Archive for the ‘Alter’ Category

22.425km/ Rumgelaber – Sonntagnachmittag

April 8, 2018

Bikealltag: der zweite Teil des heutigen Tagesraport. Borr eye, habe gefühlt unendlich lange gebraucht um wenigstens etwas in Schwung zu kommen. Ich glaube es liegt an der ungewöhnlichen Wärme draußen. Jedenfalls bin ich nach dem Frühstück raus und wollte eigentlich recht geschmeidig mein Menthaltraining machen. Da bin ich dann aber irgendwie zu viel geschmeidig gewesen und hab erst ein wenig in der Sonne gehockt, Oberkörper wieder von der Sonne betätscheln lassen. Dann bin ich aber komplett abgerutscht und lag erstmal so vor mich hindösend in der Sonne.
Anders gesagt, hab den Arsch nicht hoch bekommen.

Irgendwann bin ich dann aber doch wieder in die Aufrechte gekommen, also zumindest auf der Terrasse sitzend und da greif ich so mein Mobil, sehe man hat mir geschrieben. Jemand, um genau zu gehen, die Ruhrköpfe Bloggerin, hatte dann doch nach ein paar wohl besseren Hinweisen von mich meine Email rausfiltern können. So konnte ich ihr noch ein paar Tips zur Sattelfrage für ihr neues Rabeneick Trekkingbike rüber reichen.

Ich hatte ihr die Tage schon ein paar Tips zum Radkauf und der Marke Rabeneick zugesteckt. Jetzt war halt Thema Schlösser und Abstellen des Fahrrades und wie ich das so mache, sowie Sattel halt. Jedenfalls freut es mich das ich helfen konnte.
Und ! sie war in jenem Fahrradladen den ich zwar schon ausfindig gemacht hatte, es aber bisher nie dorthin geschafft hatte. RadGebiet nennt sich der Laden, liegt praktischerweise sogar leicht abseits einer Route die ich kenne. Hilft aber alles nix, ich war noch nie dort. Aber, auch wenn ich nicht mehr so genau weiß wo, ich hatte gelesenes der Laden nicht ganz so verkehrt sein soll. Anders gesagt, er wird empfohlen. Und so hatte ich den Laden auch Ruhrköpfe empfohlen, weil der wider praktischerweise auch Rabeneick im Sortiment führt. Passt doch. Komm ich doch wieder auf den Punkt X…

…nach ein paar weiteren Emailzeilen jedenfalls machte es klick in meinem Kopf und ich konnte doch mein Menthaltraining angehen.

Sport/ Alter: ja und wie das eben so ist, leider habe ich wohl immer noch eine leichte Zerrung in der rechten Oberschnekelinnenseite ( was ein langes Wort ). Ich rolle den Informationstrang von der anderen Seite her auf.

Nach langem hin und her… <klick> zu weiter lesen…

Finish, hab das Getippe entsprechend verschoben. Wo war ich stehen geblieben ? Ach ja, halbvier ist lange durch, Mittachessen beendet. Hunger hatte nur die Holde, jenewelche von der Schicht kam. Wofür koche ich eigentlich ? Na klar, für meine Holde und meinereiner. Außerdem weil´s Spaß macht.

Speisekarte: natürlich gab´s wieder den Klassiker, Nudel mit roter Soße. Aber nicht einfach so…

  • drei müde Restschnitzelchen vom Grillen gestern, klein gewürfelt und kurz angebraten
  • zerkleinerte Zwiebel dazu, ebenfalls kurz anbraten lassen
  • geschälte Tomaten aus der Dose rein
  • zwei kleine Lauchstangen mit dabei
  • Tomatenmark unterrühren
  • Salz, Pfeffer, Oregano und Basilikum zum abwürzen
  • …und der obligate Spritzer Sahne darf nicht fehlen
  • at last, der besondere Schuss – ein Rest des Tomate Mozzarella Aufstrich

Die ganze Nummer gut warm werden lassen, umrühren und abschmecken, dann auf kleiner Stufe vor sich hin ziehen lassen, während die Nudeln ihrem Gahrungsprozess nach kommen. Gerade den Tomate Mozzarella Aufstrich hatte ich noch nie probiert, also so als Zutat für Soße. Gab aber den besonderen Kick.

Jetzt gleich nich das Schlachtfeld aufräumen und den Tag ausklingen lassen. Vielleicht mal bei Pino vorbei schauen…

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: irgendwie musste ich dann doch noch raus ! Eine kleine Runde zum Einfahren und noch etwas hinterher, damit sich das auch lohnt. Also den Stahl Renner vom Harken genommen und die gigantische Distanz von 5,8km, gesamt versteht sich, zurück gelegt. Klar, kleine Schleife mußte sein.

Denn das Ziel war klar: Pinos Eisbude ! Natürlich war die Hinfahrt echt hart. Viel zu warm, nur ein laues Windchen und im Lippepark tausende von Leuten. Da war nur Schleichfahrt möglich. Aber auf Speed machen war ich ja eh nicht aus.
Jedenfalls, nach dieser Höllentour war ich am Ziel angekommen. Dummerweise war bei Pinos die Sahne ausgegangen. Mit dem Ansturm, also tagsüber, hatte er nicht gerechnet. Su hab ich dann eine Amarettobecher, ebenfalls ohne Sahne, genommen. Ist dann aber auch nicht so der Burner. Hinter wurden dann noch ein paar kurze Kilometer gemacht um die Kalorien wider abzuarbeiten. *lach*

Jetzt ist aber Schluss, noch das Alkoholfreie geschlürft und dann ab in die Horizontale…

 

 

 

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18.024km/ 24.11.2017

November 24, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: ein Versuch mal einen Beitrag kurz zu halten und ihn nicht mit Bildern voll zu pumpen. Was natürlich spätestens ab Mittwoch wieder kippte… *lach-grins*

Montag: da am Sonntag Geburtstagsfeier war wurde nicht viel gemacht. Falscher Fehler. Ich kam zwar noch gut aus den Federn, aber auf der Hinfahrt zum Job wurde ich praktisch erst kurz vor Ziel wach. Erschwerend kam hinzu, daß mir eine gute Brise von vorne kommend versuchte das Leben schwerer zu machen.

Die Heimfahrt nachmittags wurde dafür mit Rückenwind und eher milderen Temperaturen am Kanal entlang gezogen. Dauerhafter Regen begleitet mich. Mir doch schnuppe. Zu Hause wurde dann die Batterie vom Sigma Alti 14.12 gewechselt.

Dienstag: in der Frühe hocke ich in der Küche am Stammplatz und weil ich früher „raus“ bin, muß ich noch ein paar Minuten länger dahocken bevor ich mich aufmache. Das Wetter wird wohl heute durchgängig von Niederschlag gekennzeichnet sein.

Und so war‘ s dann auch. Im Grunde keine besonderen Vorkommnisse, außer daß ich angefangen habe nachzudenken.

Mitwoch: ein sehr warmer Tag. Schon morgens hatte es gut über 10c° und auf der Jobhinfahrt hab ich noch die leicht wärmende U-Buxe ausgezogen. Mit dem Gegenwind war das dann nicht so die Mischung die man am morgen braucht. Vor allem nicht um diese Jahreszeit. Aber nun gut, ging dann ja auch rum. Einziger Vorteil; die Nummer hat wieder knapp über eine Stunde gedauert. Gut für die Winterpokalpunkte.

Nachmittags, ja wie war das noch ? Noch auf dem Job bekam ich so langsam einen Krise. Das Thermometer in der motorisierten Blechbüchse zeigte stellenweise über 14c° ! Was soll das werden ? Nach ein paar Tagen nahe der 0c° direkt in den Sommeranfang übergehen ? Im Hinterstübchen hatte ich natürlich das ich eigentlich nur Regenzeuch mit hatte. Selbst wenn ich das irgendwie reduzieren würde, ist das bei über 14c° doch angenehm muckelig. Und noch langsamer fahren ging auch nicht, denn irgendwann fällt man ja um.

Doch die rettende Idee kam dann kurz vor´m Umziehen. Warum nicht einfach in der Arbeitsbuxe, welche eh fällig für die Wäsche war, nach Hause radeln ? Gesagt getan, so ging’s dann auch recht gut.

Die ersten Meters, halt wo‘ s noch sehr warm war, wurden langsam angeradelt. Brauche ja eh immer etwas. Da ich eine Baustelle umfahren mußte hab ich blöderweise doch die Walddurchfahrt genommen. Da ist aber vielles felgentief Schlamm. Dann aber ging’s ganz locker los und war auch schön.

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Als Strecke hatte ich die frühmorgendliche Stammstrecke, zu den Lippeauen und dann da durch, von letzter Woche im Kopp. In etwa Höhe Dorf Centrum habe ich dann noch ein Pläuschen mit einer netten Arbeitskollegin gehalten ( die da ganz in der Nähe der Lippe wohnt ).

Ja, und wenn man so schön am Lippedamm entlang rollt und sieht wie schön sich die vorweihnachtlichen Lichterketten, ach ne´das sind ja gar keine Lichterketten, das sind ja die Pendler auf der verstopften Straße, aneinander reihen…

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…dann weiß man wieder warum man mit dem Radeln fährt und wie schön das doch ist ! Gell, das lieben wir doch alle. Schön genervt im Feierabendstau stehen, die Deppen vor einem fahren nicht sofort bei grün los, sondern erst bei wieder-gelb…

Ich hatte dann aber meinen Spaß. Noch etwas ander Lippe entlang, dann schön ab mit seichter Rückenbrise auf der Rennbahn und dann wieder im nächsten Dorf an die Lippeauen heran. War nett, noch ein Bild gemacht…

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…ist aber leider nicht scharf. Übrigens, zu dem Zeitpunkt hatte es immer noch gute 10c°. Jetzt aber schon die frischen 10c°. Feierabend für heute.

Donnerstag: ein weiterer Murmeltiertag und wieder warm morgens. Kleidungstechnisch hatte ich vorgesorgt, konnte also erstmal nix passieren. Der teilweise heftige Südwester sorgte hier und da für ordentlich Gestrampelt. War mir aber auch egal. Hauptsache ankommen und nicht unnötig rumfiebern.

Nachmittags stand dann Flug am Kanal entlang an. Nein, eigentlich wollte ich schnellstmöglich via der Rennbahn auf die Burg eilen. Doch schon am ersten Stück, wo ich ja eh immer herfahre, bließ es so ordentlich, das der Tacho mühelos ü. 24km/h zeigte. Wozu dann auf die Rennbahn wechseln ? Geht ja auch so gut fix. Vor dem finalen Startschuss zum restlichen Kanaldrive aber nochmal die Mobilcam aktiviert…

…klasse Szene. Dann aber ab nach Hause kurbeln und Gas geben, denn da stand noch ein wenig Aftern-Workout auf dem Plan. Nur nicht müde werden. Der Plan drohte aber schon fast umzukippen. Denn sobald ich die Pforte aufgeschlossen hatte fing es tatsächlich an zu regnen.
Zunächst nur zarte Tropfen nix wildes, dann kam aber immer mehr. Da ich noch schnell das Laub wegharken wollte, stand schon der Südwester als Kleidungsstück an. Dann goss es aber in richtigen Strömen. Ich bin noch halbwegs trocken in die Stube und hatte dieses Training innerlich schon abgeschlossen.

Also schaffte ich erstmal meine Arbeitswäsche weg, räumte meine Trocknerladung in den Schrank und dann vernahm ich…

…nix mehr !

Also schnell eine Fleecejacke über gestreift und schnell fleißig fleißig gewesen. Dann ab in die Dusche und den Wanst voll schlagen.

Speisekarte:  es gab übrigens mal wieder gebratene Nudeln, mit Salz, Pfeffer, Gauda als Schmelzkäse, etwas Sahneersatz, keine Ahnung jetzt wie sich das genau schimpft, und dann noch zwei kleine Tomaten gewürfelt drunter gehoben. Abgeschmeckt mit frischen Basilikum. Hatte der Vatti  schon ewig nicht mehr gemacht. *freu*

Alter: seit zwei Tagen habe ich eine merkwürdige Erscheinung. Nein, keine Angst, keine negative. Seit irgendwann gestern früh merke ich beim Gehen sehr wenig. Also in dem Sinne, das ich da keine Reibung oder soetwas wie einen leichten Schmerz spüre. Ganz ehrlich, ist ja kein Grund traurig zu sein. Natürlich bin ich vorsichtig, aber nicht übermäßig. Die kurzen Stücke die ich im Moment im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit ableisten muß, gehen recht gut von der Hand. Oder müßte man jetzt sagen vom Fuß, oder Bein ? Wollte ich nur mal so sagen. Weiter im Bikealltag…

Gut, nach diesem Tagesabschluss ist aber auch Fakt, der Tacho des CAADX zeigt 17.973 Kilometer total an. Gut fehlen jetzt noch 27 Kilometer bis der nächste Tausender geschafft ist. ( Übrigens, ganz nebenbei, es fehlen mir nur noch 120 Kilometer um in diesem Jahr und somit auch erstmalig in einem Radjahr überhaupt, die 10.000 Kilometer voll zu machen. ) Hatte ich ja so nicht gedacht. Aber ich denke, dieser Monat war radfahrmäßig schon intensiv. 772 Kilometer stehen schon auf der „Uhr“ für November. Genug der Zahlenschieberei.

Die fehlenden 27km werde ich nicht morgen früh wech machen. Aber auf der Heimfahrt dann. Apropos Heimfahrt, auch wenn die Wetterfrösche für morgen mal was von Regen geplauscht haben, ich spiele mit dem Gedanken den Kanalanfang aufzusuchen. Also nicht das Kanalende, denn da war ich ja schon letzte Woche.

Einfach nur mal so, hab da son bisschen Bock drauf. Käme natürlich auch wieder Fahrzeit und somit Winterpokalpunkte zusammen.

Freitag: in der Frühe wieder Regenzeuch an und auch noch ein zusätzlichen U-T-Shirt mit eingepackt. Das drauffummeln der Gore-Regenhelmkappe auf dem neuen Helm dauerte gefühlt ewig. Dafür aber nur sehr wenig Wind, lief also wie geschnitten Brot die Anfahrt.

volle tausend Kilometer: am Nachmittag ging dann die Heimfahrt los. Leider kam ich recht spät von der Arbeit weg. Die Karre mußte noch durch die Waschstraße, natürlich war auf der einzigen Brücke Feierabendverkehr und so war ich erst bei der dritten, oder war es doch die vierte Grünphase ???, drüber. Auf der Rückfahrt die gleiche Nummer. Dann den Wagen noch saugen, alles leer räumen, die eigenen Sachen wegräumen und und und… .
Das Ziel bis zum Kanalanfang, also kanalaufwärts, zu ziehen konnte ich vergessen. Denn die Nummer hätte locker drei Stunden Fahrzeit geschluckt. Da ich aber am frühen Abendlich meine älteste Tochter einsammeln mußte, passte das nie und nimmer. Also zum Alternativplan gegriffen: Sesekeradroute. Nach knapp 20 Minütseks sprang der Tacho um…

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…schnell Bild gemacht und dann doch nochmal zum Himmel geschaut. Na, ob da doch noch was kommt ? Innerlich sah ich mich schon unter einer Brücke den Seatpostbag nach der Gore-Regenhelmkappe durchforsten…

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…um sie dann wieder über den Helm zu stülpen. Aber es kam anders als man dachte, es wurde einfach nur dunkel und gut war. Die Rückfahrt war dann wie gesagt, ging zum Ende mit einem Linksschwenk gen Burg. Dort angekommen wurde dem CAADX eine Schlauchwäsche spendiert, die letzten Tagen waren hart genug.

Ja so war diese Woche. Ein paar aber wirklich nicht viele neue Bilder hab ich noch im November-Album. Nächste Woche hab ich Urlaub. Ab Montag geht’s mit dem Radeln in die alte Heimat und dann mal schauen…

Rumgelaber 01.10.2017 & Ich werde alt #2

Oktober 1, 2017

Bikealltag: einfach mal ein wenig chillen…

Samstag: mit der Holde morgens noch zusammen den Café con Leche geschlürft, wobei sie da ja „nur“ so einen ordinären Pad-Kaffee bevorzugt. Nun gut. Sie ist dann mit den Kartenspielfrauen abgereist, nach Grömitz ein langes Wochenende machen. Viel Spaß dabei ! Schaut auf jeden Fall mal nach einer netten Ecke aus. Könnte man auch mal wieder hinfahren. Wobei…

…ich da im Moment eher nur kleine Türme baue. Mein Rücken und alles was damit zusammenhängt hat sich zumindest bis zum Mittag hin gnädig gezeigt. Jetzt mache ich gerade eine sitztende Außzeit – chillen halt. Viel passiert soweiso nicht an diesem Wochenende.

Also habe ich heute, außnahmsweise schon vor dem Café con Leche meine Bikeklamotten in die Waschmaschiene gestopft und das Teil angeworfen. Im Verlauf des Vormittags war die Maschiene dann fertig, also habe ich mal flux die Wäsche aufgehängt.
Für die noch nicht ganz trockenen Bikeschuhe kam ja schon auf der gestrigen Heimfahrt die Losung wieder zum Zuge, das Regen creativ macht. Ebenso stehen jene jetzt eben vor dem Heizlüfter um restzutrocknen.

Draußen auf dem Gehweg und dem öffentlichen Grünstreifen hatte ich nach dem Frühstück das Laub mal zusammen geharkt und auf zwei Haufen positioniert. So nass wollte ich das nicht in den Laubsack stecken. Wird ja nicht schlecht da draußen und stören tut´s ja auch keinen. Und wenn, bin ja eh der Einzige der´s wech macht. Sollen also mal schön geschmeidig bleiben.
Leider zeigte sich dann aber, daß der Rücken dann doch nicht weiter so gnädig sein wollte. Also auf zum Alternativplan…

…und gab´s was für die Seele. Für die Seele, weil Fahrradputzen durchaus auch meditative Züge annehmen kann. Wenn man sich dabei selbst erwischt mit den Q-Tips die einzelnen Zahnungen der diversen Zahnräder die da so an einem Bike verbaut sind zu reinigen, dann ist es definitv soweit. Das sind dann aber schon fast exzessive Ausmaße und dazu muß es nicht kommen. Jene dauern dann auch mal gerne Stunden. Zum Glück konnte ich das Blatt noch rechtzeitig wenden.
Außerdem für Seele, weil ansich völlig sinnbefreit, da ja für die nächsten Tage Regenwetter angesagt war. Aber machen kann man es trotzdem, so eine Fahrradputzaktion in Teil zwei. Und das sah dann so aus…

  • erste kleinere Bikereinigung mit Pinsel & Zahnbürste
  • Messkontrolle der Kette mit dem Ergebniss: Kettenlehre tauch bis auf ein viertel ein ( hier muß ich sowieso jetzt mal die Bestellung absetzten )

…jene Dinge wurden schon gestern, also am Freitag gemacht und die folgenden dann eben am heutigen Samstag…

  • Kettenpflege in gründlich samt Behandelung mit Motorex Wet Portect als Kettenschmierung
  • die Schaltwerke wieder mit Brunox bedacht und Funktionstest gemacht, weil sich immer wieder mal ganz gerne kleinere Dreckskrümmel in den Gelenken sammeln und so die Schaltbarkeit einiger Gänge erschweren
  • insgesamt gründliche Reinigung des Rahmens und alles was da so dran ist mit Glasreiniger & Papiertuch sowie Lappen und hier und da auch wieder Pinsel oder Zahnbürste
  • die Bremsscheiben mit Glasreiniger und Papiertuch abgezogen

Nachdem der Part dann fertig war, ging´s hoch zur ätltesten Tochter. Dort wollte noch ein einfaches IKEA Regal an die Wand geschraubt werden. War dann auch schnell durch die Nummer. Der letzte, schon länger vor mir hergschobene Handgriff war dann, das ich in der Küche nochmal zwei Stellen mit der Streichrauhfaser nacharbeiten mußte. Jetzt ist alles fertig, ich tippe in der Küche auf dem Stammplatz und überlege was ich sonst noch so machen kann ?

Einziges letztes High-Light wird der Gang zum örtlichen osmanischen Drehspießgrillhaus sein, wo´s dann mal wider ein echt leckeres und mehr als ausreichendes Mittagmahl geben wird. Ist ja sonst keiner hier, wozu also kochen ?

Sonntag: der Regen hat sich verzogen, die Sonne krabbelte am Horizont empor und – on top ! – meine Mobilität ist deutlich besser. Nach dem frühmorgendlichen Café con Leche und dem obligatorischen Kekskram wurden meine Geister langsam wach.

Ich habe mich dann wieder entsprechend, wenn auch natürlich vorsichtig, bewegt. Ein wenig klar Schiff machen innerhalb der Burggemäuer, draußen mich nochmal den Laub gewidmet, meine Kurze zu einem Meeting gefahren und sogar eine „zärtliche“ Einheit des Afterrun-Workout gemacht. Jene natürlich unter Auslassung aller potentiellen kritischen Übungen/ Übungsteile. No Risk !

Hiernach noch mit dem Sohnemann zusammen Mutties Winterreifen aus der hintersten Ecke des Durchgangsschuppen gezerrt. Also gezerrt hat natürlich der Herr Sohnemann, nicht ich. Dann wurde sich frisch gemacht & rasiert, so einmal die Woche kann man das ja mal machen.

Jetzt wo ich hier so tippe schlürfe ich noch eine schnelle Café con Leche, gleich geht´s Party machen, womit dann zumindest für mich dieses Wochenende auch schon wieder auslaufen dürfte. Drei Kreuze wenn ich morgen frisch gestärkt mich dem Arbeitsleben widmen kann.

Alter: so ich komme doch nicht wieder umher, wenn auch wieder nur so für mich, eine kleinere Bestandsaufnahme zu machen. Um jetzt aber nicht der geneigten Leerschaft wieder die Ohren voll zu lallen wie scheiße es mir geht, oder was mir alles durch den Kopf geht, hab ich den Artikel entsprechend verschoben.

( Dieser Teil des Artikel ist quasi eine Fortführung des „Ich werde alt…“ Artikel. Alle diesbezüglichen schon hier getippten  Artikel habe ich unter die Rubrik Bikealltag – Sport & Alltag – und dann eben „Alter“ gestellt. )

So ds war´s dann soweit, ich wünsche halt allen einen guten Wochenstart.

 

16.359km/ 29.09.2017

September 29, 2017

Bikeklamotten/ Bikeklamotten Pflege/ Reflexmaterial/ (Bike)bilder: der Sonntag wurde von mir mit dem Tagesziel besetzt: Reaktivierung. Und das eben auch für meine beiden treuen Bikejacken, die Löffler GTX AS Vario Jacke und auch die  GORE-Tex Oxygen Jacke.

Die letzte Pflegeaktion ( laut Liste ) bescherte mir zwar saubere Jacken, aber dieses doofe Gefühl das zumindest bei der ja inzwischen ein paar mal getragenen Löffler etwas nicht stimmte. Dem wollte und mußte ich nochmal die Stirn bieten. Also wurden beide Jacken nochmals flux in die Waschmaschiene gepackt, ein Kurzprogramm mit 40c° angschmissen, ein knapp vollen Käppchen Funktionswaschmittel rein und laufen lassen.

Dann wurde wie in der erweiterten Anleitung die Klamotten zum antrocknen aufgehängt, anschließend imprägniert und zu guter letzt noch kurz auf warm & 20 min. in den Trockner gepackt.

Möge der nächste Regenguss kommen – Spannung. Natürlich war die Nikewax Directimprägnierung dann für die GORE fast leer. Muß also auch nachgeordert werden.

Anderes Thema, wenn auch nicht ganz so neu. Da ich noch etwas selbstklebendes Reflexmaterial in der Ecke liegen hatte, wurde jenes mal gegriffen. Hier mal geschaut wo eine sinnvolle Platzierung auf der neuen Protective Luis Jacke sei. Also die Jacke gegriffen, geschaut und im Grunde nach bewährtem Muster vorgegangen.

Das Muster war halt im bereich der Oberarme. Soweit so gut, ich denke mehr werd ich an der Luis Jacke nicht brauchen, da sie ja abwerk schon gut ausgerüstet ist.

Bikealtag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder: nach dem kurzen Ausfall geht´s weiter in die hoffentlich gesundheitlich positiv auswirkende Woche. Aber vorab mußte natürlich noch eine Sonntags-Testfahrt sein, wie und ob geht das überhaupt mit dem Radfahren ?

Also kleine Testfahrt durch den Claim. Die gedachte und ebenso entspannte Runde zur Halde rauf…

Da kommt man eine Rampe hochgekrochen und sieht diese eine einzige zartrosa leuchtende Blume am Horizont. Ganz oben angekommen, aber entspannt, mehr technisch als power…

…bot sich dann ein netter Anblick. Warm war´s ohnehin also wurden mal fix ein paar Bilder ( mehr auf Flickr ) gemacht. Dann wurde der Rückweg angetreten, mit der Gewissheit, das der Rücken das so mitmachte.

Also abwärts wurde noch der einen oder anderen Track mitgenommen. Viel war da nicht an Grünzeug, hier und da etwas, aber halt nix aufregendes. Jener hier…

…ist aber von natur aus nie so zugewuchert. Unter dem Strich klappte alles recht gut. Halde rauf iss ja kein Thema, aber auch Halde runter via kleiner und kurzer Querungen war gut machbar. Nicht so zugewuchert wie auf den Tracks wo ich neulich durchwollte. Da ging ja selbst zu Fuß nix mehr, komplett zugewuchert. Werd da die Tage nochmal schauen.

Zum Abschluss der Strecke on Strava habe ich mir dann noch eine kleine Runde über die beiden Spielplätze gesucht.
Erstaunlicherweise konnte am Rutschenhügel noch eine andere Anfahrtsvariante ausmachen und habe das Ding auch mal andersrum gerockt. So kann die nächste Woche starten.

Montag: in der Frühe schon fast wieder zu warm. Gut, mit 12c° ging´s noch so, aber Langfingerhandschuhe konnte daheim bleiben. Hinfahrt rollte gut, alles paletti.

Den Tag über lockerte sich der Rücken in der kritischen Partie immer weiter auf. Natürlich war und mußte ich noch vorsichtig sein. Auf eine Rückrunde ist da glaube ich keiner scharf drauf.

Auf der nachmittäglichen Rückfahrt kam der Wind dann von Ost und somit von vorne. Das der Wind in der eigentlich herannahenden kalten Jahreszeit aus Ost kommt ist ja nicht ungewöhnlich. Ungewöhnlich ist aber, das es fast 20c° draußen hatte.

Dienstag: Tag zwei der Woche, morgens wie schon am Vortag, soweit also keine Neuerungen. Nachmittags vom Wetter her ebenfalls, also wurde nochmal die Halde hochgefahren. Wieder schöner Ausblick, doch in der Ferne tat sich ein Gewitter auf. Also nach einer kurzen Weile wieder aufsitzen und gen Burg fahren.

Dort zickte dann der Rücken wieder. Folge: erstmal zwei  Drops nach der Ankunft eingeworfen. Prinzip Hoffnung.

Mittwoch: Spannung am Morgen, vor allem im unteren Rücken. Radfahren ging aber blöd war nur das es tagsüber immer wieder zickte. Arbeitsfähig ? Bedingt ja, man schleppt sich so durch. Sitzen ging, aufstehen und hinsetzen auch, gehen war so´n Ding. Denn zwischen diesen einzelnen „Zuständen“ mußt ich mich immer wieder zurechtrücken. Die Hoffnung liegt auf morgen…

Donnerstag: und wieder einen Tag weiter. Das lange flachliegen auf dem Bett, mit dem E-Wärmekissen gestern war zwar nicht ganz so lustig…
…wobei ich mir das so das eine oder andere YT-Video reingetan habe wie zB. ein zwei von Gregor Gysi. Warum kann der Mann nicht mit ein paar von den Grünen zusammenarbeiten ? Überhaupt, die Grünen, er und eventuell die Linken, das wär mal watt ?
…aber es hat wohl was gebracht. Die Nacht war zwar wieder etwas unruhig. Wohl weil´s ja auch recht warm ist um diese Jahreszeit. Aber ich konnte ausreichend entspannt in den Tag starten. Natürlich ganz langsam und entsprechend vorsichtig.

Alter: bis ich mich dann in der Firmenrunde so eingefahre hatte, haben mich auch immer wieder Gedanken beschäftig, was wäre wenn sich das jetzt nicht mehr so auflöst ? Ich konnte zwar deutlich besser zu Fuß unterwegs sein, aber es brauchte eben auch immer so eine Zeit bis ich den Schritt gefunden hatte. Die Sache ist die, es hat sich zwar weiter gelockert, aber tief im unteren Bereich ist recht direkt um Wirbelsäule herum immer noch ein Strang der verhärtet ist.
Dort wird dann auch die Verkürzung des Hüftbeugers angesetzt sein. Dann spielen die anderen Muskeln wieder auch nicht so mit wie sie sollen, alles verkrampft sich, weil´s versucht gerade zu rücken oder eben auszugleichen. Erweitert wird das noch durch den Beckenschiefstand, der wieder voll zum Zuge kommen und schon hat man den ganz großen Salat. Gestern nachmittag war ich sowas von verspannt, das hatte ich so noch nie !

Das blöde ist, es muß sich zumindest weitesgehend gelöst haben, bevor ich dann erweitert mit Dehnübungen dran gehen kann. Zu einer Muskelverhärtung und entsprechender Verkürzung noch, womöglich gewalltsam, Dehnung aufzubauen, erzeugt nur zusätzlichen und damit kontraproduktiven muskulären Stress. Lange Rede, kaum Sinn, es war heute auf jeden Fall mal besser als gestern, also gleich nochmal eine liegende Entspannungsrunde nachgereicht.

Jedenfalls wurde heute recht unambitioniert einfach nur die Kurbel gedreht. Heute früh kreiste sowieso die Gedanken und auf der Heimfahrt war ich auch froh mal etwas früher aus der Fa. rauszukommen.

Freitag: die gestrige Flachliegeunwärmezufuhrpostion hat zwar was gebracht, aber nicht mehr ganz so viel wie am Vortag. Aber, scheinbar war es zumindest einen Tacken besser. Den Tag über kam ich gut weg, nur immer weider nach längeren Sitzetappen war zurechtrücken angesagt.

Nachmittags dann wieder mehr oder weniger entspannt nach Hause gerollt. Der Tag war auch wider lang, Stau auf der einen Autobahn, da runter und Umfahrung nutzen, die natürlich auch viele andere nutzten. Später am Abgabeziel, später wieder raus aus der Megacity, dann natürlich wieder mehr Verkehr… . Schön ist was anderes.
Aber, nachdem ich auf der Burg ankam hatte ich den mum eine kleinere Physio-Einheit zu machen. Und man bildet sich ein, das es wenigstens etwas gebracht hat. Hoffentlich kann ich das irgendwie am Wochenende weiter entschärfen. Denn wenn nicht, bin ich langsam am Ende mit gutem Rat. Oder, mir fällt da jetzt nicht mehr viel ein.

Zum Abschluss bekam das CAADX noch eine erste kleinere Pflegeeinheit. Ich denke morgen wird da noch das eine oder andere passieren. Also wenn ich Lust habe, mein „Alter“ das mitmacht und so…

Und weil diesesmal der Wochenabschluss auch mit dem Monatsabschluss zusammen fällt, ein Blick in die Zahlen.

Ja so war die Woche. Ich wünsche dann mal allen ein schönes Wochenende. Vielleicht stöber ich gleich noch ein wenig im Blogreader, da ist ja wieder viel aufgelaufen. Aber ich schätze, alte werd ich wohl kaum. Ach, Mini-Haribos sind nervig…

Rumgelaber

September 13, 2017

…und sonst ?/ Newsticker/ wichtig !/ (Bike) nachgedacht: normalerweise würde ich diese Zeilen mal wieder auf meinem Naturesense Blog platzieren, aber ich denke es geht auch mal hier.

Also ich stöber ja immer ganz gerne beim Abendbrot in einem bekannten Videochannel. Heute bin ich auf etwas gestoßen, daß mal wieder zeigt, das es auch anders gehen kann. Zum Schluss wird aber gesagt, daß es in der BRD eben noch nicht geht: „weil man sich noch in Gespächen mit den Netzbetreibern befindet.“ Sagt mir, die Netzbetreiber verarschen uns doch.

Die gezeigte Idee ist recht einfach. Ein Solarpanel für den Balkon oder die Terrasse inklusive der nötigen Wandlertechnik und das alles noch zu einem, wie ich finde, durchaus guten Preis. Das Teil erzeugt Strom, der – und jetzt kommt es ! – dirket über eine ganz normale Steckdose in den Haushalt eingespeist werden kann.
Da muß also nix umgebaut oder speziell dafür hergerichtet werden. Es wird keine Megamenge an Strom erzeugt, aber so allerlei kann man schon damit machen. Wird aber auch im Film erläutert.

Ich grübel gerade weswegen die mit den deutschen Netzbetreibern in Gesprächen stehen müssen ? Es wird dabei mit Sicherheit um den Betrieb dieser Anlagen gehen aber vor allem um die direkte Einspeisung und somit Nutzung. Also um im wörtlichen Sinne, direkte finanzielle Einbußen. Das Wort Betriebserlaubnis steht da bei mir im Raum.
Aber, wäre der reine Besitzt dieser Anlagen strafbar, mal so blöd gefragt ? Ich denke nicht. Daraus gefolgert, wie wollen die oder könnten den Betrieb nachweisen ? Oder grob gesagt, was die nicht wissen macht sie nicht heiß.

Oder noch weiter gedacht, würden die sich die Mühe machen das ordentlich, weil’s ja gerichtlich nachweisbar sein müsste, nachzuweisen ?

Wieder andersrum, warum können wir als Nutzer nicht die Betreiber daraufhin verklagen, das sie uns vorsätzlich dreckigen Strom liefern, weil wir ja sauberen Strom niocht nutzen dürfen.

Bikeklamotten/ Bike Jacke/ Dermizax: so dann noch was zu dem Thema. Nach den beiden recht intensiven Regentagen und der erst neulich durchgeführten Pflegeaktion der Löffler Jacke als auch die GORE Jacke und dann Reaktivierung via Trockner, war wohl nicht ganz so erfolgreich. Denn, ja irgendwie waren bei der Löffler die Schulterpartien feucht und bei der GORE Jacke hatte ich das Gefühl, das die Arme von innen feucht waren. Zumindest im letzten Falle könnte das aber auch Staufeuchte gewesen sein.

Also hab ich mir gerad eben auf bekannter Onlineverkaufsplattform die Protective Luis bestellt. In XXL, eine war noch zu haben. Ich denke sie wird in den nächsten Tagen hier entreffen und dann schauen wir mal weiter.

Bikealltag/ Sport & Alltag/ Alter: auch hier gibt´s was von mir zu erzählen. In Sachen Knochen bin ich wieder ein Stück weiter. Wech geht´s nicht mehr, das ist mal Fakt.

Fakt ist aber auch, das Bewegung Segen bringt. Normales Gehen ist recht gut möglich, ein beschwerdefreier Alltag auch. Nicht immer, aber eben fast. Jetzt hatte ich letzten Sonntag mich mal beim Walken versucht. War eine rechter Mistidee, ging gar nicht. Es ist zwar eine 3,9km Runde durchgezogen worden, aber gut ist echt was anderes. Das Bein, die Hüfte zickt genau dafür zu sehr rum.

Heute habe ich dann mal den Gedanken umgesetzt wie das mit Seilchenspringen ist. Denn, ich hatte immer wider festgestellt, also auch bei den täglichen Gängen die man so macht, wenn ich betont auf dem Vorderfuß gehe, in für meine Verhältnisse superkurzen Schritten, dann klappt das so gut, das ich gar nix merke.

Beim Walken war das aber genau nicht der Fall. Beim Seilchenspringen geht das gar nicht anders. Und siehe da…
…gute 15 Minuten, mir der einen oder anderen Unterbrechung weil ich mich im Springseil verharkte, kamen dabei rum. Dann werd ich das jetzt erstmal als Laufersatz nutzen. Zumindest teilweise.

Bikealltag: ach ja nur mal so am Rande, mit dem CAADX werden noch in dieser Woche die 16.000 Kilometergrenze durchfahren.

14.698km/ 08.08.2017

August 8, 2017

…diesmal etwas unüblich für mich, schon mitten in der Woche einen Bericht, weil sonst wird´s zu viel. Und ungewöhnlich, es startet mit einem Foto und einer Überschrift.

Ja ist denn schon Herbst/ Winter ?

Aber nun erstmal von Anfang an.

Bikealltag/ Urlaub: so erste Meldung, ich habe die Beiträge die ich noch im Urlaub auf Fuerteventura getippt hatte, der Rubrik – Urlaub – zuordnen können, wo´s dann ab Seite zwei losgeht. War doch echt klasse da, auch wenn ich körperlich nicht so fit war.

Bikebasteln/ …hilf anderen: die Kolleging mit dem CUBE Stereo war am Samstag bei mir. Viel hatte ich ja für diesen Tag nicht vor, nur vormittags, aber das ist sprichwörtlich in´s Wasser gefallen. Ist aber ne´ andere Geschichte. Schade halt.

Jedenfalls war sie dann um drei am Nachmittag da und ich habe ihr ein paar Dinge am Bike gemacht. Wenn man schon nicht fährt, dann kann man wenigstens etwas schrauben. Als erstes stand die Demontage der hinteren Steckachse an, wo sie im Urlaub den Hebel gekillt hatte. Der Stunt ging besser als gedacht. Einfach via Wasserpumpenzange an die Schraube gegriffen und dann das Teil gelöst, den Rest per Hand rausgeschraubt. Die frische Steckachse die sie besorgt hatte, passte auch.

Dann wurden neue Pellen aufgezogen und eigentlich auch neue Schläuche. Blöderweise hatte sie zwar 26″ Schläuche geordert, aber leider in 25c. Mußte ich jetzt auch erst gerade nachschauen, aber 25c bedeutet eben für Rennrad/ schmale Trekkingrad Laufräder. Gemeinhin gibt´s die ja eigentlich nur in 28″. Uneigentlich aber eben für kleine Menschen mit ebenso kleinem Rahmen auch in 25c. Gut, dann wurde der luftverlierende hintere Schlauch eben noch geflickt.

Neue Kassette & Kette war auch kein Ding, hat mit quatschen und Kaffee für sie kaum 20 Minuten gedauert. Die Kettenblätter sahen zwar noch gut aus, sollten dann aber doch getauscht werden. Leider bekam ich den linken Kurbelarm ( kein passendes Werkzeug dafür ) nicht ab und so blieb das erstmal aus.

Da ich dann aber noch einen Tipp bekam, hab ich ihr am Sonntag nochmal spontan angeboten vorbei zu kommen und einen weiteren Versuch zu starten. Also die Klamotten ab in die Tasche und los.

Leider klappte das dann aber auch nicht. Der Stechbeitel war entweder deutlich zu groß oder eben zu klein. Auch der Versuch nur das große und das mittlere Kettenblatt zu tauschen endete im Nichts. Hier stellt sich mir immer die Frage, wiso zum Teufel muß man neben dem Imbus-Standard noch einen anderen Standard, eben dann für die Kettenblattschrauben, verbauen ???

Jedenfalls war bestes Wetter und sie meinte dann so: „och, ich glaube ich fahre nachher noch ne´ Tour.

Biketouren/ Biketouren Bilder: …ja blöd iss nur, wenn da noch einer so rumsteht. Also hing ich mich, natürlich nicht ohne zu fragen und auch zu versprechen schön artig langsam zu tuckern, an sie hinten dran und ließ mich durch ihren Claim ziehen, mir das einen oder andere Leckerli zeigen.

Die Tour <klick> war echt entspannt und sie hatte da so die eine oder andere Nebenstrecke groberen Charakters zur Hand. War stellenweise noch gerade so mit den Conti GP 4 Seasons in 28-622 zu fahren. Hier und da, wegen dem doch arg feuchten Waldboden, rutschig, ging aber eben noch.

Ist auch einiges an Kilometer für diesen Tag dann zusammen gekommen und schön in den Wäldern oder auch auf den Überlandstrecken war´s ohnehin. Ab dem Flughafen, wo heute Flughafenfest ist und auch entsprechend viel was los, trennten sich unsere Wege und ich habe auf dem Nachhauseweg noch einen standesgemäßen Zwischenstop bei Pino eingelegt – Kohlehydrate…

…in Form von Spaghettieis zumindest als Showeffekt, nachgelegt. Ne´, war ein netter Tag, man kann zufrieden sein.

Bikealltag/ The Cure – Forest: aber auch im schnöden Alltag ging´s weiter und zwar mit der zweiten Arbeitswoche nach dem Urlaub.

Montag: am kältesten Teilstück der morgendlichen Anfahrt hatte es gerad emal 10,5c°. Ich war gut vorbereitet und beklage mich deshalb nicht.

Nachmittags eine eingnigemaßen gemütlich-schnelle Rückfahrt. Dann ein wenig Durchhänger…

Sport & Alltag/ Alter: das Bein zickte wieder ein wenig, Beckenschiefestand und irgendwie kam ich nicht so recht in Schwung. Trotzdem noch ein Afterrun-Workout gemacht und natürlich eine Physio hinterher. Jetzt mit Bauch voll geht´s, wird aber heute nicht lange. Es geht auf 21:00 Uhr zu, ich liege schon in den letzten Zügen. Noch das Wetter für morgen checken, habe mal die Grobstollenreifen-Laufräder auf´s CAADX gemacht. Gedachte längere Spaßrückfahrt für morgen…

Dienstag: morgens recht normal zum Job hin, nur ein paar mal kurz gestopt zum Bilder machen.

Nachmittags ging´s dann los. Die Runde die ich so im Kopf hatte ( zu begutachten hier <klick> ) wurde auch gefahren, auch wenn das Wetter nicht immer so mitspielte. Oder doch ? Denn ein Sommerregen bei knapp 18,5c° ist auch kein Weltuntergang. Und wenn´s richtiger schiffte, war ich gerade im Wald. Also alles halb so wild.

Viel Wald, kleine Trampelpfade, dann mal wieder offene Abschnitte, gerade am Wanderweg und auch Schotterpasagen waren dabei. Hat alles gut Spass gemacht. Überrachenderweise war auf einem Teilstück des Wanderweges sogar der umgestürzte Baum weg, also der nächste Abstecher.

Kurz vor Werne kam sogar die Sonne raus, also wurde auch noch die Mercedes Halde gemacht. Auch wenn der Boden überall gut feucht war, dort hatte es geklappt.
Nicht geklappt hatte es an einer Engstelle an der Lippe. Da war soviel zugewuchert, soviel Buschzeugs und Co. hang da rum, das an einer Stelle, einer recht flachen aber leider recht engen Linkskurve ich absteigen mußte. Leider war der Weg auch zum Ufer hin abschüssig. Und eben so leider rutschte mir das Vorderrad gaaaanz langsam da hinunter.

Ich versuchte noch durch Gewichtsverlagerung nach links in Richtung Buschwerk zu kontern, brachte aber nur den Erfolg das ich quasi nicht stürzte, sondern mich irre langsam auf die Seite legen mußte. Dummerweise schabte dabei das Unterrohr an meinem rechten Scheinbein entlang, was dann doch nicht so angenehm war.

Wir sind ja aber keine Mädchen. Also checkte ich nach dem Ablegen kurz die Lage, mir war bis auf eben dieses Schienbeinschaben, nix passiert. Also fädelte ich mein Rechtes Bein, Fuß und alles was da so dranhang raus und richtete mich langsam auf. Klappte dann auch. Kurz auf den Weg getapert, Luft geholt, das CAADX nachgeholt, ebenfalls aufgerichtet und einen kurzen Sichtsysthemcheck gemacht. Scheinbar alles gut, Glück gehabt. Auch bei mir.

Die nächsten Meters bin ich dann aber erstmal zu Fuß weiter. Denn da waren ja noch ein paar Kurven. Das Aufsteigen klappet dann auch irgendwann wieder recht gut, auch wenn die Wege von rechts und links nicht immer so brennesselfrei waren. Übrigens, wenn man eh nass ist und dann noch schwitzt, ist das mit den Brennesseln halb so wild.

Ja, und weil die Wegstrecken dann zwar doch nicht immer so gut aussahen wie oben auf dem Introfoto, blieb die Sache nicht ganz sauber. Nicht nur ich hatte den einen oder anderen Spritzer abbekommen…

…nein auch das CAADX sollte wohl doch besser mal einer Kurzreinigung unterzogen werden.

Ja das sollte es soweit erstmal mit dem Bericht bis hier sein. Denn für den Rest der Woche, besonders für Freitag, hab ich schon wieder etwas im Kopf, was ich noch ausprobieren muß. Und zwar suche ich immer noch nach einer passenden Umfahrung einer Schotterumleitung auf einer für mich eigentlich aktraktiven Strecke nach Lüdinghausen. Für diese Testfahrt hab ich mir dann mal die Strecke Lünen-Lüdinghausen-Capelle zurechtgelegt.
Auch nur um mal einfach zu wissen, wie lang das sein könnte, also auch wie lange ich da kurbel würde, bis ich eben wieder zu Hause bin. Iss jetzt doch nicht so kurz wie ich dachte. Aber schaun wer´ma…

14.320km/ 14.07.2017

Juli 14, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biktouren Bilder: also, die Woche ist nicht sonderlich viel gelaufen. Es besteht daher Hoffnung das dieser Text nicht all zu lang werden wird. Was natürlich utopisch ist, halt wie immer.

Montag: unspektakuläre Alltagsradfahren, nur am Vormittag schoss ich mal ein nettes Bild.

Da war ich aber schon mit der Firmenkutsche überland unterwegs. Der Bryton wurde nochmal navigationstechnisch getestet. Verlauf und Ergebniss werde ich jetzt hier aber noch nicht breit treten, gibt´s als nur im Radforum zu lesen.

Dienstag: war ja Autofahreretag mit ein paar vielen neuen Erkenntnissen was die Alterserscheinungen angeht.

Im Verlauf des Tages hatte ich ein kleine Zeitfenster bei Schmitz Zweirad Center in Castrop Rauxel mir nochmal die Dermizax Jacken anzuschauen. Eine Abraxas in XXL hatte sie aushängen und nach der Anprobe würde ich sagen, passt wie der sprichtwörtliche Arsch auf Eimer. Wenn da nur nicht der Preis wäre…

Plattfüße: am Mittwoch war´s dann mal wieder soweit. Aber rein wettertechnisch hatte ich noch Glück gehabt. Morgens nur Bodennässe. Hab ich eigentlich schon mal erwähnt was für ein herliches „Schutzblech“ der Ortlieb Seat-Pack ist ? Seht selbst wie eine Regenjacke nach einer Stunde Fahrt auf intensivnasser Straße aussehen kann.

Nässe von oben ja, aber nicht ein Dreckspritzer vom Boden !

Nachmittags dann aber abschnittweise deutlich mehr Niederschlag. Da aber Wetterwechsel schon anstand, war die Fahrt gar nicht mal so schlecht.

Darüber hinaus, schon mal darüber nachgedacht wie man den Spind des Radfahrers erkennt ? Ich werd´s Euch zeigen…

Flickzeuch, Reserveschläuche noch jungfräulich, Einmalhandschuhe aus dem medizinischen Bereich und natürlich was für die Kette.

Ja, und dann war´s halt mal wieder soweit ( Statistik ). Trotz Antiplattschutzband in den Reifen hatte ich quasi kurz vor der Haustür einen Platten. Ein guter Glassplitter ( ca. 5mm ) hatte sich frecherweise durch alle Wiederstände hindurchgebort.
Natürlich erst noch ein wenig gerollt, dann geschoben und dann wurde zu Hause der defekte Schlauch entfernt und ein Frischer reingemacht. Wo dann der letzte Pumpenneukauf seinem jähen Ende entgegen sinnte. Ach ja, die Kette wurde auch nochmal kurz aufgefrischt.

Test: ja leider muß ich sagen, da ich ja einen Plattfuß hatte, kam nochmal die neue Test Lezyne Gauge Drive HP zum Einsatz.

Klare Ansage: bei einer Luftpumpe in der Fünfzig-Euro-Liga darf das nicht passieren ! Ich habe die Rechnung schon rausgesucht, morgen wird sie dem Laden auf den Tisch gelegt. Und zwar so wie sie ist.

Seht selbst…

Defintiv habe den Schlauch handzart super gerade drauf geschraubt. Beim ersten Aufpumpen, so bei 6bar, bemerkte ich plötzlich ein seichtes Zischen. Als ich genauer hinsah, war der Schlauch nicht mehr gerade drauf und das Sichtglas des Manometers gelöst. Ich hatte es dann wieder einfach draufgesteckt, und den Schlauch wieder hardzart gerade festgeschraubt, aber auch beim zweiten Versuch, das gleiche Ergebniss.

gerade sieht anders aus

Donnerstag: mit knapp unter 10c° eine milde Frische draußen. Langfinger-Windstopper-Handschuhe, ein Mützchen und ein Halstuch waren gut angebracht. Ich fühlte mich pudelwohl, zumal es eine herrliche Szenerie gab.

Die Sonnen wärmte dann aber deutlich nach gut einer Stunde Fahrt. Das merkte ich beim shooting. Leider mußte ich aber weiter zum Job, sonst hätte man ja noch bis zum Kanalende rollen können.

Im Verlauf des späten Mittags war ich dann bei Das Rad Dortmund und habe dem guten Mann die Pumpe vorgelegt und mal die Sachlage etwas erörtert. Er nickte, verstand mich sehr gut und meinte selbst: „daß bei einem Produkt in dieser Preislage das einfach nur funktionieren muß. Und zwar ohne wenn und aber.“ Die Pumpe wurde anstandlos zurückgenommen.

Ich muß ganz ehrlich sagen, es war das erste mal wo ich von einem Produkt so enttäuscht war. Wenn ich mir nur vorstelle, ich hätte wirklich einen Kapitalplattfuß irgendwo im Niergendwo gehabt, dann pfeift der Wind, die Finger werden kalt, es regnet und ich hätte keinen gehabt der mich einsammeln hätte können. Zum Glück ist mir das auf der heimischen Terrasse passiert. Und somit noch als kleiner Nachreicher ein Bild von der jetzt aktuellen Sammelung…

Gut, abharken.

Die Heimfahrt am Nachmittag war recht nett. Viel Sonne, aber auch ein erfrischender Ostwind. Idealbedingungen sozusagen. Morgen letzter Arbeitstag vor dem Urlaub, noch einmal ran, lange Schicht mit Nachmittagsfahrt in einen westlichen Ballungsraum inklusive Terminabholungen. Bedeutet, gegebenenfalls warten, wenn man zu früh ist. Bleibt dann nur zu hoffen, daß anschließen die Bahnen frei sind und ich das Abgeholte gut wech bekomme.

Freitag: wieder etwas frisch am Morgen, aber es rollte so vom radlen her gut. Nur, ich war nicht ganz auf dem Damm, hatte irgendwie nicht ganz den Saft in den Beinen, auch keine so große Lust. Ich denke einfach, die Übungseinheit gestern Nachmittag auf der Terrasse war in Kombination mit dem etwas knapp ausgefallenen Abendbrot, war eine Energiemangequelle. Ich merke soetwas immer recht schnell-gut.

Leider zog es sich dann gegen Nachmittag deutlich zu und von westen kam eine Regenfront rein. On top war ich bei den letzten Abgabe auch etwas down. Und so besorgte ich mir ein leckeres Stück Pflaumenstreuselkuchen und eine Espresso Macciato. Passte zu dem Zeitpunkt, zumal für den letzten Arbeitstag kann man sich das ja mal gönnen.

Gut, bis ich dann raus war aus dem Stall zog es sich dann doch noch. Erst gegen siebzehn Uhr stand ich vor der Pforte und konnte los. War ein langer Tag, auch wenn er gefühlt schnell rum ging.

Der Vorteil des späten Feierabends war dann aber, das der Regen, der ansich nur ein Schauer war, durchgezogen war und ich so trocken gen Burg fahren konnte. Das bisschen erhöte Luftfeuchte zähle ich jetzt nicht als Regen mit.
Gut war auch, es war mit nur 17c° super angenehm für mich zu fahren. Die Windstopperweste zog ich dann aber doch an.

Zu Hause angekommen stand dann auch gleich das Bike24.de Päckchen in Sichtweite. Kleines Weihnachten, mal so zwischendurch.

Nein, natürlich nicht einfach nur so. Die beiden Innenhosen mit Radlerpolster sind als Wechselstücke gedacht. Das eine Stück was ich bisher habe, hat sich bewährt, passt zu meinem Arsch und so brauche ich diese eine Innenhose nicht täglich waschen. Geht dann in die Wäschebox und so ab mitte der Woche wird die Trommel angeschmissen. Lange trocknen tun die nicht, wenn die Maschiene geschleuder hat, kommen die schon fast trocken raus.
Geschätzt nach einer Stunde warm-milden Temperaturen ist die Innenhose bzw. das Sitzpolster so trocken, das selbst mit starken Handdruck keine Feuchtigkeit mehr zu entlocken ist.

Naja, und das Antplattband, auch wenn ich diese Woche trotz dieses Bandes einen Platten hatte, ist halt für den Stahl Renner. Ist wohl auch nur eine Glaubenssache, aber wer weiß. Und da es nicht so mächtig in´s Gewicht fällt kann man da ruhig dran glauben.

Sport & Alltag/ Alter: ja ich weiß jetzt gar nicht wie ich das erklären soll ? Diese Sache mit der vermeintlichen Hüfte bzw. linkes Bein, schon gestern zeigten sich Besserungen. Und heute war´s eben noch besser. Habe keine Ahnung was da los ist.

Ein Tag mit dem Auto

Juli 11, 2017

Bikealltag/ PKW vs. Bike: gleich vorweg, nein ich hatte keine unangenehmen Kontakt mit einem Autofahrer, also im Zusammenhang mit meiner Radlergeschichte.

Aber mit so einer Bürgerblechbüchse privat unterwegs zu sein ist schon Mist. Ich habe eine gestandene viertel Stunde gebraucht um überhaupt aus dem Dorf raus zu kommen, wo die Fa. sitzt. Wenn ich überlege wie weit ich da mit dem Bike schon gewesen wäre. Und vor allem wie entspannt.

Und dann diese Hampelmänner die einen überholen wollen. Macht überhaupt gar keinen Sinn, wenn da schon ich Sichtweite eine, wenn auch kleine und somit kurze, Ortsdurchfahrt mit entsprechender Geschwindigkeitsreduzierung von 50km/h ist.
Etwas weiter, wieder auf der Überlandstrecke steht ein fester Blitzer. Erlaubt sind 70km/h. Der Grund ist eine Einmündung, wo der Querverkehr an einem Stopschild das Fahrzeug mit allen vier Rädern zum Stillstand bringen muß. Hin und wieder wird da auch schon morgens kontrolliert. Find ich immer lustig wenn da wieder ne´ Schlange am Randstreifen abkassiert wird. Über Stopschildfahren ist so als wenn man bei Rot über die Ampel zieht, meine ich.

Das ist da natürlich alles Grundlos. Also als es damals an dieser Kreuzung regelmäßig gerappelt hatte…

Aber die Hintermänner müssen noch ma´schnell so vielsagen nach links rüber schwenken, wenn sie hinter einem hängen. Schwachkopf. Dann hat er´s mir aber gezeigt und mit seiner Combokutsche mal richtig Gas gegeben, um dann doch wieder nur vor mir her zu fahren. Gott ist das ein Schwachsinn.

( Bike ) nachgedacht/ Sport & Alltag/ Alter: so Thema „Ich werde alt…„, komme gerade von der osteopathischen Behandlung. Ich muß jetzt mal was schreiben…

Also, die Tage mal wieder zwischen den Terminen zum Haus-Doc, Überweisung holen und im neuen Quartal zu einem anderen Orthopäden gewartschelt. Dem habe ich dann mal die ganze Story aufgetischt, die Story das der Oberschenkel nicht richtig in der Hüfte sitzt wollte er mir übrigens erstmal nicht glauben, und dann ging´s los.
Kurze Sichtkontrolle – Schiefstand von mindestens 2cm im Becken. Und das offensichtlich ohne großes Nachmessen. Bilder machen, dann wieder warten auf den Doc. Während des Wartens schaute ich mal auf die Ablichtungen und irgendwie war mir dabei recht mulmig zumute. Sieht man ja nicht oft so, als Nichtmediziener. Ist dann fast so, als würde man an einer offenen Wunde rumdoktern.

Dann kam der große Chefé rein und tischte mir recht unverblümt die ersten aber ebenso ersichtlichen Befund auf. Ich hatte den Eindruck das konnte er schon beim Reingehen, quasi noch in der Tür stehend auf den gut 3m entfernten Röntgenbilder sehen.

Tja Hr. XY, ich habe keine guten Nachrichten für sie. Machen sie sich schonmal damit vertraut, daß sie demnächst neue Hüftgelenke brauchen.“ Punkt.

Mein Gott wie feinfühlig und vertrauenserweckend doch so eine Diagnose rüber kommen kann. Wir betrachteten die Aufnahmen. „Da sei auch von ihm aus nix mehr zu machen. Er können nur noch Beschwerden lindern. In der linken Hälfte sei die komplette Gelenkschmiere wech. Und rechts eben auch nicht mehr viel da.“ Ach ja drollig war dann sein Eingeständniss, das ich mit meiner Diagnose recht hatte, „daß mein linkes Bein eben nicht mehr korrekt drin sitzt.“ Denn durch das fehlen der Schmiere kann das so sein. „Woraus sich dann auch der Beckenschiefstand ergibt„, dachte ich.

Völlig unklar war ihm aber auch, wiso das vorab noch keiner bemerkt hatte ? Weder der seit zwei Jahren behandelnde Orthopäde, immer mal wieder wegen muskulärer Verhärtung, der zum Glück gerade Urlaub hat, der Hausdoc oder zumindest der Physiotherapeut.
Auf den Hausdoc lass ich nix kommen. Letztendlich ist er auch nur ein normaler Hausarzt für Schnupfen & Husten, alles andere sollte dann die Spezis machen. Auch vom Physiotherapeuten war ich an sich sehr angetan, also nicht nur auf der persönlichen Ebene. Fachlich hatte er mir doch arg weiter geholfen.

Aber genau da wird wohl auch der Hase im Pfeffer gelegen haben. Hatte ich doch schon im ersten Getippten dazu den Verdacht geäußert, das der Hüftbeuger eine maßgebliche Rolle gespielt hatte. Seit gut zwei Jahren nie wieder richtig in den vollen Bewegungsumfang gekommen, hatten sich wohl alle betroffenen Muskeln samt Anhang entsprechend verkürzt und sonstwie verhärtert.

Ich kann nicht bestätigen, das ein Hüftschiefstand zu einem vorherigen Zeitpunkt hätte offensichtlich sein können. Denn das hätte ich zum einen, und in dieser Deutlichkeit, schon früher gemerkt.

Jetzt spielt aber noch mit rein, daß diese Gelenkschmieregeschichte vererblich sein kann. Aha, und siehe da, meine Mom hat das gleiche in der rechten Hüfte. Bei ihr wurde das aber erst recht spät festgestellt. Gefühlt jetzt zehn Jahre später.
Hab da aber gerade mal nachgeschaut, das geht ab 40zig los. Und die hab ich ja schon länger hinter mir. Wiso ist das dann mit schon fast anzunehmender Sicherheit vererblich ? Jedenfalls wurde das so suggestiv rübergebracht.

Einzig dem bisherigen Orthopäden könnte man mal etwas auf die Finger hauen. Warum hat er nicht mal eher das lokale Umfeld untersucht, sprich Bild gemacht ? Meine Mutmaßung geht dahingehend, es bestand kein Anlass zur Sorge. Denn ich bin ansich kerngesund, betätige mich sportlich und bin zu dem „erschwerend“ nicht übergewichtig.

Lange Rede kurzer Sinn, die Gelenkschmiere ist „auf“.

Klare Sache ist auch, nach dem ja so zaghaften Diagnosespruch lag das erstmal irgendwie blöd im Margen. Recht schwer um mal so zu sagen. Denn frische Hüftgelenke ist nicht mal eben so ein Eingriff wie ne´ Zahnfüllung oder mal ein Gips wo am Arm. Zumal ich mit meinem fast halben Jahrhundert viel zu jung dafür bin. Oder anders gesagt, wenn ich das jetzt machen lassen würde, würden die Dinger in einiger Zeit getauscht werden müssen. Ist also nicht der beste Plan. Und meine Mom hat bis heute keine.

Inzwischen sind ein paar Tage vergangen, also seit der Erstdiagnose, der Drops ist erstmal verdaut. Bin da ja kein Jammerlappen, aber wer mich kennt und somit auch ahnt, das ich mich mal ganz gerne beweg, der wird sich denken können…

Andersrum, was ist eine brauchbare Alternative ? Gleich These: Bewegen bringt Segen. Aber nach der Nummer heute, also der abgehandelten osteopathischen Behandlung ?

Auf dem Rückweg bin ich dann noch bei der Physiotherapie vorbei gefahren. Der gute Herr war aber heute nicht da, erst morgen Nachmittag. Ich werde also wohl morgen direkt nach dem Job mal bei ihm vorbei schauen. Denn dieses Knallen der Bänder werden kaum die Bänder gewesen sein, ich denke das waren die Knochen, an Ermangelung der Gelenkschmiere. Das könnte für ihn eine gute Information sein.

Was bingt mir das jetzt alles ? Denn der Titel „( Bike ) nachgedacht“ Bike eben in Klammern, steht ja nicht umsonst da. Naja, ich denke zunächstmal die Erkenntniss das mich mein schon fast intuitiver erster Eindruck nicht ganz getäuscht hatte. Die Ärzte dieser Fachrichtung haben, zumindest hier im Dorf, fast alle den gleichen Sympathiefaktor auf mich. Fachliche Kompetenz, die ich weder abreden will noch kann, hin oder her.

Für´s weitere glaube ich aber kaum, daß mir da wirklich geholfen wird und zwar in dem Sinne, daß ich als Partient weiter komme. Denn ich hätte schon gerne mal noch eine einzige Frage gestellt. Aber für diese Frage, jedenfalls hatte ich sehr schwer den Eindruck, schien gar keine Zeit zu sein.

Denn mit dieser einzigen Frage, und das behaupte ich, könnte man einen großen Zugewinn an Lebensqualität schaffen.

Übrigens: heute war zB. wieder so ein Tag, wo ich bis auf ein kleines Zimperlein im linken Knie, fast nix vermelden konnte. Andersrum, es war, wie gestern übrigens auch, ein Tag der schon beim Job viel Bewegung mit sich brachte. Wie war das noch mit meiner These ?

13.558km/ 16.06.2017

Juni 16, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder: ja früh ging´s am…

Montag: …auf´s Rad, um kurz nach 04:00Uhr, denn die frühste Schicht war angesagt. Es dauerte zwar erst etwas bis ich richtig in Schwung kam, dann lief´s aber recht gut. Es war nur recht warm, sodaß ich mir irgendwann die Windstopperweste auszog und kurz vor´m Preußenhafen sogar noch die Knielinge ablegete.

Praktischerweise konnte ich so mal Luft holen und den Tagesbeginn ein stückweit mehr genießen, als das sonst so üblich ist. Und so hockte ich eine kurze Weile unter der Brücke und schaute mir den Morgenhimmel an.

Momente die den/ einen Tag wertvoll werden lassen.

Nachmittags war ich etwas träge. Klar das frühe Aufstehen saß in den Knochen. Dennoch entschloss ich mich eine nette Rückfahrt via Sesekeradroute zu machen und dann so, wie in den alten Zeiten, kurz vor Kamen quer rüber auf den alten Bahndamm Stockum-Werne-Unna zu wechseln. Ließ sich auch ganz gut fahren, weil auch viel Windschutz da war. Denn nachmittags zogen immer wieder mal Windböen durch´s Land. Jedenfalls kamen so auch wieder sechs Extrakilometer zusammen. Und weil wir gerade schon bei den Zahlen sind…

…erst die neunte Fahrt in diesem Monat gemacht, das halbe Jahr ist also noch nicht ganz rum, aber ich habe schon 5.146 Kilometer gemacht. Da bin ich dann doch selbst erstaunt. Könnte also mal gut ein Jahr mit über 10.000 Kilometer werden.

Dienstag: wieder recht normal raus aus den Federn, der neue Kollege hat die Superfrühschicht übernehmen sollen. So ist das eben auf´n Job, kann auch mal schnelle Wechsel mit sich bringen.
So richtig böse bin ich deshalb jetzt nicht. Denn man braucht gut drei vier Tage um sich an den anderen, recht fürhen Rhythmus zu gewöhnen. Der Wehmutstropfen, super früh anfangen bedeutet dann eben auch super früh Schicht im Schacht. Und das wäre dann so um 14°°. Kann man mit leben.

Mittwoch: wieder angenehm draußen, es ging ein wenig hierher, ein wenig daher, diesmal also nicht durchgängig direkt via Rennbahn. Muß auch mal sein. Am Preußenhafen wieder kurz Luft geholt und die Mobilcam bemüht.

Der Nachhauseweg gestaltet sich ebenso unspektakulär, aber auch da ging es mal über eine eher untypische Wegkombination. Zu Hause angekommen mal mit der Ölkanne und dem Lappen um´s Rad und dann weiter auf der Terrasse schnell noch etwas Circuit Training Routine. Dann war Schicht im Schacht.

Mittwoch: Hochzeitstag, aber morgens dennoch fast gnadenlos frisch. Das Thermometer kratzte so gerade eben am zweistelligen Bereich. Im ersten Drittel der Strecke dachte ich die ganze Zeit: „ja so Langfingerwindstopperhandaschuhe wären schon etwas besser.“ Bin da halt ne´ verwöhnte Lusche. Wenn man den ganzen Kram hat, dann will man den ja auch nutzen. Egal, die Fahrt war ganz nett, zum Schluss wurde mir auch warm genug.

Den Tag über zogen die Temperturen aber wieder arg an. Auf der Heimfahrt hatte es gute 25c°+, ich entsprechend relaxed mal so hier, mal so da rumgekrubelt. Mit ein wenig Gegenbrise kam da nicht viel an motivationstechnischen Speed auf den Tacho. Dennoch, man kann nicht meckern, soll ja auch Spaß machen.

Den restlichen Hochzeitstag mal nix gemacht. Entspannt mit dem Rest der Familie gespeist. Mein Lütte ist ja mit seinen Kumpels auf nach Holland, also nicht im Hause, verlängertes Wochenende machen. So bin ich mit drei Mädels hier alleine. Mitleid darf geäußert werden. Nein Scherz.
Groß wird heute nix gemacht, dafür geht´s dann morgen zum Hermannsdenkmal und Externsteine. Einfach mal schauen was da so ist, nett wo Futtern gehen und den Tag rumbringen.

Donnerstag: ja wie gesagt, der Tag X. Obwohl ich recht spät im Bett war, also gut auf 22°° Uhr zu, konnte ich nach dem üblichen Weckerbimmeln nur noch ne´ Stunde liegen bleiben. Bei so Feiertagen stelle ich den Wecker meistens nicht aus, dreh mich dann lieber nochmal gemütlich rum und genieße es dann. Aber, viel länger als sonst kann ich meist eh nie schlafen. Man hat halt seinen Rhythmus.

Heute kam zu gute, das ich noch vor dem Abholen der Jüngsten von einer Schulübernachtung, in Ruhe meine Espresso schlürfen konnte und sogar noch eine Physioeinheit einpflegte. Gestern bin ich ja nicht dazu gekommen, passte also.

Nach einem Frühstück ging´s dann los. Via BAB ist man je recht fix vor Ort, aber die Fahrt durch die diversen Dörfer zieht sich dann doch. Nervig sind die Ampelschaltungen dort. Soetwas wie Grünphasen kennen die da wohl nicht. Man rollt also vorschriftsmäßig über die Straßen, ganz gemütlich auf die grüne Ampel zu und dann springt das verflixte Ding um. On top, ohne erkennbaren Querverkehr, sowohl von Fußvolk als vom Kraftverkehr.

Dann ging´s rauf, mächtig rauf. Ich grinste nur wie ich die diversen Radler sah, die sich an der Zufahrt zum Hermannsdenkmal selbst ein Denkmal, im Sinne einer Trophäe, zumindest für diesen Tag, erreichten wollten. Iss schon übel und zieht sich dann doch. Selbst mit dem PKW rollt man da gute 5-8 Minuten hoch. Oben angekommen dann endlich unser Ziel erreicht.

Noch ein paar Meterchens laufen, direkt auf´s Hinterteil des guten Hermann zu und dann ist man da. Wiso läuft man eigentlich auf den Arsch des guten Herren zu ?

Von dort aus ging´s dann zu den Externesteinen rüber. Diesmal nicht ganz so viel durch die Dörfer, aber auch diese Strecke zieht sich. Man kann zwar auch zu Fuß da rüber, sind aber 9,5km Wanderweg. Die Auskunft meinte gute 2,5h. Wären dann mit dem Rückweg solide 5h Laufen. Inzwischen bin ich zwar wieder gut zu Fuß, aber so eine Nummer hatte ich bei weitem noch nicht auf dem Plan stehen. Und, das wird auch noch etwas dauern.

Anderes Thema. Bei unserem Aufbruch vom Hermann zogen ganze Kolonnen an Besucher über´s Land. Natürlich auch viele Radler. Mit E-Bike´s, Rennradler, normale Tourenfahrer, aber auch MTB`s waren darunter. Kein Wunder, bietet die Gegend doch gerade für Gebüschbiker so einiges. Und sieht der der geneigte Besucher aus der Fremde auch Traileingänge…

Übrigens, erstaunlich viele MTB`s aus dem Hause Canyon in der Ecke. Hab mich schon gefragt ob da soetwas wie ein Conceptstore in der Ecke ist ?

Externsteine sind ganz nett. Gut, inzwischen wird dieses Urteil durch die doch arg schwühl warmen 30c°+ meinerseits etwas getrübt. Auch hier waren echte Menschenmassen unterwegs. Am Hermann hatte meine Holde noch wegen einer Kombi-Eintrittskarte ( Besteigung des Hermann und auch der Externsteine ) gefragt. Ich hätte mich geärgert wenn wir das bezahlt hätten.

Auf den Externsteinen sah es so aus, als wenn eine Ameisenstraße da oben fleißg wäre. Viel, sehr viel Betrieb dort. Den schönen Baum am Zugang kurz vor dieser Sehenwürdigkeit habe ich fotografisch leider nicht ganz so gut getroffen.

Hiernach ging´s dann noch nach Paderborn rein. Da war ich ja noch nie und so wollte ich einfach mal…

Zum Teil halt schöne kleine Gassen oder nette Nebenorte, sag ich mal, dann aber wieder die Hauptpassage & Einkaufsmeile. Alles ganz nett gemacht und recht gut in Schuss.

Wir sind dann ein paar Meters die Zone runter und dann eben wieder zurück. Es war stellenweise recht brütend, wie´s halt so in einer Stadt sein kann.

Nach diesem kurzen Besuch ging´s Heim.

Freitag: der Wetterfrosch hatte es schon gestern am späten Nachmittag regnen lassen und die Temperaturen rutschten auch wieder gut runter. Like – und zwar eindeutig. Ergo hatte es in den frühne Morgenstunden nur 17c° und eine gute Brise aus Nordwest. War zwar mit etwas mehr strampeln verbunden, aber was soll´s.

Nachmittags war es zwar wärmer, aber so dolle nun auch wieder nicht. Die Rückfahrt wurde mal wieder etwas mehr kombiniert, hielt sich aber noch in Grenzen.

Sport & Alltag/ Alter: …denn ich hatte mir ganz artig vorgenommen, noch was auf der Terrasse zu machen. Den einen Teil, das Afterrun-Workout, hab ich schon hinter mich gebracht, jetzt noch die Physio. Also ich bin gerade dabei.
Den ursprünglichen Teil habe ich auch schon gemacht, jetzt sitzte ich mehr oder weniger im Spagatansatz um meine Hüfte zu öffnen.

Es ist ja so, daß einem keiner was genaueres sagen kann. Natürlich könnte ich nochmal zum Doc marschieren, würde ihn aber wiederum auch nur um eine Überweisung bitten. Dann ging es zum Orthopäden. Da habe ich der zweie zur Auswahl.

Die müßten sich das alles eigentlich nochmal genauer anschauen und dann Maßnahmen bestimmen. Am besten welche, die ich auch selbst machen kann. Wo wollte ich eigentlich ansetzten ? Ach ja, da dieser Weg aber nicht so sonderlich verlockend erscheint, weil eben nicht potentiell von Erfolg gekrönt, man hat so seine Erfahrungen mit Ärzten, schaut der kleine Mann sich Videos im bekannten Videochannel an.

Klar, da sind zum größte Teil keine Spezis sage ich mal, aber hier und da kann man was abgreifen. Mit den eigenen Erfahrungen kombiniert kommt man zumindest ein gutes Stück weiter. Aber so ist das eben.

Wie schaut´s ünerhaupt mit diesem Thema „alt werden“ aus ? Eigentlich nicht schlecht. Und zwar in der Form das ich im Alltag recht gut zurecht komme, also lauftechnisch. Gerade der gestrige Tag hat das schon gut gezeigt. Ich sage mal, vor vier Wochen – undenkbar. Das hätte ich schon, präventiv, vorab abgewunken. Den ganzen Tag wo rumlaufen und sich Nettigkeiten anschauen.

Uneigentlich oder anders betrachtet, ich habe so das dumpfe Gefühl, da ist wo noch was, was bisher so nicht in den Fokus gekommen ist. Es wird was mit dem linken Bein, der linken Hüfte oder noch besser gesagt, mit der linken Körperstruktur zu tun haben.

So jetzt aber genug, finisch mit dem Thema aber auch mit der körperlichen Ertüchtigung. Gleich noch lecker Nudeln braten, Abendbrot, das wohlverdiente alkoholfreie Radler, vielleicht noch etwas Süßkram als Nachtisch, wobei das ganz sicher der Fall sein wird und dann, später oder eben früher halt, ab in´s Bett. Eine kühle Nacht genießen, ruhig schlafen, sich erholen, Kraft tanken für morgen.

Ich werde alt… ( 01.10.2017 )

Mai 29, 2017

…ja ne´ iss klar ! Passend zum Montagmorgen, halt so wie man sich dann da so fühlt.

Bikealltag/ Sport & Alltag: ein bisschen Selbstresumé, in ersten Linie mal so für mich, um einen Überblick zu bekommen. Und achtung: ein längerer Text.

Alles nicht ganz so „lecker“ was da in den letzten Tagen passiert ist, sich entwickelt hat. Wobei der Begriff letzte Tage weit, um nicht zu sagen sehr weit zu dehnen ist. Dehnen ist dann auch mal das Stichwort. Also, die geneigte Leserschaft wird es eventuell mal aufgeschnappt haben und ja man hatte mir auch schon zur Konsultation eines Mediziners geraten. Danke an der Stelle.

Kurzer Rückblick: die intensivere Phase begann so grob Anfang des Jahres, so um den Monatswechsel Januar/ Februar. Nach einer eigentlich unspektakulären und kleineren Laufrunde verspührte ich ein Ziehen im linken Knie. Recht ungewöhnlich für mich, denn ansich merke ich nie etwas nach irgendeiner Sporteinheit. Ja sogar Muskelkater ist mir fast unbekannt. Wüsste jedenfalls nicht, wann ich das letzte mal damit zu tun hatte.

Diese zunächst kurzweilig erscheinende Sachlage beruhigte sich ein wenig, dann aber wieder doch nicht. Es schwankte über einen näheren Zeitraum, ich sage mal zwei Wochen. Natürlich war ich seid dem nicht mehr Laufen, wer weiß was das sein könnte ? Also mal die Suchmaschiene in diesen zwei Wochen angeworfen und recht schnell den Beriff Läuferknie ausfindig gemacht.
Im Grunde nix besonderes, kann vorkommen, es wird zur Ruhephase geraten, so der allgemeine Tenor. Dauern kann das vier bis sechs Wochen, hin und wieder auch länger.

Ich mache mir keinen Kopp, auch der Laufverzicht geht erstaunlich gut von der Hand.

Im Verlauf dieser maximal sechs Wochen ist es mal besser, dann mal wieder schlechter. An den schlechten Tagen ist für mich selbst einfaches Gehen schon eine Aufgabe. Dann ziehte es immer wieder in den Rücken, mal im Knie, mal sonstwo.

Schohnhaltung, falsches Auftreten durch das Läuferknie ? Also auch einfaches Gehen weitesgehendst vermeiden. Doch spätenstens jetzt wird mir irgendwie klar, der Gedanke das das einfach so weg geht mag zwar frohlockend klingen, wird dann aber doch wohl eher ein Traum sein.

Das Grundproblem für mich ist schon, die Sache irgendwie zu berscheiben. Ebene weil es mal da ist, dann wieder nicht, oft auch immer anders. Was sollte ich also bei einem Gang zum Arzt erzählen ?

Doch oh Wunder, gerade gegen Ende der sechs Wochen zeigen sich tatsächlich Besserungserscheinungen. Gehen wird Phasenweise ohne jedliche Zicken machbar. Kurz vor dem ersten Jahresurlaub die Besserung ? Eines ist aber auch sicher, gar nicht Gehen in Kombination mit Sitzen, ein Kernthema meiner beruflichen Tätigkeit, wenn auch in unterschiedlicher Ausprägung, ist nicht produktiv für einen Heilungsprozess.

Zwei Wochen vor dem Urlaub streckt mich ein grippaler Infekt für eine Woche nieder. Man verhält sich bewegungstechnisch sehr verhalten. Alles Symptome sind bis auf einen allerwinzigsten Rest verschwunden.
In der darauf folgenden Woche habe ich gut zu tun auf dem Job, sprich viel zu Fuß unterwegs, und irgendwie geht es mir gut. Bis auf den letzten Arbeitstag…

…am Nachmittag zeigen sich wieder verstärkt Symptome. Es geht in den Urlaub. Der dreieinhabstündige Flug im sitzten ist kein Zuckerschlecker.

Im Urlaub selbst ist Ruhe angesagt, es wird aber durch eine mehr als beschissene Matraze zu einem kleineren unangenehmen Dasein. Spaziergänge sind nur mit Tricks möglich, mal kann ich scheinbar gut gehen, mal weniger gut. Immer wieder brauche ich kurze Pause, am besten im Sitzen, um wieder „Luft zu schnappen“. War schon Mist so im Urlaub.

Dann greife ich zum Cut und wende mich an meinen Hausarzt, buche dafür extra einen Tag Urlaub, wo ich dann auch eventuell noch direkt zum Orthopäden wartscheln könnte. Der gute Mann hört sich alles geduldig an und verschreibt mir Physiotherapie. Also direkt zur Physio marschiert und Termine geben lassen. Ich berichtete bereits kurz darüber.

Erstes Resumé: an dem Punkt kommen zunächst mal die abgehandelten Physiotherapeutischen Einheiten zum tragen.

Der gute Mann war im Grunde der erste der sich das mal gründlich angeschaut hat, oder besser angefühlt hat. Zum anderen hat er mir auch gut zugehört, sich alle Nettigkeiten beschreiben lassen. Und dies auch im gesamten Verlauf der Termine. Rückfragen & Gedanken konnte ich auch immer an ihn herantragen. So entstand, ja so möchte ich es mal sagen, durchaus ein besseres Verhätniss, als einfach nur jemand der da hin kommt und sich behandeln lässt.

Meinem Hausdoc kann ich da keinen Vorwurf raus machen, im Grunde hat er es erkannt, aber auch schon aufgrund seiner eben nicht vorhandenen medizinischen Fachrichtung, konnte er gar keine genauere Analyse erstellen.

Blöd ist jetzt, man ist ja nur Kassenpartient und ich schätze mal, das unter den Partienten die meisten mit dem gleichen Rotz am Balch völlig hilflos sind, nicht selbstkritisch genug und dann auch noch von Hausärzten „behandelt“ werden, die dann eben mal einen Schmerzdrop verschreiben und gut ist. Den Tenor:“man wird ja nicht jünger“ oder eben „ja in dem Alter“ wird man sich auch noch reintun können.
Andersrum wird der Durchschnittspartient X auch keinen großen Wert auf eine vitalere Lebensweise legen, wohl eher zu der Gattung gehören, wo der Gang vom Sofa zum Kühlschrank schon Vitatlität genug ist.

Also um ehrlich zu sein, ich stelle mir mein restliches Leben dann doch etwas anders vor. Soll jeder so machen wie er denkt, mache ich keinem zum Vorwurf.

Ja was´n denn eigentlich nun los ? Resumé Teil zwei: geschätzt von mir begann diese Nummer schon vor zwei Jahren. Da hatte ich mit dem Rücken zu tun, was noch Ausläufer von der zeitlich vorgegangem Hausisolierugsaktion gestrahlt hatte. Recht punktgenau hatte ich ein Jahr später einen rückentechnischen Aussetzer und bemerkte dann auch gleich, ja ich kann bei solchen Sachen mein Maul nicht halten, beim Orthopäden: „das ich seid der letzten Rückenattacke den Eindruck habe, daß ich anders laufen, gehen würde.“ Punkt.

Er tat das alles ab: „das könne nicht sein, eventuell noch etwas verspannt gewesen.“ Damals machte ich mir noch keinen Kopp, der Fachmann hatte ja gesprochen.

Seltsamerweise beschrieben aber schon damals Bekannte immer wieder mal, das ich anders laufen würde und auch meine Laufzeiten waren meßbar langsamer. Und dabei rede ich nicht von Sekunden, sondern von Minuten. Beispiel: vorher hatte ich so einen Schnitt von grob 10km/h+. Kein Megawert was läuferrische Leistungen anbelangt, aber mir reichte es. Nach dem Rückenausfall vor zwei Jahren sank die Pace auf teilweise unter 9km/h und auch die waren oft Kampf. Ich tat das mit Tagesform, mangelnder Ambition oder auch einfach dem Alter ab. Letztendlich standen Teilnahmen an Olympischen Spielen nicht auf meiner To-Do Liste.

In den Gesprächen und Beweglichkeitsprüfungen mit dem netten Physiotherapeuten stellte sich dann zunächst heraus, das der…

Im weiteren Verlauf der Physiotherapie gesellten sich noch eine fortgeführte Reihe von…

Der Hüftbeuger klappt nun die Hüfte, wenn er verkürzt ist, nach vorne, was dann wiederum zu einer anderen Bewegungsausführung beim Gehen/ Laufen führt.

Bingo !

Meine Rückengeschichten sind vom Ansatz her vor allem im Bereich des Hüfbeugers an der Wirbelsäule gewesen. Logisch da so Rückensachen ja vom Heben oder eben falschen Aufstehen aus der Hocke, oder auch langem Sitzen kommen.

Leider zeigte ich recht fix im Verlauf der ersten Physioeinheiten, das es mit der allgemeinen Beweglichkeit im gesamten Hüftbereich nicht sehr weit her ist. Halt wie schon oben aufgeführt. Da ist dieser im Raum stehende Vergleich von einer älteren Herrschaft gefallen, die gerade eben zwei Monate Krankenhausaufenthalt hinter sich gebracht hatte.

Kurz um, wenn ich tatsächlich mit diesem Handcap die gute zwei Jahre rumgelaufen bin, wird der Rest der Muskulatur sich darauf eingestellt haben, kompensiert haben. Und diese Muskulatur nebst der dazugehörigen Bänder haben dann aber irgendwann gesagt, nö jetzt nicht mehr.

Kurze Zwischenbetrachtung: erstaunlich fand jetzt auch der Phyiotherpeut, das dies bei einem ansich ( sportlich ) aktiven Menschen in der Form vorkommen würde. Zumal ich ihm ja auch gesteckt hatte, das ich je so grob zweimal die Woche mein Menthalraining machen würde.

Blöd daran ist jetzt aber nun, einige Übungsteile, die er dann wieder auffrischungstechnisch hervorgeholt hatte, kannte ich zwar, habe diese aber gar nicht oder eben nicht in der Intesität gemacht. Warum kann ich jetzt nicht mal mehr nachvollziehen ? Und da setzt jetzt der Besserungsprozess an.

Perspektive: kurz – ja es geht voran. Sitzen und inaktiv sein ist eher nicht gut für eine Mobilisierungsphase. Das ich aber in den nächsten Tagen mal wieder meine „Runde durch´n Busch drehen“ kann, wird wohl noch etwas dauern.

Dehnung erfolgt nun täglich, ja sogar mal eben zwischendurch. Morgens mit dem Rad auf den Hof gefahren, schnell mal eben den Rückenstrecken & Beinbeuger lang gemacht, oder absichtlich mit dem Aufzug gefahren, weil ich das da dann auch machen kann. Ansonsten, wenn ich mit dem Bike auf meiner Burg ankomme, die Matte raus und los. Und am Wochenende sowieso.

Erfolg: …bringt das, auch wenn ich natürlich noch sagen muß, es gibt halt gute Tage und eben weniger gute. In den letzten beiden Tagen hatte ich immer wieder mal Ansätze, wo ich recht gut mal ein paar mehr Meter gehen konnte.
Es dauert halt schon eine Weile, zumal sich das ja auch in gut zwei Jahren unmerklich eingenistet hat. Gestern bei der letzten Physio fragte ich noch mal nach einem Zeitfenster wo man sagen könnte, es sollte schon besser sein. Vier Wochen wurden genannt, natürlich mit dem gedanklichen Vorbehalt.

Denn ein Leckerli gab er mir gestern noch mit auf den Weg. Meine Bänder knallen ( hört sich in etwa an, als wenn man ein dickes Gummiband wo drübe zieht, ist wo im Bereich eines schnellen Plopps anzusiedeln ) laut und deutlich bei gewissen Übungen. Dieses Knallen ist nicht ganz unnormal bei Verkürzungen. Aber die Häufigkeit und Intensität, die sie knallen, die sei ihm noch nicht unter gekommen.

Ja toll !

Ein weiterer gang via Hausdoc zum Orthopäden, wenn sich das nicht legt ? „Zuzuraten sei da schon“: bemerkte er wohl.

Ursachen – selbstkrtisch: natürlich habe ich ja schon im Verlauf der Zeit so einiges ausprobiert und auf den Kopf gestellt. Da ging es für mich zunächst um eine Ursachenfindung. Mit dem Physiotherapeuten wurde diesbezüglich auch das eine oder andere Wort gewechselt.

Im Grunde ist es schon sehr merkwürdig das dieses bei einem eher aktiven Person auftritt. Das Radfahren, könnte sich in der Form auswirken, das sich Stöße von der Fahrbahn her auf den Rücken zu stark übertragen. Ja gut, kann man sagen, kann ich so auch nicht wegreden. Meinen prall gefüllten Rennradreifen sind schon lange keine harten Reifen mehr und ich habe da auch mal beobachtet, man erkennt intutiv da kommen Stöße, ergo sitzt man eigentlich nicht mehr im Sattel. Das ist zumindest bei meinem Stahl Renner so, den ich ja aber auch fast ausschließlich auf glatter Straße nutze.

Beim CAADX würde ich das nochmehr ausschließen, da die Reifen dort noch breiter sind, und auch federnd mit weniger Druck gefahren werden, selbst die Straßenreifen.

Was ich aber zeitlich recht gut fixieren kann ist ein Zeitfenster von etwa ab November. Da habe ich auf dem Job eine längere Phase gehabt, grob 4 bis 6 Wochen, wo ich je eine längere Sitztour hatte. Und dann noch erschwerend hinzukommend, als Beifahrer unterwegs gewesen war. Denn die Person die dann gelenkt hat, wurde von mir angelernt. Naja, und da kann man dann eben nix groß machen. Diese Sitztour fängt dann auch noch eher später an, hört aber dafür auch sehr spät auf.
Später Feierabend bedeutet dann, zu dem wenigen Bewegen, kam dann meist nur eine verlängerte Radheimfahrt und dann eben nix mehr. Laufen war aufgrund der Zeitlichkeit nur noch kurz oder eben am Wochenende möglich. ( Die 20 Kilometer schaffe ich laufent leider noch nicht – wäre mal so ein Ziel.) Alles kontraproduktiv sozusagen.

Man sieht also, neben ursprünglichen Rückengeschichte spielen auch immer einige Parameter mehr mit rein.

Aber…: am Samstag, wie auch immer, ich sage mal die frühmorgendliche Arbeit an meiner Beweglichkeit, schaffte es, das ich sehr viele Meter zurück legen konnte ohne groß was zu merken.
Natürlich auch immer noch vorsichtig, in sich reinhörend, aber immerhin. Und so waren wir, also meine Holde und meinereiner mal auf dem Festa Italiana in Unna. Einmal die ganze Einkaufsstraße hoch, am Markt ein paar Nudeln gegessen, natürlich sitztend, dann am Kino wieder kehr um und auf halben Weg zum HBF, wo wir parkten, da hab ich mich mal kurz hinsetzten wollen.

Ich würde mal sagen, ein ansich nicht schlechter Tag, auch wenn ich es am Samstag schon wieder zu warm fand.

Und damit sollte dieses Thema zumindest hier vorläufig, wie wortpassend vorläufig, durch sein.

01.10.2017: weitere Gedanken zum Thema sind aktuell in dem Artikel „ich werde alt #2“ zu finden.