Archive for the ‘Speisekarte’ Category

Rumgelaber 10.10.2021

Oktober 10, 2021

Rumgelaber/ Sport & Alltag/ Bikebasteln/ Licht & Sicht befestigen/ Bikebilder/ Outdoor/ Café: erste Zeilen vom Sonntag, habe ein paar vorgetippte aber nie veröffentlichte Beiträge in den virtuellen Mülleimer verschoben und über 220 Spam-Kommentare gelöscht.

Dann während meines Frühstück ein wenig den Blogreader bemüht, im Radforum war noch tote Hose. Den Versuch noch ein paar Zeilen in den Jahresabschlussbericht zu tippen, dafür konnte ich keine Motivation aufbringen, hab ich dann sein lassen.

Derweil ist es draußen zwar schon mehr als hell, die Sonne steht schon gut am Himmel und Wolken sind auch eher mau. Aber das Thermometer klettert nur mühsam am Horizont entlang, was dann zur Folge hat, daß im Burggarten kaum 10c° anliegen. Passende Kleidung ist also angesagt.

11:53Uhr: hab dann dem Stahl Renner wie schon am Vortag noch den einen oder anderen Handgriff zukommen lassen und dann natürlich auch die Vorderradbremse getauscht.
Lief auch soweit alles gut, nur daß man so auch Einblicke in das Material Stahl im Zusammenhang mit Fahrrad bekommt.

Diverse Lackabplatzter, Kratzspuren im darunter liegendem Chrom und in deren Folge dann eben auch leichte Rostspuren.

Bike nachgedacht: Stahl ist mit Sicherheit schwingungstechnisch ein gutes Material für den Rahmenbau. Aber mit Hinblick auf eine Nutzung außerhalb des urbanen asphaltierten Raumes dann doch eher suboptimal. Gut, weiter im Text…

…da die Ortlieb Tasche ja nun zumindest für mich ihr natürliches Ende erreicht hat, wurde dann der Neuzugang aus dem Hause Topeak mit dem 15l Backloader montiert.
Vom Handling her komme ich mit dem Backloader besser zurecht und er ist auch unter diversen Ladungsbedingungen stabiler.

Lange Rede wenig Sinn, auf zum nächsten Tagesordnungspunkt, dem sportlichen Teil des Tages. Das passt heute besser auf dem Zeitstrahl und so wird jener Part eben um einen Tag vorgezogen.

Licht & Sicht befestigen: da ich dann beim Training den Stahl Renner draußen hab stehen lassen, fiel mir immer wieder der frische Topeak Backloader auf. Irgendwie hatte ich das Gefühl im Thema Reflexmaterial würde da noch was zu machen sein.

backloader reflex_ergebnis

Dann stand nach dem Training Futter fassen im familiären Kreis an, worauf ich mich dann im Anschluss in die bereit hängende Cocoon Hängematte auf machte. Doch bevor ich mich entspannt zurück legen würde, sollte noch ein weiterer Testlauf in Sachen Mokka Zubereitung gestartet werden. Die Uhrzeit passte noch, also mal auf.

Ich würde sagen, mit der Portionierung bin ich zufrieden. Einen gehäuften Löffel pro Tasse (ca. 50ml.) und dann hab ich die Sache zweimal aufkochen lassen.

Outdoor: anschließend wurde dann in der Hängematte gechillt, wie man ja heute so sagt. Damit ich aber nicht ganz untätig rumdösen würde, hab ich auch da einen weiteren Test gemacht.
Meine olle Decathlon Isomatte, leider zusammen gepackt viel zu fett um auf dem Rad mitgenommen zu werden, schirmte von unten gegen Kälte ab.

cocoon isomatte_ergebnis

Soweit so gut, ein paar mögliche Isomatten wurden mal spontan noch unsortiert gesichtet. Aber ab einem gewissen Punkt wurd´s mir auch in der Hängematte zu langweilig, in die Dusche mußte ich ja auch noch. Also hab ich den ganzen Kram wieder verräumt und hab mich ganz fein gemacht. Der nächste Tag kann kommen.

Habt noch einen netten Sonntagabend und bleibt bitte gesund!  😉

33.006km Dorfrunde/ 02.10.2021

Oktober 4, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bikedefekte/ Outdoor/ Biketouren/ volle tausend Kilometer/ Bike- & Biketouren Bilder: das Wochenende startet recht gewohnheitsgemäß mit dem…

Samstag: … und so wollte der Tag sinnig aber auch geschmeidig gefüllt werden. Zwei Pläne hatte ich dazu, nein genau genommen natürlich drei Pläne.

Plan A. war eine fahrt ins Dorfzentrum zu machen und zwar mit dem Stahl Renner, logisch. Einfach ein paar legere Extrakilometer auf dem Monatskonto genrieren. Dabei dann mal bei Radpunk Cycles reinschauen und nach dem Fortlaufenden der Laufräder fragen. Was dann Plan B. war.
Plan C. dann mal bei Unterwegs Hamm reinschauen und sich ein paar Infos beschaffen, eventuell haben die ja auch noch eine Plan B. den ich bisher übersehen habe.

Überraschend fand ich, daß ich auf der Anfahrt in einer noch recht frischen Baustelle (Bild links) landete. Da wird auf einer Radroute ins Stadtzentrum demnächst asphaltiert.
Nach Auskunft der am Bagger fettenden Maschinisten soll das schon Ende nächster Woche fertig sein.

(Oktoberalbum <klick>)

Später auf der Runde konnte ich noch zwei weitere Asphaltierenden unter die Räder nehmen. Das Bild in der Mitte zeigt einen Abschnitt am Datteln-Hamm-Kanal wo er ist kürzlich der Ahse Dücker neu gemacht wurde.

Auf der Rückfahrt rollten meine Reifen noch zart über die auch erst recht frische Asphaltdecke in Höhe des Ruderclubs Hamm. E stur sich also was. Natürlich hatte ich aber auch leider ein zwei Abschnitte während des Tages, die man auch als Beispiel – so bitte nicht! – hernehmen könnte.

Als erstes ging es dann intuitiv zu Radpunk Cycles. Der gute Mann hatte diesmal etwas weniger Kundenverkehr und so bekam ich recht schnell die Auskunft, daß Mitte nächster Woche wohl das erste Laufrad fertig sei. Fein dachte ich. Das zweite wird wohl erst Mitte Oktober soweit sein, aber da machst´e nix. Stichwort Lieferengpässe.

Mit er recht guten Info bin ich dann rüber zu Unterwegs Hamm. Hier war für mich Thema mal ein paar Isomatten zu begutachten. In der Hängematte liegend kann es auch von unten frisch werden.

Das kann man dann mit einem Underquilt, eine Art Decke die man untern die Hängematte hängt, kompensieren oder eben auch durch eine Isomatte.
Natürlich nutzen die Cracks Underquilts, was auch technisch gesehen die besser Lösung wäre.

Nur so ein Underquilt kostet mal eben wider ein paar hundert Euro, die ich sogar noch bereit wäre mal wieder zu investieren. Nur was ist, wenn man dann doch mal auf dem Boden schlafen muß, weil keine Bäume da sind (zB. auf einer netten Halde)?
Oder wenn ein Aufhängen einer Hängematte in einer Schutzhütte aus irgendwelchen Gründen nicht machbar ist? Ich denke, so ist man erstmal flexibler.

Das dumme ist jetzt aber mal wider nur, die Isomatten die man als Empfehlung bekommt, sind auf dem Markt zur Zeit kaum zu bekommen. Ist hakt wie mit Fahrradteilen, Lieferengpass.

Dann ging es eben direkt rüber zum Burghügel Mark. Den Ursprung dieses Dorfes hatte man ja ein neues Outfit gegönnt. Das ist zwar noch nicht ganz fertig, aber die Tage stand mal wider was und er Zeitung. Und so kann man ja mal gucken fahren.

Und wie ich da so ankomme, war die Versuchung schon sehr groß. Also um es mal so zu sagen, innerlich hatte ich schon mindestens einen Fuß auf der Treppe.

burghügel mark_ergebnis

Aber das ging nicht, denn ich rechnete damit, daß die Baustelle eventuell mit einer oder mehrer Kameras überwacht würde. Da ist ja heute durchaus üblich. Und so hab ich es dann dabei belassen, mal wieder ein Bild zu machen. Abmarsch noch eine Harken hier rum und dort rum, dabei einen Trampelpfad an der Ahse entlang gefunden, der aber auch nur in einem nicht für mich neuen Gebiet endet.

Zum Abschluss gab es noch eine Erkundungsrunde. Dabei im Hinterstübchen hatte ich eine, zwei sich aneinander reihende Verbindungen von Norden her runter in das südliche Gebiet, was dann wiederum zur Burg führt. Gefahren bin ich das Ding irgendwann mal.
Was mir aber seinerzeit auffiel, das Gebiet war sehr wellig und von daher sehr nett. Außerdem gab es dort ein paar Waldstücke. Also bin ich da mal eingetaucht.

Tatsächlich ist das zwar überschaubare Areal sehr schön. Die hügelige Landschaft gibt halt viel her, kleine Straßen, eigentlich gar kein Verkehr oder auch nur Feldwege kann man befahren. Auffällig fand ich, daß man dort so gut wie nix von anderen Verkehrsadern mitbekommt. Teilweise totenstille halt bis auf die natürlich Geräusche. Wunderbar also.

Speisekarte/ Café: …oder dieses mal besser gesagt nicht Café oder Espresso wie gewohnt, sondern Mokka.

Ich hab auch da schon eine Weile vor mich her geschoben, aber heute passte die Uhrzeit, ich trinke selten Kaffeegetränke nach einer bestimmten Uhrzeit, weil´s mir dann nachts zu spät wird.

Nach einer kleinen Besorgungsfahrt mit dem GOLF wo dann auch beim osmanischen Dönerdreher des Vertrauens eine gute Lamacun verspeist wurde, war ein Mokka fällig.

Insgesamt war das ein wenig Gehversuch. Beim ersten Durchgang hab ich wohl nicht genug aufkochen lassen, aber auch zuwenig vom Mokkapulver genommen. Im Gegenzug hatte eich aber noch drei kleine Löffel Zucker mit drin. Das Ergebnis war dann eher dünn dafür sehr zuckerig.

Beim zweiten Versuch hab ich die doppelte Menge vom Mokkapulver genommen und den Zucker ganz weg gelassen. Alder Falter, das war kaum zu trinken. Aber das Gute war, ich hatte ihn schon besser aufkochen lassen.

Erst der dritte Versuch ging so in die Richtung das man sagen konnte, ja geht. Wobei so ganz zufrieden… . Ich werd das also noch mal wann angehen. Ist aber au jeden Fall interessant.

Und nach dem ganzen Mittagsritual kam dann die Sache mit der Mobilmachung des Motorola. Das war dann meine Geschichte vom Samstag.

Habt einen netten Tag und bleibt gesund!  😉

 

Katastrophe – 11:44Uhr/ 30.09.2021

September 30, 2021

Café: hab gerade mit einem wenig erfreuchlichen Augenaufschlag festgestellt, da hat man wohl heute früh vor dem Ausrücken seine Thermosbecher nicht befüllt.

Natürlich bemerkt man es auch erst dann, wenn bessere Lösungswege nicht mehr so einfach zugänglich sind.
Und schafft bekannte Discountetware Abhilfe.

 

Puh, noch mal Glück gehabt. *grins*

Grünanlage Halde Humbert/ 23.09.2021

September 24, 2021

Bikealltag/ do nature/ Bilder: zum heutigen Tagesstart eine kurze aber auch sehr schöne Geschichte vom gestrigen Tagesende. Natürlich nicht direkt vom Ende des Tages, aber vom FastEnde der Heimfahrt mit dem Rad.

Da es in den letzten vielen Tagen ja arg trocken war und zudem auch immer wieder gut kalt, wollte ich doch mal sehen, was die drei Pflanzbeete auf der Halde Humbert so treiben?

Also wurden schon gestern nach der Ankunft zwei 1,5l Wasserflaschen gefüllt und in der hintere Tasche verstaut.
Diese Wasserladung wurde dann in der Firma noch durch zwei übliche Fahrradtrinkflaschen ergänzt, die ich in die beiden Flaschenhalter hinter dem Sattel positionierte.

Die Heimfahrt war dann auch von einer guten Brise von hinten gezeichnet, es ging also sehr passabel am Kanal entlang zum Tagesziel. Kurz vor der Auffahrt entdeckte ich noch einen Nebeneingang zum am Haldenfuß liegenden Friedhof. Das dort eine brauchbare Wasserstelle ist, wusste ich ja schon.
Und so leerte ich nochmals meine eigene Trinkflasche, bevor ich sie erneut füllt. Dann ging es rauf auf die Halde. Als Anstieg habe ich aber die asphaltierte Mörderrampe genommen und bin jene natürlich auch hoch gelaufen.

Oben angekommen schaute ich zunächst auf das rote Haldenzeichen und dann auf eine mal achtlos umherliegende Plastiktüte. Natürlich wurde die aufgeladen, was sich schon wenig später als extrem sinnvoll herausstellen sollte. Dann führte mein Weg quer rüber zum südlichen Plateau.
Und schon aus der Ferne sah ich etwas gelbes aus dem Boden rausschauen. Umgehend zogen meine Mundwinkel zu einem Freudengesicht.

(noch ein paar neue Bilder sind im Album platziert/ die Frage ist nur, ob man die neuen Bilder auch als neu erkennen wird)

Und so ging ich direkt zu der Sonnenblume rüber. Zufrieden betrachtete ich das von mir zuletzt gemachte Beet. Ganz so trocken wie ich befürchtete sah es auch gar nicht mal aus. Ich nehme deshalb mal an, das die nächtliche Feuchtigkeit da so ausreichend ist, daß die Wildblumen damit zurecht kommen.

Ich legte erstmal mal treues Fahrgerät ab und lud die Flaschen aus. Nicht das da was sinnlos im Boden einsickert und nicht dort hinkommt, wo es hin soll. Ich ging zum ersten Beet rüber, was ja ganz in der Nähe des dritten Beetes ist. Auch da sah es gar nicht mal so schlecht aus. Etwas weniger grün, aber immerhin. Auch beim Kontrollgang zum zweiten Beet am Rand des Haldenplateau gab es nix neues zu vermelden. Da ist ja seither eher mau mit Wachstum, was mir schon fast ein Rätsel ist.

Und dann kam die Plastiktüte zum Einsatz. Denn beim Fußmarsch vom Haldenzeichen rüber zu den Pflanzstellen bemerkte ich Pferdemist.
Der wurde dann mit der Plastiktüte als Handschuh in einen ebenfalls rumfliegenden Styroporkarton verfrachtet und auf den Beeten verteilt. Sowas wertvolles kann man doch nicht einfach da vergammeln lassen.

Nach zwei oder drei Gängen hatte ich alles aufgenommen und verteilt, jetzt kam das Wasser drauf. Auf das es dem Grün gut tut. Und der zwischen den ersten und dem letzten Beet schon im Boden befindlichen Birke gönnte ich auch eine Portion Wasser. Die Birke ist aber nicht von mir. Jene hatte ich erst recht spät entdeckt, sie kämpft wohl mit dem Boden und ringt ihm alles was es zum Wachstum braucht. Ich denke, sie wird noch eine ganze Weile brauchen.

Speisekarte/ Café: noch eine kleine Randmeldung, da ich zum rechtlichen Espresso con Leche auf der Jobrunde dringend noch Kekse brauchte, ging es in einen türkischen Supermarkt. Praktischer Weise direkt gegenüber des Kunden. Dieser Supermarkt kann es mal locker mit allen Supermärkten aufnehmen, die es da so gibt. Immer wieder werden die Verkaufsräume aufgefrischt und es schaut wirklich alles super aus.

Beim Gang durch die Regale entdeckte ich durch Zufall die Caffee und Tee Abteilung. Natürlich ging es nicht anders, als das ich da meine Nase reinhalten mußte.

Und was entdeckte ich, türkischen Caffee in einer 100g Packung, was für eine praktische Probiergröße.

Die ja auch erst in diesem Jahr eingekaufte große Packung lungert immer noch wo in meiner Fitnessgarage. Irgendwie bin ich noch nicht dazu gekommen. Aber vor allem wollte ich auch nicht die große Packung aufmachen und dann das Aroma verdunsten, nennt man das eigentlich verdunsten?, lassen. Wäre ja auch zu schade drum.

05:11Uhr/ Inspiration – Vietnam Coffee

September 10, 2021

Rumgelaber/ Speisekarte/ Café: …kurz und gut, ich weiß jetzt nicht ob ich die Inspiration von Coffeenewstom noch korrekt im Hinterstübchen habe…

…aber heute (also gestern/ weil ich tippe ja gestern-heute vor und on geht das Geschreibsel erst morgen, also heute am Freitag. Hat das jetzt jemand verstanden? *lach*) war es soweit.

Der Versuch startete mit dem allwöchentlichen Einkauf im Discounter, wo es mir urplötzlich durch den Kopf schoss.

Dosenmilch!

Rein ins Regal und Zugriff. Im späteren Verlauf des Tages, also just dann als das Zeitfenster mit der Pause konform ging, wurde getest. Die Dosenmilch aus dem Kühlschrank genommen und einen Espresso drauf laufen lassen.

Da der Kaffeevollautomat in der Firma diese typischen Doppelausläufe hat, war natürlich nix mit einer Schicht Dosenmilch und oben drauf Espresso.
Juckte mich aber eher weniger, das Ergebnis sollte zählen, also mich überzeugen.

Der erste Schluck, ja geht, aber der Zucken fehlt definitiv. Also eine kleine Tüte Zucker gegriffen nebst einem Espressolöffel und das Gemisch gepimpt.

Ja, hat was. Aber jetzt so merke ich schon, das Gesöff bringt mich auf Touren. Hoffentlich komm ich später gut in den Schlaf? *grübel*

Weiter gegrübelt komme ich zu einer neuen Versuchsanordnung. Ein oder ein paar Eiswürfel könnte im Sommer zusätzlich erfrischen? Vielleicht muß das auch so, ich hab’s dann nur vergessen?

*kurze Zeit später, nachdem ich die Suchmaschinen dieser Welt bemüht habe*

Also, eigentlich muß wohl ein speziell gerösteter Caffee her, die Dosenmilch gibt’s wohl auch fertig gesüßt und Eis ist nicht mit dabei.
Egal, hab ich eben eine eigene Kreation – kreiert. *lach*

…und das mit dem Eis probieren wir auch noch. Bin ja neugierig.

Morgengruß: ja und so zieht auch der letzte Wochentag auf die Startlinie, wir sind guter Dinge. Das Wetter sollte fast passen.

Der Wetterfrosch, der natürlich gleich an der Burgpforte kontrolliert wird, sagte was von Südwind und gut warm voraus.

Gestern Abend gab es schon sehr geringfügig Niederschlag, gut für die Natur aber leider nicht gut genug für meine Pflanzungen.
Denn gerade an jene hab ich die Tage immer wieder mal gedacht. In etwa so, wenn es weiter so trocken bleiben würde, müßte ich zu einer Wasserspendeaktion aufbrechen. Ein guter Zeitpunkt wäre da die Frage?

Am frühen Nachmittag soll es auch noch ma‘ was von oben geben. Lassen wir uns überraschen.

Apropos überraschen, ich hoffe mal das ich was gutes aus dem Hause Radpunk lese oder höre.

Bis dahin, macht das Beste aus dem Tag und bleibt bitte gesund!   😉

Crown of bad taste/ Die Krone des schlechten Geschmacks

August 31, 2021

Bikealltag/ Speisekarte/ Café: gut, den Begriff Café jetzt für diesen Dreizeiler von mir in dem Zusammenhang zu tippen grenzt schon ein wenig an Blasphemie. Aber es ist, zumindest für meinen Geschmack eine Urteil meinerseits fällig.

Nach all den Jahren Montage durch dieses Land, diverse Stunden im Büro (übrigens mit eignere Espresso Maschine – ja das waren noch Zeiten. Legendär die Frage des griechischen Kollegen:„ob ich noch eine Portion Zucken mit Espresso möchte?“) und nun als Labor-Kurier-Fahrer und natürlich auch als Radfahrer, eine gute Tasse Caffee oder Espresso kann nicht verkehrt sein. Natürlich gab es auch schon den einen oder anderen Miss-Griff aus diversen Kühltheken, aber die Nummer heute war echt schon – unschön.

Im Verlauf der letzten Woche hatte ich meinen Einkauf für die laufende Woche in einem Discounter getätigt. Dort erspähte ich die Dose Milchkaffee aus dem Hause Bärenmarke.

Umgehend reizte dies meine Geschmacksknospen, Kindheitserinnerungen wurden wach. Nicht oft wurde der Gaumen durch diesen besonderen sahnigen Geschmack gereizt. Klar, so ein gutes aber eben auch hochpreisiges Produkt findet nicht mal eben eine Platz in Einkaufswagen. Oder so ähnlich.
Natürlich ist das schon zu lange her, also genau weiß ich das nicht.

Letzte Woche war dies in zweierlei Hinsicht anders. Am Monatsende noch gut was in der Geldbörse, aber auch der Preis dises Getränks ließ alle Hindernisse einer Anschaffung zwecks Verköstigung nichts im Wege stehen.

Und heute hatte ich dann das zweifelhaft Vergnügen. Es muß so kurz vor Mittag gewesen sein, eine seichte Unterkoffeinierung schlich sich ein, der Zeitpunkt war also günstig. Fix die Dose geöffnet sowie die stets zur Hand liegende Keksdose. Der erste Schluck…

…innerliche Ruhe. Ein zweites mal dran genippt und einen Keks dazu. Irgendwas… ??? Ich kam nicht wirklich klar auf diesen Geschmack, irgendwas lief schief.
Man hat schon einige gehabt. Zuckersüß, wässerig, viel zu kräftig und bitter. Natürlich gibt es auch einige Sorten die man durchaus sich mal leisten kann (was ich aber eigentlich des Mülls wegen ungerne mache).

Dieses Getränk, was ich jetzt nicht wirklich als Kaffee oder Milchkaffee bezeichnen möchte, hatte was ganz Eigenartiges am Geschmack. Wenn man noch von Geschmack reden kann. Also zumindest was meine Wenigkeit betrifft.

Süß war es, aber das hielt sich aber noch in Grenzen. Aromatisch? Ja wenn man das Aroma von Wasser mag. *lach* Jedenfalls hat da nix nach Kaffee geschmeckt, nicht mal eine Spur.

Ich gebe zu, ich war arg irritiert. Zu guter Letzt gönnte ich mir eine kurze Trinkpause und trank extra noch mal einen guten Schluck Wasser.
Hätte ja sein können, daß die geschmackliche Verirrung aus meinem Mund gekommen wäre. Und dann hatte ich es. Wie sagt der Weinkenner? Im Abgang hatte ich eindeutig einen Geschmack von – Eisen – im Mund.

Das war dann auch das Finale, der Rest wurde entsorgt.

Morgengruß: ansonsten aber alles tutti. Meine allmorgendliche Dosis wird mich in den Tag lupfen, draußen wird es wohl heute trocken bleiben und wohl auch nicht all zu frisch. Die Kleidung liegt bereit.
Das Fahrgerät wird gleich gesattelt, dann geht es fix durch die Restnacht.

Und so wünsche ich Euch einen gute Tagesstart nebst einem guten Verlauf und auf das man stets genug Gesundheit genießen kann.

46.557km/Wow-GRX-Testfahrt/ 22.08.2021

August 23, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- u. Biketouren Bilder/ Test: gleich vorab, ich bin begeistert! Jetzt bei einer ordetlichen Tasse frisch aufgebrühten Caffee…

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…weitere Zeilen.

Nach dem üblichen Espresso-Frühstück griff ich mir diverse Kleinwerkzeuge so wie noch ein paar Bauteile, die noch ans Rad wollten.

Da war in erster Linie der WOHO Saddle Bag Stabiliszer nebst zweier weiterer Elite Ala Soft Touche Flachenhalter.
Den ersten Flaschenhalter hatte ich ja für den Werkstattbesuch demontiert und am Stahl Renner geschraubt. Denn insgesamt hat sich dieses Prinzip des zusätzlichen Trinkflaschentransport bewährt und da am Stahl Renner ja sowas nicht dran war, mußte das dort auch dran. Man schraubt ja nicht Einzelteile von einem Fahrrad zum anderen um, nur weil man es dann dort auch gebrauchen kann.

Nachdem dieser Part dann erledigt war, gab es noch ein echtes Frühstück, denn so langsam hatte sich ein kleines Hüngerchen eingeschlichen. Und zur fortschreitender Morgenstunde mit leeren Margen eine Testfahrt, zudem noch auf eine Halde hoch antreten, schien mir nicht die beste Idee zu sein.

Fangen wir mal bei 1. an, die Technik. So schaut das CAADX als Fahrrad in fast blitz-blank geputzt und mit den Neuteilen als Gesamtkunstwerk aus.

10 nice back-up_ergebnis

(die kompletten Bilder hab ich im Tagesalbum <klick>)

Und hier die Einzelteile mal als nettes Gesamtbild.

Kurze Begutachtung, alles soweit gut. Nur der Topeak X-15 Adapter wackelt mit der vollen 1l Pulle doch arg.
Das hat mir zuviel Bruchpotenzial was dann wiederum bedeutet, es muß noch eine andere Lösung her. Man hat da was im Kopf, eine Kollege mit eine Fräse könnte da… . Ich werd ihn mal konsultieren.

Anziehen die Geldbörse, einen Riegel und die Maske in die Lenkertasche werfen, dann ging die Fahrt los.

Bikebasteln/ …hilf anderen !: und wie es eben so ist, die ersten Meters waren dann wieder so, als würde man in eine andere Welt eintauchen.
Das sich das CAADX als Bike so anders anfühlt, hätte ich nicht gedacht. Und so rollte ich zunächst etwas schwerfällig in Richtung Heimatwald.

Keine 10m drin kam mir ein Daddy mit seinem Sohn auf einem Laufrad entgegen. Ich verlangsamt mein Tempo deutlich und vor allem sichtbar. Man guttierte, nickte kurz zum Gruß und dann hielt der Daddy aber an. Es schoss die Frage:„ob ich eine Luftpumpe mit hätte“, aus seinem Mund.

Natürlich hatte er. Und so wurde bei ihm mal ein wenig Luft auf den Hinterreifen gepumpt.

Danach nahm ich aber final Fahrt auf, die Sitzposition auf dem CAADX ist doch eine fast-ganz-andere, als auf dem Stahl Renner. (Dazu aber eventuell ganz um Abschluss noch einen Gedankenzug.) Es ging also langsam von Statten, ich rollte gut an, nahm Tempo auf und innerlich fühlte sich auch die Übersetzung hinten an der frisch bestückten Kassette nicht verkehrt an.

Das Wetter hatte ja inzwischen Formen angenommen, die ich ja nicht ganz so gerne habe.
Aber für eine leasure Testfahrt würde das passen. Zum Glück waren kaum andere Radfahrer unterwegs, ich hatte also freie Bahn.

1 bestes wetter_ergebnis

Dann ging es an die lange und damit auch nicht ganz so heftige Steigung rauf auf die Halde Humbert.

Vorab, ich unterteile den Haldenastig in Stages, also in einzelnen Abschnitten. Zwischen den einzelnen Abschnitten gibt es immer wieder ein kleines Plateau, wo sich der Radler etwas erholen kann oder je nach Fitness noch mal Schwung nehmen.

Interessant ist, das die einzelnen Stages unterschiedliche Steigungen haben. Die erste ist mit 5,9% noch die Harmloseste.
Ab Stage 2. wird’s mit 7,2% interessant, Stage 3. ist mit 8,3% die „beste“ und Stage 4. ist zumindest gefühlt wieder eher soft in der Steigung. Also mal los, das nun kleine 30 Zahn Kettenblatt an der Kurbel  geschaltet und wieder gefühlt komplett entspannt hochgekurbelt. Kurz vor Ende der Stage 1. stieg ich ab um einen Blick auf die Kassette zu werfen.

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Unglaublich was so drei Zähne am kleinsten Kettenblatt ausmachen. Ich kurbelte also recht gemütlich hinten auf nur 25 Zahn die knapp über 6% steile Steigung hoch. Mir wurde sofort klar, da ist noch gut Luft nach oben.

Auch die zweite Steigung war kein Problem und das ich in der besseren dritten Passage noch einen Gang höher geschaltet habe, war mehr der Neugierde geschuldet. „Mensch rollt das gut“, dachte ich. Und so ereeichte ich mal wieder das Haldenplateau.

Oben drehte ich meine übliche Runde und erfreute mich das Grünwuchses.

An der letzten Planzstelle ruhte ich mich dann etwas länger aus. Ja gut, ausruhen wovon? Noch keine 5km oder doch schon 6km gefahren, den einen Huckel hoch und dann schon ausruhen?

Neben der Testfahrt sollte das auch was für schön sein. Ein wenig die Mixtur aus der Ruhe, dem Wind und den herbei gewehten Geräuschen lauschen. Wie es wohl nachts auf der Halde wäre?

Dann juckte es aber doch, die fette Rampe mußte her. Mit in der Spitze satten 19,6% und die auch noch kurz vor dem Ende hat das was. Auch nicht zu unterschlagen ist, die bei der langen Anfahrt noch vorhandenen Plateaus sind hier nur wenige Kurbelumdrehungen lang. Groß Luft holen ist da also eher nicht.

Praktisch dabei, ich konnte beim runterrollen die frischen Beläge einbremsen (ein Vorgang der bei frischen Bremsbelägen empfohlen wird. Man nimmt gut Fahrt auf, etwa 25-30km/h und bremst dann kräftig ab, quasi kurz vor dem Blockieren der Räder. Bei dem Vorgang kommen die Beläge gut auf Temperatur und können sich so mit der Bremsscheibe „anfreunden“. Ich hatte gerade heute den Eindruck, daß durch die neue Bremsscheibe hinten, dieser Vorgang echt was brachte.). Dann unten etwas ausgerollt, kehrum gemacht und wieder aufs kleine Kettenblatt.

Und ich muß sagen, auch bei dieser guten Rampe machte sich die Abstimmung der Schaltung gut.
Klar, bei den letzten ü. 19% wird das auch zäh, aber das hatte mit einem anderen Effekt zu tun.

Denn ab einer bestimmten Steigung fängt ein Fahrrad an sich vorne aufzurichten. Das kann man sich wie einem störrische. gaul vorstellen, der versucht sich auf die Hinterbeine zu stellen.
Dann kann man nur noch ein Stück auf dem Sattel nach vorne rutschen, eventuell noch etwas Last vom Lenker nehmen, was aber auch irgendwo seinem natürlichen Ende entgegen kommt.

Dann hilft nur noch ein langes Fahrrad, Stichwort Geometrie des Fahrradrahmens. Aber irgendwann steigt man ja auch ab und schiebt. Für dieses Mal hat es aber gereicht.

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Läuft doch, Ziel erreicht und ohne Absteigen. Das war ein wenig innerer Re**hsparteitag.

Nein, insgesamt hat sich damit der ganze Aufwand mit dem Umbau gelohnt. Gut, daß das jetzt mit dem Umbau des Tretlager nicht klappen wollte, lass ich mal außen vor. Denn…

… irgendwann ist ja auch dieses Tretlager aufgebraucht und dann hab ich auch die passende Tretlagerhülse.
Das ich zumindest eine gesteckt bekommen habe, hatte ich ja schon erwähnt. Aber bis das soweit ist.

Unter dem Strich kann ich also sagen, ist gut gelaufen. Auch det Schrauber von Wütec hat sein Bestes gegeben. Ich meine keine fünf Tage und dann fertig. Und das bei den Terminlagen.

Ja und was jetzt? Ich habe wieder zwei gut einsatzfähige Räder und werde natürlich nächste Woche das CAADX gut scheuchen.

Denn es fehlen mir noch 284km bis zu den 1.000km im Monat August. Ich denke-fühle, mit den groben-breiten Reifen und der damit deutlich flexibleren Streckenwahl sollte das nicht die Aufgabenstellung sein.

Dann noch was zu der Andeutung oben, von wegen

Biketechnik/ Bike „Zahnräder“ & Kurbel/ meine Übersetzungen: noch ein wenig technische Zahlen, nix für Nichtradfahrer. Als erstes ein Screenshot meiner nun hinten verbauten Kassette.

Ich würde mal sagen, wenn die anderen noch bestellten Ritzel eingetroffen sind, dann bau ich da auch um. Das steht fest.

Oben rum ginge noch was, auch wenn Shimano als Hersteller das Schaltwerk nur bis 34z technisch frei gibt.
Da kann ich aber durch meine Erfahrung noch mit dem ersten Ultegraschaltwerk am CAADX sagen, auch da gingen die 2 Zahn mehr als zugelassen ohne Probleme.

Das Problem ist nur, Miche als in meinen Augen bester Lieferant der Kassetten (Zahnräder hinten) hat gar kein 36 Zahn Ritzel. Da ist bei 34 Zahn schluss.

Ich wäre aber nicht ich, wenn ich da noch eine Idee hätte. Sram als Hersteller von Kassetten hat da eine Kassette mit maximal 36 Zahn. Wenn man wüsste wie die aufgebaut ist… .

Vorne an einer Gangschaltung ist aber zum aktuellen Zeitpunkt Schluss. Die Übersetzung von 30z auf dem kleinsten Kettenblatt und 46z auf dem Größten hat sich etabliert.
Etabliert bedeutet aber nur, die Hersteller bauen da keine anderen. Die Frage wäre aber, was wenn der Markt, also der Kunde einen Bedarf hätte?

Wobei ich ja aber auch da eine Kurbel wo hinterlegt habe, die mit einer Übersetzung von 28-44 aufwartet.
Bei jener wäre aber wieder die Fingerübung, daß sie einen anderen Achsstandard hat. Sie ist mit einer Vierkantachse ausgestattet. At last, sie ist auf dem BRD-Markt so nicht einfach zu bekommen.

Ein anderer Weg wäre, sich bei den Kurbeln aus dem Mountainbike-Segment um zu schauen. Aber ab dem Punkt bewegt es sich sowieso in eine ganz andere Richtung. Ich sag mal n+1=x.

 

 

 

 

 

…ein Wunschbike?

Speisekarte/ Outdoor/ Café: jetzt hätte ich das fast vergessen. Ich hab ja die ersten Zeilen hier bei einer leckeren aufgebrühten Tasse Caffee getippt.

Mich hat es aber immer genervte, daß es keinen brauchbare Ausguss am Esbit Topf gibt. Das heiße Wasser schwappt also mit einmal rüber.

Also hab ich mit einer Feile eine kleine Kerbe rein gemacht.

Ansonsten, Euch einen schönen Tag und bleibt gesund!  😉

31.500km/ 13.08.2021

August 14, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biketouren Bilder: man möge mir weitere langwierige und langweilige Zeilen vom Fahrradalltag verzeihen.

Donnerstag: es soll wieder wärmer werden, ungut wie ich finde. Warm? Hatten wir das nicht erst dieses Jahr? Um ganz ehrlich zu sagen, vom warm hab ich die Nauze voll. Stichworte Klimawandel. Nun gut…

08:38Uhr der erste Jobanfahrtspunkt ist erreicht, man konnte nett entspannt mit selbst gedeckelten 120km/h über die Bahn rollen.

Die allmorgendliche Jobanfahrt mit dem Stahl Renner war bestens. Angenehme Temperatur, kaum Wind und ebenso kaum Verkehr.
Zudem war ich guter Dinge, strampelte also mit locker ü. 25km/h über die Rennbahn. Auch das Problem vom Vortag hatte sich mit dieser Fahrt als finaler Test erledigt. Kann gerne so bleiben.

Da der Tag lang wird, hab ich mir mal ein gutes Baguette-Frühstück gemacht. Die Obstration ist auch umfassender. Mit dem morgigen letzten Arbeitstag vor dem Wochenende muß das noch weg. Und gesund ist es ja auch.

Speisekarte/ Die Currywurstum dann aber auf das Thema gesund ein zu gehen, ich hatte am Nachmittag mal wieder eine Jobrunde im bekannten Gebiet, leider ganz nah bei Die Currywurst.

Also gab es mal wieder eine Platte der drei Ruhpottköstlichkeiten, Currywurst, Pommes, Mayo. Das dann aber auch nur, weil vom Job her geplant erst mal länger nix in dem Gebiet für mich zu tun sein wird.
Es war übrigens der Schärfegrad Nr. 5. und ich würde sagen, ja gut gewürzt, da geht noch was.

Nein ganz ehrlich, so wirklich scharf fand ich das jetzt nicht und so bin ich mal gespannt auf das nächste Mal. Dann wird der Schärfegrad 6. probiert. Andersrum frag ich mich aber auch, wo lag jetzt der echte Unterschied zwischen der standard Soße und denen bis zur Nr. 5.?

Der Rest vom Tag war dann aber unspektakulär, leider ein wenig zu viel unspektakulär. Denn kurz vorm Stall ein erneuter Rückstau zu einer nahen Schnellstraße, also wie schon am Vortag 20 Minuten oben auf die Arbeitszeit drauf. Da muß man echt alles auffahren um ruhig zu bleiben.
Morgen klinke ich mich aber früh aus.

Und mächtig warm ist es geworden. Ungut, wie ich finde. Sagte ich ja bereits.

Freitag: der letzte Arbeitstag, ich „falle aus dem Bett“. Um eine Uhrzeit an der seit dieser Woche der Wecker bimmelt, hocke ich am Küchenstammplatz und habe den Espresso doppio bereits mit ein wenig Keksware runter gespült. Warum, wieso entzieht sich mir, also warum ich so früh wach war?
Vielleicht weil es so nett kühl draußen ist. Nach der Hitze von gestern nachmittag eine wohltuender Zustand.

Doch was tut man? Nicht viel. Man hockt nun in der Küche und schaut auf den Bildschirm, die Welt um einen herum ruht noch im tiefen Schlummerschlaf. Selbst in der virtuellen, nicht zu verwechseln virtuosen Welt, ist nicht viel los.

Zeit für einen Haldenaufstieg? *denk & schau nach* Wenn es nach dem Onlinewetterfrosch geht, sollte jener um 06:00Uhr sein. So um kurz vor 05:00Uhr könnte das passen.
Ich krame kurz im Kopf, könnte die Halde Humbert oder eventuell sogar die Halde Großes Holz herreichen? Ach ja, da war es wieder.

Halde Großes Holz wird nicht gehen, da ich ja nur ein Rad ohne Gangschaltung habe. Und die ganze Halde hochlaufen wird mir auch zu lang. Dann doch Halde Humbert? Man wird sehen…

*später so um halb neun*

Aus einer Haldenauffahrt wurde ich Ganzen nix. Der Grund ist recht einfach, mag kommen was will, und das meine ich wörtlich, die Halde Humbert wird heute nach dem Schichtende erklommen. Und wenn ich den Stahl Renner in Einzelteilen hochtragen muß (Gott behüte, daß dies nie passieren möge)!

Und so ging es abermals an der Rennbahn entlang, einfach rollen lassen und genießen.

Am Preußenhafen gab es auf halber Höhe der Brückenquerung eine kurze Verschnaufpause.

Natürlich nicht wirklich zum ausruhen (auch zum Becher wegräumen), sondern mehr um überschüssige Kleidung ab zu legen. Wohlig warm war es inzwischen geworden. Es hat was von einem netten Sommerurlaub…
…wenn man nicht arbeiten müßte.

Natürlich bin ich wieder viel zu früh im Stall, kann mich aber so mit noch mehr Ruhe und Gelassenheit unziehen, Schnittchen schmieren und mich dann auf die Jobrunde stürzen. *lach* Ist aber heute nur eine Halbtagsrunde…

…und dann halt entspannt zur Halde Humbert. Als Mittagmahl gibt es eine Neuentdeckung aus dem Hause der beiden Discounter-Brüder.

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Ja hat was, ist durchaus schmackhaft, also nichts von den standard Einheitsgeschmack der üblichen Verdächtigen. Und auch an der Portionsgröße kann man durchaus als kleines Mittagmahl Gefallen finden. Überlegungen liegen an, wie man es outdoor ohne Mikrowelle heiß bekommen könnte?
Einfach in den Topf kippen, eventuell noch einen Schuss Wasser zu und über der Flamme unter ständigem Rühren erhitzen sollte gehen.

Dann Abfahrt und rauf auf die Halde. Das es oben schon recht nett, wenn auch trocken ausschaut, hatte ich ja berichtet. Trotzdem nochmal die Bilder, weil´s so schön ist.

Nach der Auffahrt, kam dann auch die Abfahrt. Aber wie schon bei der Auffahrt wurde geschoben. Denn das fährt man nicht einfach so. Spitzenwerte in der Steigung von über 15%, da trittst du keine 54z auf 16z. Da hast du Mühe überhaupt auf dem Bock sitzen zu bleiben.

Man kann die Rampe nur erahnen auf den Bildern, aber schon zu Fuß ist das „nett“. Rüber zur nächsten Meldung, ein gute Weile später, Freitagabend 20:30Uhr, Deutschland sitzt vor der Glotze…

Bikebasteln/ Reifen montieren: …der Fahrradjunkie montiert neue Reifen.

Ich hatte also noch was an Schub über und so konnte ich es nicht lassen. Wohl auch in der Gewissheit, daß die Continental Gator Hardshell noch die guten 3mm mehr Reifenbreite bringen.
Doch dann kam die Ernüchterung. Gemessen waren es bei einer Innenmaulweite der Felge von 19mm tatsächlich auch nur 25mm!

Das hatte ich ja bei einem Reifen aus dem Hause Continental noch nie. Brachte aber alles nix, die Reifen sind nun drauf und werden nun ans Laufen gebracht.
Im Anschluss wurde noch für die frisch montierte Hinterradbremse ein frischer Bremszug eingezogen. Das war zwar nicht ganz so easy wie ich dachte, klappte aber zumindest besser, als das mit der Reifenbreite.

Euch ein nettes und erholsames Wochenende und bleibt bitte gesund!  😉

Bevor der Tag weiter geht…/ 24.07.2021

Juli 24, 2021

Bikealltag/ Rumgelaber/ Bilder: ja mit diesen ersten Zeilen am heutigen Samstag ist der Tag noch fast jung, aber mich hat es ma´ wieder um halb sieben aus den Federn gerissen. Da werd ich einfach schlagartig wach und habe dann auch die dritte und vierte Mütze Zusatzmütze Schlaf durch. So grundsätzlich…

…es gab schon das Espresso-Frühstück auf der Burgterrasse, wo das frische Holz immer noch richt. Mal sehen, die Chancen stehen gut, daß ich heute noch den letzten morschen Außenbalken austausche.

Jedenfall mit dem wachmachenden Heißgetränk war natürlich auch die Samstagszeitung wieder fällig. Der erste Aufhänger für mich…

…der Burghügel Mark. Da wird ja schon seit ein paar Tagen gebaut, ja länger als geplant, aber das soll hier nicht das Thema sein.
Ich finde dieses Projekt interessant, kann aber auch nicht verschweigen, daß ich innerlich ein anderes Bild von der Umsetzung hatte. Das wird aber wohl einfach daran liegen, daß man andere schon bekannte Opjekte im Kopf hat.

Aber mit dem heutigen Zeitungsbericht lässt das Bild schon gut erahnen, wie es denn mal aussehen könnte. Nur schade das es sich noch etwas zieht. Aber im Gegensatz zu meiner letzten Inaugescheinnahme, hat sich schon mächtig was getan. Ich freue mich drauf.

Dann der nächste Artikel…

Radpunk Cycles verlässt das nette Dorf Dinkern und zieht auf 800qm Ladenfläche hier in den Dorfkern. Da fällt mir ein, man könnte ja mal ausrücken und schauen wo das so genau ist und wie der Fortlauf wäre. Eventuell dann noch rüber in die Kaffeerösterrei bei der alten Mühle? Grobe Pläne für weitere Schandtaten. *lach*

Vom Hörensagen her, soll als Standort ein altes Kaufhaus oder so ähnlich die neue Räumlichkeit sein. 800qm sind ja kein Pappenstiel, da darf man also auch gespannt sein. Ebenfalls rein vom Hörensagen her, soll auch Radpunk Cycles nicht der Standard Radladen sein. Man könnte also auch mal was außerhalb der üblichen E-Bikes, Citybikes und Ähnliches bekommen. Apropos…

E-Bike: ich meine man hatte erwähnt, daß einen Kolleging hier aus´m Dorf sich ein fettes E-Bike geholt hat um damit eingermaßen regelmäßig zum Job zu kommen. Ich meine es wäre ein CUBE Reaction Hybrid SLT 625 29, eine verdammt lange Betitelung. *lach*

Der Hintergrund ist, sie will mit dem Bike regelmäßiger zum Job kommen, hat aber im Vergleich zu mir noch mal 15 Kilometer zusätzlich, was dann eine einfache Strecke von 35 Kilometer macht. Das ist schon mal eine Hausnummer.

Bisher macht sie das mit dem Auto, aber seit dem sie dieses Bike hat, kommt sie immer öfters mt dem Teil. Natürlich tauschen wir uns hin und wieder aus, hatte sie mch doch auch zu diesem Plan „konsultiert“. Groß weiter helfen konnte ich ihr da aber nicht, E-Bikes sind nicht mein Gebiet.

Jedenfalls stand gestern so das „Mopped“ in der Halle, sie kam gerade von ihrer Jobrunde rein und ich fragte mal platt nach einer wirklich kleinen Testfahrt. Ja und die wurde auch gemacht, aber nur in ganz klein.
Das Mopped, denn so sehe ich das, raus aus der Halle geschoben, draußen vorsichtig drauf gesetzt, kostet ja auch was so ein Teil, da will man sich also nicht gleich mit abmetern und den Aspahlt unnötig mit dem Bike zerkratzen *grins* und dann ein paar mal die Pedale kreisen lassen.

Im Ecomodus merkt man nicht, daß es vorwärts geht. Das hat in meinen Augen schon nichts mehr mit Radfahren zu tun, denn nach wenigen Kurbelumdrehungen stand der Tacho nahe 20km/h.
Gut, kann ich mit dem Stahl Renner aus, aber da eben mit Kraftensatz. Denn noch, ich fand die Idee gut – für sie. Das macht Sinn, auch der Akku soll im Ecomodus für gute 150km ausreichen. Das heißt, nach einer Tagesfahrt bei ihr mit 70km, wäre rein theoretisch sogar noch ein zweiter Jobturn drin.

Ganz klasse und das mit Betonung auf deutlch mehr als den E-Antrieb, fand ich die Bremsen. Vorne als auch hinten waren Mörderbremsscheiben montiert. Klar bei der Masse… . Aber auch die Bremsanage selbst hat mir echten Respekt abverlangt. Das war dann auch der Punkt wo ich bei der Testfahrt immer dachte:„jetzt bloß nicht unüberegt zu heftig am Hebel ziehen!“ Denn dann wäre der Abflug über den Lenker vorprogramiert.

Den noch kamen bei mir umgehend meine eigenen Gedanken dazu auf. Ich würde so ein Mopped tatsählich eher als Kraftfahrzeug sehen.
Demontieren würde ich die Federgabel, denn jene wird bei den onehin extrem fetten Stollenreifen für flotte Fahrten nicht nötig sein. Praktischer Weise würde mit deren Wegfall auch noch was bei den Pfunden purzeln.

Und wo wir gerade bei den Reifen sind, so fette grobstollige Reifen braucht es nicht. Ist nur unnötiger Rollwiderstand und um Strecke zu machen könnte was Feinstolligeres drauf, was gleichzeitig wieder leichter machen würde, aber auch den Rollwiderstand senken.

Ansonsten, ja eine gute Alternative zum Auto. Ein paar Steckdosen Kollektoren wo auf´s Dach geschmissen oder an den Balkon gehängt und schon kann man mehr oder weniger umsonst Radfahren.

Café: eine weitere Aufgabenstellung für heute oder morgen wäre, bei der erst neulich erworbenen Bialetti…

…die zugebenermaßen nicht die Welt gekostet hat, dann aber doch in Sachen Griff nicht die gewohnte Haltbarkeit aufwies, muß halt eine besser Lösung ran.

Am gestrigen Tag nach der Ankunft im Stall und den letzten Handgriffen war ein leckerer Espresso con Leche fällig. Der neue Vollautomat macht mir der Espresso zu bitter (was ich aber auch gleich beim Verköstigen noch in Anwesenheit des Installateur anmerkte). Also griff ich zu meiner „Notlösung für alle Fälle im Stall“ und brutzelte mir einen eigenen.

Recht traditionell also auf der Herdplatte zubereitet stellte sich dann heraus, daß beim Runternehmen der Griff irgendwie in seiner Haltbarkeitkonsitenz arg erweicht war. Kurz um das Ding anderweitig vom Herd geholt und beschlossen…

…das geht in Besser. Und da werd ich heute mal schauen, was ich zaubern kann. Für den Espresso unterwegs hab ich ja schon eine Lösung zur Hand, so in die Richtung könnte es also gehen.

MacBook Air: noch eine kleine Meldung von gestern, es ist mir erstmalg gelungen das Update aus zu triksen. Wer kennt das nicht, immer dann wenn man nur mal eben schnell noch was wichtiges machen will-muß, kommt ein Update rein. Nervt und ist ärgerlich, auch wenn es sinnvoll ist.

Doch mit dem gestrigen Abschalten war es soweit. Da mein MacBook Air eh an den Saft mußte, hab ich das über Nacht zaubern lassen und heute früh war alles gut. *freu*

Und jetzt dann doch zum…

Morgengruß: der heutige Tag scheint ganz brauchbar zu werden vom Wetter her, ich werd mir jetzt noch ein kleines Frühstück machen, der Wind weht und die Vöglein in der Hecke sind wohl schon mit dem Frühstück fertig.

Habt also einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Caffee-Geschichten advanced/ 09.07.2021

Juli 9, 2021

Bikealltag/ Speisekarte/ Café: ein Problemlösungsprozess meiner Art. Kaffeevollautomat in der Firma kaputt…

bialett firma_ergebnis

Wieder einen passenden Laden gesucht und für knapp 13 Euro das Teil mit genommen.

Und dann komm ich in den Stall und was sehe ich da…

kaffevollautomat neu_ergebnis

Ich bleibe aber erstmal bei meiner Lösung. Der Espresso der dort rauskam war mir einen Tacken zu bitter.
Gut, mit der kalten Milch würde das wohl passen, aber wer weiß.