Archive for the ‘HomeOffice’ Category

49.478km/ Kein-Frühling-mehr/ 08.02.2022

Februar 9, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ HomeOffice/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: ja, was kann man schon groß erzählen? Im Grunde ist es so wie immer.

Montag: der Häuptling hatte sich recht ungewöhnlich über WhatsApp gemeldet, der Kollege den ich in den letzten beiden Wochentagen vertreten hatte, sei wieder einsatzfähig.
Bedeutet für mich im Umkehrschluss, daß ich für’s erste mal ausschließlich mit Anwesenheit glänzen kann. Weiterhin kann ich mir in den frühen Morgenstunden ein wenig mehr Zeit lassen, also relativ entspannt in den Tag gleiten.

Und so gab es nach dem Espresso-Frühstück den ersten Wettercheck. Soweit war der Boden zwar feucht, aber insgesamt sollte das passen.
Doch schon beim Gang zur Fitness-Garage fieselte es etwas und so wurde im Unterstellplatz für Diverses die normale Radhose abgelegt und die Regenbuxe über gestreift.

Der kurze Ausflug in den Frühling war vorbei, was sich auch auf der Anfahrt zum Job bestätigte. Gegenwind aus eher scharf Nord-West, immer wieder Tropfen von oben, strampeln war also angesagt. Aber man fühlte sich wohl auf dem Rad.

Im Hinterkopf schwebten zwar einige Gedanken…

…wie zum Beispiel daß ich das letzte Ergebnis der Regenjackenimprägnierung nicht so befriedigend fand. War die Jacke doch in Teilen nach der Ankunft am Freitag deutlich feucht von innen. Auch auf einigen Außenstellen zeigte sich, daß der Stoff an Eingen Stellen eher durchtränkt nass war.
Schon gestern hatte ich deshalb die Homepage von Fibretec studiert und sowohl die von mir verwendete Textil Guard Pro gefunden, als auch ein Textil Pro Wash Eco. Außerdem noch eine Art Intensivreiniger. Schimpft sich Clean Support Active. Und so landeten zumindest die beiden ersten Produkte auf meiner Einkaufsliste.

Das ich noch Kassetten-Verschlussringe/ Muttern mit bestelle, ist für mich klar. Auch wenn jene höchst wahrscheinlich nicht die Lösung für das Miche-Kasetten-Konter-Problem sein werde…
…die vorhandenen sind jetzt arg in die Jahre gekommen und ebenso geschunden. Um es kurz zu machen, sie können wech!

Natürlich wäre die sportliche Aufgabenstellung nicht vorhanden, wenn ich beim erst kürzliche Felgendefekt entsprechende komplette Neuware eingeholt hätte. Nur hätte das auch das doppelte gekostet. Mindestens.

Und so erwische ich mich dabei, daß meine Hirnwindungen doch ins Traumland eines neuen Fahrgerät abschweifen.
Ich zieh die gedankliche Notbremse… *grins*

…und komme am Job an. Frischmachen, umziehen, die Akkus vom Rücklicht ins Ladegerät werfen und ein paar präventive Handgriffe für die Kollegschaft laufen lassen. Danach…
… Warteschleife mit einer Latte Macchiato und einer Birne als erstes Frühstück.

13:44Uhr: beim Nachkaufen des Deopumpspray mal wieder durch die Ecke des Drogerie-Discounter gestöbert.

Café: und siehe da, immerhin gibt es zwei Sorten Espresso und dann auch noch Bio.

Natürlich konnte ich nicht wiederstehen und hab zumindest eine 250g Packungen mit über die Kassentheke ziehen lassen. Überhaupt Caffee, hatte ich die Tage doch einen Fund in Sachen vietnamesischer Café gemacht. Da war ja was bei CoffeNewsTom.
VietBeans nennt sich der Onlineshop und dort kann man ganze Startersets für den besonderen Cafégenuss bekommen. Da werd ich mir auch mal irgendwann ein Set zukommen lassen. Weiter im Tagestext…

Die Heimfahrt: …wurde dank eines zeitigen Schichtendes irgendwie spontan aus dem Ärmel geschüttelt. Es ging zunächst über eine klitze-kleine Schleife nach Westen rüber um sich dann einem potentiellen Hängeplatz zu nähern. Und das war mit ein paar Blicken auf die digitale Karte am Motorola fix erledigt.
Leider stellte ich dann ersten Metern der Rückfahrt fest, daß das erst kürzlich eingewechselte Steuerkopflager eindeutig Spiel hatte. Das sich so ein Lager mal um ein paar Mikromillimeter lösen kann hatte ich ja mal gehört. Jedenfalls beschloss ich ab da relativ direkt zu Fahrrad Schricke zu fahren. Der Hintergrund ist ganz einfach, er hatte es eingebaut, also sollte er erstmal drauf schauen bevor ich als Nichtfachmann meine ungewaschene Pfoten daran rumfummeln lasse.

Jedenfalls war diese Rückfahrt mal wieder bestens und die Idee zu Fahrrad Schricke zu fahren auch. Mit größtenteils Rückenwind und Restsonne ging es dem neuen Tagesziel entgegen.

Denn das Lager hatte sich nicht gelöst, sondern gesetzt. Es war dann wohl um jenes fehlende Maß in die Lagerung gerutscht, daß ein zusätzlichen Spacer (große Unterlegscheibe) notwendig wurde. Hätte ich das also selbst versucht zu machen, wäre es am nicht vorhandenen Space gescheitert. War also eine gute Idee.

Ab da ging es dann aber bei nur frischen 5c° zur Burg zurück. Etwas mehr als 34km für die Rückfahrt standen auf dem Konto. Leider ergab der Blick zum Wetterfrosch, daß es am Folgetag nix mit er Sonne wird. Ohne Sonne, dafür mit Wolken würde das Thermometer kaum über die 5c° hinaus steigen. Kein gute Aussicht für eine lauschige Frühstücks-Hängeaktion.

HomeOffice: also wird man sich am zweiten Tag der Woche, was ja meistens ein Dienstag ist, mit einer alternativen Ausfahrt in den frühen Morgenstunden abgeben müssen.

Dienstag 05:28Uhr: die Aussichten beim Wetterfrosch lassen mich innerlich nicht wirklich auf eine entspannt-lauschige Espresso-Frühstück-Hängeaktion gleiten. Aber das erwähnte ich ja schon.

Der  gestern gesichtete Platz dafür wäre zwar als solches bestens, ich sage nur Südblick unterhalb eines Hangs am Waldrand und der Wald steht so, daß sowohl von Westen als auch von Osten her kein Wind angreifen kann, aber maximal 5c° ohne Sonne sind jetzt nicht mein Ding.

Und so habe ich noch gestern Abend keine Packtasche gefüllt, was mich aber jetzt mit diesen Zeilen vor der Aufgabe stehen lässt, was tun mit dem Tag?

Ich werde mal einfach auf den Ort des Arbeitgebers zurollen, eventuell ein Espresso-Set sowie eine wärmende Jacke mit im Gepäck. Aber wo groß Pause machen, danach ist mir eher nicht. Ich denke also, es wird eher eine Rundfahrt mit eventuell einer eher kurzen Riegel-u. Trinkpause.
Eigentlich schade das ich da mit dem Wetter nie so das Glück habe.

10:52Uhr: der Hauptteil des Tages ist durch. Bin zwar etwas später los, aber los bin ich trotzdem. War ja eh wach und so riefen meine Beine nach Bewegung. Eigentlich dachte ich, nachdem ich gestern die Hängerrunde innerlich abgesagt hatte, für ein Frühstück wo mit einem kleinen netten Espresso würde es reichen. Reichen halt von Wetter her.

Als Strecke wählt ich im ersten Abschnitt meinen ollen Arbeitsweg. Aber schon da zeigte sich, Spazierfahrt wird das nicht. Am ersten Windschutz hielt ich an um mich meines zusätzlichen Radtrikot zu entledigen.
Erste Fieberanfälle drohten und da muß man auch nicht noch wärmer angezogen sein. Mensch was bließ der Wind von vorne, war das ein Geacker.

Ein Bahnschalterhäuschen als Windschutz

Trotz das ich das nahe Dorf als ex Jobstandort zeitlich gut erreichte, auf der Strecke rüber zum aktuellen Standort bließ es nochmals heftig von vorne. Gefühlt kroch ich daher und auch die Strecke bot, zumindest bis zu einem markanten Schwenk, nicht wirklich den Windschutz.

Damit ich ein wenig Futter einholen konnte, steuerte ich einen Bäcker an der in Ortsteilbahnhof an. Dort gab‘ s dann Feinkost mit alles, aber als ich wieder aus der wohlbeheizten Bäckerbude kam, wurde mir schlagartig klar was angesagt war.

Mein Shirt war schon sehr schweiß-nass, damit wo nette Pause machen, selbst mit Windschutz, wohl eher kaum.
Also bog ich relativ straight ab und gönnte mir nur noch eine kleine Schleife via dem Lippewehr. Die führte mal reichlich Wasser, sieht man ja. Eventuell noch 30-50cm Höhenunterschied.

Lippewehr östlich vor Lünen

Ich hielt aber denn noch mal kurz an und schaute mich um. Windschutz war das eine, daß andere doch eventuell ein Schlupfloch zu finden um an den alten Lippearm zu kommen. Aber beides war nicht drin und so gab es nur eine kleine Trinkpause im Brückendurchgang. Windschutz halt.

Das Rad an der Lippewehrbrücke im Windschutz

Ab da ging es dann mit zumeist Rückenwind *uff* über Werne heim. Zwei Stunden plus und etwas mehr als 40km auf der Uhr reicht für heute.

Die Waschmaschine läuft, bin geduscht und gefrühstückt hab ich auch.

Am frühen Abend: letzte Zeilen für den gelaufenen Tag. Nach einem Frühstück war dann so ein Zeitfenster X wo der Blutzucker ein wenig meinte einen auf ruhig zu machen. Also wurde in passende Kleidung geschlüpft und sich das ja auch eingeholte Stückchen Süßgebäck mit einem Kleinen (Espresso) gegönnt. Ja und wie man dann so draußen ist…

…nahm das Unheil *lach* seinen Lauf. Da war doch diese eine Außensteckdose die nicht mehr ganz so korrekt montiert war. Wie es dazu kam kann man außen vor lassen, ist eh nur Mutmaßung.

Um jenen aber frisch montieren zu können, mußte ich in der Fitness-Garage ein wenig was wegräumen. Jetzt ist das ja mit dem Wegräumen und Fitness-Garage so ein Ding. Aber ich wurde Herr der Lage und schaffte sogar ein paar Dinge zu entsorgen. Die Steckdose war dann auch wieder fest, ich holte kurz Luft.

Denn mit dem Wegräumen hatte ich einen Stapelversuch zu meinem Fitness-Garagen back-up gestartet. Und dieser kurze erste Versuch war gar nicht mal so schlecht.

Anstatt die Boxen quer rein zu stellen, wurden sie nun längs reingeschoben. Das hatte dann der Vorteil, daß man eine zweite Reihe dahinter stapeln kann. Da sind dann natürlich die Boxen, die man so gut wie nie oder nur selten braucht.
Auf dem Foto sieht man noch gut den links stehenden Boxenturm. Den galt es nun so gut wie möglich zu reduzieren. Also wurden einige, und wenn ich sage einige, dann meine ich einige viele Dinge rausgeholt umgestapelt und auch wieder dem Nirvana zugeführt.

Das Ergebnis war zwar noch nicht so wie das mal vom Prinzip her aussehen soll, aber dafür muß auch das bis jetzt stehende Stahlregal weg und was neues passendes hin. Es ist auf jeden Fall besser, als vorher.

Auf einem Rollbrett stehen (links hinter meinem Finger) nur noch zwei Boxen, der rerst ist verstaut. Und on top, da ist sogar noch gut Platz im Regal. Da ist also noch gut was zu tun, für demnächst…

Und wieder eine Pause gemacht. Dabei fiel mir dann ein, während ich so an der Außensteckdose schraubte, bemerkte ich, daß die Holzterrasse wieder verdammt rutschig war. Das ist dem hauchfeinen Moosbelag geschuldet.

Da ich aber schon vor ein paar mehr Tagen eine neue Bodenbürste besorgt hatte, dachte ich:„probier doch mal, wie gut die sich eignet?“ Also wurde mit einer Fünferreihe begonnen.

Ich denke, der Unterschied ist klar erkenntlich. Die Randsteinen hab ich gleich mit gemacht. Mit frischem Wasser und eine Seifenlauge aus einer Sprühflasche wurden also nun Reihe für Reihe abgebürstet. So wie man es wohl aus Filmen kennt, wenn Seeleute das Deck schruppen. Und et volila…

Die letzten Reihen der Terrasse zur Fitness-Garage hin sind heller, weil ich dort ja neue Dielen verlegt hatte.

Und damit war der Tag dann auch zu ende, es wurde auch genug gemacht. Für die nächsten Tage steht wider eine Jobrunde für mich auf dem Programm, darüber wurde ich fernmündlich informiert.

Und so wünsche ich Euch einen netten tag und auf das Ihr gut gesund bleibt!  😉

49.288km/ 02.02.2022

Februar 3, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ HomeOffice/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder:

Mittwoch 05:24Uhr: der Tag des HomeOffice wollte sinnvoll gefüllt werden. So die Megaknalleridee hatte ich bisher dazu nicht, aber irgendwas würde mir schon einfallen. Trocken wäre nett, der Wind lässt sich wohl kaum vermeiden und so sucht mein Kopfnavi nach einer nette Stelle mit Ostblick für den Sonnenaufgang, die aber auch eine gute Portion Windschutz bietet.
Sagt doch gestern die Vorgesetzte zu mir:„wenn es gut läuft, hätte ich morgen (heute) home-office.“ Ich erwiderte:„wie wenn es gut läuft?! Dann läuft es mies für mich. Denn dann käme ich (gedacht eigentlich) nicht zum Radfahren.“

Eventuell durchstöbern ich mal eine Ecke hier in der Nähe, ein Coffee-Set könnte mit dabei sein und ein wenig was wärmendes zum drauf sitzen und überziehen.

14:43Uhr: tja der Tag ist mehr oder weniger erfolgreich gelaufen, jetzt hab ich aber gerade einen Durchhänger. *lach*

Nein, ich habe jetzt mit diesen Zeilen tatsächlich alles geschafft, was ich schaffen wollte.

Und on top hab ich sogar noch ein wenig mehr geschafft. Und so dachte ich mir: „gönn dir eine kleine Auszeit in der Hängematte und schau mal dabei, wo ungefähr eine Sichtuke/ Fenster in der Fitness-Garage passen könnte?“
Der Hintergrund dazu ist, sollte ich in der Fitness-Garage hängen, könnte ich von drinnen die Vöglein beobachten. Jetzt aber zum gelaufenen Tag. Tatsächlich bin ich ganz kurz vor Sonnenaufgang los…

1x sonnenaufgang_ergebnis

…und zunächst mal zum Channel hoch. Ab da bin ich dann meiner Nase gefolgt um zum Beversee zu kommen. Kennt man ja.

Schön war das Fahren am Kanal, weniger nett war der Gegenwind. Um dem aber noch ein wenig aus dem Weg zu gehen, richtiger gesagt wäre ja, aus dem Weg zu fahren, gab es wieder eine Schleife durch das Bodendenkmal Bummannsburg.
Natürlich war auch mein Hintergedanke Zeit und damit Points für den Winterpokal zu schinden. In so fern war der Gegenwind dann also auch mal gar nicht so schlecht. *lach*

Letztendlich bin ich dann auch an der Plattform des Beversee angekommen. Hier kann ich vermelden, schon bei der Durchfahrt am Vortag war der umgestürzte Baum nicht mehr da.

4x beverseeplattform_ergebnis

Leider fing es kurz vorher an in einen ganz feinen Nieselregen über zu gehen. DAS war ja jetzt gar nicht mein Plan.

Ich ließ also die Plattform als Pausen- & Frühstückspunkt rechts liegen und fuhr lieber noch ein Stück weiter. Ich kenne da einen kleinen Trampelpfad, der zu einem Nebenarm des Sees führt. Dort hatte ich dann den Schutz von den Bäumen und konnte mich nieder lassen. Ein kleiner Rundblick aus meiner Position.

(mehr Bilder im Februaralbum <klick>)

Zum Glück minderte sich die Regenneigung und auch die Bäume gaben eine super Schutz vor dem Wind.
Mit der zusätzlichen wärmenden Jacke drunter ließ sich das gut aushalten. Die alte Strandkorbhülle schütze von unten gegen Feuchtigkeit und eines meiner (inzwischen drei) Decathlon Luft-Sitzkissen hielt meinen Hintern warm.

Auch wenn ich was zum Espresso machen mit hatte, irgendwie war mir nicht danach. Es war wahrscheinlich noch zu früh und der Espresso doppio vom Espresso-Frühstück ja zeitlich auch noch nicht so weit her.

Nachdem ich aber die beiden Sandwiches gefuttert hatte und nur eine kurze Weil meinen Blick in das Areal streifen ließ, hielt mich nichts mehr.

Letztendlich war ich ja in keinster Weise erschöpft und groß wo nur rumhocken war auch nicht mein Ding.
Zumal es auch anfing an den Beinen frisch zu werden. Also brach ich auf, schaute noch ein wenig am Ende des Seearms auf den See wo es in weiter Ferne zwei Schwäne gab und inzwischen die Sonne auf dem Beversee glänzte.

9x sonneblick_ergebnis

Und so wurde, mal wieder, ein wenig gefundener Müll aufgesammelt, zum nächsten Tagesziel aufgebrochen.

Das war ein Areal wo ich hin und wieder mit dem Rad vom Job kommend vorbei fahre. Mein Gedanke war, die genaue Lage und deren Ausrichtung zu checken, so wie ob es dort eventuell einen oder mehrere Plätze zum abhängen geben könnte.

Einen Zugang am unteren Ende, das Areal liegt in einer breitern Senke, ja man kann durchaus sagen Tal. Hatte ich eher zufällig gefunden.

Das war natürlich alles komplett nicht zu fahren. Etwa mannshoher Grünwuchs beidseitig des Trampelpfades und der für diese Ecke typische feucht-weiche Boden. Und gerade letzterer saugt sich nach Regenfällen, wie wir sie ja in den letzten Tagen mehrfach hatten, derartig voll, daß einem die ganze Pampe an den Reifen hängen bleibt. Also hab ich gleich geschoben.

Tja, die Erkundung zu Fuß war auch gut, aber so wie ich das Gebiet gescannt habe, eher nix für ein paar nette Hängeaktionen. Das Tal verläuft etwa von Süd-Ost nach Nord, die Sonne kommt damit also nur begrenzt rein. Gut, in Sommer mag das etwas anders sein, aber auch nur dann und auch nur begrenzt.

Oben wieder auf fahrbarem Grund angekommen wurde aufgesessen und die Runde fortgesetzt. Mein Navihirn schmiess die Kuhbachtrasse raus über welche ich dann nach Osten stoßen könnte.
Der nächste Plan war dann, wenn Zeit und Motivation konform gingen, noch eine Aufstieg auf die Halde Humbert zu machen.

Gesagt, oder besser gedacht, getan. Die Kuhbachtrasse ist ja eher was zum entspannen radeln. Quasi wenn man gerade etwas auf Tempo gekommen ist, gilt es eine Straße zu queren. Also runter vom Gas, eventuell warten und dann wieder los.

Ich denke ich werde diesen Beitrag der Stelle abschneiden

Jedenfalls kam so eine gute Portion Fahrzeit zusammen. Und auch mit der Sonne von schräg vorne ließ es sich gut leben.

Ich rollte also recht gut auf mein finales Zielgebiet zu und erklomm Humbert. Oben angekommen war ein arges Lüftchen. Klar, man kommt in der letzten Steigung ganz langsam in die Windrichtung aus Westen und wenn man die letzte Kurve hat, dann packt einen der Wind förmlich von der Seite.

Ich drehte natürlich direkt zu meinen Pflanzstellen und war erfreut, daß alles noch so gut in Schuss ist.

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Nach einem kleinen Kontrollgang a la Hausmeister Krause *lach* hab ich mich aber wieder auf gemacht. Es gab noch eine kleine Runde auf dem Haldenplateau um das Haldenzeichen, dort wieder Müll aufsammeln und dann doch abwärts.

Mit der finalen Fahrt zur Burg würden auch die 40km/ Tag safe sein, also konnte ich es entspannt angehen.

Zu Hause angekommen wurde abgeladen und am CAADX etwas der groben Dreck mit Bürste und Lappen beseitigt. Das reichte, morgen ist ja schon wieder Action angesagt.

Sport: und weil ich so gut zeitlich angekommen bin wurde erst die Wäsche gemacht, dann Laub vom Sturm aufgeharkt und dann der aktive Bewegungsteil nett bei Sonne und 10c° auf der Burgterrasse abgehalten.

Ja so war das dann. Euch dann noch einen schönen Tag und wie immer, bleibt bitte so gesund wie möglich!  😉

49.023km/ 25.01.2022

Januar 26, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ volle tausend Kilometer/ HomeOffice/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: und wie das eben so im Leben ist, die Uhr dreht sich weiter.

Montag: ich hocke in der Frühe nach dem Espresso special noch am Küchensatmmplatz, HomeOffice ist angesagt. Bisher gibt es aber keine Rückmeldung für einen arbeitstechnischen Auftrag.

Innerlich habe ich mir aber schon ein Programm zurecht gelegt. Ich werde mich so gegen wohl sieben aufs Rad schwingen und über den Standort vom Job ins nächste große Dorf fahren um dort dann mein Brot zu holen. Also eine Bäckerei Beckmanns Fahrt.
So hab ich heute wenigsten etwas Bewegung, komme raus und kann auch wieder ein paar Kilometer zusammen trommeln.

Denn mit dem letzten Wochenabschluss bei 48.911km wird dann wohl im Verlauf dieser Woche die 49tkm Marke fallen. Mal sehen wann? Am heutigen Montag wohl aber eher nicht. Also mal Abfahrt…

18:07Uhr: die unendlich vielen Zeilen zur gelaufenen Beckmanns Brot hol Tour. Zunächst ein paar Daten. Es sind dann doch knapp 68 Kilometer in 3:52h geworden. Aber in entspannt und ich bin erstaunt, wie gut das bei mir lief.

Da ich also ein Zeitfenster X (HomeOffice) hatte aber auch Montags doch irgendwie mein französisches Landbrot einholen wollte, bin ich eben mit dem Rad ins große Dorf westlich von uns gefahren.
Zunächst im Standard, wenn es sowas bei mir überhaupt gibt, dann press am Job vorbei um anschließend ein paar markante Highlights zu passieren. Den Startzeitpunkt hab ich irgendwie eher herausgezögert, die Mobilkiste könnte ja doch noch bimmeln, somit ein echter Arbeitseinsatz fällig werden. Doch mit der gewählten Strecke lag ich gut auf der sicheren Seite. Selbst wenn…, ich war ja quasi in der Anfahrt zum Job.

Ich meine ich habe so um achte rum den Stall passiert und da bis dahin nix anlag, konnte ich mehr oder weniger entspannt weiter rollen. Und so ging es über eine bekannte, aber nicht unbedingt reizvolle Strecke an der einen oder anderen Stelle vorbei.

Über den Borsigplatz ging es dann ab zum Bäckereifachbetrieb des Vertrauens.

Kurz Luft holen, an der Trinkpulle nuckeln und dann die Maske auf. Kurze Zeit später…

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…ab in die Lenkertasche. Nach dem zumindest für mich extrem schmackhaften Einkauf ging’s an die Rückfahrt. Dabei hatte ich ein im Augenwinkel als erneuerte Radroute am Körnebach entlang als Ziel.

Doch zuvor ging es noch auf einen Schwenk an einem mir bekannten Outdoor Laden vorbei, die aber zum Glück noch geschlossen hatten.
Ohnehin hätte ich das CAADX drinnen abstellen müssen, da ich kein Schloss mit hatte. Aber so verdreckt wie es war, wäre das eher eine Zumutung gewesen.

Wenige Meters weiter, ein Radladen, auch sehr gut bekannt. Man führt seit ein paar Tagen Rennstahl als Marke. Machen auch in bunt.

Gut, bunt kann ich ja auch. Dann aber doch rüber zum nächsten Tagesziel, siehe da…

Das Teilstück war mal eine der übelsten Grobschotterstrecken die ich kenne. Schlauchplatzer durch Überfahren von aufgekantetem Steinzeug waren da keine Seltenheit.

Ach ja, für die Grafitti Liebhaber hier, wenn auch nicht in vergleichbarer Qualität, hab ich das hier.

Ab da hab ich mich dann was den weiteren Streckenverlauf anging „fallen gelassen“. In oder ab der Ecke kenn ich ja nicht nur eine Radtoute. Eine kleine Laugenstangen-Pause…

…gab’s im Naturlehrpfad Alte Körne, aber auch nur weil‘ s so schön war. Eigentlich hätte ich mir dort ein noch schöneres Plätzchen suchen sollen. Man kennt da ja noch ein paar.

Erstaunlich fand ich, wie frisch ich noch war und wie gut ich vorran kam. Das Wetter passte aber auch bestens. Zwar durchgängig bewölkt und maximal nur 5c°, dafür aber stellenweise gar kein Wind, ansonsten nur eine leichte Brise. Also heiter weiter…

Ja und wie das dann so kommen mußte, ich hatte ja vor der Abfahrt auf Grobstollenreifen-Laufradsatz gewechselt…

…also wurden am östlichen Ausgang vom Süd Kamen ein paar legger Pisten besucht. Ab da war dann aber auch klar, die ab Start fehlenden 89km mache ich nicht mehr voll. Grob fehlen derer zwanzig bis zu den 49tkm. Kann man aber mit leben, die „fallen“ dann morgen.

Mir war halt nach Caffee & Kuchen, der Mann muß halt Prioritäten setzen und so schonte ich mich mit den nicht gekurbelten 20km. Ankunft, duschen und neu einkleiden sowie Gebäck vom Discounter einholen. Hatte ich einfach Bock drauf und so zum Caffee sollte das passen.

War doch ein guter Tag, mögen die nächsten auch derartig verlaufen.

Dienstag: Blabla, der Tagesstart wie üblich halt. Der Job hatte sich am Vortag kurz gemeldet, ich habe für den ganzen Tag eine Jobrunde. Gut so. Und so starte ich den Tag des Durchfahrens der…

49.000km Marke

…mit dem ordentlichen Morgenschubgetränk. Das bedeutet dann, beim nächsten Mal sind 50.000 Kilometer fällig. Auch eine Hausmarke.
Gut, nächster Hauptaugenmerk liegt auf dem Wetter. Trocken und nur frisch, gleich mit normalen Reifen zum Job, oder doch eher feucht und damit Einwechseln des Spike-Laufradsatz? Man wird sehen. Lange werd ich mich aber nicht mehr hier aufhalten, da ist so ein gewisser Tatendrang.

08:53Uhr: der Tag war was die Anfahrt anging bestens. Zwar wie gesagt frisch aber trocken. Man kam also gut über den Asphalt und dies auch in unter einer Stunde.

Speisekarte/ Die Currywurstda es am Job die passende Runde gab, stand einer Einkehr in gut bekannter Gastronomie – Die Currywurst – nix im Wege.

Es gab dann die gewohnte Zusammenstellung der drei Ruhrpottköstlichkeiten und bei der Currywurst den Schärfegrad Nr. 5..

…ja ich würde sagen, ab Stufe 6. wird die Sache interessant. Für mich eine gewisse Grundschärfe ohne wirklich zu brennen.
Damit stünde beim nächsten Feldversuch die Zwischenstufe 5/7 an. Je zur Hälfte mit der Soße von Stufe 5. und eben Stufe 7..

Die Rückfahrt wurde ma´ wieder geschmeidig spontan aus dem Ärmel geschüttelt. Es ging über bestens bekanntes Areal der Sesekeradroute bis ins nächste Dorf, dort dann aber diesmal nicht hindurch und hintenrum wieder raus, sondern am westlichen Ortseingang schräg links raus.
Auf dieser Route landet man dann auch auf dem alten Bahndamm der ab Stockum zu Werne bis nach Unna führt. Da bin ich aber wieder schnell von runter gefahren um meine übliche Heimfahrstrecke über ein paar Nebenstrecken abzuradeln. Dunkel war es sowieso schon und mit 1c° in trocken bestes Winterwetter.

Auf der Burg angekommen nur entladen und ein nettes Bild vom Cannondale CAADX zu schießen.

Seit dem 17.11.2015 ist dieses Rad nun bei mir als Ersatz für das Volotec im Einsatz. Jenes hat bis heute nur 39.578km geschafft, ist damit aber am Limit gewesen. Der gefederte Hinterbau mit seinen Lageraufnahmen halt… *schau traurig*

Beim CAADX kann das nicht passieren, denn gefedert ist es gar nicht. Das kann ich aber verschmerzen. Auch wenn ich sagen kann, wenn ich das Volotec mal wieder für eine gewisse Strecke bewege, daß hat schon was von Sänfte.
Trotzdem würde ich das bei einer Neuanschaffung nach dem CAADX nicht wieder gegen ein gefedertes eintauschen. Der Trend ginge eher zu noch etwas breiteren Reifen. Da kann man dann noch was am Luftdruck drehen und gut ist.

Für den morgigen Tag steht ein angeordneter später Arbeitsbeginn an. Man munkelt, daß das Zeitkonto bis dahin mit einer verlängerten Anfahrt überbrückt werden könnte. *smile*

Bis dahin, habt einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

48.790km/ 18.01.2022

Januar 19, 2022

Newsticker/ WordPress Highlights: gleich vorab *Trommelwirbel* automatisch generiert meldete mir mein Dashboard…

…ich habe 400! Beiträge nacheinander online gestellt. Ich kann’s halt nicht lassen. *grins*

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder/ HomeOffice: es war mal wieder soweit. Auch bei uns in der Firma ist man auf die Gesundheit aller sehr bedacht. Kein Wunder, haben wir doch relativ direkt mit der Materie im allgemeinen aber auch im Speziellen und dies wortwörtlich, Kontakt.

Gut, derjenige der im HomeOffice sein soll, bin ich. Was also tun? Der Wecker bimmelte wie gewohnt, hab mich aber noch für eine gut zeitliche Strecke rumgedreht. Die Holde machte sich auf zur Schicht, die Jüngste war dann kurz darauf akustisch zu vernehmen. Als das Bad dann frei wurde, schoss ich in die Senkrechte, die Nacht war vorbei.

Nach dem Gang ins Bad folgte der Espresso special, hier und dort ein paar Zeilen im Onlinegeschehen und mein Motorola blieb still.

Nachdem ich den Kreislauf genauso in die Senkrechte gewuchtet hatte wie das Physische um den Kreislauf herum, ging es auf einen kurzen Kontrollgang vor die Tür. Die Temperatur in etwa so wie gestern, irgendwas auf die 5c° zu, aber auch in etwa genauso feucht. Regenhosenwetter?
Gefühlt ja, aber noch stand das nicht an, jene Entscheidung würde später fallen. Logisch, ich werde nicht den Tag rumlungernd auf der Burg oder im Burggarten verbringen.

Wohlwissend um die Situation hat man den Kumpel aus’m Claim informiert, daß es ein Zeitfenster X sinnvoll zu füllen gäbe. Currywurst-Pommes-Mayo stand dabei als Hauptziel auf dem Plan.
Das ursprüngliche Fahrziel dazu, der Preußenhafen zu Lünen in Kombination mit der erst kürzlich gefahrenen Strecke war zwar zunächst das to-do, wurde dann aber von mir gezielt aus der Schusslinie genommen. Hatte man erledigt, kann man zwar machen, muß man aber nicht mehr.

Weniger verlockend erschien auch die Windrichtung. Warum sich gute zwei Stunden plus gegen den Wind stellen?
Wobei ich jetzt mit dem Kontrollgang vor die Burgpforte sagen kann, die Wetterfrösche haben sich mal wieder geirrt. Außerdem würde das dann, zumindest so kurz nacheinander, auch langweilig sein. Ein anderes Fahrziel konnte also her.

Bei dem Punkt ließ ich dem Kumpel aus’m Claim die kreative freie Hand und es kam Sendenhorst als Lösung. Jener Ort gefiel mir bei den wenigen Anfahrten, ich stimmte zu. Auch Strecke und Fahrzeit sollten für einen eher entspannte gemeinsame Ausfahrt passen sein.

Es folgte der nächste Kontrollgang. Zum einem wurde an den Winterradschuhen noch das eine oder andere Bröckchen Erdreich abgekratzt und dann ein genaueres Auge auf das CAADX geworfen.
Die groben Spuren vom Vortag waren beseitigt, aber im Bereich des Antriebs tat dann doch mal ein Ölkännchen not.

Dann wurde die Wasservorräte aufgefüllt und ins Burginnere genommen. Ich hatte sie wohl gestern nach der Ankunft am Rad belassen und so waren sie leicht frisch. *brrrr* Aber ich mußte sie noch nicht lutschen.

Soviel also zu den letzten bzw. ersten Handgriffen für diesen Tag. Dann ging die Reise los, um kurz nach neun saß ich auf dem Bock und trat mal wieder in die Pedale.

Dem Wettercheck zuvor hatte ich mal kein Radtrikot über das bessere Funktionsshirt gezogen und auch keine Sturmhaube unter der Mütze.
Das Radtrikot hatte ich aber wohlwissend in die Lenkertasche gepackt, wo ich auch die Sturmhaube drin hatte. Ein Wechselshirt hatte ich in der Hecktasche, außerdem die warme Radpausenjacke. Man kann ja nie wissen.

Denn insgesamt schien es mir angenehmer zu sein, ja sowas wie warm. Die Sonne verkroch sich aber recht fix, die fehlende wärmende Wirkung wurde durch körperliche Arbeit ersetzt. Es lief gut und ich erreichte pünktlich die Schleuse Werries als Treffpunkt.

Auch der Kollege aus’m Claim bog punktgenau um die Ecke, was auch gut war. Denn so stehend war das dann nicht mehr ganz so gemütlich. Wir rollten los, er gab die Richtung vor. Grundsätzlich kannte ich die Strecke bin sie nur meistens rückwärts, also aus der anderen Richtung kommend gefahren.

Jedenfalls erreichen wir Ahlen, wo dann der Stadtkern fahrend durchquert wurde um dann zum nächsten größeren Ort zu strampeln um dort die drei Ruhrpottköstlichkeiten zu sich zu nehmen.

Das Wetter spielte fast gut mit, sehen wir mal von ein zwei blöden Windrichtungen ab. Aber sowas nimmt man halt hin.
Zumal ganz so viel Geacker gab es nicht, denn es ging vorzugsweise über eben Untergründe.

Es heiterte auf und wir erreichte Sendenhorst. Eine kleine nette Kapelle gefiel mir, Bild mußte also sein.

Kurz nach dieser für mich netten Kapelle erreichten wir auch den Ort der drei Ruhrpottköstlichkeiten. Mapfen war angesagt, natürlich nach der ordentlichen Ausweiskontrolle. Dafür durften wir dann aber auch in dem Zelt neben der Bräterbude hocken.

Frisch gestärkt und zumindest ich offensichtlich zufrieden, es war nicht nur die erste CWPM in diesem Jahr, sondern seit langem eine mal wieder, ging die Reise weiter. Auch das nächste Ziel Albersloh wurde über recht erstklassigen Radweg erreicht.

Nicht auszudenken was hier bei schönem Wetter los sei. Wir hatten beide Horrorbilder vor unserem geistigen Auge. E-Bikefahrer wuchtend an ihren schweren Geräten und dann ganze Peloton an Rennradlern die im Affenzahn daherflitzen.
Nix mit Caffee oder gar Currywurst-Pommes-Mayo, oder wo in einer netten Hütte hockend blöd in die Landschaft starren und sich die Sonne ins Gesicht scheinen lassen.

Kurz nach dem Ortseingang…

Und man erkannte umgehend wo man sich befand. Im Dunstkreis von Münster sind Hollandräder wohl das meist genutzte Fortbewegungsmittel. Zumindest für den führerscheinlosen Teil der Bevölkerung.

Auch ja, Albersloh. Die Eisdiele hatte leider geschlossen. Und so kurvten wir entgültig in Richtung Heimat. Auch hier über die schon vorab bevorzugten Streckenführungen.

Es ging ein wenig mehr gegen den Wind, dafür gab‘ s aber Sonne.

Hinter Drensteinfurt beratschlagten wir nur kurz woher der lausige Rest gehen würde. Es fiel eine Entscheidung also wacker weiter.

Kurz hinter Haus Ermelinghof trennten sich unsere Wege. Der gute Spike on Bike bog eher östlich ab, ich gönnte mir noch ein wenig Schlampes-Piste mit Fahrtrichtung Süd. Nicht das ich Entzugserscheinungen bekomme. *lach*

Ich schlug zu guter Letzt eine für mich ungewöhnliche Verbindung ein und landete am Fuße der Halde Radbod bei den Lippenauen. Ein letzter kurzer Stop zum Luft holen…

Ankunft. Ja war nett und irgendwie fühlte ich mich bei Männern auf Rädern. Ja das war dann der gestrige Tag. Hoffen wir mal, daß es noch einige mehr so nette Tage geben wird. Bis dahin, macht auch das Beste aus dem heutige Tag und bliebt bitte gesund!  😉

 

48.641km/ 10.01.2022/ Immer wieder „nett“…

Januar 11, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bikedefekte/ Sport & Alltag/ HomeOffice: das was ich als erstes mal loswerden will ist, daß ich inzwischen gar nicht mehr weiß wozu man sich einen Wetterdienst in irgendeiner Art anschaut?

Das passt doch alles von vorne bis hinten nicht.

Montag: von den angesagten gefühlten 5c° und offiziell gemessenen 7-8c° stehen selbst bei mir im Burggarten gerade mal feucht-frische 3c° auf dem Thermometer.

Aber es ist trocken und so bleibt die Regenhose nur im Gepäck. Dann rolle ich das CAADX aus der Fitness-Garage und…
…ein wenig fast schon keine Verwunderung steht in meinem Gesicht geschrieben. War die Schraubaktion von Samstagabend doch nicht so der burner?

Definitiv nicht!

Denn das Rad lässt sich, nun sagen wir mal, irgendwie störrisch um die Ecke schieben. Ich ahne nix Gutes, fahre aber trotzdem los. Ja geht – irgendwie. Nur sich mal eben während der Fahrt einhändig die Nase schnoddern ist nicht die beste Idee.

Die Fuhre rollt, aber unruhig. Während ich so vor mich dahin trampel, was übrigens bestens klappt, spiele ich unzählige Lösungsansätze durch.

Welchen Schrauber des Vertrauens kontaktieren, wann und vor allem wie? Und dann noch die Frage, warum passiert das immer wenn es am wenigsten passt?

Das einzige Rad was ich noch habe wo so verdammte Spikereifen drauf passen, ist eine Schiffschaukel. Ja das Volotec könnte man mit Spikereifen bestücken. Aber dann mit dem Bock ein paar gehofft wenige Tage damit zum Job gondeln?

Der einzig gute Punkt daran wäre, daß es noch mehr Points in den Winterpokal einspielen würde.

Ich schwöre mir, beim nächsten Lottogewinn hole ich mir zwei absolut identische Bikes ins Haus, jedes davon nur mit Teilen verbaut, die ich mit einem Hammer, einem krummen Schraubendreher und einer Wasserpumpenzange wechseln und reparieren kann. *lach*

Aber ich komme an und lass erst mal alles sacken. Eventuell gibt’s noch einen Kurzstop in einem Baumfachmarkt zwecks Einholung von Werkzeug für den Spind. Und nach Schichtende lege ich nochmals Hand an. Auch wenn es eigentlich nichts bringt…

…so dann wieder das Resultat unter dem Strich.

Die Jobrunde fließt so vor sich hin, wer zum Geier hat diese ganzen Schlafmützen in Blechkisten auf die Straße gelassen?

Und das sage ich, also vorschriftsmäßiger und sehr vorsichtiger Fahrer. Also wenn ich das Gefühl habe, daß sie vor mir langsam sind, dann stimmt was nicht. Ich versuche mich zu beruhigen, das Finale kommt ja noch.

Nach dem Ausstempeln und der Abfahrt beschließe ich direkt zu Fahrrad Schricke zu fahren. Er ist am nächsten an der Burg und würde kein Spezialwerkzeug (wie für ein Press-Fit Tretlager) für eine Erneuerung brauchen. Die Zeit des Ladenschluss checke ich zuvor in meinen wohlsortierten Kontakten, passt.

Ich komme an, die Verkaufsfläche ist beleuchtet, aber die Werkstatt dunkel. Doch schon geschlossen? Ich drücke kurz die Tür, sie geht auf…

…erst jetzt beginne ich meine Maske raus zu holen, den Helm abzulegen und auch die Sturmhaube hoch zu ziehen. Denn jene blockiert die Ohren, die man ja für die Maske braucht.

Der Zaubermann des Schraubenschlüssel kommt schon aus der Tür heraus. „Was mein Begehr sei“, fragt er.
Ich erläuter kurz, er fasst an den Lenker und gibt umgehend Rückmeldung. „Das knistert ja nur noch, das ist hin“, so sein Urteil. Innerlich war mir das irgendwie klar.

Meine vorherigen Fragen ob er Zeit hätte und wie es mit Ersatzteilen ausschauen können, werden tendenziös stark differnzierend beantworten. Zeit ja, Ersatzteile pandemiebedingt… . „Nun gut“, denke ich:“man kann ja nicht in beiden Punkten Glück haben.“

Ich kabel, also zumindest virtuell, die Burdame ob sie des Standes wäre mich aufzulesen? Auch der Plan geht auf. Ich beschließe ihm direkt das treue Fahrgerät zu überlassen.

Regelkonform betreten wir nun beide die heiligen Räume und erledigen die Formalitäten.
Meine letzte Frage, ob ich im Laden warten dürfte wegen der Wärme draußen, wird bejaht. Es ergibt sich während der Wartezeit ein kleines Gespräch. Seelenpflege. *lach* Mit dem Verbleib des CAADX bei Fahrrad Schricke wird sich der Dienstag:…

…einer spontanen Dynamik hingeben.

HomeOffice: der Tag erwacht, ein andere Tagesstart. Der Wecker bimmelt, man dreht sich noch eine Weile um, steht dann aber nicht auf.
Der Älteste steht auf und geht ins Bad, man bleibt liegen und schlummert noch eine Weile.

Dann steht die Jüngste auf und geht in Bad. Umdrehen und abermals eine kurze Weile wegsacken.

Dann kommt aber doch der Augenblick wo es mich ereilt, Finale. Espresso special und ein Stückchen Kuchen.

Dank personellem Überschuss im Betrieb, vor allem bei den Ersatz- u. Sondereinsatzpersonal, wozu ich ja nun auch gehöre und der kleineren aber ja nun längeren andauernden gesundheitlichen Missgunst, gibt auch bei uns eine Kontaktminimierung. Bisher bin ich, so mein altersschwächelndes Gedächtnis mich nicht täuschen möge mir nur zwei Tagen gesegnet gewesen sein. Das war also in der letzten heißen Phase.

In der aktuellen Phase steht also für heute dieses Home Office an. Grundsätzlich stehe ich also bereit. Aber wie ich mich schon Ende letzter Woche mit dem Häuptling kurz geschlossen hatte, die Wahrscheinlichkeit sei doch eher außerordentlich gering – das.

Ich werde also erstmal schauen was so wird? Mit Spannung wird die erste Analyse des Herrn Schricke erwartet.
In diesem Zusammenhang werde ich dem Volotec noch zwei Spikereifen anbasteln. Einen alten gut über 3.000km gelaufenen 45NRTH Xerxes Faltreifen mit 140 Spikes und den noch fast baugleichen nur als Stahlreifen, also nicht faltbar nachgekauften. Nur so zur Not, falls es doch zu glatt sein könnte.

Ansonsten würde ich eher auf den Stahl Renner als nutzbare Fahrgelegenheit zurückgreifen. Beide werde ich also in eine Bereitschaftsposition bringen und somit mal nach Luft und Kette schauen. Wer weiß wie lange, hoffentlich so kurz wie möglich. Wer weiß wie lange das CAADX außerhalb meiner Reichweite bleiben wird?
In dem Zusammenhang, möge mir das Wetter gnädig sein.

Mit dem Werkstattaufenthalt ist dann eigentlich eine nette Ausfahrt auch erst mal hinfällig. Man hatte das so einen Plan. Auf der anderen Seite kann ich mich nun aber auch der körperlichen Ertüchtigung hingeben, was aber natürlich auch keine tagesfüllende Aufgabenstellung ist. Somit bleibt noch etwas Luft für eine kreative Tagesgestaltung. Man wird sehen. Bevor ich mich auf die übliche Weise in der Schriftform hier ausklinke noch einen…

Newsticker: auf meinem Nebenblog hab ich dank automatischer Veröffentlichung nun einen weiteren neuen Beitrag stehen. Unter dem Titel – Outdoorgeschichten – Boardküche & Co. – hab ich einen weiteren Haufen Zeilen einfließen lassen. Wer also mag der folge bitte dem <klick>…

So jetzt ist hier aber erst mal Schluss. Ich wünsche Euch einen netten Tag und das Ihr einen gute Portion Gesundheit abbekommt!  😉

45.237km/ 20.04.2021

April 21, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder/ Biketouren/ Tour 100+/ HomeOffice: nachdem der Montag nun gelaufen war und ich meine Nachtruhe beendet hatte, gab es am Job den zweiten Bereitschaftstag für mich. Nach dem ersten Plan B. folgte also der zweite Plan B.

Dienstag: den Fuß vor die Burgpforte gesetzt und gemerkt, ganz so warm wie am Vortag war es doch nicht. Also wurde bei der Kleidung wider umdisponiert, aber nicht ganz so heftig. Mit den eher nur 4c° am Tacho lief es auch wider etwas gemächlicher. Aber ich hatte ja ein Ziel vor Augen.

Gemächlich lief es aber wohl auch, weil ich am Vortag ein paar Tropfen Schweiß mehr gelassen hatte. War halt zu warm angezogen, konnte daran aber nix ändern, außer eben lüften. Den Wasserhaushalt hatte ich zwar auf Vordermann gebracht und auch genug Brennstoff nachgeschmissen, aber eben wohl nicht ganz so genug.
Und so rollte ich auf den Seepark Lünen zu und hatte da eine gute Idee! Kurz vor meinem Ziel ist eine osmanisch geprägte Bäckerbude und da hatte ich dann noch zusätzlich was zum Futtern eingeholt.

(mehr Bilder vom gesamten Tag befinden sich im Album <klick>)

Mit den zusätzlichen Leckereien ging es dann zur Halde wo ich mich in Warteposition geben würde. Die Auffahrt versprach schon viel, auch wenn die Sonne so ihre Mühen hatte über den Horizont zu kommen. Ab da beginnt dann die Story wo auch jener kleiner Espresso drin vorkommt.

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Newsticker: und die Story zum hängen in der Warteschleife gibt’s <klick> auf dem Nebenblog.

*Zeit zum lesen*

Doch irgendwann war auch die Wartezeit um und Abfahrt stand an. Ich wüßte auch nicht warum ich hätt länger dort liegen bleiben hätten sollen. Immerhin war eine gute Stunde und wohl auch mehr vergangen, aber nix passierte.
Ich war gut gestärkt und wieder voll da und eine gewisse Unruhe durchzog mich.

Die Fahrt führte mich zunächst nach Nordkirchen, wo ich am südlichen Zugang einen Riegel futterte und die griffbereite Wasserflasche wider auffüllt. Ab da ging es noch ein gutes Stück nach Norden und kurz vorm Ziel, direkt wider rechts ab. Weit hinter Lüdinghausen eine erste kurze Pause.

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Mein Tacho flüsterte was von nur 14c°. Das konnte aber nicht sein. Denn so dort sitzend fühlte sich das eher wie gut auf die 20c° zu an. Nur der Fahrtwind kühlte. Ich füllte wider ausreichend meinen Trinkspeicher auf.
Marschrichtung Ascheberg wurde eingeschlagen, mit dem Folgeziel noch bis Drensteinfurt zu kommen. Um diesen Plan aber umsetzten zu können wurde mir klar, Trinkwasser und was besseres zu futtern müßte her. Denn bis zu dieser Bushaltestelle hatte ich schon gut über 60km auf dem Buckel, etwa gut 40km nach dem Frühstück.

In Eschberg durchfuhr ich sehr aufmerksam den Ort um etwas brauchbares zu finden.Kurz vor einer Kreuzung lag dann zur rechten Hand ein osmanischer Drehspißegrill – geöffnet. Ich betrat den Laden, wurde sehr freundlich begrüßt und während ich dem guten Mann so beim zubereiten einer Lamacun mit Fleisch zuschaute, war meine Wahl getroffen. Genau das sollte es sein. Ich gab die Order auf, griff als nächste in den Kühlschrank und füllte meine beiden Trinkfalschen direkt auf.

Mit dem Futter auf der Arschrakete bog ich um die Ecke und wurde mit einer sehr nice anschauenden Pausenbank nebst Kapelle belohnt. Futter reinschmeißen, sich die Dingerchen ein wenig säubern, nochmals Wasser nachkippen und heiter weiter.

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Es rollte dann auch gleich besser, auch wenn die Beine von kurz-langen Mittagspause erst eine Weile brauchten.
Kurz vor Drensteinfurt wurde nochmals an einer bekannten Pausenhütte ausprobiert ob dort die Hängematte aufzuhängen sei, was aber leider nicht klappte. Schade, denn dieser Hüttentyp ist noch an anderen netten Stellen zu finden.

Einen letzten Stop gab es noch am Ortsausgang Drensteinfurt zwecks Wasserhaushalt regulieren. Ein schöner kleiner Wald, ein Wasserlauf am Rand, passt.

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Irgendwie muß mich da der Teufel geritten haben. Eigentlich hatte Schnur den Tacho im Blick und wollte die 100 Kilometer nicht verpassen. So drehte ich eine klitzekleine Schleife hier am Dorf und kam irgendwie auf die Halde Humbert hoch.

Auch wenn die beiden von mir angelegten Pflanzungen ein paar Fortschritte machten, goss ich mein restliches Trinkwasser drauf. Denn trocken war es ja in der letzten Zeit genug.

Mit der heutigen Ankunft hatte ich mein Kilometerkonto um 102 Kilometer abermals gefüllt, die 72 Kiometer von gestern sind ja auch schon Fakt. Reicht für diese Woche mit langen Ausfahrten.

Bikebasteln: zum guten Schluss wurden noch die Conti Contact Spike 240 Spikereifen demontiert, die Laufräder mittels einer Wäsche vom restlichen Salz befreit und die neuen Continental SpeedKing CX 35 montiert.

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Zu meine Erstaunen fehlt an einem Reifen ein Spike. Das hatte ich beim Vorgänger nach etlichen Jahren nicht. Aber nun gut, kann passieren.

44.213km/ 24.03.2021/ Plan B

März 25, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder/ HomeOffice: der schnöde Alltag geht weiter, muß ja irgendwie. Auch wenn mir zum Thema – irgendwie – genug einfällt und wohl auch noch mehr einfallen würde, lassen wir das.

Wird ohnehin ein epischer Text.

Mittwoch: der Plan B den wir in unserem Betrieb haben ist in Wirklichkeit kein Plan B, aber es ist eine Erweiterung unserer Vorsichtsmaßnahmen. Und so eine Erweiterung ist ab gestern Mittag ein weniger mehr irgendwie Fakt geworden. Mitarbeiter wie wir, ich nenne sie mal Ersatzspieler, die nicht wirklich konkret was zu tun haben, wurden in Rufbereitschaft versetzt.
Bedeutet ferner, wir sollen quasi erst gar nicht zum Job kommen, sondern „griffbereit“ zu Hause hocken, falls dann doch noch was wäre. Die zusätzliche Maßnahme minimiert die Anwesenheit an Mitarbeitern und damit ein Ansteckungsrisiko. Auch wenn man sagen muß, daß es bei uns noch keinen Fall gab. Soviel dazu.

Ich selber habe für morgen eine geplante Aufgabe, heute aber eben nicht. Um aber auch rechtzeitig mit dem Rad am Job zu sein, werde ich gleich losfahren und mich dann eine Zeit lang im Kreisfahren auf einer nahen Halde üben, oder so ähnlich. Mit dabei sein wird ein Espresso-Set und etwas zum überstreifen wenn ich dann meine Runden beendet habe. Mal sehen ob man nicht einen netten Sonnenaufgang hat.

*fast zwei Stunden später*

Ja und wieder nix verkehrt gemacht, aplan B war beziehungsweise ist nicht ganz so verkehrt.
Der Start bei annähernd -5c° vor dem Burgtor lies mich abermals in die Kleiderkammer greifen. Real waren es zwar am Südufer, die auch erneut gewählt Erststrecke, aber schon wieder nur -2c°. Kälter wurd‘ s auch nicht, was die Sache aber nicht weniger erheiternd machte.

Der Grund für diesen Umstand war der hohen Luftfeuchtigkeit geschuldet, was aber mit der Sonne im Rücken das eine oder andere nette Bild gab.

(mehr Bilder im Tagesalbum <klick>)

Südufer wurde wegen Beversee gewählt und dann eben straight weiter. Ein Ohr immer auf das Mobil, bimmelt es oder nicht? Kurz vor’m Ort des Schaffens dann rüber und ab durch die Lippeauen nord-östlich vor Lünen, auch bekannt unter der Römer-Lippe-Route.

Da es bis hierhin noch keine Meldung gab, entschloss ich mich, mehr oder weniger eine Runde um‘ s Dorf zu machen. Sollte meine Anwesenheit telefonisch Fakt werden, könnte ich fix links raus und ab zum Schaffensort.
Das wurde dann auch so umgesetzt, also die Schleife ums Dorf. Noch ein Waldpfad zum Schloss Buddenburg

…und dann fix über bekannte Wege über den Kanal rüber. So langsam vernahm ich ein leichtes Trinkdefizit, nuckelte also verstärk an der Pulle. Auf dem Weg zur angedachten Halde lag der Stall, also dort mal ganz fix den Trinkvorrat aufgefüllt. Guter Plan.

Mit der Aufahrt zur Halde lugte die Sonne schon mächtig am Horizont, es hatte knalle +3c°. Hölle diese Hitze! *lach*

Oben schaute ich mich nur kurz um, entschloss mich dann aber doch die bekannte eher südliche Bankecke auf zu suchen. Die Geräuschkulisse der nahen A2 hin oder her, hier kann man(n) sich etwas ausbreiten.

Bevor ich dann aber das „Lager“ bezog, wurde aufgeräumt. Der umherfliegende Müll aufgesammelt und in den fußläufig keine 10m entfernten Mülleimer verfrachtet. Die Leute sind ja so dumm, daß sie nicht nur den Mülleimer nicht sehen, nein auch die Feuerstelle war nur halbherzig gebaut und das umherfliegende Holz unter aller Sau gelagert. Natürlich wurde auch das gerichtet, wenn man schon mit dabei ist.

Dann kramte ich meine wärmende Jacke hervor, die Bikejacke wurde in die Sonne gehängt und das Frühstück angerichtet. Ganz rustikal, drei gute Scheiben frisches französisches Landbrot, eine kleine Packung luftgetrockneter Salami und dazu noch zwei Tomaten die ich im Stall griffbereit hatte.

Den Kleinen zweiten gab‘ s hinterher, samt ein paar Kekse. Und dann in der Sonne hocke und diese Zeilen tippen. Überlegungen laufen, woher die Rückreise gehen könnte? Da war noch diese eine alte Bahntrasse die ich gestern auf’n Schirm hatte… .

Insgesamt war das während der Pause so wunderbar, daß ich es bereut hatte doch. nicht die Hängematte mit zu nehmen. Wäre ideal gewesen.

Ja und irgendwann, zumal ohne telefonische Anforderung, rückte ich dann meinen Hintern wider auf dem Sattel zurecht und klickte meine Schuhe in die Pedale. Die Fahrt ging…
…keine 10 Meter weit. Der Tacho vermeldete inzwischen Temperaturen von bis zu 18c°, es mußte also weitere Kleidung mehr abgelegt werden, als das ich jene schon vor dem Start erst gar nicht angezogen hatte. Mit langsamen Tempo ging es dann aber recht gut. Die Route und damit auch das Ziel war bekannt und wurde dann auch so gefahren.

An der bekannten aber eben nicht mehr länger gefahren Strecke gibt es Wald, bietet sich ja für eine letzte Pause an. Danach bin ich nochmal durch das Waldstück gefahren, wo der ehemals umgestürzte Baum lag. Irgendwie mußte ich dann aber dort dringend mal anhalten, weil es mir an Brennstoff fehlte. Ich futterte gleich zwei Riegel, übrigens aus dem Discounter-Hause LIDL, ja ich mag die und Kalorien haben die auf jeden Fall, kippte aber auch den letzten Rest an Wasser nach.
Holla die Waldfee das war aber in letzter Minute. Ist schon erstaunlich, was man alles so verbrennt auf so einer eher lockeren Tour.

Zu Hause angekommen bog dann der Päckchenbote gerade um die Ecke. Die Bestellung vom Stamm-Online-Dealer für Bikeklamotten war endlich angekommen…

…aber auch der Toaks Titanium Alcohol Stove Pot Stand. Das ist eine Kombination aus Topfständer und Windschutz für den von mir so heiß geliebten Toaks Spiritusbrenner. Natürlich wurde auch alles gleich begutachtet und ausprobiert. Vom Radstore gab´s eine Ende Januar!!! bestellten Umfang. Als da wären, einen Reserve Spikereifen und noch eine Wechselhose. Falls mal die von mir so gerne genutzte Endura Zip-Off Pant nicht verfügbar wäre.

Ja ende Januar ist lange her und arg ungewöhnlich. Ich schickte die Bestellung ab und machte mir erstmal keinen Kopf. Nach etwa zwei Wochen harkte ich dann aber doch mal nach, vielleicht waren es auch schon drei Wochen. Dort erfuhr ich dann, daß es Lieferschwierigkeiten mit der Hose gab.
Klar, steckt in einem Container und kommt jetzt aus Great Britain. Seit dem die ja nicht mehr mit uns spielen wollen, wird das am Zoll wohl länger dauern. Hinzu käme noch ein Zeitfenster X pandemiebedingt.

Jedenfalls bekam ich regelmäßig von Bike24.de per Mail Rückmeldungen. Irgendwann tauchte dann die Hose nicht mehr in meinem Benutzerkonti bei Bike24.de auf. Man hatte die Bestellung wohl geändert und sie einfach raus genommen. Ich fragte nach, nicht aber ohne mich zu vergewissern, ob di Hose im Onlinestore verfügbar wäre. Was sie dann auch war.

Das wurde mir dann auch bestätigt, die Bestellung entsprechend wider aufgestockt, nur jetzt…

…gab es ein Problem mit der Bezahlung. Ich hatte eine Bezahlmöglichkeit gewählt, an man aber nun auf Grund der langen Dauer nicht mehr heran kam. Verständlich wie ich fand. Letztendlich fragte ich nicht nach, warum man nicht mehr per Lastschrift bezahlen könnte? „Das hätten zu weg Kunden gewählt, gäbe es nun nicht mehr“, bekam ich als Rückantwort.
Blöde Sache, weil es ja das Einfachste wäre. Ich werd diesen Wunsch gegenüber dem Anbieter aber nochmals äußern. Jedenfalls stimmt ich dann zu, per Rechnung/ Lieferung zu zahlen. Bis dahin dauerte es aber noch eine Zeit lang. Man was ein Hyp mit den Klamotten aus dem Ausland. *lach*

Nachtrag zu letzten Montag: Thema Müll war am Montag ganz groß. Oder sollte ich besser sagen, in Massen? Als ich am Montag am Südufer den Seepark Lünen und anschließend den Preußenhafen passierte, traut eich meinen Augen kaum.

Nicht nur das die Mülleimer zum besten voll waren, der Müll flog auch überall rum.

Unglaublich was sich die Leute dabei denken?! Wenn ein Mülleimer voll ist, dann muß ich den Müll einfach wider dahin mit zurück nehmen, wo ich ihn her habe. Das gehört nicht einfach wo hingeschmissen. Und dann wundern wir uns, wenn das mit Corona nicht klappt. Masken tragen und Mindestabstand? Aber was wollen wir von ein deutscher Staatsbürgern erwarten, wo positiv geschätzt nicht mal 75% der Kraftfahrzeugführer in der Lage sind, die vorgegeben Geschwindigkeit einzuhalten. Nur um ein weiteres Beispiel zu nennen. Aber lassen wir das…

Newsticker: beim Thema Badumbau hat sich wider was getan, auch wenn man das mit den Bildern im Blogbeitrag <klick> sich nicht wirklich gut vorstellen kann, man kann ja mal reinschauen.

WordPress: irgendwas basteln die Techniker wieder im Hintergrund. Thema Nr. 1. Beitragssicherung im Browser und die Übereinstimmung. Könnte aber auch mit einem Update bei Mac OS und dann eben auch Safari liegen.

Thema Nr. 2. relativ neu…

…warum zum Geier muß ich mich jetzt seit neustem auf abonnierten Blogseiten zum liken/ kommentieren anmelden?

Die gute Nachricht, ich habe 100 Beiträge in Folge, also in 100 Tagen hintereinander online gebracht.

Passt auf Euch auf, bleibt gesund und habt einen schönen Tag. Ich habe jedenfalls das Gefühl, daß die Tage so langsam wirklich frühlingshafter werden.