Archive for the ‘Outdoor’ Category

36,772km/ 02.10.2019/ sinnbefreites Sinnieren

Oktober 2, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Volotec: heute erste Test-u. Nutzausfahrt zum örtlichen Elektromarkt des Vertrauens. Unsere Türglocke streikt seit gestern, so hatte ich einen echten Grund mich zu mobilisieren. Wetter toll, rollte gut. Ist natürlich voll schade das die Lageraufnahmen am Volotec so ausgelutscht sind, denn so fährt das Volotec schon klasse.

Auch wenn man mit der Türglocke noch nix erreichen konnte, bei mir war das fahrtechnisch brauchbar. Auch wenn der Hinweg innerstädtisch Radweg/ Fuß-Radwegkombi war. Ich selbst kam aber gut vom Fleck, werde es aber trotzdem noch langsam angehen lassen. Nicht das die Form zum WP Start zu gut ist und ich so auf zu wenig Fahrzeit komme.

Outdoor: nach der kurzen Ausfahrt hab ich dem Kackleben *lach* mal eine Portion Schwung verliehen. Aber nicht ganz freiwillig, oder, die Natur hat es mir geschenkt ! Bin ich so auf dem Weg vor der gelaufenen Ausfahrt, sehe ich einen fetten Ast auf unserem Gehweg bzw. dem Grünstreifen liegen. Den also gegriffen und ab damit vor die Fitness-Garage.

Nach der Ausfahrt war ja gemeinsames Mittagessen angesagt und nach dem Essen soll man was ? Rischtööösch – Espresso kochen ! Da ich sowieso noch etwas zu großes, oder besser gesagt zu langes Sammelholz gebunkert hatte, wurde mal schnell ein Arbeitsplatz eingerichtet.

Die Holde meinte nur, ob ich keine anderen Hobbies hätte. Das konnte ich zu diesem Zeitpunkt dann auch beruhigt bestätigen. Nachdem ich dann alles etwas holzvergasergerecht gekürzt hatte, wurde jener aus seine Position gegriffen und gefüttert. Zum anzünden brauchte ich zwar zwei Ansätze, aber nun gut. Der kleine Espresso konnte dann aber gekocht werden.

Danach war sinnbefreites Sinnieren mit gleichzeitigem Holz nachschieben angesagt. Etwa eine gute Stunde zog so in‘ s Land. Dann ließ ich ihn den Holzvergaser ausglühen.

Bis dahin war das ein netter Tag. Eigentlich könnte man ja eine Hängematten-Nacht mal wieder einberaumen. Uneigenteitlich…

…ma(n)n wird sehen.

27.483km/ 09.09.2019

September 9, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bikebilder/ Bikebasteln: gestern war dann mal ein wenig Basteltag und ganz oben auf der Liste stand…

…die Ummontage des am Stahl Renner montierten 52 Zähne zählendes Kettenblatt. Seit ein paar Tagen beschlich mich ja immer wieder das Gefühl, daß da noch was geht und zwar sowohl am Stahl Renner als auch bei mir. Das ich doch deutlich schneller geworden bin, warf innerlich die Frage auf, was wohl passieren würde wenn ich die Übersetzung ändern würde ?

Und da mich genau diese Frage den Sonntag über immer wider beschäftigte, ich aber auch merkte, wie ich immer wider an dem fetten 54 Zahn Kettenblatt vorbei geschlichen bin, beschloss ich: probier es einfach aus ! Also wurde der Imbusschlüssel gegriffen das mir nur 52 Zähnen bestückte Kettenblatt demontiert, noch mal grob mit dem Lappen rum und dann das fette Teil drauf gemacht. Ich fand, sieht doch fein aus und macht was her. Definitiv ist das kein Poserkettenblatt für die Eisdiele. *lach*

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So in schwarz-weiß hat das Bild was ästhetisches

Natürlich ist die Frage damit nicht so einfach beantwortet, sprich wie macht sich das ? Denn mit der Übersetzung könnten Steigungen oder Gegenwind, auch der seichteren Art, mal schnell eine ganz andere Bedeutung bekommen. Wie dreht sich das also ?

Diese Frage wurde heute bei der ersten Joban- u. Abfahrt geklärt. Einen spürbaren Unterschied konnte ich so erstmal nicht ausmachen. Die erste Kanalbrücke am Morgen hat keinen besonderen Schrecken hinzubekommen und großartig Gegenwind war ja nicht. So what !?

Ich würd das mal physikalisch so resümieren. Ich denke, daß das größere Kettenblatt zwar mehr Leistung abverlangt, daß aber in einem eher geringen Kontext zur gewonnen Fahrleistung spielt. Grund, die eingebrachte Kraft via Hebelwirkung über die Pedale kann einfach effizienter umgesetzt werden. Klar im ersten Moment brauchst halt etwas mehr Saft in den Knochen, aber wenn die Kurbel erstmal dreht ist alles gut. Man wird sehen. Spaß ist mir da aber am wichtigsten. Nicht das jetzt hier einer denkt ich fange an auf Speed zu bolzen.

Neben diesem Umbaujob fiel aber noch etwas Feinarbeit an. In erster Linie wurden Aufkleber aufgebracht. In der Radbude hatte ich beim Einkauf der Kettenblattschrauben die Aufkleber Bad Religion mit dem durchgestrichenen Auto entdeckt. War eine kostenloses Goodie, da auch Radbude draufsteht.

Ich fand, in Anbetracht der vorherrschenden Autogläubigkiet und derer Lobby kann man auch mal seine Meinung zu dem Thema kund tun. Ganz nebenher ist mir aufgefallen, daß ich am Stahl Renner keinen Scottsman aufgeklebt hatte. Auch so ein kleines Bekenntnis zu einer wohl recht besonderen Art von Menschen und deren Freiheitswillen. Wer noch nie in Schottland war, sollte da mal auf jeden Fall hin.
Der Anti-AKW Aufkleber fehlte dann auch noch und wurde somit drauf gepappt.

Die andere kleinere Baustelle ist der Rückspiegel am CAADX. Nicht das der B&M Cyclestar Rückspiegel nicht funktionieren würde, was mich aber immer wider störte war, daß er sich immer wider schnell verstellte. Ist zwar immer wider fix wieder hergerichtet, nervte mich aber. Ist eben nicht optimal, weil wenn er sich verstellt, man – also ich – es oft erst im falschen Moment gemerkt hatte. Bin da halt ein verwöhntes Balg.
Und so hatte ich eben den Zefal Spy Rückspiegel eingeholt und ihn dann auch dran gemacht. Der Einstellmechanismus macht eine zunächst besseren Eindruck. Mehr kann ich noch nicht sagen, warte ja noch auf die Vorderradgabel. *sad*

Outdoor: und weil der Sonntag so schön entspannt war halte ich nach den ganzen kurzen Schrauber- u. Bastelaktionen, Crosstraining und Rasenmäher irgendwann doch das Bedürfnis…

Nein, wider mal stöberte ich in meiner Fitness-Garage rum und räumte ein paar Sachen hin und her, sprich etwas klar Schiff machen. Dabei erwischte ich ein paar Holzstücke die mal aufgesammelt wurden. Mach ich öfters, man kann ja nie wissen. Nein, natürlich ist das für meinen Holzvergaser zum befeuern. Ich leg das Holz dann an die Seite, wo es etwas abtrocknen kann.

Jedenfalls war das Holz noch deutlich zu groß, wurde also mittels Axt und dem Gartenmesser gespalten und gekürzt. Und weil ich gerade so dabei war, fiel mir auf, was zum Abendessen wäre doch nett. In der Ecke hatte ich schon vorsorglich ein paar Lebensmittel gebunkert. Kleine Dosen mit Eintopf oder so einen Reisgemüsetopf sowie ein paar Sorten von den chinesischen Instantnudeln.
Und so kam mir die Idee: „kannst ja mal den neuen Alpin Stowaway Topf mit Wasser befüllen um mal zu schauen wie das so klappt ?“ Also wurde mit dem Zunderstahl ein kleines Feuerchen angeschmissen, jenes dann zum weiter zünden in den vorab gefüllten Canway Holzvergaser eingebracht und schon ging die Post ab. Und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Der Canway hatte mich ja stets begeistert. Bringt selbst aus feuchten Holz schnell eine wunderbare Hitze und feuert klaglos vor sich hin. Hin und wider ein paar kurze Stückchen nachlegen und gut ist. Jetzt mit dem fetten 1,6l messenden Topf war ich zunächst skeptisch ob er das Wasser zum kochen bringen würde. Ich wurde nicht enttäuscht. Ganz im Gegenteil, nach kaum drei Minuten fing das Wasser an zu brodeln und ich hatte noch Stress die Nudeln und die Zutaten aus zu packen um jenen dann in das Wasser zu füllen. Werd ich mir nächste mal alles vorher bereit legen, dann geht das fixer.

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( Hier noch die zwei kurzen Filme zum „Thema“ <klick> )

Gut fand ich, daß das überhaupt funktionierte und noch soviel Platz im Topf war. Zum Thema Platz im Topf kam dann auch gleich die Folgefrage auf: ist der Topf doch nicht zu groß ? Oder: sollte ich nicht doch noch den Sea-to-summit Topf mit nur 1,2l einholen ?
Nein, werd ich mit Sicherheit erstmal nicht, die Kohle spar ich mir zunächst.

Der andere Punkt wäre dann der, wie gut funktioniert der Alpin Stowaway Topf mit meinem Spiritusbrenner ? Werd ich die Tage mal testen. Auf jeden fall war so der Sonntag gut gefüllt und erholsam. So sollte er sein.

27.151km/ 02.09.2019

September 3, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Rumgelaber/ Outdoor: …immer wieder erstaunlich ! Bin da ein wenig selbst überrascht, wie sehr doch eine Person im Verkauf/ Beratung den Eindruck zu einem Laden prägt und dabei durchaus die Entscheidungsfindung positive beeinflussen kann.

War wo in einem Dorf unterwegs und denk mir, könnte ja mal wieder eine andere Abbiegung probieren. Gemacht, getan und fand mich auch wenige hundert Meter weiter sofort zurecht. Dummer Weise erspähte mein Argusauge quasi im linken toten Winkel einen Outdoorladen – Magic Mount. Da noch Zeit war, bin ich rein. Wie immer, ein Fehler.

Von Höcksken auf Stöcksken wurde etwas gestöbert und gegen EC-Zahlung ist zum Glück nur ein paar Merionsocken in 200er Ausführung von Woolpower über die Ladentheke gegangen. Ganz dumm aber, daß man so im Gespräch auch auf Schlafsäcke zu sprechen kam.

Jetzt komme ich zum Kern der obrigen Aussage, daß eine Person die Beratung und somit auch potentiellen Verkauf extremst gut beeinflussen kann. Kann, nicht muß. Denn nicht wirklich jeder kann das von Natur aus.

Ich fand die Beratung durch die blonde Dame im gesetzteren Alter sehr kompetent, freundlichen und in keinem Falle ( hatte ein paar Dinge gesehen und so sind wir stets darauf zu sprechen gekommen ) aufdringlich. Das hinterlässt bei mir halt ein sehr positiver Eindruck. Ja so ist das.

Nächster Part…

…wie war das jetzt noch ? Heimattour ohne Heimattour, oder korrekt gesagt, ohne Fahrrad ? Ja genau. Termin stand fest und orientierte sich eigentlich mal an der Karmariders Tour 2019. Ideen dazu hatte ich genug und hätte mir auch schon fast eine Bahnfahrkarte für die Hinfahrt geholt. Ja sogar eine brauchbare Karte für die Radstrecke vom dortigen Dorf-HBF hin zum Startpunkt hatte ich in meiner Sammlung. Zwar in einem eher großen Maßstab, aber genug um das Ziel treffen zu können.

Innerlich schwenkte ich dann aber doch um. Der Besuch meiner Mom war mir wichtiger, so oft kommt oder besser so einfach kommt man da sonst nicht hin. Da sich das Wetter aber leider drohte nochmal auf zu drehen und auch das Wohlbefinden der Frau Mutter ob des fortgeschrittenen Alter auch zu schwanken neigt, zudem eine motorisierte Blechkiste zwecks Mobilität vor Ort sinnvoll erschien, schwenkte ich also auf Plan B. um.

Die Anfahrt am Samstag nutze ich noch ma‘ für einen Besuch des entdeckten Magic Mount in Menden, die HP hatte ich am Vorabend studiert. Ich fuhr dort auf Dunst vorbei, man entschuldigte sich auch tausendfach, daß man ausgerechnet im kleinsten Laden von dreien nicht das vorrätig hätte, was die HP so hergab. Ich beruhigte die jungen Herren, war mir eigentlich dieser Situation vorab bewusst.

So im Nachhinein frage ich mich, wie andere Leute Schlafsäcke kaufen ? Die meisten Läden haben ja heute nicht mehr alles im Laden, kommen lassen zur Auswahl ist wohl normal, also muß man sich vorab schlau machen, Infos sammeln und mehrere Shopbesuche einplanen. Sissifuss in der Flut an Informationen, so denn die Hersteller selbst diese preisgeben. Bei den Franzosen/ Millet war das auf jeden Fall nicht so. Weiter im Text.

Dem Ort dieses Geschehens den Rücken gekehrt tuckerte ich via A44/ B1 oder auch dem Ruhrschleichweg genannt, gen alte Heimat. Kurz vor Ziel Verkehrsverdichtung hoch drei, rechts raus und über bekannte Wege zum mütterlichen Heim & Futtertrog.

Lammschulter, Kartaoffelgratin, Lauchgemüse und Feldsalat. Najmnajm ! Espresso hinterher und Gespräche dabei. Mein Onkel war ebenfalls zugegen und mit ihm bin ich dann in den Laden der Verdammnis gefahren. Meinhövel XXL in GE-Buer. Mein Onkel hatte im Urlaub die Chance sich mit dem Thema E-Bike zu befassen und so gelüstete es ihm nach einem solchen.
Nach seinem Mittagsschlaf sind wir dann los. Inzwischen lief mir der Schweiß in Fastströmen, das Themrometer zeige locker über 30c° bei gefühlten 195% Luftfeuchtigkeit. Im Laden selbst war es aber recht annehmbar, große Räumlichkeit in viel Schatten. Nach ein paar Fakten & Wünschen als Vorgabe die ich meinem Onkel entlockte schauten wir uns um. Gefunden wurden auch schnell ein paar Stücke im Budget oder darum, welche dann weiter begutachtet wurden. Ein freundlicher junger Verkäufer wurde angesprochen und dann ging die Nummer durch.

Fragen von ihm, Fragen von Onkel, ich eher im Hintergrund. Nach ein paar weiteren Fakten saß der Onkel auf einem vermeintlich passenden Rahmen und drehte eine Indoorrunde. Zufriedenes Gesicht, der Käufer war im Grunde auch zufrieden, wenn auch etwas skeptisch mit der Rahmenhöhe. Da der gute Onkel-Mann aber auch erst ein frisches Bauteil inne hat und auch demnächst die zweite Nummer läuft, ist der Rahmen schon gut. Jetzt schlagt mich nicht was das für ein E-Bike ist.

Danach gab´s noch ein Eis an der neuen Hafencity

Da es dort super schattig war und der Wind gut ging, konnte man es bei zwei Kugel Eis nebst Sahne gut aushalten. Die Summ-Summs ( Bienen ) hatte auch ihren Spaß. Etliche Eiskunden verkrochen sich nach drinnen in die eher stickige Eisbude. Wir kamen damit aber klar. Ganz nebenher entdeckte ich noch zwei Zugänge zu breiteren Spazierwegen Trails ( ? ), werd ich mal schauen müssen.

Die Hafencity als solches ist mir ja nicht unbekannt. Auf der einen oder anderen Heimattour bin ich ja nicht am Zoom links raus, sondern noch oft bis Zollverein bzw. Halde Schürenbach, auf der ich auch noch nie oben war = To-do-Liste gefahren. So kam ich dann halt öfters daran vorbei, aber so in dem Zustand kannte ich das noch nicht. Ich hoffe aber daß das mit dem Wetter jetzt mal wider normal wird und ich dann auch mal wider mit dem Radel dorthin komme.

Recht erschossen von dem Ausflug… *lach* …nein von der Hitze krochen wir dann abends in die Federn und der Espresso am morgen brachte wider Schub.

Irgendwann bin ich dann nach dem Frühstück wider gen heimatliche Burg gefahren. Dort hab ich dann am Stahl Renner noch den Putzlappen geschwungen, die Kurbelarme demontiert und gefettet sowie wider montiert. Dabei ist mir aufgefallen das eine von fünf Kettenblattschrauben sich von dannen gemacht hat. Blöde Sache, muß ich jetzt wider in neu besorgen.

Unserem Brunnen wurde eine frische Lage Wasser gegönnt. Wenn man den angemacht hatte, hat es irgendwie übel gerochen.

Ja, so war das. Dann noch etwas Crosstraining, duschen, rasieren und die Haare machen, futtern und dann ging´s wider auf zum Job.

War ja recht erträglich vom Wetter her. Morgens gut was mit unter 10c° und am nachmittags knapp über 20c°. Kann so bleiben.

Und so ging die heimische Rückfahrt wider an der Sesekeradroute entlang.

Und die Geschichte lief, wie es sich angesichts des Bombenwetters mit dem Wetter und einer frischen Brise gehört, im chilligen Flow-Modus. Geschwindigkeiten an die 30km/h heran ließen die Distanzen im nu schwinden und man rollte entspannt auf den heimischen Burg hof.

30.926km/ 17.08.2019

August 17, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Outdoor/ Bike- & Biketouren Bilder: ungeachtet der Sachlage, auch ein krankes Tier muß mal an die Luft. Die Idee zu der heutigen Tour hatte ich schon gestern auf der Rückfahrt vom Job. Eigentlich ging es nur darum, einfach mal wider raus zu kommen.

Hört sich jetzt blöd an, von einem der jeden Tag draußen ist, also zumindest mit dem Rad. Das draußen sein sollte aber eigentlich mehr entspannter sein und ein wenig rumspielen sollte auch mit drin sein. Die Grundvoraussetzungen waren fast bestens. Zu Hause eh keiner, Klamotten für unterwegs hat man genug, mußte nur noch ein passenderes Rad her. Ich dachte mir, auch mit dem Aua sollte das CAADX mit seiner Gangschaltung die Passage über die wider fertig gestellte Brücke besser meistern, als der Stahl Renner. Noch wichtiger war, am CAADX könnte auch mit Gepäck zwei große Trinkpullen platziert werden. Auf einer grob kalkulierten Tour von mindestens drei Stunden nicht ganz unwesentlich.

Rein vom Fahrplan her sollte es zunächst nach Lüdinghausen gehen. Warum hatte ich ja schon erwähnt. Nein hatte ich nicht ? Ich wollte im örtlichen Northland Store nach einer besser tauglichen kurzen Radhose schauen.

Irgendwie bin ich dann nach dem Frühstück nicht ganz so fix in die Schuhe gekommen und das CAADX wollte auch noch gepackt werden. Sollte man auch in Ruhe machen, damit nicht erst beim anvisierten Stop merkt: „oh da fehlt was, Mist !“ Eigentlich eine gute Voraussetzung um auch entspannt los zu fahren.
Hab ich dann auch gemacht, aber…

…quasi nur hoch bis zur Rennbahn. Dort dann man an die Reifen gefasst und gedacht: „Luft könnte auch mal wider rein.“ Also wider Kehrum und Luft drauf gemacht, dann wider los. Als nächste mußte ich feststellen, daß ich zwar auf dem CAADX gefühlt gut vom Fleck kam, das mir aber eine mehr als nur seichte Brise, wie vom Wetterdienst prognostiziert, entgegen bließ. Gut, sie hatten zeitgleich zur Abfahrt auch 100% Regenwahrscheinlichkeit vorher gesagt. So what !?

Und so stand ich nach recht mühseligen 38min. kurz vor dem Bauernhof, wo ich letzten Sonntag die frei laufenden Schweine gesehen habe.
Da es so nett warm mit 20c° war, also draußen, ich sowieso schon gut auf Fieber abgestrampelt habe, fiel meine Flecktarn-Bikebuxe auf den Boden und wurde anschließend noch am CAADX verstaut. Aber keine Angst, drunter trage ich eine gepolsterte Radbuxe. So ganz ohne…

So ging es dann etwas erfrischender weiter. Im Kopf hatte ich die eigentlich tolle, weil recht gut-flott zu fahrende Strecke, die uns-mir ebenfalls letzten Sonntag der Kumpel aus dem Claim gezeigt hatte. Der Grund war recht einfach, ich wollte nur einfach fix nach Lüdinghausen kommen. Wenn ich schon so spät weg komme, wollte ich wenigsten zackig den To-do-Plan abarbeiten um genug Zeit am Pausen Spot zu haben. Jenen hatte ich auf einer Fahrt entdeckt und war das Hauptziel dieses Tages.

Überraschender Weise klappte dieser Plan auch recht gut. In Nordkirchen bin ich sogar durch´s Dorf gefahren um beim örtlichen Bäcker nochmal eine kleine Pulle Wasser nach zu fassen. Denn das sollte Thema bleiben diesen Tag. Der Himmel war zwar gut bedeckt, zumindest einen Großteil des Tages, aber durch die eher drückende Wärme hatte ich quasi ständig Schwitzwasser, was mir von der Stirn lief. Ein Zustand den ich nur sehr selten, um nicht zu sagen, eigentlich gar nicht kenne. Also mußte wieder was nachgefüllt werden.

Und so stand ich nach nur knapp etwas mehr als zweier Stunde tatsächlich an den Toren vor Lüdinghausen. Also denke ich. Ist aber auch egal. Vor dem Northland Store angekommen holte ich mal tief Luft, das CAADX dann angekettet, was in Lüdinghausen bei dem dort verweilenden Gangstervolk mal sicher…
…nicht von Nöten ist. Fahrräder sind dort so selbstverständlich wie sie in jeder Stadt sein sollten. Und das dort jemand ein Rad klauen müßte, kann ich so auch nicht glauben.

Also kurz nochmal draußen über die Ständer geschaut, nichts gefunden, also rein in den Laden. Kurzer Streifzug in eine Ecke, sehr nette Sachen, dann rüber in die ander Ecke. Auf dem Weg dorthin die freundliche Verkäuferin angesprochen ob meines Wunsches, woraufhin sie mit mir zur passenden Auslage ging. Nett war auch wider die Größen bzw. Bundweiteneinschätzung. Man sieht mir die zur Zeit anliegenden 90kg nicht wirklich an. Ich wäre bei der von ihr getroffenen Größenwahl wohl nur mit einem Bein da rein gekommen.

Leider war dann wegen der angesagten Größe die Auswahl auch nicht mehr so riesig. Die gereichte Hose war wohl auch jene die ich die Tage draußen auf dem Ständer erspähte. Doch die Haptik sprich Stoffprüfung meinerseits überzeugte mich nicht wirklich. Doch schlimmer war, mir lief wider der Schweiß von der Stirn. Und so verabschiedete ich mich wider.

Ma(n)n hat ja noch ein echtes Tagesziel, vor allem in viel entspannter. So trudelte ich erstmal hoch zum Dortmund-Ems-Kanal wo dann heraus zu finden war, ob die Zufahrt auf der richtigen Seite, welche das auch immer sein mag, vom Zentrum aus zu machen sei.
Dem war leider nicht so, was mich aber diesmal, im Gegensatz zu letzten Sonntag, nur einen kleinen Harken kostete. Dann hatte ich aber Gewissheit, der Wind blies sowas von steif aus Süden, daß ich die nächsten Meters, so kurz sie euch sein mögen, eher am Limit fahren würde. Wo genau mein Pausenspot war konnte ich auch nicht wirklich in meinem Navihirn aufrufen. Also fahren in den Dunst.

Doch das Glück war mir holde und ich ahnte es schon, denn irgendwie hatte sich in meinem Hirn die Topografie des Spots eingeprägt. So stand ich nach kaum weiteren, wenn auch mühseligen dreißig Minuten am Spot. Tagesziel erreicht.

( Restbilder und ein kurzes Filmchen wie immer in einem Album )

Den Zugang zu der leichten Erhöhung hatte ich zu Fuß gemacht. Letztes mal bin ich ja noch runter gefahren, was gut klappte. Doch hoch fahren wollte ich jetzt nicht. Man weiß ja nie was da so auf einen wartet.

Ja und wie das eben so ist, da ist mal ein netter Ort, man kann es sich dort gemütlich machen, was dann aber leider mehr als offensichtlich auch von anderen Leuten wahr genommen wird. Eine Grillschalen, diverse Getränkeflaschendeckel, Papierreste und und und. Nicht wirklich viel, aber an einem so schönen Ort fällt halt gleich jeder Fitzel schnell in´s Auge. Also mir zumindest.

Ich richtete mich etwas weiter hinten drin ein. Also wieder mehr in Richtung Lüdinghausen. Mein Ort hatte den Vorteil, daß dort nichts rumlag, also zumindest nicht offensichtlich, dabei aber auch noch etwas mehr windgeschützter war. Meine Hängematte wurde aufgehängt und dann hab ich mir erstmal Ravioli warm gemacht. Bei dem Wind auch mit Windschutz war der Verbrauch an Spiritus nicht gerade gering. Klappte aber trotzdem.

Der Esbit Kochtopf tat seinen Dienst, aber ich mußte dann doch feststellen, daß er mit seiner Größe so gerade eben gut auf dem Trangia Triangel  Platz fand. „Der Durchmesser könnte doch einen guten Tacken größer sein„, dachte ich. Innerlich war damit der Weg frei zum Topf von Sea-to-summit aus Alu oder Edelstahl, oder was vergleichbares.
Die 1,9l Variante soll einen Durchmesser von gut 16,5cm haben, was ich ja live im Shop testen ließe. Dann würde der Topf groß genug sein für ein ordentliches Mahl, aber noch gut auf dem Brenner stehen, parallel dazu aber auch den Holzvergaser aufnehmen können. Praktisch dachte ich.

Nach dem Mittagessen wurde in der alten Heimat angerufen. Dann wurde der Espresso gekocht um anschließend eigentlich noch etwas in der Hängematte zu chillen.
Uneigentlich ging der Plan so mal gar nicht auf. Die aus der alten Heimat angekündigten Regentropfen kamen schneller an als gedacht, der Espresso konnte noch in die Tasse gegossen werden, dann packte ich schon die Hängematte zusammen. Schadensbegrenzung war angesagt. Irgendwie ruhig aber dennoch unkoordiniert ja fast hektisch kramte ich die einzelnen Dinge zusammen, schlüpfte wider in meine Flecktarn-Bikebuxe und streifte mir auch wider die Windstopperweste über. Mit dem Regen kam auch einen frische Brise und nass in Kombination mit kalt stand nicht auf meiner Wunschliste.

Passte aber alles so noch und ich streifte noch ein wenig durch den dortigen Wald, in der Hoffnung eine vermeintlich andere Zufahrt zu finden. Eventuell eine mit Richtung Lüdinghausen. Denn in meinem Kopf sollte es genauso fix via Lüdinghausen wider gen Heimat gehen. Erschien mir als einfachster Plan. Den ursprünglichen Plan am Dortmund-Ems-Kanal bis zum Datteln-Hamm-Kanal zu fahren klemmte ich mir. Bei dem Gegenwind nebst Regen erschien mir das als kein sehr guter Plan.
Doch eine weitere Zufahrt, für mich dann als Ausgang, könnte ich so auf schnell nicht finden, also doch nochmal bei Googlemaps reingeschaut. Dann stand mein Plan fest, ein kurzes Stück gegen den Wind bei Regen am Kanal entlang, dann links raus und mit Richtung Selm, damit konnte ich leben. Via Selm würde es nach Werne und dann eben zur Burg gehen.

Leider mußte ich auf Grund des eher überhasteten Aufbruchs auch eine kleinere Müllsammelaktion absagen. Ich hatte mir für meinen Müll extra eine Mülltüte mitgenommen. Da hätte noch gut was rein gepasst. Aber so ist das eben.

Die eher kurze Fahrt am Kanal entlang hielt sich in ihrer Dramatik auch in Grenzen. Auch der Regen war nicht so schlimm wie gedacht, zumal es immer noch recht warm war. Ob ich jetzt dann tatsächlich die Strecke nach Selm gefahren gefahren bin wie auf Googlemaps, kann ich nicht mal sagen. Passte aber trotzdem. Glatter Asphalt, eigentlich erstmal gar kein Verkehr, was will man mehr ?

Selm selbst hab ich rechts liegen lassen und dann mehr oder weniger straight auf Nordkirchen zu. Da bin ich aber nicht direkt durch den Ortskern gefahren, sondern habe, wie ich gerade sehe, sogar noch einen Extrabogen gefahren. Blöde Sache, hätte aber auch keinen großen Zeitvorteil gehabt. Denn außen rum kam ich gut vom Fleck und im Ortskern kann das mal schnell anders aussehen.
Hinter Nordkirchen ging es dann wider über die gleiche schnelle Strecke zurück. Landschaftlich, also recht nah bei einer Landstraße nicht ganz so prickelnd wie ich das sonst bevorzuge, aber mein Gott…

Bei etwa Kilometer 67 hielt ich nochmal an der B54 wo eine Bushaltestelle ist, halt gegenüber „Zum letzten Wolf“. Der Regen hatte sich wider verkrochen, ich hatte genug gestrampelt, braucht mal eine kleine Pause. Dann setzte ich die Fahrt wider fort, passierte die freien Schweine, rüber über die neue Brücke, alles so Schlagworte die nur mir was sagen. Wobei…
…paraell hinter den Schweinen ist noch ein Wald, dort waren Wegstrecken zu erkennen. Könnte man nochmal wie hinfahren und schauen was da lecker sein könnte. Rein von der Karte her, müßte ich da sogar schonmal gewesen sein. War wohl auf einer Rückfahrt von Herbern, so ich das im Kopp habe.

Ich rollte also so wider in meinem Trott vor mich dahin, erklomm die letzte Ebene, wo es wider dieses Fotolicht gab und schaffte es fast bis zur Burg. Kurz vorher bemerkte ich aber, ich sollte nochmal kräftigst an der Pulle nuckeln und vor allem auch noch einen Riegel zwischen die Kiemen schieben ( was ich so verbrenne lässt wohl so manche Frau vor Neid erblassen ). Irgendwie war mir so ein wenig merkwürdig.

Frisch gestärkt erreichte ich dann die heimische Burg, schaffte alle Sachen weg vom CAADX, prickelte den Ortlieb wieder an den Stahl Renner, schmiss die Wäsche an und hüpfte unter die dringend notwendige Dusche. Tja, und so war die Tour auf der einen Seite fast entspannt. Wobei das mit meinem Zeitmanagement nochmal geübt werden sollte. Auch das mit dem Gekurbelt gegen den Wind war nicht wirklich entspannend. Spaß hatte ich aber trotzdem.

Ja so war das.

Ach ja, mit dieser Fahrt habe ich für dieses Jahr die 5.000km Marke durchrollt. Mit noch verbleibenden vier Monaten könnte ich also verdammt nah an die 9.000 bzw. 10.000 Kilometer pro Jahr ran kommen. Denn alleine der August hat ja noch satte zwei Wochen, was ja nüchtern runter kalkuliert noch zwei mal 200km machen würde. Da der August aber schon bei 799km steht, käme ich ohne große Mühe schon alleine im August auf 1.200km. Sollte mir das zu denken geben ?

Dies und das

August 4, 2019

Bikealltag/ Rumgelaber/ look after… : ja und sonst ist auch noch das eine oder andere zu erwähnen.

Ich hatte im Rahmen eines Zeitfenster halt Zeit bei Das Rad Dortmund rein zu schauen und den anwesenden Spezialisten bezüglich Laufräder für das CAADX zu konsultieren. Erste Ernüchterung: „man verkaufe eigentlich keine Laufräder mehr.“ Ist halt ein Geschäft was sich dank Onlinehandel nicht wirklich lohnt. Aber ! was auf der Homepage von Stevens und dort im Konfigurator stünde könnte man händeln. DT-Swiss wurde da genannt, zumindest kein No-Name für mich. Also muß ich da mal stöbern gehen, aber um ehrlich zu sein…

…wenn es irgendwo ausufernd wird, dann ist es wohl beim Thema Laufräder. Bisher rollt die Fuhre auf Maddux Felgen CX 2.0 Disc, 32-Loch bzw. 28-Loch in 24 x 622 rum.

*wenig später* …da komm ich so nicht weiter. Ich strebe dann doch den Weg via Einspeichen lassen bei Fahrrad Schicke an. Ist ja beim Stahl Renner passabel gelaufen.

Rückrufaktionen: dann ist da noch die Rückrufaktion/ seitens Cannondale freiwillig veranlasste Tauschaktion an CAADX Cyclocrosser Bikes, wo es wohl Unpässlichkeiten gab. Cannondale biete also nun an die Gabel zu tauschen, kostenfrei nehme ich mal an.

Die Cannondale Homepage hilft einem ja bei der Händlersuche. Und so hatte ich zunächst einen Händler aus Ahlen im Visier. Gute 10km näher als der Laden, wo ich das CAADX geholt hatte.
Nicht das ich nicht dort hingehen würde, denn von ehemalig Rückenwind hat sich da was geschäftsmäßig getan. Rückenwind ist Geschichte, hat sich wohl so nicht gehalten und so hat man den den Laden komplett umgekrempelt und neu firmiert. Aktuell sind es Die Edelhelfer und so hab ich da mal kurz angerufen. Die Leitung war zwar etwas lang, aber ich kann auch per Mail die Sache ankurbeln ( und somit gerade erledigt ).

Jedenfalls hab ich dann auch dem CAADX ( wie schon dem Stahl Renner ) eine Bikepflege angedeihen nlassen.

Mailings/ Status: was die Thematik Ortlieb & Asseccory Pack und die dort verarbeiteten Klettverschlüsse angeht. Da habe ich das Problem, das sie am dickeren Lenker des CAADX sich nicht wirklich gut festkletten. Merkwürdigerweise geht das am Stahl Renner besser, wenn auch nicht wirklich optimal. Grundsätzliche finde ich die Lösungen von Ortlieb ja gut, aber…

…wenn man nun etwas mehr in den Accessory-Pack füllt, dann hatte ich das immer wider, das sich während der Fahrt die Nummer lösen kann. Finde ich irgendwie unschön und kann auch unangenehm werden. Zum Glück kann sich diese durchgefädelte und umgeklette Schnalle nicht sofort durch die Lasche hindurchfädeln.

Biketouren: ein anderes Thema war die Streckensichtung in Richtung Neheim. Hier hatte ich mal wider dank einem Megazeitfenster spontan einen ersten Ansatz gemacht. Insgesamt ist die Ecke hinter Werl in Richtung Süden ja zum einen immer wider recht bewaldet aber auch arg hügelig. Ein Kombination die hier im nächsten Umkreis für mich nicht so zu haben ist. Das reizt dann doch.

Gut, also den ersten Ansatz noch mit dem PKW gemacht und geschaut was da so geht. Die „Zufahrt“ konnte ich mit dem Kraftfahrzeug zwar nicht direkt so machen, aber dann doch beobachten. Mit dem Bike wird das wohl machbar sein. Und so hab ich mal eine weiterführende virtuelle Karte erstellt…

Werl – Neheim

…die mir bei einer weiteren Sichtung oder Erstbefahrung hilfreich sein könnte. Jetzt hab ich gerade mal nachgeschaut, blöd ist das man zwar eine Sauerlandkarte von Public Press hat, jener aber im eher ungünstigen Maßstab von 1:100.000. Doch wieder eine GPX auf den Blaupunkt Bikepilot ziehen und das Teil an den Lenker schrauben ?
Ja könnte man machen, aber irgendwie komme ich da nicht so richtig dran.

Outdoor: auf der spontanen Suche noch nach einem Kochkopf für unterwegs war ich bei Magic Mount. Dort gab es von Sea-to-summit Topf aus Alu mit einmal 1,2l/ 14,4cm Durchmesser und mit 1,9l/ 16,5cm Durchmesser bzw. Volumen. Einer von beiden könnte in Kombi mit meinem Canway Holzvergaser passen. Und, mit den gleichen Abmessungen gibt es unter dem Titel Sigma Pot das Gleiche nochmal in Edelstahl.

Ich lass das aber mal außen vor, beziehungsweise im Hinterstübchen. Zunächst mal mal ich ja einen Pott.

30.531km/ 30.06.2019/ kleine Hitze“schlacht“

Juli 1, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Hitzefahrten 20c°+/ Bike- u. Biketouren Bilder: so

…ja wie war das noch ? Heiß war es heute, wobei es doch ein paar Momente gab wo man dachte, ja geht doch !

In Kurzform: knapp 86km sind es dann „nur“ geworden. Nur, weil ich eigentlich bis zur Deadline diesen Monats insgesamt 112km gebraucht hätte um die 1.000km/ per Monat voll zu bekommen. Gut iss halt so, dazu aber eventuell später mehr.

Gefahren sind wir fast 4,5h, also Fahrzeit netto. Die ganze Nummer startete um ca. 10:00 am örtlichen Dorf-HBF und ging mit dem Besuch einer hier im Dorf befindlichen italienischen Gastro zu ende. Das könnte so gegen 18:00 gewesen sein.
Insgesamt rollte es aber nicht schlecht, auch wenn der Lorenz einem die Murmel so langsam gar kochte.

Ich habe wohl 4,5l reines Wasser in meinen Laib geschüttet, dazu noch je einmal 0,5l Fruchtschorle bzw. eine Sprit zuletzt in der Gastronomie.

Hier auf der Burg angekommen wurde noch ein 900ml Kelch mehr oder weniger weg geext, ist einfach so verdunstet. Pipi machen war ich hier nur einmal at Home, der Rest ging durch die Haut.

Durch die vielen kleinen Pausen, stets im Schatten, was sich ja wohl von selbst versteht, war das aber alles noch machbar. Aber auch nur, weil die Pace in der Gruppe stimmte, jeder der Mitfahrer auch radtechnisch kein Neuling war und…

…weil‘ s halt super-duper nett war.

Gerade in den Pausen wurde immer wieder gequatscht und auch mal mehr gechillt. Ich denke meine Streckenwahl war auch nicht die schlechteste. Das einzige dumme Stück war halt zwischen Drensteinfurt und Herbern. Halt überland, deshalb weniger Schatten dafür aber gegen den Wind.

Jetzt liege ich geduscht, die Klamotten in der Wäsche, wie könnte es auch anders sein, in der Hängematte und werde mir noch das eine oder andere kühle Getränke gönnen, dabei den Beitrag tippen.

Die Route selbst war für die meisten mehr als bekannt und das was man halt nicht kannte, kennt man jetzt. Für unseren Gast aus dem östlichen paderborner Land gab‘ s das Naturschutzgebiet Ichterloh mit der tausendjährigen Eiche, wo auch eine der größten Pausen gemacht wurde.

… war Pausenpunkt. Schatten, am Hang mit Aussicht und den Wind, wohl eher Mistral von westen also von vorne. Espresso hab ich dann auch gemacht.

Outdoor: und wider was gelernt ! Der Spiritusbrenner brauchen einen sehr guten Windschutz ! Denn die Flamme loderte zwar heftigst, aber die Menge an Spiritus war ebenso heftig schnell verbraucht. Passte aber so gerade noch.

Anschließend ging es direkt durch den Hirschwald der quasi vor dem Schloss Nordkirchen liegt. Das wurde auch noch vorgeführt…

…nicht aber ohne vorab in dem dazugehörigen Städtchen ein Eis zu inhalieren und die örtliche Tanke zu besuchen. In jener wurden Kaltgetränke eingeholt und das eine oder andere direkt in den Hals gekippt.

Nach dem Schlossbesuch ging es eigentlich recht gut zurück. Die Hitze war zwar noch präsent, aber zumindest hatten wir teilweise Schatten. Aber und vor allem, den Wind von hinten.

Eine weitere Erkenntnis des Tages war, mach Pause im Schatten, die Klamotten können so den „Saft“ aufsaugen und fahr dann los. Ist ungefähr so, als wenn man sich ein nassen und kaltes Handtuch umlegt. Hält aber kaum 5min. an. Aber man ist ja schon froh…

Das letzte Tagesziel, zwecks Kalorienzufuhr, war dann der örtliche osmanischen Drehspießgrill des Vertrauens. Doch als wir gerade so vorrollen wurde die Türen verriegelt !!!
Verwunderung meinerseits und dann kurzfristig gediegene Ratlosigkeit. Ich griff in die Trickkiste und schlug den italienischen Pizzabruzler vor. Da rollten wir dann auch hin, ist ja quasi in Griffweite.

Die Bestellung wurde auf gegeben, draußen die Bank, ein Stuhl und der Tisch so zurecht gerückt das alles fein im Schatten war und Platz genommen. Und das auch erstmal richtig lange. Sah auch alles nicht nur lecker aus, sondern mundete auch.

Eigentlich dachte ich, die noch bis 112km auf zu stockenden Fehlkilometer könnte ich ja im nahem Heimatwald zusammen kurbeln. Aber ganz ehrlich, nach dem letzten Fotostop…
…hatte sich das erledigt und zwar bündig ! Denn merke, solang du fährst ist alles gut, vor allem im Schatten. Bleibst du stehen, hast du verloren ! Die Suppe läuft dir umgehend an der Kimme runter. Unschön, sehr unschön.

Und so war auch mit einem letzten Blick auf das Uhrwerk die nächsten Gedanken, eine nette Dusche, was kühles zu trinken und frisches Zeug am Laib.

Gut, jetzt so in der Hängematte kann man sagen, Ziel erreicht ! Mal sehen was als nächstes kommt…

At last dann doch noch ein Blick in die Zahlenstatistik für das laufende Jahr.

30.445km & 25.431km/ 21.06.2019

Juni 21, 2019

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- u. Biketouren Bilder: ja wie das Leben so ist, letzte Woche noch rumgeheult das außer viel Arbeit ( wenn auch nur für mich ungünstige Arbeitszeit ) dafür aber wenig Zeit war, sah das diese Woche schon wieder ganz gelassen aus. Auf der einen Seite zum Glück, denn viel Action bei dem Wetter ist nicht ganz mein Ding, auf der anderen Seite wenn zu wenig zu tun ist, ist das auch nicht mein Ding. Man sieht schon, iss nich einfach mir mir. *schmunzel*

Am… Montag …hab ich erstmal noch das CAADX genutzt und zwar mit Gepäckträger und der dazu gehörigen Satteltasche. Ich hatte meine zwei Café-Isolierbecher zwecks gründlicher Maschinenreinigung mit nach Hause gebracht und die sollten nun wieder zurück. Auserdem verschwanden im Gepäck noch ein Handtuch nebst Waschlappen für das tägliche Frischmachen nach der Ankunft in der Fa. im Gepäck sowie eine Hose für den Job. Gründe genug um mit großem Stauvolumen zu radeln. Das klappte auch ganz gut, so what !?

Dienstag: …ab da kam dann für zwei Tage der Stahl Renner zum Einsatz. Ein bisschen entspannt Speed machen, wobei das Speedmachen nur in der Frühe statt fand. Nachmittags mit der Wärme-Hitze hab ich dann so rollen lassen wie ging.

Da aber Donnerstag der Feiertage ist, hatte ich mich schon die ganze Woche über mit einer machbaren Tour beschäftigt. Sollte was entspanntes sein, also zumindest wo Espresso kochen und frühstücken, Hängematte optional. Rein von der zu fahrenden Strecke auch gerne etwas länger. Doch mit der Zeit hatte ich ein paar Ideen, konnte mich aber nicht wirklich final entscheiden.

Mittwoch: nochmal Stahl Renner Wetter und in den frühen Morgenstunden schon knapp 20c° ! Ging aber so noch, wahrscheinlich hat man sich langsam daran gewöhnt. Nein, die Wärme-Hitze ist nach meinen Gefühl nach mehr eine trockene Hitze. Das macht es erträglicher, als bei hoher Luftfeuchtigkeit.

Der Nachhauseweg wurde mal wider an Cappenberg vorbei gemacht. Ich brauchte zwar erst eine Weile, denn so richtig motiviert war ich nicht wirklich. Klar drinnen im Stall des Brötchengebers war es schon gut warm, aber wenn man dann vor die Tür tritt… .
Doch nach ein paar guten Meters setzte der Fahreffekt ein. Solange man unterwegs ist, also nicht stehen bleibt, hat man einen recht angenehmen Wind. Nur trinken sollte man nicht vergessen. Ich hab es aber langsam angehen lassen, eine Waldstelle angeschaut und an zwei Stellen mal wider den Scherbenkicker gemacht. Da lagen ausnahmsweise mal zerdepperte Wasserflaschen. Schon merkwürdig, wie ich fand.

Bike & Pack/ Outdoor: nach der Ankunft wurde das CAADX für die Tour vorgepackt. Hängematte und Tarp sowie was zum Espresso machen. Mit von der Partie ist auch kleine Dose Eintopf für ein Mittagmahl. Etwas Platz ist noch im Ortlieb Seat-Pack.
Im Handlebar-Pack ist es aber schon fast voll und da ist nur die Hängematte samt Tarp drin. Logistik will also nochmal überdacht werden. Denn bisher ist da noch kein Schlafsack mit von der Partie, was mir doch zu denken gibt. Den Canway Holzvergaser hab ich gar nicht rein bekommen, bzw. ich hab ihn wider raus genommen, weil er massig Volumen dicht machte. Aber das wird sich noch alles einspielen, man muß halt nur machen.

Freitag: der Tag wo viele Kunden Brückentag machen. Morgens auf der Fahrt mit dem Stahl Renner zum Job hatte ich so nicht ganz den Schwung. Das Wetter passte aber bestens. In der Frühe nur knapp 14c° dazu noch eine erfrischende Brise.

Am Job angekommen und frisch gemacht ging das große Fressen los. Der fehlende Schwung am Morgen beruhte wohl auf den nur mäßigen Brennstoffnachschub am vorhergehenden Abend. Da half auch die Exrapizza am Abend nix.

Am Vormittag die weiteren Gedanken. Woher bei dem herrlichen Wetter auf dem Nachhauseweg ? Channel-Kraftwerk-Altlünen-Cappenberg-Werne ? Hört sich gut an. Mal sehen was nachher meine Akkus sagen. Die Akkus war zwar wider gefüllt, auch danke einer Spaghetti Carbonara vom ortsansässigen Italiener nahe der Fa.. Dennoch verspürte ich nicht die ganz große Lust und so wurde es für die Rückfahrt nur ein kleiner Schwenker via Stockum und dem ersten Teilstück der Klöcknerbahnroute. Muß reichen dachte ich, denn hinterher wurde noch was für die Rücken getan. Etwas Core-Training mußte mal wider sein. Ganz nebenher wurde die Kette und der Stahl Renner allgemein frisch gemacht.

Und mit dem Volumen in Sachen Bikepacking habe ich auch rumgespielt. Dazu aber später mehr, somit erstmal ein nettes Wochenende an die Leserschaft !

Rumgelaber 10.06.2019

Juni 10, 2019

Bikealltag/ Outdoor/ Rumgelaber: gut wie Woche ist gelaufen, gestern sind wir, also Family und meiner einer für einen Tagesausflug nach Bremen was dann ein netter Tag war.

Natürlich sind wir nicht mit den Fahrrädern dort hin, sondern ganz bürgerlich, mit der Familienbenzinkutsche. Das wurde auch gleich abgestraft, denn dank diverser Baustellen und den damit unvermeidlichen Staus brauchten man satte drei Stunden. Iss halt so.
Der Tag war aber trotzdem super nett, sind halt ein wenig viel in dem Dorf da rumgewandert und haben uns die Sehenswürdigkeiten angeschaut. Irgendwann gurk ich da mal mit dem Bike hoch, habe ja immer noch so im Kopp mit dem radeln bis nach Hamburg zu fahren. Natürlich in Etappen und mit Übernachtungen. Dabei würde ich dann natürlich einen Abstecher machen um den Fahrradladen von there is no „i“ in cyclyng zu besuchen, was dann auch schon der Hauptgrund für einen Verbleib dort wäre. Man müßte nur wissen wo der Laden ist ???

Praktischer Weise könnte ich dann ab Bremen noch hoch bis Bremerhaven fahren, wo noch ein altes deutsches U-Boot vom Typ XXI liegt. Das russische U-Boot in HH, die U-434 kenn ich ja zu genüge. Der Mann braucht ja Ziele und warum dann mal nicht dieses ?

Einziger Schönheitsfehler, ich brauchte mal ein paar Tage mehr Zeit, denn mit dem Radel sind das schon ein paar Kilometer. Strecke in brauchbar müßte man auch noch ausarbeiten & kennen ( mal so ein Google-Karten-Vorschlag ), beim Thema Ausrüstung für unterwegs sind wir ja wider einen Schritt weiter. Denn nachdem wir gestern zwar wider zügig in den normalen zwei Stunde hier waren…

Newsticker: …hatte ich einfach nur Bock auf abhängen. Und so wurde eine erste Testnacht in der neuen Amazonas Hängematte gemacht. Zunächst wollte ich einfach nur etwas chillen, was dann aber so lange natürlich auch nicht lange gut ging. Der Mann braucht was zu tun. Und so wurde mit dem Tarp was probiert, dann mit dem Moskitonetz, dann wurde die Isomatte noch eingeschoben und letztendlich nochmal ein Versuch mit dem dünnen Ajungilak Kompakt Ultra Twin in Kombi mit Cocoon TrvaelSheet gemacht.

Und so raffte ich mich dann auf, …naja aufraffen ist jetzt schon arg übertrieben, es juckte halt und ging die Nacht draußen an. Wie jene war kann man hier <klick> nachlesen. Weiter im…

Bikealltag/ Outdoor/ Rumgelaber: …Tagesgeschehen. Nach einem ordentlichen Espresso, natürlich auch draußen gekocht, dann noch einem Frühstück wurde die Hängematte verräumt und das Sonnensegel als Schutz aufgehängt. So lässt es sich auf der Terrasse gut aushalten. Da ich aber auch erstmal wider von den Vöglein um vier Uhr herum geweckt wurde, war knapp am Mittag dann noch ein weiterer Espresso nötig. Jetzt geht’s.

Natürlich wollen meine Hirnwindungen jetzt die nächste Hängemattenaktion planen. Aber das wird wohl erstmal so nicht viel. Nächstes Wochenende ist Radforum-Treffe angesagt und was dann so kommt… ?

Montag: …der wie ein Sonntag war und für mich irgendwie ein fast verlorener Tag. Viel ist an jenem Sonntag nicht passiert. Ich habe zunächst mal lange im Bett gelegen. Das muß so um kurz vor neun gewesen sein wo wir aus den Federn sind. Hab mir dann erstmal einen Espresso gekippt und dazu natürlich etwas Schnuckerzeug. Großes Frühstück brauchte ich nicht, war noch satt vom Vortag.

Ich lungerte etwas im Garten rum, habe dann schnell noch den Rasen am Grünstreifen geschnitten. Oder war das gestern ? Ich glaube ja. Aber daran sieht man, daß so Feiertage bei mir für eine gewisse Desorientierung sorgen. Und so mußte ich mich dann auch echt aufraffen, wenigstens noch eine Krafttraining-Eineit vor dem Besuch durch zu ziehen. In einer schattigen Ecke des Gartens wurde das dann gemacht.

Mit dem Besuch wurde der Grill angeschmissen, dann getafelt, geklönt & gequatscht bis halt irgendwann nachmittag war. Danach wider alles aufräumen und fein machen. Der Versuch noch etwas in der Hängematte zu verweilen wurde vom einsetzenden Regenschauer vereiltet. Schade halt.

Jetzt hocke ich drinnen am Stammplatz, tippe diese Zeilen zu ende und lass den Tag ausklingen. Der Regen nimmt zu, das wird eine schöne Nacht.

29.959km & 25.209km/ 31.05.2019

Mai 31, 2019

Bikealltag/ The Cure Forest: leider war das Wetter im Verlauf der letzten Woche nicht ganz so Stahl Renner mäßig. Ich fahr ihn ja gerne, aber mit seinem schönen tiefschwarzen Lack und dem Chrom sieht er nach Regenfahrten immer ein wenig mehr mitgenommen aus, im Gegensatz zu einem eher schnöden und ja auch für´s Grobe gemachtes Cyclocross. Und so kam eben im weiteren Verlauf der Woche das CADDX ein paar Tage wieder zum Einsatz.

Natürlich nervten mich die Laufräder, aber im Großen und Ganzen hielt sich das dann doch in Grenzen. Und wie das eben so war, der Regen war immer irgendwie präsent. Mal nur morgens, mal mehr nachmittags. Für´s Grün ganz gut, für die Klamottenwahl beim Tagesgeschäft An- u. Rückfahrten zum Job eher etwas sperrig. Denn wenn Regen, dann auch meist etwas frisch. Regensachen waren also angesagt. Auf den dann am gleichen Tag folgenden oder vorab gemachten Trockenfahrten, war es aber dann wider meist zu warm. Also war eher Kleidung in angepasster Form angesagt. Folge: der Rest mußte immer irgendwie verstaut werden. Aber das passte dann doch, irgendwie halt und am…

Mittwoch: …habe ich nach dem Eintrudeln auf der heimischen Burg auch dem CAADX noch mal eine kleinere Pflegeeinheit gegönnt.

Biketouren/ Bike- u. Biketouren Bilder: denn am Folgetag, dem… Donnerstag …und somit dem Feiertag ergo Vatertag wurde eine kleine Radtour eingestilt. Ausnahmsweise wurde das CAADX in die Familienblechkutsche verfrachtet und der Penguin on Bike an seiner Heimatburg abgeholt. Es ging ab dort in Richtung Osten nach Paderborn um sich dort wiederum mit einem dort ansässigen Radforum-Bekannten, ebenfalls member of wordpress alias Bikephreak zu treffen. Runde bei ihm ums Dorf war angesagt, Überraschung in welcher Form ? Am frühen Morgen hier in der Dorfgegend noch leichter Nieselregen.

Ich aber ab in die Familienblechkutsche, schnell oder sogar etwas überhastet noch ein paar Sachen in die Karre geworfen, Regenzeuch dachte ich könnte ma´gut sein und dann los den Penguin on Bike an seiner Burg aufgesammelt.

Bad driver…

…lustige Sache das mit dem Bad Driver. Mein eigentlicher Plan war, sich am Morgen nochmal die Route zum Treffpunkt in´s Kopfnavi  einzuprägen. Klappt ja in der Regel immer super gut. Dumm war nur, sitze ich so beim Frühstück, die Zeit verging eher schleichend. Schieb ich mir die letzte Gabel in den Mund und schaue auf die Uhr und denke so: „mensch jetzt aber ma´flotti Karrotti.
Groß was anschauen und einprägen war dann also nicht mehr. Da ja aber der Eisvogel als Beifahrer mit dabei war, aktivierte er sein Navi und das ist auf english eingestellt. Irgendwo hinter der BAB mußten wir via B1 über die B64 in Richtung Treffpunkt. Irgendwann sagt das Navi an:“bad driver“. Beim ersten mal denke ich noch so…, beim zweite mal fange ich ernsthaft an zu grübeln und nach dem dritten mal frag ich nach. Bad Driburg war gemeint und mit dem lustigen Dialekt kam das bei mir als bad driver an.

Jedenfalls kamen wir pünktlich an und der Herr stand schon am Empfang bereit. Kurze Begrüßung und dann los. Erster Zwischenhalt bei der Vattatachtour ( bei Strava ) Bad Lippspringe zwecks Zufuhr koffeinhaltiger Trinkware. Das geschah in einer recht guten um nicht zu sagen ausgezeichneten italienischen Eisdiele. Danach ging der Kampf dann los.

In Schlangen sind wir rechts raus, also nicht politisch, nein von der Wegstrecke her und haben uns in ein ganz lecker Waldstück entlang der Römerradroute diverse Steigungen vorgearbeitet. Hier muß ich ja sagen, eine ganz legger Geschichte diese Passagen. Zwar ging es stellenweise schon recht dicht an der B1 entlang, man vernahm also quasi ständig irgendwelchen Autolärm, aber ansonsten war das wirklich schön zu fahren. Irgendwann kamen wir in Horn an und dort war dann Lagebesprechnung.
Bis hierhin hatten wir schon ein paar gute Höhenmeters geschruppt, für so Jungs aus dem Flachen war das schon mal watt. Insgesamt ging es uns aber gut, ja auch mir. Denn ob ich so eine Strecke mit den Höhenmetern nach so einer OP wegstecken kann, da war ich mir am Anfang nicht so sicher. Nach kurzer Absprache ging es dann hoch zu den Externsteinen. Kannte ich, war ich ja vor kurzem schon ma´, könnte man also gut machen.

Das passte dann recht gut und so standen wir recht schnell bei den Externsteinen. Dort war natürlich ob des Wetter gut was los, ein paar Bilder wurden gemacht und dann ging es auf zur versprochen Rampe. Nach ein wenig suchen beim Strava in den Segmenten hab ich das Teil dann gefunden.

Nennt sich dort Col de Niedersachsen und soll nur 13% Steigung haben. Gut, da könnte jetzt passen, aber dieser Streckenabschnitt geht straight bergan, ist 41m lang wobei dann mal eben 54 Höhenmeters zu überwinden sind. Damit ist es aber nicht getan. Denn diese 51hm auf 41m Strecke sind kein glatter Asphalt, sondern ganz netter Untergrund in der Form, das grober Schotter, zum teil lose, sich mit der einen oder anderen Senke, gerne auch von mir als Regenrinne bezeichnet, abwechselt. Ich behaupte mal, schon bei weitaus geringerer Steigung wäre das tricky zu fahren.

Die Psyche spielt dann aber noch eine gute Rolle. Kommt man durch die Externsteinen hindurch fährt man geradeaus genau auf die Rampe, oder doch schon Mauer ?, zu. Als ich wenige Meter davor stand hab ich gleich gesagt, da steige ich aus. Schieben war für mich die maximale Option. Ich klettere nicht mit 32mm breiten Straßenreifen eine mir unbekannte Rampe hoch. Ja klar hätte ich gemacht, nur bei mir tauchte dann die Frage in sofern auf, was passiert wenn ?
Denn auf so einem Gelände in der Steigung geht man nicht mal eben so aus den Pedalen. Wenn man das Gleichgewicht noch halten kann und rechtzeitig den Klick aus den Pedalen schafft, dann muß der Fuß mit maximaler Haftung auf den Boden gebracht werden. Und ich rede hier von nur einem Fuß. In dem Gelände sollte man aber idelaerweise mit beiden Beinen, wortwörtlich – im Leben stehen !

Kommt noch hinzu, daß ja meine Beweglichkeit nach der Cypborg Geschichte noch nicht die gleiche ist wie vorher. Ich muß also wenn ich absteige, auf der operierten Seite über den Fußballen als Drehachse den Rest vom Rad schwenk-heben. Das wäre in dem Gelände eher ungünstig gewesen.

Mit meinen Grobstollenreifen ohne Gepäck und nach der Streckenbegutachtung würde ich einen Versuch auf der rechten Seite angehen. Dort war ein recht ebener Boden, der zudem noch von gutem Gras als bindendes Element durchwachsen. Da könnte man mal ansetzten. Ausstieg könnte da auch möglich sein, wenn auch mit Vorsicht zu genießen. Das man die restlichen Lungestücke, oben angekommen, auf den Boden rotzen wird, ist wohl klar. Aber das steht man dann eben irgendwie durch.

Übrigens, ein gewisser Spitzenfahrer, der jenes Segment auf Strava anführt, soll für diese Nummer nur 2:15min. was dann einem Schnitt von 11,1km/h entspricht, gemacht haben. Mit einem E-Bike darf man schon fragen ? Irgendwie würde ich das ja mal gerne sehen.

Schwamm drüber. Ich bin dann mit dem Gastgeber da hoch gestiefelt und das war schon gut genug. Ab da gab´s eigentlich nur noch ein wenig Waldboden und fein-groben Schotter, tendenziell auch nur bergab. Wir kehrten ein letztes mal und er Eisdiele ein, frisches und hausgemachten Tiramisu wurde zugeführt und dann ging es wider zum Treffpunkt und das ganze in schnell.

Ich hatte via der kommunikativen Elektronik mal die Lage zu Hause gecheckt und dann ein Interesse an weiteren Kennenlernschleifen verneint. Das Erscheinen at Burg war schon ein guter Plan. So ist halt das Leben.

Insgesamt hat mir aber die Gegend super gefallen, Höhenmeter hin oder her. Man kann ja auch langsam den Weg erklimmen und das macht mir nix. Hat mich aber auch wider dazu bestärkt, doch die Miche Primato Kassette an´s Hinterrad zu schrauben, wenn der Wechsel fällig ist. Der zusätzliche 30z Berggang würde sich, auch vor dem Hintergrund gewisser Outdoor-Equipment-Mitführ-Aktionen gut machen.

Und ja, die Gegend mit all ihrer Naturschönheit könnte man dann mal für ein Wochenende biktechnisch erkunden. Denn wenn ich so bei Strava die Karte mal grob überfliege, hinter Schlangen wo wir dann ja „raus sind“ und durch Kohlstädt gefahren sind…
…muß dann ja nicht an dieser blöde B1 mit dem Stinkekistenlärm entlang fahren. Man könnte irgendwie quer rüber direkt zu den Externsteinen fahren. Stell ich mir viel schöner vor. Und das es ab da auch eine Strecke rüber zum Hermannsdenkmal gibt, das hatte ich schon wo damals gesehen.

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16: nach dem Vattatach war stand dann der letzte Arbeitstag für diese Woche an. Der…

Freitag: …bot ob des besseren Wetters wider dem Stahl Renner jenen Freiraum, den man braucht um es zu bewegen ( womit dann aber auch Fakt war, daß ich mit dem CAADX nicht einen weitere Tausendergrenze durchfahren habe ). Das wird aber nächste Woche passieren, weil ich das so will, aber auch für das CAADX im Radhaus Gerhardy endlich wohl einen passenden Sattel-Schnellspanner bekommen kann. Ich hatte heute mal wider ein kleines Zeitfenster, viele abzusuchende Kunden machten ja Brückentag und so konnte ich da nochmal stöbern. Und wie es der Teufel so will, ich wurde beraten.

Und wie üblich, der Blick in die Zahlen zum Monatsende, ein wenig posen und auf dicke Hose machen. *lach* Jo ich habe mit dem Monat Mai dieses mal erstenmal ein klein wenig mehr als 1.000km im Monat gemacht.

Outdoor: das Päckchen mit dem Hängemattenset ist gekommen…

Jetzt muß ich gleich nochmal raus und das ganze Geraffelt mal ausprobieren.

Rumgelaber 27.05.2019

Mai 27, 2019

Rumgelaber/ Biketouren:  der Tag hat irgendwie schleppend begonnen und zieht sich jetzt auch noch etwas-entsprechend.

Und das trotz das es gestern eine super nette und aber auch sehr chillige Radtour gab.

Das fing am Samstag spät abends an. Beim Blick in‘ s Radforum stellte ich fest, daß eine Userin hier im Dorf campiert. Ich zog mal meine Register und schlug eine gemeinsame Ausflugsrunde vor. Jene wurde noch am sehr späten Abend bestätigt…

…und am frühen Morgen rund gemacht. Man traf sich am örtlichen HBF und fuhr dann los. In der Wartezeit hatte ich den Kollegen aus‘ m Dorf „angefunkt“, welcher sich dann auch, mitsamt Anhang, meldete.

Und so gab das eine überaus nette Radrunde. Man besuchte ihre alte Heimatstadt Bönen und fuhr dann via Sesekradroute zum Preußenhafen hoch. Neben der ersten Pause in Heeren gab‘ s dort eine letzte Currywurst-Pause. Anschließend lotste ich dann die Gruppe noch an Cappenberg vorbei wieder zum Heimat-Dorf.

Jetzt muß ich echt sagen, diese Tour war wieder super nett und entspannt…

…hat mich aber wohl in eine Art Ruhemodus versetzt. Und so denke ich, läuft das heute etwas träger. Auch ein guter zweiter und dritter Café half nur bedingt.

Outdoor: damit die Woche aber noch etwas Schub bekommt, Schub im Sinne von Vorfreude, habe ich mir am Samstag das Amazonas Traveller Set Hängematte bestellt. Muß ja irgendwie weiter gehen.

Ich denke das Set wird diese Woche eintreffen. Dann wäre schon mal eine mücken- u. regensichere Hängemattenlösung im Hause. Ganz nebenbei habe ich im heimischen Burggarten noch einen zweiten Abspannpunkt gefunden ( der zwar noch rein technisch perfektioniert wird ), aber so kann ich abhängen, gleichzeitig und die Terrasse kann voll genutzt werden.

Heute am frühen Abend ist dann noch Geburtstagsfeier, also auch wieder eher ruhig, aber ab morgen – da geht’s wieder los !