Archive for the ‘do nature’ Category

Ausblicke/ 54.723km/ 10.11.2022

November 11, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ do nature/ Bike- & Biketouren Bilder: bis hierhin ist das schon nicht ganz so mies gelaufen, wie befürchtet.
Langsam aber auch stetig geht es in diversen Punkten bergauf. Ein Grund mehr mal einen Blick in die Jahreszahlen zu werfen.

Die erste Hausnummer ist, daß ich mit dem heutigen Tag doch schon 8.984km in diesem Jahr auf dem „Konto“ habe.

Gehen wir ma‘ platt davon aus, daß mit den krankheitsbedingt wieder noch zu nehmenden fünf Urlaubstagen noch 30 Arbeitstage übrig bleiben, welche wir mal grob mit je 39km/ Tag annehmen können, würden immer noch gute 1.170km auf’s „Konto gespült“. Damit ist klar, die 10.000km sollten in diesem Jahr save sein.
154 Kilometer sollte ich drüber sein, also ohne das ich noch irgendwie mal wo einen kleinen Harken fahre oder gar eine Radtour.

Ich werd die Sache aber nur im Auge behalten und damit jetzt nicht ambitioniert angehen.
Kurz gesagt, wenn ich mal keinen Bock habe oder was dazwischen kommt, kein Ding. Anders rum, was schon aus der sprichwörtlichen Erfahrung heraus wahrscheinlicher ist, wird da noch der eine oder andere Extrakilometer anfallen.

Zum Tagesgeschehen 

Und dann war da doch noch die kurze Runde hoch auf Humbert. Es war in den letzten Tagen mehr als trocken, Regen kam auch nicht und so befand ich, eine kleine Portion Wasser zumindest für die Neuankömmlinge wäre eine gute Idee.

Also hab ich mich mal auf den Weg gemacht, mit ein paar Wasserflaschen im Gepäck und bin auf die Halde hoch. Insgeheim habe ich ja gedacht, daß es zumindest zum Jahresende hin, ein wenig mehr Niederschlag geben würde.

Das ist zwar nicht ganz so nett beim Radfahren, aber gut für die Mutter Natur. Aber inzwischen kann man wohl nur eher hoffen, daß es mal regnet. Klimawandel sei dank ist es ja nicht nur trocken, sondern auch zu warm. Vielleicht hätte ich besser Palmen anpflanzen sollen?

Egal, jedenfalls war ich oben und hab mal 6l. Wasser auf die Neuanpflanzungen, also auf die Eiche und auf die beiden Kastanien, das Ahorn und noch ein wenig was auf die Birken verteilt. Auch wenn die letzten Meters etwa zäh waren, was vor allem eine Kopfsache war, ich wurde oben mit einem wieder erstklassigen Ausblick belohnt.

Gut, soviel dann dazu. Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Waldeslust im Anfang/ 54.028km/ 02.10.2022

Oktober 3, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ do nature/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: irgendwie ließ es sich nicht vermeiden, aber heute war dann der Tag.

Letztendlich stellte sich mir die Frage, wie lange würde es noch gut genug sein, um ein paar meiner Setzlinge an ihren Bestimmungsort zu verpflanzen? Es sollte weder zu warm, noch zu kalt sein. Aber es sollte in jedem Fall auch genug Regen kommen, damit der Start der Setzlinge nicht zu ungünstig trocken wäre.
Zumal wir in zwei Wochen für gut acht Tage das Land verlassen und in diesem Zeitraum ein gießen eher unmöglich wäre.

Doch bevor es losgehen sollte, müßte ich auch schauen, wer alles von den fünf Setzlinge da in Frage kommt?

Der Eichensetzling sah soweit top aus. Doch bei den vier Kastanienen gab es dieses unschöne Bild an den Blättern.
Diese braunen Stellen sind auch an den Eichenblättern und sogar an unserer Buchenhecke, doch bei zweien der Kastanien sah das nicht wirklich gut aus

Und so entschied ich genau diese beiden noch hier zu belassen.

Natürlich auch vor dem Hintergrund, daß ich oben auf Humbert nicht gleich alle aussetzen wollte. Soviel Platz, also Pflanzbeete gibt es dort eigentlich nicht. Außerdem reduziert sich sich bei einer kleineren Anzahl an Setzlingen auch das Gießproblem.

Dann tauchte zumindest kurzzeitig die Frage auf, ob diese Aktion mit einem Fahrrad oder doch mit dem GOLF machen würde?

Spontanidee

Diese Frage klärte sich dann mit dem Ausprobieren der Transportlösung. In den beiden Packtaschen verschwand je ein Topf und am Lenker wurde spontan was aus dem Handgelenk gezaubert.

(mehr Bilder im <klick> Oktoberalbum)

So war das machbar. Ein wenig Blumenerde verschwand auch noch in den Packtaschen, Gartengeräte in der Arschrakete.

Oben angekommen wurde sich umgeschaut und festgestellt, daß ein paar der dickeren Steine nicht mehr an ihrer Stelle lagen.
Da hatten sich wohl ein paar Unholde die Mühe gemacht. Unholde, weil ich auch einen abgebrochen Bierflaschenhals wo im Boden stecken sah. Ich hab dann natürlich wieder alles hergerichtet und mich dann ans Werk begeben.

Die Einpflanzaktion dauerte auch nicht wirklich lange. Schätze mal so grob zehn Minuten. Der Eichensetzling kam in das Beet 2021 wo noch gut Platz war und ich ja auch entsprechend vorgearbeitet hatte.

Dort fanden dann auch drei Tulpenzwiebeln noch ihren Platz. Bin mal gespannt, wie das so angeht.

In dem erst in diesem Jahr angelegten und auch recht großen Beet Nr. 5. fanden dann zwei Kastanien Setzlinge ihre neue Heimat.

Da ich aus den beiden Beeten ja auch Erdreich rausschaffen mußte, kam diese Erde auf das Beet 1. wo ich dann die restlichen fünf Tulpenzwiebeln eingrub. Um gerade dieses Beet besser zu sichern, sucht ich mir noch ein paar fette Steinen zusammen. Zum Glück hatte man ja bei den erst neulich gemachten Wegarbeiten da noch das eine oder andere an Findlingen frei gelegt.

So entdeckte ich dann auch ein Dakota Fire Hole an jener Kuhle die mir ja eh schon aufgefallen war.

Das war jetzt natürlich kein waschechtes Dakota Fire Hole aber zumindest vom Prinzip her. In der Kuhle hatte ich ja eh schon mal Asche vorgefunden, nun hat man wohl ein olles Blechrohr, ich mutmaße mal von einer Dachrinne in den Boden verlegt, wo dann eben die Zugluft zur Befeuerung durchziehen kann. Spannende Sache.

Nach einer kurzen Pause wurde dann die Rückfahrt angetreten. Die führte natürlich über bekannte Strecken und so konnte ich noch ein Bild von der Sundernhalde schießen.

Das Foto ist jetzt dank dem eher mäßigen Zoom nicht wirklich gut, aber ich hab mal etwas technische Spielerei hervorgekramt.
Deutlich zu erkennen, also im realen Leben, sind Baugeräte oben auf der Halde. Da bin ich mal gespannt, wann die Halde zugängig sein wird und wie es dann dort oben ausschaut? Also wenn es fertig ist.

Outdoor: als ich dann wieder auf der Burg angekommen war, den GOLF gesaugt hatte und das Tarp aus der Trockenpsoition zusammen gefaltet hatte, widmete ich noch ein paar Minuten meiner Boardküche.

Alle meine bisherigen Lösungen zum Transport des Espresso-Pulver stellten mich nicht wirklich zufrieden. Auch beim Zucker war ich alles andere als positiv beeinflusst.

Fangen wir mal mit dem Zucker an. Die mehrfach ins Haus geholten Alublechbüchsen sind zwar passend, schließen aber nicht wirklich gut. Folge, er verklumpt. Den Zucker hab ich also einfach wieder in die Schraubdose verfüllt, wo er schon vorher drin war.

Den Espresso konnte ich in eine Kaffeetüte vom Röstwerk Hörde füllen. Dafür hab ich allerdings die Tüte in der Höhe abgeschnitten.
So kann ich meine Menge Espresso einfüllen, aber auch gleichzeitig mit dem kleinen Espressolöffel heraus nehmen. Denn gerade das ist bei den meisten eher sehr länglichen Tüten eine echte Fummelei. Gut verschlossen wird das Päckchen dann mit einem Klippverschluss. Praktisch daran, ist auch recht klein, nicht sperrig und für mich leicht genug.

Das dabei auch noch die Mundhygiene zum Opfer fiel, nur nebenbei erwähnt. Bei der the one night mußte ich mir ja noch eine Zahnbürste besorgen.
Bei der Abreise stellte sich dann heraus, daß ein einfaches Einstecken der Zahnbürste in einer der beiden Rucksackaußentaschen alles andere als sinnvoll sei. Für diese einen Rückfahrt ging das noch, aber eben nur dieses eine Mal.

Nun steckt diese in einem gut gelüfteten Netzbeutel von Cocoon (hatte ich noch wo), eine kleine Tube Zahnpaste sowie Zahnpastatabletten sind auch noch mit drin. Die hatte ich mit dem Einkauf der Zahnbürste nebst Zahnpaste entdeckt und wollte sie ausprobieren. Wer weiß, könnte sich ja bewähren?

Ja und das war dann mal wieder so eine typische Gesichte von mir. Macht Euch einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

Drei Nüsse für Aschen… Humbert/ 53.733km/ 19.09.2022

September 20, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ do nature/ Bike- Biketouren Bilder: das Wochenende haben wir ja nun erfolgreich hinter uns gelassen, dann mal heiter in die nächste Woche.

Montag: …in der Frühe gut erwacht und ich muß sagen, so nett früh ins Bett gehen und eben nicht um Halbzwei, hat was.
Anders gesagt, bestens ausgeschlafen sich langsam den Espresso con leche über die Lippen laufen lassen hat was. Hörbar ist der Asphalt nass, also gleich mal den Kontrollgang vor die Burgpforte machen, zwecks weiterer Kleiderwahl.

08:37Uhr: puh…, der Kontrollgang vor der Burgpforte offenbarte ein feucht-frisches Wetter bei knapp 7c°.

Da aber nur eine Bodenfeuchte vorlag verschwand die Regenhose im Gepäck und nur die Garmaschen wurden über die Schuhe gezogen.

Windweste und leichteres Zeug blieben in der Burg, die Bergans Super Lett Jacke war die Wahl der Stunde.
Ich bemerkte dann gleich, die Reißverschlüsse sind deutlich leichtgängiger als bei meiner Vorgängerjacke.

Da sich am Job die personelle Lage für´s erste beruhigt hatte, verblieb ich erstmal im Stall. Die Sneakersocken wurden gegen normale Socken getauscht.

15:06Uhr: erwähnte ich eine gewisse personell beruhigte Lage? Ein Telefonat, eine Kollegin hat sich ungünstig an einer Treppenstufe probiert und schon brachte mich eine andere Kollegin dorthin. Hab dann ihr Jobrunde übernommen und sie wurde in den Stall gebracht.

Mal sehen was dann für morgen anstehen wird? Ich hol mal die Glaskugel raus…

*schau in die Glaskugel*

Ich denke das wird dann für den Rest der Woche mein Tagewerk werden? Zumindest sind die Chancen nicht geringfügig.

Am Abend: gleich vorweg, die Glaskugel hat nicht gelogen. Blöd daran ist, es ist genau jene Jobrunde, die ich nachmittags schon mal gerne mit Stand-Wartezeit ziehen kann. Feierabendverkehr noch oben drauf und schon neigt sich der Tag. *schau bedröppelt*

Die Begeisterung steigt dann auch deshalb weniger, weil ich für nächste Woche eh mit dieser Runde geplant war. Jetzt kann ich das Teil fast zwei Wochen gondeln. Nervt.

Drei Nüsse

Reden wir über was anderes. Diese Geschichte beginnt eigentlich am letzten Samstag wo ich ja eigentlich vorhatte noch auf einen Abstecher auf Humbert hoch zu fahre. Das dies ja auf Grund eines recht exzessiven Regenschauers vereitelt wurde, hatte ich ja auch schon gesagt.
Die Auslöser für diesen spontan angedachten Haldenausflug hatte ich aber noch nicht erwähnt. Es waren, man könnte es ahnen, simple Kastanien. Die lagen zu Hauf am Kanal rum, den ich ja noch auf ein paar Meter bis zur Schleuse hochgefahren bin. also hielt ich an und sammelte ein paar von denen auf. Wo sie dann landen würden, stand natürlich auch fest.

(September Album <klick>)

Ich hab sie einfach mal in die beiden Erdlöcher gesteckt, die ich eigentlich nicht wirklich bepflanzen wollte.
Eigentlich nicht, weil es dann ja zuviel an Wassergeschleppe werden würde. Die aber bereits fertig gebuddelten Erdlöcher, nein Löcher in dem Steinboden hab ich aber immer wieder mal mit diversen Grünabfällen und Erde gefüllt. So Löcher alleine sehen ja blöd aus, also kam da alles rein, was die Natur so hergab. Irgendwas würde da schon passieren.

Nun gut und nun sind doch die gefundenen Kastanien da drin gelandet. Und wie man sieht, auch mehr als drei. Mal sehen wann da was kommt?
Denn eigentlich ist es ja meinen Kastanienzöglingen im Burggarten nicht anders ergangen. Die hatte ich ja auch nur gefunden und einfach in einen Topf mit Blumenerde gesteckt. Als ich meinte da käme eh nix, hatte ich die Blumenerde ausgekippt und dann erst gesehen:“oh sie keimen!“

Nun gut, das hätte ich dann auch erledigt und natürlich erneut die Aussicht genossen. Schade das es schon so spät war. Aber ich bin dann auch gut vor dem Regen an der Burg angekommen. Mal sehen wie es morgen so wird?

Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!   😉

Humbert: Stand der Dinge/ 14.09.2022

September 15, 2022

Bikealltag/ do nature/ Bilder: ganz ehrlich, es war und ist schon ein harter Sommer. Aber es ist ja nicht nur das der Sommer heiß war, nein er war auch ganze Etappen lang furztrocken.
Und zwar so furztrocken, wie schon lange nicht mehr.

Gut, nicht lang rumlamentieren, dann lädt man sich eben entsprechend befüllte Wassergefäße schafft die nach oben. Was hab ich da an Wasser nach oben geschlörrt. Bei einer einfachen Fahrt ging’s so bei 6-7l. los und mit dem Camping Wasserkanistern waren es in einer Rutsche 20l..
Das es dann auch oft noch ein Nachfüllen an einer nahen Wasserstelle gab, erwähne ich hier nur am Rande.

Aber es ist nur so das es heiß und trocken war, nein der Mähmann machte einen dann auch ich zu schaffen. Bis heute gab es zwei Runden mit dem Mähmopped. Wobei ich mir da nicht ganz sicher bin, wozu die letzte Aktion sein sollte?

Denn selbst hier bei mir im Burggarten ist der Rasen original diesen Sommer nur einmal geschnitten worden. Jener liegt hier im Schatten und hat regelmäßig Wasser bekommen. Gewachsen ist er trotzdem nicht. Stillstand.
Und so wie ich das eindeutig optisch erfassen konnte, auf der Halde Humbert ist da bestimmt nix gewachsen. Das einzige was man gemacht hat war, vorhandene intakte und behutsam gepflegte Pflanzenwelt nieder zu mähen. Wir lassen das mal so im Raum stehen.

Soviel also dazu.


Ich starte mal mit einem aktuelle Bild. Das Beet 1. hat es bei der letzten Mähaktion am schlimmste erwischt. Klar, die Steine die da drumherum liegen sind eher klein und mit einer nötigen Portion Schwung hat man es wohl drüber geschafft.

Da dort aber sehr viele bodenwüchsige Pflanzen sind und auch einiges von der Halde selbst, wird sich das wider berappeln.

Die Birke ist dieses Mal gut davon gekommen. Schon fast rätselhaft warum? Haben die fetten Steinbrocken doch ihre hemmende Wirkung gehabt?

Auch die Birken hatten am letzten Samstag noch Blumenerde bekommen. Nicht viel, aber eben etwas.

Das große Beet 3. aus 2021, hier mit der am Samstag aufgefüllten Blumenerde hat auch an einer Stelle was abbekommen. Ist aber im Großen und Ganzen noch gut dabei.

Dort wo die frische Blumenerde rein gekommen ist, wird zumindest ein Setzling, eventuell sogar zwei Kastanien rein kommen. Platz genug ist dort.

Das kleine Beet 4. mit den wundersamen Gewächsen die wie aus dem Nichts sprießen und wohl auch recht zäh sind, hat auch was abbekommen (auf dem Foto sieht man sogar die Profilspuren des Mähmopped). Aber ich denke auch das wird wieder.

Die Pflanzstelle Nr. 2 mit dem arg gelittenen Buchenheckesetzling schaut immer noch klein aus. Außer einem sehr großen verschobenen Stein (auf dem Foto schon wieder an seine Stelle gerückt) konnte ich nix entdecken.

Die Pflanzstelle Nr. 1 mit dem Ahorn sah zwar noch recht gut aus, aber so ganz zufrieden war ich dann doch nicht. Ich meine ein paar angerizte Blätter erspäht zu haben.

Hier das letzte noch unbepflanzte Beet, ebenfalls am Samstag mit Blumenerde befüllt (im Hintergrund übrigens die Birken).

Da war natürlich alles in Takt. Klar war ja auch nix zum schneiden da. Hier könnte ich mir die kleinen Eiche vorstellen, oder eben zwei Kastanien. In dem sehr großen Beet hätten sie noch mehr Platz. Ich werd mal sehen, wie ich das zauber?

Gut wäre jetzt noch, wenn ich an passender Stellen noch ein paar gut fette Steinbrocken finden würde. Jene könnte man um die bisher übermähten Beete/ Pflanzstellen legen. Noch besser wäre, der Herr mit dem Mähmopped würd bei einer Flasche Bier nur am Haldenfuß schauen das die Zeit rum geht.

Denn neben den abgemähten Pflanzen beschädigt er die gerade frisch mit Schotter gemachten Auffahrt. Ob das mal im Sinne des Erfinders ist?

Trotzdem, Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Für einen Hand voll Euro/ 10.09.2022

September 13, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ do nature/ Mähmopped/ crazy Fahrten/ Bike- & Biketouren Bilder: die reiferen unter uns werden den Filmtitel – für eine Hand voll Dollar -noch gut kennen. Ich hingegen habe bei einer bekannten Quelle für eine Hand voll Euro, also original nur 5 Euro drei Säcke mit je 40l. Blumenerde erstanden.

Da ich am letzten Samstag eh noch was im Stall ab zu holen hatte und ich die drei Säcke dort gelagert hatte, wurden sie in den GOLF geladen.
(Natürlich nicht nur die drei Säcke, sondern auch andere Dinge die ich während dieser Fahrt hin oder her transportierte. Ich mache ja sehr ungerne einzelne Fahrten.)

Das CAADX hatte ich schon vorher eingeladen, weil es als Packesel dienen sollte. Ja mal wieder. Aber so einen oder auch drei Säcke auf andere Weise auf eine Halde zu schaffen könnte umspaßig sein.
Dabei ist nicht mal das Gewicht eines dieser Blumenerde Säcke das ausschlaggebende Hindernis, viel mehr die recht unpraktische Packform.

So richtig gut greifen und damit tragen kann man es nicht aber auch einen passenden Rucksack sucht man eher vergebens.

Der eigentliche Plan war, mit den beiden Fahrradpacktaschen die Erde nach oben zu schaffen. Da aber so ein Sack schon ein gutes Gewicht hat (was ich nicht mal genau kenne), hätte ich je einen Säcke aufschneiden müssen und dann zur Hälfte in einen ebenfalls schon mitgeführten Beutel packen müssen.

Kernidee

Da diese Handgriffe mir irgendwie zu umständlich und auch zeitraubend erschienen, ratterte mein Kopf.
An einem Punkt X machte s dann klick und ich hatte eine neue Idee. „Da der Gepäckträger für die Seitentaschenmontage ja noch montiert war, müßte man doch einfach so einen Sack Blumenerde drüber legen können. Da braucht man nur noch was, um den Sack in einer gewissen Weise zu sichern.“ So die Idee.

Ich dann also noch praktischer Weise an eine näheren Zufahrt gehalten, das CAADX ausgeladen und dann mal ganz locker flockig einen Sack Blumenerde genommen und den Sicherungsgurt für den sommerlichen Helmtransport um so einen Sack gelegt. Und sieh da, passte!

Der nächste Handgriff war dann nur noch Routine. Den Gurt durch den Gepäckträger gefädelt, den Sack drüber gelegt und dann mit dem Gurt gesichert.

(Bild rechts sieht man den roten Sicherungsgurt)

Und wie man sieht, daß klappte so wunderbar, daß das Erde hoch fahren eine reinste Freude war. Da verrutschet nix, alles lag sicher auf dem Gepäckträger und gut war.

Oben angekommen wurde in den letzten Zügen der Dämmerung der erste Sack entleert (Beet 2001/ 3. und Pflanzloch 2022), gleich wieder umgedreht und die anderen beiden Säcke geholt. Fernen haben noch das eine oder andere kleinere Beet ein wenig überschüssige Blumenerde bekommen.

Im Scheinwerferlicht wurde dann noch ein Foto vom letzten Pflanzloch 2022 geschossen, wo man besten im Dunklen sehen kann was Sache war.

Die ganze Aktion hat vom beladen, hoch fahren und entladen keine halbe Stunde in Anspruch genommen. Da es aber auch schon mal wieder locker-flockig auf 21:00Uhr zuging wurde die letzte Abfahrt schnell eingeläutet, unten das CAADX wieder in den Kofferraum gewuchtet und die restlichen Sachen hinterher.

Und damit war dann auch diese crasy Fahrt als reine praktische Nutzfahrt erledigt. Alles ein wenig hopla-hop, aber das machte nix. Die Zeit war da und vor allem die logistischen Möglichkeiten.

Kleine Randbemerkung

Leider mußte ich feststellen, das der Mann mit dem Mähmopped erneut seinen Runde gedreht hat.

Was er da jetzt geschnitten haben wollte, konnte sich mir nicht wirklich erschließen???

Denn bei der Hitze ist da oben so gut wie nix gewachsen, allen voran die schon einheimische Pflanzenwelt. Zum Glück wurden die von mir mit fetten Steinen eingerahmten Beete weitgehendstes verschont.

Denn noch das Beet 4. hatte er tatsächlich gestreift und dabei einen fetten Stein mitgezogen und auch das Beet 1. hatte was abbekommen. Zum Glück ist der Schaden aber sehr überschaubar und vor allemal den wohl eher zähen einheimischen Pflanzen auszumachen.
Da werd ich also nochmal ein fettere Steine um die Bereiche legen.

So, und das war dann der Blogbericht zu diese Geschehen. Euch noch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Sommer-Ende-Wende?/ 53.258km/ 06.09.2022

September 7, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Hitzefahrten +20c°/ do nature/ Bike- & Biketouren Bilder: die nächste Runde im Radalltag startet nach einem eher inaktiven Sonntag. Die kommende Woche kann spannend werden, vor allem zum und über das Wochenende hin.

Vom Job her steht eine eher entspannte Runde an, welche zudem auch noch später losfährt.
Damit verbleibt mir zum Wochenstart schon vor Arbeitsbeginn ein gutes Zeitfenster. Das ich diese schon den kühleren Temperaturen her nutzen werde, versteht sich von selbst.

Der nächste Fokus liegt auf dem nächsten Wochenende.

Die Burgdame verabschiedet sich mit einer Frauenfahrt über‘ s Wochenende und auch die Jüngste im Hause wird ab Samstag das unserige Land verlassen. Für sie geht es mit der Ältesten in die Vereinigten Staaten.
Damit wäre nur der männliche Stammhalter und meiner einer noch zugegen. Männerhaushalt so zu sagen.

Und so plane ich entweder einen Heimatbesuch, alternativ zu einem dortigen längeren Aufenthalt (über Nacht?) käme noch eine längere Radrunde in Frage.

Bei jener könnte ich mir was über Nacht vorstellen. Denn irgendwie sollte ich mal langsam das ganze Outdoor-Gezumpel in Echt ausprobieren. Soviel also dazu. Ansonsten läuft die Woche unter dem Motto, Perspektiven schaffen. Nun zum…

Montag 08:17Uhr: ja knapp neun Uhr, ein erstes Frühstück ist durch, die Jobrunde vorbereitet.

Natürlich ging es mit befüllten Gefäßen hoch auf Humbert um dort dann die üblichen Handgriffe zu erledigen. Die Anfahrt war schon top und bot bestes Bildmaterial.

(<klick> zum September Album)

Übrigens, der Plan mit den vier Stück 1l. Flaschen geht tatsächlich besser auf, als mit den nur zwei oder drei 1,5l. Flaschen. Sie lassen sich besser in der Topeak Hecktasche verstauen und sind so stabiler aber auch näher am Schwerpunkt. Damit hat das Thema strategisches Gießen eine erweiterte Dimension gewonnen.

Danach hatte ich mir dann eine nette Strecke zum Job zusammen gestrickt und war wohl gute eineinhalb Stunden unterwegs.

Warm wurd‘ s spätestens nach der Abfahrt von der Halde und gegen Ende die Stärkung schon ein guter Plan.
Es gab Naturjoghurt, drei Datteln, eine halbe Banane und das alles mit Haferflocken gemischt.

11:16Uhr: für die Jobrunde bin ich sehr zeitig losgefahren, aber auch um die Futtervorräte im Discounter auf zu füllen.
Dann geht’s ins nahe Sauerland, ein wenig spotting am Ruhrtal Radweg.

Wenn man schon mal Zeit hat.

18:27Uhr: endlich wieder am Küchenstammplatz und was soll ich sagen, Kackwetter! Gut, waren jetzt keine über dreißig Grad wie die Wochen neulich und ja, beim Fahren ging es ganz gut. Aber nett finde ich das jetzt nicht.

Jedenfalls hab ich mal für die Rückfahrt den Channel ganz rechts liegen lassen und bin über die Rennbahn zurück gefahren. Dazu gab es als Einstieg noch eine kleinen Schwenk über die Lippeuauen östlich vor Lünen.
Natürlich hab ich dann auch einen Stop am Lieblingsaussichtsturm gemacht, ging ja nicht anders. Eigentlich hatte ich eine gut verlängerte Rückfahrt an der Seseke Radroute im Kopf, aber bei dem Wetter gute 50km+ zurück fahren war mir zu – bäh.

Kurzzeitig schwebte mir dann auch noch der Plan im Kopf es doch mal wieder über Cappenberg und Werne angehen zu lassen. Aber auch der Plan wurde geknickt. Man muß ja auch mal langsamer machen und wer weiß was das Wetter einen die Tage noch bringt?

Da mich aber ein nicht ganz so schönes dauer-Brems-Quitsch-Geräusch nervte, wurde nach der Ankunft auf der Burg da mal gründlicher Hand angelegt.

Jetzt munkelt man, daß es in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag bzw. ab Donnerstag früh regnen soll. Auch die Temperaturen sollen auf unter 20c° fallen, was ja auch mal ein gutes Ding wäre. Aber ob das dann auch wirklich so kommt…

Ich denke ich werd morgen früh nochmals auf Humbert hochkurbeln und so mein Ding machen.

Dienstag 05:35Uhr: es ist noch früh, dunkel und trocken draußen. Der Espresso con Leche ist getrunken und so geht es in die Tagesroutine.

09:14Uhr: was für eine seltsame Welt. Die Runde zum Gießen ging gut von der Hand…

…anschließend wurde am nördlichen Kanalufer entang in Richtung West gefahren.

Dabei einen kleinen Schwenk durch die Lippeauen und dann ab auf die Rennbahn. Spätestens hier bemerkte ich, so richtig Dampf war da bei mir nicht.

Ich horchte in mich. Draußen war es zwar nicht warm, aber eben auch nicht kalt. Schwül-kalt-warm und dann noch irgendwie dazwischen. Nicht wirklich mein Ding. Der Mann schwitzt, kann sich aber nicht genug lüften, also schwitzt man noch mehr, das aber ohne es  wirklich zu merken.

Auf halben Weg sah ich nord-westlich von mir echte Regenwolken. Und ja, mittendrin war sogar eine Stelle wo man sehen konnte, da regnet es.
Sah schon seltsam aus. In etwa so, also würde jemand oder eben Petrus genau und nur über jene Stelle wie mit einer Gießkanne Regen runter kommen lassen.

Und bei meiner letzten Lippeschleife östlich vor Lünen hatte ich dann tatsächlich feuchten Bodenbelag. Eine weitere kurze Schleife durch die Lünener Lippeauen…

…um an einer bekannten Stelle geinen kurzen Pausenstop zu machen. Die Trinkflasche wird gut geleert und ich kann tatsächlich Regentropfen auf der Schautafel sehen.

13:50Uhr: wieder das digitale grüne Wettertier im Glas auf der Leiter sitzend aufgerufen. Hoffnung kommt auf!

Heute Nacht grob gegen 23:00Uhr soll der Regen starten. Ab Mitternacht sogar über 80% Regenwahrscheinlichkeit.
Ich hoffe mal, daß da was kommt. Tja, auch wenn aktuell erneut über 30c° anstehen, mit dem Regen der bis etwa acht Uhr gehen soll, soll es auch nur maximal 25c° haben. Ganz ehrlich, ich glaub das erst, wenn es soweit ist.

Fakt ist aber auch, für die heutige Rückfahrt gibt’s sonnenschützende Mütze auf der Murmel und strikt gerade aus zur Burg.

Glück gehabt und fast strikt 

Die letzte Ansage vom Thermometer aus der Firmenblechkutsche gab 31c° vor. Nicht sonderlich motiviert ging es das CAADX schiebend vor die Tür des Stall. Langsam anrollen und dann mal gucken, lang würde es sowieso nicht werden.

Zu meinem Erstaunen kam die Fuhre gut in Fahrt, am Südufer bließ der Wind von der richtigen Seite. Irgendwo zwischen 20 und 25km/h pendelte sich der Bryton Tacho ein und das, ganz wichtig, ohne Mühe.
Es wurde dann doch noch ein paar aber wenige Meters dran gehängt. Das aber auch, weil dann so nicht blöd an einer Ampel auf dem aufgeheizten Asphalt stehen und auf Grün warten mußte. Passt doch.

Und so kam ich dann relativ erholt auf der Burg an. Auspacken, die leere Wasserpulle wieder auffüllen und mit einem Megabecher Trinken die Füße ich die Wanne mit dem kalten Wasser stecken. Ahhhh, was tut das gut. Jetzt für morgen noch Regen egal ob ich nass zum Job komme und dann gemäßigte Zahlen auf dem Thermometer. Bitte!

Euch eine netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

Kleine Erkundung & Co./ 53.206km / 03.09.2022

September 4, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Hitzefahrten +20c°/ Biketouren/ do nature/ Outdoor/ Bikedefekte & „Plattfüße“/ Bilder & Bike- & Biketouren Bilder: also…

…man war dann mal ein wenig unterwegs. Der erste Plan war, ein Areal zu erkunden, wo man des öfteren dran vorbei fährt. Irgendwann hatte ich da schon mal eine gewissen Betriebsamkeit erspähte und bin dann auch seinerzeit vorgefahren.

Das inzwischen eingezäunte Gebiet hatte man ja verpachtet und die Pächter hatte nach seinen Schafen geschaut. Dieses Mal war weder von Schafen noch was von Pächtern zu sehen.
Innerlich stellte sich mir auch die Frage, ist das überhaupt noch Fakt?

Die Zufahrt jedenfalls sah nicht sehr intensiv genutzt aus. Mit den eingewechselten Grobstollenreifen kam ich da aber gut durch. Mal abgesehen davon, daß es den einen oder anderen Kontakt zu diversen Gebüsch gab.

(September Album <klick>)

Am Areal angekommen bin ich dann erstmal einem gut sichtbaren Trampelpfad in Richtung See gegangen. Das CAADX hab ich einfach wo im Gebüsch abgelegt.

Am See war dann zwar mehr zu sehen, also von dort aus wo ich schon einen Blick riskieren konnte, aber sowas wie ein Ufer wo man hätte dran entlang gehen können, war dort auch nicht.
Aber so ist das eben. Dort wo genug fruchtbarer Boden ist, Wasser in direkter Nähe, da wächst es halt unverdrossen. Gut so.

Ich habe mich dann noch mit einem kleineren Erkundungsgang auf meiner alten Cross-Laufstrecke begnügt. Dabei entdeckte ich und die Schafe mich auch. Also zumindest eines von denen.
Sie hatten es sich unter einem großen schattigen Baum bequem gemacht (eventuell kann man es auf dem rechten Foto sehen). Hätte ich auch als Schaf gemacht. Da ich aber auch gut weit entfernt war, schien ich sie nicht zu stören.

Aber auch mein Weg, immer noch ein guter Trampelpfad endete sichtbar genau an der Stelle, wo schon damals gerne alles zuwucherte. Also bin ich umgedreht und wieder auf´s Rad gestiegen.

Die Marschrichtung mit der Halde Humbert stand fest. Mit im Gepäck ein paar der üblichen Wasserflaschen, zum Teil schon befüllt und ein wenig was zur Verköstigung. Die noch leeren  Wasserflaschen wurden dann ebenfalls wie üblich an der Wasserstelle befüllt und ab ging es nach oben.
Nach der ersten Wasserverteilung folgte noch eine zweite, also wieder runter zur Wasserstelle.

Schon auf der Abfahrt bemerkte ich, daß sich der Bock schwammig anfühlte. Ich schob das zunächst auf den Leerstand an Wasser. Klar, mit 6kg weniger an Board fühlt sich alles weicher an. Kurz nachdem ich am Haldensockel angekommen war, prüfte ich dann aber doch händisch den Luftdruck am Hinterrad. Aber da war alles in Ordnung, also ab zur Wasserstelle.

Das Wasser aufgefüllt und kurz nach dem Losrollen hatte ich es dann. Es war das Vorderrad was platt war. Kurz einen schattigen Platz gesucht und die Notwenigkeiten raus gekramt.

Zwei Einschnitte konnte ich fürs erste im Reifen ausmachen. Beim Abtasten war aber nix zu finden und so wurde ein frischer Schlauch rein gemacht, Luft drauf und bis zum Ende der Tour war das Thema durch.
Was da wo luftverlustig ist, werd ich noch ausknobeln. Jedenfalls hat damit die Pannenstatistik einen Neuzugang.

Wieder oben angekommen wurde auch diese Gießaktion durchgeführt und dann nahm ich Platz um mir ein wenig was zu gönnen.

Mitteagessen war angesagt, es gab eine kleine Dose Bio-Linseeintopf aus dem Drogeriediscounter. War geschmacklich gut zu gebrauchen und beschäftigte mich ein wenig. Tat auch mal wieder gut sich draußen was zum Futtern zu machen. Natürlich durfte auch der Espresso hinterher nicht fehlen. Leider hatte ich vergessen mir ein wenig Gebäck mitzunehmen. Plöd.

Ich muß ja immer wieder sagen, es ist schon eine sehr positive-seltsame Stimmung da oben.
Man hat diesen Rundblick, dann den Wind und das eher sehr steinige Plateau wärmt einen von unten. Ich behaupte mal, selbst über Nacht sollte es dort auf dem Boden nicht wirklich kalt werden. Zumindest in der besseren Jahreszeit. Nur Schatten hat man keinen.

Und die Kombination Wind, Rundblick und Steine erinnert mich stets irgendwie an Fuerteventura.

Es half aber auch dieses Mal alles nix, auch wenn es bis hierhin eher geruhsam zuging, mit einem anstehenden Kinobesuch in der Runde meiner Mädels, war eine langsame Rückkehr nicht der schlechteste Plan.
Also wieder alle zusammen kramen, natürlich vorher spülen (und dabei kein Wasser unnütz vergeuden, also Minimalmengen und dann ab in die heranwachsende Botanik).

Dann die Abfahrt und noch einen kleinen Schwenk durch den nahen Wald im Claim. Dort gab es zu meiner Überraschung einen hochgeklappte Schranke. Sonst ist die geschlossen und man muß sich durch die recht schmale Durchfahrt (auf der linken Bildseite) fädeln.

Ich denke im Rahmen der Mähaktionen hatte man sie vergessen runter zu machen. Kein Nachteil, kann gerne so bleiben.

Auf der Burg angekommen wurde die Wäsche in die Maschine geworfen und sich selbst mit dem Rasierer den Bartwuchs eingedämmt sowie eine Dusche gegönnt. Irgendwie muß ja auch der Staub vom Balch runter.

Dann ging es auch schon ins Kino. Geboten wurde Der Gesang der Flusskrebse. Ich kann nur sagen…

Ein ganz klasse Film mit Niveau!

Eine gute Story wird clever mit in verschiedenen zeitlichen Abschnitte gezeigt. Die Schauspieler sehr überzeugend und ihrer Rolle sehr angemessen.

Der Film ist ein Mix aus einer Lebenserzählung und damit auch stets von der Liebe des Lebens, wunderbare Naturaufnahmen und mit denen auch ein Aufzeigen wie sehr der Mensch mit der Natur lebt (oder in meinen Augen in der heutigen Zeit  – wie wenig und was er damit alles verliert).
Ach ja, der Dreh- u. Angelpunkt ist natürlich eine Krimestory, genau gesagt dreht es sich um einen Mord. Damit wird die Story auch immer wieder geschickt so abgespielt, daß man in seinem Kopf seinen Vermutungen hat, wer der Mörder ist. Ich will da nicht mehr vorgreifen, sollte man sich auf jeden Fall maß ansehen.

Da es ja für die holde Burgdame und mich ich kein echtes Mittagessen gab, wurde der chinesische Bistro Lotus aufgesucht. Ist direkt am Kino und uns wohl bekannte, aber auch sehr geschätzt.

Kein großer chicky-micky Chinatempel, sondern ein sehr leckeres Essen, stets frisch zubereitet und wer will auch zu super korrekten Preisen. Wobei auch die normalen Gerichte nicht wirklich teuer sind. Zumal die Portionsgrößen auch für gestandene Männer reichen.

Ja und das war dann die Story vom Samstag. Für Euch dann noch einen netten Sonntag und bleibt bitte gesund!  😉

Fast kein Sommer/ 53.185km / 02.09.2022

September 3, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Hitzefahrten +20c°/ Sport/ do nature/ Bilder & Bike- & Biketouren Bilder: na, irgendwie sitzt da bei mir der Wurm auf der Leitung. Oder so ähnlich.

Freitagmorgen: die Nacht war gut und ich bin, zu meinem Erstaunen tatsächlich erst ganz kurz vor dem Wecker wach geworden.
Nach dem Morgenritual am Küchenstammplatz dämmere ich noch ein wenig vor mich hin. Anders gesagt, wach sein geht anders.

Zum Glück sind alle weiteren Handgriffe routiniert und so rolle ich irgendwann am Kanal entlang.
Es muß so in Höhe hinter dem Yachthafen gewesen sein, wo ich dann final realisierte, so richtig ist der Zustand nach dem Aufstehen nicht in den Wachzustand gekommen. Die Bewegung kurbelt langsam den Körper hoch…

… irgendwo auf dem Zeitstrahl des Morgens hocke ich mit der zweiten Ladung Coffein Getränk in der motorisierten Firmenkutsche. Die Perspektive ist von der Dämmerung auf wach geschwenkt, der Tag beginnt Struktur zu bekommen. *lach*

Nach dem frühen Schichtende wird’s wohl geschmeidiger in Richtung Osten und damit in Richtung Burg gehen. Der Wind war heute früh eher sehr verhalten.
„Gut so“,
denke ich, denn wird’s auf eine wasserspendende Haldenauffahrt zugehen. Der Zeitraum am Nachmittag sollte dann auch noch für den sportlichen Teil reichen. Und wenn nicht, der Part wird trotzdem gemacht. So, ende aus der Diskussion!

Zwischendurch: beim Neukauf einer Zahnbürste entdeckte ich im Drogeriediscounter Tulpenzwiebeln. Zuerst wundere ich mich was man inzwischen so alles im Sortiment hat, dann greife ich aber zu. Wofür verrate ich jetzt aber nicht. *lach*

Feierabend: es ging einigermaßen geschmeidig retour. Der Wind der beiden letzten Vortage hat an Schärfe verloren, auf dem Tacho stand zumindest die meiste Zeit eine Zahl beginnend mit der Zwei.
Wenn man so gut vom Fleck kommt, kann man auch gut hoch fahren.

(September Album <klick>)

Auf Humbert angekommen wurde dann nur die einfache Ladung Wasser verteilt. Siebeneinhalb Liter sollten für ‚ s erste reichen. Ich denke aber, mit dem Folgetag werde ich abermals was hoch schaffen können.

Am Ende dieser erneut sehr staubigen Woche stand dann wieder eine kurze Radwäsche an. Kettenpflege brauchte es ja nicht, wurde ja erst gemacht.

Endlich alles erledigt was zu erledigen gab, kam der Griff zu einem Päckchen, was für mich auf dem Küchentisch stand. Die M-Wave Adapter für doppelte Flaschenhalter Montage waren angekommen.

Wozu die und was genau da sind, dazu werd ich noch ein wenig was tippen. Hab heute nach der Radwäsche einen dran geschraubt.

Damit war nun auch diese Woche gelaufen und ich kann sagen, auch wenn das Thermometer sich noch alle Mühe gibt über die 25c° zu kommen, ich für mich würde sagen, es ist fast kein Sommer mehr.

Denn zumindest über Nacht sind die Temperaturen mehr als erträglich und damit auch in den frühen Morgenstunden. Das eine oder andere zusätzliche Kleidungsstück wird dankend über gestreift.
Auch beim Radfahren den Tag über kann man sich mit den Temperaturen arrangieren. Vor allem wird nicht mehr während der Fahrt kapital Wasser in den Hals gekippt.

Meet & greet: hatte ich doch fast vergessen zu erzählen, daß ich mich am Donnerstag noch mit dem The husky man ein wenig mehr geplauscht hatte.

Fahre ich also so die ersten Meter noch am Seepark Lünen, hockt er, ganz untypisch auf einer Bank im Schatten.

Wir grüßen uns und quasseln. Er warte auf eine Bekannte für den anstehenden Hundegassigang und dies halt lieber im Schatten, also wo in der Sonne. Zum Thema wird auch der Caffee Genuss. Espresso ist nicht sein Ding, er brüht den Caffee klassisch im heißen Wasser in der Kanne auf (Cowboy-Coffee). Hab ich auch noch nicht probiert, kann ich mir aber auch gut vorstellen.

Nach einer Zeit verabschieden wir uns und ich ziehe weiter, wie oben geschrieben in Richtung Halde.

Nach dem Gießen kommt dann noch der sportliche Teil, duschen und Abendessen. Der Tag klingt aus, auch wenn ich mal wieder eine andere Idee hatte.

Und mit diesen letzten Textzeilen liege ich draußen in der Hängematte und bereite mich menthal auf den Tag vor.
Hauptaugenmerk liegt auf einer Erkundung ganz in der Nähe, dann wird es wohl nochmals für eine Rutsche Wasser nach hoch gehen.

Ach ja, in diesem Rahmen werd ich dann das neue Flaschenhalterdings ausprobieren. Zuvor wäre aber eventuell noch ein Frühstück gut. Nur was? Hab eigentlich auch gar keinen Hunger und bin von daher ideenlos.

Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!

September Sommer/ 53.138km / 01.09.2022

September 2, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Hitzefahrten +20c°/ do nature/ Bilder & Bike- & Biketouren Bilder: nachdem ja nun der Sonntag und damit auch das gesamte Wochenende ins Land gezogen war, stehen die letzten Augusttage an, welche dann geschmeidig in den September über gehen.

Montagfrüh: die letzten Zeilen vom letzten Beitrag sind getippt und online gegangen, draußen ist es noch stockdunkel und wohl auch gut frisch. Gleich erst mal den Kontrollgang vor die Burgpforte machen und schauen was das Thermometer so sagt. Innerlich habe ich den Griff in die Kleiderkammer zwecks aufstocken der Radklamotten schon im Kopf. Fakt ist aber, so ist es besser, man fühlt sich wieder in seinem Element.

Am Job steht für heute eine Jobrunde bis am Mittag an, was dann kommt, ist noch offen.
Nach dem Schichtende werde ich dann geradlinig nach Hause fahren um dann wohl wieder draußen auf der Burgterrasse mein Training zu machen. So der Plan.

Wie dann so der Tagesverlauf war, hab ich ja bereits in Textform getippt.

Dienstag 05:51Uhr: ich habe gestern etwas mehr später die Augen geschlossen, warum auch immer und bin deshalb heute früh ein wenig aus dem Tritt. Aber ganz so wild ist das auch nicht, eher von der angenehmen Art.

Aber um dem aktuellen Wetterumschwung vorzubeugen, daß bessere Langarm-Shirt hab ich bereits an, heute wird’s damit nicht die ganz fette Zwiebelprinzip-Nummer. Außerdem steht das CAADX vorgeladen in der Fitness-Garage, Packtaschen nebst der beiden Camping Wasserkanister sind abfahrbereit und somit wird es nach dem Schichtende in Richtung Humbert gehen.

Leider brachte auch das aufmerksame Studium der Wetterfrösche nichts hervor was nach einem soliden Regenguss oder einer Regenphase aussah. Das wird ein verdammt trockenes Jahr, was gar nicht gut ist.

Pflanz-Gedanken 

Wenn ich aktuell vom Job her zurück fahre dann schaue ich stets, ob ich nicht noch eine passende Stelle wo am Kanal finde, wo ich eine oder zwei Setzlinge von mir einpflanzen könnte?

Denn oben auf Humbert habe ich zwei vorbereitete Löcher, womit dann zwei Setzlinge da rein können. Ich denke aber, Motivation hin oder her, daß bei der lang anhaltenden Trockenheit und den Voraussetzungen oben auf Humbert, daß das nicht alles so optimal ist um dort ständig die Mengen an Wasser hoch zu karren. P
raktischer wäre also, irgendwo auf dem Weg zum Job noch ein gutes Plätzchen zu finden, wo man eh jeden Tag dran vorbei fährt. Zumal der Kanal als Wasserquelle in griffweite wäre. Bisher hab ich aber noch nicht das passende Stück gefunden.

Tagestext 13:34Uhr: am Job eine kleinere Dynamik. Ich gerade die eigentliche Jobrunde fertig gepackt, kam der switch. Also alles für die nachdem Arbeitskraft auf die Seite gepackt und sich der anderen Jobrunde zugewandt.

Kleine Aufgabenstellung, ein Berg von Post war zu sortieren und zu packen. Zum Glück kenn ich diese Runde recht gut und so kam ich, mit ein wenig Fokusierung, gut zurecht. Dann ausrücken und go!

Leider gibt’s auf jener Runde an zwei Tagen noch einen Nachschlag, sprich eine zweite wenn auch verkürzte Runde. Ob es danach dann noch für ein Zeitfenster zum gießen reicht, lass ich mal offen? Wenn nicht dann morgen, weil dann eigentlich regulär kurz wäre. Man wird sehen.

Heimfahrt: etwas mühselig gegen den Wind, muß man das haben? Das Zeitfenster nach hinten raus war dann auch schnell aufgebraucht, für eine Gießaktion auf Humbert reichte es leider nicht. Wird auf den Folgetag geschoben.

Nach der Ankunft wurde eine schnelle Kettenpflege durchgezogen, da war mir das gute Stück doch etwas zu trocken und machte Geräusche.

Mittwoch: der Tag nach verlängerten Arbeitstag beginnt schon fast wie der vorherige Morgen. Die Nacht war sehr gut brauchbar, das allmorgendliche Getränk vollbringt sein Werk.
Gestern war dann das Zeitfenster doch zu knapp. Die Wasser spendende Aktion wird also heute nachgeholt. Erwähnte ich ja aber schon, soviel dazu.

Die Anfahrt mit dem Radel läuft bei gemäßigten Temperaturen, aber auch die angepasste Kleiderordnung, gestern war es dann doch to much mit dem Funktionsshirt. Passte dann doch noch besser.

Nach dem Schichtende geht’s erneut gegen den Wind, schnurr stracks am Südufer entlang, an der Wasserstelle vorbei und dann hoch auf Humbert. Zwei Portionen Wasser, also 40 Liter wurden geholt, machte dann zwei Fahrten zur nahen Wasserstelle. Das reichte dann aber.  Der Feierabend kann kommen.

Donnerstag: man ist, bestens ausgeruht, vor dem Wecker wach und schlürft den Espresso doppio am Küchenstammplatz.

Draußen die Welt liegt noch im Schlaf, im Kopf kursieren verschiedenste Gedanken zum Wochenende.

Dann geht’s los, in bester Stimmung die wenigen noch verbleibenden Kleidungsstücke angelegt und Abfahrt. Es ist extrem angenehm draußen und so rolle ich, auch wegen der früheren Abfahrt, nich auf ein paar wenige Kilometer gen Osten, bevor ich am Channel mit zwei Linksschwenkern ankomme.

Auch dort rollt es sich gut, verdammt wie nett doch so ein September Sommer sein kann.
Eine nette Stimmung mit dem beginnenden Sonnenaufgang.

(September Album <klick>)

Spätestens in Höhe des Hafen Rünthe laufe ich auf bester Temperatur. An der Brücke mit der Treppe wird eben jene erstiegen und so die Uferseite gewechselt.

Immer nur das Südufer ist langweilig, außerdem kann man(n) so am nördlichen Ufer noch ein Stückchen dranhängen.

Auf der Jobrunde fahre ich erneut deutlich früher los, auf dem Autobahndreieck A2 zur A45 staut es sich mächtig zurück. Ich fahre, wie schon am Vortag daran vorbei und nehme dann eine alternative Strecke. Jene führt längsseits des Rhein-Herne Kanal und führt mich durch Pöpinghausen bis in das Zentrum von Herne (dort beginnt mein Turn).

Natürlich kann ich wieder hier und dort ein paar Blicke auf die Emscher-Radroute werfen, aber auch auf den Rhein-Herne-Kanal. Da bin ich ja auch mal mit dem Rad her. Könnte man ja auch mal wieder probieren.

Speisekarte/ Die Currywurst: am frühen Nachmittag gibt’s dann das ersehnte Ruhrpott-Gericht bei Die Currywurst.

Der Schärfegrad 6. entlockt mir jetzt nicht wirklich Tränen, ist damit keine echte Hürde. Ich würde es als eine gewisse präsente Schärfe beschreiben, womit dann der Weg frei ist, für die nächste Stufe.

Draußen sind es schon wieder 24c°, aber dank einer gut präsenten Brise, die mir natürlich den Rückweg mit dem Rad versüßt *rümpf die Nase* als noch fast angenehm zu bezeichnen.
Jedenfalls dann, wenn man nicht länger in einer Blechkiste in der Sonne stehend warten muß.

Abends: endlich angekommen, der Bauch schon voll, das Anwesen mit dem nötigen Nass bedacht, die am vormittag gewaschene Wäsche liegt schon wieder im Schrank. Natürlich war der Verkehr nicht so, wie man ihn hätte gebrauchen können. Und ja, der Wind gab auch wieder das seinige dazu. Wen sich auf einem Kanal im Inland langsam an den Wellen anfangen, wenn ich nur kleine Schaumkronen zu bilden, dann hat man schon etwas mehr Wind.

Der gesunderhaltende sportliche Teil wurde also auf morgen geschoben. Da wird mehr Zeit sein, da mach ich mir keinen Kopf. Hoffentlich.

Euch noch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Endlich geschafft/ 52.964km & 39.769km/ 28.08.2022

August 29, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ do nature/ Bilder & Bike- & Biketouren Bilder: tja, so wie‘ s ausschaut haben wir wohl die große Hitzezeit hinter uns gelassen.

In der Nacht vom Freitag auf den Samstag fiel das Thermometer auf unter 20c° und auch den Tag über war kaum mehr als 25c° angesagt. Schon fast frostig und Zeit die Winterkleidung nach vorne zu holen. *lach*

Und so startet diese Geschichte am…

Samstag: … irgendwo auf dem Zeitstrahl vormittags. Zunächst wurde mal ganz lange im Bett gelegen und ausgepennt. Nach X Extrarunden ging aber nix mehr und ich saß mal wieder als ersten in der Küche.
Dieses Mal aber nicht lange und der Platz für die Samstagszeitung wurde zu eng, dafür gab es ein Frühstück mit drei Mädels. Die Samstagszeitung wurde dann anschließend auf dem Sofa durchgeblättert, bevor es dann sowas wie eine einen Tagesablauf ging.

Mich zog es, ganz untypisch für mich *lach*, nach draußen. Das Areal in und um den Burggarten wurde abermals großzügig mit dem Regen aus dem Gartenschlauch bedacht und am Grünstreifen sowie unter der äußeren Buchenhecke noch von Laub befreit. Das dabei noch zwei Ablaufsiebe der Kanalisation gereinigt wurden, lass ich mal unter den Tisch fallen.
Der nächste Starkrege kommt bestimmt (auch wenn man ihn dann nicht für´s Grün gebrauchen kann) und so hielt ich das mal für eine brauchbare Idee.

Nach einem Mittagessen ging es dann in das nächste Dorf, Werne genannt, wo es ein Straßenkunstfestival gab.

An mehreren Orten des Stadtkerns gab es Bühnenaerale wo Künstler, wohl größtenteils von weiter außerhalb, ihr Show darboten. Hier und da, aber im verträglichen Umfang gab es natürlich auch die übliche Verköstigung. Aber alles in geschmeidigen Umfang, als keine big Kirmes. Die Vorführungen waren, wo wir jetzt aber direkt nur zwei gesehen hatten, echt gut gemacht. Da wir aber geplant-spontan dort waren, haben wir sie nicht alle oder vollständig gesehen.
Da es aber auch nach dem Mittag war, gab es natürlich auch einen kleinen Espresso gepaart mit Eis. Und so ging es dann in den frühen Nachmittag hinein. Und da stand zumindest für mich ein klares Ziel vor Augen.

Der Tag war zumindest noch vom Aktivitätsgrad her jung und wo wurden die üblichen Vorbereitungen mit Packtaschen und Wasserbehätnissen durchgeführt und sich auf den Sattel geschwungen. Das ganze aber sehr piano, wobei es zunächst mal zu einer Stelle an den Kanal ging.
Dort hatte ich einen größeren Erdhaufen entdeckt, wo dann entsprechendes Material in ebenfalls passende Behältnisse geschaufelt wurde.

So bestückt ging es dann ein wenig schwerfälliger in Richtung Humbert, um dort das Haldenplateau zu erklimmen. Kurz umgechaut, wie üblich, Entleerung und dann ab zur Wasserstelle das kostbare Nass auffüllen. Damit dann in dieser und einer weiteren Fahrt nach oben und alles verteilen. Da es ja nun Samstag war und ich gut Zeit hatte, blieb ich noch eine Weile oben.

Innerlich stellte ich mir die Frage, warum ich nicht ein wenig Übernachtungskrempel mitgebracht hatte? Viel, also um genau zu sein, bis auf vier Köpfe war da oben nicht los. Da hätte man also locker dem Sonnenuntergang zuschauen können und dann die Augen schließen.
Kleiner Schönheitsfehler dabei, da der Himmel gut wolkenverhangen war, wäre es auch mit dem Thema Sonnenuntergang eher mau gewesen. Nun gut…

…da auf der Burg inzwischen die Freundeskreis-Geburtstagsparty laufen würde, wollte ich dort aber nicht zu früh eintreffen. Die Frage nach einem äquantenten Abendmahl stellte sich. Wobei nicht wirklich, denn man hat ja oft einen Plan im Kopf.
Es sollte mal wieder eine mit entsprechendem Zutaten gefüllte Brottasche vom osmanischen Drehspießgrill des Vertrauens sein.

Wobei ich da jetzt ganz ehrlich sagen kann, bei dem war ich schon lange nicht mehr und nach dem letzten Mal, war ich von dieser Lokalität nicht mehr so prall überzeugt.

Denn abgesehen das man, natürlich auch den wirtschaftlichen Umständen geschuldet an der Preisscharube drehen mußte, war das Gebotene nicht von jeder Geschmacklichkeit die man über Jahre darbot, sondern auch die Bedienung alles andere als freundlich. Eher kurz ab, mürrisch, was natürlich auch Tagesform hätte sein können, aber da es auch vorher schon nicht mehr so prall war… .

Ich ließ es auf einen versuch ankommen, nicht zuletzt auch, weil es draußen Sitzgelegenheiten gab wo an in Ruhe sein Abendessen verzehren könnte. Nun gut, also um die Ecke gebogen und sofort positiv bemerkt, man hatte dann Außensitzgelegenheiten mal einen Topf Farbe gegönnt, denn jene sahen zuletzt nicht mehr wirklich ansehnlich aus. Kein Wunder, trugen sie doch seit der Eröffnung den gleichen Farbanstrich.

Ich betrat also das Lokal, mußte mittels eines kaum zu überhörenden Gruß den Brätermeister aus der hinteren Ecke locken, aber dann lief das recht ansehnlich, inklusive dem Anrichten der Order.

(Augustalbum <klick>)

Mit dem (vermeintlich) landestypische Getränk wurde also nun der bevorzugte Außenbereich aufgesucht und sich mal ganz lecker der Bauch voll geschlagen. Mit der einziehenden Dunkelheit und den wunderbaren Temperaturen hätte man nich so viel schönes auf dem Rad zaubern können, aber so ganz aus dem Ärmel geschüttelt…

Kurz um, ich ließ mich mit vollem Bauch geschmeidig nach Hause rollen, kramte alle Sachen zurecht, bestieg die Dusche um mich frech zu machen und zog mich ins Dachgeschoss mit einem kleinen Herrengedeck zurück und ließ den dann doch später werdenden Abend ausklingen. Auf in dir erholsame Nachtruhe. Übrigens…

Stadtradeln: …ein neues, wenn auch sehr kurzes, Kapitel in meiner Radfahrzeit hat begonnen. Angesprochen von meiner Jüngsten, jene Wiederrum von ihren Kollegen des öfteren angestachelt wurde, meinte sie, ob das denn nix für mich wäre.

Natürlich waren mir die wohl mehr oder weniger landes- u. bundesweit laufenden Aktionen des Stadtradeln längst geläufig, aber angemeldet hatte ich mich noch nie.

Grundsätzlich geht es ja darum, Menschen vom Auto aufs Rad zu motivieren damit sie mit diesem im Idealfall zum Job hin und zurück fahren. Das ist ja für die meisten schon eine große Hürde, sehen wir ma von dem E-Bike Boom in den letzten Jahren ab.

Dieses Stadtradeln soll also motivieren. dabei trägt man einfach seine Fahrzeit und die Kilometer ein (was ich ja schon von etlichen Winterpokalteilnahmen her kenne) und landet dann damit in einer Tabelle. Dort kann man dann sehen, was für Fortschritte man, oder eben Frau macht. Natürlich gibt es auch Teams denen man beitreten kann, oder auch gründen kann.

Erstaunlich fand ich, daß gerade ma´ nur um den Zeitraum von 21 Tagen geht. Nun gut, ich trage jetzt meinen Teil dazu bei und das in dem Team, in dem eigentlich meine Jüngste mitfahren sollte. Schade das sie es nicht tut, was aber auch aus ein paar Gründen nicht immer so einfach ist.
Wobei zumindest am Anfang ihrer Ausbildung da entsprechenden Ambitionen geäußert wurden.

Nun denn, warten wir mal ab wie sich das so entwickelt?

Bikealltag Volotec: ja und der Sonntag verlief dann in etwa so. Also die holde Burgdame und meiner einer sind für einen Radausflug mit anfänglich noch vagem Ziel recht spät los. Ein paar Dinge wollten noch erledigt werden. Und weil eben Sonntag war, wurde vorab noch eine Ruhepause eingelegt.
Schon dieser verzögerte Start war ja nicht so meine Welt in der Zeit hätte ich gefühlt mit dem Stahl Renner schon mal 50km als warm-up runter fahren können. Dann ging es aber los, ich griff zum guten alten Volotec.

Die Fahrt führte dann in Richtung Westen um sich dort am Hafen Rünthe in einer Lokalität einem Mittagmahl zuzuwenden. Nicht die schlechteste Idee wie wir befanden.

Pier47 natte sich die Lokalität. Nett gemacht, aber dem Wetter geschuldet wohl fast maximal besucht. Die dreiviertel Stunde Wartezeit haben wir uns mit entspanntem Sitze und gucken vertrieben, außerdem hatten wir unerwarteten Besuch.

Nach dem sehr schmackhaften Mahl gab es noch einen kleinen Spaziergang am Wasser entlang.

Auf der Rückfahrt kam noch die Idee:“mach doch mal ein Bild von unseren beiden Schatten.“ Et voila! Aufgefallen war mir dann noch ein neu aufgestellte Infotafel.

Interessant, interessant. Tut sich hier verdammt viel in die Richtung. Nur bald kann man keinen fußbreit mehr auf ein Stück Wiese setzen.

Naturschutzgebiete sind ja gut, nur in meinen Augen sehr fadenscheinig wenn kilometerlang die A1 auf beiden Seiten verläuft. Da wird nix reguliert. Ich mutmaße mal, die Lobby ist da zu stark und Eingriffe wären wohl unzumutbar. *rümpf die Nase*

Euch heute einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉