Archive for the ‘Outdoor’ Category

Rumgelaber 10.10.2021

Oktober 10, 2021

Rumgelaber/ Sport & Alltag/ Bikebasteln/ Licht & Sicht befestigen/ Bikebilder/ Outdoor/ Café: erste Zeilen vom Sonntag, habe ein paar vorgetippte aber nie veröffentlichte Beiträge in den virtuellen Mülleimer verschoben und über 220 Spam-Kommentare gelöscht.

Dann während meines Frühstück ein wenig den Blogreader bemüht, im Radforum war noch tote Hose. Den Versuch noch ein paar Zeilen in den Jahresabschlussbericht zu tippen, dafür konnte ich keine Motivation aufbringen, hab ich dann sein lassen.

Derweil ist es draußen zwar schon mehr als hell, die Sonne steht schon gut am Himmel und Wolken sind auch eher mau. Aber das Thermometer klettert nur mühsam am Horizont entlang, was dann zur Folge hat, daß im Burggarten kaum 10c° anliegen. Passende Kleidung ist also angesagt.

11:53Uhr: hab dann dem Stahl Renner wie schon am Vortag noch den einen oder anderen Handgriff zukommen lassen und dann natürlich auch die Vorderradbremse getauscht.
Lief auch soweit alles gut, nur daß man so auch Einblicke in das Material Stahl im Zusammenhang mit Fahrrad bekommt.

Diverse Lackabplatzter, Kratzspuren im darunter liegendem Chrom und in deren Folge dann eben auch leichte Rostspuren.

Bike nachgedacht: Stahl ist mit Sicherheit schwingungstechnisch ein gutes Material für den Rahmenbau. Aber mit Hinblick auf eine Nutzung außerhalb des urbanen asphaltierten Raumes dann doch eher suboptimal. Gut, weiter im Text…

…da die Ortlieb Tasche ja nun zumindest für mich ihr natürliches Ende erreicht hat, wurde dann der Neuzugang aus dem Hause Topeak mit dem 15l Backloader montiert.
Vom Handling her komme ich mit dem Backloader besser zurecht und er ist auch unter diversen Ladungsbedingungen stabiler.

Lange Rede wenig Sinn, auf zum nächsten Tagesordnungspunkt, dem sportlichen Teil des Tages. Das passt heute besser auf dem Zeitstrahl und so wird jener Part eben um einen Tag vorgezogen.

Licht & Sicht befestigen: da ich dann beim Training den Stahl Renner draußen hab stehen lassen, fiel mir immer wieder der frische Topeak Backloader auf. Irgendwie hatte ich das Gefühl im Thema Reflexmaterial würde da noch was zu machen sein.

backloader reflex_ergebnis

Dann stand nach dem Training Futter fassen im familiären Kreis an, worauf ich mich dann im Anschluss in die bereit hängende Cocoon Hängematte auf machte. Doch bevor ich mich entspannt zurück legen würde, sollte noch ein weiterer Testlauf in Sachen Mokka Zubereitung gestartet werden. Die Uhrzeit passte noch, also mal auf.

Ich würde sagen, mit der Portionierung bin ich zufrieden. Einen gehäuften Löffel pro Tasse (ca. 50ml.) und dann hab ich die Sache zweimal aufkochen lassen.

Outdoor: anschließend wurde dann in der Hängematte gechillt, wie man ja heute so sagt. Damit ich aber nicht ganz untätig rumdösen würde, hab ich auch da einen weiteren Test gemacht.
Meine olle Decathlon Isomatte, leider zusammen gepackt viel zu fett um auf dem Rad mitgenommen zu werden, schirmte von unten gegen Kälte ab.

cocoon isomatte_ergebnis

Soweit so gut, ein paar mögliche Isomatten wurden mal spontan noch unsortiert gesichtet. Aber ab einem gewissen Punkt wurd´s mir auch in der Hängematte zu langweilig, in die Dusche mußte ich ja auch noch. Also hab ich den ganzen Kram wieder verräumt und hab mich ganz fein gemacht. Der nächste Tag kann kommen.

Habt noch einen netten Sonntagabend und bleibt bitte gesund!  😉

Velociraptoren 2021 – 2022/ Winterpokal

Oktober 5, 2021

Winterpokal/ Winterpokal 2021/ 2022: das Jahr rutscht irgendwie so an mir vorbei und schwups…

…schon bekomme ich irgendwie durch Zufall mit, daß zumindest im Radforum der Winterpokal erste Züge angenommen hat. Unser Velociraptoren Team ist schon mit Teamteilnehmern belegt, etwas Platz ist aber noch.

Der andere Winterpokal, also der im IBC Forum, wo ich aber im Forum nicht aktiv bin, sondern dort nur mit dem Velociraptoren Team Präsenz zeige, was mit der Geschichte meiner Teilnahme an diesem herrlich singbefreiten Event zu hat, wird’s erst ab dem 18. Oktober mit den Teamgründungen los gehen.

Soviel also dazu.

Rumgelaber/ Outdoor: ansonsten hatte ich gestern mal meinen Thermosbecher absichtlich nicht gefüllt und bin so los. Eigentlich war ich gut drauf und auch ausreichend wach, doch so nach knapp einer Stunde Fahrzeit kam dann doch so ein Zeitpunkt…

…und so bin ich mal eben in den Drogeriemarkt des Vertrauens rein, wohlwissend das dort so ein Wachmachgetränk deutsch besser mundet, als jenen Discounterwaren die ich die Tage hatte.

Ganz nebenbei entdeckte ich ein paar Speisen zum heiß machen mit Wasser, die dann mal mit über das Kassenband habe ziehen lassen.
Wenn ich mal wieder einen längere Radtour mache und mir ein kleines Mittagmahl gönnen, werd ich die dann mal ausprobieren.

Morgengruß: ansonsten kann ich Euch nur einen netten Tag wünschen, mit zwei Bilder untermalt, übrigens mit dem neuen Motorola G30 gestern gemacht…

…und auf das Ihr eine gute Portion Gesundheit abbekommen möget!  😉

33.006km Dorfrunde/ 02.10.2021

Oktober 4, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bikedefekte/ Outdoor/ Biketouren/ volle tausend Kilometer/ Bike- & Biketouren Bilder: das Wochenende startet recht gewohnheitsgemäß mit dem…

Samstag: … und so wollte der Tag sinnig aber auch geschmeidig gefüllt werden. Zwei Pläne hatte ich dazu, nein genau genommen natürlich drei Pläne.

Plan A. war eine fahrt ins Dorfzentrum zu machen und zwar mit dem Stahl Renner, logisch. Einfach ein paar legere Extrakilometer auf dem Monatskonto genrieren. Dabei dann mal bei Radpunk Cycles reinschauen und nach dem Fortlaufenden der Laufräder fragen. Was dann Plan B. war.
Plan C. dann mal bei Unterwegs Hamm reinschauen und sich ein paar Infos beschaffen, eventuell haben die ja auch noch eine Plan B. den ich bisher übersehen habe.

Überraschend fand ich, daß ich auf der Anfahrt in einer noch recht frischen Baustelle (Bild links) landete. Da wird auf einer Radroute ins Stadtzentrum demnächst asphaltiert.
Nach Auskunft der am Bagger fettenden Maschinisten soll das schon Ende nächster Woche fertig sein.

(Oktoberalbum <klick>)

Später auf der Runde konnte ich noch zwei weitere Asphaltierenden unter die Räder nehmen. Das Bild in der Mitte zeigt einen Abschnitt am Datteln-Hamm-Kanal wo er ist kürzlich der Ahse Dücker neu gemacht wurde.

Auf der Rückfahrt rollten meine Reifen noch zart über die auch erst recht frische Asphaltdecke in Höhe des Ruderclubs Hamm. E stur sich also was. Natürlich hatte ich aber auch leider ein zwei Abschnitte während des Tages, die man auch als Beispiel – so bitte nicht! – hernehmen könnte.

Als erstes ging es dann intuitiv zu Radpunk Cycles. Der gute Mann hatte diesmal etwas weniger Kundenverkehr und so bekam ich recht schnell die Auskunft, daß Mitte nächster Woche wohl das erste Laufrad fertig sei. Fein dachte ich. Das zweite wird wohl erst Mitte Oktober soweit sein, aber da machst´e nix. Stichwort Lieferengpässe.

Mit er recht guten Info bin ich dann rüber zu Unterwegs Hamm. Hier war für mich Thema mal ein paar Isomatten zu begutachten. In der Hängematte liegend kann es auch von unten frisch werden.

Das kann man dann mit einem Underquilt, eine Art Decke die man untern die Hängematte hängt, kompensieren oder eben auch durch eine Isomatte.
Natürlich nutzen die Cracks Underquilts, was auch technisch gesehen die besser Lösung wäre.

Nur so ein Underquilt kostet mal eben wider ein paar hundert Euro, die ich sogar noch bereit wäre mal wieder zu investieren. Nur was ist, wenn man dann doch mal auf dem Boden schlafen muß, weil keine Bäume da sind (zB. auf einer netten Halde)?
Oder wenn ein Aufhängen einer Hängematte in einer Schutzhütte aus irgendwelchen Gründen nicht machbar ist? Ich denke, so ist man erstmal flexibler.

Das dumme ist jetzt aber mal wider nur, die Isomatten die man als Empfehlung bekommt, sind auf dem Markt zur Zeit kaum zu bekommen. Ist hakt wie mit Fahrradteilen, Lieferengpass.

Dann ging es eben direkt rüber zum Burghügel Mark. Den Ursprung dieses Dorfes hatte man ja ein neues Outfit gegönnt. Das ist zwar noch nicht ganz fertig, aber die Tage stand mal wider was und er Zeitung. Und so kann man ja mal gucken fahren.

Und wie ich da so ankomme, war die Versuchung schon sehr groß. Also um es mal so zu sagen, innerlich hatte ich schon mindestens einen Fuß auf der Treppe.

burghügel mark_ergebnis

Aber das ging nicht, denn ich rechnete damit, daß die Baustelle eventuell mit einer oder mehrer Kameras überwacht würde. Da ist ja heute durchaus üblich. Und so hab ich es dann dabei belassen, mal wieder ein Bild zu machen. Abmarsch noch eine Harken hier rum und dort rum, dabei einen Trampelpfad an der Ahse entlang gefunden, der aber auch nur in einem nicht für mich neuen Gebiet endet.

Zum Abschluss gab es noch eine Erkundungsrunde. Dabei im Hinterstübchen hatte ich eine, zwei sich aneinander reihende Verbindungen von Norden her runter in das südliche Gebiet, was dann wiederum zur Burg führt. Gefahren bin ich das Ding irgendwann mal.
Was mir aber seinerzeit auffiel, das Gebiet war sehr wellig und von daher sehr nett. Außerdem gab es dort ein paar Waldstücke. Also bin ich da mal eingetaucht.

Tatsächlich ist das zwar überschaubare Areal sehr schön. Die hügelige Landschaft gibt halt viel her, kleine Straßen, eigentlich gar kein Verkehr oder auch nur Feldwege kann man befahren. Auffällig fand ich, daß man dort so gut wie nix von anderen Verkehrsadern mitbekommt. Teilweise totenstille halt bis auf die natürlich Geräusche. Wunderbar also.

Speisekarte/ Café: …oder dieses mal besser gesagt nicht Café oder Espresso wie gewohnt, sondern Mokka.

Ich hab auch da schon eine Weile vor mich her geschoben, aber heute passte die Uhrzeit, ich trinke selten Kaffeegetränke nach einer bestimmten Uhrzeit, weil´s mir dann nachts zu spät wird.

Nach einer kleinen Besorgungsfahrt mit dem GOLF wo dann auch beim osmanischen Dönerdreher des Vertrauens eine gute Lamacun verspeist wurde, war ein Mokka fällig.

Insgesamt war das ein wenig Gehversuch. Beim ersten Durchgang hab ich wohl nicht genug aufkochen lassen, aber auch zuwenig vom Mokkapulver genommen. Im Gegenzug hatte eich aber noch drei kleine Löffel Zucker mit drin. Das Ergebnis war dann eher dünn dafür sehr zuckerig.

Beim zweiten Versuch hab ich die doppelte Menge vom Mokkapulver genommen und den Zucker ganz weg gelassen. Alder Falter, das war kaum zu trinken. Aber das Gute war, ich hatte ihn schon besser aufkochen lassen.

Erst der dritte Versuch ging so in die Richtung das man sagen konnte, ja geht. Wobei so ganz zufrieden… . Ich werd das also noch mal wann angehen. Ist aber au jeden Fall interessant.

Und nach dem ganzen Mittagsritual kam dann die Sache mit der Mobilmachung des Motorola. Das war dann meine Geschichte vom Samstag.

Habt einen netten Tag und bleibt gesund!  😉

 

A day in life 18.09.2021

September 19, 2021

Rumgelaber/ Sport & Alltag/ do nature/ Mobilphone: erste Zeilen noch sitzend auf einem sonnigen Balkon von den Gastgebern der Geburtstagsfeier. Der Bauch ist voll, es gab für mich viereinhalb aber eher kleine Brötchen, zweieinhalb Pötte Maschinenkaffee, zwei schmale Stücke Küche und noch ein kleines Glas mit einem Joghurt.

So Brötchen sind ja was leckeres, nur der Nachteil, ich kann davon quasi unendlich viele futtern ohne ein echtes Sättigungsgefühl zu bekommen.

Doch kurz nach diesen ersten Zeilen ging es nach Hause, der Tag konnte nun aktiver begangen werden, die Brötchen mußten ja irgendwie weg.

Da das aktuelle Wetter ja dem Grünwuchs besonders beim Rasen gut unter die Arme greift wurde das analoge Rasenmopped bemüht. Der Burgrasen, der Rasen vor der Burg am Grünstreifen und das angrenzende Stück wurde bearbeitet.
Gerade am angrenzenden Grünstreifen, auf den ich ja öfters draufschaue und jener welcher über etliche Woche keinerlei Pflege bekommen hatte, wurde mal wieder etwas gründlicher gemacht.

Also Unkraut raus nach dem Schneiden, einiges an Wildwuchs in der Bordsteinrinne raus geholt, zwischen den Fugen am angrenzenden Pflaster des Gehwegs und hier und da noch ein Handgriff.
So langsam kommt man in den Bereich wo man sagen kann, ja mit wenig Pflege schaut das brauchbar aus.

Nach der Gartenarbeit war ich warm genug und begab mich dann an meinen sportlichen Teil. Der verlief wie gewohnt, am Wochenende gerne etwas träger. Stört mich aber nicht wirklich, Hauptsache was machen.

Irgendwie zwischendurch wurde aber auch noch Hand an meine Vorzucht gelegt. Das soll noch eine Weile hier im Burggarten seine Zeit verbringen, dann aber doch oben auf das eher kahle Areal.

Da ist mir erst neulich aufgefallen, da stecken im großen Topf zwei unterschiedliche Arten. Im Hängemattenforum wusste man genau, was das ist.
Und so hab ich die Stieleiche & Spitzahorn in zwei Töpfe aufgeteilt. Der Hintergrund ist recht einfach. Das Spitzahorn ist ja schon deutlich größer und könnte wohl im nächsten Frühjahr umgesetzt werden. Die Stieleiche ist aber noch zu klein. Und damit die beiden sich nicht unnötig verwurzeln, was ja beim Separieren zu Irritationen am Wurzelwerk führen würde, lieber jetzt aufteilen und dann ist gut.

In den beiden kleinen Töpfen links im Bild ist noch eine winzige Stieleiche gekommen. Da hatte ich mal wieder unter unserer Buchenhecke zwei kleine ausgebildet und sie zwecks Anzucht in den Topf verfrachtet.

Und wenn das dann alles soweit ist, dann kommt es an seine Stelle. Doch zuvor muß ich natürlich auch oben etwas vorbereiten. Und eigens dafür…

…hatte ich Klappi ins Haus geholt. Der Hintergrund ist, Haldenboden ist nun mal von Natur aus sehr steinig. Erdreich ist quasi fast nix, also muß das rauf.

Für ein paar Wildblumen gehen ja wenige Zentimeter Erdreich, aber für zukünftige Bäume muß ein solider Grund her. Also sollte Mutterboden im Idealfall in ein Loch.

Und Löcher gräbt man womit? Richtig, da ist also wieder etwas Fleißarbeit angesagt. Soviel also dazu.

Nach dem umpotten bin ich dann rein und hab mich meiner anderen gesetzten Aufgabenstellung gewidmet.

Mein so knapp noch funktionierendes Motorola G4 zeigt ja immer mehr Unfeinheiten.
Ein Betrieb über den Tag ohne Powerbank ist nur für ganz sparsame Nutzer machbar. Ganz sparsam bedeutet, nur ein paar Anrufe annehmen und eventuell mal ein Foto machen oder E-Mail lesen. Mehr nicht.

Zudem habe ich seit ein paar Tagen die Erscheinung, daß meine private SIM Karte vom System deaktiviert wird.

Wenn ich dann das Handy aus meiner Gürteltasche hole, muß ich den Pin für die SIM Karte eingeben. Das passiert vorzugsweise am frühen Morgen und nervt einfach nur.

Das der Systemspeicher fast voll ist und ich alle paar Tage ein paar Dinge löschen muß ist nur eine kleine Lösung.

Ja schade, aber ich werd es wohl in Rente schicken müssen. Und so hab ich mich dann ran gesetzt bei Cyberport mir ein frisches Motorola G30 samt einem 36 monatigem Versicherungsschutz für Diversitäten.

Das Neue hat zunächst mal eine wirklich fetten Akku 5.000mAh und auch der Speicher ist nicht der Kleinste. Ein netter Arbeitskollege hatte sich mal die technischen Daten angeschaut und meinte: „ja das ist gut.“

Ich hab’s jetzt online bei Cyberport bestellt. Eigentlich wollte ich hinfahren und es mir noch mal anschauen, aber wofür?

Die Entscheidung ist getroffen und das Simkarten einlegen werd ich wohl mit einem meiner technisch mehr begabten Kids durchführen.

Outdoor: ja und während ich so die Bestellung aufgab, es ist übrigens noch ein paar Barfußschuhe für schmales Geld mit bestellt worden, reifte die Pizza im Backofen.

Draußen im Burggarten hatte ich schon zuvor meine Cocoon Hängematte aufgehängt und meinen Poncholiner drunter befestigt.

Die Pizza auf dem Teller, dann auf dem Bauch gestellt…

…und dann entspannt gefuttert. Mit dem letzten Bissen vielen mir schon fast die Augen zu, den Teller stellte ich aber noch bei Seite.

Die Dunkelheit zog langsam ein, ich ließ ein wenig die Augen geschlossen. Und jetzt um…

20:38Uhr ist es bereits dunkel, die Geräusche in der Umgebung werden leiser, die Nacht zieht final ein.

Bauch voll und ausgeruht, der Sonntag kann kommen. Eventuell eine nette Caffee-Runde? Warum nicht.

Macht das Beste aus dem Tag und bleibt bitte gesund!  😉

46.557km/Wow-GRX-Testfahrt/ 22.08.2021

August 23, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- u. Biketouren Bilder/ Test: gleich vorab, ich bin begeistert! Jetzt bei einer ordetlichen Tasse frisch aufgebrühten Caffee…

01. coffee_ergebnis

…weitere Zeilen.

Nach dem üblichen Espresso-Frühstück griff ich mir diverse Kleinwerkzeuge so wie noch ein paar Bauteile, die noch ans Rad wollten.

Da war in erster Linie der WOHO Saddle Bag Stabiliszer nebst zweier weiterer Elite Ala Soft Touche Flachenhalter.
Den ersten Flaschenhalter hatte ich ja für den Werkstattbesuch demontiert und am Stahl Renner geschraubt. Denn insgesamt hat sich dieses Prinzip des zusätzlichen Trinkflaschentransport bewährt und da am Stahl Renner ja sowas nicht dran war, mußte das dort auch dran. Man schraubt ja nicht Einzelteile von einem Fahrrad zum anderen um, nur weil man es dann dort auch gebrauchen kann.

Nachdem dieser Part dann erledigt war, gab es noch ein echtes Frühstück, denn so langsam hatte sich ein kleines Hüngerchen eingeschlichen. Und zur fortschreitender Morgenstunde mit leeren Margen eine Testfahrt, zudem noch auf eine Halde hoch antreten, schien mir nicht die beste Idee zu sein.

Fangen wir mal bei 1. an, die Technik. So schaut das CAADX als Fahrrad in fast blitz-blank geputzt und mit den Neuteilen als Gesamtkunstwerk aus.

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(die kompletten Bilder hab ich im Tagesalbum <klick>)

Und hier die Einzelteile mal als nettes Gesamtbild.

Kurze Begutachtung, alles soweit gut. Nur der Topeak X-15 Adapter wackelt mit der vollen 1l Pulle doch arg.
Das hat mir zuviel Bruchpotenzial was dann wiederum bedeutet, es muß noch eine andere Lösung her. Man hat da was im Kopf, eine Kollege mit eine Fräse könnte da… . Ich werd ihn mal konsultieren.

Anziehen die Geldbörse, einen Riegel und die Maske in die Lenkertasche werfen, dann ging die Fahrt los.

Bikebasteln/ …hilf anderen !: und wie es eben so ist, die ersten Meters waren dann wieder so, als würde man in eine andere Welt eintauchen.
Das sich das CAADX als Bike so anders anfühlt, hätte ich nicht gedacht. Und so rollte ich zunächst etwas schwerfällig in Richtung Heimatwald.

Keine 10m drin kam mir ein Daddy mit seinem Sohn auf einem Laufrad entgegen. Ich verlangsamt mein Tempo deutlich und vor allem sichtbar. Man guttierte, nickte kurz zum Gruß und dann hielt der Daddy aber an. Es schoss die Frage:„ob ich eine Luftpumpe mit hätte“, aus seinem Mund.

Natürlich hatte er. Und so wurde bei ihm mal ein wenig Luft auf den Hinterreifen gepumpt.

Danach nahm ich aber final Fahrt auf, die Sitzposition auf dem CAADX ist doch eine fast-ganz-andere, als auf dem Stahl Renner. (Dazu aber eventuell ganz um Abschluss noch einen Gedankenzug.) Es ging also langsam von Statten, ich rollte gut an, nahm Tempo auf und innerlich fühlte sich auch die Übersetzung hinten an der frisch bestückten Kassette nicht verkehrt an.

Das Wetter hatte ja inzwischen Formen angenommen, die ich ja nicht ganz so gerne habe.
Aber für eine leasure Testfahrt würde das passen. Zum Glück waren kaum andere Radfahrer unterwegs, ich hatte also freie Bahn.

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Dann ging es an die lange und damit auch nicht ganz so heftige Steigung rauf auf die Halde Humbert.

Vorab, ich unterteile den Haldenastig in Stages, also in einzelnen Abschnitten. Zwischen den einzelnen Abschnitten gibt es immer wieder ein kleines Plateau, wo sich der Radler etwas erholen kann oder je nach Fitness noch mal Schwung nehmen.

Interessant ist, das die einzelnen Stages unterschiedliche Steigungen haben. Die erste ist mit 5,9% noch die Harmloseste.
Ab Stage 2. wird’s mit 7,2% interessant, Stage 3. ist mit 8,3% die „beste“ und Stage 4. ist zumindest gefühlt wieder eher soft in der Steigung. Also mal los, das nun kleine 30 Zahn Kettenblatt an der Kurbel  geschaltet und wieder gefühlt komplett entspannt hochgekurbelt. Kurz vor Ende der Stage 1. stieg ich ab um einen Blick auf die Kassette zu werfen.

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Unglaublich was so drei Zähne am kleinsten Kettenblatt ausmachen. Ich kurbelte also recht gemütlich hinten auf nur 25 Zahn die knapp über 6% steile Steigung hoch. Mir wurde sofort klar, da ist noch gut Luft nach oben.

Auch die zweite Steigung war kein Problem und das ich in der besseren dritten Passage noch einen Gang höher geschaltet habe, war mehr der Neugierde geschuldet. „Mensch rollt das gut“, dachte ich. Und so ereeichte ich mal wieder das Haldenplateau.

Oben drehte ich meine übliche Runde und erfreute mich das Grünwuchses.

An der letzten Planzstelle ruhte ich mich dann etwas länger aus. Ja gut, ausruhen wovon? Noch keine 5km oder doch schon 6km gefahren, den einen Huckel hoch und dann schon ausruhen?

Neben der Testfahrt sollte das auch was für schön sein. Ein wenig die Mixtur aus der Ruhe, dem Wind und den herbei gewehten Geräuschen lauschen. Wie es wohl nachts auf der Halde wäre?

Dann juckte es aber doch, die fette Rampe mußte her. Mit in der Spitze satten 19,6% und die auch noch kurz vor dem Ende hat das was. Auch nicht zu unterschlagen ist, die bei der langen Anfahrt noch vorhandenen Plateaus sind hier nur wenige Kurbelumdrehungen lang. Groß Luft holen ist da also eher nicht.

Praktisch dabei, ich konnte beim runterrollen die frischen Beläge einbremsen (ein Vorgang der bei frischen Bremsbelägen empfohlen wird. Man nimmt gut Fahrt auf, etwa 25-30km/h und bremst dann kräftig ab, quasi kurz vor dem Blockieren der Räder. Bei dem Vorgang kommen die Beläge gut auf Temperatur und können sich so mit der Bremsscheibe „anfreunden“. Ich hatte gerade heute den Eindruck, daß durch die neue Bremsscheibe hinten, dieser Vorgang echt was brachte.). Dann unten etwas ausgerollt, kehrum gemacht und wieder aufs kleine Kettenblatt.

Und ich muß sagen, auch bei dieser guten Rampe machte sich die Abstimmung der Schaltung gut.
Klar, bei den letzten ü. 19% wird das auch zäh, aber das hatte mit einem anderen Effekt zu tun.

Denn ab einer bestimmten Steigung fängt ein Fahrrad an sich vorne aufzurichten. Das kann man sich wie einem störrische. gaul vorstellen, der versucht sich auf die Hinterbeine zu stellen.
Dann kann man nur noch ein Stück auf dem Sattel nach vorne rutschen, eventuell noch etwas Last vom Lenker nehmen, was aber auch irgendwo seinem natürlichen Ende entgegen kommt.

Dann hilft nur noch ein langes Fahrrad, Stichwort Geometrie des Fahrradrahmens. Aber irgendwann steigt man ja auch ab und schiebt. Für dieses Mal hat es aber gereicht.

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Läuft doch, Ziel erreicht und ohne Absteigen. Das war ein wenig innerer Re**hsparteitag.

Nein, insgesamt hat sich damit der ganze Aufwand mit dem Umbau gelohnt. Gut, daß das jetzt mit dem Umbau des Tretlager nicht klappen wollte, lass ich mal außen vor. Denn…

… irgendwann ist ja auch dieses Tretlager aufgebraucht und dann hab ich auch die passende Tretlagerhülse.
Das ich zumindest eine gesteckt bekommen habe, hatte ich ja schon erwähnt. Aber bis das soweit ist.

Unter dem Strich kann ich also sagen, ist gut gelaufen. Auch det Schrauber von Wütec hat sein Bestes gegeben. Ich meine keine fünf Tage und dann fertig. Und das bei den Terminlagen.

Ja und was jetzt? Ich habe wieder zwei gut einsatzfähige Räder und werde natürlich nächste Woche das CAADX gut scheuchen.

Denn es fehlen mir noch 284km bis zu den 1.000km im Monat August. Ich denke-fühle, mit den groben-breiten Reifen und der damit deutlich flexibleren Streckenwahl sollte das nicht die Aufgabenstellung sein.

Dann noch was zu der Andeutung oben, von wegen

Biketechnik/ Bike „Zahnräder“ & Kurbel/ meine Übersetzungen: noch ein wenig technische Zahlen, nix für Nichtradfahrer. Als erstes ein Screenshot meiner nun hinten verbauten Kassette.

Ich würde mal sagen, wenn die anderen noch bestellten Ritzel eingetroffen sind, dann bau ich da auch um. Das steht fest.

Oben rum ginge noch was, auch wenn Shimano als Hersteller das Schaltwerk nur bis 34z technisch frei gibt.
Da kann ich aber durch meine Erfahrung noch mit dem ersten Ultegraschaltwerk am CAADX sagen, auch da gingen die 2 Zahn mehr als zugelassen ohne Probleme.

Das Problem ist nur, Miche als in meinen Augen bester Lieferant der Kassetten (Zahnräder hinten) hat gar kein 36 Zahn Ritzel. Da ist bei 34 Zahn schluss.

Ich wäre aber nicht ich, wenn ich da noch eine Idee hätte. Sram als Hersteller von Kassetten hat da eine Kassette mit maximal 36 Zahn. Wenn man wüsste wie die aufgebaut ist… .

Vorne an einer Gangschaltung ist aber zum aktuellen Zeitpunkt Schluss. Die Übersetzung von 30z auf dem kleinsten Kettenblatt und 46z auf dem Größten hat sich etabliert.
Etabliert bedeutet aber nur, die Hersteller bauen da keine anderen. Die Frage wäre aber, was wenn der Markt, also der Kunde einen Bedarf hätte?

Wobei ich ja aber auch da eine Kurbel wo hinterlegt habe, die mit einer Übersetzung von 28-44 aufwartet.
Bei jener wäre aber wieder die Fingerübung, daß sie einen anderen Achsstandard hat. Sie ist mit einer Vierkantachse ausgestattet. At last, sie ist auf dem BRD-Markt so nicht einfach zu bekommen.

Ein anderer Weg wäre, sich bei den Kurbeln aus dem Mountainbike-Segment um zu schauen. Aber ab dem Punkt bewegt es sich sowieso in eine ganz andere Richtung. Ich sag mal n+1=x.

 

 

 

 

 

…ein Wunschbike?

Speisekarte/ Outdoor/ Café: jetzt hätte ich das fast vergessen. Ich hab ja die ersten Zeilen hier bei einer leckeren aufgebrühten Tasse Caffee getippt.

Mich hat es aber immer genervte, daß es keinen brauchbare Ausguss am Esbit Topf gibt. Das heiße Wasser schwappt also mit einmal rüber.

Also hab ich mit einer Feile eine kleine Kerbe rein gemacht.

Ansonsten, Euch einen schönen Tag und bleibt gesund!  😉

A day in life/ 15.08.2021

August 15, 2021

Bikealltag/ Bilder/ Outdoor: …heute aber nur Outdoor light. Denn so richtig outdoor war da heute erstmal nix, sondern es war ein Besuch der Westruper Heide.

Jene wurde mit dem Auto aufgesucht, auch wenn mich eine Radfahrt dorthin gereizt hätte.
Ich glaube aber kaum, daß ein Erreichen der Örtlichkeit via Rad den anderen drei Mitreisenden gefallen hätte. Man muß aber ja auch mal langsamer machen.

Wir „Männer“ vorne sitzend hatten uns für eine Überlandfahrt entschieden. Leider war auf einer Landstraße eine Baustelle, es gab also eine Umfahrung via diverser Dörfer. Mit dem Rad kannte ich einige, da wäre es auch nett gewesen, aber mit dem Auto zog sich das schon ein Stück.

Egal, wir erreichten das Zielgebiet, fanden einen äqutanten Parkplatz und zogen dann los. Da es sich aber um den urdeutschen Sonntagsspaziergang handeln sollte, ging das auch ganz entspannt von Statten.

Jedenfalls war die Westruper Heide ein derer netten Flecken Erde, die man gerne besuchen kann. Aber seht selbst.

(noch ein <klick> zum Tagesalbum)

Zwei kleine Schönheitsfehler, es war Sonntag und relativ gutes Wetter.

Damit war die Frequenz an Fußvolk allgemein schon gut. Auch mit dem Fortschreiten des Uhrzeigers nahm das noch zu. Aber alles ganz gesittet.

Der andere Schönheitsfehler war, das Areal liegt mehr oder weniger zwischen Straßen. Gut, je nachdem woher der Wind kam, oder wie weit man im Gebiet drin war, verschwand auch mal das Geräusch der PKW.

Da in dem gesamten großen Gebiet aber sonntags eh gut was los ist, gab es somit nur wenige wirklich ruhige Ecken. Schade, mal wieder.
Aber Landschaft genießen konnte man viel.

Gefühlt war alle hundert Meter eine Sitzbank, zumeist auch schön im Schatten. Müll hatte ich so nicht entdeckt, außer einem einzigen Hundkotbeutel. Der könnte aber auch leer davon geweht worden sein. Insgesamt spricht das also für sich, kann man gerne noch einmal hin.

Mit dem Rundgang verschwanden die Wolken immer mehr, die Sonne gewann an Kraft und so wurde es deutlich wärmer. Gerade in den windgeschützten Ecken stand die Wärme förmlich.
Aber man konnte es ja entspannt angehen. Und richtig gekleidet ging das sowie. Nur die Sonnenbrille hatte ich vergessen. Aber wer hatte damit gerechnet? Hier bei der Abfahrt war es doch deutlicher bewölkt und es war eigentlich auch bewölkt angesagt.

Aber das hatten wir ja schon öfters. Thema Zuverlässigkeit der digitalen Wetterfrösche und so.

Nach der Runde erreichten wir unsere Parkposition und man erkannte sofort, daß Volk war auf den Beinen. Gut das wir fertig waren und so entspannt zurück fahren konnten.

Diesmal aber über die BAB, auch wenn es die längste Strecke war. Schneller fahren konnte man dort natürlich und Baustelle war auch nix, aber durch die größere Distanz war man auch nicht schneller zu Hause.

Egal, war doch nett. Demnächst mit den Rad? *blinzel*

Jetzt wird der Rest von Tag in der Hängematte verbracht, Café und Mittagessen sind schon passé.

Macht Euch noch einen schönen Tag, halt so wie geht und bleibt bitte gesund! 😉

War gut – kann man nochmal machen/ 39.229km/ 20.06.2021

Juni 21, 2021

Bikealltag/ Volotec/ Bike- & Biketouren Bilder/ do nature/ Outdoor/ Bikebasteln: ich fange mal am frühen, die Betonung liegt auf sehr frühen, Sonntagmorgen an. Der Blick aus dem Küchenfenster auf mein Nachtlager.

Wie schon in der vorherigen Nacht, wählte ich meine Hängematte als Schlafplatz. Natürlich mit dem Regentarp, denn der Wetterdienst verkündete um Mitternacht herum den endlich kommenden Regen an.

Und wie es schon in der vorhergen Nacht war, nach Einbruch der Dunkelheit wurde es deutlich kühler. Um genau zu sein war es ja schon vorher kühler, denn der erfrischende Wind tat ja sein übriges dazu.
So war die Nacht dann auch bestens. Der Regen und das Gewitter machte nix. Die Position des Regentarps passte gut und das Gewitter war bis auf einen Donner gut weit weg. Irgenwie war das sogar schön, wenn man den Regen so deutlich hört. Man wird aber nur kurz wach, nimmt das dann wahr und nickt dann wenig später schon wieder weg.

Auch wenn so eine Nacht draußen kürzer und scheinbar unruhiger ist, ich habe stets das Gefühl, man schläft besser. Nach dem üblich startenden Vogelkonzert und dem Espresso-Frühstück um 06:00Uhr gab es dann das ebenfalls schon auf dem Tagesplan stehende…

Sport: …sportliche Programm. Da ich ja schon recht früh wach war, spielte auch das Wetter mit und ich schwitze nicht wie Atze.
Und als das dann beendet wurde ging es mit dem Volotec wieder raus. Zuvor montierte ich mir aber noch fix den Trinkflaschenhalter den ich ehmals am Stahl Renner hatte.

Denn das Ziel war das gleiche, wie die Erkenntniss von meiner letzten Haldenausfahrt. Der eigenen Trinwasservorrat war das finale Limit und dem wollte ich diesmal was entegen setzten.

Abfahrt und einholen der Ladung Mutterboden wieder an jenem Feldrand, wo ich schon letztes mal die erste Ladung aufgenommen hatte. Doch durch den nächtlichen Regen war der auch gut lehmhaltige Boden nicht nur recht schwer, sondern klebte auch vorzüglich am Schuhwerk. Ich entschloss mich zu einer kurzen Reinigungspause.

Idee !: ja und wie man sieht, wenn man scheinbar nix zum auskratzen hat, die guten Reifenheber (Werkzeug für eine Reifenpanne um den Reifen gut von der Felge runter oder rauf zu bekommen) tun´s auch.

Dann ging es doch rauf die Halde Humbert, mit dem klotzschweren Rucksack (geschätzt 20kg), die erst Ladung wurde abgefworfen…

…verteilt und anschließend wieder runter die zweite Ladung holen. Auch da wie immer am Haldenfuß. Die Plastiktüten aufgefüllt und hoch mit dem Erdreich.

Erneut ausladen und verteilen mit anschließender Abfahrt, einladen, hoch fahren und ein letztes Mal ausladen.

Nach dem Verteilen sah das für mich voll genug aus, viel mehr würde auch nicht rein gehen. Aber ich denke, daß sieht man ja.

Jetzt muß nur noch das Wetter besser werden. Ich denke da an durchgängig deutlich mildere Temperatuen aber vor allem an einen mehr oder weniger regelmäßigen Niederschlag. Denn groß da was jetzt noch einsähen ohne regelmäßige Wasserzufuhr macht wenig Sinn.

Dann ging´s wieder kurz zurück zur Burg die einen Sachen ausladen und anderen Nettigkeiten einladen. Mit einem kleinen Mittagessen, Espresso-Gelumpe und Hängematte im Rucksack ging es wieder zum offenen südlichen Waldrand.

Alles herrichten, Espresso vorbereiten, dann den Reis vom Onkel mit dem „Mercedes“ aufquillen lassen und sich damit den Margen füllen. Was passendes zu trinken hatte ich auch gefunden.

Nach dem Essen wurde dann das standesgemäße Heißgetränk gekocht und anschließend mit ein wenig Knabberkram genüsslich zugeführt. Danach stand dann aufräumen an und anschließend abspannen in der Cocoon.

Eigentlich dachte ich kann ich den einen oder anderen Blogbericht fertig tippen. Doch dann sackte der Handy-Akku mal wieder ein und als ich dann tatsählich noch angerufen wurde, verabschiedete sich das Motorola komplett.
Neustart war zwar möglich, da aber auch die mitgeführte Powerbank zum nachladen ihr Limit überschritten hatte, warum auch immer???, was mir ein Rätsel war, ich muß vergessen haben sie komplett auf zu laden, kramte ich alles zusammen und machte mich auf den Heimweg.

Insgesamt fand ich das jetzt zwar blöd, aber da machste nix. Unter dem Strich war die Aktion am Vormittag mit der Erde gut und ausreichend und auch das Mittagessen mit abspannen war gut genug.

So hatte ich dann noch gut Zeit alles zu Hause aufzuladen, zu spülen, zu duschen und dann diese Zeilen hier am MacBook Air rein zu hacken. Schauen wir mal, was die Tage noch so geht.

Regen soll ja heute nochmals Thema sein. Nur waru gerade dann, wenn ich mit den Rad fahre? Ich denke man wird sich mal Wechselwäsche in trocken in die Packtasche werfen.

Morgengruß: und so fängt dann die erste Arbeitswoche an. Ich wünsche Euch einen schönen Tag und bleibt wie immer bitte gesund!

10:28Uhr/ 06.06.2021

Juni 6, 2021

Morgengruß/ Rumgelaber/ Outdoor/ Bikebild: erste Zeilen am nicht mehr ganz so frühen Morgen, das Frühstück bestehend aus eine Brötchen und einem gekochtem Ei ist schon Geschichte. Die Nacht war gut, wir haben gestern noch einen netten Film gesehen. Ja…

*Trommelwirbel*

…ich habe tatsächlich Fernsehen geschaut. Aber nachdem ich den ganzen Tag draußen war, konnte ich ja mal was anderes machen.

Viel ist auch gestern nicht passiert und im Gegensatz zu heute, wo es sich ja deutlich abgekühlt hat, war es erst gegen Abend regnerisch geworden. Aber wozu hat man ein Regentarp für die Terrasse.

Ich fang mal von vorne an. Irgendwann saß ich dann im Burggarten und haben begonnen den Tag vor sich hin laufen zu lassen.
In die Cocoon Hängematte bin ich nicht gekrochen, was im wesentlichen zwei Gründe hatte. Zum einen schien der Husten sich ab zu klingen und am Vortag hatte ich so den Eindruck, das wenn ich mich hinlege, der Husten irgendwann kommt. Und wenn man dann gerade so nett in der Hängematte liegt, es geht los, das nervt dann einfach nur.

Der andere Grund war, liege ich einen Teil des Tages in der Hängematte, bin ich abends nicht richtig müde. Die Bettruhe dann einzuläute wird dann schwer.

Und so hatte ich mich dann recht gut dazu aufgerafft, das Bildervolumen hier am Blog herunter zu fahren. Von zuletzt Ferbuar 2018 hab ich noch den Januar gemacht und denn nach hinten raus folgenden Monat Dezember 2017 abgearbeitet.

Fleißarbeit pur, dazu noch etwas tricky. Via meinen Dashboard in die Bildergalerie gegangen, dort den entsprechenden Monat raus suchen lassen und zu den Bildern dann in einem anderen Fenster den passenden Beitrag. Dort dann die Bilder mit dem Bildschirmfoto abfotografiert, drag-&-drop geht ja leider seit neustem nicht mehr, weil dabei eine nicht kompatible Datei formatiert wird (wo man sich fragt was soll der Scheiß, sorry Apple, das ging mal besser).

Im nächsten Schritt die Bilder im XnConverter auf 13% Volumen verkleinert, wieder in den Beitrag eingeführt und im letzten Schritt die alten Bilder aus der Bildergalerie im Dashboard final gelöscht. So bin ich halt bei Ferbuar 2018 irgendwo bei 35% belegtem Speicher gestartet und inzwsichen auf gute 31% runter.

Das hört sich jetzt nicht wirklich viel an und war auch echte-stupide Fleißarbeit und jeder wird sich fragen, wozu der Hyp? Ganz einfach, wird der Bildspeicher zu viel genutzt, wobei ich schon kostenpflichtig für einen kleinen monatlichen Betrag auf 6GB aufgestockt habe, ist er irgendwann voll.

Da ich aber gerne mit den Bildern das Geschreibsel untermale, gehört das dazu. Dummer Weise sind das aber immer wieder zu viele Bilder. Die Eindrücke überschlagen sich da auch bei mir und trotz einer angedachten Disziplin nicht erneut zu viele Bilder in einen Blogbeitrag ein zu fügen… . Ach komm, lassen wir das.
Naja und so ist halt mein Plan, alte Bilder noch im großen Dateiformat klein zu rechnen um so den Space am Speicher wieder zu minimieren.

Kleiner Harken an der Sache, ich bin erst bei Dezember 2017 und habe mit dem bloggen hier in 2010 angefangen. Gut daran ist, in den Anfangszeiten habe ich nicht sehr viele Bilder hochlgeladen, weil ich gar nicht wusste das und dann wie es geht.
Leider als ich das dann raus hatte und dann ich auch Beiträge mit dem Mobil rausgehauen habe, ist da eine gewisse Bilderflut entstanden.

Ich seh das inzwsichen aber gelassen, denn mit dem aktuell belegtem Speicher hab ich noch gut Luft nach oben. Zumal ich ja seit dem ich das weiß auch die Bilder direkt verkleinere. Genug der technischen Handhabung.

Natürlich rauchte mir irgendwann zwischendurch auch der Kopf, da hab ich dann eben mal pausiert und mir eine Caffee gekocht.

Insgesamt ging der Tag aber recht gut rum, auch wenn es später noch mal anfing zu tröpfeln. Aber da bin ich wieder beim Textintro, Thema Regentarp und so.

Ein kleines Highlight hab ich mir dann aber noch gegönnt. Da ich ja neulich mein Coffe set-to-go um die Bushcraft Essential Bushbox erweitert hatte, schoss es mir durch den Kopf. Ja ich gebe zu, eine Spielerei.

Ein wenig Hintergrund für die Nichteingeweihten. Die Profis nutzen so eine Bushbox um damit kleinste Äste in eine äqutante Wärme- oder Hitzquelle zu verwandeln. Kurz um, man braucht keine fetten Äste und man braucht auch keinen Baum zu fällen, um sich ein Heißgetränk zu machen oder was zum Futtern zu machen.

Ein schnödes Lagerfeuer ist natürlich die zunächst mal einfachste Art und Weise. Das hat aber nicht jeder Förster gerne und trägt auch eine gewisse Varentwortung mit sich. At last, ist so ein Lagerfeuer zwar romantisch, hebt die Stimmung, um sich aber was zu zubereiten ist das nicht sehr effizient.

Also nutzt man beim Thema Effizienz den Kamineffekt. Man, oder eben auch Frau steckt das Fundholz, dann auch nur bestehend aus kleinsten Ästen in eine schnell zusammen steckbare Metalbox, die dann noch von unten Luft ziehen kann und et voila, hat man eine deutlich besser funktionierende Hitzequelle.

Ich hab mir ja die Bushbox nur als Ständer.u. Windschutzkombination für den Spiritusbrenner geholt. Und so juckte es dann doch mal aus zu probieren, wie funktioniert das Teil bei seinem eigentlich angedachten Einsatzzweck?

Kleine Äste und Restholz hab ich ja lagernd hier (um damit die schon im Hause befindlichen Holzvergaser nutzen zu können). Also mal fix die olle Edelstahlbratpfanne als Hitzeschutz aufgestellt, die Bushbox drauf, ein bisschen Birkenrinde und die feinfaserige Wachstusschicht von Baurinden als Anzunder genutz und go!

Ja und wie man sieht, das Teil feuert ganz mächtig. Natürlich habe ich jetzt bei dem Test nix heiß gemacht, das werd ich heute mal ausprobieren und ebenso natürlich hält die Flamme nicht lange vor. Aber funktioniert sehr gut.

Auf der anderen Seite, die Bushbox ist natürlich auch recht klein (muß ja bei mir auch nicht größer sein, gäbe es aber noch im Handel) und so muß man die Flamme natürlich kontinuierlich mit Brennmaterial füttern. So brennt das dann recht effizient also auch schnell runter, das Feuer erlischt dann und übrigt bleibt nur feine Asche (guter Dünger).

Ja und das war dann mehr oder weniger der Tagesabschluss, bevor es dann doch vor die Flimmerkiste ging.

Übrigens, der Husten der ja bei mir Einzug gehalten hatte, hat sich den Tag über wieder merklich zurück gezgen und auch…

…heute früh nach dem Aufstehen, ist es erneut ein Stück weit besser. Es legt sich also. Vielleicht geh ich nachher mal auf eine kleine Runde spazieren, hier im nahen Heimatwald.

Euch noch einen schönen Sonntag, nutzt ihn so gut es geht und bleibt gesund!

Der Tag zieht so vor sich hin…/ 03.06.2021

Juni 4, 2021

Rumgelaber/ Outdoor: es ist irgendwie elendig zäh an diesem Tag. Zum Glück ein Feiertag, aber so richtig ist das mit diesen ersten Zeilen nicht zum feiern.

Es ist etwa halbeins und ich hänge hier jetzt schon gefühlte seit Stunden, wenn nicht sogar Tagen in der Hängematte. Das Wetter ist ausgesprochen warm, was ja nicht so mein Ding ist.
Aber in der Hängematte im Schatten und im Ruhemodus lässt sich das aushalten.

Zumindest kommt jetzt eine Brise auf und zunehmends Wolken ziehen auf. Der elektronische Wetterfrosch plaudert was von Regen gegen 14:00Uhr. Gut für die Natur.

Ich habe auf dem Zeitstrahl hierhin den neuen Rasenmäher eingeweiht und etwas Rasen eingesäht.
Der Neue läuft sehr gut und noch leiser als der Alte. Rasenmähen war zwar jetzt nicht so akkut, aber bevor ich das dann am Wochenende mache… . Und irgendwas muß man(n) ja machen. *lach*

Das nächste Irgendwas war dann, nach ein wenig Ausruhen in der Cocoon, sich einen leckeren Caffee kochen. Auch das war ein guter Plan, lässt mit seinen Handgriffen in ganz old-school, auch die Zeit rumgehen.
Man „muß“ ja erstmal den kleinen Tisch rausstellen, dann den vor-Ort Esbit-Topf, die Tasse, den Trangia Spiritusbrenner und ein Windschutz war auch ein guter Plan. Bis das Wasser dann so kocht vergehen auch ein paar Minuten. Und dann will der Caffee ja noch ziehen.

Ja und da ist er wieder, dieser Augenblick des Nichts.

Wenn man schon etwas fitter wäre, könnte man doch…
…noch Mutterboden auf die Halde schaffen.

Gestern hatte ich dann noch einen Lichtblick im Thema Kassette (Zahnräder hinten am Fahhrad). Man hatte ma‘ wieder die Suchmaschinen dieser Welt mit dem passenden Suchbegriff in exakt, also mit der Shimano Alternative gefütter und da tauchte tatsächlich ein Onlineshop auf, wo es die Kassetten geben würde.

Heute vormittag hab ich mir das dann nochmals genauer angeschaut. Anschließend erfolgte die Registrierung im Onlineshop um dann als Kunde sehen zu können…

… natürlich auch eine Lieferzeit von voraussichtlich sieben bis acht Wochen. Pustekuchen also, nix iss.

Nach dem Mittagessen relativ lustlos-unmotiviert erneut in die Hängematte verkrochen. Vor dem Mittag hatte ich noch ein Sonnesegel drüber gespannt.
Schirmt nicht nur die Sonne ab, sondern gibt auch eine schöne Atmosphäre. Ich döse vor mich hin. Meine einzige Angst ist, heute abend nicht wirklch müde zu sein und so ein Problem beim einschlafen zu haben. Von Regen keinen Spur, es ziehen nur ein paar Wolken auf. Als die Sonne dann gar nicht mehr den Bereich der Hängematte erreicht, beschließe ich das Sonnensegel ein zu packen.

Kurz darauf fallen die ersten Tropfen und ich packe alles weg. Doch zum Reingehen in die Burg fehlt mir die Motivation. Es ist zu schön draußen. Also spanne ich das große Regentarp über die Terrasse und nehme bei prasselndem Regen da drunter Platz. Eine wunderbare Luft kommt, es kühlt auch angenehm ab. So kann das bitte bleiben.

Der Abend zieht ein, ich strebe Überlgungen an, was man sich noch zwischen die Kiemen schieben könnte? Mit dem grippalen Infekt ist der Apetit irgendwie – seltsam. Es gibt gepimpte Tiefkühl-Salami-Pizza und mein gewohntes alkoholfreies Radler. Die Nacht kann kommen.

Neuland/ 30.017km/ 29.05.2021

Mai 30, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ volle tausend Kilometer/ Bike- & Biketouren Bilder/ Biketouren/ Tour 100+: eigentlich wollte ich heute (Samstag) früher los. Aber auch eigentlich wollte ich die letzte Nacht draußen in meiner Hängematte verrbingen. Hat sich dann aber beides nicht ergeben.

Was sich dann aber ergeben hat, war endlich die Strecke von Sendenhorst rüber nach Beckum zu fahren. Dabei ging es an einer bekannten Hütte zunächst nach Vorhelm und dann rüber nach Ennigerloh.
Die Anfahrt nach Sendenhorst wurde ganz traditionell, kann man ja schon sagen, weil ich das ja schon ein paar mal gefahren bin, über Drensteinfurt gemacht. Soviel also zum Vorgeplänkel beim Thema Strecke.

Nach dem üblichen Espresso-Fürhstück und der Samstagszeitung hab ich mich dann hochgerissen und die Klamotten zusammen gepackt. Der Plan war ja neben der angedachten Strecke zu fahren noch eine gute Frühstückspause zu machen und auf jeden Fall was zum Mittag zu machen. Selbstversorger also, denn das nötige Equipment hat man ja dafür. Leider fanden sich in der Abstellkammer keine Baguettbrötchen, denn die hatte ich eigentlich für ein Frühstück auf dem Plan.

Zum Glück hatte ich aber erst gestern ein extrem leckeres Vollkornroggenbrot in Wuppertal (wo ich vom Job war) geholt. Also wurden drei Halbe mit einer Wurst-Käse-Gewürzgurken Kombi belegt und verpackt. Anschließend wurde ein Wasservorrat am Stahl Renner deponiert und at last, die Kleidungsfrage geklärt.

Denn das Wetter war weder so wie vom Wetterfrosch angesagt, noch so wie ich dachte es könnte so sein.
Nicht Fisch, nicht Fleisch, blöde Sache. Es war zwar recht mild, aber das Thermometer sprach gerade mal was mit 11c° aus. Somit war es nicht richtig warm, aber auch nicht kalt. Der Wind dümpelte zum Glück vor sich hin, doch was wäre wenn… ? Oder gerade wenn man wo ein Päuschen macht? Doch noch die Jacke vom (achtung interna!) Weihnachtsmann einpacken, oder auch eventuell gleich in der aufgefrischen Bergans Letto Jacke losgondeln?

Ich entschied mich für eine gewagte Kombi aus Windweste und zusätzlichen Armlingen als Windschutz und spekulierte für die Pausen entweder auf dann doch sonniges Wetter, oder eben auf einen brauchbare Hütte.
Nun, das mit der Sonne ließ sich diesmal extremst viel Zeit. Nicht nach 10:00Uhr tauchte sie auf, außer in ein paar ganz seltenen Abschnitten und auch nach der Mittagszeit war nicht wirklich viel von ihr zu sehen. Dazu kam der Wind eher aus Norden. Bedeutet, auch jener war eher frisch. Ist ja auch logisch, schon mal wann warmen Nordwind gehabt? Auch der sollte erst weit in den Nachmittag hinein zunehmen. Timing ist nicht ganz so das Ding der Wettervorhersagen, was?

Aber nun gut, man(n) wird sich ja nicht durch so Kleingkeiten von seinem Vorhaben abbringen lassen. Und so ging es dann los, in gewohnter Weise erstmal nach Drensteinfurt raus. Dort befand ich dann auf einer Anglerinsel an der Werse mir was frühstückmäßiges zu gönnen. So ganz nüchtern los und einen Stunde trampeln ist ja normal für mich. Aber nach einer Stunde sollte langsam mal was nachgeschoben werden.

Gut wurde dann ja auch, tat auch gut. Diese Anglerinsel ist ganz nah beim Schloss. Damit aber auch leider in Sicht- u. Hörweite zu einer Hauptstraße mit angrenzendem Einkaufszenter. Schöne Aussicht, viel Grün, Wasser und dann die Geräusche der Straße.

Nach der Stärkung ging es dann wieder los in Richtung Sendenhorst. Von Dresteinfurt ist das gefühlt ja fast nur ein Katzensprung. Wenn es ganz gut läuft, also ohne Gegenwind und man ordentlch Gas geben würde, ist von von Ortschild zu Ortschild etwa eine halbe Stunde unterwegs. Behaupte ich mal so.
Ich ließ es etwas gemächlicher angehen, war ja eine Erkundungs- u. auch Genussfahrt. Außerdem sieht man ja auch immer so viel.

Sendhort wurde erreicht, die Hauptachse gewählt um dieses Nest zu durchrollen und dann ging es los, also fast. Ich machte irgendwie einen Weg aus, der mir schon beim letzten Mal aufgefallen war. Ich entschloss mich spontan, in Übereinstimmung mit meinem Navihirn, die grobe Richtung sollte passen, es mal aus zu probieren.

1 sendenhorst naherholung_ergebnis

(natürlich gibt es auch wie üblich ein Tagesalbum <klick>)

Dieser Weg führt zum & durch das Naherholungsgebiet Hof Schmetkamp. Der Ostheidebach wird renaturiert, wie man sieht. Eine Bank-Tisch Kombi an der Zufahrt könnte für zukünftge Touren ein netter Pausenpunkt sein.

Ab da stand ich dan recht fix an jener Pausenhütte die den Schnittpunkt von bekannter Strecke zum Neuland darstellte. Die letzte halbe-doppelte Schnitte wurde gefuttert, während man mal wieder einen kleinen Plausch mit einem Rennradler führte.

Vor der Abfahrt nochmals die elektronische Karte studiert, sich die beiden Ortsnamen abermals eingeprägt und dann los. Tatsählich kamen die ersten Sonnestrahlen mit der Anfahrt auf Vorhelm raus.

In Vorhelm selbst schien nicht sondelich viel los zu sein. Auch wurde der Ort auf der Karte nicht als sonderlich groß dargestellt. Ich entschloss mich an der ersten Tanke noch einen Sprite als Trinkvorrat, Zuckerquelle und letztendlch auch als Geschmacksvariation zum mitgeführten Wasser ein zu holen. Im Ort gab es eine winzge Runde zur nahen Kirche wo sich ein paar nette Figuren aufhielten.

Die Ortsausfahrt/ Radroute nach Ennigerloh war auch gut ausgeschildert, also rollte ich weiter. Die nicht mal 8 Kilometer sollten auch geschmeidig vergehen. Mit dem Ortseingang Ennigerloh tauchte ein alter Steinbruch auf der rechten Seite auf, den man – renaturierte.

Dieses unklare blaue Wasser kenn ich ja vom ehmalgen Steinbruch in Beckum. Leider kann man nicht mal ansatzweise in Richtung Wasser kommen. Schade eigentlich.

Die Ortsdurchfahrt war für mich unspektakulär, viel Neubaugebiet und nicht immer so klasse zu erspähende Radroutenschilder. Spektakulär war dann aber die Rampe vor der ich dann stand.

Jene führt zu dem Hoester Berg hoch und das im wörtlichen Sinne. Das Strava Tourenportal, wo ja meine Aufzeichnungen drin landen, besagt was von satten 9% Steigung in der Spitze.
Aber schon beim Anblick war mir klar, mit einer Übersetzung von 54 zu 16 ist das nicht zu fahren. Das nimmt man dann wie ein Mann, wuchtet solange die Kurbel rum wie geht, steigt dann ab und schiebt eben ein paar Meter.

Dafür entschädigt die Fahrt durch das Vellener Brook. Ein wenn auch nur mit kurzem Eindruck sehr schönes Waldgebiet. Danach hat man es dann aber. Vellern als Ort wurde hinter sich gelassen und ab da hatte man auch schon Beckum im Blick. Irgendwann stößt man auf die Werseradroute und landet im Naherholungsgebiet/ Aktivpark Phoenix.

Hier beeindruckte mich eine alte Dampflok, wo man auch in den Führerstand konnte. Da konnte natürlich ein Bild mit eine anderen, meinem Stahlross nicht fehlen.

Hat mich schon beeindruckt, diese alte Technik. Alles massiv aus dem Vollen so zu sagen. Aber nicht lange schnacken, denn mit dem Erreichen von Beckum als finales Zielareal war auch eine potentielle Pausenhütte in Griffweite. Noch ein wenig durch den Ort und dann endlich große Pause machen.

Die Hütte ist mir ja gut bekannt, der Bautyp sowieso, aber diesmal gab es wieder was Neues. Genau genommen gab es nicht was Neues, sondern es gab Nichts-Neues. Denn der Tisch wurde inzwischen demontiert. Die Traurige Geschichte wohl dahinter.

Irgendwo auf dem Zeitstrahl letztes Jahr Herbst fand ich die Hütte arg verwüstet vor. Ganze Teile des Masivhozes wurden mutwillig rausgebrochen und überall lag Müll rum. Den Müll hab ich schon damals natürlich aufgesammelt und in den Mülleimer buxiert. Man will ja nicht in so einer Müllwüste Pause machen.

Bei einer anderen Pause war die Hütte großzügig mit Flatterband abgesperrt und schon Teile des Vandalismus demontiert. Irgendwann hatte ich sogar überlegt passendes Holz zu besorgen und mit einem Akkuschrauber bewaffnet im Auto wieder zu kommen.

Jetzt versucht man wohl mittels fehlendem Tisches die Sauf- & Randaliergemütlichkeit einzudämmen. Wie blöd können diese Menschen nur sein? Denn an der Zufahrt in Ahlen sah es oft bei einer Bank-Tisch Kombi genauso aus. Da hat man inzwischen alles demontiert.

Gut, ich hatte also erneut ein wenig Müll in den dafür bereitstehenden Eimer verfrachtet und mich dann eingerichtet. Es gab Nudeln mit roter Soße. Die Zubereitung war etwas tricky, denn kurz aufkochen lassen war ja nicht das Problem, aber 10min. bei schwacher Hitze ziehen lassen…
…geht auf einem Spiritusbrenner nicht. Denn der kennt nur an und heiß, oder eben aus und kalt. Mit ein wenig tricksen bekam ich aber die Nudeln so al dente, das man sie gescheit futtern konnte. Das mit dem Espresso kochen war ja kein Problem.

Natürlich hinterließ ich alles sauberer als vorher und zog von dannen. Ach ja, zu erwähnen wäre noch, das man eine Teil desr Werseradroute erneuert. Dabei wurde der Weg verbreitert und mit einem neuen wassergebunden Belag versehen. Dummer weise war die Baustelle offiziell noch vohanden und genau auf dem Zuweg zu der Hütte.

Hatte ich noch fast ein schlechtes Gewissen die Absperrung zu umfahren, aber die Aussicht auf eine schmale Landstraße mit hohem Verkehrsaufkommen ließen auch nach langem hin und her keinen Suizidträume in mir hochschäumen. *lach* Bin doch nicht bekloppt.

Während ich aber so in der Hütte pausierte, hab ich noch nie soviele gesetztesuntreue Staatsbürger gesehen. Es schien nicht nur niemanden zu interessiere, nein es gehörte wohl zum guten Ton da durch zu fahren. Da war ich also nicht der einzige Badboy.

Ab da gab´s eigentlich nur noch schnöde Hausmannskost was den Weg anging. Eine kleine Ausnahme, kurz östlich vor´m Dorf angekommen entschloss ich mich am Randstreifen der Lippestraße zu fahren. Dem Stahl Renner bietet sich da sein natürlicheres Areal.

Das letzte Tageshighlight fällt dann wohl mal wieder unter das Motto, tausend mal daran vorbei gefahren, aber erst jetzt bemerkt.

Bei einer weiteren Pause zwecks dualer Wasserhaushaltregulation verahm ich deutliche Wassergeräusche. Und die konnten unmöglich von dem stillen Gewässer in der direkten Nähe sein. Waren sie auch nicht. Als ich in eine Art Lichtung schaute ,sah ich in der fast erreichbaren Ferne, einen kleinen Wasserfall.

So wie sich das mir auf dem digitalen Kartenmaterial darstellt, wird es sich um den Alten Lippearm handeln. Interessante Sache.

Und so nahm der Tag seinen Lauf, Ankunft und die üblichen Handgriffe.

Biketouren Résumé/ Outdoor: ja insgesamt ist die Tour gut gelaufen. Die angedachten Pausen waren gut, auch in so fern, daß man sich erholen konnte und Brennstoff nachlegen. Apropos erholen, auch wenn sich das jetzt schon fast wie ein Witz anhört, aber die 101 Kilometer Gesamtstrecke waren gar nicht anstrengend.

Natürlich mußte ich hier und da ma mehr in die Pedale treten und natürlich kam ich diese einen Steigung nicht hoch. Aber wer da mit der Übersetzung hochfährt, den möchte ich sehen.

Irgendwas scheint am Stahl Renner also mächtig anders zu sein, als am CAADX? Neben der noch immer im Raum stehendne Frage der Laufradwartung und eventuell Erneuerung, kam mir heute fogenden Gedanke.
Am Kettenblatt, also vorne an der Kurbel-Pedal Kombi habe ich ein zugebenermaßen sehr großes Kettenblatt. Da werden 54 Zähne bemüht (und soweit ich weiß sind bei heutgen Rennrädern maximal 52 Zähne serienmäßig).

Wenn ich da jetzt mit einem nur eher mäßigen Kraftaufwand das Teil am laufen halte, dann ist das wie in etwa so wie mit einer alten Dampflok. Relativ wenig Leistung, die aber gaaaanz langsam eine relativ große Scheibe in Schwung bringt und so einen durchaus respektable Geschwindigkeit erzeugen kann.

Ja und diese Nudeln, waren jetzt geschmacklich nicht so der Burner. Aber mein Gott, das waren jetzt Instant-Tüten-Nudeln. Die Zubereitung mit dem langsam vor sich hin ziehen lassen, daß war jetzt eher ungünstig. Aber so ist das eben beim testen. *lach* Versuch und Irrtum halt.

Ach ja, das Wetter. Das war zwar nicht so knalle, hatte aber auch nicht die Lust in mir geweckt so viele Bilder zu machen.

Und noch zwei Meldungen, der Stahl Renner hat aktuell einen weitere Tausendermarke wohlbehalten durchfahren und mit dieser Tour sind es schon vier Touren mit über 100km in diesem Jahr. Das wird mir langsam etwas komisch.

Habt einen schönen Sonntag und bleibt gesund. Ich werd ma´ sehen, was ich heute so zauber? Radfahren? Man wird sehen.  😉