Archive for the ‘Outdoor’ Category

28.738km/ 23.03.2019/ Currywurst & Adventure

März 23, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike & Biketouren Bilder/ Outdoor: diese Geschichte fängt am gestrigen Tag an.

Freitag: es war 11:30Uhr und mittach war ! Endlich wider Kanalstaub auf dem CAADX und ich stand am Preußenhafen zu Lünen. Kernfrage: wie kann man um die Uhrzeit schon Currywurst Pommes Mayo futtern ? Die Lösung: das war das Tagesziel und die Hinfahrt zum Preußenhafen lief mal besonders legger. Und irgendein Ziel braucht man ja. Das mit den weit über 20km/h war so Durchschnittsspeedangaben auf dem Tacho und ohne Rückenwind. Was mich dann auch extremst erstaunte. Unbequem war es nur, als ich am Preußenhafen ankam. Eine Bullenhitze, mutmaßlich um die 20c°.
Beim bestellen bzw. schon davor habe ich erstmal ordentlich Kleidung abgelegt. Ich schwitze schon gut, wie unangenehm. Spannung auf die Rückfahrt ? Ja klar. Die Mantaplatte bestellt, gewartet dann aber ab auf eine seitliche und schattige Bank Position eingenommen.

( Restbilder von dieser Tour <klick> )

Nach dem opulenten Mahl lag die Pampe gut im Margen. Da half auch die gut gekühlte Coke nicht sonderlich. Eigentlich hätte ich meine Hängematte mitnehmen sollen. Aufspannen, reinhüpfen und Mittagschläfchen machen. Wäre zwar ganz klasse Idee gewesen, aber dann hätte ich wohl abends nicht mehr gescheit pennen können. Also, ein anderes mal.

Was die Rückfahrt anbelangte sinnierte ich während der Verdaungspause. An Cappenberg vorbei, oder besser gesagt knapp unten her sollte es werden. Was soll das ganze Geknüppel am Channel auch ? War natürlich eine Knallertour. Jedenfalls würden das die meisten Biker so sagen. Mir persönlich war das definitiv schon wider zu warm…
…oder ich zu gut gekleidet. Nach der Ankunft auf der Burg wurde sich frisch gemacht, noch einen Apfel gegessen und etwas ausgeruht. Am Nachmittag noch zum Rehasport, zu Fuß versteht sich. Den Core Teil hab ich aber nicht in der Fitness-Bude gemacht, sondern wider auf der Burg-Terrasse, bei dem Wetter. Und weil mir immer so ein Ding im Auge lag…

Bikebasteln/ Idee !: …wenn die Herren Ingenieure das bei Cannondale nicht hinbekommen, dann lege ich halt selbst Hand an. Folgendes, die Schaltzüge bzw. auch der Bremszug für das VR schleifen bei Lenkbewegungen unschön am Steuerrohr oder in Teilen an der Gabel. Zum Glück hat es dabei an dem Bremszug noch keinen Schaden gegeben, aber die Schaltzughüllen haben da schon drunter gelitten. Jene hab ich dann im Rahmen einer Sowiesobastelaktion beim Fachschrauber mit wechseln lassen.

Damit das nicht wieder so kommt, hatte ich vor ein paar vielen Tagen mit Pattex einen flexiblen Schaumstoffstreifen aufgeklebt. Das hatte sich an sich bewährt. Der war aber nur einseitig und sollte nun verbessert werden.

Also rein in die Fitness-Garage und alles was man so dafür benötigt raus geholt. Den alten Schaumstoffstreifen abgemacht, einen neuen, nun aber umlaufenden, zugeschnitten die Ränder zu den Flächen wo kein Pattex drauf soll mit Tesakrepp abgeklebt. War zwar alles ein wenig fummelig, hat sich aber gelohnt, wie man sieht…

IMG_20190322_185147268.jpg

Diese noch verbleibenden Kabelschützer taugen nicht sonderlich. Eine Sorte hielt so gut wie gar nicht, da hab ich die meisten von verloren, außerdem verschieben sie sich dauernd. Nervt einfach nur, aber ich lass die paar noch am CAADX dran. Oder ich mache sie später ab ? Schauen wir ma´. Und wider weiter im Tagestext.

Samstag: also heute um genau zu sein, sollte es dann nochmal für eine aber diesmal entspanntere Runde mit dem Radeln rausgehen. Im Kopf hatte ich auf jeden Fall, meine Hängematte mit zu nehmen, aber auch den Holzvergaser. Ich wollte diese beiden Dinge mal so in echt testen. Gut, Hängematte wo hinhängen ist jetzt nicht das Ding, würde auch in diversen Wanderhütten/ Unterständen gehen. Aber das mit dem Holzvergaser ?

Für diese beiden Tests gab es für mich erstmal nur zwei Runden die ich drehen würde. Die heutige halt hoch bis Nordkirchen, dann via Hirschwald und NSG Ichterloh rüber nach Herbern und von dort dann eben wider rüber zur Burg. Alternativ wäre ein Ausrücken am Channel entlang bis zur Vogelwarte Lippeauen Ost. Da die Runde über Nordkirchen aber zu einer meiner Topfavoriten zählt, bekam sie den Zuschlag.

Also nach dem entspannten Frühstück nebst Samstagszeitung und noch einem Vitalbrötchen mit Tomate die Nasen die Kleiderkammer gesteckt und dann alles Geraffel am CAADX verstaut.

Im Gegensatz zu gestern war das ja heute mal deutlich frischer. Knappe 10c° standen bei der Abfahrt an und ich war entsprechend gekleidet. Entsprechend gekleidet ? Nein, wartet mal ! Ich hatte mich etwas zu warm angezogen. Und so wurde kurz hinter dem Ortsausgang Werne das Bikeshirt und die 3/4 U-Buxe vom Laib gerissen. Alles verstaut ging es an die erste Steigung. Die erste und auch wirklich einzige nennenswerte. War aber aber alles kein Ding für mich, ging gut.

Die Trinkdisziplin funktioniert auch passabel und der Tacho gab einen passablen Schnitt her. Würde heute auf jeden Fall reichen. Motto war ja mehr Radtour oder noch besser Radwanderung und dafür war ich gut unterwegs.

An der Südkirchener Straße angekommen schaute ich wider auf die linke Seite. Ein Waldweg den ich schon gefühlt tausende Male gesehen hatte, aber noch nie gefahren. Wenn nicht heute dann wann ? Das Moto gezückt, kurz geschaut wo das so hinführt. Keine aufregende Sache, landet an einer anderen Landstraße, die ich auch kenne. Würde also fahrtechnisch eher eine „Sackgasse“ sein, weil zumindest für die heutige Tour kein brauchbarer Anschluss. Also ab in den groben Forstweg und das Ding mal eben abgekrubelt.
Und so war das dann auch. Einfach nur geradeaus bis zum Ende, dann kurz inne halten, sich umschauen und dann doch feststellen bringt nix. Also wider kehr um und zurück. Ja war schön, aber eben sinnbefreit.

Wieder an der Südkirchener Straße ging es dann wider auf die wohl bekannte Route mit direkter Zufahrt zum Hirschwald. Dort wurde dann noch fix eine Hütte begutachtet. Man muß ja so in etwa wissen wozu so eine Hütte taugt. Sitzen, plauschen und halbwegs wettergeschützt was zu sich nehmen sollte machbar sein. Gut, weiter ab zur Spatzenhütte recht direkt am westlichen Zugang zum Hirschwald.

Dort angekommen sollte auch meine erste größere Pause sein. Eineinhalb Stunden gekurbelt, da kann man schon was zu sich nehmen und sich etwas ausruhen. Doch bevor es mit dem Ausruhen losgeht muß erstmal das Lager eingerichtet werden. Hört sich jetzt blöd an, so als würde ich schon seit Jahrzehnten draußen als Bushcrafter unterwegs sein ( dazu sage ich aber noch was im unten verlinkten Partnerbeitrag ).

Das klappte auch ganz gut, ich mußte zwar noch einmal umhängen, dann lag ich aber in der Matte. Dort wurde dann die Birne und der Apfel gegessen und etwas pausiert ( mit anschließend Filmchen drehen ). Schade ist, das die Hütte zwar recht groß ist, leider aber wohl auch immer wider mal für Parties genutzt wird. Ich hab sie zwar noch nie so richtig verdreckt gesehen, aber irgendwas liegt hat immer rum. Ein Mülleimer wäre gut.

Nach dieser Pause hab ich mich aber aufgerafft und bin wider los. Wollte ja noch mindestens hoch bis zur tausendjährigen Eiche und dort mal schauen wie das mit dem Feuermachen so klappt.

( Auch hier ein Tagesalbum mit Bildern & Kurzfilm <klick> )

Diesmal bin ich aber nicht linksrum durch den Hirschwald, ist zwar die längere und zumindest am Anfang auch schönere Strecke, aber nach dem Schwenk in Richtung Osten wird die Wegebeschaffenheit eher so in Richtung Schuttabladeplätze. Da muß man schon aufpassen, daß man sich nicht den Reifen an so eine Kantstein zerschreddert. Die südliche Route ist kürzer und führt „auch nur“ am Waldrand vorbei, ist aber zumindest in weiten Teilen deutlich besser beschaffen. Nur das letzte Viertel hat es etwas in sich. Aber in einfach kann ja jeder !

Und weil wir gerade bei Thema – in einfach kann ja jeder – sind, komme ich so aus dem Hirschwald raus und fahr die Altefelds Straße so entlang, sehe ich eine offene Schranke links ab. In der Ferne meine ich schon die tausendjährige Eiche zu sehen. Geht da etwa ein Feld-Wirtschafstweg entlang ? Und wider schnell angehalten und wieder das Moto mit Googlemaps bemüht…
…und schon in den Weg eingebogen. Am Anfang ist das noch gut brauchbar zum fahren, zieht sich dann aber im weiteren Verlauf gut zu. Bedeutet, die Wegebeschaffenheit ist vorzugsweise für landwirtschaftliche Gerätschaften gedacht. Die Schleife ließ sich aber ich gut fahren. Etwas Fahrtechnik und das geeignete Fahrgerät vorausgesetzt. Ich hatte Spaß – ja !

Und ja, mit dieser Abkürzung sparte ich mir das Umgondeln des nette Dörfchens Capelle. Und so stand ich nun am besagten Orte und sichtete kurz die Area. Hängematte würde eher nicht gehen, da keine passende Bäume in naher Sichtweite, oder zu dick vom Stammumfang. Beim Thema Wasser heiß machen via Holzvergaser würde aber was gehen. Ja es lag sogar praktischerweise Brennholz rum.

Also sich wider etwas eingerichtet und dann mal los. Erstmal für den Brennstoff in passender Größe gesorgt und die rumliegenden Äste durchgebrochen. Dabei bin ich dann auf etwas feinfäsigere Rinde gestoßen. Die wurde dann auch gleich separat gelegt, sowie noch ein paar Zunderspähne geschnitzt. Als Standort für den Holzvergaser diente mir ein Wegstein ( ? ), praktisch nah bei der Sitzbank.

Grudnsätzlich muß ich sagen, ja ging nicht sonderlich fix, hat etwas länger gedauert und ich hatte so etwas meine Mühe. Aber mit den fast ausschließlich gefundenen Materialien, lassen wir mal die Kordel außen vor, brachte ich das Feuer zum brennen. Zwar hatte mich die Flamme nicht so sonderlich überzeugt, aber das was ich da gefunden hatte war ja größtenteils doch frisch gefunden und wohl so auch zumindest leicht feucht.

Aber es brannte, wenn nicht in der Konsistenz, wie bei meinen bisherigen Testversuchen. Also fix den Wasserpott draufgestellt, Deckel drauf und gut war. Naja, etwas Zunderspäne hab ich nochmal nachgeworfen, damit das Ganze etwas Feuer unter´m Arsch bekam, aber dann lief es doch.

Erstaunlich war, keiner der etlichen Leute die vorbei kamen, hatte etwas gesagt ! Ein Jäger gesellte sich sogar auf die andere Bank und hatte sich eine geraucht, während er mir zuschaute und wir uns unterhielten. Die längste Zeit hab ich mich mit einem wohl etwas gleichalterigen Mountainbiker unterhalten ( der aus jenem Waldrandes kam, wo ich letzten Sommer auch mal probiert hatte zu fahren ).

Jedenfalls kochte das Wasser bald und ich hatte eine heiße Tasse Brühe bei der Unterhaltung. Doch irgendwann muß man ja mal wider weiter und weil der Gesprächspartner auch in Richtung Herbern rollte, beschloss ich mich an zu schließen. Vielleicht kennt er ja noch einen anderen Weg. Tat er auch und jener Weg war sogar gut brauchbar. Den einen umgestürzten Baum mußte ich aber schiebend, nicht fahrend wie er mit seinem MTB, umgehen.

Am Schloss Westerwinkel zu Herbern verabschiedet ich mich dann, bedankte mich aber auch für den netten Weg. Nach ein paar Überlegungen wählte ich aber die klassische Rückroute. Die Brücken am BAB Zubringen sollen eh noch nicht fertig sein, wozu also Plan B. fahren ?

Den letzten Stop machte ich dann noch an der Genegge Quelle. Wollte mich da nochmal genauer umschauen. Der Kollege aus dem Claim meinte, da könne man doch auch „abhängen“. Sollte aber schwieriger werden, da Baumwerk entweder zu nah beisammen oder eben zu dicker Stamm. Schade eigentlich.

Und so zog ich dann wider von dannen und machte mich gen Burg auf. Leider versagte der Bryton-Akku kurz vor Ziel und so mußte ich die gesamte Streckenlänge anhand eine Routenplaners ermitteln. War aber kein Ding, bei Strava die Strecke runter geladen und den Rest angehängt.

Newsticker: und weil es zur letzten Abfahrt noch ein paar artfremde Gedanken gibt, habe ich jene wider entsprechend ausgelagert hier <klick> platziert. Ihr kennt den Weg dorthin.

Cyborg Resume 7.Wo.

März 15, 2019

Cyborg: …nächster Abriss der Ausgabe Alex-im-restart-Prozess. Seit dem erste Resume 1. Wo. dem Cyborg Resume 2. Woche sowie Cyborg Resume 6. Woche sind wider ein paar Tage ins Land gezogen. Hier die aktuelle Kurzform:

– insgesamt kann ich mich immer noch nicht beschweren. Die Nordic-Walking/ Spazier Runden gehen noch besser von der Hand, wobei ich jetzt nicht mehr täglich kürzere bzw. mittlere Strecken mache, sondern ehr eine längere Strecke ( 10km+ ). Dann aber am Tag darauf nur zweckgebundene Strecke wie halt zum Rehasport

– leider ist es jetzt aber so, das sich der muskuläre Bereich des rechten Beines aber immer wider mal bemerkbar macht ( was sich zB. recht heftig am 13.03./ Mittwoch im Rahmen einer kleiner städtischen Shoppingtour bemerkbar machte. Klar unschön sehr langsam laufen, immer wider stehen bleiben und das noch länger )

– das Thema Aufstehen wo ich eine kurze Weile brauchte um gescheit stehen oder laufen zu können, hat sich schon deutlich reduziert. Die Rückenübungen ( aber der Rest vom Trainingsplan ) schlagen langsam an

– was dann zu den aufgenommenen Rückenübungen im positiven Kontext steht

– womit sich auch das Thema Sitzpause bei längeren Läufen deutlich reduziert hat

– die physiktherapeutischen Termin laufen, man ist zufrieden, findet aber natürlich immer noch einige Punkte wo es dann eben pikst oder zwickt

– Hausaufgaben: Krafttraining & Crosstraining laufen passabel weiter. Nur zum Radfahren bin ich noch nicht gekommen, was aber mehr am Wetter als an der Fähigkeit lag

–  diverse kleinere Autofahrten wurden beschwerdefrei absolviert ( wobei Autofahren ansich ja sowas von mistig ist… )

Somit ist dann der Beitrag & Übersicht Ich werde alt #2/ Chronologie auch entsprechend überarbeitet.


Ja wir stehen also an der Schwelle zur 8. & 9. Woche post OP, wie ja so schön gesagt wird. Genau genommen bin ich noch neun Werktage arbeitsunfähig geschrieben, was dann punktgenau der 28.03./ Donnerstag wäre. Das erste was mir dazu einfällt, blödes Datum. Der Arzttermin für den Donnerstag ist schon gebucht, wenn er mich jetzt nicht weiter arbeitsunfähig schreiben sollte, habe ich für original einen Tag Schicht. Gut kann ich mit leben, ich meine viel mehr sollte man auch nicht machen. *grins*

Nein, meine Denkweise ist ganz anders. Ich denke das ich bis dahin auf Arbeitsfähigkeit plädiere. Das natürlich bis jetzt noch unter Vorbehalt und in jedem Falle den kritischen Blicken & Händen der Physiotherapeutin. Denn so langsam geht mir das Nichtstun schon auf´n Keks.
Anders gesehen, selbst wenn ich arbeitsfähig bin, würde ich gerade mal zehn Tage schaffen gehen. Danach habe ich eh Osterurlaub. Im Grunde also Zeit genug um sich mal kurzfristig an ein normales Leben zu gewöhnen. Denn das tut dringend not.

Ich frage mich sowieso wie das gedacht ist ? Ich glaube, man hat seitens des Gesundheitssystems die maximale Heilphase von 12 Wochen angesetzt. Ohne ein Risiko auf sich nehmen zu müssen, wird das wohl kaum jemand unterschreiten wollen. Da sehe ich so eine Harken drin. Schon wir ma´.

Bikealltag/ Sport & Alltag/ Outdoor: ja wie ich schon sagte, der Nichtalltag geht mir langsam auf´n Keks. Zwar ist das mal ganz nett seinen sportlichen Aktivitäten nachkommen zu können, aber so auf langfristig…

Jetzt hat zwar gerade Unterwegs Hamm angerufen, die georderten Rucksäcke sind angekommen, was zumindest ein kleines High-light ist. Ich denke ich werd da nachher noch einfliegen und schauen. Denn dann ist Transportthema zum Rehasport erledigt und auch für längere Spaziergänge könnte man was mitführen. Außerdem könnte ich auch sonst noch schauen. Männer und Outdoor halt. Obwohl das auch eine böse Falle werden kann.

Ansonsten werden wir dieses Wochenende im GOP Bad-Oeynhausen machen. Auch nett. Schöne Location, die Holde war schon ma´ mit ihren Mädels da, die Shows sind ja auch immer gut und Zimmer mit Buffet. Was will man mehr. Und einfach mal rauskomme.

Jetzt aber erstmal Stückchen Käsekuchen als Nachtisch und dann mal schauen.

09:07Uhr/ Morgengruß

März 14, 2019

Morgenruß/ Outdoor/ Bike & Pack: hatte ich die Tage ja schon erwähnt das Ausschau gehalten wurde in schon Rucksack. Gestern ergab es sich, daß ich meinen Kopf ma´ wider in den Unterwegs Hamm Laden stecken konnte. Womit dann der eigentlich vorab ins Auge gefasste Osprey Zealot 15 eher außen vor gerückt ist. Jener Rucksack war eh nicht dort im Laden, was ich auch um ehrlich zu sagen nicht erwartet hätte und zum anderen ist es ein dann doch eher ein nur zum biken geeigneter Rücksack.
Das bedeutet, daß seine Hüftauflagen, jene ich für essenziell halte, eher mit weniger Haltefunktion ausgestattet sind.

Gut, alternativ wird jetzt ein Osprey Talon 22 ( 22l ) und ein Osprey Syncro 20 ( 20l ) zwecks Ansicht dort in den Laden beordert. Hilft ja doch nix, Ersatz muß irgendwie her. Soviel also dazu.

Ansonsten frühstücke ich gerade, es gibt nur etwas Ziegenkäse und Tomate, Espresso und ein paar kleinste Stückchen Kuchen sind schon erledigt. Gleich geht’s zur Physiotherapie, vorab oder direkt danach an der örtlichen Müllkippe das Laub weggebracht und auf jenem Weg noch einen Kasten Wasser in die Familienkutsche geladen.

Nach der Wiederankunft dieser Runde werd ich mich in meine Kluft schmeißen und eine Runde zu Fuß drehen. Ziel ist heute die Halde Radbod, wo es dann wohl auch auf die Halde ergo Haldenzeichen rauf gehen könnte. Also um genau zu sein, es wird mich wohl kaum was davon abhalten. *freu*

Kleidung- u. ausrüstungstechnisch werd ich dafür aber besser vorbereiten. Im speziellen etwas mehr zum trinken mitnehmen. Nicht so wie letztes mal

Ansonsten allen noch einen schönen Tag !

Drei“Gipfel“tour/ 12.03.2019

März 12, 2019

Rumgelaber/ Sport & Alltag/ Outdoor: der heutige Tag ist zwar noch nicht ganz zu ende, aber ich habe schon wider viel erlebt. Also erzähl ich das mal. Es starte mit dem Termin zur Physiotherapie.

Da bin ich natürlich wider zu Fuß hingelaufen, etwas besser eingepackt, weil es ja draußen nicht ganz so prickelnd sein sollte. Aber auch schon mit dem Ziel, hinterher sich noch ein wenig die Füße zu vertreten. Gesagt getan. Die Physiotherapeutin war mit dem Ergebnis der OP und dem sich daraus ergebenen besseren Laufbild gut zufrieden. Natürlich meinte auch sie, da gibt’s noch was zu machen, aber mein Gott, Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut.

Natürlich tauschen wir noch ein paar Stories über die gelaufene Reha aus, ein wenig Kopfschütteln inklusive. Frisch gelockert und bearbeitet machte ich mich dann auf die Socken. Leider klappte das mit dem Queranlaufen via dem Friedhof nicht, so mußte ich das kurze Stück wider zurück latschen.
Da ich wider recht passabel unterwegs war, wurde die Halde Kissinger Höhe samt dem dortigen Haldenzeichen doch in Angriff genommen. Ich hatte mir ja auch einen Futter-Riegel in die Tasche geworfen und eine Trinkflasche hatte ich auch dabei.

Ich hatte mir zwar nur das eine Haldenzeichen vorgenommen, bin dann aber doch auf alle drei „Gipfel“ hoch. Denn als ich am Haldenzeichen stand, kam ich auf die Idee mich mal um zu schauen, ob man da nicht irgendwo einen Overnighter machen könnte. Leider war der Standort am Haldenzeichen, zumindest um die Sitzecke herum, wider arg vermüllt ( Bild 😦  )und alle potentiellen Standorte für einen Overnighter, also relativ sicht- u. windgeschützt eher recht nah an den Wegen oder eben dieser „Müllkippe“ dran. Das mit den Wegen wird unter der Woche wird das wohl kaum ein Problem sein, aber sonst ? Man will ja irgendwie seine Ruhe haben.

Jedenfalls hab ich mich dort genauer umgeschaut, meinen Nase mal hier und mal dort hin reingehalten, aber nicht wirklich gescheites gefunden.

Naja, da mich die Lage dort nicht ganz so zufrieden stellte, bin ich auch noch auf die anderen beiden Gipfel. Der in der Mitte bietet gar keinen Windschutz und der ganz Nördliche ehr nur im bescheidenen Umfang bzw. wenn, dann ehr recht dicht bewachsen. Zum Leitwesen dann auch oft noch mit Stachelpikszeugs. Kenn ich ja schon von der einen oder anderen Reifenpanne. Muß man so nicht haben.

Leider zickte dann nach dem Abstieg mein rechtes Bein etwas. War aber was muskuläres, hatte wohl zu wenig getrunken. Ich machte etwas langsamer und bei der nächsten Bank noch mal ein Päuschen. Hin und wider kam bei der Pause sogar die Sonne raus – like.

Ich wurde echt verleitet da noch länger zu hocken, raffte mich dann aber wider auf. Gut so, denn je näher ich an die Burgpforte kam, deso mehr merkte ich, wie ich langsam drohte leer zu brennen. Die Pforte aufgeschlossen, die Brockens nur grob in die Ecke geknallt und sich erstmal eine Megabecher mit lecker Wasserfruchtschlore in den Hals gekippt, dazu noch ein paar Streifen Nuggatschoki. Brennstoff pur sozusagen.

Dann ging’s wieder. Waren schöne 11 Kilometer.

Die restlichen Bilder mal wider in einem Google Album <klick> zusammen gefasst.

Sierra Nevada/ Waldsucht – 17.02.2019

Februar 17, 2019

Sport & Alltag/ Rumgelaber/ Cyborg/ Outdoor/ Biketouren Bilder: wir schreiben heute Sonntag den 17.02.2019 und es gibt mal wider ein paar Zeilen von mir. Hocke gerade auf meiner Bude, der mütterliche Besuch samt Onkel befinden sich wider auf dem Heimweg, ich habe das Zimmer etwas vom Waldboden befreit, Zeit zum relaxen und den Tag passieren zu lassen. Die Kurzform, jo war wider richtig klasse, vor allem mit dem Highlight am Vormittag, was auch schon länger auf meiner To-Do Liste stand.

Heute konnte ich mich eben diesem einen Punkt, der großen Rombergpark-Runde, in Ruhe widmen. Vormittags nix los hier im Stall und auch Besuch erst nach dem Mittagessen, somit ein gutes Zeitfenster. Mein Plan war mal in Ruhe den östlichen Teil des Rombergpark zu fuß erkundigen.
Da war zum einem der Weg der eigentlich als Baustelle abgesperrt ist. In den letzten Tagen habe ich dort aber immer wider Jogger und Spaziergänger gesehen. Bei meiner ersten Nachfrage wurde mir aber von einem Pärchen abgetragen dort her zu laufen. Später traf ich aber jemanden hier aus der Reha und der wiederum sagte, geht schon, ist relativ undramatisch. Also mal los, wer nicht wagt der nicht gewinnt. Option zum umdrehen und zurück laufen hatte ich ja immer noch.
Und so hatte ich mir in meinem Navihirn eine sinnvolle Schleife zurecht gelegt. Der Kompass lief und ich folgte meinen Füßen. Jene übrigens, im Vergleich zum Vortag, wider eine Spur besser liefen. Der „Trick“ ist halt ganz einfach, je mehr und öfters man läuft, des besser klappt das.

Gefühlt stand ich ratz-fatz kurz unterhalb des Zoo-Eingang und bog somit wider in Richtung Norden auf die Gegengrade ab. Kurz durch das großzügige Loch der Absperrung gestiefelt, ja ich bin mal böse, kam ich auf die gewünschte Strecke. War auch recht schön zu laufen. Man hat dann an der rechten Seite zum einen die Hanglage und zum anderen dann doch mehr fast echten Wald. Gut Stadtwald, aber schon in fein. Breites Grinsen machte sich innerlich bemerkbar. Klarer Fall war, der Weg war durchaus begehbar, hatte jetzt aber aufgrund von den Bautätigkeiten in Teilen eher was grober Wegstrecke und Baumaschinen.

Aber man hatte immer eine gut breite Spur wo man auch vernünftig gehen konnte. Es bestand an keiner Stelle grobe Stolpergefahr. Klar ist aber auch, unter der Woche, eben dann wenn der Weg erneuert wird, hat da Fußvolk nix zu suchen. Und so trabte ich vor mich hin…
…und erreichte auch alsbald den Ausgang zu dieser Baustelle, sprich kurz vor der ersten Brücke, wenn man von alten Torhaus in den Rombergpark rein kommt. Dann kam der nächst Turn, recht hoch am „Sumpf“ ab in die Steigung. Hier war die Wegstrecke Waldautobahn, wie der geneigte Cyclcrosser oder Mountain Bike Fahrer zu sagen pflegt. Ebener, sehr gut verdichteter und auch super breiter Weg. Allerdings bergan, aber gut zu laufen.

Dieses Teilstück muß ich sagen, ist wohl das für mich schönste. Echter Wald, viel Grün und Gelände, also nicht so topfeben synthetisch. Den Duft der Nadelbäume und das noch seicht feuchte Laub in der Nase. Auch mein Gesicht kam dank der Berganstrecke langsam wider auf Temperatur. Denn im „Eingang“ als auch auf der „Gegengraden“ genoss ich noch dieses seichte Stechen auf der Haut, wenn man merkt das die kühle Brise die Adern weitet und sich alles so real anfühlt. Den Spass den ich in´ne Backen hatte kann man, auch durch das Inkognito-Halstuch, gut erkennen.

Das andere war, ich konnte erste Züge in mir erkennen, das ich wider langsam normal werde. Denn die passable Unterstandhütte mit Bank ( Bild im Album ) sah ich nicht als solche, sondern es schoss mir umgehend durch den Kopf: da kann man auch prima mit der Hängematte verweilen !

Kurz darauf war ich dann in der Sierra Nevada. Gut nicht ganz so direkt, aber die Anpflanzungen dort trugen den Namen. Ich fand das richtig toll, schon alleine dieser Geruch. Wieder ein Stück weiter, noch ein Kletter- u. Klimmzugestell. Ja ich spielte ein kurze Weile mit dem Gedanken zu schauen was akut da noch geht, verkniff es mir dann aber doch, ich wollte ja meine Runde weiter machen. Ein ander mal. War auch gut so, denn wider ein Stück weiter machte ich einen Barfußpfad aus.
Da musste ich auch drüber watscheln. Natürlich habe ich aber die Schuhe nicht ausgezogen. Das Problem wäre dann ja gewesen, wie wieder anziehen ohne Schuhanzieher ? Jener Pfad lag aber etwas abseits und war auch nicht sonderlich breit, also genau mein Ding. Etwas verschlungen landete ich dann recht parallel zum Hauptweg der am Berufsförderungswerk entlang führt. Kenn ich ja schon. ( Der bietet, von Süden aus kommend, gute Schussfahrt bis kurz vor der B54. ) Besser war aber, das der meinige Weg etwas unterhalb dieses Hauptwegs lag und deutlich mehr was von einem CX-MTB-Trail hatte. Sind zwar nur wenige Meters, aber nun gut…

…endet dann direkt am Abgang zum Zooeingang hinunter. War also eine ganz leckere Laufstrecke. Unten wider angekommen war ich nochmal böse und bin wider durch die Baustelle. An dessen Ende noch eine kleine Schleife um den „Sumpf“ herum, was aber nur ein kaum zu sehender Trampelpfad ist. Dann aber ab in Richtung Rehaburg und davor auf der Bank in der Sonne verweilen, die Daten abdrücken und archivieren.

( Alle Bider dieser äußerst Freude bereitenden Runde hab ich ma in ein entsprechendes Album <klick> verfrachtet. )

Kurzes Resume, das war also ein ganz feine Runde, wenn auch selbst für mich inzwischen gut zu Fuß, nicht so sonderlich lang. Für die knapp über 5km habe ich kaum 1:15 gebraucht. Die ersten Bilder noch aus dem Handgelenk geschossen, ein paar weitere mußt ich im Stand machen. So ist nicht viel Standzeit angefallen und angesichts des Geländeverlaufs und ein paar Blicken zur Orientierung bin ich gut weg gekommen.

Ja und mit dem Abschluss dieser Runde füllte sich auch der Park. Die bereits wärmende Sonne ließ die Anzahl der üblichen Jogger und Hundegänger doch arg ansteigen. Ein Haufen Köpfe wanderte durch den Park, nur einen Kopf, den hab ich noch nicht entdeckt. Ist schon irre, irgendwie denke ich, irgendwann sieht man sich.

Die Knochen und Muskeln spielten erstklassig mit, keine Mucken. Die Kleiderordnung samt Bollerbuchse, Craft-Shirt und der Outdoor-Jacke aus dem BW-Shop passte genauso bestens wie die inzwischen zu den Hauptgehschuhen aufgestiegenen Geox. An denen sammelt zwar ganz gerne der Dreck, was dann leider erst auf meiner Bude sichtbar wird, aber das hab ich gerade weggefegt.
Das Bilder machen aus dem Handgelenkt mit dem Moto ist dank der NW-Stöcke nicht ganz so einfach. Beide Hände liegen ja in einer Klettschlaufe. Die rechte hab ich dann aber zum Schluss einfach lose gelassen und konnte so schnell raus-schlüpfen. Passte besser.

Noch zu verbessern wäre, ich bräuchte meine JW-Hüfttasche hier. Die Ortlieb die ich jetzt hier habe ist zu fett und hat einen Trinkflaschenholster. Und durch ihre Größe bedeckt sie auch weite Rückenpartien, was dann schnell sehr warm werden kann. Trinkflasche kann ich da zwar auch mitführen, ist aber eher – ungünstig.

Auf jeden Fall hatte ich heute nach der Runde einen Durst wie eine Bergziege. Was aber ein lösbares Problem war. Somit die große Rombergparkrunde erledigt, war super und kann gerne, auch in andere Kombi, wiederholt werden. Morgen vormittag steht der nächste Ausflug an.

Ich wünsche noch einen netten Sonntagabend !

 

36.607km/ 11.01.2019

Januar 11, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Rumgelaber/ Outdoor/ Bilder- & Biketouren Bilder: ja also, am ersten spontanen Urlaubstag – Mittwoch – fühlte ich mich wider so fit, daß ein Besuch des Rehasport als sinnvoll angesetzt werden konnte. Getoped wurde das dann noch durch das eher schöne Wetter. Es war zwar nicht gerade gemütlich warm, aber gut gekleidet ließ es sich sehr wohl draußen aushalten. Die Wolkendecke war auch mehr als aufgerissen, die Sonne konnte also ihre wärmenden Strahlen fast ungehindert freien Lauf lassen.

Die Entscheidung die Fahrt zum Rehasport mit einem Einrollen auf dem Volotec zu machen fiel mir nicht sonderlich schwer. Natürlich wurde wider etwas in der Kleiderkammer getrickst, lohnte sich aber. Und ebenfalls natürlich, wurde die Fahrt hin als auch zurück nicht straight zurück gelegt, sondern führte via einer größeren Schleife durch den Heimatwald ( hier die Strecke bei Strava <klick> so wie gefahren ). Man kann gut sehen, gerade auf der Rückfahrt gab es noch die eine oder andere Extraschleife. Erstaunlich wie schnell man sich wider wohl auf dem Bike fühlt und  wie aufgehoben in der Natur. Spaß pur und das selbst im Fastkriechtempo.

Donnerstag: der nächste Urlaubstag startete nach dem üblichen Espressofrühstück mit einem Besuch jenes sagenumwobenen schwedischen Möbelhauses. Frühstücken konnten wir, also die holde Burgdame und meiner-einer dort dann auch. Streifzug durch die Ausstellung, etwas die Zeit vertreiben und gut war.

Nach dem Besuch eines weiteren Möbelhauses, ja wir waren da wohl gerade auf einem Trip, ging es aber wider Heim. Mittagessen, noch ein kleiner Espresso, dann bin ich rüber zu den Schwiegereltern um denen zwei LED-Funzeln aus dem Discounter zusammen zu montieren. Die Gattin zog weiter zu einem anderen Kurztermin und wollte mich dann wider einsammeln.
Doch oh Wunder, das motorisierte Gefährt versagte kurz vor der Stätte meines Verweilens den Dienst. Die zunächst noch fragende Situation glitt über die seichte Panik dann fast in Vollpanik über. Der Sohn samt Abschleppseil und einer fahrtüchtigen Gerätschaft wurde mobilisiert um das defekte Stück französischer Automobilbaukunst einzuschleppen. Ziel: der Haus & Hofschrauber. Jener war leider nicht mehr anwesend, wird sich also sicher morgen früh freuen eine weitere Aufgabe vor dem Garagentor stehen zu haben.

Nach der Nummer mit Muttis Kraftfahrzeug ging es dann aber doch an eine nette Crosstrainingeinheit. Gut eingepackt stand ich bei 0c° und Dunkelheit auf der Burgterrasse und legte entspannt los. Der in den letzten Tage gut stehende Wind, gerade aus den kalten Richtungen wie Nord oder Ost, war gar nicht mehr vorhanden. Und so konnte ich dann diese Trainingseinheit auch gut runterspulen.

Die Outdoorgeschichte/ 11.01.2019 wo ich das Erlebte niedergetippt und im Nebenblog platziert hatte kann man eben dort <klick> nachlesen. Würde hier wider zuviel Platz wegnehmen. Viel Spaß beim lesen.

Biketouren: und so kam der Freitag. Der startet erstmal mit dem Aufstehen nach dem Wecker. Denn der Autobastelschrauber mußte kontaktiert werden. Nach dem Part wurde noch ein Rämchen bleifreies Bier eingeholt und noch ein schnelles Sandwich gemacht.
Dann juckte es zu sehr und ich mußte ausrücken. Also sattelte ich das Volotec, schmiss die Bordküche in meinen alten Ortlieb Packsack und den steckte ich in meinen alten Macpack Ultramarathon Rucksack. Im Grunde war es also ein Radausflug der ganz alten drei. Ich als Lenker mit über fünfzig auch schon angeschlagen, das ebenso ausgelutschte Volotec und dann noch die Kombi Rucksack & Packsack. Die beiden sind auch nicht mehr ganz frisch.

So eine richtigen Plan woher hatte ich jetzt nicht. Der erste Anlaufpunkt war halt der Autoschrauber des Vertrauens, mal horchen was oder besser ob sich überhaupt was ergeben hatte. Leider nicht, der Tag war und ist für ihn gut gebucht. Nun gut, heiter weiter.

Bin dann wider Richtung Heimatwald abgebogen und hab einfach mal laufen lassen. Nach und nach spielten sich fahrbare Strecken abschnittweise in meinem Hirnnavi hoch und konnte so Strecke machen. Aber immer schön alles im total relaxeden Modus. Das Volotec gibt ja eh nicht soviel her und groß Bock auf pumpen hatte ich auch nicht. Zumal so mit Rucksack hinten druff kommt man bei besserer Aktivität doch zu sehr ans schwitzen. Nicht mein Plan.

Zunächst ging’s durch´n Heimatwald, schauen ob man immer noch da herfahren kann, wo letztes Jahr noch die fetten Bäume lagen. Das war dann leider nicht so, denn inzwischen hat man zwar die große Baumsperre beseitigt, aber es liegt schon wider ein neu umgestürzter Baum quer. Natürlich ein richtiger Klopper.

Fußvolk hatte zwar inzwischen eine Umgehung getrampelt. Da dort der Boden aber eh schon megafeucht ist und es auch eine aus jenem Erdreich bestehende kleinere Rampe hochging, war für mich schieben angesagt.

Als nächste hatte ich eine Verbindung im Kopf wo es durch einen ehemaligen Flakwald geht. Ja Flakwald, weil man dort im WWII versucht hatte Deutschland an der Heimatfront gegen Luftangriffe zu verteidigen. Natürlich sieht man davon heute nix mehr, ist aber reizvoll da auf den Spazierwegen her zu fahren.

So kam ich zu den Lippeauen, wo ich dann noch am Lippe- Wehr Track nach dem Rechten schaute. Wenn wir hier bald nicht eine geschieten Winter bekommen, dann wird dieser Lippe- Wehr Track ab dem Frühling komplett zu wuchern. Denn noch jetzt ist dort satt Grünzeug.

Nächstes Ziel war die Erkundung eines zumindest auf Kartenmaterial potentiell existierenden, aber mir bisher noch nicht bekannten Strecke entlang der Lippe.
Quasi südwestlich unterhalb von Werne. Ich also rein in die Zufahrt, kurz innegehalten und frisch gemacht, dann los. Leider haben wider irgendwelche Deppen dort wild Müll abgelagert. Und ebenso leider, nach nur ein paar hundert Metern geht’s nicht mehr weiter. Links hat man einen Hochstand im Blickfeld, geradeaus nur Grünzeug und alte Zäune. Passieren unmöglich. Schade, denn auf den Karten sah das schon lecker aus. Ich drehte wider um und blieb erstmal über die Weiterfahrt sinnierend an der Zufahrt stehen.

Schnell wurde der Entschluss gefasst, sich wider in Richtung Lieblingsaussichtsturm zu begeben. Kann man ja ma´ machen – und go ! Dieses Etappenziel erreichte mit einem weiteren Schwenker über die Hundehalde. War wenig Betrieb dort, lief also gut. Oberhalb der Lippe bin ich dann wider in Richtung Westen und somit Etappenziel eingebogen. Unten an der Lippe entdeckte ich einen alten Kahn der da wohl brach lag. Aus der Ferne betrachtet sah das mit der Farbe noch gar manierlich aus. Ich fragte mich, wie kommt so ein Kahn da hin und was macht er da ? Vielleicht mal so für demnächst schauen gehen ?

Am Lieblingsaussichtsturm angekommen deponierte ich das Volotec unten in der „Garage“ und tigerte mit geschultertem Rucksack ins Obergeschoss. Ein kurzer Gruß zu weiteren Besuchern, die dann aber recht fix das Feld räumten. Hatte ich gestört ? Kann ich ja so nicht wissen. Ich schaute mich kurz um und beschloss dann mir eine Tasse warme Brühe zu machen.
Praktisch das mein guter oller Macpack Ultramarathon ein herausnehmbares Rückenpolster hat. Darauf kann man schön sitzen und bekommt keinen kühlen Bobbes. Die Bordküche wurde eingerichtet, der Spiritus vorgewärmt und dann Wasser heiß gemacht. Leider hatte ich immer noch keinen Deckel für meine frische Tasse ( das Problem löste ich aber dann zu Hause in der Fitness-Garage ). So hockte ich dann eben dort, nippte am Heißgetränk und ließ die Zeit einfach so vergehen. Wobei ich sagen muß, im Obergeschoss vom Lieblingsaussichtsturm war es schon etwas zugiger. Also brach ich bald wider auf.

Der Rest der Rückrunde führte quer über die Ökostation, dann rüber zum Channel und ab dort mit einer Brise im Rücken gen Hematclaim. Dabei wurde noch ein kleiner Track am Channel-Rand gefahren. Die Auffahrt war aber derart glitschig, das wider absteigen und schieben angesagt war. Erstaunlicherweise fand ich dort recht eindeutige Breitreifengrobstollenspuren. Sind wohl noch ein paar MTB Freude unterwegs dort. Hufspuren vom Reitervolk waren aber auch zu sehen. Dann war aber auch genug und so trudelte ich, mit einziehender Dunkelheit, durch das Burgtor hindurch. Noch etwas klar-Schiff machen, dann ab in die Dusche.

Ja passte soweit, hatte irgendwie Spaß dabei und konnte mich ein wenig bewegen. Soll ja gut sein. Und wie immer als Anhang, die Strecke auf Strava gebannt und das Fotoalbum zum heutigen Tag.