Archive for the ‘do nature’ Category

War gut – kann man nochmal machen/ 39.229km/ 20.06.2021

Juni 21, 2021

Bikealltag/ Volotec/ Bike- & Biketouren Bilder/ do nature/ Outdoor/ Bikebasteln: ich fange mal am frühen, die Betonung liegt auf sehr frühen, Sonntagmorgen an. Der Blick aus dem Küchenfenster auf mein Nachtlager.

Wie schon in der vorherigen Nacht, wählte ich meine Hängematte als Schlafplatz. Natürlich mit dem Regentarp, denn der Wetterdienst verkündete um Mitternacht herum den endlich kommenden Regen an.

Und wie es schon in der vorhergen Nacht war, nach Einbruch der Dunkelheit wurde es deutlich kühler. Um genau zu sein war es ja schon vorher kühler, denn der erfrischende Wind tat ja sein übriges dazu.
So war die Nacht dann auch bestens. Der Regen und das Gewitter machte nix. Die Position des Regentarps passte gut und das Gewitter war bis auf einen Donner gut weit weg. Irgenwie war das sogar schön, wenn man den Regen so deutlich hört. Man wird aber nur kurz wach, nimmt das dann wahr und nickt dann wenig später schon wieder weg.

Auch wenn so eine Nacht draußen kürzer und scheinbar unruhiger ist, ich habe stets das Gefühl, man schläft besser. Nach dem üblich startenden Vogelkonzert und dem Espresso-Frühstück um 06:00Uhr gab es dann das ebenfalls schon auf dem Tagesplan stehende…

Sport: …sportliche Programm. Da ich ja schon recht früh wach war, spielte auch das Wetter mit und ich schwitze nicht wie Atze.
Und als das dann beendet wurde ging es mit dem Volotec wieder raus. Zuvor montierte ich mir aber noch fix den Trinkflaschenhalter den ich ehmals am Stahl Renner hatte.

Denn das Ziel war das gleiche, wie die Erkenntniss von meiner letzten Haldenausfahrt. Der eigenen Trinwasservorrat war das finale Limit und dem wollte ich diesmal was entegen setzten.

Abfahrt und einholen der Ladung Mutterboden wieder an jenem Feldrand, wo ich schon letztes mal die erste Ladung aufgenommen hatte. Doch durch den nächtlichen Regen war der auch gut lehmhaltige Boden nicht nur recht schwer, sondern klebte auch vorzüglich am Schuhwerk. Ich entschloss mich zu einer kurzen Reinigungspause.

Idee !: ja und wie man sieht, wenn man scheinbar nix zum auskratzen hat, die guten Reifenheber (Werkzeug für eine Reifenpanne um den Reifen gut von der Felge runter oder rauf zu bekommen) tun´s auch.

Dann ging es doch rauf die Halde Humbert, mit dem klotzschweren Rucksack (geschätzt 20kg), die erst Ladung wurde abgefworfen…

…verteilt und anschließend wieder runter die zweite Ladung holen. Auch da wie immer am Haldenfuß. Die Plastiktüten aufgefüllt und hoch mit dem Erdreich.

Erneut ausladen und verteilen mit anschließender Abfahrt, einladen, hoch fahren und ein letztes Mal ausladen.

Nach dem Verteilen sah das für mich voll genug aus, viel mehr würde auch nicht rein gehen. Aber ich denke, daß sieht man ja.

Jetzt muß nur noch das Wetter besser werden. Ich denke da an durchgängig deutlich mildere Temperatuen aber vor allem an einen mehr oder weniger regelmäßigen Niederschlag. Denn groß da was jetzt noch einsähen ohne regelmäßige Wasserzufuhr macht wenig Sinn.

Dann ging´s wieder kurz zurück zur Burg die einen Sachen ausladen und anderen Nettigkeiten einladen. Mit einem kleinen Mittagessen, Espresso-Gelumpe und Hängematte im Rucksack ging es wieder zum offenen südlichen Waldrand.

Alles herrichten, Espresso vorbereiten, dann den Reis vom Onkel mit dem „Mercedes“ aufquillen lassen und sich damit den Margen füllen. Was passendes zu trinken hatte ich auch gefunden.

Nach dem Essen wurde dann das standesgemäße Heißgetränk gekocht und anschließend mit ein wenig Knabberkram genüsslich zugeführt. Danach stand dann aufräumen an und anschließend abspannen in der Cocoon.

Eigentlich dachte ich kann ich den einen oder anderen Blogbericht fertig tippen. Doch dann sackte der Handy-Akku mal wieder ein und als ich dann tatsählich noch angerufen wurde, verabschiedete sich das Motorola komplett.
Neustart war zwar möglich, da aber auch die mitgeführte Powerbank zum nachladen ihr Limit überschritten hatte, warum auch immer???, was mir ein Rätsel war, ich muß vergessen haben sie komplett auf zu laden, kramte ich alles zusammen und machte mich auf den Heimweg.

Insgesamt fand ich das jetzt zwar blöd, aber da machste nix. Unter dem Strich war die Aktion am Vormittag mit der Erde gut und ausreichend und auch das Mittagessen mit abspannen war gut genug.

So hatte ich dann noch gut Zeit alles zu Hause aufzuladen, zu spülen, zu duschen und dann diese Zeilen hier am MacBook Air rein zu hacken. Schauen wir mal, was die Tage noch so geht.

Regen soll ja heute nochmals Thema sein. Nur waru gerade dann, wenn ich mit den Rad fahre? Ich denke man wird sich mal Wechselwäsche in trocken in die Packtasche werfen.

Morgengruß: und so fängt dann die erste Arbeitswoche an. Ich wünsche Euch einen schönen Tag und bleibt wie immer bitte gesund!

Plan A./ 39.209km/ Urlaub Tag 9./ 17.06.2021

Juni 18, 2021

Bikealltag/ Volotec/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder/ Urlaub/ do nature/ Hitzefahrten +20c°: am Titel ist unschwer zu erkennen, für den heutigen Tag gab es auf jeden Fall mal einen Plan A.. Plan B. kam dann relativ spontan auf der Rückrunde, wo ich mir eine bekannte Stelle im nahen Heimatwald angeschaut hatte. Aber ich fange mal von vorne an.

Plan A. war eigentlich unspektakulär. Es sollte rüber und dann hoch auf die Halde Humbert gehen. Der Hintergrund dazu, mal wieder nach dem Rechten schauen, Wasser zum gießen nach oben schaffen und ganz nebenher wenigstens ein wenig Mutterboden.

Für die Anfahrt selbst hatte ich mal nach langer Zeit das Bergamont Volotec genommen. Warum kann ich nicht mal so genau sagen.
Da dieses Fahrrad aber weder über einen Gepäckträger noch über die ja von mir gerne genutzten „Arschrakete“ verfügt, war für den Transport Rucksack angesagt.

Weiterhin sah der Plan vor, eigentlich in den früheren Morgenstunden zu fahren. Am gestrigen Vormittag wurden für diesen Zeitraum noch niedrigere Temperaturen angekündigt, was sich dann aber beim letzten Wettercheck erledigt hatte. Schon kurz nach Sonnenaufgang stand das Thermometer nahe bei 20c°, Tendenz steigend. Und das dann noch in schnell.

Da wir auch später die Nachtruhe eingeläutet hatten, war ich tatsächlich erst um kurz nach sieben wach.

Also los und das urlaubsübliche Espresso-Frühstück auf der Terrasse gemacht und dann danach aber recht fix aufgebrochen.

Dem zuvor ging ein kurzer Check des Volotec, Bremsen und Schaltung funktionierten wie am ersten Tag. Im Rucksack für‘ s Grobe landeten zwei 1,5l Wasserflaschen und zwei 0,75l mit Gießwasser, eine 1l und eine kleine 0,75l als Trinkvorrat. Dazu noch die Tüten für die Erde und die kleine Schüppe.

Nach der Abfahrt bog ich dann auf eine übliche Runde durch den Heimatwald ein, um kurz darauf bereits den ersten Mutterboden aufzunehmen.

Dann ging’s auf die Zufahrt zur Halde Humbert und eben rauf. Kurze Kontrollrunde machen, ist inzwischen normal.

Die erste Planzstelle hat noch was an Fülle zugenommen.

(das Tagesalbum von heute findet die Leserschaft hier <klick>)

Nur arg trocken war es, also kam eine große Wasserflasche drauf. Das war mit Sicherheit nicht viel, ja eher wenig, aber besser als nichts.

Die zweite Pfalnzstelle hatte sich kam verändert. Ich weiß jetzt auch nicht, ob ich beim letzten Mal dort schon was gepflanzt hatte? Ich meine aber ja. Und so kam dort die zweite große und eine kleine Flasche Wasser drauf, sowie noch eine kleine Tüte Erdreich drüber.

Resümee bis hierhin, es ist mal wieder einfach zu trocken in den letzten vielen Tagen. Aber die Hoffnung, daß es am Abend doch einen Regeguss kommen könnte. Ich meine, da war was angekündigt.

Gut, rüber zur neuen und dritten Planzstelle. Dort kippte ich die restliche Erde aus und verteilte sorgsam den Rest an Wasser.

Da diese Stelle die bisher größte ist, mußte natürlich noch Erde rauf. Ich also den Rucksack auf, selbst auch was getrunken und dann runter zum Haldensockel.

Die Abfahrt macht natürlich Spaß, denn so im Fahrtwind ist es angenehm. Aber ich kann auch nicht über das Haldenplateau schlecht reden.
Denn trotz der Sonne ist es oben relativ angenehm. Dafür sorgt jener kontinuierlicher Windzug, der einen Aufenthalt in der „schlechten“ Jahreszeit oben kaum ausufern lässt.

Ich also unten erfrischt angekommen, Erdreich aufgenommen und dann…

… festgestellt, daß die inzwischen leeren Gießflaschen im Rucksack stören. Ich beschloss für die zumindest noch einmalige Auffahrt das Leergut oben (gesichert durch Steine) zu lassen.

Gesagt, getan. Auch hier kann ich sagen, daß zum einendas Volotec trotz des ausgelutschte Hinterbau seinen Dienst gut tut und das auch für mich die Auffahrten nicht wirklich schwer sind.
Ganz klar, das Schaufeln der Erde in die Tüten ist der anstrengendste Teil.

Wieder oben angekommen wurde ausgeladen, Wasser getrunken und dann aber die Falschen mit Steinen gesichert wieder runter gefahren.

Unten erneut angekommen konnte ich nun ohne das Leergut deutlich mehr Erdreich in die Tüten packen und nach oben schaffen. Es wurde also voller.

Mein eigener Wasservorrat reichte für eine weitere Runde und so bin ich dann insgesamt viermal mit Mutterboden oben gewesenen.

Inzwischen sieht die dritte Stelle also schon gut gefüllt aus. Mit einem weiteren Turn sollte das gut sein. Aber bis dahin braucht es vor allem Wasser. Viel Wasser, damit auch die bisherigen Stellen vorran kommen.

Ich betrachtete mein bisheriges Werk und war zufrieden. Innerlich spielte ich schon mit einer weiteren Auffahrt. Also einer weiteren noch im Urlaub. Und eigentlich wollte ich ja schon am Vortag in der Abenddämmerung rauf, oder zu dem Zeitfenster. So könnte man Erdreich und Wasser raufschaffen und dann den Sonnenuntergang gucken (eigentlich könnte man auch mal oben auf der Halde pennen. Das wäre aber eine andere Sache).

Die Gedanken auf die Seite geschoben, man hatte durchaus sowas wie Durst und die letzte Pfütze in der Trinkflasche lud nicht gerade zu einem entspannten Verweilen ein. Abfahrt und mal sehen was im…

… Heimatwald so los ist? Auf der Rückfahrt die final war, schon alleine um was zum Trinken zu bekommen, drehte ich eine meiner kleinen Schleifen im Heimatstadt. Da war doch diese eher offene denn noch aber schattige Stelle mit Südlage.
Und da bin ich dann ganz gezielt hin gefahren, hab mich kurz umgeschaut, bin ein wenig stehen geblieben um zu sehen wie geht der Wind und dann aber doch erstmal ab zur Burg.

Newsticker: ja und nach dem Plan A. kommt halt der Plan B.. Die Geschichte dazu ist aber eine andere und deshalb steht sie im Nebenblog <klick>.

45.947km/ 09.06.2021

Juni 10, 2021

Bikealltag/ Urlaub/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Hitzefahrten +20c°/ Bike- & Biketouren Bilder/ do nature: gut Tag 3. vom Urlaub, die ersten Tage noch ein paar Dinge ereldigt und Luft geholt, für heute stand dann mal etwas Programm an.

Gleich vorab, fragt mich bitte nicht warum ich das mache? Ich gebe mal eine einfache Anwort vor, weil ich Bock darauf habe.

Ziel war also mal wieder die Halde Humbert, eigens dafür wurde der Gepäckträger ans CAADX geschraubt und die beiden fetten Gepäckträgertaschen aus der Ecke gezerrt. Darin fanden dann ein paar äqutante Plastiktüten, zwei 1,5l Wasserflaschen (zum gießen) und eine kleine Schaufel Platz. Damit war genug Gerätschaft mit an Board.

Im Topeak Backloader alias Arschrakete landeten zwei dicke Trinkflaschen als Nachschub und meine Cocoonhängematte. Für schön & hinterher.

Abfahrt mit Marschrichtung Sundern-Wald den ich ja nur Heimatwald nenne. Schon die ersten Meter waren wieder gewöhnungsbedürftig. Wie lange bin ich nicht dem Rad gefahren? Das war schon eine ganze Weile her.

Kurz nach der Ankunft im Wald wurde auch gleich die erste Ladung Erde aufgenommen. Mit der bin ich dann hoch auf die Halde. Vorbei an meiner esrten Planzstelle, direkt rüber zur zweiten. Das da noch ein wenig fehlte, hatte ich ja bei meiner letzten Auffahrt festgestellt. Das vorhandene Erdreich wurde gut angefeuchtet, die Samen des Vogelfutter drauf und dann mit einem Teil der neuen Erde aufgefüllt. Fertig.

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(weitere Bilder u. ein Kurzfilm befindet sich im Tagesalbum)

Nach dem Auffüllen meiner zweiten Pflanzstelle ging´s zur ersten Planzstelle rüber. Da war nach wie vor alles bestens. Ein Riegel wurde aus der Tasche gefingert und als Frühstück zu sich genommen. Dabei schon mächtig an der Trinkflasche gezogen. Warm war es.

Nach dem Frühstück sichtete ich die dritte Stelle. Jene wurde auch direkt vorbereitet und sogleich landete die erste Ladung Erdreich darin. Dann kam die erfrischende Abfahrt im großen Gang.

Unten angekommen wurde nach einer weiteren Möglichkeit gesucht Erdreich in brauchbarer Qualität auf zu nehmen. Ich fand zwar einen Ansatz, aber die Erde dort war mit reichlich Steinen durchsetzt. Also doch wieder zu jener Stelle, die sich am Sockel oder genauer gesagt, an der Zufahrt zur Halde befindet.

Und während ich so an der Zufahrt frische Erdreich in die Tüten schaufelte, hab ich noch direkt ein wenig – mehr – Müll eingesammelt.

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Der wurde dann griffbereit für die Rückfahrt in einer Astgabel positioniert, die beiden Taschen waren ja randvoll.

Biketechnik/ / Bike „Zahnräder“: und auf eine zweite Runde rauf. Hier muß ich ja sagen, daß ich absichtlich die Grobstollen bereiften Laufräder eingewechselt hatte. Denn an dem Laufradsatz ist die besser bergfähige Kassette. Die Auffahrten mit den geschätzt 8-10 Liter Erde gingen gut von der Hand.

Da ich ja gerne eine Kassette mit maximal 34 Zahn als „Rettungsanker“ hätte und meinen Versuche eine Shimano CS-HG700 mit 11-13-15-17-19-21-23-25-27-30-34 zu bekommen nicht ganz so fruchteten…
…ist mir eingefallen, daß ich im Onlinestore eine Sram Kassette mit sogar 36 Zahn kurzzeitig gesehen hatte. Serienmäßig gibt Shimano als Hersteller bei dem von mir verwendeten Schaltwerk eine maximale Kapazität von 34 Zähnen vor. Aus der Erfahrung mit dem alten Schaltwerk weiß ich aber, daß dieses locker 2 Zähne mehr problemlos geschaltet hatte.

Was wäre wenn es jetzt auch so problemlos ginge? Ich übelege mir über das Radforum eventuell eine gebrauchte Kassette mit dieser Kapazität zu besorgen. Nur so zum testen. Denn eine Neue werd ich da wohl auch kaum bekommen. Oder? *grübel*

Bin ma´kurz wech

Die Kassette die ich wohl gesehen hatte hat tatsächlich maximal sogar 36 Zahn. Ich lass das mal wiede sacken.

Ich kurbelte also wieder hoch und verteilte die weiteren Erdmassen auf die dritte Stelle. Füllte sich gut auf. War aber auch ein ganz schönes Rumgeeire mit den beiden vollen Taschen. Mal eben fix wo um die Kurve fahren wäre keine gute Idee. Aber zum Glück geht´s auf die Halde ja fast nur geradeaus hoch. Und die Kurven die da sind, sind sehr laaaaaaang gezogen.

Ach ja, auf dem Weg nach oben hab ich noch ein wenig Heu mit aufgenommen. Das wurde als Zusatzschicht noch mit eingebracht.

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Nach der zweiten Entleerung und dem Wiederfinden mener Sonnenbrille ging es auf eine dritte Nachfüllaktion runter. Denn beid der zweiten Auffahrt blendete mich die Sonne und mir schoss ein Bild durch den Kopf, wie ich die Sonnebrille hinte an der Arschrakete festgemacht hatte. Da war sie aber nicht mehr!

Innerlich suchte ich schon die Stellen ab, wo sie sich hätte von dannen machen können. Und so kurz bevor ich dann in die zweite Abfahrt eintauchte dachte ich mir:„greif doch mal oben auf die Mütze!“
Und siehe da, sie steckte auf der Mütze. Denn heute war ich ausnahmsweise mal nicht mit dem Helm unterwegs, sondern wegen der Sonne mit meiner breiten Schirmmütze. Und wie das eben so ist, normalerweise stecke ich meine Sonnenbrille nicht an den Helm, wo sie einfach nicht hält.

Gut, erleichtert wieder unten angekommen, lud ich abermals die beiden großen Plastiktüten voll Erde und kurbelte auf ein letztes Mal hoch. Inzwischen zeigte das Thermometer gut auf die 30c° zu und da oben auf der Halde null Schatten ist…
Mein Wasservorrat schwand dahin, aber ich hatte ja zum Glück noch zwei 1l. Flaschen in der Arschrakete.

Die Erde wurde ausgeladen, der Rest vom Vogelfutter ausgebracht, eine letzte gute Brise Wasser drüber und dann den Rest an Erde drauf. Genug für heute.

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Dann kam die entdgültige Rückfahrt. Da stand auf dem Plan mal eine Stelle im Wald auszuprobieren, die ich erst kürzlich entdeckt hatte.
Da rollte ich dann hin, machte mich die kleine Steigung in den relativ dichten Wald hoch auf und suchte die Stelle. Nachdem ich sie gefunden hatte, schlug ich mein Lager auf.

Noch ganz schön warm war es in dem Waldstück. Ich hatte gehofft, daß es dort im Schatten der Bäume einen netten Windzug geben würde. Gab es aber nicht.

Kann man nix machen, erstmal in die Cocoon legen und sich ein paar Minibrötchen in getrockneter Form reinmümmeln. Leider entdeckte ich, daß an meinem Moskitonetz ein loser Faden war.
Die Jungs im Hängemattenforum rieten zu Sekundekleber oder Nagellack. Ein Feuerzeug könnte es auch richten. Bei Letzterem bin ich aber eher skeptisch. Nicht das da dann ein großes Loch drin ist.

Irgendwann wurd´s dann aber doch auch angenehm. Der Bauch füllte sich auch und mit einer weiteren guten Portion Trinkwasser drauf, fühlte sich das schon gut an. Leider war die Uhr dann doch weiter als ich dachte und so hing ich nur mittelprächtug kurz ab. Aber genug damit ich einen Eindruck von der Stelle bekommen könnte. Ist eher was für kühlere und windigere Tage, denke ich. Dafür aber eher abgeschieden-unauffällig.

Ich packte dann alles zusammen, ging nochmal zum südlichen Waldrand, aber auch da ging jetzt nicht deutlich mehr Wind. Abrücken und Heim fahren.

War doch ein guter Tag. Zumindest fühle ich mich gut. Gut oben auf der Halde was für potentielles Grün getan zu haben. Auch wenn an der dritten Stelle noch gut ein, zwei Ladungen Erde drauf können. Für´s erste ist das gut so. Hab ja noch ein paar Tage.

Morgengruß: ja das war die meine Geschichte von gestern. Heute wird es zu einem Treffen mit einem Arbeitskollegen kommen. Der ist dort in der Reha, wo ich auch letztens war. Ich werd mal hinfahren und wir werden ein wenig quatschen. Könnte ihn aufbauen.

Habt einen netten Tag und bleibt gesund.

Neue Ziele braucht der Mann/ 30.103km/ 04.06.2021

Juni 5, 2021

Morgengruß: als erstes mal ein Gruß in die Runde der Leserschaft, auf das Ihr alle einen netten Tag haben werdet und gesund bleibt.

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ do nature: die letzte Tage bis zum Jahresurlaub stehen an, dazu noch in einer kurzen Woche. Motto: das bekommen wir auch noch rum.

Montag: trotz der angesagten 8c° hatte es bei mir im offenen Land mal nur 5c°. Das 5c° nicht wirklich warm sind, brauch ich ja wohl kaum einem erzählen. Welchen Monat haben wir noch mal?
Egal, Griff in die Kleiderkammer und ab die Post.

Der Arbeitstag ging gut rum, doch die Heimfahrt wurde von einer Brise von vorne und dazu noch aus Osten geprägt. Seit ewig langer Zeit bin ich also mal wieder die Rennbahn und die Lippeauen zurück gefahren. Dabei hab ich natürlich auch meinem Lieblingsaussichtsturm einem Besuch abgestattet.

Nächste Etappe mit dem Stahl Renner irgendwie die Halde Humbert hoch. Der Grund war fürmich klar, schauen was oben so los ist und noch ein zwei Schippen gute Erde hoch bringen.

Erde hab ich zwar nicht viel nach oben bringen können, aber Kleinvieh macht ja halt auch Mist. Ich werde aber sowieso noch was für die zweite Stelle nach oben schaffen. Eine dritte Stelle hab ich noch in Planung.
Das wird zwar alles seine Zeit dauern, aber besser langsam als nie.

An der ersten Stelle ist es schon mächtig grün und was mußten meine Augen sehen?! Ein kleines blaues Blümchen tat sich hervor. Wobei auch noch ein paar andere im kommen sind. Man wird sehen.

Leider gab es am Haldenzeichen eine Ansammelung an diversen Müllteilen. Da ich ja nun die Erde, hochgechafft in Plastiktüten, ausgeleert hatte, konnte ich den Müll in eine Tüte packen und so mit runter nehmen. So sauber schaut das schon viel besser aus.

Da kann man zufrieden in den Abend rollen. Ansonsten war der Monat Mai gut gelaufen, was sich dann natürlich auf die Jahresstatistik ausgewirkt hat.

Dienstag: es geht weiter, die Nacht war brauchbar und das trotz des Infekts. Denn noch lass ich es auf der Anfahrt langsam angehen.

Den Tag über schwankt die Stimmung mit dem Wohlbefinden. Doch eventuell den Folgetag ohne Radnutzung?

Nach der Ankunft durchlaufe ich den üblichen Turn und wende mich selbst für meine Verhältnisse sehr früh der Bettruhe zu. Die gute Portion Schaf tut gut…

Mittwoch: …man ist zwar nicht final auf´n Damm, kann aber dem Arbeitsleben in verlässlicher Weise zuträglich sein. Das ich den GOLF nutze war dann auch der Plan welcher umgesetzt wurde. Nicht schön aber trotzdem irgendwie gut.

Donnerstag: der Feiertag sollte unter dem Aspekt stehen gesundheitlich noch ein Stück nach vorne zu kommen.

Freitag: der Tag läuft so vor sich hin, doch mit den ganzen Niederschlägen hat die Luftfeuchtigkeit so ein wenig was von Dampfsauna. DAS ist so ma‘ gar nich‘ mein Ding.

*lange Zeit später, am frühen Abend*

So, jetzt mit ein paar chinesischen Instant-Nudeln im Bauch und einer klitze-kleinen Augenpflege in der Hängematte, die nächsten Zeilen der gelaufenen Woche.

Kurz war sie und viel ist es auch nicht geworden. Zweimal zum Job hin und zweimal zurück.
Meine Begeisterung darüber hält sich in Grenzen, also abharken. Der Blick nach vorne, mit dem Feierabend war Eintritt in den Urlaub angesagt. Doch bis dahin…

Die Jobrunde ging recht gut rum, zwei Anfahrten von Kunden entfielen, weil jene Brückentag gemacht haben. Im nahen Megadorf, der ersten Ablieferstation hielt sich der Verkehr in Grenzen. Auf der Ausfahrt hab ich dann bei B.O.C. gehalten. Liegt praktischer Weise auf dem Weg und nach dem Wegfall der Beschränkungen…

Der Laden war inzwischen wieder gut bestückt, außer…

…die Shimano Ersatzteilecke. Mein Gedanke war: „lass die Kassette im Laden eine Zehner oder Fünfzehn teurer sein, aber dann hast du sie.“ Aber es hing nicht eine 11-fach Kassette im Regal. Blöd gelaufen, aber damit war ja zu rechnen.

Ach ja, die anderen Geschichte, noch auf der Jobrunde selbst. Fahr ich also so am Treffpunkt weiter und stecke meine Nase mal in einen Weg, der eine Zufahrt zu Lippe sein könnte. War er dann auch. Während ich also im Schleich-Tempo meine Runde drehe, erspähe ich ein Schild zu einem Aussichtsturm.

Hier zu Hause wieder angekommen werfe ich einen intensiven Blick in die Onlinekarte und sehe den Aussichtsturm Klostermersch. Da haben wir also wieder was feines gefunden und damit auch ein frisches Opfer zum erkunden. *lach*

Ab da geht’s zumindest meinem Kopf wieder besser. Die Nase läuft aber immer sporadisch und Husten kommt auch noch immer wieder. Mensch, hoffentlich geht der Mist bald weg.

45.557km / 07.05.2021

Mai 8, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder/ do nature: das Leben geht seinen gewohnten Gang.

Donnerstag: nach zunächst recht passablem Tagesstart klebten die Pellen irgendwie wieder am Asphalt. Egal. Hauptsache es war trocken.
Nächster Punkt, es tut sich was. Am Schloss Schwansbell, oder besser gesagt kurz davor, wird ein Fitnessparcours hingezaubert.

Hätte ich hier auch gerne im nahen Heimatwald.

Am Job macht sich eine gewisse Dynamik breit. Die erste Stufe, schon gestern vorangekündigt konnte man bereits durchlaufen lassen. Man ist ja schon länger dabei.

Gerade eben war noch was von heute Nachmittag im Gespräch. Da hab ich aber die ersten Gedankenzüge nicht mitbekommen, weil ich nicht im Raum war. Lassen wir uns überraschen, ich liebe es.

Bikeklamotten: kurz vor Schichtende hatte ich mal ein Zeitfenster um mal die VeloToze aus zu probieren. Ich glaube vor großen einem halben Jahr gingen die ja – viral – wie man das so heute so nennt. Aber ganz ehrlich, ich mag diesen gehypten Begriff so gar nicht.
Jedenfalls hatte ich sie, so meine ich, für unter 10 Euro ordern können. Das war ein Versuch wert. Zum Glück hab ich sie wohlwissentlich in XL bestellt, was bis Schuhgrößen von 49 passen soll.

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Passen tun sie, sieht man ja selbst beim einen eher fetten Tourenschuhen. Aber der Weg dorthin ist mal nicht eben so gemacht und auch nicht ganz untricky.

Heimfahrt auf die Halde Humbert und damit mal wider zum Thema do nature, aber am Kanal entlang. Oben nur leichte Fortschritte.

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(hab mal ein Album <klick> zu dem „Projekt“ erstellt)

Gut, ich gebe zu, es hat sich nicht wirklich viel getan, aber wenigstens etwas. In dem Album kann man zwar sehen das es etwas mehr geworden ist, aber auf Grund der Trockenheit der letzten Wochen und natürlich auch der nächtlichen Kälte, kann man wohl kaum mehr erwarten. Gewachsen sind aber wohl auch nur die Vogelfutterkörner.
Von dem Discounter Bienenblumenzeugs ist nix gekommen. Aber die sind auch nicht hier vor der Burg auf dem Grünstreifen gekommen, wobei da von mir aus ein wenig mehr Wasser zur Verfügung stand.

Freitag: letzte Runde in der Frühe bin ich mit einer gutem Puffer nach der durchgezogenen Regenfront zum Job gekommen. Dabei hatte ich die VeloToze angezogen um mal zu sehen wie die sich so tragen.
Auch das mit dem Anziehen klappte besser. Man darf halt nicht so zaghaft sein und auch mal dran ziehen, dann hat man sie schon fast fix über die Schuhe gewuchtet.

Test: beim tragen selbst sind sie unauffällig und selbst an der Wade schnüren sie nicht wirklich ein. Das würde man beim Anziehen zunächst vermuten. Auch die Schweißentwickelung hielt sich in Grenzen. Selbst mit meinen dicken 600er Merinosocken war das kein Problem. Gut, es waren auch nur gerade eben feuchte 1c° draußen. Unter diesem Aspekt eventuell sogar eine Alternative zu den Winterschuhen? Weiter im Alltag…

…die 1c° erheiterten schon arg. Man braucht halt ein weg mehr um auf Temperatur zu kommen und auch der Vortrieb ist da nicht wirklich enorm. Wann wird es endlich wärmer?

Auf der Rückfahrt ähnliches Wetter wie am Vortag. Auch diesmal ging es wieder auf die Halde Humbert. Diesmal aber über eine andere Route, die Sesekeradroute um genau zu sein. Und dieses mal hatte ich eine Plastiktüte mit dabei. Denn die zweite Planzstelle hatte irgendwie nicht genug guten Boden. Also hab ich da mal heute was nachgelegt.

Da wird aber noch ein bisschen mehr drauf müssen. Und dann müßten mal die Temperaturen auch Nachts über 5c° bleiben, dazu noch ein wenig Nässe/ Feuchtigkeit und schon wächst da was.
Die Aussicht oben war aber auch wider genial. Zwar wenig Sonne, aber im Süd-westen tat sich eine Regenfront auf.

Nach der Ankunft an der Burg wurde dem CAADX mal ein gründlichere Schlauchwäsche verpasst. Das ganze fand im neuen Monatgeständer statt. Ist aber noch ungewohnt für mich. Auch die Kettenlängung wurde gemessen. Die Kette ist durch und wird dann wohl an diesem Wochenende einen Wechsel zum Opfer fallen.

Habt einen schönen Tag, ein nettes Wochenende und bleibt bitte gesund!

09:05Uhr & 44.323km/ 28.03.2021

März 28, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder/ car-to-go/ Alltag/ do nature: und da sind wir wieder, noch dem frisch eingegossenen doppelten Espresso an den Lippen, aber immerhin.

Irgendwie war es dann gestern Abend doch später geworden als gewohnt, aber ist ja auch egal. Heute geht’s mal wieder auf einen netten Besuch in die alte Heimat und da nur ein Tag zur Verfügung steht, also für An- & Abreise, wird der GOLF genutzt.

Gestern war hier im Hause noch ein wenig an Handgriffen angesagt. Zum ritterlichen Schlafgemach aber auch zum Schlafgemach des Jungritters wurden Übergangsleisten sauber angebracht, die Abstellkammer wurde eingeräumt und damit viele diverses an Gut welches im ehmaligen Gemach der Ältesten gelagert war runter geschafft. Dazu gehörten dann auch die Kühltruhe, Wäschetrockner, die Arbeitsplatte für die Abstellkammer und noch ein Schrank der stets im Treppenabsatzbereich für Handtücher steht.

Das hat sich natürlich alles zeitlich gut gezogen, war dann aber doch irgendwann alles an Ort und Stelle wie es sollte. Ich für meinen Fall hatte dann aber doch das Bedürfnis ein wenig frische Luft zu schnappen und so ging es auf eine eigentlich winzige, weil zeitlich eher kurze Radrunde raus.

Damit das aber nicht ganz ins Sinnlose abdriftete hatte ich eigens für diese Ausfahrt den Gepäckträger montiert an welchen dann auch beide fetten Radtaschen ihren Platz fanden. Hintergrund dazu lässt sich erahnen, erwähne ich hier aber nicht weiter.

Bike & Pack/ Test: ebenfalls montiert wurde der neulich ins Haus gekommene WOHO Saddle Bag Stabiliszer. Der soll ja bei mir hauptsächlich als Trinkflaschenhalterbefestigung dienen.

Ich schlüpfte also in eine Auswahl an Radklamotten, diese aber in eher warm weil sich ja den Tag über zeigte, daß von Sonnenschein mit sehr frischen Wind bis Hagel alles drin war. Das Wetter beruhigte sich zwar extremste, wobei nur der Wind blieb. Ich rückte aber aus, hilft ja alles nix.

Mit dem Ziel vor Augen und den fetten Gepäcktaschen am Bike war aber auch klar, Kilometer schruppen wird heute ma´ so gar nicht. Auch bei der Auswahl des Ganges an der Gangschaltung blieb es eher bei einem gemütlichen Joggingtempo. Die Sonne schien, der nahe Heimatwald bot ein wunderbares Farbspecktrum.
Irgendwo bin ich dann kurz rechts raus auf einen mehr als gut bekannten Trampelpfad, dort wurde dann mal wieder Erdreich aufgenommen und so gut beladen rollte ich dann weiter. Mit der Masse hinten in den Gepäcktaschen war das mal eine Erfahrung.

„Aha, so fühlt sich also Radreisen an, wenn man das Mannschaftszelt sowjetrussischer Machart mit dabei hat.“ So Dinge sind ja quasi unkaputtbar, eignen sich auch zum bergen eines T34. *lach* Dafür ist sowas klotzschwer.

Mir war das aber schnuppe, denn Ziel war ja klar gesetzt und wurde auch so angegangen. Wobei ich schon sagen muß…
…so leichte Bedenken hatte ich schon mit der Masse die Halde hoch zu fahren. Grob geschätzt hatte ich gute 15 wohl aber eher annähernd 20 Kilo Erde am Rad. Und ich schaue mal gerade nach *kurz später* in der Spitze hat die Steigung gut was mit 10%. Locker bleiben, sein Tempo finden und das ganze unter dem Aspekt des Bergtraining sehen.

Die Sonne gab alles, die Kraft reichte noch für ein schnelles Bild. Nach der ersten Runde wurde noch eine zweite gemacht und irgendwie hatte ich da noch mehr Masse hinten drin. Zu optimistisch gepackt? Egal, aber auch dieses mal kam ich trampelnd oben auf der Halde an. Ich finde das ja immer wieder verwunderlich wie schnell man sich eine gewisse Routine bei Bergfahrten antrainieren kann.

Das wichtigste ist, sein Tempo finden und so möglichst ohne groß aus der Puste zu kommen die Steigung hochfahren. Fängt man erstmal an über eine gewisse noch zu stemmende Atemfrequenz zu kommen, reicht bald der Saft in den Knochen nicht mehr. Trotzdem könnte ich mal schauen, ob es nicht doch noch eine Möglichkeit gäbe, an der verbauten Technik zu optimieren. Egal, oben angekommen abermals ausladen, alles nett herrichten und einsähen und dann…

…noch ein wenig die Sonne genießen. An dem Punkt kann ich aber nicht verschweigen, daß oben ein mehr als heftiges Windchen ging. Doch mit dieser Wetterstimmung fühlte ich mich irgendwie an scottland erinnert. Rauhe Natur aber eben wunderschön.

Nach ein wenig Luft holen kam der Blick auf die Uhr, Heimfahrt war angesagt. Das Runterrollen war natürlich kein Ding und unten angekommen wurde eine relativ direkte Strecke zur Burg genommen.

Dort angekommen noch einen Blick auf das Testobjekt…

…wo ich dann sagen kann, ja der erste Test war sehr gut. Mein dicker Hinter hat nicht einmal die mitgeführte Pulle kontaktiert, kann also so bleiben.
Drin steckte zwar nur eine 0,7Liter Pfandflasche, aber davon könnte man dann ja je eine auf jeder Seite mitführen. Unter dem Strich wären das dann immerhin satte 1,4 Liter die auf langen Radtouren ein deutlicher Schritt in Unabhängigkeit bedeuten wird.

Denn im Rahmendreieck ist ja noch Platz für eine weitere 0,7l Flasche sowie die große 1 Liter Zugriffs-Flasche. Mit der schrägen Montage und damit auch der Zugrifssfähigkeit während der Fahrt bin ich zwar sehr zufrieden, aber irgendwie…

Idee für später.

Morgengruß: ja und weil nun wieder eine gute Stunde tippen ins Land gezogen ist, bei mir wird es jetzt ein Frühstück geben und dann sehen wir mal weiter. Bis dahin wünsche ich einen nette Sonntag, geht ein wenig raus und schnuppert die Luft, aber vor allem bleibt gesund in diesen Zeiten!

44.060km/ 19.03.2021

März 20, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder: und schon wieder frischer Text hier am Tausendkilometer Blog.

Donnerstag: der Tag des Zahnarztbesuchs mit dem GOLF. Die Fliesenleger trudelten am Vormittag auf der Burg ein und schafften im Bad Fliesen an die Wand. Ach ja, am Abend Lasagne futtern ging schon wieder bestens.

Freitag: mal wieder radfahren. Die Wetterfrösche flüsterten was von bis zu -6c°. Hört, hört!
Der Blick auf das Thermometer im Burggarten gibt +2c° her, das vor der Burgpforte irgendwas knapp unter 0c°. Da es trocken bleiben soll, entscheide ich mich also für die geliebte Bikebuxe (Testbericht von mir folgt) anstatt der Regenhose. Nach dem restlichen Ankleiden nimmt der Tag kurzfristig einen eher ungünstigen Verlauf.

Bikedefekte/ B&M Ixon IQ Premium: ich also so draußen am CAADX und frickel gerade die Spikereifen rein, vernehme ich ein eher dumpfes aber unschönes – Klack!

Im Kopf schießt sofort der Gedanke durch:„Mist, jetzt ist der Beutel mit meinem Licht aus der Jackentasche geplumpst. Da wird die Ixon IQ wohl hoffentlich nix abbekommen haben.“ Leider bestätigte sich meine Hoffnung nicht, das Vorderlicht geht nicht an, weil sich das Akkufach nicht verriegeln lässt.

Wie gut das man so ein Vorderlicht in Reserve hat. Der Wechsel ist schnell vollzogen, Abfahrt. Die Defekte nehm ich mit. Man kann ja ma‘ gucken watt da so iss. Also heiter weiter.

Die Wahl der Spikereifen war klug. Auf den Straßen ein seichter Glitzer. Die Hauptachsen sind offensichtlich gestreut. Meine bevorzugten Nebenstrecke aber nicht, dafür sind sie aber verkehrsfrei. Ein nicht ganz unbedeutender Vorteil.
Die sehr eisige Brise kommt aus nord-ost, ich rolle also recht flott mit dem Schub vor mich hin. Die Naturszene ist sehr schön, ich entschließe mich für einen fixen Harken an den Lippeauen kurz vor Lünen her.

Am Job angekommen fühle ich mich bestens. Autofahrer zum Job hin und zurück ist halt nur Mist. *lach*

Der Standard mit Umkleiden geht geschmeidig von der Hand, die erste Sichtung der defekte Funzel ergibt, nur die Verriegelung ist defekt. Ich meine da ist noch eine im Fundus. Erleichterung und große Hoffnung.

Mittags: der Tag vergeht und die Sonne gewinnt die Oberhand. Praktisch bestes Radfahrwetter. Natürlich laufen Überlegungen woher es nach dem Feierabend geht?
Man munkelte was von einer Halde hoch. *grins* Diesmal aber mit aufgeladenem Handyakku. Man(n) wird ja klüger. Zur Not hat man vorsorglich noch eine Powerbank mit im Gepäck.

Und dann Abfahrt, auch wenn der Wind von vorne gut bließ, ich mußte tatsächlich etwas die Kleidung korrigieren, damit ich nicht überhitze. Das ist immer eine blöde Sache, denn man weiß ja nie so 100% wie sich das im weiteren Verlauf so entwickelt. Blöd ist aber man anfängt zu schwitzen, wenn man gegen den recht frischen Wind fährt. Ist ja anstrengend.
Meine Rechnung ging aber auf, aber auch, weil ich die Streckenwahl via der Kuhbachtrasse legte. Die bietet eine gute Portion Windschutz und so kam ich, auch mit gemäßigtem Tempo an der Zielhalde an.

do nature: schon das letzte mal als ich nicht auf die Halde Kissinger Höhe sondern auf die Halde Humbert

…gefahren bin, ist mir irgendwie aufgefallen, daß die Halde Humbert arg kahl ist. Da kann man doch was machen, dachte ich.

Also hatte ich ein paar Beutel mitgeführt, kurz vorher ein wenig Waldboden abgefüllt und jene dann in eine Mulde gefüllt. Auch wenn diese Mulde nur eher klein ist, irgendwann landen da noch ein paar passende Blumensamen drin und dann wächst da was. Ich denke auch, daß ich das wohl immer wieder mal machen werde.

Es fühlte sich jedenfalls gut und richtig an. Auch die Aussicht war, trotz der Kargheit, super. Was dann noch super war, war…
…das sich zu Hause ordentlich was getan hat. Die Fliesenleger haben ihr Arbeit soweit fertig gemacht, das nun auch alle Bodenfliesen liegen. Ein kleiner optischer Eindruck gefällig.

Ein paar Bilder und Textteilen dazu hab ich auf dem Bastelblog positioniert.

Sport & Alltag: am heutigen Samstags war es dann mal etwas entspannter. Dem treuen Fahrgerät wurde ein wenig Aufmerksamkeit geschenkt, aber wirklich nur ein wenig. Mehr war auch nicht nötig. Natürlich habe ich auch trainiert. Die Burgterrasse wurde dann auch noch von dem Moos und dem Dreck befreit, was dann auch schon der Tagesabschluss war.

Viel mehr mußte dann auch für heute nicht gemacht werden. Ich denke es reicht dann auch. Die nächsten Tage können kommen. Irgendwas nettes wird mir schon einfallen, bestimmt.  😉

Bis dahin, habt noch einen netten Tag und bleibt gesund.