Archive for the ‘Sport & Alltag’ Category

Sierra Nevada/ Waldsucht – 17.02.2019

Februar 17, 2019

Sport & Alltag/ Rumgelaber/ Cyborg/ Outdoor/ Biketouren Bilder: wir schreiben heute Sonntag den 17.02.2019 und es gibt mal wider ein paar Zeilen von mir. Hocke gerade auf meiner Bude, der mütterliche Besuch samt Onkel befinden sich wider auf dem Heimweg, ich habe das Zimmer etwas vom Waldboden befreit, Zeit zum relaxen und den Tag passieren zu lassen. Die Kurzform, jo war wider richtig klasse, vor allem mit dem Highlight am Vormittag, was auch schon länger auf meiner To-Do Liste stand.

Heute konnte ich mich eben diesem einen Punkt, der großen Rombergpark-Runde, in Ruhe widmen. Vormittags nix los hier im Stall und auch Besuch erst nach dem Mittagessen, somit ein gutes Zeitfenster. Mein Plan war mal in Ruhe den östlichen Teil des Rombergpark zu fuß erkundigen.
Da war zum einem der Weg der eigentlich als Baustelle abgesperrt ist. In den letzten Tagen habe ich dort aber immer wider Jogger und Spaziergänger gesehen. Bei meiner ersten Nachfrage wurde mir aber von einem Pärchen abgetragen dort her zu laufen. Später traf ich aber jemanden hier aus der Reha und der wiederum sagte, geht schon, ist relativ undramatisch. Also mal los, wer nicht wagt der nicht gewinnt. Option zum umdrehen und zurück laufen hatte ich ja immer noch.
Und so hatte ich mir in meinem Navihirn eine sinnvolle Schleife zurecht gelegt. Der Kompass lief und ich folgte meinen Füßen. Jene übrigens, im Vergleich zum Vortag, wider eine Spur besser liefen. Der „Trick“ ist halt ganz einfach, je mehr und öfters man läuft, des besser klappt das.

Gefühlt stand ich ratz-fatz kurz unterhalb des Zoo-Eingang und bog somit wider in Richtung Norden auf die Gegengrade ab. Kurz durch das großzügige Loch der Absperrung gestiefelt, ja ich bin mal böse, kam ich auf die gewünschte Strecke. War auch recht schön zu laufen. Man hat dann an der rechten Seite zum einen die Hanglage und zum anderen dann doch mehr fast echten Wald. Gut Stadtwald, aber schon in fein. Breites Grinsen machte sich innerlich bemerkbar. Klarer Fall war, der Weg war durchaus begehbar, hatte jetzt aber aufgrund von den Bautätigkeiten in Teilen eher was grober Wegstrecke und Baumaschinen.

Aber man hatte immer eine gut breite Spur wo man auch vernünftig gehen konnte. Es bestand an keiner Stelle grobe Stolpergefahr. Klar ist aber auch, unter der Woche, eben dann wenn der Weg erneuert wird, hat da Fußvolk nix zu suchen. Und so trabte ich vor mich hin…
…und erreichte auch alsbald den Ausgang zu dieser Baustelle, sprich kurz vor der ersten Brücke, wenn man von alten Torhaus in den Rombergpark rein kommt. Dann kam der nächst Turn, recht hoch am „Sumpf“ ab in die Steigung. Hier war die Wegstrecke Waldautobahn, wie der geneigte Cyclcrosser oder Mountain Bike Fahrer zu sagen pflegt. Ebener, sehr gut verdichteter und auch super breiter Weg. Allerdings bergan, aber gut zu laufen.

Dieses Teilstück muß ich sagen, ist wohl das für mich schönste. Echter Wald, viel Grün und Gelände, also nicht so topfeben synthetisch. Den Duft der Nadelbäume und das noch seicht feuchte Laub in der Nase. Auch mein Gesicht kam dank der Berganstrecke langsam wider auf Temperatur. Denn im „Eingang“ als auch auf der „Gegengraden“ genoss ich noch dieses seichte Stechen auf der Haut, wenn man merkt das die kühle Brise die Adern weitet und sich alles so real anfühlt. Den Spass den ich in´ne Backen hatte kann man, auch durch das Inkognito-Halstuch, gut erkennen.

Das andere war, ich konnte erste Züge in mir erkennen, das ich wider langsam normal werde. Denn die passable Unterstandhütte mit Bank ( Bild im Album ) sah ich nicht als solche, sondern es schoss mir umgehend durch den Kopf: da kann man auch prima mit der Hängematte verweilen !

Kurz darauf war ich dann in der Sierra Nevada. Gut nicht ganz so direkt, aber die Anpflanzungen dort trugen den Namen. Ich fand das richtig toll, schon alleine dieser Geruch. Wieder ein Stück weiter, noch ein Kletter- u. Klimmzugestell. Ja ich spielte ein kurze Weile mit dem Gedanken zu schauen was akut da noch geht, verkniff es mir dann aber doch, ich wollte ja meine Runde weiter machen. Ein ander mal. War auch gut so, denn wider ein Stück weiter machte ich einen Barfußpfad aus.
Da musste ich auch drüber watscheln. Natürlich habe ich aber die Schuhe nicht ausgezogen. Das Problem wäre dann ja gewesen, wie wieder anziehen ohne Schuhanzieher ? Jener Pfad lag aber etwas abseits und war auch nicht sonderlich breit, also genau mein Ding. Etwas verschlungen landete ich dann recht parallel zum Hauptweg der am Berufsförderungswerk entlang führt. Kenn ich ja schon. ( Der bietet, von Süden aus kommend, gute Schussfahrt bis kurz vor der B54. ) Besser war aber, das der meinige Weg etwas unterhalb dieses Hauptwegs lag und deutlich mehr was von einem CX-MTB-Trail hatte. Sind zwar nur wenige Meters, aber nun gut…

…endet dann direkt am Abgang zum Zooeingang hinunter. War also eine ganz leckere Laufstrecke. Unten wider angekommen war ich nochmal böse und bin wider durch die Baustelle. An dessen Ende noch eine kleine Schleife um den „Sumpf“ herum, was aber nur ein kaum zu sehender Trampelpfad ist. Dann aber ab in Richtung Rehaburg und davor auf der Bank in der Sonne verweilen, die Daten abdrücken und archivieren.

( Alle Bider dieser äußerst Freude bereitenden Runde hab ich ma in ein entsprechendes Album <klick> verfrachtet. )

Kurzes Resume, das war also ein ganz feine Runde, wenn auch selbst für mich inzwischen gut zu Fuß, nicht so sonderlich lang. Für die knapp über 5km habe ich kaum 1:15 gebraucht. Die ersten Bilder noch aus dem Handgelenk geschossen, ein paar weitere mußt ich im Stand machen. So ist nicht viel Standzeit angefallen und angesichts des Geländeverlaufs und ein paar Blicken zur Orientierung bin ich gut weg gekommen.

Ja und mit dem Abschluss dieser Runde füllte sich auch der Park. Die bereits wärmende Sonne ließ die Anzahl der üblichen Jogger und Hundegänger doch arg ansteigen. Ein Haufen Köpfe wanderte durch den Park, nur einen Kopf, den hab ich noch nicht entdeckt. Ist schon irre, irgendwie denke ich, irgendwann sieht man sich.

Die Knochen und Muskeln spielten erstklassig mit, keine Mucken. Die Kleiderordnung samt Bollerbuchse, Craft-Shirt und der Outdoor-Jacke aus dem BW-Shop passte genauso bestens wie die inzwischen zu den Hauptgehschuhen aufgestiegenen Geox. An denen sammelt zwar ganz gerne der Dreck, was dann leider erst auf meiner Bude sichtbar wird, aber das hab ich gerade weggefegt.
Das Bilder machen aus dem Handgelenkt mit dem Moto ist dank der NW-Stöcke nicht ganz so einfach. Beide Hände liegen ja in einer Klettschlaufe. Die rechte hab ich dann aber zum Schluss einfach lose gelassen und konnte so schnell raus-schlüpfen. Passte besser.

Noch zu verbessern wäre, ich bräuchte meine JW-Hüfttasche hier. Die Ortlieb die ich jetzt hier habe ist zu fett und hat einen Trinkflaschenholster. Und durch ihre Größe bedeckt sie auch weite Rückenpartien, was dann schnell sehr warm werden kann. Trinkflasche kann ich da zwar auch mitführen, ist aber eher – ungünstig.

Auf jeden Fall hatte ich heute nach der Runde einen Durst wie eine Bergziege. Was aber ein lösbares Problem war. Somit die große Rombergparkrunde erledigt, war super und kann gerne, auch in andere Kombi, wiederholt werden. Morgen vormittag steht der nächste Ausflug an.

Ich wünsche noch einen netten Sonntagabend !

 

Rumgelaber/ Tag X -4

Januar 21, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Bikebasteln/ Rumgelaber: am gestrigen Sonntag brauchte ich noch etwas frische Luft, also hatte es mich in meine Fitness-Garage und nach draußen gezogen. Neben dem fegen der Terrasse wo noch ein paar Reste des Vogelfutters lagen, welches ich mittels Hammer aus dem Maisennödel extrahiert hatte, ja de Pipsmätze sind tatsächlich zu faul, sich das Futter da selbst raus zu picken, konnte ich so auch wider etwas klar Schiff machen.

Danach zog ich mich dann in die Fitness-Garage zurück, wo schon ein paar Minuten der Heizlüfter lief. Das CAADX wurde zwecks besserem Handling nach draußen geschoben, dann das gute alte Volotec auf den Kopf gestellt und bekam anschließend eine frische Kette verpasst. Gold wert dabei war…

Test: …die neue Topeak Chain Hook & Wear Indicator/ Kettenverschleißlehre von eben Topeak.

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Ein cooles Teil, weil es die Montage einer Kette mittels Kettenschloss mehr als nur deutlich erleichtert. Sieht man ja. Einfach Kette wo beidseitig einhängen, dann in aller Ruhe das Kettenschloss platzieren, verschließen und fettich iss. Kein Rumgefummelt mit Kettenenden festhalten, gleichzeitig mit dem Kettenschloss am hampeln am dran sein… .

Bike nachgedacht: schon gestern beschlich mich eine gewisse Wehmut dann doch für einige Zeit nicht täglich so nach draußen zu kommen und die Natur in sich aufsaugen zu können. Vorab hatte ich die gefühlten achthundert Seiten Info- u. Kreuzchenmachenblätter durchgelesen, wohl im Wissen, daß das wichtig ist. Geht ja um die meinigen Gesundheit und da sollte man dann ja schon die Informationen aufnehmen die nötig sind, aber auch jene weiter geben, die für die Akteure selbst wichtig sein werden.

Andersrum fragten mich auch in den letzten Tagen immer wieder Leute, ob ich Angst hätte oder aufgeregt sein würde ? Bis zu diesen sonntäglichen ersten Zeilen kann ich dies mit einem – eher nein – beruhigend beantworten. Ja es ist sogar so, daß ich mit einer gewissen Vorfreude an die Sache heran gehe. Schlechter werden kann das im Grunde nicht, auch wenn es da in den Infoblättern ein doch eher bedenkliche Zeilen zu gibt.

Also, es kann nur besser werden. Aber das packen nervt mich doch schon.

Alter: ansonsten werd ich dann eben für einen Zeitraum X, der sich wohl im Bereich von vier ganzen Wochen bewegen wird, für den Neuteileinbau zurückziehen. Da das bei mir aber nicht „ohne“ gehen wird, werden hier entsprechend immer wider Beiträge auftauchen.

28.462km/ 16.01.2019

Januar 16, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest: …mal wieder ab von der Genießbarkeit brennbarer Flüssigkeit, wo ich einen entsprechenden Artikel auf dem Nebenblog veröffentlicht habe, wer also reinschauen mag bitte <klick> …

…heute mal wieder blöd gelaufen. Mittwoch früh ein Würgkotzgegenwind auf der Anfahrt zum Job. Das ganze noch gepaart mit einer Hitze… ! Ich kam gute 15 min. später am Job an, als sonst und war gut durchgefiebert. Der Waschlappen, Seife und Deo sowie die ja auch sonst übliche frische Wäsche richteten das wieder. Zum ersten Refil gab’s ne’n Discounter-Burger.

Dann die Jobrunde, wo ich am mittag dachte: „mensch, in der Brückenzeit kannste ja mal bei 2-Rad Busch in Dülmen reinschauen.

Ja Pustekuchen ! Der gute Mann war in seiner wohlverdienten Mittagspause. Und so war an der Schaufensterscheibe Nase platt drücken angesagt. So wie damals als Kröte. Eigentlich gut das 2-Rad Busch Mittagpause macht. Denn jetzt grübel ich schon.

Bike nachgedacht: hatte ich doch soetwas wie ein Commuterbike auf der Basis eine CX im Schaufenster erspäht. Meine es war ein Ridley X-Trail Alloy. Gut, ist jetzt nicht so mein Ding. Aber das hatte für mein optisches Empfinden verdammt fette Reifen drin. Gefühlt mindestens 35er Breite.

Anderseits sahen die Laufräder aber eher kleiner aus. Jetzt kommt mein Brückenschlag. So ein fettes 29″ Gravelbike wäre ja schon nett.
Doch warum sich den Krampf mit den fetten und dann ja auch schweren 29″ Reifen antun ? *wieder ein paar Gehirnwindungen weiter* Wenn meine Laufräder fällig werden, warum nicht auf 27,5″ umrüsten ?

Müßte mal zu Hause schauen ob es meine CX-Schlappen nicht auch in 27,5″ gibt ( nö- leider nich )? Dann noch einen Satz LRS ( oder auch nur Hinterrad, was mir zunächst genügen würde ) mit den ganz groben Schlamm-Dreck-Wühl-Reifen wie den Conti Mut King Protection in 1,8″ Breite und einen regulären LRS in 28″ für meine Spikereifen. Die würden nur im Winter mit den Nagelreifen bestückt, im Sommer dann halt mit den fetten 4-Seasons.

Gut, ein Carbonrahmen für den Komfort wäre auch nett. Ich soinne zu viel rum.

Alter: blöd ist jetzt, das ich gerade beim Absteigen vom CAADX mit dem rechten Knie nicht gescheit auftreten konnte. Sonst ist ja eher die linke Seite die Baustelle. Werd mal sehen wie sich das weiter verhält.

 

27.868km/ 14.12.2018

Dezember 14, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikealltag Volotec/ Alter: mal wider ein paar Zeilen zum Leben ums radeln.

Plattfüße: ist ja schon fast sensationell. War ich doch so arg lange ohne Luftverluste an den Bikes, stellte ich am Samstag fest, daß das Volotec Vorderrad einen Plattfuß hatte. Der Schlauch konnte seiner Aufgabe nicht mehr nachkommen, weil das eingeklebte Ventil am Übergang Schlauch Ventilpatch großflächiger porös geworden war. Ich hab den Schlauch dann den Gnadenschuss gegeben.

Montag: mit dem CAADX zum Job, noch alles gut. Komme ich gerade vom frischmachen & umziehen in die Umkleide, sehe ich wie das Hinterrad offensichtlich keine Luft mehr hatte. Nach dem Feierabend dann mal eben hingesetzt und sich der Sachlage angenommen. Ein kleiner fieser Glassplitter hatte sich durch den Reifen und dann wohl auch durch die Pannenschutzeinlage gebohrt.
Zum Glück ist das wohl erst kurz vor´m Stall passiert. Denn bei den frischen 4c° ( oder doch eher weniger ) Außentemperatur einen frischen Schlauch einziehen kann mal nicht so spaßig sein.

Somit einen kleine Auffrischung der Plattfuß-Litanei. Der Rest der Woche war weniger aufgeregt. Zu erwähnen wäre nur der…

Donnerstag: …wo ich mal ausnahmsweise nicht mit dem Radel zum Job bin sondern mit der Bürgerblechbüchse. Das hatte aber auch einen Grund, denn ich hatte einen Sichtungstermin für mein Upgrade in Sachen Neuteil im Laib. Der Termin war Vormittags, es wurde gesichtet und die Notwendigkeit anerkannt, sodann auch gleich ein potentieller Termin genannt. Über den habe ich nochmal eine Nacht geschlafen und dann am…

Freitag: …telefonisch bestätigt.

Ansonsten wollte ich am Freitag mal länger nach Hause fahren. Halt zum abspannen mit dem CAADX. Das wurde am Morgen wieder mit den Nagelreifen bestückt, da es merklich kühler geworden war und es mir auf den Straßen sehr verdächtig erschien.
Die  45NRTH Xerxes Faltreifen lassen einen den Griff zum Spikereifen leicht fallen. Mit dem eher geringen Gewicht ( 530g ) und den recht guten Rolleigenschaften und sogar Komfort, lassen sie einen fast Vergessen, daß man überhaupt auf Spikereifen fährt.

Biketouren/ Erstbefahrung/ Biketouren Bilder: was die Heimfahrt anging, grübelte ich eine Zeit lang. Zunächst in den Morgenstunden, den die Windrichtung lesen war nicht schwer. Es kam aus Nord-Ost also eher ungünstig für eine superlange Heimfahrt über windoffenes Feld. Also Strecke grübeln.

Gefühlt wäre ich ja gerne über Nordkirchen, hoch bis Lüdinghausen und dann ab dort via Ascheberg bis Drensteinfurt gefahren. Die Streckensichtung <klick> ergab dann aber mal eben satte 80km und somit netto 4h Fahrzeit mindestens. Bei meiner aktuellen Pace würde ich wohl eher netto auf 5h kommen. Kurz den Zeiger studiert und gewusst, mit einer Abfahrt erst gegen 17:00 Uhr…
…würde meine Family wider den Suchtrupp lossagen und die Männer mit den weißen Kitteln gleich mit dabei. Auch war diese Nummer gefühlt zu dick. Soll ja Spaß machen und schön sein. Entspannen war angesagt, nicht klotzen.

Dann spielte ich mit dem Gedanken jene Route zu nehmen, die ich in diesem Jahr als Stahl Renner Chill-out-Tour aufgeführt hatte. Dann aber eben nicht hoch bis Lüdinghausen, sondern in Höhe kurz vor Nordkirchen den Schwenk in Richtung Osten machen, um dann entweder wieder in Herbern oder eventuell doch noch in Drensteinfurt den finalen Rückweg zur Burg anzutreten.
Den Plan verwarf ich aber dann doch, denn im dunkeln eine Strecke zu fahren nach Radrouten-Hinweisschildern die man bisher nur einmal und dann noch bei Tage gefahren war, hätte verrutschen können.

Kurzfristig spielte ich noch mit dem Gedanken die WPC Seseke Bönen/ Industriegebiet Channel mit knapp 48km aufzurufen. Doch da war mir irgendwie zu wenig Gebüsch und Wald. Also habe ich…

…letztendlich einen alten Klassiker von mir aus dem Hut gezaubert und bin mit einer Schleife auf Scharnhorst eingebogen und dann via dem Naturlehrpfad nach Hause gekurbelt.

Und weil ich ja bei der letzten Heimattour gesehen hatte, daß da ein Stücken mir bekannter Strecke aufgehübscht wurde, war ich neugierig und habe nicht die sonst für diese Heimfahrt üblich über einen nahen Park gemacht, sondern bin direkt auf der Strecke geblieben. Und siehe da, wo man vormals mit den CX aufpassen mußte sich nicht die Reifen auf dem groben Untergrund zu zerschießen, ist nun Autobahn angesagt.

Ansonsten war es nett, aber irgendwie war der Reiz weg. Seit dem ich jetzt ein paar mal oben in Nordkirchen & Co. war, zieht es mich immer irgendwie dahin. Und so kam es dann auch, daß ich immer wieder über die Cafémachgesichte nachgedacht habe.

Mein erst kürzlich ins Ausrüstungssortiment geholter Canway Holzvergaser Kocher brennt, tschuldigung, wie Sau. Ja kann man nicht anders sagen. Mit so wenig Holz so ein Feuer zu entfachen, daß hat schon was. Leider wird es aber so sein, daß sichder Kunststoffgriff und das entfachte Feuer wohl kaum vertragen werden.

Jetzt hatte ich dann wider gespielt-gesucht und von ESBIT tatsächlich ein passendes Set gefunden, das ESBIT Kaffeebereiter-Set. Jetzt ist mir aber Esbit als Feuerquelle irgendwie nicht so sympathisch. Und nur das Kaffeebereiter-Set zu kaufen und dann nur das Oberteil auf den meinigen Feuerteufel zu setzten, macht irgendwie keinen Sinn.

Und so bin ich dann, quasi wider über die ESBIT Spirituskocher im Verlauf der heutigen Heimfahrt, auf den Trangia Triangle gekommen. Ist im grunde ein sehr kleines Windschutzbelchdreieck, also zusammen gesteckt, wo man dann entweder Spirituskocher oder auch Gasflammenwerfer rein machen kann. Das blöde an dem Ding ist jetzt nur, alles was drauf stehen muß, sollte 10cm Durchmesser haben. Blöd. Da werd ich wohl mal in einen Laden müssen.

Ja, soviel zu dieser Woche. Dann wünsch ich mal ein schönes Wochenende.

 

27.687km/ 07.12.2018/ Teil II

Dezember 8, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Sport & Alltag/ Alter: dieser Wochentagebuch könnte anders werden. Rein vom Wetter her war es etwas turbulent, oder sagen wir besser wechselhaft. War es am Montag noch angenehm warm, kramte ich am Mittwochmorgen noch eine extra Lage Kleidung aus dem Kleiderschrank.

Auch wurden am Mittwoch erstmalig die vormontierten 45NRTH Xerxes Faltreifen mit den 140 Spikes als Laufradsatz ins CAADX gepflanzt. Am Vortag war es mächtig feucht, die Nacht mit locker unter 0c° nicht gerade das was man warm nennen könnte und der Profiblick über den Asphalt ließ mich zu dieser Wahl kommen. Man kann ja nie wissen. Kurz gesagt, kein Bock auf Stress. Denn…

…die Nächte zuvor waren nicht ganz so ruhig. Warum kann ich natürlich nicht mit Gewissheit sagen. Ich denke aber mal von den Knochen her. Von Dienstag auf Mittwochmorgen war ich plötzlich um 02:00 Uhr wach. Bin dann kurz raus den interneren Wasserhaushalt regulieren und hab mich wider hingelegt.
Normalerweise penne ich dann wider sofort ein. Nein, im Grunde schlafe ich schon wider bevor ich mich hinlege. Doch diesmal war es anders. Ich lag noch bis gut nach 03:00 Uhr wach. Und dann hab ich am morgen noch eine meiner Espressotassen zerdeppert. Zum Glück noch ohne Espresso drin, aber schon mit Zucker. Dinge die ma(n)n am frühen Morgen so nicht gebrauchen kann.

Und ich habe was für beim Weihnachtsmann vorbestellt, damit er nicht los muß und alles zusammensuchen. Praktisch finde ich.

Eine Meldung noch zur Woche. Auf meiner Rennbahn haben sie ja den kombinierten Fuß-Radweg neu gemacht. Diese Woche machte sich wohl jemand einen Spaß daraus, eine Attacke zu fahren. In regelmäßig-unregelmäßigen Abständen fanden sich diverse ehemalige Glasbehältnisse wie Weinflaschen und Einmachgläser. Nicht ganz so schön. Ein paar davon, also die ich gesehen hatte, wurden von mir beseitigt.
Da stellt sich dem geneigten Radler doch die Frage, was denken sich solche Menschen ? Oder, was wäre wenn gleichartiges auf der Fahrbahn der Kraftfahrzeuge liegen würde ? Ich denke da ein ein Glasbehältnis gefüllt mit Holzschrauben oder etwa Nägel ? Ich glaube da wäre auch keiner drüber amüsiert. Schwamm drüber.

Freitag: der Wochenabschluss wurde auch mal wider durch den Job neu geordnet. Mußte ich mich die vorigen Tage etwas zeitigen aus den Federn pellen, damit ich ebenso zeitig am Job aufschlage. Ich will mich dann ja immer noch in Ruhe umziehen, Schnittchen machen und auch das eine oder andere an Essbaren einwerfen. Da die Verkehrslage als auch die Strecke eher gediegen war, fasste ich den Entschluss lieber ein gutes Zeitpuffer zu haben.
Doch dank Planänderung stand eben für den Freitag eine ganz andere Kombi auf dem Plan.

Zudem war es brütend warm geworden. Schon morgens vor dem Burgtor hatte es satte 10c°. Es war also wider mehr ausziehen als anziehen angesagt. Die Mehrzeit durch die Möglichkeit später am Job aufschlagen zu können nutze ich für eine kleine Extrarunde. Windwetterbedingt aber nicht das was ich angedacht hatte, sondern nur eine Softvariante.

Doch irgendwann ist so eine Woche auch mal zu ende und mit dem letzten Aufgebot an Straßenverkehr nebst dem dazugehörigem Stau, dem Fahrzeug säubern für die Übergabe an die Kollegin war mal wider später Feierabend. Ist ja kein Ding, muß ja gemacht werden. Da ich eh spät aus dem Stall bin, wollte ich noch mindestens einen kleinen Extraharken zum abspannen fahren. Im Kopf war schon am Vormittag klar, das wird wider eine Kombi aus Wanderweg und dessen Anfahrt und dann irgendwie über Werne zurück. Und so kam es dann auch.

Es ist nach 20 Minuten Fahrzeit mal wider dunkel und ich schalte das Vorderlicht an. In freudiger Erwartung, wie lange es wohl leuchten wird. Die Fahrt beginnt nun erst richtig…

Bike & Pack/ Bivy & Zelt: und auch hier bin ich ein Stück weiter gekommen. Am Wochenbeginn ergab sich ein Zeitfenster samt logistischer Möglichkeit mal bei Outdoor Fair reinzuschauen. Ich war da ja schonmal. Beim ersten mal bin ich doch glatt und das mit Navi und genauer Adresse vorbei gefahren. Ja das ist mir als erfahrener Kurierfahrer passiert. Der Laden ist ja von außen recht unscheinbar im Untergeschoss von einem Wohnblock in einer Wohngegend.
Dieses Mal fand ich dann aber wieder den Weg und ohne Navi, quasi aus´m Kopp. Ich wollte dann doch nochmal das Thema Hängematten angehen. Von meinem ersten Besuch wusste ich, das sie haufenweise Exped Hängematten im Laden hatten. In meinem Fokus stand das Packmaß des Exped Scott Hammock Combi. Ich konnte mir nicht vorstellen, daß das so 45cm sein soll.

Hier war dann aber auch noch das erste Thema, die Slit Line in Augenschein nehmen. Das ging umgehend, hatte man griffbereit. Nach meiner Begutachtung ist das handelbar, wenn auch natürlich keine supertechnischelegante Lösung wie sie von AmazonasTherm-a-Rest oder gar Sea to Summit geboten werden.

Der gute Mann der mich beriet schaut auch sofort nach dem Exped Scott Hammock Combi, fand es in der Auslage aber nicht. Der Blick in seinen PC aber offenbarte, daß es im Keller liegen würde. Da ich irgendwie nicht die Megazeit hatte, bat ich fragend, ob er es hochholen könnte und ich dann einfach nochmal vorbei kommen würde. Er nickte ab und so verblieben wird dann auch.

Da sie im Laden auch Schlafsäcke hatten, wagte ich auch da noch eine kurzen informativen Vorstoß. Fatal, fatal.

Daunenschlafsäcke für unterwegs auf´n Bike. Er fragte den Temperaturbereich ab und irgendwie in der Mitte trafen wir uns. Er kramte recht emsig zunächst ein Modell Nomad raus. Da war zwar in Daunen und lag auch im Temperaturbereich 5c°, aber er wurde stutzig. Es schein ihm viel zu dünn und somit nicht für die angesagten 5c° tauglich. Zum Vergleich suchte er ein Modell aus dem Hause Yeti. Das erste Modell was er hier zu Hand hatte war zwar für noch deutlich mehr, oder besser gesagt, weniger Temperatur geeignet, aber es sollte nur aufzeigen wohin die Reise geht. Er stöberte weiter und fand dann das 5c° Modell.

Das fühlte sich ganz anders an, hatte irgendwie deutlich mehr Volumen, als das von Nomad. Ich bejahte seine Therorie, mußte aber auch einsehen, daß ein passender Schlafsack noch eine ganz andere Nummer werden würde, als eben Hängematte.

Weiter im Text. Zwei Tage später, selbes Zeitfester, stand ich wider im Laden. Das Exped Scott Hammock Combi wurde unter der Ladentheke hervorgeholt und ich hielt das mitgebrachte Maßband an den Orginalpacksack. Dann wurde ausgepackt. Und siehe da, die Hängematte nebst Fliegengitter ist orginalverpackt, also noch recht großzügig nur noch 35cm lang. Mit etwas anderen rollen oder eben stopfen in einen Packsack würde sich das Voluemnproblem mit den Abmessungen erledigen. Das Tarp selbst war kaum ein viertel dessen, was die Hängematten-Fliegengitter Kombi maß.

Womit ich dann zum Artikel Bike & Pack & Sleep #6 verweisen möchte.


Eigentlich wollte ich ja mit der oben aufgeführten Bestellung noch einen Robens Lumberjack Holzofen mitordern. Nein, genau genommen hatte ich den schon bestellt, aber…
….da kam DeWi aus dem Radforum um die Ecke und meinte, im Betrieb wäre das Nachlegen von Holz ein Problem, da die Öffnung suboptimal groß wäre. Anders gesagt, die Öffnung ist zu klein. Er riet mir zu dem Canway Capingkocher Holzvergaser, den er auch habe.
Gleiches Prinzip, nur entsprechend besser zum Holznachfüllen umgesetzt und, auch wieder praktisch, bei Amazon einholbar. Weiteres Proargument, noch günstiger. Gebongt.

Sorry Mädels bei Bike24.de für die Stornierung bei Euch, aber mit den Vorteilen hätte ich mich bei dem Robens Lumberjack geärgert. Damit dürfte das Thema was warm machen unterwegs erstmal durch sein.

 

27.237km/ 24.11.2018

November 24, 2018

Bikealltag/ Sport & Alltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike & Biketourenbilder: die Geschichte dieses Beitrags ist wie folgt.

Eigentlich hatte ich drei Tage Urlaub. Gut die hatte ich dann auch, aber es ist mal wider anders gelaufen, als ich dachte. Das soll jetzt kein Klagen sein, aber irgendwie… . Ich fange mal mit letzte…

Montag: …an. Da ich irgendwie gut motiviert war, habe ich mir am Sonntag schon eine kleine Route zusammen gelegt. Das sollte dann so in Richtung Sonnenaufgangstour gehen. Halt früh raus, dann Fahrtrichtung Halde großes Holz, da rauf und Sonnenaufgang schauen und ab dort eben weiter gen Osten. Irgendwie klappte das aber nicht ganz so.

Zunächst mal kam ich des morgens nicht ganz so „flott in die Schuhe“ und dann kam der Blick vor die Burgpforte. Nix mit nettem Sonnenaufgang. Viel Wind und vor allem aber Wolken. Da einen schönen Sonnenaufgang auf der Halde zu bewundern war eher aussichtslos. Im sprichwörtlichen Sinne. Also schwenkte ich noch vor der Burg losgesollt in Fahrtrichtung Osten um und beschloss die angedachten Runde verkehrt herum zu fahren ( CAADX Runde Part I und CAADX Runde Part II ).
Dabei sollte es dann natürlich auch wider zu jener Lippeauen Hütte gehen, die ich ja so mag. Wäre zwar ein kleiner Abstecher, aber nun gut. Man hat ja Urlaub.

Die Idee war auch gut, denn so hatte ich den Gegenwind als erste zum abarbeiten und konnte mich dann in den Wind stellen und den Rest eher gemütlich abfahren. Als Basisgedanke diente mir die WPC Unna Bahndammflitzen Strecke, wo ich dann in Dinkern noch einen guten Bäcker kenne. Nett frühstücken, aufwärmen und einfach nur rumtrödeln war somit sicher. Gut, wie das eben so war, vor der Haustür losgesollt, etwas mehr als 45 Minuten auf dem kleinen Kettenblatt gegen den Wind, eine kurze Pause am Kanalende, dann Richtungswechsel mit mehr Seitenwind als von vorne. Kurz darauf stand ich an meiner Lieblingshütte und hielt kurz inne.

Ich blieb aber nicht lange dort, denn der Wind pfiff recht gut durch die offenen „Fenster“ und einiges an Fahrstrecke hatte ich ja noch vor der Brust. Auf dem Weg nach Dinkern war ein Radwegroutenschild falsch aufgehängt. Warum auch immer, folgt man dem Schild, kann man schon kurz darauf die Hauptstraße sehen. Also bin ich umgedreht und hab das ein wenig aus dem Bauch heraus gemacht. Passte dann.

In Dinkern wurde dann eingekehrt und irgendwie hätte ich da auch noch ein wenig länger hocken können. Aber wie schon gesagt, man hat sich ja was vorgenommen. Und ganz so langsam, oder lange wollte ich auch nicht machen, denn des nachmittags stand noch eine Familienfeier an.

Und wider los, rüber nach Welver, wo ja die lecker Wälder sind. Müßte man sich mal gezielt mehr Zeit für nehmen und das meiste an Packzeug zu Hause lassen. Dort sind schon ein paar nette Nebenwege im Wald. Die offizielle Routenführung per Rad durch Welver wird mir wohl immer ein Rätsel bleiben. Ich habe eine Schleife gefahren, bin dann wider umgedreht und war dann auf dem richtigen Kurs. Über Illigen, wo man in Fahrtrichtung Süd den Radweg komplett neu gemacht hatte, war ich auch recht fix. Dann stand halt eben Bahndammflitzen an. Wobei flitzen…

*hüstel-räusper*

…war da auch nicht. Ich im Chill-Out-Modus und auch wider nicht so mit dem Saft in den Knochen wurde die Tachonadel kaum oberhalb von 22/ 23km/h geschoben. Und warm war es geworden. Also einen kurzen Entkleidungszwischenstop, dann wider weiter.
Da der Uhrzeiger mehr schnell als langsam sich vorwärts bewegte verwarf ich den nochmal aufgerufenen Plan doch nich auf die Halde zu fahren. Ich fuhr dann nur bis zum Alten Bahndamm Stockum – Werne – Unna/ Kaserne. Kurz bevor ich auf den Channel treffen sollte bin ich dann aber wider rechts raus. Irgendwie war mir nicht nach Kanal und Gegenwind, also schaute ich ma´ was auf den alten Unterholzstrecken so los sein könnte ? Auch das war mal wider nett, auch wenn ich die Unterführung unter der BAB geschoben habe. Ich „tauche da nicht unwissend über die Streckenbeschaffenheiten ein“ um dann dann letztendlich in den Bach zu fahren oder noch schlimmer zu stürzen.

Das war auch eine gute Idee, denn die Abfahrt aus meiner Richtung, von je her schon mit ein paar netten Brocken im Erdreich bestückt, war gut mit feuchtem Laub bedeckt. Da jene kurze Steigung annähernd einen 40° Winkel hat, wo dann unten der Bach wartet, war also schieben die bessere Alternative. Auf der Gegenseite wo die Steigung deutlich humaner ist hätte ich auffahren können, hab’s dann aber auch sein lassen. Ich hatte ja nicht eilig.

Doch die Frage kam auf, warum zum Teufel war ich da schon so lange nicht mehr und wann das letzte mal überhaupt ? Was ich noch weiß ist, daß auf einer möglichen Route nach den letzten Stürmen ein mächtiger Baum quer lag. Wäre blöd wenn der da immer noch liegen tut. Denn drüber kam man nur mit klettern, eine zu-fuß-Umleitung gab´s nicht. Ich denke ich werde die Tage mal vorbei schauen.

Jedenfalls hatte ich dann doch noch einen netten Tag und mit dem Wetter hatte ich auch Glück. Die ersten echten & ernsthaften Regentropfen kam erst als ich unter der Dusche stand. ( Den Rest der vielen Bilder hab ich wider im November Biketouren Album geparkt <klick>. )

Die Familienfeier war nett und am Abend gab es noch eine Physioeinheit.

Dienstag: da ging es in den Morgenstunden zum Rehasport und dann zum Onkel Doktor, weiter beratschlagen wie das nun weiter gehen sollte. Am frühen Abend hab ich dann noch ein Krafttraining indoor hingelegt und anschließend den Abend ausklingen lassen.

Mittwoch: die nächste Familienfeier stand an. Des morgens ging es zum gemeinsamen Frühstück in kleiner Vierpersonenrunde. Danach war ich erstmal so pappsatt, daß ich mich in meine Fitness-Garage zurück zog um dort noch was am CAADX zu machen. Anschließend Crosstraining bei heiteren 5c° draußen. So konnte der zweite und offizielle Teil der Familienparty kommen.

Donnerstag: die Hinfahrt morgens zum Job war ein Traum. Wenn man so früh unterwegs ist, dann sind die Straßen nochmal leerer als sonst, die Nacht noch friedlicher. Leider habe ich es nicht geschafft die 1h Fahrzeit für unser Radforum Winterpokalteam voll zu machen. Doch dafür gab es am Nachmittag…

Streckenwalderkundung ! Konnte ja nicht gehen, daß ich nicht weiß was da am Waldrand so rumliegt oder eben nicht. Also bin ich via Sesekeradroute und Kuhbachtrasse quer rüber in das Waldstück. Direkt am Anfang des Waldes zwei Damen nebst Hunden ob des Wegzustandes befragt. Nach ein paar Satzwechseln stellte sich aber heraus, sie wussten es auch nicht.

Half also alles nix, ich die nächste östliche Durchquerung gefahren, wieder unter der BAB hindurch. Diesmal hatte ich aber die Steigung gut vom Laub befreit. Dann weiter und in die nächste Rechts-raus-Abzweigung rein. Die war so voll Laub, daß man kaum erkennen konnte, das da eine Abzweigung ist. Jedenfalls kam ich so zu dem Stück am Waldrand und konnte ganz klar sehen, die Herren von der Holzwirtschaft hatten umfassende Arbeit geleistet. Da wurde soviel Holz geachlagen, ich hatte den Waldeingang kaum wieder erkannt. Somit alles gut – für demnächst.

Freitag: …am frühen Morgen, nach einer eher unruhigen Nacht weil ich dann doch später die Augen geschlossen hatte als normal, war ich es dann leid. Im Radforum.de haben sie mich wohl aber unwissend breitgetreten und immer wieder diese anderen Akkus an´s Herz gelegt.
Und so habe ich am frühen Morgen auf bekannter Verkaufsplattform einen 8er Pack Eneloop XX Pro Mignon AA Akkus 2550mAh bestellt. Der Grund ist recht klar, meine bisherigen Hausmarken Varta Akkus leuchten irgendwo 3h bei voller Suppe ( 80 Lux ). Und diese Eneloop sollen 5h bei voller Leistungsabvorderung „bimmeln“.

Die Frage ist dann auch, wieviele Ladezyklen die das mitmachen ? Denn vor ein paar vielen Jahren hatte ich mir schonmal so Zauberdinger besorgt, dafür sogar richtig Asche auf den Tisch gelegt und nach nur sehr kurzer Zeit sind jene gut eingeknickt.

08:53 Uhr, der Herr Schreiber schüttet sich den zweiten Espresso Macchiato in den Kopp um in die Spur zu kommen. Irgendwie ist das nicht der Tag. Denn schon gestern kam ich im Stall an und schaute irgendwie blöd auf meinen Schlüsselbund. Der Schraubkarabiner hatte sich, wie auch immer geöffnet, und so stand ich da nun in der Umkleide vor meinem Spind, nur der Spindschlüssel war nicht dort wo er sein sollte. Aber ich konnte den Spind mit ein wenig trickreicher Hebelwirkung aufbekommen.
Und am Freitagnachmittag stand ich nun vor meinem geparkten CAADX und wollte es von dem Schloss befreien. Doch oh Wunder, der Schlüssel vom Schloss hatte sich wohl auch vom Schraubkarabiner, von mir unbemerkt, entfernt ! Mal ganz blöd gelaufen. Passendes Werkzeug in der Schaffensstätte zum öffnen war nicht vorhanden. Zum Glück hatte der Truppenleiter eine gute Idee !

Die Kollegin hier aus dem Claim, jener der ich auch schonmal biketechnisch zur Hand gehe, würde ja am Wochenende Tour fahren. Sie könnte ein passendes Fahrzeug nehmen, das CAADX darein und sie mich dann zu Hause abladen. Fand ich jetzt nicht ganz verkehrt, hab sie also fernmündlich kontaktiert und sie stimmte zu. Ich also alles zusammengekramt, verladen und so…

…war die Radarbeitswoche zu Ende. Nicht viel geschafft, aber fast viel erlebt.

 

26.790km/ 09.11.2018

November 9, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterpokal 2018/ 2019: Ihr müßt entschuldigen, viel zu schreiben gibt es diesmal nicht. also im Gegensatz zum letzten Bericht. Meine Arbeitswoche war kurz, um genau zu sagen nur zwei Tage, das reichte mir dann aber auch. Warum ? Das werde ich dann im letzten Teil dieses Berichtes ausführen.

Jetzt erstmal zu DEM großen Thema, dem aktuell laufenden Winterpokal. Letzte Woche, etwas ungewöhnlich mitten und er Woche und somit auch genau am ersten des Monats gestartet, ist der Einstige nun geschafft. Für mich ist das schon der neunte Winterpokal und so würde ich mich schon zu den alten Hasen zählen.

Viel hab ich für den aktuellen Winterpokal noch nicht gemacht. Dennoch ist ganz schön was zusammen gekommen. Der Starttag wurde mit einer kleinen und ebenso gemütlichen Gästeausfahrt begonnen. Die nächste Attacke wurde am Tag darauf gefahren, wo ich vom Job aus erstmal in die entgegengesetzte Richtung runter zur Kanalmündung gefahren bin. Die letzten wirklich fetten Points hab ich dann letzen Montag mit der 2.828 Kalorien-Tour gemacht.
Die kleineren Ausflüge mit dem Volotec am Wochenende oder ebenfalls noch im Urlaub zum Physiotermin spiele ich hier mal nicht groß mit ein. Man kann also sagen, der Winterpokal läuft ganz gut. Halt so wie jeder kann oder eben nicht, was die Teams betrifft. Ich bin jedenfalls schon wider voll im Thema. Der Süchtige halt.

Morgens eine kleinen Harken durch die hiesigen Lippeauen, kurz vorm Stall des Brötchengebers noch einen kleinen Kurve nah am Schloss Schwansbell vorbei und schon ist die Stunde voll. Danke eines normalen Schichtbeginn kann ich das ohne schlechtes Gewissen als Nachtfahrt eintragen.

Die letzten beiden Heimfahrten waren dann eher gemischt. Gestern kam ich fast zu früh an, also wurde noch eine Tuckernde über die kleinen Nebenstraßen und Spielplätze hier gemacht. Heute die Heimfahrt zwar komplett im hellen, na gut, kann man halt nix dran machen, aber früh Schicht haben ist ja auch mal fein. Das gute war, fahr ich also so meinen Heimweg daher, sehe ich erstmalig am linken Rand wie zwei Leute über einen Feldweg laufen. Ich weiß das irgendwo dahinter die Lippe verläuft und so bin ich dann auch eben auf den Feldweg drauf. In der Mitte traf ich die Leute, tauschte mich kurz mit ihnen aus und fuhr dann bis zum Ende des Weges.

Leider konnte man nur erahnen wo die Lippe herläuft, schade halt. Also hab ich wider kehrum gemacht und bin dann regulär in die Burg eingefahren. Durch den kleinen Abstecher war aber auch die Stunde wider voll.

Da ich für heute noch mein Crosstraning auf der To-do-Liste stehen hatte und diese dann mit den Übungen der letzten zwei Physioeinheiten gepimpt wurden, kam ich da auch schon wider auf eine Stunde. Ich weiß jetzt gar nicht ob das mehr Punkte bringt, wenn man alternative Sportarten länger macht ? Ist mir aber auch schnuppe. War jedenfalls schön so auf der gestern im Sportgroßkaufbunker die erworbene Isomatte draußen auf die Burg-Terrasse zu liegen und dann darauf die Übungen zu machen. Ein fast wolkenloser Sternenhimmel. Wer braucht da noch ein Fitness-Studio ?


Jetzt aber genug rum geplauscht, wie ist der Stand der Dinge ? Ich starte mal wider mit dem Winterpokal im IBC wo es ganz selbstverständlich wider das Velociraptoren Team gibt.

  • 551 Teams fix im Winterpokal unser Team die Velociraptoren auf Platz 145 
  • 2.511 Teilnehmer fix im Winterpokal meine Position auf Platz 42

Da ich in den letzten Tagen immer wider mal reingeschaut habe wie es denn so läuft, ein paar Worte dazu. Teammäßig sind wir den ersten fünfzig Plätz weg nach unten gefallen. Das ist aber normal, weil nur eine erste Tendenz. Und die wird erfahrungsgemäß vom noch guten Wetter entsprechend beeinflusst. Da ich aber unsere Bande kenn und zudem noch weiß das der gute Kafka, von Haus aus her ein mächtiger Punkte-Eintreiber ist ( jener hat übrigens noch gar nix eingetragen ), schenke ich der aktuellen Position keine große Aufmerksamkeit.
Und ich weiß, die Truppe fährt auch, wenn andere überlegen noch einen Scheit mehr Holz ins Kaminfeuer zu legen, weil es draußen so kalt ist. So what !?

( Die in den letzten Jahre aufgeführten Screenshots werde ich nicht mehr einfügen. Der Grund ist recht simpel, Bilder fressen GB vom Uploadspeicher und der ist bei 6 GB begrenzt. )

Und nun die Positionen aus dem Winterpokal des Radforum.

  • 11 Teams fix im Winterpokal unser Team die Velociraptoren auf Platz 07 
  • 40 Teilnehmer fix im Winterpokal meine Position auf Platz 04

Hier kann ich folgendes sagen. In den ersten Tagen gab es da ein paar Mädels oder eben Jungs, die da ganz übel die Pedale haben kreisen lassen. Auch aktuell scheint da viel punktmäßiges Potential bei den einzelnen Teilnehmern zu sein.
Das Velociraptoren Team im Radforum ist etwas verhaltener, aber nicht weniger motiviert. Ich finde das aber gut so, denn man obliegt ja auch selbst schnell dem Sog wenn andere vorbolzen. Außerdem, so jetzt kurz nach dem Start…

Bike nachgedacht/ Sport & Alltag/ Alter: ja und dann ist da noch das andere Thema. Ich mußte leider echt feststellen, daß sich meine Knochen in den letzte Tagen, um es mal milde zu sagen, weniger manierlich verhalten haben. Es geht zwar noch alles irgendwie, aber wenn jetzt nicht langsam was passiert… –>weiterlesen

So, das war es erstmal für diese kurze Arbeitswoche, werd mal sehen wie ich das Wochenende sinnvoll gestalte. Jetzt noch hochgehen, meine Wäsche zum trocknen aufhängen, dann Zähne putzen und dann ab in die Horizontale.

Quer-lang-Sonntag/ Tag A – E

November 7, 2018

Bikealltag/ Volotec/ The Cure – Forest: wohl wider ein paar viele Zeilen, quer – weil im ersten Zuge etwas wahrlos-gedanklich hier niedergetippt. Quer-lang weil es mehr oder weniger ein Bericht über die folgenden Tage werden wird.

Bike nachgedacht: …jene sind, wie ich ja schon erwähnte spontane Urlaubstage, die ich versuchen werde für mich sinnvoll zu füllen. Denn Leben allgemein, mein Lebenswelt immer irgendwie im Mittelpunkt des Sinnvollen sein. Was sinnvoll ist, überlasse ich mal meinen Gedanken.

Bikealltag: natürlich spielt sich mein Leben nicht ausschließlich rund ums Biken als solches ab. Ja klar es steht recht gut im Mittelpunkt, was aber zunächst mal grundsätzlich mit der Tatsache zu tun hat, daß ich als Privatmann keinen großen Bock eine motorisierte Blechkiste habe. Das mache ich auf dem Job zu genüge, muß ich also nach Feierabend nicht mehr haben. „Erschwerend“ kommt hinzu, ich habe die guten Strecken zur Verfügung, also warum sollte ich ?

Sport & Alltag: dann kommt natürlich noch mit dazu, daß ich zu fuß irgendwie in den „letzten Tagen“ ( was ja realistisch gesehen ein paar sehr viele Tage sind ) ich sage mal so – gehandicapt bin. Das ist aber einen andere Baustelle, die ich hier jetzt nicht wider gelangweilt rüber reichen werde.
Dennoch, in den letzten drei, oder waren es schon vier Wochen ?, hat es sich ergeben, quasi zwangsweise, daß meine sonst eher durchgängigen sportlichen Nebenaktvitäten vernachlässigt wurden. Schlampe ich ! Kommt vor, aber ich gelobe Besserung, was auch aufgrund des nun wider eher normal laufenden Zeitplans machbar sein sollte. Es ist halt wie es ist, da spielen viele zeitliche Parameter eben mit rein. Heute wird wider so ein Tag sein…

…nachdem ich gestern erstmals wider ausgepennt hatte und sich dann der Tag etwas quer gestaltete. Jedenfalls durch das eher bescheidene Programm in den letzten Woche hat mein Körper hier und da Federn gelassen.

Tag 1.: der gestrige Tag also länger schlafen, als Grund wohl weil ich am Vortag mir noch nach Schichtende einen Ausflug zur Kanalmündung gönnte. Ebenso spielte wohl mit hinein, daß ich auch noch recht spät, also für meine Verhältnisse, ins Bett kam. Das war wohl gut auf halbelf zu.

So wurde der Vormittag mit Café con Leche & Samstagszeitung, gefolgt von einem zusammengestrickten Frühstück eingenommen und ratz fatz war es fast mittag. Die Sonne schien, draußen waren ein zwei Handgriffe zu tun. Laub aus dem Burggarten entfernen, draußen auf dem Gehsteig nebst Grünstreifen, auch wenn dort eher weniger lag.
Der motorisierte Kutschwagen der Burgdame und dessen Winterreifen wollte noch ein letztes mal auf Sicherheit geprüft werden. Sprich mit dem fetten Radschlüssel nochmal die Radmuttern prüfen und die Radkappen druff jemacht. Womit dann schon zwei Baustellen vom Tisch waren.

Der Brunnen und dessen Wintertauglichkeit stand dann als nächstes auf dem Programm. Wasser ablassen, den Kram ein wenig verstauen, hier und da eine seichte Reinigung und dann eben winterfest machen. Als örtliche und somit direkte Nebenbaustelle wurde die Birdbox ( Vogelhäuschen ) aufgestellt. Den Anstoß dazu gab Linsenfutter mit seinem Vogel- u. Bilderblog. Und schon ward es mittag in echt.

Damit war der mit zahlreichen Aktivitäten gefüllte Vormittag rum und die Burgdame hatte das Mahle kredenzt. Nach dem leckeren Mittagessen, den Bauch noch voll und ob des immer noch sonnigen Wetters verblieb mein Laib nicht innerhalb der Burggemäuer, sondern machte sich kurz frisch und stieg aufs CAADX. So ein wenig Bewegen könnte nicht schaden und ich hatte danach so ein, zwei grobe Ziele vor Augen. Erstes Ziel…

Bike & Pack/ Bivy, Zelt & Co.: hatte ich die Tage doch im Thema Bike & Pack & Sleep zwei potentielle Kandidaten herausgefiltert. Unter anderem das schon im meinigen Hause befindliche Label Exped, wo es dann eine Exped Scott Hammock Combi gäbe.

Das das CAADX noch am Freitag seicht drecktechnisch am Channel das eine oder andere aufgesammelt hatte, womit ich dann so unmöglich direkt in den Laden rollen könnte, wurde es eigens nochmal mit dem Lappen fein gemacht. Warum aber direkt in den Laden ? Mehr dazu hier <klick> im Nebenartikel.

Nach diesem Shopbesuch ging es wieder ganz gemächlich gen dem heimatlichen Claim. Auf der Rückfahrt wurde dann an jener Engstelle vorbei geschaut, wo schon seit über einem Jahr grobes Geäst vom Ausmaß her eher Baum als Sturmschaden quer liegt. Wenn ich da schon mal wider hergefahren bin, hatte ich schon den einen oder anderen Ast auf die Seite geräumt.
Ich finde es immer wider erstaunlich, diese Route wird auch von allerlei Fußvolk, zumeist in Begleitung von bellendem Vierbeiner frequentiert. Man stolpert sich da also einen zurecht, muß den Kopf senken und aufpassen das nicht irgendein Ast im Auge landet. Aber wegräumen ?

Gut, ich hatte dann ein wenig was mitgebracht um der Lage eine gewisse Abhilfe zu schaffen. Der Biberman machte sich also an´s Werk, dauerte zwar etwas länger, aber Kleinvieh macht auch Mist. Wieder erstaunlich fand ich, mit den Leute die dort herlaufen sind kam man unkompliziert ins Gespräch, extrem freundlich und man stimmte mir sogar zu, das zu machen. Die „Umleitung“ über einen ebenfalls gestürzten Baum ist auch sowas von glitschig. Ein Traum den Leuten zuzusehen, wie sie da erst über den Baum steigen um dann auf dem feuchten Waldboden schlitternd Halt suchen.
Ach ja, etwas Kleinmüll hatte ich auf dem Rückweg noch aufgesammelt. Nach der Ankunft wurde dennoch eine kurze Crosstraining-Einheit durchgeschoben. Ernüchterung.

Soviel zu gestern.

Tag 2.: der heutige Sonntag wurde dann erstmal für die Idee…

Bikebasteln/ Idee !/ Licht & Sicht: genutzt meine Akkusetzt via kleiner Reflexstreifen paarweise zuzuordnen. Danach landeten die im Reserve liegenden im Ladegerät, man kann ja nie wissen.

Frühsport, leider indoor stand dann noch an und anschließend noch ein Krafttraining in short hinterher geschoben. Viel mehr war aber auch nicht mehr drin in den Knochen. Dann das Mittagmahl, Gulasch nebst Knödel. Jenes sacken lassen, noch einen leckeren kleinen Espresso draufschütten, den Bitterino wie ein kleines Stückchen Süßkram mit dazu. Nebenher, diese und andere Zeilen in das MacBook Air hackend. Gleich noch mit dem Volotec zur Waldengstelle Biber spielen, draußen bewegen soll ja ganz gesund sein.

Tag 3./ Montag: keine großen Worte hier mehr dazu, da schon alles hier <klick> geschrieben wurde.

Tag 4./ Dienstag: Mottotag, was geht noch mit den Knochen ? Schauen wir mal. Der grobe Tagesplan gibt zunächst mal Fazienrolle vor, dann könnte ein Crosstraining noch kommen. Am CAADX müßte der Burgherr mal nach dem Zustand des Antriebs schauen, wintertauglich machen wäre auch so ein Plan. 

Ob Radfahren mit oder ohne Biberaktion noch machbar ist, sollte fragwürdig sein. Rehasport wäre aber auch noch eine Machbarkeit.

Letzteres wurde dann auch umgesetzt. Dabei gönnte ich mir eine extralange Anfahrt zum Ort des Geschehens und auch die Rückfahrt ( Strava <klick> ) wurde ausgedehnt.
Es war einfach zu schön draußen, zwar schon frisch, aber gut gekleidet machte das nichts. Einigermaßen schnell, also eher langsam trudelte ich so vorig dahin. Der lange Moment um zu vergessen, daß ich eine Übung beim Rehasport nicht machen konnte. War heute nicht drin. Es war dunkel, ich alleine, die Luft klar und schön. Natur eben.

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16: und weil wir am heutigen Tage eh schon mit dem Putzlappen unterwegs waren, wurde der Stahl Renner winterfest gemacht.

Tag 5./ Mittwoch: last day in holiday, wieder bis fast halbneun in den Federn. Genusschlafen. Dann Espresso Frühstück anschlienßend noch zwei Scheiben Toast mit Hering in Rotebeete-Soße. Das Wetter draußen schon knalle-schön, 10c° und Tendenz steigend.

Ich also raus und das Krafttraining gemacht. Windstille, die Sonne, die Ruhe und immer wieder ein paar Vöglein in der Hecke. Vor der kurzen Dusche rief die Burgdame an, ihr wurde die gesamte Geldbörsen gezockt ! Also auf auf, sich mit den Sprachrobortern rumärgern, dann ein kurze Dusche. „Abhängen“ folgte…

 

…wer weiß was der Tag noch bringen wird ? Dabei wurde noch eine andere Isolierlösung ausprobiert, da ich mit einer Gymnastikmatte in der Hängematte eher subzufrieden bin. Der erste Ansatz klappte besser und „wirkt“ auch.

Am frühen Abend war die Welt aber noch so schön draußen, das ich nochmal mit dem…

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Biketouren: …ausrücken mußte. Inspiriert wurde jene Runde durch die gestrige Heimfahrt durch den Heimatwald nach dem Physiotermin.

Strecken und entsprechende Tracks hab ich ja genug im Kopf geparkt, ich mußte also nur noch lossollen. Die ersten zwanzig, dreißig Minuten noch in det Dämmerung, rockte aber trotzdem. Hab da noch den schmalen Track von gestern gefahren, nur andersrum und eben in teilhell. Das war ein Feeling im Gegensatz zu gestern.

Dann ging es quer rüber über den Channel und von dort sogar rauf zur Halde Radbod, das Haldenzeichen in Augenschein nehmen. Jenes ist aber immer noch eingezäunt, aber man lackiert schon die Schweißstöße. Dann wieder runter, in verwunderten Blicken diverser Hundhalter. Ab zum Track wo die Tage der Biber tätig war. Leider ist die „Umleitung“ nicht zu gebrauchen, die Kehre ist zu eng. Oder, Radversetzen während der Fahrt kann ich nicht.

Ab da wurde an der Müllverbrennungsanlage vorbeibgetuckert die Channel Brücke hoch, da aber noch den Mitteldamm-Track abgegriffen. Jener war so gerade eben noch befahrbar. Aber der Grünwuchs hat da seine natürlichen Spuren hinterlassen. Es kommen wohl doch nicht genug Angler dort vorbei.

Ne, war aber very nice und Points für drn WP sollten auch in Ordnung sein. Morgen ganz regulär mit dem CAADX zum Job hin und zurück.

Eigentlichkeintagurlaub 6. & 7.

Oktober 28, 2018

Bikealltag/ Urlaub: der aktuelle Samstag hat Einzug gehalten. Und weil Samstag kein Wochenendtag ist, kann jener kein Urlaub sein. Deshalb wider Eigentlichkeintagurlaub.

Hab länger geschlafen, muß so nach neun gewesen sein das wir gemeinsam, also die holde Burgdame und meiner-einer aus den Federn sind. Langes Frühstück, halt mit Samstagszeitung blättern und dann zum Abschluss doch noch ein Schnittchen machen um nicht ganz leer die…

…Burgterrasse zwecks körperlicher Ertüchtigung zu betreten.

Sport & Altag/ Alter: gut angezogen und mit der Siebdruckplatte als feuchtigkeitsabschirmende Unterlage auf der Holzterrasse ging das auch ganz gut. Nur muß ich langsam sagen, das mit der Mobilität klemmt immer mehr. Ich hoffe mal das die nächsten Physioeinheiten da Fortschritte bringen.

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Mobilisierung und gezielte Aufarbeitung muskulärer Defizite durch das Nichtlaufen wären da nett. Ein bisschen Reklamewetter war auch die ganze Zeit. Das Thermometer zeigte zwar nur knapp was mit 10c° an, aber dafür war es windstill. Und weil ich dann auch gerade draußen war, wurden wieder mal ein paar Blätter aufgesammelt. Unter der Hecke im großen und ganzen, dann noch den Grünstreifen gemacht.

Dann wider schnell unter die Dusche gehüpft, frisch gemacht und auch ein wenig den Rasiere kratzen lassen. Jetzt ein wenig chillen, bis der Besuch kommt.

Ach ja, hatte ich doch von der Wewelsburg mir gefällige Aufkleber mit gebracht und da ich dem CAADX eine Pflegeeinheit gegönnt hatte kamen die auf‘ s Bike. Das blitz & glänzt jetzt wider… . Ich suche ja immer nach ein paar guten und aussagekräftigen Aufklebern. So soll das Outfit dann angepasst werden.

Sonntag: letzter Tag im Urlaub, wieder lange gepennt. Kleines Frühstück mit Café con Leche, dann zwei Scheiben Toast mit Leberwurst und ein gekochtes Ei. Hat auch mal was.

Mühsam startete ich dann in den Tag, konnte mich bis zum Frühsport durchbeißen. Leider diesmal indoor, weil es draußen nur was von 5c° hatte und dazu noch ein ordentliches Westwindchen wehte. Sehr erfrischend das ganze. Schade halt das es drinnen stattfinden mußte, so fehlt ein wenig die frische Luft. Aber die Terrassentür hatte ich auf kipp gemacht. Ganz ohne geht das nicht.

Nach dem Frühsport noch ein Krafttraining nachgereicht, denn auch da muß ma(n)n ja irgendwie dran bleiben. Lenkt mich wenigstens ab. Und wer weiß, vielleicht bringt es ja auch was ?

Ich hoffe das Wetter hält sich noch ein wenig, denn dann könnte man noch etwas raus.

*wenig viel später*

Gut das mit dem raus hat nicht mehr geklappt, hatte da ja noch einen Beitrag auf Vorlage. Will man ja auch nicht so im Dashboard hängen lassen. Jetzt ( 16:42 Uhr ) wird es schon wieder langsam dunkel draußen. Schade und blöd, aber nun gut, chillen wird noch gehen. Wird wohl nächste Woche draußen frischen, Kleiderschrank umschichten ist da angesagt.

26.308km/ 25.10.2018/ Urlaub Tag 4.

Oktober 25, 2018

Bikealltag/ Urlaub/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Heimattouren/ Bike & Biketouren Bilder: und wieder geduscht am Stammplatz hockend, sich langsam auf das Mahl vorbereitend, die ersten Zeilen zu den gelaufenen Tagen.

Dienstag rückblickend: war das ein gekloppe ! Bieg ich gerade so den Burggraben hinter mich gelassen auf die Rennbahn wird mir schlagartig klar…

…das wird heute eine ganz üble Nummer !!! Doch wie übel, das konnte ich noch nicht absehen.

Der Gegenwind ließ die Tachonadel kaum über die 20km/h huschen. Es gab Abschnitte wo ich sonst im deutlichen Gefälle nur so durchfliege, wo strampeln mußte um überhaupt Land unter den Rädern fahren zu lassen. Frust ! Da die Route in die alte Heimat analog zu der zum Job ist, wo ich sonst entspannt in unter einer Stunde bin…

…habe ich heute in 1h plus die Pforten des Brötchengeber passiert. Es war zudem noch frisch und der Laib verlangte nach einer ert Pause. Normalerweise geht die gut unter einer BAB Brücke, doch da zog es gut durch. Wenige Meter weiter war das Buschwerk mir aber holde. Die Trinkpulle gegriffen und in der anderen Hand den fetten Riegel.

Der Riegel selbst mundete, war nicht klebrig süß, wobei ich ihn aber dich vorzugsweise im Papier halten wollte. Vorab wurde noch ein Bikeshirt unter die Jacke gezogen, so ging‘ s.

Bike nachgedacht/ Alter: erstes Resume, man hätte besser das Auto nehmen sollen. Denn auch gestern bei der Physio kam heraus, das meine Beinmuskulatur nicht richtig arbeitet. Mich wundert das nicht, denn gescheit gehen, also zu Fuß, kann ich ja schon wie lange nicht mehr.
Blöderweise arbeiten so die Radfahrmuskeln um so mehr, der Rest eben sehr wenig – bestenfalls.

Das ließ mich dann zum einen in den letzten Tagen im Schnitt langsamer werden, grundprinzipiell kein Problem, aber die Funktionalität eben. Zum anderen sinnierte eine gute Weile über diverse Radvorhaben, also Touren, meist im Kontext zum Winterpokal. Ausstieg, langsamer gehen lassen, würde die Physio doch noch was bringen, oder doch gleich Neuteile einsetzen lassen ?

Das drückte, zusätzlich zu dem Gegewind stellenweise arg auf die Stimmung. Rollen lassen, Prinzip Hoffnung. Weiter im normalen Text…

Ich also weiter, auch wenn ich schon mit dem Gedanken an umdrehen, also an der ersten Riegelpause gespielt hatte, die eine oder ander windschutzbietende Walddurchfahrt würde sich schon finden lassen. Angst machten mir nur die „offenen“ Abschnitte auf der Emacherradroute. Aber bis dahin…

Zweite Pause an der Emacherradroute bei einem gut bekannten Kiosk. Dirket an der Stadtgrenze Dortmund. Bis hierhin habe ich gute zwei Stunden gekämpft. Kallorien und Wasserzufuhr einleiten…

Die Kioskdame war sehr hilfreich. Beide Getränke in handwarm, passt. Die Fanta brachte Schub also wieder auf. Bis hierhin hatte ich das Bergkettenblatt schon gut bemüht, das sollte sich auch so schnell nicht ändern.

Bis hinter Ickern lief das auch wieder flüssiger. Also was man so flüssig nennen kann. Hin und wieder stand auch mal eine zwei an vorderster Stelle des Tacho, lachhaft. Ich versuchte mir einzureden, daß es nur am schlechtrn GPS Empfang liegen würde. Auch wenn die Fahrzeit was gan anderes sagte.

Zu meiner ausnahmsweise mal positiven Überraschung waren weite Teile der Emscherradroute harmloser als gedacht. Drei Kreuze an dem Punkt. Dennoch, eine kurze Pause um den Wasserhaushalt beidseitig zu regulieren, war kurz vor dem Hafen Herne nötig.

Leider mußte ich aber auch an dem Punkt und danach immer wieder mal so ein komisches und bei weitem nicht gerade gutes Gefühl in den Knochen verzeichnen. Also lieber mal eine Gang langsamer machen.

Langes strampeln hin oder her, ich sah Bald Land in Sicht, die Kanalbrücke am ZOOM wurde noch tapfer erklommen. Dann ansetzen zum Endspurt. Wobei Spurt…
…naja, ging so. Bei Holgers Erzbahnbude auf die Trasse nach Essen/ Westen/ Zeche Zollverein abgebogen war für mich endlich die Ziellinie…

…in Sicht.

Ich war mal richtig leer gebrannt. Das CAADX konnte ich so gerade noch in 1OG Altbau stemmen. Langsam aber immerhin…

Mittwoch: an dem Tag hatten wir, also meine Mom und meiner-einer einen Ausflug zur Wewelsburg geplant. Nachdem ich dann gute zehn Stunde gepennt hatte und das mütterliche Frühstück als Refill Nr. 2. verspeist hatte ging es los. Natürlich mit dem Auto, was auch ganz gut klappte. Denn die A40/ B1 und die A44 im gesamten Verlauf ist ja gerne eine Staustrecke.

Angekommen hatten wir auch sofort einen Parkplatz gefunden und die wenigen Meter zum „Alten Wachhaus“ wo die Ausstellungen platziert waren, taten den Füßen gut. Die Ausstellungen im „Alten Wachhaus“ drehen sich ja im wesentlichen um Zwangsarbeit im Dritten Reich, die SS als Organisator und Zeitzeugen. Ich wusste ja schon vieles aus meiner Zivildienstzeit.
Während dieser Zeit habe ich auch an einer „Rüstzeit“ teilgenommen. Da war das ganz großes Thema. Zu dem Zeitpunkt hatte man gerade die deutsche Industrie in Kreuzfeuer genommen, daß sie doch bitte Reparaturzahlungen an die Verfolgten zu zahlen hätten. Zu Recht, denn wie immer und ja auch aktuell, man drückt sich ganz gerne um seine Verantwortung.

ich selber hatte, weil eben schon alles mehrfach durchgekaut und auch hinterher immer wieder mal von mir aufgreifen, eigentlich ein Interesse an dieser Ausstellung, bin dann aber doch durchgegangen.

Es ist eine sehr gut gemachte Ausstellung, die man auch ohne Vorarbeit besuchen kann. Allerdings muß ich sagen, ich bezweifle das sich einfache Besucher da wirklich alles anschauen und lesen. Es gibt unheimlich viele Infos mit Bebilderungen und orginal Ausstellungsstücke. Ich behaupte mal, die Ausstellung ist gut für mehrere Tage. Mal abgesehen davon, daß man wohl auch länger brauchen würde um jene zu verdauen.

Nach einer erholsamen Pause im Café-Restaurant Wewelsburg, die ich übrigen sehr empfehlenswert finde, ganz leckeren Kuchen und Café, aber auch die anderen Gerichte an der Tischen um uns herum sahen „nicht von schlechten Eltern“ aus. Preise zwar bei dem einen oder anderen leicht gehobener, aber angemessen. Sehr freundliche Bedienung am Tisch. Hat man ja heute auch nicht mehr oft in Ausstellung/ Musen.

Danach sind wir noch rüber in den Innenhof der Dreiecksburganlage. Dort war auch der Eingang zu der historischen Ausstellung. Nach kurzer und sehr freundlicher Rückinfo ist jene aber nochmal größer und umfangreicher. Auch wenn mich diese Ausstellung interessiert hatte, aber die Stunden schon gut fortgeschritten waren, würde die Zeit nie reichen und durchhuschen wollte ich auch nicht. Mal so für demnächst.

Zu guter letzt haben wir noch einen kleinen Rundgang um die nahe Kirche und deren Umfeld gemacht. Dann war Rückfahrt angesagt. Eigentlich sind wir gut durchgekommen. Umeigentlich nur bis DO-Lüttgendortmund. Da bin ich dann, auch dank Ortskenntnis, runter von der schon auf Googlemaps anzeigten A40. Marschrichtung Bochum war angesagt. Das wir aber dieses Mal nach Matzen, dem jüdischen/ koscher Restaurant schaffen würden, da war irgendwie klar, das würde nix. Denn jene haben nur bis 17:00 Uhr geöffnet und da wir um kurz nach vier von der Bahn sind…

Jedenfalls sind wir dann wider beim Stammchinaman gelandet. Da macht man auch nix verkehrt. Zu Hause ( bei Muttern ) noch ein Alkfreies den Schlund runter laufen lassen und plauschen. Ne´, war ein schöner Tag.

Heute Donnerstag: der Rückweg mit nur seichtem Rückenwind, lieft besser. An der ersten Pause am Esmcheraussichtsturm mit einem älteren E-Biker lange geplaudert. Radfahren, Gesundheit und zuletzt noch Hüfte-OP, hört hört, die er hinter sich hatte. Das Gespräch tat richtig gut und ich denke, wenn jetzt noch jemand Kaffee gebracht hätte…
Später hinter DO-Mengede eine zweite kurze duale Wasserregulationspause.

Danach bin ich aber mehr oder weniger am Stück durch gefahren. Alle Bilder zu der Heimattour sind wie immer im passenden Album <klick> zu besichtigen.

Biketouren Resume: ja ne‘, der Anfahrtstag war schon heftig. Ich kann mich nur an eine Heimattour erinnern, wo es ähnlich gelaufen war. Damals bin ich aber noch ein Stück am Dortmunder Kanal und am Rhein-Herne-Kanal entlang gefahren. Mit dem vollgefederten und fast 15kg schweren Volotec, zzgl. wenn auch leichtem Gepäck. Im Winter bei Schnee. Aber damals stand ich auch noch voll im Saft, kein Manko in den Knochen. Damals halt…

Newsticker/ Biketouren Remsume: ja und weil dann auch das eine oder andere Goodie mit von der Partie war, hier die Testberichte zu den frisch aufgezogenen Conti 4-Seasons in der Baubreite 32mm und demnächst noch der Bergans Letto Dermizax Funktionsjacke.