Archive for the ‘03. The Cure – Forest’ Category

Kulinarische CWPM Runde/ 55.203km/ 26.11.2022

November 27, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: der nächster Plan war ja, eine nette Radrunde auf die Beine zu stellen. Nach ein wenig hin und her wurde zwar was drauf, aber eben keine super lange 100 Kilometer Channel Challenge.

Also wieder frisch geduscht die Zeilen zum Geschehen. Der Tag begann zwar mit einem Weckerbimeln, aber auch nur weil man ja weiß, der Samstagmorgen geht stets sehr entspannt von statten.
Espresso doppio und Samstagszeitung in aller Ruhe sind Pflicht. Und in aller Ruhe braucht eben Zeit. Also muß man sich ein wenig aus den Federn pellen um dann auch jene Zeit zu haben. Und überhaupt, bevor man ein wenig die Pedal kreisen lässt, ist so ein kleines Frühstück auch nie schlecht.

Und so war’s dann auch. Rechtzeitig konnte ich alle meine Klamotten zusammen raffen und auch nochmals nach dem Bike schauen.

Dann so um die Uhrzeit herum die verabredet war, tauchten beide Mitreisende auf. Zusammen gondelten wir bei etwas mehr als 3c° aber guter Sonne in Richtung Kanal hoch…

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…um dann dort alsbald via den Lippeauen mal wieder das Naturlippewehr östlich vor Werne zu erreichen.

Das Tempo bis dahin aber auch danach sollte sich nicht wirklich erhöhen. Aus gesundheitlichen Gründen war das einfach nicht drin. Machte aber auch nix, Tempo bolzen war eh nicht mein Plan. Und so rollten wir, ebenfalls mal wieder, zum Beversee rüber. Das Wetter war zwar frisch und im Schatten war es auch nicht wirklich arg gemütlich, aber mit passender Kleidung war das gut machbar. Nur wo im Wind stehen, war nicht so angesagt.

Vom Beversee aus ging es dann westlich bis zum Preußenhafen zu Lünen, wo dann die wohlverdiente Pause eingelegt wurde. Die übliche Currywurst-Pommes-Mayo (CWPM) wird geordert und genüsslich in der Dreierunde vertilgt. Wobei es nur zwei Schalen gab, da es einmal hausgemachten Knifften gab.

Da lange rumsitzen auch irgendwann frisch wurde und man ja eigentlich auch ich Radfahren wollte, schob ich die kleine Truppe dann an, doch den nächsten Stop auf ein Koffeinnachschub am Hafen in Rünthe zu erfahren.

Und so kam es dann auch. Kurz vor dem Ziel sind wir dann nochmals am Beversee vorbei, doch dieses mal an der anderen Seite.

Und so fuhren wir dann am Pier47 vor. Der Espresso war jetzt tatsächlich gut und in der Lokalität war es auch mollig warm.

Als die Bedienung dan fragte ob alles in Ordnung sei oder man noch was wünsche, bemerkte ich, ups haben wir uns wider festgequatscht, also Aufbruch. Weitere Extras an Zielen zum angucken gab´s aber nicht. Der Bedarf war gedeckt und ich dann auch irgendwie noch mit ein zwei Dingen im Kopf beschäftigt.

Denn die Wäsche der Woche wollt gemacht werden, da lag noch gut was an Laub rum und natürlich war dann auch wieder eine Pflegeeinheit fällig. Und das war’s dann auch schon. Entspannt und unaufgeregt.

Euch noch einen netten Sonntag und bleibt bitte gesund!  😉

Endspurt mit High-Light?/ 55.165km/ 25.11.2022

November 26, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Sport & Alltag/ Outdoor/ Bilder- & Bikebilder: nächster „Film“…

Donnerstag: …relativ warm, dafür hier und da eine kleinere Sprühregen-Attacke. Aber nix aufregendes, schnupft man(n) so weg.

Der Vormittag am Job stellt sich auf ganz entspannt ein, ich bereite mir ein Frühstück und eine neue Frischkäse-Oliven Mischung vor.

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Dann rollt der Arbeitstag vor sich hin. Am Vortag habe ich in der Fahrzeughalle schon das Laub mit so einem mechanischen Schiebe-Staubsauger beseitigt, also stand heute die Druckerhalle an. Da aber mit dem Handbesen, ganz old-school.

Zum vorläufigen Abschluss noch ein wenig vor kommissionieren und auf den Tourstart warten. Es zieht sich.

14:22Uhr: der erste Teil der Jobrunde ist durch und mit der Ankunft am nächsten Kontakt ergibt sich ein gut zu nutzendes Zeitfenster.

Ein netter kleiner Wald wird auf zwei kleine Runde unter die Sohlen genommen.

Wieder mal so ein Wald der wunderschönen ist, aber leider je nach Windrichtung von einer Zubringerstraße mit Schallfrequenz verunreinigte wird.

Ist übrigens ein Waldstück das ich damals mit dem Volotec hin und wieder aufsuchte. Denn am nördlichen Rand gibt es einen netten Trampelpfad.

Da stecken immer wieder ein paar Wurzeln drin, was die Sache fahrtechnisch reizvoll macht. Naja, jedenfalls lief es dann nach dieser entspannenden Waldrunde zunehmend weniger entspannt.

Dafür war die Rückfahrt bei erheiternden 3c° am Südufer und durch die Nacht unter Sternenhimmel nett. Der große und der kleinen Wagen begleiteten mich.

Es änderte aber leider auch nichts, erst um halbsieben betrat ich die Burgpforte. Und so gab es für diesen Abend nur ein Kurzprogramm aus heiß duschen, kleidungstechnisch den nächsten Tag vorbereiten und dann den Abend bei einem großen Teller Nudeln ausklingen lassen.

Freitag 05:55Uhr: ein Tag auf den man sich irgendwie so gar nicht freuen kann. Ich sehe zwar nicht ein warum ich zeitig wie sonst am Job sein sollte, was ja auch nicht Pflicht ist, es gibt eh nix zu tun für mich, weiß aber auch nicht so recht, was ich mit dieser Zeit anzufangen.
Und so tippe ich hier diese Zeilen und lass es mal entspannter gehen.

Als Jobanfahrt gab es dann die Strecke über die Kuhbachtrasse <klick>. Die war für einige Zeit abgesperrt, jetzt aber weiß ich warum.

12:46Uhr: der Tag hielt bis hierhin keine weiteren Überraschungen parat. Oder doch, denn ein Kundentermin am Nachmittag entfällt, was dann ein Zeitguthaben von gut 15 Minuten machen wird.

Das andere Thema war futtern. Um acht herum hab ich die berufliche Tätigkeit aufgenommen.

  • Um 09:00Uhr gab es dann das Haferflocken-Frühstück
  • Gegen 10:00Uhr wurde eine Tomate geschnitten, dazu vier schmale-längliche Brote mit Hering in rote Beete Soße
  • Um kurz vor 11:00Uhr ließ mich das Hause Erasco den Dosenöffner bemühen, woraufhin eine halbe Dose Linseneintopf nieder gemacht wurde

Danach ging‘ s dann, ich hoffe das reicht, bis ich die Burg erreicht habe.

14:30Uhr: mit dem erneut im Raum stehenden Zeitfenster gab es eine weitere Waldluftrunde.

Danach lief der Tag ein gutes Stück besser als am Vortag. Ein Kundenkontakt weniger machte schon gute 20 Minuten weniger aus und auch sonst machte sich das nach hinten raus besser. Heimfahrt wieder bei Nacht und dann Wochenende.

Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Heiter weiter/ 55.086km/ 23.11.2022

November 24, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Sport & Alltag/ Bilder- & Bikebilder: nachdem dann die nächsten Tausendkilometer voll gemacht wurden, kann man mit dem schnöden Radalltag wieder fahren.

Dienstag: die Aussichten auf eine entspannteren Arbeitstag lassen einen den Espresso con Leche auch ein wenig später geschmeidig schlürfen. Draußen wird sich gleich zeigen was für ein Wetter ist.
Ob es bei tatsächlich heiter ist, bezweifle ich aber.

08:15Uhr: ich entscheide mich vor der Abfahrt doch den Spikereifen-Laufradsatz gegen den Grobstollen-Laufradsatz zu tauschen.
Schon wenige Meter später ist Fakt, da liegen Welten zwischen. Es rollt sich leicht, die Reifen sind geschmeidiger und der Geradeauslauf ist wie auf einer Schiene. So muß datt.

Es dauerte zwar eine gute Weile bis mein Kopf warm wird und anfängt Bewusstsein auf zu bauen, aber dann…
… kommt auch wieder nur – Mist – dabei raus. *lach* Man könnte doch eine Night-Channel-Challenge abziehen.
Nett entspannt die 100km+ am Datteln-Hamm-Kanal entlang fahren, die Nacht genießen.

Früher Feierabend: …als in den letzten beiden Wochen. Nach ein wenig Restkaffee schlürfen wurde sich dann auf gemacht. Das ganze, recht ungewohnt, bei Sonnenschein und vermeintlich milden Temperaturen. Kurz nach der Abfahrt fällt mir ein:“war da da nicht neulich ein neu gemachter Weg auf der Halde Viktoria?“

Ich drehe bei und mache mich hoch, die Sonne scheint man kommt langsam aber gut voran. Bevor man oben das Haldenplateau erreicht hat, sieht man links ab in diesen umlaufenden Weg. Der Weg ist der gleiche geblieben, also unbefestigter Trampelpfad, nur den Zugang hat man in den Haldenanstieg mit eingebunden.

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Egal, ich drehe meine kleine Runde und biege dann doch ab um am Kanalsüdufer gen Burg zu kurbeln. So ganz ist man noch nicht da nach der kleineren Zwangspause, oder ist es doch wieder windiger? Auch wieder egal, die Fahrzeit kommt zusammen und man erreicht sein Tagesziel.
Doch kurz zuvor wird mal wieder ein klitzekleine kleiner Abstecher in ein Waldstück (Bild rechts) gemacht.

Nach der Ankunft wurde sich umgezogen und draußen dem sportlichen Teil ein wenig mehr Zeit zukommen gelassen. Das hat mit ein paar wieder hinzugeführten Übungen seine Würze, aber auch ich komme durch.

Würze ist aber auch, weil es dunkel wird und man die Sterne sehen kann. Training, Sport unter freien Himmel. Wie genial ist das denn!

Nachdem Duschen klopp ich mir eine XXXL Portion Nudeln in die Kauleiste, lasse noch ein wenig sacken, aber um kurz nach acht ist bei mir das „Ende des Films“ schon zu sehen. Abspann und Nachtruhe.

Mittwoch: nächste Attacke auf das Arbeitsleben. Für heute stehen nur wenig Handgriffe am Job geplant an.

Die Anfahrt ist vom Wetter her eher gemischt. Leichter Nieselregen-Attacken unterbrechen die trockenen Phasen. Ich komme aber gut zurecht und drechsel mir eine nette Anfahrt durch die Lippeauen zusammen.

Dabei geht es auch am Natur-Lippe-Wehr vorbei. Im Scheinwerferlicht und mit dem Start des Tageslichtes in der weiten Ferne ergibt sich eine nette Szene.

Auch gegen Ende, just dann als der Tag mit Licht mehr die Oberhand gewinnt, greife ich zu und schieße ein Bild.

Ich stehe dabei auf den letzten Metern aus dem Park-Wald am Schloss Schwansbell. So kann ein Tagesbeginn nett sein.

Mit den ersten Stunden im Arbeitsleben verschwindet erneut Futter als Brennstoff zwischen den Lippen.

Abends: das Wetter war mal wieder winterpokalmäßig, also genau mein Ding. Um aber auch dem eher geringen Bewegungsaufkommen des gelaufenen Arbeitstages entgegen zu treten…
…gab es eine verlängerte Heimfahrt. Dabei ging es dann wie schon (gefühlt) lange nicht mehr via der Seseke-Radroute bis kurz vor Kamen und dort dann quasi an der Stadtaußengrenze rüber bis zur Klöcknerbahnroute. Dort dann wo recht schnell wieder rechts raus um mich quer rüber in den heimischen Claim fallen zu lassen.

Und tatsächlich ja, war es auf der Seseke-Radroute vom Wind her noch leicht sperrig, an der Stadtgrenze zu Kamen hatte ich dann damit nix mehr zu tun. Und so ging es geschmeidig über die bekannten und geliebte Strecken.

Ankommen mit einem Kilometerguthaben von derer fünf und zusätzliche läppische 20 Minuten an Fahrzeit. Dafür aber super frisch im Kopf, auf den letzten fünf Kilometern wurden immer mehr Lüftungsreißverschlüsse an der Jacke geschlossen. Schnell duschen und dann mit dem jungen Burgherren ab zu einer Geburtstagsfeier.

Donnerstag-Morgen: mal sehen wie das in den nächsten beiden Tagen so vom Wetter her wird? Am Job könnte eine kleinere Sonderkombination anstehen, ansonsten eine Runde wo man wieder als einer der letzten auf den Hof rollt. Sind ja nur zwei Tage.

Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Der nächste Tausender/ 55.000km/ 21.11.2022

November 22, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Winterfahrten/ Bike- & Bikebilder: frisch war es ja geworden und so wurde aus der Kleiderkammer mal ein besseres Shirt zum drunterziehen gegriffen. Funktionsunterhosen in der nächsten Stufe in dreiviertel lang oder in ganz lang, sowie die allerletzte Ausbaustufe auch jenen in besser warm, steht aber noch nicht an.

Montag: diverse Zeilen tippend, dazu Espresso doppio nippend geht es in einen nächsten Arbeitstag.

Später: die Anfahrt hatte schon was. Da war die Sache mit den Conti Spikereifen. Geradeauslauf scheinen jene gefühlt nicht zu kennen.
Muß man sich auch erstmal wieder dran gewöhnen, oder hatte ich das schon wieder vergessen?

Glatt war es morgens aber trotz der äußeren Umstände nicht. Nur feucht-kühl, nicht sonderlich nett. Auf der dann wieder späteren Heimfahrt ging es auch nicht ganz so fix nach vorne. Dafür gab es ein paar nette Bilder…

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…wo dann natürlich die Kamera gezückt werden wollte. Tja, das war‘ s dann mal wieder mit der nächsten Tausendermarke.

 

 

 

 

 

 

Jetzt könnte man ja weiter spinnen. Die nächsten 5.000km könnte so im Mai 2023 fällig sein.
Dann hätte das CAADX sagenhafte 60.000km auf dem Buckel.

Euch dann noch einen netten Tag und bleibt schön gesund!  😉

Positv-negativ/ 54.962km/ 18.11.2022

November 19, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Sport & Alltag/ Bike- & Bikebilder: das Thema Winterfahrten hat sich vorerst erledigt. Klar, gemütlich ist anders, aber sagen wir einfach es ist Herbst.

Donnerstag: in der Nacht hat der Regen wieder begonnen. Ist schon gemütlich wenn man dann im Bett liegt und noch nicht raus muß. Aber irgendwann muß man ja raus und dann bringt’s auch nix.

Innerlich freue ich mich für Mutter Natur und stelle mich auf Regenkleidung ein.

08:42Uhr: die Jobanfahrt war dann, trotz Regenkleidung in den meisten Abschnitten regenfrei. Ist halt so, wie mit dem Regenschirm. Hat man ihn bei, regnet es nicht, liegt er fern der Erreichbarkeit, schüttet es

Macht mir aber alles nix, man kommt gut vom Fleck und damit die Stunde Fahrzeit voll wird, gibt’s kurz vor‘ m Stall eine kleine Runde auf die Halde Victoria hoch.

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Das reicht dann auch, der Ausblick ist nett und hat was. Oder?

Tagesziel 

…nur grob geplant. Eigentlich stünde für heute mein Training A an. Dies ist die zeitlich längere Trainingseinheit. Nett wäre, wenn es heute mit der letzten Abholung am Job so super geschmeidig läuft, wie die Tage.
Auf der anderen Seite bestünde aber auch die Möglichkeit, dieses Training auf den morgigen kürzeren Arbeitstag zu schieben.

Hätte dann nur den „Nachteil“, daß so ein Zeitfenster für eine Draußen-Nacht gen Null schrumpft.
Wobei, bei dem Wetter wird das sowieso eher nix.

Café: die Operation Pacha Mama/ Caffee-Einkauf spielt sich punktgenau in meinem Hirn auf. Ich erhalte wie immer im Röstwerk Hörde meine Dosis für schön.

Wenig später habe ich das kostbare Gut, ungelabelt in der Hand. Wozu sollte ich da einen Aufkleber drauf machen lassen? Zum einen weiß ich was ich gekauft habe und zum anderen genieße ich auch nur die eine Sorte.

Was anderes. Es hat sich den Tag über bei mir gezeigt, daß da irgendwo ein Loch ist. Irgendwie schaufel ich die ganze Zeit nur Futter in mich hinein.

Um kurz nach zwei lasse ich deshalb zum zweiten Mal in dieser Woche ein Kraut-Frikadellen-Brötche in XL für dreifuffzig hinter der Kauleiste verschwinden. Vor dem Hintergrund werd ich mir auch das Training von heute auf morgen verschieben, denn…

…auch die Wetterfrösche plaudern munter was von schneeartigen Niederschlag zum Wochenende hin.
So könnte ich dann heute nach der Ankunft in der Fitness-Garage meine Spikereifen auf den Straßen-Laufradsatz aufziehen. Dann ist man(n) gewappnet wenn’s soweit ist.

Sollte aber morgen das Wetter noch besser sein, hab ich ja noch den anderen Laufradsatz mit den Grobstollenreifen.

Und wenn ich dann eh schon in der Fitness-Garage rumwerkel, kann ich auch Teilesichtung zwecks Aufstockung der Verschleißteil-Box durchführen.

Ja ich glaube das ist ein guter Plan. Und nach dem Duschen schlag ich mir den Wanst voll.

Am Abend: fast ein Träumchen. Man kommt gut heim, verschiebt aber trotzdem den sportlichen Teil des Tagesplan. Morgen ist einfach mehr Zeit, man kann dann auch nach hinten raus entspannter angehen.
Auch die Sache mit dem Reifenwechsel wird verschoben, hier bietet sich der Samstag an.

Die Teilesichtung ergab eine eher schmale Einkaufsliste. Ketten sind noch genug da, Bremsbeläge mußten her. Zum Abschluss gibt es einen satte XXXL Portion Nudeln und knapp einen Stunde später, weil vom Besucher-Essen der Burgdame noch ein vegetarischer Burger über ist, den dann noch oben aufgelegt.

Freitag früh 05:10Uhr: ein Espresso doppio schiebt mich langsam aber stetig an, gleich werde ich meine Sachen zusammen räumen und mal die Nase vor die Burgpforte halten. Kernfrage in den frühen Stunden: Regen oder nicht?

Im Regen fahren kann Spaß machen

Mit der Regenmontur ging es dann auf Reisen. Kein Wind, Temperatur irgendwo bei unter 10c°, man kommt gut voran. Die paar Regenwolken tun ihren Dienst, an mir prallt das ab.
Ja, im Regen zu fahren kann Spaß machen.

Ankommen und die üblichen Handgriffe machen, dann ab auf Jobrunde. Der Kontrollblick zum am Tag zuvor gemachten PCR Test, man ist wieder voll negativ.

Bikedefekte/ B&M Ixon IQ Premium: leider meinen ich bemerkt zu haben, daß mein aktuell im Einsatz befindliche Busch & Müller Icon IQ Premium Vorderlicht meint wieder eine Flackerlicht veranstalten zu müssen.

Natürlich kenne ich diese Discoeffekte die ja nix neues sind und ja, natürlich ärgerte ich mich auch mal wieder. Ob die beiden Versuche das mal zu filmen erfolgreich waren, konnte ich bisher noch nicht ausmachen. Ich befürchte einfach, gefilmt kommt das nicht eindeutig rüber.
Naja, immerhin etwas mehr als ein Jahr. Ich behalte das im Auge, eine Reservelampe hab ich ja noch liegen.

Feierabend: in gemäßigt warmer Kleidung, aber ohne Regenhose ab in Richtung Burg. Mit dem Dreh in Kanallängsrichtung war klar, der Ostwind bläst von vorne. Damit war dann kein großes Tempo zu machen, nicht mal auf der asphaltierten Rennbahn. Aber mein Gott, es gibt schlimmeres.

Natürlich war dann nach der Ankunft auch eine erste schnelle Pflege fällig. Nach dem Umziehen und Waschmaschine füttern ging es raus um das Training zu machen. Das wurde in der Fitness-Garage abgehalten, weil es eben draußen immer wieder mal plätscherte.

Dann war es aber irgendwann geschafft, daß Wochenende kann kommen. Eine schöne heiße Dusche und dann den vollen Teller leer schaufeln. War nicht ganz so viel wie am Vortag, da hätte noch was sein können. Egal, diese letzten Zeilen hier tippen und dann Nachtruhe, oder so.

Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Kurzfristig gnadenlos…/ 54.883km/ 16.11.2022

November 17, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Sport & Alltag/ Bike- & Bikebilder: nach dem Wochenende geht’s fast frohen Gemutes in die nächste Arbeitswoche.

Ist nur dumm gelaufen, wenn man sich am Sonntag doch noch etwas zuviel in ausruhend in der Hängematte gelümmelt hat.
Logisch war, daß man dann des abends nicht wie gewohnt in den Schlaf kommt. Und dann war da noch diese Kälte die schon durch das angekippte Fenster rein kroch.

Montag: der Wecker geht seinem Werk nach, die Nasenspitze will zwar nicht das warme Federbett verlassen, hilft aber alles nix.
Fast unwillig setzt man dann doch den Fuß vor’s Bett und der Film nimmt seinen Lauf. Bis zum finalen Ankleiden alles Routine, nur meine dünnen Stulpen-Handschuhe zum drunter ziehen sind nicht zu finden.

Dann geht es vor die Burgpforte und die Bestätigung ist visuell klar zu erfassen. In jedem Fall hat es unter 0c° und man geht in die Fitness-Garage um sein Gefährt zu beladen. Der Herr rollt los und trotz der extremst erheiternden Temperaturlage, hilft auch beim Wachwerden…
…kommt der Moment wo man sich denkt:“läuft heute ganz gut, nicht so zäh wie letzte Woche.“

Ankommen, frisch machen und neu ankleiden, ein stattlicher Mix aus Haferflocken, Obst und Joghurt bzw. noch einen Löffel Quark schiebt Power auf die Linie.

Das Wetter ist zwar mit dem Umschwung gnadenlos, aber ich denke nach ein, zwei oder auch drei Tagen hat man es wieder.

Am späten Nachmittag: …geht es dann auf eine nette Rückfahrt bei eher gemäßigten Temperaturen. Ich kombiniere mal wieder ein paar Streckenabschnitte und habe dabei meinen Spaß. Der erste Abstecher ist ein Weg direkt an einem Friedhof vorbei, der wiederum direkt, zum Kanal hoch führt.

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Es gibt dort zwar ein paar Meter auf einer Straße, welche aber eine Sackgasse ist und ich dort eigentlich noch kein Auto hab fahren sehen. Aber die Blechkisten stehen da rum, sind wohl Anwohner.

Dann geht’s am Südufer entlang. Ein seltsames Licht begleitet mich in den Sonnenuntergang, die Wolken hängen tief.

Am Beversee bleibe ich an einer Stelle stehen und schieße dieses Bild (mit Lichteffekt).

Schade das jenes Areal ein Naturschutzgebiet ist. Die wenigen tiefen Waldstellen lassen Einblicke frei. Man könnte doch einfach mal rein gehen und Waldbaden, oder so. Und wenn es warm genug wäre, so eine Nacht dort wäre bestimmt auch schön.

Dienstag: es geht in den zweiten Tag, der Fön aus dem Süden hat wettertechnisch die Oberhand gewonnen.

Kurz nach der Abfahrt halte ich auf der ersten großen Brücke über den Kanal, ziehe das zusätzliche Radtrikot aus und zippe außerdem noch die unteren Teile meiner Radhosenbeine ab.
Es stehen satte 11c° auf dem Bryton. Unglaublich diese Hitze!

Wenig später so auf der Überlandgeraden meiner Rennbahn spinnt der Kopf schon wieder rum. War es doch nicht die letzte Nacht draußen? 
Man wäre jedenfalls nicht abgeneigt. Wird Zeit das Wochenende wird. Kurz vor dem Ziel dann doch mal das Rücklicht geguckt.

Das neue eingearbeitete Reflexband wird von dem Rücklicht glatt überblendet. Selbst aus den ca. 10m Entfernung sieht man das Rücklicht noch super gut. Ich muß da mal ein paar bessere aber vor allem aussagekräftigere Bilder machen.

15:00Uhr: auf dem Thermometer der Firmenblechbüchse stehen lockere 14c°. Zum Glück wird es sich bis zum Schichtende noch was abkühlen, schwitzen auf der Heimfahrt wird also kein Thema sein.

Abends: du weißt das du alles richt gemacht hast, wenn der Stau auf der A1 unter dir ist.

Hat zwar einen gewissen fotografischen Effekt, aber da mit schleifender Kupplung drin rumhoppeln? Ne´ danke.

Mittwoch: Bergfest, ich habe es aus dem Bett geschafft. Jetzt noch den Tag rum bekommen und dann morgen noch, dann ist schon wieder Freitag. Am heutigen Morgen hat es aber Niederschlag gegeben beziehungsweise es könnte sogar noch draußen nasse sein. Dann wollen wir mal.

08:28Uhr: das war ja wieder mal was, Jobanfahrt in Regenkleidung und dann auch tatsächlich mit Regen. Selbst wenn ich genauer überlege, ich hab keine Ahnung wann ich das letzte Mal so eine echte Regenfahrt hatte?

Hatte auch soweit alles fast gut gepasst. Nur die Regengarmaschen über den Radschuhen sind kein echter Ersatz für wasserdichte Radschuhe.
Vielleicht sollte ich an diesem Punkt nochmals diverse bekannte Läden durchstöbern?

Kurioses

Insgesamt waren die Socken von unten gut feucht, aber das Trockenlegen vor dem in der Firma deponierten Heizlüfter klappt bestens.
Die restliche Trockenwirkung, auch für die Schuhe, wird auf einem Heizkörper in einer stillen Ecken bis zum Feierabend erwirkt.

Dann streife ich mehrfach an allen Stellen vorbei wo ich mein französisches Landbrot hätte deponieren können, aber es ist nicht auf zu finden.

Hat sich da jemand dran bedient, hab ich es ausversehen woanders hin gelegt? Zum Schluss kommt mir noch der Gedanke, daß ich es schon aufgegessen haben könnte. Kurios. Ich rufe am Morgen beim Bäckerfachbetrieb des Vertrauens an und bestelle mir zwei französische Landbrötchen. Die Brötchen sind gut mächtig, das wird für die letzte beiden Arbeitstage reichen.

Im ersten Einzugsgebiet halte ich bei dem neu ausfindig und ausprobierten Fleischereibetrieb an. Nicht ganz günstig, aber dem Preis in Menge aber vor allem Qualität angemessen. Wir sprachen vor kurzem darüber.

Der Regen beruhigt sich, zum Schichtende hin sollte es trocken sein.

14:58Uhr: trocken ist es, aber wie am Vortag mit abnehmender Sonne auch frisch genug.

Zwei Punkte hätte ich noch für diese Woche/ morgen. Da mein kleiner Vorrat an Caffee aus dem Röstwerk Hörde am Wochenende sichtbar zu neige ging, sollte da nachgefasst werden. Man is ja gerade in deren Wirkungskreis.

Ob ich aber noch Ersatz für meine langen Beinlinge bekomme, wäre ein anderer Punkt. Der gerade erfolgte erste Versuch bei Sport Scheck was zu bekommen, war nicht so erfolgreich.
Die Auslage dort eher nach dem Zufallsprinzip „geordnet“, könnte natürlich auch von Kundschaft durchwühlt worden sein, bereitet mir weder Spaß noch einen Treffer.

Leider baut der Lucky Bike hier um‘ e Ecke diese Woche um. Werd mal sehen, was sich da ergibt.

18:44Uhr: endlich zu Hause angekommen, auch wenn die Rückfahrt sehr schön war, die Natur machte halt auch Feierabend…

…man(n) muß sich erst noch daran gewöhnen mit der Dunkelheit in die Burg zu kommen. Die üblichen Handgriffe, noch etwas Kettendeo auftragen, dann die Waschmaschine füttern und duschen.

Dann die neusten Bilder ins Album laden und den Tag beim Abendessen ausklingen lassen. Noch 117km und das CAADX hat die nächsten Tausendkilometer runter. Sollte dann spätestens am Montag soweit sein. „Alt“ wird man aber heute nicht.

Euch einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Uff…/ 54.763km/ 11.11.2022

November 12, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Sport & Alltag/ Bike- & Biketouren Bilder: …Abfahrt in die erste Arbeitswoche, etwas Radfahren stünde an und man wird sehen, wie sich das die Woche über verhält. Tendenz geht auf Besserung.

Auch wenn es mit der Kultur & Caffee Runde schon gut lief, so ganz auf´n Damm war man dann natürlich nicht. Wie auch, was die Sache ja auch erklärt. Blöd gelaufen, ist man nicht gut drauf, fährt man langsamer.
Langsamer bedeutet länger und Ziel des auch in diesem Jahr wider laufenden Winterpokal ist ein dem Radsport völlige entgegen gesetztes Ziel. Nicht schneller und weiter ist das Ziel, sondern eine gute um nicht zu sagen möglichst lange Fahrzeit.

Noch besser erklärt, wenn ich unter normalen Umständen in knapp 50min. am Job bin ist das zwar gut und auch nett, aber wenn ich statt dessen etwas mehr als einen Stunde brauche, ist das für den Winterpokal besser. Mehr Fahrzeit gleich mehr Punkte.

Montag: den Wecker bimmelt beabsichtigt noch eine gute viertel Stunde eher, als das sonst so zum Arbeitsantritt üblich ist.

Am Küchenstammplatz hockend und sich das Heißgetränk über die Lippen laufen lassend hegt man die Hoffnung, daß jenes zusätzliche Zeitfenster die gewisse Temposchwäche ausgleichen wird. Hektik am Job kann ich nicht gebrauchen.

Das Radlicht aber auch der Bryton Tacho, der auf gegen Ende der gestrigen Tour nach einer Steckdose rief sind geladen, draußen ist es noch stockdunkel. Das wird also ein Ritt durch die Nacht.

09:03Uhr: angekommen wenn auch nicht pfeilschnell, aber zufrieden. Ein erster Appetit lässt eine Mikrowellen-Discounter-Burger nach dem Umkleiden auf wundersame Weise verschwinden. Die Post für die Jobrunde machen, ausrücken um direkt im ersten Einzugsgebiet frisches Obst und ein paar wenige andere Leckereien einzuholen.
Der Tag rollt an. Diese und die nächste Woche ist man für eine sehr leckere *rümpf die Nase* Jobrunde eingeteilt. Nimm es wie ein Mann.

Ein Licht geht auf/ 13:27Uhr

Leider hatte das Röstwerk Hörde geschlossen, wäre meine erste Anlaufstelle für einen ordentlichen Espresso gewesen. Der war halt als Aufbaunahrung nötig.

Der nächste Ansatz war dann beim Stammbäcker des Vertrauens Beckmanns. Da man ohnehin dort Brot für die Woche holt, wird es noch ein Espresso Macchiato und ein Panini Mexicana als Stärkung.

Langsam entfaltet sich das Aroma, es ist nicht bitter, eher herb aber als Macchiato überaus angenehm. Kräftig ist er sowieso. Der Bauch ist gefüllt, die Augen erreichen das nächste Level. Der Nachmittag kann kommen.

Am Abend: gegen Ende hin ist der Arbeitstag noch gut gelaufen und so kam ich geschmeidig vom Hof. Rückfahrt mit dem CAADX zwar bei Wolken aber annähernd 15c° und Rückenwind. Freude kam auf.
Mit dem Zeitpuffer vor der Brust konnte ich noch in der Dachkammer meinem Rücken- & Rumpf ein paar Mobilität aber auch Kräftigungsübungen zukommen lassen.

Dienstag: das französische Landbrot ist bestellt und bis ich jenes abholen kann, werden zwei Brötchen gleicher Machart als Überbrückung dienen. Warum ich das jetzt als erstes schreibe, ist mir auch ein Rätsel. Egal…
…die Nacht war gut brauchbar, bin aber auch nochmals früher wech als sonst. Man hofft auf einen annähernd gleich geschmeidigen Tagesverlauf. Jetzt geht’s gleich aber erstmal vor die Burgpforte, schnuppern was das Wetter so macht und dann ankleiden und Abfahrt.

08:38Uhr: die nächste Radanfahrt ist gelaufen und ich würde sagen, ein Stück geschmeidiger als am Vortag. Vollmond und Sternenhimmel waren Begleiter. Am Job komme ich mehr als rechtzeitig an, ein reichhaltiges Müsli füllt den Magen, bevor es an die Post der Jobrunde geht.

Und wenn man schon zeitig da ist, kann man auch zeitig losfahren. Eventuell staut es sich doch wieder wo mehr zurück, als man es gerne hat?
So komme ich sehr früh ins erste Einzugsgebiet, der erste Kundenkontakt wird zu Fuß erledigt. Holzwickede ist nett und der Weg auch nicht wirklich weit.

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Dauert übrigens genauso lange, als wenn man es mit der Blechstinkekiste macht.

Der Tag verlief dann auch wie der Vortag, ein wenig mehr Routine machte sich bei mir breit. Unaufgeregt kann so ein Arbeitstag sein. Leider war dann der letzte Kundenkontakt doch ein wenig später beendet, was mir einen späteres Schichtende einbrachte.

Dafür war die Radrückfahrt auch wie am Vortag. Dieses mal wählte ich aber nicht zunächst meine Rennbahn sondern es ging über die Express-Route bis zur Burg. Ein kleiner letzter Abstecher vor der Burgpforte ließ die Stunde voll werden. Wir wollen ja nicht unnötige Points für den Winterpokal verlustig werden lassen.

Mittwoch/ 04:20Uhr: bald geschafft, so die Perspektive. Noch heute und den Donnerstag mit der späten Abholung, am Freitag geht die Nummer kürzer. Hilft aber alles nix…

…ich kann’s kaum glauben. Um einen sehr unchristliche Uhrzeit verlangt der Wasserhaushalt nach ein wenig Regulierung. Ganz blöde Uhrzeit, da schon wenig später der Wecker bimmelt. Sich wieder hinlegen ist kein guter Plan, das besagt die Erfahrung. Also steht man auf.

Irgendwie ist das schon – ätzend. Aber da machst´e nix, ich werde jetzt den Espresso Kram spülen und mich dann auf machen.

Negative Beschleunigung 

08:15Uhr: unglaublich, gefühlt bin ich zum Job gekrochen. Aber war trotzdem eine nette Fahrt.
Nur warm war es wieder. In der Spitze 13c° was mich auch gleich dazu veranlasste die kurzen Beinlinge erst gar nicht an zu ziehen.

Das Radtrikot verschwand dann schon vor der ersten Brücke im Gepäck. Der angekündigte Regen war auch nur ein müder Versuch.

Dabei braucht die Natur, insbesondere meine kleinen Bäume auf Humbert, durchaus mal wieder was Gutes von oben.
Eine eventuelle angedachte Auffahrt nebst kleinem Wassertransport wurde leider gestern wegen späteren Schichtende vereitelt. Man, wenn das weiter so warm & trocken bleibt… *seufz*

Die Blitz-Heimfahrt

Nicht nur das der Wind erneut aus der korrekten Richtung bließ, nein auch die nette junge Frau vom letzten Kundenkontakt scheint das mit dem pünktlichen Feierabend auch gerne zu sehen. Sprich ich hatte super fix das Transportgut in den Fingern, eine Bundesstraße war frei und so stand ich in Rekordzeit auf´n Hof vom Stall.

Ebenso fix ging das dann mit der Rückfahrt zur Burg. Ab zum Channel, rechts abgebogen und dann anrollen lassen. Was für Bilder bekommt man geboten, sensationell.

Ebenso sensationell ging das dann auch mit der Fahrt. Nicht selten stieg die Tachonadel auf deutlich über 25km/h. Rekordwerte für mich.

So kam ich dann gut zeitig auf der Burg an und konnte noch die geplante sportliche Einheit machen.
Natürlich immer noch in eingekürzter Version, aber klappte schon ganz gut.

Donnerstag: die Welt läuft irgendwie besser. Auch wenn ich erneut mit der Jobanfahrt etwas mehr als eine Stunde gebraucht hatte, der Tag nimmt einen positiven Lauf.

Und so gab‘ s dann nach dem Feierabend doch die Anfahrt auf meine Halde.

Freitag: der letzte Tag der ersten Arbeitswoche beginnt wie immer, so richtig prall komm ich auf dem Rad noch nicht vom Fleck, zumal es aber auch hier und da mehr von vorne pustet. Nach dem Frischmachen lass ich mich in den Arbeitstag gleiten und extrem zeitig in Dortmund Holzwickede. Die Zeit lass ich mit zwei vorzüglichen Mettbrötchen vergehen. Dann erfolgt der Startschuss und ich kann los.

Kurz vor dem Mittag bin ich im Einzugsgebiet des Pheonix See und mit einem Blick zwischen die Häuserzeilen…

…und spinne schon wieder rum. Man könnte ja mal wieder zum Pheonix See fahren. Wieviele Tage fahre ich jetzt schon wieder Rad? Sind doch nur vier Tage und schon ticke ich anders als normale.

Doch bis dahin muß eine einfache Fahrt auf die Halde Humbert reichen. Das meine Verbrennung schon wieder mehr als gut funktioniert, merke ich kurz nach einer Brücke. Ich muß anhalten und mir einen kräftigen & guten Riegel zwischen die Kiemen drücken. Dann geht’s wieder vorwärts.

Der Ausblick in der kurzen Futterpause ist das schon genial, doch nichts gegen die An- u. Auffahrt zur Halde. Ich tauche von der Straße weg langsam in eine kleine Nebenstraße ein, rolle langsam auf den Haldenfuß zu, Geräusche werden immer kleiner, Licht ein kostbares gut.
Das Auge gewöhnt sich an die Wohltat nicht mit Lichtreizen überflutet zu werden. Langsam trete ich die Kurbel rund um die fünf einzelnen Steigungen unter den Räder verschwinden zu lassen. Oben komme ich an, die Lungen ziehen gut an der frischen Luft, die Sinne sagen:“schau wie die Welt da unten sich langsam in die Nacht verabschiedet.“ Oft schon gesehen und doch jedes Mal ein neues Ereignis.

Freitag: die letzte Runde wird wie üblich mit einem standesgemäßen Koffeingetränk und dann mal die Nase vor die Burgpforte gehalten.

Uhi! Das Außenthermometer zeigt eine Temperatur unter 5c° an was mich dann auch direkt zu einer Aufstockung der Kleiderwahl veranlasst.

Dann geh die Anfahrt zum Job los, es rollt sich passabel, denn scheinbar ist der Wind von vorne auch noch nicht richtig wach. Man beklagt sich nicht.
Ich nutze erstmalig den Winterpokalmodus an meinem Bryton Tacho. Man kann ja das Display über drei Seiten frei konfigurieren. Ich habe dann auf der dritten Seite ganz oben und in großen die Fahrzeit. Nicht das ich eventuell ein paar Minuten verschenke und eine Stunde Fahrtzeit nicht beende.

So kann ich das auch gut in frühmorgens ohne Brille ablesen. *lach* Am Job angekommen ein wenig Obst und Sonstiges, nicht zu viel denn…

…am ersten Zielgebiet ist freitags Markt. Und Markt bedeutet gleichzeitig Fischwagen in bekannt.

Das Backfischbrötchen mit Soße kostet inzwischen sechsfünfzig. Aber außer für was will man sein Geld ausgeben, wenn nicht für was Leckeres?

Es mundet alles und ich bereue nicht den gestiegenen Preis. Und so kann man gut gestärkt in den Tag gleiten.

Uff…

Endlich Feierabend und insgesamt war das auch ein guter Arbeitstag. Zum Abschluss noch ein wenig mehr Verkehr, hatte es aber rechtzeitig erkannt und konnte noch ausbiegen und umfahren.

Die Firmenmotorbelchkiste leer machen und sich umziehen. Frisch war es schon draußen, aber man hatte ja alles dabei.

Ein klares Ziel vor Augen, es sollte der Lieblingsaussichtsturm sein. Gesagt getan, die Fahrt dorthin klappte gut. Die letzten Meter an einer Baumreihe vorbei…

…das CAADX abstellen und dann leider sehen, daß ein paar dumme Menschen wieder ihren Müll nicht mitnehmen konnten.

Ich hab’s mir dann aufgeladen und am nächsten Mülleimer fachgerecht entsorgt. Aber der Ausblick war nett.

Nach der Ankunft an der Burg war es dann geschafft. Die erste Arbeitswoche nach der C-Infektion ist dann doch gut gelaufen und von Tag zu Tag ging es auch auf dem Rad besser. Aber vielleicht hat auch nur der Wind nachgelassen? Egal, Wäsche machen und duschen. Wochenende.

Euch noch einen netten Samstag und bleibt bitte gesund!  😉

 

Ausblicke/ 54.723km/ 10.11.2022

November 11, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ do nature/ Bike- & Biketouren Bilder: bis hierhin ist das schon nicht ganz so mies gelaufen, wie befürchtet.
Langsam aber auch stetig geht es in diversen Punkten bergauf. Ein Grund mehr mal einen Blick in die Jahreszahlen zu werfen.

Die erste Hausnummer ist, daß ich mit dem heutigen Tag doch schon 8.984km in diesem Jahr auf dem „Konto“ habe.

Gehen wir ma‘ platt davon aus, daß mit den krankheitsbedingt wieder noch zu nehmenden fünf Urlaubstagen noch 30 Arbeitstage übrig bleiben, welche wir mal grob mit je 39km/ Tag annehmen können, würden immer noch gute 1.170km auf’s „Konto gespült“. Damit ist klar, die 10.000km sollten in diesem Jahr save sein.
154 Kilometer sollte ich drüber sein, also ohne das ich noch irgendwie mal wo einen kleinen Harken fahre oder gar eine Radtour.

Ich werd die Sache aber nur im Auge behalten und damit jetzt nicht ambitioniert angehen.
Kurz gesagt, wenn ich mal keinen Bock habe oder was dazwischen kommt, kein Ding. Anders rum, was schon aus der sprichwörtlichen Erfahrung heraus wahrscheinlicher ist, wird da noch der eine oder andere Extrakilometer anfallen.

Zum Tagesgeschehen 

Und dann war da doch noch die kurze Runde hoch auf Humbert. Es war in den letzten Tagen mehr als trocken, Regen kam auch nicht und so befand ich, eine kleine Portion Wasser zumindest für die Neuankömmlinge wäre eine gute Idee.

Also hab ich mich mal auf den Weg gemacht, mit ein paar Wasserflaschen im Gepäck und bin auf die Halde hoch. Insgeheim habe ich ja gedacht, daß es zumindest zum Jahresende hin, ein wenig mehr Niederschlag geben würde.

Das ist zwar nicht ganz so nett beim Radfahren, aber gut für die Mutter Natur. Aber inzwischen kann man wohl nur eher hoffen, daß es mal regnet. Klimawandel sei dank ist es ja nicht nur trocken, sondern auch zu warm. Vielleicht hätte ich besser Palmen anpflanzen sollen?

Egal, jedenfalls war ich oben und hab mal 6l. Wasser auf die Neuanpflanzungen, also auf die Eiche und auf die beiden Kastanien, das Ahorn und noch ein wenig was auf die Birken verteilt. Auch wenn die letzten Meters etwa zäh waren, was vor allem eine Kopfsache war, ich wurde oben mit einem wieder erstklassigen Ausblick belohnt.

Gut, soviel dann dazu. Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Kultur & Caffee Runde/ 54.563km/ 06.11.2022

November 7, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: …der Sonntag startet mit einem Weckerbimmeln, damit ich nicht bei der späten Nachtruhe zu lange in den Federn liegen bleibe und so halt in Ruhe frühstück kann.

Dann ging es aber doch los, erst mal in passende Kleidung schlüpfen. Den mentalen Umständen entsprechend war ich für den Start etwas zu warm gekleidet, aber es ging.

Waiting for the star

Am Ortsbahnhof angekommen und eine sinnige Position mit Sitzgelegenheit nebst Aussicht auf das Bahnhofsportal eingenommen.

(<klick> zum Novemberalbum)

So wurde ein wenig was an Kleidung abgelegt und anschließend verstaut. Ein Epresso wäre gut, aber woher den bekommen?

Doch bevor ich diesen Gedanken weiter verfolgen konnte trat der Kollege Bikephreak bereits die Bühne.
Mit seiner Körpergröße von gut 2m+ und seiner roten Jacke war er zweifelsohne nicht zu übersehen. Man ging aufeinander zu, begrüßte sich kurz und er meinte dann:“so ein netter Espresso… .“ 

Jetzt muß ich an der Stelle aber sagen, den Gedanken mein Espresso set-to-go mit zu nehmen hatte ich eigentlich nur verworfen, weil ja eh ein Besuch der Kaffeemanufaktur Pohl´s Mühle anstehen würde. Doppelt gemoppelt hält zwar gut, aber in dem Falle würde ich nur schwerlich in die Nachtruhe finden.

Seine vorgschlagene Lokalität an der Ecke des Kleist Forums hatte aber noch geschlossen. Der kurze Blick auf die Uhr brachte aber auch Gewissheit, auch Kaffeemanufaktur Pohl´s Mühle würde seine Pforten noch nicht geöffnet haben.

Aber das Zeitfenster könnte für eine erste Ortsbesichtigung und zwar des Burghügel Mark gut ausreichend sein. Er ist ja nicht von hier, kann man ihm also zeigen. Ohnehin war der heutige Tag der Artikelüberschrift folgend als Kultur und Caffee Runde gedacht.

Und so schuckelten wir gemächlich in die passende Richtung, drehten dort einen kleine Runde, erklommen die Treppenstufen zum Burghügel und drehten dann mit einer Schleife dem Genusstempel der Caffee-Kultur entgegen.

Die Situation hätte kaum besser sein können. Hatte ich ja schon bei den vergangenen Besuchen den Logenplatz schlechthin bekommen…

(älteres Bild)

…gab es dieses Mal noch einen Bonus. Und zwar wurde gerade im Hintergrund dieses netten Sofas die letzte Röstung vollzogen. Wir hatten also nicht nur das irre bequeme Sofa im Windschatten mit Sonnenblick, sondern bekamen von hinten noch diesen irren Duft. Man ließ uns Platz nehmen, bat um ein paar Minuten, man würde sich alsbald um uns kümmern, aber die Röstung…

Wir äußerten unser tiefstes Verständnis. Kurz darauf wurde dann aber auch unsere Bestellung der Sao Jose Röstung zu zwei Espresso nebst zweier Kuchen nach Wahl aufgenommen.

Bei Getränk und Speis wurde sich in der fachlichen oder auch mal weniger fachlichen Kommunikation geübt. Männerkram halt! *lach*

Innerlich war es schon schwer sich wieder auf zu begeben, aber man könnte ja zum Abschluss auf eine weitere Aufgussware hier heute nochmals einkehren. So der Plan.

Wir sind dann aber eben doch losgefahren und haben uns in Richtung Beversee aufgemacht.
Der Wind kam zwar stetig von vorne, hielt sich aber noch in Grenzen. Hinzu kam, die Sonne hatt so ihre Präsenz, was die Sache durchaus angenehm werden ließ. Ich zauberte eine nette Zufahrt in das Areal, wir folgten den Wegen um dann eine erste Pause an der Aussichtsplattform Beversee zum machen.

Ich denke die Location fand durchaus Gefallen, man unterhielt sich gut, brach dann aber nach einer angemessenen Zeit erneut auf.

Das nächste Ziel solle das Lippe Naturwehr sein. Die Fahrt dorthin war ja eher kurzweilig und auch die dortige Pause war nicht ganz so lang. Es ging weiter, ich bemerkte aber auch langsam, so ein weg Brennstoff in Form von Essbaren könnte ma´ so ein Plan sein. Bis dahin gab es einen Riegel aus der Tasche, passte auch soweit.

Den nächsten Tagesordnungspunkt das Haldenzeichen auf der Halde Radbod wurde dann angefahren. Ich hatte zwar noch einen Ansatz gemacht die Auffahrt radeln zu machen, stieg dann aber doch ab. Irgendwas sagte mir:“Junge lass langsam gehen, du mußt dich da jetzt nicht hochschrauben.“
Gesagt getan, so ein kleiner Fußmarsch tat auch mal gut.

Oben angekommen wurde die Fahrgeräte geparkt und das rotz-rote Stahlschraubengestell erklommen. Die Aussicht war toll, ich konnte noch auf die anderen Haldenzeichen weisen, aber die zugige Luft dort oben lud auch nicht gerade zum längeren Verweilen ein. Also wieder runter vom Haldenzeichen…

Ach ja, es kam wie es kommen mußte, auf der sehr groben Abfahrt schoss wohl mein Hinterrad ein wenig ungünstiger über einen gut aufgekanteten Stein, alsbaldiger Luftverlust ließ mich mal wieder meine Künste Im Schlauchwechseln üben. Das war aber schnell erledigt und so fuhren die beiden langen Kerls…

…in die Richtung des Dorfkerns. Mein schon zuvor gemachter Vorschlag sich im Lotus China Bistro ein wenig was zwischen die Kiemen zu schieben fand Wohlwollen. Wir fuhren also vor und nahmen im Innenbereich Platz.

Ich behaupte mal wir haben uns jetzt nicht übermäßig voll gefressen, aber so eine gewisse Trägheit ließ uns abermals bei Gesprächen sitzen bleiben.
Draußen lud es auch nicht wirklich mehr zu epischen Radfahrten ein und da auch meine Uhrzeit für eine weitere wenn auch sehr leckere Aufgussware in Pohl´s Mühle längst hinten über war, ging es dann doch wieder zum zentral gelegen Hauptbahnhof.

Bikephreak suchte nach der Verabschiedung das Innere des Gebäudes auf ich machte mich auf den Heimweg. Dabei bemerkte ich wieder diese seltsame Bautätigkeiten, die mir schon bei den letzten Fahrten in dieser Richtung aufgefallen waren.

Irgendwo im Frühjahr hatte man dort Erdarbeiten gemacht und neulich hatte man eine plane Rundfläche mittels Baugerätschaften erstellt. Bis dahin dachte ich:“wird sowas wie ein Silo.“

Doch heute sah ich, das man auf jener Rundfläche einen gleichmäßigen runden Erdhaufen angelegt hatte. Was das wird interessiert mich jetzt doch?

Umgehend dachte ich an einen Erdhügel einer einfachen Rundburg, wie sie zu Anfang des Burgenbaus üblich war.
Eine Erderhöhung, ein einfacher Palisadenzaun als Bewährung drumherum und in der Mitte den Burgturm der auch gleichzeitig als Wohnhaus diente.

Aber ich denke nicht das es das wird. Um so erstaunlicher ist aber, das es in der Nähe wohl mal eine Burg Nienbrügge gab. Hier mal einen Wikipedia Eintrag <klick> und auf WikiHamm <klick> kam auch noch was an Suchtreffer. Ist schon interessant.

Ich kann mich sogar noch daran erinnern, daß ich mal das Areal mit dem Rad erkundet hatte. Das liegt ja unweit einer guten Radstrecke in die Innenstadt und wurde seinerzeit auch viel von Hundegängern genutzt.
Inzwischen ist das ja weiträumig eingezäunt und wird landwirtschaftlich genutzt. Higlandrinder weiden dort.

An die beiden Vertiefungen in der Wiese kann ich mich noch gut erinnern. Aber natürlich konnte man dort keinerlei Spuren mehr sehen. Ist ja auch ein paar Jahrhunderte her.

Naja und so bin ich dann eben wieder gen Burg, also meiner Burg gefahren. Ein letzter Blick über die Brücke in Richtung Osten…

…Ankunft und gut ist. Der Schlauch wurde schon geflickt, die Sachen ausgeräumt, geduscht und sich das alkoholfreie Radler über die Lippen laufen lassen. Tendenz steigend.

Euch einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Die Königinnen der Liste/ 54.500km/ 04.11.2022

November 5, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: …es war schon irgendwie zäh und auf den Tacho schauen war auch nicht so erheiternd.

13:11Uhr: ich eröffne dieses nächste Geschreibsel nach einem kleinen guten Espresso und mit dem Blick auf die Unendlichkeit des Preußenhafen. *lach*

(<klick> zum Novemberalbum)

Nein, Tatsache ist, es ging zwar vorwärts, aber wer nach gut zwei Wochen Auszeit und nun sagen wir mal zehn Tagen Infekt denken würde gleich wieder in gewohnter Weise… . Das war mir klar, daß das nicht mal eben so geht. Elendig. Aber genau deshalb hab ich das ja heute gemacht, um einfach wieder langsam rein zu kommen.

Aber ich habe sage und schreibe über 55 Minuten von der Burg bis zum Preußenhafen gebraucht.

Eine Zeit in der ich normalerweise von der Burg bis zum Job fahre, ganz easy, dann aber mindestens schon mit dem Waschlappen mich frisch gemacht habe und in Zivilkleidung darstehe.
Dabei kann der kleine Harken am Beversee vorbei jetzt nicht schuld an dieser zeitlichen Verlängerung sein.

Trotz aller Mühen, dem kurzen Stop um die unteren Hosenbeine ab zu machen weil es doch so warm war, einem weiteren kurzen Trinkstop aber auch um die Lungenwege erneut frei zu machen, der Kiosk am angedachten Ziel hatte offen.

Da hatte ich so meine Bedenken. Denn die Bude macht nur auf, wenn Aussicht auf ein wenig Kundschaft besteht. Und so ganz ohne Snack wollte ich ja auch nicht bleiben. Apropos Snack, für alle Fälle hatte ich das Espresso set-to-go mit im Gepäck.

Eigentlich war die Fahrt auch gar nicht so schlimm. Das Wetter mit eher milden sonnigen 10c° war schon ideal. Das die Brise auf der Hinfahrt dann mehr oder weniger von vorne kam, merkte ich wohl nur um so mehr, da meine Beinmuskeln einiges an Federn gelassen hatten.

Die Fahrt durch das Gebiet des Beversee hatte auch was. Man, also ich, kommt ja nicht so oft zu diesen Uhrzeiten hier durch.

Da war das Licht und somit auch die Stimmung wieder ganz anders.

Als ich dann aber am Preußenhafen um die Ecke bog und Tische & Stühle sah, war die Welt wieder irgendwie in Ordnung.

Ich bin also angekommen, hab langsam meine neue Radjacke ausgezogen und in einem wortwörtlichen Atemzug wo die Lunge sich erneut frei machte, meine Daunenjacke über gezogen.

Dann noch das Decathlon Sitzkissen aufgeblasen, was dann auch wieder ging. Die beiden freundlichen Damen im Kiosk nahmen meine Wunschbestellung auf und ich bekam sogar eine Flasche Sprite nicht aus dem Kühlschrank.

Damit sind sie die Königinnen auf meiner Liste.

Nach dem ordnungsgemäßen Verzehr der drei Ruhrpottköstlichkeiten (Currywurst-Pommes-Mayo) hab ich mich ein wenig abseits gesetzt um mir dort den Kleinen zu zubereiten.

Ich wollte das einfach nicht im Gastrobereich des Kiosk machen. Wäre schon etwas unverschämt.

So und mit diesen Textzeilen ziehen von Westen her ein paar mehr Wolken rein, die Sonne wird ihre Oberhand nicht halten können, es wird also Zeit sich auf die Rückreise zu machen. Möge die Brise aus der besseren Richtung pusten.

15:41Uhr: wieder auf der Burg angekommen, den Spiritus vom Espresso set-to-go aufgefüllt, genauso wie den Espresso selbst und die Tasse nebst Löffel gespült.

Meine aktuelle Position würde ich als in der Hängematte bezeichnen, was auch mal gut so ist.

Wie war jetzt die Rückfahrt? Ja…, ich wurde mal sagen, besser als die Hinfahrt. Stellenweise hatte ich zwar den Eindruck :“fuck, ist doch egal in welche Rizdu fährst, der Wind kommt immer von vorne“, aber ich denke das hat nur getäuscht. Insgesamt habe ich weniger pausiert und es lief zumindest gefühlt besser.

Die Strecke hatte ich wieder am Beversee vorbei gewählt und dort dieses Mal auch eine kurzen Stop eingelegt. Ich hatte da so eine Idee…

Natürlich hab ich da auch erstmal etwas Luft geholt, mich dann aber umgeschaut ob ich nicht passendes Material finde. Ich hab dann auch was gefunden, den Text dazu gibt’s hier <klick>.

Ob ich das dann aber auch mal mache, lass ich mal offen.

Nach diesem kurzen kreativen Stop legte ich die restliche Rückfahrt via den Lippeauen östlich vor Werne. Da fahre ich ja immer ganz gerne her und so dachte ich: „muß ja nicht wieder am Kanal entlang gehen.“

Auf den letzten Metern machte ich dann nochmals Schub, jedenfalls kam es mir so vor und so kam ich eben an.

Tendenziell fühle ich mich gut, was soll also schief laufen?

Euch einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉