Archive for the ‘Rumgelaber’ Category

04:31 Uhr/ 10.12.2019

Dezember 10, 2019

Bikealltag/ Rumgelaber/ Morgengruß/ Outdoor: jo ! Der Dienstag startet an un dich bin extrem früh raus. Grund, bin wach und kann nicht mehr schlafen.

Espresso-Frühstück und dann gleich raus auf‘ s CAADX schwingen und mal sehen ob das mit dem Radfahren noch klappt ?
Konditionell mach ich mir da keinen Kopp, aber was die Sitzhaltung auf dem Radel angeht, da hab ich die Tage so ein dummes Gedankengefühl gehabt, also während meiner Rad-Auszeit.

Vom Wetter her sollte das aber heute besser passen als gestern. Denn was das angeht hab ich ja wohl Glück gehabt. Gesundheitlich gerade wieder auf den Beinen und dann bei so Mistregen wieder los starten da hätte ich mich schon ein wenig mehr überwinden müssen. Und gegen Kalt kann man ja was anziehen.

Thema Outdoor und Schlafsack. Da habe ich es endlich geschafft den Laden am Rand der Megacity anzuschreiben. Ausgeschaut hab ich mir jetzt final den Yeti Fuison Dry 500. Mein Lieblingsladen Unterwegs Outdoor Shop Hamm kam an das Model nicht mehr dran. Wäre ja schon nahe liegend gewesen, im wörtlichen Sinne. Mein Stamm-Bike24.de-Onlineshop hätte ihn wohl auch noch. Aber ich dachte mir, reinschlüpfen und dann vor Ort kaufen kann nicht verkehrt sein.

Naja, und so habe ich dann Outdoor Fair angeschrieben. Erste Ernüchterung, das Model befände sich nicht im Laden, aber die Lieferung würde für den nun verstrichenen Freitag bzw. gestern erwartet. Man meldet sich per E-Mail. Und das hat man dann auch gestern gemacht.

Gut dachte ich, denn vom Job her könnte ich ein Zeitfenster X für die Begutachtung einrichten. Habe da ja eh Wartezeit wegen Terminabholung, also nicht vor dem Zeitpunkt Y. Jetzt bin ich natürlich gespannt, hoffentlich klappt das.

Ja und wenn ich dann heute wieder auf den heimischen Burghof rolle, dann bin ich wieder ein Stück weiter. Den Rest der Woche werde ich dann damit verbringen wieder auf Vordermann zu kommen. Man kennt das ja.

Aber bis dahin…

… wünsche ich mal einen netten Dienstag und einen geschmeidigen Verlauf der Woche !

(Bike) nachgedacht: noch ein kurzer Anstupser zum Thema Wahnsinn…

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Kurzauszeit/ 32.374km/ 07.12.2019

Dezember 7, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest: mal so der Langeweile wegen ein paar Textzeilen. Lief es arbeitstechnisch die ersten drei Tag der Woche nicht ganz so nett, ich hasse es wenn etwas nicht stimmt, so war das mit dem Radfahren eher nett. Hinten an gestellt das es in der Früh oft gut kalt war. Richtige Kleidung hilft da ja bekannter maßen.

Montag: warten auf das Bike24-Päckchen. Die Sendenummer sagt, es hängt. Screenshot vom Verlauf, ich werde unruhig.

Dienstag: morgens schon zum Ausgleich, eigentlich wie in den letzten Tagen ging es am Kanal entlang.

Mittwoch: der Tag des Umschwungs. Mit dem Tagesbeginn war noch alles gut. Auf der Jobrunde hatte ich meinen Turn gefunden. Auch die Radfahrt zur Burg war noch gut. Doch mit dem Absteigen vom Gefährt zeigte sich…
Cyborg: irgendwas läuft da unrund. Der Hüftstrecker machte zunächst seichtes Theater und nach dem Chillen quasi mit dem zu Bett gehen war mir klar, da kommt was ( Ich werde alt #2/ Chronologie ).

Donnerstag: morgens noch aus dem Bett gepellt, aber beim Ankleiden auf Kraftfahrzeug um geschwenkt. Der Tag lief so, noch mobil, wenn auch nicht wirklich lecker. Natürlich war gerade an jenem Nachmittag das Bike24-Päckchen angekommen, wenn schon nicht schrauben kann.

Nachmittags dann die ganz große Entspannungsphase, was auch Minderung brachte. Stufe zwei mit dem Aufsuchen des Schlafgemach, zwei Drops.

Freitag: seichte Besserung, der Tag kann gemeistert werden, Freude beim Vorgesetzten. Ich „checke“ etwas früher aus und kann mir so eine weitere Portion Entspannung für den Rücken gönnen. Es scheint tatsächlich besser zu werden.

Samstag: habe mich sehr lange im Bett umgedreht und komme so erst ab deutlich nach neun aus den Federn. Die Jüngste ist mit der holden Gattin und der Schwiegermutter nach Hannover aufgebrochen um den Lütten zu besuchen. Ich verweile hier am Standort um mich intensiver dem Besserungsprozess zu widmen. Ich habe eine gewisse Mobilität am Vormittag welche damit beginnt, daß ich eigentlich nur den Espressopütt im Garten verteilen will. Ich fülle die Birdbox auf und schaffe hier und dort Laub auf in den dafür von der Stadt aufgestellt Container. Es tut mir gut mich zu bewegen.

Bikekabsteln: und weil´s gerade so schön war wurde am CAADX noch eine kurze Pflege angewandt. Dabei mußte ich leider feststellen, daß nach nur gut 2.636km die hinteren Bremsbeläge fast fällig sind. Ganz nebenbei wurde dann auch die frische Miche-Kassette auf den Straßen-Laufradsatz montiert.

Den Rest vom Tag verbringe ich mit dem schauen von Dokus auf ZDF Info und bin erst um nach drei am Mittagstisch nebst dem MacBook Air. Dieser Prozess zieht sich mit diesen Zeilen ( zum Teil schon torgetippt ) bis an die frühen Abendstunden heran.
Jetzt ist wieder Schluss und damit auch diese Zeilen fertig. Ich werde mich noch in muskulär entspannende Rückenlage bringen und weiter in die Flimmerkiste schauen. Hoffen auf morgen.

Ein schönes Wochenende noch !

Rumgelaber 02. & 03.11.2019

November 3, 2019

Rumgelaber/ Bikealltag/ Outdoor: jo wie war das jetzt noch ? Also zum gestrigen Samstag gibt’s ein wenig was zum erzählen. Der Tag mit der abgekürzten make my day – Tour ist gut vorüber gegangen, ich war wider zeitig wach und schob mir erstmal ein Espresso-Frühstück rein. Nach der Samstagszeitung…

…gab´s noch ein lecker Schnittchen mit Rührei, Tomate und Gewürzgurke. Von dem überaus leckeren französischen Landbrot war ja noch genug da.

Nach dem Frühstück ging es dann raus. Eigentlich wollte ich die neue Birdbox bauen. Aber bevor das starten konnte, mußte ich etwas klar Schiff machen. Da waren noch ein paar Dinge von der Tour am Freitag zu verstauen. Und so hab ich erstmal das Setup für Futter unterwegs etwas optimiert.

Dabei hab ich dann meinen Esbit Kochtopf frisch bestückt. Der Espresso Kocher, kleine Espresso Tasse, Espresso & Zucker, ein kleiner Löffel und dann noch etwas Instantbrühe sowie drei Beutel Pfefferminztee wurden geschickt verstaut.
Dabei hab ich die Instantbrühe in einen kleinen Zippbeutel gepackt, denn so in der Orginalverpackung war das  etwas zu sperrig. Und sperrig war ja Thema bei der make my day – Tour. Nach einem optimaleren Kochtopf hatte ich schon Ausschau gehalten. Das Trangia Triangel Set samt Esbit Spiritusbrenner & Spiritus bleiben separat, würden aber auch wohl kaum noch da rein passen. So kann ich mir was zu futtern machen, oder auch nur was heißes zu Trinken.

Am idealsten wäre ein Package mit alles. Also einen so kompakten Topf, das man a. die Nudeln drin machen kann, den Canway Holzvergaser reinbekommt, den Espressokocher und dann noch etwas von dem Zubehör. Das wird zwar nie ganz aufgehen, etwas bleibt immer über, aber mal sehen wie weit man an das mein Optimum heran kommt.

Bis dahin gibt’s halt eben nur Dosenfutter zum essen, denn die chinesischen Nudel werden wohl kaum in dem nur 750ml. Topf zu machen sein. Ich hatte das zwar mal vor aus zu probieren, bin da aber bis jetzt noch nicht zu gekommen.

Nachdem ich das abgehandelt hatte schaute ich noch rein zufällig auf die Kette vom CAADX und befand, da muß man mal kurz ran. Also geschwind die notwendigen Dinge raus gekramt und Kettenpflege gemacht.

Newsticker: dann ging es raus um eigentlich die neue Birdbox zu bauen. Die Story und noch ein wenig mehr, erzähle ich aber auf dem Bastel-Nebenblog. Insgesamt klappte das alles recht geschmeidig, kostete zwar Zeit, aber das war ja klar. Zumindest spielte das Wetter erstklassig mit und so konnte ich den ganzen Tag draußen rumwurschteln.

Als der Job mit dem neuen Vogelhäuschen, der Hängemattenkonterhalterung und der Tür vom Durchgangsschuppen gelaufen war schaute ich noch so auf den Brunnen.

Ich liebe diesen Brunnen. *rümpf die Nase* Die Holde hatte ihn seinerzeit angeschleppt, entgegen meiner Äußerung. Bringt nur Arbeit. Und so baue ich ihn jetzt nun Jahr für Jahr auf und ab. Die ganzen Flußkieselsteine sehen inzwischen nicht mehr ganz so neu aus. Aber wer will die sauber machen ? Ich bestimmt nicht !
Die drei großen Granitblöcke für das nette Brunnenspiel sind auch nicht ganz ohne. Gerade der größte ist nur schwer zu bewegen. Der hat bestimmt 10-15kg. Ich Hebel die Teile einfach nur um, groß getragen wird da nix.

Hilft ja aber alles nix, Wetter passte gerade, die anderen Jobs waren getan und ich hatte noch Zeit genug. Also hab ich dann auch noch den Brunnen wetterfest gemacht. Das ganze Wasser rauslaufen lassen, wie praktisch kann man das ja mit der Pumpe selbst machen. Gut, es bleibt immer noch ein leidiger Rest der dann mit einem Eimer oder Schippe sowie ganz zu guter Letzt mit einem Lappen rausgeholt werden muß. Aber bis dahin geht’s dann.

Die ganze Technik auf die Seite gelegt, dann noch etwas sauber machen, die Aluwellblech drauf als Dach für den Winter, ein paar Steine drauf damit das Aludach nicht wegfliegt und gut ist.

Also ich dann so alles fertig hatte hab ich noch eine gute Weile auf der Terrasse sitzend sinniert und tatsächlich mit dem Gedanken gespielt…

…noch auf eine gute Stunde mit dem CAADX im nahen Heimatwald zu verschwinden um dort ein paar stumpfe Runden zu drehen. Immer im Kreis fahren, einfach so, in der Dunkelheit. Aber ich hab da den Arsch nicht mehr hoch bekommen. Ich hätte mich wider umziehen müssen, das CAADX rausholen und hinterher wieder alles zurück. Ich beschloss also für den Rest des Abends einen auf ruhig zu machen.

Das war zwar auch gut so, aber auch wider irgendwie schade. Denn das Wetter passte bombe. Tagsüber waren es auch mal satte 15c° und selbst nach Sonnenuntergang stand das Thermometer immer noch bei guten 10c°. Eigentlich ideal um eine längere Nachtradtour zu machen. Eigentlich…

Der beste Plan wäre gewesen mit der Hängematte draußen eine Nacht zu machen. Aber so mit der nun gestrichenen Hängemattenkonterhalterung ging das nun nicht.

 

 

Rumgelaber Sonntag

Oktober 27, 2019

Rumgelaber: es ist inzwischen 11:59 und ich wusel schon gute zwei Stunden draußen im Burggarten beziehungs Weise außen rum.

Nach dem Frühstück bin ich raus, mal wieder Laub harken, eignet sich hervorragend als warm-up vor dem angedachten Training und etwas Buchenhecke schneiden war auch noch mit drin.

Da aber nur in einem kleinen Abschnitt von innen sowie dort in der Höhe gekappt und in dem Abschnitt von letztens ebenfalls den Wuchs nach oben schon gut abgeschnitten.

Ganz so viel will ich da ja nicht schneiden, damit die Vöglein den Winter über noch gut Schutz finden. Außerdem soll auch der gemeine Pöbel *lach* nicht so direkt hier rein glotzen können.

Das mir das komplette Schneider der Hecke auf einmal zu viel Arbeit ist, spielt natürlich auch eine Rolle. Denn dann geht ja auch eine gute Menge Zeit drauf. Und so teil ich mir das ein.

Ganz nebenbei gefiel gestern dem Schwiegervater meine Bird-Box. Hätte er auch gerne. Also hatte die Burgdame die Idee, könnte ich ihm ja zum Geburtstag zusammen schustern. Und so hab ich gerade auch noch geschaut, was mein Restemateriallager so hergibt. Ich denke da ist genug vorhanden. Der Rest wird mit Phantasie gemacht.

Das Wetter ist bis jetzt auch aufgeheitert und so werd ich jetzt etwas die Keulen schwingen und was für die Fitness tun.

Einen schönen Sonntag noch !

Von Vöglen…

Oktober 19, 2019

…und dem ganzen Kram drumherum.

Rumgelaber: so nach dem Mittagessen ein paar sinnbefreite Zeilen um das Mahl sacken zu lassen. Habe ja schon lange nix mehr geschrieben. *grins*

Schon vor dem kurzen Seeurlaub hatte ich unser Vogelhäuschen alias Birdbox aus der Ecke gekramt und mittig auf unserer gigantischen Grünfläche positioniert. Gut, die 3 x 4 Meter lassen immer noch genug Platz. Dieses Jahr steht das die Birdbox mittig auf dem Rasens weil ich im letzte Frühjahr das durch das herabgefallene Vogelfutter den einen oder anderen Grünwuchs hatte.
Soweit nicht tragisch, blöd war nur, es war am Brunnen und zwischen der Holzterrasse. Naja und das hatte mich dann ja ein paar Stunden Arbeit gekostet. Und so kann mit der neuen Positionierung alles getrost auf die Wiese fallen, macht ja nix, könnte dort sogar von mir aus wachsen.

Plan B, unsere Buchenhecke. Gerade im Zusammenhang mit den Vöglen sehe ich die Buchenhecke als idealen Unterschlupf für allerlei Flugsingvölker. Jetzt akut ist draußen schon wider jede Menge los. Man gruppiert sich um die Birdbox und wenn’s zu unruhig wird, flüchtet man in die Hecke. Außerdem bietet die Hecke, so gut wie sie gewachsen ist, guten Unterschlupf für Federvieh.

Doch so gut wie sie gewachsen ist, stößt sie langsam an ihre Grenzen. Gemeckert hat schon der Nachbar, wo die Hecke an seinen Stellplatz ragt. Natürlich ist sie über die Jahre über die äußere Begrenzung gewuchert. Da er seines Zeichens auch der Hausbesitzer, sich aber vor Jahren aus dem Staub gemacht hat, hat es bis dato niemanden gestört. Er hatte das Anwesen vermietet und ich muß da ganz ehrlich sagen, so nett diese Nachbaren auch stets waren, in Sachen Laub- oder Schneefegen hatte man sich stets gut zurück gehalten ( bin da aber hier in der Ecke sowieso ehr die Ausnahme ).

Jedenfalls sprach er mich vor drei Jahren oder so an, ich müsse ja die Hecke zurückschneiden, weil es sonst Kratzer an seinen Autos geben könne, wenn er daran vorbei fährt. Den Zahn hab ich ihm zunächst mal gezogen, denn zu dem Zeitpunkt wo er das verlautbarte, durfte ich je keine Hecke schneiden. Brutschutz, nennt sich das Zauberwort. Ich habe ihm aber dennoch geschickt sein Defizit in Sachen der nachbarschaftlichen Tätigkeiten unter die Nase gerieben und ihm gesagt: „wenn das mal läuft, denk ich drüber nach.
Des Weiteren, um ihm aber dennoch milde zu stimmen sagte ich ihm zu, die Hecke stückweise zurück zu schneiden. Also immer ein Stück weiter, damit jene wieder neu kommen kann. Bis jetzt hab ich aber von ihm nix mehr gehört.

Doch die Tage sprach much eine Frau beim Laubfegen an. Sie äußerte die Bitte, doch auch die Hecke am Gehweg schmaler zu schneiden. Sie brachte als Argumentation die Beobachtung vor, wie eine Frau mit einem Rollator versucht hätte einem Radfahrer aus zu weichen.
Da hier ja der Gehweg für Radfahrer frei ist, eine dumme Situation ( was auch insgeheim meine Beobachtungen und diesbezügliche Meinung zu dem Thema bestätigt ). Ich frage mich aber, wie blöd muß ich als Radfahrer sein, einen Frau die offensichtlich nicht die volle körperliche Beweglichkeit hat, in eine derart ungünstige Lage zu versetzten ? Vollpfosten halt. Ich wäre abgestigen, hätte angehalten oder wäre auf die Straße ausgewichen. Egal.

Jedenfalls war die Frau sehr nett und ich äußerte meine Bedenken, daß die Buchenhecke nicht wider so sprießen würde. Sie schien da recht fachkundig zu sein und erwiderte, daß es zwar eine Weile dauern würde, die Hecke dann aber sogar um so dichter wachsen würde. Wir gingen mit meiner Aussage auseinander, daß ich das mal angehen würde.

Naja und so habe ich gerade eben nach dem Winterreifenwechsel und Laubharken mal ein kurzes Stück der innenliegenden Hecke gut gekappt. Dieses kurze Stück liegt innen auf dem Weg zum Durchgangsschuppen und sollte als Testopjekt brauchbar herhalten können.

Fakt ist aber, und man kann das jetzt am dieser Testhecke gut sehen, wenn man das so kapital runter schneidet, ist die Hecke quasi kahl. Und da kommen nun die Vöglein wider zum zuge. Denn so kahl geschlagen bietet sie natürlich keinen brauchbaren Schutz. Erschwerend kommt hinzu, daß wir, sollte ich auch die anderen Heckenabschnitte so kurz schneiden, wie auf dem Präsentierteller sitzen. Denn die Buchenhecke ist ja auch als Sichtschutz gedacht.

Ich werd das jetzt erstmal so belassen, die Hecke wie üblich in Etappen in der Höhe beschneiden und dann werde ich ja sehen wie das mit dem Wuchs klappt. Im Frühjahr könnte ich dann das „kritische“ Stück für des Nachbars Autos in Angriff nehmen. Aber ganz ehrlich, ob der Porsche vom Schwiegersohn, der auch mal gerne mit laufenden Motor dort wartet, wozu ich ihm auch noch was sagen werde, Kratzer hat, ist mir schnuppe. Wenn jemand zu blöd ist und sein Auto wissentlich gegen etwas fährt, dann hat er das Problem. Ich mache mir da viel den Kopp um die Pipmätze.

MacBook Air: gestern zu später Abendstunde tauchte wider die Meldung auf, daß da ein Update fällig wär. Ich drückte leichtsinnig auf GO und war dann erstaunt, daß da mehrere Gigabyte eintrudeln sollten. Im Verlauf des Abends stellte ich den Bildschirmschoner aus und auch die Energiesparfunktion. Denn wenn die aktiviert werden sollten, dann hing das Update. Grundsätzlich hatte ich nämlich keinen Bock den ganzen Abend daneben zu sitzen und jedes mal die Maus zu bewegen, nur damit das läuft.
Und es lief zäh. Vor dem zu Bett gehen hab ich dann den Saft angestöpselt, das MacBook Air in der Küche auf dem Stammplatz positioniert und es so die ganze Nacht laufen lassen. Heute früh war dann Neustart samt Installation angesagt, was dann auch mehrere Neustarts mit sich brachte. Gut, ich war ja seitens des System „gewarnt“ das es so kommen würde. Dauertet aber dennoch eine ganze Weile.

Jetzt ist aber alles fix und fertig, läuft wider. Ich liebe ja solche Spielchen.

 

 

Jetzt werd ich gleich aber doch noch eine Runde mit dem Radel drehen. Nur so, zum abspannen. Der Regen hat sich ja beruhigt.

Rumgelaber & Neustart 14.10.2019

Oktober 14, 2019

Bikealltag/ Rumgelaber/ Urlaub: ja, die frühe Stunde hat Gold im Mund, bei mir wie üblich der doppelte Espresso – endlich.

Denn die gestrige Rückreise war, um es mal so zu sagen, etwas zäh. Auf der Aida Blue und dem Terminal klappte das alles in gewohnter Weise. Also bestens. Die Busfahrt zum Airport war auch kein Ding, auch dort wurden wir von örtlichen Aida Mitarbeitern noch auf den Weg zum Terminal gebracht. Im Terminal war dann aber Ebbe.

Mehr oder weniger hat sich der Schwall der Reisenden langsam bis zur Kofferabgabe hindurch gefragt, oder ist den Gerüchten gefolgt. Das Kernproblem das unser Flug gar nicht angezeigt wurde, bestand bis kurz vor dem Boarding.

Irgend  wurde der Check-In geöffnet und gefühlt wurde jeder Koffer mit einer handbeschriebenen, in Tusche und Schönschrift, zart behandelt. Was die da so lange gezaubert hatten, ist mir bis heute ein Rätsel ?

Der nächste Stunt war dann, finde mal ein Gate, wenn keines auf irgendeiner Tafel angezeigt wird ? Und wo muß man für den Abflug überhaupt hin ?

Ich kürze das mal ab, sensationell bescheiden bis wir im Flieger saßen. Und natürlich verschob sich das Zeitfenster für den Start, durch die verspätete Ankunft. Aber jetzt ist ja alles gut…

…ich sitze hier zu Hause am Stammplatz in unserer Burg und gleich geht’s auf’s Bike und ab zum Job. Urlaub ist vorbei, Gott sei Dank und der gepflegte Alltag hat einen wieder.

Ich wünsche allen eine guten Wochenstart !

Rumgelaber 01.10.2019

Oktober 1, 2019

Rumgelaber: es nimmt kein Ende…

Samstag: wider das Laub auf Gehweg samt Grünstreifen nach einem späten Frühstück beseitigt. Ich werde noch richtig gut in Sachen ABM. Ne´das Wetter war schön, was soll man drinnen in der Bude rumhocken ? Anschließend war wider großes bis kleines Rätselraten angesagt: was mit dem Rest vom Tag anfangen ?

Kleines Rätselraten, weil es irgendwie klar war, wie das Enden würde. Der Stahl Renner wurde aus der Fitness-Garage geholt, dazu noch ein wenig Putzzeug. Wenn das hier einer filmen würde, der würde doch glatt sagen: „jetzt hat er einen an der Murmel ! Putzt sein Fahrrad jetzt schon das x-te mal.“

Die Kette wurde gründlich mit dem Lappen gesäubert, der Kettenspanner ebenfalls, die Singlespeedkassette und mit dem feinen schmalen Tuch ging es dann in Ecken und Kanten, wo man auf schnell so nicht hinkommt. Das nahm schon wider hypnotische Züge an. Sogar der Flaschenhalter wurde demontiert, damit ich auch drunter mal besser sauber machen konnte. Ich hätte noch die Gewindezüge der Flaschenhalterschrauben mit der Zahnbürste putzen können.
Und so zog wider eine gute Stunde ins Land, ohne das wirklich was passierte. Mit dem aufziehenden Landregen mußte ich die Restarbeiten in der Fitness-Garage abhandeln.

Sonntag: warum der Tag eigentlich 24 Stunden hat, entzieht sich meiner Kenntnis ? Auch wenn wir, also die holde Burgdame und meiner-einer gestern früher in den Federn waren, gepennt hatte ich bis um 09:15 ! Sensationell, demnächst stehe ich erst zum Mittagessen auf.
Nein, ich habe nur so lange in den Federn gelegen, weil ich absolut, verdammt nochmals keinen einzigen Schimmer hatte, was ich mit dem heutigen Tag anfangen werde ?

Es zieht sich halt wie Kaugummi. Aufstehen, Espresso-Frühstück machen, „surfen“, dann doch noch eine Schnitte machen, weil man ja was essen muß und dann… ? Epische Weite durchzieht den Tag.

Meine Highlights für heute, den Grill putzen vom gestrigen Geburtstagsgrillen bei Schwiegermuttern. Normalerweise ist der Grill nicht so arg verdreckt. Aber gestern hatte ich schon so den Eindruck, daß da irgendwann mal einer nicht so richtig sauber gemacht hatte. Und während ich so putze stellt sich mir die immer wider ersthafte Frage…

…warum zum Geier werden diese verdammten Grills nicht aus einer Art Edelstahlwann gefertigt ? Edelstahl rostet nicht, ist auch gegen Dreck recht unempfindlich und die Wannenform, also gerundete Ecken würden einem das Reinigen deutlich erleichtern. Ich sollte mal Edelstahlschweißen lernen. Aber jetzt geht’s wieder.

Das zweite Highlight war das Espressokochen, irgendwie muß ich ja den Kreislauf in Schwung halten. Es ist halt die Pest. Und in die Dusche könnte ich auch mal wider. Und so liegt ein Hauptaugenmerk auf dem morgigen Tag. Also nach dem heutigen, wo wir noch zu einer Feierlichkeit eingeladen sind.

Morgen gehts´zum Hausdoc, der sich das Körpergebastel aus dem Krankenhaus anschauen wird, die Nahtpflaster entfernen und dann wohl hoffentlich auch eine Freigabe zum Duschbad geben wird. Nur so mit Waschlappen auf die Dauer ist auch plöd.

Montag: der Tag beginnt früh, der Wecker bimmelt, man steht auf, macht sich frisch, runter in die Küche und Espresso-Frühstück. Dann im Berufsverkehr leicht würgend mit der motorisierten Blechkiste zum Onkel Doktor gefahren. Jener macht die Pflästerchen ab, erkundigt sich nach dem Wohlbefinden im einzelnen und im speziellen. Duschen ist wider möglich, ich bin dicht ! *lach*

Um kurz vor neun Uhr verlasse ich den Ort des Geschehens. Gut, denn um jenen Uhrzeit hat der quasi schräg gegenüber in Sichtweite liegende Lieblings-Outdoor-Shop noch geschlossen, also Heimfahrt. Ich mache mir zu Hause angekommen, ein richtiges Frühstück. Rührei, Brot, Käse, Tomate, Gewürzgurke und ein paar Scheiben Wurst. Dann ein paar passende Sachen angezogen und raus zum Laub harken. Was sonst.

Natürlich regnet es dreimal während dessen. Zweimal verweile ich für die schönen Schauer und er Fitness-Garage, beim letzten mal ziehe ich einfach die Bauregenjacke an. Als ich heftig bin und mich wider in die Burg zurück ziehe, hört es natürlich auf zu regnen. Und das selbstredend über eine längere Zeit. Idiotie des Lebens ?

Ich überlege was ich den Tag über so noch anstellen kann ?

Dienstag: Ganztagsregentag wenn man den Wetterfröschen glauben darf. Mit diese ersten Zeilen geht es schon fast auf Mittag zu und ich habe noch kein Laub geharkt. Schlampe ich. *lach* Dafür wurden heute meine Haare geschnitten, professionell sogar.

Nach dem Mittag war ich mal im Dorfzentrum meine Füße vertreten. Natürlich war ich auch im Lieblingsoutdoorladen und habe mir die bedien Deuter Exosphere Schafsäcke angeschaut und in meinen 12l. Ortlieb Sack versucht zu verstauen. Der Deuter Exosphere 0c° passte gut rein, mit dem Exosphere -6c° wurde es schon so verdammt eng, daß er wohl nur ohne seinen hauseigenen Packsack da rein ginge. Den Yeti Tension Mummy 500 hatten sie nicht im Laden, könnte aber in wenigen Werktagen greifbar sein, falls gewünscht. Ich grübel, hadere und werde wohl wieder unruhiger schlafen.

Mit dem Monatsende stehen mit dem Blick auf die Zahlen, trotz der inaktiven Woche für diesen Monat gute 1.007km auf dem Tacho und für das laufende Jahr auch noch 6.492km. Macht doch Spaß und wird demnächst auch wider losgehen.

Rumgelaber 27.09.2019

September 27, 2019

Rumgelaber: ja Tag x meiner kleineren Gesundheitsnummer, die mal etwas zackiger um die Ecke kam. Gut der Drops ist nun gelutscht, Genesung in Sicht. Blöd daran ist, gute zwei Wochen wo man erstmal nicht viel machen.

Bikebasteln/ Licht befestigen: den größten Zeitvertreib hatte ich am Mittwoch, als ich am CAADX reinigungstechnisch nochmal Hand anlegte und auch noch am Stahl Renner sowie dem CAADX die frische B&M Secula montierte. Die Halterung und die Lampe gefällt mir ganz gut. Ich werde mal schauen wie sie sich so im Alltag macht.
Bei dem noch guten Wetter, auf meinem Hocker auf der Terrasse sitzend ging so die Zeit gut rum. Natürlich reichte das auch nicht um den ganzen Tag zeitlich sinnvoll zu gestalten. Nun gut.

Donnerstag: mein Highlight war meine Krankmeldung zur Post zu bringen und dann anschließend noch ein wenig Laub auf dem Gehweg und Grünstreifen weg zu machen. Dann war ausruhen angesagt. Ätzend, ausruhen vom nix tun.

Freitag: relativ lange gepennt, was auch kein Wunder war, da auch recht spät in die Federn geschlüpft. Nur kleines Espresso-Frühstück mit einem Stückchen Kuchen. Dann in Ruhe die Zeitung geblättert, die üblichen Onlineplattforen geschaut und dann raus.
Das gute am Herbst ist, es liegt quasi immer Laub auf dem Gehweg und dem dazugehörigen Grünstreifen. Also die gleiche Nummer wie am Vortag gestartet. Natürlich in genauso gemütlich.

Ja ich weiß, ich soll mich ja schonen. Mach ich auch, ehrlich. Aber nur rumhocken und nix tun ist auch nicht gut. Mein Kreislauf wie auch der Rest vom Body, insbesondere der Rücken, ist eher auf Bewegung getrimmt. Passiert nix, meldet sich der Kreislauf.

Danach wurde die motorisierte Blechkutsche der holden Burgdame auf Ölstand kontrolliert, sowie Scheibenwasser nach gefüllt. Da wird einem als Radfahrer doch klar, wie easy das am Bike ist. Danach weiter wuseln im Burggarten rum. Da war wo noch ein wenig Laub, etwas Blumenerderest konnten auch noch verteilt werden. Was mich freut ist, daß sich der Rasen endlich etwas erholen kann. Es ist nass genug, zumindest tagsüber angenehm warm, tut ihm mal gut.
Aber auch diese Handgriffe waren bald erledigt. Dann kamm die große Frage, was dann ?

Wenn ich Ahnung von Strom hätte, könnte ich ja mal schauen ob man die von der Burgdame für kleines Geld erworbenen LED- Leuchtkugeln irgendwie via Dauerstrom oder Batterien betreiben könnte ? Hab sie erstmal sauber gemacht, auf offensichtliche Schäden untersucht und dann lose an die Seite gelegt, das Solarteil dem Licht zugewandt. Mal sehen was passiert. Misttechnik.

Newsticker: zum Tagesabschluss hin hab ich mich dann, neben dem Beiträge tippen, nochmal meinem Schweizer Offiziersmesser und der Aufgabenstellung Dosenöffner gewidmet.

28.054km/ 25.09.2019

September 25, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 54-16: der Montagmorgen fing so gut an…

Ich wurde wach und hörte erstmal keinen Regen. Da ich etwas später los musste, gönnte ich mir noch ein paar Minuten im Bett. Dann ging es aber doch zum Espresso-Frühstück. Und mit dem vernahm ich auch die ersten Regentropfen. Also kurz vor Aufbruch wieder die Nase vor die Burgpforte halten.

Erste Überraschung, es war warm. Das Thermometer zeigte satte 16c° an. Das rief bei mir Fragezeichen auf. Denn Regen und warm ist nicht die beste Kombi für eine Kleiderwahl.

Regensachen sind ja recht gut dicht ( eigentlich/ unter Vorbehalt ). Und wenn es draußen, also außerhalb der Kleidung zu warm ist, dann geht der Wasserdampf nicht gut genug raus. Blöde Sache. Zum Glück hat meine Jacke zwei riesige seitliche Reißverschlüsse zum durchlüften. Das half dann recht gut.

Natürlich sah der Stahl Renner hinterher aus wie Sau. In der Umkleide habe ich aber zum Glück für solche Fälle ein großes Stück Pappe bereit liegen. Da wurde wurde das treue Ross drauf geparkt. Restwasser und Schmodder konnten so abtropfen. Jacke und Regenhose wurden aufgehängt und ich machte mich, wie üblich, frisch.

Der Regen war gar nicht mal so schlimm. Es roch so schön nach Regen und mit dem Wissen, daß die Natur davon profitiert, machte mir das kaum die Hälfte aus. Die Wärme hätte gerne weniger sein können.

Dann lief der Tag an. Der Regen nahm von Stunde zu Stunde ab und der Lorenz bruzelte wieder vom Himmel. Fu*k dachte ich, was ist da los ?
In der Firma hatte ich meine Jacke vergessen und dachte noch: „Mist, das könnte ein frischer Tag werden !

Aber dann standen wieder 20c° an und das Problem der Nicht-Jacke war nicht mehr existent. Jetzt stand die Lösung an, mit welcher Kleidung nach Hause fahren ? Zum Glück hatte ich cleverer weise meine Windstopperweste mit genommen. Doch bei der Frage der Hose war noch etwas Rätselraten angesagt.

Dann fiel es mir ein ! Die Hose vom Job hat abzippbare Hosenbeine, könnte eh in die Wäsche, wäre also machbar. Am Schichtende und es war so warm, daß ich nur in der gepolsterten Radhose, Poloshirt und Weste nach Hause gefahren bin. Problem gelöst. Zu Hause angekommen gab´s noch eine kurze Schlauchwäsche, trocken reiben und eine Ladung Kettendeo für den Stahl Renner.

Ist wieder viel Text, für nur einen halben Tag, plus dem Rest davon.

Ein anderes Problem konnte ich den Tag über auch lösen. Ich hatte mir ja ein B & M Secula Permanent Rücklicht bestellt. Bei der Montage mußte ich, um den Kabelbinder gescheit fest ziehen zu können, die Halterung von der Lampe am Gelenk auseinander schrauben. Es war natürlich klar, daß die zunächst gut sitzende Mutter genau dann rausfällt, wenn es am blödesten ist. Also auf der Holzterrasse.

Und klar war auch, diese Mutter verschwindet auf nimmer Wiedersehen irgendwo. Nun war eine endgültige Monatage erstmal nicht möglich. Aber der Kabelbinder saß nun stramm. Was hun tun ?

Im Zeitfenster X ab zum Lucky Bike und mal schauen. Tatsächlich hatten sie B & M Secula auch im Sortiment. Sonst nur uninterssantestes Zeug. *hüstel* ich schnappte mir die Lampe und wartschelte damit zum hauseigenen Montageservice. Dem gab ich die Info zu meiner misslichen Lage, der gute Mann verschwand nach hinten. Kurze Zeit später…

…kam er wieder und hatte die Lösungen in der Hand. Er hat mir gleich zwei Stück mitgebracht. Ab zur Kasse und bezahlt. Die zweite Lampe wandert als Reserve in die Warteposition und die Halterung kommt an das CAADX.

Ja so war das mit dem Problem. Dann kam ich zu Hause an. Zunächst noch alles unauffällig. Dann hatte ich das Gefühl, als ob ich ein, man entschuldige die Ausdrucksweise, Furz quer sitzten hat. Die Nach-OP-Schwellung ( Leistenbruch ) war nicht nur deutlich mehr geschwollen, sondern auch hart.

Rumgelaber: tja, half dann alles nix, diese Sache wurde dann doch mehr als nur unangenehm und Gedanken an einen Worst-Case wollte ich erst gar nicht weiter ausführen. Das wurde wurde mir dann zu bunt und nach dem Duschen hab ich mir schnell ein paar Sachen in den Rucksack geworfen und wir sind zum Krankenhaus. Und dann wurde das gerichtet.

Zwei Nächte im Krankenhaus, jetzt wider zu Hause. Natürlich bin ich noch bis Ende nächster Woche out-of-order. Könnte also langweilig werden. Zumindest kann ich die beiden Rücklichter montiert. Möglichst ohne weiteren Verlust an Mini-Muttern.

27.151km/ 02.09.2019

September 3, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Rumgelaber/ Outdoor: …immer wieder erstaunlich ! Bin da ein wenig selbst überrascht, wie sehr doch eine Person im Verkauf/ Beratung den Eindruck zu einem Laden prägt und dabei durchaus die Entscheidungsfindung positive beeinflussen kann.

War wo in einem Dorf unterwegs und denk mir, könnte ja mal wieder eine andere Abbiegung probieren. Gemacht, getan und fand mich auch wenige hundert Meter weiter sofort zurecht. Dummer Weise erspähte mein Argusauge quasi im linken toten Winkel einen Outdoorladen – Magic Mount. Da noch Zeit war, bin ich rein. Wie immer, ein Fehler.

Von Höcksken auf Stöcksken wurde etwas gestöbert und gegen EC-Zahlung ist zum Glück nur ein paar Merionsocken in 200er Ausführung von Woolpower über die Ladentheke gegangen. Ganz dumm aber, daß man so im Gespräch auch auf Schlafsäcke zu sprechen kam.

Jetzt komme ich zum Kern der obrigen Aussage, daß eine Person die Beratung und somit auch potentiellen Verkauf extremst gut beeinflussen kann. Kann, nicht muß. Denn nicht wirklich jeder kann das von Natur aus.

Ich fand die Beratung durch die blonde Dame im gesetzteren Alter sehr kompetent, freundlichen und in keinem Falle ( hatte ein paar Dinge gesehen und so sind wir stets darauf zu sprechen gekommen ) aufdringlich. Das hinterlässt bei mir halt ein sehr positiver Eindruck. Ja so ist das.

Nächster Part…

…wie war das jetzt noch ? Heimattour ohne Heimattour, oder korrekt gesagt, ohne Fahrrad ? Ja genau. Termin stand fest und orientierte sich eigentlich mal an der Karmariders Tour 2019. Ideen dazu hatte ich genug und hätte mir auch schon fast eine Bahnfahrkarte für die Hinfahrt geholt. Ja sogar eine brauchbare Karte für die Radstrecke vom dortigen Dorf-HBF hin zum Startpunkt hatte ich in meiner Sammlung. Zwar in einem eher großen Maßstab, aber genug um das Ziel treffen zu können.

Innerlich schwenkte ich dann aber doch um. Der Besuch meiner Mom war mir wichtiger, so oft kommt oder besser so einfach kommt man da sonst nicht hin. Da sich das Wetter aber leider drohte nochmal auf zu drehen und auch das Wohlbefinden der Frau Mutter ob des fortgeschrittenen Alter auch zu schwanken neigt, zudem eine motorisierte Blechkiste zwecks Mobilität vor Ort sinnvoll erschien, schwenkte ich also auf Plan B. um.

Die Anfahrt am Samstag nutze ich noch ma‘ für einen Besuch des entdeckten Magic Mount in Menden, die HP hatte ich am Vorabend studiert. Ich fuhr dort auf Dunst vorbei, man entschuldigte sich auch tausendfach, daß man ausgerechnet im kleinsten Laden von dreien nicht das vorrätig hätte, was die HP so hergab. Ich beruhigte die jungen Herren, war mir eigentlich dieser Situation vorab bewusst.

So im Nachhinein frage ich mich, wie andere Leute Schlafsäcke kaufen ? Die meisten Läden haben ja heute nicht mehr alles im Laden, kommen lassen zur Auswahl ist wohl normal, also muß man sich vorab schlau machen, Infos sammeln und mehrere Shopbesuche einplanen. Sissifuss in der Flut an Informationen, so denn die Hersteller selbst diese preisgeben. Bei den Franzosen/ Millet war das auf jeden Fall nicht so. Weiter im Text.

Dem Ort dieses Geschehens den Rücken gekehrt tuckerte ich via A44/ B1 oder auch dem Ruhrschleichweg genannt, gen alte Heimat. Kurz vor Ziel Verkehrsverdichtung hoch drei, rechts raus und über bekannte Wege zum mütterlichen Heim & Futtertrog.

Lammschulter, Kartaoffelgratin, Lauchgemüse und Feldsalat. Najmnajm ! Espresso hinterher und Gespräche dabei. Mein Onkel war ebenfalls zugegen und mit ihm bin ich dann in den Laden der Verdammnis gefahren. Meinhövel XXL in GE-Buer. Mein Onkel hatte im Urlaub die Chance sich mit dem Thema E-Bike zu befassen und so gelüstete es ihm nach einem solchen.
Nach seinem Mittagsschlaf sind wir dann los. Inzwischen lief mir der Schweiß in Fastströmen, das Themrometer zeige locker über 30c° bei gefühlten 195% Luftfeuchtigkeit. Im Laden selbst war es aber recht annehmbar, große Räumlichkeit in viel Schatten. Nach ein paar Fakten & Wünschen als Vorgabe die ich meinem Onkel entlockte schauten wir uns um. Gefunden wurden auch schnell ein paar Stücke im Budget oder darum, welche dann weiter begutachtet wurden. Ein freundlicher junger Verkäufer wurde angesprochen und dann ging die Nummer durch.

Fragen von ihm, Fragen von Onkel, ich eher im Hintergrund. Nach ein paar weiteren Fakten saß der Onkel auf einem vermeintlich passenden Rahmen und drehte eine Indoorrunde. Zufriedenes Gesicht, der Käufer war im Grunde auch zufrieden, wenn auch etwas skeptisch mit der Rahmenhöhe. Da der gute Onkel-Mann aber auch erst ein frisches Bauteil inne hat und auch demnächst die zweite Nummer läuft, ist der Rahmen schon gut. Jetzt schlagt mich nicht was das für ein E-Bike ist.

Danach gab´s noch ein Eis an der neuen Hafencity

Da es dort super schattig war und der Wind gut ging, konnte man es bei zwei Kugel Eis nebst Sahne gut aushalten. Die Summ-Summs ( Bienen ) hatte auch ihren Spaß. Etliche Eiskunden verkrochen sich nach drinnen in die eher stickige Eisbude. Wir kamen damit aber klar. Ganz nebenher entdeckte ich noch zwei Zugänge zu breiteren Spazierwegen Trails ( ? ), werd ich mal schauen müssen.

Die Hafencity als solches ist mir ja nicht unbekannt. Auf der einen oder anderen Heimattour bin ich ja nicht am Zoom links raus, sondern noch oft bis Zollverein bzw. Halde Schürenbach, auf der ich auch noch nie oben war = To-do-Liste gefahren. So kam ich dann halt öfters daran vorbei, aber so in dem Zustand kannte ich das noch nicht. Ich hoffe aber daß das mit dem Wetter jetzt mal wider normal wird und ich dann auch mal wider mit dem Radel dorthin komme.

Recht erschossen von dem Ausflug… *lach* …nein von der Hitze krochen wir dann abends in die Federn und der Espresso am morgen brachte wider Schub.

Irgendwann bin ich dann nach dem Frühstück wider gen heimatliche Burg gefahren. Dort hab ich dann am Stahl Renner noch den Putzlappen geschwungen, die Kurbelarme demontiert und gefettet sowie wider montiert. Dabei ist mir aufgefallen das eine von fünf Kettenblattschrauben sich von dannen gemacht hat. Blöde Sache, muß ich jetzt wider in neu besorgen.

Unserem Brunnen wurde eine frische Lage Wasser gegönnt. Wenn man den angemacht hatte, hat es irgendwie übel gerochen.

Ja, so war das. Dann noch etwas Crosstraining, duschen, rasieren und die Haare machen, futtern und dann ging´s wider auf zum Job.

War ja recht erträglich vom Wetter her. Morgens gut was mit unter 10c° und am nachmittags knapp über 20c°. Kann so bleiben.

Und so ging die heimische Rückfahrt wider an der Sesekeradroute entlang.

Und die Geschichte lief, wie es sich angesichts des Bombenwetters mit dem Wetter und einer frischen Brise gehört, im chilligen Flow-Modus. Geschwindigkeiten an die 30km/h heran ließen die Distanzen im nu schwinden und man rollte entspannt auf den heimischen Burg hof.