Archive for the ‘Sport & Alltag’ Category

30.573km/ 16.07.2021

Juli 19, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biketouren Bilder: der…

Mittwoch: … startet wie von den Wetterfröschen angesagt mit Regen. Durchgängig aber mit wechselnder Intensität. Das hört sich ja alles wirklich toll an…

… solange ma(n)n im Bett liegt. Und so war beim Espresso-Frühstück mit dem Aufkommen der Wachheit ein wenig Gedankenspiel und Pokern angesagt. Mit dem Kontrollgang vor die Burgpforte wurde dann doch zur Regenjacke gegriffen. Die wurde natürlich recht offen getragen was die Lüftung anging.
Mit einem kompletten Set an trockener Wechselwäsche für die Heimfahrt im Gepäck ging die Abfahrt los.

Unter dem Strich hatte ich aber Glück. Die Schwitzneigung ging konform mit der Außentemperatur. Auch der Regen war eher in geringer Menge anwesend. Socken hatte ich erst gar nicht angezogen, das Wasser hätte sich eh seinen Weg gesucht.

Und so war nach der Ankunft nur Trockenlegung der Schuhe angesagt. Passte also.

Ach ja, kurz vor´m Job ist eine Brücke für die Radtrasse und jene wird jetzt wohl komplett erneuert.

Wird dann wohl einen gute Weile dauern.

Mailings/ Status: da ich ja die Einkaufsliste für den Tretlagerumbau beim CAADX vor ein paar mehr Tagen los gejagt hatte, aber bis zum aktuellen Tag keine Rückinfo bekam, wurde mal die Quasselstrippe bemüht. Und siehe da, die Mailadresse die ich angeschrieben hatte, ist im Urlaub.
Mit einer alternativen Adresse ging die Mail dann erneut raus. Warten…

*nachmittags* Die Rückantwort war da, alle Teile bestens, nur der FSA BB30 Gewindeadapter sei nicht so optimal, man empfahl mir einen Truvativ Adapter Press Fit 30 zu BSA.

Natürlich war er in meinem Stammshop nicht zu bekommen, die Suche ging los. Kurz gesucht und dann eben bei Bike-Discount fündig geworden. Dann also als Kunde gegistriert, Registrierung bestätigen, bestellen und bezahlen.

Dann nahm der kleine Horror seinen lauf, die restlichen Teile mußten ja auch bestellt werden und das sollte wieder beim Stammonlinedealer passieren.

Der Shimano GRX FD-RX810 Umwerfer war zu bestellen genau so wie das Shimano Tiagra BB-RS500 Tretlager, was ja auch noch rein muß. Nur diese verflixte Shimano GRX FC-RX600 11-fach Kurbel hat ellenlange Wartezeiten.

Alder, datt kann doch nicht wahr sein, oder?!

Ich also wieder los, aber niergends diese Kurbel zu bekommen, nur Wartezeiten von XX Wochen. Dann erneut den Stammshop bemüht und dort dann auf die Shimano GRX FC-RX600-10 gestoßen. Aber die 10 am Ende der Bezeichnung sagt, ist eigentlich nur für 10-Fach Schaltung.
Jetzt gilt es das gegen zu checken ob das nur so´n Shimano-Ding ist, oder der tatsächlcihe einzige Unterschied in 8g Gewicht liegt? Denn sowohl Kettenlinie und Q-Faktor sind beiden Kurbeln identisch. Weiter im…

Bikealltag: …die Heimfahrt startete mit einem feinen aber auch sehr warmen Nieselregen.

Halt stop! Kleiner Einwurf, bevor es los ging hatte ich der Kette und dem hintere Ritzel eine gute Portion Kettendeo gegönnt.

Weiter, das hatte zwei Vorteile. Der erste war, es war so warm, daß ich sogar die Windweste wieder ausgezogen habe. Der zweite war, ich war am Kanal der einzige Radfahrer (außer mir hatte ich nur noch zwei Hundegänger erspäht).

Eigentlich war die Fahrt ganz nett, der warme Regen, es war absolut nicht kalt, eher wie eine warme Dusche, die Strecke frei… .
Nur kurz vor Rünthe, da wurd´s dann heftig (Link <klick> zum Kurzfilm unter der Brücke). Die Regenfront zog wohl quer in dieser Höhe rüber, ich dann mal hab etwas Gas gegeben, unter der nächsten Brücke doch die Regenjacke rausgefingert und angezogen.

War schon irre und so schaute ich mir eine Weile das Theater an. Da es aber kaum Anzeichen für eine regenfreies Fenster gab, bin ich doch weiter. Und auch da hatte man Glück, denn weniger Meter weiter verflüchtigte sich die Regenfront. Und so kam ich zwar gut durchnässt auf der Burg an, aber wie schon gesagt, es war alles gut weil es ja sehr warm war.

Donnerstag: der vorletzte Tag der Woche, es gab gestern noch eine kurze Rückmeldung von sickgirl aus dem Radforum, die 10-fach Kurbel wird wohl problemlos verwendbar sein. Also habe ich die bestellt.

Mit dem allmorgendlichen Koffeingetränk ist auch schon die Bestätigung vom Packen bei Bike24.de eingeflogen nebst der Rechnung. Ja das ging ja mal fix. Werd ich dann am Nachmittag bezahlen. Hoffentlich kommt dann auch schnell der Adapter von Bike-Discount. Abfahrt mit den ersten netten Eindrücken.

Kurz danach gab es schon einen Einstimmung auf das, was das noch kommen würde.

Der Beverbach auch hier im nahen Heimatwald von Ost nach West verlaufend und etwa 3-4km entfernt, war an einer anderen Stelle gut am sprudeln. Das hatte mehr was von einem Gebirgsbach.

Bei der Heimfahrt hab ich dann doch eine Erkundungsfahrt an der Seseke gemacht, bin jene aber nicht in der üblichen vollen Länge gefahren, sondern wieder über die Kuhbachtrasse.
Aber auch da gab es Flatterband in einer Senke. Die Senke selbst war zwar schon wieder trocken, aber man konnte sehr gut sehen, wie hoch das Wasser stand. Ich sag mal mindestens eineinhalb Meter.

Im weiteren Streckenverlauf der Kuhbachtrasse war dann mit der Weiterfahrt recht fix Schluss. Das THW hatte Abschnitte abgesperrt und so mußte ich immer wieder kreativ die Weiterfahrt umplanen. Unter dem Strich bin ich dann auf der Straßenstrecke vom Morgen gelandet.

Zum Tagesabschluss wurde hier und da der Putzlappen am Stahl Renner durchgezogen (am Folgemorgen nochmals die Schlauchbürste und die olle Zahnbürste), denn das schon arg aus.

Freitag: tja der Morgen danach wurde dann in der Anfahrt zum Job komplett via meiner Rennbahn abgehandelt.
Innerlich trieb es mich nicht wirklich über alternative Strecken. Denn deren Zustände nach dem Unwetter sollten nicht immer so prickelnd sein. Zumindest wenn man(n) da mit dem Stahl Renner her will.

Ich nutze die Gutzeit am Job um deutlich früher los zu fahren und so die größeren Liefermengen an zwei Krankenhäuser vorab zu verteilen. Halt die Zeit sinnvoll füllen.

Auch die Heimfahrt wurde wieder via der Rennbahn gemacht. Das hat schon was ganz relaxed so daher zu rollen. Damit die Sache mit der Geschwindigkeit aber nicht Überhand nimmt, hab ich mal wieder beim Lieblingsaussichtsturm einen Kontrollgang *lach* gemacht.

Ist aber noch alles da. Zu Hause angekommen lungerten zwei große Päckchen, bereits via Mail angekündigt auf deren Entpackung.

Die Tretkurbel, das Tretlager und der Umwerfer sind angekommen, genauso wie zwei zusätzliche Flaschenhalter und eine für den Outdoorbereich nützliche kleine Stirnlampe.

Den Topeak X-15 Adapeter (wozu ein kleiner Bastelartikel in Arbeit ist) und die mal neue Radfahrhandschuhe hatte ich in einem gut bekannten Laden erworben. Mein schon ins Nirvana geschobenen Radfahrhandschuhe hatten jetzt wieviele Jahre auf dem Buckel? Nein und es war nicht serienmäßig das der Stoff so dünn war.

Und damit kommen ich noch zu ein paar Zeilen. Da ich mich Verlauf der Woche im Dunstkreis, Herne, Wanne aber auch passierend Castrop-Rauxel war, war ich natürlich war ich Herne beim Fahrrad Korte.

Es gab ein Zeitfenster, also kann man ja mal außen am Schaufenster gucken. Und was sehe ich da, ich meine außer dem ja heute üblichen Sortiment an E-Bikes?

Ein Rondo Ruut in Stahlrahmen. Rondo Fahrräder hatte auch mal Das Rad Dortmund im Sortiment und ich hatte sie mir mal genauer anegschaut (weshalb da auch eine von bei n+1=x einsortiert wurde). Hatte mir schon zugesagt, zumal der Titanrahmen auch mit dem von mir bevorzugtem Tretlager ausgerüstet ist.
Leider, oder zum Glück für mich, wer weiß, eventuell war es ein Zeichen, hat Das Rad Dortmund Rondo aus dem Sortiment genommen. Ist aber auch egal, hätte ohnehin einen Haufen Geld gekostet, Geld das man nicht hat und eigentlich braucht man es ja auch nicht. Also nicht das Geld, noch ein zusätzliche Rad. *lach* Das aktuell bekommt ja demnächst, also in absehbarer Zeit, ein gründlicheers back-up.

Fand ich dann aber trotzdem klasse. Nur die Argumentation: „daß man damit damit dann auch mehr bei den Gravelbikes Präsenz zeigen wolle“, schon etwas befremdlich. Zumal zwischen den ganzen E-Bikes. Aber nun gut…

Und beim Zweirrad Schmitz hab ich auch die Nase rein gehalten. Dort hatten bzw. ist man noch dabei, den Laden gründlichst auf Vordermann zu bringen.
Wenn man den alten Laden kennt und jetzt daran vorbei fährt, erkennt man ihn schon von außen fast nicht wieder. Das Ganze hatte ja mehr was von einem Autohaus mit seinen Megaglasschaufenestern und die Vermutung liegt nahe, daß es auch tatasächlich mal ein Autohaus war.

Nun sind weite Teile der Glasflächen verschwunden und alles ist von außen mit einer Art Sichtholzverkleidung – eben verkleidet. Sonneneinstrahlung aber auch Kälte wird so von außen deutlich reduziert, mal abgehsen von der extrem positiven optischen Wirkung.

Innen hat man einen Großteil schon gut aufgeräumt und beim Rest war man noch zu Gange.

Auch wenn Zweirrad Schmitz zum größten Teil nur Alltagsräder hat, ich mag den Laden. Denn sie haben ein sehr umfangreiches Sortiment an Bekleidung, Helmen und Zubehör. Und so konnte ich dort tatsächlich den Topeak X-15 Adapter abgreifen. Wär hätte das gedacht.
Auch nicht gedacht hätte ich, daß sie Fahrradhandschuhe in meiner Größe hätten. Als hab ich die Ollen mal durch ein pz frische ersetzt.

Ja, so war die restliche Woche. Ich würde mal sagen ereignisreich. Für mich genug. Fast alle Bestellungen sind durch, das eine oder andere muß noch eintreffen, nur die Austausch-Ritzel für meine Kassetten, die sollte ich noch bestellen.

Sport: zum Tagesabschluss hab ich dann noch mein Training gemacht und am Samstag dann die Burgterrasse erneuert.

Habt einen netten Wochenstart und bleibt bitte gesund!  😉

Rumgelaber Sonntag/ 11.07.2021

Juli 11, 2021

Bikealltag/ Rumgelaber/ car-to-go/ Sport & Alltag: es ist nicht mit 10:20Uhr mehr ganz so früh, aber jetzt nach dem Frühstück die ersten Zeilen, bevor ich mir einen Tritt in den Hintern gebe und mich am Tagesziel ein wenig austoben werde. Wobei austoben…

… irgendwie bin ich seit gestern weniger am toben, als denn viel mehr in einem chill-out Modus.

Samstag: gestern ging es dann doch mal wieder mit dem GOLF in die alte Heimat. Der Besuch war sehr entspannend, es gab wie immer ein leckeres Essen und irgendwie zum Abschluss hin noch einen kurzen Spaziergang im Park am Wissenschaftspark.

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Dummer Weise erreichte mich aus einer nicht genannten Infoquelle, daß man sich demnächst mal wieder für eine nächtliche Rundfahrt mit anschließendem Sonnenaufgang gucken zusammen finden würde. Der Mann grübelt.

Die 160km Runde mitfahren wird schon aus zwei Hauptgründen nicht gehen. Grund eins, Termin deutlich zu kurzfristig und zum anderen hab ich ja immer noch kein Navi. Und mich dann für eine Distanz von 160km am Stück, die ich ja so noch nie gefahren bin, wo dranhängen empfinde ich auch für einen Schlepper als eher suboptimal. Aber…

…wenn man das irgendwie hinbekommen täte, könnte man ja die 50km zum Sonnenaufgang auf eigenen Wegen anreisen und sich dann dort treffen? Sacken lassen.
Denn eigentlich war die Nummer damals irgendwie – cool.

Der andere Grund ist, das CAADX hat ja nun das defekte und somit tauschbedürftige Tretlager. Damit stünde nur der Stahl Renner zur Verfügung. Nette Sache und entsprechend ultra-cool.

Aber mit maximal 28mm „breiten“ Straßenreifen und der ausschließlich als Singlespeed zur Verfügung stehenden Übersetzung von 54z an der Kurbel und immerhin noch 16z am hinteren Antriebsstrang…

… würde ich das nur als kalkulierbare Solonummer machen. Und da ja Grund kein-Navi dagegen spricht, kommt man wieder zum Sternfahrt-Plan. Aber auch das will überlegt sein. Ende bei dem Thema, zunächst.

Sonntag: jedenfalls bin ich heute wieder um etwa halbacht aus den Federn und hab dann anschließend das Espresso-Frühstück zelebriert.

Um dann Fahrt auf zu nehmen beschlosse ich die Dachrinne im Burgeingangsbereich von Diversen zu befreien. Der ebenfalls eigentlich zuständige Nachbar scheint nicht mal zu wissen, daß man sowas hin und wieder machen sollte. Gesagt, getan und dann wurde doch ein kleines Frühstück fällig. Zwei Scheiben Toast, je eine Tomate großzügig geschnitten drauf, Salz & Pfeffer und mit je eine Scheibe Gauda überbacken. On top noch mit einer Gewürzgurke in Scheiben geschnitten belegen.

Ja und mit diesen Zeilen lass ich das nun sacken. Gleich dann das Training angehen, mal sehen ob ich das Regentarp aufspannen werde?

15:07Uhr: alles fertig, also erstmal „Akkus laden“. Für mich einen aufgegossenen Peru Pacha Mama und für mein Motorola eine Powerbank. *lach*

Inzwischen ist natürlich einiges gemacht worden. Natürlich hab ich vorsorglich das Tarp aufgespannt, womit dann nur Minuten später die Sonne raus kam. Gut dann dient das Tarp eben als Sonnenschutz.

Natürlich wurd‘ s dann auch deutlich wärmer aber auch eine gute Portion schwüler. Und so waren die letzten beiden Durchläufe beim Training auch etwas zäher.

Um so verwunderlich war es dann, daß es mich noch zu einer Grünschnitt-Phase trieb. Das Zeug sprießt ja bei dem Wetter, unglaublich.

Aber eventuell war es die Aussicht auf die innerlich schon gedanklich fest verankerte Caffeepause nebst Cocoon Hängematte (in der ich jetzt übrigens liege *freu*).

Natürlich war das mit dem Grünschnitt nicht mal eben so gemacht. Wieder geschätzt eine Stunde, dann aber eben auch wieder Land in Sicht.

Kurz vor dem Mittagessen, was mein Sohn zubereitete, war ich fast durch. Dann eben nach dem Mittagessen den Rest noch weggeräumt und endlich ab in die wohlverdiente Dusche. Nassrasur inklusive. Endlich wieder Mensch sein.

Natürlich bleibe ich nicht unendlich lange in der Cocoon liegen. Nach dem Aufladen meines Akkus mache ich noch den Rasenschnitt…

17:43Uhr: …den ich aktuell erldigt habe. Aber auch nur, weil mir ein paar Stellen in Rasen nicht gefallen haben. Und so wurden diese nach dem Rasenschnitt neu eingesäht. Jetzt sollte aber gut sein.

Ach ja, in der Druckausgabe der Süddeutschen Zeitung/ Nr. 144 war ein Artikel übers Bikepacking. Meine Mom die ich ja gestern besucht hatte, hat mir den Artikel zugesteckt. Ist erheiternd geschrieben, auch wenn ich mich darin nicht wieder finde.

Das gute am vor sich hin arbeiten ist, man kann in Ruhe nachdenken. Wie könnte man es am besten anstellen, nächsten Sonntag Morgen auf der Halde am Horizontoservatorium zu sein?

Also, das Thema ist ja noch nicht durch. Das Thema was mich aber mehr interessiert ist, wann habe ich eine Bestätigung der Einkaufsliste, die ich meinem Schrauber geschickt habe? Denn dann könnte ich alles bestellen.

Ja so war das heute. Habt noch einen netten Sonntagabend und bleibt gesund!

30.245km & 46.502km/ 07.07.2021

Juli 8, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biketouren Bilder: und weil es ja irgendwie weiter gehen muß, wurde ein Plan geschmiedet.

Montag: Anpfiff von Wecker und eine gewisse Trägheit in den Knochen. Doch dank einiger Übung mit dem schwungverleihenden Getränk komm ich vorwärts. Auch auf der Piste geht es mit dem Stahl Renner gut voran.

(mehr Bilder gibt’s im Juli-Album <klick>)

Schon mal gesehen, trotzdem aber exemplarisch.

Später wird mir klar warum ich träge war. Da am Sonntag eher ruhig war, stellt mein Körper auf Ruhemodus und dies außer der Reihe. Ja so ist das eben…

Die Heimfahrt ging dann ein Stück weit südlicher als die sonst schon fast üblich verlängerte Seseke-Klöcknerbahndamm-Heimfahrt.
Für die nächsten Tage nahm ich mir dann vor, auch mal wieder die anderen Passagen „abzuarbeiten“. Rein von der Schicht her passt das, die Freizeit nach hinten raus will ja auch gefüllt werden.

Dienstag: auch der gestrige Nachmittag eher ganz ruhig gemacht. Frisch machen, das CAADX bereit stellen und ganz wichtig…

…das Espresso-Set bereit legen!

Denn am Job streikt der Kaffeevollautomat. Ein Techniker war am Tag zuvor daran, das Bedienfeld war für uns nicht mehr zugängig. Extremst suboptimal.

Das Wetter in der Früh war mir holde, es ging marschartig vorwärts. Nur wärmer als am Vortag war es. Bei der letzten Kanalübertragung…

Kann man mit leben denke ich. *freu* Den Gedanken zu einer Sonnenaufgangtour erwähne ich nur am Rande.

Ach ja, das CAADX. In der Firmenkutschte verladen ging es dann auf eine Frage nach Wütec.
Der gute Mann hat sich abermals meiner angenommen, meine Frage erklärt und sich auch bereit erklärt, über eine Einkaufsliste zu schauen. Also werd ich ihm die mal zukommen lassen. Natürlich hab ich auch der Crew was großzügig in die Kaffekasse wandern lassen. Man winkte zwar ab: „sei doch nicht nötig“, aber ich sah und sehe das anders. Ansonsten…

…das Wetter ist windig, wechselhaft draußen, da sollte eine Genussrückfahrt machbar sein. Wurd´s dann auch.

Die Nase im warmen Wind, umspült vom Duft der reifen Feldfrüchte. Wunderbar.

Mittwoch: hatte ich eigentlich schon ma‘ erwähnt, daß mit dem Stahl Renner fahren eine ganz andere Welt ist? Außerdem, ich weiß ja nicht, aber irgendwie hab ich den Eindruck, je frischer es draußen ist, des so besser komm ich vom Fleck.

Die „Nadel“ während des Runs…

Mit 43:05min. für den Turn gestopt. Gebremst haben die ersten zwei Ampeln die natürlich nicht knackig auf grün springen wollten, sowie die paar Straßenquerungen die ich ab Preußenhafen habe.

Ach ja, die Brücke uber den Channel am Preußenhafen natürlich auch. Kurz vorher einbremsen, 45° Turn und dann in ein paar Schleifen die Kurbel mit der 54-16 Übersetzung im wollte auch rund gehalten werden.

Ich wette, wenn ich eine guten Tag habe und alle, aber auch wirklich alle Kreuzungen samt Ampelanlagen ohne Bremsen zu machen wären, dann käm ich auf unter 40min..

Das wär ma‘ watt. Genug rum geprollt. *lach*

Natürlich hab ich hinterher erstmal Futter für die Jobrunde vorbereitet. Lasst Euch aber nicht täuschen, selbst wenn die eigentlich zu kleine Küche aufgeräumt ist, sieht es immer ein wenig wild aus. Diverse Herrschaften lassen ihren Krempel gerne mal so rumstehen.

Den Tag über war das Wetter mal so, dann mal wieder so. Mir gefiel es, denn im großen Schnitt war das Wetter zwar warm, aber bewölkt. Und so gab es noch eine weitere fixe Rückfahrt, auch da die Nadel erneut am Anschlag und hinterher…

Sport: …noch ein wenig Training im Burggarten. Damit war der meinge Tag auch zu ende, die Waschmaschine ausräumen, seine Klamotten zum trocknen bereiten, duschen und jetzt gleich futtern, sacken lassen, noch was chillen und dann ab in die Federn. Finales Ausruhen so zu sagen.

Natürlich schreib ich heute keine Einkaufsliste mehr, was aber nicht ganz so arg ist. Im Hinterkopf hab ich noch eine Story mit dem Thema Café. Man darf sich also auf weitere Zeilen freuen.

Bleibt gesund und habt einen schönen Tag.  😉

Rumgelaber 03.& 04.07.2021

Juli 5, 2021

Bikealltag/ Rumgelaber/ Sport & Alltag/ Café: erste Amtshandelung am Samstag, Caffee beim Röstwerk Dortmud Hörde bestellen. Gut auch das ich durch CoffeeNewsTom und den in der Frühe gelesenen Artikel erinnert wurde.

Es wurde erneut ein Peru Pachamama…

…diesmal aber keine 250g Probierpackung, sondern weil er mir überaus gut mundete direkt die 500g. Da lohnt sich dann auch der Versand.

Das wurde dann nach dem allmorgendlichen Espresso-Zeremoniell, dem Wäsche aufhängen und einem kleinen Frühstück gemacht.

09:41Uhr: der Burgrasen ist gemäht und ich merke, daß ich mich ein wenig vor meinem Training drücke. Der Grund könnte sein, ich habe heute „länger“ geschlafen. Also bis um kurz vor sieben. *lach*
Hilft aber alles nix, man kramt gleich die wenigen Sachen raus, startet los und dann wird das schon. Das Sonnensegel ist auf jeden Fall ma‘ aufgespannt.

Ferner liegt dann noch an das CAADX werkstattfertig zu putzen, es geht ja eh weg, so oder so…
…und dann könnte man noch ein wenig Grünschnitt machen. Und überhaupt, auf dem Gehweg wäre auch noch das eine oder andere was zwischen den Fugen was raus könnte.

Die Aufgabenstellung die Einkaufsliste für den CAADX Unbau zu erstellen und diese dann zur Kontrolle dem Händler zukommen zu lassen, steht auch noch auf der to-do Liste.
Die Tips und Beratungen im Forum sind ja gut, aber bei der Menge an Infos sollte der Schrauber selbst entscheiden was er für richtig & machbar hält.

Ob ich dann noch in den Baufachmarkt fahre umd Rasensaamen, was gegen Ameisen und irgendwas was auch immer da noch war zu holen, lass ich mal offen.

So „Abfahrt“ mit dem sportlichen Teil.

11:54Uhr: der sportliche Teil der Gesunderhaltung ist erledigt. War natürlich mit der umziehenden Sonne ein Gerutsche von einer schattigen Ecke in die nächste. Die letzte beiden Durchläufe fanden an der Ecke zur Buchenhecke statt. Jene spendet gegen Mittag durchgehend Schatten. Außerdem geht hin und wieder ein Windzug. Überlegungen zum weiteren Verlauf. Erst duschen dann Baumarkt und anschließend Mittagessen? Ich denke ja.

13:10Uhr: das Mittagessen sacken lassen…

…und anschließend noch ein Käffchen. Schätze ich. Dann sehen wir weiter.

Das mit dem Baumarkt ist entfallen, weil mir just wieder in den Kopf kam:„die Geldbörse liegt ja in der Firma.“ Ja blöd gelaufen. Macht aber auch nix. Da kommt sie ja nicht weg.

13:55Uhr: die Augenpflege nach dem Mittagessen ist beendet und da die winzige Menge vom oben genannten und nach bestelltem Caffee nicht für einen ebensolchen in aufgegossen reicht, gibt’s einen – Kleinen – netten.

Inzwischen ist auch mein Portemonnaie aufgetaucht. Es lag in meiner Schublade unter einem Haufen anderer Dinge. Vielleicht geht’s doch noch auf eine Männer-Shopping-Tour los. *grins*

17:39Uhr: Baumarkt war dann angesagt, passte auch vom timing gut. Denn so war für den angedachten Grünschnitt dort Schatten, wo man ihn braucht. Ist dann aber doch wieder eine gute Stunde plus mit dem Grünschnitt samt wegräumen geworden. Eine zweite Dusche war auch fällig.

Akut ist Hängematten-Lage angesagt und eben…

…Zeilen tippen.

Bike nachgedacht/ The Cure – Forest: natürlich bin ich noch nicht zu der Teileliste gekommen. Der Grund ist recht einfach, also neben dem das ich ja was anderes gemacht habe.
Mir ist immer noch nicht ganz klar, wie eine HT-II Kurbel montiert mit einem BSA Lager stimmig als Wechselteil für ein BB30 Lager-Kurbel-Kombi eingebaut weren könnte?

Auch wenn ich jetzt weitere technische Überlegungen der Leserschaft erspare, ich denke ich werd das CAADX doch noch nicht putzen.

Und auch dafür gibt es einen Grund, oder besser, eine Idee. Ich fahre nächste Woche damit doch noch einmal den Jobturn und zwischendrin oder eben hinterher kann ich dann mit dem Rad mal beim Schraubermeister des Vertrauens aufkreuzen und ihn ob der Sachlage abermals konsultieren.

Da ich aber ein anständiger Kunde sein will, werd ich mich auch mittels einer Spende in die Kaffeekasse erkenntlich zeigen. Muß dann also mal was zur Hand haben.

18:18Uhr: eine Planung für den Sonntag hab ich nicht zur Hand. Eventuell will die holde Gattin ja was gemeinsames machen?

Sonntag: es ging dann auf einen Sprung rüber nach Münster zum Aasee. Dort angekommen sind wir nach einer kleinen Runde beim Mühlenhof Freilichtmuseum eingekehrt. Naja, genau genommen nicht eingekehrt, sonder draußen unter den Bäumen.

Imposant war der Pfau im Zugang. Menschenscheue kannte er wohl nur bedingt.

Auch die im Außenbereich der Gastronomie verweilenden Raaben hofften auf das eine oder andere Leckerli. 

Da mir dann einfiel ein das es doch da ein Restaurant (Projekt) Elbēn geben muß, sind wir dann noch kurzentschlossen dorthin.

Wieder leicht erfrischt ging es dann zunächst zum Auto um damit die Lokalität an zu fahren. Auch das war nicht der schlechteste Plan.

Dort angekommen kurz die Karte studiert und sich vom Freundlichen hinter der Theke beraten lassen, dann erprobungsweise bestellt. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Wobei, so neuartig kann das ja auch nicht sein.

Ja und das war es auch nicht ganz so. Wir hatten als Hauptgericht zwei dünne Teigtaschen, etwas größer als eine kleine Pizza, gefüllt mit einmal Hähnchenfleisch und einem Hackfleisch, dazu Hirtenkäse und ein paar andere Leckereien. Als Beigabe entschieden wir uns für einen Salat. Auch zu dem wurde das Brot, was im Grunde genauso war, wie die Teigtasche, halt nur nicht gefüllt, gereicht.

Mit der optischen Portionsgröße hatte ich so zunächst meine Bedenken. Bin ja ein alter Fressack, wie man gerne sagt. Aber man kann sich auch täuschen. Denn die Füllung gerade mit dem Hirtenkäse brachte schon gute Sättigung.

Und geschmeckt hat es auch.

WordPress: kleiner Einwurf in Sachen Technik und WordPress, man fummelt wohl gerade wieder hinter den Kulissen rum, Nutzer oder eben auch Kunden haben sich ja an den dann wohl hinfälligen Zustand gewöhnt.

Auf dem Mobilbrowser (inzwischen auch am stationärem Gerät) werde ich wieder gefragt, ob ich denn nicht eventuell doch den neuen Blockeditor nutzen wolle, oder beim klassischen Editor bleibe?

Gott, was nervig! Weiter im Tagestext…

Ungesättigten Zustand ging es dann wieder heim. Der Regen prasselt auf das Tarp welches ich über die Terrasse gespannt habe. Es soll und wird einen Absacker geben, inspiriert vom CoffeNewsTom Blog.

Espresso vitnam styl, ein Versuch. Ein Glas, ein Drittel kalte Sahne, ein weiteres Drittel kalte Milch, einen Löffel Zucker und umrühren.

Anschließend den Espresso drauf. Geschmacklich interessant, aber der Mix aus Sahne und Milch kommt nicht an Dosenmilch heran. Mundet aber trotzdem. Der Regen prasselt auf‘ s Dach, der Kuchen schmeckt.

Euch einen guten Wochenstart und wie immer, bleibt gesund!  😉

 

Blumen gießen & Frühstück/ 39.278km/ 27.06.2021

Juni 28, 2021

Bikealltag/ Volotec/ do nature/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: es war mal wieder soweit, nach einer erholsamen Nacht draußen in der Hängematte wurde ich punkt 06:00Uhr durch das aber schon anhaltende Vogelgezwischer geweckt.

Über die letzten und damit auch ersten drei Hängematten-Nächte müßte ich mal einen eigenen kurzen also falls wirklich möglich Bericht schreiben. Aber nicht hier.

Kurze Rede, keinen Sinn, was anlag hatte ich mir schon gestern zurecht gelegt. Also wurde im noch frischen Burggarten das Espresso-Frühstück zelebriert, dann ein paar Dinge abermals in den Rucksack geworfen und es ging los.

Die Fahrt über die nahezu menschenleeren frühen Strecken war ein Genuss. Da wird einem schnell klar, was die Gunst der frühen Stunde bedeutet.

Oben angekommen wurde das Volotec wieder auf die Seite gelegt und ich ging als erstes zum zweiten Beet rüber.

Da ich noch Blumenerde mitgebracht hatte, gab es da als erstes mal eine Portion von. Dann die erste Ladung Wasser.

Das gefiel mir sehr gut, kann man(n) so lassen.

Von der zweiten Beetstelle ging es dann rüber zur dritten. Dort wurde ebenfalls die mitgebrachte Blumenerde aufgetragen und sorgsam verteilt. Denn gerade gestern nach der letzten Aktion gefiel mir das so nicht wirklich.

Aber mit der Blumenerde war jetzt alles gut bedeckt, also gab es eine große Portion Wasser.

Da ich noch ausreichend Wasser über hatte und ja sowieso vorhatte noch was am nahen Friedhof zu holen, bekam auch das erste Beet was ab. Und dies auch nicht zu knapp.

Dann ging es wieder runter, den Turn kennt man ja schon. Auf der Anfahrt war mir schon die eine oder andere Dreckstelle mit Müll aufgefallen. Das wurde nun aufgesammelt und sollte eigentlich entsorgt werden.

Idee !: doch halt, uneigentlich ist doch so ein 1,5l Tetrapack nicht ganz so übel. Da kann man dann doch gleich noch mehr Wasser mit hoch nehmen (denn die Blumenerde war ja raus aus dem Rucksack).

Gesagt, getan an der Friedhofsquelle alle Gefäße wieder aufgefüllt und in den Rucksack verstaut.
Das Ding geschultert, sich auf‘ s Volotec geschwungen und ab nach oben. Das ich oben angekommen alles verteilt habe, brauch ich nicht groß erzählen. Versteht sich von selbst.

Ja und nach der getanen Arbeit gab‘ s dann ein Frühstück.

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Da ich mal wieder der Einzige auf der Halde war, konnte ich den Rundblick und die besondere Stille genießen.
Die besondere Stille ist ja nicht wirklich still. Aus der Ferne hört man immer wieder Geräusche. Aber das beruhigt mehr, als es stört.

Nach den drei guten Scheiben Brot, den kleinen Salamiwürstchen und einem Apfel, Frühstück rustikal, wurde zusammen gepackt.

Noch ein letzter Blick auf das große Beet…

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…und auch die Aussicht ist immer noch die gleiche.

Nachdem ich unten angekommen bin, gab’s noch eine kleine Runde durch den nahen Heimatwald, dann aber doch ab zur Burg. Irgendwie war der Tag zuende, ich hatte keine echten Ziele mehr.

Brauchte ich aber auch nicht, weil oben die drei Beete gut nass waren. So sollten sie die nächsten Tage einigermaßen überstehen. Jetzt wo ich die Friedhofsquelle kenne, wird aber auch ein Wassernachschub weniger tricky sein. Was ich dann aber brauchte war, einen weiteren Pott Caffee.

Nachdem ich mich noch ein wenig um den technischen Schreibkram gekümmert hatte, wurde der Caffee auch aufgesetzt.

Die Burgterrasse wurde zusehends wärmer, Umzug in die Heckenecke und dort ab in die Hängematte.

Sport: ich sollte mal darüber nachdenken beim Training etwas kürzer zu treten. Denn als ich so nach der Ausfahrt mein Hemd wie üblich über den Kopf ausziehe macht es einmal kurz rascht…

…und schon war an der fast kompletten oberen Saumseite der Stoff eingerissen. Jetzt muß ich aber dazu sagen, daß Hemd ist ein Sommerhemd und der Stoff war schon in neu relativ dünn. Schade.

Am Abend: ja wie klasse ist das denn!? Es regnet in Strömen. Hätte ich das vorher gewusst…

…währe ich auch auf die Halde hoch. *lach*

War gut – kann man nochmal machen/ 39.229km/ 20.06.2021

Juni 21, 2021

Bikealltag/ Volotec/ Bike- & Biketouren Bilder/ do nature/ Outdoor/ Bikebasteln: ich fange mal am frühen, die Betonung liegt auf sehr frühen, Sonntagmorgen an. Der Blick aus dem Küchenfenster auf mein Nachtlager.

Wie schon in der vorherigen Nacht, wählte ich meine Hängematte als Schlafplatz. Natürlich mit dem Regentarp, denn der Wetterdienst verkündete um Mitternacht herum den endlich kommenden Regen an.

Und wie es schon in der vorhergen Nacht war, nach Einbruch der Dunkelheit wurde es deutlich kühler. Um genau zu sein war es ja schon vorher kühler, denn der erfrischende Wind tat ja sein übriges dazu.
So war die Nacht dann auch bestens. Der Regen und das Gewitter machte nix. Die Position des Regentarps passte gut und das Gewitter war bis auf einen Donner gut weit weg. Irgenwie war das sogar schön, wenn man den Regen so deutlich hört. Man wird aber nur kurz wach, nimmt das dann wahr und nickt dann wenig später schon wieder weg.

Auch wenn so eine Nacht draußen kürzer und scheinbar unruhiger ist, ich habe stets das Gefühl, man schläft besser. Nach dem üblich startenden Vogelkonzert und dem Espresso-Frühstück um 06:00Uhr gab es dann das ebenfalls schon auf dem Tagesplan stehende…

Sport: …sportliche Programm. Da ich ja schon recht früh wach war, spielte auch das Wetter mit und ich schwitze nicht wie Atze.
Und als das dann beendet wurde ging es mit dem Volotec wieder raus. Zuvor montierte ich mir aber noch fix den Trinkflaschenhalter den ich ehmals am Stahl Renner hatte.

Denn das Ziel war das gleiche, wie die Erkenntniss von meiner letzten Haldenausfahrt. Der eigenen Trinwasservorrat war das finale Limit und dem wollte ich diesmal was entegen setzten.

Abfahrt und einholen der Ladung Mutterboden wieder an jenem Feldrand, wo ich schon letztes mal die erste Ladung aufgenommen hatte. Doch durch den nächtlichen Regen war der auch gut lehmhaltige Boden nicht nur recht schwer, sondern klebte auch vorzüglich am Schuhwerk. Ich entschloss mich zu einer kurzen Reinigungspause.

Idee !: ja und wie man sieht, wenn man scheinbar nix zum auskratzen hat, die guten Reifenheber (Werkzeug für eine Reifenpanne um den Reifen gut von der Felge runter oder rauf zu bekommen) tun´s auch.

Dann ging es doch rauf die Halde Humbert, mit dem klotzschweren Rucksack (geschätzt 20kg), die erst Ladung wurde abgefworfen…

…verteilt und anschließend wieder runter die zweite Ladung holen. Auch da wie immer am Haldenfuß. Die Plastiktüten aufgefüllt und hoch mit dem Erdreich.

Erneut ausladen und verteilen mit anschließender Abfahrt, einladen, hoch fahren und ein letztes Mal ausladen.

Nach dem Verteilen sah das für mich voll genug aus, viel mehr würde auch nicht rein gehen. Aber ich denke, daß sieht man ja.

Jetzt muß nur noch das Wetter besser werden. Ich denke da an durchgängig deutlich mildere Temperatuen aber vor allem an einen mehr oder weniger regelmäßigen Niederschlag. Denn groß da was jetzt noch einsähen ohne regelmäßige Wasserzufuhr macht wenig Sinn.

Dann ging´s wieder kurz zurück zur Burg die einen Sachen ausladen und anderen Nettigkeiten einladen. Mit einem kleinen Mittagessen, Espresso-Gelumpe und Hängematte im Rucksack ging es wieder zum offenen südlichen Waldrand.

Alles herrichten, Espresso vorbereiten, dann den Reis vom Onkel mit dem „Mercedes“ aufquillen lassen und sich damit den Margen füllen. Was passendes zu trinken hatte ich auch gefunden.

Nach dem Essen wurde dann das standesgemäße Heißgetränk gekocht und anschließend mit ein wenig Knabberkram genüsslich zugeführt. Danach stand dann aufräumen an und anschließend abspannen in der Cocoon.

Eigentlich dachte ich kann ich den einen oder anderen Blogbericht fertig tippen. Doch dann sackte der Handy-Akku mal wieder ein und als ich dann tatsählich noch angerufen wurde, verabschiedete sich das Motorola komplett.
Neustart war zwar möglich, da aber auch die mitgeführte Powerbank zum nachladen ihr Limit überschritten hatte, warum auch immer???, was mir ein Rätsel war, ich muß vergessen haben sie komplett auf zu laden, kramte ich alles zusammen und machte mich auf den Heimweg.

Insgesamt fand ich das jetzt zwar blöd, aber da machste nix. Unter dem Strich war die Aktion am Vormittag mit der Erde gut und ausreichend und auch das Mittagessen mit abspannen war gut genug.

So hatte ich dann noch gut Zeit alles zu Hause aufzuladen, zu spülen, zu duschen und dann diese Zeilen hier am MacBook Air rein zu hacken. Schauen wir mal, was die Tage noch so geht.

Regen soll ja heute nochmals Thema sein. Nur waru gerade dann, wenn ich mit den Rad fahre? Ich denke man wird sich mal Wechselwäsche in trocken in die Packtasche werfen.

Morgengruß: und so fängt dann die erste Arbeitswoche an. Ich wünsche Euch einen schönen Tag und bleibt wie immer bitte gesund!

06:28Uhr/ 16.06.2021

Juni 16, 2021

Morgengruß/ Sport & Alltag: moin moin zusammen, der Wecker hat noch nicht gebimmelt, da ist der Schreiberling schon wach. Pünktlich zum letzten Arzttermin, im Urlaub versteht sich. Egal…

…das Wetter ist jedenfalls bestens, also aktuell. Das Thermometer auf der Burgterrasse zeigt äußerst angenehme 16c°, keine Wolken und das könnte von mir aus so bleiben. Aber wie das eben so ist…, es wird wohl erneut press-warm.

Nach dem Doctermin werden noch ein zwei Besorgungen gemacht und ein Päckchen aufgegeben. Dann hoffe ich, daß schon genug Schatten hier im Burggarten ist. Ein wenig körperliche Ertüchtigung stünde an.

Und heute wird auf jeden Fall mas neue Filterdingsbums eingeweiht.

Außerdem könnte-müßte ich mal auf die Halde rauf, etwas Wasser verteilen. Seit meiner letzten Aktion hat es gar keinen Niederschlag gegeben. Ganz entgegen den Ansagen.
Ob ich dabei noch eine Schippe Boden nach oben karre, lass ich mal offen. Seltsamerweise hab ich in Kombination mit der Halde oft ein Mountainbike im Kopf?

Gut, mit diesen Zeilen wünsche ich Euch einen netten Tag und bleibt gesund.

Urlaub Tag 2./ 08.06.2021

Juni 9, 2021

Bikealltag/ Urlaub/ Sport: der zweite Tag strebt aktuell um 16:16Uhr formalen seinem Ende entgegen. Ich liege entspannt und relativ der guten Dinge entgegen harrend in meiner Hängematte.

Der frühe Morgen, ja er begann wirklich früh und zwar für mich um etwa zwanzig vor sieben, wurde erstmal mit einem Espresso-Frühstück gestartet.

Zwei Punkte standen für heute an. Als erstes am Mittag die zweite Dosis der Covid-Impfung und wenn’s dann noch gut klappen würde, mein Training.

Das ich schon so früh wach war, deutet ich als ein gutes Zeichen. Mein Körper kommt nach dem Infekt langsam wieder in seinen Rhythmus. Gut so, wird auch langsam Zeit.

Nachdem ich mich dann also mittels der heißen koffeinhaltigen Trinkware final in die Spur gebracht hatte, ging‘ s los.

Ich griff zur elektronischen Quasselstrippe um bei meinem Hausdoc an zu rufen. Zu meinen Erstaunen kam ich schon beim zweiten Anruf durch. Kurze Klärung, der Onkel Doktor wird mich am Nachmittag (was dann um 18:45 passierte/ der arme Mann) anrufen und das Ergebnis verkünden.

Danach hab ich mir ein wenig was zum futtern gemacht und mir mal die Aufgabenstellung der Vorsorgeuntersuchung im Darmbereich durch den Kopf gehen lassen. Beim empfohlenen Arzt hing ich kurz in der Warteschleife und hatte dann die Info, daß Termine auch über die Website buchbar sind. Auflegen und die Website aufrufen.

Fakt ist, im Nochurlaub geht nix mehr. Fein und dann? Irgendwo auf dem Zeitstrahl mitte nächsten Monat.
Nur was treib ich denn dann da vom Job her? Also wenn ich das wüsste, könnte ich auch Lotto spielen. Gewinnchancen sollten bei mindestens fünf Richtigen liegen. Könnte ich mit leben. *lach*

Der normalsterblichen Bürger muß quasi im Voraus wissen wann ein Arzttermin ginge und analog dazu auch den Tag Urlaub bekommen. Naja, wie gesagt, Lotto und so.

Ich geriet etwas in Rage.

Grundsätzlich halte ich diese Situation für mehr als suboptimal (warum dann wohl auch ein Großteil der Bürger diese Angebote nicht wahr nehmen wird).

Die Aufgabenstellung ist doch recht einfach. Man sollte zum Hautarzt gehen, zum Urologen und dann zum Doc für’s Innere.
Warum gibt es kein Ärztezentrum wo alle drei Fachrichtungen unter einem Dach sind? Man macht sich einen Termin, kann dann auch den Urlaub besser „legen“, hat dann zwar einen Tag Durchlauf, ist dann aber fertig mit dem ganzen Krempel.

Ich meine wir leben hier in einem eigentlich bestens organisierten Hochindustrie-Land und nicht irgendwo hinterm Mond. Sacken lassen…
…und dann später dran gehen, dann in Abstimmung mit dem Job.

Sowas kann mich echt mitnehmen. Cut.

Nach dem Frühstück bin ich dann los, hab den GOLF getankt und noch was klar gemacht. Eine kleine Überraschung für demnächst. *augenzwinker*

Ab da ging’s fann auf eine Sprung zum Job, dort noch was in den Spind legen und dann ab mal rüber nach Lucky Bike.

Die haben ja auch einen kleinen Bestand an Shimano Verschleißteilen im Aushang, eventuell hab ich Glück und finde dort die Kassetten?

Nun gut, Glück hatte ich nicht, aber man konnte es ja mal probieren. Wie ich so wieder in Auto saß überkam mich ein gewisser Appetit.
Mein Hirn kramte durch (man kennt sich ja recht gut im Einzugsgebiet der anstehenden Impfung aus), was ich wo und ob an Futtetwaren bekommen könnte und ob ich darauf Lust hätte?
Die Idee kam, der Zeitplan sollte dafür genug Raum bieten, dann mal los.

Und so gab es beim Chinaman ein paar gebratene Nudeln mit knusperigen Hünchen. *trommelwirbel/ lach* …in der Außengastronomie.

Und das für mich ohne vorherigen Test erstmalig seit wie viel Monaten? Aber ganz so wichtig war mir das nicht, jedenfalls hab ich es jetzt nicht vermisst.

Dann kam der Impftermin. Kleines Leckerli, auf dem Hinweg bemerkte ich wieder das abgestellte Bergamont Volotec.
Mit so einem Bergamont Volotec hatte ich ja ab dem August 2008 meine Fahrradkarriere gestartet. Dieser Besitzte wird aber ein anderes Baujahr haben, was ich an den anderen hydraulischen Bremsen erkenne.
Auch hat er sich andere, mehr mountainbikemäßige Reifen aufgezogen. Ganz ehrlich, find ich schon cool. Hab schon überlegt ihm mal einen Zettel an den Lenker zu heften, von wegen Kontakt und so.

Die Impfung selbst ging wie beim ersten Mal gut organisiert von der Hand, es waren sogar die gleichen Leute da. Angst hatte ich nicht, eigentlich auch nicht vor eventuellen Nachwirkungen.
Nur Bock hab ich darauf nicht. Und schon ma‘ gar nich nach dem Infekt. Reicht einfach mit krank sein.

Eigentlich ist mir ja noch eingefallen, daß ich mal beim Decathlon vorbei schauen könnte. Hatte ich dann aber keine Lust mehr zu, zumal ich am Donnerstag eh in Citynähe bin. Da kann ich dann auch hier vor Ort zu Unterwegs Hamm gehen.

Da kennt man sich, die Sache ist persönlicher und macht dann auch mehr Spaß.
Jetzt wo ich das so schreibe überlege ich, ob ich nicht zur Zahnreinigung mit dem Fahrrad fahren könnte? Noch ehr Spaß. Ich lass das mal sacken.

Gut, so bin ich dann also nicht zum Decathlon, sondern mehr oder weniger direkt nach Hause. Mehr oder weniger, weil es gerade auf der Zufahrt zur B1/ Westfalendamm gekracht hatte. RTW‘ s waren zu hören und das Blaulicht war auch schon zu sehen. Aber auch da, dank der ausgeprägten Ortskenntnisse ein Schwenk hier, eine Gasse dort, dann noch ein Abbieger und schon war der Drops gelutscht.

Zu Hause angekommen war dann auch das erste Päckchen der Verschleißteile eingetrudelt. Die Grobstollenreifen. Wobei so richtig Grobstollenreifen sind das jetzt nicht. Aber die Conti CrossKing hatte ich auch schon mal. Die waren ja nicht schlecht, auch wenn sie in der dicken Pampe nicht ganz so griffig waren.
Aber besser jene als Ersatz im Hause, als gar keine. Denn wenn die noch guten MountainKing den Strecker machen würden, hätte ich gar nix für schlecht Wetter im Hause.

Dann gab´s halt mein Training. Nach 10 Tagen Pause und dem Infekt zwar zunächst etwas gehemmt, dann lief sich das aber ein. Nicht ganz so nett fand ich die Wärme. Im schattigen Burggarten hatte es immerhin gute 25c°. Zum Glück ging hin und wieder eine erfrischender Windzug.

Ich hab’s dann aber auch nicht ganz so genau genommen. Ob ich jetzt die 100 Liegestütze wirklich durchziehe, oder auch irgendwo bei 90 Schluss mach. Juckt doch eh keinen.
Nach ein, zwei weiteren Trainings wird das wieder fluppen. Und! man soll ja auch nicht gleich wieder sofort Vollgas geben. Außerdem ist ja Urlaub.

So und jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo ich mal ganz gepflegt den Wanst vollschlagen werde. Es gibt hausgemachte Lasagne! Mahlzeit.

06:07Uhr/ 24.05.2021

Mai 24, 2021

Morgengruß/ Rumgelaber/ Sport & Alltag: ganz ehrlich, der Wecker hat gebimmelt wie immer, ich war fast erschrocken hab das dann aber realisiert und ihn ausgestellt. Die erweiteret Mütze Schlaf tat gut, aber jetzt bin ich auf dem Damm. Naja, so ganz noch nicht, aber die Lebenserhaltenden Maßnahmen am Morgen werden wohl gleich ihre Wirkung entfalten.

Das der Tag heute als Feieratg für mich arbeitsfrei bedeutet ist gut, was aber gemacht wird ist noch nicht klar. Kommen wir also nun zum gestrigen Tag in der Erzählung.

Auch gestern war ich irgendwo gegen sieben wach. Erst so „spät“, weil ich auch am Abend deutlich herausgesetzter auf dem Zeitstrahl das meinige Nachtager aufsuchte.

Jedenfalls gab es nach dem Hochfahren der köprereigenen Systeme noch zwei Mehlpannkuchen zum Frühstück und dann ging es raus in den Burggarten. Das Wetter war ja, nun sagen wir mal, eher bedeckt.
Da ich ja am Vortag etwas mehr im und um den Garten gewerkelt hatte, verspürte ich sowas wie einen gewissen Muskelkater in den Unterarmen. Das fand ich jetzt nicht ganz so lustig, störte dann aber doch nicht bei der ersten ja nur verschobenen Aufgabenstellung.

Das meinge Training stand an und wollte-sollte trotz der Wetterlage umgeetzt werden. Das letzte Training war eine gut lange Zeit an Tagen rum und so war das schon gut das Sonntag und damt Zeit da war. Dem Wetter setzte ich entsprechend Kleidung und das Regentarp entgegen.

Und ab ging die Post.

Tatsächlich klappte das noch ganz gut, was wohl auch für einen Teil an der Motivation lag. Das Wetter schwenkte dann aber auch um, es wurde immer wärmer, wärmende Kleidung wurde abgelegt, die Motorik und die Beweglichkeit kam in Schwung.

Nicht das man jetzt denkt, wiso bedeckes Wetter, das Bild zeigt ja Sonne. Richtig, denn gegen Ende dieses Tagesbschnittes stand tatsächlich die Sonne gut am Horizont und der nächste Teil des Tages konnte eingeläutet werden.

Und da stand dann eine Rund im nahen Heimatwald an. Ich konnte die Holde an die frische Luft locken, auch wenn ihr die Begeisterung darüber nicht ganz so ins Gesicht geschieben stand. Zumindest am Anfang. Das bringt aber ihr Job so mit sich, da ist man nicht gerade motiviert auch noch an freien Tagen rum zu rennen.
Aber ich dachte mir auch, tut ihr mal ganz gut und die Runde die wir dann gelaufen sind haben wir stückweise angegangen. Erstmal in Richtung Wald gegangen, dabei hab ich ihr noch den Zugang über den eher versteckten Nebenweg (an einer netten Hängestelle von mir vorbei) gezeigt und dann auch gleich auf der ersten Bank ein wenig Sonne und Aussicht (Bild rechts) genossen.

Ingesamt waren wir etwas mehr als eine Stunde unterwegs und…

…danach war mir dann irgendwie nach einem guten Café. Also mal wider das Vor-Ort-Set rausgeholt und mir einen netten Café aufgegossen. In der Sonne sitzten passte das ganz gut und die Kombiantion mit dem zugesandten Filter und dem Sea-to-Summit nur-noch-Trichter passte bestens. Variiert habe ich die Menge des Cafés aus dem Röstwerk Hörde.

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Diesmal gab es zwei gehäufte Teelöffel und noch einen kleinen Löffel drauf. Der Café hatte neben den Grundnoten so noch ein gute Spur mehr Volumen, ja er war kräftiger. Schmeckte mir sehr gut und ich denke, diese Dosierung passt mir am besten. Und wieder erstaunlich, ja ich wiederhole mich in der Begeisterung, den Café habe ich schwarz getrunken. Kein Zucker, keine Milch!

Damit kam dann auch erneut „Schwung in die Bude“, passend zum Mittagmahl. Nachdem der Bauch voll, ich sowieso tatenlos…

Bike & Pack/ Outdoor/ Hängematte: …verschwand ich für ein Zeitfester X in meiner Hängematte.
Die Augen fielen dann irgendwie zu, aber nur ein Schlummernickerchen wo ich dann mit einem selbstgebacknenen Muffin meiner Jüngsten geweckt wurde.

Ab da trieb es mich wieder um, was machen mit dem Rest vom Tag? Zunächst mal kramte ich in meiner Fitness-Garage rum. Dann rannte ich relativ ziellos mit dem Zollstock durch die Gegend und ließ wieder ein paar Ideen passieren. Hintergedanke wie kann ich das Volumen in der Fitness-Garage optimieren?

Und dann nahm das Unglück seinen Lauf! *lach* Ich kramte all meine Bikesachen hervor, montierte die Bikepackingtaschen an das CAADX und fing dann an zu beladen. Das klappte dann auch soweit ganz gut, daß ich fast alles so verstaut bekam, wie ich mir das vorstellte. Dabei sind zwei Packvarianten rausgekommen, eine dritte kam mir dann noch in den Sinn.

Der Hintergedanke dazu fing mehr oder weniger im Hängematten Forum an. Dort bekam ich mit, daß jemdand ein recht kleines Set-Up für die Nacht an sein Bike bekam und mir das irgendwie unwirklich vorkam.
Also stellte ich mal die Frage dazu in den vortuellen Raum und zwar unter dem Titel Hängematte & Isolation – Bikepacking.

Unabhängig davon das dieser Jemand bei der Auswahl an Schlafsack und der Isolation von unten rum auf ein anderes Label zurück griff, welches in seiner Auswahl doch ein paar Liter Volumen weniger verschwendete (und ich zum Zeitpunkt des Erwerb meiner Kombi zumindest den Namen des Labels kannte) ist damit Fakt das mein Poncho Liner zwar nett ist, aber vom Volumen her nicht ans Bike passt.

Wieder unabhängig davon wollte ich aber ein wenig mit dem Kopf durch die Wand, ließ dabei zwar den genannten Poncho Liner weg, wollte aber zumindest den Rest brauchbar ans Bike bekommen.

 

 

…ganz so wild ist das jetzt natürlich nicht, daß mein Schlafsack fast doppelt so fett packt wie das Vergleichsmodell des Cumulus Lite Line 300, aber daran kann ich aktuell jetzt nix ändern.
Insgesamt ist dann diese Aktion auch ein anderes Thema und wird dann auch in einem neuen Artikel stehen.

 

 

Bis dahin wünsche ich also einen netten Tag und bleibt gesund!

 

29.768km/ 16.05.2021

Mai 15, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biketouren Bilder: zum Feiertag gibt’s nicht viel zu sagen, auch wenn ich die Tasten dann doch dafür bemüht hatte. Doch der Alltag hat einen wieder. Und da wie ich schon sagte, zum Glück.

Freitag: denn weil ich am Vatertag eher inaktiv war, wurde ich in der Nacht ein paar mal wach. Mein Körper war wohl zu ausgeruht um am Stück durch zu schlafen. In der Frühe wacht man halt auf, kippt sich den Espresso doppio hinter die Binde, dazu ein paar Waffelkekse und schlüpft dann in die restlichen Klamotten. Endlich Abfahrt.

Draußen mit entsprechender Kleidung angenehm, bewölkt aber auch trocken. Nur die Straßen waren teilweise etwas feucht. Es rollt sich gut, die drei Ampelanlagen zeigen grün, gut flott kommt man am Job an.
Ein Mikrowellen-Burger, Schnittchen machen, die Birne einpacken und den Espresso Special in die Thermotasse füllen. Der Job am Tag sollte gut laufen.

Nach einer überschaubaren Arbeitszeit ist das Wetter wieder warm und zwar so warm, daß ich nur im kurzärmeligen Hemd ohne Windweste losfahre. Und das blieb auch so. Es ging fast unvermeitlich auf ein letztes Mal in dieser Woche über die Sesekeradroute und dann wider quer rüber zur Burg.
Ob des besseren Wetters war natürlich nicht ganz so viel Speed möglich. Denn auch die geneigten Freizeitradler waren mit ihren Gefährten auf der Piste. Erst kurz hinter dem Seepark Lünen (hier noch ein paar Infos zum Seepark <klick>) verlief sich das dann und ich hatte zu großen Teilen die Strecke für mich. Und dann kam das was man wohl schön nennt.

Das dicke 54 Zahn zählende Kettenblatt ließ die breite Kette hinten über die 16 Ritzel der Singlespeedkassette gleiten und etliche Abschnitte der Rückfahrt waren mehr ein Gleiten oder auch als – surfen – zu bezeichnender Zustand.
Nahezu mühelos nährt man sich den 30km/h und lässt sich in die seichten Senken fallen die nochmal Schub bringen. Ob auf der Wellenkrone angekommen genießt man die frische Luft um an der nächsten Kehre mit Obacht und vorausschauendem Blick die nächste Etappe einzuläuten. Radfahren kann so schön sein.

Auf der Burg angekommen wurden zunächst die üblichen Handgriffe vollzogen, dann ein paar frische Kleidungsstücke angelegt…

Sport: …um draußen auf der Burgterrasse sich dem Training zu widmen. Auch das lief recht passabel von der Hand. Das einzige was mich zunächst etwas störte war, es fing erneut an zu tröpfeln. Also mal fix das große Tarp rausgeholt und so die Terrasse überspannt. Dann war es aber doch schön dieses seichte Geräusch wenn die Regentropfen oben aufs Dach fallen.

Klar war damit auch, daß es bei ein paar sehr müden Tröpfchen bleiben würde, ist halt so wie mit dem Regenschirm. Hat man ihn dabei, lohnt es nicht, vergisst man ihn, schüttet es. War mir dann aber auch egal, denn ich hatte schon einen Folgeplan.

Outdoor: nachdem der sportliche Teil erledigt war und ich geduscht hatte, wurde unter dem noch hängenden Tarp meine Hängematte auf gehangen und der Schlafsack deponiert. Das kleine Klapptischchen diente als Ablage für mein allabendliche Mischgetränk in alkoholfrei und mit dem Teller Nudeln auf der Hand hockte ich am Rand der Cocoon und futterte langsam meinen Bauch voll. Nachdem die Ravioli mit einer von der Holden gemachten Soße drin waren, trat irgendwie so eine gewisse Schwere ein.

Zunächst legte ich mich nur auf die Seite, aber die Augen wurden irgendwie so schlitzartig, daß ich auch das Display des Motorola nicht mehr so wirklich sehen konnte. Also legte ich es bei Seite und schlüpfte mit den Füßen in den Schlafsack.
Irgendwann wurde auch die Brust bedeckt und dann müssen wohl unzweifelhaft die Augen unter dem Klang des Brunnen und dem Vogelgezwitscher zugefallen sein. Was für ein Stress! *lach*

Es muß so gegen Halbzehn gewesen sein wo die Jüngste einen Blick auf mich warf und ich langsam mein System hochgefahren habe. Bald würde auch die Holde von der Schicht kommen, draußen schlafen wollte ich dann doch nicht.
Nicht weil es nicht schön gewesen wäre, nein man müßte aus dem Schlafsack raus um sich die Zähne zu putzen und das noch im 1OG. Was für eine Distanz. Ich hockte mich also noch eine wenig zur Gattin und verabschiedetet mich dann doch ins Federbett.

Ja so war dann der gestrige Resttag der kurzen Woche. Mal sehen was uns nächste Woche erwartet. Auf der Schicht hat man eine nette Kombi, mit etwas späterem Arbeitsbeginn (*grübel* verlängerte Anfahrt?) dafür aber auch leider etwas später Schichtende. Wir werden sehen.

Bis dahin macht Euch einen netten Tag und bleibt gesund!