Archive for the ‘Outdoor’ Category

04:31 Uhr/ 10.12.2019

Dezember 10, 2019

Bikealltag/ Rumgelaber/ Morgengruß/ Outdoor: jo ! Der Dienstag startet an un dich bin extrem früh raus. Grund, bin wach und kann nicht mehr schlafen.

Espresso-Frühstück und dann gleich raus auf‘ s CAADX schwingen und mal sehen ob das mit dem Radfahren noch klappt ?
Konditionell mach ich mir da keinen Kopp, aber was die Sitzhaltung auf dem Radel angeht, da hab ich die Tage so ein dummes Gedankengefühl gehabt, also während meiner Rad-Auszeit.

Vom Wetter her sollte das aber heute besser passen als gestern. Denn was das angeht hab ich ja wohl Glück gehabt. Gesundheitlich gerade wieder auf den Beinen und dann bei so Mistregen wieder los starten da hätte ich mich schon ein wenig mehr überwinden müssen. Und gegen Kalt kann man ja was anziehen.

Thema Outdoor und Schlafsack. Da habe ich es endlich geschafft den Laden am Rand der Megacity anzuschreiben. Ausgeschaut hab ich mir jetzt final den Yeti Fuison Dry 500. Mein Lieblingsladen Unterwegs Outdoor Shop Hamm kam an das Model nicht mehr dran. Wäre ja schon nahe liegend gewesen, im wörtlichen Sinne. Mein Stamm-Bike24.de-Onlineshop hätte ihn wohl auch noch. Aber ich dachte mir, reinschlüpfen und dann vor Ort kaufen kann nicht verkehrt sein.

Naja, und so habe ich dann Outdoor Fair angeschrieben. Erste Ernüchterung, das Model befände sich nicht im Laden, aber die Lieferung würde für den nun verstrichenen Freitag bzw. gestern erwartet. Man meldet sich per E-Mail. Und das hat man dann auch gestern gemacht.

Gut dachte ich, denn vom Job her könnte ich ein Zeitfenster X für die Begutachtung einrichten. Habe da ja eh Wartezeit wegen Terminabholung, also nicht vor dem Zeitpunkt Y. Jetzt bin ich natürlich gespannt, hoffentlich klappt das.

Ja und wenn ich dann heute wieder auf den heimischen Burghof rolle, dann bin ich wieder ein Stück weiter. Den Rest der Woche werde ich dann damit verbringen wieder auf Vordermann zu kommen. Man kennt das ja.

Aber bis dahin…

… wünsche ich mal einen netten Dienstag und einen geschmeidigen Verlauf der Woche !

(Bike) nachgedacht: noch ein kurzer Anstupser zum Thema Wahnsinn…

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Rumgelaber 02. & 03.11.2019

November 3, 2019

Rumgelaber/ Bikealltag/ Outdoor: jo wie war das jetzt noch ? Also zum gestrigen Samstag gibt’s ein wenig was zum erzählen. Der Tag mit der abgekürzten make my day – Tour ist gut vorüber gegangen, ich war wider zeitig wach und schob mir erstmal ein Espresso-Frühstück rein. Nach der Samstagszeitung…

…gab´s noch ein lecker Schnittchen mit Rührei, Tomate und Gewürzgurke. Von dem überaus leckeren französischen Landbrot war ja noch genug da.

Nach dem Frühstück ging es dann raus. Eigentlich wollte ich die neue Birdbox bauen. Aber bevor das starten konnte, mußte ich etwas klar Schiff machen. Da waren noch ein paar Dinge von der Tour am Freitag zu verstauen. Und so hab ich erstmal das Setup für Futter unterwegs etwas optimiert.

Dabei hab ich dann meinen Esbit Kochtopf frisch bestückt. Der Espresso Kocher, kleine Espresso Tasse, Espresso & Zucker, ein kleiner Löffel und dann noch etwas Instantbrühe sowie drei Beutel Pfefferminztee wurden geschickt verstaut.
Dabei hab ich die Instantbrühe in einen kleinen Zippbeutel gepackt, denn so in der Orginalverpackung war das  etwas zu sperrig. Und sperrig war ja Thema bei der make my day – Tour. Nach einem optimaleren Kochtopf hatte ich schon Ausschau gehalten. Das Trangia Triangel Set samt Esbit Spiritusbrenner & Spiritus bleiben separat, würden aber auch wohl kaum noch da rein passen. So kann ich mir was zu futtern machen, oder auch nur was heißes zu Trinken.

Am idealsten wäre ein Package mit alles. Also einen so kompakten Topf, das man a. die Nudeln drin machen kann, den Canway Holzvergaser reinbekommt, den Espressokocher und dann noch etwas von dem Zubehör. Das wird zwar nie ganz aufgehen, etwas bleibt immer über, aber mal sehen wie weit man an das mein Optimum heran kommt.

Bis dahin gibt’s halt eben nur Dosenfutter zum essen, denn die chinesischen Nudel werden wohl kaum in dem nur 750ml. Topf zu machen sein. Ich hatte das zwar mal vor aus zu probieren, bin da aber bis jetzt noch nicht zu gekommen.

Nachdem ich das abgehandelt hatte schaute ich noch rein zufällig auf die Kette vom CAADX und befand, da muß man mal kurz ran. Also geschwind die notwendigen Dinge raus gekramt und Kettenpflege gemacht.

Newsticker: dann ging es raus um eigentlich die neue Birdbox zu bauen. Die Story und noch ein wenig mehr, erzähle ich aber auf dem Bastel-Nebenblog. Insgesamt klappte das alles recht geschmeidig, kostete zwar Zeit, aber das war ja klar. Zumindest spielte das Wetter erstklassig mit und so konnte ich den ganzen Tag draußen rumwurschteln.

Als der Job mit dem neuen Vogelhäuschen, der Hängemattenkonterhalterung und der Tür vom Durchgangsschuppen gelaufen war schaute ich noch so auf den Brunnen.

Ich liebe diesen Brunnen. *rümpf die Nase* Die Holde hatte ihn seinerzeit angeschleppt, entgegen meiner Äußerung. Bringt nur Arbeit. Und so baue ich ihn jetzt nun Jahr für Jahr auf und ab. Die ganzen Flußkieselsteine sehen inzwischen nicht mehr ganz so neu aus. Aber wer will die sauber machen ? Ich bestimmt nicht !
Die drei großen Granitblöcke für das nette Brunnenspiel sind auch nicht ganz ohne. Gerade der größte ist nur schwer zu bewegen. Der hat bestimmt 10-15kg. Ich Hebel die Teile einfach nur um, groß getragen wird da nix.

Hilft ja aber alles nix, Wetter passte gerade, die anderen Jobs waren getan und ich hatte noch Zeit genug. Also hab ich dann auch noch den Brunnen wetterfest gemacht. Das ganze Wasser rauslaufen lassen, wie praktisch kann man das ja mit der Pumpe selbst machen. Gut, es bleibt immer noch ein leidiger Rest der dann mit einem Eimer oder Schippe sowie ganz zu guter Letzt mit einem Lappen rausgeholt werden muß. Aber bis dahin geht’s dann.

Die ganze Technik auf die Seite gelegt, dann noch etwas sauber machen, die Aluwellblech drauf als Dach für den Winter, ein paar Steine drauf damit das Aludach nicht wegfliegt und gut ist.

Also ich dann so alles fertig hatte hab ich noch eine gute Weile auf der Terrasse sitzend sinniert und tatsächlich mit dem Gedanken gespielt…

…noch auf eine gute Stunde mit dem CAADX im nahen Heimatwald zu verschwinden um dort ein paar stumpfe Runden zu drehen. Immer im Kreis fahren, einfach so, in der Dunkelheit. Aber ich hab da den Arsch nicht mehr hoch bekommen. Ich hätte mich wider umziehen müssen, das CAADX rausholen und hinterher wieder alles zurück. Ich beschloss also für den Rest des Abends einen auf ruhig zu machen.

Das war zwar auch gut so, aber auch wider irgendwie schade. Denn das Wetter passte bombe. Tagsüber waren es auch mal satte 15c° und selbst nach Sonnenuntergang stand das Thermometer immer noch bei guten 10c°. Eigentlich ideal um eine längere Nachtradtour zu machen. Eigentlich…

Der beste Plan wäre gewesen mit der Hängematte draußen eine Nacht zu machen. Aber so mit der nun gestrichenen Hängemattenkonterhalterung ging das nun nicht.

 

 

make my day – 31.019km/ 01.11.2019

November 1, 2019

Bikealltag/ The Cure/ volle tausend Kilometer/ Outdoor/ Bike- u. Biketouren Bilder/ Biketouren: meine ersten gefunden Wort zu der heute von mir gefahrenen Tour: es hätte so schön sein können.

Aber ich fange mal langsam an. Eine Liste der Dinge, die mal besonders „gut“ geklappt haben. *hüstel*

  • ich war zwar früh wach, habe mich dann aber doch noch recht lange im Bett aufgehalten, der Antrieb fehlte
  • bin dann eigentlich zu spät raus, war dann wohl leicht aus dem Tritt
  • nach Espresso-Frühstück eine andere Kleiderwahl getroffen, unten rum gab es die lange U-Bux und eine meiner ehemaligen Flecktarn-Bikehosen. Hintergrund, könnten bei der Außentemperatur von Vorteil sein
  • das ganze Geraffel zum Espresso machen und potentielles Mittagessen kochen mußte an den Stahl Renner, wo es aber..
  • …schon im Ansatz nicht passen würde ! Montiere ich den Ortlieb Handlebar-Pack an den Stahl Renner, liegt er mächtig Press auf der Vorderlampe. Geht also gar nicht, Folge Bikewechsel
  • Anbringen des Ortlieb Accessoire-Pack ist auch nicht so wie ich das dachte
  • das finale Verstauen der mit zu nehmenden Dinge dauert gefühlt Stunden ( zum Glück habe ich einen Heizlüfter in der Fitness-Garage laufen und muß nicht dabei frieren )
  • …dennoch ist der Platz in der Fitness-Garage ausgereizt ( gut ist er sowieso ) *stöhn*
  • ich komme erst um 07:21 draußen vor der Burg auf das CAADX und rolle an…
  • …um keine 300m weiter festzustellen, das die Zurrgurte des Ortlieb Handlebar-Pack nach vorne überbaumlen und in die Speichen kommen
  • die erste halbe Stunde ist hart, ich komme kaum in die Schuhe, es ist kalt, hab keinen Bock, frage mich, warum tue ich mir das an, der Kopf ist bei den ganzen Sachen die ich dabei habe, vergessen haben könnte und das ich eigentlich weder eine Hängematte noch einen Schlafsack mit dabei habe, das CAADX aber schon überladen scheint
  • es wird mir langsam warm, vorzugsweise an den Händen = die dicken Handschuhe sind zu warm = ich Wechsel sie bei der ersten Pause gegen meine Craft Unterziehhandschuhe in Kombi mit dem Gore Windstopper Handschuhen
  • die Kombi ist aber nun wider zu kalt – erstmal
  • ich bin langsam etwas genervt
  • ich bemerke wie etwas von den Unterhosen verrutschst ist, es wirft Falten, ungut – ganz ungut. Irgendwann halte ich an und richte die Kleidung
  • nachdem ich dann endlich meinen inneren Frieden gefunden habe, die Kleidung passt und der Kopf leer ist rolle ich durch bekannte Orte und wähle am Ortsausgang Dinkern den offiziellen Weg. Doch da fehlen, warum auch immer, wohl ein paar Radrouteschilder. Ich bemerke es zu spät und fahre der Nase nach.
  • als ich das Kraftwerk als Orientierungspunkt aus den Augen verliere zücke ich erstmalig in eigentlich bekannten Terrain mein Moto um mich auf Google-Maps schlau zum machen. Ich fluche, schaue in der nächsten halben Stunde ganze viermal !!! bei Google-Maps. Unglaublich für mich
  • bei der Abfahrt am Pausenpunkt vermisse ich plötzlich mein Nasenschnupftuch. Ich habe es in der Daunenjacke gesteckt und die steckt im fertig gepackten CAADX. Ich muß trotz Kälte wider alles rauskramen
  • als ich es in der Hand halte und eigentlich losfahren will, ist mir immer noch zu kalt. Jetzt krame ich das zweite Langsarmshirt raus und Wechsel es gegen das Biketrikot
  • kaum drei Kilometer weiter ist wohl Wetterumschwung. Ich halte an und ziehe das erst angezogene Langarmshirt wider aus, ebenso die Sturmhaube. Innerlich habe ich das Gefühl ich koche fast

Danach lief es eigentlich ganz gut. Man sieht es gibt viel zu tun. Dennoch, so im Nachhinein ich schmunzle ein wenig. Jetzt bin ich zwar schlauer, zumindest an dem Punkt, so eine Nummer sollte man besser am Tag vorher packen. Aber genau da muß ich eh nochmal ran, also an das Packen.


Aber nun zum eigentlichen Bericht.

Ja ich hatte Spaß auch wenn sich das anders liest. Im Grund kann ich sagen, viele Umstände hätten besser sein können. Aber ich habe den Tag genutzt, hatte zwar eine recht nett-große und eventuell auch zu anspruchsvolle Runde im Kopf, aber das mußte ja nicht sein.
Denn die angedachten Runde ( hier mal auf virtuellen Kartenmaterial/ Outdooractive ) mit dann doch fast 170km kannte ich, wusste aber auch genau, daß es genug Punkte gab wo ich recht schnell und bequem hätte aussteigen können.

Also mal los, gut gerüstet und eigentlich motiviert. Doch ich denke, dadurch das ich morgens noch zu lange in den Federn lag, fehlte der Anschub und dann die ersten Feinheiten. Schnell wurde mir klar, daß ich wohl kaum die volle Runde fahren würde und so setzte ich mir kleine Ziele. Das erste und auch elementarste war die Aussichtshütte Im Winkel.
Dort mußte ich ankommen, das war ich mir schuldig. Nein, ich dachte mir, nach einem weiteren leckeren Espresso und einem Frühstück würde es eben wieder besser laufen. Das mächtig geschrumpfte Zeitfenster hin oder her. Und bis dorthin hatte ich den Wind meist von vorne oder aber von schräg vorne. Wenn ich da weg fahren sollte, wäre der Wind maximal von der Seite dann aber ein gutes und sehr langes Stück von hinten. Etwas pokern muß man ja auch.

Und so war es dann auch. Die letzten unschönen navigatorischen Feinheit hinter sich gelassen sah ich bald wider das Kraftwerk, hatte bekannte Gelände und Gebäudeprofile am Horizont. Ich rollet auf die Hütte zu und frühstückte erstmal. Das klappte auch ganz gut. Einzig bemerkte ich, das wenn ich irgendwann mal doch mittag machen würde, es haarig werden könnte mit dem Spiritusbrenner. Denn den großen 1,4l Topf zum kochen zu bringen würde bei der Temperatur länger dauern.

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( Und wie immer das restliche Bildmaterial im Album )

Aber ob ich tatsächlich wo noch mittag machen würde, daran hatte ich inzwischen so meine Zweifel ? Und so wurde der nächste Etappenplan aufgerufen. Erstmal wider losfahren und sehen wie’s so läuft. Warm war mir und bevor ich den Kanal überfuhr wurde ein letzte mal Kleidung ab gelegt. Kurz vor Ahlen rief mein wider heller Geist das Zeitfenster X in Kombi mit der Wettervorhersage auf. Also anhalten und beides mal checken und kurz durchrechnen.

( noch ein paar Bilder von der Fahrt zum ersten Pausenpunkt )

Optimistisch dachte ich Ahlen und Drensteinfurt könnte noch gehen, also mal losrollen. Bloß nicht zu schnell, da sonst zuviel schwitzen. Denn Wasser nachkaufen an einem Feiertag würde nicht nur unnötig Zeit und Geld kosten, sondern könnte auch schwierig werden. Im Grunde gibt es dann nur die Tanke. Und jene dann suchen oder wissen wo welche sind.

Innerlich habe ich die nächsten Ausstiegspunkte schon im Kopf und rolle los. Kaum saß ich auf dem CAADX kamen schon die ersten seichten Tropfen. Da hab ich dann sofort auf Westen eingeschwenkt und bin, zumindest gedacht, recht direkt in Richtung heimatlicher Burg abgedüst.

Gut gedüst ist jetzt gelogen, den mit Marschrichtung Heessen hab ich mir den einen oder anderen Extraschlenker gegönnt. Der Regen war ja nicht so heftig, mehr erhöhe Luftfeuchtigkeit. Und so habe ich im Heessener Wald noch an einer Hütte eine weitere kurze Pause gegönnt. Die verrutsche Bux machte sich wider bemerkbar, nicht gut. Popopflege nach dem Radel kenn ich so eigentlich gar nicht. Muß ich dann auch nicht kennen lernen. Gerade so als ich den Riegel auf habe und ein letztes mal kräftig an der Pulle genuckelt habe, nimmt der Regen zu. Ich fahre wider los.

Da ich habe aber keinen Bock auf die Baustelle Dammverlegung am Flughafen habe mache ich etwas was ich sonst nie machen würde. Ich fahre tatsächlich auf dem benutzungspflichtigen Radweg an der Hauptstraße entlang. Was ein Mist, aber nun gut, ich komme zu Hause an und bin dennoch zufrieden.

Schnell das CAADX seiner mitgeführten Dinge entledigt, alles vorsortiert und teilweise in die Fitness-Garage verfrachtet. Schnell die Daten sichern, Bilder überspielen, die Trainingsverwaltung füttern, dabei zwei große Glas Flüssigkeit runterspülen und dann ab in die Dusche. Die Waschmaschine ist gefüttert.


Resume: ich denke – make my day/ mache was aus deinem Tag – trifft hier voll zu. Ich hätte mich in den Hintern gebissen, wenn ich total gekniffen hätte, nur weil das Wetter mal nicht so lecker war. Klar bei schön Wetter kann jeder, aber warum mußte ausgerechnet heute das Wetter so umschlagen ?

Ich erwarte ja keine großen Extras. Etwas mehr Sonne ab dem frühen Mittag hätte schon gut getan. Vor allem wenn wir jetzt gerade so am Abend schon wider 9c° haben. Ich hätte noch den einen oder anderen Ort durchfahren und ja, vielleicht hätte ich auch noch wo Mittag gemacht. Wer weiß ? Gut die komplette Strecke abreißen mit ihren satten fast 170km wäre noch eine Hausnummer gewesen.

Outdoor: ja und beim dem Thema sollte ich nochmal gründlich in mich gehen. Bikepacking ohne Schlafsack jetzt ausprobieren macht nicht wirklich Sinn und das noch der passende Topf her muß ist auch klar. Das mit den Taschen am Bike ist ein anderes Thema.
Und die Kleidungsfrage, wieviel mitnehmen und was nicht ? Die Daunenjacke war Gold wert, aber ob es da noch eine Nummer kleiner im Packmaß geht ?

Fragen über Fragen. Aber gute Fragen, denn so hat ma(n)n noch was zu tun. Wird halt nie langweilig. Ein schönes Wochenende noch !

volle tausend Kilometer: ach, jetzt hätte ich´s fast vergessen. Das CAADX hat mit der heutigen Tour die 31.000 Kilometer voll gemacht. Jetzt fragt mich echt was mit der neuen Gabel ist ?
Nix iss damit und Infos auf Nachfrage bekomme ich auch nicht. Kundenservice im ganz kleinen Maßstab ? Wohl eher kaum.

36,772km/ 02.10.2019/ sinnbefreites Sinnieren

Oktober 2, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Volotec: heute erste Test-u. Nutzausfahrt zum örtlichen Elektromarkt des Vertrauens. Unsere Türglocke streikt seit gestern, so hatte ich einen echten Grund mich zu mobilisieren. Wetter toll, rollte gut. Ist natürlich voll schade das die Lageraufnahmen am Volotec so ausgelutscht sind, denn so fährt das Volotec schon klasse.

Auch wenn man mit der Türglocke noch nix erreichen konnte, bei mir war das fahrtechnisch brauchbar. Auch wenn der Hinweg innerstädtisch Radweg/ Fuß-Radwegkombi war. Ich selbst kam aber gut vom Fleck, werde es aber trotzdem noch langsam angehen lassen. Nicht das die Form zum WP Start zu gut ist und ich so auf zu wenig Fahrzeit komme.

Outdoor: nach der kurzen Ausfahrt hab ich dem Kackleben *lach* mal eine Portion Schwung verliehen. Aber nicht ganz freiwillig, oder, die Natur hat es mir geschenkt ! Bin ich so auf dem Weg vor der gelaufenen Ausfahrt, sehe ich einen fetten Ast auf unserem Gehweg bzw. dem Grünstreifen liegen. Den also gegriffen und ab damit vor die Fitness-Garage.

Nach der Ausfahrt war ja gemeinsames Mittagessen angesagt und nach dem Essen soll man was ? Rischtööösch – Espresso kochen ! Da ich sowieso noch etwas zu großes, oder besser gesagt zu langes Sammelholz gebunkert hatte, wurde mal schnell ein Arbeitsplatz eingerichtet.

Die Holde meinte nur, ob ich keine anderen Hobbies hätte. Das konnte ich zu diesem Zeitpunkt dann auch beruhigt bestätigen. Nachdem ich dann alles etwas holzvergasergerecht gekürzt hatte, wurde jener aus seine Position gegriffen und gefüttert. Zum anzünden brauchte ich zwar zwei Ansätze, aber nun gut. Der kleine Espresso konnte dann aber gekocht werden.

Danach war sinnbefreites Sinnieren mit gleichzeitigem Holz nachschieben angesagt. Etwa eine gute Stunde zog so in‘ s Land. Dann ließ ich ihn den Holzvergaser ausglühen.

Bis dahin war das ein netter Tag. Eigentlich könnte man ja eine Hängematten-Nacht mal wieder einberaumen. Uneigenteitlich…

…ma(n)n wird sehen.

27.483km/ 09.09.2019

September 9, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bikebilder/ Bikebasteln: gestern war dann mal ein wenig Basteltag und ganz oben auf der Liste stand…

…die Ummontage des am Stahl Renner montierten 52 Zähne zählendes Kettenblatt. Seit ein paar Tagen beschlich mich ja immer wieder das Gefühl, daß da noch was geht und zwar sowohl am Stahl Renner als auch bei mir. Das ich doch deutlich schneller geworden bin, warf innerlich die Frage auf, was wohl passieren würde wenn ich die Übersetzung ändern würde ?

Und da mich genau diese Frage den Sonntag über immer wider beschäftigte, ich aber auch merkte, wie ich immer wider an dem fetten 54 Zahn Kettenblatt vorbei geschlichen bin, beschloss ich: probier es einfach aus ! Also wurde der Imbusschlüssel gegriffen das mir nur 52 Zähnen bestückte Kettenblatt demontiert, noch mal grob mit dem Lappen rum und dann das fette Teil drauf gemacht. Ich fand, sieht doch fein aus und macht was her. Definitiv ist das kein Poserkettenblatt für die Eisdiele. *lach*

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So in schwarz-weiß hat das Bild was ästhetisches

Natürlich ist die Frage damit nicht so einfach beantwortet, sprich wie macht sich das ? Denn mit der Übersetzung könnten Steigungen oder Gegenwind, auch der seichteren Art, mal schnell eine ganz andere Bedeutung bekommen. Wie dreht sich das also ?

Diese Frage wurde heute bei der ersten Joban- u. Abfahrt geklärt. Einen spürbaren Unterschied konnte ich so erstmal nicht ausmachen. Die erste Kanalbrücke am Morgen hat keinen besonderen Schrecken hinzubekommen und großartig Gegenwind war ja nicht. So what !?

Ich würd das mal physikalisch so resümieren. Ich denke, daß das größere Kettenblatt zwar mehr Leistung abverlangt, daß aber in einem eher geringen Kontext zur gewonnen Fahrleistung spielt. Grund, die eingebrachte Kraft via Hebelwirkung über die Pedale kann einfach effizienter umgesetzt werden. Klar im ersten Moment brauchst halt etwas mehr Saft in den Knochen, aber wenn die Kurbel erstmal dreht ist alles gut. Man wird sehen. Spaß ist mir da aber am wichtigsten. Nicht das jetzt hier einer denkt ich fange an auf Speed zu bolzen.

Neben diesem Umbaujob fiel aber noch etwas Feinarbeit an. In erster Linie wurden Aufkleber aufgebracht. In der Radbude hatte ich beim Einkauf der Kettenblattschrauben die Aufkleber Bad Religion mit dem durchgestrichenen Auto entdeckt. War eine kostenloses Goodie, da auch Radbude draufsteht.

Ich fand, in Anbetracht der vorherrschenden Autogläubigkiet und derer Lobby kann man auch mal seine Meinung zu dem Thema kund tun. Ganz nebenher ist mir aufgefallen, daß ich am Stahl Renner keinen Scottsman aufgeklebt hatte. Auch so ein kleines Bekenntnis zu einer wohl recht besonderen Art von Menschen und deren Freiheitswillen. Wer noch nie in Schottland war, sollte da mal auf jeden Fall hin.
Der Anti-AKW Aufkleber fehlte dann auch noch und wurde somit drauf gepappt.

Die andere kleinere Baustelle ist der Rückspiegel am CAADX. Nicht das der B&M Cyclestar Rückspiegel nicht funktionieren würde, was mich aber immer wider störte war, daß er sich immer wider schnell verstellte. Ist zwar immer wider fix wieder hergerichtet, nervte mich aber. Ist eben nicht optimal, weil wenn er sich verstellt, man – also ich – es oft erst im falschen Moment gemerkt hatte. Bin da halt ein verwöhntes Balg.
Und so hatte ich eben den Zefal Spy Rückspiegel eingeholt und ihn dann auch dran gemacht. Der Einstellmechanismus macht eine zunächst besseren Eindruck. Mehr kann ich noch nicht sagen, warte ja noch auf die Vorderradgabel. *sad*

Outdoor: und weil der Sonntag so schön entspannt war halte ich nach den ganzen kurzen Schrauber- u. Bastelaktionen, Crosstraining und Rasenmäher irgendwann doch das Bedürfnis…

Nein, wider mal stöberte ich in meiner Fitness-Garage rum und räumte ein paar Sachen hin und her, sprich etwas klar Schiff machen. Dabei erwischte ich ein paar Holzstücke die mal aufgesammelt wurden. Mach ich öfters, man kann ja nie wissen. Nein, natürlich ist das für meinen Holzvergaser zum befeuern. Ich leg das Holz dann an die Seite, wo es etwas abtrocknen kann.

Jedenfalls war das Holz noch deutlich zu groß, wurde also mittels Axt und dem Gartenmesser gespalten und gekürzt. Und weil ich gerade so dabei war, fiel mir auf, was zum Abendessen wäre doch nett. In der Ecke hatte ich schon vorsorglich ein paar Lebensmittel gebunkert. Kleine Dosen mit Eintopf oder so einen Reisgemüsetopf sowie ein paar Sorten von den chinesischen Instantnudeln.
Und so kam mir die Idee: „kannst ja mal den neuen Alpin Stowaway Topf mit Wasser befüllen um mal zu schauen wie das so klappt ?“ Also wurde mit dem Zunderstahl ein kleines Feuerchen angeschmissen, jenes dann zum weiter zünden in den vorab gefüllten Canway Holzvergaser eingebracht und schon ging die Post ab. Und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Der Canway hatte mich ja stets begeistert. Bringt selbst aus feuchten Holz schnell eine wunderbare Hitze und feuert klaglos vor sich hin. Hin und wider ein paar kurze Stückchen nachlegen und gut ist. Jetzt mit dem fetten 1,6l messenden Topf war ich zunächst skeptisch ob er das Wasser zum kochen bringen würde. Ich wurde nicht enttäuscht. Ganz im Gegenteil, nach kaum drei Minuten fing das Wasser an zu brodeln und ich hatte noch Stress die Nudeln und die Zutaten aus zu packen um jenen dann in das Wasser zu füllen. Werd ich mir nächste mal alles vorher bereit legen, dann geht das fixer.

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( Hier noch die zwei kurzen Filme zum „Thema“ <klick> )

Gut fand ich, daß das überhaupt funktionierte und noch soviel Platz im Topf war. Zum Thema Platz im Topf kam dann auch gleich die Folgefrage auf: ist der Topf doch nicht zu groß ? Oder: sollte ich nicht doch noch den Sea-to-summit Topf mit nur 1,2l einholen ?
Nein, werd ich mit Sicherheit erstmal nicht, die Kohle spar ich mir zunächst.

Der andere Punkt wäre dann der, wie gut funktioniert der Alpin Stowaway Topf mit meinem Spiritusbrenner ? Werd ich die Tage mal testen. Auf jeden fall war so der Sonntag gut gefüllt und erholsam. So sollte er sein.

27.151km/ 02.09.2019

September 3, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Rumgelaber/ Outdoor: …immer wieder erstaunlich ! Bin da ein wenig selbst überrascht, wie sehr doch eine Person im Verkauf/ Beratung den Eindruck zu einem Laden prägt und dabei durchaus die Entscheidungsfindung positive beeinflussen kann.

War wo in einem Dorf unterwegs und denk mir, könnte ja mal wieder eine andere Abbiegung probieren. Gemacht, getan und fand mich auch wenige hundert Meter weiter sofort zurecht. Dummer Weise erspähte mein Argusauge quasi im linken toten Winkel einen Outdoorladen – Magic Mount. Da noch Zeit war, bin ich rein. Wie immer, ein Fehler.

Von Höcksken auf Stöcksken wurde etwas gestöbert und gegen EC-Zahlung ist zum Glück nur ein paar Merionsocken in 200er Ausführung von Woolpower über die Ladentheke gegangen. Ganz dumm aber, daß man so im Gespräch auch auf Schlafsäcke zu sprechen kam.

Jetzt komme ich zum Kern der obrigen Aussage, daß eine Person die Beratung und somit auch potentiellen Verkauf extremst gut beeinflussen kann. Kann, nicht muß. Denn nicht wirklich jeder kann das von Natur aus.

Ich fand die Beratung durch die blonde Dame im gesetzteren Alter sehr kompetent, freundlichen und in keinem Falle ( hatte ein paar Dinge gesehen und so sind wir stets darauf zu sprechen gekommen ) aufdringlich. Das hinterlässt bei mir halt ein sehr positiver Eindruck. Ja so ist das.

Nächster Part…

…wie war das jetzt noch ? Heimattour ohne Heimattour, oder korrekt gesagt, ohne Fahrrad ? Ja genau. Termin stand fest und orientierte sich eigentlich mal an der Karmariders Tour 2019. Ideen dazu hatte ich genug und hätte mir auch schon fast eine Bahnfahrkarte für die Hinfahrt geholt. Ja sogar eine brauchbare Karte für die Radstrecke vom dortigen Dorf-HBF hin zum Startpunkt hatte ich in meiner Sammlung. Zwar in einem eher großen Maßstab, aber genug um das Ziel treffen zu können.

Innerlich schwenkte ich dann aber doch um. Der Besuch meiner Mom war mir wichtiger, so oft kommt oder besser so einfach kommt man da sonst nicht hin. Da sich das Wetter aber leider drohte nochmal auf zu drehen und auch das Wohlbefinden der Frau Mutter ob des fortgeschrittenen Alter auch zu schwanken neigt, zudem eine motorisierte Blechkiste zwecks Mobilität vor Ort sinnvoll erschien, schwenkte ich also auf Plan B. um.

Die Anfahrt am Samstag nutze ich noch ma‘ für einen Besuch des entdeckten Magic Mount in Menden, die HP hatte ich am Vorabend studiert. Ich fuhr dort auf Dunst vorbei, man entschuldigte sich auch tausendfach, daß man ausgerechnet im kleinsten Laden von dreien nicht das vorrätig hätte, was die HP so hergab. Ich beruhigte die jungen Herren, war mir eigentlich dieser Situation vorab bewusst.

So im Nachhinein frage ich mich, wie andere Leute Schlafsäcke kaufen ? Die meisten Läden haben ja heute nicht mehr alles im Laden, kommen lassen zur Auswahl ist wohl normal, also muß man sich vorab schlau machen, Infos sammeln und mehrere Shopbesuche einplanen. Sissifuss in der Flut an Informationen, so denn die Hersteller selbst diese preisgeben. Bei den Franzosen/ Millet war das auf jeden Fall nicht so. Weiter im Text.

Dem Ort dieses Geschehens den Rücken gekehrt tuckerte ich via A44/ B1 oder auch dem Ruhrschleichweg genannt, gen alte Heimat. Kurz vor Ziel Verkehrsverdichtung hoch drei, rechts raus und über bekannte Wege zum mütterlichen Heim & Futtertrog.

Lammschulter, Kartaoffelgratin, Lauchgemüse und Feldsalat. Najmnajm ! Espresso hinterher und Gespräche dabei. Mein Onkel war ebenfalls zugegen und mit ihm bin ich dann in den Laden der Verdammnis gefahren. Meinhövel XXL in GE-Buer. Mein Onkel hatte im Urlaub die Chance sich mit dem Thema E-Bike zu befassen und so gelüstete es ihm nach einem solchen.
Nach seinem Mittagsschlaf sind wir dann los. Inzwischen lief mir der Schweiß in Fastströmen, das Themrometer zeige locker über 30c° bei gefühlten 195% Luftfeuchtigkeit. Im Laden selbst war es aber recht annehmbar, große Räumlichkeit in viel Schatten. Nach ein paar Fakten & Wünschen als Vorgabe die ich meinem Onkel entlockte schauten wir uns um. Gefunden wurden auch schnell ein paar Stücke im Budget oder darum, welche dann weiter begutachtet wurden. Ein freundlicher junger Verkäufer wurde angesprochen und dann ging die Nummer durch.

Fragen von ihm, Fragen von Onkel, ich eher im Hintergrund. Nach ein paar weiteren Fakten saß der Onkel auf einem vermeintlich passenden Rahmen und drehte eine Indoorrunde. Zufriedenes Gesicht, der Käufer war im Grunde auch zufrieden, wenn auch etwas skeptisch mit der Rahmenhöhe. Da der gute Onkel-Mann aber auch erst ein frisches Bauteil inne hat und auch demnächst die zweite Nummer läuft, ist der Rahmen schon gut. Jetzt schlagt mich nicht was das für ein E-Bike ist.

Danach gab´s noch ein Eis an der neuen Hafencity

Da es dort super schattig war und der Wind gut ging, konnte man es bei zwei Kugel Eis nebst Sahne gut aushalten. Die Summ-Summs ( Bienen ) hatte auch ihren Spaß. Etliche Eiskunden verkrochen sich nach drinnen in die eher stickige Eisbude. Wir kamen damit aber klar. Ganz nebenher entdeckte ich noch zwei Zugänge zu breiteren Spazierwegen Trails ( ? ), werd ich mal schauen müssen.

Die Hafencity als solches ist mir ja nicht unbekannt. Auf der einen oder anderen Heimattour bin ich ja nicht am Zoom links raus, sondern noch oft bis Zollverein bzw. Halde Schürenbach, auf der ich auch noch nie oben war = To-do-Liste gefahren. So kam ich dann halt öfters daran vorbei, aber so in dem Zustand kannte ich das noch nicht. Ich hoffe aber daß das mit dem Wetter jetzt mal wider normal wird und ich dann auch mal wider mit dem Radel dorthin komme.

Recht erschossen von dem Ausflug… *lach* …nein von der Hitze krochen wir dann abends in die Federn und der Espresso am morgen brachte wider Schub.

Irgendwann bin ich dann nach dem Frühstück wider gen heimatliche Burg gefahren. Dort hab ich dann am Stahl Renner noch den Putzlappen geschwungen, die Kurbelarme demontiert und gefettet sowie wider montiert. Dabei ist mir aufgefallen das eine von fünf Kettenblattschrauben sich von dannen gemacht hat. Blöde Sache, muß ich jetzt wider in neu besorgen.

Unserem Brunnen wurde eine frische Lage Wasser gegönnt. Wenn man den angemacht hatte, hat es irgendwie übel gerochen.

Ja, so war das. Dann noch etwas Crosstraining, duschen, rasieren und die Haare machen, futtern und dann ging´s wider auf zum Job.

War ja recht erträglich vom Wetter her. Morgens gut was mit unter 10c° und am nachmittags knapp über 20c°. Kann so bleiben.

Und so ging die heimische Rückfahrt wider an der Sesekeradroute entlang.

Und die Geschichte lief, wie es sich angesichts des Bombenwetters mit dem Wetter und einer frischen Brise gehört, im chilligen Flow-Modus. Geschwindigkeiten an die 30km/h heran ließen die Distanzen im nu schwinden und man rollte entspannt auf den heimischen Burg hof.

30.926km/ 17.08.2019

August 17, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Outdoor/ Bike- & Biketouren Bilder: ungeachtet der Sachlage, auch ein krankes Tier muß mal an die Luft. Die Idee zu der heutigen Tour hatte ich schon gestern auf der Rückfahrt vom Job. Eigentlich ging es nur darum, einfach mal wider raus zu kommen.

Hört sich jetzt blöd an, von einem der jeden Tag draußen ist, also zumindest mit dem Rad. Das draußen sein sollte aber eigentlich mehr entspannter sein und ein wenig rumspielen sollte auch mit drin sein. Die Grundvoraussetzungen waren fast bestens. Zu Hause eh keiner, Klamotten für unterwegs hat man genug, mußte nur noch ein passenderes Rad her. Ich dachte mir, auch mit dem Aua sollte das CAADX mit seiner Gangschaltung die Passage über die wider fertig gestellte Brücke besser meistern, als der Stahl Renner. Noch wichtiger war, am CAADX könnte auch mit Gepäck zwei große Trinkpullen platziert werden. Auf einer grob kalkulierten Tour von mindestens drei Stunden nicht ganz unwesentlich.

Rein vom Fahrplan her sollte es zunächst nach Lüdinghausen gehen. Warum hatte ich ja schon erwähnt. Nein hatte ich nicht ? Ich wollte im örtlichen Northland Store nach einer besser tauglichen kurzen Radhose schauen.

Irgendwie bin ich dann nach dem Frühstück nicht ganz so fix in die Schuhe gekommen und das CAADX wollte auch noch gepackt werden. Sollte man auch in Ruhe machen, damit nicht erst beim anvisierten Stop merkt: „oh da fehlt was, Mist !“ Eigentlich eine gute Voraussetzung um auch entspannt los zu fahren.
Hab ich dann auch gemacht, aber…

…quasi nur hoch bis zur Rennbahn. Dort dann man an die Reifen gefasst und gedacht: „Luft könnte auch mal wider rein.“ Also wider Kehrum und Luft drauf gemacht, dann wider los. Als nächste mußte ich feststellen, daß ich zwar auf dem CAADX gefühlt gut vom Fleck kam, das mir aber eine mehr als nur seichte Brise, wie vom Wetterdienst prognostiziert, entgegen bließ. Gut, sie hatten zeitgleich zur Abfahrt auch 100% Regenwahrscheinlichkeit vorher gesagt. So what !?

Und so stand ich nach recht mühseligen 38min. kurz vor dem Bauernhof, wo ich letzten Sonntag die frei laufenden Schweine gesehen habe.
Da es so nett warm mit 20c° war, also draußen, ich sowieso schon gut auf Fieber abgestrampelt habe, fiel meine Flecktarn-Bikebuxe auf den Boden und wurde anschließend noch am CAADX verstaut. Aber keine Angst, drunter trage ich eine gepolsterte Radbuxe. So ganz ohne…

So ging es dann etwas erfrischender weiter. Im Kopf hatte ich die eigentlich tolle, weil recht gut-flott zu fahrende Strecke, die uns-mir ebenfalls letzten Sonntag der Kumpel aus dem Claim gezeigt hatte. Der Grund war recht einfach, ich wollte nur einfach fix nach Lüdinghausen kommen. Wenn ich schon so spät weg komme, wollte ich wenigsten zackig den To-do-Plan abarbeiten um genug Zeit am Pausen Spot zu haben. Jenen hatte ich auf einer Fahrt entdeckt und war das Hauptziel dieses Tages.

Überraschender Weise klappte dieser Plan auch recht gut. In Nordkirchen bin ich sogar durch´s Dorf gefahren um beim örtlichen Bäcker nochmal eine kleine Pulle Wasser nach zu fassen. Denn das sollte Thema bleiben diesen Tag. Der Himmel war zwar gut bedeckt, zumindest einen Großteil des Tages, aber durch die eher drückende Wärme hatte ich quasi ständig Schwitzwasser, was mir von der Stirn lief. Ein Zustand den ich nur sehr selten, um nicht zu sagen, eigentlich gar nicht kenne. Also mußte wieder was nachgefüllt werden.

Und so stand ich nach nur knapp etwas mehr als zweier Stunde tatsächlich an den Toren vor Lüdinghausen. Also denke ich. Ist aber auch egal. Vor dem Northland Store angekommen holte ich mal tief Luft, das CAADX dann angekettet, was in Lüdinghausen bei dem dort verweilenden Gangstervolk mal sicher…
…nicht von Nöten ist. Fahrräder sind dort so selbstverständlich wie sie in jeder Stadt sein sollten. Und das dort jemand ein Rad klauen müßte, kann ich so auch nicht glauben.

Also kurz nochmal draußen über die Ständer geschaut, nichts gefunden, also rein in den Laden. Kurzer Streifzug in eine Ecke, sehr nette Sachen, dann rüber in die ander Ecke. Auf dem Weg dorthin die freundliche Verkäuferin angesprochen ob meines Wunsches, woraufhin sie mit mir zur passenden Auslage ging. Nett war auch wider die Größen bzw. Bundweiteneinschätzung. Man sieht mir die zur Zeit anliegenden 90kg nicht wirklich an. Ich wäre bei der von ihr getroffenen Größenwahl wohl nur mit einem Bein da rein gekommen.

Leider war dann wegen der angesagten Größe die Auswahl auch nicht mehr so riesig. Die gereichte Hose war wohl auch jene die ich die Tage draußen auf dem Ständer erspähte. Doch die Haptik sprich Stoffprüfung meinerseits überzeugte mich nicht wirklich. Doch schlimmer war, mir lief wider der Schweiß von der Stirn. Und so verabschiedete ich mich wider.

Ma(n)n hat ja noch ein echtes Tagesziel, vor allem in viel entspannter. So trudelte ich erstmal hoch zum Dortmund-Ems-Kanal wo dann heraus zu finden war, ob die Zufahrt auf der richtigen Seite, welche das auch immer sein mag, vom Zentrum aus zu machen sei.
Dem war leider nicht so, was mich aber diesmal, im Gegensatz zu letzten Sonntag, nur einen kleinen Harken kostete. Dann hatte ich aber Gewissheit, der Wind blies sowas von steif aus Süden, daß ich die nächsten Meters, so kurz sie euch sein mögen, eher am Limit fahren würde. Wo genau mein Pausenspot war konnte ich auch nicht wirklich in meinem Navihirn aufrufen. Also fahren in den Dunst.

Doch das Glück war mir holde und ich ahnte es schon, denn irgendwie hatte sich in meinem Hirn die Topografie des Spots eingeprägt. So stand ich nach kaum weiteren, wenn auch mühseligen dreißig Minuten am Spot. Tagesziel erreicht.

( Restbilder und ein kurzes Filmchen wie immer in einem Album )

Den Zugang zu der leichten Erhöhung hatte ich zu Fuß gemacht. Letztes mal bin ich ja noch runter gefahren, was gut klappte. Doch hoch fahren wollte ich jetzt nicht. Man weiß ja nie was da so auf einen wartet.

Ja und wie das eben so ist, da ist mal ein netter Ort, man kann es sich dort gemütlich machen, was dann aber leider mehr als offensichtlich auch von anderen Leuten wahr genommen wird. Eine Grillschalen, diverse Getränkeflaschendeckel, Papierreste und und und. Nicht wirklich viel, aber an einem so schönen Ort fällt halt gleich jeder Fitzel schnell in´s Auge. Also mir zumindest.

Ich richtete mich etwas weiter hinten drin ein. Also wieder mehr in Richtung Lüdinghausen. Mein Ort hatte den Vorteil, daß dort nichts rumlag, also zumindest nicht offensichtlich, dabei aber auch noch etwas mehr windgeschützter war. Meine Hängematte wurde aufgehängt und dann hab ich mir erstmal Ravioli warm gemacht. Bei dem Wind auch mit Windschutz war der Verbrauch an Spiritus nicht gerade gering. Klappte aber trotzdem.

Der Esbit Kochtopf tat seinen Dienst, aber ich mußte dann doch feststellen, daß er mit seiner Größe so gerade eben gut auf dem Trangia Triangel  Platz fand. „Der Durchmesser könnte doch einen guten Tacken größer sein„, dachte ich. Innerlich war damit der Weg frei zum Topf von Sea-to-summit aus Alu oder Edelstahl, oder was vergleichbares.
Die 1,9l Variante soll einen Durchmesser von gut 16,5cm haben, was ich ja live im Shop testen ließe. Dann würde der Topf groß genug sein für ein ordentliches Mahl, aber noch gut auf dem Brenner stehen, parallel dazu aber auch den Holzvergaser aufnehmen können. Praktisch dachte ich.

Nach dem Mittagessen wurde in der alten Heimat angerufen. Dann wurde der Espresso gekocht um anschließend eigentlich noch etwas in der Hängematte zu chillen.
Uneigentlich ging der Plan so mal gar nicht auf. Die aus der alten Heimat angekündigten Regentropfen kamen schneller an als gedacht, der Espresso konnte noch in die Tasse gegossen werden, dann packte ich schon die Hängematte zusammen. Schadensbegrenzung war angesagt. Irgendwie ruhig aber dennoch unkoordiniert ja fast hektisch kramte ich die einzelnen Dinge zusammen, schlüpfte wider in meine Flecktarn-Bikebuxe und streifte mir auch wider die Windstopperweste über. Mit dem Regen kam auch einen frische Brise und nass in Kombination mit kalt stand nicht auf meiner Wunschliste.

Passte aber alles so noch und ich streifte noch ein wenig durch den dortigen Wald, in der Hoffnung eine vermeintlich andere Zufahrt zu finden. Eventuell eine mit Richtung Lüdinghausen. Denn in meinem Kopf sollte es genauso fix via Lüdinghausen wider gen Heimat gehen. Erschien mir als einfachster Plan. Den ursprünglichen Plan am Dortmund-Ems-Kanal bis zum Datteln-Hamm-Kanal zu fahren klemmte ich mir. Bei dem Gegenwind nebst Regen erschien mir das als kein sehr guter Plan.
Doch eine weitere Zufahrt, für mich dann als Ausgang, könnte ich so auf schnell nicht finden, also doch nochmal bei Googlemaps reingeschaut. Dann stand mein Plan fest, ein kurzes Stück gegen den Wind bei Regen am Kanal entlang, dann links raus und mit Richtung Selm, damit konnte ich leben. Via Selm würde es nach Werne und dann eben zur Burg gehen.

Leider mußte ich auf Grund des eher überhasteten Aufbruchs auch eine kleinere Müllsammelaktion absagen. Ich hatte mir für meinen Müll extra eine Mülltüte mitgenommen. Da hätte noch gut was rein gepasst. Aber so ist das eben.

Die eher kurze Fahrt am Kanal entlang hielt sich in ihrer Dramatik auch in Grenzen. Auch der Regen war nicht so schlimm wie gedacht, zumal es immer noch recht warm war. Ob ich jetzt dann tatsächlich die Strecke nach Selm gefahren gefahren bin wie auf Googlemaps, kann ich nicht mal sagen. Passte aber trotzdem. Glatter Asphalt, eigentlich erstmal gar kein Verkehr, was will man mehr ?

Selm selbst hab ich rechts liegen lassen und dann mehr oder weniger straight auf Nordkirchen zu. Da bin ich aber nicht direkt durch den Ortskern gefahren, sondern habe, wie ich gerade sehe, sogar noch einen Extrabogen gefahren. Blöde Sache, hätte aber auch keinen großen Zeitvorteil gehabt. Denn außen rum kam ich gut vom Fleck und im Ortskern kann das mal schnell anders aussehen.
Hinter Nordkirchen ging es dann wider über die gleiche schnelle Strecke zurück. Landschaftlich, also recht nah bei einer Landstraße nicht ganz so prickelnd wie ich das sonst bevorzuge, aber mein Gott…

Bei etwa Kilometer 67 hielt ich nochmal an der B54 wo eine Bushaltestelle ist, halt gegenüber „Zum letzten Wolf“. Der Regen hatte sich wider verkrochen, ich hatte genug gestrampelt, braucht mal eine kleine Pause. Dann setzte ich die Fahrt wider fort, passierte die freien Schweine, rüber über die neue Brücke, alles so Schlagworte die nur mir was sagen. Wobei…
…paraell hinter den Schweinen ist noch ein Wald, dort waren Wegstrecken zu erkennen. Könnte man nochmal wie hinfahren und schauen was da lecker sein könnte. Rein von der Karte her, müßte ich da sogar schonmal gewesen sein. War wohl auf einer Rückfahrt von Herbern, so ich das im Kopp habe.

Ich rollte also so wider in meinem Trott vor mich dahin, erklomm die letzte Ebene, wo es wider dieses Fotolicht gab und schaffte es fast bis zur Burg. Kurz vorher bemerkte ich aber, ich sollte nochmal kräftigst an der Pulle nuckeln und vor allem auch noch einen Riegel zwischen die Kiemen schieben ( was ich so verbrenne lässt wohl so manche Frau vor Neid erblassen ). Irgendwie war mir so ein wenig merkwürdig.

Frisch gestärkt erreichte ich dann die heimische Burg, schaffte alle Sachen weg vom CAADX, prickelte den Ortlieb wieder an den Stahl Renner, schmiss die Wäsche an und hüpfte unter die dringend notwendige Dusche. Tja, und so war die Tour auf der einen Seite fast entspannt. Wobei das mit meinem Zeitmanagement nochmal geübt werden sollte. Auch das mit dem Gekurbelt gegen den Wind war nicht wirklich entspannend. Spaß hatte ich aber trotzdem.

Ja so war das.

Ach ja, mit dieser Fahrt habe ich für dieses Jahr die 5.000km Marke durchrollt. Mit noch verbleibenden vier Monaten könnte ich also verdammt nah an die 9.000 bzw. 10.000 Kilometer pro Jahr ran kommen. Denn alleine der August hat ja noch satte zwei Wochen, was ja nüchtern runter kalkuliert noch zwei mal 200km machen würde. Da der August aber schon bei 799km steht, käme ich ohne große Mühe schon alleine im August auf 1.200km. Sollte mir das zu denken geben ?

Dies und das

August 4, 2019

Bikealltag/ Rumgelaber/ look after… : ja und sonst ist auch noch das eine oder andere zu erwähnen.

Ich hatte im Rahmen eines Zeitfenster halt Zeit bei Das Rad Dortmund rein zu schauen und den anwesenden Spezialisten bezüglich Laufräder für das CAADX zu konsultieren. Erste Ernüchterung: „man verkaufe eigentlich keine Laufräder mehr.“ Ist halt ein Geschäft was sich dank Onlinehandel nicht wirklich lohnt. Aber ! was auf der Homepage von Stevens und dort im Konfigurator stünde könnte man händeln. DT-Swiss wurde da genannt, zumindest kein No-Name für mich. Also muß ich da mal stöbern gehen, aber um ehrlich zu sein…

…wenn es irgendwo ausufernd wird, dann ist es wohl beim Thema Laufräder. Bisher rollt die Fuhre auf Maddux Felgen CX 2.0 Disc, 32-Loch bzw. 28-Loch in 24 x 622 rum.

*wenig später* …da komm ich so nicht weiter. Ich strebe dann doch den Weg via Einspeichen lassen bei Fahrrad Schicke an. Ist ja beim Stahl Renner passabel gelaufen.

Rückrufaktionen: dann ist da noch die Rückrufaktion/ seitens Cannondale freiwillig veranlasste Tauschaktion an CAADX Cyclocrosser Bikes, wo es wohl Unpässlichkeiten gab. Cannondale biete also nun an die Gabel zu tauschen, kostenfrei nehme ich mal an.

Die Cannondale Homepage hilft einem ja bei der Händlersuche. Und so hatte ich zunächst einen Händler aus Ahlen im Visier. Gute 10km näher als der Laden, wo ich das CAADX geholt hatte.
Nicht das ich nicht dort hingehen würde, denn von ehemalig Rückenwind hat sich da was geschäftsmäßig getan. Rückenwind ist Geschichte, hat sich wohl so nicht gehalten und so hat man den den Laden komplett umgekrempelt und neu firmiert. Aktuell sind es Die Edelhelfer und so hab ich da mal kurz angerufen. Die Leitung war zwar etwas lang, aber ich kann auch per Mail die Sache ankurbeln ( und somit gerade erledigt ).

Jedenfalls hab ich dann auch dem CAADX ( wie schon dem Stahl Renner ) eine Bikepflege angedeihen nlassen.

Mailings/ Status: was die Thematik Ortlieb & Asseccory Pack und die dort verarbeiteten Klettverschlüsse angeht. Da habe ich das Problem, das sie am dickeren Lenker des CAADX sich nicht wirklich gut festkletten. Merkwürdigerweise geht das am Stahl Renner besser, wenn auch nicht wirklich optimal. Grundsätzliche finde ich die Lösungen von Ortlieb ja gut, aber…

…wenn man nun etwas mehr in den Accessory-Pack füllt, dann hatte ich das immer wider, das sich während der Fahrt die Nummer lösen kann. Finde ich irgendwie unschön und kann auch unangenehm werden. Zum Glück kann sich diese durchgefädelte und umgeklette Schnalle nicht sofort durch die Lasche hindurchfädeln.

Biketouren: ein anderes Thema war die Streckensichtung in Richtung Neheim. Hier hatte ich mal wider dank einem Megazeitfenster spontan einen ersten Ansatz gemacht. Insgesamt ist die Ecke hinter Werl in Richtung Süden ja zum einen immer wider recht bewaldet aber auch arg hügelig. Ein Kombination die hier im nächsten Umkreis für mich nicht so zu haben ist. Das reizt dann doch.

Gut, also den ersten Ansatz noch mit dem PKW gemacht und geschaut was da so geht. Die „Zufahrt“ konnte ich mit dem Kraftfahrzeug zwar nicht direkt so machen, aber dann doch beobachten. Mit dem Bike wird das wohl machbar sein. Und so hab ich mal eine weiterführende virtuelle Karte erstellt…

Werl – Neheim

…die mir bei einer weiteren Sichtung oder Erstbefahrung hilfreich sein könnte. Jetzt hab ich gerade mal nachgeschaut, blöd ist das man zwar eine Sauerlandkarte von Public Press hat, jener aber im eher ungünstigen Maßstab von 1:100.000. Doch wieder eine GPX auf den Blaupunkt Bikepilot ziehen und das Teil an den Lenker schrauben ?
Ja könnte man machen, aber irgendwie komme ich da nicht so richtig dran.

Outdoor: auf der spontanen Suche noch nach einem Kochkopf für unterwegs war ich bei Magic Mount. Dort gab es von Sea-to-summit Topf aus Alu mit einmal 1,2l/ 14,4cm Durchmesser und mit 1,9l/ 16,5cm Durchmesser bzw. Volumen. Einer von beiden könnte in Kombi mit meinem Canway Holzvergaser passen. Und, mit den gleichen Abmessungen gibt es unter dem Titel Sigma Pot das Gleiche nochmal in Edelstahl.

Ich lass das aber mal außen vor, beziehungsweise im Hinterstübchen. Zunächst mal mal ich ja einen Pott.

30.531km/ 30.06.2019/ kleine Hitze“schlacht“

Juli 1, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Hitzefahrten 20c°+/ Bike- u. Biketouren Bilder: so

…ja wie war das noch ? Heiß war es heute, wobei es doch ein paar Momente gab wo man dachte, ja geht doch !

In Kurzform: knapp 86km sind es dann „nur“ geworden. Nur, weil ich eigentlich bis zur Deadline diesen Monats insgesamt 112km gebraucht hätte um die 1.000km/ per Monat voll zu bekommen. Gut iss halt so, dazu aber eventuell später mehr.

Gefahren sind wir fast 4,5h, also Fahrzeit netto. Die ganze Nummer startete um ca. 10:00 am örtlichen Dorf-HBF und ging mit dem Besuch einer hier im Dorf befindlichen italienischen Gastro zu ende. Das könnte so gegen 18:00 gewesen sein.
Insgesamt rollte es aber nicht schlecht, auch wenn der Lorenz einem die Murmel so langsam gar kochte.

Ich habe wohl 4,5l reines Wasser in meinen Laib geschüttet, dazu noch je einmal 0,5l Fruchtschorle bzw. eine Sprit zuletzt in der Gastronomie.

Hier auf der Burg angekommen wurde noch ein 900ml Kelch mehr oder weniger weg geext, ist einfach so verdunstet. Pipi machen war ich hier nur einmal at Home, der Rest ging durch die Haut.

Durch die vielen kleinen Pausen, stets im Schatten, was sich ja wohl von selbst versteht, war das aber alles noch machbar. Aber auch nur, weil die Pace in der Gruppe stimmte, jeder der Mitfahrer auch radtechnisch kein Neuling war und…

…weil‘ s halt super-duper nett war.

Gerade in den Pausen wurde immer wieder gequatscht und auch mal mehr gechillt. Ich denke meine Streckenwahl war auch nicht die schlechteste. Das einzige dumme Stück war halt zwischen Drensteinfurt und Herbern. Halt überland, deshalb weniger Schatten dafür aber gegen den Wind.

Jetzt liege ich geduscht, die Klamotten in der Wäsche, wie könnte es auch anders sein, in der Hängematte und werde mir noch das eine oder andere kühle Getränke gönnen, dabei den Beitrag tippen.

Die Route selbst war für die meisten mehr als bekannt und das was man halt nicht kannte, kennt man jetzt. Für unseren Gast aus dem östlichen paderborner Land gab‘ s das Naturschutzgebiet Ichterloh mit der tausendjährigen Eiche, wo auch eine der größten Pausen gemacht wurde.

… war Pausenpunkt. Schatten, am Hang mit Aussicht und den Wind, wohl eher Mistral von westen also von vorne. Espresso hab ich dann auch gemacht.

Outdoor: und wider was gelernt ! Der Spiritusbrenner brauchen einen sehr guten Windschutz ! Denn die Flamme loderte zwar heftigst, aber die Menge an Spiritus war ebenso heftig schnell verbraucht. Passte aber so gerade noch.

Anschließend ging es direkt durch den Hirschwald der quasi vor dem Schloss Nordkirchen liegt. Das wurde auch noch vorgeführt…

…nicht aber ohne vorab in dem dazugehörigen Städtchen ein Eis zu inhalieren und die örtliche Tanke zu besuchen. In jener wurden Kaltgetränke eingeholt und das eine oder andere direkt in den Hals gekippt.

Nach dem Schlossbesuch ging es eigentlich recht gut zurück. Die Hitze war zwar noch präsent, aber zumindest hatten wir teilweise Schatten. Aber und vor allem, den Wind von hinten.

Eine weitere Erkenntnis des Tages war, mach Pause im Schatten, die Klamotten können so den „Saft“ aufsaugen und fahr dann los. Ist ungefähr so, als wenn man sich ein nassen und kaltes Handtuch umlegt. Hält aber kaum 5min. an. Aber man ist ja schon froh…

Das letzte Tagesziel, zwecks Kalorienzufuhr, war dann der örtliche osmanischen Drehspießgrill des Vertrauens. Doch als wir gerade so vorrollen wurde die Türen verriegelt !!!
Verwunderung meinerseits und dann kurzfristig gediegene Ratlosigkeit. Ich griff in die Trickkiste und schlug den italienischen Pizzabruzler vor. Da rollten wir dann auch hin, ist ja quasi in Griffweite.

Die Bestellung wurde auf gegeben, draußen die Bank, ein Stuhl und der Tisch so zurecht gerückt das alles fein im Schatten war und Platz genommen. Und das auch erstmal richtig lange. Sah auch alles nicht nur lecker aus, sondern mundete auch.

Eigentlich dachte ich, die noch bis 112km auf zu stockenden Fehlkilometer könnte ich ja im nahem Heimatwald zusammen kurbeln. Aber ganz ehrlich, nach dem letzten Fotostop…
…hatte sich das erledigt und zwar bündig ! Denn merke, solang du fährst ist alles gut, vor allem im Schatten. Bleibst du stehen, hast du verloren ! Die Suppe läuft dir umgehend an der Kimme runter. Unschön, sehr unschön.

Und so war auch mit einem letzten Blick auf das Uhrwerk die nächsten Gedanken, eine nette Dusche, was kühles zu trinken und frisches Zeug am Laib.

Gut, jetzt so in der Hängematte kann man sagen, Ziel erreicht ! Mal sehen was als nächstes kommt…

At last dann doch noch ein Blick in die Zahlenstatistik für das laufende Jahr.

30.445km & 25.431km/ 21.06.2019

Juni 21, 2019

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- u. Biketouren Bilder: ja wie das Leben so ist, letzte Woche noch rumgeheult das außer viel Arbeit ( wenn auch nur für mich ungünstige Arbeitszeit ) dafür aber wenig Zeit war, sah das diese Woche schon wieder ganz gelassen aus. Auf der einen Seite zum Glück, denn viel Action bei dem Wetter ist nicht ganz mein Ding, auf der anderen Seite wenn zu wenig zu tun ist, ist das auch nicht mein Ding. Man sieht schon, iss nich einfach mir mir. *schmunzel*

Am… Montag …hab ich erstmal noch das CAADX genutzt und zwar mit Gepäckträger und der dazu gehörigen Satteltasche. Ich hatte meine zwei Café-Isolierbecher zwecks gründlicher Maschinenreinigung mit nach Hause gebracht und die sollten nun wieder zurück. Auserdem verschwanden im Gepäck noch ein Handtuch nebst Waschlappen für das tägliche Frischmachen nach der Ankunft in der Fa. im Gepäck sowie eine Hose für den Job. Gründe genug um mit großem Stauvolumen zu radeln. Das klappte auch ganz gut, so what !?

Dienstag: …ab da kam dann für zwei Tage der Stahl Renner zum Einsatz. Ein bisschen entspannt Speed machen, wobei das Speedmachen nur in der Frühe statt fand. Nachmittags mit der Wärme-Hitze hab ich dann so rollen lassen wie ging.

Da aber Donnerstag der Feiertage ist, hatte ich mich schon die ganze Woche über mit einer machbaren Tour beschäftigt. Sollte was entspanntes sein, also zumindest wo Espresso kochen und frühstücken, Hängematte optional. Rein von der zu fahrenden Strecke auch gerne etwas länger. Doch mit der Zeit hatte ich ein paar Ideen, konnte mich aber nicht wirklich final entscheiden.

Mittwoch: nochmal Stahl Renner Wetter und in den frühen Morgenstunden schon knapp 20c° ! Ging aber so noch, wahrscheinlich hat man sich langsam daran gewöhnt. Nein, die Wärme-Hitze ist nach meinen Gefühl nach mehr eine trockene Hitze. Das macht es erträglicher, als bei hoher Luftfeuchtigkeit.

Der Nachhauseweg wurde mal wider an Cappenberg vorbei gemacht. Ich brauchte zwar erst eine Weile, denn so richtig motiviert war ich nicht wirklich. Klar drinnen im Stall des Brötchengebers war es schon gut warm, aber wenn man dann vor die Tür tritt… .
Doch nach ein paar guten Meters setzte der Fahreffekt ein. Solange man unterwegs ist, also nicht stehen bleibt, hat man einen recht angenehmen Wind. Nur trinken sollte man nicht vergessen. Ich hab es aber langsam angehen lassen, eine Waldstelle angeschaut und an zwei Stellen mal wider den Scherbenkicker gemacht. Da lagen ausnahmsweise mal zerdepperte Wasserflaschen. Schon merkwürdig, wie ich fand.

Bike & Pack/ Outdoor: nach der Ankunft wurde das CAADX für die Tour vorgepackt. Hängematte und Tarp sowie was zum Espresso machen. Mit von der Partie ist auch kleine Dose Eintopf für ein Mittagmahl. Etwas Platz ist noch im Ortlieb Seat-Pack.
Im Handlebar-Pack ist es aber schon fast voll und da ist nur die Hängematte samt Tarp drin. Logistik will also nochmal überdacht werden. Denn bisher ist da noch kein Schlafsack mit von der Partie, was mir doch zu denken gibt. Den Canway Holzvergaser hab ich gar nicht rein bekommen, bzw. ich hab ihn wider raus genommen, weil er massig Volumen dicht machte. Aber das wird sich noch alles einspielen, man muß halt nur machen.

Freitag: der Tag wo viele Kunden Brückentag machen. Morgens auf der Fahrt mit dem Stahl Renner zum Job hatte ich so nicht ganz den Schwung. Das Wetter passte aber bestens. In der Frühe nur knapp 14c° dazu noch eine erfrischende Brise.

Am Job angekommen und frisch gemacht ging das große Fressen los. Der fehlende Schwung am Morgen beruhte wohl auf den nur mäßigen Brennstoffnachschub am vorhergehenden Abend. Da half auch die Exrapizza am Abend nix.

Am Vormittag die weiteren Gedanken. Woher bei dem herrlichen Wetter auf dem Nachhauseweg ? Channel-Kraftwerk-Altlünen-Cappenberg-Werne ? Hört sich gut an. Mal sehen was nachher meine Akkus sagen. Die Akkus war zwar wider gefüllt, auch danke einer Spaghetti Carbonara vom ortsansässigen Italiener nahe der Fa.. Dennoch verspürte ich nicht die ganz große Lust und so wurde es für die Rückfahrt nur ein kleiner Schwenker via Stockum und dem ersten Teilstück der Klöcknerbahnroute. Muß reichen dachte ich, denn hinterher wurde noch was für die Rücken getan. Etwas Core-Training mußte mal wider sein. Ganz nebenher wurde die Kette und der Stahl Renner allgemein frisch gemacht.

Und mit dem Volumen in Sachen Bikepacking habe ich auch rumgespielt. Dazu aber später mehr, somit erstmal ein nettes Wochenende an die Leserschaft !