Archive for the ‘Sport & Alltag’ Category

14.320km/ 14.07.2017

Juli 14, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biktouren Bilder: also, die Woche ist nicht sonderlich viel gelaufen. Es besteht daher Hoffnung das dieser Text nicht all zu lang werden wird. Was natürlich utopisch ist, halt wie immer.

Montag: unspektakuläre Alltagsradfahren, nur am Vormittag schoss ich mal ein nettes Bild.

Da war ich aber schon mit der Firmenkutsche überland unterwegs. Der Bryton wurde nochmal navigationstechnisch getestet. Verlauf und Ergebniss werde ich jetzt hier aber noch nicht breit treten, gibt´s als nur im Radforum zu lesen.

Dienstag: war ja Autofahreretag mit ein paar vielen neuen Erkenntnissen was die Alterserscheinungen angeht.

Im Verlauf des Tages hatte ich ein kleine Zeitfenster bei Schmitz Zweirad Center in Castrop Rauxel mir nochmal die Dermizax Jacken anzuschauen. Eine Abraxas in XXL hatte sie aushängen und nach der Anprobe würde ich sagen, passt wie der sprichtwörtliche Arsch auf Eimer. Wenn da nur nicht der Preis wäre…

Plattfüße: am Mittwoch war´s dann mal wieder soweit. Aber rein wettertechnisch hatte ich noch Glück gehabt. Morgens nur Bodennässe. Hab ich eigentlich schon mal erwähnt was für ein herliches „Schutzblech“ der Ortlieb Seat-Pack ist ? Seht selbst wie eine Regenjacke nach einer Stunde Fahrt auf intensivnasser Straße aussehen kann.

Nässe von oben ja, aber nicht ein Dreckspritzer vom Boden !

Nachmittags dann aber abschnittweise deutlich mehr Niederschlag. Da aber Wetterwechsel schon anstand, war die Fahrt gar nicht mal so schlecht.

Darüber hinaus, schon mal darüber nachgedacht wie man den Spind des Radfahrers erkennt ? Ich werd´s Euch zeigen…

Flickzeuch, Reserveschläuche noch jungfräulich, Einmalhandschuhe aus dem medizinischen Bereich und natürlich was für die Kette.

Ja, und dann war´s halt mal wieder soweit ( Statistik ). Trotz Antiplattschutzband in den Reifen hatte ich quasi kurz vor der Haustür einen Platten. Ein guter Glassplitter ( ca. 5mm ) hatte sich frecherweise durch alle Wiederstände hindurchgebort.
Natürlich erst noch ein wenig gerollt, dann geschoben und dann wurde zu Hause der defekte Schlauch entfernt und ein Frischer reingemacht. Wo dann der letzte Pumpenneukauf seinem jähen Ende entgegen sinnte. Ach ja, die Kette wurde auch nochmal kurz aufgefrischt.

Test: ja leider muß ich sagen, da ich ja einen Plattfuß hatte, kam nochmal die neue Test Lezyne Gauge Drive HP zum Einsatz.

Klare Ansage: bei einer Luftpumpe in der Fünfzig-Euro-Liga darf das nicht passieren ! Ich habe die Rechnung schon rausgesucht, morgen wird sie dem Laden auf den Tisch gelegt. Und zwar so wie sie ist.

Seht selbst…

Defintiv habe den Schlauch handzart super gerade drauf geschraubt. Beim ersten Aufpumpen, so bei 6bar, bemerkte ich plötzlich ein seichtes Zischen. Als ich genauer hinsah, war der Schlauch nicht mehr gerade drauf und das Sichtglas des Manometers gelöst. Ich hatte es dann wieder einfach draufgesteckt, und den Schlauch wieder hardzart gerade festgeschraubt, aber auch beim zweiten Versuch, das gleiche Ergebniss.

gerade sieht anders aus

Donnerstag: mit knapp unter 10c° eine milde Frische draußen. Langfinger-Windstopper-Handschuhe, ein Mützchen und ein Halstuch waren gut angebracht. Ich fühlte mich pudelwohl, zumal es eine herrliche Szenerie gab.

Die Sonnen wärmte dann aber deutlich nach gut einer Stunde Fahrt. Das merkte ich beim shooting. Leider mußte ich aber weiter zum Job, sonst hätte man ja noch bis zum Kanalende rollen können.

Im Verlauf des späten Mittags war ich dann bei Das Rad Dortmund und habe dem guten Mann die Pumpe vorgelegt und mal die Sachlage etwas erörtert. Er nickte, verstand mich sehr gut und meinte selbst: „daß bei einem Produkt in dieser Preislage das einfach nur funktionieren muß. Und zwar ohne wenn und aber.“ Die Pumpe wurde anstandlos zurückgenommen.

Ich muß ganz ehrlich sagen, es war das erste mal wo ich von einem Produkt so enttäuscht war. Wenn ich mir nur vorstelle, ich hätte wirklich einen Kapitalplattfuß irgendwo im Niergendwo gehabt, dann pfeift der Wind, die Finger werden kalt, es regnet und ich hätte keinen gehabt der mich einsammeln hätte können. Zum Glück ist mir das auf der heimischen Terrasse passiert. Und somit noch als kleiner Nachreicher ein Bild von der jetzt aktuellen Sammelung…

Gut, abharken.

Die Heimfahrt am Nachmittag war recht nett. Viel Sonne, aber auch ein erfrischender Ostwind. Idealbedingungen sozusagen. Morgen letzter Arbeitstag vor dem Urlaub, noch einmal ran, lange Schicht mit Nachmittagsfahrt in einen westlichen Ballungsraum inklusive Terminabholungen. Bedeutet, gegebenenfalls warten, wenn man zu früh ist. Bleibt dann nur zu hoffen, daß anschließen die Bahnen frei sind und ich das Abgeholte gut wech bekomme.

Freitag: wieder etwas frisch am Morgen, aber es rollte so vom radlen her gut. Nur, ich war nicht ganz auf dem Damm, hatte irgendwie nicht ganz den Saft in den Beinen, auch keine so große Lust. Ich denke einfach, die Übungseinheit gestern Nachmittag auf der Terrasse war in Kombination mit dem etwas knapp ausgefallenen Abendbrot, war eine Energiemangequelle. Ich merke soetwas immer recht schnell-gut.

Leider zog es sich dann gegen Nachmittag deutlich zu und von westen kam eine Regenfront rein. On top war ich bei den letzten Abgabe auch etwas down. Und so besorgte ich mir ein leckeres Stück Pflaumenstreuselkuchen und eine Espresso Macciato. Passte zu dem Zeitpunkt, zumal für den letzten Arbeitstag kann man sich das ja mal gönnen.

Gut, bis ich dann raus war aus dem Stall zog es sich dann doch noch. Erst gegen siebzehn Uhr stand ich vor der Pforte und konnte los. War ein langer Tag, auch wenn er gefühlt schnell rum ging.

Der Vorteil des späten Feierabends war dann aber, das der Regen, der ansich nur ein Schauer war, durchgezogen war und ich so trocken gen Burg fahren konnte. Das bisschen erhöte Luftfeuchte zähle ich jetzt nicht als Regen mit.
Gut war auch, es war mit nur 17c° super angenehm für mich zu fahren. Die Windstopperweste zog ich dann aber doch an.

Zu Hause angekommen stand dann auch gleich das Bike24.de Päckchen in Sichtweite. Kleines Weihnachten, mal so zwischendurch.

Nein, natürlich nicht einfach nur so. Die beiden Innenhosen mit Radlerpolster sind als Wechselstücke gedacht. Das eine Stück was ich bisher habe, hat sich bewährt, passt zu meinem Arsch und so brauche ich diese eine Innenhose nicht täglich waschen. Geht dann in die Wäschebox und so ab mitte der Woche wird die Trommel angeschmissen. Lange trocknen tun die nicht, wenn die Maschiene geschleuder hat, kommen die schon fast trocken raus.
Geschätzt nach einer Stunde warm-milden Temperaturen ist die Innenhose bzw. das Sitzpolster so trocken, das selbst mit starken Handdruck keine Feuchtigkeit mehr zu entlocken ist.

Naja, und das Antplattband, auch wenn ich diese Woche trotz dieses Bandes einen Platten hatte, ist halt für den Stahl Renner. Ist wohl auch nur eine Glaubenssache, aber wer weiß. Und da es nicht so mächtig in´s Gewicht fällt kann man da ruhig dran glauben.

Sport & Alltag: ja ich weiß jetzt gar nicht wie ich das erklären soll ? Diese Sache mit der vermeintlichen Hüfte bzw. linkes Bein, schin gestern zeigten sich Besserungen. Und heute war´s eben noch besser. Habe keine Ahnung was da los ist.

Ein Tag mit dem Auto

Juli 11, 2017

Bikealltag/ PKW vs. Bike: gleich vorweg, nein ich hatte keine unangenehmen Kontakt mit einem Autofahrer, also im Zusammenhang mit meiner Radlergeschichte.

Aber mit so einer Bürgerblechbüchse privat unterwegs zu sein ist schon Mist. Ich habe eine gestandene viertel Stunde gebraucht um überhaupt aus dem Dorf raus zu kommen, wo die Fa. sitzt. Wenn ich überlege wie weit ich da mit dem Bike schon gewesen wäre. Und vor allem wie entspannt.

Und dann diese Hampelmänner die einen überholen wollen. Macht überhaupt gar keinen Sinn, wenn da schon ich Sichtweite eine, wenn auch kleine und somit kurze, Ortsdurchfahrt mit entsprechender Geschwindigkeitsreduzierung von 50km/h ist.
Etwas weiter, wieder auf der Überlandstrecke steht ein fester Blitzer. Erlaubt sind 70km/h. Der Grund ist eine Einmündung, wo der Querverkehr an einem Stopschild das Fahrzeug mit allen vier Rädern zum Stillstand bringen muß. Hin und wieder wird da auch schon morgens kontrolliert. Find ich immer lustig wenn da wieder ne´ Schlange am Randstreifen abkassiert wird. Über Stopschildfahren ist so als wenn man bei Rot über die Ampel zieht, meine ich.

Das ist da natürlich alles Grundlos. Also als es damals an dieser Kreuzung regelmäßig gerappelt hatte…

Aber die Hintermänner müssen noch ma´schnell so vielsagen nach links rüber schwenken, wenn sie hinter einem hängen. Schwachkopf. Dann hat er´s mir aber gezeigt und mit seiner Combokutsche mal richtig Gas gegeben, um dann doch wieder nur vor mir her zu fahren. Gott ist das ein Schwachsinn.

( Bike ) nachgedacht/ Sport & Alltag: so Thema „Ich werde alt…„, komme gerade von der osteopathischen Behandlung. Ich muß jetzt mal was schreiben…

Also, die Tage mal wieder zwischen den Terminen zum Haus-Doc, Überweisung holen und im neuen Quartal zu einem anderen Orthopäden gewartschelt. Dem habe ich dann mal die ganze Story aufgetischt, die Story das der Oberschenkel nicht richtig in der Hüfte sitzt wollte er mir übrigens erstmal nicht glauben, und dann ging´s los.
Kurze Sichtkontrolle – Schiefstand von mindestens 2cm im Becken. Und das offensichtlich ohne großes Nachmessen. Bilder machen, dann wieder warten auf den Doc. Während des Wartens schaute ich mal auf die Ablichtungen und irgendwie war mir dabei recht mulmig zumute. Sieht man ja nicht oft so, als Nichtmediziener. Ist dann fast so, als würde man an einer offenen Wunde rumdoktern.

Dann kam der große Chefé rein und tischte mir recht unverblümt die ersten aber ebenso ersichtlichen Befund auf. Ich hatte den Eindruck das konnte er schon beim Reingehen, quasi noch in der Tür stehend auf den gut 3m entfernten Röntgenbilder sehen.

Tja Hr. XY, ich habe keine guten Nachrichten für sie. Machen sie sich schonmal damit vertraut, daß sie demnächst neue Hüftgelenke brauchen.“ Punkt.

Mein Gott wie feinfühlig und vertrauenserweckend doch so eine Diagnose rüber kommen kann. Wir betrachteten die Aufnahmen. „Da sei auch von ihm aus nix mehr zu machen. Er können nur noch Beschwerden lindern. In der linken Hälfte sei die komplette Gelenkschmiere wech. Und rechts eben auch nicht mehr viel da.“ Ach ja drollig war dann sein Eingeständniss, das ich mit meiner Diagnose recht hatte, „daß mein linkes Bein eben nicht mehr korrekt drin sitzt.“ Denn durch das fehlen der Schmiere kann das so sein. „Woraus sich dann auch der Beckenschiefstand ergibt„, dachte ich.

Völlig unklar war ihm aber auch, wiso das vorab noch keiner bemerkt hatte ? Weder der seit zwei Jahren behandelnde Orthopäde, immer mal wieder wegen muskulärer Verhärtung, der zum Glück gerade Urlaub hat, der Hausdoc oder zumindest der Physiotherapeut.
Auf den Hausdoc lass ich nix kommen. Letztendlich ist er auch nur ein normaler Hausarzt für Schnupfen & Husten, alles andere sollte dann die Spezis machen. Auch vom Physiotherapeuten war ich an sich sehr angetan, also nicht nur auf der persönlichen Ebene. Fachlich hatte er mir doch arg weiter geholfen.

Aber genau da wird wohl auch der Hase im Pfeffer gelegen haben. Hatte ich doch schon im ersten Getippten dazu den Verdacht geäußert, das der Hüftbeuger eine maßgebliche Rolle gespielt hatte. Seit gut zwei Jahren nie wieder richtig in den vollen Bewegungsumfang gekommen, hatten sich wohl alle betroffenen Muskeln samt Anhang entsprechend verkürzt und sonstwie verhärtert.

Ich kann nicht bestätigen, das ein Hüftschiefstand zu einem vorherigen Zeitpunkt hätte offensichtlich sein können. Denn das hätte ich zum einen, und in dieser Deutlichkeit, schon früher gemerkt.

Jetzt spielt aber noch mit rein, daß diese Gelenkschmieregeschichte vererblich sein kann. Aha, und siehe da, meine Mom hat das gleiche in der rechten Hüfte. Bei ihr wurde das aber erst recht spät festgestellt. Gefühlt jetzt zehn Jahre später.
Hab da aber gerade mal nachgeschaut, das geht ab 40zig los. Und die hab ich ja schon länger hinter mir. Wiso ist das dann mit schon fast anzunehmender Sicherheit vererblich ? Jedenfalls wurde das so suggestiv rübergebracht.

Einzig dem bisherigen Orthopäden könnte man mal etwas auf die Finger hauen. Warum hat er nicht mal eher das lokale Umfeld untersucht, sprich Bild gemacht ? Meine Mutmaßung geht dahingehend, es bestand kein Anlass zur Sorge. Denn ich bin ansich kerngesund, betätige mich sportlich und bin zu dem „erschwerend“ nicht übergewichtig.

Lange Rede kurzer Sinn, die Gelenkschmiere ist „auf“.

Klare Sache ist auch, nach dem ja so zaghaften Diagnosespruch lag das erstmal irgendwie blöd im Margen. Recht schwer um mal so zu sagen. Denn frische Hüftgelenke ist nicht mal eben so ein Eingriff wie ne´ Zahnfüllung oder mal ein Gips wo am Arm. Zumal ich mit meinem fast halben Jahrhundert viel zu jung dafür bin. Oder anders gesagt, wenn ich das jetzt machen lassen würde, würden die Dinger in einiger Zeit getauscht werden müssen. Ist also nicht der beste Plan. Und meine Mom hat bis heute keine.

Inzwischen sind ein paar Tage vergangen, also seit der Erstdiagnose, der Drops ist erstmal verdaut. Bin da ja kein Jammerlappen, aber wer mich kennt und somit auch ahnt, das ich mich mal ganz gerne beweg, der wird sich denken können…

Andersrum, was ist eine brauchbare Alternative ? Gleich These: Bewegen bringt Segen. Aber nach der Nummer heute, also der abgehandelten osteopathischen Behandlung ?

Auf dem Rückweg bin ich dann noch bei der Physiotherapie vorbei gefahren. Der gute Herr war aber heute nicht da, erst morgen Nachmittag. Ich werde also wohl morgen direkt nach dem Job mal bei ihm vorbei schauen. Denn dieses Knallen der Bänder werden kaum die Bänder gewesen sein, ich denke das waren die Knochen, an Ermangelung der Gelenkschmiere. Das könnte für ihn eine gute Information sein.

Was bingt mir das jetzt alles ? Denn der Titel „( Bike ) nachgedacht“ Bike eben in Klammern, steht ja nicht umsonst da. Naja, ich denke zunächstmal die Erkenntniss das mich mein schon fast intuitiver erster Eindruck nicht ganz getäuscht hatte. Die Ärzte dieser Fachrichtung haben, zumindest hier im Dorf, fast alle den gleichen Sympathiefaktor auf mich. Fachliche Kompetenz, die ich weder abreden will noch kann, hin oder her.

Für´s weitere glaube ich aber kaum, daß mir da wirklich geholfen wird und zwar in dem Sinne, daß ich als Partient weiter komme. Denn ich hätte schon gerne mal noch eine einzige Frage gestellt. Aber für diese Frage, jedenfalls hatte ich sehr schwer den Eindruck, schien gar keine Zeit zu sein.

Denn mit dieser einzigen Frage, und das behaupte ich, könnte man einen großen Zugewinn an Lebensqualität schaffen.

Übrigens: heute war zB. wieder so ein Tag, wo ich bis auf ein kleines Zimperlein im linken Knie, fast nix vermelden konnte. Andersrum, es war, wie gestern übrigens auch, ein Tag der schon beim Job viel Bewegung mit sich brachte. Wie war das noch mit meiner These ?

13.558km/ 16.06.2017

Juni 16, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder: ja früh ging´s am…

Montag: …auf´s Rad, um kurz nach 04:00Uhr, denn die frühste Schicht war angesagt. Es dauerte zwar erst etwas bis ich richtig in Schwung kam, dann lief´s aber recht gut. Es war nur recht warm, sodaß ich mir irgendwann die Windstopperweste auszog und kurz vor´m Preußenhafen sogar noch die Knielinge ablegete.

Praktischerweise konnte ich so mal Luft holen und den Tagesbeginn ein stückweit mehr genießen, als das sonst so üblich ist. Und so hockte ich eine kurze Weile unter der Brücke und schaute mir den Morgenhimmel an.

Momente die den/ einen Tag wertvoll werden lassen.

Nachmittags war ich etwas träge. Klar das frühe Aufstehen saß in den Knochen. Dennoch entschloss ich mich eine nette Rückfahrt via Sesekeradroute zu machen und dann so, wie in den alten Zeiten, kurz vor Kamen quer rüber auf den alten Bahndamm Stockum-Werne-Unna zu wechseln. Ließ sich auch ganz gut fahren, weil auch viel Windschutz da war. Denn nachmittags zogen immer wieder mal Windböen durch´s Land. Jedenfalls kamen so auch wieder sechs Extrakilometer zusammen. Und weil wir gerade schon bei den Zahlen sind…

…erst die neunte Fahrt in diesem Monat gemacht, das halbe Jahr ist also noch nicht ganz rum, aber ich habe schon 5.146 Kilometer gemacht. Da bin ich dann doch selbst erstaunt. Könnte also mal gut ein Jahr mit über 10.000 Kilometer werden.

Dienstag: wieder recht normal raus aus den Federn, der neue Kollege hat die Superfrühschicht übernehmen sollen. So ist das eben auf´n Job, kann auch mal schnelle Wechsel mit sich bringen.
So richtig böse bin ich deshalb jetzt nicht. Denn man braucht gut drei vier Tage um sich an den anderen, recht fürhen Rhythmus zu gewöhnen. Der Wehmutstropfen, super früh anfangen bedeutet dann eben auch super früh Schicht im Schacht. Und das wäre dann so um 14°°. Kann man mit leben.

Mittwoch: wieder angenehm draußen, es ging ein wenig hierher, ein wenig daher, diesmal also nicht durchgängig direkt via Rennbahn. Muß auch mal sein. Am Preußenhafen wieder kurz Luft geholt und die Mobilcam bemüht.

Der Nachhauseweg gestaltet sich ebenso unspektakulär, aber auch da ging es mal über eine eher untypische Wegkombination. Zu Hause angekommen mal mit der Ölkanne und dem Lappen um´s Rad und dann weiter auf der Terrasse schnell noch etwas Circuit Training Routine. Dann war Schicht im Schacht.

Mittwoch: Hochzeitstag, aber morgens dennoch fast gnadenlos frisch. Das Thermometer kratzte so gerade eben am zweistelligen Bereich. Im ersten Drittel der Strecke dachte ich die ganze Zeit: „ja so Langfingerwindstopperhandaschuhe wären schon etwas besser.“ Bin da halt ne´ verwöhnte Lusche. Wenn man den ganzen Kram hat, dann will man den ja auch nutzen. Egal, die Fahrt war ganz nett, zum Schluss wurde mir auch warm genug.

Den Tag über zogen die Temperturen aber wieder arg an. Auf der Heimfahrt hatte es gute 25c°+, ich entsprechend relaxed mal so hier, mal so da rumgekrubelt. Mit ein wenig Gegenbrise kam da nicht viel an motivationstechnischen Speed auf den Tacho. Dennoch, man kann nicht meckern, soll ja auch Spaß machen.

Den restlichen Hochzeitstag mal nix gemacht. Entspannt mit dem Rest der Familie gespeist. Mein Lütte ist ja mit seinen Kumpels auf nach Holland, also nicht im Hause, verlängertes Wochenende machen. So bin ich mit drei Mädels hier alleine. Mitleid darf geäußert werden. Nein Scherz.
Groß wird heute nix gemacht, dafür geht´s dann morgen zum Hermannsdenkmal und Externsteine. Einfach mal schauen was da so ist, nett wo Futtern gehen und den Tag rumbringen.

Donnerstag: ja wie gesagt, der Tag X. Obwohl ich recht spät im Bett war, also gut auf 22°° Uhr zu, konnte ich nach dem üblichen Weckerbimmeln nur noch ne´ Stunde liegen bleiben. Bei so Feiertagen stelle ich den Wecker meistens nicht aus, dreh mich dann lieber nochmal gemütlich rum und genieße es dann. Aber, viel länger als sonst kann ich meist eh nie schlafen. Man hat halt seinen Rhythmus.

Heute kam zu gute, das ich noch vor dem Abholen der Jüngsten von einer Schulübernachtung, in Ruhe meine Espresso schlürfen konnte und sogar noch eine Physioeinheit einpflegte. Gestern bin ich ja nicht dazu gekommen, passte also.

Nach einem Frühstück ging´s dann los. Via BAB ist man je recht fix vor Ort, aber die Fahrt durch die diversen Dörfer zieht sich dann doch. Nervig sind die Ampelschaltungen dort. Soetwas wie Grünphasen kennen die da wohl nicht. Man rollt also vorschriftsmäßig über die Straßen, ganz gemütlich auf die grüne Ampel zu und dann springt das verflixte Ding um. On top, ohne erkennbaren Querverkehr, sowohl von Fußvolk als vom Kraftverkehr.

Dann ging´s rauf, mächtig rauf. Ich grinste nur wie ich die diversen Radler sah, die sich an der Zufahrt zum Hermannsdenkmal selbst ein Denkmal, im Sinne einer Trophäe, zumindest für diesen Tag, erreichten wollten. Iss schon übel und zieht sich dann doch. Selbst mit dem PKW rollt man da gute 5-8 Minuten hoch. Oben angekommen dann endlich unser Ziel erreicht.

Noch ein paar Meterchens laufen, direkt auf´s Hinterteil des guten Hermann zu und dann ist man da. Wiso läuft man eigentlich auf den Arsch des guten Herren zu ?

Von dort aus ging´s dann zu den Externesteinen rüber. Diesmal nicht ganz so viel durch die Dörfer, aber auch diese Strecke zieht sich. Man kann zwar auch zu Fuß da rüber, sind aber 9,5km Wanderweg. Die Auskunft meinte gute 2,5h. Wären dann mit dem Rückweg solide 5h Laufen. Inzwischen bin ich zwar wieder gut zu Fuß, aber so eine Nummer hatte ich bei weitem noch nicht auf dem Plan stehen. Und, das wird auch noch etwas dauern.

Anderes Thema. Bei unserem Aufbruch vom Hermann zogen ganze Kolonnen an Besucher über´s Land. Natürlich auch viele Radler. Mit E-Bike´s, Rennradler, normale Tourenfahrer, aber auch MTB`s waren darunter. Kein Wunder, bietet die Gegend doch gerade für Gebüschbiker so einiges. Und sieht der der geneigte Besucher aus der Fremde auch Traileingänge…

Übrigens, erstaunlich viele MTB`s aus dem Hause Canyon in der Ecke. Hab mich schon gefragt ob da soetwas wie ein Conceptstore in der Ecke ist ?

Externsteine sind ganz nett. Gut, inzwischen wird dieses Urteil durch die doch arg schwühl warmen 30c°+ meinerseits etwas getrübt. Auch hier waren echte Menschenmassen unterwegs. Am Hermann hatte meine Holde noch wegen einer Kombi-Eintrittskarte ( Besteigung des Hermann und auch der Externsteine ) gefragt. Ich hätte mich geärgert wenn wir das bezahlt hätten.

Auf den Externsteinen sah es so aus, als wenn eine Ameisenstraße da oben fleißg wäre. Viel, sehr viel Betrieb dort. Den schönen Baum am Zugang kurz vor dieser Sehenwürdigkeit habe ich fotografisch leider nicht ganz so gut getroffen.

Hiernach ging´s dann noch nach Paderborn rein. Da war ich ja noch nie und so wollte ich einfach mal…

Zum Teil halt schöne kleine Gassen oder nette Nebenorte, sag ich mal, dann aber wieder die Hauptpassage & Einkaufsmeile. Alles ganz nett gemacht und recht gut in Schuss.

Wir sind dann ein paar Meters die Zone runter und dann eben wieder zurück. Es war stellenweise recht brütend, wie´s halt so in einer Stadt sein kann.

Nach diesem kurzen Besuch ging´s Heim.

Freitag: der Wetterfrosch hatte es schon gestern am späten Nachmittag regnen lassen und die Temperaturen rutschten auch wieder gut runter. Like – und zwar eindeutig. Ergo hatte es in den frühne Morgenstunden nur 17c° und eine gute Brise aus Nordwest. War zwar mit etwas mehr strampeln verbunden, aber was soll´s.

Nachmittags war es zwar wärmer, aber so dolle nun auch wieder nicht. Die Rückfahrt wurde mal wieder etwas mehr kombiniert, hielt sich aber noch in Grenzen.

Sport & Alltag: …denn ich hatte mir ganz artig vorgenommen, noch was auf der Terrasse zu machen. Den einen Teil, das Afterrun-Workout, hab ich schon hinter mich gebracht, jetzt noch die Physio. Also ich bin gerade dabei.
Den ursprünglichen Teil habe ich auch schon gemacht, jetzt sitzte ich mehr oder weniger im Spagatansatz um meine Hüfte zu öffnen.

Es ist ja so, daß einem keiner was genaueres sagen kann. Natürlich könnte ich nochmal zum Doc marschieren, würde ihn aber wiederum auch nur um eine Überweisung bitten. Dann ging es zum Orthopäden. Da habe ich der zweie zur Auswahl.

Die müßten sich das alles eigentlich nochmal genauer anschauen und dann Maßnahmen bestimmen. Am besten welche, die ich auch selbst machen kann. Wo wollte ich eigentlich ansetzten ? Ach ja, da dieser Weg aber nicht so sonderlich verlockend erscheint, weil eben nicht potentiell von Erfolg gekrönt, man hat so seine Erfahrungen mit Ärzten, schaut der kleine Mann sich Videos im bekannten Videochannel an.

Klar, da sind zum größte Teil keine Spezis sage ich mal, aber hier und da kann man was abgreifen. Mit den eigenen Erfahrungen kombiniert kommt man zumindest ein gutes Stück weiter. Aber so ist das eben.

Wie schaut´s ünerhaupt mit diesem Thema „alt werden“ aus ? Eigentlich nicht schlecht. Und zwar in der Form das ich im Alltag recht gut zurecht komme, also lauftechnisch. Gerade der gestrige Tag hat das schon gut gezeigt. Ich sage mal, vor vier Wochen – undenkbar. Das hätte ich schon, präventiv, vorab abgewunken. Den ganzen Tag wo rumlaufen und sich Nettigkeiten anschauen.

Uneigentlich oder anders betrachtet, ich habe so das dumpfe Gefühl, da ist wo noch was, was bisher so nicht in den Fokus gekommen ist. Es wird was mit dem linken Bein, der linken Hüfte oder noch besser gesagt, mit der linken Körperstruktur zu tun haben.

So jetzt aber genug, finisch mit dem Thema aber auch mit der körperlichen Ertüchtigung. Gleich noch lecker Nudeln braten, Abendbrot, das wohlverdiente alkoholfreie Radler, vielleicht noch etwas Süßkram als Nachtisch, wobei das ganz sicher der Fall sein wird und dann, später oder eben früher halt, ab in´s Bett. Eine kühle Nacht genießen, ruhig schlafen, sich erholen, Kraft tanken für morgen.

11.06.2017 – Sonntagsgelaber

Juni 11, 2017

Sport & Alltag: ich beginne diesesmal wieder an einem Sonntag, der recht relaxed startete, indem ich erstmal mächtig lange in den Federn gelegen habe. Um konkret eine Uhrzeit zu nennen, es war schon 08:00 Uhr.
Entsprechend desorientiert hockte ich bei der typischen Café con Leché in der Küche und versuchte mich mal in Wiederbelebungsversuchen. Der erste Ansatz stockte noch etwas, dann ging es aber. Kurz vor Schluss meines Morgenrituals, überkam mich dann doch ein Hüngerchen. Also wurde mal ganz geschmeidig…

…eine Pfännchen Rührei gemacht, dazu noch eine geschnittene Tomate, etwas Schinken und eine fette Gewürzgurke dazu. Dann aber raus an die noch vermeintlich frische Luft.

Vermeintlich, denn es ging so gut wie kein Wind, sodaß mit dem Abwandern der ersten Quellmorgenwolken die Sonne sich temperaturmäßig gut durchsetzten konnte. Schnell waren über 20c° erreicht und das Sonnensegel wurde von mir aufgespannt. Denn nix ist unschöner als schon am Morgen sein Menthaltraining auf der Terrasse zu machen, wenn dabei einem schon die Sonne auf´s Hirn brennt. Und so sah´s dann bei mir aus…

Warm war´s aber trotzdem, aber so ging´s halt. Ich bin zwar kein ausgesprochener Sonnenmensch, mag zwar wenn es angenehm ist,… ähm ??? Jetzt hab ich den Faden kurz verloren. Ach ja ! Sonne intensiv muß ich nicht haben.

Im Verlauf des Tages wurde das Internet durchforstet und Daten geplündert, Infos gesammelt, das restliche Grillgut samt Nudelsalat vernichtet, ein Eiscafé mußte auch noch dran glauben und dann war vorbei mit Langeweile.

Der Rasen wurde gekürzt, auch der auf dem Grünstreifen vor´m Hause sowie gleich noch der Kanaldeckel mal angehoben und komplett entleert. Sonst steht da recht ungünstig stets ein PKW, so kann die Stadt da also nicht dran. Ach ja, etwas Unkraut wurde noch aus den Ritzen gekratzt.
Ab dem Zeitpunkt fing es auch schon an etwas zu nieseln, aber der große Regen blieb mal wieder aus.

Schon ab dem Vormittag wurde mit der Holden freundschaftlich erörtert, ob man denn nicht doch etwas unternehmen solle, anstatt nur im Garten zu hocken. Klar war, mir wäre nur rumgammeln zu langweilig und mit Sicherheit auch nicht gesund. Die Mobilität lässt grüßen.
Leider konnte die Beste aller Ehefrauen sich nicht so recht entscheiden, Frauen halt. Ich schlug zunächst eine entspannte Fahrt in´s Centrum vor. Dort dann in´s örtliche Großkino, wo ein wirklich guter Chinaman drin angesiedelt ist. Dort hätte man dann, vor allem ich, eine kleinen Mahlzeit für schmales Geld zu sich nehmen können und auf dem Heimweg wo noch einen Cappuccino schlürfen. So hätte sie nicht kochen brauchen.

Aber natürlich brauchen die armen kleinen Kinderchen ( 13 Jahre, 18 Jahre und 20 Jahre alt ) ihr Mittagessen. Und so gab´s dann ja das restliche Grillzeug. Alternativ schlug ich dann eine Fahrt dann eben ohne Chinaman vor, nur mit Cappuccino, Eis, keines Stückchen Kuchen, oder so. Einfach nur weil man dann ein Ziel hat und auch einen Grund mal wo relaxed zu hocken – Peoplewatching machend.

Aber eigentlich will ich gar keinen Kuchen oder Eis„: war dann eine andere Alternative, nur raus zu fahren, sich wo auf eine Bank hocken und blöd die Wiese anschauen. Im grunde war mir aber klar, sie zu motivieren, ob ihres eigenen Vorschlags ein paar Meters gemütlich zu rollen, war im Grunde genommen ein sinnloses Unterfangen.

Und so kam es dann ja auch. Homies waren wir dann doch und mit der aufziehenden Feuchtigkeit, die sich hauptsächlich in Luftfeuchtigkeit äußerte beschloss ich nach der Gartenarbeit nur ein wenig „Afterrun-Workout“ durchzuziehen. Das war dann zwar hart, weil schwühlwarm, aber es ging dann doch noch. Ein wenig in den Arsch treten muß man sich ja doch. Hilft ja nix.

Eigentlich schade das meine Holde da so nicht mit dem Radfahren was anfangen kann. Im Grunde könnte sie mit einem E-Bike auch vieles machen. Das will sie aber nicht, vor allem wohl wegen der Kosten. Klar was Günstiges würde sie kaufen, ich würde für sie aber eher was Besseres einholen.
Denn dann könnte sie auch mal zum Job damit. Sie fährt ja in den gleichen Ort wie ich. Sie würde dann nur in Richtung Nord abbiegen, während ich mehr in Richtung Südwest abkurve.

Jetzt überlege ich noch was ich mir zum futtern mache. Hunger habe ich irgendwie auf was Herzhaftes, auch wenn ich keinen genauen Plan habe. Werd gleichmal schauen was so noch machbar ist.

…und sonst ? / Newsticker/ Bike Testcenter: ganz nebenher habe ich noch gestern Abend ein paar Testberichte vorbereitet. Natürlich von den neuen Radhosen und der frischen Lezyen Luftpumpe. Aber abgesetzt wurde nur der Testbericht von der Endura Mullet Sonnenbrille. Wer also mag, kann dort meine Testeindrücke abgreifen.

Witz: nochmal eben so mit eingespielt hier…look after…/ Biketouren Navigation: und um nochmal das Thema zeitnahe Anschaffungsziele anzugehen und zwar in Sachen Navigation und Datenfishing, hier mal eine kleine Auflistung derer potentieller Produkte, die mir so in´s Auge gefallen sind. Nur so für mich…

BrytonRider 330E  ( der bisherige auch empfohlene Favorit )

  • Abmessungen: 45,1 x 69,5 x 17,3 mm
  • Gewicht: 56g
  • Bildschirm: 1,8 Zoll Mono LCD
  • Akkulaufzeit: 36 Stunden (Herstellerangabe)
  • 114,90 €

Sigma Sport Rox 7.0

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  • Gewicht: 61g
  • Bildschirm: 1,7″-Full-Dot-Matrix-LCD mit 160x128px
  • Akkulaufzeit: 13 Stunden
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Lezyne Mini GPS

  • Abmessungen: 33,7 mm x 47,9 mm x 23 mm
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  • Bildschirm: 22 mm x 26 mm
  • Akkulaufzeit: 13 Stunden
  • 88,90 €

…und jetzt gerade so beim Stöbern ist mir noch das scheinbar größere aufgefallen, bzw. mir wurde noch ein größeres Bryton empfohlen. Und zwar die…

Lezyne Macro GPS, mit derer Daten…

  • Abmessungen: 42,9 mm x 67,8 mm x 27,3 mm
  • Gewicht: 76g
  • Bildschirm: 31,7 mm x 40,1 mm
  • Akkulaufzeit: 22 Stunden
  • 88,90 €

Bryton 530 E GPS, sozusagen als Topgerät in meiner Auswahl

  • Abmessungen: 54,9 x 92,2 x 17,6 mm
  • Gewicht: 79g
  • Bildschirm: 2,8 Zoll Monochrom LCD
  • Akkulaufzeit: 33 Stunden (Herstellerangabe)
  • 154,90 €

Ja, das war dann mal mein Sonntag. Jetzt nochwas zwischen die Kiemen schieben, einen alkoholfreien Radler daruf schütten und dan ist rum das Wochenende.

 

 

Daly depeché – 04.06.2016 – Ein Sonntag

Juni 4, 2017

Bikealltag/ Sport & Alltag/ Bikebilder: ja da sind „wir“ wieder, 08:15 Uhr aber schon um kurz nach 07:00 Uhr auf, also lange für einen Sonntag, den Café con Leché schon getrunken, aber irgendwie…
…hänge ich wohl noch in den Seilen, wie man ja so schön sagt. War gestern ein anstrengender Tag. Erst früh raus, die Tochter des Kollegen hier im Block hatte eine gebrauchte Küche erworben. Jenen mußte mal fix demontiert, verladen, „verschifft“ und schon mal, so gut es eben ging, wieder hergerichtet werden. Hausruckaktion bei dem Wetter.

Gott war das ein Mist ! Lief zwar alles soweit ganz gut, wir lagen gut im Zeitplan und haben letztendlich mehr geschafft als geplant. Aber es war eben auch sehr warm, schwühlwarm. Und nach dem hochasten der diversen Bauteile in den 2 OG war, ich denke verständlicherweise, die Luft irgendwie raus. Iss schon irgendwie Mist wenn man soetwas mal gemacht hat und die Leute wissen es. Aber so ist das eben.

Nach diesem Tagesintro, gestartet schon um gut halbacht, ging´s erstmal zum „Nachgießen“ nach Hause auf die Terrasse. Regenfront rückte an, ich verkroch, meine Physioeinheit kurzfristig abgebrochen, in meine Fitness-Garage.

Bikebasteln: dort widmete ich mich der erneuten Befestigung einer Tachoaufnahme, denn es war, und diesmal schon die zweite, das Kabel für den Tacho durchgescheuert oder eben beschädigt. Außerdem „passte mir“ nie so richtig die Art der Befestigung. Also hab ich mal wieder was ausprobiert…

Um die Befestigung mittels Gummiband des Empfängers kommt man nicht gescheit drumherum. Denn ist mal wieder ein Kabel durch, muß das ja auch wieder ab.
Reines Festkleben, also mit Lösungspotential würde auch bedeuten, daß es sich eben auch bei Rappelfahrt, und davon kommt ja nun einiges vor, auch lösen kann. Aber, wie man eben sehen kann, das Kabel kann man schön chic hinter einem Reflexfolienstreifen verschwinden lassen.

Überhaupt, dieses frühmittelalterliche Rumtüddeln der Kabelverbindung um vorhandene Kabelführungen ist nicht nur optisch kein Leckerbissen, sondern noch zeitaufwändig und, zumindest bei mir, wohl offensichtlich eine Defektquelle. Also wurde schwarzes Elektrikerklebeband bemüht…

…um die Kabelführung an einer Schaltzughülle dranzupappen. In der Nahaufnahme schaut das jetzt auch nicht so prikelnd perfekt aus, aber auf jeden Fall mal besser als vorher.

Aber an diesem Punkt merke ich schon, das ich wohl immer mehr zu einer Sender-Empfängereinheit, oder eben reinen Funktlösung tendiere. Einfach mal sacken lassen, iss jetzt Sonntagvormittag, Ruhe bewahren…

Als der Regen durch war, und ich auch fertig mit dem Basteln, gab´s dann doch nochmal eine Physio-Einheit auf der Terrasse…

( Bild aus dem Fundus )

Hernach rückte ich mit meinen „großen Mädels“, also die Holde und meiner inzwischen erwachsenen Tochter aus um einem Kinobesuch zu fröhnen. King Arthur stand an.

Der Film reizte mich schon bei dem letzten Vorschlag einen Kinobesuch zu machen, doch da waren die Stimmen auf irgendeinen anderen Quatsch vielzähliger. Und da auch an jenem Tag früh raus war, oder nicht so gut drauf, keinen Bock hatte mir so einen zumindest für mich uninteressanten Film anzuschauen, bin ich zu Hause geblieben.

Also kurze Resumé des Films: wie ich erwartet hatte mächtig Ritterhauererein und Gefechte, kaum Herzschmerz, aber auch sehr viel Phantasy. Von letzerem dachte ich hätte man nicht ganz so viel beigemischt, hat man aber wohl nicht. Unser Hintermann im Kino brachte es wohl bewusst-unbewusst auf den Punkt und lachte dann bei entsprechenden Szenen doch recht laut im Kino. Ist halt so Phantasykram, kann man aber mit Leben.

Die andere Frage wäre aber, wie will man die Story einigermaßen real-plausibel aufbauen ?  Die Basisstory von King Arthur und dem Schwert samt Merlin ist ja ein reines Konstrukt, real existierende mittelalterliche Fakten mal außen vor gelassen.

Grundprinzipiliell kann man den Film empfehlen, gerade wer so eine Mix des filmischen Aufbaus mag. Die bildlichen Darstellungen, auch der mittelalterlchen Örtlichkeiten, wie zum Beispiel des „Londrium“, was wohl das heutige London sein sollte, namentlich wohl aber eher der römischen Zeitepoche zuzuordnen ist, also auch der Darstellung von Camelot, sind aber dennoch sehr gut gemacht, auch wenn hier wieder ein bisschen viel Phantasy mit reinspielt. Hollywood halt.

Schauspielerisch hat man was reingeworfen, wobei ich ja sagen muß, ich kenn die eh alle nicht. Hat aber alles gepasst, und wurde sehr glaubwürdig dargestellt.

Hin und wieder riss zumindest mich die Rolle des Bösewichten, wenn auch nur für Sekunden, aus dem filmischen, als er so lässig leger auf dem Tron hockte erwartungsvoll blickend, hätte man ihm nur noch den Totenschädel in die Hand drücken müssen und dann den legendären Satz sagen lassen sollen…

…to be or not to be…

…ja ich weiß es tatsächlich nicht wirklich genau, bin da jetzt nicht so kulturell bewandert, wird von Shakespear sein könnte von Hamlet oder eben Macbeth stammen.

Aber derat hochtrabend kulturell will der Film ja gar nicht sein. Kommen wir zu meinen letzten Zeilen, die filmische Umsetzung. Jene darf man als durchaus gelungen bezeichnen. Viele Effekte, wenn auch wohl schon meinem Alter geschuldet, oder eben einem Sitzplatz zu nah an der Bildwand, sehr/zu schnell aufeinander folgend und übergreifend des bildlichen Volumens. Toll gemacht, voll in die Trickkiste gegriffe.

Vier Sterne von fünf. Soviel dazu, weiter im…

Bikealltag: …und allem was dazu gehört. Heute war mal Heimattour ohne Radel angesagt, ergo in der motorisierten Belchkiste anfahren.

Ich also mit der Schüttelrutsche in klein hin, erstmal etwas gequatscht, dabei noch einen kleine, nein zwei kleine Espresso geschlürft und dann mal ab zum Chinaman was futtern. Von dort aus ging es…

…dann zum Schloss Oberhausen, genauer genommen in die Ludwiggalerie. In die zur Zeit dort laufende Ausstellung des Fotografen Sam Shaw Finding the Unexpected, übrigens noch bis zum 17. September diesen Jahres. Jene hatte ich in einem eher kleinen Dreizeiler der Samstagszeitung vor Wochen entdeckt.

Ich geb´s ja zu, bin nicht der Kunstliebhaber der stundelang vor einem Bild hockt und sich innerlichlich mit den Tiefen der Künste auseinander setzt. Schloss Oberhausen ist von den Räumlichkeiten her überschauber, 3 Etagen, geschätzt etwa ja 300qm Ausstellungsfläche und somit gut für einen guten Durchgang in einer gemütlichen Stunde.
Das Gebäude selbst ist recht gut verschattet, bei potentiell heißem Wetter ein ein nicht ganz unwesentlicher Faktor, selbst sieht man ja von innen kaum was vom Schloss.

Ausstellungen von Fotografen sind auch immer ein guter Plan, sodenn man auch das eine oder andere Bild schonmal macht. Sam Shaw fotografiert vorzugswweise in schwarz-weiß, was mich ja auch immer reizt.

Ich fand die Ausstellung auch gut, weil sie thematisch gut sortiert ist. Die Fotografien sind gut, soweit ich das beurteilen kann. War schön, auch mit meiner Mom zusammen.

Ein bisschen Spaß muß sein !

Hinterher habe wir noch ein gutes Viertelstündchen draußen im warmen Wind in der Sonne gehockt und geplauscht.

Ein netter Ort, dann ging´s halt wieder nach Hause. Dort wieder ein wenig geplauscht, ein zwei Fragen am Mac geklärt und dann eben wieder nach hierhin gefahren.

…und sonst ?/ Newsticker: hatte ich doch gestern bei der Abholung des CAADX entdeckt, das es wohl am 02.07.2017 eine Fahrradsternfahrt nach Essen gibt. Viel an Infos auf dem übrigens auch Worldpress Blog gibt es aber leider nocht nicht. hab den Blog aber mal aboniert, wird also wohl noch was kommen.

So, das sollte es erstmal wieder sein. Natürlich hätte ich nochtewas zum tippen, das klemm ich mir jetzt aber.

 

21.913km/ 29.06.2017/ 36c° !!!

Mai 29, 2017

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Bilder: ja warm war´s am Wochenende, aber am Sonntag auch wieder wechselhaft. Zunächst heiter, gut für mein Menthaltraining, dann immer wieder mal Schauer oder gar Regen. Hecke schneiden, Rasenmähen, Mittag machen und natürlich auch…

Sonntag: …mal eine kurze Pflegeeinheit für den Stahl Renner. So allgemein ein sehr erfüllter Tag, zumal ich auch schon um halbsieben am Frühstücktisch saß. Morgen soll´s noch mal knalligheiß werden, dann gehen wohl die Temperaturen wieder runter. Da ich ab nächste Woche keine Ergotermine habe, werde ich auch an einem Tag mal die bereits schon aus der Heimatrichtung, mit einer netten Tour, angegange Route abfahren. Grob geschätzt Dienstag.

Montag: what a day ! Schon morgens auf der Hinfahrt satte 20c°, doch nachmittags drehte der Herrgott nochmal richtig auf. Ich sage mal so, ich wäre wohl stellenweise froh gewesen, wenn nur die angesagten 30c° angestanden hätten.

Nein, statt dessen kletterte das Thermometer auf weit über 35c° in der prallen Sonne. Beweisbild sieht man ja.

Den Tag über hatte ich mindestens drei Liter Wasser, zum Schluss etwas verdünnt mit einer Lemon-Zitronen Biobrause in den Rachen gekippt. Auch wenn ich bei so mancher gefliesten Räumlichkeit wieder gut was ablassen mußte, der Durst begleitet mich den ganzen Tag über. Ja es war sogar so heiß, daß ich nur einen sehr eingeschränkten Durst an Café hatte. Ohnehin war der morgens im Thermobecher mitgeführte Chocco-Espresso Double auch nachmittags noch gut warm.

Es war sogar so heiß, daß ich gar keine große Lust verspührte mit dem Radel gen Heimat zu treten. Am liebsten hätte ich mir was zu Essen kommen lassen, den Bauch vollschlagen, Duschen und dann ab in eine dunkle kühle Ecke in der Firma pennen. Aber das ging ja nicht, also bin ich dann doch los.

Sport & Alltag: und als ich dann endlich zu Hause angekommen bin…

…*zisch und wech* machte es nur mit dem Becher an Flüssigkeit im Volumen von 900ml. Wasserschorle gemischt mit ein wenig Multisaft und einen fast gestrichenen Teelöffel Isostar drin. Das rinnte nur so die Kehle runter. Mein nächster Schritt war dann die Physioeinheit zu machen.

Hatte ich die Tage für eine Übung schon eine Idee…

…so ergab sich heute, daß ich, verständlicherweise denke ich, keinen Bock hatte draußen auf der heißen Terrasse, meine Physio zu machen.

Also wurde jene in´s Wohnzimmer verlegt und dort dann eben vor der Couch. Im Untergeschoss, zumal auf dem Fliesenboden geht´s von der Temepratur her.

Das Ding ist aber jenes, das ich für die kurze Physioeinheit noch meine Übungen finden muß und entsprechend zusammenstellen. Denn inzwischen ist die Auswahl an Übungen recht groß. Aber viel bringt eben auch nicht immer viel. Und so baue ich mir da zur Zeit noch was zusammen. Bringen tut´s aber auf jeden Fall was. Ich hoffe mal das sich die positive Tendenz hält.

So, jetzt noch der kurze Wettercheck – morgen soll´s ja fast kalt werden. Maximal nur 24c°. Ich denke eine Pelzjacke wäre dann mal angesagt. Nein Scherz, das was mir nicht so gut gefällt, ist die Regenneigung ab Mittag von 20%. Da könnte also was kommen. Ich habe den Stahl Renner doch erst am Wochenende geputzt.

Was noch ? Angesichts des aktuellen Kilometerstandes von 21.913km am Stahl Renner könnte es gut möglich sein noch im Abschluss zu diesem Monat mal wieder einen Tausender rund zu machen.
Dabei wäre eine läppische Differnez von nur 87 Kilometern zu bewälltigen. Würde bedeuten für die beiden noch verbleibenden Tage jeden Tag 43,5 Kilometer und ein paar Kaputte. Iss doch kein Ding. Aber !, angesichts der Wetterlage werd ich mich da nicht dran aufheizen. Wenn´s läuft´s, dann gut, wenn nicht, auch gut.

Interessanter ist, laut der IBC Trainingsverwaltung habe ich in diesem Monat schon gute 990,31 Kilometer geradelt. Die 1.000 Marke für den Monat Mai ist mir also sicher. Und dabei habe ich – leider – keine Heimattour gemacht. Finde ich schade, muß ich mal sehen wie ich das schnellstmöglich umsetzten werde.

Frohes Gelingen noch die Woche !

Ich werde alt…

Mai 29, 2017

…ja ne´ iss klar ! Passend zum Montagmorgen, halt so wie man sich dann da so fühlt.

Bikealltag/ Sport & Alltag: ein bisschen Selbstresumé, in ersten Linie mal so für mich, um einen Überblick zu bekommen. Und achtung: ein längerer Text.

Alles nicht ganz so „lecker“ was da in den letzten Tagen passiert ist, sich entwickelt hat. Wobei der Begriff letzte Tage weit, um nicht zu sagen sehr weit zu dehnen ist. Dehnen ist dann auch mal das Stichwort. Also, die geneigte Leserschaft wird es eventuell mal aufgeschnappt haben und ja man hatte mir auch schon zur Konsultation eines Mediziners geraten. Danke an der Stelle.

Kurzer Rückblick: die intensivere Phase begann so grob Anfang des Jahres, so um den Monatswechsel Januar/ Februar. Nach einer eigentlich unspektakulären und kleineren Laufrunde verspührte ich ein Ziehen im linken Knie. Recht ungewöhnlich für mich, denn ansich merke ich nie etwas nach irgendeiner Sporteinheit. Ja sogar Muskelkater ist mir fast unbekannt. Wüsste jedenfalls nicht, wann ich das letzte mal damit zu tun hatte.

Diese zunächst kurzweilig erscheinende Sachlage beruhigte sich ein wenig, dann aber wieder doch nicht. Es schwankte über einen näheren Zeitraum, ich sage mal zwei Wochen. Natürlich war ich seid dem nicht mehr Laufen, wer weiß was das sein könnte ? Also mal die Suchmaschiene in diesen zwei Wochen angeworfen und recht schnell den Beriff Läuferknie ausfindig gemacht.
Im Grunde nix besonderes, kann vorkommen, es wird zur Ruhephase geraten, so der allgemeine Tenor. Dauern kann das vier bis sechs Wochen, hin und wieder auch länger.

Ich mache mir keinen Kopp, auch der Laufverzicht geht erstaunlich gut von der Hand.

Im Verlauf dieser maximal sechs Wochen ist es mal besser, dann mal wieder schlechter. An den schlechten Tagen ist für mich selbst einfaches Gehen schon eine Aufgabe. Dann ziehte es immer wieder in den Rücken, mal im Knie, mal sonstwo.

Schohnhaltung, falsches Auftreten durch das Läuferknie ? Also auch einfaches Gehen weitesgehendst vermeiden. Doch spätenstens jetzt wird mir irgendwie klar, der Gedanke das das einfach so weg geht mag zwar frohlockend klingen, wird dann aber doch wohl eher ein Traum sein.

Das Grundproblem für mich ist schon, die Sache irgendwie zu berscheiben. Ebene weil es mal da ist, dann wieder nicht, oft auch immer anders. Was sollte ich also bei einem Gang zum Arzt erzählen ?

Doch oh Wunder, gerade gegen Ende der sechs Wochen zeigen sich tatsächlich Besserungserscheinungen. Gehen wird Phasenweise ohne jedliche Zicken machbar. Kurz vor dem ersten Jahresurlaub die Besserung ? Eines ist aber auch sicher, gar nicht Gehen in Kombination mit Sitzen, ein Kernthema meiner beruflichen Tätigkeit, wenn auch in unterschiedlicher Ausprägung, ist nicht produktiv für einen Heilungsprozess.

Zwei Wochen vor dem Urlaub streckt mich ein grippaler Infekt für eine Woche nieder. Man verhält sich bewegungstechnisch sehr verhalten. Alles Symptome sind bis auf einen allerwinzigsten Rest verschwunden.
In der darauf folgenden Woche habe ich gut zu tun auf dem Job, sprich viel zu Fuß unterwegs, und irgendwie geht es mir gut. Bis auf den letzten Arbeitstag…

…am Nachmittag zeigen sich wieder verstärkt Symptome. Es geht in den Urlaub. Der dreieinhabstündige Flug im sitzten ist kein Zuckerschlecker.

Im Urlaub selbst ist Ruhe angesagt, es wird aber durch eine mehr als beschissene Matraze zu einem kleineren unangenehmen Dasein. Spaziergänge sind nur mit Tricks möglich, mal kann ich scheinbar gut gehen, mal weniger gut. Immer wieder brauche ich kurze Pause, am besten im Sitzen, um wieder „Luft zu schnappen“. War schon Mist so im Urlaub.

Dann greife ich zum Cut und wende mich an meinen Hausarzt, buche dafür extra einen Tag Urlaub, wo ich dann auch eventuell noch direkt zum Orthopäden wartscheln könnte. Der gute Mann hört sich alles geduldig an und verschreibt mir Physiotherapie. Also direkt zur Physio marschiert und Termine geben lassen. Ich berichtete bereits kurz darüber.

Erstes Resumé: an dem Punkt kommen zunächst mal die abgehandelten Physiotherapeutischen Einheiten zum tragen.

Der gute Mann war im Grunde der erste der sich das mal gründlich angeschaut hat, oder besser angefühlt hat. Zum anderen hat er mir auch gut zugehört, sich alle Nettigkeiten beschreiben lassen. Und dies auch im gesamten Verlauf der Termine. Rückfragen & Gedanken konnte ich auch immer an ihn herantragen. So entstand, ja so möchte ich es mal sagen, durchaus ein besseres Verhätniss, als einfach nur jemand der da hin kommt und sich behandeln lässt.

Meinem Hausdoc kann ich da keinen Vorwurf raus machen, im Grunde hat er es erkannt, aber auch schon aufgrund seiner eben nicht vorhandenen medizinischen Fachrichtung, konnte er gar keine genauere Analyse erstellen.

Blöd ist jetzt, man ist ja nur Kassenpartient und ich schätze mal, das unter den Partienten die meisten mit dem gleichen Rotz am Balch völlig hilflos sind, nicht selbstkrtisch genug und dann auch noch von Hausärzten „behandelt“ werden, die dann eben mal einen Schmerzdrop verschreiben und gut ist. Den Tenor:“man wird ja nicht jünger“ oder eben „ja in dem Alter“ wird man sich auch noch reintun können.
Andersrum wird der Durchschnittspartient X auch keinen großen Wert auf eine vitalere Lebensweise legen, wohl eher zu der Gattung gehören, wo der Gang vom Sofa zum Kühlschrank schon Vitatlität genug ist.

Also um ehrlich zu sein, ich stelle mir mein restliches Leben dann doch etwas anders vor. Soll jeder so machen wie er denkt, mache ich keinem zum Vorwurf.

Ja was´n denn eigentlich nun los ? Resumé Teil zwei: geschätzt von mir begann diese Nummer schon vor zwei Jahren. Da hatte ich mit dem Rücken zu tun, was noch Ausläufer von der zeitlich vorgegangem Hausisolierugsaktion gestrahlt hatte. Recht punktgenau hatte ich ein Jahr später einen rückentechnischen Aussetzer und bemerkte dann auch gleich, ja ich kann bei solchen Sachen mein Maul nicht halten, beim Orthopäden: „das ich seid der letzten Rückenattacke den Eindruck habe, daß ich anders laufen, gehen würde.“ Punkt.

Er tat das alles ab: „das könne nicht sein, eventuell noch etwas verspannt gewesen.“ Damals machte ich mir noch keinen Kopp, der Fachmann hatte ja gesprochen.

Seltsamerweise beschrieben aber schon damals Bekannte immer wieder mal, das ich anders laufen würde und auch meine Laufzeiten waren meßbar langsamer. Und dabei rede ich nicht von Sekunden, sondern von Minuten. Beispiel: vorher hatte ich so einen Schnitt von grob 10km/h+. Kein Megawert was läuferrische Leistungen anbelangt, aber mir reichte es. Nach dem Rückenausfall vor zwei Jahren sank die Pace auf teilweise unter 9km/h und auch die waren oft Kampf. Ich tat das mit Tagesform, mangelnder Ambition oder auch einfach dem Alter ab. Letztendlich standen Teilnahmen an Olympischen Spielen nicht auf meiner To-Do Liste.

In den Gesprächen und Beweglichkeitsprüfungen mit dem netten Physiotherapeuten stellte sich dann zunächst heraus, das der…

Im weiteren Verlauf der Physiotherapie gesellten sich noch eine fortgeführte Reihe von…

Der Hüftbeuger klappt nun die Hüfte, wenn er verkürzt ist, nach vorne, was dann wiederum zu einer anderen Bewegungsausführung beim Gehen/ Laufen führt.

Bingo !

Meine Rückengeschichten sind vom Ansatz her vor allem im Bereich des Hüfbeugers an der Wirbelsäule gewesen. Logisch da so Rückensachen ja vom Heben oder eben falschen Aufstehen aus der Hocke, oder auch langem Sitzen kommen.

Leider zeigte ich recht fix im Verlauf der ersten Physioeinheiten, das es mit der allgemeinen Beweglichkeit im gesamten Hüftbereich nicht sehr weit her ist. Halt wie schon oben aufgeführt. Da ist dieser im Raum stehende Vergleich von einer älteren Herrschaft gefallen, die gerade eben zwei Monate Krankenhausaufenthalt hinter sich gebracht hatte.

Kurz um, wenn ich tatsächlich mit diesem Handcap die gute zwei Jahre rumgelaufen bin, wird der Rest der Muskulatur sich darauf eingestellt haben, kompensiert haben. Und diese Muskulatur nebst der dazugehörigen Bänder haben dann aber irgendwann gesagt, nö jetzt nicht mehr.

Kurze Zwischenbetrachtung: erstaunlich fand jetzt auch der Phyiotherpeut, das dies bei einem ansich ( sportlich ) aktiven Menschen in der Form vorkommen würde. Zumal ich ihm ja auch gesteckt hatte, das ich je so grob zweimal die Woche mein Menthalraining machen würde.

Blöd daran ist jetzt aber nun, einige Übungsteile, die er dann wieder auffrischungstechnisch hervorgeholt hatte, kannte ich zwar, habe diese aber gar nicht oder eben nicht in der Intesität gemacht. Warum kann ich jetzt nicht mal mehr nachvollziehen ? Und da setzt jetzt der Besserungsprozess an.

Perspektive: kurz – ja es geht voran. Sitzen und inaktiv sein ist eher nicht gut für eine Mobilisierungsphase. Das ich aber in den nächsten Tagen mal wieder meine „Runde durch´n Busch drehen“ kann, wird wohl noch etwas dauern.

Dehnung erfolgt nun täglich, ja sogar mal eben zwischendurch. Morgens mit dem Rad auf den Hof gefahren, schnell mal eben den Rückenstrecken & Beinbeuger lang gemacht, oder absichtlich mit dem Aufzug gefahren, weil ich das da dann auch machen kann. Ansonsten, wenn ich mit dem Bike auf meiner Burg ankomme, die Matte raus und los. Und am Wochenende sowieso.

Erfolg: …bringt das, auch wenn ich natürlich noch sagen muß, es gibt halt gute Tage und eben weniger gute. In den letzten beiden Tagen hatte ich immer wieder mal Ansätze, wo ich recht gut mal ein paar mehr Meter gehen konnte.
Es dauert halt schon eine Weile, zumal sich das ja auch in gut zwei Jahren unmerklich eingenistet hat. Gestern bei der letzten Physio fragte ich noch mal nach einem Zeitfenster wo man sagen könnte, es sollte schon besser sein. Vier Wochen wurden genannt, natürlich mit dem gedanklichen Vorbehalt.

Denn ein Leckerli gab er mir gestern noch mit auf den Weg. Meine Bänder knallen ( hört sich in etwa an, als wenn man ein dickes Gummiband wo drübe zieht, ist wo im Bereich eines schnellen Plopps anzusiedeln ) laut und deutlich bei gewissen Übungen. Dieses Knallen ist nicht ganz unnormal bei Verkürzungen. Aber die Häufigkeit und Intensität, die sie knallen, die sei ihm noch nicht unter gekommen.

Ja toll !

Ein weiterer gang via Hausdoc zum Orthopäden, wenn sich das nicht legt ? „Zuzuraten sei da schon“: bemerkte er wohl.

Ursachen – selbstkrtisch: natürlich habe ich ja schon im Verlauf der Zeit so einiges ausprobiert und auf den Kopf gestellt. Da ging es für mich zunächst um eine Ursachenfindung. Mit dem Physiotherapeuten wurde diesbezüglich auch das eine oder andere Wort gewechselt.

Im Grunde ist es schon sehr merkwürdig das dieses bei einem eher aktiven Person auftritt. Das Radfahren, könnte sich in der Form auswirken, das sich Stöße von der Fahrbahn her auf den Rücken zu stark übertragen. Ja gut, kann man sagen, kann ich so auch nicht wegreden. Meinen prall gefüllten Rennradreifen sind schon lange keine harten Reifen mehr und ich habe da auch mal beobachtet, man erkennt intutiv da kommen Stöße, ergo sitzt man eigentlich nicht mehr im Sattel. Das ist zumindest bei meinem Stahl Renner so, den ich ja aber auch fast ausschließlich auf glatter Straße nutze.

Beim CAADX würde ich das nochmehr ausschließen, da die Reifen dort noch breiter sind, und auch federnd mit weniger Druck gefahren werden, selbst die Straßenreifen.

Was ich aber zeitlich recht gut fixieren kann ist ein Zeitfenster von etwa ab November. Da habe ich auf dem Job eine längere Phase gehabt, grob 4 bis 6 Wochen, wo ich je eine längere Sitztour hatte. Und dann noch erschwerend hinzukommend, als Beifahrer unterwegs gewesen war. Denn die Person die dann gelenkt hat, wurde von mir angelernt. Naja, und da kann man dann eben nix groß machen. Diese Sitztour fängt dann auch noch eher später an, hört aber dafür auch sehr spät auf.
Später Feierabend bedeutet dann, zu dem wenigen Bewegen, kam dann meist nur eine verlängerte Radheimfahrt und dann eben nix mehr. Laufen war aufgrund der Zeitlichkeit nur noch kurz oder eben am Wochenende möglich. ( Die 20 Kilometer schaffe ich laufent leider noch nicht – wäre mal so ein Ziel.) Alles kontraproduktiv sozusagen.

Man sieht also, neben ursprünglichen Rückengeschichte spielen auch immer einige Parameter mehr mit rein.

Aber…: am Samstag, wie auch immer, ich sage mal die frühmorgendliche Arbeit an meiner Beweglichkeit, schaffte es, das ich sehr viele Meter zurück legen konnte ohne groß was zu merken.
Natürlich auch immer noch vorsichtig, in sich reinhörend, aber immerhin. Und so waren wir, also meine Holde und meinereiner mal auf dem Festa Italiana in Unna. Einmal die ganze Einkaufsstraße hoch, am Markt ein paar Nudeln gegessen, natürlich sitztend, dann am Kino wieder kehr um und auf halben Weg zum HBF, wo wir parkten, da hab ich mich mal kurz hinsetzten wollen.

Ich würde mal sagen, ein ansich nicht schlechter Tag, auch wenn ich es am Samstag schon wieder zu warm fand.

Und damit sollte dieses Thema zumindest hier vorläufig, wie wortpassend vorläufig, durch sein.

 

07:50 Uhr/ 27.05.2017

Mai 27, 2017

Morgengruß/ Sport & Alltag: und auf auf in eine neuen Tag, so nach dem Café con Leche gleich wieder raus auf die Terrasse, noch ist´s da nicht ganz so prall sonnig, hoffe somit das ich das Sonnensegel noch drinnen lassen kann, um sich wieder „ordentlich lang zu machen“.

Dann steht schon der nächste Termin an, Geburtstagsfrühstück in der Verwandschaft und für heute Nachmittag soll´s auf ein Stadtfest gehen. Muß auch mal sein, rauskommen und auch ein wenig die Familienfreizeit pflegen, abspannen. Auch wenn ich erwarte das es dort rappelvoll sein wird. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Ja und so wünsche ich der allgemeinen Leserschaft ein schönes Wochenende.

…mal richtig lang machen & Vatertag

Mai 25, 2017

Bikealltag/ Sport & Alltag: also nach dem Frühstück ging´s dann auch tatsächlich raus, Wetter klarte auf, war schon fast warm genug und mit der Zeit wurde es sogar noch angenehmer.

Für meinen zweiten manuellen Stravaeintrag hab ich das Menthaltraining, was ich ja inzwischen noch mit den Tricks aus der Physio aufgerüstet habe, Menthaltraining Pro genannt. Entspannt, dennoch aber fließend, also ohne große Pausen zwischendurch, habe ich heute dafür etwas mehr als eine Stunde gebraucht.

Es fühlte sich verdammt gut an, von Effekten könnte man berichten. Natürlich ist das alles in den Bereichen Rückenstrecken, Ischios und Beinstrecker, sowie alles was damit zusammenhängt doch noch arg bearbeitungswürdig, aber es ist eben auch Land in sicht.

Also Holzfläche vorbereitet, Matte druff, das eine oder andere Hilfsmittel noch rausgeholt und los ging´s.

Bei einer Übung, wo man flach auf dem Rücken liegt und dann je ein Bein angewinkelt über die Seite über das andere gestreckte auf dem Boden verweilende Bein legen soll, um sich so seitlich zu verdrehen, keine Ahnung wie sich die Nummer jetzt nennt, hatte ich immer ein Problem.
Logischerweise entsteht ab einem gewissen Punkt bei dieser Wirbelsäulenverdrehung soviel Torsion, daß man unweigerlich mit der am Boden ligenden Schulter hoch kommt. Festhalten geht ja nicht, denn da iss ja nix. Doch war da nicht…

…noch jene „Holzbrücke“ auf der ich doch einbeinige Stabilitätsübungen mache ? Da packt man einfach einen über geblieben Randstein, den ich sonst auch mal als Gewicht nutze, druff, kann dann so mit der Hand drunter greifen und sich dann selbst am Boden über die betroffene Schulterseite fixieren. Jedenfalls so gut, das der Rest sich mal anständig zur eben anderen Seiten wegdrehen kann und sich in den Bereichen dehnt, wo´s halt notwendig ist.

Blick von schräg oben…

…und eben von unten flach. Die 12kg Steingewicht reichen mal locker aus. Ist zwar irgendwie blöd, denn normalerweise müßte jemand anderes direkt die Schulter fixieren. Das geht ja aber nicht, da ich eben alleine bin.

*kurze Tipp-Pause um einen kleinen Espresso zu köcheln*

Grundprinzipiell halte ich ja nicht viel von gymnastischen Übungen wo man einen Partner braucht. Hatte ich zu genüge über Jahre hinweg beim Karate oder noch „schlimmer“ beim Taekwon Do.
Da gibt´s dann Leute die meinen es mit einem gut, zu gut, oder man treibt sich gegenseitig übermäßig an, getreu dem Motto einer geht noch. Auf sein eigenes inneres Feeling zu achten, auch auf die Atmung, das bleibt dann außen vor.

Bis man den richtgen Partner hat, der einen dann auch kennt, kann man auch das meiste alleine machen.

Aber nun zur aktuellen Lage. In der physiotherapeutischen Anwendung gibt´s eben ein paar Übungen, die man dann eben zu zweit besser machen kann, ja sogar nur zu zweit. Und ein gelernter Physiotherapeut ist ja auch nicht irgendwer. Der weiß was er da macht, wo er seine Hände hinlegt und wo er drücken, ziehen oder sonstweißichnicht.

Lange Rede, gar kein Sinn, die Zeiten wo ich mal in den Spagat gerutscht bin, sind etwas länger vorbei. Jetzt heißt es für mich, am besten täglich, den ganzen Kram wieder lang machen. Und das in dem Alter. *lach* Naja, man ist ja nicht mehr der Jüngste.

Vatertag

Ja man glaubt es kaum, es stand sogar ein nettes Päckchen auf meinem Mittagsteller. Das Essen war natürlich noch nicht drauf.

Einen Fahrradpizzaroller und einen Fahrrad Tourenatlas Ruhrgebiet. Insgesamt bin ich sehr angenehm überrascht und ich denke man hat sich im Vorfeld schon Gedanken gemacht.

Einen Pizzaroller, zumal als Fahrradpizzaroller, den kann man immer gebrauchen. Ja, auch wenn die-der eine oder andere überrascht sein mag, ich stehe hin und wieder auf echte Tiefkühlpizza und da sogar auf die billige. Die wird aber meisten noch mit Lauch und Etxrakäse gepimpt. Man gönnt sich ja sonst nix.

Ja und dieser Fahrrad Tourenatlas Ruhrgebiet scheint auch gar nicht mal so schlecht zu sein. Hat eine gute Übersicht mit Betitelung der Touren, Streckenlänge und natürlich wo´s halt ab welcher Seite in der Ringbuchausführung losgeht. Ringbuchausführung ist ja immer gut, kann man gut mit blättern und so wohl auch mal einen schnellen Blick während der Fahrt machen.

Einziges potentielle Manko, das Papier wird nicht wasserfest sein. Ist also nur was für Gutwetterfahrten.

Bei den Touren selbst ist viel beschrieben, kurze Übersicht des Streckenprofil/ Höhenmeter, eine komplette kleine Ansicht der jeweiligen Tour, was für Untergründe befahren werden und sogar ob´s tendenziell mehr auf Straße oder eben abseits her geht. Ja sogar zwischen Asphalt und unbefestigt wird unterschieden. Der letzte Faktor „entdecken, erleben – abschalten, entspannen“ find ich ja auch genial.

Gut, abspannen wird zumindest für mich angesagt sein. Denn die Streckenlängen gehen so bei knapp 30 Kilometern los und selten über 50 Kiometer hinaus. Die angegeben Fahrtzeiten sind auch nicht ganz meine Schnittwerte. Werte die ich mal gelaufen bin. Aber nun gut, wird ja auch eher für den entspannten Schönwetterfahrer gemacht sein.

Das erste Top-Of was ich entdeckt hatte ist, eine Tour über den Rheinischen Esel und dies, ja sogar als Rundtour !
Das hat mich zwar zunächst verwirrt, denn eigentlich beginnt er in etwa Höhe Dortmund Kleinholthausen, grob Hombruch, was einigen mehr sagen wird und endet eben in Bochum Langendreer. Dort übrigens direkt am HBF Langendreer, also quasi in Steinwurfweite zum alten Opelwerk.

Verwirrt hat mich das dann beim betrachten der Tourenkarte, wiso der Rheinische Esel plötzlich weiter geht, was so ja nicht sein konnte. Natürlich hab ich das nur nicht gepeilt, daß die Radtouren stets als Rundtour geplant sind. Ja das Alter…

Nein schön ist dann, das ich nun auch ein geeignetes Werkzeug zur Hand habe eben aus Langendreer einigermaßen gescheit aktraktiv mit dem Radel wieder „wech“ zu kommen. Langendreer, und alles was da so drumherum ist, kenn ich ja vom Job her und auch das bisherige Kartenstudium hatte stets ergeben…
…das man dort dann eben in einem mehr oder weniger fahrradtechnischen Drecksloch steckt.

So, die geplante Strecke gibt dann wie folgt jene Reihenfolge her. Es geht von Langendreer zunächst Richtung Nord an Lüdgendortmund vorbei, was man aber nach Bövinghausen dann doch passiert. Von dort aus dann östlich, oder eben rechts ab via DO-Dellwig, DO-Marten bis nach DO-Dorstfeld rein. Ab da geht´s dann runter zur DO-Uni, durch DO-Barop bis man eben und zum Teil auch an der Emscherradroute gefahren, wieder zum eigentlichen Startpunkt für den Rheinischen Esel in Hombruch kommt.

Für mich wäre dann ein Startpunkt in Hombruch und würde mich dann wohl irgendwo in der Höhe von DO-Dorstfeld verabschieden. Ebenso cool iss, daß man auch dabei die Zeche Zollern passiert. Da war ich ja auch noch nie, hab aber schon hier und da davon gehört.

Ja, so war, ist das heute. Und schon wieder 1.084 Tipper am Tag gemacht. Gleich noch ein wenig was trainieren und dann ist der Tag auch schon wieder rum. Morgen wieder auf Schicht.

Ja wie war das jetzt noch ?

Mai 15, 2017

Sport & Alltag: und täglich grüßt das Murmeltier…

…Nachhausekommen, das Bike schnell verstaut, noch eine kurze Bux angezogen und dann mal wider den Beinbeuger und den Ischios in die Mangel genommen.

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Biketouren Bilder: so diese Woche wird wohl ausnahmlos der zum Einsatz kommen. Erste Einstellung für den heutigen frühen Tag…

Soviel zu den guten Nachrichten. Jetzt die noch gemäßigt guten. Nach der gestrigen Aktion wurde das CAADX beim Schrauber abgestellt. Der gute Mann versteht es einem richtig Mut zu machen. „Was sind das für Laufräder/ Naben ?“ Schulterzucken meinerseits. Er nimmt das mit dem rauhen Lauf in die Hand, dreht zweimal dran und sagt mir dann was mit der Nabe passiert ist, als ob es ein Laufrad wäre. Ich kann seine Aussage komplett bestätigen. Er meinte dann nur: „das wird bestimmt spaßig mit den Naben.
Wenn „wir“ Glück haben sind da Industrielager verbaut. Die kann man wechseln. Wenn nicht…
…schauen wir mal.

Der Augenaufschlag zu der nicht lösbaren Bremsklötze-Sicherungsschrauber bedurfte keiner weiteren Worte. Da zuckte auch er nur mit der Schulter. Im Extremfall muß der ganze Bremssattel neu.

Ja so mögen wir es, wenn man mal komplett unbedarft sein Rad beim Fachmann abgiebt. Ich werd mich schonmal nach einem lukrativen Nebenjob umschauen müssen…