Archive for the ‘Cyborg-R’ Category

Cyborg-R Resume 10,5.Wo.

September 20, 2020

Bikealltag/ Rumgelaber/ Cyborg-R/ Sport & Alltag: es ist soweit, nach 10,5 Wochen ist die Deadline erreicht, beginnend mit dem OP-Tag. Im direkten Vergleich zur ersten linken Hüfte-OP liege ich was die Genesungszeit angeht in etwa gleich auf. Was mich um ehrlich zu sein ein wenig wundert. Denn auf der rechten Seite hatte ich ja sehr lange mit einer guten Schwellung im Bein zu tun. Das ist aber Gesichte.

Und so wird es heute zum Abschluss auch nicht (was natürlich gelogen ist *grins*) viel Text hier geben. Die für mich passenden Stichworte habe ich in der entsprechenden #Alter Chronologie bereits gestern getippt.

Ebenso die Worte zur gestrigen schönes Land Radtour, die als solche ja auch ein noch fehlender Baustein im Genesungsprozess war. Denn in diesem Jahr bin ich zwar mit allen anderen Bausteinen, also der diesmal stationären Reha, dem T-Rena Gerätetraining, den physiotherapeutischen Anwendungen und auch den Gehrunden gut durch gekommen, was sich am Ende auch als gut erwiesen hatte, nur das Radfahren kam etwas zu kurz.

So im Nachhinein muß ich aber auch sagen, daß hat natürlich seinen Grund. Beim letzten Mal war ich gut zwei Wochen hier alleine vor Ort, die Family hatte in den USA meine älteste Tochter besucht und so hatte ich irgendwie mehr Spielraum. Was will man auch alleine zu Hauser rumhocken?
Der andere positive Grund im letzten Jahr war, ich war dank der nicht vorhandenen Schwellung deutlich fixer auf den Beinen. Aber lange Rede kurzer Sinn…

Ich kann wieder gut Laufen, sitzen und Radfahren. Der Rücken spielt bis jetzt auch passabel mit und die restlichen Kleinigkeiten werden sich noch verlaufen.
Natürlich nicht von alleine, sondern durch Disziplin bei den eigenen körperlichen Übungen (dafür hab ich mir noch eine große Faszienrolle mit Noppen bestellen aber auch noch einen Faszienball) und dann durch die golden Hände der Physiotherapie.

Langeweile sollte also kaum aufkommen, ich muß nur aufpassen, daß ich mir auch ein paar gute Erholungsphasen gönne. Aber das sollte dank der Hängematt und dem Outdoor Equipment machbar sein.

Kernthema wird die nächste und somit auch erste Arbeitswoche sein. Der Meister des Jobs hat zwar nur mehr oder weniger kurze Jobtouren zur Auswahl, aber darüber mach ich mir keinen Kopf.
Gespannt bin ich auf den nächsten Freitagnachmittag. Um genauer zu sein, auf den Zeitpunkt wenn ich vor Rad steige. Denn dann werde ich, wenn alles gut gelaufen ist, 200 Kilometer in der Woche auf dem Rad abgestrampelt haben. Aber wie das eben so ist, ich denke das hört sich nur so dramatisch an, denn ich fahre ja keine 200 Kilometer am Stück! Es sind ja nur 40 Kilometer am Tag und die auch noch je zu einer Hälfte morgens und dann eben nachmittags zurück. Und das denke ich, sollte mit Anstand machbar sein.

Ein wenig Augenmerk nach auf die Kauleiste, einer Nebenbaustelle der letzten Tage, und der Rest ergibt sich.

 

 

 

Aber jetzt ist genug rumgelabert, ich wünsche der Leserschaft einen netten und erholsamen Sonntag und bleibt fit & gesund!

38.433km/19.09.2020

September 19, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder/ Cyborg-R: es ist mal wieder Zeit ein paar Zeilen zu tippen, mal sehen was so zusammen kommt. Ich starte mal locker-flockig los und zwar mit dem letzten…

Dienstag: auch wenn dieser Tag schon eine ganze Weile her ist, er wurde eher geruhsam angegangen. Der vorherige Montag war ja bewegungstechnisch intensiver und so hatte ich eigentlich eine Radtour im Kopf. Doch als man dann so am Frühstückstisch saß meldete sich Physio & Ergofit. Um nach elf wäre noch ein Spontantermin für eine physiotherpeutische Anwendung frei.

Da für die laufende Woche nur ein fester Termin vorgesehen war (ist im Moment sehr viel los) kam mir das gelegen. Und so tarperte ich zu Fuß dorthin, nahm den Termin wahr und machte mich wieder auf den Rückweg.

Zu Haus angekommen frohlockte die holde Burgdame, daß sie frei bekommen habe. Damit rückte das Thema Radtour wieder vor, wenn auch in einem anderen Umfang. Es ging im sehr entspannten Tempo etwas nord-westlich ins nächste Dorf. Die praktische Besorgungsfahrt wurde also mit dem Rad erledigt und zwei Portionen Eis und für den Herren noch ein gestandener Espresso fielen dabei noch ab.

Leider störte mich, daß sowohl die Temperatur als auch die Luftfeuchtigkeit arg gestiegen waren. Wie sag ich immer so schön? Alles über 25c°+ brauche ich nicht.

Während man fährt lässt es sich ja gut aushalten, aber in den wenigen Pausen empfand ich die Situation im Schatten deutlich angenehmer, als in der Sonne. Am besten hat es mir an der Saline gefallen. Nette Lage, Schatten, das Wasser plätschert runter und so war es dort extrem angenehm.

Die Fahrt zur Eisdiele war ab da nicht mehr lang und nach dieser Eispause ging es auf leicht variierten Weg wieder zurück. Auf der Burg wieder angekommen hab ich mir mal wieder einen großen Becher Wasser in den Hals laufen lassen und bin dann duschen.
Im schattigen Garten wartete die Cocoon, welche dann auch eingenommen wurde.

Leider zeigte sich dann aber das nicht nur die Wetterlage mir etwas auf‘ s Gemüt schlug, sondern die Kauleiste wieder an deutlicher Präsenz gewann.

Nach einiger Zeit der Überlegung managte ich ein Fahrzeug um so dann doch den Doc für’s Kauwerk am Folgetag auf zu suchen. Schnauze voll, man entschuldige diese Ausdrucksweise, im wöchentlichen Sinne. Kann ja nicht sein was da los ist. Mal mehr, mal weniger. Aber auch mit Hinblick auf’s kommende Wochenende, vor allem aber mit der ersten Arbeitswoche, sollte das abgeklärt sein.

Ja, ja, kann man jetzt sagen, wäre ich schon dieses Jahr zur Routineuntersuchung gegangen. Na klar, das war auch mein Plan. Aber mit dem dann sehr dynamisch Krankheitsverlauf, alleine fünf Wochen am Sommerende mit dem Rücken außer Gefecht, verstrich dann letztendlich auch das Zeitfenster bis zur Hüft-OP in Windeseile.

Mein Plan war jetzt, den Job starten lassen und dann entspannt einen komplett-Termin machen. Also die jährliche Untersuchung und Zahnreinigung.

Aber es kam halt alles anders.

Zum Glück beruhigte sich die Lage bis zum Zubettgehen und die Nacht war erholsam. Sogar am frühen Morgen war die Lage eher unauffällig. Aber ich hab mir gesagt, der Chef schaut da jetzt drauf und dann sehen wir weiter.
Den Rest dieser Geschichte hatte ich ja schon lang und mehr oder breit ausgeführt, Lassen wir das also so und hoffen das es auch weiterhin dazu keinerlei Meldungen bedarf. Die gute, in wahrsten Sinne wirklich gute Radfahrgeschichte geht mit dem heutigen Tag weiter.

Samstag:…

…ja nix los auf´e Bude, alles was man so machen könnte, also an Pflichtprogramm wurde gemacht, es wurde mal Zeit sich auf eine kleinere aber vor allem entspanntere Radausfahrt zu stürzen.

Aber gleich vorab, war allerbestens und deutlich mehr als ich erwartet hätte. Es sind unglaubliche knapp 52 Kilometer zusammen gekommen und auch die Fahrtzeit von ebenfalls knapp 2:24h in beschwerdefrei können sich sehen lassen. Vor allem wenn man beachtet, daß die letzte echte Radausfahrt wie lange her ist?

Innerlich hatte ich im Kopf mich nach Drensteinfurt rüber zu machen, dabei ruhig wider über den Kurricker Berg, wenn auch nicht die heftige Rampe. Die recht östlich verlaufende Anfahrt hatte ich noch grob als Plan vorhanden, also bin ich dem einfach intuitiv gefolgt.

bildschirmfoto-2020-09-19-um-16.18.06_ergebnisDas passte dann auch gut vom Streckenverlauf und ich kam auch gut vom Fleck. Natürlich hatte ich noch eine Plan B. Sollte ich merken das es konditionell nicht passen würde, könnte ich vor oder in Drensteinfurt angekommen, ab dort einfach wider retour fahren.

(weiteres Bildmaterial im Tagestouren-Album)

Das brauchte es aber nicht. Ich nehme aber mal einfach an, wenn ich so für mich dahin gleite, dann finde ich mein Tempo, also jenes das gut geht und dann passt das eben.

Drensteinfurt wurde also in bester Qualität erreicht, ich ließ mich zum nächsten Punkt in meinem Navihirn rollen. Das sollte eine kleine Brücke sein, in dessen Nähe ich pausieren könnte. Fahre ich also so des Weges sehe ich am rechten Bildrand eine nette Bank mit Südblick in der Sonne. „Herz was willst Du mehr“, dachte ich und fuhr direkt dort hin. Einen kurze Pause könnte man sich dort gönnen.

q4_ergebnis

Irgendwie hab ich dann aber den Moment verpasst mein Navihirn frisch zu füttern. Ich wähnte mich an jener kleinen Brücke zum pausieren und meinte so zu wissen, wie ich zum eigentlichen Pausenpunkt kommen würde. Jener ist eine gut bekannte Hütte. Ich täuschte mich, denn nach der Pause sah der Weg so anders aus, als bei der Erstbefahrung. Dennoch, der innerliche Kompass leitet mich und entdeckte eine neue Wegstrecke.

An dessen Endpunkt bemerkte ich aber einen Rennradler der in Richtung Süd abbog. Ich kramte mein Motorola Handy raus und warf einen konzentrierten Blick auf die digitale Karte. Soviel war klar, ich bin zwar meiner Nase gefolgt, aber es war definitiv nicht der Weg, den ich fahren wollte. Ich entschloss mich aber trotzdem zur Pausenhütte ab zu biegen, Extraschleife hin oder her. Und so erreichte ich jene Pausenhütte am westlichen Zugang zu Drensteinfurt. Ich richtete mich etwas ein, schnitt mir drei Scheiben Brot runter und verzehrte jenes mit einer Dose Makrele. Man ließ die Zeit verstreichen.

Als ich dann dort so saß, dachte ich wider an den Rennradfahrer und bemerkte nach einem abermaligen Blick in das digitale Kartenmaterial, das es in Richtung Süden auch gut an Herbern, meinem finalen Wendepunkt vorbei gehen würde. Also auf recht direktem Weg zur Burg. Ebenfalls bemerkte ich, daß sich dort das Schlossgut Itlingen auf der Karte ausgewiesen war.

Dran vorbei gefahren bin ich schon mal, hatte es aber seinerzeit nicht wirklich gesehen. Aber jetzt fiel mir ein, hatte der Kumpel aus´m Claim jenes Schloss nicht erst neulich erwähnt?

Ich befand das für eine gute Idee, diese Route mal zu testen. Leider gab´s auf dem Hinweg noch ein altes Hinweisschild, das mich dann auch scharf links einbiegen ließ. Dieses Schild war echt stark verwittert, versprach mir aber eine bessere Fahrstrecke, als auf der gut befahrenen Landstraße.

Die Erkenntnis des Tages war aber leider ist jenes Schild so verwittert, weil bei weitem nicht mehr aktuell. Sprich, man landet zunächst auf einem Bauernhof den man noch durchfahren kann, folgt dann aber schon einem Feldweg und landet dann vor einem verrammelten Gatter – Sackgasse. Also wieder zurück und doch über die Landstraße.

Naja, da ich dann doch zum Schloss wollte, bin ich dann doch über die Landstraße dorthin. In der Zufahrt zum Schloss bin ich nicht ganz schlau aus der Beschilderung geworden. Eigentlich Privatgelände, aber man dürfe einen Weg F-hasse-nich-gesehen nutzen, dabei aber nicht auf den Hof und die Stallungen. Ich bin dann doch rein und kam so in die gute Sichtweite zum Schloss. Nettes Ding. 

Dann bin ich den gleichen Weg wieder raus und wie es der Teufel so will, gegenüber war ein Weg. Na gut Weg, wohl eher eine vermeintliche Waldroute, oder sowas in der Art. Also wieder das Mobilnavi gewählt und bei der Satelliten Kartenansicht wurde ein Weg sichtbar. Natürlich mußte ich dann da her.

Und wie das dann eben so ist, natürlich war das ein Zuweg zu einem kleinen Wäldchen und dann auf einen Acker. Am Rande dieses Feldes führte dann aber eine gut sichtbare Spur, die dann dem Feldrand entlang in Richtung Süden folgte. An dessen Ende landet man auf einem Bauerhof, wo aber nach wenigen Metern wieder eine offizielle Straße beginnt.

Naja und ab da war dann heimrollen angesagt. Ja so war das…

07:29Uhr/ 18.09.2020

September 18, 2020

Bikealltag/ Morgengruß/ Rumgelaber/ Cyborg-R/ Outdoor/ Biketouren Bilder: der letzte Tag der Cyborg-R Aktion hat begonnen. Cybrog-R weil ich ja nun auch recht eine frische Hüfte bekommen habe, wofür halt das R steht. Wollt ich nur mal so sagen, also falls das bisher der eine oder andere nicht geblickt hat. Egal…

Der Morgen ist noch fast jung, doch im Verhältnis zu nächster Woche werd ich um die Zeit schon eine Stunde mit dem CAADX zum Job gefahren sein, hoffentlich mit Anstand angekommen und umgezogen. So jedenfalls der Plan. Das ich dafür noch ein wenig Radfahren sollte, hab ich je bereits erwähnt. Das das so nicht ganz geklappt hat noch nicht. Zumindest nicht direkt.

Denn mit der Nummer des Zahnziehens war am Mittwoch erstmal eher Ruhetag und gestern war der Vormittag mit einer familiären Bastelaktion versehen, worauf noch als Dank eine Einladung zum Mittagstisch bei einem China-Man folgte. War eine nette Herrenrunde, hat mir sehr gefallen.

Ja und sonst so, wie war die Nacht bei mir? Ich muß sagen *wieder klopf auf Holz* toi, toi, toi beschwerdefrei, also nix zu melden aus der Kauleiste. Wenn das mal so bleibt, dann wollen wir uns mal nicht beschweren. Ein wenig Verzicht auf ja sowieso unnötigen Süßkram und zahntechnische eher kritische Lebensmittel bekommen wir schon hin. Die Frage der Nahrungsmittelaufnahme ist auch handelbar.

Gut der gestrige Tag hielt also zunächst ein gewisses Pflichtprogramm parat, dann aber kam die Kür. Auch wenn ich eigentlich aufs Radeln klettern wollte-sollte, irgendwie fehlte mir ein Ziel, eine Idee oder im ganzen eine Strecke. Und da ich nicht einfach was runterreißen wollte…
…kam die Idee zu einer Cocoon Fußtour. Ich habe mir also meine Cocoon Hängematte in den Rucksack gepackt, eine ordentliche Portion Trinkwasser mit dabei und bin dann ma´ los. Als Strecke hatte ich einen Trampelpfad am Dattel-Hamm-Kanal in Kopp mitsamt als Ziel- Dreh- u. Angelpunkt eine Stelle wo ich schon mal was mit der Hängematte gezaubert hatte.

Zu Fuß sollte der Hinweg irgendwas mit grob 4-6km sein, aber ich bin da ganz ehrlich, wirklich vorher nachgeschaut hab ich nicht. Brauchte ich auch nicht, hat mich auch interessiert. Leider hab ich dann nach der Pause das mit dem Restart des Garmin Forerunner 310XT irgendwie nicht wirklich hinbekommen. Ja ich weiß, man(n) sollte die Brille aufsetzten, sodaß die Wegaufzeichnung im Trainingsportal entsprechend ausschaut. Aber auch das war mir dann letztendlich schnuppe. Den Bericht zu dieser Cocoon Fußtour mitsamt noch weiteren Bildern hab ich zwar vorbereitet, er wird aber erst später fertig. Mal zwei Bilder von dem Ausflug.

Kommen wir zum heutigen letzten Tag. Bis auf die noch etwas im Raum schwebende Zahngeschichte liegt heute T-Rena Gerätetraining an und um high-non ich eine physiotherapeutische Anwendungen. Im Idealfall werde ich anschließend noch mein persönliches Fitnessprogramm absolvieren und dann mal schauen.

Ja und mit dieser ersten Tagesaussicht wünsche ich dann mal eine netten Tag und bleibt gesund!

14,3km – undenkbar…

September 9, 2020

…so eine Distanz für mich zu Fuß zurück zu legen.

Bikealltag/ Rumgelaber/ Cyborg-R/ Sport & Alltag: und das ist jetzt knapp nur acht Wochen her.

Worum geht es? Am heutigen Mittwoch hatte ich mal wieder mein T-Rena Training. Natürlich bin ich wieder zu Fuß hingelaufen. Und weil ich gut Zeit hatte, führte mich der Hinweg durch den nahen Heimatwald, dann noch ein kleiner Harken bis ich punktgenau im Dorfzentrum ankam.

Die 4km legte ich unbeschwert in knapp unter einer Stunde zurück. Angekommen wechselte ich das Schuhwerk und begab mich dann an das T-Rena Gerätetraining. Das klappte auch wieder ein Stückchen besser als beim letzten mal, eine klare Verbesserung ist zu sehen.

Da für mich dieses Training ungefähr eine Stunde in dauert, hatte ich mir für den Zeitraum danach eine gute Gehrunde vorgestellt. Erstes Ziel sollte das Haldenzeichen auf der Halde Radbod sein. Am Vortag hatte ich hierzu mal meine alten Laufstrecken eingeschaut, je nachdem wie ich was kombinieren würde, stünden 10 Kilometer plus X auf dem Tageskonto. Machbar und dem Zweck dienlich. Natürlich mit entsprechenden Pausen nach Bedarf.

Also lief ich mal los. Der Weg führte mich zunächst durch eine kleine Parkanlage, längsseits des örtlichen Dorf-Friedhof, übrigens ein kleiner netter und auch nicht ungepflegter Park. Doch dann…
…war da dieser Weg. Wo er enden würde war mir klar, kannte ich schon, also folgte ich ihm mal. An dessen Ende würde quasi kein Weg mehr daran vorbei führen, die Haldenzeichen auf Halde Kissinger Höhe und eventuell noch auf der Halde Humbert zu machen.

„Na dann mal los“, dachte ich und begab mich mit einer kleinen Schleife im Weg dann aber recht direkt in den Anstieg.

Jenen kenn ich von der einen oder anderen Radausfahrt, vorzugsweise etwas mehr geländelastig aber vor allem von oben runter. Grobstollenreifen halt.
Der Vorteil, man landet über ein paar zum teil schmale Trampelpfade über die einzelnen Stufen der umlaufenden Haldenwege auf einem der drei Plateaus.

Oben angekommen wurde die Aussicht aufgesaugt und die Wasserflasche gut angenippt. Warm war es. Schon hier war mir klar, wie gut der Genesungsprozess bis hier hin gelaufen ist. Erstmal zu Fuß bis hierhin gekommen, das Training vorher und dann noch bis hier hoch.

Nicht schlecht, Herr Specht.

Naja und weil ich gerade hier oben war, bin ich dann zunächst noch auf den kleinen mittleren Gipfel gezogen, um danach das Finale am ersten Haldenzeichen für den heutigen Tag zu erklimmen. Auch hier wieder die neue Wahrheit, zu Fuß und dann noch über die Schotterrampen bis zum Haldenzeichen hoch. Wahnsinn.

(mehr Bildmaterial und auch kurzer Film befindet sich im Tagesalbum)

Das erste Haldenzeichen war belegt, also nutze ich die Zeit bis es frei war wieder Trinkwasser nach zu füllen. Vorzugsweise in den Kopf.
Nach der ersten Begehung ging es dann rüber zum nächsten Ziel.

Die Halde Humbert hatte ja auch noch ein Haldenzeichen und jene lag recht praktisch auf der Achse des Rückweges. Da ich noch keinerlei merklichen Beschwerden hatte dachte ich mir, kann man ja machen.

Der Weg dorthin zog sich aber etwas, weil man eigentlich keinen direkte Strecke gehen kann. Es geht mehr oder weniger zick-zack erst runter, dann rüber und dann wieder in Schlangenlinie hoch. Dummer Weise kenn ich die Halde Humbert noch nicht ganz so gut, mußte mir dann den Weg nach oben erstmal etwas suchen.

Klar, nach oben führen ein paar Wege, ich wollte zu diesem Zeitpunkt aber nicht weitere unnötige Schleifen ziehen. Der Uhrzeiger war schon gut fortgeschritten und letztlich lagen ja auch noch gute fünf Kilometer Nachhauseweg mit wohl einer Stunde Gehzeit vor mir.

Auch war mir aufgefallen, daß in der weiten Ferne ein vermeintlich dunkles Regenwolkenband sich am Horizont aufgetan hatte. Regen? Dazu fehlte mir jetzt etwas die Motivation.
Ich erinnerte mich dann aber daran, daß auf der Nord-nord-west Seite die steile Asphaltrampe war. Jene beginnt quasi am Hadlensockel und führt in einem Zug durch bis zum Haldenplateau. Über eine erste Rampe und eine Rundweg bin ich dann auf diese Betonrampe gestoßen und dort dann hoch.

Auch das ging wieder bestens, nur trinken mußte ich oben. Nachdem ich im Windschatten des Haldenzeichen einen halben Liter Wasser weggekippt hatte, sattelte ich wieder den Rucksack auf und warschelte das Haldenzeichen hoch.

Aber es wurde kein langer Aufenthalt. Auf dieser kleinen Halde wächst oben kein Grashalm, der Westwind gibt den Rest. Gemütlich ist anders. Gut, jetzt im Spätsommer geht’s, aber im feuchten Herbst oder im Winter mit dem Bike fiebernd hier hoch und dann lange Pause machen? Vergiss es!

Bei mit war jetzt aber mehr die Uhrzeit, also zog ich wieder los. Im Kopf hatte ich zwar nicht die Betonrampe runter zu gehen, hab‘ s dann aber doch gemacht. War und ist halt der kürzeste und somit der einzige direkte Weg.

Ab da gab’s auch für den restlichen Heimweg keinerlei Extras mehr. War auch mehr als nicht nötig, denn die Garmin Forerunner 310XT am Arm meldete immer wieder den nächsten volle gemachten Kilometer. An der Stelle sei noch gesagt, das 310XT Teil begeistert mich.

Doch wie ich wieder so auf dem Weg in den Heimatwald war merkte ich schon, so eine Sitzpause nebst einem gepflegten Schluck aus der Trinkflasche sei eine gute Idee. Also habe ich mich gegenüber dem Spielplatz auf eine Bank positioniert und das dann auch so gemacht.
Letztendlich war ich bis dahin gute acht Kilometer am Stück unterwegs, lässt man mal die eher kurzen Trink- u. Aussichtspausen außen vor.

Aber ich schätze mal das diese Pause auch nur irgendwas um die zehn Minuten hatte. Beim Loslaufen merkte ich dann aber schon, daß die Füße bis hierhin ein klein wenig mehr getan hatten als sonst. Egal, die heimatliche Burg frohlockte, die Dusche, frische Kleidung und ein solides Mittagmahl. Espresso con Leche und Hängematte hinterher sowieso. Und so kam es dann auch und zwar recht fix.

Und so liege ich jetzt entspannt in der Hängematte und tippe diesen Beitrag. Aber es gibt auch ein paar Zeilen zu gestern. Ein kleiner Zeitsprung zurück.

Dienstag: ja auch der gestrige Tag hatte was. Er begann damit, daß ich in der Früh einen Physiotherapie Termin hatte. Schon am Montag hatte zwecks dafür am CAADX die Topeak Lenkerrolle montiert, worin sich das obligatorische Badehandtuch und das fette 2,5kg Kryptonite Schloss verstaut wurde.

So gewappnet könnte ich nach dem Pflichttermin in gut, eine weitere Radrunde angehen. Ziel aber diesmal wirklich der Lieblingsaussichtsturm. Gesagt, getan, nach den effizienten Handgreiflichkeiten schwang ich mich in den Sattel und ließ die Pedale kreisen.

Durch den Lippepark ging es recht direkt zum Channel und an jenem dann gen Westen. Am Kanal bot sich aber der Westwind an mir die Fahrt ein wenig zu versalzen. Naja, Gegenwind in Kombination mit eher mäßiger Leistungsfähigkeit im rechten Bein war jetzt nicht so mein Plan.

Aber was soll’s? Man kennt das ja, Zeitdruck war nicht vorhanden, also einfach rollen lassen so wie geht’s. Aber BAB Brücke der A1 bin ich dann aber lieber via der Lippeauen gefahren. Dort ist das irgendwie reizvoller, vor allem aber nicht ganz so windig.

Am Kreuzungspunkt des nächsten Dorfes bin ich dann auch mehr auf seitlich führenden Radroute, wieder am Fuße einer Halde entlang gefahren. Und so kam ich dann am Ziel an.

Das Wetter spielte bis hierhin so gut mit, daß es zwar warm war, aber so richtiges Fotowetter war dann doch nicht. Somit nur die üblichen Beweisfotos – I was da! *lach*

Nach einer kurzen Pause und dem üblichen Gang hoch auf den Turm…

…wo ich leider feststelle mußte, das ein paar Halbstarke ihre überschüssige Kraft an der einen oder anderen Holzverkleidung ausgelassen hatten…

…ging es wieder auf die Rückreise. Reise im wöchentlichen Sinne, denn mit dem Wind im Rücken zeigte der Tacho am Kanal des öfteren Werte von deutlich ü. 25km/h. Warum nicht immer so?

An jenem Tag standen dann auch gute 29km auf dem Habenkonto und die Gewissheit, das auch das gut geht.

Natürlich werde ich bis zum Arbeitsantritt noch die eine oder andere Radausfahrt machen. Dies zum einen um die muskuläre Wiederherstellung positive zu beeinflussen, aber auch, um nicht im Rahmen der ersten Jobfahrten aus‘ m Sattel zu fallen. Immerhin stehen dann ja gut 20 Kilometer am Stück, 40 Kilometer am Tag und unter dem Strich 200 Kilometer am Ende der Woche an. Da sollte man sich im gewissen Umfang vorbereiten.

Aber ich freue mich schon!

WordPress Probleme: scheinbar hat man nun auch das Dashboard für die Nutzung von Mobiltelefonen aufgehübscht.

Nach dem man ja das „normale“ Dashboard einer Verbesserung *rümpf die Nase* unterzogen hatte, war ein Tippen in der Mobilversion nur sehr schwer möglich. Was vor allem nicht ging war, daß man an seine bereits als Entwurf existierenden Beiträge heran kam. Zumindest nicht in der Form, daß ich es intuitive aber auch mit einem machbaren Suchansatz schaffte.

Heute bin ich aber angenehm überrascht. Vorsichtshalber hab ich aber mein Tausendkilometer Dashboard in den Favoriten gespeichert. Man(n) kennt sich ja.

Was aber leider immer noch harkt ist, das die Seite zum laden der Kommentare ewig kreist. Da bin ich in der Mobilversion schon einige Zeit nicht mehr drauf gekommen.

38.229km/ 06.09.2020/ first flush

September 6, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: och nee du, watt war datt warm!

Also, Radfahren ich echt geht auch, aber die ersten Meter hier vor der Burg waren schon der Hammer. Das Aufsteigen war komplett unproblematisch, dann bin ich mal los gerollt. Das Sitzen auf dem CAADX ist ja nun ganz was anders, als die mehr sitz-liegende Position der in der letzten Zeit von mir bevorzugten Liegeräder. Da bin ich wohl die ersten Meter gut rumgeeiert, hatte es dann aber recht fix.

Angedacht war zwar eine Runde zum Lieblingsaussichtsturm, halt so wie letztes Jahr bei der New-hip restart-tour mit der linken Hüfte, da ich aber die älteste Prinzessin motiviert hatte mit zu kommen, wurde eine kürzere Strecke gewählt.
Der andere Punkt war, wegen der Essenzeit hätte wir auch nicht länger fahren können. Also wurde eine andere bekannte Runde aus dem Hut gezaubert, was auch gut passte.

Ich persönlich fand das zwar recht kurz, sollte aber auch erstmal reichen. Groß auspowern wollte ich ja eh noch nicht, einfach erstmal gucken wie das so klappt.

Klappen tut das Auf- u. Absteigen ohne irgendwelche Probleme, beim Fahren selbst merkt man auch keine großen Unterschied. Den kleinen Unterschied merkt man erst, wenn man mal etwas beschleunigen will. Da macht sich dann die Schwäche im rechten Bein deutlich bemerkbar. Das wird sich aber mit der Zeit legen, sollen ja noch ein paar Radrunden folgen. Damit erstmal ein paar Bilder.

Die Fahrgeräte hatte ich vorzeitig aus der Fitness-Garage geholt und nach der Luft geschaut. Technisch ist ja weder am CAADX noch am Volotec was passiert, beim Rausholen mal die Bremse zur Kurzkontrolle gezogen und gut war.

Blöderweise hatte ich meine Wasserfalsche aber wegen der langen Standzeit entleert. Als ich dann so zwischen durch mal einen kleinen Schluck trinken wollte, wurden die Augen groß. War das kein Problem, meine Tochter hat mich dann mal an ihrer Flasche nuckeln lassen.

Warm war das aber trotzdem. Ist auch eine blöde Sache wenn man so lange nicht mehr mit em Rad unterwegs war. Ich hatte eine lange Radhose angezogen, ein Langarmshirt, die Windstopperweste und die dünne Helmmütze, sowie ein Buff-Tuch für den Hals. Zum Glück hatte ich aber die Kopf-u. Halsbedeckung schon vor der Fahrt wider abgelegt.

Nach einer unterhaltsamen Runde sind wir dann wider hier auf der Burg eingetroffen. Jetzt überlege ich schon wie ich sinnvoll das Radfahren in den nächsten zwei Wochen integrieren kann? Ideal wäre ja es vor dem Training zu machen. Der nahe Heimatwald könnte mit ein paar Runden im Kreis durchfahre werden und dann ab zu Physio & Ergofit.
Blöderweise wäre ich aber so gut auf Temperatur, wenn auch nicht so wie beim Indoor-Biking, aber Wechselwäsche wäre schon angesagt. Die müßte aber auch mitgenommen werden. Packtaschen hätte ich zwar genug, müßte also nur eine Auswhal getroffen werden. Der andere eher wunde Punkt ist aber, das Fahrgerät bei Ankunft anketten. Klar hab ich zwar schon ein paar mal gemacht, fettes Schloss ist ja im Hause, aber so ganz wohl ist mir dabei nie.

Ein anderer Plan wäre, morgens zu Fuß alles zu erledigen inklusive Rehasport, dann aber am späten Nachmittag nochmal eine gute Runde drehen. Man wird sehen, egal, ich mach das mal intuitiv.

Rumgelaber/ Cycborg-R: gut ist aber auf jeden Fall das es klappt, der Rest ergibt sich. Damit kann man sich auch wider auf die Restaufgaben stürzen. Und das ist das jene kurze Anlaufphase nach dem Sitzen und Liegen verschwindet. Ich mutmaße aber auch da, ist nur noch eine Frage der Zeit und damit auch eine muskuläre Frage.
Es ist hat wie immer, je mehr gute Bewegung, des besser. Ruhepausen aber mit einbezogen.

Cyborg-R Resume 7.Wo.

September 4, 2020

Bikealltag/ Rumgelaber/ Cyborg-R/ Sport & Alltag: auch die letzte Woche hat ihren Lauf gemacht, es gab ein wenig mehr gemischtes Programm. Am…

Dienstag:  …hab ich die erste Gehrunde mit 11 Kilometer gemacht, der Garmin Forerunner 310XT traf auf dem Postweg ein und ich hatte meine erste Krafttrainingeinheit auf der Terrasse gemacht. Ging auch erstaunlich gut, besser als ich dachte. Ist aber natürlich ausbaufähig, habe ja ganz klein angefangen.

Mittwoch: …kam erstmalig das neue Spielzeug zum ausprobieren, der Garmin Forerunner 310XT zum Einsatz und die erste offizielle Teilnahme am T-Rena Programm.

Donnerstag: erstmalig macht sich eine deutliche Verbesserung nach dem Aufstehen bemerkbar. Ich komme zum teil ohne Gehhilfen ins Laufen.

Freitag: der Trend mit dem ins Laufen kommen setzt sich weiter durch, gelingt aber noch nicht immer. Gut Ding braucht Weil. Ansonsten ist dieser Freitag eins ehr erfüllter Tag. In der Frühe zum T-Rena gelaufen, nur leicht verlängert. Dann warm-up auf dem Indoor-Bike, T-Rena Programm eine Stunde lang, anschließend eine gute Runde (6,8km am Tag) zurück durch den Heimatwald. Bei leichtem Regen beste Stimmung.

Entdeckt hatte ich dabei einen etwas versteckten Standort/ what3words wo sich wohl ein paar Jugendliche nette Waldbuden gebaut hatten. Fand ich cool, vor allem aber auch, weil dort kein Dreck wegen gelassen wurde.

Das recht offenen Waldstück hat eine südliche Ausrichtung, ist zirka 3-4 Meter vom Wegrand entfernt und durch Gebüsch einigermaßen gut sichtgeschützt. Im diesem Bereich stehen eine gute Anzahl an Bäumen, Hängematte wäre also wohl gut möglich.

Noch eine Obst-Pause am Spielplatz, natürlich unter dem Sitzpilz gut geschützt.

Zu Hause angekommen liegt das neu Armband für den Forerunner auf dem Küchenstuhl.

Nachdem ich meine Sachen verräumt habe, gönn ich mir noch eine fast komplette Trainingseinheit alter Schule. Ich komme gut in Schwung, muß zwar das eine oder andere Umbauen und rumwurtscheln, ein Trainingplan zur Übersicht wird erstellt und natürlich kann ich auch noch nicht alle Übungen machen. Leider die meisten für die Beweglichkeit. Aber auch hier, gut Ding braucht Weil.

Hinterher weiß ich was ich getan habe. Sollte ich morgen (Samstag) keinen Muskelkater haben, weiß ich auch nicht wieso? Ich koche mir ein China-Instant-Nudeln auf meinem Canway und der Kleine ist auch gleich mit dabei.
Zur Stunde X hocke ich am Rand der Cocoon und lasse das Heißgetränk über meine Lippe fließen.

Das Wochenende kann kommen und für jenes wünsch ich der Leserschaft ein erholsames.

 

 

 

 

 

 

 

(Der mistige Bilderupload ohne Gruppierung nervt einfach nur.)

WordPress Probleme/ WP Bilder: jetzt hab ich durch Zufall herausgefunden, wie das mit dem Gruppieren von Bildern funktioniert. Der klassische Editor (oder so) muß aktiv sein. Und dort versteckt sich das Foto-Einfügesymbol (ich hab da mal einen Pfeil dran gemalt).

Kleiner ging’s wohl nicht.

Rumgelaber 03.09.2020

September 3, 2020

Bikealltag/ Rumgelaber/ Cyborg-R/ Sport & Alltag: die Textzeilen zur bis heute gelaufenen Woche. Mit dem…

Montag: …startete die Woche, ja klar. Jener Tag war eher unaufgeregt. Ich bin in der Frühe zum Rehasport gegangen, hatte mir aber noch eine Mütze Schlaf gegönnt. Soweit so gut, doch brachte das dann auch mit sich, daß ich später bei Physio & Ergofit aufschlug.
Dort suchte ich dann den Raum für das Cardiotraining auf, aktivierte den Ventilator und richtete mich wie gewohnt auf dem Indoor-Bike ein. Nach ein paar Umdrehungen an der Kurbel, es mögen so knapp  fünf Minuten gewesen sein, bekam ich Gesellschaft. Die gute Frau, wohl etwas jünger als ich, fiel vor allem erstmal dadurch auf, das sie nicht grüßte. Das ist mir aber jetzt mit diesen Zeilen aufgefallen.

Was mir aber sofort auffiel, sie hatte das auf kipp stehende Fenster geschlossen und den Ventilator auf die Seite gerückt. Ja hallo!? Gut das mit dem Ventilator konnte ich ja noch verstehen, stand jener doch genau in der Achse zu ihrem Gerät rübenpustend zu mir.
Aber das Fenster ohne nach zu fragen schließen? Ich kann mich erinnern, daß man wenigstens mal fragt. Auch wenn das dann mehr eine Proformafrage ist, getreu dem Motto, ich frage aber eigentlich will ich (also sie), daß das Fenster geschlossen bleibt. Unklar ist mir allerdings bis heute, warum sie dies geschlossen hat? Durchzug Gabis nicht, kalt war es auch nicht und in einem Ausdauerbereich Fenster schließen halte ich nie für gut. Warum ist schnell erklärt. Man kommt ja doch auf Temperatur gemeinhin auch als schwitzen bekannt und das soll nicht jeder Nase passen. Ihr passte dabei wohl frische Luft nicht.

Ich habe mir halt meinen Teil gedacht und da es ja noch erträglich war nach fünf Minuten für mich, hab ich mal nix gesagt. Anderseits hatte ich aber weder Bock Diskussionen zu führen oder ebenso stillschweigend mein Training zu unterbrechen, um das Fenster wider zu öffnen.

Wie es dann nach zwanzig Minuten gestunken haben wird in dem Raum, will ich lieber nicht wissen. Denn just an dem Punkt war ich langsam heiß gelaufen, der Schweiß Ron über mein Antlitz, die Brühe lief mir nur so runter.
Ich mutmaße sogar, daß selbst die aluhutragenden Maskenverweigerer freiwillig eine Maske aufgesetzt hätten. Womöglich eine Vollmaske. Muß gut gemüffelt haben.

Ich habe dann meine halbe Stunde voll gemacht und bin dann in den Geräteraum über gewechselt. Dort gab´s dann mein Programm und dann noch eine kleine verlängerte Runde nach Hause. Der erst vom tag war natürlich wider zäher, weil halt nix passiert, aber insgesamt fühlte ich mich körperlich wohl.

Dienstag: der zweite Tag der Woche zeichnete sich vor allem durch die erste ü. 10 Kilometer Gehrunde aus. Dabei sind insgesamt gute 11 Kilometer zusammen gekommen in 2:44h Gehzeit. Probleme? Iwo! Zwei kleine Pausen, einmal mit Obstnachschub ansonsten alles gut. Ein paar Bilder von der Runde…

Leider gab es wider so eine Stelle, auch bekannt als Treffpunkt für die Jugend, wo es eine klitzekleine Verunreinigung gab. Man muß aber auch fair bleiben, nicht selten sind auch Raben oder Möwen gerne bereit für ihr Mahl den Mülleimer leer zu picken. Da unter dem Müll auch eine Plastiktüte war hab ich jene als Handschuh genutzt und den Krempel ordnungsgemäß verräumt.

Mein Biomüll von der Obstpause konnte getrost vergammeln.

Bike Karten & Navigation: auch wenn die folgenden Zeile nicht fürs Bike gedacht sind und auch nix mit Kartenmaterial zu tun haben werden, der Punkt der Aufzeichnung von Zeit & Weg hatte sich dann auch auf dem Postweg gelöst. Der Garmin Forerunner 310XT ist eingetroffen.

Erste Aktivierung hatte geklappt, auch wenn die Satelitensuche etwas dauerte. Kann ich mit leben. Man freut sich auf die erste Testphase.

Sport & Alltag: und weil es irgendwie heute nicht ganz so schlecht lief hab ich mich mal dran gemacht und mich der körperlichen Ertüchtigung in traditionellen Stil genähert. Fix also eine dünne Matte unter dem aufgespannten Tarp ausgerollt und einen Durchlauf an Liegestütz, Sirups, Brücke und noch einer Rückenstreckerübung gemacht.
Erstaunlicher Weise hab ich tatsächlich noch zwei Durchgänge mit einer Halbenhunderter Menge an Liegestütz hinbekommen. Erst im letzten Durchgang mußte ich bei 40 Stück klein bei geben. Ist-Ups waren absolut kein Ding und Die Brücke hatte ich ja zwischendurch auch schon immer wider mal trainiert.

Jetzt bin ich ma gespannt wie sich das weiter entwickelt und ich überlege das mal nur so für mich zu dokumentieren. Nur wie? Auch egal.

Dienstag: angesichts der Tatsache das Herr Schreiberling des abends nicht wirklich in den Schlaf verfallen will und so noch eine gewisse Zeit auf dem heimischen Sofa verbringt, war heute just mit dem Weckerbimmeln um zwanzig vor sieben  aufstehen angesagt.

Mittwoch: wider ab zum T-Rena Sport und natürlich zu Fuß.

Donnerstag: in den fast frühen Stunden wider rüber in die Fitness-Bude, diesmal aber wider um die Kurbel kreiste zu lassen. Nachdem ich fast eine Liter Wasser hab durch den Körper laufen lassen, gab´s erstmal eine kurze Auszeit mit frischem T-Shirt. Der Rückweg zu Fuß leicht verlängert durch den Heimatwald. Leichter Regen setzte ein, machte aber nichts denn eine wunderbare Stimmung war das. Zu Hause angekommen erstmal duschen und dann draußen den Stammplatz einrichten für einen kleine Espresso con Leche. Stärkung halt.

Nach dem Mittagessen hab ich mich erstmal über das verschlimmbesserte neue Dashboard von WordPress geärgert, weshalb auch die Bilder hier nicht so drin sind, wie ich mir das dachte.

Doch dann ging halt raus in den Hängemattenplatz. Indoor Radfahren schlaucht einfach, wird Zeit das ich vernünftiger auf die Beine komme.  Und da sind wir auch gleich an dem Punkt den ich hier erwähnen will. Ich komme aus dem Sitzen besser in den Stand und kann immer besser losgehen.

Und so zog dann der Rest vom Tag mehr oder weniger in der Hängematte dahin. Morgen ist Endspurt…

Rumgelaber 29.08.2020

August 29, 2020

Bikealltag/ Rumgelaber/ Cyborg-R/ Sport & Alltag: die Woche ist rum, die kritische Zeit des Wochenende ist gekommen. Kritisch, weil am Wochenende eher weniger los ist. Gut viel los ist ja seit Wochen nicht bei mir, also mal was los machen.
Mein Plan war schon gestern geschmiedet und so bin ich heute nach dem Espresso-Frühstück nebst der Samstagszeitung ab zu Physio & Ergofit und hab mich dort locker-ambitioniert auf das Indoor-Bike geschwungen. Also was man so schwingen nennt. *grins*

Schon der Fußweg dorthin hatte eine gewisse Basisqualität, sollte also ein brauchbarer Tag werden. Wenn nicht in Gänze, so denn zumindest in dem Zeitraum wo ich aktiv sein würde.

Die gestern abgeholte T-RENA Verordnung aus dem Reha Bad konnte ich auch gleich abgeben. Weiteres wurde nach meiner Radfahrt besprochen. Ziel war mal zu schauen ob Distanz und/ oder Fahrzeit von meiner letzten virtuellen Fahrt ausbaufähig sein würden? Aber auch, wie sich das dann verhält? Gesagt getan, also mal los.
Die Kurbel kreiste, die Zeit ging rum. Bei ca. 25 Minuten hatte ich die 10km im Sack, der Rest würde folgen. Ab Minuten 30 hatte die Messung der Herzfrequenz via der Griffe ein eklatantes Problem. Ich schätze mal der Schweißfluss hat dem den Gar aus gemacht. Auch egal, ich hatte die Zeit und die Kilometer im Auge. Die 15 Kilometer wurden etwas fixer erreicht, als beim letzten mal. Und so konnte ich mit einem kleinen guten Schuss  an Motivation weiter machen. Muskulär fühlte sich das auch brauchbar an, nur warm war es. Da half auch der rotierende und fächerende Ventilator nicht wirklich viel. Die Trinkflasche wurde wider regelmäßig bemüht und einem Vakuum nahe gebracht.

Bei 52 Minuten hatte ich die 20 Kilometer im Sack, ab da wurde die Leistung in zwei Stufen für je eine Minuten runter gestellt um aus zu rollen. Dann wider absteigen, Luft holen, trinken, sowie das treue Stand-Fahrgerät einer umfangreichen Säuberung unterzogen.
In der Umkleide machte ich mich frisch und es fühlt sich gut an. Um genau zu gehen super. Jawohl und zwar so super, als ob ich nie eine Hüftoperation gehabt hätte. Ich bin völlig normal in die Umkleide gelaufen. Kein Zippen der Ziehen wo im rechten Bein, lief alles super. Ein positiver Effekt den ich zwar zu schätzen weiß, wüsste aber dennoch gerne, wie es dazu kommt?

Gut, nach dem Klären der restlichen Formalitäten, kramte ich draußen noch die Sachen im Rucksack zurecht und ging dann los. Natürlich hatte ich einen groben Plan woher bzw. wie weit. Wobei ich natürlich keine fixe Kilometerleistung im Kopf hatte, eher so eine Runde wo ich dachte, das müßte drin sitzen. Pausen natürlich nach Bedarf.
Wieder erstaunlich war, ich hatte an diesem Morgen außer dem Espresso-Frühstück nix gefuttert und bis zum Abmarsch weder Hunger noch sonst wie ein Verlangen irgendetwas zu essen. Da holt sich wohl mein Körper was aus dem Reserven die in den letzten Wochen sich angesammelt hatten. *lach*

Irgendwann kam ich am Spielplatz an, wo ich dann aber doch präventiv die mitgeführte Banane verzehrte. Was soll man auch den Ballast mit schlörren, kann ja eh nur matschig werden. Am Spielgerät machte ich übrigens wider Klimmzüge. Schlappe sieben waren drin. Gut eine mehr als gestern. Aber so ist das eben nach so einer langen Zeit Inaktivität.

Und wie man auf den Bildern sehen kann, das Wetter zog sich zwar etwas zu und auch windiger wurde es, aber das Lichtspiel…

…war schon schön. Ich genoss es recht unbeschwert durch die frische Luft zu gehen, die Geräusche aus dem nahen Wald zu vernehmen und sich einfach nur gut zu fühlen. Dennoch gab es eine weitere Pause, diesmal auch sitzend auf einer Bank. Hier wurde die Birne gegessen und auch nochmal der Wasservorrat geplündert. Vorsorglich hatte ich ja noch eine 1l Flasche an Wasser mitgenommen. Nicht der schlechteste Plan. Nach dieser Pause gab´s noch eine kleine Harken auf einem Trampelpfad.
Gegenüber des auch etwas zurückliegenden Asthütte, wohl von ein paar Jugendlichen errichtet, schlug ich mich in die Richtung zu einem Hängematten-Lagerplatz. Dort war noch alles so, wie ich es das eine mal verlassen hatte.

Doch halt, nicht ganz. Ein altes rostiges rundes Stahlrost von einem Grill lag dort rum und auch verdächtig viele kleine Äste um ein Gebüschstamm. Wer legt denn Brennholz auf den Boden? Da wird das doch nur feucht & nass. Also alles aufgesammelt und oben in den Busch zwischen die Äste gelagert. Dann aber wider weiter, auf bekannten Wegen.

Zu Hause wider angekommen war der Rest der Familie inzwischen wach. Hätte mich auch gewundert, war es doch schon gut gegen Mittag. Ich bin dann aber direkt auf die Burgterrasse und habe dort mal wider den Upload von meiner Routing App des Motorola hochgeladen.

Navigation/ Garmin: ja wie man unschwer erkennen kann, so den rechten Weg hab ich wohl nicht gefunden. Nein Scherz, ich hatte schon in der Reha bemerkt, daß eine Aufzeichnung von Gehstrecken mit der Strava App quasi Glückssache ist. Stimmen tut da so gut wie gar nix und selbst auf gleicher Strecke von Tag zu Tag gibt’s die abenteuerlichsten Aufzeichnungen.

Im Radforum hab ich dann mal wieder einen Thread aufgemacht und mir die Infos der User angelesen. Ursachen und Gründe können vielzellig sein, einfache Lösungen mit brauchbaren finanziellen Aufwand sind aber eher abgesteckt.

Eine App ist immer abhängig vom Mobiltelefon, wo es wohl auch Unterschiede bei der GPS Sensorik gibt. Sieht man ja oben auf meinen Aufzeichnungen. Die Aufzeichnung sagt, ich war gute 13 Kilometer in 2:15h unterwegs. Nicht das ich was dagegen hätte, aber abgesteckt auf Runmap kommt die Strecke nur auf 6km und die mitgelaufene Stoppuhr flüsterte was von 90 Minuten. Da klafft dann irgendwie eine Zeit- u. Streckenfenster das sich kaum erklären lässt. Kommen wir zu Lösungen…

…wovon eine ein Fitnesstracker wäre. Und da wird ein Garmin Vivosport Fitness-Tracker genannt. Soll gut und zuverlässig, also genau aufzeichnen, wäre in der Anschaffung noch zu handeln (da ja kein Life Enhance Armin Coffee Maker  verfügbar ist *heul-laut*). Als Lösung brauchbar.

Plan B, wäre eine Fitness Uhr. Kleiner Schönheitsfehler, das mal grob angesetzte Budget, irgendwo muß man ja mal ein paar Zahlen in den Ruum stellen, gab nur Uhren her, die eine GPS Tracking in Kombi mit dem Handy machen. Man ahnt es schon, als echte Lösung kaum brauchbar.

Für mehr Geld gibt’s dann natürlich die Uhren, die das auch alleine können. Sehen wir mal von der Tatsache ab, daß der Markt da so einige Modelle hergibt und ich nicht die leiseste Ahnung habe, sind diese Art an Uhren technisch so ausgefuchst, daß ich wohl kaum Herr der Dinge werden würde. Außerdem, ich benötige ja im Grunde nur eine gute aufgezeichenete Strecke und Zeit. Goodies wie Uhrzeit und eventuell Kompass würde ich noch als sinnvoll erachten…
…aber spätestens bei technischen Lösungen wie Barometer, Höhenmessung, Puls, Watt, verbrauchet Kalorien, Mondstand und die nächsten Wahlergebnisse bin ich raus. Ist bestimmt nice to have, aber ich bin kein Trainingsjunkie der was mit diesen Werten anfangen kann oder gar will. Ich müßte diese Werte erstmal auslesen und auswerten, dann müßte ich noch was damit anfangen können, sprich brauchbare Infos rausfiltern und dann käme die Frage, und was jetzt? In der Zeit kann ich lieber noch ein paar Kilometer Wandern/ Laufen oder mit dem Rad fahren oder ein paar Liegestütze und Klimmzüge mehr machen. Waste of time – für mich.

Kurze Rede kaum Sinn, ich bekomme eine älteres Modell des Garmin Forerunner 310XT von einem Kollegen zugeschickt. Er braucht es nicht mehr, weil er nicht mehr Laufen kann, ich kann das ma´ ausprobieren und dann schauen wir mal weiter.

Beim Betrachten dieses Forerunner 310XT dachte ich, das könnte für mich noch zu gebrauchen sein. Sah auch haptisch umgänglich aus, für ältere grobmotorisch veranlagte Leute wie mich auch ganz wichtig. Man wird also sehen.

Und so kann man sagen, dieser Tag war bis hierhin ein guter Tag. Nach dem Duschen, was dringendst nötig war, gab´s Mittagessen, ein wenig Hängematte dösen ja auch um ein wenig die Zeit rum zu bekommen und danach noch einen „Kleinen“. Und jetzt hock ich hier und hack die Zeilen in die Tastatur.

Cyborg-R Resume 5.Wo./ Vorwärts…

August 28, 2020

Bikealltag/ Rumgelaber/ Cyborg-R/ Sport & Alltag: und wider eine Woche rum im Leben des Cyborg, um genau zu gehen, die erste Woche nach der Reha. Highlights? Nicht wirklich.

Donnerstag: am nicht mehr ganz so frühen Morgen aus den Federn gepellt und sich die Espresso con Leche die Gurgel runter laufen lassen. Hunger oder gar Frühstück – nö. Also auf ab zum Rehasport, der heutige Tagesplan sah nur Indoor-Radfahren vor.

Der Kampf des Tages, wenn auch nicht wirklich so schlimm. Hin zum Rehasport einen kleinen Harken gelaufen, dann ab aufs Discobike. Man hatte sich für heute nur Indoor-Radfahren auf die Fahne geschrieben, mal sehen was da so möglich ist. Erster Pluspunkt, ich war alleine im Kardioareal. Zweiter Pluspunkt, es stand noch ein Standventilator im Raum. Ich mich also kurz eingerichtet, den Ventilator angemacht und dann platziert.

Die ersten Runde ging auch gut von der Kurbel, aber ab Minute 20 wurd´s langsam warm. Das kleine Handtuch zum Schweißabwischen wurde mehrfach bemüht und auch die 1l. Trinkpulle war schon nicht mehr ganz so voll.
Rein von den Knochen, also den Muskeln her ging das noch ganz gut. Die 25 Minutengrenze wurde „durchfahren“ und so langsam macht ich mir Gedanken. 20 Kilometer im Stand voll machen oder doch mal eher schauen was so geht? Die Zeit ronn analog zum Schweiß dahin und ich beschloss die Sache nicht aus zu reizen. 15 Kilometer sollten genügen, die Zeit bis dahin würde lang genug werden. Wurde sie dann auch. Ist halt eine blöde Sache wenn man das Ziel, im heutigen Fall die Kilometer so im Auge hat, sich aber keinen Zentimeter von der Stelle bewegt, dann ziehen sich das.

Ich bin dann aber noch zwei Minuten auf einem kleineren Level ausgerollt, dann abgestiegen, tief Luft geholt und wider an der Pulle genuckelt. Ich muß sagen, die 20 Kilometer da voll machen könnte hart werden. Auch muß ich sagen, die Sitzfläche ist dann doch ab einem Punkt X nicht mehr das was sie sein sollte. Aber immer noch besser als die regulären Sättel auf den Standbikes. Da würde ich wohl kaum 15 Minuten drauf machen. Man wird sehen.

Gut war, hinterher war ich wider eindeutig besser zu Fuß unterwegs. Zu Hause angekommen hab ich dann noch etwas Faszienarbeit in schmal gemacht, halt was man so alleine machen kann und etwas Dehnung war auch noch drin. Dann war die Dusche MEINS!

*wenig später* …ja was soll ich sagen? Ich habe so den dumpfen Eindruck, das dieser fiese Schweiß nicht ganz umsonst war. Jetzt auch nach einigen Zeiträumen des Sitzen komm ich doch besser in Gang, als das noch gestern der Fall war. Überlegung: sollte ich das Radfahren intensivieren? Eventuell nach dem Rehasport noch eine lockere Runde indoor oder doch einen Versuch den Part mal in Echt an zu gehen? Ein Liegerad oder eines mit Stützrädern *lach* wäre natürlich gut.

Ansonsten gleitet der Tag so vor sich hin, nix aufregendes. Hab mir mal wieder einen Kleinen gegönnt.

Ich weiß ja nicht wieso, aber irgendwie erinnert mich das an den Begriff Triptychon. Ansonsten…

…meine Krankenkasse hat ein Problem damit den Rehasport zu bewilligen. So richtig für mich schlüssig konnte man das aber auch nicht erklären und auch andere Personen aus dem Fachkreis taten nur verwunderte Augen auf. Jedenfalls meinte man: „das sei Sache des Reha Bad Hamm und dann ginge das über die Rentenkasse.“ Man stellte mich also in den Versuch wider den Ball zurück zu spielen um dort ein entsprechendes Ticket zu bekommen.
Nun gut, auf große Diskussionen hatte ich keinen Bock und eventuell käme ich ja auch so doch noch in den Genuss des T-RENA Programm.

Ich also gestern das eine oder andere Telefonat geführt, wobei sich auch die Krankenkasse in Eigenregie bei mir meldete. Mit jener freundlichen Dame konnte ich das eine oder andere klären, wenn auch nicht so wie erhofft. Die fernmündlichen Leitungen zum Reha Bad Hamm entpuppten sich als Geduldspiel. Ewig häng man in der Warteschleife um dann doch wieder am Empfang zu landen. Dort versprach man mir dann Rückruf von der entsprechenden Person. Das war leider gestern nicht der Fall…
…und ich ärgerte mich ein wenig, die Sache nicht doch vorab auf diesen Weg geklärt zu haben. Heute gab es dann beim erneuten Versuch erst eine Warteschleife, dann Zentrale und dann kam ich durch. Der Fall wurde meinerseits kurz erläutert, um dann die Möglichkeit zum T-RENA zu erfragen. Das wurde auch so als positiv bestätigt, man würde sich melden. Prinzip Hoffnung.

Ich frage mich jetzt aber, woher soll der gemeine Patient denn ahnen, das es das was man letztes Jahr noch gemacht hat, inzwischen in der Konstellation und der alten Gangart nicht mehr möglich ist? Nun gut…

Freitag: an jenem letzten Tag mal einen Frühstart hingelegt. Gut wäre nur, wenn man den Tag über so ausgelastet wäre, daß man abends gut einpennen könnte.
Das klappt aber leider noch nicht ganz so, aber eine gewisse Tendenz zur gesteigerter Aktivität wird wahr genommen. In den frühen Morgenstunden zunächst Physiotherapie für 20 Minuten, dann etwas Indoor-Radfahren und dann den Rehasport an den Geräten gemacht. Hinterher gab´s dann noch einen verlängerten Spaziergang durch den Heimatwald, wo dann am Tagesende etwas mehr als 5km auf der Liste standen. Und so komme ich zum Begriff…

Vorwärts: …so langsam, wenn auch ganz langsam.

Geklärt ist die Sache zwischen der Krankenkasse und dem Reha Bad Hamm wo ich am Nachmittag die Papiere für das T-RENA Programm abholen konnte.

Jetzt muß ich nur noch final klären wann diese Übungseinheit stattfindet und wie ich das mit dem Indoor-Radfahren handhaben kann? Für eine relativ schmalen monatlichen Betrag würde eine Indoor Radnutzung möglich sein, wenn ich das jetzt so richtig raus gehört habe.

Denn mit diesem Radfahren meine ich eine deutliche Verbesserung wahr nehmen zu können. Womit dann auch das nächste Ziel, rauf auf den eigenen Bock, klar definiert ist. Aber auch hier steht die Frage des Wohlfühzeitpunkt im Raum.

Ansonsten überlegt fleißig bleiben. Und…, ja diese Woche kam mir irre lang vor. Natürlich nur, weil ich viel freie Zeit zu Haue eher untätig verbrachte. Aber auch das wird sich geben.

…und sonst?: etwas ist mir aufgefallen. An den Tagen wo ich früh raus bin und mich beim Rehasport ausgetobt habe, bin ich ohne Frühstück los (das Fischbrötchen lass ich jetzt ma´ unter den Tisch fallen, war ja auch hinterher). Bedeutet Espresso con Leche, ein paar Kekse und sonst nix. Echten Hunger oder gar ein Gefühl das ich schlapp machen würde kam aber nie auf.

Outdoor: eigentlich wollte ich mir den Life Enhance Armin Coffee Maker Titanium gönnen. Jetzt ist jener nicht ehr verfügbar, also hab ich die Jungs von WalkOnTheWildSide angeschrieben. Leider ist er ausverkauft, weil Max Life die Produktion wegen Corona einstellen mußte. Lösung oder einen Zeitraum X? Es gibt keine Info, zum Bedauern.

Rumgelaber 26.08.2020

August 27, 2020

Rumgelabet/ Cyborg-R/ Sport & Alltag: das Leben beginnt wieder einen Schritt normaler zu werden. Betrachtungen der Tage.

Montag: so nach dem Mittagessen liegend in der Hängematte bin ich mir sicher, es geht vorwärts und das im sprichwörtlichen Sinne.

Da ich gestern eine länger & entspannte Runde gegangen bin hatte ich ja genauso erwähnt, wie die Gartenarbeit. Auch die letzte Nacht hatte ihre deutliche Qualität. Und so fiel mir das Aufstehen heute früh auch nicht wirklich schwer. Ein wenig was gefuttert und natürlich das koffeinhaltige Heißgetränk zuvor ging es dann zur Einweisung für mein zukünftiges Gerätetraining.

Schon nach wenigen Schritten war klar, die Muskulatur hatte im rechten Bein wieder eine Fortschritt gemacht. Das gestern noch gut präsente ziehen um die Kniegegend herum war *überleg kurz* komplett verschwunden. Ich kam also recht passabel bei Physio & Ergofit an, verzehrte noch eine Birne und schlängelte mich dann zum Termin rein. Schuhwechsel war nach der Anmeldung angesagt und noch ein wenig warten.

Die Einweisung war dann nach meinem Geschmack, vor allem da im Grunde alle Übungen nur für das rechte Bein gedacht sind. Zwei Außenaufnahmen sind dabei, aber auch nur weil’s nicht anders geht.

Nach diesem Part ging’s wieder zurück zur Burg, Mittagmahl, ausruhen und Espresso. Am Nachmittag war ich dann noch entspannt genug eine kleine Gehrunde zu machen.

Dienstag: irgendwie sitzt ein leichter Wurm am Morgen drin, aber ich komme im gemäßigten Tempo bei der Physiotherapie an. Dort wurde erstmal alles besprochen und dann Hand angelegt. Der Tractus sitzt noch gut zu.

Auf dem Rückweg gab’s in der osmanischen Bäckerstube eine Köfte und einen schwarzen Tee. Hatte ich auf dem Hinweg entdeckt und dachte mir:„ja warum nicht!?“

Nach der Wiederankunft war aber nicht viel mit mir los. Der Wurm ist also wieder oder immer noch da. Man(n) könnte irgendwie einen Schub gebrauchen. Ich ruhe mich in der Cocoon hängend in der Fitness-Garage etwas aus.
Nach einer kleinen Pause schlüpfte ich wider aus der Hängematte raus und tiegerte zum Eck-Discounter, zwecks Einholen ostasiatischer Instantnudeln, Alufolie für die noch heutige anstehende Grillaktion und Waffelkekse für das morgendliche Ritual. Eine Doppelportion Instandnudeln gab´s dann zum Mittagmahl und danach eine „Kleinen“ (Espresso). Jener wurde natürlich draußen auf dem Esbit-Spiritusbrenner zubereitet. Und ebenso natürlich mußten sich die ersten Tropfen aus dem Himmel ergießen.

Fast ärgerlich, aber ich spannte dann doch wieder mein Tarp als Regenschutz ab und so konnte ich dann der Sache entspannt entgegen sehen. Auch am Nachmittag, dem Zeitfenster der Grillaktion, machte sich das Tarp als Regenschutz als potentielle Sitzgelegenheit für eine Männerrunde gut. Nur das mit dem Grillen war etwas tricky, konnte ich dann aber auch lösen.

Der Tag wurde lang, die Gäste ungewöhnlich lange hier vor Ort. Mit dem klar Schiff machen des Grill sowie des Außenbereich ging es für mich um nach 21:00Uhr in OG, zähneputzen, duschen, bubu machen.

Mittwoch: nächste Runde. Nach dem Weckerbimmeln noch eine kurze Traumrunde, dann Espresso con Leche und ab zu Fuß rüber zum Rehsport. Das Wetter draußen durchgängig bewölkt und sehr gut windig, Regenneigung inklusive. Zu Fuß kam ich gut weg…
…und erreichte frohen Gemutes den Ort des Geschehens. Locker flockig das Schuhwerk gewechselt und ab auf mein neues Rad.

Ich nenn es mal Disco-Bike. Disco-Bike weil die Anzeigen blinken. Aber gesagt getan, rauf auf den Bock und sich mal langsam an das Teil gewöhnt. Sitzverstellung nach ein paar Umdrehungen und dann final GO. In fünf-Minuten Takten hab ich mich im Widerstand nach oben gearbeitet. Ab Minute zwanzig gab´s eine minütliche Leistungssteigerung in drei Stufen, dann wider in drei einzelnen Stufen nach je einer Minute zurück und at last einfach noch die 10 Kilometer indoor voll machen.

Mensch watt war datt schön! Endlichmal bei frischer Luft und normaler Luftfeuchtigkeit und einer Brise frischer Luft durch ein Kippfenster entspannt was zaubern. Man fühlt sich gut und ich konnte so in das restliche Training gehen. Auch das klappte passabel.

Vor dem Heimweg dann rüber auf den Marktplatz und die Fischbude (ist die mobile Marktstation von dem Fischlokal von Das Fischlokal Bönen) gefiltert. Backfisch für 4 Taler 50, aber war das Geld zu 200% wert. Kurz vor dem Abmarsch kam noch mal ein seichter Schauer, der legte sich aber wider. Groß nass wurde ich nicht und auch das mit dem Sturmwind hielt sich noch in Grenzen.

Zu Hause angekommen ein paar Telefonate zwecks Restklärung der Anschlussheilbehandelungen. Nach dem Mittagessen ging es raus in die vorbereitet Hängematte. Natürlich mußte ich etwas rumblödeln…

…freute ich mich schon auf den „Kleine“. Auch jenen hatte ich schon vor dem Mittag vorbereitet, wohlwissend wenn ich nach einem kurzen Weggössen aus der Cocoon schlüpfe würde das er gut tut. Und so war’s dann auch. Kurz wegsacken, dann raus und sich das Heißgetränk gönnen.

Den Rest vom Nachmittag verbrachte ich in der Hängematte, spielte hier und dort ein wenig mit der Abhängung vom Tarp rum, wuselte etwas in der Fitness-Garage und verschwand dann wider in der Hängematte.
Ein Schaffell im Rücken und das teilweise abschirmende Moskitonetz sowie ein Mützchen auf der Rübe ließ die Sache gut erträglich sein. Am frühen Abend zog ich dann aber wider rein, meine Älteste machte Mehlpfannkuchen. Da kann man doch nicht nein sagen. Bis hierhin ein guter Tag, man geht mit einem guten Gefühl in die Nacht und somit in den morgigen Donnerstag.