Archive for the ‘Outdoor’ Category

Entspannter Samstag – 25.06.2022

Juni 26, 2022

Bikealltag/ Sport & Alltag/Outoor/ Bike- Bilder: ja ne´, war ja klar. Samstag 06:27Uhr und die Guckladen gehen auf, man ist hellwach. Der Wasserhaushalt wollte auch reguliert werden, also kann man sich anschließend gleich der Samstagslektür und einem Espresso doppio widmen.
Draußen ist es wohl noch angenehm.

Ich werde noch ein wenig die Zeit verstreichen lassen und mich dann auf die Burgterrasse begeben. Der Teil mit der körperlichen Bewegung für die Gesundheit stünde an, ein wenig Fahrradputzen könnte man noch und was im Garten machen.

13:47Uhr: der Tag wurde bis hierhin in allen Punkten erfolgreich abgehandelt.

Als erstes wurde das CAADX mit dem Wasserschlauch und eine kleinen Brise Seifenlauge werkstattfein gemacht. So kann ich es dann am Montag bei Schrauber reinreichen. Dann kann er neue Schaltzughüllen samt neuer Schaltzüge und dann natürlich auch das Lenkerband erneuern.
Natürlich nur wenn das auch bei ihm terminlich passt.

Mir fehlt für diese Arbeit das Lenkerband und die Erfahrung das zu machen. Das soll und wird, so man munkelt, kein Hexenwerk sein. Aber ganz ehrlich, so langsam fehlt mir dazu auch ein wenig der Nerv.

Insgesamt scheue ich mich ja nicht um Arbeiten an meinen Rädern. Aber alles was über die üblichen Wartungs- & Instandhaltung Arbeiten hinaus geht, da hab ich einfach auch nicht die besseren Möglichkeiten was das Räumliche angeht. Und wenn man für jeden Handgriffe rumtänzeln muß weil man keinen ordentlichen Platz hat oder eine Ablage wo man Werkzeug ablegen kann, dann motiviert das nicht gerade.

Gut, das erste Fahrrad war sauber und konnte dann trocknen, während ich mich dann dem…

…sportlichen Teil des Tages widmete. Bewegung, Kräftigung und Dehnung im Sinne von Mobilität/ Beweglichkeit ist ja allgemein nicht schlecht. Und zumindest für diesen Teil des Tages hatte ich meinen Platz.

Von den Temperaturen her ging das auch ganz gut, wobei es gegen Ende trotz schattenspendendem Sonnensegel auch schon wieder gute 25c° hatte. Aber das Ende war in Sicht.

Jetzt bin ich mir nicht mal mehr sicher, ob ich den Rasenschnitt vor dem Training gemacht habe, oder doch danach? Ich denke vorher. Denn hinterher hatte ich den Stahl Renner etwas gereinigt. Ja auch der hatte ja schon alleine durch die Nutzung der letzten Tage einiges an Kanalstaub aufgefangen. Und wenn ich mir dann so den Lack ansehe… *langes Gesicht* …sieht auch nicht wirklich so lecker aus.
„Ist Stahl das wirklich geeignete Material“, so kommt die Frage ganz ernsthaft im Kopf hoch.

Die Frühstückszeit war angerückt. Ein Caffee wurde aufgesetzt, zwei Teile Obst, eine olle Laugenstang und zwei Würstchen gab es. Reichte auch bis da hin.

Nach dem Frühstück war die Sonne soweit rum, daß ich mich an das letzte Stück Buchenhecke an der Außenseite begeben konnte.

Hier war erneut die Aufgabenstellung, die über die Jahre weit in den Gehweg reinragenden Äste mittels Blumendraht in die Hecke einzufädeln und (notfalls) zu fixieren.

Das hatte ich ja schon recht erfolgreich an den Teil der Buchenhecke gemacht, welcher direkt an den Stellplatz des Nachbarn stößt. Das ist natürlich ein Haufen Arbeit, man nimmt quasi jeden einzelnen Ast in die Hand und guckt wie und ob das überhaupt am besten geht.

Da das also letztes Jahr schon so gut an der Stellplatzaußenseite geklappt hatte, habe ich das dieses Jahr auch an der Gehwegseite begonnen.

Das dabei noch der eine oder ander Ast abgeschnitten wird, ist halt so. Das ist in so fern nicht weiter tragisch, da ich genau weiß, daß bei uns keine Vogelnester drin sind. Das weiß ich, weil ich mindestens zweimal die Woche um die Hecke gehe und alles regelmäßig kontrolliere.

Unten rum hol ich hin und wieder Müll raus und in der restlichen Hecke dann noch ausgetrocknete Äste oder Blätter vom letzten Heckenschnitt.

Und so war heute das letzte etwa ein- bis eineinhalb Meter Lange Stück fällig. Das ging deutlich besser als ich dachte. Denn dort war die Hecke aufgrund ihrer Eckposition besonders heftig – geschossen. Ja anders kann man das nicht nennen.

Aber wie gesagt, ging dann besser als gedacht. Und da man dann auch den Gehweg darunter sehen konnte, wurde auch dort Moos- und Rasenwuchs zwischen den Pflastersteinen beseitigt.

Damit war ich dann etwas eineinhalb Stunden zugange. Das Ergebnis hat mich bis jetzt überzeugt, auch im Ganzen. Jetzt kann die Hecke erst mal wieder ein wenig wachsen und sich an ihre neue Position gewöhnen, bis dann der Feinschliff kommt.

Was noch? Hatte ich die Tage doch davon berichtet, daß ich mir eine Nitecore NU05 ins Haus geholt hatte. Nice to have, wie man ja so neuzeitlich in english sagt, aber ich hatte es befürchtet.
Das gute ist, ich hatte die Lampe heute früh tatsächlich in Funktion setzten können. Soviel zum positiven Aspekt. Leider zeigte sich dann aber auch, das die Funzel tatsächlich nur weißes und rotes Blinklicht kennt und ausschließlich das weiße, aber auch sehr helles weißes Licht, eine Dauerlichtfunktion hat.
Und das ist bei dem roten Licht nicht der Fall. Eigentlich dachte ich, daß so eine rotes Dauerlicht praktisch wäre. Nun ja, daraus wird dann nix.

Doch nach eine kurzen stöbern auf der Nitecore Homepage hatte ich dann eine NU06LE raugespikt, die neben dem roten und weißen Licht auch noch grünes und blaues Licht kann. Die kommt dann mal als Wunsch auf meine Ausrüstungsliste.

Ansonsten hab in den restlichen Tag chillend in der Hängematte verbracht, noch ein paar Vanillestangengebäcke vom Eckdiscounter geholt und sich dazu noch ein Espresso con Leche gemacht.

Es läuft auf eine Hängemattennacht hinaus.

Euch einen netten Sonntag und bleibt bitte gesund!  😉

Eigentlich-Tagesbeginn/ 26.05.2022

Mai 26, 2022

Morgengruß/ Bikealltag/ Outdoor/ Rumgelaber/ Bilder: ja eigentlich wollte ich schon auf dem Stahl Renner hocken und wo in Richtung Osten unterwegs sein. Aber wie das eben so ist, Mutter Natur schenkt unserer Welt, und damit meine ich natürlich auch die Pflanzenwelt, abermals eine Portion Nass von oben.

Soweit so gut, fangen wir mal bei gestern Abend an, den Blick aus der Burgküche auf das eingerichtete Schlafgemach hatten wir ja schon

…und dann mein Blick aus der Cocoon Hängematte samt Schlafsack kurz vor dem Aufstehen. Ja die Nacht war sehr gut, hier und da ein paar müde Regentropfen in der Frühe und kurz vor dem finalen Herausklettern kam dann auch ein wenig mehr.
Das machte aber alles nix. Das Tarp als Regendach bot den notwenigen Schutz und ganz ehrlich, wenn man da drin so nett eingemummelt liegt und der Regen prasselt auf das Tarp, daß ist schon wirklich nett.

Warm war es auch, da kann ich nix meckern. Ja ganz im Gegenteil, gestern abend war es dann doch noch stellenweise so, daß es zu warm war. Und so zog ich dann auch in der Nacht die Wollsocken aus (die ich mal präventiv angelassen hatte, weil in den Nächten wo ich bisher draußen geschlafen hatte, daß nicht der schlechteste Plan war).

Weniger nett war dann natürlich, daß die angedachten Radtour nicht so stattfinden konnte. Damit kann ich aber leben, denn…
Also bis jetzt. Wird aber wohl auch kaum in dem Umfang noch was statt finden, da ja auch das Zeitfenster schrumpft. Gerade so bei der Latte Macchiato…

…sah es mal so aus, also ob am östlichen Rand des Himmels ein paar Wolken anfangen würden Löcher für echtes Tageslicht zu zubereiten. Aber bis jetzt hat sich diese Tendenz nicht wirklich durchsetzten können.
Ist mir aber bis jetzt auch egal, denn wenn es trocken ist, dann werd ich mit ein paar passenden Klamotten am Laib doch noch für eine Radrunde ausrücken. Ziele, auch zum ausprobieren und im zeitlich kleineren Umfang, hat man ja genug. Da war doch dieser nette Baum den ich neulich auf der Vierer-Runde entdeckte.

Da könnte man mal hin, die Cocoon im Gepäck und dann schauen ob man die dort hingehangen bekommt?

Der Grund für diesen Drang dann doch noch was machen, ist ganz einfach. Es ist schlichtweg zu schade den Tag irgendwie singbefreit abzuhängen, auch wenn man dafür die Hängematten nutzen könnte.
Aber dann wäre ich zu ausgeruht und könnte wohl heute Abend nur spät die Augen schließen. Das ist auch nicht mein Plan. Ja und außerdem ist es sowieso schade, daß ich erst so spät im Jahr, immerhin wir haben ja schon fast Sommer und Mitte des Jahres, eine Nacht draußen gemacht habe.

Einfach-wahr: gut und so komme ich mit diesen Zeilen zum vorläufigen Schluss des Geschreibsel, muß mir auch langsam was zum futtern machen, habe da schon ein Ciabatta gestern eingekauft, schiebe aber noch den hier rein.

Jetzt also den Ofen anschmeißen und ich sehe am Horizont doch wieder einen Lichtblick. Bis denn…

…macht das Beste aus dem Tag und bliebt bitte gesund!  😉

Kurzwoche/ 34.894km/ 25.05.2022

Mai 26, 2022

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Hitzefahrten +20c°/ Bike- & Biketouren Bilder: es steht eine kurze Arbeitswoche an und jene auch mit einer eher entspannten Jobrunde. Missgunst kann man da nicht äußern, zumal es auch mit dem Arbeitsbeginn in normal verbunden ist.
Außerdem wird der Donnerstag als ein Feiertag ausgerufen, womit dann für mich schon fast klar ist, daß ich es mir da gut gehen lassen werde.

Wenig später: am Job dann doch kleinere Personaldisponenz mit bis knapp am Mittag offenen Ausgang. Also zumindest was den Montagnachmittag angeht. Aber auch das klärte sich dann, hab halt später Feierabend.

Ansonsten ist das Wetter bestens. Noch angenehm von der Temperatur her, Brise in passend dazu noch eine seichte Wolkendecke.

Feierabend: es war immer noch gut warm, den Tag über hatte es angezogen. Der Job forderte noch ein Nachmittagsprogramm, daß dann aber leider auch mit einigem innerstädtischen Baustellengewurschtel zusammen kam. Der übliche Wahnsinn halt. Entsprechend spät, um genau zu sein als Vorletzter der regulären Jobrunden traf ich dann im Stall ein.

Das Wetter stellte dann ein wenig auf erhöhte Regenneigung um, bin aber trotzdem ohne Regenbuxe los. Ein gewisses Risiko, wenn man das so nennen kann, muß man in Kauf nehmen.
Da ich aber auch keinen Bock auf die potentiell feuchten Kanalböden hatte, schwenkte ich dann doch auf die Rennbahn um. Und weil ich dann da so vor mich hin trampelte gab es natürlich noch eine Inspektionsrunde am Lieblingsaussichtsturm.

(<klick> Mailbum)

Und wie man sieht, die Aussicht von oben ist immer noch da, aber auch das Storchennest ist noch besetzt. *freu* Nur so genau kann ich da nix sehen, sollte mir mal ein kleines Fernglas zulegen.

Eigentlich hatte ich noch im Hinterstübchen ob des späten Schichtende auch noch auf einen Abstecher auf Humbert hoch zu fahren. Aber die Uhr war schon soweit fortgeschritten, daß ich das dann doch sein ließ.
Wie sich im Nachhinein heraus stellte nicht die schlechteste Idee, denn der kräftige Regenguss kam dann doch. Aber eben erst nach dem ich die sicheren Gemäuer erreicht hatte. Ich kam also trocken an.

Dienstag: man(n) nähert sich unaufhaltsam dem Feiertag, ich war sehr früh wach und ließ es dann aber mit dem Espresso doppio gemächlicher angehen.

Nach dem morgendlichen Espresso doppio: die Jobanfahrt wurde mal geschickt in der Wegführung gelegt. Auf nass-feuchte Böden hatte ich so gar keine Lust. Lief aber trotzdem sehr gut und so gönnte man sich eine ganz kurze Auszeit zum Luft holen.

Rückfahrt: an der neuen, aber auch eigentlich nicht mehr ganz so neuen Brücke, kommt erneut Bewegung auf. Bautätigkeit als auch entsprechende Handwerker sind zu sehen.

Prinzip Hoffnung. Es rollt sich gut am Südufer entlang nach Hause. Dort wird dem…

Sport: …gefröhnt und dies bei bestem Wetter draußen in ganz lecker auf der Burgterrasse. Damit geht der Tag aber auch leider schon fast zu ende. Frisch machen, Klamotten rauslegen und sich den Wanst voll schlagen.
Letzter Aufruf vor dem Feiertag, dem Tag des Herren.

Mittwoch: der Start in den Tag ruft mal ein paar innere Motivationsansagen mehr ab. Das Training von Vortag zieht an den „Akkus“.
Zudem ist es in der Wildnis deutlich frischer. Das Thermometer ruft maximal 7c° auf, doch wohlweislich hatte man noch ein paar extra Kleidungsstücke griffbereit gelegt.

Und so ging es mit der zusätzlichen Erheiterung zum Espresso doppio auf die Jobanfahrt. Die ersten Meters wollten zarghafter aus der Kurbel gewrungen werden.

Die Kühle von oben brachte Bodennebel mit sich.

Im warmen Wasser fühlte sich das Wild offensichtlich wohl. Jacuzzi für Schwäne.

Der Plan heute im Abschluss der Jobheimfahrt den Aufstieg auf Humbert zu machen steht fest. Ein paar kleine Plastiktüten für Erdreich, die blaue Schippe und der BW-Klappspaten sind bereits am Vortag verstaut worden und somit mit von der Partie.
Für die noch im Burggarten verweilenden fünf Gewächse als Zöglinge sollte langsam entsprechende Wachstumszonen geschaffen werden.

11:48Uhr: die Sonne dreht wieder auf, aber zumindest hier im letzten Dorf der Jobrunde geht eine nette Brise.
Leider ist Markt und somit länger wo parken eher mau. Damit entgeht mir ein Eiscafé-Besuch mit sehr gutem Espresso. Aber am Freitag…

do nature: und dann stand man doch oben. Das Wetter machte erneut einen auf großes Kino, aber es blieb trocken.

Ich drehte zunächst die übliche Kontrollrunde. Grundsätzlich sah alles gut aus, es gab nix zu meckern. Einzig am Südbeet hat sich immer noch nix getan. Dafür war der abgeknickte Neuankömmling wieder in Schwung gekommen.

Das was abgefallen war, war einfach nur am zukünftigen Stil abgeknickt und so unterversorgt. Die etlichen Regengüsse der letzten Tage brachten aber dem unteren Part genug Kraft, so das es dort frische grüne Blätter gab. Soviel also dazu.

Ich habe dann den Klappspaten genommen und mal drei Löcher ausgehoben. Rein theoretisch müßte ich ja noch zwei buddeln, nur stellte sich mir die Frage ideal wo?

Zum einen ideal um Gießcommandos überschaubar zu halten, man will ja nicht über das ganze Haldenplateau latschen, aber auch ideal das man es, also andere Haldenbesucher nicht sofort sieht (das da Löcher sind).
Und so beließ ich es erstmal bei den drei Löchern. Die müssen ja ohnehin auch noch mit Erde befüllt werden, was ja auch wieder eine kleinere Aktion wird.

Outdoor: ja und weil der Tag irgendwie nett war, hab ich dann mal einen passenden Tagesabschluss eingeläutet und das „Bett gemacht“.

Die Cocoon hängt, wirklich kalt soll es ja nicht werden, so wird der Yeti Schlafsack und der Hängematten Warmer wohl mehr als gut ausreichend sein.
Der Wind geht so schön, die Stille der Nacht wird auf einen wirken, was will man mehr?

Biketouren/ Touren-Ansage: um dem Feiertag des Herren *grins* den passenden Rahmen zu verleihen, ist eine Radrunde ohne alkoholischen Verzehr angesetzt. Zu zweit oder gar zu dritt wird es was. Ich warf mal grob Marschrichtung Osten in die Runde. Man munkelt…

Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Green Day – ohne Musik/ 51.191km/ 01.05.2022

Mai 2, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ do nature/ Biketouren/ Outdoor/ Bike- & Biktouren Bilder: die Geschichte vom Sonntag mit diesen ersten Zeilen beginnt in etwa so, oder genau genommen schon am Vortag. Denn da hatte ich ja die beiden aufgehübschten Vorderräder abgeholt und die, oder zumindest eines davon sollte dann auch gleich im Dienst ausprobiert werden. Wobei…

…das mit dem Ausprobieren kann man jetzt nicht wörtlich nehmen. Zum einen sind das einfach nur Vorderräder die selbst im miesesten Zustand sich noch irgendwie drehen, wobei sie ja jetzt nicht mehr mies sind aber auch nie waren und zum anderen ist mein Vertrauen in das fahrradspezifische Handwerk bei Wütec aus Erfahrung sehr gefestigt.

Doch warum green day – ohne Musik? Ganz einfach der Bandname green day ist nicht bezeichnend für das was laufen wird, sonder die gefolgsame Leserschaft wird es schon ahnen, es geht mehr um gewisse Grün- Gießarbeiten.

Da nun die Technik ausnahmslos am mit einer Gangschaltung ausgerüstetem CAADX ihren Platz findet, prädestiniert es dieses Rad zu gewissen Steigungsfahrten, vorzugsweise hier im nahem Claim. Und da ist nun mal die Halde Humbert zu nennen.

Ich weiß ja nicht wie es Euch so geht, aber an einem Sonntag sollte man sich nicht so viel vornehmen. Von der Burg bis zur Halde sind es irgendwie und zwar je nachdem woher man wie fährt, mehr oder weniger direkt irgendwas mit 6 bis 8 Kilometer.
Da ich am CAADX auch immer noch den Gepäckträger verbaut habe, kann ich da also meine fetten Packtaschen dran hängen, worin sich wiederum dann eine gewisse Anzahl an Wasserflaschen befinden werden.

So eine Maßnahme stockt zwar das fahrende Gewicht am Rad enorm auf, aber wie schon erwähnt, es sind ja nicht etliche Kilometer und dann auch nur die paar Höhenmeter. Oben angekommen wird dann alles nett auf die etlichen Anpflanzungen verteilt und dann schauen wir mal weiter.
Ob es dann oben noch einen Espresso mit netter Aussicht gibt, oder ob ich meine Cocoon Hängematte mit habe um sie dann aber mit einem zweiten Baumgurtpaar an jenem Spot auszuprobieren wo ich neulich schon mal war, lass ich mal offen?

So also der grobe Plan zum entspannten Sonntag. Zum Wetter kann man ja jetzt noch nicht soviel sagen. Es ist zwar bewölkt aber trocken, die Sonne kommt nicht ganz so zur Geltung, was dann aber passen könnte.

Die Anfahrt mit dem bescheidenen Wasservorrat (15,5 Liter gesamt!) war dann auch etwas gemächlicher.
Oben angekommen wurde zunächst ausgeladen, aufgeteilt und anschließend gegossen. Insgesamt scheint die Lage dort oben noch gut zu sein. Den Lifeticker <klick> dazu kennt Ihr ja.

Nach dem Haldenausflug ging es noch auf einen kurzen Check zum nahen Friedhof. Da waren aber leider die Brunnen immer noch nicht freigegeben.

Gut bin dann weiter und eigentlich dem nächsten Tagesziel entgegen. Dabei wollte ich mal schauen, was an einer Baustelle so passiert?

Nach der ersten Absperrung kam bald eine zweite, wo dann auch final mit dem Vorwärtskommen Schluss war  Durch das Absperrgitter war zu sehen, man legt einen Bachlauf offen.

Fand ich gut, auch wenn ich wieder umdrehen mußte, um meinem weiteren Tagesziel entgegen zu kommen.

Doch wie ich so daher rolle gab’s da diesen neuen Weg der in Richtung Süden führt. Kann man ja mal entlang fahren und mal wieder gucken. Und wie es der Teufel so will…

…ein kurze Einmündung mit einem offenen Tor, daran vorbei ein ganz zarter Trampelpfad. Kurz angehalten und geschaut, dann mal rein in das Areal und schauen.

Viel Buschwerk aber nett. Besonders genial ist dort, daß es in einer Senke sowas wie einen Wasserfluss oder Teich gibt.
Der Trampelpfad führt zick-zack und zum Abschluss noch mal scharf um eine Ecke, man kann also vom eigentlichen Weg aus den Spot nicht erkennen.

Hab dann mal kurz die Hängematte ausprobiert…

… passt. Da es aber langsam Essenszeitig wurde, bin ich wieder los. Man wollte ja noch unbedingt zum Sonnenuntergang-Spot.

Die wenigen Kilometern dort hin waren auch kein Ding. Also anhalten und sich um gucken. Wie war das jetzt noch mit den dicken Stämmen und den eher weiteren Abständen?

Nach einer Kurzinspektion hatte ich dann aber den Platz mit Aussicht gefunden.

(Tagesalbum <klick> mit Film)

Natürlich mußte um einen dicken Stamm was mit dem zweiten Gurt gezaubert werden, dann hatte ich es aber.

Nach einem kurzen Probeliegen wurde erst mal Mittach gemacht.

Speisekarte: die Boardküche wurde ausgepackt und das Mittagessen sowie anschließend, aber erst nach dem Essen, ein Espresso gemacht. Mahlzeit.

Es gab Bio Kichererbsen-Eintopf aus dem Drogerie Discounter. Schmeckte übrigens sehr gut.

Nachdem dann alles gespült und abgetrocknet war, wurde sich final in die Cocoon zurück gezogen.

Während der ganzen Zeit kommen immer wieder Leute vorbei. Man grüßt sich und hin wieder ergeben sich kurze Gespräche.

Übrigens, der Waldaufseher, nach seiner Auskunft, schaute auch vorbei. Mit ihm hab ich mich ein wenig länger unterhalten. War interessant, auch wenn ich bei ihm so ein wenig den Eindruck hatte, daß er sich wohl bewusst in Position setzte.

Ach ja, eine Gruppe Maigänger näherte sich dann doch noch. Der Tag könnte so schön sein…

Irgendwann wurde es dann aber langsam Zeit, auch wenn die Sonne wieder Oberhand gewonnen hatte. Natürlich hatte mir inzwischen den Hammock Warmer drunter gehängt, weil doch so ein Lüftchen unten rum mehr kühlende Wirkung hat, als das nett war.

Aber auch die Uhr machte so ihre Fortschritte und mit dem Nachmittagstermin wollte ich ein passables Zeitfenster haben.
Immerhin muß man ja zurück fahren, alles auspacken, das eine oder andere wieder auffüllen und ein Gang in die Dusche wäre auch nicht schlecht.

Also wurde alles zusammen gepackt, beladen und dann gemächlich die Kurbel kreisen lassen.
Ja dieser Hängematten Platz (ein Bericht zum Hängematten Platz folgt noch) hat was, wäre schon nett für einen schönen Sonnenuntergang. *smile*

Und so war der Tag in den zwei angedachten Punkten erfolgreich. So konnte auch der Rest vom Sonntag nur noch gut werden. Was er dann auch war, denn man hat sich ja zu einer netten Grillrunde getroffen. *schmatz-schlemm*

Euch noch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

33.835km & 51.127km/ 18.04.2022

April 19, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Sport/ do nature/ Biketouren/ Outdoor/ Bike- & Biktouren Bilder: noch einen Nachtrag vom Wochenende. Zunächst vom Sonntag.

Als erstes mal ist es mir gelungen, meinen Hintern früher aus dem Bett zu bewegen. Und das, obwohl ich in der Nacht zuvor um sage und schreibe 00:15Uhr oder so erst in die Federn bin. Hatte ich es nicht gesagt, daß ein später und übermäßiger Koffeingenuss zu einer späteren Nachtruhe führen würde?

Nach dem üblichen Espresso-Frühstück raffte ich mich dann auf und legte meinen sportliche Teil auf der Burgterrasse hin. Das klappte auch ganz passabel und wie das eben so ist, man wurschtelt in den kurzen Trainingspausen mal hier und mal dort rum.

Dabei fiel mir dann ins Auge, das meine kleinsten Zöglinge, Kastanien, die sich langsam ihren Weg an die Oberfläche bahnen.

Da kommt natürlich Freude auf, auch wenn das jetzt kaum erkennbar ist und ein vierter Trieb fehlt. Da werd ich also noch vier einzelnen Töpfe organisieren müssen und oben auf Humbert schon Ausschau nach geeigneten Stellen halten können und die dann auch gleich mittels geeignetem Grabgerät vorbereiten.
Anbei, es muß ja ohnehin noch ein weiteres größeres Loch da hin. Denn mit dem Ausbringen des ersten großen Zögling und der Anstehenden Pflanzung der Buchenhecke, hier nochmals zwei Bilder…

…die kleine Buchenhecke hab ich ja hier außen eingesetzt, muß ja noch ein Plätzchen für den kleinen Zögling her. Da hab ich mich entschieden, ihn noch eine Weile hier in der Obhut zu blassen. Er bekommt den großen Topf vom großen Zögling und kann dann so noch etwas an Kraft gewinnen. Soweit der Plan.

Dann ging es mit dem Stahl Renner rüber zum Ostergrillen. Dazu wurde aber das Sonntagsfahregrät mittels ein, zwei Spritzer Glasreiniger und einem Tuch noch etwas vom Staub der letzten Fahrten befreit.
Überhaupt Radpflege, auch am CAADX wurde etwas Hand angelegt. Die Kette schien mir doch mehr trocken, als man das haben will und so gab es eine Brise Kettendeo.

Die Fahrt rüber zum Grillen war übrigens für mich gar nicht so einfach. Es stellte sich tatsächlich die Frage der richtigen Kleidung. Sollte man in Radunterbuxe mit Polster fahren und dann mit jener schön warm eingepackt den Tag mehr oder weniger in der warmen Sonne sitzend verbringen?
Oder war die Fahrt im normalen Schlüppi doch der bessere Plan?

Zumindest was eine Wärmeentwicklung und Stau anging war da die Entscheidung klar, man muß für die irre Distanz von 11km nicht die volle Polsterung haben.

Die Radhose war dann auch irgendwie arg staubig. Also wurde auch zu einer normalen Sommerhose gegriffen, die an den Hosenbeinen hochgekrempelt wurde. Und mit dem Hochkrempeln kamen dann auch die Radsocken, ein Geschenk meiner Kids, erstmalig zum Einsatz.

Ja und so verging dann der Sonntag.

Ostermontag: nicht ganz so früh aber früh genug schlüpfte ich aus den Federn. Irgendwie frühstückte ich und dann machte ich mich erneut auf um auf Humbert zu kurbeln. Für heute stand der große Buchenheckenfundling an. Der sollte ins letzte große Erdloch wandern. Also wurde der Packesel erneut einer Belastungsprobe unterworfen.

Mit dabei ein paar mehr Pullen Wasser, die Trockenerde die man im Beutel mit 3Liter Wasser aufquellen lässt und natürlich meine kleine blaue Schüppe. Abmarsch.

Auf dem Weg zur (zukünftigen) Grünfläche wurde noch guter Waldboden aufgenommen und Holzhächsel eingesammelt.

Jene Holzhächsel hab ich dann als Schutz gegen das Austrocknen der Erde auf die letzte Pflanzung gekippt und verteilt. Eine gute Portion Wasser kam aber vorher noch drauf. Dann ging es rüber zum anderen noch umbepflanzten Erdloch.

Die Handgriffe waren wie üblich. Zuerst die Trockenerde aufquellen lassen, eine ausreichend große Mulde machen, dann den mitgebrachten Buchenheckentrieb einsetzten, die inzwischen aufgequollene Erde drauf und drumherum und angießen. Rasensamen kam drauf und zum Abschluss noch einen Teil des Waldbodens drauf.

Der andere Teil wanderte mit einer Portion der Trockenerde auf dem Südbeet. Das macht mir ja so ein wenig Sorgen. Denn es ist eigentlich das zweite Beet was angelegt wurde, aber irgendwie dümpelt es so vor sich hin.

Mal sehen, ob da jetzt langsam mal was kommt. Ach ja, Rasensamen waren auch mit im Spiel bei diesen beiden letzten Aktionen.

Zu guter Letzt hab ich noch nach der Bodenfeuchte geschaut und dachte mir so:“wenn man schon mal mit den beiden großen Radtaschen hier ist und eine gute Auswahl an Flaschen mit hat, kann man ja mal Wasser organisieren.“
Mein Plan am nahen Friedhof wurde aber dadurch vereitelt, daß die dortigen Wasserstellen immer noch nicht in Betrieb sind. So zog ich dann leider von dannen, ich hatte ein nächstes Ziel.

Eigentlich wollte ich ein Waldstück an einem mir gut bekannten Weg hängmattenmäßig mal unter die Lupe nehmen. Also fuhr ich dort hin und parkte meine Fuhre…

…und schaute mir das recht offene Waldstück an. Der Reiz dieses Waldes liegt in der Lage. Denn der Weg führt von Süd nach Nord und direkt am Weg ist westlich ein Feld. Zum Sonnenuntergang hätte man also freie Sicht. Sehr reizvoll wie ich mir dachte.

Doch leider fand sich keine wirklich geeignete Hängemattenposition. Entweder waren die Bäume zu groß im Durchmesser um mit dem einfachen Baumgurt um den Stamm zu kommen, oder sie standen zu weit auseinander. Es half also alles nix, beim nachten Versuch müßte man mal das zweite Paar Baumgurte mitnehmen.

Bin dann irgendwie schwere Herzens wieder aufgebrochen und zu einem…

Newsticker: …bereits getesteten Hängemattenplatz/ Artikel wo ich es mir dann hab ein wenig gut gehen lassen.

Den eigentliche Plan mir dort was zu essen zu machen, mußte ich leider platzen lassen. Denn auf der Fahrt zur Location fiel mir ein, daß die Nudeln mit 500ml Wasser gekocht werden sollen. Da mein Topf zwar ein Volumen von ca. 750ml hat, dann aber noch die Tortellini rein sollten, wäre wohl der Topf deutlich zu klein gewesen. Da hab ich wohl bei Kauf der Testportion nicht aufgepasst.
Egal, werd ich mir dann mal so zu Hause machen, oder so.

Einen Espresso hab ich mir aber auch nicht gemacht. Hatte Gebäck vergessen und eigentlich war es mir auch schon zu spät dafür. Trotzdem war die lange Zeit, ich war bestimmt eineinhalb Stunden dort, nett und entspannend.
Als es dann aber doch in meiner Bauchgegend anfing zu grummeln hab ich mich dann auf die Socken gemacht. War doch ein guter Tag.

Für Euch die besten Wünsche für einen netten Tag und bleibt mir bitte gesund!  😉

Heute gibt es Spiegeleier…/ 15.04.2022

April 15, 2022

Morgengruß/ Rumgelaber/ Outdoor: …aber erst mal eine nette Latte Macchiato!

Der Tag startet extrem friedlich und ruhig, draußen ist außer von dem „Lärm“ der unzähligen Piepmätze fast nix zu hören.

Eigentlich war ich schon um kurz vor 05:00Uhr wach, also wirklich wach und das auch eine ganze Zeit lang. Aber irgendwie ist es mir dann doch gelungen nochmals die Augen zu schließen. Was heute so passiert lass ich mal wieder offen, nur eines steht fest und das sieht man ja auch im Titel.
Ich werde mir zum Frühstück zwei, drei Spiegeleierchen in die Pfanne hauen und jene als Frühstück verzehren. Davor werde ich jene Zeilen tippen, man braucht ja immer ein wenig Vorlauf. Also, was war Gesterns passiert?

Eigentlich nicht viel, aber ein sehr kleiner Kreis von mir hochgeschäzter Leserschaft wird es schon ahnen, es reicht mal wieder für eine gute Portion an Textzeilen. *Augenblinzel*

Grundsätzlich, es war ein guter Tag und dies nicht nur vom Wetter her. Nach dem wohlschmeckenden Espresso doppio und einem wenig mehr-später gefolgten Sandwich-Frühstück ging es raus.
Einen Schlachtplan hatte ich nicht wirklich, daß Einzige was anstand war Anwesenheit. Denn die Sache mit dem auszuwechselnden Durchlauferhitzer könnte ja passieren.

Da das Wetter bombe war, zog es mich nach draußen, wo dann ein üblicher Kontrollgang über das Anwesen gemacht wurde.

*kleiner Einschub*

Ich habe gerade so ein Bild vor Augen, wo ich als Gutsherr mir mein Pferd in der Stallung abhole und mit dem angestellten Gutsverwalter einen Ausritt über das Anwesen mache, um zu sehen ob noch alles so ist, wie es sein soll.

*schmunzel*

Aber keine Angst, das wäre nicht meine Welt.

Ich habe dann zunächst ein wenig Heckenlaub aufgeharkt um dann anschließend doch den Rasen zu schneiden. War natürlich nicht wirklich viel, aber ich dachte mir so: „kann man ja ma´ machen.“
Und wenn man dann mal gerade so im Garten blöd rumsteht, kann man ja noch den Brunnen aufbauen. Das ist immer ein wenig mehr Arbeit, wurde aber dadurch erleichtert, daß ein Kunststoffteil vom Brunnen aufgrund der Jahre das Zeitliche gesegnet hatte, was dann wiederum für mich bedeutete, daß ich den Megkantstein nicht aufrichten mußte.

Kann man sich jetzt anhand der Zeilen nicht wirklich vorstellen, denke ich, aber ich versuche mal ein Bild zu machen.
Zunächst aber ein Bild mit Worten. Der Brunnen hat ein Becken wo die Pumpe und das andere technische Gedöns drin steckt, natürlich auch das Wasser darin zurück fließt. Neben der Technik gehörten ursprünglich eine größere Anzahl an größeren Flusskiselsteinen und drei Granitsteelen dazu. Um die geht es.

Jene haben von unten nach oben eine Bohrung wo dann der Wasserschlauch geführt wird, damit das Wasser an der langen Oberseite aus den Stellen plätschert. Drei Seelen sind vorhanden, alle drei unterschiedlich hoch. Eine eher kleinere, eine mittlere und eben die große Steele. Leider hat die große aber so ihr Gewicht und ganz ehrlich…

…auch wenn ich es kann, ich muß das nicht mehr haben. Und da nun ein Teil abgebrochen war, konnte ich nur zwei Stellen mit dem Wasser beglücken, logischer Weise hab ich dann die fette Steele ganz hinten in den Durchgangsschuppen verfrachtet.
Ohnehin hatte ich das viele Geplätscher aus drei Stellen eher mehr gestört, als erfreut. Ich stelle mir eher einen kleinen dezenten Wasserfluss vor, der wohl eher in die Richtung Zen geht. Jetzt geh ich aber doch mal raus und mach ein Bild!

So, nun mit Bild. Man sieht, zwei Granitsteelen und große Bruchsteine die ich nach und nach auf den unzähligen Wegen von der Halde Humbert geholt hatte. Was mich auch stets nervte, waren diese Kieselsteine die serienmäßig mit dabei waren.
Ganz blöd in der Handhabung, dann sind sie oft durch die Löcher für den Wasserabfluss in das Unterteil gefallen und gescheit sauber machen kann man sie auch nicht. Hab ich auch nie saubergemacht und wer ich auch nicht.

Die großen flachen Bruchsteine von der Halde beruhigen aber in meinen Augen das Bild, der zufällig hier aufgetauchte Budda, lag noch wo in den Tiefen unserer Abstellmöglichkeiten.

Irgendwo in dem Zeitstrahl war dann noch ein Mittagessen mit der Holden, wonach ich mir selbstverständlich einen Mokka im Burggarten gönnte. Ich denke, daß es auch der Mokka der mir dann den Schub zu den Tätigkeiten verschafft. Denn der war dieses mal ein wenig mehr – strong.

Wann genau kann ich zwar nicht mehr sagen, aber die fleißgen Badschrauber tauchten auf. Der Wechsel vom einen zum dann neuen Durchlauferhitzer dauerte nicht all zu lange, so das auch der Part erledigt war.
Ich nahm noch mal Rücksprache bezüglich der einzustellenden Temperatur am Durchlauferhitzer, denn die stand zu letzt irgendwie sehr hoch. Das konnte dann auch geklärt werden.

Mit den ganzen Tätigkeiten, die dann auch meine eigentlichen sportlichen Tag ersetzten, war dann aber auch irgendwann Schluss. Zeit genug um Zeit vergehen zu lassen und dies am besten in Form von Outdoor Zeit.

Die Hängematte wurde rausgeholt und es sich eine gute Zeit lang gemütlich gemacht. Aber wenn man(n) da so liegt bekommt man doch wieder irgendwann ein wenig Appetit. Ein gutes Zeichen wie ich befand, denn wenn man so gesundheitlich angeschlagen ist, bleibt ja auch der Geschmack und der Hunger irgendwo auf der Strecke. Chinanudeln waren angesagt und wenn man dann so dabei ist…

…könnte man die ja mal wieder auf dem Canway Holzvergaser machen. Außerdem nahm ich dazu meinen SeaToSummit Topf, hatte da so eine Idee die ich mal ausprobieren wollte.

Das was ich ausprobieren wollte, hat zwar gut geklappt, aber der Rest was dann als Idee die dahinter kommen sollte, wird so nicht gehen. Egal, ich konnte immer noch ganz klassisch den Holzvergaser mit einem bisschen Birkenrinde, Zunder und dem Zündstahl anfeuern, daß klappt also immer noch. Survival pur! *lach*

Nach dem leckeren Abendessen ging es noch für eine Zeit in die Hängematte, Wetter war ja bestens. Am Himmel entdeckte ich dann einen Vollmond. Meine Annahme wurde aber bald widerlegt, es war nur ein zunehmender Vollmond. Vollmond ist erst in zwei Tagen, also am 16. April.

Ja, irgendwann befand ich es war genug Zeit draußen verbracht und ich suchte die Innenräume auf. Nett duschen und frisch machen war angesagt und dann den Abend ausklingen lassen.

Newsticker: ja das war’s dann soweit erst mal und als Zugabe habe ich noch auf dem Nebenblog einen Beitrag über meinen ersten Anjungliak Schlafsack von damals getippt. Damit verabschiede ich mich dann aber auch vorläufig…

…und wünsche Euch einen netten Tag und die nötige Portion Gesundheit!  😉

Raus aus dem „Loch“/ 03.04.2022

April 4, 2022

Rumgelaber/ do nature/ Sport & Alltag/ Outdoor/ Café/ Morgengruß: es war unglaublich, aber tatsächlich hatte der Sonntag was von – Sonnenschein. Und on top, sogar noch frische Luft.

Nach dem kleinen aber gewohnt schmalen Sonntagsfrühstück ging es auf einen netten entspannten Spaziergang raus.
Der Wind war zwar teilweise noch sehr erfrischend, aber die Sonne gab alles, aber so im Windschutz vom Wald und in Bewegung ließ sich das gut aushalten.

Da noch ein kleines Zeitfenster war bis zur Einladung zum Mittagessen, dachte ich:“nutz mal die Zeit und schlürf dir einen Mokka und probier mal das zwar schon bekannte aber eben neue Toaks Windschutzdings aus.“
War dann eine gute Zeit, mal aus dem „Loch“ raus zu kommen.

Das ich bei WalkOnTheWildSide neulich eine Bestellung des in Langform – Toaks Titanium Alcohol Stove Dual Stand & Windscreen– ausgelöst hatte, hatte ich ja berichtet. Jenes liegt jetzt im Standard bei meinem Espresso set-to-go bei und wird dort seiner angedachten Aufgabe besser nachkommen.
Leider hat sich dort gezeigt, daß die Bushcraft Essentials Bushbox als Windschutz nicht der wirkliche burner ist.

Auch der Lixada HoBo geht zwar, lässt aber auch zu viel Wind von der Seite rein. Das ist dann für eine Nutzung bei Wind immer sehr ungünstig. Viel vom Spiritus verbrennt, aber es dauert dann länger.

Der Toaks Windschutz kann das alles deutlich besser und er bietet auch eine sehr gute Standsicherheit. Das der Mokka dann auch besser gelingt, sieht man ja anders vorzüglichen Crema.

Dann sind wir ab zur Einladung, man hatte sich erbarmt uns ein normales Mittagessen mit richtige Stühlen und einem Tisch zuzubereiten. *lach* Nein, war wirklich lecker. Mein Highlight waren natürlich die Kroketten. Ich liebe Kroketten, könnt eine ganze Packung alleine auffuttern. Nach einem Milka-Cappuccino, auch mal interessant, ging es dann aber nach Hause. Ich wollte michnoch Team dem Training hingeben, genug rumgelungert hatte ich ja am Vortag.

In einer Trainingspause im wollte ich eigentlich die beiden kleinen Töpfe der Erde entledigen. Ich fülle die Erde dann einfach in einem großen Eimer, wo ich sie dann bei Bedarf für andere Zwecke einsetzten kann.
In den beiden kleinen Töpfen tat sich nix, dachte ich. Optisch kam das ja auch bis jetzt so rüber.

Doch beim auskippen der Erde erblickten meine Augen, daß die Kastanien tatsächlich gute lange Spößlinge gebildet hatten. Also wurden sie erneut eingemottet und haben jetzt einen neuen Platzgefunden. Bin mal gespannt, wann sie oben durchstoßen.

Ja und so ging dann auch der Sonntag rum. Das mit den Sprösslingen war natürlich ein Highlight. Jetzt hoffe ich, daß im Verlauf der Woche das Wetter wenigstens etwas mitspielt. Aber passende Kleidung liegt schon bereit.

Macht Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

 

Rumgelaber/ 13.02.2022

Februar 13, 2022

Rumgelaber/ Outdoor/ Café: zunächst mal, am heutigen 13.02.2019 hatte ich mich nach meiner ersten Hüft-OP der Gehhilfen entledigt. War also nicht der schlechteste Tag.

Ansonsten hab ich heute früh den neulich entdeckten Espresso probiert.

Ja er kann was und ist durchaus nach meinem Gusto.

In meiner Bialetti hab ich eine gute Portion vom Mahlgut eingefüllt, die Ränder sauber nach innen weg gestrichen, so daß zum einen keine Undichtigkeit entstehen kann, zum anderen aber auch nichts anbrennt. Dann ließ ich es ordentlich köcheln.

Beim Eingießen zog ich zwar ob der eher mildbraunen Färbung die Augenbrauen hoch, mit dem Gedanken:„na, ob der überhaupt kräftig ist und nicht eher dünn-wässerig schmeckt?“ Das war aber mit dem ersten Schluck vom Tisch.

Den Geschmack würde ich als durchaus gut präsent und damit kräftig beschreiben, aber keine Spur von Bitterheit.
Eher leicht schokoladig mild. Dennoch soviel Bums, daß ich sogar noch einen kleinen Löffel Zucker nachgegeben habe.

Resümee, für mich mit dem ersten Test: ein Volltreffer.

Tja und nach dem Frühstück in zum Abschluss hin familärer Runde, zumindest mit den hier noch wohnhaften Familienmitgliedern, ging es raus auf eine längere Spazierrunde. Das Ziel dafür war klar, hin und rauf auf die Halde Humbert.

Natürlich wurden dafür ein paar Nettigkeiten in einen Rucksack gepackt.

Zunächst rüber in den nahen Wald und dort dann ab auf einen bekannten Trampelpfad. Jener endet eigentlich an einem gewissen Punkt, doch dieses Mal zog es mich bis in die Sackgasse an dann aber wirklichen Ende. Der Gedanke lag mir einfach so im Kopf, ich kann mich an eine Zeit erinnern, schon sehr sehr lange her, da ging es dort am Waldrand weiter.

Naja, und das wollte ich dann doch auf ein weiteres Mal auskundschaften. Und siehe da…

…etwas schräg rechts standen riesige Brennholzstapel und es führte ein so gerade noch erkennbarer Pfad dort hin. Aus meiner Richtung kommend gab es sogar eine Eigenbaubrücke.

Kurz nach den Holzstapeln war noch eine weitere Brücke dann verlor sich der Pfad aber etwas mehr im frühlingshaften Dickicht. Ich fand zwar eine Route raus aus den Wald, aber oft wird die wohl kaum genutzt. Mir reichte es aber.

Der restliche Weg rauf zum Ziel war dann kein neues Abenteuer.

Oben angekommen nahm ich an den Grünpflanzungen Platz und kochte mir einen „Kleinen“ (aber nicht mit dem neuen Espresso).

Die Sache mit dem Windschutz und dem kleinen Espresso set-to-go muß ich aber noch mal verbessern.

Denn ursprüngliche hatte ich die auf dem Hinweg aufgesammelte und gut trockenen kleinen Äste als Brenngut vorgesehen. Aber oben auf der Halde weht ja quasi immer eine sehr gute Brise.
So griff ich dann zum ja auch mitgeführten Spiritus und stellte meinen Rucksack in den Wind.

Überhaupt, der Gedanke dieses Espresso set-to-go mit dem neueren Lixada Caffee & Küche zu kombinieren steht im Raum. Und beim Thema Windschutz ist halt auch noch nicht das letzte Wort gesprochen.

Jedenfalls der „Kleine“ mundete bestens und nach der kleinen Pause…


…war da plötzlich ein Loch im Boden. Wie das da wohl hingekommen ist und wofür? *grins*

Da mir dann aber auch zu viel Betrieb oben auf der Halde war, bin ich halt wieder zurück. Die Sonne schien bestens, es lief gut und das auch im wöchentlichen Sinne, ich erreichte die letzte „Brücke“, dieses Mal aber eine wohl bekannte.

Und nun hab ich diese Zeilen hier gut eingepackt im Burggarten getippt. Der eigentliche Sonntagsbeitrag kommt dann erst morgen, ist eh nur wieder langweiliges Technik-Gelaber.
Aber in dem Zusammenhang, die Überlegung heute noch die Spikereifen am CAADX zu wechseln, oder doch schon gut zu pokern und die normalen Straßenreifen drauf zu machen, hab ich erst mal bei Seite geschoben.

Wer weiß wie in den nächsten Tagen die Straßenlage was Bodenfrost angeht so ist?

Habt noch einen netten Sonntag und bleibt bitte gesund!  😉

39.578km/ Rumgelaber 22.& 23.01.2022

Januar 25, 2022

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Rumgelaber/ Sport & Alltag/ Café: sagen wir mal so…

Samstag: …nach einem Mittagessen gehört eine gute Tasse Caffee.

Natürlich fängt es gerade dann an zu fieseln (feinster Nieselregen), wenn man es sich eingerichtet hat. Also ma‘ eben das Regentarp aufgehängt und dieses Problem gelöst. Zuvor wurden schon ein paar Handgriffe im Burggarten erledigt, aber auch schon fast sensationell lange in den Federn gelegen. Nach dem üblichen Samstags-Turn mit Latte Macchiato und Samsatgsdruckware nahm ich dann aber doch Aktivität auf. Der Kreis schließt sich.

Nach dem Caffee wurden noch wenige Blätter aufgeharkt und anschließend ein paar Dinge in den alten Rucksack geworfen. Anschließend ging es mit dem Volotec rüber zur Ältesten. Ein wenig Radfahrbewegung kann man ja machen.

…wenig später…

Mit irgendwelchen Klamotten ging es mit dem Rucksack also ab. Das Wetter war so lala, aber es ging und so konnte ich mal ganz untypisch mit einer nicht kompletten Radfahrkluft die wenigen Streckenkilometer abradeln. Ein kurzer Fotostop…

Bei der Ältesten konnte man nicht viel in Sachen Abfluss Waschbecken Küche verrichten. Es stopft wohl wo in weiter Ferne. Der Vermieter, ein guter Bekannter wurde informiert, man wird sehen.
Noch ein wenig nett plaudern dann Rückfahrt.

Sensationell, am Abend saß ich dann vor dem TV und hab mir, ganz old school, Männer auf Rädern via DVD angeschaut.

Outdoor: ach ja, im Briefkasten lag der neue Outdoor-Ofen. Der wurde dann am…

Sonntag: …gründlicher inspiziert. Zuvor hab ich aber die Schiebetür zur Fitness-Garage aufgeräumt. Jetzt wird sich jeder fragen, wie zum Geier kann  man eine Schiebetür aufräumen?

Die Sache ist ganz einfach. Im Verlauf der sehr langen Zeit hat sich die Schiebetür von innen als Aufhängefläche für diverses angeboten. Neben Handfeger und Kehrblech fand noch einiges mehr seinen Platz.

Da dies aber immer nur beigehängt wurde, war das von der Logik und damit auch von der Handhabung her nicht mehr optimal. Ich habe also alles abgenommen und neu geordnet. Dabei wurden die Schrauben, wo ich alles dran aufhänge, neu eingeschraubt.

So sieht das jetzt nicht nur besser aus, sondern ist eben auch besser zugänglich. Vor allem mein Alu-Kaffee-Klapptisch.
Handfeger in fein und grob, Kehrblech ohne Griff, der sich ma´ wann verabschiedet sowie der Besen hängen nun schön untereinander auf der von außen linken Seite. Ist die Schiebetür offen, kann man so bequem vom außen aber auch von innen drauf zugreifen.

Ganz unten hängt eine aus Alublech bestehende Wanne in der ich diverse Radsachen von extremen Schmierdreck befreien kann. Praktisch dann dabei, der Schnodder landet dann in der Wanne und kann so mit einem Papiertuch aufgenommen werden und entsorgt werden.

Auf der von innen rechten Seite hängt dann noch die Festo Führungsschiene für meine Kreissäge. Ist Gold wert, auch wenn man sie nur selten braucht. Dadrüber dann eben der Alu-Kaffee-Klapptisch.

Wiederrum über dem Alu-Kaffee-Klapptisch eine Mütze aus dem BW-Schop mit breiter Krempe. Die hatte ich mir seinerzeit für die Hausdämm-Aktion geholt, die ja im Sommer statt fand. War oft genug ein guter Schattenspender für meine Murmel.

Ja und hinter dem Besenstiel hängt oben noch eine Axt und dadrunter noch ein ebenfalls aus dem BW-Shop erworbener Klappspaten. Schaut gut aus, kann man erst mal so lassen. Die Fitness-Garage muß aber sowieso irgendwann mal klar Schiff gemacht werden. Aber das ist dann eine andere Story.

Und dann wurde der neue Ofen ausgepackt und mal so geschaut.

15:12Uhr: der große Teil des Sonntags ist vorbei, mein Training erledigt und vieles mehr.

Unter anderem wurde Laub welches unter dem Strandkorb lag weg gemacht. Daran gekommen bin ich, weil ich nach dem Brennholzlager hinter dem Strandkorb geschaut hatte.

Auch jenes mußte aufgeräumt aber vor allem optimiert werden. Ungünstiger Weise hatte sich am unteren Holz zuviel Feuchtigkeit gesammelt. Eine bessere Belüftung mußte geschaffen werden und das feuchte Zeug entsorgt.

Dann ging es mit dem neuen Ofen in den Wald. Auf dem Weg dorthin Zeit genug den Verlauf des nächsten Tages zu überdenken. Denn der wird erneut unter einem anderen Thema laufen. Und damit ist das Wochenende zu ende erzählt.

Macht Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

 

48.911km/ 21.01.2022

Januar 23, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder: erstaunliche Dinge passieren in dieser Welt. Und um ehrlich zu sagen, so erstaunt bin ich dann auch wieder nicht.

Mittwoch: es ist 04:10Uhr und ich bin hellwach und erholt, doch mein Wecker bimmelt erst um 04:30Uhr. „So what“, sag ich mir und stehe auf, daß Bad ruft. Ich schlürfe meine Espresso special und werde die Gunst der frühen Stunde nutzen um über verkehrsarme Piste zum Job fahren.

Dort dann früher angekommen werd ich dann meine am Vortag nochmals gewaschene Bergans Letto Jacke mit Fibertec Textil Guand Pro imprägnieren. Bis zum Schichtende sollte die Imprägnierung dann trocken sein.
Am Job hat man mehr Platz und kann sich alte Pappe unterlegen zum Imprägnieren.

Was das Wetter so macht wird sich gleich zeigen.

08:03Uhr: die Anfahrt war wie erwartet frisch und die Spikereifen damit auch wieder im Einsatz. Nach der Ankunft frisch machen und die Jacke imprägniert. Dann sich an die Vorbereitung der ersten Jobrunde begeben…

…um kurz darauf der Dynamik folgend dann doch eine andere Runde vorzubereiten und anschließend auch zu fahren. That‘ s life! Aber auch da kam die Überraschung, ich wäre im Stall als Reservemann belassen.

Später: die Rückfahrt in normal & kurz kommt einem komisch vor, wenn man in den letzten bedien Tagen davor ordentlich was auf´s Kilometerkonto gebunkert hat.

Sport: es ist zwar nicht unbedingt warm draußen (5c°), aber ich denke mir einfach es wäre zu schade die Zeit drinnen zu verbringen. Also schlüpfe ich in warme Kleidung und treibe meine sportlichen Übungen draußen. Erst zum End ein gibt es einen ganz feinen Nieselregen. Die letzten Bodenübungen erledige ich in der Fitness-Garage.

Donnerstag: der nächste Tag, ausgerechnet heute wo ich zeitiger im Stall sein mußte, gab’s ein arg frische Brise in besserer Qualität von stumpft schräg vorne. Hamsterrad war also angesagt. Aber clever wie man ja so ist da ist ja die Rennbahn-Nebenwindschutzstrecke. Also darauf abgebogen um dann ab einem kritischen Punkt…
…tatsächlich vor der Baustelle zu stehen ohne Aussicht auf Durchkommen. Ausgeschildert war das schon lange oder sogar sehr lange, doch bisher nur Fake.

Und so musste ich den ganzen Driss wieder zurück, die Querung fahren um dann doch wieder gegen den Wind trampeln. Da machst´e nix, zwanzig Minuten für nöschte verstriche.

Im Stall gab’s dann auch nur ganz fix Handgriffe und Espresso special und ein paar Kekse sowie Obst als Futter.

Die strategische Futterplanung welche dann so aussah, daß man sich bei ohnehin fälligen Durchfahrt des Zielareal ein legger Leberkäßbrötchen holt. Kostet keine zwei Taler und macht erst mal bis zum Mittag satt. Dann aber…

… vergessen das ja Donnerstag ist. Und an jenem Tag ist im außerhalb liegenden Nebeneinzugsgebiet Markt. Und auf dem Markt steht ein Reibekuchen Stand. Auch dort in frisch und legger für einen schmalen Taler. Jetzt war ich aber satt und so gab‘ s dort nix.

Bedauerlich aber kann man mit leben, ich habe mich also zurück gehalten und nix geholt.

Für die Rückfahrt hatte ich am Vortag in der Fitness-Garage noch ein Päckchen geschnürrt um eigentlich einen guten aufgegossenen Caffee zu machen. Da es aber schon den Tag über eher nicht so gemütlich war, im Zielgebiet vom Job schneite es teilweise, hatte ich mit ich mit dem wöchentlichen Obsteinkauf noch ein wenig Brühwürfel und ein Laugenbrötchen mit in den Einkaufswagen geworfen. Kleine Planänderung also.

Ich trete fertig gezogen vor den Stall, das CAADX lehne ich noch an die Wand um eigentlich die letzten Kleidungsstücke über zu streifen. Ich bemerke, es ist zu warm am Beinkleid. Ich gehe wieder rein und disponiere um. Dann fahre ich los. Nun trifft die Kaltfront ein, was ja klar war. Es zieht sich zu, die Sonne verschwindet, es wird frisch, es wird feucht, es schneit!

(Filmschwenk <klick> von der Auszeit)

Da der Schnee-Spuk aber maximal zehn Minuten geht und dann die Sonne wieder ihr Unwesen treibt, biege ich doch an der Ökologiestation Bergkamen links ab und fahre zu meinem Lieblingsaussichtsturm. Ein bisschen…

Outdoor: …geht schon. Der Esbit Spirtusbrenner wurde in die dafür vorgesehen Windschutzhalter gesetzt und entzündet. Da der Spiritus auf der kurze Fahrt nicht sonderlich auskühlen konnte und ich den Brenner nach dem entnehmen auch eine kurze Zeit in der Hosentasche hatte, gibt es recht schnell einen schöne blaue Flamme.

Der Chinatopf wird mit der zuvor in der Tasse abgelesenen Menge Wasser befüllt und ab geht die Post. Das Laugenbrötchen liegt bereit und unter der Radregenjacke trage ich die warme Isojacke. Passt soweit. Das Wasser kocht kurz auf, ich gieße es auf den zerbröselten Brühwürfel und rüher um. Die Brühe ist so heiß, daß man beim Trinken aufpassen muß sich nicht die Schnute zu verbrennen.

So mit dem Sitzen merke ich aber, die Hose ist doch leicht feucht geworden. Blöde gerade wenn man sitzt. Doch es geht. Nach dem Heißgetränk packe ich zusammen und Kurbel mich erneut in Schwung. Die Sonne scheint, leider nur von hinten. Ich muß also stehen bleiben, um ein Bild zu machen.
Lippeauen schon fast beim Sonnenuntergang.

Eigentlich ein guter Zeitpunkt auf seiner Hütte anzukommen und den Kaminofen schon vorzuheizen. Dann noch ein kurzes warmes Bad, frische Sachen an und sich vor dem Ofen gemütlich machen. Träumen.

Freitag: für diesen letzten Wochentag bin ich clevere und ringe dem Schlaf weitere zwanzig Minuten mittels Wecke ab. Das ist natürlich extrem hart, aber was mutt datt mutt. Außerdem, das Hamsterradkurbeln tue ich mir nicht an. Aber zunächst mal das schwungbringende Heißgetränk. Und das tut Not.

Endlich auf der Piste, vorher noch mit dem inneren Schweinehund gerungen und sich fast ernsthaft gefragt: „was machst du hier“, sehe ich nach etwa knapp zwanzig Minuten den ersten Schnee auf der Piste.

So komme ich ganz gut voran und auch über die neu gemachte Brücke rüber bin ich der erste.

Am späten Nachmittag: ja das mit der Rückfahrt in netter hatte sich dann erledigt. War es um die Mittagszeit herum teilweise gut sonnig, zogen Regenwolken auf und es kam immer ein wenig mehr an erhöhter Luftfeuchtigkeit runter, als das es dem geneigten Radler lieb ist. Das motivierte mich dann irgendwie gar nicht so doll…

…denn noch kurbelte ich meinen Streifen am Channel ab. Erst über die übliche Strecke wie Preußenhafen & Seepark Lünen, dann rüber auf´s Nordufer, weil man ja am Südufer in Höher der geplanten und in bau befindlichen Hafencity Bergkamen immer noch nicht durchgängig fahren kann und dann eben kurz nach der Hafencity an der Treppenbrücke wieder auf das Südufer gewechselt.

Bis dahin sah das CAADX schon längst alles andere als sauber aus und auch mein Beinkleid samt Schuhwerk hatte diesen gewissen Kanal-Touch. Aber ich war noch guter Dinge und so kurbelte ich mich ob des ganzen Schnodder fleißig bis zur Burg durch. Dort wurde dann allerdings eine komplette Grundreinigung gemacht inklusive der Schuhe.

Zum Ersteinsatz kam dann auch die neu eingerichtete Putzecke. Zuvor hatte ich die diversen Bürsten, Pinsel oder Schlauchreinigungsbürsten mitten wo in der Fitness-Garage hängen. Für einen schneller Zugriff, also auch für eine fixe Zwischendurchreiningung eher ungeeignet. Jetzt hängt der ganze Kram direkt an der Tür.

Danach halt die anderen üblichen Handgriffe. Rein in die Burg, auskleiden einen Wäschhaufen machen, anschließend die Wäsche in die Waschmaschine stopfen und anschmeißen, Haare schneiden, duschen, rasieren, eben wieder alles fein machen. Wie das eben so ist. Und damit war auch diese Woche vorbei, mal sehen was am Wochenende so kommt und wie dann die nächste Woche so wird?

Macht Euch ein schönes Wochenende und bleibt bitte gesund!  😉