Archive for the ‘Rumgelaber’ Category

05:15Uhr/ 25.11.2022

November 25, 2022

Morgengruß/ Rumgelaber/ Alltag/ Bild: na gut, dann doch! Das einzige was half, war der Sternenhimmel!

Der Tag beginnt gewohnt früh, wenngleich ich es auch schon beim Gang aus den Federn hab geruhsamer angehen lassen. Warum sollte ich auch Eile an den Tag legen, wenn der Schichtbeginn eh deutlich später ist? Leider verschiebt sich so auch der Feierabend in die frühen Abendstunden, gestern wurde sich um Halbsechs ausgeklinkt. Jetzt muß man aber sagen, mindestens dreißig Minuten gehen aufs Konto verschiedener Verkehrsbedingungen.

Dabei ging jene Nachmittags-Jobrunde doch zu Anfangs gut geschmeidig über de Bühne. Die Fahrt nach Münster und anschließend zum nächsten Konundenkontakt konnte entspannt abgehandelt werden.

Da war es dann wieder

Dort angekommen, übrigens wo ich mir bei meiner zweiten Cyborg-R Aktion hab was einbauen lassen, war das Wetter nett, aber die angesetzte Abholzeit fix wie in Stahlbeton gegossen.
Satte dreizig Minuten plus standen also nun im Universum des Raumes, scheinbar sinnlos (denn realistisch gesehen tut sich da nix mehr).

Damit jene jetzt nicht ebenso sinnlos verstreichen, hab ich meine Füße geschnappt und mich auf zwei Runden im nahen Wald bewegt.

Das tat auch gut und hatte mich körperlich & geistig nach vorne gebracht. Dann war es soweit, Zugriff und anschließend Abfahrt.

Rüber ins nächste Dorf, dort seinen Runde gedreht und auch noch einen zusätzliche Anfahrt, wenn auch vom Plan her regulär gemacht. Um dort jetzt aber hin zu kommen, steht man in einer fetten Baustellenkreuzung. Die Ampelanlage lässt für den Baustellenbetrieb immer nur eine Fahrtrichtung von dreien zu.
Man steht also eh schon lange dort, bevor man drüber kommt und wenn dann noch einer pennt, dann sind das mal locker drei, vier oder mehr Ampelphasen.

Aber irgendwann hat man auch das genommen, also fix zum Stall um dort um- u. einzuladen. Dann die Weiterfahrt in das Moloch der vorweihnachtlichen Megacity. Dort gibt’s eigentliche einen Abgabe, da ich aber nix hatte, wurde der ortsgleiche Kunde angerufen, ob denn überhaupt was zum abholen vorläge?

Natürlich hatte man was, also mußte man hin. Da hat man dann schon mal nix zum abgeben, muß aber trotzdem dort hin für die Parallelabholung. Da hätte ich locker fünfzehn bis zwanzig Minuten kompensieren können. Aber nein…

Und dann steht man gerade mehr oder weniger in der Zufahrt zum dann aber wirklich allerletzten Abgabeort, bimmelt die Fernsprachbox. Kurze Rücksprache wo man denn bleibe. Rückantwort meinerseits: „ich habe praktisch den Fuß schon in der Tür. Verkehrsaufkommen halt.“ *würg*

Endlich die Firmenblechkutsche entleert, anschließend mit zurück zu führenden Leergut wiederbefüllt geht’s dann halt zum Stall. Ich sage nur, raus aus dem Moloch. Tja und dann wurde nach dem Umziehen halt um Halbsechs die Reißleine gezogen.

Ich hoffe das der gleiche Part am heutigen Tag geschmeidiger abläuft. Realistisch gesehen… . Ach komm lassen wir das.

Euch einen netten Tag und bleibt schön gesund!  😉

 

Chips & Bier/ 19.11.2022

November 20, 2022

Bikealltag/ Rumgelaber/ Sport & Alltag/ Bikebasteln/ meine Bikepflege/ Bilder: erste Zeilen schon am Vorabend, damit man auch was vermeintlich aufregendes über den Samstag erzählen kann. Getippt beim zweiten alkoholfreien Radler und eine kleinen 50g Tüte Chips.
Kalt ist es draußen, aber so im heimeischen Federbett wird das eine nette Nacht.

Samstag: der Tag beginnt wie er beginnen sollte, einen Espresso doppio und dazu passende italienische Kekse.

Samstagszeitung und anschließend dann doch noch zwei Toastbrot als Sandwich um was im Bauch zu haben.

Sport: das Training gestern verlief so lala. Klar, man hat ja auch nach der C-Infektion noch nicht wirklich oft oder länger was gemacht, es braucht halt seine Zeit. Außerdem war diese Woche was das Training anging, nicht ganz so optimal.

Da das Wetter immer wieder mal ein paar mehr Tropfen mit sich brachte, wurde die Fitness-Garage von den drei Fahrrädern befreit (was mich zu dem immer wiederkehrenden Gedanken zu einer Rad-Garage bringt), kurz mal durchgefegt und dann dort die Matte ausgerollt.

Sport II/ Outdoor: auch wenn für den heutigen Samstag keine sportliche Einheit in dem Sinne anstand, ein Spaziergang am Vormittag durch den nahen Heimatwald war drin.

Immer wieder nette Stellen die im waldwegnahen Geäst einladen.

Café: nachdem die Burgdame und meiner-einer wieder angekommen waren, ging es an die nächste Stufe im Tagesplan. Abermals die Fitness-Garage leer räumen, dieses Mal aber das CAADX im Inneren belassen und sich erstmal einen Caffee aufgießen.

Der E-Heizlüfter tat während dessen seinen Dienst und so konnte man dann frisch gestärkt ans Tageswerk.

Meine Bikepflege: …14:27Uhr ich haben fertig. Für ein paar weitere Zeilen hab ich mich, wohlverdient in der Fitness-Garage in die Cocoon gelegt.

Was wurde alles gemacht? Eigentlich nur das, was nötig war und gerade sowieso durch die Hand lief. Gestartet wurde mit einer doch noch mal durchgeführten Kettenpflege in gründlicher, dann die Kettenlänge messen wo aber immer noch alles brauchbar ist. Da ich meinte die Tage das ein Pedal leicht unwillig seinen Dienst berichten wollte, gab es auch da ein wenig was vom Motorex Wet Portect in den Mechanismus. Die Schaltzugführungen unter dem Tretlager haben dann auch gleich was abbekommen.
Und weil man ja eh am hinteren Laufrad dran war, wurde dort die Sunrace (CSMS8 11-fach Kassette 11-36) abgenommen und mal sauber gemacht. Zu guter letzt wurden dann die beiden Continental Contact Spike 240 Reifen montiert.

Das liest sich alles viel an, sind auch ein paar Handgriffe mehr, dauert aber vor allem so lange, das war jetzt eine gute Stunde, weil die Fitness-Garage keine ideal Werkstatt ist.

Das CAADX steht in den meisten Fällen auf dem Kopf, für echte Radmechaniker ein echtes No-Go und ich hocke auf meinem Hocker davor…

…und wenn ich auf der andere Seite was tun habe, dann muß ich aufstehen, das Bike ein wenig auf die andere Seite heben und rum gehen.

Platz für einen Montageständer wäre, aber nur wenn jener nicht diese Auslegerfüße hätte. Denn genau über diese stolpert man, wenn man ums Rad rum muß. Also wenn man den Montageständer in der Fitness-Garage nutzen würde.

Für draußen auf der Burgterrasse ist das machbar. Besser wäre aber, wenn ich ein passendes Alurundrohr als Passtück zwischen Montageständer und der Bodenhülse für die Wäschespinne finden würde.

Bisher lehne ich meine Räder für Schlauchwäschen an ein Alurundrohr, daß eigentlich für die Birdbox gedacht ist. Irgendwann fahr ich da mal in einen Baufachmarkt und such mir das was aus.

Noch ein paar weitere Einblicke in meine „Werkstatt“, die ja somit eigentlich keine Werkstatt ist?

Direkt an der Schiebetür hängen diverse Pinsel und Bürsten für einen schnellen Zugriff. Damit kann ich Dreck wenn er getrocknet ist, einfach runter reiben.

Oder wenn ich eine Schlauchwäsche mache, habe ich oben drüber noch eine alte Glasreiniger-Sprühflasche mit einer fertigen Seifenlaugenlösung hängen. Das Rad nass machen, ein wenig davon drauf, dann einfach mit einem passenden Pinsel/ Bürste einreiben und anschließend mit dem Wasserschlauch runter spühlen. Da braucht‘ s keine Hochdruckdampfstrahler.

Übrigens hängt dort auch ein roter Lappen (ein altes Handtuch) um die Bremsscheiben abzureiben. Rot weil – Achtung – auf Bremsscheiben sollte kein Fett oder Öl. Ansonsten hängt dort auch meine Standpumpe und Flickzeug liegt dort auch.

Ein anderer Lappen hängt auch meist in der Nähe um dann das Fahrrad nach der Schlauchwäsche (grob) trocken zu reiben.

Das reicht auch schon meist.

Für die Kettenpflege habe ich eine kleine Box (do wo mein Finger hin zeigt) vor Kopf im Regal. Diese Box steht oben auf den anderen drei Boxen auf.

Ein einfacher Aufkleber mit dem Namen des Rades verrät mir, in welcher Box die jeweiligen passenden Verschleißteile sind. So braucht man nur gucken und dann zugreifen.

Ach ja, an der linken Längsseite oben hängen dann noch diverse Werkzeuge, die immer wieder mal zum Einsatz kommen.

So hab ich das hier organisiert. Ist alles natürlich keine echte Schrauberwerkstatt, aber da ich eh nicht der Schrauber bin sonder mehr der Fahrer, geht das.

So und jetzt werd ich mal duschen gehen, wir sind gleich auf Familiengeburtstag.

Euch dann noch einen netten Sonntag und wie immer, bitte bleibt schön gesund!  😉

 

Gedanken zum Tag / 13.10.2022

Oktober 13, 2022

Bikealltag/ Café/ Rumgelaber: tja wie das eben so ist, nach zack kalt kommt eben zack noch kälter.

Das große Fressen/ Die Versuchung

Im Rahmen eines familiären Doppelgeburtstag war anstatt einer Familienfeier nur ein Essen in geschmeidiger Runde angesagt. Da die eigentlich wohl angedachte Lokalität irgendwie nicht in Frage kam, ging es zu Sissi & Franz.

Das sagte mir auch schon von der besser zu, da es hier am Dorf ist und so eine An- aber auch Rückfahrt hin oder vom großen D´Dorf in Unweite entfiel. Und sind wir mal ehrlich, ein Burger geht fast immer.

Nach kurzem Studium der Karte im tiefen Einklang mit meinem Magen und dessen Vakuum konnte es nur einer sein. Karl der Große war Programm.
Mal die Kleinigkeiten von der Karte zu dem Gericht: 2 x Angusbeef, Sesam-Brioche-Bun, hausgemachte Burgersauce, Salat, 2 x Cheddar Käse, 2 x knuspriger Speck, Tomaten, Sandwichgurken und selbstgemachte Röstzwiebeln.

Leider ist das Einstiegsbild von noch intakten Burgen nicht so geworden wie ich das hoffte. Und ja ich kann frei sagen, daß verspeisen dieses Turms, anders kann man das nicht nennen, war schon eine Aufgabenstellung für sich.

Der Begriff Maulsperre passte nur in so fern nicht, da man das Teil, egal wie gehandhabt oder eben geschnitten in keinem Fall im servierte Zustand in die Kauleisten gedrückt bekommen hätte. Aber in kleinen Gabel-Stücken, nach dem zerschneiden erneut zu einem absolut vorzüglichen Bissen neu aufsortiert, ging das dann.

Auch wenn die Menge von Turm extrem sättigend ausschaute, ich sag mal so, groß Bange vor einer Portion Nachtisch war mir nicht.

Und so wurd´s dann noch ein Cheesecake. Innerlich hatte ich da jetzt aber was anderes erwartet.
Das ist aber den Schilderungen meiner anderen Familienmitglieder geschuldet, welche ja mal in den Vereinten Staaten waren.

Dort gibt es die Restaurantkette The Cheesecake Factory. Erzählt wurde mir, daß also diese vier Familienmitglieder sich zusammen an einem Stück Käsekuchen versuchten. Nun gut, auf den Versuch wollte ich es ankommen lassen.
Aber wie man sieht, es ist, wenn auch vorzüglich-entzückend ein wenig mädchenhaft hergerichtet, nur ein normales Stück Käsekuchen. Gut, die Kalorien werden es auch in sich gabt haben. Aber mein Gott, wer jeden Tag ungefähr zwei Stündchen auf dem Rad strampelnd verbringt…

Die andere Versuchung

Ich weiß ja nicht wie Ihr die Sache seht, aber eine kurze Schaffenspause kann man mal machen. Das am besten bei einer Vorzügen Tasse Caffee oder Caffee-Ware, in diesem Fall ein einfacher italienischer Espresso.

Da ich vom Job her mal wieder die Möglichkeit hatte bei Westgold Kaffee – Kaffee & Rösterei in Neheim vorbei zu schauen, wurde eben jenen Chance genutzt.

Man hatte gut zu tun, aber nach einer passenden Weile hatte ich den Kleinen in der Tasse vor mich stehen. Dieses Mal versuchte ich es mit einem kleinen Tütchen Zucker dazu und muß sagen, ja passt. *Daum hoch*

Und wie ich so dasaß schaute das auch gut aus. Ich kann durchaus Menschen verstehen, die ihre Kaffeepause in einer gewissen Art und Weise verbringen. Das ist eben was anderes, also mal eben schnell wo sich einen Pappbecher mit einer brauen heißen Flüssigkeit zu holen.

Kommen wir zum Titel…

…Gedanken zum Tage. Da ich ja nun morgen meinen ersten Urlaubstag habe war eigentlich mein Plan, den Wecker mal nicht zu deaktivieren und auf zu stehen wie stets. Dann den Espresso doppio nippen, sich in seine Radkluft zu schwingen und auf eine Stunde raus zu fahren, sich dort ein Frühstück nebst Koffeinware zu gönnen und dann die andere Stunde wieder zurück die Kurbel kreisen lassen.

Jetzt mußte ich ja nun in den letzten drei Tagen feststellen, daß die morgendlichen Temperaturen mit stets unter der 5c° Marke nicht gerade sehr einheimelnd für so einen angedachte Aktion sind.
Lassen wir mal Aktion wie ein größeres Lagerfeuer was nette lodert in passender Kleidung außen vor. Mir wo den Allerwertesten abzufrieren war nicht mein Plan. Was also machen?

Um ehrlich zu sein, selbst der Plan nur auf die Halde Humbert zu fahren, scheint irgendwie mager. Denn wenn ich regulär aufstehe, ist noch lange kein Sonnenaufgang.

Ich müßte also tatsächlich mindestens eine Stunde später aus den Federn klettern, dann das kurze Stück dorthin und ich fahre, dort dann Sonnenaufgang gucken und dabei sich was gönnen und dann wider zurück. Aber ob sich der Aufwand bei den Temperaturen lohnt?

Hinlaufen wäre ein Option, denn dann passt das mit dem Wecker wieder. Dann müßte ich nur die Sachen in einen Rucksack packen, wäre dann auch gute zweieinhalb Stunden zu Fuß unterwegs, ohne die Pause oben. Vielleicht ist das ein Plan. *grübel*

Es lockt schon, aber ich werde das alles spontan entscheiden. Vielleicht fällt mir ja noch ein anderes lohnendes Ziel ein?

Euch dann einen netten Tag und bleibt, wie immer, gut gesund!  😉

05:40Uhr/ 30.09.2022

September 30, 2022

Bikealltag/ car-to-go/ Morgengruß/ Outdoor/ Rumgelaber: der Rucksack ist gepackt, denn es geht auf ein weiteres Mal mit einem Kraftfahrzeug zum Job.

Gestern hatte ich einen Persontransfer zum Airport, was eigentlich an Ausfalltagen für das Radfahren reichen würde. Mal ganz zu schweigen, daß dafür inklusive des Arbeitsweges gute 200km zusammen gekommen sind.
Für heute steht ja das Treffen mit Übernachtung vom Hängemattenforum in Gevelsberg an. Da das ja mal nicht eben um die Ecke ist, also zumindest mit dem Rad, die Zahlen schwanken das zwischen knapp 45km in zweieinhalb Stunden und fast 50km in drei Stunden, ich aber ja noch einen Schicht vor mir habe, hab ich mich ausnahmsweise zum Golf hinreißen lassen. Man will ja nicht in der Dämmerung ankommen. Außerdem kenn ich einige Teile der Strecke/ Gegenden und weiß, zum Radfahren ist das nicht unbedingt so prickelnd.

Aber nicht prickelnd hin oder her, schon heute fühl ich eine innere Leere. *lach* Nein, so ein Tag ohne Radfahren ist irgendwie komisch.

Immerhin hab ich den September mit 1.018km abschließen können, was den Blick in die schnöden Zahlen für das immer noch laufende Jahr frei gibt. Da stehen 8.233km auf dem Tacho und das Jahr ist noch nicht zu Ende.

Zwar geht es ab vom 15. bis zum 22. Oktober auf eine Seereise, aber danach habe ich noch eine gute Woche frei.
Dabei fällt mir ein, ich sollte noch sinniger Weise ein paar Urlaubsbeiträge vorbereiten. Denn auf See hat man ja nicht immer Netz und so hätte ich dann schon was zur Hand um es schnell ab zu setzten an die Leserschaft.

Naja, so viel also dazu. Heute sollte geschmeidig über die Bühne gehen, was den Job angeht. So sollte man gut ins Wochenende kommen, was ja ein langes ist. Auch das will sinnvoll genutzt werden. Wer weiß, ein Heimatbesuch? Ich denke ja.

Euch also noch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Sonntags und so…/ 25.09.2022

September 27, 2022

Bikealltag/ Sport & Alltag/ Rumgelaber/ Outdoor/ Bilder: der Sonntag startet wenn auch mal wieder etwas verpennt. Wir waren am Vorabend zu einer Waldbühnn Vorführung auf, da wurd´s dann später.

Nach dem Espresso gab es aber doch noch ein Frühstück. Man hat ja was vor an diesem Tag.

Zunächst, auch wenn ich letzten Dienstag vor der Abfahrt noch einen Prise Kettendeo ausgetragen habe, wurde noch mal mit dem Lappen etwas klar Schiff gemacht. Typisch für mich, ein warm-up zum anstehenden Training.

Auch wenn ich eigentlich gut motiviert war, das Training ging so. Aber mein Gott, hauptsache machen. Dann halt flux in die Dusche gehüpft um anschließend direkt am Mittagstisch Platz zu nehmen. Danach passierte nicht mehr viel.

In erster Linie die Zeit mal ein wenig in der Hängematte verbringen und gucken wie das noch mal mit der doppelten Isolierung war.

Poncho Liner und der Hängematten Warmer gingen auch in Kombination. Hatte ich zwar damals schon ausprobiert, aber so nicht mehr präsent im Kopf.

Und so nähern wir uns ein paar Zielen, auch wenn diese Woche von der gleichen Jobrunde gezeichnet ist, wie in der Vorwoche.

Das dies bedeutet, daß der eine oder andere Tag länger werden könnte, erwähne ich nur am Rande. des Weiteren greife ich mal mit den Zielen dieser Woche vor. Wobei, Ziele ist irgendwie blöd ausgedrückt.

Mit dem Kilometerstand 53.902 Ende letzter Woche lässt sich erahnen, daß regulär in drei Tagen eine weitere Tausendermarke für das CAADX fällt. Dann hat der Bock satte 54.000 Kilometer auf dem Buckel. „Termin“ dafür sollte bei regulären 40 Tageskilometern der Mittwochmorgen sein. Womit wir dann auch schon beim Wendetag sind…

…denn sowohl am Donnerstag als auch am Freitag werde ich ein Kraftfahrzeug für die Jobfahrten nutzen. Natürlich nicht alleinig um damit zum Job zu kommen, soweit kommt das noch.

Am Donnerstag wird der junge Burgherr in der Frühe zum Airport gebracht, was dann bei mir am besten vor dem Job passt. Wird zwar ein früher Tag, aber irgendwie bekommen wir das schon hin.

Am darauffolgenden Freitag steht mit dem Einzug ins Wochenende ein Treffen samt themengerechter Übernachtung vom Hängemattenforum an.

Da dieses aber nicht ma‘ eben hier um die Ecke ist, in Gevelsberg um genau zu sein und da ich ja nach dem Job dort hin will, würde das mit dem Rad etwas zeitlich ungemütlich werden.
Also werd ich dann wohl mit dem GOLF und der Hängematte & Co. im Gepäck dahin fahren. Zumindest sollte dieses Treffen nett und wohl auch erholsam werden.

Morgengruß: tja und das war auch schon die kurze Geschichte vom Sonntag. Euch noch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

Gravel-GOLF-Ausflug/ 24.09.2022

September 26, 2022

Bikealltag/ Meet & Grete/ Rumgelaber/ car-to-go/ Bilder/ Gravelgames: jetzt mal Klartext. Es ist und bleibt doch so, wie mit dem Teufel und dem Weihwasser.

Grundsätzlich sollte der geneigte Radfahrer Besuche diverser Radveranstaltungen/ Messen nicht besuchen.

Das Risiko ist einfach zu groß doch nur wieder mit einem Haufen rationell fragwürdiger Dinge nach Hause zu kommen. Also besucht man so Veranstaltungen ohne EC-Karte und mit einem maximal überschaubaren Budget an Bargeld für die Notwendigkeiten.

Als da wäre flüssige Koffeinware und was zum futtern. Ach ja, Kleingeld für den sanitären Bereich ist auch eine gute Idee.

Noch fataler wird es, wenn man sich weder als Süchtiger geoutet hat, was ja heutzutage gesellschaftlich schon fast ein Muß ist, dies aber nicht getan hat, weil man es selbst nicht wusste.

Diese Situation trifft jetzt fast auf mich zu. Das ich eigentlich nur, schon alleine diese unterschwellige Ausdrucksweise sagt es zu genüge aus, mal schauen wollte, macht es nicht einfacher. *lach*

Genug geschwafelt. Das Kleingeld für die Herrentoilette war gut angelegt, die Veranstalter der Gravelgames hatten da einen super Service an der Hand. Kann man ja mal erwähnen.

Nachdem also die Hinfahrt mit dem GOLF geschmeidig klappte und der interne Wasserhaushalt reguliert war, wurde eine Textnachricht abgesetzt.

Es ging, ganz nebensächlich auch darum, sich mit jemandem aus dem Radforum zu treffen. Treffpunkt war dann fix ausgemacht und so bewegte ich mich dorthin.

Das wir uns fast verpasst hätten, da ich ihn nicht sofort erkannte und wir so eine kurze Zeit lang nur ein paar wenige Tische auseinander saßen, erwähne ich als kleine lustige Anekdote am Rande.

Nachdem wir uns dann gefunden hatten, wurde ein lockerer Gang über das, in diesem Jahr vergrößerte Ausstellungsgelände angegangen.

Hauptziel, Koffeinspiegel einpendeln. Da er schon länger dort war, kannte er den Stand von Segafredo, welcher aber vom Veranstalter gesponsert wurde!

Kurz um, man bekam seine Wunschgetränk umsonst, aber eine Spendenbox für ein Kinderhospiz stand bereit.

Spontan wanderten von mir zehn Euro hinein und wie sich herausstellte, gut angelegt. Grob im Vergleich, von meinem Gusto würde ich sagen, der Cappuccino war nur um Haaresbreite an dem aus dem letzten Griechenland-Urlaub vorbei. Sehr gut, so wie er sein sollte.

Und so schlenderten wir weiter. Gut, wenn auch mit Hinblick auf ein Suchtverhalten eher weniger gut, man kommt irre schnell mit den Ausstellern ins Gespräch.

Wir, also ich bin eher wohl zufällig erstmalig bei E-thriteen hängen geblieben.

Auf dem weiteren Weg wurden diverse Anbieter passiert und hier muß ich aber sagen, sah zwar stellenweise cool, auffällig und auch mal orginell aus, aber einen richtigen Reiz löste das bei mir nicht aus.

Irgendwie sind wir dann dort gelandet, wo ich eigentlich hin wollte. Bei Dinolfo Cycles wurde dann von mir aktiv das Gespräch gesucht und ein paar mehr technische Fakten abgeklopft. Soweit so gut. Interessant war an diesem Stand, daß man mit einem Biketaschenschneider Reisefix zusammen arbeitet.

Irgendwo auf diesem Zeitstrahl hatte dann der Kollege ein weiteres Treffen mit einem anderen Bekannten und ich klinkte mich dann aus.

Und so wartschelte ich nochmals über die Ausstellungsfläche und blieb an einem eher unscheinbar und zudem eher kleine Stand hängen.

Der Stand in der Größe eines typischen Gartenpavillon mit einem echten Landrover dazu verbarg in einer hinteren Ecke ein Rad, daß es schon optisch in sich hatte.

Der gute Mann unterhielt sich gerade mit einem sehr sportlich gekleideten Radler und ich gesellte mich dazu.

Mir fiel sofort auf, daß die dargebotenen Informationen nicht dem üblichen Highend glichen. Kein Glanz, kein Schimmer alles irgendwie greifbar. Überzeugend.

Und als der eine Radler sich weiter auf machte, glitt ich quasi in das Thema ein.

Finnbar Trout Cycles nennt sich die Rahmen/ Radbauschmiede mit Sitz in Köln. „Fein, auch nicht so weit weg“, dachte ich.

Letztendlich schweißt er die Rahmen selbst zusammen und zwar nach Kundenwunsch. Wenn nötig auch nach Kundenmaß, also Bikefitting.

Das ein Rahmenbau im Standard ohnehin ein Vermessen des zukünftigen Besitzers mit sich bringt, erwähne ich hier trotzdem. Bikefitting ist da aber noch eine Stufe präziser.

Aufgefallen ist mir der Stand übrigens, weil auch er einen Stahlrahmen in unlackiert als Musterstück stehen hatte.
Der „Trend“ von Dinolfo Cycles ist also nicht ein Alleinstellungsmerkmal.

Der hellblaue Flitzer in der hinteren Ecke ist dabei ein Edelstahlrahmen. Auch eine feine Sache, weil eben noch materialbeständiger. Also durchaus ein Argument für meinen Plan Zen.

Auch meinen Überlegungen zu einem geraden Lenker und damit keinen Rennrad-Lenker, konnte er folgen. Ebenso in Sachen Schaltung hatte er eine Lösung zur Hand.

Sram als Zulieferer bietet da zur Zeit als einziger die Möglichkeit eine Gravel/ MTB Schaltgruppe mit einem geraden Lenker zu bedienen.
Und, das ganze noch per Funk, was dann wieder weniger Kabelkram und Anfälligkeiten (mein ganz spezielles Thema) bedeuten würde. Funkt wäre dann nur noch den Akku am Schaltwerk laden und das bekomm ich wohl hin.

Alternativ wäre noch Campagnolo zu nennen, die wohl auch in Funk machen. Beide, also Sram und Campagnolo aber nur als 1-fach Gruppe.
Bedeutet man hat an der Kurbel nur noch ein Kettenblatt und dann natürlich auch keinen Umwerfer mehr.

Zu prüfen wäre hierbei nur, wie sind die Abstufungen an den dann verfügbaren Kassetten (bei 11-fach und bei Campagnolo für 12-fach). Zu checken wäre auch die Preislage solcher Kassetten.

Kurzresume

Letztendlich muß ich sagen, alles was ich dort an Herstellern auf den Gravelgames gesehen habe, ist nett hat mir dann aber nicht so viele nachträgliche Gedanken gebracht, wie dieses Gespräch.

Und so saß ich dann bei der obligatorischen Currywurst-Pommes-Mayo, gleiche Bude wie im letzten Jahr und ließ den netten Tag passieren. Auch das persönliche Treffen mit dem Member of Radforum fand ich extrem nett. Insgesamt was sowieso entspannend.

Heimfahrt in slow-motion, der GOLF kann auch locker unter 5l/ 100km., bei 4,8l/ 100km um genau zu sein stand der „Zeiger“ als ich den Zündschlüssel gezogen habe.

Noch mein kleiner Tipp eventuell an den Veranstalter der . Eventuell ist es einen Überlegung wert noch einen kleinen Bereich für Bikepacker anzubieten. Das ist ja nicht nur ein Trend in stetig, sondern könnte auch weitere Interessierte locken, vor allem nicht mit dem Auto zu kommen.
Falsch wäre dann natürlich nicht, wenn auf so einem Areal auch ein paar Bäume mit Abstand grob 5m stehen würden.  😉

Ja und das war dann die Story vom Wochenende, also von dem Samstag.

Euch noch einen gut brauchbaren Wochenstart und bleibt bitte gesund!  😉

Sonntagsstund hat Gold im Mund/ 18.09.2022

September 19, 2022

Bikealltag/ Rumgelaber/ Sport & Alltag/ Musik Maschine: so Sonntag iss und irgendwie steht das Wetter für heute auf Regen. Aktuell zeigt der Zeiger 12:14Uhr an und ich hab mir gerade erst mal ein paar Nudeln in den Topf geschmissen um sie für das später anstehende Mittagessen bereit zu haben.

Wenn die fertig sind geht’s an den sportlichen Teil des Tages, dieses mal im Dachgeschoss bei musikalischer Untermalung. Bisher ist da nicht viel am Tag passiert. Ausschlafen war Plan A., denn gestern wurd´s spät. Um genau zu gehen werd ich so gegen 02:30Uhr in die Federn geschlüpft sein.

Zuvor waren wir auf einer Familiengeburtstagsfeier mit Reinfeiern. Ist ja nicht ganz so meine Welt, denn so lange auf zu bleiben ist schon eine Übung für mich. Zum Glück hatte ich ja den Samstag für eine gewisse Form der Bewegung genutzt, mich aber praktischer Weise gleichzeitig dem Koffeingenuss hin gegeben.
Aber auch damit wurd´s irgendwann zäh und so war die Heimfahrt dann doch nett.

Die Party war schon nett, zwei Familienmitglieder haben am gleichen Tag Geburtstag und haben dann rein-gefeiert. Ein enger Freund dieses Familienteils hatte schon im Sommer einen Runden Geburtstag und der Herr der Familie ebenfalls.
Naja, und so haben sie die beiden Runden halt gedacht, so eine big party wäre doch eine coole Idee. War’s eigentlich auch.

Für Speis und Trank neben musikalischer Unterhaltung wurde gesorgt, das Ganze fand in einer ausreichend großen gemieteten Räumlichkeit statt.
Bei den Speisen, und das will ich hier einfach mal erwähnen, war’s dann doch irgendwie sehr ländlich, sprich fleischlastig.

Mir ist das nur so aufgefallen, weil es ja heut zu Tage eher bei Buffets gemischter und mit dem Hang zum eher gesunden zugeht. Hier gab es vorzugsweise Fleisch und das in allen Formen. Schnitzelchen und Frikadellen waren die einen Hälfte, die andere waren Wraps gefüllt mit immerhin Gemüse bzw. Salat und dann eben Fleisch.
Der Hammer war, das die Frikadellen noch mit Spießchen gespickt waren und als ich dann eine Frikadelle mit einem kleinen Würstchen aufgespießt griff, war ich doch erstaunt.

Grundsätzlich hatte ich noch die in Hackfleisch eingerollte Fleischwurst vermisst und zum Nachtisch eventuell etwas gebratenes Hack im Pudding. *lach*

Nein, wie schon gesagt, man halt schon gemerkt, wie war das eben früher als man Vegetarier noch für etwas aus dem Jungle hielt, gesunde Kost aus einem Apfel bestand und nur was für ernsthaft Kranke Menschen war.
Aber alles lecker und man kann sich ja durchaus auch mal was gönnen. Bin da ja selbst nicht als Kostverächter bekannt.

Die Stimmung selbst war gut, auch wenn man die meisten Leute nicht kannte, irgendwen kennt man und dann kluckt man zusammen und quatscht halt. Bis die Party dann zumindest für uns vorbei war, die holde Burgdame kam von der Frühschicht und hatte am heutigen Tage noch eine weitere zu bewältigen, dauerte es dann aber alsbald nicht mehr so lange. Die Bettruhe wurde aufgesucht…

…und irgendwann ist man in der nicht mehr ganz so frühen Frühe erwacht. Nach einen kräftigen Espresso doppio und einem darauf folgenden Frühstück ging es in den Tag. Ein wenig weiter wach werden, dann noch einen Fahrzeugtransfer regeln und nun bereite ich hier die Nudeln vor.

Die sollten gleich soweit sein und dann beginnt der andere Tagesabschnitt.

18:12Uhr: der Tag ist dann auch formal gelaufen. Nachdem die Nudeln fertig waren ging es die Stufen nach oben ins Dachgeschoss wo ich dann die Matte schon ausgerollt hatte.

Der Verstärker war schon an und auch der Plattenteller hatte schon ein paar mehr Umdrehungen hinter sich.

Und so ging es dann bei musikalischer Unterhaltung durch das sportliche Programm. Nur für die Klimmzüge mußte ich jedes Mal die 28 Stufen runter, jene draußen auf der Burgterrasse machen und dann wieder die 28 Stufen hoch.
Irgendwann war ich dann aber auch mit dem Plan durch, der Staubsauger wurde noch durch die Hütte geschoben und dann ging es in die Dusche.

Mit der Portion gebratener Nudeln im Bauch wurde dann der restliche Sonntag mit Beitrag tippen und gucken verbracht. Heute geht es früher in die Federn.

Euch einen netten Wochenanfang, einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

Morgenstund mit Erinnerungen 05:28Uhr/ 16.09.2022

September 16, 2022

Morgengruß/ Rumgelaber/ Bilder: irgendwie ist es wie immer und denn noch ist jeder Tag ein neuer. Zieht jetzt schon der Herbst final ein? Diese Frage stellt sich einem. Wobei, eigentlich auch nicht.
Denn die Frage ist, was zieht man an und was nimmt man an Kleidung mit? Kommt Regen oder wird es am Nachmittag noch mal wärmer?

In den frühen Morgenstunden bereitet man sich auf den Tag vor, hebt die Stimmung mit einem passenden Getränk der koffeinhaltigen Sorte und geht innerlich schon die nächsten Stunden durch. Gleich geht es los, doch zuvor, angeregt durch CoffeeNewstom Reiseberichte aus Griechenland schwelgt man selbst ein wenig in Erinnerungen. Bilder aus Kreta werden hervor gekramt…

…und Rhodos waren wir ja vorher auch. Och ne´, watt war datt schön.

Ich glaube Griechenland allgemein hat was und ist irgendwie mein Ding. Ich mag ja so Landschaften mit Felsen, gerne in grob, dabei dann aber diese Wechsel mit den grünen Farben der Vegetation.

Hilft aber alles nix, Espresso con Leche ist leer, gleich geht’s raus in die dunkle Natur. Ab zum Job, wo sich die Woche über eine gewisse Dynamik eingespielt hat. Der Einsatzplan für nächste Woche hatte beim gestrigen Blick auch so seine interessanten Seiten. Wie war das noch mal? Was steht jetzt genau an? *lach*

Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!   😉

 

05:04Uhr/ 09.09.2022

September 9, 2022

Morgengruß/ Rumgelaber/ Bilder: eigentlich sollte für heute nur ein Morgengruß an die Leserschaft gehen, dann hatte ich aber doch noch ein paar Zeilen in meinem Kopf gefunden.

Ich starte mal mit dem hier. Ich kenne da einen Gebäudekomplex in einer großen Stadt die jetzt nicht näher benannt werden muß. Wäre auch nebensächlich. Das Schöne ist aber, neben der Tatsache das auch das Gebäude selbst so seinen auch qualitativen Charm hat, dort gibt es einen Garten.

Jener ist natürlich nicht wirklich groß, wobei man ja sagen kann, in einer Stadt ist das schon ein Ausmaß. Er liegt in einem Bereich den man durchschreitet, wenn man zu einem Eingang will. Er ist zwar nicht sonderlich gut gepflegt, hier und dort ein wenig verwittert, aber auch das macht seinen Charm aus.

Also ich mag ihn, könnte mir auch vorstellen, daß das mein Garten wäre. Dann aber natürlich nicht für andere zugänglich.
Man will ja auch ma´ in Ruhe in der Hängematte schlummern, sein Rad putzen oder seiner körperlichen Gesunderhaltung nachkommen.

Hat doch was, oder?

Idee !: das andere ist, da ich gestern doch etwas mit dem Regen in Kontakt gekommen bin, waren meine Radhandschuhe leicht feucht. Gut, ich hätte sie auch auswringen können, um es mal anders zu sagen.
In der Frühe hatte ich sie ausnahmsweise nicht zum trocknen vor den Heizlüfter gestellt, denn meinen Schuhe waren dank der Überschuhe relativ trocken. Ich legte also die Hoffnung auf das Schichtende, dann würden sie schon trocken genug sein.

Dem war dann aber, warum auch immer, nicht wirklich so. Da ich bis zur Abfahrt sowieso noch ein paar Handgriffe zu erledigen hatte, schaute ich irgendwie intuitiv auf die immer noch in der Umkleide verweilenden sehr günstigen Flaschenhalter. So günstig sie auch waren, so wenig konnte man sie unmöglich als Flaschenhalter nutzen. Aber…

…mit ein bisschen zusammenbiegen passten die Radhandschuhe wunderbar drüber.

Und so konnte ich sie dann stehend vor den Heizlüfter stellen. Als ich dann alles fertig hatte, waren auch die Handschuhe furztrocken. Ja und das war dann halt die Idee. Wollt ich mal erzählt haben.

Und so komme ich zum üblichen Wunsch an Euch für einen netten Tag und die nötige Portion Gesundheit!  😉

Sonntagrumgelaber/ 04.09.2022

September 5, 2022

Bikealltag/ Rumgelaber/ Sport/ Bilder: sagen wir mal so, der Sonntag hat begonnen und damit der letzte Tag am Wochenende um sich auf eine weitere Arbeitswoche vorzubereiten. Auch wenn sich das jetzt anhört als brächte die nächste Woche einen Knüppeljob mit sich, dem ist nicht so. Geplant kann die Sache also eher locker angegangen werden.

Noch hocke ich am Küchenstammplatz und flute hier diese erste Zeilen rein. Der Plan ist, ich werde gleich meinen Espressokram wegräumen und draußen der Natur ein weg mehr Wasser zukommen lassen. Der nächste Plan ist sich dann dem sportlichen und gesunderhaltenden Teil zu widmen.
Ob es bis dahin noch einen kleine Stärkung in Form eines Frühstücks gibt, wird isch zeigen müssen. Aktuell verspüre ich keine Notwendigkeit.

Am frühen Nachmittag: und so ist der Sonntag formal abgeschlossen. Der Grünstreifen und der Burggarten als Ganzes haben je eine ordentliche Portion Wasser bekommen. Man sieht den Pflanzen die Dankbarkeit förmlich an.
Der körperlich aktive Teil hatte, nun sagen wir mal so, auch seine Würze.

Mit der am Horizont aufsteigenden Sonne fielen auch ab dem ersten Trainingsdurchgang die Sonnenstrahlen in den Garten.

Zunächst wurde auf ein Sommer T-Shirt gewechselt, um im nächsten Schritt das Sonnensegel auf zu spannen.

Aber nach dem zweiten Durchlauf wechselte ich doch zur Hecke hin auf die Rasenfläche und das Sonnensegel wurde wieder abgebaut.

Mit diesem Hick-Hack kam ich dann aber etwas aus dem Tritt, brauchte also für die noch verbleibenden drei Durchläufe eine gute Portion Motivation. Aber wie das eben so ist, ich hab‘ s wieder hinbekommen.

Zwischendurch wurde der platte Schlauch heile gemacht, wobei ich dann bemerkte, daß die die große Dose der Vulkanisierung vom Flickzeug zäh wie Leder war.

Damit war dann nix mehr anzufangen und ich mußte die Vulkanisierung aus dem Notfall-Set am CAADX heraus holen.
Die reicht auch noch, zum Glück braucht man davon ja nie viel, aber auch dort war der Inhalt der kleinen 5g Tube überschaubar. Also wurde mal eine Box mit 10stk. a 5g  TipTop Vulkanisierung bestellt.

Die große Dose hatte ich ja seinerzeit mal bestellt, weil ich ja eine deutlich größeren Bedarf hatte.
Da dachte ich dann, so eine große Dose (samt Pinsel) sei eine gute Idee.

Da aber seit dem ich Pannenschutzband benutze der Bedarf enorm gesunken ist, war das auch mit der Vulkanisierung eher mau. Immer wenn ich diese dann doch mal wieder brauchte dachte ich:“das Zeug wird immer dickflüssiger.“ Tja, und heute war da eben nur noch eine dicke Pampe drin.
Ich nehme mal an, mit der Zeit haben sich die Lösungsstoffe verflüchtigt.

Jedenfalls war dann nach dem Duschen erstmal Kaffezeit angesagt. Hier beschloss ich es heute mal wieder mit einem leckeren Mokka gut sein zu lassen.

Dazu gab es wunderbar weichen Nuggat. Wunderbar weich bedeutet aber leider auch, daß sich das nicht ganz so gut portionieren, sprich schneiden ließ, weil es wie Pampe, oder eben aus getrocknete Vulkanisierung am Messer klebte. Dafür schmeckte es aber bestens!

Der Rest vom Tag wurde mit ein wenig basteln (Beitrag dazu später) verbracht, sowie warten auf den Besuch.

Der Kollege aus’m Claim wollte mit seinem Auto vorbei kommen und sein von mir eingesammeltes Rad abholen.

Natürlich wurde bei einem netten Getränk noch ein wenig geplauscht. Leider wird es aber noch eine unbestimmt längere Zeit dauern bis er wieder auf eine Radtour raus darf. Blöde Sache.
Aber sonst geht’s ihm wohl ganz gut.

Und jetzt hänge ich hier wieder rum und tippe sinnlose Worte.

Zwiegespräch mit einer Taube am frühen Abend

Und wie ich dann so in der Cocoon vor mich hin döse, vernahm ich dann ein Geräusch. Eine Taube hatte eine etwas unbeholfenen Landeversuch auf einem Gartenstuhl gemacht. Ihr Blick verliert schon das eigentliche Ziel. Der Brunnen als Wasserquelle sollte es wohl sein. Mich sah sie zwar, aber da durch das ich sehr ruhig blieb und abwartete was nun wie posieren würde, unternahm sie den finalen Landeanflug auf der Wiese vor dem Brunnen. Von dort aus hüpfte sie zum Brunnen und nippte erst im vorderen Bereich…

…um sich dann hinten rum wohl für längere Zeit den Hals voll laufen zu lassen. Denn dort verblieb sie ein paar Minuten und dachte schon, sie würde gleich mit fallen weil sie ertrunken war.
Das war natürlich nicht mein Ernst, aber sie trank dort eine gute Weile.

Na gut dachte ich, dann kam sie aber auch schon wieder hervor. Sichtlich den Durst gelöscht saß sie noch vorne eine Weile. Dumm nur, wenn der Burgherr mal für kleine Burgherren muß. Ich hielt so gut es ging eine Weile still, macht mich dann aber langsam bemerkbar.
Aber selbst als ich schon auf der Kante saß, schaute sie mir nich zu.

Erst als ich mich final aufraffte flog sie auf das Dach der Fitness-Garage und dann von dort fort. Ja und das war dann noch ein high-light des Tages. Die kleinen Vögelchen sehe ich ja öfters hier im Burggarten. Insbesondere im Frühling und Herbst, wenn sie an ihre Futterstelle können. Tauben sind da wohl insgesamt scheuer.

Und so verging dann auch der Sonntag und man konnte gut erholt in die Woche starten. Euch einen netten und nicht all zu heißen Tag und bleibt gut gesund!  😉