Archive for the ‘Die Currywurst’ Category

September Sommer/ 53.138km / 01.09.2022

September 2, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Hitzefahrten +20c°/ do nature/ Bilder & Bike- & Biketouren Bilder: nachdem ja nun der Sonntag und damit auch das gesamte Wochenende ins Land gezogen war, stehen die letzten Augusttage an, welche dann geschmeidig in den September über gehen.

Montagfrüh: die letzten Zeilen vom letzten Beitrag sind getippt und online gegangen, draußen ist es noch stockdunkel und wohl auch gut frisch. Gleich erst mal den Kontrollgang vor die Burgpforte machen und schauen was das Thermometer so sagt. Innerlich habe ich den Griff in die Kleiderkammer zwecks aufstocken der Radklamotten schon im Kopf. Fakt ist aber, so ist es besser, man fühlt sich wieder in seinem Element.

Am Job steht für heute eine Jobrunde bis am Mittag an, was dann kommt, ist noch offen.
Nach dem Schichtende werde ich dann geradlinig nach Hause fahren um dann wohl wieder draußen auf der Burgterrasse mein Training zu machen. So der Plan.

Wie dann so der Tagesverlauf war, hab ich ja bereits in Textform getippt.

Dienstag 05:51Uhr: ich habe gestern etwas mehr später die Augen geschlossen, warum auch immer und bin deshalb heute früh ein wenig aus dem Tritt. Aber ganz so wild ist das auch nicht, eher von der angenehmen Art.

Aber um dem aktuellen Wetterumschwung vorzubeugen, daß bessere Langarm-Shirt hab ich bereits an, heute wird’s damit nicht die ganz fette Zwiebelprinzip-Nummer. Außerdem steht das CAADX vorgeladen in der Fitness-Garage, Packtaschen nebst der beiden Camping Wasserkanister sind abfahrbereit und somit wird es nach dem Schichtende in Richtung Humbert gehen.

Leider brachte auch das aufmerksame Studium der Wetterfrösche nichts hervor was nach einem soliden Regenguss oder einer Regenphase aussah. Das wird ein verdammt trockenes Jahr, was gar nicht gut ist.

Pflanz-Gedanken 

Wenn ich aktuell vom Job her zurück fahre dann schaue ich stets, ob ich nicht noch eine passende Stelle wo am Kanal finde, wo ich eine oder zwei Setzlinge von mir einpflanzen könnte?

Denn oben auf Humbert habe ich zwei vorbereitete Löcher, womit dann zwei Setzlinge da rein können. Ich denke aber, Motivation hin oder her, daß bei der lang anhaltenden Trockenheit und den Voraussetzungen oben auf Humbert, daß das nicht alles so optimal ist um dort ständig die Mengen an Wasser hoch zu karren. P
raktischer wäre also, irgendwo auf dem Weg zum Job noch ein gutes Plätzchen zu finden, wo man eh jeden Tag dran vorbei fährt. Zumal der Kanal als Wasserquelle in griffweite wäre. Bisher hab ich aber noch nicht das passende Stück gefunden.

Tagestext 13:34Uhr: am Job eine kleinere Dynamik. Ich gerade die eigentliche Jobrunde fertig gepackt, kam der switch. Also alles für die nachdem Arbeitskraft auf die Seite gepackt und sich der anderen Jobrunde zugewandt.

Kleine Aufgabenstellung, ein Berg von Post war zu sortieren und zu packen. Zum Glück kenn ich diese Runde recht gut und so kam ich, mit ein wenig Fokusierung, gut zurecht. Dann ausrücken und go!

Leider gibt’s auf jener Runde an zwei Tagen noch einen Nachschlag, sprich eine zweite wenn auch verkürzte Runde. Ob es danach dann noch für ein Zeitfenster zum gießen reicht, lass ich mal offen? Wenn nicht dann morgen, weil dann eigentlich regulär kurz wäre. Man wird sehen.

Heimfahrt: etwas mühselig gegen den Wind, muß man das haben? Das Zeitfenster nach hinten raus war dann auch schnell aufgebraucht, für eine Gießaktion auf Humbert reichte es leider nicht. Wird auf den Folgetag geschoben.

Nach der Ankunft wurde eine schnelle Kettenpflege durchgezogen, da war mir das gute Stück doch etwas zu trocken und machte Geräusche.

Mittwoch: der Tag nach verlängerten Arbeitstag beginnt schon fast wie der vorherige Morgen. Die Nacht war sehr gut brauchbar, das allmorgendliche Getränk vollbringt sein Werk.
Gestern war dann das Zeitfenster doch zu knapp. Die Wasser spendende Aktion wird also heute nachgeholt. Erwähnte ich ja aber schon, soviel dazu.

Die Anfahrt mit dem Radel läuft bei gemäßigten Temperaturen, aber auch die angepasste Kleiderordnung, gestern war es dann doch to much mit dem Funktionsshirt. Passte dann doch noch besser.

Nach dem Schichtende geht’s erneut gegen den Wind, schnurr stracks am Südufer entlang, an der Wasserstelle vorbei und dann hoch auf Humbert. Zwei Portionen Wasser, also 40 Liter wurden geholt, machte dann zwei Fahrten zur nahen Wasserstelle. Das reichte dann aber.  Der Feierabend kann kommen.

Donnerstag: man ist, bestens ausgeruht, vor dem Wecker wach und schlürft den Espresso doppio am Küchenstammplatz.

Draußen die Welt liegt noch im Schlaf, im Kopf kursieren verschiedenste Gedanken zum Wochenende.

Dann geht’s los, in bester Stimmung die wenigen noch verbleibenden Kleidungsstücke angelegt und Abfahrt. Es ist extrem angenehm draußen und so rolle ich, auch wegen der früheren Abfahrt, nich auf ein paar wenige Kilometer gen Osten, bevor ich am Channel mit zwei Linksschwenkern ankomme.

Auch dort rollt es sich gut, verdammt wie nett doch so ein September Sommer sein kann.
Eine nette Stimmung mit dem beginnenden Sonnenaufgang.

(September Album <klick>)

Spätestens in Höhe des Hafen Rünthe laufe ich auf bester Temperatur. An der Brücke mit der Treppe wird eben jene erstiegen und so die Uferseite gewechselt.

Immer nur das Südufer ist langweilig, außerdem kann man(n) so am nördlichen Ufer noch ein Stückchen dranhängen.

Auf der Jobrunde fahre ich erneut deutlich früher los, auf dem Autobahndreieck A2 zur A45 staut es sich mächtig zurück. Ich fahre, wie schon am Vortag daran vorbei und nehme dann eine alternative Strecke. Jene führt längsseits des Rhein-Herne Kanal und führt mich durch Pöpinghausen bis in das Zentrum von Herne (dort beginnt mein Turn).

Natürlich kann ich wieder hier und dort ein paar Blicke auf die Emscher-Radroute werfen, aber auch auf den Rhein-Herne-Kanal. Da bin ich ja auch mal mit dem Rad her. Könnte man ja auch mal wieder probieren.

Speisekarte/ Die Currywurst: am frühen Nachmittag gibt’s dann das ersehnte Ruhrpott-Gericht bei Die Currywurst.

Der Schärfegrad 6. entlockt mir jetzt nicht wirklich Tränen, ist damit keine echte Hürde. Ich würde es als eine gewisse präsente Schärfe beschreiben, womit dann der Weg frei ist, für die nächste Stufe.

Draußen sind es schon wieder 24c°, aber dank einer gut präsenten Brise, die mir natürlich den Rückweg mit dem Rad versüßt *rümpf die Nase* als noch fast angenehm zu bezeichnen.
Jedenfalls dann, wenn man nicht länger in einer Blechkiste in der Sonne stehend warten muß.

Abends: endlich angekommen, der Bauch schon voll, das Anwesen mit dem nötigen Nass bedacht, die am vormittag gewaschene Wäsche liegt schon wieder im Schrank. Natürlich war der Verkehr nicht so, wie man ihn hätte gebrauchen können. Und ja, der Wind gab auch wieder das seinige dazu. Wen sich auf einem Kanal im Inland langsam an den Wellen anfangen, wenn ich nur kleine Schaumkronen zu bilden, dann hat man schon etwas mehr Wind.

Der gesunderhaltende sportliche Teil wurde also auf morgen geschoben. Da wird mehr Zeit sein, da mach ich mir keinen Kopf. Hoffentlich.

Euch noch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Liveticker/ 13:00Uhr/ 01.09.2022

September 1, 2022

Liveticker: und wieder gibt’s eine spontane Meldung, das Zeitfenster ist sehr gut ausreichend, also vorfahren und Bestellung aufgeben.

Mahlzeit!

35.525km & 52.764km/ 19.08.2022

August 20, 2022

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ The Cure – Forest/ do nature/ Hitzefahrten +20c°/ Sport/ Bike- & Biketouren Bilder: nach den letzten eher schwülwarmen bis heißen Tagen schien es sich ein wenig abgekühlt zu haben.

Tagesintermezzo

Irgendwie war mir nach einem Wechsel der Fahrgerätschaft, der Stahl Renner wurde aus seiner Parkposition geholt und beladen. Abfahrt, ein wenig hierher, ein wenig daher. Im wesentlichen mal wieder durch die Lippeauen, kurz vor Werne über die Lippebrücke…

(Bilder im Augustalbum <klick>)

…dann noch den weiteren Schwenk nach Norden, denn mit dieser Streckenwahl landet man schon praktisch regelkonform auf meiner Rennbahn.
Ab da lässt sich mit wenigen Umdrehungen an der Kurbel der Asphalt nett leicht unter den Rädern durchziehen. Trotzdem wird es mit dem Tagesverlauf wärmer. Die Luft ist ein wenig drückend, aber noch geht es.

Im Stall angekommen den üblichen Turn und dann als fast die gesamte Kollegschaft ausgeflogen ist, ein gute Frühstück aus Joghurt, Haferflocken und Obst.

Meet & greet: fast vergessen, ich hatte schon gestern und heute dann auch noch mal den wahnsinnige E-Biker getroffen. Man sieht sich, freut sich und grüßt sich mit erhobener Hand.

Speisekarte/ Die Currywurstzum Mittagessen gönnte ich zunächst ein passendes Zeitfenster und dann ein vorzügliches Ruhrpott-Menü. Übrigens wie beim letzten Mal Schärfegrad Nr. 5..

Rückfahrt: um ehrlich zu sein, mir will gar nicht so richtig einfallen ob es da jetzt was besseres zum erzählen gibt.

Ich mutmaße mal, es war warm aber beim fahren erträglich. Und wie ich so nachgeschaut habe, ging es offensichtlich wohl an der Rennbahn entlang, um dann erneut spontan ein wenig Infos zu erhalten. Aber das hab ich ja schon breit getreten.

Biketouren: am Freitag war es dann soweit, mit einem spontane Tag Resturlaub ging es auf Tour. Zwei Ziele und damit auch mehr oder weniger Strecken hatte ich vor meinem geistigen Auge.

Das erste Ziel war, irgendwie über bekannte Wege nach Holzwickede kommen. Und weil dort freitags Markt ist, ein Backfischbrötchen lecker futtern. Option auf einen Espresso am Markt gab es auch.

Die zweite Runde die mir eingefallen ist, hätte die Kanalrunde sein können. Da es da dann aber keinen Fischstand gab, jedenfalls nicht das ich wüsste, fiel diese Möglichkeit weg.

Fisch & Radfieber

Gleich vorweg, ja ich hatte das Ziel erreicht, was ich ja auch schon publizierte, aber das Wetter war dann recht schnell von der anfänglichen netten Temperaturlage ein gutes Stück entfernt.
In Zahlen veranschaulicht hatte ich am Tagesziel angekommen bereits gut eineinhalb Liter Wasser an der Gurgel vorbei laufen lassen.

Nach einer ersten Brückenpause, stehend im Schatten, ach was erzähl ich da, Ihr kennt die Idealkombination für hochsommerliche Trink- & Verschnaufpausen…, gab es alsbald eine weitere gleichgestellte Pause.

(<klick> zum Fisch & Radfieber Tourenalbum)

Die auch schon erwähnt Bank gab dann nochmals Schub. Der Vorteil dort war vor allem der gute Wind. Da konnte das eine oder andere Kleidungsstück gut trocknen.

Aber es half ja alles nix, das Finalziel mußte ja wenigstens erreicht werden. Also ging es wacker los und versüßt wurde es mit einer Schussfahrt.
Mit einem sehr-kurz-schnellen Blick, bei so einer Schussfahrt schaut man besser auf die Strecke als auf den Tacho, erhaschte mein Auge irgendwas mit über 47km/h!

Ich muß gleich hinterher schieben, das ist nicht mal ansatzweise eine Geschwindigkeit die ich so fahre und ganz wohl ist mir dabei auch nicht immer.

Heute ging es aber, was eventuell am kühlenden Fahrtwind lag.

Der für mich interessante Stadtteil wurde errichtet, ich ließ mich noch ein wenig spontan bis zum Marktplatz fallen und stieg dann ab.
Als erstes wurde der inzwischen schweißnasse Helm abgesetzt und die Suppe lief mir nur so runter.

Was war das doch bei der Abfahrt noch nett. Da standen kaum 20c° auf dem Thermometer, aber jetzt… .

Mit der Geldbörse in der Hand reihte ich mich in der Schlange ein. Die gute Dame war alleine und schien der Lage ein wenig stressgeplagt gegenüber zu stehen.
Nach zwei Kundinnen vor mir war ich dran. Eine kalt-erfrischende Coke gab nicht, aber den  Backfisch!

Während ich wartete hatte ich mich schon nach einem Schattensitzplatz umgeschaut. Aber am Markt selbst gab es jetzt so nichts was mich ansprach. Aufgefallen war mir auch, der Markt war sehr gut besucht.

Jedenfalls suchte ich mir eine Sitzbank aus poliertem Stein an der Boule Bahn. Selbstredend im – Schatten. Was war die Bank schön kühl.

Ach ja, Caffeeröster Stand gab es auch, aber ganz ehrlich, Espresso aus einem Pappbecher… .
Da ich nicht nur genug Alternativen zur Hand (Espresso Set-to-go) hatte, war das nicht das Problem. In Hörde wäre das Röstwerk Hörde und vorher gäbe in Aplerbeck recht nah am Markt auch die Eis Oase, wo ich schon mal verköstigt hatte.

Jedenfalls, so konnte ich es mir schmecken lassen.

Ja und die Geschichte mit dem zum wenig Luft im Reifen nahm dann auch noch mal eine, aber eigentlich schon zu erwartetenden Lauf.
Zu erwartenden Lauf, weil es ja eigentlich auch irgendwie meine Fahrtrichtung war. Was ich ihm aber auch sagte.

Und so fuhr ich nach dem lecker Backfisch mal los. Natürlich nahm ich nicht die offizielle Route, sondern folgte einer mir bekannten aber auch besseren Zuführung zur Emscher-Radroute.

Und wie das dann so war, kam er mir auch schon entgegen. Die Zustände der Straßen und Wege, nun sagen wir mal so, sprachen ihn nicht so wirklich überzeugend an.

Wen wundert‘ s? Mit einem old-school Rennrad samt Unterrohrschaltung und gerade mal 23mm „breiten“ Reifen die einen Mindestdruck von gut 7bar haben mußten (was ich ja von der Aufpumpaktion her wusste) war das schon gefühlsecht.

Da schlägt einem jede Centmünze das Gebiss aus dem Hals. Vor allem wenn man die Strecke nicht kennt und dann nicht auf den Streckenzustand achten kann. Das kann man nicht, weil man ja ständig nach den Radroutenschildern schauen muß.

„Armes Schwein“, dachte ich nur, zumal bis zu der Stelle wo wir uns wieder trafen, auch die leckersten Abschnitte inklusive der haarigsten Beschilderungen nebst Streckenführung waren.
Das habe ich ja fast alles mit meinen 35mm komfort-breiten Reifen umfahren. Bei nochmals komfortablen nur 3bar in den Reifen.

Ich griff ihn jedenfalls auf, sprach ihm Mut zu und bot ihm erneut meine Begleitung an. Und so rollten wir in einem auch dem schwülwarmen Wetter angepasstem Tempo daher.

Da ich ja nun noch so einen gewissen Koffeinschub gebrauchen konnte, lud ich ihn auf einen Espresso ein.

Die Eis Oase ist mir von einer Jobrunde sehr gut bekannt. Und da ich dort, natürlich bei einem gut passendem Zeitfenster schon das Vergnügen hatte, sollte sich da auch nix geändert haben.
Jedenfalls grüßt der Besitzer mich stets, wenn ich mal wieder im Dorf bin.

Natürlich plauschten wir ein wenig. Er ist wegen dem Emscherradweg aus dem Sauerland hierher gekommen und wollte jenen mal bis etwa Castrop fahren.

„Ambitioniert“, dachte ich nur. Denn sein Auto stand am Startort in Holzwickede, er wollte praktisch ohne Karte und Navi bis nach Castrop kommen und dann wieder zurück. Sein Zeitansage pro Fahrt lag bei gerade mal zwei Stunden.

Aber so ist das eben. Jedenfalls, er war Renter und hatte sich mal einen Tag frei von Haus und Garten genommen. Außerdem wollte er mal was anderes fahren, außer die üblichen Sauerlandstrecken. Kann ich verstehen, geht mir ja inzwischen auch so. Nur andersrum. *lach*

Jedenfalls fuhren wir dann am Phoenixsee vorbei, den von mir auch als Ausstiegspunkt fixierten Rombergpark ließ ich auch, sprichwörtlich links liegen und so rollten wir noch weiter auf der Emscher-Radroute.

Barop wurde alsbald erreicht und dann standen wir auch schon vor der letzten Hürde. Bis zur Unterführung der Schnettkerbrücke mußten noch mal die kleinen Berggänge bemüht werden. Schweiß ronn zumindest über meine Stirn. Für ihn als einem der aus dem Sauerland kam war das wahrscheinlich nur eine Delle im Boden. *grins*

Ich entdeckte nach der Schnettkerbrücke am linken Hang mitten auf einem Feld ein mich wohl ansprechendes Konstrukt. Es war ein gutes Stück weit entfernt, sah aber so aus, als hätte man eine Holzkonstruktion um einen Baum herum gebaut.

Das sah jetzt aber nicht wie ein Holzkasten aus, auch wenn es eine quadratische Grundform hatte, sondern war wohl von innen begehbar und man konnte durch die Holzlatten raus schauen.
Das werd ich mir auf jeden Fall noch mal in Ruhe anschauen müssen, ist ja genau mein Ding.

Bis zur kleinen Weile sind…

(nur einen blöde Aufnahme von innen, sorry)

…wir dann noch gemeinsam gefahren. Foto aber auch den Wasserhaushalt regulieren war angesagt. Das Kunstwerk wurde begutachtet und dann tauschten wir uns ob der weiteren Ziele aus.

Er ergriff die Chance und beschloss ins dortmunder Zentrum zu fahren und sich dort ein Eis zu gönnen.
Gutes Stichwort, was fortan auch auf meiner Agenda stand. Ich habe mich dann weiter an der Emscher-Radroute versucht.

Versuch & … Baustelle 

Ganz so einfach wurd‘ s aber doch nicht. Kurz vor dem dortmunder Hafen war eine Brücke gesperrt und damit auch eine Zuführung zur angedachten Strecke. Mistige Nummer die dann umfahren werden wollte.

Nein, es ist ja nicht so, daß man schon den eine oder andere Kilometer samt satter Hohenmeters im sprichwörtlichen Schweiße seines angesichtes hinter sich gebracht hatte, nein es mus noch diese Baustelle sein. Die ganze Nummer bei inzwischen guten 27-28c°.

So allgemein schnupf ich sowas ja weg. Aber leider kenne ich die Emscherbaustellen zu genüge und weiß deshalb aus Erfahrung heraus, da kommt in der Regel immer noch was.

Und so war es dann auch. Auf die Umleitungsbeschilderung habe ich recht schnell nicht mehr geachtet. Ja auch diese Gegend kennt man gut genug, auch gerade durch Baustellen-Umleitungen.
Irgendwann war ich wieder auf der offiziellen Route, was aber nicht wirklich lange anhielt. Die nächste Baustellen-Umleitungen. *rümpf die Nase*

Dieses Mal über einen netten Feld-Wirtschaftsweg mit alles. Also Schlaglöcher, Teerflecken von den Ausbesserungsarbeiten, zu den Außenrändern hin abfallend und natürlich mit Erdreich von den Feldern bedeckt sowie jede Menge Staub.

Ich dachte nur an meinen Mitfahrer, was hätte der geflucht. Innerlich fragte ich mich allerdings, warum da überhaupt gebaut wurde? Die Strecken als solche waren bis Mengede eigentlich passabel in Schuss?

Aber dies ist eine Frage, die sich wohl nie klären wird.

Eventuell hat man Baumannschaften und Geräte woanders über und die mußten nun wo hin? *Kopfschüttel*

Irgendwie kam ich dann aber weiter. In Mengede bin ich dann auf den Uferweg, den ich ja schon von etlichen Heimattouren her kenne.

Endlich am Dortmunder-Ems-Kanal angekommen suchte ich auf ein weiteres Mal eine gute Pausengelegenheit.

Eine passende Kanalbrücke war gut dafür, also mal wieder Trinkwasser reinschütten und die Sachen vom Wind etwas trocknen lassen. Danach gab es nur noch ein Ziel…

…Eis!

Zwei recht schöne Waldstücke wurden hinter sich gelassen, dann stieß man auf nun definitiv gut bekannte Routen. Der Preußenhafen wurde erreicht und ein passendes Eis ausgesucht. Mein Liebligseis war leider nicht ehr zu bekommen.

Und so gestärkt und natürlich auch erneut Wasser in den Schlund gekippt ging es dann doch am Südufer den täglichen Arbeitsweg abfahrend gen Burg. Es lief gut, auch wenn ich sagen kann, so langsam war die Luft raus und es hätte mehr an Brennstoff als den Backfisch sein können.
Vielleicht doch noch einen Currywurst-Pommes-Mayo am Preußenhafen

ich erreichte die Burg und mit dem ganzen Brimborium wie auspacken, Klamotten in die Wachmaschine drücken und die große Körperpflege gab es dann doch noch eine Radpflege mit fast alles.

Ein paar Zahlen gefällig? Gefahren bin ich…

  • 96km in…
  • 5:11h und habe dabei…
  • 427 Höhenmeter hinter mich gelassen
  • Getrunken außer dem Espresso wurden während der Fahrt satte 4+ Liter Wasser
  • …und nach der Ankunft gab es noch einen Dose Coke vom Kiosk sowie vorab einen 3/4l. Wasser mit einem Schuss Geschmacksspender drin

Ja und so war das dann. Hat aber trotz der nicht geplante Länge 6 Fahrzeit sehr viel Bock gemacht und so eine komplette Emschertour wäre auch mal wieder was.

Samstag: die meisten Zeilen vom Tourenbericht hatte ich in meiner Hängematte draußen getippt und mich dann auch entschlossen weite Teile der Nacht draußen zu verpennen. Es war ja angenehm und wurde das dann auch gemacht.

In den frühen Morgenstunden kam er dann endlich – der Regen!!! Zunächst leise kleine Tropfen auf mein „Dach“ und dann prasselte es sich so ein.

Ach watt war datt schön.

Hatte ich in den Stunden zuvor immer wieder über die Planung des Samstags nachgedacht, endete jene bei einer weiteren Wasserverteilaktion auf Humbert. Das sollte sich zu meiner Freude erledigt haben.

Doch dann kontrollierte ich mal so ein wenig den Feuchtigkeitsstand und bemerkte, ich hatte das Tarp ein wenig zu viel auf gutes Wetter eingestellt. An einem Rand wurde es leicht feucht und auch an einem Ende war der Überstand des schützenden Aufbaus zu kurz gewählt.

Also packte ich alles fix zusammen, hing es in meiner Fitness-Garage zum abtrocknen auf, es war aber wirklich nur ganz leicht feucht und verbrachte die restliche Nacht im Burginneren.

Die restlichen Zeilen wurden mit dem Espresso doppio am Espresso-Frühstück getippt und jetzt wird’s gleich ein Frühstück geben. Dann schauen wir mal weiter. Draußen stehen gerade mal nur knapp 20c° an, es hat sich also abgekühlt. Und damit sollte…

…mein Wunsch an die Leserschaft nach einem erholsamen Tag nicht umsonst sein, so das ich nur noch die beste Gesundheit durchreichen kann!  😉

 

31.500km/ 13.08.2021

August 14, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biketouren Bilder: man möge mir weitere langwierige und langweilige Zeilen vom Fahrradalltag verzeihen.

Donnerstag: es soll wieder wärmer werden, ungut wie ich finde. Warm? Hatten wir das nicht erst dieses Jahr? Um ganz ehrlich zu sagen, vom warm hab ich die Nauze voll. Stichworte Klimawandel. Nun gut…

08:38Uhr der erste Jobanfahrtspunkt ist erreicht, man konnte nett entspannt mit selbst gedeckelten 120km/h über die Bahn rollen.

Die allmorgendliche Jobanfahrt mit dem Stahl Renner war bestens. Angenehme Temperatur, kaum Wind und ebenso kaum Verkehr.
Zudem war ich guter Dinge, strampelte also mit locker ü. 25km/h über die Rennbahn. Auch das Problem vom Vortag hatte sich mit dieser Fahrt als finaler Test erledigt. Kann gerne so bleiben.

Da der Tag lang wird, hab ich mir mal ein gutes Baguette-Frühstück gemacht. Die Obstration ist auch umfassender. Mit dem morgigen letzten Arbeitstag vor dem Wochenende muß das noch weg. Und gesund ist es ja auch.

Speisekarte/ Die Currywurstum dann aber auf das Thema gesund ein zu gehen, ich hatte am Nachmittag mal wieder eine Jobrunde im bekannten Gebiet, leider ganz nah bei Die Currywurst.

Also gab es mal wieder eine Platte der drei Ruhpottköstlichkeiten, Currywurst, Pommes, Mayo. Das dann aber auch nur, weil vom Job her geplant erst mal länger nix in dem Gebiet für mich zu tun sein wird.
Es war übrigens der Schärfegrad Nr. 5. und ich würde sagen, ja gut gewürzt, da geht noch was.

Nein ganz ehrlich, so wirklich scharf fand ich das jetzt nicht und so bin ich mal gespannt auf das nächste Mal. Dann wird der Schärfegrad 6. probiert. Andersrum frag ich mich aber auch, wo lag jetzt der echte Unterschied zwischen der standard Soße und denen bis zur Nr. 5.?

Der Rest vom Tag war dann aber unspektakulär, leider ein wenig zu viel unspektakulär. Denn kurz vorm Stall ein erneuter Rückstau zu einer nahen Schnellstraße, also wie schon am Vortag 20 Minuten oben auf die Arbeitszeit drauf. Da muß man echt alles auffahren um ruhig zu bleiben.
Morgen klinke ich mich aber früh aus.

Und mächtig warm ist es geworden. Ungut, wie ich finde. Sagte ich ja bereits.

Freitag: der letzte Arbeitstag, ich „falle aus dem Bett“. Um eine Uhrzeit an der seit dieser Woche der Wecker bimmelt, hocke ich am Küchenstammplatz und habe den Espresso doppio bereits mit ein wenig Keksware runter gespült. Warum, wieso entzieht sich mir, also warum ich so früh wach war?
Vielleicht weil es so nett kühl draußen ist. Nach der Hitze von gestern nachmittag eine wohltuender Zustand.

Doch was tut man? Nicht viel. Man hockt nun in der Küche und schaut auf den Bildschirm, die Welt um einen herum ruht noch im tiefen Schlummerschlaf. Selbst in der virtuellen, nicht zu verwechseln virtuosen Welt, ist nicht viel los.

Zeit für einen Haldenaufstieg? *denk & schau nach* Wenn es nach dem Onlinewetterfrosch geht, sollte jener um 06:00Uhr sein. So um kurz vor 05:00Uhr könnte das passen.
Ich krame kurz im Kopf, könnte die Halde Humbert oder eventuell sogar die Halde Großes Holz herreichen? Ach ja, da war es wieder.

Halde Großes Holz wird nicht gehen, da ich ja nur ein Rad ohne Gangschaltung habe. Und die ganze Halde hochlaufen wird mir auch zu lang. Dann doch Halde Humbert? Man wird sehen…

*später so um halb neun*

Aus einer Haldenauffahrt wurde ich Ganzen nix. Der Grund ist recht einfach, mag kommen was will, und das meine ich wörtlich, die Halde Humbert wird heute nach dem Schichtende erklommen. Und wenn ich den Stahl Renner in Einzelteilen hochtragen muß (Gott behüte, daß dies nie passieren möge)!

Und so ging es abermals an der Rennbahn entlang, einfach rollen lassen und genießen.

Am Preußenhafen gab es auf halber Höhe der Brückenquerung eine kurze Verschnaufpause.

Natürlich nicht wirklich zum ausruhen (auch zum Becher wegräumen), sondern mehr um überschüssige Kleidung ab zu legen. Wohlig warm war es inzwischen geworden. Es hat was von einem netten Sommerurlaub…
…wenn man nicht arbeiten müßte.

Natürlich bin ich wieder viel zu früh im Stall, kann mich aber so mit noch mehr Ruhe und Gelassenheit unziehen, Schnittchen schmieren und mich dann auf die Jobrunde stürzen. *lach* Ist aber heute nur eine Halbtagsrunde…

…und dann halt entspannt zur Halde Humbert. Als Mittagmahl gibt es eine Neuentdeckung aus dem Hause der beiden Discounter-Brüder.

4 mittag_ergebnis

Ja hat was, ist durchaus schmackhaft, also nichts von den standard Einheitsgeschmack der üblichen Verdächtigen. Und auch an der Portionsgröße kann man durchaus als kleines Mittagmahl Gefallen finden. Überlegungen liegen an, wie man es outdoor ohne Mikrowelle heiß bekommen könnte?
Einfach in den Topf kippen, eventuell noch einen Schuss Wasser zu und über der Flamme unter ständigem Rühren erhitzen sollte gehen.

Dann Abfahrt und rauf auf die Halde. Das es oben schon recht nett, wenn auch trocken ausschaut, hatte ich ja berichtet. Trotzdem nochmal die Bilder, weil´s so schön ist.

Nach der Auffahrt, kam dann auch die Abfahrt. Aber wie schon bei der Auffahrt wurde geschoben. Denn das fährt man nicht einfach so. Spitzenwerte in der Steigung von über 15%, da trittst du keine 54z auf 16z. Da hast du Mühe überhaupt auf dem Bock sitzen zu bleiben.

Man kann die Rampe nur erahnen auf den Bildern, aber schon zu Fuß ist das „nett“. Rüber zur nächsten Meldung, ein gute Weile später, Freitagabend 20:30Uhr, Deutschland sitzt vor der Glotze…

Bikebasteln/ Reifen montieren: …der Fahrradjunkie montiert neue Reifen.

Ich hatte also noch was an Schub über und so konnte ich es nicht lassen. Wohl auch in der Gewissheit, daß die Continental Gator Hardshell noch die guten 3mm mehr Reifenbreite bringen.
Doch dann kam die Ernüchterung. Gemessen waren es bei einer Innenmaulweite der Felge von 19mm tatsächlich auch nur 25mm!

Das hatte ich ja bei einem Reifen aus dem Hause Continental noch nie. Brachte aber alles nix, die Reifen sind nun drauf und werden nun ans Laufen gebracht.
Im Anschluss wurde noch für die frisch montierte Hinterradbremse ein frischer Bremszug eingezogen. Das war zwar nicht ganz so easy wie ich dachte, klappte aber zumindest besser, als das mit der Reifenbreite.

Euch ein nettes und erholsames Wochenende und bleibt bitte gesund!  😉