Archive for the ‘03. The Cure – Forest’ Category

16.133km/ 20.09.2017

September 20, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest: die Woche beginnt nach einem recht lange vergammelten Sonntag.

Montag: in der Frühe kroch ich aus den Federn, denn am Sonntagabend bin ich da rein und habe mir erstmal die Decke über´n Kopp gezogen. Mir war derat kalt, denn draußen zog ja eine Regenfront durch und die Heizung lief im Haus noch nicht. Ich bin sogar mit T-Shirt und dicken Socken in´s Bett. Mach ich sonst nie ! Morgens war´s dann hier immer noch recht frisch, aber die drei 50 Watt Küchenstrahler und warme Klamotten an, ging´s dann so. Wichtiger war mir die erste Testfahrt mit der neu erstandenen…

Protective Luis Jacke. Draußen war´s zwar trocken, aber gemütlich war was anderes. Ich also raus und dann losgekrubelt. Hier und da kam sogar ein kleiner Schauer runter. Nicht viel, aber auch genug, daß ich angefangen habe mir Gedanken zu machen. Denn ich hatte weder Regenschuhe noch Garmaschen mit dabei. Zum Glück blieb aber der große Regen aus. Und ich kann sagen die Jacke hat sich am ersten Tag gut bewährt.

Ich kam alsbald gut auf Temperatur aber ich hatte kein Gefühl von Stauhitze oder gar Schweiß von innen. Kalt war´s auch nicht und das da was an Nässe von den kurzen Schauern durchgekommen wäre, kann ich auch nicht sagen. Passform sowieso top, schön lang über´n Arsch und auch die Ärmel schön lang mit einem breiten fetten Klettbund. Das Material ist dem eines sehr dünnen Softshell wohl am ähnlichlichsten.

Nachmittags war dann mehr Sonne und es standen 16c° auf dem Fahrradtacho. Es ging aber ein frischer Wind, man könnte also von gefühlten eher 12c° sprechen. Ich rollte schön am Kanal entlang nach Hause, mit Rückenwind. Es lief gut, Tacho stand konstant auf ü. 24km/h eine Buschdurchfahrt wurde noch gemacht. Damit es dann doch nicht zu warm wurde, hatte ich bei der Jacke den Reißverschluss um ein gutes Drittel geöffnet.

Wieder auf die Burg zugerollt, kam aus Westen schon die schwarze Wand an. Ich überlegte ernsthaft noch ein wenig zu kurbeln um so zu schauen was die Jacke an Regen abhält. Dann hatte ich aber doch keine Lust mehr, war ja schon etwas länger im Busch unterwegs…

Dienstag: Tag zwei der Woche begann dann kurz nach dem Losrollen etwas anders als ich mir das dachte.

„Plattfüße“: rolle ich gerade so aus dem letzten Dorf raus denk ich zunächst noch: „mensch der Wind kommt aber heute gut von der Seite.“ Wenig später aber ahnte ich es aber schon. Es war nicht der Wind, sondern das Hinterrad wurde weich. Ein untrügliches Zeichen für einen Luftverlust. Also kurz angehalten, den Daumentest gemacht und gleich das CAADX wider gedreht um in den Ortsausgang zu fahren. Dort war´s ja heller, Gehweg vorhanden, also deutlich bessere und vor allem sicherer Umstände um mal zu schauen was geht. Viel war noch nicht raus, also einfach erstmal nachgepumpt.

Ja, was soll ich sagen, auf dem Weg zum Brötchengeber wurde dann noch zweimal nachgepumpt. Hielt dann aber auch durch bis zur Ankunft. Die Taktik nachpumpen und mit dem so vollen Reifen so weit und vor allem so schnell wie möglich zu fahren funktionierte. Einziger Schönheitsfehler, ich saftete wie Azte !

Nach der Schicht wurde ein frischer Schlauch eingezogen und gut war. So kann ich die Liste der Plattfüße wieder auch wieder verlängern.

Die nachmittägliche Rückfahrt war etwas zäh. Gegenwind und nicht ganz so der Schub in den Knochen waren wohl der Grund. Heute werd ich auch nicht alt. Aber noch so zwischendurch…

Bikealltag:ich kurve ja gerade vom Job her am Vormittag im Sauerland rum. Dabei geht´s zunächst mal durch Hachen wo dann Radsport Danne einen Laden genau an der Strecke hat. Leider, oder auch zum Glück, hat der Laden immer noch zu wenn ich vorbei komme. In Sundern kurve ich dann genau an SKS vorbei. Ob´s da wohl eine Werksbesichtung gibt ? Auch wenn ich jetzt nicht so der SKS Freak bin, aber meine erste gute Luftpumpe am Neustart der Radfahrerkarriere ist tatsächlich eine SKS. Weiter im Ursprungstext mit dem…

Mittwoch: …das erste was angesagt war, war Kleidunsgwechsel. Die Luis Jacke, so schön und gut sie auch ist, aber bei Temperature von deutlich über 10c° ist sie zu warm. Oder ich muß morgens langsamer machen, was ja ohne drohenden Plattfuß möglich ist. Und nachmittags denn eben die Windstopperweste oder was anderes anziehen.

Also, nach dem Morgengruß raus auf´s Rad und los. Doch irgendwie wollte dieser Tag auch nicht so werden wie wir uns das alle dachten.
Denn als ich beim Brotgeber auf den Hof fuhr durchzog mich so ein recht unangenehmes Gefühl im Rückenbereich. Das Absteigen vom Rad gestaltete sich schon nicht so wie üblich und nach ein zwei kurzen Schritten war klar, der Rücken wollte im Lendenwirbelbereich nicht so wie er eigentlich dafür vorgesehen war. Eine Blockade gestaltete das Reinschieben mit Rades als wertvolle Gehhilfe ein wneig seltsam, beim Frischmachen und Umziehen war das auch nicht so lecker wie üblich.

Also kam der Griff zur Mobilstrippe, den Vorgesetzten informiert, die Holde als Nottaxi angefragt und dann war nur noch abwarten auf dem Tagesplan. Ich war definitiv aus dem Tagesgeschehen raus, sehr zum Leidwesen der Firma. Denn wenn ein Erstazmann, denn so einer bin ich ja dort, ausfällt, wenn eh schon viele nicht anwesent sind, dann ist das immer echt mies. Es ließ sich aber leider nix machen. Beim örtlichen Orthopäden war ich dann auch gleich der zweite der rein durfte. Bis Freitag bin ich im dem Berufslebene auf der Genesungsbank.

Also ganz ehrlich, iss doch echt kacke.

Ja danke schonmal präventiv für anfallenden Genesungswünsche, aber DAS ist definitv nicht meine Welt. Jetzt hocke oder liege ich in Stufenbettlagerung hier rum, Drops sind eingeschmissen, Wärmekissen brummt, kann aber trotzdem fast nix machen. Das TV Programm ist auch nicht so sonderlich, der Tag geht nicht rum. Und in der Firma brennt wieder die Luft, wie ich das hasse.

Aber alle Ärzte haben schon gesagt, da kann man nix machen. Ich bin weder übergewichtig, unsportlich noch sonstwie zu einer potentiellen Risikogruppe gehörend. Wenn der Muskel nicht will, dann will er nicht. Da muß man nichtmal schwer was gehoben haben.

Jetzt hoffe ich mal, daß sich die Sache bis Freitag löst, sodaß es über´s Wochenende zu einer deutlich gestiegenen Mobilät kommt.

Naja, so hab ich wenigstens mal Zeit den Reader durchzuackern und hoffen…

…ja hoffen eben.

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Test: Cannondale CAADX Ultergra 2015

September 19, 2017

Test/ The Cure – Forest: also gut, ich werde jetzt hier doch eine Art Testbericht über meine letzte Neuanschaffung in sachen Fahrrad machen. Ganz so neu ist das CAADX aber nicht mehr, erworben am 17.11.2015. Ursprünglich hatte ich ja auch schon vor kurz nach dem Überschreiten der 15.000 Kilometergrenze einen Testbericht abzusetzten.

Der Grund ist, einfach mal etwas Feedback geben und dabei dann auch ein zwei Dinge ansprechen, die mir aufgefallen sind – leider nicht positiv.

Kurze Vorgeschichte: der Auslöser zur Neuanschaffung war recht einfach, mein damaliges Hauptfahrgerät, das Volotec, hatte bis zum Zeitpunkt X gute ü. 34.000 Kilometer gelaufen ( steht aktuell bei 36.086 Kilometern ). Ja war ein schön und ein cooles Bike, daß zweite Neufahrrad in meinem Erwachsenenleben.

Aber wie das eben so ist, es ist eben nicht mehr ganz neu, dafür aber fast erstaunlich gut in Schuss. Fast, weil der einzige Knackpunkt sind die Aufnahmen für die Hinterbaufederung, genau genommen dort wo die Lager drin sitzen. Das Material ist dort derat genutzt das auch frische neue Lager nicht lange die Fahrstabiliät hergeben, wie das sollte. Kurz gesagt, der Hinterbau schwenkt beim Fahren hin und her und zwar seitlich. Da ist eben alles weich.

Das nächste Bike: …sollte von daher diese potentielle Fehlerquelle nicht haben. Praktischerweise machten sich vor 2015 Cyclocross Bikes auf dem BRD Markt breit und eben jene schienen mir als geeignetester Ersatz. Eigentlich eine Art Rennrad, aber eben stabil genug damit auch mal durch den Wald oder eben durch den Busch zu fahren. Und so kam dann auch der Name The Cure – Forest zustande.

Es ist eben so erholsam fernab der üblichen stressgeplagten Wegstrecken sich zu bewegen, etwas mehr von der Natur zu sehen und diese besonders frische Luft zu atmen.
Praktischerweise lassen viele Bikes dieser Gattung auch die Montage von allerlei Zubehör zu. Schutzbleche oder Gepäckträger sollten eben so kein Problem sein, wie die für Waldfahrten breiteren und grobstolligeren Reifen. Und hydraulische Scheibenbremsen kamen auch ganz schnell mit auf die Wunschliste.

Gepäckträger und ebenso einen zweiten kompletten Satz Laugfräder, also für den eher unbedarften deustchen Radfahrer, die „Felgen“ samt aller dazugehörigen Reifen und Zahnräder standen von Anfang an mit auf der Einkaufsliste. Schutzbelche waren und sind nur eine Option für mich. Find ich uncool, ja geb ich zu, und machen in meinen Augen nur wenig Sinn. Klar wenn ich nur Straße fahren würde…

..aber fahrt mal ein paar mehr Meters mit Schutzblechen durch´n Wald. Wenn man Glück hat, muß man den Dreck nur hinterher auch noch von den Schutzblechen rausfrimeln. Wenn man Pech hat, setzt sich das alles schon während der Fahrt derat zu, daß nix mehr geht.

Außerdem hab eich genug Regenzeuch und ein Wasserschlauch hängt direkt neben der Fitness-Garage, wo halt alles verstaut wird.

Die Suche: …war eine verdammt lange Geschichte. Als ich anfing war es gut gegen Ende 2013 dann kam 2014 und eben 2015. Infos s´mußten herangeschafft werden, potentielle Verkaufsstandorte gesichtet und wenn möglich in Augenschein genommen werden. Da die Nummer erst so ab Ende 2013 in der BRD auf den Markt kam, war das alles nicht sonderlich leicht. Bikes genrell zu finden und dann auch noch in meiner Größe ? Elendig. Wenn Bikes wo auftauchten waren sie schon wieder weg, zu klein oder zu teuer. Ja Geld spielt auch eine Rolle. Denn es gibt Hersteller die lassen sich ihren Namen nochmals derat extra vergüten…

Nach langem hin und her hatte ich ein paar Bikes nebst Bremssythemen unterm Hinter gehabt. Ein Shop in Cochem, gute 380km Oneway entfernt, machte ein ganz leckeres Angebot. Kurz vor Ziel verreckte noch ein Auto in der Family, das Budget mußte angegriffen werden. Ja super.

Eine gute Zeit später, recht spontan, steckte ich dann in die frühmorgendliche Eröffnung eines mir bekannten Radladen den Schädel und dachte…
…Mensch Alice ( Alex ) in Wonderland ! Cyclcrosser verschiedener Label in unterschiedlichen Ausstattungen und Rahmenhöhen. Nach einem kurzer Ansage was bei mir anstand kam der Zeigefinger auf ein Cannondale CAADX in Ultergra Ausstattung. „Größe ist kein Problem, kannst´e morgen hier Probefahren, steht noch hinten im Karton.

Nach einen abermaligen Mailaustausch stand alles fest, ich fuhr Probe und der fehlende Rest vom eigentlichen Budget wurde über´s Konto aufgestockt. Ich war es auch ehrlich gesagt leid immer auf dieser Gummifeile durch die Gegend zu eiern. Man trampelt sich einen Wolf und kommt kaum von der Stelle. Und jetzt, quasi in Griffnähe war alles zu haben was man angestrebt hatte zumal noch zu einem brauchbaren Gesamtpreis All-In.

Zugriff !

Aktuell: jetzt wo ich hier so tippe geht der Bock stramm auf die 16.000 Kilometer zu. Er tut was er soll und dies zu meiner aktuellen vollen Freude.

Die Geometrie des CAADX: …ist eben eine Cycclocorss-Geometrie. Im Gegensatz zu einem Rennrad ein eher kürzeres Oberrohr und wohl auch die Kettenstreben werden kürzer sein. Irgendwoher muß ja die Wendigkeit kommen. Dafür sitzt man aber auch aufrechter als auf einem Renner, was die Sache nicht nur übersichtlicher sondern auch entspannter bis gemütlicher macht. Ich fand für meine Fahrhaltung den Vorbau etwas zu lang, also wurde jener kostenlos gegen einen kürzeren getauscht.

Fahren im Wald & Gelände: es ist ein Cyclocross was man im Wald gut gebrauchen kann. In etlichen Tracks, so nenne ich meine Spielwiesen hat er sich gut bewährt. Tiefe Schlammpassagen, Stock & Stein, Unterholz oder Wiese oder auch mal eine engere Kehre, kein Problem. Gerade am letzten Punkt, den engeren Kehren, kann das CAADX gegenüber dem Volotec ein paar viele Punkte gut machen. Das Fahrverhalten in dem Terrain wofür das Bike gemacht ist, wird also gut bis sher gut erfüllt. Limit ist hier eigentlich nur der Fahrer selbst, oder die Haftung der Reifen.

Fahren auf der Straße: ja wer´s kaum gaubt, auch mit der nicht ganz so straßenmäßigen Geometrie kann man mit dem Bike viel Spaß haben. Und genau dafür habe ich ja auch den zweiten Laufradsatz, wo dann eben aktuell den Continental Grand Prix 4 Seasons in der Dimension 28×622 drauf habe. Natürlich ist das Bike kein reinrasiges Langstrecken-Rennrad, aber man kann ja auch nicht alles haben.

Fahren mit Gepäck: ja auch der Gepäckträger kam mal zum Einsatz, ja sogar öfters. Aber jetzt mal ganz ehrlich, mit nur einer Packtasche und jene eher maximal halbvoll, Pendelsachen eben, geht das noch. Aber wenn man mit zwei vollbepackten Taschen unterwegs ist, dann wird das nicht eben lustig. So lange es geradeaus geht, alles kein Problem. In Kurven & Kehren, zumal enger, kippt das Modell dann aber. Und zwar sprichwörtlich. An dem Punkt ist die kürzere Auslegung des Bikes eher ungünstig. Also, lange Radtouren, bepackt mit Kind & Kegel ist nicht das Einsatzgebiet. Gut, dafür ist es ja auch nicht gebaut.

Wenn ich schonmal Gepäck mit habe, dann macht sich ein Ortlieb Seat-Pack oder ein Handlebar-Pack ganz gut ( ähnliche Modelle werden natürlich auch ihren Dienst tun. ) So ist das Gepäck erstmal von der Masse her begrenzt und deutlich besser am Bike verstaut.

Ein bisschen was zur Technik: die technischen Einzelfeatures könnte Ihr bitte hier <klick> auf der Bikeseite des CAADX abgreifen. Diese Infos habe ich damals im grunde nur von der Cannondale Homepage abgegriffen und hier und da ergänzt.

Der Antrieb: …ist mit 2×11 Gängen alles andere als schlecht. Das Volotec hat ja noch 3×9 Gängen und dort mußte ich ein wenig umbautechnisch rumspielen, bis das für mich passte. Beim CAADX habe ich erst bei 11.298km das orginale 36er Zahn Kettenblatt, also das kleinste, gegen ein 34er Zahn getauscht.

Zuerst stand zwar noch die Überlegung im Raum doch was an der Kassette zu machen, aber nach einigem Suchen und letztendlich auch der Tatsache das sowieso beide Kettenblätter getauscht werden mußten, wurde halt ein Kettenblatt 34er Zahn montiert. So habe ich mehr „Fleisch“ an echten Steigungen und vor allem auch in tiefen Schlammpassagen. Außerdem war es der günstigere Weg. Denn Wunschkassetten haben oft einen deutlichen Mehrpreis, sind dann aber an anderer Stelle auch nur wieder Kompromiss.

Die hydraulischen Scheibenbremsen: …übrigens vorne als auch hinten mit einem Scheibendurchmesser von 160mm, geben keinen Anlass zu Klage. Sie tun genau das was sie sollen. Echte Probleme im Betreb hatte ich da noch nie.
Beim einem Bremsbelagwechsel hatte sich legedlich nur mal gezeigt das die Sicherungsschraube nicht mehr zu lösen war. Der Fachmann hat das dann aber noch hinbekommen, seit dem stecken da die üblichen und auch mitgelieferten Sicherungssplinde drin.

Die restliche Technik: tut genau das was sie soll.

Die unschönen Seiten: ja leider hatte ich schon weit oben den Begriff  „fast“ mal eingespielt, aber so ganz ohne Kratzer am Lack geht das nicht ab.

Am 14.01.2016 bei gerade mal 1.326km zeigte sich im Rahmen einer Pflegeaktion das am hinteren Nabenlager des ersten Laufradsatzes deutlich Spiel war. Am 05.03.2016 zeigte sich dann, das eben genau jene Lager deutlich rauh lief. Das wurde alles vom Cannondale vertreiben Fachhandel anstandlos beseitigt, kostete mich aber jeweils die Nutzung eine PKW zzgl. der gute 35km Oneway und eben Wartezeit, also Nichtnutzung des Bikes.

Am 26.06.2016 nach 1.400 Kilometer Laufleistung zeigte sich dann am zweiten Laufradsatz ebenfalls Spiel außerdem ließ sich der Konterring der Kassette nicht mehr festziehen. Das Gewinde hatte da wohl mal was abbekommen.

Alles blöd, ja kann vorkommen, aber dann gleich an zwei Laufradsätzen bei einem Kunden ? Fand ich nicht so prikelnd. Man kommt sich ja auch blöd vor, jedesmal wegen so eigentlichen selbstverständlichen Kleinigkeiten zum Fachschrauber zu gehen. Zumal, und jetzt kommt mein Berutteilungshintergrund, man hat sich ein Cannondale gekauft. Und eben auch keines für nur ein paar müde Euro.

Jetzt sollte man aber auch nüchtern bleiben, ich versuche das jetzt mal. Cannondale entwickelt und baut die Rahmen bzw. lässt diese unter recht direkter Regie in Südostasien fertigen. Ich behaupte mal, wenn da was schief geht, dann ist das echt schief gegangen.
Die weiteren Bauteile für ein Fahrrad sind Zukaufteile. Schaltung kommt aus Japan und der Rest wird auch irgendwo aus Asien stammen.

Ich sehe das jetzt aber so. Cannondale ist als Name irgendwie drin mit im Boot hier eine gewisse Qualitässicherung zu gewährleisten. Man wird sich doch also auch mit den entsprechenden Lieferanten darüber unterhalten haben. Geschätzerweise haben die das auch entsprechend reflektiert, denn sonst wären sie nicht die Lieferanten von Cannondale.

Wenn das jetzt aber bei solchen Lieferanten mit der Qualitätsicherung nicht so läuft wie es wohl auch von Cannondale vorgesehen ist, dann ist da was schief gelaufen. Die Möglichkeiten seitens Cannondale Nabenlager bei Laufrädern bei der Lieferung zu kontrollieren halte ich eher für gering, wohl auch weil eigentlich nicht notwendig. Leider ist da aber dieses Wort – ABER !

Der verkaufende Vertragshändler macht auch nix anderes als den Karton auspacken und für den Kunden die Endmontage abzuarbeiten. Seine Möglichkeiten da noch deratige Fehler zu finden halte ich für sehr gering. Und dennoch steht er jetzt einem Kunden gegenüber. Der Kunde/ Endnutzer als auch der Händler sind die dummen.

Der Kunde im doppelten Sinne, weil er auch noch ein paar Euro mehr für die eigentliche Namensqualität auf den Tisch gelegt hat. Und ich sage auch hier, das hat jetzt nichts damit zu tun, das man ja mehr hätte zahlen können und dann eben auch bessere Qualität bekommen hätte. ( Dann reden wir aber auch schon davon ein Bike ganz aufbauen zu lassen oder eben Rahmenbau. Summe jenseits der 5.000 Euro ohne Extras, mal so grob geschätzt… )

Ich denke nicht ! Denn als ich nach 13.130km am 02.06.2017 das CAADX bei Das Rad Dortmund von einer Nabenwartung abholte, bestätigte man mir die zwar einfache Bauweise der Naben, aber eben auch, das man nicht unbedingt Industrielager haben müsse. Alles sauber eingebaut, gefettet und gut eingestellt, reicht auch für viele problemlose Kilometer.

Gesamturteil: ja wie stelle ich das jetzt dar ? In meinem Trainingstipps-Blog gibt es in der Testrubrik als maximale Punktzahl fünf Sterne. Ich tue mir da jetzt echt schwer.

Fünf Strene geht nicht wegen der Patzer, aber ich bin da ehrlich, trotz das ich das Bike empfehlen würde, dazu aber gleich noch ein paar Worte, liegt es diesesmal haarscharf an nur drei-einhalb Sternen-Grenze. Begründen tu ich das damit, das Cannondale auf dem Markt als ein Label mit besonderen Qualitätsanspruch auftritt. Dieser kann aber wohl offensichtlich nicht gehalten werden. Zumindest nicht in diesem meinem Falle. Eine Ausnahme hoffe ich.

Andernfalls würde ich es auch gerne sehen, wenn man ein Bike in Ultegra Ausstattung anbiete, auch die Anbauteile einen gleichen Standard haben. Einfache Lager, so gut sie auch sein können, gehören dazu aber nicht. Man verbaut sich mit Kleinkram also den eigenen Ruf. Das muß so nicht sein.

Empfehlen würde ich das Bike aber trotzdem. Unter der Premisse das der verkaufende Fachhändler in der Nähe ist und dann auch gewillt/ geschult genug solche eigentlich kleineren Patzer vor der Übergabe auszubügeln. Vielleicht würde es sich sogar empfehlen, sozusagen präventiv, das Bike in den kritischen Punkten vor der Übergabe nochmals durchschecken zu lassen.

 

16.032km/ 15.09.2017

September 15, 2017

(Bike)bilder/ Bikeklamotten/ Bike Klamotten Pflege & Pflegeliste/ Gore & eVent waschen/ Regenhose/ Reflexmaterial: so nach diesem recht langen Untertitelintro kann ich mit dem eigentlichen Text beginnen. Da der Samstag schon recht kreativ in Sachen Sichtbarkeit verlaufen ist, war am…

Sonntag: …noch meine Regenhose kurz dran. Nachdem ja die Sache mit der Unfeinheit behoben wurde trudelte die Hose wieder bei mir ein und man hatte sogar die an den Füßknöcheln vorhandenen Reflektoren wieder angenäht. Fand ich klasse. Da ich aber vorher noch zwei entsprechende Klebereflektoren dran hatte, mußte das also heute auch noch stattfinden. Et voila…

rechten Seite den Klettbund befestigt auf der linke Seite nicht

Dann juckte mich doch nochmal ein Thema. Und zwar die Sache mit dem Goretex waschen und denn eben reaktivieren über den Trockner, wie ich das auch als Empfehlung bekommen habe und entsprechend schriftlich hier im Blog fixiert. Da ich ja am Freitag schon mit der Löffler GTX AS Vario Regenjacke nach Hause gedüst bin, überkam mich am Ende der Fahrt das Gefühl, daß irgendetwas mit der Jacke nicht stimmen konnte.

Ich meine nach gut einer Stunde kurbel durch den Regen waren zum Schluss recht speziell die Armlinge deutlich feucht und auch in Partien der Schultern fühlte sich das nicht ganz so an, wie ich das schon mal zu meinen gefühlt hatte.
Also wurde mal alles entsprechend gereinigt und im Wäschetrockner mit der Einstellung warm und bei der Zeit 30min hoffentlich wirkungsvoll reaktiviert. Der Wetterfrosch hat für den morgigen Montag wieder gute Regenneigung angesagt. Jetzt bin ich mal gespannt wie die Sache läuft.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder: der Montag war dann unaufhaltsam gekommen und somit der Start in die nächste Woche. Morgens war dann tatsächlich auch Niederschlag zu vernehmen, wenn auch nicht so viel wie ich dachte. Dafür war dann aber stets ein guter Wind präsent. Das drückt natürlich auf den Schnitt, auch man stellenweise recht gut vorwärts kam.

Nachmittags gab´s dann ein Problem mit dem Wetter. Ja das Wetter wurde verdammtnochmal besser. Nicht nur das es keinen Regen mehr gab, es wurde sogar warm ! Und zwar annähernd an die 20c°. Aber seht selbst.

Das gab natürlich immer wieder mal schöne „Bilder“. Sonne hier, dann wieder Wolken, teilweise richtige dunkle Wolken, einfach ein klasse Lichtspiel.
Jedenfalls mußte das Regenzeuch im Seat-Pack komplett im verschwinden, nur die Jacke, aber ohne die Armlinge, kam als Windschutz zum Einsatz. Die Rückfahrt ging dann an der Sesekeradroute entlang, dann ein wenig quer rüber und dann über eine andere Streckenkombi bis zur heimischen Burg.

Dienstag: diesmal die Regenbrokens im Seat-Bag gepackt, war ja trocken als ich aus der Tür trat. Zwar hier und da wider guter Gegenwind, hielt sich aber in Grenzen. Will ja auch nicht klagen. Doch vier-fünf Kilometer vor´m Ziel ging dann der Regen los.

Nachmittags waren die Schuhe noch nicht ganz trocken, also schlüpfte ich zuerst in die Socken, dann in je eine Plastiktüte und dann eben in den Schuh. Geht wenn´s nicht zu warm draußen ist für´ne gute Stunde kurbeln. Auf der Rückfahrt wieder Fotowetter…

Auf der Burg angekommen kann ich das CAADX noch in die Fitness-Garage packen, den Seat-Pack leer machen und so wie ich, im Burgsaal angekommen, die Türe hinter mir schließe tun sich die Wolken auf. Es blitz & donnert sogar zweimal, Megaregetropfen, das volle Programm. Borr eye wat´n Glück gehabt.

( Bei Flickr/ Septemberalbum wieder die restlichen Bilder )

Mittwoch: morgens endlich mal richtiger Regen, die Gore Jacke kam samt der Löffler Regenhose zum Einsatz. Natürlich war auch wieder viel Wind mit dabei, aber bei weitem nicht so viel wie am Vortag.

Nachmittags wieder heiter Sonnenschein. Die Regenhose hochgekrempelt und die Regenjacke ganz ausgelassen war dann der Plan gegen zu viel Wärme. Statt dessen wurde über dem Langarmfunktionsshirt nur noch ein T-Shirt drüber getragen. Passte dann. Nach der Ankunft auf der Burg wurde am CAADX dann noch der eine oder andere kleinere Handgriff erledigt.

Donnerstag: morgens trocken, jedenfalls so trocken das man keine Regenkleidung brauchte. Nachmittags sah die Sache dann ab einem gewissen Punkt, der natürlich nach der Abfahrt war, etwas anders aus. Kaum den Preußenhafen hinter sich gelassen machte sich zunächst ein leichter Nieselregen immer wieder mal bemerkbar, jener schlug dann in einen schönen Dauerfeinenregen um.
Ihr kennt bestimmt diesen feinen Nieselregen ? Also jener den man erst wahr nimmt, wenn die Kleidung schon feucht ist und es langsam frisch wird. Genau das war dann so gut ab Hälfte der Strecke der Fall. Irgendwie nervt mich das dann trotzdem.

Bikeklamotten/ Gore/ Bike Jacke : …denn, obwohl ich ja die Löffler GTX AS Vario Jacke komplett und nach Empfehlung bearbeitet habe, also gewaschen, imprägniert und dann reaktiviert nach einer erneuten Wäsche, kann doch nicht sein ! Gerade diese Löffler ist ungemein praktisch. Jacke mit abnehmbaren Ärmeln. Kann man also gut in den Übergansgzeiten nutzen. Passt immer, irgendwie. Natürlich habe ich dafür auch gute 250,00 Euro-Plus auf den Tisch gelegt. Und at last, ich will so Jacken auch nicht einfach fast auf den Altmüll werfen, nur weil sie nicht so dicht sind wie sie sollten. Ich muß das noch sacken lassen.

…was mich natürlich nicht davon ablenkt, das meine bestellte Protective Luis bereits unterwegs ist. Hoffnung.

Freitag: letzter Tag der Woche, Wetter morgens zwar mit nur 10c! frisch, aber glaubt mir, das ist genau mein Wetter. Und, es war trocken. Nur die Straße hatte hier und da noch etwas Feuchtigkeit. Natürlich machte ich mit dem CAADX den Sprung in die nächste Tausenderrunde.

Nachmittags war´s dann recht angenehm. Das Thermometer zeigte zwar gute 16c°, aber der Wind war dann doch kühl. Zu Hause angekommen wurde dann das CAADX nochmals etwas gepflegt beziehungsweise am Vorbau rumgeschraubt.

Bikeklamotten/ Jacke/ Dermizax: dann stand auspacken der Päckchen an…

Die Protective Luis  war angekommen, genauso wieder 1 Meter Reflexfolie. Somit schonmal keine Langeweile am Wochende. Und ganz toll ist…

…die Neue hat schon von Haus aus viel Bling-Bling. Absolut like !

So und jetzt nach einer allgemeinen Lockerungseinheit draußen auf der Terrasse, geduscht und dem Abendbrot, die letzten Zeilen hier getippt, dann ist Wochenende. Morgen steht mal Küche streichen an. Streichrauhfaser soll es werden. Hatte die Holde besorgt nachdem sie das von Bekannten spitz bekommen hatte. Die waren begeistert. Andere, die ich kenne, wiederum sagen, ist eine Mistarbeit. Wir werden sehen.

 

16.011km/ 15.09.2017

September 15, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer: es ist mal wieder soweit, auf der heutigen Jobanfahrt wurde die nächste Tausendermarke durchrollt.

IMG_20170915_064420796.jpg

 

Nur mal so…

15.791km/ 08.09.2017

September 8, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ ( Bike )bilder: so erstmal eine Einkaufsliste erstellen…

Was dann wie final eingeholt wird werde ich noch entscheiden.

Montag: Anfahrt recht frisch-angenehm draußen, nachmittags war es aber wieder warm.

Bikeklamotten/ Handschuhe: highlight des Tages: Neuanschaffung anderer Bikehandschuhe. Es sind en Paar Chipio von Ziener geworden

…passende Größe war schnell gefunden…

…genug Polster, denn da lag wohl der Hase im Pfeffer.

Denn, genau dort wo der Schlüssel hindeute, bildet sich eine gut sichtbare Falte beim Abstützen auf dem Lenker. Morgens merke ich fast nix, vielleicht bin ich noch zu müde. Aber nachmittags muß ich regelmäßig die Hände ausschütteln. Blöd, da ich die Handschuhe erst dieses Jahr gekauft habe. Warum das so ist, kann ich nur mutmaßen. Vielleicht hat da mal ein bischen Dornenzeugs vom wegräumen reingestochen ?

Dienstag: morgens wieder pupenwarm, mehr ausziehen als anziehen war angesagt. Mit dem Grobstollenreifen ging´s hin und dann praktischerweise auf der Anfahrt zwei kleinere Unterholzdurchfahrten gemacht. Ich freue mich schon wieder auf die Zeit, wo Grobstollenreifen wieder mehr angesagt sind.

Nachmittags ging´s dann aber ganz leasure am Kanal entlang nach Hause. Am Ende habe ich nochmal einen Blick in einen anderen Unterholzabschnitt gewagt. Gruselig, auch dort alles zugewuchert. Ich war da auch nur gehend unterwegs. Gerade als ich umdrehen wollte, kamen mir dann ein Hundegänger Pärchen entgegen. Sie meinten nur: „ob ich da wohl mal wieder ne´ Fahrspur frei machen wolle.“ Ganz ehrlich, ich war erstaunt, so freundlich kam das rüber.
Viele Leute schauen ja sehr skeptisch wenn mal mal mit einem Rennrad ( sie sehen ja nur den krummen Lenker und denken dann das kann nur ein Rennrad sein. Ein Cyclocross ist den meisten gar nicht bekannt. ) im Unterholz auftaucht.

Ich bleibe aber meist ruhig, grüße mache Platz und lass sie passieren. Oft nutze ich diese Zeit um mir die Nase zu putzen.

Zu Hause war die frische schwarze Reflexfolie via Amazon angekommen. *freu* Erste Ideen dazu habe ich ja schon. Einfach die gut sichtbaren Stellen die am Helm halt schwarz sind, werden damit beklebt.

Mittwoch: kurz abgehandelt, keine besonderen Vorkommnisse. Außer…
…mit dem Wetter mehr als Glück gehabt. Sowohl morgens als auch Nachmittags komplett trocken durchgekommen.

Donnerstag: morgens wieder Feuchtigkeitsneigung, hielt sich aber in Grenzen. Soll heißen, nur Bodenfeuchte. Temperaturmäßig etwas frischer als gestern. Den Vormittag über tauchten immer wieder mal dunkle Wolken auf, es blieb aber trocken. Nur hier und da frischte der Wind auf.

Nachmittags kam dann hier und da die Sonne raus. Vor allem aber stieg das Thermometer. Zum Glück zog es sich für die Heimfahrt wieder zu, das ich mit der Windstopperweste gen Burg radeln konnte. Zu Hause angekommen hat es noch für eine Trainingseinheit auf der Terrasse gereicht.

Anekdoten des Tages

Irgendwas ist ja immer zum erzählen. In den letzten Tagen hatte ich morgens immer einen Personenbus mitten auf dem Randstreifen meiner Rennbahn stehen. Das ist natürlich blöd, denn der gute eineinhalb Meter breite Randstreifen bietet nicht nur eine ideale Fahrbahn, sondern als solche natürlich auch eine gute Schutzzone. In den früheren Jahren müssen einige viele Abschnitte dieses Randstreifen sogar offizielle Radspuren gewesen sein. Denn die Piktogramme sind zum Teil noch sichtbar, wenn auch nicht sehr gut.

Lange Rede kurzer Sinn, ob nun Radfahrspur oder nur Randstreifen, auf beiden baulichen Auslegungen ist das Halten oder gar Parken für Kraftfahrzeuge laut StvO nicht erlaubt. Punkt. Blöd iss jetzt aber, ich hatte keinen Bock von hinten von einem noch schlaftrunkenen PKW-Stier, der noch mal eben bei gut 100km/h, er würde sicher verschlafen haben und sich deshalb beeilen müssen, seine Posteingänge auf dem Mobil checkt, als Freiwild niedergestreckt zu werden.

Ich habe mir das also zwei, drei Tage angeschaut und nun eben an diesem Tag mal dicht neben dem Seitenfenster angehalten. Einfach mal so. Hab mich angelehnt und reingeschaut. Man schaute mir entgegen…

…und öffnete sogar das Seitenfenster. Von dem was jetzt kam, war ich völlig baff. Das war dann in etwa sinngemäß so: „natürlich wisse er, daß das nicht erlaubt sei, er sei ja selbst im ( habe ich leider nicht ganz verstanden ). Das blöde sei jetzt nur, daß er an seiner Ankunftsstelle zu früh ankommen würde und er dort nicht den Motor abstellen könnte, weil der dann nicht wieder anspringen würde.“ Ganz ehrlich, mit dem Gesichtsausdruck und dem milde schauenendem Gesicht was um Verständniss bat, nahm ich ihm das voll ab.

Dennoch teilte ich ihm meine extremst ungünstige Situation mit und gab ihm eine Seitenstraße links ab, als Empfehlung für einen störungsfreien Zwischenstop. Er nickte, ich verabschiedete mich.

Ich konnte es kaum glauben, eine plausible milde rüber gebrachte Erklärung und dazu noch Verständniss. Ich hatte noch nicht mal mit dem öffnene der Seitenscheibe gerechnet. Und wenn, dann mit den üblichen blöd-dreisten Sprüchen. Was ich dann allerdings gemacht hätte…

…keine Ahnung. Im Kopf hatte ich Nummerschild abfotografieren und eventuell Anzeige erstatten. Der Namen vom Busuntzernehmen stand aber auch gut lesbar drauf. Vielleicht hätte man auch jene einfach per Mail kontaktieren können, halt mit der Bitte…

Nachmittags: auf dem innerortsabschnitt der Rennbahn wird gerade was an der Kanalisation gemacht. Der eigentlich benutzungspflichtige Radweg, meinem „Lieblingsradweg“ ( der selbstredent natürlich auch in weiten Teilen zugewuchert ist/ müsste ich eigentlich mal wieder fotografieren, hab ich aber ehrlich gar keinen Bock drauf dafür anzuhalten und mir den Mist anzutun ), ist somit in weiten Teilen nicht befahrbar. Für mich kein Problem.

Dummerweise kreuzt hier auch die Stockum-Werne-Unna-Kaserne Bahntrasse. Und ebenso dummerweise wurde jene von einer Frau im Rollstuhl befahren. Sie wollte also nun dieser alten Bahntrasse folgend an der Ampelanlage über den Ostenhellweg. Ich kam jetzt über die Straße gefahren, meine Ampel hatte sich gerade so von rot auf grün umgeschwenkt, bemerkte ich wie die Dame ein Problem hatte.

Sie konnte mit ihre Rollstuhl, der zusätzlich noch einen Handbike-Vorbau hatte, ich glaube so heißen die, also einen Vorbau wo man mit den Armen kurbeln kann und so Radfährt, nicht über einen fetten Schlauch der Baummaßnahmen rollen. Da ich jetzt aber auch keinen Bock hatte mich blöd von PKW von hinten anstubsen zu lassen, weil die ja glauben man müßt emit dem Fahrrad durch die Baustelle fahren, ergreife ich an jener Kreuzungsstelle dann zu 99% die Flucht und schwenke um.

Jetzt traf sich das gut, ich schwenkte also auf für ein paar Zentimeter auf den Radweg und rollte bremsend genau auf die Dame zu. Sie sprach mich auch sofort an: „ob ich ihr nicht mal helfen könnte ?“ Ich erwiderte nur: „das ich genau deshalb hier angehalten habe.

Zurerst fragte ich sie wie´s wohl am besten gehen würde ? Dann wurde das Vorderrad von dem Handbike-Vorbau drübergehoben und anschließen noch einen kleinen Schubs für den restlichen Rollstuhl. Denn auch mit den Rädern war das natürlich kein Zuckerschlecken. Natürlich freute sie sich und wir wechselten ein zwei Worte.

Bei der Gelegenheit schwenkte ich dann auch auf die Stockum-Werne-Unna-Kaserne Bahntrasse um und fuhr halt so nach Hause.

Freitag: letzter Tag der langen Arbeitswoche. „Lang“ weil dann doch später Schicht war, also sonst so bei mir üblich.

Morgens wieder Glück gehabt. Bei brauchbaren Temperaturen trocken zum Job hin geradelt. Nur in den offenen Streckenabschnitten machte sich eine gute Brise bemerkbar. Da war dann etwas mehr reinholzen angesagt.

Nachmittags wurde dann aber doch die Regenhose angezogen. Ging nicht anders, denn der Dauernieselregen hatte sich hier fest in der Region breitgemacht. Blöderweise hatte ich nur die Regengarmaschen liegen lassen. Da es aber einigermaßen warm war, gab´s auch hier kein Problem. Nun stehen die Schuhe oben vor dem Heizlüfter, ich denke noch eine gute halbe Stunde und das ist der Part auch durch.

Natürlich mußte dann dem CAADX aber noch eine Pflegeeinheit verpasst werden. Ich hatte ja schon am Donnerstag mit dem Gedanken gespielt…
…aber bei DEN gefühlten Regenansagen war klar, daß es sich eben nicht lohnen würde.

Und natürlich habe ich auf der heutigen Rückfahrt gedanklich mit der dann doch Anschaffung der Luis gespielt. Vielleicht hab ich doch noch eine Möglichkeit diesen finanziellen Part zu drehen.

15.626km & 22.238km/ 01.& 02.09.2017/ Nachtrag

September 1, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/Biketouren Bilder: und nach der Heimattour wurde gleich am Montagmorgen wieder mit dem Rad gefahren. Ansich nix besonderes, Wetter irgendwo zwischen warm aber eben nicht zu kalt, also wurde auf den letzten Meters der Anfahrt ein wenig Kleidung abgelegt.

Der Nachhauseweg wurde nochmal für Streckensichtung genutzt. Ergebniss: reden wir nicht drüber…

Dienstag: mit den Dackelschneiderpellen recht zügig zum Job. Wetter war recht warm geworden. Nachmittags ging´s sogar noch zügiger zurück. Zwei Ziele hatte ich für diesen Tag ja noch. Ein wenig trainieren und zur Post um eine Formalität zu tätigen.

Stahl Renner/ Singlespeed 53-16: und so kam es das ich eben direkt nach der Ankunft mit dem Stahl Renner zur örtlichen Post bin. Ne´ Anekdote dazu. Ich mußt also zur Post und hab den Stahl Renner samt Bryton mit reingezerrt. Fand man auch lustig, dachte zunächst ich wolle den Stahl Renner verschicken, von daher…

Nun stehe ich so an am Schalter, das Rad vor mir an den Tresen gelehnt, halt ganz nah bei dem elektronischen Kram. Sie macht die Formalitäten, ich schaue auf den Bryton. Und ich sehe das ich gerade so mit 29km/h unterwegs bin ! Die Zahlen schwanken hin und her, mal schneller, mal langsamer. Ich war schon echt baff.

Lag wohl am nahe stehenden PC und dessen E-Wellen.

Mittwoch: morgens schon fast 20c, hier und da aber Tiefnebel und ein wunderschöner knallroter Sonnenaufgang. Es wurde aber wieder das The Cure – Forest alias CAADX  genutzt.

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Dann wurd‘ s aber wieder schwühlwarm bis dorthinaus. Ekelhaft. Nachmittags aber trocken nach Hause, aber auch wegen der Hitze nur eine Physio-Einheit gemacht. Große Gewitter- & Regenwelle blieb am Nachmittag aus. Wird wohl über Nacht kommen und auch bis morgen Mittag bzw. Nachmittag bleiben.

Donnerstag: ja frischer war´s schon und auch nasser. Hielt sich aber bei der morgendlichen Anfahrt derat in Grenzen, das selbst meine Bikeschuhe nur feucht geworden sind. Gut für die Heimfahrt…

…denn in nasse Shuhe steigen zu müssen und dann noch einen Stunden kurbeln ? Sind wir mal ehrlich, da kann man sich was besseres vorstellen. Auf der Heimfahrt war aber vom Regen gar nix mehr zu sehen. Schon beim Eintrudeln mit der Firmenbenzinkutsche auf den Hoff lugte immer wieder die Sonne frech zwischen den Wolken durch. Ich dachte schon…

…und genauso kam´s dann auch ! Ich konnte nicht nur trocken nach Hause fahren, sondern noch einen nette Trainingseinheit auf der Terrasse absolvieren. Passt doch.

Freitag: auch hier wieder frisch morgens, Langfingerwindstopperhandschuhe waren genauso angesagt wie Halstuch und dünnes Mützchen. Erst als es heller wurde, ergo die Sonne raus kam, wurden auf den letzten paar Kilometern kleidungstechnisch gelüftet.

Leider zeigte ich nach dem Ablegen des guten Helmes, daß jener einen Defekt an einer dieser Zurrbänder hatte. Und so kam dann, praktischerweise, ein Sonderangebotsaktion in einem bekannten Sportkaufhaus zum Zuge. Für knapp 90 Euro hielt ein frischer Scott ARX Plus Helm seinen Platz auf meiner Murmel.

Für die Heimfahrt wartete ich erst den ganz großen Regenguss ab, fummelte schon das Helmlicht dran.

Blöd iss, hab gerade nachgeschaut, ich habe nix mehr an Reflexklebeband im Hause, werde also wieder was bestellen müssen. Überhaupt bestellen, wird mal wieder langsam Zeit für frische Verschleißteile, denke ich.

Monatsabschluss, ja ich kann´s net lassen, dieser Monat iss mal richtig fett geworden. Die Zahlen so wie ich sie auch archiviert habe sage und schreibe 1.347km in diesem Monat. Was dann für das noch laufende Jahr schon 7.454km mit dem Radfahren macht. Wohl gemerkt, da kommt jetzt noch der September, Oktober, November und at last der Dezember. Also noch vier Monate vor mir. Ich setzte da jetzt aber keine weiteren Ziele.

Hier mal ein Screenshot aus der Trainingsverwaltung-Auswertung nach Radfahren.

Interessant ist auch die Auswertung nach den Bikes. Man sieht recht gut, viel Dackelschneider-Arbeit mit dabei.

So, das war es mal wieder für die gelaufene Woche, jetzt bin ich müde und werde mich zur Ruhe begeben. Schönes Wochenende noch.

02.09.2017/ Nachtrag: …natürlich hatte ich gestern vergessen zu tippen, daß ich dem CAADX nach der Ankunft auf der heimischen Burg hier dann doch noch einen kleinere Pflegeeinheit gegönnt hatte.

15.424km/ 27.08.2017 – Heimattour August

August 27, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder/ Biketouren/ Heimattouren: so, es war dann mal wieder soweit ! Es ging mit dem Radel in die alte Heimat. Thema für mich war nicht unbedingt das Radfahren ansich, ja klar macht man auch gerne, sondern vielmehr mal wieder länger zu Hause zu sein.

Denn wenn ich mal mit dem Auto vorbei fahre, ist das immer irgendwie – blöd. Meist wird das Auto vorher oder hinter gebraucht, ich selber habe ja gar keines mehr und so muß man immer auf die Uhr schauen. Wenn ich aber mit dem Rad da bin, übernacht ich und die Zeit spielt einfach keine Rolle. Man quatscht dann doch mehr, verbringt mehr Zeit zusammen. Es ist einfach schöner.

Also ging´s los. Eher schmales Frühstück, Café con Leché mit ein wenig Kekskram, dann aber doch noch zwei Toasts mit Tomate & Käse. Beim Losrollen lief es gut, ich kam gut vorwärts und so dachte ich mir, mußt mal ein Päuschen machen.
Jene wurde dann vorsorglich am mir bekannten Kiosk an der Slomstraße 32, Ortsausgang DO-Mengede gemacht. Mir war so nach einem Schokriegel und einer schönen kühlen Coke aus der Dose. So wie damals.

Dann ging´s aber los, als ich anhielt war das so, als ob mir jemand einen Eimer Wasser über den Kopp geschüttet hätte. Als ich stehen blieb lief mir die Suppe nur so runter, so schwühl war es. Nach ein paar Minuten ging´s dann aber. Ich trank meine Coke, aß den Raider und dackelte dann wider los.

Die Strecke wurde übrigens als Schnellstrecke gefahren. Mache ich öftres, aber auch, weil ja an der Emscherradroute immer noch gebaut wird. Gerade zwischen Mengede und eben Castrop-Rauxel, etwa genau bis zum neuen Emscherdüker sind sogar die Umleitungen als offizielle Strecke ausgeschildert. Nervt einfach nur. Hier mal einen Blick auf die Strecke selbst.
Ich düse dann quasi am besagten Kiosk über Straße bzw. Randstreifen paraell an der Emscher entlang und lasse alle Umleitungen links liegen. Für den Hinweg lässt sich das recht gut fahren und wenn´s gut läuft, dann war ich schon in knapp eineinhalb Stunden auf der Kanalbrücke/ Wartburgstraße am neuen Düker.

Dann geht´s aber stets auf der Emscherradroute weiter. Diesesmal mußte ich aber feststellen, daß die Wegbeschaffenheit wohl deutlich nachlässt. Durch Niederschlag waren weite Teile vom wasserbinden Belag befreit und der aus groben Schotter bestehende Untergrund lugte hervor. Das macht die Runde eher ungemütlich, oder man sollte besser breitere Radrefen mit weniger Luftdruck fahren. Das will aber nicht jeder. Aber nun gut…

Irgendwann recht fix, erreichte ich mein Ziel. Kurze Begrüßung, ein Glas Wasser und dann mal ab in die Dusche. Zum Essen gab´s französisches Meishänchen im Römertopf, selbstgemachte Semmelknödel dazu noch Salat. Also Vorspiese ebenfalls hausgemachte Suppe und als Getränk Wasser und alkoholfreise Bier. Nettes Gespräch inklusive saßen wir bald satt am Tisch. Noch einen Espresso hinterher, dazu eine kleine Schale Eis. Am frühen Abend ging es wieder in´s Schauburg Buer wo dann „Der Stern von Indien“ ( ja kann man durchaus schauen, kein Bollywood, Zeitgeschichte mit wahrer Begebenheit ) geschaut wurde.

Natürlich hatte ich aber zwischendurch mal ein paar Bilder gemacht. Hier mal eines vom Hof, wo ich als Kröte mit dem Kettcar meine Runden drehte und wohl auch mit dem ersten Rad so manche Fahrt machte. Und mich wohl auch oft lang machte.

 

Dies ist das Wohnzimmer. Dort steht mein „altes“ Ledersofa, was ich mir damals als Jungeselle kaufte. Natürlich schraubte ich anstatt der Füße, richtig fette und gummierte Rollen mit Bremsen drunter. Einige viele Jahre stand das Sofa bei meiner Ältesten im Zimmer. Die wollte aber ein anderes haben. Meine Mom war es aber auch leid ihr altes großes aus Mooreiche masiv bestehende Sofa immer so schwer abzurücken um da mal sauber zu machen. Also bot es sich doch an…

Am rechten unteren Bildrand kann man was auf dem Boden liegen sehen. Das ist mein Nachtlager. Ein einfaches Rollfuton wo ich dann drauf nächtige. Zwischen dem Nachtlager und dem Ledersofa steht ein Sessel. Darauf sitzen, mal für diese Nacht, meine beiden alten Teddybären. Ist halt auch Heimat und Geschichte.

Das kleine Frühstück. Nein, es kommen keine weiteren Gäste mehr, es sind nur meine Mom und ich anwesend. Sie meint´s ja immer so gut, kauft frische Wurst & Käse ein, Fisch, oft auch auch noch einen Wurstsalat oder macht mir noch eine Pfanne Rührei. Wenn ich das alles essen würde, würde ich keinen Meter mehr mit dem Rad machen.

Irgendwann nach dem Frühstück rolle ich dann meist los. Natürlich wird vorher noch gequatscht oder was am Mac gemacht. Sie hat da immer wieder nochmal Fragen oder ich gebe ihr noch einen Tipp. Aber irgendwann muß man dann ja wider los, irgendwie leider.

Wenn ich dann wieder heimfahre, brauche ich erstmal eine Weile bis ich in Schwung komme. Klar erstmal einrollen, dann ist auf der Trasse zwischen Bochum und dem ZOOM oft schon gut was los, Speed machen geht also meist nicht. Dann folgte ja auch erstmal die eher bescheidene Abschnitte der Emscherradroute. Irgendwo ab Mitte der Route geht´s dann wieder besser und ich kann rollen lassen.

Aber dieses mal wollte ich auf dem Rückweg noch ein Päuschen machen. Mir fiel da dieser erst neulich eröffnete Hof Emschertal ein, den ich bei meiner letzten Heimattour entdeckt hatte.

Ist ganz nett, einen schöne Terrasse, Selbstabholung der Leckerrein in der Küche und gängige Preise. Als ich dann da saß, hätte ich noch gut eine längere Weile sitzten können. Cappuchino geholt und dem Treiben zuschauen. Aber nach dem Zuckerauffüllen wollte ich dann auch wieder weiter.

Natürlich wurde auf dem Rückweg auch auf einem Abschnitt den ich auch so täglich fahre, mal wieder Scherben weg-gekickt. Bierflasche – Hansa Bier um genau zu gehen.

Recht fix war ich dann doch auf der heimischen Burg eingerollt. Ich fühlte mich noch recht frisch, kippte mir aber trotzdem erstmal was flüssiges hinter die Binde. Dann nochmal schnell eine kleine Kettenpflege und gut war.

Ich freue mich schon auf´s nächstes mal…

22.235km& 15.291km/ 25.08.2017

August 25, 2017

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder: und die nächste Woche rollte an aber zunächst mal muß ich noch einschieben, am Sonntag bekam das CAADX noch eine kleinere Plegeeinheit verpasst. Nach der ganzen Drecksarbeit sollte man auch etwas für´s Wellness tun.

Montag: in der Frühe mal knapp nur 10c°, ich bevorzugte den Stahl Renner für die morgendliche Fahrt. Einziges „Problem“, ich kam nicht so richtg in die Schuhe. Der Grund könnte gewesen sein, das ich ein viertel Stündchen später aufgestanden bin und auch länger in der Küche verweilte. Denn ich mußte später anfangen.
Um noch weitere Zeit zu schinden bin ich dann die Kuhbachtrasse gen Job geradelt. Dann passte das recht gut von der Arbeitsanfangszeit.

Nachmittags rollte es recht gut zurück, nur zu Hause mußte Problemlösung gespielt werden. Mein Lütte hatte sich ein Bett geholt und ein paar Schrauben wollten nicht so wie sie eigentlich sollte. Waren halt einfache Blechschraubenstangenware.

Dienstag: wieder recht frisch, zwar nicht mehr ganz so, aber ich bin erstmal wieder mit Langfingerwindstopperhandschuhen – was ein lanegs Wort – losgerollt. Diesmal bin ich auch früher los, um nicht so lange in der Küche zu versacken. Als Fahrgerät mußte das CAADX herhalten. Dafür gab´s dann aber eine nochmal verlängerte Anfahrt zum Job. Fast 33km standen dann beim Einrollen auf dem Tacho.

Nachmittags hatte ich irgendwie den Eindruck das die Reifen am Asphalt klebten und der Windgott schien mir auch nicht so gnädig. Oder ich noch zu schlapp vom morgen, oder eben der langen Rumsitzjobtour.

Mittwoch: war wieder nicht so mein Tag. Morgens auf der Anfahrt, übrigens komplett am Kanal entlang, wurde die Treppe mittels Heckenschere etwas mehr vom Grünwuchs befreit.

Nachmittag kam ich irre spät von der Fa. weg, was den Tag quasi schon beendete, bevor ich zu Hause war. Zum Glück hatte ich nur mäßig Gegenwind. Es kann nur besser werden…

Donnerstag: ein Tag der mal besser lief, wohl auch weil zu gewohnter Zeit aus den Federn bin und mich dann auf´s Rad geschwungen habe. Im Grunde aber keine Besonderheiten.

Freitag: letzter Tag der Arbeitswoche, Land in Sicht. Ganz ehrlich, ich bin heilfroh diese Spätwoche geschafft zu haben. At last hatte ich sogar heute auch noch etwas Glück und mußte keine zusätzliche Extrarunde drehen. Das hat mir gute 30 Minuten an Arbeitszeit gespart.

Vielleicht lag es aber an der morgendlichen Anfahrt, denn jene nutze ich mal wieder um dem Tagesanbruch den nötigen Respekt zu zollen indem ich ihn hoffentlich hinreichend ablichtete. Mal ein paar wenige Shots der Session…

( Der Rest ist wie immer im entsprechendne Album hinterlegt )

Die Rückfahrt war heute dann aber wieder ganz relaxed. Und ich nutze jene einen Scherbenhaufen…

…auf meiner Rennbahn so gut wie möglich zu beseitige. Unglaublich, diesmal war´s wohl ein Bierglas was da rausgepfeffert wurde. Das konnte man an den recht dünnen Scherben sehen. Das blöde aber, jenen verteilten sich schön langgezogen und auch in sehr feinen Scherben. War wieder gut eine viertel Stunde Arbeit den Mist mit den Schuhen wegzukicken.

Biketouren/ Heimattouren/ Touren-Ansage: und weil´s so schön ist, morgen Vormittag geht´s ab in die alte Heimat, meine Mom besuchen. Ich werde dort über Nacht bleiben und so ein wenig Zeit mit ihr verbringen. Irgendwann werde ich ich dann Vormittags auf die Socken. Oder sollte ich besser sagen, in die Pedale machen.

15.114km/ 20.08.2017

August 21, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Biketouren Bilder: so, half ja alles nix, erst lange im Bett liegen pennen ( 09:30 Uhr ! ), dann mein „Frühstück“ machen und kurz bevor es drohte ganz in´s Nichtstun abzudriften, schnell in die Klamotten gehüpft und los. Ganz grober Plan im Kopp, viel Wald und entsprechende Spielwiesen ( Strecke <klick> ). Im grunde bin ich eine bekannte Strecke mal rückwärts gefahren.

Schon an der Mercedes Halde wurde der Boden mal etwas umgewühlt bzw. das Gras abgefräst. Dort muß man ja eine Steigung hoch und da dort sich gerne das Wasser sammelt, hat man oft Haftungsgrenze erreicht.

Ab da ging´s dan grob dem Wanderweg Lünen – Werne Vario inkl. Zufahrt entlang, halt bis zum Kanal, das war mein Plan.

Wie man sieht, auch im Wald war so einiges feucht. Bockte aber, auch weil man zwei umgestürtze Bäume quer zum Weg liegend, inzwischen zu Brennholz verarbeitet hatte. Auch jene auf dem Bild zu sehende Durchfahrt, eine üble Senke durch eine Wasserfurt, wurde irgendwie ein wenig besser hergerichtet. Ich denke, selbst den Reitern war das zuviel.

Das Rad fühlt esich inzwischen sichtlich wohl. Leider zeigte sich aber auch, das diverse Abschnitt überhaupt nicht zu befahren waren, weil derat zugewuchert. So mußte ich auf dem Wanderweg umkehren ( irgendwo bei Kilometer 15-17 ) und dann doch den besseren Weg nehmen…

der bessere Weg

Natürlich sah es nicht überall so nett aus. Weite Strecken des Wanderwegs sind zumindest verdichterter Grund, teilweise so gar Landwirtschaftswege oder gar Asphaltiert. Mixed Underground sozusagen.

Am Kanal angekommen war mir weder nach Kaffee & Kuchen noch nach Currywurst-Pommes-Mayo also ging´s direjt am Kanal entlang. Dort dann den Gashan aufgedreht, den Wind im Rücken mit mächtig Schub nur geradeaus. Noch die eine oder andere Feinheit mitgenommen. t last sollte es dann eigentlich nochmal komplett über den Haustrack gehen.

Die Zufahrt, jene welche nach Regenfällen oft nur eine steile Rutschbahn ist, ging erstaunlich gut. Doch oben angekommen zeigte sich sehr schnell, da war viek gewachsen und irgendwie scheinbar wurde da über längere Zeit nix gemacht. Keine Spaziergänger mit Hunden oder was ?

Leider war dann gegen Ende dieses Abschnittes das Grün so dicht, das ich das Bike geschultert durch´s Buschwerk tragen mußte. Da ging nix mehr und davon besonders viel. Und so hab ich mir den letzten Abschnitt, fahrtechnisch gut gerüstet, dann doch geklemmt. Muß da erstmal schauen wie´s da ausschaut – demnächst.

Ja war ein schöner Tag.

 

 

 

Jetzt habe ich in diesem Monat schon 825km zusammen. Wo soll das nur hinführen ?

15.073km/ 19.08.2017

August 19, 2017

…schon lange nix mehr getippt, also dachte ich mal…

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Biketouren Bilder: also, nach dem Frühstück war das Wetter noch scheinbar gut brauchbar und da ich noch eine Erkundung im Kopf hatte, dachte ich mir, kurbel doch mal entspannt los. Ziel war, die Abbiegung ab Kilometer 20 in Angriff zu nehmen. Denn auf der Karte, als auch bei den wenigen Vorbeifahrten, sah das schon interessant aus. Klar war aber auch, zu erwarten war ein Trampelpfad oder eine Wegführung über Privatgrund. Also mal los…

…dabei stellten sich dann maßgeblich zwei Dinge heraus. Das Wetter war sehr wechselhaft, also mal wolkig dann wieder sehr sonnig und vor allem, sehr windig. Gerade letzteres begleitete die Hinfahrt zum Wende- und finalem Pausenpunkt doch arg. Anders gesagt, es zog sich…

erster kurzer Fotostop, irgendwo mitten auf dem Land

Der zweite Pausenstop, praktisch kurz vor Eingang zur „Bergetappe“, findet immer, also jetzt zum zweiten oder dritten mal, kurz hinter dem Ortsausgang Unna statt. Diesmal suchte ich mir aber eine Bank. Draufgesetzt hab ich mich aber dann doch nicht, nur umgeschaut. Zum Luftholen reichte es dann aber, also weiter.

Dann ging´s wieder am Ortsrand Mühlhausen gestreift rein in das Bimbergtal, vorbei an dem Hochwasserschutz, für mich dann unter die A44 hindurch. Hat man die A44 erstmal hinter sich gelassen, wird es nicht nur ruhig, sondern auch so richtig schön.

Na, ist das kein Anblick, zuviel versprochen ? Dieses Tal und alles was da so drumherum liegt ist ürbrigens auch wohl für Wanderer ein Highlight. Der geneigte Radler, auch der mit den Grobstollenreifen verhält sich freundlich und ruhig.

Dann ging´s für mich ab Kilomter 20 erstmal scharf links ab. An der Zufahrt bin ich erstmal vorbeigefahren, war aber kein Ding. Denn die Wegbeschaffenheit verlangte auch nach dem kleinen 24er Kettenblatt, also nutzte ich die paar Geradeausmeters noch zum runterschalten. Dann kehr um und los.
Die Zufahrt fing gleich lustig an. Alles noch recht breit, aber schon mit viel Gras und nur zwei mehr oder weniger sichtbare Fahrspuren. Dann kam der Wald näher, der Boden wurde feuchter und die Steigung nahm gefühlt zweidrittel der Strecke kontinuierlich zu.

Das brachte natürlich mein Hinterrad über dieverse Abschnitte an die Haftungsgrenze. Trotz im Stehenfahren war das Erklimmen der Rampe schon eine gute Aufgabe. Immer ein Auge auf den Boden, wo ist´s zu feucht das man seitlich abrutschen könnte, wo zu uneben, das so ein Haftungsverlust drohte. Zum Glück waren in weiten Abschnitten die vermeintlichen Fahrspuren immer wieder mit festgefahren Steinzeug so sicher genug, das eine Auffahrt möglich war.

Oben angekommen stand ich dann an einem verschlossenen Gatter. Vorläufiger Endpunkt Landwirschaftsbetrieb Hüggenberg war erreicht. Hinweisschild für Stromsicherunge für´s Vieh inklusive. Ich hielt an und lugte drüber. Nicht viel zu sehen, klar Wegstrecke ja, aber eher zu weiteren Gattern. Schräg links von mir machte ich ein zweites aber kleineres Gatter aus, wo ich dann auch Personen sah. Auf mein Klingeln reagierte man, ich rief herüber: „ob es da einen Weg durch gebe ?“ Man verneinte kopfschüttelnt. Schade ich mußte also wieder umdrehen.

Da der Weg aber schon beim auffahren recht rutschig war, wollte ich nix riskieren und schob das CAADX runter. Dabei wurden noch ein zwei Shots gemacht.

netter Naturstein am Wegesrand

Rampe hoch inkl. der Conti MountainKing CX Fahrspuren

ein wenig Waldboden am Conti MountainKing CX

…doch noch ein Seitenweg als Möglichkeit ? Für nächstes mal ?

Fahr- u. Spaßgerät an der Waldrampe

Nach dem umdrehen und runterlaufen ging es wieder hoch zu jener Bank die ich schon kannte. Dort sollte große Pause sein, inklusive Verzehr des Sandwich.

Dort oben pfiff aber ein mächtiges Windchen. Mit Windstopperweste und Langarmshirt hielt ich es einen Weile aus, gemütlich war was anderes. Noch ein paar Bilder geschossen, dann machte ich mich aber wieder auf. Im Hinterkopf hatte ich ja auch, daß das Wetter auf Regen umschlagen konnte. War halt so angsagt.

Das mit der Rückfahrt klappte aber wieder super gut. Klar, auf dem Hinweg hatte ich schon das letzte mal Gegenwind, dann muß man ja auch ab einem bestimmten Punkt in die Steigungen rein, es zieht sich einfach.

Stellt sich dann natürlich an dem Punkt die Frage, wiso macht man das überhaupt ? Keine Ahnung ? Wenn ich ein Bild im Kopf habe, also eine Strecke, eine Abzweigung die ich mal gesehen habe und nicht weiß wo´s da her geht, dann muß ich da irgendwie hin. Oder wenn man ein paar Locations kennt, wo man potentiell immer wieder mal gute Situationen für Bilder hat, auch dann übt das einen Reiz aus. Letzthin, zu Hause blöd rumsitzen, ist auch keine Alternative. Dann lieber wo eine Stunde gegen den Wind kurbeln um dann nach dem Wind, erstmal ein paar wenige Höhenmeters zu machen. Total bescheuert ? Ja, eindeutig !

Aber die Rückfahrt zeigt es auch schon wieder warum. Hatte ich auf der Hinfahrt dort ein Bild gemacht, zeigte sich das Wetter dann viel passender. Und diese extreme Einstellung, oder sollte ich besser sagen, Position, die hatte ich dann auch noch im Kopp.

Die Sonne schien, die heimatliche Burg scheinbar zum greifen nahe, den Wind inzwischen zu 85% im Rücken, was will man mehr !?

( nochmehr Bilder nur zu dieser Tour auf Flickr )

Zu Hause angekommen wurde erstmal noch eine Café con Leché gemacht und dann für einen Moment noch raus auf die Terrasse gesetzt. Leider, und auch da muß man sagen, war doch bestens, setzten dann die ersten wenn auch seichten Schauer ein. Ich mußte also doch wieder „umziehen“ nach drinnen, an meinen Küchentischstammplatz.

Fand ich dann blöd, denn eigentlich war´s recht angenehm draußen. Sollte ich mir noch etwas für Regen und draußen sitzen überlegen ? Projekte für die Zukunft…

Gut, nach dem Café ging´s dann doch in die Dusche und dann erstmal die ersten Zeilen hier tippen.

Test/ Bike Navigation/ Bryton: ja auch mal wieder ein zwei Wort zum Bryton, der ja nun schon recht gut bei mir im Einsatz ist und eben heute wieder navigatorisch zum Zuge kam.

  • Aufgefallen ist mir, wenn man bereits auf Tour ist und die Aufzeichnung bereits läuft, kommt man nicht mehr in das Hauptmenü. Bedeutet dann…
  • …man muß die Aufzeichnung stoppen, wobei sie sich speichert, dann über das Hauptmenü auf die Strecken zugreifen und eben auswählen. Blöderweise…
  • …kann man aber ja nun nicht auf das Hauptmenü zugreifen, kann also nicht das Aufzeichnen der Fahrdaten manuell starten. Man muß…
  • …erstmal losrollen, dabei warten bis sich das Bryton meldet und nachfragt “ Aufzeichnung starten ?“ Ja klar !

Jetzt mal ganz ehrlich, wer denkt sich soetwas aus ? Das ginge doch viel besser.

Bikebasteln: nachdem ich mich etwas frisch gemacht hatte, kam noch nochmal das zweite Felgenband an dem Laufradsatz für die  Conti Grand Prix 4 Seasons. Erstaunlichwerweise war jene Felgenband genau dort wo es sein sollte.

Ebenso erstaunlich fand ich, das jenes sogar mit dem Boden des Felgenmaul verklebt war. Nicht sonderlich fest, aber eben doch verklebt. Jetzt fragt ma(n)n sich nochmals um so mehr, wiso konnte das hintere Felgenband während der Fahrt derat verrutschen, das sich der Schlauch mit dem Druck von gut 7bar an den Speichenlöchern derat beschädigte, das es einen Plattfuß gab ???

Natürlich wurde das Felgenband entfernt, auch wenn das nicht meiner Vorgehensweise entspricht, etwas auszutauschen was noch offensichtlich gut intakt ist. Grund ist aber, das Vertrauen in diesen Punkt war irgendwie arg in Mitleidenschaft gezogen. Also kam das neue Felgenband aus dem Hause Schwalbe rein. In der Fitness-Garage rumhängen lassen wollte ich das dann auch nicht.

Ja, so war der Tag bis jetzt heute. Gleich geht´s mit der Holden in´s Kino. Der ursprüngliche Plan im örtlichen Großraumpark einem Feuerwerk beizuwohnen ist wohl aufgrund der Wetterlage nicht der beste.

 

 

 

 

…und schon überlege ich was morgen anliegt…