Archive for the ‘03. The Cure – Forest’ Category

46.861km/ 31.08.2021/ Felgenriss I

September 1, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebilder: und wieder ein GO für die nächste Woche, auch wenn es mit den Regentagen mehr als herbstlich ausschaut, Radfahren wird Fakt sein.

Montag: mit diesen ersten Zeilen hockt man noch in der Küche am Stammplatz und nippt an dem Muntermacher. Zunächst geht es mit dem Ziel vor Augen auf den Monatsabschluss August, was ja aber nur zwei läppische Tage sind.

Die Umstände draußen sind der Jahreszeit entsprechend. Mit der Abfahrt noch dunkel, von der Temperatur her eher mild-warm und auch Wind sowie der nicht vorhandene Niederschlag sind gnädig. Es rollt sich gut.

Den Tag über, außer der Nummer des Milchkaffee keine besonderen Vorkommnisse. Die Rückfahrt wurde schon im Kopf abgesteckt. Dann ma‘ los nach‘ m Feierabend.

Das Wetter mit einem gesunden Sonne-Wolken Mix bestens. Auf ein paar Meters am Channel entlang, westwärts.

Dann der Wechsel der Uferseiten mit anschließender Weiterfahrt zunächst in Richtung Norden. Altstedde wurde durchfahren um dann gut unterhalb von Cappenberg entlang zu rollen. Ein wenig rauf, ein wenig runter, so könnte man die Topographie bezeichnen. Dabei eine Mischung aus bestem Asphalt und bei Gott lob, auch arg zerschossenem Privatweg in öffentlich nutzbar und zugänglich.

Auf der Karte schaut das dann so aus…

Am Ende stehen 30km auf dem Habenkonto, ein guter Zeitpunkt nochmals die Grünstreifen vor der Burg auf Vordermann zu bringen. Abwechslung in der Bewegung tut gut.

Dienstag: letzter Aufruf für den Monat August, nach dem Heißgetränk und dem Restankleiden geht die Reise los. Die äußeren Umstände noch besser als am Vortag. Es ist kühler aber sehr angenehm und von Wind & Niederschlag gar keine Spur.

Die 35mm breiten Reifen drehen ungehindert ihr Kreise um die Achsen. So macht Radfahren unendlich Spaß. Warum kann das nicht immer so sein? Ich könnte gedankenfrei fast ewig so fahren, wenn da nicht der Arbeitstag wäre.

Aber auch der hat seine guten Seiten. Denn mit dessen Anbeginn hab ich die Möglichkeit, daß CAADX noch mal bei Wütec rein zu reichen.

Wahrscheinlich muß der frisch montierte Umwerfer (Schaltwerk vorne an den Pedalen) nur noch mal nachjustiert werden.
So jedenfalls der Herr des Schraubenschlüssel letzter Woche. Dies ist eine Feinarbeit die ich schon auf Grund der fehlenden Regelmäßigkeit nur unzureichend, also gar nicht beherrsche. Er wird das wohl als Service mal eben zwischendurch machen.

Gut das es so Leute gibt.

Wenn es fertig ist, könnte ich das CAADX auf der Jobrückfahrt aus dem Megadorf einsammeln und gut iss.

Pläne für die Rückfahrt? Ach ja, ich bin da gerade an einem von mir noch nicht wirklich begutachteten Stichweg vorbei gefahren. Wären mal so‘ n Ding… . *smile*

Feierabend und GO.

17:44Uhr nach der heimischen Ankunft: ja nix war mit – und GO. Wie angedacht sammelte ich das CAADX bei Wütec ein und der gute Mann lud mich mit recht eindrücklichen Blicken zu einer Besichtigung ein.
Momente die keiner braucht. Innerlich wollte ich da gar nicht mit, denn mir schwante nix gutes.

Der Umwerfer war nicht das Problem, da zeigte er mir zwei kleine Einstellschrauben die ich jederzeit auch in Eigenregie betätigen könnte. Dazu aber gleich unten mehr.

Bikedefekte: dann wies sein Finger am hinteren Laufrad auf eine Speiche, welche er mit einem Kabelbinder markiert hatte. Am Eingang der Speiche, also Speichennippel zu Felge war gut sichtbar…

…ein in Längsrichtung verlaufender Riss!

Hier mal ein Foto nach der Ankunft hier aufgenommen. Das diese Nummer ein finales Aus für das Hinterrad ist, war mir klar.

straßen riss_ergebnis

Da kann man nix reparieren. Und selbst wenn, übernimmt kein Schrauber dieser Welt eine Garantie darauf. Also macht es auch keiner. Finanziell würde sich wohl auch eine neue Felge mit der Werktätigkeit des Einspeichen selbst, sowie einer frischen Nabe und Speichen nicht lohnen. Da bekommt man besser ein komplett neues Laufrad.

Wenn man es denn bekommt…

…also in diesen Zeiten.

Natürlich hat die Geschichte an diesem Punkt noch nicht das Ende erreicht, aber ich mache hier mal einen Schnitt. Nun zum Umwerfer…

Bikebasteln/ Umwerfer einstellen: …und nun die Geschichte hinter der eigentlich gedachten Heimfahrt.

Die angedachten Heimfahrt wurde also aufgrund von Defekt nur einfach über Asphalt abgehandelt. Wie groß ein Risiko eines Felgenbruchs mitsamt Sturz ist, kann niemand sagen.

Die gute Nachricht, am neu angeschafften und ja nun auch montierten Shimano GRX FD-RX810 Umwerfer 2×11-fach (so die komplette Bezeichnung) soll kein Akt sein.

Ich hoffe das Foto zeigt es gut genug. Da wo der gelbe Inbusschlüssel drin steckt ist die vordere Einstellschraube.
Dreht man jene, kann man gut sehen in welche Richtung sich des Kettenleitblech zur Führung der Kette bewegt. So ist es also relativ einfach, also gut für mich als Grobmotoriker das Kettenleitblech oder auch Kettenführung, schleiffrei einzustellen.

Die direkt dahinter liegende Schraube ist dann für die korrekte Stellung des Kettenleitblech wenn die Kette auf dem kleinen Kettenblatt liegt.

Dann hab ich noch den Topeak X-15 Bottle Cage Adapter demontiert und den Flaschenhalter wieder einfach mit einer Inbusschraube in Schräglage fixiert. Die Aufgabe der zweiten Halterung übernehmen zwei Kabelbinder. Erprobt hatte ich da ja schon. Bewährt hatte es sich auch.
Nette wären jetzt noch schwarze Kabelbinder, die ich aber nicht im Hause hatte. Zumindest nicht in der notwendigen Länge.

Ja so war dann der Tagesabschluss einmal anders als gedacht. Monatsabschluss 1.060km im Sack und auf dem Jahreskonto stehen 7.753 Kilometer. Kann man mit leben.

Dann wünsch ich mal der Leserschaft einen nette Tag und macht das Beste draus. Die Portion Gesundheit wird von mir natürlich auch gewünscht!  😉

46.773km/ Radpunk zwischen den Wolken/ 28.08.2021

August 29, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder/ Newsticker/ Bikeläden: hier jetzt in Schriftform der gestrige aber wirklich nur kleine Ausfahrt in den Dorfkern. Sie hatte einen Grund.

Radpunk Cycles ehemals ansässig in Welver hatte sich Räumlichkeiten in einem inzwischen leer Möbelgeschäft angeeignet. In den letzten Wochen tauchten immer wieder Meldungen auf diversen Kanälen auf, daß heute die Eröffnung sei.
Naja und als Radfahrjunkie muß man da dann hin. Nein, natürlich nicht, aber…

…es schien mir eine mehr oder weniger sinnvolle Beschäftigung für einen Samstagvormittag mit eher schmalen Zeitfenster zu sein. Überhaupt sind meine persönlichen Erwartungen an Radläden eher gedämpft. Wenn man schon so lange dabei ist, kann einen nicht mehr viel überraschen. Ist einfach so.

Überrascht hätte mich, was ich aber schon mal wo erwähnte, wenn im Laden eine italienische Espresso Maschine einen Platz gefunden hätte. Gleich vorweg, dem war leider nicht so.

Die Eindrücke die man hauptsächlich via dem Bilderportal Instagram vom Aufbau des Ladens gewinnen konnte, bestätigten sich dann auch. Ein sehr guter Mix aus Naturholz in eher rauher-unbehandelter Qualität mit den üblichen Materialien.

Cool fan dich ein paar unheimlich bequem ausschauende Sitzgelegenheiten. Ausprobiert hab ich die aber nicht. Da wollte ich mich nicht mit den womöglich verschwitzten Radsachen draufflankern.

Im Inneren war natürlich schon gut was los. Ich sag mal so, ein Publikum der Auswahl entsprechend stöberte durch den Laden und wurde vom Personal beraten. Groß zugehört hatte ich da nicht, warum auch? Die Auswahl an Rädern umfasst die nicht ganz so übliche „Haushaltskost“ in grob betrachtet, gehobnere Preisklasse. Das war auch einer der Punkte, die mich dann dahin zogen. Es könnte ja mal was Neues auftauchen.

Label wie Cannondale, GIANT oder GT machten da so die eine Fraktion aus. Diese waren dann eher im sportlich bis sportiven Bereich präsent. Also Rennrad, Cyclocross, Mountainbikes oder die ja zur Zeit gut angesagten Gravelbikes. Gefühlt machten sie aber nicht den Großteil an Rädern aus.
GIANT kenne ich ja mehr oder weniger durch meine damaligen Sichtung für das CAADX, womit ich dann eben auch Cannondale kenne. GT ist her auf dem BRD Markt eher ein Randerscheinung.

Denn der Rest wurde von einer nicht ganz unbeachtlichen Anzahl an E-Bikes abgedeckt. Sorry, aber welche Marken da jetzt im Laden standen ist mir nicht wirklich bekannt. Hab mich auch nicht wirklich dafür interessiert.

Insgesamt kann aber sagen, je der Laden von Radpunk Cycles ist eine Bereicherung des örtlichen Marktes. Eben weil Label vertreten sind, die hier so nicht ganz so üblich sind. Und da wünsche ich denen auch mal ein gutes Bestehen.

Zum Ablauf des Vormittags. In Ruhe ausgepennt, Espresso-Frühstück samt Samstagszeitung. Dann noch ein richtiges Frühstück hinterher und weil das Wetter passte, in die Kluft geschlüpft und Abfahrt. Wenig später wurde das Ziel erreicht.

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Nach der Ankunft gab´s dann mal wieder einen der seltenen Einsätze für mein fettes Kryptonite Kettenschloss, dann ab in den Radladen rein.

Auffallend war, ich war wohl als einziger Radfahrer zu identifizieren. Klar mit der Radkluft ließ man mich in Ruhe. Ob es wohl auch daran lag das die Chancen mir ein neues, womöglich ein E-Bike zu verkaufen, eher gegen Null gingen? *grins*

Ja der Laden gefällt mir, die Auswahl ist gut und alles übersichtlich gruppiert. Ich schaute mich ein wenig bei den Helmen um, Luftpumpen wurden begutachtet und zu guter letzt noch eine Anprobe bei den Handschuhen. Da frag ich mich stets, wie klein können XL Hände sein?

An der Kasse lagen noch ein paar Aufkleber, hat man ja gerne am Rad. Wenn nur das Platzproblem nicht wäre. Einer wurde trotzdem eingesackt (der Aufkleber ist zwar sehr auffällig auf die angenehme Art und wie ich fand auch auf eine gewisse Weise provokativ, aber leider nicht wirklich wasserfest. Er hat das Zeitfenster des Aufklebens gerade so überstanden, dann aber nicht mehr gehalten).

Nach der Besichtigung Abfahrt, wieder zwischen den Regenwolken bei Trockenheit. Die Rückfahrt variierte ich mit einer anderen Schleife als die Hinfahrt. Denn auf der Hinfahrt ist mir aufgefallen, daß man ein recht großes Stück Wiesenareal für Highlandrinder eingezäunt hatte. Das mußte ich natürlich mal von näher begutachten.

Schöne Tiere und eine sehr gute Idee die freie Wise so zu nutzen.

Ankunft und gut war. Keine neuen Erkenntnisse, ein wenig Bewegung gehabt, frisch machen und dann den Rest vom Tag durchlaufen lassen. Da wir auf einen 25 Hochzeitstag eingeladen waren, passierte bewegungstechnisch nicht mehr wirklich viel. Bis zu einem gewissen Zeitpunkt war das noch gut zu machen, aber so ab Halbzehn wurd´s zumindest für mich irgendwie „ungemütlich“.

Sonntag: ja und so war mit dem späten zu Bett gehen dann auch heute mal wieder länger pennen angesagt. Der Espresso Special mit ein wenig Waffelkeks ist schon Geschichte, draußen seichtes Regenwetter.
Das wird mich aber nicht davon abhalten einer intensiveren Bewegungseinheit nach zu kommen. Vielleicht werd ich noch ein paar alte Fahrradteile von dem Umbau sichten und sortieren. Das eine oder andere könnte auf dem Gebrauchtmarkt einen neuen Nutzer finden.

Ansonsten wäre noch gut die Verschleißteilkiste für das CAADX genauer zu begutachten und da einen Einkaufsliste für demnächst zu erstellen. Das Leben geht also weiter.

Habt einen schönen Sonntag, auch bei oder gerade wegen dem Regen und bleibt bitte gesund!  😉

31.742km& 46.752km/ 27.08.2021

August 28, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- u. Biketouren Bilder: es gibt sinniger Weise eine „Gemischwarenwoche“. Denn da am…

Mittwoch: …ein Familiengeburtstag ansteht, hab ich doch den Stahl Renner als Fahrgerät gewählt. Damit kommt man einfach ein gutes Stück flotter über die Piste und damit nach Hause.

06:54Uhr: draußen hat es mal eben nur 7c°, diesmal aber mit Nord-Ost-Einfluss. Oder in deutsch, puh war das gut frisch draußen. Und so war das zusätzliche Radtrikot nicht die schlechteste Idee. Auch hätten die Handschuhe schon lange Finger haben können.
Aber für die eine flotte Stahl Renner Stunde war das noch in Ordnung.

Die Rückfahrt ging dann bei guter Sonne aber in nicht-heiß lecker von statten. Entweder bilde ich mir das nur ein, oder ws ist so das der Stahl Renner einfach fixer läuft als das CAADX?

Familienfeier und der Tag endet. Auf in die…

Donnerstag: …nächste Runde in dieser Woche, aber wieder mit dem CAADX. Erste Festellung des Tages, ein paar müde Regentropfen vor der Burgpforte. In Folge dieser kleinen Schönheit für die Natur wurde zur Regenjacke gegriffen. Nett gedacht, aber auch ordentlich Lüftung hielt ich nach dem ersten Viertel an…
…und ließ die Jacke im Gepäck verschwinden und zerrte dafür die Windweste raus. Warm war es und trocken. Und weil trocken entschied ich mich für eine weitere Anfahrt am Channel entlang.

Nach dem Schichtende wird‘ s auf einen Abstecher rüber zur Halde Großes Holz gehen.
Aussicht gucken und dafür vorher noch ein wenig die Bergfähigkeit der neuen Übersetzung testen.

*nach der Ankunft und dem Abendessen*

Ja, also die Fahrt rauf auf die Halde Großes Holz und damit dem erklimmen von The Beast. Grundsätzlich muß ich sagen, natürlich ist die bessere Übersetzung funktionale, und ja sehr viel weniger Schweiß kostet einen die Aktion nicht. Das dumme ist dann aber halt, wenn das Fahrgerät nicht so will, wie es eigentlich sollte.
Wenn man am Lenker sich festhält und der dann irgendwann beginnt sich vom Boden weg zu bewegen, kann man nur noch ganz fix absteigen.

Diese Tatsache hat was mit er Geometrie des Rades zu tun, sprich also mit der Bauweise. Ist das Rad zu kurz oder Vorbau, also das Teil wo der Lenker dran ist, zu hoch, dann ist das eben so. Man bekommt nicht mehr genügend Druck auf den Lenker und die Sache beginnt abzuheben.

Ich weiß jetzt aber, daß ich irgendwann nach meiner letzten Cycborg-R Geschichte den Vorbau hab umändern müssen. Da ist also einer dran gekommen, der einen steileren 7° Winkel nach oben hat (die Hintergründe dazu lass ich jetzt mal außen vor).
Die Frage wäre nun, ist das immer noch nötig und könnte ich inzwischen wieder auf den alten flacheren Vorbau umbauen? Eine Frage die mich sowieso in den letzten Tagen beschäftig hat.

Ansonsten, ja oben ist man 146,45m über NN und hat natürlich eine nette Rundumsicht. Auch wenn diese Halde höher ist, als die Halde Humbert, also jene die ich so gerne mag (und deshalb ja auch von mir mit etwas Grün bepflanzt wurde) so richtig toll ist diese Halde nicht. Zum einen wird sie gerne besucht und zum anderen ist man einfach nur sehr weit oben.

Unter der Radsportgemeinde ist das Ding natürlich auch sehr beliebt. Auf diversen Portalen rühmt man sich mit Traumzeiten die man gefahren hat um auf die Halde zu kommen.

Die andere Fraktion sind die Mountainbiker, die offensichtlich die Halde immer noch nutzen. Diverse Trails quer die Hänge runter zeugen von der Nutzung. Auch wenn ich mal irgendwie gesteckt bekommen hatte, daß die Halde Großes Holz eigentlich fürs Mountainbiking gesperrt sei. Schilder dazu hab ich aber bisher noch nicht gesehen und eine Notwendigkeit dazu kann ich auch nicht wirklich erkennen. Ist aber alles egal.

(mehr Bilder im August Fotoalbum)

Ich war jedenfalls oben hab meine Runde gedreht und mich dann auf das schönere Plateau begeben. Das dortige Licht, warum es auch stets dort ist entzieht sich meiner Kenntnis, hat mich wieder fasziniert. Ich habe einfach nur meine Runde dort gedreht (unter mit der angeschlossenen Powerbank am Motorola) Bilder gemacht.

Das bisschen Feinstrengen hat nicht gestört, auch wenn es einen Deut frischer wurde. Ich hab einfach das Radtrikot rüber gestreift und etwas später auf der Heimfahrt dann auch noch die Windweste drüber gezogen.

Denn wenn man so runter fährt, wird’s schon kühl durch den Fahrtwind. Der Rest der Strecke wurde dann durch das Areal des Beversee abgehandelt, noch einen Abstecher durch ein auf dem Weg liegendes Waldstück und gut war. Der Tag war damit also ein Erfolg, der nächste kann kommen.

Ach ja, mit dem Parken des CAADX in der Fitness-Garage hab ich mal gut Luft auf die Reifen gemacht. War zwar genug drin, aber eher das untere Level.

Freitag: und wie immer, jede Woche hat einen regulären letzten Arbeitstag, mal sehen was er so bringen wird? Zunächst mal irgendwie ein Wetter zwischen warm und kalt. In Folge dessen wurde wieder die Regenjacke gegen Windweste getauscht. Am Preußenhafen lag wieder die Baba Jaba vor Anker.

Ein richtig schöner, aber vor allem ganz klasse in Schuss stehender Kahn. Alles in bestem Zustand und mit hochwertigem Material gemacht. Ein älteres Pärchen lebt wohl darauf. Sowas zu sehen macht schon Freude und ein wenig Neid schwingt da auch mit. Aber es taucht auf die Frage auf, warum mit so einen Schiff auf dem Datteln-Hamm-Kanal fahren? Viel gibt es hier nicht zu sehen.

Dann, die Reifen waren doch arg prall mit Luft gefüllt. Auf gutem Asphalt kein Ding, ansonsten könnte da ein wenig weniger rein. Innerlich taucht die Frage auf, ob das Manometer an der großen Standpumpe nicht so klasse funktioniert? Jedenfalls werde ich vor der Heimfahrt mal die Sache neu justrieren.

Die Jobrunde führt wie schon die beiden vorherigen Wochen durchs Sauerland. Hab mir heute eine andere bekannte Route für schön gegönnt.

Ab dem Mittag zieht eine mäßige Regenfront durch. Vom Job hab ich nach dem ersten Touchdown eine Sonderfahrt zu machen. Kommen wir doch klar drauf. *freu*

Bevor es aber in den Stall geht, wird noch mal bei Wütec reingeschaut.

14:57Uhr: ja das mit Wütec und dem Reinschauen hat nicht geklappt, weil wegen des Sonderauftrags.
Muß ich mal telefonisch klären, ob das wie am Montag ginge.

Derweil noch ein letztes Brötchen mit Lachsforelle vor dem Schichtende, draußen ist die Regenfront erst mal durch. Die Sonne scheint, Wind ist präsent.
Aus welcher Richtung? Ich denke das wird sich zeigen. Ist mir aber auch innerlich schnuppe, denn die Route ist klar im Kopf. Gewählt ist die Sekeradroute, rüber zum Klöcknerdamm und dann quer rüber zur Burg. Die Stollenreifen brauchen Arbeit. Und GO…

…Wechselwetter auf der Rückfahrt.

18:14Uhr: Ziel erreicht, gute 28km Rückfahrt über besagte Route, mit ein wenig Nass von oben. Da schob sich noch mal eine dunkelgraue Regenfront von Nord-westen rein und ich kam genau an das Randgebiet.
Natürlich auch erst dann, als ich auf dem Klöcknerdamm schon weit weg von diversen Unterführungen war. Aber dichtes Baumwerk spendete Schutz und dort wurde dann die Kleidung auf Regen umgebaut.

Ich muß ja sagen, daß meine Begans Letto Dermizax Regenjacke nach der letzten Imprägnierung wieder echt Gold wert ist. Alleine schon das recht schnell ein angenehmer Wärmstau entsteht und inzwischen auch das Wasser ordentlich abperlt. Denn als ich das so frisch gekleidet stand und den ganz heftigen Regenguss abgewartet habe, konnte ich sehen wie unzählige kleine Tropfen auf der Außenseite waren.

Nachdem sich dann der Regen ein gutes Stück gelegt hatte, hab ich mich wieder auf gemacht. Der Rest der Strecke ging unkapriziös bis zur Burg. Eine kurze Schlauchwäsche für das teure Fahrgerät (Kettenpflege am Folgetag), dann ab die Wachmaschine füttern und eine schöne heiße Dusche.

951km sind im Sack und bis zu den 1.000 fehlen gerade noch 49km. Da es ja am Montag und Dienstag zum Job geht und damit im Standard schon 80km zusammen kommen, sind die 1.000km/ Monat save.

…21km für den heutigen Samstag. Aber was ich da getrieben habe, kommt erst später. Macht Euch einen netten Tag und bleibt gesund!  😉

07:04Uhr/ 26.08.2021

August 26, 2021

Morgengruß/ Bikealltag/ The Cure – Forest/ Rumgelaber/ Biketouren Bilder: der Tag ist zwar nicht mehr ganz so jung, aber ich bin schon am Job angekommen und reiche nun, mit einem Bild von der Anfahrt untermalt, meine Morgengrüße hier rein. Noch zu Hause, die Sachen liegen bereit…

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…die letzten Meter vom Preußenhafen weg …

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… angekommen und geparkt.

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Also macht das Beste aus dem Tag und bleibt bitte gesund!  😉

46.656km/ 24.08.2021

August 25, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- u. Biketouren Bilder: und ab geht die Post mit dem CAADX!

Montag: nach dem standard Espresso-Frühstück und gemäßigter Wärme ging die Fahrt los.
Geregnet hatte es nur über Nacht, die Straßen war aber noch leicht feucht.

Es rollt sich zwar gut, aber der Unterschied zim Stahl Renner ist gerade in der Beschleunigung spürbar. Dafür bieten die 35mm fetten Reifen ein deutliches Komfortplus. Spaß kommt auf. Deutschland, es geht voran!

Die Heimfahrt mußte natürlich den Umständen geschuldet in eine nicht ganz direkten Verbindung zweier Punkte erfolgen.

Dabei sind in Zahlen 40km und 190hm angefallen, aber auch ganz viel Spaß. Denn mit diesem Rad und den montierte Reifen ging erst quer über die Lippe, dann knapp südöstlich an Cappenberg vorbei, ab da dann aber doch durch den östlichen Teil des Cappenberger Waldes und wie man es schon ahnen kann, viel noch die eine oder andere nette Überlandetappe zum Opfer. Impressionen? Ja bitte!

(mehr Bilder im August Fotoalbum)

Einziger Nachteil war, mit dem Sonnenstand hatte es gut was über 20c° und war mir persönlich schon wieder zu warm. Indiz dafür, stand ich länger, gab es ein kleines Rinnsal an Schweiß was sich seinen Weg unter dem Helm hervor über mein Gesicht suchte. Die Trinkflasche wurde aber fleißig geleert und nach der Ankunft nach gegossen.

Auch hier wieder das Resume, die Technik funktioniert so wie gedacht. Einzig der Trinkflaschenhalter (Topeak X-15 Bottle Cage Adapter) ist nicht das was ich mir gedacht habe. Ist aber nur eine Kleinbaustelle.

Dienstag: auch der zweite Tag wird wohl mehr oder weniger so verlaufen, wie der Montag. Also fast…

…denn irgendwann war ich in der Nacht kurz wach, bin aber wieder weggeträumt und so war der Start nach dem Wecker irgendwie – anders.

Nach dem Espresso-Frühstück wurde die Kleidung in kleinem Ausmaß aufgestockt, draußen hatte es 8c°.
Kurbel drehen lassen, es ist ein eher frischer Nordwind, man kommt mäßig in Fahrt. Die Heimfahrt vom Vortag steckt wohl auch noch in den Beinen.

Auch auf dem ersten Drittel der Jobrunde ist es eher mäßig von den Temperaturen. Tiefstes Sauerland halt. Nebelwolken hängen in den Tälern. Eigentlich schade das man nicht mit dem Rad dort ist. Schöne Bilder könnte man machen.

Hilf halt er alles nix, irgendwann ist Feierabend und man begibt sich auf die Heimfahrt. Die Sonne gab zwar alles, aber mit dem eher aus nord-osten wehenden Wind war es angenehm, aber leider auch…
…mit einer guten Portion strampeln verbunden. Falsche Windrichtung. Da ich ja aber diese Woche gut zeitig die Stempelkarte durchziehen kann, ist die längere Fahrzeit kein Ding. Zu Hause angekommen, die Waschmaschine gefüttert, eine großes Glas Flüssigkeit getrunken, umgezogen und raus auf die Burgterrasse um sein Training zu machen. Feierabend, mit duschen und einem großen Teller Nudeln. Die letzten Zeilen tippen, als das Futter durchgerutscht ist und die Energiespeicher wieder füllt.

Der nächste Tag kann kommen. Passt auf Euch auf, macht das Beste aus dem Tag und bleibt bitte gesund! 😉

 

 

 

…und sonst?: ach ja, fast vergessen, das Acros A-BB GPX-Adapter Set für den guten Mann von Wütec war das richtige. Ich hab’s ihm heute reingereicht und er war total happy.

46.557km/Wow-GRX-Testfahrt/ 22.08.2021

August 23, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- u. Biketouren Bilder/ Test: gleich vorab, ich bin begeistert! Jetzt bei einer ordetlichen Tasse frisch aufgebrühten Caffee…

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…weitere Zeilen.

Nach dem üblichen Espresso-Frühstück griff ich mir diverse Kleinwerkzeuge so wie noch ein paar Bauteile, die noch ans Rad wollten.

Da war in erster Linie der WOHO Saddle Bag Stabiliszer nebst zweier weiterer Elite Ala Soft Touche Flachenhalter.
Den ersten Flaschenhalter hatte ich ja für den Werkstattbesuch demontiert und am Stahl Renner geschraubt. Denn insgesamt hat sich dieses Prinzip des zusätzlichen Trinkflaschentransport bewährt und da am Stahl Renner ja sowas nicht dran war, mußte das dort auch dran. Man schraubt ja nicht Einzelteile von einem Fahrrad zum anderen um, nur weil man es dann dort auch gebrauchen kann.

Nachdem dieser Part dann erledigt war, gab es noch ein echtes Frühstück, denn so langsam hatte sich ein kleines Hüngerchen eingeschlichen. Und zur fortschreitender Morgenstunde mit leeren Margen eine Testfahrt, zudem noch auf eine Halde hoch antreten, schien mir nicht die beste Idee zu sein.

Fangen wir mal bei 1. an, die Technik. So schaut das CAADX als Fahrrad in fast blitz-blank geputzt und mit den Neuteilen als Gesamtkunstwerk aus.

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(die kompletten Bilder hab ich im Tagesalbum <klick>)

Und hier die Einzelteile mal als nettes Gesamtbild.

Kurze Begutachtung, alles soweit gut. Nur der Topeak X-15 Adapter wackelt mit der vollen 1l Pulle doch arg.
Das hat mir zuviel Bruchpotenzial was dann wiederum bedeutet, es muß noch eine andere Lösung her. Man hat da was im Kopf, eine Kollege mit eine Fräse könnte da… . Ich werd ihn mal konsultieren.

Anziehen die Geldbörse, einen Riegel und die Maske in die Lenkertasche werfen, dann ging die Fahrt los.

Bikebasteln/ …hilf anderen !: und wie es eben so ist, die ersten Meters waren dann wieder so, als würde man in eine andere Welt eintauchen.
Das sich das CAADX als Bike so anders anfühlt, hätte ich nicht gedacht. Und so rollte ich zunächst etwas schwerfällig in Richtung Heimatwald.

Keine 10m drin kam mir ein Daddy mit seinem Sohn auf einem Laufrad entgegen. Ich verlangsamt mein Tempo deutlich und vor allem sichtbar. Man guttierte, nickte kurz zum Gruß und dann hielt der Daddy aber an. Es schoss die Frage:„ob ich eine Luftpumpe mit hätte“, aus seinem Mund.

Natürlich hatte er. Und so wurde bei ihm mal ein wenig Luft auf den Hinterreifen gepumpt.

Danach nahm ich aber final Fahrt auf, die Sitzposition auf dem CAADX ist doch eine fast-ganz-andere, als auf dem Stahl Renner. (Dazu aber eventuell ganz um Abschluss noch einen Gedankenzug.) Es ging also langsam von Statten, ich rollte gut an, nahm Tempo auf und innerlich fühlte sich auch die Übersetzung hinten an der frisch bestückten Kassette nicht verkehrt an.

Das Wetter hatte ja inzwischen Formen angenommen, die ich ja nicht ganz so gerne habe.
Aber für eine leasure Testfahrt würde das passen. Zum Glück waren kaum andere Radfahrer unterwegs, ich hatte also freie Bahn.

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Dann ging es an die lange und damit auch nicht ganz so heftige Steigung rauf auf die Halde Humbert.

Vorab, ich unterteile den Haldenastig in Stages, also in einzelnen Abschnitten. Zwischen den einzelnen Abschnitten gibt es immer wieder ein kleines Plateau, wo sich der Radler etwas erholen kann oder je nach Fitness noch mal Schwung nehmen.

Interessant ist, das die einzelnen Stages unterschiedliche Steigungen haben. Die erste ist mit 5,9% noch die Harmloseste.
Ab Stage 2. wird’s mit 7,2% interessant, Stage 3. ist mit 8,3% die „beste“ und Stage 4. ist zumindest gefühlt wieder eher soft in der Steigung. Also mal los, das nun kleine 30 Zahn Kettenblatt an der Kurbel  geschaltet und wieder gefühlt komplett entspannt hochgekurbelt. Kurz vor Ende der Stage 1. stieg ich ab um einen Blick auf die Kassette zu werfen.

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Unglaublich was so drei Zähne am kleinsten Kettenblatt ausmachen. Ich kurbelte also recht gemütlich hinten auf nur 25 Zahn die knapp über 6% steile Steigung hoch. Mir wurde sofort klar, da ist noch gut Luft nach oben.

Auch die zweite Steigung war kein Problem und das ich in der besseren dritten Passage noch einen Gang höher geschaltet habe, war mehr der Neugierde geschuldet. „Mensch rollt das gut“, dachte ich. Und so ereeichte ich mal wieder das Haldenplateau.

Oben drehte ich meine übliche Runde und erfreute mich das Grünwuchses.

An der letzten Planzstelle ruhte ich mich dann etwas länger aus. Ja gut, ausruhen wovon? Noch keine 5km oder doch schon 6km gefahren, den einen Huckel hoch und dann schon ausruhen?

Neben der Testfahrt sollte das auch was für schön sein. Ein wenig die Mixtur aus der Ruhe, dem Wind und den herbei gewehten Geräuschen lauschen. Wie es wohl nachts auf der Halde wäre?

Dann juckte es aber doch, die fette Rampe mußte her. Mit in der Spitze satten 19,6% und die auch noch kurz vor dem Ende hat das was. Auch nicht zu unterschlagen ist, die bei der langen Anfahrt noch vorhandenen Plateaus sind hier nur wenige Kurbelumdrehungen lang. Groß Luft holen ist da also eher nicht.

Praktisch dabei, ich konnte beim runterrollen die frischen Beläge einbremsen (ein Vorgang der bei frischen Bremsbelägen empfohlen wird. Man nimmt gut Fahrt auf, etwa 25-30km/h und bremst dann kräftig ab, quasi kurz vor dem Blockieren der Räder. Bei dem Vorgang kommen die Beläge gut auf Temperatur und können sich so mit der Bremsscheibe „anfreunden“. Ich hatte gerade heute den Eindruck, daß durch die neue Bremsscheibe hinten, dieser Vorgang echt was brachte.). Dann unten etwas ausgerollt, kehrum gemacht und wieder aufs kleine Kettenblatt.

Und ich muß sagen, auch bei dieser guten Rampe machte sich die Abstimmung der Schaltung gut.
Klar, bei den letzten ü. 19% wird das auch zäh, aber das hatte mit einem anderen Effekt zu tun.

Denn ab einer bestimmten Steigung fängt ein Fahrrad an sich vorne aufzurichten. Das kann man sich wie einem störrische. gaul vorstellen, der versucht sich auf die Hinterbeine zu stellen.
Dann kann man nur noch ein Stück auf dem Sattel nach vorne rutschen, eventuell noch etwas Last vom Lenker nehmen, was aber auch irgendwo seinem natürlichen Ende entgegen kommt.

Dann hilft nur noch ein langes Fahrrad, Stichwort Geometrie des Fahrradrahmens. Aber irgendwann steigt man ja auch ab und schiebt. Für dieses Mal hat es aber gereicht.

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Läuft doch, Ziel erreicht und ohne Absteigen. Das war ein wenig innerer Re**hsparteitag.

Nein, insgesamt hat sich damit der ganze Aufwand mit dem Umbau gelohnt. Gut, daß das jetzt mit dem Umbau des Tretlager nicht klappen wollte, lass ich mal außen vor. Denn…

… irgendwann ist ja auch dieses Tretlager aufgebraucht und dann hab ich auch die passende Tretlagerhülse.
Das ich zumindest eine gesteckt bekommen habe, hatte ich ja schon erwähnt. Aber bis das soweit ist.

Unter dem Strich kann ich also sagen, ist gut gelaufen. Auch det Schrauber von Wütec hat sein Bestes gegeben. Ich meine keine fünf Tage und dann fertig. Und das bei den Terminlagen.

Ja und was jetzt? Ich habe wieder zwei gut einsatzfähige Räder und werde natürlich nächste Woche das CAADX gut scheuchen.

Denn es fehlen mir noch 284km bis zu den 1.000km im Monat August. Ich denke-fühle, mit den groben-breiten Reifen und der damit deutlich flexibleren Streckenwahl sollte das nicht die Aufgabenstellung sein.

Dann noch was zu der Andeutung oben, von wegen

Biketechnik/ Bike „Zahnräder“ & Kurbel/ meine Übersetzungen: noch ein wenig technische Zahlen, nix für Nichtradfahrer. Als erstes ein Screenshot meiner nun hinten verbauten Kassette.

Ich würde mal sagen, wenn die anderen noch bestellten Ritzel eingetroffen sind, dann bau ich da auch um. Das steht fest.

Oben rum ginge noch was, auch wenn Shimano als Hersteller das Schaltwerk nur bis 34z technisch frei gibt.
Da kann ich aber durch meine Erfahrung noch mit dem ersten Ultegraschaltwerk am CAADX sagen, auch da gingen die 2 Zahn mehr als zugelassen ohne Probleme.

Das Problem ist nur, Miche als in meinen Augen bester Lieferant der Kassetten (Zahnräder hinten) hat gar kein 36 Zahn Ritzel. Da ist bei 34 Zahn schluss.

Ich wäre aber nicht ich, wenn ich da noch eine Idee hätte. Sram als Hersteller von Kassetten hat da eine Kassette mit maximal 36 Zahn. Wenn man wüsste wie die aufgebaut ist… .

Vorne an einer Gangschaltung ist aber zum aktuellen Zeitpunkt Schluss. Die Übersetzung von 30z auf dem kleinsten Kettenblatt und 46z auf dem Größten hat sich etabliert.
Etabliert bedeutet aber nur, die Hersteller bauen da keine anderen. Die Frage wäre aber, was wenn der Markt, also der Kunde einen Bedarf hätte?

Wobei ich ja aber auch da eine Kurbel wo hinterlegt habe, die mit einer Übersetzung von 28-44 aufwartet.
Bei jener wäre aber wieder die Fingerübung, daß sie einen anderen Achsstandard hat. Sie ist mit einer Vierkantachse ausgestattet. At last, sie ist auf dem BRD-Markt so nicht einfach zu bekommen.

Ein anderer Weg wäre, sich bei den Kurbeln aus dem Mountainbike-Segment um zu schauen. Aber ab dem Punkt bewegt es sich sowieso in eine ganz andere Richtung. Ich sag mal n+1=x.

 

 

 

 

 

…ein Wunschbike?

Speisekarte/ Outdoor/ Café: jetzt hätte ich das fast vergessen. Ich hab ja die ersten Zeilen hier bei einer leckeren aufgebrühten Tasse Caffee getippt.

Mich hat es aber immer genervte, daß es keinen brauchbare Ausguss am Esbit Topf gibt. Das heiße Wasser schwappt also mit einmal rüber.

Also hab ich mit einer Feile eine kleine Kerbe rein gemacht.

Ansonsten, Euch einen schönen Tag und bleibt gesund!  😉

The CAADX is back!/ 20.08.2021

August 21, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebasteln/ Kette & Anrieb/ BB30 – BSA HT-II/ Bikebilder: und glaublich aber auf dem fast letzten Metern von der Jobrunde bimmelte plötzlich mein Mobil. Da ich gerade sowieso stand, wurde das Freisprechdings gedrückt, im Kopf schon die genau Lageposition.
Denn meist kommt ja:„Herr V***e, wo sind sie gerade?“ So kann der Vorgesetzte die Lage einer Person besser einordnen und dann einen Extraauftrag aussprechen. Hin und wieder mag ich so Jobs. Reißt einen aus dem Alltag und bringt einen nach vorne. Doch dieses mal war es anders.

Am anderen Ende der Leitung rief mir der Schrauber seinen Namen zu und mein Kopf brauchte eine kurze Weile, daß jetzt einzuordnen. Es gab eine kurzen Informationsaustausch mit der finalen Info, das Rad sei fahrbereit & fertig.

Also wurde kurz was umorganisiert und ich bin auf einen Sprung hin. Die zuvor schon durchgereichten Infos konnten aufgegliedert werden, so das selbst ich sie verstand. Das das Gebastelt so funktioniert wie sich das gehört, mußte er etwas in die Trickkiste greifen. Aus jener Box, um genauer zu sagen vom Bike seiner Tochter holte er ein oder waren es jetzt ein Paar Bauteile.
Er selbst konnte sie jetzt nirgends bestellen, denn mit den Leuten mit denen er sprach, wussten gar nicht was er wollte.

Erstmal war alles gut, ich sagte zu die Bauteile anzuschaffen, ja der Markt ist zur Zeit höllenleer und man muß halt suchen. Da ich aber zum Glück ein paar mehr Radläden kenne, werd ich da mal rangehen, eventuell hat ja auch einer aus dem Radforum eine Tip. Den Ausdruck zu dem Bauteilensemble hat er mir noch mitgegeben.

Kasse machen.

Da hinten noch einen Bremsscheibe fällig war, hatte er mir aber schon gesagt, hat er die auch gewechselt. Das neue…

  • GRX Schaltwerk ist samt einem frischen…
  • Schaltzug montiert und die…
  • Kurbel ist drin
  • Bremsscheibe hinten (am CX Laufradsatz)
  • Kette (die ich ja noch hier hatte) hat er auch gewechselt

*gerade gesucht & gefunden*

Das Acros A-BB GPX-Adapter Set hatte ich noch für 23,48 Euro inkl. Versand eines bei Bike24.de gefunden und gerade eben bestellt.

Auf dem Weg in die alte Heimat mit dem GOLF werd ich das Bike dann in der Firma abholen. Dorthin hatte ich es verfrachtet und zwischen gelagert.

Macht Euch einen netten Tag und  bleibt bitte gesund!

Bis gleich. 😉

30.245km & 46.502km/ 07.07.2021

Juli 8, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biketouren Bilder: und weil es ja irgendwie weiter gehen muß, wurde ein Plan geschmiedet.

Montag: Anpfiff von Wecker und eine gewisse Trägheit in den Knochen. Doch dank einiger Übung mit dem schwungverleihenden Getränk komm ich vorwärts. Auch auf der Piste geht es mit dem Stahl Renner gut voran.

(mehr Bilder gibt’s im Juli-Album <klick>)

Schon mal gesehen, trotzdem aber exemplarisch.

Später wird mir klar warum ich träge war. Da am Sonntag eher ruhig war, stellt mein Körper auf Ruhemodus und dies außer der Reihe. Ja so ist das eben…

Die Heimfahrt ging dann ein Stück weit südlicher als die sonst schon fast üblich verlängerte Seseke-Klöcknerbahndamm-Heimfahrt.
Für die nächsten Tage nahm ich mir dann vor, auch mal wieder die anderen Passagen „abzuarbeiten“. Rein von der Schicht her passt das, die Freizeit nach hinten raus will ja auch gefüllt werden.

Dienstag: auch der gestrige Nachmittag eher ganz ruhig gemacht. Frisch machen, das CAADX bereit stellen und ganz wichtig…

…das Espresso-Set bereit legen!

Denn am Job streikt der Kaffeevollautomat. Ein Techniker war am Tag zuvor daran, das Bedienfeld war für uns nicht mehr zugängig. Extremst suboptimal.

Das Wetter in der Früh war mir holde, es ging marschartig vorwärts. Nur wärmer als am Vortag war es. Bei der letzten Kanalübertragung…

Kann man mit leben denke ich. *freu* Den Gedanken zu einer Sonnenaufgangtour erwähne ich nur am Rande.

Ach ja, das CAADX. In der Firmenkutschte verladen ging es dann auf eine Frage nach Wütec.
Der gute Mann hat sich abermals meiner angenommen, meine Frage erklärt und sich auch bereit erklärt, über eine Einkaufsliste zu schauen. Also werd ich ihm die mal zukommen lassen. Natürlich hab ich auch der Crew was großzügig in die Kaffekasse wandern lassen. Man winkte zwar ab: „sei doch nicht nötig“, aber ich sah und sehe das anders. Ansonsten…

…das Wetter ist windig, wechselhaft draußen, da sollte eine Genussrückfahrt machbar sein. Wurd´s dann auch.

Die Nase im warmen Wind, umspült vom Duft der reifen Feldfrüchte. Wunderbar.

Mittwoch: hatte ich eigentlich schon ma‘ erwähnt, daß mit dem Stahl Renner fahren eine ganz andere Welt ist? Außerdem, ich weiß ja nicht, aber irgendwie hab ich den Eindruck, je frischer es draußen ist, des so besser komm ich vom Fleck.

Die „Nadel“ während des Runs…

Mit 43:05min. für den Turn gestopt. Gebremst haben die ersten zwei Ampeln die natürlich nicht knackig auf grün springen wollten, sowie die paar Straßenquerungen die ich ab Preußenhafen habe.

Ach ja, die Brücke uber den Channel am Preußenhafen natürlich auch. Kurz vorher einbremsen, 45° Turn und dann in ein paar Schleifen die Kurbel mit der 54-16 Übersetzung im wollte auch rund gehalten werden.

Ich wette, wenn ich eine guten Tag habe und alle, aber auch wirklich alle Kreuzungen samt Ampelanlagen ohne Bremsen zu machen wären, dann käm ich auf unter 40min..

Das wär ma‘ watt. Genug rum geprollt. *lach*

Natürlich hab ich hinterher erstmal Futter für die Jobrunde vorbereitet. Lasst Euch aber nicht täuschen, selbst wenn die eigentlich zu kleine Küche aufgeräumt ist, sieht es immer ein wenig wild aus. Diverse Herrschaften lassen ihren Krempel gerne mal so rumstehen.

Den Tag über war das Wetter mal so, dann mal wieder so. Mir gefiel es, denn im großen Schnitt war das Wetter zwar warm, aber bewölkt. Und so gab es noch eine weitere fixe Rückfahrt, auch da die Nadel erneut am Anschlag und hinterher…

Sport: …noch ein wenig Training im Burggarten. Damit war der meinge Tag auch zu ende, die Waschmaschine ausräumen, seine Klamotten zum trocknen bereiten, duschen und jetzt gleich futtern, sacken lassen, noch was chillen und dann ab in die Federn. Finales Ausruhen so zu sagen.

Natürlich schreib ich heute keine Einkaufsliste mehr, was aber nicht ganz so arg ist. Im Hinterkopf hab ich noch eine Story mit dem Thema Café. Man darf sich also auf weitere Zeilen freuen.

Bleibt gesund und habt einen schönen Tag.  😉

Rumgelaber 03.& 04.07.2021

Juli 5, 2021

Bikealltag/ Rumgelaber/ Sport & Alltag/ Café: erste Amtshandelung am Samstag, Caffee beim Röstwerk Dortmud Hörde bestellen. Gut auch das ich durch CoffeeNewsTom und den in der Frühe gelesenen Artikel erinnert wurde.

Es wurde erneut ein Peru Pachamama…

…diesmal aber keine 250g Probierpackung, sondern weil er mir überaus gut mundete direkt die 500g. Da lohnt sich dann auch der Versand.

Das wurde dann nach dem allmorgendlichen Espresso-Zeremoniell, dem Wäsche aufhängen und einem kleinen Frühstück gemacht.

09:41Uhr: der Burgrasen ist gemäht und ich merke, daß ich mich ein wenig vor meinem Training drücke. Der Grund könnte sein, ich habe heute „länger“ geschlafen. Also bis um kurz vor sieben. *lach*
Hilft aber alles nix, man kramt gleich die wenigen Sachen raus, startet los und dann wird das schon. Das Sonnensegel ist auf jeden Fall ma‘ aufgespannt.

Ferner liegt dann noch an das CAADX werkstattfertig zu putzen, es geht ja eh weg, so oder so…
…und dann könnte man noch ein wenig Grünschnitt machen. Und überhaupt, auf dem Gehweg wäre auch noch das eine oder andere was zwischen den Fugen was raus könnte.

Die Aufgabenstellung die Einkaufsliste für den CAADX Unbau zu erstellen und diese dann zur Kontrolle dem Händler zukommen zu lassen, steht auch noch auf der to-do Liste.
Die Tips und Beratungen im Forum sind ja gut, aber bei der Menge an Infos sollte der Schrauber selbst entscheiden was er für richtig & machbar hält.

Ob ich dann noch in den Baufachmarkt fahre umd Rasensaamen, was gegen Ameisen und irgendwas was auch immer da noch war zu holen, lass ich mal offen.

So „Abfahrt“ mit dem sportlichen Teil.

11:54Uhr: der sportliche Teil der Gesunderhaltung ist erledigt. War natürlich mit der umziehenden Sonne ein Gerutsche von einer schattigen Ecke in die nächste. Die letzte beiden Durchläufe fanden an der Ecke zur Buchenhecke statt. Jene spendet gegen Mittag durchgehend Schatten. Außerdem geht hin und wieder ein Windzug. Überlegungen zum weiteren Verlauf. Erst duschen dann Baumarkt und anschließend Mittagessen? Ich denke ja.

13:10Uhr: das Mittagessen sacken lassen…

…und anschließend noch ein Käffchen. Schätze ich. Dann sehen wir weiter.

Das mit dem Baumarkt ist entfallen, weil mir just wieder in den Kopf kam:„die Geldbörse liegt ja in der Firma.“ Ja blöd gelaufen. Macht aber auch nix. Da kommt sie ja nicht weg.

13:55Uhr: die Augenpflege nach dem Mittagessen ist beendet und da die winzige Menge vom oben genannten und nach bestelltem Caffee nicht für einen ebensolchen in aufgegossen reicht, gibt’s einen – Kleinen – netten.

Inzwischen ist auch mein Portemonnaie aufgetaucht. Es lag in meiner Schublade unter einem Haufen anderer Dinge. Vielleicht geht’s doch noch auf eine Männer-Shopping-Tour los. *grins*

17:39Uhr: Baumarkt war dann angesagt, passte auch vom timing gut. Denn so war für den angedachten Grünschnitt dort Schatten, wo man ihn braucht. Ist dann aber doch wieder eine gute Stunde plus mit dem Grünschnitt samt wegräumen geworden. Eine zweite Dusche war auch fällig.

Akut ist Hängematten-Lage angesagt und eben…

…Zeilen tippen.

Bike nachgedacht/ The Cure – Forest: natürlich bin ich noch nicht zu der Teileliste gekommen. Der Grund ist recht einfach, also neben dem das ich ja was anderes gemacht habe.
Mir ist immer noch nicht ganz klar, wie eine HT-II Kurbel montiert mit einem BSA Lager stimmig als Wechselteil für ein BB30 Lager-Kurbel-Kombi eingebaut weren könnte?

Auch wenn ich jetzt weitere technische Überlegungen der Leserschaft erspare, ich denke ich werd das CAADX doch noch nicht putzen.

Und auch dafür gibt es einen Grund, oder besser, eine Idee. Ich fahre nächste Woche damit doch noch einmal den Jobturn und zwischendrin oder eben hinterher kann ich dann mit dem Rad mal beim Schraubermeister des Vertrauens aufkreuzen und ihn ob der Sachlage abermals konsultieren.

Da ich aber ein anständiger Kunde sein will, werd ich mich auch mittels einer Spende in die Kaffeekasse erkenntlich zeigen. Muß dann also mal was zur Hand haben.

18:18Uhr: eine Planung für den Sonntag hab ich nicht zur Hand. Eventuell will die holde Gattin ja was gemeinsames machen?

Sonntag: es ging dann auf einen Sprung rüber nach Münster zum Aasee. Dort angekommen sind wir nach einer kleinen Runde beim Mühlenhof Freilichtmuseum eingekehrt. Naja, genau genommen nicht eingekehrt, sonder draußen unter den Bäumen.

Imposant war der Pfau im Zugang. Menschenscheue kannte er wohl nur bedingt.

Auch die im Außenbereich der Gastronomie verweilenden Raaben hofften auf das eine oder andere Leckerli. 

Da mir dann einfiel ein das es doch da ein Restaurant (Projekt) Elbēn geben muß, sind wir dann noch kurzentschlossen dorthin.

Wieder leicht erfrischt ging es dann zunächst zum Auto um damit die Lokalität an zu fahren. Auch das war nicht der schlechteste Plan.

Dort angekommen kurz die Karte studiert und sich vom Freundlichen hinter der Theke beraten lassen, dann erprobungsweise bestellt. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Wobei, so neuartig kann das ja auch nicht sein.

Ja und das war es auch nicht ganz so. Wir hatten als Hauptgericht zwei dünne Teigtaschen, etwas größer als eine kleine Pizza, gefüllt mit einmal Hähnchenfleisch und einem Hackfleisch, dazu Hirtenkäse und ein paar andere Leckereien. Als Beigabe entschieden wir uns für einen Salat. Auch zu dem wurde das Brot, was im Grunde genauso war, wie die Teigtasche, halt nur nicht gefüllt, gereicht.

Mit der optischen Portionsgröße hatte ich so zunächst meine Bedenken. Bin ja ein alter Fressack, wie man gerne sagt. Aber man kann sich auch täuschen. Denn die Füllung gerade mit dem Hirtenkäse brachte schon gute Sättigung.

Und geschmeckt hat es auch.

WordPress: kleiner Einwurf in Sachen Technik und WordPress, man fummelt wohl gerade wieder hinter den Kulissen rum, Nutzer oder eben auch Kunden haben sich ja an den dann wohl hinfälligen Zustand gewöhnt.

Auf dem Mobilbrowser (inzwischen auch am stationärem Gerät) werde ich wieder gefragt, ob ich denn nicht eventuell doch den neuen Blockeditor nutzen wolle, oder beim klassischen Editor bleibe?

Gott, was nervig! Weiter im Tagestext…

Ungesättigten Zustand ging es dann wieder heim. Der Regen prasselt auf das Tarp welches ich über die Terrasse gespannt habe. Es soll und wird einen Absacker geben, inspiriert vom CoffeNewsTom Blog.

Espresso vitnam styl, ein Versuch. Ein Glas, ein Drittel kalte Sahne, ein weiteres Drittel kalte Milch, einen Löffel Zucker und umrühren.

Anschließend den Espresso drauf. Geschmacklich interessant, aber der Mix aus Sahne und Milch kommt nicht an Dosenmilch heran. Mundet aber trotzdem. Der Regen prasselt auf‘ s Dach, der Kuchen schmeckt.

Euch einen guten Wochenstart und wie immer, bleibt gesund!  😉

 

30.157km & 46.448km/ 02.07.2021

Juli 3, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Stahl Renner/ Hitzefahrten +20c°/ Bike- & Biketouren Bilder: ob die große Hitze jetzt vorbei ist, wird sich noch zeigen müssen. Auf jeden Fall ist es mal erträglicher geworden.

Donnerstag: man hockt bei gewohntem Heißgetränk in der Küche und schlürft es weg. Auch wenn ich das fertige Hinterrad am Vortag abgeholt habe, in den Stahl Renner montiert wird es erst heute nachmittag.

Der Grund war recht einfach, ich habe inzwischen Infos aus dem Radforum erhalten, daß das von mir ausgesuchte Tretlager für die Erneuerung am CAADX so nicht passt. Warum war mir zunächst nicht ganz klar, hab dann also näher nachgegfragt. Mit den wieder neuen Infos hab ich dann noch ein paar Seiten verglichen um der Sache gedanklich Herr zu werden. Natürlich war das mehr oder weniger aussichtslos. *lach*

Nein, das dumme ist, ein regulärer Händler würde das wohl kaum so umbauen, in so fern fehlen da Erfahrungen.

Bei dem Schrauber wo ich war, der hat sich das von mir angehört, das zwar auch so abgesegnet, sich aber leider auch nicht die Teile im Detail – einstudiert. Das kann ich ihm nicht übel nehmen, da ja selbst für jene Fachleute eine Übersichtlichkeit ob der Menge der verschiedenen Standards kaum gegeben ist. Vielleicht muß ich da nochmal umdisponieren?

Kurz gesagt, das muß man in Ruhe angehen.

Zum Alltag, die Hitzewelle und auch das warm sein hat sich zumindest für diesen Tag erledigt. Mit Arm- u. Knielingen geht es los. Ein paar Tropfen fallen auch, aber nix weltbewegendes. Ist aber auch nett mal nicht durchgefiebert am Job an zu kommen. Entsprechend verläuft der Arbeitstag.

10Uhr X: man ist von Job her in Herdecke, es ist Markttag. Natürlich weiß man das hier Markt ist und auch das ein guter Reibekuchen-Stand dann dort verweilt.

Also gibt für fünf Taler drei wohlgelungene, nicht zu heiße Reibeplätzchen mit Apfelmus, ein Trinkgeld inklusiv. Jamjam. Bis zum Schichtende hält das dann auch vor.

Mit der Heimfahrt hatte ich nicht ganz so großes Glück. Könnte man sagen. Denn bei sehr feinem Nieselregen und gerade mal 12c° sollte man meinen, es war alles andere als gemütlich. Dem war dann aber nicht so. Ich kam gut vom Fleck, auch dank der richtigen Windrichtung.
Und erstaumich fand ich, daß 12c° nicht mal sonderlich kalt sind. Nach der Ankunft wurde der Stahl Renner startklar gemacht. So kommt das nicht mehr ganz so stimmige Tretlager am CAADX zur Ruhe und der Stahl Renner wieder zum Einsatz.

Muß ja auch getestet werden, was da wider istand gesetzt wurde.

Freitag: im Gegensatz zum vorherigen Tag soll es regenfrei bleiben. Mal sehen wie das so läuft?

*nach der morgendlichen Fahrt*

Ja was für ein Genuss! Der Stahl Renner rollt wie Schmitz Katze, hab jetzt aber auch nach der Ankunft nicht explizit nach der erneuerten Technik geschaut. Das Wetter blieb tatsächlich trocken, nur eine leichte Bodenfeuchte auf dem Asphalt.

Mit dem ganzen Regen der letzten Tage mus ich am Wochenende unbedingt mal rauf auf die Halde, schauen was die Beete und die Bepflanzungen so treiben?

Nach dem Schichtende wird‘ s wohl eine verlängerte Heimfahrt werden. Geht quasi nicht anders. Und es kam, wie es kommen musste, die Heimfahrt wurde erneut über eine recht passable Kombination abgespult.

Dabei tat sich schon am späten Vormittag eine blasse Vorahnung als recht bekloppte Idee auf. Könnte man nicht mit dem Stahl Renner die Halde Humbert erklimmen?

Probieren kann man es ja mal, also mal los. Nach dem ersten kleinen Buckel zum Haldensockel hoch gab‘ s zunächst eine kleine Schleife um Schwung zu holen. Aber schon im Stage 1 zeigte sich wo ein Problem liegen könnte.

Nicht die Steigung oder deren Länge, nein auch nicht der feine Split in einigen Abschnitten war das Problem, sondern die den letzten heftigen Rehentagen geschuldeten Auswaschungen in Form von Wasser-Rinnen. Hölle sag ich. Auf den jeweiligen Zwischenebenen lag dann dort das gesamte ausgespülte Gut. Das hatte eine so feste Konsistenz wie – Treibsand.

Es half nix, mit der gerade mal nur 28mm breiten Bereifung war das aufwärts nicht zu machen. Gut, man hätte es probieren können, ja. Voraussetzung dafür eine gewisse Neigung zum Suizid. *lach*

Ich bin dann die zwei kurzen Teilstück schiebend weiter und konnte dann danach tatsächlich wieder „einsteigen“. Sprich erst einen Fuß einklicken, Schwung aufnehmen und dann auch den anderen Fuß einklicken.

do nature: meine drei Beete oben hatten mit dem Wetter der letzten Woche weniger Probleme. Ganz im Gegenteil, dort wo ich frisch einegsäht hatte (das Bild mit dme liegende Rad davor), sprießte es vorzüglich.

Auf eine kleine Haldenrunde zum Haldenzeichen bin ich noch los, hab dann aber leider ein bisschen Müll mit aufnehmen können.

Innerlich recht zufrieden begab ich mich bergab, was rollend in vorsichtig zu machen war. Aber find erstmal die Linie. Wenn das mal besser abgetrocknet ist, probier ich das noch mal rauf.

Ja und so war dann diese Woche. Gut war, daß der Stahl Renner weder an den Start gehen konnte. Die Bastelbude am anderen Rad muß ich noch sacken lassen und wohl oder übel abermals den Fachmann kosultieren.

Habt einen netten Samstag und bleibt gesund!