Archive for the ‘Sport & Alltag’ Category

03:10Uhr/ 15.02.2021

Februar 15, 2021

Morgengruß: und der Wahnsinn hat kein Ende! *lach* Heute noch so früh aus den federn gekrochen und morgen auch nochmal, dann hat der Spuk ein Ende. Ich hoffe, daß dann auch im verlauf der Woche das Wetter mal langsam einen auf Frühling macht.

Sport & Alltag/ Stories of life: der gestrige Tag war eher sehr ruhig. Ja ich war nicht mal großartig draußen. Im Grunde hab ich nur die Jüngste mit der Blechkutsche zu einer Freundin gebracht und beim Training war ich dann auch für viermal für einen Übungspart draußen. In der Fitness-Garage hab ich auch mal den Kopp rein gehalten und noch den Heißluftföhn vom Vortag weggeräumt. Und natürlich auch die Feuerschale gereinigt und weggestellt. Das war’s dann aber auch mit frische Luft. Denn einen Großteil des Tages hab ich damit verbracht, meine Stereoanlage in das ehemalige Zimmer meiner Ältesten auf zu bauen.

So schaut das zur Zeit aus. Natürlich hab ich auch gleich den Plattenteller reichlich drehen lassen, dabei hab ich dann mein Training gemacht. Einen ausführlichen Bericht dazu hab ich schon reichlich torgetippt, hab ihn dann aber doch nicht fertig bekommen. Wird nachgereicht.

Also, habt einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!

03:11Uhr/ 12.02.2021

Februar 12, 2021

Morgengruß/ Witz: damit man es irgendwie noch mit Humor sehen kann, diese kleine bildliche Einlage hier Motto: Verschwörungsschneeretiker.

Ja ansonsten…

Rumgelaber/ Sport & Alltag: …Einblicke und Gesichten aus dem Leben des Radfahrers ohne Radfahren.

Heute waren ein paar Hauptkraftfahrzeugrouten besser in Schuss als gestern. Gut ist aber was ganz anderes.

Da es sich am Jobstandort immer besser einpendelt und ich auch noch einen Tqcken früher vom Hof gerollt bin, stehe ich jetzt hier mit diesen Zeilen kurz vor Sundern, Hachen um genau zu sein, und vertreibe mir die Zeit.

Zuerst hab ich mir ein wenig die Nase an der Schaufensterzeile von Radsport Danne platt gedrückt.
Jener Store führt ja hauptsächlich Specialized Bikes. Im Schaufenster steht ein *Trommelwirbel* E-Bike wo man schon zweimal hinschauen muß, um ein E-Bike zu erkennen. Grundsätzlich halte ich ja von dem US Label Specialized nicht ganz so viel (was aber durch meine Erfahrungen mit meinem Cannondale kommt und auch auf die anderen US Label zutrifft. Weiter datu gesagt sei, da durch das ich aber sowieso schon sehr lange Radfahre, hab ich halt ein sehr genaues Bild von einem Fahrrad im Kopf. So long…)

Also, dieses E-Bike könnte schon einen gewissen Grad an Gefallen auslösen. Natürlich nur als Winterrad, was dann aber wieder totaler Schwachsinn ist.

Um die Stand-Wartezeit nich weiter zu überbrücken, bin ich dann um die Ecke zu Fabi-Bikes gerollt.
Übrigens ein Radladen den ich zwar kenne, aber noch nie drin war! Was schon was geißen soll. Der Laden ist für meine Bedürfnisse eher unscheinbar. Aber ich lasse da mich nicht täuschen, eventuell…

Und ganz hinten an der Wand hängt ein HT-MB (Hardtail Mountainbike = nur vorne eine Federgabel). Sowas mit 29″ Laufrädern könnte man eventuell als Winterbike mal haben. Spinnerei, ganz klar. Der Vorteil gegenüber dem vorher gesehen Specialized, kein Strom & E-Antrieb, deutlich günstiger und da durch auch unempfindlicher.

So es wird Zeit, ich kann mich wieder so langsam auf der Zeitachse bewegen. Gerade kommt ein wenig die Sonne raus. Naja, Sonne ist jetzt auch zuviel gesagt, sagen wir besseres Tageslicht. Aber wenig später hinter dem vermeintlich netten Örtchen Balve bekam ich noch die Gelegenheit ein paar Bilder zu machen.

Der Tag lief also so vor sich hin und da ich dann doch früher in Iserlohn ankam zog ich den lange ersehnten Joker.

Bei San Remo wollte ich schon ewig und drei Tage mal einen Espresso probieren. Ich weiß nicht wie viele Jahre ich da dran vorbei bin…

espresso_ergebnis

…aber heute war es soweit. Mit seinen 2,20€ natürlich auf dem ehet gehobenen BRD-Preisniveau, aber sehr gut war er. Auf Nachfrage bekam ich sogar eine richtige Tasse (und eben nicht so einen ollen Pappbecher *würg*).

Für den Feierabend hab ich mir eine nette Gehrunde in den Kopf gesetzt. Die Sonne scheint, es ist recht angenehm draußen, also mal etwas die Beine bewegen. Und so kam es dann auch.

Natürlich

 

 

 

 

03:53Uhr/ 11.02.2021

Februar 11, 2021

Morgengruß/ Rumgelaber/ Bilder: und es nimmt kein Ende. Zumindest hab ich mich so langsam mit der Lage arrangiert.

Zu den Straßenverhältnissen hier und im Vergleich. Ganz klar gesagt, da stellt man sich ein echtes Armutszeugnis aus.
Hier im Dorf des Jobs war es, um es mal gelinde aus zu drücken, bescheiden. Einzig auf der Rennbahn hatte es sich ein wenig gebessert. War aber immer noch alles jenseits von Gut & Böse.

Vom „Stall“ aus wie gewohnt via der A 2 um die ersten Meters zu machen. Ich war zunächst erstaunt wie gut die rechte und die mittlere Spur ausschauten. Das hielt sich dann, qas zumindest die mittlere Spur betraf, nur in Grenzen.

In Hamm wo ich runter bin, war‘ s auch mit dem geräumt sein der mittleren Spur ganz vorbei. Sechs – setzten.

Nächste Runde, die Bundesstraße B 63 mit Fahrtrichtung süd. Man rühmt sich hier ja soviel für die Wirtschaft sowie die Gewerke zu tun. Schon am Montag kamen diverse LKW erst gar nicht aus den Seitenstraßen der anliegenden Industriegebiete raus, aber auch nicht rein.

Doch wer jetzt denkt bis zur Mitte der Woche sei das Geschichte, der darf sich getäuscht wissen. Seit drei Tagen keinerlei nennenswerte Bewegung.
Nur gut das wir da nicht rein müssen, aber auf der B 63 schaut’s nicht anders aus.

Inzwischen kann man zwar Räumfahrzeuge sehen die auch was machen, aber bei den dicken Eispanzern unter der festgefahrenen Schneedecke, wäre wohl mal eine intensive Nachtschicht angesagt. Denn im Berufsverkehr macht das schon vom Tempo her keinen Sinn. Die Räumfahrzeuge kommen ja quasi genauso schnell, oder eben langsam voran. Armes Deutschland.

Im gefühlten Krichtempo bin nich dann bis kurz vor Werl, um dort dann auf die A 445/ A46 zu stoßen. Schon ab der Auffahrt ein Traum. Beide Spuren sind fast durchgängig geräumt. Gut, hier und dort liegt noch was, aber man kommt anständig genug voran.

Ja und dann wieder in Arnsberg Neheim runter auf die Bundesstraße 229. Hier sollten sich die Herrschaften mal ein Beispiel nehmen. Nix, man kommt ganz normal durch. Und so bin ich dann dort entspannt bis nach Sundern/ Sauerland gefahren. Ganz entspannt. Ganz nebenbei bemerkt, dort war die kälteste Stelle wo ich in den letzten Tagen war.

-16,5c° sind mal eine Ansage. Wobei ich aber sagen muß, ganz so kalt kommt einem das nicht vor wie man denkt. So ab -10c° wird die Luft sehr trocken, damit zieht die Kälte „nicht so rein“. Warm anziehen ist aber trotzdem angesagt.

Irgendwann war die Jobrunde zu Ende, ich wider im „Stall“, wo dann mal wider der Nassauger aktiviert wurde. Und er Fahrzeughalle hatten sich Pfützen von dem Tauwasser unter den Fahrzeugen gebildet. Damit das Nass dann aber möglichst fix raus kommt, klopfen wir die Fahrzeuge eigentlich vor der Einfahrt ab.
Aber man kommt ja nicht an alle Stellen. Dann muß halt der Nassauger ran. Und wenn das Tor dicht gemacht wird, lässt man das Heizgebläse laufen.

Sport: irgendwann war dann aber auch Schicht und ich wider zu Hause angekommen. Einen Stellplatz brauchte ich mir nicht frei machen, der von gestern war noch frei. Und so konnte ich mich doch noch zügig meinem Training widmen.

War fast wohlig warm, bei nur -2c°! *lach* Aber irgendwie wollte das nicht so, wie sonst. Das mit dem deutlich weniger an Bewegung macht sich schon bemerkbar. Hab dann etwas abgekürzt.

Ach ja, also ich meine Turnplatte in die Fitness-Garage stellte, fiel mir auf, daß erst neulich gewechselte Continental Spikereifen platt war.
Das war mir irgendwie ein Rätsel, denn einen Plattfuß bei einem vorab intakten Schlauch und dann noch ohne einen Meter damit gefahren zu sein, daß hatte ich so noch nie. Einen Fehler bei der Montage schließe ich auch aus, denn die ging locker von der Hand. Das ist dann mal ein neuer Punkt in meiner Plattfußhistorie.

Ja so war das gestern, dann wollen wir mal sehen, wie das heute so wird? Bis dahin, habt einen schönen Tag und bleibt gesund!

04:15Uhr/ 10.02.2021

Februar 10, 2021

Morgengruß/ Alltag: irgendwie ein Beitrag von mir, ohne echten Beitrag. Es gibt auch nix spannendes zu berichten, außer das es immer noch Winter ist. Ich bin heute mal gespannt, ob der Vergleich von den Straßenverhältnissen hier am östlichen Rand vom Pott zum tiefen Sauerland immer noch der gleiche ist wie gestern.
Gestern fand ich das schon echt blamabel. Rolle ich so vom Jobstandort los, wie gewohnt via der Autobahn 2 und dann in Hamm runter auf die B 63. Die Autobahn war nicht wirklich geräumt. Eventuell hatte man dem rechten Fahrbahnstreifen etwas mit dem Schneeschieber gegönnt, aber frei war das nicht. Auf der B63 war ich erschrocken! Kamen am Vortag dem Montag eine ganze Reihe von LKW´s weder in das Industriegebiet rein noch raus, so sah es gestern net viel anders aus. Auf der B 63 ist quasi nix passiert, davon aber sehr viel.

Dann fuhr ich in Werl auf die A 445/ 46 auf. Dort sah die Welt ganz anders aus. Je näher man sich Arnsberg näherte, des besser waren die Umstände. Ab der Auffahrt Werl war der rechte Fahrstreifen quasi komplett geräumt und eisfrei, auf der linken Spur noch ein paar Reste.
Dann der Hammer. In Hüsten bin ich von der A 46 runter und auf die B 229 gefahren. Dort konnte ich quasi wie normal fahren. So bin ich bis nach Sundern gefahren und dann wieder über Amecke bis nach Balve. Dabei ging es über eine gut bekannte Serpentinenstrecke, die schon im Sommer Respekt abverlangt. In Langenholthausen stieß ich dann wider auf die 229, der ich dann via Balve halt bis nach Menden gefahren bin. Unglaublich wie gut das dort klappt, mit dem Räumen.

Nun gut, schauen wir mal heute was sich hier im Pott getan hat, oder eben nicht.

Bis dahin, habt einen schönen Tag, auch wenn es rattenkalt werden soll, aber wie immer, bleibt bitte gesund!

Rumgelaber 24.01.2021

Januar 24, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Rumgelaber/ Sport & Alltag: ich fang dann mal mit den ersten Zeilen zum gelaufenen und noch bevorstehenden Gelaber an, ich hockend am Küchenstammplatz 08:20 Uhr Sonntag früh. Am gestrigen…

Samstag: …weil ja die Woche über an ein paar Tagen ein kräftiges Windchen wehte, lag das eine der andere Blatt mehr im Burggarten sowie draußen auf dem Grünstreifen.

Fix in ein paar dem Wetter entsprechende Klamotten gehüpft um sich anschließend für gut eine Stunde diesem Aufgabenfeld zu widmen. Das mach ich ja irgendwie gerne. Man ist draußen, hat Bewegung, die Arbeit als solches ist nicht so anspruchsvoll denn noch sieht man hinterher irgendwie ein Ergebnis.

Den Effekt das man bei dieser Art der Bewegung auch ansprechend gut in Fahrt bekommt und mehr oder weniger in Mutter Natur die frische Luft aufschnappen kann, liegt auf der Hand. Zudem spielte das Wetter mit und ich hätte eigentlich mal wider ein paar Vögelchen sehen können.

Denn noch zeitig in der Frühe im Bett liegend, meinte ich zumindest ein paar Vogelstimmen in und um unseren Burggarten zu hören. Seit dem ja ein Sperber hier sein ihm angeborenen Jagdtrieb nachkam, ist es eher ruhig hier. Die Birdbox wird schon seit Wochen eher extrem gering frequentiert. Apropos Vögel…

Ich hatte im Verlauf der letzten Woche zweimal…

…weitere kurze Unterbrechung – oh! ich sehe gerade, es schneit hier, da werd ich den Tag wohl irgendwie anders planen müssen. Zurück zum Text…

…beim Durchfahren der Lippeauen wohl einen Greifvogel aufgeschreckt. Ich biege also direkt nach der Unterführung der A1 zu Lippeauen ein, mein Scheinwerferlicht erleuchtet schon die nächste Linkskurve, die ich dann durchfahre und ganz kurz danach muß er wohl eine Art Stammplatz haben. Denn von links oben in einem geschätzten Abstand von wohl kaum 2m schreckt er auf wenn mein Licht die Kurve ausleuchtet und fliegt dann, quasi bei mir in Kopfhöhe nach rechts los.

Wahnsinn!

Am freitagfrüh hatte ich dann zudem ein paar Meter weiter wider zwei Rehe auf einem Feld stehend gesehen. Dieses mal waren jene aber ein schon gutes Stück auf dem Feld, wurden also nicht von mir mit dem Licht aufgeschreckt. Soviel also zum Nachtrag der letzten Woche, kommen wir wider zum…

Samstag: …also, dann war ich mal gut eine Stunde plus mit dem ganzen Laub zugange, hab es auch an der östlichen Außenseite unter der Hecke hervor geholt, den Grünstreifen mit gemacht, was mir dann eine gute Arbeitstemperatur verschaffte.

Im Anschluss gab´s dann das übliche Training von mir, halt Kraft und Mobilität/ Dehnung in Kombination. Das Training selbst machte natürlich bei dem eher besseren Wetter auch gut Spaß. Es kamen zwar im Verlauf ein paar seichte Regentröpfchen runter, aber das Zeitfenster war eher sehr kurz.

Da ich nach dem Training gut in Fahrt war, wurde nochmals das CAADX aus der Fitness-Garage gezerrt und dort der Putzlappen sowie diverse andere Hilfsmitelchen kamen zum Einsatz. Funktionell hatte das eher weniger Sinn, ging so über den Bereich des Zeittotschlagens weg bis hin zur Seelenpflege. Wenig Sinn, weil ich mehr der Typ bin wo es funktionell klappen sollte und weniger in den Bereich Hochglanz geht. Zumal bei dem Mistwetter eine Menge an Handgriffen nur für schön eher unnütz sind, da schon bei der nächsten Fahrt nach Hundert Metern keiner mehr erkennen könnte, daß da überhaupt mal ein Putzlappen dran war. Aber egal, ich hatte was zu tun.

Doch so ganz egal war das dann doch nicht. Denn nachdem ich sogar auch der Kette mal mehr Pflege mittels einer Zahnbürste gegönnte hatte, schob ich das treue Fahrgerät auf die Seite und dachte so:„schau doch mal nach der Kettenlänge (und damit dem Kettenverschleiß, denn je länger die Kette, des so mehr verschlissen ist sie).“
Gesagt getan, egal wo ich die Kettenlehre (Messinstrument zur Ermittlung der Kettenlängung) eintauchen ließ, die Kettenlehre tauchte voll ein.

Half also alles nix, die Kette mußte getauscht werden. Insgesamt war damit natürlich die komplette Reinigung der Kette sowas von hinfällig… . Tja blöd gelaufen, die viertel Stunde hätte ich mir sparen können. Also ich dann diese Wahnsinnsszene fotografieren wollte…

Mobilphone: …hatte ich die Erscheinung, daß sich plötzlich der Akku meines Moto G4 verabschiedete??? Drei Fragezeichen warum und wieso. Half aber alles nix, hab dann eine Powerbank dran geheftet und es aufgeladen.

Ach ja, der freundliche Mann vom Amazon Lieferservice brachte dann die XLC Bianca LED Rückleuchte. Ich habe inzwischen noch einen Bikeonlinestore ausfindig gemacht, wo noch ein paar im Warenbestand sind. Somit strebe ich Überlegungen an, mir noch zwei Stück als Backup hier auf Lager zu legen.

XLC hat zwar einen Nachfolger im Programm, die hat aber nur eine LED Lampe im Gehäuse. Wobei, wenn ich mir die NESCO CL-R 15 Lampe jetzt so anschaue, ausgewiesen sind 2stk. LED´s. Egal.

Insgesamt ist dieses kleine Rücklicht genauso hell, wie mein bisher verwendetes, hat aber den Vorteil, ich kann sie an meine Topeak Backloader/ Hecktasche stecken, wo sie auch bisher in Position blieb und sie ist wohl auch wasserdicht.
Damit müßte ich dem größeren Manko meiner Bisherigen nicht weiter basteltechnisch entgegen treten. Um ehrlich zu sein, irgendwie gefällt mir der Gedanke. Zumal die kleine Lampe auch mit den nur zwei Stück kleinen AAA Akkus auf eine ordentliche Leuchtdauer kommt.

Ja und somit komme ich zum Ende des gestrigen Tages.

Sonntag: mein Frühstück…

Ich denke ich werd mir gleich draußen etwas die Füße vertreten. *lange Zeit später*

Outdoor/ Bilder: ja natürlich hätte ich auch draußen was Radfahren können, hab ich aber nicht. Mir war nach Laufen und das hab ich dann auch gemacht.

Viel gibt’s da eigentlich nicht zu erzählen. Das Wetter lud jetzt nicht wirklich zu einem schönen Spaziergang ein, so wird man denken. Aber wie das eben so ist, es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung (und in meinen Augen auch, die falsche Einstellung. Letzteres ist natürlich streitbar).
Ich jedenfalls wollte mich mal wider zu Fuß austoben und hatte die hiesigen Haldenzeichen im Kopf. Und mit jenen dann als erstes die Halde Radbod, wo ich einfach nicht mehr länger war. Also mal wider in die Klamotten geschlüpft und den ollen Rucksack mit ein paar Dingen gepackt, in erster Linie Wasser zum trinken, eine Ritter-Sport Schokolade und einen Apfel als Festfutter. Zwei Radriegel fanden auch noch ihren Weg in meine Jackentasche. Man kann ja nie wissen.

Grundsätzlich muß ich sagen, es lief sich gut, klar hier und da der Wind der die Sache nicht so angenehm machte, aber dann hab ich eben eine Kaputze über gezogen und gut war. Was ich mir aber gönnte, war der ein oder andere kleine Abstecher in bisher noch unbekanntes Terrain.

(im Tagesalbum findet man das komplette Bildmaterial)

Ja man kann unschwer erkennen, nicht jeder Wegabschnitt war vom Untergrund her trocken. Ich kam aber damit fast immer gut zurecht. Nur einmal bin ich umgedreht und habe mich für eine Alternative entschieden.

Nach dem ersten Haldenzeichen kam der Abstieg und die längere Apfel-Pause. Lange habe ich aber nicht pausiert, ein wenig hatte ich noch was vor. Das ließ auch nicht lange auf sich warten, denn kurz vor der weißen Brücke war irgendwie…
…ein Loch im Zaun, oder war da überhaupt mal ein Zaun oder gar ein Tor? Ganz ehrlich, ich weiß es nicht. Jedenfalls war der Weg wohl über eine Kuhweide frei und so hab ich mich dann ma´ aufgemacht. Ziel war ein kleiner Wald an dessen Ende. Eher abgelegen könnte er doch für eine Hängemattenaktion mal herhalten. Ich schaute mich um und befand, ja nette Ecke, aber mit der aktuellen Wetterlage waren auch alle Böden aufgeweicht bis dorthinaus. Also passierte ich die weiße Brücke…

…und der Lippepark wurde durchlaufen. Das dortige Haldenzeichen hätte ich zwar „mitnehmen“ können, hab es aber links liegen lassen und mir somit geklemmt. Die Zeit war schon gut fortgeschritten und ich wollte auf jeden Fall noch das Haldenzeichen der Halde Humbert machen.

Letztendlich erreichte ich auch dieses Haldenzeichen. Der Weg dorthin zog sich schon etwas und mir war nach einer weiteren kurzen Pause. Vor dem Aufstieg wurde die auch auf einem Stein sitzend, natürlich wider mit dem wärmenden Rückenkissen des Rucksacks.

Oben angekommen, schnell noch ein Bild vom Garmin 310XT gemacht und dann wieder runter vom Berg.

Rückmarsch war angesagt, der aber immer noch durch eine Baustelle in der gedachten Form vereitelt wurde. Leider knickte dann der Akku von der Garmin Uhr ein, was ich aber so nicht bemerkte. Praktisch, die Aufzeichnung endete genau an der Baustelle, ich konnte alle Werte samt Karte zu Hause sichern und so den Restweg auf einem Routenplaner in der Länge abstecken.

Insgesamt war ich über gute 16 Kilometer zu Fuß unterwegs und war dabei 3,5 Stunden in Bewegung. Reichte dann aber auch. Gut wäre gewesen, wenn man noch wo eine längere Pause in etwas gemütlicher hätte machen können. Aber weder das Wetter noch die Gegebenheiten, wie etwa eine nette Bank mit Wildschutz waren so wie man sie hätte brauchen können.

…und sonst?: gestern Abend bin ich noch auf eine Dokumentation von ARTE gestoßen, die sich mit dem Dreh des Filmes Das Boot befasst. Wer also mag kann sich über diesen <klick> den Betrag auf bekannten Videochannel anschauen.

Rumgelaber 16. & 17.01.2021

Januar 17, 2021

Bikalltag/ Rumgelaber/ Sport & Alltag/ Outdoor/ Bikebasteln/ Bikebilder: diese Geschichte starte mit dem gestrigen…

Samstag: …Basteltag, die erste. Spritzschutz für den Umwerfer, ein wenig Material ähnlich einem Fahrradschlauch, ein bisschen rumschnipseln und zwei Kabelbinder, fertig ist die Schose. Bewährungsprobe mal bei den nächsten Fahrten. Und wenn der Untergrund nicht genug Schmodder hergibt, ich kenn hier genug üble Schlammlöcher.

umwerfer_ergebnis

(alle Bilder von beiden Bastelaktionen hab ich mal in ein Album gepackt)

Ja und so sollte das erstmal am Umwerfer reichen.

Nächste Baustelle Plan B., ja ich geb zu, nicht schön aber dafür selten. Wobei selten auch durch einmalig ersetzt werden kann. Der Hintergedanken sollte klar sein, man empfindet es eher auf die unangenehme Art erfrischend auf einer längeren Winterfahrt sich das extrem kalte Nass an der Gurgel entlang laufen zu lassen.

Dank diverser Modifikationen im letzten Frühjahr, passen ja 1l Pullen in den dafür extra schräg montierten Flaschenhalter (übrigens auch eine eigene Idee). Aber die Decathlon Isolierung (deren Montage übrigens auch alles andere als einfach war) fasst keine 1l Pullen samt Halter. Dumm gelaufen.

Ich kam also nicht umher den ollen Krempel zu demontieren und mir aus einer ebenfalls aus dem Decathlon stammenden Fünf-Euro Isomatte was zusammen zu schnipseln. Hier mal ein Pic schon bei der ersten Anpassung.
Natürlich war die Montage nicht ohne eine längere 5mm Inbusschraube möglich. Der obere Haltepunkt, ehmals mit zwei XXL Kabelbinder fixiert wird nun von einem Gürtel samt Steckschnalle gehalten.

Zu guter Letzt wurde die Nahtstelle mittels Ducktape zusammen geführt. Ergebnis: nicht schön aber selten und sollte vor allem zweckmäßig sein. Test wird natürlich die nächsten Tage anstehen. Ja alles nicht wirklich chic, aber im Winterpokal kann man auf sowas keine Rücksicht nehmen. Points in Form von Fahrtzeit (mehr/ viel Fahrzeit = mehr trinken) zählt, Optik muß hinten anstehen.

Übrigens, die Aktion hat mich eine gute Stunde gekostet.

Leider hatte ich in all den Jahren bis jetzt nix passendes gefunden. Und die Aufgabenstellung fängt ja schon damit an, daß man trotz Rahmentasche an die Pulle kommen sollte.

Als nächstes wollte die neue Bartpfanne eingebrannt werden. Nach ein paar Tips aus dem Hängemattenforum hab ich mich an die Arbeit gemacht. Mittel zum Zweck war dann die Feuerschale die entsprechend befeuert wurde, Holz hatte ich ja über die Tage genug gesammelt.

Sieht jetzt nicht ganz so perfekt aus, das mit dem zu viel Öl zwecks einbrennen war dann so eine Sache. Das Küchenpapier war dann wohl nicht ganz so saugfähig wie es zunächst schien. Ich denke/ hoffe, daß wird sich aber noch bessern.

Natürlich hatte ich heute als erste Aktion dem CAADX noch etwas Aufmerksamkeit gegönnt. Soll ja nicht nur besser aussehen, also der Alltagsdreck runter, sondern vor allem auch da zweckmäßig sein. Mit den letzte Tagen muß man ja auch davon ausgehe, daß sich zumindest auf den befestigten Wegstrecken auch Salz befand. Und das sollte runter.
Somit war die gestrige Schlauchwäsche schon ein guter Plan und das nachputzen heute sowieso. Und das war dann der gestrige Tag.

Newsticker: und was ich so am heutige Tag getrieben habe kann die Leserschaft im Artikel Outdoorgeschichten 17.01.2021 nachlesen.

Und so wünsch ich noch einen netten Sonntagabend und bleibt bitte gesund!

09:10Uhr/ 16.01.2021

Januar 16, 2021

Morgengruß/ Rumgelaber: als erster aufgestanden und hier am heimischen Küchenstammplatz. Wie üblich gab es eine Latte Macchiato und die Samstagszeitung, dazu Waffelkekse wovon gerade der letzte meinen Gaumen erfreut. Draußen winterliches Wetter wohl mit Temperaturen um die 0c°, eher weniger und mit den passenden „Farben“ grau in grau.

Was liegt heute an? Soweit keine wirklich großen Pläne, aber…

Bikebasteln/ Sport/ Outdoor: …innerlich wäre mir mal wider nach einer guten Gehrunde, was dann der Kategorie Outdoor zufallen würde.
Da ich aber dem Fahrgerät auch noch ein paar übliche Handgriffe widmen werde, Materialpflege halt, könnte ich mal schauen ob ich den Haupttrinkflaschenhalter in einer brauchbaren Form isoliert bekomme. Letzten Winter hatte ich ja via einer Isolierung aus dem Decathlon was hinbekommen, hier mal ein paar Bilder vom fertigen Zustand als auch vom Schaffensprozess…

Nur da durch das ich ja nun den Trinkflaschenhalter umgemodelt habe aber vor allem der Durchmesser der Trinkflasche gewachsen ist, wird das nicht mehr passen.

Naja und da gestern die letzten Schlücke aus der dicken 1l Flasche schon arg frostig waren…, aber zum Glück hatte ich ja noch eine kleine Trinkflasche in meiner Lenkertasche und die war besser gegen Kälte geschützt. Eine Idee hätte ich da schon.

Außerdem werd ich dann auch mal den Umwerfer (vorderes Schaltwerk an der Kurbel/ Pedale) gegen Dreckbeschuss schützen. Hier wird ein Stück oller Fahrradschlauch dienlich sein, den ich aus der Hüfte heraus wohl mittels Kabelbinder fixieren werde.

Ob ich dann heute noch meinem persönlichen sportlichen Kräftigungs- & Beweglichkeits-Programm widmen werde, glaube ich kaum. Vom Zeitfenster stünde jene morgen an. Derweil könnte ich aber wohl die neue Bratpfanne einbrennen. Auch nicht unwichtig.  Ach ja, apropos wichtig…

…und sonst ?/ wichtig: da wir ja die Tage auch am Job auf Empfehlung hin zum Tragen der FFP2 Masken angekommen sind, tat sich zum einen die Frage auf, wie lange kann man jene benutzen und wie kann man sie eventuell desinfizieren?

Zur Tragedauer konnte ich noch keine verbindlichen Empfehlungen finden, wir am Job gehen aber von etwa maximal zwei Tagen aus. Da wir aber am Job auch nicht ständig in Kontakt zu anderen Personen stehen, sondern zeitweise alleine unterwegs sind, könnte das hinkommen. Allgemein vom Hörensagen her, wird aber ein Tag angesetzt.

Der zweite Punkt, wie der auch immer zustande gekommen sei, hat sich leider als nicht ganz so richtig erwiesen. Denn desinfizieren kann man die FFP2 Masken nicht! Hierzu ein Link <klick> aus dem REDKTIONSNETZWERKDEUTSCHLAND mit folgenden Zeilen…

„…Virologe Christian Drosten von der Charité in Berlin hält die Idee zumindest für plausibel, wie er in seinem NDR-Podcast verrät. 70 Grad im Backofen würden schon ausreichen, um die Viren in einer durchfeuchteten Maske abzutöten. Ebensolche Temperaturen halten auch Zellulose-Stoffe in einer MNS-Maske aus. FFP-Masken kann man hingegen im Backofen nicht sterilisieren. Sie enthalten einen Kunststoff-Filter, der bei hohen Temperaturen schmilzt und nicht auswechselbar ist.
…“

Ja dumm gelaufen. Aber trotzdem wünsch ich mal einen entspannten Samstag und wie üblich die notwendige Portion Gesundheit!

42.261km/ 15.01.2021

Januar 15, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike-& Biketouren Bilder/ Sport & Alltag: irgendwie seltsam, gerade noch den letzten Blogbeitrag abgeschickt, schon bereitet man den nächsten vor.

Mittwoch: der Winter hat immer noch seine Präsenz und es kam in den Lippeauen zum ersten echten Einsatz für die Spikereifen. An einer der beiden fast ganzjährig vorhandenen Pfützen war alles durchgefroren, also nicht bloß die Wasseroberfläche. Aber die Reifen griffen fast gut.

Grund genug etwas weiter den Luftdruck noch händisch ab zu senken. Weniger Luftdruck mehr Auflagefläche der Reifen und um so besser greife die eher seitlichen Spikes. Ansonsten war‘ s aber annehmbar. Die Rückfahrt wurde relativ klassisch angegangen, Zeit sparen war angesagt denn für heute hatte ich noch mein Training auf dem Programm.
Das passte aber auch alles noch gut und so konnte ich mich auch mal wider anders draußen bewegen. Außerdem…

Speisekarte: ich habe am Wochenende ein paar Dinge bestellt und darunter ist auch eine größere Bratpfanne.

Ist im Innendurchmesser deutlich größer als die im Hause befindliche, auch wenn der Rand niedriger ist. Das Handling wird sich noch zeigen müssen (der eher niedrige Rand). Aber vorher werdich sich noch einbrennen müssen.

Donnerstag: vorletzter Tag der Woche, leichte Anlaufschwierigkeiten weil ich wohl ein paar Minuten zu lange nach dem Weckerbimmeln liegen geblieben war. Dann läuft es aber, dank Espresso-Frühstück, satt an.

Draußen gefühlt deutlich frischer, dafür Windstille. Man entschließt sich den safe-way zum Channel hoch zu kurbel. Gefronene Pfützen ade.
Dann geht’s am Kanal entlang bis mir einfällt, daß man ja an der Fitnessbude das Tor verriegelt hat. Es gibt aber einen kleinen Schwenk am Beversee vorbei, passt.

So ganz ohne Wind hat die Fahrt was und schon hat man wieder Bilder im Kopf. Nochmal nett den ganzen Kanal entlang? Es gibt eine Trinkpausen (Bild links) irgendwo am Kanal.

Das dritte dünne Paar Unterziehhandschuhe wurde abgelegt. War doch etwas zu warm. Ankunft, frisch machen, ein wenig was sortieren dann Nahrungszufuhr.

Feierabend: fixe Rückfahrt wegen Handwerkertermin via der klassischen Rennbahn-Strecke und den Lippauen (Bild rechts).

Bikebasteln/ Kette: …denn noch setze ich die Idee des Kumpel aus’m Claim um welcher meinte, mein Kettenproblem könnte eventuell vom Kettenschloss kommen. Ich haue also das Olle raus und setzte ein frisches ein. Ist ja alles machbar, weil man so Kleinigkeiten als Reserve auf Lager hat. Denkbar wäre der Fehler, mehr wird die morgige fahrt um Job zeigen. Man hofft auf eine Besserung.

Freitag: ja auch die zweite Arbeitswoche im Jahr neigt sich dem Ende entgegen, man startet mal wieder mit dem Espresso-Frühstück. Dann mal wieder die X- Lagen Kleiderordnung anlegen den Bock beladen und los. Ein „Auge“ immer auf die Kette und deren Eigenleben.
Ja und was soll ich sagen, gefühlt war auf der gesamten Jobanfahrt nicht ein Kettenhüpfer zu verzeichnen.

Unglaublich das ein Kleinbauteil im EK-Wert von dreifuffzig einen so nerven kann.

Die Jobanfahrt war übrigens wieder gut legger. Kein Wind bin ich dann mal wieder am Nordufer des Kanal entlang, um das Kraftwerk rum und zum Abschluss noch an den Lippeauen kurz vor Lünen her. Passt.

Speisekarte II: der Vormittag war dann irgendwie – gefräsig. Mikrowellen-Burger, Apfel, Birne, Laugenstange und dann war da noch das lokale Fleischereifachgeschäft, wohl bekannt was ich natürlich im Absatz unterstützen mußte. Staatsbürgerpflicht versteht sich. Hausgemachte Bulette und Mettbrötchen mit frischen Zwiebeln, Salz & Pfeffer. Jamjam.

Den Vormittag über kreisen mögliche Rückfahrten als Plan durch‘ n Kopp. Wird wohl was mit Wald, Cappenberg zunächst nördlich und dann nach Osten abbiegen um ein zu rollen. Doch es kam anders als gedacht.

Mein Plan heute nochmal mein frisches Kettenschloss auf der angedachten Runde zu testen, hatte ich kurzfristig umgestellt. Die Hoffnung das mit dem Anbeginn an Schneefall hier sich das noch etwas vermehrt, hatte sich zwar nicht bestätigt, aber mit dem Bild flacher verschneiter Landschaft vor Augen, wählte ich eine Rückfahrtroute (Strava-Karten-Link) südlich.

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So sah dann also der Rückweg in echt aus. Man sieht schon gut für den Winterpokal ist die Route nicht die direkte und damit kürzeste Verbindung zweier Punkt. Dabei hab ich heute erstmal mal einen Abstecher von einer bekannten Radstrecken gewagt, weil ich wissen wollte, wohin führt der „Mist“. Am Endpunkt fand ich dann jenen netten Lolli.

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Aha, so sieht die Stadt Dortmund also benutzungspflichtige Radwege. Regelwidrig bis zum geht nicht mehr. Weder befestigt noch gibt es überhaupt eine Straße wo man sonst herfahren könnte. Einfach mal ein Schild für Steuergeldsumme XXX aufstellen und sich dabei was denken? Forget it!

Weiter im Text, ich bin dann umgedreht, meine Spikereifen gingen zwar noch beim Anblick des Untergrundes, aber so ganz legger ist das dann doch nicht. Außerdem war das die komplett entgegen gesetzte Richtung.
Jedenfalls ging es ab da wieder über bekannte Routen, wobei noch ein weiteren kurzer Abstecher zwecks Erkundung drin war. Jetzt weiß man auch wo der anfängt und ist on top, sogar eine bessere Zufahrt. Nennt sich sinniger Weise Uferradweg.

Kurz vor Ziel, eigentlich noch den Plan im Kopp die Halde nochmals hoch zu klettern, der Ausblick (Blick ohne Bild) neulich war so nett, wurd´s dann aber doch irgendwie frisch.
Klar der Nord-West-Wind brachte eine gute Kälte rein, obwohl es immer noch nur 0c° hatte. Aber wie man da so her rollt fallen einem dann doch erneut die netten kleinen Waldpfade ein, die hier in und um den heimatlichen Claim so rumlungern. Davon hab ich dann noch eine kleinen Anzahl „abgearbeitet“, im Wald gab´s auch netten Windschutz also passte das.

An einer der beiden Stellen hab ich dann noch ein wenig mehr schönes knackiges Totholz ans Bike gepflanzt, die Feuerschale braucht ja Nachschub. Bei diesem kurzen Stop wurd´s mir auch wider etwas wärmer, rumlaufen ohne Fahrtwind wärmt halt. Ab da ging’s dann aber echt straight zur Burg. Gut, sehen wir mal von dem kleinen Schlenker im nahen Heimatwald ab. War einfach zu schön da.

Und so ist die Woche dann auch zu Ende gegangen, jetzt kommt das Wochenende. Und so wünsch ich der Leserschaft ein nettes Wochenende und bleibt bitte gesund!

42.009km/ 08.01.2021/ II

Januar 9, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Sport & Alltag/ Bike- & Biketouren Bilder: und wieder weiter im daly turn, jetzt die restlichen Zeilen zur gelaufenen Woche.

Donnerstag: am Job eher ruhig und so hab ich die Anfahrt mal wieder über die Lippeauen gelegt.
Mit dem Training von gestern nachmittag (Mittwoch) und einer besseren Brise von vorne, ließ sich die Kurbel etwas langsamer drehen. Auch egal.

Aufgefallen ist mir dann noch, daß man ab dem Dorf des Jobs den einen oder anderen Streckenabschnitt sehr großzügig mit Streusalz bedacht hat.
Und wenn ich großzügig sage, dann meine ich das auch so. Stellenweise lag da soviel Salz, daß man dachte der Eimer sei umgekippt. Unschön, weil überflüssig und auch in Verbindung mit Feuchtigkeit/ Nässe am Fahrrad nicht so ganz optimal.

Ansonsten, macht Radfahren im Winter hungrig? Definitiv ja! Frühstück in der groben Abfolge: ein Raider Twix, ein Apfel, eine Birne, zwei längere Mettwürstchen eine Tomate und dazu noch sechs eher schmale Schnitten französisches Landbrot mit Käseaufstrich aus‘ m Aldi. Da muß ich sagen, die aus’m ALDI schmecken mir am besten.

Die XXXXL Portion Gyros mit Reis ist wohl über Nacht nix über geblieben. Ach ne‘, war ja eine Käse-Nudel-Pfanne mit Tomate „an“ Basilikum-Oregano. Da fällt mir ein, ich muß dringend eine größere Bratpfanne bestellen. *Notiz für’s Wochenende* Bei mir fallen immer wieder Nudeln beim Wenden raus. Nervt nur.

Die Rückreise ging nochmal über die Kuhbachtrasse, einfach nur so (ein Bild von der Hinfahrt dahin ist links unten). Man sieht schön wie das ist im Winter Rad zu fahren.
Sieht wahrscheinlich schauerlich und kalt aus. Aber wenn man in Bewegung ist und natürlich auch bleibt, dazu richtig gekleidet, dann ist da gar nicht kalt. Es gibt sogar Fahrten, da muß man aufpassen, daß man nicht anfängt zu schwitzen.

Freitag: etwas früher raus weil der Job es so mit sich brachte. Ging auch bestens, der innere Wecker klappte 1A das doppelte Heißgetränk brachte den Restschub. Nächstes Leckeri kaum Gegenwind auf der Anfahrtsstrecke und natürlich auch alles gut leer. Zudem, dank dem weniger Gegenwind waren die 0c° auch wärmer als am Vortag. Innerlich grübelte ich schon, wo mich eine leckere Rückfahrt herführen könnte?

Stunt in lang, ganz lang oder doch nur in nett? Man wird sehen.

Den Tag über gab’s mal eine nette Runde in Sauerland und dort sogar mal mit richtig Schnee. Die Mengen waren zwar auch überschaubar, dafür aber großflächig.

(weitere Bilder vom neuen Januar 2021 Fotoalbum sind hier <klick>)

Die verlängert nach Hause und zum Abschluss noch rauf auf die Halde Kissinger Höhe war für mich ein inneres High-Light. Den Gedanken/ Bilder im Kopf da am Ende der Heimfahrt nochmal eben rauf zu fahren, hatte ich im Verlauf der Woche mehrfach.

Bilder im Kopf

Der Plan eine ganz lange Runde nach Hause zu fahren und dabei über den Bahndamm  zu fahren um dann via Welver bis zum Kanalende zu stoßen, hab ich verpennt.
Denn auch im Winter ist beim Radfahren trinken wichtig. Wenn man aber nix in ausreichender Menge mit hat, dann ist das nicht optimal. Dabei ist nicht nur die Menge entscheidend, sondern auch die Lagerung während der Fahrt. Bei grob 0c° in einer unisolierten Flasche macht das etwas eine halbe Stunde lang Spaß, bei etwa 45 Minuten geht das noch, danach ist Trinkwasser einfach nur noch kalt.

Ab dem Punkt taucht dann die Aufgabenstellung auf, zu erkennen das man trinken sollte, sich aber gleichzeitig dazu zu überreden das kalte Etwas die Gurgel runter laufen zu lassen. Aber darüber brauchte ich mir ja keine Gedanken zu machen, denn ich hatte ja nur meine 1l Trinkflasche mit.
Überhaupt muß ich nochmal schauen, ob ich die Idee aus dem letzten Winter mit der Isolierung nicht doch irgendwie wieder realisieren kann.

Im Idealfall hätte ich in meiner Lenkertasche noch ein 1l. Flasche mitgeführt und jene mit etwas weiterem Inhalt brauchbar trinkbar, sprich isoliert warm gehalten. Aber die Handgriffe hatte ich, trotz der schon vorhandenen Idee diese 75km Heimfahrt zu machen, nicht wirklich umgesetzt. Aber ich schweife an…

…denn es gibt halt Opfer die man bringen muß. Und da ich viele meiner Heimfahrten spontan, ja quasi während der Heimfahrt zusammen baue, ja so kann man das nennen, ist diese Heimfahrt über Welver eben nicht umsetzbar gewesen. Zum Glück hatte ich ja noch die Halden-Idee.

Doch warum fährt man bei 0c° überhaupt 75km und diese eher kleinen und eben einsamen Dörfer? Ganz einfach, weil es wunderbar ist! Die Strecke führt halt viel über kleine Landstraße, die dann zu den Radtouten gebündelt sind. Und dann ist da natürlich die Fahrt durch den Wald hinter Welver. Das Waldgebiet ist jetzt nicht so riesig, aber die Wegführungen sind einfach bestens. Da kann man nett durchrollen, Luft holen, eventuell mal kurz anhalten und dem Wald lauschen.

Aber so hab ich eben oben auf der Halde Kissinger Höhe Luft geholt. Dei Auffahrt klappte auch mit der nicht ganz so bergtauglichen Kassette passabel und ich konnte sogar durchfahren, ohne ab zu setzten. Natürlich war die letzte Steigung hoch zum Haldenzeichen so gerade eben noch, was aber hauptsächlich am eher bescheidenen Grip der Reifen im Untergrund lag. Man hatte zum Jahresende hin weite Teile der Zu- u. Auffahrten begradigt und mit eher feinem Split abgestreut.

Da diese aber noch nicht wirklich verdichtet sind, ist jener ein wenig lose. Will man da als mit dem Rad hoch, dann ist ab einem gewissen Grad an Steigung die Haftung nicht mehr ganz so optimal. Aber wie schon gesagt, es ging ja dann doch noch.

Leider ist der Akku von meinem Motorola Handy schon an der Seseke eingenickt und hat das Gerät in den Schlafzustand geschaltet. Bilder oben auf der Halde konnte ich also nicht machen. Aber die Szene war mal wider toll. Menschenleer ob der späten Stunden und sogar relativ windstill, was ja dort oben schon ein guter Vorteil ist und dann dieses Bild aus Wolkenmix, Sonnenuntergang in der Ferne und der Blick auf die verschiedenen Stadtteile. Einfach nur klasse.
Ich bedaure es sehr, daß es dort oben keinen gescheiten Platz zum abhängen gibt.

Genug geschaut, umgedreht noch eine halbe Runde auf einer etwas weiter unten liegenden Ebene gemacht, dann mußte ich aber wieder absteigen weil man Umwerfer (Gangschaltung an der Kurbel) wegen dem ganzen Schmodder mal wieder nur sehr unwillig seiner Arbeit nachkommen wollte. hab es dann händisch umgestellt.

Nach der Ankunft mal wider das übliche Prozedere aus Schlauchwäsche und Kettenpflege sowie den anderen üblichen Handgriffen.

Bikebasteln/ Kette & Antrieb: ja und am heutigen Samstag wurde nochmals nach der Gangschaltung geschaut und extra dafür hatte ich mir eine Fahrradhalterung in meine Fitness-Garage gebastelt. Seltsamerweise lief die Kette heute verdächtig ruhig. So in der Fahrradhalterung konnte ich kein Sprungen der Kette generieren.

Also gab es eine kurze Testfahrt hier um den Block. Ich bin da ganz ehrlich, ja es lief gut, dann warnen aber doch wieder diese Momente wo ich schwören könnte, die Kette hüpft zumindest ansatzweise ganz zart rum.

Ich hab dann den Bock reingeschoben und es dabei belassen. Nächste Woche sehen wir weiter.

Den Rest vom Tag hab ich mit Basteln und meinem Training verbracht. Der Wasserhahn im OG wollte irgendwie besser fixiert werden und mein Rücklicht besser gegen Feuchtigkeit & echte Nässe geschützt werden.

Outdoor: und zum Tagesabschluss gab‘ s noch Männer-TV. Die Feuerschale wurde rausgeholt, Holz reingepackt und dann ein wenig die wohlige Wärme genossen.

Und so glitt ich dann langsam in den Samstagabend. Danach stand ich duschen und futtern an, eine Maschine Wäsche und dann die restlichen Zeilen hier tippen. Habt noch einen netten Samstagabend, eine schöne Sonntag und bleibt gesund!

 

Rand-End-Notiz: die Bratpfanne ist bestellt.

08:00Uhr/ 02.01.2021

Januar 2, 2021

Morgengruß/ Sport & Alltag: Tag 2. im Jahre 2021 und es ist jahreszeitlich bedingt noch stockdunkel draußen. Nun gut, hier am Küchenstammplatz „bimmeln“ die 3x 50W Halogenlampen und so war der Blick in die Samstagszeitung auch ohne Koffeinzufuhr theoretisch aber auch praktisch kein Problem.

Doch keine Angst, natürlich gab es ein Heißgetränk in Form einer Latte Macchiato, Waffelkekse sowieso. Noch ist mir nicht ganz klar was ich heute so anstelle, was natürlich ein Luxusproblem ist. Innerlich würde mir eine kleine Radrunde mit netter Pause gefallen. Und so drehe ich, wie schon so oft, in meinem Kopf Strecken und Ziele immer wider rum, schiebe sie von rechts auf links.

Hilft aber auch alles nix, denn was der Rest der Familie so treiben will, eventuell in Gemeinschaft, wird sich noch zeigen müssen? Eventuell kann man ja auch wen für einen guten und damit längeren Spaziergang motivieren? Das Problem wird aber sein, das Wetter. Während unsereins das ja kennt und auch das entsprechenden im Kleiderschrank hat, ist der restliche Großteil der Bevölkerung und damit auch innerhalb der Familie irgendwie – empfindlich – und motivationstechnisch gehemmt.

Na gut egal, erstmal weiter „frühstücken“ und dann mal sehen.

Derweil hab ich den gestrigen Tag mal wider draußen im heimischen Burggarten verbracht. War ja bestes Wetter mit Sonne und relativ wenig Wind. Dort stand neben dem üblichen sportlichen Turn auch noch ein wenig Sichtung und Pflege des CAADX an.

Irgendwie kam ich auf die Idee, so aus dem Bauch heraus, mess doch mal die Kettenlänge. Und siehe da, gefühlt hatte ich sie erst vorgestern gewechselt, doch oha! die Kettenlehre (Messinstrument zur Messung der Kettenlänge/ je länger die Kette ist, des so verschlissener ist sie) zeigte das jenes schon wider zur Hälfte eintaucht (was dann bedeutet, das die Kette im Gegensatz zum Neuzustand schon wieder die Hälfte ihrer optionalen Laufzeit überschritten hat).
Und so mal fix nachgeschaut, habe ich die Kette doch schon am 20. Oktober 2020 bei 39.342km getauscht. Damit hat sie jetzt schon 2.402km geleistet. Bei den harten Randbedingungen im Winter werd ich das mal konzentrierter im Auge behalten.

Und so wünsch ich mal einen netten Tag und eine gute Portion Gesundheit in die Runde der Leserschaft.