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Rumgelaber 11.10.2020

Oktober 11, 2020

Bikealltag/ Rumgelaber/ Bilder: und wie die Zeit so ins Land zieht, beziehungsweise gezogen ist, schreib ich dann doch noch hier nieder. Die Story aus dem Leben beginnt irgendwo am…

Samstag: …Mittach iss und ich schieb mir jetzt erstmal ein paar Scheiben Toastbrot mit Herring in Sahnesoße ein. Nach dem Frühstück ging´s raus um am Familienmotorkutschfahrzeug die Sommerreifen runter zu machen und die Winterreifen drauf. Dafür mußte aber natürlich erstmal der Durchgangsschuppen von ein, zwei, oder auch deutlich mehr Dingen gangbreit befreit werden. Sonst kommt der Schrauber nicht an die Winterreifen dran.

Nachdem der Akt als Ganzes gelaufen war, wurde dem Gehweg und dem Grünstreifen vor der Burg mal wider etwas Pflege gegönnt. Das GaNze Laub weg, noch ein letzter Rasenschnitt für dieses Jahr und dann war vorne gut. Da es relativ punktgenau mit der Beendigung dieser Maßnahmen anfing von oben mit Wasser zu kommen, wurde der Südwester überzogen und der Durchgangsschuppen wieder eingeräumt. Dabei natürlich auch gleich die Gartenmöbel mit winterfest verfrachtet, und der eine oder andere Blumentopf aus der Sammlung der holden Burgdame, falls also jemand noch mal einen Blumentopf braucht, wir hätten da den einen oder anderen über.

Dann wurde der Burgrasen geschnitten. Der Vorteil eines stromlosen Rasenmähers liegt darin, das man auch Rasen bei Regen schnipseln kann. Natürlich wurde auch der ganze Driss aufgeharkt und ebenfalls in den nun schon zweiten Grünabfallsack gefüllt. Die beiden Säcke kamen dann noch an die Vorderseite des Durchgangsschuppen, fertig für den Abtransport zur Kippe.

Ach ja, der nun schon in die Jahre gekommene Liegestuhl der Holden weist eine seichte Defektikeit auf. Ich hob ihn an und bemerkte eine gewisse leichte aber unkontrollierte Beweglichkeit. So ab Werk würd ich mal sagen ist das dieses Herausfallen von Schrauben nicht vorgesehen. Hat jetzt en wenig was von modernen Kunst.

At last wurde der Strandkorb von seinen Polstern befreit und diese in den vorderen Eingangsschuppen geräumt. Natürlich war das auch nicht einfach so, denn man neigt hier wie wohl auch in anderen Häusern eher dazu den einfachsten Weg des Wegräumen zu nutzten. Tür auf, schauen wo ist ein Loch und dann rein damit. Ich hab dann ein wenig umgeräumt und war dann letztendlich fertig. Fertig für das Mattachmahl.

Da es inzwischen draußen wieder trocken ist, werd ich mir noch einen Kleinen leckeren zubereiten.

Am späten Nachmittag wurde dann die familiäre Feierlichkeit, oder besser gesagt, die Vor-Feierlichkeit begangen. Es ging zunächst an für den uns reservierten Familientisch in die Olive. Ein ganz leckeres Restaurant osmanischer Machart.

Hiernach stand noch ein Kinobesuch im örtlichen Filmpalast an. „Gott,du kann ein Arsch sein“, wurde geboten und da ich ja die eigentlich eher unbeschwerlich oft lustige Art der Filme mit-von(?) Till Schweiger mag, war ich auch davon durchaus angetan.

Wir, also die Burgdame nebst der beiden Prinzessinnen waren dann so um gut gegen elf wieder auf der Burg. Bis zum Reinrutschen in die beiden Geburtstage konnte ich aber meine Augen nicht auf halten. Der Tag war ja auch eher aktiv und somit ging es in die verdiente Nachtruhe.

Sonntag: nach einem gemeinsamen großen Frühstück, ich hatte mir aber zum Anschieben beteits selbständig einen Espresso con Leche einverleibt, wurde noch etqas aufgeräumt.

Auf einen guten Spaziergang konnte ich dann die holde Dame aus dem Hause locken. Ich schauffierte uns im Golf zum Beversee, wo wir dann eine nette Runde drehten.

(Mehr Bilder vom Beversee-Wald hab ich im Album geparkt)

Es war aber gut was los dort. Klar Sonntag, sehr brauchbares und sonniges Wetter, wer will da nicht an die frische Luft?

O.K. es gibt genug Leute die lieber zu Hause chillen, kann ich auch verstehen. Ich war aber erstaunt, daß diese Runde noch nicht mal 4 Kilometer hatte. Aber wenn man so mit dem Rad da durchfährt, hat man ein anderes Gefühl für Zeit und Raum.

Danach gönnte man sich in familiärer Runde selbst gebackenen Kuchrn und koffeinhaltige Heißgetränke unterschiedlicher Machart.

Ich bin dann aber nochmals raus und habe der Kette am CAADX etwas Feinlappenarbeit gegönnt. Auch so durfte hier und da noch das eine oder andere Dreckkrümmelchen entfernt werden. Da fällt aber eher unter das Motto meditative Beschäftigung als unter notwendige Arbeit. Festgestellt wurde aber, Kette und Bremsbeläge können zeitnah runter, das Päckchen von Bike24.de darf kommen.

Und so hocke ich nun hier draußen auf der Terrasse auf einem der beiden noch verbleibenden Gartenstühle, ein wärmendes Schaffell im Rücken und tippe diese Zeilen. Die Sonne wird von den Wolken inzwischen verdeckt, erste müde Tropfen sind zu vernehmen. Die Vöglein in der Buchenhecke singen ihr Lied.

Noch einen netten Tag und bleibt gesund!

Sonntag 08:27Uhr/ 04.10.2020

Oktober 4, 2020

Bikealltag/ Morgengruß/ Rumgelaber: die Uhrzeit von 08:00Uhr zum aufstehen ist für mich schon fast wieder kurz vor Mittag, aber auch gestern war ich nicht ganz so früh im Bett. Es war halt wenig-viel los, denn ich war mal wider in der alten Heimat. Jene wurde zwar mal wider nicht mit dem Fahrrad anfahren, aber der GOLF tut auch bestens einen entspannten Dienst.
Der Hintergrund dieser Reise war kein geringerer, als das meine Mom Geburtstag hatte und wir ein Museumsbesuch angestrebt hatten. Es sollte ins Folkwang Museum gehen, wo man oder eben Frau zur Zeit eine Ausstellung von Keith Haring

…besuchen kann. Natürlich wurde aber erstmal nach der Ankunft bei meiner Mom ein ordentlicher Espresso geschlürft und etwas gequatscht. Danach suchten wir den Stamm-china-man als Ort der Verköstigung auf und da muß ich wirklich sagen – köstlich!

Ab da ging es dann mit der Motorkutsche zum Folkwangmuseum und ich war erstaunt wieviel doch auf den Straßen Deutschland so am Feiertag los war. Und nicht nur auf den Straßen, sondern auch im Folkwangmuseum selbst. Da wir noch ein Zeitfenster hatten bis wir in die Keith Haring Ausstellung durften (das ist ja in den heutigen Zeiten alles nur noch online und über ein Zeitfenster buchbar, was sich auch gut finde) drehten wir noch eine kleine Runde durch die Dauerausstellung.

Natürlich muß ich sagen, daß mich neben den Exponaten selbst auch die Örtlichkeiten sprich die Architektur des Museums aber auch die Szenerie immer wieder anregt. Und zu meinem Erstaunen, was entdeckte das geneigte Hängemattennutzerauge…

Hatte ich natürlich umgehend im Hängematten-Forum als Meldung abgesetzt. Natürlich kam auch eine informationshungrige Nachfrage und so werd ich mal schauen, was ich dazu noch rausfinden kann.

Die Keith Haring Ausstellung war aber auch gut besucht. Natürlich nicht überfüllt und das Personal des Folkwang Museums war stets darauf bedacht dem kunsthungrigen Publikum auf die Finger zu schauen. Aber Ausreißer ohne Maske, ja nicht mal mit ausersehen runter gerutschter Maske oder zu nah beieinander stehend waren nicht zu beobachten. Mir persönlich war es schon fast ein wenig zu gut besucht, aber eventuell täuscht auch der Eindruck.

Insgesamt war bzw. ist das was der Junge da gemacht hat schon klasse. Gefällt mir sehr, einfache und in meinen Augen oft spontane Ideen zum Kunstwerken, sehr kreativ aber auch so denke ich inspiriert durch die Zeit und vor allem wohl auch durch die Musik.
Es gab sogar einen Raum der sich Studio nannte, wo der Besucher unter Beschallung von Hip-Hop Musik, was wohl sein Ding war, die Möglichkeit gehabt hat auf Kreidetafeln sich zu verewigen. Also was man so als verewigen auf Kreidetafeln nennen kann. Nach einer guten Runde haben wir uns dann wider vor der Ausstellung getroffen und haben dann den Tag ausklingen lassen. Bis ich dann wider auf der Burg angekommen war, hatte die Nacht mit ihrer Dunkelheit schon längst Einzug gehalten.

Ja war doch ein netter Tag. Bin mal gespannt, wann ich mal wider mit dem Rad in die alte Heimat komme?

Cyborg-R Resume 10,5.Wo.

September 20, 2020

Bikealltag/ Rumgelaber/ Cyborg-R/ Sport & Alltag: es ist soweit, nach 10,5 Wochen ist die Deadline erreicht, beginnend mit dem OP-Tag. Im direkten Vergleich zur ersten linken Hüfte-OP liege ich was die Genesungszeit angeht in etwa gleich auf. Was mich um ehrlich zu sein ein wenig wundert. Denn auf der rechten Seite hatte ich ja sehr lange mit einer guten Schwellung im Bein zu tun. Das ist aber Gesichte.

Und so wird es heute zum Abschluss auch nicht (was natürlich gelogen ist *grins*) viel Text hier geben. Die für mich passenden Stichworte habe ich in der entsprechenden #Alter Chronologie bereits gestern getippt.

Ebenso die Worte zur gestrigen schönes Land Radtour, die als solche ja auch ein noch fehlender Baustein im Genesungsprozess war. Denn in diesem Jahr bin ich zwar mit allen anderen Bausteinen, also der diesmal stationären Reha, dem T-Rena Gerätetraining, den physiotherapeutischen Anwendungen und auch den Gehrunden gut durch gekommen, was sich am Ende auch als gut erwiesen hatte, nur das Radfahren kam etwas zu kurz.

So im Nachhinein muß ich aber auch sagen, daß hat natürlich seinen Grund. Beim letzten Mal war ich gut zwei Wochen hier alleine vor Ort, die Family hatte in den USA meine älteste Tochter besucht und so hatte ich irgendwie mehr Spielraum. Was will man auch alleine zu Hauser rumhocken?
Der andere positive Grund im letzten Jahr war, ich war dank der nicht vorhandenen Schwellung deutlich fixer auf den Beinen. Aber lange Rede kurzer Sinn…

Ich kann wieder gut Laufen, sitzen und Radfahren. Der Rücken spielt bis jetzt auch passabel mit und die restlichen Kleinigkeiten werden sich noch verlaufen.
Natürlich nicht von alleine, sondern durch Disziplin bei den eigenen körperlichen Übungen (dafür hab ich mir noch eine große Faszienrolle mit Noppen bestellen aber auch noch einen Faszienball) und dann durch die golden Hände der Physiotherapie.

Langeweile sollte also kaum aufkommen, ich muß nur aufpassen, daß ich mir auch ein paar gute Erholungsphasen gönne. Aber das sollte dank der Hängematt und dem Outdoor Equipment machbar sein.

Kernthema wird die nächste und somit auch erste Arbeitswoche sein. Der Meister des Jobs hat zwar nur mehr oder weniger kurze Jobtouren zur Auswahl, aber darüber mach ich mir keinen Kopf.
Gespannt bin ich auf den nächsten Freitagnachmittag. Um genauer zu sein, auf den Zeitpunkt wenn ich vor Rad steige. Denn dann werde ich, wenn alles gut gelaufen ist, 200 Kilometer in der Woche auf dem Rad abgestrampelt haben. Aber wie das eben so ist, ich denke das hört sich nur so dramatisch an, denn ich fahre ja keine 200 Kilometer am Stück! Es sind ja nur 40 Kilometer am Tag und die auch noch je zu einer Hälfte morgens und dann eben nachmittags zurück. Und das denke ich, sollte mit Anstand machbar sein.

Ein wenig Augenmerk nach auf die Kauleiste, einer Nebenbaustelle der letzten Tage, und der Rest ergibt sich.

 

 

 

Aber jetzt ist genug rumgelabert, ich wünsche der Leserschaft einen netten und erholsamen Sonntag und bleibt fit & gesund!

38.433km/19.09.2020

September 19, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder/ Cyborg-R: es ist mal wieder Zeit ein paar Zeilen zu tippen, mal sehen was so zusammen kommt. Ich starte mal locker-flockig los und zwar mit dem letzten…

Dienstag: auch wenn dieser Tag schon eine ganze Weile her ist, er wurde eher geruhsam angegangen. Der vorherige Montag war ja bewegungstechnisch intensiver und so hatte ich eigentlich eine Radtour im Kopf. Doch als man dann so am Frühstückstisch saß meldete sich Physio & Ergofit. Um nach elf wäre noch ein Spontantermin für eine physiotherpeutische Anwendung frei.

Da für die laufende Woche nur ein fester Termin vorgesehen war (ist im Moment sehr viel los) kam mir das gelegen. Und so tarperte ich zu Fuß dorthin, nahm den Termin wahr und machte mich wieder auf den Rückweg.

Zu Haus angekommen frohlockte die holde Burgdame, daß sie frei bekommen habe. Damit rückte das Thema Radtour wieder vor, wenn auch in einem anderen Umfang. Es ging im sehr entspannten Tempo etwas nord-westlich ins nächste Dorf. Die praktische Besorgungsfahrt wurde also mit dem Rad erledigt und zwei Portionen Eis und für den Herren noch ein gestandener Espresso fielen dabei noch ab.

Leider störte mich, daß sowohl die Temperatur als auch die Luftfeuchtigkeit arg gestiegen waren. Wie sag ich immer so schön? Alles über 25c°+ brauche ich nicht.

Während man fährt lässt es sich ja gut aushalten, aber in den wenigen Pausen empfand ich die Situation im Schatten deutlich angenehmer, als in der Sonne. Am besten hat es mir an der Saline gefallen. Nette Lage, Schatten, das Wasser plätschert runter und so war es dort extrem angenehm.

Die Fahrt zur Eisdiele war ab da nicht mehr lang und nach dieser Eispause ging es auf leicht variierten Weg wieder zurück. Auf der Burg wieder angekommen hab ich mir mal wieder einen großen Becher Wasser in den Hals laufen lassen und bin dann duschen.
Im schattigen Garten wartete die Cocoon, welche dann auch eingenommen wurde.

Leider zeigte sich dann aber das nicht nur die Wetterlage mir etwas auf‘ s Gemüt schlug, sondern die Kauleiste wieder an deutlicher Präsenz gewann.

Nach einiger Zeit der Überlegung managte ich ein Fahrzeug um so dann doch den Doc für’s Kauwerk am Folgetag auf zu suchen. Schnauze voll, man entschuldige diese Ausdrucksweise, im wöchentlichen Sinne. Kann ja nicht sein was da los ist. Mal mehr, mal weniger. Aber auch mit Hinblick auf’s kommende Wochenende, vor allem aber mit der ersten Arbeitswoche, sollte das abgeklärt sein.

Ja, ja, kann man jetzt sagen, wäre ich schon dieses Jahr zur Routineuntersuchung gegangen. Na klar, das war auch mein Plan. Aber mit dem dann sehr dynamisch Krankheitsverlauf, alleine fünf Wochen am Sommerende mit dem Rücken außer Gefecht, verstrich dann letztendlich auch das Zeitfenster bis zur Hüft-OP in Windeseile.

Mein Plan war jetzt, den Job starten lassen und dann entspannt einen komplett-Termin machen. Also die jährliche Untersuchung und Zahnreinigung.

Aber es kam halt alles anders.

Zum Glück beruhigte sich die Lage bis zum Zubettgehen und die Nacht war erholsam. Sogar am frühen Morgen war die Lage eher unauffällig. Aber ich hab mir gesagt, der Chef schaut da jetzt drauf und dann sehen wir weiter.
Den Rest dieser Geschichte hatte ich ja schon lang und mehr oder breit ausgeführt, Lassen wir das also so und hoffen das es auch weiterhin dazu keinerlei Meldungen bedarf. Die gute, in wahrsten Sinne wirklich gute Radfahrgeschichte geht mit dem heutigen Tag weiter.

Samstag:…

…ja nix los auf´e Bude, alles was man so machen könnte, also an Pflichtprogramm wurde gemacht, es wurde mal Zeit sich auf eine kleinere aber vor allem entspanntere Radausfahrt zu stürzen.

Aber gleich vorab, war allerbestens und deutlich mehr als ich erwartet hätte. Es sind unglaubliche knapp 52 Kilometer zusammen gekommen und auch die Fahrtzeit von ebenfalls knapp 2:24h in beschwerdefrei können sich sehen lassen. Vor allem wenn man beachtet, daß die letzte echte Radausfahrt wie lange her ist?

Innerlich hatte ich im Kopf mich nach Drensteinfurt rüber zu machen, dabei ruhig wider über den Kurricker Berg, wenn auch nicht die heftige Rampe. Die recht östlich verlaufende Anfahrt hatte ich noch grob als Plan vorhanden, also bin ich dem einfach intuitiv gefolgt.

bildschirmfoto-2020-09-19-um-16.18.06_ergebnisDas passte dann auch gut vom Streckenverlauf und ich kam auch gut vom Fleck. Natürlich hatte ich noch eine Plan B. Sollte ich merken das es konditionell nicht passen würde, könnte ich vor oder in Drensteinfurt angekommen, ab dort einfach wider retour fahren.

(weiteres Bildmaterial im Tagestouren-Album)

Das brauchte es aber nicht. Ich nehme aber mal einfach an, wenn ich so für mich dahin gleite, dann finde ich mein Tempo, also jenes das gut geht und dann passt das eben.

Drensteinfurt wurde also in bester Qualität erreicht, ich ließ mich zum nächsten Punkt in meinem Navihirn rollen. Das sollte eine kleine Brücke sein, in dessen Nähe ich pausieren könnte. Fahre ich also so des Weges sehe ich am rechten Bildrand eine nette Bank mit Südblick in der Sonne. „Herz was willst Du mehr“, dachte ich und fuhr direkt dort hin. Einen kurze Pause könnte man sich dort gönnen.

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Irgendwie hab ich dann aber den Moment verpasst mein Navihirn frisch zu füttern. Ich wähnte mich an jener kleinen Brücke zum pausieren und meinte so zu wissen, wie ich zum eigentlichen Pausenpunkt kommen würde. Jener ist eine gut bekannte Hütte. Ich täuschte mich, denn nach der Pause sah der Weg so anders aus, als bei der Erstbefahrung. Dennoch, der innerliche Kompass leitet mich und entdeckte eine neue Wegstrecke.

An dessen Endpunkt bemerkte ich aber einen Rennradler der in Richtung Süd abbog. Ich kramte mein Motorola Handy raus und warf einen konzentrierten Blick auf die digitale Karte. Soviel war klar, ich bin zwar meiner Nase gefolgt, aber es war definitiv nicht der Weg, den ich fahren wollte. Ich entschloss mich aber trotzdem zur Pausenhütte ab zu biegen, Extraschleife hin oder her. Und so erreichte ich jene Pausenhütte am westlichen Zugang zu Drensteinfurt. Ich richtete mich etwas ein, schnitt mir drei Scheiben Brot runter und verzehrte jenes mit einer Dose Makrele. Man ließ die Zeit verstreichen.

Als ich dann dort so saß, dachte ich wider an den Rennradfahrer und bemerkte nach einem abermaligen Blick in das digitale Kartenmaterial, das es in Richtung Süden auch gut an Herbern, meinem finalen Wendepunkt vorbei gehen würde. Also auf recht direktem Weg zur Burg. Ebenfalls bemerkte ich, daß sich dort das Schlossgut Itlingen auf der Karte ausgewiesen war.

Dran vorbei gefahren bin ich schon mal, hatte es aber seinerzeit nicht wirklich gesehen. Aber jetzt fiel mir ein, hatte der Kumpel aus´m Claim jenes Schloss nicht erst neulich erwähnt?

Ich befand das für eine gute Idee, diese Route mal zu testen. Leider gab´s auf dem Hinweg noch ein altes Hinweisschild, das mich dann auch scharf links einbiegen ließ. Dieses Schild war echt stark verwittert, versprach mir aber eine bessere Fahrstrecke, als auf der gut befahrenen Landstraße.

Die Erkenntnis des Tages war aber leider ist jenes Schild so verwittert, weil bei weitem nicht mehr aktuell. Sprich, man landet zunächst auf einem Bauernhof den man noch durchfahren kann, folgt dann aber schon einem Feldweg und landet dann vor einem verrammelten Gatter – Sackgasse. Also wieder zurück und doch über die Landstraße.

Naja, da ich dann doch zum Schloss wollte, bin ich dann doch über die Landstraße dorthin. In der Zufahrt zum Schloss bin ich nicht ganz schlau aus der Beschilderung geworden. Eigentlich Privatgelände, aber man dürfe einen Weg F-hasse-nich-gesehen nutzen, dabei aber nicht auf den Hof und die Stallungen. Ich bin dann doch rein und kam so in die gute Sichtweite zum Schloss. Nettes Ding. 

Dann bin ich den gleichen Weg wieder raus und wie es der Teufel so will, gegenüber war ein Weg. Na gut Weg, wohl eher eine vermeintliche Waldroute, oder sowas in der Art. Also wieder das Mobilnavi gewählt und bei der Satelliten Kartenansicht wurde ein Weg sichtbar. Natürlich mußte ich dann da her.

Und wie das dann eben so ist, natürlich war das ein Zuweg zu einem kleinen Wäldchen und dann auf einen Acker. Am Rande dieses Feldes führte dann aber eine gut sichtbare Spur, die dann dem Feldrand entlang in Richtung Süden folgte. An dessen Ende landet man auf einem Bauerhof, wo aber nach wenigen Metern wieder eine offizielle Straße beginnt.

Naja und ab da war dann heimrollen angesagt. Ja so war das…

07:29Uhr/ 18.09.2020

September 18, 2020

Bikealltag/ Morgengruß/ Rumgelaber/ Cyborg-R/ Outdoor/ Biketouren Bilder: der letzte Tag der Cyborg-R Aktion hat begonnen. Cybrog-R weil ich ja nun auch recht eine frische Hüfte bekommen habe, wofür halt das R steht. Wollt ich nur mal so sagen, also falls das bisher der eine oder andere nicht geblickt hat. Egal…

Der Morgen ist noch fast jung, doch im Verhältnis zu nächster Woche werd ich um die Zeit schon eine Stunde mit dem CAADX zum Job gefahren sein, hoffentlich mit Anstand angekommen und umgezogen. So jedenfalls der Plan. Das ich dafür noch ein wenig Radfahren sollte, hab ich je bereits erwähnt. Das das so nicht ganz geklappt hat noch nicht. Zumindest nicht direkt.

Denn mit der Nummer des Zahnziehens war am Mittwoch erstmal eher Ruhetag und gestern war der Vormittag mit einer familiären Bastelaktion versehen, worauf noch als Dank eine Einladung zum Mittagstisch bei einem China-Man folgte. War eine nette Herrenrunde, hat mir sehr gefallen.

Ja und sonst so, wie war die Nacht bei mir? Ich muß sagen *wieder klopf auf Holz* toi, toi, toi beschwerdefrei, also nix zu melden aus der Kauleiste. Wenn das mal so bleibt, dann wollen wir uns mal nicht beschweren. Ein wenig Verzicht auf ja sowieso unnötigen Süßkram und zahntechnische eher kritische Lebensmittel bekommen wir schon hin. Die Frage der Nahrungsmittelaufnahme ist auch handelbar.

Gut der gestrige Tag hielt also zunächst ein gewisses Pflichtprogramm parat, dann aber kam die Kür. Auch wenn ich eigentlich aufs Radeln klettern wollte-sollte, irgendwie fehlte mir ein Ziel, eine Idee oder im ganzen eine Strecke. Und da ich nicht einfach was runterreißen wollte…
…kam die Idee zu einer Cocoon Fußtour. Ich habe mir also meine Cocoon Hängematte in den Rucksack gepackt, eine ordentliche Portion Trinkwasser mit dabei und bin dann ma´ los. Als Strecke hatte ich einen Trampelpfad am Dattel-Hamm-Kanal in Kopp mitsamt als Ziel- Dreh- u. Angelpunkt eine Stelle wo ich schon mal was mit der Hängematte gezaubert hatte.

Zu Fuß sollte der Hinweg irgendwas mit grob 4-6km sein, aber ich bin da ganz ehrlich, wirklich vorher nachgeschaut hab ich nicht. Brauchte ich auch nicht, hat mich auch interessiert. Leider hab ich dann nach der Pause das mit dem Restart des Garmin Forerunner 310XT irgendwie nicht wirklich hinbekommen. Ja ich weiß, man(n) sollte die Brille aufsetzten, sodaß die Wegaufzeichnung im Trainingsportal entsprechend ausschaut. Aber auch das war mir dann letztendlich schnuppe. Den Bericht zu dieser Cocoon Fußtour mitsamt noch weiteren Bildern hab ich zwar vorbereitet, er wird aber erst später fertig. Mal zwei Bilder von dem Ausflug.

Kommen wir zum heutigen letzten Tag. Bis auf die noch etwas im Raum schwebende Zahngeschichte liegt heute T-Rena Gerätetraining an und um high-non ich eine physiotherapeutische Anwendungen. Im Idealfall werde ich anschließend noch mein persönliches Fitnessprogramm absolvieren und dann mal schauen.

Ja und mit dieser ersten Tagesaussicht wünsche ich dann mal eine netten Tag und bleibt gesund!

Rumgelaber 10:52 Uhr/ 16.09.2020/ blöder Tag

September 16, 2020

Rumgelaber: weiter in der kleineren Zahngeschichte der letzten Tage. Der Meister der Zähne hat eine gute Vereiterung festgestellt, er konnte mit dem Pikswerkzeug gute 1,5 Zentimeter! rein drücken, das muß man sich erstmal versinnbildlichen. Denn so ein Zahn ist ja gar nicht dick. Danach erfolgte eine zweistufige Betäubung. Zweistufig, weil es da noch eine Ecke gab, wo ich wohl was merkte. Für die Vorbehandelnd nicht ganz so tragisch, aber er meinte… . Und mein Gott, wer widerspricht dem Gott in weiß dann.

Er hat dann erstmal etwas „aufgeräumt“, sprich einen Großteil des Eiters rausgeholt, damit das nicht in die offene Wunde läuft. Dieser Idee war ich durchaus zugetragen. Dann kam der große Moment mit der Rohrzange…

 

 

 

…nein natürlich nicht. Er hat angefangen in der Kauleiste rum zu wurschteln und dann zeigte er mir auf einmal den Zahn. Ich hab orginal nix gemerkt, genial. Ich hoffe das bleibt auch so.

Man macht sich ja doch so seinen Kopf. Dann sitzt man da in dem Stuhl und wartet das die Betäubung anfängt zu wirken. Während dessen geht einem natürlich alles durch den Kopf, die Atmung geht hoch und irgendwie…
…versucht man sich zu beruhigen. Man hat ja dann tatsächlich dieses Bild im Kopf, wie sich der Zahnarzt am Behandlungsstuhl mit den Füßen abstützt und mit der dicken Zange fiebernd versucht den Riesenklopper aus dem Hals zu ziehen. Die Zahnarzthelferin ist schon taub vom Geschrei und das trotz Gehörschutz. Blöde Bilder, aber zum Glück völlig unbegründet.

Aber unter dem Strich kann man schon sagen, genial was so örtliche Narkosen bewirken können. Wird natürlich spannend wenn’s irgendwann an Essen geht. Ich kann mich noch dunkel an die letzte Zahnfüllung erinnern. Da gab´s dann hinterher Lasagne. Geschmeckt hatte ich fast eh nix und das mit dem Kauen und Mund zu lassen war auch nicht so leicht. Blöde Sache.

In vier, fünf Wochen sieht man sich zur Kontrolle wieder, hat er gesagt. Ich hoffe nicht vorher, was aber keiner so genau weiß. Sagte er. Bisher hatte ich ja recht gutes Heilfleisch.

*klopf dreimal auf Holz*

Jetzt ist die Kauleiste natürlich noch taub und T-Rena Gerätetraining auch erstmal ausgefallen. Ich werd also mal sehen wie ich den Tag so geschmeidig verbringen kann.
Mal sehen was der Garten noch so hergibt? Eigentlich nix. Die Rasenflächen sind gemäht, sogar ein Teil des üblichen Unkrauts hab ich weg gemacht. Also das auf dem öffentlichen Gehweg und der Einfahrt. Blöd wenn man nix zu tun hat.

Habt noch einen schönen Tag und bleibt fit!

14,3km – undenkbar…

September 9, 2020

…so eine Distanz für mich zu Fuß zurück zu legen.

Bikealltag/ Rumgelaber/ Cyborg-R/ Sport & Alltag: und das ist jetzt knapp nur acht Wochen her.

Worum geht es? Am heutigen Mittwoch hatte ich mal wieder mein T-Rena Training. Natürlich bin ich wieder zu Fuß hingelaufen. Und weil ich gut Zeit hatte, führte mich der Hinweg durch den nahen Heimatwald, dann noch ein kleiner Harken bis ich punktgenau im Dorfzentrum ankam.

Die 4km legte ich unbeschwert in knapp unter einer Stunde zurück. Angekommen wechselte ich das Schuhwerk und begab mich dann an das T-Rena Gerätetraining. Das klappte auch wieder ein Stückchen besser als beim letzten mal, eine klare Verbesserung ist zu sehen.

Da für mich dieses Training ungefähr eine Stunde in dauert, hatte ich mir für den Zeitraum danach eine gute Gehrunde vorgestellt. Erstes Ziel sollte das Haldenzeichen auf der Halde Radbod sein. Am Vortag hatte ich hierzu mal meine alten Laufstrecken eingeschaut, je nachdem wie ich was kombinieren würde, stünden 10 Kilometer plus X auf dem Tageskonto. Machbar und dem Zweck dienlich. Natürlich mit entsprechenden Pausen nach Bedarf.

Also lief ich mal los. Der Weg führte mich zunächst durch eine kleine Parkanlage, längsseits des örtlichen Dorf-Friedhof, übrigens ein kleiner netter und auch nicht ungepflegter Park. Doch dann…
…war da dieser Weg. Wo er enden würde war mir klar, kannte ich schon, also folgte ich ihm mal. An dessen Ende würde quasi kein Weg mehr daran vorbei führen, die Haldenzeichen auf Halde Kissinger Höhe und eventuell noch auf der Halde Humbert zu machen.

„Na dann mal los“, dachte ich und begab mich mit einer kleinen Schleife im Weg dann aber recht direkt in den Anstieg.

Jenen kenn ich von der einen oder anderen Radausfahrt, vorzugsweise etwas mehr geländelastig aber vor allem von oben runter. Grobstollenreifen halt.
Der Vorteil, man landet über ein paar zum teil schmale Trampelpfade über die einzelnen Stufen der umlaufenden Haldenwege auf einem der drei Plateaus.

Oben angekommen wurde die Aussicht aufgesaugt und die Wasserflasche gut angenippt. Warm war es. Schon hier war mir klar, wie gut der Genesungsprozess bis hier hin gelaufen ist. Erstmal zu Fuß bis hierhin gekommen, das Training vorher und dann noch bis hier hoch.

Nicht schlecht, Herr Specht.

Naja und weil ich gerade hier oben war, bin ich dann zunächst noch auf den kleinen mittleren Gipfel gezogen, um danach das Finale am ersten Haldenzeichen für den heutigen Tag zu erklimmen. Auch hier wieder die neue Wahrheit, zu Fuß und dann noch über die Schotterrampen bis zum Haldenzeichen hoch. Wahnsinn.

(mehr Bildmaterial und auch kurzer Film befindet sich im Tagesalbum)

Das erste Haldenzeichen war belegt, also nutze ich die Zeit bis es frei war wieder Trinkwasser nach zu füllen. Vorzugsweise in den Kopf.
Nach der ersten Begehung ging es dann rüber zum nächsten Ziel.

Die Halde Humbert hatte ja auch noch ein Haldenzeichen und jene lag recht praktisch auf der Achse des Rückweges. Da ich noch keinerlei merklichen Beschwerden hatte dachte ich mir, kann man ja machen.

Der Weg dorthin zog sich aber etwas, weil man eigentlich keinen direkte Strecke gehen kann. Es geht mehr oder weniger zick-zack erst runter, dann rüber und dann wieder in Schlangenlinie hoch. Dummer Weise kenn ich die Halde Humbert noch nicht ganz so gut, mußte mir dann den Weg nach oben erstmal etwas suchen.

Klar, nach oben führen ein paar Wege, ich wollte zu diesem Zeitpunkt aber nicht weitere unnötige Schleifen ziehen. Der Uhrzeiger war schon gut fortgeschritten und letztlich lagen ja auch noch gute fünf Kilometer Nachhauseweg mit wohl einer Stunde Gehzeit vor mir.

Auch war mir aufgefallen, daß in der weiten Ferne ein vermeintlich dunkles Regenwolkenband sich am Horizont aufgetan hatte. Regen? Dazu fehlte mir jetzt etwas die Motivation.
Ich erinnerte mich dann aber daran, daß auf der Nord-nord-west Seite die steile Asphaltrampe war. Jene beginnt quasi am Hadlensockel und führt in einem Zug durch bis zum Haldenplateau. Über eine erste Rampe und eine Rundweg bin ich dann auf diese Betonrampe gestoßen und dort dann hoch.

Auch das ging wieder bestens, nur trinken mußte ich oben. Nachdem ich im Windschatten des Haldenzeichen einen halben Liter Wasser weggekippt hatte, sattelte ich wieder den Rucksack auf und warschelte das Haldenzeichen hoch.

Aber es wurde kein langer Aufenthalt. Auf dieser kleinen Halde wächst oben kein Grashalm, der Westwind gibt den Rest. Gemütlich ist anders. Gut, jetzt im Spätsommer geht’s, aber im feuchten Herbst oder im Winter mit dem Bike fiebernd hier hoch und dann lange Pause machen? Vergiss es!

Bei mit war jetzt aber mehr die Uhrzeit, also zog ich wieder los. Im Kopf hatte ich zwar nicht die Betonrampe runter zu gehen, hab‘ s dann aber doch gemacht. War und ist halt der kürzeste und somit der einzige direkte Weg.

Ab da gab’s auch für den restlichen Heimweg keinerlei Extras mehr. War auch mehr als nicht nötig, denn die Garmin Forerunner 310XT am Arm meldete immer wieder den nächsten volle gemachten Kilometer. An der Stelle sei noch gesagt, das 310XT Teil begeistert mich.

Doch wie ich wieder so auf dem Weg in den Heimatwald war merkte ich schon, so eine Sitzpause nebst einem gepflegten Schluck aus der Trinkflasche sei eine gute Idee. Also habe ich mich gegenüber dem Spielplatz auf eine Bank positioniert und das dann auch so gemacht.
Letztendlich war ich bis dahin gute acht Kilometer am Stück unterwegs, lässt man mal die eher kurzen Trink- u. Aussichtspausen außen vor.

Aber ich schätze mal das diese Pause auch nur irgendwas um die zehn Minuten hatte. Beim Loslaufen merkte ich dann aber schon, daß die Füße bis hierhin ein klein wenig mehr getan hatten als sonst. Egal, die heimatliche Burg frohlockte, die Dusche, frische Kleidung und ein solides Mittagmahl. Espresso con Leche und Hängematte hinterher sowieso. Und so kam es dann auch und zwar recht fix.

Und so liege ich jetzt entspannt in der Hängematte und tippe diesen Beitrag. Aber es gibt auch ein paar Zeilen zu gestern. Ein kleiner Zeitsprung zurück.

Dienstag: ja auch der gestrige Tag hatte was. Er begann damit, daß ich in der Früh einen Physiotherapie Termin hatte. Schon am Montag hatte zwecks dafür am CAADX die Topeak Lenkerrolle montiert, worin sich das obligatorische Badehandtuch und das fette 2,5kg Kryptonite Schloss verstaut wurde.

So gewappnet könnte ich nach dem Pflichttermin in gut, eine weitere Radrunde angehen. Ziel aber diesmal wirklich der Lieblingsaussichtsturm. Gesagt, getan, nach den effizienten Handgreiflichkeiten schwang ich mich in den Sattel und ließ die Pedale kreisen.

Durch den Lippepark ging es recht direkt zum Channel und an jenem dann gen Westen. Am Kanal bot sich aber der Westwind an mir die Fahrt ein wenig zu versalzen. Naja, Gegenwind in Kombination mit eher mäßiger Leistungsfähigkeit im rechten Bein war jetzt nicht so mein Plan.

Aber was soll’s? Man kennt das ja, Zeitdruck war nicht vorhanden, also einfach rollen lassen so wie geht’s. Aber BAB Brücke der A1 bin ich dann aber lieber via der Lippeauen gefahren. Dort ist das irgendwie reizvoller, vor allem aber nicht ganz so windig.

Am Kreuzungspunkt des nächsten Dorfes bin ich dann auch mehr auf seitlich führenden Radroute, wieder am Fuße einer Halde entlang gefahren. Und so kam ich dann am Ziel an.

Das Wetter spielte bis hierhin so gut mit, daß es zwar warm war, aber so richtiges Fotowetter war dann doch nicht. Somit nur die üblichen Beweisfotos – I was da! *lach*

Nach einer kurzen Pause und dem üblichen Gang hoch auf den Turm…

…wo ich leider feststelle mußte, das ein paar Halbstarke ihre überschüssige Kraft an der einen oder anderen Holzverkleidung ausgelassen hatten…

…ging es wieder auf die Rückreise. Reise im wöchentlichen Sinne, denn mit dem Wind im Rücken zeigte der Tacho am Kanal des öfteren Werte von deutlich ü. 25km/h. Warum nicht immer so?

An jenem Tag standen dann auch gute 29km auf dem Habenkonto und die Gewissheit, das auch das gut geht.

Natürlich werde ich bis zum Arbeitsantritt noch die eine oder andere Radausfahrt machen. Dies zum einen um die muskuläre Wiederherstellung positive zu beeinflussen, aber auch, um nicht im Rahmen der ersten Jobfahrten aus‘ m Sattel zu fallen. Immerhin stehen dann ja gut 20 Kilometer am Stück, 40 Kilometer am Tag und unter dem Strich 200 Kilometer am Ende der Woche an. Da sollte man sich im gewissen Umfang vorbereiten.

Aber ich freue mich schon!

WordPress Probleme: scheinbar hat man nun auch das Dashboard für die Nutzung von Mobiltelefonen aufgehübscht.

Nach dem man ja das „normale“ Dashboard einer Verbesserung *rümpf die Nase* unterzogen hatte, war ein Tippen in der Mobilversion nur sehr schwer möglich. Was vor allem nicht ging war, daß man an seine bereits als Entwurf existierenden Beiträge heran kam. Zumindest nicht in der Form, daß ich es intuitive aber auch mit einem machbaren Suchansatz schaffte.

Heute bin ich aber angenehm überrascht. Vorsichtshalber hab ich aber mein Tausendkilometer Dashboard in den Favoriten gespeichert. Man(n) kennt sich ja.

Was aber leider immer noch harkt ist, das die Seite zum laden der Kommentare ewig kreist. Da bin ich in der Mobilversion schon einige Zeit nicht mehr drauf gekommen.

Film“kritik“ zu Tenet

September 8, 2020

Newsticker/ Bikealltag/ Rumgelaber: ich habe am Sonntag im Kino den Film TENET gesehen. Der Film fällt wohl in die Sparte Action & Science Fiction und ist dementsprechend in der Handlung aufgebaut. Im Grunde geht es um die Möglichkeit das man Zeitreisen macht und so Dinge in der Vergangenheit beeinflussen kann. Ohne Vorwissen über den Film wird man mehr oder weniger behutsam, Stück für Stück an den Inhalt herangeführt, womit auch das Verständnis für die eigentliche Handlung aufgebaut wird (jedenfalls wenn man ohne Vorwissen zu dem Film ihn sich anschaut).

Ich sehe darin einen Vorteil, denn so kann man unbeschwert/ unvoreingenommen in den Film eintauchen und ist nicht schon mit den groben oder auch feinen Zügen des Films „belastet“. Das gibt dem Zuschauer einen bessere Möglichkeit mit zu fiebern.

Apropos fiebern, der Film ist immer wieder von sehr actionreichen Sequenzen durchzogen die jedem James Bond gleich stehen, wenn nicht sogar übertreffen. Übertreffen, weil die Actionszenen nicht so maßlos übertrieben sind, wie man es hin und wider von James Bond Filmen kennt.

Der Film leitet einen mit der Hauptfigur erstklassig durch die Handlungen und dem Zuschauer erschließt sich so immer mehr um was es gehen könnte. Das hebt die Spannung. Ebenfalls sehr gut gemacht fand ich, den Wechsel zwischen Actionszenen und den normalen ruhigen Szenen. So ergibt sich ein gutes Wechselbad und der Zuschauer verfällt nicht nach der x-ten Actionszene in ein schon fast gelangweiltes Koma.

Der andere Punkt zu diesem Wechselbad ist, trotz der Filmlänge wird der Film nicht langweilig, man bleibt zum Schluss gebannt im Film mit drin. Zudem erschließt die Handlung bzw. der (fiktive) Hintergrund mit der Story mit dem Fortlauf. Ganz klasse gemacht.

Ich würde dem Film 10 von 10 Punkten geben.

38.229km/ 06.09.2020/ first flush

September 6, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: och nee du, watt war datt warm!

Also, Radfahren ich echt geht auch, aber die ersten Meter hier vor der Burg waren schon der Hammer. Das Aufsteigen war komplett unproblematisch, dann bin ich mal los gerollt. Das Sitzen auf dem CAADX ist ja nun ganz was anders, als die mehr sitz-liegende Position der in der letzten Zeit von mir bevorzugten Liegeräder. Da bin ich wohl die ersten Meter gut rumgeeiert, hatte es dann aber recht fix.

Angedacht war zwar eine Runde zum Lieblingsaussichtsturm, halt so wie letztes Jahr bei der New-hip restart-tour mit der linken Hüfte, da ich aber die älteste Prinzessin motiviert hatte mit zu kommen, wurde eine kürzere Strecke gewählt.
Der andere Punkt war, wegen der Essenzeit hätte wir auch nicht länger fahren können. Also wurde eine andere bekannte Runde aus dem Hut gezaubert, was auch gut passte.

Ich persönlich fand das zwar recht kurz, sollte aber auch erstmal reichen. Groß auspowern wollte ich ja eh noch nicht, einfach erstmal gucken wie das so klappt.

Klappen tut das Auf- u. Absteigen ohne irgendwelche Probleme, beim Fahren selbst merkt man auch keine großen Unterschied. Den kleinen Unterschied merkt man erst, wenn man mal etwas beschleunigen will. Da macht sich dann die Schwäche im rechten Bein deutlich bemerkbar. Das wird sich aber mit der Zeit legen, sollen ja noch ein paar Radrunden folgen. Damit erstmal ein paar Bilder.

Die Fahrgeräte hatte ich vorzeitig aus der Fitness-Garage geholt und nach der Luft geschaut. Technisch ist ja weder am CAADX noch am Volotec was passiert, beim Rausholen mal die Bremse zur Kurzkontrolle gezogen und gut war.

Blöderweise hatte ich meine Wasserfalsche aber wegen der langen Standzeit entleert. Als ich dann so zwischen durch mal einen kleinen Schluck trinken wollte, wurden die Augen groß. War das kein Problem, meine Tochter hat mich dann mal an ihrer Flasche nuckeln lassen.

Warm war das aber trotzdem. Ist auch eine blöde Sache wenn man so lange nicht mehr mit em Rad unterwegs war. Ich hatte eine lange Radhose angezogen, ein Langarmshirt, die Windstopperweste und die dünne Helmmütze, sowie ein Buff-Tuch für den Hals. Zum Glück hatte ich aber die Kopf-u. Halsbedeckung schon vor der Fahrt wider abgelegt.

Nach einer unterhaltsamen Runde sind wir dann wider hier auf der Burg eingetroffen. Jetzt überlege ich schon wie ich sinnvoll das Radfahren in den nächsten zwei Wochen integrieren kann? Ideal wäre ja es vor dem Training zu machen. Der nahe Heimatwald könnte mit ein paar Runden im Kreis durchfahre werden und dann ab zu Physio & Ergofit.
Blöderweise wäre ich aber so gut auf Temperatur, wenn auch nicht so wie beim Indoor-Biking, aber Wechselwäsche wäre schon angesagt. Die müßte aber auch mitgenommen werden. Packtaschen hätte ich zwar genug, müßte also nur eine Auswhal getroffen werden. Der andere eher wunde Punkt ist aber, das Fahrgerät bei Ankunft anketten. Klar hab ich zwar schon ein paar mal gemacht, fettes Schloss ist ja im Hause, aber so ganz wohl ist mir dabei nie.

Ein anderer Plan wäre, morgens zu Fuß alles zu erledigen inklusive Rehasport, dann aber am späten Nachmittag nochmal eine gute Runde drehen. Man wird sehen, egal, ich mach das mal intuitiv.

Rumgelaber/ Cycborg-R: gut ist aber auf jeden Fall das es klappt, der Rest ergibt sich. Damit kann man sich auch wider auf die Restaufgaben stürzen. Und das ist das jene kurze Anlaufphase nach dem Sitzen und Liegen verschwindet. Ich mutmaße aber auch da, ist nur noch eine Frage der Zeit und damit auch eine muskuläre Frage.
Es ist hat wie immer, je mehr gute Bewegung, des besser. Ruhepausen aber mit einbezogen.

09:16Uhr/ 06.09.2020

September 6, 2020

Bikealltag/ Morgenrgruß/ Sport & Alltag/ Biketouren/ Touren-Ansage: moin moin zusammen, ich habe heute mal nicht ganz so lange in den Federn gelegen wie gestern. Gestern war der Regen so schön und irgendwie war die Bettdecke dann wider über den Kopf und ein weiteres XXL Nickerchen wurde gemacht. Heute war dann aber um kurz nach acht Schluss.
Lange genug um sich auch von der gestrigen Abendrunde zu erholen, die technischen Spielereien die noch gemacht werden mußten, das Duschen, das Pizzaessen am Abend und dann die Zeit auf dem Sofa genießen.

Aktuell hocke ich also hier und schlürfe langsam den Rest der Espresso con Leche und schaue immer wider raus in den Burggarten. Dort präsentiert sich das Wetter mal fast wolkenlos, wenn auch noch mit 10c° frisch. Aber so mag ich das. Denn…

…das ist quasi Idealwetter um nachher mit der großen Tochter zusammen eine – erste Radausfahrt – zu wagen. Ziel und Wendepunkt wird jener Lieblingsaussichtsturm sein ganz in der Nähe der Ökostation im Westen. Für uns beide sollte das als Strecke reichen, man kann ein wenig pausieren, die Aussicht genießen und dann wider langsam über nette Wegstrecken gen Burg gondeln.

Mit dem ältesten Burgfräulein war ich gestern schon im großen Dorfkern um für meine Nordic Walking Stöcke neue Gummipuffer zu organisieren. Der an der rechten Seite hatte sich wo im Gebüsch vom Acker gemacht. Der erste spontane Plan jenen durch ein Stück Fahrradschlauch zu ersetzen scheiterte, jenes Material ist einfach zu dünn, aber der Versuch mit einem Stück von einem Rennradreifen den Ausgleich zu schaffen, war nicht der finale Plan. Rein vom Gripp auf´n Schotter war das schon deutlich besser als das Original, aber die Metalspitze bohrt sich halt stück für stück durch und das war’s dann.

Jedenfalls hatten wir gestern etwas Spaß im großen Dorfkern. Im Konsumtempel war zwar sehr viel los, fast so wie vor Weihnachten. Aber wer muß sich da schon lange drin aufhalten? Wir sind dann recht stramm zum Unterwegs Hamm Outdoorladen gewandert, also nachdem ich die Ersatzgummipuffer hatte, wo es dann noch ein paar Merinosocken gab.
Anschließend haben wir uns zum gesellschaftlichen Teil begeben. Ein späten Mittagessen in einer Niederlassung einer Cafékette. Dort drinnen war es zwar gut warm, T-Shirt reichte, die Bedienung nett und die Menge der Leute hielt sich in Grenzen. Unser Futter war bestens, hätte ich so nicht gedacht.

Zu Hause wider angekommen bin ich dann aber am späten Nachmittag noch für eine entspannte Gehrunde ausgerückt. Das Wetter war bestens, nicht zu warm, nicht zu kalt aber auch durchgängig trocken. Natürlich gab es wider Lichtspiele…

Das war dann so der zweite Tageshöhepunkt. Auch wenn ich sagen muß, der Stadtbesuch mit dem Burgfräulein war das Tages-High-Light.

Newsticker: gestern lag dann auch das letzte Modul, ein Stick der zur Verbindung der Sportuhr zum MacBook Air wohl notwendig ist, im Briefkasten. Die Textzeilen über die ersten Gehversuche hab ich dann im Garmin Forerunner 310XT Protokoll schriftlich fixiert.

Aber was erzähl ich so viel, geht raus und genießt das Wetter. habt also einen netten Sonntag und bleibt gesund!