Archive for the ‘Sport & Alltag’ Category

Hitze macht keine nette Welle/ 34.735km/ 18.05.2022

Mai 19, 2022

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biketouren Bilder: der Wochenbeginn geht mehr oder weniger im gleichen Stil von der Hand, wie schon in der Vorwoche.

Montag: nach dem üblichen Espresso-Frühstück und in sommerlicher Radkluft geht die Fahrt los. Es läuft gut, die Sonne klettert am Horizont empor, kein Wind stört die Fahrt.
Für die Rückfahrt hat man mal die kurze Regenhose ins Gepäck geschmissen, wer weiß was dann doch kommt?

So gegen Mittag fallen die ersten aber sehr zarten Tropfen. Bis ich die heimischen Gemäuer erreicht habe, kann es gerne so bleiben.

14:54Uhr: die wenigen Regentröpfchen auf der Jobrunde im Soester Raum sind hier nicht wirklich präsent gewesen.
Ganz im Gegenteil, die Sonne gibt alles, das Thermometer steht jenseits der 26c°. Freude darüber kann ich nicht wirklich äußern. Einziger Vorteil, die kurze Regenbuxe kann im Gepäck bleiben, dafür muß eine Lage Sonnenschutz in 50+ aufgetragen werden. Abfahrt.

Im casual Hemd was man am Job trägt ging es dann auch in erträglich los. Der Wind pfeift da so in angenehm durch. Mir fällt ein, ich hatte mal ein paar mehr von denen.

In Höhe der Seseke-Radroute, die ich seit langem mal wieder abfahre, also dort wo es zur Kuhbachtrasse rüber geht erspähe ich in noch weiter Ferne die ersten dunklen Vorboten. Doch bei dem Wind würden sie mich kaum bis zur Burg ernsthaft einholen können.

(<klick>zum Mailbum)

Damit es aber nicht ganz so eng werden würde, gab es ein paar fixere Abschnitte mit dem Stahl Renner. Wenn’s halt gut läuft, warum nicht. *freu*

Dienstag: ich komme gut zum Job, das Wetter ist bombe, vor allem für Bilder.

Der Tag verläuft geschmeidig und ich bekomme einen Anruf vom Schrauber. Irgendwie klappt das nicht so wie ich mir das denke.
Vom Job aus kann ich mit der Blechkutsche das CAADX einsammeln und zur Burg bringen (natürlich muß dann der Stahl Renner für diese Rückfahrt und auch für die am nächsten Morgen anstehende Heimfahrt stehen bleiben). Innerlich gehe ich ein paar weitere Optionen durch. Die richtige Lösung…

…irgendwo im Gedankenuniversum.

Mittwoch: der Tagesstart ist noch wie gewohnt, dann wird aber der Fa.-Motorwagen herhalten müssen. Zum Glück geht’s dann wieder mit dem Stahl Renner zurück. Und für den Tagesabschluss steht der persönliche…

Sportliche: …Teil auf der Liste. Doch bis dahin vergeht erst mal der Tag.

06:32Uhr: alle Handgriffe und ein paar mehr sind für die Jobrunde erledigt. Noch eine gute halbe Stunde „frei“ bis ich mich in Gang setze.

Hitzefahrten +20c°: mensch, mensch, mensch das braucht doch niemand. Temperaturen von weit über 25c° sind hierzulande sowas von überflüssig.

Mal wieder Rennbahn als Rückfahrt, einfach nur so weil ich wollte. Mit der Ankunft auspacken und dann die Füße in einer Wanne mit kaltem Wasser gut abkühlen. Ganz ehrlich, ist nicht mein Wetter.
Innerlich denke an mein Grünzeug und hege die Hoffnung, daß die angesagte Regenwahrscheinlichkeit für morgen zutrifft. Ich denke aber ja.

Dann spule ich routiniert wie immer meinen sportlichen Teil ab. Aber am heutige Tag quasi alle möglichen Übungen im kühlen Burginneren und ein netter Ventilator kommt auch ich zu Zuge.

Der Tag endet wie er enden sollte, der Bauch ist voll und sackt langsam analog zur Nachtruhe durch. Lange wird das heute nicht mehr. Fit sein für den morgigen Tag ist angesagt.

Euch dann einen möglichst erfrischenden Tag, am besten im luftigen Schatten und das Ihr bei guter Gesundheit bleibt!  😉

 

Watercommando/ 39.662km/ 15.05.2022

Mai 16, 2022

Bikealltag/ Volotec/ Bike- & Biketouren Bilder/ do nature/ Alltag: der Sonntag verlief dann eher ruhig.

15:32Uhr: ich liege mal wieder in der Hängematte und die Pizza vom späteren Mittagessen sackt langsam durch. Viel ist heute nicht passiert, doch halt, warte mal!

Nach dem Espresso-Frühstück folgte ein richtiges Frühstück draußen zu zweit auf der Burgterrasse. Es war dort noch schattig und so bot sich das an.

Innerlich hatte ich für diesen Tag auf jeden Fall eine Gießaktion auf Humbert vorgesehen.

Auch wenn der Wetterfrosch für die laufende Woche an drei Tagen Regenwetter in hoher Wahrscheinlichkeit angesagt hatte, so ganz kann man sich darauf ja nicht verlassen. Außerdem war es auch in den letzten Tagen wieder viel zu trocken und wenn man dann Zeit hat… .

Doch bis dahin vergingen halt ein paar viele Stunden. Was ich jetzt in welcher Reihenfolge gemacht habe, kann ich gar nicht mehr so genau sagen.

Es startete wohl mit dem Versuch meine Cocoon in der alternativen Position, also am der Gartenpforte auf zu hängen. Dort war aber die Hecke derat in die Höhe geschossen, so das ich dort ein wenig Heckenschnitt betrieb.

Dann kam doch die Hängematten-Zeit wo ich den letzten Bericht fertig getippt hatte. Und ja, eine leckere Tasse Caffee frisch aufgebrüht war auch noch mit von der Partie.

Als nächstes habe ich, so ich mich richtig erinnere, ein paar Stellen am Rasen nach gesät. Und weil es so trocken war, stand eigentlich ringsrum an der Hecke aber auch am Grünstreifen Wasser marsch an.

Aber auch hier kam es nicht ganz so fix dazu. Denn am Stellplatz mußte auch noch mal die Heckenschere ran.
Die alte Hecke wucherte gut über, so daß der neue Setzling dort eher im Dunkeln stand. „Nicht gut“, dachte ich und verschaffte ihm genügend Licht.

Dann wurde aber doch großzügig der Wasserschlauch bemüht. Das ich dabei noch reichlich Vogelkot, man mutmaßt von Tauben mit weg gespült habe, erwähne ich jetzt hier auch.

So langsam näherte man sich also dem Tagesziel. Doch wie bekommt man nun Wasser in brauchbaren Mengen nach oben?

Da das CAADX ja samt dem montierten  Gepäckträger bei Wütec verweilt, war ein Transport der 10l Wasserblasen eher nicht so einfach zu machen.

Ich füllte erst mal eine Wasserblase und probierte jenen dann in den großen Rucksack zu stecken.
Das klappte aber nur minder gut und ich griff zum ganz ollen Rucksack. Da passte das besser und so hatte ich zumindest eine kleine Lösung. Man kann ja ein paar Mal rauf und runter fahren, dann reicht das auch mit der Wassermenge.

Jetzt stand das Volotec an. Da waren noch die Spikereifen montiert. Jene wurden dann gegen die reguläre Bereifung getauscht und irgendwo in diesem Zeitstrahl war dann auch die Pizza als Mittagessen.

Jetzt warte ich noch etwas bis sich die Sonne beginnt zu senken und dann geht’s los.

18:55Uhr: so, wieder daheim und geduscht, es sind 7x 11,5l. Wasser nach oben gekommen. Die Sache war dann natürlich ein wenig zeitaufwändiger, aber irgendwie hatte ich so meinen Spaß. Sinnvoll war es sowieso.

Ob war es schon gut trocken und leider mußte ich feststellen, daß der kleine Setzling arg trockene Blätter hatte. Hat wohl schon gelitten. Bei der vorletzten Abfahrt bemerkte ich dann noch, daß der Stiel abgeknickt (rechtes Bild) war.
Der war ja relativ dünn und bei dem Wind und der Trockenheit… .

Aber so ist halt Natur, wird schon wieder werden. Jedenfalls hab ich den beiden letzten Setzlingen gute 20l. Wasser verpasst und auch die anderen Beete sowie die Birke sind nicht leer ausgegangen.

Die ganze Aktion war dann aber auch ein gutes Bergtraining. Auf jeden Fall bin dann am Sonntag nochmal in Schwung gekommen. Jetzt bin ich mal gespannt, wie das Wetter tatsächlich so diese Woche wird?
Ich hoffe mal, daß ich zumindest beim Radfahren um die großen Sturmfluten umher komme. Wäre aber auch egal, Hauptsache das Grün bekommt mal wieder eine gute Rutsche Wasser.

Für Euch dann einen guten Tagesstart samt geschmeidigen Verlauf und bleibt bitte gesund!  😉

34.543km/ 13.05.2022

Mai 14, 2022

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Sport & Alltag/ car-to-go/ Bike- & Biketouren Bilder: scheiß die Wand an war das heiß am Morgen!

Mittwoch: ich weiß ja nicht wie es der geneigten Leserschaft so geht, aber ich empfinde gute 12c° am frühen Morgen als nicht gerade angenehm.

Gut, man könnte jetzt sagen ich sei verwöhnt oder mit nix wirklich zu frieden, aber wenn du schon mit abgespeckter Kluft los fährst, dann aber unterwegs noch mal was ablegst, dann ist das einfach nur warm.

Kleiner Wehrmutstropfen, die Sonne war noch nicht am Himmel. Aber da machst‘ e nix, müssen wir wohl mit leben. Kurz vor Ankunft noch ein Dreiepaar Schwäne auf dem Datteln-Hamm-Kanal…

(noch ein Bild von den Schwänen im Maialbum <klick>)

…und ein wenig die Aussicht genießen.

Mit dem Aufsteigen der Sonne drehte aber auch erneut der Wind auf und wie schon am Vortag, Süd-west. Es kam wie es kommen mußte, am Südufer des Kanals war dann Vollgas angesagt. Ich hab es orginal mal richtig fliegen lassen, was natürlich nicht in allen Abschnitte so einfach machbar ist.

Denn wenn der Tacho kontinuierlich über 25km/h zeigt, dann kann das in Kurven eng werden. Die Fliehkraft trägt einen gut nach Außen, aber da kommt zunächst eine Grasnabe und dann der Kanal.

Das andere ist, bei dem Wetter ist man ja als Radfahrer nicht alleine. Da kommen dann so Momente wo die Vorderen die Klingel nicht hören oder sie einem nebeneinander fahrend in Kurven entgegen kommen!

Da kann es dann spannend werden, zumal die Gegenüber damit als Wenigfahrer gar nicht rechnen, oder sich im Recht wägen.

„Man sei ja zu schnell gefahren“, hört man dann schon mal. Ja klar, wenn man langsamer fährt, dann fahren sie nicht nebeneinander. Ist ja logisch. *schlag die Hand an die Stirn*

Donnerstag: der Tag des Werkstatt-Transfer. Der GOLF muß mal wieder als Transportmittel herhalten, eine andere smartere Lösung sah ich nicht.

Der Wecker bimmelt, ich drehe mich noch für eine klitze-kleine Extrarunde um, schrecke dann aber doch hoch. Das Bad verlasse ich in normaler Kleidung, wie ungewohnt das doch ist. Das Espresso-Frühstück mundet, online ist es still. Ich düse entspannt über die BAB zum Job.

Erstaunlich ist, wieviele Berufskraftfahrer den Bergriff – Mindestabstand – in einer wohl gänzlich anderen Auslegung sehen.

Wieder im Stall angekommen die üblichen Handgriffe. Was für ein Kacktag so mit Auto zum Job. *lach* Der Tag rollt vor sich hin…

Feststellung des Tages: auch wenn die Sonne präsent ist, es gab über Nacht Niederschlag, wenn auch bei Weitem nicht mal ansatzweise genug, was gut für’s Grün ist, aber von der Temperatur her eher angenehm.
Kann man(n) mit leben, denke ich. Ich hege Hoffnung, daß es sich ein paar Tage hält.

Da ich nach dem Werkstatt-Transfer relativ früh aber auch ebenso wenig ausgelastet auf der Burg ankomme, widme ich mich noch für gute zwei Stunden diversen Grünschnittarbeiten. Danach lass ich den Tag entspannt ausklingen.

Freitag: und auf auf in den letzten Arbeitstag der Woche. Analog zum Espressogenuss steigt auch langsam das Tageslicht am Horizont empor. Heute aber wieder mit dem Stahl Renner. Bin mal gespannt wie das Wetter so draußen ist? Hatte sich ja gestern gut abgekühlt (was mir durchaus entgegen kommt).
Ich tippe mal drauf, daß es deutlich kühler ist und ich einen Kälteschock bekomme. *lach* Es ging dann aber und wie so oft, der Anblick entschädigt.

09:38Uhr: so, der erste Teil der Jobrunde ist durch und ich schieb mir gerade die letzte Stulle über den Gaumen.
Dabei hatte ich heute schon vor der Abfahrt am Stall eine gute Portion Milchreis mit klein gemachter Banane, eineinhalb Hand Vollkorn-Haferflocken und noch eine knappe Hand voll Studentenfutter. Egal…

Crasy: jedenfalls hatte ich heute beschlossen, die Anfahrt zum ersten Kundenkontakt ein wenig mehr alternativ zu gestalten.
Es ging dann nicht wie gewohnt ab Werl auf die A44 Richtung Kassel, sondern auf der Zufahrt/ A445 in Wickede ab, um mich ab da bis nach Ense rüber zu machen.

Die Anfahrt über die A44 und dann ab Werl-Süd bis Ense hatte ich schon gestern. Also wollte ich heute mal das volle Programm machen.
Dabei geht es dann ein wenig mehr über kleine Landstraßen, rauf und runter sowieso und dann dieses südlich liegende Tal.

Mit dem Rad würde ich aber auf gar keinen Fall die Straße nehmen. Wäre ob des nicht vorhandenen Randstreifen in meinen Augen zu gefährlich und wenn es da ein paar Meters weiter in Tal eine nutzbare Radstrecke gäbe. Kartenstudium ist da wohl ma‘ angesagt. Das Areal nennt sich die Bremer Bachaue, was mir zur Rechten lag.

Könnte ne‘ nette Ecke sein. Ist nur blöd hin zu kommen und das es dort hügelig ist, hatte ich ja schon mal erfahren.

Gut, der Tag gleitet so vor sich hin, inzwischen hab ich mir für diese Jobrunde eine mehr oder weniger feste Strecke zusammen gestrickt. Ich kenne da ja ein paar mehr Variationen und so hab ich die Freiheit.
Zum Abschluss des Arbeitstages wurd´s noch ein wenig ruckelig, aber auch das kennt man ja. Irgendwann zieht man den Stecker, sitzt wieder auf dem Rad und fährt nach Hause. Nach der Ankunft noch eine sportliche Einheit und ein kleine Waschmaschine. Der mega Nudelteller ist meins und so klingt der Tag aus.

Biketouren/ Touren-Ansage: via dem Radforum hatte sich dann für den Samstag eine Radrunde zusammen gefunden.
Erster Treffpunkt hier an einer nahen bekannten Brücke um 09:20Uhr, dann am Südufer entlang zum Preußenhafen zu Lünen und ab dort als Treffpunkt für einen weiteren Mitfahrer aus dem westlichen dortmunder Raum, wird’s dann grob Richtung Nord gehen.
Als Ansage stehen Nordkrichen und wohl als weitester Punkt Lüdinghausen im Raum.

Euch dann auch noch einen netten Samstag und bleibt bitte gesund!  😉

34.470km/ 10.05.2022

Mai 11, 2022

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Sport & Alltag/ Bike- & Biktouren Bilder: nächste Runde im Leben des Umtriebsamen.

Montag: für diese Woche steht mal ein wenig früher aufstehen an, zudem gekoppelt mit einer anderen wohl angenehmeren Jobrunde.
Denn bei der geht es nicht nachmittags ins nahe Megadorf und zum Ausgleich der letzten eineinhalb Wochen nett über Land. Soest & Lippstadt nebst Umgebung werden abgefahren. Inspiration für diverse Radausflüge? Wohl wahr.

Der weitere Bonuspunkt wird sein, zumindest eine gewisse Portion Wärme in den frühen Morgenstunden.

Nachmittags gibt’s bei hellstem Sonnenschein erneut einen „Rückflug“ am Kanal entlang, es geht mit fast durchgängig ü. 25km/h über die Piste.

(Maialbum <klick>)

Ja klar, es ist windstill womit sich die Wiederstände auf den angenehmen Teil des Fahrtwiederstandes reduzieren, den man mag. Nur groß stehen bleiben ist unangenehm.
Die Sonne brennt dann schon.

Nach der Ankunft spule ich routiniert mein sportliches Programm durch, es ist, auch dank kurzer Sportkleidung im Burggarten noch aus zu halten.

Dienstag: Tag zwei in der früheren Woche, Dämmerungszeit und den letzten Schluck der koffeinhaltigen Trinkware. Es wird Zeit.
Bike24.de meldete sowohl den Eingang meine kleinen Bestellung als auch den Versandausgang. Mal sehen was das Passtück in Sachen Tretlager hier eintrifft und wie ich das dann mit dem Schrauber am besten hantieren kann?

Kurz nach dem Antritt in die Pedale…

…scheiße kann das Leben nett sein.

Nachmittags: …geht es nochmals flotter zurück als am Vortag, der Wind schiebt eine gute Portion von schräg hinten. Ein Grund mehr

do nature: …dann geplant auf Humbert  eine erste schon mitgeführte Portion Wasser auf´s Grün zu verteilen. Die Zeit passt, ich lasse mich noch zweimal zum Friedhof runter rollen und schaffe weitere Feuchtigkeit nach oben.

Die warme Brise weht aus Süd-west und kühlt irgendwie angenehm ohne das es wirklich kalt ist. Die Sonne scheint, wird aber von ein paar Wolken in einer vermeintlich unangenehmen Intensität gebremst. Die Haut riecht ein wenig nach Sonnencreme (die ich bei so einem Wetter auftrage).
Das Grün freut sich, man ist zufrieden und rollt gen Burg.

Dort angekommen wird der Stahl Renner ein wenig auf Vordermann gebracht. Putzlappen und Kettendeo halt. Im Burginneren liegt die Bestellung von Bike24.de.

Damit ist auch der Tag gut gelaufen, mal sehen wie der Rest der Woche so wird? Viel erwarte ich nicht, muß mal sehen wie ich das CAADX am besten nach Wütec bekomme?

Euch dann noch einen netten Tag und bleibt bitte schön gesund!  😉

34.385km/ 06.05.2022

Mai 7, 2022

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Sport & Alltag/ Bike- & Biktouren Bilder: damit der Leserschaft nicht langweilig zu werden droht, werd ich wohl was liefern müssen. *lach*

Mittwoch: es geht heiter weiter und ich komme etwas früher aus den Federn. So hab ich ein paar Minuten mehr Zeit den Tagesstart einzuleiten.

09:12Uhr: die Jobanfahrt war, wie schon in den Tagen zuvor zwar noch frisch-erheiternd von der Temperatur, aber sonst gut legger. Die neue Streckenkombination bewährt sich halt.

Totz eine Milchreis mit Vollkorn-Haferflocken gibt’s einen Kurzstop beim Discounter und den Griff in die Bäckerauslage.

Nachmittags ging es dann faster than ever zurück. In unter 45min. stand ich an der Burgpforte, Hammer! Das nimmt noch Formen an…

Und weil man so gut nach Hause gerutscht ist, konnte auch gleich der körperliche Ertüchtigung gefröhnt werden. Bei den äußeren Umständen war das auch sehr angenehm.

Donnerstag: man kommt gut aus den Federn, aber der sportliche Teil bremst natürlich etwas an der Kurbel ein. Aber nur etwas.
Macht aber nix, man hat ja Zeit. Angekommen und die üblichen Handgriffe, dann einen Burger sowie einen Milchreis mit Vollkorn-Haferflocken und einer zermatschten Bio-Banane. Der Tag kann kommen.

Die Jobrunde im nahen Megadorf gewinnt etwas von einem Disaster. Die Baustellen sind der Hammer, nein lasst es mich so sagen, der Umgang der meisten Verkehrsteilnehmer damit. „Gut“ ist dann auch immer, wenn man bei Kunden ankommt und die haben nix. Man fährt also mit „leeren Händen“ zum Nächsten.
Puh, da muß man schon ganz tief Luft holen.

Die Rückfahrt ging in gewohnter weise, hier mal ein Bild von einem Abschnitt.

(Maialbum <klick>)

Wo ich dann danach war, hatte ich ja schon berichtet. In so fern war der Tag dann ein Erfolg.

Freitag: der letzte Tag dieser Woche und ich muß ganz ehrlich sagen, man ist froh da den Abschluss machen zu können. Wir hoffen das der Einsatzplan für die Folgewoche zumindest in so fern stehen bleibt, was meine Person angeht.

08:35Uhr: in einem eher ruhigen Modus, nicht ganz den Antritt findend ging es dann zur Arbeitsstätte. Es war mit immer noch 4c° nicht gerade so, als das man von warm sprechen würde, aber die Klarheit in den Luft weckt auch die letzte träge Hirnzelle. Entschädigung für die Frische…

…die Aussicht auf den sonnenaufsteigenden Horizont.

Mit den bestellten Hinterrädern bliebe jetzt nur noch das Back-Up der heiß geliebten Bergans Radjacke. Hierzu werden ich vorab einen Mailkontakt einpflegen und dann wird auch das seinen Lauf nehmen.

Ansonsten, der Tag läuft entspannt vor sich hin.

15:30Uhr kurz vor’m Freitag-Feierabend: puh, das gefällt mir ja so gar nicht. Was sind das für Temperaturen draußen? Das Thermometer in der Jobkarre zeigte was von über 22c°! an.
Muß man das so haben?

Ich werd jetzt erstmal noch ein paar Dinge zurecht rücken, halt die üblichen Handgriffe und dann in die maximal abgespeckte Version der Randkleidung schlüpfen.

Ob ich dann wieder die Express-Route nehme oder mich doch über die Seseke-Radrouten Kombi gen Burg fallen lasse, letztere in einer gut verlängerten Ausführung als Option, lass ich mal so offen? Wahrscheinlich eher nicht, sondern lieber entspannt nach Hause rollen.

Am Abend geschrieben: mehr oder weniger wurde der Plan mit der Kanalheimfahrt umsetzt. Mit den zweit neu erworbenen Wasserkanister (faltbar/ 10l. Volumen) und noch ein wenig Arbeitskleidung im Gepäck, war ich aber auch maximal am Limit.

Erfreulich war dann noch, daß man einen weiteren Abschnitt am Kanal die Oberfläche erneuert hat.

War dann aber leider nicht ganz bis zum Ende des gröberen Untergrund ausgeführt. Warum das nur bis dorthin gemacht wurde, wie sich wohl nie erklären lassen? Zuständigkeiten-Gerangel eventuell? Ach komm, lassen wir das.

Auf der Burg angekommen wurde dem Grün ringsum und innen mittels Wasserschlauch einen gute Brise Wasser zukommen gelassen. Danach die üblichen Handgriffe. Man gleitet in den Abend und hat schon ein grober Bild vom Tagesablauf am Samstag. Kurz angedeutet, es hat was mit Grünarbeiten zu tun.

Euch einen netten Samstag und bleibt bitte gesund!  😉

Die Sache ist doch die…/ 06.05.2022

Mai 6, 2022

Bikealltag/ Alltag/ Biketouren/ Touren-Ansage: während ich so im heimischen Großclaim mit der Jobrunde unterwegs bin, bekomme ich mal wieder Lust, eine Radrunde östlich zu machen.

Es könnte zunächst am Kanal entlang gehen, dann irgendwie eine Querung nutzen um mit der Lupia Fähre über die Lippe zu kommen und anschließend einen Weg finden rüber zum Altes Forsthaus zu kommen.

Das Areal um das Forsthaus hatte ich noch nie befahren,bin quasi immer drumherum. Der Schwiegervater sprach aber neulich davon und so wäre das mal ein Ziel.

Man könnte aber auch sich deutlich weiter nach Osten rollen lassen. Marschrichtung Lippstadt wo es, so die campingerfahrene Kollegin, einen Campingplatz direkt an der Lippe geben soll.
Ob der allerdings hängemattentauglich ist, müßte man mal erkundigen?

Auf jeden Fall ist die Sache mal die, irgendwie muß ich raus! Jetzt aber noch ein wenig was anderes.

Cannondale CAADX Freiläufe/ look after… : das meine beiden Hinterräder am CAADX in den Lagern und in den Freiläufen ihrem natürlich technischen Ende entgegen gehen, hatte ich ja schon hinreichend ausgebreitet.  Eigentlich hatte ich auch gar keinen Bock mehr drauf und hab das so mal ein wenig vor mich her geschoben.

Teile selbst zusammen suchen und dann bei Wütec zusammen bauen lassen, war da die eine Lösung. Die andere Lösung wäre gewesen, sich mal mit S.M.I. in Kontakt zu begeben. Da auf der Homepage waren zumindest fertige Laufradsätze, einzelnen Hinterräder wären wohl auch möglich gewesen. So jedenfalls meine Mutmaßung.

Da ich jetzt aber schon ein paar Tage mehr mit der Jobrunde bei meinem gut bekannten Stammschrauber Fahrrad Schricke vorbei gefahren bin, hab ich ihm mal heute nach dem Schichtende einen Besuch abgestattet.
Den technischen Anforderungskatalog hatte ich inzwischen so im Kopf. Nur eines habe ich, aber auch nur auf Nachfrage hin, nochmals nachgeschaut. Letztendlich hatte ich seinen Zusage, das ich bis Ende nächster Woche eine telefonische Rückinfo von ihm bekommen würde. Mein Gott, ende nächster Woche! Gibt’s das wirklich.

Dann bin ich erst mal in Richtung Burg losgefahren und irgendwo auf halben Weg bimmelte die Mobilsprachkiste. Die Kommunikation war zu anfangs noch passabel, dann versagte aber irgendwie die Verbindung. Ich bin dann einfach wider zurück.

Fahrrad Schricke hatte tatsächlich bei kurzer Recherche was passendes gefunden. Er ließ mich noch mal drüber schauen, dann wurde bestellt und angezahlt.

Damit sollte die Nummer in absehbarer Zeit, man sprach von 10 Werktagen, gelaufen sein.

do nature: zwischen den beiden Besuchen bei Fahrrad Schricke war ich dann mal wieder oben auf Humbert. Ein paar Wasserflaschen hatte ich im Gepäck und die wurden dann verteilt. Auf der Rückfahrt schaute ich abermals am nahen Friedhof nach den Brunnen.

Endlich, Wasser ist wieder verfügbar. Da werd ich wohl mal am Samstag ein wenig was nach oben schaffen. Alternativ wäre natürlich auch Regen ein guter Plan.

Ach ja, hatte ich doch am Vortag mal recherchiert wo wohl die mit Wasser aufzugießende Erde herkommt. Und siehe da, hier am Dorf ist der Großhandel ansässig und nochmals praktischer, kurz neben der Jobrunde. Also ma‘ fix reingeflitzt und nachgefragt.

Leider können nur Händler dort was kaufen, Privatpersonen wie unsereins nicht. Schade. Das Zeug nennt sich übrigens Humusziegel oder KoKoserde. Hier bei Utopia <klick> mal ein paar Infos dazu.

Euch noch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Mai-Abschluss/ 34.177km / 29.04.2022

April 30, 2022

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biktouren Bilder: der Rest der Woche startet dann mit dem…

Donnerstag: …es geht auf den Endspurt zu. Das Hauptziel ist heute, die Nachmittags-Jobrunde im nahen Megadorf so geschmeidig wie nur möglich abreißen zu können. Da ist leider zur Zeit viel in Sachen Baustelle und Verkehr los.
Natürlich wie stets hervorragend geplant. Mehrere Hauptadern werden gleichzeitig mit Bautätigkeiten belegt. Immer wieder „nett“.

Aber jetzt gleich erst mal zum Job hinfahren. Draußen steigt das Tageslicht wieder auf, in der Küche noch klar Schiff machen, ankleiden und los.
Im Hinterstübchen noch, daß man eventuell, bei passendem Zeitfenster, heute mit dem Abschluss der Heimfahrt doch nochmals rauf auf Humbert könnte? Einfach mal schauen was da so los ist und wenn ich noch was an Erdreich finde, wird das gleich mitgenommen.

07:38Uhr: hat da wer draußen vergessen dir Heizung an zu machen?
Auf der Anfahrt hatte es gerade ma‘ 1c°. *brrr* Da wird man auch ohne Koffein wach. *lach*

15:49Uhr: kurz vor‘ m Schichtende muß ich mit einer gewissen Portion Erschrecken feststellen, daß irgendwo in mir sowas wie ein Loch oder ein schwarzes Loch sein könnte.

Alles was an Energie in Form von Nahrungsmitteln da ist, wird unaufhaltsam eingesogen.
Das schlimme ist, man hat keine Ahnung warum?

Nun gut, gleich geht es Heim und als Strecke wird wohl in weiten Teilen die Rennbahn sowie Asphaltuntergrund für den Stahl Renner herhalten müssen. Und ob es dann noch auf den Hügel geht, entscheide ich spontan.

19:17Uhr: und dann war dann doch Feierabend mit einer Portion Wärme, die dem gegenüber stand was am Morgen war.
Satte 18c° standen noch auf dem Tacho der Motorfirmenkutsche. Zum Glück wehte noch eine kühle Brise mit Tendenz aus Nord. Die angedrohte Strecke wurde gewählt und dann ging es durch die Lippeauen leise rollend. Um Erdreich auf zu nehmen mußte ein kurzer Stop her. Die Aussicht wurde abgelichtet.

(zum Aprilalbum <klick>)

Das Bild sagt Stille, doch nur wenige hundert Meter östlich davon rauscht der Lärm über die Autobahn 1 gen Norden oder in die andere Richtung nach Süden. Schande.

do nature: mit gut feuchter Erde im Gepäck erreiche ich mein hohes Tagesziel. Oben angekommen werden die beiden Beutel verteilt. Ein Beutel landet auf dem (traurigen) Südbeet, den zweiten bekam die Buchenhecke.

Ich verweile nicht lange registriere aber, Blumen kommen in den ersten beiden Beeten und sowohl die Buchenhecke als auch der kleine Baumsätzling stehen noch. So richtig gut schauen sie zwar nicht aus, aber sie werden sich auch erst an ihre neue Heimat gewöhnen müssen. Es ist kein leichtes Leben. Das schaffen sie bestimmt.

Ich rolle den langen Weg die Halde runter und werfe noch einen Blick in den neu montierten Spiegel.

So kann man in den Tag hinter sich lassen.

Freitag: es ist wie immer früh und wie es sonst so ist, wird sich noch zeigen müssen.

08:52Uhr: und wieder zwei das „schwarze Loch“ vermeintlich stopfende Brötchen weiter, sowie die bei 4c° gefahrenen Kilometer zum Job.
Der heutige Tag sollte etwas geschmeidiger über die Runden gehen.

16:31Uhr: ich hocke bereits umgezogen noch am Stall und warte auf einen Kollegen. Ist viel los im Megadorf wo er raus und hierhin muß.
Ätzend, aber mit einem Fahrrad wäre man definitiv schneller. Gut, dann wird der Tag halt heute länger. Blöde Idee.

Auf der Rückfahrt hatte ich meine Wasserflaschen und einen meiner Isocaffeetrinkbecher mit. Letztere passte nicht mehr ins Gepäck, also hab ich ihm einfach einen Platz in einem Trinkflaschenhalter verpasst.
Auf der Rückfahrt ging es dann über eine bekannte heftige Bodenwelle und der Isobecher flog raus. Ist ja zum Glück aus Edelstahl und nix passiert. Doch das gab dann mir zum Anlasse noch ein Bild zu schießen.

Ideen muß man(n) haben.

Sport & Alltag: ja, half ja alles nix, da das Wochenende gebührend verplant ist, hab ich mich dann doch noch virtuell in den Allerwertesten getreten und meine sportliche Nummer auf der Burgterrasse durchgezogen.
Aber etwas abgekürzt hab ich dann doch, eine Stunde mußte reichen. Aber nett war’s trotzdem. Auch wenn es gut spät wurde, was ja aber zunächst mal egal war. Tagesabschluss, die Klamotten in die Waschmaschine drücken, duschen, frischmachen und in die Hauskleidung schlüpfen, Futter warm machen und sich am Küchenstammplatz den Wanst bis Oberkante Unterlippe voll schlagen. Ab ins Wochenende!

Euch eine netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

34.008km / 25.04.2022

April 26, 2022

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ volle tausend Kilometer/ Sport & Alltag/ Bike- & Biktouren Bilder: das Espresso-Frühstück läuft und die Erkenntnis, daß man sich nicht mal mehr auf den Wetterdienst verlassen kann. Waren da nicht 80% Regenwahrscheinlichkeit angesagt? Draußen ist es furz-trocken. Nun gut, die Regenbuxe landet mal mit im Gepäck, wer weiß was noch wird?

Werden wird, daß es heute mit dem Stahl Renner eine weitere Tausendermarke durchfahren wird.

09:57Uhr: die Jobanfahrt war recht brauchbar. Leichte Bodenfeuchte und mit round about 7c° passte auch die Kleidung.

Kein Regen war zwar für’s Radfahren netter, aber das Grün könnte noch was gebrauchen. Naja, ma‘ sehen, vielleicht kommt ja noch was.

Derweil am Job in Bereitschaftsposition verharren. Fahrzeughallen sind gefegt, auch der Dreck aus den Ecken. Genauso die Tourenhalle. Frühstück mit zwei Teile Obst, Moccacino und einem Burger gab’s auch schon. Jetzt tippen und…

…warten das Arbeit kommt. Nicht schön.

Am Abend getippt: der Tag geht dann mit einer eher überschaubaren Portion Arbeit rum. Pünktlich zum Feierabend stellen sich dann doch noch ein paar Regenwolken ein.
Die Regenhose wird über gestreift und ab geht die Post.
Ja man muß schon ein wenig mehr seltsam sein, aber ich hatte Spaß am Regen. Ich habe quasi jeden Tropfen auf einen meiner Anpflanzungen fallen sehen.

(zum Aprilalbum <klick>)

Außerdem waren natürlich auch wieder die Radrouten frei. Man kommt gut an, kurz frisch machen und dann raus auf die Burgterrasse um den sportlichen Teil zu meistern. Nach dem Start wurde dann aber doch das Regentarp abgespannt. Auch kleine Tropfen machen nass und Bodenübungen im Nassen zu machen, hat nicht unbedingt was. War dann aber trotzdem schön.

Und so ist ein weiterer Tag ins Land gezogen. Mal sehen was die Woche noch so bringt? Am Job wird’s erst am Donnerstag und am Freitag für mich eine Runde geben. Bis dahin werd ich mich mal wieder in Geduld üben müssen. Bis dahin…

…Euch eine netten tag und bleibt bitte gesund!  😉

33.967km & 51.175km/ 22.04.2022

April 23, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biktouren Bilder: der Arbeitsalltag hat einen wieder, wenn auch zunächst nur für eine kurze Viertagewoche. Es geht los mit dem…

Dienstag: der Wecker bimmelt zuverlässig und so in der aufgehübschten Küche lässt es sich bedeutsam angenehmer in den Tag starten.
Nur die Bestuhlung, die könnte bald kommen, denn auf den Holz-Klappstühlen kann man ma´ sitzen, aber so irre gemütlich… .

Jedenfalls rutscht das schwarze Gold gut über den Gaumen und ich gönne mir sogar einen dritten Wikinger. Via einer Kommunikationsader bekomme ich die Information zu einer Jobrunde. Like – ist was angenehmes und lässt mich aus dem Schattendasein des vor-Ort-Posten und Reservebank heraus kommen.

08:27Uhr: alder Falder war das frisch heute früh!
So draußen vor der Burgpforte ging es noch, ließ mich aber doch zum weiteren Radtrikot als zweite Schicht greifen. Dann Abfahrt bei immer noch 5c°.

Kurz nach dem Ortsausgang sank das dann schon auf 3c°. Doch damit nicht genug.

Auf dem ganz offenen Abschnitt der Jobanfahrt, also im platten Land standen nur noch 1c° auf dem Bryton Tacho.

Das spart einem die Koffeindosis am Morgen. Innerlich fragte ich mich, warum zum Geier hab ich kein zweites Paar Handschuhe mit?
Und so war ein kurzer Stop mit Arme wedeln angesagt. Das warme Blut brauchte zwar etwas bis die Fingerspitzen wieder warm waren, aber dann ging’s.

Ankommen, frisch machen und umziehen und ein wenig Brennstoff nachlegen.

Auf der Rückfahrt ging es dann zwecks Wasser verteilen erneut hoch. Wo brauche ich glaube ich nicht sagen.

Mittwoch: kurzfristige Planänderung am Job, ich habe eine der beiden frühen Jobrunden. Der Wecker bimmelt um 03:20 Uhr, wenig später hocke ich am Küchenstammplatz.
Intuitiv wähle ich den Stahl Renner um besser vom Fleck zu kommen und so keine unnötige Zeit auf der Strecke zu vergeuden.

Der Plan geht auf, ich habe ein Zeitpuffer von gut 45 Minuten. Deutlich mehr als ich bräuchte oder mir lieb ist.

Wenn diese Jobrunde für den Rest der Woche Bestand bekommt, könnte man dem Wecker zusätzliche zehn, fünfzehn Minuten abringen?
Denn wozu soll man die Zeit sinnbefreit absitzen?

Nachmittags: ging’s nach Holz Höttcke ein Türscharnier hatte sich am Wochenende verabschiedet.
Die Holde hatte zwar eines aus dem Baufachmarkt besorgt, aber das ließ sich leider nicht montieren. Höttcke hatte aber was passendes da. „Leider“ mußte ich vor der Einfahrt auf die Burg noch zwei kleine Wasserflaschen wo entleeren. *grins*

(Aprilalbum <klick>)

Am frühen Abend wurden Verschleißteile bestellt.

Donnerstag: ein weiterer sehr früher Tag, ich bin bereits vor dem Wecker wach und stelle mir die Frage:“was treibt mich bloß an?“

Espresso-Frühstück, in die restlichen Klamotten schlüpfen und Abfahrt in den Tag. Ziel für heute…

Sport: …und mal ausnahmsweise nicht hoch auf Humbert fahren, sondern sich der körperlichen Ertüchtigung hingeben.

Freitag: der Tag des letzten Frühstartes, ab nächster Woche laufen die Uhren wieder anders.

Klappt soweit alles gut, nur ist es draußen warm geworden. Satte 8c° standen auf dem Bryton Tacho. Den Tag über zieht ein Wolkenband durch. Es sieht zwar nach Regen aus, aber es bleibt trocken. Also doch rauf auf das wohlbekannte Tagesziel.

Mit im Gepäck ein paar Flaschen Wasser, die blaue Schüppe sowie ein paar kleine Tüten und ein paar Sommerblumen bunte Mischung in Form von Samen.

Die Anfahrt war wieder gut gegen den Wind. Ich bin dann aber via meiner Rennbahn gefahren. Auf Asphalt rollt es sich mit den schmaleren Reifen des Stahl Renner doch irgendwie besser.

Auf speziellen Wunsch einer einzelnen Dame, aber durchaus auch aus Eigenantrieb gab´s einen Schwenk um am Lieblingsaussichtsturm vorbei zu schauen. Ja, die Störchen sind noch da, ja ich habe mal wieder Müll aufgesammelt und am nächsten Mülli entsorgt und die Besonderheit, das man den Trampelpfad unter den Lieblingsaussichtsturm mittels mehrerer großer Äste zu versperren sucht.
Könnte es sein, daß es sich Jungvolk da unten etwas zu gemütlich gemacht hat? Müll lag dort aber auch rum.

Irgendwie kann ich es nicht lassen

Und so hab ich halt erneut Wasser für die Beete hoch gebracht. Diese Samen die da für knapp drei Euro verkauft werden, sind der reinste Nepp. In der Tüte eine weitere Tüte, kaum ein Viertel so groß wie die erste und der Inhalt, ich würde mal schätzen drei Fingernägel „viel“.


Nächstes Mal streu ich besser Vogelfutter aus. Da wächst mehr und kostet nur einen Bruchteil.

Ansonsten wurde halt das bisschen Erdreich, was ich aufgesammelt hatte, verteilt und dann eben das Wasser. Nett ist, inzwischen kommen ein paar schöne hell-orange Blümchen auf den Beeten vom letzten Jahr.

Tja und so war dann auch diese Woche zu Ende gegangen. Das Wochenende kam, was dann aber eine neue Geschichte wäre.

Euch noch einen netten Samstagabend und bleibt bitte gesund!  😉

 

 

 

33.835km & 51.127km/ 18.04.2022

April 19, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Sport/ do nature/ Biketouren/ Outdoor/ Bike- & Biktouren Bilder: noch einen Nachtrag vom Wochenende. Zunächst vom Sonntag.

Als erstes mal ist es mir gelungen, meinen Hintern früher aus dem Bett zu bewegen. Und das, obwohl ich in der Nacht zuvor um sage und schreibe 00:15Uhr oder so erst in die Federn bin. Hatte ich es nicht gesagt, daß ein später und übermäßiger Koffeingenuss zu einer späteren Nachtruhe führen würde?

Nach dem üblichen Espresso-Frühstück raffte ich mich dann auf und legte meinen sportliche Teil auf der Burgterrasse hin. Das klappte auch ganz passabel und wie das eben so ist, man wurschtelt in den kurzen Trainingspausen mal hier und mal dort rum.

Dabei fiel mir dann ins Auge, das meine kleinsten Zöglinge, Kastanien, die sich langsam ihren Weg an die Oberfläche bahnen.

Da kommt natürlich Freude auf, auch wenn das jetzt kaum erkennbar ist und ein vierter Trieb fehlt. Da werd ich also noch vier einzelnen Töpfe organisieren müssen und oben auf Humbert schon Ausschau nach geeigneten Stellen halten können und die dann auch gleich mittels geeignetem Grabgerät vorbereiten.
Anbei, es muß ja ohnehin noch ein weiteres größeres Loch da hin. Denn mit dem Ausbringen des ersten großen Zögling und der Anstehenden Pflanzung der Buchenhecke, hier nochmals zwei Bilder…

…die kleine Buchenhecke hab ich ja hier außen eingesetzt, muß ja noch ein Plätzchen für den kleinen Zögling her. Da hab ich mich entschieden, ihn noch eine Weile hier in der Obhut zu blassen. Er bekommt den großen Topf vom großen Zögling und kann dann so noch etwas an Kraft gewinnen. Soweit der Plan.

Dann ging es mit dem Stahl Renner rüber zum Ostergrillen. Dazu wurde aber das Sonntagsfahregrät mittels ein, zwei Spritzer Glasreiniger und einem Tuch noch etwas vom Staub der letzten Fahrten befreit.
Überhaupt Radpflege, auch am CAADX wurde etwas Hand angelegt. Die Kette schien mir doch mehr trocken, als man das haben will und so gab es eine Brise Kettendeo.

Die Fahrt rüber zum Grillen war übrigens für mich gar nicht so einfach. Es stellte sich tatsächlich die Frage der richtigen Kleidung. Sollte man in Radunterbuxe mit Polster fahren und dann mit jener schön warm eingepackt den Tag mehr oder weniger in der warmen Sonne sitzend verbringen?
Oder war die Fahrt im normalen Schlüppi doch der bessere Plan?

Zumindest was eine Wärmeentwicklung und Stau anging war da die Entscheidung klar, man muß für die irre Distanz von 11km nicht die volle Polsterung haben.

Die Radhose war dann auch irgendwie arg staubig. Also wurde auch zu einer normalen Sommerhose gegriffen, die an den Hosenbeinen hochgekrempelt wurde. Und mit dem Hochkrempeln kamen dann auch die Radsocken, ein Geschenk meiner Kids, erstmalig zum Einsatz.

Ja und so verging dann der Sonntag.

Ostermontag: nicht ganz so früh aber früh genug schlüpfte ich aus den Federn. Irgendwie frühstückte ich und dann machte ich mich erneut auf um auf Humbert zu kurbeln. Für heute stand der große Buchenheckenfundling an. Der sollte ins letzte große Erdloch wandern. Also wurde der Packesel erneut einer Belastungsprobe unterworfen.

Mit dabei ein paar mehr Pullen Wasser, die Trockenerde die man im Beutel mit 3Liter Wasser aufquellen lässt und natürlich meine kleine blaue Schüppe. Abmarsch.

Auf dem Weg zur (zukünftigen) Grünfläche wurde noch guter Waldboden aufgenommen und Holzhächsel eingesammelt.

Jene Holzhächsel hab ich dann als Schutz gegen das Austrocknen der Erde auf die letzte Pflanzung gekippt und verteilt. Eine gute Portion Wasser kam aber vorher noch drauf. Dann ging es rüber zum anderen noch umbepflanzten Erdloch.

Die Handgriffe waren wie üblich. Zuerst die Trockenerde aufquellen lassen, eine ausreichend große Mulde machen, dann den mitgebrachten Buchenheckentrieb einsetzten, die inzwischen aufgequollene Erde drauf und drumherum und angießen. Rasensamen kam drauf und zum Abschluss noch einen Teil des Waldbodens drauf.

Der andere Teil wanderte mit einer Portion der Trockenerde auf dem Südbeet. Das macht mir ja so ein wenig Sorgen. Denn es ist eigentlich das zweite Beet was angelegt wurde, aber irgendwie dümpelt es so vor sich hin.

Mal sehen, ob da jetzt langsam mal was kommt. Ach ja, Rasensamen waren auch mit im Spiel bei diesen beiden letzten Aktionen.

Zu guter Letzt hab ich noch nach der Bodenfeuchte geschaut und dachte mir so:“wenn man schon mal mit den beiden großen Radtaschen hier ist und eine gute Auswahl an Flaschen mit hat, kann man ja mal Wasser organisieren.“
Mein Plan am nahen Friedhof wurde aber dadurch vereitelt, daß die dortigen Wasserstellen immer noch nicht in Betrieb sind. So zog ich dann leider von dannen, ich hatte ein nächstes Ziel.

Eigentlich wollte ich ein Waldstück an einem mir gut bekannten Weg hängmattenmäßig mal unter die Lupe nehmen. Also fuhr ich dort hin und parkte meine Fuhre…

…und schaute mir das recht offene Waldstück an. Der Reiz dieses Waldes liegt in der Lage. Denn der Weg führt von Süd nach Nord und direkt am Weg ist westlich ein Feld. Zum Sonnenuntergang hätte man also freie Sicht. Sehr reizvoll wie ich mir dachte.

Doch leider fand sich keine wirklich geeignete Hängemattenposition. Entweder waren die Bäume zu groß im Durchmesser um mit dem einfachen Baumgurt um den Stamm zu kommen, oder sie standen zu weit auseinander. Es half also alles nix, beim nachten Versuch müßte man mal das zweite Paar Baumgurte mitnehmen.

Bin dann irgendwie schwere Herzens wieder aufgebrochen und zu einem…

Newsticker: …bereits getesteten Hängemattenplatz/ Artikel wo ich es mir dann hab ein wenig gut gehen lassen.

Den eigentliche Plan mir dort was zu essen zu machen, mußte ich leider platzen lassen. Denn auf der Fahrt zur Location fiel mir ein, daß die Nudeln mit 500ml Wasser gekocht werden sollen. Da mein Topf zwar ein Volumen von ca. 750ml hat, dann aber noch die Tortellini rein sollten, wäre wohl der Topf deutlich zu klein gewesen. Da hab ich wohl bei Kauf der Testportion nicht aufgepasst.
Egal, werd ich mir dann mal so zu Hause machen, oder so.

Einen Espresso hab ich mir aber auch nicht gemacht. Hatte Gebäck vergessen und eigentlich war es mir auch schon zu spät dafür. Trotzdem war die lange Zeit, ich war bestimmt eineinhalb Stunden dort, nett und entspannend.
Als es dann aber doch in meiner Bauchgegend anfing zu grummeln hab ich mich dann auf die Socken gemacht. War doch ein guter Tag.

Für Euch die besten Wünsche für einen netten Tag und bleibt mir bitte gesund!  😉