Archive for the ‘03. The Cure – Forest’ Category

36.884km & 28.949km/ 30.05.2020

Mai 30, 2020

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singelspeed 54-16/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: auch der Freitag verstrich in einem guten Lauf. Ärztlicher Abschlussbesuch ohne weitere Auffälligkeiten, Mitnahme des Scheins für die nächsten physiotherpeutischen Behandlungen, Frühstück auf der Burgterrasse irgendwas machen und dann am Nachmittag noch eine entspannte Ausfahrt bis zum Burghügel.

Darüber hinaus ging es dann noch auf einen Gegenbesuch zum Kumpel aus´m Dorf hier. Ein wenig plauschen, zwei Becher Wasser und dann die Rückfahrt.

So in schwarz-weiß sieht der Stahl Renner doch auch chic aus.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike & Pack: der heutige Samstag wurde erstmal entspannt angegangen. Hört sich jetzt blöd an, so als ob ich Stress hätte. Nein hab ich natürlich nicht. Aber es war halt entspannt, weil ich keine wirklichen Tagesziele hatte. Und so gab es eine mehr oder weniger spontane Wald-Hängematten-Tarp-Test-Runde <klick>.

Tja und wie man sieht, ich war wohl nicht der Einzige im Wald.

…und sonst?/Newsticker: da ich mal wider Platz brauchte hab ich gestern drei Dinge die nun wirklich als überflüssig von mir eingestuft wurden in Anzeigen gefasst. Die entsprechenden Artikel können auf dem Nebenblog unter der neu geschaffenen Rubrik Blow-Out erspäht werden. Fürs erste gibt’s…

Muß einfach raus, ich brauch den Platz und das ich die Sachen noch irgendwie wirklich brauche ist eher unwahrscheinlich. Und wenn, dann hab ich eben Pech gehabt.

36.878km & 28.912km/ 28.05.2020

Mai 28, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: der Mittwoch war auch wider ein guter Tag. Am Morgen einen Pyhsiotermin wahr genommen, wo man auch schon wusste wo die Baustellen lagen. Danach noch eine kurze Einkaufsrunde, Brot wollte besorgt werden um sich ein brauchbares Frühstück mit Schnitte zu zubereiten. Frisch gestärkt und frohen dennoch aber vorsichtigen Mutes ging es dann mit dem CAADX auf eine Besorgungsfahrt ins Dorfzentrum.

Wohin lässt sich am Gabentisch schnell erkennen und ja das Bike läuft immer noch sauber und die Sache mit dem alternden *grins* und austauschbedürftigen Laib, erzähl ich ein paar Zeilen weiter unten.

Donnerstag: die Woche neigt sich dem Ende entgegen, am Morgen eine Physiotherapie, danach Frühstück in echt und…

Bikealltag Stahl Renner/ Singelspeed 54-16: …wider auf eine Besorgungsfahrt ins Dorf. Diesmal ging es zunächst zum Geldinstitut, dann zum LBV und dann doch mal wider auf einen Sprung bei Unterwegs Hamm rein. „Demnächst würde man mir eine Kaffee anbieten“: so oder so ähnlich stand es in deren Augen. Es gab aber nur Kleinkram. Mehr dazu dann unter…

Newsticker: …dem Beitrag kleine nette Dinge.

Sport & Alltag: zu Hause bestens angekommen, keinerlei Auffälligkeiten, aber mit mit einem inneren Auge auf sich selbst. Nach dem bewässern des Grüns wurden die Neuigkeiten ausprobiert, zumindest teilweise. Dann machte ich mich mal auf, um einen ersten Ansatz im Bereich Training aus zu probieren.
Irgendwie klappte das ganz gut, aber auch natürlich wider das innere Auge. Ich habe dazu ein paar bekannte Übungen zusammen gepackt, könnte man zumindest Ansatzwiese auch für die Zukunft so lassen, hab es aber auch ganz locker angehen lassen. Bloß jetzt nix verreißen.

Rumgelaber/ Cyborg-R: ich würde mal sagen, nach der ersten Sensibilität vom Montag war mein Eindruck nach der Radfahrt am Dienstag, daß es eventuell nur etwas Einspielen braucht. Grundsätzlicher Knackpunkt, nicht lange rumsitzen im speziellen nach einer Radfahrt. Für den Folgetag hab ich zudem auch noch ein wenig Reaktivierung im muskulären Bereich innerlich angesetzt.

 

Rumgelaber am Sonntag

Mai 3, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Rumgelaber: wie fang ich mit dem neuen Geschreibsel an? Eigentlich könnte ich einen Erfolg verzeichnen, oder Teilerfolg? Ich tippe mal einfach so los.

Der Vormittag begann mal wider etwas später, Frühstück & Co. folgen, das Wetter war gut, ich begab mich raus. Die Sonne lachte und im Burggarten war es wohlig warm. Und so machte ich mich daran das gestern zum trocknen in der Fitness-Garage…

…aufgehängte Tarp wider weg zu packen. Ich hatte gestern noch ein paar Maße für das Hängematten Forum an der neuen Hängematte abgegriffen. Da es aber schon nach Regen aussah, hab ich das natürlich unter dem abgespanten Tarp als Regenschutz gemacht. Das hat dann auch recht gut funktioniert. Hinterher hab noch etwas unter der Hängematte gechillt und den Poncholiner ausprobiert. Hier galt es ihn irgendwie sinnig an die Hängematte zu bekommen.
Ideen dazu hatte ich, final konnte ich aber dazu nichts fertig stellen. War auch egal, denn heute habe ich mich dann endlich mal etas mehr final ans Bikepacking begeben.

Newsticker: den entsprechend Artikel dazu habe ich auf dem Nebenblog platziert. Unter dem Titel Bikepacking – 03.05.2020 gibt’s in gewohnter Weise viel Text mit Gedanken und Hintergedanken sowie reichlich Bildmaterial. Nachdem das dann abgeschlossen und auch wider weggeräumt war…

Biketouren: …gab es noch eine kleine bescheidene Radausfahrt mit Kind no.1. Bewegung für uns sollte gut sein, war auch nett, doch leider zeigte sich dann bei mir hinter…

Cyborg-R: …das meine rechte Seite akut wider zickt! Damit und vor allem mit den Erscheinungen die ich schon die Tage über beobachtete, mistig beim Stehen, wird es wohl kaum noch besser gehen. Das färbt dann diesen Tag als eher einen Misserfolg ein. Zumindest an diesem Punkt. Aber so ist das eben…

Noch einen schönen Sonntag und bleibt gesund!

Mai Heimatkunde/ 36.834km/ 02.05.2020

Mai 2, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Erstbefahrungen/ Bike- & Biketouren Bilder: ich war ja schon die Tage neugierig und heute war es dann soweit. Die erste Grundvoraussetzung war, daß der Wetterfrosch für gestern eher kaum Regen ankündigte und wenn dann eher sehr spät. Das bewahrheitete sich nicht ganz, war aber deutlich positiver, als die Wettervorschau für den folgenden Tag.

Die Verlässlichkeit solcher Aussagen lass ich mal dahingestellt, aber ich wollte nicht riskieren, die eigentliche Heimaterkundungstour Termin mit gestern/ Samstag, daß das ins Wasser fällt. Also mal los!

Das Wetter war dann auch so wie ich mir das dachte. Am Anfang noch etwas zu warm, aber Kleidung ablegen und her gemäßigtes Tempo half. Dabei entdeckte ich wider eine neue Querung in Höhe des Flughafen. Da kamen Leute samt Hund quer über die Wise, also bin ich da auch mal her.

(Restbild- u. Filmmaterial wie immer im Album)

Der restliche Weg bot mir keine wesentlichen Neuerungen. Am Kreuzungspunkt kurz vor Ahlen hatte man an der Werseradroute Tisch und Bänke entfernt. Da wurde wohl auch zu oft Party gemacht. Sah ja auch immer wider mal entsprechend aus. Und so wird der Stadt wohl der Kragen geplatzt sein.

Ab dem Punkt war es aber wirklich kaum mehr als eine halbe Stunde bis ich das Zielgebiet erreichte. Direkt an der Zufahrt ein großes grünes Schild mit allen Infos…
…was man nicht darf. Hier die Kurzversion. Man darf das Schild lesen, sich an die Regeln alten und eigentlicher zu Fuß unterwegs sein und die Luft dabei einatmen. Lagern, was das auch immer ist oder wie genau sich das wider definiert, stand schon auf der Black List. Ist lagern schon wenn ich stehen bleibe und ein Bild mache, mir womöglich noch die Nase putze oder erst wenn ich über Wochen dort eine Unterkunft errichte? *lach*

Merkwürdig nur, daß am östlichen Zipfel des eine Sees eine Wise mit Mülleimer stand? Was machen die Mülleimer auf einer ansich verbotenen Liegewiese?

Ich drehte vorsichtig und intuitiv meine Runde. Echte Wegstrecken recht direkt oder unmittelbar an den beiden Seen gibt es nicht. Das sind mehr oder weniger nur Laufspuren. Das Gelände ist recht lehmhaltig und überall liegen Steine rum. Ich mag dieses Gelände ja sehr. Es erinnert ich immer irgendwie an Kroatien oder Fuerteventura. Das ist ja genau mein Ding.

Ich tastet mich also um die südliche Seite des einen Sees. Dabei kam ich eben an jene Liegewiese und startet einen Versuch ab dort wider in Richtung Westen zu kommen. Freundliche Eingeborene gaben mir Auskunft, doch dann standen wir gemeinsam am Flatterband. Das Ordnungsamt hatte wohl diesen Abschnitt gesperrt. Die Aussicht für den Weg dann 250 Euro zu zahlen verkniffen wir uns gemeinsam. Ich bin dann einfach wider zurück.

Zwischenzeitlich kam mal ein kleiner Schauer runter, das Licht spielte mit den Wolken, fantastisch.

Nachdem ich dann von der westlichen Seite aus am Hang entlang doch noch einen einigermaßen machbaren Weg gefunden hatte wurde auch oberhalb der blauen Lagune noch eine kurze Trink- u. Genusspause eingelegt. Ab da ging es dann wider gen Burg und auch wider die Werseradroute entlang. Ich gebe zu, an der Gabelung zu jener Strecke habe ich einen Moment innerlich gezögert. Man könnte doch ma´…

…doch ich bog wider auf den Hinweg ab. Kurz hinter Beckum fiel mir dann wider ein, woher ich eigentlich noch fahren wollte. Da gibt es eine Querverbindung von Beckum nach Lippborg. „Egal“, dachte ich, kann man ja nächstes mal machen. Vielleicht auch dann anders rum.
Jetzt machte sich auch ein leichter Appetit bemerkbar. Ich beschloss an der Route entlang zu rollen und eine der Hütten als Pausenpunkt zu nutzen. Doch daraus wurde nix.

Die schöne Hütte an der ich schon am Vormittag vorbei gefahren bin, war inzwischen abgesperrt. Schon auf der Anfahrt war mir aufgefallen, daß man dort wohl den 1. Mai gründlich gefeiert hatte. Es sah im Vorbeifahren echt wild aus. Becher und Flaschen flogen rum und natürlich auch Müll.
Man hatte das zumindest um die Hütte rum schon bereinigt, dann aber eben abgesperrt. Innen sah es aber noch recht gediegen aus. Leer Flaschen und Becher standen immer noch rum. Damit die leeren Plastikbecher nicht durch die Gegend fliegen würden, hab ich sie in den Müll geschmissen und bin dann doch weiter. Dreckspack!

(Man müßte wissen wer das war und dann die Herrschaften direkt am Folgetag, selbstredend wecken um acht, zur Aufräumaktion unter Aussicht animieren. Reparatur natürlich auch.)

Kurz nach dem Losfahren bemerkte ich, wie meine Finger eine wenig von der Aufräumaktion klebten. Bei einem kurzen Stop hab ich sie dann und er Werse gewaschen. Gut das sie direkt neben der Radroute her fliest.

Pause gab es dann erst hinter dem Kreuzungspunkt bei Ahlen an einem bekannten Aussichtsturm. Die Hängematte wurde aufgespannt, die kleine Dose Ravioli (über geblieben von der letzten großen Tour) wurde auf dem Esbit Brenner gestellt und warm gemacht, dabei sitzen in der Hängematte.

Ab da ging es dann wider kopfnavimäßig oberhalb des Gelände weiter. Hier boten sich wider bekannte Waldrouten an. Die einfache Losung, im Wald viele Bäume von daher weniger Wind. Klappte auch soweit. Denn der Gegenwind nervte mal wider. Hinzu kam noch ein kleiner Regenguss, jener aber nicht wirklich lange. Aprilwetter halt. *lach* Ach ja, natürlich fuhr ich wider über die neu entdeckte Querung, gönnte mir vorab noch einen Expeditionsharken am nahen Fließgewässer.

Natürlich habe ich dann zum Abschluss dem CAADX als treues Fahrgerät auch mal wider eine gründlichere Schlauchwäsche nebst ein paar bescheidener Handgriffe gegönnt. Ich wusste schon gar nicht mehr wie cool oder chic das CAADX ausschaut. Der ganze Kanalstaub…

Sport & Alltag: ja uns so mit diesen letzten Zeilen war dann heute auch erstmal länger auspennen angesagt. Frühstück in gemütlich sowieso. Dann wurde das umgesetzt, was eigentlich gestern angestanden hätte. Mein Crosstraining. Nach der nun Leiderauszeit mit dem gesundheitlichen Missgeschick muß man ja auch an der Baustelle wieder ran.

Das ich jetzt übermäßig motiviert war, kann man so nicht sagen. Vorsichtig wäre da so der Begriff, denn jetzt übermotiviert wider was verreißen wäre kein guter Plan. Überhaupt höre ich ja nach so einer Gesundheitsattacke etwas intensiver in den Laib und dann auch eben mit dem Training. Insgesamt kann ich aber sagen, auch wenn ich etwas an Leistung eingebüßt habe, was aber nicht ausbleibt. Es klappte noch recht passabel. Der Rest wird sich dann wider einspielen.
Und ob ich nun nur 3 x 18 Klimmzüge mache oder dann doch wider die 3 x 20 Stück, juckt mich erstmal herzlich wenig.

Nach dem Training dann geduscht und nach einer kurzen Pause auf ins Dorf gefahren. Kiste Wasser holen, Brot für die Schicht am Montag und zwei Boxen für die Fitness-Garage um dort dann ein wenig Krempel für…

Outdoor: … die Aktivitäten neben dem Radfahren unter zu bringen.

Jetzt werd ich mir erstmal eine kleinen Espresso gönnen und dann noch ein paar nette Handgriffe machen. Vielleicht später mit der Ältesten eine kleine Radrunde hier im nahen Claim. Also wenn das Wetter mitspielt.

Habt noch ein schönes Wochenende und bleibt gesund!

36.766km / 30.04.2020

April 30, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: die neue Meldung für den heutigen letzten Tag out-of-order, Radfahren geht noch. Nachdem ich heute Vormittag die eine oder andere Aktivität gestartet und auch ohne große Beschwerden oder Anzeichen davon durchgeführt hatte war ich guter Dinge. Nach dem Mittagessen wurde nochmal die neue Hängematte rausgekramt, sich einen Espresso gekocht und dann etwas gechillt.

Doch irgendwann war genug des Lotterlebens und so schwang ich mich aufs Bike. Meine Älteste konnte noch nicht mitfahren, da sie unpässlich war. Und so tuckerte ich hier erstmal grob in Richtung Süd durch den nahem Heimatmwald, drehte dann auf der westlichen Seite eine Schleife um mich dann dem finalen Zielgebiet den Haldenzeichen zu nähern.

Das Wetter spielt ein weite Strecken mit, es war angenehm warm, aber auch nicht wider zu warm, der Wind ging seicht. Erst mit der Auffahrt auf die letzte Halde sah ich wie in der Ferne die Regenwolken reinkamen.

Also wurde dann auch ab dem Punkt nicht mehr ganz so lange gemacht, sondern etwas direkter wider gen Burg getrampelt. Auf dem Heimweg entdeckte ich noch eine Kuriosität.
Aus dem Gebäude des ehemaligen brüderlichen Discounter, also jener der auch lange leer stand und noch durch die Lage in einem entsprechend sozial aufgestellten Wohngebiet alles andere als einladend war, hatte man Loftwohnungen gemacht.

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Von außen nett hergerichtet und wohl auch innen nicht gerade gekleckert. Fußbodenheizung und Klimaanlage sowie großzügig bemessen wurde ausgewiesen. Hört hört!

Nach einer weiteren Passage eines schmalen Waldtrampelpfad traf ich mit den ersten Regentropfen auf der Burg ein. Ja Radfahren geht noch.
Wenn das Wetter mitspielt, dann wird es die Tage doch noch nach Beckum gehen.

36.752km/ 24.04.2020

April 24, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder: hallo meine lieben Damen & Herren, es geht weiter in der Berichterstattung.

Donnerstag: man kurbelt sich durchs Leben. Tatsächlich wird schnell klar, es ist doch nicht so warm wie der Wetterfrosch verlautbarte. Der Blick auf das Messinstrument vor der Burgpforte ließ mich umgehend zum längeren Beinkleid greifen.

Ab etwa Minute zwanzig war dann aber alles auf Betriebstemperatur, es lief. Zur Variation ging es am frühen Tage nicht an den Lippeauen kurz vor Lünen her, sondern mal wieder recht straight hoch zum Channel. Dort brachte die aufgehende Sonne nochmals eine warme Brise im Rücken. Der Tag beginnt gut.

Bikealltag Volotec/ Bikeläden/ positives Händler Feedback!: da ja unser Kind no.1. etwas mehr Bewegung braucht gab es ja am Sonntag noch eine Radausfahrt. Jene wurde von ihr auf ihrem ehemaligen Fahrrad absolviert. Mein aufmerksames Auge bemerkte sowas wie eine Acht im Hinterrad. Wage Versuche jene nach der Tour in Eigenregie zu beseitigen scheiterten kläglich. Ich wusste einfach nicht, wo ich bei der Unwucht anfangen sollte.

Da dieses Fahrrad aber eh mehr für Kind no.3. nun gedacht ist, hatte ich Kind no.1. vorgeschlagen mein noch gut fahrbares Volotec zu nutzen. Leider zeigte die erste Ausfahrt seinerzeit, daß mein Herrensattel nicht zu ihrem Damen-Po passt.
Da ja letzten Montag erste Öffnung auch für Radhändler anstand, wurde Fahrrad Schricke fernmündlich konsultiert.

Dort wurde dann in einer nicht zu beanstandenen Beratung ein besserer Sattel erworben,…

…als auch das Hinterrad in die vertrauenswürdigen Hände gereicht. Sein Blick ließ seiner anschließend Äußerung keinerlei Zweifel abgewinnen. Mir schwahnte es ja auch schon, aber das Hinterrad war fällig für die Tonne. Der Blick in den Katalog brachte zu einer verträglichen Summe zu bestellende Neuware hervor. Gesagt getan und heute der Anruf. Es ist angekommen. Kind no.1. wurde in Kenntnis gesetzt und holte es ab.

Die gestrige Testfahrt von Kind no.1. mit dem neuen Sattel auf dem Volotec und die Radtauschaktion war somit eine gute Entscheidung. Der (kleine) Händler vor Ort ist einfach eine gute Wahl. Leider steht ihm kein besseres Bike-Sortiment zur Verfügung. Gut, könnte auch besser sein für unsereins. Augenzwinkern rüber zum Thema n+1. Weiter im Tagestext…

…die donnerstäglich Rückfahrt war dann ein Träumchen! Bei nur normaler Brise von vorne kreiste die Kurbel mal um so leichter, der Tacho stand konstant bei ü. 20km/h. Man gönnte sich noch einen kleinen Harken, nur um mal zu schauen ob da diese eine Weg…

(sind zwei Bilder vom Tag)

Der war aber leider nach wenigen Metern zu gewuchert. Es ginge dann nördlich an einem kleinen Wäldchen vorbei. Einladent halt.

Freitag: last order für diese Woche. Ganz so war wie angekündigt war es dann draußen doch nicht. Man kennt das ja. Die Jobanfahrt wurde wider an der Römerlipperoute/ Lippeauen kurz vor Lünen gemacht. Die Heimfahrt ging mit der MTB-Kollegin an der Sesekeradroute entlang und anschließend noch eine kleine Runde mit Kind no.1.. Damit ist dann wider gut was zusammen gekommen an diesem Tag.

Das Wochenende kann kommen. Entspannt und denkt dran, aufgehoben ist nicht aufgeschoben. Auch mit der Lockerung ist Corona noch vorhanden und Ihr könnt Euch anstecken. Haltet Distanz und meidet am besten große Menschenansammelungen.

36.648km/ 23.04.2020

April 23, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder: so der Urlaub ist nun vorbei, anders gelaufen als eigentlich geplant, aber wir wissen ja warum. Der…

Montag-Dienstag: …der natürlich ein waschechter Dienstag ist, bei mir aber eben auch ein Montag. Halt erster Arbeitstag in dieser Woche. Und was soll ich sagen – Wow!

Sonnenaufgang, beste klare Luft draußen und dazu eine Temperatur über 6c°. Dazu noch eine gute Brise von hinten und so ging es mit gutem Anschub gen Job. Hoch zum Channel, ein Stück dort entlang, dann vor dem Kraftwerk wechsel auf die Rennbahn, noch einen Rechtsharken an den Lippeauen kurz vor Lünen entlang.

Weil die Anfahrt so wow war, fragt man sich schon wiso ist man im Urlaub nicht immer früher aufgestanden?

Am Job angekommen, frisch machen und Neuigkeiten abgreifen oder weiter geben, so denn vorhanden. Die eine MTB Kollegin ließ verlautbaren, daß man ja mal wieder… .
Eine nette Runde hatte ich umgehend parat. Ja das ginge, man wird terminlich sehen. Ich muß auch mal wider in die alte Heimat, hilft ja alles nix.

Dann wurde ich über einen See/ Blaue Lagune in Hamm gefragt. Wie sich dann bei meinen Recherchen herausstellte ist der Dyckerhoffsee ein Baggersee und liegt nicht in Hamm, sondern in Beckum. Gut, er liegt an der Hammer Straße, zumindest irgendwie. Die Fotos der Suchmaschine lassen mir eine gewisse Lust aufkommen jenen mal zu checken. Hängematte und überhaupt inklusive. Wieder ein Ziel für demnächst.

Auch wenn es immer wider die gleichen Locations für die Montags-Bilder sind…

Natürlich war der Rückenwind auf der nachmittäglichen Heimfahrt immer noch da. Leider immer noch aus der gleichen Richtung und somit von vorne. Das war dann stellenweise wider ein ganz schönes Gestrampel. Aber ebenso natürlich mußte ich einfach an meinem Lieblingsaussichtsturm vorbei schauen.

Der erste Arbeitstag war gelaufen und im Schnitt nicht schlecht. Auf in den nächsten Tag.

Mittwoch: es sollte ein Stück wärmer sein als gestern, die Kleidung wurde vorsorglich entsprechend angepasst. Die Umstände, vorzugsweise der Wind war es wie am Vortag. Es ging also entspannt und fix zum Job hin. Wärmer war es tatsächlich, also alles gut.

Die Zeit am Job konnte irgendwie sinnvoll gefüllt werden, dann schlug wider die Stunde der Stempeluhr. Rückfahrt wie am Vortag – Gegenwind aber bei bestem Wetter. Nach der Ankunft gar nicht groß umgezogen, sondern mit Kind no.1. noch eine gute Motivationsrunde hier um den nahen Bock gedreht.

Es ging durch den Heimatwald, dort dann Linksschwenk mehr oder weniger gegen Wind, der aber dank des Waldes dort nicht so heftig war.
Nach einem weiteren Turn am Fuß einer östlich liegenden Halde vorbei, durch den Lippepark und danach recht straight ab zur Burg. Die Runde war zwar zeitlich kürzer, aber man hat sich wacker geschlagen. Ich würde sagen, eher zügig durchgängig gefahren und von daher auch gut ausreichend. Nach der Ankunft fiel dann auch die Frage, wann es denn demnächst wider los ginge. Das freut mich sehr.

Donnerstag: auch wenn ich irgendwie in den Jobrhythmus gekommen bin, in den frühen Morgenstunden ist man froh über den guten kräftigen Espresso.

Die Zeilen der restlichen Woche demnächst, bleibt entspannt & gesund!

Out of america/ Tor zum Sauerland/ 36.539km/ 18.04.2020

April 19, 2020

Bikealltag/ Urlaub/ The Cure – Forest/ Outdoor/ Biketouren/ Erstbefahrung/ Bike- & Biketouren Bilder: der Wettergott hatte doch keinen Regen für den frühen Nachmittag angedacht, was mich um ehrlich zu sein ein wenig überraschte, wurde der Alternativplan wider verworfen. Nachdem ich sehr früh wach war und dann auch aufgestanden bin, was um genau zu sagen um 06:00 Uhr war, in Ruhe das Espresso-Frühstück als auch etwas später ein paar Croissants vertilgte, wurde zum einem das virtuelle Kartenmaterial als auch die Druckausgabe nochmals kurz überflogen. Ziel war es, sich auf die Route zum Tor Ost zu begeben.

Back again/ wider da: der Megateller Nudeln sackt gerade der Schwerkraft folgend in die Magengend. Mir ist eben aufgefallen, es sollte gar nicht Tor Ost heißen sondern eher Tor Süd, oder nach besser Tor zum Sauerland. Egal, ein paar Randaten:

  • 5:24h gekurbelt, sprich Zeit in Bewegung
  • 90,4km Strecke
  • 653 Höhenmeter zu Teil echtes Geplacker
  • die Streckenkarte können registrieret User bei Strava Datenportal <klick> einsehen

Da darf schon die Frage aufkommen, wie behämmert muß man sein um sich das zu gönnen? Denn neben dem Megateller Nudeln Bolognese angebraten und gepimpt mit einem Schuss Sahne und Gaudakäse, ja irgendwo müssen die Kalorien ja wider herkommen, wird wohl heute auch noch zweites alkoholfreies Radler die Kehle runter laufen.
Ganz zu schweigen von der kompletten Stange weichen Nugat mit etwas super knusperigen drin, die auch dran glauben mußte. Vor dem Duschen.

So jetzt aber ma´ zum Bericht und ein paar Bilder. War dann doch nicht so einfach wie ich das dachte. Die Frag eist aber nur, hatte ich mir das so gedacht?

Erster Ansatzpunkt, hätte ich früher gewusst, daß die Regenfront wie noch am Vortag verkündet nicht so kommen sollte, dann wär ich früher los gekommen. Das hätte mein Zeitpuffer besser ausgestattet. Das ich nicht bis zum Möhnesee Turm kommen würde, war mir aber schon klar.
Mit dem Finger auf der Karte machte ich als optimistischen Punkt den Parkplatz am östlichen Ausgang in Arnsberg-Neheim aus. Jener liegt genau an der L 745 und wird wohl auch als ein Parkplatz für Wanderer gedacht sein. Insgesamt bin ich also auf Dunst mal los und wollte sehen, wie die Wegstrecken da so sind. Und das habe ich gesehen, aber vor allem gefühlt.

Die erste Fingerübung die nicht so klappte wie ich mir das dachte war, mein Kopfnavi konnte die Strecke von Bönen nach Lünern nicht so aufrufen. Irgendwie bin ich da an einem Punkt anders gefahren, als es sollte-hätte-können-sein. Das kosteten natürlich wider unnötig Zeit, weil ich dann doch das eine mal mehr in die Karte oder in die Navikrücke am Mobil gelinst hatte.
Irgendwann hatte ich es aber dann und passierte Lünern, wobei ich mir da auch noch einen kleinen Schnitzer leistet. Ich wollte halt einfach nicht diese blöde Straße hoch fahren. Sie ist recht schmal und für von oben kommende PKW stärker abschüssig. Man fährt also gerne etwas schneller. Aber ich kam an der Hellweg Radroute an und konnte dann etwas Strecke machen.

Die Zufahrt zur neuen Radrouteals Zuführung hoch in den Wald ab Büderich kannte ich ja schon, Ich konnte sie ja schon mal auskundschaften. Der Weg hoch bis zum Stadtwald Werl war auch kein großer Trick. Die ersten Steigungen kamen und ich dachte schon: „mensch was für ein Mist, warum tut man sich das an?“ Später hab ich dann über diese harmlosen Erhöhungen gelacht. „War da eben eine Bodenwelle?“

Überhaupt, da merkt man erstmal was für ein Flachlandradler man ist. Für die Passage rüber vom westlichen Teil des Stadtwald Werl rüber in den östlichen Teil, hatte ich mir eine Wanderweg ausgeschaut. Den galt es nun zu treffen. Doch Pustekuchen, egal was ich anstellte, ich landete nur in Sackgassen beziehungsweise auf einem Rodungsfeld. Da ging nix mehr.
Bin dann wider raus aus dem Wald und das dann doch kurze Stück über die Straße gefahren. Im östlichen Teil angekommen, brauchte es eine weitere Orientierungsphase. Ausschilderungen vom Rad- oder Wanderrouten? Fehlanzeige!

(Filme- und weiter Bilder wie immer im Album)

Für einen derartig beworbenen Wanderwald fand ich das echt schwach. Ich bin dann ein Stück den vermeintlichen Hauptweg gefolgt. Das stellte sich dann als die richtige wähl heraus, denn ich kam an jene Wanderhütte, die auch auf der Soester Börde  Karte war.
An der Stelle sei gesagt, diese Karte hatte mir eigentlich sehr gute Dienste geleistet. Eine Wanderhütte war nicht zu finden und laut Auskunft eines Eingeborenen so auch nicht vorhanden. Unendlich oft hab ich die Karte gezückt um an Weggabelungen oder Kreuzungen nach der Position zu schauen. Passt das alles noch oder sind wir schon im Nirgendwo?

Gut, an jener ersten Hütte wurde dann Banane und Birne gefuttert ein wenig die Beine hoch gelegt, die Area gecheckt und dann doch wider weiter geradelt. Als ich über die A 445 bin schwante mir übles. Da hinten wo die BAB den Rechtsknick macht, da sollte es eventuell hingehen. Ja soweit.

Nach den erweiterten ersten Eindrücken nach der Autobahn, wie wellig doch Landschaft so sein kann, kam dann recht schnell der Hammerteil. Vorab noch eine schnelle Abfahrt am Rande des Waltringen entlang. Ich mag so schnelle Abfahren gar nicht. Danach kam eine weitere Wegfindungsphase am Haus Füchten. Wenn man es nicht weiß, dann zieht man dran vorbei. Bis ich die Unterführung wider unter der A445 her gefunden hatte, dauerte es eine Weile.
So hab ich mal eben noch ein paar Meters Ruhrtalradweg gemacht. Oder: wider Zeit verloren.

Dann hatte ich es und fand den Zugang an den Füchtenbecken vorbei, doch dann fing das Disaster erst richtig an! Die Wegführung war alles andere als selbsterklärend. Ich landete zunächst auf einem Waldwirtschaftsweg der hier hoch nach Lüttringen geführt hätte. Hier mal ein Bild von meiner Aussicht…

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…am Wiederwendepunkt. Wie das ja so mit Fotos ist, man kann die Steigung in der Ferne nur erahnen. Wenn man dann aber so da steht, fängt man an ernsthaft zu grübeln.
Für mich war aber klar, der Weg führt nicht in Richtung Süd und ist damit nicht richtig. Also wider kehrum und die andere Abzweigung genommen. Dort hatte ich zwar schon rein geschaut, bin dann aber doch anders gefahren. Warum wird mir schnell klar. Der Weg wird derartig schmal und zerfahren, daß man da nicht einfach so reinfährt, also ich mache das nicht so. Wanderweg halt.

Denn hinter jedem Busch oder Kehre kann es noch übler werden. Und da wo im Wald zu liegen, darauf hatte ich keinen Bock. Erschwerend kam hinzu, man sah keine Menschenseele. Man hätte ja mal fragen können, wäre sich aber zumindest sicher gewesen, daß es am anderen Ende weiter geht und das da sowas wie Zivilisation ist. *lach*

Ich habe es dann vorgezogen das Rad dort hoch zu schieben. Und das war stellenweise schon gut genug zu tun. An fahren war auch ob der Steigung gar nicht zu denken. Auf dem Rückweg hab ich dann ein paar Mountainbikes gesehen, die da runter gefahren sind. Merkwürdig, hoch ist da niemand gefahren? Warum bloß? Luschen halt.
Also, dieses Stück war schon echt mistig, entlohnte aber mit super Eindrücken vom Wald.

Irgendwann kam ich dann endlich oben an. Es tat sich ein breiter Hauptweg auf, ich stand an einer Wegkreuzung. Erneute Orientierungsphase und ich muß ehrlich sagen, eine Zeit lang konnte ich nur mutmaßen wo ich stecken würde. Die Informationen die das Kartenmaterial mit der Navikrücke in Kombination hergaben, waren nicht wirklich schlüssig für mich. Ich beschloss erstmal Luft zu holen und dann ein Stück in die Richtung zu rollen, wo es zur Burgruine gehen könnte. Jene hatte ich inzwischen, neben der Kapelle auf dem Fürstenberg als Ziel ausgemacht. Ziel in dem Sinne, daß es nur bis dorthin gehen würde und dann eben wider nach Hause.

Bis zu dieser Abzweigung in Richtung Süd rollte ich also gemütlich hin, dann war aber schlagartig klar, da fahr ich nicht runter.
Das runter wäre ja nicht das Problem gewesen, aber ich hätte den ganze Driss auch wider hoch fahren müssen. Und mit hochfahren hatte ich ja inzwischen schon das eine oder andere als Rückweg vor mir. Kurzzeitig beschloss ich Pause zu machen und auch eventuell was zu futtern. Ich fand zwar eine ruhige Ecke mit Baumstumpf zum sitzen, aber groß was gefuttert hatte ich dann doch nicht. Kein Hunger.

Ich begnügte mich mit der Wasserflasche und schaute abermals extrem konzentriert in die Karte. In einem lichten Augenblick machte ich jene Kreuzung als Zufahrt zur Kapelle aus, wo ich aus dem Wanderpfad hochkam. Mit dem Finger auf der Karte schien die Kapelle auch in brauchbarer Dimension erreichbar. Diese Erkenntnis konnte ich dann mit Infos eines jungen Pärchen, echte Menschen!, auf dem Hauptweg abgleichen und machte mich dann als auf zur Kapelle.

An dem Punkt war dann auch final klar, hier ist Schluss, es geht definitiv wider auf die Rückfahrt. Da sollte auf gleichem Weg gut zu finden sein und dann auch nicht mehr so viel Zeit fressen um zu navigieren. Hier mal ein Bild von dem besseren auch fahreben Teil des Wanderweg, den ich in einigen Abschnitten nur zu Fuß gemacht habe.

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Tatsächlich sind hier Mountainbiker runter gefahren. Und auch nicht gerade langsam. Man darf mutmaßen, daß sie den Weg zumindest gut kennen. Ich habe mich aber auch bergab lieber runter getastet. Auf Plattfüße an irgendwelchen kleinen Nettigkeiten im Boden hatte ich so gar keine Lust.

Recht fix passierte ich das Haus Füchten um mich dann die zumindest gefühlte ellenlange Steigung, oder doch eher Rampen (max. 13,6%) nach Waltringen hoch und hindurch zu pellen. 33 Zahn Kettenblatt vorne und hinten auch auf dem 32er Ritzel. Schade das da Miche nicht eine Kassette mit etwas mehr Fleisch bietet. Aber es gab dann auf em Rückweg auch nette Entdeckungen.

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Dumm war jetzt nur, so auf dem offenen Land kam die Sonne etwas mehr auf die Haut als mir lieb war. Es wurde doch arg warm. Und so hatte ich am Bergkamm oberhalb von Waltringen satte 24c° auf de Tacho stehen. Eine letzte große Pause, auch um sich mal fix eine klare Dose Ravioli in den Wanst zu drücken. Kaloriennachschub war angesagt.

Wollte ich eigentlich wider an der ersten Hütte machen die ich besucht hatte, befand dann aber die gesichtete Bank-Tisch Kombi für netter. Da war auch vermeintlich weniger los als im Stadtwald Werl. Ich hätte da aber noch eine gute Weile hocken können. Die Aussicht war schon genial.

Frisch gestärkt ging es dann weiter und wie das eben so ist, ich hatte auf der Hinfahrt den ersten Wanderweg nicht gefunden, dann aber die Ausfahrt dort wo sie sein sollte…
…also wurde das ich ausprobiert. Und siehe da, die Zufahrt im Westen wird von den dort gestapelten Hölzern so gut verdeckt, daß an sie als nichtortskundiger glatt verfehlt.

Letztes Bild, eine Regenfront in der Noch-Ferne bot ein Lichtbild mit der Sonnenseite.

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Auch die Wegführung nach Lünern rein könnte ich dann wider finden. Halt nur anders rum. Die Regenfront rückte aus Nord-west-west näher, aber so richtig nass wurde ich nicht. Erst am Rand des nahen Claim trafen mich ein paar Tropfen. Es duftet wunderbar in der Luft und auch das Grün sah herrlich satt-grün aus. Jetzt geht’s.

Anbei, natürlich wurde am heutigen Tag danach dem CAADX als Fahrgerät etwas Aufmerksamkeit geschenkt.

 

Out of america/ outdoor Bastelei/ 14.04.2020

April 17, 2020

Bikealltag/ Urlaub/ The Cure – Forest/ Outdoor/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: nachdem ich gestern ja gut unterwegs war, stand heute ma´ wider nix goßes an. Am Vormittag nur eine kleine Rund durch den hiesigen Claim…

 

…die dann praktischer Weise mit einer Erledigungsfahrt kombiniert wurde. Danach gab´s ein Training im Burggarten, Mittagessen, Espresso kochen und etwas in der Hängematte ausruhen. Dabei kam mir dann der Gedanke…

Newsticker: …das man den Griff von einer Espresso Macchina deutlich optimieren könnte. Der Beitrag Outdoorgeschichten – Macchina Griff auf dem Nebenblog erklärt dann alles was ich da gezaubert hatte.

Am frühen Abend wurde dann nochmal seine Radrunde mit der Burgdame gemacht.

Das war im Grunde die gleiche Runde wie neulich, nur anders rum. Mal sehen was morgen passiert. Die angefachte Erkundungsfahrt werd ich mir klemmen, da es zu einer ungünstigen Zeit mehr Regen geben könnte. Diese Fahrt wird dann eben auf Sonntaggeschoben.
Eine schnelle Runde mit dem Stahl Renner wäre aber gut machbar, so meine Idee.

 

Out of america/ X14 – Nichtirrtum/ 36.437km/ 16.04.2020

April 16, 2020

Bikealltag/ Urlaub/ The Cure – Forest/ Outdoor/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: nach dem ja gestern die angedachte Tour nicht statt fand, ging es heute hohen Gemutes an die Sache. Grundlage war die X14- Versuch & Irrtum Tour, wo ich ja eine gute Aussage zur Alstedder Mark bekam. Das war zunächst das Tagesziel. Die Hinfahrt machte ich wie die Rückfahrt von dieser ersten Erkundungstour. Dachte ich.

Denn kaum stand ich am nördlichen Ende von Cappenberg und schwenkte gerade auf den straßenbegleitenden Radweg um, erspähte das geübte Auge intuitiv eine potentielle weiter Wegführung mit Richtung West. Da sollte doch was gehen.
Also mal fix auf den Wirtschaftsweg eingebogen und los. Das war mal wider etwas Abenteuer pur. Der Weg schwang sich in Richtung Süd-west und zog sich von Meter zu Meter zu. War die Wegführung zu Anfang noch gemäßigt guter Qualität war dann irgendwann nur noch ein Trampelpfad über. Bis dahin galt es dann schon über den einen oder anderen umgestürzten Baum zu steigen oder ihn fußläufig zu umgehen. Während ich da so her tigerte ahnte ich schon, der Weg wird wohl kaum noch irgendwann zum westlich verlaufenden Hauptweg führen (da die Kartenaufzeichnug aber was anderes besagt, sollte ich da nochma´ nachschauen *grins* Am besten von der anderen Seite).

Dem war ja auch so, also ein letzter Versuch in dem Waldstück, dann aber doch umdrehen und zurück. Trotzdem herrliche Bilder und Eindrücke.

(Restbild- & Filmmaterial im Tagesalbum)

Nachdem ich mich dann wider zur Zufahrt durchgekämpft *lach* hatte, bin ich doch in den schmalen Trampelpfad eingebogen, den ich zwar auf der Hinfahrt gesehen hatte, aber dann doch nicht gefahren bin. Und das war dann auch der Weg den ich auf der Karte Dortmund und Umgebung vorher ausmachen konnte.

Jener Weg war zwar schnell wider besserer Qualität und führte auch schnurr straks in die Richtung des oben liegenden Hauptweges, doch kurz bevor ich da ankam…

…kam eine kleinere Schlucht und ein zwar fast trockener Wasserlauf in dem zwei fette Betonröhren steckten um jenen überqueren zu können. Unschön, diese Beitonröhen schauten zur Hälfte aus dem Erdreich. Gut gedacht, aber leider so nur mit Kletterpartie zu überwinden. In Sichtweite oben am Berg hatte ich aber schon das Wanderheim. Aber nachdem ich die kleine Schlucht mit den Betonröhren überwunden hatte, mußte ich auf der anderen Seite wider hoch. Der von mir linke gewählte Weg entpuppte sich nicht als die bessere Wahl. Immer wider mußte ich absteigen um über Schnittholz zu steigen.

Für einen mehr oder weniger offiziellen Wanderweg in der Nähe eines Wanderheims fand ich das schon ungewöhnlich. Was spricht denn dagegen das geschnittene Holz zumindest gleich auf die Seite zu legen? Wenn sich da ein Wanderer lang macht, wär das schon übel. Egal, ich kenn das ja…
…und gut für mich war, sieht der Weg so aus, ist da nicht viel Betrieb.

Überhaupt Betrieb auf den Wegen.

Oben auf dem Hauptweg angekommen war es deutlich leerer als bei der Erstbefahrung. Allerdings, zumindest eine laufenden Vater traf ich und ich meine auch den einen Radfahrer hatte ich schon gesehen. Demnächst duzt man sich.

Jedenfalls war der Weg dort oben angekommen kein großer Trick dann durch Selm-Bork zu fahren um endlich am Pausenplatz an zu kommen. Ich hielt an, erkannte sofort die rechts liegende kleine Schotterfläche und machte mich dann auf in das am Hang liegende Waldstück mit bester Lage. Hanglage mit Südseite, was will man mehr? Ich tastet mich vor und suchte mir eine Stelle nicht zu nah am Hauptweg, ein paar passende Bäume für die Hängematte und eigentlich auch eine Stelle um sich einen Espresso zu kochen.

Die Hängematte wurde aufgehängt, die Birne und die Banane gefuttert, dabei sitzend in der Hängematte. Der dicke Baum der vor mir quer lag hatte ich eigentlich als Kochstelle ausgemacht. Doch das ganze trocknen Laub ringsrum gefiel mir nicht. Zumal, eigentlich bräuchte ich keinen Espresso. Groggy war ich nicht, eher top fit, wäre also nur für schön gewesen.

Nach der kleine Stärkung streifte ich etwas im Areal rum und ließ meine Blicke schweifen. Espresso für nett könnte man sich schon gönnen. Die im Wald platzierte Holzbank nebst Tisch wäre ein guter Ort dafür. Doch das war mir zu nah am Hauptweg und dann dort auch die Hängematte aufhängen? Nö!

Da aber ein Wasserlauf durch das Gelände führt, war dort ein fetter Baumstumpf im Boden. Eine ideale Fläche für die Espresso-Aktion. Das CAADX und die Hängematte wurden von der ersten Stelle rüber geholt und erneut aufgehängt. Der Espresso brutzelte alsbald durch die Macchina, ich ließ ihn mit einer Brüssler Waffel aus dem Discounter die Kehle runter laufen. Dabei schaute ich mich um.

Innerlich fragte ich mich, ob ich nicht mit dem Lager noch ein paar Meters weiter nach hinten rücken könnte? Der Wasserlauf an dem ich ja fast in Griffweite lag plätschert so nett vor sich hin und ich entdeckte eine weiter besser Hängemöglichkeit. Nochmal gut eineinhalb Meter weiter hinten, zudem in einer leichten Senke. Der letzte Umzug, der allerdings auch ein paar tricky Handgriffe bei der Aufhängung der Hängematte bedurfte. Dann passte das Set-Up und ich sank in die Hängematte.

Dabei stellte ich feste die Kombination Espresso XXL und Hängematte am Mittag sind ideal. Die Pumpe läuft gut, Gefahr in der Hängematte einzunicken bestand nicht. Ein paar Belichtungen wurden mit dem Mobil durchgeführt. Und ich machte sogar einen Gang zu der im Wald stehenden Holzsitzgruppe. Erstaunlicher Weise konnte man schon von dort mein Lager nicht mehr sehen. Nur der Fahrradhelm war mit seinem Weiß bei genauerem Hinsehen aus zu machen.

Ich hab jetzt keine Ahnung wie lange ich da in der Hängematte gelungert habe. Die Karte für die nächsten Tagesziele wurde auch nochmal gründlich studiert, aber so 30-45 Minuten werden es schon gewesen sein. Eine klasse Zeit. Bestens relaxed ging es dann aber wider los.

Alles wurde zusammen gekramt, ich schob das Fahrgerät den Hang wider ein Stück hoch um auf den Trampelpafd zu gelangen der vom Hauptweg zunächst ein Stück hoch in das Gelände führt. Warum sollte ich mich durch Gebüsche quengeln? Am Hauptweg wider angekommen nahm ich Fahrt auf und bog dann aber doch rechts runter in Richtung Lippe.

Das Haus Dahl lag ja noch so da und wollte erkundet werden. Direkt bis dahin kam man aber nicht. Und so machte ich den Schwenk nach Osten über einen Bauernhof (?). Dort traf ich einen netten Herren der mir wegfindungstechnsich auf die Sprünge half. Ich erkundete mich nach dem Weg von letztes mal an der Lippe entlang und erfuhr, das dort kleine Tier – Nutrias – den Weg untergraben haben und er eigentlich deshalb gesperrt sei. Aber dank seiner Erklärung kam ich an jenem Wald vorbei, wo ich nicht die Querung gefunden hatte, die ich gesucht hatte. Das ich sie nicht gesehen hatte ist mir allerdings ein Rätsel. Denn die Zufahrt ist gute 2 Meter breit. Aber ich meine, ich hätte das nur als Zufahrt zum Hofgelände ausgemacht und sei deshalb dort nicht eingebogen. Auch egal, jetzt ist das gespeichert.

Den Weg aus Bork raus fand ich auch bestens, auch den kompletten Weg von jenem Hof weg. Da gibt´s ja auch den Weg an den Gleisen entlang bis zu… . Ach lassen wir das.

Der nächste Punkt war die alte Schleuse an der Lippe. Mit einem zusätzlichen Blick in das Kartenmaterial konnte ich die Zufahrt ausmachen. Aber der noch kurz vorher konsultierte Bauer am Trecker verneinte die Frage nach einer Schleuse. „Da iss nix, da ist gleich Schluss“, waren seine Worte. Gut dachte ich, bis zum schon sichtbaren Gatter kann man ja mal fahren.
Doch da war ein Zugang drin, also fuhr ich hindurch und kaum 200m von Bauern mit seinem Traktor aber offensichtlich keiner Ortskenntnis entfernt fand ich die Reste der Schleuse. Sackgasse war da aber trotzdem. Leider auch ein lauschiges Plätzchen, mit geeignetem Baumwerk dazu noch erhöht. So zu sagen auf Schleusenoberkante. Aber auch da war dann Weiterfahrt angesagt. Die Uhr ging inzwischen arg voran und ich wollte noch vor dem Abendbrot auf der Burg eintreffen.

Der Weg zur Alstedder Mark entpuppte sich als kein großer Trick. Landschaftlich recht nett gemacht in weiten Teilen übers offene Feld und dann eben am Waldrand entlang. In den Wald, oder besser gesagt auf das Gelände kommt man so gar nicht. Ist komplett eingezäunt weil dort eine Polizeischule ist und ich meine was mit Arbeitsschutz. Schade eigentlich.
Und so war dann der Anstieg zur Straße von einem kleinen weiteren Bachlauf hoch schon das Highlight. Es gibt noch einen zweiten auch fahrtechnisch reizvoll ausschauende Weg. Doch die beiden jungen Damen meinten, macht keinen Sinn da dort so viele umgestürzte Bäume lägen. Egal, vielleicht ein anders mal.

Ich hab mir dann zum Abschluss noch eine Kombination aus Cappenberger Wald und Wanderweg gegönnt. Dabei mußte ich feststellen, daß diese eigentlich sonst so reizvollen Wegführungen schon fast langweilig geworden sind. Kein gutes Zeichen, denn dann werden wohl demnächst weitere Neuerkundungen anstehen. *lach*

Habt einen schönen Tag und bleibt gesund!