Archive for the ‘Urlaub’ Category

28.212 km/ 18.10.2019

Oktober 18, 2019

Urlaub: …iss nun definitiv vorbei und ich bin froh im Alltag angekommen zu sein. Aber zum Ankommen unten gleich mehr. Insgesamt hat es mir doch sehr gut gefallen. Und so will ich hier wenigstens nochmal ein paar Eindrücke hochladen. Für mich war das oft ein Spiel in dem Trubel noch diese Stelle Ecke zu finden, Eindrücken vom Leben „nebenan“.

Vielleicht ist dieses Spiel auch nur, weil ich zwar recht gut mit der Masse mit schwimmen kann, vor allem ohne an zu ecken, aber dann doch nicht wirklich massentauglich bin.

( Natürlich hab ich ein passendes Urlaubsalbum zusammen gestellt )

Diese Bilder zeigen Dubrovnik mit der Stadtmauer und diesen irren grünen kleinen schönen wilden Gärten, Venedig im Nebel und eine kleine fast ruhige Nebengasse mit Kanal, einen Platz im neuen Teil von Alberobello, der Stadt der Trullihäuser, sowie zwei kleine Szenen in Bari wo es einen anständigen Espresso nebst einem eigentümlichen Gebäck auch für schmales Geld gab.

Sport & Alltag: und wie das eben so ist, kaum ist man wieder im Lande, muß der Herr sich wider langsam fit machen. Sehen wir mal von der drei eher bescheidenen Trainingseinheiten an Board der Aida ab, wo ich mich den Klassikern Liegestütze und Situps widmete, ist ja in den Wochen seit dem letzten operativen Eingriff nicht viel passiert. Schonzeit war ja angesagt, also hat man sich diszipliniert daran gehalten.

Doch wie das leider so ist, nicht nur das mein Kreislauf irgendwann anfing zu spinnen, sich die rechte noch defekte Hüftseite meldete, war die zuletzt doch gute Form recht angegriffen. „Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen„, war schon auf der Aida angesagt.
Bei den ersten Liegstützversuchen dachte: „mensch, wer hat den da den Stecker gezogen.“ Inzwischen komme ich da wider nach vorne, ist aber noch weit weg von dem was da mal war. Beim Crosstraining, wo ein Hauptbestandteil die Klimmzüge sind, ist auch wider viel Arbeit angesagt. Das sollte eigentlich nochmal am heutigen Mittwoch gemacht werden, da aber Akku leer…

Postitiv denken, ist für die Gesundheit und so hat man wider was zu tun. Fu*k ! Insgesamt sind also längere inaktive Zeitfenster suboptimal.

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 54-16: im Gegensatz zum Standard-Sport-Programm lief es beim Radfahren besser. Erst am Mittwoch stellte sich eine kleinere Schwäche ein, die aber auch von einer zuvor gegangene unruhigeren Nacht stammen könnt. Also wurde nach der Ankunft auf der heimischen Burg nur noch etwas klar Schiff gemacht. Laub fegen und ein kleines Stück Buchenhecke schneiden war angesagt. Für alles andere hatte ich keinen Saft mehr in den Knochen.

Am Donnerstag hatte ich dann den Zahndoctermin um die verlustige Zahnfüllung, passiert ja gerne im Urlaub, wieder zu begradigen. Leider mußte ich an dem Tag auf das geliebte Fahrgerät Fahrrad verzichten, wir wollen ja nicht frisch geschwitzt und stinkend wie ein verfaulender Iltis zum Termin erscheinen. Somit hier ein Ruhetag. Der…

Freitag: …lief dann wider besser. Mußte zwar ganz früh für den Job raus, aber so nett durch die endende Nacht rollen ist ja genau mein Ding. Regen kam auch nicht, also wie üblich, entgegen den Wettervorhersagen. Somit ging diese Woche auch einigermaßen gut rum. Wir werden sehen was die nächsten Tage noch bringen.

Ansonsten, so langsam könnten sich die Jungs von Cannondale mal melden. Der Winterpokal fängt in den nächsten Tagen an, Grobstollenreifen und Gangschaltungsfahrrad wäre mal langsam angesagt. Auch für längere Touren mit Geraffel. Apropos Grobstollenreifen, müßte ich auch mal langsam in neu bestellen.

  • Continental MountainKing CX Faltreifen 32×622
  • B&M Ixon IQ Premium als Ersatzlampe
  • Kettenblattschrauben weil die bisherigen hier und da langsam schwächeln

 

Rumgelaber & Neustart 14.10.2019

Oktober 14, 2019

Bikealltag/ Rumgelaber/ Urlaub: ja, die frühe Stunde hat Gold im Mund, bei mir wie üblich der doppelte Espresso – endlich.

Denn die gestrige Rückreise war, um es mal so zu sagen, etwas zäh. Auf der Aida Blue und dem Terminal klappte das alles in gewohnter Weise. Also bestens. Die Busfahrt zum Airport war auch kein Ding, auch dort wurden wir von örtlichen Aida Mitarbeitern noch auf den Weg zum Terminal gebracht. Im Terminal war dann aber Ebbe.

Mehr oder weniger hat sich der Schwall der Reisenden langsam bis zur Kofferabgabe hindurch gefragt, oder ist den Gerüchten gefolgt. Das Kernproblem das unser Flug gar nicht angezeigt wurde, bestand bis kurz vor dem Boarding.

Irgend  wurde der Check-In geöffnet und gefühlt wurde jeder Koffer mit einer handbeschriebenen, in Tusche und Schönschrift, zart behandelt. Was die da so lange gezaubert hatten, ist mir bis heute ein Rätsel ?

Der nächste Stunt war dann, finde mal ein Gate, wenn keines auf irgendeiner Tafel angezeigt wird ? Und wo muß man für den Abflug überhaupt hin ?

Ich kürze das mal ab, sensationell bescheiden bis wir im Flieger saßen. Und natürlich verschob sich das Zeitfenster für den Start, durch die verspätete Ankunft. Aber jetzt ist ja alles gut…

…ich sitze hier zu Hause am Stammplatz in unserer Burg und gleich geht’s auf’s Bike und ab zum Job. Urlaub ist vorbei, Gott sei Dank und der gepflegte Alltag hat einen wieder.

Ich wünsche allen eine guten Wochenstart !

Urlaub Adria/ 13.10./ Kurzbericht 1.

Oktober 13, 2019

Urlaub: nach den ersten Generalgedanken nun ein paar Worte zu einer Seereise. Von mir.

Ich konnte mit dieser Art zu reisen nie viel anfangen. Wie ist das so, was geht ab und die ganzen Umstände ?

Jetzt absolut gesagt kann ich einen gewissen Gefallen daran finden. Seereisen habe was mit Erkundung zu tun.

Man hockt also nicht nur mehr oder weniger gelangweilt am Pool rum, lässt sich die Sonne auf den Pelz brennen um zeigen zu können wie toll der Urlaub war und schleppt sich langsam vom Bauchwerpunkt immer näher der Erdmittelachse angezogen zum Buffet. Auch jenes wird zum zeigen möglichst umfangreich abgelichtet. Alles eher nicht mein Ding.

Eine Seereise bietet also den vermittelden Kontext dazu. Zumindest hier an Bord wurde vom Veranstalter ein sehr umfangreiches Angebot an unterschiedlichsten Ausflügen angeboten.

Für mich schon zu viel, denn das ich mich im Vorfeld entscheiden konnte, war schon schwer.

Jetzt wo man weiß wie der Hase laufen kann, würde das leichter sein. Und so kommen dann die auch für mich spezifischen Radtouren in Frage. Ob da jetzt mit Strom & Motor mit der Burgdame oder eher solo ohne Unterstützung spielt erstmal keine Rolle.

Auch würde ich dafür den Helm und Bikeklamotten einpacken, passt halt besser und man fühlt sich wohler. Ach ja, der kleine Trinkrucksack der könnte auch mit ins Gepäck. Sportklamotten sowieso, denn auch dazu hat man wenigstens etwas Raum.

Die Ausflüge selbst gehen auch von leichter Kost, also an einen schönen Strand liegen, bis hin zum Tagesausflug mit sehr gutem und informativen Programm. Ich kann sagen, daß alle Guides ( die wohl in der Regel vor Ort sind und somit nicht direkt zur Crew gehören ) wirklich gut waren.

Was noch ?

Da die Aida Blue noch eines der kleineren Schiffe ist, das reicht mir. Man findet sich noch gut zurecht, sieht man mal von gelegentlichen Verirrungen ab.

Man hat mehr als genug Auswahl an Speisemöglichkeiten, Bars und Entertainment. Ich habe schon nach kurzer Zeit die Auswahl beim Essen eingeschränkt. Großer gemischter Salat, Hauptgericht am liebsten Nudel oder Reis mit Beilage, ein kleiner Nachtisch hinterher. Was soll man auch machen ? Nur weil es da ist kann man doch ab einem gewissen Punkt gar nicht mehr futtern als geht. Gut, viele scheinen da keine natürlich Barriere zu haben… . Finde ich aber total over-waste ( überfrachtet oder auch übertrieben ).

Gut, man kann sich im Urlaub auch mal was gönnen.

Das Entertainment hier an Board, das war eigentlich immer klasse bis spitze. Und das sage ich, als einer der schon beim heimatlichen TV Programm in den Würgereiz verfällt. Live ist eben doch was anderes und man kann echt sagen, die Akteure sind voller Begeisterung dabei ( was für Pillen bekommen die ? *lach* ) und man versteht es nicht nur das Publikum an zu sprechen sondern regelrecht abzuholen. Bei der gestrigen Huldigung des Personals hier auf der Bühne, stellvertretend durch eine Anzahl der Crewmembers, gab’s mehr als zehn Minuten Beifall. Der Kapitän kam gar nicht mehr zu Wort und diese Gerühtheit kann man nicht spielen.

Ist so eine Seereise auch was für Alleinreisende bzw. Individualreisende ?

Definitiv ja ! Hier auf dem Schiff ist der Dreigenerationen-Familienauftritt genauso normal, wie Singlereisende. Paare sowieso. Wer kontaktfreudig ist, wird auch immer wieder wo wen treffen um zu Quatschen. Ob man jene Person aber zufällig wieder trifft, ist auf Grund der dann doch eher hohen Passagierzahl eher gering. Wir haben jedenfalls immer wieder mal Leute getroffen und kamen ins Gespräch.

Die andere Seite wäre dann sich eine Ruhezone zu bauen. Hier gilt, das Schiff ist sehr groß, es gibt Möglichkeit genug. Nicht immer so ideal wie man es gewohnt ist, aber so ist das eben. Aber die unserige Reise lief von Sonntag bis zum heutigen Sonntag, da kann man das handeln.

Würde ich das nochmal machen – die Kernfrage. Irgendwie ja, aber auch irgendwie nein. Da ich ja aber nicht alleine bin, wird das selten ausschließlich von mir entschieden.

  1. Ich selber würde da wohl eher ein – nein – äußern.

Urlaub Adria/ 13.10./#Ökokologie

Oktober 13, 2019

Urlaub: der letzte Tag hat begonnen, die Gedanken schwirren noch im Kopf. Es gibt viel zu erzählen…

…doch ich habe beschlossen, daß ich nicht all jene Zeilen hier einbringen werde, die ich schon wo vorgetippt habe. Das wird dann doch zuviel für eine Leserschaft. Man könnte eine Art Abriss, unterfüttert mit ein paar anderen für hier neuen Bildern machen. Das könnte der bessere Weg sein. Soviel erstmal mal dazu.


Ein paar Hintergedanken dennoch. Eine Kreuzfahrt zu machen wird ja auf besten Wege in der Presse zur Zeit gut und durchaus auch kritisch beleuchtet. Ich selber stehe dem nicht ganz so positiv gegenüber. Was wer mich kennt, dem wird das auch klar sein dürfte. Doch warum macht man dann so‘ n Scheiß ?

Zunächst mal stehe ich mit der Entscheidung und dem vorstehend Wunsch eine solche Tour zu machen nicht alleine da. Die holde Burgdame hatte sich das gewünscht, wobei sie zudem noch einen runden Geburtstag auf jener Seereise hatte. Und ihr Plan war, anstatt einer big party diese Nummer mal zu machen. Dem habe ich zugestimmt, kann man ja mal machen.

Eine andere, aber bitte nicht als entschuldigene Sichtweise ist, dem kleinen Mann wird ein schlechtes Gewissen ein geredet, die großen Dreckmacher aber hingehen können sich mit Geld CO2 Zertifikate kaufen und sind dann clean. Was natürlich Mumpitz ist. Und das schon viele Jahre lang. Dazu noch

… gerade hier jetzt in Venedig liegend, ja die Kreuzfahrtschiffe bringen haufenweise Gäste, aber in den Orten wo Kreuzfahrtschiffe anlegen, kommen nicht nur Kreuzfahrtschiffgäste an. Da sind wohl noch eine nicht ganz zu vernachlässigende Anzahl an Tagesgästen und normale Touristen/ Städtereisende. Und alle zusammen machen das Problem. Hier jetzt also hin zu gehen und nur auf einen Zweig ein zu dreschen halte ich für kurzsichtig.

Es ist also eine große und generelle Aufgabe. Und die wird, wie so oft, kein Passagier lösen.

Natürlich hat er die finale Entscheidungsgewalt, aber da ist es wie bei den Autos. Kauft man einen sparsamen ( was auch oft in Frage zu stellen ist ) Kleinwagen, zahlt man oft drauf. Denn wenn Hersteller große Fahrzeug für ( geschöhnte ) Spottpreise oder Hammer-Leasingraten auf den Markt drückt, dann werden sich wohl die wenigsten gegen ein solches Lockangebot wehren. So funktioniert nun mal der Markt.

Doch was will man machen ?

Ganz ehrlich, auch die üblichen Pauschal(flug)reisen sind umwelttechnisch nicht der Hammer. Da ist ja nicht nur der Flug, sondern auch das für mich schon seit Jahren unverständliche Feriengetue mit den Flughäfen. Da wird dann, auf welchem Weg auch immer, jedenfalls nicht ökologisch korrekt, quer durch die Republik gereist, nur weil der Abflug aus einem anderen Bundesland außerhalb der Ferienzeit billiger ist.

Das Kerosin komplett steuerbefreit ist, ist auch kein großes Geheimnis. Da kommt also auch trotz Umweltverschmutzung weder Geld rein um Schäden aus zu gleichen, noch einen Anreiz zu schaffen, darüber mal nach zu denken.

Ist man vor Ort endlich angekommen stehen haufenweise Busse mit laufenden Motoren am Flughafen für den Transfer. Und das sind nicht immer die neuesten Busse. Und je weiter man in den Süden fährt, je ärmer das Land und um so abhängiger vom Tourismus, des so fragwürdiger ist die ganze Logistik um die Verpflegung der Touristen. Woher kommt der Strom, das Essen, wie wird jenes angebaut/ gezüchtet und was passiert mit dem ganzen Müll ?

Dinge die auch gerne nicht aufgerufen werden. Vom Reisenden aber auch den Anbietern.

Wer jetzt glaubt von mir das Pauschalrezept der individuellen Radreise mit Hängematte und schmaler Verköstigung zu hören, den muß ich enttäuschen.

Nehmen wir nur mal ein grobes Viertel der Gäste hier on board an, wären das gute 500 bis 700 Radreisende. Egal wie man das anstellt, auch die würden ihren ökologischen Fußabdruck hinterlassen. So ist das eben.

Vielleicht ist Urlaub gar nicht mal so gesund ?

Urlaub Adria/ 11.10.

Oktober 11, 2019

Urlaub: zur aktuellen Stunde ist es soweit.

Heute haben wir den Ausflug in den Nationalpark Krka, nahe Zadar gemacht. Unser Schiff liegt dort.

Der Nationalpark ist richtig schön, auch wenn wir wohl nur einen Bruchteil, halt tourigerecht, gesehen haben.

Aber schon am Tor hatte ich ein paar zu leihende Bianchi 28″ HT‘ s Mountainbikes gesehen. Und spontan zuckte es in mir. Hier ein paar Bilder vom Nationalpark.

Ne‘, war schon schön. Am großen Wasserfall, dem einzigen den man zu Fuß erreichen kann…

groß unten_ergebnis.jpg

 

… war natürlich viel los.

Jetzt fahren wir wieder zurück und machen noch einen Stop an der Meeresorgel.

Hilft aber alles nix, so langsam-schnell will ich wieder auf meinen Fahrrädern strampeln.
Ab Montag geht’s wieder los und die Vorfreude ist groß !

Urlaub Adria 09.10.2019

Oktober 9, 2019

Urlaub: ein kurzer Gruß von der Rundreise. Viele Eindrücke, viele Gedanken, auch dahinter in zweiter, dritter Reihe. Ein paar bildliche Eindrücke, ungefiltert.

Meine Worte finden bis jetzt hier keine Platz. Technische Gründe stehen da hauptsächlich vor. Ich denke da könnte aber was folgen.

Ich wünsche noch ein paar schöne Tage aus der Ferne.

 

05:30Uhr/ 15.07.2019/ to be back again

Juli 15, 2019

Morgenrgruß/ Urlaub: unschwer zu erkennen ist, ich bin wider am Ball und somit in der Heimat angekommen. Die Rückreise gestaltete sich auf eine doch geschmeidige Weise, auch wenn ich sagen will, gegen Ende hin war mir das rumhocken dann doch zu viel. Tagen wir von vorne an. Der Wecker schlug um Punkt 05:00Uhr den Gong. Für mich ja an sich keine ungewöhnliche Uhrzeit, aber auch hier muß ich sagen so im Urlaubsmodus hätte man ja doch ganz gerne… .
Hinzu kam, ich habe die Nacht irgendwie nicht ganz so ruhig geschlafen, war auch zwischenzeitlich immer wider mal wach. Ob das jetzt mehr ein Alarmschlaf war oder Vorfreude kann ich nicht ganz sagen. Also sich kurz frisch machen, ankleiden, den Rest in den Koffer verstauen und gemeinsamer Abmarsch zum Morgenritual. Ein doppelter Espresso reichte mir, dazu zwei Scheiben Baguette mit etwas Butter bestrichen und nicht zu vergessen, ein winziges Stückchen spanischer Kuchen. Dann ging es raus in die morgendliche Frische.

( Das Urlaubs-Album ist nun voll und kann gerne besichtigt wedren )

Gut, ist natürlich gelogen, aber im Gegensatz zu abends war es doch um einiges deutlich angenehmer. Der Himmel war aber gut bedeckt, ich vermute mal deshalb auch eine größere Luftfeuchtigkeit. Der Sonnenaufgang gab alles, der Bus kam und los zum Airport.

Die Fahrt hierhin wurde auch mit nur wenige Stops gemacht. Ist schon irre durch was für Gassen sich diese Busfahrer da zirkeln. An einer Kurve mußte er sogar zurücksetzten um sie durchfahren zu können. Jedenfalls empfand ich die Rückfahrt deutlich angenehmer. Am Flughafen angekommen konnten wir gut organisiert die Koffer aufgeben und dann noch den letzten Café. Meine Holde hatte da noch einen Cappuccino aus der BRD und bei mir gab es eine Latte Macchiato aus gleichem Herstellerhaus.

Beim Durchlaufen der Sicherheitskontrolle bin ich gleich zweimal aufgefallen. Auf dem Hinflug war das eingebaute Neuteil der Cyborgaktion dank Bodyscanner kein Problem. Mit einem herkömmlichen Metaldetecktor klappt das nicht ganz so gut. Mir fiel das aber noch ein, konnte das also erklären, man tastete mich nochmal ab und winkte mich dann zum Handgepäck.
Ob ich etwas zu trinken Rucksack hätte„, lautete die Pfandfrage. Eigentlich nicht und so erwiderte ich: „ob ich den Rucksack auspacken solle ?

Ja gut shit, da war tatsächlich noch eine kleine Wasserflasche vom Strand mit drin, die ich gar nicht mehr auf´n Schirm hatte oder im schlaftrunkenen Döselkopp irgendwie mit in den Rucksack verfrachtet hatte. Was holen die einen auch so früh ab ? Nachdem diese Frage auch geklärt war, marschierten wir noch durch die ja heute übliche Verkaufsmeile, früher nannte man das Dutyfree. Heute komme ich mir zumindest so vor, als würde man genötigt all jenen Dinge zu kaufen, die Mann sowieso nicht braucht.

Am Gate dann angekommen die nochmalige Ernüchterung, unser Flug war imme noch mit Delay gekennzeichnet. Mir war das relativ egal, irgendwann würde man hier weg kommen, sei’s drum. Ich habe letztendlich auch schon in Kairo am Gate gesessen, wo nicht mal Personal zu sehen war. Da hat man was zu trinken mit und ein paar Kekse machen sich auch immer gut. Lesestoff vertreibt einem die Langeweile. Hier war der Airport Palma de Mallorca ganz vorne mit dabei.
Schon beim Kofferabgeben ins Wlan eingelockt und mal eben fix sieben Update gezogen. Läuft besser als alles was ich bisher so im Urlaub hatte.

Und so stand irgendwann die Boeing 757-300 von Condor am Gate und es konnte los gehen. Diesmal hatten wir auch Glück. Da wir weit vorne saßen hatten wir die Premium Sitzplätze erwischt. So verging der Flug recht angenehm, gerne wider.

Nach der Ankunft in D´Dorf dauerte es noch etwas bis die Koffer übers Band liefen, dann ging es aber weiter. Auf dem Weg zum Skytrain noch fix eine Lahmacun mit Käsefüllung aufgegriffen und dann ab zum Airportbahnhof sich gondeln lassen. Während der Wartezeit wurde gespeist, dann ging es in den RS1 gen Heimatbahnhof. Und so sind wir hier angekommen.

Ich habe noch schnell den Koffer ausgepackt, etwas klar Schiff gemacht und dann raus in den Burg-Garten. Sich dort ein kleiner Rundgang und zum Einstimmen dem Bewegungsdrang etwas nachgegeben. Zum Abendbrot Hausmannskost, Nudeln gebraten mit Ei, Salz & Pfeffer. Endlich wider zu Hause !

Jetzt gleich raus auf´s CAADX steigen und ma wider Radfahren. Wird bestimmt lustig.

09:48Uhr/ 13.07.2019

Juli 13, 2019

Morgengruß/ Urlaub: ganz ehrlich, was soll der ganze Stress ? Nach dem hier für mich üblichen Urlaubsfrühstück, gestartet mit zwei süßen kleinen Teilchen und zwei Tassen Espresso grande…

img_20190713_091440755_ergebnis.jpg

…gefolgt von ein paar Stücken Baguette und Beilagen, verweile ich noch etwas auf dem Zimmer. Etwas frisch machen und dann ab zum Pool.

Dort ist noch Schatten, man wird es also gut aushalten können.

Insgesamt neigt sich die Nummer hier dem Ende entgegen. Die Abholzeit haben wir schon, es ist in der Frühe um 06:20 Uhr.
So kommen wir hier gut weg, morgens ist es noch angenehm und wir sollten zeitig zu Hause sein.

Gestern Abend haben wir noch eine Runde hier hoch an der Meile gemacht. Ist wie Cranger Kirmes, ein Ramschnippesladen nach dem anderen, selten dazwischen die eine oder andere ansprechendere Ladenzeile.

Natürlich  bin ich auch mal quer ab zum erspähten Radladen, der wohl nur ein Radverleih ist.

 

Nachdem wir wieder am Hotel waren gab es zwei Cocktails des Tages für die Holde und zwei Wasser für den Herren.

Den Tag am abendlichen Pool ausklingen lassen.

Paguera & Palma de Mallorca/ 11. bzw. 12.07.2019

Juli 12, 2019

Urlaub: heute mal ein paar Zeilen zum gestrigen Tag. Wir hatten den einzigen von uns ins Auge gefassten Ausflug nach Palma de Mallorca angegangen.

Nach dem Frühstück sind wir zur Bushaltestelle und haben dort etwas gewartet. War nicht ganz so lange, dann kam der Bus. Zwei Fahrgäste steigen ein, dann verneint der Busfahrer weiteren Zutritt, der Bus ist rappelvoll, der nächste käme in Kürze. Dann beginnt eine…

… Dynamik ! Ein pfiffiger Taxifahrer mit auch einem großen Taxi ( Renault Espace denke ich ) hielt im Kreuzungsbereiche und deutet Nachfrage durch das geöffnete Beifahrerfenster an. Ich steppe rüber und frage nach dem Preis bis Palma. Ebenso spontan tritt eine Mutter mit ihrer Tochter hervor, meine kommt mit ihnen ins Gespräch, ich rufe den Kurs rüber und schon schwups…

…sitzen wir zu viert in dem wohl klimatisierten Espace und rollen bequem gen Palma. Man kommt allgemein ins Gespräch. Die Mädels hinten, ich mit dem Kutschführer vorne.

Man kommt sich auf angenehme Weise unkompliziert näher, er plaudert etwas über den Job und die unterschiedlichen Taxipreise zu Nacht-u. Wochenendzeiten. So angenehm und vor allem kurz & kurzweilig kann die Fahrstrecke von unserem Ort bis Palma sein noch drehe die Strecke im Kopf um und erfrage den Preis vom Hotel ergo Ort zum Flughafen. Ich fand das in Ordnung, etwas Luxus aber mein Gott.

Den Ortseingang durchrollend bekamen wir noch eine Tip in welchem Viertel der Stadt man wirklich gute und eben keine Touritapas bekommen würde. Das Viertel kann ich mir aufgrund eines Festungsbau merken ( ist dann aber für den Tag doch fußläufig oder auch zeitlich zu weit weg ).

Ja man hätte für Palma mehr Zeit einplanen müssen. Aber wer plant schon im Urlaub ?

Kurz vor dem Aussteigen gibt er uns noch mit auf Handtaschendiebe Obacht zu geben. Es sei zwar stets Polizei, auch in Zivil unterwegs, aber im großen Menschenmengen wäre Vorsicht angesagt. Wir zahlen und bedanken uns. So geht das mit Einheimischen und den Fremden, so wie wir es sind, gut.

Unterhalb der Kathedrale werden wir ins Abenteuer Palma entlassen. Wir tauschen noch die Nummern für eine eventuelle gemeinsame Rückfahrt aus gleichem Wege aus, halten aber alles offen. Erste Bilder, Touristen überall. Sie machen Bilder, wir machen Bilder. Man macht Bilder von sich und vom Partner, dann tauscht man die Mobils aus und Fotos werden von den fremden Partnern diesmal gemeinsam gemacht. Man bedankt sich, bietet sich aber auch den Leuten an, die mit so einer Situation noch unbeholfen erscheinen.

Der Besuch der Kathedrale entfällt, wird ersatzlos gestrichen. Zunächst. Die Schlange vor der Kasse ist meterlange unsere im Besonderen meine Nerven für deratigen Schwachsinn nicht zu gebrauchen. Wir lassen uns schwimmen, treiben dem Strom der Touristen. Jener ist zwar allgegenwärtig, aber tatsächlich nicht penetrant. Die Leute hier leben davon, ich schätze sie leben nicht schlecht davon. Die Kugel Eis an der Touristenader hat selbst für meinen Geschmack eher was von astronomisch. Ich begnüge mich ohnehin lieber mit ein paar guten Schlücken des mitgeführten Wassers. Es ist warm, heiß zumindest dort wo der frische Wind sich nicht in der Gasse ausbreiten kann.

( Ein entsprechendes Tagesalbum hab ich auch erstellt. )

Die holde Gattin schaut in das eine oder andere Geschäft. Nett sind die Sachen ja, sehen zum größten Teil nicht so wie der übliche Ramsch aus.

Nach einer mehr oder weniger kurzen Weile gibt es eine Premiere für mich: Starbucks Besuch. Mein erster, vorläufig auch wohl mein letzter. Ich denke Wartezeit in länger und dann das in-Aufrufen mit seinem Vornamen kann ich mir getrost klemmen. Guter Café muß nicht teuer sein. Aber im Vergleich zu den Eiskugelpreisen ist das ein wahrer Schnapper.

Wir verweilen, genießen das Treiben, die Location ist ein netter Platz vor der Lokalität, ein Baum im irren-natürlichen Wuchs. Ich hätte ihn näher ablichten sollen. Doch wozu ? Hatte ich auf den wenigen Metern schon fast dreißig Bilder im Kasten. Gedanken an das Hotel WLAN und dem Upload kommen auf.

Die Zeit genießen, etwas plaudern, dann wieder weiter schlendern. Wir schauen in eine der unzähligen Gassen rein und befinden sogleich, es lohne sich dort her zu gehen. Nicht ganz so viele Menschen verlieren sich dort, die Gassen sind schmal, die dargebotenen Verköstigungen haben normale Preise. Geht doch !

Wir ziehe weiter. Als Ersatz für die nicht besuchte Kathedrale halten wir unsere Köpfe in andere auch schöne Kirchen. Man lässt sich wieder treiben, kreuzt die Ströme, schwimmt kurz mit ihnen. Nach einer langen Weile orientieren wir uns anhand einer Karte aus dem Hotel. Schauen auf die Uhr und beschließen uns in das mehr hippe Altstadtviertel auf zu machen. Der Weg dorthin gelingt uns nicht ganz, was wir aber auch erst zum Schluss merken, uns aber nicht wirklich stört.

In einer quer verlaufenden Einkaufsstraße verweilen wir draußen vor einem Café sitzend. Der Wind weht quer, Sonnenschirme spenden Schatten. Zwei größere Teile in der Machart vom Flammkuchen mit Gemüse belegt, zwei Standard-Coke für 7,50 Euro. Regulärer Preis, kein Touristenpreis.

Wir sitzen gegenüber einem für mich schön und interessant scheinenden Apartmenteingang. Baustil würde ich so auf Moderne tippen mit großen Fensterflächen und Türen aus Glas in südländischem Holz, nur klar lackiert eingelassen. Dahinter viel polierter Stein der in meinen Augen Einfachheit, Eleganz aber auch Stilsicherheit vermittelt. Kühlen wird der Stein sowieso sein.
Wir schauen den Bewohnern zu wie sie kommen und gehen. Gehen sie rein, bekommen sie den Schlüssel nie vernünftig ins Schloss, sie halten ja noch das Handy. Damals gab es sowas nicht, deshalb brauchte man auch keine Türgriffe.

Nach einer längeren Weile brechen wir wieder auf. Es gibt so viele schöne alte, gut erhaltene, weniger gut erhaltene, echte Bruchbuden und solche die schon renoviert werden, ich könnte tausende Bilder genießen-schießen. Eindrücke die bleiben werden.

Wir laufen unter einer alten Alleestraße her, schwenken rechts rum, schwenken wieder links rum. Eine Steigung wird erklommen. Sind wir wirklich so tief nach unten gelaufen ? Man verliert sich in den Gassen.

Wir stehen dann wieder an jenem großen Platz, den wir schon passiert hatten. Aber selbst ich brauche eine lange Weile um zu navigieren und dann zu verstehen, wir haben eine Schleife gezogen.

Mit dem Hip-Viertel wird das nichts mehr. Ein Wechsel aus Hitzstau und erfrischender Brise wechselt sich ab, wir machen uns wieder auf in Richtung Küste und Kathedrale.

Ja ich gebe zu, wir sind Kulturbanausen. Zumindest heute, aber es ist ja auch Urlaub.

Palma ist eine Reise selbst wert, ein paar Tage wird man dort brauchen. Das Hôtel Mamá gegenüber dem  amerikanischen Coffeestore, sah sehr gediegen aus. Ja es gibt viel zu sehen. Schauen was sich für einen lohnt, Tickets vorbuchen ( und so an der Schlange vorbei ) sich die Sehenswürdigkeiten und Museen anschauen, einen ganz fett auf Kultur machen.
Alles natürlich am frühen Morgen gestartet und mit Sicherheit nicht im Sommer. Im Frühjahr, da könnte man soetwas bestimmt gut machen.

Ach ja, die Rückfahrt kontra Taxi, ein Erlebnis pur.

Zivilisation hört immer dort auf, wo der normale Mensch mit seinen Verlustängsten konfrontiert wird. Klares Denken ist dann nicht mehr möglich.

Nicht das ich nichts von intuitiven Handeln halte…

…aber wenn man schon in der Bustür steht, sich auch schon absichtlich mit einem Arm anlehnt, dann aber doch jemand sich aufgrund seiner nicht vorhandenen Körpergröße durch schlüpft, also ganz ehrlich ?!

Auch immer wieder „nett“ wenn der Busfahrer in einer scheinbaren Engelsgeduld den ortsfremden Touristen erklären muß, das dies nicht der Bus ist der in die verdammt noch mal gewünschte Fahrt- und somit Zielrichtung fährt. Was ist daran so schwer ? Auch in unserem schönen Heimatland gibt es Bushaltestellen in beide Fahrtrichtungen, was ja irgendwie Sinn machen sollte. Und ebenso stehen hier, wie auch in unserem Lande an den Bushaltestellen Schilder. Da ma‘ drauflinsen, sich wenigstens etwas damit befassen und fast alle wesentlichen Fragen sollten geklärt sein.

Und das sind keine Einzelerscheinungen. Wenn man einsteigt beobachtet man die Person die vor einem steht. Bekommt man das nicht mit was vor einem für ein Film läuft ? Etliche sind so eingestiegen. Kein Wunder das ein Fahrplan nicht zu halten ist.

Und so kamen wir nach einer abenteuerlichen, für mich recht nervigen Fahrt irgendwann wieder in Paguera an. Ich hab mich dann erstmal völlig ausgelaufen auf die Terrasse gehockt, mir zwei Gläser Wasser hinter die Binde gekippt und dann langsam wieder runter gefahren. Café con Leche, etwas Süßkram und noch das oder andere Wasser.

Übrigens, das Taxi ab Paguera bis Palma in der Tagesregelfahrzeit keine 30 Euro. Scheinbar viel Geld, aber in meinen Augen mehr als gut angelegt.

Paguera 10.07.2019

Juli 10, 2019

Urlaub: … abspannen, nix tun, den Tag langsam vor sich dahin treiben lassen. Aktuelle Lage, elf Uhr und ein paar Kaputte, mich von der Poolposition hoch begeben und mir einen Café con Leche gezogen.

( Da man mich kennt und ich schon ein paar mehr Bilder gemacht hat, wurden jene in einem Album platziert. Folge-Bilder landen auch dort. Die hier platzierten Bilder werden at home gelöscht, vorab kopiert & verkleinert um dann wieder aufgespielt zu werden. Datenvolumen on Blog klein halten. )

Unschwer am Titel zu erkennen, der Ort des nur sechstägigen Aufenthaltes ist Paguera und zwar im Hotel Roc Oberoy.

Man ist nur mit der holden Burgdame zugegen. Hintergrund, ich war ja nicht mit in den USA, so befand man das ein gemeinsamer Urlaub in klein uns gut zu Gesichte gestehen würde.

Mir war das nur Recht, denn auch wenn mir die letzten Urlaub auf eine gewisse Art gefallen hatten, aufgrund meine Cyborg-Geschichte schwebte da stets so ein gewisses Handycap mit. Und so sind wir dann hier gelandet.

Paguera: ein ach so typischer Touriort wie es ihn wohl zu Hauf auf Malle gibt. Wir haben am ersten Tag mal einen kleinen Streifzug an der Hauptstraße unternommen, ist halt wie überall. Touris, zu denen wir ja auch zählen, Souvenirshops und Nippesläden, Fressbuden und der typisch südländische SPAR Laden mit alles was man noch so an Alltäglichkeiten gebrauchen könnte, dann aber doch zu Hause irgendwie hat liegen lassen.

Ich selbst habe für diesen Urlaub keine großen Aufriss geplant. Einfach hinfahren, einchecken und den Tag vergehen lassen. Sport könnte ich machen wobei mir da eine Krafttraining-Einheit auf dem Zimmer bei Klima vorschwebt. Aber mal ganz ehrlich…, so richtig motiviert bin ich da nicht. Klar, bei dem Wetter !

Es hat bisher stets was über 25c° und heuer soll‘ s die 30c° durchschlagen. Der Wind ist, zumindest hier am Pool und somit auch auf dem Hotelgelände, was nur 100m vom Strand entfernt ist, eher verhalten. Und so freut man sich, im Schatten sitzend, stets über die immer wieder aufkommenden seichten Windzüge.

Action: normalerweise sehe ich mir ja vorzugsweise oft zu Fuß die Gegend ein wenig an. Am ersten Tag, wo wir noch recht erschossen vor uns dahin dämmerten und am Strand waren, hatte ich am westlichen Felsvorsprung das oder den Torre d’Andrixtol entdeckt.

Solche Orte hatte ich sehr oft zu Fuß erkundet. Hüfttasche oder Rucksack, gut zu trinken dabei und dann auf auf. Ich hatte mir eine Hinweg gesucht, oft mit dem Finger auf einer einfachen Ortskarte oder ganz neuzeitlich bei Googlemaps und mich dann Stück für Stück hoch gearbeitet. Da ich mich aber lauftechnisch nicht so hoch einschätze und auch mit nur sechs Tagen vor Ort wenig Zeitfenster da sind…

…werden wir es bei einem gemeinsamen Ausflug nach Palma belassen. Ich war wohl schon mal in Palma, was aber schon so lange her ist, das ich mich nur vermutungstechnisch daran erinnern kann.
So lange denn, ich war schon auf Mallorca, als ich wohl gerade meine ersten Schritt machte. Das waren dann auch hier auf der Insel noch ganz andere Zeiten.

Roc Oberoy Hotel: meine Holde war vor zwanzig Jahren hier in dem Hotel. Auch damals sah das hier vor Ort und somit auch das Hotel anders aus. Sie hatte sich dann nach dem buchen auch ob der Bewertungen etwas erschrocken. Sollte die Bude so mieß sein ?!

Hier unsere Version. Das Hotel ist erst für Gäste über sechsezehn Jahre, ergo kinderfrei.

Jenes wurde erst vor ein paar Jahren komplett auf links gedreht und ist in einem sehr guten Zustand, ja sogar etwas gediegen.

Kostenloses WLAN, zwar nur in normal, also kein Highspeed, was man aber zubuchen kann, dafür aber mit einem guten Volumen. Das Zimmer als Ganzes ist hell und südländisch eher modern ausgestattet, wie auch der Rest der Anlage. Klimaanlage ist „serienmäßig“. Die Außenanlage und das Gesamterscheinungsbild reiht sich da nahtlos ein. Klima ist auch in der Lobby und Speisesaal, man kann also sein Essen genießen, ohne dabei im eigenen Saft zu schmoren.

Der Service ist sehr freundlich und zuvorkommend. Die Gastronomie mit einer mehr als soliden Auswahl an Speisen, nicht aber um in Richtung Überflutung zu gehen.

Für mich top, bis jetzt jeden Tag frischen Fisch zum Mittag- & Abendessen. Oft auch noch gegrillt. Frisches Obst und die nicht fehlend dürfenden typischen spanischen Süßkuchen stehen genauso zur Auswahl, wie eine gute Auswahl an Getränken und Cafés in diversen Varianten.

Insgesamt würde ich den Begriff gehobener, gepflegter und gediegener Standard ansetzen. Denn ohne Kids bleibt auch bei übrigens vier Sternen für das Hotel, das nicht immer so unauffällige Publikum, gerade an Erwachsenen aus.

Für uns selbst war das zu Anfangs zum Teil etwas befremdlich. Und wir haben selbst drei Kids groß gezogen. Null Lärm, keine Spielchen im Pool, sogar die sonst gerne produzierte Beschallung bleibt aus. Und wenn, dann eher dezent im Hintergrund.

Die Anreise: …war natürlich wieder etwas beschwerlich und fast abenteuerlich. Abenteuerlich weil endlich per Zug am D’Dorf Airport angekommen, der dortige Skytrain noch nicht in Betrieb war.

Gut kann man mit leben, zumal wir das ja wussten. Aber jetzt glaub mal nicht, das da jemand vom Airport auf die Idee kommen würde ab dem Bahnsteig eine Beschilderung zum Pendelbus auszuschildern ? Iwo ! Und so begab sich eine Menschentraube von irgendwem angeführt der wohl wusste woher zur Bushaltestelle.

Ja gut, Schwamm drüber, natürlich kam auch nur ein kleiner Bus, wer nicht in den Bus passte, der mußte halt warten. Wahrscheinlich waren wir die ersten die einen so frühen Flug ab D’Dorf mit dem Zug angetreten haben. *Ironiemodus aus*

Jedenfalls war ich seit zwanzig vor zwölf Sonntag auf den Beinen, etwas warten am Airport, dann Check-In, dann wieder warten, dann in den Flieger.
Den zweistündigen Flug habe ich größten Teil dösent verbracht. Unsere Sitzplätze waren vor dem rechte Notausgang. Warum zum Geier nicht dahinter ? Denn dann hätte ich meine langen Greten etwas ausstrecken können !

Aber was macht man nicht alles ? Durch die Anreise haben wir dann nach dem Beziehen des Zimmers erstmal ein wenig Augenpflege bis zum Mittagessen betrieben. Am frühen Nachmittag, nach dem Ausflug an den Strand eine weitere Pennwegeinheit bis zum Abendessen. Danach nur der kurze Ausflug über die schon oben erwähnten Meile.

Den Tag darauf war meine Befinden kurzfristig etwas derangiert, in Folge dessen ich mal geschmeidige zwei Stunden auf dem klimatisierten Zimmer verbrachte. Der gestrige Abend an der Uferpromenade entschädigte aber wieder…

img_20190709_213153799_ergebnis.jpg

 

Und so möchte ich diesen ersten Bericht hier abschließen. Ja ich weiß, ist wieder viel langwieriger Text, aber wer nicht mag…

Bis denn !