Archive for the ‘Urlaub’ Category

Urlaubs Tage 09. & 10./ 23.10.2022

Oktober 25, 2022

Urlaub & Bilder/ Sport & Alltag/ Outdoor: …und wieder auf der Burg angekommen! Irgendwie nett, aber dann auch irgendwie anders als sonst.

Inzwischen haben wir Montag und ich hab heute um halbelf dem Kollegen vom Job mal ein Rörchen in die Hand gedrückt. Denn der gestern von Ältesten mitgebrachte Schnelltest zeigte exakt einen Streifen zu viel.
Da haben wir wohl ein Mitbringsel der eher unbeliebten Art aufgegriffen.

Selbst der Vorgesetzte am Job meinte, daß sich das wohl kaum vermeiden ließe.
Naja, eigentlich schon. Doch leider ist das mit der Vernunft und der Eigenverantwortung in der Masse nicht ganz so prall.

Insgesamt geht’s mir aber noch recht manierlich. Ein wenig unmotiviert, was ich aber auch bisher auf die zum Teil anstrengenden Reise schob.

Da aber auch ein ganz kleines wenig die Nase tropft und ich auch mehr räusper als sonst, kann man das ja mal testen lassen. Ansonsten war der…

Sonntag: … eigentlich ganz angenehm. Klar das eher warme Wetter gut gemixt mit Sonne lud zu vielen Stunden draußen ein.
Und da kam auch keine Langeweile auf. Zumindest nicht bis in den späten Nachmittag.

Im Burggarten und vor der Burg häufte sich Laub ohne Ende. Alleine im Burggarten habe ich bestimmt eineinhalb Stunden gewuselt, dann hatte ich aber auch schon den Brunnen winterfest gemacht.

Draußen auf dem Gehweg und dem Grünstreifen vor der Burg lag natürlich auch noch einiges rum.
Zum Glück waren die bereitgestellten Laubcontainer noch nicht ganz voll. Mit dem Abschluss wurden dann noch die Sitzkissen aus dem Strandkorb winterfest eingelagert und dann war gut.

Natürlich hab ich mir zwischendurch einen schönen Caffee aufgegossen und insgesamt die Sache entspannt angehen lassen. Lief ja nix weg.

Nachdem dann der ganze Kram erledigt war, wurde noch eine gute Zeit in der Hängematte verweilt. Bei dem Wetter ging das quasi nicht anders.

Und zu erwähnen ist, meine Kids und die Burgdame haben mir zum Geburtstag noch eine Tinyhouse Übernachtung im Tiny House Hotel Pier 9 geschenkt. Zu meiner Überraschung wird die Liebste auch mit von der Partie sein. Wobei das eigentlich nicht so ihr Ding ist.

Ich muß aber auch sagen, richtig in einem Tinnyhouse zu leben kann ich mir nicht ganz so vorstellen. Letztendlich hab ich dafür tatsächlich zu viele Sachen. Alleine meine ganzen Räder und das Zubehör & Gerümpel ihn er Fitness-Garage nimmt ja schon einiges an Platz ein.

Aber der Gedanke in einem kleineren Haus zu wohnen, zu zweit, daß hat schon was. Denn soviel Platz braucht man eigentlich nicht. In sofern bin ich eher so für den small living Trend zu haben. Wobei der ja auch nicht wirklich neu ist. Denn ein älteres Ehepaar, wo die Kids ausgezogen sind, braucht nicht so viel Platz.

Der Tagesabschluss wurde dann von mir mit den Übungen für den Rücken eingeleitet, duschen und dann bei einem alkoholfreiem Radler alle Urlaubsbilder gesichtet, sortiert, im Datenvolumen reduziert und entsprechend zugeordnet. Feierabend.

Die Nacht war dann auch brauchbar, aber wie schon in den letzten Tagen, so richtig zog es mich nicht aus dem Bett. Urlaubsmodus oder doch der Infekt, oder beides? Und so schwenke ich wieder zum…

Montag: inzwischen habe ich ein weiteres Mal das Laubrechen geschwungen und hocke nun im Burggarten. Irgendwie ist der Tag rum, es stellt sich also die Frage, was machen?

Ein immer netter Plan ist, es sich in der Hängematte bequem zu machen. Also mal fix alles rausgekramt und aufgehängt.

14:59Uhr: die Lage ist entspannt, ich hänge mal wieder in der Cocoon. Ma´wieder. *gähn* Da ich ja noch ein weiteres günstiges Tarp (Regendach für draußen) nebst Spannseile in der Fitness-Garage hatte, kam das dann zum Einsatz.
Schon gestern spielte ich mit dieser Kombination rum, aber auch heute stellte mich das so nicht final zufrieden.

Mein erster Knackpunkt war das Paracord (Leine zur Nutzung im Outdoor-Bereich), welches irgendwie reichlich Dehnung aufwies.

An sich so kein Problem, solange man gute Abspannpunkte hat. Leider sind aber Buchenheckenstämme in der Dimension hier da nicht ganz so hilfreich. Denn jene geben einem Zug nach, man kann also die oberer Schnurr zum drüber hängen des Regendachs nicht gescheit straff bekommen.

Da ich aber auch noch Spannschnüre aus dem Decathlon hier hatte und schon bei der seitichen Abspannung feststellte, daß jene unendlich lang sind, habe ich einfach einen davon mittig geteilt.

So hatte ich also noch eine komplette Länge als Firstschnur über. Kurz geschaut ob jenes auf den beiden Hängepositionen im Burggarten passen würde und ja passt.

Praktisch daran, an diese Spannschnüren waren auch noch zwei Seilspanner um die Schnurr nach dem befestigen nach zu spannen. Und so kam es, daß ich das dehnbare Paracord gegen diese Spannschnur austauschte. So hat man(n) wieder was zum basteln gefunden.

16:26Uhr: mein Auftrag ist im Labor angekommen, das Ergebnis wird dann wohl auch bald kommen.

Inzwischen hab ich mir noch einen kleinen Mokka gemacht, da die Holde mir ein Gebäckteilchen mitgebracht hatte. Nach dem Mokka zog der Tag dann weiter, ich bin nochmal auf eine weitere Runde Laub raus und hab dann danach noch einen gute Regenguss unter dem schützenden Dach in der Hängematte genossen. Das war’s dann aber auch. Mal sehen was morgen so kommt?

Euch einen netten Tag und bliebt bitte gesund!  😉

 

Aida Urlaub/ Palma de Mallorca/ Samstag-Tag 08./ 22.10.2022

Oktober 24, 2022

Urlaub & Bilder: und wieder die Ankunft in Palma de Mallorca.

Last order, oder irgendwann ist immer Schluss. Nachdem wir in Barcelona auf dem Schiff waren ging es reicht fix. Auf Deck 18. noch eine Latte Macchiato geschlürft und den vorherigen Beitrag auf die Reise gebracht.

Ebenso ging es dann auch fixer für die Aida Cosma auf die Reise. Der Kapitän verkündete noch die Ankunft des Lotsen an Bord, dann Leinen los und schon befanden wir uns auf See.

Dieses Mal wurde der Gashebel sichtbar mehr nach vorne geschoben. Nach der Dusche ging es an die Abendtafel.

Da wir früh dran waren, kam die große Flut, auch der Neulinge, Barcelona ist auch ein Zustiegshafen, nach uns.

Die Nacht zog ein und die Lichter der spanischen Stadt lagen weit hinter uns.

Unsere Koffer sind vorgepackt, vor dem zu Bett gehen, also nach der Show wird der Rest verpackt und dann die Fuhre vor die Kabinentür gestellt (was der boardinternen Logistik geschuldet ist). Jack und ein frisches Shirt landen im Rucksack. Man munkelt in der BRD wird ein anderes Wetter vorherrschen.

Morgen früh sind wir wieder in Palma de Mallorca. Ein wenig Stadtspaziergang wird wohl noch drin sein.

Letzter Tag

Irgendwie war der Morgen… .

…Caffee-Getränk mit etwas von dem kleinen Süßkram.

Als echtes Frühstück, ich konnte mich nicht wirklich zu was entscheiden, gab es ein wenig Tomate, Rührei und ein bisschen Lachs. Dazu zwei Scheiben Toast. Mehr brauchte es nicht, der Bauch war noch vom Abend gefüllt.

Via unserer Kabine, die letzten Taschen/ Rucksack holen, ging es mit dem Shuttle Bus direkt unterhalb der Kathedrale von Palma de Mallorca.

Es war so wunderbar angenehm und auch so leer. Klar zu so früher Stunde. Ein junger Mann als Bike Packer schaute in Richtung Hafen.

(Urlaubsalbum <klick>)

Fast hätte ich ihn angesprochen. Aber was will man sagen? Würde ich ihn beneiden? Vielleicht ja, dann aber doch auch wieder nicht. Man merkt, es wird Zeit für die Heimat, sein Bett, seinen Espresso, sein Rad.

Das auf dem Hinweg entdeckte Café wo offensichtlich Mallorquina saßen und es Cortado gab ließen wir noch liegen. Es war noch zu früh für einen Zweiten.

Die Gassen waren noch leer, weder (viele) Touristen noch Spanier waren zu sehen. Unser Gang zieht uns ein wenig mehr abseits der Hauptgasse, Bilder werden geschossen.

Schmal geht es zu, vieles liegt im Schlaf, die Läden sind geschlossen, nur hier und da kann man Betrieb in den Mauern sehen.

In einem sehr großzügigem Erdgeschoss vernimmt man die Deutsche Sprache. Ein Vater macht mit seinem Sohn die Küche wieder fein. Der Blick ins Innere lässt erahnen, finanziell scheint man besser positioniert.
Es sieht zwar alles toll aus, aber möchte man hier leben? Eigentlich nicht.

Als nächstes erreichen wir jenen Platz, wo ich das erste Mal in einem Starbucks war.

Heute brache ich weder eine Caffee aus diesem Hause, nich das Wlan. Auf der Terrasse der Kathedrale stehen, dort wo der Bikepacker verweilte, gab es offenes Netz. Der Bilder-Upload rasselt nur so.

Das schöne Hotel ist auch noch dort, genauso wie der alte Olivenbaum. Wir streifen weiter, wartscheln über den Plaza de Market. Auch hier hält sich Betrieb noch arg in Grenzen.

Nach ein paar Läden mehr, zum Teil noch im Schlaf, schwenken wir links rum. Wir landen abseits vom Trubel an einem Ort wo man richtig Urlaub machen kann.

Ich sprach ja bereits zum Zeitpunkt des Geschehens drüber. Nach dieser netten Pause zogen wir wieder von dannen und zogen zum Shuttlebus. Geng für heute und für diesen Urlaub. Es soll ja nicht in Stress ausarten.

Wieder achtern an der Bar nehmen wir Platz. Ich schieße noch ein zwei Bilder von zwei schönen Segelschiffen.

Das Buffet wird pünktlich frei gegeben, einen kleinen Teller Salat mit etwas Brot, ein Hauptgericht bestehend aus Spaghetti an Pesto und ein wenig gegrillter Fisch und zum Nachtisch noch ein winziges Stückchen Biskuit Kuchen, den ich mit einem Espresso special kombiniere.

Sacken lassen, dann runter zum Terminal die Koffer einsammeln und auf den Bus warten. Rückreise, das Ende vom Urlaub.

Ja war nett, wenn auch stellenweise dann ein wenig anstrengend. Aber so ist das eben, wenn man was sehen will. Nur wo im Urlaub rumhacken oder in der Sonne braten ist halt nicht meines.

Jetzt noch ein paar Zeilen zum Urlaubsalbum. Tatsächlich habe jetzt alle Bilder gesichtet, sortiert und in der Datenmenge komprimiert, so daß mein Onlinespeicher geschont wird. Wer da jetzt mal reinschauen will, kann das also tun. Sollte noch Fragen zu Bildern auftauchen, meldet Euch. Ich werd dann mal sehen, was ich tun kann.

Euch noch einen netten Tag und bleibt mir bitte gesund Beziehungsweise werdet wieder gesund!  😉

 

Urlaubsalbum Sommer 2022/ 22.10.2022

Oktober 22, 2022

Urlaub & Bilder: tja hin und wieder gut das so ein kleines elektronisches Gerät bestimmte Sachen nicht vergisst.

Und so kann ich hier am Airport Palma de Mallorca vermelden, mittels WLAN sind nun die öffentlichen Bilder <klick> im Album .

Wer also will kann dort schon ein wenig stöbern.
Und wie schon gesagt, wenn ich wieder ganz auf der Burg angekommen bin, werd ich da noch etwas sichten, aufräumen oder zusätzliche Beschreibungen anhängen.

Bis denn.  😉

Palma Abseits vom Trubel/ 22.10.2022

Oktober 22, 2022

Urlaub/ Aida 2022/ Bilder/ Café: eine Seitenstraße quer, ein kleiner Platz, eine Kirche und zwei Bäume.

Café cortado und ein ganz leckerer Browny. DAS ist Urlaub & so muß das!

Wo? Am Placa de Merce im Cafe Verde.

Gruß aus Palma de Mallorca.  😉

Aida Urlaub/ Barcelona/ Freitag-Tag 07./ 21.10.2022

Oktober 22, 2022

Urlaub & Bilder: Ankunft in Barcelona

…zack, aufgewacht und wieder ein Jahr älter. Und gleich beim morgigen Gang zum Frischmachen gemerkt, der rechte Flunken will nicht so recht auftreten.

Um’s Fußgelenk herum und am Schienbein kann lokalisiert werden. Mit dem Gang zu Frühstück löst es sich.

Meine Mutmaßung ist, doch zu wenig am Vortag getrunken, oder entweder doch zu viel gelaufen oder am Seetag zu viel gesessen. Aber da es sich löst…

…kann es auf zum Tagesausflug nach Barcelona gehen.

Im Schiff dümpelt das Mobilnetz so vor sich hin, immerhin kann ich den letzten Beitrag schon von der Vorlage reinkopieren.

Draußen ist der Anschluss zum Mobilfunk-Netz besser, ein paar Bilder einfügen und den Beitrag online stellen.

Und nun sind wir am Bus. Mit dem geht’s ähnlich wie in Rom auf eine Rundtour und immer wieder mal kurz anhalten und gucken.
Anschließend Zeit zur eigenen Verfügung mit anschließendem Einsammeln für die Rückfahrt an einem Treffpunkt. Das sollte reichen.

Die erste Station ist die Sagrada Familia. Vom Bus Stop sind es noch knapp zehn Minuten zu Fuß.

Der männliche (spanische) Guid erklärt nur in Englisch, was aber auch so geplant ist. Es ist keine richtige Stadtführung mit Alles, sondern nur Transfer mit ein paar kurzen Infos zu Treffpunkt und Treffuhrzeit.

Die „Truppe“ zieht sich über die Gehwege, Ampeln und Zebrastreifen, wir kommen an. Der Platz ringsum ist mehr oder weniger abgesperrt, nur zwei Hauptstraßen führen dran vorbei.

Rein in die Sagrada Familia kommt man nur mit zuvor online gebuchtem Eintritt. Sonst wird man der Sache wohl nicht ganz Herr.

Wir drehen eine Rund ringsrum, ich schieße Bilder.

Die Sagrada Familia hat was, ich finde sie weitaus imposanter, aber vor allem interessanter als den Kölner Dom.

Auch wenn sie kleiner ist, es gibt deutlich mehr zu sehen. Es ist nicht einfach nur gothischer Prunk-Protz. Überall stecken kleine Details, Farbe und auch bei der Auswahl der verwendeten Gesteine kommt „Farbe ins Spiel“.
Ich schätze mal, alleine hier könnte man einen Tag verbringen.

Nach der einen Stunde die man zur Verfügung hat tauchen natürlich drei People nicht auf. Der Guid bleibt ruhig, gibt noch ein paar Minuten.
Dann zählt er abermals durch und sein Gesichtsausdruck wechselt von konzentriert auf leicht – angepisst. Typisch undeutsch sind die drei nicht nur unpünktlich und tauchen auch tatsächlich nicht auf, aber abmelden hätte man sich ja auch können.

Nach zehn Minuten brechen wir ohne sie zum Bus auf. Die Fahrt führt durch tausend Straßen, bis wir den letzten Stop nahe der berühmten Altstadt erreichen.

Dort gibt es eine weitere „Ansage“, alles ist klar. Ich gehe mit dem zum Anbeginn der Stadttour ausgehändigten Plan zu ihm und bitte ihn freundlichen um Bestätigung des Standortes.
Seine Erleichterung das es wenigstens einer etwas genauer nimmt, steht ihm ins Gesicht geschrieben. Wir tiegern los.

Die erste schmale Gasse ist unser, die Richtung weist die Kathedrale die Als Ziel auch unser Wendepunkt sein wird.

Immer wieder zücke ich mein Motorola und löse die Kamera aus.
Da werden einige Bilder gesichtet, sortiert, dann wohl aber auch wieder gelöscht werden wollen. Egal, fällt alles in die Zeit in der Heimat.

Wir streifen durch einige Gassen und erreichen einen großen Platz. Dort erspähe ich eine Starbucks, wir kehren auf meinen Wunsch hin ein.

Dort komme ich beim Thema Bilder/ Urlaubsalbum <klick> eventuell ein Stück weiter. Zumindest verschwinden einige Bilder mehr via dem Äther im Google-Genral-Album.
Alle schaffen es nicht, auch die-eine Zuordnung zum Urlaubs-Album kann ich nicht nach Wunsch vornnehmen.

Das Getränk und die Aussicht haben was.

Dann erreichen wir die Kathedrale, die Sonne verhindert gescheite Bilder, sie lugt immer über eine Ecke des Bauwerks.

Hier hat man es wohl auch nicht ganz so mit der Religiosität. Ein Werbebanner an eine Kathedrale???

Es gibt noch einen Crep mit viel Schoko-Zeug drauf, er füllt.
Wenige Meter später sehe ich dieses Eckhaus. Es wäre die bessere Wahl gewesen. Es beherbergt ein Café mit hausgemachten Backwaren. Schade, dumm gelaufen.

Wir ziehen weiter, schlendern wie wohl all die anderen Touris entlang der La Rambla und landen dann am Columbus Denkmal.

Unweit davon findet sich noch ein nettes Plätzchen am Yachthafen, ich bestimme, wir bleiben eine Weile.

Die Zeit verinnt, mir wird wieder klar, sie ist zu wenig, die Zeit.

So kurze Städteausflüge, geführt oder nicht, sind nicht mehr als ein Schnupperkurs. Um wirklich was zusehen, die Luft der Stadt mal zu atmen und den Sehenswürdigkeiten zumindest mehr Aufmerksamkeit zukommen zu lassen als einen Fotostop, ist eine echte Städtetour unumgänglich.

Jetzt sitzen wir an Deck, der Bustransfer war somit erfolgreich, die Latte Macchiato ist getrunken.

Wir werden heute noch die Koffer packen müssen, da sie im Verlauf der Nacht an der Kabine abgeholt werden.
Die paar Sachen die man noch braucht werden in den Rucksack gestopft und dann geht’s los in die Heimat.

Ach ja, wir fahren gleich wieder rüber nach Palma de Mallorca. Bedeutet offline Zeit. Wir haben dort dann noch ungefähr den halben Tag.
Geschätzt werden wir uns noch ein wenig die Füße dort vertreten, bis es final los geht. Ach ja, apropos Füße, da ist auch wieder alles nett.

Zeilen zum dann gelaufenen Geschehen wird’s dann später geben…
…und ich schätze mal, bis dahin hab ich dann auch bei den Bildern „klar Schiff gemacht“.

Euch dann noch einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Aida Urlaub/ Seetag/ Donnerstag-Tag 06./ 20.10.2022

Oktober 21, 2022

Urlaub & Bilder: nachdem wir nun in Korsika/ Ajaccio gab es einen weiteren Seetag um nach Barcelona zu kommen. Notwendig ist es dabei über das Mittelmeer zu fahren.

…die Sonne schimmert über das flache Mittelmeer, die Zeit bis zur Koffeinaufnahme verstreicht im Flug.

Der Seetag Nr. 2. wird mit einem Espresso und einem Cappuccino oben drauf eingeläutet, draußen achtern an Deck.

Es ist diesig vom Wetter her und der Riese gleitet durch die nicht vorhandenen Wellen. Sie sind so flach wie der ferne Horizont, dessen Ende man nur erahnen kann.

Wir frühstücken draußen, achtern steuerboards. Eine gute Wahl. Drinnen ist es deutlich größer, so aber auch um einiges wuseliger. An der frischen Luft weht nur eine seichte Brise, ein Kellner singt leise immer wieder mal zu der Hintergrundmusik.

An so einem Seetag spielt Zeit keinerlei Rolle. Ich hänge immer noch beim ersten Getränk.

An der Futterausgabe erhasche ich einen Multisaft…

…welcher sich als Karotten-Ingwer Saft entpuppt. „Puh…“, denke ich noch so, nippen aber trotzdem dran.

Ja den Ingwer schmeckt man raus, aber auch Angesichts des Folgetages wo man(n) wieder ein Jahr älter würde, vorausgesetzt man überlebt dieses Getränk *grins*, kann das ja nicht schaden.

Und oh Wunder, ja es schmeckt.

Jetzt werd ich wohl tausend Jahre alt. Passend zum Blognamen. *lach*

Auf dem Weg zur Kabine entdecken wir einen kleinen blinden Passagier.

Kopfideen

Man könnte noch ein paar Zeilen über die Cosma und den Passagieren schreiben. Man hat ja heute sehr viel See-Zeit.

…weiter…

Nach dem Frühstück geht es kurz auf in die Kabine und dann auf‘ s Deck. Flugmodus ist kacki.

Frauenrätsel

Die Frage lautete, wo der Mann den gerne den Vormittag an Deck verbringen wolle? Die möglichen Antworten:

  • der Dackel vom Nachbarn heißt Tom
  • die Masse des Uranus mal Pi ist gleich dem Sonnenstrahl X
  • an einer ruhigen Stelle wo auf Deck acht (wo man nach dem Frühstück schon vorbei geschlendert ist)

Gewählt wird ein Sitzplatz auf Deck 18, achtern Pooldeck mit entsprechenden Frequentierung der Jüngsten an Board, mehr oder weniger unter dem Lautsprecher, am schmalen Gang aber nahe zur Poolbar.

Ich kümmere mich innerlich um meine zuvor gestellte Idee sich doch ein nettes Plätzchen… . Was war daran so unverständlich?

Spreche ich eventuell fließend Chinesisch? *lach*

Nicht das die Auswahl an Plätzen auf dieser Nusschale extrem gering wäre.

Nach dem Gang zur Kabine, irgendwie muß man ja die Schritte für den Tag voll bekommen, ich kleide mich sommerlicher an, äußere ich milde Bedenken zur gewählten Sitzposition.

Dann halte ich Ausschau mit dem kleinen Erfolg, daß wir dann doch umziehen.

Es ist kurz vor zwölf, ich entschließe mich ein wenig mehr auf der Sonnenliege in den Ruhemodus zu fallen. Was will man auch groß machen?

14:55Uhr Snacktime

Wir schwingen uns an eine Außengastro und nehmen einen Snack zu uns.

Im Schatten sitzend ist es angenehm und man kann sehen wie das Schiff durch’s Wasser kriecht. Langesame Fahrt wurde seitens der Crew angesagt. Gefühlt könnte man neben her laufen.

Später wird man den Gashebel wieder ein wenig mehr nach vorne schieben um pünktlich in Barcelona anzukommen.

Es wird Zeit für ein Caffee-Getränk.

…was dann aber ersatzlos gestrichen wird. Denn nach einer kleinen Stärkung zum Mittag und einem Sacken lassen reiße ich das Ruder rum

Sport: ich greife meine wenigen Sachen von der Liege und kündige der Gattin meine sportliche Einheit an.

Da ich dann doch entdeckte, daß es zumindest ein gewisses Potential im Außenbereich der Gym gibt, stehe ich kurze Zeit später dort.

Könnte schlechter sein. Mein Trainings-Teppich, eine Knüpfware für den Strand aus irgendeinem Urlaub breite ich aus und beginne tapfer mit dem ersten Durchlauf.

Dann entdecke ich noch Gymnastikmatten, organisiere eine welche dann unter meinem Trainings-Teppich verschwindet. Ich kämpfe mich weiter durch.

Schnell wird klar, hätte ich früher/ regelmäßiger machen sollen. Aber es klappt mehr als erhofft-befürchtet. Abstriche bei der Anzahl der Liegestütze und den Klimmzügen nehme ich entspannt hin. Man kennt das, wird schon wieder.

Während eines Durchlaufs vernehme ich Gelächter von den obrigen Balkonen. Offensichtlich werde ich zur Belustigung beobachtet. Zunächst fliegt eine Papierschwalbe von oben…

…dann bekomme ich eine kleine Dusche.

Ruhe kehrt ein. Mir macht es nicht sonderlich viel aus. Es ist ohnehin sehr warm, schwül-warm um genau zu sein. Zum Glück ist es bewölkt.

Erst mit dem letzten Durchlauf entdecke ich, man muß sich für die letzte Klimmzüge eine andere Möglichkeit suchen, daß die vordere Freifläche bedeutend ruhiger ist.

Um halbsechs meine ich am Bug Land sehen zu können.

Kurz darauf meldet die freundliche Dame, auch sportlich aktiv in Außenbereich, daß rechts vor‘ m Bug Delfine oder kleine Wale zu sehen sind.

Für einen Augenblick kann auch ich was im Meer erspähen. Schön.

Das mit dem „Land in Sicht“ war natürlich Quatsch. Im Tagesbericht auf der Kabine steht, daß wir erst morgens Barcelona erreichen werden. Nun gut.

Gegen sieben finden wir uns frisch geduscht im Bella Donna zum Abendessen ein.

Zumindest sitzen wir achtern fast am großen Panoramafenster. Für mich wird‘ s auch Zeit was auf die Gabel zu bekommen und trinken!

Heute hab ich nicht wirklich viel getrunken. Grob eine Trinkmenge, die ich sonst schon bei der Ankunft am Job weg habe.

Beim letzten Trainingsdurchgang klebt mir die Zunge förmlich am Gaumen. Aber fas „Problem“ behebe ich bereits auf der Kabine.

Im Bella Donna gibt es zunächst einen Salatteller, dann Nudeln, ja klar was sonst, dann Käse mit ein wenig Obst und zum Abschluss noch einen Espresso Macchiato, Tiramisu und noch eine andere bisher unbekannte Naschereie.

Ich stelle fest, ich habe eindeutig zu wenig guten Espresso auf diese Reise geschlürft.

Am Abend gibt’s die Show, viel Gesang und Tanz, tolle Lichtshow. Bald sind wir in Barcelona, anlegen und Netz haben um diesen Beitrag online zu stellen.

Euch einen schönen Tag und bleibt bitte gesund! 😉

 

 

Aida Urlaub/ Korsika/ Mittwoch-Tag 05./ 19.10.2022

Oktober 20, 2022

Urlaub & Bilder: von Rom ging es rüber nach Korsika/ Ajaccio um dort ein wenig die Nase in den Wind zu halten.

Es ist mal wieder soweit 

Auch die Geschichte von Korsika startet wie üblich am Vorabend. Die, nun sagen wir mal, Entschlussfreudigkeit der Holden lies dem Abend eine gewisse Dynamik zukommen.

Vom ursprünglichen Plan nach der Ankunft dem Auslaufen bei zu wohnen, sich dann in der Kabine frisch zu machen um anschließend im Best Burger das wohlverdiente Abendessen zu sich zu nehmen…
…gab’s einen spontanen Mix aus doch Kabine, fast Auslaufen gucken und dann Best Burger.

Wohlverdient

Unglaublich was die Werte heute heute der Google Fit App auf meinem Handy ausgeworfen haben. Jetzt mit diesen Zeilen stehen satte 18.824 Schritte oder eben 14,89km zu Fuß auf dem Habenkonto.

Mit einer entsprechend aufgestellten Jobrunde hatte ich was mit ca. 13.000 Schritten plus X generiert. Das war auch schon „nett“.
Da darf es auch am Abend mal guter Burger mit Pommes, eine Vorspeise und auch noch ein Nachtisch in Form eines Apfelcrumble mit einer Kugel Eis sein.

Eigentlich Peanuts für mich. Aber das reicht auch für heute.

Aktion

Unglaublich was die Leute so treiben. Nach der abendlichen Show beginnt eine Kunstaktion.

Dazu kann gesagt werden, daß es auf den Schiffen neben dem üblichen Nippes auch kulturelles Gut zu erwerben gibt. Darunter eben auch Bilder. Man hat sogar Vernissages mit wechselnden Künstlern auf den Aida Schiffen.

Am heutigen Abend beginnt nun die Aktion. Das erste Werk wird tatsächlich nach ein paar Geboten an einen Bieter gebracht.

Danach gehen zwei gebotene Kunstwerke unversteigert wieder zurück. Die Kunst ist Geschmackssache und wenn es eben nicht gefällt, …dann kann der Aktionär noch so blumenhaft alles ausschmücken.

Dann gibt es ein Blind Date, der Startbetrag liegt tatsächlich bei zehn Euro. Dumm ist nur, Blinde Date bedeutet auch, man sieht nicht was geboten ist.

Rasend schnell steigen die Gebote auf über 200 Euro. Ohne zu wissen was da geboten wird. Hammer.

Ajaccio

…Wachwerden mit dem Einlaufen und Festmachen in Ajaccio. Dieser Hafen ist gleich erkenntlich kleiner und auch mal kein Industriehafen. Oder zumindest nicht dieser Teil. Denn bisher waren es eher Industriehäfen. Ich mutmaße zum einen der enormen Schiffsgröße von satten 377m Länge sowie noch 42m Breite geschuldet, aber zum anderen auch, daß ja weder Florenz/ Pisa noch Rom an der Küste liegen und so auch selbst auf diese Küstenstädte angewiesen sind.

Wir werden jetzt frühstücken gehen und dann den Ort erkunden.

Nun gut, Ajaccio hat dann auch alles von einem netten Hafen, was man gleich beim Anlegen sieht. Also mal wieder fix den Rucksack gegriffen und los.

Wir entschließen uns zunächst auf ein paar Meter (oder mehr) am Hafen entlang zu gehen und landen in der Hafenfestung.

Das Portal ist offen und es zieht uns rein, noch ist es ruhig hier. Wir drehen eine kleine Runde, klettern eine Aussichtstreppe hoch und werfen einen Blick über die Bucht und die Stadt.

Das Gesicht von Urlaub

So sieht also Urlaub aus, so stellt ma sich das vor.

Die strahlt mit ihrer Kraft, nur der Wind hält sich noch arg zurück. Die Segelschulklasse wurde noch am Motorboot über das Wasser gezogen. Das hatten wir beim Spaziergang gesehen.

Wir klettern die Stufen wieder runter und ich komme nicht umher der erspähten Macchina einen Besuch ab zu statten.

Für ein Bonjour reicht mein Französisch noch, den Preis bitte ich mir in english zu nennen. Der junge gebräunte Mann mit lockigem Haar unterhält sich mit seinem Freund und zeigt Verständnis.

Für 1,50 Euro bekomme ich einen wohl mundenen kräftigen Espresso. Auch verbleibt das Gusto länger am Gaumen.

Wir passieren die Uferstraße, schlagen uns dann rechts hoch und gehen ab dort bergan die lange Allee hoch. Big Nep (Napoleon) wartet oben auf uns.

Die Allee ist schön, neue und alte Gebäude zieren den Weg zu beiden Seiten. Es ist nicht ganz so weit bis wir den Park mit dem Napoleon Denkmal erreichen.

Klar, nicht ganz so weit ist alles wenn man am Vortag in Rom mal eben zwölf Kilometer und mehr gemacht hat.

Wir verbleiben kurz und lassen uns dann auf der anderen Seite wieder die Allee runter „fallen“.

An eine großen Kreuzung schwenken wir zunächst links rum, um nicht gleich wieder am Schiff zu sein. Es gibt viel zu sehen.

Nach dieser heutigen kurzen Erkundung sind wir zurück zum Schiff, haben uns frisch gemacht und eine Happen zu uns genommen.
Auf dem Weg zum Strand an der Kabine vorbei, um seine Sachen zu holen. Ich streife mir keine Badehose über, für einen Strandtag muß ich nicht den ganzen Hyp machen. Füße im Meer reicht auch.

Und so nun liegen wir am Strand, die Sonne gibt alles, ich als „Sonnenliebhaber“ schmore.
Die Holde nimmt ihr zweites Bad im Meer, ich tippe die Zeiten.

16:37Uhr: wir sind immer noch am Strand, ich habe aber inzwischen mal den Strand unter die Füße genommen. Ein Bild von einem Ende, dort ging es dann nur noch über Steine weiter.

Apropos Bilder, ich habe jetzt mal die mobilen Daten als Versuch des Anbieters bemüht die *hüstel* wenigen-restlichen Bilder ins Urlaubsalbum <klick> zu packen. Sind aber nur derer 170 (unsortierter) Stück. Mal sehen wie das klappt.

Am späten Abend: natürlich klappt der Upload so ma‘ gar nicht flüssig. Seit Stunden tackern extremst langsam Bild für Bild durch den imaginären Äther

Derweil schlürfen wir vor dem Abendessen noch einen Aperitif.

Ipanema nennt sich meiner. Besteht aus Limette, brauner Rohrzucker, Ginger Ale und viel Eis.

Noch ein wenig Text vom Strand…

Der Vorteil beim Laufen, die laue Brise kühlt ein wenig.
Wenn wir heut wieder auf dem Schiff sind, werden die Klamotten reif für die Wäsche sein.

Inzwischen tauchen auch andere Leute am Strand auf. Einheimische, oft auch älter. Man kann sie gut von „uns“ unterscheiden, weil sie keine Aida Handtücher haben.

Gut, irgendwann gegen fünf hab ich dann den Startschuss zum Abmarsch eingeläutet und wir sind dann wieder zum Schiff zurück.

Oben an der Ufermauer ging dann auch wieder ein wenig mehr Wind und die eine oder andere Wegstrecke mit Schatten kühlte mich langsam runter.

Ab auf die Kabine, ein wenig ausruhen mit anschließender Dusche zum frisch machen. Dann wird’s erneut zur Abentafel gehen.

Wir hatten übrigens versucht für den morgigen Seetag für das Mittagessen als wohl auch für das Abendessen in zwei Restaurants einen Tisch zu bestellen. Da hatten wir aber keine Chance mehr, alles ausgebucht.
Und so geht es dann heute in eines der anderen Lokalitäten wo man keinen Tisch vorbestellen muß.

Für heute sind dann doch 17.896 Schritte oder was mit über 10km zusammen gekommen. Das erstaunt mich dann doch.

Und so wünsche ich Euch wieder mal einen schönen Tag und das Ihr auch so gesund wie möglich bleibt!  😉

Espresso Korsika/ 19.10.2022

Oktober 19, 2022

Bikealltag/ Urlaub/ Speisekarte/ Café/ Liveticker: endlich in Korsika angekommen, keine zehn Minuten vom Schiff in der alten Hafenfestung…

Aida Urlaub/ Rom/ Dienstag-Tag 04./ 18.10.2022

Oktober 19, 2022

Urlaub & Bilder: nach Florenz(Pisa) geht es heute nach Civitavecchia um von dort nach Rom zu kommen.
Und nein, ich werde nicht das Zeitliche segnen wenn ich in Rom war.

Bringt nur unnötige Formalitäten und außerdem habe ich noch das eine oder andere vor. Dieses Mal startet der Tag nicht ganz so früh, was angesichts der Tatsache des Urlaubs doch entgegen kommt. Seltsam, zu Hause macht mir frühes Aufstehen weniger aus. Nun denn…

Auch diese Geschichte beginnt schon am Abend vorher.

Für heute wurde das Abendmahl im Brauhaus eingenommen. Erspäht und kurz erkundet am Vorabend schien es reizvoll weil man oder eben Frau keinen Tisch vorbestellen mußte.

Denn das ist bei einigen anderen Lokalitäten der Fall. Dazu zählen gerade die sehr beliebten wie der Italiener, Sushi, Tapanakigrill oder andere.

Im Brauhaus wird wie der Name unschwer erkennen lässt, tatsächlich auch Bier gebraut. Da wir weitgehend alkoholfreie unserem Dasein die Stirn bieten, war dieser Part also nicht unser Fall.

Aber für eine kleine Abwechslung in Form eines Salatbuffet als Vorspeise und für mich eine halbe Ente mit Kloß sowie Rotkohl sollte die Auswahl auf der Karte reichen.

(Urlaubsalbum <klick>)

Was jetzt mein Teller anging, war das schon gut lecker. Natürlich nicht so wie bei Muttern.

Die halbe Ente war aber eher kleiner und tatsächlich gab es nur eine einzigen Klos *schau verwundert* mit dabei.

Nun gut, man kann ja nicht das Futterformat meiner-einer ahnen. Dafür blieb noch Platz für einen Marillenknödel als typische bayrischen Nachtisch.

Ich kann an der Stelle aber auch nicht verheimlichen, daß die Eisbar auf dem Weg zur Show schon verlockte.

Und so ging es dann nach dem ersten Nachtisch direkt zum zweiten über.

Der Rest vom Abend klang dann mit der Abendshow aus.

Der nächste Rom-Tag

Beim Frühstück wieder eine strategisch günstige WMF-Position um den Koffeinspiegel anzugleichen.

Trotz das der Flugmodus am Motorola mit dem Aufstehen ausgeschaltet wurde, ringt das Netz im fetten Stahlrumpf um Anbindung. Nach und nach dümpeln die ganz einfachen Datensätze rein, die eine oder andere E-Mail rein. Für mehr reicht es nicht im off.

Nach dem Frühstück geht’s auf Deck 8., die Sonnenseite mit Ausblick auf den Hafen von Civitavecchia.

Die milde Sonne wärmt, auf dem Deck ist es noch ruhig, man munkelt das viele Passagiere das Frühstücksbuffet leer räumen.

Die heutige Location in Sachen Urlaub & Kultur wird Rom sein.
Neben der Visite von Rom hoffe ich mal wo auf ein offenes WLAN um alle Bilder dem Urlaubsalbum auf zu füllen. Ich denke in Rom wird *räusper* auch noch das eine oder andere Foto dazu kommen.

Ich gebe auf jeden Fall Bescheid wenn der Upload erfolgreich war.

Dritter Ansatz zur Rom-Geschichte

Da die Liebste bereits in Rom war und von daher weiß das die meisten Sehenswürdigkeiten recht nah beieinander liegen, haben wir nur einen Shuttlebus mit einfacher Stadtrundfahrt geplant.

Ich denke auch, daß das ein guter Plan ist weil man sich so auch einfach mal wo hinsetzen kann und nur gucken.

Abfahrt mit dem Bus Nr. 47, die Guide erzählt uns sehr viel über Italien. So wie es sich anhört, fällt wahrscheinlich zu jeder Stadt die irgendwie was in Italien zu bedeuten hat eine oder mehrere Besonderheiten.

Mädchen, das kann man nicht alles behalten! *Kopfschüttel*

Während wir so mit dem Bus Richtung Rom fahren schweifen die Augen über die Landschaft.
Innerlich läuft die Vorstellung, wie die alten Römer über‘ s Land ziehen.

Rom Stadt der sieben Hügel 

Ein paar Stationen auf der Fahrt zum Busausstieg römische Trabrennbahn, Rosengarten, Palazzo, Kolosseum was mir irgendwie sehr kleine vorkam. Die Burgdame, sie war ja schon mal ein paar Tage hier, sagte aber, das läge an der Perspektive.

Nachdem wir dann die Anfahrt und der Stadtrundfahrt erreichten wir den Halteplatz vom Bus. Ab da ging es zu Fuß bis zum Trevi Brunnen, wo auch gleichzeitig unser Treffpunkt war.

Ab dort ging es dann für jeden auf eigene Faust los (geführte Touren/ Stadtrundfahrt hätte man aber auch buchen können).

Wir sind dann zu den Spanischen Treppen und ab dort quer rüber zum Pantheon.

Dabei ging es noch über die Nobeleinkaufsstraße mit allen großen Labeln von Flutschi bis hasse-nich-gesehen. Dinge die ich nie kaufen werde, schon gar nicht brauche und selbst wenn, dann lieber in Sinnvolles investieren würde. Zum Beispiel in guten Espresso.

Das Pantheon wurde dann noch mit ein wenig Zwischenstation erreicht.

Apropos Espresso

Ab da sind wir noch ein wenig quer rüber, die holde Burgdame wünschte es so. Ziel war nun sich noch ein wenig zu stärken, mal Hände waschen und auch eventuell ein wenig den Wasserhaushalt regulieren.

Gelandet sind wir dann auf einem Platz unweit des Pantheon.

War ein guter italienischer Espresso, wobei ich aber sagen muß, der in Pisa mundete mir besser.

Der Hammer war natürlich der Preis für die 1l. Flasche Wasser.
Geschickt vom Kellner gefragt hatte man die Acht-Euro Flasche auf dem Tisch.

Gut, ich hatte aber auch schon vorab meine milden Bedenken zum Standort der Lokalität geäußert, dann wurde aber doch abgenickt.
Dafür war der Rest aber im Preis normal.

Grundsätzlich wäre mir eine der kleinen Lokalitäten in den vielen Nebengassen lieber gewesen.

Nach der kleinen Stärkung ging es dann zurück zum Treffpunkt, wobei mir dann klar wurde, wie voll diese Stadt von Touristen ist.

Vom Treffpunkt weg ging es erneut zu Fuß zum Bushalteplatz (über 12km/ und über 15.000 Schritte) und ab dort noch eine Schleife an der Engelsburg…

…und dem Petersdom vorbei.

Ja und das war dann eben Rom. War nett, aber natürlich zu wenig Zeit. Rom könnte man, wie wohl alle großen Städte locker drei bis fünf Tage besuchen.

Tja und die Sachen mit dem WLAN und dem Upload der inzwischen unzähligen Bilder hatte zumindest nicht in Rom geklappt.

Erst am Terminal im Hafen konnte mich zeitweise einloggen. Damit ist dann eine gute Rutsche durch.
Aktuell fehlen aber noch gut 50 Bilder. Muß da aber sowieso noch mal sichten und entsprechend aufräumen.

Ich werd das dann alles mal wann nachschieben und ein wenig ausschmücken und bekannt geben.

Euch noch einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Aida Urlaub/ Pisa & Florenz/ Montag-Tag 03./ 17.10.2022

Oktober 18, 2022

Urlaub & Bilder: nach der Anreise und dem Seetag kommen wir in La Spezia an und machen eine Ausflug nach Florenz(Pisa).

Es geht so früh wie möglich zum Frühstück, was auch nicht ganz so opulent ausfällt wie am Vortag.

Nach einer geschmeidigen Busfahrt kommen wir doch zuerst in Pisa, vor dem großen Touristen Ansturm, an. Das typische Foto schießen…

(Urlaubsalbum <klick>)

…Bild mit der Burgdame und dann doch endlich einen richtig guten Espresso.

Der Preis von zwei Euro, aber vor allem das Gusto waren perfekt.
Die Welt kann so lecker und gut sein.

Natürlich war das nicht mehr als eine kurze Stippvisite, aber so ist das eben.

Im Tross angeführt von unserer Guid geht es wieder zum Bus, das Gusto des Espresso liegt noch lange während der Weiterfahrt an den Geschmacksknospen. Hhhmmm!

Florenz sehen und sterben

Ach ne‘ , das war ja Rom und jenes liegt erst morgen an. Außerdem bin ich zum sterben noch zu jung, wenn auch zum leben gut in die Jahre gekommen.

Hier gibt eine Stadtführung mit Knopf im Ohr. Also auf auf, den Google-Fit mit Schritten füllen.

Die erste große Station, ich sage gezielt große weil auf dem Weg noch ein paar mehr kulturelle Sehenswürdigkeiten gab, dem Domplatz.

Zu Fuß waren wir bestimmt zehn Minuten unterwegs und auf dem Weg konnte man schon einige Eindrücke von Florenz und dem dortigen italienischen Leben schnuppern.

Das es natürlich voll war, ist dem Status von Florenz als Touristenstadt geschuldet. Das zeigte sich dann im Besonderen am Domplatz selbst.

Dort die Fahne unserer Guid im Auge zu behalten war schon eine sportliche Aufgabe. Der Dom selbst…

(hier trotzdem eine schöne Aufnahmen *blinzel*)

…steht er, sorry, wie ein Prunk-Protz. Ich konnte mit diesem komplett mit Mamor verkleideten Kollos nix anfangen.

Ins Innere sind wir schon auf Grund des Zeitplans nicht gekommen. Wobei ich denke, gerade innen hätte er besser aussehen können.

Doch für uns ging es weiter, eine kleine Umrundung eines überdachten Marktplatzes mit einer Statur aus Bronze in Form eines Glücksschwein.

Die wenigen Meter bis zur Alte Brücke/ Brück der Metzger oder Ponte Vecchio waren ab dieser Markthalle schnell gelaufen.

Übrigens, während wir so da her liefen strömten die Infos über den Mann im Ohr auf uns ein.

Die Medici waren hier ganz fett aufgestellt, soviel ist klar. Doch bei der Menge der sicherlich hochbildenden Infos, schaltet der Kopf irgendwo auf „nur noch zuhören“.

Von der Brücke ging es dann noch durch einen Innenhof eines Kunstpalastes, der Name ist mir jetzt entfallen. Ah! Museo Galileo wo die Medici alles haben versammeln lassen, was Rang und Namen hatte.

Letztendlich landeten wir noch am Palazzo Vecchio und dann zur Basilika. Auch muß ich ein wenig klein bei geben, hab das nicht mehr ganz auf’n Schirm.

Wie gut das es Google Maps gibt. Basilica Santa Croce war der Platz.

Jedenfalls war dort dann eine Stunde Pause und dann der Treffpunkt für die Rückfahrt.

Wir haben dann im Restaurant Finisterrae ein kleines Mittagessen zu uns genommen.

Leider gewann ich eher den Eindruck, daß man mit so vielen Gästen irgendwie angespannt wirkte.
Und das, man merke, in einer Touristenstadt.

Zumindest die kleine Kellnerin hatte so eine Art an sich, die schlichtweg nur als unhöflich bezeichnet werden kann.

Der Rest der Crew zeigte sich etwas professioneller, aber auch da tauchten Sachen auf… .
Immer wieder stand man mit bestellten Speisen an den Tischen und fragte rum, wer was und ob man das überhaupt bestellt habe.

???

Wenn nicht die Uhr ein wenig getickt hätte, dann hätte man sich das noch eine Weile anschauen können.
Ich weiß ja aber nun nicht, wie man hier in Italien so tickt beim Service? Beim morgendlichen Espresso in Pisa klappte das jedenfalls bestens. Aber nun gut…

Nach einer längeren Weile konnten wir auch unsere Rechnung begleichen und machten uns auf zum Treffpunkt.

Sensationell hatte ich dort dann Zugang zum öffentlichen WLAN, aber die Zeit reichte nicht alle Bilder in Urlaubsalbum packen zu lassen. Vierzig plus hängen also noch in der Warteschleife.

Ja und jetzt sitzen wir im Bus und fahren zurück zur Cosma. Das soll zwei Stunden dauern, wobei wir aktuell bestimmt schon gute 40 Minuten fahren.

Praktisch denn so kann ich tippen.

So, bis dahin ist erst mal viel erzählt, die nächste Station ist Rom.

Euch noch einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉