Archive for the ‘crazy Fahrten’ Category

12.594km & 21.351km/ 28.04.2017

April 28, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder: weiter im Text…

Montag: ja eigentlich sagte der Wetterfrosch in der Frühe was von ca. 5c° „Wärme“. Bin da jetzt kein Penibler, aber die 5c° waren doch eher irgendwie…
…grob daneben ! Denn auf dem Tacho standen ma´ satte 0c° ! Und das ist mal ein Unterschied. Merkwürdigerweise kam ich aber damit dann doch gut zurecht und das auch, obwohl ich nicht so warm angezogen war. Dafür gab´s am Preußenhafen ein schönes Morgenbild.

Das Wetter machte dann am Nachmittag wieder alles gut. Es standen sonnige und für mich auch eher rückenwindkaumblasende 16,5c° auf dem Thermometer. Entsprechen flux lief die Rückfahrt, komplett linke Kanalseite, halt bis auf die paar Meters Kraftwerkumfahrung. Mal sehen wie´s morgen wird.

„Plattfüße“: Dienstag: es war eine feuchte Nacht, sprich Niederschlag hatte dem Grünzeug ein wenig Wasser gegönnt. Aber, ich hatte zwar die alte Regenhose an, die Aufgefrischte ist wohl unterwegs. Es regnete aber nicht auf der morgendlichen Anfahrt, bis auf wenigste Tröpfchen von der Straße bleibe ich also trocken.

Es lief nur etwas zäh, weil ich zum einen die etwas weniger rollwütigen Continental MountainKing CX am Vortag samt Laufräder montiert hatte, wo sich dann zumindest gefühlt auch noch herausstellte, das wohl die hintere Nabe etwas sperrig läuft, Thema Laufradwartung doch mal angehene ?, sondern es hatte auch noch ein wenig Gegenwind.

Zumindest war es mit annährend 6c° recht warm. Leider zeigte sich dann beim Aufrollen an der Brücke am Preußenhafen, daß das Vorderrad offensichtlich weniger Luft führte, als vor der Abfahrt. Ich rollte aber noch gut in den Stall und widmete mich dann später jener Problematik in besonderer Weise.

Vor der Heimfahrt, es hatte zwar draußen gute 10c° erreicht, aber der recht frische Nord-Westwind bließ erfrischend, wurde dann der vordere Schlauch fach- u. sachgerecht entfernt und sogleich dem örtlichen Entsorgungskreislauf zugeführt. Im aufgepumpten Zustand war nix zu sehen und auch nix zu hören. Daher meine Mutmaßung, einer der Flicken würde bei längerer Fahrt- als auch Druckbelastung irgendwo eine undichte Stelle haben. Ergo wurde kein weitere großer Aufwand betrieben.

Einen neuen Schlauch rein gemacht und dann ab nach Hause, hier und da mal etwas losen Grund unter die Räder nehmen. Znächst ging es an der Seseke entlang, dann Kuhbachtrasse, natürlich mal anhalten und „Luft holen“…

Am Kanal waren ein paar Entenfamilien unterwegs, aber recht scheu und so suchten sie schnell das Weite.

Mittwoch: wieder mit nut 0c° arg frisch, lief aber wieder gut. Auch nachmittags bließ ein guter Nord-Oster und ließ es deutlich frischer als nur 10c° wirken. Aber mit einigermaßen Rückenwind geht das und die Sonne war ja auch noch da.

Bikedefekte: ach ja, nach dem Heimkommen an dem sperrig drehendem CX-Laufrad gedreht. Das Nabenlager fühlt sich nicht wirklich gut an.

Donnerstag: aufgrund eines Nachmittagstermins wurde von mir die Nutzung der Bürgerblechbüchse eingeleitet. Termin erledigt, Prinzip Hoffnung.

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ crasy Fahrten: der…

Freitag: …wurde dann doch etwas als Urlaubstag genutzt. Zuerstmal ganz leasure breakfast machen und zwar english breakfast. Baked beans, beacon, eggs, toast and tomatos in den fortgeschrittenen Morgenstunden. So gut angereichert raffte ich mich dann aber auch auf zunächst mal die Folgetremie beim Physiotherapeuten einzuholen. Beim gestrigen Termin wurde erstmal was diagnostiziert, was wohl für diesen Spezialisten ist. Lassen wir uns mal überraschen. Zwecks dazu habe ich dann den Stahl Renner vom Lagerplatz genommen und bin dann dort hingerollt.

Anschließend, eben weil ich ja sowieso etwas Leerzeit hatte, dachte ich, dreh doch mal wieder ein paar Runden auf meinem Urban Cycle Lippepark Rundkurs. Also so, wie ich es noch im März zwecks Punkte einholen für den Winterpokal gemacht hatte. War nett, auch weil Wetter so ging, sprich eigentlich zu frisch zum großen Rumtrödeln, was dann eben bedeutete, kein bis kaum Fußvolk. Also konnte man in Ruhe Runden drehen. Mal ein bisschen posen…

…getreu dem Motto: I was here ! Nach einer Stunde Rundkurs ging´s dann nach Hause und gut war. Dem CAADX wurde noch eine kurze Lappenreinigung gegönnt, dann rein, frisches Zeuch anziehen und Nudeln machen. Die Kids kommen ja bald nach Hause.

Biketouren/ Touren-Ansage: morgen Vormittag bis etwa Sonntagnachmittag geht´s in die Heimat mit Vor-Ort-Übernachtung und anschließender Rückfahrt.

...und sonst ?/ Newsticker: irgendwie bin ich schon ein wenig begeistert von meinem neuen Mobilphone. Macht schon recht passable Bilder, oder ?

Und, neulich war ich mal Donnerstags in Herdeck auf´m Markt, ergo hab ich mal die Liste aufgefrischt, hatte „zufällig“ etwas Apetit und auch ein gutes Zeitfenster, von daher…
Desweiteren habe ich meine Versorgungspunkte auf Tour Liste noch um den Donnerstag in Velbert Neviges erweitert. Dort ist dann auch Markt, wo es dann eben einen Bäckerreistand gibt. Jener gereicht dem zahlungswilligen Publikum frische dicke Waffeln. So ein Viererkarree liegt irgendwo bei unter 2,00 Euro. Ich schaffe die Portion auch alleine, wonach ich aber zugegebenrmaßen erstmal länger keinen Apetit mehr verspüre. Würde also mal so mutmaßen, das es auch für der zweie gereicht.

Ja und weil sich der Monat wieder recht rasant dem Ende engegen neigt, hier mal wieder die „trockenen Zahlen“, wie ich ja zu sagen pflege. Nicht viel in diesem Monat, aber genug.

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04:17 Uhr & 21.324km/ 20.03.2017

März 20, 2017

Morgengruß: guten Morgen Deutschland – da bin ich wieder !

Das Wetterchen sol ja heute wieder nicht sooo prikelnd werden. Zwar recht warm, aber wieder windig und regnerisch. Gut, mal sehen wie ich da so heute durchkomme. Die Hoffnung liegt auf geschmeidig.

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Bikebilder/ crazy Fahrten: am gestrigen Sonntag Nachmittag war das Wetter noch gut warm, aber vor allem trocken. Also raus ! Nach der Geburtstagsfeier, wo wir ab dem Mittag waren, noch eine gute Nachmittagsbeschäftigung. Ziel war es mal zu sehen was am Urban Cycle Lippepark „so geht“.

Recht windig war´s ja, aber der Lippepark bot zumindest abschnittweise guten Windschutz, außerdem liegt jener Kurs quer zu den üblicherweise vorherrschenden Windrichtungen. Zweiter Faktor war, wieviel ist da so los ? Sprich wenn viel Fußvolk dort berechtigterweise unterwegs, würde das nicht so prikelnd. Das war aber nicht der Fall. Der dritte Faktor mit den Glasplittern hielt sich auch in Grenzen. Die eine Stelle war schnell sauber „gekickt“.

Dann ging´s halt los, erstmal einrollen und sehen wie´s so läuft. Lief gut, auch wenn ich nicht ganz so ambitioniert werden wollte. Also wurden Runden gedreht. Auf der östlichen Geraden ging´s dann nach dem Wegpollern in den Sprint. Topsspeed rausstemmen, sehen was geht.

Erkenntnis des Tages, ab 40km/h wird´s unruhig auf dem Stahl Renner. Die Übersetzung von 53-16 verlangt bei deutlich mehr als 40km/h schon einen eher höhere Trittfrequenz. Iss ja nicht ganz so mein Ding. Dennoch war der Spitzenwert zumindest einmal 44,46km/h.

Ja und so drehte ich dann eben meine Sonntagsrunden. Bockt schon. Wäre natürlich schöner gewesen, wenn nirgends Fußvolk gewesen wäre, man eventuell sogar eine Radbahn gehabt hätte, dann noch etwas weniger Wind. Aber was will man mehr, hat ja auch so Spaß gemacht. Und verrückt war´s alle mal. Ich meine, wer fährt schon hamstermäßig ca. 10 Runden im Kreis ?

Abschlussbild nach einer guten Stunde Kreise ziehen…

11.020km/ 24.02.2017

Februar 24, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: gut das Wochenende wurde tot gekloppt, war recht entspannt trotzdem aber konnte ich auch das eine oder andere schaffen.

Montag: warm und leicht regnerisch startet der Tag. Auf der Hinfahrt gab´s ein wenig Gegenwind. Nachmittags wurde dann etwas mehr an der Seseke entlang gebügelt und der eine oder andere Abstecher durch kurze Waldabschnitte gemacht. Einfach nur so, für schön.

monday forest.jpg

War auch „lecker“ die Heimfahrt. Leider mußte ich hinter etwas mal um die Kette gehen.

Dienstag: unglaublich wie heiß es schon morgens ist. Selbst mit den BeActive Extrem Unterziehsachen ist es einfach nur warm. Das tragen dieser leichten Kleidung ist zudem wieder gewöhnungsbedürftig. Man fühlt sich fast wie nackt. Nein, stellt Euch das lieber nicht vor.

Nachmittags schien die Sonne und es hatte locker 12c°+! Als Rückweg wurde wieder die Runde vom Vortag gemacht. Die eine oder andere Walddurchfahrt hatte ich aber diesmal ausgelassen. War auch so schön genug.
Der Grund, das ich hinterher noch was für meinen Körper tun wollte, insbesonderes für den Rücken und Beckenmuskulatur, war ja auch wichtig. Morgen muß ich mal die Digcam mitschlörren.

Irgendwie glaube ich dem Wetterbericht nicht mehr ganz so. Hier kam heute gar kein Tropfen runter, und der Wind, ja gut, er was gut präsent…

crazy Fahrten: am Mittwoch geht die Post so langsam ab. Endlich ist der versprochene Wind da, also krauche ich auf dem kleinen Kettenblatt auf der Rennbahn Nebenwindschutzstrecke zum Job. In der „Spitze“ sackte das Tempo unter die 15km/h Grenze und die Fahrtzeit zum Job dauerte ellenlange 55 Minuten. Zu dem war es wieder warm. Doch an diesem Tag war ich cleverer und hatte die andere Gorejacke als letzte Schicht gewählt.

Nach dem Feierabend wurde es dann aber langsam ganz bunt. Mit dem Rückenwind war für mich klar, es geht wieder via des Sesekeradweges gen Heimat. Es war schon der Wahnsinn. Teilweise hab ich nicht mehr runter geschaltet um nicht noch schneller zu sein. Spitzenwerte jenseits der 30km/h waren abschnittweise ohne jegliche Anstrengung zu machen, so bließ der Wind. Das nutzt man dann auch mal aus. Genuss pur.

Diesmal ging es aber nicht wieder quer rüber, also da wo ich schon die letzten beiden Tage hergedüst bin, sondern mir fiel, pratischerweise, die schon in bei der letzten längeren Heimfahrt von meinem Kumpel hier aus´m Dorf erwähnte alte Bahntrasse/ Trasse Bönen – Heeren ein. Also bin ich von der Sesekeradroute wieder quer rüber, diesmal aber mit Fahrtrichtung Süd und schon ging die Suppe los.

Solange man ja den Starkwind von hinten hat, ist das ja ganz nett. Er hält einem auch irgendwie den Niederschlag vom Hals. Doch als ich in Richtung süd drehte, müßten alle Passanten die mich gesehen haben, wohl gedacht haben, der ist total bekloppt.

Es prasselte nur so von vorne auf mich herein und die Behausungen rechts und linksseitig gaben mir nur minmal Windschutz. Ich quälte mich bis zu der Unterführung, wo die Trasse meine Anfahrt querte. Dann die Serpertinensteigung hoch und wieder…

…ab ging die Post. Nach dem überquere der Mühlhauser Straße bis hoch zur Unterführung der Lenningser Straße war quasi Full-Speed angesagt. Leider ist die Strecke da aber nicht im besten Zustand. Recht große Wasserpfützen wechselten sich mit Schlammpassagen gut ab. Zeit für einen Blick auf den Tacho hatte ich nicht. Immer schön die Augen geradeaus und jetzt nicht den Lenker verreißen.

Kurz vor dem alten Förderturm in Bönen war dann aber Schluss mit Lustig. So die richtig schöne Durchquerung von Bönen habe ich in all den Jahren noch nicht gefunden. Und das liegt jetzt nicht an Bönen selbst. Irgendwie schlug ich mich dann wieder bis Nordbögge durch, suchte noch eine passendere Querung, fand aber jene nicht.

So langsam wurde es ungemütlich auf dem Rad. Die erste Nässe zog in die Ärmel, es wurde doch tatsächlich frisch. Aber nun gut, bei schön Wetter kann ja jeder, dachte ich, den Blick auf die Fahrtzeit. Noch gute 20 Minuten trennten mich vom Heim. Noch eine Wiesenweg hochgeprügelt, dann wieder etwas Straße um at last via dem Heimatwald letztendlich die Fitness-Garage zu erreichen.

Schnell eine trockene und wärmende Jacke übergestreift, hat man ja praktischerweise dort hängen und dann ging´s los. Natürlich löste die ganze Schmodderrumsauerei wieder eine intensivere Reinigungs- u. Pflegeeingheit aus.

Jetzt, nach einer heißen Dusche, das Mittagessen schon vertilgt und einen Großteil der Zeilen getippt, wurde noch eine Pizza in den Ofen geschoben. Refill !

Bikedefekte & „PLattfüße“: es ist ja noch nicht so lange her wo ich die 10.000 Kilometermarke geknackt hatte. Am heutigen Donnerstag war eigentlich der Plan die nächsten Tausend fallen zu lassen. Leider ist aber daraus nix geworden, denn es war mal wieder frühmorgendliches Abenteuer angesagt. Erstmal ein Bild vom letzten Endstadium…

dsc08329-reifenplatzer-nr-1

 

Ich also so am radeln, noch nicht wirklich ganz frisch, der Gegenwind hielt sich auch noch zurück und irgendwo bei Kilometer 15 ein kräftiger Knall am Hinterrad.

Jedenfalls war ich erstmal wach und dachte: „mist erstmal wieder neuen Schlauch rein machen. Aber da lag doch wirklich gar nix. Zeitmäßig müßte das aber noch passend aufgehen.

Es war auch wie verhext, mitten auf offener Strecke, glatter Asphalt, keinerlei Hindernisse oder Unebnbeiten und dann das. Die Luft war natürlich sofort raus. Ich also runter vom Bock und bis zur nächsten Kreuzung mit fetter Verkehrsinsel geschoben, wo auch noch eine fette Straßenlaterne stand. Beste Bedingungen, zumal es auch gerade nicht schauerte.

Tja, leider entpuppte sich die einfach Schlauchwechselnummer als nicht ausreichend, denn der Reifen war an der Flanke über gute 8cm Länge geplatzt. Hatte ich jenen Reifen erst vorgestern als noch gut bezeichnet ? War wohl ein Irrtum. Nach 4.630 Kilometern ist er hinüber.
Ärgert mich jetzt schon, denn muß ich doch auch noch neue Reifen holen. Naja, ist halt so und Autofahren wird ja auch Geld kosten.

 

Also wieder zu der Plattfußaktion. Jedenfalls war mir klar, so komme ich nicht rechtzeitig in der Firma an und selbst wenn, würde das ein rechte Rumgeier inklusive eine nicht ganz unerheblichen Risikos eines echten Schlauchplatzers.

Zum Glück vertrat heute eine recht pfiffige Kollegin die andere frühe Tour. Ich also zum Mobil gegriffen und sie kontaktiert. Dauerte zwar eine Weile, und als sie dran war „konnte sie ihr Glück nicht ganz fassen.
Nein, ich hab ihr auch erstmal einen Augenblick gegeben, dann sie informiert welches Problem ich habe und ob sie schon einen wesentlichen Handgriff für den Job eingeleitet hatte. Das wurde dann auch so bestätigt. Dann habe ich sie gefragt ob sie sich in der Gegend ein wenig auskennt und habe ihr dafür ein paar Anhaltspunkte genannt ? Auch das wurde positiv bestätigt. Dann kam die letzte aber auch entscheidenden Frage, ob sie mich mit einem Firmenwagen aufsammeln könnte, während ich ihr schon so gut wie möglich entgegen rollen würde ? Zum Glück sagte sie zu und ich rollte los.

Das war natürlich nicht ganz so prikelnd. Im Singlespeedmodus mit fetten Gang und stehend auf den Lenker gestützt, so das Hinterrad entlasten, denn der Schlauch lag alles andere als günstg, sieht man ja auf dem Bild, konnte ich aber einige gute Meter geradeaus rollen.
Nach einiger Zeit lugten meine Augen stets in Fahrtrichtung der kommenden Autos. Noch war nix zu sehen. An der ersten Ampelkreuzung schob ich mich vorsichtig um die Kurve und wechselte dann auch auf die andere Seite. Wohl wissend, wenn sie ankommt, muß sie eh anhalten und ich wäre dann schon auf der richtigen Seite. An der nächsten großen Ampelkreuzung wartete ich zunächst noch einen Augenblick. Dann rollte ich aber zur nächsten Einmündung weiter.

Inzwischen hatte ich den Blinkmodus von meiner LED Lenser SEO 7R angemacht. Wer mich damit übersehen würde, gehörte defintiv nicht in den Straßenverkehr. An jener Einmündung zückte ich nochmal das Mobil und hatte sie auch gleich dran. Wir blieben on, denn sie rollte quasi in Griffweite auf mich zu. Und schwups schon da, die Mühle aufgemacht und das CAADX hinten am Stück verfrachtet. Der Plan ging auf. Nur zum Knifften machen hatte ich keine Zeit mehr. Also gab´s was vom Discounter-Bäcker, welche es ja inzwischen in jedem Stadtzentrum gibt.

Für die Heimfahrt wurde meine Hold gechartert und so war dann der Tag heute radmäßig eher schmal.
Zu Hause angekommen wurden dann die noch frischen Sommerreifen von Continental, also die 4-Seasons in 28×622 auf die Laufräder ( LRS Nr.2.) gemacht und gut sollte sein. Die anderen müssen, wie schon gesagt, bestellt werden.

volle tausend Kilometer/ Bikedefekte & „Plattfüße“: so am Freitag ging´s dann mit den frisch aufgezogenen 28mm breiten Conti Grand Prix 4 Seasons zum Job. Mit nur gerade mal 4c° war´s wieder ungewohnt frisch und ich habe dann gleich mal die einfachen BeActive Extrem U-Wäsche gegen die Warm getauscht. Dann fand ich´s aber angenehm. Endlich nicht mehr so heiß am morgen.

Die Rückfahrt war dann mal sehr gemischt – sag ich mal so. Nicht ohne zu betonen, das gerade sie zum Abschluss einen sehr herben Beigeschmack bekommen hat.

Fangen wir also mal mit dem Guthaben an, um den Rest hinter besser wegpuffern zu können. Also erstmal, ich habe die nächsten tausend Kilometer voll gemacht. Klar sieht man ja am Titel. Soweit so gut.
Da es gestern nicht ganz so mit der Heimfahrt klappte, also Taxinummer, dachte ich, man kann ja mal heute, zumal noch gutes und überaus angenehmes Wetter, eine nette verlängerte Heimfahrt machen. Mit der Digicam bewaffnet ging es wieder an der Seseke entlang. Dort hatte sich ein Schwananpärchen niedergelassen. Es müßte also bei dem Wetter ein paar gute Shots drin sein, eventuell sogar mit diesen prachtvollen Vögeln. Und siehe da…

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Das Pärchen ließ sich auch nicht lange bitten, insbesonderes die oder der eine von den beiden.

Mein Gefährt lag derweilen am Hang faul rum…

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Das Wetter spielte wieder alles aus was es so gab. Immer wieder verschwand die Sonne hinter den Wolken, oder spiegelte sich im Wasser. Nicht immer war ich rechtzeitig zur Stelle, denn irgendwie wollte ich ja wenigstens etwas nach Hause fahren. ( Mehr Bilder bei Flicker )

Dann kam dieser eher unschöne Moment. Kurz vor Kamen, war da eine Hundegängerin, die ihren Fifi freundlich zur Seite zog. Ich grüßte noch nett, sie erwiederte und dann war da dieses komischen Zischgeräusch, was sich für mich aber eher nach einem Hinterherziehen anhörte. Doch gewiss war, die Luft war sowas von raus am Hinterrad. Die noch im Boden liegenden Fliesenscherben…

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…machten einen auf ganz unschuldig. Der Witz ist, ich bin ja im Verlauf dieser Woche schon zweimal an dieser Stelle durchgerauscht. Da hatte sich wohl jemand entschlossen seinen Bauschutt rest-zu-entsorgen. Das Ergebniss war aber zumindest für mich weniger schön.

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Schaut noch harmlos aus, aber bei der Schlauch-Demontage stellte ich fest, komplett durchgetrennt bis innen rein. Was mir aber zunächst so nicht klar war, der Schlauch würde aufgepumpt wohl kaum dort verbleiben wo er hinsollte. Doch nach dem wenden des CAADX, ich arbeite ja stets mit den Bikes auf dem Lenker & Sattel stehend, bot sich mir dann jenes unschöne Bild.

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Das war quasi nur eine Frage der Zeit bis es damit fahrend einen Schlauchplatzer geben würde. Inzwischen mal ganz mächtig angepisst, ja kann man nicht anders sagen, dackelte ich in Richtung eines Radladens, fußläufig keine 5 Minuten.
Aber schon beim Radschieben gab´s ein kurzes – zisch – und diese Luftnummer war dann auch Geschichte. Im Radladen fand ich leider keine Lösung, also wurde wieder ein Taxi aktiviert. Wartend stand ich am örtlichen LIDL…

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…und versuchte mir in der Sonne und mit einem Schweineöhrchen vom Bäcker wieder etwas gute Laune einzubläuen.

Zu Hause wieder angekommen und immer noch einen rechten Hals bis dort hinaus, wurde dann leider auch die Bestelliste abgedrückt. Womit dann trotz der eingekürzten Einkaufsliste die gute Laune irgendwie doch arg getrübt ist. Ist weider ne´ Menge „Holz“.

Ne´ iss doch mal echt kacke. Ich habe das CAADX auch einfach nur in die Fitness-Gararge gestellt und nix mehr dran gemacht. Ob ich die angedachte Tour am Sonntag in Angriff nehme kann ich noch nicht sagen. Muß auch erstmal schauen was ich noch für brauchbare „Pellen“ im Bestand habe.

Einfallen tun mir spontan nur die Conti Grand Prix 4000 S II als eher reine Sommerreifen. Rollen zwar gut, aber wenn der Boden nass ist, bitte ganz zärtlich in den Kurven. Dann hab ich noch ein Paar Conti Grand Prix 4 Seasons in 25er Breite. Mit jenen hatte ich aber plattfußmäßig auch nicht das Megaglück.
Und die Continental CycloXKing vom Volotec wieder runtermachen hab ich eigentlich auch keinen Bock. Zumal die auch schon über 3.000 Kilometer gelaufen haben.

At last könnte ich einfach den Stahl Renner nehmen. Der hängt, mit noch relativ erhaltenen Reifen so rum.

Und Schnitt !

So, wie die geneigte Leserschaft realisiert hat, die Woche war sehr gemischt und das färbt zum Schluss schon ab. Die Bestellung ist raus, ich hoffe das alles schnell da ist und dann mal Ruhe ist im Busch. Genug Theater/ Plattfüße für dieses Jahr. Und Wochenende iss !

 

7.531 km/ 12.11.2016

November 13, 2016

Bike Alltag/ The Cure – Forest/ crazy Fahrten/ Winterfahrten/ Plattfüße/ Biketouren Bilder/ Biketouren/ Channel Challenge: Samstag, der Tag der crazy Channel Challenge !

Man muß schon gut behämmert sein um sich an einem Samstag den Wecker auf 07:00 Uhr zu stellen um bei Temperaraturen um den Gefrierpunkt herum eine Radchallenge zu fahren, die da eben mal über 100 Kilometer lang sein wird. Wobei durchaus auch noch erwähnt werden darf, das ein zarter Teil der Piste eine Schotterpassage sein wird.
Ebenfalls darf man den Faktor Wind, in Form von Gegenwind nicht unterschlagen. Man wird sehen. Jetzt erstmal Frühstück.

Dann tickte so langsam die Uhr…

So, wie war das jetzt ? In Kurzform, um denjenigen Gästen das durchlesen des wie gewohnt recht umfangreichen Zeilen zu ersparen: naja ich würde sagen gut bis sehr gut.

Das Wetter spielte voll mit. Auch wenn´s in der Frühe nur knapp über 0c° hatte und mich so zum Griff in die Klamottenkiste, doch das warme Shirt rauskramend, veranlasste. Da sich aber schon die Sonne pur ankündigte, machte ich mir keine großen Gedanken. Somit sollte es definitiv mal trocken bleiben. Erster Nervfaktor gleich null !

Auch der Wind fiel dann als großer Störfaktor aus. Es gab, recht ungewöhnlich eine Süd-süd-ost Brise die somit nur die Fahrt kanalaufwärts leicht erschwerte. Es ging aber und so hatten wir alle unseren Spaß.

Die Truppe, nur drei „Mann“, also ein gestandenes Radlermädel und eben ein zweiter Mitfahrer war absolut homogen ( sonnig bis wolkig & Habschned Peguin on Bike ). Natürlich tat auch jeder sein bestes. Dazu zählte dann auch, das wir im großen und ganzen eher sehr bescheiden die Kurbel drehen ließen ( ich selber habe gerade mal einen Schnitt von 18.86km/h ). Es ging also entspannt zur Sache.
Da unser Mann für die Technik besser hochgerüstet war als die NSA und die CIA zusammen gibt´s sogar eine Satelitendemo ( wo er aber noch seine Anreise und Heimfahrt mit druff hat ). Finde ich immer wieder lustig… *Like*

…weil man sogar sieht wie der seine Warterunden auf dem Combiparkplatz dreht.

Gut, ich habe dann mehr oder weniger das Frühstück abgebrochen. Aber nur weil ich vom Vorabend noch so pappensatt war. Das Anziehen dauerte etwas. Jo, bis mal die ganzen Schichten an hat. Dann raus und das Bike bestückt, wo es dann doch schon recht schnell kühl wurde.
Die kurze Wartezeit auf die Mitfahrerin hab ich mal wieder mit etwas Laubharken verbracht. So war ich schön warm als es losging.

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Das CAADX in Startaufstellung und dann ab rüber zum Combi gerollt, wo schon der Ungeduldig die ersten 100 Streckenmeter gedreht hatte. Recht fix rollten wir dann bis zur…

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…Rünthe zur Marina. Der erste kurze Fotostop, dann recht fix weiter, schön den Sonnenstrahlen folgend. Es lief recht gut und ich mußte mich sogar etwas zurücknehmen, da wohl meine Kurbel etwas schneller routierte. Ich nutze die Zeit dann um immer wieder mal einen kleinen Fotostop einzulegen. So wie hier…

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…kurz vor dem Preußenhafen Lünen. Dort wurde dann die Kanalseite gewechselt und kurz bei der örtlichen Kaffeebude mal die Öffnungszeiten gecheckt. Passt, also weiter. Etwas mehr als eine halbe Stunde weiter standen wir schon an der Hafenbeckenausbuchtung in Höhe Waltrop. Auch dort ein kurzer Fotostop.

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Die beiden Mitfahrer lagen immer ein Stück weit hinter mir, also wartet ich mal wieder. In Waltop wieder die Uferseite wechseln um dann die eigentliche Holperstrecke in Angriff zu nehmen. Doch wiedererwartend, ganz so horlperig war die Strecke dann doch nicht. Warum ? Keine Ahnung ! Subobjektives Empfinden beim letzten mal ? Eventuell.

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Egal, recht zackig, also um genau zu gehen nach kaum mehr als 2h Fahrtzeit waren wir am Kanalende angekommen. Immer schön Bombenwetter und eine seichte Brise von hinten. Bei mir zeigte sich dann, das es mit meinen Wasservorräten nicht so gut lief. Das Wasser in den Flaschen war recht kalt. Trinken war so nicht das Vergnügen. Ein Punkt den ich zumindest für längere Winterfahrten noch optimieren sollte.

Wir kehrten um und starteten die Fahrt zum Kanalanfang, also liegend in Uentrop. Die Fahtzeiten waren in etwa die gleichen wie auf dem Hinweg. Nur ein wenig Gegenwind halt. Da wir aber mehr oder weniger zur Sonne hin fuhren, war das mit der Temperatur gut erträglich. Hier mal ein Bild zwischen Waltrop kurz vor Lünen. Man sieht schon das Lünener Kraftwerk. Ein herrlicher Anblick.

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Plattfuß: kurz vor´m Preußenhafen meinte dann mein Hinterrad einen kapitalen Luftverlust zu melden. Da bin ich wohl über einen dickeren Stein gerollt, ohne es zu merken.
Ohnen großes Aufsehen wurde ein frischer Schlauch verbaut und die Luftpumpe bemüht. Mal wieder was für den Oberkörper tun. Es geht doch nix über einen gescheite Luftpumpe mit Schraubanschluss zum Ventil. Die die ich habe ist da schon recht gut, doch eine würde ich mir gerne noch eine Lezyne Gauge Drive HP mal leisten ( Einkaufsliste ). Nur mal so um zu schauen, ob das da noch einen Tacken besser funktioniert.

Am Preußenhafen gab´s standesgemäßes Mittachmahl. Zweimal Currywurst-Pommes-Mayo und einmal nur Pommes-Mayo. Zwei Pötte Kaffe ich begnügte mich mit Wasser. Das einzige was ich ja brauchte. Und so saßen wir…

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…bei gut 7,5c° un relativer Windstille eine gute halbe Stunde und haben es uns gut gehen lassen. Kurz beratschlagt wie der Rest zu fahren sei, also mit nochmaliger Kaffeepause oder gleich durch bis zum Kraftwerk in Uentrop. Der Vorschlag gleich durchzurollen wurde einstimmig und ohne Enthaltungen demokratisch angenommen.

Es rollte dann weiter. Nach einem weiteren Uferwechsel in Höhe Einstige zu Route bis zum Dorfzentrum lief es immernoch recht gut. Allerdings sank die Sonne immer mehr hinter die Bäume und wir fuhren somit weite Strecken auf der Schattenseite. Kurz hinterm Kurpark, bei der letzten Schleuse kam dann der Einstige in den letzten Abschnitt. Die Strecke wurde schmal, das Tempo sank im Schnitt abermals. Egal, einfach rollen lassen, Fahrtzeit generieren.

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Jetzt wurd´s auch so langsam frisch an den Fingern, denn die Handschuhe aus- u. anziehen war nicht mehr so leicht. Klar leicht schweißfeucht brauchte man halt etwas. Aber für ein, zwei Bilder reichte es dann doch.
Wieder recht gut erreichten wir die BAB Brücke der A2, mein Endpunkt wenn ich alleine rolle.

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Wir haben natürlich noch die paar Meterchens bis zum Wendepunkt gemacht. Dann ging´s an den „Endspurt“…

Gut, den Begriff Endspurt kann man jetzt nicht so wörtlich nehmen. “ No man left behind“ und einfach rollen lassen war Thema. Was soll der ganze Ehrgeiz. Zumal ich das Trinkproblem zwar ansatzweise gelöst hatte, ich trank einfach das kalte Wasser in kleinen Schlücken und ließ es einen kurze Zet im Mund vorwärmen. Also vorwärmen was so geht. Noch schnell ein Bild von der Kanalrückrunde gemacht…

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Die beiden Punkte am Bildende ist der Rest der Crew. An dem Punkt entschied ich dann auch die beiden „Streckenlerlie“ entfallen zu lassen. Überhaupt…, dazu unten gleich mehr. Wir zogen so also auf der einfachen Route unsere Bahn und rollten wieder über den neuen Brückenschlag.

dsc07906-cc-befor-finish

( Diese und ein noch ein paar andere Bilder sind wie immer ausgelagert zu betrachten.)

So erreichten wir dann als unser Zeil den gesamten Datteln-Hamm-Kanal an einem Tag abzufahren, womit dann die Channel Challenge als beendet gelten darf. Die Truppe passt gut, jeder hat seiniges dazu beigetragen mit den Mitfahrerinn und Mitfahrer homogen zu bleiben. Das Wetter war soweit top, es hätte deutlich schlimmer kommen können. Und was dann gewesen wäre…
…so genau möchte da keiner drüber nachdenken.

Hier an der „Burg“ alle vorgerollt, eine letzte Kaffeepause am Combi wurde ebenso einstimmig abgelehnt wie das mit dem Durchrollen zum Kanalanfang, wurde noch kurz gequatscht. Der Peguin rollte dann tatsächlich noch nach Hause und kam so an diesem Tag auf über 150 Kilometer. Da ziehe ich dann doch ein wenig meinen Hut.

Sonne kam noch mit rein und konnte sich frisch machen, sowohl auch ihr MTB-Bike mit dem Schlauch für den weiteren PKW-Transport vorbereiten. Man hat ja alles da. Sie hatte noch einen Anschlusstermin in ihrem Radsportverein. Es gab noch eine gute Tasse Tee, etwas klönen und dann machte sie sich auf.

Mich zog es dann unter die heiße Dusche, Klamotten in die Waschmaschine und dann mal wieder Refill.

Nochmal zur Strecke so wie wir sie dann gefahren sind, wir sind jetzt die Strecke im grunde ohne Leckerlie gefahren. Die kurzen Geländeeinlagen habe ich zum einen aufgrund des Wetters aber auch aufgrund des fortgeschrittenen Streckenabreißens ausfallen lassen. Ja, vielleicht wär´s dann doch zu anstrengend gewesen.
Aufgefallen ist mir, das man hinter Lünen ja auch irgendwie auf der kanalabwärts liegenden Seite rechts fahren könnte und ich das eben noch nie ausprobiert habe. Da steht also mal eine Streckenerkundung an. Wann ? Mal schauen.

Jetzt geht´s erstmal ein wenig in den Tag…

Ach ja das CAADX wurde mal wieder etwas „frisch gemacht“ und der defekte Schlauch ist auch schon wieder geflickt.

7.305km/ 04.11.2016

November 4, 2016

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder: der Neustart nach dem langem Urlaub, jeden Tag 20 Kilometer zum Job hin und nach der Schicht wieder 20 Kilometer zurück. Endlich – und – es tut gut !

Mittwoch: erstmal einrollen lassen. Lief aber schon gut, habe aber auch nicht DAS Tempo anvisiert. Leider war´s feucht frisch, Regenzeug war also Pflicht. Die gepimpte Regenhose kam zum Zuge, ich denke ich war gut sichtbar. Über so Kleinigkeiten, gute Ideen, da freue ich mich.

Donnerstag: und wieder frisch, fromm & fröhlich morgens auf´s Rad, keine Nachwirkungen. Fast gleiches Wetter wie am Vortag, nur einen Tacken wärmer. Nachmittags gab´s deshalb auch nur die einfach Radmütze unter´m Helm und sogar Kurzfingerhandschuhe.
Mein „größtes Problem“ war die 2 Stunden Fahrtzeit für den Winterpokal voll zu bekommen. Trotz leicht verlängerter Strecke mußte noch eine Runde über den Spielplatz herhalten.

Freitag: zum glück deutlich trockener, also mal ohne Regenhose. Frisch war´s aber trotzdem.

Test: am Morgen kam dann mal wieder das neue Handlebar-Pack zum zuge. Gut angefüllt mit Wechselwäsche und anderem Kleinkram hielt sie dem Test stand. Es hätte noch was reingepasst, aber dann hätte ich anfangen müssen besser zu sortieren und zu stopfen. Aber sonst…

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crazy Fahrten: hatte wir doch neulich unterwegs auf der Haldentour für die „Helden“ der Kaffeebude. Mein Einfall die Nummer mit der Hald Großes Holz einmal die Woche anzugehen wurde umgesetzt. Um das ganze jetzt nicht so namenlos im Raum stehen zu lassen, gab ich dem Kind mal den Titel The Beast – Halde Großes Holz/ Steckenbeschreibung nebst Bilder.

Ich würde das Intro zum heutigen Tagesabschluss mal so beschreiben. Nach der ja noch erholsamen Hochfahrt am Dienstag wusste was auf mich zukommt. Nicht zu vergessen, ich hatte die ganze Woche schon Programm gemacht.
Da waren eben die beiden Touren, von denen ich mich zwar stets gut erholt hatte, aber mit den täglichen Fahrten zeigten schon so ein paar Erscheinungen. Ein gesegneter Apetit und so einen gewissen Respekt eben vor dem was da kommen würde.

Dennoch, noch locker eingerollt am Haldenfuß entlang…

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…ging es zum Startplatz. Dem Parkplatz als Zugang zur Halde Großes Holz wurde zärtlich eine Positionerung vorgenommen. Ich erwischte mich dabei, wie ich nochmal ein Bild von der Schautafel machte. Nicht ablenken, rauf soll´s gehen !

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Gut, also wieder ein letzte Bild vom Bike mit der Rampe im Hintergrund…

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…noch schnell die Startzeit festgehalten und dann los.

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Nicht das wir uns jetzt falsch verstehen, ich bin kein reiner Begfahrer. Klar wird ja auch schwer hier in der Ecke. Aber mit meiner Übersetzungskapazität von gerade mal 36 Zahn auf dem kleinsten Kettenblatt und maximal 28 Zähne auf der Kassette sieht das schon rein von der Technik nicht nach einer Klettermaschiene aus.
Für mich stand im Vordergrund eine sinnvolle Abwechselung von der Alltagsstrecke zu bekommen und so praktischerweise noch Fahrtzeit für den Winterpokal zu generieren.

Ja ich geb´s zu, die Nummer war hart und trieb meine Pumpe in einen Bereich der so kurz vor dem Vernuftsausstieg war. Die Kraft in den Beinen war nicht so maßgeblich, aber die Lunge saugte die doch recht frische Luft in dem Tempo ein, daß sich im Umkreis von 5 Metern um mich herum ein Vakuum ergab.

Schon an der ersten Rampe, also vor dem ersten Turn von The Beast, muß man alles geben. Groß ansprinten kann man gar nicht. Recht fix muß man vom großen Kettenblatt auf das Kleine und landet schneller im totalen Berggang, als man denken kann. Dann gibt die Übersetzung bei mir nix mehr her und ich krabbelte im Schrittempo, unter 5km/h, die erste Steigung hoch. Beim Bildermachen auf dem Abstieg bin d aein paar Meters gelaufen. Selbst das ist schwer.

Erschwerend kommt zur Zeit dazu, das eine gute Portion Laub auf dem Asphalt liegt. Ist das Laub und der Untergrund feucht, fängt das Hinterrad an chancenlos durchzurutschen. Hat man einen Vordermann vor sich, dem das passiert, muß man genauso absteigen, wie eben der Vordermann. Ausweichen wird aufgrund der Schieflage, die Rampe hat locker geschätzt einen zweistellgen Steigungs-Bereich, kaum möglich.

Nach einer größeren Rechtskurve zum Luftschnappen ist das schon unerbitterlich die nächste Rampe vor einem. Jetzt bloß nicht absteigen, die Beine werden unendlich dick und schwer, es würde eine lange Pause. Schwitzend bei dem Wetter wo am Berg zu stehen, ist nicht das angenehmste. Also weiter die Kurbel drehen lassen. Bis zum nächsten Turn, etwas enger geschnitten aber machbar.
…wenn man noch genug Luft hat und eigentlich nicht lieber das Bike den Hang runter schmeißen würde…

Das Herz rast, hört nicht auf unendlich viel von einem Sauerstoff-Blutgemisch in die Beine zu pumpen. Man zieht rum und sieht schon fast soetwas wie eine Erleichterung vor sich. Fakt ist die Steigung fällt in einen einstelligen Bereich, doch leider sieht man den Horizont nicht sofort. Sauerstoffmangel im Hirn mit den angegliederten Augen oder es ist es tatsächlich so ? Es wird flacher, also sagt man sich: „das schaffst du nochn du Arsch.

Tatsächlich sieht man dann nach ein paar Metern „Land“ und es beginnt so leicht, alleinen der Begriff „leicht“ im Kleinhirn stößt Endophine aus, zu werden, das man merkt, man könnte sich ja mal wieder in den Sattel setzten. Das ist dann auch eine gute Idee.

Sitzend werden andere Muskelpartien angesprochen, die Übersäuerung ist gebannt. Nach etwa 500 Metern sinkt der Puls auf unter 100, ein Wahnwitz wie erholsam das ist. Tatsächlich wird es flach, man wechselt wieder auf das große Kettenblatt und bekommt ein Tempi jenseits der 15km/h. Gut um ein Viertel umrundet man noch den rechts liegenden Gipfel. Gedanken an einen weitere mögliche Steigung verschwinden. Man muß sie nicht mal bewusst ausblenden, schätze mal das erledigt das Unterbewusstsein.

Dann geht´s noch einmal ran an die Kartoffeln. Die letzte Steigung ist „nur“ lang und zieht eher fast harmlos hoch. Erst gegen Endes, ausnahmsweise, als nicht wie am Start, wird´s nochmal ein wenig mehr. Man hat den Gipfel aber schon in Griffweite.  Glücksgefühle ? Man schnappt nur nach Luft und geht ein paar Meters, bevor man realsiert, ja ich bin oben und zwar OHNE abzusteigen.

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Erstes Bild in Richtung Lanstrop

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Beweisfoto

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So lang können unter 8 Minuten sein ??? Scheiße…

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Noch mal ein Pic zum Posen, nein, nur um noch einen Grund zu haben nicht schon wieder auf´s Bike zu steigen. Ganz ehrlich, runterfahren ist langweillig. Zumal nur so auf Streckenasphalt. Und frisch wird´s dabei bestimmt auch noch. Also schnell die Jacke dicht gemacht, das Windstopperhalstuch unter die Helmschnalle fixiert und runter rollen lassen.

Beim runterrollen habe ich dann auf den ersten drei Rampenpunkten angehalten und die Bilder für die Streckenbeschreibung gemacht. Da kamen dann bei mir auch immer wieder so Momente wo ich kräftig nach Luft schnappen mußte und auch mal in die Hocke gegangen bin. Nach ein paarmal durchatmen, ein paar guten Schlücken aus der Wasserpulle und einem vorsorglichen spanischen Mandel-Nuggat-Riegel, trat dann aber Ruhe ein.

Der Rest der Heimfahrt wurde weniger ambitioniert gemacht. Den Nebelhügel sparte ich mir und nutzte die No Grip Area

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…welche zumindest am Ende ihrem Nahmen alle Ehre machte. Der feuchte Lehmboden wird vom Hinterrad weggeschabt. Ja so war das heute, ganz schön crazy. Überhaupt, der Rest der Bilder wie gewohnt <klick>.

Ach ja, wenn das mit meinem Bewegungsplan so am Wochenende klappt, ist für Montag der nächste Aufstige geplant. Montag, weil ich nächsten Freitag, als einen Tag vor der Channel Challenge so eine Nummer nicht haben muß.

Bikeklamotten: ja mein Lieblingsshirt geht in die letzte Runde. CRAFT hat das so nicht mehr im Programm, nur noch ohne langen Hals. Gerade dieses Detail liebe ich so. Das BeActive Extrem wird durch das BeActive Extrem Evolution ersetzt, was mit Sicherheit vergleichbar ist. Aber eben ohne diese Praktische „Halstuch“. Eines konnte ich noch bei Bike24.de in XXL erstehen.

Da ich auf dem Job aber aktuell das morgens Getragene nicht so gut getrocknet bekomme, nehme ich also aktuell ein weiteres frisches mit. Bedeutet zwei Shirts am Tag, bei nur vier im Sortiment…
…mehr waschen. Jetzt muß ich mal schauen ob ich noch wo welche finde. Blöd, denn eigentlich wollte ich mir noch welche holen.

…und sonst ?/ Newticker: könnte man auch unter der von Bikesnob laufenden Kathegorie „Gierige Räder“ laufen lassen, würde ich dann als gierige Bikes betitteln. Heute in der Frühe entdeckt via Radforum.de

Konstructive Cycles Berlin

5.373km/ 26.07.2016 Emscherradtour Teil I

Juli 26, 2016

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Emscherradtour 2016/ crasy Fahrten/ Biketourenbilder: so alles geschafft. Also mal ein zwei Zeilen, oder dann doch wieder mehr, zum gelaufenen Event.

Vorab noch ein paar Bilder vom Commuting am Donnerstagmorgen.

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Ich liebe ja diese alten Bahnhofsbauten…

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Dann, quasi kurz vor der Abfahrt, als am Donnerstag trafen noch meine letzten Einkäufe bei Bike24.de ein.

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Also hab ich auch mal meine Liste aufgefrischt. Die Sonnenbrille kam dann auch bei der Tour gut zum Einsatz.

Und auf geht´s in den Bericht zum Erlebten, nicht aber ohne vorab die Leistungsdaten kund zu tun. Mist Poser, also die Hinfahrt am Samstag und hier die Rückfahrt. Zusammen in zwei Tagen 223,85 Kilometer. Das ist jetzt nicht gerade wenig, aber…

…es war unter´m Strich erfolgreich und auch schön.

Den Link zu den Bilder schieb ich jetzt auch noch gleich hier rein, bevor ich das vergesse. Ein paar weitere Bilder und natürlich auch ein paar Textzeilen könnt Ihr im Radforum.de sind ab der von mir verlinken Seite entnehmen.

Die Kurzform der ersten Eindrücke von imir übersetzte ich mal aus dem Forumsbeitrag von mir in die aktuelle Schreibe. Viel ist bei mir nicht mehr passiert. Die gebratene Nudel waren schnell Geschichte, das zweite alkoholfreie Radler lief dann auch noch die Kehle runter.

Zunächst mal, war ich froh wieder von allen zu gelesen zu haben und natürlich auch froh und das alle dann doch noch gut angekommen sind. Ich habe übrigens, nur auf der Heimfahrt die Kehle mit 5 Liter Wasser benätzen lassen und als wir hier zu dritt ankamen wurde pro Kopf nochmal ca. 1 Wasserpulle weggespühlt.
Ich denke das größte Manko war diese Wärme, oder sollte ich doch schon sagen, Hitze.

Zur Planung: ich hatte ein Ziel samt Strecke, das Hotel Grunewald am Ort ausfindig gemacht und am Start konnte ich noch was ausfindig machen. Gut letzteres ist nicht bei allen angekommen, war wohl auch zu spontan und somit zu kurzfristig. Waren ja nicht so viel „Irre“ täglich im Forum.

Und so sind wir schon beim nächsten Thema: die „Irren“.

Ich fand es klasse das doch so viele mitgezogen haben. Die Hinfahrt hat mir sehr gut gefallen, wohl auch, weil ich a. mein Ziel erreichte und b. ….hatte ich jetzt schon vergessen. Die ersten Gedächnisslücken taten sich auf. Ach ja b. die Szenerie am Ziel war echt fotomäßig klasse.

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Emschermündung grob Blickrichtung südost

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Blickrichtung Nordwest, noch seicht bewölkt

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Durchstoß der Sonne

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ja !

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me, myself & I

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ganz ohne Filter

So insgesamt hat mir die Tour neben dem Erreichen des Ziels die Emscherradroute an einem Tag zu fahren aber auch sehr viel Input gegeben.

Die nächste gemeinsame Tour wird nicht so hammerlang. Die Guides haben dann mehr Zeit die Higlights zu zeigen. So hat man dann auch mehr Luft zum klönen und man sollte schon schauen, das man Abends irgendwie zusammenkommt um den frühen Abend noch ausklinken lassen könnte. Somit sollte dann auch die Frage der Übernachtung eventuell besser kompatibel sein.

So auf dem Rückweg taten sich zu einer zukünftigen Tour ein paar Ideen auf. Hier ab unserem Dorf gibt´s eigentlich viel an auch landschaftlich schönen Tourenmöglichkeiten. Natürlich sind auch andere Vorschläge willkommen.

So das war dann der aufbereitete Kurzbericht. Etwa mehr Textblöcke später…

…und zwar aktuell genau <hier>!

05:45 Uhr/ 05.05.2016

Mai 5, 2016

Morgengruß: so die Sonne klettert gerade mal am Horizont empor, der Kumpel und meiner einer hocken in den Küchen rum und wir werden wohl beide unseren Kaffee/ Café schlürfen…

Foto am 05-05-2016 um 05.41

Es ist zwar Feiertag, aber warum die schöne Zeit des Sonnenaufgangs verstreichen lassen? Also…

Touren-Ansage/ crazy Fahrten: …treffe wir uns gleich beide hier bei mir am Häuschchen und werden eine richtige zünftige Vatertagstour, also so mit Bollerwagen und jede Menge Alk lautgrölend über die Dörfer ziehen…

Nein natürlich nicht! Zunächst wird es kurz Richtung Westen gehen mit einen Schwenk Nord längsseits des Sonnenaufgangs. Dort habe ich die Hoffnung neben ein paar schönen Örtlichkeiten *sich merk Knips nicht vergessen* auch ein äqutantes Heißgetränk zu bekommen und mal Luft zu holen.
Nach diesem längeren Zwischenstop soll es dann rüber gehen in ein anderes Dorf um von dort aus dann wiederum in´s eigene Einzugsgebiet, natürlich wieder über schon öfters gefahrene und bekannte Strecken, zu rollen.

Das sollte für heute genug Vergnügen bereiten und ein ausreichend großes Zeitfenster geben, um vor den besagten Trinkkolonnen mit dem dem zerdepperten Leergut sicheren Boden unter den Reifen zu haben.

Also allen einen schönen Tag noch.

 

 

 

 

Was frühstücke ich nur???

20.935 km/ 06.03.2016

März 6, 2016

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ crasy Fahrten/ Radrennbahn Hamm/ Biketouren Bilder: der frühe Nachmittag brachte keinerlei Wetterbesserung, also es wurde nicht schlechter, was mich dann dazu veranlasste doch noch eine kleine und entspannte Runde mit dem Stahl Renner zu drehen.

Leider hatte ich überhaupt gar kein Ziel vor Augen und so rollte ich erstmal los. Das Fahrgefühl auf dieser schnellen Grazie ist fantastisch. Zwei, drei Kurbelumdrehnungen und schon stehen Zahlen auf dem Tacho, die ich sonst nur vom Hörensagen her kenne. Nein Scherz.
Also ich bin erstmal stadteinwärts gerollt und dann, nachdem ich meine Kopfidee blöd fand, mal so in die Stadt zu fahren um mir wo einen Espresso zu gönnen verworfen hatte, bog ich am Lippepark ab.

Da habe ich dann erstmal drei vier Runden auf dem Urban Cycle gemacht. Die Leuten haben zwar stellenweise verwundert, um nicht zu sagen blöd geschaut, aber was soll´s. Natürlich konnte man da nie durchgängig Gas geben, aber Spaß hatte ich trotzdem. Leider ergaben sich da keine guten Fotosituationen. Die Sonne stand am Anfang noch zu hoch, dann war sie von Wolken überdeckt.

Als ich dann mal wieder an der Straßenseite war blickte ich rüber zur Radrennbahn. Ich hatte davon ja schon mal berichtet. Und als ich eben so über die Straße sah ich, daß das Tor offen stand, also mußte ich rüber. War ja klar…

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Mal ein Rundblick von der alten Bahn. Leider ein Anblick der einem die Tränen in die Augen treibt. Wie´s dort ausschaut interessiert wohl keinen. Selbst das Infield ist in einen Zustand, den man wohl nur noch als Schrotthaufen bezeichnen kann.

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Ein paar bildliche Impressionen

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In den folgenden Bildern sieht man wo´s als erstes harkt. Der Grünbewuchs ist übergewachsen und müßte mal gründlicher beseitigt werden. Das sind mal locker 30-40cm. Dabei könnte man gleich den ganzen Müll und das abgebrochene Grünzeugs bei Seite schaffen.

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Hier ein Ausblick auf die Südkurve, die recht schlimm von Mossbewuchs befallen ist. Insgesamt wäre also mal ein abkärchern der Strecke angesagt. Denn dieses rutschige Etwas ist kein Spaß. Das merkte ich…

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…als ich etwas ambitioniert nach einer ersten vorsichtigen Bodenrunde dann doch mit mehr Tempo loszog. Klar ich war nicht schnell genug für die Steilkurven, aber wenn ich mich schon lang machen würde, dann wenigstens langsam. Hätte ich dann auch mehr von gehabt – sagt man ja so.

Ich würde als erstmal klar Schiff machen und dann mal schauen. Klar die großen Baustellen wie die unzähligen Risse in der Betonoberfläche sind nicht gemütlich, aber was man da machen könnte ist mir noch nicht ganz klar. Damit leben wäre so ein Plan.

Gut, als ich da dann durch war, zog ich weiter. Dabei kurvte ich noch ein wenig an einem Haldenfuß vorbei um auch noch ein altes Zechengelände zu passieren. Eines der Tore…

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Dann durch den Heimatwald um wieder ein wenig Fahrtezeit für den Winterpokal zu generieren. War dann noch ein schöner Sonntagnachmittag.

Noch mehr Bilder hier <klick>.

33.649km/ 29.03.2015

März 29, 2015

Bikealltag Volotec/ crazy Fahrten/ Biketouren/ Biketouren Bilder:

also kurz vorab ein paar Randdaten:

…und wir erinner uns, man hat nicht nur Dauerregen und starke Winde/ Windböen sondern auch Unwetter und Sturm angesagt, also für heute.

Aber gleich anbei, so crazy bin ich dann doch nicht meinen Kopf zu riskieren. Denn geplant, daß das so extrem wird, das war´s mit Sicherheit nicht. Also geplant war, wie ich heute morgen schon mitteilte, mal treffen, auch zu einer entspannten Uhrzeit und dann mal schauen wo wir so lang können bzw. wie weit wir kommen.

Meine gedankliche Grundlage war, auch aufgrund der Erfahrung vom Freitag, den Werse-Radweg zu fahren, weil er quer zum Wind geht. Egal wie man fährt, wenn der Wind, wie hier üblich von West bis Süd-West kommt, hat man nur wenige Streckenmeter überhaupt Gegenwind. Zusätzlich hat man aber auch viele Abschnitte, wo es Hecken, Häusergruppen, Baumreihen oder gar Wälder gibt, die Windschutz bieten.

Und da ich neugierig bin, wollte ich nun wissen, wie oder genauer wo es in Drensteinfurt weiter mit dem Werse-Radweg geht. Also erstmal bis nach Drensteinfurt und dann weiter, das war der grobe Plan.

Da es aber auf der Hinfahrt grobe Richtung Münster, so gut klappte, klar man hatte ja oft seitlichen Rückenwind, kamen wir sehr weit. In Drensteinfurt wurde Mittag gemacht, eine leckere Döner und zwischendurch gab´s auch mal die eine oder andere Verschnaufpause. Die wurde von meinem Tourenguide auch zum Sockenwechseln genutzt. Da lobe ich mir meine Goretex-Schuhe, die haben übrigens wacker dicht gehalten.

Also hinter Drensteinfurt, wo es am Ortsausgang nähe Bahnhof einfach schräg raus geht ging es recht zügig nach Albersloh. Bis da hin ist der Weg auch gut befestigt und somit entsprechend befahrbar. Aber ab Albersloh ist der Werse-Radweg noch recht – ich sage mal – naturnah. Ich fand´s o.k. bin aber auch vom Regen aufgeweichte Naturtrampelpfade gewohnt und liebe sie zum Teil.
Also von dort aus bis nach Angelmodde. Schon die Anfahrt nach Angelmodden verlangt ein aufmerksames Auge, da es etliche kleine Abzweigungen gibt, wo man praktisch durch kleine Fußgängergassen fährt. Auch ist die Weiterführung ab der Wolbecker Straße/ Münster Straße/ L  793 verwinkelt und verlangt so nach Aufmerksamkeit. Hat man dann aber wieder die Werse selbst auf der rechten Seiten, durchfährt man ein schöne Waldgebiet.

Natürlich gibt es dort nur einen Waldpfad, der aber doch recht breit ausgebaut ist, geschätz im Mittel 1,5m, aber so auch keine Waldautobahn darstellt. Gelegentliche Wurzeln müssen überquert werden, welche sich aber in der Minderheit befinden. Eine Treppenstufung wegen einer steilen Steigung ist ebenfalls zu meistern ( Obacht also an Viel- und Touren-Gepäckfahrer ).

Wir sind zu unserem Wendepunkt an der Pleister Mühle gefahren. Dort noch mal kurz orientiert und dann beschlossen, den Rückweg anzugehen. Nicht genau wissend wie es sich dann doch noch mit dem Wetter, im speziellen mit dem Wind entwickelt.

Und genau das war auch eine sehr gute Entescheidung, die wir ruhig auch ein paar Kilometer vorher hätten treffen können.

Auch hier wieder klar eingeworfen, die echte Wetterspitzenlast hatten wir erst so im Bereich Drensteinfurt, wo dann der Wind doch heftig aufdrehte. Und, zumindest ich, hatte dann den Topwetterpunkt erreicht, als ich ab Bockum Hövel auf die Kanalheimfahrt schwenkte – Richtung satt West. Dazu aber später mehr.

Ab der Pleister Mühle ging es dann also wieder für uns Retoure. In Höhe Angelmodden wieder eingetrudelt wollte glaube ich jeder von uns doch mal ne´n schönen warmen Kaffee süppeln und sich mal ein wenig normal hinsetzten, auch im Trockenen. Denn bis hier hin waren unsere nicht regendichten Sachen durch. Die Handschuhe haben wir nur ausgepresst und dann so wie sie waren, also nass, wieder angezogen.
Nach Auskunft einiger „Eingeborener“ sollte ein Café nur wenige hundert Meter ( 200 Meter ) quasi schräg links, also zweimal links nach dem Kreisverkehr sein. Ich wette mit jedem, wenn sie diese 200 Meter gelaufen wären, dann hätten sie ihre Aussage nochmal mächtig überdacht !

Wir sind gute 10 Minuten mit dem Fahrrad dort hingefahren, wenn nicht sogar länger.

Wenn man nun jetzt diese ganzen nassen Brocken anhat, dann ist das mit dem hinsetzten in einem Eiscafé, wo wir dann letztendlich gelandet sind, denn der besagte Bäcker hatte zu, gar nicht so einfach. Man fragte uns ob wir uns nicht setzten wollten, holte dann aber doch die Decken zum draufsitzten, nachdem ich die Sachlage mal kurz erklärt hatte.

Gut nach dem Käffchen, übrigens für nur 3,90 Euro einen Kaffe und eine Cappuccino, sind wir dann weiter. Mein Mitfahrer wechsellte an einer Bushaltestelle das letzte mal seine Socken. Er beschloss dann auch, daß wir ab Wolbeck, wo sich ach das Eiscafé befand, wir besser weil es eben schneller über Straße geht, den Heimweg anzutreten. Da ich nur den Werseradweg kannte und keine Alternativen zur Hand hatte, stimmte ich zu.

Gut die Landstraße war jetzt nicht so prickelnd, auch wenn es schneller vorwärts ging, jedenfalls solange wir ein paar Waldstücke zu passieren hatte. An dieser Stelle einen schönen Gruß an alle PKW Lenker die diesmal äußerst verständnissvoll mit mehr als ausreichendem Abstand uns überholten. Und das meine ich hier ernst.

Tja aber irgendwann kommt der Punkt, wo es eben anfängt ungemütlich zu werden. Und wenn die gerade erwähnten Waldstücke eben nicht mehr da sind wo man sie gerne hätte, also als Windchutz, dann wird es echt ungemütlich. Wir krochen gefühlt stellenweise dann natürlich auch noch diese fiesen lange aber kleinen Steigungen mit 17km/h hoch. Immer wieder gab´s eine kleine Verschnaufpause an einem seitlichen Bauernhof. Den letzten großen Unterschlupfstop in einer offenen Bauernscheune kurz vor Drensteinfurt ( Natrop ) wo dann nochmal ordentlich mit Kniffte und Banane „nachgetankt“ wurde, war dann für den einen oder anderen von uns eine sehr gute Idee. Einfach mal ein paar Kallorien nachlegen.

Ab da war´s dann ein Kinderspiel. Ratz fatz durchquerten wir Drensteinfurt um auf bekannter Wegstrecke gen Heimat zu radeln. Einen kurzen Zwischenstop an einer ohnehin geschlossenen Bahnschranke mit naheligendem Bahnhof wurde aber auch genutzt. Die Schranke ist dort eh für länger geschlossen, warum sich dann also nicht in den Windschatten stellen und kurz aufwärmen & stärken ?

Hier alle Bilder, die was geworden sind, von der Tour.

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Der Treffpunkt

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Nette Unterstandhütte in Albersloh

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ebenfalls, nur Blick auf die Werse

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ein wunderbares Häuschen auf dem Weg

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Bilder vom letzten Bahnhofs-Stop

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Tachoendstand Kilometer

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Tachoendstand Fahrzeit

So und nun meine Schlusszeilen zur Tour. Ich hatte das heute das erste mal, das ich aufgrund von Seitenwind absteigen mußte !
Wobei das mit dem Absteigen so´n Ding war. Hätte ich nur auf einem Bein gestanden, wäre ich umgefallen, so hat es an der letzten noch zu überquerenden Kanalbrücke gestürmt.

Mein erster Plan war, humpel einfach mit dem Fahrrad zwischen den Beinen bis es wieder geht. Der Plan ging aber kaum auf, man kommt so ja kaum vorwärts. Einen weiteren Abstiegversuch habe ich dann schon im Ansatz sein lassen. Zuletzt ist mir eingefallen, daß wenn ich nicht das rechte Bein über das Bike bekomme, wie es denn wohl wäre, wenn ich das Bike einfach unter das rechte Bein hindurch bekäme ? Also habe ich das Bike einfach auf den Boden gelegt und bin dann drüber.

Ein Rollerfahrer auf der Fahrbahn hatte sogar angehalten, weil es wohl dachte ich hätte mich abgelegt. Fand ich dann aber auch super.

Winterpokal ´14/ ´15: Damit ist dieser Winterpokal für mich Geschichte, mehr geht nicht, da heute der letzte Tag war.

  • 617 Teams fix im Winterpokal unser Team die Velociraptoren auf Platz 46 und damit unter den ersten 50 !
  • 2.820 Teilnehmer fix im Winterpokal meine Position auf Platz 145
  • Screenshot aus dem WP 29.03.2015/ ca. 23:40 Uhr

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Natürlich werden in den nächsten Tagen noch einige teilnehmer ihre letzten Aktionen eintragen, es ist also noch kein Endstand. Lassen wir es also erstmal so stehen.

Bikedefekte & Plattfüße: ach ja fast hätte ich es vergessen. Kurz vor dem Erreichen unserer Stadtgrenze, den Bahnhof schon Sichtreichweite, ereilte mich noch ein Plattfuß. Ein Klassiker. Beim Durchfahren einer tieferen Pfütze, wahrscheinlich ein heftiges Schlagloch, Snakebite ! Und so konnte ich noch im Regen am Hinterrad einen frischen Schlauch einziehen. Und das mit den klammen & nassen Pfoten. Ja herrlich !

Natürlich hat dieser Reifen jetzt auch wieder einen Unwucht, weil die Pelle nicht akkurat sitzt. Aber für die heimfahrt hat´s gereicht.

 

17.067km/ 26.03.2015

März 26, 2015

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ crazy Fahrten/ volle tausend Kilometer: so it´s done…

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Nach der Schicht bin ich dann mal los und hatte einen groben Plan im Kopf. Grundlage 1. heute ist das Wetter hoffentlich noch einigermaßen brauchbar, denn zum Wochende hin soll es sich noch zuziehen – Mist.
Grundlage 2. erstmal Richtung Heimat, dann am Kanal weiter bis zur Zuführung des Werseradweges, dann jenen bis Ahlen, weiter bis Drensteinfurt und von Drensteinfurt eben wieder Richtung Heimat.

Das wurde dann auch so gemacht und hat irgendwie voll gebockt !

Geduscht bin ich schon und habe mir gerade einen vollen Teller irgendwas reingeschoben, gleich gibt´s noch ne´n leckeres Glas warme Milch oben drauf.

Weitere Bilder von der crazy Fahrt findet Ihr hier <klick>. Ach ja und wer Daten begutachten will <klick> bitteschön ! Von den Gesamtdaten muß aber 20km und etwa 50 Minuten Fahrzeit für die heutige Jobanfahrt abziehen.

Und das alles bei dem eher mäßigen Wetter mit zum Schluss nur noch 5,5c° und teilweise heftige Gegenwinde, natürlich mit dem 53 Kettenblatt was über Kette ein 16er Ritzel im Singlespeedbetrieb antreibt.

Jetzt fehlen mir noch 114 Punkte um im Winterpokal die 1.000 Punkte Marke zu knacken. Morgen noch etwas, eventuell auch etwas mehr, Samstag eher wenig bis gar nicht, bleibt also nur der Sonntag, wo ich mit Blick auf´s Wetterchen versuche was auf die Beine zu stellen. Das das mit den 114 Punkte aber was wird glaube ich nicht.
Und ich habe diesen Monat insgesamt schon 990 Kilometer zusammen. Die 1.000 Kilometer sind also für diesen Monat sicher.