Archive for the ‘Urlaub’ Category

Extrazeilen zu Berlin

Oktober 27, 2017

Bikealltag/ Urlaub: so und nun ein paar Extrazeilen. At first, oder auf deutsch, zuerst, ja Berlin ist immer eine Reise wert. Es gibt soviel zu sehen…

Ich bin das letzte mal damals in Berlin gewesen, ist schon lange her. Da war‘ s noch keine Hauptstadt, soviel dazu.

Die politisch kritischen Zeilen: so ganz verständlich war und ist das nicht, daß trotz einer gut funktionierenden und vorhandenen Hauptstadt einen derartigen Aufwand betrieben hat und ja auch noch weiter betreibt. Aus rein finanzieller Sicht hätte das dem dauerklammern Bundeshaushalt gut zu Gesicht gestanden, diesen Weg nicht zu gehen. Ganz abgesehen davon, daß das Geld in sozialen Projekten deutlichbesser aufgehoben wäre.

Dann noch die tiefgreifenden Eingriffe in die Stadt selbst. Baulücken füllen von der ehemaligen Grenze kann man noch vertreten. Aber nicht jedes Bauwerk ist gelungen. Gerade bei unserem Spaziergang an der Spree würde mir klar, soweit weg von den architektonischen Bauwerken des Führers Archtiketen Speer samt entsprechenden Größenwahn…

…ist man nicht gekommen. Als kleiner Mann davor stehend wirken diese Bauten schon erdrückend.

Große glatte Flächen, wenn auch mit viel Glas und Lücken aufgelöster erscheinden, aber eben in Beton glatt, sehen halt nicht chic aus. Vertrauen beim Volk spenden sieht anders aus. Cut bei dem Thema. Anderes Beispiel von einer Hotelseite ( meine ich )…

Berlin, also ich war schon oft dort, habe einige Ecken gesehen und wir haben uns auch viele Ecken angeschaut. Berlin bietet unheimlich viel, gerade abseits des Tourismus. Wer also will, der kann und sollte dann auch… . Entweder auf eigene Kappe, gewappnet mit etwas Neugierde aber vor allem Offenheit gegenüber allem. Ja, wer an eine Sache schon vorbelastet rangeht, ist fehl am Platz.

Ich Stelle mir eine Radfahrt nach Berlin vor, besuche eventuell auf dem Weg dorthin Bekannte oder eben andere markante Punkte. Dort angekommen hätte ich den Kontakt zu Local-Heros sichergestellt, oder zumindest vorab von jenen genug Infos abgeschöpft. Und dann los.

Gut ist ankommen und dann eines dieser Touristentickets besorgen. Damit ist man für seine Zeitraum X mobil und hat auch viele Ermäßigungen.

Das Leben vor Ort kann man mit unzähligen Unterkünften und Versorgungsmöglichkeiten abhandeln. Was zu essen, noch einen Kaffee/ Café ? Kein Problem. Einfach die Augen aufhalten und los. Morgens den Wanst vollschlagen, irgendwann noch mal ne‘ Kleinigkeiten nachlegen und dann abends das finale Refill.

Auch hier wird sich eine gewisse Offenheit bemerkbar machen können. Denn neben den „üblichen Verdächtigen“ kann wohl doch etwas mehr finde. Uns hat’s auch zB. beim indischen Schnellimbiss sehr gut geschmeckt.

Noch ein paar, in meinen Augen, lustigen Zeilen. Vapiano und Starbucks – da war ich ja bis dato nie drin. Vapiano war ganz nett, aber bitte… . Dieser Hyp ist in meinen Augen Mumpiz.

Und die zwei Versuche in einem Starbucks Kaffee zu bekommen… . Überall Schlange stehen um dann nur free-wifi zu haben und nach dem Aufrufen seines Vornamens auch noch die Bestellung abholen zu müssen ? Vielleicht bin ich da zu alt für. Aber ich kenne auch genug Cafébuden wo man als Kunde noch gesietzt wird, das Getränk noch ohne Kleinkredit erwerbbar ist und trotzdem schmeckt. Und zwar sehr gut.

Also auf nach Berlin und zwar immer wieder gerne.

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Berlin Tag 3. & 4.

Oktober 26, 2017

Bikealltag/ Urlaub/ (Bike)Bilder: der längste Tag unseres Berlin Besuch‘ s startete mit eine Frühstück und einem groben Plan der da lautete, ab in‘ s Zentrum. ( Wo und wie kreuz und quer wir gelaufen sind hab ich hier versucht nachzustellen. )

Brandenburger Tor war das erste große Ziel. Klar, muß man hin wie halt all die Schulklassen, Asiaten und Bustouren. Das Wetter war noch arg bedeckt, die Stunden noch früh und so hielt sich der Auflauf in Grenzen.

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Natürlich waren wir, wie alles in dieser Ecke sehr gut geschützt. Überall Ordnungskräfte in allen Variationen. Als ich das letzte mal hier war sah das noch anders aus. Das waren aber auch noch andere Zeiten. Und Sonne hatten wir damals auch. Der…

Reichstag wurde dann gleich mitgenommen. Rein konnte man aber an dem Tag sowieso nicht, wegenirgendeinerwasauchimmer. Für mich war das sowieso nicht so von Interesse, denn damals war ich ja drin. Aber damals ging das noch ohne vorherige Registrierung. Ab da ging es dann wieder quer rüber zum…

…Denkmahl für die ermordeten Juden welches auch durchlaufen wurde. Ich sehe mir so Orte gerne an. Aber so richtig betroffen macht mich das selten. Das rührt wohl daher, daß ich in meiner zwanzig-monatigen Zivildienstzeit sehr viel mit dem Thema zu tun hatte ( * ).
Ich finde, eine Art künstliche Betroffenheit oder gar Schuldgefühl bei uns „Jüngeren“ zu erzeugen wollen-müssen ist fehl am Platz.  Sie und auch mich trifft in keinster Weise eine direkte Schuld. Wir waren schlichtweg noch nicht auf dieser Welt. Aber die Chance geben sich Gedanken um das Jetzt aus der Geschichte heraus zu filtern ist wichtig. Gerade die heranwachsende Jugend hat damit ja so gar nix am Hut.

Für jene ist Krieg nur imaginär, bestenfalls aus dem TV. Unsereins kennt noch die rote Bedrohung aus dem Osten ( wobei man sich da auch lieber Gedanken über unsere damaligen und auch heutigen Freunde machen sollte ) und die Sirenen-Probealarme. Gut, cut bei dem Thema.

Ab da ging‘ s wieder ein Stück via Unter den Linden rüber zur Spontanentscheidung auf das Daimler Chrysler Gebäude zu fahren. „Leider“ lag das…

Steel Vintage Bikes Café

…auf dem Weg dorthin. Ist praktisch ein Muß für den geneigten Radfahrer. Und diesesmal hatten es geöffnet. Bingo ! Also rein in die Bude, zwei Cappuccino bestellt und für mich noch ein Stückchen Blaubeer-Hassennichgesehenkuchen.

Vegan, wie ich dann aufmerksam lesen konnte. Schmeckte alles suppi. Natürlich konnte ich auch einen Rundgang zum Stöbern und für diverse Shootings machen.

Die Hausmarke Holdsworth Bikes sah genauso lecker aus, wie die diversen alten oder eben Vintage-Bikes die ausgestellt waren. Zum Teil sogar käuflich erwerblich. Eines, das Holdsworth Super Professional 753 limited hatte es mir angetan. Stahlrahmen, klassisch gemufft in Combi mit einer sehr hochwertigen SRAM Ausstattung. Bei der leichtsinnigen Preisnachfrage, stellte sich jener als genauso hochwertige heraus. Fast „fünf Blatt“,Träume die man nicht braucht…

…oder doch ?

Aber nun zur Aussicht. 90 Meter in nur 20sec. mit Europas schnellsten Aufzug, made bei Thyssenkrupp. Die Aussicht war schon super, auch weil das Wetter inzwischen wenigstens etwas aufgeklärt hatte.

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Ab dort rüber zur Charité mit dem historischen Medizinmuseum, war dann mehr was für die Holde. Aber kann ma(n)n ja mal machen. Damals, Ihr merkt schon, ich schwelge gerne in Erinnerungen, wobei Wien geht auch immer, in Wien waren wir auch in soetwas. Als Nichtmediziener gibt mir das aber nicht so viel. An den Präparaten kann ich mich weder ergötzen noch gruseln. Ein wenig medizinische und Gründungsgeschichte um die Charité war aber interessant.

Spreespaziergang mit…

…deutlich besseren Wetter. Hier würde ich gerne mit dem Bike eine schöne chillige Fahrt machen. Anbieten würde sich das mit Sicherheit.

Currywurst-Pommes-Mayo ne‘ kann man sagen, auch wenn hier nicht meine Lieblingssoße genutzt wird, ist lecker. Und den Hyp ob nun mit oder ohne Darm ( = Pelle ) hab ich nicht verstanden.

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Diesen Zwischenstop mußte ich aber auch einlegen, weil ich drohte durchzubrechen. Den Spaziergang an der Spree genoss ich ohne Zweife aber langes Gehen kann ich vergessen. Von daher würde mich Berlin mit einem, womöglich standesgemäßen Bike, schon reizen. Ist aber ein anderes Thema. Gut dann lag jetzt der Ritter Sport Store an.

Weiter im Text, die Holde wollte ja noch ein Schokofondue genießen. An der Stelle kann ich sagen, wir haben nicht schlecht gelebt. Aber dazu ( demnächst ) noch ein paar Extrazeilen zu Berlin. Im…

Ritter Sport Store angekommen ( auf dem Weg dorthin hatte ich meine Nase noch in einen Gravis und einen Cyberport Store gesteckt, halt wegen kurzer Gehpause und anstehender Neuanschaffung ) ging’s unten an der Theke entlang in den ersten OG und dort eben in das Café.

Die Burgdame hatte ihr Schokofondue ich begnügte mich mit einem Wasser und einem Nugattortenstück. Lecker *schmatz* letzter geplanter Tagespunkt, auch für unsere inzwischen aufgequollene Füße, war der eigentlich in der Nähe befindliche Checkpoint Charlie. Doch es ergab sich noch eine Fußpause am Gendarmenmarkt. Komisch, hab da jetzt kein so super Foto von.

Hier war dann auch der Punkt, wo mein Mobil, geflutet mit ein paar mehr Bildern, einigen navigationstechnischen Aufgabenstellung, den Akkunotstand ausrief. Ich hab die Fa.-Sim deaktiviert und den Sparmodus eingeleitet. So hielt das Teil noch bis in‘ s Hotel. Aber doch rüber zum…

Checkpoint Charlie wo ich mich ein wenig erschrocken habe. In den hintersten Hirnwindungen hatte ich noch Bilder von der damaligen Klassen 10. Abschluss Fahrt nach Berlin mit der Teilung. Und so natürlich auch Bilder vom Checkpoint in Betrieb. Damals standen wir also dort, sahen den wirklichen Ernst der Lage und unserem „Klassenfeind“ quasi in die Augen.
Und heute ? Ein Trubel dort, Uniformen samt Militär Mützen zum aufsetzen für das Foto Shooting. Der MC keine drei Schritte schräg rechts dahinter.

Natürlich gab’s noch eine 360° Dokumententation auf der rechten Seite und noch eine Ausstellung zum Checkpoint selbst. Beides natürlich wieder gegen Cash. Wir haben uns dann aber dazu entschlossen langsam die Heimreise anzutreten. Noch vorbei am…

Weltballon Berlin. Meine Holde wollte das noch checken. Aber mit bedingter Höhenangst und des wieder frischen Wetters, kompletten Wolkenhimmel und der Dämmerung sprach nix mehr dafür.

Also ab nach Steglitz via Potsdammer Platz. Sitzen in den Öffis kann ja sowas von schön sein. Angekommen frischten wir unseren Wasservorrat für die Nacht und Heimreise auf, stöberte noch ein ganz wenig in der bei uns liegenden Einkaufsmeile. Zum Abschluss beim dortigen Inder essentechnisch ein wenig versorgten. Das war echt lecker !

Dann ab in‘ s Hotel, Füße hochlegen, das Mobil an Strom anheften, noch einen Mars-Riegel vor der Zahnbürste in den Schlund geschoben. Dann Duschen und Augenpflege.

( All the pics from Berlin by Flickr )

* Thema Betroffenheit und Judenverfolgung sowie geschichtlicher Rassimus: damals hatte ich also im Zivildienst viel damit zu tun. Es war quasi wie ein roter Faden. Ich machte zu diesem Thema sogar eine Rüstzeit mit. Hier war nicht nur die Judenverfolgung das Thema, sondern auch die schon in den Startlöchern stehende Forderungen nach Entschädigungen von den ehmals profitierenden Unternehmen sowie der Staaten. Das ging ja kreuz und quer, aber zahlen wollte natürlich keiner. In Rahmen dieser Rüstzeit waren wir zu einem Schulung auf der Wewelsburg und zum Abschluss wo im Saarland. Dort besuchten wir ein grenznahes KZ und hatten noch die Chance mit einem Überlebenden zu sprechen.

Der letzte Tag in Berlin: viel haben wir uns da nicht mehr vorgenommen. Ich mutmaße mal, auch die holde Burgdame war noch etwas angeschlagen vom Tag zuvor. Wir frühstückten einfach ganz entspannt, gingen dann noch auf´s Zimmer, verweilten dort noch eine Weile. Weil mir aber inzwischen die Bude auf den Kopf fiel, schlug ich einen letzten Café-Stop an der Ecke vor.

War zwar nur ein Schnell-Café, aber es gefiel mir von der Bauweise her. Rund, mit sehr viel Glas, sah aus als ob es schon sehr lange dort stehen würde. Nach einer weiteren Stunden machten wir uns dann auf zum HBF. Dort haben wir dann die restlichen zwei Stunden verbracht, noch ein Eis gegessen, etwas gebumelt, hier und da geschaut und uns dann doch letztendlich einfach an´s Gleis gesetzt wo unser Zug dann auch irgendwann einrollte. ICE gen Heimat, entspannt…

Berlin Tag 1.

Oktober 26, 2017

Bikealltag/ Urlaub/ (Bike)bilder: nach veröffentlichen des Beitrages Berlin Tag 2., ist mir aufgefallen das der Rest vom Anreisetag fehlt. Also los noch ein paar Zeilen dazu.

Wir sind ja irgendwie am frühen Mittag eingtroffen, konnten also noch etwas aus dem Tag machen. Zunächst mal, der Hauptbahnhof Berlin Mitte hat mich beeindruckt. So gigantisch hab ich ihn mir nie vorgestellt. Aber, dies war wohl auch dem Umstand geschuldet, das er nicht gerade übersichtlich gebaut wurde und so eben mächtiger ausschaut, weil er eben verwinkelter ist.

Fakt ist aber auch, wer Langeweile hat, der nützt einfach die öffentlichen Verkehrsmittel. Da ist immer was los. Am ersten Tag, noch auf der Anfahrt vom HBF zum Hotel, meine Holde ein Mädel vom Lande und dann in der S-bahn der Alt-Punk liegend am Kopfende des Wagons, sich rekelnd und Musik hören.

In den Folgetagen immer wieder mal Szene mit Musikern, Leicht-Randalieren, meditierenden Herrschaften. Und, wenn´s draußen kalt und windig ist, in der U-Bahn ist´s immer schön flauschig warm. Oft auch zu warm. Aber, ich liebe diese alten und oft nicht mehr so schönen Stationen.

Ich denke wer hier viel unterwegs ist, sollte sich strategisch gut kleiden. Ich würde eine Wind- u. gegebenenfalls wasserdichte dünne Außenjacke empfehlen, was mittelmäßig dickeres drunter für die Wärme, eine Fleecelangarmjacke zum Beispiel und dann ein T-Shirt oder ähnliches. Mütze, Schal oder Halstuch stets griffbereit. At last, gerade für´s Sightseeing, ein kleiner Rucksack, für ein wenig Kleinkram wie Wasserpulle einen Snack, oder auch um einfach ein Kleidungsstück darin zu verstauen.

Das Radhaus in Steglitz hatte nur einmal auf als wir da vorbei gegangen sind. Nein rein bin ich aber nicht, auch wenn im Schaufenster so ein netter flitzig ausschauender Stadtflitzer von Centurion, meine ich, stand. Ein schöne Alu-blank Rahmen, sportliche Schutzbleche und Gepäckträger und sogar fest installiertes Licht ( auch wenn letzteres auf dem Link nicht vorhanden ist ).

Unser Hotel, Name schon wieder vergessen, mensch ist das lange her, nein, war nett aber in der Ausstattung eher an die 70er erinnernt. Teppich auf den Fluen und Zimmer *Alarmglocken bei den Hygenikern*, die man aber wohl nicht einfach rausmachen kann, da sie ja oft verklebt wurden. Farblich viel mit hellen Brauntönen, gebräunte Spiegel und Glasscheiben…
…kurz gesagt, war nicht so mein Einrichtungsstil. Aber soweit es ging, halt bis auf Teppiche in einigen Abschnitten, alles sauber. Und der Ausblick aus dem 5OG von unserem Zimmer.

Steglitz als Stadtteil hat mir recht gut gefallen, also das was wir gesehen haben. Hier der markante Hochhausklotz, der einige male von mir abgelichtet wurde.

Also vom Hotel aus startete dann unser erster Angriff auf potentielle Besichtigungsziele. Wieder am Bahnhof Zoo angekommen war der Weg schnell gefunden. Die Kaiser-Wilhelm-Gedächnisskirche, mit ihrem charakteristischen Aussehen wird noch abgelichtet…

…kurze Zeit später die erste Currywurst gegessen. Für zweifuffzig an einem Kiosk, passt. Weiter die Füße vertreten den Kuhdamm hochlaufend. Das Kaffee Kranzler lag auf den ersten Metern, muß also mit auf die Mobilcam.

Story of Berlin lag dann als erster echter Sightseeing Point an. Auf dem Weg dorthin immer wieder die Nase an dieversen Fensterscheiben gedrückt, schön geschlendert, alles ganz entspannt. Das Wetter spielte ja auch mit.

Story of Berlin ist auf jeden Fall mal gut gemacht. 800 Jahre Geschichte mit diversen Schaustücken, zum teil Orginalstücke aus den Zeiten, hinterlegt mit schriftlichen Infos oder Animantionen, machen das ganze sehenswürdig und vor allem nicht so langweilig. ( Gut, ich würde mir, aufgrund meiner bedingten Laufmüdigkeit, die eine oder andere Sitzgelegenheiten mehr wünschen. Ist wohl aber auch für ältere Herreschaften nicht fehl am Platz. Hey mann, bin ich ja jetzt auch… )

Erstaunlich fand ich, das selbst die wenigen Jugendlichen, also jene die nach „der Zeit“, geboren sind, sich doch interessierten. Ein gutes Zeichen für das Museum, aber auch für die Jugend. Hoffnung ?

Man fühlte sich halt schon in die Zeit hineinversetzt. Die Atombunkerführung ( im Preis mit drin, also wurde das auch mitgenommen. *lach* Nein, wann bekommt man soetwas schon zu sehen ? ) war dann das vorläufg letzte Highlight des Tages.

Ein paar Fakten & Eindrücke. 3.000 Menschen zusammengefercht für 14 Tage, mehr gibt weder die Bunkertechnik noch die Versorgung her, unter extremsten aber auch minimalistischen Bediengungen. Der Bunkerwart drückt zum Beispiel am Einlass für jeden der reinkommt einmal einen roten Knopf. Nach dreitausend schließt die Tür automatisch und bleibt auch erstmal verriegelt. Öffnen, auch von innen, ist für einige Zeit unmöglich. Ich hatte aber schon Zweifel das überhaupt soviele Menschen so schnell in den Bunker kommen. Denn…

Die Treppe abwärts im Parkhaus war gerade mal gute zweieinhab bis drei Meter breit. Die Anlage liegt drei ( vier ) Stockwerke tief. Jetzt rennen da bis zu 3.000 Menschen runter. Ich sage, nach nicht mal zwei Minuten liegen die ersten auf den Treppen und werden von anderen überrannt. Es kommt zu viel mehr Stürzen, bis das Treppenhaus regelrecht verstopft ist. Der Bunkerwart wird da nichts machen können, schließt dann den Bunker früher, oder kann er das überhaupt ?

Innenansicht der „Luxusbetten“, schön ordentlich deutsch gereiht und gestapelt. Dazwischen geschätzt knapp 1,5m „Platz“. Wie das jetzt mit dem Licht da unten ist, das ist mir gerade erst jetzt aufgefallen. Blau – warum ?

Eingeschlossen, mehr oder weniger kauernd in spartanischen Feldbetten ca. 180 x 70cm, zu viert übereinander bei Raumtemperaturen um die 30c°, Luftfeuchte bei 90% sodass die Feuchtigkeit in Form von Wasser von der Betondecke tropft. Zu essen gibt´s einmal am Tag eine Dose mit irgendwas pro Kopf. Keine Spiegel in den Toiletten, wegen Bruch und somit Schnittgefahr, nur Vorhänge vor den WC-Nischen, damit sich niemand einschließen kann zwecks Suizied.

Und was ist nach diesen 14 Tagen ? Man ist ja davon ausgegangen, daß nach dieser Zeit auch die radioaktiven Fall-Outs vorbei sind. Doch Wetter ist nicht kalkulierbar. Und wie kommt man da unten wieder raus ? Die Tür geht auf…

…und dann liegt da erstmal jede Menge Schutt. Die Menschen im Bunker haben in der Zeit dort unten nichts gemacht, werden unter diesen Umständen arg geschwächt sein. Wenn sie nicht an Seuchen unter den Bedienungen der 30c°/ 90% Luftfeuchte und den eher bescheidenen hygenischen Bedingungen überlebt haben, oder sich gegenseitig abgemurkst haben, DAS andere Problem, werden sie kaum in der Lage sein das Treppenhaus von den Stahlbetonresten zu befreien. Womit auch ? Werkzeuge, schweres Gerät ? Fehlanzeige. Und selbst wenn das Treppenhaus weitgehendstfrei ist, wie schaut´s draußen aus ? Spätenstens dort ist alles kaputt und liegt im Weg rum. Raus aus der Stadt wird man kaum kommen.

Nein das Museum und mit dem Bunkerrundgang waren sehr interessant. Sollte man mal gemacht haben. Ich fand, dann war mal ein guter Zeitpunkt sich nach einem neuen standesgemäßen Gefährt umzuschauen. Rolls Royce in einer älteren Bauart hatte mir sehr zugesagt.

Bringt aber alles nix, bekommt man soweiso keinen Parkplatz und selbst beim Mac-Drive dürfte man damit kaum um die Kurve kommen. Plan verwerfen… . Rückmarsch durch die beginnende Nacht, mit jede Menge Glitzerfunkellicht der Konsumtempel.

Reicht fü den Tag.

Berlin Tag 2.

Oktober 25, 2017

Bikealltag/ Urlaub/ (Bike)bilder: erste vorgteippte Zeilen nach gut 10h Sightseeing und später veröffentlicht.

Lustige Sachen, zumindest für Leute vom Land, passieren hier schon in den Öffentlichen. Schon gestern ruhte ein leicht angeschlagener Alt-Punk mit laufender Musik in einer Fensternische der S-BAHN. Heute gab‘ s eine mittelalterliche Frau die meditierend S-BAHN fuhr und gerade eine Frau die ihre Möpse ( Hunde ), den kleinen im Kinderwagen schauffierte. Dem im Kinderwagen hing die Zunge raus und sah aus, als ob er einen Schlag weg hatte. Der andere, noch an der Leine, sah mehr aus wie eine laufende behaarte Fleischwurst. Nicht zu vergessen die musikalischen Einlagen. Heute vormittag ein Gitarrenspieler und auf der Rückfahrt ein Duo mit Gitarre und Geige. Natürlich wird hinter der Becher durchgereicht für‘ s Kleingeld.

Was haben wir heute gemacht ? Erster Ansatz, Besuch des Stasigefängnis. Blöderweise hatte ich an der Rezeption nach dem Stasimuseum gefragt und so gurkten wir auch dort hin. Die Holde fragte dann nach der Führung, woraufhin nur ein verduztes Gesicht zu sehen war. „Die Ausstellung sei zum Eigengebesuch gedacht und entsprechend aufgebaut. Aber sie meinen bestimmt das Stasigefängnis.

Wir nickten und mußte uns dann ein Taxi ordern, damit wir noch pünktlich zur Führung da sein würden. Ich hab’s dann bezahlt, Ma(n)n gönnt sich ja sonst nix. Nebenbei ist mir aufgefallen, das ich gefühlt das letzte mal vor hundert Jahren Taxi gefahren bin.

Schön war auch, wir sind in einem Toyota Hybrid gefahren. Fand ich dann auch mal toll.

Zum Thema Stasigefängnis, ja wenn man Zeit hat und Interesse oder sich auch auf das Thema einlassen will, sollte man das auf jeden Fall machen. Wenn man Glück hat, dann wird die Führung auch von einem Zeitzeugen gemacht. Natürlich von einem Insassen, denn man erfährt auch, daß die Ex-Stasileute immer noch linientreu sind. Kennt man den Weg nicht und fragt einen Passanten in der Nähe, wird wohl auch bewusst in eine falsche Richtung geschickt. Die Jungs von damals wohnen oft noch drumherum.

Die Führung selbst startet zunächst mit einem dreißig minütigen Infofilm. Dann ist eben die Führung…

Hinterher gab’s dann für mich erstmal Sitzpause, denn zwischenzeitlich war das bei mir nicht so prickelnd. Cappuccino und stücksken Kuchen. Im Kassenraum, wo auch die Cafeteria und Abholstation für die Führungen ist, gab‘ s jede Menge Infomaterial und Bücher.

Hiernach ging’s s dann für uns in‘ s Zentrum. Hackesche Höfe standen an. Da hatte uns eine seichte Regenfront eingeholt und so war das Schlendern durch die Höfe richtig nett.

Viele kleine Geschäfte in Läden die man so nie sieht. Da es gerade lange hinter Mittach war, suchten wir was passendes. Zunächst dachten wir an eine Kleinigkeit, Suppe oder so. Eine Lokalität bot dann einen hausgemachten Burger mit Fritten für sechfuffzig an. Ich denke jeder von uns dachte, wird so‘ n nettes kleines Leckerli sein…

…ja Pustekuchen. Der Burger hatte schon Format, wenn auch nicht vom Durchmesser. Pommes und Burger waren echt lecker und ich bin ( aktuell 20:43 ) satt.

Ob des immer noch bedeckten Wetters disponierten wir um. Besuch des Sony-Center und der Mega-Mall. Mein Bikeladen Steel Vintage Bikes

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…hatte am Montag geschlossen.

IMG_20171023_171051344.jpgGut, kann ich mit leben. Dann also nur Mega-Mall für die Holde. At last Rückfahrt mit Orientierungsphase der diversen S und U Bahnen. Im Zentrum kommt ja eben nicht bloß eine Linie an.

Hier wieder in Steglitz angekommen ging’s dann für mich noch mal in den örtlichen Globetrotter. Ist aber nur eine kleine Fenix E01 geworden. Eine Bergans Letto hatten sie nicht im Programm. Vielleicht auch gut so.

Jetzt, Füße hochlegen und etwas chillaxen.

Morgen ? Noch nicht der Plan. Aber ab in‘ s Zentrum, Reichstag von außen anschauen, rein wollen wir beide nicht, ich war ja auch damals mal drin, Brandburger Tor, eventuell Aussichts-Ballon und dann mal schauen was noch so in der Nähe ist.

… schon 12:02Uhr/ 22.10.2017

Oktober 22, 2017

Bikealltag/Urlaub: …wenn auch nur kurz. Motto: ich bin dann ma‘ wieder wech. Diesmal geht‘ s in die Bundeshauptstadt Berlin.

Die Aktion ist mein Geschenk meiner Family an mich zur Rundung.

Ach übrigens: Café & Kuchen steht noch zur Verfügung. Bedient Euch, wenn leider auch nur virtuell.

Zum Thema, nur die Burgdame und meiner-einer sind per ICE unterwegs. Pauschalangebot inkl. drei Übernachtungen und vier Tage vor Ort. Gut, An.- u. Abreise jetzt mal außen vor gelassen. Reicht aber.

Ich habe meine noch fast jungfräulichen Laufschuhe an, in der Hoffnung daß es damit ein wenig besser geht. Zum Glück ist meine Burgdame auch nicht so gut zu Fuß, sie hat was am Fußknöchel. Ja wir werden halt gemeinsam alt. *lach*

Was gibt’s bis jetzt zu berichten ? Noch nicht viel.

…was natürlich glatt gelogen ist !

Die letzte Nacht war etwas unruhig. Meine Große hatte nach meiner Familienfeier ihren Geburtstag gefeiert. Mein Lütte hatte dann auch noch ein paar Kumpels da, entsprechend unruhig war es dann. Etwas „zerschossen“ hing ich also heute früh an meinem Küchenstammplatz. Der Schwiegerdad brachte uns dann zum HBF, wo dann diesmal die Wagonbeschilderung deutlicher war, als auf der Rückreise von Speyer.

Und so rollen wir nun genau ost.

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Gefühlt dürften wir jetzt wo hinter Wolfsburg sein. Draußen ist fast immer noch eher grau, aber wohl trocken. Alles gut solange kein Regen ist. Stadt-Tour machen und Regen fänd ich jetzt nicht so pralle.

Große Pläne haben wir jetzt nicht. Einfach mal schauen. Stasimuseum würde meine Holde gerne machen, gut war ich noch nicht. Sony-Center und diese Supereinkaufstempel will sie auch. Wie kann man seiner Herzdame so einen Wunsch verweigern…

… solange es dort eine gescheite Café-Bude gibt !? Unsere Herberge ist in Berlin Steglitz, fußläufig vom alten Rathaus (?), LIDL ist in der Nähe und ein Globetrotter Store.
Reingehen oder nicht ? Eine schwierige und ebenso verlockende Frage, noch ohne Antwort. Da war doch noch diese eine Dermizax Jacke…

Und da war noch dieser eine Radladen den ich in der Lektüre, erworben im Bahnhof zu Speyer, ich meine der Cycle, entdeckt hatte. Wenn man ja ma‘ da ist. Also so rein zufällig in der Nähe… .

Jedenfalls denke ich wird schon schön.

Insgesamt war ich ja schon ewig nicht mehr in Berlin. Übrigens eine Stadt wo ich super klar kam. Auch mit den Leuten dort. Neben Hamburg ist das eine der Städte wo ich mir vorstellen könnte zu leben. Gerade Berlin bietet soviel wegen dieser Megagröße.

Ich selbst war aber schon oft in Berlin. Meist, oder fast immer vom Job her. Bin da also schon kreuz und quer gefahren, habe viel gesehen.

Eine dieser letzten Jobtouren war ein Messestand-Abbau. Da darf man dann je erst ab 22:00Uhr auf’s Messegelände. Wir kamen morgens mit dem Linienflüge aus D‘ Dorf und sind dann den ganzen Tag mit einem 7,5t durch Berlin gegurkt. Klar würde ich heute wohl nicht mehr so machen, der Umwelt zu liebe. Aber damals… ?

Wir waren dann im Bundestag, also dem alten Reichstag, sind um die Siegessäule gedreht, raus zum Olympiastadion und alles bei bestem Sonnenwetter. Und natürlich haben wir auf’m Kuhdamm eine Cappuccino geschlürft. Wohl der teuerste den ich je getrunken hatte. Aber nun gut.

So, jetzt noch knapp 20min. bis zur Ankunft.

Ach übrigens, natürlich würde ich auch mal gerne mit dem Rad nach Berlin fahren. Das wäre dann aber eine andere Story.

Rhodos Sommerurlaub – Bilder

August 7, 2017

Bikealltag/ Urlaub/ ( Biketouren ) Bilder: eine Woche ist es her das wir aus dem Urlaub kamen, es wird zeit noch einen Nachtrag zu machen. Jetzt hab ich mich mehrere Tag mit den Bildern intensiver befasst. Sehen wir mal von der ersten Downloads und Sortierungen ab.

Inzwischen habe ich im Beitrag Tag -12 bis Ende die Bilder nachgepflegt, die bei den ersten Uploadversuchen fehl geschlagen sind.

Desweiteren habe ich jetzt bei Flickr zwei Alben erstellt die eine erste Auswahl der mehr als 400 gemachten Bilder zeigen. 400 Bilder ?
Ja und die Zahl 400 ist nur eine grobe Schätzung die ich aufgrund der Handhabung der ersten beiden Tage gemacht habe. Die Bilder die schon im Mülleimer sind zähle ich ja nicht mit, sind auch einige gewesen. Ich habe in diesem Urlaub sehr viele Bilder gemacht. Oft einfach draufgehalten, aus dem Handgelenk mit der Mobilcam, die übrigens meine einzige „Waffe“ war.

Aber ich habe sehr viele Bilder intuitiv gemacht, hatte Szene im Kopf und habe sie entweder versucht zu stellen oder auch jene wieder spontan aus der Hüfte raus geschossen. Einige Szenen habe ich gezielt dafür gemacht, sie im Schwarzweis-Format umzumodeln.

Erstaunlicherwiese finde ich, das sehr viele Bilder die Lichtistuation vor Ort besten wieder geben. Man kann aber nur ahnen wie heiß es oft dabei war. Aber dieses grellhelle Sonnenlicht gibt natürlich viel her. Und das auch um die Mittagszeit herum.
Neben den Bilder die ich jetzt hier noch einpflegen werde, sozusagen um den Mund schonmal wässerig zu machen…

Eine Szene auf der abendlichen Eukalyptus Straße in Kolymbia. Dieses Pärchen saß jeden Abend auf der gleichen Bank und hat das Treiben des Abends mehr oder weniger verfolgt. Ich fand diese Situation süß aber auch interessant. Normalerweise lichte ich keine Personen so gezielt ab und habe auch lange mit mir gekämpft. Letztendlich habe ich es dann aber recht unauffällig hinbekommen.

Dieses Bild, wieder in Schwarzweis, ja klar sieht man ja, zeigt eine kleine Kapelle in Lindos. Lindos ist einer der Orte, die man bei einem Urlaub auf Rhodos besuchen muß, sagt man. Lindos soll typisch für die alten Dörfer auf Rhodos sein, mit den weißen Häusern, hier und da mit Blau durchzogen. Klar die Altstadt ist durch enge Gassen gekennzeichnet und wenn man zu der Akropolis hoch will, muß man da durch. Natürlich ist dort heute alles auf Tourismus ausgelegt.
Wir hatten beim Besuch noch Glück, da wir sehr früh am Ort waren. Schon auf dem Rückweg von der Akropolis runter wurde es merklich voller.

An diesem Baum haben wir auf dem Rückweg noch eine Weile gesessen. Aber hier ist er auf dem Hinweg zu sehen. Als wir uns dann da niederließen mußte man sich einen Platz suchen und zwei Männer in zivil mußten den Verkehr regeln. Denn kurz vorher ging es links runter zum Strand, die Busse und PKW kamen, Lieferwagen, die dann auch, jedenfalls wenn sie klein waren, sogar in die Alstadt reinfahren durften.

Einen Szene als ich die Eukalyptus Allee abgelaufen bin. Nur um mal zu sehen wie die so ist. Dieses Bild ziert übrigens nun auch meinen Startbildschirm vom Moto G4. Hier mal ein Vergleichsbild in Farbe…

…an dem Punkt wo ich vom Hotel aus auf die Eukalyptus Allee gestoßen bin. Viel Schatten und die Gegend mit den Gebäuden rechts und links der Straße. Ich fand´s toll.

Und dies eines der Bilder, auch auf dem Erkundungsgang gemacht, wo ich gezielt an Schwarzweis dachte – passt ! Gefolgt von diesem Bild, mit gleichem Hintergedanken.

Ein Bild, auch mit Schwarzweis-Hintergedanken, aus Rhodos Stadt, genau genommen aus der Altstadt hinter der Stadtmauer. Mein Lieblingsgeschäft…

…weil geschlossen. Nachmittags auf dem Rückweg vom Strand…

…wieder mal spontan aus dem Handgelenk. At last will, oder besser gesagt, kann ich gar nicht anders, ein Bilder von meinem letzten Erkundungsgang zu zeigen. Nicht das einzige, aber eines von vielen.

…gibt es nun zwei Alben, was ich ja aber schon erwähnt hatte.

Als erstes möchte ich das Schwarzweis-Album vorstellen, das dann von dem etwas mehr gefüllten Album für normale Bilder gefolgt wird. So das war´s dann erstmal dazu.

Noch ein zwei Worte zu der Masse an Bildern, die ich übrigens so kaum noch gehandelt bekomme. Alleine die Downloads zu ziehen, sie wo unter zu sortieren, denn ob der Masse wollte ich sie eigentlich nicht alle auf dem MacBook haben, hat schon viel Zeit in Anspruch genommen.

MeinMoto G4 als „Waffe“ hat sich bestens bewährt. Mir reicht das, ich bin ja auch kein Fotoprofi. Die Cam dort macht so gute Bilder, wie an meiner ehmals genutzten Minidigicam, die ich mir ja mal eigentlich für meine Radfahrten geholt hatte, um da mal Bilder zu machen. Diese ist nun mehr oder weniger in Ruhestand, beziehungsweise meine Holde nutzt sie.

Pack & Strategie Liste…

August 2, 2017

… für‘ s nächste mal.

Bikealltag/ Urlaub: präventiv schon mal ein paar Dinge die für einen kommenden Urlaub von mir in Angriff genommen werden sollten…

  • On-Top Wetterlage vor Ort mit eher gemäßigten Luftfeuchte und nicht knallheiß checken. Eine gute Brise ist auch nicht verkehrt. Idealfall Fuerteventura darf als Topziel gerne wieder zum Zuge kommen
  • Terminierung gerne ab Ostern, keine Sommersaison, weil potentiell zu heiß, optimal ab Sommer Ende bis Herbst…
  • …und genug Puffer was Abflugzeiten sowie Ankunft angeht. Ergo keine Hauruck-ich-ziehe-durch Nummern !
  • Abflug heimatnah ( und potentiell Uhrzeit verträglich )
  • Hotel muß kein Megaaufwand sein, sollte aber auch keine runtergehwohnte Bruchbude sein ( da bleibe ich lieber mal ein oder zwei Jahre zu Hause damit ein Budget passt )
  • Zimmer mit Klimaanlage !
  • All-In und das auch für WLAN ist eigentlich heute Standard
  • Powerbank mal besorgen: erledigt ist eine Xtorm FS100 samt einem hama 173670 Ladegerät geworden
  • gescheite Badehose mit einer per Reißverschluss zuziehbaren Tasche ( gibt es soetwas überhaupt ??? ) und einem Stoff der schnell trocknet. Denn genau das tun die beiden mir-doch-egal-was-die-kosten Buxen nicht
  • Reisedauer sollte schon gut über 12 Tage vor Ort sein. Alles andere ist für mich ein eher verlängertes Wochenende
  • vor Ort gerne strandnah da es dort erfahrungsgemäß, also am Strand, meist am schönsten ist
  • wasserdichte Swatch-Uhr wieder mobil machen. Das gute Stück…
  • Strandhandtuch wo ich noch eine Idee habe/ Strandsack/ Rucksack/ Tasche mal schauen…
  • nach einem „Safecase“ optimal wasserdicht für Mobil und Kleinkram schauen
  • die Gegebenheiten vor Ort checken, was ist fußläufig in der Nähe, was könnte man mal, leicht sportlich motiviert, erkunden ?

Das müßte erstmal reichen.

Rhodos,Kolymbia…

Juli 31, 2017

…und das Hotel Memphis Beach.

Bikealltag/ Urlaub: so hier ein paar Zeilen zu den Örtlichkeiten. Wo fang ich an ? Ganz ehrlich, ich bin komplett unvorbereite dahin und wusste eigentlich nur, Rhodos gehört zu Griechenland. Punkt, ende, aus.

Rhodos, eine Insel im Mittelmeer oder auch der Ägäis gelegen, zugehörig zu Griechenland. In Sichtweite befindet sich das türkische Festland. Letzeres kannte ich ja ein wenig, ebenfalls durch Urlaube, ist aber, um es mal so zu sagen, als Reiseziel nicht mehr ganz so aktraktiv. Die Insel ist sehr hügelig und hat eine dem heißen Klima angepasste Vegitation. Viele Ecken und Felsen wirken sehr schroff, fast schon unnatürlich.

Da die Insel weit im Süden liegt, war es für mich kein Geheimniss, daß einem spätetestens nach dem Aussteigen aus dem Flieger klar wird, was angesagt ist. Slow Motion, Urlaub machen, warten auf Wind und im Schatten sich möglichst wenig bewegen. Einzigester Hoffnungschimmer sind die Ausflüge in´s vermeintliche Nass.

Das Volk dort, kannte ich so gar nicht. Nein fast gelogen, denn ich hatte mal für gute vier Jahre plus einen Griechen zunächst als Vorgesetzten, dann als Arbeitskollegen. War ein sehr netter Typ Mensch, hatte was drauf, verstand es aber mehr als gut auch sein Wissen weiter zugeben.

Seit der sehr unglücklichen Geldsituation mit diesem Land, hat man ja so einiges gehört. Kann ich alles nicht bestätigen. Ich habe selten in Urlaubsländern so nette Menschen auch in Form vom Personal gesehen wie hier. Und das trifft natürlich auch auf das Hotel Memphis Beach zu. Es ist eben nicht jene gespielte, oder sollte man besser sagen bezahlte Freundlichkeit, die ich vernahm.

Die Insel bietet ein paar nette Ausflugsziele an ( braucht man nur mal die gängigen Suchmaschienen abrufen ). Wir waren in Lindos und Rhodos Stadt.

Kolymbia, ein recht kleiner Ort, eigentlich nur durch den Tourismus existent. Ehmals wohl um 1935 durch die Italiener gegründet, während der Besatzung. Auch wenn man sagen muß das diese Zeit zum Glück vorbei ist, schade ist das man eigentlich fast gar nichts mehr davon sieht. Außer die Eukalyptusallee…

…und den damals gebauten Aquadukt…

…sichtbar unten rechts im Bild. Ach ja, und der Hafen ist sehr schön, fast schon zu schön…

Natürlich gibt´s noch mehr zu sehen, wenn man sich denn mal aufmacht, was ich dann ja zumindest einmal gemacht habe <klick>. Denn außer dem Strand, der übrigens ein eher feingrober Sandstrand mit vielen, sehr vielen und zum Teil auch seh großen Kieselsteinen, ja schon eher Kieselfelsen, durchsetzt ist, gibt es natürlich das Hinterland zu entdecken.

Hotel Memphis Beach, unsere Unterkunft während des dreizehntägigen Aufenthaltes. An dem Punkt will ich erstmal ein paar Bilder sprechen lassen, denn ich hatte alles auch mit den Augen eines Handwerkers gesehen. Der Empfang, ja hallo…

Nicht viel Prunk oder zu viel Glitzer, aber gut gemacht.

Die Sitzecken in der Lobby, irre bequem, Einschlummegefahr garantiert und klimatisiert.

Sitzecke aus dem Blickwinkel links direkt neben dem Eingang.

Weiter gerade aus durch gelangt man auf eine offene Meetingecke samt Sitzgelegeheiten & Tischen mit den Auslagen der Reiseveranstalter. Weiterhin Poolbilliard, Tischtennis und ein paar Automaten. Für die Leute welche die Langeweile überkommen sollte.

Ein andere Blickwinkel

Von dort geht es runter, ein weitere Weg führt aber auch direkt außen von der Auffahrt direkt zu diesem Weg, alles neu gemacht. Eine schöne Auswahl der Fliesenbodenbeläge. Man schaut auch direkt auf das gepflegte Grün.

Blickrichtung nach vorne zur Auffahrt und den entsprechenden Weg

So werden die Zimmer gemacht und das täglich inklusive Handtuchwechsel

Panoramablick in´s Zimmer

Blick von der Speisesaalterasse über den Pool in der Abenddämmerung, eine Brücke über den Pool und den ersten von den beiden Zimmergebäuden.

Poolterrasse samt Liegen und Schirme, gerade im Sommer mehr als sinnvoll. Das Pool groß genug um sich abzukühlen, stets sauber. Abduschgelegenheit nah beim Pool ( nicht auf dem Bild )

Das erste Zimmergebäude, doppelstöckig vom Eingangsweg herab fotografiert…

…und nochmal zum Pool, Poolbar hin.

Der Weg, der rückwärtig auch zum Strand führt, hier bei der Ankunft vom Strand fotografiert. Nun ein paar Worte zum Hote und deren Personal. Man hat ja schon so einiges an Hotel gesehen, auch durch eine mehrjährige Montagetätigkeit. Aber hier war ich mehr als angenehm überrascht.

Die gesamte Anlage top gepflegt, renoviert oder neu gebaut ? Wenn dann keine zwei Jahre alt. Die Blicke schweiften immer wieder über alle möglichen Dinge, bauliche Ausführungen oder auch in die kritischen Ecken der Hygienebereichen. Nichts war zu finden. Selbst das Silikon in den Duschen, fast wie neu, ja gebraucht schon, aber sonst ?

Das Hauptgebäude enthält den Empfang/ Rezeption, Sitzecke eine Mega TV, Miet-Safe-Ecke dann die schon genannte Spiel und Infoecke. Im Untergeschoss ist die Küche mit dem Hauptspeisesaal, ebenfalls klimatisiert, wo Abends das Essen gereicht wurde. Außnahme bei einmal die Woche gebotener Unterhaltung, dann gab es auch draußen an der Poolbar das Essen.

Die Poolbar war auch der Frühstücks- und Mittagessenbereich. Schön überschattet, wenn ein Wind Erfrischung bringt durchaus angenehm. Die üblichen Kaltgetränke und alkoholischen Drinks konnte man auch dort bestellen beziehungsweise die nichtalkoholischen Getränke selbst an entsprechenden Automaten „zapfen“.

Der Poolbereicht gepflegt, ausreichend Sonnenschirme und Liegen, der Pool selbst groß genug zum Abkühlen im Ecktreppeneingangsbereich knapp 1m tief wird dann zum anderen Ende hin tiefer, bietet aber immer noch für Erwachsene Stehtiefe. Bahnen ziehen will ja keiner im Urlaub, reicht also voll aus.

Vom Pool aus gelangt man auch noch in einen kleinen Fitnessraum, welcher sich etwas seitlich am Hauptgebäude angebaut befindet. Betrieb konnte ich dort aber nie feststellen. Kein Wunder bei 35c° im Schatten…

Vom Pollbereich kommt man dann direkt zu den beiden Zimmergebäuden. Das erste vom Eingang weg ist doppelstöckig, das dahinterligende weist drei Stpckwerke auf. Auch hier, alles scheinbar neu oder eben top gepflegt. Von den sauberen und hell erleuchteten Fluren gelang man zu den Zimmern. Das öffnen de Tür via Karte ist eine helle Freude.
Wie sagt man doch ? Die Eingangstür ist schon das erste Bild von dem was einem dahinter erwartet.

Nicht eine dieser eher dünnholzigen Türen öffnet sich, wo man schon beim Anfassen der Türklinke Angst bekommen muß. Man fasst auf eine edle Edelstahltürgiff, die Tür und das Türfutter selbst hat schon eine gediegenen Qualität. Da ist nix supergünstige dünne Holzpappe. Auch dieses Design stimmt schon ein.

Die Zimmer, ausgestattet mit mindestens zwei Einzelbetten, auch zum Doppelbett zusammen gestellt ( es gibt auch Zimmer mit drei Einzelbetten bei gleicher Schlafraumgröße ). Selbst mit drei Betten bietet der Schlafbereich noch genug Platz. Im diesem Bereich steht auch noch ein niedriger Kofferablage, ein Schminktisch samt großem Spiegel und einem in den Schminktisch integrierten Kühlschrank. Ein passabler Flachbildschrim TV hängt sichtgünstig an der Wand. Die ausgeführten Holzarbeiten kann ich als gelernter Schreiner mehr als gut und ebenso geschmackvoll bezeichnen.

Im Durchgangs- Eingangsbereich, wo auch ein großer doppelflügiger hoher Wäscheschrank, in die Wand eingebaut, hängt auch die Klimaanlage. Leider lässt sich das mit einer Mobilcam nicht genug passend ablichten. Genauso wie das Bad. Klein, fein alles da. Glasduschabtrennung mit Schiebetür, kleinem Fenster für die Lüftung, einem großen Waschtisch und Fön. Ebefalls zu jedem Zimmer gehört ein kleiner innenligender Balkon mit einem kleinem Tisch sowie zwei Sitzgelegenheiten.

Alles, aber auch wirklich alles passt stilsicher zusammen, ist geschmackvoll eingerichtet, ohne dabei overstyled zu wirken. Tendenz, darf & kann jedem gefallen. Für das geld habe ich ganz ehrlich nicht die Hälfte erwartet.

 

 

 

Tag -12 bis Ende…

Juli 30, 2017

…was ja nicht mehr lange ist.

Bikealltag/ Urlaub: …um genau zu gehen, am morgigen Sonntag.

So Tag -11, also irgendwann spät Mittags, soweit nichts neues. Probiert habe ich hier den Café Frape der aber auch nicht so der Knaller ist. Kaffee aus der Pulvertüte, Eiswürfel und eben Wasser, daß Ganze gut aufgerührt. Hat aber deutlich mehr Bums, als der Kaffee am Morgen.

Zwei Dinge zum weiteren Intro. Ding Nr.1. ist, daß ich schon die ganze Zeit grübel unter welcher Rubrik ich die Beiträge des Fuerteventura Urlaub getippt habe ? Das Werd ich aber erst zu Hause vernünftig nachschauen können. Denn hier auf dem Motorola Mobil und dann noch in der Mobilversion von WordPress und Chrome Browser…

Das Ding Nr. 2. ist, heute nach dem Frühstück hat es mich dann doch noch auf die Erkundungspirsch gezogen. Könnte auch an meiner frühmorgendlichen Mischung aus Espresso, jene ich auch gerade zum Mittag noch mal, aber diesmal pur weggespühlt, und warmer Milch gelegen haben.

Die Nachfrage an der Rezeption bezüglich der Krypta hier erbracht keinen Erfolg. Der Ort hier sei ein reiner Touriort, ach was, und von einer alten Krypta wüsste man nichts.

Die Empfehlung die am Ende der Eukalyptusallee liegende griechisch orthodoxe Kirche sich anzuschauen nahm ich dankend an. Innerlich war mir aber klar, daß jenes Ziel potentiell zu weit weg war. Denn das Primärziel, dem oberhalb des Hafens liegenden Felsvorsprung, stand im Mittelpunkt. Es juckte halt zu sehr.

Klar, hätte man auch beide machen können. Dann wären aber nochmals gut 20 Minuten bis zur Kirche hin, die Zeit X vor Ort und dann der Rückweg nochmal drauf gekommen.

Da ich aber das Felsplateau noch nicht kannte, wusste ich natürlich auch nicht wievielen Zeit ich da „verplempern“ würde.

Jetzt kommt ja noch hinzu, Trinkwasser will mitgeführt werden und es wird nicht kühler zum Mittag hin. Man hätte eigentlich früher starten müssen, aber wie das eben so ist im Urlaub…

Den letzten Faktor „Alter“ & laufen können, den konnte und wollte ich auch nicht überstrapazieren.

Letzter Punkt, „Alter“ & Laufen klappte aber erstaunlich gut. Im Grunde tauchten die ersten Erscheinungen erst wieder auf, als ich einigermaßen normalen Boden unter den Füßen hatte.

Im Gelände selbst oder auf den Trampelpfaden, war stets alles gut. Also, diese Erkundungspirsch war super…

IMG_20170729_110805879.jpg…oder sagt mein Gesicht was anderes ?

So schroff, trocken und schon fast unwirklich diese Gegend und somit wohl auch die Inseln ist, so schön ist sie auch.

Die Stille dort, der Wind der einem um die Ohren pfiff und dann immer wieder diese Ausblicke & Eindrücke, einfach klasse.

Das wäre natürlich auch alles was für eine entspannte MTB oder CX Tour gewesen. Aber Dank Ermangelung an geeigneten Fahrgeräten hier vor Ort…

Wobei man auch MTB‘ s mieten kann. Kosten so gut unter 10 Euro pro Tag, was dann natürlich auch wieder viel über den Zustand jener Bikes aussagt. Fahrbereit ja, aber damit durch‘ s Gelände kämpfen und wenn’s nur ein paar gröberen Trampelt sind… . No thank’s.

Dabei hatte ich schon gestern unten am Hafen zwei Cannondale gesichtet. Die waren auch besser in Schuss, aktuellere Modelle, aber offensichtlich auch in privater Hand (?).

Apropos Nr. 1., gestartet hatte ich diese Tour am Hafen, wo ich gestern schon mal geschaut hatte. Dort ist es auch richtig nett, weil klein, ruhig ( fast tourimassenfrei ) und schattig.

Ja Kolymbia hat einen Hafen. Wer ihm sieht wird zwar erst lachen oder sich denken…, aber so ist das eben. Nicht jedes Dorf hat oder braucht einen großen Hafen. Seht selbst…

Apropos Nr. 2. eines der Cannondales hatte ich mit einem GT dann wieder beim Eintrudeln im Dorf erspäht.

IMG_20170729_114644963Also ganz ehrlich, ein paar Grad weniger und ich würde hier auch mit einem 29″ durch die Gegend juckeln. So groß ist der Entzug.

Nach dem Mittagessen war dann chillen und noch etwas Physio Active angesagt. Dann Strand, daß letzte mal.

Gegen Abend wird es da richtig schön. Der Gedanken dort dann noch zu verweilen, über Nacht, ein bisschen was futtern, unter einem Tarp im Bugtent, den ganzen Abend und die Nacht das Meer rauschen hören, Natur pur…

Aber bei uns ging’s am Abend dem üblichen Turn folgend, nochmal in’s Dorf.

Inzwischen genoss ich diesen Rundgang und blödelte etwas mit der Mobilcam rum.
In ein paar Läden hängen diese alten Fahrräder als Deko, muß man also ablichten.

Sunday the last day: das mit dem aufstehen und wach werden klappt immer weniger gut. Erst nach zwei Espresso, den ersten noch seicht mit Milch gestreckt um eine größere Trinkmenge zu erhalten, lief mein Motor langsam an.

Viel war aber nicht zu holen…

…kurzer Zwischenzeilen: gerade vernahm ich das surren eines Rennradfreilaufs, drehte mich sofort um und siehe da, ein Rennradler fuhr an mir vorbei, drehte dann aber leider wieder, um wohl zu seiner Liebsten zu rollen, die etwas weiter die Straße aufwärts verweilte. Wie gerne hätte ich doch mal wieder mit einem “ normalen Menschen“ gesprochen. Ironie – Achtung !

… weiter im Text: …nicht viel, weil ich keinen Plan für den Tag hatte. Zwei Dinge waren aber wohl vorrangig. Tasche packen und den Kram in’s Zimmer der Kids rüberkarren und…

…dann doch nochmal raus in‘ s Dorf, schön unter die schattige Eukalyptusallee.

Ja und hier läuft jetzt die Uhr ab. Ich bin zunächst ein paar wenige Meter geschländert und hab mir dann ein Schweppes Ginger Ale besorgt.

Mit dem Getränk hocke ich jetzt schon gut eine Stunde, übrigens bei fast bestem Internet, auf einer schattigen Bank auf der besagten Eukalyptusallee.

Direkt am Juwelier hatte ich auch die wohl erste echte Szene von Einheimischen mitbekommen. Vier Männer, sichtlich ergraut, verweilten in eine Sitzgruppe, dreie tranken Bier, einer Café. Man schwadronierte…

14:42Uhr: Ruhephase nach dem Mittagessen auf dem Zimmer. Treffen zur Abfahrt wird kurz nach 17:00Uhr sein. Noch Zeit genug „Luft“ zu holen und nochmals unter die Dusche zu hüpfen.

Dann geht’s los…

Tag 8 bis 11

Juli 28, 2017

Bikealltag/ Urlaub: den einen Text abgesendet, den nächsten gestartet.

Selbst die Einheimischen sprechen von einer ungewöhnlichen Hitze in Paarung mit hoher Luftfeuchte und kaum Wind.

Im Grunde kann man sich den weiten Tag über nur im Schatten aufhalten. Aber selbst dort sollte, im Idealfall ein guter Windzug sein. Ist aber meist nicht.

Tag 9.: der Tagesablauf gestaltet sich bei uns/mir in etwa wie folgt. Um halbzehn treffen wir uns zum Frühstück. Die Kids haben ja ein eigenes Zimmer und da wir oft etwas früher auf sind, sparen wir uns so das Warten oder Anklopfen am Zimmer. Meine Holde geht meist als erste raus und begibt sich dann schon mal zu den Pool-Liegen. Ich folge dann meist ein viertel Stündchen später, lasse dabei aber die Pool-Liegen rechts liegen und wende mich direkt dem zentralen Thema zu…

KAFFEE !

Nach dem Frühstück ist dann Pooling angesagt. Ich tippe sitzend, im liegen würde ich noch mehr ölen, die Kids halten noch ein Nickerchen oder man kühlt sich gemeinsam, oder auch einzeln im Pool ab. Ich räume dann meist so gegen 12 das Feld und ziehe mich auf’s Zimmer zurück. Die restliche Family gibt sich noch dem Bruzeln hin, während ich…

…mich erstmal etwas detemperiere und dann oft das eine oder andere für die Gesundheit tue.

So gegen halbzwei ist wieder Treffen zum Mittagstisch. Hiernach ziehen wir uns dann wieder in die angestammten Positionen, Zimmer oder eben Pool, zurück.
Ich kann nicht an den Pool, dort fange ich an zu kochen.

Zum Kaffee um vier ist dann wieder Meeting angesagt, wonach es dann endlich an den Strand geht.

Nach meinem Geschmack könnte man auch erst gegen fünf diese Schritte in Angriff nehmen. Denn dann fängt es an von der Menschenmenge als auch von der Sonne erträglicher zu werden.

Menschenmenge: ja der Strand ist gut belegt, aber es geht noch. Es gibt eine leere Stelle, also wo fast niemand liegt, weiter rechts, aber da wollte man es bis jetzt nicht probieren. Vermutung ist, man müßte ein paar Meter mehr laufen. Drauf geschissen…
Diskussionen jedlicher Art erspare ich mir. Es wird ja immer ein Gegenargument gefunden. Ist komplett sinnbefreit.

Denn aushalten kann man es dort am besten auch nur im Wasser. Auch wenn dort deutlich mehr Wind geht, die Sonne brennt auf der Haut.

Der Strand ist ein grobkörniger Sandstrand mit vielen runden Kiesel in unterschielichsten Größen. Mein Lütte hatte ja am ersten Tagen schon so einen Brummer gefunden. Dummerweise beim Sprung in’s Wasser und dann mit seiner Nase. Baderegel, unbekannte Gewässer und so… .
Zum Glück nur ein größerer Kratzer an der Nase. Glück im Unglück kann man nur sagen.

Das Wasser ist leicht trüb, eher flach, also kindergercht und sogar warm. Geschätzte 20c und deutlich mehr.

Man verbringt also am besten viel Zeit dümpelnd, etwas rumpadelnd, gerne auch auf einer Luftmatratze oder ebenso schwimmend im „kühlen“ Nass. Übrigens, große Wellen oder gar Brandung hatten wir hier noch nicht. Auch die Strömung im Wasser oder treibender Wind hält sich in Grenzen.

So gegen sieben, etwa zwei bis drei Wassergängen und chillen/ sonnen, was dann zumindest gegen Ende der Strandzeit auch mal möglich ist ohne das Gefühl zu habe auf einem Grill zu liegen, trudelt man wieder gen Hotel & Dusche.
Eigentlich beginnt kurz vorher erst die schöne Zeit am Strand. Die Leute machen sich auf breiter Flur auf um zum Futter zu kommen. Die Sonne wird richtig mild und es wird tatsächlich soetwas wie kühler.

Aber der komplette Anhang kann sich dem Sog nicht einziehen. Also trabe ich treudoof mit. Wie schon gesagt, Diskussionen….

Nach dem Frischmachen geht’s dann zum leckeren Abendessen. Hier sei gesagt, ich werde mich „später“ noch zum Hotel und allem drumherum mal äußern.

Nach dem die Wampe wieder beladen ist, wird oft noch eine kleine oder eben größere Rund durch‘ s Dorf gedreht. Das gemeinsame Romepielen nebst Longdrinks stellt dann den Tagesabschluss vor dem zu Bett gehen dar.

Und so ziehen die Tage in‘ s Land. Abwechslung gab es in Form von zwei vormittags Ausflügen.

Donnerstag: heute vormittag stand der zweite und letzte Ausflug nach Rhodos Stadt an. Früh aufstehen, Kaffeenot…

Man brauchte eine Weile bis die Spur passte. Dann ging’s los, im Kleinbus tuckerten wir gen Hauptstadt. Nach grob 30min. erreichten wir die ersten Ausläufer der Stadt.

Ich würde sagen, eine typische südländische Großstadt.

Über einen kleinen Zwischenstopp am Hafen…

Kurze Zwischenbemerkung: das hiesige WLAN als auch mein Draht zur Außenwelt via Aldi Talk ist zur Zeit mehr lückenhaft als vorhanden. Die Bilder die hier noch gedacht sind werd ich wohl er zu Hause nachpflegen können. Schade…

… ging’s zur örtlichen Akropolis.

Nach einem angemessenen Rundgang karrte der Kleinbus uns zur Altstadt. Viel Geschichte, viele Steine architektonisch zu einem imposanten Gesamtkonzept über Jahrhunderte aufgebaut.

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Die Gassen erzählen viel. Nein dafür ist Maria mit dabei, unsere Guide.

 

In der „Ritterstraße“, die sich so nennt weil dort eben die einzelnen Ritterschaften ihr Häuser hatten…

IMG_20170727_104754631_HDR.jpg…war es noch ruhig. Doch dann ging’s an die große Achse mit unzähligen Touriläden. Man mußte schon ein Auge haben ( oder „gereift“ genug dafür ) um noch Schönheit im Moment zu finden.

IMG_20170727_114245411_HDRDa ich ja nicht so der Shopping-King bin…

 

…fand ich das eine oder andere. Das Bild mit den geschlossenen Laden spricht mir aus der Seele. Zeigt es doch eine Shoppingmöglichkeit ganz nach meinem Geschmack – geschlossen !

Übrigens an dem Punkt sei gesagt, ich glaube bzw. ich weiß das eigentlich die Öffnung von Geschäften in der Mittagszeit eher untypisch für südliche Länder ist. Da haben maximal jene Geschäfte geöffnet, die man wirklich braucht. Tee- und Kaffeehäuser, Aphotheken und vielleicht noch ein Lebensmittelladen, wo man das besorgen kann, was man vergessen hat. ( Ich hatte Mal in Kairo einen echten Basar/ Einkaufsstraße auf eigene Kappe besucht. Unauffällig langärmlig und langbeinig bekleidet, wie das halt üblich ist. Da gab es eventuell nur eine Hand voll Geschäfte. Dort sah es auch alles andere als touristengerecht aus. Aber es wurde auch niemand angesprochen oder gar in sein Geschäfte „gebeten-gezogen“. Gut das gibt es hier auch nicht. ) Aber für den Tourismus wird ja in diesen Ländern alles umgeworfen. Ist ja auch ein echter Wirtschaftszweig. Oft der beste und noch öfters auch der Einzige.

Nach dem passieren der Maximalaltstadteinkaufsmeile, was für eine Megawortneukreation, ging’s wieder über den Brunnenplatz…

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…wieder zum Hafen.

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Dort noch etwas rumstreunen, im Schatten hocken und auf den Kleinbus warten.

Vorbei war der Ausflugtag. Wieder angekommen gab’s erstmal Mittagessen und für mich dann direkt einen schönen Espresso samt surfen im Internet.

Nach einer Ruhephase auch auf dem klimatisierten Zimmer, versammelten wir uns wieder für den Strandgang.

Dort taten sich dann Bilder auf, die keiner hier für möglich gehalten hätte. Wolken, also so richtige echte Wolken am Himmel. Nicht viele, aber immerhin. Dazu wehte wieder ein kühlende Brise. Und on top, am Strand verdunkelt eine Wolke kurzzeitig die Sonne.

Tag 11.: …hat begonnen. Insgesamt hat es sich vom Wetter her verbessert. Auch muß ich sagen, so langsam eher ganz langsam gewöhnt man sich dran. Natürlich geht das nur mit den üblichen Tricks. Schatten, Mittagszeit, viel trinken dafür eher nur gemäßigte Tätigkeit.
Aber gerade der letzte Punkt ist ja nicht so ganz mein Ding. Mal schön mittags chillen, nachmittags im überaus warmen Meer rumdümpeln ist ja ganz nett. Aber wenn man nicht Mal den Kopf vernünftig kreisen lassen kann, halt via Internet, dann wird’s langsam eng bei mir.

Besser wäre vielleicht noch, wenn man morgens mit der Sonne früh raus würde, dann ein wenig die Morgenstunden sinnvoll gestalten, meinetwegen einen Spaziergang machen und dann den Rest vom Tag anpflegen, so da es passt. Aber hier zieht mich morgens nichts raus. Klar, bei dem Kaffee…

Aber hier mal eine positive Nachricht, die Espressomaschiene läuft auch schon morgens! Also morgen Kleingeld mitnehmen…

Ja, und so kommt es, daß ich mich schon auf zu Hause freue. Wohl aber auch, weil dann dieser Spuk ein Ende hat. Denn die Rückreise mit dem direkt und ohne große Pause für mich anschließenden Tag, wird nochmal heftig. Ich werde also froh sein am Montag nachmittag nach einer Dusche, den Bauch voll, im Bett zu liegen.