Archive for the ‘Speisekarte’ Category

Green Day – ohne Musik/ 51.191km/ 01.05.2022

Mai 2, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ do nature/ Biketouren/ Outdoor/ Bike- & Biktouren Bilder: die Geschichte vom Sonntag mit diesen ersten Zeilen beginnt in etwa so, oder genau genommen schon am Vortag. Denn da hatte ich ja die beiden aufgehübschten Vorderräder abgeholt und die, oder zumindest eines davon sollte dann auch gleich im Dienst ausprobiert werden. Wobei…

…das mit dem Ausprobieren kann man jetzt nicht wörtlich nehmen. Zum einen sind das einfach nur Vorderräder die selbst im miesesten Zustand sich noch irgendwie drehen, wobei sie ja jetzt nicht mehr mies sind aber auch nie waren und zum anderen ist mein Vertrauen in das fahrradspezifische Handwerk bei Wütec aus Erfahrung sehr gefestigt.

Doch warum green day – ohne Musik? Ganz einfach der Bandname green day ist nicht bezeichnend für das was laufen wird, sonder die gefolgsame Leserschaft wird es schon ahnen, es geht mehr um gewisse Grün- Gießarbeiten.

Da nun die Technik ausnahmslos am mit einer Gangschaltung ausgerüstetem CAADX ihren Platz findet, prädestiniert es dieses Rad zu gewissen Steigungsfahrten, vorzugsweise hier im nahem Claim. Und da ist nun mal die Halde Humbert zu nennen.

Ich weiß ja nicht wie es Euch so geht, aber an einem Sonntag sollte man sich nicht so viel vornehmen. Von der Burg bis zur Halde sind es irgendwie und zwar je nachdem woher man wie fährt, mehr oder weniger direkt irgendwas mit 6 bis 8 Kilometer.
Da ich am CAADX auch immer noch den Gepäckträger verbaut habe, kann ich da also meine fetten Packtaschen dran hängen, worin sich wiederum dann eine gewisse Anzahl an Wasserflaschen befinden werden.

So eine Maßnahme stockt zwar das fahrende Gewicht am Rad enorm auf, aber wie schon erwähnt, es sind ja nicht etliche Kilometer und dann auch nur die paar Höhenmeter. Oben angekommen wird dann alles nett auf die etlichen Anpflanzungen verteilt und dann schauen wir mal weiter.
Ob es dann oben noch einen Espresso mit netter Aussicht gibt, oder ob ich meine Cocoon Hängematte mit habe um sie dann aber mit einem zweiten Baumgurtpaar an jenem Spot auszuprobieren wo ich neulich schon mal war, lass ich mal offen?

So also der grobe Plan zum entspannten Sonntag. Zum Wetter kann man ja jetzt noch nicht soviel sagen. Es ist zwar bewölkt aber trocken, die Sonne kommt nicht ganz so zur Geltung, was dann aber passen könnte.

Die Anfahrt mit dem bescheidenen Wasservorrat (15,5 Liter gesamt!) war dann auch etwas gemächlicher.
Oben angekommen wurde zunächst ausgeladen, aufgeteilt und anschließend gegossen. Insgesamt scheint die Lage dort oben noch gut zu sein. Den Lifeticker <klick> dazu kennt Ihr ja.

Nach dem Haldenausflug ging es noch auf einen kurzen Check zum nahen Friedhof. Da waren aber leider die Brunnen immer noch nicht freigegeben.

Gut bin dann weiter und eigentlich dem nächsten Tagesziel entgegen. Dabei wollte ich mal schauen, was an einer Baustelle so passiert?

Nach der ersten Absperrung kam bald eine zweite, wo dann auch final mit dem Vorwärtskommen Schluss war  Durch das Absperrgitter war zu sehen, man legt einen Bachlauf offen.

Fand ich gut, auch wenn ich wieder umdrehen mußte, um meinem weiteren Tagesziel entgegen zu kommen.

Doch wie ich so daher rolle gab’s da diesen neuen Weg der in Richtung Süden führt. Kann man ja mal entlang fahren und mal wieder gucken. Und wie es der Teufel so will…

…ein kurze Einmündung mit einem offenen Tor, daran vorbei ein ganz zarter Trampelpfad. Kurz angehalten und geschaut, dann mal rein in das Areal und schauen.

Viel Buschwerk aber nett. Besonders genial ist dort, daß es in einer Senke sowas wie einen Wasserfluss oder Teich gibt.
Der Trampelpfad führt zick-zack und zum Abschluss noch mal scharf um eine Ecke, man kann also vom eigentlichen Weg aus den Spot nicht erkennen.

Hab dann mal kurz die Hängematte ausprobiert…

… passt. Da es aber langsam Essenszeitig wurde, bin ich wieder los. Man wollte ja noch unbedingt zum Sonnenuntergang-Spot.

Die wenigen Kilometern dort hin waren auch kein Ding. Also anhalten und sich um gucken. Wie war das jetzt noch mit den dicken Stämmen und den eher weiteren Abständen?

Nach einer Kurzinspektion hatte ich dann aber den Platz mit Aussicht gefunden.

(Tagesalbum <klick> mit Film)

Natürlich mußte um einen dicken Stamm was mit dem zweiten Gurt gezaubert werden, dann hatte ich es aber.

Nach einem kurzen Probeliegen wurde erst mal Mittach gemacht.

Speisekarte: die Boardküche wurde ausgepackt und das Mittagessen sowie anschließend, aber erst nach dem Essen, ein Espresso gemacht. Mahlzeit.

Es gab Bio Kichererbsen-Eintopf aus dem Drogerie Discounter. Schmeckte übrigens sehr gut.

Nachdem dann alles gespült und abgetrocknet war, wurde sich final in die Cocoon zurück gezogen.

Während der ganzen Zeit kommen immer wieder Leute vorbei. Man grüßt sich und hin wieder ergeben sich kurze Gespräche.

Übrigens, der Waldaufseher, nach seiner Auskunft, schaute auch vorbei. Mit ihm hab ich mich ein wenig länger unterhalten. War interessant, auch wenn ich bei ihm so ein wenig den Eindruck hatte, daß er sich wohl bewusst in Position setzte.

Ach ja, eine Gruppe Maigänger näherte sich dann doch noch. Der Tag könnte so schön sein…

Irgendwann wurde es dann aber langsam Zeit, auch wenn die Sonne wieder Oberhand gewonnen hatte. Natürlich hatte mir inzwischen den Hammock Warmer drunter gehängt, weil doch so ein Lüftchen unten rum mehr kühlende Wirkung hat, als das nett war.

Aber auch die Uhr machte so ihre Fortschritte und mit dem Nachmittagstermin wollte ich ein passables Zeitfenster haben.
Immerhin muß man ja zurück fahren, alles auspacken, das eine oder andere wieder auffüllen und ein Gang in die Dusche wäre auch nicht schlecht.

Also wurde alles zusammen gepackt, beladen und dann gemächlich die Kurbel kreisen lassen.
Ja dieser Hängematten Platz (ein Bericht zum Hängematten Platz folgt noch) hat was, wäre schon nett für einen schönen Sonnenuntergang. *smile*

Und so war der Tag in den zwei angedachten Punkten erfolgreich. So konnte auch der Rest vom Sonntag nur noch gut werden. Was er dann auch war, denn man hat sich ja zu einer netten Grillrunde getroffen. *schmatz-schlemm*

Euch noch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Baum & Finca la Reforma 51.105km/ 16.04.2022

April 18, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ do nature/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: am Samstag war es mal soweit, mindestens ein kleiner Baum mußte auf Humbert hoch und dort sein neue Heimat finden.
Also mal fix den Gepäcksträger dranwurschteln, die beiden dicken Radtaschen eingehängt und einladen.

Guckuck!

Mit fast bestem Wetter rollte ich also nun gut beladen abermals auf Humbert zu und man kann sagen, ja bei der Sonne hat man fast den eher eisigen Wind vergessen. Dann noch diese gelben…

…Rapsfelder. Natürlich war die Auffahrt auf die Halde hoch etwas gemächlicher, aber groß Tempo machen stand ja auch nicht auf dem Plan. Auf dem Plan stand, eine gute Tat zu vollrichten.

Oben angekommen wurde angehalten und ausgeladen. Das erste Loch war nun fällig für den großen Zögling und den ein wenig mit der mitgebrachtem Erdreich zu befüllen. Jene Erde war total genial. Man hat quasi zwei Stücke trockene Kokosfaser, hart in einem Kunststoffbeutel drin.
Den macht man an einem Ende auf und gießt drei Liter Wasser drauf. Nun beginnt das torfähnliche Gebilde das Wasser aufzusaugen und quillt auf. Ich hab dann mit der kleinen Schippe das noch etwas kleiner gemacht, so ging das dann ein wenig schneller.

Dann hab ich mit dem Topf die große des Lochs gescheckt und anschließend noch eine kleinen Mulde gemacht, damit das schön oberkantenbündg abschließt.

Das Rausnehmen der Zöglings samt der Erde gestaltete sich aufgrund der feuchten Erde in dem Topf ein wenig tricky, gelang mir dann aber doch.
Die Erde die bereits im Erdloch war, war von dem Regen der letzten Tage immer noch gut feucht. Das sagte mir, daß mein Plan ein großes Loch mit Erde gefüllt eine gute Grundlage für Neuanpflanzungen sei. Außerdem würde so auch genug Wasser in der Erde sein, sollte es mal länger trocken bleiben.

Nun wurde der Zögling in die Mulde gestellt, ein wenig ausgerichtet und dann mit der mitgebrachte Erde aufgefüllt. Es zeigte sich aber, daß da noch eine wenig was drauf könnte. Ich haderte ein wenig mit mir. Nun hat man einen leeren Topf und auch den Plastikbeutel würde man befüllen können, nur wo am besten?

Aus Erfahrung heraus weiß ich inzwischen, daß die Erde am Sockel der Halde als auch auf den umliegenden Feldern eher Mist ist. Und so blieb mir nur der Weg zum nahen Wald, halt ein paar Etxrakilometer, aber auch Fahrzeit.
Man muß verstehen, so langsam wurde ich ungeduldig, der Caffee rief. Und da kennt man keinen Freunde. *lach*

Nein, ich bin dann doch zum nahen Waldgebiet, hab nochmals brav die Behältnisse aufgefüllt und hab mich abermals die Halde hochgepellt. Das Ergebnis belohnte die Schufterei. Also nicht bloß die zweit Fahrten heute, sondern auch die unzähligen Fahrten in denen ich immer wieder Erdreich nach oben geschafft hatte.
Dabei dachte ich ursprünglich, daß das Loch in den steinigen Haldenboden schaufeln die Asterei überhaupt sei und alles andere eher leicht. So kann man sich täuschen.

Zufrieden trollte ich mich die Halde runter, bog rüber zum Kanal und stellte dann das Vorderrad in den Gegenwind. Schnell fahren geht anders. Jetzt zeigte sich aber noch, daß ich nicht nur nötig Koffein bräuchte, sondern auch das Frühstück schon lange aus meinen Brennstoffzellen verraucht war.
Mittachessen war angesagt. Irgendwas mußte vor dem Caffee in der Magengrube verschwinden.

Um dem nach zu kommen wählte ich den Besuch von Bärlin Curry. Anhalten, Geldbörse rauskramen und vorsichtig von außen mal über die Karte linsen. Pommes-Mayo geht immer, also rein in den stylischen Laden.
Mit dem stolzen Preis von 3,20 Euro, exklusive der 0,80 Cent für die Mayo, für eine einfache Portion Fritten, da hat man seine Erwartungen. Und jenen lagen nicht im Aussehen des Ladens, sondern eher in dem was letztendlich auf dem Teller war. Gut Teller war nicht angesagt, man wollte ja draußen in der Sonne aber auch im Windschatten hocken.

Resümee, ja kann man machen, waren schon lecker, aber etwa ein Drittel des Preises steckt nur im Label.
Die Currywurst käme übrigens über 4 Euro! Ist halt viel chic mit drin im Preis. Und ich glaube nicht, daß das Personal hinter der Theke für ihre Freundlichkeit einen Stundenlohn von 20 Euro bekommt. Gut, hat man probiert, jede anständige Fritteschmiede würde bei den Preisen nur den halben Monat arbeiten und den Rest dann die Bude schließen. Würde ja reichen.

Ab da ging es dann endlich zu dem ersehnten Caffee, natürlich in der Kaffeerösterei Pohl´s Mühle und nicht ohne das Stückchen Kuchen.

Café tasting: dieses Mal wählte ich einen Finca la Reforma. Geschmacklich wird er als Kirsche, Rosine und saftig im Abgang betitelt.

Als klassischer Caffee, also Americano schmeckt er mir sehr gut. Der Espresso mit zwei Löffeln Zucker und schnell gekippt geht gut über den Gaumen, es bleibt aber ein Spur Bitterheit auf dem Gaumen. Nicht ganz mein Fall.

Man wird sehen wie sich die Tasse Caffee und der Espresso in den späteren Abendstunden so macht? Ich mutmaße mal, ich werde nicht ganz so zeitig die Bettruhe aufsuchen.

Nach diesem Tagesziel ging es dann noch für einen Besuch zur Ältesten rüber. Etwas mußte hingebracht werden und was anderes abgeholt. Dabei wurden noch ein paar Worte gewechselt und ein Eis von der Eis Oase verschnabuliert.

Doch irgendwann war es auch dann wieder soweit, die Rückfahrt stand an. Dieses Mal mit dem Wind im Rücken, was mir ein wenig besser gefiel. Und so war auch dieser Tag irgendwie erfolgreich und nett. Mal sehen was sonst noch so kommt?

Euch wünsche ich einen schönen Ostermontag und bleibt bitte gesund!  😉

Raus aus dem „Loch“/ 03.04.2022

April 4, 2022

Rumgelaber/ do nature/ Sport & Alltag/ Outdoor/ Café/ Morgengruß: es war unglaublich, aber tatsächlich hatte der Sonntag was von – Sonnenschein. Und on top, sogar noch frische Luft.

Nach dem kleinen aber gewohnt schmalen Sonntagsfrühstück ging es auf einen netten entspannten Spaziergang raus.
Der Wind war zwar teilweise noch sehr erfrischend, aber die Sonne gab alles, aber so im Windschutz vom Wald und in Bewegung ließ sich das gut aushalten.

Da noch ein kleines Zeitfenster war bis zur Einladung zum Mittagessen, dachte ich:“nutz mal die Zeit und schlürf dir einen Mokka und probier mal das zwar schon bekannte aber eben neue Toaks Windschutzdings aus.“
War dann eine gute Zeit, mal aus dem „Loch“ raus zu kommen.

Das ich bei WalkOnTheWildSide neulich eine Bestellung des in Langform – Toaks Titanium Alcohol Stove Dual Stand & Windscreen– ausgelöst hatte, hatte ich ja berichtet. Jenes liegt jetzt im Standard bei meinem Espresso set-to-go bei und wird dort seiner angedachten Aufgabe besser nachkommen.
Leider hat sich dort gezeigt, daß die Bushcraft Essentials Bushbox als Windschutz nicht der wirkliche burner ist.

Auch der Lixada HoBo geht zwar, lässt aber auch zu viel Wind von der Seite rein. Das ist dann für eine Nutzung bei Wind immer sehr ungünstig. Viel vom Spiritus verbrennt, aber es dauert dann länger.

Der Toaks Windschutz kann das alles deutlich besser und er bietet auch eine sehr gute Standsicherheit. Das der Mokka dann auch besser gelingt, sieht man ja anders vorzüglichen Crema.

Dann sind wir ab zur Einladung, man hatte sich erbarmt uns ein normales Mittagessen mit richtige Stühlen und einem Tisch zuzubereiten. *lach* Nein, war wirklich lecker. Mein Highlight waren natürlich die Kroketten. Ich liebe Kroketten, könnt eine ganze Packung alleine auffuttern. Nach einem Milka-Cappuccino, auch mal interessant, ging es dann aber nach Hause. Ich wollte michnoch Team dem Training hingeben, genug rumgelungert hatte ich ja am Vortag.

In einer Trainingspause im wollte ich eigentlich die beiden kleinen Töpfe der Erde entledigen. Ich fülle die Erde dann einfach in einem großen Eimer, wo ich sie dann bei Bedarf für andere Zwecke einsetzten kann.
In den beiden kleinen Töpfen tat sich nix, dachte ich. Optisch kam das ja auch bis jetzt so rüber.

Doch beim auskippen der Erde erblickten meine Augen, daß die Kastanien tatsächlich gute lange Spößlinge gebildet hatten. Also wurden sie erneut eingemottet und haben jetzt einen neuen Platzgefunden. Bin mal gespannt, wann sie oben durchstoßen.

Ja und so ging dann auch der Sonntag rum. Das mit den Sprösslingen war natürlich ein Highlight. Jetzt hoffe ich, daß im Verlauf der Woche das Wetter wenigstens etwas mitspielt. Aber passende Kleidung liegt schon bereit.

Macht Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

 

33.601km& 50.612km/ 18.03.2022

März 19, 2022

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder: Resterampe der laufende Woche.

Donnerstag: es starte mit dem immer noch üblichen Ritual des allmorgendlichen Espresso doppio. Dieses mal die neue Testung aus dem Drogeriediscounter. 250g für keine 3 Taler.

Café:also die erste Amtshandlung, die Packung aufschneiden und den Duft genieße.

Die Zubereitung ist wie eh und je, also kein Ding. Die passende Tasse mit der üblichen vorsichtigen Menge Zucker gefüllt und nach dem Zubereitungsgang eingeschüttet. Der erste Schluck – was erwartet einen?

Der Duft aus der Packung war ja schon gut, vom Geschmack her ist er im Gegensatz zu der vorher probierten aber auch hochpreisigen Art zwar kräftig, aber auch einen Tacken mehr bitter. Aber er läuft noch gut über die Zunge, er ist also nicht ganz so bitter, sondern noch im angenehmen Bereich.
Dafür fällt eine Vollmundigkeit im Vergleich zu letzten Testung um ein paar merkliche Punkte ab. Irgendwo muß sich ja der Nicht-Preis wieder spiegeln.

Resume für diesen Tag, ja geht ist erwähnenswert, weitere Genussaktionen werden ja folgen und mit diesem Ergebnis auf jeden Fall mal besser, also die (vermutlicher Weise zu weit) übers Datum gerutschten Lavazza Packungen. Weiter im Tagestext…

…mit der spannenden Frage, wie das Wetter so wird und dort im speziellen wie warm oder eben wie frisch wird es draußen sein? Aber das werd ich ja gleich sehen.

09:04Uhr: das Wetter hat sich nicht stahl-renner-mäßig verhalten, denn es gab die gegen Mittag angekündigte Regenneigung schon auf der Jobanfahrt.

(Märzalbum <klick>)

Und das auch ab Kamen, zu dessen Route die leicht verlängerte Anfahrt heute zählte. Man soll ja nicht ganz so früh am Job sein.

War aber alles halb so wild, weil eben nur Schauer. Die Radhose ein wenig feucht, die Jacke hielt und die Kurzfingerhandschuhe liegen zum trocknen auf der Heizung.

Der Gedanke dazu, besser jetzt den Regen durchziehen lassen, als später zum Schichtende.

Am Abend: die Heimfahrt ging dem dem Stahl Renner angemessenen entlang der Rennbahn. Dann aber natürlich nicht ohne einen Zwischenstopp am Lieblingsaussichtsturm zu machen. Rundgang, Treppe hoch und gucken, dann wieder runter.
Aufgefallen war mir, daß hier und da ein wenig mehr Unrat rumlag. Und schon stöberte ich durch die Ecken, sammelte die ins Auge fallenden Müllstücke auf und verfrachtete sie irgendwie noch auf der Arschrakete.

Leider konnte ich die zerbrochene Glasflasche nicht mehr unter bringen, weshalb ich sie unter die nahe Sitzbank gelegt habe. Der Hausmeister von der nahen Ökostation kommt ja regelmäßig und würde es dann final entsorgen.

Abfahrt mit Müll entleeren an der nächsten großen Ampelkreuzung. Dort hatte man an einer Stelle Grünschnitt gemacht und es kamen für mich erstmalig zwei Sitzbänke und ein Mülleimer zum vorscheinen. Erstaunlich hoch drei.
Wie oft habe ich in den letzten Jahren diese Kreuzung passiert? Wahnsinn! Die Sitzbänke hatte ich bisher noch nie gesehen.

Freitag: schon die letzten wenigen Kilometern am Vortag durch die Lippenauen ließen einen wenn auch zarten Vorgeschmack auf diesen Morgen durchscheinen.

Alder, was war das heute früh fucking kalt!

Angesagt waren bis zu -5c°, wenn auch nur gefühlt. Auf dem Tacho hatte ich zwar nur einen Spitzenwert von -2c°, aber angefühlt hatte sich das wie -10c°.
Das mag aber such der sehr ungünstig verlaufenden Wachphase geschuldet sein. Zu früh zum aufstehen, aber auch zu spät für eine letzte Runde im Schlummerland.

Watt war ich fettich und kurbelte mit den gefühlt zehn Schichten Kleidung stumpf dem Horizont entgegen. Nach der Ankunft ging es dann aber.

do nature: und dann kam es wie es kommen mußte, wenn man schon ein Rad mit Gangschaltung hat, dann kann man ja auch auf die Halde fahren.

Das Wetter schien bestens, doch mit dem Schwenk am Preußenhafen in die Fahrtrichtung Ost stand man gut im Wind. Jener war auch von einer gewissen Frische, sodaß es eher mäßig schnell aber tapfer geradeaus ging.
Die Rennbahn wurde abermals gewählt, bloß keine großen Streckeneskapaden einleiten.

An der bekannten Stelle an der Lippe wurde Erdreich aufgenommen und dann heiter weiter gegen den Wind. Da fragt man sich doch ersthaft selbst:„warum tut man sich das an?“ Naja, weil man es kann – und es ja auch nicht mehr so weit war.
Ach ja, die an der Erdsammelstelle gefundene Angelschnur, nicht gut für Federvieh und andere Wildgetier, wurde am nächsten Mülleimer entsorgt. Dort saßen zwei ältere Damen, welche ihre Kaffeepause in der Sonne sitzend abhielten. Es ergab sich ein nettes Gespräch und damit für mich auch eine kleine Verschnaufpause.

Bei den weißen Brücken kam der große Schwenk auf die Fahrtrichtung Süd, womit man dann auch Seitenwind hatte. Das Erdreich war ob seiner inzwischen professionell ermittelten Menge auch gut verteilt am Rad. Ich hatte zwar darauf spekuliert mehr mitführen zu können, doch die überschüssige Kleidung brauchte auch ihr Volumen.

Das rote Haldenzeichen stand abermals vor mir, nur noch die Höhenmeters abkurbeln und oben ankommen.

Oben bließ der Wind in bester Manier, zum Glück war es ein eher warmer Wind. Die Erde auf die beiden Löcher verteilen, welche damit etwas zur Hälfte aufgefüllt sind. Einen Kameraschwenk <klick> weiter und dann ab zur Burg. Man fühlt sich gut, auch nach dem elendigen Geplacker gegen den Wind.
Aber so ist das eben, es gibt schöne Tage, weniger schöne Tage und die Tage dazwischen.

Nach der Ankunft die üblichen Handgriffe, entladen, Waschmaschine, duschen und futtern. Das Wochenende kann kommen und anschließend die Urlaubswoche.

Habt einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

05:05Uhr/ 18.03.2022

März 18, 2022

Morgengruß/ Rumgelaber: letzter Aufruf für diese Woche, kalt wird es erneut sein und zwar wohl sehr kalt. Man munkelt was von -5c°. *brrr*
Es zog ja gestern am späten Nachmittag schon rein. Hab das schon gut gemerkt, auch wenn es eigentlich besser-warm ausschaute. Aber nur mit der Radjacke und dem normalen Langarmshirt wurd es ohne Bewegung frisch.

Innerlich fragte ich mich:„was der Scheiß jetzt soll“, wobei mir schon klar war, daß es gegen Ostern nochmals kalt werden kann.
Nett finde ich das trotzdem nicht, denn man hat nächste Woche Urlaub. Und da wäre, zwecks diverser Unternehmungen, ein wenig mehr Wärme nicht von Nachteil. Man wird sehen.

Derweil nippe ich am üblichen Heißgetränk, die neu entdeckte Sorte Bio Espresso (auf dem Bild links) gemahlen…

…und habe noch ein paar mehr Minuten. Insgesamt kann ich jetzt schon sagen, ja geht, ist aber nicht der Knaller. Hat ein ehr mildes, dann aber doch wieder kräftige Aroma, leider schleicht sich damit eine Bitterkeit ein. Aber er bringt was, die Äugeln gehen auf.

Der early bird (das Label tront ja noch auf der Dose) war für mein Gusto besser. Vollmundiger, kräftig aber eben nicht bitter.

So, 05:00Uhr ist durch und die Heizung ist aus dem Nachtmodus erwacht, die Heizkörper strahlen nun deutlich mehr Wärme ab. Der letzte Schluck ist geschlürft, gleich geht’s los.

Macht das Beste aus dem Tag und bleibt bitte schön gesund!  😉

Geh nicht über Los, sondern direkt zum…/ 12.& 13.02.2022

Februar 14, 2022

The Cure – Forest/ Bikebasteln/ Kette & Antrieb/ Miche Kassette: …Cannondale Händler.

Tja, ich hatte es schon angedroht und so kam es dann auch. Doch vorab wurde am aktuellen Fahrgerät ein wenig klar Schiff gemacht.

Um den Passtest mit der anderen Miche-Kassette zu machen, wählte ich das zur Zeit montierte Hinterrad.
Das war zwar so nicht geplant, aber so wie die Kassette am Hinterrad mit dem Spikereifen verbaut war, sah das brauchbarer aus. Und das es in der Früh eh locker unter 0c° hatte und wohl auch in den nächsten Tagen so bleiben wird, je gepaart mit deutlicher Bodenglätte, könnten die Spikereifen die bessere Wahl sein.
Also wurde die vermeintlich passende Kasstte gegen die montierte getauscht…

…um dann doch ein langes Gesicht zu machen.

Meine Idee daß ich mit dreimaligen Montage der letzten Ritzel, die ja nun anders aussehen als die Regulären…

(<klick> zum bisherigen Miche-Problem Album)

…eventuell einen Fehler begangen haben könnte, war damit widerlegt. Das war zwar auf der einen Seite gut, half mir aber auf der anderen Seite kein Stück weiter.

An der Stelle beschloss ich ohne großes Zögern, mit dem ganzen Kram mal nach Fahrrad Schricke zu fahren. Der Hintergrund dazu…
…eine passende Kassette hatte ich weder von Miche noch von Shimano als Alternativhersteller zur Hand. Shimano hat zwar auch von der Abstufungen her was ähnliches im Programm, aber in frühsten zwei Wochen erst Lieferbar. Angeblich.

Also der weiter führende Gedanken, bis überhaupt eine passende Kassette bei mir war, kann auch ein Fachmann den Freilauf tauschen.
Ich werfe nochmals ein, daß es dort ja das Problem des inzwischen nicht mehr ganz so brauchbaren *hüstel* Innengewinde für den Kassettenverschluss gab.

Gut, ich also zu Fahrrad Schricke und ihm mein Leid geklagt. Er verstand zwar alles, aber im Angesicht der Tatsache, daß es sich um eine eher ausschließlich für Cannondale produzierte Nabe samt dem Freilauf handelt, wäre ein Gang zum im Dorf befindlichen Cannondale Händler der bessere Weg.

Ich bin dann erstmal los, habe innerlich ein wenig gehadert, Radpunk Cycles könnte das ja auch per Telefon erledigen, aber wenn man eh schon ma‘ unterwegs ist.

Und so bin ich dann doch in den Kern des Dorfes gefahren. Dem gute Mann brauchte ich auch nicht viel erklären, er wusste nach ein paar kurzen Worten was zu tun sei. Also hab ich ihm das Hinterrad da gelassen. Man telefoniert am Montag, später Nachmittag.

Also bin ich wieder heim gefahren.

Um das Problem einer zukünftigen zickigen Montage der bisherigen Miche-Kassetten erst mal zu umgehen, habe ich Ausschau nach Alternativen betrieben.
Dabei kann ich sagen, auch wenn ich nicht ganz glücklich mit den überhaupt noch ohne Wartezeit auf dem Markt verfügbaren Kassetten zufrieden bin, eventuell werd ich damit leben können (oder mir was basteln 😉 ).

Und so habe ich den Einkaufswagen Januar/ Februar aktualisiert. Ganz „vorne mit dabei“ sind die beiden Kassetten aus dem Hause Sram.

Sonntagabend: dank der unterstützenden Hilfe aus dem Radforum, konkret der sehr radkundigen Dame namens sickgirl, habe ich nur eine Sunrace CSMS8 11-fach Kassette bestellt.

Stahl Rennernach dem noch am Vortag ein paar Handgriffe im Burggarten erledigt waren, wendete ich mich auch noch ein wenig dem Stahl Renner zu.

Da waren am Oberrohr ein paar winzige Lackeinschläge, gut der eine Große war auch noch da, die Behandlung erfahren konnten.

Und so hab ich jene Stellen mit feinem Schleifpapier angechliffen, abgeklebt und mit Fertan Rostumwandler ganz fein bestrichen. Der soll 48 Stunden einwirken und dann mit Wasser runter gespült werden. Anschließend kommt noch eine Prise schwarzer Autolack drauf und danach noch eine Schicht Klarlack.

Ob die beiden Tuben Autolack aber noch gut sind, wird sich zeigen müssen.

Morgengruß/ Café: und so komme ich zum Abschluss doch noch auf ein paar nicht technische Zeilen. Der Montagmorgen ist noch ganz so jung und so frisch, hoffen wir also mal auf ein brauchbares Wetter.

Bis dahin macht das Beste aus diesem Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

 

Rumgelaber/ 13.02.2022

Februar 13, 2022

Rumgelaber/ Outdoor/ Café: zunächst mal, am heutigen 13.02.2019 hatte ich mich nach meiner ersten Hüft-OP der Gehhilfen entledigt. War also nicht der schlechteste Tag.

Ansonsten hab ich heute früh den neulich entdeckten Espresso probiert.

Ja er kann was und ist durchaus nach meinem Gusto.

In meiner Bialetti hab ich eine gute Portion vom Mahlgut eingefüllt, die Ränder sauber nach innen weg gestrichen, so daß zum einen keine Undichtigkeit entstehen kann, zum anderen aber auch nichts anbrennt. Dann ließ ich es ordentlich köcheln.

Beim Eingießen zog ich zwar ob der eher mildbraunen Färbung die Augenbrauen hoch, mit dem Gedanken:„na, ob der überhaupt kräftig ist und nicht eher dünn-wässerig schmeckt?“ Das war aber mit dem ersten Schluck vom Tisch.

Den Geschmack würde ich als durchaus gut präsent und damit kräftig beschreiben, aber keine Spur von Bitterheit.
Eher leicht schokoladig mild. Dennoch soviel Bums, daß ich sogar noch einen kleinen Löffel Zucker nachgegeben habe.

Resümee, für mich mit dem ersten Test: ein Volltreffer.

Tja und nach dem Frühstück in zum Abschluss hin familärer Runde, zumindest mit den hier noch wohnhaften Familienmitgliedern, ging es raus auf eine längere Spazierrunde. Das Ziel dafür war klar, hin und rauf auf die Halde Humbert.

Natürlich wurden dafür ein paar Nettigkeiten in einen Rucksack gepackt.

Zunächst rüber in den nahen Wald und dort dann ab auf einen bekannten Trampelpfad. Jener endet eigentlich an einem gewissen Punkt, doch dieses Mal zog es mich bis in die Sackgasse an dann aber wirklichen Ende. Der Gedanke lag mir einfach so im Kopf, ich kann mich an eine Zeit erinnern, schon sehr sehr lange her, da ging es dort am Waldrand weiter.

Naja, und das wollte ich dann doch auf ein weiteres Mal auskundschaften. Und siehe da…

…etwas schräg rechts standen riesige Brennholzstapel und es führte ein so gerade noch erkennbarer Pfad dort hin. Aus meiner Richtung kommend gab es sogar eine Eigenbaubrücke.

Kurz nach den Holzstapeln war noch eine weitere Brücke dann verlor sich der Pfad aber etwas mehr im frühlingshaften Dickicht. Ich fand zwar eine Route raus aus den Wald, aber oft wird die wohl kaum genutzt. Mir reichte es aber.

Der restliche Weg rauf zum Ziel war dann kein neues Abenteuer.

Oben angekommen nahm ich an den Grünpflanzungen Platz und kochte mir einen „Kleinen“ (aber nicht mit dem neuen Espresso).

Die Sache mit dem Windschutz und dem kleinen Espresso set-to-go muß ich aber noch mal verbessern.

Denn ursprüngliche hatte ich die auf dem Hinweg aufgesammelte und gut trockenen kleinen Äste als Brenngut vorgesehen. Aber oben auf der Halde weht ja quasi immer eine sehr gute Brise.
So griff ich dann zum ja auch mitgeführten Spiritus und stellte meinen Rucksack in den Wind.

Überhaupt, der Gedanke dieses Espresso set-to-go mit dem neueren Lixada Caffee & Küche zu kombinieren steht im Raum. Und beim Thema Windschutz ist halt auch noch nicht das letzte Wort gesprochen.

Jedenfalls der „Kleine“ mundete bestens und nach der kleinen Pause…


…war da plötzlich ein Loch im Boden. Wie das da wohl hingekommen ist und wofür? *grins*

Da mir dann aber auch zu viel Betrieb oben auf der Halde war, bin ich halt wieder zurück. Die Sonne schien bestens, es lief gut und das auch im wöchentlichen Sinne, ich erreichte die letzte „Brücke“, dieses Mal aber eine wohl bekannte.

Und nun hab ich diese Zeilen hier gut eingepackt im Burggarten getippt. Der eigentliche Sonntagsbeitrag kommt dann erst morgen, ist eh nur wieder langweiliges Technik-Gelaber.
Aber in dem Zusammenhang, die Überlegung heute noch die Spikereifen am CAADX zu wechseln, oder doch schon gut zu pokern und die normalen Straßenreifen drauf zu machen, hab ich erst mal bei Seite geschoben.

Wer weiß wie in den nächsten Tagen die Straßenlage was Bodenfrost angeht so ist?

Habt noch einen netten Sonntag und bleibt bitte gesund!  😉

49.478km/ Kein-Frühling-mehr/ 08.02.2022

Februar 9, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ HomeOffice/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: ja, was kann man schon groß erzählen? Im Grunde ist es so wie immer.

Montag: der Häuptling hatte sich recht ungewöhnlich über WhatsApp gemeldet, der Kollege den ich in den letzten beiden Wochentagen vertreten hatte, sei wieder einsatzfähig.
Bedeutet für mich im Umkehrschluss, daß ich für’s erste mal ausschließlich mit Anwesenheit glänzen kann. Weiterhin kann ich mir in den frühen Morgenstunden ein wenig mehr Zeit lassen, also relativ entspannt in den Tag gleiten.

Und so gab es nach dem Espresso-Frühstück den ersten Wettercheck. Soweit war der Boden zwar feucht, aber insgesamt sollte das passen.
Doch schon beim Gang zur Fitness-Garage fieselte es etwas und so wurde im Unterstellplatz für Diverses die normale Radhose abgelegt und die Regenbuxe über gestreift.

Der kurze Ausflug in den Frühling war vorbei, was sich auch auf der Anfahrt zum Job bestätigte. Gegenwind aus eher scharf Nord-West, immer wieder Tropfen von oben, strampeln war also angesagt. Aber man fühlte sich wohl auf dem Rad.

Im Hinterkopf schwebten zwar einige Gedanken…

…wie zum Beispiel daß ich das letzte Ergebnis der Regenjackenimprägnierung nicht so befriedigend fand. War die Jacke doch in Teilen nach der Ankunft am Freitag deutlich feucht von innen. Auch auf einigen Außenstellen zeigte sich, daß der Stoff an Eingen Stellen eher durchtränkt nass war.
Schon gestern hatte ich deshalb die Homepage von Fibretec studiert und sowohl die von mir verwendete Textil Guard Pro gefunden, als auch ein Textil Pro Wash Eco. Außerdem noch eine Art Intensivreiniger. Schimpft sich Clean Support Active. Und so landeten zumindest die beiden ersten Produkte auf meiner Einkaufsliste.

Das ich noch Kassetten-Verschlussringe/ Muttern mit bestelle, ist für mich klar. Auch wenn jene höchst wahrscheinlich nicht die Lösung für das Miche-Kasetten-Konter-Problem sein werde…
…die vorhandenen sind jetzt arg in die Jahre gekommen und ebenso geschunden. Um es kurz zu machen, sie können wech!

Natürlich wäre die sportliche Aufgabenstellung nicht vorhanden, wenn ich beim erst kürzliche Felgendefekt entsprechende komplette Neuware eingeholt hätte. Nur hätte das auch das doppelte gekostet. Mindestens.

Und so erwische ich mich dabei, daß meine Hirnwindungen doch ins Traumland eines neuen Fahrgerät abschweifen.
Ich zieh die gedankliche Notbremse… *grins*

…und komme am Job an. Frischmachen, umziehen, die Akkus vom Rücklicht ins Ladegerät werfen und ein paar präventive Handgriffe für die Kollegschaft laufen lassen. Danach…
… Warteschleife mit einer Latte Macchiato und einer Birne als erstes Frühstück.

13:44Uhr: beim Nachkaufen des Deopumpspray mal wieder durch die Ecke des Drogerie-Discounter gestöbert.

Café: und siehe da, immerhin gibt es zwei Sorten Espresso und dann auch noch Bio.

Natürlich konnte ich nicht wiederstehen und hab zumindest eine 250g Packungen mit über die Kassentheke ziehen lassen. Überhaupt Caffee, hatte ich die Tage doch einen Fund in Sachen vietnamesischer Café gemacht. Da war ja was bei CoffeNewsTom.
VietBeans nennt sich der Onlineshop und dort kann man ganze Startersets für den besonderen Cafégenuss bekommen. Da werd ich mir auch mal irgendwann ein Set zukommen lassen. Weiter im Tagestext…

Die Heimfahrt: …wurde dank eines zeitigen Schichtendes irgendwie spontan aus dem Ärmel geschüttelt. Es ging zunächst über eine klitze-kleine Schleife nach Westen rüber um sich dann einem potentiellen Hängeplatz zu nähern. Und das war mit ein paar Blicken auf die digitale Karte am Motorola fix erledigt.
Leider stellte ich dann ersten Metern der Rückfahrt fest, daß das erst kürzlich eingewechselte Steuerkopflager eindeutig Spiel hatte. Das sich so ein Lager mal um ein paar Mikromillimeter lösen kann hatte ich ja mal gehört. Jedenfalls beschloss ich ab da relativ direkt zu Fahrrad Schricke zu fahren. Der Hintergrund ist ganz einfach, er hatte es eingebaut, also sollte er erstmal drauf schauen bevor ich als Nichtfachmann meine ungewaschene Pfoten daran rumfummeln lasse.

Jedenfalls war diese Rückfahrt mal wieder bestens und die Idee zu Fahrrad Schricke zu fahren auch. Mit größtenteils Rückenwind und Restsonne ging es dem neuen Tagesziel entgegen.

Denn das Lager hatte sich nicht gelöst, sondern gesetzt. Es war dann wohl um jenes fehlende Maß in die Lagerung gerutscht, daß ein zusätzlichen Spacer (große Unterlegscheibe) notwendig wurde. Hätte ich das also selbst versucht zu machen, wäre es am nicht vorhandenen Space gescheitert. War also eine gute Idee.

Ab da ging es dann aber bei nur frischen 5c° zur Burg zurück. Etwas mehr als 34km für die Rückfahrt standen auf dem Konto. Leider ergab der Blick zum Wetterfrosch, daß es am Folgetag nix mit er Sonne wird. Ohne Sonne, dafür mit Wolken würde das Thermometer kaum über die 5c° hinaus steigen. Kein gute Aussicht für eine lauschige Frühstücks-Hängeaktion.

HomeOffice: also wird man sich am zweiten Tag der Woche, was ja meistens ein Dienstag ist, mit einer alternativen Ausfahrt in den frühen Morgenstunden abgeben müssen.

Dienstag 05:28Uhr: die Aussichten beim Wetterfrosch lassen mich innerlich nicht wirklich auf eine entspannt-lauschige Espresso-Frühstück-Hängeaktion gleiten. Aber das erwähnte ich ja schon.

Der  gestern gesichtete Platz dafür wäre zwar als solches bestens, ich sage nur Südblick unterhalb eines Hangs am Waldrand und der Wald steht so, daß sowohl von Westen als auch von Osten her kein Wind angreifen kann, aber maximal 5c° ohne Sonne sind jetzt nicht mein Ding.

Und so habe ich noch gestern Abend keine Packtasche gefüllt, was mich aber jetzt mit diesen Zeilen vor der Aufgabe stehen lässt, was tun mit dem Tag?

Ich werde mal einfach auf den Ort des Arbeitgebers zurollen, eventuell ein Espresso-Set sowie eine wärmende Jacke mit im Gepäck. Aber wo groß Pause machen, danach ist mir eher nicht. Ich denke also, es wird eher eine Rundfahrt mit eventuell einer eher kurzen Riegel-u. Trinkpause.
Eigentlich schade das ich da mit dem Wetter nie so das Glück habe.

10:52Uhr: der Hauptteil des Tages ist durch. Bin zwar etwas später los, aber los bin ich trotzdem. War ja eh wach und so riefen meine Beine nach Bewegung. Eigentlich dachte ich, nachdem ich gestern die Hängerrunde innerlich abgesagt hatte, für ein Frühstück wo mit einem kleinen netten Espresso würde es reichen. Reichen halt von Wetter her.

Als Strecke wählt ich im ersten Abschnitt meinen ollen Arbeitsweg. Aber schon da zeigte sich, Spazierfahrt wird das nicht. Am ersten Windschutz hielt ich an um mich meines zusätzlichen Radtrikot zu entledigen.
Erste Fieberanfälle drohten und da muß man auch nicht noch wärmer angezogen sein. Mensch was bließ der Wind von vorne, war das ein Geacker.

Ein Bahnschalterhäuschen als Windschutz

Trotz das ich das nahe Dorf als ex Jobstandort zeitlich gut erreichte, auf der Strecke rüber zum aktuellen Standort bließ es nochmals heftig von vorne. Gefühlt kroch ich daher und auch die Strecke bot, zumindest bis zu einem markanten Schwenk, nicht wirklich den Windschutz.

Damit ich ein wenig Futter einholen konnte, steuerte ich einen Bäcker an der in Ortsteilbahnhof an. Dort gab‘ s dann Feinkost mit alles, aber als ich wieder aus der wohlbeheizten Bäckerbude kam, wurde mir schlagartig klar was angesagt war.

Mein Shirt war schon sehr schweiß-nass, damit wo nette Pause machen, selbst mit Windschutz, wohl eher kaum.
Also bog ich relativ straight ab und gönnte mir nur noch eine kleine Schleife via dem Lippewehr. Die führte mal reichlich Wasser, sieht man ja. Eventuell noch 30-50cm Höhenunterschied.

Lippewehr östlich vor Lünen

Ich hielt aber denn noch mal kurz an und schaute mich um. Windschutz war das eine, daß andere doch eventuell ein Schlupfloch zu finden um an den alten Lippearm zu kommen. Aber beides war nicht drin und so gab es nur eine kleine Trinkpause im Brückendurchgang. Windschutz halt.

Das Rad an der Lippewehrbrücke im Windschutz

Ab da ging es dann mit zumeist Rückenwind *uff* über Werne heim. Zwei Stunden plus und etwas mehr als 40km auf der Uhr reicht für heute.

Die Waschmaschine läuft, bin geduscht und gefrühstückt hab ich auch.

Am frühen Abend: letzte Zeilen für den gelaufenen Tag. Nach einem Frühstück war dann so ein Zeitfenster X wo der Blutzucker ein wenig meinte einen auf ruhig zu machen. Also wurde in passende Kleidung geschlüpft und sich das ja auch eingeholte Stückchen Süßgebäck mit einem Kleinen (Espresso) gegönnt. Ja und wie man dann so draußen ist…

…nahm das Unheil *lach* seinen Lauf. Da war doch diese eine Außensteckdose die nicht mehr ganz so korrekt montiert war. Wie es dazu kam kann man außen vor lassen, ist eh nur Mutmaßung.

Um jenen aber frisch montieren zu können, mußte ich in der Fitness-Garage ein wenig was wegräumen. Jetzt ist das ja mit dem Wegräumen und Fitness-Garage so ein Ding. Aber ich wurde Herr der Lage und schaffte sogar ein paar Dinge zu entsorgen. Die Steckdose war dann auch wieder fest, ich holte kurz Luft.

Denn mit dem Wegräumen hatte ich einen Stapelversuch zu meinem Fitness-Garagen back-up gestartet. Und dieser kurze erste Versuch war gar nicht mal so schlecht.

Anstatt die Boxen quer rein zu stellen, wurden sie nun längs reingeschoben. Das hatte dann der Vorteil, daß man eine zweite Reihe dahinter stapeln kann. Da sind dann natürlich die Boxen, die man so gut wie nie oder nur selten braucht.
Auf dem Foto sieht man noch gut den links stehenden Boxenturm. Den galt es nun so gut wie möglich zu reduzieren. Also wurden einige, und wenn ich sage einige, dann meine ich einige viele Dinge rausgeholt umgestapelt und auch wieder dem Nirvana zugeführt.

Das Ergebnis war zwar noch nicht so wie das mal vom Prinzip her aussehen soll, aber dafür muß auch das bis jetzt stehende Stahlregal weg und was neues passendes hin. Es ist auf jeden Fall besser, als vorher.

Auf einem Rollbrett stehen (links hinter meinem Finger) nur noch zwei Boxen, der rerst ist verstaut. Und on top, da ist sogar noch gut Platz im Regal. Da ist also noch gut was zu tun, für demnächst…

Und wieder eine Pause gemacht. Dabei fiel mir dann ein, während ich so an der Außensteckdose schraubte, bemerkte ich, daß die Holzterrasse wieder verdammt rutschig war. Das ist dem hauchfeinen Moosbelag geschuldet.

Da ich aber schon vor ein paar mehr Tagen eine neue Bodenbürste besorgt hatte, dachte ich:„probier doch mal, wie gut die sich eignet?“ Also wurde mit einer Fünferreihe begonnen.

Ich denke, der Unterschied ist klar erkenntlich. Die Randsteinen hab ich gleich mit gemacht. Mit frischem Wasser und eine Seifenlauge aus einer Sprühflasche wurden also nun Reihe für Reihe abgebürstet. So wie man es wohl aus Filmen kennt, wenn Seeleute das Deck schruppen. Und et volila…

Die letzten Reihen der Terrasse zur Fitness-Garage hin sind heller, weil ich dort ja neue Dielen verlegt hatte.

Und damit war der Tag dann auch zu ende, es wurde auch genug gemacht. Für die nächsten Tage steht wider eine Jobrunde für mich auf dem Programm, darüber wurde ich fernmündlich informiert.

Und so wünsche ich Euch einen netten tag und auf das Ihr gut gesund bleibt!  😉

39.578km/ Rumgelaber 22.& 23.01.2022

Januar 25, 2022

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Rumgelaber/ Sport & Alltag/ Café: sagen wir mal so…

Samstag: …nach einem Mittagessen gehört eine gute Tasse Caffee.

Natürlich fängt es gerade dann an zu fieseln (feinster Nieselregen), wenn man es sich eingerichtet hat. Also ma‘ eben das Regentarp aufgehängt und dieses Problem gelöst. Zuvor wurden schon ein paar Handgriffe im Burggarten erledigt, aber auch schon fast sensationell lange in den Federn gelegen. Nach dem üblichen Samstags-Turn mit Latte Macchiato und Samsatgsdruckware nahm ich dann aber doch Aktivität auf. Der Kreis schließt sich.

Nach dem Caffee wurden noch wenige Blätter aufgeharkt und anschließend ein paar Dinge in den alten Rucksack geworfen. Anschließend ging es mit dem Volotec rüber zur Ältesten. Ein wenig Radfahrbewegung kann man ja machen.

…wenig später…

Mit irgendwelchen Klamotten ging es mit dem Rucksack also ab. Das Wetter war so lala, aber es ging und so konnte ich mal ganz untypisch mit einer nicht kompletten Radfahrkluft die wenigen Streckenkilometer abradeln. Ein kurzer Fotostop…

Bei der Ältesten konnte man nicht viel in Sachen Abfluss Waschbecken Küche verrichten. Es stopft wohl wo in weiter Ferne. Der Vermieter, ein guter Bekannter wurde informiert, man wird sehen.
Noch ein wenig nett plaudern dann Rückfahrt.

Sensationell, am Abend saß ich dann vor dem TV und hab mir, ganz old school, Männer auf Rädern via DVD angeschaut.

Outdoor: ach ja, im Briefkasten lag der neue Outdoor-Ofen. Der wurde dann am…

Sonntag: …gründlicher inspiziert. Zuvor hab ich aber die Schiebetür zur Fitness-Garage aufgeräumt. Jetzt wird sich jeder fragen, wie zum Geier kann  man eine Schiebetür aufräumen?

Die Sache ist ganz einfach. Im Verlauf der sehr langen Zeit hat sich die Schiebetür von innen als Aufhängefläche für diverses angeboten. Neben Handfeger und Kehrblech fand noch einiges mehr seinen Platz.

Da dies aber immer nur beigehängt wurde, war das von der Logik und damit auch von der Handhabung her nicht mehr optimal. Ich habe also alles abgenommen und neu geordnet. Dabei wurden die Schrauben, wo ich alles dran aufhänge, neu eingeschraubt.

So sieht das jetzt nicht nur besser aus, sondern ist eben auch besser zugänglich. Vor allem mein Alu-Kaffee-Klapptisch.
Handfeger in fein und grob, Kehrblech ohne Griff, der sich ma´ wann verabschiedet sowie der Besen hängen nun schön untereinander auf der von außen linken Seite. Ist die Schiebetür offen, kann man so bequem vom außen aber auch von innen drauf zugreifen.

Ganz unten hängt eine aus Alublech bestehende Wanne in der ich diverse Radsachen von extremen Schmierdreck befreien kann. Praktisch dann dabei, der Schnodder landet dann in der Wanne und kann so mit einem Papiertuch aufgenommen werden und entsorgt werden.

Auf der von innen rechten Seite hängt dann noch die Festo Führungsschiene für meine Kreissäge. Ist Gold wert, auch wenn man sie nur selten braucht. Dadrüber dann eben der Alu-Kaffee-Klapptisch.

Wiederrum über dem Alu-Kaffee-Klapptisch eine Mütze aus dem BW-Schop mit breiter Krempe. Die hatte ich mir seinerzeit für die Hausdämm-Aktion geholt, die ja im Sommer statt fand. War oft genug ein guter Schattenspender für meine Murmel.

Ja und hinter dem Besenstiel hängt oben noch eine Axt und dadrunter noch ein ebenfalls aus dem BW-Shop erworbener Klappspaten. Schaut gut aus, kann man erst mal so lassen. Die Fitness-Garage muß aber sowieso irgendwann mal klar Schiff gemacht werden. Aber das ist dann eine andere Story.

Und dann wurde der neue Ofen ausgepackt und mal so geschaut.

15:12Uhr: der große Teil des Sonntags ist vorbei, mein Training erledigt und vieles mehr.

Unter anderem wurde Laub welches unter dem Strandkorb lag weg gemacht. Daran gekommen bin ich, weil ich nach dem Brennholzlager hinter dem Strandkorb geschaut hatte.

Auch jenes mußte aufgeräumt aber vor allem optimiert werden. Ungünstiger Weise hatte sich am unteren Holz zuviel Feuchtigkeit gesammelt. Eine bessere Belüftung mußte geschaffen werden und das feuchte Zeug entsorgt.

Dann ging es mit dem neuen Ofen in den Wald. Auf dem Weg dorthin Zeit genug den Verlauf des nächsten Tages zu überdenken. Denn der wird erneut unter einem anderen Thema laufen. Und damit ist das Wochenende zu ende erzählt.

Macht Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

 

Es ist soweit – verrückter Traum/ 22.01.2022

Januar 22, 2022

Morgengruß/ Café/ Bikealltag: der Samstagmorgen endte spät, aber nachdem ich erstmalig um halb drei „kurz raus bin“, dann noch mal um halb sieben, was für einen Samstagmorgen auch zu früh war, hab ich mich nochmals umgedreht. Jedenfalls endete diese letzte Traumphase recht offensichtlich.

Oder, wenn Träume die Psyche wiederspiegeln, dann kann ich wohl behaupten, es ist soweit.

Ich bin also in einem Radladen, warum auch immer. Gut, es wird einen Grund gegeben haben, aber damit wäre die Geschichte und die Traumdeutung ja schon zu ende.

In diesem Laden werde ich auf ein bunt bestücktes Regal oder auch Regalwand aufmerksam.
Ich sehe noch die Farben grün, rot und eine Art okka vor mir. Außerdem ist die Auslagenrückwand mit feinen länglichen Holzstreifen verkleidet. In etwa so, wie ich sie auch an der Fitness-Garage verkleidet habe.

Die dort ausstehenden Waren sind vom größten Umfang her Bialetti sowie Kleinkram als Zubehör. Ich schaue mir die verschiedenen zum Teil sehr bunten Bialetti an und man kommt auf mich zu.

Ganz neugierig macht mich eine Runde Kugel, die man zur Hälfte aufschrauben kann, so hat man zwei Halbkugeln in der Hand.
In der unteren Halbkugel liegen Espressobohnen. Man erklärt mir, daß man die Bohnen einfach unten einfüllt, dann die anderen Hälfte aufschraubt und so dann eine funktionierende Bialetti hat.

Natürlich rätsel ich, wie sich die Bohnen mahlen und wie zum Geier eine Kugel auf einer Ofenplatte stehen kann?

Ich werde wach und mir wird klar, es ist soweit.

Habt einen netten Samstag und bleibt bitte gesund!  😉