Archive for the ‘Urlaub’ Category

Eigentlichkeintagurlaub 6. & 7.

Oktober 28, 2018

Bikealltag/ Urlaub: der aktuelle Samstag hat Einzug gehalten. Und weil Samstag kein Wochenendtag ist, kann jener kein Urlaub sein. Deshalb wider Eigentlichkeintagurlaub.

Hab länger geschlafen, muß so nach neun gewesen sein das wir gemeinsam, also die holde Burgdame und meiner-einer aus den Federn sind. Langes Frühstück, halt mit Samstagszeitung blättern und dann zum Abschluss doch noch ein Schnittchen machen um nicht ganz leer die…

…Burgterrasse zwecks körperlicher Ertüchtigung zu betreten.

Sport & Altag/ Alter: gut angezogen und mit der Siebdruckplatte als feuchtigkeitsabschirmende Unterlage auf der Holzterrasse ging das auch ganz gut. Nur muß ich langsam sagen, das mit der Mobilität klemmt immer mehr. Ich hoffe mal das die nächsten Physioeinheiten da Fortschritte bringen.

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Mobilisierung und gezielte Aufarbeitung muskulärer Defizite durch das Nichtlaufen wären da nett. Ein bisschen Reklamewetter war auch die ganze Zeit. Das Thermometer zeigte zwar nur knapp was mit 10c° an, aber dafür war es windstill. Und weil ich dann auch gerade draußen war, wurden wieder mal ein paar Blätter aufgesammelt. Unter der Hecke im großen und ganzen, dann noch den Grünstreifen gemacht.

Dann wider schnell unter die Dusche gehüpft, frisch gemacht und auch ein wenig den Rasiere kratzen lassen. Jetzt ein wenig chillen, bis der Besuch kommt.

Ach ja, hatte ich doch von der Wewelsburg mir gefällige Aufkleber mit gebracht und da ich dem CAADX eine Pflegeeinheit gegönnt hatte kamen die auf‘ s Bike. Das blitz & glänzt jetzt wider… . Ich suche ja immer nach ein paar guten und aussagekräftigen Aufklebern. So soll das Outfit dann angepasst werden.

Sonntag: letzter Tag im Urlaub, wieder lange gepennt. Kleines Frühstück mit Café con Leche, dann zwei Scheiben Toast mit Leberwurst und ein gekochtes Ei. Hat auch mal was.

Mühsam startete ich dann in den Tag, konnte mich bis zum Frühsport durchbeißen. Leider diesmal indoor, weil es draußen nur was von 5c° hatte und dazu noch ein ordentliches Westwindchen wehte. Sehr erfrischend das ganze. Schade halt das es drinnen stattfinden mußte, so fehlt ein wenig die frische Luft. Aber die Terrassentür hatte ich auf kipp gemacht. Ganz ohne geht das nicht.

Nach dem Frühsport noch ein Krafttraining nachgereicht, denn auch da muß ma(n)n ja irgendwie dran bleiben. Lenkt mich wenigstens ab. Und wer weiß, vielleicht bringt es ja auch was ?

Ich hoffe das Wetter hält sich noch ein wenig, denn dann könnte man noch etwas raus.

*wenig viel später*

Gut das mit dem raus hat nicht mehr geklappt, hatte da ja noch einen Beitrag auf Vorlage. Will man ja auch nicht so im Dashboard hängen lassen. Jetzt ( 16:42 Uhr ) wird es schon wieder langsam dunkel draußen. Schade und blöd, aber nun gut, chillen wird noch gehen. Wird wohl nächste Woche draußen frischen, Kleiderschrank umschichten ist da angesagt.

Bike & Pack & Sleep – #2/ Urlaub Tag 5.

Oktober 26, 2018

Bikealltag/ Urlaub: der heutige Tag nach der Heimattour steht ein wenig im Licht des…

…Bewegungsdranges. Oder besser gesagt, sich ein wenig aufzurappeln um den Knochen wider was gutes zu tun. Leider war der erste Akt dazu schon am gestrigen Abend den Wecker zu stellen, um am heutigen frühen Morgen sehr zeitig beim Knochendoktor vorstellig zu werden. Müßig diese Story in Gänze niederzutippen, nur soviel, er öffnet um 08:00 und um 07:35 war ich schon der achte vor der Tür.

Gut, ich hatte ja Zeit, konnte mich dann schön ordentlich einreihen und warten. Habe alles bekommen was ich wollte, so what !

Wieder auf der Burg angekommen und nach ein wenig Laub harken im Burggarten huschte ich zum Rehasport rüber. Auf dem Rückweg kurz beim Kumpel angeklopft und einen Plausch gehalten. Dann, nach seiner Pause, wieder weiter und auf die Burgterrasse um noch ein Crosstraining hinterher zu reichen. Anschließend duschen, futtern, kleiner Espresso samt Bitterino und etwas chillen. Und jetzt aktuell…
Ablenkung um diesen vorgetippten Beitrag zwecks der Suche nach Hängematte & Co. ein wenig mehr Form zu verleihen. Motto: erste Sichtung.

Bike nachgedacht/ Bike & Pack: der „trockene“ Systemvergleich mit Zahlen und ein paar Ideen-Infos dazu. Kurze „Zielvorgabe“, Hängematte mit Einschubfach für Isomatte, Moskitonetz, Regenschutz-Tarp und Abspannvorrichtung.

Die Hängematten Label die so als erstes im Zentrum der Betrachtungen stehen…

  • Exped Scott Hammock Combi ( by Unterwegs Outdoor Shop/ wo ich ja nun eine habe ) 230 Euro/ ca. 1,8kg/  Packmaß 45 x 18 cm/ Lieferumfang: Hängematte ( 295 x 140 cm ) inkl. Moskitonetz u. Einschubfach für Isomatte, Tarp mit 10.000mm Wassersäule !, inkl. Aufhängung/ offen ist: Handhabung der Aufhängung ?
  • Exped Drin Clips ( by Unterwegs Outdoor Shop/ wo ich ja nun eine habe ) 19 Euro/ ca. 100g


  • Amazonas Moskito Traveller Pro ( by WalkOnTheWildSide ) ca. 50 Euro/ ca. 432g/ Packmaß 19 x 19 x6 cm/ Lieferumfang: Hängematte ( 350 x 220 cm ) inkl. Moskitonetz Packsack/ offen ist: Matteneinschubfach & Handhabung der Aufhängung ?
  • Amazonas Wing Tarp ( by WalkOnTheWildSide ) ca. 120 Euro/ ca. 950g/ Packmaß 26 x 20 x 13 cm/ Lieferumfang: Tarp Wassersäule 3.000mm inkl. Abspannung, Packsack/ offen ist: Handhabung der Aufhängung ?
  • Amazonas T-Strap ( by WalkOnTheWildSide ) ca. 26 Euro/ ca. 400g
  • Amazonas Gesamtpaket ca. 196 Euro/ ca. 1,8kg

  • Therm-a-Rest Slacker Hammock House ( by WalkOnTheWildSide ) ca. 190 Euro/ ca. 2,0kg/ Packmaß 38 x 23cm/ Lieferumfang: Hängematte ( 315 x 163 cm ) inkl. Moskitonetz, Tarp, 4 x Heringe, Aufhängung, Packsack offen ist: Matteneinschubfach ? Handhabung der Aufhängung ? Wassersäule ???

Ja wenn ich das so kurz überschaue und mal in den meinen Hirnwindungen krame, muß ich sagen, ich bin da schon überrascht. Zunächst aber mal, etwas mühselig fand ich die Daten zusammen zu suchen, vor allem bei Sea to Summit die gar keine Kompletsets anbieten und bei Amazonas direkt, ist das mit den Packmaßen so´n Ding.

Überrascht war ich dann auch, daß ausgerechnet das Set von Exped mich anhand der Auflistung Textrest anspricht. Bei dem Set könnte ich hier im Dorf – Unterwegs Hamm – selbst in meinem alten Stamm-Outdoor-Shop stöbern, der gute Mann ist auch von der Altbesetzung und man freit sich immer wider, ein bekanntes Gesicht zu sehen. Schon von daher also ein guter Start.
Faktisch könnte das mit dem Packmaß zwar eng werden, also so zwischen dem Dropbar, müßte man aber mal testen. Wer weiß wie die Einzelteile im Packsack verstaut sind ? Ganz reizvoll ist natürlich das warp mit der ultra-fetten Wassersäule. Hier sagt der kleine Outdoorprofi, iss ja ma´ne´Ansage.

Beim Thema Aufhängung müßte dann auch der Laden hier im Dorf herhalten. Clever finde ich ja die Exped Drip Clips, die vermeintlich ankommendes Regenwasser ableiten sollten. Kämen mit in´s Einkaufskörpchen.

26.308km/ 25.10.2018/ Urlaub Tag 4.

Oktober 25, 2018

Bikealltag/ Urlaub/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Heimattouren/ Bike & Biketouren Bilder: und wieder geduscht am Stammplatz hockend, sich langsam auf das Mahl vorbereitend, die ersten Zeilen zu den gelaufenen Tagen.

Dienstag rückblickend: war das ein gekloppe ! Bieg ich gerade so den Burggraben hinter mich gelassen auf die Rennbahn wird mir schlagartig klar…

…das wird heute eine ganz üble Nummer !!! Doch wie übel, das konnte ich noch nicht absehen.

Der Gegenwind ließ die Tachonadel kaum über die 20km/h huschen. Es gab Abschnitte wo ich sonst im deutlichen Gefälle nur so durchfliege, wo strampeln mußte um überhaupt Land unter den Rädern fahren zu lassen. Frust ! Da die Route in die alte Heimat analog zu der zum Job ist, wo ich sonst entspannt in unter einer Stunde bin…

…habe ich heute in 1h plus die Pforten des Brötchengeber passiert. Es war zudem noch frisch und der Laib verlangte nach einer ert Pause. Normalerweise geht die gut unter einer BAB Brücke, doch da zog es gut durch. Wenige Meter weiter war das Buschwerk mir aber holde. Die Trinkpulle gegriffen und in der anderen Hand den fetten Riegel.

Der Riegel selbst mundete, war nicht klebrig süß, wobei ich ihn aber dich vorzugsweise im Papier halten wollte. Vorab wurde noch ein Bikeshirt unter die Jacke gezogen, so ging‘ s.

Bike nachgedacht/ Alter: erstes Resume, man hätte besser das Auto nehmen sollen. Denn auch gestern bei der Physio kam heraus, das meine Beinmuskulatur nicht richtig arbeitet. Mich wundert das nicht, denn gescheit gehen, also zu Fuß, kann ich ja schon wie lange nicht mehr.
Blöderweise arbeiten so die Radfahrmuskeln um so mehr, der Rest eben sehr wenig – bestenfalls.

Das ließ mich dann zum einen in den letzten Tagen im Schnitt langsamer werden, grundprinzipiell kein Problem, aber die Funktionalität eben. Zum anderen sinnierte eine gute Weile über diverse Radvorhaben, also Touren, meist im Kontext zum Winterpokal. Ausstieg, langsamer gehen lassen, würde die Physio doch noch was bringen, oder doch gleich Neuteile einsetzen lassen ?

Das drückte, zusätzlich zu dem Gegewind stellenweise arg auf die Stimmung. Rollen lassen, Prinzip Hoffnung. Weiter im normalen Text…

Ich also weiter, auch wenn ich schon mit dem Gedanken an umdrehen, also an der ersten Riegelpause gespielt hatte, die eine oder ander windschutzbietende Walddurchfahrt würde sich schon finden lassen. Angst machten mir nur die „offenen“ Abschnitte auf der Emacherradroute. Aber bis dahin…

Zweite Pause an der Emacherradroute bei einem gut bekannten Kiosk. Dirket an der Stadtgrenze Dortmund. Bis hierhin habe ich gute zwei Stunden gekämpft. Kallorien und Wasserzufuhr einleiten…

Die Kioskdame war sehr hilfreich. Beide Getränke in handwarm, passt. Die Fanta brachte Schub also wieder auf. Bis hierhin hatte ich das Bergkettenblatt schon gut bemüht, das sollte sich auch so schnell nicht ändern.

Bis hinter Ickern lief das auch wieder flüssiger. Also was man so flüssig nennen kann. Hin und wieder stand auch mal eine zwei an vorderster Stelle des Tacho, lachhaft. Ich versuchte mir einzureden, daß es nur am schlechtrn GPS Empfang liegen würde. Auch wenn die Fahrzeit was gan anderes sagte.

Zu meiner ausnahmsweise mal positiven Überraschung waren weite Teile der Emscherradroute harmloser als gedacht. Drei Kreuze an dem Punkt. Dennoch, eine kurze Pause um den Wasserhaushalt beidseitig zu regulieren, war kurz vor dem Hafen Herne nötig.

Leider mußte ich aber auch an dem Punkt und danach immer wieder mal so ein komisches und bei weitem nicht gerade gutes Gefühl in den Knochen verzeichnen. Also lieber mal eine Gang langsamer machen.

Langes strampeln hin oder her, ich sah Bald Land in Sicht, die Kanalbrücke am ZOOM wurde noch tapfer erklommen. Dann ansetzen zum Endspurt. Wobei Spurt…
…naja, ging so. Bei Holgers Erzbahnbude auf die Trasse nach Essen/ Westen/ Zeche Zollverein abgebogen war für mich endlich die Ziellinie…

…in Sicht.

Ich war mal richtig leer gebrannt. Das CAADX konnte ich so gerade noch in 1OG Altbau stemmen. Langsam aber immerhin…

Mittwoch: an dem Tag hatten wir, also meine Mom und meiner-einer einen Ausflug zur Wewelsburg geplant. Nachdem ich dann gute zehn Stunde gepennt hatte und das mütterliche Frühstück als Refill Nr. 2. verspeist hatte ging es los. Natürlich mit dem Auto, was auch ganz gut klappte. Denn die A40/ B1 und die A44 im gesamten Verlauf ist ja gerne eine Staustrecke.

Angekommen hatten wir auch sofort einen Parkplatz gefunden und die wenigen Meter zum „Alten Wachhaus“ wo die Ausstellungen platziert waren, taten den Füßen gut. Die Ausstellungen im „Alten Wachhaus“ drehen sich ja im wesentlichen um Zwangsarbeit im Dritten Reich, die SS als Organisator und Zeitzeugen. Ich wusste ja schon vieles aus meiner Zivildienstzeit.
Während dieser Zeit habe ich auch an einer „Rüstzeit“ teilgenommen. Da war das ganz großes Thema. Zu dem Zeitpunkt hatte man gerade die deutsche Industrie in Kreuzfeuer genommen, daß sie doch bitte Reparaturzahlungen an die Verfolgten zu zahlen hätten. Zu Recht, denn wie immer und ja auch aktuell, man drückt sich ganz gerne um seine Verantwortung.

ich selber hatte, weil eben schon alles mehrfach durchgekaut und auch hinterher immer wieder mal von mir aufgreifen, eigentlich ein Interesse an dieser Ausstellung, bin dann aber doch durchgegangen.

Es ist eine sehr gut gemachte Ausstellung, die man auch ohne Vorarbeit besuchen kann. Allerdings muß ich sagen, ich bezweifle das sich einfache Besucher da wirklich alles anschauen und lesen. Es gibt unheimlich viele Infos mit Bebilderungen und orginal Ausstellungsstücke. Ich behaupte mal, die Ausstellung ist gut für mehrere Tage. Mal abgesehen davon, daß man wohl auch länger brauchen würde um jene zu verdauen.

Nach einer erholsamen Pause im Café-Restaurant Wewelsburg, die ich übrigen sehr empfehlenswert finde, ganz leckeren Kuchen und Café, aber auch die anderen Gerichte an der Tischen um uns herum sahen „nicht von schlechten Eltern“ aus. Preise zwar bei dem einen oder anderen leicht gehobener, aber angemessen. Sehr freundliche Bedienung am Tisch. Hat man ja heute auch nicht mehr oft in Ausstellung/ Musen.

Danach sind wir noch rüber in den Innenhof der Dreiecksburganlage. Dort war auch der Eingang zu der historischen Ausstellung. Nach kurzer und sehr freundlicher Rückinfo ist jene aber nochmal größer und umfangreicher. Auch wenn mich diese Ausstellung interessiert hatte, aber die Stunden schon gut fortgeschritten waren, würde die Zeit nie reichen und durchhuschen wollte ich auch nicht. Mal so für demnächst.

Zu guter letzt haben wir noch einen kleinen Rundgang um die nahe Kirche und deren Umfeld gemacht. Dann war Rückfahrt angesagt. Eigentlich sind wir gut durchgekommen. Umeigentlich nur bis DO-Lüttgendortmund. Da bin ich dann, auch dank Ortskenntnis, runter von der schon auf Googlemaps anzeigten A40. Marschrichtung Bochum war angesagt. Das wir aber dieses Mal nach Matzen, dem jüdischen/ koscher Restaurant schaffen würden, da war irgendwie klar, das würde nix. Denn jene haben nur bis 17:00 Uhr geöffnet und da wir um kurz nach vier von der Bahn sind…

Jedenfalls sind wir dann wider beim Stammchinaman gelandet. Da macht man auch nix verkehrt. Zu Hause ( bei Muttern ) noch ein Alkfreies den Schlund runter laufen lassen und plauschen. Ne´, war ein schöner Tag.

Heute Donnerstag: der Rückweg mit nur seichtem Rückenwind, lieft besser. An der ersten Pause am Esmcheraussichtsturm mit einem älteren E-Biker lange geplaudert. Radfahren, Gesundheit und zuletzt noch Hüfte-OP, hört hört, die er hinter sich hatte. Das Gespräch tat richtig gut und ich denke, wenn jetzt noch jemand Kaffee gebracht hätte…
Später hinter DO-Mengede eine zweite kurze duale Wasserregulationspause.

Danach bin ich aber mehr oder weniger am Stück durch gefahren. Alle Bilder zu der Heimattour sind wie immer im passenden Album <klick> zu besichtigen.

Biketouren Resume: ja ne‘, der Anfahrtstag war schon heftig. Ich kann mich nur an eine Heimattour erinnern, wo es ähnlich gelaufen war. Damals bin ich aber noch ein Stück am Dortmunder Kanal und am Rhein-Herne-Kanal entlang gefahren. Mit dem vollgefederten und fast 15kg schweren Volotec, zzgl. wenn auch leichtem Gepäck. Im Winter bei Schnee. Aber damals stand ich auch noch voll im Saft, kein Manko in den Knochen. Damals halt…

Newsticker/ Biketouren Remsume: ja und weil dann auch das eine oder andere Goodie mit von der Partie war, hier die Testberichte zu den frisch aufgezogenen Conti 4-Seasons in der Baubreite 32mm und demnächst noch der Bergans Letto Dermizax Funktionsjacke.

Urlaub Tag 3./ 26.177km/ 22.10.2018

Oktober 22, 2018

Bikealltag/ Urlaub/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike & Biketouren Bilder: puh – war dann wider erst so gegen nach acht wach und habe meinen ausgeruhten Laib aus dem Bett geschwungen. Wobei…

…geschwungen ist schon lange nicht mehr. Zum gestrigen Tag gibt’s net viel zu sagen. Wieder eine Altersstufe geschafft, das Wetter war schön, wir, also die Burgdame als auch meinereiner haben noch eine Runde zu Fuß gedreht. Die erste Hälfte ( ca. 3km ) ging noch, über die zweite schweigen wir. Ich konnte mich dann danach wider ausruhen, sprich die Muskulatur entspannen lassen.

Der Blick aus dem heutigen Küchenfensterstammplatz lässt es gewiss sein, es regnet ganz seicht und die Temperaturen stehen auf deutlich unter 10c°, grau in grau. Es ist kurz nach…

…09:00 Uhr und der Kollege aus´m östlichen Teil des Claims wird wohl schon auf der Anreise sein. Radtour mit Kaffee & Kuchen hatte ich angesagt, mal sehen wie das so wird. Ich werd mir aber vorab noch ein kleines Sandwich machen um nicht ganz mit leeren Magen auf der Piste zu rollen.

Aktuell die weiteren Zeilen um 16:54 Uhr, der Kollege traf dann um kurz nach zehn hier vor dem Burgtor ein, ich dachte schon, wir, oder besser ich, hätte mich nicht klar genug bezüglich Treffpunkt geäußert. In der kurzen Wartezeit mal wider das Laub auf dem Gehweg auf den Haufen geharkt. Dann traf er aber doch ein, frohen Gemutes und das trotz dem uns in der ersten Phase dauernd begleitenden feinsten Sprühnieselregen aller Art den man ja so liebt.

Aber wie das so ist, es ist eben so. Ich war kleidungstechnisch gut gerüstet und auch der Kollege hatte nix zum meckern. Und so sind wir denn mal los, etwas konfus, weil ich diese Strecke so noch nicht kannte ( muß ich also nochmal die Karte studieren ), ab in Richtung Herbern. Dortiges Ziel war, nach vorheriger Absprache, wie könnte es auch anders sein Mel´s Café.
Dort sollte es ein standesgemäßes und koffeinhaltiges Heißgetränk nebst einem Stückchen Kuchen, oder dergleichen, nach Wunsch geben. Dabei würde man schauen wie sich das mit dem Wetter so verhält, sprich durchbeißen und in den Fluten weiter rollen, umkehren nur schnurr stracks gen Heimat, oder wenn das Wetter besser würde, noch ein wenig dran zu hängen.

Für´s Dranhängen hatte ich die Runde des Naturschutzgebiet Ichterloh mit anschließender Fahrt durch den Hirschwald vorab schon auserkoren. Ist einfach nur Spitzenklasse dort, kann man immer machen und sollte auch von der Zeit her passen.

Und genauso wurde das dann auch gemacht. Hocken wir also endlich im Mel´s Café und schlürfen so den Cappuccino, die leckere Torte schon halb weg, entdecke ich durch´s Fenster, das sich was am Himmel tut. Es reißt auf, klarer blauer Himmel taucht auf und die Sonne gewinnt die Oberhand. Kurzer Kontrollblick seitens des Kollegen…

…und die heutige Runde wurde abgenickt. Wir sind dann hinter Herbern raus und auf mir bekannten Wegen etwa gravelmäßig zunächst durch das Naturschutzgebiet Ichterloh gefahren, halt hoch zur tausendjährigen Eiche, dort dann etwas in der Ruhe verharrt und über zukünftige Vorhaben sinniert, aber auch den Ausblick genossen.

Sinniert wurde über ein Biwak mit Feuerstelle und essabrem Gut. Stellen, Termin und was sonst noch dazu kommen wird, ist alles für demnächst.

Dann ging es rüber Richtung Hirschwald, halt bis kurz vor Schloss Nordkirchen. Da wir jenes schon mehr als einmal gesehen haben wurde es nicht erneut besichtigt. Statt dessen noch ein kurzer Stop-Over kurz davor, in einer potentiellen Pausen- aber auch Biwak-Location. Ab dort ging es dann fast straight gen Heimat. Der Kollege „mußte“ aber noch eine kleine Waldwegstrecke mit mir leiden. Gut, dafür ging es dann aber auch nicht über diese blöde Grobschotterpiste welche um die Gaspumpstation ( so vermute ich jedenfalls ). An der Waldausfahrt bin ich dann aber ausgerechnet mit der linken Seite blöd aufgetreten, oder sonst was…

…scheiß drauf.

Durch Werne durch noch die Lippeauen mitgenommen und gut war. Klasse Tag würde ich sagen, auch wenn die ersten Kilometer zäh waren und wir mit diesem ganz feinen Sprühregen gesegnet wurden auf Teufel komm raus.

Alle Bilder von der heutigen Runde habe ich wider in einem separaten Album zusammengefercht, welches hier <klick> in Augenschein zu nehmen ist.

Biketouren/ Heimattouren/ Touren-Ansage: ja und auch wenn ich es schon angedeutet habe, morgen geht es in die alte Heimat. Wettertechnisch wird es zwar frischer, also fast durchgängig unter 10c°, dafür aber zumindest bis zum Mittag hin trockener. Ich bin durchaus nicht abgeneigt diese Wettervorhersage zu gutieren.

Eigentlichkeintagurlaub 1.

Oktober 20, 2018

Bikealltag/ Urlaub: der erste Tag nach der Arbeitswoche ist der aktuelle Samstag. Und weil´s ein Samstag ist, kann dieser Wochenendtag ja kein Urlaub sein. Deshalb der Titel Eigentlichkeintagurlaub.

Jo, aktuell steht der Zeiger auf 16:09 und der Tag ist so gut wie gelaufen. Nicht gelaufen in dem Sinne, das jetzt nix mehr geht, nein ich habe eine Reihe an Dingen erledigen können, die so auf meinem „Fahrplan“ standen.

Nach dem samstagfrühmrogendlichen Frühstück samt Samstagszeitung gab es noch ein richtiges Frühstück hinterher. Irgendwas an Brennstoff sollte man sich ja zuführen. Bei mir war das ein hausgemachtes Sandwich mit einer Scheibe Brot, Tomaten drauf, noch eine wenig jungen Gauda oben aufgelegt und dann die Rührei drüber. Als Beilage zierten zwei geviertelte Gewürzgurken den Rand des Tellers. So frisch gestärkt konnte ich an den…

….Frühsport gehen. Frühsport ist ja bei Sohn Ding von Beweglichkeit, Dehnung und Training der eher sonst unüblichen Muskelgruppen. Jene fällt dann im neudeutschen gerne unter den Begriff Core. Neu, chic oder nicht, mir doch egal.
Vorab hab ich aber erstmal wider das Rechen vor dem Burggelände geschwungen. Die Nachbarschaft hält sich da ja gerne vornehmen zurück, also hab ich das als Warm-Up genutzt. Die etwas mehr als halbe Stunde bot auch der Sonne genug Zeit, die hießige Temperatur auf wenigstens über 10c° ansteigen zu lassen.

Ja kann, selbst gut gekleidet, so ein Frühsport draußen, in vielen Übungen auf dem Boden ausgeführt, auch mal etwas frischer. Dabei ist es jetzt nicht so, daß ich nackt auf dem kalten Boden liege, nein schon vor sehr vielen Jahren hab ich mir extra dafür eine recht große ( ca. 2,2 x 1,6m ) Siebdruckplatte besorgt, die ich dann erstmal auf die mit sibirischer Lärche gearbeitete Burgterrasse lege. Das regelt erstmal Feuchtigkeit von unten ab, ermöglicht aber auch so gewisse Übungen in gleitender Ausführung zu machen. Für die liegenden Übungen hab ich natürlich noch ein Gymnastikmatte, die ich dann wärmedämmend unter legen kann. Gut geraten bei auf dem Rücken liegenden Übungen. Soweit so gut zum Drumherum.

Beim Frühsport selbst muß ich sagen, ja war zäh und bestimmte Übungen mußte ich auch erstmal auslassen. Gerade die Übungen wo ich auf einem Bein stehend auf eine Art Wackelbalken stehe, waren nur bedingt möglich. Das macht im Moment meine Hüfte, Beine oder alles was da so dranhängt nicht mit. Ich werde instabil, die Hüfte rutscht in den Pfannen, was nicht nur unangenehm ist, sondern auch deutliche Geräusche verursacht. Unschön, ist aber eben so.
Ich hoffe das hier die nächsten Physioeinheiten ein wenig Abhilfe schaffen. Mit ihr, also der handhabenden Physiotherapeutin werde ich sowieso noch reden. Nichts deso trotz, genug rumgejammert, hinter fühlte ich mich wenigstens etwas besser, was wohl auch einfach daran lag, etwas getan zu haben.

Und wie das dann eben so ist, ich mache also Frühsport und sehe dann so Dinge wie – den Rasen. Die Trockenheit in der Jahresmitte hatte das Wachstum doch arg eingeschränkt. Ich kann mich nur daran erinnern, den Rasen das letzte mal im Frühjahr geschnitten zu haben.
Die letzten Tage waren da ja milder und zumindest über nacht auch feuchter, also hat der Rasen wohl beschlossen wieder das Wachstum aufzunehmen. Schneiden war also angesagt, was ja bei unser gigantischen Rasenfläche, grob 3 x 4m, davon aber noch die Ecke vom Strandkorb abgezogen, kein großer Sache ist. War also schnell erledigt und schaut nun wider gut aus. Der deutsche Rasen…

…was hab ich schon in die Rasenfläche hier investiert.

Danach war da noch das Glasvordach von unserer Haustür.  Auch da hatte sich und den letzten Wochen, oder doch wohl eher Monaten etwas an Dreck angesammelt. Also wurde der Putzeimer aus der Ecke gezerrt, die Flitsche aus dem Vorhausschuppen geholt und dann alles wider fein gemacht.

Die Zeit ronn so dahin und die holde Gattin sollte alsbald mit der motorisierten Kutsche ankommen. Es ward also Essenzeitig, doch so ohne Futter auf dem Tisch wäre das Gesicht wohl lang. Da meine beiden noch im Hauser verweilenden Kids einen anderen „Fahrplan“ hatten, hat sich Vattern an den Herd gestellt und mal geschwind den Kochlöffeln geschwungen.
Nix großes, der Klassiker. Spaghetti mit hausgemachter Tomatensoße war meine Idee. Das wurde dann auch so umgesetzt. Leider griff ich die XXL-Spaghettipackung und den eher kleineren Topf. Ungünstige Kombination, denn zum einem köchelte immer wider Wasser über den Rand und zum anderen verdunstete das kochende Wasser zu schnell, womit denn ein paar mehr Spaghetti am Boden festkochten. Gut, war halt Topfschruppen angesagt.

Jetzt muß ich sagen, das war das erste mal das mir die Tomatensoße so nicht ganz so lecker gelungen ist. Bei den ersten Abschmeckungen erschien sie mir etwas fad, konnte aber auch nicht klar ausmachen was fehlte. Salz, Pfeffer, Oregano und Basilikum waren drin. In ausreichender Menge ? Also nachwürzen, was aber auch nix ungewöhnliches ist. Im Verlauf des Kochens würze ich immer wider mal nach. Warte bis sich die Beigaben unter der Hitze langsam vermengen und so entfalten, denn wird nachgewürzt und der letzte Hauch perfektioniert. Nur heute nicht. War aber trotzdem genießbar.

Hinterher gab´s noch einen zünftigen Bitternio, einen Espresso und Schoki als Absacker. Die Küche wurde wider klar Schiff gemacht und mich dann dem vorläufig letzten Tagewerk zu widmen. Nicht das ich nicht noch was in Petto hätte, aber von den mußhandwerklichen Sachen eben das letzte. Die Silkonbremse des Toilettendeckels im OG hatte sich, grundlos, verabschiedet. Ich habe da zwar eine Vermutung, aber grundlos eben.

Da war aber noch glücklicherweise einen defekten WC-Deckel komplett im Vorhausschuppen deponiert hatten, konnte ich dort die Silikonbremsen ausbauen und in den vorhandenen einsetzten. Et voila – auch das funktioniert wieder. Den restlichen alten Rotz in die Mülltonne gesteckt und gut war.

Nun sitze ich draußen auf der Burgterrasse und tippe jene Zeilen. Immer wider, auch den Tag über schon, war das eine oder andere Vöglein hier.

Unsere beiden Hausamseln, die Braune und die Schwarze in den frühen Stunden. Meine Holde entdeckte dann ein Rotkehlchen was aus dem laufenden Brunnen trank, ich für meinen Fall habe aber noch eine Meise gesehen. Die arbeitete sich langsam aus der Strandkorbecke über den Strandkorb selbst bis hin zum Grün. Doch die kleinen Pipmätze sind ja scheuer und meine reine Anwesenheit war wohl wider zu viel. Schade eigentlich, denn von mir haben sie nix zu befürchten.

Mein nächster Plan wäre, noch ein Crosstraining durch zu ziehen. Auch da hatte ich die Woche schon zweimal angesetzt, sollte also dranbleiben. Wird mir auch gelingen, denn so langsam ist das Mittagmahl verdaut. At last hab ich noch eine alte Edelstahlthermoskanne in der Fitness-Garage liegen. Da habe ich die Idee, jene als Hobo-Kocher umzumodeln. Aber Edelstahl lässt sich verdammt mistig sägen, zumal von Hand.

Warum wird man sich fragen ? Einfach mal nur so, weil ma(n)n Bock drauf hat.

20:00: Ich habe dann noch das Crosstranig gemacht. Der blödeste Plan war, sich vorher die Hände ein zu cremen, weil sie so trocken waren. Eine gescheite Griffhaltung bei Klimmzügen war nur sehr bescheiden möglich. Selbst Hände waschen oder mit Sterillium abreiben half nix. Was hab ich mich geärgert !

Aber nun gut, anschließend habe die Hängematte rausgeholt. Da hab ich mir meine Gymnastikmatte reingepackt…

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…und bis gerade drin gelegen. Erstaunlich wie lange ich da gelegen habe ( nebenbei im Mobil gesurft ). Erst recht spät, als es schon dunkel war, bin ich dann rein. Habe auf die Uhr geschaut, mußte ja noch duschen und wenn ich noch länger draußen geblieben wäre, hätte ich mir auch einen Schlafsack holen können…

…und gleich draußen schlafen.

Hansestadt Hamburg 2018

Juli 29, 2018

Bikealltag/ Urlaub: ich bzw. wir waren für drei Tage in der Hansestadt Hamburg. Für mich ja kein ganz unbekanntes Pflaster. Zum einen ist my little sister dort ansässig und zum anderen war ich unzählige mal dort vom Job her. Also vom Vor-vor-Job, damals halt.

Bericht aus dem Liveticker, startend hier im Radforum-Beitrag, entnommen.

Tag 1.: die Fahrt mit der Familienkutsche via A1 gen Norden war tatsächlich fast entspannt. Einzig bei Bremen werden Fahrbahnarbeiten gemacht. Naja, gemacht ist jetzt übertrieben, es ist kilometerlang abgesperrt. Kennt man ja schon.
Natürlich mußten diverse Kraftfahrzeugführer wider die Hütchen putzen.

Nach der Ankunft und dem kurzen Schauen des A&O Hostel ( das offene WLAN im A&O Hostel taugt zu gar nix, selbst eine ISDN Leitung dürfte schneller sein ), nebst Koffer deponieren, haben wir ein zweites Frühstück zu uns genommen, Frau hat die Gehschuhe im Hotel vergessen, dann erst Socken gekauft um nach weiteren 501m festzustellen, daß es doch nicht geht. Ich habe Stellung bezogen und mir einen Cappuccino organisiert.

Übrigens im Junges Hotel Hamburg, schaute auch sehr annehmbar aus.
Die Mädels sind jetzt doch zum Hostel die Schuhe tauschen, auf dem Weg dorthin an der Apotheke vorbei, Pflaster kaufen.

Statusmeldung nach ca. 1h: besuchen der Shopping Meile, ich schaue mich nach Sitzgelegenheiten für geduldig wartenden Mannsvolk um. Fehlanzeige ! DAS war in Berlin besser.

Der geduldige Mann. Ja ein wenig Selbstbeweihräucherung muß jetzt sein. Nachdem die Damen eine Pauschalzeit von etwa 20min. bei Ciska & Anna verbracht haben, also einem Laden den es ja bei uns so nicht gibt *hüstel*, sind wir sage und schreibe 100m gelaufen und ich habe mich abermals…

… gegenüber des Eingangs „geparkt“. Ich bekomme noch Schwielen am Ars*h ! Das einzige was ich machen kann ist people watching. Buntes Volk, teils aus aller Welt, schlenderten durch die Meile.

Aus der FuZo rausgelascht ab in durch die Speicherstadt. Ein Eis dann weiter. An der Elbphilharmonie vorbei, wo wir später Karten für die Aussichtsplattform haben, hocken wir jetzt an den Landungsbrücken bei Flasch Wasser. So langsam hab ich die Latscherei satt, Radfahren ist besser. Auch für meinen „Rücken“.

Tag 2.: erst Reeperbahn, da wo ich also in all den Jahren noch nie war und es mich aber auch nie hingezogen hatte. Jetzt hab ich es auch amtlich, ganz ehrlich, eine „Sehenswürdigkeit“ die ich nie wider besuchen muß. Das der gestrige Tag mit dem ganzen Laufstrecken noch in den Knochen hängt ist das eine, die eher gediegen ruhige Nacht im A&O Hostel das andere.
Aber für mich hat diese Meile etwas von südländischen Einkaufsstraßen, wo sie einem für teuer Geld den letzten Rotz andrehen. Die Unehrlichkeit steht diesem Ort ins Gesicht geschrieben. Nepp & Schlepp, auch wenn es am Tage noch sehr beschaulich ist.

Parkcafé Planten un Blomen muß ich mir mal merken. Ist genau eines meiner Likes vom Style her, das Essen schaut auch lecker aus, der Cappuccino war auch nicht verkehrt, also für nächstes mal.

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Dann auch Zeit mitbringen und sich den Park, bei nicht so Knallerwetter anschauen. Gerade die japanischen Sachen täten mich ja reizen. Heute bin ich aber leider nicht gut zu Fuß. Blöd. Dafür war ich aber auch gestern lange on-feet.

Unser Plan ist jetzt gleich rüber zum Michel, dann noch ma‘ Innenstadt, halt für die Mädels. Dort werden wir wohl auch spät Mittag, oder eben früh Abendbrot. Denn danach geht‘ s ab in‘ s Hotel frisch machen weil dann eben abendliche Unterhaltung ansteht.

Michel war erledigt, war schön und gute Aussicht. Jetzt lecker Speisen bei einem vietnamesischen Restaurant, was unter dem Namen Nom läuft. DAS ! kann ich auf jeden Fall mal empfehlen. Für relativ überschaubares Geld, eine ganz leckere Küche !

Ich erwähnte schon an anderer Stelle, daß der aktive Part des Tages sich dem Ende entgegen neigt. Laufen ist bei den „älteren Herrschaften“ *lach* nun nicht mehr so populär. Und, ich habe tatsächlich shopping gemacht, es ist ein T-Shirt im Sommerausverkauf des Tatzen-Outdoor Laden geworden. Die Mädels waren ganz happy, daß ich shoppen gehen. Genugtun.

Ein paar mehr Meters die Straße wieder hoch gelauscht hocke ich wieder nahe der US-Kaffee-Kette ( die ja hier in unserem Lande keine Steuern zahlt )…

…und harre der Dinge. An dem Punkt will ich einfach sagen, wie nah Sonne und Schatten sind. Überall um das Geldzentrum herum sieht man sie. Die Unsichtbaren, jene Menschen die keiner sehen will, sie aber doch anwesende sind. Die Armen und Obdachlosen. Sie halten sich zurück, man wird nicht angesprochen, aber sie sind da. Sie suchen nach Leergut in den Mülleimern oder halten Ausschau nach einer anderen für sie günstigen Gelegenheit. So hatte ich jedenfalls nie ein Problem mein Leergut los zu werden.

Bei den Mädels sind derweil noch Schuhe angesagt, denn inzwischen qualmen ihnen die Mauken. Logisch, wenn schon Ansätze zu einer Äußerung zu geeignetem Schuhwerk sinnlos sind…

Nach dem „gelaufenen Tag“ Neustart, frisch geduscht, Deo, frisches Hemd & Schlüppi erstmal einen kleinen Espresso.

Die Holde versucht derweilen ihr Füße in einen irgendwie besser Zustand zu bekommen. An beiden Füßen fette Blasen. Wie war das noch ? Gute Schuhe ?
Auch ja, mal eben Aldi High-Speed Volumen aufgeladen. Die Bilder „fressen“ wohl mehr als gedacht.

Jetzt noch den brüllenden König des Dschungel schauen.

Stunden später:  der König der Löwen ist nun um und war auch gut. Kostüme mit viel Phantasie gemacht, die Handlung gut sortierten und ich hatte für die langen Knochen sogar einen Sitzplatz am Außengang. Klima gab es auch, was will man mehr !?

Hier ist jetzt am Abend eine schöne kühle Brise gekommen. Fotosession…

…hätte noch die ganze Nacht draußen bleiben können. Inzwischen ist mir auch klar, warum ich mit dem A&O Hostel ein latentes Problem habe. Selbst wenn man dort aus dem Fenster schaut, sieht man nichts ! Man sieht im grunde nur den Innenhof und ganz nah dabei, die Zimmer gegenüber.

Tag 3.: letzter Tag in HH, die Mädels sind im Dungeon und ich hab meine Futt doch rüber zum Prototypen-Museum geschoben.

Dungeon kenn ich schon aber im Prototypen-Museum war ich noch nie. Für‘ n Zehner und bei automobilen Interesse kann man das machen. So über den Daumen stehen da 80% VW und Porsche Modelle rum.

Mal sehen was die Mädels gleich sagen und wann sie raus kommen. Laufen ist aber heute finish, wir sind sogar mit der Familienkutsche hingefahren und haben sogar einen direkten Parkplatz bekommen. Glück braucht der Mensch.

Gleich geht’s dann auf die Heimfahrt und dann wird sich auch wieder richtig Mobilität geübt. Fahrradfahren steht an, zum Rehasport werd ich gehen und auch sonst noch die letzten Urlaubstage genießen.

Samstag & Sonntag ist bei uns in weiten Teilen schon „Programm“.

Zu Hamburg, ja war schön, die Unterkunft hat ihren Zweck erfüllt, nächstes mal weniger rumlatschen, macht der Rücken so nicht mit und dann mal schauen.

( Für die restlichen Bilder hab ich wieder ein Album erstellt. )

Rumgelaber

Juli 21, 2018

Rumgelaber/ Urlaub: heute ist so ein Tag, der hat schon was besonderes. Überhaupt haben mich die letzten Tage wider irgendwie bewegt, ja man könnte auch sagen mitgenommen.

Von Montag in der Frühe bis Mittwoch waren wir ja in Hamburg unterwegs. Wir, das waren wir drei, sprich die holde Gattin und meine älteste Tochter. Natürlich haben wir viel gesehen, Bericht dazu ist in Vorlage, kommt aber später ( weil dann auch Bilder rein sollten, ahnte ich aber glaub eich schon „eingespielt“ ).
Rein körperlich hat mich dann doch das viele rumlatschen etwas in Mitleidenschaft gezogen, Rehasport am ersten Tag der Ankunft hin oder her. Aber darum soll’s heute hier nicht gehen. Heute ist mehr das Thema, daß meine älteste Tochter ihre Abschiedsparty gibt. Sie wird im August für ein Jahr in den USA als Au Pair verweilen.

Das wollte sie eigentlich schon nach dem Schulabschluss machen, doch Muttern hat ganz klare Richtlinie aufgestellt, erst die Wunschausbildung fertig machen, die ja auch zweckdienlich für jenen gedachten Aufenthalt sein sollte, und dann in die Staaten gehen.

Jetzt hat mich meine Mom schon heute gefragt, was das für ein Gefühl ist, das meine Älteste für ein Jahr in die Staaten geht ?

Ganz ehrlich, so richtig wehleidig bin ich da jetzt nicht. Wobei ich dennoch sagen muß, irgendwie ist die Beziehung zwischen mir und der ältesten Tochter schon eine Besondere. Natürlich hat man zu jedem eigenen Kind eine Beziehung und jede ist irgendwie gleich, aber dann doch auch wider anders, also die zu den anderen Kindern.

Ich bin froh das sie diesen Schritt geht. Es ist ihr Traum und mit der Ausbildung in der Tasche wird sie natürlich dort nochmal einen besseren Stand haben, als irgendjemand der gerade so aus der Schule kommt. Das Stichwort Handkuss drängt sich da schon fast auf.
Es ist also ihr Traum, soll sie ihn leben. Wer sich Elternteil nennen darf, der wird irgendwann die Erfahrung machen müssen, das Kindern nun mal erwachsen werden und dann auch beginnen eigene Wege zu gehen. Das ist mir als Realist mehr klar, als so mancher Mutter. Ich werde ihr dort nicht viel helfen können. Was will man auch groß machen, bei der Entfernung ? Gut zureden, Mut machen wenn’s mal nicht rund laufen sollte. Mehr ist da nicht drin.

Jetzt muß man aber auch sagen, die Agentur über die das läuft, kümmert sich sehr um ihre Au Pair. Wenn’s da also mal eng werden könnte, ist Hilfe quasi in Griffnähe. Das andere Parameter ist aber auch, in die Familie die sie geht, macht, und das auch für mich der nicht wirklich viel von diesem Kontakt mitbekommen hat, einen super Eindruck. Überhaupt war die Auswahl zwischen den letztendlich zwei Paaren nicht die leichteste.

Beide Paare haben sich sehr bemüht. Ich glaube das ist denen auch klar, was da laufen wird. Ein fast wildfremder Mensch soll auf deren Kids aufpassen. Da will man schon von alleine nicht schlecht dastehen. Zumal ja diese „glücklichen“ Eltern es ja auch vom sozialen Status nicht gerade schlecht getroffen haben. So etwas muß man sich auch leisten können. Auch wenn in den Staaten einige günstiger, ja sogar billiger ist.

Ein paar Infos habe ich damals von dem Amis bekommen, mit denen ich zusammen arbeiten durfte. Amerikaner, zumal der gehoberen Schicht, sind gerne offen und gastfreundlich. Natürlich sollte man das nie überstrapazieren und auch viel Völker geben Höflichkeit & Freundlichkeit oft als Lebenskultur der selbstverständlichen Art aus. Wo da die Grenzen sind, wird sich zeigen.
Aber, auch wenn ich mit Amis eigentlich durchweg positive Erfahrungen gemacht habe, stehe ich dieser Kultur in einigen Punkten kritisch gegenüber. Lassen wir mal die Politik bei Seite, auch im normalen Leben gibt es wohl einige Punkte die ich anders machen würde. Ich kann das aber getrost bei Seite schieben, ich werde mal für einen Besuch da sein und das war’s dann.

Meine Tochter ist jung genug um da ihre eigene Meinung bilden zu können. Ob die dann objektiv sein wird, die Frage stellt sich, dennoch wage ich das zu bezweifeln. Was dann aber eine realistische Einschätzung sein dürfte.

Amerika bietet viel schöne Seiten, die nicht so guten oder ganz schlechten wird sie, auch mit etwas Glück, so nicht zu sehen bekommen. Das beruhigt mich auch ein wenig. Apropos beruhigen, ich sehe der Sache also eher gelassen entgegen. Meine Hoffnung liegt darauf, sie ist ein Jahr dort, macht ihre Erfahrungen und kommt dann wieder. Traum wäre dann, ein nahtloser Wiedereinstieg in den Job für den man sie hier schon haben wollte. Aber das wäre dann Plan B..

Kritisch würde ich die Sache sehen, wenn sie noch ein Jahr dranhängt, was wohl auch geht. Gut, sie würde dann für kurz wiederkommen, aber eben dann noch ein Jahr weg sein. Und mit jedem Tag den sie dort, steigt auch die Chance, daß sie dann auch mal da bleiben würde. Man kennt das ja, man lernt jemanden kennen, alles ist so schön, die Sonne scheint ständig und schon ist der Zug abgefahren.

Jetzt könnte man mir ein wenig Eifersucht unterstellen, aber sind wir doch mal ehrlich. Wie will man den Partner des Lebens seiner Kinder richtig kennen lernen und eventuell hilfreich zur Seite stehen, wenn da mal eben 18 Stunden Flug zwischen sind ? Ja ich würde es ihr gönnen, aber müßte es ausgerechnet in den USA sein ?

Denn das Problem sind nicht die USA, die Probleme die dort auftreten oder das man doch mal auf schnell rüber müßte, sondern die Probleme sind dann hier ! So wie ich das abschätze würde die holde Gattin abdrehen bis dorthinaus, wenn da mal was ist. Und das wird Fakt sein. Das wird belasten. Und da bin ich dann ganz ehrlich, so eine Belastung ist das Letzte was ich gebrauchen kann.

Und so schwimmt in mir eine gewisse Stimmung über die Zukunft. Ja, soviel also dazu…

Urlaub 20.07.2018

Juli 20, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Urlaub: ich muß jetzt erstmal was frühstücken und habe mir dazu einen Bananen-Obstsalat gemacht. Einfach die Banane geschnitten und zerstampft, dann noch die Nektarine geschnitten und untergemischt, dazu noch ein paar Weintrauben. Ja das ist der zweite Schritt am heutigen, wieder frühen Tage. Denn trotz Urlaub bin ich schon seit kurz vor sieben wach. Nach diesem kleinen Frühstück habe ich aber schon wieder ein weiteres Tagesziel.

Ich werden, weil es draußen ja noch recht angenehm ist, eine Crosstraining-Einheit absolvieren. Halt bevor es wieder so richtig warm wird. Zumal ich das sonst erst heute nachmittag machen würde, denn um elf ist Treffen mit dem Kumpel aus dem Claim angesagt. Mit ihm zusammen wird’s eine entspannte Radrunde geben. Das hatte ich ihm gestern mal so fragend zugerufen.

Gestern-Donnerstag: der gestrige Tag war der Tag nach Hamburg. Ein Bericht dazu liegt bereits im Dashboard, aber irgendwie sträube ich mich noch davor jenen abzusetzen. Da sind schon ein paar gute Textzeilen zum Erlebten drin, aber so ohne Bilder…
Nach ein paar Klicks und innerlichen Beratschlagungen wird dieser Blog wohl zu einem kostenpflichtigen, für nur 4,00Euro im Monat aufgestockt, was dann aber eben wieder Bildervolumen ermöglicht. Bezahlbar ist das technische Volumenbackup via PayPal, was ich ja erst neulich eingerichtet habe. Meine innerlichen Beratschlagung gehen in die Richtung, daß ich anstatt zweier Druckwarenabos, die ich dann eben kündigen werde, lieber ein wenig Geld in diesen Blog stecken werde.

Und dann gibt’s wider Bilder und dann eben auch den Bericht aus Hamburg. Wieder zum gestern…

Da war eben wider gerade machen angesagt. Als Warm-Up hab ich mich auf das gute alte aber eben auch recht aufgebraucht Volotec geschwungen und hier eine Runde durch den nahen Claim gedreht. Was soll ich mich beim Rehasport auf ein Indoor-Bike setzten, wenn ich das draußen in echt haben kann ? Den Rehasport abgeharkt wurde indoor noch ein Krafttraining hinterher geschoben.
Es war noch fast annehmbar in der Bude, die heimische Terrasse würde aber um die Uhrzeit schon lange im vollen Sonnenschein stehen.

Danach war dann erstmal nix angesagt, oder eben Urlaub. Irgendwie kam das dann zustande, daß mich der Kumpel aus dem Claim dazu anstiftete, an der mittwöchlichen Tafelrunde, die auch bei schön Wetter Donnerstags statt finden würde, teil zu nehmen. Also hatte ich mich aufgemacht und bin mit dem CAADX zur Burg gefahren.

Was mich dort erwarten würde war mir nicht ganz klar ? Wer würde kommen, wie sind die so drauf ? Alternativ aber zu Hause sich die Decke auf den Kopp fallen zu lassen, war halt auch nicht die beste Aussicht. Leider fand ich die Fahrt dorthin nicht so angenehm, denn es war recht warm geworden, der Wind bließ mir auf der Hinfahrt auch noch etwas in´s Gesicht und überhaupt…
…war das schon so eher die Uhrzeit, wo mein Body in den Ruhemodus überschwenkt. Hat sich aber gelohnt, war ganz entspannt. Die Jungs der Tafelrunde ist ein bunter Haufen an männlichen Teilnehmern, alle recht locker drauf. Ziel ist wohl – einfach kommen und dann quatschen. Fand ich total easy. Der Kumpel aus´m Claim tauchte dann auch auf und berichtete eine wenig von der Münsterländer Rundfahrt die er in den letzten Tagen gemacht hatte. Um kurz nach neun hab ich mich dann aber wieder auf gemacht und bin, diesmal mit seichten Rückenwind, gen heimische Burg gerollt.

Freitag-heute: und so hocke ich jetzt hier in der Küche, frühstücke noch ein wenig um mich dann der Crosstraining-Einheit zu widmen. Und so schließt sich die Schleife.

Die gestern eingeräumte Radausfahrt hat auch schon statt gefunden. War nett und entspannt, nur recht warm. Der Spitzenwert auf dem Tacho zeigte mal eben satte 34c°!!! an.
Definitiv zu viel heiß, denn der Kumpel hatte nur einen Trinkflaschenhalter am Bike und so ging es im ersten Ort Drensteinfurt erstmal zum örtlichen ALDI, für ihn Trinkbares nachfassen und was zum futtern hatte er sich auch noch mit raus gebracht.

Dann sind wir rüber nach Herbern, wo ich dann die bessere Strecke, also jene die mir neulich auffiel, auskundschaftet. Passt soweit ist auf jeden Fall mal besser als die unsinnige-offizielle oder deren Abkürzung. In bekannter Location hatte ich mir dann einen Stracciatella Becher gegönnt. Im Schatten sitzend klappte auch das besser, a also beim ersten mal mit dem Spagettieis, wo ich dachte sie würden Joghurt zur Verfeinerung drunter mischen. Und weil die ganze Fahrt so gut klappte, hab ich ihr den Titel House-Lap Nice verpasst. Werd ich wohl noch öfters fahren.

Bikebasteln/ Kette & Antrieb: praktisch war auch, daß wir zu zweit unterwegs waren. So konnte der Kumpel aus´m Claim beim Überspringen der Kette genauer drauf schauen und hat dann auch mal einen Tip abgegeben. So werd ich dann doch gleich nochmal das kettenspannenden Schaltwerk nachstellen müssen.

…was dann aber leider so nicht klappte. Jedenfalls konnte ich dann auch mal filmisch festhalten, daß das Schaltwerk an der Schaltaugenmontagestelle gut ausgeschlagen ist. Versteh ich jetzt nicht, hat doch erst gut 23.000 Kilometer runter…

23.851km/ 15.07.2018

Juli 15, 2018

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Urlaub/ Biketouren: nachdem der Freitag erst mit dem Einholen der Neuteile für den Stahl Renner erledigt war, dann der gestrige Tag zum schrauben genutzt wurde, war heute mal wider eine entspannte aber auch intensive Test-u. Erlebnissfahrt angesagt.

Sport & Alltag: am gestrigen frühen Abend konnte ich mich noch zu einem Crosstraining aufraffen, was aber schon grenzwertig war. Denn, da meine holde Gattin von der Frühschicht kam, wurde das Mittagessen erst recht spät zu sich genommen. Jenes bestand noch aus Gyros aus der Pfanne und den standesgemäß dazu gehörigen Pommes. Ja kann ich auch mal gerne zu sich nehmen.
Das dumme war dann aber, ich fiel hinterher in ein echtes Fresskoma. Mit voller Plautze lungerte ich, haarscharf an der Wegdösgrenze auf der schattigen Terrasse rum. Echte Motivation ? Komplette Fehlanzeige. Wenn man so ein Mahl verdauen will, dann dauert das eben lange. Sehr lange ! Aber watt mutt, datt mutt und also selbst in den Arsch getreten und los !

Und um genau diesen Zustand nicht nochmal einreißen zu lassen, stand heute wider etwas mehr Selbstdisziplin an. Das ganze sah dann so aus, daß ich schon um 06:51 hochgeschreckt, aber auch ausgeschlafen in der Küche hockte ( ich berichtete bereits kurz ). Nach einem Frühstück mit Tomatenbrot, Scheibe Gaudakäse drauf und Spiegelei drüber holte ich den Stahl Renner aufgefrischten aus der Fitness-Garage und kurbelte frohen Gemutet los.

Leider aber erstmal nicht sehr weit, denn die Kette rutschte wider durch. Und da ja nun das Kettenblatt neu war, konnte jene nur noch an der Singlespeed-Kassette ihre Aufgabe unter Nachdruck nur widerwillig aufnehmen. Ne´war schon nervig. Ich bin dann nochmal kurz zurück und hab mir einen Schlitzschraubenzieher in´s schmale Gepäck geworfen, falls ich mich doch nochmal dazu entschließen würde, daß Kettenspanner-Schaltwerk nach zu stellen. Und dem war dann auch so.
Denn kaum einen Kilometer gerollt fand ich auf der einen Seite die nötige innere Ruhe, die aber auch der ebenfalls innerlichen Genervtheit gegenüberstand und versuchte es halt nochmal. Da ließ sich aber leider so nix machen. Nach ein paar weiteren Gedankenzügen kam es mir so, war das nicht letztes mal auch so ? Mußte sich das Pärchen nicht erst einspielen ? Und so packte ich wieder alles ein und rollte wieder los.

Wirklich besser wurde es aber zunächst nicht. Wie auch ? Denn als nächstes mußte ich über neue Kanalbrücke. Und um da, auch mit dem neuen „kleinen“ Kettenblatt hoch zu kommen, sollte schon etwas mehr Dampf auf die Pedale. Gehört war das schon grenzwertig, aber irgendwann war ich „über den Berg“ und konnte weiter rollen.

An dem Punkt wurde auch meine ersten Streckenkopfplanung verworfen die da so ausschaute, daß ich eigentlich irgendwie an der Lippe entlang gen Osten fahren wollte. Statt dessen beschloss ich erstmal bis Drensteinfurt zu fahren und dann wieder auf Westen umzuschwenken rüber nach Herbern. Jetzt dürft Ihr mal raten wohin in Herbern ?

Klaro ! Ziel war ganz klar Mel´s Café.

Nachdem ich dort beim ersten mal das Eis verköstig hatte und selbstverständlich für sehr gut, ach was sag ich, für ausgezeichnet goutierte, beim letzten mal dann der hauseitig angebotene Kuchen, mit dem gleichem Ergebnis, sollte es diesmal die frischen Waffeln mit Sahne sein. Ziele braucht der Mann !

Die Fahrt verlief genauso ausgezeichnet, wie die Waffeln, nebst dem standesgemäßen Cappuccino mundete. An dem Cappuccino müssen andere erstmal ran kommen. Auch der Service war wie man es nur noch sehr selten in Deutschland erlebt. Sowohl die Bedienung kam raus und fragte ob alles gut sei, als auch der Chef !

Es war wider wie ein kleiner Sonderurlaub. Schön entspannt wo hin radeln, was auch gut lief, übrigens, die Kette und die Singlespeed-Kassette kamen immer besser miteinander aus, sich dann wo hinsetzten und einfach was Einfaches genießen. Ich freue mich schon auf die nächsten Tage, wenn es wider da hin geht. Und ich werde mich um so mehr freuen, wenn ich den bekannten Radlern die Strecken und eben auch Mel´s Café zeigen kann.

Ich bin ja nicht so der Mann der großen Worte, wir sprachen jetzt nicht von den langen Sätzen und Textzeilen, aber ich versuch es mal. Da ich ja zur Zeit keine Bilder hier direkt hochladen kann ( Bilder sind hier im Album ), wie war die Fahrt ?

Man rauscht durch das Land, die kleinen Landstraßen sind leer. Hin und wider ein anderer Radler, mal entspannt, mal motiviert. Die Sonne wärmt die Haut, der frische Wind kühlt diese wieder. Die Wärme dringt durch die Haut, bis in das Herz. Eine stete kühle Brise treibt zaghaft dennoch vehement den Duft der Felder und Wiesen in die Nase. Wohlgefallen mit jedem Atemzug.
Es duftet nach Natur, nach Freiheit. Die Augen nehmen die Welt anders wahr, der Geist schwebt dahin. Noch eine Umdrehung und du bist in einer anderen Welt wider ein Stück weiter. Zeit ?

Zeit spielt keine Rolle. Ob es gut voran geht, mit Sturm & Drang, oder man sich im Kampf der Winde stählen muß. Leben pur !

Die meisten Menschen ahnen nicht was ihnen entgeht.

Und so war es dann auch. Die Fahrt von Drensteinfurt nach Herbern rüber verging wie im Flug. Große Fragen nach der Strecke hatte ich nicht, nur den Abzweig kurz vor Ortseingang, den muß ich nochmal optimieren. Die „offizielle“ Route führt unverständlich-unsinnig erst drumherum, kurz vorbei, dann wider drumherum um von der anderen Seite dann doch irgendwie ein Ziel zu erreichen.
Aber apropos Streckenführung, ich werde mir noch eine leckere Einfahrt auf der Karte suchen und jene dann ausprobieren.

Und da ich die  Rückfahrt diese mal rückwärts, also so wie ich letztes mal gekommen bin, gefahren bin, hatte ich auch dort noch einen mir unbekannten Waldweg gesehen. Auch das werde ich, dann mit geeignetem grobstelligem Fahrgerät, rückwärts angehen. So prägt man sich, Stück für Stück die Strecken in´s Hirn ein. Was ist ein Navi, wozu braucht man das ?

Im Dorf-Claim wider angekommen ging’s noch beim Kumpel vorbei, der sein Wohnzimmer frisch gemacht hatte. Vor drei Wochen war ich schon dort, aber da stand er noch auf der Leiter, mit der Putzkelle in der Hand. Heute hatte er dann mal für paar Worte Zeit, war aber auch echt erschöpft. Klar nach zwei sehr langen Monaten Umbau mit alles… .
Das kennt man ja. Ist aber wirklich toll geworden. Seine neuen Boxen konnte ich dann auch mal bewundern. Alder Falter, was für Klopper. Natürlich hat er, mit innerlichem Stolz, auch diese mal vorgeführt. Männerkram halt. Für das Geld hätte ich auch ein sehr schönes Fahrrad bekommen. Im Carbon-Rahmenbau und technischer Bestückung nach Wunsch.

Gut, nach dem kurzen Besuch dann wider zur Burg und dort noch das Krafttraining gemacht. Diesmal vor dem Essen. Und, danach gab´s auch nur Nudeln und etwas Obst als Nachtisch. Ja so war mein Tag heute.

24.157km/ 13.& 14.07.2018

Juli 14, 2018

Urlaub/ Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren: ich rolle die Sache mal etwas von hinten auf, leider aber immer noch ohne Bilder. Da ich nicht der Typ bin der im Urlaub wo nur rumhängen mag, mal abgesehen davon, daß das meinen Knochen nicht gut tun würde, hatte ich für den…

Freitag: …eine DO-Rundfahrt ( Tour auf Strava ) gemacht, mit einer Liste an Punkten die ich anfahren wollte. Von Anfang an stand eine eher entspannte Geschichte auf dem Plan und so tuckerte ich, mal wider aus dem Kopf heraus, durch´s Land. Zunächst ging es auf mehr oder weniger meiner alten Arbeitsstrecke nach Kamen, dort dann Richtung Unna Massen und dort dann wieder rechts raus Richtung Dortmund.

Vor Jahren bin ich in etwas diese Strecke mal mit dem Kumpel hier aus´m Claim, allerdings aus Dortmund kommend, gefahren und wollte jetzt diese Strecke einfach mal nutzen, auch um zu schauen, wo sie in Dortmund genau endet. Leider ist dann recht direkt nach der Dormunder Rennbahn auch schon Schluss. Und so fuhr ich, mich gen Westen orientierden, über diverse Kleinst- u. Nebenstraßen weiter, bis ich dann an bekannter Stelle rauskam. Ab hier wurde dann die Streckenführung spontan zusammen gestrickt um nach…

Last Bikes zu kommen, was dann vom Ort des Vorstoßes am nächsten lag. Bei der NightOfThe100Miles hatte ich ja einen jungen Mitarbeiter getroffen und kam nun nicht umher, geschuldet meiner neugierigen Nase, da mal den genannten Riechrüssel rein zu halten.
Gesagt getan und ja, mal glaubt es kaum, es ist die kleine Einfahrt die so unscheinbar ausschaut, das man kaum glauben mag welche Leckerli sich dahinter verbergen. Ich also abgestiegen und zaghaft-bestimmt zu fuß in den Hof rein und an der offenen Shoptür angeklopft. Ich durfte der gesamten anwesenden Belegschaft die Hand schütteln, zwei Mann. *lach*

Nein, wir man recht fix in ein lockeres Gespräch, ließen stellenweise nochmal die NightOfThe100Miles passieren, plauschten aber auch gut und gerne über die Bikebranche und das Produktstatement von Last Bikes.

Sanitätshaus esra war dann mein nächster Anlaufpunkt. Hier hatte vor Wochen mal meine Nase eingehalten, weil ich dort ein Barfußschuhe erspäht hatte. Die sahen jetzt aber alle noch recht normal aus, also nicht die sonst gerne einzeln ausgeformten Zehen und auch farblich war da was für den Herren im gesetzteren Alter was zu machen.

Blöd war nur bei der ersten Anprobe war das mit der Größe so eine Sache. 42-43 ging gar nicht und die ebenfalls vorrätigen 45-46 hatten im vorderen Bereich schon arg viel Luft. Ein Paar aber in 44-45 war nicht greifbar, also wurden jene für mich bestellt.

Nachdem man mich also telefonisch kontaktierte, hatte ich jetzt im Urlaub die Gelegenheit bei der großen Runde das ein zu bauen, trudelte ich da ein. Die bestellten Schuhe waren jetzt also da, nur leider blöd, 44-45 saß schon am Spann recht press. Dabei hatte ich nur normale Tennissocken an, also nicht mal was mit dicker Wolle. Man zeigte sich aber sehr einfühlsam und bemühte sich bei eine nochmaligen Passprobe um die Ermittlung der nun finalen Schuhgröße. Jetzt werden wider für mich ein paar in schwarz in 45-46 bestellt und dann sollte die Nummern durch sein. Also weiter im Turn, rüber nach…

DasRad Dortmund um sich dort im Thema Navigation im Zusammenspiel mit Garmin zu informieren. Gut, es sieht es so aus, da ich Infos erhalten habe, aber ob die mich weiter bringen ?

Tobi´s Radbude war dann die nächste zugleich aber auch die letzte Station auf meiner Reise. Ich hatte den guten Mann am Vortag frengesprächlich kontaktiert und mich nach einem potentiellen Stand der Dinge erkundigt. Die Informationen die ich erhielt, schienen vielversprechend.
Inzwischen war es sehr warm geworden und mein Wasservorrat wurde noch an einer echten Bude ( Kiosk ) aufgefüllt. Die Pulle Wasser aus dem Kühlschrank für 60 Cent ohne Pfand. Das war auch ein Erlebnis. Kann mich gar nicht daran erinnern wann ich das letzte mal an einer Bude was gekauft hatte ?

Jedenfalls ging’s dann rüber in die Radbude und der Deal wurde perfektioniert. War aber dann doch nicht ganz so einfach, denn EC-Zahlung war nicht möglich. Also mußte ich ersthoch zu einer Bank tuckern, dort den Geldautomaten quälen und dann eben Kasse machen bei Tobi. Perfekt, alles erledigt, die Sachen in den mit Gepäckträger bestückten Ortlieb Beutel geworfen und ganz gemächlich die Rückreise angetreten.

Viel war da auch nicht mehr los mit mir. Der Brennstoffanzeiger machte sich bemerkbar und einen zweites ansich angedachten leckeres koffeinhaltiges Getränk hatte ich bisher ausgelassen. Das mit dem Heißgetränk sollte genauso bleiben, wie auch mit dem Brennstoff. Und so kurbelte ich den Radweg, oder auch Nichtradweg, was man nie wirklich sicher erspähen konnte, die Evinger Straße entlang um mich dann zu einem günstigen Zeitpunkt auf bekannte Strecke zu begeben.
Das Stück ist wirklich ätzend zu fahren. Es zog sich wie Kaugummi, ständig muß man aufpassen nicht irgendwohin kollidiert zu werden, auch die Auslegung ist nicht wirklich selbsterklärend.

Der „Radweg“, ich nenn das mal so, zeichnet sich ansich nur dadurch aus, das man einzelne rote Pflastersteine in das sonst einheitsgraue Plaster gelegt hatte. Beschilderungen mit einer Radwegbenutzungspflicht hatte ich so nicht wahr genommen. Und das lag nicht daran, daß ich im Delirium war. Im Grunde bin ich nach meiner Wahrnehmung zufolge widerrechtlich auf dem Gehweg gefahren. Ich konnte nicht mal ein „Radfahrer frei“ erkennen. Ist schon peinlich was sich da die Stadt Dortmund leistet.

Aber will man als Radfahrer auf der zweispurigen B54/ Evinger Straße sein Glück versuchen ? Klar, wenn ich noch drauf gewesen wär ! War ich aber nicht mehr. Damit ist der Teil mit dem Tourbericht geschrieben.

Thema Bilder auf meinem Blog, da ich mich noch nicht so intensiv mit dem kostenpflichtigen Upgrade befasst habe, immerhin habe ich inzwischen PayPal – hört hört – hab ich die Bilder diesem Tag hier im Album geparkt, oder alternativ könnte man auch eine Art Lifeticker im Radforum aufrufen.

Nachtrag zur gelaufenen Nachtfahrt, da ich ja mit dem gutem Jungen seines Zeichens werktätig bei Last Bikes geplauscht hatte und auch auf das Thema NightOfThe100Miles Zweitauflage zu sprechen kam, steckte er mir die Info, daß man bereits auf Facebook rege Tätigkeiten hege.
Im Kontext zu PayPal überlege ich nun, mich doch noch auf Face Book einzuklinken…

Sport & Alltag: so und nun muß ich dann doch mal wider was für den alternden Body tun, Menthaltraning steht erstmal an. Nach ist die Terrasse mit der warmen Samstagssonne erträglich. Werd mal sehen ob und wann ich das Sonnensegel aufspanne.

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ The Cure – Forest/ Bikebasteln: und weil ich dann ja Nachschub besorgt habe, mußte auch was getan werden.

Bevor es aber die Neumontage es 52er Kettenblattes ging, wurde am CAADX der eine oder andere Handgriff erledigt. Nach dem letzten staubigen Tagen war das schon notwendig.

Dann ging es an die Wechselaktion am Stahl Renner, die reibungslos verlief. Selbst die Kettenblattschrauben, diesmal nicht in Alu sondern in Stahl, zogen sofort und passgenau an. Als das dann auch fertig war…

…wurde noch am Ortlieb Seatpost Bag eine eingerissene Stell von meiner Lichthalterung ( hoffentlich längerfristig ) fertig gemacht.

Licht & Sicht befestigen: und weil ich eben so mit dem Pattex dabei war, wurden auch gleich noch die ehemals selbstklebenden Reflexstreifen in die ewigen Jagdgründe geschickt. Jene hatten sich schon in einigen Teilen der Haftungsaufgabe entzogen. Selbstredend wurden jene wider durch geeignetes Material ersetzt.

Bilder zu der heutigen Auffrischung- u. Putzaktion im Album.