch wenn es gute 20min. Mehrfahrzeit war.

Die Heimattour Hinfahrt hatte ich direkt vom Job aus am Freitagnachmittag erledigt. Wie immer auf bekannter Strecke. Auf dem Emscherradroute haben sie inzwischen ein paar Löcher mit Schotter ausgebessert. Spaßige Sache wenn man da mit 28×622 und over 20km/h reinrauscht. Waren natürlich unbverdichtet.

Ansonsten hatte ich noch einen von mir noch nie gefahrenen, aber auch sehr kurzen Teil der Emacherradroute entdeckt. War aber natürlich nur ein Trampelpfad, wo man aber wohl schon etwas Grünschnitt betrieben hatte.

Angekommen das CAADX geparkt, geduscht und dann lecker futtern bei Muttern. Zu sehen ist aber nur das Hauptgericht und die beiden Salate….

 

Zu essen gab´s zunächst eine hausgemachte Suppe mit Gemüse und Fleischeinlage, dann ein Ribeyesteak mit Kartoffelpüree und Erbsen dazu. Gurkensalat und Blattsalat als Beigabe. Als Nachtisch frische Ananas mit ebenso frisch geschlagener Sahne. Die kleinen Portion Creme Brulee noch danach lass ich jetzt aber nicht unter den Tisch fallen.

Samstag: …waren wir dann im Gasometer, die Ausstattung „Der Berg ruft“ geschaut. Teilweise mich sehr ansprechende & schöne Fotografien dort, nebst dem Matterhorn. Das wurde „oben“ in dem Gasometer projiziert und häng somit auf dem Kopf. Darunter war aber ein Spiegel, sodaß man es auch richtig rum sehen konnte.

 

Danach ging es via Essen eine Laserdrucker für meine Mom kaufen. At last zum Tagesendziel Bochum um in einer bekannten Lokalität, dem Taj Mahal um zu speisen. Ich kann Euch sagen, ich war noch lange sowas von satt…

Den Abstecher nach Balance Bochum brachte erstmal neue Bikehandschuhe für mich. Jene sind dann das Geburtstagsgeschenk meiner Mutti an mich, bevor es wieder eine nie bekommenen Krawatte oder ein Paar Socke, werden könnte. Dann begann eine eigene Story…

Ich werfe mal Supernova Airstream 2 in den Raum, 200 Steine schwer, die mir dann Mutti schenken wollte. DAS hab ich aber tunlichst unterbunden. Diese ganze andere Story ( kommt vielleicht später ) nur weil ich die echten Fachberater einer neuen Kundenanforderungen ausgesetzt hatte. Ist aber, wie schon gesagt, eine ganz andere Story.

Sonntag: …heute dann die Heimattour Rückfahrt, erster kurzer Stop, oder besser Schwenk von der üblichen Route, rüber zur Halde Pluto. Da war ich das erste und letzte mal vor gut vier Jahren, oder so. Damals stand zwar schon der Aussichtsturm, aber ringsrum sah es noch wild aus. Inzwischen ist das da gut nett, wenn auch noch nicht fertig. Für mich ging es dann via Emscherradroute weiter.
An meinem sonst üblichen Pausenpunkt war schon arg Betrieb, also entschloss ich mich ein Stück weiter zu ziehen. Obstpause war angesagt.

 

Das eher unschöne Fahrstück hab ich dann über die Straße abgespult. Sonntags geht das ja, am Freitagnachmittag wäre ich da nicht her gefahren. Nächste Riegelpause gab es dann kurz vor Stall des Brötchengebers.

Meet & greet: dort traf ich auf ein enges Paar, denke ich zumindest, die den Müll der Leute aufgesammelt hatten. Also nicht bloß einfach durch Zufall den Müll der da wo auf dem Weg lag, sondern auch den ganzen Müll aus dem Gebüsch. Ich hab sie dann angesprochen und wir haben uns bestimmt ne´gute halbe Stunde plus unterhalten.

Dann ging’s an die letzte Etappe und irgendwie hatte ich ein Endziel vor Augen. Merkwürdigerweise völlig gegensätzlich zu der vorhergegangenen Unterhaltung. Und so landete ich beim osmanischen Drehspießgrill des Vertrauens. Fettich iss…

25.202km/ 08.09.2018

September 8, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: nun gut, die Woche ist rum somit ein paar Textzeilen dazu.

Mittwoch: auf der Rückfahrt stand dann also als mal-schauen-was-die-Strecken-so-machen-Runde an ( hier die Rückfahrt auf Strava ).
Gut und somit positiv überrascht war ich, daß die ehemalige Bahntrasse Lünen Preußenhafen – DO Zeche Gneisenau wider durchgängig befahr war. Was da so lange kaputt war und weshalb die Durchfahrt unter eine Unterführung so lange gesperrt war, kann man gut auf dem Bild erkennen. Da hat man auf der südlichen Seite ein bischen Stützwerk gezaubert.

Ab da war die Fahrt mal schnell, mal langsam und auch in eine sehr gut bekannten Abschnitt, sehr holprig. Der Flickenteppich auf der Karmsche Heide, der Straße des Grauens ist nach wie vor so wie immer. Das wird wohl auch nie was.

Blöd war nur, daß ich am Vortag die Reife auf fast Maximaldruck gebracht hatte. Die 5bar waren jetzt alles andere als gemütlich.

Soweit so gut, auch jens Teilstück hinter mich gelassen, weiter gerollt. Das Wetter war bestens und so wurde ein Streckenabschnitt nach dem anderen runter gespult. Und wie ich so daher rolle baut sich in meinem Navihirn ein Konstrukt aus den vor mir liegenden Streckenabschnitten zusammen, gepaart mit den von mir im Verlauf des letzten Jahres als aber auch erst kürzlich erkundeten Abschnitten zusammen. Ich gab dem Kind den vorläufigen, wenn nicht sogar den finalen Titel Great-Gravel ( Etappe 1. 42km ).
Muß doch mal schauen ob sich da nicht was machen lässt. Zum zu dem unten erwähnten alljährlichen Ereignis, dem Winterpokal.

Bikedefekte: ja und wie ich so am Mittwoch auf dem Nachhauseweg war, da ereilte mich mal wieder das Unglück. Quasi schon fast in Griffweite der Burgpforte. Beim flitzen über einen mir sehr wohl bekannten Abschnitt, halt einer wo’s schon gröberen Untergrund hat, also genauer genommen nach diesem Abschnitt wurde das Hinterrad deutlich mehr als weich.
Ungut aber soweit kein Ding – dachte ich.

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Jedenfalls hab ich so mal wieder einen Eintrag in meine Statistik machen können. Die Flickatktion lief aber leider nicht ganz so, wie man sich das als Radler vorstellt. Zunächst mal blöd war, als ich so den Seatpack auspackte schoss es mir in den Kopf. Hätte ich den richtigen wenn überhaupt einen Reserveschlau mit im Gepäck ? Ein wenig Verwunderung, denn so lange hatte ich ja keinen Plattfuß mehr.
Dann kam auch recht schnell, wenn auch die im nachhinein falsche, Ernüchterung. Ich hatte nur einen Rennradschlauch mit dabei, also einen eigentlich zu dünnen. ( Blöd war jetzt, im Radforum hat man mir dann gesteckt, daß auch der gegangen wäre – hätte mir Einiges erspart. )

Nun gut dachte ich, Flickzeug hatte ich ja dabei, es war trocken und hell, ich suchte mir ein vom Boden her befestigtes Plätzchen auf dem Asphalt und begann mit den Arbeiten. Recht fix entdeckte ich durch anpumpen des defekten Schlauchs das erste Loch, Genau genommen, wie auch erwartet, einen Snakebite. Snakebite, weil es aussieht als hätte eine Schlange den Schlauch zerbissen. Sieht dann auch wie zwei längs aber eben nebeneinander verlaufende längliche Bisse. Die sind charakteristisch für heftige Stöße durch unebenes Gelände oder Bordsteinkanten.

Ich also die Stelle angeraut, die Vulkanisierung aufgetragen, antrocknen lassen, ja ich bin kein Freund von dem Sofortklebezeuch weil es bei mir bei ein paar Tests nicht so prickelnd klappte, dann den Flicken drauf und gut war. Für´s erste. Den Flicken habe ich dann antrocknen lassen, während ich den Mantel doch noch gewissenhaft auf Eindringlinge untersuchte, fand da aber nix. Kaum hatte ich den Schlauch drin und pumpte jenen an, mußte ich aber feststellen, da ging nicht so der Druck drauf wie ich mir das dachte.

Verflixt nochmal. Umgehend schoss mir die Pumpe durch den Kopf. Der Ventilanschluss der Topeak Turbo Morph war und wird auch nie so meins sein. Und noch ganz blöd, der Ring um das Manometer saß nicht richtig fest drauf. Das hatte zwar auf die Funktion keinen Einfluss, ärgerte mich aber nochmals. Weiter…

…ich also den Anschluss zum Ventil mehrfach überprüft, bevor ich den Schlauch wieder rausfummelte. Dann jenen wieder angepumpt und siehe da… ! Ein zweiter Snakebite, aber recht klein und unscheinbar. Auch er wurde geflickt, dann wieder Druck vor dem Einbau in den Schlauch um zu sehen ob alles hält. Hilft natürlich nicht, wenn schon, denn schon. Zum Glück hatte ich Zeit, das Wetter war bombe, immer wieder ein Argument nicht auf Tour zu flicken. Ich also die nicht ausreichend haftende Stelle nachgeklebt, wobei mir dann aber auch auffiel…

…daß mir in meinem Radflickklebeaktionsleben erste mal die Vulkanisierung Sorgen machte. Recht dickflüssig kam sie aus der Tube und, wie das halt so ist, natürlich war die kleinen Tube dann auch leer. Innerlich betete ich jetzt, daß es hält. Den Rest laufen wollte ich angesichts meiner Lauflage nicht wirklich, mich einsammeln lassen wäre eine Option gewesen. Fand ich aber auch blöd.

Zum Glück hielt die ganze Baustelle und ich konnte zunächst noch recht vorsichtig, losfahren. Auf der Sandbochumer Straße angekommen, begannen meine Mundwinkel langsam wieder in Grinspostion zu gehen, hielt scheinbar immer noch alles und es rollte verdammt gut.
Das lief dann so gut bis kurz vor der Holzstraße. Ab da wurde das Hinterrad wieder weich, ich bog schon zaghaft in die Holzstraße ein, konnte aber noch bis zum Ortseingang fahrend die Strecke zurücklegen. Dann schwang ich mich langsam vom CAADX und begann mit der Laufetappe. Das klappte auch ganz gut, konnte mich nicht beschweren, zumindest erreichte ich recht beschwerdefrei mein Ziel.

Auf der heimischen Burg angekommen wurden einfach die Laufräder mit den Straßenreifen eingewechselt und gut war. Was da mit dem wieder platten Hinterrad ist, kann man in Ruhe nachschauen. Und weil ich gerade dabei war, bekam die Kette auch noch ein paar Tropfen ab.

Ja ne´, war eine tolle Rückfahrt, hatte mächtig Spaß und das auch trotz des Plattfußes am Ende. Natürlich liegt mir das mit der Topeak Turbo Morph noch gut im Margen. Der Ventilanschluss ist meines Erachtens echt unter aller Socke.

look after…: jetzt gibt es ja noch die Lezyne CNC Micro Floor Drive HPG Pumpe mit Manometer ( irgendwie fehlt mir die noch in meiner Sammlung *lach* ). Jetzt gibt es ja in meinem Stammonlineshop genau für diese Pumpe eine Ersatzschlauch. Die geneigte Leserschaft könnte jetzt erahnen das meine Experimentierfreudigkeit da wider zum vorscheinen kommt. Könnte ein Lezyne Ersatzschlauch mit ABS Flip-Thread Chuck auf die ansich gute Turbo Morph passen ?
Oder soll ich mir doch gleich noch die Lezyne CNC Micro Floor Drive HPG Pumpe in den Stall holen ?

…und sonst ?/ Mailings/ Status: die Tage hatte ich ja von dem 08.September als einen weltweiten Rad-Demo Aktionstag unter dem Motto „Rise for Climate“ berichtet. Der örtliche ADFC hatte sich tatsächlich gemeldet, wenn ich auch sagen muß, leider recht spät. Denn erst am Freitagmorgen blickte ich erstaunt in die Mailbox auf meinem Mobil. Kurz zusammen gefasst: man habe dieses Jahr nichts geplant, würde sich aber über frischen Wind freuen.
So aus der Hüfte gefühlt wurde ich sagen, scheint eine eher verhaltene Truppe zu sein, der dorfansässige ADFC. Ja, eigentlich schade, aber ich denke ich werd mal mit denen im Kontakt bleiben ( in meinem Kopf habe ich da leider noch ein zwei schwerere Bröckchen ).
Zumindest wurde in der Rückantwort die förmliche Anrede mit Herr V**** aufrecht gehalten. Grundprinzipiell hab ich ja nichts dagegen, zumal wenn man ja nicht weiß wie der Gegenüber so tickt, aber irgendwie so unter Radlern… . Wir werden sehen.

Winterpokal/ Winterpokal 2018/ 2019: und wie das eben so ist, die schöne Zeit kommt langsam und unaufhörlich auf uns zu. Uns, also mir und meiner gespalteten Persönlichkeit. *lach*

Der geneigte Rennradler denkt Anfang November, also zum Start des Winterpokals daran, sich für drei Monate nach Südafrika ab zu setzten, unsereins als keine Truppe, dem Velociraporen Team, im virtuellen Konstrukt via der Onlineplattform IBC, planen mehr oder weniger systematisch gezielt zum teil extensive-schöne Ausfahrten.

Dabei kommen zumindest bei mir regelmäßig die Winter Pokal Classic, kurz WPC, zum Zuge, aber wie ich jetzt so in den unruhigen Beinen spüre, eventuell noch ein Great-Gravel. Und natürlich die Channel Challenge !

25.030km/ 04.09.2018

September 3, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer: ja nur eine kurze Meldung, wie schon angedeutet, heute habe ich mit dem CAADX die 25.000 Kilometermarke durchfahren. War zwar etwas zäh heute weil ich auf beiden Fahrten Gegenwind hatte, aber mein Gott…

24.993km/ 03.09.2018

September 3, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ neu entdeckt/ Erstbefahrung/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: mit den vorherigen Zeilen kann ich das also abharken und mich dem weiteren Tagesverlauf widmen. So stand dann für den Rest vom Tag eine eher entspannte Ausfahrt mit Grobstollenreifen in Richtung Herbern an. Mal schauen wie´s so bei Mel´s Café ausschaut. Irgendeinen Grund braucht man ja.

Diesmal aber noch an Mersch vorbei, weil ich da noch eine Abzweigung im Kopp hatte. Erster Zwischenstop war das Haus Venne. Weiter im Text, das anvisierte Tagesziel, wie immer halt, erreicht. Frühstück gab’s nicht mehr, verständlich angesichts der fortgeschrittenen Uhrzeit, aber ein leckeres Baguette mit Salat, Tomaten, Kochschinken und mit Käse überbacken hatte ich mir dann geordert.

 

Lecker und somit hat mich die Speisekarte und deren Ergebniss wieder positiv überrascht. Überrascht hat mich auch die, wenn auch kurze Fahrt, nach Herbern.

Die Landstraße ab dem Haus Venne/ Mersch ist leider nur zwei übliche Fahrstreifen schmal, Randstreifen gibt’s nicht. Die testroson gesteuerten PKW-Lenker genießen nicht die Landschaft, sondern geben nur Gas. Zum Glück hab ich noch eine passable Abzweigung gefunden, die zwar kurz wie ein Furz war, passte dann aber doch besser als diese ätzende Landstraße. Jedenfalls nach dem Latte Macchiato und dem Baguette ging es an die Rückrunde. Da war noch ein Weg am Waldrand vorbei, geschätzt nix für profillose schmale Reifen.

 

 

Das was ich zuerst im Auge hatte, ist für den geneigten CX-Biker gut zu gebrauchen. War zwar nicht sonderlich lang, geschätzt 800m, aber richtig grober Wirtschaftsweg mit guten Leckerli. Dafür das der Weg nicht so lang ist, kann man an dessen Ende links abbiegen ( Oudooractive ) und landet dann in einem weiteren Track, wo es zur Geinegge Quelle geht. Ist zwar nur ein schmaler Trampelpfad, aber mein Gott, man nimmt was man kriegen kann.  Ne‘, war schon nett, auch von der Quelle weg hatte es die gleiche Qualität.

Ach ja, hatte dann noch einen schmalen Track gefunden. Der führte kurz vorm Haus Ermelinghof links ab und zieht sich ein wenig viel zu. „Zu ziehen“ bedeutet bei mir, das am Anfang ein Weg meist recht gut befahrbar ist und auch mehr als ausreichend breit, dann aber immer enger wird. Einher mit dem Engwerden geht dann auch oft, daß die Wegqualität mehr in Richtung Mountainbike/ Cycclocross geht. Oder noch einfacher: Spaß haben !

Leider hatte ich mich am Ende dieses Weges getäuscht. Das Ende führt eben nicht auf jene viel befahrene Landstraße sondern halt wider auf die Passage hin, die wir sehr oft in Richtung nord fahren mit entsprechenden Zielen.

Ja war wider ein gelungener Tag, wen auch kilometermäßig nicht so viel rumgekommen ist. Das war aber auch gar kein Ziel für heute. Ich wollte einfach nur raus ! Ja blöd das mit den fehlenden 7km in der Tachokilometergesamtanzahl. Hätte ich die noch heute voll gemacht, hätte ich wider einen Tausender mit dem CAADX rund gemacht. Aber shit drupp…

Die heute neu entdeckten und dann auch gleich gefahren Abschnitte hab ich mal bei Oudooractive kartenteschnisch gebannt. Die ganze Ausfahrt von heute auf Strava <klick>. Und ein paar Bilder mehr habe ich noch in einem Googlealbum deponiert.

24.945 km/ 30.08.2018

August 30, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Biketouren Bilder: hab ich eigentlich schon erzählt das ich gelegentlich mit dem Fahrrad fahre ?

Also, ich hatte mir vorgenommen die neuen Bike-Schuhe auch mal mit dem CAADX zu testen. Denn irgendwie konnte ich mir das nicht so recht vorstellen, daß ich mit dem Stahl Renner nur der Schuhe wegen schneller sein könnte. Könnte ja auch die frischen Laufräder dran schuld sein. Also mußte ein Gegentest mit dem CAADX her. Schön wenn man einen Grund für eine Biketour findet. Im Kopf hatte ich was mit einer der House-Lap Touren, kann man immer machen, aber auch variieren.
Warum auch immer, ich bin erstmal den Kanal weiter gen osten gefahren und dann nach Ahlen abgebogen ( hier die komplette Tour auf Strava ).

Bis nach Ahlen hoch lief es verdammt gut. Um nicht zu sagen zu gut, denn der Wind schob mich satt an. Der Lorenz ließ es angenehm warm sein, aber in Paarung mit dem doch eher kühle Wind war das schon toll. Also erste Pause kurz vor Ahlen, an bekannter Stelle.

Durch Ahlen durch tuckerte ich recht gemütlich, klar geht eh nicht in schnell, weil eben urbanes Gelände. Hinter Ahlen wurde es dann aber irgendwie…
…zäh. Natürlich fuhr ich schräg gegen den Wind, aber ich hatte da so einen Verdacht. Irgendwas lief anders. Der Saft war irgendwie raus, war ich anfangs zu schnell unterwegs ? Vielleicht hätte ich doch mehr frühstücken sollen ? Ich wurde bescheiden und genoss das Wetter, sollte ja kein Wettrennen werden.

Im Grunde hatte ich nur zwei Ziele. Ziel Nummer eins, Zwischenstop bei Mel´s Café um sich was leckeres zu gönnen. Und dann, Ziel Nummer zwei, hatte ich da noch eine Abzweigung gesehen, die eine Ausschilderung mit Nordkirchen aufwies. Irgendwie hatte ich mir jene schon auf der Karte mal angeschaut, aber in echt gefahren eben noch nicht.

Also, aus Ahlen raus um kurz vor Drensteinfurt noch ein kurzes Päuschen zu machen. Bis dahin hatte ich es geschafft, der Rest würde auch noch gehen. Doch spätestens an dem Pausenpunkt wurde mir klar wo der Fehler lag: ich hatte schlichtweg zu wenig getrunken ! Denn bis hierhin war ich fast zwei Stunden unterwegs, hatte aber nicht mal die erste Pulle leer. Schuld war der kühle Wind, wo ich einfach nicht merkte, daß ich doch viel geschwitzt hatte. Oder: mangende Trinkdisziplin.

 

Jedenfalls kam ich bin Herbern an und steuerte recht leergebrannt Mel´s Café an. Nudeln waren jetzt angesagt ! Sieht man ja. War es ich so, daß ich das letzte mal nach Schatten suchen mußte um nicht in der Sonne unnötig zu braten? Jetzt war es draußen im Schatten schon etwas frisch.

Nach jener Pause konnte ich mich zwar noch aufraffen die Erkundung mit der Abzweigung anzugehen, daß ich aber wohl kaum noch nach Nordkirchen durchziehen würde, das hatte ich geahnt. An der Gabelung wo das Routenschild Richtung Nordkirchen steht, hatte ich mir erstmal die wohl länst überfällige Banane eingeworfen. Stehe ich also da so, fängt mein Hirn an zu rattern.
Eigentlich hatte ich mir das ja schon mal auf der Onlinekarte angeschaut. Ebenfalls lief da eine Bundesstraße her, die ich zum einen aus der Ferne erkannte und zum anderen auch wusste wo sie hinführt. Dann kam mir in den Kopf, daß ich irgendwann am Anfang dieses Sommers eine entspannte Radrunde mit der Kollegin gemacht hatte. Auf jener Tour kamen wir aus Nordkirchen. Und die Strecke endete mehr oder weniger an dieser gleichen Bundesstraße.

Da mir mein Kopfkompass meine Position recht gut vermittelte, konnte der Zugang nach Nordkirchen nur ein gutes Stück weiter „unten“ an der Bundesstraße sein. Somit wusste ich, mir waren nur diese wenigen verbindenden Meters unbekannt. Da war auch die Banane weggefuttert und ich beschloss nur bis zur Bundesstraße zu fahren.

Oben an der Bundesstraße angekommen schaute ich mich kurz um und fuhr dann „runter“. Und siehe da, die Einmündung wo wir seinerzeit rausgekommen waren, lag kaum einen geschätzten Kilometer weiter. Ich bin dann ab da aber „runter“ in’s Dorf und ab da über bekannte Wege recht flux zur Burg. Ja, so war das. Und schon war der Tag zu ende. Ergebnis vom Test: ja die Schuhe machen schnell.

Bikeläden: ansonsten hab ich mir am Montag den durch Zufall entdeckten Bikehändler in Sundern angeschaut.  Nennt sich dann sinniger Weise Bikeshop Sondern. Natürlich nur von draußen durch die Schaufensterscheibe. Früh morgens war noch zu. Im Sortiment Rotwild…