Archive for the ‘Sport & Alltag’ Category

18.491km/ 08.12.2017

Dezember 8, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Sport & Alltag: und wieder ein neuer Versuch einen knappen Abriss der Woche hinzulegen. Wird natürlich zum scheitern verurteilt sein. 😅

Montag: Kette nochmal mit Motorex Wet Portect einzuweichen natürlich hatte ich am Sonntag vergessen die . Also hab ich das kurz vor der Abfahrt gemacht. Das einweichen war weniger problematisch, etwas tricky war, erstmal den ganzen Dreck da aus dem Schaltwerkkäfig zu popeln. Auch ein gründlicheres Abreiben der Kette war erstmal nötig. Denn sonst wär das Motorex Wet Portect gnadenlos im Siff versunken. Hat mich gut zehn Minuten gekostet.

Die Hinfahrt war etwas mehr mühselig, da es von vorne hier und da gut bließ. Mehr zu schaffen machte mir aber, das es gefühlt ungewöhnlich warm war. Oder ich zu warm angezogen ? Egal, kommt ja auf das gleiche raus. Aber groß anhalten und was ausziehen, dafür hatte ich keine Zeit mehr.

Das Wetter stabilisierte sich mit einer deutlich geringeren Regenneigung. Gut so, denn darauf hatte ich so gar keinen Bock. Ich wollte noch was auf der Terrasse machen. Den Tag über war es mehr oder weniger bei mir gut gelaufen. Also im sprichwörtlichen Sinne, sehen wir mal von den zwei Staues die ich dank der Sonderanfahrt im Sauerland hatte mal ab.
Da war dann eben mein Tagesziel, der guten Beweglichkeit am Abend nochmal etwas Schub zu verleihen. Ein Aftern-Workout käme da ganz recht. Gesagt getan.

Da sich inzwischen der eine oder andere Reflexaufkleber gelöst hatte, hatte ich ja welche zum aufbügeln bestellt. Die lagen dann auch im Briefkasten. Werd ich mal am Wochenende den Versuch starten.

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Dienstag: wieder so ein potentieller Regentag. Dafür mal kontinuierliche Temperatur mit 6c°, also eher warm. Und, wie am Vortag schon, Brise von vorne. Dennoch zirkelte ich noch ein paar Meters an der Firma vorbei um die 1h Fahrzeit voll zu machen.

Nachmittags war die Rückfahrt recht entspannt, bis auf jene Kleinigkeit halt, da es wieder guten Wind von hinten gab. Diesmal war Tagesziel, die Stelle ( erkennbar an der Strava-Streckenführung, der Harken um Kilometer 18 herum ) aufzusuchen, um dort ein paar üble Scherben weg zu kicken. Da lag schon eine Menge rum und ich bin gestern und heute früh lautstark durchgebrettert.
Unschön, zumal wenn man ersten Mann am Platz sein sollte. Alles hab ich nicht wegbekommen, ist einfach zu viel und mit den Winterschuhen ist das nicht so easy. Ich denke aber, die großen Brocken sind wech sollte also reichen.

Ach ja, hatte ich fast vergessen…

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…man beachte den Schriftzug. Wer rastet, der rostet !

Mittwoch: nachdem man aus dem Bett raus ist und heile in der Küche hockt, den Espresso Double in der einen Hand, den Keks und der andere, ist Bergfest. Die Mitte der Woche ist erreicht, es kann nur noch besser werden. Wobei ich aber sagen muß, obwohl ich diese Woche so irre früh raus aus den Federn muß, klappte ganz gut. Auch den Tag über. Mal sehen wie das heute so wird.
Nächstes Tagesziel, nach dem Aufstehen, heute mal eine leicht verlängerte Heimfahrt machen. Idee dazu ? Mal sacken lassen.

Jedenfalls soll es heute keine Niederschlag geben. Und der Wetterfrosch flüsterte was von seichter Sonne am frühen Nachmittag. Wir werden sehen. Doch der leicht fiese Westwind war wieder präsent. Und so gab´s in der Firma noch ein schnelles aber kräftiges Frühstück.

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Die Heimfahrt war dann recht spontan, einen großen Plan hatte ich nicht im Kopf. Also rollte ich jene Strecke an der Seseke entlang um dann wider in Höhe Bönen rüber zur Burg zu machen. Für heute reicht´s. Sonne gab´s übrigens nicht.

Donnerstag: der erste Tag wo das mit dem aufstehen beziehungsweise danach etwas zäh war. Wenn ich gewusst hätte was mich erwartet, wäre ich wohl wie ein junger Gott freudig aus den Federn gehüpft. Denn die Anfahrt zum Job war mal sowas von zäh…

Gott ! Wo kommt bloß der ganze Wind her ? Klar, die Richtung war west-süd-west, aber diese Menge ! 👺 Das war so endübel viel Wind, das ich in den ja mir gut bekannten offenen Abschnitten schon im Berggang der Kassette zu kämpfen hatte und stellenweise das Tempo gut unter 16km/h fiel. Gedanken an einen E-Schubhelfer drangen so langsam in den Hirnwindungen rum, ja soweit war es schon mit mir gekommen.
Das einzig gute, man braucht sich nicht extra anstrengen um noch die sonst so fehlenden Minuten Fahrzeit einzusammeln um eine Stunde voll zu bekommen. Ne´, war schon echt fies. Aber was soll’s, Winterpokal ist eben kein Zuckerschlecken, punkt aus.

Nachmittags entschloss ich mich dann doch noch einen kleinen Harken zu fahren und rollte so zunächst die Sesekeroute entlang und wechselte dann auf die Kuhbachtrasse. Aber, zuvor drehte ich ab Kilometer 4 noch eine kleine Geschicklichkeitsrunde im Horstmarer Loch.

 

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Dort kann man ein paar kurze aber eben auch geschickter zu fahrende Trampelpfade fahren. Ich habe aber nur eine kleine Runde gemacht, halt runter ins Loch und dann auf einem anderen Weg wieder hoch. Einfach nur so, aus Spaß…

So kam ich dann auch auf der Rückfahrt zu einem kleinen Guthaben an Fahrzeit. Und recht direkt hinterher wurde noch eine kleine Trainingseinheit auf der Terrasse gemacht. So ist der Tag zu ende, der morgige kann kommen.

Freitag: der angekündigte Dreckswettertag. Die Regen bei eher gediegenen Temperaturen, teilweise um die 4c°, sind angekündigt. Also mal gut gewappnet nach dem doppelten Espresso die Nase vor die Tür gereckt. Noch alles gut. Also ganz angezogen und mit zusätzlicher Fleecejacke, die ich übrigens immer noch drüber habe wenn ich in die Fitness-Garage gehe, ab zum Bike.
In der Fitness-Garage angekommen realisiere ich, daß es gar nicht so kalt ist. Also verschwinden die wärmeren Handschuhe im Seatpost-Bag und das Windstopper-Paar mit Unterzieh-Handschuhen kommt zum Einsatz. Doch schon draußen auf dem Gehweg, noch im zuschließen des Burgatters wird mir etwas anderes klar…

..what a fuck ! Woher zum Teufel kommt dieser Wind schon wieder ? Hatte nicht gestern recht großmündig der Wetterfrosch was von leichtem Wind aus West mit seichten Böen gefaselt ? Daraus wurde dann mal nix. Also bin ich wider los, im Kriechgang, ohne den Kopp einzuschalten, einfach drauf los trampeln. Etwas gedrückt hab ich mich dann doch. Es ging dann einige gute Meters über die Rennbahn-Nebenwindschutzstrecke. Da hat mich wenigsten etwas entspannt. Auch wenn es nicht viel gebracht hatte, aber so hatte ich wenigstens etwas Abwechslung an Strecke und das Gefühl das es leichter sein würde. Dennoch brauchte ich gut bei eine Stunde. Puffer hatte ich aber genug, von daher war das kein Problem.

Guten Gewissens trudelte ich beim Lehnsherren auf dem Anwesen ein und machte mich frisch. Nach der Schicht würde alles anders sein. Das ist aber ein anderes Thema…

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Rumgelaber 30.11./ 01.12.2017

Dezember 1, 2017

Bikealltag/ Sport & Alltag/ Bikebasteln/ Bikebilder: gut der Tag nach der Heimattour erstmal entspannt, dann Frühsport. Motto „erstmal draußen abhängen“, also mein Aftern-Workout. In memory of the Zeit wo ich noch Laufen gehen konnte. Aber das ist mir ja noch geblieben.

Ende letzter Woche, genauer am Sonntag, war da die letzte Trainingseinheit. Bis zu dem Zeitpunkt hatte ich mich schon wieder am drei volle Sätze mit je 15stk. Klimmzüge in Griff-Variation herangearbeitet, sowie noch einem einem finalen 10er Satz im Komando-Griff.
So kurz nach dem Frühstück zieht das einem ganz schön den Saft aus den Knochen un dich mußte mich gut festbeißen. Klappte dann aber doch.

Danach habe ich dann mal fix, oder auch weniger fix, mit E-Heizer in meiner Fitness-Garage mir den Straßen Laufradsatz gegriffen. Da wurde dann die Kassette gewechselt und die klotzschweren Conti Nordic-Spike Reifen drauf gemacht.

Bikebasteln/ Idee !: nach dem Mittagessen, Nudeln mit hausgemachten Basilikumpesto von der Holden *hm-schatz*, dem Vor-Tippen dieses Beitrags wurde wieder das Thema Isolierflaschen aufgenommen.

Der aus Teil II umgesetzt Plan ging gut auf. Zeigte sie doch das bei knapp 2c° und etwas über einer Stunde Fahrzeit, die Isolierung gut funktionierte. Das Wasser hatte in etwa Zimmertemperatur. Leider zeigte sich aber auch, mal eben schnell einen Schluck aus der Flasche während der Fahrt – geht nicht. Man muß also stets anhalten.

Suboptimal, also mußte wieder der erste Ansatz herhalten: Isolierung um den Flaschenhalter.

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Nach den ersten Vorarbeiten habe ich jetzt aber eben eine Gedankenblockade. Für mich ist noch nicht ganz klar, wie ich die Sache mit dem Deckel und somit auch der optimalen Zugriffsfähigkeit löse. Also wieder alles bei Seite gelegt.

Bikeklamotten/ Reflexmaterial/ Bike Jacke/ Dermizax: ja und leider lösen sich nun nach und nach hier und da die selbstklebenden Reflexflicken. Da wird die Firma Kleiber nichts für können, es werden ja auch nur 5 Waschgänge als Zyklus vorgegeben.

Die letzten an meiner frischen Protective Luis verklebten Reflex-Aufkleber hielten nur bescheiden lange. Gerade an dieser Jacke denke ich aber ist es so, da sie aus einem Strechmaterial ist, können sich da Aufkleber schneller lösen. Weshalb ich ich sie ja auch in einer vermeintlich unkritischen Art positioniert hatte. Doch auch hier wird wichtig sein, die Jacke sollte sauber sein.
Und genau das war sie nicht vor der letzten Klebeaktion. Was aber nicht bedeuten soll, das sie richtig dreckig war. Nein, sie war nur nicht frisch gewaschen.

Und auch einer der zuletzt an meiner Löffler Regenhose angebrachte Aufkleber, hat sich beim Ausziehen der Hose in der Heimat angekommen verabschiedet.

Da ich noch irgendwie den Katalog von Kleiber im Hinterkopf hatte, wusste ich, es gibt jenes Material auch zum aufbügeln. Nennt sich dann: Reflex-Band zum Aufbügeln 3M und ist zwar 150cm lang aber eben nur 2cm breit.

Jetzt grübel ich wie ich das mache ? Was zum aufbügeln holen, nochmal waschen bevor ich dann wieder was zum aufkleben drauf mache, oder… ?

…und sonst ?/ Newsticker: noch ein Newsticker wieder mal eingeworfen über das Radforum.de, diesmal war´ns net die Schweizer sondern ein Norweger. Jener hat sich mal Gedanken gemacht wie man ja in den dortigen oft winterlichen Gefilden ein tägliches Radfahrgeschäft abwickeln könnte. Herausgekommen ist ein Fahrrad mit Sitzplatz, Kabine und vier Rädern. Das…

Podbike !

Also ich finde so Ideen recht gut, klasse und ich denke auch durchaus machbar im Alltag.

Bikealltag: zu guter letzt nochmal einen Schwenk rüber zum schnöden Alltag, die Zahlen <klick> für das noch laufende Jahr. 10.019Kilometer sind mit dem Radeln schon getrampelt, der Dezember hat begonnen, es wird also noch das eine oder andere dazu kommen. Wie zum Beispiel…

Biketouren/ Channel Challenge/ crasy Fahrten  …jene kleine nette Ausfahrt, die man auch als meditatives Geradeausfahren am Kanal entlang bezeichnet hat. Über das 2Radforum haben sich für morgen 07:30Uhr treffen an der Burg beziehungsweise 08:00Uhr Treffen am örtlichen Kombi-Markt insgesamt vier genug Verrückte eingefunden um den dann aber auch hoffentlich etwas milder gestimmten Wettergott ein paar schöne Stunden auf dem Radeln abzuringen.
Crasy wird die Nummer weil sie recht spät im Jahr startet und somit wettertechnisch dann doch was abverlangen könnte. Aber ich denke, und da werden mir wohl auch die Mitfahrer zustimmen, mit dem geeigneten langsameren Tempo wird sich zwar die Fahrzeit nach hinten ausdehnen, aber so die Sache noch gut fahrbar machen. Ich rechne somit mal mit eher 6-7 Stunden bei ca. 100km Strecke, anstatt derer 5h+.

Das war’s für heute erstmal.

18.024km/ 24.11.2017

November 24, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: ein Versuch mal einen Beitrag kurz zu halten und ihn nicht mit Bildern voll zu pumpen. Was natürlich spätestens ab Mittwoch wieder kippte… *lach-grins*

Montag: da am Sonntag Geburtstagsfeier war wurde nicht viel gemacht. Falscher Fehler. Ich kam zwar noch gut aus den Federn, aber auf der Hinfahrt zum Job wurde ich praktisch erst kurz vor Ziel wach. Erschwerend kam hinzu, daß mir eine gute Brise von vorne kommend versuchte das Leben schwerer zu machen.

Die Heimfahrt nachmittags wurde dafür mit Rückenwind und eher milderen Temperaturen am Kanal entlang gezogen. Dauerhafter Regen begleitet mich. Mir doch schnuppe. Zu Hause wurde dann die Batterie vom Sigma Alti 14.12 gewechselt.

Dienstag: in der Frühe hocke ich in der Küche am Stammplatz und weil ich früher „raus“ bin, muß ich noch ein paar Minuten länger dahocken bevor ich mich aufmache. Das Wetter wird wohl heute durchgängig von Niederschlag gekennzeichnet sein.

Und so war‘ s dann auch. Im Grunde keine besonderen Vorkommnisse, außer daß ich angefangen habe nachzudenken.

Mitwoch: ein sehr warmer Tag. Schon morgens hatte es gut über 10c° und auf der Jobhinfahrt hab ich noch die leicht wärmende U-Buxe ausgezogen. Mit dem Gegenwind war das dann nicht so die Mischung die man am morgen braucht. Vor allem nicht um diese Jahreszeit. Aber nun gut, ging dann ja auch rum. Einziger Vorteil; die Nummer hat wieder knapp über eine Stunde gedauert. Gut für die Winterpokalpunkte.

Nachmittags, ja wie war das noch ? Noch auf dem Job bekam ich so langsam einen Krise. Das Thermometer in der motorisierten Blechbüchse zeigte stellenweise über 14c° ! Was soll das werden ? Nach ein paar Tagen nahe der 0c° direkt in den Sommeranfang übergehen ? Im Hinterstübchen hatte ich natürlich das ich eigentlich nur Regenzeuch mit hatte. Selbst wenn ich das irgendwie reduzieren würde, ist das bei über 14c° doch angenehm muckelig. Und noch langsamer fahren ging auch nicht, denn irgendwann fällt man ja um.

Doch die rettende Idee kam dann kurz vor´m Umziehen. Warum nicht einfach in der Arbeitsbuxe, welche eh fällig für die Wäsche war, nach Hause radeln ? Gesagt getan, so ging’s dann auch recht gut.

Die ersten Meters, halt wo‘ s noch sehr warm war, wurden langsam angeradelt. Brauche ja eh immer etwas. Da ich eine Baustelle umfahren mußte hab ich blöderweise doch die Walddurchfahrt genommen. Da ist aber vielles felgentief Schlamm. Dann aber ging’s ganz locker los und war auch schön.

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Als Strecke hatte ich die frühmorgendliche Stammstrecke, zu den Lippeauen und dann da durch, von letzter Woche im Kopp. In etwa Höhe Dorf Centrum habe ich dann noch ein Pläuschen mit einer netten Arbeitskollegin gehalten ( die da ganz in der Nähe der Lippe wohnt ).

Ja, und wenn man so schön am Lippedamm entlang rollt und sieht wie schön sich die vorweihnachtlichen Lichterketten, ach ne´das sind ja gar keine Lichterketten, das sind ja die Pendler auf der verstopften Straße, aneinander reihen…

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…dann weiß man wieder warum man mit dem Radeln fährt und wie schön das doch ist ! Gell, das lieben wir doch alle. Schön genervt im Feierabendstau stehen, die Deppen vor einem fahren nicht sofort bei grün los, sondern erst bei wieder-gelb…

Ich hatte dann aber meinen Spaß. Noch etwas ander Lippe entlang, dann schön ab mit seichter Rückenbrise auf der Rennbahn und dann wieder im nächsten Dorf an die Lippeauen heran. War nett, noch ein Bild gemacht…

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…ist aber leider nicht scharf. Übrigens, zu dem Zeitpunkt hatte es immer noch gute 10c°. Jetzt aber schon die frischen 10c°. Feierabend für heute.

Donnerstag: ein weiterer Murmeltiertag und wieder warm morgens. Kleidungstechnisch hatte ich vorgesorgt, konnte also erstmal nix passieren. Der teilweise heftige Südwester sorgte hier und da für ordentlich Gestrampelt. War mir aber auch egal. Hauptsache ankommen und nicht unnötig rumfiebern.

Nachmittags stand dann Flug am Kanal entlang an. Nein, eigentlich wollte ich schnellstmöglich via der Rennbahn auf die Burg eilen. Doch schon am ersten Stück, wo ich ja eh immer herfahre, bließ es so ordentlich, das der Tacho mühelos ü. 24km/h zeigte. Wozu dann auf die Rennbahn wechseln ? Geht ja auch so gut fix. Vor dem finalen Startschuss zum restlichen Kanaldrive aber nochmal die Mobilcam aktiviert…

…klasse Szene. Dann aber ab nach Hause kurbeln und Gas geben, denn da stand noch ein wenig Aftern-Workout auf dem Plan. Nur nicht müde werden. Der Plan drohte aber schon fast umzukippen. Denn sobald ich die Pforte aufgeschlossen hatte fing es tatsächlich an zu regnen.
Zunächst nur zarte Tropfen nix wildes, dann kam aber immer mehr. Da ich noch schnell das Laub wegharken wollte, stand schon der Südwester als Kleidungsstück an. Dann goss es aber in richtigen Strömen. Ich bin noch halbwegs trocken in die Stube und hatte dieses Training innerlich schon abgeschlossen.

Also schaffte ich erstmal meine Arbeitswäsche weg, räumte meine Trocknerladung in den Schrank und dann vernahm ich…

…nix mehr !

Also schnell eine Fleecejacke über gestreift und schnell fleißig fleißig gewesen. Dann ab in die Dusche und den Wanst voll schlagen.

Speisekarte:  es gab übrigens mal wieder gebratene Nudeln, mit Salz, Pfeffer, Gauda als Schmelzkäse, etwas Sahneersatz, keine Ahnung jetzt wie sich das genau schimpft, und dann noch zwei kleine Tomaten gewürfelt drunter gehoben. Abgeschmeckt mit frischen Basilikum. Hatte der Vatti  schon ewig nicht mehr gemacht. *freu*

Alter: seit zwei Tagen habe ich eine merkwürdige Erscheinung. Nein, keine Angst, keine negative. Seit irgendwann gestern früh merke ich beim Gehen sehr wenig. Also in dem Sinne, das ich da keine Reibung oder soetwas wie einen leichten Schmerz spüre. Ganz ehrlich, ist ja kein Grund traurig zu sein. Natürlich bin ich vorsichtig, aber nicht übermäßig. Die kurzen Stücke die ich im Moment im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit ableisten muß, gehen recht gut von der Hand. Oder müßte man jetzt sagen vom Fuß, oder Bein ? Wollte ich nur mal so sagen. Weiter im Bikealltag…

Gut, nach diesem Tagesabschluss ist aber auch Fakt, der Tacho des CAADX zeigt 17.973 Kilometer total an. Gut fehlen jetzt noch 27 Kilometer bis der nächste Tausender geschafft ist. ( Übrigens, ganz nebenbei, es fehlen mir nur noch 120 Kilometer um in diesem Jahr und somit auch erstmalig in einem Radjahr überhaupt, die 10.000 Kilometer voll zu machen. ) Hatte ich ja so nicht gedacht. Aber ich denke, dieser Monat war radfahrmäßig schon intensiv. 772 Kilometer stehen schon auf der „Uhr“ für November. Genug der Zahlenschieberei.

Die fehlenden 27km werde ich nicht morgen früh wech machen. Aber auf der Heimfahrt dann. Apropos Heimfahrt, auch wenn die Wetterfrösche für morgen mal was von Regen geplauscht haben, ich spiele mit dem Gedanken den Kanalanfang aufzusuchen. Also nicht das Kanalende, denn da war ich ja schon letzte Woche.

Einfach nur mal so, hab da son bisschen Bock drauf. Käme natürlich auch wieder Fahrzeit und somit Winterpokalpunkte zusammen.

Freitag: in der Frühe wieder Regenzeuch an und auch noch ein zusätzlichen U-T-Shirt mit eingepackt. Das drauffummeln der Gore-Regenhelmkappe auf dem neuen Helm dauerte gefühlt ewig. Dafür aber nur sehr wenig Wind, lief also wie geschnitten Brot die Anfahrt.

volle tausend Kilometer: am Nachmittag ging dann die Heimfahrt los. Leider kam ich recht spät von der Arbeit weg. Die Karre mußte noch durch die Waschstraße, natürlich war auf der einzigen Brücke Feierabendverkehr und so war ich erst bei der dritten, oder war es doch die vierte Grünphase ???, drüber. Auf der Rückfahrt die gleiche Nummer. Dann den Wagen noch saugen, alles leer räumen, die eigenen Sachen wegräumen und und und… .
Das Ziel bis zum Kanalanfang, also kanalaufwärts, zu ziehen konnte ich vergessen. Denn die Nummer hätte locker drei Stunden Fahrzeit geschluckt. Da ich aber am frühen Abendlich meine älteste Tochter einsammeln mußte, passte das nie und nimmer. Also zum Alternativplan gegriffen: Sesekeradroute. Nach knapp 20 Minütseks sprang der Tacho um…

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…schnell Bild gemacht und dann doch nochmal zum Himmel geschaut. Na, ob da doch noch was kommt ? Innerlich sah ich mich schon unter einer Brücke den Seatpostbag nach der Gore-Regenhelmkappe durchforsten…

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…um sie dann wieder über den Helm zu stülpen. Aber es kam anders als man dachte, es wurde einfach nur dunkel und gut war. Die Rückfahrt war dann wie gesagt, ging zum Ende mit einem Linksschwenk gen Burg. Dort angekommen wurde dem CAADX eine Schlauchwäsche spendiert, die letzten Tagen waren hart genug.

Ja so war diese Woche. Ein paar aber wirklich nicht viele neue Bilder hab ich noch im November-Album. Nächste Woche hab ich Urlaub. Ab Montag geht’s mit dem Radeln in die alte Heimat und dann mal schauen…

17.509km/ 10.11.2017

November 10, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: endlich wieder eine volle Woche arbeiten. Und so wird dieser Blog-Beitrag inklusive der Bilder mal wieder extralang XXL. Ihr seit also gewarnt. Dann mal vollen Gemutes am…

Montag: …morgen runter in die Küche. Nein, zunächst bräuchte ich eine Weile um die Nasenspitze aus der warmen Bettdecke hervorzuschieben. Denn schon gefühlt war es alles andere als warm oder eben noch warm.

Also fix raus und die erste Lage der Bikeklamotten angezogen und dann eben in die Küche. Dort den doppelten Espresso angeworfen und das frische MacBook Air. Toll und zwar alles beides. Dazu futterte ich noch genüsslich zwei kleine Stücke Streusel-Pflaumenkuchen und dann ging’s los.

Den Rest anziehen, die warmen Handschuhen greifen und dann raus. Draußen war es recht klar, der Vollmond schien aber die bessere Luftfeuchte machte es dann doch kühler.

Irgendwo im Nirgendwo, also auf halben Weg mitten im offenen Feld, der Blick zum Tacho. Ohhauehaueha, doch so warm !

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Gute 2,9c° waren es, aber an dem Punkt war ich schon warm gefahren. Also ging´s heiter weiter in die Firma.

Den Tag über klarte es mächtig auf und ich machte mir schon wieder Sorgen, daß es auf der Heimfahrt zu warm werden könnte. Gegen mittag zeigte das Thermometer stellenweise gute 12c°, also zumindest in der Sonne. Aber es ging auch ein sehr kühler bis frostiger Wind. Zum Glück kam ich arbeitstechnisch recht spät raus und dann neigt sich die Sonne doch recht fix gen Horizont. Schon auf halben Weg wurde es wieder gewohnt schattig.

Da ich die letzten beiden Stunden des Arbeitstages vorwiegend sitztend & Kilometer abreißend gemacht hatte, waren meine Beinknochen etwas schwer. Aber egal, ich ließ mich am Kanal entlangrollen, variierte diesmal sogar etwas die Strecke.
Kurz vor der Burg angekommen entschloss ich mich noch zu einer kleinen-kurzen Verlängerung um die 2h für den Winterpokal vollzutrommeln. Klappte auch soweit, nur frisch war mir inzwischen. Noch ein schnelles Bild…

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…dann aber schnell rein in die Burg und deren Gemächer, ein Getränk gegen den Wasserverlust, ma(n)n schwitzt ja auch bei Kälte und dann ganz fix warme trockene Sachen angezogen.

Sport & Alltag: Ziel war es noch eine gute Trainingseinheit draußen auf der Terrasse zu machen. Denn die letzten Tage war da ja im großen und ganzen eher mau oder wenig und das letzte Wochenende war ja auch nicht viel. MacBook Air basteln und in den Griff bekommen. Dann noch die beiden letzten sitzenden Arbeitsstunden, da mußte was passieren.

Und so wurde, halt gut eingepackt, draußen auf der Terrasse zwei Matten ausgerollt…

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( Bild im Dunkeln so wie iss, zwei Matten übereinander und für die Stimmung ein kleines Teelicht )

…und mein Circuit Training Routine absolviert. Hilft ja alles nix, die Klassiker gehen immer. Die Klassiker sind Liegestütze und Situps. Gemacht im Wechsel, also erstmal Liegestütze, dann Situps und dann eben nach einer kurzen Pause wieder von vorne. Bei den Liegstütze wechsel ich dann auch immer die Grundstellung/ Hand- u. Armhaltung sodaß auch die Muskelgruppen unterschiedlich angesprochen werden. Nach fünf Durchgängen bei den Liegestützen und vier bei den Situps ist dann Schluss.

Wenn ich mich gut ranhalte bin ich damit in ca. 45 Minuten durch. Dann den Kram wieder einräumen, schnell rein, die Brockens ausgezogen und in die wohlverdiente heiße Dusche. Der erste Luxus den ich mir am Tage gerne gönne. Dann, wie immer, runter in die Küche auf meinen Stammplatz, den Wanzt Vollschlägen, das alkoholfreie Radler schlürfen und heute gab´s sogar noch etwas Salat dazu.

Die Wetterprognose für morgen früh: knapp über 0c° aber trocken. Mich frösteltet es ein wenig. Winteranfang mit aller Gewallt ? Quasi im Stundentakt. So schnell war er noch nie da. Aber nun gut.

Dienstag: weiter im Tagestext. Der Wetterfrosch hatte sich gut geirrt, es blieb doch recht annehmbar. Zumindest den Vormittag über. Zum Nachmittag hin zogen aber immer mehr Wolken auf und schnell war nicht mehr so viel mit heiter Sonnenschein.

Dennoch, nichts konnte mich davon abhalten einen verlängerte Heimfahrt anzutreten. Leider frischte dann auch noch der Wind aus Osten kommend aus. So hatte ich dann einen großen Teil der Strecke wieder kräftig zu strampeln. Aber egal, ist ja positive Fahrtzeit, also gut für den Winterpokal.

Die „Reise“ ging entlang der Sesekeradroute um dann hinter Kamen, um kurz vor Bönen links raus zu schwenken und mich dann etwas unorthodox gen Heimat zu nähern. Ganz ehrlich, viele dieser Streckenmeters wurden im Windschatten gesucht zurückgelegt. Aber es gab auch schöne Momente…

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…hat so wie dieser Streckenabschnitt. Beginnt auf Strava bei Kilometer 21,5 und ist eine alte Allee-Straße. Kurz danach, so ab Kilometer 22,5 hab ich eine neue Querung gefunden. Auch recht grob, ergo mehr Gravel-Cross, landwirtschaftlicher Nutzweg, die Bombenkrater teilweise mit Bauschutt verfüllt und so. Aber nun gut…, ich hatte meinen Spaß, wenn auch nur kurz.

Mittwoch: die ersten Schritte vor die Tür waren zwar noch frisch, aber bei weitem nicht so wie am Vortag. Ich habe sogar die dickeren Handschuhe in der Fitness-Garage gelassen. Irgendwo grob ab der Hälfte der Strecke entschloss ich mich zum Schwenk am Kanal entlang. Ich habe zwar ein recht passables Bild…

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…mit der Cam am Mobil geschossen, ist ein alter Förderturm auf der gegenüber liegenden Seite. Die Anlage ist im dunkeln beleuchtet. Aber jetzt gerade erstmal den Akku von der guten Digicam an die Fütterung gesteckt. Die macht auf jeden Fall mal bessere Bilder bei sehr wenig Licht. Wollen doch mal sehen.

Den Tag über spielte das Wetter irgendwie – verrückt. Wenn ich so vom Job her rumkurve lege ich ja ein paar Kilometer zurück. Fakt war, Windlage auf Nord-nord-ost, sollte also recht frisch sein. In dem Dorf wo ich heute war sanken dann auch recht fix die Temperaturen gegen 6c°. Und mit der Feuchtigkeit war das alles andere als gemütlich. Ich spekulierte schon doch die volle Montur für die Heimfahrt anzubehalten.

Doch wieder beim Lehnsherren auf den Hof gefahren standen wieder gute 9c° auf dem Zeiger. Es zog sich zwar noch etwas zu und natürlich sank die Temperatur noch auf der Heimfahrt, aber alles gut soweit. Ach ja, das Päckchen mit en Verschleißteilen/ Kassetten und noch eine Tube Schmier-die-Kette, des Haus & Hoflieferanten Bike24.de ist angekommen.

Donnerstag: die vorausgeschaute Temperaturlage bestätigte sich. Mittelprächtig warm, oder eben kalt, je nachdem wie man´s sehen will. Mitten in der ersten Dorfdurchfahrt bin ich jedenfalls rechts rangefahren und hab mir das zusätzliche Funktions T-Shirt ausgezogen und bin dann so weiter gefahren. Erstes Tagesziel war ja mit dem mitgeführten Idee-Besen auf einem Stück meines täglichen Weges Glasscherben bei Seite zu fegen. Wurde dann auch so gemacht, iss ja klar. Nervte mich sonst noch ein paar Tage.

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Hier schon wieder beim Lehrherren angekommen, steht mein CAADX am Ort des Umkleidens, aber sieht wie gut man den Besen mitführen kann. Die Glasscherben waren da schon Geschichte. Ach ja…

Bikeklamotten/ Bike Jacke/ Reflexmaterial: …und da ich ja immer recht viel im Dunkeln unterwegs bin, kam ich beim stöbern in meiner Bike-Schublade nach dem Auffinden von restlichem Klebereflexmaterail auf die Idee, verkleb den Rest noch an der neuen Jacke. Auch wenn die neue Protective Luis von Haus aus schon viel Blingbling hat, schaden kann´s net. Ich hatte das schon länger vor, mußte aber erst im Kopp ein Problem lösen. Denn die neue Jacke hat ja ein Stretchmaterial. Und so hatte sich an einem Ärmel ein Klebereflektor gelöst.

Übrigens das erste mal das sich dieses Material gelöst hatte. Klar, das Material ist flexibel und eben nicht so formstabil, wie die Gore-Sachen. Um aber nun weiteren Ablösungen vorzubeugen, hat sich mein Detz eine Weile damit beschäftigt, wie sich das Material eben dehnt und wie am wenigsten beziehungsweise gar nicht.

Und so bin ich dann gestern recht spontan auf die Längsachse der Wirbelsäule gekommen. Also mal fix das Reflexmaterial gegriffen, die Schere zur Hand genommen und…

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…et voilà !

Jetzt ist natürlich das Klebereflexmaterial alle. Da werd ich also noch was nachbestellen müssen, denn etwas mehr darf´s schon sein. ( Den Teil hatte ich überlegt aufgrund der Textlänge separat zu veröffentlichen, aber nun lass ich ihn doch hier drin. )

Nachmittags auf der Rückfahrt hatte ich dann noch eine Treppenbrücke im Auge, wo ich mittels des Besens das Laub großflächig bei Seite schaffen würde. Hier noch ein Bild, gerade angekommen, das CAADX steht hinten rechts, der Besen ist schon angelehnt.

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Ein Bild von bereinigtem Zustand habe ich nicht gemacht. War zuviel los dort. Dazu aber gleich mehr. Die Brücke ist aus Stahl, die Oberfläche zwar leicht angeraut, aber wenn da feuchtes Laub drauf liegt, kann das mal richtig rutschig werden. Zumal ja Laub, Feuchtigkeit und niedrige Temperaturen eine super potentiale Rutschpiste geben kann. Und genau darauf hab ich keinen Bock.

Da ich dann aber auch öfters herfahren, der Winter naht, ist es ein guter Plan da mal Hand anzulegen. Denn selbst wenn ich von meiner Burg kommend die Treppe nur hochlaufe und dann die paar Meters gehend zurücklegen würde, kann das arg mistig sein. Von Lehnsherren kommend fahre ich meist bis kurz vor dem Treppenabsatz. Das geht aber nicht gerade fix, weil der Zugang zu jener Brücke von einer kleinen Kurve gekennzeichnet ist. Trotzdem aber keine gute Mischung. Nun ist aber erstmal wieder alles gut.

Ach ja, es war plötzlich sehr viel los an der Brücke. Zuerst ein Rentner der meine Laubaktion sah und wir kamen ins Gespräch. Dann kam erst ein Radler, dann der nächste, kurz um, ein Verkehr wie morgens um 8 auf dem Ruhrschnellweg. Irgendwann sind wir dann aber die Treppe runter. Und auch von unten kamen Radler. Ein älterer Herr und kurz darauf ein Jüngerer.

Der war definitiv nicht aus diesen Breitengraden. Ich fragte nach: Brasilien ! Hammer dachte ich. Im Behelfsenglisch erfuhr ich, das er aus Italien gekommen ist, seinen letzte Station auf dem Tag Paderborn war und er noch am heutigen Tage nach Dortmund wollte.
Paderborn – Dortmund kurz überschlagen, sind gute 100 Kilometer und die mit einem pickepacke voll beladenen Rad. Auf Nachfrage erfuhr ich, das jenes wohl so an die 60 Kilo haben würde. Natürlich bot ich mich an ihm beim hochschieben des schweren Gefährt ihm zur Hand zu gehen. So Unglücklich sah er darüber nicht aus. Man wünschte ihm noch viel Glück für die weitere Reise.

Gott, was treibt einen Brasilianer an in dieser Jahreszeit vom Italien, durch Deutschland zu fahren und dann noch wo hin ? Ach ja. Das Zielland hieß Spanien. Na denn…

Freitag: Showdown der für mich seit langen mal wieder vollen Arbeitswoche. Morgens waren die Straßen noch nass, aber von oben kam nix Neues hinterher. So richtig traurig bin ich deswegen nicht gewesen. Was noch ? Ach ja, ein wenig Gegenwind hatte es, aber noch im erträglichen Rahmen.

Nach der Schicht gab´s dann erstmal noch eine Latte Macchiato und Gequatsche. Die eigentlich angedachten Ausfahrt mit der Ex-Kolleging versank im Mistwetter. Also für sie, denn kleidungstechnisch ist sie als Rookie nicht halb so gut aufgestellt wie unsereins. Das Treffen zog sich in angenehmer Weise etwas hin, dann war´s aber dunkel. Für mich kein Problem.
Umgezogen und dann ab an den Kanal. Kanal im dunkeln geht immer. ( Was mich schon wieder auf eine crasy Idee bringt. Warum mal keine Channel Challenge im dunkelnd also eine Dark Channel Challenge machen ? Gut, was müßte man beachten und wie planen ? ) es war jedenfalls wieder herrlich. Ich wählte diesmal das komplette Nordufer für die Rückfahrt. Sehen wir mal vom letzten Teilstück ab, was ich ganz gerne „Scottland“ nenne, weil es mich immer irgendwie an Scottland erinnert.

Aber schon kurz hinter dem Preußenhafen war Camerazücken angesagt. Denn das Resttageslicht verschwand irgendwie – schön – im Nordwesten.

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Das bisschen Licht am Brückengeländer ist von meinem 80 Lux B&M Icon IQ Premium. Leider hab die Mobilcam keinen Weitwinkel, dann hätte man das besser ablichten können. Bin aber ja kein Profiknipser. Wenig später…

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…passierte ich wieder die Stelle, wie am Mittwoch, mit dem Förderrturm, wo ich mal ein Bild für hier ausgesucht habe. Die restlichen Bilder der Woche muß ich noch im Flickr organisieren. Die Rückfahrt Ansicht war aber ein Genuss, denn von hinten schob wieder eine seichte Brise und ich machte stellenweise gute Meters unter den Rädern. Eigentlich zu schnell, denn im Winterpokal zählt ja nur Fahrzeit.

Noch ein Fotostop am Sperrwerk, diesmal mit Blitz. Ich bin immer wieder begeistert wie gut man mein Bike sehen kann, bei so wenig Licht.

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Dann aber wieder weiter. An dem Punkt Fahrzeit kam mir dann auch die Nordufer-Route zugute. Denn recht genau ab Kilometer 10 muß man um´s Kraftwerk herum fahren. Da ist also eine gute Steigung die bremst. Um aber noch ein wenig heraus zu kitzeln bog ich bei Kilometer 15,2 nochmal quer über einen Trampelpfad. Da kam dann auch die LED Lenser SEO 7R Heimleuchte mal voll zur Geltung. Der Trampelpfad war auch von der Feuchtigkeit her gut aufgeweicht und so war nur langsame Fahrt sinnvoll & machbar. Um die Uhrzeit sich da wo auf´n Rotz zu legen ist eher suboptimal.

Ich kam dann mit knapp über 1h Fahrzeit an, mußte dafür aber doch noch eine kleine Schleife am Penny vorbei und über die Spielplätze drehen.

Ja so war die Woche. Die nächste wird wieder „hart“. Denn, ich muß wieder spät anfangen, also sowas gegen neun Uhr morgens. Eine Uhrzeit wo ich mir normalerweise schon Gedanken über ein kleinen Mittagssnack mache. Ich denke ich werde wieder die eine oder andere verlängerte Anfahrt vor der Schicht machen. Eine Idee hätte ich schonmal und eine weitere, aber etwas „leichter-kürzer“ auch noch.

Rumgelaber 01.10.2017 & Ich werde alt #2

Oktober 1, 2017

Bikealltag: einfach mal ein wenig chillen…

Samstag: mit der Holde morgens noch zusammen den Café con Leche geschlürft, wobei sie da ja „nur“ so einen ordinären Pad-Kaffee bevorzugt. Nun gut. Sie ist dann mit den Kartenspielfrauen abgereist, nach Grömitz ein langes Wochenende machen. Viel Spaß dabei ! Schaut auf jeden Fall mal nach einer netten Ecke aus. Könnte man auch mal wieder hinfahren. Wobei…

…ich da im Moment eher nur kleine Türme baue. Mein Rücken und alles was damit zusammenhängt hat sich zumindest bis zum Mittag hin gnädig gezeigt. Jetzt mache ich gerade eine sitztende Außzeit – chillen halt. Viel passiert soweiso nicht an diesem Wochenende.

Also habe ich heute, außnahmsweise schon vor dem Café con Leche meine Bikeklamotten in die Waschmaschiene gestopft und das Teil angeworfen. Im Verlauf des Vormittags war die Maschiene dann fertig, also habe ich mal flux die Wäsche aufgehängt.
Für die noch nicht ganz trockenen Bikeschuhe kam ja schon auf der gestrigen Heimfahrt die Losung wieder zum Zuge, das Regen creativ macht. Ebenso stehen jene jetzt eben vor dem Heizlüfter um restzutrocknen.

Draußen auf dem Gehweg und dem öffentlichen Grünstreifen hatte ich nach dem Frühstück das Laub mal zusammen geharkt und auf zwei Haufen positioniert. So nass wollte ich das nicht in den Laubsack stecken. Wird ja nicht schlecht da draußen und stören tut´s ja auch keinen. Und wenn, bin ja eh der Einzige der´s wech macht. Sollen also mal schön geschmeidig bleiben.
Leider zeigte sich dann aber, daß der Rücken dann doch nicht weiter so gnädig sein wollte. Also auf zum Alternativplan…

…und gab´s was für die Seele. Für die Seele, weil Fahrradputzen durchaus auch meditative Züge annehmen kann. Wenn man sich dabei selbst erwischt mit den Q-Tips die einzelnen Zahnungen der diversen Zahnräder die da so an einem Bike verbaut sind zu reinigen, dann ist es definitv soweit. Das sind dann aber schon fast exzessive Ausmaße und dazu muß es nicht kommen. Jene dauern dann auch mal gerne Stunden. Zum Glück konnte ich das Blatt noch rechtzeitig wenden.
Außerdem für Seele, weil ansich völlig sinnbefreit, da ja für die nächsten Tage Regenwetter angesagt war. Aber machen kann man es trotzdem, so eine Fahrradputzaktion in Teil zwei. Und das sah dann so aus…

  • erste kleinere Bikereinigung mit Pinsel & Zahnbürste
  • Messkontrolle der Kette mit dem Ergebniss: Kettenlehre tauch bis auf ein viertel ein ( hier muß ich sowieso jetzt mal die Bestellung absetzten )

…jene Dinge wurden schon gestern, also am Freitag gemacht und die folgenden dann eben am heutigen Samstag…

  • Kettenpflege in gründlich samt Behandelung mit Motorex Wet Portect als Kettenschmierung
  • die Schaltwerke wieder mit Brunox bedacht und Funktionstest gemacht, weil sich immer wieder mal ganz gerne kleinere Dreckskrümmel in den Gelenken sammeln und so die Schaltbarkeit einiger Gänge erschweren
  • insgesamt gründliche Reinigung des Rahmens und alles was da so dran ist mit Glasreiniger & Papiertuch sowie Lappen und hier und da auch wieder Pinsel oder Zahnbürste
  • die Bremsscheiben mit Glasreiniger und Papiertuch abgezogen

Nachdem der Part dann fertig war, ging´s hoch zur ätltesten Tochter. Dort wollte noch ein einfaches IKEA Regal an die Wand geschraubt werden. War dann auch schnell durch die Nummer. Der letzte, schon länger vor mir hergschobene Handgriff war dann, das ich in der Küche nochmal zwei Stellen mit der Streichrauhfaser nacharbeiten mußte. Jetzt ist alles fertig, ich tippe in der Küche auf dem Stammplatz und überlege was ich sonst noch so machen kann ?

Einziges letztes High-Light wird der Gang zum örtlichen osmanischen Drehspießgrillhaus sein, wo´s dann mal wider ein echt leckeres und mehr als ausreichendes Mittagmahl geben wird. Ist ja sonst keiner hier, wozu also kochen ?

Sonntag: der Regen hat sich verzogen, die Sonne krabbelte am Horizont empor und – on top ! – meine Mobilität ist deutlich besser. Nach dem frühmorgendlichen Café con Leche und dem obligatorischen Kekskram wurden meine Geister langsam wach.

Ich habe mich dann wieder entsprechend, wenn auch natürlich vorsichtig, bewegt. Ein wenig klar Schiff machen innerhalb der Burggemäuer, draußen mich nochmal den Laub gewidmet, meine Kurze zu einem Meeting gefahren und sogar eine „zärtliche“ Einheit des Afterrun-Workout gemacht. Jene natürlich unter Auslassung aller potentiellen kritischen Übungen/ Übungsteile. No Risk !

Hiernach noch mit dem Sohnemann zusammen Mutties Winterreifen aus der hintersten Ecke des Durchgangsschuppen gezerrt. Also gezerrt hat natürlich der Herr Sohnemann, nicht ich. Dann wurde sich frisch gemacht & rasiert, so einmal die Woche kann man das ja mal machen.

Jetzt wo ich hier so tippe schlürfe ich noch eine schnelle Café con Leche, gleich geht´s Party machen, womit dann zumindest für mich dieses Wochenende auch schon wieder auslaufen dürfte. Drei Kreuze wenn ich morgen frisch gestärkt mich dem Arbeitsleben widmen kann.

Alter: so ich komme doch nicht wieder umher, wenn auch wieder nur so für mich, eine kleinere Bestandsaufnahme zu machen. Um jetzt aber nicht der geneigten Leerschaft wieder die Ohren voll zu lallen wie scheiße es mir geht, oder was mir alles durch den Kopf geht, hab ich den Artikel entsprechend verschoben.

( Dieser Teil des Artikel ist quasi eine Fortführung des „Ich werde alt…“ Artikel. Alle diesbezüglichen schon hier getippten  Artikel habe ich unter die Rubrik Bikealltag – Sport & Alltag – und dann eben „Alter“ gestellt. )

So ds war´s dann soweit, ich wünsche halt allen einen guten Wochenstart.

 

16.359km/ 29.09.2017

September 29, 2017

Bikeklamotten/ Bikeklamotten Pflege/ Reflexmaterial/ (Bike)bilder: der Sonntag wurde von mir mit dem Tagesziel besetzt: Reaktivierung. Und das eben auch für meine beiden treuen Bikejacken, die Löffler GTX AS Vario Jacke und auch die  GORE-Tex Oxygen Jacke.

Die letzte Pflegeaktion ( laut Liste ) bescherte mir zwar saubere Jacken, aber dieses doofe Gefühl das zumindest bei der ja inzwischen ein paar mal getragenen Löffler etwas nicht stimmte. Dem wollte und mußte ich nochmal die Stirn bieten. Also wurden beide Jacken nochmals flux in die Waschmaschiene gepackt, ein Kurzprogramm mit 40c° angschmissen, ein knapp vollen Käppchen Funktionswaschmittel rein und laufen lassen.

Dann wurde wie in der erweiterten Anleitung die Klamotten zum antrocknen aufgehängt, anschließend imprägniert und zu guter letzt noch kurz auf warm & 20 min. in den Trockner gepackt.

Möge der nächste Regenguss kommen – Spannung. Natürlich war die Nikewax Directimprägnierung dann für die GORE fast leer. Muß also auch nachgeordert werden.

Anderes Thema, wenn auch nicht ganz so neu. Da ich noch etwas selbstklebendes Reflexmaterial in der Ecke liegen hatte, wurde jenes mal gegriffen. Hier mal geschaut wo eine sinnvolle Platzierung auf der neuen Protective Luis Jacke sei. Also die Jacke gegriffen, geschaut und im Grunde nach bewährtem Muster vorgegangen.

Das Muster war halt im bereich der Oberarme. Soweit so gut, ich denke mehr werd ich an der Luis Jacke nicht brauchen, da sie ja abwerk schon gut ausgerüstet ist.

Bikealtag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder: nach dem kurzen Ausfall geht´s weiter in die hoffentlich gesundheitlich positiv auswirkende Woche. Aber vorab mußte natürlich noch eine Sonntags-Testfahrt sein, wie und ob geht das überhaupt mit dem Radfahren ?

Also kleine Testfahrt durch den Claim. Die gedachte und ebenso entspannte Runde zur Halde rauf…

Da kommt man eine Rampe hochgekrochen und sieht diese eine einzige zartrosa leuchtende Blume am Horizont. Ganz oben angekommen, aber entspannt, mehr technisch als power…

…bot sich dann ein netter Anblick. Warm war´s ohnehin also wurden mal fix ein paar Bilder ( mehr auf Flickr ) gemacht. Dann wurde der Rückweg angetreten, mit der Gewissheit, das der Rücken das so mitmachte.

Also abwärts wurde noch der einen oder anderen Track mitgenommen. Viel war da nicht an Grünzeug, hier und da etwas, aber halt nix aufregendes. Jener hier…

…ist aber von natur aus nie so zugewuchert. Unter dem Strich klappte alles recht gut. Halde rauf iss ja kein Thema, aber auch Halde runter via kleiner und kurzer Querungen war gut machbar. Nicht so zugewuchert wie auf den Tracks wo ich neulich durchwollte. Da ging ja selbst zu Fuß nix mehr, komplett zugewuchert. Werd da die Tage nochmal schauen.

Zum Abschluss der Strecke on Strava habe ich mir dann noch eine kleine Runde über die beiden Spielplätze gesucht.
Erstaunlicherweise konnte am Rutschenhügel noch eine andere Anfahrtsvariante ausmachen und habe das Ding auch mal andersrum gerockt. So kann die nächste Woche starten.

Montag: in der Frühe schon fast wieder zu warm. Gut, mit 12c° ging´s noch so, aber Langfingerhandschuhe konnte daheim bleiben. Hinfahrt rollte gut, alles paletti.

Den Tag über lockerte sich der Rücken in der kritischen Partie immer weiter auf. Natürlich war und mußte ich noch vorsichtig sein. Auf eine Rückrunde ist da glaube ich keiner scharf drauf.

Auf der nachmittäglichen Rückfahrt kam der Wind dann von Ost und somit von vorne. Das der Wind in der eigentlich herannahenden kalten Jahreszeit aus Ost kommt ist ja nicht ungewöhnlich. Ungewöhnlich ist aber, das es fast 20c° draußen hatte.

Dienstag: Tag zwei der Woche, morgens wie schon am Vortag, soweit also keine Neuerungen. Nachmittags vom Wetter her ebenfalls, also wurde nochmal die Halde hochgefahren. Wieder schöner Ausblick, doch in der Ferne tat sich ein Gewitter auf. Also nach einer kurzen Weile wieder aufsitzen und gen Burg fahren.

Dort zickte dann der Rücken wieder. Folge: erstmal zwei  Drops nach der Ankunft eingeworfen. Prinzip Hoffnung.

Mittwoch: Spannung am Morgen, vor allem im unteren Rücken. Radfahren ging aber blöd war nur das es tagsüber immer wieder zickte. Arbeitsfähig ? Bedingt ja, man schleppt sich so durch. Sitzen ging, aufstehen und hinsetzen auch, gehen war so´n Ding. Denn zwischen diesen einzelnen „Zuständen“ mußt ich mich immer wieder zurechtrücken. Die Hoffnung liegt auf morgen…

Donnerstag: und wieder einen Tag weiter. Das lange flachliegen auf dem Bett, mit dem E-Wärmekissen gestern war zwar nicht ganz so lustig…
…wobei ich mir das so das eine oder andere YT-Video reingetan habe wie zB. ein zwei von Gregor Gysi. Warum kann der Mann nicht mit ein paar von den Grünen zusammenarbeiten ? Überhaupt, die Grünen, er und eventuell die Linken, das wär mal watt ?
…aber es hat wohl was gebracht. Die Nacht war zwar wieder etwas unruhig. Wohl weil´s ja auch recht warm ist um diese Jahreszeit. Aber ich konnte ausreichend entspannt in den Tag starten. Natürlich ganz langsam und entsprechend vorsichtig.

Alter: bis ich mich dann in der Firmenrunde so eingefahre hatte, haben mich auch immer wieder Gedanken beschäftig, was wäre wenn sich das jetzt nicht mehr so auflöst ? Ich konnte zwar deutlich besser zu Fuß unterwegs sein, aber es brauchte eben auch immer so eine Zeit bis ich den Schritt gefunden hatte. Die Sache ist die, es hat sich zwar weiter gelockert, aber tief im unteren Bereich ist recht direkt um Wirbelsäule herum immer noch ein Strang der verhärtet ist.
Dort wird dann auch die Verkürzung des Hüftbeugers angesetzt sein. Dann spielen die anderen Muskeln wieder auch nicht so mit wie sie sollen, alles verkrampft sich, weil´s versucht gerade zu rücken oder eben auszugleichen. Erweitert wird das noch durch den Beckenschiefstand, der wieder voll zum Zuge kommen und schon hat man den ganz großen Salat. Gestern nachmittag war ich sowas von verspannt, das hatte ich so noch nie !

Das blöde ist, es muß sich zumindest weitesgehend gelöst haben, bevor ich dann erweitert mit Dehnübungen dran gehen kann. Zu einer Muskelverhärtung und entsprechender Verkürzung noch, womöglich gewalltsam, Dehnung aufzubauen, erzeugt nur zusätzlichen und damit kontraproduktiven muskulären Stress. Lange Rede, kaum Sinn, es war heute auf jeden Fall mal besser als gestern, also gleich nochmal eine liegende Entspannungsrunde nachgereicht.

Jedenfalls wurde heute recht unambitioniert einfach nur die Kurbel gedreht. Heute früh kreiste sowieso die Gedanken und auf der Heimfahrt war ich auch froh mal etwas früher aus der Fa. rauszukommen.

Freitag: die gestrige Flachliegeunwärmezufuhrpostion hat zwar was gebracht, aber nicht mehr ganz so viel wie am Vortag. Aber, scheinbar war es zumindest einen Tacken besser. Den Tag über kam ich gut weg, nur immer weider nach längeren Sitzetappen war zurechtrücken angesagt.

Nachmittags dann wieder mehr oder weniger entspannt nach Hause gerollt. Der Tag war auch wider lang, Stau auf der einen Autobahn, da runter und Umfahrung nutzen, die natürlich auch viele andere nutzten. Später am Abgabeziel, später wieder raus aus der Megacity, dann natürlich wieder mehr Verkehr… . Schön ist was anderes.
Aber, nachdem ich auf der Burg ankam hatte ich den mum eine kleinere Physio-Einheit zu machen. Und man bildet sich ein, das es wenigstens etwas gebracht hat. Hoffentlich kann ich das irgendwie am Wochenende weiter entschärfen. Denn wenn nicht, bin ich langsam am Ende mit gutem Rat. Oder, mir fällt da jetzt nicht mehr viel ein.

Zum Abschluss bekam das CAADX noch eine erste kleinere Pflegeeinheit. Ich denke morgen wird da noch das eine oder andere passieren. Also wenn ich Lust habe, mein „Alter“ das mitmacht und so…

Und weil diesesmal der Wochenabschluss auch mit dem Monatsabschluss zusammen fällt, ein Blick in die Zahlen.

Ja so war die Woche. Ich wünsche dann mal allen ein schönes Wochenende. Vielleicht stöber ich gleich noch ein wenig im Blogreader, da ist ja wieder viel aufgelaufen. Aber ich schätze, alte werd ich wohl kaum. Ach, Mini-Haribos sind nervig…

Rumgelaber

September 13, 2017

…und sonst ?/ Newsticker/ wichtig !/ (Bike) nachgedacht: normalerweise würde ich diese Zeilen mal wieder auf meinem Naturesense Blog platzieren, aber ich denke es geht auch mal hier.

Also ich stöber ja immer ganz gerne beim Abendbrot in einem bekannten Videochannel. Heute bin ich auf etwas gestoßen, daß mal wieder zeigt, das es auch anders gehen kann. Zum Schluss wird aber gesagt, daß es in der BRD eben noch nicht geht: „weil man sich noch in Gespächen mit den Netzbetreibern befindet.“ Sagt mir, die Netzbetreiber verarschen uns doch.

Die gezeigte Idee ist recht einfach. Ein Solarpanel für den Balkon oder die Terrasse inklusive der nötigen Wandlertechnik und das alles noch zu einem, wie ich finde, durchaus guten Preis. Das Teil erzeugt Strom, der – und jetzt kommt es ! – dirket über eine ganz normale Steckdose in den Haushalt eingespeist werden kann.
Da muß also nix umgebaut oder speziell dafür hergerichtet werden. Es wird keine Megamenge an Strom erzeugt, aber so allerlei kann man schon damit machen. Wird aber auch im Film erläutert.

Ich grübel gerade weswegen die mit den deutschen Netzbetreibern in Gesprächen stehen müssen ? Es wird dabei mit Sicherheit um den Betrieb dieser Anlagen gehen aber vor allem um die direkte Einspeisung und somit Nutzung. Also um im wörtlichen Sinne, direkte finanzielle Einbußen. Das Wort Betriebserlaubnis steht da bei mir im Raum.
Aber, wäre der reine Besitzt dieser Anlagen strafbar, mal so blöd gefragt ? Ich denke nicht. Daraus gefolgert, wie wollen die oder könnten den Betrieb nachweisen ? Oder grob gesagt, was die nicht wissen macht sie nicht heiß.

Oder noch weiter gedacht, würden die sich die Mühe machen das ordentlich, weil’s ja gerichtlich nachweisbar sein müsste, nachzuweisen ?

Wieder andersrum, warum können wir als Nutzer nicht die Betreiber daraufhin verklagen, das sie uns vorsätzlich dreckigen Strom liefern, weil wir ja sauberen Strom niocht nutzen dürfen.

Bikeklamotten/ Bike Jacke/ Dermizax: so dann noch was zu dem Thema. Nach den beiden recht intensiven Regentagen und der erst neulich durchgeführten Pflegeaktion der Löffler Jacke als auch die GORE Jacke und dann Reaktivierung via Trockner, war wohl nicht ganz so erfolgreich. Denn, ja irgendwie waren bei der Löffler die Schulterpartien feucht und bei der GORE Jacke hatte ich das Gefühl, das die Arme von innen feucht waren. Zumindest im letzten Falle könnte das aber auch Staufeuchte gewesen sein.

Also hab ich mir gerad eben auf bekannter Onlineverkaufsplattform die Protective Luis bestellt. In XXL, eine war noch zu haben. Ich denke sie wird in den nächsten Tagen hier entreffen und dann schauen wir mal weiter.

Bikealltag/ Sport & Alltag/ Alter: auch hier gibt´s was von mir zu erzählen. In Sachen Knochen bin ich wieder ein Stück weiter. Wech geht´s nicht mehr, das ist mal Fakt.

Fakt ist aber auch, das Bewegung Segen bringt. Normales Gehen ist recht gut möglich, ein beschwerdefreier Alltag auch. Nicht immer, aber eben fast. Jetzt hatte ich letzten Sonntag mich mal beim Walken versucht. War eine rechter Mistidee, ging gar nicht. Es ist zwar eine 3,9km Runde durchgezogen worden, aber gut ist echt was anderes. Das Bein, die Hüfte zickt genau dafür zu sehr rum.

Heute habe ich dann mal den Gedanken umgesetzt wie das mit Seilchenspringen ist. Denn, ich hatte immer wider festgestellt, also auch bei den täglichen Gängen die man so macht, wenn ich betont auf dem Vorderfuß gehe, in für meine Verhältnisse superkurzen Schritten, dann klappt das so gut, das ich gar nix merke.

Beim Walken war das aber genau nicht der Fall. Beim Seilchenspringen geht das gar nicht anders. Und siehe da…
…gute 15 Minuten, mir der einen oder anderen Unterbrechung weil ich mich im Springseil verharkte, kamen dabei rum. Dann werd ich das jetzt erstmal als Laufersatz nutzen. Zumindest teilweise.

Bikealltag: ach ja nur mal so am Rande, mit dem CAADX werden noch in dieser Woche die 16.000 Kilometergrenze durchfahren.

14.698km/ 08.08.2017

August 8, 2017

…diesmal etwas unüblich für mich, schon mitten in der Woche einen Bericht, weil sonst wird´s zu viel. Und ungewöhnlich, es startet mit einem Foto und einer Überschrift.

Ja ist denn schon Herbst/ Winter ?

Aber nun erstmal von Anfang an.

Bikealltag/ Urlaub: so erste Meldung, ich habe die Beiträge die ich noch im Urlaub auf Fuerteventura getippt hatte, der Rubrik – Urlaub – zuordnen können, wo´s dann ab Seite zwei losgeht. War doch echt klasse da, auch wenn ich körperlich nicht so fit war.

Bikebasteln/ …hilf anderen: die Kolleging mit dem CUBE Stereo war am Samstag bei mir. Viel hatte ich ja für diesen Tag nicht vor, nur vormittags, aber das ist sprichwörtlich in´s Wasser gefallen. Ist aber ne´ andere Geschichte. Schade halt.

Jedenfalls war sie dann um drei am Nachmittag da und ich habe ihr ein paar Dinge am Bike gemacht. Wenn man schon nicht fährt, dann kann man wenigstens etwas schrauben. Als erstes stand die Demontage der hinteren Steckachse an, wo sie im Urlaub den Hebel gekillt hatte. Der Stunt ging besser als gedacht. Einfach via Wasserpumpenzange an die Schraube gegriffen und dann das Teil gelöst, den Rest per Hand rausgeschraubt. Die frische Steckachse die sie besorgt hatte, passte auch.

Dann wurden neue Pellen aufgezogen und eigentlich auch neue Schläuche. Blöderweise hatte sie zwar 26″ Schläuche geordert, aber leider in 25c. Mußte ich jetzt auch erst gerade nachschauen, aber 25c bedeutet eben für Rennrad/ schmale Trekkingrad Laufräder. Gemeinhin gibt´s die ja eigentlich nur in 28″. Uneigentlich aber eben für kleine Menschen mit ebenso kleinem Rahmen auch in 25c. Gut, dann wurde der luftverlierende hintere Schlauch eben noch geflickt.

Neue Kassette & Kette war auch kein Ding, hat mit quatschen und Kaffee für sie kaum 20 Minuten gedauert. Die Kettenblätter sahen zwar noch gut aus, sollten dann aber doch getauscht werden. Leider bekam ich den linken Kurbelarm ( kein passendes Werkzeug dafür ) nicht ab und so blieb das erstmal aus.

Da ich dann aber noch einen Tipp bekam, hab ich ihr am Sonntag nochmal spontan angeboten vorbei zu kommen und einen weiteren Versuch zu starten. Also die Klamotten ab in die Tasche und los.

Leider klappte das dann aber auch nicht. Der Stechbeitel war entweder deutlich zu groß oder eben zu klein. Auch der Versuch nur das große und das mittlere Kettenblatt zu tauschen endete im Nichts. Hier stellt sich mir immer die Frage, wiso zum Teufel muß man neben dem Imbus-Standard noch einen anderen Standard, eben dann für die Kettenblattschrauben, verbauen ???

Jedenfalls war bestes Wetter und sie meinte dann so: „och, ich glaube ich fahre nachher noch ne´ Tour.

Biketouren/ Biketouren Bilder: …ja blöd iss nur, wenn da noch einer so rumsteht. Also hing ich mich, natürlich nicht ohne zu fragen und auch zu versprechen schön artig langsam zu tuckern, an sie hinten dran und ließ mich durch ihren Claim ziehen, mir das einen oder andere Leckerli zeigen.

Die Tour <klick> war echt entspannt und sie hatte da so die eine oder andere Nebenstrecke groberen Charakters zur Hand. War stellenweise noch gerade so mit den Conti GP 4 Seasons in 28-622 zu fahren. Hier und da, wegen dem doch arg feuchten Waldboden, rutschig, ging aber eben noch.

Ist auch einiges an Kilometer für diesen Tag dann zusammen gekommen und schön in den Wäldern oder auch auf den Überlandstrecken war´s ohnehin. Ab dem Flughafen, wo heute Flughafenfest ist und auch entsprechend viel was los, trennten sich unsere Wege und ich habe auf dem Nachhauseweg noch einen standesgemäßen Zwischenstop bei Pino eingelegt – Kohlehydrate…

…in Form von Spaghettieis zumindest als Showeffekt, nachgelegt. Ne´, war ein netter Tag, man kann zufrieden sein.

Bikealltag/ The Cure – Forest: aber auch im schnöden Alltag ging´s weiter und zwar mit der zweiten Arbeitswoche nach dem Urlaub.

Montag: am kältesten Teilstück der morgendlichen Anfahrt hatte es gerad emal 10,5c°. Ich war gut vorbereitet und beklage mich deshalb nicht.

Nachmittags eine eingnigemaßen gemütlich-schnelle Rückfahrt. Dann ein wenig Durchhänger…

Sport & Alltag/ Alter: das Bein zickte wieder ein wenig, Beckenschiefestand und irgendwie kam ich nicht so recht in Schwung. Trotzdem noch ein Afterrun-Workout gemacht und natürlich eine Physio hinterher. Jetzt mit Bauch voll geht´s, wird aber heute nicht lange. Es geht auf 21:00 Uhr zu, ich liege schon in den letzten Zügen. Noch das Wetter für morgen checken, habe mal die Grobstollenreifen-Laufräder auf´s CAADX gemacht. Gedachte längere Spaßrückfahrt für morgen…

Dienstag: morgens recht normal zum Job hin, nur ein paar mal kurz gestopt zum Bilder machen.

Nachmittags ging´s dann los. Die Runde die ich so im Kopf hatte ( zu begutachten hier <klick> ) wurde auch gefahren, auch wenn das Wetter nicht immer so mitspielte. Oder doch ? Denn ein Sommerregen bei knapp 18,5c° ist auch kein Weltuntergang. Und wenn´s richtiger schiffte, war ich gerade im Wald. Also alles halb so wild.

Viel Wald, kleine Trampelpfade, dann mal wieder offene Abschnitte, gerade am Wanderweg und auch Schotterpasagen waren dabei. Hat alles gut Spass gemacht. Überrachenderweise war auf einem Teilstück des Wanderweges sogar der umgestürzte Baum weg, also der nächste Abstecher.

Kurz vor Werne kam sogar die Sonne raus, also wurde auch noch die Mercedes Halde gemacht. Auch wenn der Boden überall gut feucht war, dort hatte es geklappt.
Nicht geklappt hatte es an einer Engstelle an der Lippe. Da war soviel zugewuchert, soviel Buschzeugs und Co. hang da rum, das an einer Stelle, einer recht flachen aber leider recht engen Linkskurve ich absteigen mußte. Leider war der Weg auch zum Ufer hin abschüssig. Und eben so leider rutschte mir das Vorderrad gaaaanz langsam da hinunter.

Ich versuchte noch durch Gewichtsverlagerung nach links in Richtung Buschwerk zu kontern, brachte aber nur den Erfolg das ich quasi nicht stürzte, sondern mich irre langsam auf die Seite legen mußte. Dummerweise schabte dabei das Unterrohr an meinem rechten Scheinbein entlang, was dann doch nicht so angenehm war.

Wir sind ja aber keine Mädchen. Also checkte ich nach dem Ablegen kurz die Lage, mir war bis auf eben dieses Schienbeinschaben, nix passiert. Also fädelte ich mein Rechtes Bein, Fuß und alles was da so dranhang raus und richtete mich langsam auf. Klappte dann auch. Kurz auf den Weg getapert, Luft geholt, das CAADX nachgeholt, ebenfalls aufgerichtet und einen kurzen Sichtsysthemcheck gemacht. Scheinbar alles gut, Glück gehabt. Auch bei mir.

Die nächsten Meters bin ich dann aber erstmal zu Fuß weiter. Denn da waren ja noch ein paar Kurven. Das Aufsteigen klappet dann auch irgendwann wieder recht gut, auch wenn die Wege von rechts und links nicht immer so brennesselfrei waren. Übrigens, wenn man eh nass ist und dann noch schwitzt, ist das mit den Brennesseln halb so wild.

Ja, und weil die Wegstrecken dann zwar doch nicht immer so gut aussahen wie oben auf dem Introfoto, blieb die Sache nicht ganz sauber. Nicht nur ich hatte den einen oder anderen Spritzer abbekommen…

…nein auch das CAADX sollte wohl doch besser mal einer Kurzreinigung unterzogen werden.

Ja das sollte es soweit erstmal mit dem Bericht bis hier sein. Denn für den Rest der Woche, besonders für Freitag, hab ich schon wieder etwas im Kopf, was ich noch ausprobieren muß. Und zwar suche ich immer noch nach einer passenden Umfahrung einer Schotterumleitung auf einer für mich eigentlich aktraktiven Strecke nach Lüdinghausen. Für diese Testfahrt hab ich mir dann mal die Strecke Lünen-Lüdinghausen-Capelle zurechtgelegt.
Auch nur um mal einfach zu wissen, wie lang das sein könnte, also auch wie lange ich da kurbel würde, bis ich eben wieder zu Hause bin. Iss jetzt doch nicht so kurz wie ich dachte. Aber schaun wer´ma…

14.320km/ 14.07.2017

Juli 14, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biktouren Bilder: also, die Woche ist nicht sonderlich viel gelaufen. Es besteht daher Hoffnung das dieser Text nicht all zu lang werden wird. Was natürlich utopisch ist, halt wie immer.

Montag: unspektakuläre Alltagsradfahren, nur am Vormittag schoss ich mal ein nettes Bild.

Da war ich aber schon mit der Firmenkutsche überland unterwegs. Der Bryton wurde nochmal navigationstechnisch getestet. Verlauf und Ergebniss werde ich jetzt hier aber noch nicht breit treten, gibt´s als nur im Radforum zu lesen.

Dienstag: war ja Autofahreretag mit ein paar vielen neuen Erkenntnissen was die Alterserscheinungen angeht.

Im Verlauf des Tages hatte ich ein kleine Zeitfenster bei Schmitz Zweirad Center in Castrop Rauxel mir nochmal die Dermizax Jacken anzuschauen. Eine Abraxas in XXL hatte sie aushängen und nach der Anprobe würde ich sagen, passt wie der sprichtwörtliche Arsch auf Eimer. Wenn da nur nicht der Preis wäre…

Plattfüße: am Mittwoch war´s dann mal wieder soweit. Aber rein wettertechnisch hatte ich noch Glück gehabt. Morgens nur Bodennässe. Hab ich eigentlich schon mal erwähnt was für ein herliches „Schutzblech“ der Ortlieb Seat-Pack ist ? Seht selbst wie eine Regenjacke nach einer Stunde Fahrt auf intensivnasser Straße aussehen kann.

Nässe von oben ja, aber nicht ein Dreckspritzer vom Boden !

Nachmittags dann aber abschnittweise deutlich mehr Niederschlag. Da aber Wetterwechsel schon anstand, war die Fahrt gar nicht mal so schlecht.

Darüber hinaus, schon mal darüber nachgedacht wie man den Spind des Radfahrers erkennt ? Ich werd´s Euch zeigen…

Flickzeuch, Reserveschläuche noch jungfräulich, Einmalhandschuhe aus dem medizinischen Bereich und natürlich was für die Kette.

Ja, und dann war´s halt mal wieder soweit ( Statistik ). Trotz Antiplattschutzband in den Reifen hatte ich quasi kurz vor der Haustür einen Platten. Ein guter Glassplitter ( ca. 5mm ) hatte sich frecherweise durch alle Wiederstände hindurchgebort.
Natürlich erst noch ein wenig gerollt, dann geschoben und dann wurde zu Hause der defekte Schlauch entfernt und ein Frischer reingemacht. Wo dann der letzte Pumpenneukauf seinem jähen Ende entgegen sinnte. Ach ja, die Kette wurde auch nochmal kurz aufgefrischt.

Test: ja leider muß ich sagen, da ich ja einen Plattfuß hatte, kam nochmal die neue Test Lezyne Gauge Drive HP zum Einsatz.

Klare Ansage: bei einer Luftpumpe in der Fünfzig-Euro-Liga darf das nicht passieren ! Ich habe die Rechnung schon rausgesucht, morgen wird sie dem Laden auf den Tisch gelegt. Und zwar so wie sie ist.

Seht selbst…

Defintiv habe den Schlauch handzart super gerade drauf geschraubt. Beim ersten Aufpumpen, so bei 6bar, bemerkte ich plötzlich ein seichtes Zischen. Als ich genauer hinsah, war der Schlauch nicht mehr gerade drauf und das Sichtglas des Manometers gelöst. Ich hatte es dann wieder einfach draufgesteckt, und den Schlauch wieder hardzart gerade festgeschraubt, aber auch beim zweiten Versuch, das gleiche Ergebniss.

gerade sieht anders aus

Donnerstag: mit knapp unter 10c° eine milde Frische draußen. Langfinger-Windstopper-Handschuhe, ein Mützchen und ein Halstuch waren gut angebracht. Ich fühlte mich pudelwohl, zumal es eine herrliche Szenerie gab.

Die Sonnen wärmte dann aber deutlich nach gut einer Stunde Fahrt. Das merkte ich beim shooting. Leider mußte ich aber weiter zum Job, sonst hätte man ja noch bis zum Kanalende rollen können.

Im Verlauf des späten Mittags war ich dann bei Das Rad Dortmund und habe dem guten Mann die Pumpe vorgelegt und mal die Sachlage etwas erörtert. Er nickte, verstand mich sehr gut und meinte selbst: „daß bei einem Produkt in dieser Preislage das einfach nur funktionieren muß. Und zwar ohne wenn und aber.“ Die Pumpe wurde anstandlos zurückgenommen.

Ich muß ganz ehrlich sagen, es war das erste mal wo ich von einem Produkt so enttäuscht war. Wenn ich mir nur vorstelle, ich hätte wirklich einen Kapitalplattfuß irgendwo im Niergendwo gehabt, dann pfeift der Wind, die Finger werden kalt, es regnet und ich hätte keinen gehabt der mich einsammeln hätte können. Zum Glück ist mir das auf der heimischen Terrasse passiert. Und somit noch als kleiner Nachreicher ein Bild von der jetzt aktuellen Sammelung…

Gut, abharken.

Die Heimfahrt am Nachmittag war recht nett. Viel Sonne, aber auch ein erfrischender Ostwind. Idealbedingungen sozusagen. Morgen letzter Arbeitstag vor dem Urlaub, noch einmal ran, lange Schicht mit Nachmittagsfahrt in einen westlichen Ballungsraum inklusive Terminabholungen. Bedeutet, gegebenenfalls warten, wenn man zu früh ist. Bleibt dann nur zu hoffen, daß anschließen die Bahnen frei sind und ich das Abgeholte gut wech bekomme.

Freitag: wieder etwas frisch am Morgen, aber es rollte so vom radlen her gut. Nur, ich war nicht ganz auf dem Damm, hatte irgendwie nicht ganz den Saft in den Beinen, auch keine so große Lust. Ich denke einfach, die Übungseinheit gestern Nachmittag auf der Terrasse war in Kombination mit dem etwas knapp ausgefallenen Abendbrot, war eine Energiemangequelle. Ich merke soetwas immer recht schnell-gut.

Leider zog es sich dann gegen Nachmittag deutlich zu und von westen kam eine Regenfront rein. On top war ich bei den letzten Abgabe auch etwas down. Und so besorgte ich mir ein leckeres Stück Pflaumenstreuselkuchen und eine Espresso Macciato. Passte zu dem Zeitpunkt, zumal für den letzten Arbeitstag kann man sich das ja mal gönnen.

Gut, bis ich dann raus war aus dem Stall zog es sich dann doch noch. Erst gegen siebzehn Uhr stand ich vor der Pforte und konnte los. War ein langer Tag, auch wenn er gefühlt schnell rum ging.

Der Vorteil des späten Feierabends war dann aber, das der Regen, der ansich nur ein Schauer war, durchgezogen war und ich so trocken gen Burg fahren konnte. Das bisschen erhöte Luftfeuchte zähle ich jetzt nicht als Regen mit.
Gut war auch, es war mit nur 17c° super angenehm für mich zu fahren. Die Windstopperweste zog ich dann aber doch an.

Zu Hause angekommen stand dann auch gleich das Bike24.de Päckchen in Sichtweite. Kleines Weihnachten, mal so zwischendurch.

Nein, natürlich nicht einfach nur so. Die beiden Innenhosen mit Radlerpolster sind als Wechselstücke gedacht. Das eine Stück was ich bisher habe, hat sich bewährt, passt zu meinem Arsch und so brauche ich diese eine Innenhose nicht täglich waschen. Geht dann in die Wäschebox und so ab mitte der Woche wird die Trommel angeschmissen. Lange trocknen tun die nicht, wenn die Maschiene geschleuder hat, kommen die schon fast trocken raus.
Geschätzt nach einer Stunde warm-milden Temperaturen ist die Innenhose bzw. das Sitzpolster so trocken, das selbst mit starken Handdruck keine Feuchtigkeit mehr zu entlocken ist.

Naja, und das Antplattband, auch wenn ich diese Woche trotz dieses Bandes einen Platten hatte, ist halt für den Stahl Renner. Ist wohl auch nur eine Glaubenssache, aber wer weiß. Und da es nicht so mächtig in´s Gewicht fällt kann man da ruhig dran glauben.

Sport & Alltag/ Alter: ja ich weiß jetzt gar nicht wie ich das erklären soll ? Diese Sache mit der vermeintlichen Hüfte bzw. linkes Bein, schon gestern zeigten sich Besserungen. Und heute war´s eben noch besser. Habe keine Ahnung was da los ist.

Ein Tag mit dem Auto

Juli 11, 2017

Bikealltag/ PKW vs. Bike: gleich vorweg, nein ich hatte keine unangenehmen Kontakt mit einem Autofahrer, also im Zusammenhang mit meiner Radlergeschichte.

Aber mit so einer Bürgerblechbüchse privat unterwegs zu sein ist schon Mist. Ich habe eine gestandene viertel Stunde gebraucht um überhaupt aus dem Dorf raus zu kommen, wo die Fa. sitzt. Wenn ich überlege wie weit ich da mit dem Bike schon gewesen wäre. Und vor allem wie entspannt.

Und dann diese Hampelmänner die einen überholen wollen. Macht überhaupt gar keinen Sinn, wenn da schon ich Sichtweite eine, wenn auch kleine und somit kurze, Ortsdurchfahrt mit entsprechender Geschwindigkeitsreduzierung von 50km/h ist.
Etwas weiter, wieder auf der Überlandstrecke steht ein fester Blitzer. Erlaubt sind 70km/h. Der Grund ist eine Einmündung, wo der Querverkehr an einem Stopschild das Fahrzeug mit allen vier Rädern zum Stillstand bringen muß. Hin und wieder wird da auch schon morgens kontrolliert. Find ich immer lustig wenn da wieder ne´ Schlange am Randstreifen abkassiert wird. Über Stopschildfahren ist so als wenn man bei Rot über die Ampel zieht, meine ich.

Das ist da natürlich alles Grundlos. Also als es damals an dieser Kreuzung regelmäßig gerappelt hatte…

Aber die Hintermänner müssen noch ma´schnell so vielsagen nach links rüber schwenken, wenn sie hinter einem hängen. Schwachkopf. Dann hat er´s mir aber gezeigt und mit seiner Combokutsche mal richtig Gas gegeben, um dann doch wieder nur vor mir her zu fahren. Gott ist das ein Schwachsinn.

( Bike ) nachgedacht/ Sport & Alltag/ Alter: so Thema „Ich werde alt…„, komme gerade von der osteopathischen Behandlung. Ich muß jetzt mal was schreiben…

Also, die Tage mal wieder zwischen den Terminen zum Haus-Doc, Überweisung holen und im neuen Quartal zu einem anderen Orthopäden gewartschelt. Dem habe ich dann mal die ganze Story aufgetischt, die Story das der Oberschenkel nicht richtig in der Hüfte sitzt wollte er mir übrigens erstmal nicht glauben, und dann ging´s los.
Kurze Sichtkontrolle – Schiefstand von mindestens 2cm im Becken. Und das offensichtlich ohne großes Nachmessen. Bilder machen, dann wieder warten auf den Doc. Während des Wartens schaute ich mal auf die Ablichtungen und irgendwie war mir dabei recht mulmig zumute. Sieht man ja nicht oft so, als Nichtmediziener. Ist dann fast so, als würde man an einer offenen Wunde rumdoktern.

Dann kam der große Chefé rein und tischte mir recht unverblümt die ersten aber ebenso ersichtlichen Befund auf. Ich hatte den Eindruck das konnte er schon beim Reingehen, quasi noch in der Tür stehend auf den gut 3m entfernten Röntgenbilder sehen.

Tja Hr. XY, ich habe keine guten Nachrichten für sie. Machen sie sich schonmal damit vertraut, daß sie demnächst neue Hüftgelenke brauchen.“ Punkt.

Mein Gott wie feinfühlig und vertrauenserweckend doch so eine Diagnose rüber kommen kann. Wir betrachteten die Aufnahmen. „Da sei auch von ihm aus nix mehr zu machen. Er können nur noch Beschwerden lindern. In der linken Hälfte sei die komplette Gelenkschmiere wech. Und rechts eben auch nicht mehr viel da.“ Ach ja drollig war dann sein Eingeständniss, das ich mit meiner Diagnose recht hatte, „daß mein linkes Bein eben nicht mehr korrekt drin sitzt.“ Denn durch das fehlen der Schmiere kann das so sein. „Woraus sich dann auch der Beckenschiefstand ergibt„, dachte ich.

Völlig unklar war ihm aber auch, wiso das vorab noch keiner bemerkt hatte ? Weder der seit zwei Jahren behandelnde Orthopäde, immer mal wieder wegen muskulärer Verhärtung, der zum Glück gerade Urlaub hat, der Hausdoc oder zumindest der Physiotherapeut.
Auf den Hausdoc lass ich nix kommen. Letztendlich ist er auch nur ein normaler Hausarzt für Schnupfen & Husten, alles andere sollte dann die Spezis machen. Auch vom Physiotherapeuten war ich an sich sehr angetan, also nicht nur auf der persönlichen Ebene. Fachlich hatte er mir doch arg weiter geholfen.

Aber genau da wird wohl auch der Hase im Pfeffer gelegen haben. Hatte ich doch schon im ersten Getippten dazu den Verdacht geäußert, das der Hüftbeuger eine maßgebliche Rolle gespielt hatte. Seit gut zwei Jahren nie wieder richtig in den vollen Bewegungsumfang gekommen, hatten sich wohl alle betroffenen Muskeln samt Anhang entsprechend verkürzt und sonstwie verhärtert.

Ich kann nicht bestätigen, das ein Hüftschiefstand zu einem vorherigen Zeitpunkt hätte offensichtlich sein können. Denn das hätte ich zum einen, und in dieser Deutlichkeit, schon früher gemerkt.

Jetzt spielt aber noch mit rein, daß diese Gelenkschmieregeschichte vererblich sein kann. Aha, und siehe da, meine Mom hat das gleiche in der rechten Hüfte. Bei ihr wurde das aber erst recht spät festgestellt. Gefühlt jetzt zehn Jahre später.
Hab da aber gerade mal nachgeschaut, das geht ab 40zig los. Und die hab ich ja schon länger hinter mir. Wiso ist das dann mit schon fast anzunehmender Sicherheit vererblich ? Jedenfalls wurde das so suggestiv rübergebracht.

Einzig dem bisherigen Orthopäden könnte man mal etwas auf die Finger hauen. Warum hat er nicht mal eher das lokale Umfeld untersucht, sprich Bild gemacht ? Meine Mutmaßung geht dahingehend, es bestand kein Anlass zur Sorge. Denn ich bin ansich kerngesund, betätige mich sportlich und bin zu dem „erschwerend“ nicht übergewichtig.

Lange Rede kurzer Sinn, die Gelenkschmiere ist „auf“.

Klare Sache ist auch, nach dem ja so zaghaften Diagnosespruch lag das erstmal irgendwie blöd im Margen. Recht schwer um mal so zu sagen. Denn frische Hüftgelenke ist nicht mal eben so ein Eingriff wie ne´ Zahnfüllung oder mal ein Gips wo am Arm. Zumal ich mit meinem fast halben Jahrhundert viel zu jung dafür bin. Oder anders gesagt, wenn ich das jetzt machen lassen würde, würden die Dinger in einiger Zeit getauscht werden müssen. Ist also nicht der beste Plan. Und meine Mom hat bis heute keine.

Inzwischen sind ein paar Tage vergangen, also seit der Erstdiagnose, der Drops ist erstmal verdaut. Bin da ja kein Jammerlappen, aber wer mich kennt und somit auch ahnt, das ich mich mal ganz gerne beweg, der wird sich denken können…

Andersrum, was ist eine brauchbare Alternative ? Gleich These: Bewegen bringt Segen. Aber nach der Nummer heute, also der abgehandelten osteopathischen Behandlung ?

Auf dem Rückweg bin ich dann noch bei der Physiotherapie vorbei gefahren. Der gute Herr war aber heute nicht da, erst morgen Nachmittag. Ich werde also wohl morgen direkt nach dem Job mal bei ihm vorbei schauen. Denn dieses Knallen der Bänder werden kaum die Bänder gewesen sein, ich denke das waren die Knochen, an Ermangelung der Gelenkschmiere. Das könnte für ihn eine gute Information sein.

Was bingt mir das jetzt alles ? Denn der Titel „( Bike ) nachgedacht“ Bike eben in Klammern, steht ja nicht umsonst da. Naja, ich denke zunächstmal die Erkenntniss das mich mein schon fast intuitiver erster Eindruck nicht ganz getäuscht hatte. Die Ärzte dieser Fachrichtung haben, zumindest hier im Dorf, fast alle den gleichen Sympathiefaktor auf mich. Fachliche Kompetenz, die ich weder abreden will noch kann, hin oder her.

Für´s weitere glaube ich aber kaum, daß mir da wirklich geholfen wird und zwar in dem Sinne, daß ich als Partient weiter komme. Denn ich hätte schon gerne mal noch eine einzige Frage gestellt. Aber für diese Frage, jedenfalls hatte ich sehr schwer den Eindruck, schien gar keine Zeit zu sein.

Denn mit dieser einzigen Frage, und das behaupte ich, könnte man einen großen Zugewinn an Lebensqualität schaffen.

Übrigens: heute war zB. wieder so ein Tag, wo ich bis auf ein kleines Zimperlein im linken Knie, fast nix vermelden konnte. Andersrum, es war, wie gestern übrigens auch, ein Tag der schon beim Job viel Bewegung mit sich brachte. Wie war das noch mit meiner These ?