Archive for the ‘Café’ Category

Raus aus dem „Loch“/ 03.04.2022

April 4, 2022

Rumgelaber/ do nature/ Sport & Alltag/ Outdoor/ Café/ Morgengruß: es war unglaublich, aber tatsächlich hatte der Sonntag was von – Sonnenschein. Und on top, sogar noch frische Luft.

Nach dem kleinen aber gewohnt schmalen Sonntagsfrühstück ging es auf einen netten entspannten Spaziergang raus.
Der Wind war zwar teilweise noch sehr erfrischend, aber die Sonne gab alles, aber so im Windschutz vom Wald und in Bewegung ließ sich das gut aushalten.

Da noch ein kleines Zeitfenster war bis zur Einladung zum Mittagessen, dachte ich:“nutz mal die Zeit und schlürf dir einen Mokka und probier mal das zwar schon bekannte aber eben neue Toaks Windschutzdings aus.“
War dann eine gute Zeit, mal aus dem „Loch“ raus zu kommen.

Das ich bei WalkOnTheWildSide neulich eine Bestellung des in Langform – Toaks Titanium Alcohol Stove Dual Stand & Windscreen– ausgelöst hatte, hatte ich ja berichtet. Jenes liegt jetzt im Standard bei meinem Espresso set-to-go bei und wird dort seiner angedachten Aufgabe besser nachkommen.
Leider hat sich dort gezeigt, daß die Bushcraft Essentials Bushbox als Windschutz nicht der wirkliche burner ist.

Auch der Lixada HoBo geht zwar, lässt aber auch zu viel Wind von der Seite rein. Das ist dann für eine Nutzung bei Wind immer sehr ungünstig. Viel vom Spiritus verbrennt, aber es dauert dann länger.

Der Toaks Windschutz kann das alles deutlich besser und er bietet auch eine sehr gute Standsicherheit. Das der Mokka dann auch besser gelingt, sieht man ja anders vorzüglichen Crema.

Dann sind wir ab zur Einladung, man hatte sich erbarmt uns ein normales Mittagessen mit richtige Stühlen und einem Tisch zuzubereiten. *lach* Nein, war wirklich lecker. Mein Highlight waren natürlich die Kroketten. Ich liebe Kroketten, könnt eine ganze Packung alleine auffuttern. Nach einem Milka-Cappuccino, auch mal interessant, ging es dann aber nach Hause. Ich wollte michnoch Team dem Training hingeben, genug rumgelungert hatte ich ja am Vortag.

In einer Trainingspause im wollte ich eigentlich die beiden kleinen Töpfe der Erde entledigen. Ich fülle die Erde dann einfach in einem großen Eimer, wo ich sie dann bei Bedarf für andere Zwecke einsetzten kann.
In den beiden kleinen Töpfen tat sich nix, dachte ich. Optisch kam das ja auch bis jetzt so rüber.

Doch beim auskippen der Erde erblickten meine Augen, daß die Kastanien tatsächlich gute lange Spößlinge gebildet hatten. Also wurden sie erneut eingemottet und haben jetzt einen neuen Platzgefunden. Bin mal gespannt, wann sie oben durchstoßen.

Ja und so ging dann auch der Sonntag rum. Das mit den Sprösslingen war natürlich ein Highlight. Jetzt hoffe ich, daß im Verlauf der Woche das Wetter wenigstens etwas mitspielt. Aber passende Kleidung liegt schon bereit.

Macht Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

 

33.601km& 50.612km/ 18.03.2022

März 19, 2022

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder: Resterampe der laufende Woche.

Donnerstag: es starte mit dem immer noch üblichen Ritual des allmorgendlichen Espresso doppio. Dieses mal die neue Testung aus dem Drogeriediscounter. 250g für keine 3 Taler.

Café:also die erste Amtshandlung, die Packung aufschneiden und den Duft genieße.

Die Zubereitung ist wie eh und je, also kein Ding. Die passende Tasse mit der üblichen vorsichtigen Menge Zucker gefüllt und nach dem Zubereitungsgang eingeschüttet. Der erste Schluck – was erwartet einen?

Der Duft aus der Packung war ja schon gut, vom Geschmack her ist er im Gegensatz zu der vorher probierten aber auch hochpreisigen Art zwar kräftig, aber auch einen Tacken mehr bitter. Aber er läuft noch gut über die Zunge, er ist also nicht ganz so bitter, sondern noch im angenehmen Bereich.
Dafür fällt eine Vollmundigkeit im Vergleich zu letzten Testung um ein paar merkliche Punkte ab. Irgendwo muß sich ja der Nicht-Preis wieder spiegeln.

Resume für diesen Tag, ja geht ist erwähnenswert, weitere Genussaktionen werden ja folgen und mit diesem Ergebnis auf jeden Fall mal besser, also die (vermutlicher Weise zu weit) übers Datum gerutschten Lavazza Packungen. Weiter im Tagestext…

…mit der spannenden Frage, wie das Wetter so wird und dort im speziellen wie warm oder eben wie frisch wird es draußen sein? Aber das werd ich ja gleich sehen.

09:04Uhr: das Wetter hat sich nicht stahl-renner-mäßig verhalten, denn es gab die gegen Mittag angekündigte Regenneigung schon auf der Jobanfahrt.

(Märzalbum <klick>)

Und das auch ab Kamen, zu dessen Route die leicht verlängerte Anfahrt heute zählte. Man soll ja nicht ganz so früh am Job sein.

War aber alles halb so wild, weil eben nur Schauer. Die Radhose ein wenig feucht, die Jacke hielt und die Kurzfingerhandschuhe liegen zum trocknen auf der Heizung.

Der Gedanke dazu, besser jetzt den Regen durchziehen lassen, als später zum Schichtende.

Am Abend: die Heimfahrt ging dem dem Stahl Renner angemessenen entlang der Rennbahn. Dann aber natürlich nicht ohne einen Zwischenstopp am Lieblingsaussichtsturm zu machen. Rundgang, Treppe hoch und gucken, dann wieder runter.
Aufgefallen war mir, daß hier und da ein wenig mehr Unrat rumlag. Und schon stöberte ich durch die Ecken, sammelte die ins Auge fallenden Müllstücke auf und verfrachtete sie irgendwie noch auf der Arschrakete.

Leider konnte ich die zerbrochene Glasflasche nicht mehr unter bringen, weshalb ich sie unter die nahe Sitzbank gelegt habe. Der Hausmeister von der nahen Ökostation kommt ja regelmäßig und würde es dann final entsorgen.

Abfahrt mit Müll entleeren an der nächsten großen Ampelkreuzung. Dort hatte man an einer Stelle Grünschnitt gemacht und es kamen für mich erstmalig zwei Sitzbänke und ein Mülleimer zum vorscheinen. Erstaunlich hoch drei.
Wie oft habe ich in den letzten Jahren diese Kreuzung passiert? Wahnsinn! Die Sitzbänke hatte ich bisher noch nie gesehen.

Freitag: schon die letzten wenigen Kilometern am Vortag durch die Lippenauen ließen einen wenn auch zarten Vorgeschmack auf diesen Morgen durchscheinen.

Alder, was war das heute früh fucking kalt!

Angesagt waren bis zu -5c°, wenn auch nur gefühlt. Auf dem Tacho hatte ich zwar nur einen Spitzenwert von -2c°, aber angefühlt hatte sich das wie -10c°.
Das mag aber such der sehr ungünstig verlaufenden Wachphase geschuldet sein. Zu früh zum aufstehen, aber auch zu spät für eine letzte Runde im Schlummerland.

Watt war ich fettich und kurbelte mit den gefühlt zehn Schichten Kleidung stumpf dem Horizont entgegen. Nach der Ankunft ging es dann aber.

do nature: und dann kam es wie es kommen mußte, wenn man schon ein Rad mit Gangschaltung hat, dann kann man ja auch auf die Halde fahren.

Das Wetter schien bestens, doch mit dem Schwenk am Preußenhafen in die Fahrtrichtung Ost stand man gut im Wind. Jener war auch von einer gewissen Frische, sodaß es eher mäßig schnell aber tapfer geradeaus ging.
Die Rennbahn wurde abermals gewählt, bloß keine großen Streckeneskapaden einleiten.

An der bekannten Stelle an der Lippe wurde Erdreich aufgenommen und dann heiter weiter gegen den Wind. Da fragt man sich doch ersthaft selbst:„warum tut man sich das an?“ Naja, weil man es kann – und es ja auch nicht mehr so weit war.
Ach ja, die an der Erdsammelstelle gefundene Angelschnur, nicht gut für Federvieh und andere Wildgetier, wurde am nächsten Mülleimer entsorgt. Dort saßen zwei ältere Damen, welche ihre Kaffeepause in der Sonne sitzend abhielten. Es ergab sich ein nettes Gespräch und damit für mich auch eine kleine Verschnaufpause.

Bei den weißen Brücken kam der große Schwenk auf die Fahrtrichtung Süd, womit man dann auch Seitenwind hatte. Das Erdreich war ob seiner inzwischen professionell ermittelten Menge auch gut verteilt am Rad. Ich hatte zwar darauf spekuliert mehr mitführen zu können, doch die überschüssige Kleidung brauchte auch ihr Volumen.

Das rote Haldenzeichen stand abermals vor mir, nur noch die Höhenmeters abkurbeln und oben ankommen.

Oben bließ der Wind in bester Manier, zum Glück war es ein eher warmer Wind. Die Erde auf die beiden Löcher verteilen, welche damit etwas zur Hälfte aufgefüllt sind. Einen Kameraschwenk <klick> weiter und dann ab zur Burg. Man fühlt sich gut, auch nach dem elendigen Geplacker gegen den Wind.
Aber so ist das eben, es gibt schöne Tage, weniger schöne Tage und die Tage dazwischen.

Nach der Ankunft die üblichen Handgriffe, entladen, Waschmaschine, duschen und futtern. Das Wochenende kann kommen und anschließend die Urlaubswoche.

Habt einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

05:05Uhr/ 18.03.2022

März 18, 2022

Morgengruß/ Rumgelaber: letzter Aufruf für diese Woche, kalt wird es erneut sein und zwar wohl sehr kalt. Man munkelt was von -5c°. *brrr*
Es zog ja gestern am späten Nachmittag schon rein. Hab das schon gut gemerkt, auch wenn es eigentlich besser-warm ausschaute. Aber nur mit der Radjacke und dem normalen Langarmshirt wurd es ohne Bewegung frisch.

Innerlich fragte ich mich:„was der Scheiß jetzt soll“, wobei mir schon klar war, daß es gegen Ostern nochmals kalt werden kann.
Nett finde ich das trotzdem nicht, denn man hat nächste Woche Urlaub. Und da wäre, zwecks diverser Unternehmungen, ein wenig mehr Wärme nicht von Nachteil. Man wird sehen.

Derweil nippe ich am üblichen Heißgetränk, die neu entdeckte Sorte Bio Espresso (auf dem Bild links) gemahlen…

…und habe noch ein paar mehr Minuten. Insgesamt kann ich jetzt schon sagen, ja geht, ist aber nicht der Knaller. Hat ein ehr mildes, dann aber doch wieder kräftige Aroma, leider schleicht sich damit eine Bitterkeit ein. Aber er bringt was, die Äugeln gehen auf.

Der early bird (das Label tront ja noch auf der Dose) war für mein Gusto besser. Vollmundiger, kräftig aber eben nicht bitter.

So, 05:00Uhr ist durch und die Heizung ist aus dem Nachtmodus erwacht, die Heizkörper strahlen nun deutlich mehr Wärme ab. Der letzte Schluck ist geschlürft, gleich geht’s los.

Macht das Beste aus dem Tag und bleibt bitte schön gesund!  😉

Geh nicht über Los, sondern direkt zum…/ 12.& 13.02.2022

Februar 14, 2022

The Cure – Forest/ Bikebasteln/ Kette & Antrieb/ Miche Kassette: …Cannondale Händler.

Tja, ich hatte es schon angedroht und so kam es dann auch. Doch vorab wurde am aktuellen Fahrgerät ein wenig klar Schiff gemacht.

Um den Passtest mit der anderen Miche-Kassette zu machen, wählte ich das zur Zeit montierte Hinterrad.
Das war zwar so nicht geplant, aber so wie die Kassette am Hinterrad mit dem Spikereifen verbaut war, sah das brauchbarer aus. Und das es in der Früh eh locker unter 0c° hatte und wohl auch in den nächsten Tagen so bleiben wird, je gepaart mit deutlicher Bodenglätte, könnten die Spikereifen die bessere Wahl sein.
Also wurde die vermeintlich passende Kasstte gegen die montierte getauscht…

…um dann doch ein langes Gesicht zu machen.

Meine Idee daß ich mit dreimaligen Montage der letzten Ritzel, die ja nun anders aussehen als die Regulären…

(<klick> zum bisherigen Miche-Problem Album)

…eventuell einen Fehler begangen haben könnte, war damit widerlegt. Das war zwar auf der einen Seite gut, half mir aber auf der anderen Seite kein Stück weiter.

An der Stelle beschloss ich ohne großes Zögern, mit dem ganzen Kram mal nach Fahrrad Schricke zu fahren. Der Hintergrund dazu…
…eine passende Kassette hatte ich weder von Miche noch von Shimano als Alternativhersteller zur Hand. Shimano hat zwar auch von der Abstufungen her was ähnliches im Programm, aber in frühsten zwei Wochen erst Lieferbar. Angeblich.

Also der weiter führende Gedanken, bis überhaupt eine passende Kassette bei mir war, kann auch ein Fachmann den Freilauf tauschen.
Ich werfe nochmals ein, daß es dort ja das Problem des inzwischen nicht mehr ganz so brauchbaren *hüstel* Innengewinde für den Kassettenverschluss gab.

Gut, ich also zu Fahrrad Schricke und ihm mein Leid geklagt. Er verstand zwar alles, aber im Angesicht der Tatsache, daß es sich um eine eher ausschließlich für Cannondale produzierte Nabe samt dem Freilauf handelt, wäre ein Gang zum im Dorf befindlichen Cannondale Händler der bessere Weg.

Ich bin dann erstmal los, habe innerlich ein wenig gehadert, Radpunk Cycles könnte das ja auch per Telefon erledigen, aber wenn man eh schon ma‘ unterwegs ist.

Und so bin ich dann doch in den Kern des Dorfes gefahren. Dem gute Mann brauchte ich auch nicht viel erklären, er wusste nach ein paar kurzen Worten was zu tun sei. Also hab ich ihm das Hinterrad da gelassen. Man telefoniert am Montag, später Nachmittag.

Also bin ich wieder heim gefahren.

Um das Problem einer zukünftigen zickigen Montage der bisherigen Miche-Kassetten erst mal zu umgehen, habe ich Ausschau nach Alternativen betrieben.
Dabei kann ich sagen, auch wenn ich nicht ganz glücklich mit den überhaupt noch ohne Wartezeit auf dem Markt verfügbaren Kassetten zufrieden bin, eventuell werd ich damit leben können (oder mir was basteln 😉 ).

Und so habe ich den Einkaufswagen Januar/ Februar aktualisiert. Ganz „vorne mit dabei“ sind die beiden Kassetten aus dem Hause Sram.

Sonntagabend: dank der unterstützenden Hilfe aus dem Radforum, konkret der sehr radkundigen Dame namens sickgirl, habe ich nur eine Sunrace CSMS8 11-fach Kassette bestellt.

Stahl Rennernach dem noch am Vortag ein paar Handgriffe im Burggarten erledigt waren, wendete ich mich auch noch ein wenig dem Stahl Renner zu.

Da waren am Oberrohr ein paar winzige Lackeinschläge, gut der eine Große war auch noch da, die Behandlung erfahren konnten.

Und so hab ich jene Stellen mit feinem Schleifpapier angechliffen, abgeklebt und mit Fertan Rostumwandler ganz fein bestrichen. Der soll 48 Stunden einwirken und dann mit Wasser runter gespült werden. Anschließend kommt noch eine Prise schwarzer Autolack drauf und danach noch eine Schicht Klarlack.

Ob die beiden Tuben Autolack aber noch gut sind, wird sich zeigen müssen.

Morgengruß/ Café: und so komme ich zum Abschluss doch noch auf ein paar nicht technische Zeilen. Der Montagmorgen ist noch ganz so jung und so frisch, hoffen wir also mal auf ein brauchbares Wetter.

Bis dahin macht das Beste aus diesem Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

 

Rumgelaber/ 13.02.2022

Februar 13, 2022

Rumgelaber/ Outdoor/ Café: zunächst mal, am heutigen 13.02.2019 hatte ich mich nach meiner ersten Hüft-OP der Gehhilfen entledigt. War also nicht der schlechteste Tag.

Ansonsten hab ich heute früh den neulich entdeckten Espresso probiert.

Ja er kann was und ist durchaus nach meinem Gusto.

In meiner Bialetti hab ich eine gute Portion vom Mahlgut eingefüllt, die Ränder sauber nach innen weg gestrichen, so daß zum einen keine Undichtigkeit entstehen kann, zum anderen aber auch nichts anbrennt. Dann ließ ich es ordentlich köcheln.

Beim Eingießen zog ich zwar ob der eher mildbraunen Färbung die Augenbrauen hoch, mit dem Gedanken:„na, ob der überhaupt kräftig ist und nicht eher dünn-wässerig schmeckt?“ Das war aber mit dem ersten Schluck vom Tisch.

Den Geschmack würde ich als durchaus gut präsent und damit kräftig beschreiben, aber keine Spur von Bitterheit.
Eher leicht schokoladig mild. Dennoch soviel Bums, daß ich sogar noch einen kleinen Löffel Zucker nachgegeben habe.

Resümee, für mich mit dem ersten Test: ein Volltreffer.

Tja und nach dem Frühstück in zum Abschluss hin familärer Runde, zumindest mit den hier noch wohnhaften Familienmitgliedern, ging es raus auf eine längere Spazierrunde. Das Ziel dafür war klar, hin und rauf auf die Halde Humbert.

Natürlich wurden dafür ein paar Nettigkeiten in einen Rucksack gepackt.

Zunächst rüber in den nahen Wald und dort dann ab auf einen bekannten Trampelpfad. Jener endet eigentlich an einem gewissen Punkt, doch dieses Mal zog es mich bis in die Sackgasse an dann aber wirklichen Ende. Der Gedanke lag mir einfach so im Kopf, ich kann mich an eine Zeit erinnern, schon sehr sehr lange her, da ging es dort am Waldrand weiter.

Naja, und das wollte ich dann doch auf ein weiteres Mal auskundschaften. Und siehe da…

…etwas schräg rechts standen riesige Brennholzstapel und es führte ein so gerade noch erkennbarer Pfad dort hin. Aus meiner Richtung kommend gab es sogar eine Eigenbaubrücke.

Kurz nach den Holzstapeln war noch eine weitere Brücke dann verlor sich der Pfad aber etwas mehr im frühlingshaften Dickicht. Ich fand zwar eine Route raus aus den Wald, aber oft wird die wohl kaum genutzt. Mir reichte es aber.

Der restliche Weg rauf zum Ziel war dann kein neues Abenteuer.

Oben angekommen nahm ich an den Grünpflanzungen Platz und kochte mir einen „Kleinen“ (aber nicht mit dem neuen Espresso).

Die Sache mit dem Windschutz und dem kleinen Espresso set-to-go muß ich aber noch mal verbessern.

Denn ursprüngliche hatte ich die auf dem Hinweg aufgesammelte und gut trockenen kleinen Äste als Brenngut vorgesehen. Aber oben auf der Halde weht ja quasi immer eine sehr gute Brise.
So griff ich dann zum ja auch mitgeführten Spiritus und stellte meinen Rucksack in den Wind.

Überhaupt, der Gedanke dieses Espresso set-to-go mit dem neueren Lixada Caffee & Küche zu kombinieren steht im Raum. Und beim Thema Windschutz ist halt auch noch nicht das letzte Wort gesprochen.

Jedenfalls der „Kleine“ mundete bestens und nach der kleinen Pause…


…war da plötzlich ein Loch im Boden. Wie das da wohl hingekommen ist und wofür? *grins*

Da mir dann aber auch zu viel Betrieb oben auf der Halde war, bin ich halt wieder zurück. Die Sonne schien bestens, es lief gut und das auch im wöchentlichen Sinne, ich erreichte die letzte „Brücke“, dieses Mal aber eine wohl bekannte.

Und nun hab ich diese Zeilen hier gut eingepackt im Burggarten getippt. Der eigentliche Sonntagsbeitrag kommt dann erst morgen, ist eh nur wieder langweiliges Technik-Gelaber.
Aber in dem Zusammenhang, die Überlegung heute noch die Spikereifen am CAADX zu wechseln, oder doch schon gut zu pokern und die normalen Straßenreifen drauf zu machen, hab ich erst mal bei Seite geschoben.

Wer weiß wie in den nächsten Tagen die Straßenlage was Bodenfrost angeht so ist?

Habt noch einen netten Sonntag und bleibt bitte gesund!  😉

49.478km/ Kein-Frühling-mehr/ 08.02.2022

Februar 9, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ HomeOffice/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: ja, was kann man schon groß erzählen? Im Grunde ist es so wie immer.

Montag: der Häuptling hatte sich recht ungewöhnlich über WhatsApp gemeldet, der Kollege den ich in den letzten beiden Wochentagen vertreten hatte, sei wieder einsatzfähig.
Bedeutet für mich im Umkehrschluss, daß ich für’s erste mal ausschließlich mit Anwesenheit glänzen kann. Weiterhin kann ich mir in den frühen Morgenstunden ein wenig mehr Zeit lassen, also relativ entspannt in den Tag gleiten.

Und so gab es nach dem Espresso-Frühstück den ersten Wettercheck. Soweit war der Boden zwar feucht, aber insgesamt sollte das passen.
Doch schon beim Gang zur Fitness-Garage fieselte es etwas und so wurde im Unterstellplatz für Diverses die normale Radhose abgelegt und die Regenbuxe über gestreift.

Der kurze Ausflug in den Frühling war vorbei, was sich auch auf der Anfahrt zum Job bestätigte. Gegenwind aus eher scharf Nord-West, immer wieder Tropfen von oben, strampeln war also angesagt. Aber man fühlte sich wohl auf dem Rad.

Im Hinterkopf schwebten zwar einige Gedanken…

…wie zum Beispiel daß ich das letzte Ergebnis der Regenjackenimprägnierung nicht so befriedigend fand. War die Jacke doch in Teilen nach der Ankunft am Freitag deutlich feucht von innen. Auch auf einigen Außenstellen zeigte sich, daß der Stoff an Eingen Stellen eher durchtränkt nass war.
Schon gestern hatte ich deshalb die Homepage von Fibretec studiert und sowohl die von mir verwendete Textil Guard Pro gefunden, als auch ein Textil Pro Wash Eco. Außerdem noch eine Art Intensivreiniger. Schimpft sich Clean Support Active. Und so landeten zumindest die beiden ersten Produkte auf meiner Einkaufsliste.

Das ich noch Kassetten-Verschlussringe/ Muttern mit bestelle, ist für mich klar. Auch wenn jene höchst wahrscheinlich nicht die Lösung für das Miche-Kasetten-Konter-Problem sein werde…
…die vorhandenen sind jetzt arg in die Jahre gekommen und ebenso geschunden. Um es kurz zu machen, sie können wech!

Natürlich wäre die sportliche Aufgabenstellung nicht vorhanden, wenn ich beim erst kürzliche Felgendefekt entsprechende komplette Neuware eingeholt hätte. Nur hätte das auch das doppelte gekostet. Mindestens.

Und so erwische ich mich dabei, daß meine Hirnwindungen doch ins Traumland eines neuen Fahrgerät abschweifen.
Ich zieh die gedankliche Notbremse… *grins*

…und komme am Job an. Frischmachen, umziehen, die Akkus vom Rücklicht ins Ladegerät werfen und ein paar präventive Handgriffe für die Kollegschaft laufen lassen. Danach…
… Warteschleife mit einer Latte Macchiato und einer Birne als erstes Frühstück.

13:44Uhr: beim Nachkaufen des Deopumpspray mal wieder durch die Ecke des Drogerie-Discounter gestöbert.

Café: und siehe da, immerhin gibt es zwei Sorten Espresso und dann auch noch Bio.

Natürlich konnte ich nicht wiederstehen und hab zumindest eine 250g Packungen mit über die Kassentheke ziehen lassen. Überhaupt Caffee, hatte ich die Tage doch einen Fund in Sachen vietnamesischer Café gemacht. Da war ja was bei CoffeNewsTom.
VietBeans nennt sich der Onlineshop und dort kann man ganze Startersets für den besonderen Cafégenuss bekommen. Da werd ich mir auch mal irgendwann ein Set zukommen lassen. Weiter im Tagestext…

Die Heimfahrt: …wurde dank eines zeitigen Schichtendes irgendwie spontan aus dem Ärmel geschüttelt. Es ging zunächst über eine klitze-kleine Schleife nach Westen rüber um sich dann einem potentiellen Hängeplatz zu nähern. Und das war mit ein paar Blicken auf die digitale Karte am Motorola fix erledigt.
Leider stellte ich dann ersten Metern der Rückfahrt fest, daß das erst kürzlich eingewechselte Steuerkopflager eindeutig Spiel hatte. Das sich so ein Lager mal um ein paar Mikromillimeter lösen kann hatte ich ja mal gehört. Jedenfalls beschloss ich ab da relativ direkt zu Fahrrad Schricke zu fahren. Der Hintergrund ist ganz einfach, er hatte es eingebaut, also sollte er erstmal drauf schauen bevor ich als Nichtfachmann meine ungewaschene Pfoten daran rumfummeln lasse.

Jedenfalls war diese Rückfahrt mal wieder bestens und die Idee zu Fahrrad Schricke zu fahren auch. Mit größtenteils Rückenwind und Restsonne ging es dem neuen Tagesziel entgegen.

Denn das Lager hatte sich nicht gelöst, sondern gesetzt. Es war dann wohl um jenes fehlende Maß in die Lagerung gerutscht, daß ein zusätzlichen Spacer (große Unterlegscheibe) notwendig wurde. Hätte ich das also selbst versucht zu machen, wäre es am nicht vorhandenen Space gescheitert. War also eine gute Idee.

Ab da ging es dann aber bei nur frischen 5c° zur Burg zurück. Etwas mehr als 34km für die Rückfahrt standen auf dem Konto. Leider ergab der Blick zum Wetterfrosch, daß es am Folgetag nix mit er Sonne wird. Ohne Sonne, dafür mit Wolken würde das Thermometer kaum über die 5c° hinaus steigen. Kein gute Aussicht für eine lauschige Frühstücks-Hängeaktion.

HomeOffice: also wird man sich am zweiten Tag der Woche, was ja meistens ein Dienstag ist, mit einer alternativen Ausfahrt in den frühen Morgenstunden abgeben müssen.

Dienstag 05:28Uhr: die Aussichten beim Wetterfrosch lassen mich innerlich nicht wirklich auf eine entspannt-lauschige Espresso-Frühstück-Hängeaktion gleiten. Aber das erwähnte ich ja schon.

Der  gestern gesichtete Platz dafür wäre zwar als solches bestens, ich sage nur Südblick unterhalb eines Hangs am Waldrand und der Wald steht so, daß sowohl von Westen als auch von Osten her kein Wind angreifen kann, aber maximal 5c° ohne Sonne sind jetzt nicht mein Ding.

Und so habe ich noch gestern Abend keine Packtasche gefüllt, was mich aber jetzt mit diesen Zeilen vor der Aufgabe stehen lässt, was tun mit dem Tag?

Ich werde mal einfach auf den Ort des Arbeitgebers zurollen, eventuell ein Espresso-Set sowie eine wärmende Jacke mit im Gepäck. Aber wo groß Pause machen, danach ist mir eher nicht. Ich denke also, es wird eher eine Rundfahrt mit eventuell einer eher kurzen Riegel-u. Trinkpause.
Eigentlich schade das ich da mit dem Wetter nie so das Glück habe.

10:52Uhr: der Hauptteil des Tages ist durch. Bin zwar etwas später los, aber los bin ich trotzdem. War ja eh wach und so riefen meine Beine nach Bewegung. Eigentlich dachte ich, nachdem ich gestern die Hängerrunde innerlich abgesagt hatte, für ein Frühstück wo mit einem kleinen netten Espresso würde es reichen. Reichen halt von Wetter her.

Als Strecke wählt ich im ersten Abschnitt meinen ollen Arbeitsweg. Aber schon da zeigte sich, Spazierfahrt wird das nicht. Am ersten Windschutz hielt ich an um mich meines zusätzlichen Radtrikot zu entledigen.
Erste Fieberanfälle drohten und da muß man auch nicht noch wärmer angezogen sein. Mensch was bließ der Wind von vorne, war das ein Geacker.

Ein Bahnschalterhäuschen als Windschutz

Trotz das ich das nahe Dorf als ex Jobstandort zeitlich gut erreichte, auf der Strecke rüber zum aktuellen Standort bließ es nochmals heftig von vorne. Gefühlt kroch ich daher und auch die Strecke bot, zumindest bis zu einem markanten Schwenk, nicht wirklich den Windschutz.

Damit ich ein wenig Futter einholen konnte, steuerte ich einen Bäcker an der in Ortsteilbahnhof an. Dort gab‘ s dann Feinkost mit alles, aber als ich wieder aus der wohlbeheizten Bäckerbude kam, wurde mir schlagartig klar was angesagt war.

Mein Shirt war schon sehr schweiß-nass, damit wo nette Pause machen, selbst mit Windschutz, wohl eher kaum.
Also bog ich relativ straight ab und gönnte mir nur noch eine kleine Schleife via dem Lippewehr. Die führte mal reichlich Wasser, sieht man ja. Eventuell noch 30-50cm Höhenunterschied.

Lippewehr östlich vor Lünen

Ich hielt aber denn noch mal kurz an und schaute mich um. Windschutz war das eine, daß andere doch eventuell ein Schlupfloch zu finden um an den alten Lippearm zu kommen. Aber beides war nicht drin und so gab es nur eine kleine Trinkpause im Brückendurchgang. Windschutz halt.

Das Rad an der Lippewehrbrücke im Windschutz

Ab da ging es dann mit zumeist Rückenwind *uff* über Werne heim. Zwei Stunden plus und etwas mehr als 40km auf der Uhr reicht für heute.

Die Waschmaschine läuft, bin geduscht und gefrühstückt hab ich auch.

Am frühen Abend: letzte Zeilen für den gelaufenen Tag. Nach einem Frühstück war dann so ein Zeitfenster X wo der Blutzucker ein wenig meinte einen auf ruhig zu machen. Also wurde in passende Kleidung geschlüpft und sich das ja auch eingeholte Stückchen Süßgebäck mit einem Kleinen (Espresso) gegönnt. Ja und wie man dann so draußen ist…

…nahm das Unheil *lach* seinen Lauf. Da war doch diese eine Außensteckdose die nicht mehr ganz so korrekt montiert war. Wie es dazu kam kann man außen vor lassen, ist eh nur Mutmaßung.

Um jenen aber frisch montieren zu können, mußte ich in der Fitness-Garage ein wenig was wegräumen. Jetzt ist das ja mit dem Wegräumen und Fitness-Garage so ein Ding. Aber ich wurde Herr der Lage und schaffte sogar ein paar Dinge zu entsorgen. Die Steckdose war dann auch wieder fest, ich holte kurz Luft.

Denn mit dem Wegräumen hatte ich einen Stapelversuch zu meinem Fitness-Garagen back-up gestartet. Und dieser kurze erste Versuch war gar nicht mal so schlecht.

Anstatt die Boxen quer rein zu stellen, wurden sie nun längs reingeschoben. Das hatte dann der Vorteil, daß man eine zweite Reihe dahinter stapeln kann. Da sind dann natürlich die Boxen, die man so gut wie nie oder nur selten braucht.
Auf dem Foto sieht man noch gut den links stehenden Boxenturm. Den galt es nun so gut wie möglich zu reduzieren. Also wurden einige, und wenn ich sage einige, dann meine ich einige viele Dinge rausgeholt umgestapelt und auch wieder dem Nirvana zugeführt.

Das Ergebnis war zwar noch nicht so wie das mal vom Prinzip her aussehen soll, aber dafür muß auch das bis jetzt stehende Stahlregal weg und was neues passendes hin. Es ist auf jeden Fall besser, als vorher.

Auf einem Rollbrett stehen (links hinter meinem Finger) nur noch zwei Boxen, der rerst ist verstaut. Und on top, da ist sogar noch gut Platz im Regal. Da ist also noch gut was zu tun, für demnächst…

Und wieder eine Pause gemacht. Dabei fiel mir dann ein, während ich so an der Außensteckdose schraubte, bemerkte ich, daß die Holzterrasse wieder verdammt rutschig war. Das ist dem hauchfeinen Moosbelag geschuldet.

Da ich aber schon vor ein paar mehr Tagen eine neue Bodenbürste besorgt hatte, dachte ich:„probier doch mal, wie gut die sich eignet?“ Also wurde mit einer Fünferreihe begonnen.

Ich denke, der Unterschied ist klar erkenntlich. Die Randsteinen hab ich gleich mit gemacht. Mit frischem Wasser und eine Seifenlauge aus einer Sprühflasche wurden also nun Reihe für Reihe abgebürstet. So wie man es wohl aus Filmen kennt, wenn Seeleute das Deck schruppen. Und et volila…

Die letzten Reihen der Terrasse zur Fitness-Garage hin sind heller, weil ich dort ja neue Dielen verlegt hatte.

Und damit war der Tag dann auch zu ende, es wurde auch genug gemacht. Für die nächsten Tage steht wider eine Jobrunde für mich auf dem Programm, darüber wurde ich fernmündlich informiert.

Und so wünsche ich Euch einen netten tag und auf das Ihr gut gesund bleibt!  😉

39.578km/ Rumgelaber 22.& 23.01.2022

Januar 25, 2022

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Rumgelaber/ Sport & Alltag/ Café: sagen wir mal so…

Samstag: …nach einem Mittagessen gehört eine gute Tasse Caffee.

Natürlich fängt es gerade dann an zu fieseln (feinster Nieselregen), wenn man es sich eingerichtet hat. Also ma‘ eben das Regentarp aufgehängt und dieses Problem gelöst. Zuvor wurden schon ein paar Handgriffe im Burggarten erledigt, aber auch schon fast sensationell lange in den Federn gelegen. Nach dem üblichen Samstags-Turn mit Latte Macchiato und Samsatgsdruckware nahm ich dann aber doch Aktivität auf. Der Kreis schließt sich.

Nach dem Caffee wurden noch wenige Blätter aufgeharkt und anschließend ein paar Dinge in den alten Rucksack geworfen. Anschließend ging es mit dem Volotec rüber zur Ältesten. Ein wenig Radfahrbewegung kann man ja machen.

…wenig später…

Mit irgendwelchen Klamotten ging es mit dem Rucksack also ab. Das Wetter war so lala, aber es ging und so konnte ich mal ganz untypisch mit einer nicht kompletten Radfahrkluft die wenigen Streckenkilometer abradeln. Ein kurzer Fotostop…

Bei der Ältesten konnte man nicht viel in Sachen Abfluss Waschbecken Küche verrichten. Es stopft wohl wo in weiter Ferne. Der Vermieter, ein guter Bekannter wurde informiert, man wird sehen.
Noch ein wenig nett plaudern dann Rückfahrt.

Sensationell, am Abend saß ich dann vor dem TV und hab mir, ganz old school, Männer auf Rädern via DVD angeschaut.

Outdoor: ach ja, im Briefkasten lag der neue Outdoor-Ofen. Der wurde dann am…

Sonntag: …gründlicher inspiziert. Zuvor hab ich aber die Schiebetür zur Fitness-Garage aufgeräumt. Jetzt wird sich jeder fragen, wie zum Geier kann  man eine Schiebetür aufräumen?

Die Sache ist ganz einfach. Im Verlauf der sehr langen Zeit hat sich die Schiebetür von innen als Aufhängefläche für diverses angeboten. Neben Handfeger und Kehrblech fand noch einiges mehr seinen Platz.

Da dies aber immer nur beigehängt wurde, war das von der Logik und damit auch von der Handhabung her nicht mehr optimal. Ich habe also alles abgenommen und neu geordnet. Dabei wurden die Schrauben, wo ich alles dran aufhänge, neu eingeschraubt.

So sieht das jetzt nicht nur besser aus, sondern ist eben auch besser zugänglich. Vor allem mein Alu-Kaffee-Klapptisch.
Handfeger in fein und grob, Kehrblech ohne Griff, der sich ma´ wann verabschiedet sowie der Besen hängen nun schön untereinander auf der von außen linken Seite. Ist die Schiebetür offen, kann man so bequem vom außen aber auch von innen drauf zugreifen.

Ganz unten hängt eine aus Alublech bestehende Wanne in der ich diverse Radsachen von extremen Schmierdreck befreien kann. Praktisch dann dabei, der Schnodder landet dann in der Wanne und kann so mit einem Papiertuch aufgenommen werden und entsorgt werden.

Auf der von innen rechten Seite hängt dann noch die Festo Führungsschiene für meine Kreissäge. Ist Gold wert, auch wenn man sie nur selten braucht. Dadrüber dann eben der Alu-Kaffee-Klapptisch.

Wiederrum über dem Alu-Kaffee-Klapptisch eine Mütze aus dem BW-Schop mit breiter Krempe. Die hatte ich mir seinerzeit für die Hausdämm-Aktion geholt, die ja im Sommer statt fand. War oft genug ein guter Schattenspender für meine Murmel.

Ja und hinter dem Besenstiel hängt oben noch eine Axt und dadrunter noch ein ebenfalls aus dem BW-Shop erworbener Klappspaten. Schaut gut aus, kann man erst mal so lassen. Die Fitness-Garage muß aber sowieso irgendwann mal klar Schiff gemacht werden. Aber das ist dann eine andere Story.

Und dann wurde der neue Ofen ausgepackt und mal so geschaut.

15:12Uhr: der große Teil des Sonntags ist vorbei, mein Training erledigt und vieles mehr.

Unter anderem wurde Laub welches unter dem Strandkorb lag weg gemacht. Daran gekommen bin ich, weil ich nach dem Brennholzlager hinter dem Strandkorb geschaut hatte.

Auch jenes mußte aufgeräumt aber vor allem optimiert werden. Ungünstiger Weise hatte sich am unteren Holz zuviel Feuchtigkeit gesammelt. Eine bessere Belüftung mußte geschaffen werden und das feuchte Zeug entsorgt.

Dann ging es mit dem neuen Ofen in den Wald. Auf dem Weg dorthin Zeit genug den Verlauf des nächsten Tages zu überdenken. Denn der wird erneut unter einem anderen Thema laufen. Und damit ist das Wochenende zu ende erzählt.

Macht Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

 

 

Es ist soweit – verrückter Traum/ 22.01.2022

Januar 22, 2022

Morgengruß/ Café/ Bikealltag: der Samstagmorgen endte spät, aber nachdem ich erstmalig um halb drei „kurz raus bin“, dann noch mal um halb sieben, was für einen Samstagmorgen auch zu früh war, hab ich mich nochmals umgedreht. Jedenfalls endete diese letzte Traumphase recht offensichtlich.

Oder, wenn Träume die Psyche wiederspiegeln, dann kann ich wohl behaupten, es ist soweit.

Ich bin also in einem Radladen, warum auch immer. Gut, es wird einen Grund gegeben haben, aber damit wäre die Geschichte und die Traumdeutung ja schon zu ende.

In diesem Laden werde ich auf ein bunt bestücktes Regal oder auch Regalwand aufmerksam.
Ich sehe noch die Farben grün, rot und eine Art okka vor mir. Außerdem ist die Auslagenrückwand mit feinen länglichen Holzstreifen verkleidet. In etwa so, wie ich sie auch an der Fitness-Garage verkleidet habe.

Die dort ausstehenden Waren sind vom größten Umfang her Bialetti sowie Kleinkram als Zubehör. Ich schaue mir die verschiedenen zum Teil sehr bunten Bialetti an und man kommt auf mich zu.

Ganz neugierig macht mich eine Runde Kugel, die man zur Hälfte aufschrauben kann, so hat man zwei Halbkugeln in der Hand.
In der unteren Halbkugel liegen Espressobohnen. Man erklärt mir, daß man die Bohnen einfach unten einfüllt, dann die anderen Hälfte aufschraubt und so dann eine funktionierende Bialetti hat.

Natürlich rätsel ich, wie sich die Bohnen mahlen und wie zum Geier eine Kugel auf einer Ofenplatte stehen kann?

Ich werde wach und mir wird klar, es ist soweit.

Habt einen netten Samstag und bleibt bitte gesund!  😉

Der letzte Tag/ 48.346km/ 31.12.2021

Januar 2, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Outdoor/ Café/ Bike- & Biketouren Bilder: viel gibt es im Grund nicht zu berichte, trotzdem Flut ich mal wieder das Internet mit Text- & Bildmaterial.

Zunächst mal, es war erneut mächtig warm am Morgen. Dafür waren die Straßen fast wie leer gefegt, nur der Wind bließ gut aus Süd-west. Ist aber normal, wenn warme Luft aus dem Süden kommt, dann hat man auch meist guten Gegenwind.

Da es noch gut früh und alles auch recht ruhig war, bog ich bei dieser letzten Jobanfahrt mal wieder am Wertstoffhof Lünen ein. Ist ja eine regelmäßig von mir gefahrene Strecke.

Kurz nachdem ich unter der Bahnbrücke durch war, raschelte es rechts im Gebüsch. Ein Reh tastete sich heraus und querte meinen Weg in kaum mehr als zwei Meter. Wunderbar so was zu sehen.
Doch nach der Rechtskurve die ich auch fahren muß, vernahm ich ein paar Meter weiter erneut Geräusche am oberen bewaldeten Hang.

Da ich meine Helmlampe an hatte leuchtete ich vorsichtig kurz in den Hang hinein. Und wie ich es mir dachte, mindestens zwei, eventuell auch drei Rehe eilten oben durch das Gehölz. Freude kam auf.

1 letzte ankunft_ergebnis

(Dezemberalbum <klick> mit mehr Bild- & Filmmaterial)

Gut für mich am Gegenwind war, so brauchte ich mich nicht anzustrengen um auf die eine Stunde für den Winterpokal zu kommen.

Nach dem Frischmachen und den ersten Handgriffen für den Job wurden zwei Lachsschnittchen und einen Tomate in den Hals geschoben. Abfahrt und die Jobrunde laufen lassen.
Praktisch daran, es ging am Decathlon vorbei und so nutze ich die Chance unkompliziert an ein weiteres aufblasbares Sitzkissen und noch ein Paar regendichte FORCLAZ Überzieh-Fäustlinghandschuhe zu kommen.

Feierabend und nach der Jobrunde sich wieder umziehen und losrollen. Aber neugierig wie ich nun mal bin, mußte ich mir die neue Brücke anschauen und gucken, was da nun nicht fertig ist.

Eine mangelhafte Abzäunung bot mir dann einen Fußmarsch auf die Brücke an. Zu sehen ist nix, die Brücke ist also in meinen Augen fertig. Es wird also wohl nur an einer Abnahme harken. Finde ich jetzt so gar nicht lustig, denn um die frei zu geben, kann man doch mal eben raus kommen.
Ich überlege die Stadt Lünen an zu schreiben. Ich rollte weiter, beziehungsweise ich wollte weiter fahren.

Da gab es aber ein Problem mit dem Einharken in das rechte Pedal. Ich hielt kurz an und schaute unter den Schuh. Es war kein Stein oder dickerer Ast der da wo zwischen hing, sondern…

…einen fehlende Schraube. So zickte der Kleat (Metalplatte zum einrasten in das Klicken-Pedal) rum. Durch gerade ausrichten konnte ich dann aber doch fahren. Dem netten Teil dieser letzten Jobheimfahrt entgegen.
Da werd ich also ein paar neue Kleats zum auswechseln bestellen müssen.

An der Ökologiestation Rünthe bog ich dann ab, um über deren Hof zu fahren. Mache ich gerne, da ich das Gelände und die dort stehenden alten Gebäude klasse finde.

Ebenfalls klasse fand ich heute, daß ich jede Menge trocknen Zunder, zum Teil halt Birkenrinde vorfand und dieses kostenlos einsammeln konnte. So spart man den mitgeführten Spiritus, denn das war eigentlich mein Plan. Aber wenn das da schon mal rumliegt.

Natürlich steckt da auch ein gewisser Sportsgeist hinter. Eine Hitzequelle also ein Feuer mit Dingen zu machen die man mitnimmt, kann ja jeder.
Mit dem was einem die Natur bietet, sieht das schon ganz anders aus.

Also wurde Birkenrinde (Birke enthält ätherische Öle die auch brennen, wenn die Birkenrinde nass ist) abgeschält und ein paar trockene kleine Äste von geschlagenen Totholz abgebrochen.

Dann lag da noch trockener Reisig rum, der natürlich auch aufgesammelt wurde. Alles wurde unter den Verschlussriemen der vorderen Tasche gesteckt und ich fuhr die wenigen Meter noch zum Turm.

Ich habe mich dann nach einem Versuch im Untergeschoss des Lieblingsaussichtsturm einzurichten, der aber leider nix wurde, denn es war dort zu windig, im Erdgeschoss nieder gelassen.
Der Platz dort ist mir ja schon für Pausen gut bekannt und fand dann auch heute meinen Gefallen. Das bereits im Hause befindliche Sitzkissen wurde aufgepustet und ich nahm Platz. Das Coffee set-to-go wurde entladen und die Hitzequelle vorbereitet.

Erstaunlich fand ich, das die Flammen der Bushcraft Essentials Bushbox den Espresso in kaum drei Minuten hochschnellen ließ. Das hätte ich ja nicht gedacht. Das finale Eingießen und der Neujahrsgruß (Dauer leider beim online-laden ein wenig länger) konnte ich noch filmisch fest halten.

Dann wurde der Espresso ausgeschlürft, kurz inne gehalten und sich am warmen Wetter erfreut. Wie schon in den vergangenen Tagen kamen mir Gedanken zu einem kleinen Outdoor-Vergnügen. Mal sehen was daraus wird? Hab ja im neuen Jahr drei Tage Urlaub.

Nach diesen Gedanken wurde alles zusammen gepackt und Reste beseitigt und die letzte Heimfahrt startete. Die Sonne schien wieder in den Rücken und bot ein nettes Farbenspiel.

Ankunft at home, mal wieder das CAADX einer aber diesmal besseren Schlauchwäsche unterzogen. Soll ja auch was vom Jahreswechsel haben.

Ja und damit war das Jahr dann auch zu Ende, was das Radfahren und den ganzen Kram drumherum angeht.


Aber einen kurzen Blick in die Zahlen – Wann wieviel? – will ich dann auch noch tun.

Es sind dann doch noch 11.062km in diesem Jahr (nach meiner Statistik) zusammen gekommen.
Damit fehlen „nur“ 828km bis zur Jahresbestmarke. Sind aber bloß Zahlen, ich persönlich bin damit gut zufrieden. Hätte hier und dort nicht die eine oder andere gesundheitlich kleiner Unannehmlichkeit quer gestanden… . Schwamm drüber.

Damit fast abschließend bleibt mir für das Jahr 2021 nur noch die finale Ausfertigung des Jahresabschlussberichtes. Eine Aufgabe die trotz zumindest am Anfang bis etwas Mitte des Jahres vorgetippten Zeilen, dann doch noch ein paar mehr Tage auf sich warten lassen wird.


Winterpokal 2021 – 2022: wer hätte es gedacht, auch dieses Jahr geht schneller zu ende als ich dachte, zumindest was den Dezember angeht. Somit auch im Winterpokal ein Blick in die laufende Wertung, abgegriffen zum Zeitpunkt am 31.12.2021 ca. 17:45Uhr.

Im IBC steht das Velociraptoren Team bei…

  • 478 Teams fix im Winterpokal unser Team die Velociraptoren auf Platz 46
  • 2.445 Teilnehmer fix im Winterpokal meine Position auf Platz 119

In der Platzierung ist unser Team tatsächlich etwas abgerutscht. Kann man aber mit leben, denn immerhin sind wir immer noch unter dem ersten 50, was bei 478 Team nicht wirklich mies ist.

Ich selber bin tatsächlich trotz der drei Tage gesundheitliche Zwangsauszeit zehn Plätze nach vorne gerutscht. Ich schließe daraus, daß andere Teilnehmer da entweder weniger Aktiv waren, oder eventuell wegen einem Winterwetter weniger fahren konnten.


Auch der Blick in die Wertung des Winterpokal aus dem Radforum

  • 07 Teams fix im Winterpokal unser Team die Velociraptoren auf Platz 01 
  • 41 Teilnehmer im Winterpokal meine Position auf Platz 03

Tja im Radforum hat sich nicht wirklich viel getan. Das Team steht unverändert auf dem ersten Platz, was mich angesichts der Mörderfahrleistungen unser beiden Spitzenfahrer nicht verwundert. War also eine gute Teamzusammenstellung.
Ich meine, wer will die 8.700 Punkte Differenz in der Teamwertung einfahren? Vor allem wann und wie? Das ist schon Hammer.

Was meine bescheidenen Position angeht stehen ich auf dem dritten Platz. Wenn ich mir das jetzt so im Kopf aufgehen lasse, dann ist das angesichts der eher teilweise nur mäßigen Fahrleistung ein Bombenplatz.
Denn ich habe erstmalig in all den Jahren keine Channel Challenge (*) gefahren, wo dann nicht nur die gut über 100km fehlen, sondern auch die grob 6h Fahrzeit. Auch sind bis jetzt kaum größere verlängerte Heimfahrt mit in den Winterpokal eingeflossen.

* Das Thema der nicht gefahrenen Channel Challenge beschäftigt mich doch. Zu gerne hätte ich eine gemütliche Runde in der üblichen Gruppe gefahren. Ja, ich hätte auch gerne eine Solorunde gemacht. Das hat aber alles nie und irgendwie gepasst. So what, wie man sagt.

Man spielt aber mit dem Gedanken, diese Runde am Jahresanfang nach zu schieben. Hab ja drei Tage Urlaub und da könnte man dann ja…

Macht Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Lif(v)ticker 13:43Uhr/ 04.12.2021

Dezember 4, 2021

Bikealltag/ Rumgelaber/ Café: was wäre das Leben ohne einen guten Café?

So, hab heute Vormittag das andere Laufrad abgeholt, war auch soweit entspannt. At home angekommen wurde dann nach einer kleineren Laubhark-Nummer umgebaut.

Jetzt ist wieder alles so wie soll, Zeit für das oben genannte Heißgetränk.

Danach wird noch ein wenig Fahrrad geputzt und dann schauen wir ma‘ weiter.