Archive for the ‘car-to-go’ Category

Nächste Runde…/ 02.11.2022

November 3, 2022

Bikealltag/ Bike nachgedacht/ Morgengruß/ car-to-go: zweimal niesen, alles gut? So ungefähr fühlte sich das an.

Der Wecker wurde gestellt da es galt abermals ein hoffentlich endlich passendes Stäbchen zu generieren und einem Kollegen zwecks Labortransport zu übergeben.

Draußen ist es nochmals deutlich herbstlicher geworden, viele Wolken, der Wind tobt ein wenig mehr als am Vortag und auch das Thermometer besagt, es ist Herbst. Egal, Espresso-Frühstück und dann den Transfer einleiten.

Tatsächlich niese ich mit dem Reinigen der Bialetti zweimal und habe so den Eindruck:“hm, fühlt sich besser an.“

Abseits des entsprechenden Laborwert höre ich ja ganz gerne nach innen rein. Und selbst wenn alles sagt, läuft doch gut, kann ich besser sagen wie es läuft.

Und da muß ich ganz ehrlich sagen, die Tendenz der letzten Tage gingen zwar in Richtung besser, aber irgendwie klebte das wie Kaugummi auf‘ n Boden.

Unabhängig davon das alles seine Zeit braucht und gerade diese Art da nochmals spezieller ist-sein-kann, man ist da einfach doch aufmerksamer.

Genug sinniert, am heutigen (eigentlich) ersten Arbeitstag nach ein wenig Urlaub mit anschließend C-Infektion wird’s mit dem GOLF zum Job gehen. So jedenfalls der Plan.

Irgendwie mußte ich ja dafür noch auf den Befund warten und ob ich überhaupt zum Job kann. Doch leider ist da wohl irgendwie der Wurm drin. Bis in die frühen Morgenstunden hatte ich keine „Freigabe“.
Also sich erstmal ans fernmündliche Sprachrohr geklemmt und ein wenig frühmorgendlich Informationen durchgereicht bzw. von der Gegenseite erhalten.

Egal wie man es dreht, ab acht Uhr wird’s da erst weiter gehen, bis dahin ist also Füße still halten angesagt. Der „Häuptling“ gegenüber in der Leitung sagte auch, alles nicht ganz so wild, ich sei für heute erst Mal nur als Back-up eingeplant.
Das beruhigt mich auch wenig und harren wir mal der Dinge.

Newsticker: ansonsten habe ich gestern mal ein wenig das Schuhwerk strapaziert, mir war einfach danach. Daraus ist dann auf dem Nebenblog der Beitrag – Der bessere Tag <klick> – entstanden. Wer also mag, liest sich das Geschreibsel da einfach durch und wirft einen Blick auf die Bilder. War auf jeden Fall toll.

Ansonsten wie immer halt, macht das Beste aus dem Tag und bleibt bitte schön gesund!  😉

Alltagsgeschichten/ vom 30.09.2022

Oktober 4, 2022

Alltag/ car-to-go/ Outdoor: ich setzte mal dort an, wo ich beim letzten Mal aufgehört habe. So Autofahren ist ja nicht unbedingt meins.

Donnerstag: das Fahrzeug mit dem ich den Flughafentransfer gemacht habe ist ja technisch recht neu.

Viel Bling-Bling, aber eben auch viel was einen ablenkt oder stört. Mir ist nicht ganz klar, warum es drei unterschiedliche Navigationsanzeigen braucht und diese zudem noch an drei verschiedene Stellen?

Einmal im Head-of-display, also am unteren Rand der Windschutzscheibe, einmal auf dem Tacho Display und dann noch mal auf dem großen Display an der Mittelkonsole. Gerade letzters empfand ich beim fahren sehr störend. Denn auch im abgedunkelten Nachtmodus, hat man stets im rechten Augenwinkel eine Lichtquelle. Das stört einfach nur beim Fahren in der Dunkelheit.

Ansonsten, war es wieder frisch-feucht geworden. So fühlt es sich kälter an, als das man die ca. 6c° auf dem Thermometer sieht.

Um kurz vor neun hab ich bereits meine beiden Schnitten verdrückt und nippe an der Koffeinware. So langsam zieht die Action ein, was auch gut ist. Denn sonst wird’s zäh.

Der Rest vom Tag:  …lief dann noch gut über die Bühne. Hab dann meinen Rucksack gepackt…

…was mich dann doch wieder zum Grübeln brachte. „Mensch was ist das Teil voll.“ 

Egal, bin dann auch früh in die Federn gekrochen, was auch eine gute Idee war.

Freitag: nach einer gut brauchbaren Nacht geht’s mit dem ganzen Outdoor-Gezumpel im GOLF zum Job.
Erster Eindruck beim Schritt vor die Burgpforte:“mensch watt isdatt frisch!“ 

Den Espresso doppio hätte man sich auch sparen können, ein paar Schritte draußen hätten einem schon die Augen aufgerissen. *lach*

Gut, am Job mal wieder eine gewisse personelle Dynamik, man kommt aber noch klar.
Ich packe meinen Kram und rücke aus.

Am ersten Discounter vor Ort wird noch eine Lage Wasser mit Blubber gekauft, sowie ein wenig Naschkram für den Abend und die unumgänglichen Kekse für das Morgenritual. Eigentlich müsste jetzt alles passen.

Dann nimmt der Tag seinen gewohnte Lauf und endet relativ unspektakulär. Ich komme gut in den Feierabend und begebe mich dann zum Hängematten-Treffen.

Ihr seht, keine Radfarten, dann gibt es auch nicht viel zu erzählen. Die neue Woche läuft an, da wird das schon wieder anders aussehen.

Euch noch einen schöne Tag und wie immer, bleibt bitte gesund!  😉

 

05:40Uhr/ 30.09.2022

September 30, 2022

Bikealltag/ car-to-go/ Morgengruß/ Outdoor/ Rumgelaber: der Rucksack ist gepackt, denn es geht auf ein weiteres Mal mit einem Kraftfahrzeug zum Job.

Gestern hatte ich einen Persontransfer zum Airport, was eigentlich an Ausfalltagen für das Radfahren reichen würde. Mal ganz zu schweigen, daß dafür inklusive des Arbeitsweges gute 200km zusammen gekommen sind.
Für heute steht ja das Treffen mit Übernachtung vom Hängemattenforum in Gevelsberg an. Da das ja mal nicht eben um die Ecke ist, also zumindest mit dem Rad, die Zahlen schwanken das zwischen knapp 45km in zweieinhalb Stunden und fast 50km in drei Stunden, ich aber ja noch einen Schicht vor mir habe, hab ich mich ausnahmsweise zum Golf hinreißen lassen. Man will ja nicht in der Dämmerung ankommen. Außerdem kenn ich einige Teile der Strecke/ Gegenden und weiß, zum Radfahren ist das nicht unbedingt so prickelnd.

Aber nicht prickelnd hin oder her, schon heute fühl ich eine innere Leere. *lach* Nein, so ein Tag ohne Radfahren ist irgendwie komisch.

Immerhin hab ich den September mit 1.018km abschließen können, was den Blick in die schnöden Zahlen für das immer noch laufende Jahr frei gibt. Da stehen 8.233km auf dem Tacho und das Jahr ist noch nicht zu Ende.

Zwar geht es ab vom 15. bis zum 22. Oktober auf eine Seereise, aber danach habe ich noch eine gute Woche frei.
Dabei fällt mir ein, ich sollte noch sinniger Weise ein paar Urlaubsbeiträge vorbereiten. Denn auf See hat man ja nicht immer Netz und so hätte ich dann schon was zur Hand um es schnell ab zu setzten an die Leserschaft.

Naja, so viel also dazu. Heute sollte geschmeidig über die Bühne gehen, was den Job angeht. So sollte man gut ins Wochenende kommen, was ja ein langes ist. Auch das will sinnvoll genutzt werden. Wer weiß, ein Heimatbesuch? Ich denke ja.

Euch also noch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Gravel-GOLF-Ausflug/ 24.09.2022

September 26, 2022

Bikealltag/ Meet & Grete/ Rumgelaber/ car-to-go/ Bilder/ Gravelgames: jetzt mal Klartext. Es ist und bleibt doch so, wie mit dem Teufel und dem Weihwasser.

Grundsätzlich sollte der geneigte Radfahrer Besuche diverser Radveranstaltungen/ Messen nicht besuchen.

Das Risiko ist einfach zu groß doch nur wieder mit einem Haufen rationell fragwürdiger Dinge nach Hause zu kommen. Also besucht man so Veranstaltungen ohne EC-Karte und mit einem maximal überschaubaren Budget an Bargeld für die Notwendigkeiten.

Als da wäre flüssige Koffeinware und was zum futtern. Ach ja, Kleingeld für den sanitären Bereich ist auch eine gute Idee.

Noch fataler wird es, wenn man sich weder als Süchtiger geoutet hat, was ja heutzutage gesellschaftlich schon fast ein Muß ist, dies aber nicht getan hat, weil man es selbst nicht wusste.

Diese Situation trifft jetzt fast auf mich zu. Das ich eigentlich nur, schon alleine diese unterschwellige Ausdrucksweise sagt es zu genüge aus, mal schauen wollte, macht es nicht einfacher. *lach*

Genug geschwafelt. Das Kleingeld für die Herrentoilette war gut angelegt, die Veranstalter der Gravelgames hatten da einen super Service an der Hand. Kann man ja mal erwähnen.

Nachdem also die Hinfahrt mit dem GOLF geschmeidig klappte und der interne Wasserhaushalt reguliert war, wurde eine Textnachricht abgesetzt.

Es ging, ganz nebensächlich auch darum, sich mit jemandem aus dem Radforum zu treffen. Treffpunkt war dann fix ausgemacht und so bewegte ich mich dorthin.

Das wir uns fast verpasst hätten, da ich ihn nicht sofort erkannte und wir so eine kurze Zeit lang nur ein paar wenige Tische auseinander saßen, erwähne ich als kleine lustige Anekdote am Rande.

Nachdem wir uns dann gefunden hatten, wurde ein lockerer Gang über das, in diesem Jahr vergrößerte Ausstellungsgelände angegangen.

Hauptziel, Koffeinspiegel einpendeln. Da er schon länger dort war, kannte er den Stand von Segafredo, welcher aber vom Veranstalter gesponsert wurde!

Kurz um, man bekam seine Wunschgetränk umsonst, aber eine Spendenbox für ein Kinderhospiz stand bereit.

Spontan wanderten von mir zehn Euro hinein und wie sich herausstellte, gut angelegt. Grob im Vergleich, von meinem Gusto würde ich sagen, der Cappuccino war nur um Haaresbreite an dem aus dem letzten Griechenland-Urlaub vorbei. Sehr gut, so wie er sein sollte.

Und so schlenderten wir weiter. Gut, wenn auch mit Hinblick auf ein Suchtverhalten eher weniger gut, man kommt irre schnell mit den Ausstellern ins Gespräch.

Wir, also ich bin eher wohl zufällig erstmalig bei E-thriteen hängen geblieben.

Auf dem weiteren Weg wurden diverse Anbieter passiert und hier muß ich aber sagen, sah zwar stellenweise cool, auffällig und auch mal orginell aus, aber einen richtigen Reiz löste das bei mir nicht aus.

Irgendwie sind wir dann dort gelandet, wo ich eigentlich hin wollte. Bei Dinolfo Cycles wurde dann von mir aktiv das Gespräch gesucht und ein paar mehr technische Fakten abgeklopft. Soweit so gut. Interessant war an diesem Stand, daß man mit einem Biketaschenschneider Reisefix zusammen arbeitet.

Irgendwo auf diesem Zeitstrahl hatte dann der Kollege ein weiteres Treffen mit einem anderen Bekannten und ich klinkte mich dann aus.

Und so wartschelte ich nochmals über die Ausstellungsfläche und blieb an einem eher unscheinbar und zudem eher kleine Stand hängen.

Der Stand in der Größe eines typischen Gartenpavillon mit einem echten Landrover dazu verbarg in einer hinteren Ecke ein Rad, daß es schon optisch in sich hatte.

Der gute Mann unterhielt sich gerade mit einem sehr sportlich gekleideten Radler und ich gesellte mich dazu.

Mir fiel sofort auf, daß die dargebotenen Informationen nicht dem üblichen Highend glichen. Kein Glanz, kein Schimmer alles irgendwie greifbar. Überzeugend.

Und als der eine Radler sich weiter auf machte, glitt ich quasi in das Thema ein.

Finnbar Trout Cycles nennt sich die Rahmen/ Radbauschmiede mit Sitz in Köln. „Fein, auch nicht so weit weg“, dachte ich.

Letztendlich schweißt er die Rahmen selbst zusammen und zwar nach Kundenwunsch. Wenn nötig auch nach Kundenmaß, also Bikefitting.

Das ein Rahmenbau im Standard ohnehin ein Vermessen des zukünftigen Besitzers mit sich bringt, erwähne ich hier trotzdem. Bikefitting ist da aber noch eine Stufe präziser.

Aufgefallen ist mir der Stand übrigens, weil auch er einen Stahlrahmen in unlackiert als Musterstück stehen hatte.
Der „Trend“ von Dinolfo Cycles ist also nicht ein Alleinstellungsmerkmal.

Der hellblaue Flitzer in der hinteren Ecke ist dabei ein Edelstahlrahmen. Auch eine feine Sache, weil eben noch materialbeständiger. Also durchaus ein Argument für meinen Plan Zen.

Auch meinen Überlegungen zu einem geraden Lenker und damit keinen Rennrad-Lenker, konnte er folgen. Ebenso in Sachen Schaltung hatte er eine Lösung zur Hand.

Sram als Zulieferer bietet da zur Zeit als einziger die Möglichkeit eine Gravel/ MTB Schaltgruppe mit einem geraden Lenker zu bedienen.
Und, das ganze noch per Funk, was dann wieder weniger Kabelkram und Anfälligkeiten (mein ganz spezielles Thema) bedeuten würde. Funkt wäre dann nur noch den Akku am Schaltwerk laden und das bekomm ich wohl hin.

Alternativ wäre noch Campagnolo zu nennen, die wohl auch in Funk machen. Beide, also Sram und Campagnolo aber nur als 1-fach Gruppe.
Bedeutet man hat an der Kurbel nur noch ein Kettenblatt und dann natürlich auch keinen Umwerfer mehr.

Zu prüfen wäre hierbei nur, wie sind die Abstufungen an den dann verfügbaren Kassetten (bei 11-fach und bei Campagnolo für 12-fach). Zu checken wäre auch die Preislage solcher Kassetten.

Kurzresume

Letztendlich muß ich sagen, alles was ich dort an Herstellern auf den Gravelgames gesehen habe, ist nett hat mir dann aber nicht so viele nachträgliche Gedanken gebracht, wie dieses Gespräch.

Und so saß ich dann bei der obligatorischen Currywurst-Pommes-Mayo, gleiche Bude wie im letzten Jahr und ließ den netten Tag passieren. Auch das persönliche Treffen mit dem Member of Radforum fand ich extrem nett. Insgesamt was sowieso entspannend.

Heimfahrt in slow-motion, der GOLF kann auch locker unter 5l/ 100km., bei 4,8l/ 100km um genau zu sein stand der „Zeiger“ als ich den Zündschlüssel gezogen habe.

Noch mein kleiner Tipp eventuell an den Veranstalter der . Eventuell ist es einen Überlegung wert noch einen kleinen Bereich für Bikepacker anzubieten. Das ist ja nicht nur ein Trend in stetig, sondern könnte auch weitere Interessierte locken, vor allem nicht mit dem Auto zu kommen.
Falsch wäre dann natürlich nicht, wenn auf so einem Areal auch ein paar Bäume mit Abstand grob 5m stehen würden.  😉

Ja und das war dann die Story vom Wochenende, also von dem Samstag.

Euch noch einen gut brauchbaren Wochenstart und bleibt bitte gesund!  😉

Gruß & Gravelgames 2022/ 24.09.2022

September 24, 2022

Bikealltag/ car-to-go/ Gravelgames: irgendwie bin ich an die Infos zu den diesjährigen Gravelgames 2022 gekommen. Die finden diese Wochenende statt und da ich ja letzte Jahr schon dort war, kann man ja mal hin.

Terminlich ist das eher ein Fingerspiel. Denn wir haben für heute Karten für einen Freilichtbühne und das startet halt am Abend. Bis dahin sollte ich also wieder im Lande sein.

Nun, da es letztes Jahr dann doch noch sehr gut warm und mit der fetten Baustelle gab es auch gut was an Umleitung. Kurz um, die Fahrt war zwar machbar und irgendwie dann auch nach meinem Gusto, doch netter wäre eben – netter.

So kamen dann eben…

(Kilometerstand aus 2021 dorthin & zurück)

…hin und zurück an einem Tag zusammen. Da ich aber kein Freund von Hausruckaktionen bin, griff ich also zum Golf. Also ganz „fett“ mit dem Auto vorfahren, seine kleine Runde drehen und dann wieder zurück zur Burg.

Nun stellt sich aber auch zunächst mal die Frage, was ist der Plan? Nun ganz einfach. Steelisreal – Dinolfo Cycles wird wohl auch dort sein und dann könnte man sich so ein Teil ja mal angucken.

Ansonsten gucken, ein bisschen stöbern, Currywurst-Pommes-Mayo schnappen und eventuell noch wo einen Espresso schlürfen.

Ach ja, gleich treff ich mich noch mit einem Radforum Member.

So bis dann. 😉

 

0+1 Woche/ 35.247km/ 22.06.2022

Juni 23, 2022

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-15/ car-to-go/ Bike- & Biketouren Bilder/ do nature/ Hitzefahrten +20c°: umsonst ist nichts!

Montagmorgen: über Nacht hat tatsächlich angefangen zu regnen und so fragt man sich schon, war die letzte Auffahrt auf Humbert hoch zwecks Wasserverteilen umsonst? Egal.

Nachdem es am frühen Sonntagnachmittag, natürlich genau dann als wir gerade zum Grillen draußen saßen, einen kurzen Schauer gab ging das wohl in der Nacht noch mal los. So ab neun Abends donnerte es ein paar mal, ich dabei schon gemütlich im Bett liegend. Ach watt schön!

Die Temperaturen rutschten in den gemäßigten Bereich und eine Bettdecke war in den letzten Stunden der Nacht kein schlechter Plan.
Am Morgen hockt man am Küchenstammplatz und freut sich. Die Pflanzenwelt bekommt ihren Anteil. Es geht ein Wind und heiß wird es wohl auch kaum sein. Was will man mehr? Es ist bewölkt, der Espresso special (Espresso mit kalter Milch/ Sommergetränk von mir) mundet, dazu noch ein zwei Kekse.

Einziger Schönheitsfehler, ich muß aufgrund des shooting Termins den Golf bewegen. Kann und muß man aber mit leben. Noch fünf Arbeitstage, dann geht’s für zwei Wochen in den Urlaub.

Erst gibt es ein langes Wochenende, gefolgt mit zwei Arztterminen nächsten Montag und dann wird ein wenig in die BRD-Ferne gefahren.

Der Tagesverlauf: zum schooting melde ich mich deutlich zu früh, man drückt mir die Formulare in die Finger, könnte ich ja schon mal ausfüllen. Während ich so die Angaben etwas mehr ungeübt ausfülle kommt die Ansage, ich könnte gleich da bleiben, daß schooting wird vorgezogen. Und so war dem dann auch.

Undramatisch, ab in die Umkleide sicher der Kleidung bis auf Schlüppi entledigen, wegen Metal und so, dann sich gemütlich hinlegen, die Kopfhörer bekommt man auf und den Panikdrücker in die Hand. Dann geht’s in die Röhre und der Film beginnt.
Mit geschlossenen Augen liege nun da und versuche mich so wenig wie möglich zu bewegen. Das klappt auch ganz gut und so zähle ich die angesagten Minuten runter und beginnen am Ende der ganzen Nummer tatsächlich etwas zu dösen. Schade, der Film ist dann aber vorbei, ich muß die gerade angewärmte Liege wieder verlassen.

Die CD gibt’s am Empfang, der Bericht wird in zwei, drei Tagen beim Doc sein. Passt. Ich entschließe mich auf einen kurzen Besuch bei einer großen Outdoor Kette wo ich schon ewig nicht mehr war.
Globetrotter war seinerzeit das Zentrum wenn man sich die Zeit als Draußengänger mit shoppen vertreiben wollte, könnte oder auch müßte. Für mich war das aber heute nur ein wenig die Zeit vertreiben bis die Parkhauszeit abgelaufen war.

Erstaunlich fand ich, so echte Reize wirkten da nicht auf mich. Klar, war mein Sortiment an Sachen doch schon gut umfangreich, ging es also wirklich nur darum mal zu gucken. Als kleines, im wörtlichen Sinne, Bonbon weil ich so schön artig in der Röhre still gehalten habe und auch nicht geweint habe *lach* fand ich dann eine „Schlafzimmerbeleuchtung“ für meine Cocoon Hängematte.
Es ist dann also diese winzige Nitecore NU05 (allerdings ohne Stirnband, also nackend) geworden, wozu dann fünfzehn Euro in Bar aus dem Portemonnaie in Richtung Kassentheke wanderten.

Der Sinn dieses winzigen Teils soll sein, dauerhaft in der Hängematte zu verbleiben und im Falle einer Übernachtung bei Bedarf ein wenig Licht zu spenden.

Ob und vor allem wie die Nitecore NU05 funktioniert, werd ich noch ausknobeln müssen. Denn zu Hause angekommen mußte sie erst mal geladen werden und so wie es ausschaute, kann man nicht bedienen und laden gleichzeitig. Das ist natürlich kein echter Nachteil, nur eine reine Feststellung.

Tricky, im speziellen für mich, könnte aber die Bedienung nur über den einen kleinen Druckknopf sein. Ich mag ja so technische *rümpf ein wenig die Nase* Dinge.

Aber wenn man eine kleine Lampe braucht, dann kann man natürlich auch keine großen logischen Schalter erwarten. Naja, so hab ich dann die Tage was zum ausprobieren und…
…die Minuten einen echten Gebrauchs werden sich in arg überschaubaren Umfang bewegen. Denn in der Natur wird es nur seltenst richtig dunkel.

Dienstag: 0+1 = erster Antritt mit dem treuen Fahrgerät, dem Stahl Renner. Noch vier Arbeitstage, wobei der gestrige schon sehr geschmeidig lief, was den innerstädtischen Verkehr im nahen Megadorf anging. Wir sind guter Hoffnung.

Ankleiden um den wohl nur 10c° ein wenig was entgegen zu setzten und dann ab mit dem Stahl Renner. Die Anfahrt war zumindest gefühlt nicht ganz so flott, was mich aber weniger juckte. Der Arbeitstag verlief, wie schon am Vortag erneut zu zweit auf dem Auto auch ganz gut. Da haben wir schon deutlich miesere erlebt. Motto des Tages: Ruhe bewahren am Nachmittag.

Nach der Schicht zu Hause angekommen noch ein wenig sich körperlich mobilisiert und dann Filmriss in der Schlafstätte.

Fritz: da ich eine gute Ladung Laub vom getätigten Heckenschnitt unter dem Strandkorb entdeckte, wollte jener beseitigt werden.

Das bisschen was hinten außen lag, war schnell weg geharkt. Doch innen unter der Sitzfläche, wo ich ja auch Holz für die Feuerschale lagere, war auch noch einiges.

Als ein erster beherzter Griff und was rausgeholt, dann der zweite Griff und Gott, was war das?!
Lag dort etwa ein wenig Dornengewächs? Und wenn ja woher? Innerliches Rätselraten, aber auch der zweite Griff ließ die Hand intuitiv zurück schnellen.

Dann erblickten meine Augen so etwas wie eine großen Kneul Stahlwolle. Doch woher könnte die wieder kommen?
Es schoss mir durch den Kopf – ein Igel! Da er sich aber zunächst nicht bewegte dachte ich nur:„oh schade, der hat’s nicht überstanden.“

Warum war mir in meiner Unwissenheit nicht bekannt. Doch beim zweiten sehr vorsichtigen antippen mit einem kleinen Ast bewegte er sich. Freude kam auf und sein „Wohnzimmer“ wurde sanft verschlossen.

Da hatte Fritz, so ab sofort der Name durch meine Jüngste dem Tier zugeteilt, eine nette Bleibe gesucht.

Eventuell nicht ganz so ruhig, denn irgendwann holt man ja das Brennholz unten hervor. Aber ihm scheint es bis jetzt zu gefallen. Und nützlich sollen sie ja auch sein, futtern Mäuse und Ungeziefer.

Find ich ja irgendwie genial.

Mittwoch: das Aufstehen klappte nach einem sehr guten Nacht gut, der Espresso special bringt den Rest. Heute und den Rest der Woche werd ich alleine unterwegs sein, der Kollege hat was zu fahren. Außerdem reichten die zwei Tage Auffrischung jener Jobrunde.

08:59Uhr: die Anfahrt verlief bei geschmeidigen 10c° noch etwas erfrischend, aber am Kanal angekommen wurde sich der Windweste entledigt. Die Sonne gewann immer mehr an Kraft und wärmte die Atmosphäre wohlig. Man fühlt wich wohl.

(<klick> Junialbum)

Ach ja, während man ja den einen oder anderen Streckenabschnitt inzwischen nett hergerichtet hat, ein paar Macken hat das Südufer doch.

Die Radroutenschilder führen ja nun ganz offiziell nicht mehr in Höhe des Hafens von Rünthe über den Parkplatz der Fitnessbude, da gab es wohl Unklarheiten bezüglich der Pflege, also hat der Pächter einfach abgeschlossen, sondern man fährt mehr oder weniger direkt zum Hafen und dann am Ufer entlang.
Der erste Bautz ist, daß zwar Radroutenschilder den Weg weisen, dann aber ein offizielles Straßenschild auf die alleinige Nutzung von Fußgängern hinweist. Sehr sinnig, bei einer Radroute.

Gut der Weg ist am Ufer recht schmal, ich schätze mal was mit 80cm. Befestigt ist er auch nicht, aber dazu komm ich auch noch. Fährt man dann am Hafen, ist das in etwa so wie in einer Fußgängerzone. Eigentlich darf und sollte man nicht fahren. Halt damit man keine Fußgänger umfährt. Ich denke das ist verständlich.

Der zweite Bautz ist aber die Streckenbeschaffenheit des nicht befestigten Weges. Da gibt es ein etwa einen Meter langes Stück, wo scheinbar reiner Sand den Untergrund bildet. Das dieser Sand natürlich nicht zum durchfahren geeignet ist, kann man wohl anhand des obrigen Bildes erkennen. Nun ja, dann muß halt doch ein Stückchen schieben.

Weiter im Tagestext. Überhaupt habe ich den Eindruck, daß dieser Sommer ganz brauchbar wird. Es ist zwar immer Sonne präsent, aber die Anzahl der richtig heißen Tage hält sich noch in Grenzen. Zusätzlich gab‘ s bis jetzt immer wieder mal ein kühlere Wetterfronten, die dann auch immer mal wieder Regen mit sich brachten. Apropos Regen…

Ob ich heute oder doch erst morgen nochmals auf Humbert hoch fahre um einen gewissen Wasservorrat hoch zu bringen? Vor der Abfahrt am Dienstag in den Bayrischen Wald werd ich aber auf jeden Fall noch eine gute Aktion machen müssen. Denn dann passiert ja eine Woche lang nix.

Tagesabschluss: puh war datt warm. Da Thermometer zeigte stets deutlich mehr als meine Wohlfühltemperatur ist. Bis zu satte 27c° waren ab zu lesen.

Die Rückfahrt ging wie so oft am Südufer entlang und was mich wunderte, wir hatte eine gute Brise aus Osten und jene in warm. Nun gut, da macht‘ e nix, langsam die Kurbel am drehen halten und regelmäßig Wasser in den Schlund kippen.

Als kleine Variation wurde das Beversee Gelände durchfahren, aber auch da war es nicht wirklich deutlich kühler. Aber zumindest Schatten hatte man durch die Bäume.

Zu Hause angekommen wurde die Waschmaschine gefüttert und sich selbst auch die allabendliche Dusche gegönnt. Tat das gut.

Und so ist auch der zweite Tag der ersten Radfahrten nach der Auszeit zu ende gegangen. Zum gießen bin ich nicht gefahren, aber wohl morgen. Da soll es eventuell auch bewölkter sein. Vielleicht ist es auch dann nicht so heiß? Wir hoffen drau.

Euch dann für heute einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Tagesgeschäft/ 15.06.2022

Juni 16, 2022

Bikealltag (ohne Bike)/ Alltag/ car-to-go: die „Kiste“ läuft weiter, das Rad dreht sich immer noch. Innerlich fragt man sich – was?

Montag 07:35Uhr: weitere Zeilen mit der Was-Frage gespickt. Man steht am ersten Kundenkontakt und fragt sich ernsthaft, was zum Geier soll das?
Es ergießt sich ein heftiger Regen über das Land, worüber man sich natürlich freut. Aber warum war es dann oben auf Hubert so trocken? Egal…

Ja wie war das heute morgen? Zunächst mal hatte ich schon gestern Abend die Nutzung des Golf angesetzt. Man wird, jetzt unumstößlich, nach der Schicht zu einer hoffentlich geeignet ärztlichen Kraft fahren. Punkt.

Die andere Story ist, daß meine innere Uhr mich heute nicht im Stich gelassen hat. Denn in den sehr frühen Morgenstunden schlug ich die Augen auf und dachte noch so:“mensch, müßte doch eigentlich bald der Wecker läuten.“
Also griff man zum Motorola und schaute etwas verblüfft das es schon 04:14Uhr war.

Warum der Wecker nicht am Montag aktiv war, konnte ich mit den ersten Schlücken des Espresso ausmachen.

Ich hatte die Weckzeit neu auf dem Motorola eingestellt und dies am letzten Wochenende.
Da aber letzten Montag Feiertag war, war der Montag allgemein nicht als Wecktag aktiviert worden. Aha! Nun gut, daß hat dann heute mein innerer Wecker übernommen.

Die paar Minuten waren aber auch nicht so tragisch, da es ja eh mit dem Golf zum Job ging und ich auch stets ein gewisses Zeitpuffer mit drin habe.

Nachmittags: …war man dann so motiviert sich einen Arztbesuch zu gönnen. Hat man schon länger nicht mehr gemacht und auch sonst nix los, also geht das.

…ja so wie‘ s ausschaut…

…muß mein Rücken doch wissen, daß die Notfallsprechstunde täglich ab 08:00Uhr beginnt und er dann an zu rufen hat. Gut, um 08:00Uhr hat mein Rücken samt Anhang schon die ersten beiden Kundenkontakte hinter sich und zur Zeit schaut’s auch nicht so aus, als da wer ist der diese Runde überhaupt noch kann. Die Kollegin welche die Jobrunde im Standard hat, ist im Urlaub.

Aber zum Glück können auch Termine vergeben werden. Da sei man aber schon im August. Ich hab dann wohl etwas unzufrieden *mecker rum* über die Situation leise vor mich hingefaselt und vergessen zu fragen, in welchem Jahr.

Es ist zum kot*en. Die zweifuffzig für die Parkuhr hätte ich mir sparen können.

Aber das mit dem Rücken, da werd ich noch ein Wörtchen mit ihm reden müssen. Unverschämtheit das er nicht um 08:00Uhr…

später dann: fast unter gegangen. Hoplahop hatte ich Zugriff auf einen anderen Doc und praktisch dabei, gleich mit „Taxi“.
Dort zeigte man sich allgemein mehr flexibel und so gab‘ s ein kurzes Gespräch, abtasten und ein mitgebrachtes olles Dokument lesen, dann Fotos machen.

Deren Qualität sagte natürlich nicht so viel aus, es geht also mal wieder ins MRT.

Damit ist schon mal die erste Hürde genommen. Natürlich gab‘ s noch zwei Zettel mit Dingen die sinnvoll sein könnten.
Wobei die Unterhaltung zum sinnvoll und meine Erfahrungen irgendwie in unterschiedliche Richtungen verlief, denke ich. Wir sehen also weiter.

Dienstag 13:46Uhr: ich würde mal sagen, bis hierhin ist der Tag nicht schlecht gelaufen. Die Bonbons vom Onkel Doktor scheinen eine gewisse Wirkung zu haben.

Außerdem hab ich mal seinen „Gutschein“ für eine Stützmanschette eingelöst.

Nach der Ankunft auf der Burg gab es dann auch einen fernmündlichen Draht zum Bilder machen.
Am Montagabend ist das shooting. Das findet zwar im der nahen D‘ Dorf statt, aber da bin ich flexibel. Zumal ich einige Wirkstätten jenes „Fotografen“ kenne und so die Örtlichkeit auch. Passt.

Zum Tagesabschluss gab es noch eine kleine und vorsichtige Mobilisationseinheit auf der Burgterrasse. Grundsätzlich muß ich sagen, ja geht.

Mit diesen Zeilen ist auch Entspannungslage in der Hängematte angesagt. Das Wetter passt ja auch.

Mittwoch: den heutigen Tag noch ablaufen lassen, stets ein Gespür für das Innere.

10:18Uhr: bis hierhin schon ganz gut, was eine gewisse positive Sichtweise auf den restlichen noch anstehenden Tag wirft.

The Cure – Forest/ do nature/ Bike- & Biketouren Bilder: dann war es aber doch noch mal soweit! Ein bisschen Radfahren konnte schon möglich sein und hat man das sinnig mit eine wenig Wasser verteilen gekoppelt.

Das war zwar jetzt nicht der mega fun, denn in der Sonne hatte es was von annähernd 30c°. Und wer mich kennt, ich erwähnt es ja nicht nur einmal, der wird wissen, Hitze wie diese ist nicht meins.

Aber ein Grund mehr diese Runde zu fahren. Denn wenn es schon so heiß war und die Tage ja nicht viel geregnet hatte, da war ein wenig mehr Wasser verteilen ein guter Plan.

Außerdem gab es da ja noch ein wenig Blumenerde die schon in die letzten Erdlöcher geschafft werden konnte. Aber keine Angst, ich hab mir keine 40 Liter ans CAADX gepackt. Es gab, verteilt auf zwei robustere Tüten eventuell je ca. 5kg. Die Fahrt auf auf die Halde Humbert war stets solange nette, wie man in Bewegung war. Auch die Bäume im Wald gaben das ihrige dazu und spendeten nicht nur Schatten.

Recht klaglos kurbelte ich die Anstiege hoch. Langsam aber kontinuierlich erreichte ich das Plateau. Optisch sah das alles so aus, wie beim letzten Mal. Also wurde lux die Blumenerde in zwei Löcher geschüttet, etwas fest geratene um sich dann direkt zum Brunnen rollen zu lassen.

Dort wurde dann der tRick mit dem Füllen der faltbaren Wasserkanister geübt. Ja ich hatte jetzt den Trick raus. Fix die beiden Wassergefäße in die Satteltaschen verfrachtet und rauf gefahren. Dort wurde dann ausgeleert um noch weitere dreimal die ganze Nummer ( sieht man schön auf dem Streckendiagram) zu machen. So kann dann gut 200 Höhenmeter zusammen…

…und gute 80 Liter Wasser fürs Grün. Das ich dabei auch etwa 1 Liter Trinkwasser aus meiner Radieschen verdrückt habe, liegt irgendwie auf der Hand.

Von mir aus kann es jetzt aber gerne wieder kälter werden. Oder zumindest ein wenig mehr Regen für die Natur.

Newsticker: ach ja, fast vergessen. Hatte ich doch noch einen weiteren vorgetippten Beitrag über eine Pausenhütte hervorgekramt.
Dummer Weise kann man jene auch als Hängematten Platz nutzen.

Und so betitelte ich den Beitrag als Hängematten-Hüttenplatz Schloss Nordkirchen <klick>.

Ihr kennt das ja, wer mag kann sich das also „antun“. *lach*

Euch noch einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Die Was-Frage-Woche/ 13.06.2022

Juni 13, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ do nature/ Bike- & Biketouren Bilder/ car-to-go: ich hoffe mal das mit diesen Zeilen das Geschehen im Lendenwirbelbereich sich ein wenig mehr beruhigt hat, als es dann die Tage den Anschein hatte. Was hab ich also so getrieben am…

Sonntag: …? Nun, zunächst mal wurde hinreichend lange gefrühstückt. Das ging in zwei Etappen.
Gestartet wurde mit dem üblichen Espresso-Frühstück und eine gute Weile später kam noch ein mehr oder weniger normales Frühstück hinterher.

Letzteres wurde dann mit der Burgdame auf der Terrasse eingenommen. Zwei doppelte Toast mit Salami und Gaudakäse (geschmolzen) sowie eine Gewürzgurke in Streifen geschnitten drauf. Dazu zwei weichgekochte Eier. Mahlzeit.

Und wie man so auf der Terrasse hockt fällt der Blick auf die in die Unendlichkeit schweifende Rasenfläche. Also wurde dort eingekürzt und der erste Teil der Bewegung war erledigt.

Just als ich mich ein wenig an die Außenhecke machen wollte, bimmelte die Mobilkiste. Recht ungewöhnlich für einen Sonntag, doch die Rufnummer ließ ein wenig Ahnung hochkommen.

Also rief ich zurück, war beim Bimmeln nicht in der Nähe und war verwundert wer am Ende der Leitung war. Die Rufnummer selbst wies eigentlich den Kumpel aus‘ m Claim aus, doch es meldete sich ein anderer Herr.

Mit freundlicher Stimme klärte er die Sachlage auf. Der Kumpel sei vom Rad geflogen, lag im Krankenhaus aber bis auf einen gebrochenen Arm soweit alles gut. Meine sportliche Aufgabenstellung sollte sein, sein Rad aufzusammeln. Die genaue Standortfrage wurde dann aber direkt mit dem Kumpel geklärt.

Puh, so richtig vom Glück verfolgt ist der Kumpel aber nicht. Wurde er doch erst Ende letzten Sommers etwas unliebsame vom Rad geholt und dauerte der Heilungsprozess auch einiges länger als normal, war er quasi erst wieder im späteren Frühjahr radfähig. Und dann das.

Gut, ich hab mir dann den dicken Bolzenschneider geschnappt, ein wenig Seilzeug um dann mit verladenem Rad den Kofferraum halbwegs verschlossen zu halten und bin dann mit dem Golf los.

Zum Glück war das hier um’s Eck und die vermeintliche Stelle sehr gut bekannt. Ich ließ mich also langsam die Zufahrt entlang fahren, immer ein Auge auf ein vereinsamtes Rad.

Am Ende der Zufahrt stand es dann rechtsseitig angeschlossen. Das Spiralschloss war für den fetten Kniep-Ex kein echtes Hinderniss. Und schwupp, schon lag sein Rad sicher verpackt im Golf. Abfahrt, ausladen und eine SMS als kurze Meldung.

Ich gönnte mir eine kurze Hängematten-Pause, schlug mich dann aber doch zu einem Drittel der Außenhecke durch.

Körperlich ging das alles recht gut und vor allem ohne Anzeichen. Natürlich hatte ich stets ein Ohr & Auge ins Innere. Aber es lief gut und so konnte ich ein weiteres Drittel der Außenhecke durch rückbinden und einflechten „kürzen“. Natürlich ohne was groß abzuschneiden. Nur hier und da mußten ein paar Äste dran glauben, aber so ist das eben.

Zufrieden schaute ich auf die Uhr:“oh, schon zwei Uhr durch! Da wollen wir uns mal fix was zwischen die Kauleisten schieben.“ 

Es wurden zwei kleine Packungen Chinanudeln. Nett draußen mit dem Hintern in der Hängematte sitzend und anschließend sich etwas in selbiger lang machen. Bauch voll genug, sacken lassen.

Der nächste Plan wäre, nachdem Geschirrwegmachen, mit dem CAADX sich auf nach Humbert zu machen. Mit im Gepäck Rasen- u. Grünschnitt als Humusunterlage sowie ein wenig Blumenerde. Die drei Löcher die neulich ausgehoben wurden könnten damit schon teilweise verfüllt werden.

Ja so der entspannte Plan für den restlichen Tag.

19:32Uhr: wieder im Hause und ich hab’s dann so gemacht wie gedacht.

Der Gepäckträger wurde ans CAADX geschraubt und die beiden Packtaschen eingehängt. Darin fand dann ein grob halber Sack Blumenerde Platz und auf der anderen Seite der Rasenschnitt der letzten Tage. Zusätzlich sind noch ein paar Äste von der heutigen Buchenhecken Pflegeaktion mit drin gewesen.

Ist schon praktisch den Grünabfall, was ja eigentlich kein Abfall ist sondern dann zum Kompost wird, so für einen guten Zweck gebrauchen kann.

Meine Sattel- und die Lenkertasche wurden je mit den bereitstehenden Wasserflaschen gefüllt, dann ging es los.

Die ersten Meter waren dann auch wieder gewöhnungsbedürftig und fühlten sich irgendwie kraftlos an.
Man ließ es aber eh geruhsam angehen. Ich rollte auf den nahen Wald zu, drehte dort die übliche Anfahrtschleife und schwups, schon stand ich am Haldensockel.

Das Hochfahren klappte auch ganz gut, nur der kleinste Berggang wollte nicht geschaltet werden. Da werd ich also irgendwann die Einstellungen nochmals korrigieren müssen. Für heute hat das gereicht.

Schade ist nur, wenn man gerade im steilsten Anstieg ist, ist der kühlende Wind weg. Außer im Winter. Denn dann bläst er einem direkt von vorne ins Antlitz. *lach*

Oben angekommen sah ich sofort was los war. Der Buchenheckensetzling hatte arg gelitten.

Da hatte ich wohl die Niederschläge der letzten Tage falsch eingeschätzt. Ich dachte das die locker reichen würden. Die Blätter waren fast alle komplett braun.

Vielleicht ist es aber auch nur die sehr intensive Sonne oben auf dem Plateau? Hilft aber alles nix, rüber zu Ahornsetzling.

Auch der machte nicht gerade den frischesten Eindruck. Die Blätter zum Glück nur leicht bräunlich und sie hingen auch ein wenig runter.

Sieht aber im direkten Vergleich zur Buchenhecke um einiges besser aus. (Interessant wäre, was wächst da noch und wo zum Geier kommt das her? Auch egal, Hauptsache es wächst was. *freu*)

Aber so ist das eben mit der Natur. Von mir gab’s dann eben eine gute Portion Nass.

Die restlichen Mitbringsel verschwanden in den drei Löchern, die damit schon gut gefüllt waren.
Das diese Füllung natürlich über die Zeit absacken wird, ist aber klar. Aber man hat ja schon Blumenerde bereit liegen.

Als ich dann alles verteilt hatte entschloss ich eine Runde am Friedhof vorbei zu fahren.
Dort wurden dann die Wasserflaschen gefüllt, es ging wieder hoch und dann wurde erneut gegossen.

Irgendwie ärgerte ich mich, daß ich nicht die Camping Wasserkanister mitgenommen hatte. Dran gedacht hatte ich noch, nur mit dem Regen der letzten Tage dachte ich, daß hätte gereicht. Dabei hätten sie ohne Probleme leer und zusammen gefaltet noch in die Packtaschen gepasst.
Nächstes Mal aber auf jeden Fall.

Ich blieb aber nicht lange oben, die Zeit war mal wieder gut fortgeschritten und so rollte ich dann wieder gen Burg.

Und damit kann die Was-Frage-Woche ab morgen starten. Die Was-Frage-Woche? Ja, ich wüsste schon ganz gerne was da in meinem Rücken los ist?

Denn eigentlich klappte das heute schon partienweise recht nett, dann aber wieder nicht so wie soll? Man wird also sehen.

Newsticker: und zum Abschluss einen weiteren neuen Beitrag auf dem Nebenblog zum Thema Hängeplatz. Dieses mal der Hängemattenplatz Sonnenuntergang <klick>. Wer als mag kann reinschauen, ansonsten…

…Euch allen einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

Geduscht & rasiert/ 10.06.2022

Juni 11, 2022

Alltag/ car-to-go/ Alter: so – frisch geduscht und auch noch rasiert, das Mindestmaß an Wohlfühlfaktor, jetzt geht’s.

Ist ja ganz schön warm geworden und nachdem ich heute wieder einen sehr früh startenden Tag hatte, war eine Dusche schon gut.

Leider ist auch dieser Tag radfrei verlaufen, der Golf hatte mit frischem TÜV abermals seinen Einsatz.
Das bedeutet wiederum, daß es heute mit dem Rücken noch nicht ganz so war, wie man sich das wünschen würde.

Aber langes rum jammern hilft ja auch nix. Nachdem ich also von der Schicht hier auf der Burg ankam, wurde erst mal Entspannungslage mit E-Heizkissen gemacht.
Als das alles so auf Temperatur war, wurden zwei Runden Dehnung gemacht. An sich nicht ganz so schlecht, aber genau dort wo es sich nicht ganz so lösen will, kommt man natürlich nicht gut ran.

Nach der Dehnung gönnte ich mir ein wenig Rasenschnitt auf dem Grünstreifen. Die Bewegung tat gut, dann war aber wirklich final der Duschbesuch angesagt.

Wieder im frischen Zustand und stets mit einem inneren Auge auf die Zone-X ging es ins Wohngemach und – Trommelwirbel – die Flimmerkiste wurde bemüht.

Das alles natürlich in seiner Position. Ab einem Zeitpunkt X befand ich, daß man sich am Freitagabend noch einen Antipasti Teller zurecht machen könnte, wobei natürlich noch eine anschließend zu verzehrende Pizza in den Ofen kam.

Da TV Programm überzeugte mich kaum, was aber grundsätzlich nicht überraschend war. Aber…
…die Zeit ging ein wenig dahin und man konnte speisen. Mit vollem Bauch lies ich mich noch ein wenig sinnbefreit berieseln, dann war es soweit. Schlafenszeit.

Und so endete der Freitag und die zuvorherige Woche. Am liebsten würde man sie einfach so wegschieben, vergessen oder verbannen, aber das wird wohl nix. Man legt also ein wenig mehr die Hoffnung auf das Wochenende.

Hier gibt’s zunächst nur einen Termin den man im Zusammenhang mit der letzten Tretlagereneuerung schaffen konnte.

Ein guter Kollege, leider nicht hier um‘ s Eck, wird besucht. Ursprünglich sagte er mir zu das Tretlager zu wechseln, aber das hat sich ja nun erledigt.
Es geht also nur auf ein wenig Quatschen samt Tass Kaff zu ihm. Muß auch mal sein, ist schon ewig her, daß man sich gesehen hat. Und dann sehen wir mal weiter.

Euch also ein nettes Wochenende und bleibt bitte gesund!  😉

Ja toll…/ 10.06.2022

Juni 10, 2022

Alltag/ car-to-go/ Alter: … jetzt ist das CAADX wieder fahrbereit und nun zickt der Rücken. Ob ich da dann auch mal ein neues „Tretlager“ einbauen lassen muß? *lach*

Montag 06:30Uhr: so ein wenig schwarzer Humor kann das Leben erhellen, oder?

Grundsätzlich kann ich mich ja nicht beklagen, auch wenn es da offensichtlich was zu ergründen gäbe.

Gut ist, die Nacht war brauchbar, ich pünktlich am Job und auch dort klappten die notwendigen Handgriffe passabel. Passabel, aber eben nicht mit jener Geschmeidigkeit, die es sonst an sich hat.
Schwamm drüber, Kopf frei machen und Pläne schmieden, was als nächstes kommt. Oder besser gesagt, was man noch machen könnte?

Erster Blickwinkel: die personelle Aufstellung am Job scheint doch nicht ganz so knapp zu sein.
Zweiter Blickwinkel, mein Plan, daß durch den heutigen Jobantritt Bewegung ins Spiel kommt und sich so die Situation löst, wäre im Ergebnis abzuwarten.

12:49Uhr: die Jobrunde hat ihr Ende gefunden, es ging auch wenn ich wohl in Bewegung etwas seltsam wirkte, eigentlich manierlicher als ich dacht-befürchtete.

…nächste Zeilen/ Donnerstag 08:50Uhr: die Tage vor diesem Tag gingen dann so vor sich hin.
Begeisterung über dieses Dasein kann man nicht äußern, aber da machst’e nix.

Am gestrigen Nachmittag schien es als eine Art von Lösung im betroffenen Bereich zu geben, das eine oder andere Laufen in relativ normaler Haltung war auf der Burg möglich.

Diese positive Tendenz scheint sich über Nacht ihren Raum verschafft zu haben, denn auch am heutigen Vormittag ist das irgendwie – runder.

12:55Uhr: um die positive Tendenz auszubauen gab’s im Decathlon eine Falt-Isomatte.
Das ausrollen beider Kuscheldecken auf dem Wohnzimmer Boden ist mir zu nervig, zumal ab einem Zeitpunkt X ein Bedarf angemeldet wird.

Wir sind guter Dinge.

04:29Uhr: ja und so beginnt der letzte Tag der mehr oder weniger Mistwoche. Für heute sollte eine weitere Lockerung machbar sein und dafür schlürfe ich erstmal den Espresso doppio mit wohl englischem Kuchen.

Newsticker: ansonsten hätte ich noch ein paar Zeile über den am letzten Wochenende stattgefunden Besuch des Wildpark Voßwinkel. Ich fand den Besuch klasse und kann das jedem nur empfehlen.

Macht das beste aus dem Tag und bleibt bitte gesund!  😉