Archive for the ‘crazy Fahrten’ Category

Chill-Out-Nightride/ 35.977km/ 28.03.2020

März 29, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ crazy Fahrten/ Bike-& Biketouren Bilder/ Biketouren: Aufbruch zu einer entspannten Radrunde. Etwas die Beine in Bewegung halten und via alter Bekannter Strecken rumgondeln. Geht erst in Richtung Westen wohl hoch bis Lüdinghausen und dort dann wohl vor den Toren der Stadt dann mit Fahrtrichtung Osten eine Schleife fahren. Ascheberg steht da auf jeden Fall mal auf´n Plan, ob es dann aber via Herbern, Drensteinfurt und eventuell noch Ahlen geht, lass ich mal offen.

Ach ja, ich checke gleich mal die Windrichtung und Stärke. Könnte dann die Runde umdrehen und sie rückwärts fahren. Rückenwindlage könnte den Entspannungfaktor enorm heben.

Das CAADX ist schon vorbereitet, zwei Trinkpullen und meine 1,5l Trinkblase ist in der Lenkertasche verschwunden. Zwei Riegel, zwei Laugenstangen, zusätzlicher Reserveschlauch, Sitzkissen sowie Powerbank & Reserveakkus für das Vorderlicht sind auch verstaut.
Ein wenig Kleidung für die kühlen & dunklen Stunden sowie eine zusätzliche Daunenjacke für eventuell längere Pausen werden auch noch ihren Platz finden. Soweit also zu den Vorbereitungen. Dann mal los.

Die Sonne sank langsam gen nordwestlichen Horizont aber noch standen 15c° auf dem Tacho. Dennoch so richtig warm war es nicht. Es bließ eine gute Brise aus Norden. Ich sah die Sache gelassen, denn so hatte ich für die im Kopf schwebenden Runde recht wenig Gegenwind. Die Wegstrecke wurde stets über bekannte Routen gefahren. Also ab via Werne bis zum Wanderweg, dann an Nordkirchen vorbei bis nach Lüdinghausen. So der Plan.

(Bilder vom Tag im Album)

Ich nutzte die eine oder andere Waldwegstrecke, wie zum Beispiel jene die auf dem Wanderweg liegt und zum Gaspumpwerk vorbei führt. Dort zog aber doch final die Nacht ein. Es wurde zusehends frischer. Ich spulte die Strecke im Kopf ab und machte einen ersten Pausenpunkt an einer Wanderhütte als ideal aus. Jene liegt am südlichen Eingang zum Hirschpark kurz vor Nordkirchen.
Dort wurde noch ein Biketrickot übergezogen, die Reflektoren über die Schuhe gezogen und das Licht angeknipst. Der kräftige Zusatzschluck aus der Wasserpulle war genauso Pflicht, wie sich was in den Rachen schieben. Dann ging es weiter. Schön-seltsame Szenen im finalen Sundown.

Bis nach Lüdinghausen war es eine nette Fahrt, das Vorderlicht wurde dann doch in weiteren Abschnitten auf volle 80Lux Leistung geschaltet. Und wider vor den Toren von Lüdinghausen angekommen das Bushäuschen aufgesucht, was man halt kennt. Das CAADX angelehnt, die Vorderlampe ausgeschaltet (Saft sparen), sich rein gehockt und eine Banane vertilgt. Jetzt war es stockdunkel draußen und dichtere Wolkenbänder zogen auf. Mir war aufgefallen, daß ich bis jetzt den Nachthimmel nur sehr selten betrachtete. Schade eigentlich. Klare Luft aus Nord und viele Sternbilder waren zu sehen.
Doch der Blick auf die Straße war besser. So in die Nacht hinein sollte man schon aufpassen.

Ich rollte recht gut auf Ascheberg zu. Am dortigen Kirchplatz wurde ein schnelles Bild gemacht, die Knielinge aus der Packtasche gekramt und in der Eingangsnische eines Friseursalon über gestreift. Die zweite Mütze fand auch ihren Platz. Eine seltsame Stimmung war das schon. Noch weniger Leute als sonst, nur Tankstellen hatten geöffnet. Man rollt so dahin.

Drensteinfurt war der nächste ausgemachte Wendepunkt. Bis über Ahlen würde es nicht gehen. Die Zeit läuft halt unaufhörlich davon und über Mitternacht hinaus wollte ich dann doch nicht fahren. Wozu auch? Man will sich ja noch duschen, die Wäsche könnte auch auf schnell in der Waschmaschine verschwinden und was futtern.

Drensteinfurt war erreicht, es ging die westliche Route mit Richtung Süd in Richtung Heimatdorf. Der Wind kam jetzt von der besten Seite, von hinten. Ich flog in Abschnitten mit über 30km/h über den Asphalt. Da wird auch der Lichtkegel der 80Lux schon mal klein. Ein letzter Stop kurz nach der letzten Ortsankunft schlug das Vorderlicht auf 15Lux um, zu wenig wie ich befand. Ein just passend sich anbietende Laterne bot die Chance die Reserveakkus in meine B&M Ixon Premium zu verpflanzen. Mit der guten Lichtausbeute ging es dann in Richtung Burg. Noch eine schnelle abschüssige Straße runter, ja zwei PKW´s habe ich da gesehen.

Ankunft, den Bryton-Tacho gestopft, die Daten via WLAN eingespielt, sich eine wärmende Fleecejacke überstreift und das CAADX entladen. Entkleiden, Waschmine füttern, duschen, Dose Ravioli und ein alkohlfreies Radler. Die Zahnbürste in den Rachen geschoben und die Bettdecke über den Kopf gezogen.

War dann doch ein ereignisreiche Tag.

Newsticker: im Testcenter, Sport & Training Nebenblog hab ich noch ein paar Zeilen zum heute gelaufenen Outdoorgeschehen getippt. Wer also mag, kann da via dem <Klick> reinschauen. Es ging im wesentlichen darum mein frische Toaks-Set packtechnisch zu optimieren und zu schauen wie lange es dauert bis das Wasser kocht.

28.838km / 24.02.2020

Februar 24, 2020

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike-& Biketouren Bilder: endlich ist es wieder…

Montag: …es wird der zweite Tag sein wo ich mit dem Stahl Renner fahre und diesmal sogar zum Brötchengeber.

Die Wetter-Äppp *lach* verrät sogar am frühen Morgen keine großen Windgeschichten von vorne. Das kommt mir doch sehr entgegen, wobei das entgegen als Wortwahl nicht ganz passend ist. Was der Tag und vor allem der Nachmittag mit seiner radmäßigen Rückfahrt bringen wird, werd ich dann sehen. So am frühen Morgen bei dem doppelten Espresso und ein paar Waffelkeksen mach ich mir da keinen Kopp. Die Regenbuxe ist mit im Gepäck.

Überhaupt sind die Gedanken eher beim unausweichlichen Monatsende. Ein Päckchen vom Haus-& Hoflieferanten sollte kommen und etwas Nettes für die Koch-u. Feuergeschichten wollte ich auch noch einholen. Mit dem Monatsende wird auch wider ein Resume des noch laufenden Winterpokal fällig werden und, jedenfalls wenn die Zeit reicht, auch noch ein wenig was an Extrakilometer somit verlängerte Heimfahrt/ Tour.
Vielleicht sogar mit dem Stahl Renner? Wir werden sehen, lassen wir uns überraschen.

Die morgendliche Anfahrt via meiner Rennbahn war dann auch ma‘ ganz legger. Nach nur knapp mehr als 25min. hatte ich das Kraftwerk lange hinter mich gelassen und war schon auf der Hälfte der Strecke. Mal so zum Vergleich, normalerweise bin ich nach 30min. in Höhe des Kraftwerks. Gut mit dem CAADX fahre ich ja auch einen Schwenk durch die schönen Lippeauen und eben nicht schnurstracks geradeaus.

Die Heimfahrt war dann etwas gemixt. Zunächst mal beim Brötchengeber etwas warten ob und wie stark der Regen so ist. Jener hat sich dann als mehr oder weniger feiner Sprüh oder eben Nieselregen herausgestellt. Und durchgängig war der Regen auch nicht. Trotzdem hab ich aber die Regenhose über gestreift und die normale Bikehose ins Gepäck verstaut (sonst wird das zu warm mit zwei Hosen).
Als Weg wurde die übliche Strecke am Preußenhafen gewählt wo ich dann aber doch bei der dritten Brücke weg vom Channel bin. Der ganz feine Sandunterboden verdreckte den Stahl Renner doch erheblich mehr als mir das so lieb war.

Auf der Piste selbst war nur feucht aber stellenweise von einer guten Menge Äste vom starken Wind, oder war es doch Sturm?, gesäumt. Das weiß man aber und fährt entsprechend. Sobald das beidseitige Buschwerk nicht meh vorhanden war, schob auch der Wind von hinten gut an. Tempo auf die 30km/h zu war eigentlich kein Problem. Innerlich war mir eigentlich nach einer längeren Heimfahrt. Aber so bei dem Wetter?

Und so beschloss ich am Scheitelpunkt, dem Stoppschild an der Kraftwerkskreuzung einfach um zu drehen und noch mal in Richtung Westen zu fahren. Jawohl richtig gelesen. Ich habe wider umgedreht und bin die gleiche Strecke wider zurück gefahren. So gegen den Wind war das natürlich eine recht…

crasy Fahrten: …bescheuerte Entscheidung. Vorbei das langsame Kurbeldrehen und dabei entspannt auf die 30km/h zurollen. Jetzt war echte Arbeit angesagt um die Kette über die fette Kombi des 54 Zahn Kettenblatt und das hintere 16 Zahn Ritzel zu wuchten. An einem vorab im Kopf ausgemachten Wendepunkt drehte ich aber dann wider bei, um mich dann doch final gen Burg rollen zu lassen.

Da ich aber gerade wider in der Entspannugphase war, beschloss ich noch am Lieblingsaussichtsturm vorbei zu schauen. Das wurde dann auch so gemacht, sieht man ja auf den Bildern

Blickrichtung süd von einem Treppenabsatz in dem Turm. Das Wetter war natürlich alles andere als gut. Doch halt, gut gekleidet hatte es doch was. Es war schön ruhig am Turm, keine anderen Besucher, keine spätpubertierende aber führerscheinbesitzenden Jugendlichen die mal in Ruhe einen Joint ziehen wollen. Ja und? Andere saufen Bier und lassen im besten Fall das Pfand einfach wo liegen, im schlimmeren Fall zerdeppern sie es noch.
Ganz ehrlich, da ist mir ein wenig kiffen lieber. Aber wider zurück zum Thema, die Aussicht war trotz Regen nett und beruhig ungemein. Also auch dann, wenn man keinen Stress hat.

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So wie die Wolken dahin zogen, so mußte natürlich auch ich wider irgendwann aufbrechen. Denn so lange wollte ich jetzt auch nicht unterwegs sein. Noch die übliche entspannte Kurve via der Lippeauen und schon war ich auf der Burg.

Der Stahl Renner sah natürlich entsprechend aus und bekam natürlich eine angemessene Pflegeeinheit. War doch nett dieser Tag, ja auch mit dem Stahl Renner zu fahren. Aber bei so einem Wetter das gute Fahrrad versauen muß auch nicht sein. Zum Glück bekommt mein CAADX ja morgen die frische Gabel. Dann muß der Bock wieder ran.

Mal sehen was die Woche noch so bringt?

Gemischte Heimatkunde – was für ein schönes Land

Februar 9, 2020

34.207km/ 08.02.2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ crazy Fahrten/ Bike- & Biketouren Bilder/ Biketouren: es tat sich an, daß sich der Kollege aus dem Claim im Verlauf der letzten Woche bei mir meldete und nach einem gemeinsamen Ausrücken anfragte. Da ich ja aber gut mit dem Laib zu tun hatte, ließ ich Zurückhaltung walten. Doch zum Ende der Woche hin fragte ich ihn direkt an, ob er denn nicht Lust hätte ein wenig die nah-entfernte Umgebung zu erkunden. Seine Zusage folgte.

Doch was war das Thema dieser Radtour? Zunächst mal wollte ich dem Kollegen jene Strecke zeigen, die hinter Lünen Zentrum an den Lippeauen vorbei führt. Denn diese Strecke könnte man für ein Forumstreffen vorzüglich nutzen und er kannte diese Streck so nicht.

Das nächste Thema war, ab Dorf-Cappenberg jener ausgeschilderteten Radroute zu folgen, die nach Bork rüber führen sollte. Jenes Radroutenschild habe ich, wie so oft, auf einer der Jobrunden entdeckt und dann natürlich auch wieder mit dem Finger auf der Karte nachverfolgt. Das sollte dann also in echt gefahren werden.
Doch wenn man dann in Bork angekommen ist, was ich ja ebenfalls dank dem Job kenne, dann sollte es noch eine brauchbare Querung hoch zum Dortmund-Ems-Kanal geben. Wenn man dort ankommt, dann sollten uns alle anderen Optionen offen sein. Da sind wir ja nicht in unbekannten Terrain unterwegs. Auch dazu hatte ich vorab auf einer Onlinekarte was ausfindig gemacht.

So war also der Plan und so sind wir dann entspannt am Vormittag los, quatschend haben wir zunächst meine fast tägliche Strecke abegspult, durchquerten dann Lünen Zentrum um dann wiederum den Weg der südlich gelegenen Lippeauen zu fahren. So wie ich das verstanden habe, sagte ihm die Route und die Idee dahinter auch gut zu. Den weiteren Weg zum „Einstieg“ für die Anfahrt nach Cappenberg hoch erreichten wir auch wider auf bekannten Weg. Naja fast…
…denn ich hatte auf einer früheren Fahrt auf dieser Route noch einen Trampelpfad an einem Bahngleis entlang entdeckt und der wurde dann eben auch ausprobiert.

Unser Intro war dann jene Anfahrt nach Cappenberg (Strecke auf OutdoorActive). Nicht ganz beabsichtigt, weil ich „oben“ angekommen nach einer im Kopf schwebenden Alternative umschaute. Jene führt aber leider wider runter zu einem kurzen Straßenabschnitt, der dann seine Fortführung an der Waldschule wider findet. Soweit so gut.
Doch die Strecken ab dieser Waldschule hoch nach Cappenberg waren, jedenfalls wenn ich bisher da herfahren wollte oder gefahren bin, nie wirklich durchgängig nutzbar.

Beim letzten mal lag dort Sturmholz im groben Umfang quer, Kletterpartien samt Heben des Bikes über jene war normal. Inzwischen macht man dort zwar klar Schiff, aber wie ich bei der letzten PKW-Durchfahrt oben in Cappenberg beobachten konnte, schon seit ewig und drei Zeiten. Wann wird das endlich mal einigermaßen befahrbar? Dieses Waldstück ist aber wirklich herrlich.

 

( Film- u. Restbildmaterial im Album )

In Absprache haben wir uns dann aber doch entschlossen diesen Weg zu nehmen, was dann, vor allem zum Ende hin, echt abenteuerlich war. Gummistiefel, am besten kniehoch, wären eine gute Wahl gewesen. Egal, oben angekommen wurde tief Luft geholt, der eine oder andere grobe Drecksbrocken von den Bikes entfernt, an der Pulle genuckelt um sich dann gleich ins nächste Abenteuer zu stürzen.

Der neu zu erkunden Kernstrecken bis nach Bork (hier wider bei OutdoorActive nachgezeichnet) rein. Die hatte ich halt vom Job er anhand eines Radroutenschides erspäht und am Abend vorher per diverser Onlinekartenportale in meinem Hirnnavi gefixed. Sollte also passen.

Somit wurde das Ziel Bork als Siedlung erreicht und ich kann von freiem Herzen sagen, herrlich diese Gegend! Leider mit nur 3,4km viel zu kurz. Aber ich mag ja diese kleinen verträumten Landstraßen und dann noch in diesem welligen Landschaftsverlauf.
Das ich schon vorab einen Waldweg entdeckt hatte, hab ich dem Kumpel zwar nicht verschwiegen, aber gefahren sind wir jenen nicht. Denn eine Nummer hatte ich noch offen.

In Bork angekommen sind wir dann als erstes haarscharf am Dorfkern vorbei um dann zum örtlichen Discounter rüber zu schwenken. Wasser- u. Futtervorräte aufstocken. Aus Bork raus hatte ich dann den letzten Streckenabschnitt ausgeschaut. Es sollte in Richtung Dortmund-Ems-Kanal gehen. Und das war, neben dem zu letzt gefahrenen leider kurzen Stück, nochmal eine Nummer besser. Aber seht selbst.

Dieses Teilstück (wider eine generierte Onlinekarte) führte parallel zu der mir mehr als nur gut bekannten Borker Straße nach Vinnum hin. Jener Waldweg ist zwar eher grob vom Untergrund her, daher nichts für normale Fahrräder, dafür ist es aber ruhiger.
Natürlich ist die Lage top. Blickrichtung Süd ins Tal hinab, man hat also immer einen guten Blick und würde so auch einen Sonnenuntergang als auch eine Sonnenaufgang mit bekommen. Was das bedeutet lass ich mal mit einem Augenzwinkern offen. Ganz irre war, recht in der Mitte hatten wohl ein paar Genusswaldgänger alte Holzstühle, einen ebensolchen Tisch als auch eine Bank platziert. Man mußte zwar eine kleine Schleife laufen um vom Hauptweg weg dort hin zu kommen, ging aber.
Nett untermalt wurde das durch einen kleinen Wasserlauf sowie einer sehr gediegenen Hanglage. Diese bedeutet dann auch, daß an den ganzen Verkehr von der weiter oben verlaufenden Straße nicht mit bekommt. Der Kollege und ich waren uns einig, da schlagen wir mit Sicherheit nochmal auf. Gerne auch für länger.

Nachdem wir dann dort eine Genusspause gemacht hatten, zogen wir dann in Richtung Dortmund-Ems-Kanal weiter. Die Route dorthin war gut ausgeschildert und wieder mit schmaler Landstraße in ruhig.

Da es bis hierhin super lief sind wir dann bis nach Lüdinghausen hoch, haben dort die Kanalseite gewechselt und sind dann noch bis nach Senden gefahren. Das klappte auch recht passabel, aber ob sich das für nochmal lohnt, ließen wir offen. Die nächste Pause gab´s dann wider an einer bekannten Pausenhütte um uns dann via Hiltrup und Drenstenfurt ins Dorf zu gondeln.

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Da das Eishaus noch geöffnet hatte gönnten wir uns eine weitere Pause mit Verzehr. Irgendwann müssen ja die verbrannten Kalorien her kommen. Apropos Kalorien, auf der ganzen Tour hab ich gerade mal vier Mettwürstchen gefuttert, zwei drei Kekse vom Kollegen, einen Sportriegel und eben das Spaghetti-Eis. Nicht sehr viel für die ganze Strecke. Zumal das Frühstück gewohnt schmal ausfiel. Der war das Highlight drei Toastsandwich.

Ziel erreicht, wenn auch gut spät wider an der Burg eingetroffen. Die ganze Rundstrecke in epischer Länge von 117,59km kann man auf dem Onlineportal Strava begutachten, also wer will.

Diese Tour zeigt mal wider da man gar nicht weit weg muß. Die Schönheit liegt quasi vor der Tür, man muß nur raus und sich umschauen. Vielleicht noch ein paar Dinge für unterwegs mitnehmen, etwas zu essen und zu trinken und dann loswollen. Ich jedenfalls werde mich dort noch ein wenig umsehen – müssen. Da war doch dieser Wald…

50 miles of shade…

Januar 12, 2020

…oder so ähnlich.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ crazy Fahrten/ Bike- & Biktouren Bilder: nachdem dann gestern doch ein sehr erlebnisreicher Tag draußen im Burggarten erledigt wurde ( weitere Hinweise dazu später unten ), bin ich dann doch auf zur Nightride mit dem CAADX.

Wie am Anfang der Woche bereits im Kopf schwebte, hab ich mich zunächst westwärts auf gemacht, das Dörfchen Werne durchfahren und mich so auf meine House Lap I begeben. Jedenfalls so im Ansatz. Denn ob und wie weit ich fahren würde, hatte ich mir von Anfang an offen gelassen. Einfach losrollen und schauen wie das so läuft. Und so war es dann auch.

Fix ein paar Sachen an´s CAADX geheftet, in die Bikeklamotten geschlüpft und los gerollt. Bis Werne hatte ich ein wenig Gegenwind. Dann beim Amazon Lager die Kuppe hoch, durch den Wald um anschließend dem Wind potentiell den Rücken zu zukehren. In der Dämmerung wurde los gefahren und mit erreichen des Werne Dorf war es schon gut dunkel.
Aber das machte mir überhaupt nichts aus ! Denn zum einen kannte ich ja die Strecke und somit auch ihre Tücken, vorzugsweise in schlaglöcherigen Streckenabschnitten, aber auch zum anderen, weil es in der Dunkelheit so friedlich sein kann. Und genau so war es dann auch. So stand ich erstmalig gut hinter Werne an einer Bushaltestelle mitten im Niergendwo und lauschte dem…

…absoluten Nichts.

Es war fantastisch und genau das habe ich immer wider gemacht. Einfach wo angehalten und gelauscht oder der Szene zu geschaut. Und das waren herrliche Szenen. Man hatte Vollmond und immer wieder schob er sich durch das Wolkenband hindurch, warf so sein fahles Licht in die Landschaft. Leider kann ich mit der Mobilcam derartige Bilder nicht ablichten.
Zum Ende hin waren die Wolken auch ganz weg und man hatte diesen klaren Sternenhimmel.

Nach knapp eineinhalb Stunden stand ich kurz vor Nordkirchen an der Spatzenhütte. Von dort bin ich noch auf das Schlossgelände drauf gefahren, war aber auch überrascht, daß noch nicht geschlossen war. Lange aufhalten wollte ich mich aber allgemein nie. Denn dann wurde es frisch und groß Zeit verlieren nur durch rumbummeln war auch kein Plan.
Einzig für einen größeren Pausenstop war ich gerüstet. Sollte ich Apetit bekommen, also so richtig, wäre das kein Problem gewesen. Also heiter weiter und auf nach Lüdinghausen. Man ist zwar bis kurz vor´s Tor gefahren, aber rein dann doch nicht. Nur um ein Bild zu machen war mir das nicht wert. Um ehrlich zu sein, ich hatte keinen Bock quer durch´s Dorf zu fahren. So hielt ich also wider nur kurz an einem Bushäuschen und zog dann der von dannen. Nächstes Ziel Ascheberg klar vor Augen.

( natürlich gibt´s sehr alle Bilder auch im Album )

Die Fahrt dahin war schon von den ersten Gegenwindattacken gekennzeichnet. War mir aber schnuppe, hab dann einfach langsam gemacht. In Ascheberg wurde wider ein kurzer Foto-Trinkstop an der örtlichen Kathedrale gemacht, welche so im Dunkeln mal richtig lecker aussah. Dann weiter und zwar rüber nach Drensteinfurt.

Drensteinfurt hatte ich als letzten Punkt auf dieser Tour ausgemacht. Fahren ging noch sehr gut, hätte wohl nochmal was zum futtern eingeschmissen und wohl auch den Trinkvorrat aufgestockt. Doch die Uhrzeit war schon arg fortgeschritten.
Und eine volle Nacht durchfahren wollte ich dann auch nicht. Auch wenn es dann nur noch eineinhalb Stunden  plus mehr gewesen wären. Aber ab einem gewissen Punkt muß man sich entscheiden. Bei mir war es so, daß ich ja in der ersten Radfahrwoche steckte. Ganz übertreiben sollte man dann nicht. Zum anderen werden die Lieben zu Hause auch irgendwann nervös. Und ob ich dann What´s Up´s mitbekomme bzw. beantworten kann, stünde auf einem anderen Blatt.

Und dann war da noch im Hinterkopf, daß ich wohl besser eine Powerbank hätte mitnehmen sollen. Denn mein Mobilakku war zwar noch gut, aber auf Risiko stricken wollte ich auch nicht.

Und so kam es, daß ich kurz vor Drensteinfurt in einer bekannten Wanderhütte frische Akkus in die B&M Ixon IQ Premium einpflanzte. Weite Teile kann ich die strecke zwar im Lowpower-Modus fahren, aber so immer hatte ich das auch nicht vor. In Drensteinfurt bog ich dann kurz vor´m Zentrum rechts ab und schlug mich auf den östlich der Bahnstrecke begleitenden Radroute gen Süden durch.

Hier kam dann auch immer wider der Gegenwind übel zum Ansatz. Doch meine Strategie änderte ich deshalb nicht, langsam machen und gut iss. Kurz vor den Dorfgrenze dann noch einen letzten Schwenker gemacht um nicht press am Channel vorbei fahren zu müssen…
…und ich stand noch gut in Schuss vor der Burgpforte. Das Gefährt schnell in die Fitness-Garage geschoben, die notwendigsten Sachen entnommen und dann rein in die Burg. Kurz ausziehen, die ersten Sachen weglegen. ein kräftiger Schluck aus dem Wasserglas, ausziehen und die Waschmaschine anschmeißen, anschließend in die Dusche hüpfen. Tiefkühlpizza und zwei Streifen durchwachsenen Schinken gab es als als Fill-Up. Dazu natürlich ein alkoholfreies Radler. Geschlafen habe ich sehr gut.

Resume: war ganz toll und super entspannend. Besser geplant hätte ich wohl zum einen noch dranhängen können, aber auch nach der Fahrt schon ein zwei Dinge vorbereitet gehabt. Gut, vielleicht ein anderes mal. man wird sehen…

…und sonst ?/ Newsticker: und wie oben schon ewrähnt, der gestrige Samstag Vormittag war so erlebnisreich, habe ich dazu zwei Artikel auf dem Nebenblog online gestellt. Da gibts dann Ein Topf ist ne genug ! & Kochzeit 2.1 als frische Ausgabe. Außerdem hab ich mich auch wider darum gekümmert, wie bekomme ich die verschiedenen Utensilien an´s CAADX was dann in die Richtung Bikepacking 1.X geht.

06:51Uhr/ 26.12.2019/ …es räuspert sich…

Dezember 26, 2019

Morgengruß/ Bikealltag/ Sport & Alltag/ The Cure – Forest/ Bike Chillaxing Runden/ Crash Fahrten/ Biketouren/ Bike- u. Biketouren Bilder: hört hört Ihr Menschen da draußen, es kommt wider Bergung ins Spiel !

Der Tagesrhythmus spielt sich langsam wider ein, erst die Trainingseinheit gestern vormittag und dann das Radfahren gestern Abend…

…ich werde wider Mensch. Ja ich war auf gut eine Stunde entspannt im nahen Heimatwald verschwunden und habe dort meine Runden ( Strava-Aufzeichnung ) gedreht. Was war das schön im Wald !
So um kurz nach vier waren wir wider zu Hause und mir war nach Rad-Bewegung. Dem Rest der Crew schwebte was mit Sofa oder gar Bett vor, den Bauch noch etwas pflegen. Bestimmt nicht mein Ding. Also beschloss ich die angestrebte Runde auch als Testfahrt, werde ja am morgigen Freitag auch wider zum Job hin müssen und dies im Idealfall mit dem Fahrrad, zu sehen.

Ich war zwar tatsächlich nicht alleine im Wald, zu Anfangs noch ein paar Hundegänger, aber fern auf einer Wise, sowie zwei Pärchen die ich immer wider traf. Klar, ich drehte ja nur stumpf Runden im Wald. Das machte aber nichts.  Wald ist ja wie Medizin. Die frische Luft, die seichte Geräuschkulisse ja und auch die optischen Eindrücke.
Nach etwas der Hälfte war ich auf Temperatur und mußte sogar anhalten und das zusätzliche Bikeshirt ausziehen. Auch mein Geist erwachte wider. Ob der eher milden 7c° im Wald, nicht zu Vergessen die Windstille, hätte ich so meine Outdoorsachen holen können und mich für eine Nacht wo in eine stille Ecke hängen können. Aber soweit bin ich noch nicht. Apropos stille Ecke. Auf der letzten Runde entdeckte ich noch ein solche. Etwa abseits des üblichen Weges, leicht befestigter Untergrund, Baumgruppe, ja sogar ein paar größere Steine lagen dort rum. Jener Trampelpfad würde wohl wenn überhaupt nur von den Hardcor-Hundegängern genutzt werden. Muß ich mir mal bei Tageslicht anschauen.

Ansonsten werde ich den aktuellen doppelten Espresso schlürfen. Morgen geht’s dann wider mit dem CAADX zum Job ( hatte ich ja erwähnt ) und wenn die Zeitplan noch was am Wochenende her gibt, dann kann ich mir da auch noch eine Ausfahrt vorstellen.

Überhaupt Zeitplan, wo stehen wir im Jahr ? *switch rüber zum persönlichen Kalender* Ahhh ! Tag 26 des Monats Dezember.

*geh weiter im Kalender stöbern* Samstag, Sonntag & Montag hat die holde Gattin Spätschicht…

Hatte ich erwähnt das meine persönlicher Kalender besagt, daß mir nur 5km zur 9.000km Jahresmarke fehlen ? Die hätte ich eigentlich gestern Abend noch voll machen können.

Vom bekloppt sein…

November 19, 2019

…und anderen Fragen dazu. Oder: kann man machen, muß man aber nicht.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ crasy Fahrten/ Winterfahrten/ Bike- u. Biketouren Bilder: ist das noch Regen oder doch schon Graupelschauer ? Diese Frage stellte ich mir an einem Punkt, wo es langsam anfing hässlich zu werden.

Aber ich fange mal von vorne an.

Diese Arbeitswoche, zumindest die ersten beiden Tage, verschlugen mich an einem Fahrgebiet vorbei, welches ich auch unter der WPC Liste aufgeführt habe.
Dabei sollte es mit dem Rad ab dem Job und der Sesekeradroute via Bönen, durch das dortige Industriegebiet gehen, hoch zur Ahse und dann in Richtung Burg ( nach Hause ).
 Soweit so gut.

Insgesamt war ich gut gerüstet, von der Kleidung her, das CAADX hatte Spikereifen und fit war ich auch. Zudem kam der Wind vorzugsweise aus Süden was also bedeutet, maximal von der Seite.

Die WPC Strecken haben bei mir ja Tradition, so man das sagen kann und ich setzte mir also in den Kopf, am gestrigen Tag diese eine Route zu fahren.

Jetzt aber mal ganz ehrlich, also zu dieser Rückfahrt von mir, da muß ganz schön einen an der Waffel haben.

Als ich gestern losfuhr hat das schon gut geregnet. Zum Glück hat der Regen nicht noch zugenommen. Der Start war bei noch wohlig-warmen 4c°. Zuletzt, also so irgendwo ab Stunde fuffzehn konnte ich nur noch 1c° auf dem Tacho erkennen. Nicht erkennen konnte ich ob ich schnell war, oder wie spät geschweige denn wie lange. Es hat einfach nur noch geregnet. Immer.

Also habe ich mich nur noch von Etappe zu Etappe geschoben, innerlich.

Das größte Handicap waren meine Pfoten. Die neuen Chiba Handschuhe sind doch nicht so wasserdicht wie ich zunächst annahm. Nach der ersten Stunden waren die drunter getragenen Windstopper merklich feucht. Danach wurd es stellenweise ekelhaft.

Als ich zu Hause auf den Hof gefahren bin, hab ich das CAADX nur schnell in den vorderen Burgschuppen geschoben ( jener ist warm, weil nebenan die Therme brummt. Ein klarer Vorteil ) und irgendwie versucht mit den tauben Griffeln die Klamotten von Bike bzw. aus der Ortlieb Satteltasche zu bekommen.

In der Burg angekommen hab ich erstmal die nassen Brockens ausgezogen und dabei versucht, so wenig wie möglich von der guten Stube unter Wasser zu setzten.

Logisch das jenes nur bedingt klappte. Nachdem ich die Lage einigermaßen in den Griff bekommen hatte wurden die ersten Sachen zum trocknen auf diverse Heizungen verteilt. Dann ging’s ab in die heiße Dusche. Danach Klamotten umräumen die zweite. Regenjacke und Regenhose wurden ins Bad an der Duschtür gehängt und tropften den Boden voll. Da mußte Vatti wider klar Schiff machen, Mutti hatte das schon angemerkt. Ob sie sauer war ? Keine Ahnung.

Der nächste Schritt war dann die gnadenlose Kalorienzufuhr. Nudeln gebraten mit Käsesahnesoße in XXL. Wobei… ? XXL ? Wohl kaum, denn die hab ich vom Teller geschnupft.

Unter dem Strich…

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…war das natürlich komplett irre. Eigentlich hätte ich spätestens am Bönen einen Schwenk machen müssen, um nach Hause zu fahren. Hab ich aber nicht. Warum ? Fragt mich nicht.

Irgendwie war ich so im flow, die Pfoten noch nicht ganz zu Eisklumpen erstarrt, also fährt man weiter. Wenn man bis hier gekommen ist, dann kann man den Rest auch noch mal eben runter ziehen.

Aber spätestens ab dem Zeitpunkt wo ich das Dorfzentrum erreicht hatte wusste ich, kann man machen muß man aber nicht.

Channel Challenge 2018

November 12, 2018

crasy Fahrten/ Biketouren/ Channel Challenge: nochmal so kurz zur Erinnerung, Samstag der 17.11. Channel Challenge ! Treffen bei mir an der Burg um 08:00Uhr, dann hoch zum Kanalende um dort auch am bekannten Treffpunkt ( ca. 08:30 Uhr ) Spike on Bike nebst Geleit zu treffen und dann weiter bis zum Ende. Dort kehr um und bis zur Mündung, dort wieder kehr um und eben wider auf „Los“ zurück.

Versorgungstechnisch…

  • könnte man nach der ersten Wende auf etwas einem drittel der Strecke hier am Dorfkern rausziehen und sich am örtlichen Konsumzentrum Heißgetränk und Nährstoffe fast jedweder Art reinpfeifen
  • nächster Stop ( ca. 1h Fahrzeit ) wäre dann ab dort der Preußenhafen zu Lünen wo es ebenfalls Leckerli verschiedener Art gibt. Unter anderem die Currywurst-Pommes-Mayo
  • bis zur Kanalmündung sind es ca. 45min., macht dann also bis zum Wiedereintreffen am Preußenhafen zu Lünen gute 1,5h Fahrtzeit, wo man dann quasi ein letztes mal „auftanken“ könnte

Bis zum Startpunkt hier im Dorf & Burg sind’s dann eben wider 60min. Wie immer, wer zur Burg kommt, kann mittels Schlauchwäsche & Trockenreiben sowohl sein Gefährt auch sich selbst natürlich frischmachen. Kleine Stärkung für Heimreise müßte man dann mal schauen. Da aber der Dorfkern nicht weit ist, könnte man auch dort wider wo einkehren, Pizza & Nudeln kommen lassen oder so.

Teilnehmer die mir jetzt bekannt sind wären…

Frage wäre also, wie schaut’s mit Vsf t500 AC gesundheitlich aus ? Da es in der Richtung recht stille ist, gehe ich davon aus das die weiterhin vorherrschende gesundheitliche Unpässlichkeit einem Beiwohnen der Channel Challenge entgegen stehen ?

Der Herr Toto Habschned wird am örtlichen HBF eingesammelt.

Weitere Gäste, Freiwillige und ebenso Verrückte sind selbstverständlich willkommen. Es geht, im wohl dosierten eher mäßigen Tempo ( 20km/h wenn überhaupt/ ich bin da selbst aus gesundheitlichen Gründen zur Zeit etwas gehemmt ) im Grunde nur geradeaus, Steigungen sind da Kanalbrücken sowie entsprechende Umfahrungen, ansonsten Gegenwind und Witterungseinflüsse.

26.578km/ 02.11.2018

November 3, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike & Touren Bilder: die nächste Woche ist gestartet, nach der Woche Urlaub und einem total versacktem Sonntag, gut habe an ihm ein paar Beiträge getippt, einen veröffentlich und ich glaube zwei schon auf Reise geschickt, war der Antritt am Montagmorgen eigentlich nicht schlecht.

Montag: ein gute lange Zeit vor dem Wecker war ich schon wach. Warum bloß weiß mein Körper das ich auf Schicht muß, wenn er vorher eine Woche Urlaub hatte ? Iss für mich immer wieder ein Phänomen !

Draußen zeigte das Thermometer kaum was mit 5c° und so gab es Langfingerhandschuhe und eine zweite kurze Lage an Wäsche für untendrunter. Der Wind blies gut aus Osten, ich hatte Mühe trotz einer kleinen Extraschleife eine Stunde für den Winterpokal voll zu machen. Oder, es wurde nix drauß. Am Preußenhafen noch die Mobilcam gezückt…

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…und dann in die Burg des Brötchengebers eingeflogen. Der Arbeitstag war durchsetzt, nachmittags gab´s ne´ordentliche Currywurst-Pommes-Mayo. Nervennahrung.

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Da der Wind morgens von hinten bließ, war es nur zu logisch das es nachmittags weniger gemütlich werden würde. Es ging aber, meine ich zumindest. Leider mußte der Physiotermin abgesagt werden, die Therapeutin war erkrankt. So bin ich dann an der Burg vorbei, direkt zum Nicht-Termin und habe mir die Wechselwäsche aus dem Spind geholt. Die ganze Nummer umsonst. Aber kann man nix dran machen.

 

Dienstag & Mittwoch: zwei normale und auch wider etwas beruhigte Arbeitstage, man kommt halt wider rein, so nach dem Urlaub. Am Tages- u. Montasende noch einen schnellen Blick in die Zahlen fürs laufende Jahr

…jo, kann man so stehen lassen. Sind bis zum 31.10.2018 bescheidene 9.947km per Rad zusammen gekommen. Die noch „fehlenden“ 53km bis zur 10.000 Kilometergrenze kann man verschmerzen. Denn dafür gibt’s ja am heutigen…

Donnerstag & Feiertag: …ein nettes Treffen geneigter Radler. Um 09:00 werden hier zwei Fahrzeuge vorfahren. Zum einen Sonne_Wolken aus dem Westen und dann noch ein Pärchen aus, wie war das jetzt doch gleich nochmal, ich glaube Recklinghausen oder so. Wir werden dann entspannt zum örtlichen Dorf-HBF rollen und dort den Kumpel aus dem östlichen Teil des Dorfes treffen, jenerwelcher vorab den Besuch aus dem herangereisten noch weiteren Osten, um genau zu sein Paderborn dort schon in Empfang nehmen wird. Das ist dann übrigens Bikephreak.

Ab dem HBF soll es dann in nördlicher Richtung zunächst nach Drensteinfurt zum Eishaus gehen. Jenes öffnet um 12:00 die Pforten und wird uns dann zu einem kleinen Päuschen in Empfang nehmen können. Da Bikephreak mit seinem noch nicht ganz so großen Sohn aufschlagen wird und auch der Besuch aus Recklinghausen wohl eher um ein noch moderates Tempo bat, dem wir selbstredend gerne entsprechen, es zählt ja im Winterpokal nur Fahrzeit, nicht Speed oder Distanz, kommt das von diesem Pausenstop ganz gut.

Nach der Einkehr dort werden wir sehen wie fit wir noch alle sind und dann entweder wieder zurück ins Dorf rollen, wovon ich aber eher nicht ausgehe, alternativ nach Herbern uns rüber machen. Den Ortsfremden kann man dort dann das schnuckelige Schloss Westerwinkel zeigen und hernach noch einen weiteren Pausenstop in meinem allseits beliebten Mel´s Café einlegen.

So und nun ist kurz vor acht, wird Zeit das ich langsam in die Hose komme. Frühstücken, das Bett machen und Klamotten aussuchen. ( Den Bericht zur Tour hatte ich ja schon abgesetzt <klick>. )

crazy Fahrten/ Winterpokal/ Winterpokal 2018/ 2019: und wie das eben so ist, so eine Arbeitswoche endet besten recht regulär mit dem Freitag. Schon am Vormittag hatte ich so komische Gehrinzuckungen. Irgendwie verspührte ich so einen gewissen Reiz in den Beinen als auch in meiner Hirnnavigallerie. Wie wird wohl die Freitag-Rückfahrt werden ?

Mal schauen ob die Kanalmündung noch da ist ? Oder doch lieber easy-chillig via Grobrichtung Cappenberg & Wanderweg zurück ? Sollte sich das spontan aus der Hüfte ergeben und dann auch ein wenig von den äußeren Bedingungen abhängig sein ?

Apropos äußere Bedingungen. Ganz blöd ist jetzt, hatte ich doch am Mittwoch auf meine Abrechnung erspäht, daß da noch sechs volle Urlaubstage lungern. Für Montag hatte ich ja eh schon einen zum abbummeln eingereicht…

…und dann gerade eben den Dienstag und Mittwoch nich nachgeschoben. Die wollen natürlich gut genutzt werden.

Gedanklich drehe ich jetzt schon gute 30min. ab, was ich da so machen könnte ? Ganz stumpf wäre da ja noch die Great-Gravel. Oder noch simpler eine persönliche Channel Challenge. Jene könnte man dann auch als Doppel fahren. Also nicht bloß die irgendwas 100km, sonder dann eben 200 und noch was. So kam ich dann über Ausweitung das es ja auch teilweise im Dunkeln stattfinden würde zu meinem noch mehr als wohl crasy zu handhabenden Plan kommen mußte.

Die große House-Lap zählt da auch 100km. Die könnten man, da Streckenbeschaffenheit nicht ganz so kniffelig, doch gleich nach Einbruch der Dämmerung machen. Also eine Overnight Tour.

In Anlehnung zu der NightIfThe100Miles, wenn man dann jene House-Lap von Ahlen kommend am Channel „rausfällt“, also da könnte man noch was dranhängen…

Nur mal so.

…sitzte nun wieder zart duftend & geduscht sowie wohl genährt an des Tafels Stammplatz, das elektronische Equipment vor mir. Die intuitiven Gedanken sind oft die besten ! Aus der Hüfte heraus ging es dann zur Kanalmündung ( dann eben kehr um und wider zurück zur Burg / Tour auf Strava <klick> ).

Dort wurde dann kräftig an der Pulle genuckelt, ein Riegel verdrückt und Beweisfoto gemacht. Dann Luft holen, noch ein wenig die Natur genießen…
…und schon wieder sinniert, daß man dort auch wo prima mit der Hängematte abhängen könnte.

Dann kehr um und Rückfahrt. Windstille, es wurde frisch, aber es lief passabel. Das ist schon so eine eigene Szene wenn man so alleine in der Natur rumfährt. Also, mal abgesehen von einigen Angeln die es um Lünen herum so am Kanal hockend gab. Da kommt man mit Flutlicht an, sollte eigentlich jedes noch so kleine Steinchen sehen, nein aber jene Herrschaften stehen vorzugsweise in Flecktarn gekleidet irgendwo mitten auf dem Weg. In eine Gruppe wäre ich fast reingedonnert.

Gerade so die Kilometer in der Dunkelheit hat in mir den Reiz doch sehr bestärkt eine große House-Lap mal im dunklen zu fahren. Somit heute ein paar mehr Kilometer und Points eingespielt. Vor allem die Nachtfahrten gaben einiges her, also im Radforum und dort dann eben an Zusatzpunkten. Jetzt hängt die Leuchtgeschichte am Saft, nachladen. Mal sehen was wir Tage noch an Fahrten „nachladen“ ?

Einen schönen Abend noch !

…die andere Channel Challenge 2018 – Great-Gravel…

Oktober 11, 2018

…wobei das Great-Gravel aber kein Great wird, sondern von mir in einen smarten Rundkurs umgewandelt wurde.

Biketouren/ Channel Challenge/ Channel Challenge call/ crasy Fahrten/ Biketouren-Ansage: so, nach etwas hin und her haben wir einen Termin gefunden. Ich roll die Sache mal von hinten auf, denn…

…genau genommen haben wir zwei Termine gefunden !

Ursprünglich dachte ich, starten wir die Channel Challenge am ersten Wochenende im November. Irgendwas sprach aber dagegen. Also wurde in der Rund nach Ausweichtermin geforscht. Dabei tauchte dann folgender Startermin und Uhrzeit herausgefiltert:

  • Start Channel Challenge am 17.11. mit Treffpunkt um 08:00 an der Burg bzw. Sammelpunkt Kanalaufwärts für die Kollegens aus dem östlichen Teil des Dorfes.

Kommen werden die üblichen Verdächtigen und ein Gast auch Aachen wird noch anreisen. Wird also eine nette Runde. Hoffe mal, daß das Wetter brauchbar ist und wir von den ganzen groben Unannehmlichkeiten verschont bleiben. Im Verlauf der Ausklammerung von Starttag und Uhrzeit tauchte der 01.11. als Ausweichtermin auf.

Das fand ich, auch mit Rücksicht auf den externen Gast, der fast 200km im Auto anreisen und ja auch wider abreisen will, ja der macht das echt freiwillig, was schon alleine eine crasy Nummer ist, für einen gute 100km Radtour am Winteranfang doch zu heftig. Nicht das da einer am Folgetag am Zahnfleisch kraucht. So kam mir dann die Idee am…

  • 01.11. mit Treffpunkt an der Burg die Great-Gravel Rundkurs abzuziehen. Treffuhrzeit wird noch genauer fixiert. Wird aber auf jeden Fall was mit-nach 09:00 Uhr.

Die Great-Gravel als Rundkurs habe ich dann aus der Great-Gravel/ 2. Etappe zusammengestrickt. Erster Ansatz, die ganze Nummer einzukürzen und so für einem Tag als passabel fahrbar herzureichen. Fahrbar halt entspannter. Aber auch wider mit Rücksicht auf den Gast aus Aachen, jener welcher so nicht über spezifisches Grobstollenmaterial verfügt, hab ich die eine oder andere portentiell haarige Stelle herausgenommen. Gerade im November kann das ja schon mal feuchter auf dem Boden sein und da dort echte grobe Waldwege, zusätzlich noch mit Steigung sind, dürfte das so mit eher Straßenreifen und Trekkingbike mehr als eine Art Zumutung enden, als eine Spaßfahrt.

Jetzt sehe gerade, die Great-Gravel Rundkurs ist mit Startrichtung Westen geplant. Gefahren wird das aber eher verkehrt herum. So wird die Heimfahrt, also das letzte Drittel, mit der Streckenführung über den Wanderweg Lünen – Werne gehen. Dort gibt es zwar noch ein paar Leckerli, unter anderem eine sehr schotterige Steigung, aber das sollte alles irgendwie machbar sein. Zur Not, wenn man halt sieht das es schon im einfachen Untergrund zu haarig wird, kann ich da schnell was zum ausweichen aus der Tasche zaubern.

Der spontane Gast aus Essen (?) nimmt das hier hoffentlich zur Kenntnis und meldet sich dann noch, ob des Erscheinen oder Fernbleiben ?

Noch mal kurz zum Rundkurs: in Herbern wird‘ s das Mel’s Café geben. Ob die aber geöffnet haben, müsste noch mal auf den Zahn fühlen ?

Auf der Strecke selbst so gibt’s keine Einkehrmöglichkeiten. Selbstversorgung steht also an. Flickzeug & Co. für unterwegs, genauso wie geeignete Kleidung sollte klar sein. Die Externen können sich natürlich bei mir auf, oder besser in der Burg vorher umziehen, falls gewünscht, hinterher aber sowieso. Etwas frischmachen von Laib und Fahrgerät ist dank Schlauch und Putzzeug auf der Burg-Terrasse ohne Umstände machbar. Eine notwendige Körperpflege kann selbstredend in den Burggemächern stattfinden. Wer morgens noch einen Café braucht, sollte das anmelden, dann bereite ich das schon vor.

Möge der Wettergott uns gnädig sein.

Channel Challenge 2018 !!! – und up

Oktober 2, 2018

Channel Challenge/ Channel Challenge call/ crasy Fahrten/ Biketouren-Ansage: und nochmal Ansage für die diesjährige Channel Challenge 2018.

Winterpokal/ Das Team !/ die Teams/ Winterpokal 2018/ 2019: da im Radforum schon das erste Velociraptorenteam aus der Taufe gehoben wurde und auch schon voll ist und zwar mit folgenden Teilnehmern:

  • kaaskop
  • Vsf t500 AC
  • oceanline
  • Sonne_Wolken
  • sakura / as myself

…wird es Zeit den Termin für das oben genannte Event langsam in´s Visier zu nehmen. Neben den üblichen Verdächtigen…

…bekundete noch aus dem Radforum der Kollege Vsf t500 AC Interesse. Über das soziale Netzwerk hab ich noch den crasy Biking Tom hinzugefügt und spreche in diese Richtung mal eine Einladung aus. Da können natürlich noch Leute mitkommen, also aus diesen Dunstkreis.

Wenn ein möglichst gemeinsamer Termin gefunden ist, wird sich morgens getroffen und dann geht’s los. Rein organisatorisch wird der Startzeitpunkt nach den Externen ausgerichtet. Die reine Fahrzeit lag bisher so bei knapp 6h+. Hier und da noch ein Päuschen, wie die Currywurst-Pommes-Mayo am Preußenhafen dürfen nicht vergessen werden. Da ist man dann, einen Tag gut unterwegs.

Wer weitere Infos abgreifen will, der bemühe sich zur Erstauschreibung hier auf dem Blog <klick>. Ganz wichtig ist im Hinterstübchen zu behalten, das ist kein offiziell oder gemeldete Event, kein Rennen und es geht auch nicht um irgendwelche Platzierungen. Einfach nur den Kanal runterhandeln und dann wider hoch. Entspannt, plauschen und Spaß haben. Sodann das Wetter gut mitspielt.