Archive for the ‘Outdoor’ Category

37.622km/ 28.06.2020

Juni 28, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: ja war doch schön, erfolgreich und nett. Das Wetter am heutigen Sonntag war deutlich angenehmer als gestern und bewegte sich in einem Rahmen den ich mal so abstecken würde, daß man auch mit weniger als einem Liter Wasser bei gemäßigter Fortbewegung in einer Stunde auskommen konnte.

Und so hab ich dann heute nach dem Espresso-Frühstück ein paar Brockens an´s CAADX gedengelt, mir noch ein paar radfahrtechnische Klamottens übergestreift und bin dann ma´los. Meine persönliche Zielvorgabe war, eine potentiellen Streckenverlauf via Channel, Aussichtshütte am Winkel dann von Lippborg rüber ach Beckum zu erkunden. Kartenmaterial gab mir leider nur ein vage Anhaltspunkte, sollte aber für mi reichen.

Hatte ich noch vor der Abfahrt nach dem Reifendruck geschaut und ein eher mageren Füllmenge festgestellt…
…so war mir das dann schnell auch wieder zu prall. 4,5bar auf dem Hinterreifen und etwas mehr als 4bar vorne ließ die Sache dann doch etwas zu rumpelig werden. Ich hielt kurz hinter dem Dorfkern an, holte die TurboMorph aus der Rahmentasche und korrigierte das. Die nur 3,5bar bzw. knapp ü. 3bar vorne lagen mir deutlich besser. Was ich mich jetzt frage, man könnte den Reifen auf maximal 6bar bringen. So jedenfalls laut Continental als Hersteller. Aber wie fährt sich das dann? Da merkst du ja jeden Pfennig auf dem Weg.

Kurz hinter dem Dorfzentrum gibt’s ja immer noch die Radrouten-Umleitung. Da bin ich dann her und sah mich plötzlich neontragenden Laufgruppen, wahlweise mit Stöcken oder ohne ausgesetzt!

Ab da ging es dann erstmal geschmeidig bis zum Ende, dann rechts raus, über das eine kleine Dorf gefahren und schon stand ich an der beliebten Lippeaussichtshütte Im Winkel. Hier war für mich dann die erste Pause angesagt. Eine Birne und eine Banane brachten vorsorglich Brennstoff in meinen Laib, Wasser ergänzte das Futter…

frühstück_ergebnis.jpg

(restliches Bild & Filmmaterial ist wie immer im –> Klickalbum )

…und ich rollte wieder los. In Lippborg wurde dann das Handynavi erstmalig gezückt. Ich kundschaftete eine Route aus und fuhr dann los. Natürlich mußte ich bis zum Zielgebiet dem Stockumer Holz noch das eine oder andere mal nachschauen, aber so im groben passte das.

An der Zufahrt zum Stockumer Holz steht eine Eins-A Kapelle. Super gepflegt, als mehr als die sonst üblich gepflegten Kapellen, zwei Sitzbänke im inneren, welche sogar so breit sind, das man darauf liegen (schlafen) könnte und Sitzkissen sind auch vorhanden. Wunderbar.

Das Waldgebiet selbst ist natürlich auch sehr schön. Dem Hauptweg folgend (ob es noch einen weiteren „offiziellen“ Weg gibt bezweifle ich) kann man zumindest etwas die schon wellige Landschaft erahnen. Wäre mal reizvoll da was mehr zu erkunden. Eine weitere, aber eben nicht ganz so offizielle Zufahrt hatte ich am südlichen Rand entdeckt.

Der Hauptweg führt jedenfalls gerade durch, also mehr oder weniger und man landet dann an einer quer verlaufenden Wegführung. Dort waren dann von mir ein einheimischen Pärchen ob der weiteren Wegführung befragt. Man gab freiwillig Auskunft und siehe da, schon an der nächsten Ecke stand auch auch schon wider ein Radroutenhinweisschild. Passte also. Es gab eine nette Steigung, kleines Kettenblatt und Berggang war angesagt und oben angekommen hatte ich das Ziel schon vor Augen. Leider ging es  bis dahin erstmal bergab, dann aber auch auf den Bergkamm wider hoch. Auch hier war etwas mehr Strampelarbeit angesagt.

Ich fand das jetzt aber nicht ganz so wild, klar die eine Biegung mitten in der Steigung auf dem Wanderweg war schon so fordernd, daß ich aus dem Sattel bin, dafür wurde ich aber mit Ausblick belohnt. Am Höxturm dann angekommen hab ich aber nur eine kleine Fotorunde gemacht…

turm_ergebnis.jpg

…bevor ich mich auf die Rückrunde begab. Die sollte auf der Werseradroute stattfinden, wobei ich zuvor die passende Querung gefunden, die der Kollege aus´m Dorf bei meiner letzten Tour hierhin, nicht ganz so zielsicher traf. Ich weiß jetzt aber wo die Abzweigung ist. Und so landete ich hinter Beckum dann auf den Werseradroute, also alles bekanntes Terrain durfte es dann auch mal wider ein wenig…

Outdoor: …sein. An einer netten Hütte, leider aber immer noch offiziell gesperrt weil man dort schon vor einiger Zeit eine etwas wildere Party feierte, hab ich mir dann ein kleines Döschen

Ich hab mich natürlich ordentlich verhalten, meinen aber auch anderen Müll bei Seite geschafft und mich auffällig unauffällig verhalten.  Dabei dachte ich schon das man ja ma´ein paar Maße nehmen könnte, die passenden Bettchen einholen und dann mit dem Akkschrauber anrücken könnte um das Demolierte wider zu richten.
Nach der kleinen Stärkung ging es noch etwas quer ab durch den Wald, denn Gegenwind ist nicht wirklich mein Ding. Dabei fand ich dann einen Waldweg wider, den mir mal eine MTB-Kolleging gezeigt hatte. Gehört wohl zu ihrer Hausrunde. Kurz hinter dem Wald ging es wider über offenes Land.

Mit dem Passieren des Ortseingangs blickte ich kurz auf die Uhr (Espresso nie zu spät trinken, wenn es früher ins Bettchen gehen soll) und plötzlich hatte ich nur noch ein Ziel vor Augen. Die Kaffeerösterei Bebuna wo dann ein Espresso verkostet werden wollte, zwar nur ein kleiner schneller…

…aber es gab dann doch einen Doppelten. Danach ging es dann aber gut gestimmt gen Burg.

Ach ja, für die Statistiker unter uns, mit der heutigen Tour stehen für den Monat Juni bereits 947 Kilometer auf der Uhr. Bis zu den monatlich verbleibenden 1.000 Kilometer wären es also nur noch läppische 53 Kilometer. Da ich aber in einer ganz regulären Fünftagewoche schon ohne große Extras 200 Kilometer zusammen fahren, werde ich also auch die restlichen beiden Tage des Juli mit über 1.000km/ Monat abschließen.

„Leider“ muß ich aber diese Woche mal wider vom Job her ein der spätesten Jobrunden fahren, bedeutet konkret Einstempeln wo gegen neun. Da ich aber eh früh wach sein werde, wird’s also an dem einen oder anderen Tag auch noch verlängerte Jobanfahrten mit dem Rad geben. Da werden dann also die zusätzliche Kilometer in den zwei Tagen zusammen kommen, die man so braucht.
Insgeheim frag ich mich jetzt aber schon, was hab ich denn in diesem Monat eigentlich so viel gefahren? Ich weiß es schon gar nicht mehr richtig.

Sport & Alltag: wie war das doch? Nach der Tour ist vor…
…dem Training. Wieder auf der Burg angekommen, alles verräumt und gesäubert begab ich mich auf der Burgterrasse an meine frische Trainingskreation.

Wunderbar bei dem Wetter. Bei knapp 25c°, die einem nach dem gestrigen Tag schon fast als zu frisch vorkommen, schön seine Übungen machen, während die Vöglein ringsrum ihr Unwesen treiben.

37.355km/ 21.06.2020

Juni 21, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: der heutige Sonntag verlief anders als gedacht. Man war sehr früh wach, um genau zu sagen um sechs!

Eigentlich dachte ich, ich schau mal ob ich eine kleine Erkundungstour mache um von Lippborg nach Beckum zu kommen. Doch die Liebste schlug für heute eine Radausfahrt vor.

„Erschwerend“ kam hinzu, daß wir gestern Abend auf dem Weg zum Essen an einer Café-Rösterei vorbei gelaufen sind. Der Parkplatz war direkt gegenüber, fatal. Ja und so schlug ich jene Gastronomie als Ziel vor. Dann mal wacker los, aber in einem gaaaanz entspannten Tempo.

Auf der Hinfahrt wurde der eine oder andere Fotostop gemacht, wohl auch wegen des eher sehr warmen Wetters. Doch mit dem eher gemäßigtem Tempo kam auch mein Kreislauf nicht wirklich in Schwung. Einen kleinen Erkundungsabstecher haben wir gemacht. Da werd ich aber nochmal solo vorbei fahren und dann auch mit geeigneteren Reifen.
Der neue Lippedamm/ Erlebnissraum Lippeauen hat schon gut Form angenommen. Ich kenne jetzt die Pläne nicht, denke aber das es noch eine Zeit lang dauern wird, bis alles fertig ist. Ob man dann eine Auenlandschaft so erleben will, sei dahin gestellt? Es ist halt so, daß man Stadtmenschen eine Freifläche schafft wie sie heute vielerorts üblich ist. Dort kann man dann nett sitzen und verweilen. Die Lippe als solches, also als Naturlandschaft wird man dort aber so nicht erleben können. Ich denke aber trotzdem: besser als auf der Bude rumhängen.
Bleibt nur zu hoffen, daß es nicht wieder so ein Freizeitpartymüllplatz wird. Man wird sehen.

Und dann endlich am Tagesziel angekommen, die Kaffeerösterei Bebuna hatte schon geöffnet. Meine Rettung, denn dadurch das ich schon so früh wach war, mußte der Koffeinspiegel dringest wieder gerichtet werden.

Kurz orientiert und sich informiert und dann für mich erstmal einen fast einfachen Klassiker bestellt, eine  Espresso Macchiato doppio. Die holde Burgdame orderte einen Cappuccino Frappe. Kannte ich so bisher auch noch nicht.

Aber man gab gerne Auskunft und schon kurze Zeit später stand die freundliche Bedienung, diesmal der Barrista & Chef des Hauses wider am Tisch und servierte. Den Cappuccino Frappe servierte er doppelt weil: „sich einer nicht lohnen würde zu zubereiten.“ Fand ich mal wider klasse, so blieb auch ws für mich zum probieren über.

Ja und was soll ich sagen? Zu bemerken ist, es gibt keinen Zucker bei Bebuna. Milch sei machbar, zumal an den klassischen Mischgetränken, aber auch so eher in geringer Dosis. Das Motto ist, die Geschmacksreinheit der Getränke nicht zu sehr zu verwässern oder zu verfälschen. Ich ließ mich darauf ein und war extremste angenehm überrascht…

…wie zart-cremt der Espresso Macchiato doppio zunächst über die Lippen, dann an der Zunge entlang und dann am Gaumen runter floss. Was für ein Geschmack! Zucker war überhaupt nicht nötig, denn es war nicht mal eine Spur an Bitterkeit, wie man sie ja von den ganz übel-billigen Espresso her kennt vorhanden.

 

Ich behaupte mal, bei Bebuna war ich nicht das letzte mal.

 

Nach einen schönen Aufenthalt und wieder gut gestärkt ging es dann auf die Heimfahrt. Jetzt machte sich die fortgeschrittene Stunde bemerkbar, denn deutlich mehr Leute auf dem Fahrrad waren unterwegs. Da haben wir also nix verkehrt gemacht.

Sport & Alltag: nachdem wir dann wider angekommen waren, erholte ich mich kurz-lang und legte dann noch meine neue Komposition aus bekannten Übungen für diesen Tag ab. Mal wider was für den Rücken machen und nicht vergessen…
…auch für die Beweglichkeit. Das fand dann schön mit Sonnensegel über der Terrasse aufgespannt auf jener statt. Später, da gerade das Nähzeug unten war, begab ich mich noch an eine Feinschliffaufgabe.

Outdoor: ich glaube ich hatte schon mal erwähnt, daß ich und das Nähen nie echte Freunde werden. Egal, heute hatte ich das Zeitfenster X und so begab ich mich also an jene Aufgabe.
Ziel war ein paar Schnüre, um genau zu sein derer viere direkt an die Tunnelausgänge der Therm-A-Rest Slacker Hammock Warmer zu nähen. Der Grund wiederum zu diesem Akt, mit diesen vier Bändsel sollte sich der Warmer verrutschsicher an die seitlichen Abspannschlaufen mittels Knoten fixieren lassen.

Nicht schön, aber dafür selten. *grins* Alder war das ein Kampf! Ich hab jetzt nicht auf den Wecker geschaut, aber es hat bestimmt eine Stunde gedauert. Die gute Nachricht ist, es funktioniert und das ist die Hauptsache. Hat sich die Mühe also doch gelohnt.
An der Stelle meine Hochachtung an all die do-it-yourself Nähkünstler.

Und damit, Beziehungsweise mit dem tippen dieser Zeilen neigt sich der Tag dem Ende entgegen. Noch ein wenig in der Hängematte entspannen und dann sich auf den morgigen Tag freuen. Es geht wider sehr früh raus zum Job und dort wartet für diese Woche eine leckere Runde auf mich.

Test/ Newsticker: gestern hatte ich mich mit der neuen Rahmentasche befasst. Der Artikel dazu, mit noch ein wenig anderem Textinhalt, habe ich auf dem Nebenblog in einem Artikel platziert.

Und weil wir ja eh unterwegs waren, hatte ich dann heute diese Trinkschlauchlösung ausprobiert. Resume: kann man vergessen, ist von der Handhabung her nicht wirklich gut zu gebrauchen und auch die Platzierung der 1l Flasche lässt zu wünschen übrig.

06:51Uhr/ 08.06.2020

Juni 8, 2020

Bikealltag/ Morgengruß/ Outdoor: ich muß heute später „ran“ also durfte es noch eine zwei Runde im Traumland sein. Aber jetzt so um 06:30Uhr ist der Drops mit dem Schlafen gelutscht. Jetzt werd ich mich erstmal dem morgendlichen Ritual widmen und dann doch zum Job gondeln. Versteht sich von selbst das diese Jobanfahrt dann auch mal wider in länger sein darf. Dabei muß ich noch Brot kaufen.

Der gestrige Tag wurde, wie sollte es auch anders sein, draußen verbracht. Nachdem ich vor knapp zwei Wochen nochmal eine Rasenfläche aufgepeppt hatte, war jene nun soweit. Der Rasenmäher wurde erstmalig drüber gefahren und alles wider auf Kante gebracht.
Und wie man sich das ja so denken kann, wurde anschließend die Hängematte aufgegangen. Hier hatte ich noch ein kleines gedankliches Spiel im Hinterkopf. Nachdem ich ja neulich zwei zusätzliche Zeltstangen einfacher Machart eingeholt hatte, wollte ich nun noch die Seite die zur Fitness-Garage zugewandt ist „aufstellen“.

Einen Abspannpunkt fand ich dann auch an der Fitnessgarage selbst und in einer hinteren Ecke fand ich noch zwei Zeltstangen. Jene konnten für die letzte Fingerübung genutzt werden. Sie wollte zwar so nicht miteinander kooperieren, aber mit etwas Bastelarbeit war das dann zu machen.

So wird die ganze Sache schön lichte und offener und selbst einen leichten Schauer sollte das abhalten. Nach diesen Tätigkeiten stand dann noch ein weiteres Stück am Rasen an.
Hier hab ich aber diesmal das ebenfalls erst neulich eingekaufte Vogelschutznetz auf einen Rahmen aus vier Dachlattenresten getackert. Denn das abspannen des Netzes auf der Wiese empfand ich als sehr suboptimal und nervig. Zumal wenn man nochmal dran müßte wäre das nur schwer zu machen. So kann man den ganzen Rahmen einfach aufstellen und gut ist. Der Rahmen selbst steht übrigens auf vier langen Holzschrauben auf dem Rasen. So kann halt der darunter befindliche Rasen gut bleiben.

Ja und so hab ich halte den ganzen Tag verbracht. Dabei fiel noch etwas Training ab, eine kleinen Espresso hab ich mir auch noch gebrutzelt und das CAADX wurde mit einer ollen Zahnbürste und einem Pinseln vom groben Dreck befreit. War also ein eher entspannter Tag.

Habt einen guten Wochenstart, die Woche ist ja kurz und bleibt gesund!

Bildschirmfoto 2020-06-07 um 07.48.29_ergebnis

Der Inspirator – Blick nach vorne/ 21.05.2020

Mai 22, 2020

Bike & Pack/ Outdoor: wenn man schon mal seien Blog und somit auch deren Entwürfe aufräumt, dann taucht er wider auf. Der mein Inspirator, der Titel ist mir gerade so eingefallen, alias Hochen Kleinhenz mit seinem Blog… 

MIT MEINEMFAHRRAD UND ICH

…hat mal wieder eine Bericht online gestellt. Mir ist also die Tage aufgefallen, daß ich an seiner Art zu schreiben und passend dazu Bilder ein zu stellen, mich zumindest indirekt  inspiriert hat. Ich mag diese Art halt. Wollt ich mal so sagen.

Bikealltag/ Rumgelaber/ Cyborg-R: ansonsten auch dieser Tag läuft mal wider so vor mich hin. Ich bin recht spät aufgestanden, also um acht habe gefrühstückt und bin dann recht früh raus. Klar draußen nett, also der aufgehenden Sonne noch entschlüpfend in den Schatten gehockt und dann nach und nach das Sonnensegel sowie die Hängematte aufgehängt. Das übliche also.

Aber ganz ehrlich gammelnd in der Cocoon, so nach fast vier Wochen out-of-order wegen Rücken, kann ma(n)n selbst der netten Aussicht…

… nicht mehr viel abgewinnen. Es ist dem Feiertag geschuldet verhältnismäßig ruhig hier, die Buchenhecke im satten Grün und die Vöglein zwischern. Ich surfe im I-Net, lege das Mobil auf die Seite und schließe für einen langen Moment die Augen. Man genießt den Augenblick, hat aber auch die Hoffnung eventuell noch auf ein Nickerchen. Aber die Zeit vergeht einfach nicht.
Wunderbar für jeden der was zu tun hat oder mal eine kurze Auszeit bräuchte. Aber dieses rumgammeln… .

Einblick in den üblichen Tagesablauf? Aufstehen wenn man lange geschlafen hat, also spätestens um 08:00Uhr.

Das Espresso-Frühstück mit Tageszeitung, so denn vorhanden, etwa eine Stunde. Dann mobil werden, weil ja langes Sitzen nicht gut ist, als raus in den Burggarten/ Burgterrasse. Jetzt stehen mir grob geschätzt 20qm Auslauf zur Verfügung. Wenn es gut läuft, schaue ich auch mal am Gehweg, Grünstreifen oder ums Haus rum nach dem Rechten. Man sammelt einzelne kleine Äste auf oder Müll der anderen Leuten ausversehen runter gefallen ist.

Kurze Zeit später wird die Hängematte startklar gemacht. Entweder erst Hängematte einnehmen, oder noch eine Zeit lang auf der Terrasse sitzen.
So ab 10:00 Uhr könnte ein Art Frühstück fällig sein. Jenes aber auch nur, wenn sowas wie Hunger vorliegt.

Im weiteren Verlauf des Vormittags dümpel ich zwischen Terrasse und Hängematte rum. Hin und wieder fällt einem noch was ein, was man machen könnte. Dazu zählt dann auch der Zeitverteib sich eine Espresso zu kochen. Dann mit dem Canway Holzvergaser, Holz und Birkenrinde als Zunder sowie dem Zündstahl. Also ganz old-school Feuer machen.

An dem Punkt fällt mir ein, ich könnte das ja auch mal mit einem Feuerbogen probieren. Zeit genug hätte ich ja.

Irgendwann geht’s auf dem Mittag zu. Ich räume dann ganz gerne die Spülmaschine ein oder aus, je nachdem wer im Hause sonst noch was macht. Staubsaugen geht auch.

Nach dem Mittagessen kann auch Espresso gemacht werden, wenn der nicht schon am Vormittag gemacht wurde. Mehr als zwei am Tag lassen einen am Abend nicht mehr wirklich müde sein. Ich verbringen den restlichen Tag wider im Burggraten in wechselnde Positionen mit ebenso wechselnden Tätigkeiten. Also was man so Tätigkeiten nennen kann.

Irgendwann wird es Abend, jetzt wird die Luft dünn. Eine der ersten Kernfragen, muß man überhaupt noch was essen? Denn eigentlich dürfte man kaum Hunger haben, man hat ja nix gemacht. Wenn die Frage geklärt ist, also ob nicht oder ob und dann was, nächste Frage. Duschen oder nicht? Man kommt ja nicht wirklich den Tag über ins schwitzen.
Gründlich frisch machen reicht also hin und wider.Doch beim Duschen vergeht mehr Zeit. Abwägen.

Der Rest vom Abend wird entweder mit dem Vervollständigen diverse Blogartikel und deren eventueller Veröffentlichung gefüllt, sowie YT gucken. Dabei hoffen das man irgendwann sowas wie müde wird und in die Federn klettern kann. Es zieht sich halt.

Rumgelaber/ 16.05.2020

Mai 16, 2020

Bikealltag/ Rumgelaber: gut die Welt dreht sich weiter, auch wenn nicht wirklich viel passieren wird. Am heutigen Vormittag ab zur Post die Arbeitsunfähig für die Krankenkasse auf den Weg bringen, dann zu Hause soweit es ging klar Schiff machen und dann das Tageshighlight vorbereiten.

Die Cocoon Hängematte dieses mal am alternativen Hängeplatz aufhängen. Da wird’s dann nachher rein gehen. Nach dem Mittagessen wird wider Espressokochen anliegen, das Brennholz in Massen vorhanden muß ja weg.

In den letzten Tagen hatte ich mal wider in der Fitness-Garage etwas aufgeräumt und dort viel mir eine Auswahl an Werkzeugkoffern in die Hand. Alle Fundstücke hab ich dann im Radforum mit Bildern und Text in sakuras Fundgrube eingestellt und eigentlich nicht damit gerechnet das sich das einer zieht. Doch weit gefehlt. Recht fix hatte ich einen Liebhaber der die Sachen wohl gerne und dann auch noch komplett haben wolle!
Damit rechnet man ja nun nicht, immerhin in einem Radforum Werkzeuge an zu bieten die eher was in Richtung Maschinenbau sind. Beim Versand schlug er vor, mir die Summe zu überweisen und eine gleiche Summe für einen wohltätigen Zweck zu spenden. Nein, ursprünglich schlug er vor, den Wert des Versandes zu spenden. Ich überleg mir das nochmal. Ich kenn den guten Mann nicht, spendet er wirklich? Man kann das ja so nie sagen. Vielleicht wäre es eine Sicherheit für mich, das er nicht das Werkzeug komplett für Nüsse abzieht? Glaube ich aber eher nicht. Wir werden sehen.

Bike & Pack/ Outdoor: ja und nach meiner letzten Bikepacking 1.3.4 & Co. Aktion bin ich zwar wieder gekommen, aber so richtig glücklich bin ich damit immer noch nicht. Ich komm jetzt nicht ganz drauf, aber irgendwo hatte ich es schon erwähnt. Neben dem Low-budget-Plan alle so zu lassen wie es jetzt ist und erstmal zu schauen wie das funktioniert…
…könnten auch die Lenkertaschen aus dem Hause Topeak zum Zuge kommen. Hierzu gibt es im Radforum einen user der jene hat und auf meine Nachfrage hin nochmal Bilder eingestellt hat und mit dem Zölligen dran war. Rein von den Infos die ich nun habe, könnten diese Taschen meine Zwecke erfüllen. Dumm ist, da würde wider ein Haufen Holz rein fließen. Einfach mal sacken lassen, denn dadurch das ich ja fast nicht raus komme, geb ich auch eigentlich kaum Geld aus. So ist vom letzten Monat noch ein gutes Polster über.

Newsticker: ich erwähnte es ja schon, auch wenn hier erstmal Gestern nix an Schrift aufgetaucht ist, so ganz untätig war ich nicht.

Die ursprüngliche Seite Hängematten Set-up auf dem Nebenblog wurde dem aktuellen Stand angepasst. Entsprechend wurde der Titel auf Hängematten Set-up 2020 umgemodelt. Gibt viel zu lesen und zu sehen, habe mich bemüht alles so gutes geht auch für Interessierte Nicht-Hänger zu erklären.

Der vorherige Inhalt landete derweil in einem normalen Artikel und wäre dann unter dem Titel Hängematten Start-Set-up 2019 zu lesen.

Ach ja und meine Kleine Outdoor Ausrüstungsliste hatte ich dann auch neu strukturiert. Dort stand ja mehr oder weniger alles der Reihenfolge nach. Das hab ich jetzt etwas anders aufgebaut.

Rumgelaber 14. & 13.05.2020

Mai 14, 2020

Bikealltag/ Rumgelaber/ Cyborg-R: es zieht sich auch am Mittwoch wie Kaugummi das einem an den Hacken klebt. Elendig, wo ich eigentlich sagen kann, auch dieser Tag ist nicht der schlechteste.

Ein wenig raus bin ich gekommen weil ich meine jüngste Tochter zur Schule gebracht habe. Da ich ja eh weit lange vor der Burgdame wach bin, hab ich diesen Job übernommen. Dann gab‘ s zum Frühstück Fleischwurst-Brötchen, frisch eingeholt und der Tag konnte kommen.

Gut war, das Wetter am Vormittag war eher sonnig, also ab in den Burggarten. Dort wieder ein paar zu bewältigende Handgriff, immer ein Päuschen zwischendurch, dann war das späte Mittagmahl angesagt. Der Tag war für mich danach auch formal zu Ende. Klar, was sollte auch groß kommen?

Ich habe dann beim Doc angerufen: „ja der Bericht vom MRT liegt inzwischen vor, aber mal mal vorbei kommen, sei nicht möglich. Und sowieso sinnlos, weil ja auch Physiotherapie nur für Notfälle gäbe“, so wurde mir das am Fernsprechgerät vermittelt.

Unmöglich dachte ich und habe dann bei der Physiotherapie angerufen. Dort wurde dann ganz klar gesagt, daß die Therapien ganz normal weiter laufen. Wusste ich’s doch! Schwamm drüber, der Zug ist also auch abgefahren. Blick nach vorne. Nur wo ist vorne?

Am Nachmittag hab ich wider eine ganze Zeit lang in der Hängematte zugebracht. Dabei ist mir leider aufgefallen, daß ein Leinenstopper an meinem Tarp relativ unwillig, oder gar nicht, seinem Dienst nachkommt.

Donnerstag: der Horizont tut sich auf, Blickrichtung auf den Freitag. Abifahrdienst erledigt, Brötchen geholt und aktuell das Tageshighlight Frühstück mit gekochtem Eichchen. Das ist so ein Tagespunkt den man einigermaßen ziehen kann. Mit dem Lesen der Tageszeitung schaff ich so mal locker eine Stunde. Der nächsten Tagesordnungspunkt wäre mal wieder Bikepacking. Ich hatte da so ein Bild im Kopf… .

Außerdem muß ich für einen brauchbaren Ersatz des Leinenstopper sorgen. Einer ist gestern seinem Dienst nicht mehr ganz so willig nachgekommen. Da werd ich Amazonas anschreiben, mal sehen was die da machen können. Vielleicht hat aber auch der örtliche Unterwegs Hamm entsprechende Lösungen in der Auslage?

15:30Uhr: bis hierhin war der Tag tatsächlich nicht ganz so übel. Ich war also draußen und hab wieder mal…

Bike & Pack/ Outdoor: …die Geschichte mit dem Packen der Lenkertasche durchgekaut. Ja ähnlich zäh wie das oben erwähnte Kaugummi. Zwar nicht zäh, aber so richtig weiter kommt man dann doch nicht.

Mein Bild im Kopf war eine Vision die da so aussah, daß ich den Schlafsack und den Poncholiner zusammen in den vordere 12l Packsack bekommen würde. Aber es war nur eine Vision.
Egal wie ich das anstellte oder welchen Kompressionsack ich nahm, es passte einfach nicht.

Zum Abschluss hab ich noch mal die vorläufige Kombi Yeti & Exped Packsack, Ortlieb Eigenpacksackhalter und die kleine Accessory Tasche anmontiert. Das ist zur Zeit der Standard.

Vielleicht sollte ich mir die Sachen von Topeak doch noch mal genauer anschauen? Also zumindest die für vorne am Lenker…

Ach ja, ich habe noch eine zweite Haltelasche…

….an den Poncholiner genäht.

Egal denn nach dieser Aktion habe ich Amazonas per Mail kontaktiert.

Die Geschichte dahinter. Ich also draußen und er Hängematte rückenentspannend liegende. Da es leicht anfing zu regnen, habe ich das Tarp von meinem Amazonas Traveller Set aufgespannt.

Zunächst klappte das gut, doch dann kam der Regen und mit dem Regen etwas mehr Wind. Die ganze Konstruktion hielt und war auch dicht, was mich ja zugebener Maßen immer wieder fasziniert, aber das Tarp schlug irgendwie los rum. Es flatterte, so kann man es auch beschreiben.
Zunächst dachte ich, daß es sich durch den Wind etwas gelöst hatte. Da es gerade so gemütlich war, kroch ich nicht raus und straffte nach. Doch nach einer Weile hatte ich eine Idee, also mußte ich raus.

Da bemerkte ich das offensichtlich ein Leinenspanner…

…seiner Arbeit nicht mehr ganz so nachkommen wollte, wie das werksseitig gedacht ist. Blöde Sache. Ich fummelte zunächst meine Idee, die dann aber doch nicht so gut war wie gedacht und schaute mir dann nochmals den Leinenspanner an. Da war nix zu machen.

Natürlich wurde gestern noch im Hängematten Forum nachgefragt, weil ich schon nach Ersatz gesucht hatte. Die Ergebnisse dort waren aber nicht ganz so. Als relativer Neuling sieht man bei der Menge der Auswahl oft nicht, was taugt aber auch vor allem, wie das funktioniert. Ist dann wie mit dem Wald und den vielen Bäumen.

Jedenfalls hab ich Amazonas angeschrieben und nach Rat bzw. gefragt, wo man denn Ersatz her bekomme würde? Und schon wenige Stunden später hatte ich eine Rückantwort.

Mailings: man entschuldigte sich ob des Fehlers und ließ mich aber auch wissen, daß Ersatz nicht möglich wäre. Jetzt kommt’s! Statt dessen fragte man nach der Farbe meines Amazon Set und erklärte, man würde mir kostenlos eines zusenden.

Ja wie jetzt? Nochmal ein komplettes Set aus Hängematte, Tarp und den Smartropes? „Meine Farbe ist grün“, ließ ich in der Rückantwort wisse. Jetzt lass ich mich mal überraschen. Weiter…

Der Anrufe bei Unterwegs Hamm war zwar auskunftsreich, aber leider hatten sie nichts passendes im Shop. Wir kamen überein, daß ich dann gleich direkt im Onlineshop bestelle. Ich hab mich dann für die MSR Leinenspanner entschieden, habe aber noch einen Feuerstahl mit in den virtuellen Warenkorb geworfen. Kann man immer gebrauchen. Ende der Outdoormeldungen. Was man nicht gebrauchen kann…

…hab ich dann in einer kleinen Aufräum- u. Neuordungsaktion aus der Fitness-Garage gezerrt. Die Sachen hab ich für Selbstabholer im Radforum eingestellt, mal sehe was passiert.
Wer also aus der Leserschaft Interesse oder Bedarf an Heavy Duty Werkzeug hat, der kann ja dem Radforum-Link <klick> folgen, sich dort informieren und dann hier über die Kommentarfunktion melden. Versand wäre natürlich auch möglich, würde aber was kosten. Da die Sachen aber wirklich heavy duty sind, also massiv schwer, käme eine Verschickung wohl zu teuer.

Oh, sehe gerade, es hat sich tatsächlich ein Liebhaber als Interessent gemedelt. Bin erstaunt.

Ich sehe gerade, sind schon einen Haufen Zeilen hier. Also nach dieser Aktion war Mittagessen wonach ich mir auf meinem Canway einen Espresso gekocht habe. Denn bei der Aufräumaktion kam ja auch eine Menge kleines Brennholz hervor. Und das muß ja wech.

Nach dem Espresso hab ich mich in die Hängematte begeben und tippe nun diese Zeilen hier zu ende.

 

Der Rücken entspannt, die Vögel zwischern in der Hecke, was will man mehr?

 

Gesund sein, fällt mir da spontan ein. Fokus auf den morgigen Tag mit dem Vormittagstermin beim „Lieblingsarzt“. *rümpf die Nase*

Mai Heimatkunde/ 36.834km/ 02.05.2020

Mai 2, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Erstbefahrungen/ Bike- & Biketouren Bilder: ich war ja schon die Tage neugierig und heute war es dann soweit. Die erste Grundvoraussetzung war, daß der Wetterfrosch für gestern eher kaum Regen ankündigte und wenn dann eher sehr spät. Das bewahrheitete sich nicht ganz, war aber deutlich positiver, als die Wettervorschau für den folgenden Tag.

Die Verlässlichkeit solcher Aussagen lass ich mal dahingestellt, aber ich wollte nicht riskieren, die eigentliche Heimaterkundungstour Termin mit gestern/ Samstag, daß das ins Wasser fällt. Also mal los!

Das Wetter war dann auch so wie ich mir das dachte. Am Anfang noch etwas zu warm, aber Kleidung ablegen und her gemäßigtes Tempo half. Dabei entdeckte ich wider eine neue Querung in Höhe des Flughafen. Da kamen Leute samt Hund quer über die Wise, also bin ich da auch mal her.

(Restbild- u. Filmmaterial wie immer im Album)

Der restliche Weg bot mir keine wesentlichen Neuerungen. Am Kreuzungspunkt kurz vor Ahlen hatte man an der Werseradroute Tisch und Bänke entfernt. Da wurde wohl auch zu oft Party gemacht. Sah ja auch immer wider mal entsprechend aus. Und so wird der Stadt wohl der Kragen geplatzt sein.

Ab dem Punkt war es aber wirklich kaum mehr als eine halbe Stunde bis ich das Zielgebiet erreichte. Direkt an der Zufahrt ein großes grünes Schild mit allen Infos…
…was man nicht darf. Hier die Kurzversion. Man darf das Schild lesen, sich an die Regeln alten und eigentlicher zu Fuß unterwegs sein und die Luft dabei einatmen. Lagern, was das auch immer ist oder wie genau sich das wider definiert, stand schon auf der Black List. Ist lagern schon wenn ich stehen bleibe und ein Bild mache, mir womöglich noch die Nase putze oder erst wenn ich über Wochen dort eine Unterkunft errichte? *lach*

Merkwürdig nur, daß am östlichen Zipfel des eine Sees eine Wise mit Mülleimer stand? Was machen die Mülleimer auf einer ansich verbotenen Liegewiese?

Ich drehte vorsichtig und intuitiv meine Runde. Echte Wegstrecken recht direkt oder unmittelbar an den beiden Seen gibt es nicht. Das sind mehr oder weniger nur Laufspuren. Das Gelände ist recht lehmhaltig und überall liegen Steine rum. Ich mag dieses Gelände ja sehr. Es erinnert ich immer irgendwie an Kroatien oder Fuerteventura. Das ist ja genau mein Ding.

Ich tastet mich also um die südliche Seite des einen Sees. Dabei kam ich eben an jene Liegewiese und startet einen Versuch ab dort wider in Richtung Westen zu kommen. Freundliche Eingeborene gaben mir Auskunft, doch dann standen wir gemeinsam am Flatterband. Das Ordnungsamt hatte wohl diesen Abschnitt gesperrt. Die Aussicht für den Weg dann 250 Euro zu zahlen verkniffen wir uns gemeinsam. Ich bin dann einfach wider zurück.

Zwischenzeitlich kam mal ein kleiner Schauer runter, das Licht spielte mit den Wolken, fantastisch.

Nachdem ich dann von der westlichen Seite aus am Hang entlang doch noch einen einigermaßen machbaren Weg gefunden hatte wurde auch oberhalb der blauen Lagune noch eine kurze Trink- u. Genusspause eingelegt. Ab da ging es dann wider gen Burg und auch wider die Werseradroute entlang. Ich gebe zu, an der Gabelung zu jener Strecke habe ich einen Moment innerlich gezögert. Man könnte doch ma´…

…doch ich bog wider auf den Hinweg ab. Kurz hinter Beckum fiel mir dann wider ein, woher ich eigentlich noch fahren wollte. Da gibt es eine Querverbindung von Beckum nach Lippborg. „Egal“, dachte ich, kann man ja nächstes mal machen. Vielleicht auch dann anders rum.
Jetzt machte sich auch ein leichter Appetit bemerkbar. Ich beschloss an der Route entlang zu rollen und eine der Hütten als Pausenpunkt zu nutzen. Doch daraus wurde nix.

Die schöne Hütte an der ich schon am Vormittag vorbei gefahren bin, war inzwischen abgesperrt. Schon auf der Anfahrt war mir aufgefallen, daß man dort wohl den 1. Mai gründlich gefeiert hatte. Es sah im Vorbeifahren echt wild aus. Becher und Flaschen flogen rum und natürlich auch Müll.
Man hatte das zumindest um die Hütte rum schon bereinigt, dann aber eben abgesperrt. Innen sah es aber noch recht gediegen aus. Leer Flaschen und Becher standen immer noch rum. Damit die leeren Plastikbecher nicht durch die Gegend fliegen würden, hab ich sie in den Müll geschmissen und bin dann doch weiter. Dreckspack!

(Man müßte wissen wer das war und dann die Herrschaften direkt am Folgetag, selbstredend wecken um acht, zur Aufräumaktion unter Aussicht animieren. Reparatur natürlich auch.)

Kurz nach dem Losfahren bemerkte ich, wie meine Finger eine wenig von der Aufräumaktion klebten. Bei einem kurzen Stop hab ich sie dann und er Werse gewaschen. Gut das sie direkt neben der Radroute her fliest.

Pause gab es dann erst hinter dem Kreuzungspunkt bei Ahlen an einem bekannten Aussichtsturm. Die Hängematte wurde aufgespannt, die kleine Dose Ravioli (über geblieben von der letzten großen Tour) wurde auf dem Esbit Brenner gestellt und warm gemacht, dabei sitzen in der Hängematte.

Ab da ging es dann wider kopfnavimäßig oberhalb des Gelände weiter. Hier boten sich wider bekannte Waldrouten an. Die einfache Losung, im Wald viele Bäume von daher weniger Wind. Klappte auch soweit. Denn der Gegenwind nervte mal wider. Hinzu kam noch ein kleiner Regenguss, jener aber nicht wirklich lange. Aprilwetter halt. *lach* Ach ja, natürlich fuhr ich wider über die neu entdeckte Querung, gönnte mir vorab noch einen Expeditionsharken am nahen Fließgewässer.

Natürlich habe ich dann zum Abschluss dem CAADX als treues Fahrgerät auch mal wider eine gründlichere Schlauchwäsche nebst ein paar bescheidener Handgriffe gegönnt. Ich wusste schon gar nicht mehr wie cool oder chic das CAADX ausschaut. Der ganze Kanalstaub…

Sport & Alltag: ja uns so mit diesen letzten Zeilen war dann heute auch erstmal länger auspennen angesagt. Frühstück in gemütlich sowieso. Dann wurde das umgesetzt, was eigentlich gestern angestanden hätte. Mein Crosstraining. Nach der nun Leiderauszeit mit dem gesundheitlichen Missgeschick muß man ja auch an der Baustelle wieder ran.

Das ich jetzt übermäßig motiviert war, kann man so nicht sagen. Vorsichtig wäre da so der Begriff, denn jetzt übermotiviert wider was verreißen wäre kein guter Plan. Überhaupt höre ich ja nach so einer Gesundheitsattacke etwas intensiver in den Laib und dann auch eben mit dem Training. Insgesamt kann ich aber sagen, auch wenn ich etwas an Leistung eingebüßt habe, was aber nicht ausbleibt. Es klappte noch recht passabel. Der Rest wird sich dann wider einspielen.
Und ob ich nun nur 3 x 18 Klimmzüge mache oder dann doch wider die 3 x 20 Stück, juckt mich erstmal herzlich wenig.

Nach dem Training dann geduscht und nach einer kurzen Pause auf ins Dorf gefahren. Kiste Wasser holen, Brot für die Schicht am Montag und zwei Boxen für die Fitness-Garage um dort dann ein wenig Krempel für…

Outdoor: … die Aktivitäten neben dem Radfahren unter zu bringen.

Jetzt werd ich mir erstmal eine kleinen Espresso gönnen und dann noch ein paar nette Handgriffe machen. Vielleicht später mit der Ältesten eine kleine Radrunde hier im nahen Claim. Also wenn das Wetter mitspielt.

Habt noch ein schönes Wochenende und bleibt gesund!

Morgengruß & Rumgelaber/ 08:03Uhr/ 30.04.2020

April 30, 2020

Morgengruß/ Rumgelaber: …es geht in den letzten Tag der Mobilisierung & Heilungsprozess. Schon gestern war ich mit dem Verlauf des Tages zufrieden, sieht man mal von der üblichen Langeweile und zwangsweisen Inaktivität ab. Oder, da hat man mal Zeit, kann aber so gut wie nix machen.
Etwas draußen im Burggarten sowie vor der Burg an der frischen Luft den Besen geschwungen und sich hauptsächlich an der Natur und deren Regenergüsse erfreut. Ich selbst hab ja so gut wie nx abbekommen, aber man sieht richtig wie es dem Grünwuchs gut tut. Unsere Buchenhecke sprießt, der Rasen wächst. Jener könnte dann am Wochenende mal wider einen Schnitt vertragen. Man wird sehen.

Derweil ist es sehr früh am Tag, aber was soll ich machen? Ma(n9n ist wach, also steht man auf. Beim Brötchengeber werd ich gegen Mittag Rückmeldung geben und wenn die Regenfront durch ist könnte eine erste Testradfahrt anstehen. Der nahe Claim sowie ein oder mehrere Haldenzeichen könnte da für den ersten Ansatz sorgen. Man wird sehen und hoffen, daß es mit dem Regen dann wirklich für ein Zeitfenster X wirklich gut ist. 806,xkm hab ich ja diesen Monat schon auf der Uhr, daß ich aber heute die 1.000km für diesen Monat voll mache ist wohl eher…
…ausgeschlossen. Macht aber nix, denn mit 4.276km in den gelaufenen vier Monaten hab ich immer noch ein gutes Puffer. Puffer wozu? Nur so als reines Zahlenspiel.

Der andere Nachteil ist ja auch wenn man soviel Zeit hat, es fallen einem soviel Dinge ein… . In der Fitness-Garage könnte man endlich die Organisation des Unterbringungsprozess diverser Lagerbestände angehen. Geht aber nicht, da diese umfangreicher ist und dazu auch erstmal Material zum Ausbau vorhanden sein müßte sowie eine gewisse Planung. In diesem Atemzug hätte ich aber auch ganz gerne die betroffene Ausbauecke irgendwie – isoliert – oder so. Dann könnte man aber zumindest das Dach mal isolieren. Ach ja, dann war da noch das Fenster als Idee. Und von innen könnte man dann noch alles Holz in chic weiß streichen. Farbe hätte ich sogar noch.

Doch erstmal alles weg wischen, sonst ufert das aus. Das ginge schon eher in die Richtung tiny House. *like*

Auf der andere Seite wäre da noch der Brunnen. Auch der nervt. Das Kunstoff als Wanne biegt sich durch, die Optik ist auch mehr als sperrig-langweilig und vor allem unpraktisch. Das Laub sammelt sich immer wider nett zwischen den großen Kieselsteinen und so richtig beruhigend ist der Wasserfluss auch nicht. Auch hierzu hab ich Ideen.

Und außerdem suche ich noch nach einem Plan für die Buchenhecke. Jene müßte neben dem Höhenschnitt, den ich aber aktuell wegen Brutzeit nicht machen kann, was passieren. Gerade an der Außenseite wird sie, trotz das ich sie jedes Jahr schmaler schneide, immer breiter. Elendig, denn wenn ich sie radikal schmaler schneiden würde, ist der Sichtschutz von außen erstmal hinüber. Sieht man mal von dem schönen Grün ab, wäre dies auch nicht so nett.
Ein paar Ideen hätte ich dazu, soll auf jeden Fall auch was pro Natur sein. Ist aber noch nicht zu ende gedacht und wäre auf jeden Fall, wie halt die Fitness-Garage auch wider Arbeit. Natürlich könnte ich auch…

Outdoor: …die neue Hängematte mal mehr testen. Aber daraus wird wohl heute nicht wirklich was. Außer ich würde die Hängematten-Tarp-Kombi testen. Hab ich ja auch noch nie gemachte, also bei echtem Regen. Hier würde ich dann die Hängematte mal mit dem Hammock Warmer kombinieren aber auch mit dem Poncho Liner.
Überhaupt frag ich mich ob und dann wie ich letzteren mal als Packstück ans Bike bekomme? Da steht aber auch die Frage an, bräuchte ich ihn wirklich? Denn maximal hab ich mir eine untere Temperaturgrenze von 5c°gesetzt. Und die ist schon gut tief. Ich behaupte also mal, selbst mit viel Wind und Luftfeuchtigkeit würde ich da nur draußen wo hängen, wenn ich überrascht würde.
Über diesen Weg könnte ich, vor allem mit der nun neuen Cocoon einen weiteren Packversuch an der Lenkerrolle angehen. Das wär so´n Punkt den man heute machen könnte. Eventuell vor oder nach der Radausfahrt?

Habt einen netten Tag und bleibt gesund!

Out of america/ Tor zum Sauerland/ 36.539km/ 18.04.2020

April 19, 2020

Bikealltag/ Urlaub/ The Cure – Forest/ Outdoor/ Biketouren/ Erstbefahrung/ Bike- & Biketouren Bilder: der Wettergott hatte doch keinen Regen für den frühen Nachmittag angedacht, was mich um ehrlich zu sein ein wenig überraschte, wurde der Alternativplan wider verworfen. Nachdem ich sehr früh wach war und dann auch aufgestanden bin, was um genau zu sagen um 06:00 Uhr war, in Ruhe das Espresso-Frühstück als auch etwas später ein paar Croissants vertilgte, wurde zum einem das virtuelle Kartenmaterial als auch die Druckausgabe nochmals kurz überflogen. Ziel war es, sich auf die Route zum Tor Ost zu begeben.

Back again/ wider da: der Megateller Nudeln sackt gerade der Schwerkraft folgend in die Magengend. Mir ist eben aufgefallen, es sollte gar nicht Tor Ost heißen sondern eher Tor Süd, oder nach besser Tor zum Sauerland. Egal, ein paar Randaten:

  • 5:24h gekurbelt, sprich Zeit in Bewegung
  • 90,4km Strecke
  • 653 Höhenmeter zu Teil echtes Geplacker
  • die Streckenkarte können registrieret User bei Strava Datenportal <klick> einsehen

Da darf schon die Frage aufkommen, wie behämmert muß man sein um sich das zu gönnen? Denn neben dem Megateller Nudeln Bolognese angebraten und gepimpt mit einem Schuss Sahne und Gaudakäse, ja irgendwo müssen die Kalorien ja wider herkommen, wird wohl heute auch noch zweites alkoholfreies Radler die Kehle runter laufen.
Ganz zu schweigen von der kompletten Stange weichen Nugat mit etwas super knusperigen drin, die auch dran glauben mußte. Vor dem Duschen.

So jetzt aber ma´ zum Bericht und ein paar Bilder. War dann doch nicht so einfach wie ich das dachte. Die Frag eist aber nur, hatte ich mir das so gedacht?

Erster Ansatzpunkt, hätte ich früher gewusst, daß die Regenfront wie noch am Vortag verkündet nicht so kommen sollte, dann wär ich früher los gekommen. Das hätte mein Zeitpuffer besser ausgestattet. Das ich nicht bis zum Möhnesee Turm kommen würde, war mir aber schon klar.
Mit dem Finger auf der Karte machte ich als optimistischen Punkt den Parkplatz am östlichen Ausgang in Arnsberg-Neheim aus. Jener liegt genau an der L 745 und wird wohl auch als ein Parkplatz für Wanderer gedacht sein. Insgesamt bin ich also auf Dunst mal los und wollte sehen, wie die Wegstrecken da so sind. Und das habe ich gesehen, aber vor allem gefühlt.

Die erste Fingerübung die nicht so klappte wie ich mir das dachte war, mein Kopfnavi konnte die Strecke von Bönen nach Lünern nicht so aufrufen. Irgendwie bin ich da an einem Punkt anders gefahren, als es sollte-hätte-können-sein. Das kosteten natürlich wider unnötig Zeit, weil ich dann doch das eine mal mehr in die Karte oder in die Navikrücke am Mobil gelinst hatte.
Irgendwann hatte ich es aber dann und passierte Lünern, wobei ich mir da auch noch einen kleinen Schnitzer leistet. Ich wollte halt einfach nicht diese blöde Straße hoch fahren. Sie ist recht schmal und für von oben kommende PKW stärker abschüssig. Man fährt also gerne etwas schneller. Aber ich kam an der Hellweg Radroute an und konnte dann etwas Strecke machen.

Die Zufahrt zur neuen Radrouteals Zuführung hoch in den Wald ab Büderich kannte ich ja schon, Ich konnte sie ja schon mal auskundschaften. Der Weg hoch bis zum Stadtwald Werl war auch kein großer Trick. Die ersten Steigungen kamen und ich dachte schon: „mensch was für ein Mist, warum tut man sich das an?“ Später hab ich dann über diese harmlosen Erhöhungen gelacht. „War da eben eine Bodenwelle?“

Überhaupt, da merkt man erstmal was für ein Flachlandradler man ist. Für die Passage rüber vom westlichen Teil des Stadtwald Werl rüber in den östlichen Teil, hatte ich mir eine Wanderweg ausgeschaut. Den galt es nun zu treffen. Doch Pustekuchen, egal was ich anstellte, ich landete nur in Sackgassen beziehungsweise auf einem Rodungsfeld. Da ging nix mehr.
Bin dann wider raus aus dem Wald und das dann doch kurze Stück über die Straße gefahren. Im östlichen Teil angekommen, brauchte es eine weitere Orientierungsphase. Ausschilderungen vom Rad- oder Wanderrouten? Fehlanzeige!

(Filme- und weiter Bilder wie immer im Album)

Für einen derartig beworbenen Wanderwald fand ich das echt schwach. Ich bin dann ein Stück den vermeintlichen Hauptweg gefolgt. Das stellte sich dann als die richtige wähl heraus, denn ich kam an jene Wanderhütte, die auch auf der Soester Börde  Karte war.
An der Stelle sei gesagt, diese Karte hatte mir eigentlich sehr gute Dienste geleistet. Eine Wanderhütte war nicht zu finden und laut Auskunft eines Eingeborenen so auch nicht vorhanden. Unendlich oft hab ich die Karte gezückt um an Weggabelungen oder Kreuzungen nach der Position zu schauen. Passt das alles noch oder sind wir schon im Nirgendwo?

Gut, an jener ersten Hütte wurde dann Banane und Birne gefuttert ein wenig die Beine hoch gelegt, die Area gecheckt und dann doch wider weiter geradelt. Als ich über die A 445 bin schwante mir übles. Da hinten wo die BAB den Rechtsknick macht, da sollte es eventuell hingehen. Ja soweit.

Nach den erweiterten ersten Eindrücken nach der Autobahn, wie wellig doch Landschaft so sein kann, kam dann recht schnell der Hammerteil. Vorab noch eine schnelle Abfahrt am Rande des Waltringen entlang. Ich mag so schnelle Abfahren gar nicht. Danach kam eine weitere Wegfindungsphase am Haus Füchten. Wenn man es nicht weiß, dann zieht man dran vorbei. Bis ich die Unterführung wider unter der A445 her gefunden hatte, dauerte es eine Weile.
So hab ich mal eben noch ein paar Meters Ruhrtalradweg gemacht. Oder: wider Zeit verloren.

Dann hatte ich es und fand den Zugang an den Füchtenbecken vorbei, doch dann fing das Disaster erst richtig an! Die Wegführung war alles andere als selbsterklärend. Ich landete zunächst auf einem Waldwirtschaftsweg der hier hoch nach Lüttringen geführt hätte. Hier mal ein Bild von meiner Aussicht…

7_ergebnis.jpg

…am Wiederwendepunkt. Wie das ja so mit Fotos ist, man kann die Steigung in der Ferne nur erahnen. Wenn man dann aber so da steht, fängt man an ernsthaft zu grübeln.
Für mich war aber klar, der Weg führt nicht in Richtung Süd und ist damit nicht richtig. Also wider kehrum und die andere Abzweigung genommen. Dort hatte ich zwar schon rein geschaut, bin dann aber doch anders gefahren. Warum wird mir schnell klar. Der Weg wird derartig schmal und zerfahren, daß man da nicht einfach so reinfährt, also ich mache das nicht so. Wanderweg halt.

Denn hinter jedem Busch oder Kehre kann es noch übler werden. Und da wo im Wald zu liegen, darauf hatte ich keinen Bock. Erschwerend kam hinzu, man sah keine Menschenseele. Man hätte ja mal fragen können, wäre sich aber zumindest sicher gewesen, daß es am anderen Ende weiter geht und das da sowas wie Zivilisation ist. *lach*

Ich habe es dann vorgezogen das Rad dort hoch zu schieben. Und das war stellenweise schon gut genug zu tun. An fahren war auch ob der Steigung gar nicht zu denken. Auf dem Rückweg hab ich dann ein paar Mountainbikes gesehen, die da runter gefahren sind. Merkwürdig, hoch ist da niemand gefahren? Warum bloß? Luschen halt.
Also, dieses Stück war schon echt mistig, entlohnte aber mit super Eindrücken vom Wald.

Irgendwann kam ich dann endlich oben an. Es tat sich ein breiter Hauptweg auf, ich stand an einer Wegkreuzung. Erneute Orientierungsphase und ich muß ehrlich sagen, eine Zeit lang konnte ich nur mutmaßen wo ich stecken würde. Die Informationen die das Kartenmaterial mit der Navikrücke in Kombination hergaben, waren nicht wirklich schlüssig für mich. Ich beschloss erstmal Luft zu holen und dann ein Stück in die Richtung zu rollen, wo es zur Burgruine gehen könnte. Jene hatte ich inzwischen, neben der Kapelle auf dem Fürstenberg als Ziel ausgemacht. Ziel in dem Sinne, daß es nur bis dorthin gehen würde und dann eben wider nach Hause.

Bis zu dieser Abzweigung in Richtung Süd rollte ich also gemütlich hin, dann war aber schlagartig klar, da fahr ich nicht runter.
Das runter wäre ja nicht das Problem gewesen, aber ich hätte den ganze Driss auch wider hoch fahren müssen. Und mit hochfahren hatte ich ja inzwischen schon das eine oder andere als Rückweg vor mir. Kurzzeitig beschloss ich Pause zu machen und auch eventuell was zu futtern. Ich fand zwar eine ruhige Ecke mit Baumstumpf zum sitzen, aber groß was gefuttert hatte ich dann doch nicht. Kein Hunger.

Ich begnügte mich mit der Wasserflasche und schaute abermals extrem konzentriert in die Karte. In einem lichten Augenblick machte ich jene Kreuzung als Zufahrt zur Kapelle aus, wo ich aus dem Wanderpfad hochkam. Mit dem Finger auf der Karte schien die Kapelle auch in brauchbarer Dimension erreichbar. Diese Erkenntnis konnte ich dann mit Infos eines jungen Pärchen, echte Menschen!, auf dem Hauptweg abgleichen und machte mich dann als auf zur Kapelle.

An dem Punkt war dann auch final klar, hier ist Schluss, es geht definitiv wider auf die Rückfahrt. Da sollte auf gleichem Weg gut zu finden sein und dann auch nicht mehr so viel Zeit fressen um zu navigieren. Hier mal ein Bild von dem besseren auch fahreben Teil des Wanderweg, den ich in einigen Abschnitten nur zu Fuß gemacht habe.

10 wanderweg_ergebnis.jpg

Tatsächlich sind hier Mountainbiker runter gefahren. Und auch nicht gerade langsam. Man darf mutmaßen, daß sie den Weg zumindest gut kennen. Ich habe mich aber auch bergab lieber runter getastet. Auf Plattfüße an irgendwelchen kleinen Nettigkeiten im Boden hatte ich so gar keine Lust.

Recht fix passierte ich das Haus Füchten um mich dann die zumindest gefühlte ellenlange Steigung, oder doch eher Rampen (max. 13,6%) nach Waltringen hoch und hindurch zu pellen. 33 Zahn Kettenblatt vorne und hinten auch auf dem 32er Ritzel. Schade das da Miche nicht eine Kassette mit etwas mehr Fleisch bietet. Aber es gab dann auf em Rückweg auch nette Entdeckungen.

11_ergebnis.jpg

Dumm war jetzt nur, so auf dem offenen Land kam die Sonne etwas mehr auf die Haut als mir lieb war. Es wurde doch arg warm. Und so hatte ich am Bergkamm oberhalb von Waltringen satte 24c° auf de Tacho stehen. Eine letzte große Pause, auch um sich mal fix eine klare Dose Ravioli in den Wanst zu drücken. Kaloriennachschub war angesagt.

Wollte ich eigentlich wider an der ersten Hütte machen die ich besucht hatte, befand dann aber die gesichtete Bank-Tisch Kombi für netter. Da war auch vermeintlich weniger los als im Stadtwald Werl. Ich hätte da aber noch eine gute Weile hocken können. Die Aussicht war schon genial.

Frisch gestärkt ging es dann weiter und wie das eben so ist, ich hatte auf der Hinfahrt den ersten Wanderweg nicht gefunden, dann aber die Ausfahrt dort wo sie sein sollte…
…also wurde das ich ausprobiert. Und siehe da, die Zufahrt im Westen wird von den dort gestapelten Hölzern so gut verdeckt, daß an sie als nichtortskundiger glatt verfehlt.

Letztes Bild, eine Regenfront in der Noch-Ferne bot ein Lichtbild mit der Sonnenseite.

14_ergebnis.jpg

Auch die Wegführung nach Lünern rein könnte ich dann wider finden. Halt nur anders rum. Die Regenfront rückte aus Nord-west-west näher, aber so richtig nass wurde ich nicht. Erst am Rand des nahen Claim trafen mich ein paar Tropfen. Es duftet wunderbar in der Luft und auch das Grün sah herrlich satt-grün aus. Jetzt geht’s.

Anbei, natürlich wurde am heutigen Tag danach dem CAADX als Fahrgerät etwas Aufmerksamkeit geschenkt.

 

Out of america/ outdoor Bastelei/ 14.04.2020

April 17, 2020

Bikealltag/ Urlaub/ The Cure – Forest/ Outdoor/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: nachdem ich gestern ja gut unterwegs war, stand heute ma´ wider nix goßes an. Am Vormittag nur eine kleine Rund durch den hiesigen Claim…

 

…die dann praktischer Weise mit einer Erledigungsfahrt kombiniert wurde. Danach gab´s ein Training im Burggarten, Mittagessen, Espresso kochen und etwas in der Hängematte ausruhen. Dabei kam mir dann der Gedanke…

Newsticker: …das man den Griff von einer Espresso Macchina deutlich optimieren könnte. Der Beitrag Outdoorgeschichten – Macchina Griff auf dem Nebenblog erklärt dann alles was ich da gezaubert hatte.

Am frühen Abend wurde dann nochmal seine Radrunde mit der Burgdame gemacht.

Das war im Grunde die gleiche Runde wie neulich, nur anders rum. Mal sehen was morgen passiert. Die angefachte Erkundungsfahrt werd ich mir klemmen, da es zu einer ungünstigen Zeit mehr Regen geben könnte. Diese Fahrt wird dann eben auf Sonntaggeschoben.
Eine schnelle Runde mit dem Stahl Renner wäre aber gut machbar, so meine Idee.