Archive for the ‘car-to-go’ Category

39.184km/ 16.10.2020

Oktober 16, 2020

Bikealltag/ Sport & Alltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biktouren Bilder: die Reise im Leben geht weiter und wird wie üblich in Buchstaben festgehalten.

Biketouren/ Biketouren „After-Show-Party“: nachdem ich ja am Montag eine entspannte Heimfahrt in lang gemacht hatte, saß kurzfristig irgendwie ein Stöpsel in mir. Ich wußte zu nächst nicht was es sein konnte. Ich tippte auf die drei Hänchenschenkel die ich mir zudem noch recht spät auf der Schicht als essenmäßige Stärkung einverleibt hatte. Ja gut, ich geb ja zu, drei Stück waren dann zumindest eines zu viel, denn schon kurz nach dem Verzehr wurde Koffeinware fällig. Der Blutzucker rauschte runter wie das Wasser im Niagarafall. Aber das war es dann wohl nicht alleine.
Dann tippte ich auf die doch längere Strecke, auch bei den Temperaturen. Ja es war frisch, aber eigentlich war ich ausreichend gut gekleidet. Nach der heißen Dusche und ein weg Nahrungszufuhr, so richtig Hunger hatte ich nicht, wurde aber auch gut was getrunken. Und das war es dann auch. Ich hatte den Tag über wohl zu wenig getrunken. Muß man auch wider mal drauf kommen.

car-to-go: da ich am morgigen Dienstag einen Doctermin habe, werd ich mit dem Golf zum Job müssen. Der Rücksack für das T-Rena Gerätetraining wird dann mit dabei sein. So kann ich direkt nach dem Termin durchfahren und mein T-Rena Pflichtprogramm durchziehen. So wird der Tag, was das Radfahren angeht, eher inaktiv sein.
Das wird zur Folg haben, daß ich am Morgen kaum zu gebrauchen sein werde. Ich finde das furchtbar, denn auch Espresso bringt da nur seicht Abhilfe. Egal, Augen zu und durch und Blickrichtung auf Mittwoch.

Mittwoch: wieder ein neuer Tag, eine weitere Chance das Leben in kleinen alltäglichen Zügen zu genießen. *lach*

Es geht am frühen Morgen erstmal langsamer am Kanal entlang. Bin ich wegen dem Nicht-Radfahren am Vortag, wegen der Außentemperatur oder sonst was so langsam? Egal, entspannt rollen lassen. Nachmittags war es dann soweit, ich hatte für mich beschlossen, der Herbst steht in voller Blüte und der Winter nimmt seinen Einzug.

Am Seepark Lünen sieht man es schon und merklich warm wäre auch übertrieben. Endlich die Zeit vorbei, wo man morgens noch in warme Klamotten los muß, die man dann nachmittags gegen leichtere Kleidung tauschen muß und den Rest wo am Bike verstauen muß.
Ich wähle für die Rückreise die Seseke Radroute und biege dann auf einen gut bekannte Waldpassage ab. Das gute ist, im Wald kann der aus Nord-ost kommende Wind keine Angriffsfläche bei mir finden. Und ich mag die Luft im Wald, die Ruhe (jedenfalls solange, wie der Wald nicht direkt von der BAB A1 durchschnitten wird). Natürlich liegt wider ein Baum quer im Weg. Ist aber nix dramatisches, das treue Gefährt drüber gehoben und mit den frischen Hüften ist auch ein Rüberklettern kein Akt. Ich komme zwar insgesamt nur langsam voran, genieße aber diese Art des Müßiggangs.

Am späteren Nachmittag angekommen, hat mir Bike24.de Topeak Midloader wo der Reißverschluss defekt war, getauscht und zugesandt. Nur die Ersatzteile sind noch nicht da. Ich hoffe aber die Sachen kommen bald? Dank der Pandemie geht’s ja überall langsamer. Ich überlege, ob ich mir ein zweites Tauschset noch bestelle. Man kann ja nie wissen…

Donnerstag: vorletzter Tag der Woche, wieder Winterwetter. Muß man sich auch erstmal dran gewöhnen. Fällt mir aber nicht ganz so schwer. Ganz im Gegenteil, man spinnt schon wieder nette Radtouren im Kopf zusammen. Vielleicht mal wieder was in der Dunkelheit?

Jedenfalls rollt es bei Windstille am morgendlichen Kanal ganz gut. Der Arbeitstag ist eher sehr ruhig. Ganz im Gegensatz zu nächster Woche. Aber nun gut…
Die Rückfahrt ging elendig lang gegen den Wind, da hätte ich für den Winterpokal gut Points machen können.

Freitag: es geht in den letzten Arbeitstag und ich rolle mal wieder durch die schweigsam schöne Nacht am Kanal entlang.
Innerlich frag ich mich, wiso man tags überhaupt aufsteht, wo doch die Nacht so viel zu bieten hat? Auf Zweidrittel des Weges vernehme ich in der Stille mein Moto, wo wohl ein Anruf eingeht.

Eine Kollegin hat sich arbeitsunfähig gemeldet, der Rücken. Ich habe echte Arbeit, in dieser Woche das erste mal. Der Kollegin wünsche ich nach meiner Ankunft via WhatsApp gute Besserung und ich stürzte mich in die Arbeit. Sollte es ein guter Tag werden?

Irgendwie ja, denn wenn man was tun hat, geht die Zeit besser rum und man landet irgendwie schneller im Feierabend. Mit dem Schichtende ging es dann wieder am Channel entlang in Richtung Burg. Doch irgendwie muß ich sagen, ist da wohl der Wurm drin. Denn schon bei er leichten Brise von heute (war sie wirklich so leicht?) Kurbel ich mir eine Wolf am Kanal. Egal, at home angekommen, den großen Becher geleert, umgezogen und noch frisch, fromm, fröhlich eine Trainingseinheit hinter her geschoben. Freitag nachmittag auf der Burgterrasse. Man fühlt sich wohl.

Biketouren/ Touren Ansage: für morgen um high-noon trifft man sich an der ehmals weißen Brücke. Es geht zum Café Kreisverkehr, offizieller Titel Café Twin. Das wird die nächste längere Tour nach der Cyborg-R Nummer. Fast gute 80km könnten am Ende des Tages auf der „Uhr“ stehen. Ich sehe die Sache aber entspannt, denn der ebenso entspannte Kollege aus dem Claim wird mich begleiten.

Ich wünsche ein schönes Wochenende und bleibt gesund.

 

194.204km/ 24.06.2020

Juni 26, 2020

Bikealltag/ car-to-go: …diesmal als erstes ohne einen Bericht über irgendein Fahrrad!

Ich bin wider motorisiert mobil. Es ist eine Art Hass-Liebe, so wie Sonne und Regen, wo es dann aber auch einen Regenbogen geben kann.

Es tat sich an, daß der Schreiberling Besitzer eines motorisierten Kraftfahrzeug geworden ist. Von einige Zeit tat sich schon die Offerte auf, doch gestern ging’s dann etwas überraschend und dann auch hoplahop.

Ein paar kurze Randdaten, es ist ein Golf VI, Zweitürer

  • 59KW/ 80PS/ 5.000/min.
  • 132Nm bei 3.800/min.
  • 4 Zylinder / 1390ccm

…TSI Normalbenziner und mal wieder in – rot. Mal wieder in rot, weil ich schon ma‘ seinerzeit eine Golf III TDI in rot hatte.

Als ich die Offerte bekam hab ich erst eine kurze Zeit gegrübelt. Das ich weniger radfahren würde stand eigentlich nicht zur Debatte. Doch dann wofür den Luxus? Ganz einfach, man kann mal eben so und dies dann auch ohne große vorherige logistische Planung & Klärung. Schlüssel nehmen und GO.

Das können dann Arztbesuche sein, der eine oder andere Einkauf eventuell, mal ein Bike zum Schrauber bringen oder abholen oder all diese kleinen Dinge, die man sonst eben planen müsste. Außerdem kann meine Kleine dann auch mal unkomplizierter über ein Fahrzeug verfügen. Wir sind halt ein Haushalt mit fünf Personen und irgendwie ist der Großteil halt auch jobmäßig unterwegs.

Die Kosten sind überschaubar aber eben auch händelbar.

Luxus? Ja definitiv, aber keines Falls Verschwendung. Denn auch wenn das gute Stück seine 80PS hat, ein echter flotter Geselle ist das eher nicht. Das wird wohl dem modernen Fahrzeuggewicht geschuldet sein.

Überholen auf der BAB sollte auch geplant sein, ansonsten steht entspanntes Dahinrollen, dann aber auch gerne in den großen Gängen an. Dafür sollten aber auch Verbrauchswerte mit einer fünf an erster Stelle machbar sein.

Und Verschwendung ist es auch nicht, denn das Fahrzeug ist bestens gepflegt gebraucht übernommen worden. Führt man gebrauchtes weiter im sinne seines Nutzen, ist das eben sinnvoll.

Ansonsten, ja ein Fahrrad geht auch rein. Somit könnte ich dann auch mal irgendwie auf eine spontane Radrunde mit MBM einfacher umsetzen können. Ich und die DB werden da nicht wirklich warm. Eigentlich schade.
Aber bis es soweit ist, wird’s noch dauern, also das mit der Radrunde. Eher nach meinem Neuteileinbau. Bis dahin steht jetzt um- bzw. anmelden an, Kennzeichen und der ganze Kram.

… das Thema Hass-Liebe, ja nun hab ich das Fahrzeug und bin dann damit heute zum Job. Muß ja auch das gestern dort stehen gelassene CAADX at home bekommen. Denn das Fahrzeug hab ich am Mittwoch direkt nach dem Job, mit einer logistischen Fingerübungen in Empfang genommen.

Und wie das dann so ist, fuhr ich also so Donnerstag früh mit dem Golf zum Job. Nach dem letzten Ortsausgang geht es auch gleich los. Der Kleinwagen hinter mir wollte schon innerorts vorbei, ging aber nicht. Das Ortsausgangsschild kaum hinter uns gelassen, Hackengas und an mir vorbei.

Noch vor der nächsten Geschwindigkeitsbegrenzung zwei weitere Spezis im Kofferraum. Natürlich alle beide noch dran vorbei. Im Grunde war es so, daß bis zum nächsten Ortseingang ich mehrfach bedrängt, genötigt und mit zu überhöter Geschwindigkeit überholt wurde und dies auch völlig außer Acht gelassen, das ein Überholverbot besteht.
Ich frage mich was soll das? Wie gesagt, Hass-Liebe. Dabei könnte man morgens so entspannt zum Job rollen.

Aber das geht wohl nur mit einem Fahrrad. Ehrlich? Ich freute mich auf Freitag früh und vermisse es in genau solchen Augenblicken.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder/ Hitzefahrten +20c°: für den letzten Tag der Woche stand dann aber endlich wider Fahrradnutzung an. Also…

Freitag:  über Nacht hatte es sich zumindest etwas abgekühlt und so kam ich recht gut in Schwung. Natürlich spielte auch die Vorfreude auf die Bewegung auf dem Drahteseln eine Rolle. Und wie man sieht…

…es war wider bestens.

Ansonsten erfreut sich meine Nahrungsaufnahme guter Dinge. Morgens ein Schnittchen mit Kräuterschmiedekäse dazu eine Tomate, im Verlauf des Vormittags zwei bis vier Teile Obst und in Wuppertal hab ich die vorzüglichen Bäcker Myska ausfindig gemacht, wo ich diese Woche über Brot einholte. Je ein halbes Roggenvollkorn. Naja, eigentlich kenn ich die Bäckerei schon recht lange, aber Brot hatte ich da bisher noch nie geholt. War ja auch schon lange nicht mehr auf der Jobrunde.

brot.jpg

Davon gab’s dann noch zwei Doppelte mit unterschiedlichen Frischkäsevariationen. Bei diesen Frischkäsevariationen bin ich auf den Geschmack gekommen. Das praktische daran, es ersetzt die Wurst. Ja und abends dann noch eine warme Mahlzeit.

Die Rückfahrt hab ich dann aber auf der mehr schattigen Strecke via Sesekeradroute und Kuhbachtrasse gemacht.

(die Bilder am Seepark zu Lünen erinnerten mich an südliche Länder aber auch die Malerei von Van Gogh)

Brachte aber auch nicht den Erfolg, denn auch im Schatten waren es immer noch gute 30c° und mehr. Die 1l Wasservorrat wurden gut angegriffen. Ob es morgen eine Radtour gibt, hängt alleinig vom Wetter ab. Bei der Affenhitze werd ich aber wohl kaum was reißen. Das ist nicht meine Welt.