Archive for the ‘do nature’ Category

Einladung-Sonntag/ 52.303km/ 07.08.2022

August 8, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ do nature/Outdoor/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: irgendein einen Blödsinn muß man ja machen.

Morgens: die Welt liegt noch schwer in den Federn, die holde Burgdame kam von der Nachtschicht und auch die noch im Hause lebenden Kids sind erst (gefühlt) kurz vor dem Morgengrauen durch die Burgpforte geschritten um die Nachtruhe anzutreten.

Nach einer weiteren Latte Macchiato und ein wenig Süßkram befand ich dann, daß es an der Zeit wäre auf zu brechen.

Der Plan im Kopf, Gepäckträger ans CAADX schrauben, Packtaschen und Camping Wasserkanister rein, noch ein wenig was anderes, aber auch auf jeden Fall das Espresso set-to-go und die Cocoon Hängeatte samt dem dafür notwendigen Geraffel.

Damit stand dann fest, es sollte zunächst auf Humbert gehen, dort den Wasservorrat aufstocken und dann ab dort weiter.
Das weiter hätte der hier im Dorf befindliche Kurpark sein können.

Dort ein nettes Plätzchen finden, chillig abhängen und sich bei Bedarf einen Espressi zubereiten. Soweit so gut, Abfahrt und mal locker treten.

Draußen schien inzwischen die Sonne stramm und ich dachte mir so:“wenn jetzt doch der Hunger kommt, wäre ein Frühstück gut.“
Damit ging die Fahrt zunächst zu einem gut bekannten Bäcker, wo es dann zwei nach Wunsch belegte Brötchen gab.

Der Schwenk ab nach Humbert führte noch an der wasserspendenden Stelle vorbei und dann ging’s schon aufwärts.

Oben angekommen wurden erst die Wasserkanister entnommen und dann das Andere.

Das Andere waren noch ein paar Weizensamen die ich noch lagernd hatte, sowie ein kleine Portion Blumenerde. Diese wurde dann alles auf das 2021 Beet verteilt, angegossen und mit einer zweiten dünnen Blumenerdschicht abgedeckt.

Das restliche Nass der ersten wurde verteilt, anschließend zwei weitere Wasserladungen nach oben gebracht.

Mit der Menge schien das zu reichen, stellenweise versickerte das Wasser nur noch zögerlich, ein gutes Zeichen für eine mehr als ausreichende Menge.

Oben war es natürlich wieder schön, halt wie immer eine ganz eigene Stimmung. Oben bleiben und frühstücken wäre eine Option gewesen, aber bei der Sonne… .

Tatsächlich hatte ich beim packen noch daran gedacht das neue Tarp mit den Tarpstangen mit zu nehmen, hab‘ s dann aber doch sein lassen.

Wäre zwar ein guter Sonnenschutz gewesen, aber Sonntags ist da auch oft mehr Besuch. Und unauffällig bleiben war ein wenig die Devise.

Dann mal die Abfahrt mit dem nächsten Tagesziel angehen.

(<klick> Augustalbum mit neuen Kurzfilmen)

Durch den Lippepark hindurch, über die beiden weißen Brücken und dann straight Richtung Osten. Bis…
…ich aus dem Augenwinkel bemerke, da steht doch ein Tor sperrangelweit offen.

Wie ich schon erwähnte konnte ich mir gut vorstellen, daß das nicht uninteressant sein würde. Und wenn einmal die Neugierde geweckt ist, dann huscht man da auch durch.

Auch auf die Gefahr hin das ich mich ein wenig wiederhole, die Weiterfahrt brachte mich dann an ein nettes Plätzchen.

Dort verblieb ich auch eine gute lange Weile und genoss die Ruhe in der Natur.

Ein Fischreiher konnte ich am nördlichen Knick des alten Lippearm entdecken und eine bunten Specht erspähte ich auch.
Der Fischreiher hatte was gegen Fotos, war da wohl sehr scheu und machte sich von Acker.

Das waren aber auch gute 20-30 Meter, selbst mit dem Zoom wären das eher mauschige Bilder geworden. Aber er sah mich wohl, beobachtete mich und ist dann weg.

Der Specht hingegen verrichtete sein Werk schräg links über mir. Gehört hatte ich ihn, nur das mit dem sehen war so ein Ding.
Er wuselte etwas ziellos, so mein Eindruck, von Ast zu Ast und ab einem Punkt hatte mein Auge ihn fokusiert. Aber für ein Foto hätte es nie im Leben gereicht. Zu schnell der war der kleine Piepmatz.

Jedenfalls glitt die Zeit entspannt dahin, ich tippte immer wieder den Kopf aus der Cocoon schauend sinnbefreites Zeug in Blogbeiträge bis ich irgendwann befand, es sei Zeit aufzubrechen.
und so würde die gemütliche Ecke eingeräumt, noch kurz umgeschaut ob man nicht ausversehen was hat liegen lassen und dann wieder los.

Bevor es aber final auf den Heimweg ging, fuhr ich den Weg noch bis zum Ende. Aber außer dem Zugang wo ich nun war, konnte ich nix vergleichbares erspähen.

Am Ende des Weges ging es nur steiler hoch und man kam auf das dahinter liegende Plateau.

Das war für mich dann auch der Endpunkt der Erkundung und ich drehte um. Eine letzter Blick in die Abfahrt Richtung…

…dann die Rückfahrt. War doch schön, aber ob man dort nochmals so leicht hin kommt?

Außerdem so ungestört? Denn auf dem Weg den ich zum Abschluss noch erkundet hatte standen zwei Aussichtsstände wie sie ja von Jägern genutzt werden.

Grundsätzlich hab ich nix zu verbergen, möchte mich aber auch nicht mit Diskussion jedwede Art abgeben. Wer weiß wie so Herren einen Aufenthalt dort sehen.

War schön, also alles gut.

Euch einen netten Montag und bleibt bitte gesund!  😉

Durchhalten lohnt/ 52.284km/ 05.08.2022

August 6, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Hitzefahrten +20c°/ Bike- & Biketouren Bilder: irgendwie muß und wird es schon weiter gehen, da müssen wir jetzt durch. Prinzip Hoffnung.

Donnerstag: am Job steht eine Kombination aus zwei Jobrunden an. Am Vormittag was übernehmen um dann, am Stall angekommen eine andere Nachmittagsrunde durch zu ziehen. Das ist schon bei normalem Wetter – sehr beliebt – bei mir. *rümpf die Nase*

Um zum Job zu kommen hatte ich ursprünglich die eventuelle Idee für eine weiter Wasserverteilung auf Humbert hoch zu fahren.
Doch die Wärme motivierte mich nicht wirklich dazu, zumal zwei digitale Wetterfrösche was von besseren Regenereignissen in der kommenden Nacht angesagten.

Prinzip Hoffnung, es sollte dabei genug Nass für die Pflanzenwelt runter kommen, aber es sollte sich auch ein wenig abkühlen.

Als Ersatz gab es dann die kleine Schleife durch das Grün am Bodendenkmal Bummannsburg. Mal so von der anderen Seite gefahren und dann noch in den frühen Morgenstunden hatte das was.

Kleine Schrecksekunde

Kurz vor‘ m Stall quasi auf den letzten Metern asphaltierter Radroute erspähe ich einen Tacken zu spät einen nicht unerheblich kleinen, oder eben großen groben Stein in der „Flugbahn“ liegend.

Während ich ich denke:“oh Mist“, schieße ich mit dem Vorderrad schon genau über dessen hochkant stehenden Kante. „Reifenschlitzer oder nicht“, schießt es durch den Kopf. Eine Zeit lang beobachte ich den Vorderreifen und versuche auch zu erfühlen, ob da was auf Grund von Druckverlust schwammig oder platt wird. Ich hatte Glück, nix passiert.

Auch nach dem Schichtende kann ich bei der Sichtkontrolle keine Schäden entdecken. Puh!

Meet & greet: und wie ich da so am Südufer entlang rolle erspähe ich schon vom weitem den Husky Man. Man grüßt sich, ich ziehe weiter.
Stehen bleiben und plauschen ist bei der Wetterlage, eher schwühlwarm, nicht mein-der Plan.

Was mir noch auffällt, da durch das ich wohl ein viertel Stündchen später dran bin, kommen mir gleich zwei Dreiergruppen von Radfahrern entgegen. Überhaupt viel mehr Radverkehr als sonst. Seltsam.

20c° schon bei der Ankunft, hatte ich es doch geahnt, duschen wäre nett gewesen. Kommt aber eventuell an einer Hand voll Tagen vor. Puh!

Nächstes Tagesziel, bevor ich am Vormittag eine Jobrunde übernehme, an einer Schnellbäckerstelle halten und Brennstoff aufnehmen. Leberkäsesemmel war angedacht. Doch der Chef selbst hatte vergessen den Leberkäs rechtzeitig in den Ofen zu schieben. Schade, blöd gelaufen.

Freitag 08:23Uhr: trotz das der interne Wasserhaushalt ungünstig eine Stunde vor dem Wecker sein Recht einforderte, ging’s dann recht manierlich an den Start.

Mit dem üblichen Heißgetränk intus wurde die kurze Regenbuxe übergestreift um sich in Richtung Westen auf zu machen.
Hier und da ein wenig Schauer oder Landregen, große Nässeattacken blieben aber aus. Auch die Bodenfeuchte, wegen der Radschuhe und Socken, war überschaubar.

Fix in den Stall, frisch machen, unkleiden und dann erstmal die gesamte Bude auf Durchzug stellen. Was war da ein Mief drin.

Die Jobrunde wurde vorbereitet und dann bin ich auch schon los. Erster Stop beim nahen Discounter, Futter einholen um sich was hinter die Kiemen zu werfen. Irgendwie hatte ich verdammt nochmal Hunger.

Mit den drei kalorienreichen Teilchen im Bauch hängt man aktuell in der Warteschleife. Und das obwohl ich hinter den LKW’s her bin. Ist aber auch egal, ist ja nicht heiß. 18c° stehen an und es soll um die Mittagszeit herum weiteren, dann auch deutlich mehr Niederschlag geben.

Hoffen wir mal, gut für’s Grün.

11:33Uhr: es hat nur noch 17c°. Wird Zeit die Winterkleidung im Schrank nach vorne zu holen. *lach*

Endlich kann man sich von der Hitze erholen, säuft nicht den ganzen Tag Wasser, schwitzt nich wie blöde und muß auch keine Parkplätze im Schatten suchen.

Überlegungen für nach dem Feierabend: doch eine nette verlängerte Rückfahrt?

Do nature: ja und nach ein paar Überlegungen hin und her, das Wetter schien einen auf unbeständig in Richtung Regen zu machen, denn am nördlichen Himmel war stets ein gut dunkles Wolkenband zu sehen, ließ mich zu der Überlegung kommen, doch einen Ausflug rauf auf Humbert zu machen.

Von der Strecke her hätte ich bei einem Guss entweder unter einer Kanalbrücke abwarten können, oder ab in die Burg rollen. Beides traf nicht ein, also kam ich südlich am Kanal entlang an.
Oben wurde das Wasser verteilt, auch wenn es nicht wirklich so nötig war. Aber wenn man es schon dabei hat. Außerdem war nicht viel hier an Regen runter gekommen (der Kollege der im Sauerland war meldete hingegen Land unter). Ist also alles südlich durchgezogen anstatt hier ein wenig mehr abzulassen.

Mit der Abfahrt noch eine klitzekleine-kleine Schleife durch den Heimatwald, die Aussicht genießen.

…und sonst?: ich hatte berichtet das ich im bekannten Sportkaufhaus Ersatz an Trinkflachenhahlter besorgt hatte. Gut, ich gebe zu, ich war da wohl etwas sehr optimistisch oder ich habe das Prinzip noch nicht begriffen.

Denn irgendwie wollte keinen Flasche, und das schon im Stand, nicht richtig in den Teilen halten. Vielleicht hätte ich sie noch zurecht biegen können, aber das war jetzt nicht mein Plan. Letztendlich fand ich bei einem zeitlich passenden Fenster in einem anderen Sportkaufhaus noch ein paar herunter gesetzte Lezyne Trinkflachenhahlter. Das Alu war deutlich dicker und alles so aus als das es passen würde.
Zur Sicherheit griff ich mir aber eine Radtrinkflasche aus dem Regal und prüfte das nach.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Jedenfalls saß die Trinkflache im Lezyne Power Cage bombenfest. Ich hatte schon ein wenig Kraft auffinden müssen, um sie überhaupt da rein zu bekommen. Auf jeden Fall schauen die Flaschenhalter von der Machart her nochmals deutlich besser aus, als der vorherige Neuerwerb.

Naja, und mit den beiden 1l fassenden Blumengießwasser gefüllten Flaschen bestanden sie auch die erste Testfahrt.

Das war dann der lausige Rest von dieser Woche, morgen ist erst ma´ Samstag. Mal sehen was so läuft? Man munkelt Training stünde an und ein wenig Leben mit oder in der Hängematte könnte auch gut sein.
Da hab ich noch ein zwei Ideen die getestet werden wollen. Ach ja und Caffee wird’s wohl auch geben. Das ist quasi unumgänglich.

Habt also einen netten Tag und bleibt bitte schön gesund!  😉

 

 

 

Bruthitze II/ 52.199km/ 03.08.2022

August 4, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Hitzefahrten +20c°/ Bike- & Biketouren Bilder: gut, nachdem ich am Montag für eine Routinekontrolle beim Onkel Doktor war und vorab das CAADX einsammeln konnte, ging es darum mal wieder in die Pedale zu treten.

Dienstag: das es anfänglich frisch war berichtete ich ja bereits.

Pedale kreisen lassen war also angesagt, denn ein wenig Aufgabenstellung stand an. In der Wartung beim Schrauber wurden nicht nur die neuen Hinterräder kontrolliert, sondern auch noch mal Hand an die Gangschaltung gelegt.
Jene zeigte sich auf den Fahrten nach dem Schaltzugwechsel nicht immer auf voller Höhe was ihre angedachte Funktion anging.

Doch Herr Schricke hatte da so einen Verdacht und ging dem nach. Der Verdacht lag auf einer kleiner Kunststoffabdeckung die einen, im wörtlichen Sinne reibenungslosen Verlauf des Schaltzugs am Schalthebelausgang gewährleisten sollte.

Da jenes kleine Teil aber am Schalthebel für die Schaltung (zu hinten) nicht vorhanden war/ ist könnte es da zu übermäßigem Wiederstand kommen. Merkwürdiger Weise, am linken Schalthebel ist das Teil vorhanden. Naja und das wollte halt getestet werden.

Leider stiegen dann die Temperaturen wieder nahe an die 30c°, aber zum Glück hatte ich eine seicht schiebende Brise von hinten.

Ach ja, da hat wohl wer Offizielles mal an der Kanalseite zur neuen Hafencity Bergkamen die Heckenschere bemüht.

(<klick> zum neuen Augustalbum)

Erst heute früh dachte ich noch :“so langsam wird’s da aber immer enger“, so hatte sich also diese Feststellung am Nachmittag schon erledigt.

17:11Uhr: und so im schattigen Burggarten hockend, die Füße in einer Wanne mit relativ kühlen Wasser geht’s.

Zumindest hatte heute die Schaltung recht gut funktioniert. Da gab’s also nix zu beanstanden, wenn auch in Nuancen… . Aber so feinfühlig bin ich da jetzt nicht.

Sport: dumm ist nur, das heute mal wieder meine Trainingseinheit ansteht. Auch wenn es wie ein paar Zeilen weiter oben schon erwähnt, im schattigen Burggarten angenehm ist, die Tendenz geht eher auf das Wohngemach. Man wird sehen.

Mittwoch: mit den ersten Zeilen beim Espresso-Frühstück ist noch alles gut. Gleich geht es los.

08:41Uhr: da ich auf der gestrigen Fahrt irgendwie den Eindruck hatte das die Reifen doch arg Walkarbeit ausführen, hatte ich vor der Abfahrt mal den Luftstand aufgefüllt.

Wie sich dann bei den ersten Meters heraus stellte, war das mit der Luft nicht die schlechteste Idee.
Jedenfalls auf Asphalt rollte das gleiche einen guten Tacken flotter…

…nur auf eher weniger glatten Oberflächen, im speziellen am Channel, wurd‘ s wieder holperig. Und so hab ich dann auf halben Weg wieder etwas Luft abgelassen. Muß dann später doch nochmals den idealen Luftdruck austarrieren.

Ansonsten dann doch wieder wärmer. Man(n) mutmaßt eine höhere Luftfeuchtigkeit, als zunächst angenommen. Am Job angekommen fix frisch gemacht, die Post erledigt, was ja bei der Jobrunde extrem überschaubar ist, um anschließend dem Kalorienkonsum vorzubereiten aber auch direkt zu frönen.

Ein Burger samt einer Tomate stand als erstes an. Anschließend ein Joghurt mit einer Banane und einer kleinen Hand voll Nüssen gepimpt. Wohl bekommts.

11:46Uhr: puh, das Wetter und das ganze Futter verlangte dem Kreislauf ein paar mehr Fingerübungen ab. Eine Coke bot da zusätzlichen Schub und so ging‘ s ab dem frühen Mittag wieder „geradeaus“.

Wer braucht so ein Wetter! Einfach mur ätzend.

Am Abend: insgesamt kam ich mit der Jobrunde sehr passabel vom Fleck und trudelte so zeitig m Stall ein. Doch so richtig zog es mich nicht raus. Aber die stickige Luft im Inneren war auch noch wirklich meins. Dann also mal doch los, ein wenig Gepäck in flüssiger Form hatte ich verladen. Nicht der schlechte Plan.

Trotz der doch intensiven Wärme kam ich manierlich am Südufer entlang, leider aber wieder Jungvolk was sich in der Sonne aalt. Mal sehen, da wird morgen früh bestimmt wieder Müll rumfliegen. Auch wenn es gut lief und ich regelmäßig zur Wasserpulle griff, eine kurze extra Trinkpause unter einer Brücke mußte einfach sein.

Die Literflasche leerte sich zusehends. Das gute bei der Hitze ist ja, daß schwitzfeuchte oder eben nasse Kleidung ratz-fazt im Wind trocknet. Aber nett finde ich das trotzdem nicht. Da ich also nun genug Trinkwasser für mich hatte, wurd´s dann Zeit doch das. angesetzte Zielareal zu erreichen.

Do nature: am Ausstieg vom Channel drehet ich in den Südwind, der wie ein Föhn war. Langsam erklomm ich Humbert und sah sofort, man hatte an den Wegarbeiten weiter gemacht. Inzwischen ist ein Großteil der Unebenheiten beigearbeitet. Selbst oben am Haldenplaeau war man schon angekommen.

Gut, warten wir mal ab, was das so bringt. Denn als ich mein Mitbringsel so auslade sehe ich schnell, da ist eine Stelle wo was Verkohltes drin liegt.

Zwischen den Wasserflaschen und auf Höhe des schwarzen Packsacks (für meine Wechselwäsche) zeige ich mit dem Finger auf die Feuerstelle.
Nun gut, zumindest sauber gemacht und Müll lag auch keiner rum. Kann man mit leben.

Ich verteile die Wasserration…

…und vermerke die Birke kommt immer besser. Natürlich hat auch sie ihre Portion abbekommen.

Aber auch dort oben auf der Humbert war es noch gut warm, da half auch die Brise aus dem Süden nix. Also ab zur Burg und Feierabend machen.

Habt einen erholsamen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Umspektakulär/ 52.026km/ 26.07.2022

Juli 27, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Hitzefahrten +20c°/ volle tausend Kilometer/ do nature/ Sport/ Bike- & Biketouren Bilder: der Montag Morgen startet wie gewohnt, auch wenn die Nacht sehr viel Abkühlung brachte, erholsam war sie trotzdem. Ja logisch. Manchmal schreib ich auch ganz schönen Mist. *lach*

Da erneut ein planerischer späterer Jobstart anlag, nutze man die Zeit für eine Auffahrt auf Humbert.
Auch wenn es in der letzten Woche ein paar mehr Regen gab, die darauf folgende Wärme/ Hitze wieder gepaart mit Trockenheit, ließ zumindest eine Inspektion ratsam erscheinen.

Aber wenn man eh schon mal oben ist, kann man gleich eine kleine Rutsche Wasser verteilen.
Das wurde dann auch so gemacht und erneut belohnt. Ich sah deutlich, daß der eine oder andere Wuchs, und hier vor allem die „einheimischen“ Planzen die bei der Grünschnittaktion Federn lassen mußten, hatten sich sichtlich erholt.

Natürlich vorzugsweise dort, wo ich ihnen auch ein wenig was Gutes hab zukommen lassen. Erstaunlich fand ich, daß es unten im Tal zumindest gefühlt kühler sei. Der Bryton Tacho zeigte grob 14c°. Oben war es dafür deutlich wärmer und das auch, obwohl oben der Wind besser ging. Seltsam.

Doch mit der erfrischenden Kühle hatte es sich dann auf der Jobanfahrt bald erledigt.

Je mehr die Sonne über dem Horizont stand, des so mehr kletterte das Thermometer. Zum Abschluss standen zwar nur 16c° an, aber irgendwie war das deutlich wärmer, oder die Luft war feuchter?

Nachmittags: die Heimfahrt war irgendwie erträglich, doch für meinen sportlichen Teil des Tages wurde lieber das UG im Burginneren aufgesucht.
Beim frühen Abendbrot, hatte ja heute eine kurze Schicht, bekomme ich die Rückmeldung von Bike24.de, daß meine neuen Pedale auf dem Postweg aufgegeben wurden.

Unwiderstehlich ist für mich das Abendprogramm auf ARD/ Das Ersten. Geboten wird werbefrei, was mich um so mehr lockt, Der Vorname.
Immer wieder bestens wenn eine kleinen Gruppe an Leuten einem Handlungsstrang folgen und auf diesem Weg sich über Gipfel zu Gipfel arbeiten und dabei auch mal kleinere Überraschungen/ Offenbarungen schauspielerisch gekonnt vorgetragen werden. Das nennt man dann Spannungsbogen. Nett dabei ist natürlich auch der Humor.

Und so fand man mich auch noch zu späterer Stunde vor der Glotze, ein wenig Lakritz futternd und eine schöne kühle Fassbrause schlürfend.

Dienstag: natürlich komm ich entsprechende gehemmter in den Morgenstunden aus den Federn. Das Training vom Vortag zieht aber auch am „Akku“.
Innerlich zögere ich noch, ob es ich eine weitere Runde auf Humbert machen sollte? Denn für den Mittag bis frühen Nachmittag hat man tatsächlich eine weitere Regenneigung voraus gesagt.

Draußen ist es sehr angenehm, da es aber schon gut nach Regen ausschaut, gibt’s nur einen kleinen Harken um am Kanal dann die Fahrt zum Job fortzusetzen.

(Julialbum <klick>)

Es zieht sich zu und tatsächlich gibt es Sommerregen. Da es kurz vor’m Job ist juckt das weniger, hingegen…
…ich mir einen Riegel zwecks Stärkung unter einer Brücke stehend verinnerliche.

Nach der Ankunft, frisch machen, neu ankleiden und zusätzlich gibt’s zwei Frischbrötchen.

Den Vormittag über heitert es auf, regional dünnt die Wolkendecke aus und immer wieder kommen Sonnenstrahlen durch. Der Kopf fängt an zu rattern, eine nette Heimfahrt eventuell dann noch auf Humbert hoch? So oder so die 52.000km werden fallen.

Ach ja, am Vormittag noch mit Fahrrad Schricke telefoniert, am Freitag kann ich das Rad mit dem zweiten neuen hinteren Laufrad reinreichen. Er wird dann alles prüfen und in Sachen Schaltung und der nicht ganz so reibungslosen Funktion hatte er einen Verdacht geäußert.

Am Abend: nicht ganz so zeitig Feierabend und dann noch eine gute Brise von vorne. Aber solange das Thermometer kaum über die 20c° steigt, nimmt sogar das in kauf.

Es geht wieder am Südufer entlang, der Müll von den heißen Tagen liegt immer noch rum. Ob sich da mal einer was annimmt? Sind einfach nur kacke aus.

Da ich *hüstel* rein zufällig eine kleinere Menge gut gefüllter Wasserflaschen mit on board habe, geht es ein Stück weiter geradeaus, dann knapp rechts ab um in einer Schleife dann den Anstieg zu machen. Ein wenig wundere ich mich schon in der Zufahrt, man hat den Randbereich erweitert und mit zusätzliche Schotter versehen. Als ich vor der ersten Rampe stehe sieht die Sache dann so aus.

Die Wegausbesserungsarbeiten enden aber auch schon nach dieser ersten Steigung. Mir soll’s recht sein, passt schon. Mal sehen wie lange die Nummer dauert und wie gut das dann wird?

Ich lasse mich also nicht beirren und Kurbel langsam aber stetig hoch, drehe eine Runde zu der Fläche, halte an, entlade…

…und lege das Rad in die Parkposition. Das Wetter ist bestens, nett warm, eine schöne Brise und auch wenn man Umgebungsgeräusch hört, die Geräuschkulisse der Halde hat ihren eigenen Klang.
Man dreht seine Runde und entleert das kostbare Nass.

Überall sprießt es in kleinen Schritten. Die einheimischen Planzen wo der Mann mit der ganz großen Schere drüber ist zehren von den geringen Wassermengen die ich ihnen zukommen lasse. Außerdem verweilen sie ja auch in einem schützenden Steinbeet mit noch ein paar Hände voll Erde.

Die kleinen Birken schöpfen auch wieder Kraft. Es wird aber wohl noch Jahre dauern, bis sie wieder so „groß“ sind, wie sie vor dem Schnitt waren. Eine echte Schande und für mich heute noch sehr bedauerlich.

Dafür werfen die wenigen Blumen vom Beet 3. aus dem Jahre 2021 ihre Farbe mit ins Spiel und auf dem Beet 4. sprieße seltsame Pflanzen hervor. Was das mal wird?

Einen Augenblick hocke ich mich wie so oft hin und sehe Bewegung im Blickwinkel.

Ein Grashüpfer machte es sich in der Nähe des Ahorn bequem. Ob er mich wohl angeschaut hat? Für ein shooting hielt er wenigstens still. Ich fahre runter und halte in der ersten Kurve.

Ein Bild muß noch sein. Der Blick in die Ferne, dann rolle ich gen Burg und komme vor einem weiteren aber sehr bescheidenen Schauer an.

Das CAADX hat nun mehr als 52.000 Kilometer auf der Uhr.

Euch auch heute einen netten & brauchbaren Tag, heiß soll es ja nicht wirklich werden, und bleibt bitte gesund!  😉

Gemischtwaren-Woche II/ 51.932km/ 22.07.2022

Juli 23, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Hitzefahrten +20c°/ do nature/ Bike- & Biketouren Bilder: die letzten beiden Arbeitstage in dieser Woche stehen in Schriftform an.

Donnerstag 05:05Uhr: hier regnet es schon seit Stunden, es muß so gegen eins in der Nacht angefangen haben. Denn zu diesem Zeitpunkt verlangte mein Wasserhaushalt nach etwas Aufmerksamkeit. Aber schon gestern Abend mit dem Zubettgehen war ganz schön was los am Himmel. Von Westen her zog eine gute Wetterfront ran, die dann auch wenig später ordentlich einen auf Stimmung machte.

Zum Glück sind aber auch die Temperaturen gut runter gegangen. Es dürfte was mit 20c° draußen sein.
Doch bei dem intensiven Regen überlege ich tatsächlich, ob ich nicht besser mit dem Golf fahre, was ich ja nur sehr ungern tun würde? Wobei der Wetterfrosch sagt, ab sechs soll es wieder aufhören.

Aber den Hyp die Klamotten trocken zu bekommen ist ja so´n Ding. Regensachen bei den Temperaturen werden zwar den Regen von außen abhalten, dann aber von innen schweißnass sein. Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, wann wir das mal so hatten?

Anderseits könnt ich einfach eine zweite Radbuxe mitnehmen und für die Radschuhe hab ich ja einen Heizlüfter am Job. Ein Trikot/ Oberteil wird nach dem Schichtende auch noch vorhanden sein.

Egal, ist auf jeden Fall gut für die Natur und damit für die Pflanzenwelt. Ach ja, hell scheint es heute auch nicht wirklich zu werden. Kein Wunder, bei dem Regen.

08:41Uhr: die Jobanfahrt verlief bestens! Knapp vor dem Verlassen der Burg kappte der Regen seine fleißige Tätigkeit und ich konnte trocken zum Job radeln.

(Julialbum <klick>)

Dabei boten sich mit erneut schöne Bilder, auch mit knapp an die 20c° war das Wetter gut erträglich.

Der Rest vom Tag: verlief gemischt, ein paar Zeilen dazu gab es ja schon. Nachdem das dann eher suboptimal gelaufen war, ich so auch den sportlichen Teil ausfallen lassen mußte, weil wegen keine Zeit mehr, ging es dafür entspannt am Südufer entlang zur Burg.

Es war brauchbar warm, der Wind schob ein Stück weit von hinten, trocken war es auch, aber vor allem fast menschenleer.

Leider mußte ich unter einer der ersten Brücken stoppen und mir mal zwei Riegel in den Schlund fallen lassen.
Irgendwie war mein Akku leer und es wurd ein wenig mehr kraftlos aber auch schummerig. Danach lief der Motor aber wieder rund und der Heimfahrt stand nix im Wege. Am wenigsten Handtaschen. Noch ein letzte Bild, kurz vor der Zufahrt zum Beversee…

…wo ich dann aber nicht her bin. Auf der Burg angekommen wurde alles entladen und sich eigentlich noch ein paar Minuten nett auf die Burgterrasse gesetzt. War es bis dato trocken geblieben, mußte es ausgerechnet dann anfangen leicht zu nieseln.

Ein wenig ärgerlich, denn die Tage war es zu heiß draußen und jetzt wo wir wieder normale Temperaturen haben…
Also fix rein und in die Dusche gehuscht, Sachen für den Folgetag gepackt und dann an den Futtertrog gesetzt. Feierabend!

Freitag: nach einer weiteren erholsamen Nacht noch ein wenig schlaftrunken das schubbringende Getränk genippt. Draußen machte es nicht den Anschein als das es wirklich hell werden wolle.

Bewölkung und scheinbare Regenneigung ließ mich den Kontrollgang vor die Burgpforte machen.
Ein zusätzliches Radtrikot war die Folge. Dann Abfahrt, was dann auch noch etwas zäh anlief. Der Vortag mit der nervigen Verkehrssituation lag noch in den Knochen. Einfach rollen lassen, wird schon.

Zu meinem Erstaunen treffe ich einen anderen Radfahrer am Kanal. Er ist *Trommelwirbel* ohne Strom auf einem Mountainbike unterwegs. Ja er überholt mich dann sogar.
Juckt mich kaum, denn natürlich schiebe ich ihn mit Abstand vor mich her, bis er abbiegt und verschwindet.

Am Stall angekommen die üblichen Handgriffe und ein kraftbringendes Frühstück aus Joghurt, etwas Obst und Nüsse. Dann geht’s zeitig in den Tag.

12:55Uhr: Halbzeit auf der Jobrunde, ich werfe mir meine Stullen rein. Dabei fällt mir ein, ich hatte gestern vergessen den Riegelvorrat wieder auf zu füllen. Zum Glück hab ich genug im Spind, darf nur gleich nicht vergessen.

Am Abend: natürlich hab ich vergessen die Riegel aus dem Spind umzulagern, aber nötig waren sie auch nicht. Seltsamer Weise hatte ich kurz vor der Abfahrt noch mal dran gedacht. Dafür war die Rückfahrt aber auch gut zu gebrauchen, auch wenn es mit einer guten Portion weniger Elan nach vorne ging.

Auf der Burg angekommen die üblichen Handgriffe, nicht aber ohne dem CAADX eine weitere Schlauchwäsche zu verpassen. Man munkelt das dieser Part einher gehen wird mit weiteren Feinarbeiten am Fahrgerät.

Sport: dann ging es an den nette Teil des Tages, dem kleineren sportlichen Programm zwecks Gesunderhaltung. Bei bestem Wetter und ohne große Sonne war das ein wenig Genuss so auf der Burgterrasse. Dann duschen, Bauch voll schlagen und chillen.

Ach übrigens, wer sich über die letzten beiden Titel Gemischtwaren-Woche gewundert hat dem sei gesagt, es hat was mit den angesetzten Jobrunden zu tun. In dieser Woche gab es zwei Kern-Runden und an einem Tag, dem Dienstag, noch eine zusätzliche Nachmittags-Runde. Deshalb gemischt.

Euch ein nettes und erfrischendes Wochenende und bliebt bitte gesund!   😉

Gemischtwaren-Woche/ 51.858km/ 20.07.2022

Juli 21, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Hitzefahrten +20c°/ do nature/ Bike- & Biketouren Bilder: gleich vorab, noch am…

Montagmorgen: …getippt so die richtige Vorfreude kann ich bei der angesagten Woche nicht entwickeln.
Der Montag sollte noch in ganz nett verlaufen. Vom Job her steht für mich eine Jobrunde an, die gefühlt erst gegen Mittag startet, weshalb ich auch den letzten Bericht erst am frühen Morgen in Ruhe fertig getippt habe, sowie Datensicherung betrieben und dann immer noch entspannt zum Job bin.

Vorschau: am Dienstag, dem angesagten Hitzetag, darf ich das gleiche Programm zwar am Vormittag machen, steige dann aber auf eine sehr beliebte *hüstel* Nachmittagsrunde ein. Ganz unnett dabei, der letzte Kundenkontakt wird mit Stand- u. Wartezeit sein und ist leider auch dafür bekannt, ja wenn auch nötig, daß es gerne mal ein wenig länger dauert. Ganz dumm dabei, einen Parkplatz im Schatten sucht man vergeblich, aber auch das stehen mit laufenden Motor und Klimaanlage wird nicht der Burner sein. Man wird sehen.

Für den Rest der Woche darf ich dann von diesem Nachmttagsteil auch den Vormittagsteil abspulen. Zum Glück sind es dann nur noch zwei lange Tage, denn der Freitag ist, wie so oft bei solchen Runden, kürzer gestrickt.

Montag 13:15Uhr: die Jobrunde lief passabel, hatte sogar einen Mitfahrer zum auffrischen mit on board.

Aber bis es soweit war, hab ich mich auf ein paar bekannten Radtrassen rumgedrückt. Mit dem Öffnen der Burgpforte war klar, ein klein wenig mehr Kleidung könnte nicht verkehrt sein. Auch auf die Gefahr hin, wieder unterwegs abzulegen.

Und so ging es denn bei noch sehr angenehmen 13c° los. Ein paar Abstecher für Sichtungen im kleinsten Umfang wurden gemacht und Bilder.

(Julialbum <klick>)

Ja und wie das dann so war, tatsächlich wurde das eine oder andere Kleidungsstück während der Fahrt wo im Gepäck verstaut.

Am Job dann nur schnell rein, kurz frisch machen, die paar Schriftstücke in die Postkiste packen und Abfahrt.
Trotz gesperrter Brücke bei Lüdenscheid, dem Zielgebiet für die ersten Anfahrten, nur knapp zehn Minuten länger gebraucht. Machte aber nix, zum einen ist das Zeitpuffer groß genug und man war ja auch zeitig los.

Leider wurd‘ s dann doch muckelig warm, was die Jobblechbüchse aber dank Klimaanlage kompensierte.

Was die Heimfahrt mit dem Rad angeht, das Hirn rattert wo auf welcher Strecke am meisten Schatten sein könnte. Der Plan bleibt fast erfolglos, da die Zuführung zur Kubachtrasse wegen einer quer verlaufenden Straßen-Großbaustelle gesperrt ist. Es gilt also eine andere Zuführung zu finden.

Doch mit der Abfahrt bei den guten Temperaturen, 34c° hatte ich in der Spitze, ging es dann doch erneut am Südufer entlang. Dann wurde aber auf die waldige und damit schattige Strecke um den Beversee geschwenkt und ab dort dann noch die eine oder andere bekannte Waldstrecke genutzt. Mehr war nicht zu machen.

Nicht mehr? Oh doch ein wenig juckte es dann doch. Dabei ging es erstmal ein Stückchen eine Straße entlang um dann hinter einem Schlagbaum auf eine Forstweg seinen Weg zu suchen.

Ganz so weit kommt man dort aber nicht, man landet auf einer Lichtung mit Hochsitz, aber drumherum ein schöner Wald. Dort wurde sich dann zu Fuß ein wenig umgeschaut, was schon toll aussah und so einiges bot.
Doch leider bot dieser Wald auch jenen Klang, den die naheliegende A1 von Winde rübengetragen.

Ja sieht alles schön aus und ist auch toll so ein Sommer, aber so richtig toll ist das erst, wenn an nur noch wenige Meter bis zur Burgpforte hat.

Natürlich ist der Geruch von Sonnenschutz und gemähten Feldern schon was eigenes. Aber wenn man erst im schattigen Garten sitzt und die Füße in die Wanne mit dem kühlen Wasser steckt, dann ist das besser. Und dann kam wieder dieser Moment wo man das Burginnere betritt.
Eine sehr erfrischende und kühle Brise empfängt einen, dann die Dusche und zum Abschluss noch ein paar Zeilen tippen. Wo? Das wird die Leserschaft kaum raten. *lach* Wir warten auf den Spitzentag und hoffen das Beste. Zümindest hatte sich für die nachmittägliche Jobrunde eine bessere Variante für mich ergeben.

Dienstag: ein weiterer Tag der wohl sehr heiß werden wird. Heißer als der Vortag und auch in den früheren Morgenstunden ist es nicht gerade sehr kalt. Ich stricke mir am Morgen eine kleine gute Tat zusammen…
…und am Nachmittag gibt’s trotz alle dem eine Currywurst bei Die Currywurst.

Die Pommes hab ich mir aber gespart. Bei dem Wetter ein so komplettes & opulentes Mahl und dann in der Jobpause. Wohl eher kaum.

Nach dem Feierabend versuche ich nur irgendwie entspannt nach Hause zu kommen, was dann natürlich auf Grund diverser Umstände schwierig wird.

Aber auch dort angekommen wird es nicht ganz so entspannt. Selbst im schattigen Burggarten rinnt mir der Schweiß bei der schnellen Radpflege die Stirn runter. Erst mit den Füßen im erfrischenden Wasserbad hockend auf der Terrasse wird es ein wenig besser. Mein Spitzenwert, auf den ich gerne verzichtet hätte, lag laut dem Bryton Tacho bei 37c°.

Im Burginneren, welches ich bis zu den frühen Morgenstunden nicht mehr verlasse, ist es deutlich angenehmer.
Einziger Nachteil, es kühlt sich nicht wirklich über Nacht ab und so bleiben alle Öffnungen nach Außen auch über Nacht verschlossen. Das ist leider schon negativ sensationell, ich schlafe innen bei geschlossenem Fenster!

Mittwoch: jetzt so mit diesen Zeilen am Küchenstammplatz den Espresso con Leche schlürfend lässt mich dieser Umstand ahnen, wie es draußen wohl sein wird.

Das persönliche Tagesziel, am frühen Abend so manierlich wie möglich hier wieder ankommen.

08:52Uhr: ich hocke auf einer netten Bank mit Tisch und versuche mir mittels einer kühlen Coke und Börek mit Spinat zum zweiten Mal an diesem Tag die verloren gegangen Kalorien zuzuführen.

Die Jobanfahrt bei 14-16c° war zwar deutlich netter als die gestrige Heimfahrt, aber angenehm erfrischend ist was anderes.
Nur die ersten zaghaften Meters am Dorfausgang waren angenehm. War ungefähr so, als würde man in ein kühles Frischluftgebläse fahren.

14:51Uhr: irgendwie Endspurt, noch verweile ich auf einem schattigen Parkplatz und die Klimaanlage läuft (wegen dem Transportgut). *seufz* So geht es.

Das Thermometer auf dem Tacho zeigt – nur – maximal 32c° an. Im Gegensatz zu gestern…, wird fast Zeit über eine wärmende Strickjacke nach zu denken. *lach* Nein, so richtig schön ist es immer noch nicht. Der Blick zur Wetterkarte lässt zumindest im morgigen Vormittagsbereich mit Niederschlag und Temperaturen von nur 20c° plus hoffen. Wir werden sehen.

Menschen mit Anstand

Ja sie gibt es noch und um ehrlich zu sein, ich war heute tatsächlich zweimal sehr angenehm überrascht. Denn mir wurde heute beim ersten Mal eine eiskalte Coke angeboten und kurz darauf sogar ein Eis.
Ich habe aber beides dankend abgelehnt.

Die Coke, weil ich mir ja heute früh tatsächlich ausnahmsweise selbst eine geholt hatte und jene noch nicht leer war. Das Eis hielt ich für keine gute Idee in Kombination mit dem Auto.

Tagesabschluss: der letzte Kundenkontakt lief zeitlich extrem positiv, auch der Verkehr, wohl aufgrund der Ferien, tat sein übriges dazu.
Hilft aber alles nix, draußen brennt der Lorenz und irgendwie muß man ja nach Hause kommen.

19:52Uhr: seltsam, mir fällt gerade auf, es kommt wohl oft vor das wenn ich eine Uhrzeit schreibe, es irgendwas mit fünfzig ist.

Zum restlichen Verlauf des Tages kann ich sagen, war gar nicht mal so schlecht. Natürlich war es mit maximal 34c° immer noch gut heiß, aber meine Entscheidung den alten Arbeitsweg via Asphalt zu nehmen, war nicht der schlechteste.
Zum einen kommt man besser vorwärts und zum anderen muß man sich nicht mit dem schlecht erzogenen Volk rumärgern.

Natürlich hab ich dafür ma´ einen Blick am Lieblingsaussichtsturm gemacht. Ging ja quasi nicht anders. Ist aber noch alles beim Alten und sauber war es auch.

Oben auf der Platform angekommen wurde ich angenehm überrascht, denn eine gute Brise wehte dort. Zudem bot das weit überstehende Dach einen super Schatten. „Jetzt noch eine Dusche, was zum essen und dann ab in die Hängematte“, so in etwa waren meine Gedanken. Aber das ging nun mal leider nicht.
Übrigens, im Storchennest gegenüber war immer noch gut was los. Meine Mobilcam gibt im Zoom das nicht wirklich in brauchbarer Qualität her, aber drei Störche konnte ich sehen.

Auf dem weiteren Verlauf der Rückfahrt bemerkte ich noch, daß man an einer Brücke neue Geländer angebracht hatte. Bei der letzten Fahrt hatte man schon Bauzäune zur Sicherung aufgestellt. Gut war, die neuen Geländer sind direkt aus Metal hergestellt worden.

Kurz vor dem Standort meines Brötchengebers hatte man in einer ähnlichen Situation erst das marode Holz gegen neues Holz getauscht, wenig später dann ganze Meter der Holzzaunteile getauscht um dann doch, nachdem auch diese in kürzester Zeit verrottet war, alles chic in Metal zu machen. Da wurde also erstmal eine gute Portion Geld verbrannt.

Inzwischen zogen ein paar mehr Wolken auf und es sah stellenweise schon nach Regenwetter aus. Aber da kam nix. Zumindest dämpften die Wolken die Sonne, was ja auch schon mal ein Vorteil ist.

Wieder sein Ziel erreicht wurden nochmal die Bremsen gründlicher gesäubert. Durch den Kanalstaub quitschen sie doch recht dolle. Aber der Staub ist ja auch nicht so gut, weil er wie Schleifpapier wirkt und so sich die Bremsbeläge schneller abnutzen können.

Ach ja, beim Röstwerk Hörde war ich heute dann auch. Es gab eine neues halbes Pfund Peru Pacha Mama zum aufgießen.

Der Beutel ist schwarz, weil ich ja kein Label brauchte. Das hätte ich dann auch erledigt. Jetzt liegen die Hoffnungen auf der kommenden Nacht bissig den morgigen Tag. Man munkelt was von Niederschlag und kühleren Temperaturen. Wir werden sehen. Bis dahin…

…Euch einen erfrischenden und unbeschwerten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Sagen wir mal so…/ 51.820km/ 19.07.2022

Juli 20, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Hitzefahrten +20c°/ do nature/ Bike- & Biketouren Bilder: …wir hatten unseren Spaß, jetzt kann es bitte bitte gerne wieder normal werden.

11:17Uhr: um diese Uhrzeit hat das Thermometer bereits die 30c° nicht nur erreicht, sondern bereits überschritten.

Der frühe Morgen war noch nett, die Nacht gut brauchbar, auch wenn ich bereits um 04:00Uhr hellwach war.
Aufgestanden bin ich aber trotzdem erst nach dem Weckerbimmeln. Das Morgenzeremoniell war geschmeidig abgehandelt und dann ging’s raus in die noch eher milde Mutter Natur.

Mit ein paar Wasserflaschen am CAADX ging es mit einer ersten Schleife hoch, wo dann das Mitbringsel verteilt wurde. So optisch machte das Grün einen guten Eindruck, da hat sich die Bewässerungs-Aktion vom Sonntag gelohnt.

Als Dank wurde ich mit einem tollen Rundlick belohnt, wie man sieht. Ab da ging es dann bei noch geschmeidigen 14-15c° gen Job.

Meet & Greet: und da ich an diesem Tag so spät war, traf ich mal den Huskyman auf seinem Rückweg.

Mit dem Sonnenstand wärmte sich die Luft gut an, ein gründliche Waschlappen-Wäsche war schon nötig.
An dem Punkt wäre auch eine schnelle Dusche gut gewesen. Aber nun gut, was nicht, ist eben nicht. Kommt ja auch selten vor, denn im Normalfall fahre ich einfach langsamer. Nur heute wollte ich vor der ansteigenden Temperatur im Stall sein.

Fix frisch gemacht, die Brockens für die Jobrunde zusammen gekramt und sich noch ein Ciabatta mit Frischkäse-Oliven und mit Tomaten belegt verinnerlicht.

Und so ging es dann in die (hoffentlich letzte) Hitze-Runde.

Euch einen geschmeidigen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

51.721km/ 17.07.2022

Juli 18, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Hitzefahrten +20c°/ Bike- & Biketouren Bilder/ Sport/ do nature: die Uhren des Lebens drehen weiter. Nach einer letzten guten Mütze Schlaf saß ich dann doch wie so oft als erster am Küchenstammplatz und ließ mir den Espresso doppio an der Kehle entlang laufen.
Dazu gab es einer dieser Blätterteigrollen gefüllt mit einer Art Puddingcreme und von außen mit einer seichten Schicht zuckerig-süsen Etwas überzogen. In Folge dessen konnte ich das Display des Motorola erstmal säubern. *grins*

Noch ist es mild draußen, mein Plan scheint auf zugehen.

In und um den Burggarten herum wird ein wenig die Harke geschwungen und anschließend alles mit dem Wasserschlauch entsprechend gewässert. Die Tage soll es ja wieder sehr heiß werden. Unangenehm heiß munkelt man. Da stehen Zahlen im Raum, die sich auf die 40c° zu bewegen.

Ganz ehrlich, was soll der Scheiß?!!!

Hilft aber alles nix, nach dem ersten Akt stand der fest fokusierte Teil des gesunderhaltenden sportlichen Betätigung an.
Zunächst noch ohne Sonnensegel, was dann aber ab dem zweiten Durchlauf mal wacker aufgespannt wurde. Die Sonne kommt dann über und zwischen die Bäume von gegenüber, da ist das dann ein guter Plan.

Tja, und mit der letzten kurze Trainingspause, standard nach jedem Durchlauf, hatte ich dann einen neuen Platz für den Weizen, welcher inzwischen eine Länge von gut 6-8cm hat (das Bild unten ist also alt), ausgemacht.

Er wird nun fortan nicht mehr im Topf an der Fitness-Garage hängen, sondern im Wildblumenbeet von innen an der Buchenhecke sein Dasein pflichten. Da ist einfach mehr Platz und ich denke, bis auf das Weniger an Sonne, bessere Wachstumsbedingungen.

Outdoor: nicht ganz verheimlich kann ich, das ich dann noch ein weiteres günstiges Tarp samt ein paar passende Abhängeschnüre angeschafft hatte.

Mit der ersten Neuanschaffung habe ich schon eine wenig „rumgespielt“ und bin gut begeistert.
Jenes Tarp ist recht kompakt was ein Packmaß angeht, deckt aber diagonal gespannt auch die Hängematte gut gegen eine Regen (erprobt) ab. Natürlich ist das kein Schlechtwetter-Tarp.

Außerdem ist es auch ein guter Sonnenschutz, was so zunächst mein erster Einsatzplan war.

Für das zweite Tarp habe ich Aufgabenstellung im Hinterstübchen, wo es als Windschutz um-unter der Cocoon Hängematte Verwendung finden könnte. Da werd ich aber noch schauen müssen, wie ist es dann gescheit abgehangen bekomme?

Aber zu diesem ganzen Thema werd ich dann, wie üblich, ein eigenes Geschreibsel entsprechend positionieren. Mit diesen Zeilen hänge ich mal wieder entspannend in der Hängematte, der Grill steht bereit und so gibt’s gleich Mittagessen.

Eventuell, oder eigentlich doch schon fest geplant, wird’s nachher noch mal hoch auf Humbert  gehen. Mit den Camping Wasserkanister vorsorglich die Beete versorgen. Das wird kein schlechter Plan sein. Zumal…

Nach dem Mittagessen: …der Bauch erstmal wieder voll ist und man eher inaktiv den Tag vorbei ziehen lässt.

Wenig mehr später: gesagt getan, mit nicht mehr ganz so vollem Bauch bin ich rauf auf Humbert und habe mal in vier Runden 80Liter Wasser verteilt. Das sollte erstmal wieder eine Weile reichen. Hoffe ich, denn bei der angedrohten Hitzewelle…

Insgesamt tat mir die Bewegung aber gut und auch der Zweck ist ja nicht verkehrt. Zum Abschluss hab ich noch ein wenig im Burggarten gesessen, alles sacken lassen und bin dann rein, hab geduscht und mich dann in die Vertikale begeben. Das wird einen Gemischtwaren-Woche.

Newsticker/ Biketouren/ Sattel-Fest Hamm-Soest-Hamm: dann wäre da noch die Meldung, daß dieses Jahr mal wieder das Sattel-Fest Soest-Hamm <klick> stattfindet.

Termin wäre der 24.07.2022, was dann schon nächsten Sonntag wäre. Ich hab das eigentlich nur ein einzige Mal in ganzer Länge gemacht, also hin und zurück.
Für Radfahrer die mehr Radfahren ist das eher nichts. Jedes Dorf das durchfahren wird hat so seine Stände aufgebaut, es staut sich also immer wieder mal zurück oder man kommt an „Hindernissen“ nicht vorbei. Für Radfahrer die es eher sehr gediegen entspannt haben wollen, ist das aber genau das richtige.

Wir, also wenn wir mitgefahren sind, haben meist einen anderen Weg gemacht und sind dann anschließend eher dem Tross ab Soest hinterher gefahren. Also eher eine Art Besenwagen. Für uns war das die beste Lösung, da dann nicht mehr viel auf der Strecke los war und man so ein paar mehr Streckenmeter machen (aber nun auch nicht im Rennradtempo) konnte.

So und das war’s dann vom Wochenende, habt einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

51.705km/ 15.07.2022

Juli 17, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Hitzefahrten +20c°/ Bike- & Biketouren Bilder/ Sport: es ist alles wie gehabt, das Leben geht weiter.

Mittwoch: es müßte vom regulären Jobverlauf her ein guter Tag werden. Draußen ist es recht gut bewölkt und damit will es nicht ganz so hell werden.
Mit den ersten Schritten vor der Burgpforte bestätigt sich, ja es hat geregnet. Freude kommt auf, man weiß warum. *Augenzwinkern*

Aber es hat eine seltsame Wärme, eher schwühl-warm. Ma(n)n kommt ein Stück langsamer in Schwung, rollt dann am Südufer zum Job. Dort dann die üblichen Handgriffe bis zur Abfahrt, aber auch wieder in entspannt.

14:02Uhr: die Temperatur hat durchgehend angezigen, es hat gute 28c°!
Man kann sich ja nach Gebiet in dem man sich bewegt nur zwischen leichten Quellwolken und Sonne unterscheiden.

Da wird heute der sportliche Teil des Tages eine echte Arschtritt-Nummer. Auch wird es wohl auf ein Training im Burginneren hinaus laufen. Draußen tue ich mir das nicht an.

Am Abend: die Motivation aber auch die Kühle im inneren reicht dann auch aus um mit einer guten Portion Schub sich in Form zu bringen. Das ist ja schon fast genial. Kommt man so einem Hitzewetter nach drinnen rein, hat es fast de Eindruck, als ob es innen klimatisiert wäre. Teilweise ist es so, wenn ich nach dem Abendessen mit vollem Wanst da so am Küchenstammplatz hocke und der Blutzucker rutscht in den Keller, die Auge werden schwer, dann wird mir kalt. Da greif ich dann doch mal ganz gerne zu einer Fliesjacke.

Donnerstag: die Nacht war gut brauchbar, auch wenn ich nach dem Weckerbimmeln noch auf eine klitze-kleine Runde „weg“ bin. Ich entschließe mich doch einen Espresso doppio anstatt des Espresso con Leche zu mir zu nehmen. Eine gute Entscheidung.

Jetzt so mit diesen Zeilen kann ich erkennen, und nein es liegt nicht an der Wirkung des Getränks, das sich am Horizont ein paar Quellwolken tummeln und die aufgehende Sonne das Schauspiel leicht rötlich färbt. Derweil lese ich im Reader was die anderen Blogschreiber so tippen. Ist allemal besser als das was so in den Nachrichten kommt.

Es wird Zeit in den Tag zu starten. Die Bialetti und die Tasse spülen, ankleiden und das teuer Fahrgerät besteigen. Auf in den Tag! Mal so zwischendurch…

Biketouren/ Touren-Ansage: fast hätte ich’s vergessen, aber der Einsatzplan für nächste Woche könnte zumindest am Montag und am Dienstag ein sehr gutes Zeitfenster für eine gut verlängerte Heimfahrt was hergeben. Gut wäre, wenn es dann nicht ganz so knallig heiß wäre, denn dann würde ich beim Röstwerk Hörde vorbei fahren. Weiter in Tagestext…

08:35Uhr bei 18c°: heute draußen, und das bis jetzt, sehr angenehm. Es erst die 18c° Marke überschritten und die Luftfeuchtigkeit scheint auch eher geringfügig zu sein.

Szene meiner heutigen Jobanfahrt, etwa halber Weg…

(Julialbum <klick>)

So kann das gerne bleiben. *freu*

Für eine Hand voll Dollar

Da ich ja meinen Gepäckträger für diverse Bewässerungstaten stets ans CAADX schraube, hatte ich mich die Tage öfters darüber geärgert, daß die bisherigen Schrauben nicht wirklich so der Knaller sind. Und so stand heute eigentlich ein schneller Baumarktbesuch auf dem Plan.

Doch fahre ich gerade so auf der Jobrunde von einem Stadtteil in den nächsten, macht es auf einmal peng in meinem Kopf.
Und so gab es für 4,05 Euro 2x 8 Stück passendere Schrauben beim H&W (Traumland für die ganz großen Jungs). Denn genau an dem Laden bin ich schon in den Vortagen vorbei gefahren.

15:43Uhr: leider hat die Sonne sich durch die Wolken gekämpft und draußen steht es wieder gut bei über 26c° (zumindest das Auto-Thermometer zeigte das an). *bäähhh*

Do nature: ich werde aber wohl trotzdem eine kleine Wassermenge mal nach oben bringen.

Am Abend: gesagt, getan und der Bericht kam ja schon. Ansonsten alles gut, auch mit dem Wetter. Es ging zwar ein teilweise bissiger Nordwind (um diese Jahreszeit???) der einem das Trampeln nicht immer ganz so leicht machte, dafür war er eher frisch. Auf dem Tacho standen maximal nur 22c°.
Es wird Zeit die Pelzjacke raus zu holen, der Winter naht. *lach* Der Wetterfrosch sagt für den morgigen Freitag was Ähnliches an, ja es sollte sogar noch eine Tacken erträglicher werden. Wir freuen uns.

Freitag: der letzte Arbeitstag in der Woche, vom Wetter her beste Sahne für meinen Geschmack. Draußen stehen gerade ma‘ 10c° an, das zusätzliche Radtrikot und die Beinlinge sind nicht verkehrt. Trotzdem sind die Aussichten bestens.

Ich komme entsprechend gut am Job an, frisch machen, Jobrunde vorbereiten und ein wenig was futtern. Es gibt Baguette mit Forelle.

Der nächste Blick geht auf den Einsatzplan der nächsten Woche. Ich werde an mehreren Tagen nachmittags im Gebiet Hörde unterwegs sein.

Damit kann ich mir die (oben) angedachte Radrunde am Röstwerk Hörde sparen. Insbesondere der Hinweg von Standort des Stalls bis zum nahen D-Dorf Zentrum ist nicht ganz so prall mit dem Rad. Kann man machen, ja geht, aber DIE Strecke oder Streckenkombi hab ich bisher noch nicht zusammen.

Da werd ich dann wohl am Montag, dem einzigen Tag in der Folgewoche mit zeitigem Schichtende, eine andere nette Rückfahrt machen.

Womit wir dann zum nächsten, anderen Thema kommen. Laut meiner Statistik hat mit dem Ende dieser Woche das eine der beiden neuen hinteren Laufräder seine Kilometer für eine erste Wartung erreicht.

Fahrrad Schricke meinte, dann sollte man mal kurz drüber schauen, ob noch alles so ist wie soll. Das ist aber bei neuen Laufrädern so üblich.

Ich werde dann also am Wochenende dieses Laufrad oder im Ganzen diesen Laufradsatz gegen den zweiten, anderen tauschen. Und jener ist mit eher grobstolligen Reifen bestückt.

Touren-Ansage II: damit kann ich schon ahnen, woher oder in welche Gebiet Rückfahrten führen könnten. Ich sag mal mehr der nördliche Bereich, grob was mit Cappenberg & Co. Oder, zumindest für den Montag, könnte die auch lange Rückfahrt über Welver kommen.

Ja, hätte auch was. Da werd ich aber mal gucken, wie das zeitlich, aber auch vom Wetter her passt. Bei Hitze werd ich so Dinger nicht runter spulen. Da kann die Landschaft noch so schön sein. Ich schließe hier mal die Gedanken zur kommenden Woche ab und widme mich dem aktuellen Zeitfenster.

Was ich heute so als Rückfahrt machen werde, lass ich mal offen. Geschätzt wird’s aber nix großes, auch wenn ich heute zeitiger weg kommen werde.

Rückfahrt & Resttag: das Wetter war bestens und hatte ich mal die eine oder andere Flasche mit Nass am CAADX unter gebracht und bin straight am Channel entlang…

(was ein Farbenspiel an der A1 Autobahnbrücke)

…bis ich rechts ab nach Humbert hoch bin.

Dort wurden dann die entsprechenden Beete mit Wasser versorgt, innerlich die Hoffnung, daß es für sie nächsten Tage reicht.

Abschließend, wie so oft, noch eine kurze Weile die Aussicht genossen, bevor es dann doch auf die finale Heimfahrt ging.

Eine Schlauchwäsche mit dem geplanten Laufradsatz-Wechsel erfolgte nach der Ankunft. Da war ne‘ ganz schöne Portion Kanalstaub auf und an dem Rad haftend verteilt.

Die Wäschebox wurde entleert und mit der restlichen Tageswäsche in die Maschine gepackt.

Das Futter wurde zwischen die Kauleisten geschmissen und der Abend ausklingen gelassen. Das war ein wenig länger, weil ich im Mailaccount das Fotoalbum aufgeräumt hatte.

Und das war’s dann auch erstmal mit dieser Woche.

Samstag: dieser Tag wurde einem Besuch der alten Heimat gewidmet, natürlich um dort dann meine Mom meine Aufwartung zu machen.

Es gab vorzügliche Lammkeule, welche so zart war, das man die Zartheit des Fleisches schon am Klang des Messers beim schneiden hören konnte. Das ist quasi durch das Gleich gefallen. Auch der Rest der kleineren Komposition aus der mütterlichen Küche vernahm mein Bauch mit einem extremsten Wohlwollen.

Natürlich war die Plauze bis in den Abend hinein mehr als satt. Und ja, auch eine leichte Rundung war zu sehen. Aber wie oft lässt man es sich so gut gehen.

Der Golf führte mich dann wieder zuverlässig über die Autobahnen dieser Gegend zurück, die letzten Zeilen liegend in der Hängematte.

Euch einen schönen Sonntag und bleibt bitte gesund!  😉

Hab ich’s gewusst!/ 14.07.2022

Juli 15, 2022

Bikealltag/ do nature/ Bilder/ Morgengruß: ich hatte es irgendwie gewusst, oder hatte ich’s im Blut? Vielleicht spielte auch einen gute Portion Hoffnung mit, aber sehrt selbst…

Der Buchenheckensetzling hat zwei wenn auch kleinen frische Blätter bekommen! Da hat die Mähaktion doch nicht so Megaspuren hinterlassen.

Natürlich hatte ich vorsorglich eine kleine Wassermenge mit im Gepäck.

Und ich wurde am heutigen Tag mit einem besonders weitem Ausblick belohnt. Ich schätze mal das geht mindestens bis Werl in Richtung Süden, wenn nicht sogar die ersten Wellen des Sauerlandes, also kurz vor Arnsberg-Neheim.

Habt einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉