Archive for the ‘Outdoor’ Category

30.531km/ 30.06.2019/ kleine Hitze“schlacht“

Juli 1, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Hitzefahrten 20c°+/ Bike- u. Biketouren Bilder: so

…ja wie war das noch ? Heiß war es heute, wobei es doch ein paar Momente gab wo man dachte, ja geht doch !

In Kurzform: knapp 86km sind es dann „nur“ geworden. Nur, weil ich eigentlich bis zur Deadline diesen Monats insgesamt 112km gebraucht hätte um die 1.000km/ per Monat voll zu bekommen. Gut iss halt so, dazu aber eventuell später mehr.

Gefahren sind wir fast 4,5h, also Fahrzeit netto. Die ganze Nummer startete um ca. 10:00 am örtlichen Dorf-HBF und ging mit dem Besuch einer hier im Dorf befindlichen italienischen Gastro zu ende. Das könnte so gegen 18:00 gewesen sein.
Insgesamt rollte es aber nicht schlecht, auch wenn der Lorenz einem die Murmel so langsam gar kochte.

Ich habe wohl 4,5l reines Wasser in meinen Laib geschüttet, dazu noch je einmal 0,5l Fruchtschorle bzw. eine Sprit zuletzt in der Gastronomie.

Hier auf der Burg angekommen wurde noch ein 900ml Kelch mehr oder weniger weg geext, ist einfach so verdunstet. Pipi machen war ich hier nur einmal at Home, der Rest ging durch die Haut.

Durch die vielen kleinen Pausen, stets im Schatten, was sich ja wohl von selbst versteht, war das aber alles noch machbar. Aber auch nur, weil die Pace in der Gruppe stimmte, jeder der Mitfahrer auch radtechnisch kein Neuling war und…

…weil‘ s halt super-duper nett war.

Gerade in den Pausen wurde immer wieder gequatscht und auch mal mehr gechillt. Ich denke meine Streckenwahl war auch nicht die schlechteste. Das einzige dumme Stück war halt zwischen Drensteinfurt und Herbern. Halt überland, deshalb weniger Schatten dafür aber gegen den Wind.

Jetzt liege ich geduscht, die Klamotten in der Wäsche, wie könnte es auch anders sein, in der Hängematte und werde mir noch das eine oder andere kühle Getränke gönnen, dabei den Beitrag tippen.

Die Route selbst war für die meisten mehr als bekannt und das was man halt nicht kannte, kennt man jetzt. Für unseren Gast aus dem östlichen paderborner Land gab‘ s das Naturschutzgebiet Ichterloh mit der tausendjährigen Eiche, wo auch eine der größten Pausen gemacht wurde.

… war Pausenpunkt. Schatten, am Hang mit Aussicht und den Wind, wohl eher Mistral von westen also von vorne. Espresso hab ich dann auch gemacht.

Outdoor: und wider was gelernt ! Der Spiritusbrenner brauchen einen sehr guten Windschutz ! Denn die Flamme loderte zwar heftigst, aber die Menge an Spiritus war ebenso heftig schnell verbraucht. Passte aber so gerade noch.

Anschließend ging es direkt durch den Hirschwald der quasi vor dem Schloss Nordkirchen liegt. Das wurde auch noch vorgeführt…

…nicht aber ohne vorab in dem dazugehörigen Städtchen ein Eis zu inhalieren und die örtliche Tanke zu besuchen. In jener wurden Kaltgetränke eingeholt und das eine oder andere direkt in den Hals gekippt.

Nach dem Schlossbesuch ging es eigentlich recht gut zurück. Die Hitze war zwar noch präsent, aber zumindest hatten wir teilweise Schatten. Aber und vor allem, den Wind von hinten.

Eine weitere Erkenntnis des Tages war, mach Pause im Schatten, die Klamotten können so den „Saft“ aufsaugen und fahr dann los. Ist ungefähr so, als wenn man sich ein nassen und kaltes Handtuch umlegt. Hält aber kaum 5min. an. Aber man ist ja schon froh…

Das letzte Tagesziel, zwecks Kalorienzufuhr, war dann der örtliche osmanischen Drehspießgrill des Vertrauens. Doch als wir gerade so vorrollen wurde die Türen verriegelt !!!
Verwunderung meinerseits und dann kurzfristig gediegene Ratlosigkeit. Ich griff in die Trickkiste und schlug den italienischen Pizzabruzler vor. Da rollten wir dann auch hin, ist ja quasi in Griffweite.

Die Bestellung wurde auf gegeben, draußen die Bank, ein Stuhl und der Tisch so zurecht gerückt das alles fein im Schatten war und Platz genommen. Und das auch erstmal richtig lange. Sah auch alles nicht nur lecker aus, sondern mundete auch.

Eigentlich dachte ich, die noch bis 112km auf zu stockenden Fehlkilometer könnte ich ja im nahem Heimatwald zusammen kurbeln. Aber ganz ehrlich, nach dem letzten Fotostop…
…hatte sich das erledigt und zwar bündig ! Denn merke, solang du fährst ist alles gut, vor allem im Schatten. Bleibst du stehen, hast du verloren ! Die Suppe läuft dir umgehend an der Kimme runter. Unschön, sehr unschön.

Und so war auch mit einem letzten Blick auf das Uhrwerk die nächsten Gedanken, eine nette Dusche, was kühles zu trinken und frisches Zeug am Laib.

Gut, jetzt so in der Hängematte kann man sagen, Ziel erreicht ! Mal sehen was als nächstes kommt…

At last dann doch noch ein Blick in die Zahlenstatistik für das laufende Jahr.

30.445km & 25.431km/ 21.06.2019

Juni 21, 2019

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- u. Biketouren Bilder: ja wie das Leben so ist, letzte Woche noch rumgeheult das außer viel Arbeit ( wenn auch nur für mich ungünstige Arbeitszeit ) dafür aber wenig Zeit war, sah das diese Woche schon wieder ganz gelassen aus. Auf der einen Seite zum Glück, denn viel Action bei dem Wetter ist nicht ganz mein Ding, auf der anderen Seite wenn zu wenig zu tun ist, ist das auch nicht mein Ding. Man sieht schon, iss nich einfach mir mir. *schmunzel*

Am… Montag …hab ich erstmal noch das CAADX genutzt und zwar mit Gepäckträger und der dazu gehörigen Satteltasche. Ich hatte meine zwei Café-Isolierbecher zwecks gründlicher Maschinenreinigung mit nach Hause gebracht und die sollten nun wieder zurück. Auserdem verschwanden im Gepäck noch ein Handtuch nebst Waschlappen für das tägliche Frischmachen nach der Ankunft in der Fa. im Gepäck sowie eine Hose für den Job. Gründe genug um mit großem Stauvolumen zu radeln. Das klappte auch ganz gut, so what !?

Dienstag: …ab da kam dann für zwei Tage der Stahl Renner zum Einsatz. Ein bisschen entspannt Speed machen, wobei das Speedmachen nur in der Frühe statt fand. Nachmittags mit der Wärme-Hitze hab ich dann so rollen lassen wie ging.

Da aber Donnerstag der Feiertage ist, hatte ich mich schon die ganze Woche über mit einer machbaren Tour beschäftigt. Sollte was entspanntes sein, also zumindest wo Espresso kochen und frühstücken, Hängematte optional. Rein von der zu fahrenden Strecke auch gerne etwas länger. Doch mit der Zeit hatte ich ein paar Ideen, konnte mich aber nicht wirklich final entscheiden.

Mittwoch: nochmal Stahl Renner Wetter und in den frühen Morgenstunden schon knapp 20c° ! Ging aber so noch, wahrscheinlich hat man sich langsam daran gewöhnt. Nein, die Wärme-Hitze ist nach meinen Gefühl nach mehr eine trockene Hitze. Das macht es erträglicher, als bei hoher Luftfeuchtigkeit.

Der Nachhauseweg wurde mal wider an Cappenberg vorbei gemacht. Ich brauchte zwar erst eine Weile, denn so richtig motiviert war ich nicht wirklich. Klar drinnen im Stall des Brötchengebers war es schon gut warm, aber wenn man dann vor die Tür tritt… .
Doch nach ein paar guten Meters setzte der Fahreffekt ein. Solange man unterwegs ist, also nicht stehen bleibt, hat man einen recht angenehmen Wind. Nur trinken sollte man nicht vergessen. Ich hab es aber langsam angehen lassen, eine Waldstelle angeschaut und an zwei Stellen mal wider den Scherbenkicker gemacht. Da lagen ausnahmsweise mal zerdepperte Wasserflaschen. Schon merkwürdig, wie ich fand.

Bike & Pack/ Outdoor: nach der Ankunft wurde das CAADX für die Tour vorgepackt. Hängematte und Tarp sowie was zum Espresso machen. Mit von der Partie ist auch kleine Dose Eintopf für ein Mittagmahl. Etwas Platz ist noch im Ortlieb Seat-Pack.
Im Handlebar-Pack ist es aber schon fast voll und da ist nur die Hängematte samt Tarp drin. Logistik will also nochmal überdacht werden. Denn bisher ist da noch kein Schlafsack mit von der Partie, was mir doch zu denken gibt. Den Canway Holzvergaser hab ich gar nicht rein bekommen, bzw. ich hab ihn wider raus genommen, weil er massig Volumen dicht machte. Aber das wird sich noch alles einspielen, man muß halt nur machen.

Freitag: der Tag wo viele Kunden Brückentag machen. Morgens auf der Fahrt mit dem Stahl Renner zum Job hatte ich so nicht ganz den Schwung. Das Wetter passte aber bestens. In der Frühe nur knapp 14c° dazu noch eine erfrischende Brise.

Am Job angekommen und frisch gemacht ging das große Fressen los. Der fehlende Schwung am Morgen beruhte wohl auf den nur mäßigen Brennstoffnachschub am vorhergehenden Abend. Da half auch die Exrapizza am Abend nix.

Am Vormittag die weiteren Gedanken. Woher bei dem herrlichen Wetter auf dem Nachhauseweg ? Channel-Kraftwerk-Altlünen-Cappenberg-Werne ? Hört sich gut an. Mal sehen was nachher meine Akkus sagen. Die Akkus war zwar wider gefüllt, auch danke einer Spaghetti Carbonara vom ortsansässigen Italiener nahe der Fa.. Dennoch verspürte ich nicht die ganz große Lust und so wurde es für die Rückfahrt nur ein kleiner Schwenker via Stockum und dem ersten Teilstück der Klöcknerbahnroute. Muß reichen dachte ich, denn hinterher wurde noch was für die Rücken getan. Etwas Core-Training mußte mal wider sein. Ganz nebenher wurde die Kette und der Stahl Renner allgemein frisch gemacht.

Und mit dem Volumen in Sachen Bikepacking habe ich auch rumgespielt. Dazu aber später mehr, somit erstmal ein nettes Wochenende an die Leserschaft !

Rumgelaber 10.06.2019

Juni 10, 2019

Bikealltag/ Outdoor/ Rumgelaber: gut wie Woche ist gelaufen, gestern sind wir, also Family und meiner einer für einen Tagesausflug nach Bremen was dann ein netter Tag war.

Natürlich sind wir nicht mit den Fahrrädern dort hin, sondern ganz bürgerlich, mit der Familienbenzinkutsche. Das wurde auch gleich abgestraft, denn dank diverser Baustellen und den damit unvermeidlichen Staus brauchten man satte drei Stunden. Iss halt so.
Der Tag war aber trotzdem super nett, sind halt ein wenig viel in dem Dorf da rumgewandert und haben uns die Sehenswürdigkeiten angeschaut. Irgendwann gurk ich da mal mit dem Bike hoch, habe ja immer noch so im Kopp mit dem radeln bis nach Hamburg zu fahren. Natürlich in Etappen und mit Übernachtungen. Dabei würde ich dann natürlich einen Abstecher machen um den Fahrradladen von there is no „i“ in cyclyng zu besuchen, was dann auch schon der Hauptgrund für einen Verbleib dort wäre. Man müßte nur wissen wo der Laden ist ???

Praktischer Weise könnte ich dann ab Bremen noch hoch bis Bremerhaven fahren, wo noch ein altes deutsches U-Boot vom Typ XXI liegt. Das russische U-Boot in HH, die U-434 kenn ich ja zu genüge. Der Mann braucht ja Ziele und warum dann mal nicht dieses ?

Einziger Schönheitsfehler, ich brauchte mal ein paar Tage mehr Zeit, denn mit dem Radel sind das schon ein paar Kilometer. Strecke in brauchbar müßte man auch noch ausarbeiten & kennen ( mal so ein Google-Karten-Vorschlag ), beim Thema Ausrüstung für unterwegs sind wir ja wider einen Schritt weiter. Denn nachdem wir gestern zwar wider zügig in den normalen zwei Stunde hier waren…

Newsticker: …hatte ich einfach nur Bock auf abhängen. Und so wurde eine erste Testnacht in der neuen Amazonas Hängematte gemacht. Zunächst wollte ich einfach nur etwas chillen, was dann aber so lange natürlich auch nicht lange gut ging. Der Mann braucht was zu tun. Und so wurde mit dem Tarp was probiert, dann mit dem Moskitonetz, dann wurde die Isomatte noch eingeschoben und letztendlich nochmal ein Versuch mit dem dünnen Ajungilak Kompakt Ultra Twin in Kombi mit Cocoon TrvaelSheet gemacht.

Und so raffte ich mich dann auf, …naja aufraffen ist jetzt schon arg übertrieben, es juckte halt und ging die Nacht draußen an. Wie jene war kann man hier <klick> nachlesen. Weiter im…

Bikealltag/ Outdoor/ Rumgelaber: …Tagesgeschehen. Nach einem ordentlichen Espresso, natürlich auch draußen gekocht, dann noch einem Frühstück wurde die Hängematte verräumt und das Sonnensegel als Schutz aufgehängt. So lässt es sich auf der Terrasse gut aushalten. Da ich aber auch erstmal wider von den Vöglein um vier Uhr herum geweckt wurde, war knapp am Mittag dann noch ein weiterer Espresso nötig. Jetzt geht’s.

Natürlich wollen meine Hirnwindungen jetzt die nächste Hängemattenaktion planen. Aber das wird wohl erstmal so nicht viel. Nächstes Wochenende ist Radforum-Treffe angesagt und was dann so kommt… ?

Montag: …der wie ein Sonntag war und für mich irgendwie ein fast verlorener Tag. Viel ist an jenem Sonntag nicht passiert. Ich habe zunächst mal lange im Bett gelegen. Das muß so um kurz vor neun gewesen sein wo wir aus den Federn sind. Hab mir dann erstmal einen Espresso gekippt und dazu natürlich etwas Schnuckerzeug. Großes Frühstück brauchte ich nicht, war noch satt vom Vortag.

Ich lungerte etwas im Garten rum, habe dann schnell noch den Rasen am Grünstreifen geschnitten. Oder war das gestern ? Ich glaube ja. Aber daran sieht man, daß so Feiertage bei mir für eine gewisse Desorientierung sorgen. Und so mußte ich mich dann auch echt aufraffen, wenigstens noch eine Krafttraining-Eineit vor dem Besuch durch zu ziehen. In einer schattigen Ecke des Gartens wurde das dann gemacht.

Mit dem Besuch wurde der Grill angeschmissen, dann getafelt, geklönt & gequatscht bis halt irgendwann nachmittag war. Danach wider alles aufräumen und fein machen. Der Versuch noch etwas in der Hängematte zu verweilen wurde vom einsetzenden Regenschauer vereiltet. Schade halt.

Jetzt hocke ich drinnen am Stammplatz, tippe diese Zeilen zu ende und lass den Tag ausklingen. Der Regen nimmt zu, das wird eine schöne Nacht.

29.959km & 25.209km/ 31.05.2019

Mai 31, 2019

Bikealltag/ The Cure Forest: leider war das Wetter im Verlauf der letzten Woche nicht ganz so Stahl Renner mäßig. Ich fahr ihn ja gerne, aber mit seinem schönen tiefschwarzen Lack und dem Chrom sieht er nach Regenfahrten immer ein wenig mehr mitgenommen aus, im Gegensatz zu einem eher schnöden und ja auch für´s Grobe gemachtes Cyclocross. Und so kam eben im weiteren Verlauf der Woche das CADDX ein paar Tage wieder zum Einsatz.

Natürlich nervten mich die Laufräder, aber im Großen und Ganzen hielt sich das dann doch in Grenzen. Und wie das eben so war, der Regen war immer irgendwie präsent. Mal nur morgens, mal mehr nachmittags. Für´s Grün ganz gut, für die Klamottenwahl beim Tagesgeschäft An- u. Rückfahrten zum Job eher etwas sperrig. Denn wenn Regen, dann auch meist etwas frisch. Regensachen waren also angesagt. Auf den dann am gleichen Tag folgenden oder vorab gemachten Trockenfahrten, war es aber dann wider meist zu warm. Also war eher Kleidung in angepasster Form angesagt. Folge: der Rest mußte immer irgendwie verstaut werden. Aber das passte dann doch, irgendwie halt und am…

Mittwoch: …habe ich nach dem Eintrudeln auf der heimischen Burg auch dem CAADX noch mal eine kleinere Pflegeeinheit gegönnt.

Biketouren/ Bike- u. Biketouren Bilder: denn am Folgetag, dem… Donnerstag …und somit dem Feiertag ergo Vatertag wurde eine kleine Radtour eingestilt. Ausnahmsweise wurde das CAADX in die Familienblechkutsche verfrachtet und der Penguin on Bike an seiner Heimatburg abgeholt. Es ging ab dort in Richtung Osten nach Paderborn um sich dort wiederum mit einem dort ansässigen Radforum-Bekannten, ebenfalls member of wordpress alias Bikephreak zu treffen. Runde bei ihm ums Dorf war angesagt, Überraschung in welcher Form ? Am frühen Morgen hier in der Dorfgegend noch leichter Nieselregen.

Ich aber ab in die Familienblechkutsche, schnell oder sogar etwas überhastet noch ein paar Sachen in die Karre geworfen, Regenzeuch dachte ich könnte ma´gut sein und dann los den Penguin on Bike an seiner Burg aufgesammelt.

Bad driver…

…lustige Sache das mit dem Bad Driver. Mein eigentlicher Plan war, sich am Morgen nochmal die Route zum Treffpunkt in´s Kopfnavi  einzuprägen. Klappt ja in der Regel immer super gut. Dumm war nur, sitze ich so beim Frühstück, die Zeit verging eher schleichend. Schieb ich mir die letzte Gabel in den Mund und schaue auf die Uhr und denke so: „mensch jetzt aber ma´flotti Karrotti.
Groß was anschauen und einprägen war dann also nicht mehr. Da ja aber der Eisvogel als Beifahrer mit dabei war, aktivierte er sein Navi und das ist auf english eingestellt. Irgendwo hinter der BAB mußten wir via B1 über die B64 in Richtung Treffpunkt. Irgendwann sagt das Navi an:“bad driver“. Beim ersten mal denke ich noch so…, beim zweite mal fange ich ernsthaft an zu grübeln und nach dem dritten mal frag ich nach. Bad Driburg war gemeint und mit dem lustigen Dialekt kam das bei mir als bad driver an.

Jedenfalls kamen wir pünktlich an und der Herr stand schon am Empfang bereit. Kurze Begrüßung und dann los. Erster Zwischenhalt bei der Vattatachtour ( bei Strava ) Bad Lippspringe zwecks Zufuhr koffeinhaltiger Trinkware. Das geschah in einer recht guten um nicht zu sagen ausgezeichneten italienischen Eisdiele. Danach ging der Kampf dann los.

In Schlangen sind wir rechts raus, also nicht politisch, nein von der Wegstrecke her und haben uns in ein ganz lecker Waldstück entlang der Römerradroute diverse Steigungen vorgearbeitet. Hier muß ich ja sagen, eine ganz legger Geschichte diese Passagen. Zwar ging es stellenweise schon recht dicht an der B1 entlang, man vernahm also quasi ständig irgendwelchen Autolärm, aber ansonsten war das wirklich schön zu fahren. Irgendwann kamen wir in Horn an und dort war dann Lagebesprechnung.
Bis hierhin hatten wir schon ein paar gute Höhenmeters geschruppt, für so Jungs aus dem Flachen war das schon mal watt. Insgesamt ging es uns aber gut, ja auch mir. Denn ob ich so eine Strecke mit den Höhenmetern nach so einer OP wegstecken kann, da war ich mir am Anfang nicht so sicher. Nach kurzer Absprache ging es dann hoch zu den Externsteinen. Kannte ich, war ich ja vor kurzem schon ma´, könnte man also gut machen.

Das passte dann recht gut und so standen wir recht schnell bei den Externsteinen. Dort war natürlich ob des Wetter gut was los, ein paar Bilder wurden gemacht und dann ging es auf zur versprochen Rampe. Nach ein wenig suchen beim Strava in den Segmenten hab ich das Teil dann gefunden.

Nennt sich dort Col de Niedersachsen und soll nur 13% Steigung haben. Gut, da könnte jetzt passen, aber dieser Streckenabschnitt geht straight bergan, ist 41m lang wobei dann mal eben 54 Höhenmeters zu überwinden sind. Damit ist es aber nicht getan. Denn diese 51hm auf 41m Strecke sind kein glatter Asphalt, sondern ganz netter Untergrund in der Form, das grober Schotter, zum teil lose, sich mit der einen oder anderen Senke, gerne auch von mir als Regenrinne bezeichnet, abwechselt. Ich behaupte mal, schon bei weitaus geringerer Steigung wäre das tricky zu fahren.

Die Psyche spielt dann aber noch eine gute Rolle. Kommt man durch die Externsteinen hindurch fährt man geradeaus genau auf die Rampe, oder doch schon Mauer ?, zu. Als ich wenige Meter davor stand hab ich gleich gesagt, da steige ich aus. Schieben war für mich die maximale Option. Ich klettere nicht mit 32mm breiten Straßenreifen eine mir unbekannte Rampe hoch. Ja klar hätte ich gemacht, nur bei mir tauchte dann die Frage in sofern auf, was passiert wenn ?
Denn auf so einem Gelände in der Steigung geht man nicht mal eben so aus den Pedalen. Wenn man das Gleichgewicht noch halten kann und rechtzeitig den Klick aus den Pedalen schafft, dann muß der Fuß mit maximaler Haftung auf den Boden gebracht werden. Und ich rede hier von nur einem Fuß. In dem Gelände sollte man aber idelaerweise mit beiden Beinen, wortwörtlich – im Leben stehen !

Kommt noch hinzu, daß ja meine Beweglichkeit nach der Cypborg Geschichte noch nicht die gleiche ist wie vorher. Ich muß also wenn ich absteige, auf der operierten Seite über den Fußballen als Drehachse den Rest vom Rad schwenk-heben. Das wäre in dem Gelände eher ungünstig gewesen.

Mit meinen Grobstollenreifen ohne Gepäck und nach der Streckenbegutachtung würde ich einen Versuch auf der rechten Seite angehen. Dort war ein recht ebener Boden, der zudem noch von gutem Gras als bindendes Element durchwachsen. Da könnte man mal ansetzten. Ausstieg könnte da auch möglich sein, wenn auch mit Vorsicht zu genießen. Das man die restlichen Lungestücke, oben angekommen, auf den Boden rotzen wird, ist wohl klar. Aber das steht man dann eben irgendwie durch.

Übrigens, ein gewisser Spitzenfahrer, der jenes Segment auf Strava anführt, soll für diese Nummer nur 2:15min. was dann einem Schnitt von 11,1km/h entspricht, gemacht haben. Mit einem E-Bike darf man schon fragen ? Irgendwie würde ich das ja mal gerne sehen.

Schwamm drüber. Ich bin dann mit dem Gastgeber da hoch gestiefelt und das war schon gut genug. Ab da gab´s eigentlich nur noch ein wenig Waldboden und fein-groben Schotter, tendenziell auch nur bergab. Wir kehrten ein letztes mal und er Eisdiele ein, frisches und hausgemachten Tiramisu wurde zugeführt und dann ging es wider zum Treffpunkt und das ganze in schnell.

Ich hatte via der kommunikativen Elektronik mal die Lage zu Hause gecheckt und dann ein Interesse an weiteren Kennenlernschleifen verneint. Das Erscheinen at Burg war schon ein guter Plan. So ist halt das Leben.

Insgesamt hat mir aber die Gegend super gefallen, Höhenmeter hin oder her. Man kann ja auch langsam den Weg erklimmen und das macht mir nix. Hat mich aber auch wider dazu bestärkt, doch die Miche Primato Kassette an´s Hinterrad zu schrauben, wenn der Wechsel fällig ist. Der zusätzliche 30z Berggang würde sich, auch vor dem Hintergrund gewisser Outdoor-Equipment-Mitführ-Aktionen gut machen.

Und ja, die Gegend mit all ihrer Naturschönheit könnte man dann mal für ein Wochenende biktechnisch erkunden. Denn wenn ich so bei Strava die Karte mal grob überfliege, hinter Schlangen wo wir dann ja „raus sind“ und durch Kohlstädt gefahren sind…
…muß dann ja nicht an dieser blöde B1 mit dem Stinkekistenlärm entlang fahren. Man könnte irgendwie quer rüber direkt zu den Externsteinen fahren. Stell ich mir viel schöner vor. Und das es ab da auch eine Strecke rüber zum Hermannsdenkmal gibt, das hatte ich schon wo damals gesehen.

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16: nach dem Vattatach war stand dann der letzte Arbeitstag für diese Woche an. Der…

Freitag: …bot ob des besseren Wetters wider dem Stahl Renner jenen Freiraum, den man braucht um es zu bewegen ( womit dann aber auch Fakt war, daß ich mit dem CAADX nicht einen weitere Tausendergrenze durchfahren habe ). Das wird aber nächste Woche passieren, weil ich das so will, aber auch für das CAADX im Radhaus Gerhardy endlich wohl einen passenden Sattel-Schnellspanner bekommen kann. Ich hatte heute mal wider ein kleines Zeitfenster, viele abzusuchende Kunden machten ja Brückentag und so konnte ich da nochmal stöbern. Und wie es der Teufel so will, ich wurde beraten.

Und wie üblich, der Blick in die Zahlen zum Monatsende, ein wenig posen und auf dicke Hose machen. *lach* Jo ich habe mit dem Monat Mai dieses mal erstenmal ein klein wenig mehr als 1.000km im Monat gemacht.

Outdoor: das Päckchen mit dem Hängemattenset ist gekommen…

Jetzt muß ich gleich nochmal raus und das ganze Geraffelt mal ausprobieren.

Rumgelaber 27.05.2019

Mai 27, 2019

Rumgelaber/ Biketouren:  der Tag hat irgendwie schleppend begonnen und zieht sich jetzt auch noch etwas-entsprechend.

Und das trotz das es gestern eine super nette und aber auch sehr chillige Radtour gab.

Das fing am Samstag spät abends an. Beim Blick in‘ s Radforum stellte ich fest, daß eine Userin hier im Dorf campiert. Ich zog mal meine Register und schlug eine gemeinsame Ausflugsrunde vor. Jene wurde noch am sehr späten Abend bestätigt…

…und am frühen Morgen rund gemacht. Man traf sich am örtlichen HBF und fuhr dann los. In der Wartezeit hatte ich den Kollegen aus‘ m Dorf „angefunkt“, welcher sich dann auch, mitsamt Anhang, meldete.

Und so gab das eine überaus nette Radrunde. Man besuchte ihre alte Heimatstadt Bönen und fuhr dann via Sesekradroute zum Preußenhafen hoch. Neben der ersten Pause in Heeren gab‘ s dort eine letzte Currywurst-Pause. Anschließend lotste ich dann die Gruppe noch an Cappenberg vorbei wieder zum Heimat-Dorf.

Jetzt muß ich echt sagen, diese Tour war wieder super nett und entspannt…

…hat mich aber wohl in eine Art Ruhemodus versetzt. Und so denke ich, läuft das heute etwas träger. Auch ein guter zweiter und dritter Café half nur bedingt.

Outdoor: damit die Woche aber noch etwas Schub bekommt, Schub im Sinne von Vorfreude, habe ich mir am Samstag das Amazonas Traveller Set Hängematte bestellt. Muß ja irgendwie weiter gehen.

Ich denke das Set wird diese Woche eintreffen. Dann wäre schon mal eine mücken- u. regensichere Hängemattenlösung im Hause. Ganz nebenbei habe ich im heimischen Burggarten noch einen zweiten Abspannpunkt gefunden ( der zwar noch rein technisch perfektioniert wird ), aber so kann ich abhängen, gleichzeitig und die Terrasse kann voll genutzt werden.

Heute am frühen Abend ist dann noch Geburtstagsfeier, also auch wieder eher ruhig, aber ab morgen – da geht’s wieder los !

25.047km & 29.791km/ 24.05.2019

Mai 24, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16: jo dann mal ein paar Worte zur restlichen Woche. Nachdem eine weitere Tausendermarke gefallen ist, gab’s an am…

Dienstag: … erstmal eine feuchte Anfahrt zum Job. Vor der Burgpforte war es noch trocken, doch mit dem Verlauf der Radfahrt nahm dieser erst anfänglich sehr zarte Feinnieselregen immer mehr zu. Die Folge war, ich kam ein wenig mehr feucht am Hof des Brötchengeber an, als ich damit gerechnet hätte.

Aber, es war nicht frisch, von daher alles gut. Gut war es dann ja auch wieder für das ganze Grün. So what !?

look after: im Verlauf des Arbeitstages konnte ich zwei kleine Zeitfenster nutzen und mich nochmal nach einem besseren Rückspiegel für das CAADX umschauen.

Im Lucky-Bike hatten sie zwar die Busch & Müller Kollektion da, aber der von mir präferierte 50mm ( die laut B&M HP 60mm sind ) war nicht zu haben.
Auch im Karstadt Sport, wo die Auswahl ohnehin dünner war, nicht das Wunschmodell.

So werd ich den wohl mitbestellen müssen. Bis dahin fahre ich aber sowieso noch Stahl Renner.

Outdoor: ach ja, hatte ich die Tage schon in einer anderen Abteilung des Karstadt Sport den Esbit Kocher gesehen. Die Abmessungen ( B 128 x H 147 mm )vom Topf könnten gut mit meinem Holzvergaser konform gehen. Auch das Füllvolumen von fast 1l. sollte Ein-Mann-Mahlzeiten in ausreichender Menge zulassen. Ah Mist, sehe gerade, passt doch nicht denn der Durchmesser ist zu klein.

Sport & Alltag: auch hier mal ein paar Worte. Durch das Stahl Renner fahren wurde wohl meine Beinmuskulatur etwas gekräftigt. Mal abgesehen von dem Appetit ergo Brennstoff-Zufuhr, die sich wieder eingependelt hat, die Waage zeigt gut was mit 90kg. Das ist für mich schon etwas ungewöhnlich. Das Gewicht hat sich am Ende der Woche aber wider eingependelt.

Aber auch beim Crosstraining, wo ja Klimmzüge anstehen, kommen zur Zeit drei Übungsdurchgänge mit immerhin 19 Stück zu stande. Da wird wohl bald die Zwanzigergrenze fallen. Weiter mit dem Wochenverlauf…

Mittwoch: die Rückfahrt ganz fix via Sesekradroute, auch um eine brauchbare Strecke ab zu stecken. Jene soll für die Tochter eines Arbeitskollegen sein. Ganz nebenher mal wieder Trailfounder gespielt.

Erstbefahrung: einen netten Trampelpfad gefunden, der witziger Weise an einem mir schon bekannten Trail endet, oder eben startet. Kann man jetzt sehen wie man will.

Donnerstag: morgens sehr frisch, Langfingerhandschuhe waren angesagt, also für mich. Lusche halt. *lach* Nachmittags fast wieder wie am Vortag zurück, nur noch schneller.

Im Verlauf des Tages wurde ein passender Rückspiegel für das CAADX bei Fahrrad Fiolka eingeholt…

Bikebasteln: …und am Nachmittag montiert.

Bike nachgedacht: auf der verlängerten Jobanfahrt am Freitag, welche ja mit dem frischen Spiegel und somit mit dem CAADX gemacht wurde, kam mir so der Gedanke, die Laufräder an jenem Bike doch nicht ganz neu ein zu holen.
Alternativ könnte man, so wie auch beim Stahl Renner passiert, sich was passendes einspeichen lassen.

Nur das diesmal nur die Naben getauscht werden und nicht die Felgen. Preislich war die damalige Erneuerung durchaus zu gebrauchen und hätte noch den praktischen Vorteil, das Fahrrad Schricke ja der für mich am nächsten zu greifende Fachschrauber wäre.

Anfragen werde ich das auf jeden Fall mal.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- u. Biketouren Bilder: am Freitag lange Frühanfahrt, weil ich erst später einstempeln sollte-konnte-mußte, weil eben später Schichtende und sonst zu viel Stunden. Natürlich mußte ich das CAADX nehmen, schon alleine um zu sehen, wie sich der Spiegel macht.

Erster Eindruck ist, ja die nur 60mm reichen, aber das Einstellen ist etwas tricky. Vor allem, weil sich der Spiegel in einem Kugelgelenk befindet und sich so nicht wirklich feststellen lässt. Die Sicht nach hinten ist gut, dumm ist nur, am Rennradlenkernende montiert schaue ich unweigerlich immer ein Stück auf mein Knie.

Die Jobanfahrt selbst war mit fast gut 34km ( Strava-Link ) lang und wurde von mir aus dem Kopfnavi spontan, also quasi im rollen selbst, zusammen gestrickt. Und warm war es wieder, zumindest als ich unter DO-Husen war. Da mußte ich erstmal kurz inne halten, kräftig an der Wasserpulle nuckeln und mir einen Riegel zwischen die Backen schieben. Schwitzen verbrennt ja auch Kalorien.

Das Frühstück in der Firma war dann auch entsprechend, auch wenn es selbst etwas warten mußte. Denn Fisch futtern während der Großteil der Belegschaft noch im Aufenthaltsraum anwesend ist, gehört nicht zu den populärsten Dingen im Betrieb.

Die Heimfahrt war eigentlich etwas länger geplant. Es sollte hoch gehen bis kurz vor Cappenberg, nur so zum abspannen. Vereitelt wurde diese Heimfahrtvariante aber durch den einsetzenden Regen. Erst in fein, dann aber gut zunehmend. Schon in der Abbiegung zur Strecke mußte ich wider umschwenken und hab mich dann an einem fetten Baum unter gestellt.
Die Wolken waren gut dunkel und es goss wie aus Eimern. Während ich da so stand streifte ich die Windstopperweste über um wenigstens einen gescheiten Windschutz zu haben. Nass und Wind ist nie eine ideale Kombination. Als es wider heller wurde und auch wirklich aufhörte zu kübeln, setzte ich meine Fahrt fort.

Nach Hause mußte ich ja sowieso, dumm war nur, ich fuhr mit der Regenfront und bekam dann so im Verlauf der Fahrt immer wieder mehr ab. Ich schrieb dazu ja schon ein paar Zeilen.

Inzwischen ist alles wider gut. Bin geduscht, die Wäsche ist gewaschen und aufgehängt, der Bauch wider voll und so kann der Abend langsam ausklingen. Draußen ist es wider schön. Wenn nicht schön, so doch zumindest trocken. Ich mag das Wetter !

…und sonst ?/ Newsticker: noch ein kleiner Anhang zum Wochenabschluss. Da man ja wenn man mit dem Radel unterwegs ist auch mal irgendwann Hunger bekommen kann, oder sich noch was für unterwegs mitnehmen will, hab ich mal mit der Fleischerei Angelkort die Liste für die Versorgungspunkte auf Tour aufgefrischt. Kennen gelernt hatte ich es auf einer Jobtour, wo ich mal als Begleitung mit war.

24.681km/ 10.05.2019

Mai 10, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16: *ironiemodus an* …scheiß Leben. *ironiemodus aus*

Cut & Einschub: …das schöne am Leben ist, das man es spüren kann. Wenn man es denn auch wirklich lebt und eben nicht jeden Tag in die gleiche Tretmühle zu fallen vermag. Man hat die Chance noch einen Herzschlag mehr aus ihm zu holen, seine Sinne ein wenig mehr jenem Reiz aus zu setzten, der einem den inneren Frieden bringt. Dabei sind es oft nur die Kleinigkeiten, manchmal nur Augenblicke die man sonst so nicht sieht. Dinge, Orte oder Situationen welche alltäglich sind, aber im Strom unter zu gehen drohen. Es müssen keine dramatischen Ereignisse sein, auch die ruhigen Orte geben einem Kraft.

IMG_20190509_064058605

Montag: …früh nochmal nach der Luftpumpe gesucht, weil auch meine CRAFT Unterziehhandschuhe nicht zu finden waren. Zum Glück war es frisch genug, ich konnte also die warmen Handschuh als Ersatz anziehen. Auch wenn ich sagen muß, beim Eintrudeln im Hof des Brötchengebers war es schon sehr warm an den Flossen. Zwei Dinge die ich also mal finden sollte – später.

Derweilen rollte es sich ma‘ super geschmeidig mit dem Stahl Renner zum Job.

Am Gewicht kann‘ s net liegen, werden wohl die besseren Laufräder-Naben-Kombi sein. Das Kraftwerk als Marker-Point für die halbe Strecke wurde nach knapp ü. 20min. hinter sich gelassen. Ohne Stress, einfach so. Mit dem CAADX muß da schon gezielt Druck machen.

…was dann wieder zu der Überlegung führen müsste, doch mal, also zumindest schon mal vorab, frischere LRS für‘ s CAADX zu sichten. Hatte da ja neulich bei einem Radschrauber des Vertrauens ein angerissenes Vorgespräch.

Bike Defekte: am CX-LRS hab ich neulich mal von Hand gedreht. Zwei, maximal drei Umdrehungen, dann war Schluss. Also am Hinterrad. Vorne dreht‘ s länger. Aufgrund der eher miesen Vormontage ab Werk, oder Qualitätskontrolle, waren ja an beiden hinteren LRS die Nabenverschlüsse nach knapp 1.000km lose.
Da ich das damals noch nicht so auf‘ n Schirm hatte, hat der Händler das zwar gefixed, er wird aber wohl nur die Nabe mit Fett voll gepackt haben und dann so festgeknallt, das sie sich noch dreht. Miese Masche.

Denn bei einer späteren Wartung, aber wieder beim Schrauber des Vertrauens, diesmal aber ein anderer, waren schon gute Laufspuren zu erkennen. Er hat dann mit verständnisvollem Blick frische Kugeln reingepackt und auch gefettet so wie muß. Und nicht einfach nur picke-packe voll.

Aktuell dreht sich das Schauspiel noch, aber im Grunde warte ich darauf, daß die Naben verrecken. Bin ja ehr der Typ der eher auf Verschleiß fährt. Könnte also diese Jahr wieder teuer werden. So die Denkweise der Holden. Weiter im Standardtext = Bikealltag

…die Rückfahrt war genauso fix ( 23km/h+ Schnitt ) wie halt die Hinfahrt in den frühen Stunden des Tages. Dazu schob noch eine seichte Brise von hinten. Radfahren kann so herrlich sein.

Die Folgetage sahen im Prinzip nicht anders aus, außer das es am…

Mittwoch: …auf der Rückfahrt tatsächlich mal Regen gab. Das war jetzt aber nicht ganz so dramatisch, auch wenn ich keine Regenhose mit dabei hatte. War nur ein seichter Sprühregen und die eher dicke Hose landete nach der Ankunft sowieso in der Wäsche. Kalt, also regen-kalt war es auch nicht. Selbst bei den beiden Ampelstops war alles im grünen Bereich.
Natürlich hab ich den Stahl Renner nach der Ankunft einer kurzen Schlauchwäsche nebst trockenreiben unterzogen. Nicht da sich der Siff am Folgetag wirklich stören würde, aber er hinterlässt immer so unschöne Spuren auf dem Chrom und dem tiefschwarzen Lack. Und so macht man sich lieber einmal eine kurze Arbeit, als dann irgendwann länger daran zu putzen. Kette abziehen war dann natürlich auch Pflicht, ist ja aber Kinderkram.

Bike & Pack/ Outdoor: den Tag über kam mir so ein vermeintlich blöder Gedanke. Wenn ich im Thema Schlafsack nicht wirklich weiter komme, könnte man ja schon mal das Thema Hängematte final angehen.

Das Amazonas Moskito Traveler Thermo Set gibt’s Gesamtpaket für schlappe 150, aber dazu könnte man ja gleich noch den Underquilt mit ordern. Das Underquilt gäbe es für 99 Euro und hätte auch ein gefälliges Packmaß von 32 x 16,5cm. Gut, wären dann auch wider 250 die versenkt würden aber….
…ich könnte mir vorstellen, daß jene zusätzlich wärmende Schicht, in Kombination mit meinem eher dünnen Ajungilak Kompakt Ultra Twin, den aber wider gepimpt mit dem ja auch im Hause befindlichen Cocoon TravelSheet,zumindest in der ja jetzt anstehenden Sommerjahreszeit eine brauchbare Kombi ergeben könnte.

Praktisch wäre dann, es wäre eine komplette Hängemattenkombi, also auch eine mit etwas was gegen diese kleinen Stech-Blutsaug-Beißviecher hat, aber auch mit einem Niederschlagschutz versehen Schlafmöglichkeit im Stall. Und wieder weiter im Bikealltag

…in der Frühe des Donnerstag wieder einen Tacken wärmer, also die Kleiderordnung anders als am Vortag. Der Stahl Renner rollt bestens und dann die Erkenntnis, die folgenden Tage, wie halt auch schon dieser frühe Tag, werden ein paar der besten sein.

Am Nachmittag mußte ich sogar etwas tricksen, denn das Thermometer in der Firmenkutsche zeigte stellenweise was nahe der 19c°. Und so wurde alles was vermeintlich warm war im Ortlieb Seat-Pack verstaut, das Hardshell, wie man ja die letzte äußere Schicht, also die Jacke ganz außen nennt, mußte sogar oben unter das Zurrband. An dem Punkt war es mal wider soweit, das Thema Bikepacking schaffte mir ein wenig mehr Gedanken. Wie wird das bloß alles gehen ? Jedenfalls griff ich mir den Jobwindbraker, hatte nur das kurzärmelige Biketrickot an, Hose, Knielinge, Socken und eben Schuhe. War das wider eine nette Rückfahrt.

( Bilder <klick> der Woche/ und der vorherige Rest des Monats Mai… )

36.657km/ 05.05.2019/ Wetterkapriolen

Mai 5, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Biketouren/ Outdoor/ Bike- u. Biketouren Bilder: es tat sich an, daß der Sonntag mit etwas an Tätigkeit gefüllt werden wollte, was dem Wetter entsprechen könnte. Die Herren von der Wetterwahrsagerei, anders kann man das nicht mehr nennen, ließen arge Regenneigung und tiefere Temperaturen verlautbaren.
Blöde Sache dann an so einem Tag mit dem Fahrrad durch die Gegend zu gondeln, mit dem eigentlich Ziel irgendwo gemütlich, die Betonung liegt auf gemütlich, noch ein Tässchen von einem heißen Getränk zu sich zu nehmen.

Und so wurden schon am Vorabend genug warme Kleidung bereit gelegt um so gewappnet zu sein. Denn Regen und die gut unterhalb der 5c° liegenden Temperaturen können schon arg ungemütlich werden. Und da ja Gemütlichkeit in Kombination mit entspannt auf der Tagesordnung standen…

Ich sag das ganz offen und ehrlich, schon im ersten Viertel der Strecke, genau genommen an den Lippeauen begann ich Kleidung ab zu legen. Das zusätzliche Kurz-T-Shirt verschwand genau so im mitgeführten Rucksack, wie die dicken Handschuhe. Die Sonne knallte nur so vom Himmel, das Thermometer sprach recht unverhohlen was von 18c° ! Kalt ? Mit nichten.

Gut das ich mir das gute alte Volotec gegriffen hatte. Mit dem kann man sowieso kein Tempo machen und so hab ich mir als erstes eine Streckenschau aufs Tagesziel gesetzt. Die Lippeauen kurz vor Werne, den ich seinerzeit Lippe-Wehr-Track getauft hatte, wurden unter die gedanklich Lupe genommen.
Da liegt schon mal ganz gerne Sturmholz rum, Äste ragen in den Weg und dann da so auf Dunst durchfahre kann haarig werden. Denn der Weg ist im größten Teil eher nur ein Trampelpfad und entsprechend „breit“. Die eine oder andere Kurve gibt’s dann auch noch und mit entgegenkommenden Fußvolk ist auch zu rechnen. Man ist also gut beraten zu wissen wie´s da so ausschaut. Heute kann ich sagen, ist fahrbar, aber zum durchheizen eher nicht. Wie immer halt.

( weiteres Bild- u. Filmmaterial im <klick> Album/ ich finde die Filme immer so lustig… )

Etwas leichter gekleidet ging es dann weiter. Das nächste Tagesziel war schon lange bekannt und dort mußte ich einfach mal was ausprobieren. Und genau dafür hatte ich meine Hängematte mit genommen.

Das Ziel hatte ich recht schnell erreicht, aber was heißt schon schnell ? Chillen war angesagt und das sollte optimalerweise ein wenig in der Hängematte passieren. Und da ich den westlichen Lieblingsaussichtsturm schon für so manche Chile-out-Aktion missbraucht hatte, sollte jener auch diesmal wider dafür herhalten.

Praktisch ist, jene Location ist recht nah, etwas über 10km müssen dafür zurück gelegt werden. Zu Fuß noch gut machbar, mit dem Fahrrad ist der geneigte Radler gerade mal im Warmfahrmodus. Ebenfalls parktisch ist, ich hatte jenen Standort schon für einen ersten Overnighter ausgespäht. Denn noch so ohne wetterfeste Hängematte, also Hängematte mit Tarp welche ich ja noch nicht mein Eigen nenne kann, ist Wetterschutz von oben immer ein guter Plan.
Und das Untergeschoss bietet genau das, in meinen Augen mehr als ausreichend Wind und Regenschutz. Das mit dem Regenschutz hatte ich irgendwann auch schon mal bei entsprechenden Bedingungen getestet. Heute wollte ich aber noch wissen, ob man nicht oben auf der Top-Aussichtsplatform die Hängematte zum hängen bekommt ? Und so bin ich mit dem Rucksack nebst Inhalt da mal rauf gestiefelt.

Ob angekommen mußte ich leider feststellen, das der Wind aus nord kommend gut in die offene Platform reinbließ. Unschön wie ich fand. Dennoch schaute ich mich genau um. Auf den Zwischenetagen zog es zwar nicht so arg rein, hätte man also auch nehmen können. Aber da dort die Plattformen nur aus der Treppenumlauf bestehen, würde eine Hängematte anderen Interessenten im Weg hängen. Da ließ sich zwar oben vermeiden, aber der Wind zog doch arg rein. Ein weiteres Schmankerl was eine potentielle Abhängung der Hängematte erschwerte war, das die Holzverkleidung nur senkrecht angebracht war. So wäre ein Umfädeln wider schwieriger gewesen. Ich beließ es dabei und verkroch mich nach unten…

…in die gute Stube. Dort wurde dann die Hängematte abgehängt und der Spirituskocher gefüllt und entzündet. Wasser für eine Intsantbrühe wurde in den Topf gefüllt, Deckel drauf und ein kleiner filmischer Rundgang um das Qaré gemacht. Als ich von der Runde zurück kam, brodelte schon das Wasser, ein Süppchen wurde zubereitet. Sitzend in der Hängematte stöberte ich im Mobilbrowser und verkündete mein Dasein auf den passenden Plattformen. Man ist ja präsent. *grinslachschmunzel*

Die heiße Tasse liegend in der Hängematte zu sich zu nehmen wollte ich dann doch nicht wagen. Brühend heiße Suppe sich über die Brust tröpfeln war nicht so mein Anliegen. Nach dem warmen Getränk wurde noch etwas abgehangen und sinniert, Bilder gemacht und und und…, gewartet das die Zeit langsam verstreicht.

Irgendwann packte ich dann aber wider meine Sachen zusammen, räumte noch etwas auf, Müll lag ja wider rum und wie ich so vor den Zugang trete, scheint die Sonne, als hätte es eine Vorhersage auf unter 5c° und Regen nie gegeben. Also platzierte ich meinen ob der gestemmten Kilometer Body noch eine gute Zeit lang auf der Bank in der Sonne. Wie schon gesagt, chillen, einfach die Zeit verstreichen lassen und den Kopp in der Sonne hängen lassen.

Übrigens, auch auf der Rückfahrt verblieben die dicken Handschuhe, ja sogar die Fäustlinge für die Outdoor-Aktionen im Rucksack. Die Sonne schien, die Lieben hatte mich schon kontaktiert und so rollte ich gen Burg…

08:53Uhr/ 05.05.2019

Mai 5, 2019

Morgengruß/ Bike nachgedacht/ Outdoor: das trifft sich ja gut, der fünfte-fünfte ist heute… . Ein kleines Wortspiel zum Anfang dieses Beitrages. Wie schaut’s aus ? Jo, Espresso ist getrunken, irgendwas zum Frühstück sollte es noch werden, da muß ich dann mal schauen was ? Ansonsten zieht es mich irgendwie nach draußen an die frische Luft.
Der heutigen Wetterlage entsprechend wohl an die sehr frische Luft. Ausrücken mit dem Fahrrad hatte ich zwar jetzt so nicht gedacht, statt dessen sogar ein paar Kleidungsstücke zum Laufen rausgelegt, doch andersrum, warum nicht mit dem Fahrrad ? Denn mit dem Fahrrad erweitert sich der Aktionsradius. Und da ich eh ein paar Nettigkeiten in den Rücksack packen wollte, was man dann ja auch in eine Biketasche verstauen könnte, überlege ich jetzt nur noch, zu welcher Location mit optionalen Wetterschutz es mich zieht ?

Und mit diesen Überlegungen steht immer irgendwie mein gutes altes Volotec im Zentrum der Überlegungen. Warum auch immer. Der Plan ist, mit dem leichten Gepäck irgendwo halt bei Wetterschutz, sich ein wärmes Getränk wie zum Beispiel ein Süppchen machen und schön-blöd in die Landschaft schauen. Spontan im Zusammenhang mit Wetterschutz fallen mir zur Zeit nur zwei Standorte ein. Beide an den Lippeauen, die eine weit östlich und damit eigentlich auch zu weit weg, zumindest für das Volotec. Der andere Standort westlich und recht nah. Letzterer hätte sogar den Vorteil, daß er nicht sehr viel von Publikum besucht wird. Insgesamt aber wohl auch zumindest bei dem Wetter.

Ich werd mal schauen…
…und mir erstmal noch was zwischen die Kiemen schieben. Croissants liegen für den Ofen bereit. Derweilen dem lesenden Publikum noch einen netten Sonntag, egal bei welchem Wetter !

29.738km/ 03.05.2019

Mai 3, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest: die ersten zwei Tage im Monat Mai sind wenig dramatisch verlaufen. War es gestern für noch fast frisch, so stand am Nachmittag der Lorenz wider gut am Himmel und alles wurde mollig warm. Zum Glück wehte ein kühles Windchen. Doch auf der Rückfahrt kündigten sich dunkel Wolken von Norden kommen an und brachten dann am frühen Abend ein paar Regentropfen.
Aber nicht genug Regen, denn auf der Burgterrasse konnte ich so noch etwas trainieren. Feiertage sind um und der Urlaub auch, also wider straff in den Alltag kommen. Lief auch soweit gut.

Über Nacht pendelte sich die Temperatur ein und so konnte ich heute früh ohne große Kleidersorgen losfahren, die Regenjacke gleich angezogen. Die bessere Wahl, denn wenn man unterschiedliche Temperaturen am Tag erwarten darf, muß man halt die richtige Kleidung mitführen oder anhaben. Schwankungen im gewissen Umfang mag ich, kann man auch kleidungstechnisch kompensieren, aber ab einer gewissen Spanne kann das tricky werden. Nun gut, das hatte sich heute erledigt. In der Frühe war es mir nach gut der Hälfte der Strecke schon fast etwas zu warm. Das Radtrikot, als zusätzliche Wärmeschicht, hätte ich auch aus lassen können.

Das ich ans schwitzen kam, merkte ich erst, als ich den Bock am Ort des geldlichen Schaffens abgestellt hatte. Unangenehm schon so am morgen. Dann aber frisch gemacht mit Waschlappen und Seife, eine Prise Deo und die Wechselwäsche an, dann war wider gut.
Am nachmittag ging das schon wider, hatte aber diesmal auch das Radtrikot ins Gepäck verfrachtet.

Nach der Ankunft kurz nach dem Fahrgerät geschaut, Bremsbelagwechsel war heftigst fällig. Kein Wunder, nach 4.073km war am hinteren Belag einseitig fast vom Kanalstaub weggefräst, im Grunde runter bis auf die Haltefeder, unschön ! Dabei hatte ich mich schon gewundert, daß es hinten immer irgendwie so Quietschgeräusche machte. Ich hoffe mal das war jetzt nur der Bremsbelag und nicht…

…die Nabe am Laufrad.

Also, frische Bremsbeläge sind drauf, die Kettenlänge bot aber noch ein gute Viertel bis zum eintauchen auf der Messlehre. Kein Wunder, hat auch erst 2.649km gelaufen. Für gewöhnlich wird bei ca. 3.000km gewechselt. Gab aber auch schon Ketten die länger ihrer Tätigkeit nachkamen.

  • Etwas aufgebraucht sehen aber die Schaltröllchen aus. Was die Schaltröllchen betrifft, nach ebenfalls nur 2.649km schon etwas verwunderlich ist.
  • Am Miche Kettenblatt nagt auch so langsam der Zahn der Zeit. Das Kettenblatt hat aktuell auch schon 6.821km gelaufen. Wäre somit im Vergleich zur Erstbestückung schon einen Überlegung wert beim nächsten Materialeinkauf seinen Nachschub mit zu ordern.
  • Was die Kassetten betrifft, müßte ich echt intensiver nachschauen. Denn bei zwei Laufradsätzen ist das nicht ganz so einfach.

Überhaupt hab ich im Thema Kassette dazu jetzt ma´keine Lust. Anderseits stell ich mir diese Frage auch nicht, denn wenn eine frische Kette hinten über die Gänge rutscht, dann ist sie fällig. Reserve sollte also auch in die Burg kommen. Doch nur welche Kassette ? Fakt ist, oben rum können gerne noch ein paar müde Zähne mehr sein. Um halt an heftige Steigungen ich etwas „Fleisch zu haben“. Unten rum müssen da aber keine 11 Zahn sein. Brauche ich so gut wie nie ( aktuell liegt an 11-12-13-14-15-17-19-21-23-25-28 ).

Das könnte also beim nächsten Einkauf eine dickerer Zugriff aus der Einkaufsliste werden.

Newsticker/ Outdoor: im Thema Schlafsack für draußen hat sich eine Wendung ergeben. Hatte ich mich noch gefreut einen vermeintlich passenden Schlafsack aus dem Hause Millet mein eigen nennen zu können, mußte ich leider feststellen, das passt nicht. Und somit gibt’s in der Sparte einen Neustart –> zum weiterlesen…