Archive for the ‘Musik Maschine’ Category

Sonntagsstund hat Gold im Mund/ 18.09.2022

September 19, 2022

Bikealltag/ Rumgelaber/ Sport & Alltag/ Musik Maschine: so Sonntag iss und irgendwie steht das Wetter für heute auf Regen. Aktuell zeigt der Zeiger 12:14Uhr an und ich hab mir gerade erst mal ein paar Nudeln in den Topf geschmissen um sie für das später anstehende Mittagessen bereit zu haben.

Wenn die fertig sind geht’s an den sportlichen Teil des Tages, dieses mal im Dachgeschoss bei musikalischer Untermalung. Bisher ist da nicht viel am Tag passiert. Ausschlafen war Plan A., denn gestern wurd´s spät. Um genau zu gehen werd ich so gegen 02:30Uhr in die Federn geschlüpft sein.

Zuvor waren wir auf einer Familiengeburtstagsfeier mit Reinfeiern. Ist ja nicht ganz so meine Welt, denn so lange auf zu bleiben ist schon eine Übung für mich. Zum Glück hatte ich ja den Samstag für eine gewisse Form der Bewegung genutzt, mich aber praktischer Weise gleichzeitig dem Koffeingenuss hin gegeben.
Aber auch damit wurd´s irgendwann zäh und so war die Heimfahrt dann doch nett.

Die Party war schon nett, zwei Familienmitglieder haben am gleichen Tag Geburtstag und haben dann rein-gefeiert. Ein enger Freund dieses Familienteils hatte schon im Sommer einen Runden Geburtstag und der Herr der Familie ebenfalls.
Naja, und so haben sie die beiden Runden halt gedacht, so eine big party wäre doch eine coole Idee. War’s eigentlich auch.

Für Speis und Trank neben musikalischer Unterhaltung wurde gesorgt, das Ganze fand in einer ausreichend großen gemieteten Räumlichkeit statt.
Bei den Speisen, und das will ich hier einfach mal erwähnen, war’s dann doch irgendwie sehr ländlich, sprich fleischlastig.

Mir ist das nur so aufgefallen, weil es ja heut zu Tage eher bei Buffets gemischter und mit dem Hang zum eher gesunden zugeht. Hier gab es vorzugsweise Fleisch und das in allen Formen. Schnitzelchen und Frikadellen waren die einen Hälfte, die andere waren Wraps gefüllt mit immerhin Gemüse bzw. Salat und dann eben Fleisch.
Der Hammer war, das die Frikadellen noch mit Spießchen gespickt waren und als ich dann eine Frikadelle mit einem kleinen Würstchen aufgespießt griff, war ich doch erstaunt.

Grundsätzlich hatte ich noch die in Hackfleisch eingerollte Fleischwurst vermisst und zum Nachtisch eventuell etwas gebratenes Hack im Pudding. *lach*

Nein, wie schon gesagt, man halt schon gemerkt, wie war das eben früher als man Vegetarier noch für etwas aus dem Jungle hielt, gesunde Kost aus einem Apfel bestand und nur was für ernsthaft Kranke Menschen war.
Aber alles lecker und man kann sich ja durchaus auch mal was gönnen. Bin da ja selbst nicht als Kostverächter bekannt.

Die Stimmung selbst war gut, auch wenn man die meisten Leute nicht kannte, irgendwen kennt man und dann kluckt man zusammen und quatscht halt. Bis die Party dann zumindest für uns vorbei war, die holde Burgdame kam von der Frühschicht und hatte am heutigen Tage noch eine weitere zu bewältigen, dauerte es dann aber alsbald nicht mehr so lange. Die Bettruhe wurde aufgesucht…

…und irgendwann ist man in der nicht mehr ganz so frühen Frühe erwacht. Nach einen kräftigen Espresso doppio und einem darauf folgenden Frühstück ging es in den Tag. Ein wenig weiter wach werden, dann noch einen Fahrzeugtransfer regeln und nun bereite ich hier die Nudeln vor.

Die sollten gleich soweit sein und dann beginnt der andere Tagesabschnitt.

18:12Uhr: der Tag ist dann auch formal gelaufen. Nachdem die Nudeln fertig waren ging es die Stufen nach oben ins Dachgeschoss wo ich dann die Matte schon ausgerollt hatte.

Der Verstärker war schon an und auch der Plattenteller hatte schon ein paar mehr Umdrehungen hinter sich.

Und so ging es dann bei musikalischer Unterhaltung durch das sportliche Programm. Nur für die Klimmzüge mußte ich jedes Mal die 28 Stufen runter, jene draußen auf der Burgterrasse machen und dann wieder die 28 Stufen hoch.
Irgendwann war ich dann aber auch mit dem Plan durch, der Staubsauger wurde noch durch die Hütte geschoben und dann ging es in die Dusche.

Mit der Portion gebratener Nudeln im Bauch wurde dann der restliche Sonntag mit Beitrag tippen und gucken verbracht. Heute geht es früher in die Federn.

Euch einen netten Wochenanfang, einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

Musikmaschine – old school

Februar 16, 2021

…und sonst ?/ Bikealltag/ Stories of life/ Musik Maschine/ Bilder: jetzt bin ich gerade über mein altes Gedankengut gestolpert, wobei damals der auslösende Grund ein Blogbeitrag vom appletechnikblog war, und habe festgestellt wie bodenständig aber auch old-school ich doch bin.

Die Geschichte dahinter ist natürlich nicht wieder so einfach gestrickt. Drehen wir die Zeit also zurück.

Die Vorgeschichte zur Geschichte

Ich damals im festen und sehr gut bezahlten Arbeitsverhältnis als Holzwurm in einer Werkstatt die quasi alles für Vobis machte. Mann was waren das Zeiten. Jedenfalls werkelten wir gut rum, konnte aber auch für uns selbst vieles in der Werkstatt machen.

Ich hatte da natürlich auch das eine oder andere gefertigt. Ein schwarzen Kofferschrank, Grundmaße 1 x 1m und 2m in der Höhe, eine Garderobe und Schuhschränke, welche noch heute bei meiner Mutter im Einsatz sind.
Auch der Badezimmerschrank ist heute immer noch bestens im Einsatz. Jener zeigt auch eine gewisse Leidenschaft für das Multiplexmaterial, welche das vorherige bevorzugte Material MDF (mitteldichte Faserplatte/ im Grunde verleimtet Holzstaub) ablöste. Da sag wohl an der eher schnöden Ästhetik des MDF gelegen haben, wogegen Multiplex ja durchaus auch echte Holzhaptik haben kann.

Schon beim diesem Badezimmerschrank machte sich das Material vorzüglich. Es ist grottenstabil und kann in den Oberflächen sehr umfangreich gestaltet werden. Ich hatte damals die Kopfkanten sichtbar gelassen und mir eine Boots Öl-Lack von einem entsprechenden Fachhändler besorgt.
Grundsätzlich kann man also diese Badezimmerkiste ins Wasser schmeißen und nix passiert.

Kurzer Dreh am Zeitzeiger noch weiter zurück. Natürlich war man jung und Musik spielte eine entsprechende Rolle. Eine brauchbare Anlage, wie man das damals nannte, eine gute Auswahl an Tonträgern, auch bekannt unter der Begrifflichkeit Schallplatte oder Vinylscheiben (alternative gab es noch Kassetten *lach* das sind jene Teile, die sich vorzugsweise im Autoradio vorzüglich zu einem Bandsalat verknoteten und einem Lebensjahre raubten um das wider zu richten. Unvorstellbar heute).

Da ich aber weder Schallplattenspieler noch Verstärker selber bauen konnte, beließ ich es bei einem Selbstbausatz von Standlautsprechern aus dem Hause Visaton.
Erstaunlich finde ich, daß es heue noch Visaton gibt und das man in Sachen Selbstbau immer noch gut unterwegs zu seinen scheint. Meine damalige Box könnte ich nicht im Archiv finden, dürfte aber unter dem Namen Atlas, so meine tiefsten Hirnwindungen gelaufen sein. Jetzt gerade beim weiteren stöbern bin ich über das Modell Visaton Alto II gestolpert. So, oder so ähnlich sahen meine Boxen aus, spielt aber keine Rolle. Jedenfalls hatte ich diese ersten Boxen noch aus dem MDF-Material gebaut. Das wurde (wird?) für den Boxenbau aufgrund der Materialeigenschaften auch weiträumig genutzt.

Irgendwann dann aber zog ich mit dem alten Kumpel durch die nahe City und wir schauten mal in einen Stereoladen rein. Der war uns bekannt, war aber augenscheinlich eher nix für unsere Gehaltsklasse. Ja das waren noch Zeiten wo einem nicht jedes noch so erdenkliche Goodie „auf Keife“ sprich Kredit zu 0% Raten bis ins die heimische Stube getragen wurde.
Barzahlung maximal Überweisung waren angesagt, EC-Karte konnte man damals noch gar keine hohen Beträge machen, so meine Erinnerung.

Dennoch war man uns gut gesonnen und wir fanden Platz im Klangstudio. Eine Heerschar an Stereoboxen und eine Auswahl an entsprechenden Soundgeräten standen zur Verfügung. Ich meine man hatte sogar schon zwei CD-Player dort stehen. Die kamen damals so raus und waren inzwischen so knapp bei der 1.000 DM-Marke angekommen. Unglaublich was das für Zeiten waren.

Man unterhielt sich mit uns und erkundigte sich nach dem was man so bisher hatte. Dann machte man den Vorschlag mal ein zwei Kombinationen aus zu probieren.
Die Abspielquelle war ein schnöder Plattendreher, im Volk auch als Plattenspieler bekannt aus dem Hause Thorens (die damalig den aus dem Hause Linn eigentlich in nichts nachstanden, außer in dem Budget was man auf zu bringen hatte so jedenfalls meine Ansicht. Wer also richtig Kohle hatte, der kaufte sich natürlich eine Linn).

Als Treiberquelle diente ein Duo aus dem Hause Cyrus, so ich das noch richtig im Kopf habe, eine Vorverstärkerstufe und eine Endstufe.

Natürlich wurden solche Hörproben blind gemacht. Man wusste also nicht, was gerade wie aktiv war. Man hörte einfach nur zu und gab dann Rückmeldung. Und dann auf einmal schauten wir uns an, Glanz in den Augen und wir wussten nicht was da im Gange war.
Der Fachberater ließ uns noch eine Weile rätseln, bevor er das Ergebnis preis gab. Und zwischen den gefühlt meterhohen Boxen, massiv gebauten und mehrfach aufgestellten taten sich die eher kleinen und unscheinbaren Dynaudio Gemini hervor. Natürlich wusste der Fachberater was er da gemacht hatte und ich warschelte mit einem Prospekt der Box aus dem Hause. Selbstbausatz, einen Elektriker für die Verkabelung hatte man ja an der Hand und ein paar Monate das Geld auf die hohe Kante legen und es war soweit.

War natürlich kompletter Schwachsinn, denn meine Visaton waren ja nicht wirklich alt oder schlecht. Aber irgendwie gefiel mir der Gedanke. Naja und am Hungertuch hatte ich ja auch gerade nicht genagt. Oder, mit ein wenig sparen im Sinne von, die Kohle nicht für anderen Schwachsinn raushauen, war das gut machbar. Man ist ja nur einmal jung.

Die Geschichte zwischen den Gesichten

Irgendwann nahm dann mein Leben einen neuen Lauf, durchaus als dynamisch zu bezeichnen. Frau kennen gelernt, umgezogen, Kinder kamen ins Leben, Haus gebaut und der üblichen Turn halt. Da ich beruflich auch gut eingespannt war, landeten die Boxen im Wohnzimmer und der Rest zeitweise noch im Kopfhörerbetrieb im Schlafzimmerschrank. Dort verweilt auch noch der Schallplattenschrank. Gefertigte aus dem gleichen Material wie die Boxen, nur etwas größer.
Vom Bauprinzip her der Boxone (<klick> lohnt sich, interessierte Käufer könne sich gerne melden) gleich. Hoch & schlank bauend, drei Vollauszugschubladen mit den Schallplatten drin, dafür aber in die Tiefe gehend. Was auch eine Umsiedelung ins DG sperrig machen wird. Außerdem, so ein Stück braucht auch um zur Geltung zu kommen, einen freien Raum.

Die neue Geschichte – heute

Wir schreiben den Sonntag mit der Zahl des 14 Tages des zweiten Monats im Jahre 2021. Da ja meine älteste Tochter wohnlich nun doch ihren eigenen Weg eingeschlagen hat, ist im DG ein Zimmer frei. Da wo was frei ist, kann was hin. Große Motivation was draußen zu machen habe ich heute (also mit diesen ersten Zeilen) nicht, zumal man sich dann ja um sowas kümmern kann.

Also dann mal wacker los, alles zusammen gekramt und ins Dachgeschoss geschafft um es dort zu positionieren. Hier und da wurde nach der ersten Entstaubung nochmals der feuchte Putzlappen geschwungen.

1 stereo aufbau_ergebnis

(noch ein paar Bilder gibt’s im Album <klick> und einen Film im Videoportal <klick>)

Dann begann der eigentliche Aufbau. Der ging eigentlich ganz gut von der Hand, eine Mehrfachsteckose in ein Wandsteckdose gesteckt, Verstärker umgewuchtet und dann den Dual drauf gestellt. Vorher alles verkabelt. Dann die Boxenständer ausgerichtet, die Boxen drauf gestellt und die dann ebenfalls angeschlossen. Hier mal ein paar Bilder.


Als erstes die Basis für die Dynaudio Gemini Boxen. Nachdem ich die Boxen fertig gebaut hatte, purzelte mir ein bester Kollege, seinerzeit Betriebschlösser in einem großen, ach was riesen Stahlwerk, die Ständer zusammen.
Ich war jetzt gerade extra nochmals oben und hab es nachgemessen. 3,5mm ist die Materialstärke und die Ständer selbst sind gute 71cm hoch. Wie man auf den beiden Bildern sehen kann, gibt es eine v-förmigen Querschnitt der Aufrechten, die zudem von unten weg schräg nach hinten oben laufen. Dem Kollegen ließ ich gestalterisch freie Hand. es gab, so meine Hirnwindungen, nur eine paar Absprachen und eventuell eine Skizze.

Fakt ist, stabil sind die Dinger, selbst wenn die Gemini oben drauf mal richtig Bums machen sollten, da schwingt erstmal nix mit an Material. Der Einfachheit Haber hab ich das rohe Stahlmaterial, was gesandstrahlt ist, gegen Rosteinwirkung mit Sprühwachs aus dem Automobilzubehör behandelt.

Zum Boden hin, aber auch die Stellfläche für die Boxen selbst, befinden sich dicke Gummimatten. Ein weiteres Feature um gegen Schwingungsübertragung gewappnet zu sein.


Nach den Boxenständern die Dynaudio Gemini Boxen selbst. Ich muß leider feststellen, der audiophile Liebhaber wird von mir keinerlei Daten erhalten. Ich fasse dieses Thema also so zusammen, wie es Bentley oft pflegte dem Kunden gegenüber zu äußern. Genug. Punkt.

Ich habe in der ganzen Zeit weder den Verstärker und damit auch nie die Boxen so aufgedreht, daß da ein Limit zu hören gewesen wäre. es würde schlichtweg laut, zu laut. Da tuen dann einem die Ohren weh. (Technische Angaben zu den Boxen kann ich aber auch auf die Schnelle nicht so ausfindig machen. Habe aber mal Dynaudio via derer Homepage angetextet.)

Es handelt sich grob um ein Zweiwegsystem. Dabei sind die beiden großen Membranen für die tiefen, aber auch für die mittleren Tonlagen zuständig. Da so eine Box als Konstruktion von innen hol ist, erzeugen die Membranen auf der Rückseite, also im Inneren der Box noch eine besondere tiefe Tonlage. Dies nennt man dann auch Bass-Reflex. Dieser besonders tiefe-satte Ton kann auf der Rückseite der Box durch zwei runde Öffnungen entweichen und so das Tonbild der Box erweitern.
Die hohen Töne werden durch die kleine Membrane in der Mitte erzeugt. Ende aus Micky Maus. Seinerzeit herrschte die Meiung vor, das so ein Zweiwegsytem eine sehr gute Sache sei. Denn je einfacher ein System aufgebaut ist, des so besser kann die Elektronik dahinter, die Weiche welche im inneren der Box steckt agieren. Wen man mehr als ein Zweiwegesystem hat, muß die Weiche als Steuerungseinheit auch aufwendiger sein. Und da ich ein Freund von einfach aber vor allem überzeugenden Lösungen bin… .

Die Orginalabmessungen von 44 x 17 x 34 cm H x B x T habe ich seinerzeit eines Designfeatures erweitert. Die Gehäuse hatte ich nicht mehr aus dem MDF Material gearbeitet, weil ich inzwischen ein Mahagoni Multiplex Material ausfindig gemacht hatte.
Dies stammt aus dem Schiffsbau, war in seiner Optik aber auch in Sachen der Stabilität, also auch eines vermeintlichen Eigenschwingungverhalten dem MDF ebenbürtig, wenn nicht sogar überlegen.

Das Thema Holzschutz und Raubbau tauchte damals gerade so auf, war also noch nicht so ganz im Fokus aller Überlegungen. Anders gesehen, ist dieses Material extrem lang haltbar. Ist zwar nur Schönrederrei, ist aber trotzdem so. An der Stelle sei gesagt, heute hätte man ganz andere Möglichkeiten vergleichbare Hölzer in ähnliche oder gleicher Qualität aber unter Berücksichtigung aller Umweltaspekte zu bekommen.

Ich müßte jetzt noch nachmessen wie die Holzstärke des Materials wäre, mach ich aber gerade nicht (reich ich dann mal nach, genau wie die aktuellen Abmessungen), aber es ist so um die 2cm stark.

Da das Material aus dem Schiffbau kommt, hat es auch eine Stempel des germanischen Lloyd. Das ist ein Zertifikat der für die Beständigkeit und damit auch für die Qualität des Material bürgt. Oder anders gesagt, ich meine der Quadratmeter der Plattenware hatte so grob 350DM gekostet.
Ich meine für die Boxen wären an Material auch noch ma´ knapp 1.000DM drauf gegangen. Kann ich aber wirklich nicht mehr sagen.

Gut, kann man auch als Qualitätsmerkmal sehen. Jetzt fragt mich aber nicht wieviel ich davon gekauft hatte? Ich weiß es nicht mehr, es waren aber schon ein paar Quadratmeter, denn ich habe ja auch noch den Schallplattenschrank aus dem gleichen Material gebaut.

4 stereo box dynaudio gemini_ergebnis

Noch ein paar Einzelaufnahmen. Gut zu erkennen auf der Rückseite die beiden Rundöffnungen für den Bass-Reflex-Effekt und da darunter der Anschluss für die Kabel. Vergoldete Schraubanschlüsse, waren im Preis mit drin, soll den Klang verbessern.

Der Grundaufbau ist dem des Schallplattenschrank gleich. Die Vorderseite und der Deckel ist auf Gehrung zusammen verleimt (beim Schallplattenschrank stößt die obere Schublade auf Gehrung an den Deckel). Der Maserungsverlauf ist länglich, außer am unteren Ende. Dort gibt es einen keinen Riegel als Querverlauf. Ein sehr kleines und unscheinbares Gimick, aber es ist da.
Die Oberfläche des Mahagonimultiplex ist nur geölte also nicht lackiert. Das hebt den optischen Eindruck und schweißt das tolleHolz nicht in einen Lackier. Zumal auch die ernsthafte Frage bestünde, warum ein so mega unempfindliches Material lackieren?

Ein weiteres Gimick sind die Seitenteile. Jene sind aus Red-Zeder Leimholzplatten (von Osmo) gefertigte und habe nur eine optische Funktion.
Und das ist dann auch der Grund, warum die Boxen breiter sind. Denn die Front als auch die Oberseite überdeckt die Seitenteile, so das jene sich in den Korpus einfügt.

Red-Zeder ist ein eher leichtes Holz, hat aber einen sehr angenehmen Eigengeruch (finde ich). Optisch fand ich das vor allem zu den sonstigen Mahagoni-Oberflächen einen guten Gegenpol. Natürlich ist auch dieses Red-Zedernicht lackiert, sondern auch nur geölt.


Damit die Membranen aber auch in Schwung kommen, bedarf es noch einem antreibenden Pärchen. Als erstes der Tonabnehmer, alias Schallplattenspieler. Jener ist ein Dual CS 503-2.

Da es sich um fertige Technik handelt, möge der Interessierte dem hinterlegten Link der Produktbezeichnung folgen. Schwarz, nicht aufdringlich, keine High-End Technik tut aber seinen Dienst. Besser ginge immer, wenn man denn nicht noch andere Hobbys hätte.


Hier die elektrische Einheit als Tonverstärker, was ihm dann damals den probaten Titel Verstärker verlieh. Es handelt sich dabei um einen Sony 730 ES, auch hier sind technische Informationen hinter der Produktbezeichnung hinterlegt. Was das Teil alleine wiegt, kann ich nicht sagen, erwähnt ich ja bereits. Ist auf jeden Fall mal nicht leicht.

Da wird noch eine echte Kupferspule zwecks Energieversorgung verbaut sein. Auch das Gehäuse ist noch aus echtem Blech, die Vorderseite wohl aus massiven Aluminium gefräst. Heute undenkbar, jedenfalls in der Preisklasse. Wahnsinn, ich sehe gerade nach kurzer Recherche, in der Bucht wird für ein neuwertige Gerät…

…immer noch satte 989 Euro gefordert. Ich wüsste jetzt nicht, daß ich damals im echten Laden soviel dafür auf die Kassentheke gelegt hätte? Hammer, könnte aber grob hinkommen. Eventuell hab ich ja ein Sommerschluss-Schnapper bekommen?

Ja und weil´s so schön ist, nochmal das Pärchen im Verbund.

10 stereo pärchen_ergebnis

At last, quasi noch als Dreingabe, der Sennheiser HD 540 reference gold Kopfhörer.

Etwas unschön ist, daß sich sowohl die inneren Polster verabschiedet haben, als auch die äußeren Polster der Kopfmuschel so langsam anfangen zu altern. Noch unschöner ist, schon vor Jahren hab ich mal Sennheiser dazu angeschrieben und gefragt, ob es dafür Ersatz gäbe. Leider sah man sich außer Stande da was für den Kopfhörer zu tun.
Reference gold Qualität geht wohl nicht mehr mit der aktuellen Firmenpolitik überein.

Aber auch hier eine kleine positive Überraschung, ebenfalls in der Bucht gibt’s zumindest ein Angebot zu wohl original Ladenpreis.

Aber auch hierzu gibt es eine Gedichte hinter der Geschichte. Damals hatten wir wo als Schreiner für einen Hifi-Ladeninhaber einen neuen Laden gebaut. Im alte Laden war dieser Kopfhörer im Schaufenster zu sehen. Da ich zu dem Zeitpunkt noch ein einfacheres Modell aus dem Hause Sennheiser hatte, der aber nun wirklich mal deutlich am Ende war, wie schon gesagt das leidige Kabelbruchproblem, was dann ja nicht am Kabel selbst ist, sondern an dem Stecke im Kopfhörer selbst, konnte es ruhig was Neues sein.

Da man damals ja schon sehr gut in Lohn & Brot stand, war dieser Kopfhörer quasi mit den Spesen drin.


Ja und so läuft die ganze Schose jetzt hier im ehemaligen töchterlichem Zimmer.

03:10Uhr/ 15.02.2021

Februar 15, 2021

Morgengruß: und der Wahnsinn hat kein Ende! *lach* Heute noch so früh aus den federn gekrochen und morgen auch nochmal, dann hat der Spuk ein Ende. Ich hoffe, daß dann auch im verlauf der Woche das Wetter mal langsam einen auf Frühling macht.

Sport & Alltag/ Stories of life/ Musik Maschine: der gestrige Tag war eher sehr ruhig. Ja ich war nicht mal großartig draußen. Im Grunde hab ich nur die Jüngste mit der Blechkutsche zu einer Freundin gebracht und beim Training war ich dann auch für viermal für einen Übungspart draußen. In der Fitness-Garage hab ich auch mal den Kopp rein gehalten und noch den Heißluftföhn vom Vortag weggeräumt. Und natürlich auch die Feuerschale gereinigt und weggestellt. Das war’s dann aber auch mit frische Luft. Denn einen Großteil des Tages hab ich damit verbracht, meine Stereoanlage in das ehemalige Zimmer meiner Ältesten auf zu bauen.

So schaut das zur Zeit aus. Natürlich hab ich auch gleich den Plattenteller reichlich drehen lassen, dabei hab ich dann mein Training gemacht. Einen ausführlichen Bericht dazu hab ich schon reichlich torgetippt, hab ihn dann aber doch nicht fertig bekommen. Wird nachgereicht.

Also, habt einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!