Archive for the ‘03. The Cure – Forest’ Category

46.089km/ 12.06.2021/ Urlaub Tag 5. & Wochenende

Juni 14, 2021

Bikealltag/ Urlaub/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Hitzefahrten +20c°/ Bike- & Biketouren Bilder: gut Tag 5. vom Urlaub und das Wochenende mit dem Samstag in Schriftform. Am…

Freitag: …ging es mit dem GOLF erst zum Zahndoc für eine Zahnpflege, dann ins nahe Megadorf um dort noch was papiertechnisches zu erledigen. Auf dem Weg dahin wurde der GOLF aber noch durch eine Waschstraße bewegt, den ganzen Standschmutz unter anderem auch Hinterlassenschaften der Vogelwelt, mal runter bürsten zu lassen.

Dann ging´s in die alte Heimat und dort wurde besucht. Immer wieder nett, auch wenn es uns allen vom Wetter her nicht ganz so passte.

Aber wir bissen alle die Zähne zusammen, ließen uns nicht beirren und hatten eine gute Zeit so wie ging. Man freut sich schon auf den nächsten Besuch (und dann auf ein hoffentlich milderes Wetter).

Wieder angekommen stand das bereits per Mail und Sendeverfolgung angekündigte letzte Päckchen der Bestellenung hier auf der Burg.

3 päckchen_ergebnis

Bevorratung für die Kettenpflege, ein Spiegel zum verbasteln, Imprägnierung für Regenkleidung, ein Lezyne Standpumpenschlauch und Gelpads für den Lenker am CAADX.

Am späten Nachmittag trudelte noch die Mail ein, da man im Unterwegs Hamm auch die beiden Dosen für den Espresso & Zucker erhalten hätte. Kann ich dann wann nächste Woche abholen, hat man auch wieder ein Ziel.

Ja und dann rüber zum…

Samstag: unschwer zu erkennen, bei der letzten Tour hatte ich die nächste Schallmauer von 46.000km verpasst. Voher hatte ich das zwar noch kurzfristig auf´n Schirm. Aber ganz ehrlich, die fehlenden läppischen 3 Kilometer wo noch zusammen zu trommeln hätte ich bei der Hitze nicht gemacht.
Und so würde das auf der angesagten Tour ganz entspannt von statten gehen.

Die radbegeisterte Dame aus der nahen Megacity traf hier bei mir ein. Es mußte noch ein wenig Hand an das von ganz lecker aufgenaute Rad gelegt werden. Es war ein klassischer Crosser mit einem wunderschönen roten Lack. Ja, tät mit auch gefallen.

Dann die Abfahrt mit dem Ziel die Burg des Kumpels aus‘ m Claim auf zu suchen. Dort war dann schon Besuch aus Duisburg eingetroffen, ein Pärchen.

Die Fahrt dorthin zog sich dann erstmal. So ein wenig quer durch‘ s Dorf kommt man nicht unbedingt so fix vom Fleck. Auch wollten bzw. konnten wir nicht beide utopisch die Kurbel wuchten. Ich aufgrund meines erst verzogenem Infekt, aber auch sie hatte ein paar Tage mehr aussetzen müssen, als es wohl jedem lieb sein würde.

Man zeigte sich ob unserer Verspätung geduldig und milde. Nach einer schönen Begrüßung ging die Fahrt dann los.

Zu einem Teil war die Strecke ja interessant und auch reizvoll, ein paar andere Dorfstraßenabschnitte hätte ich wohl eher ausgelassen.
Erstaunlich ist, auch wenn das am östlichen Rand unseres Dorfes ist, kannte ich so noch nicht.

Irgendwie kamen wir dann aber am Channel (Datteln-Hamm-Kanal) an und fuhren dann die lange ehemalige Bahntrasse als Zuführung zur Werseradroute entlang.

Erster kurzer Fotostop in großer Runde (ist aber nur mein Fahrgerät auf dem Bild).

Das war dann auch ungefähr der Moment, wo das Wetter final umschlug. War es bis hier teils noch arg bewölkt und hin und wieder ging ein Wind, es wurde deutlich wärmer aber vor allem schwüler mit der Luft.

Ich konnte das noch kompensieren, aber leider nicht alle. Nach einem angemessenen Pausenstop kurz vor Ahlen hatten wir einen Plan B. abgestimmt. Und so fuhren wir erstmal auf eine Eispause nach Ahlen rein.

Nach den kalten Kugeln zogen wir erneut bis zur Werseradroute, wo sich dann unsere Wege ein wenig trennten. Genug ist genug und man sollte es auch nicht gleich übertreiben, zumal bei dem Wetter, eine Person fuhr alleine zurück.

Der Rest der Truppe rollte nun die Werseradroute bis nach Beckum hoch. Dort gab es einen Abstecher zum Baggersee der totalen Verbote *lach* den dann aber die Gäste doch kannten. Egal, konnte so ja kener vorher sagen oder ahnen.
Ab da wurde dann das finale Ziel und damit auch der Endwendepunkt mit der Soestwarte angefahren.

In Beckum kurz vor dem Ziel hab ich dann doch mal wieder die Mobilcam gezückt. Wenige Bilder hab ich gemacht.

Die Soestwarte wurde quasi nur kurz angefahren und aus der Ferne begutachtet, der Turm mit Aussicht war eh geschlossen. Also fuhren wir die wenigen Meter zur Wanderhütte mit Südaussicht. Die gefiel den Gästen besonders, was ich durchaus verstehen kann.

Wir platzierten uns und plauschten. Die Zeit ging geschmeidig rum, aber irgendwann kamen doch die Gedanken an die Rückreise. Der Kollege aus’m Claim führte uns dann auch bis Lippborg zurück.

Über dieses nette Nest ging die Fahrt über auch für mich wieder bekannte Strecken.

Irgendwo am letzten Stop an der Aussichtshütte Im Winkel bemerkte ich, das mein Topeak Midloader Reißverschluss offen stand. Kleiner Schreckmoment, es felhte aber nichts.
Dann kam ich in den Zweifel, sollte ich ihn gar nicht verschlossen haben? Das war aber defintiv nicht der Fall, denn ich erinnerte mich nur zu gut daran.
Dann zeigte sich auch warum das so war, der Reißverschluss war defekt (Bericht)!

Zum Glück hatte sowohl der Besuch aus Duisburg als auch ich Kabelbinder mit. Denn beim Versuch der Lage Herr zu werden, verabschiedete sich der Reißverschluss in der Gänze.

Ach ja, eine noch am Vortag gefundene Schraube konnte ich nun zuordnen. Sie fehlte am zusätzlichen Flaschenhalter für den Sattel (muß ich mir also noch was zur Schraubensicherung einfallen lassen). Aber auch diese Aufgabenstellung konnte erledigt werden.

Mit diese ärgerlich-blöden Situation im Kopf ging es dann aber auf die Rückfahrt. Kurz vor‘ m Channel trennten sich unsere Wege. Für mich war die Strecke am Kanal entlang strategisch kürzer.

Ein letzte Bild auf der weißen Brücke…

Nach der Ankunft wie immer, Fahrrad entladen, gar nicht groß nach der Schraube oder dem Reißverschluss geschaut, vor dem Duschen die Waschmaschine auf ein Schnellprogramm gefüttert und dann den Bauch voll geladen.

Die 46.000 Kilometer Marke war Geschichte und mit den kapp 100 Kilometern kann ich auch gut leben. Zumal das Wetter fast mitspielte. Denn zum Schluss hin kam ein frischer Wind auf.

Sonntag: kleine Fahrt mit dem Golf ins nahe Sauerland, auch ein wenig Umgebungssichtung.

Ich schlug die Rüdenburg vor natürlich auch vor dem Hintergrund, da mal mit dem Rad hin zu fahren/ Streckenkarte und Kilometer), wo wir auch zunächst hin sind. Zu meinem Erstaunen, an der zuführenden Straße gibt es gar keine Hinweisschilder und auch den Weg rauf muß man sich wirklich suchen.

Zum Glück trafen wir recht früh auf dem Weg eine offensichtlich ortkundige Hundegängerin.
Erst hinter wurde mir klar, warum sie so leicht erstaunt schaute, als wir uns nach dem Weg erkundigten. Denn zumindest das mittler Drittel des Anstiegs zwar in breiten aber sehr steilen Weges war so, das nicht wirklich viel gefehlt hat und man hätte sich auch im Vierfüßlerstand, also auch mit den Händen auf dem Boden bewegen können.

Das letzte Stück war zwar wieder besser, aber Grünschnitt wäre ma‘ so ein Thema. Auch oben angekommen war alles gut zugewachsen, wobei die Reste der Rüdenburg frei waren.

Ich drehte nur eine fixe Runde und begab mich wieder in den Abstieg (bevor die Nacht reinbricht *lach*).

Ab da ging es dann zum spontanen Wunschziel Sorpsee. Dadurch das wir recht früh dort waren, ging es noch.

Allgemein kann sagen, die Uferanlagen sind sehr schön hergerichtet und man vorzüglich flannieren und Eis essen.

eis sorpsee_ergebnis

Im Anschluss kehrten wir noch auf eine Pizza bei L´Osteria ein. Auch dort schön draußen im Schatten sitzend, ließ sich der Tag gut ertragen. *lach*

Dann war aber Heimfahrt angesagt. Und nun liege ich hier in det Hängematte und tippe die letzten Zeilen.

45.993km/ 10.06.2021/ Urlaub Tag 4.

Juni 11, 2021

Bikealltag/ Urlaub/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Hitzefahrten +20c°/ Bike- & Biketouren Bilder: gut Tag 4. vom Urlaub und damit zwei angedachte Ziele. Ziel Nr. 1. weil´s auf dem Weg liegt zum Outdoor-Shop des Vertrauens und danach Nr. 2. den Arbeitskollegen in der Reha besuchen.
Dummer Weise machte sich gleich zu Anfang schon das Wetter bemerkbar. Bei der Abfahrt lagen „nur“ 25c° an und später im Verlauf der Radrunde standen auch mal satte 30c° auf dem Bryton Tacho.

Und so hab ich in den knapp 3h Fahrzeit gute 3,5l Wasser weggeschüttet. Also in den Rachen, wobei das natürlich Schwachsinn war. Hätte ich sie mir direkt über den Kopf und den Oberkörper geschüttet, hätte ich mir das Auschwitzen sparen können. Soviel also dazu.

Also zunächst ging es nach Unterwegs Hamm ein wenig shoppen. Kleinkram aber nicht ganz uninteressant. Komm ich dann aber gleich noch zu.
Ab da dann am Kanal rüber zur Reha, wo ich dann am aktuell-zukünftigen Pier 9 Tiny House Hotel vorbei gefahre bin. Und wie ich so um die Ecke biege, macht es klick im Kopf. „Jetzt wo die Zahlen nach unten gehen und alles Schritt für Schritt wieder öffnet, werden die bestimmt… .“ Und so war es dann auch.

Natürlich quatschte ich den Schweißer der am Tor zugange war an und wurde dann weiter nach hinten durchgereicht, um weitere Infos direkt vom Chef zu bekommen. Eröffnung ist also jetzt am Samstag den 12.06.2021, aber leider nur für buchende Gäste. Und davon schien es eine ganze Menge zu geben, denn ein anderer Arbeitet sagte, man hätte auch locker das doppelte aufbauen können.

Glückwunsch sag ich dann mal.

Dann ging es aber doch zum Kollegen vom Job, der ja hier am Dorf in der Tagesreha ist, wo ich auch war.

Die paar Meters waren fix gefahren, die Bank zum treffen immer noch da, wo auch ich die eine oder andere Pause vebrachte. Vorzugsweise mit dem obligaten vollmundigen Heißgetränk in Eigenzubereitung.

Ich nahm also Platz, nein eigentlich nicht. Zumindest nicht sofort, denn ich hatte ja meine Hängematte mit.
Doch leider standen die Bäume, die zudem noch sehr dicke Stämme hatten, zu weit auseinander. Oder meine Gurte waren zu kurz. Je nachdem wie man sehen will. Innerlich ärgerte ich mich ein wenig, denn eigens für so Fälle hatte ich ja seinerzeit noch weitere Baumgurte angeschafft. Doch die hangen in der Fitness-Garage. Wo sie dann gut hingen.

Gut, hab mich dann auf die Bank gesetzt und meine Einkäufe begutachtet.

Ein weiterer Feuerstahl, ein kleiner Kompaß mit Thermometer und eine kleine Dose für Salz & Pfeffer.

Der Feuerstahl ist hier für den Gartenbetrieb, wo ja auch mein aller erster Spiritusbrenner von Trangia zum Einsatz kommt. Mein erster Feuerstahl war inzwischen so dünn geworden, das er neulich durchgebrochen ist. Blöd.

Da man aber einen Spiritusbrenner am besten mit so einem Teil anwerfen kann, mußte ich bisher immer einen anderen Feuerstahl wo rausnehmen.
Da war mir aber die Gefahren zu groß, daß ich irgendwann irgendwo stehen würde und es in mir dämmern würde, das der notwendige Feuerstahl zu Hause wäre.

Wofür der Gewürzstreuer ist sollte klar sein. Auch da hab ich bisher einen in der Ausrüstungsliste, nur jener ist von Tupper. Gut für zu Hause oder wo im Garten, aber nicht für unterwegs. Denn jener war und ist nicht dicht genug, Gewürze ziehen Feuchtigkeit und verklumpen. Der Neue ist da besser gegen gewappnet.

Ja und der kleine Kompaß…

…ich ja ewig und drei Tage einen Minikompaß an meiner Handytasche. Ist einfach nur so eine Nettigkeit, hat mir aber hier und da schon mal Hilfe geleistet.

Gerade wenn ich mal wieder in neuem Land unterwegs bin, was ich ja gerne mache, dann etwas entdecke und überlege wo es denn da hinführen könnte, kann so ein Blick auf einen Kompaß hilfreich sein.

Den bisherigen hab ich aber irgendwann mal verloren und dann nie daran gedacht, mir einen neuen zu holen.

Ich war zufrieden und die beiden Dosen für den Espresso und den Zucker kommen noch die Tage. Da bin ich noch mal gespannt ob die wirklich so sind, wie ich denke?

Nach einem kleinen Espresso und ein wenig Frühstück (was ich defintiv hätte verbessern könne) traf auch der Arbeitskollege ein und wir plauschten. Im großen und ganzen geht’s ihm besser als vorher, aber ganz so fix, wie man ihm wohl anfangs suggerierte geht da dann wohl doch nicht.

Irgendwann war dann aber auch seine Pause zu ende und ich machte mich wieder auf.

Man gondelte ich ein wenig am Kanal entlang und so trieb es mich zum Burghügel.

Da gab es gute Fortschritte zu sehen. Jetzt kann man inzwischen sehen, wie das Konzept umgesetzt wird. Es gibt im Grunde eine Art Miniatursteinmauer, die aus kleinen Segmenten besteht.
Die Segmente bestehen je aus einem Cortenstahlrahmen, in dem die Mauerareiten eingebracht sind. Die Segemente werden dann mit einem gewissen Abstand vom Boden aufgestellt und dann verbunden. Das sah schon cool aus. Nur näher dran durfte man nicht. Wobei die Arbeiter waren jetzt irgendwie locker drauf, eventuell hätte ich es mal wagen können? Zumindest waren sie auf dem Weg in die Pause.

Da wird man also noch was warten müssen. Ich hoffe nur, daß sich ein Vandalismus in Grenzen hält. Wäre schade drum.

Weiterfahrt. Ich fuhr grob in die Richtung vom Wohnsitz des Kumpels aus dem Claim hier. Dabei schlüpfte ich in die ein oder andere „Gasse“, wo man sonst nie reinfährt.

Es gab einen kleinen Trampelpfad zur Ahse runter und dann diesen Feldweg der auf einem Feld, ja logisch, endete.

Fast noch recht frisch gemähte Heu dufte vorzüglich und die pralle Sonne gab dieses satte Licht. Ich fühlte mich wie in einem Bild vom Maler mit dem halben Ohr. *lach*

Dadurch das es ja eine „Sackgasse“ war, hielt ich aufmerksam die Augen nach einem passenden Baumpaar aus. Aber da war leider nix zu finden. Also heiter weiter.

Kurz bevor es wieder festen Boden unter den Reifen gab, wurde aber noch ein Waldweg befahren.

Ab da wurde dann abder doch die Idee umgesetzt den Kollegen aus´m Dorf spontan mal zu besuchen, vielleicht hätte er ja Lust…

Die Hitze war schon heftig, bis hierhin hatte ich bestimmt schon gut eineinhalb Liter Wasser getrunken. Ich muß aber anmerken, das ich gerade mal etwas mehr als eine Stunde, und dann ja noch im sehr moderaten Tempo unterwegs war.

Ich kam also beim Kollegen an, bimmelte auf gut Glück an und nach einer Zeit kam er dann zur Tür.

Meine Idee fand er gut und wir beschlossen auf ein Eis in ein nahes Dorf zu fahren. Die Fahrt dorthin war recht fix.
Auch wenn er lange außer Gefecht war, langsam war er nicht. Ich mußte mir sogar ein moderateres Tempo einvordern. Aber ganz ehrlich, bei der Hitze muß ich nicht auch noch schnell fahren.

Jedenfalls erreichten wir das westlich liegende Dorf und dann die dortige Eisdiele. Die kannte ich so noch gar nicht und war überrascht, wie gut das Eis schmeckte. Es gab für jeden von uns drei gemischte Kugeln im Becher, für mich mit Sahne.

Auf einem Steinbeet mit schattenspendendem Baum nahmen wir Platz. Man plauschte, auch über die für Samstag angedachte gemeinsame Ausfahrt.

So im Schatten mit einem leckeren Eis ließ es sich aushalten. Doch wie das Leben so ist, er hatte noch was zu erledigen und so brachen wir wieder auf.

Die Rückfahrt war kurz, klar ich hatte ja von der Tagesrunde mehr als dreiviertel bereits gefahren.

Hier wieder angekommen wurden die Taschen entleert, die Wasserflaschen aufgefüllt und man gönnte sich auch selbst noch einen erfrischenden Becher als Getränk.

Resümee des Tages, ja war nett, aber für meinen Geschmack zu warm, oder zu heiß. Schade das es mit der Hängematte am Kanal Treffpunkt nicht geklappt hat…

…und ja ich freue mich schon auf den Herbst. Denn dann kommt der Winter, endlich wieder normales Wetter. *lach*

Ach ja, auch das zweite Päckchen von Bike24.de wurde auf die Reise geschickt. So jedenfalls die Mail vom Onlineshop. Ging dann ja doch schneller als ursprünglich angekündigt. Jetzt müßte ich nur nochmal alles durchforsten um an eine oder gleich zwei Kassetten zu kommen.
Außerde hat da wer aus dem Radforum einen anderen Hersteller ausfindig gemacht, den wohl Bike24.de mit ins Boot gezogen hat.

Auf der anderen Seite könnte ich aber auch mal sehen, ob der direkt vertreibende Onlnedealer von Miche eventuell auch eine XX-36 Kassette im Programm hat und ob so eine verfügbar wäre? Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Morgengruß: und wie das eben so ist, bevor ich mich gleich auf mache, noch eine netten Gruß in die Runde, den Wunsch für einen entspannten Tag und auf das Ihr alle gesund bleibt.

 

45.947km/ 09.06.2021

Juni 10, 2021

Bikealltag/ Urlaub/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Hitzefahrten +20c°/ Bike- & Biketouren Bilder/ do nature: gut Tag 3. vom Urlaub, die ersten Tage noch ein paar Dinge ereldigt und Luft geholt, für heute stand dann mal etwas Programm an.

Gleich vorab, fragt mich bitte nicht warum ich das mache? Ich gebe mal eine einfache Anwort vor, weil ich Bock darauf habe.

Ziel war also mal wieder die Halde Humbert, eigens dafür wurde der Gepäckträger ans CAADX geschraubt und die beiden fetten Gepäckträgertaschen aus der Ecke gezerrt. Darin fanden dann ein paar äqutante Plastiktüten, zwei 1,5l Wasserflaschen (zum gießen) und eine kleine Schaufel Platz. Damit war genug Gerätschaft mit an Board.

Im Topeak Backloader alias Arschrakete landeten zwei dicke Trinkflaschen als Nachschub und meine Cocoonhängematte. Für schön & hinterher.

Abfahrt mit Marschrichtung Sundern-Wald den ich ja nur Heimatwald nenne. Schon die ersten Meter waren wieder gewöhnungsbedürftig. Wie lange bin ich nicht dem Rad gefahren? Das war schon eine ganze Weile her.

Kurz nach der Ankunft im Wald wurde auch gleich die erste Ladung Erde aufgenommen. Mit der bin ich dann hoch auf die Halde. Vorbei an meiner esrten Planzstelle, direkt rüber zur zweiten. Das da noch ein wenig fehlte, hatte ich ja bei meiner letzten Auffahrt festgestellt. Das vorhandene Erdreich wurde gut angefeuchtet, die Samen des Vogelfutter drauf und dann mit einem Teil der neuen Erde aufgefüllt. Fertig.

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(weitere Bilder u. ein Kurzfilm befindet sich im Tagesalbum)

Nach dem Auffüllen meiner zweiten Pflanzstelle ging´s zur ersten Planzstelle rüber. Da war nach wie vor alles bestens. Ein Riegel wurde aus der Tasche gefingert und als Frühstück zu sich genommen. Dabei schon mächtig an der Trinkflasche gezogen. Warm war es.

Nach dem Frühstück sichtete ich die dritte Stelle. Jene wurde auch direkt vorbereitet und sogleich landete die erste Ladung Erdreich darin. Dann kam die erfrischende Abfahrt im großen Gang.

Unten angekommen wurde nach einer weiteren Möglichkeit gesucht Erdreich in brauchbarer Qualität auf zu nehmen. Ich fand zwar einen Ansatz, aber die Erde dort war mit reichlich Steinen durchsetzt. Also doch wieder zu jener Stelle, die sich am Sockel oder genauer gesagt, an der Zufahrt zur Halde befindet.

Und während ich so an der Zufahrt frische Erdreich in die Tüten schaufelte, hab ich noch direkt ein wenig – mehr – Müll eingesammelt.

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Der wurde dann griffbereit für die Rückfahrt in einer Astgabel positioniert, die beiden Taschen waren ja randvoll.

Biketechnik/ / Bike „Zahnräder“: und auf eine zweite Runde rauf. Hier muß ich ja sagen, daß ich absichtlich die Grobstollen bereiften Laufräder eingewechselt hatte. Denn an dem Laufradsatz ist die besser bergfähige Kassette. Die Auffahrten mit den geschätzt 8-10 Liter Erde gingen gut von der Hand.

Da ich ja gerne eine Kassette mit maximal 34 Zahn als „Rettungsanker“ hätte und meinen Versuche eine Shimano CS-HG700 mit 11-13-15-17-19-21-23-25-27-30-34 zu bekommen nicht ganz so fruchteten…
…ist mir eingefallen, daß ich im Onlinestore eine Sram Kassette mit sogar 36 Zahn kurzzeitig gesehen hatte. Serienmäßig gibt Shimano als Hersteller bei dem von mir verwendeten Schaltwerk eine maximale Kapazität von 34 Zähnen vor. Aus der Erfahrung mit dem alten Schaltwerk weiß ich aber, daß dieses locker 2 Zähne mehr problemlos geschaltet hatte.

Was wäre wenn es jetzt auch so problemlos ginge? Ich übelege mir über das Radforum eventuell eine gebrauchte Kassette mit dieser Kapazität zu besorgen. Nur so zum testen. Denn eine Neue werd ich da wohl auch kaum bekommen. Oder? *grübel*

Bin ma´kurz wech

Die Kassette die ich wohl gesehen hatte hat tatsächlich maximal sogar 36 Zahn. Ich lass das mal wiede sacken.

Ich kurbelte also wieder hoch und verteilte die weiteren Erdmassen auf die dritte Stelle. Füllte sich gut auf. War aber auch ein ganz schönes Rumgeeire mit den beiden vollen Taschen. Mal eben fix wo um die Kurve fahren wäre keine gute Idee. Aber zum Glück geht´s auf die Halde ja fast nur geradeaus hoch. Und die Kurven die da sind, sind sehr laaaaaaang gezogen.

Ach ja, auf dem Weg nach oben hab ich noch ein wenig Heu mit aufgenommen. Das wurde als Zusatzschicht noch mit eingebracht.

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Nach der zweiten Entleerung und dem Wiederfinden mener Sonnenbrille ging es auf eine dritte Nachfüllaktion runter. Denn beid der zweiten Auffahrt blendete mich die Sonne und mir schoss ein Bild durch den Kopf, wie ich die Sonnebrille hinte an der Arschrakete festgemacht hatte. Da war sie aber nicht mehr!

Innerlich suchte ich schon die Stellen ab, wo sie sich hätte von dannen machen können. Und so kurz bevor ich dann in die zweite Abfahrt eintauchte dachte ich mir:„greif doch mal oben auf die Mütze!“
Und siehe da, sie steckte auf der Mütze. Denn heute war ich ausnahmsweise mal nicht mit dem Helm unterwegs, sondern wegen der Sonne mit meiner breiten Schirmmütze. Und wie das eben so ist, normalerweise stecke ich meine Sonnenbrille nicht an den Helm, wo sie einfach nicht hält.

Gut, erleichtert wieder unten angekommen, lud ich abermals die beiden großen Plastiktüten voll Erde und kurbelte auf ein letztes Mal hoch. Inzwischen zeigte das Thermometer gut auf die 30c° zu und da oben auf der Halde null Schatten ist…
Mein Wasservorrat schwand dahin, aber ich hatte ja zum Glück noch zwei 1l. Flaschen in der Arschrakete.

Die Erde wurde ausgeladen, der Rest vom Vogelfutter ausgebracht, eine letzte gute Brise Wasser drüber und dann den Rest an Erde drauf. Genug für heute.

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Dann kam die entdgültige Rückfahrt. Da stand auf dem Plan mal eine Stelle im Wald auszuprobieren, die ich erst kürzlich entdeckt hatte.
Da rollte ich dann hin, machte mich die kleine Steigung in den relativ dichten Wald hoch auf und suchte die Stelle. Nachdem ich sie gefunden hatte, schlug ich mein Lager auf.

Noch ganz schön warm war es in dem Waldstück. Ich hatte gehofft, daß es dort im Schatten der Bäume einen netten Windzug geben würde. Gab es aber nicht.

Kann man nix machen, erstmal in die Cocoon legen und sich ein paar Minibrötchen in getrockneter Form reinmümmeln. Leider entdeckte ich, daß an meinem Moskitonetz ein loser Faden war.
Die Jungs im Hängemattenforum rieten zu Sekundekleber oder Nagellack. Ein Feuerzeug könnte es auch richten. Bei Letzterem bin ich aber eher skeptisch. Nicht das da dann ein großes Loch drin ist.

Irgendwann wurd´s dann aber doch auch angenehm. Der Bauch füllte sich auch und mit einer weiteren guten Portion Trinkwasser drauf, fühlte sich das schon gut an. Leider war die Uhr dann doch weiter als ich dachte und so hing ich nur mittelprächtug kurz ab. Aber genug damit ich einen Eindruck von der Stelle bekommen könnte. Ist eher was für kühlere und windigere Tage, denke ich. Dafür aber eher abgeschieden-unauffällig.

Ich packte dann alles zusammen, ging nochmal zum südlichen Waldrand, aber auch da ging jetzt nicht deutlich mehr Wind. Abrücken und Heim fahren.

War doch ein guter Tag. Zumindest fühle ich mich gut. Gut oben auf der Halde was für potentielles Grün getan zu haben. Auch wenn an der dritten Stelle noch gut ein, zwei Ladungen Erde drauf können. Für´s erste ist das gut so. Hab ja noch ein paar Tage.

Morgengruß: ja das war die meine Geschichte von gestern. Heute wird es zu einem Treffen mit einem Arbeitskollegen kommen. Der ist dort in der Reha, wo ich auch letztens war. Ich werd mal hinfahren und wir werden ein wenig quatschen. Könnte ihn aufbauen.

Habt einen netten Tag und bleibt gesund.

29.916km & 45.931km / 28.05.2021

Mai 29, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biketouren Bilder: ja der Dienstag der ja ein Mittwoch ist startete mit einer Überraschung.

Stahl Renner/ Bikedefekte & „Plattfüße“: das Vorderrad war offensichtlich platt. Soweit ja kein Problem, wozu hat man ein Zweitrad? Ärgerlich nur in so fern, daß der Stahl Renner mit einer anderen Leichtigkeit die Freude am Fahren generieren lässt. Also wurde zum…

… CAADX gegriffen und Abfahrt. Mit der notwendigen Portion Trockenheit von oben kam man am Job an, in so fern also alles gut. Wenn man eh schon mit dem Gangschaltungsrad unterwegs ist, könnte man ja am Nachmittag die Halde Humbert hochkurbeln? So die Perspektive für den späteren Tagesverlauf.

Am Job seine übliche Runde angetreten und nach der ersten Dorfanfahrt eine andere bekannte Streckenvarianten genommen. Und weil man sich so fragt…
…könnte es nicht auch noch dort eine Strecke geben, wurde die elektronische Karte bemüht.

Ja da wäre noch ein Weg, wenn auch nicht wirklich besser, aber halt!

Biketouren/ Ziele: da taucht eine Burg Namens Rüdenburg auf. Der Standort wird genauer im Navihirn lokalisiert und die zu Verfügung stehenden Bilder betrachtet. Wieder ein Fahrziel für eine künftige Radtour?

Der Feierabend nahte und pünklich vor dem Umziehen, tat Petrus dem Wasserstand hier unten auf Erden was gutes. Doch oh, es kam genau anders als am Vortag. Denn am Dienstag bin ich in normalen Radzeug raus, dann kehrum um das Regenzeug an zu ziehen. So gekleidet ging es dann ja Heim.

Heute war es dann also genau umgedreht. In Regenzeuch raus und schon war die Sonne wieder da. Eine klitzekleine Runde wurde noch über den Vorhof gedreht, dann erneut umgezogen. Ab da fuhr ich genau in der Schönwetterschneise. Der Wind schob vorzugsweise von hinten, im Norden eine Wetterfront und die im Süden ließ wohl über Unna gut was abgregnen.

Da das Wetter noch passte wurde der Gangschaltung eine ordentliche Aufgabe zugeteilt, es ging dann eben die angedachte Halde hoch. Oben wurde geschaut was die kleine Grünanpflanzung so macht.

Sieht doch gut aus. Vor allem das Vogelfutter hat sich bestens entwickelt. Aber das ist ja auch hier um Burggarten bestens gewachsen. Übrigens unter dem Schnee! An der zweiten Stelle geht noch was…

…aber da wollte ich ja eh noch Mutterboden rauf bringen. Ich muß auch nochmal sehen, daß ich ein bischen was Buntes zum wachsen wo her bekomme.

Nach der Ankunft wurde sich um das platte Vorderrad gekümmert und meine Allwetterjacke gewaschen. In der Fitness-Garage sieht es inzwischen wieder so aus wie in den „guten alten Zeiten“.

In irgendeiner Ecke hangen immer geflickte Schläuche mit Luft drin. Zum testen halt, ob sie wirklich dicht sind.

Donnerstag: der Tag beginnt wie stets, ist dann aber doch schon geprägt von der Nutzung des GOLF. Eigentlich kann man den Tag vergessen und legt den Fokus schon auf den Freitag.

Die Jobrunde verläuft ohne wirklich große Aufregung. Nach dem Schichtende geht’s schnurr strax nach Hause noch fix was zwischen die Kimen werfen. Wer weiß was der Zahndoc zaubert?
Natürlich werde ich mit vollem Bauch träge, auch die mir natürliche Bewegung fehlt.

Beim Zahnarzt stellt sich heraus, nicht die Füllung von neulich ist weggebrochen, sondern ein Zahnhöcker in der oberen Reihe. Es gibt eine Betäubungspritze, womit der Plan mit dem vorher futtern gut war.

Freitag: ein neuer Tagesstart es soll tatsächlich trocken bleiben. Der Stahl Renner steht mit fertigem Vorderreifen in der Fitness-Garage und wartet auf den Ausritt.

Die – Lust – am Radfahren wird abermals entfacht. Daran ändert auch nicht die in der Spitze nur vorhandenen 5c° bei feucht nebligem Wetter.
Es braucht schon ein wenig mehr Überwindung nicht an die Frische zu denken, die so mit dem Fahrtwind um einen herum streift.

Oder, warm geht anders. Zum Glück hab ich ein zusätzliches Radtrikot unter der Windweste. Meine Jacke war vom Imprägnieren noch nicht trocken. Auch egal, was tut man nicht alles für seine Sucht. *grins*

Aber auch wenn warm anders geht, die Bilder die sich einem bieten entlohnen alles.

Auch die Straßen (Bild von meiner Rennbahn) waren fast leer. Ein Genuss so Rad zu fahren.

Den Tag über heitert es deutlich auf, die Sonne gewinnt die Oberhand. Es ist sehr angenehm, auch wenn eine deutlich kühle Brise geht. Freude auf die Heimfahrt. Aber sowas von…

Und so war es dann auch, sonnig aber mit frischer Brise. Die Windweste über dem Poloshirt war angenehm. Nur wenn man wo in der Sonne stehen blieb, dann wurd´s ganz fix warm. Zu Hause angekommen der übliche Turn mit Wäsche machen und dem Training, dann duschen & futtern. Das Wochenende kann kommen.
Ich befürchte einen kleine Radtour liegt an. Ich will endlich mal die Strecke ab Sendhorst nach Beckum rüber abfahren.

Das wird zwar alles mit dem Stahl Renner recht fix von der Kurbel gehen, aber Päuschen ist schon geplant. Frühstück samt standesgemäßen Heißgetränk und später wohl noch was Besseres zwischen die Kauleiste werfen. Könnte ja länger werden (70-80 oder XXkm).  😉

…und sonst?/ WordPress: mal eine nette Meldung. Zumindest hier im Firefox Browser kann ich im klassichen Dashbaord wider in dem Beitragerstellfenster rollen, ohne das das Headerfenster verschwindet. Sollte ich dann auch demnächst wieder im Safari Beiträge tippen können?
Wir wollen ja nicht gleich zu viel erwarten. *lach*

*kurze Zeit später*

Ach, da war es wieder, ich war zu optimistisch. Den Beitrag gespeichert und schon ist es so „gut“ wie vorher. Also geht wieder nicht. *langes Gesicht*

Echt,a lso manchmal hab ich den Eindruck, die Techniker lesen hier mit. *lach*

Habt einen schönen Tag und genießt das Wetter, aber vor allem, bleibt gesund!

29.823km & 45.876km/ 21.05.2021

Mai 22, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- Biketouren Bilder: nächster Ansatz und damit der Rest in dieser laufenden Woche.

Dienstag: in der frühe noch vermeintlich trocken draußen. Und da es vermutlich trocken war wurde abermals in gemischter Kluft (oben Regenjacke unten rum eher leicht wärmend normal) abgefahren. Das sich das vermeintlich auf einen sicheren Nieselregen hin zuspitzen würde, war mir erst ab dem letzten Viertel der Strecke nicht mehr ganz so egal. Aber mit dem Motto „Land in Sicht“ ging es dann doch.

Die Streckenwahl war wie schon in den Vortagen. Inzwischen weiß ich auch, warum ich diese Route zur Zeit recht gerne nehme. Der Kontakt zum motorisierten Teil des Verkehr beschränkt sich, bis auf ein paar Straßenquerungen, auf ein Minimum.

Gut, ankommen, erste Sachen vor dem extra dafür angeschafften Heizlüfter trocken legen, frisch machen und Schnittchen schmieren.
Dann mal ein bisschen Kleidung wenden, damit auch andere feucht-nasse Partien abtrocknen können.

Was natürlich nervt ist die Tatsache, daß meine Bergans Letto Jacke nicht mehr wirklich wasserdicht ist. Ich denke, man wird den Hersteller mal schriftlich konsultieren.

Insgeheim rechne ich zwar sowieso damit die Heimfahrt in Regenbuxe an zu gehen, aber wer weiß?
Einziger Nachteil bei Regen wäre, ich würde wohl doch die Rennbahn und damit Asphalt als Strecke wählen. Will ich das wirklich? Wohl kaum.

Am Job selbst wieder eine Dynamik die man nicht wirklich braucht. Dazu der Regen, aber man arbeitet sich durch. Jetzt mit diesen Zeilen stehend in Münster hat es aufgehört zu regnen und ja, es scheint sogar ein wenig die Sonne!

Während ich so von Münster aus zur nächsten Station düse, lass ich ein paar den Rosenkranz durch meine Hände gleiten. Auf das Petrus Milde walten lässt und mir eine trockene Radrückfahrt beschere.

Das schien tatsächlich geholfen zu haben, denn neben einer brauchbaren Rausfahrt aus der nahen Magecity war es tatsächlich trocken. Zumindest draußen, bis auf ein paar wirklich kaum aus zu machende Tröpfchen.
Dafür war es aber von innen her irgendwie nass. Ich weiß nicht, warum ich so geschwitzt habe?

Auf der Burg angekommen wurde nach dem üblichen Turn der ganz große Wasserbecher gefüllt und das Nass mal fix die Kehle runter laufen gelassen.
Ganz nebenbei wurde auch die mega Bauerpfanne Nudeln nach dem Duschen verdrückt. Wo das ganze Zeug hingeht bei mir, ist mir ein Rätsel. Wirklich!

Für den Folgetag könnte ich ein bisschen mehr Glück haben, was Regen angeht. Man wird sehen.

Mittwoch: morgens ist es draußen beim morgendlichen Espresso-Special tatsächlich sowas wie wolkenlos und ich höre keine Regentropfen. So mundet der Muntermacher gleich doppelt gut.

Draußen war‘ s dann aber zunächst ungewöhnlich frisch und ließ mich so kleidungstechnisch etwas aufstocken. Für die frische Luft wurde man aber entlohnt.

Irgendwo im Ortseingang Kamen wurde aber auch wieder etwas entkleidet. Strampeln wärmt, wohl auch…

…weil das CAADX irgendwie langsamer als der Stahl Renner. Das ist ja aber ein separates Thema.

Die Tage hatte ich mal wieder festgestellt, daß sich der Sattel mit der Zeit wohl absenkt. Also hatte ich ihn wieder nach oben verstellt und mir mit einem kleinen Schlitzschraubendreher eine Markierung gemacht.
Natürlich vergesse ich jetzt immer, das zu kontrollieren. *schlag die Hand an den Kopf*

Außerdem hab ich dem Bock in einem Zeitfenster mal ein wenig Pflege zukommen lassen. Der grobe Rotz wurde mittels einer ollen Zahnbürste entfernt, was dann ein ganzen Kehrblech füllte und der Kette hab ich noch eine gute Brise Motorex Wet Lube gegönnt.

Kommen wir zur Rückfahrt, auch wenn das Wetter trocken schien, so ganz traute ich dem Braten dann doch nicht. Denn so in der Ferne sah das schon arg aus.

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Der andere Grund war aber auch, für die Rückrunde so wie ich sie die letzten Tage gefahren bin, braucht es einen kleinen zusätzlichen Zeitpuffer. Da ich aber am Job aus der Megacity mal wieder besonders gut *hüstel* was ein fucking Scheißdreck wech gekommen bin, startete die Rückfahrt auch entsprechend spät.
Und so zog ich den Joker mal wider straight am Südufer des Channel entlang zu düsen. Ab Bergkamen Rünthe ging es dann über die asphaltierte 30ziger Zone, dann noch ein paar Meters durch die hiesige Bauernschaft und gut war. Kaum mehr als 45 Minuten war der Spuk vorbei und ich konnte etwas relaxter den Tag ausklinge lassen.

Für morgen soll aber die Regenneigung deutlich geringer sein, und das auch in den frühen Morgenstunden. Da wird’s dann also wieder was mit dem Seseke-unser fahren. *lach*

Donnerstag: frisch wird es draußen sein, angeblicher 5c°. Aber mit dem Trampeln der Pedale wird man ja fix warm.

Die Wetterfrösche hatten fast Recht behalten, nur das es schon mit 7c° auf die deutlich wärmeren 10c° zuging. Aber auch egal, an zwei kurzen Stops wurde etwas Kleidung abgelegt und dann heiter weiter. Uim Ende hin wurde das Gestrampel wieder etwas zäher, aber auch daran gewöhnt man sich.

Nach der Ankunft am Job liegt der Hauptfokus auf einen gescheiten Feierabend.

Newsticker: da ich ja vom Job aus zur Zeit auch durch ein paar Seitenstraßen der nahen Megacity düse ist mir aufgefallen, daß der Standort von…

LAST Bikes

…wohl verlegt wurde. Bisher waren sie ja in einem Hinterhof am Alten Mühlenweg, jetzt sind sie Vinckeplatz.

Nett finde ich, man von außen durch die gesamte Schaufensterfront einen Einblick in die Werkstatt. Auch was da so in der Auslage steht, hat was. Aber genug davon, weiter mit der Heimfahrt.

Ja und die Heimfahrt ging…

…gut und recht untypisch *hüstel* ausnahmsweise mal wieder über die klasse Kombi der letzten Tage. Auf das die Kilometer fallen und der Verkehrstress aus Dortmund sich verdünnisiert.

Ich denke für den morgigen Freitag wird der Stahl Renner zum Einsatz kommen. Nur mal wieder so.

Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bikedefekte & „Plattfüße“: am heutigen Freitag, der Tag läuft in der heimischen Burg in gewohnter Weise recht gut an, der erste Schritt nach draußen bestätigt die Kleiderwahl. Dann also mal los.

Und was soll ich sagen? Was für ein Tagesstart- Hammer!

Schon das Wetter ist bombe. Sehr angenehm von der Temperatur eine eher warme Brise und dann dieses Licht.

Und Glück hatte ich auch. Die Handycam noch in der Hand lief ein Reh am Feldrand zur rechten Seite los.

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Dann aber doch eine kleine Fingerübung. Kurz hinter dem Ortseingang Kamen ereilte mich ein Plattfuß.
Routiniert die Notwendigkeiten aus der Arschrakete geholt und am Wegesrand die Schlauchwechselaktion gestartet.

Der Übeltäter war auch gut schnell gefunden. Ein kleiner metallener Wiederporst hatte sich durch die Pannenschutzeinlage gebohrt. Den frischen Schlauch angepumpumpt und mit der Pannenschutzeinlage eingelegt. Dann noch etwas Duschgel (hatte ich ja zum Glück erst neulich genau dafür angeschafft) als Flutsch mit dem Finger auf die Felgenflanken gegeben und die Pelle über gewuchtet.

Auch da hatte ich Glück, der Reifen rutschte recht gut auf die Felge. Jetzt noch Luft drauf, was auch ganz gut klappte. Dann wieder Abfahrt. Natürlich in den ersten Kilometern immer ein wenig das Popometer auf das Hinterrad fixiert. War aber alles gut.

Ankunft und der übliche Turn.

Der Tag verläuft wie gewohnt und eines ist klar, komme was wolle, die Rückreise wird mit dem Stahl Renner sowieso über die lange Seseke-Kombi-Strecke gehen.

Bis zum späten Mittag spielt auch das Wetter mit. Nur der Wind bläst arg. Ist aber auch egal, denn die Richtung passt. Ich rolle zunächst recht flott vom Hof, lasse dann der Entspannung wegen irgendwo kurz vor Kamen die Zügel etwas lockerer. Wozu eine Hatz?

Kurz vor Ziel geht es mal wieder in einen Waldweg rein, gucken was wie da so ist.

Drinnen ist es sehr ruhig, nur der Wind ist hörbar, bläst aber außen rum. Der Wald gibt genug Schutz, die Bäume stehen gut. Es ist warm, ein paar Möglicheiten erspähe ich. Dann rolle ich wider ab, ab ins lange Wochenende.

…und sonst?/ Biketechnik: ich hatte die Tage ja schon mal erwähnt, daß sich am CAADX scheinbar der Sattel mit der absenkt.

Tatsächlich hab ich aber, es muß wohl am Mittwoch gewesen sein, das kontrolliert. Die Sattelstange war noch an der von mir gemachten Markierung, von daher also erstmal alles gut.
Denn noch hab ich den Sattel erneut um 1 bis ca. 1,5cm rausgezogen und festgemacht. Getreu der Gleichung, mehr Hub gleich mehr Effizienz.

Leider macht das aber nicht die hinteren Nabenlagerung besser, es bremst also am Hinterrad.

 

Ja so war das und jetzt erstmal Euch ein schönes Wochenende und bleibt bitte gesund!

45.715km/ 17.05.2021

Mai 18, 2021

Biketouren/ Biketouren „After-Show-Party“: natürlich muß ich zu der gestrigen Tour noch was nachschieben.

Zunächst mal es war in diesem Jahr die dritte Tour mit 100km, wenn auch nur ganz knapp drüber. Und es sei auch gesagt, die 100km hab ich im nahen Heimatwald mit ein paar sinnbefreite Runden voll gemacht.

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Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- Biketouren Bilder: das der Tag danach in Sachen Radfahren nicht ganz so ambitioniert sei, konnte ich mir schon fast denken. Aber der…

Montag: …wurde trotzdem mit einer verlängerten Anfahrt, 27 anstatt der nur üblichen 20km, gestartet. Das was da an Wetter war, war irgendwie – gemischt. Nicht richtig kalt, aber auch nicht warm. Dann kein Regen obwohl es hier und da ein paar Regentropfen hatte.

Zwar war ich in der Früh mit gemischter Kleidung unterwegs, aber ich denke im Nachhinein, das zumindest die Jacke trotz Durchzug zu warm war. Und so wurde der Rest vom Montag eher ruhiger angegangen.

Vom Job aus ging‘ s am Mittag nach Münster. Das war schon ein komisches Gefühl, da am Stadtrand am Tag vorher mit dem Fahrrad gewesen zu sein.

Jedenfalls zog sich die Schicht wieder hin und das Hauptaugenmerk lag auf dem Wetter. Regen oder nicht?

Irgendwie passt das Wetter dann, aber dann wieder doch nicht, dann wieder doch, egal. Bei zunächst 14c° und einem trockenen Himmel ging die Rückfahrt los. Woher darf die geneigte Leserschaft raten! *grins*
Ja richtig, die gleiche Nummer wie am Morgen. Muß sich ja lohnen.

Irgendwo in Höhe Kamen hab ich dann aber doch die Regenjacke unter einer Brücke angezogen. Radfahrerromantik der speziellen Art.
Ob ich nass geworden bin? Ja irgendwie schon, aber nicht wirklich wild. Denn der Regen kam mal, dann hat er sich schon wieder verzogen. Waren im Grunde nur kurze Attacken und oft auch nur ein Sprühregen. Seltsame Sache.

Hat aber gereicht, daß ich mich nach der Ankunft erbarmte und dem CAADX eine schnelle Schlauchwäsche gönnte. Man will den Siff ja auch nicht in der Fitness-Garage haben.

Jetzt bin ich mal auf morgen gespannt. Das elektronische Wettertier hat eine verstärkte Regenneigung vorausgesagt. Ob das dann auch so eintrifft wird sich zeigen müssen?

Habt noch einen netten Tag, ob nun Regen oder nicht. Ist eh gut für die Natur. Und bleibt gesund!

neue Schleife/ 45.657km/ 16.05.2021

Mai 16, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Tour 100+/ Erstbefahrung/ Bike- & Biketouren Bilder: so genug Ruhetag am Samstag gemacht und es sich im heimisch-mütterlichen Haushalt mit Lammkeule, Kartoffelgratin, Beilagengemüse und Salat gut gehen lassen…

…etwas Bewegung stand auf dem Plan. Die angedachten Radrunde wollte ich dann doch angehen, auch wenn das Wetter einen auf eher wechselhaft machte. Regenneigung war angesagt, die Frage war nur, wieviel und dann wann?
Natürlich habe ich noch einen kleinen *hüstel* andere Streckzusatz auf dem Schirm wo es dann ab Sendehorst erstmal rüber nach Beckum gehen würde. Mit dem Harken käme ich mal wider in der Bereich der 100km/ Tour und ohne Pausen gut 5-6h Fahrzeit, aber ob ich das machen lass ich ma´ offen.

Die Gegend dort schien mir als Fahrstrecke recht attraktiv zu sein, also landschaftlich und ab Beckum gibt’s dann ja für die Heimfahrt wieder die Werseradroute. Jene kennt man ja mehr als gut und bietet auch gut zu fahrende Abschnitte.

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16: das ich dem Stahl Renner am Vortag noch eine wenig Pflege gegönnt hatte erwähne ich hiermit. Nun aber zur Tour.

Die Wahl zum Cannondale CAADX fiel spontan. Wohl weil das Wetter nicht ganz so sonnig sein sollte, man will sich ja nicht auf Biegen und Brechen den Stahl Renner einsauen, und weil das CAADX ein paar bessere Möglichkeiten bietet Trinkflaschen zu transportieren. Außerdem kann man ja mal gucken wie der aufgefrischte Antrieb sich so macht.

Also Klamotten zusammen packen, anziehen und Abfahrt. Das Wetter war zu anfangs, naja sagen wir mal, geht so. Zwar sonnig aber es hatte eine gewisse Brise. Zum Glück weitestgehend aus einer brauchbaren Richtung.
Und damit war dann auch das zentrale Thema dieser Radrunde klar, woher kommt der Wind wann und ja nicht in die Falle tappen, nur weil es so gut läuft, noch was dranhängen.

Da ich nur mit einem für mich üblichen Frühstück los bin, also quasi fast nüchtern, hatte ich recht fix mein erstes Etappenziel klar vor Augen. Die Bäckerei Bernhard Zimmermeier in Drensteinfurt sollte geöffnet haben. Dort könnte man dann ja praktischer Weise ein Frühstück für den ersten Pausenstop einholen.

Gesagt, getan und weiter ging die Reise. Nächstes Etappenziel war Albersloh und weil das nette Nest nicht ganz so weit weg von Drensteinfurt liegt, wurde dort auch die erste echte Pause mit ebenso echtem und brauchbaren Futterware abgehalten.

Die Hütte dort war gut bekannt und wurde fast direkt angesteuert. Nur fast direkt, denn zuvor entdeckte ich einen schmalen Trampelpfad entlang der Werse. Da mußte ich dann natürlich rein und bin da mal entlang. Ein gutes Stück aber nur schiebend, weil wenn ich das Areal nicht kenne, auf der einen Seite Wasser und auf der anderen Seite Gebüsch, da bin ich lieber vorsichtig.
Der kleine Ausflug hat sich aber gelohnt, auch wenn beide Ufertrampelpfade eher kurz sind, sie sind einfach nur schön (weshalb ich ja auch einen kurzen Film gedreht habe) und laden zum verweilen ein. Man müßte sich nur was zum drauf sitzen mitnehmen.

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(natürlich gibt es wieder ein Tagesalbum <klick> inkl. einem kurzen Film)

Weiterfahrt nach der Pause, wo zunächst mal der zweite Part des Werse-Trampelfade erkundet wurde. In Albersloh selbst läuft die Werse ja auch durch und dort hatte ich im Augenwinkel Holzplattformen zum sitzen am Ufer entdeckt. Da bin ich jetzt aber nicht runter, sondern hab mich in Richtung Sendenhorst auf gemacht.

Der Weg bis Sendenhorst lässt sich gut lecker fahren und führt immer wider an Waldgebieten vorbei beziehungsseise durch ein Waldgebiet hindurch. Und so hatte ich das rote Haus gefunden, was der Kollege aus‘ m Claim neulich eingestellt hatte.

Sendenhorst selbt war dann auch nicht mehr wirklich weit, die letzten Meters Wegführung aber mal wider ganz klassisch Radwegroute. Acht mal um die Ecke rum um sich ja jede kleine Gasse angesehen zu haben.

Und damit war der eigentliche Teil auch schon abgehandelt. Jetzt stand die Rückreise an. Der Stadtkern wurde durchfahren, noch eine kleinen Erkundung um die Hardteiche rum, wobei es nicht wirklich Drumherum ging. An einer schon bei der letzten Erkundung ausgemachten Pausenhütte wurde abermals angehalten.
Zwei Dinge wurden erledigt. Kurz vor Sendenhorst traf ich zwei sportlich unterwegs fahrende Radfahrer. In Sendhort selbst traf ich sie wieder und als ich kurz vor der Hütte war, saßen sie mir wider im Nacken. Man hielt an und plauschte ein wenig. Erstaunlich war, das der Kumpel von dem einen das kleine rot Hause, was ich ja gesucht hatte, gemietet hatte.

Das andere war, die Pausenhütte könnte den Schnittpunkt für die weitere Routenwahl sein. Erst rüber nach Beckum oder doch straight über Ahlen zurück? Der Weg über Beckum gab nochmals 20 Kilomeer mehr auf Googlemaps aus.
Mit Hinblick auf die Windlage wo ich dann ab Beckum bis Ahlen und ab Ahlen ja auch nochmal Gegenwind haben würde, entschied ich mich dann schweren Herzens für die kürzere Variante. Zur Entschuldigung kann ich vorbringen, zu dem Zeitpunkt standen schon gute 60km+ auf dem Tacho.

Das dies eine sehr gute Entscheidung war, sollte sich zeigen. Denn bei mir trat wieder der home-coming-effekt ein. Ich hab das schon ein paar mal beobachtet. Je näher ich ans heimische Gefilde komme, des so lustloser trampe ich vor mich hin. Wenn dann noch Gegenwind ist…

Ach lassen wird das. Das Wetter wurde dann auch auf Ahlen zu nochmals regnerisch. Ich hielt kurz am Schwimmbad an, wo mir überdachte Fahrradständer eine trockenen Boden gaben und streife die Velotoze als Regenschutz über die Schuhe. Die Untergründe waren arg nass und die letzten Kilometer wollte ich nicht mit nassen Schuhen & Socken fahren. Auch wenn der Regen ganz schnell hinweg zog.

Ja, aber wie das leider so ist, bei der letzten Überziehaktion am linken Schuh riss ein Velotoze am Ausschnitt für die Cleat (Rastverbindung vom Schuh zum Pedal) ein und war dann damit mehr oder weniger unbrauchbar.
Klar, jetzt wo er drüber war ging das noch, aber ein weitere mal würde man diesen Regenschutz nicht mehr heile über den Schuh bekommen. Schade eigentlich, denn die Velotoze waren sehr schmal zu verpacken, lagen super gut an den Schuhen an und scheuerten somit nicht am Kurbelarm. Und auch was die Dichtigkeit angeht, kann ich nicht meckern. Natürlich wurde irgendwann bei einem richtigen Regenguss irgendwo Wasser reinkriechen, aber bei einem Produkt was keine 10 Euro kommt, darf man glaube ich auch keine 100% Wasserdichtigkeit erwarten-verlangen.

Lange Rede kurzer Sinn, nach einer weiteren kurzen Pause kramte ich etwas in meinem Navihirn und konnte da eine Strecke an den beiden Schlössern aufrufen. Kleines High-Light war dann die alleinige Überfahrt über die Lippe mit der Lupia kurz vor Schloss Oberwerries.

Aber auch dieses High-Light konnte mich nicht wirklich nach vorne bringen. War aber auch egal, ich schlängerte mich über bekannte Strecken bis zur Burg und bin dann ja letztendlich angekommen.
Der Tag war also ein Erfolg, ich hatte die Passage Albersloh – Sendenhorst erkundet und auch für gut befunden. Mal sehen was als nächstes kommt?

Macht Euch noch einen netten Abend und bleibt gesund!

 

😉

45.557km / 07.05.2021

Mai 8, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder/ do nature: das Leben geht seinen gewohnten Gang.

Donnerstag: nach zunächst recht passablem Tagesstart klebten die Pellen irgendwie wieder am Asphalt. Egal. Hauptsache es war trocken.
Nächster Punkt, es tut sich was. Am Schloss Schwansbell, oder besser gesagt kurz davor, wird ein Fitnessparcours hingezaubert.

Hätte ich hier auch gerne im nahen Heimatwald.

Am Job macht sich eine gewisse Dynamik breit. Die erste Stufe, schon gestern vorangekündigt konnte man bereits durchlaufen lassen. Man ist ja schon länger dabei.

Gerade eben war noch was von heute Nachmittag im Gespräch. Da hab ich aber die ersten Gedankenzüge nicht mitbekommen, weil ich nicht im Raum war. Lassen wir uns überraschen, ich liebe es.

Bikeklamotten: kurz vor Schichtende hatte ich mal ein Zeitfenster um mal die VeloToze aus zu probieren. Ich glaube vor großen einem halben Jahr gingen die ja – viral – wie man das so heute so nennt. Aber ganz ehrlich, ich mag diesen gehypten Begriff so gar nicht.
Jedenfalls hatte ich sie, so meine ich, für unter 10 Euro ordern können. Das war ein Versuch wert. Zum Glück hab ich sie wohlwissentlich in XL bestellt, was bis Schuhgrößen von 49 passen soll.

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Passen tun sie, sieht man ja selbst beim einen eher fetten Tourenschuhen. Aber der Weg dorthin ist mal nicht eben so gemacht und auch nicht ganz untricky.

Heimfahrt auf die Halde Humbert und damit mal wider zum Thema do nature, aber am Kanal entlang. Oben nur leichte Fortschritte.

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(hab mal ein Album <klick> zu dem „Projekt“ erstellt)

Gut, ich gebe zu, es hat sich nicht wirklich viel getan, aber wenigstens etwas. In dem Album kann man zwar sehen das es etwas mehr geworden ist, aber auf Grund der Trockenheit der letzten Wochen und natürlich auch der nächtlichen Kälte, kann man wohl kaum mehr erwarten. Gewachsen sind aber wohl auch nur die Vogelfutterkörner.
Von dem Discounter Bienenblumenzeugs ist nix gekommen. Aber die sind auch nicht hier vor der Burg auf dem Grünstreifen gekommen, wobei da von mir aus ein wenig mehr Wasser zur Verfügung stand.

Freitag: letzte Runde in der Frühe bin ich mit einer gutem Puffer nach der durchgezogenen Regenfront zum Job gekommen. Dabei hatte ich die VeloToze angezogen um mal zu sehen wie die sich so tragen.
Auch das mit dem Anziehen klappte besser. Man darf halt nicht so zaghaft sein und auch mal dran ziehen, dann hat man sie schon fast fix über die Schuhe gewuchtet.

Test: beim tragen selbst sind sie unauffällig und selbst an der Wade schnüren sie nicht wirklich ein. Das würde man beim Anziehen zunächst vermuten. Auch die Schweißentwickelung hielt sich in Grenzen. Selbst mit meinen dicken 600er Merinosocken war das kein Problem. Gut, es waren auch nur gerade eben feuchte 1c° draußen. Unter diesem Aspekt eventuell sogar eine Alternative zu den Winterschuhen? Weiter im Alltag…

…die 1c° erheiterten schon arg. Man braucht halt ein weg mehr um auf Temperatur zu kommen und auch der Vortrieb ist da nicht wirklich enorm. Wann wird es endlich wärmer?

Auf der Rückfahrt ähnliches Wetter wie am Vortag. Auch diesmal ging es wieder auf die Halde Humbert. Diesmal aber über eine andere Route, die Sesekeradroute um genau zu sein. Und dieses mal hatte ich eine Plastiktüte mit dabei. Denn die zweite Planzstelle hatte irgendwie nicht genug guten Boden. Also hab ich da mal heute was nachgelegt.

Da wird aber noch ein bisschen mehr drauf müssen. Und dann müßten mal die Temperaturen auch Nachts über 5c° bleiben, dazu noch ein wenig Nässe/ Feuchtigkeit und schon wächst da was.
Die Aussicht oben war aber auch wider genial. Zwar wenig Sonne, aber im Süd-westen tat sich eine Regenfront auf.

Nach der Ankunft an der Burg wurde dem CAADX mal ein gründlichere Schlauchwäsche verpasst. Das ganze fand im neuen Monatgeständer statt. Ist aber noch ungewohnt für mich. Auch die Kettenlängung wurde gemessen. Die Kette ist durch und wird dann wohl an diesem Wochenende einen Wechsel zum Opfer fallen.

Habt einen schönen Tag, ein nettes Wochenende und bleibt bitte gesund!

45.454km / 05.05.2021

Mai 6, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ car-to-go/ Bike- & Biketouren Bilder: erste Zeilen am stürmischen Dienstag, doch zuvor der…

Montag: grundsätzlich keinen besondere Vorkommnisse, außer das halt die Beine dann doch nach der gelaufenen Tour ins Venner Moor mit dem ganzen Wind etwas an Dampf vermissen ließen. Am Nachmittag gönnte ich mir endlich die wohl verdiente Rückfahrt *Trommelwirbel* mit…

…Rückenwind!

Warum kann das nicht immer so sein? Und fuhr dann zugleich auch noch meinen Lieblingsaussichtsturm an. Es gab ein nettes Gespräch mit einem älteren Pärchen. Verkehrspolitik, Fahrrad fahren und somit auch der ADFC waren Thema. Zum Abschluss hab ich noch eine Kurzfilm von der Örtlichkeit gedreht.

Und, nach der Ankunft wurde dem CAADX eine wenig Antriebspflege gegönnt.

Dienstag: ich liege im Bett und fälle die Entscheidung heute nicht mit dem Rad zu fahren. Der GOLF kommt zum Einsatz. Kurz und knapp – kein Bock auf Gegenwind (90km/h!!!). Außerdem soll es auch noch schütten. Für mich aber heute nicht.

Bikebasteln/ Idee !/ Workstand: wie ich so in den letzten Zügen beim nachmittäglichen Training draußen an der frischen Luft liege, kommt mir ein Gedanke.
Da ist doch das Alurohr wo ich die Birdbox mit in die Aufnahme für die Wäschspinne stecke.

(Link <klick> zum Album des neuen Montageständer)

Ich fand das schon einen guten Ansatz. Überlegt werden muß nur noch die Höhenjustierung und ob es wo im Baufachhandel ein besseres Rohr zwecks passend in den Einsatz für die Wäschespinne gibt? Man sieht also, so ganz ohne Radfahren oder der Thematik drumherum geht es nicht.

Mittwoch: nächste Runde im Geschehen. Man hat Glück es hat keinen Niederschlag, nur der Wind glänzt immer noch mit einer gewissen Präsenz.
Dazu kommt eine relative Wärme also wenn man 4c°, immerhin über 0c°, das so nennen darf. Man(n) kurbelt also so vor sich dahin und dies am Südufer des Channel. Geschwindigkeit sieht anders aus, aber man kommt an und kann aktiv in das Tagesgeschehen eintauchen.

Die Tatsache das ich gestern in die Blechkiste geschlüpft bin, hat mich heute immer noch überrascht. Noch nie war ich so leichtsinnig dieser Entscheidung zum Opfer gefallen. *lach* Aber ich habe mutmaßlich den Grund gefunden.
Da wird wohl noch ein latenter Urlaubsmodus dran Schuld sein. Aber jetzt wo man das weiß…

Nächstet Fokus liegt auf der Heimfahrt. Die Regenbuxe ist zwar mit im Gepäck, aber von einem Gebrauch sehe ich gerne ab. Also, wo könnte man wie am nettesten retoure radeln?

Und so kam die Rückrunde. Es ging wider am Südufer entlang, der Wind war entsprechend von schräg hinten. Kann man mit leben. Es ging mal wieder an einen bekannten See und dort ebenfalls wieder einen Trampelpfad (zu Fuß) zum See entlang.

Schön sieht das dort ja fast immer aus und die Ruhe, wenn auch nur relativ, ist auch entspannend. Unschöner ist dann aber auch oft, das so Trampepfade irgendwo auch immer ein wenig Müll Mut sich bringen. Klar, die 200 Meter zurück am Mülleimer vorbei, das sind auch Distanzen die kaum zu bewältigen sind.
Man packt sich das hinten drauf und bringt es dann selbst weg. Iss doch kein Ding.

Auf der Zufahrt am Channe zum See hab ich aber noch etwas Bodenwasser vom letzten Schauer aufgesammelt. Zur Sicherheit gab es dann noch einen kleinen Regenguss kurz vor der Burgpforte. Nur damit das auch rund ist. Waschmaschine anschmeißen und gut iss.

Dann wollen wir mal mit etwas Spannung die nächsten Tage erwarten. Die Wetterfrösche plaudern zumindest für heute was von eher gemäßigten Temperaturen und Regen kann es auch geben. Aprilwetter im Wonnemonat Mai.

Habt einen netten Tag und bleibt gesund!

Venner Moor Part II Finale/ 45.375km / 02.05.2021

Mai 5, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: gut, nach dem Urlaub hat mich Arbeitsalltag wieder, der Hyp beginnt auf ein Neues. Doch bis dahin noch ein paar Zeilen zur gelaufenen Expeditionsausfahrt.

Der erste Teil war noch leichtsinnig-gut-gelaunt-motiviert. Wie war doch jetzt gleich noch das Wetter? Es brauchte seinen Zeit bis ich mich zurecht gekleidet hatte. Um exakt zu sagen, bis am Bahnhof Mersch.

Dort tauchte dann auch die Frage auf:„was treibt man da überhaupt?“ Denn die Reifen des ja auch gut beladenen CAADX schienen am Asphalt zu kleben und dies auch, obwohl ich mit den neuen schnelleren Reifen unterwegs war.
Lag es also an der Form, am Gegenwind, der mich ja den Tag über immer ständig begleiten würde, oder doch irgendwo an der Technik? Man dachte nach, dann aber wieder doch nicht. Und wie ich da so am Bahnhof Mersch saß, hörte irgendwann das Denken ganz auf. Unter dem Strich befand ich, geht doch…
…zumindest so wenn man wo nett in der Sonne hockt. Oder eben nicht trampeln muß.

Jedenfalls hatte ich keinen Regen, kam zwar nicht ganz so flott voran wie am Freitag, aber das sollte mich bis dort nicht stören. Letztendlich gönnte ich mir noch eine kleinen Abstecher in einen Waldpfad, an dem ich bisher immer vorbei gefahren bin.

Was ein geniales kleines Wäldchen. Nicht wirklich groß, ein netter Trampelpfad, ein Wasserlauf und die Sonne schien rein. Natürlich verschleierte der Wald, daß es draußen eine gute Brise hatte. Warum nicht im Wald bleiben, ab in die Hängematte hüpfen und den Tag abhängen?

Ganz einfach, man hatte keine Hängematte mit dabei und es war ja so auch nicht geplant.

Irgendwann hatte ich dann aber das Zielgebiet erreicht. Vorab den Hiltruper See hinter sich gelassen (bis dahin hatte ich alleine schon gut 40min. mehr auf dem Buckel als am Freitag), eine Futterpause mit einem Kleinen an bekannter Hütte gemacht und kurz danach noch ein wenig nach dem Weg zu fragen.
Denn am Kanal war Baustelle und ich wollte nicht vor einem Bauzaun in einer Sackagasse landen. Die Baustelle schien aber niemanden – also Eingeborene, zu stören und so rollte ich da auch durch. Natürlich darf man erwähnen, daß man natürlich keine äqutante Umleitung ausgeschildert hatte. Aber so ist das eben.

Ziel erreicht, da stand ich also nun und konnte in Ruhe mir das Venner Moor anschauen. In Ruhe sowieso, denn Fußvolk zeigte ja eine gute Präsenz. Klar am Sonntag geht man ja spazieren.

So richtig groß ist die offizielle Runde nicht, also nicht mal die Große. Zumindest nicht als Radfahrer. Ich meine es wären so knapp 7,5km ausgeschildert gewesen. Ich entdeckte noch ein paar Stichwege in Richtung Süd-west, die ich auch auf der Karte ausmachen konnte. Wenn man das nächste mal dort ist, wird das auch unter die Räder genommen.

Die Rückfahrt wo ich eigentlich dachte, das wird jetzt ein Rückflug sah dann doch anders aus. Also weit gefehlt. Der erste Plan war, die Rückreise auf Googlemaps auszuspähen und ins Navihirn ein zu prägen. Radroutenschilder sollten den lausigen Rest machen.
Doch schon an der ersten Kreuzung war das Radroutenschild nicht vorhanden. Das macht halt den Reiz aus ohne Navi zu fahren und erhöht den Spieltrieb. Ich gliech also die Strecke abermals ab und rollte dann doch weiter.

Ganz ehrlich, da hätte ich erwartet das der Wind eine gewisse Milde wallten lässt. Tat er aber nicht. Irgendwann tauchte dann die erste Beschilderung mit Ascheberg auf. Da standen keinen 15km drauf. Im Kopf rattert das dann:„och, keine halbe Stunde und du bist da.“
In der Realität aber zog sich das wie Kaugummi und ich brauchte fast eine Stunde um irgendwo im Ort zu stehen. Aber auch da muß ich sagen, diese Strecke war besser, sprich schöner als jene die ich schon vor ein paar sehr vielen Tagen gefahren bin. Denn damals ging es über Ottmarsbocholt.

Auch so ein kleiner netter Ort, aber die Radroutenstrecke die da ausgeschildert war führte in weiten Teilen auf einem Radweg bessere Qualität, aber an einer Landstraße entlang. Fand ich nicht so schön. Klar Blechkisten halt… .
Dieses mal hatte ich mir den Ortsnamen Davenbergs eingeprägt, was ein kleines Stück weiter östlich liegt. Die Streckenführung war hier mehr über kleine sehr verkehrsarme Landstraßen. Und wenn man schon gegen den Wind kurbelt, dann wenigstens in schön.

Irgendwann, nach gefühlt Jahren erreicht ich Ascheberg, ließ die Überlegung verstreichen sich beim Dönermann noch eine gute Lamacun einzuverleiben, die Zeit war halt inzwischen der Faktor X. Und so entschied mich für die Streckenführung mittig aus Ascheberg raus. Die führt an einem Bauernhof vorbei wo man außerhalb der Pandemiezeit einen Selbstbedienungsladen mit Spielplatz für Kids vorfindet. Aber auch da war natürlich alles dicht. Machte aber auch nix, zu Trinken hatte ich nicht reichlich und ein wenig zu futtern auch.

Denn ich weiß jetzt nicht mehr genau wo, aber wo auf dem Weg nach Herbern rüber blieb ich nochmal im Windschatten eine Bushaltestellen stehen und verdrückte noch einen Snickers-Riegen und leerte fleißig die Wasserflasche.

Herbert & Co. waren ja nun als Strecke kein Neuland für mich und auch die letzte große Steigung kämpfte ich mich, natürlich im eher kleinen Gang nach oben. Kurz vor Zieleinlauf, eventuell fünf Kilometer vor der Burg gab es noch eine letzten Dicounterriegel, ebenfalls im Windschutz.
Man was war das da für ein Wolkenspiel. Es sah echt so aus, als würde da gleich gut was runter kommen. Tat es aber nicht, Glück gehabt.

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Ja und dann war halt Zieleinlauf. Ich hab mich nicht groß mit irgendwelchen Dingen aufgehalten, nur das Übliche halt. Alles abladend das was nötig ist, die Waschmaschine füttern, auf dem Weg dorthin schon eine erste warme Milch über die Lippen laufen lassen, duschen und dann das restliche Futter rein schmeißen. Ein zweites Alkohlfreies gab es auch, was sich dann die Nacht über zeigte.

Ich hatte auf jeden Fall mal mehr als genug getrunken. Viermal bin ich in der Nacht raus, das wurde schon lästig. *grins* Naja und so war die Nacht auch nicht ganz so relaxed wie gedacht, aber der Morgen danach brachte dann mit dem Doppelten wieder Schub und der Tag ging ganz nett rum.

Die Beine waren zwar nicht wie Blei, aber eher ein wenig Kaugummi. Zumindest die letzten Meters zum Job ließ ich etwas langsamer gehen. Gedanken zu einem E-Antrieb? Ach was, ich war da und weiß nun mehr. Auf ein nächstes mal!

Habt einen netten Tag und bleibt gesund!