Archive for the ‘crazy Fahrten’ Category

50 miles of shade…

Januar 12, 2020

…oder so ähnlich.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ crazy Fahrten/ Bike- & Biktouren Bilder: nachdem dann gestern doch ein sehr erlebnisreicher Tag draußen im Burggarten erledigt wurde ( weitere Hinweise dazu später unten ), bin ich dann doch auf zur Nightride mit dem CAADX.

Wie am Anfang der Woche bereits im Kopf schwebte, hab ich mich zunächst westwärts auf gemacht, das Dörfchen Werne durchfahren und mich so auf meine House Lap I begeben. Jedenfalls so im Ansatz. Denn ob und wie weit ich fahren würde, hatte ich mir von Anfang an offen gelassen. Einfach losrollen und schauen wie das so läuft. Und so war es dann auch.

Fix ein paar Sachen an´s CAADX geheftet, in die Bikeklamotten geschlüpft und los gerollt. Bis Werne hatte ich ein wenig Gegenwind. Dann beim Amazon Lager die Kuppe hoch, durch den Wald um anschließend dem Wind potentiell den Rücken zu zukehren. In der Dämmerung wurde los gefahren und mit erreichen des Werne Dorf war es schon gut dunkel.
Aber das machte mir überhaupt nichts aus ! Denn zum einen kannte ich ja die Strecke und somit auch ihre Tücken, vorzugsweise in schlaglöcherigen Streckenabschnitten, aber auch zum anderen, weil es in der Dunkelheit so friedlich sein kann. Und genau so war es dann auch. So stand ich erstmalig gut hinter Werne an einer Bushaltestelle mitten im Niergendwo und lauschte dem…

…absoluten Nichts.

Es war fantastisch und genau das habe ich immer wider gemacht. Einfach wo angehalten und gelauscht oder der Szene zu geschaut. Und das waren herrliche Szenen. Man hatte Vollmond und immer wieder schob er sich durch das Wolkenband hindurch, warf so sein fahles Licht in die Landschaft. Leider kann ich mit der Mobilcam derartige Bilder nicht ablichten.
Zum Ende hin waren die Wolken auch ganz weg und man hatte diesen klaren Sternenhimmel.

Nach knapp eineinhalb Stunden stand ich kurz vor Nordkirchen an der Spatzenhütte. Von dort bin ich noch auf das Schlossgelände drauf gefahren, war aber auch überrascht, daß noch nicht geschlossen war. Lange aufhalten wollte ich mich aber allgemein nie. Denn dann wurde es frisch und groß Zeit verlieren nur durch rumbummeln war auch kein Plan.
Einzig für einen größeren Pausenstop war ich gerüstet. Sollte ich Apetit bekommen, also so richtig, wäre das kein Problem gewesen. Also heiter weiter und auf nach Lüdinghausen. Man ist zwar bis kurz vor´s Tor gefahren, aber rein dann doch nicht. Nur um ein Bild zu machen war mir das nicht wert. Um ehrlich zu sein, ich hatte keinen Bock quer durch´s Dorf zu fahren. So hielt ich also wider nur kurz an einem Bushäuschen und zog dann der von dannen. Nächstes Ziel Ascheberg klar vor Augen.

( natürlich gibt´s sehr alle Bilder auch im Album )

Die Fahrt dahin war schon von den ersten Gegenwindattacken gekennzeichnet. War mir aber schnuppe, hab dann einfach langsam gemacht. In Ascheberg wurde wider ein kurzer Foto-Trinkstop an der örtlichen Kathedrale gemacht, welche so im Dunkeln mal richtig lecker aussah. Dann weiter und zwar rüber nach Drensteinfurt.

Drensteinfurt hatte ich als letzten Punkt auf dieser Tour ausgemacht. Fahren ging noch sehr gut, hätte wohl nochmal was zum futtern eingeschmissen und wohl auch den Trinkvorrat aufgestockt. Doch die Uhrzeit war schon arg fortgeschritten.
Und eine volle Nacht durchfahren wollte ich dann auch nicht. Auch wenn es dann nur noch eineinhalb Stunden  plus mehr gewesen wären. Aber ab einem gewissen Punkt muß man sich entscheiden. Bei mir war es so, daß ich ja in der ersten Radfahrwoche steckte. Ganz übertreiben sollte man dann nicht. Zum anderen werden die Lieben zu Hause auch irgendwann nervös. Und ob ich dann What´s Up´s mitbekomme bzw. beantworten kann, stünde auf einem anderen Blatt.

Und dann war da noch im Hinterkopf, daß ich wohl besser eine Powerbank hätte mitnehmen sollen. Denn mein Mobilakku war zwar noch gut, aber auf Risiko stricken wollte ich auch nicht.

Und so kam es, daß ich kurz vor Drensteinfurt in einer bekannten Wanderhütte frische Akkus in die B&M Ixon IQ Premium einpflanzte. Weite Teile kann ich die strecke zwar im Lowpower-Modus fahren, aber so immer hatte ich das auch nicht vor. In Drensteinfurt bog ich dann kurz vor´m Zentrum rechts ab und schlug mich auf den östlich der Bahnstrecke begleitenden Radroute gen Süden durch.

Hier kam dann auch immer wider der Gegenwind übel zum Ansatz. Doch meine Strategie änderte ich deshalb nicht, langsam machen und gut iss. Kurz vor den Dorfgrenze dann noch einen letzten Schwenker gemacht um nicht press am Channel vorbei fahren zu müssen…
…und ich stand noch gut in Schuss vor der Burgpforte. Das Gefährt schnell in die Fitness-Garage geschoben, die notwendigsten Sachen entnommen und dann rein in die Burg. Kurz ausziehen, die ersten Sachen weglegen. ein kräftiger Schluck aus dem Wasserglas, ausziehen und die Waschmaschine anschmeißen, anschließend in die Dusche hüpfen. Tiefkühlpizza und zwei Streifen durchwachsenen Schinken gab es als als Fill-Up. Dazu natürlich ein alkoholfreies Radler. Geschlafen habe ich sehr gut.

Resume: war ganz toll und super entspannend. Besser geplant hätte ich wohl zum einen noch dranhängen können, aber auch nach der Fahrt schon ein zwei Dinge vorbereitet gehabt. Gut, vielleicht ein anderes mal. man wird sehen…

…und sonst ?/ Newsticker: und wie oben schon ewrähnt, der gestrige Samstag Vormittag war so erlebnisreich, habe ich dazu zwei Artikel auf dem Nebenblog online gestellt. Da gibts dann Ein Topf ist ne genug ! & Kochzeit 2.1 als frische Ausgabe. Außerdem hab ich mich auch wider darum gekümmert, wie bekomme ich die verschiedenen Utensilien an´s CAADX was dann in die Richtung Bikepacking 1.X geht.

06:51Uhr/ 26.12.2019/ …es räuspert sich…

Dezember 26, 2019

Morgengruß/ Bikealltag/ Sport & Alltag/ The Cure – Forest/ Bike Chillaxing Runden/ Crash Fahrten/ Biketouren/ Bike- u. Biketouren Bilder: hört hört Ihr Menschen da draußen, es kommt wider Bergung ins Spiel !

Der Tagesrhythmus spielt sich langsam wider ein, erst die Trainingseinheit gestern vormittag und dann das Radfahren gestern Abend…

…ich werde wider Mensch. Ja ich war auf gut eine Stunde entspannt im nahen Heimatwald verschwunden und habe dort meine Runden ( Strava-Aufzeichnung ) gedreht. Was war das schön im Wald !
So um kurz nach vier waren wir wider zu Hause und mir war nach Rad-Bewegung. Dem Rest der Crew schwebte was mit Sofa oder gar Bett vor, den Bauch noch etwas pflegen. Bestimmt nicht mein Ding. Also beschloss ich die angestrebte Runde auch als Testfahrt, werde ja am morgigen Freitag auch wider zum Job hin müssen und dies im Idealfall mit dem Fahrrad, zu sehen.

Ich war zwar tatsächlich nicht alleine im Wald, zu Anfangs noch ein paar Hundegänger, aber fern auf einer Wise, sowie zwei Pärchen die ich immer wider traf. Klar, ich drehte ja nur stumpf Runden im Wald. Das machte aber nichts.  Wald ist ja wie Medizin. Die frische Luft, die seichte Geräuschkulisse ja und auch die optischen Eindrücke.
Nach etwas der Hälfte war ich auf Temperatur und mußte sogar anhalten und das zusätzliche Bikeshirt ausziehen. Auch mein Geist erwachte wider. Ob der eher milden 7c° im Wald, nicht zu Vergessen die Windstille, hätte ich so meine Outdoorsachen holen können und mich für eine Nacht wo in eine stille Ecke hängen können. Aber soweit bin ich noch nicht. Apropos stille Ecke. Auf der letzten Runde entdeckte ich noch ein solche. Etwa abseits des üblichen Weges, leicht befestigter Untergrund, Baumgruppe, ja sogar ein paar größere Steine lagen dort rum. Jener Trampelpfad würde wohl wenn überhaupt nur von den Hardcor-Hundegängern genutzt werden. Muß ich mir mal bei Tageslicht anschauen.

Ansonsten werde ich den aktuellen doppelten Espresso schlürfen. Morgen geht’s dann wider mit dem CAADX zum Job ( hatte ich ja erwähnt ) und wenn die Zeitplan noch was am Wochenende her gibt, dann kann ich mir da auch noch eine Ausfahrt vorstellen.

Überhaupt Zeitplan, wo stehen wir im Jahr ? *switch rüber zum persönlichen Kalender* Ahhh ! Tag 26 des Monats Dezember.

*geh weiter im Kalender stöbern* Samstag, Sonntag & Montag hat die holde Gattin Spätschicht…

Hatte ich erwähnt das meine persönlicher Kalender besagt, daß mir nur 5km zur 9.000km Jahresmarke fehlen ? Die hätte ich eigentlich gestern Abend noch voll machen können.

Vom bekloppt sein…

November 19, 2019

…und anderen Fragen dazu. Oder: kann man machen, muß man aber nicht.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ crasy Fahrten/ Winterfahrten/ Bike- u. Biketouren Bilder: ist das noch Regen oder doch schon Graupelschauer ? Diese Frage stellte ich mir an einem Punkt, wo es langsam anfing hässlich zu werden.

Aber ich fange mal von vorne an.

Diese Arbeitswoche, zumindest die ersten beiden Tage, verschlugen mich an einem Fahrgebiet vorbei, welches ich auch unter der WPC Liste aufgeführt habe.
Dabei sollte es mit dem Rad ab dem Job und der Sesekeradroute via Bönen, durch das dortige Industriegebiet gehen, hoch zur Ahse und dann in Richtung Burg ( nach Hause ).
 Soweit so gut.

Insgesamt war ich gut gerüstet, von der Kleidung her, das CAADX hatte Spikereifen und fit war ich auch. Zudem kam der Wind vorzugsweise aus Süden was also bedeutet, maximal von der Seite.

Die WPC Strecken haben bei mir ja Tradition, so man das sagen kann und ich setzte mir also in den Kopf, am gestrigen Tag diese eine Route zu fahren.

Jetzt aber mal ganz ehrlich, also zu dieser Rückfahrt von mir, da muß ganz schön einen an der Waffel haben.

Als ich gestern losfuhr hat das schon gut geregnet. Zum Glück hat der Regen nicht noch zugenommen. Der Start war bei noch wohlig-warmen 4c°. Zuletzt, also so irgendwo ab Stunde fuffzehn konnte ich nur noch 1c° auf dem Tacho erkennen. Nicht erkennen konnte ich ob ich schnell war, oder wie spät geschweige denn wie lange. Es hat einfach nur noch geregnet. Immer.

Also habe ich mich nur noch von Etappe zu Etappe geschoben, innerlich.

Das größte Handicap waren meine Pfoten. Die neuen Chiba Handschuhe sind doch nicht so wasserdicht wie ich zunächst annahm. Nach der ersten Stunden waren die drunter getragenen Windstopper merklich feucht. Danach wurd es stellenweise ekelhaft.

Als ich zu Hause auf den Hof gefahren bin, hab ich das CAADX nur schnell in den vorderen Burgschuppen geschoben ( jener ist warm, weil nebenan die Therme brummt. Ein klarer Vorteil ) und irgendwie versucht mit den tauben Griffeln die Klamotten von Bike bzw. aus der Ortlieb Satteltasche zu bekommen.

In der Burg angekommen hab ich erstmal die nassen Brockens ausgezogen und dabei versucht, so wenig wie möglich von der guten Stube unter Wasser zu setzten.

Logisch das jenes nur bedingt klappte. Nachdem ich die Lage einigermaßen in den Griff bekommen hatte wurden die ersten Sachen zum trocknen auf diverse Heizungen verteilt. Dann ging’s ab in die heiße Dusche. Danach Klamotten umräumen die zweite. Regenjacke und Regenhose wurden ins Bad an der Duschtür gehängt und tropften den Boden voll. Da mußte Vatti wider klar Schiff machen, Mutti hatte das schon angemerkt. Ob sie sauer war ? Keine Ahnung.

Der nächste Schritt war dann die gnadenlose Kalorienzufuhr. Nudeln gebraten mit Käsesahnesoße in XXL. Wobei… ? XXL ? Wohl kaum, denn die hab ich vom Teller geschnupft.

Unter dem Strich…

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…war das natürlich komplett irre. Eigentlich hätte ich spätestens am Bönen einen Schwenk machen müssen, um nach Hause zu fahren. Hab ich aber nicht. Warum ? Fragt mich nicht.

Irgendwie war ich so im flow, die Pfoten noch nicht ganz zu Eisklumpen erstarrt, also fährt man weiter. Wenn man bis hier gekommen ist, dann kann man den Rest auch noch mal eben runter ziehen.

Aber spätestens ab dem Zeitpunkt wo ich das Dorfzentrum erreicht hatte wusste ich, kann man machen muß man aber nicht.

Channel Challenge 2018

November 12, 2018

crasy Fahrten/ Biketouren/ Channel Challenge: nochmal so kurz zur Erinnerung, Samstag der 17.11. Channel Challenge ! Treffen bei mir an der Burg um 08:00Uhr, dann hoch zum Kanalende um dort auch am bekannten Treffpunkt ( ca. 08:30 Uhr ) Spike on Bike nebst Geleit zu treffen und dann weiter bis zum Ende. Dort kehr um und bis zur Mündung, dort wieder kehr um und eben wider auf „Los“ zurück.

Versorgungstechnisch…

  • könnte man nach der ersten Wende auf etwas einem drittel der Strecke hier am Dorfkern rausziehen und sich am örtlichen Konsumzentrum Heißgetränk und Nährstoffe fast jedweder Art reinpfeifen
  • nächster Stop ( ca. 1h Fahrzeit ) wäre dann ab dort der Preußenhafen zu Lünen wo es ebenfalls Leckerli verschiedener Art gibt. Unter anderem die Currywurst-Pommes-Mayo
  • bis zur Kanalmündung sind es ca. 45min., macht dann also bis zum Wiedereintreffen am Preußenhafen zu Lünen gute 1,5h Fahrtzeit, wo man dann quasi ein letztes mal „auftanken“ könnte

Bis zum Startpunkt hier im Dorf & Burg sind’s dann eben wider 60min. Wie immer, wer zur Burg kommt, kann mittels Schlauchwäsche & Trockenreiben sowohl sein Gefährt auch sich selbst natürlich frischmachen. Kleine Stärkung für Heimreise müßte man dann mal schauen. Da aber der Dorfkern nicht weit ist, könnte man auch dort wider wo einkehren, Pizza & Nudeln kommen lassen oder so.

Teilnehmer die mir jetzt bekannt sind wären…

Frage wäre also, wie schaut’s mit Vsf t500 AC gesundheitlich aus ? Da es in der Richtung recht stille ist, gehe ich davon aus das die weiterhin vorherrschende gesundheitliche Unpässlichkeit einem Beiwohnen der Channel Challenge entgegen stehen ?

Der Herr Toto Habschned wird am örtlichen HBF eingesammelt.

Weitere Gäste, Freiwillige und ebenso Verrückte sind selbstverständlich willkommen. Es geht, im wohl dosierten eher mäßigen Tempo ( 20km/h wenn überhaupt/ ich bin da selbst aus gesundheitlichen Gründen zur Zeit etwas gehemmt ) im Grunde nur geradeaus, Steigungen sind da Kanalbrücken sowie entsprechende Umfahrungen, ansonsten Gegenwind und Witterungseinflüsse.

26.578km/ 02.11.2018

November 3, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike & Touren Bilder: die nächste Woche ist gestartet, nach der Woche Urlaub und einem total versacktem Sonntag, gut habe an ihm ein paar Beiträge getippt, einen veröffentlich und ich glaube zwei schon auf Reise geschickt, war der Antritt am Montagmorgen eigentlich nicht schlecht.

Montag: ein gute lange Zeit vor dem Wecker war ich schon wach. Warum bloß weiß mein Körper das ich auf Schicht muß, wenn er vorher eine Woche Urlaub hatte ? Iss für mich immer wieder ein Phänomen !

Draußen zeigte das Thermometer kaum was mit 5c° und so gab es Langfingerhandschuhe und eine zweite kurze Lage an Wäsche für untendrunter. Der Wind blies gut aus Osten, ich hatte Mühe trotz einer kleinen Extraschleife eine Stunde für den Winterpokal voll zu machen. Oder, es wurde nix drauß. Am Preußenhafen noch die Mobilcam gezückt…

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…und dann in die Burg des Brötchengebers eingeflogen. Der Arbeitstag war durchsetzt, nachmittags gab´s ne´ordentliche Currywurst-Pommes-Mayo. Nervennahrung.

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Da der Wind morgens von hinten bließ, war es nur zu logisch das es nachmittags weniger gemütlich werden würde. Es ging aber, meine ich zumindest. Leider mußte der Physiotermin abgesagt werden, die Therapeutin war erkrankt. So bin ich dann an der Burg vorbei, direkt zum Nicht-Termin und habe mir die Wechselwäsche aus dem Spind geholt. Die ganze Nummer umsonst. Aber kann man nix dran machen.

 

Dienstag & Mittwoch: zwei normale und auch wider etwas beruhigte Arbeitstage, man kommt halt wider rein, so nach dem Urlaub. Am Tages- u. Montasende noch einen schnellen Blick in die Zahlen fürs laufende Jahr

…jo, kann man so stehen lassen. Sind bis zum 31.10.2018 bescheidene 9.947km per Rad zusammen gekommen. Die noch „fehlenden“ 53km bis zur 10.000 Kilometergrenze kann man verschmerzen. Denn dafür gibt’s ja am heutigen…

Donnerstag & Feiertag: …ein nettes Treffen geneigter Radler. Um 09:00 werden hier zwei Fahrzeuge vorfahren. Zum einen Sonne_Wolken aus dem Westen und dann noch ein Pärchen aus, wie war das jetzt doch gleich nochmal, ich glaube Recklinghausen oder so. Wir werden dann entspannt zum örtlichen Dorf-HBF rollen und dort den Kumpel aus dem östlichen Teil des Dorfes treffen, jenerwelcher vorab den Besuch aus dem herangereisten noch weiteren Osten, um genau zu sein Paderborn dort schon in Empfang nehmen wird. Das ist dann übrigens Bikephreak.

Ab dem HBF soll es dann in nördlicher Richtung zunächst nach Drensteinfurt zum Eishaus gehen. Jenes öffnet um 12:00 die Pforten und wird uns dann zu einem kleinen Päuschen in Empfang nehmen können. Da Bikephreak mit seinem noch nicht ganz so großen Sohn aufschlagen wird und auch der Besuch aus Recklinghausen wohl eher um ein noch moderates Tempo bat, dem wir selbstredend gerne entsprechen, es zählt ja im Winterpokal nur Fahrzeit, nicht Speed oder Distanz, kommt das von diesem Pausenstop ganz gut.

Nach der Einkehr dort werden wir sehen wie fit wir noch alle sind und dann entweder wieder zurück ins Dorf rollen, wovon ich aber eher nicht ausgehe, alternativ nach Herbern uns rüber machen. Den Ortsfremden kann man dort dann das schnuckelige Schloss Westerwinkel zeigen und hernach noch einen weiteren Pausenstop in meinem allseits beliebten Mel´s Café einlegen.

So und nun ist kurz vor acht, wird Zeit das ich langsam in die Hose komme. Frühstücken, das Bett machen und Klamotten aussuchen. ( Den Bericht zur Tour hatte ich ja schon abgesetzt <klick>. )

crazy Fahrten/ Winterpokal/ Winterpokal 2018/ 2019: und wie das eben so ist, so eine Arbeitswoche endet besten recht regulär mit dem Freitag. Schon am Vormittag hatte ich so komische Gehrinzuckungen. Irgendwie verspührte ich so einen gewissen Reiz in den Beinen als auch in meiner Hirnnavigallerie. Wie wird wohl die Freitag-Rückfahrt werden ?

Mal schauen ob die Kanalmündung noch da ist ? Oder doch lieber easy-chillig via Grobrichtung Cappenberg & Wanderweg zurück ? Sollte sich das spontan aus der Hüfte ergeben und dann auch ein wenig von den äußeren Bedingungen abhängig sein ?

Apropos äußere Bedingungen. Ganz blöd ist jetzt, hatte ich doch am Mittwoch auf meine Abrechnung erspäht, daß da noch sechs volle Urlaubstage lungern. Für Montag hatte ich ja eh schon einen zum abbummeln eingereicht…

…und dann gerade eben den Dienstag und Mittwoch nich nachgeschoben. Die wollen natürlich gut genutzt werden.

Gedanklich drehe ich jetzt schon gute 30min. ab, was ich da so machen könnte ? Ganz stumpf wäre da ja noch die Great-Gravel. Oder noch simpler eine persönliche Channel Challenge. Jene könnte man dann auch als Doppel fahren. Also nicht bloß die irgendwas 100km, sonder dann eben 200 und noch was. So kam ich dann über Ausweitung das es ja auch teilweise im Dunkeln stattfinden würde zu meinem noch mehr als wohl crasy zu handhabenden Plan kommen mußte.

Die große House-Lap zählt da auch 100km. Die könnten man, da Streckenbeschaffenheit nicht ganz so kniffelig, doch gleich nach Einbruch der Dämmerung machen. Also eine Overnight Tour.

In Anlehnung zu der NightIfThe100Miles, wenn man dann jene House-Lap von Ahlen kommend am Channel „rausfällt“, also da könnte man noch was dranhängen…

Nur mal so.

…sitzte nun wieder zart duftend & geduscht sowie wohl genährt an des Tafels Stammplatz, das elektronische Equipment vor mir. Die intuitiven Gedanken sind oft die besten ! Aus der Hüfte heraus ging es dann zur Kanalmündung ( dann eben kehr um und wider zurück zur Burg / Tour auf Strava <klick> ).

Dort wurde dann kräftig an der Pulle genuckelt, ein Riegel verdrückt und Beweisfoto gemacht. Dann Luft holen, noch ein wenig die Natur genießen…
…und schon wieder sinniert, daß man dort auch wo prima mit der Hängematte abhängen könnte.

Dann kehr um und Rückfahrt. Windstille, es wurde frisch, aber es lief passabel. Das ist schon so eine eigene Szene wenn man so alleine in der Natur rumfährt. Also, mal abgesehen von einigen Angeln die es um Lünen herum so am Kanal hockend gab. Da kommt man mit Flutlicht an, sollte eigentlich jedes noch so kleine Steinchen sehen, nein aber jene Herrschaften stehen vorzugsweise in Flecktarn gekleidet irgendwo mitten auf dem Weg. In eine Gruppe wäre ich fast reingedonnert.

Gerade so die Kilometer in der Dunkelheit hat in mir den Reiz doch sehr bestärkt eine große House-Lap mal im dunklen zu fahren. Somit heute ein paar mehr Kilometer und Points eingespielt. Vor allem die Nachtfahrten gaben einiges her, also im Radforum und dort dann eben an Zusatzpunkten. Jetzt hängt die Leuchtgeschichte am Saft, nachladen. Mal sehen was wir Tage noch an Fahrten „nachladen“ ?

Einen schönen Abend noch !

…die andere Channel Challenge 2018 – Great-Gravel…

Oktober 11, 2018

…wobei das Great-Gravel aber kein Great wird, sondern von mir in einen smarten Rundkurs umgewandelt wurde.

Biketouren/ Channel Challenge/ Channel Challenge call/ crasy Fahrten/ Biketouren-Ansage: so, nach etwas hin und her haben wir einen Termin gefunden. Ich roll die Sache mal von hinten auf, denn…

…genau genommen haben wir zwei Termine gefunden !

Ursprünglich dachte ich, starten wir die Channel Challenge am ersten Wochenende im November. Irgendwas sprach aber dagegen. Also wurde in der Rund nach Ausweichtermin geforscht. Dabei tauchte dann folgender Startermin und Uhrzeit herausgefiltert:

  • Start Channel Challenge am 17.11. mit Treffpunkt um 08:00 an der Burg bzw. Sammelpunkt Kanalaufwärts für die Kollegens aus dem östlichen Teil des Dorfes.

Kommen werden die üblichen Verdächtigen und ein Gast auch Aachen wird noch anreisen. Wird also eine nette Runde. Hoffe mal, daß das Wetter brauchbar ist und wir von den ganzen groben Unannehmlichkeiten verschont bleiben. Im Verlauf der Ausklammerung von Starttag und Uhrzeit tauchte der 01.11. als Ausweichtermin auf.

Das fand ich, auch mit Rücksicht auf den externen Gast, der fast 200km im Auto anreisen und ja auch wider abreisen will, ja der macht das echt freiwillig, was schon alleine eine crasy Nummer ist, für einen gute 100km Radtour am Winteranfang doch zu heftig. Nicht das da einer am Folgetag am Zahnfleisch kraucht. So kam mir dann die Idee am…

  • 01.11. mit Treffpunkt an der Burg die Great-Gravel Rundkurs abzuziehen. Treffuhrzeit wird noch genauer fixiert. Wird aber auf jeden Fall was mit-nach 09:00 Uhr.

Die Great-Gravel als Rundkurs habe ich dann aus der Great-Gravel/ 2. Etappe zusammengestrickt. Erster Ansatz, die ganze Nummer einzukürzen und so für einem Tag als passabel fahrbar herzureichen. Fahrbar halt entspannter. Aber auch wider mit Rücksicht auf den Gast aus Aachen, jener welcher so nicht über spezifisches Grobstollenmaterial verfügt, hab ich die eine oder andere portentiell haarige Stelle herausgenommen. Gerade im November kann das ja schon mal feuchter auf dem Boden sein und da dort echte grobe Waldwege, zusätzlich noch mit Steigung sind, dürfte das so mit eher Straßenreifen und Trekkingbike mehr als eine Art Zumutung enden, als eine Spaßfahrt.

Jetzt sehe gerade, die Great-Gravel Rundkurs ist mit Startrichtung Westen geplant. Gefahren wird das aber eher verkehrt herum. So wird die Heimfahrt, also das letzte Drittel, mit der Streckenführung über den Wanderweg Lünen – Werne gehen. Dort gibt es zwar noch ein paar Leckerli, unter anderem eine sehr schotterige Steigung, aber das sollte alles irgendwie machbar sein. Zur Not, wenn man halt sieht das es schon im einfachen Untergrund zu haarig wird, kann ich da schnell was zum ausweichen aus der Tasche zaubern.

Der spontane Gast aus Essen (?) nimmt das hier hoffentlich zur Kenntnis und meldet sich dann noch, ob des Erscheinen oder Fernbleiben ?

Noch mal kurz zum Rundkurs: in Herbern wird‘ s das Mel’s Café geben. Ob die aber geöffnet haben, müsste noch mal auf den Zahn fühlen ?

Auf der Strecke selbst so gibt’s keine Einkehrmöglichkeiten. Selbstversorgung steht also an. Flickzeug & Co. für unterwegs, genauso wie geeignete Kleidung sollte klar sein. Die Externen können sich natürlich bei mir auf, oder besser in der Burg vorher umziehen, falls gewünscht, hinterher aber sowieso. Etwas frischmachen von Laib und Fahrgerät ist dank Schlauch und Putzzeug auf der Burg-Terrasse ohne Umstände machbar. Eine notwendige Körperpflege kann selbstredend in den Burggemächern stattfinden. Wer morgens noch einen Café braucht, sollte das anmelden, dann bereite ich das schon vor.

Möge der Wettergott uns gnädig sein.

Channel Challenge 2018 !!! – und up

Oktober 2, 2018

Channel Challenge/ Channel Challenge call/ crasy Fahrten/ Biketouren-Ansage: und nochmal Ansage für die diesjährige Channel Challenge 2018.

Winterpokal/ Das Team !/ die Teams/ Winterpokal 2018/ 2019: da im Radforum schon das erste Velociraptorenteam aus der Taufe gehoben wurde und auch schon voll ist und zwar mit folgenden Teilnehmern:

  • kaaskop
  • Vsf t500 AC
  • oceanline
  • Sonne_Wolken
  • sakura / as myself

…wird es Zeit den Termin für das oben genannte Event langsam in´s Visier zu nehmen. Neben den üblichen Verdächtigen…

…bekundete noch aus dem Radforum der Kollege Vsf t500 AC Interesse. Über das soziale Netzwerk hab ich noch den crasy Biking Tom hinzugefügt und spreche in diese Richtung mal eine Einladung aus. Da können natürlich noch Leute mitkommen, also aus diesen Dunstkreis.

Wenn ein möglichst gemeinsamer Termin gefunden ist, wird sich morgens getroffen und dann geht’s los. Rein organisatorisch wird der Startzeitpunkt nach den Externen ausgerichtet. Die reine Fahrzeit lag bisher so bei knapp 6h+. Hier und da noch ein Päuschen, wie die Currywurst-Pommes-Mayo am Preußenhafen dürfen nicht vergessen werden. Da ist man dann, einen Tag gut unterwegs.

Wer weitere Infos abgreifen will, der bemühe sich zur Erstauschreibung hier auf dem Blog <klick>. Ganz wichtig ist im Hinterstübchen zu behalten, das ist kein offiziell oder gemeldete Event, kein Rennen und es geht auch nicht um irgendwelche Platzierungen. Einfach nur den Kanal runterhandeln und dann wider hoch. Entspannt, plauschen und Spaß haben. Sodann das Wetter gut mitspielt.

NightOfThe100Miles – complet turn

Juli 10, 2018

The Cure – Forest/ crasy Fahrten/ Biketouren/ NightOfThe100Miles/ Heimattouren/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: noch auf dem schattigen Balkon bei Muttern die ersten Zeilen getippt, komme mir vor wie im Urlaub. Viele Gedanken aus dem Radforum entnommen, werden aber ergänzt beziehungsweise umgebaut.

Freitag: ich bin dann mal los ( ca. 46km/ 2:16h ), das erste Ziel fest vor Augen, die alte Heimat. Noch ein letztes Goodie im Abverkauf geschnappt,  der Mann in mir konnte nicht die Finger davon lassen. Ein Anhänger mit Minikompass, Mini-Thermometer und einen Mini-LED Funzel.

 

 

Der „Turm“ ein erster kurzer Fotostop, ist auf der Emscherradroute kurz hinter DO-Mengede. Halt dort ab wo man jetzt durchfahren kann. *freu*

Die weitere Zeilen zum gelaufenen Tag, es war noch gut warm geworden, ging so an die 27c° heran, die Strecken staubtrocken, entsprechenden sah das CAADX aus. Der Plan am Tag vorher jenes nicht zu putzen war nicht ganz unklug. Mutter hatte ein Händchen in den Ofen geschoben, mein Onkel kam auch zum Essen.

Der Mitfahrer stellte sich angesichts meines voll bepacktem Rades, was er im Radforum-Thread auf dem Bild gesehen hatte, die Frage, ob wir an der selben Tour teilnehmen ? Nun gut kann ich verstehen. Ich spiele den Versuch der Aufklärung ein, indem ich klarstelle, daß ich von Freitagfrüh bis eben gemutmaßt Sonntagmittag unterwegs sein werde. Zudem habe ich keinen Bock auf Überraschungen oder morgens um drei wo an der Zielhalde zu stehen, auf den Kaffee zu warten und mur dabei den Arsch abzufrieren.

Samstag: erste Zeilen getippt, Frühstück bei Muttern ist durch, Rührei mit Bacon, Brötchen mit Lachs und den obligaten Kelch an koffeeinhaltigem Heißgetränk gab’s. Jetzt, nach ein paar Handgriffen, etwas chillen auf dem noch schattigen Balkon.

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Wird doch ein langer Tag. Um eins werden wir beim Chinaman aufschlagen, vorher/ hinterher noch kurz in der Stadt vorbei. Mein grober Plan ist, so ab 17:00 los zu rollen ( 16,3km/ 51min. ). Denn für die kurze Runde ( 80km ) ist der Start erst um 22:00 Uhr. Eine Zeit wo ich normalerweise schon in der Horizontalen schlummere.

Am Start: war schon gut was los, auch wenn, auch wenn auf Grund von Krankheit, eine Aktion ausfallen mußte. Interessant fand ich, das ein junger Bursche aus Dortmund dabei war, der bei Last Bikes arbeitet. Muß ich doch mal meine neugierige Nase reinhalten, zumal der Laden genau an einer Straße ist, die mir sehr wohl bekannt ist.

Also ich an der Meldung stehe, trifft der Kolege mit dem Naiv ein. Ich grüße winkend, dann erfolgt die offizielle Meldung. Im Hintergrund sehe ich den Chef of Night-Deasaster – Biking Tom himself! So in echt kommt er genauso rüber, wie er bisher in meinem Schädel umschwebte.

Ich löse das Ticket und entrinne suchend nach dem Naviman. Wir grüßen uns kurz, dann bekomme ich auch Tom zu greifen, grüße nur kurz, da er gerade im Gespräch ist. Doch er löst sich, man tauscht ein paar Worte. Will ihn ja auch nicht aufhalten, hat bestimmt noch tausend Hände zu schütteln und sich um einiges zu kümmern.

Mit dem Mitfahrer, den ich auf ein alkoholfreies Schaumgetränk einlade, mensch bin ich froh so einen vor mir zu haben, da muß man sich irgendwie erkenntlich zeigen, oder einschleimen *lach*. Nein ich war in guter, auch was bester Laune, sozusagen Spendierlaune. Wer weiß was noch in der Nacht kommt ? Man plauscht, beratschlagt was man noch essbares zu sich nehmen sollte. Flammkuchen schlägt er vor, ich strebe eher was mit Baguette an. Es kommt aber ganz anders.

Dann kommt das Briefing, komme mir vor wie ein Profiradsportler der sich den Scheiß gar nicht mehr anhören will. Wie soll die Pace sein, welche Gegner hat man vor der Brust, wo sind die haarigen Stellen auf der Rennstrecke ? Ist natürlich alles quatsch.
Tom hält eine kleine Ansprache und erklärt auch, warum der Start so spät ist. Fußvolk mit Nachkommen kreuzen die Route und je später, deso weniger… . Leuchte jedem ein. Überhaupt…

…die Stimmung ist total relaxed. Gemisches Volk ist anwesend. Der Bikefreak, der Hipster ( bitte im positiven Sinne ), der Normalo. Bikes fast jeder Kategorie sind anwesende, nur an Klapprad kann ich mich nicht erinnern. Und ich dachte man sollte was fixes mit zumindest leichten Stollenreifen zur Hand, oder besser unter dem Hintern haben. War wohl nicht so. Zumindest nicht für die kurze Bummelrunde.

Apropos Bummelrunde. Der geneigte Wochenende-Baggersee-Radler würde wohl schon bei den angesagten 80 Kilometern kollabieren. Die Jahresfahrleistung an einem Tag ? Nein, noch schlimmer, in einer Nacht ? Beim Anblick der gesammelten Mannschaft neige ich zu dem Urteil zu kommen, das da keiner auf der Strecke hängen bleiben wird.
Und, was mir erstmalig so aufgefallen ist, waren auch viel Weibsvolk ( in Anlehnung an Das Leben des Brian ) anwesend. *like !* Ich meine, das lockert immer irgendwie die Stimmung, nimmt wohl auch hier und da den Speed raus. Auch wenn sich wohl der eine oder andere dadurch angespornt fühlt. Cool ist das Mädel mit den bunten Socken. Scheinbar fährt die Truppe wohl auch Cannondale Bikes mit Monofedergabel. Sehen zwar cool aus die Bikes, wollte ich aber haben wollen.

Nach der Ansage nehmen wir in der Sonne platz, genau vor der Liegewiese für die Bikes samt „Wachhund“, der keine Zweifel daran aufkommen lassen wird, das da einer unbefugt zugreift. Ich vertraue ihm, bin aber auch locker genug. Meine staubige und sperrig-vollbehackte Schleuder wird sich keiner freiwillig greifen. Seine Bemerkung, daß ich bei der Strecke nur einen Gabelbruch bekommen könnte, konter ich. Da gab´s doch mal den MTB-Runde mit den beiden Kolleginnen. Die mit einem HT bewaffnet die ander mir einem Fully. Ich gondel durchs Gelände, die beiden guten schieben lieber.

Genug der Beweihräucherung, heute ist kleine Fische backen angesagt. Wie fährt es sich im Windschatten des Naviman, wie ist die Strecke in echt, sind technische Ausfälle zu befürchten, als da wäre mein schon berüchtigter Plattfußteufel ? Und, die wichtiges Frage, passt die Pace im Zusammenspiel mit dem unzweifelhaft auf einen zukommenden toten Punkt ?

In dem Augenblick merke ich, das ich innerlich sehr ruhe, aber auch andersrum wie ein gespannter Bogen darauf warte abgeschossen zu werden. Ich werde nicht schnell sein, aber gründlich. So wie damals, also wir noch die eine oder andere Baustelle abgerissen haben.
Dann werden wir so langsam unruhig, die lange Strecke mit den 160 Kilometern sind schon gefühlt vor einer Ewigkeit gestartet. Es juckt, beim letzten Blick war es was mit Halbneun, wir beschließen abzurollen, fahren aber vorsichtig los. Dann sind wir auf dem Track ! Und GO !!!

( Der grobe Streckenabriss, vom Nabviman angesagt, welcher, also der Streckenabriss, mich dann auch zum Start veranlasste.

RS1/ Radschnellweg nach Mühlheim, Ruhrradweg, Duisburger Hafen. Über Duisburg Ruhrort ( Schimanski Heimat ) die Rheinseite wechseln, am Rhein entlang zur A42. Wieder Seitenwechsel ( hat man gute Aussicht auf das gut beleuchtete Thyssen Werk ). Alte Emscher, Landschaftspark Nord, dann asphaltierten Bahntrasse nach Oberhausen. Irgendwie nach Bottrop an den Rhein Herne Kanal – den bis Gelsenkirchen ZOOM und dann zur Halde. Fettich iss. Für uns auf der Bummelrunde nur zwei ARAL Tanken als Kontrollpunkt. )

Der Kollege gibt gleich mal gut Stoff, der RS1 ist aber auch wie eine Landebahn. Zu Anfang halte ich noch mit, brauche aber ja aber auch sonst immer ein wenig um warm zu werden. Das ich den Speed nicht halten werde, teile ich ihm dann aber doch mit. Er lässt Milde walten, doch schon bald ist auch Schluss mit lustig. Der RS1 zu ende, jetzt geht’s interessant durch urbanes Gelände. Hier und da ist Schritttempo angesagt.

In Mülheim an der Ruhr sitzen die Leute bei sommerlichen warmen Temperaturen draußen und lassen es sich gut gehen. Das uns in den letzten Minuten vor dem Start schon fast kalt war, vergessen wir schnell. Kleidung wird abgelegt. Es rollt gut und irgendwie geben wir uns ein Stell-dich-ein mit einem verheiratetem Paar. Sie auf einem HT-MTB oder auf einem Trecker und wohl auch nicht ganz so fix unterwegs.

Als wir über der Ruhr drüber sind geraten wir an den Anfang einer Kirmes. Der Naviman beschließt, das wir umfahren. Das Pärchen tut es uns gleich und so rollen wir eine ganze Weile gut zusammen. Ich glaube bis zur ersten Kontrollstelle.
Natürlich ist das Umfahren mit suchen verbunden und zu guter letzt latschen wir die Bikes schieben durch eine Baustelle. Was soll man auch sonst machen ? Umleitung für Radfahrer, insbesondere für die Teilnehmer der NightOftThe100Miles gab es nicht. Abenteuer pur.

Der erste Stop an einer ARAL. Toll das ich das mal so erleben durfte, kannte es ja nur von den Randoneur-Bildern.

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Da stehen sie an der Tanke und räumen die Regale leer. Nein ganz so schlimm war es nicht. Nach knapp etwas weniger als einem Drittel der Strecke hält sich das in Grenzen. Ich fülle eine Wasserpulle komplett auf und futtere nur einen Marsriegel. Die Mädels an den Kassen waren sehr freundlich und fragten sogar nach, was es sich mit dem Radleraufgebot auf sich hat.

Dann steigen wir beide wohl als einer der ersten wider auf´s Bike und fahren wieder in die Nacht hinein. Es geht durch viele Straßen und Häuserschluchten, weiß der der Geier woher. Ich bleibe am Vordermann, vertraue ihm voll und ganz. Was sollte ich auch machen ?
Der einzige Trick den ich gerne mache, ich fahre seitlich versetzt, sodass ich wenigstens teilweise die Strecke und deren Beschaffenheit erspähen kann.

Irgendwann kurz nach diesem ersten Zwischenstopp zwinkert mein Akkulicht und geht in den 15 LUX Modus. Verstehe ich nicht ganz, forsche aber nicht groß nach. Akkuwechsel und gut ist.

Und schneller als gefühlt rollen wir die zweite Tanke an. Diesmal ist niemand vor uns dort. Ein wenig wundern wir uns schon. Der Zeitpunkt ist gut, denn da ich ohne Tacho ( der Kabelbruch beim Geber ) und somit ohne Uhrzeit am CAADX fahre, habe ich zum einen kein Zeitgefühl, fühle aber auch so langsam das da was bei mir am kommen ist. Könnte es Müdigkeit sein ? Wir greifen in die Regale…

…ich fülle wieder eine Wasserflasche auf, wir haben viel geschwitzt, wenn auch unmerklich. Denn ist ist frischer geworden. Wir legen wieder etwas Kleidung an, eine gute Wahl will getroffen werden. Kurz vor Abfahrt wechsel ich abermals die Akkubatterien. Was ist da los ?

Wir rollen noch durch etliche Reviere, die Ortsschilder sagen mir was, aber ich habe das Gefühl, daß ich auf dem gigantischen Ozean Ruhrpott dümpel aber nicht den blassesten Schimmer habe wo ich bin.

Dann endlich Licht am Ende des Tunnels, wir passieren zunächst den Nordsternpark, dann sind wir am Gelsenkirchner Kanal. Das Ziel ist quasi greifbar und so rollen wir als erste ein. Wir stellen die Fahrgeräte in einen großzügigen Hauseingang, trinken etwas, legen aber sogleich den Rest an Kleidung an. Jetzt kommen bei mir auch Beinlinge, warmen Wollsocken und die Fleece-Jacke zum zuge. Mein Naviman ist ein wenig neidisch. Nimmt zwar Unmengen an Stauraum weg aber wärmt halt mehr. Ich trage die paar Gramm dann gerne mit mir rum.

Leicht gezeichnet von der Fahrt hocken oder stehen wir nun da. Der „fliegende Beton“ an der Trinkpulle ist überall. Am CAADX, wo man den Radforum-Aufkleber nur noch schemenhaft erkenne kann, in den Klamotten und überall auf der Haut. Passt aber alles soweit.

Irgendwann trifft der Rest der Truppe ein, nicht alle, aber sehr viele. Der Platz füllt sich, der ersehnte Kaffee- u. Brötchenwagen rollen auf den Platz. Erleichterung tut sich auf. Der Sturm der Bastille, nein sorry, der Sturm auf die Versorgung bleibt aber aus. Man stellt sich sogar in Reihe an – ein Bild für die Götter. Der gute Deutsche. Ich drehe derweilen ein paar Runden auf dem CAADX auf dem Platz. Wer sich bewegt friert deutlich weniger und wird vor allem noch weniger müde. Der Plan geht auf.

Dann kommt der Haldenanstieg. Ich wähle zunächst die Treppe, das CAADX geschultert. Den Versuch den regulären Fahrweg mit den Spitzkehren bergan zu fahren, kann ich mir klemmen. Meine Grobmotorik liegt schon lange im Bett. Aber irgendwann ist das Plateau ( 83,45km/ 4:35h ) erreicht…

Der Sonnenaufgang sieht nett aus, aber ganz ehrlich, ich sehe soviele Sonnenaufgänge…, hängt schon ein wenig zum Hals raus, geschmunzelt gesagt. Nein, ich bekomme nicht so richtig den Punkt der Ruhe um das jetzt noch zu genießen, das wird‘ s wohl gewesen sein.
Nach dem Sonnenaufgang und Frühstück ob auf der Halde, beschließe ich mich auch vom Acker zu machen.

Es fährt sich irgendwie zäh, aber ich habe ja schon ein Ziel vor Augen. Jenes erreicht…

…wird der Feuchtigkeitsgrad des Holzes geprüft, ein paar Dinge auf die Seite gelegt, der Beutel mit den Restklamotten gegriffen, welcher als Kopfkissen herhält und dann für einen Zeitpunkt X auf die Seite gelegt. Ich nicke kurz weg, ein Besucher kommt und man ist wieder wach & fit. Also so was man wach & fit nennen kann. Es geht mir auf jeden Fall deutlich besser, als vorher. Nach einem kurzen Plausch wird im nächsten Dorf ein bekanntes Café angefahren,…
…heißer Apfelstrudel mit Sahne und einen ordentlicher Cappuccino geordert. Ich sitze draußen zwar im Schatten, aber die Sonne wärmt das Gemüt. Ein weiteres Gespräch mit einem alten Griechen ergibt sich. Dann geht es in die vorletzte Etappe bis zum Preußenhafen.

Dort wird in der Sonne auf einer Bank am Seepark die letzte Wasserreserve umgefüllt und wieder, diesmal mit einem bekannten Gesicht, ein kurzer Plausch gehalten. Das Endziel vor Augen, ran an den Start !

Und natürlich mußte dem CAADX hinterher der eine oder andere wohltunende Handgriff zugetan werden. Alle Bilder von der Fahrt sind im Album zu sehen. Nochmal in Zahlen…

Biketouren Navigation/ Blaupunkt Bikepilot: jo und das Gerät hat ansich recht gut funktioniert. Nur hatte sich der Akku nach etwas mehr als zwei Stunden gemeldet, daß er nur noch 20% hat. Er lief zwar noch eine Zeit weiter, hab ihn dann aber doch bei einem kurzen Stop ausgeschaltet.

Biketouren „After-Show-Party“: der Sonntag verläuft nach dem Eintrudeln auf dem heimischen Burghof noch gut. Ich bin hellwach und fühle mich gut. Ich schneide noch den Rasen, mache das CAADX wider fahrbereit, haue die Wäsche in die Maschine und dusche noch. Dann kommt der erste Hammer, kurz vor dem Mittagmahl lege ich mich plötzlich todmüde auf dem Sofa sitzend auf die Seite.
„Leider“ gibt es Mittagessen, aber ich schaffe es noch mich bis zum Schluss wach zu halten. Es ist hart, dann klettere ich in´s Bettchen. Irgendwann um halbsechs werde ich wach und tiegere schlafwandelt in die Küche und werfe das MacBook Air an. Viel kann ich nicht reißen, ein paar Textzeilen, die Bilder ein wenig sortieren und Kalorien zuführen.

Sechs oder sieben Stück Wikinger ( Cremrollen in Biskuit-Teich, ummantelt mit Marzipan und die Enden in Schokolade getaucht ) aus Holland müssen dran glauben. Dann gehe ich abermals in´s Bett und penne bis zum nächsten morgen durch.

Biketouren „After-Show-Party“/ Bike nachgedacht: ganz ehrlich die Nummer war schon crasy ! Und ob ich nochmal starten würde ?

Jaein !

Es war schon toll so durch die Nacht zu gondeln, ja hatte was. Aber für mich war das von der Logistik her schon eine Hausnummer. Was könnte ich besser machen ?

  • Ich hätte gerne die Strecke selber im Kopf gehabt oder ein brauchbares Navi nebst genügend Erfahrung damit.
  • Mehr Zeit haben, zum einen für die Vorbereitungen, weil ich ja auch mit dem Bike anreisen müßte ( da Brumbrumkiste für mich immer schwer zu bekommen ist ) aber auch für die Nummer selbst ( da könnte ich mir dann auch vorstellen die 160 abzureißen ). Denn nach der Fahrt…
  • …hätte ich am liebsten wo meine Hängematte aufgespannt und mich erstmal ausgepennt. Auch hätte ich was zum kochen eines Espresso mit dabei gehabt. Dinge die demnächst angegangen werden.
  • Ich könnte mir vorstellen, daß man mit meiner Streckenkenntniss so eine Nummer auch in Richtung Osten fahren könnte ( ich kann mir sogar vorstellen, daß das dann auch von der Navigation einfacher wäre, weil man nicht soviel durch Städte fahren müßte ) !
    Ja das kann man als Aufforderung sehen. Da gibt es genug Trassen und Radrouten. Ideen hätte ich da schon genug, müßte man nur mal zusammen basteln. Wäre nur die Frage ob das mit Sonnenaufgang auf der/ einer Halde sein muß, oder es da Alternativen gäbe ? Startpunkt könnte ich mir aber durchaus die Radmosphäre vorstellen.

Montag: die Nacht war bestens ich bin gut erholt, den Tag über begleitet mich nur ein gesegnet Appetit. Morgens schon Burger im Stall des Brötchengebers und nachmittags dann noch was kalorienreiches, typisch Ruhrpott und in bekannter Gastronomie.

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„Mädels“, wir leben im Pott, ein hoch auf die Currywurst-Pommes-Mayo. Jetzt geht’s uns gut !

Finish !

Juli 8, 2018

The Cure – Forest/ Newsticker/ Biketouren/ NightOfThe100Miles: 03:35 Uhr mit und auch dank meines Mitfahrer sind wir heile am Ziel angekommen.

Die Fahrt selbst war, bis auf sehr wenige Streckenpunkte navigationstechnisch gut zu machen.

Toten Punkt von der Müdigkeit her hatte ich eigentlich nicht. An der letzten Tanke, dem Checkpoint wegen Quittung erwerben, praktischerweise zum Nachfassen von Essbaren und bei mir ja auch immer wichtig Wasser, gab’s so einen Ansatz.
Ich könnte meinen Mitfahrer davon überzeugen, daß durchfahren besser ist. Solange man in Bewegung ist, ma(n)n nicht so müde wird. Der Plan ging wohl soweit auf.

Jetzt warten wir auf Brötchen und dann Kaffee. Jene gibt’s aber wohl oben auf den Halde. Dort dann Sonnenaufgang schauen und…

23.798km & 23.514km/ 29.06.2018

Juni 29, 2018

Bikealltag: am Sonntag des verlängerten Wochenende wurde erstmal nicht sonderlich viel gemacht. Das Ausschlafen klappte nur immer wider mit Unterbrechungen, denn natürlich war ich quasi stündlich wach, konnte mich aber immer wieder nochmal umdrehen. Um halb neun war es dann aber zu ende dieses Schauspiel und ich tigerte in die Küche und setzte mir erstmal eine ordentliche Café con Leche auf. Lange pennen ist kacke. Sorry !

Nach dem morgendlichen  Menthaltrainng, das noch bei eher milden Temperaturen startete, wurden die Bikes aus der Fitness-Garage gezerrt. Jene dann mal etwas aufgeräumt und gründlich durchgefegt. Muß ja auch mal sein. Dann wurde am CAADX mal etwas Hand angelegt, sozusagen Grundrein gemacht ohne es dabei groß zu übertreiben.
Am Stahl Renner wurde nur die Kettenlänge gemessen. Taucht zwar fast ein, aber diese Woche geht noch. Hier ist das auch nicht so dramatisch, da eh Singlespeedkassette und Kette bereit liegen. Was dann mit dem Kettenblatt wird…, das lass ich mal auf mich zukommen.

Bikealltag Volotec: auch das Volotec kam mal wider zum Zuge. Wie üblich wurde das inzwischen 36.227 Kilometer gelaufene Bike zum Commuting eingesetzt. Für Kaffe & Kuchen ging’s mit der Holden und deren ALDI-Tretmühle rüber zu den Schwiegereltern. War auch nett, wenn auch im Kriechtempo. Aber so ist das eben, sollte ja auch nur zum abspannen sein.

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16: die Woche starte gewohneitsgemäß mit dem…

Montag: …der aber soweit keine besonderen Überraschung parat hielt. Das einzige was mir so auffiel war, daß das Wetter eher einen auf diesig-dunkel-grau machte. Aber zumindest war es trocken. Und so bin ich dann mit dem Stahl Renner zum Job gefahren.

Zwischendurch: …entdeckte ich eine echte kleine Radschrauber-Bude…

 

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Das war mal was. Er schraubt nur, verkauft wenn gebraucht, kann aber auch „in neu“ wenn Wünsche bestellbar sind.

Nachmittags schien wider die Sonne und es war recht warm. Im Poloshirt ging die Fahrt nach Hause über die Piste.

Dienstag: ein Tag wie jeder andere auch, morgens wieder angenehm frisch draußen, lief aber gut. Keine besonderen Vorkommnisse. Am…

Mittwoch: …sah das schon fast wider anders aus. Draußen vor der Tür nur knapp über 10c°. Ein Extrabikeshirt und Langfingerwindstopperbikehandschuhe wurden gerne getragen. War aber schön draußen.

Nachmittags zog die Sonne satt über den Horizont und gab alles. Trotz der gut über 25c° ging eine kühle Brise aus Ost. Leider war das der Heimfahrt nicht so zuträglich. Aber was soll’s ? Daheim im Burggarten angekommen konnte ich so unter äußerst angenehmen Umständen noch eine Krafttraining-Einheit abhalten. Etwas unruhig machte mich nur die Sache mit dem Stahl Renner. Denn jenes macht Geräusche die mir so gar nicht gefallen. Also wurde „umgesattelt“.

Bikealltag/ The Cure – Forest: und so kam der Donnerstag, wo dann das CAADX mit den „breiten“ 28mm Straßenreifen zum Einsatz kam. Morgens nicht ganz so frisch wie am Vortag, aber ein Bike-Trickot durfte es dann trotzdem noch sein. Morgens rollte es gut, was dann am…

…nachmttag dann wider ganz anders aus sah. Denn der Wind bließ wieder aus nord-ost, aber auch eben auch wider kühler. So kann das dann ruhig auch mal mehr als 20c° haben. Nur der Mund ist dann immer so trocken. Zu Hause angekommen, schnell in frische Klamotten gehüpft und wider ab zum Rehasport.

Hinterher das CAADX mit en Grobstollenreifen bestückt, die zweite 900ml Trinkflasche und dem 1,5l Trinkbeutel bestück. Wenn es dann morgen länger am Kanal entlang geht, dann wird Trinkvorrat ein gutes Thema sein. Hoffentlich ist es a. morgen nicht ganz so warm und b. weht der Wind wenn dann mild und stets aus der richtigen Richtung.

Bikebilder/ Biketouren Bilder/ crazy Fahrten: nach dem „Frühstück“ ging es dann auch gleich los. Wieder deutliche wärmer als am Vortag und schönes Fotowetter.

Die Hinfahrt ging nur kurz über die Rennbahn, denn dann entschied ich mich schon am Morgen via Kanal die Jobanfahrt zu machen.

Nachmittags ging es dann los. Zunächst nicht ganz so motiviert rollte ich an den Kanal heran, mußte dort dann aber feststellen, daß trotz der eigentlich hohen Temperaturen ein gutes Fahren möglich war. Zudem bließ der Wind aus der richtigen Richtung. Und so ging es recht fix an die Kanalmündung ( wo dann natürlich auch ein Beweis-Poserbild gemacht werden mußte ).
Mit der Trinkpulle in der Hand hockte ich mich und en Schatten des Bauwerks und genoss ein paar gute & lange Minuten die Faststille. Geräusche hörte man nur irgendwo aus der Ferne, oder eben wenn ein anderer Radler kam. Das CAADX sah bis zu dem Punkt schon so aus, als hätte sein all den Jahren keinen Putzlappen gesehen. Um aus der Trinkpulle einigermaßen was trinken zu können, hab ich jene erstmal grob bereinigt.

Dann ging es an die Rückfahrt. Auch hier rollte es gut, der Wind war nur schwach, mein Geist willig. Nein, es war wirklich fast traumhaft.
Das einzige was fast nervig war, der Mund war ständig trocken ! Ich habe gesüppelt wie ein altes Kamel das gerade aus der Wüste Gobi getrabt kam. Der trockene Mund kam nicht nur vom Durst, oder besser gesagt, dem Reflex das durch schwitzen verlorene Wasser wieder zu sich zu nehmen, sondern auch daher, das ich ja ansich durch den Mund Luft hole. Und die staubige, furztrockene und zudem noch sehr warme Luft, legte meine Schleimhäute trocken.

Aber nach wieder knapp was mit 45min. passierte ich den Preußenhafen und konnte die Rückfahrt weiter planen. Das es nicht die full-range, also bis zum Kanalanfang gehen würde, das war klar. Dafür war es einfach schon zu spät und man sollte mich zu Hause ja auch noch zu Gesichte bekommen. Sollte ich bis in´s Dorfzentrum fahren und dort, die Kanalseite gewechselt wider zurück ? Fand ich jetzt – doof.

Und so rollte ich so vor mich hin. Dann hatte ich die Idee bis zum neuen Brückenschlag zu fahren und dort eine Schleife zu machen. Das fand ich akzeptabel. Und innerlich hatte ich also diese Thema abgeschlossen. Doch weil es dann doch zu spät war, wurde es nur eine eher kurze Geradeausfahrt am Kanal entlang und dann fix rechts raus. Reicht für heute, Punktekonto ist voll genug. Und wer weiß was ja noch am Wochenende kommt ?

Ach ja, dem CAADX hab ich dann doch noch eine kurze Schlauchwäsche gegönnt und mal den Staubbeton vom Bike zu bekommen. Sa furchtbar aus.

NightOfThe100Miles: der Kopf ist schon gut weit bei der NightOfThe100Miles. Noch ein Vierersatz Akkus ( nebst anderem Kleinkram ) wurde bestellt, die Kollegien tauscht mit mir die Nachmittagsrunde, so kann ich Freitag früher und somit auch entspannter zu meiner Mom, wo Zwischenstation ist.

Die Frage ist, was ist mit dem Track, wann kommt der per Mail und wie schaut er wirklich aus ? Denn dann kann ich hoffentlich abschätzen ob die Tour mit dem Blaupunkt Bikepilot für mich zu machen ist ? ( Dieser kleine Vorbauhalter ist am Freitag immer noch nicht in der Burg-Brief-Box gelandet. Was treiben die damit so lange ? )

Dann stellt sich noch die Frage der Logistik. Im Prinzip bin ich ja von Freitag früh bis Sonntag irgendwann unterwegs. Was und wieviel mitnehmen ? Klamotten gleich Wetterfrage.

Ganz blöd finde ich, die Woche davor wird nicht so entspannt sein, wie die letzten beiden Wochen. An drei Tagen komme ich erst spät aus dem Stall, sollte aber optimalerweise zweimal zum Rehasport. Dann sollten ebenfalls noch an zwei Tagen ein wenig sportliches Heimprogramm laufen, damit die Lücke zur nächsten Woche nicht zu groß wird. Wann werde ich also was machen ?

Ganz ehrlich, ich mag ja so einen Stress überhaupt nicht.