Archive for the ‘Sport & Alltag’ Category

39.184km/ 16.10.2020

Oktober 16, 2020

Bikealltag/ Sport & Alltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biktouren Bilder: die Reise im Leben geht weiter und wird wie üblich in Buchstaben festgehalten.

Biketouren/ Biketouren „After-Show-Party“: nachdem ich ja am Montag eine entspannte Heimfahrt in lang gemacht hatte, saß kurzfristig irgendwie ein Stöpsel in mir. Ich wußte zu nächst nicht was es sein konnte. Ich tippte auf die drei Hänchenschenkel die ich mir zudem noch recht spät auf der Schicht als essenmäßige Stärkung einverleibt hatte. Ja gut, ich geb ja zu, drei Stück waren dann zumindest eines zu viel, denn schon kurz nach dem Verzehr wurde Koffeinware fällig. Der Blutzucker rauschte runter wie das Wasser im Niagarafall. Aber das war es dann wohl nicht alleine.
Dann tippte ich auf die doch längere Strecke, auch bei den Temperaturen. Ja es war frisch, aber eigentlich war ich ausreichend gut gekleidet. Nach der heißen Dusche und ein weg Nahrungszufuhr, so richtig Hunger hatte ich nicht, wurde aber auch gut was getrunken. Und das war es dann auch. Ich hatte den Tag über wohl zu wenig getrunken. Muß man auch wider mal drauf kommen.

car-to-go: da ich am morgigen Dienstag einen Doctermin habe, werd ich mit dem Golf zum Job müssen. Der Rücksack für das T-Rena Gerätetraining wird dann mit dabei sein. So kann ich direkt nach dem Termin durchfahren und mein T-Rena Pflichtprogramm durchziehen. So wird der Tag, was das Radfahren angeht, eher inaktiv sein.
Das wird zur Folg haben, daß ich am Morgen kaum zu gebrauchen sein werde. Ich finde das furchtbar, denn auch Espresso bringt da nur seicht Abhilfe. Egal, Augen zu und durch und Blickrichtung auf Mittwoch.

Mittwoch: wieder ein neuer Tag, eine weitere Chance das Leben in kleinen alltäglichen Zügen zu genießen. *lach*

Es geht am frühen Morgen erstmal langsamer am Kanal entlang. Bin ich wegen dem Nicht-Radfahren am Vortag, wegen der Außentemperatur oder sonst was so langsam? Egal, entspannt rollen lassen. Nachmittags war es dann soweit, ich hatte für mich beschlossen, der Herbst steht in voller Blüte und der Winter nimmt seinen Einzug.

Am Seepark Lünen sieht man es schon und merklich warm wäre auch übertrieben. Endlich die Zeit vorbei, wo man morgens noch in warme Klamotten los muß, die man dann nachmittags gegen leichtere Kleidung tauschen muß und den Rest wo am Bike verstauen muß.
Ich wähle für die Rückreise die Seseke Radroute und biege dann auf einen gut bekannte Waldpassage ab. Das gute ist, im Wald kann der aus Nord-ost kommende Wind keine Angriffsfläche bei mir finden. Und ich mag die Luft im Wald, die Ruhe (jedenfalls solange, wie der Wald nicht direkt von der BAB A1 durchschnitten wird). Natürlich liegt wider ein Baum quer im Weg. Ist aber nix dramatisches, das treue Gefährt drüber gehoben und mit den frischen Hüften ist auch ein Rüberklettern kein Akt. Ich komme zwar insgesamt nur langsam voran, genieße aber diese Art des Müßiggangs.

Am späteren Nachmittag angekommen, hat mir Bike24.de Topeak Midloader wo der Reißverschluss defekt war, getauscht und zugesandt. Nur die Ersatzteile sind noch nicht da. Ich hoffe aber die Sachen kommen bald? Dank der Pandemie geht’s ja überall langsamer. Ich überlege, ob ich mir ein zweites Tauschset noch bestelle. Man kann ja nie wissen…

Donnerstag: vorletzter Tag der Woche, wieder Winterwetter. Muß man sich auch erstmal dran gewöhnen. Fällt mir aber nicht ganz so schwer. Ganz im Gegenteil, man spinnt schon wieder nette Radtouren im Kopf zusammen. Vielleicht mal wieder was in der Dunkelheit?

Jedenfalls rollt es bei Windstille am morgendlichen Kanal ganz gut. Der Arbeitstag ist eher sehr ruhig. Ganz im Gegensatz zu nächster Woche. Aber nun gut…
Die Rückfahrt ging elendig lang gegen den Wind, da hätte ich für den Winterpokal gut Points machen können.

Freitag: es geht in den letzten Arbeitstag und ich rolle mal wieder durch die schweigsam schöne Nacht am Kanal entlang.
Innerlich frag ich mich, wiso man tags überhaupt aufsteht, wo doch die Nacht so viel zu bieten hat? Auf Zweidrittel des Weges vernehme ich in der Stille mein Moto, wo wohl ein Anruf eingeht.

Eine Kollegin hat sich arbeitsunfähig gemeldet, der Rücken. Ich habe echte Arbeit, in dieser Woche das erste mal. Der Kollegin wünsche ich nach meiner Ankunft via WhatsApp gute Besserung und ich stürzte mich in die Arbeit. Sollte es ein guter Tag werden?

Irgendwie ja, denn wenn man was tun hat, geht die Zeit besser rum und man landet irgendwie schneller im Feierabend. Mit dem Schichtende ging es dann wieder am Channel entlang in Richtung Burg. Doch irgendwie muß ich sagen, ist da wohl der Wurm drin. Denn schon bei er leichten Brise von heute (war sie wirklich so leicht?) Kurbel ich mir eine Wolf am Kanal. Egal, at home angekommen, den großen Becher geleert, umgezogen und noch frisch, fromm, fröhlich eine Trainingseinheit hinter her geschoben. Freitag nachmittag auf der Burgterrasse. Man fühlt sich wohl.

Biketouren/ Touren Ansage: für morgen um high-noon trifft man sich an der ehmals weißen Brücke. Es geht zum Café Kreisverkehr, offizieller Titel Café Twin. Das wird die nächste längere Tour nach der Cyborg-R Nummer. Fast gute 80km könnten am Ende des Tages auf der „Uhr“ stehen. Ich sehe die Sache aber entspannt, denn der ebenso entspannte Kollege aus dem Claim wird mich begleiten.

Ich wünsche ein schönes Wochenende und bleibt gesund.

 

38.723km/30.09.2020/ Radfahren macht wieder Spaß!

September 30, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder: und das Radfahr-Leben geht weiter, ma(n)n nähert sich dem Monatsende.

Montag: gut erholt aus dem Wochenende geht der Start gut von der Hand. Die Kleiderkammer gab noch ein Radtrikot extra her, auch wenn es mit round about 9c° am Morgen nicht wirklich nötig gewesen wäre. Aber die Extraportion Wärmekomfort genießt man, genauso wie die relative Windstille.

Angesagte Regenwahrscheinlichkeiten bleiben aus, hin und wieder ein paar müde Tropfen. Erhöhte Luftfeuchtigkeit, wie ich zu sagen pflege.

Auf der Rückfahrt folge ich fast ausschließlich dem Channel und entdecke an einem Treppenabgang neue Schilder. Jene erklären, daß es sich um eine alte Wallburganlage handelt. Mit dieser Heimfahrt hab ich mir dann auch die erste Extrarunde, wenn auch in klein gegönnt. Natürlich muß diese ganze Wallburggeschichte nochmals genauer betrachtet und abgelichtet werden.

Sport: mit der Aussicht auf den Wochenverlauf versuche ich eine Kurzversion meines Trainings durch zu ziehen, denn am Mittwoch wird das „dank“ Termin nix. Das klappt auch…
…wenn auch zum Schluss eher mäßig. Es stört mich aber weniger, weiß ich doch das am Freitag mehr Zeit ist. Außerdem, was will man erwarten nach nur einem Tag Trainingspause seit dem letzten Training am Samstag?

Dienstag: Tag zwei der Woche, der zusätzliche Wärmekomfort kommt in den frühen Morgenstunden bestens zum Zuge. Auf dem offenen Land stehen gerade mal 5c° auf dem Tacho. Ach wie ich dieses Wetter liebe. Gekrönt wurde die Frische mit einem fast sternenklaren Himmel und null Wind.

Am Nachmittag zog es sich zu, Niederschlag war angesagt. Der hielt sich aber arg in Grenzen, mehr als etwas Dunst lag nicht in der Luft. Glück braucht der Mensch, denn echte Regenklamotten hatte ich nicht mit. Dennoch, der Herbst zeigte so erstmalig sein Gesicht, also genau mein Ding.

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Biketouren/ Erstbefahrung/ Bilder: natürlich bin ich diese Strecke oder besser diese Location nicht das erste mal gefahren. Bei mir lief dieser kurze Waldrunde bisher unter den Bezeichnungen Ostenhellweg Ex-Flak Track oder auch Stairway to heaven.
Flak, also Flugabwehrkoanonen Track, weil mir mal wer gesteckt hat, das es dort Flakstellung gegeben haben soll. Ausschließen möchte ich das bisher nicht.

Was es jetzt genau mit dieser Wallburg auf sich hat, kann ich noch nicht sagen. Natürlich gab es einen Onlinetreffer, denn Bumannsburg hilft als Suchkriterium. Auch die wohl zuständige Stadt Bergkamen hat was unter dem Begriff Bumannsburg auf ihrer Homepage. Ich finde das echt klasse. So richtig schade ist aber, daß der Autolärm der nahen A1 gut präsent ist.

Am frühen Abend bin ich dann noch zur Post gehuscht und hab den defekten Topeak Midlaoder auf Reisen geschickt.

Idee!: ach ja, wo ich gerade bei der Post war, um die Ecke ist so ein Tierbedarf Discounter. Und von denen wusst ich, daß sie so Leckerli-Taschen für die vierbeinigen Freunde haben. Ich also rein in den Laden, die freundliche Verkäuferin angesprochen und…
…wenig später mit so einem Teil in der Hand den Laden verlassen.

Der Hintergrund ist, die erst neulich bei Decathlon erworbenen Tasche

…hatte sich im Verlauf der Testphase als eher sperrig bis unpraktisch erwiesen. An jenem Dienstag fuhr ich dann mal mit meiner selbst fabrizierten Handyhalterung für den Rucksack. Insgesamt klappte das besser, hatte aber auch noch so seine Schwachstellen.
Jetzt muß ich nur noch eine kleine weitere Tasche finden, wo ich den restlichen Kleinkram unter bringen kann. Das sollte aber nicht ganz so tricky sein.

Idee II!: ach ja, auf dem Bild mit der neuen Futtertasche, also jenes mit dem frischen blauen Schnupftuch, sieht man auch die andere Problemlösung. Für die Lesekrücke die ich normalerweise auch stets am Mann habe, konnte ich heute in einem Brillenfachgeschäft für läppische 3 Taler eine Brillenband erstehen.

Mittwoch: letzter Aufruf für den Monat September. Erste weitere Zeilen um 10:30Uhr, mal so zwischen durch. Das grüne Wettertier auf der Leiter im Glas hatte sich mal gründlich verschätzt. War es vor der Burgpforte nur bodenfeucht, endete jener Spaß an der ersten Ampelkreuzung.

Feiner Landnieselregen begleitete mich fortan. Hatte ich nach der ersten zarten Gischt noch die Hoffnung, daß es dabei bleiben würde…
…hatte sich das im Verlauf erledigt. Es gab zwar Schwankungen in der Intensität und ja, es waren auch Pausen im Niederschlag zu verzeichnen, aber insgesamt war nach der Ankunft ein Trockenlegen angesagt. Das war jetzt aber alles nicht wirklich dramatisch. Im großen und ganzen eher intensive Oberflächenfeuchte. Der E-Heizlüfter wurde aus dem Spind gezerrt, welcher dann in grob 30-40min. das Schuhwerk samt Socken trocken legte.

Der Rest wurde mal großzügig in der Umkleide aufgehangen.

Die neue Gürteltasche für das Nasentuch hatte sich übrigens bestens bewährt. Jetzt brauche ich nur noch eine kleine Tasche für die Brille und etwas Kleinkram.

Natürlich spielte sich dann im Verlauf des Vormittags die Sonne wieder nach ganz vorne. Damit sollte eine Heimfahrt in nett nix im Wege stehen. Mit satten 19c° auf dem Tacho rollte ich dann also los und hier kommt dann auch wider der Titel mit ins Spiel.

Radfahren macht wider Spaß.

Nicht das es letzte Woche oder vorher keinen Spaß gemacht hat, aber sind es nicht jene Radfahrten die einen mal aus dem Alltag raus holen? Also mal nicht via meiner Rennbahn einfach nur nach Hause kommen, sondern mal eine andere Strecke nehmen. Und so bin ich heute dort hergefahren, wo ich eigentlich gestern entlang fahren wollte. Und siehe da, es hat mächtig Bock gemacht.
Natürlich bin ich nicht die Halde Großes Holz/ The Beast hoch gefahren, da heb ich mir noch ein wenig auf. Aber am Beversee bin ich entlang, wenn auch mehr oder weniger aus versehen. Hat sich aber wider gelohnt, denn man hat endlich eine neue Aussichtsplattform am Beversee errichtet.

Ist ein richtig schönes Teil, groß mit gemütlicher Sitzbank, hat alles so was das herz begehrt. Bilder? Ja klar!

Bis hier ist also die Woche gut gelaufen, es kann nur noch besser werden. Jetzt gleich noch zu einer dösigen Eigentümreversammelung, morgen kann ich dann wider beim T-Rena Gerätetraining aufschlagen und dann am Freitag kann ich wieder in aller Ruhe auf der Burgterrasse mein Training machen. Kann also nur noch besser werden.

Und weil‘ s so nett war, der übliche Blick in die laufenden Zahlen. Mit immerhin noch 545km auf dem CAADX (inkl. 38km noch beim Indoorcycling) kommen insgesamt 6.729km für dieses Jahr zusammen. In den letzten Monaten waren es ja nur ein paar wenige Indoorseiklink Kilometer. Aber Kleinvieh macht auch Mist.

In wie weit es möglich sein wird an die 10.000 Kilometer für dieses Jahr noch ran zu kurbeln, wird sich noch zeigen. Es fehlen „nur“ noch 3.270km. *grins*

habt noch einen schönen Tag und bleibt gesund!

Cyborg-R Resume 10,5.Wo.

September 20, 2020

Bikealltag/ Rumgelaber/ Cyborg-R/ Sport & Alltag: es ist soweit, nach 10,5 Wochen ist die Deadline erreicht, beginnend mit dem OP-Tag. Im direkten Vergleich zur ersten linken Hüfte-OP liege ich was die Genesungszeit angeht in etwa gleich auf. Was mich um ehrlich zu sein ein wenig wundert. Denn auf der rechten Seite hatte ich ja sehr lange mit einer guten Schwellung im Bein zu tun. Das ist aber Gesichte.

Und so wird es heute zum Abschluss auch nicht (was natürlich gelogen ist *grins*) viel Text hier geben. Die für mich passenden Stichworte habe ich in der entsprechenden #Alter Chronologie bereits gestern getippt.

Ebenso die Worte zur gestrigen schönes Land Radtour, die als solche ja auch ein noch fehlender Baustein im Genesungsprozess war. Denn in diesem Jahr bin ich zwar mit allen anderen Bausteinen, also der diesmal stationären Reha, dem T-Rena Gerätetraining, den physiotherapeutischen Anwendungen und auch den Gehrunden gut durch gekommen, was sich am Ende auch als gut erwiesen hatte, nur das Radfahren kam etwas zu kurz.

So im Nachhinein muß ich aber auch sagen, daß hat natürlich seinen Grund. Beim letzten Mal war ich gut zwei Wochen hier alleine vor Ort, die Family hatte in den USA meine älteste Tochter besucht und so hatte ich irgendwie mehr Spielraum. Was will man auch alleine zu Hauser rumhocken?
Der andere positive Grund im letzten Jahr war, ich war dank der nicht vorhandenen Schwellung deutlich fixer auf den Beinen. Aber lange Rede kurzer Sinn…

Ich kann wieder gut Laufen, sitzen und Radfahren. Der Rücken spielt bis jetzt auch passabel mit und die restlichen Kleinigkeiten werden sich noch verlaufen.
Natürlich nicht von alleine, sondern durch Disziplin bei den eigenen körperlichen Übungen (dafür hab ich mir noch eine große Faszienrolle mit Noppen bestellen aber auch noch einen Faszienball) und dann durch die golden Hände der Physiotherapie.

Langeweile sollte also kaum aufkommen, ich muß nur aufpassen, daß ich mir auch ein paar gute Erholungsphasen gönne. Aber das sollte dank der Hängematt und dem Outdoor Equipment machbar sein.

Kernthema wird die nächste und somit auch erste Arbeitswoche sein. Der Meister des Jobs hat zwar nur mehr oder weniger kurze Jobtouren zur Auswahl, aber darüber mach ich mir keinen Kopf.
Gespannt bin ich auf den nächsten Freitagnachmittag. Um genauer zu sein, auf den Zeitpunkt wenn ich vor Rad steige. Denn dann werde ich, wenn alles gut gelaufen ist, 200 Kilometer in der Woche auf dem Rad abgestrampelt haben. Aber wie das eben so ist, ich denke das hört sich nur so dramatisch an, denn ich fahre ja keine 200 Kilometer am Stück! Es sind ja nur 40 Kilometer am Tag und die auch noch je zu einer Hälfte morgens und dann eben nachmittags zurück. Und das denke ich, sollte mit Anstand machbar sein.

Ein wenig Augenmerk nach auf die Kauleiste, einer Nebenbaustelle der letzten Tage, und der Rest ergibt sich.

 

 

 

Aber jetzt ist genug rumgelabert, ich wünsche der Leserschaft einen netten und erholsamen Sonntag und bleibt fit & gesund!

Ziele braucht der Mann/ 38.310km/ 12.09.2020

September 13, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder/ Sport & Alltag: wie war das noch?

Donnerstag: in der Frühe hatte ich mal wider einen physiktherapeutischen Termin. Soweit so gut, man hatte sich auch erneut in einer Form einer muskulären Stelle gewidmet, die zwar als Anwendung nicht gerade zum Tiefschlaf einlädt, aber wo man dann weiß, es hilft was. Tut es ja auch.
Danach bin ich nur ganz normal wider zur Burg zurück, hatte mir erstmal ein Frühstück gemacht und mich dann der Grünpflege verschrieben. Mit dem ersten Laub vom starken Wind & Regen in einer Nacht vor ein paar Tagen und dem Grünstreifen verging so eine gute Stunde.

Danach hab ich mich dann dem persönlichen Fitnessprogramm zugewandt. Jenes lief auch recht passabel von der Hand, auch wenn ich natürlich noch ein gutes Stück vom Standard vor der OP entfernt bin. Aber ich bin zufrieden. Das einzige was ich überlege, ob ich jetzt zwischen den Trainingseinheiten je zwei oder doch besser drei Tage pausieren sollte? Ich lass das mal auf mich zukommen.

Nach dem Training hab ich mir dann draußen zwei Tüten chinesische Instant-Nudeln auf dem Canway Holzvergaser gemacht und mir anschließend eine Ruhepause in der Cocoon Hängematte gegönnt. Just als das hübsche älteste Töchterchen im Burggarten stand war ich aber wider wach. Ich schlafe ja nie richtig, sondern döse nur so vor mich hin. Da ich wieder wach war zeigte ich mich ich motiviert, auf eine Stunde im nahen Heimatwald ein paar Runden im Kreis zu drehen.

crasy Fahrten: ist natürlich komplett singbefreit und stumpfsinnig in einem Wald im Kreis (hier <klick> das Ereignis) zu fahren, aber ich dachte mir, es tut mir gut. Das Fahrrad fahren aber so doof ist, wusste ich bis dato nicht. In knapp vier Minuten tauchte in den Wald ein und schon wenige Minuten später war ich auf dem Rundkurs.

Eigentlich dachte ich, wenn ich eine grobe Stunde nur im Kreis fahre, dann ist das gut. Gut für die Muckies und auch gut für den Rest. Das ich dann aber so im Flow immer schneller wurde und nach der zweiten, dritten Runde begann ich sogar schnittig in die Kurven zu tauchen, damit hab ich nicht gerechnet.

Natürlich war dann grob nach 30 Minuten etwas die Luft raus und ich mußte eine lange Gerade mal einen kleineren Gang nehmen. Was aber auch war, das Sitzfleisch  braucht mal Luft. So hab ich dann mal eine Trinkpause eingeschoben und es danach etwas ruhiger angehen lassen.
Viel war aber mit schnell eh nicht mehr. Fußvolk mit angeleinten Hunden sowie Spaziergänger aber auch einen Stöckeschwingergruppe traf ich immer wieder. Vorsicht war also angesagt. Jedenfalls hatte ich irgendwann die Stunde voll und ließ mich zur Burg rollen.

Nachdem ich mich frisch gemacht hatte und auch Brennstoff nachgeschoben machte sich aber leider eine Ecke in der Mundhöhle bemerkbar. Unangenehm aber auch nicht genau definierbar. In der Nacht wurde ich dann auch einmal wach und verabreichte mir eine Spülung. Insgesamt war ich zwar schon um neun in den Federn, ungewöhnlich früh für meinen noch aktuellen Rhythmus (sonst zur Zeit eher so um 22:30), aber das schob ich  auf die gute Radrunde. Half aber alles nix, die Nacht war etwas unruhig, wohl der Kauleistengeschichte wegen.

Freitag: irgendwie war ich dann auch am Morgen zerschossen und auch das koffeinhaltige Getränk brachte nicht ganz den Schub. Die am Vortag noch anvisierte Radausfahrt mit dem Kollegen aus´m Claim hier zum Preußenhafen Lünen zwecks Currywurst-Pommes-Mayo Aufnahme sagte ich erstmal ab.

Vor dem Training hatte ich mir aber wohlweislich eine solide Mundspülung besorgt. Und so sah dann mein Frühstück nach dem Training aus.

Dann ging ich zu Fuß zum T-Rena Gerätetraining. Wie ich so loslief ging es mir zwar etwas besser, aber auch beim Training hab ich es langsamer angehen lassen. Nach dem Training bin ich dann aber doch zum Marktplatz. Ich konnte mir nicht sicher sein, ob der Kollege das so alles mitbekommen hatte.

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Aber wie das eben so ist, der Kollege hatte meine Infos nicht mitbekommen und so stand er dann doch am Dorf Markt. War ja aber kein Ding.
Denn inzwischen war ich aber wieder so bei sammen, daß mein Kleinhirn nach einer kürzeren Radrunde sucht. Man begrüßte sich und ich berichtete mal von meiner Sachlage.

Zusammen kramten wir zwei, drei Alternative raus und dackelten erstmal zur Burg. Dort kleidete ich mich um und die Reise ging dann in ein näheres Dorf mit entsprechender Ruhrgebiets-Fressbude. Denn Currywurst-Pommes-Mayo war nach wie vor Tagesziel.
Die Fahrt ging erst westwärts am Channel entlang und bog dann in Richtung Süden auf eine gut bekannte Radtrasse ab. Irgendwo recht nah am Ende nochmal rechts raus, noch ein paar Umdrehungen an der Kurbel und wir waren am Ziel angekommen.

Freundliche Bedienung auch unter den aktuellen Umständen, Sitzplätze draußen in der wohligen Sonne, was will man mehr?

Die Anfahrt war ja ganz gut, der Kollege bescheinigte mir einen Zustand, als sei nie was gewesen. Ich wusste aber inzwischen, wo die Schwachpunkte lagen. Oder besser ab wann. Und so machte ich langsamer oder ließ mal den Hintern aus‘ m Sattel steigen. Sind ja auch ein paar viele Wochen, acht um genau zu sein, ins Land gezogen und die Radrunde vom Vortag…

Jedenfalls plauschen wir nett und ließen es uns schmecken.

Für die Rückreise kramte der Kollege noch eine andere Strecke raus, wo es auch ein Ziel gab was ich gut kannte. Also machten wir uns auf die Rückfahrt. Einen Zwischenstop nur für schön und für ein weiteres Gespräch gab es noch am Haus Reck.
Wenn es mit der Family eine Radrunde gibt, sind auch oft dort. Eine neue Bank, Sonnenschein, nur die leider sehr nahe A1 stört das friedliche Bild.

Jedenfalls pausierten wir kurz und machten uns dann auf den restlichen Rückweg. Auf der Burg angekommen bot ich dem Gast noch ein Erfrischungsgetränk an, man plauschte abermals und irgendwann war der Tag dann in Sachen Abenteuer zumindest in Klein zu Ende.

Resume für diesen Tag, ich sollte schlichtweg einfach mal klein und entspannter anfangen was das Radfahren angeht. Denn wenn ich ab übernächste Woche wider zum Job radeln will, sollte bis dahin eine brauchbare Grundlagenkondition am Mann sein. Also wurde die nächste Ausfahrt grob vorgeplant.

Samstag: gestern habe ich mal nix gemacht. Naja so wirklich dann auch nicht. Ich war „nur“ mit dem Kraftfahrzeug in der alten Heimat, Mutti besuchen und so praktischerweise auch mal wider etwas Autofahren üben. Das ging aber bestens.

Jener Tag wurde mit Quatschen, Espresso schlürfen, eine Museumsbesuch in Herne und zum Fast-Abschluss noch mit einem Eis verbracht. Die Ausstellung in Herne war im LWL Museum und die Verlängerung (noch bis zum 15.11.2020) der Pest-Ausstellung. Kann ich nur empfehlen, auch mit Bezug auf die heutige Zeit.

Und den Bericht von heute, den tippe ich jetzt gleich. Bis denn.  😉

14,3km – undenkbar…

September 9, 2020

…so eine Distanz für mich zu Fuß zurück zu legen.

Bikealltag/ Rumgelaber/ Cyborg-R/ Sport & Alltag: und das ist jetzt knapp nur acht Wochen her.

Worum geht es? Am heutigen Mittwoch hatte ich mal wieder mein T-Rena Training. Natürlich bin ich wieder zu Fuß hingelaufen. Und weil ich gut Zeit hatte, führte mich der Hinweg durch den nahen Heimatwald, dann noch ein kleiner Harken bis ich punktgenau im Dorfzentrum ankam.

Die 4km legte ich unbeschwert in knapp unter einer Stunde zurück. Angekommen wechselte ich das Schuhwerk und begab mich dann an das T-Rena Gerätetraining. Das klappte auch wieder ein Stückchen besser als beim letzten mal, eine klare Verbesserung ist zu sehen.

Da für mich dieses Training ungefähr eine Stunde in dauert, hatte ich mir für den Zeitraum danach eine gute Gehrunde vorgestellt. Erstes Ziel sollte das Haldenzeichen auf der Halde Radbod sein. Am Vortag hatte ich hierzu mal meine alten Laufstrecken eingeschaut, je nachdem wie ich was kombinieren würde, stünden 10 Kilometer plus X auf dem Tageskonto. Machbar und dem Zweck dienlich. Natürlich mit entsprechenden Pausen nach Bedarf.

Also lief ich mal los. Der Weg führte mich zunächst durch eine kleine Parkanlage, längsseits des örtlichen Dorf-Friedhof, übrigens ein kleiner netter und auch nicht ungepflegter Park. Doch dann…
…war da dieser Weg. Wo er enden würde war mir klar, kannte ich schon, also folgte ich ihm mal. An dessen Ende würde quasi kein Weg mehr daran vorbei führen, die Haldenzeichen auf Halde Kissinger Höhe und eventuell noch auf der Halde Humbert zu machen.

„Na dann mal los“, dachte ich und begab mich mit einer kleinen Schleife im Weg dann aber recht direkt in den Anstieg.

Jenen kenn ich von der einen oder anderen Radausfahrt, vorzugsweise etwas mehr geländelastig aber vor allem von oben runter. Grobstollenreifen halt.
Der Vorteil, man landet über ein paar zum teil schmale Trampelpfade über die einzelnen Stufen der umlaufenden Haldenwege auf einem der drei Plateaus.

Oben angekommen wurde die Aussicht aufgesaugt und die Wasserflasche gut angenippt. Warm war es. Schon hier war mir klar, wie gut der Genesungsprozess bis hier hin gelaufen ist. Erstmal zu Fuß bis hierhin gekommen, das Training vorher und dann noch bis hier hoch.

Nicht schlecht, Herr Specht.

Naja und weil ich gerade hier oben war, bin ich dann zunächst noch auf den kleinen mittleren Gipfel gezogen, um danach das Finale am ersten Haldenzeichen für den heutigen Tag zu erklimmen. Auch hier wieder die neue Wahrheit, zu Fuß und dann noch über die Schotterrampen bis zum Haldenzeichen hoch. Wahnsinn.

(mehr Bildmaterial und auch kurzer Film befindet sich im Tagesalbum)

Das erste Haldenzeichen war belegt, also nutze ich die Zeit bis es frei war wieder Trinkwasser nach zu füllen. Vorzugsweise in den Kopf.
Nach der ersten Begehung ging es dann rüber zum nächsten Ziel.

Die Halde Humbert hatte ja auch noch ein Haldenzeichen und jene lag recht praktisch auf der Achse des Rückweges. Da ich noch keinerlei merklichen Beschwerden hatte dachte ich mir, kann man ja machen.

Der Weg dorthin zog sich aber etwas, weil man eigentlich keinen direkte Strecke gehen kann. Es geht mehr oder weniger zick-zack erst runter, dann rüber und dann wieder in Schlangenlinie hoch. Dummer Weise kenn ich die Halde Humbert noch nicht ganz so gut, mußte mir dann den Weg nach oben erstmal etwas suchen.

Klar, nach oben führen ein paar Wege, ich wollte zu diesem Zeitpunkt aber nicht weitere unnötige Schleifen ziehen. Der Uhrzeiger war schon gut fortgeschritten und letztlich lagen ja auch noch gute fünf Kilometer Nachhauseweg mit wohl einer Stunde Gehzeit vor mir.

Auch war mir aufgefallen, daß in der weiten Ferne ein vermeintlich dunkles Regenwolkenband sich am Horizont aufgetan hatte. Regen? Dazu fehlte mir jetzt etwas die Motivation.
Ich erinnerte mich dann aber daran, daß auf der Nord-nord-west Seite die steile Asphaltrampe war. Jene beginnt quasi am Hadlensockel und führt in einem Zug durch bis zum Haldenplateau. Über eine erste Rampe und eine Rundweg bin ich dann auf diese Betonrampe gestoßen und dort dann hoch.

Auch das ging wieder bestens, nur trinken mußte ich oben. Nachdem ich im Windschatten des Haldenzeichen einen halben Liter Wasser weggekippt hatte, sattelte ich wieder den Rucksack auf und warschelte das Haldenzeichen hoch.

Aber es wurde kein langer Aufenthalt. Auf dieser kleinen Halde wächst oben kein Grashalm, der Westwind gibt den Rest. Gemütlich ist anders. Gut, jetzt im Spätsommer geht’s, aber im feuchten Herbst oder im Winter mit dem Bike fiebernd hier hoch und dann lange Pause machen? Vergiss es!

Bei mit war jetzt aber mehr die Uhrzeit, also zog ich wieder los. Im Kopf hatte ich zwar nicht die Betonrampe runter zu gehen, hab‘ s dann aber doch gemacht. War und ist halt der kürzeste und somit der einzige direkte Weg.

Ab da gab’s auch für den restlichen Heimweg keinerlei Extras mehr. War auch mehr als nicht nötig, denn die Garmin Forerunner 310XT am Arm meldete immer wieder den nächsten volle gemachten Kilometer. An der Stelle sei noch gesagt, das 310XT Teil begeistert mich.

Doch wie ich wieder so auf dem Weg in den Heimatwald war merkte ich schon, so eine Sitzpause nebst einem gepflegten Schluck aus der Trinkflasche sei eine gute Idee. Also habe ich mich gegenüber dem Spielplatz auf eine Bank positioniert und das dann auch so gemacht.
Letztendlich war ich bis dahin gute acht Kilometer am Stück unterwegs, lässt man mal die eher kurzen Trink- u. Aussichtspausen außen vor.

Aber ich schätze mal das diese Pause auch nur irgendwas um die zehn Minuten hatte. Beim Loslaufen merkte ich dann aber schon, daß die Füße bis hierhin ein klein wenig mehr getan hatten als sonst. Egal, die heimatliche Burg frohlockte, die Dusche, frische Kleidung und ein solides Mittagmahl. Espresso con Leche und Hängematte hinterher sowieso. Und so kam es dann auch und zwar recht fix.

Und so liege ich jetzt entspannt in der Hängematte und tippe diesen Beitrag. Aber es gibt auch ein paar Zeilen zu gestern. Ein kleiner Zeitsprung zurück.

Dienstag: ja auch der gestrige Tag hatte was. Er begann damit, daß ich in der Früh einen Physiotherapie Termin hatte. Schon am Montag hatte zwecks dafür am CAADX die Topeak Lenkerrolle montiert, worin sich das obligatorische Badehandtuch und das fette 2,5kg Kryptonite Schloss verstaut wurde.

So gewappnet könnte ich nach dem Pflichttermin in gut, eine weitere Radrunde angehen. Ziel aber diesmal wirklich der Lieblingsaussichtsturm. Gesagt, getan, nach den effizienten Handgreiflichkeiten schwang ich mich in den Sattel und ließ die Pedale kreisen.

Durch den Lippepark ging es recht direkt zum Channel und an jenem dann gen Westen. Am Kanal bot sich aber der Westwind an mir die Fahrt ein wenig zu versalzen. Naja, Gegenwind in Kombination mit eher mäßiger Leistungsfähigkeit im rechten Bein war jetzt nicht so mein Plan.

Aber was soll’s? Man kennt das ja, Zeitdruck war nicht vorhanden, also einfach rollen lassen so wie geht’s. Aber BAB Brücke der A1 bin ich dann aber lieber via der Lippeauen gefahren. Dort ist das irgendwie reizvoller, vor allem aber nicht ganz so windig.

Am Kreuzungspunkt des nächsten Dorfes bin ich dann auch mehr auf seitlich führenden Radroute, wieder am Fuße einer Halde entlang gefahren. Und so kam ich dann am Ziel an.

Das Wetter spielte bis hierhin so gut mit, daß es zwar warm war, aber so richtiges Fotowetter war dann doch nicht. Somit nur die üblichen Beweisfotos – I was da! *lach*

Nach einer kurzen Pause und dem üblichen Gang hoch auf den Turm…

…wo ich leider feststelle mußte, das ein paar Halbstarke ihre überschüssige Kraft an der einen oder anderen Holzverkleidung ausgelassen hatten…

…ging es wieder auf die Rückreise. Reise im wöchentlichen Sinne, denn mit dem Wind im Rücken zeigte der Tacho am Kanal des öfteren Werte von deutlich ü. 25km/h. Warum nicht immer so?

An jenem Tag standen dann auch gute 29km auf dem Habenkonto und die Gewissheit, das auch das gut geht.

Natürlich werde ich bis zum Arbeitsantritt noch die eine oder andere Radausfahrt machen. Dies zum einen um die muskuläre Wiederherstellung positive zu beeinflussen, aber auch, um nicht im Rahmen der ersten Jobfahrten aus‘ m Sattel zu fallen. Immerhin stehen dann ja gut 20 Kilometer am Stück, 40 Kilometer am Tag und unter dem Strich 200 Kilometer am Ende der Woche an. Da sollte man sich im gewissen Umfang vorbereiten.

Aber ich freue mich schon!

WordPress Probleme: scheinbar hat man nun auch das Dashboard für die Nutzung von Mobiltelefonen aufgehübscht.

Nach dem man ja das „normale“ Dashboard einer Verbesserung *rümpf die Nase* unterzogen hatte, war ein Tippen in der Mobilversion nur sehr schwer möglich. Was vor allem nicht ging war, daß man an seine bereits als Entwurf existierenden Beiträge heran kam. Zumindest nicht in der Form, daß ich es intuitive aber auch mit einem machbaren Suchansatz schaffte.

Heute bin ich aber angenehm überrascht. Vorsichtshalber hab ich aber mein Tausendkilometer Dashboard in den Favoriten gespeichert. Man(n) kennt sich ja.

Was aber leider immer noch harkt ist, das die Seite zum laden der Kommentare ewig kreist. Da bin ich in der Mobilversion schon einige Zeit nicht mehr drauf gekommen.

09:16Uhr/ 06.09.2020

September 6, 2020

Bikealltag/ Morgenrgruß/ Sport & Alltag/ Biketouren/ Touren-Ansage: moin moin zusammen, ich habe heute mal nicht ganz so lange in den Federn gelegen wie gestern. Gestern war der Regen so schön und irgendwie war die Bettdecke dann wider über den Kopf und ein weiteres XXL Nickerchen wurde gemacht. Heute war dann aber um kurz nach acht Schluss.
Lange genug um sich auch von der gestrigen Abendrunde zu erholen, die technischen Spielereien die noch gemacht werden mußten, das Duschen, das Pizzaessen am Abend und dann die Zeit auf dem Sofa genießen.

Aktuell hocke ich also hier und schlürfe langsam den Rest der Espresso con Leche und schaue immer wider raus in den Burggarten. Dort präsentiert sich das Wetter mal fast wolkenlos, wenn auch noch mit 10c° frisch. Aber so mag ich das. Denn…

…das ist quasi Idealwetter um nachher mit der großen Tochter zusammen eine – erste Radausfahrt – zu wagen. Ziel und Wendepunkt wird jener Lieblingsaussichtsturm sein ganz in der Nähe der Ökostation im Westen. Für uns beide sollte das als Strecke reichen, man kann ein wenig pausieren, die Aussicht genießen und dann wider langsam über nette Wegstrecken gen Burg gondeln.

Mit dem ältesten Burgfräulein war ich gestern schon im großen Dorfkern um für meine Nordic Walking Stöcke neue Gummipuffer zu organisieren. Der an der rechten Seite hatte sich wo im Gebüsch vom Acker gemacht. Der erste spontane Plan jenen durch ein Stück Fahrradschlauch zu ersetzen scheiterte, jenes Material ist einfach zu dünn, aber der Versuch mit einem Stück von einem Rennradreifen den Ausgleich zu schaffen, war nicht der finale Plan. Rein vom Gripp auf´n Schotter war das schon deutlich besser als das Original, aber die Metalspitze bohrt sich halt stück für stück durch und das war’s dann.

Jedenfalls hatten wir gestern etwas Spaß im großen Dorfkern. Im Konsumtempel war zwar sehr viel los, fast so wie vor Weihnachten. Aber wer muß sich da schon lange drin aufhalten? Wir sind dann recht stramm zum Unterwegs Hamm Outdoorladen gewandert, also nachdem ich die Ersatzgummipuffer hatte, wo es dann noch ein paar Merinosocken gab.
Anschließend haben wir uns zum gesellschaftlichen Teil begeben. Ein späten Mittagessen in einer Niederlassung einer Cafékette. Dort drinnen war es zwar gut warm, T-Shirt reichte, die Bedienung nett und die Menge der Leute hielt sich in Grenzen. Unser Futter war bestens, hätte ich so nicht gedacht.

Zu Hause wider angekommen bin ich dann aber am späten Nachmittag noch für eine entspannte Gehrunde ausgerückt. Das Wetter war bestens, nicht zu warm, nicht zu kalt aber auch durchgängig trocken. Natürlich gab es wider Lichtspiele…

Das war dann so der zweite Tageshöhepunkt. Auch wenn ich sagen muß, der Stadtbesuch mit dem Burgfräulein war das Tages-High-Light.

Newsticker: gestern lag dann auch das letzte Modul, ein Stick der zur Verbindung der Sportuhr zum MacBook Air wohl notwendig ist, im Briefkasten. Die Textzeilen über die ersten Gehversuche hab ich dann im Garmin Forerunner 310XT Protokoll schriftlich fixiert.

Aber was erzähl ich so viel, geht raus und genießt das Wetter. habt also einen netten Sonntag und bleibt gesund!

Cyborg-R Resume 7.Wo.

September 4, 2020

Bikealltag/ Rumgelaber/ Cyborg-R/ Sport & Alltag: auch die letzte Woche hat ihren Lauf gemacht, es gab ein wenig mehr gemischtes Programm. Am…

Dienstag:  …hab ich die erste Gehrunde mit 11 Kilometer gemacht, der Garmin Forerunner 310XT traf auf dem Postweg ein und ich hatte meine erste Krafttrainingeinheit auf der Terrasse gemacht. Ging auch erstaunlich gut, besser als ich dachte. Ist aber natürlich ausbaufähig, habe ja ganz klein angefangen.

Mittwoch: …kam erstmalig das neue Spielzeug zum ausprobieren, der Garmin Forerunner 310XT zum Einsatz und die erste offizielle Teilnahme am T-Rena Programm.

Donnerstag: erstmalig macht sich eine deutliche Verbesserung nach dem Aufstehen bemerkbar. Ich komme zum teil ohne Gehhilfen ins Laufen.

Freitag: der Trend mit dem ins Laufen kommen setzt sich weiter durch, gelingt aber noch nicht immer. Gut Ding braucht Weil. Ansonsten ist dieser Freitag eins ehr erfüllter Tag. In der Frühe zum T-Rena gelaufen, nur leicht verlängert. Dann warm-up auf dem Indoor-Bike, T-Rena Programm eine Stunde lang, anschließend eine gute Runde (6,8km am Tag) zurück durch den Heimatwald. Bei leichtem Regen beste Stimmung.

Entdeckt hatte ich dabei einen etwas versteckten Standort/ what3words wo sich wohl ein paar Jugendliche nette Waldbuden gebaut hatten. Fand ich cool, vor allem aber auch, weil dort kein Dreck wegen gelassen wurde.

Das recht offenen Waldstück hat eine südliche Ausrichtung, ist zirka 3-4 Meter vom Wegrand entfernt und durch Gebüsch einigermaßen gut sichtgeschützt. Im diesem Bereich stehen eine gute Anzahl an Bäumen, Hängematte wäre also wohl gut möglich.

Noch eine Obst-Pause am Spielplatz, natürlich unter dem Sitzpilz gut geschützt.

Zu Hause angekommen liegt das neu Armband für den Forerunner auf dem Küchenstuhl.

Nachdem ich meine Sachen verräumt habe, gönn ich mir noch eine fast komplette Trainingseinheit alter Schule. Ich komme gut in Schwung, muß zwar das eine oder andere Umbauen und rumwurtscheln, ein Trainingplan zur Übersicht wird erstellt und natürlich kann ich auch noch nicht alle Übungen machen. Leider die meisten für die Beweglichkeit. Aber auch hier, gut Ding braucht Weil.

Hinterher weiß ich was ich getan habe. Sollte ich morgen (Samstag) keinen Muskelkater haben, weiß ich auch nicht wieso? Ich koche mir ein China-Instant-Nudeln auf meinem Canway und der Kleine ist auch gleich mit dabei.
Zur Stunde X hocke ich am Rand der Cocoon und lasse das Heißgetränk über meine Lippe fließen.

Das Wochenende kann kommen und für jenes wünsch ich der Leserschaft ein erholsames.

 

 

 

 

 

 

 

(Der mistige Bilderupload ohne Gruppierung nervt einfach nur.)

WordPress Probleme/ WP Bilder: jetzt hab ich durch Zufall herausgefunden, wie das mit dem Gruppieren von Bildern funktioniert. Der klassische Editor (oder so) muß aktiv sein. Und dort versteckt sich das Foto-Einfügesymbol (ich hab da mal einen Pfeil dran gemalt).

Kleiner ging’s wohl nicht.

Rumgelaber 03.09.2020

September 3, 2020

Bikealltag/ Rumgelaber/ Cyborg-R/ Sport & Alltag: die Textzeilen zur bis heute gelaufenen Woche. Mit dem…

Montag: …startete die Woche, ja klar. Jener Tag war eher unaufgeregt. Ich bin in der Frühe zum Rehasport gegangen, hatte mir aber noch eine Mütze Schlaf gegönnt. Soweit so gut, doch brachte das dann auch mit sich, daß ich später bei Physio & Ergofit aufschlug.
Dort suchte ich dann den Raum für das Cardiotraining auf, aktivierte den Ventilator und richtete mich wie gewohnt auf dem Indoor-Bike ein. Nach ein paar Umdrehungen an der Kurbel, es mögen so knapp  fünf Minuten gewesen sein, bekam ich Gesellschaft. Die gute Frau, wohl etwas jünger als ich, fiel vor allem erstmal dadurch auf, das sie nicht grüßte. Das ist mir aber jetzt mit diesen Zeilen aufgefallen.

Was mir aber sofort auffiel, sie hatte das auf kipp stehende Fenster geschlossen und den Ventilator auf die Seite gerückt. Ja hallo!? Gut das mit dem Ventilator konnte ich ja noch verstehen, stand jener doch genau in der Achse zu ihrem Gerät rübenpustend zu mir.
Aber das Fenster ohne nach zu fragen schließen? Ich kann mich erinnern, daß man wenigstens mal fragt. Auch wenn das dann mehr eine Proformafrage ist, getreu dem Motto, ich frage aber eigentlich will ich (also sie), daß das Fenster geschlossen bleibt. Unklar ist mir allerdings bis heute, warum sie dies geschlossen hat? Durchzug Gabis nicht, kalt war es auch nicht und in einem Ausdauerbereich Fenster schließen halte ich nie für gut. Warum ist schnell erklärt. Man kommt ja doch auf Temperatur gemeinhin auch als schwitzen bekannt und das soll nicht jeder Nase passen. Ihr passte dabei wohl frische Luft nicht.

Ich habe mir halt meinen Teil gedacht und da es ja noch erträglich war nach fünf Minuten für mich, hab ich mal nix gesagt. Anderseits hatte ich aber weder Bock Diskussionen zu führen oder ebenso stillschweigend mein Training zu unterbrechen, um das Fenster wider zu öffnen.

Wie es dann nach zwanzig Minuten gestunken haben wird in dem Raum, will ich lieber nicht wissen. Denn just an dem Punkt war ich langsam heiß gelaufen, der Schweiß Ron über mein Antlitz, die Brühe lief mir nur so runter.
Ich mutmaße sogar, daß selbst die aluhutragenden Maskenverweigerer freiwillig eine Maske aufgesetzt hätten. Womöglich eine Vollmaske. Muß gut gemüffelt haben.

Ich habe dann meine halbe Stunde voll gemacht und bin dann in den Geräteraum über gewechselt. Dort gab´s dann mein Programm und dann noch eine kleine verlängerte Runde nach Hause. Der erst vom tag war natürlich wider zäher, weil halt nix passiert, aber insgesamt fühlte ich mich körperlich wohl.

Dienstag: der zweite Tag der Woche zeichnete sich vor allem durch die erste ü. 10 Kilometer Gehrunde aus. Dabei sind insgesamt gute 11 Kilometer zusammen gekommen in 2:44h Gehzeit. Probleme? Iwo! Zwei kleine Pausen, einmal mit Obstnachschub ansonsten alles gut. Ein paar Bilder von der Runde…

Leider gab es wider so eine Stelle, auch bekannt als Treffpunkt für die Jugend, wo es eine klitzekleine Verunreinigung gab. Man muß aber auch fair bleiben, nicht selten sind auch Raben oder Möwen gerne bereit für ihr Mahl den Mülleimer leer zu picken. Da unter dem Müll auch eine Plastiktüte war hab ich jene als Handschuh genutzt und den Krempel ordnungsgemäß verräumt.

Mein Biomüll von der Obstpause konnte getrost vergammeln.

Bike Karten & Navigation: auch wenn die folgenden Zeile nicht fürs Bike gedacht sind und auch nix mit Kartenmaterial zu tun haben werden, der Punkt der Aufzeichnung von Zeit & Weg hatte sich dann auch auf dem Postweg gelöst. Der Garmin Forerunner 310XT ist eingetroffen.

Erste Aktivierung hatte geklappt, auch wenn die Satelitensuche etwas dauerte. Kann ich mit leben. Man freut sich auf die erste Testphase.

Sport & Alltag: und weil es irgendwie heute nicht ganz so schlecht lief hab ich mich mal dran gemacht und mich der körperlichen Ertüchtigung in traditionellen Stil genähert. Fix also eine dünne Matte unter dem aufgespannten Tarp ausgerollt und einen Durchlauf an Liegestütz, Sirups, Brücke und noch einer Rückenstreckerübung gemacht.
Erstaunlicher Weise hab ich tatsächlich noch zwei Durchgänge mit einer Halbenhunderter Menge an Liegestütz hinbekommen. Erst im letzten Durchgang mußte ich bei 40 Stück klein bei geben. Ist-Ups waren absolut kein Ding und Die Brücke hatte ich ja zwischendurch auch schon immer wider mal trainiert.

Jetzt bin ich ma gespannt wie sich das weiter entwickelt und ich überlege das mal nur so für mich zu dokumentieren. Nur wie? Auch egal.

Dienstag: angesichts der Tatsache das Herr Schreiberling des abends nicht wirklich in den Schlaf verfallen will und so noch eine gewisse Zeit auf dem heimischen Sofa verbringt, war heute just mit dem Weckerbimmeln um zwanzig vor sieben  aufstehen angesagt.

Mittwoch: wider ab zum T-Rena Sport und natürlich zu Fuß.

Donnerstag: in den fast frühen Stunden wider rüber in die Fitness-Bude, diesmal aber wider um die Kurbel kreiste zu lassen. Nachdem ich fast eine Liter Wasser hab durch den Körper laufen lassen, gab´s erstmal eine kurze Auszeit mit frischem T-Shirt. Der Rückweg zu Fuß leicht verlängert durch den Heimatwald. Leichter Regen setzte ein, machte aber nichts denn eine wunderbare Stimmung war das. Zu Hause angekommen erstmal duschen und dann draußen den Stammplatz einrichten für einen kleine Espresso con Leche. Stärkung halt.

Nach dem Mittagessen hab ich mich erstmal über das verschlimmbesserte neue Dashboard von WordPress geärgert, weshalb auch die Bilder hier nicht so drin sind, wie ich mir das dachte.

Doch dann ging halt raus in den Hängemattenplatz. Indoor Radfahren schlaucht einfach, wird Zeit das ich vernünftiger auf die Beine komme.  Und da sind wir auch gleich an dem Punkt den ich hier erwähnen will. Ich komme aus dem Sitzen besser in den Stand und kann immer besser losgehen.

Und so zog dann der Rest vom Tag mehr oder weniger in der Hängematte dahin. Morgen ist Endspurt…

Rumgelaber 29.08.2020

August 29, 2020

Bikealltag/ Rumgelaber/ Cyborg-R/ Sport & Alltag: die Woche ist rum, die kritische Zeit des Wochenende ist gekommen. Kritisch, weil am Wochenende eher weniger los ist. Gut viel los ist ja seit Wochen nicht bei mir, also mal was los machen.
Mein Plan war schon gestern geschmiedet und so bin ich heute nach dem Espresso-Frühstück nebst der Samstagszeitung ab zu Physio & Ergofit und hab mich dort locker-ambitioniert auf das Indoor-Bike geschwungen. Also was man so schwingen nennt. *grins*

Schon der Fußweg dorthin hatte eine gewisse Basisqualität, sollte also ein brauchbarer Tag werden. Wenn nicht in Gänze, so denn zumindest in dem Zeitraum wo ich aktiv sein würde.

Die gestern abgeholte T-RENA Verordnung aus dem Reha Bad konnte ich auch gleich abgeben. Weiteres wurde nach meiner Radfahrt besprochen. Ziel war mal zu schauen ob Distanz und/ oder Fahrzeit von meiner letzten virtuellen Fahrt ausbaufähig sein würden? Aber auch, wie sich das dann verhält? Gesagt getan, also mal los.
Die Kurbel kreiste, die Zeit ging rum. Bei ca. 25 Minuten hatte ich die 10km im Sack, der Rest würde folgen. Ab Minuten 30 hatte die Messung der Herzfrequenz via der Griffe ein eklatantes Problem. Ich schätze mal der Schweißfluss hat dem den Gar aus gemacht. Auch egal, ich hatte die Zeit und die Kilometer im Auge. Die 15 Kilometer wurden etwas fixer erreicht, als beim letzten mal. Und so konnte ich mit einem kleinen guten Schuss  an Motivation weiter machen. Muskulär fühlte sich das auch brauchbar an, nur warm war es. Da half auch der rotierende und fächerende Ventilator nicht wirklich viel. Die Trinkflasche wurde wider regelmäßig bemüht und einem Vakuum nahe gebracht.

Bei 52 Minuten hatte ich die 20 Kilometer im Sack, ab da wurde die Leistung in zwei Stufen für je eine Minuten runter gestellt um aus zu rollen. Dann wider absteigen, Luft holen, trinken, sowie das treue Stand-Fahrgerät einer umfangreichen Säuberung unterzogen.
In der Umkleide machte ich mich frisch und es fühlt sich gut an. Um genau zu gehen super. Jawohl und zwar so super, als ob ich nie eine Hüftoperation gehabt hätte. Ich bin völlig normal in die Umkleide gelaufen. Kein Zippen der Ziehen wo im rechten Bein, lief alles super. Ein positiver Effekt den ich zwar zu schätzen weiß, wüsste aber dennoch gerne, wie es dazu kommt?

Gut, nach dem Klären der restlichen Formalitäten, kramte ich draußen noch die Sachen im Rucksack zurecht und ging dann los. Natürlich hatte ich einen groben Plan woher bzw. wie weit. Wobei ich natürlich keine fixe Kilometerleistung im Kopf hatte, eher so eine Runde wo ich dachte, das müßte drin sitzen. Pausen natürlich nach Bedarf.
Wieder erstaunlich war, ich hatte an diesem Morgen außer dem Espresso-Frühstück nix gefuttert und bis zum Abmarsch weder Hunger noch sonst wie ein Verlangen irgendetwas zu essen. Da holt sich wohl mein Körper was aus dem Reserven die in den letzten Wochen sich angesammelt hatten. *lach*

Irgendwann kam ich am Spielplatz an, wo ich dann aber doch präventiv die mitgeführte Banane verzehrte. Was soll man auch den Ballast mit schlörren, kann ja eh nur matschig werden. Am Spielgerät machte ich übrigens wider Klimmzüge. Schlappe sieben waren drin. Gut eine mehr als gestern. Aber so ist das eben nach so einer langen Zeit Inaktivität.

Und wie man auf den Bildern sehen kann, das Wetter zog sich zwar etwas zu und auch windiger wurde es, aber das Lichtspiel…

…war schon schön. Ich genoss es recht unbeschwert durch die frische Luft zu gehen, die Geräusche aus dem nahen Wald zu vernehmen und sich einfach nur gut zu fühlen. Dennoch gab es eine weitere Pause, diesmal auch sitzend auf einer Bank. Hier wurde die Birne gegessen und auch nochmal der Wasservorrat geplündert. Vorsorglich hatte ich ja noch eine 1l Flasche an Wasser mitgenommen. Nicht der schlechteste Plan. Nach dieser Pause gab´s noch eine kleine Harken auf einem Trampelpfad.
Gegenüber des auch etwas zurückliegenden Asthütte, wohl von ein paar Jugendlichen errichtet, schlug ich mich in die Richtung zu einem Hängematten-Lagerplatz. Dort war noch alles so, wie ich es das eine mal verlassen hatte.

Doch halt, nicht ganz. Ein altes rostiges rundes Stahlrost von einem Grill lag dort rum und auch verdächtig viele kleine Äste um ein Gebüschstamm. Wer legt denn Brennholz auf den Boden? Da wird das doch nur feucht & nass. Also alles aufgesammelt und oben in den Busch zwischen die Äste gelagert. Dann aber wider weiter, auf bekannten Wegen.

Zu Hause wider angekommen war der Rest der Familie inzwischen wach. Hätte mich auch gewundert, war es doch schon gut gegen Mittag. Ich bin dann aber direkt auf die Burgterrasse und habe dort mal wider den Upload von meiner Routing App des Motorola hochgeladen.

Navigation/ Garmin: ja wie man unschwer erkennen kann, so den rechten Weg hab ich wohl nicht gefunden. Nein Scherz, ich hatte schon in der Reha bemerkt, daß eine Aufzeichnung von Gehstrecken mit der Strava App quasi Glückssache ist. Stimmen tut da so gut wie gar nix und selbst auf gleicher Strecke von Tag zu Tag gibt’s die abenteuerlichsten Aufzeichnungen.

Im Radforum hab ich dann mal wieder einen Thread aufgemacht und mir die Infos der User angelesen. Ursachen und Gründe können vielzellig sein, einfache Lösungen mit brauchbaren finanziellen Aufwand sind aber eher abgesteckt.

Eine App ist immer abhängig vom Mobiltelefon, wo es wohl auch Unterschiede bei der GPS Sensorik gibt. Sieht man ja oben auf meinen Aufzeichnungen. Die Aufzeichnung sagt, ich war gute 13 Kilometer in 2:15h unterwegs. Nicht das ich was dagegen hätte, aber abgesteckt auf Runmap kommt die Strecke nur auf 6km und die mitgelaufene Stoppuhr flüsterte was von 90 Minuten. Da klafft dann irgendwie eine Zeit- u. Streckenfenster das sich kaum erklären lässt. Kommen wir zu Lösungen…

…wovon eine ein Fitnesstracker wäre. Und da wird ein Garmin Vivosport Fitness-Tracker genannt. Soll gut und zuverlässig, also genau aufzeichnen, wäre in der Anschaffung noch zu handeln (da ja kein Life Enhance Armin Coffee Maker  verfügbar ist *heul-laut*). Als Lösung brauchbar.

Plan B, wäre eine Fitness Uhr. Kleiner Schönheitsfehler, das mal grob angesetzte Budget, irgendwo muß man ja mal ein paar Zahlen in den Ruum stellen, gab nur Uhren her, die eine GPS Tracking in Kombi mit dem Handy machen. Man ahnt es schon, als echte Lösung kaum brauchbar.

Für mehr Geld gibt’s dann natürlich die Uhren, die das auch alleine können. Sehen wir mal von der Tatsache ab, daß der Markt da so einige Modelle hergibt und ich nicht die leiseste Ahnung habe, sind diese Art an Uhren technisch so ausgefuchst, daß ich wohl kaum Herr der Dinge werden würde. Außerdem, ich benötige ja im Grunde nur eine gute aufgezeichenete Strecke und Zeit. Goodies wie Uhrzeit und eventuell Kompass würde ich noch als sinnvoll erachten…
…aber spätestens bei technischen Lösungen wie Barometer, Höhenmessung, Puls, Watt, verbrauchet Kalorien, Mondstand und die nächsten Wahlergebnisse bin ich raus. Ist bestimmt nice to have, aber ich bin kein Trainingsjunkie der was mit diesen Werten anfangen kann oder gar will. Ich müßte diese Werte erstmal auslesen und auswerten, dann müßte ich noch was damit anfangen können, sprich brauchbare Infos rausfiltern und dann käme die Frage, und was jetzt? In der Zeit kann ich lieber noch ein paar Kilometer Wandern/ Laufen oder mit dem Rad fahren oder ein paar Liegestütze und Klimmzüge mehr machen. Waste of time – für mich.

Kurze Rede kaum Sinn, ich bekomme eine älteres Modell des Garmin Forerunner 310XT von einem Kollegen zugeschickt. Er braucht es nicht mehr, weil er nicht mehr Laufen kann, ich kann das ma´ ausprobieren und dann schauen wir mal weiter.

Beim Betrachten dieses Forerunner 310XT dachte ich, das könnte für mich noch zu gebrauchen sein. Sah auch haptisch umgänglich aus, für ältere grobmotorisch veranlagte Leute wie mich auch ganz wichtig. Man wird also sehen.

Und so kann man sagen, dieser Tag war bis hierhin ein guter Tag. Nach dem Duschen, was dringendst nötig war, gab´s Mittagessen, ein wenig Hängematte dösen ja auch um ein wenig die Zeit rum zu bekommen und danach noch einen „Kleinen“. Und jetzt hock ich hier und hack die Zeilen in die Tastatur.

Cyborg-R Resume 5.Wo./ Vorwärts…

August 28, 2020

Bikealltag/ Rumgelaber/ Cyborg-R/ Sport & Alltag: und wider eine Woche rum im Leben des Cyborg, um genau zu gehen, die erste Woche nach der Reha. Highlights? Nicht wirklich.

Donnerstag: am nicht mehr ganz so frühen Morgen aus den Federn gepellt und sich die Espresso con Leche die Gurgel runter laufen lassen. Hunger oder gar Frühstück – nö. Also auf ab zum Rehasport, der heutige Tagesplan sah nur Indoor-Radfahren vor.

Der Kampf des Tages, wenn auch nicht wirklich so schlimm. Hin zum Rehasport einen kleinen Harken gelaufen, dann ab aufs Discobike. Man hatte sich für heute nur Indoor-Radfahren auf die Fahne geschrieben, mal sehen was da so möglich ist. Erster Pluspunkt, ich war alleine im Kardioareal. Zweiter Pluspunkt, es stand noch ein Standventilator im Raum. Ich mich also kurz eingerichtet, den Ventilator angemacht und dann platziert.

Die ersten Runde ging auch gut von der Kurbel, aber ab Minute 20 wurd´s langsam warm. Das kleine Handtuch zum Schweißabwischen wurde mehrfach bemüht und auch die 1l. Trinkpulle war schon nicht mehr ganz so voll.
Rein von den Knochen, also den Muskeln her ging das noch ganz gut. Die 25 Minutengrenze wurde „durchfahren“ und so langsam macht ich mir Gedanken. 20 Kilometer im Stand voll machen oder doch mal eher schauen was so geht? Die Zeit ronn analog zum Schweiß dahin und ich beschloss die Sache nicht aus zu reizen. 15 Kilometer sollten genügen, die Zeit bis dahin würde lang genug werden. Wurde sie dann auch. Ist halt eine blöde Sache wenn man das Ziel, im heutigen Fall die Kilometer so im Auge hat, sich aber keinen Zentimeter von der Stelle bewegt, dann ziehen sich das.

Ich bin dann aber noch zwei Minuten auf einem kleineren Level ausgerollt, dann abgestiegen, tief Luft geholt und wider an der Pulle genuckelt. Ich muß sagen, die 20 Kilometer da voll machen könnte hart werden. Auch muß ich sagen, die Sitzfläche ist dann doch ab einem Punkt X nicht mehr das was sie sein sollte. Aber immer noch besser als die regulären Sättel auf den Standbikes. Da würde ich wohl kaum 15 Minuten drauf machen. Man wird sehen.

Gut war, hinterher war ich wider eindeutig besser zu Fuß unterwegs. Zu Hause angekommen hab ich dann noch etwas Faszienarbeit in schmal gemacht, halt was man so alleine machen kann und etwas Dehnung war auch noch drin. Dann war die Dusche MEINS!

*wenig später* …ja was soll ich sagen? Ich habe so den dumpfen Eindruck, das dieser fiese Schweiß nicht ganz umsonst war. Jetzt auch nach einigen Zeiträumen des Sitzen komm ich doch besser in Gang, als das noch gestern der Fall war. Überlegung: sollte ich das Radfahren intensivieren? Eventuell nach dem Rehasport noch eine lockere Runde indoor oder doch einen Versuch den Part mal in Echt an zu gehen? Ein Liegerad oder eines mit Stützrädern *lach* wäre natürlich gut.

Ansonsten gleitet der Tag so vor sich hin, nix aufregendes. Hab mir mal wieder einen Kleinen gegönnt.

Ich weiß ja nicht wieso, aber irgendwie erinnert mich das an den Begriff Triptychon. Ansonsten…

…meine Krankenkasse hat ein Problem damit den Rehasport zu bewilligen. So richtig für mich schlüssig konnte man das aber auch nicht erklären und auch andere Personen aus dem Fachkreis taten nur verwunderte Augen auf. Jedenfalls meinte man: „das sei Sache des Reha Bad Hamm und dann ginge das über die Rentenkasse.“ Man stellte mich also in den Versuch wider den Ball zurück zu spielen um dort ein entsprechendes Ticket zu bekommen.
Nun gut, auf große Diskussionen hatte ich keinen Bock und eventuell käme ich ja auch so doch noch in den Genuss des T-RENA Programm.

Ich also gestern das eine oder andere Telefonat geführt, wobei sich auch die Krankenkasse in Eigenregie bei mir meldete. Mit jener freundlichen Dame konnte ich das eine oder andere klären, wenn auch nicht so wie erhofft. Die fernmündlichen Leitungen zum Reha Bad Hamm entpuppten sich als Geduldspiel. Ewig häng man in der Warteschleife um dann doch wieder am Empfang zu landen. Dort versprach man mir dann Rückruf von der entsprechenden Person. Das war leider gestern nicht der Fall…
…und ich ärgerte mich ein wenig, die Sache nicht doch vorab auf diesen Weg geklärt zu haben. Heute gab es dann beim erneuten Versuch erst eine Warteschleife, dann Zentrale und dann kam ich durch. Der Fall wurde meinerseits kurz erläutert, um dann die Möglichkeit zum T-RENA zu erfragen. Das wurde auch so als positiv bestätigt, man würde sich melden. Prinzip Hoffnung.

Ich frage mich jetzt aber, woher soll der gemeine Patient denn ahnen, das es das was man letztes Jahr noch gemacht hat, inzwischen in der Konstellation und der alten Gangart nicht mehr möglich ist? Nun gut…

Freitag: an jenem letzten Tag mal einen Frühstart hingelegt. Gut wäre nur, wenn man den Tag über so ausgelastet wäre, daß man abends gut einpennen könnte.
Das klappt aber leider noch nicht ganz so, aber eine gewisse Tendenz zur gesteigerter Aktivität wird wahr genommen. In den frühen Morgenstunden zunächst Physiotherapie für 20 Minuten, dann etwas Indoor-Radfahren und dann den Rehasport an den Geräten gemacht. Hinterher gab´s dann noch einen verlängerten Spaziergang durch den Heimatwald, wo dann am Tagesende etwas mehr als 5km auf der Liste standen. Und so komme ich zum Begriff…

Vorwärts: …so langsam, wenn auch ganz langsam.

Geklärt ist die Sache zwischen der Krankenkasse und dem Reha Bad Hamm wo ich am Nachmittag die Papiere für das T-RENA Programm abholen konnte.

Jetzt muß ich nur noch final klären wann diese Übungseinheit stattfindet und wie ich das mit dem Indoor-Radfahren handhaben kann? Für eine relativ schmalen monatlichen Betrag würde eine Indoor Radnutzung möglich sein, wenn ich das jetzt so richtig raus gehört habe.

Denn mit diesem Radfahren meine ich eine deutliche Verbesserung wahr nehmen zu können. Womit dann auch das nächste Ziel, rauf auf den eigenen Bock, klar definiert ist. Aber auch hier steht die Frage des Wohlfühzeitpunkt im Raum.

Ansonsten überlegt fleißig bleiben. Und…, ja diese Woche kam mir irre lang vor. Natürlich nur, weil ich viel freie Zeit zu Haue eher untätig verbrachte. Aber auch das wird sich geben.

…und sonst?: etwas ist mir aufgefallen. An den Tagen wo ich früh raus bin und mich beim Rehasport ausgetobt habe, bin ich ohne Frühstück los (das Fischbrötchen lass ich jetzt ma´ unter den Tisch fallen, war ja auch hinterher). Bedeutet Espresso con Leche, ein paar Kekse und sonst nix. Echten Hunger oder gar ein Gefühl das ich schlapp machen würde kam aber nie auf.

Outdoor: eigentlich wollte ich mir den Life Enhance Armin Coffee Maker Titanium gönnen. Jetzt ist jener nicht ehr verfügbar, also hab ich die Jungs von WalkOnTheWildSide angeschrieben. Leider ist er ausverkauft, weil Max Life die Produktion wegen Corona einstellen mußte. Lösung oder einen Zeitraum X? Es gibt keine Info, zum Bedauern.