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Baum & Finca la Reforma 51.105km/ 16.04.2022

April 18, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ do nature/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: am Samstag war es mal soweit, mindestens ein kleiner Baum mußte auf Humbert hoch und dort sein neue Heimat finden.
Also mal fix den Gepäcksträger dranwurschteln, die beiden dicken Radtaschen eingehängt und einladen.

Guckuck!

Mit fast bestem Wetter rollte ich also nun gut beladen abermals auf Humbert zu und man kann sagen, ja bei der Sonne hat man fast den eher eisigen Wind vergessen. Dann noch diese gelben…

…Rapsfelder. Natürlich war die Auffahrt auf die Halde hoch etwas gemächlicher, aber groß Tempo machen stand ja auch nicht auf dem Plan. Auf dem Plan stand, eine gute Tat zu vollrichten.

Oben angekommen wurde angehalten und ausgeladen. Das erste Loch war nun fällig für den großen Zögling und den ein wenig mit der mitgebrachtem Erdreich zu befüllen. Jene Erde war total genial. Man hat quasi zwei Stücke trockene Kokosfaser, hart in einem Kunststoffbeutel drin.
Den macht man an einem Ende auf und gießt drei Liter Wasser drauf. Nun beginnt das torfähnliche Gebilde das Wasser aufzusaugen und quillt auf. Ich hab dann mit der kleinen Schippe das noch etwas kleiner gemacht, so ging das dann ein wenig schneller.

Dann hab ich mit dem Topf die große des Lochs gescheckt und anschließend noch eine kleinen Mulde gemacht, damit das schön oberkantenbündg abschließt.

Das Rausnehmen der Zöglings samt der Erde gestaltete sich aufgrund der feuchten Erde in dem Topf ein wenig tricky, gelang mir dann aber doch.
Die Erde die bereits im Erdloch war, war von dem Regen der letzten Tage immer noch gut feucht. Das sagte mir, daß mein Plan ein großes Loch mit Erde gefüllt eine gute Grundlage für Neuanpflanzungen sei. Außerdem würde so auch genug Wasser in der Erde sein, sollte es mal länger trocken bleiben.

Nun wurde der Zögling in die Mulde gestellt, ein wenig ausgerichtet und dann mit der mitgebrachte Erde aufgefüllt. Es zeigte sich aber, daß da noch eine wenig was drauf könnte. Ich haderte ein wenig mit mir. Nun hat man einen leeren Topf und auch den Plastikbeutel würde man befüllen können, nur wo am besten?

Aus Erfahrung heraus weiß ich inzwischen, daß die Erde am Sockel der Halde als auch auf den umliegenden Feldern eher Mist ist. Und so blieb mir nur der Weg zum nahen Wald, halt ein paar Etxrakilometer, aber auch Fahrzeit.
Man muß verstehen, so langsam wurde ich ungeduldig, der Caffee rief. Und da kennt man keinen Freunde. *lach*

Nein, ich bin dann doch zum nahen Waldgebiet, hab nochmals brav die Behältnisse aufgefüllt und hab mich abermals die Halde hochgepellt. Das Ergebnis belohnte die Schufterei. Also nicht bloß die zweit Fahrten heute, sondern auch die unzähligen Fahrten in denen ich immer wieder Erdreich nach oben geschafft hatte.
Dabei dachte ich ursprünglich, daß das Loch in den steinigen Haldenboden schaufeln die Asterei überhaupt sei und alles andere eher leicht. So kann man sich täuschen.

Zufrieden trollte ich mich die Halde runter, bog rüber zum Kanal und stellte dann das Vorderrad in den Gegenwind. Schnell fahren geht anders. Jetzt zeigte sich aber noch, daß ich nicht nur nötig Koffein bräuchte, sondern auch das Frühstück schon lange aus meinen Brennstoffzellen verraucht war.
Mittachessen war angesagt. Irgendwas mußte vor dem Caffee in der Magengrube verschwinden.

Um dem nach zu kommen wählte ich den Besuch von Bärlin Curry. Anhalten, Geldbörse rauskramen und vorsichtig von außen mal über die Karte linsen. Pommes-Mayo geht immer, also rein in den stylischen Laden.
Mit dem stolzen Preis von 3,20 Euro, exklusive der 0,80 Cent für die Mayo, für eine einfache Portion Fritten, da hat man seine Erwartungen. Und jenen lagen nicht im Aussehen des Ladens, sondern eher in dem was letztendlich auf dem Teller war. Gut Teller war nicht angesagt, man wollte ja draußen in der Sonne aber auch im Windschatten hocken.

Resümee, ja kann man machen, waren schon lecker, aber etwa ein Drittel des Preises steckt nur im Label.
Die Currywurst käme übrigens über 4 Euro! Ist halt viel chic mit drin im Preis. Und ich glaube nicht, daß das Personal hinter der Theke für ihre Freundlichkeit einen Stundenlohn von 20 Euro bekommt. Gut, hat man probiert, jede anständige Fritteschmiede würde bei den Preisen nur den halben Monat arbeiten und den Rest dann die Bude schließen. Würde ja reichen.

Ab da ging es dann endlich zu dem ersehnten Caffee, natürlich in der Kaffeerösterei Pohl´s Mühle und nicht ohne das Stückchen Kuchen.

Café tasting: dieses Mal wählte ich einen Finca la Reforma. Geschmacklich wird er als Kirsche, Rosine und saftig im Abgang betitelt.

Als klassischer Caffee, also Americano schmeckt er mir sehr gut. Der Espresso mit zwei Löffeln Zucker und schnell gekippt geht gut über den Gaumen, es bleibt aber ein Spur Bitterheit auf dem Gaumen. Nicht ganz mein Fall.

Man wird sehen wie sich die Tasse Caffee und der Espresso in den späteren Abendstunden so macht? Ich mutmaße mal, ich werde nicht ganz so zeitig die Bettruhe aufsuchen.

Nach diesem Tagesziel ging es dann noch für einen Besuch zur Ältesten rüber. Etwas mußte hingebracht werden und was anderes abgeholt. Dabei wurden noch ein paar Worte gewechselt und ein Eis von der Eis Oase verschnabuliert.

Doch irgendwann war es auch dann wieder soweit, die Rückfahrt stand an. Dieses Mal mit dem Wind im Rücken, was mir ein wenig besser gefiel. Und so war auch dieser Tag irgendwie erfolgreich und nett. Mal sehen was sonst noch so kommt?

Euch wünsche ich einen schönen Ostermontag und bleibt bitte gesund!  😉