Archive for the ‘Outdoor’ Category

Rumgelaber 21.02.2021

Februar 22, 2021

Bikealltag/ Rumgelaber/ Outdoor/ Newsticker: gestern noch den letzte Beitrag für die Radrunde für dem demnächst veröffentlich, ergab sich die Chance im Rahmen eines Sonntagsausflug mal ein wenig das Areal zum Möhnesee Turm hin zu erkunden.

Da die holde Burgdame eine nette Spazierende als Wunsch äußerte, hatte ich noch beim Espresso-Frühstück mal ein wenig das Kopfnavi kreisen lassen und dabei etwas Kartenmaterial gesichtet. Relativ schnell kam ich so zum Möhnesee Turm Gedanken und hatte das kurz für mich fixiert. Und so wurde das dann auch umgesetzt.

Wir sind dann also mit der Familienblechkutsche hin, haben das Gefährt am Torhaus abgestellt und uns dann zu Fuß aufgemacht. Grundsätzlich kann man sagen, ja ist nett und vor allem hatten wir Glück das wir schon so früh dort waren, denn als wir wider weg sind, kamen die Menschenströme.

Als kleine Randnotiz für die anstehende Radfahrt dorthin, ab dem Torhaus hat man Waldautobahn vor sich, jene in Überbreite, dafür aber mit beständiger Steigung.
Des weiteren sei gesagt, der Eingangsbereich des Möhnesee Turm ist unten wohl dauerhaft offen, man könnte sich also rein theoretisch unten drin abhängen, kurz davor wäre aber auch eine Wanderhütte. Dort wäre aber, so ich das gesehen habe, ein Abhängen schwieriger. Soviel also dazu.

Den Rest des gestrigen Tages hab ich dann ma´auf dem Nebenblog schriftlich fixiert. Wer den Beitrag lesen mag, der folge bitte diesem –> Klick

Morgengruß: ja und damit geht dann auch der Gruß an die kleine treue Leserschaft raus, sich einen netten Tag zu machen und doch bitte gesund zu bleiben. Ansonsten, man sieht oder ließt sich.  😉

Rumgelaber/ 13.02.2021

Februar 14, 2021

Bikealltag/ Bikebasteln/ Rumgelaber/ Outdoor: nun, irgendwann war das Frühstück zu ende und ich habe mal meine Nase nach draußen gehalten. Da war es aber noch gut frostig, also hab ich mal fix den Heizlüfter in der Fitness-Garage aktiviert. Ich wollte ja noch was am CAADX machen.
Aber auch das Anlaufgeräusch vom E-Heizlüfter war irgendwie zäher also sonst. Mußte er sich auch erstmal warm laufen (wird Zeit für einen kleinen netten Petromax Loki)?

Gut eingepackt bin ich dann also raus, beziehungsweise ja nur kurz raus, denn mit den mehreren Lagen Kleidung bin ich trotzdem ganz schnell in die vermeintlich vorgeheizte Räumlichkeit zum schrauben. Doch vorgeheizt war da noch nix. Der Lüfter hatte offensichtlich gut zu kämpfen.

Genauso zu kämpfen hatte ich mit der Montage am Vorderrad vom Spikereifen. Auch wenn ich nur dünne Handschuhe anhatte, daß Handling war irgendwie sperrig. Zwischendurch hab ich meine Pfoten einfach vor den Heizlüfter gehalten, damit sie wieder Fahrt kamen.
Mann was war das kalt! Aber so langsam wird es. Zum Glück rutschte der neue Reifen trotz der Kälte gut über die Felgenränder, denn das „Glitsch“ aus Spülmittel war ob der eher gemäßigten Temperaturen auch irgendwie nicht ganz so wie sonst. Hatte eher was von Gele.

(hier noch ein kurzer Film <klick> zu der zäh laufenden Nabe)

Da ich ja der 45NRTH Spikereifen noch zu gebrauchenden wäre, mußte ich ihn an die Stelle des Demolierten hängen. Dabei bekam ich den Defekten dann in die Finger und siehe da, ein kleines Stückchen Metal steckte drin. Das hat sich dann wohl nach dem Reifenwechsel und ohne Nutzung des Rades an der Pannesnchutzeinlage vorbei zum Schlauch hin aufgemacht und so den Plattfuß verursacht.

Anschließend hab ich mich nochmal um ein paar Feinheiten gekümmert. Hier und dort, hauptsächlich an den Schaltzügen habe ich mal eine gute Portion Ballistol aufgetragen um sie so besser geschmeidig zu halten, aber auch gegen Salz zu schützen. Auch die Schaltwerke wurden nochmals fein gemacht und ebenfalls mit etwas Schmiergut eingesprüht.

Denn bei Schalttest habe ich bemerkt das die Nabe (zentrales Mittelteil des hinteren Laufrades, da wo die Achse durchläuft) offensichtlich teilweise eingefroren ist. Jedenfalls ist so zäh, daß wenn ich rückwärts die treten würde, daß Hinterrad mit anfängt zu drehen. Lösung hab ich dafür nicht, halt außer Wärme. Aber so lange es sich dreht, sollte noch alles gut sein.

Der zweite Teil vom Vormittag wurde dann für einen Spaziergang genutzt. Es ging zu Fuß hoch zum Kanal, natürlich auch um zu schauen, wie da so die Strecken sind.
Ergebnis, die Strecken zum Kanal hoch, insbesondere hier aus der Straße raus in Richtung Kanal sind die Fuß-Radwegkombi eigentlich gar nicht zu nutzten. Selbst an der Fußgängerampel ist das für Fußgänger immer noch eine Zumutung. Ja Stadt Hamm, anders kann man es nicht sagen. Eine gefahrlose Überquerung der seitlich von der Straße aufgehäuften Schnee-Eis Haufen, ist quasi Glückssache. Das es keine städtischen Angestellten gibt die da mal mit der Schippe was frei machen, kann ich mir nicht vorstellen (den Gedanken das ich da mal mit der Schippe was frei mache, habe ich dann doch wegdrücken können). Soweit kommt es noch, daß ich jetzt die Gehwege an Ampelkreuzungen frei mache.

Oben am Kanal angekommen war dann aber recht brauchbar. Halt so wie neulich auf meiner Feierabendrunde. Platter Schnee, dadrunter wohl Eis. Mit Spikereifen wird das bestens befahrbar sein.

Damit war diese Spazierunde erfolgreich. Auch die Bilder sagen viel über die schönen Momente im Winter aus. Nur der Wind blieb eiskalt aus Osten. War man im Windschutz, oder hatten ihn von hinten, dann wurd es einen auch mal warm und man öffnete die Jacke. Aber von vorne war dann alles dichtmachen angesagt.

Am späten Nachmittag, nach einem aber auch nur ein paar Minuten dauernden kleinem Mittagsschläfchen auf dem Sofa, bin dann aber doch nochmals raus in den Burggarten.
Ich hatte einfach mal ein kleines nettes Abendprogramm, ganz persönlich auf mich zugeschnitten im Kopf. Noch in der anfangenden Dämmerung die Feuerschale raus holen, ein paar Hölzer drauflegen und dann das Feuer entzünden. Damit ist auch das dafür vorgesehene Holz aus der Fitness-Garage raus, man hat wider etwas mehr Platz.

(Kurzvideo <klick> zu den wohligen Flammen)

Erstaunlich fand ich, wie schnell die Umgebungstemperatur anstieg. Im Spitzenwert stand das knapp einen Meter entfernte Außenthermometer bei satten 5c°. Und das bei der angenehmen Strahlungswärme. Nur wenn man zu nah an die Feuerstelle kam, dann wurd´s ganz fix richtig heiß. Aber auch der Part war irgendwann zu Ende un dich ließ die Glut alleine runter brennen.

Wenn man da aber so sitzt, dann wird einem klar, was für ein Wahnsinn hier in der Zivilisation so läuft. Wenn man früher Winter hatte, dann hat man in seiner Hütte gesessen, ist maximal zum Holzhacken raus oder hat sich noch was Essen erlegt, daß war’s dann aber auch.
Und wenn die Flammen im Kamin runter brannten, hat man nochmal nachgelegt und ist dann in die Federn gekrochen. Ging auch gut, so ganz ohne RTL & Co.. Da hat sich keiner verrückt gemacht wegen nicht geräumter Straßen, es gab ja keine Autos.

Irgendwie hatte ich das Gefühl, daß ich auch heute nicht wirklich alt werde. Die frühen Aufstehzeiten der gelaufenen Woche, die haarsträubenden Verkehrsverhältnisse, aber auch etliche mehr-Handgriffe am Job machen sich schon bemerkbar. Man ist ja keine vierzig mehr. *lach*

Ja so war der Tag gestern. Dann wollen wir mal sehen, wie das heute so wird?

Morgengruß: und wie üblich in die Runde, habt einen netten Tag und bleibt gesund!

08:53Uhr/ 13.02.2021

Februar 13, 2021

Morgengruß/ Rumgelaber/ Outdoor: endlich mal ausgeschlafen bis ca. 07:30Uhr. Die Druckausgabe der Ortsblattes ist gelesen, von der Latte Macciato ist noch ein guter Hub im Glas.

Draußen wie gehabt mit -13c°, soll ja aber sonnig werden. Da keine Wolken zu sehen sind, darf man der Wettervorschau Glauben schenken. Ich werde mir heute etwas die Füße verteten und dabei schauen wie der Weg zum Kanal hoch ausschaut. Ziele braucht der Mann! Der eingewechselte Schlauch war gestern dicht, der geflickte wurde aufgepumpt. Mal sehen ob der nachher noch die Luft gehalten hat?

Apropos, ferner hab ich die Tage schon eine gute Stelle auf der Burgterrasse frei gemacht um dort die Feuerschale mal zu positionieren. Feuerschale, davor sitzen und Schnee, das stellt Mann sich sehr schön vor.

Schon gestern fiel mir auf, das ein Haufen Vogelfutter um die Bird-Box lag. Auch jetzt hier am Küchenstammplatz kann ich deutlich das Gepiepe der kleinen Vöglein hören und hin und wieder auch Bewegung in der Buchenhecke sehen.

Habt einen netten Tag und bleibt bitte gesund! Ach ja, heute könnte so ein Tag werden, wo es eventuell zwei Beiträge gibt. Vielleicht.

…und sonst?/ WordPress: die Tage hatte ich festgestellt, daß wenn man einen Beitrag länger im neuen Dashboard bearbeitet, was ich ja „gerne“ mache, da man dort Bilder in Gruppen einfügen kann (dagegen im klassischen Dashboard man diese Funktion wider explantiert hatte – meinen Dank an das Entwicklerteam *rümpf die Nase*), dann taucht, wenn man den gleichen Beitrag wieder im klassischen Dashboard fertig arbeiten will, immer ein nerviges Frage-Meldefenster auf, ob man denn nicht doch lieber…

Nein – will man nicht!

Denn sonst würde man ja nicht das klassische Dashboard aufrufen. Ganz ehrlich an ein Entwicklerteam, lasst es so wie es ist, niemand braucht so neue Entwicklungen die einem alles einfacher machen sollen. Denn sie machen es nicht einfacher. Jeder User muß sich erst wider einarbeiten, was auch nicht gerade einfach ist, um dann aber hinterher fest zu stellen, das gewisse Funktionen so nicht mehr vorhanden sind.

Rumgelaber 24.01.2021

Januar 24, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Rumgelaber/ Sport & Alltag: ich fang dann mal mit den ersten Zeilen zum gelaufenen und noch bevorstehenden Gelaber an, ich hockend am Küchenstammplatz 08:20 Uhr Sonntag früh. Am gestrigen…

Samstag: …weil ja die Woche über an ein paar Tagen ein kräftiges Windchen wehte, lag das eine der andere Blatt mehr im Burggarten sowie draußen auf dem Grünstreifen.

Fix in ein paar dem Wetter entsprechende Klamotten gehüpft um sich anschließend für gut eine Stunde diesem Aufgabenfeld zu widmen. Das mach ich ja irgendwie gerne. Man ist draußen, hat Bewegung, die Arbeit als solches ist nicht so anspruchsvoll denn noch sieht man hinterher irgendwie ein Ergebnis.

Den Effekt das man bei dieser Art der Bewegung auch ansprechend gut in Fahrt bekommt und mehr oder weniger in Mutter Natur die frische Luft aufschnappen kann, liegt auf der Hand. Zudem spielte das Wetter mit und ich hätte eigentlich mal wider ein paar Vögelchen sehen können.

Denn noch zeitig in der Frühe im Bett liegend, meinte ich zumindest ein paar Vogelstimmen in und um unseren Burggarten zu hören. Seit dem ja ein Sperber hier sein ihm angeborenen Jagdtrieb nachkam, ist es eher ruhig hier. Die Birdbox wird schon seit Wochen eher extrem gering frequentiert. Apropos Vögel…

Ich hatte im Verlauf der letzten Woche zweimal…

…weitere kurze Unterbrechung – oh! ich sehe gerade, es schneit hier, da werd ich den Tag wohl irgendwie anders planen müssen. Zurück zum Text…

…beim Durchfahren der Lippeauen wohl einen Greifvogel aufgeschreckt. Ich biege also direkt nach der Unterführung der A1 zu Lippeauen ein, mein Scheinwerferlicht erleuchtet schon die nächste Linkskurve, die ich dann durchfahre und ganz kurz danach muß er wohl eine Art Stammplatz haben. Denn von links oben in einem geschätzten Abstand von wohl kaum 2m schreckt er auf wenn mein Licht die Kurve ausleuchtet und fliegt dann, quasi bei mir in Kopfhöhe nach rechts los.

Wahnsinn!

Am freitagfrüh hatte ich dann zudem ein paar Meter weiter wider zwei Rehe auf einem Feld stehend gesehen. Dieses mal waren jene aber ein schon gutes Stück auf dem Feld, wurden also nicht von mir mit dem Licht aufgeschreckt. Soviel also zum Nachtrag der letzten Woche, kommen wir wider zum…

Samstag: …also, dann war ich mal gut eine Stunde plus mit dem ganzen Laub zugange, hab es auch an der östlichen Außenseite unter der Hecke hervor geholt, den Grünstreifen mit gemacht, was mir dann eine gute Arbeitstemperatur verschaffte.

Im Anschluss gab´s dann das übliche Training von mir, halt Kraft und Mobilität/ Dehnung in Kombination. Das Training selbst machte natürlich bei dem eher besseren Wetter auch gut Spaß. Es kamen zwar im Verlauf ein paar seichte Regentröpfchen runter, aber das Zeitfenster war eher sehr kurz.

Da ich nach dem Training gut in Fahrt war, wurde nochmals das CAADX aus der Fitness-Garage gezerrt und dort der Putzlappen sowie diverse andere Hilfsmitelchen kamen zum Einsatz. Funktionell hatte das eher weniger Sinn, ging so über den Bereich des Zeittotschlagens weg bis hin zur Seelenpflege. Wenig Sinn, weil ich mehr der Typ bin wo es funktionell klappen sollte und weniger in den Bereich Hochglanz geht. Zumal bei dem Mistwetter eine Menge an Handgriffen nur für schön eher unnütz sind, da schon bei der nächsten Fahrt nach Hundert Metern keiner mehr erkennen könnte, daß da überhaupt mal ein Putzlappen dran war. Aber egal, ich hatte was zu tun.

Doch so ganz egal war das dann doch nicht. Denn nachdem ich sogar auch der Kette mal mehr Pflege mittels einer Zahnbürste gegönnte hatte, schob ich das treue Fahrgerät auf die Seite und dachte so:„schau doch mal nach der Kettenlänge (und damit dem Kettenverschleiß, denn je länger die Kette, des so mehr verschlissen ist sie).“
Gesagt getan, egal wo ich die Kettenlehre (Messinstrument zur Ermittlung der Kettenlängung) eintauchen ließ, die Kettenlehre tauchte voll ein.

Half also alles nix, die Kette mußte getauscht werden. Insgesamt war damit natürlich die komplette Reinigung der Kette sowas von hinfällig… . Tja blöd gelaufen, die viertel Stunde hätte ich mir sparen können. Also ich dann diese Wahnsinnsszene fotografieren wollte…

Mobilphone: …hatte ich die Erscheinung, daß sich plötzlich der Akku meines Moto G4 verabschiedete??? Drei Fragezeichen warum und wieso. Half aber alles nix, hab dann eine Powerbank dran geheftet und es aufgeladen.

Ach ja, der freundliche Mann vom Amazon Lieferservice brachte dann die XLC Bianca LED Rückleuchte. Ich habe inzwischen noch einen Bikeonlinestore ausfindig gemacht, wo noch ein paar im Warenbestand sind. Somit strebe ich Überlegungen an, mir noch zwei Stück als Backup hier auf Lager zu legen.

XLC hat zwar einen Nachfolger im Programm, die hat aber nur eine LED Lampe im Gehäuse. Wobei, wenn ich mir die NESCO CL-R 15 Lampe jetzt so anschaue, ausgewiesen sind 2stk. LED´s. Egal.

Insgesamt ist dieses kleine Rücklicht genauso hell, wie mein bisher verwendetes, hat aber den Vorteil, ich kann sie an meine Topeak Backloader/ Hecktasche stecken, wo sie auch bisher in Position blieb und sie ist wohl auch wasserdicht.
Damit müßte ich dem größeren Manko meiner Bisherigen nicht weiter basteltechnisch entgegen treten. Um ehrlich zu sein, irgendwie gefällt mir der Gedanke. Zumal die kleine Lampe auch mit den nur zwei Stück kleinen AAA Akkus auf eine ordentliche Leuchtdauer kommt.

Ja und somit komme ich zum Ende des gestrigen Tages.

Sonntag: mein Frühstück…

Ich denke ich werd mir gleich draußen etwas die Füße vertreten. *lange Zeit später*

Outdoor/ Bilder: ja natürlich hätte ich auch draußen was Radfahren können, hab ich aber nicht. Mir war nach Laufen und das hab ich dann auch gemacht.

Viel gibt’s da eigentlich nicht zu erzählen. Das Wetter lud jetzt nicht wirklich zu einem schönen Spaziergang ein, so wird man denken. Aber wie das eben so ist, es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung (und in meinen Augen auch, die falsche Einstellung. Letzteres ist natürlich streitbar).
Ich jedenfalls wollte mich mal wider zu Fuß austoben und hatte die hiesigen Haldenzeichen im Kopf. Und mit jenen dann als erstes die Halde Radbod, wo ich einfach nicht mehr länger war. Also mal wider in die Klamotten geschlüpft und den ollen Rucksack mit ein paar Dingen gepackt, in erster Linie Wasser zum trinken, eine Ritter-Sport Schokolade und einen Apfel als Festfutter. Zwei Radriegel fanden auch noch ihren Weg in meine Jackentasche. Man kann ja nie wissen.

Grundsätzlich muß ich sagen, es lief sich gut, klar hier und da der Wind der die Sache nicht so angenehm machte, aber dann hab ich eben eine Kaputze über gezogen und gut war. Was ich mir aber gönnte, war der ein oder andere kleine Abstecher in bisher noch unbekanntes Terrain.

(im Tagesalbum findet man das komplette Bildmaterial)

Ja man kann unschwer erkennen, nicht jeder Wegabschnitt war vom Untergrund her trocken. Ich kam aber damit fast immer gut zurecht. Nur einmal bin ich umgedreht und habe mich für eine Alternative entschieden.

Nach dem ersten Haldenzeichen kam der Abstieg und die längere Apfel-Pause. Lange habe ich aber nicht pausiert, ein wenig hatte ich noch was vor. Das ließ auch nicht lange auf sich warten, denn kurz vor der weißen Brücke war irgendwie…
…ein Loch im Zaun, oder war da überhaupt mal ein Zaun oder gar ein Tor? Ganz ehrlich, ich weiß es nicht. Jedenfalls war der Weg wohl über eine Kuhweide frei und so hab ich mich dann ma´ aufgemacht. Ziel war ein kleiner Wald an dessen Ende. Eher abgelegen könnte er doch für eine Hängemattenaktion mal herhalten. Ich schaute mich um und befand, ja nette Ecke, aber mit der aktuellen Wetterlage waren auch alle Böden aufgeweicht bis dorthinaus. Also passierte ich die weiße Brücke…

…und der Lippepark wurde durchlaufen. Das dortige Haldenzeichen hätte ich zwar „mitnehmen“ können, hab es aber links liegen lassen und mir somit geklemmt. Die Zeit war schon gut fortgeschritten und ich wollte auf jeden Fall noch das Haldenzeichen der Halde Humbert machen.

Letztendlich erreichte ich auch dieses Haldenzeichen. Der Weg dorthin zog sich schon etwas und mir war nach einer weiteren kurzen Pause. Vor dem Aufstieg wurde die auch auf einem Stein sitzend, natürlich wider mit dem wärmenden Rückenkissen des Rucksacks.

Oben angekommen, schnell noch ein Bild vom Garmin 310XT gemacht und dann wieder runter vom Berg.

Rückmarsch war angesagt, der aber immer noch durch eine Baustelle in der gedachten Form vereitelt wurde. Leider knickte dann der Akku von der Garmin Uhr ein, was ich aber so nicht bemerkte. Praktisch, die Aufzeichnung endete genau an der Baustelle, ich konnte alle Werte samt Karte zu Hause sichern und so den Restweg auf einem Routenplaner in der Länge abstecken.

Insgesamt war ich über gute 16 Kilometer zu Fuß unterwegs und war dabei 3,5 Stunden in Bewegung. Reichte dann aber auch. Gut wäre gewesen, wenn man noch wo eine längere Pause in etwas gemütlicher hätte machen können. Aber weder das Wetter noch die Gegebenheiten, wie etwa eine nette Bank mit Wildschutz waren so wie man sie hätte brauchen können.

…und sonst?: gestern Abend bin ich noch auf eine Dokumentation von ARTE gestoßen, die sich mit dem Dreh des Filmes Das Boot befasst. Wer also mag kann sich über diesen <klick> den Betrag auf bekannten Videochannel anschauen.

Rumgelaber 16. & 17.01.2021

Januar 17, 2021

Bikalltag/ Rumgelaber/ Sport & Alltag/ Outdoor/ Bikebasteln/ Bikebilder: diese Geschichte starte mit dem gestrigen…

Samstag: …Basteltag, die erste. Spritzschutz für den Umwerfer, ein wenig Material ähnlich einem Fahrradschlauch, ein bisschen rumschnipseln und zwei Kabelbinder, fertig ist die Schose. Bewährungsprobe mal bei den nächsten Fahrten. Und wenn der Untergrund nicht genug Schmodder hergibt, ich kenn hier genug üble Schlammlöcher.

umwerfer_ergebnis

(alle Bilder von beiden Bastelaktionen hab ich mal in ein Album gepackt)

Ja und so sollte das erstmal am Umwerfer reichen.

Nächste Baustelle Plan B., ja ich geb zu, nicht schön aber dafür selten. Wobei selten auch durch einmalig ersetzt werden kann. Der Hintergedanken sollte klar sein, man empfindet es eher auf die unangenehme Art erfrischend auf einer längeren Winterfahrt sich das extrem kalte Nass an der Gurgel entlang laufen zu lassen.

Dank diverser Modifikationen im letzten Frühjahr, passen ja 1l Pullen in den dafür extra schräg montierten Flaschenhalter (übrigens auch eine eigene Idee). Aber die Decathlon Isolierung (deren Montage übrigens auch alles andere als einfach war) fasst keine 1l Pullen samt Halter. Dumm gelaufen.

Ich kam also nicht umher den ollen Krempel zu demontieren und mir aus einer ebenfalls aus dem Decathlon stammenden Fünf-Euro Isomatte was zusammen zu schnipseln. Hier mal ein Pic schon bei der ersten Anpassung.
Natürlich war die Montage nicht ohne eine längere 5mm Inbusschraube möglich. Der obere Haltepunkt, ehmals mit zwei XXL Kabelbinder fixiert wird nun von einem Gürtel samt Steckschnalle gehalten.

Zu guter Letzt wurde die Nahtstelle mittels Ducktape zusammen geführt. Ergebnis: nicht schön aber selten und sollte vor allem zweckmäßig sein. Test wird natürlich die nächsten Tage anstehen. Ja alles nicht wirklich chic, aber im Winterpokal kann man auf sowas keine Rücksicht nehmen. Points in Form von Fahrtzeit (mehr/ viel Fahrzeit = mehr trinken) zählt, Optik muß hinten anstehen.

Übrigens, die Aktion hat mich eine gute Stunde gekostet.

Leider hatte ich in all den Jahren bis jetzt nix passendes gefunden. Und die Aufgabenstellung fängt ja schon damit an, daß man trotz Rahmentasche an die Pulle kommen sollte.

Als nächstes wollte die neue Bartpfanne eingebrannt werden. Nach ein paar Tips aus dem Hängemattenforum hab ich mich an die Arbeit gemacht. Mittel zum Zweck war dann die Feuerschale die entsprechend befeuert wurde, Holz hatte ich ja über die Tage genug gesammelt.

Sieht jetzt nicht ganz so perfekt aus, das mit dem zu viel Öl zwecks einbrennen war dann so eine Sache. Das Küchenpapier war dann wohl nicht ganz so saugfähig wie es zunächst schien. Ich denke/ hoffe, daß wird sich aber noch bessern.

Natürlich hatte ich heute als erste Aktion dem CAADX noch etwas Aufmerksamkeit gegönnt. Soll ja nicht nur besser aussehen, also der Alltagsdreck runter, sondern vor allem auch da zweckmäßig sein. Mit den letzte Tagen muß man ja auch davon ausgehe, daß sich zumindest auf den befestigten Wegstrecken auch Salz befand. Und das sollte runter.
Somit war die gestrige Schlauchwäsche schon ein guter Plan und das nachputzen heute sowieso. Und das war dann der gestrige Tag.

Newsticker: und was ich so am heutige Tag getrieben habe kann die Leserschaft im Artikel Outdoorgeschichten 17.01.2021 nachlesen.

Und so wünsch ich noch einen netten Sonntagabend und bleibt bitte gesund!

09:10Uhr/ 16.01.2021

Januar 16, 2021

Morgengruß/ Rumgelaber: als erster aufgestanden und hier am heimischen Küchenstammplatz. Wie üblich gab es eine Latte Macchiato und die Samstagszeitung, dazu Waffelkekse wovon gerade der letzte meinen Gaumen erfreut. Draußen winterliches Wetter wohl mit Temperaturen um die 0c°, eher weniger und mit den passenden „Farben“ grau in grau.

Was liegt heute an? Soweit keine wirklich großen Pläne, aber…

Bikebasteln/ Sport/ Outdoor: …innerlich wäre mir mal wider nach einer guten Gehrunde, was dann der Kategorie Outdoor zufallen würde.
Da ich aber dem Fahrgerät auch noch ein paar übliche Handgriffe widmen werde, Materialpflege halt, könnte ich mal schauen ob ich den Haupttrinkflaschenhalter in einer brauchbaren Form isoliert bekomme. Letzten Winter hatte ich ja via einer Isolierung aus dem Decathlon was hinbekommen, hier mal ein paar Bilder vom fertigen Zustand als auch vom Schaffensprozess…

Nur da durch das ich ja nun den Trinkflaschenhalter umgemodelt habe aber vor allem der Durchmesser der Trinkflasche gewachsen ist, wird das nicht mehr passen.

Naja und da gestern die letzten Schlücke aus der dicken 1l Flasche schon arg frostig waren…, aber zum Glück hatte ich ja noch eine kleine Trinkflasche in meiner Lenkertasche und die war besser gegen Kälte geschützt. Eine Idee hätte ich da schon.

Außerdem werd ich dann auch mal den Umwerfer (vorderes Schaltwerk an der Kurbel/ Pedale) gegen Dreckbeschuss schützen. Hier wird ein Stück oller Fahrradschlauch dienlich sein, den ich aus der Hüfte heraus wohl mittels Kabelbinder fixieren werde.

Ob ich dann heute noch meinem persönlichen sportlichen Kräftigungs- & Beweglichkeits-Programm widmen werde, glaube ich kaum. Vom Zeitfenster stünde jene morgen an. Derweil könnte ich aber wohl die neue Bratpfanne einbrennen. Auch nicht unwichtig.  Ach ja, apropos wichtig…

…und sonst ?/ wichtig: da wir ja die Tage auch am Job auf Empfehlung hin zum Tragen der FFP2 Masken angekommen sind, tat sich zum einen die Frage auf, wie lange kann man jene benutzen und wie kann man sie eventuell desinfizieren?

Zur Tragedauer konnte ich noch keine verbindlichen Empfehlungen finden, wir am Job gehen aber von etwa maximal zwei Tagen aus. Da wir aber am Job auch nicht ständig in Kontakt zu anderen Personen stehen, sondern zeitweise alleine unterwegs sind, könnte das hinkommen. Allgemein vom Hörensagen her, wird aber ein Tag angesetzt.

Der zweite Punkt, wie der auch immer zustande gekommen sei, hat sich leider als nicht ganz so richtig erwiesen. Denn desinfizieren kann man die FFP2 Masken nicht! Hierzu ein Link <klick> aus dem REDKTIONSNETZWERKDEUTSCHLAND mit folgenden Zeilen…

„…Virologe Christian Drosten von der Charité in Berlin hält die Idee zumindest für plausibel, wie er in seinem NDR-Podcast verrät. 70 Grad im Backofen würden schon ausreichen, um die Viren in einer durchfeuchteten Maske abzutöten. Ebensolche Temperaturen halten auch Zellulose-Stoffe in einer MNS-Maske aus. FFP-Masken kann man hingegen im Backofen nicht sterilisieren. Sie enthalten einen Kunststoff-Filter, der bei hohen Temperaturen schmilzt und nicht auswechselbar ist.
…“

Ja dumm gelaufen. Aber trotzdem wünsch ich mal einen entspannten Samstag und wie üblich die notwendige Portion Gesundheit!

42.009km/ 08.01.2021/ II

Januar 9, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Sport & Alltag/ Bike- & Biketouren Bilder: und wieder weiter im daly turn, jetzt die restlichen Zeilen zur gelaufenen Woche.

Donnerstag: am Job eher ruhig und so hab ich die Anfahrt mal wieder über die Lippeauen gelegt.
Mit dem Training von gestern nachmittag (Mittwoch) und einer besseren Brise von vorne, ließ sich die Kurbel etwas langsamer drehen. Auch egal.

Aufgefallen ist mir dann noch, daß man ab dem Dorf des Jobs den einen oder anderen Streckenabschnitt sehr großzügig mit Streusalz bedacht hat.
Und wenn ich großzügig sage, dann meine ich das auch so. Stellenweise lag da soviel Salz, daß man dachte der Eimer sei umgekippt. Unschön, weil überflüssig und auch in Verbindung mit Feuchtigkeit/ Nässe am Fahrrad nicht so ganz optimal.

Ansonsten, macht Radfahren im Winter hungrig? Definitiv ja! Frühstück in der groben Abfolge: ein Raider Twix, ein Apfel, eine Birne, zwei längere Mettwürstchen eine Tomate und dazu noch sechs eher schmale Schnitten französisches Landbrot mit Käseaufstrich aus‘ m Aldi. Da muß ich sagen, die aus’m ALDI schmecken mir am besten.

Die XXXXL Portion Gyros mit Reis ist wohl über Nacht nix über geblieben. Ach ne‘, war ja eine Käse-Nudel-Pfanne mit Tomate „an“ Basilikum-Oregano. Da fällt mir ein, ich muß dringend eine größere Bratpfanne bestellen. *Notiz für’s Wochenende* Bei mir fallen immer wieder Nudeln beim Wenden raus. Nervt nur.

Die Rückreise ging nochmal über die Kuhbachtrasse, einfach nur so (ein Bild von der Hinfahrt dahin ist links unten). Man sieht schön wie das ist im Winter Rad zu fahren.
Sieht wahrscheinlich schauerlich und kalt aus. Aber wenn man in Bewegung ist und natürlich auch bleibt, dazu richtig gekleidet, dann ist da gar nicht kalt. Es gibt sogar Fahrten, da muß man aufpassen, daß man nicht anfängt zu schwitzen.

Freitag: etwas früher raus weil der Job es so mit sich brachte. Ging auch bestens, der innere Wecker klappte 1A das doppelte Heißgetränk brachte den Restschub. Nächstes Leckeri kaum Gegenwind auf der Anfahrtsstrecke und natürlich auch alles gut leer. Zudem, dank dem weniger Gegenwind waren die 0c° auch wärmer als am Vortag. Innerlich grübelte ich schon, wo mich eine leckere Rückfahrt herführen könnte?

Stunt in lang, ganz lang oder doch nur in nett? Man wird sehen.

Den Tag über gab’s mal eine nette Runde in Sauerland und dort sogar mal mit richtig Schnee. Die Mengen waren zwar auch überschaubar, dafür aber großflächig.

(weitere Bilder vom neuen Januar 2021 Fotoalbum sind hier <klick>)

Die verlängert nach Hause und zum Abschluss noch rauf auf die Halde Kissinger Höhe war für mich ein inneres High-Light. Den Gedanken/ Bilder im Kopf da am Ende der Heimfahrt nochmal eben rauf zu fahren, hatte ich im Verlauf der Woche mehrfach.

Bilder im Kopf

Der Plan eine ganz lange Runde nach Hause zu fahren und dabei über den Bahndamm  zu fahren um dann via Welver bis zum Kanalende zu stoßen, hab ich verpennt.
Denn auch im Winter ist beim Radfahren trinken wichtig. Wenn man aber nix in ausreichender Menge mit hat, dann ist das nicht optimal. Dabei ist nicht nur die Menge entscheidend, sondern auch die Lagerung während der Fahrt. Bei grob 0c° in einer unisolierten Flasche macht das etwas eine halbe Stunde lang Spaß, bei etwa 45 Minuten geht das noch, danach ist Trinkwasser einfach nur noch kalt.

Ab dem Punkt taucht dann die Aufgabenstellung auf, zu erkennen das man trinken sollte, sich aber gleichzeitig dazu zu überreden das kalte Etwas die Gurgel runter laufen zu lassen. Aber darüber brauchte ich mir ja keine Gedanken zu machen, denn ich hatte ja nur meine 1l Trinkflasche mit.
Überhaupt muß ich nochmal schauen, ob ich die Idee aus dem letzten Winter mit der Isolierung nicht doch irgendwie wieder realisieren kann.

Im Idealfall hätte ich in meiner Lenkertasche noch ein 1l. Flasche mitgeführt und jene mit etwas weiterem Inhalt brauchbar trinkbar, sprich isoliert warm gehalten. Aber die Handgriffe hatte ich, trotz der schon vorhandenen Idee diese 75km Heimfahrt zu machen, nicht wirklich umgesetzt. Aber ich schweife an…

…denn es gibt halt Opfer die man bringen muß. Und da ich viele meiner Heimfahrten spontan, ja quasi während der Heimfahrt zusammen baue, ja so kann man das nennen, ist diese Heimfahrt über Welver eben nicht umsetzbar gewesen. Zum Glück hatte ich ja noch die Halden-Idee.

Doch warum fährt man bei 0c° überhaupt 75km und diese eher kleinen und eben einsamen Dörfer? Ganz einfach, weil es wunderbar ist! Die Strecke führt halt viel über kleine Landstraße, die dann zu den Radtouten gebündelt sind. Und dann ist da natürlich die Fahrt durch den Wald hinter Welver. Das Waldgebiet ist jetzt nicht so riesig, aber die Wegführungen sind einfach bestens. Da kann man nett durchrollen, Luft holen, eventuell mal kurz anhalten und dem Wald lauschen.

Aber so hab ich eben oben auf der Halde Kissinger Höhe Luft geholt. Dei Auffahrt klappte auch mit der nicht ganz so bergtauglichen Kassette passabel und ich konnte sogar durchfahren, ohne ab zu setzten. Natürlich war die letzte Steigung hoch zum Haldenzeichen so gerade eben noch, was aber hauptsächlich am eher bescheidenen Grip der Reifen im Untergrund lag. Man hatte zum Jahresende hin weite Teile der Zu- u. Auffahrten begradigt und mit eher feinem Split abgestreut.

Da diese aber noch nicht wirklich verdichtet sind, ist jener ein wenig lose. Will man da als mit dem Rad hoch, dann ist ab einem gewissen Grad an Steigung die Haftung nicht mehr ganz so optimal. Aber wie schon gesagt, es ging ja dann doch noch.

Leider ist der Akku von meinem Motorola Handy schon an der Seseke eingenickt und hat das Gerät in den Schlafzustand geschaltet. Bilder oben auf der Halde konnte ich also nicht machen. Aber die Szene war mal wider toll. Menschenleer ob der späten Stunden und sogar relativ windstill, was ja dort oben schon ein guter Vorteil ist und dann dieses Bild aus Wolkenmix, Sonnenuntergang in der Ferne und der Blick auf die verschiedenen Stadtteile. Einfach nur klasse.
Ich bedaure es sehr, daß es dort oben keinen gescheiten Platz zum abhängen gibt.

Genug geschaut, umgedreht noch eine halbe Runde auf einer etwas weiter unten liegenden Ebene gemacht, dann mußte ich aber wieder absteigen weil man Umwerfer (Gangschaltung an der Kurbel) wegen dem ganzen Schmodder mal wieder nur sehr unwillig seiner Arbeit nachkommen wollte. hab es dann händisch umgestellt.

Nach der Ankunft mal wider das übliche Prozedere aus Schlauchwäsche und Kettenpflege sowie den anderen üblichen Handgriffen.

Bikebasteln/ Kette & Antrieb: ja und am heutigen Samstag wurde nochmals nach der Gangschaltung geschaut und extra dafür hatte ich mir eine Fahrradhalterung in meine Fitness-Garage gebastelt. Seltsamerweise lief die Kette heute verdächtig ruhig. So in der Fahrradhalterung konnte ich kein Sprungen der Kette generieren.

Also gab es eine kurze Testfahrt hier um den Block. Ich bin da ganz ehrlich, ja es lief gut, dann warnen aber doch wieder diese Momente wo ich schwören könnte, die Kette hüpft zumindest ansatzweise ganz zart rum.

Ich hab dann den Bock reingeschoben und es dabei belassen. Nächste Woche sehen wir weiter.

Den Rest vom Tag hab ich mit Basteln und meinem Training verbracht. Der Wasserhahn im OG wollte irgendwie besser fixiert werden und mein Rücklicht besser gegen Feuchtigkeit & echte Nässe geschützt werden.

Outdoor: und zum Tagesabschluss gab‘ s noch Männer-TV. Die Feuerschale wurde rausgeholt, Holz reingepackt und dann ein wenig die wohlige Wärme genossen.

Und so glitt ich dann langsam in den Samstagabend. Danach stand ich duschen und futtern an, eine Maschine Wäsche und dann die restlichen Zeilen hier tippen. Habt noch einen netten Samstagabend, eine schöne Sonntag und bleibt gesund!

 

Rand-End-Notiz: die Bratpfanne ist bestellt.

Jahresabschlussbericht 2020/ Stehaufmännchen II

Januar 3, 2021

Jahresabschlussbericht 2020: the same procedure as every year – enter the finishline ! Das Jahr 2020 hat begonnen und ich fange dann jetzt schon im April 2020 mit den ersten Zeilen für den Rückblick an.

Beim letzten Jahresrückblick 2019 hat das viel Arbeit gekostet, am Ende des Jahres den Rückblick fertig zu stellen. Diesmal bin ich (hoffentlich) cleverer, weil früher anfangen. Es sind viele, sehr viele Buchstaben geworden, nett Euch also Zeit beim lesen und Bilder schauen. Vielleicht ist eine gute Tasse Café und etwas Gebäck dabei nicht die schlechteste Idee. *augenzwinker*


Das Jahresende in Zahlen: sie sagen zwar nicht sehr viel aus, dennoch gehören sie irgendwie hier hin. 163,3km Nordic-Walking/ Wander & einfach nur Laufen und 9.792km mit dem Fahrrad fahrend. Damit ist dieser Teil der kürzeste und auch schon beendet.


Winterpokal 2019/ 2020: das Ende vom Winterpokal 2019/ 2020 startete zunächst mal in den letzten drei Monaten sehr fett. Es wurden je über 1.000 Kilometer gefahren. Im Januar 1.181km, Februar 1.058km und im März auch noch 1.231km. Allerdings war zum Ende hin mal wider die Luft raus. Nicht das ich nicht wollte, aber diese kleine feine Unfreiheit die uns da alle aufsuchte, hatten schon arg geblockt.
Dennoch gute Platzierungen aber vor allem ein eigentlich gutes Wohlbefinden zeichneten die letzten Monate aus. Was dann auch ein guter Übergang zum nächsten Part dieses Jahresabschlussbericht ist.


Biketouren/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: im Januar stach dann wohl die erste Nachtfahrt heraus die ich gemacht hatte. Die 50. miles of shade führte mich über wohl bekannte Strecken und ja es war herrlich.
Diese unendliche Ruhe & Tiefe der Nacht, die Leere der Wege und die Eindrücke die da immer wider auf ein Neues auf eine einwirken. Man sagt die Nacht auf wie ein trockner Schwamm das Wasser.

Im Februar gab es mit der Knapp vorbei… Tour mal wider eine nette Heimatrunde. Übrigens auch einer der wenigen Tage, wo man von so etwas wie kalt sprechen konnte. Ebenfalls hergeben möchte ich die Tour mit Titel Gemischte Heimatkunde – was für ein schönes Land. Da ging es mal wider darum mit dem Kumpel aus dem hiesigen Claim eine nette Erkundungsrunde zu zaubern. Ganz nebenher kamen dabei auch über 100km zusammen. Und das CAADX hat noch im Februar ein frisches GRX Schaltwerk bekommen, worauf hin dann natürlich eine GRX Testrunde fällig war.

Hier ma´ein paar Bilder von ersten Drittel des Jahres.

Natürlich gab es auch noch andere super Touren, also auch im März, zum teil kurz oder nur auf der Heimfahrt vom Job aus, aber auch noch ein paar nette Ausflüge hier um den Pudding. Aber man kann ja nicht über alles berichten.

Im April war dann ja deutschlandweit immer noch Auszeit angesagt. Da ich aber Urlaub hatte kam es auch dort, natürlich absolut regelkonform, zu der einen oder anderen Ausfahrt.
Eine typische Wahnsinnsaktion ganz nach meinem „Geschmack“, wohl aber eher zufällig war die Tour X14 – Versuch & Irrtum. Dabei sollte es über ein noch nicht bekanntes Stück Wanderweg in die Richtung hinter Selm-Bork gehen. Die anderen Erkundungstouren danach waren dagegen nur Kinderkram. Fast…

…denn da kann man mit Sicherheit noch die Ausfahrt die Ausfahrt unter dem Motto Tor zum Sauerland erwähnen. Bei jener Tour bin ich mal ganz wagemutig mit der Faltkarte und ein paar navigatorischen Übungen in Richtung Sauerland gefahren. Ich habe zwar weder das weite Ziel, den Möhnesee Turm erreicht noch bin ich bis zum Wander-Parkplatz in Arnsberg Neheim gekommen, aber es war trotzdem klasse. Mal ein Bilder…

Diese Diashow benötigt JavaScript.

…bevor mich dann Ende Mai eine kleinere aber doch arge Rückennummer (unten dann dazu mehr) daran hinderte eine weitere vierstellige Kilometerleistung auf zu stellen. Sei’s drum, etwas was man verschmerzen kann. Was man nicht verschmerzen konnte kam ja noch.


November: hier muß ich sagen, daß ich ein paar nette Ausfahrten hatte. Quasi wieder radtechnisch in gewohnter Weise aufgestellt.
Natürlich ging es auch davor noch auf die ein oder andere Tour, aber alles kann ich ja hier nicht erzählen. Erwähnte ich ja bereits.

Also, zum einen ging es dann mal wieder nach Beckum und dort eigentlich zu dieser netten Wanderhütte. Der Grund war, ich fühlte mich wieder etwas fitter um an Steigungen nicht ganz elendig *grins* aus zu schauen. War dann auch nett.

Zum Abschluss ging es dann wieder an einem anderen netten Unterstand vorbei, wo ich kurz vorher noch eine Tour hin gemacht hatte. Die aber nur um mir die Strecke einzuprägen.

At last für den vorletzten Monat kann ich noch zwei Touren heraus heben. Da war einmal das Ding wo ich am Südufer des Channel bis zur Kanalmündung gefahren bin

…und dann die Erstbefahrung des Kirchderner Graben. Wie man auf den Bildern sehen kann, gab’s stets noch bekannt, vorzugsweise Waldstrecken als Zugabe.

Natürlich gab´s dann auch wider einige Ausflug zur tausendjährigen Eiche im Verlauf des Jahres. Hier mal ein paar Bilder bei herbstlichen Wetter und einer wärmenden Suppe.

Ach ja in Amerika war ich ja auch noch. *lach* Die Idee ist so alt, oder besser so neu, wie meine frische linke Hüfte, also irgendwo im Zeitfenster 2019. Viele Runde hab ich zu Fuß im Rombergpark gedreht, doch mit dem Rad war ich seit dem nie wieder da. Also hatte ich das mal nett mit dem Borteinkauf verbunden, aber auch die Rückfahrt mal wider über Strecken gemacht, wo ich auch schon länger nicht mehr war.

Und eine neue nette Hütte, oder besser gesagt Unterstand ist mit in den Bestand gewandert. Nett weil dort auch offiziell eine Feuerstelle ist und jene in grob eineinhalb Stunden Fahrzeit zu erreichen ist.

Und da man ja schon im Frühjahr eine Nachtrunde gedreht hatte, gab´s da mit der Chill-Out-Night nochmals Nachschlag (Bilder zu dieser Runde bitte direkt im Geschreibsel ansehen). Da es ja situationsbedingt keine Channel Challenge gab, schüttelte ich mir recht spontan die Channel sun-up-Challenge aus dem Ärmel.

Und at last natürlich eine die Jahresabschlussfahrt mit den genialen 5 Minuten.

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Cyborg-R: mit dieser Rücken oder besser gesagt Hüftnummer im Mai, die dann auch noch satte 5 Wochen dauerte hatte ich die Schnauze voll. Das Aufarbeiten ging zwar wider irgendwie gut von der Hand, aber mit Hinblick auf den nächsten „Einschlag“ wurde Anfang Juni der erste OP-Vorbesprechungstermin im St. Christophrus Krankenhaus Werne wahr genommen. Auch der schnelle OP-Termin kam dann in den Kalender, auch wenn sich am Job die Freude darüber in Grenzen hielt. Sorry.
Aber was will man machen? Für mich war das nicht mehr kalkulierbar, der nächste wohlmögliche noch härterer Ausfall sah ich auf mich zukommen. Der weitere Verlauf dazu ist in der #2 Chronologie nach zu lesen.

Abschließend kann ich aber sagen, es war eine gute Entscheidung, denn nach knapp zehneinhalb Wochen konnte ich wieder in das Arbeitsleben eintauchen. Ein bisschen Restarbeit aber auch wieder in die Spur kommen, brauchen dabei nicht erwähnt zu werden. Genug also dazu.


Winterpokal 2020/ 2021: der Start des Winterpokal 2020/ 2021 war für mich dieses mal irgendwie hopla hop. Im IBC wurde ungewöhnlich früh (26.10.2020) gestartet, im Radforum dann aber tatsächlich erst Anfang November, oder ganz genau mit dem 31. Oktober.

Die Teamfindung ging im Radforum recht gut von der Hand. Im IBC fand sich eine kleine Dreimanntruppe alt eingesessner Teilnehmer zusammen. Das dumme war jetzt insgesamt nur, daß beide Starts in meinen Herbsturlaub gefallen waren.
Eigentlich ein Traum für den verrückten Teilnehmer, aber ich hatte da so keinen großen Bock drauf. Es gibt ja noch ein Leben außerhalb des Radfahrens und so hatte ich sogar ungewöhnlich wenige Kilometer in den beiden Wochen gemacht. Aber man lehnt sich zurück mit dem Wissen, mit der ersten Arbeitswoche geht das von ganz alleine.


Bike & Pack/ Bivy & Zelt/ Outdoor: da ich im letzten Jahr da schon ordentlich zugeschlagen hatte, kam am Anfang des Jahres noch ein weiterer Topf mitsamt einem Holzvergaser hinzu. Ja, auch das hat wieder Geld gekostet und ja, hätte man das vorher gewusst, hätte ich mir die anderen Töpfe klemmen können. Aber die neu ins Haus geholte Kombi aus dem Toaks Holzvergaser und dem Toaks Topf sinniger Weise dazu passenden war nicht nur unwiderstehlich, sondern behob auf einen Schlag eines der Grundprobleme beim Bikepacking.

Denn der ganze Kram passt zusammen, nimmt also beim Packen keine Mehrraum ein, sondern konnte zusätzlich noch meine Espresso-Macchina beherbergen. Das die Neuanschaffung aus Titan auch noch sehr leicht ist, quasi nix wiegt, oder nicht mal die Hälfte von dem, was ich bisher mit genommen hatte, erklärt sich bei dem Material von selbst. Aber wie schon gesagt, hätte man das vorher gewusst.

Eine weitere sinnige Anschaffung war dann die Cocoon Hängematte. Gefühlt doppelt so groß wie meine bisherige große Amazonas Hängematte (die dann veräußert wurde), im Packmaß als Knackpunkt aber deutlich kleiner. Ein paar erste Bilder am Tag des Eintreffen von dem Flugzeug hier <klick> im Beitrag.

Damit der ganze Krempel auch an´s CAADX passt hatte ich gleich mehrere Bikepacking Tests gemacht. War das ein Gefummel. *stöhn*

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Gefummel ja, aber auch gut um einige viele Stunden in den notgedrungene 5 Wochen Auszeit zum Thema Cyborg-R zu überbrücken.
Die ganzen Aktionen brachten aber auch nicht das Ergebnis so wie ma(n)n sich das vorstellt, im speziellen voran am Lenker. Was dann zur Folge hatte, daß ich mir dann doch noch entsprechende Packtaschen für den Lenkerbereich bestellt hatte.

Damit sollte es zumindest im vorderen Bereich abgeschlossen sein. Aber auch die hintere Arschrakete von Ortlieb (weil inzwischen auch nicht mehr ganz wasserdicht) wurde dann durch ein Modell aus dem Hause Topeak ersetzt. Und zu guter letzt, die Rahmentasche kam noch mit dazu. Und so hatte ich den Topeak Backloader am CAADX, den Frontloader in Kombi mit dem Barloader sowie eben als Rahmentasche den Midloader.

Deutlich besser im Handling überzeugte mich der Frontloader mit seinem abnehmbaren Packsack im direkten Vergleich zu meiner Ortlieb Lenkerrolle. Leider zeigte sich dann aber auch nach knapp fünf Wochen Nutzungsmontage, daß am Midloader der Reißverschluss auf einer Seite das Weite suchte.

Gut, mußte ich dann einschicken und bekam eine neue zugeschickt. Thema erledigt.

Mehr als dumm gelaufen war dann aber die Sache mit dem Life Enhance Armin Coffee Maker Titanium den ich dann doch Ende Juni bestellen wollte. „Dank“ Corona mußte Life Enhanced die Produktion einstellen und das Edelteil war nicht mehr verfügbar. Dieser Coffee Maker würde nochmal besser in meine Küchenkombi passen, als das was man jetzt so hat. Man hofft…

Ansonsten ist aber nach der Cyborg-R Geschichte nicht wirklich viel in dem Freizeitbereich gelaufen. Es gab ein Nacht mit der neuen Cocoon Hängematte und dem Yeti Schlafsack im heimischen Burggarten. Und dann war da noch die Cocoon Fußtour.
Ansonsten hatte ich aber die Cocoon reichlichster während meiner Rehazeit genutzt und von daher hat sie sich schon gut gelohnt.

Die Frage warum es nicht zu längeren Ausfahrten oder gar Übernachtung gekommen ist, ließe sich in etwa so beantworten.

Es passte halt nicht immer so, wie ich mir das vom Bauchgefühl her vorstelle. Ich sehe aber auch keinen Sinn darin eine Aktion auf biegen und brechen zu machen, oder nur das man mal sagen kann, man hat es gemacht. Verschoben ist ja nicht aufgehoben. Es ist noch Zeit genug.

Als letzte kleines Leckerli zog dann noch eine Feuerschale, ein große Tarp für die Burgterrasse in den Burggarten mit ein. Passendes Totholz ( Äste in unterschiedlichen Größen was an nicht mehr lebende Bäumen hängt, oft durch Starkwinde & Sturm abgebrochen oder gar umgestürzt) findet man ja genug.

Wichtig dabei, dieses Holz sollte nicht auf dem Boden liegen und beim Ab- oder Durchbrechen, sind ja meist längere Äste, satt knacken. Dieses Knacken ist ein gutes Zeichen für eine noch verträgliche Trockenheit. Und wenn Holz erstmal länger auf dem (Wald)Boden gelegen hat, dann ist es einfach zu feucht.


Der… Stahl Renner: …rollte dieses Jahr nur magere 461 Kilometer. Hat aber trotzdem Spaß gemacht. Ich schätze mal, nächstes Jahr darf er wider mehr ran.


The Cure – Forest/ Cannondale Gabel: …alias dem Cannondale CAADX hat dann doch schneller die Gabel bekommen, als ich dachte. Natürlich mußte jene auch optisch an das bisherige Outfit des Bikes angepasst werden.

Hinzu gekommen ist dann noch ein Shimano GRX RD-RX810-GS Schaltwerk. Ansonsten wurden mit dem Bike die 40.000 Kilometer voll gemacht.


Das… Volotec: …kam auch immer wider mal zum Einsatz, wobei da die 115 Kilometer kaum erwähnenswert sind.


Rumgelaber/ Cyborg-R: ja leider zeigte sich dann doch ab Anfang Mai, daß die rechte Hüfte mehr Zicken macht, also ich das dachte. Natürlich machte sich das wider nicht in der Hüfte selbst bemerkbar, sondern in den dafür vorgesehen Muskulatur.
Gute fünf Wochen zog sich die Nummer hin. Wobei man sagen kann, das schon gut eine Woche ohne irgendwelche Gegenmaßnahmen ins Land zog. Grund hierfür war dann, daß der untersuchenden Doc meinte wir machen mal ein MRT vom Rücken und schauen dann weiter. Das MRT hatte ich super fix in der Tasche, nur der Bericht ließ auf sich warten, also wieder unnötig warten.

Das Roundabout-Ergnbniss dieses Stunts: Ticket für Bauteilwechsel, im Juni KW 24 Termin zum Vorgspräch in Werne und KW 26 in Dortmund.

In Werne ist die Cyborg-R Wechselaktion dann gelaufen. Insgesamt verlief die OP gut, ich kam bis auf eine länger anhaltende Schwellung zwar auf die Beine, war aber dadurch in der Motorik gehemmt. Irgendwo mit dem Abschluss der letzten vierten Rehawoche nahm die Sache aber Fahrt auf. Und ab da ging’s dann Woche für Woche immer besser.
In der 8. Woche wurde die erste kurz Fahrt im PKW gemacht und die erste Radfahrt eine Woche später. Was will man mehr?

Der Blick in die Chronologie sollte dann für dieses Jahr abgeschlossen sein.


Zusammen gefasst in einer Kurzversion? Epidemie hin oder her, ja das zieht sich und wird auch noch nicht demnächst zu ende sein Imfpungen hin oder her. Für mich war die neue Hüfte das große Ding. Da hatte ich Glück, daß ich in ein OP-Fenster fiel und auch die Rehamaßnahmen als Ganzes passabel über die Bühne gingen.

Mit diesem Neuteileinbau hat (m)ein Leben wider an einer Art an Qualität gewonnen, die man zu schätzen weiß. Natürlich formt das und macht einem auch klar, also mir zumindest, daß man seinen Körper pflegen sollte. Bewegung regelmäßig und in Maßen ist das Beste was man machen kann. Aber das mag ich ja sowieso. Von daher…

…finden diese Zeilen hier ungewöhnlich schnell Zugang auf die Platform. Der Trick schon ganz früh mit dem schreiben zu beginnen hat sich also gelohnt.

Und so verabschiede ich mich vom Jahr 2020 und wünsche der Leserschaft noch viel Spaß, Hoffnung und all die guten Dinge die man so bekommen kann, aber natürlich ganz wichtig – bleibt bitte gesund!

41.744km/ 31.12.2020/ geniale 5 Minuten

Dezember 31, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder: jetzt aber doch Endspurt im Jahr. Es geht weiter mit dem…

Mittwoch: …der Tag beginnt mal wieder etwas zäher. Nach dem üblichen Morgenprozedere komm ich zunächst gut vom Fleck, dann lass ich aber langsam gehen.

Am Job angekommen auch der standardmäßige Turn und on top noch etwas die Kette mit Motorex Wet Portect am Fahrgerät eingesprüht. Winterfahrten hinterlassen doch schon Spuren. Ich schätze am Wochenende wird mal wieder groß reine machen angesagt sein.

Die Rückfahrt ging mal über die gute alte Rennbahn, ich hatte nicht so die Lust wieder am Kanal entlang zu strampeln.
Außerdem wollte ich noch an der Lippe entlang. Und mit diesem Streckenabschnitt als Ziel, hatte ich noch genug Spaß. Das Wetter war dann fast auch so wie am Vortag, hohe Luftfeuchtigkeit, Wind von hinten und gegen Ende hin ein wenig Nieselregen. Jener aber auch nur in sehr geringen Mengen.

Angekommen wurde das CAADX für den Folgetag vorbereitet. Die Lenkertasche wurde angeheftet und fas kleine Espresso-Set dort rein geladen. Es folgte das Abendritual.

Ein paar Bilder von gestern und heute, als winterliche Untermalung.

Donnerstag: letzter Tag diese Woche und damit auch der Arbeitswoche. Gut gekleidet steige ich auf den Bock und rolle los. Ich entscheide mich spontan zur ganz klassischen Anfahrt. Also mal nicht erst grob nach Osten um ein Stück weiter hoch zum Kanal zu fahren, sonder erst ein kurzes Stück Rennbahn und an der ersten Ampel rechts raus.
Das Wetter ist wie es ist – winterlich. Ganz zarter Niederschlag, der aber mehr nach Schneeflocken ausschaut und es dann wohl auch war.

Der Wind kommt von süd-westen und lässt die Kurbel in den windoffenen Abschnitten auch mal einen kleineren Gang finden. Dennoch komme ich gut voran. Der kurze Arbeitstag beginnt. Erste Station ist in Dortmund Hörde, dann geht es nach…

… Wuppertal. Hier fallen (aktuell also heute Vormittag geschrieben) die ersten Schneeflocken. Aber es ist grau, die Schönheit muß man suchen.

Tja und nach der Jobrunde kam die Heimfahrt. Es ging, wie geplant, am Lieblingsaussichtsturm rum um sich dort den kleinen Muntermacher zuzubereiten. Zuvor hatte ich noch an einer Kanalnebenstrecke ein paar dicke Äste (Bild oben) für die Feuerschale aufgesammelt. Da könnte ich die Tage nochmal gut dran vorbei fahren.

Outdoor: das waren mal wider ein paar der genialsten 5 Minuten. Die paar Sachen rauskamen, ein kleine wärmende Sitzgelegenheit ausbreiten und dann den Toaks Spiritusbrenner anfeuern. Da alles gut vorbereitet war und auch gut windstill im Untergeschoss konnte ich die ganze Aktion in einem Kurzfilm festgehalten.

Danach dann recht straight die Heimfahrt, das Bike abladen, erste kurze Schlauchwäsche samt ein paar weiteren Handgriffen. Dann reingehen entkleiden und Waschmaschine fütter und sich selbst auch eine nette heiße Dusche gönnen. Hatte ich eigentlich schon mal gesagt, das ich gerne heiß dusche? Da aber auch meinen Bergans Letto Jacke fällig war, hab ich da auch mal möglichst reinigend eingewirkt. Ich hoffe das zeigt Wirkung.

Das Jahr ist geschafft, der restliche Tag ist nur noch für schön. Und somit mein letzter Gruß an die kleine aber treue Leserschaft. Genießt den Abend so wie Ihr könnt, macht Euch nicht verrückt und rutscht gut in das neue Jahr!

09:00Uhr/ 26.12.2020

Dezember 26, 2020

Morgengruß/ Rumgelaber/ Outdoor: ja was für ein Tag!

*lange Pause*

Es ist tatsächlich schon 09:00Uhr und jener Tag wird nicht wirklich hell, geht eher so in hell-grau. Da hilft auch der bereits gutierte Espresso doppio nix. Aber immerhin ich bin auf den Beinen. Oder genau genommen auf’n Ars*ch sitzend. Letzteres natürlich am Küchenstammplatz.

Gestern ist echt nicht viel passiert, außer das ich mich spontan am Vormittag für eine Weihnachtsgans-Runde ohne Weihnachtsgans entschieden habe.

Dazu fix in eine lange warme U-Buxe geschlüpft, eine entsprechende bequeme aber ebenso unempfindliche Buxe drüber, ein warmes Thermoshirt an, eine Kombination aus Jacken und den ollen Rucksack mit ein wenig mehr zu trinken befüllt.
Dabei sind dann gute 8,7km in 1:46 an spazierender Bewegung heraus gekommen, was dann aber auch schon das finale Tageshighlight war. Denn leider zeigte sich eine gewisse Unruhe in der Margen-Darmgegend, welche sich dann für den Rest des Tages irgendwie hielt. Zum Glück nix intensives, nur halt groß was machen war nicht so gut. Und so hab ich mal, ganz deutsch-klassisch den Tag irgendwie gammelnd auf dem heimischen Sofa vor der Glotze verbracht. Woran es lag konnte ich aber auch so nicht ausmachen, war mir dann aber auch egal. Gegen Abend beruhigte sich dann die Lage und ich schmiss in Abschnitten mal ein paar mehr Stücke Schokolade rein.

Leider hatte dann der Gammeltag zur Folge, daß ich abends länger wach war, so dann natürlich auch wider später in die Federn kam und in Folge dessen mich erst heute „früh“ gegen Halbneun in den dunkelgrauen Tag auf gemacht habe.

Jetzt steht natürlich ein weiterer Tag an, wo ich zunächst mal in mich horchen werde wie das lebensnotwendige Elixier aufgenommen wird und was dann an Nahrungszufuhr möglich ist. Gerne würde ich mich etwas draußen bewegen, mein Licht am Fahrrad müßte ich immer noch einstellen. Man wird also sehen.

Bis dahin, habt einen netten Tag und bleibt bitte gesund!