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Kreta Heimreise/ 03.11.2021

November 5, 2021

Urlaub: es hilft ja alles nix, eine Rückreise ist auch in einem Urlaub irgendwann unumgänglich. Bei uns fand dies relativ früh am Tag statt, war aber nicht so dramatisch früh. Für mich zu einer normalen Arbeitsaufstehuhrzeit, außerdem war meine Nacht gut brauchbar.

Der Bustransfer klappte eigentlich ganz gut. Am Flughafen war unser Flug schon angeschlagen und so fanden wir auch schnell das passende Check-In. Dort war zwar ein wenig warten angesagt, war dann aber auch nicht so lange.

Auf dem Weg zum Gate am Sicherheits-Check mußte ich meinen Handgepäck Rucksack auspacken. Irgendwas hatte man wohl gesehen, konnte es aber nicht wirklich genau definieren. Da ich gleich drei Jacken darin verstaut hatte, die Daunenjacke zusammen komprimiert, meine dünne Fleecejacke und, achtung Trommelwirbel, Übergangsjacke, war beim Einpacken natürlich ein gewisser Zeitaufwand nötig.

Auf dem Weg zum Gate selbst noch eine kleine Kaffee-Bude entdeckt und zunächst nur eine kleine Flasche Wasser gekauft. Der Preis, sage und schreibe fünfzig Cent!

Überhaupt Kleingeld. Das sollte man in Griechenland unbedingt zur Hand haben. Stellenweise hatten wir schon ein Problem mit einem Zehn-Euro Schein zu bezahlen. Naja, bei den Preisen für eine Flasche Wasser kann man das verstehen. Da bezahlt man knapp mehr, als es bei uns Pfand auf die Flaschen gibt.

Am Gate haben wir dann Platz genommen und uns doch noch für ein zweites Wasser und ein Sandwich entschieden. Das kam dann alles zusammen keine fünf Taler.

Nach einer weiteren kurzen Wartezeit trudelte der Flieger ein und unser Aufruf kam. Sinniger Weise erstmal in griechisch, und ich schwöre, hätte ich Griechisch als Sprache beherrscht, dann hätte ich es besser verstanden, als die nachfolgende Ansage in Englisch.
Jene war zwar langsamer als die erste Ansage, aber so undeutlich, daß man eigentlich nur Wortfetzen verstehen konnte.

Das hatte dann auch schon kurz nach dem Aufruf Folgen.

Denn irgendwie war da wohl in dem Aufruf versteckt, daß der Flieger nach Sitzplätzen in vier Gruppen aufgeteilt zum Boarding antreten sollte.

Und so stand dann der fast gesamte Flieger vor dem Boarding und wurde dann eben auf eher kleinsten Raum in die entsprechenden Gruppen eingeteilt. Sehr sinnig, denn so war das Thema Sicherheitsabstand…

Gut, wieder kurz warten und sich bewusst werden, der Rückflug würde mit einer picke-packe vollen Maschine statt finden.
Ich blendete mal die Flugzeit aus und wir folgtem dem Trott.

Naja und so standen wir dann ausgesetzt den letzten griechischen Sonnenstrahlen an der Treppe zum Flieger.

Das Platznehmen im Flugzeug dauerte dann auch wieder seine Zeit. So wie ich das gesehen habe, hatten einige Fluggäste mehr ihr Gepäck in diesen kleinen Koffern, also als Handgepäck mit. Und bis die dann alle in den Fächern verstaut waren…, sowas zieht sich halt.

Gut daran für mich, mit jeder Verzögerung mußte ich noch nicht sitzen. Also auch Zeit genug sich schon mal mit Vaseline einzureiben und dann auf dem Sitzplatz die Beine einfädeln.

Tja und an dem Punkt war dann auch eine gewisse Verflüchtigung einer Flugbegeisterung fakt.

Als dann endlich alles und jeder verstaut war, nahm die Sache Fahrt auf. Triebwerke anschmeißen, die Meldung:„crew baording ready“, und Rollen auf die Startbahn.

Da wurde auch schon direkt nach dem Einschwenken Gas gegeben und ich muß sagen, irgendwie hatte ich einen Moment den Eindruck:„der Junge bekommt den Arsch nicht so fix hoch.“

Ich denke aber, daß die Lande- u. Startbahn nicht ganz so lang ist und er, also der Pilot schon gut am Gashebel reißen mußte. Nicht zu vergessen, der Flieger war ja auch komplett voll mit All-In Touris. Und jeder mit Sicherheit zwei Kilo schwerer, als bei der Ankunft. *lach*

Nein, ich denke eher kurze Bahn. Denn auch bei der Landung waren die letzten Meters eher bis zum Rollen von der Landebahn eher scharf gebremst.

Blabla, Start war dann doch gelungen, wir sind also nicht im angrenzenden Hafen gelandet und schon hoben wir uns in die Höhe.

Ich legte eine kurze Augenpflege in Wachzustand ein, so vergeht halt auch etwas die Zeit.

Irgendwann kurz später gingen meine Augen wieder auf und ich nuckelte erst mal an der Wasserflasche. Versuche sich irgendwie mit der Sardinendosenhaltung zu arrangieren verebben kläglich. Nicht schön, aber geht so.

Für einen nächsten Flug werd ich mir so Knieschoner aus dem Arbeitsschutzbereich mit nehmen. Also jene die Fliesenleger tragen. *grins*

Mit dem eher kurzweiligen Studium der beiden Boardmagazine streicht nicht wirklich viel Zeit ins Land.
Mein Sitznachbarn schaut auf seinem Tablet den guten Film Der Medicus. Eigentlich nicht die schlechteste Idee. Man müsste sich mit dem Streaming-Kram befassen. Aber nur wenn man mal in den Urlaub fliegt? *grübel*

Zum Glück gibt es tatsächlich einen kleinen Schuhkarton mit Essbarem drin, kostenlos. Soft- u. Heißgetränke werden auch gereicht.

Ich greife tatsächlich zu gewohntem Heißgetränk. Sehr optimistisch war da wohl meine Erwartung wie sich herausstellt. War warm, also nicht zu kalt aber auch nicht zu heiß, kräftig aber keines Falls irgendwas aromatisches. Literware halt, aber ausreichend um meinen Kreislauf auf Niveau zu halten. Apropos…

Damit wir aber morgens noch ein Frühstück bekamen, hatte man im Kühlschrank unseres Zimmers zwei wirklich nett angerichtete Frühstücksteller plaziert. Mit der Kasperlmaschine, deren Handhabung ich ja inzwischen drauf hatte, war also auch ein gewisser Grundstock an Trink- u. Essbarem gegeben.
Das war jetzt natürlich kein Buffet, aber allemal besser als irgendwelche abgepackten und labberigen Sandwiches.

Ich hab mir dann eine für die Reise geschmiert und dann im Flieger verschnabuliert.

Stories of life: da wir gerade bei Essen und Fliegen sind. Früher, also in der Kindheit oder frühe Jugend, fand ich das immer spannend, wenn es im Flugzeug was zu essen gab. Der ganze Service drumherum und die Zeit verging.

An einen Rückflug von Cuba kann ich mich auch noch erinnern. Ich als junger Erwachsener ging es mit LTU und einem Tri Star Jet heim. Der Flieger selbst war schon der Hammer.

Zwar nicht so groß wie ein Jumbo Jet/747, womit ich auch mal als Kröte geflogen bin, und mich zumindest noch dunkel an die Eindrücke erinnere, aber auch imposant.
So eine Tri Star hatte auch nix von Sardinien Dose. Breite Sitzreihen, zwei breite Gänge und natürlich viel Beinraum.

Nachdem man aus Cuba wieder kam, servierte LTU heimische Kost. Und seinerzeit konnte man noch während des Fluges auswählen, was man haben wollte. Gulasch mit Klöse hatte ich. Das weiß ich noch ganz genau.

Das es noch zwischendurch Snacks und Getränke gab, war damals aber ich denke auch heute noch auf Langstreckenflügen so üblich.

Natürlich hat man damals für so einen Urlaub auch noch die eine oder andere gute deutsche Mark mehr abgedrückt, aber es war und ist es auch wert.

12:48Uhr Boardtime: wir haben gerade die Luftlinie Frankfurt auf der westlichen Seite und Kassel auf der östlichen Seite passiert, der Flieger senkt die Nase. Es geht runter, endlich.

Ich schätze mal noch fixe 30 Minuten und der Touchdown ist gelaufen. Dann noch schnell unser Gepäck aufgreifen, den Shuttel-Service ankabeln und sich zur motorisierten Blechkutsche schaukeln lassen. Heimfahrt.

Ja und das war dann meine erster erholsamer Urlaub seit wann? Denn vor bzw. während der Pandemie waren ja die Cyborg-Einbauten angesagt und zumindest die Beien Urlaube davor waren aufgrund der körperlichen Unannehmlichkeiten nicht in allen Phasen so prickelnd.

Habt einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Kreta – Tag 10./ 02.11.2021

November 3, 2021

Urlaub: der Tag der Sonne bricht heran unglaublich wie das ausschaut.

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In der weiten Ferne sieht man einen Berg, der sich stets hinter einem der unzähligen Wolkenbändern versteckt hielt.

Das Meer ist fast topfeben, nur seichte Wellen sind zu hören. Wind? Ach ja, diese laue Brise vom Nichts. Angenehm warm ist es sowieso und ruhig.
In den letzten Tagen scherzeln wir immer wieder, daß man seitens des Hotels bereits Statisten arrangiert, damit die wenigen Gäste sich in der Weite der Anlage & Räumlichkeiten nicht so alleine vorkommen. *lach*

Der Speisesaal im unteren Teil ist so leer, daß ich ungeniert Bilder machen kann. Aber auch oben bei den wenigen Sitzplätzen ist es leer, das Buffet ist aber wie stets eingedeckt.
Ja, hier könnte man gerne täglich frühstücken.

Und nun hocken-liegen wir ab Strand auf den Liegen…

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…es ist immer noch ruhig. Sonnencreme ist angesagt.
Das Problem der schmierigen Hände auf dem Motorola Display taucht auf, Wasser aus der Fußdusche hilf.

10:19Uhr: wir waren gerade tatsächlich im Meer. Für mich, also so unvorgewärmt, war das aber schon ein wenig mehr Überzeugung über die Gürtellinie zu kommen. War also gut frisch und brachte den Kreislauf gut in Schwung.

12:57Uhr: es geht auf den Mittag zu, gleich wird getafelt.

Schmuggelware

Es ist 13:49Uhr und der letzte Urlaubs-Espresso floss in einem ersten Schluck die Kehle runter.

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Den passenden griechischen Nachtisch hab ich in einer Serviette raus geschmuggelt. Bin halt kriminell, was aber in gewisser Weise familiär bedingt ist. *Augenzwinker*

Jetzt alles mal wieder sacken lassen, nett auf der Liege im Schatten um dann eventuell danach ein Aktivprogramm zu starten.

Sport: dieses Programm wäre neben dem anschließenden Training von mir, so wie ich das die Tage schon gehalten habe, noch ein weiterer Strandspaziergang.
Der könnte aber auch später mit der Gattin erfolgen, was sie schon am Ende des Mittagessen als Idee äußerte.

Man wird also sehen.

18:20Uhr:  puh, geschafft. Also, der restliche Tag lief nach dem Sacken lassen auf den Strandliegen, für mich im Schatten die Holde eher in der Sonne, wie folgt ab.

Als erstes sind wir dann ein letztes Mal am Strand entlang…

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…und am Ende hab ich mir dann das bereit gelegte Päckchen gegriffen und los.

Naja, das mit dem los war dann eher etwas langsamer. Denn das Mittagessen lag dann doch noch irgendwie am Mageneingang.

Natürlich war es auch deutlich wärmer als die Tage und durch die eher Windstille hab ich tatsächlich das erste Mal ein wenig geschwitzt. War aber nicht schlimm, ging dann ja in die Dusche.

Ja und so war das nun mit dem eigentlich letzten Urlaubstag in Griechenland/ Kreta. Wenn Ihr diese Zeilen lest, es sei denn ihr steht um Mitternacht auf um den Blogbeitrag zu lesen, dann sind wir wohl schon auf der Heimreise.

Kurzresume, ja war nett und erholsam, wenn auch für mich vom Wetter sehr gut brauchbar insgesamt eine gute Spur zu inaktiv.
Kann man aber mit leben, ein Neustart kommt ja unweigerlich.

Und so wünsche ich der Leserschaft einen netten Tag und bleibt bitte gesund, wie immer halt!  😉

Kreta – Tag 9./ 01.11.2021

November 2, 2021

Urlaub: es ist wie es ist und in erster Linie windig. Das es windig ist bedeutet zumindest, daß das Wolkenband aufreißt. Naja und damit hat man eben keinen grauen Himmel, sondern sowas wie Sonne.

Ob das jetzt die Burgdame zufrieden stellt, wäre was anderes.
Denn mit der eher guten Brise hat es auch nur grob was mit 17-18c°. Und da behaupte ich mal, für ein Sonnenbad oder Schwimmen gehen, womöglich am windigen Strand ist das eher was die Freunde der Nord- oder Ostsee.

Ansonsten, wir verharren trotzdem mal auf den Liegen am Strand, entsprechend gekleidet und ich warte auf 10°°.

Das ist die Zeit wo die Poolbar öffnet und damit die Macchina wieder ihre Freunde eines guten Koffeingetränks beglücken kann.
Da das nur noch wenige Minuten sind, wird ein potentieller Strandspaziergang auf hinterher verschoben. Man(n) muß halt Prioritäten setzen.

Café: mit den ersten Zeilen ist das Zeitfenster nach vorne gerückt und damit auch die Latte Macchiato.

Bei einem kurzen Gespräch mit Dimitria die tatsächlich Barista ist, was mich umgehauen hat, mich aber eigentlich angesichts jener Latte Macchiato als selbstverständlich hätte gelten sollen, wurde mal bei Holidaycheck ein Login gemacht.

Da so Bewertungen immer gerne umfangreicher sind/ sein sollen, werd ich mich damit mal zu Hause befassen.

Dummer Weise ist das jetzt eigentlich ein Grund noch mal wieder zu kommen.

Ich meine was für Gründe kann man noch aufführen? Ach ja, das vorzüglich WLAN. *grins*

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15:06Uhr: oh es ist noch so früh? *schau erstaunt*
Kann man halt nix machen. Was ist passiert? Natürlich nicht-viel-viel.

Das erste gute war, vor dem Mittagmahl und dem Espresso nach dem Essen, hab ich einen weiteren Strandspaziergang gemacht. Diesmal nach Westen raus.

Kleiner Einschub, was ein Disaster. Beim Mittagessen hatte ich die Auswahl zwischen Lamm und wieder vorzüglich zubereiten Nudeln.
Gut, habe dann die Auswahl auf eine Kombination umgemünzt. Was hätte ich machen sollen!?

Natürlich waren wir/ ich da schon ein paar wenige Male und eigentlich war ich der Ansicht, daß es dort nicht direkt am Strand weiter geht.

Uneigentlich aber gehe ich heute so auf dieses Ende zu und frage mich plötzlich:„wohin mag wohl dieser Gang zwischen den links.liegenden Restaurants und den rechts liegenden Terrassen führen?“

Als ob es eine Ahnung meiner wohl neugierigen Navigationsnase gewesen wäre. Also mal fix die drei Stufen hoch und sich den Gang entlang „fallen lassen.“

Und siehe da, man landet am anderen Ende des Strandes, was wir/ ich aber noch nicht kannten.

Man beachte diesen wunderbaren rötlichen Farbstich an den Baumrinden.

Tja und so kann man an einem recht breiten (ca. 100m) Strand in flach sehr gut laufen. Am westlichen Ende, also dort wo der Sandstrand in großen Kiesel über geht und an einer direkt an der Küste entlang führenden Straße endet, hab ich dann aber wieder kehr um gemacht und bin zurück gelaufen.
Das waren dann insgesamt fast 5 Kilometer in entspannt.

Katzen sind ja nicht dumm

Ja ich geb‘ s zu, ich bin zunächst nicht so der Tierliebhaber. Nicht das ich was gegen Tiere (Haustiere) habe, aber irgendwie gehören für mich Tiere nach draußen. Dummer Weise…

…sind wir ja hier am Strand draußen. Aber wie das eben so auch ist, wir sind nicht die Einzigen.
Ein paar Katzen bevölkern den Strand und suchen natürlich nach geeigneten Terrain. Was zu trinken, etwas Futter und eine gewisse Obhut, im konkreten Fall Wärme finden sie nicht unbedingt schlecht. Naja und so hab ich jetzt hier eine kleine Wärmequelle im Schoß sitzen.

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Ist ja klar, schön eingerollt und umschlossen von einem anderen wärmenden Körper, so lässt es sich aushalten.

Ich gönne mir derweil den für heute letzten Cappuccino.

18:30Uhr: der Tag ist fast geschafft, wir müssen nur noch das Abend-Dinner hinter uns bringen. Was eine Qual. *grins*


Derweil hat die holde Burgdame ein paar Fakts zum Abreisetag in Erfahrung bringen können.

Die Abholung am Hotel wird um 06:30Uhr sein. Ein Frühstücksbuffet wird’s nicht mehr geben, das Restaurant schließt morgen um 21:00Uhr. Wir werden, wie das ja auch üblich ist, ein kleines Lunchpaket bekommen.
Zum Glück haben wir ja die Kapselmaschine auf dem Zimmer.

Eine „Notfall-Erstversorgung“ ist also gewährleistet.

Dennoch werde ich präventive mal (versuchen) was entsprechendes in einem örtlichen Supermarkt einholen. Das ist aus Erfahrung immer eine gute Idee.


Noch ein paar Zeilen zum Tag. Bevor wir dann auf‘ s Zimmer sind, haben wir die Runde die ich am Vormittag gelaufen bin noch mal zusammen gemacht.

War natürlich auch wieder schön. Ich denke für morgen wäre das auch ein guter Plan. Ansonsten stünde noch eine gewisse Trainingsmotivation im Raum.

Das Wetter soll morgen aber volles Programm an Sonne bieten. Das wird die Burgdame freuen.

Damit verabschiede ich mich in den nächsten Tag. Macht das Beste aus dem Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Kreta – Tag 8./ 31.10.2021

November 1, 2021

Urlaub: ein weiterer Tag nimmt Fahrt auf. Der Wind ist kaum zu spüren, aber ein dünnes Wolkenband bedeckt den Himmel. Wärmer ist es.
Die Frage nach dem – Badetag – taucht auf.

Und tatsächlich sind wir kurze Zeit später strandfertig an den Strandliegen. Ich unternehme eine kurze Erkundung zu einer empfohlenen Einstiegsstelle am Strand.

Da die Küste ja hier eher felsig ist, wird allgemein das Tragen von so genannten Badeschuhen empfohlen, oder alternativ den Einstieg etwas weiter rechts von unserem Hotelstrand aus.
Ich gehe also vor und stelle meine Stelzen für eine kurze Weile rein.

Nun ja, so richtig kann sich mein Wohlfühlfeeling nicht mit der Wassertemperatur in Einklang bringen. *bbrrr* Aber das kann auch täuschen oder wir sind zu verweichlicht.

Da geh ich mal wacker wieder zur Liege und berichte. Das Zeitfenster vor dem Mittagessen wird zur Auswahl gestellt.

13:53Uhr: ja nix nix iss mit Badetag und Sonne. Es zieht sich weiter zu, sprich die Wolkendecke verdeckt die Bemühungen der Sonne.
Auch wenn es nicht wirklich kalt ist, Meerbadewetter sieht bei uns anders aus. Wir entscheiden uns für einen weiteren badefreien Tag.

Dafür gibt es nach dem Frühstück noch einen guten Kleinen…

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…und später noch eine überaus vorzügliche Latte Macchiato. Alleine für den Milchschaum müßte so mancher Barista abdanken.

18:25Uhr: und wieder im Endspurt für einen weiteren Urlaubstag. Gleich vorab, viel ist nicht passiert. Aber…

…etwas doch. Im Liegestuhl liegend wurde die Latte Macchiato geschlürft und gesurft.

Nach einem für Urlaubsverhältnisse eher schmalen Mittagessen haben wir uns noch etwas die Füße vertreten.

Bewegung, etwas Spaß haben an Hängesesseln, eine Gürtel kaufen und dann wohl den alten Dorfkern (?) entdecken.

Den alten Dorfkern vermute ich, weil vor der kleinen Kirche (oder große Kapelle) sowas wie ein kleiner Platz war. Dort herum Palmen und ein paar Gebäude.

Und so war auch diese Dorfrunde irgendwie nett.

Zum Tagesabschluss hab ich mich dann abermals meiner körperlichen Ertüchtigung gewidmet. Die Bodenübungen hatte ich aber auf eine Rasenfläche verlegt. Ist ja auch viel bequemer.

Das war wieder richtig legger, wurde aber belohnt. Zum Abschluss hab ich noch eine gute Weile auf einer Strandliege dem schwindenden Tag „gelauscht“. Was will man mehr?  *freu*

21:41Uhr: das die Küche hier gut ist hatte ich ja bereits erwähnt.
Heute möchte ich aber nochmals die Nudelwaren herraus heben. Denn neben den täglich variierenden Tagliatelle gab es heute Ravioli. Natürlich nicht die aus der Dose.

Da es aber heute Schwertfisch gebraten gab, hatte ich mir den genommen. Nur im Augenwinkel erkannte ich, daß es eben auch wieder Nudeln gab. Die Burgdame holte sich dann die Ravioli zum Essen. Ab da beschloss ich die zumindest für einen kleinen Probierteleller noch zu testen.

„Oh ha“: dachte ich. Auch die Ravioli waren mit einem anderen Nudelteig gemacht, als das was man so kennt. Tre bien.

Eigentlich hätte ich nur die lecker futtern können. Aber das ist ja die Buffetfalle. Wenn es an jeder Ecke so gut schmeckt, dann isst man auch was von überall. Und am Ende des Urlaubs kommt dann das Problem mit der Waage.

Und on top, seit glaube ich zwei Tagen gibt es beim Nachtisch handgemachte Pralines. Ganz ehrlich, sowas ist doch ein Fall für die Genfer Konventionen. *lach*

Ja und so ist auch dieser Tag verstrichen. Habt einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Kreta – Tag 7./ 30.10.2021

Oktober 31, 2021

Urlaub: unser einziger geplanter Ausflugtag nimmt mit einem frühen Weckerbimmeln etwas zäh seine Fahrt auf.

Ich habe einen Verbesserungstrick raus der Kaspelmaschine einen warmen Espresso ab zu luchsen.
Man lässt nicht nur vorher heißes Wasser leer durchlaufen, sonder drückt dann für den echten Espresso die große Mengen-Taste. Läuft.

Nächste Fingerübung, was frühstcken? Es bleibt bei dem wie immer. Tomate, Ziegenkäse und Brot mit Butter. Muß reichen.

Die Zeit bis zur Abholung für den Ausflug zieht sich etwas. Es geht nach Spinalonga. Also auch.

Und so ging es nach dem Frühstück erst mal zum Abholtreffpunkt, ein paar wenige Hotels weiter. Nach kurzer Wartezeit fuhr der Bus vor, kurze Klärung der üblichen Formalitäten und dann Abfahrt.

Nach kurzer Zeit gab es einen ersten Zwischenstopp am Kloster Moni Agiou. Da wir dort aber nur fünfzehn Minuten Aufenthalt hatten, bin ich nicht rein. Ohnehin war ich noch nicht wirklich in der Spur und was will man in der Zeit sehen? Dafür gab es Pfefferbäume direkt am Parkstreifen.

Auch interessant war, das oben an der Schlucht Gänsegeier kreisten.

Auf dem Weg nach Elounda, von wo aus uns ein kleines Schiff zum Tagesziel bringen sollte, lenkte uns Emanuel, unser Busfahrer direkt durch das Hochhland.
So schmal, daß man diese Straßen nur am Vormittag mit einem Reisebus befahren könnte (so die Auskunft der Reiseleiterin). Denn später, oder in der Saison wäre hier zu viel Verkehr und damit Ausweichen kaum noch möglich.

Schmalste Straßen vom feinsten, Stein- Kerneichen säumten das hügelige Terrain.

Schön zu sehen, wenn es nicht so bedeckt gewesen wäre und man eventuell in einem kleinen Auto gefahren wäre. Da hätte man eventuell mehr sehen können.

Natürlich zog sich die Fahrt durch diese Gegend. Aber wir erreichten dann Elounda. Hier gab es einen weiteren kurzen Stop, Beine vertreten, ein paar mehr Bilder machen und dann ab auf’s Boot. Vorher versorgte ich mich aber mittels eine Coke mit Koffeintrinkware.

Der Tag nimmt also auch so Fahrt auf.

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Interessant fand ich, daß schon die alten Venezia, die seinerzeit das Gebiet hier unter ihre Fittiche hatten, die heute als Spinalonga bekannte Insel von der langen Insel abgesprengt hatten.

Sie hatten sich so eine Inselfestung geschaffen, die für die bis dahin andauernden Piratenüberfälle nun als uneinnehmbar galt.

Ich breite jetzt hier nicht alle Infos aus, die wir von der Reiseleiterin mit bekommen haben.
Aber wie das so eben ist, würde man auf eigene Faust über diese Insel gehen, würde man zwar viel sehen, aber wenig erfahren.

Ich fand die Führung von ihr gut gemacht. Zwar ging mir ihre piepsige Stimme ein wenig auf den Senkel, und sie konnte am Stück reden, also vom betreten des Busses bis zur Wiederankunft am Hotel, aber dies zumindest in einem Tempo das man inhaltlich folgen konnte.

Die Führung über Spinalonga ging in zwei Teilen. Der erste offizielle Teil und dann einen freiwilligen Teil. Die Runde als Ganzes dauerte eine Stunde aber man ist ja nicht dauernd unterwegs. An mehreren Stops hielt die Gruppe an und sie erzählte einiges über die Insel, deren Geschichte, die verschiedensten Geschichten drumherum und erläuterte auch einiges zur Architektur. Kurz gesagt, es war schon interessant.

Dann ging es mit dem gleichen Boot rüber nach Plaka.
Der Teil war natürlich touristisch pur. Es ging in eine Taverne direkt an der Bucht liegend zu einem typischen griechischen Essen.

Ob man Fisch oder Hähnchen haben wollte bei dem im Ausflugpreis enthaltenen Essen, hatte man bei der Buchung bestellt. Ein einfacher weißer Tischwein und Wasser sowie der typische griechische Schnaps für hinterher, für Touris als Raki bezeichnet war mit drin.

Es gab einen Vorspeisenteller, Salat für eine Anzahl an Personen pro Tisch, das Hauptgericht und Obst als Nachtisch. War auch alles sehr lecker und durchaus mehr als ausreichend.

So wie ich das mitbekommen hatte, waren wir die zweite Gruppe in der Taverne. Die sollte, so ich mal Glauben schenken, inzwischen von einer Tochter geführt werden, wo die Mutter auf Spinalonga freiwillig, aber auch mit einem durchschnittlichen hohen Gehalt, als Krankenschwester gearbeitet hatte.

Denn so soll Plaka entstanden sein.

Irgendwann schaffte es es der griechische Staat, natürlich inzwischen auch mit medizinischen Wissen um die Ansteckung bei Lepra (Spinalonga war ja bis 1957 eine Leprakolonie, übrigens die letzte in ganz Europa).
Das Personal wurde also geschult und auch ausgestattet und darüber hinaus auch wohl sehr gut bezahlt.

Eine Auflage war aber, das Personal durfte nicht über Nacht (also wenn sie dort nicht arbeiten mußten) auf Spinalonga bleiben. Der kürzeste Seeweg mit ca. 800m war dann das Ufer von Plaka (was übersetzt Steinplatte/ Stein-Plateau heißt). Und so sind die Mitarbeiter der Insel dort angesiedelt worden und haben sich mit ihrem guten Gehalt ein zweites Standbein aufgebaut.

Gut, essen ein wenig plauschen mit den anderen Mitreisenden, sacken lassen und dann ging der Mann mit dem Schifferklavier durch unsere Reihen.

Griechen sind nicht nur ausgesprochen lebensfroh, sondern auch musikalisch. Und der gute Mann brachte einen bekannten Hit nach dem anderen hervor. In der wohl verweifeten Hoffnung, daß die steifen deutschen Michels mal ein wenig aus der Hose kommen.
Vielleicht hätte man vorher den Raki servieren müssen?! *lach*

Gut, ich geb‘ s zu, ich bin da auch eher außen vor, aber ich hätte mir als Grieche die Nummer geklemmt.
Mit Engländern geht das wohl besser, so meine Mutmaßung.

Nach gut zwei Stunden Mittagspause inkl. ein wenig Beine vertreten, Plaka als Dorf ist da nicht wirklich groß, ging es mit dem Bus weiter zum nächsten Tagesziel Nikolaos.

Auch da haben die Griechen wieder einfach was gemacht. Damit die Fischerboote bei hohem Seegang besser geschützt liegen würden, hatte man einen relativ direkt hinter der Bucht liegenden kleinen See angezapft. Man hat also eine Durchstich gemacht. Prakmatisch, wie so oft.

Das Städtchen ringsrum ist zum Teil auch noch sehr ursprünglich, wenn natürlich auch alles gut chic in Schuss gehalten.

Wir haben dann unsere Rund gedreht und ich bekam endlich meine griechischen Caffee.

Direkt am Hafen hab ich eine Reihe an wohl recht neu-ursprünglichen Bauten entdeckt. Fällt ja so kaum auf, sieht man erst auf den zweiten, dritten Blick.

Mit diesem letzten Ziel war der Ausflugtag dann aber auch zu ende.
Die Rückfahrt dauerte über die Nationalstraße auch nur halb so lang.

Ankunft im Hotel, etwas auf dem Bett lang machen, Bilder sichten, erst Zeilen und etwas – chillen.

Mit dem schon üblichen Abendritual klang dann auch der Abend aus.

Macht Euch einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Humor ist…/ 31.10.2021

Oktober 31, 2021

Witz/ Urlaub: na, wer weiß was das ist?

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*kurze Ratezeit*

Die Antwort lautet, der griechische Wetterdienst!
Zur Erörterung, liegen die Sandsäcke im Eingang, gibt es Regen. Wenn nicht, so wie auf dem Bild, bleibt es trocken.

Café: ansonsten hatte ich heute meinen ersten griechischen Mokka. Oder richtiger Weise wie die freundliche Bedienung sagte, griechischen Café.

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Mit knapp was ü. zwei Euro, wohl aber auch dem Platz des Verzehrs geschuldet, dazu aber später mehr, im Preis durchaus annehmbar.
Geschmack und Konsistenz haben mich ganz an meine Hausgemachten erinnert. Damit wäre auch die Frage der Zubereitung fast geklärt. Denn jene konnte ich nicht beobachten. Da das Ergebnis aber identisch ist, mach ich mir da keine Kopf.

Habt noch einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Kreta – Tag 6./ 29.10.2021

Oktober 30, 2021

Urlaub: Halbzeit, oder so…

Genau genommen bei zehn gebuchten Tagen, haben wir gestern die Halbzeit gemacht. Wird also Zeit für ein…

… Systemupdate. Ja klasse denk ich so heute früh. Da schaust Du auf‘ s neue Motorola und kannst, mit noch leicht verklebten Glubschen erkennen, daß du diverse PIN-Code‘ s eingeben sollst-mußt.

Ganz ehrlich, was erwarten die? Das da Menchen wach werden und sich sofort darüber freuen?
Also erstmal ein Schluck Wasser auf der Bettkante, in bisschen Kleidung schlüpfen und an der Kasperlmaschine den Warmwasserdurchlauf aktivieren.

Die Nacht war lang genug, aber man merkt schon, es wird Zeit.

Zeit für einen eigentlich ordentlichen Espresso, Zeit um aktiver zu werden und einen geregelten Tagesablauf und Zeit für mein Bett.

Das Bett ist weich, aber es ist halt eben so, daß man immer irgendwie wegsackt. Also…

10:01Uhr: die Poolbar hat geöffnet und damit ist der Weg frei.

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Danach könnte ein kleiner Strandspaziergang folgen.

11:33Uhr: Spaziergang erledigt, es ist angenehm warm am Meer und man roch zart das Salz in der Luft. Mal sehen ob ich ein paar neue Perspektiven für Euch finde?

Und wie man sieht, ich hab mir mal die kleine Kapelle angeschaut. Da war aber alles geschlossen. Schade, einen Blick hätte ich schon gerne mal rein geworfen.

Rumgelaber/ Bilder: mal eine kurze Bemerkung zu den ganzen Urlaubsbildern. Mir graut schon vor dem Tag, wenn wir wieder zu Hause sind und ich alle Urlaubsbilder hier aus dem Blog rauskopieren muß, auf ein kleineres Datenvolumen umrechne und dann wieder hier in die Beiträge einfüge. Naja, so hat man(n) halt was zu tun.

Nach dem Strandspaziergang ein Wasser auf der Terrasse getrunken und alte Geschichten mit neuen Gedanken wortreich verknüpft.

Stories of life: und so kommt dann mal wieder eine alte Geschichte.

Thema Radfahren: natürlich hab ich hier nix startklar gemacht. War ja auch nie geplant. Die Räder hier vor Ort sind, wie auch in anderen Urlaubsortschaften typische Urlauberfahrräder.

Bei einer vermeintlich passenden Geometrie braucht man erst gar nicht ansetzten, womit dann auch ein Thema Sattel nur für die ganz Harten in Frage kommt. Dreht sich die Kette, ist also nicht komplett verrostet und hat die „Federgabel“ kein neues Rostfinish, ist man schon im Topsegment.

Außerdem fängt ja schon zu Hause an wo dann der Helm mit ins Gepäck müsste. Klamotten sowieso…

…und wenn man schon dabei ist, warum nicht gleich sein Bike mit einpacken?

Und so kommt man zumindest zu einem teilweisen Bikeurlaub. Innerlich sehe ich da ein Gravel HT aber ohne Federgabel. Sowieso denke ich, daß ein krummer Lenker für mich eher out ist.

Am Stahl Renner ist auch nur ein „Besenstiel“ und damit kommt man bestens zurecht.

Ein weiterer Vorteil eines Bikeurlaubs mit eigenem Fahrgerät wäre die Aufgabe u. Abholung am Sperrgepäck.

Die Erfahrung hatte ich den paar Jahre mit meinem Seesack als Koffer. Schlange stehen? Am Sperrgepäck nie.

Aber mit der Mitnahme eines eigenen Fahrgerät wäre auch die Frage nach einer mobilen Fahrradgarage/ Radkoffer.

Naja und ab dem Punkt ufert es aus. Klamotten, ein wenig Reserveteile und dann noch gucken wo kann man überhaupt fahren.

Geführte und organisierte Touren, womöglich mit brauchbarem Fahrgerät wäre natürlich die Alternative.

Grund prinzipiell kann ich mir das auch gut vorstellen, könnte dann aber so enden wie damals mit der „Wanderung“ auf den erloschenen Vulkan auf Fuerteventura.

Den Trip gebucht, alles angeschaut und oben am Gipfel schon den Guide gefragt, ob das ein Problem wäre die Tour alleine zu machen (man mußte um rauf zu kommen ein wenig durch einen noch in Betrieb befindlichen Steinbruch)?

Er meinte aber, no problem. Am Tag darauf bin ich dann da mal hoch gejoggt.

Natürlich auch nicht einfach so. In einer Hüfttasche hatte ich zwei Trinkflaschen mit. Immerhin war es im Sommer und damit auch trotz des stets auf Fuerteventura herrschenden Windes sehr gut warm.

Mit im Gepäck war eine quitschgelbe dünne Laufjacke. Die würde oben am Gipfel genug Windschutz bieten, aber auch gut sichtbar sein (falls was sein sollte). Außerdem hatte ich mir im Handy die Nummer vom Hotel sowie glaube ich eine Notrufnummer eingespeichert.

Am nächsten Tag hat er mich dann gefragt und schaute gutierend ob der Umsetzung. Das war echt klasse. Überhaupt die Ecke… *träum*

Auch da könnte ich super gerne noch mal hin. Auch mit Bike oder eventuell als Trekking-Tour? Denn inzwischen ist man ja auch outdoor unterwegs. Weiter…

15:58Uhr: es gab dann den von der holden Burgdame angedachten Kurz-Tagesausflug nach Chersonisous.
Die Anfahrt mit dem Linienbus, welcher aber tatsächlich ein ganz normaler Reisebus ist. Also kein Abenteuer als solches.

Die Auskunft wo sich die Bushaltestelle befindet bekommt man ganz selbstverständlich an der Rezeption. Dort hat man auch eine einfache Karte für den Weg dorthin zur Hand, um es nochmals visuell untermalen zu können.

Abmarsch zum Busstop, kurz warten bis der Bus tatsächlich auch im Zeitfenster des Fahrplan vorfährt.
Eine Schaffnerin/ Schaffner kommt auf einen zu, erkundigt sich nach dem Ziel und sagt den Fahrpreis an. Mit der Klingelkasse um den Bauch bekommen wir das Wechselgeld. Nice retro. *freu* Die Fahrt dauert nicht wirklich lange, wohl kaum fünfzehn Minuten.

Aussteigen, noch schnell ein Foto von der Bushaltestelle gemacht, da stehen Nummern drauf, sowie die Starbucks-Fahne auf der Gegenseite eingeprägt und los.

An der ersten oder zweiten Quergasse biegen wir rechts runter in Richtung Küste und damit auch in Richtung Hafen ein.

Einfach entlang schlendern, die üblichen Geschäfte mit Touri-Nippes passieren lassen, diverse Angebote von Bars und Restaurants dankend und höflich ausschlagen.

Bei fünf Sterne all-in ist der Bedarf an Essbarem eher überschaubar. Ohnehin hatte ich mir zum Mittag nur eine Tomate mit etwas Ziegenkäse und zwei Scheiben Brot als Vorspeise gegönnt. Als Hauptgang gab es *Trommelwirbel* Nudeln. *freu*

Nein, was soll man sich den Wanst vollschlagen, nur weil man es kann? Man futtert über den tatsächlichen Hunger hinaus.

Wir schlender zum Hafen, verweilen auf einer Bank, lassen den Weg dann an der Sturmmauer des Hafens entlang noch ein wenig folgen. Dort ist Sackgasse, also umdrehen und am Hafen ein kleines Plateau via einer etwas versteckten Treppe erklimmen. Wieder lädt uns eine Bank zum verweilen ein.

Die beiden Bäume links von uns wären hängemattentauglich. *smile* Die kleine Kapelle hinter uns ist verschlossen, um die Ecke rum erkenne ich in den Stein gehauene Stufen. Doch der Zugang ist versperrt.

Wir genießen noch den Blick…

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…und machen uns dann langsam, aber ganz langsam auf den Rückweg.

Schlendernd erreichen wir die Hauptstraße und bewegen uns in Richtung Bushaltestelle.
Für einen Moment kommen wir noch ins Stutzen. Ein Hinweisschild flüstert was von einer alten Theater Romanum. Angeblich 300m weit weg. Ich krame bei Googlemaps, kann aber nix entdecken. Wie definiert der Grieche 300m? Schade, das wäre noch was gewesen.

Wir kehren also doch final um und ich entdecke die Fahne der US Kaffeekette. Kurz bevor wir die Bushaltestelle erreichen, fährt der Bus schon vor. Wir nehmen ein wenig die Beine in die Hand, aber alles keinen Stress. Rückfahrt.

Sport: das Leben ist hart, ja ich hätte mir eigentlich nur den Espresso nach der Ankunft gönnen können.
Dann machte aber Dimitria (die freundliche Bedienung hinter der Poolbar) zunächst den Espresso etwas voller als sonst, aber auch dieses überaus vorzüglich mundende Cremteilchen in der Auslage lachte mich an.

Wer kann dazu noch nein sagen?

Half aber alles nix, am Zimmer umgezogen das große Handtuch geschnappt und wieder auf jene Trainingsfläche verzogen, die sich schon bewährt hatte.
Und wie der Teufel, oder wer auch immer es so will, hinten drin fand ich einen leeren Bierkasten der wohl griechischen Marke Mythos.

Kurz gecheckt, stabil genug um mein Urlaubsgewicht zu tragen und damit auch gut genug die Aufgabenstellung mit der Erreichbarkeit des Querholzes zu lösen.

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Passte dann von dem Punkt her auch gut. Der Rest war dann nur ein abarbeiten. Natürlich auch wieder mit einem gewissen Faulheits-Indisponierheit-Faktor.

Aber man hat es getan und ich weiß, es wird sich lohnen.

20:26Uhr: vor dem Duschen noch fix auf die Waage (ist auch auf dem Zimmer) gehüpft. Was für eine bekloppte Idee, eine Waage auf ein Zimmer von einem 5-Sterne all-in Hotel zu stellen. Sie zeigt an…

… Urlaubsgewicht!!!

Soll heißen, beim nächsten Urlaub ist auf jeden Fall ein Fahrrad fällig. *lach*

Der Abend klingt angenehm aus, es ist reichlich Platz im Restaurant. Noch am Abend vorher hat der Oberkellner Tische zuweisen müssen. Heute ist sogar ein Fensterplatz frei.

Mit einem kurzen Gang vor dem Hotel lassen wir den Abend ausklingen. Für morgen steht ein gebuchter Tagesausflug auf dem Plan.

Das was mein virtuelles klein grüne Wettertier auf der Leiter im Glas verlauten ließ, behalte ich mal für mich.

Prinzip Hoffnung.

Ich denke morgen werde ich erst später Zeilen tippen können, vielleicht gibt’s dann auch erst später eine Bericht.

Macht Euch bis dahin einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Kreta – Tag 5./ 28.10.2021

Oktober 29, 2021

Urlaub: was wird der Tag heute bringen? Grob geschätzt, wird es schwer hier die Sensationszeilen nieder zu schreiben.

Denn zum einen ist das Wetter immer noch so wie an den meisten Tagen zuvor, es hält sich was Sonne angeht vornehm zurück und zum anderen ist hier in Griechenland heute ein Feiertag.

Und so sieht mit diesen ersten Zeilen hier am dem Balkon von unserem Zimmer aus.

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(Kreta-Album <klick>)

Der Himmel ist als fast durchgängig bedeckt, aber es ist mild.

Meine Gedanken dazu, ich denke ich werde mich gleich auf einen kleinen Solo-Strandspaziergang aufmachen. Die Dame des Hauses hat Bedenken ob ihres Schuhwerk, der Sand wird ja feucht sein.

Ich hingegen kann ja barfuß ein paar Meters wartscheln. Denn den ganzen Tag rumhängen kann nicht mein Ding sein.

12:08Uhr: die Runde am Strand war entspannt und somit auch grob eine Stunde lang.

(Ups, wollten da ein paar angehende Bushcrafter eine Feuerstelle entzünden? Ehrlich, ich war‘ s nicht!)

Inzwischen bin ich auf dem Zeitstrahl einen Espresso, vier Cookies und ein Wasser con Gas, wie man ja in Spanien sagt, weiter.

13:44Uhr: es tauchen tatsächlich immer noch neue Gesichter im Hotel auf.

Das Mittagessen war wieder vorzüglich. Für mich gab es einen gemischten Salat, leckeres frisches Brot in zwei Scheiben geschnitten und Nudeln.

Nudeln sind ja genau mein Ding! Da gibt’s also im Hotel ein Megabuffet, was auch wirklich lecker ist, aber ich nehme mir am liebsten Nudeln. Vor allem mittags.

Was soll ich mir auch sonst groß anderes nehmen? Ich meine ich greife ja schon abends gut zu und da dann auch bei einer gewissen Auswahl.
Lamm steht da neben Fisch natürlich ganz oben auf der Liste. Beides Speisen die man so in der Heimat nicht in der Form bekommt.

Naja und halte ich mich halt mittags an Bewährtes, Kohlehydrate pur mit lecker Soße.

Nach dem Essen sind wir jetzt an den Strand gegangen. Die Burgdame meinte, es wäre wärmer geworden. Und wenn sie das sagt, dann muß das ja so sein. *lach*
Nein, in der Tat zieht das dichte Wolkenband landeinwärts und von der See klart es deutlich auf. Auf diesem Foto kann man gut die Wolkenfront sehen.

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Nein, in der Tat ist es deutlich angenehmer oder wir schon abgehärtet genug.

Naja und so nutze ich die Zeit mal wieder ein paar Zeilen zu tippen. Viel wird heute nicht mehr passieren.
Meine erste Kernfrage, noch einen Espresso und wenn ja, würde diesen wer gerne bringe?

Überhaupt Espresso. Das die Maschine im Speisesaal macht zwar sowas wie diverse Kaffeegetränke… . Jedenfalls ist die Macchina an der Poolbar ein echtes Format.

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Schade finde ich jetzt, daß es zwar vorzügliche und auch griechischen Nachtisch, Ihr wisst schon, diese „Sauerein“ mit Blätterteig, Nüssen, Mandeln und Zucker, Honig gibt, die man aber natürlich nicht mit zum passenden Espresso bringen kann.

Der besser erzogene Europäer schleppt halt sein Futter nicht aus dem Speisesaal raus.

Gut, die Frage an die Holde ob sie denn eventuell sowieso Durst hätte, hat sich geklärt. Da muß der arme alte Mann wieder selbst für geeigneten Nachschub sorgen. *lach*

Minuten später: hab mir dann einen Cappuccino geholt.
Wobei das jetzt die Bedienung an der Poolbar durcheinander bringen könnte. Denn eigentlich wusste sie schon, daß ich Espresso bevorzuge. Und das ich Wasser ohne alles, also pur trinke, wissen sie auch schon. Ein kleiner Schwenk…

…unser Zimmer: ja, das Zimmer ist natürlich auch alles erste Klasse, ein wenig chic und damit auch ein wenig – gewöhnungsbedürftig.

An der Qualität lässt sich nix meckern, wirklich top und auch alle Ecken und Kanten die e ja vorzugsweise so im Nassbereich geben kann, sind ohne Beanstandung.

Auf dem Zimmer ist im Eingang ein kleiner Schrank mit Glastüren. Steckt man also die heute übliche Zimmerkarte in den Stromkasten (ich nenn das mal so) geht als erstes das Licht im Schrank an. Das ist eine nette Eingangsbeleuchtung.

Aber mit dem Schrank komme ich auch gleich zum ersten und wohl auch einzigen Manko. Für einen Sommerurlaub mit nur wenig Kleidung, durchaus ausreichend. Hat man aber mal eine Jacke, Hose oder sonst was mehr, wird der Schrank rasend schnell voll.

Zwei Personen mit großen Koffern alles auspacken dürfte schon eine sehr sportliche Übung sein. Koffer wo stehen lassen…

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(Album vom Zimmer <klick>)

…ist dann aber leider auch auf Grund des eher schmal geschnittenen Zimmers auch nicht so pralle. Es hat was vom Tiny-Trend. Es gibt aber auch breiter/ größere Zimmer.

(Da die Aufnahmen von heute sind, sieht’s natürlich nicht clean aus. Aber nach der Ankunft war eben Einrichten angesagt und so ist das dann eben.)

Sehr vom Design geprägt wird das Zimmer durch die eher ungewöhnliche Lösung von der Duschekabine (im vorderen Bereich) und dem WC (gegenüber dem Schrank/ nach der Nasszelle). Das ist natürlich spacig und ja hat was, aber es ist auch zum eingewöhnen.

Die Theke vor dem Glaskasten ist für den Safe, drei weitere Schubladen um was zu verstauen und der Kapselmaschine für Kaffeegetränke, Heißwasserkocher und einen Kühlschrank.
Alles ist kostenlos und wird täglich/ jeden zweiten Tag aufgefüllt. Das betrifft auch den Kühlschrank und da sowohl alkoholische Getränke als auch Wasser und Säfte.

So einen all-in Service hatte ich noch nie. Für mich ist aber auch nur ein gewisser Wasservorrat und die Kaffeeware interessant.

Kapselmaschine: ja am zweiten Morgen hab ich die mal angeschmissen. Kasperlmaschine hin oder her, ja schmeckt eigentlich gut, hilft aber nix, wenn aus einer elektrischen Staftpresse nur lauwarmes Wasser kommt.

Auch der inzwischen bei mir eingetroffen Tip die erste Tasse mal ohne Kapsel durchlaufen zu lassen, sollte man eh machen, brachte nur geringe Besserung. Soviel also dazu. Weiter…

…wie man sieht, vor dem Tresen dann halt die beiden Einzelbetten. Die können zur Falle werden, denn wenn man sich nachts mal unvorsichtig oder zu lange auf die Ritze legt, können die Betten auseinander rutsche.
Innerlich sehen wir beide immer so ein Bild vor uns, wie eine nur noch mit dem Kopf oben aus der Ritze rausschaut. *grins*

Ach ja, die Betten sind super weich, man darf mutmaßen es sind diese neuartige Boxspringbetten. Aber man gewöhnt sich dran.

Den Balkon betritt man durch eine große Schiebetür und bietet auf zwei Stühlen sowie einem kleinen Runden Tisch genug Platz zum verweilen. Ein Wäscheständer für Badesachen etc. ist auch serienmäßig mit dabei.
Auch auf dem Balkon sieht man wie beim restlichen Mobiliar, daß ist alles qualitativ sehr hochwertig.

Dünne Vorhänge sowie ein weiterer sehr gut ab dunkelnder Vorhang sind beim Zugang zum Balkon vorhanden.

Das eine Klimaanlage (frei programmierbar) und ein Deckenventilator mit im Zimmer ist, versteht sich schon fast von selbst.

Das letzte Highlight, das Licht. Ich hab bis heute noch nicht gepeilt, welcher Schalter für welches Licht ist.

Es gibt Spots für die Raumausleuchtung, im Schrank ist Licht und natürlich im Badebereich.
Dann gibt es aber noch ein Romance-Licht, wo nur Teile der Wände indirekt an geleuchtet werden und dann noch ein Nachtlicht!

Jenes leuchtet nur indirekt den Rand der Theke zum Boden aus und dient wohl dafür, daß wenn man mal nachts wo hin muß, eben nicht die Vollfluter anmachen muß.

Kurz gesagt, es gibt nix zum meckern.

15:02Uhr: die Sonne scheint!

Freude kommt auf. Ob das die Tage so bleiben wird? Der digitalen Wetterfrosch hält sich da zurück.

22:29Uhr: letzte Zeilen, nach dem überaus reichhaltigen Abendmahl verweilten wir wie üblich noch für eine Weile spielend an der Poolbar.
Der Himmel gibt ein paar mehr Sterne her, weitere Fliegen sieht man im Anflug. Die Beleuchtung im Pool sieht nett aus, aber auch der Abendhimmel.

War doch ein guter Tag. Deshalb wünsche ich der Leserschaft ebenfalls einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Strand 11:03Uhr/ 28.10.2021

Oktober 28, 2021

Liv(f)eticker/ Urlaub: gesagt, getan einfach mal am Strand entlang…

Tatsächlich kommt nach Ost nicht sehr weit, Felsvorsprung und Bebauung machen ein Weitergehen nicht möglich. Also kehr um und nach Westen weiter.

Auf einem Felsvorsprung verweile ich ein wenig, lasse die leicht salzige Brise in die Lungen strömen und wundere mich, wo sich das Grün niederlässt.

Kreta – Tag 4./ 27.10.2021

Oktober 28, 2021

Urlaub: inzwischen ist der Mittag durch und wir hocken auf der Strandterrasse. Gerade eben hab ich meinen Vortagesrapport online gestellt, gestern Abend bzw. heute früh hat das nicht ganz hingehauen.

Ich bin also der Zeit etwas hinterher. Ich bitte dies zu entschuldigen. *lach*

Grundsätzlich gibt’s nicht viel Neues. Das Wetter ist nun durchgängig bewölkt aber der Wind hat sich abermals gelegt. Das kann man an den nur noch sehr flachen Wellen auf dem Meer erkennen.

Regen blieb am Vormittag aus und so schlug die holde Burgdame einen Spaziergang zum (vermeintlich) nahen Miloa Tempel.

Diese Vermeintlich machte mir aber nur fast Sorgen, denn der einfache Weg dorthin ist ja nur 5km lang.
Dorthin bedeutet aber auch, daß man ja irgendwie wieder zurück kommen sollte. Also im Idealfall. Denn auf eine kleine wenn auch nette Bushcrafter- oder Survival Nummer war ich nicht wirklich vorbereitet, aber die Holde wohl noch weniger. Wäre auch eh nicht ihr Fall, da bin ich mir sicher.

Für mich war klar, wenn das meine Knochen mitmachen, ist das kein Ding.
Also mal ein mehr Trinkwasser in den Rucksack geworfen, ein wenig Jacke als Oberbekleidung und abmarsch.

Erster Pluspunkt, das Wetter ist milde, passt also. Den gleichen Weg hin und zurück unter normalen griechischen Bedingungen, ohne mich.

Die fünf Kilometer ziehen sich lang und folgen etwas landeinwärts der Küste. Auch ist die Strecke nicht unbedingt das, was man als landschaftlich attraktive nennen würden. Denn es geht gefühlt gut ein Drittel der Strecke quasi an der Tourieinkaufsmeile entlang.

Auch hier wieder ein Wehrmutstropfen, da es außerhalb der Saison ist, hält sich der Betrieb in Grenzen. Dann irgendwann hat man mehr oder weniger die Zivilisation hinter sich gelassen und zumindest ich fand, jetzt wird’s landschaftlich deutlich schöner.

Zum einen passiert man den breiten Malina Strand, wo aber auch nicht viel los war und zum anderen sind diese typischen felsigen aber auch begrünten Küstenabschnitte zu sehen (und wenn man wollte wohl auch zu begehen).
Das wäre mein Terrain (jetzt sehe ich gerade, hab davon gar kein Bild geschossen, schade)!

(<Klick> zum aktuellen Kreat-Album)

Leider sind wir aber für einen schnellen Soloausflug zu weit weg. Jedenfalls, nach einer guten Stunde kommen wir an, verlaufen kann man sich nicht, es ist sogar ausgeschildert.

Und wie war das noch? An der Stille der Mitläufer erkennt man die Anstrengung.

Wir lösen ein Ticket und drehen unsere Rund.
Den einheimischen aber deutschsprachigen Führer mit Strohhut, haben wir knapp verpasst. Jener wurde uns am ersten Tag von der Reiseleitung empfohlen, weil er schon als solches ein Unikum sei.

Klar ist aber auch, hätten wir seiner Führung gefolgt, wäre das eine gute Stunde gewesen. Und da bin ich ganz ehrlich – nö.

Grundprinzipiell ja, aber nach einer Stunde Gehweg hin dann noch im langsamem Tritt über‘ s Gelände schlendern, dann wäre ich reif gewesen.
Zumindest reif für ein Rückfahrticket in egal welcher Form.

Die Ausgrabungen sind zu einem großen Teil überdacht. Das wird wohl potenziellen Regenfällen geschuldet sein, denn jene würden wohl einiges wieder in Windeseile zuspühlen.

Man kann aber beim Rundgang gut erkennen wie so eine Tempelanlage aufgebaut war. Um den großen Haupttempel herum viele kleine Lager oder einfach Nutzgebäude.

Interessant fand ich, daß man Naturstein mit behauenem Stein kombiniert hat. Klar, steckt ja auch viel Arbeit darin so Quader zu bearbeiten und erstmal her zu schaffen.

Etwas schade fand ich, es waren nur spärlich Infotafeln platziert. Man ist entweder auf eine Führung oder einen entsprechenden Katalog angewiesen. Aber nun gut, man will es ja auch nicht übertreiben mit der Kultur.

Also auf an den Rückmarsch. Da wir auf dem Heimweg die eine oder andere nette Bank erspäht hatten, beraumte ich noch eine kleine Pause am Malina Beach ein. Die Holde trieb es zwar ein wenig, aber ein wenig Urlaub muß auch sein.

Natürlich war wohl bei uns beiden die Motivation auf den einstündigen Rückweg eher bescheiden.
Ich für meine Fälle wollte dem zuvor aber noch wenigstens eine kurze Verschnaufpause abgewinnen.

Dann aber nach der Pause doch wieder los, half ja alles nix. Eigentlich echt schade, daß man den Weg nicht mehr an der Küste entlang laufen kann (so mein Kenntnisstand). Zumindest der Hafen von Malina liegt da im Weg.

Jedenfalls zog es sich ganz schön, half aber zales nix. Eine Bushaltestelle hab ich erst kurz vor Ziel entdeckt, die Bimmelbahn kam kurz vorher an uns vorbei und Taxis waren auch nicht zu sehen. Klar, wenn man mal was braucht… . *lach*

Etwaige negative Stimmungen hab ich einfach wegingnoriert und irgendwann erspähte man auch die erste bekannte Kreuzung, dann einen Laden und dann jene Autovermietung die direkt gegenüber vom Hotel liegt.

Ja und so sind wir dann aber doch wieder im Hotel angekommen. Nur kurz auf‘ s Zimmer etwas frisch machen und dann ab zum Mittagessen. Mahlzeit.

Nachdem ich mir zwei Coke und hauptsächlich Nudeln rein geschaufelt hatte wurde noch ein Poolbar-Espresso samt Cookies aufgenommen und sich mit ausreichend Kleidung auf der Sonnenliegen-Terrasse platziert.

Den Tag ausklingen lassen und diese Zeilen tippen.

15:52Uhr: …fertig mit dem ganzen Zeitfenster bis hierhin. Geschätzt wird heute auch nicht mehr viel passieren. Ich werde mich auch gleich auf’s Zimmer zurück ziehen und gründlich duschen sowie in frische Kleidung hüpfen, dann wohl Abendessen.

Auf das der nächste Tag ein wenig Sonne bringen wird.

Schöne Grüße aus Kreta, macht Euch einen netten Tag so wie geht, aber bleibt vor allem bitte gesund!  😉