Archive for the ‘Morgengruß’ Category

09:59 Uhr/ 28.07.2017

Juli 28, 2017

Morgengruß: noch wenige Tage-viele-Stunden und ich werde, nach einer Megadurchziehaktion, wieder in der Heimat verweilen. Bis dahin…

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07:12Uhr/ 17.07.2017

Juli 17, 2017

Morgengruß: heute mal recht unformell und knackig kurz, Frühstück iss fettich !

…also so fettich das es schon fast auf ist ! Aber nach der gestrigen Fressorgie bei den Schwiegereltern, ich sage nur Grillen, reicht mir das heute morgen.

Wetter ist ja aktuell sehr gut für´s Grünzeug, hat geregnet und ich schätze hin und wieder wird es noch schauern. Viel liegt heute nicht an, muß nochmal kurz in die Firma, werde ich aber mit dem Auto machen, später dann noch den Koffer packen und dann sehen das ich für heute Nacht fit bin.

10:11Uhr/ 16.07.2017

Juli 16, 2017

Morgengruß: moin moin zusammen, ich brauch jetzt erstmal ne´ Megdrönung um überhaupt wieder in die Spur zu kommen. Von wachwerden wollen wir erstmal nicht reden. Ich bin um 08:00 wach gewesen…, nein wach ist der falsche Ausdruck. Ich bin hochgeschreckt, kurz raus und hab mich dann wieder hingelegt und nochmal zwei Stündchen drangehängt. Jetzt bin ich sowas von durch…

Naja, Café con Leché und ein paar Croissants sollten es so langsam richten.

Ich weiß gar nicht wiso ? Ob das gestern schon wieder alles zu viel war ? Ja wie war das denn ? Eigentlich recht normal. Erst schön in Ruhe frühstücken, dann was für den inneren-Body machen, was auch wieder gut tat, dann wieder etwas online die Leute vollspammen um danach noch was für die Kräfigung zu machen. Hat auch alles super funktioniert.

Dann schön geduscht und sich mal wieder ein paar schöne leckere chinesische Tütennudeln zum Mittag zu gönnen. Ja, so richtiger Junkfood. Zum Nachtisch gab´s noch einen doppelten Espresso, nachdem mir ja die Café con Leché am Morgen etwas zu dünn geraten war.

*hol die heißen Croisants aus dem Ofen* Hhhhmmmmm, lecker… Der Tag ist gerettet !

Dabei war ich natürlich wieder online. Überhaupt…

MacBook: …wenn ich am Wochenende zu Hause bin, oder auch nur eine absehbare Zeit wech, dann mach ich inzwischen das MacBook gar nicht mehr aus. So spare ich mir das Startprozedere, wenn er mal wieder nicht so will wie er sollte. Ich mach ihn dann einfach zu und stell ihn weg. Hat er nicht mehr genug Saft, häng ich ihn an den Strom und gut iss.
Wobei ich ja sagen muß, daß er – ich merke gerade, „er“ wird von mir personifiziert, ich habe eine Beziehung zu „ihm“ – in der letzten Woche meist recht anstandslos gestartet ist oder nur ein zwei Startversuche brauchte.

Also, bei diesem Onlinesein stöberte ich wieder so rum. Und dann nahm das Unglück seinen Lauf. Ich entdeckte meine potentielle Wunschluftpumpe, die BBB Dual Pressure BMP-39, im Onlineshop bei Lucky Bike. Gute Idee dachte ich, denn praktischerweise sollte ich ja meine jüngste Tochter aus dem Megadorf abholen.
Der Plan war schnell geschmiedet. Früher losfahren, dahin, die Pumpe ausführlich begutachten um sie dann, falls alle Punkte passen, mit auf die heimische Burg zu nehmen.

Dann kam meine älteste Tochter in´s Spiel. Hier wurd´s etwas turbulent, also genau das was ich vermeiden wollte. Meine ALDI-Sim gab nicht mehr so das her, wonach mir war. Ich konnte ein bestimmtes Parket nicht buchen und auch meine Älteste schaute nur verwundert. Dann zückte sie noch eine SIM-Karte vom schon genannten Anbieter und bot an diese mal auszuprobieren.

Leichtsinnigerweise stimmte ich dem zu. Kleiner Schönheitsfehler: dazu muß man das Gerät ausschalten und dann wieder anschalten, logisch. Da dort aber auch die FA.-Sim drin verbaut ist, überlegte ich erst kurz wie der Pin war. Dann ging´s los.

Natürlich war die ALDI-Sim schon zu alt und entsprechend gesperrt. Und natürlich war der FA.-Sim irgendwie nicht richtig, oder sie hat sich vertippt, oder, da war noch ein anderer Sim-Lock mit auf der Karte, denn bei der Aktivierung im Fachhandel hatte man sich ja auch schon vertippt.

Genau das was man also so braucht !

Gut, die alte ALDI-Sim wurde gar nicht mehr eingebaut, ich besorgte mir, quasi noch vor der eigentlichen Einkaufs- u. Abholfahrt eine frisches Starterparket und gut war. Gut natürlich nicht, denn auch das kostet ja Geld. Aber wenn nicht jetzt, wann dann ?
Denn dieses nervige nicht umbuchen können und auch nicht mehr wissen mit welchem Emailaccount man sich registriert hatte, führte dazu, daß ich mich schon einige Zeit vor dieser Neuanschaffung drückte.

Dann drehte ich meine Runde.

Ab in den ersten Laden, Neustart holen, dann rüber in den anderen Laden und die Pumpe begutachten. Drehen, wenden, schauen, genau hinschauen und so gut wie möglich testen. Dann Zugriff

Jawohl, die Pumpe hat potential ! Falls das Haus Lezyne mal ernsthaftes Interesse daran hat, wie sich Kunden eine zuverlässig und unproblematisch funktionierende Luftpume mitsamt Manometer vorstellen, dann dürften sie gerne mal hier vorbei kommen und sich das anschauen.

Dann die jüngste Tochter eingesammelt und ab nach Hause. Recht dierkt ab auf die heimische Terrasse und beim Stahl Renner das Pannenschutzband moniert. Ja und was soll ich sagen, es funktionierte alles so wie soll, also mit der Pumpe.

Dann wieder rein und sich freuend ganz entspannt wieder an´s MacBook gesetzt. Dann kam die älteste Tochter doch früher heim als erwartet und die Simaktivierung nahm seinen Lauf. Ich sage Euch… !

Die Zeiten wo man mal eben so eine Prepaid in´s Mobil wirft und lostelefonieren kann, die sind lange vorbei. Heute ist man von der Gesetzesseite her verpflichtet mittels Ausweis und einer entsprechend stabilen Internetleitung wiederrum via Videokoferenz sich zu legitimieren. Dabei wird der Ausweis abfotografiert und wohl auch gefilmt, damit die Hologramme sichtbar werden, soll jener dabei gedreht und gebogen werden. Hiernach wird das dann alles geprüft und dann an die zuvor online mit den persönlichen Daten hinterlegten Emailaccount geschickt. „Du bist drin, das ist aber leicht„, hat sich somit mal sowas von komplett erledigt.

Natürlich kommt ab einem gewissen Punkt die I-Netleitung in´s stocken und die Tonqualität ist auch nicht die beste. Zumal man dann noch die Stimmen der anderen Mitarbeiter in dem dafür zuständigen Center im Hintergrund hört. Wundebar wie das so klappt.

Letztendlich ist es uns, also meiner Tochter und mir, sowie der Mitarbeiterin gelungen diesen Akt zu bewälltigen. Ich gaube das war dann auch der Punkt, der mir den letzten Saft aussaugte. Danach wurde ich richtig müde. Aber…
…zum pennen gehen war´s noch deutlich zu früh. Also surfte ich noch eine gute Weile durch´s Internet-Universum, tippte noch ein paar viele Zeilen eines bald kommenden Beitrags vor um mich dann irgendwann doch auf´s Ohr zu hauen. War ein langer Tag. Mal sehen wie es heute wird. Wetter schaut ja nicht so prall aus, aber genau die richtige Temperatur für mich. Geh gleich raus auf die Terrasse, Menthaltraining machen.

07:09Uhr/ 15.07.2017

Juli 15, 2017

Morgengruß: die Café con Leché ist schon getrunken, ist mir heute wohl etwas seicht geraten, ein wenig Schoki hat den Weg in meinen Bauch gefunden und die Samstagszeitung ist schon durchgearbeitet.

Ansonsten geht´s mir gut. Keinerlei Zimperlein am Morgen, halt wie immer. Ist schon merkwürdig. Mal sehen was der Tag so bringt. Wünche allen einen schönen Samstag !

05:19Uhr/ 14.07.2017

Juli 14, 2017

Morgengruß: letzter Aufruf, noch einmal gegen den Arbeitswust stemmen…

Nö, iss natürlich Schwachsinn, also das mit dem Arbeitswust. Aber heute ist tatsächlich die letzte Schicht vor dem Jahresurlaub. Draußen scheint es wieder gut frisch zu sein, ein paar zusätzliche Anziehsachen liegen bereit.

Jetzt so nach den ersten Schlücken aus der Espressotasse XL fängt mein Körper an Reaktionen nicht mehr nur automatisch durchzuführen. Noch ein bisschen auf Vordermann bringen und dann schön ab mit dem Bike zum Job.

Wird bestimmt eine schöne Fahrt, da bin ich mir sicher. Ich wünche allen mal einen schönen Tag, man liest von einander.

08:48Uhr/ 08.07.2017

Juli 8, 2017

Morgengruß/ Radschnellweg Ruhr: guten morgen zusammen. In der Samstagszeitung, meinem festen Angelpunkt für den jeweiligen Samstagmorgen fand ich jene Anzeige…

Zu meinem Erstaunen muß ich sagen. Denn mit so richtiger Werbung in der Breite hatte ich nicht gerechnet. Bis auf die offizielle Homepage und diverse „Dreizeiler-Meldungen“, die ich dann ja auch immer gerne hier auf dem Blog veröffentliche, war da eher Ebbe angesagt.

Das Motto „Viele Spuren. Eine Richtung. Nach vorne.“, trifft es für mich gut auf den Kopf. Klar ist mir aber auch, das es nie ohne Auto gehen wird, aber in welche Richtung oder noch besser gesagt mit welcher Gewichtung, die Frage darf ich doch wohl schon stellen.

Ich denke „Nach vorne.“ sollte es für´s Erste am besten treffen. Denn täglich gleite oder düse ich meine Strecke zum Job und da wo´s morgens meist hergeht ist ein schöner breiter Randstreifen. Jedenfalls auf einem Großteil der Strecke.
Es wäre also planungstechnisch ein Leichtes da eine offizielle Radfahrspur aufzumalen. Witzigerweise war das da auch wohl mal früher. Denn irgendwo sind noch die Restfarbkleks zu sehen. Ich würde mir dann noch hier und da ein paar einfache bauliche Maßnahmen wünschen, um den Flow bis an die Stadtgrenze zu verbessern.

Jetzt könnte ich natürlich hergehen und mich zu diesem Zweck dem ADFC anschließen. Ganz ehrlich, so oft habe ich darüber schon sinniert. Alleine nur der Rechtsschutzversicherung wegen, das war so mein letzter Ansatzpunkt. Aber zur Zeit habe ich dafür eher weniger einen Kopf.

Ich komme nochmal auf den RS1 zu sprechen. Breit angelegte Werbung in Druckmedien ! Sie zeigen Bike-Hipster & junge Leute – bitte im positiven Sinne verstehen – jung und voller Elan. Bleibt zu hoffen, daß sich dieser Elan auch mal auf die Stadtoberen auswirkt und es mal gut nach vorne geht mit diesem Projekt.

Ja, soviel also dazu. Ich wünsche mal allen noch einen schönes Wochenende !

09:34Uhr…später „abgesetzt“/ 05.07.2017

Juli 5, 2017

Bikealltag/ Morgengruß: moin moin zusammen, ja habe heute noch einen Tag Urlaub und bin dann auch erste gerade raus aus den Federn. Recht spät für mich, also lange geschlafen, was aber auch seinen Grund hat. Denn gestern war für uns das hoffentlicht letzte gesellschaftlche Ereigniss. Der Besuch eines Depeche Mode Konzert.
Und on top, bei „mich“ in der alten Heimat, also im Stadion der Knappen. Was wäre da nicht passender als eine entsprechender Onlineartikel des Rolling Stone.

———

Ein paar Zeilen dazu von mir jetz hier. Im Grunde schaut es so aus, das mich nichts dazu hinzog ein weiteres Konzert meiner alten Lieblingsband aufzusuchen. Was soll ich mit den Kids im Innraum rumdancen, oder gar das Konzert unter der Woche besuchen ? Das wird spät und der nächste Arbeitstag dann eben nicht ganz so lecker. An dem Punkt sei gesagt, ich habe schon genug Überschichten in XXL geschoben und stand trotzdem am nächsten Tag wieder pünklich parat. Muß man nicht mehr haben.
Ja das mit dem Innenraum hatte sich dann in soweit erledigt, das meine Holde Sitzpätze geordert hatte. Sitzplätze ! Auf einem Konzert !?

Ne´ also wirklich. Aber nun gut, ob des vortgeschrittenen Lebensabschnittes meinerseits und mit den beiden Tagen Urlaub, gestern und eben heute im Rücken, kann man sich das ja mal antun.

Ja und das Thema mit den Kids, ja waren auch da. Aber das hatte ich grob unterschätzt. Die wenigen Kids waren mit den Eltern da. Also entweder die, die auch schon auf den DM-Zug mit aufgesprungen sind, oder eben mitmußten, weil wohl kein passender „Babysitter“ zur Hand war. War irgendwie lustig.

Von DEPECHE MODE selbst gibt´s ja ne´neue Scheibe, wie man halt so damals sagte. Ja, auch hier ganz ehrlich, ich war nicht mit dem Zelt vor dem Store kampierend einer der wenigen Ersten den in Vinyl gebannten Abdruck der Töne in der Hand zu halten. Um genau zu sein, ich hatte nicht eine Tonlage oder gar Songzeile von der neuen Scheibe gehört. Werd ich mir mal die Tage, grob geschätzt so nach dem Urlaub, eventuell auch schon vorher, besorgen und gut iss. An dem Punkt kommt…

…aber eine Arbeitskollegin zum Zuge. Ich weiß nicht, aber irgendwann kamen wir mal dazu zum Gespräch und sie war halt eben auch auf dem Konzert. Sie hatte die neue Scheibe und sagte was von: „total phycho, könne man sich nur schwer antun„, was mich dann aber auch kaum verwunderte.

Mich hatte die Band schon in der Vergangeheit immer wieder durch gekonnte Stilbrüche zu den vergangenen Alben „geschockt“. Was ich aber im nachhinein zum einen als einen Art Evolutionsstufe der musikalischen Vortentwickelung betrachte und zum anderen auch als Spiegel möglicher interner Problematiken und persönlichen Vorgängen sehen würde. Also eher gelassen. Ich wüsste jetzt keine musikalisches Schaffenswerk, auch wenn das jetzt komplett überzogen klingt, so wie Meisterwerke echter großer Komponisten, an die man sich gewöhnen musste, also wenn man wollte.

Zum Konzert selbst. Also Sitzplatz, natürlich hölleneng, so wie Sardinendose, was mir, mit Bezug auf gewisse Erscheinungen, besonders zu gute kam *rümpf die Nase*, war ganz nett. Auch hier hatte ich nicht viel erwartet von der Band. Viel hatte ich schon gesehen, was soll ich mir die Band mit den Baujahren noch in einem Megaevent antun ?

Aber wohl geschrieben, aus der Entfernung hätte sie auch die Putzfrau da rumwirbeln lassen können, mehr als ein paar größere Gestalten konnten zumindest wir nicht sehen. Schade war dann auch, das man erst recht ab dem Ende des ersten Drittels der Show mit den Leinwänden und ein paar Lifeaufnahmen gearbeitet hatte. Das trübte sich dann bei mir mit der schon etwas verrissenen Aussteuerung der Tonlagen, der Bass war hoffungslos überzogen, ein.
Überhaupt tonlich bin ich da ja noch ganz bei meinen Erinnerungen; life gespielt ist die Band von den Tonträgern zu weit weg. So weit weg, daß man es entweder wissen muß, oder man dann überrascht ist, welche Band denn da so mies die Songs von Depeche Mode covert. Gut, ich wusste es, was die Sache aber nicht „leichter“ machte.

Denn, auch da wie üblich, sie konnte es nicht lassen und spielten mal wieder mit neuen Instrumenten. Ein Schlagzeug war da sehr präsent. Ich sage mal so, nicht immer zum Vorteil. Zum einen weil tonlich zu stark in den Vordergrund gerückt und dann zum anderen, daß ganze Ereigniss mehr zu einem vermeintlichen wilden Rockkonzert ausufern gelassen hat. Wir erinnern uns: Depeche Mode ist eine der schon fast klassischen Synthesiser Band ! Vergangene Experimente, auf Tonträgern sind, zumindest nach einer gewissen Eingewöhnungszeit, meiner Meinung nach gut geglückt. Hier hat das eher nicht gepasst.

Thema Sitzplatz und Konzert besuchen. Ja nette Sache, werd ich aber bestimmt nicht mehr machen. Sitzen auf so schraubstockartigen Abmessungen wird noch beim nächsten Urlaubsflug hin und zurück anstehen, dann aber nicht mehr. Und warum sollte man ein Konzert besuchen, wo man nicht mal wenigstens etwas abdancen kann ?
Ich fand das schon arm. Da braucht man Platz ! Die Meisten sind dann einfach aufgestanden und haben sich auf den gefühlten 2qcm bewegt, ein paar wenige haben sich auf die Treppen oder in den Reihenzugang gestellt. Ich für meinen Fall, hatte weder auf das eine, noch auf das andere Bock.

Wie gut das es Smartphones gibt. Denn damit konnte ich mir ein wenig die Zeit vertreiben. Zu überhören war Depeche Mode nicht, das mit dem sehen eher mau, naja und die Show… . Und hier kam dann die Arbeitskollegin in´s Spiel. Wir tauschten uns aus, wie der Fortschritt bei den Eingängen, der Paltzsuche war und wer gerade wo sitzt. So grob konnte man sich anpeilen. Hätte ich gewusst das der Konzertbesuch so ungezwungen war, hätte man sich auch mal vorne wo treffen können.

Überhaupt war die Atmosphäre extremst cool & gelassen. Ja schon fast so wie bei einem Hippi-Konzert in den 60er Jahren. Überall saßen die eingefleischten Fans auf der Wiesen rum, niergends wurde gedrängelt oder geschubs, alles lief so wie sollte. Hier wird sich auch der Vorteil der älteren Generation bemerkbar gemacht haben. Die brauchen den Scheiß alle nicht mehr. Ganz leasure spulte sich das Event also ab.

Hier sei auch gesagt, die Location spielt da natürlich auch mit rein. Alles war bestens organisiert, gut erreichbar, man konnte fragen wo man denn hin musste, kaum stundenlange Schlangen, egal wo beim anstehen. Merkwürdig fand ich nur die Security. Ich meine in Zeiten von 9/11 wurde da eher seicht kontrolliert. Nicht das ich ängstlich bin oder gar verkrampft, aber so entspannt ? Nun gut.

Ja, so war das dann. War nett, aber für mich der letzte vorläufig Besuch eines Konzertes.

———

Weiter im Tagestext. Das letzte gesellschaftliche Ereigniss, weil wir im Grunde seit Freitag Vormittag einen Termin nach dem nächsten wahrnehmen, bei mir noch gekrönt durch zwei Besuche bei den entsprechenden Doc´s und kurz unterbrochen durch einen montägliche Schicht.

Da darf man sich auch mal eine Extramütze Schlaf gönnen. Bin dann aber, wie schon angedeutet, recht froh, das nun der Alltag wieder einkehrt.

Und so werde ich heute mal etwas auf ruhig machen, auch wenn mal wieder ein IKEA Besuch anberaumt wurde, welcher aber freiwillig und eher spontan ist.
Radfahren ? Mal schauen, Training irgendwie, ja da wird´s auf jeden Fall was geben. Denn dem ersten Kurzresumé des letzten Doc´s folgend, werd ich mich nun konzentrierter einer Altererescheinung, leider auch vererblich, widmen. Ma(n)n weiß nun woran es liegt.

Derweilen wünsche ich, insbesonderes dem arbeitenden Volk, einen schönen Tag. Geht raus und genießt für ein paar Augenblicke, oder auch länger den Tag mit den, zumindest hier vorhandenen, Sonnestrahlen und saugt die frische Luft ein !

Inzwischen 13:58 Uhr

…einen IKEA-Besuch weiter. Entspannter loser Streifzug durch die Ausstellung, ohne großes Ziel. Gefunden wurde ein Megaspiegel der die Tage in der Esszimmerecke für ein lichtes Gefühl sorgen wird. Dann gab´s „Mittach“essen, für uns den Klassiker Köttbullar. Wobei ich sagen muß, wüsste nicht das ich das je mal da gefuttert hatte. Vielleicht mal in den ganz frühen Zeiten. Und wie das eben so ist, dem Deutschen zum Mittag…

…sein erstes Bier. Wie war das noch mit Ballermann ? Nein, Jever in alkoholfrei hatte ich noch nie. War schön gekühlt und eben richtig gutes kaltes Alkoholfreises Bierchen kann gut runter laufen. Jever ist ja geschmacklich eher bitter. Ich fand jetzt aber, ging so. Klar eine zartbittere Note hat es, ist aber dennoch erfrischend. Lief gut runter.
Hernach ging´s dann durch die Verkaufsräume, passende große Gläser zum trinken nachgefasst und dann noch den Spiegel eingesammelt. Zwischendruch hatte Mann keinen nerv sich wirklich jede Auslage anzuschauen und ist mal stramm zu einem kurzen Pausenstop für mich. Einen Espresso für nur 50cent ! Den muß man mal probieren.

Gut, für nur 50cent fällt einem das meckern wirklich schwer. Ist natürlich kein Megknaller, aber dafür groß und bringt Anschub. Für meinen feinen Gaumen ein wenig zu bitter, was dann aber oft an der verwendeten Bohne liegt. Aber was soll´s, passte ja für den Preis.

Jetzt noch ein wenig chillen, dann ein wenig trainieren und dann geht´s für den Rest in die Woche.

 

08:29Uhr/ 01.07.2017

Juli 1, 2017

Morgengruß: moin moin zusammen, so wie der Tag auschaut wird das wohl heute nix mit draußen rumradeln. Arg bewölkt ist es und immer wieder nieselt es. Schon gestern morgen ließ der holde Wetterfrosch verlautbaren, daß es sich den Tag über sogar noch zuzieht. Um genau zu sagen, Regenwahrscheinlichkeit hoch bis auf über 60%.

Wir nehmen es gelassen, trinken erstmal schön die Café con Leché aus nebst ein paar orginal spanischer Mandelgebäck-Kekse, ein Import meiner Mom.

Viel mehr an Frühstück wird heute auch kaum notwendig sein. Denn nach dem gestrigen hochoffiziellen Anlass der Abi Zeugnissübergabe meines „kleinen Jungen“, der sich inzwischen in gleicher Körpergröße übt, wenn auch eine gewisse Reife ausbleibt. Aber das kann man ihm ja nicht zum Vorwuf machen. Wir waren ja früher mal alle jung und unbedarft.
Gut ich in dem Alter nicht mehr ganz so, hatte ich doch schon fast meinen Gesellenbrief in der Tasche. Mein Ausbilder hatte sich dem Motte „Arbeit schändet sich“ mehr als nur einfach gut angenommen und uns arbeiststundenmäßig mehr als gut bedacht. „Dieser“ Lernprozess dauerte bei uns nicht lange, was dann den Vorteil hatte, es tat nur kurz weh. Dann hatte man sich daran gewöhnt, was blieb einem auch groß über. Genug der senilen Retroperspektive.

Doch einen habe ich noch darauf, es war so hart das wir mit dem Spruch scherzten: die einen gehen zum Bund ( für die ganz Jungen unter der Leserschaft: damals gab´s noch den Wehrdienst, der gerade in der Grundausbildung nicht als sonderliches Zuckerschlecken zu bezeichen war. ), wir nehmen den schweren Weg und machen die Ausbildung in unserem Betrieb. Danach kam nur noch die Fremdenlegion.

Gut, auch da kann man sagen, drauf geschissen.

Ach ja, ich hatte mich nach dem viel mehr als dieses Frühstück in den Worten verloren. Die Krönung war dann gestern Abend noch der Besuch eine Steakgastronomie in diesem Dorf. Mein Sohn als Mittelpunkt, die Holde und meine Wenigkeit hatten sich dann noch ein leckeres Mahl gegönnt. Gleich vorweg, wir Männer hatten beide kein Steak. Ich glaube wohl auch kaum, daß ich in einem Steakhaus dergleichen verspeisen möchte.

Denn wenn ich ein Steak haben will, dann gibt´s eines bei der Mom. Das sind Steaks. Sie holt sie dann bei einem ortsansässigen Fleischer, der in einer mehr oder weniger besseren Discounterkette mit angesiedelt ist. Wenn die Begrifflichkeiten: „mein Sohn kommt mal wieder, ich brauche ein gutes Stück Fleisch“, geht er nach hinten und holt die Lappen nach vorne. T-Bonesteak kaum unter 750g werden dann zum Vorscheinen gebracht. Ich mach mir ja nicht viel aus Fleisch, und ja ich gebe zu, wenn dann meine Mom gekocht oder eben so ein Stück Fleisch gebraten hat, ist es immer schon ganz gut, 70km Radfahren im Rücken zu haben. Sonst droht man bar der Mengen zu kolabieren. Jedenfalls ist man dann immer satt. Es gibt ja noch Beilage. Aber so sind Mütter halt. Ich mag das und sie mag das auch, wenn sie für mich kochen darf.

Jedenfalls, ich hatte mich zwischenezeitlich schon wieder verloren, waren wir dann alle gestern Abend mehr als nur satt. Irgendwann mit Grillteller ind XXL und die Holde hatte so einen Fleischtopf, sag ich mal, verfüllten unsere hungerigen Mägen. Hiernach schlug ich noch zum krönendem Abschluss ein leckeres Eis vor. Auch dieser Idee stand man zumindest nicht ganz so abgeneigt gegenüber. Danach ging dann aber gar nix mehr.

Zum gelaufen Tag selbst. Ich war dann mal wieder beim Hausdoc und kann mir am Dienstag die Überweisung abholen, damit dann eine Etage weiter wartscheln. Dienstag und Mittwoch habe ich ja nochmal frei, weil wieder Termine.
Ansonsten war dann eben gestern Anlass angesagt. Ich muß ja ganz ehrlich gestehen, ist ein wichtiger Tag, aber was sich die Menschen dafür immer so rausputzen… . Zu unserer Zeit hätter der Herr Pastor so manche holde Weiblichkeit doch zu einem dezenteren Kleid geraten. Oder anders gesagt, so betritt man kein Gotteshaus. Ich selber, auch was meine Person anbelangt, kann mit dem gnazen Gefummel nix anfangen. Das Gefühl schon in einem Jacket zu stecken kommt bei mir der Verkleidung zu Karneval schon fast gleich. Zumal es nur annährend passte, für meinen Geschmack etwas zu schlabberig. Klar war ja auch von meinem Lütten. Aber lassen wir auch dieses Thema auf der Seite liegen. Jedenfalls käme ich nicht auf die Idee Leute, ja Menschen nach einem guten Outfit oder eben nach einer normalen Kleidung einzustufen. Wie sagt man doch so schön: vor Gott sind sie alle gleich. Und das sage ich als Atheist. Jetzt ist aber gut.

Jedenfalls werde ich heute erstmal wieder was für den Rücken machen, leider wohl drinnen. Desweiteren mal zu den Schwiegereltern rüberdüsen und einen frischen Badezimmerschrank an die Wand nageln. Natürlich fachgerecht, denn sie haben ein neues Bad bekommen.

Später werd ich mich dann noch ein wenig mit dem neuen Bryton befassen, die Technik in den Griff bekommen. Stück für Stück ist das doch für mich eher Neuland. Irgendwann werd ich dann wohl noch eine weitere sportliche Einheit einpflegen. Vielleicht hab ich dann ja mal eine Regenlochphase, sodaß ich das draußen machen kann. Borr, ich merke schon, den ganzen Tag so drinnen verbringen…, ne´ das wird nicht mein Ding sein.

Soviel dazu, also gehabt´s Euch gut und macht das Beste aus diesem Tag, wie aus jedem anderen.

07:53Uhr/ 25.06.2017

Juni 25, 2017

Morgenrguß: den muß ich jetzt einfach loswerden. Durch einen „älteren“ Beitrag seitens Takeshi fährt Rad – Der lange Weg nach Osten, bin ich in meinen Hirnwindungen wieder auf eine kurzweillige Posse gestoßen, die wir/ ich schon ein paar mal brachten.

Wenn wir, also der Kumpel hier aus´m Claim und meinereiner schonmal mit dem Radel so rumgondeln, dann machen wir ja hin und wieder ein kleines Päuschen. Da wir bei solchen Touren, oft von mir angestoßen, den Claim oder alles was so drumherum ist, gerne mal nach Neuland erkunden, habe ich dann oft eine Karte mit.

Ich kann mir ja viel in den Schädel einprägen, aber in eben diesen Pausen schaue ich dann mal ganz gerne wieder auf die Karte, um mein Backup aufzufrischen aber auch um dieses Backup mit dem Kartenmaterial in Einklang zu bringen. Ooooohhmmmmm !

Wenn dann mal andere Radler vorbei kommen entsteht ja oft ein belangloses Gespräch. Man wechselt halt ein paar Worte, der eine oder andere Stellt ja auch dann gerne mal fragen. Man tauscht sich aus.
Naja, und wenn man da so in kleiner Runde zusammensteht, frage ich oft: „ob da Osten sei ?“ Natürlich zeige ich dann auch in die passende Richtung. Nach eine meist kurzen Denkpause, man kann das ja oft gut in den Augen erkennen… „was will er denn jetzt ???„, wird oft genickt oder eben bejat ( scheibt man das berhaupt so, egal ).

Recht fix schiebe ich dann immer noch ganz gerne hinterher: „das da ja Berlin liegt und wir da noch heute hinwollen…

Es folgt meist eine recht heftige Gedankenpause bei den Gegenüber, zumal ich das recht gut trocken rüber bringen kann. Halt so, als sei an dieser Aussage nicht mal ein Funken Unwahrheit.

Herrlich diese unglaubwürdigen Gesichter. Irgendwann verabschiedet man sich und an wünscht uns noch viel Spaß, Glück oder sonstwas und wir ziehen von dannen.

Lektion für Autofahrer/ 05:33 Uhr/ Morgengruß

Juni 21, 2017

…und sonst ?/ Newsticker/ Bike- Rechtliches/ PKW vs. Bike: aus dem Radforum hab ich mal wieder einen netten Link herausgefischt, den ich hier erstmal breit treten will. Unter dem Titel „Lektion für Autofahrer: Kölner parkt Fahrrad auf der Straße“ wo ich mal jene Zeilen zitiere:

Ein Kölner Kommunalpolitiker hat für ein Foto einfach mal mit dem Fahrrad auf der Straße geparkt – mit einem Schild „nur kurz zum Bäcker“. Klingt völlig verrückt? Wenn Autofahrer sich umgekehrt einfach auf den Radweg stellen, finden einige gar nichts dabei. Thomas Geffe wollte so „die Absurdität der gängigen Entschuldigung von Autofahrern beim Parken auf Radstreifen verdeutlichen“, sagt er unserer Redaktion. Sein Foto verbreitet sich viral. …

Etwas weiter unten hat das ZDF vier weitere Regeln mal so publiziert, wo sich so mancher mal ne´ Scheibe von abschneiden könnte. Denn Radfahrer sind gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer.

  • PKW müssen mit einem Mindestabstand von 1,5m überholen, sonst Bußgeld von 30€, bei Sachbeschädigung sogar 35€
  • Sicherheitszonen beachten: ein Radfahrer darf 1m Sicherheitsabstand zum Bürgersteig halten und 1,5m zu parkenden Autos
  • wenn ein Autofahrer rechts abbiegt, Fahrradwege/ Radwegverkehrsführungen beachten den Schulterblick nicht vergessen, in den Seitenspiegel schauen und auch den toten Winkel nicht vergessen
  • beim Parken nicht einfach die Tür aufreißen, sondern besser mit der rechten Hand ( Fahrerseitig ) die Tür greifen. So gelangen Radfahrer besser in´s eigene Sichtfeld

Wollte ich nur mal so gesagt haben. Sind aber nicht nur Autofahrer schuld, gibt auch genug Radler die fahren als gäbe es kein Morgen mehr. Aber ich breite das jetzt hier nicht aus – keinen Bock drauf.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikeläden/ postives Händler Feedback !: viel werd ich diee Woche nicht schreiben. Bei dem Wetter komme ich nicht so richtig in die Pötte. Im grunde gibt´s ja auch nicht viel neues zu berichten. Ich radel haklt so jeden Tag zum Job hin und nachmittags dann eben wieder zurück. Bei der Wärme-Hitze ist die Rückfahrt meist im Langsammodus.

Zu erwähen gibt´s aber das sich mal wieder Wütec in ganz besondere Weise als positiver Bike-Schrauber bewährt hat. Am Montag bin ich mal kurz reingesprungen und habe die Sachelage des geräuscheproduzierenden vorderen CAADX-Partie erläutert.

Wär überhaupt kein Ding, einfach früh morgens reinreichen und dann gegen Mittag wieder abholen.“ Wie jetzt, einfach so, dachte ich ? Ein schöner Traum.

Also hab ich das CAADX um kurz nach 08:00 Uhr reingereicht, mitsamt einem Zettel der To-Do und Rufnummern samt Name. Auch wenn man mich kennt, aber so muß man eben nicht lange suchen.
Mittags dann eben vorbei gedüst, kurz die Lage besprochen und dann den Bock in´s Auto geladen. Übrigens, das obere Innelager vom Steuerkopf hatte sich zerlegt und das obwohl es ein gedichtetes Industrielager war. War, wie gesagt, doch verwunderlich ist das schon. Man hat das aber auf eine recht gute Weise gelöst, teuer war´s auch nicht.

Jetzt muß ich aber sagen, auf der Rückfahrt hatte ich hin und wieder doch noch Geräusche. Aber mein Gott, ich war auch nicht mehr ganz auf Scheibe und dann auch froh zu hause zu sein.

Morgengruß: seit gestern Abend ging ein gutes Lüftchen, es hat sich tatsächlich die Nacht über abgekühlt. Geschätzt wird das draußen eine gute frische Nummer sein, also im Gegensatz zu den gestrigen Spitzenwerten.

Entsprechen geruhsam war die Nacht, den Rest erledigt der Espresso. Ich denke die Radanfahrt wird recht angenehm werden. Mal sehen wie das so heute Nachmittag wird. Prinzip Hoffnung, zumindest gegen den späten Nachmittag.

Einen schönen Tag allen hier und in der Welt !