Archive for the ‘03. The Cure – Forest’ Category

49.156km/ 28.01.2022

Januar 29, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder: das Rad des Lebens dreht sich weiter und auch der Winter begleitet uns wohl noch eine Weile. Hier am östlichen Rad vom Pott (Ruhrpott) haben wir bisher noch gut Glück gehabt.

Kalt war’s schon und wird wohl auch noch bleiben, aber von großen Schneemengen oder Niederschlag anderer Art sind wir verschont geblieben. Ich würde sagen, passt soweit.

Mittwoch 05:35Uhr: noch hocke ich in der Küche und bringe mich nach vorne. So richtig will das aber nicht, da hilft wohl nur noch eines.
Das Frühstücksgedeck wegräumen und in die restlichen Klamotten schlüpfen, Abfahrt in die restliche Nacht.

Nachmittags: vergessen wir einfach den gelaufenen Tag und fahren in entspannt die Kombi Sesekeradroute und dann über die Kuhbach Trasse bis zum Kanal nach Hause.

Vielleicht ist das letzte Wort über die unfeinen Einzelheiten noch nicht gesprochen. Vielleicht.

Donnerstag: Fakt ist, es wird nicht nur ein langer Tag, sondern auch ein gut erfüllter. Große Extras und damit auch Überraschungen sollten damit keinen Platz im zeitlichen Verlauf haben.

Auch gab es schon eine Planänderung was die Ausführung der Jobrunde angeht. Beim Frühstück bereite ich deshalb erst Handgriffe dafür vor. Diverse Sonderanfahrten (Testzentren) pflege ich in mein Motorola ein. So brauche ich am Freitag das nicht machen, sondern kann direkt drauf zugreifen. Also kein langes suchen.

Ansonsten war die morgendliche Anfahrt arg frisch windig und natürlich auch von press vorne.

Die Heimfahrt wurde relativ normal abgehandelt. Der Grund dafür war einfach, die Jobrunde endete zwar früher als sonst, Glück gehabt, aber doch nicht so zeitig wie man für eine verlängerte Rückfahrt gerne hätte.
Aber man muß es ja auch nicht jeden Tag übertreiben. Wobei, man könnte ja schon…

Entspannter wurde es dann aber doch, wofür es zwei Gründe gab. Zum einen der Wind, der ja am Morgen noch von vorne heftig kam, dann eben von hinten gut anschob. Der andere Grund war, am Kanal war es so nett. *smile*

Dabei bin ich dann erneut über die Treppenbrücke und es ist mir wieder aufgefallen, daß man auf der angrenzenden Halde einen mächtigen Kahlschlag bereitet hatte.

Dorthin wo mein Finger zeigt und auch das blaue Geländer der Treppe zu sehen ist, dahinter war noch vor kurzem ein guter Baumwuchs. Warum man den abgeholzt hatte, ist mir ein Rätsel? Auch oben auf dem Plateau beziehungsweise auf der Zufahrt zu dieser Treppenbrücke hatte man gut was weggeholzt.
Und oben auf dem Plateau stehen Container sowie Baugerätschaften. Das sich was tut, finde ich ja gut. Nur warum muß man so einen Baumbestand abholzen? Tut das wirklich Not?

Nach der Treppenbrücke hab ich mir noch eine Kurve durch das Gebiet vom Beversee gegönnt. Ist ja nicht wirklich so irre länger als sonst, dafür aber in Abschnitten schön zu fahren. Ein wenig wellig, es hat also was von Achterbahn und die Wegstrecke schlängelt sich so schön. Und wenn man dann noch nach rechts und links in die Baumreihen schaut…

…da sieht man schon den einen oder anderen Baum, der wohl nicht mehr länger stehen wird. Das ist aber normal.
Denn zum einen sind die Bäume gut im Wuchs also auch recht hoch, zum anderen ist der Boden aber recht feucht. Also echter Waldboden. Die Wurzeln können also nicht jeden Baum bis zum Ende halten. Wie ich so fahre passiere ich eine Dreiergruppe Bäume wo ich och so dachte:„na, ganz so lange machen die das aber auch nicht mehr und dann liegen sie quer auf dem Weg.“

Und dann fahr ich um die lange Rechtskurve und habe eine kleine Baum-Pause. Der quer liegend Baum lag nun also da und ich mußte runter vom Rad. Ich konnte es aber sicher unten her schieben und dann nur leicht gebückt ebenfalls drunter her.

Kurz vor dem Erreichen der letzten Straßenmeter gab es noch eine klitzekleine-kleinen Harken durch ein anderes Waldgebiet. Dort ist ja das (Infos zum) Bodendenkmal BummannsburgLage der Bummannsburg.

Ich war ja letzte Jahr erstaunt, daß dort plötzlich Schilder standen und so die Sache gut erklärt wurde. Ich steh ja auf so´n Kram, regt mein Vorstellungsvermögen enorm an. Aber ich erinnere mich auch daran, daß auf einem der Schilder steht, daß Geländefahrräder dem Bodendenkmal arg zugesetzt hätten.

Ja ne´ iss klar, noch vor Jahren wusste gar keiner was da überhaupt ist und auch die Öffentlichen haben da ihr Unwesen getrieben. Aber die Mountainbiker, die haben auch hier ihren Teil dazu beigetragen. Schwamm drüber, sie wissen es ja nicht selber besser. Noch ein letzter Blick zum in der Sonne schwindenden Horizont…

…dann Ankunft mit Wäsche machen, Duschen und Co.. Und natürlich sich was in den Wanst schmeißen.

Übrigens, auf dem Bildschirm hinter dem Essen, kann da jemand erkennen was das für ein Blog ist? Scheint ja interessant zu sein. *grins*

Freitag: der letzte Tag der Viertagewoche, es wird mit der angesetzten Jobrunde bestimmt noch mal „lustig“. *rümpf die Nase*
Man hörte was von einigen Testzentren die dabei noch abgegrast werden wollen. Mal eben so, auf einer Jobrunde die eh schon gute gestaffelt ist. Könnte also das genau das Richtige für einen alten Hasen im „Geschäft“ wie mich sein.

Letzte Zeilen am Abend: gut der Tag hatte es in sich, aber wir haben das mal gebacken bekommen. Dank Vorarbeit am Vortag konnte ich die extra Sonderanfahrten auf dem Motorola und dem dortigen Navigator abrufen und mich dann tatsächlich mal leiten lassen. Das aber auch nur, weil es in dem bekannten Teil auch noch eine fette Baustelle samt derer Umleitung gab.
Zu guter letzt schaute die Kollegen am letzten Treff- u. Übergabepunkt nicht schlecht, daß ich schon direkt hinter ihr auf den Parkplatz fuhr. „Wie schon jetzt da?“ Naja, wir sind ja nicht im Urlaub. *lach*

Im Stall wieder angekommen bimmelten die Telefone und alle waren zwecks Absprache weiterer Tätigkeiten nicht ansprechbar. Also hab ich mir erstmal zwei Lachsbrötchen auf der Zunge zergehen lassen.
Auch danach war nur noch Stellung halten für Eventualitäten angesagt.

Kurz vor Schichtende hab ich dann die GORE-Tex Oxygen Jacke das zweite mal mit Fibertec Textil Guand Pro imprägniert. Bin mal gespannt, wie gut das geklappt hat, denn ich werde es auf jeden Fall mit dem Wasserschlauch testen.

Für die Heimfahrt wählte ich mal wieder die Sesekeradroute, aber in der abgekürzten Version. Die schlammige Ex-Bahntrasse mußte ich mir heute nicht mehr geben. Außerdem ging es bei zunächst molligen 6c° und Sonne samt leichter Brise von hinten heim. *like*

Zwar sanken die Temperaturen mit dem Sonnestand rapide und das zuvor ausgezogene Radtrickot als Back-Up wurde wieder unter der Jacke und über das warme Funktionsshirt gezogen, aber der Ausblick hatte was.

(Januaralbum <klick>)

An der Stelle bin ich damals, also so grob ab 2007 täglich hergefahren. War schon interessant das mal so zu sehen. Zwar kurve ich da in letzter Zeit immer noch regelmäßig her, hauptsächlich wenn ich über die Sesekeradroute komme, aber zurück schaut man ja selten.

An dem links im Bild zu sehen Waldstück führt der Weg vorbei. Dort ist zwar eine Bank zum sitzen und man kann dann den Sonnenuntergang sehen, aber heute saß dort schon jemand und es war mir dann auf den letzten Metern dann doch zu frisch zum sitzen.

Reichte auch für heute und für diese Woche (mit 247km auf dem Rad). Irgendwie hatte ich zum Ende hin den Eindruck, daß trotz der kurzen Viertagewoche (einen Tag HomeOffice) die Arbeit nur auf vier Tage verteilt wurde.
Natürlich ist dem nicht so, doch ereignisreich war es schon. Hilft aber alles nix…

…nach der Ankunft gab noch eine Kurzpflege am CAADX, sowie die üblichen Handgriffe mit Wäsche machen und sich selbst auch eine heiße Dusche gönnen. Zum Abendessen gab es eine Bauerpfanne mit Nudeln, Ei, Salz & Pfeffer.
Sacken lassen, ein leichtes aber auch zeitlich begrenztes Wachkoma und dann hier die letzten Zeilen tippen.

Habt ein gutes Wochenende und bleibt bitte gesund!  😉

49.023km/ 25.01.2022

Januar 26, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ volle tausend Kilometer/ HomeOffice/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: und wie das eben so im Leben ist, die Uhr dreht sich weiter.

Montag: ich hocke in der Frühe nach dem Espresso special noch am Küchensatmmplatz, HomeOffice ist angesagt. Bisher gibt es aber keine Rückmeldung für einen arbeitstechnischen Auftrag.

Innerlich habe ich mir aber schon ein Programm zurecht gelegt. Ich werde mich so gegen wohl sieben aufs Rad schwingen und über den Standort vom Job ins nächste große Dorf fahren um dort dann mein Brot zu holen. Also eine Bäckerei Beckmanns Fahrt.
So hab ich heute wenigsten etwas Bewegung, komme raus und kann auch wieder ein paar Kilometer zusammen trommeln.

Denn mit dem letzten Wochenabschluss bei 48.911km wird dann wohl im Verlauf dieser Woche die 49tkm Marke fallen. Mal sehen wann? Am heutigen Montag wohl aber eher nicht. Also mal Abfahrt…

18:07Uhr: die unendlich vielen Zeilen zur gelaufenen Beckmanns Brot hol Tour. Zunächst ein paar Daten. Es sind dann doch knapp 68 Kilometer in 3:52h geworden. Aber in entspannt und ich bin erstaunt, wie gut das bei mir lief.

Da ich also ein Zeitfenster X (HomeOffice) hatte aber auch Montags doch irgendwie mein französisches Landbrot einholen wollte, bin ich eben mit dem Rad ins große Dorf westlich von uns gefahren.
Zunächst im Standard, wenn es sowas bei mir überhaupt gibt, dann press am Job vorbei um anschließend ein paar markante Highlights zu passieren. Den Startzeitpunkt hab ich irgendwie eher herausgezögert, die Mobilkiste könnte ja doch noch bimmeln, somit ein echter Arbeitseinsatz fällig werden. Doch mit der gewählten Strecke lag ich gut auf der sicheren Seite. Selbst wenn…, ich war ja quasi in der Anfahrt zum Job.

Ich meine ich habe so um achte rum den Stall passiert und da bis dahin nix anlag, konnte ich mehr oder weniger entspannt weiter rollen. Und so ging es über eine bekannte, aber nicht unbedingt reizvolle Strecke an der einen oder anderen Stelle vorbei.

Über den Borsigplatz ging es dann ab zum Bäckereifachbetrieb des Vertrauens.

Kurz Luft holen, an der Trinkpulle nuckeln und dann die Maske auf. Kurze Zeit später…

4 story_ergebnis

…ab in die Lenkertasche. Nach dem zumindest für mich extrem schmackhaften Einkauf ging’s an die Rückfahrt. Dabei hatte ich ein im Augenwinkel als erneuerte Radroute am Körnebach entlang als Ziel.

Doch zuvor ging es noch auf einen Schwenk an einem mir bekannten Outdoor Laden vorbei, die aber zum Glück noch geschlossen hatten.
Ohnehin hätte ich das CAADX drinnen abstellen müssen, da ich kein Schloss mit hatte. Aber so verdreckt wie es war, wäre das eher eine Zumutung gewesen.

Wenige Meters weiter, ein Radladen, auch sehr gut bekannt. Man führt seit ein paar Tagen Rennstahl als Marke. Machen auch in bunt.

Gut, bunt kann ich ja auch. Dann aber doch rüber zum nächsten Tagesziel, siehe da…

Das Teilstück war mal eine der übelsten Grobschotterstrecken die ich kenne. Schlauchplatzer durch Überfahren von aufgekantetem Steinzeug waren da keine Seltenheit.

Ach ja, für die Grafitti Liebhaber hier, wenn auch nicht in vergleichbarer Qualität, hab ich das hier.

Ab da hab ich mich dann was den weiteren Streckenverlauf anging „fallen gelassen“. In oder ab der Ecke kenn ich ja nicht nur eine Radtoute. Eine kleine Laugenstangen-Pause…

…gab’s im Naturlehrpfad Alte Körne, aber auch nur weil‘ s so schön war. Eigentlich hätte ich mir dort ein noch schöneres Plätzchen suchen sollen. Man kennt da ja noch ein paar.

Erstaunlich fand ich, wie frisch ich noch war und wie gut ich vorran kam. Das Wetter passte aber auch bestens. Zwar durchgängig bewölkt und maximal nur 5c°, dafür aber stellenweise gar kein Wind, ansonsten nur eine leichte Brise. Also heiter weiter…

Ja und wie das dann so kommen mußte, ich hatte ja vor der Abfahrt auf Grobstollenreifen-Laufradsatz gewechselt…

…also wurden am östlichen Ausgang vom Süd Kamen ein paar legger Pisten besucht. Ab da war dann aber auch klar, die ab Start fehlenden 89km mache ich nicht mehr voll. Grob fehlen derer zwanzig bis zu den 49tkm. Kann man aber mit leben, die „fallen“ dann morgen.

Mir war halt nach Caffee & Kuchen, der Mann muß halt Prioritäten setzen und so schonte ich mich mit den nicht gekurbelten 20km. Ankunft, duschen und neu einkleiden sowie Gebäck vom Discounter einholen. Hatte ich einfach Bock drauf und so zum Caffee sollte das passen.

War doch ein guter Tag, mögen die nächsten auch derartig verlaufen.

Dienstag: Blabla, der Tagesstart wie üblich halt. Der Job hatte sich am Vortag kurz gemeldet, ich habe für den ganzen Tag eine Jobrunde. Gut so. Und so starte ich den Tag des Durchfahrens der…

49.000km Marke

…mit dem ordentlichen Morgenschubgetränk. Das bedeutet dann, beim nächsten Mal sind 50.000 Kilometer fällig. Auch eine Hausmarke.
Gut, nächster Hauptaugenmerk liegt auf dem Wetter. Trocken und nur frisch, gleich mit normalen Reifen zum Job, oder doch eher feucht und damit Einwechseln des Spike-Laufradsatz? Man wird sehen. Lange werd ich mich aber nicht mehr hier aufhalten, da ist so ein gewisser Tatendrang.

08:53Uhr: der Tag war was die Anfahrt anging bestens. Zwar wie gesagt frisch aber trocken. Man kam also gut über den Asphalt und dies auch in unter einer Stunde.

Speisekarte/ Die Currywurstda es am Job die passende Runde gab, stand einer Einkehr in gut bekannter Gastronomie – Die Currywurst – nix im Wege.

Es gab dann die gewohnte Zusammenstellung der drei Ruhrpottköstlichkeiten und bei der Currywurst den Schärfegrad Nr. 5..

…ja ich würde sagen, ab Stufe 6. wird die Sache interessant. Für mich eine gewisse Grundschärfe ohne wirklich zu brennen.
Damit stünde beim nächsten Feldversuch die Zwischenstufe 5/7 an. Je zur Hälfte mit der Soße von Stufe 5. und eben Stufe 7..

Die Rückfahrt wurde ma´ wieder geschmeidig spontan aus dem Ärmel geschüttelt. Es ging über bestens bekanntes Areal der Sesekeradroute bis ins nächste Dorf, dort dann aber diesmal nicht hindurch und hintenrum wieder raus, sondern am westlichen Ortseingang schräg links raus.
Auf dieser Route landet man dann auch auf dem alten Bahndamm der ab Stockum zu Werne bis nach Unna führt. Da bin ich aber wieder schnell von runter gefahren um meine übliche Heimfahrstrecke über ein paar Nebenstrecken abzuradeln. Dunkel war es sowieso schon und mit 1c° in trocken bestes Winterwetter.

Auf der Burg angekommen nur entladen und ein nettes Bild vom Cannondale CAADX zu schießen.

Seit dem 17.11.2015 ist dieses Rad nun bei mir als Ersatz für das Volotec im Einsatz. Jenes hat bis heute nur 39.578km geschafft, ist damit aber am Limit gewesen. Der gefederte Hinterbau mit seinen Lageraufnahmen halt… *schau traurig*

Beim CAADX kann das nicht passieren, denn gefedert ist es gar nicht. Das kann ich aber verschmerzen. Auch wenn ich sagen kann, wenn ich das Volotec mal wieder für eine gewisse Strecke bewege, daß hat schon was von Sänfte.
Trotzdem würde ich das bei einer Neuanschaffung nach dem CAADX nicht wieder gegen ein gefedertes eintauschen. Der Trend ginge eher zu noch etwas breiteren Reifen. Da kann man dann noch was am Luftdruck drehen und gut ist.

Für den morgigen Tag steht ein angeordneter später Arbeitsbeginn an. Man munkelt, daß das Zeitkonto bis dahin mit einer verlängerten Anfahrt überbrückt werden könnte. *smile*

Bis dahin, habt einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

48.911km/ 21.01.2022

Januar 23, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder: erstaunliche Dinge passieren in dieser Welt. Und um ehrlich zu sagen, so erstaunt bin ich dann auch wieder nicht.

Mittwoch: es ist 04:10Uhr und ich bin hellwach und erholt, doch mein Wecker bimmelt erst um 04:30Uhr. „So what“, sag ich mir und stehe auf, daß Bad ruft. Ich schlürfe meine Espresso special und werde die Gunst der frühen Stunde nutzen um über verkehrsarme Piste zum Job fahren.

Dort dann früher angekommen werd ich dann meine am Vortag nochmals gewaschene Bergans Letto Jacke mit Fibertec Textil Guand Pro imprägnieren. Bis zum Schichtende sollte die Imprägnierung dann trocken sein.
Am Job hat man mehr Platz und kann sich alte Pappe unterlegen zum Imprägnieren.

Was das Wetter so macht wird sich gleich zeigen.

08:03Uhr: die Anfahrt war wie erwartet frisch und die Spikereifen damit auch wieder im Einsatz. Nach der Ankunft frisch machen und die Jacke imprägniert. Dann sich an die Vorbereitung der ersten Jobrunde begeben…

…um kurz darauf der Dynamik folgend dann doch eine andere Runde vorzubereiten und anschließend auch zu fahren. That‘ s life! Aber auch da kam die Überraschung, ich wäre im Stall als Reservemann belassen.

Später: die Rückfahrt in normal & kurz kommt einem komisch vor, wenn man in den letzten bedien Tagen davor ordentlich was auf´s Kilometerkonto gebunkert hat.

Sport: es ist zwar nicht unbedingt warm draußen (5c°), aber ich denke mir einfach es wäre zu schade die Zeit drinnen zu verbringen. Also schlüpfe ich in warme Kleidung und treibe meine sportlichen Übungen draußen. Erst zum End ein gibt es einen ganz feinen Nieselregen. Die letzten Bodenübungen erledige ich in der Fitness-Garage.

Donnerstag: der nächste Tag, ausgerechnet heute wo ich zeitiger im Stall sein mußte, gab’s ein arg frische Brise in besserer Qualität von stumpft schräg vorne. Hamsterrad war also angesagt. Aber clever wie man ja so ist da ist ja die Rennbahn-Nebenwindschutzstrecke. Also darauf abgebogen um dann ab einem kritischen Punkt…
…tatsächlich vor der Baustelle zu stehen ohne Aussicht auf Durchkommen. Ausgeschildert war das schon lange oder sogar sehr lange, doch bisher nur Fake.

Und so musste ich den ganzen Driss wieder zurück, die Querung fahren um dann doch wieder gegen den Wind trampeln. Da machst´e nix, zwanzig Minuten für nöschte verstriche.

Im Stall gab’s dann auch nur ganz fix Handgriffe und Espresso special und ein paar Kekse sowie Obst als Futter.

Die strategische Futterplanung welche dann so aussah, daß man sich bei ohnehin fälligen Durchfahrt des Zielareal ein legger Leberkäßbrötchen holt. Kostet keine zwei Taler und macht erst mal bis zum Mittag satt. Dann aber…

… vergessen das ja Donnerstag ist. Und an jenem Tag ist im außerhalb liegenden Nebeneinzugsgebiet Markt. Und auf dem Markt steht ein Reibekuchen Stand. Auch dort in frisch und legger für einen schmalen Taler. Jetzt war ich aber satt und so gab‘ s dort nix.

Bedauerlich aber kann man mit leben, ich habe mich also zurück gehalten und nix geholt.

Für die Rückfahrt hatte ich am Vortag in der Fitness-Garage noch ein Päckchen geschnürrt um eigentlich einen guten aufgegossenen Caffee zu machen. Da es aber schon den Tag über eher nicht so gemütlich war, im Zielgebiet vom Job schneite es teilweise, hatte ich mit ich mit dem wöchentlichen Obsteinkauf noch ein wenig Brühwürfel und ein Laugenbrötchen mit in den Einkaufswagen geworfen. Kleine Planänderung also.

Ich trete fertig gezogen vor den Stall, das CAADX lehne ich noch an die Wand um eigentlich die letzten Kleidungsstücke über zu streifen. Ich bemerke, es ist zu warm am Beinkleid. Ich gehe wieder rein und disponiere um. Dann fahre ich los. Nun trifft die Kaltfront ein, was ja klar war. Es zieht sich zu, die Sonne verschwindet, es wird frisch, es wird feucht, es schneit!

(Filmschwenk <klick> von der Auszeit)

Da der Schnee-Spuk aber maximal zehn Minuten geht und dann die Sonne wieder ihr Unwesen treibt, biege ich doch an der Ökologiestation Bergkamen links ab und fahre zu meinem Lieblingsaussichtsturm. Ein bisschen…

Outdoor: …geht schon. Der Esbit Spirtusbrenner wurde in die dafür vorgesehen Windschutzhalter gesetzt und entzündet. Da der Spiritus auf der kurze Fahrt nicht sonderlich auskühlen konnte und ich den Brenner nach dem entnehmen auch eine kurze Zeit in der Hosentasche hatte, gibt es recht schnell einen schöne blaue Flamme.

Der Chinatopf wird mit der zuvor in der Tasse abgelesenen Menge Wasser befüllt und ab geht die Post. Das Laugenbrötchen liegt bereit und unter der Radregenjacke trage ich die warme Isojacke. Passt soweit. Das Wasser kocht kurz auf, ich gieße es auf den zerbröselten Brühwürfel und rüher um. Die Brühe ist so heiß, daß man beim Trinken aufpassen muß sich nicht die Schnute zu verbrennen.

So mit dem Sitzen merke ich aber, die Hose ist doch leicht feucht geworden. Blöde gerade wenn man sitzt. Doch es geht. Nach dem Heißgetränk packe ich zusammen und Kurbel mich erneut in Schwung. Die Sonne scheint, leider nur von hinten. Ich muß also stehen bleiben, um ein Bild zu machen.
Lippeauen schon fast beim Sonnenuntergang.

Eigentlich ein guter Zeitpunkt auf seiner Hütte anzukommen und den Kaminofen schon vorzuheizen. Dann noch ein kurzes warmes Bad, frische Sachen an und sich vor dem Ofen gemütlich machen. Träumen.

Freitag: für diesen letzten Wochentag bin ich clevere und ringe dem Schlaf weitere zwanzig Minuten mittels Wecke ab. Das ist natürlich extrem hart, aber was mutt datt mutt. Außerdem, das Hamsterradkurbeln tue ich mir nicht an. Aber zunächst mal das schwungbringende Heißgetränk. Und das tut Not.

Endlich auf der Piste, vorher noch mit dem inneren Schweinehund gerungen und sich fast ernsthaft gefragt: „was machst du hier“, sehe ich nach etwa knapp zwanzig Minuten den ersten Schnee auf der Piste.

So komme ich ganz gut voran und auch über die neu gemachte Brücke rüber bin ich der erste.

Am späten Nachmittag: ja das mit der Rückfahrt in netter hatte sich dann erledigt. War es um die Mittagszeit herum teilweise gut sonnig, zogen Regenwolken auf und es kam immer ein wenig mehr an erhöhter Luftfeuchtigkeit runter, als das es dem geneigten Radler lieb ist. Das motivierte mich dann irgendwie gar nicht so doll…

…denn noch kurbelte ich meinen Streifen am Channel ab. Erst über die übliche Strecke wie Preußenhafen & Seepark Lünen, dann rüber auf´s Nordufer, weil man ja am Südufer in Höher der geplanten und in bau befindlichen Hafencity Bergkamen immer noch nicht durchgängig fahren kann und dann eben kurz nach der Hafencity an der Treppenbrücke wieder auf das Südufer gewechselt.

Bis dahin sah das CAADX schon längst alles andere als sauber aus und auch mein Beinkleid samt Schuhwerk hatte diesen gewissen Kanal-Touch. Aber ich war noch guter Dinge und so kurbelte ich mich ob des ganzen Schnodder fleißig bis zur Burg durch. Dort wurde dann allerdings eine komplette Grundreinigung gemacht inklusive der Schuhe.

Zum Ersteinsatz kam dann auch die neu eingerichtete Putzecke. Zuvor hatte ich die diversen Bürsten, Pinsel oder Schlauchreinigungsbürsten mitten wo in der Fitness-Garage hängen. Für einen schneller Zugriff, also auch für eine fixe Zwischendurchreiningung eher ungeeignet. Jetzt hängt der ganze Kram direkt an der Tür.

Danach halt die anderen üblichen Handgriffe. Rein in die Burg, auskleiden einen Wäschhaufen machen, anschließend die Wäsche in die Waschmaschine stopfen und anschmeißen, Haare schneiden, duschen, rasieren, eben wieder alles fein machen. Wie das eben so ist. Und damit war auch diese Woche vorbei, mal sehen was am Wochenende so kommt und wie dann die nächste Woche so wird?

Macht Euch ein schönes Wochenende und bleibt bitte gesund!  😉

48.790km/ 18.01.2022

Januar 19, 2022

Newsticker/ WordPress Highlights: gleich vorab *Trommelwirbel* automatisch generiert meldete mir mein Dashboard…

…ich habe 400! Beiträge nacheinander online gestellt. Ich kann’s halt nicht lassen. *grins*

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder/ HomeOffice: es war mal wieder soweit. Auch bei uns in der Firma ist man auf die Gesundheit aller sehr bedacht. Kein Wunder, haben wir doch relativ direkt mit der Materie im allgemeinen aber auch im Speziellen und dies wortwörtlich, Kontakt.

Gut, derjenige der im HomeOffice sein soll, bin ich. Was also tun? Der Wecker bimmelte wie gewohnt, hab mich aber noch für eine gut zeitliche Strecke rumgedreht. Die Holde machte sich auf zur Schicht, die Jüngste war dann kurz darauf akustisch zu vernehmen. Als das Bad dann frei wurde, schoss ich in die Senkrechte, die Nacht war vorbei.

Nach dem Gang ins Bad folgte der Espresso special, hier und dort ein paar Zeilen im Onlinegeschehen und mein Motorola blieb still.

Nachdem ich den Kreislauf genauso in die Senkrechte gewuchtet hatte wie das Physische um den Kreislauf herum, ging es auf einen kurzen Kontrollgang vor die Tür. Die Temperatur in etwa so wie gestern, irgendwas auf die 5c° zu, aber auch in etwa genauso feucht. Regenhosenwetter?
Gefühlt ja, aber noch stand das nicht an, jene Entscheidung würde später fallen. Logisch, ich werde nicht den Tag rumlungernd auf der Burg oder im Burggarten verbringen.

Wohlwissend um die Situation hat man den Kumpel aus’m Claim informiert, daß es ein Zeitfenster X sinnvoll zu füllen gäbe. Currywurst-Pommes-Mayo stand dabei als Hauptziel auf dem Plan.
Das ursprüngliche Fahrziel dazu, der Preußenhafen zu Lünen in Kombination mit der erst kürzlich gefahrenen Strecke war zwar zunächst das to-do, wurde dann aber von mir gezielt aus der Schusslinie genommen. Hatte man erledigt, kann man zwar machen, muß man aber nicht mehr.

Weniger verlockend erschien auch die Windrichtung. Warum sich gute zwei Stunden plus gegen den Wind stellen?
Wobei ich jetzt mit dem Kontrollgang vor die Burgpforte sagen kann, die Wetterfrösche haben sich mal wieder geirrt. Außerdem würde das dann, zumindest so kurz nacheinander, auch langweilig sein. Ein anderes Fahrziel konnte also her.

Bei dem Punkt ließ ich dem Kumpel aus’m Claim die kreative freie Hand und es kam Sendenhorst als Lösung. Jener Ort gefiel mir bei den wenigen Anfahrten, ich stimmte zu. Auch Strecke und Fahrzeit sollten für einen eher entspannte gemeinsame Ausfahrt passen sein.

Es folgte der nächste Kontrollgang. Zum einem wurde an den Winterradschuhen noch das eine oder andere Bröckchen Erdreich abgekratzt und dann ein genaueres Auge auf das CAADX geworfen.
Die groben Spuren vom Vortag waren beseitigt, aber im Bereich des Antriebs tat dann doch mal ein Ölkännchen not.

Dann wurde die Wasservorräte aufgefüllt und ins Burginnere genommen. Ich hatte sie wohl gestern nach der Ankunft am Rad belassen und so waren sie leicht frisch. *brrrr* Aber ich mußte sie noch nicht lutschen.

Soviel also zu den letzten bzw. ersten Handgriffen für diesen Tag. Dann ging die Reise los, um kurz nach neun saß ich auf dem Bock und trat mal wieder in die Pedale.

Dem Wettercheck zuvor hatte ich mal kein Radtrikot über das bessere Funktionsshirt gezogen und auch keine Sturmhaube unter der Mütze.
Das Radtrikot hatte ich aber wohlwissend in die Lenkertasche gepackt, wo ich auch die Sturmhaube drin hatte. Ein Wechselshirt hatte ich in der Hecktasche, außerdem die warme Radpausenjacke. Man kann ja nie wissen.

Denn insgesamt schien es mir angenehmer zu sein, ja sowas wie warm. Die Sonne verkroch sich aber recht fix, die fehlende wärmende Wirkung wurde durch körperliche Arbeit ersetzt. Es lief gut und ich erreichte pünktlich die Schleuse Werries als Treffpunkt.

Auch der Kollege aus’m Claim bog punktgenau um die Ecke, was auch gut war. Denn so stehend war das dann nicht mehr ganz so gemütlich. Wir rollten los, er gab die Richtung vor. Grundsätzlich kannte ich die Strecke bin sie nur meistens rückwärts, also aus der anderen Richtung kommend gefahren.

Jedenfalls erreichen wir Ahlen, wo dann der Stadtkern fahrend durchquert wurde um dann zum nächsten größeren Ort zu strampeln um dort die drei Ruhrpottköstlichkeiten zu sich zu nehmen.

Das Wetter spielte fast gut mit, sehen wir mal von ein zwei blöden Windrichtungen ab. Aber sowas nimmt man halt hin.
Zumal ganz so viel Geacker gab es nicht, denn es ging vorzugsweise über eben Untergründe.

Es heiterte auf und wir erreichte Sendenhorst. Eine kleine nette Kapelle gefiel mir, Bild mußte also sein.

Kurz nach dieser für mich netten Kapelle erreichten wir auch den Ort der drei Ruhrpottköstlichkeiten. Mapfen war angesagt, natürlich nach der ordentlichen Ausweiskontrolle. Dafür durften wir dann aber auch in dem Zelt neben der Bräterbude hocken.

Frisch gestärkt und zumindest ich offensichtlich zufrieden, es war nicht nur die erste CWPM in diesem Jahr, sondern seit langem eine mal wieder, ging die Reise weiter. Auch das nächste Ziel Albersloh wurde über recht erstklassigen Radweg erreicht.

Nicht auszudenken was hier bei schönem Wetter los sei. Wir hatten beide Horrorbilder vor unserem geistigen Auge. E-Bikefahrer wuchtend an ihren schweren Geräten und dann ganze Peloton an Rennradlern die im Affenzahn daherflitzen.
Nix mit Caffee oder gar Currywurst-Pommes-Mayo, oder wo in einer netten Hütte hockend blöd in die Landschaft starren und sich die Sonne ins Gesicht scheinen lassen.

Kurz nach dem Ortseingang…

Und man erkannte umgehend wo man sich befand. Im Dunstkreis von Münster sind Hollandräder wohl das meist genutzte Fortbewegungsmittel. Zumindest für den führerscheinlosen Teil der Bevölkerung.

Auch ja, Albersloh. Die Eisdiele hatte leider geschlossen. Und so kurvten wir entgültig in Richtung Heimat. Auch hier über die schon vorab bevorzugten Streckenführungen.

Es ging ein wenig mehr gegen den Wind, dafür gab‘ s aber Sonne.

Hinter Drensteinfurt beratschlagten wir nur kurz woher der lausige Rest gehen würde. Es fiel eine Entscheidung also wacker weiter.

Kurz hinter Haus Ermelinghof trennten sich unsere Wege. Der gute Spike on Bike bog eher östlich ab, ich gönnte mir noch ein wenig Schlampes-Piste mit Fahrtrichtung Süd. Nicht das ich Entzugserscheinungen bekomme. *lach*

Ich schlug zu guter Letzt eine für mich ungewöhnliche Verbindung ein und landete am Fuße der Halde Radbod bei den Lippenauen. Ein letzter kurzer Stop zum Luft holen…

Ankunft. Ja war nett und irgendwie fühlte ich mich bei Männern auf Rädern. Ja das war dann der gestrige Tag. Hoffen wir mal, daß es noch einige mehr so nette Tage geben wird. Bis dahin, macht auch das Beste aus dem heutige Tag und bliebt bitte gesund!  😉

 

Restart/ 48.713km/ 17.01.2022

Januar 18, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder: und wieder ergehe ich mich in diversen Textzeilen…

Montag: ein irgendwie komischer Tag. Zunächst bin ich in gewohnter Weise wach, auch das hausübliche Heißgetränk bringt Schub.
Der nächste Handgriffe gilt dem Einwechseln der mit normalen Reifen bestückten Laufräder, was die Fuhre auch eine gute Portion geschmeidiger rollen lässt.

Erst mal so losgefahren bemerke ich fix, zum einen ist die Brise von vorne guter Qualität und zum anderen ist es nicht wirklich so kühl.
Noch vor der letzten Dorfausfahrt ziehe ich das Radtrikot, was ich über dem regulären Funktionsshirt trage aus und lass es im Gepäck verschwinden.

Ankunft mit über einer Stunde Fahrzeit, umkleiden und frisch machen, dann die Handgriffe für die Jobrunde erledigen. At last den Espresso special in den Thermos füllen und Abfahrt.

Innerlich werden mal wieder Pläne geschmiedet woher es nach dem Schichtende gehen könnte? Man munkelt was in Richtung Cappenberg. War man schon ewig nicht mehr.

19:46Uhr/ Tagesrapport: ich melde Vollzug! *lach*

Es war eine Mischung aus Erkundung/ Entdeckung aber auch des Wiederbefahrens einiger guter bekannten Wegstrecken. Und dabei, der Jahreszeit angepasst, wäre auch eine gute Schlauchwäsche nicht der schlechteste Plan. Ich fange mal an.

Es ist halt wie so oft, die Verbindung zweier Punkte ergibt nicht zwangsläufig die kürzeste Strecke.

Irgendwie bin da doch vom Weg abgekommen. *lach* Aber das Wetter war so nice, die Strecken so nett und überhaupt…

Die erste Entdeckung machte ich am Lippewehr östlich vor Lünen. Es ist ja nicht so, daß ich dort gefühlt schon tausend Male vorbei gefahren bin…

…das aber dort wo ich den gelben Pfeil eingebaut habe, ist sowas wie eine Fischtreppe. Jedenfalls mutmaße ich das mal, ist mir aber neu. Ich war so baff, das ich sogar einen Kurzfilm <klick> gedreht habe.
Leider hab ich aber bis heute noch keinen Weg gefunden, noch nicht mal teil-illegal, also eigentlich verbotener Weise, auf dieses Areal zu kommen. Schade, denn erkunden würde ich es  gerne mal.

Den ersten Plan den ich hatte, hoch nach Cappenberg zu fahren, den kann ich ja auf unterschiedlichsten Wege angehen.
Erst wo am Kanal entlang zu fahren und dann eine großen Schwenk zu machen, dazu fehlte mir irgendwie die Lust. Also wurde sich für einen „Einstieg“ irgendwo“ hinter jenem Lippewehr entschieden.

Ab dort hätte ich dann an einer Gabelung etwas nördlich gondeln können, um im Cappenberger Wald über die berüchtigten Schotterwaldpfade (Schotterwaldpfade weil es stellenweise so ausschaut, so ob man dort Bauschutt einfach ausgekippt hätte und dann platt gefahren) ein paar Meters zu machen.
Aber irgendwie war mir nicht danach und so innerlich kann ich das eventuell erst jetzt nachvollziehen.

Ich entschied mich also rechts raus über eine offizielle Wanderroute bis und darüber hinaus nach Haus Aden Schacht 7 (<klick> zum Standort wo ich so war) zu fahren.

Dort gibt es für den geneigten Geländeradfahrer diverse natürliche Spielwiesen. So ehemalige Bergbaugegenden sind immer irgendwie mit Wasser durchzogen. Irgendwo fließt da immer was her, oder zumindest aber sind die Böden sehr wasserlastig. Und durch die Niederschläge der letzten Tage, ziehen sich Böden wie ein trockner Schwamm voll.

Gut, kurz vor dem Schacht 7 bin ich dann auf so eine Piste abgebogen und erinnerte mich an einem Moment, wo dort Kinder spielten. Auf der rechten Seite vom Weg erkennt man eine „Insel“. Die Eltern riefen seinerzeit den Kindern zu, daß ein Radfahrer kommen würde. Grundlos, denn wenn ich Kinder sehe, bin ich immer sehr vorsichtig.

Jedenfalls spielten die Kids am rechten Waldrand und kamen von unten herfließenden Wasser. Traumhaft für Kinder, aber natürlich auch für outdoor-lastige große Kinder. Ich sprach einen Vater an, man kam kurz ins Gespräch und er meinte nur, kein Problem, da kann man drauf, ist aber nicht wirklich viel zu sehen.

Dessen erinnerte ich mich und beschloss heute auf eine kurz Erkundung daher zu gehen. Das Rad wurde geschoben, erst einen kleinen Hang runter, dann über einen schmalen Wasserlauf und dann am anderen Ufer wieder einen Hang hoch.
Oben auf dem Kamm vom Hang sah man dann einen weiteren Wasserlauf und ein breites Brett was da rüber führte. Also hab ich das Rad mal wo geparkt und bin da zu Fuß rüber.

Im Grunde landet man an der anderen Uferseite dann am Fuß einer kleinen Kuppe. Da bin ich hoch und hab mich umgeschaut (…und das Bilde gemacht, sowie noch einen kleine Rundschau <klick> gefilmt).

Schön ruhig ist es dort, man kann von weiter her nur ein paar Geräusche erahnen. Natürlich wäre das im Frühling oder Sommer noch schöner. Aber das sieht man mal wieder, was für nette Ecken es doch hier in direkter Umgebung gibt. Nach dieser Erkundungsrunde bin ich dann aber doch weiter.

Jetzt zog es mich irgendwie zum Schloss Westerwinkel hin. Den Weg dorthin hätte ich über eine nette Nord-Süd-Achse machen können. Wäre dann ab Schloss Nordkirchen durch den Hirschwald, dann das Naturschutzgebiet Ichterloh gewesen. Aber die Strecke bis Nordkirchen mochte ich nicht fahren.
Also kramte mein Navihirn ein Route über Capelle raus, was für mich auch gut ging.

Das blöde war nämlich, daß es inzwischen immer wieder mal etwas Niederschlag gab. Na gut, Niederschlag wäre jetzt auch zu viel gesagt, so ein feiner Nieselregen kam da immer ma´ rein. Und da ich ja keine Regenbuxe an hatte, aber auch nicht im Gepäck, wollte ich an den Beinen nicht unbedingt mehr nass werden, als nötig. Ginge zwar auch, muß aber kein Spaß machen.

In Capelle drehte ich mal wieder eine Ehrenrunde, weil ich die Zufahrstrecke zur tausendjährigen Eiche aus der Richtung nicht ganz so parat hatte. War aber auch egal, passte dann doch.

Ab dort bin ich dann mehr oder weniger fast nur auf Waldrouten gefahren. Doch halte, warte! Waldrouten? Naja, das was da so von über war. Denn diverse Holzfällaktionen mit entsprechendem Fahrgerätschaften, aber auch Regen hatten da die eine oder andere Strecke so an den Rand der Befahrbarkeit gebracht.
Gut so, denn je vorsichtiger & langsamer, des so mehr Points für den Winterpokal.

Mir macht das aber auch mehr Spaß, also wo auf dem Rennrad stumpf bei Vollgas die Kilometer purzeln zu lassen. Ich glaube das wäre nicht mein Ding. Im Wald ist mehr los, man sieht mehr und hat auch mehr Schutz vor bekloppten Autofahrern.

Und wenn man aufmerksam ist, dann kann man auch hier und dort Tiere sehen. Gut, ich mußte aber auch auf ein paar Strecken die Aufmerksamkeit auf die Strecke fokussieren.

Da ich ja nun irgendwann die größten und schlammigsten Teile hinter mir hatte, blieb nur noch das kurze Stück runter zum Schloss Westerwinkel. Das war dann die letzte Fingerübung in Sachen grober Untergrund.

Was die da treiben ist mir irgendwie rätselhaft. Bei den letzten beiden Male dachte ich, am Ende dieses Feldweges werden Bautätigkeiten demnächst gestartet. Heute war zumindest das erste Stück mit Schotter gut verfüllt und eingeebnet. Doch danach…

Man konnte unten in der Senke auch gut sehen, daß jemand mit seiner Blechkiste fest saß. Logisch, in der Senke sammelt sich das Wasser, die Spurrillen haben gut eine Tiefe von 10-15cm, da kommt dann auch kein Auto mehr einfach so raus. Ich habe dann genau das Stück auch lieber geschoben.

Hatte keinen Bock auf Fangopackung.

Ab dort war dann aber nur noch einrollen angesagt. Eigentlich…

…denn umeigentlich kann eich da noch dieses einen netten Waldweg, quasi kurz vor der Haustür, die Steigung ist auch nicht sooo wild…

12 letzte waldpiste_ergebnis

Passte aber bestens. Im Gegensatz zu den vorherigen Fangostrecken war das ein Kinderspiel. Und so kam ich nach gut 3:23h und 52km weiter auf der Burg an. Das CAADX wurde nur ganz grob mit dem Wasserschlauch abgespritzt. Wichtiger waren mir die Schuhe, vor allem von unten.

Ja so war also die erste Fahrt mit dem CAADX nach dem Einbau der neuen Steuerlagern. Mal sehen was morgen so passiert. Man munkelt es soll eine Überschuss an Mitarbeiter im Stall geben, es soll wohl jemand zu Hause bleiben.

Bis zu den nächste Zeilen, macht Euch eine netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

48.641km/ 10.01.2022/ Immer wieder „nett“…

Januar 11, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bikedefekte/ Sport & Alltag/ HomeOffice: das was ich als erstes mal loswerden will ist, daß ich inzwischen gar nicht mehr weiß wozu man sich einen Wetterdienst in irgendeiner Art anschaut?

Das passt doch alles von vorne bis hinten nicht.

Montag: von den angesagten gefühlten 5c° und offiziell gemessenen 7-8c° stehen selbst bei mir im Burggarten gerade mal feucht-frische 3c° auf dem Thermometer.

Aber es ist trocken und so bleibt die Regenhose nur im Gepäck. Dann rolle ich das CAADX aus der Fitness-Garage und…
…ein wenig fast schon keine Verwunderung steht in meinem Gesicht geschrieben. War die Schraubaktion von Samstagabend doch nicht so der burner?

Definitiv nicht!

Denn das Rad lässt sich, nun sagen wir mal, irgendwie störrisch um die Ecke schieben. Ich ahne nix Gutes, fahre aber trotzdem los. Ja geht – irgendwie. Nur sich mal eben während der Fahrt einhändig die Nase schnoddern ist nicht die beste Idee.

Die Fuhre rollt, aber unruhig. Während ich so vor mich dahin trampel, was übrigens bestens klappt, spiele ich unzählige Lösungsansätze durch.

Welchen Schrauber des Vertrauens kontaktieren, wann und vor allem wie? Und dann noch die Frage, warum passiert das immer wenn es am wenigsten passt?

Das einzige Rad was ich noch habe wo so verdammte Spikereifen drauf passen, ist eine Schiffschaukel. Ja das Volotec könnte man mit Spikereifen bestücken. Aber dann mit dem Bock ein paar gehofft wenige Tage damit zum Job gondeln?

Der einzig gute Punkt daran wäre, daß es noch mehr Points in den Winterpokal einspielen würde.

Ich schwöre mir, beim nächsten Lottogewinn hole ich mir zwei absolut identische Bikes ins Haus, jedes davon nur mit Teilen verbaut, die ich mit einem Hammer, einem krummen Schraubendreher und einer Wasserpumpenzange wechseln und reparieren kann. *lach*

Aber ich komme an und lass erst mal alles sacken. Eventuell gibt’s noch einen Kurzstop in einem Baumfachmarkt zwecks Einholung von Werkzeug für den Spind. Und nach Schichtende lege ich nochmals Hand an. Auch wenn es eigentlich nichts bringt…

…so dann wieder das Resultat unter dem Strich.

Die Jobrunde fließt so vor sich hin, wer zum Geier hat diese ganzen Schlafmützen in Blechkisten auf die Straße gelassen?

Und das sage ich, also vorschriftsmäßiger und sehr vorsichtiger Fahrer. Also wenn ich das Gefühl habe, daß sie vor mir langsam sind, dann stimmt was nicht. Ich versuche mich zu beruhigen, das Finale kommt ja noch.

Nach dem Ausstempeln und der Abfahrt beschließe ich direkt zu Fahrrad Schricke zu fahren. Er ist am nächsten an der Burg und würde kein Spezialwerkzeug (wie für ein Press-Fit Tretlager) für eine Erneuerung brauchen. Die Zeit des Ladenschluss checke ich zuvor in meinen wohlsortierten Kontakten, passt.

Ich komme an, die Verkaufsfläche ist beleuchtet, aber die Werkstatt dunkel. Doch schon geschlossen? Ich drücke kurz die Tür, sie geht auf…

…erst jetzt beginne ich meine Maske raus zu holen, den Helm abzulegen und auch die Sturmhaube hoch zu ziehen. Denn jene blockiert die Ohren, die man ja für die Maske braucht.

Der Zaubermann des Schraubenschlüssel kommt schon aus der Tür heraus. „Was mein Begehr sei“, fragt er.
Ich erläuter kurz, er fasst an den Lenker und gibt umgehend Rückmeldung. „Das knistert ja nur noch, das ist hin“, so sein Urteil. Innerlich war mir das irgendwie klar.

Meine vorherigen Fragen ob er Zeit hätte und wie es mit Ersatzteilen ausschauen können, werden tendenziös stark differnzierend beantworten. Zeit ja, Ersatzteile pandemiebedingt… . „Nun gut“, denke ich:“man kann ja nicht in beiden Punkten Glück haben.“

Ich kabel, also zumindest virtuell, die Burdame ob sie des Standes wäre mich aufzulesen? Auch der Plan geht auf. Ich beschließe ihm direkt das treue Fahrgerät zu überlassen.

Regelkonform betreten wir nun beide die heiligen Räume und erledigen die Formalitäten.
Meine letzte Frage, ob ich im Laden warten dürfte wegen der Wärme draußen, wird bejaht. Es ergibt sich während der Wartezeit ein kleines Gespräch. Seelenpflege. *lach* Mit dem Verbleib des CAADX bei Fahrrad Schricke wird sich der Dienstag:…

…einer spontanen Dynamik hingeben.

HomeOffice: der Tag erwacht, ein andere Tagesstart. Der Wecker bimmelt, man dreht sich noch eine Weile um, steht dann aber nicht auf.
Der Älteste steht auf und geht ins Bad, man bleibt liegen und schlummert noch eine Weile.

Dann steht die Jüngste auf und geht in Bad. Umdrehen und abermals eine kurze Weile wegsacken.

Dann kommt aber doch der Augenblick wo es mich ereilt, Finale. Espresso special und ein Stückchen Kuchen.

Dank personellem Überschuss im Betrieb, vor allem bei den Ersatz- u. Sondereinsatzpersonal, wozu ich ja nun auch gehöre und der kleineren aber ja nun längeren andauernden gesundheitlichen Missgunst, gibt auch bei uns eine Kontaktminimierung. Bisher bin ich, so mein altersschwächelndes Gedächtnis mich nicht täuschen möge mir nur zwei Tagen gesegnet gewesen sein. Das war also in der letzten heißen Phase.

In der aktuellen Phase steht also für heute dieses Home Office an. Grundsätzlich stehe ich also bereit. Aber wie ich mich schon Ende letzter Woche mit dem Häuptling kurz geschlossen hatte, die Wahrscheinlichkeit sei doch eher außerordentlich gering – das.

Ich werde also erstmal schauen was so wird? Mit Spannung wird die erste Analyse des Herrn Schricke erwartet.
In diesem Zusammenhang werde ich dem Volotec noch zwei Spikereifen anbasteln. Einen alten gut über 3.000km gelaufenen 45NRTH Xerxes Faltreifen mit 140 Spikes und den noch fast baugleichen nur als Stahlreifen, also nicht faltbar nachgekauften. Nur so zur Not, falls es doch zu glatt sein könnte.

Ansonsten würde ich eher auf den Stahl Renner als nutzbare Fahrgelegenheit zurückgreifen. Beide werde ich also in eine Bereitschaftsposition bringen und somit mal nach Luft und Kette schauen. Wer weiß wie lange, hoffentlich so kurz wie möglich. Wer weiß wie lange das CAADX außerhalb meiner Reichweite bleiben wird?
In dem Zusammenhang, möge mir das Wetter gnädig sein.

Mit dem Werkstattaufenthalt ist dann eigentlich eine nette Ausfahrt auch erst mal hinfällig. Man hatte das so einen Plan. Auf der anderen Seite kann ich mich nun aber auch der körperlichen Ertüchtigung hingeben, was aber natürlich auch keine tagesfüllende Aufgabenstellung ist. Somit bleibt noch etwas Luft für eine kreative Tagesgestaltung. Man wird sehen. Bevor ich mich auf die übliche Weise in der Schriftform hier ausklinke noch einen…

Newsticker: auf meinem Nebenblog hab ich dank automatischer Veröffentlichung nun einen weiteren neuen Beitrag stehen. Unter dem Titel – Outdoorgeschichten – Boardküche & Co. – hab ich einen weiteren Haufen Zeilen einfließen lassen. Wer also mag der folge bitte dem <klick>…

So jetzt ist hier aber erst mal Schluss. Ich wünsche Euch einen netten Tag und das Ihr einen gute Portion Gesundheit abbekommt!  😉

48.599km / 07.01.2022

Januar 8, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder/ Outdoor/ Sport & Alltag: der Jahres Anfang ist geschafft und ein wenig Text kann ich wieder hier online niederschreiben. Ja wer hätte das gedacht! *lach*

Donnerstag: keine große Überraschung, es ist sehr frisch draußen und meine intuitive Wahrnehmung rät mir zum Wechsel auf die mit Spikereifen bestückten Laufräder. Zum Glück hat man sowas griffbereit in der Fitness-Garage stehen und der Wechsel ist wenigen Minuten gemacht. Aber…
…immer wenn ich jenen einbaue, ärgere ich mich ein wenig. Auch wenn ich in diesem sehr frühen Morgenstunden gut wegkomme, denn zumindest auf Asphalt rollen die Continental Spike Contact doch ganz ordentlich. Aber sie grenzen die Fahruntergründe doch ein und einen leichteren und damit auch besser rollenden Reifen wäre doch ganz nett. Schade das mir letztes Jahr der 45NRTH Xerxes Faltreifen am Hinterrad aufgeplatzt ist.

Bike nachgedacht: aber auch der war mit seinen eher nur wenigen 140 Stück an Spikes, die ich aber nie bei echter Eislage so testen konnte, eher schmal aufgestellt. Inzwischen scheint es aber einen 45NRTH Gravdal in 700c x38mm auch als Faltreifen zu geben. Natürlich hat auch jener eine ähnliche Preislage. Weiter…

Den Tag über fällt mir eine gute Strecke Unna Bahndammflitzen via Welver ein die man nach dem sehr frühen Schichtende eigentlicheben fahren könnte.
Das Wetter zeigt sich milde, Sonne steht am Himmel nur wenige Wolken und der Wind aus der guten Richtung. Innerlich plane ich eine wenig vor, verstaue vor dem geistigen Auge weiteres Trinkwasser in der Hecktasche. Ein paar zusätzliche Riegel und einzeln verpackte Salamiwürstchen gibt’s im Discounter des Tages. Ja man freut sich schon.

Doch dann kommt wie es kommen muß, der Jobhäuptling meldet sich fernmündlich, es gibt noch eine kleinere Sonderübung. Nix großartiges aber eben lang genug um mir irgendwie den Wind aus den Segeln zu nehmen.
Ich entschließe mich dann nach dem Schichtende zu einer mehr oder weniger regulären Heimfahrt.

Nur kurz halte ich an, etwas schönes Brennholz liegt am Wegesrand. Aber es ist zu groß, ich bekomm es nicht ans Rad. Der Blick fällt gen Westen.

(mehr Bildmaterial <klick> im Januar-Album)

Traumhaft oder?

Freitag: der Winterwetterlage entsprechend „komme ich nur zäher in die Schuhe“. On top hat man noch Niederschlag. Was treibt einen eigentlich gesund denkenden Menschen bei knapp 1c°, Regen und dann noch eine gute Brise von vorne um kurz vor sechs auf dem Rad fahrend 20 Kilometer weit?

Feierabend ich erlebe etwas was ich nicht sehr oft erlebe, eine wunderbare Überraschung. Die Brücke am rückwertig am Jobstandort verlaufenden Radroute ist endlich nicht nur fertig, sondern auch frei gegeben. Alle Zäune sind wech. Was für eine geniale Überfahrt.

Einen Kurzfilm <klick> von der ersten Überfahrt hab ich gedreht. Und was hatte ich mich noch am Morgen über diese Lahmarschiegkeit geärgert. Und sofort steht die Stimmung.

Kurz vor Ziel erspähe ich einen wirklich kaum sichtbaren Trampelpfad in ein bisher noch nie erkundetes Gebiet. Ich schlüpfe durch und sehe…

…viel leeres Land.

Bikedefekte: wir hatten schon lange nix mehr. Schieb ich also so das CAADX über die Holperwiese um die bisher noch nicht in Augenschein genommen Ecke zu erkunden, bemerke ich wie es am Lenker doch irgendwie komisch wackelt.
Zur Kontrolle ziehe ich ein mal kurz die Vorderradbremse und bemerke sofort, daß Steuerkopf oder Steuersatzlager hat Spiel.

Natürlich hoffe ich, daß es nur Spiel hat und ich mit etwas festziehen da kein Neues rein machen muß. Anderseits, daß jetzt verbaute  Stronglight 1/8″ 1/8″ Referenznummer 252764 wurde bei 19.216km am 08.- 09.01.2018 eingebaut.

Ich werd da mal am Wochenende schauen. Jedenfalls die Tauschnummer damals nicht wirklich kostspielig, was schon mal eine Hoffnung ist. Also heiter weiter…

Bis dahin hab ich dem CAADX aber nach der Ankunft eine weitere Schlauch-Katzenwäsche gegönnt. Nach einem Umziehen wurde was für die Beweglichkeit und die Kräftigung getan. Diesmal aber drinnen im DG.
Tarp aufspannen und fett anziehen war mir zu umständlich. Da schlüpfe ich für die eine Übung mal lieber schnell in eine Fleecejacke und Turnschuhe, mach die dann draußen und komme dann wieder rein.

Aber es ist schon ein irres Gefühl, wenn man so gut auf Touren ist, förmlich fast glüht und dann nur leicht bekleidet nach draußen geht. Das ist ungefähr so wie beim Saunieren ins Eisbad hüpfen. DAS hab ich aber wirklich nie gemacht. Brrrrr…

Ja und das war dann die kurze Zweitages Arbeitswoche, jetzt ist erst mal Wochenende. Für den Samstag steht mal ein entspannter Heimatbesuch an und dann sehen wir mal weiter. Nächste Woche gibt’s am Job Gemischtwarenprogramm. Jeden Tag was anderes zum fahren. Bis dahin…

…macht Euch einen netten tag und bleibt bitte gesund!  😉

Erste Zeilen, erste Kilometer/ 48.412km/ 02.01.2021

Januar 4, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Outdoor/ Bike- & Biketouren Bilder: man kommt spät los, was mir aber, man möge mir die Formulierung verzeihen, scheiß egal ist.

Als erstes Wechsel ich eine Schraube für den Kleat zum einrasten ins Pedal von einem anderen Radschuh zu dem Schuh wo ich sie verloren hatte.

Dann kam das Packen nach der Vario 1. welches an die Geduldsgrenzen stieß. Wie genau hatte ich noch den Schlafsack, die Hängematte und den Hängemattenwärmer darin, also in der Lenkerrolle verstaut? Oder, warum ist der Packsack so verdammt lang und voll?

Irgendwann hab ich es dann. Auch der Rest wird verstaut, so oder so. Zum besseren Packen hat man noch Ideen, müßte man mal ausprobieren. Abfahrt, endlich in Fahrt kommen.

Der kurze Regen zog durch, Trockenheit und sogar Sonne bis etwa Höhe weiße Brücke (Treffpunkte), knapp Schleuse begleiten mich. Fahrtzeit bis dort etwa 30-40 Minuten.

Nach 1h passiere ich das Kanalende und fahre stellenweise schon schräg gegen den Wind an. Pläne für die Rückrunde werden im Kopf geschmiedet. Eigentlich hab ich gar keine Lust groß gegen den Wind zurück zu fahren. Wird mir aber wohl kaum was übrig bleiben. Impressionen ziehen an mir vorbei oder vor mir her.

(das restliche Bildmaterial im Januar-Album <klick>)

Newsticker I: bei 33km in 1:39h erreiche ich die Hütte an der Ahse (zur Hütte selbst habe ich auch noch einen Beitrag <klick> getippt). Ich lade die die Boardküche aus und ziehe mir eine wärmende Jacke über. Es hat zwar noch 11c°, aber der Wind kühlt gut. Windschutz ist Thema.

Essen (Bioerbenseintopf aus dem Drogerie-Discounter) machen und dann das Hängematten-Set-Up testen. Einen Kleinen gibt’s natürlich auch.

Die Big Agnes Isomatte und der Therm-A-Rest Slacker Hammock Warmer ist mit von der Partie. Eine vermeintlich leichte und vor allen Dingen klein zu verstauende Isolierkombination?
Da kommt der Wind gelegen, ein wenig Härtetest. Das Set-Up steht gut überlegt im Wind, ich schlüpfe rein. Passt soweit, ich kann entspannt-warm rausblicken.

4.5_ergebnis

Ein paar Vöglein zwitschern, der Wind bläst und hin und wieder spazieren Leute vorbei.

Ein Hund kennt keine Hängematte und schon mal gar nicht auf „seiner“ Strecke. Er bellt, kommt näher. Frauchen ruft ihn, muß aber doch kommen und ihn einsammeln. Man kommt in ein sehr freundliches Gespräch.

Nach einem kurzen Film <klick> krabbel auch wieder rein und beschließe noch mindestens eine halbe Stunde aus zu harren. Was bringt die Wärmeleistung im Wind? So langsam verkriecht sich die Sonne am Horizont.
Dann muß ich aber doch zurück, also packe ich wieder alles zusammen.

Das restliche Tageslicht, die Wolken und die einziehende Nacht lassen einen den Wind vergessen.

Newsticker II: an der Hütte im Winkel/ Beitrag <klick> halte ich doch noch einmal an. Wenn ich die Hängematte schon ma‘ mit habe, kann ich auch gleich passende Bilder für einen weiteren Blogbeitrag über Hängematten Plätze schießen.

So in der Nacht ist die Hütte menschenleer, man könnte also gut übernachten. Ich schieße also die Bilder und fahre weiter.

Zwei weiter kurze Fotostops an einer neuen Pumpstation und am Pier 9 Tiny House Hotel. Ob ich mir dort mal so für zwei Nächte eine Hütte buche? Ja schön wäre es schon. Der Typ Ahse und Werse gefiel mir recht gut.

Ich rolle noch ein gutes Stück gegen den Wind, der Bryton Akku hat seinen Geist aufgegeben. Da hat wohl wer vergessen ihn zu laden. Macht aber nix, so sehe ich wenigstens nicht in was für einem elendigen Tempo ich in Richtung Burg rolle. Rückwärts könnte ich schneller sein. *lach*

Ankunft und die Taschen abmachen, jene nehme ich mit rein und entlade sie erst gar nicht. Wer weiß was ich in den nächsten Tagen noch so treibe?

Unter dem Strich war diese Ausfahrt in entspannt genau mein Ding. Das es mit dem Packen nicht so gut geklappt hatte, puffer ich weg (habe aber mit diesen Zeilen am Folgetag da schon Hand angelegt/ es kommt also auch dazu ein Beitrag).

Also, das war‘ s dann für‘ s erste. Macht Euch einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Der letzte Tag/ 48.346km/ 31.12.2021

Januar 2, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Outdoor/ Café/ Bike- & Biketouren Bilder: viel gibt es im Grund nicht zu berichte, trotzdem Flut ich mal wieder das Internet mit Text- & Bildmaterial.

Zunächst mal, es war erneut mächtig warm am Morgen. Dafür waren die Straßen fast wie leer gefegt, nur der Wind bließ gut aus Süd-west. Ist aber normal, wenn warme Luft aus dem Süden kommt, dann hat man auch meist guten Gegenwind.

Da es noch gut früh und alles auch recht ruhig war, bog ich bei dieser letzten Jobanfahrt mal wieder am Wertstoffhof Lünen ein. Ist ja eine regelmäßig von mir gefahrene Strecke.

Kurz nachdem ich unter der Bahnbrücke durch war, raschelte es rechts im Gebüsch. Ein Reh tastete sich heraus und querte meinen Weg in kaum mehr als zwei Meter. Wunderbar so was zu sehen.
Doch nach der Rechtskurve die ich auch fahren muß, vernahm ich ein paar Meter weiter erneut Geräusche am oberen bewaldeten Hang.

Da ich meine Helmlampe an hatte leuchtete ich vorsichtig kurz in den Hang hinein. Und wie ich es mir dachte, mindestens zwei, eventuell auch drei Rehe eilten oben durch das Gehölz. Freude kam auf.

1 letzte ankunft_ergebnis

(Dezemberalbum <klick> mit mehr Bild- & Filmmaterial)

Gut für mich am Gegenwind war, so brauchte ich mich nicht anzustrengen um auf die eine Stunde für den Winterpokal zu kommen.

Nach dem Frischmachen und den ersten Handgriffen für den Job wurden zwei Lachsschnittchen und einen Tomate in den Hals geschoben. Abfahrt und die Jobrunde laufen lassen.
Praktisch daran, es ging am Decathlon vorbei und so nutze ich die Chance unkompliziert an ein weiteres aufblasbares Sitzkissen und noch ein Paar regendichte FORCLAZ Überzieh-Fäustlinghandschuhe zu kommen.

Feierabend und nach der Jobrunde sich wieder umziehen und losrollen. Aber neugierig wie ich nun mal bin, mußte ich mir die neue Brücke anschauen und gucken, was da nun nicht fertig ist.

Eine mangelhafte Abzäunung bot mir dann einen Fußmarsch auf die Brücke an. Zu sehen ist nix, die Brücke ist also in meinen Augen fertig. Es wird also wohl nur an einer Abnahme harken. Finde ich jetzt so gar nicht lustig, denn um die frei zu geben, kann man doch mal eben raus kommen.
Ich überlege die Stadt Lünen an zu schreiben. Ich rollte weiter, beziehungsweise ich wollte weiter fahren.

Da gab es aber ein Problem mit dem Einharken in das rechte Pedal. Ich hielt kurz an und schaute unter den Schuh. Es war kein Stein oder dickerer Ast der da wo zwischen hing, sondern…

…einen fehlende Schraube. So zickte der Kleat (Metalplatte zum einrasten in das Klicken-Pedal) rum. Durch gerade ausrichten konnte ich dann aber doch fahren. Dem netten Teil dieser letzten Jobheimfahrt entgegen.
Da werd ich also ein paar neue Kleats zum auswechseln bestellen müssen.

An der Ökologiestation Rünthe bog ich dann ab, um über deren Hof zu fahren. Mache ich gerne, da ich das Gelände und die dort stehenden alten Gebäude klasse finde.

Ebenfalls klasse fand ich heute, daß ich jede Menge trocknen Zunder, zum Teil halt Birkenrinde vorfand und dieses kostenlos einsammeln konnte. So spart man den mitgeführten Spiritus, denn das war eigentlich mein Plan. Aber wenn das da schon mal rumliegt.

Natürlich steckt da auch ein gewisser Sportsgeist hinter. Eine Hitzequelle also ein Feuer mit Dingen zu machen die man mitnimmt, kann ja jeder.
Mit dem was einem die Natur bietet, sieht das schon ganz anders aus.

Also wurde Birkenrinde (Birke enthält ätherische Öle die auch brennen, wenn die Birkenrinde nass ist) abgeschält und ein paar trockene kleine Äste von geschlagenen Totholz abgebrochen.

Dann lag da noch trockener Reisig rum, der natürlich auch aufgesammelt wurde. Alles wurde unter den Verschlussriemen der vorderen Tasche gesteckt und ich fuhr die wenigen Meter noch zum Turm.

Ich habe mich dann nach einem Versuch im Untergeschoss des Lieblingsaussichtsturm einzurichten, der aber leider nix wurde, denn es war dort zu windig, im Erdgeschoss nieder gelassen.
Der Platz dort ist mir ja schon für Pausen gut bekannt und fand dann auch heute meinen Gefallen. Das bereits im Hause befindliche Sitzkissen wurde aufgepustet und ich nahm Platz. Das Coffee set-to-go wurde entladen und die Hitzequelle vorbereitet.

Erstaunlich fand ich, das die Flammen der Bushcraft Essentials Bushbox den Espresso in kaum drei Minuten hochschnellen ließ. Das hätte ich ja nicht gedacht. Das finale Eingießen und der Neujahrsgruß (Dauer leider beim online-laden ein wenig länger) konnte ich noch filmisch fest halten.

Dann wurde der Espresso ausgeschlürft, kurz inne gehalten und sich am warmen Wetter erfreut. Wie schon in den vergangenen Tagen kamen mir Gedanken zu einem kleinen Outdoor-Vergnügen. Mal sehen was daraus wird? Hab ja im neuen Jahr drei Tage Urlaub.

Nach diesen Gedanken wurde alles zusammen gepackt und Reste beseitigt und die letzte Heimfahrt startete. Die Sonne schien wieder in den Rücken und bot ein nettes Farbenspiel.

Ankunft at home, mal wieder das CAADX einer aber diesmal besseren Schlauchwäsche unterzogen. Soll ja auch was vom Jahreswechsel haben.

Ja und damit war das Jahr dann auch zu Ende, was das Radfahren und den ganzen Kram drumherum angeht.


Aber einen kurzen Blick in die Zahlen – Wann wieviel? – will ich dann auch noch tun.

Es sind dann doch noch 11.062km in diesem Jahr (nach meiner Statistik) zusammen gekommen.
Damit fehlen „nur“ 828km bis zur Jahresbestmarke. Sind aber bloß Zahlen, ich persönlich bin damit gut zufrieden. Hätte hier und dort nicht die eine oder andere gesundheitlich kleiner Unannehmlichkeit quer gestanden… . Schwamm drüber.

Damit fast abschließend bleibt mir für das Jahr 2021 nur noch die finale Ausfertigung des Jahresabschlussberichtes. Eine Aufgabe die trotz zumindest am Anfang bis etwas Mitte des Jahres vorgetippten Zeilen, dann doch noch ein paar mehr Tage auf sich warten lassen wird.


Winterpokal 2021 – 2022: wer hätte es gedacht, auch dieses Jahr geht schneller zu ende als ich dachte, zumindest was den Dezember angeht. Somit auch im Winterpokal ein Blick in die laufende Wertung, abgegriffen zum Zeitpunkt am 31.12.2021 ca. 17:45Uhr.

Im IBC steht das Velociraptoren Team bei…

  • 478 Teams fix im Winterpokal unser Team die Velociraptoren auf Platz 46
  • 2.445 Teilnehmer fix im Winterpokal meine Position auf Platz 119

In der Platzierung ist unser Team tatsächlich etwas abgerutscht. Kann man aber mit leben, denn immerhin sind wir immer noch unter dem ersten 50, was bei 478 Team nicht wirklich mies ist.

Ich selber bin tatsächlich trotz der drei Tage gesundheitliche Zwangsauszeit zehn Plätze nach vorne gerutscht. Ich schließe daraus, daß andere Teilnehmer da entweder weniger Aktiv waren, oder eventuell wegen einem Winterwetter weniger fahren konnten.


Auch der Blick in die Wertung des Winterpokal aus dem Radforum

  • 07 Teams fix im Winterpokal unser Team die Velociraptoren auf Platz 01 
  • 41 Teilnehmer im Winterpokal meine Position auf Platz 03

Tja im Radforum hat sich nicht wirklich viel getan. Das Team steht unverändert auf dem ersten Platz, was mich angesichts der Mörderfahrleistungen unser beiden Spitzenfahrer nicht verwundert. War also eine gute Teamzusammenstellung.
Ich meine, wer will die 8.700 Punkte Differenz in der Teamwertung einfahren? Vor allem wann und wie? Das ist schon Hammer.

Was meine bescheidenen Position angeht stehen ich auf dem dritten Platz. Wenn ich mir das jetzt so im Kopf aufgehen lasse, dann ist das angesichts der eher teilweise nur mäßigen Fahrleistung ein Bombenplatz.
Denn ich habe erstmalig in all den Jahren keine Channel Challenge (*) gefahren, wo dann nicht nur die gut über 100km fehlen, sondern auch die grob 6h Fahrzeit. Auch sind bis jetzt kaum größere verlängerte Heimfahrt mit in den Winterpokal eingeflossen.

* Das Thema der nicht gefahrenen Channel Challenge beschäftigt mich doch. Zu gerne hätte ich eine gemütliche Runde in der üblichen Gruppe gefahren. Ja, ich hätte auch gerne eine Solorunde gemacht. Das hat aber alles nie und irgendwie gepasst. So what, wie man sagt.

Man spielt aber mit dem Gedanken, diese Runde am Jahresanfang nach zu schieben. Hab ja drei Tage Urlaub und da könnte man dann ja…

Macht Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

48.316km/ 30.12.2021/ …schneller Neustart

Dezember 31, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder/ Sport & Alltag/ car-to-go: mit einer gewissen gesundheitlichen Dynamik im positiven Sinne, ergab sich dann ein schneller Neustart.
Schneller weil zum Glück in unkomplizierter von und mit allen offiziellen Seiten. Natürlich auch, weil sich die körperliche Unannehmlichkeit irgendwie aufgelöst hatte.

Alter: auch wenn das Thema und damit eine echte Ursachen und deren Findung noch im Raum steht, daß wird so zwischen den Feiertagen nix.
Der Haus-Doc befindet sich gerade im Umbau, dort gibt es also nur Notfalltermine. Die Krankenkasse reichte mir eine Rufnummer durch, wo man bei Bedarf Infos abrufen könnte und der Knochendoc, ja der ist fernmündlich nicht zu bekommen, aber eben auch nicht notwendig.

Die neue Info das einen schriftliche Gesundscheibung nicht notwendig ist hab ich von der Krankenkasse, was auch seitens des AG/ Job bestätigt wurde. Demnach steht also einem regelkonformen, ja auch bei uns gib es so etwas wie Homeoffice *, Antritt zwecks Ausübung einer vertraglichen Tätigkeit gegen Entlohnung nix im Wege.

(*Homeoffice: bedeutet eine Anwesenheit am Job die sich ausschließlich der Abwickelung der nur wirklich notwendigen Tätigkeit erstreckt. Anders gesagt, liegt nix mehr an, ist man nicht mehr anwesend oder erscheint erst später.)

Dienstag: die üblichen Handgriffe um in die Spur zu kommen und sich dann per Pedes durch die Natur rollen zu lassen.

09:38Uhr: ja wir lieben es!

Ich weiß nicht wiso, aber heute früh mal wieder eine mittelschwere Krise bekommen. Das ich in den letzten Tagen schon meine langen Radfahrbeinlinge gesucht hatte, ist ja das eine. Das andere war dann aber heute früh, daß meine Reflexstulpen, meine ollen Goretex-Garmaschen und meine Craft Sturmhaube nicht aufzufinden waren! Teufel, verdammt.

Bei den Beinlingen war ich mir nicht ganz sicher ob ich sie nicht in der Firma hab liegen lassen. Aber die Reflexstulpen hatte ich noch in der Hand.
Und zwar genau dann, als ich meine Wäsche aus der Waschmaschine geholt hatte und mich geärgert hatte, daß ich sie nicht mit gewaschen hatte.

Wo zum Geier die Sturmhaube gelandet ist, konnte ich nicht ausmachen?

Zum Glück war es heute eher mild und ich konnte durch eine andere Kleiderkombi die Fehlteile kompensieren. Aber heute Nachmittag werde ich alle potentiellen Lagerplätze DDR-Grenzermäßig auf links drehen.

Ansonsten wie schon gesagt, eher mild bei 4-2c°, ein fast no-spike Wetter welche aber dann doch zur Sicherheit drauf belassen werden, leichte Feuchtigkeit aber so gut wie kein Wind.

13:59Uhr: war ja irgendwie klar, da hat man mal früh – Home-Office – und könnte eine verlängerte Heimfahrt machen, fängt es an zu kübeln.

Ob jetzt gaaaaaanz langsames Umziehen hilft wage ich znoch u bezweiflen. Blöd nur, daß die Regenbuchse zu Hause liegt.

Heimfahrt: und nach dem Austrinken des restlichen Espresso special schlüpfte ich also ganz gemütlich in die Bikeklamotten. Und meine Geduld wurde belohnt ich konnte bei kompletter Trockenheit losgondeln. Das folgende Bild ist ja bekannt…

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…also auch die ersten Meters wo ich ja schon erwähnte wie ich jene abspulte.

3.1 haldenblick_ergebnis

(im Dezemberalbum <klick> mehr Bilder)

Es ging also mal hier und mal dort aber stets noch in ganz kurz entlang, einfach mal so, aber auch um zu schauen, was der in den letzten Tagen ausgeruhte Körper so macht. Außerdem hatte ich recht fix ein Ziel im Auge. Es sollte, so alles mitspielte, auf einen Ausflug auf die meine Halde Humbert gehen.

Das Wetter war bestens, zum Glück aber fuhr ich auch in die richtige Richtung. Denn von hinten bließ der Wind ein ganz nettes Konzert. Jetzt gegen den Wind am Kanal entlang? Nein danke! Es war also warm, um genau zu gehen, zu warm.

Und so kam es das ich nicht nur meine Jacke auf Lüftung stellen mußte, sondern auch meine kurzen Beinlinge ablegen wollte. Dazu hielt ich unter einer der vielen Brücken an, dort bist sich eine Treppe als Sitzgelegenheit und fingerte meine Beinlinge unter der Radhose raus. Damit ich dies in geschickt machen konnte legte ich meine Radfahrhandschuhe auf das angelehnte Rad. Ungeschickter Weise…
…leider lose, denn mit einem Windstoß flog ein Handschuh in eine seichte Wasserlache.

Da ich mich zum Ausziehen auch der Schuhe kurzfristig entledigen mußte, hatte ich einen ganz fixen Anflug diese wieder an zu bekommen. Denn merke so nur mit Socken auf feucht-nassem Boden, keine gute Idee. Ich griff mir dann den Handschuh und stellte fest, feucht aber mir zu feucht zum anziehen.
Das war jetzt aber nicht ganz so schlimm, weil es ja warm war. Also bündelte ich die Handschuhe hinten auf meiner Gepäcktasche von außen fest. Von außen, wie sich aber nach der Ankunft herausstellte, war das nicht die beste Idee.

Jedenfalls konnte ich so nun besser temperiert meine Fahrt in weiten Teilen am Kanal weiter fortsetzten und bog dann bei den beiden weißen Brücken quer rüber zur Zielhalde.

Oben auf meiner Halde angekommen wurde kurz durchgeatmet, war ja schon lange nicht mehr hoch gefahren, kostete also den einen oder anderen Atemzug mehr. Dann natürlich der Kontrollgang.

do nature: seit dem letzten Mal wo ich ja etwas schützenden Mutterboden mt Laub rauf gebracht hatte, hat sich eigentlich nicht viel getan. Erstaunlich fand ich aber, daß am letzten Beet die abgedeckte Zwiebel, oder was auch immer, wohl immer noch ihren grünen Schmuck trägt oder sogar nachgeschoben wurde, wenn auch in eher klein.

Ebenfalls gut fand ich auch, daß mit der letztes Mal nachgebrachten Erde auf dem zweiten Beet endlich auch was gekommen ist, auch wenn es nur ein wenig Gras ist. Immerhin für die Jahreszeit.

Natürlich war die Idee die Handschuhe wovon ja nur einer zuvor in eine seichte Wasserlache gefallen ist „super“ auf die Arschrakete zu verfrachten, keine gute Idee.

Sah irgendwie schmutzig aus. Gut, hab dann die Waschmaschine gefüttert und so war das dann Geschichte.

Zu Hause hab ich dann sowohl die in der Frühe gesuchten Beinlinge gefunden, die wohl – jemand – nach dem waschen woanders in den Kleiderschrank gelegt hatte, als das ich sie an ihren Stammplatz legen würde.
Die Garmaschen und die Reflektoren waren auch ein Fach höher positioniert. Aber das nehm ich auf meine Kappe. Die Sturmhaube habe ich jetzt vergessen zu suchen, werd ich also noch machen müssen.

Mittwoch: es geht weiter, für heute wird die Regenhose mit im Gepäck sein, denn der Wetterfrosch murmelte was zum Feierabend hin von Regen weit über 50%.

Mit dem Ankleiden entdecke ich die Sturmhaube, ist also wieder alles beisammen, Abfahrt.
Schon beim Gang rum um die Burg zur Fitness-Garage nieselt es. Halt warte, nein doch nicht. Dann aber wieder doch. Das Wetter kann sich nicht wirklich entscheiden, es bleibt mehr oder weniger bei Nieselregen in Abschnitten.

Ohne in die Regenbuxe zu schlüpfen fahre ich und lasse im Kopf schon die Orte passieren, wo im Stall eine Heizung zur Verfügung steht. Nach dem Umkleiden und Frischmachen landet die feuchte Radhose dann unauffällig auf einem Heizkörper. Bis zum Schichtende ist sie mit Sicherheit trocken.
Spannend wird, wie wird das Wetter nach dem Feierabend sein? Radrunde oder nicht? Zumal…

…man am Morgen auf normale Bereifung wechseln konnte. Und rein zufällig ist auch eine zweite 1l Trinkflasche mit on board. *grins*

Die Rückfahrt: und dann war es soweit. Ungünstig war, daß es bis zum Schichtende nicht geregnet hatte, denn sonst wäre das nicht so eskaliert. Als Strecke wählte ich eine Route die ich in der Kombination schon länger nicht mehr gefahren bin und aus dem Bestand der Winter Pokal Classic Routen stammt.
Logisch, wie die Titel halt schon sagt, gerne halt für den Winterpokal gefahren, wenn auch nicht ausschließlich.

Gut daran, es waren so grob 50km mit entsprechender Fahrzeit zusammen kommen und so den frühen Feierabend versüßen.

Ja und wie ich schon sagte, kein Regen also blieb die Regenbuxe im Gepäck. Abfahrt dann auch noch bei angenehmen 7c°, diesmal aber anders als am Vortag mit durchgängiger Bewölkung, was die Temperatur gefühlt handschuhfähig machte.

Wie üblich beschloss ich die Strecke in Abschnitten zu fahren um so zu sehen, wie weit es mich treiben würde, aber vor allem auch könnte. Denn mit den paar Tagen Auszeit tastet man sich besser an längere Strecken heran. Auch im Hinterstübchen immer noch das Wetter. Kommt der Regen und wenn ja wann?

So könnte man einen Ausstiegspunkt festlegen und falls der Regen dann doch kommt links raus auf direktem Weg gen Burg rollen. Man muß es ja nicht übertrieben. Mit im Gepäck neben der schon erwähnten zusätzlichen 1l Trinkflasche noch ein paar Schokoriegel als Brennstoffquelle. Also mal los.

Lief dann auch recht passabel und wie schon am Vortag war der Wind auf der richtige Seite. Es ließ, wenn auch in minderer Menge seicht von hinten oder von knapp-rechts. Und so rollte ich an der Seseke bis Bönen und dort dann durch das Industriegebiet.
Für nicht Radfahrer liest sich das jetzt irgendwie häßlich an, aber tatsächlich hat man durch das Industriegebiet eine sehr nette Radroute abseits des Asphalt hingezaubert. Es lässt sich also in schön fahren.

Das große Bild zeigt dann die Überlandstrecke wenn man das Industriegebiet verlasen hat. Auch da sehr ruhige, lässt man mal die parallel verlaufende A2 außen vor, Wegstrecken.

Wie das eben so ist, natürlich hatte es gerade dann angefangen zu regnen, als ich die letzte Möglichkeit abzukürzen schon lange gut im Rücken hatte. Aber das erwähnte ich ja bereits. Da ich bei dieser Fahrt an der an der Burghügel Mark vorbei komme, wurde dort auch die Möglichkeit genutzt sich im nahen Pavillon noch ein zusätzliche Radtrikot unter die Jacke über das Langarmshirt zu ziehen.
Dann kam der Homerun, ein letzte Bild den Dorfkern mit dem Konsumtempel in beleuchtet im Hintergrund…

…und schon stand man auf dem heimischen Gartenboden. Dort wurde natürlich war dann ma´ wieder der Gartenschlauch bemüht samt Kettenpflege. Man was das sah das CAADX aus.

Zumindest für diesen gelaufenen Tag war das Thema Winterfahrten eher vorbei und auch für den Folgetag eher nicht vorhanden. Das Themrometer stieg auf kontinuierliche 6c°+, was für einen Hitze. *lach*  Auch vorbei waren die langen Heimfahrten für dieses Jahr. Denn am…

Donnerstag: …sollte es im Optimalfall eine körperliche Ertüchtigung in Sachen Kraft und Dehnung geben. Man kann ja nicht nur Radfahren, sollte damit auch was für die Haltung und Beweglichkeit tun.

11:40Uhr: der Tag nach dem Tag war dann auch zunächst ma‘ etwas gemächlicher was die Anfahrt zum Job anging.
Erstes „Problem“, es war pupenwarm. Und das mit satten 10c° in der Spitze. Die anderen Sache war, man kann ja sagen was man will, aber Wetterdienste… .

Alle wie sie da sind, von wegen kein Regen. Natürlich hatte es auch nicht geregnet als ich das Rad raus holte. Man hätte sich ja noch die normale Radhose gegen die Regenbuxe tauschen können.

Pünktlich an der ersten Ampel fing es an zu nieseln und das machte dann, mehr oder weniger die ganze Zeit auf der Anfahrt sein Ding.
Ich hab dann die Buxe einfach wieder über die „gefundene“ Heizung gehängt.

Ansonsten war noch prefill angesagt. Mit einer Tasse Kakao verschwandt auch ein Mikrowellen-Burger hinter den Lippen. Dann ging es. Der Tag rollte so vor sich hin, der Feierabend kam und ich mußte bei teilweise 13c° nach Hause fahren.
Unglaublich, denn bei der Hitze war ein wenig Strategiespiel angesagt. Denn was zieht man wie an und überhaupt.

Die Jacke wurde voll gelüftet, eine Mütze kam genauso wenig zum Ersatz wie ein Halstuch. Clever war, daß ich die normale Radhandschuhe mitgenommen hatte. Die haben ja keine langen Finger und so kam genug kühlender Wind, wenn man davon überhaupt sprechen kann, an mich heran.

Aber wo länger an einer Ampel stehen bleiben war auch nicht schön. Mir kamen sogar ein paar Schweißtropfen von der Stirn. Das hab ich maximal im Hochsommer.

Gut, nach der Ankunft wurde frische Kleidung angezogen und das letzte Training im Burggarten abgehalten. Das lief auch lecker und so konnte ich zufrieden diese letzten Zeilen in diesen Blogbericht tippen.

Für morgen ist das CAADX mit ein paar netten Dingen beladen, da hab ich was Schönes vor. Aber was das ist, verrate ich erst beim nächsten Bericht.

Macht Euch also einen netten letzten Jahrestag und bleibt wie immer so fit & gesund wie es nur geht! Und rutscht gut ins neue Jahr.  😉