Archive for the ‘03. The Cure – Forest’ Category

Umbau Pressfit – BSA

Oktober 3, 2019

The Cure – Forest/ Bikebasteln/ Kette & Antrieb/ look after…: eine kleinere Baustelle mal so für irgendwann, wenn mal am CAADX wider das Tretlager fertig sein sollte.

Hintergrund ist, im CAADX ist ja serienmäßig ein so genanntes Pressfit Tretlager verbaut. Für den Nichteingeweihten: das Tretlager nimmt die Kurbel auf und sorgt dafür, daß jene gut gelagert sich sauber dreht. Pressfit besagt, das jenes Tretlager nicht wie früher üblich solide eingeschraubt ist, sondern eben eingepresst und dabei verklebt wird.

Schon im Vorfeld der Neuanschaffung des CAADX hatte ich eigentlich auf dem Schirm, wenn möglich, diese Pressfit Lösung zu umschiffen. Doch leider bietet dieses dann in der Breite eingeführte Standard für den Hersteller den Vorteil, daß es einfacher in der Herstellung ist.
Von den immer wider im Verlauf der Nutzung auftauchenden kleineren Problemen, welche sich vor allem auf Geräuschentwickelung bis hin zum früheren Tot dieses Bauteils, will man so nichts hören ( oder nimmt es in Kauf ). Und da damals, wie sich heute, neue Bikes nicht anders zu bekommen sind, hatte ich mich darauf eingelassen. Kann ja funktionieren.

Der „frühe“ Tot meines ersten Pressfit-Tretlagers traf dann doch erst nach 23.136km ein, was dann selbst bei Megabike Unna zu einem gewisses Erstaunen führte. Bis dahin hatte sich dieses Tretlager dann auch geräuschmäßig unauffällig verhalten. Der Defekt war, das die Kurbel, oder besser die Kurbelwelle ein deutlich spürbares Spiel zum Lager hatte. Oder, es wackelte. Doch nach dem Einbau dauerte es nicht lange…

…bis die Geräusche des neuen Pressfit Tretlagers zu unterschiedlichen Umständen immer wider mal auftraten, aber auch genauso nicht definierbar wider verschwanden. Ich muß dabei aber sagen, die reine Funktion war bis heuer nie davon beeinflusst.

Was mich aber am meisten daran stört ist, daß man das Tretlager nicht selbst wechseln kann. Zumindest nicht, solange man das passende Werkzeug dafür nicht besitzt. Und da fängt es dann an. Der Lagerschlüssel für die Monatgearbeiten an einem alternativen BSA-Lager befindet sich im Hause. Jenes ist auch am alten Volotec verbaut und in der Handhabung zuverlässig bis simpel. Simpel weil verschraubt.

( Nicht das ich dem Schrauber die Summe X nicht gönnen würde, aber wie das eben so bei mir ist, innerlich sträube ich mich dagegen, ein Fahrrad in ein Auto zu packen, Sprit zu „verballern“, nur um dort daran werkeln zu lassen. )

Und dazu kommt noch der nächste Punkt mit dem simpel zum Zuge.

Ein Pressfit-Tretlager muß absolut präzise eingepresst werden. Ist dies nicht der Fall, hat man ein Problem. Ein paar Gewindezüge einschrauben kann aber schon fast jeder Depp. Ich sehe also für den Endnutzer eher einen Vorteil beim BSA Lager.
Denn das kann ich ma´ eben schnell selber bestellen, auf Lager legen und so bei Defekt, selbst ausbauen, Gewindezüge mit dem Lappen reinigen, fetten und das neue Lager einbauen. Das CAADX in ein Auto verladen, vorab Termin machen, zum Schrauber bringen und in der Rückrunde wider abholen entfällt dann damit komplett. Die Nettigkeit das mein erstes BSA Tretlager über 33.000km gehalten zu, zu den 23.000km sowie die potentiellen Geräuschentwickelungen wären dann ebenfalls Geschichte.

Soviel zur Vorgeschichte. Und so wurde im Radforum mal wider eine Alternative zum leicht mistigen Pressfit genannten.

Und so kämen neben dem bereits bewährten GXP BSA Tretlager für den Umbau…

…zum Zuge. Nett finde ich dann auch noch, das die dann neue Miche Kurbel optische Gefallen auslöst und auch genau jene Kurbel zu den ja schon von mir bevorzugten Kettenblättern kompatibel ist.

( Info: natürlich auch Shimano GRX Gravel Kurbel könnte auch eine Alternative sein. Sehen zwar nicht ganz so gefällig aus und gäbe es eine Shimano GRX FC-RX 600 mit 46/30 Zahn für ca. 90 Euro oder eine GRX FC-RX 810 mit 48/31 Zahn für ca. 180 Euro. Letztere bietet mit den 48/ 31 Zahn Abstufung sogar nochmal etwas mehr Spielraum, wobei ich mich da jetzt frage, wie kommt der Preis zu stände ?

noch einen Einschub: da ich bisher als kleinstes Kettenblatt ein 34 Zahn laufen habe ist da lieferseitig bei Miche ende. Ich sehe aber gerade TA Specialites würde mit dem Zephyr noch ein 33 Zahn bieten. Nach oben, also am großen Kettenblatt ist bei Miche noch genug Spiel, Mute halt nur der Umwerfer das ganze Spiel mitmachen oder gewechselt werden. )

Natürlich müßte der Gewinde Adapter vom Fachmann wider eingebaut werden. Aber das sollte dann noch einmalig umsetzbar sein.

Aber alles im Allem, noch läuft alles so wie ist und da wird dann auch nicht dran gegangen. Wäre also eine Baustelle für weit-demnächst. Und das wollte ich mal so schriftlich fixieren, nur so für mich. Ansonsten…

…noch einen netten Feiertag !

30.926km/ 17.08.2019

August 17, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Outdoor/ Bike- & Biketouren Bilder: ungeachtet der Sachlage, auch ein krankes Tier muß mal an die Luft. Die Idee zu der heutigen Tour hatte ich schon gestern auf der Rückfahrt vom Job. Eigentlich ging es nur darum, einfach mal wider raus zu kommen.

Hört sich jetzt blöd an, von einem der jeden Tag draußen ist, also zumindest mit dem Rad. Das draußen sein sollte aber eigentlich mehr entspannter sein und ein wenig rumspielen sollte auch mit drin sein. Die Grundvoraussetzungen waren fast bestens. Zu Hause eh keiner, Klamotten für unterwegs hat man genug, mußte nur noch ein passenderes Rad her. Ich dachte mir, auch mit dem Aua sollte das CAADX mit seiner Gangschaltung die Passage über die wider fertig gestellte Brücke besser meistern, als der Stahl Renner. Noch wichtiger war, am CAADX könnte auch mit Gepäck zwei große Trinkpullen platziert werden. Auf einer grob kalkulierten Tour von mindestens drei Stunden nicht ganz unwesentlich.

Rein vom Fahrplan her sollte es zunächst nach Lüdinghausen gehen. Warum hatte ich ja schon erwähnt. Nein hatte ich nicht ? Ich wollte im örtlichen Northland Store nach einer besser tauglichen kurzen Radhose schauen.

Irgendwie bin ich dann nach dem Frühstück nicht ganz so fix in die Schuhe gekommen und das CAADX wollte auch noch gepackt werden. Sollte man auch in Ruhe machen, damit nicht erst beim anvisierten Stop merkt: „oh da fehlt was, Mist !“ Eigentlich eine gute Voraussetzung um auch entspannt los zu fahren.
Hab ich dann auch gemacht, aber…

…quasi nur hoch bis zur Rennbahn. Dort dann man an die Reifen gefasst und gedacht: „Luft könnte auch mal wider rein.“ Also wider Kehrum und Luft drauf gemacht, dann wider los. Als nächste mußte ich feststellen, daß ich zwar auf dem CAADX gefühlt gut vom Fleck kam, das mir aber eine mehr als nur seichte Brise, wie vom Wetterdienst prognostiziert, entgegen bließ. Gut, sie hatten zeitgleich zur Abfahrt auch 100% Regenwahrscheinlichkeit vorher gesagt. So what !?

Und so stand ich nach recht mühseligen 38min. kurz vor dem Bauernhof, wo ich letzten Sonntag die frei laufenden Schweine gesehen habe.
Da es so nett warm mit 20c° war, also draußen, ich sowieso schon gut auf Fieber abgestrampelt habe, fiel meine Flecktarn-Bikebuxe auf den Boden und wurde anschließend noch am CAADX verstaut. Aber keine Angst, drunter trage ich eine gepolsterte Radbuxe. So ganz ohne…

So ging es dann etwas erfrischender weiter. Im Kopf hatte ich die eigentlich tolle, weil recht gut-flott zu fahrende Strecke, die uns-mir ebenfalls letzten Sonntag der Kumpel aus dem Claim gezeigt hatte. Der Grund war recht einfach, ich wollte nur einfach fix nach Lüdinghausen kommen. Wenn ich schon so spät weg komme, wollte ich wenigsten zackig den To-do-Plan abarbeiten um genug Zeit am Pausen Spot zu haben. Jenen hatte ich auf einer Fahrt entdeckt und war das Hauptziel dieses Tages.

Überraschender Weise klappte dieser Plan auch recht gut. In Nordkirchen bin ich sogar durch´s Dorf gefahren um beim örtlichen Bäcker nochmal eine kleine Pulle Wasser nach zu fassen. Denn das sollte Thema bleiben diesen Tag. Der Himmel war zwar gut bedeckt, zumindest einen Großteil des Tages, aber durch die eher drückende Wärme hatte ich quasi ständig Schwitzwasser, was mir von der Stirn lief. Ein Zustand den ich nur sehr selten, um nicht zu sagen, eigentlich gar nicht kenne. Also mußte wieder was nachgefüllt werden.

Und so stand ich nach nur knapp etwas mehr als zweier Stunde tatsächlich an den Toren vor Lüdinghausen. Also denke ich. Ist aber auch egal. Vor dem Northland Store angekommen holte ich mal tief Luft, das CAADX dann angekettet, was in Lüdinghausen bei dem dort verweilenden Gangstervolk mal sicher…
…nicht von Nöten ist. Fahrräder sind dort so selbstverständlich wie sie in jeder Stadt sein sollten. Und das dort jemand ein Rad klauen müßte, kann ich so auch nicht glauben.

Also kurz nochmal draußen über die Ständer geschaut, nichts gefunden, also rein in den Laden. Kurzer Streifzug in eine Ecke, sehr nette Sachen, dann rüber in die ander Ecke. Auf dem Weg dorthin die freundliche Verkäuferin angesprochen ob meines Wunsches, woraufhin sie mit mir zur passenden Auslage ging. Nett war auch wider die Größen bzw. Bundweiteneinschätzung. Man sieht mir die zur Zeit anliegenden 90kg nicht wirklich an. Ich wäre bei der von ihr getroffenen Größenwahl wohl nur mit einem Bein da rein gekommen.

Leider war dann wegen der angesagten Größe die Auswahl auch nicht mehr so riesig. Die gereichte Hose war wohl auch jene die ich die Tage draußen auf dem Ständer erspähte. Doch die Haptik sprich Stoffprüfung meinerseits überzeugte mich nicht wirklich. Doch schlimmer war, mir lief wider der Schweiß von der Stirn. Und so verabschiedete ich mich wider.

Ma(n)n hat ja noch ein echtes Tagesziel, vor allem in viel entspannter. So trudelte ich erstmal hoch zum Dortmund-Ems-Kanal wo dann heraus zu finden war, ob die Zufahrt auf der richtigen Seite, welche das auch immer sein mag, vom Zentrum aus zu machen sei.
Dem war leider nicht so, was mich aber diesmal, im Gegensatz zu letzten Sonntag, nur einen kleinen Harken kostete. Dann hatte ich aber Gewissheit, der Wind blies sowas von steif aus Süden, daß ich die nächsten Meters, so kurz sie euch sein mögen, eher am Limit fahren würde. Wo genau mein Pausenspot war konnte ich auch nicht wirklich in meinem Navihirn aufrufen. Also fahren in den Dunst.

Doch das Glück war mir holde und ich ahnte es schon, denn irgendwie hatte sich in meinem Hirn die Topografie des Spots eingeprägt. So stand ich nach kaum weiteren, wenn auch mühseligen dreißig Minuten am Spot. Tagesziel erreicht.

( Restbilder und ein kurzes Filmchen wie immer in einem Album )

Den Zugang zu der leichten Erhöhung hatte ich zu Fuß gemacht. Letztes mal bin ich ja noch runter gefahren, was gut klappte. Doch hoch fahren wollte ich jetzt nicht. Man weiß ja nie was da so auf einen wartet.

Ja und wie das eben so ist, da ist mal ein netter Ort, man kann es sich dort gemütlich machen, was dann aber leider mehr als offensichtlich auch von anderen Leuten wahr genommen wird. Eine Grillschalen, diverse Getränkeflaschendeckel, Papierreste und und und. Nicht wirklich viel, aber an einem so schönen Ort fällt halt gleich jeder Fitzel schnell in´s Auge. Also mir zumindest.

Ich richtete mich etwas weiter hinten drin ein. Also wieder mehr in Richtung Lüdinghausen. Mein Ort hatte den Vorteil, daß dort nichts rumlag, also zumindest nicht offensichtlich, dabei aber auch noch etwas mehr windgeschützter war. Meine Hängematte wurde aufgehängt und dann hab ich mir erstmal Ravioli warm gemacht. Bei dem Wind auch mit Windschutz war der Verbrauch an Spiritus nicht gerade gering. Klappte aber trotzdem.

Der Esbit Kochtopf tat seinen Dienst, aber ich mußte dann doch feststellen, daß er mit seiner Größe so gerade eben gut auf dem Trangia Triangel  Platz fand. „Der Durchmesser könnte doch einen guten Tacken größer sein„, dachte ich. Innerlich war damit der Weg frei zum Topf von Sea-to-summit aus Alu oder Edelstahl, oder was vergleichbares.
Die 1,9l Variante soll einen Durchmesser von gut 16,5cm haben, was ich ja live im Shop testen ließe. Dann würde der Topf groß genug sein für ein ordentliches Mahl, aber noch gut auf dem Brenner stehen, parallel dazu aber auch den Holzvergaser aufnehmen können. Praktisch dachte ich.

Nach dem Mittagessen wurde in der alten Heimat angerufen. Dann wurde der Espresso gekocht um anschließend eigentlich noch etwas in der Hängematte zu chillen.
Uneigentlich ging der Plan so mal gar nicht auf. Die aus der alten Heimat angekündigten Regentropfen kamen schneller an als gedacht, der Espresso konnte noch in die Tasse gegossen werden, dann packte ich schon die Hängematte zusammen. Schadensbegrenzung war angesagt. Irgendwie ruhig aber dennoch unkoordiniert ja fast hektisch kramte ich die einzelnen Dinge zusammen, schlüpfte wider in meine Flecktarn-Bikebuxe und streifte mir auch wider die Windstopperweste über. Mit dem Regen kam auch einen frische Brise und nass in Kombination mit kalt stand nicht auf meiner Wunschliste.

Passte aber alles so noch und ich streifte noch ein wenig durch den dortigen Wald, in der Hoffnung eine vermeintlich andere Zufahrt zu finden. Eventuell eine mit Richtung Lüdinghausen. Denn in meinem Kopf sollte es genauso fix via Lüdinghausen wider gen Heimat gehen. Erschien mir als einfachster Plan. Den ursprünglichen Plan am Dortmund-Ems-Kanal bis zum Datteln-Hamm-Kanal zu fahren klemmte ich mir. Bei dem Gegenwind nebst Regen erschien mir das als kein sehr guter Plan.
Doch eine weitere Zufahrt, für mich dann als Ausgang, könnte ich so auf schnell nicht finden, also doch nochmal bei Googlemaps reingeschaut. Dann stand mein Plan fest, ein kurzes Stück gegen den Wind bei Regen am Kanal entlang, dann links raus und mit Richtung Selm, damit konnte ich leben. Via Selm würde es nach Werne und dann eben zur Burg gehen.

Leider mußte ich auf Grund des eher überhasteten Aufbruchs auch eine kleinere Müllsammelaktion absagen. Ich hatte mir für meinen Müll extra eine Mülltüte mitgenommen. Da hätte noch gut was rein gepasst. Aber so ist das eben.

Die eher kurze Fahrt am Kanal entlang hielt sich in ihrer Dramatik auch in Grenzen. Auch der Regen war nicht so schlimm wie gedacht, zumal es immer noch recht warm war. Ob ich jetzt dann tatsächlich die Strecke nach Selm gefahren gefahren bin wie auf Googlemaps, kann ich nicht mal sagen. Passte aber trotzdem. Glatter Asphalt, eigentlich erstmal gar kein Verkehr, was will man mehr ?

Selm selbst hab ich rechts liegen lassen und dann mehr oder weniger straight auf Nordkirchen zu. Da bin ich aber nicht direkt durch den Ortskern gefahren, sondern habe, wie ich gerade sehe, sogar noch einen Extrabogen gefahren. Blöde Sache, hätte aber auch keinen großen Zeitvorteil gehabt. Denn außen rum kam ich gut vom Fleck und im Ortskern kann das mal schnell anders aussehen.
Hinter Nordkirchen ging es dann wider über die gleiche schnelle Strecke zurück. Landschaftlich, also recht nah bei einer Landstraße nicht ganz so prickelnd wie ich das sonst bevorzuge, aber mein Gott…

Bei etwa Kilometer 67 hielt ich nochmal an der B54 wo eine Bushaltestelle ist, halt gegenüber „Zum letzten Wolf“. Der Regen hatte sich wider verkrochen, ich hatte genug gestrampelt, braucht mal eine kleine Pause. Dann setzte ich die Fahrt wider fort, passierte die freien Schweine, rüber über die neue Brücke, alles so Schlagworte die nur mir was sagen. Wobei…
…paraell hinter den Schweinen ist noch ein Wald, dort waren Wegstrecken zu erkennen. Könnte man nochmal wie hinfahren und schauen was da lecker sein könnte. Rein von der Karte her, müßte ich da sogar schonmal gewesen sein. War wohl auf einer Rückfahrt von Herbern, so ich das im Kopp habe.

Ich rollte also so wider in meinem Trott vor mich dahin, erklomm die letzte Ebene, wo es wider dieses Fotolicht gab und schaffte es fast bis zur Burg. Kurz vorher bemerkte ich aber, ich sollte nochmal kräftigst an der Pulle nuckeln und vor allem auch noch einen Riegel zwischen die Kiemen schieben ( was ich so verbrenne lässt wohl so manche Frau vor Neid erblassen ). Irgendwie war mir so ein wenig merkwürdig.

Frisch gestärkt erreichte ich dann die heimische Burg, schaffte alle Sachen weg vom CAADX, prickelte den Ortlieb wieder an den Stahl Renner, schmiss die Wäsche an und hüpfte unter die dringend notwendige Dusche. Tja, und so war die Tour auf der einen Seite fast entspannt. Wobei das mit meinem Zeitmanagement nochmal geübt werden sollte. Auch das mit dem Gekurbelt gegen den Wind war nicht wirklich entspannend. Spaß hatte ich aber trotzdem.

Ja so war das.

Ach ja, mit dieser Fahrt habe ich für dieses Jahr die 5.000km Marke durchrollt. Mit noch verbleibenden vier Monaten könnte ich also verdammt nah an die 9.000 bzw. 10.000 Kilometer pro Jahr ran kommen. Denn alleine der August hat ja noch satte zwei Wochen, was ja nüchtern runter kalkuliert noch zwei mal 200km machen würde. Da der August aber schon bei 799km steht, käme ich ohne große Mühe schon alleine im August auf 1.200km. Sollte mir das zu denken geben ?

30.845km/ 19.07.2019 Kleininvestitionswoche

Juli 19, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike u. Biketouren Bilder: …und der Arbeitsrhythmus hat einen wieder ! Urlaub hin oder her, die Zeit war schön in Paguera, aber so ein wenig mehr Tatendrang ist schon eher mein Ding. Und so ging es am…

Montag: …einen recht fix auf dem CAADX zum Job hin, zum anderen aber auch fast ebenso fix zurück. Doch halt, ganz zurück ging es nicht, es ging sogar noch weiter als zurück. Genau genommen ging es über das Ziel hinaus in das Zentrum des Dorfes zu meinem Unterwegs Hamm Shop. Dort hatte ich dann etwas für ein pausieren und länger verweilen auf Radtouren eingeholt, um genau zu gehen den Esbit Kochtopf und bin dann den kurzen Weg wider zurück gen Burg geradelt.
So nach dem Urlaub rollte es recht gut, die Motivation in Kombination mit der Freude wider auf dem Rad zu sitzen brachte nochmal ein Quäntchen Extraschub. Auf den letzten Metern war dann aber doch wider etwas die Luft raus, ausrollen war angesagt. Man wollte auch nicht komplett abgekämpft bei der ersten der neuen Physioeinheiten auftauchen.

Dienstag: die flotte Fahrt vom Vortag steckte etwas mehr in den Beinen, also nur im Normaltempo hin und zurück vom Job. Dafür gab es noch eine gute Crosstrainingseinheit, Klimmzüge & Co. bei zwar bedeckten aber dennoch guten 20c° im heimischen Burggarten. Dafür das es eine gute und längere Pause im Urlaub gab, lief auch das gut.

Im Verlauf des Tages einen Ort der Verdammnis besucht. Mega Bike Unna lockte in einem kleinem Zeitfenster und hatte zu meinem Erstaunen auch um die Zeit nicht geschlossen. Wobei ich jetzt aber auch sagen muß, ich habe die Öffnungszeiten so gar nicht im Kopf. Im Schaufenster war mir ein mintgrünes Etwas aufgefallen, das wollte mal näher betrachtet werden.
Und siehe da, Orbea als Marke wurde jetzt wohl mit ins Sortiment aufgenommen. Das Mintgrüne war aber „leider“ ein E-Bike, dafür aber eines von der ganz netten Sorte. Clean-Optik, kein sichtbarer Akku ein wenig Blingbling. Das Gain Urban gab so wie es dastand schon was her. Über ein paar kurze Infos zu diesem E-Hobel kam ich dann aber auch noch hoplahop auf das Thema Laufräder zu sprechen. Ja so war das. Blöd nur, das die Orbea Homepage nach kurzem blättern so ein Alma OMR+Spirit 19 rauswirft.

Im Kopf werden inzwischen weitere Radfahraktionen geplant. Heimattour stünde mal wider gerne an, ansonsten war da ja noch das Stück am Dortmund-Ems-Kanal ab Lüdinghausen bis hoch nach Münster zu erkunden. Ziele braucht der Mensch.

Nachmittags fatalerweise bei Sport Schröer reingeschaut. Schon am Vortag entdeckt und so hatte ich die Möglichkeit eine Idee schnell zu lösen. Mehr aber dazu dem unten aufgeführten Linkverweis folgen.

Mittwoch: Bergfest, die Mitte der Woche am frühen Morgen erreicht, radtechnisch haben sich meine Beinemuskeln von Montag wieder etwas regeneriert. Grünpflege in der früh an den Lippeauen.

Am frühen Mittag wieder bei Sport Schröer reingeschaut. Die weitere Idee mit der Duschgelflasche… . Ach lassen wir das. Jedenfalls wieder was entdeckt und mich schon mit der Ankündigung für den Folgetag verabschiedet. Das nimmt kein gutes Ende. *lach*

Donnerstag: soweit keine großen Neuigkeiten, es ist den Tag über deutlich wärmer geworden, aber noch erträglich. Nach dem Mittag wieder der Besuch im Outdoorladen. Text dazu in einem anderen Beitrag, wird unten erwähnt und entsprechend verlinkt.

Außerdem habe ich die Heimfahrt irgendwie nicht gerade hinbekommen. Es war mir einfach danach und so wurde das eine an Strecke mit dem anderen an ebenfalls bekannten kombiniert. Erst ging es hinter der Fa. am bis zur Zeche Gneisenau und ab dort eine neulich mal wider aufgerufene Verbindung unter die Räder zu nehmen. Ab dann rüber nach Lanstrop und dort am Naturschutzgebiet den Übergang nach Lünen Süd zu machen. Und den Rest dann eben at home ( Strecke in Gänze ist bei Strava auf einer Karte sichtbar hinterlegt ).

Ach ja, am Storchennest bin ich dann natürlich auch vorbei gekommen.

Freitag: wie sollte es auch anders sein, mit dem Radel zum Job. Warm war es geworden und so richtig Lust auf Angebotsstreifen hatte ich nicht. Und so ging es schnurstracks am Kanal entlang. Kaum in der Wassernähe angekommen, wich die Windstopperweiste meinem Laib und wurde unter den Riemen des Ortlieb Accessory-Pack verstaut. Die Klettverschlüsse für die Befestigung nerven. Ich werde da mal Ortlieb anschreiben. Kann ja nicht sein…

Die Heimfahrt wurde wider am Kanal runter gespult und war mit ein paar „Sichtungen“/ spotting gespickt. Zum einen wie sehen die Strecken abseits der üblichen Fahrwege so aus und zum anderen…

…wo könnte man eine art Depot für eine Mega-Channel-Challenge anlegen ? Ach ja, einen guten Hängemattenplatz hab ich ganz nebenbei auch noch entdeckt.

Unter dem Strich kann man also sagen, Sport Schröer hat etwas Geld verdient und ich habe ein paar Exrakilometer auf der Uhr. Wichtiger ist aber, es war nett und schön.

Newsticker: ansonsten habe ich noch zwei Beiträge Zum Thema Outdoor, wie schon oben angerissen, in die elektronische Buchstabenform gebracht. Als da wäre einmal die Geschichte mit dem Kochtopf und meiner Espresso Macchina und dann noch, weil auch vergessen dann aber nachgeschobenen Beitrag über Kleinkram. Und at last noch eine Erfolgsmeldung im Thema…

Cyborg: …nach ein paar intensiveren gedanklichen Übungsansätzen ist es mir gelungen wider regulär aufs Bike zu steigen. Das war wohl dann doch in ersten Linie eine Kopfsache. Nach der OP hatte ich mir einen Marker im Kopf gesetzt, welche Bewegungen tunlichst zu unterlassen sind.
Dazu gehört halt eben auch, das rechte Bein zu heben und auf dem operierten Bein sich stehend zu drehen um so das erhobene Bein über den Sattel zu heben.

Das saß dann wie einbetoniert in meinem Kopf, was dann tatsächlich die Bewegung einschränkte. Mit einer entsprechenden Gegenarbeit war das dann aber zu beheben. Letztendlich konnte ich ja auch regulär absteigen. Zwar in vorsichtig aber eben dann doch.

30.618km/ ebenfalls 05.07.2019

Juli 6, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- u. Biketouren Bilder: das ich mir ja als Intro für die kommende Urlaubswoche eine verlängerte Heimfahrt gegönnt hatte, wurde von mir ja schon schriftlich angedeutet. Und so startet ich ab dem Hof des Brötchengebers, zwei volle 990ml. Trinkflaschen und noch eine kleine 0,5l Flache mit dabei, zwei zusätzliche Riegel sowie zwei Laugenbrötchen waren als Proviant verladen.

Erste Ernüchterung, der Wind blies in einer guten Brise von vorne, das rollen am Channel war so etwas mühselig. Dennoch nach kaum 25min. stand ich in Waltrop auf der zu überquerenden Brücke und weitere 15min. war ich am Kanal“denkmal“ & Wendepunkt für die Channel Challenge.
Das gute am Wind war aber, er erfrischte ein wenig und mir kamen die teilweise anliegenden 27c° nicht wie 27c° vor. Da das aber täuschte, machte es vor allem dem inneren Schweinehund zu schaffen hinreichend und regelmäßig Wasser nachzutanken. Ab einem Punkt klappte das dann auch und so konnte ich ab dem Kanalende die Fahrt am den Dortmund-Ems Kanal weiter führen. Dort war der Wind vorzugsweise von schräg hinten.

Vor ewig langer Zeit bin ich diese Strecke schon mal gefahren, damals noch mit dem Volotec. Eigentlich konnte ich mich an nichts erinnern. Aber als ich so daher fuhr, kamen einige Punkte wider. Das alte Sperrwerk war mir im Kopf geblieben, die eine Brücke die es zu unterfahren gab. Und während ich so fahre, schaue ich mir genau die Gegend an.

Dabei entdeckte ich einen netten Platz zum campieren. Recht nah am Kanal, leicht erhöht, netter Baumbestand was die Stelle allgemein zum abhängen prädestiniert. Auch waren die Bodenflächen weitgehendst nicht mit Grünzeug bedeckt. Da diese Stelle auch recht groß ist, hätte man Platz genug. Was ich auch vorfand, waren zwei Feuerstellen die mit fetten Steinen gesichert waren.
Das deutet nun darauf hin, das ich nicht der einzige sein werde, der diese Stelle kennt. In wie weit sich das für eine Übernachtungsaktion auswirken könnte, kann man nur ahnen. Zuwege über den Wald, also von hinten konnte ich so beim ersten Rundgang nicht erkennen. Das wiederum lässt darauf schließen, das man nur vom Kanal her kommt. Die Lage ist mit dem Fahrrad ca. eine halbe Stunde von Lüdinghausen Ortseingang weg. Zur Not könnte man das ja in der Woche mal starten. Denn gewohnheitsgemäß wird ja meist bei schön Wetter und am Wochenende am Kanal gechillt.

Ich für mich habe schon einen gute Hängeplatz gefunden. Zwar wider dicht am Kanalweg, aber immer noch erhöht, durch Buschwerk sowie Baum aber auch wider etwas sicht- u. windgeschützt. Dabei gibt es aber eine kleine Lücke, die wider etwas frische Brise durchlässt und auch etwas Ausblick erlaubt.

( Das Bilderalbum zu dieser Heimfahrt <klick> )

Ich habe mir dann an dieser Stelle eine kleine Laugenbrötchenpause gegönnt, bevor ich wider in den Sattel gestiegen bin. Denn, ich hatte ja noch etwas vor der Brust und wollte auch nicht all zu spät wider auf der Burg eintrudeln.

In Höhe von Lüdinghausen erkundigte ich mich nach einer Kanalroute bis Münster. Aussage war: „ja sollte auf der rechten Seite durchgängig möglich sein. Aber erst mit Einstieg hinter Lüdinghausen.“ Das wäre dann so mein nächster Plan. Erstmal regulär bis Lüdinghausen und dann ab dort am Kanal entlang weiter bis Münster, bzw. kurz vor Münster. Der gedankliche Idealfall wäre auf die Werseradroute zu treffen. Jene könnte man dann wider gen Heimat kurbeln.

Nach Lüdinghausen rein bin ich mal einen mir unbekannten Weg gefahren. Radweg ließen grüßen, waren wider „traumhaft“. Störte mich aber so nicht, war noch relaxed und kam so recht gut bis zum Backwiärk. Dort wurde sich gewohnheitsgemäß gestärkt und erstes Resume gezogen.

Mobilphone: bis hierhin hatte ich nach der letzten mein Motorola im Stromsparmodus laufen lassen. Das würde auch den Rest der Tour so sein, denn der Akku schwächelte schon im ganzen Verlauf der letzten Woche. Gut, man muß jetzt sagen, daß Gerät ist nicht mehr ganz neu, wird recht gut genutzt und gerade in den letzten Tagen war ab 03:20 Schuss mit Saft aus der Dose. Und so meckerte der Akku schon am frühen Nachmittag, verlangte Nachschub.
Ich denke, man wird nicht umher kommen, da die Tage mal einen frischen Akku verpflanzen zu lassen. Denn Bilder machen und erste Textzeilen zum Erlebten schreiben gehört für mich schon zum Alltag. Ohne wäre jetzt also ungünstig. Weiter im Reisebericht…

Ganz so lange hielt es mich aber nicht in Lüdinghausen, die Uhr war schon gut fortgeschritten. Gegenüber im Outdoorladen hatte man eine 20%-auf-alles-Aktion laufen. Draußen hingen kurze Radhosen von CMP auf dem Ständer. Die gefielen mir, weil sie einen gut sommerlichen sehr dünnen Außenstoff hatten. Aber so nach 2h Fahrzeit da mal reinschlüpfen wollte ich dann doch nicht, also weiter.

Die Strecke führte mich an Nordkirchen vorbei dann westlich am Hirschwald durch um dann alles über bekannte Strecken immer weiter süd-östlich bis zur Burg zu fahren. Ein kleines High-Light gab´s aber noch. Als ich kurz vor Werne auf die B54 stieß war mir irgendwie nicht wirklich danach jene straßenbegleitend ab zu fahren. Autolärm empfand ich nach den bisherigen entspannten Streckenmetern  mehr als ungünstig und so entschied ich mich, auch mit etwas Pokerpotential, kurz wider ab von der B54 mich quer rüber zu machen.

Das hätte-würde aber bedeuten können, daß ich vor einer Brückenbaustelle hätte landen können. Im letzten Jahr hatte man nördlich von Hamm die Brücken über den BAB-Zubringen fast alle weggedengelt, in Schutt und Asche gelegt. Das war für Radrouten ungünstig. Vor allem für meine beliebte Anfahrt nach Herbern rein, wo man so nett durch einen Wald fahren kann.
Jetzt konnte also das Problem auftauchen, daß ich eben nicht über den BAB-Zubringen fahren könnte. Aber, etwas Glück braucht man halt, die Brücke war fertig und ich somit happy. Ich bin zwar nicht durch den Wald, hatte dafür nicht die besser geeigneten Reifen am CAADX, war aber auch inzwischen so im Relaxed-Modus, daß meine Muskel- u. Kraftreserven langsam auf Ruhepause in lang umstellten. War ja auch ein sehr früher Tagesstart.

Irgendwann bin ich dann auf der Burg eingefahren, habe das Moto an der Saft gehängt, das CAADX entladen, die Wäsche angeschmissen, bin in die Dusche gehüpft und hab mir dann ein lecker Mahl zugeführt. At last wurde dann doch noch die Hängematte aufgebaut und es gab eine entspannte Nacht darin. Heute früh um 05:30 bin ich dann aber hellwach jener entstiegen. Seit dem läuft der Tag.

War doch eine nette Abschlusstour, mit viel Potential für demnächst.

30.531km/ 30.06.2019/ kleine Hitze“schlacht“

Juli 1, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Hitzefahrten 20c°+/ Bike- u. Biketouren Bilder: so

…ja wie war das noch ? Heiß war es heute, wobei es doch ein paar Momente gab wo man dachte, ja geht doch !

In Kurzform: knapp 86km sind es dann „nur“ geworden. Nur, weil ich eigentlich bis zur Deadline diesen Monats insgesamt 112km gebraucht hätte um die 1.000km/ per Monat voll zu bekommen. Gut iss halt so, dazu aber eventuell später mehr.

Gefahren sind wir fast 4,5h, also Fahrzeit netto. Die ganze Nummer startete um ca. 10:00 am örtlichen Dorf-HBF und ging mit dem Besuch einer hier im Dorf befindlichen italienischen Gastro zu ende. Das könnte so gegen 18:00 gewesen sein.
Insgesamt rollte es aber nicht schlecht, auch wenn der Lorenz einem die Murmel so langsam gar kochte.

Ich habe wohl 4,5l reines Wasser in meinen Laib geschüttet, dazu noch je einmal 0,5l Fruchtschorle bzw. eine Sprit zuletzt in der Gastronomie.

Hier auf der Burg angekommen wurde noch ein 900ml Kelch mehr oder weniger weg geext, ist einfach so verdunstet. Pipi machen war ich hier nur einmal at Home, der Rest ging durch die Haut.

Durch die vielen kleinen Pausen, stets im Schatten, was sich ja wohl von selbst versteht, war das aber alles noch machbar. Aber auch nur, weil die Pace in der Gruppe stimmte, jeder der Mitfahrer auch radtechnisch kein Neuling war und…

…weil‘ s halt super-duper nett war.

Gerade in den Pausen wurde immer wieder gequatscht und auch mal mehr gechillt. Ich denke meine Streckenwahl war auch nicht die schlechteste. Das einzige dumme Stück war halt zwischen Drensteinfurt und Herbern. Halt überland, deshalb weniger Schatten dafür aber gegen den Wind.

Jetzt liege ich geduscht, die Klamotten in der Wäsche, wie könnte es auch anders sein, in der Hängematte und werde mir noch das eine oder andere kühle Getränke gönnen, dabei den Beitrag tippen.

Die Route selbst war für die meisten mehr als bekannt und das was man halt nicht kannte, kennt man jetzt. Für unseren Gast aus dem östlichen paderborner Land gab‘ s das Naturschutzgebiet Ichterloh mit der tausendjährigen Eiche, wo auch eine der größten Pausen gemacht wurde.

… war Pausenpunkt. Schatten, am Hang mit Aussicht und den Wind, wohl eher Mistral von westen also von vorne. Espresso hab ich dann auch gemacht.

Outdoor: und wider was gelernt ! Der Spiritusbrenner brauchen einen sehr guten Windschutz ! Denn die Flamme loderte zwar heftigst, aber die Menge an Spiritus war ebenso heftig schnell verbraucht. Passte aber so gerade noch.

Anschließend ging es direkt durch den Hirschwald der quasi vor dem Schloss Nordkirchen liegt. Das wurde auch noch vorgeführt…

…nicht aber ohne vorab in dem dazugehörigen Städtchen ein Eis zu inhalieren und die örtliche Tanke zu besuchen. In jener wurden Kaltgetränke eingeholt und das eine oder andere direkt in den Hals gekippt.

Nach dem Schlossbesuch ging es eigentlich recht gut zurück. Die Hitze war zwar noch präsent, aber zumindest hatten wir teilweise Schatten. Aber und vor allem, den Wind von hinten.

Eine weitere Erkenntnis des Tages war, mach Pause im Schatten, die Klamotten können so den „Saft“ aufsaugen und fahr dann los. Ist ungefähr so, als wenn man sich ein nassen und kaltes Handtuch umlegt. Hält aber kaum 5min. an. Aber man ist ja schon froh…

Das letzte Tagesziel, zwecks Kalorienzufuhr, war dann der örtliche osmanischen Drehspießgrill des Vertrauens. Doch als wir gerade so vorrollen wurde die Türen verriegelt !!!
Verwunderung meinerseits und dann kurzfristig gediegene Ratlosigkeit. Ich griff in die Trickkiste und schlug den italienischen Pizzabruzler vor. Da rollten wir dann auch hin, ist ja quasi in Griffweite.

Die Bestellung wurde auf gegeben, draußen die Bank, ein Stuhl und der Tisch so zurecht gerückt das alles fein im Schatten war und Platz genommen. Und das auch erstmal richtig lange. Sah auch alles nicht nur lecker aus, sondern mundete auch.

Eigentlich dachte ich, die noch bis 112km auf zu stockenden Fehlkilometer könnte ich ja im nahem Heimatwald zusammen kurbeln. Aber ganz ehrlich, nach dem letzten Fotostop…
…hatte sich das erledigt und zwar bündig ! Denn merke, solang du fährst ist alles gut, vor allem im Schatten. Bleibst du stehen, hast du verloren ! Die Suppe läuft dir umgehend an der Kimme runter. Unschön, sehr unschön.

Und so war auch mit einem letzten Blick auf das Uhrwerk die nächsten Gedanken, eine nette Dusche, was kühles zu trinken und frisches Zeug am Laib.

Gut, jetzt so in der Hängematte kann man sagen, Ziel erreicht ! Mal sehen was als nächstes kommt…

At last dann doch noch ein Blick in die Zahlenstatistik für das laufende Jahr.

30.445km & 25.431km/ 21.06.2019

Juni 21, 2019

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- u. Biketouren Bilder: ja wie das Leben so ist, letzte Woche noch rumgeheult das außer viel Arbeit ( wenn auch nur für mich ungünstige Arbeitszeit ) dafür aber wenig Zeit war, sah das diese Woche schon wieder ganz gelassen aus. Auf der einen Seite zum Glück, denn viel Action bei dem Wetter ist nicht ganz mein Ding, auf der anderen Seite wenn zu wenig zu tun ist, ist das auch nicht mein Ding. Man sieht schon, iss nich einfach mir mir. *schmunzel*

Am… Montag …hab ich erstmal noch das CAADX genutzt und zwar mit Gepäckträger und der dazu gehörigen Satteltasche. Ich hatte meine zwei Café-Isolierbecher zwecks gründlicher Maschinenreinigung mit nach Hause gebracht und die sollten nun wieder zurück. Auserdem verschwanden im Gepäck noch ein Handtuch nebst Waschlappen für das tägliche Frischmachen nach der Ankunft in der Fa. im Gepäck sowie eine Hose für den Job. Gründe genug um mit großem Stauvolumen zu radeln. Das klappte auch ganz gut, so what !?

Dienstag: …ab da kam dann für zwei Tage der Stahl Renner zum Einsatz. Ein bisschen entspannt Speed machen, wobei das Speedmachen nur in der Frühe statt fand. Nachmittags mit der Wärme-Hitze hab ich dann so rollen lassen wie ging.

Da aber Donnerstag der Feiertage ist, hatte ich mich schon die ganze Woche über mit einer machbaren Tour beschäftigt. Sollte was entspanntes sein, also zumindest wo Espresso kochen und frühstücken, Hängematte optional. Rein von der zu fahrenden Strecke auch gerne etwas länger. Doch mit der Zeit hatte ich ein paar Ideen, konnte mich aber nicht wirklich final entscheiden.

Mittwoch: nochmal Stahl Renner Wetter und in den frühen Morgenstunden schon knapp 20c° ! Ging aber so noch, wahrscheinlich hat man sich langsam daran gewöhnt. Nein, die Wärme-Hitze ist nach meinen Gefühl nach mehr eine trockene Hitze. Das macht es erträglicher, als bei hoher Luftfeuchtigkeit.

Der Nachhauseweg wurde mal wider an Cappenberg vorbei gemacht. Ich brauchte zwar erst eine Weile, denn so richtig motiviert war ich nicht wirklich. Klar drinnen im Stall des Brötchengebers war es schon gut warm, aber wenn man dann vor die Tür tritt… .
Doch nach ein paar guten Meters setzte der Fahreffekt ein. Solange man unterwegs ist, also nicht stehen bleibt, hat man einen recht angenehmen Wind. Nur trinken sollte man nicht vergessen. Ich hab es aber langsam angehen lassen, eine Waldstelle angeschaut und an zwei Stellen mal wider den Scherbenkicker gemacht. Da lagen ausnahmsweise mal zerdepperte Wasserflaschen. Schon merkwürdig, wie ich fand.

Bike & Pack/ Outdoor: nach der Ankunft wurde das CAADX für die Tour vorgepackt. Hängematte und Tarp sowie was zum Espresso machen. Mit von der Partie ist auch kleine Dose Eintopf für ein Mittagmahl. Etwas Platz ist noch im Ortlieb Seat-Pack.
Im Handlebar-Pack ist es aber schon fast voll und da ist nur die Hängematte samt Tarp drin. Logistik will also nochmal überdacht werden. Denn bisher ist da noch kein Schlafsack mit von der Partie, was mir doch zu denken gibt. Den Canway Holzvergaser hab ich gar nicht rein bekommen, bzw. ich hab ihn wider raus genommen, weil er massig Volumen dicht machte. Aber das wird sich noch alles einspielen, man muß halt nur machen.

Freitag: der Tag wo viele Kunden Brückentag machen. Morgens auf der Fahrt mit dem Stahl Renner zum Job hatte ich so nicht ganz den Schwung. Das Wetter passte aber bestens. In der Frühe nur knapp 14c° dazu noch eine erfrischende Brise.

Am Job angekommen und frisch gemacht ging das große Fressen los. Der fehlende Schwung am Morgen beruhte wohl auf den nur mäßigen Brennstoffnachschub am vorhergehenden Abend. Da half auch die Exrapizza am Abend nix.

Am Vormittag die weiteren Gedanken. Woher bei dem herrlichen Wetter auf dem Nachhauseweg ? Channel-Kraftwerk-Altlünen-Cappenberg-Werne ? Hört sich gut an. Mal sehen was nachher meine Akkus sagen. Die Akkus war zwar wider gefüllt, auch danke einer Spaghetti Carbonara vom ortsansässigen Italiener nahe der Fa.. Dennoch verspürte ich nicht die ganz große Lust und so wurde es für die Rückfahrt nur ein kleiner Schwenker via Stockum und dem ersten Teilstück der Klöcknerbahnroute. Muß reichen dachte ich, denn hinterher wurde noch was für die Rücken getan. Etwas Core-Training mußte mal wider sein. Ganz nebenher wurde die Kette und der Stahl Renner allgemein frisch gemacht.

Und mit dem Volumen in Sachen Bikepacking habe ich auch rumgespielt. Dazu aber später mehr, somit erstmal ein nettes Wochenende an die Leserschaft !

30.448km/ 20.06.2019 Feiertag-chill-out-Test-Tour

Juni 20, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Toure 100+/ Bike- u. Biketouren Bilder: um 06:00 Uhr war ich heute wach und so wie ich dachte, kann man so einen Tag sinnvoll nutzen. Nach dem üblichen Espresso-Frühstück ging’s raus in die Fitness-Garage und das CAADX wurde in seiner Ladung komplettiert. Nicht alles passt rein, etwas blieb auch zu Hause.

Tagesziel für heute war, eine Feiertag-chill-out-Test-Tour ( Stravalink <klick> zur Fahrstrecke und den Daten ) zu machen. Gefahren wurden dann doch 106km in knapp mehr als 5h Fahrzeit. Die Runde ging wie gedacht zunächst östlich an Unna vorbei, dabei aber ein gutes Stück weiter östlich als ursprünglich gedacht. In meinem Navihirn kam so eine nette andere Streckenkombi auf, die mußte dann gefahren werden.

Das CAADX als Fahrgerät war recht massiv beladen, rollte aber trotzdem recht gut. Die erste kurze Pause an einem bekannten ehemaligen Bahndamm, nach 27km/ 1:14h wurde eine saftige Birne verzehrt.

 

( das restliche Bildmaterial steht zur Ansicht in einem entsprechenden Album <klick> )

Wetter, ja Wetter war so‘ n Ding. Das Thermometer am Bryton sagt in der Frühe was von knapp 17-18c° aber die Brise aus Westen kühlt angenehm. Leider kommt wohl mit jener Brise auch die eher hohe Luftfeuchtigkeit rüber. Man schwitzt also trotzdem und für mich stellt sich die Frage…
…warum hab ich gestern überhaupt die Helmpolster gewechselt ? Nun gut, weiter im „Text“.

Das vorläufige Ziel hatte ich dann erreicht, die Beobachtungshütte im Winkel, was aber auch nicht anders zu erwarten war.
Dabei hab ich die Route gefunden die mir neulich der gute Kollege aus´m Dorf ans Herz legen wollte, dann aber leider selbst wo falsch rein gebogen ist. War aber auch nett zu fahren.

Vor dem eigentlichen Tagesziel war ich aber noch auf einen Sprung an der Beobachtungshütte Disslemärsch. Von dort aus kann man recht gut auf ein Storchennest schauen, was aber noch besser geht, wenn man an der Bank kurz vor dem Beobachtungspunkt hält.

Im Aussichtspunkt selbst war ganz schön was los. Gleich drei Naturbewunderer und Fotografen mit Objektiven bewaffnet die jedem Kanonenrohr gut zu Gesicht stehen würden fachsimpelten. Das war mir etwas zu viel und so zog ich wider recht schnell von dannen. Immer diese ganzen Männergespräche. Wer weiß was am besten und hat den Längsten. *lach* Wie ich dann aber so vor mich daher radel fährt der Kumpel aus´m Dorf genau auf mich zu. Optisch unverwechselbar erkannte ich ihn sofort. Seinen anderen Kumpel, mit dem er die Zelttour machen wollte, hatte er im Schlepptau. Natürlich grüßten wir uns und hielten für ein kurzes Pläuschen an der Bank an wo man die Störche so gut sieht. Nach diesem kurzen Überraschungsmeeting ging es dann aber für uns alle weiter.

 

Ich richtete mein Lager ein und setzte mir erstmal einen Espresso auf. Die Tomate und zwei Scheiben Brot wurden geschnitten. Dann wurde erstmal etwas gefrühstückt. Ganz entspannt und der eine oder andere Besucher des Aussichtspunkt schaute interessiert, man grüßt sich auch.

Nach dem Frühstück habe ich etwas aufgeräumt und mich für eine gute Zeit in die Hängematte zurück gezogen. Dabei kamen mir dann ein paar Ideen, die ich ma in dem…

Newsticker: …neuen Beitrag Outdoorgeschichten 20.06.2019 fest gehalten habe. Weiter im eigentlichen Bericht.

Nachdem einen Gruppe Herren sich mit dem Bierverzehr beschäftig hatten wurde mir das zu unruhig. Ich war aber auch wider gut fit und befand, daß ich wider aufbrechen könnte. Auch hatte ich ein nächstes Ziel, die Stadt Ahlen, als ein Ziel ausgemacht. Dort angekommen könnte man dann schauen wie das weiter laufen würde. Also auch den Rest wider verstaut und aufgebrochen.

Bis nach Ahlen lief es eigentlich gut. Uneigentlich war kurz vor der Toren der Stadt erstmal ein erstes und vor allem schnelles Refil angesagt. Es war deutlich wärmer geworden, ich hatte ordentlich was weggeschwitzt und ein guter Riegel mußte den ersten Anschub bringen. Beim Futtern des Riegels wurden die Trinkvorräte begutachtet, dann das Mobil mit der Karte geöffnet und mit dem Suchbegriff – Tankstelle – gefüttert.

Schnell wurde eine entsprechende Tanke gefunden und angesteuert. Eine große kühle Flasche Gerolsteiner und eine kleine eiskalte Sprite wurden eingekauft, genauso wie ein XXL Snickers Riegel. Gut zu wissen wo sowas ist und auch gut war, auf dem Weg dorthin passiert man einen örtlichen Radladen mit Schlauch-O-Mat außen an der Geschäftsstelle. Ma(n)n kann ja nie wissen.

Nachdem der Notstand ausgleichen wurde ging es an die nächste Etappe. Drensteinfurt sollte es sein, aber auch mit dem Bewusstsein, daß so hinter Ahlen die eine oder andere Gegenwindstrecke zu fahren sei. Gut rollen war dann eher nicht so , auch die Sonne wärmte inzwischen gut. Hier und da standen wieder gute 27c° an, was mich dann dazu bewegte, es ruhiger angehen zu lassen.

In Drensteinfurt wurde gegenüber dem Schloss, was ja leider nicht zugänglich ist, auf einer Bank im Schatten noch an der Flasche genuckelt und pausiert. Irgendwie fühlte ich mich – schwitzig. Im Schatten kühlte ich wider etwas runter und konnte die nächste Etappe angehen.
Nicht aber ohne vor die Streckenlängen zu checken. Von Drensteinfurt aus waren es direkt gute 20km, via Herbern nicht wirklich viel mehr. Damit vielen die Würfel für Herbern mit Mel´s Café, wo ich ich mir auf jeden Fall noch was gönnen würde.

Angedacht war zwar ein Spaghetti-Eis, aber so im Schatten sitzend wurde davon abgewichen. Ich wollte auf jeden Fall eine Fassbrause die Kehle runter laufen lassen. Und Fassbrause mit Spaghetti-Eis beißen sich dann doch zu sehr. Und so wurde auf das fotografisch gebannte Herrengedeckt zurück gegriffen. Hatte auch Kalorien und so konnte ich wider gestärkt die letzte Etappe angehen. Jene lief dann auch gleich wider besser von der Kurbel.

Zu Hause auf er Burg angekommen hatte ich genug auf dem Tacho stehen und ich hatte einen netten Tag. Nächstes mal muß ich nur noch was um zum Mittagessen organisieren. Die kleinen Dose Linseneintopf hätte ich da wo einbauen müssen. Aber so für schön und zum testen war das schon gut.

Jetzt Marge noch einen Arbeitstag und dann ist Wochenende !

 

30.302km/ 16.06.2019 Radforum-blau Tour

Juni 16, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Forum-Treffen/ Bike- u. Biketouren Bilder: wider daheim angekommen, hatte ab dem HBF Kamen noch eine kleine Runde oberhalb des Ruhepuls gen heimatlicher Burg gedreht, rollte gerade so gut. Ansonsten, die übliche Portion Nudeln ist gefuttert, Vatt iss geduscht, Haare geschoren, der Bart rasiert, der Rasen ist geschnitten, zum locker machen gab´s ganz nebenher noch eine Crosstraining-Einheit, man muß ja auch mal was für den Oberkörper tun und das CAADX wurde entladen.

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Jetzt muß nur noch die Wäsche gemacht werden, aber die Maschine ist zur Zeit belegt, ginge ja auch morgen.

Die ersten Zeilen zu der Tour selbst, das CAADX wurde so gut wie komplett beladen, oder doch eher überladen ?
Mein Gedanke dazu, so ein Bild vom CAADX als Packesel wird man extremst selten sehen. Aber wie das eben so ist, soll ja gemütlich werden und so landen halt Dinge im Gepäck, die sonst eher nicht mitkommen. Nur um mal ein paar der großvolumigen Dinge aufzuzählen, als da wären ein Duschhandtuch, grob -2kg Grillfleisch, 3x 0,5l Flaschen alkoholfreies Kaltgetränk für den gemütlichen Abend und natürlich das übliche Geraffelt wie etwas Wechselwäsche und Zahnbürste. Und die guten alten Fahrradtreter kamen zum Einsatz.

DSC06706 tribute to shoes

Geht doch nix über ein paar gut eingetragene Schuhe.  *lach* Und noch vorab gesagt, es war genauso entspannt wie letztes Jahr in Wuppertal.

Die Anfahrt am Samstagmorgen war recht fix gemacht, die anderen Mitfahrer standen schon Rad bei Fuß, scharrten mit der Hufe und wollten Meters machen. Ich also nur schnell eine Gepäcktasche abgemacht und auf meine Bude gebracht. In der anderen Radtasche war halt Regen- u. Flickzeug, was natürlich mit mußte. Dann ging es los. Das Wetter spielet aber schon auf den ersten Metern etwas verrückt und so hatten wir kaum die Kanalbrücke überquert wurde Regenkleidung angelegt. Das jener Akt natürlich fast komplett umsonst war, konnte weder die Truppe noch ich erahnen. Ich hatte Imme noch die 65% Regenwarscheinlichkeit im Hinterstübchen und dachte dann, jetzt geht das los. Doch wir sahen und alle getäuscht.

Es ging in der Reihenfolge die Stockum – Werne – Unna Trasse entlang, auch offiziell als Klöcknerbahntrasse bekannt hoch bis zum Kreuzungspunkt zur Sesekeradroute. Jene wurde bis zum weltbekannten und ebenso beliebten Preußenhafen gefahren, wo dann auch praktischer weise eine große Pause gemacht wurde.

Nach dieser großen Pause ging es dann erst ein wenig versteckter aber mir durchaus auch bekannt wider bis zur Sesekeradroute, dann noch ein Stück über jene, um dann auf die Kuhbachtrasse zu stoßen. Von der Kuhbachtrasse sind wir dann noch hoch zum Römerlager in Bergkamen

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…ab da dann wider runter zur um dann via einer Querung bis zur Halde Großes Holz zu kommen. Die restliche Strecke am Beversee vorbei wider bis zum Nachtlager.

( weiteres Bild & Filmmaterial hab ich in ein Album <klick> gepackt )

Die gesamte Tour wurde von mir eher in einem Pulsbereich oberhalb des Ruhepuls gefahren ( nur so zum Vergleich, nach dem typischen Espressofrühstück mit nur zwei Keksen habe ich das nächste mal erst wieder was gegessen, als wir am Nachtlager ankamen. Und das war so was mit 18:00 Uhr ! Im Vergleich dazu, habe ich im gleichen Zeitraum ein halbes Pferd mit Sattel gegessen. Doch auf der Tour… ).
Regelmäßige kurze Pausen wurden eingelegt, es wurde viel geschnackt, wie man so im Norddeutschen zu sagen pflegt und das man auch Fahrradfährt, ja das war denn eben so.

Das sich das mit dem Wetter dann auch wider einspielte, sprich Sonne deutliche Präsenz zeigte, das wurde in der Allgemeinheit goutiert. Windmäßig war das auch überschaubar und eher in einem deutlich angenehm erfrischenden Bereich. Mit dem guten Wetter war natürlich auf den meisten Strecken auch wider mehr los. Hielt sich aber auch noch in Grenzen. Engstellen gab es so nicht und selbst am Preußenhafen fanden wir schnell alle ein Plätzchen.
Das fand alles so entspannt statt, daß ich nicht mal Appetit auf die Currywurst-Pommes-Mayo oder das wenig später angesagte Eis hatte. Klar ich hatte ja auch so gut wie nix verbrannt und das gesellschaftliche Essen am Vorabend beim Chinaman war ja auch noch intus.

Mein persönliche High-Light war, daß ich erstmalig in Bergamen in das Römerlager rein konnte. Ich bin da schon öfters her gefahren, stand aber stets vor dem Zaun. Sah auch eigentlich nie so aus, als ob das irgendwann mal geöffnet wäre. Doch dieses mal wunderte ich mich schon ein paar Meter davor, daß ein Sonnensegel vor dem Container aufgespannt war. Ich freute mich wie ein kleiner Junge. Auch für die Truppe war das natürlich was Besonderes. Also denke ich.
Denn man konnte sich nicht nur alles in Ruhe anschauen und begehen, was schon eindrucksvoll alleine war, sondern bekam von überaus freundlichen Rentner in Ehrenamt jede Menge Infos mit dargereicht. Echt klasse.

Natürlich reizte ich die Location auch für eine Übernachtungsaktion. Bäume waren genug da, ein Zaun ringsrum und so fragte ich. „Man könne ja mal bei Museumsdirektor anfragen„, und bekam ich einen Flyer in die Hand gedrückt. Das es möglich sei schloss er daraus, das die Gladiatorentruppe schließlich das auch so machen würde, wenn dort im September Action ist.

Man hätte wohl die deutschandweite beste Gladiatorentruppe, die regelmäßig bei Wettkämpfen abräumen würde.“ Hört, hört ! Sollte also mal eine Reise zu genannten Termin wert sein, ist ja hier quasi umme Ecke.

Nach guter einer weiteren habe-dreivierte Stunde rückten wir wider ab und machten uns auf zur Halde Großes Holz. Die Truppe hatte ich schon vorab auf The Beast eingestimmt und auch die Zahlen von 17%+ Steigung und dem Spitzenwert laut Starva 24,5% !!! durchgereicht.
Ich bin da jetzt ganz ehrlich, das wollte ich mir anschauen und hatte auch so überhaupt gar keine Motivation nur wegen dieser einen Rampe ins schwitzen zu kommen. Denn eben bis genau zu dieser Rampe hatte ich im Grunde nicht geschwitzt. Ist ja auch klar, die Strecke ist für mich ein schnöder Alltagsturn.

War aber trotzdem spaßig, so wie sie alle nach und nach von den Rädern runter sind. Natürlich gab es auch einige die das gemeistert hatten. Ja klar warum auch nicht !? Aber etwas mehr als die Hälfte der Truppe hat auch den zu Fuß nicht weniger beschwerlichen Weg gemacht. Erst ab der dritten Biegung ging das dann wider. Oben angekommen konnte dann allgemein tief Luft geholt werden und…
…die Aussicht genossen. Denn mit dem inzwischen Spitzenwetter war die Rundumsicht bestens. Bis zum Florian in Dortmund konnte man blicken aber auch weiter. Aber auch diese schöne Zeit dort oben wurde irgendwann mal wider zu ende gebracht und so stieg man wider auf die Blechtretgefährten. Diesmal hatte man nur maximal Angstschweiß das die Bremsen versagen könnten.

Ab da ging es dann am Beversee, auch dort wider mit kleiner Pause, vorbei recht fix zur Unterkunft, dem Gästehaus & Zeltplatz Marina Nord ( FB-Seite <klick> ). Zum Nachtlager: das Haus ist wirklich klasse. Super freundlich, recht moderne, also zumindest keine alten Zimmer, alles Tip-top sauber und gepflegt und das sogar in den sanitären Räumlichkeiten, wo man ja immer wider mal was in kleineren Ecken finden ( was sich aber auch kaum langfristig vermeiden lässt ). Die Preise fand ich, angemessen der Leistung auch bestens.

Man konnte draußen hocken, es gab zusätzliche Gartensitzbänke und Tische, Unterstellplatz für die Räder, wo auch der mobile und große Grill platziert war, die zwei bunten Hütten sahen auch richtig lecker aus, auf dem Zeltplatzgelände stand wo noch ein Feuerkorb. Was noch so war, hab ich gar nicht so erkundet. Für mich der einzige Nachteil, keine echten Baum-Hängemattenplätze. Erst am Abreisetag habe ich einen Baum gefunden und einen Konterabhängepunkt an dem Schuppen. Wär mal was fürs nächste mal.

Nächste mal, also nächstes Jahr und das wurde schon abends beim Grillen beschlossen, findet das Meeting wider hier statt. Die Unterkunft hatte allen super zugesagt und Radtouren kann man ja hier im Großclaim genug machen. Schloss Nordkirchen, eventuell noch hoch bis Lüdinghausen, das stand mal so lose im Raum. Ja würde mich freuen.

Ich bin dann aber abends doch recht spät, also für meine Verhältnisse ins die Federn geschlüpft und habe geschlafen wie ein Kleinkind. Das Frühstück war auch super, nur mit dem Kaffee…
…naja gut & allgemeingebräuchlich. So richtig Schub löste der bei mir nicht aus. Wie gut das man das Espresso-Kochset mit hatte.

Nach der allgemeinen Verabschiedung brachten wir zu zweit zwei Gäste zum HBF nach Kamen, plauschten dort ich ein wenig und dann ging auch diese schöne Zeit zu ende. Ich bin dann via Sesekeradroute, diesmal ostwärts, gen Burg gefahren. Lief wider gut, was will man mehr ? „Wir“ freuen uns aufs nächste mal.

 

30.225km/ 13.06.2019

Juni 13, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike-u. Biketouren Bilder: in der kurzen Woche und das auch radtechnisch ging es dann nach dem letzten Beitrag weiter.

Von der langen Anfahrt am Montag schleppte das CAADX den einen oder anderen Dreckkrümel mit sich rum. Der geneigte Radler lässt das trocknen und bürstet das mit einer einfachen Bürste, olle Zahnbürsten eignen sich dafür recht gut, oder einem ebenso bemitleidenswerten Lappen ab. Ein Prise „Kettendeo“ verabreicht man dann gleich mit. Kann nie schaden.

Mittwoch: der Tag des Regens – oder auch des Nichtregens. Da hatte der Alex mal mächtig Schwein gehabt, denn weder auf der Jobanfahrt noch auf der Rückfahrt fiel auch nur ein Tropfen. Ob das an den wohlwissentlich mitgenommenen Regensachen lag ? Unwesentlich.

Bei der frühmorgendlichen Anfahrt wurde an der Haus und Hofstrecke, der Rennbahn, etwas Grünpflege betrieben. Macht ja sonst keiner und ob sich die Offiziellen dafür verantwortlich fühlen ? Ich mag ja Wetter, also jenes wo auch was passiert und dazu gehört halt eben auch Regenwetter.
„Leider“ ist es dann aber auch so, daß in Kombination mit Wind, viel Wind auch immer wieder Äste auf die Fahrbahn ragen oder fallen. Das können kleine Äste sein, aber auch mal größere. Und das Grün wuchert dann auch immer nett. Wie nett…

…zeigt der von mir vor vierzehn Tagen im Burggarten nachgesähte Rasen. In einer recht aufwändigen weil sissifussmäßigen Arbeit hatte ich auf unser bescheidene Rasenfläche nachgesäht. Von Hand – alles. Zunächst den Rasen bzw. das Erdreich darunter mittels eines Messers gelockert ( vertikutiert ), dann den Rasensamen großzügig ausgestreut um ihn anschließend mit Erdreich handfein zu überstreuen. Halt so, daß im Grunde der gesamte Rasensamen unter Erde lag. At last wurde alles mittels eines Reststücks eines 10cm Kanalrohr, ebenfalls wider von Hand, eingewalzt.
Das waren so grob was an vier Stunden Arbeit, für geschätzt vier Quadratmeter ! Normalerweise lugen so nach etwas vierzehn Tagen die ersten zaghaften Rasenspitzen durchs Erdreich empor. Dieses Mal habe ich den Rasen nach einer Woche schon geschnitten !

Naja, und so schaut es dann eben auch an einigen Stellen an meiner Haus und Hofstrecke aus. Ich fahre dann dort entlang, kenne die Stellen ja schon und mache dann alles so, daß man nicht mit dem Grünzeug unnötig in Kontakt kommt. Denn gerade bei Regen kann das auch schon mal in´s Auge gehen. Hatte ich die Tage. Bei Regen werden ins besondere längere Äste von eher noch dünne Bäume durch den Regen schwer und hängen tiefer als sonst. Man duckt sich dann weg und gut iss.
In einer Situation war das dann so, ich hatte mich gerade weg geduckt, kam wider hoch und der Regen prasselte mir nur so ins Gesicht, schwups schon wurde mir das nächste Grünwerk durch durchs Gesicht gezogen.

Dabei hatte ich Glück, denn zum einen war das auf einer Radstrecke, also abseits von motorisiertem Verkehr und ging auch so schnell, daß ich nicht mal den Lenker verreißen konnte. Hätte aber auch, wenn blöd gelaufen, eben ins Augen gehen können.

Jedenfalls hab ich klar Schiff gemacht und nun sollte das erstmal wider für ein paar gute Woche gefahrfrei befahrbar sein. Nachmittags wider einen kleinen Abstecher zum Lieblingsaussichtsturm, bei trockenem Wetter und bester Brise von hinten. Der Wind war so gut, daß ich sogar mit den grobstollenbereiften Cyclocrossreifen streckenweise Speed oberhalb der 30km/h hatte. Ekelhaft *lach* so schnell zu fahren, also wurde der Genussabstecher zum schon genannten Ort gemacht.

Donnerstag: heute ist wider etwas Genussradlen angesagt und somit wie schon am Montag an den Lippeauen entlang, durch übernächste Dorfzentrum hoch bis Höhe Kraftwerk und dann über Lippe und Kanal schwenken. Oder in kurz…

…einer der besten Tage !

Denn das Wetter passte bombe. Anfangs noch ganz leicht frisch, kaum Wolken, kein Regen, ebensoviel Wind und langsam wärmte die Sonne im Osten aufsteigend die Luft. Zudem rollte es wieder verdammt gut, des Radlers Herz erfeute sich.

Auch den Tag über war das Wetter mehr als angenehm und so gingen alsbald die Augen auf eine potentielle Rückfahrt. Nochmal die gleiche Runde ?

Ein wenig bereut man es schon am Folgetag mit der Blechkiste zum Job zu müssen. Aber dafür wird‘ s ja am Samstag eine Radrunde nebst Meeting. Auch hier schon der Blick zum Wetterfrosch. Hoffentlich wenigstens trocken.

30.125km/ 11.06.2019

Juni 11, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest: unglaublich ! Kaum hab ich ein wenig Fahrt aufgenommen, halt auf dem Weg zum Job, schon geht’s mir deutlich besser. Denn am gestrigen Feiertagsmontag war ich irgendwie neben der Spur.

Es regnete zwar die ganze Fahrt über, mal mehr mal weniger, passte aber soweit. Ich hatte ja auch das CAADX mit den Grobstollenreifen genommen. Halt wegen Dreck und so.

Das Tempo hab ich meinem Empfinden angepasst und die im Navihirn aufgerufene verlängerte Jobanfahrt wurde auch gemacht.

In der Umkleide hingen die Regensachen, entsprechend müffelte es darin. Zum Glück war ich am Dienstag der Einzige der diesen Raum nutzt.

Bike nachgedacht: und so komme wieder an den Punkt wo man denkt:“das könnte auch fahrradfreundlicher sein.“ 

Die Firma hat zwar eine Umkleide samt Spinde, aber es gibt auch nur eine Umkleide. Trennung zwischen Weiblein und Männlein ? Fehlanzeige.

Die Spinde standen schon sonstwo in der Firma und erst nachdem man die Umkleide, ein Raum der über war, hatte war das dann eben die Umkleide. Eine Zeit lang stand mein Spind in einer anderen Abteilung. Das gute daran, eine Toilette war direkt nebenan und sogar eine kleine Küchenzeile. Das mußte aber geändert werden, weil die Zugangsberechtigung via eines dann eben nicht mehr für mich vorhandenen Schlüssels.

Hat mich nie gestört. Habe dann den Spind, natürlich in Absprache, in eine andere Ecke verfrachtet. Wieder nah der zweiten Geimeinschaftstoilette. Irgendwann wurde ich dann aber dort weg gelagert und bin dann doch in dir „offiziell“ Umkleide gekommen.

Diese Umkleide wird aber auch von unseren Putzfrauen als Pausenraum genutzt. Gut daß ich mich dort so gut wie nie ganz entkleide. Das passiert, mit frischen Sachen und Handtuch sowie Waschlappen bewaffnet, auf der Gemeinschaftstoilette.

Da ich in der Regel zeitig in der Firma bin, stört das eigentlich niemanden. Man riegelt zu, macht sich frisch, kleidet sich wieder mit den frischen Sachen an und dann ist gut. Hin und wieder muß man ein paar Minuten warten, aber dann ist das eben so.

Fahrradstellplatz ist so ein anderes Thema. Lange Zeit konnte ich meine Bikes mit in die Firma nehmen. Das stieß, wie halt immer irgendwann, bei irgendjemand auf.
Seit dem ist eigentlich das Abstellen in der Fahrzeughalle offiziell angesagt. Da aber inzwischen hier ein paar Leute aus’m Dorf auch mit ihren Fahrrädern kommen, kann das schon ma‘ eng werden. Denn die Fahrräder sollen ja nicht so stehen, daß die Fahrzeuge nach der Tour nicht mehr problemlos auf die Stellplätze können. Und so muß ich, wenn ich schon mal später komme, die Putzfrauen aber da sind und ich deshalb nicht mein Bike in die Umkleide stellen kann, mir ein  lauschiges Eckchen suchen.

Es geht alles, vor allem weil ich das schon so lange mache und auch will. Aber einfach ist wohl was anderes. Genug gejammert, weiter im…

Bikealltag… die Nicht-Regensachen hab ich für die späte Rückfahrt auch zum Glück mit genommen. Denn am Nachmittag soll es ja trocken sein. War dann auch so.

Insgesamt wird diese Woche radtechnisch eher kurz. Nur heute, morgen und dann at last Donnerstag. Am Freitag hab ich vormittags einen Termin beim Doc, da wird also die Bürgerblechbüchse genommen.