Archive for the ‘do nature’ Category

Zahlen & „einpacken“/ 47.040km/ 11.11.2021

November 12, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Bike- & Biketouren Bilder: das nun die 47.000 Kilometer mit dem CAADX als Fahrgerät geschafft sind, kann ich hier verkünden.

Trotz aller Feinheiten die ja immer wieder mal auftreten, ja es läuft, was will man mehr? Heute früh werde ich wohl die 47.000 Kilometer Grenze Durchbrochen haben. Frostig war es, aber wieder trocken.
Hier ein Bild kurz vor´m Zieleinlauf, aufgenommen am Preußenhafen zu Lünen.

Die eigentlich angedachten 50.000km mit dem CAADX werd ich dieses Jahr wohl kaum schaffen. Da fehlen mal eben geschmeidige 2.960km. Bei nicht mal mehr als zwei Monaten Fahrzeit ist das nicht zu reißen.
Zumal ich ja jetzt erst nach dem Urlaub wieder neu anstarte.

Auch zu einer Jahresbestmarke aus 2018 fehlen aktuell 2.200km. Wäre schon sehr optimistisch so einen run noch hinzulegen.

Die 10.000 Kilometer/ Jahr 2021 sollten aber locker drin sein. Sind gerade mal läppische 330Kilometer, also grob zweieinhalb Wochen zum Job hin und zurück.

Bikebasteln/ Licht & Sicht befestigen: bevor dann die nächsten Kilometer auf der Heimfahrt anfielen wurde ein Zeitfenster X genutzt und dem aufgefrischten Hinterrad noch ein wenig Bling-Bling gegönnt.

Man ist zufrieden. *big smile*

do nature: da ich ja neulich festgestellt hatte, daß es auf meiner Lieblingshalde an einem Beet offensichtlich dicke Knollen aus dem Erdreich herausschauten, mußte das was passieren.
Und so war dann Ziel der heutige Heimfahrt sich mal wieder auf die Halde zu schälen und mit etwas Blumenerde sowie aufgesammelten Laub den guten Stücken ein wenig Winterkleid zu verpassen.

Der entdeckten Birke hab ich noch den Rest gegönnt. So eingepackt sollte das für den Winter erstmal gut sein. Bin mal gespannt, wie das im nächsten Frühjahr so wird?

Macht Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

33.237km/ 08.10.2021

Oktober 9, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biketour Bilder: tataaaa!!! Ja wer hätte es gedacht, die Wortreise geht weiter. Wir schreiben 14:54Uhr und den…

Mittwoch: …und man kann sagen, der Herbst zeigt sich ein wenig mehr herbstlicher. Auf der morgendlichen Anfahrt, die für diesen und die beiden restlichen Wochentage auch ein halbes Stündchen früher startet, ist es gekonnt frisch aber vor allem windiger.

Ich komme aber brauchbar in Schwung, nur ein netter Sonnenaufgang und dazu passende Wolkenbilder bleiben aus.

Vom Job her geht es zunächst auf eine Runde in den soester Raum, dann rüber nach Lippstadt und von da aus wieder über Soest retour.

Natürlich kommen umgehend Erinnerungen an die 200km Tagestour bis fast nach Paderborn auf. Gemischt wird das noch mit ein paar Ideen weiterer Tourenmöglichkeiten. Von Soest aus könnte man ja auch einfach runter zum Möhnesee, oder so ähnlich. Verwirrt, spontan, nicht wirklich zu greifen und denn noch gute Ideen.

Mobile/ Moto G30: mit der Wiederankunft im Stall gelingt es einem pc-begabten aber auch jüngeren Kollegen mein frisches Mobile mit einem meiner Blauzahnfreisprechdinger (oder bluetooth) zu koppeln. Puh endlich, denn das war schon nervig.

Mit der Rückfahrt machte sich aber auch leider eine gewisse Regenneigung hier im Großraum breit. Jetzt so mit diesen Zeilen scheint es aber ein Ende gefunden zu haben. Und wie sage ich dich so gerne, gut für‘ s Grün.

Damit könnte der praktischen Rückfahrt fast nix im Wege stehen. Wir werden sehen.

21:24Uhr: ich liege wieder wach im Bett und tippe die nächsten Zeilen.

Die Rückfahrt war dann doch noch im letzten Drittel nass geworden. Hat mich aber nicht davon abgehalten die Besorgung zu machen. Feinster Nieselregen begleitete mich, was hinterher der Waschmaschine noch ein paar Teile mehr bescherte.

(<klick> zum Oktoberalbum )

Auch habe ich im drei Online-Shops Verschleißteile für die beiden in Betrieb befindlichen Räder geordert. Ist nicht gerade wenig geworden.
Aber so hab ich wenigstens alles hier, aufgeteilt für zwei Rädern und für die nächsten 12.000km, grob. So langsam hab ich aber auch die Nauze voll von Teile kaufen und ewig was reparieren zu müssen oder noch schlimmer reparieren lassen zu müssen.

Donnerstag: nachdem ich dann, warum auch immer, gestern Abend abermals nicht wie gewohnt in den Schlaf kam, die nächsten Zeilen am frühen dunklen Morgen. Der Espresso doppio ist genauso schwarz wie die restliche Nacht und wie das Wetter draußen ist, wird sich zeigen. Trockneren sollte es auf jeden Fall sein.

Und dem war dann auch so und so konnte ich straight an der Rennbahn entlang gen Burg fahren, denn für diesen Tag stand mal wieder etwas Programm auf dem Tagesplan.

Sport: ich wollte dann also das mildwarme Wetter nutzen und meinen sportlichen Part auf der Burgterrasse abhalten. Das klappte auch super gut und so kam ich gut in den Schlaf.

Leider muß ich aber an der Stelle mal sagen, daß ich schon seit Tagen mein Windstopper-Halstuch suche. Nach dem Teil hab ich jetzt schon an allen möglichen aber auch unmöglichen Stellen gesucht.
Ich habe nicht den geringsten Schimmer wo das geblieben ist?

Das dumme ist jetzt natürlich, es war nicht so ein schnell zu bekommendes Windstopper-Halstuch, sondern eines aus dem Motoradbedarf. Bekommen hatte ich es im Schmitz Zweirad Center, die seinerzeit und wohl auch noch aktuell auch motorisierte Zweiräder vertrieben haben. Der große Vorteil dieses Halstuch, der Preis.
Der Nachteil, die Farbe. Denn ich schätze wenn´ s in einer auffälligen Farbe wäre oder gewesen wäre, dann hätte ich es schon gefunden. Und vor meinem innerlichen Auge sehe ich schon den Moment, wenn ich ein neues Halstuch habe, finde ich das alte. Nun gut.

Freitag: holle die Waldfee! Der Schreiberling öffnet nach dem Morgenritual die Burgpforte und erspäht mal ganz locker flockige 3c°! Die gute Jacke gegriffen und auch sonst bei der Kleidung nicht gegeizt. Es passt aber alles soweit. Im Emaileingang wird die Ankunft des dicken Parketts angekündigt.
Mein Lob an Bike24.de so fix waren sie schon lange nicht mehr.

Jetzt sollten noch die Schaltungsrädchen von Rose eintreffen und die DICTA Freilaufritzel 3/32″ für den Stahl Renner vom neu entdeckten Custom Junkies. Es ist zwar keine Not am Mann, aber spannend wäre es doch wie gut das bei den beiden klappt. Weiter im Tagestext.

Den Tag über wird eine gute Portion Brennstoff nachgeführt, Milchreis mit Obst und ein Burger schon nach der Ankunft im Stall.

Der Arbeitstag rutscht erst wie gewohnt geschmeidig über die Bühne, doch leider im letzten Viertel machen sich diverse Umstände wie Ferienbeginn, Baustellen und dann noch ein Unfall auf einer Kreuzung bemerkbar. Unter dem Strich komme ich von der Jobrunde gute 40min. später im Stall an. Die üblichen arbeitsbeendenden Handgriffe und noch eine Packung Instantnudeln, dann die Abfahrt. Ein festes Ziel vor Augen.

Bikedefekte/ 2021 Laufräder: leider ergab die telefonisch eingeholte Info bei Radpunk, daß die eine Felge doch nicht eingetroffen ist.
Ich sprach ihm mein Verständnis aus und wir verblieben auf Mitte nächster Woche auf ein weiteres Telefonat. Ist nicht schön, aber da machst‘ e nix. Nächste Baustelle…

…vor einigen vielen Tagen, um genau zu sagen Anfang August, ist ja am Stahl Renner an der Hinterradberemse eine Rückstellfeder weggebrochen. Und sieht‘ e wieder richtig gedacht und gehandelt.

(Bild links zeigt der gelbe Stift auf auf die Ecke wo die Feder sitzen sollte, die man auf dem rechten Bild, ebenfalls mit dem gelben Stift noch sehen kann)

Gestern morgen machte es vorne wo kurz knack und ich hatte kurz im dunkeln gefühlt-nachgeschaut. Da aber meine Lenkertasche arg befüllt war, Blumenerde halt, schob ich das da drauf.

Jetzt gerade (mit diesen Zeilen also am Samstag) beim Grundreinbringen hab ich dann gesehen, ups die Feder ist auch gebrochen. Zum Glück hatte ich beim Neukauf für die Hintere gleich die Vordere mit eingekauft. Da kann ich beruhigt wechseln.

Ansonsten, leider war die angedachten Routenwahl via der Sesekeradroute nicht die beste, zu windoffen die ganze Sache. Ich schwenke spontan auf einen Versuch am Südufer des Channel um.

Meet & Great: dort treffe ich den Husky-Man und da wir uns schon am Morgen begenet sind, quatschen wir. Ich bin aber abgestiegen und latsche mit dem Stahl Renner schiebend in der Hand nebenher, zwischen zwei, drei oder auch vier Brücken.

Insgesamt war das nett, aber die weitere Routenwahl war eher was für´n Arsch, sorry. Der Gegenwind macht ein fahren oberhalb der 20km/h kaum möglich, irgendwie ist auch eine gute Portion Pudding in den Beinen, die 3-5kg Blumenerde hängt aber immer noch am Fahrgerät und die Streckenwahl der nördlichen Querung von Bergkamen ist ja sowas von mistig. Radwegbenutzungspflich und Co. lassen grüßen.
Doch so ist nun man das Leben, einzig das milde Sonnenwetter steht mir bei und irgendwann komme ich auch wieder auf als besser einzustufende Strecke und kann mit jedem Meter mehr Freude bekommend dem Ziel entgegen rollen.

Nach einer ersten noch zu fahrenden Steigung und einer Kehre steige ich ab und schiebe die Megarampe hoch. Fahren geht dort nur mit entsprechender Übersetzung und die ist mit absoluter Sicherheit nicht am Stahl Renner vorzufinden.

do nature: oben angekommen sehe ich sehr schnell, auch andere Sonnenblumen ragen ihr Köpfe hoch. Man legt das Fahrgerät auf die Seite, nicht aber ohne vorher alle Erdtüten aus zu packen. Ein erster Blick…

…und Freude kommt auf. Dann häufe ich den mittleren Beutel Erde um die Birke an.

4 birke_ergebnis

So sollte Regenwasser eine bessere Versorgung der Wurzlen möglich machen.

Dann gehe zum Beet Nr.3. rüber. Da hat sich ja bis jetzt ja von der Einsaat so gut wie nix blicken lassen. Außer einer einzigen kleinen Blume.

Auf dem Weg dorthin fällt mir eine kleine supergelbe Blume auf. Die war bisher nicht dort, ist aber auch nicht von mir. Schwör echt. *lach* Die Stelle ist eventuell drei Schritte vom Beet entfernt. Vielleicht ist da aber dann as rüber geflogen? Kann ich mir bei dem Boden, der ja fast nur aus Stein besteht, kaum vorstellen, daß sich da dann was auswächst.

Zufrieden blicke ich mich um und im Kopf plane ich weiter. Dann packe ich zusammen und lasse mich den langen Weg nach unten rollen. Ich komme wie gewohnt an, die Brennstoffspeicher sind aber dank dem Gegenwind gut leer. Waschmaschine befüllen, duschen und dann Brennstoff einwerfen.
Die Woche ist rum, das Wochenende kann kommen. Und mit dem am jetzigen…

Samstag: …Abend die letzten Zeilen. Ich war ehr oder weniger bis gerade unterwegs. Am Vormittag etwas Laub harken, dann Möbel gucken. Zum Mittag gab´s ne´einfache Pizza und noch einen Versuch in Sachen Mokka machen. Dann war mit der Ältesten James Bond angesagt und hinterher sind wir noch Burger futtern gewesen. War ein netter Tag.

Ja ich weiß der gewöhnlich zu Tagesbeginn veröffentlichte Bericht kommt spät. Aber wie schon gesagt, ich hatte ein wenig Programm heute. Ich bitte diesen Umstand tunlichst zu entschuldigen. *lach*

Macht Euch noch einen netten Abend und bleibt bitte Gesund!  😉

Grünanlage Halde Humbert/ 23.09.2021

September 24, 2021

Bikealltag/ do nature/ Bilder: zum heutigen Tagesstart eine kurze aber auch sehr schöne Geschichte vom gestrigen Tagesende. Natürlich nicht direkt vom Ende des Tages, aber vom FastEnde der Heimfahrt mit dem Rad.

Da es in den letzten vielen Tagen ja arg trocken war und zudem auch immer wieder gut kalt, wollte ich doch mal sehen, was die drei Pflanzbeete auf der Halde Humbert so treiben?

Also wurden schon gestern nach der Ankunft zwei 1,5l Wasserflaschen gefüllt und in der hintere Tasche verstaut.
Diese Wasserladung wurde dann in der Firma noch durch zwei übliche Fahrradtrinkflaschen ergänzt, die ich in die beiden Flaschenhalter hinter dem Sattel positionierte.

Die Heimfahrt war dann auch von einer guten Brise von hinten gezeichnet, es ging also sehr passabel am Kanal entlang zum Tagesziel. Kurz vor der Auffahrt entdeckte ich noch einen Nebeneingang zum am Haldenfuß liegenden Friedhof. Das dort eine brauchbare Wasserstelle ist, wusste ich ja schon.
Und so leerte ich nochmals meine eigene Trinkflasche, bevor ich sie erneut füllt. Dann ging es rauf auf die Halde. Als Anstieg habe ich aber die asphaltierte Mörderrampe genommen und bin jene natürlich auch hoch gelaufen.

Oben angekommen schaute ich zunächst auf das rote Haldenzeichen und dann auf eine mal achtlos umherliegende Plastiktüte. Natürlich wurde die aufgeladen, was sich schon wenig später als extrem sinnvoll herausstellen sollte. Dann führte mein Weg quer rüber zum südlichen Plateau.
Und schon aus der Ferne sah ich etwas gelbes aus dem Boden rausschauen. Umgehend zogen meine Mundwinkel zu einem Freudengesicht.

(noch ein paar neue Bilder sind im Album platziert/ die Frage ist nur, ob man die neuen Bilder auch als neu erkennen wird)

Und so ging ich direkt zu der Sonnenblume rüber. Zufrieden betrachtete ich das von mir zuletzt gemachte Beet. Ganz so trocken wie ich befürchtete sah es auch gar nicht mal aus. Ich nehme deshalb mal an, das die nächtliche Feuchtigkeit da so ausreichend ist, daß die Wildblumen damit zurecht kommen.

Ich legte erstmal mal treues Fahrgerät ab und lud die Flaschen aus. Nicht das da was sinnlos im Boden einsickert und nicht dort hinkommt, wo es hin soll. Ich ging zum ersten Beet rüber, was ja ganz in der Nähe des dritten Beetes ist. Auch da sah es gar nicht mal so schlecht aus. Etwas weniger grün, aber immerhin. Auch beim Kontrollgang zum zweiten Beet am Rand des Haldenplateau gab es nix neues zu vermelden. Da ist ja seither eher mau mit Wachstum, was mir schon fast ein Rätsel ist.

Und dann kam die Plastiktüte zum Einsatz. Denn beim Fußmarsch vom Haldenzeichen rüber zu den Pflanzstellen bemerkte ich Pferdemist.
Der wurde dann mit der Plastiktüte als Handschuh in einen ebenfalls rumfliegenden Styroporkarton verfrachtet und auf den Beeten verteilt. Sowas wertvolles kann man doch nicht einfach da vergammeln lassen.

Nach zwei oder drei Gängen hatte ich alles aufgenommen und verteilt, jetzt kam das Wasser drauf. Auf das es dem Grün gut tut. Und der zwischen den ersten und dem letzten Beet schon im Boden befindlichen Birke gönnte ich auch eine Portion Wasser. Die Birke ist aber nicht von mir. Jene hatte ich erst recht spät entdeckt, sie kämpft wohl mit dem Boden und ringt ihm alles was es zum Wachstum braucht. Ich denke, sie wird noch eine ganze Weile brauchen.

Speisekarte/ Café: noch eine kleine Randmeldung, da ich zum rechtlichen Espresso con Leche auf der Jobrunde dringend noch Kekse brauchte, ging es in einen türkischen Supermarkt. Praktischer Weise direkt gegenüber des Kunden. Dieser Supermarkt kann es mal locker mit allen Supermärkten aufnehmen, die es da so gibt. Immer wieder werden die Verkaufsräume aufgefrischt und es schaut wirklich alles super aus.

Beim Gang durch die Regale entdeckte ich durch Zufall die Caffee und Tee Abteilung. Natürlich ging es nicht anders, als das ich da meine Nase reinhalten mußte.

Und was entdeckte ich, türkischen Caffee in einer 100g Packung, was für eine praktische Probiergröße.

Die ja auch erst in diesem Jahr eingekaufte große Packung lungert immer noch wo in meiner Fitnessgarage. Irgendwie bin ich noch nicht dazu gekommen. Aber vor allem wollte ich auch nicht die große Packung aufmachen und dann das Aroma verdunsten, nennt man das eigentlich verdunsten?, lassen. Wäre ja auch zu schade drum.

A day in life 18.09.2021

September 19, 2021

Rumgelaber/ Sport & Alltag/ do nature/ Mobilphone: erste Zeilen noch sitzend auf einem sonnigen Balkon von den Gastgebern der Geburtstagsfeier. Der Bauch ist voll, es gab für mich viereinhalb aber eher kleine Brötchen, zweieinhalb Pötte Maschinenkaffee, zwei schmale Stücke Küche und noch ein kleines Glas mit einem Joghurt.

So Brötchen sind ja was leckeres, nur der Nachteil, ich kann davon quasi unendlich viele futtern ohne ein echtes Sättigungsgefühl zu bekommen.

Doch kurz nach diesen ersten Zeilen ging es nach Hause, der Tag konnte nun aktiver begangen werden, die Brötchen mußten ja irgendwie weg.

Da das aktuelle Wetter ja dem Grünwuchs besonders beim Rasen gut unter die Arme greift wurde das analoge Rasenmopped bemüht. Der Burgrasen, der Rasen vor der Burg am Grünstreifen und das angrenzende Stück wurde bearbeitet.
Gerade am angrenzenden Grünstreifen, auf den ich ja öfters draufschaue und jener welcher über etliche Woche keinerlei Pflege bekommen hatte, wurde mal wieder etwas gründlicher gemacht.

Also Unkraut raus nach dem Schneiden, einiges an Wildwuchs in der Bordsteinrinne raus geholt, zwischen den Fugen am angrenzenden Pflaster des Gehwegs und hier und da noch ein Handgriff.
So langsam kommt man in den Bereich wo man sagen kann, ja mit wenig Pflege schaut das brauchbar aus.

Nach der Gartenarbeit war ich warm genug und begab mich dann an meinen sportlichen Teil. Der verlief wie gewohnt, am Wochenende gerne etwas träger. Stört mich aber nicht wirklich, Hauptsache was machen.

Irgendwie zwischendurch wurde aber auch noch Hand an meine Vorzucht gelegt. Das soll noch eine Weile hier im Burggarten seine Zeit verbringen, dann aber doch oben auf das eher kahle Areal.

Da ist mir erst neulich aufgefallen, da stecken im großen Topf zwei unterschiedliche Arten. Im Hängemattenforum wusste man genau, was das ist.
Und so hab ich die Stieleiche & Spitzahorn in zwei Töpfe aufgeteilt. Der Hintergrund ist recht einfach. Das Spitzahorn ist ja schon deutlich größer und könnte wohl im nächsten Frühjahr umgesetzt werden. Die Stieleiche ist aber noch zu klein. Und damit die beiden sich nicht unnötig verwurzeln, was ja beim Separieren zu Irritationen am Wurzelwerk führen würde, lieber jetzt aufteilen und dann ist gut.

In den beiden kleinen Töpfen links im Bild ist noch eine winzige Stieleiche gekommen. Da hatte ich mal wieder unter unserer Buchenhecke zwei kleine ausgebildet und sie zwecks Anzucht in den Topf verfrachtet.

Und wenn das dann alles soweit ist, dann kommt es an seine Stelle. Doch zuvor muß ich natürlich auch oben etwas vorbereiten. Und eigens dafür…

…hatte ich Klappi ins Haus geholt. Der Hintergrund ist, Haldenboden ist nun mal von Natur aus sehr steinig. Erdreich ist quasi fast nix, also muß das rauf.

Für ein paar Wildblumen gehen ja wenige Zentimeter Erdreich, aber für zukünftige Bäume muß ein solider Grund her. Also sollte Mutterboden im Idealfall in ein Loch.

Und Löcher gräbt man womit? Richtig, da ist also wieder etwas Fleißarbeit angesagt. Soviel also dazu.

Nach dem umpotten bin ich dann rein und hab mich meiner anderen gesetzten Aufgabenstellung gewidmet.

Mein so knapp noch funktionierendes Motorola G4 zeigt ja immer mehr Unfeinheiten.
Ein Betrieb über den Tag ohne Powerbank ist nur für ganz sparsame Nutzer machbar. Ganz sparsam bedeutet, nur ein paar Anrufe annehmen und eventuell mal ein Foto machen oder E-Mail lesen. Mehr nicht.

Zudem habe ich seit ein paar Tagen die Erscheinung, daß meine private SIM Karte vom System deaktiviert wird.

Wenn ich dann das Handy aus meiner Gürteltasche hole, muß ich den Pin für die SIM Karte eingeben. Das passiert vorzugsweise am frühen Morgen und nervt einfach nur.

Das der Systemspeicher fast voll ist und ich alle paar Tage ein paar Dinge löschen muß ist nur eine kleine Lösung.

Ja schade, aber ich werd es wohl in Rente schicken müssen. Und so hab ich mich dann ran gesetzt bei Cyberport mir ein frisches Motorola G30 samt einem 36 monatigem Versicherungsschutz für Diversitäten.

Das Neue hat zunächst mal eine wirklich fetten Akku 5.000mAh und auch der Speicher ist nicht der Kleinste. Ein netter Arbeitskollege hatte sich mal die technischen Daten angeschaut und meinte: „ja das ist gut.“

Ich hab’s jetzt online bei Cyberport bestellt. Eigentlich wollte ich hinfahren und es mir noch mal anschauen, aber wofür?

Die Entscheidung ist getroffen und das Simkarten einlegen werd ich wohl mit einem meiner technisch mehr begabten Kids durchführen.

Outdoor: ja und während ich so die Bestellung aufgab, es ist übrigens noch ein paar Barfußschuhe für schmales Geld mit bestellt worden, reifte die Pizza im Backofen.

Draußen im Burggarten hatte ich schon zuvor meine Cocoon Hängematte aufgehängt und meinen Poncholiner drunter befestigt.

Die Pizza auf dem Teller, dann auf dem Bauch gestellt…

…und dann entspannt gefuttert. Mit dem letzten Bissen vielen mir schon fast die Augen zu, den Teller stellte ich aber noch bei Seite.

Die Dunkelheit zog langsam ein, ich ließ ein wenig die Augen geschlossen. Und jetzt um…

20:38Uhr ist es bereits dunkel, die Geräusche in der Umgebung werden leiser, die Nacht zieht final ein.

Bauch voll und ausgeruht, der Sonntag kann kommen. Eventuell eine nette Caffee-Runde? Warum nicht.

Macht das Beste aus dem Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Liveticker 16:24/ 13.08.2021

August 13, 2021

Bikealltag/ do nature/ Biketouren/ Liveticker/ Bike- & Biketouren Bilder: ich hab‘ s geschafft, heute kam nichts dazwischen. Mein Platz ist im Moment neben dem dritten Beet, wenn man das so sagen kann.

Die dritte Stelle ist inzwischen etwas bunt, auch wenn ich den Eindruck habe, es hätte in letzter Zeit doch mehr regnen können.

Schaut halt etwas trocken aus. Geht aber und so ist das in der Natur eben.

Der Wind weht aus Süden und wie immer, hier oben ist er sehr präsent.

Schöne ist auch, im Grün herum zirpt es und hin und wieder kreisen Schwalben über mir. Die Geräusche der Natur sind natürlich ein krasser Kontrast zu den anderen Geräuschen. Hauptsächlich von einer nahen Straße. Leider.

Die erste Stelle schaut am trockensten aus.

 

Wundert mich aber auch nicht so sonderlich, da dort ja auch nicht sehr viel Erde liegt. Ich werd ihr gleich den Rest aus meinem Trinkvorrat spenden.

Leider hat sich an der zweiten Stelle…

 

…imme noch nicht wirklich was getan. Ein paar aber nur sehr wenige Blüten sind zu sehen.

Ja und so kann man sagen, es hat sich gelohnt. Denn auch das Bienenvolk nimmt sich den Blüten an.

 

Ist doch schön so. Interessant finde ich die langen Stiele, wo ich annehme es könnte Sonnenblumen sein.

 

Ich hoffe der kurze Bericht hat Euch gefallen. Ich werd mich gleich auf machen und gen Burg fahren.

Euch ein schönes Wochenende.  😉

Do nature/ 23.07.2021

Juli 25, 2021

Bikealltag/ do nature: so bevor der erstliche Wochenbericht online geht und ich noch die Pedale kreise lasse, hier ein paar Zeilen vom Freitag zur Grünkontrolle auf der Halde Humbert.

Die geneigte Leserschaft es hat es mitbekommen, in einigen Aktionen hab ich dort Erdreich hochgeschafft, das eine oder andere ausgesäht, Wasser in den Trockenphasen hochgeschafft und stets mit Freude erwartet das sich was tut.

Auch wenn meine optimistischen Erwartungen ob einer Wildwiesenfarbpracht bis heuer enttäuscht wurden, warum auch immer, es geht vorwärts.
Auf allen drei Pflanzstellen hat sich gut was getan, auch wenn das zweite Beet eher verhalten voran geht. Ein paar Eindrücke in Bildform.

4 beet 1_ergebnis

Soweit nix neues am Beet Nr. 1. Wild durchwachsen, hier und da ein paar Farbtupfer.

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Dann der eher mäßiger Wuchs am Bett Nr. 2., die Frage warum auch immer? Kann man jetzt hier aber auf dem Bild fast nicht sehen, ist auf der hinteren Seite. Dem gegenüber steht dann aber das…

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…Beet Nr. 3.. Es sprießt, wild und vor allem grün. Sind nun alle Wildblumen grün? *lach* Denn gerade hier hatte ich eine gute Portion Wildblumen ausgesäht. Doch dann, was sieht das verwunderet Auge da?

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Radieschen wachsen dort! Auch nicht schlecht.

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Noch nicht auf dem Schirm gehabt, könnte dann aber demnächst mit gegossen/ gepflegt werden, eine schon vorhandene Birke im „Anmarsch“. Birken haben ja im Bereich Bergbau und auch im Gleiswesen eine sehr hohe Präsenz. Ich mutmaße ma´ ganz einfach, deren Pollen sind im Lauf der Zeit durch den Güterverkehr sehr weit gekommen. Ich mag Birken vor allem wegen ihrer Optik.
Womit wir dann auch schon zum Thema – Baum – kommen.

Das ich hier auf der Burg schon einen zukünftigen Baum umgetopft habe, weil er in meinen Augen ungünstig unter der Buchenhecke verweilte, habe ich ja wo schon mal getippt. Idealvorstellung dazu, mit entsprechenden guten Umständen könnte jener auch mal auf dem Haldeneplateau seinen Fortbestand angehen.

Wann und wie, lass ich mal offen? Aber…

…mach ich gestern mal wider so etwas Grünarbeit ums Haus, den Gehweg und den Grünstreifen vor der Burg, entdecke ich zwei kleine Sprößlinge in einer, nun sagen wir mal, strategisch nicht ganz günstigen Position. An der Ecke vom Grünstreifen, angrenzend zur Zufahrt, wird auch schon mal mit dem PKW drüber gemetert.
Also hab ich die beiden Kleinen mal umgebettet und in eine auf der Burgterrasse sichere Position verfrachtet.

Dort stehen sie nun neben dem anderen zukünftigen Baum und ich bin gespannt, was daraus wird?

So im großen und ganzen freut es mich aber das was passiert.

 

30.343km/ 09.07.2021

Juli 10, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biketouren Bilder: man könnte auch von einer Resterampe reden, denn die beiden letzten Tage der Woche sind dann wie folgt gelaufen.

Donnerstag: der vorletzte Frühstart im absehbaren Arbeitsprozess. Ich kann schon jetzt sagen, man(n) weiß nicht ob man es hassen oder lieben soll? Hat unabstreitbare Vorteile so früh raus zu müssen. Die Straßen sind fast leer gefegt, man rauscht mit dem Sonnenaufgang durch die Weltgeschichte und ja es macht Spaß.
Man hat sich auch daran gewöhnt irgendwo auf dem Zeitstrahl um nach 03:00 den Wecker aus zu stellen. Die letzte Woche konnte ich ja schon fast ausschlafen. Um 03:20 gab´s die entsprechende Rückmeldung vom Motorola wo der Wecker drüber läuft.

Ein weiterer Vorteil ist, mit dem frühen Arbeitsbeginn enden die acht Stunden plus Pause auch in einem Zeitraum wo man noch was reißen kann.

Der Nachteil ist aber eben auch, das frühe Aufstehen bedingt auch eine Uhrzeit für die Bettruhe, die selbst für mich ungewohnt ist. Man kommt zwar auch hier in den Rythmus, aber eben… . Genug lamentiert.

Die Anfahrt war zwar nicht ganz so flott, aber zwei gute Bilder hab ich geschossen.

Ansonsten verlief der Arbeitstag in üblicher Manier. Da am Vortag mein bestellter Café Paschamama kam und ich schon beim ersten Handgriff bemerkte…

„Mist, du hast den Café als Bohne, also ungemahlen bestellt“, war ein kurzer Abstecher zum Röstwerk Hörde fällig. So wurde auch das Problem gelöst.

Die Heimfahrt startete in einem leichten Nieselregen, der sich dann aber kurz hinter dem Preußenhafen für mich erledigt hatte. Ich fuhr quasi süd-östlich vor der Wetterfront her.

Das brachte natürlich immer wieder erstklassige Ausblicke samt derer Lichtspiele im fernen Himmel. Aber ich blieb trocken und ohne Gewitter.

Bikebasteln/ …hilf anderen !: noch eines hatte ich im Augenwinkel auf der Rückfahrt wahr genommen. Da saß eine junge Frau, oder Jugendliche vor ihrem Rad auf dem Boden und fummelt da was ander Kurbel oder den Pedalen rum. Ich blickte ein zweites mal hin und machte aus, da gab es ein Problem.
Also drehte ich kurz entschlossen um und frage einfach, ob ich helfen könnte?

„Ja die Kette müsse auf das Zahnrad. Der Vater hätte gesagt oben auflegen, dann würde das gehen.“ Natürlich wusste sie nicht was damit gemeint war und hatte damit also ein Problem. Ich blickte kurz über das Fahrrad und fragte dann, ob ich das richten solle? Meine zweite Frage nach einer Zusage als Wunsch war dann, ob was dagegen sprechen würde das Rad auf den Kopf zu stellen?
Das wurde verneint, also drehte ich das Gefährt um und legte die Kette auf das Kettenblatt. Angst das ich schmuzige Finge vom Kettenöl bekommen könnte, hatte ich nicht. Die Kette war fast furztrocken. Ich hatte hinterher nicht mal was an den Fingern.

Natürlich war die Kettenspanung so gering, also eigentlich gar nicht vorhanden, daß bei der erstem Umdrehung die Kette nun hinten am Ritzel runter fiel. Also auch da wieder aufgelegt und dann lief das.
Ich riet ihr noch zum Gang zum Freundlichen, der mal die Kette spannen könnte. Man bedankte sich und die Wege trennten sich.

Nachdem ich die üblichen Handgriffe nach der Ankunft gemacht hatte, wurde der Wasserschlauch schon mal ans CAADX gehalten. Kann das Ding ja nicht dreckig in der Werkstatt abgeben. Ein ungewohntes Bild.

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Vorher hab ich auch noch den WOHO Saddle Bag Stabiliszer/ Trinkflaschenhalterbefestigung abgeschraubt, der dann an den Stahl Renner gekommen ist.

Freitag: letzter Aufruf für diese Woche und damit auch die finale letzte Frühaufsteher-Runde. Lief ganz gut, auch wenn ich am Abend mit dem zu Bett gehen einen wachen Moment hatte. Aber einfach umgedreht und die Bettdecke über den Kopf gezogen und dann…

…Filmriss & Abfahrt ins Traumland. *lach*

Für die Heimfahrt gab es als Strecke keine Unbekannte, also an der Sesekeradroute entlang gezogen. Dieses mal aber noch ein Stück weiter, also eine andere Endkombination gefahren.

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Einen Pausenpukt an der Route hatte man inzwischen nett hergerichtet. Da darf man hoffen, daß das lange so nett dort bleibt.

Auch das Endziel war mir längst klar. Ich wollte mal wieder auf die Halde Humbert hoch um zu schauen in wie weit sich das reichlich feucht-nasse aber warme Wetter bei meinen drei Beeten bemerkbar gemacht hatte.

do nature: ja und was soll ich sagen, seht selbst.

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Das obere linke Bild zeigt das erste Beet, wo sich bis auf ein paar neue bunte kleine Blüten nichts getan hat. Ist also stabil, was man ja in einem so warmen und teilweise heißen Sommer schon als gut bezeichnen kann.
Das rechte Bild oben zeigt das Beet Nr. 2. wo ich ja ca. vor zwei Wochen die letzte Hälfte nachgesäht hatte. Auch da war inzwischen ein gut grüner Teppich zu sehen. Hier waren zwar noch nichts von den Wildblumensamen in bunt gekommen, aber der Rest vom Rasensahmen hat sich auch entwickelt, wenn auch dünn.

Das untere Bild, also da wo ich auch den Stahl Renner liegend geparkt habe, ist das 3. Beet und auch das größte. Auch hier ein durchgängiger Flaum in grün.
Aber auch hier leider keine Wildblumen in Farbe zu sehen. Blattwerk schon, ich denke das kommt dann noch. Nach den zwei Wochen wo ich das eingesäht hatte, hat mich das ein wenig gewundert. Aber ist halt so.

Zum Abschluss hab ich mal weider Luft oben geholt und mich einfach nur umgechaut.

Noch bei der Anfahrt dachte ich, daß ich ein wneig mehr geboten bekommen würde. Aber Starkregenfälle in der Ferne oder gar Gewitter blieben aus.

Abfahrt und Ankunft, ausladen, duschen, futtern und jetzt Zeile tippen.

30.157km & 46.448km/ 02.07.2021

Juli 3, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Stahl Renner/ Hitzefahrten +20c°/ Bike- & Biketouren Bilder: ob die große Hitze jetzt vorbei ist, wird sich noch zeigen müssen. Auf jeden Fall ist es mal erträglicher geworden.

Donnerstag: man hockt bei gewohntem Heißgetränk in der Küche und schlürft es weg. Auch wenn ich das fertige Hinterrad am Vortag abgeholt habe, in den Stahl Renner montiert wird es erst heute nachmittag.

Der Grund war recht einfach, ich habe inzwischen Infos aus dem Radforum erhalten, daß das von mir ausgesuchte Tretlager für die Erneuerung am CAADX so nicht passt. Warum war mir zunächst nicht ganz klar, hab dann also näher nachgegfragt. Mit den wieder neuen Infos hab ich dann noch ein paar Seiten verglichen um der Sache gedanklich Herr zu werden. Natürlich war das mehr oder weniger aussichtslos. *lach*

Nein, das dumme ist, ein regulärer Händler würde das wohl kaum so umbauen, in so fern fehlen da Erfahrungen.

Bei dem Schrauber wo ich war, der hat sich das von mir angehört, das zwar auch so abgesegnet, sich aber leider auch nicht die Teile im Detail – einstudiert. Das kann ich ihm nicht übel nehmen, da ja selbst für jene Fachleute eine Übersichtlichkeit ob der Menge der verschiedenen Standards kaum gegeben ist. Vielleicht muß ich da nochmal umdisponieren?

Kurz gesagt, das muß man in Ruhe angehen.

Zum Alltag, die Hitzewelle und auch das warm sein hat sich zumindest für diesen Tag erledigt. Mit Arm- u. Knielingen geht es los. Ein paar Tropfen fallen auch, aber nix weltbewegendes. Ist aber auch nett mal nicht durchgefiebert am Job an zu kommen. Entsprechend verläuft der Arbeitstag.

10Uhr X: man ist von Job her in Herdecke, es ist Markttag. Natürlich weiß man das hier Markt ist und auch das ein guter Reibekuchen-Stand dann dort verweilt.

Also gibt für fünf Taler drei wohlgelungene, nicht zu heiße Reibeplätzchen mit Apfelmus, ein Trinkgeld inklusiv. Jamjam. Bis zum Schichtende hält das dann auch vor.

Mit der Heimfahrt hatte ich nicht ganz so großes Glück. Könnte man sagen. Denn bei sehr feinem Nieselregen und gerade mal 12c° sollte man meinen, es war alles andere als gemütlich. Dem war dann aber nicht so. Ich kam gut vom Fleck, auch dank der richtigen Windrichtung.
Und erstaumich fand ich, daß 12c° nicht mal sonderlich kalt sind. Nach der Ankunft wurde der Stahl Renner startklar gemacht. So kommt das nicht mehr ganz so stimmige Tretlager am CAADX zur Ruhe und der Stahl Renner wieder zum Einsatz.

Muß ja auch getestet werden, was da wider istand gesetzt wurde.

Freitag: im Gegensatz zum vorherigen Tag soll es regenfrei bleiben. Mal sehen wie das so läuft?

*nach der morgendlichen Fahrt*

Ja was für ein Genuss! Der Stahl Renner rollt wie Schmitz Katze, hab jetzt aber auch nach der Ankunft nicht explizit nach der erneuerten Technik geschaut. Das Wetter blieb tatsächlich trocken, nur eine leichte Bodenfeuchte auf dem Asphalt.

Mit dem ganzen Regen der letzten Tage mus ich am Wochenende unbedingt mal rauf auf die Halde, schauen was die Beete und die Bepflanzungen so treiben?

Nach dem Schichtende wird‘ s wohl eine verlängerte Heimfahrt werden. Geht quasi nicht anders. Und es kam, wie es kommen musste, die Heimfahrt wurde erneut über eine recht passable Kombination abgespult.

Dabei tat sich schon am späten Vormittag eine blasse Vorahnung als recht bekloppte Idee auf. Könnte man nicht mit dem Stahl Renner die Halde Humbert erklimmen?

Probieren kann man es ja mal, also mal los. Nach dem ersten kleinen Buckel zum Haldensockel hoch gab‘ s zunächst eine kleine Schleife um Schwung zu holen. Aber schon im Stage 1 zeigte sich wo ein Problem liegen könnte.

Nicht die Steigung oder deren Länge, nein auch nicht der feine Split in einigen Abschnitten war das Problem, sondern die den letzten heftigen Rehentagen geschuldeten Auswaschungen in Form von Wasser-Rinnen. Hölle sag ich. Auf den jeweiligen Zwischenebenen lag dann dort das gesamte ausgespülte Gut. Das hatte eine so feste Konsistenz wie – Treibsand.

Es half nix, mit der gerade mal nur 28mm breiten Bereifung war das aufwärts nicht zu machen. Gut, man hätte es probieren können, ja. Voraussetzung dafür eine gewisse Neigung zum Suizid. *lach*

Ich bin dann die zwei kurzen Teilstück schiebend weiter und konnte dann danach tatsächlich wieder „einsteigen“. Sprich erst einen Fuß einklicken, Schwung aufnehmen und dann auch den anderen Fuß einklicken.

do nature: meine drei Beete oben hatten mit dem Wetter der letzten Woche weniger Probleme. Ganz im Gegenteil, dort wo ich frisch einegsäht hatte (das Bild mit dme liegende Rad davor), sprießte es vorzüglich.

Auf eine kleine Haldenrunde zum Haldenzeichen bin ich noch los, hab dann aber leider ein bisschen Müll mit aufnehmen können.

Innerlich recht zufrieden begab ich mich bergab, was rollend in vorsichtig zu machen war. Aber find erstmal die Linie. Wenn das mal besser abgetrocknet ist, probier ich das noch mal rauf.

Ja und so war dann diese Woche. Gut war, daß der Stahl Renner weder an den Start gehen konnte. Die Bastelbude am anderen Rad muß ich noch sacken lassen und wohl oder übel abermals den Fachmann kosultieren.

Habt einen netten Samstag und bleibt gesund!

Blumen gießen & Frühstück/ 39.278km/ 27.06.2021

Juni 28, 2021

Bikealltag/ Volotec/ do nature/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: es war mal wieder soweit, nach einer erholsamen Nacht draußen in der Hängematte wurde ich punkt 06:00Uhr durch das aber schon anhaltende Vogelgezwischer geweckt.

Über die letzten und damit auch ersten drei Hängematten-Nächte müßte ich mal einen eigenen kurzen also falls wirklich möglich Bericht schreiben. Aber nicht hier.

Kurze Rede, keinen Sinn, was anlag hatte ich mir schon gestern zurecht gelegt. Also wurde im noch frischen Burggarten das Espresso-Frühstück zelebriert, dann ein paar Dinge abermals in den Rucksack geworfen und es ging los.

Die Fahrt über die nahezu menschenleeren frühen Strecken war ein Genuss. Da wird einem schnell klar, was die Gunst der frühen Stunde bedeutet.

Oben angekommen wurde das Volotec wieder auf die Seite gelegt und ich ging als erstes zum zweiten Beet rüber.

Da ich noch Blumenerde mitgebracht hatte, gab es da als erstes mal eine Portion von. Dann die erste Ladung Wasser.

Das gefiel mir sehr gut, kann man(n) so lassen.

Von der zweiten Beetstelle ging es dann rüber zur dritten. Dort wurde ebenfalls die mitgebrachte Blumenerde aufgetragen und sorgsam verteilt. Denn gerade gestern nach der letzten Aktion gefiel mir das so nicht wirklich.

Aber mit der Blumenerde war jetzt alles gut bedeckt, also gab es eine große Portion Wasser.

Da ich noch ausreichend Wasser über hatte und ja sowieso vorhatte noch was am nahen Friedhof zu holen, bekam auch das erste Beet was ab. Und dies auch nicht zu knapp.

Dann ging es wieder runter, den Turn kennt man ja schon. Auf der Anfahrt war mir schon die eine oder andere Dreckstelle mit Müll aufgefallen. Das wurde nun aufgesammelt und sollte eigentlich entsorgt werden.

Idee !: doch halt, uneigentlich ist doch so ein 1,5l Tetrapack nicht ganz so übel. Da kann man dann doch gleich noch mehr Wasser mit hoch nehmen (denn die Blumenerde war ja raus aus dem Rucksack).

Gesagt, getan an der Friedhofsquelle alle Gefäße wieder aufgefüllt und in den Rucksack verstaut.
Das Ding geschultert, sich auf‘ s Volotec geschwungen und ab nach oben. Das ich oben angekommen alles verteilt habe, brauch ich nicht groß erzählen. Versteht sich von selbst.

Ja und nach der getanen Arbeit gab‘ s dann ein Frühstück.

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Da ich mal wieder der Einzige auf der Halde war, konnte ich den Rundblick und die besondere Stille genießen.
Die besondere Stille ist ja nicht wirklich still. Aus der Ferne hört man immer wieder Geräusche. Aber das beruhigt mehr, als es stört.

Nach den drei guten Scheiben Brot, den kleinen Salamiwürstchen und einem Apfel, Frühstück rustikal, wurde zusammen gepackt.

Noch ein letzter Blick auf das große Beet…

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…und auch die Aussicht ist immer noch die gleiche.

Nachdem ich unten angekommen bin, gab’s noch eine kleine Runde durch den nahen Heimatwald, dann aber doch ab zur Burg. Irgendwie war der Tag zuende, ich hatte keine echten Ziele mehr.

Brauchte ich aber auch nicht, weil oben die drei Beete gut nass waren. So sollten sie die nächsten Tage einigermaßen überstehen. Jetzt wo ich die Friedhofsquelle kenne, wird aber auch ein Wassernachschub weniger tricky sein. Was ich dann aber brauchte war, einen weiteren Pott Caffee.

Nachdem ich mich noch ein wenig um den technischen Schreibkram gekümmert hatte, wurde der Caffee auch aufgesetzt.

Die Burgterrasse wurde zusehends wärmer, Umzug in die Heckenecke und dort ab in die Hängematte.

Sport: ich sollte mal darüber nachdenken beim Training etwas kürzer zu treten. Denn als ich so nach der Ausfahrt mein Hemd wie üblich über den Kopf ausziehe macht es einmal kurz rascht…

…und schon war an der fast kompletten oberen Saumseite der Stoff eingerissen. Jetzt muß ich aber dazu sagen, daß Hemd ist ein Sommerhemd und der Stoff war schon in neu relativ dünn. Schade.

Am Abend: ja wie klasse ist das denn!? Es regnet in Strömen. Hätte ich das vorher gewusst…

…währe ich auch auf die Halde hoch. *lach*

Für eine Hand voll Dollar, oder…/ 39.264km/ 26.06.2021

Juni 27, 2021

…für eine Menge Wasser.

Bikealltag/ Volotec/ do nature/ Biketouren/ Bike- & Biketoure Bilder: auf nix ist mehr Verlass. Hatte es in der vorletzen Woche doch immer wieder mal Niederschläge gegeben, so war es just nachdem ich nachgesäht hatte, stetig trocken. Kein guter Plan.

Fangen wir mal mit dem Vormittag an. Da gab es auf Anregung der holden Burgdame hin eine kleine extrem gemütliche Ausfahrt zum nahen Kurpark. Das eigentliche Ziel wurde zwar erreicht, aber nicht der Sinn.
Denn jener war, dort im Kurcafé ein wenig was zu trinken und auch ein Stückchen Kuchen durfte es sein. Doch man sagte uns, und das möchte ich leider betonen, in eine nicht ganz so freundlichen Art:„das man erst um 12:00 öffnen würde.“

Gut, wir hockten uns erst auf den gemütlichen Stühlen in den Schatten bwz. die Holde ein wenig in die Sonne und genossen den Springbrunnen. Das Dorf hier hat schon nette Ecke. Kann man so sagen.

Dann ging es aber doch weiter und zwar zum örtlichen Vergnügungsbad, wo sie wusste das es dort auch ein Café geben würde. Dort angekommen nahmen wir im schattigen Außenbereich Platz, warteten auf die Bedienung, welche dann jene Freundlichkeit hatte, die zumindest ich bei der vorherigen Ansage vermisst habe.

Kurz die Bestellung aufgeben, warten und dann verzehren.

Zu Hause angekommen wurde dann das Mittagessen zubereitet wo ich mich dann anschließend noch bei einer Tasse frisch aufgebrühten Caffee in die Hängematte verkroch.

Der zweite Teil vom Tag kam dann doch und da hatte ich irgendwie ein Ziel. Da es, wie ich oben ja schon erwähnte, kaum geregnet hatte, mußte ich mich langsam um den Wasserhaushalt der drei Saatfelder kümmern.

Dafür wurde der robuste Rucksack vom Harken genommen und allerlei Wasserflaschen zusammen gesucht. Zusätzlich hatte ich noch eine 1,5l Trinkwasserblase zweckentfremdet, denn Trinkflasche hatte ich ja am Volotec. Die letzte Schachtel Wildblumen wurde in einen Beutel umgeladen (so war der Transport besser zu organisieren) und dann ging die Fahrt ab. Mit dem ganzen Wasser im Rucksack war das schon gut.

Aber ich kenn das ja schon und die Fahrt bis zur Halde Humbert sowie rauf war ja auch nicht die Distanz. Oben angekommen wurde „geparkt“ und dann ging es zum Beet Nr. 2.. Dort hatte ich ja die letzte Aussaat gestartet und der Boden war schon arg trocken. Also erstmal eine gute Ladung Wasser drauf.

Als nächstes rüber zur letzten Aussaatstelle. Dort dann den Rest an Wildblumen eingebracht und dann alles mit reichlich Wasser bedacht.

Mit den ganzen Flaschen und der einen Trinkblase (4stk. 1l, 5stk. 0.75l, 3stk. 1,5l und noch 1x 0,5l) hatte ich satte 12,75l nach oben geschafft.

Das aller erste Beet hat aber auch noch zwei gute Pullen Wasser abbekommen. Dort steht es ja schon gut hoch, die Sonne kann dort also nicht so leicht den Boden austrocknen. Und just als ich dort so das Wasser verteilte, fiel mir doch ein:„da gibt es doch einen Friedhof unweit des nörlichen Haldenfußes. Und wo ein Friedhof ist, sollte es doch auch Wasser geben!“

Ich kramte wieder alles zusammen, trank selber auch einen großen Schluck und machte mich auf einen Erkundungsrunde zum Friedhof und dann natürlich auch dort drauf. Et voila, eine Wasserstelle ist vorhanden, somit sollte ein Wassertransport demnächst nix ehr im Wege stehen.

Apropos demnächst, (mit diesen Zeilen vorgschrieben am Samstagabend) morgen werde ich ja eh wieder früh wach sein die Nacht wird der Gemütlicheit wegen in der Hängematte verbracht und dann lass ich mich durch ein Vogelkonzert wecken). Da könnte man nach dem Espresso-Frühstück doch nochmal los.
Denn dort wo ich das letzte Saatgut ausgebracht habe, sollte noch Erde drauf. Die Erde die bisher dort ist, hat nicht ganz optimal gereicht die Samen ab zu decken. Da ich ja eine gute Stelle kenne, wird das mitsam Wasser nachgießen, der Plan sein.

Ziele braucht der Mann.