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Humbert/ 04.05.2022

Mai 5, 2022

Bikealltag/ Humbert/ do nature: ich hab mich mal dazu entschlossen eine Art Genralartikel über die Nettigkeit zu verfassen, was ich oben auf der Halde Humbert bisher so getrieben habe.
Das hat auch ganz einfach den Hintergrund, daß ich nicht immer wieder neue Bilder, die zumindest nicht sehr viel Neues zeigen, hier einstellen will.

Außerdem wie es eine Art Übersicht über die einzelnen Pflanzstellen/ Beete geben und noch etwas Text allgemein zur Halde.

Wie komme ich überhaupt zu der Idee, mal etwas Grün oben auf die Halde zu schaffen? Nun ja, an Grün hatte ich eigentlich nicht Wirkich so gedacht, sondern eigentlich mehr an was Buntes und dann wohl in diesem Falle an Blumen.

Denn bei meinen etlichen Auffahrten ist mir aufgefallen, das Humbert eher karg um nicht zu sagen sehr karg ausschaut. Dabei hatte ich natürlich den direkten Vergleich zu den anderen Halden. Und die nennt sich Haldenfamilie Lippepark.

Bei der Suchmaschinen tauchen inzwischen ein paar viele mehr Seiten zu den Halden auf, als das noch vor kurzem der Fall war. Interessant fand ich dann die Seite Ruhrpottblicke.


Das Beet 1. ist das erste was ich angelegt hatte. Die Halde hat ja ein längliches und ovales Plateau. Etwa zu gleichen Abständen gibt es dort drei kreisrunde etwa 20cm tiefe Senken. Warum die dort sind, ist mir übrigens ein Rätsel? Jedenfalls am südlichen Teil des Plateaus hab ich wiederum südlichen Rand einfach mal spontan diese Postion ausgemacht und dort gestartet.

Also einen Steinkranz gelegt und nach und nach Erdreich hoch geschafft und dann all mit ein paar Blumensamen oder eben Vogelfutter angereichert.
Natürlich gab´s dann auch immer wieder ein weg Nässe die ich mitgenommen hatte.

Insgesamt schaut das schon gut aus und vor allen Dingen, es hält sich.


Das Beet 2./ Südebeet ist das Beet was ich zwar am Anbeginn der Aktion wegen der Randlage am meisten mochte, doch es mir inzwischen ein wenig Sorge bereitet. Denn da hatte, im Gegensatz zum ersten und zum dritten Beet am wenigsten gefruchtet.

Es liegt am langen Weg nach oben und dort am Südlichen Rand. Nett fand ich die Lage, weil sie eben nicht direkt wo am Weg liegt und somit schwer einsehbar sein sollte.

In einer meiner letzten Aktionen habe ich nochmals eine gute Ruhe Erdreich hochgeschafft und abermals Erde aufgeregt (man sieht das ja recht deutlich).
Jetzt bin ich mal gespannt, denn außer den dort oben einheimischen Gewächsen ist dort bisher nicht wirklich viel gekommen.


Das Beet 3. sollte eigentlich das letzte Beet sein, weshalb ich es auch recht groß ausgelegt hatte. Und was hab ich da an Erde hoch geschlört. Dachte ich. *lach* Es liegt am Rand der südlichen Kreissenke.

Da war ich dann vor allem im späteren Verlauf des Jahres überrascht, daß zum einen Sonnenblumen (vom Vogelfutter schätze ich) gekommen sind, aber auch ein nette Blümchen.

Und zum Jahresabschluss hin, lag dort eine (oder mehrere) große Zwiebeln im Boden, teilweise an der Oberfläche, was mich dann dazu brachte, jene für den Winter über mit Erdreich und Laub abzudecken.

Kurios war dann das Mauseloch, was direkt unter der großen Zwiebel lag. War wohl ein guter Wintervorrat.


Das Beet 4. wurde dann als Ort für die ersten beiden eingesetzten Anpflanzungen gewählt. Hier wählte ich erstmalig eine Postion in der Kreissenke.

Der Gedanke dazu war, wenn es schon regnen würde, läuft ja das Regenwasser in die Senke. Soweit die Theorie. Im Realen wird da aber nix runter laufen, denn bei dem steinigen Boden versickert das Wasser mehr oder weniger ungenutzt.

Ja und genau das hat mich dann dazu geleitet, für dieses Beet eine ordentliche Vertiefung zu zaubern und…
…einen häufen Erde hoch zu karren. Inzwischen hatte ich an dem Punkt eine, nun sagen wir ma´, gewisse Professionalität entwickelt. Man schafft halt nicht ein oder zweimal Erde in Massen hoch, sondern immer und immer wieder in mehr oder weniger kleinen Portionen.

Der Plan ging dann auch erneut auf und wie man sehen kann, die beiden Setzlinge haben ihren Platz gefunden und auch der Rasen steht gut da.


Die Pflanzstelle Nr. 1 für den im Burggarten vorgezogenen Setzling ist dann eine von beiden tiefen Löchern, die ich genau für diesen Zweck gebuddelt hatte. Hier kam mir ein Klappspaten für kleines Geld passend. Die Stelle liegt am östlichen Rand der Kreissenke.

Dieses Loch und das folgende sind etwa 50cm im Durchmesser und wohl auch in etwa so tief. Hier dachte ich von Anfang an daran, daß hier mal Bäume ihren Platz finden könnten. Und weil Bäume nun mal mehr Erde, auch als Wassersammelstelle brauchen, wurde viel gebudelt, wobei das erstaunlich fix ging…
…aber auch unendlich viel Boden herauf geschafft.

Und wie man sieht hab ich hier mal keinen Rasen als Sonnenschutz eingesät, sondern Holzhäxsel, ein Trick den ich mal wo aufgeschnappt hatte, ausgestreut. Regenwasser, oder Wasser allgemein versickert im Boden, ist dieser aber nicht gegen Sonneneinstrahlung geschätzt, verdunstet es zu schnell.
Die Holzhäxsel lassen aber die Sonne nicht so arg durch. Man darf also gespannt sein.


Die Pflanzstelle Nr. 2 war das zweite Loch was gebudelt wurde. Das liegt am östlichen Rand des Plateaus und wurde parallel mit dem anderen Loch immer wieder angefüllt.

Eigentlich wollt eich hier den zweiten Setzling aus dem Burggarten unter bringen. Jener ist aber noch neulich kleiner und da dachte ich, er kann noch eine Weile im Burggarten verbleiben.

Und dann kam mir ja die Buchenhecken in die Finger. Schnell wurde gedanklich umdisponiert, der kleinen Setzling wurde noch auf die Warteschleife gesetzt, die kleine Buchenhecke am Rand des Burggarten eingesetzt und die große Buchenhecke kam auf Humbert.

Hier habe ich mal wieder Rasensamen ausgebracht, die inzwischen auch ihre Köpfe durch die Erdoberfläche stecken. Passt soweit.

Das ist so der Stand bis 1. Mai 2022.

Leider muß ich aber sagen, daß es trotz aller Hoffnung in diesem Jahr immer noch deutlich zu trocken ist.

Ich gebe mir da Mühe und bin mehr oder weniger regelmäßig mit ebenso mehr oder weniger vielen Wasserflaschen oben um dem Grün die nötige Nässe zu geben, aber so ein paar Tage mehr Regen sorgsam verteilt über einen Zeitstrahl wäre schon nett.


Dann wäre da noch die Birke.

Die Birke ist nicht von mir, sie war schon dort oben, ich habe nur im Verlauf diverser Fahrten noch eine gute Portion Erde über gehabt und jene dann für sie nutzbar gemacht. Damit das Erdreich wenigstens etwas gesichert ist, gab es einen Steinkranz.

Der Gedanke dazu ist ganz einfach, dort wo Erde liegt kann sich Wasser besser sammeln und langfristiger von Nutzen sein.Im Steinboden wird es einfach nur versickern. Gefühlt scheint der Plan auf zu gehen.


Hier noch mal zwei Fotos mit einer Übersicht.


Und dann? Naja, wer diese Story schon ihre Zeit lang verfolgt wird wissen, irgendwie sitze ich in der Klemme.

Denn schon alleine die vier Kastanien, ganz nebenbei noch der Winzling, den ich nicht wirklich zuordnen kann und noch ein weiterer Zögling…

…die da noch auf der Burgterrasse rumwachsen müssen ja mal irgendwann noch ihr Plätzchen finden.

Bedeutet, es muß also erneut Platz im Boden geschaffen werden und möglichst gutes Erdreich sollte dann noch hoch.

Die Frage nach dem wohin, also dort oben, habe ich bei einer meiner letzten Inspektionen schon ins Auge gefasst. Wortwörtlich.

Aber…

…mit der vorhandenen Anzahl an Pflanzen steht die Wasserversorgung irgendwie blöd in Raum.
Und wie das dann funktioniert, trotz aller Ambitionen und Tricks…

Es bleibt also spannend.

Auch auf die Gefahr hin das man beim Anschauen des Albums <klick> ein wenig mehr den Durchblick verliert, reinschauen könnte lohnen. Ansonsten hier noch eine größere Auswahl an Bildern, die eh schon hier im Blog sind.

Euch noch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉