Archive for the ‘Urlaub’ Category

Letzter Urlaubstag 10./ 18.06.2021

Juni 19, 2021

Bikealltag/ Rumgelaber/ Urlaub/ Bilder: nach dem heutigen (am Freitag) urlaubsüblichen Espresso-Frühstück auf der noch angenehmen Burgterrasse wurde erstmal das Sonnensegel aufgespannt.
Der nächste Handgriff war dann, daß ich am Volotec den Vorbau (Verbindungstsück vom oberen Gabelschaft der Vorderradgabel zum Lenker, da wo mein Finger mit dem Montageschlüssel drauf zeigt) wieder gewechselt haben wollte.

Der Hintergrund dazu ist klar, er (der weiße Vorbau) passt bei mir besser, weil er länger ist. Zwischenzeitlich hatte ich aber den alten Orginalen montiert, weil meine Älteste Tochter das Rad genutzt hatte. Sie ist ein gutes Stück kleiner und so hatte mein langer Vorbau nicht zu ihrer Sitzposition gepasst.

Der Wechsel ging aber ganz gut, jetzt ist das Volotec wieder für mich und gemeinsame Ausfahrten in kurz bereit.

Nächster Plan. Die Tage tauchte bei mir im Kopf ein Bild auf, wie ich den Durchgangsschuppen besser organisieren könnte. Das macht Sinn, denn die Familienkutsche geht demnächst in Rente, das gute Stück wird durch einen Fast-Neuerwerb ersetzt.
Da aber die Winterreifen der Familienkutsche von uns dort eingelagert wurden, gehen diese mit dem Eigentumsverschiebung mit weg. Zusätzicher Platz wird nutzbar.

Mein Bild war, an der isolierten Hauswand einen durchgängigen Gang schaffen und alles was drin ist, auf die Außenseite zu verlagern. Soweit, so gut.

Sieht natürlich noch nicht wirklich prikelnd aus, aber Bilder vom Vorher würden direkt auf dem Index landen. Die Aktion war natürlich „lustig“ da es dank der inzwischen guten Außentemperatur im „U-Boot“ auch schnuckelig warm war. U-Boot halt.

Und just als ich wieder alles drin hatte meinte die Holde, die weißen Stühle (hinten vor Kopf) könnten eigentlich auch weg.

Wie bitte!!!

Seit Jahren predige ich, daß die ollen Dinger nur im Weg stehen und ihre beste Zeit schon vor gefühlt Jahrhunderten hinter sich haben…
…und als sich gerade eben unter Aufbringung aller Wassermassen in meinem Körper, das Kaffeewasser lief mir am Arsch runter, diese verfilxten Stühle wieder halbwegs verfrachtet hatte… . Stille danach. Falsche Anmerkung.

Kurz danach kam dann auch die Lieferung von Holz Höttcke. Das Material wurde aber nur abgeladen und auf das Dach der Fitness-Garage gelagert. Bauen tuenich erst, wenn das Wetter wieder normal ist

Um dann wieder auf normale Körpertemperatur zu kommen, zog ich mich zurück. So drinnen im vollverschattenden UG auf dem Fliesenboden…

…ließ es sich gut aushalten. Der klassische Vollalugussventilator drehte seine Gummipropeller und ich kam gut in den grünen Bereich. Wasser wurde nachgekippt und irgendwann kurz vor Mittag gönnte ich mir dann noch einen frisch aufgegeossenen Caffee.
Den gab‘ s dann aber draußen in der schattigen Strandkorb-Ecke.

Nach dieser Genusspause verging der Tag eher extrem geruhsam, was natürlich nicht ganz mein Ding war.

Aber was will man auch groß anstellen bei dieser Hitze?
Erschwerend kam hinzu, daß der Wetterdienst mit seiner Vorhersag analog mit dem dahinschwindenden Tagesverlauf an der Regenwahrscheinlichkeit verlor. Abkühlung? Fehlanzeige und damit auch nicht ngut fürs Grün.

Was noch? Ich zieh mir hier die Zeilen aus der Nase… *lach*
Am Job hab ich mich kurz gemeldet und die Tätigkeit für den Montag abgestimmt. Auch da keine wirklich große Überraschung.

Der Rest vom Tag wurde abgegammelt. Mal drinnen vor‘ m Ventilator, dann mal wieder draußen. Zu guter Letzt auch in der Hängematte.

Und die wurde dann auch mein Nachtlager. Zunächst war es noch erträglich in der Cocoon, denn erst mit dem Sonnenuntergang nahm auch die Temperatur ab. Die ersten zwei Stunden döste ich also mehr in der Hängematte, als das ich schlief.
Und so richtig dunkel wurd‘ s dann auch erst wann? Keine Ahnung. Irgendwann war es dann aber soweit. Die Außentemperatur angenehm, dunkel und auch der Sternenhimmel war zu sehen. Nur viel geschaut hab ich nicht. Man war einfach zu müde und froh endlich gescheit pennen zu können.

Morgengruß: natürlich war die Nacht irgendwann vorbei. Wann genau kann ich nicht sagen, den Blick auf die Uhr hab ich mir gespart.
Erfahrungsgemäß wird das aber kurz vor oder eben mit dem Sonnenaufgang gewesen sein. Also der Moment, wo die lieben Vöglein hier in der umlaufenden Hecke ihr Theater beginnen. *lach-freu*

Bei mir hat es aber noch für ein, zwei Extrarunden gereicht, bevor ich dann die Füße um etwa sechs!!! auf den Boden gestellt hatte.

Meine erste Aktion bestand darin, mit dem Vorbereiten des Espresso-Frühstück in der Burgküche etwa gefühlt hundert Ameisen den Gar aus zu machen.

Die Bister sind ob des Wetters ja in den letzten Tagen sehr aktiv. Hier heißt es dann immer:„Papas Freunde“, was dann bedeutet, ich schaue wo sie her kommen und muß sie dann leider ins Jenseits befördern.

Ja und jetzt so nach dem Espresso-Frühstück muß ich feststellen, die erste Attacke hat wohl nicht ganz die Wirkung verfehlt.
Die Straße zum Küchenfenster hoch ist im Gegensatz zu vorher nicht mehr wirklich frequentiert. Ich werd da aber jetzt gleich nochmal schauen, woher sie gekommen sind?

Denn es wird ja noch ein paar Tage länger eher schwühl-warm sein und das ist ihre Zeit…
…aber nicht unser Bedarf an Kleinkrabblern im Haus und am wenigsten in der Küche.

Gut, soviel also dazu. Ansonsten nutze ich die Zeit bis um neun, denn dann ist hier Treffen auf eine hoffentlich entspannte und nicht ganz so knalleheiße Radtour angesagt.

Ihr seht, der Grundstein für neuen Lesestoff ist gelegt. Die Getränke für die heutige Ausfahrt hab ich gestern schon kalt gestellt. Ich wüsste nicht, wann ich das überhaupt mal für eine Radtour gemacht habe? Aber wir sind guter Dinge.

Und so wünsche ich der Leserschaft einen erträglichen und geruhsamen Tag und bleibt bitte gesund!

😉

Plan A./ 39.209km/ Urlaub Tag 9./ 17.06.2021

Juni 18, 2021

Bikealltag/ Volotec/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder/ Urlaub/ do nature/ Hitzefahrten +20c°: am Titel ist unschwer zu erkennen, für den heutigen Tag gab es auf jeden Fall mal einen Plan A.. Plan B. kam dann relativ spontan auf der Rückrunde, wo ich mir eine bekannte Stelle im nahen Heimatwald angeschaut hatte. Aber ich fange mal von vorne an.

Plan A. war eigentlich unspektakulär. Es sollte rüber und dann hoch auf die Halde Humbert gehen. Der Hintergrund dazu, mal wieder nach dem Rechten schauen, Wasser zum gießen nach oben schaffen und ganz nebenher wenigstens ein wenig Mutterboden.

Für die Anfahrt selbst hatte ich mal nach langer Zeit das Bergamont Volotec genommen. Warum kann ich nicht mal so genau sagen.
Da dieses Fahrrad aber weder über einen Gepäckträger noch über die ja von mir gerne genutzten „Arschrakete“ verfügt, war für den Transport Rucksack angesagt.

Weiterhin sah der Plan vor, eigentlich in den früheren Morgenstunden zu fahren. Am gestrigen Vormittag wurden für diesen Zeitraum noch niedrigere Temperaturen angekündigt, was sich dann aber beim letzten Wettercheck erledigt hatte. Schon kurz nach Sonnenaufgang stand das Thermometer nahe bei 20c°, Tendenz steigend. Und das dann noch in schnell.

Da wir auch später die Nachtruhe eingeläutet hatten, war ich tatsächlich erst um kurz nach sieben wach.

Also los und das urlaubsübliche Espresso-Frühstück auf der Terrasse gemacht und dann danach aber recht fix aufgebrochen.

Dem zuvor ging ein kurzer Check des Volotec, Bremsen und Schaltung funktionierten wie am ersten Tag. Im Rucksack für‘ s Grobe landeten zwei 1,5l Wasserflaschen und zwei 0,75l mit Gießwasser, eine 1l und eine kleine 0,75l als Trinkvorrat. Dazu noch die Tüten für die Erde und die kleine Schüppe.

Nach der Abfahrt bog ich dann auf eine übliche Runde durch den Heimatwald ein, um kurz darauf bereits den ersten Mutterboden aufzunehmen.

Dann ging’s auf die Zufahrt zur Halde Humbert und eben rauf. Kurze Kontrollrunde machen, ist inzwischen normal.

Die erste Planzstelle hat noch was an Fülle zugenommen.

(das Tagesalbum von heute findet die Leserschaft hier <klick>)

Nur arg trocken war es, also kam eine große Wasserflasche drauf. Das war mit Sicherheit nicht viel, ja eher wenig, aber besser als nichts.

Die zweite Pfalnzstelle hatte sich kam verändert. Ich weiß jetzt auch nicht, ob ich beim letzten Mal dort schon was gepflanzt hatte? Ich meine aber ja. Und so kam dort die zweite große und eine kleine Flasche Wasser drauf, sowie noch eine kleine Tüte Erdreich drüber.

Resümee bis hierhin, es ist mal wieder einfach zu trocken in den letzten vielen Tagen. Aber die Hoffnung, daß es am Abend doch einen Regeguss kommen könnte. Ich meine, da war was angekündigt.

Gut, rüber zur neuen und dritten Planzstelle. Dort kippte ich die restliche Erde aus und verteilte sorgsam den Rest an Wasser.

Da diese Stelle die bisher größte ist, mußte natürlich noch Erde rauf. Ich also den Rucksack auf, selbst auch was getrunken und dann runter zum Haldensockel.

Die Abfahrt macht natürlich Spaß, denn so im Fahrtwind ist es angenehm. Aber ich kann auch nicht über das Haldenplateau schlecht reden.
Denn trotz der Sonne ist es oben relativ angenehm. Dafür sorgt jener kontinuierlicher Windzug, der einen Aufenthalt in der „schlechten“ Jahreszeit oben kaum ausufern lässt.

Ich also unten erfrischt angekommen, Erdreich aufgenommen und dann…

… festgestellt, daß die inzwischen leeren Gießflaschen im Rucksack stören. Ich beschloss für die zumindest noch einmalige Auffahrt das Leergut oben (gesichert durch Steine) zu lassen.

Gesagt, getan. Auch hier kann ich sagen, daß zum einendas Volotec trotz des ausgelutschte Hinterbau seinen Dienst gut tut und das auch für mich die Auffahrten nicht wirklich schwer sind.
Ganz klar, das Schaufeln der Erde in die Tüten ist der anstrengendste Teil.

Wieder oben angekommen wurde ausgeladen, Wasser getrunken und dann aber die Falschen mit Steinen gesichert wieder runter gefahren.

Unten erneut angekommen konnte ich nun ohne das Leergut deutlich mehr Erdreich in die Tüten packen und nach oben schaffen. Es wurde also voller.

Mein eigener Wasservorrat reichte für eine weitere Runde und so bin ich dann insgesamt viermal mit Mutterboden oben gewesenen.

Inzwischen sieht die dritte Stelle also schon gut gefüllt aus. Mit einem weiteren Turn sollte das gut sein. Aber bis dahin braucht es vor allem Wasser. Viel Wasser, damit auch die bisherigen Stellen vorran kommen.

Ich betrachtete mein bisheriges Werk und war zufrieden. Innerlich spielte ich schon mit einer weiteren Auffahrt. Also einer weiteren noch im Urlaub. Und eigentlich wollte ich ja schon am Vortag in der Abenddämmerung rauf, oder zu dem Zeitfenster. So könnte man Erdreich und Wasser raufschaffen und dann den Sonnenuntergang gucken (eigentlich könnte man auch mal oben auf der Halde pennen. Das wäre aber eine andere Sache).

Die Gedanken auf die Seite geschoben, man hatte durchaus sowas wie Durst und die letzte Pfütze in der Trinkflasche lud nicht gerade zu einem entspannten Verweilen ein. Abfahrt und mal sehen was im…

… Heimatwald so los ist? Auf der Rückfahrt die final war, schon alleine um was zum Trinken zu bekommen, drehte ich eine meiner kleinen Schleifen im Heimatstadt. Da war doch diese eher offene denn noch aber schattige Stelle mit Südlage.
Und da bin ich dann ganz gezielt hin gefahren, hab mich kurz umgeschaut, bin ein wenig stehen geblieben um zu sehen wie geht der Wind und dann aber doch erstmal ab zur Burg.

Newsticker: ja und nach dem Plan A. kommt halt der Plan B.. Die Geschichte dazu ist aber eine andere und deshalb steht sie im Nebenblog <klick>.

16.06.2021/ Urlaub Tag 7. & 8.

Juni 17, 2021

Bikealltag/ Urlaub/ Rumgelaber/ Bilder: ja der gestrige Tag war dann mit einem Ausflug in kleiner Runde gebucht. Hauptziel waren die Lavendelfelder. Die Fahrt dahin ging recht passabel, auch wenn sich natürlich Strecken auf Landstraße ziehen können.

Aber letztendlich kamen wir an und dank diverser Vorerkundungen auf digitalem Kartenmaterial war auch der Fußweg kein Ding.

Auf den Bildern sieht man es ja, daß Wetter war jetzt nicht ganz so sommerlich. Zumindest was die Sonne anging. Ich war darüber aber auch froh, denn je weniger Sonne, des so weniger heiß. Aber auch der Rest der Truppe schloss sich dieser Meinung an.
Schade war es nur für die gemachten Fotos.

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Der Ausblick war auch so famos (hier in die Blickrichtung Hermannsdenkmal). Zumindest sieht man, wie wellig der Teutoburger Wald ist. Nette Ecke und eigentlich auch nicht so weit weg. *blinzel*

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Das die Blüte des Lavendel noch nicht nim vollen Gange war, erkennt man ja unschwer auf dem Bild.
Und das war dann auch der zweite Grund, neben dem Wetter, daß wir noch relativ problemlos eine Parkmöglichkeit gefunden hatten.

Denn schon als wir uns für die Wiederabfahrt bereit machten, fanden die ersten Absperrarbeiten statt.

Man kann sich also gut vorstellen, wie es zur vollen Blütezeit und bei schönem Wetter in dem eher wirklich winzig-beschaulichem Dorf zugehen mag.

Danach ging es dann rüber zu den Externsteine. Das wir dorthin sind war zwar final spontan entschieden, stand aber schon unter „ja könnte man machen“ auf der Agenda.

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Auch hier war nicht wirklich viel los. Klar unter der Woche… . Was uns und vor allem mir auffiel, immer wieder Wanderer die an den Externsteinen vorbei kamen.

Irgendwann waren wir ja auch mal mit den Rädern dort, einen Besuch abstatten bei einem Bekannten aus dem Radforum. Von daher weiß ich, daß die Gegend wirklich ihre Reize hat.

Jedenfalls betrachteten wir die Szenerie und entschlossen uns zu einem Mittagmahl beim Felsenwirt.
Das rief in mir umgehend Assoziationen hervor, daß man sich wohl im Hochgebirge befinden würde. Was natürlich totaler Quatsch ist und einer gewissen Lustigkeit nicht entbehrt.

Da die holde Burgdame und ich sowieso Paderborn kannten und dieses als nicht unbedingt besuchenswert einstuften (ist halt groß, man hat viel, sehr viel Geld und hat die FuZo derat mit Marmor zugepflastert, daß es einfach nur pompös ohne jegliche Schönheit wirkt. Und so wurde Detmold als interessanter eingestuft.

Also mal wieder flux das Handynavi, hängend am Bordnetz des GOLF, angeworfen und los.

Mit Detmold hatten wir dann das letzte Tagesziel erreicht. Schon bei den Durchfahrten zum Hermann war mir diese Stadt als potentiell angenehm aufgefallen. Dies bestätigte sich rundum.

Ich denke, das sieht man gut auf den Bildern. Von zentrumnahen Parkhaus erreichten wir in knapp zehn Minuten die ersten Ausläufer des Stadtkerns.

Viele nette und vor allem auch alte Häuser reihten sich aneinander. Kleine Ladenzeilen mit all dem was man braucht oder auch nicht, Reihe an Reihe.

Wir landeten am Marktplatz mit Kirche und nahmen dann in diesem extrem vorzüglichen Eislokal Platz.

Wow!

Sieben Sterne plus Niveau. Ganz selten so eine Eiscreme, die Betonung liegt auf Creme, gegessen. Sehr sahnig, eben cremiges Eis und das zu ganz normalen Preisen. Die Eisbude kommt natürlich auf meine immerwährende Lokalitätenliste.

Alleine dafür würde sich eine Radtour dahin lohnen. Ziele braucht der Mann!

Nach dem Eis (und für mich noch einen Espresso) wurde noch ein wenig flanniert, um abermals, diesmal im Schlosspark, zu pausieren. Große Buchen spendeten Schatten vor der inzwischen gut präsenten Sonne. Ein Luftzug ging, es fehlte im Grunde nur die Hängematte.

Half aber alles nix, die Uhr tickte langsam, wenn auch sehr entspannt vor sich hin, man mußte sich doch langsam mal auf die Rückreise begeben.
Und das gingen wir dann auch an. Wieder über die Landstraße, dann die Bundesautobahn und dann endlich zu Hause angekommen.

So wenig hatte ich selbst in den Tagen davor nicht gemacht. Der Plan für den heutigen Tag sah dann auch gleich anders aus.

Newsticker: und nach dem gestrigen angemessen ausgefüllten Tag wude dann ein lecker Caffee aufgegossen. Die Zeilen dazu, nebst ein bischen Geschreibsel zum gelaufenen Tag, hab ich auf dem Nebenblog platziert.

Mailings/ Status: ach ja, mein Stammonlinedealer stimmt meiner Meinung zu, daß da an der Tasche nicht mehr viel zu machen sei. „Man wird mir den Kaufbetrag zurücküberweisen“, so der Tenor.

Dem Wunsch nach einer fachgerechten Entsorgung komme ich natürlich nicht nach. Zum einen brauche ich ja für den ganzen Krempel genau so einen Tasche und zum anderen ist entorgen ja nicht wirklich ein guter Plan.
Statt dessen ist der Topeak Midlaoder zum schon angekündigten osmanischen Schneiderlein des Vetrauens gewandert.

Eigentlich schade das es dafür keine serienmäßige Lösung gibt, aber ich denke für ich ist dieser Weg der beste.

14.06.2021/ Urlaub Tag 6.

Juni 15, 2021

Bikealltag/ Urlaub/ Rumgelaber: ja der nächste Urlaubstag gleitet so vor sich dahin und ganz offen gesprochen, zwar so wie man wusste, insgeheim wäre mir ein anderer Plan lieber gewesen. Aber da machst‘ e nix und mit dem Alter gewöhnt man sich dran.

Also zum abspannen (auch wenn mir das ein wneg zu viel abspannen ist) erstmal noch ein Stück von dem Jubiläumskuchen und ein frisch aufgebrühter Café.

Das ganze natürlich in der schattigen und zart windigen Strandkorbecke. So geht’s bei der Hitze.
Der andere Gedanke: zum Glück hat man Urlaub und muß so nicht mal Radfahren.

Irgendwann kam dann das Große Freesen Teil X. Besucht wurde die Olive in Hamm. Kann ich immer wieder nur empfehlen. Vorher war ich noch die zwei Dosen abholen. Insgesamt war es mir aber doch ein stückweit zu warm. Aber wenn man ganz langsam macht…

Besser war natürlich dann die erfrischende Dusche am Abend. Den Abend dann noch bei einem erfrischenden Getränken ausklingen lassen und gut ist.

car-to-go: ach ja, der GOLF hatte am Vortag die 200.000 Kilometer voll gemacht.

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Lief und läuft aber komplett unauffällig, so mag ich das.

Mailings/ Status: das Mailing zum Stammonlinedealer wurde extremst zuvorkommend beantworten. Man steht also im Kontakt die Problematik des Reißverschluss könnte irgendwie gelöst werden.

Newsticker: ach ja, es gibt einen weiteren Bericht <klick> von der letzten Tour. Höchstpersönlich getippt von der radsportbegeisterten Dame aus der nahen Megacity. Zwei Bilder fand ich noch passend und hab sie mal ohne zu fragen gemopst.

Und so wünsche ich abermals einen netten Tag. Bei uns steht heute noch ein Ausflug an, es geht zu den Lavendelfeldern in Fromhausen. Die werde bzw. sollen nocht nicht so in der Blüte stehen, aber dafür wird dann dort auch nicht viel los sein.

46.089km/ 12.06.2021/ Urlaub Tag 5. & Wochenende

Juni 14, 2021

Bikealltag/ Urlaub/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Hitzefahrten +20c°/ Bike- & Biketouren Bilder: gut Tag 5. vom Urlaub und das Wochenende mit dem Samstag in Schriftform. Am…

Freitag: …ging es mit dem GOLF erst zum Zahndoc für eine Zahnpflege, dann ins nahe Megadorf um dort noch was papiertechnisches zu erledigen. Auf dem Weg dahin wurde der GOLF aber noch durch eine Waschstraße bewegt, den ganzen Standschmutz unter anderem auch Hinterlassenschaften der Vogelwelt, mal runter bürsten zu lassen.

Dann ging´s in die alte Heimat und dort wurde besucht. Immer wieder nett, auch wenn es uns allen vom Wetter her nicht ganz so passte.

Aber wir bissen alle die Zähne zusammen, ließen uns nicht beirren und hatten eine gute Zeit so wie ging. Man freut sich schon auf den nächsten Besuch (und dann auf ein hoffentlich milderes Wetter).

Wieder angekommen stand das bereits per Mail und Sendeverfolgung angekündigte letzte Päckchen der Bestellenung hier auf der Burg.

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Bevorratung für die Kettenpflege, ein Spiegel zum verbasteln, Imprägnierung für Regenkleidung, ein Lezyne Standpumpenschlauch und Gelpads für den Lenker am CAADX.

Am späten Nachmittag trudelte noch die Mail ein, da man im Unterwegs Hamm auch die beiden Dosen für den Espresso & Zucker erhalten hätte. Kann ich dann wann nächste Woche abholen, hat man auch wieder ein Ziel.

Ja und dann rüber zum…

Samstag: unschwer zu erkennen, bei der letzten Tour hatte ich die nächste Schallmauer von 46.000km verpasst. Voher hatte ich das zwar noch kurzfristig auf´n Schirm. Aber ganz ehrlich, die fehlenden läppischen 3 Kilometer wo noch zusammen zu trommeln hätte ich bei der Hitze nicht gemacht.
Und so würde das auf der angesagten Tour ganz entspannt von statten gehen.

Die radbegeisterte Dame aus der nahen Megacity traf hier bei mir ein. Es mußte noch ein wenig Hand an das von ganz lecker aufgenaute Rad gelegt werden. Es war ein klassischer Crosser mit einem wunderschönen roten Lack. Ja, tät mit auch gefallen.

Dann die Abfahrt mit dem Ziel die Burg des Kumpels aus‘ m Claim auf zu suchen. Dort war dann schon Besuch aus Duisburg eingetroffen, ein Pärchen.

Die Fahrt dorthin zog sich dann erstmal. So ein wenig quer durch‘ s Dorf kommt man nicht unbedingt so fix vom Fleck. Auch wollten bzw. konnten wir nicht beide utopisch die Kurbel wuchten. Ich aufgrund meines erst verzogenem Infekt, aber auch sie hatte ein paar Tage mehr aussetzen müssen, als es wohl jedem lieb sein würde.

Man zeigte sich ob unserer Verspätung geduldig und milde. Nach einer schönen Begrüßung ging die Fahrt dann los.

Zu einem Teil war die Strecke ja interessant und auch reizvoll, ein paar andere Dorfstraßenabschnitte hätte ich wohl eher ausgelassen.
Erstaunlich ist, auch wenn das am östlichen Rand unseres Dorfes ist, kannte ich so noch nicht.

Irgendwie kamen wir dann aber am Channel (Datteln-Hamm-Kanal) an und fuhren dann die lange ehemalige Bahntrasse als Zuführung zur Werseradroute entlang.

Erster kurzer Fotostop in großer Runde (ist aber nur mein Fahrgerät auf dem Bild).

Das war dann auch ungefähr der Moment, wo das Wetter final umschlug. War es bis hier teils noch arg bewölkt und hin und wieder ging ein Wind, es wurde deutlich wärmer aber vor allem schwüler mit der Luft.

Ich konnte das noch kompensieren, aber leider nicht alle. Nach einem angemessenen Pausenstop kurz vor Ahlen hatten wir einen Plan B. abgestimmt. Und so fuhren wir erstmal auf eine Eispause nach Ahlen rein.

Nach den kalten Kugeln zogen wir erneut bis zur Werseradroute, wo sich dann unsere Wege ein wenig trennten. Genug ist genug und man sollte es auch nicht gleich übertreiben, zumal bei dem Wetter, eine Person fuhr alleine zurück.

Der Rest der Truppe rollte nun die Werseradroute bis nach Beckum hoch. Dort gab es einen Abstecher zum Baggersee der totalen Verbote *lach* den dann aber die Gäste doch kannten. Egal, konnte so ja kener vorher sagen oder ahnen.
Ab da wurde dann das finale Ziel und damit auch der Endwendepunkt mit der Soestwarte angefahren.

In Beckum kurz vor dem Ziel hab ich dann doch mal wieder die Mobilcam gezückt. Wenige Bilder hab ich gemacht.

Die Soestwarte wurde quasi nur kurz angefahren und aus der Ferne begutachtet, der Turm mit Aussicht war eh geschlossen. Also fuhren wir die wenigen Meter zur Wanderhütte mit Südaussicht. Die gefiel den Gästen besonders, was ich durchaus verstehen kann.

Wir platzierten uns und plauschten. Die Zeit ging geschmeidig rum, aber irgendwann kamen doch die Gedanken an die Rückreise. Der Kollege aus’m Claim führte uns dann auch bis Lippborg zurück.

Über dieses nette Nest ging die Fahrt über auch für mich wieder bekannte Strecken.

Irgendwo am letzten Stop an der Aussichtshütte Im Winkel bemerkte ich, das mein Topeak Midloader Reißverschluss offen stand. Kleiner Schreckmoment, es felhte aber nichts.
Dann kam ich in den Zweifel, sollte ich ihn gar nicht verschlossen haben? Das war aber defintiv nicht der Fall, denn ich erinnerte mich nur zu gut daran.
Dann zeigte sich auch warum das so war, der Reißverschluss war defekt (Bericht)!

Zum Glück hatte sowohl der Besuch aus Duisburg als auch ich Kabelbinder mit. Denn beim Versuch der Lage Herr zu werden, verabschiedete sich der Reißverschluss in der Gänze.

Ach ja, eine noch am Vortag gefundene Schraube konnte ich nun zuordnen. Sie fehlte am zusätzlichen Flaschenhalter für den Sattel (muß ich mir also noch was zur Schraubensicherung einfallen lassen). Aber auch diese Aufgabenstellung konnte erledigt werden.

Mit diese ärgerlich-blöden Situation im Kopf ging es dann aber auf die Rückfahrt. Kurz vor‘ m Channel trennten sich unsere Wege. Für mich war die Strecke am Kanal entlang strategisch kürzer.

Ein letzte Bild auf der weißen Brücke…

Nach der Ankunft wie immer, Fahrrad entladen, gar nicht groß nach der Schraube oder dem Reißverschluss geschaut, vor dem Duschen die Waschmaschine auf ein Schnellprogramm gefüttert und dann den Bauch voll geladen.

Die 46.000 Kilometer Marke war Geschichte und mit den kapp 100 Kilometern kann ich auch gut leben. Zumal das Wetter fast mitspielte. Denn zum Schluss hin kam ein frischer Wind auf.

Sonntag: kleine Fahrt mit dem Golf ins nahe Sauerland, auch ein wenig Umgebungssichtung.

Ich schlug die Rüdenburg vor natürlich auch vor dem Hintergrund, da mal mit dem Rad hin zu fahren/ Streckenkarte und Kilometer), wo wir auch zunächst hin sind. Zu meinem Erstaunen, an der zuführenden Straße gibt es gar keine Hinweisschilder und auch den Weg rauf muß man sich wirklich suchen.

Zum Glück trafen wir recht früh auf dem Weg eine offensichtlich ortkundige Hundegängerin.
Erst hinter wurde mir klar, warum sie so leicht erstaunt schaute, als wir uns nach dem Weg erkundigten. Denn zumindest das mittler Drittel des Anstiegs zwar in breiten aber sehr steilen Weges war so, das nicht wirklich viel gefehlt hat und man hätte sich auch im Vierfüßlerstand, also auch mit den Händen auf dem Boden bewegen können.

Das letzte Stück war zwar wieder besser, aber Grünschnitt wäre ma‘ so ein Thema. Auch oben angekommen war alles gut zugewachsen, wobei die Reste der Rüdenburg frei waren.

Ich drehte nur eine fixe Runde und begab mich wieder in den Abstieg (bevor die Nacht reinbricht *lach*).

Ab da ging es dann zum spontanen Wunschziel Sorpsee. Dadurch das wir recht früh dort waren, ging es noch.

Allgemein kann sagen, die Uferanlagen sind sehr schön hergerichtet und man vorzüglich flannieren und Eis essen.

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Im Anschluss kehrten wir noch auf eine Pizza bei L´Osteria ein. Auch dort schön draußen im Schatten sitzend, ließ sich der Tag gut ertragen. *lach*

Dann war aber Heimfahrt angesagt. Und nun liege ich hier in det Hängematte und tippe die letzten Zeilen.

07:56Uhr/ 12.06.2021

Juni 12, 2021

Morgengruß/ Urlaub: mein Espresso (1x Doppelter auf kalter Milch) special beginnt an Wirkung zu bekommen, die Samstagszeitung ist durchgeblättert.

Das neue Stück RS1 stand erneut für ein paar Zeilen samt großem Bild drin. Das wird ja langsam unheimlich. *lach* Vielleicht sollte man mal auf eine bessere Darstellung der tatsächlichen Situation dieses Teilstück und im gesamten pochen?

Gut, andere „Baustelle“, hier im Burggarten ist es 20c°, eine gewissen Bewölkung und einer aber nur wirklich zarten Brise recht angenehm.

Da ja heute eine kleine-entspannte Radrunde ansteht finde ich das aktuell noch in Ordnung. Eine gewisse Sorge macht mir die eher höhere Luftfeuchtigkeit und gegen Mittag soll ja gut was runter kommen. Zeitfenster dafür wäre so zwei Stunden.

Insgesamt bin ich da eher entspannt zu, ist ja gut für die Umwelt mit ihrem Grün und damit ja auch für die Halde Humbert, wo ich ja die Tage noch…

Gut, ich werd mir jetzt noch was zum futtern machen, schon ein paar Flaschen Trinkwasser rausstellen und so nach und nach das CAADX beladen. Soll ja so ab 09:00Uhr los gehen.

Bis dahin, habt einen netten Tag und bleibt gesund!

45.993km/ 10.06.2021/ Urlaub Tag 4.

Juni 11, 2021

Bikealltag/ Urlaub/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Hitzefahrten +20c°/ Bike- & Biketouren Bilder: gut Tag 4. vom Urlaub und damit zwei angedachte Ziele. Ziel Nr. 1. weil´s auf dem Weg liegt zum Outdoor-Shop des Vertrauens und danach Nr. 2. den Arbeitskollegen in der Reha besuchen.
Dummer Weise machte sich gleich zu Anfang schon das Wetter bemerkbar. Bei der Abfahrt lagen „nur“ 25c° an und später im Verlauf der Radrunde standen auch mal satte 30c° auf dem Bryton Tacho.

Und so hab ich in den knapp 3h Fahrzeit gute 3,5l Wasser weggeschüttet. Also in den Rachen, wobei das natürlich Schwachsinn war. Hätte ich sie mir direkt über den Kopf und den Oberkörper geschüttet, hätte ich mir das Auschwitzen sparen können. Soviel also dazu.

Also zunächst ging es nach Unterwegs Hamm ein wenig shoppen. Kleinkram aber nicht ganz uninteressant. Komm ich dann aber gleich noch zu.
Ab da dann am Kanal rüber zur Reha, wo ich dann am aktuell-zukünftigen Pier 9 Tiny House Hotel vorbei gefahre bin. Und wie ich so um die Ecke biege, macht es klick im Kopf. „Jetzt wo die Zahlen nach unten gehen und alles Schritt für Schritt wieder öffnet, werden die bestimmt… .“ Und so war es dann auch.

Natürlich quatschte ich den Schweißer der am Tor zugange war an und wurde dann weiter nach hinten durchgereicht, um weitere Infos direkt vom Chef zu bekommen. Eröffnung ist also jetzt am Samstag den 12.06.2021, aber leider nur für buchende Gäste. Und davon schien es eine ganze Menge zu geben, denn ein anderer Arbeitet sagte, man hätte auch locker das doppelte aufbauen können.

Glückwunsch sag ich dann mal.

Dann ging es aber doch zum Kollegen vom Job, der ja hier am Dorf in der Tagesreha ist, wo ich auch war.

Die paar Meters waren fix gefahren, die Bank zum treffen immer noch da, wo auch ich die eine oder andere Pause vebrachte. Vorzugsweise mit dem obligaten vollmundigen Heißgetränk in Eigenzubereitung.

Ich nahm also Platz, nein eigentlich nicht. Zumindest nicht sofort, denn ich hatte ja meine Hängematte mit.
Doch leider standen die Bäume, die zudem noch sehr dicke Stämme hatten, zu weit auseinander. Oder meine Gurte waren zu kurz. Je nachdem wie man sehen will. Innerlich ärgerte ich mich ein wenig, denn eigens für so Fälle hatte ich ja seinerzeit noch weitere Baumgurte angeschafft. Doch die hangen in der Fitness-Garage. Wo sie dann gut hingen.

Gut, hab mich dann auf die Bank gesetzt und meine Einkäufe begutachtet.

Ein weiterer Feuerstahl, ein kleiner Kompaß mit Thermometer und eine kleine Dose für Salz & Pfeffer.

Der Feuerstahl ist hier für den Gartenbetrieb, wo ja auch mein aller erster Spiritusbrenner von Trangia zum Einsatz kommt. Mein erster Feuerstahl war inzwischen so dünn geworden, das er neulich durchgebrochen ist. Blöd.

Da man aber einen Spiritusbrenner am besten mit so einem Teil anwerfen kann, mußte ich bisher immer einen anderen Feuerstahl wo rausnehmen.
Da war mir aber die Gefahren zu groß, daß ich irgendwann irgendwo stehen würde und es in mir dämmern würde, das der notwendige Feuerstahl zu Hause wäre.

Wofür der Gewürzstreuer ist sollte klar sein. Auch da hab ich bisher einen in der Ausrüstungsliste, nur jener ist von Tupper. Gut für zu Hause oder wo im Garten, aber nicht für unterwegs. Denn jener war und ist nicht dicht genug, Gewürze ziehen Feuchtigkeit und verklumpen. Der Neue ist da besser gegen gewappnet.

Ja und der kleine Kompaß…

…ich ja ewig und drei Tage einen Minikompaß an meiner Handytasche. Ist einfach nur so eine Nettigkeit, hat mir aber hier und da schon mal Hilfe geleistet.

Gerade wenn ich mal wieder in neuem Land unterwegs bin, was ich ja gerne mache, dann etwas entdecke und überlege wo es denn da hinführen könnte, kann so ein Blick auf einen Kompaß hilfreich sein.

Den bisherigen hab ich aber irgendwann mal verloren und dann nie daran gedacht, mir einen neuen zu holen.

Ich war zufrieden und die beiden Dosen für den Espresso und den Zucker kommen noch die Tage. Da bin ich noch mal gespannt ob die wirklich so sind, wie ich denke?

Nach einem kleinen Espresso und ein wenig Frühstück (was ich defintiv hätte verbessern könne) traf auch der Arbeitskollege ein und wir plauschten. Im großen und ganzen geht’s ihm besser als vorher, aber ganz so fix, wie man ihm wohl anfangs suggerierte geht da dann wohl doch nicht.

Irgendwann war dann aber auch seine Pause zu ende und ich machte mich wieder auf.

Man gondelte ich ein wenig am Kanal entlang und so trieb es mich zum Burghügel.

Da gab es gute Fortschritte zu sehen. Jetzt kann man inzwischen sehen, wie das Konzept umgesetzt wird. Es gibt im Grunde eine Art Miniatursteinmauer, die aus kleinen Segmenten besteht.
Die Segmente bestehen je aus einem Cortenstahlrahmen, in dem die Mauerareiten eingebracht sind. Die Segemente werden dann mit einem gewissen Abstand vom Boden aufgestellt und dann verbunden. Das sah schon cool aus. Nur näher dran durfte man nicht. Wobei die Arbeiter waren jetzt irgendwie locker drauf, eventuell hätte ich es mal wagen können? Zumindest waren sie auf dem Weg in die Pause.

Da wird man also noch was warten müssen. Ich hoffe nur, daß sich ein Vandalismus in Grenzen hält. Wäre schade drum.

Weiterfahrt. Ich fuhr grob in die Richtung vom Wohnsitz des Kumpels aus dem Claim hier. Dabei schlüpfte ich in die ein oder andere „Gasse“, wo man sonst nie reinfährt.

Es gab einen kleinen Trampelpfad zur Ahse runter und dann diesen Feldweg der auf einem Feld, ja logisch, endete.

Fast noch recht frisch gemähte Heu dufte vorzüglich und die pralle Sonne gab dieses satte Licht. Ich fühlte mich wie in einem Bild vom Maler mit dem halben Ohr. *lach*

Dadurch das es ja eine „Sackgasse“ war, hielt ich aufmerksam die Augen nach einem passenden Baumpaar aus. Aber da war leider nix zu finden. Also heiter weiter.

Kurz bevor es wieder festen Boden unter den Reifen gab, wurde aber noch ein Waldweg befahren.

Ab da wurde dann abder doch die Idee umgesetzt den Kollegen aus´m Dorf spontan mal zu besuchen, vielleicht hätte er ja Lust…

Die Hitze war schon heftig, bis hierhin hatte ich bestimmt schon gut eineinhalb Liter Wasser getrunken. Ich muß aber anmerken, das ich gerade mal etwas mehr als eine Stunde, und dann ja noch im sehr moderaten Tempo unterwegs war.

Ich kam also beim Kollegen an, bimmelte auf gut Glück an und nach einer Zeit kam er dann zur Tür.

Meine Idee fand er gut und wir beschlossen auf ein Eis in ein nahes Dorf zu fahren. Die Fahrt dorthin war recht fix.
Auch wenn er lange außer Gefecht war, langsam war er nicht. Ich mußte mir sogar ein moderateres Tempo einvordern. Aber ganz ehrlich, bei der Hitze muß ich nicht auch noch schnell fahren.

Jedenfalls erreichten wir das westlich liegende Dorf und dann die dortige Eisdiele. Die kannte ich so noch gar nicht und war überrascht, wie gut das Eis schmeckte. Es gab für jeden von uns drei gemischte Kugeln im Becher, für mich mit Sahne.

Auf einem Steinbeet mit schattenspendendem Baum nahmen wir Platz. Man plauschte, auch über die für Samstag angedachte gemeinsame Ausfahrt.

So im Schatten mit einem leckeren Eis ließ es sich aushalten. Doch wie das Leben so ist, er hatte noch was zu erledigen und so brachen wir wieder auf.

Die Rückfahrt war kurz, klar ich hatte ja von der Tagesrunde mehr als dreiviertel bereits gefahren.

Hier wieder angekommen wurden die Taschen entleert, die Wasserflaschen aufgefüllt und man gönnte sich auch selbst noch einen erfrischenden Becher als Getränk.

Resümee des Tages, ja war nett, aber für meinen Geschmack zu warm, oder zu heiß. Schade das es mit der Hängematte am Kanal Treffpunkt nicht geklappt hat…

…und ja ich freue mich schon auf den Herbst. Denn dann kommt der Winter, endlich wieder normales Wetter. *lach*

Ach ja, auch das zweite Päckchen von Bike24.de wurde auf die Reise geschickt. So jedenfalls die Mail vom Onlineshop. Ging dann ja doch schneller als ursprünglich angekündigt. Jetzt müßte ich nur nochmal alles durchforsten um an eine oder gleich zwei Kassetten zu kommen.
Außerde hat da wer aus dem Radforum einen anderen Hersteller ausfindig gemacht, den wohl Bike24.de mit ins Boot gezogen hat.

Auf der anderen Seite könnte ich aber auch mal sehen, ob der direkt vertreibende Onlnedealer von Miche eventuell auch eine XX-36 Kassette im Programm hat und ob so eine verfügbar wäre? Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Morgengruß: und wie das eben so ist, bevor ich mich gleich auf mache, noch eine netten Gruß in die Runde, den Wunsch für einen entspannten Tag und auf das Ihr alle gesund bleibt.

 

Urlaub Tag 2./ 08.06.2021

Juni 9, 2021

Bikealltag/ Urlaub/ Sport: der zweite Tag strebt aktuell um 16:16Uhr formalen seinem Ende entgegen. Ich liege entspannt und relativ der guten Dinge entgegen harrend in meiner Hängematte.

Der frühe Morgen, ja er begann wirklich früh und zwar für mich um etwa zwanzig vor sieben, wurde erstmal mit einem Espresso-Frühstück gestartet.

Zwei Punkte standen für heute an. Als erstes am Mittag die zweite Dosis der Covid-Impfung und wenn’s dann noch gut klappen würde, mein Training.

Das ich schon so früh wach war, deutet ich als ein gutes Zeichen. Mein Körper kommt nach dem Infekt langsam wieder in seinen Rhythmus. Gut so, wird auch langsam Zeit.

Nachdem ich mich dann also mittels der heißen koffeinhaltigen Trinkware final in die Spur gebracht hatte, ging‘ s los.

Ich griff zur elektronischen Quasselstrippe um bei meinem Hausdoc an zu rufen. Zu meinen Erstaunen kam ich schon beim zweiten Anruf durch. Kurze Klärung, der Onkel Doktor wird mich am Nachmittag (was dann um 18:45 passierte/ der arme Mann) anrufen und das Ergebnis verkünden.

Danach hab ich mir ein wenig was zum futtern gemacht und mir mal die Aufgabenstellung der Vorsorgeuntersuchung im Darmbereich durch den Kopf gehen lassen. Beim empfohlenen Arzt hing ich kurz in der Warteschleife und hatte dann die Info, daß Termine auch über die Website buchbar sind. Auflegen und die Website aufrufen.

Fakt ist, im Nochurlaub geht nix mehr. Fein und dann? Irgendwo auf dem Zeitstrahl mitte nächsten Monat.
Nur was treib ich denn dann da vom Job her? Also wenn ich das wüsste, könnte ich auch Lotto spielen. Gewinnchancen sollten bei mindestens fünf Richtigen liegen. Könnte ich mit leben. *lach*

Der normalsterblichen Bürger muß quasi im Voraus wissen wann ein Arzttermin ginge und analog dazu auch den Tag Urlaub bekommen. Naja, wie gesagt, Lotto und so.

Ich geriet etwas in Rage.

Grundsätzlich halte ich diese Situation für mehr als suboptimal (warum dann wohl auch ein Großteil der Bürger diese Angebote nicht wahr nehmen wird).

Die Aufgabenstellung ist doch recht einfach. Man sollte zum Hautarzt gehen, zum Urologen und dann zum Doc für’s Innere.
Warum gibt es kein Ärztezentrum wo alle drei Fachrichtungen unter einem Dach sind? Man macht sich einen Termin, kann dann auch den Urlaub besser „legen“, hat dann zwar einen Tag Durchlauf, ist dann aber fertig mit dem ganzen Krempel.

Ich meine wir leben hier in einem eigentlich bestens organisierten Hochindustrie-Land und nicht irgendwo hinterm Mond. Sacken lassen…
…und dann später dran gehen, dann in Abstimmung mit dem Job.

Sowas kann mich echt mitnehmen. Cut.

Nach dem Frühstück bin ich dann los, hab den GOLF getankt und noch was klar gemacht. Eine kleine Überraschung für demnächst. *augenzwinker*

Ab da ging’s fann auf eine Sprung zum Job, dort noch was in den Spind legen und dann ab mal rüber nach Lucky Bike.

Die haben ja auch einen kleinen Bestand an Shimano Verschleißteilen im Aushang, eventuell hab ich Glück und finde dort die Kassetten?

Nun gut, Glück hatte ich nicht, aber man konnte es ja mal probieren. Wie ich so wieder in Auto saß überkam mich ein gewisser Appetit.
Mein Hirn kramte durch (man kennt sich ja recht gut im Einzugsgebiet der anstehenden Impfung aus), was ich wo und ob an Futtetwaren bekommen könnte und ob ich darauf Lust hätte?
Die Idee kam, der Zeitplan sollte dafür genug Raum bieten, dann mal los.

Und so gab es beim Chinaman ein paar gebratene Nudeln mit knusperigen Hünchen. *trommelwirbel/ lach* …in der Außengastronomie.

Und das für mich ohne vorherigen Test erstmalig seit wie viel Monaten? Aber ganz so wichtig war mir das nicht, jedenfalls hab ich es jetzt nicht vermisst.

Dann kam der Impftermin. Kleines Leckerli, auf dem Hinweg bemerkte ich wieder das abgestellte Bergamont Volotec.
Mit so einem Bergamont Volotec hatte ich ja ab dem August 2008 meine Fahrradkarriere gestartet. Dieser Besitzte wird aber ein anderes Baujahr haben, was ich an den anderen hydraulischen Bremsen erkenne.
Auch hat er sich andere, mehr mountainbikemäßige Reifen aufgezogen. Ganz ehrlich, find ich schon cool. Hab schon überlegt ihm mal einen Zettel an den Lenker zu heften, von wegen Kontakt und so.

Die Impfung selbst ging wie beim ersten Mal gut organisiert von der Hand, es waren sogar die gleichen Leute da. Angst hatte ich nicht, eigentlich auch nicht vor eventuellen Nachwirkungen.
Nur Bock hab ich darauf nicht. Und schon ma‘ gar nich nach dem Infekt. Reicht einfach mit krank sein.

Eigentlich ist mir ja noch eingefallen, daß ich mal beim Decathlon vorbei schauen könnte. Hatte ich dann aber keine Lust mehr zu, zumal ich am Donnerstag eh in Citynähe bin. Da kann ich dann auch hier vor Ort zu Unterwegs Hamm gehen.

Da kennt man sich, die Sache ist persönlicher und macht dann auch mehr Spaß.
Jetzt wo ich das so schreibe überlege ich, ob ich nicht zur Zahnreinigung mit dem Fahrrad fahren könnte? Noch ehr Spaß. Ich lass das mal sacken.

Gut, so bin ich dann also nicht zum Decathlon, sondern mehr oder weniger direkt nach Hause. Mehr oder weniger, weil es gerade auf der Zufahrt zur B1/ Westfalendamm gekracht hatte. RTW‘ s waren zu hören und das Blaulicht war auch schon zu sehen. Aber auch da, dank der ausgeprägten Ortskenntnisse ein Schwenk hier, eine Gasse dort, dann noch ein Abbieger und schon war der Drops gelutscht.

Zu Hause angekommen war dann auch das erste Päckchen der Verschleißteile eingetrudelt. Die Grobstollenreifen. Wobei so richtig Grobstollenreifen sind das jetzt nicht. Aber die Conti CrossKing hatte ich auch schon mal. Die waren ja nicht schlecht, auch wenn sie in der dicken Pampe nicht ganz so griffig waren.
Aber besser jene als Ersatz im Hause, als gar keine. Denn wenn die noch guten MountainKing den Strecker machen würden, hätte ich gar nix für schlecht Wetter im Hause.

Dann gab´s halt mein Training. Nach 10 Tagen Pause und dem Infekt zwar zunächst etwas gehemmt, dann lief sich das aber ein. Nicht ganz so nett fand ich die Wärme. Im schattigen Burggarten hatte es immerhin gute 25c°. Zum Glück ging hin und wieder eine erfrischender Windzug.

Ich hab’s dann aber auch nicht ganz so genau genommen. Ob ich jetzt die 100 Liegestütze wirklich durchziehe, oder auch irgendwo bei 90 Schluss mach. Juckt doch eh keinen.
Nach ein, zwei weiteren Trainings wird das wieder fluppen. Und! man soll ja auch nicht gleich wieder sofort Vollgas geben. Außerdem ist ja Urlaub.

So und jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo ich mal ganz gepflegt den Wanst vollschlagen werde. Es gibt hausgemachte Lasagne! Mahlzeit.

Rumgelaber 07.06.2021

Juni 8, 2021

Bikealltag/ Urlaub/ Rumgelaber: und mal heiter weiter mit den Textzeilen, Montag 15:11Uhr ich bereite mir gerade eine Kaffee zu. Ein Stückchen Käsekuchen cheesecake-styl von der holden Burgdame gebacken gibt’s dazu.

Gesundheitlich geht’s mir inzwischen so gut, daß ich morgen Mittag die zweite Dosis bekommen kann. Der Punkt ist dann also save.
Nachher geht’s noch zur urologischen Vorsorgeuntersuchung, womit dann dieses Tageshighlight abgeharkt sein wird.

Um gleich noch beim Thema Gesundheit zu bleiben, für Donnerstag früh hätte ich dann noch einen Zahnpflege Termin. Die Planung läuft also.

Ich könnte dann ja hinterher noch mal bei Unterwegs Hamm reinschauen. Zwei, drei Kleinigkeiten sollten noch drin sein.

Mittwoch könnte ich dann für eine erste Radausfahrt mal frei halten.
Gott, wie lange hab ich nicht mehr auf dem Bock gesessen? Eine Ewigkeit! *lach*

Ziel? Noch keinen großen Plan. Direkt zum neu erspähten Aussichtsturm wäre mir nach der langen Pause dann doch zu viel. Man könnte ja mal hier wieder auf die Halde Humbert fahren, vorher der Gepäckträger montiert, die Seitentaschen dran und so Erdreich hoch bringen?

Das wäre ein guter Plan, zumal man dann ja was gutes tut. Aber man muß auch erstmal sehen wie das mit der Impfung so anschlägt? Ich hoffe ja, daß ich auch nach der Zweiten gut weg komme. Denn ganz ehrlich, auf rumkränkeln hab ich keinen Bock mehr.

Ach ja, auf dem Zeitstrahl zurück zum heutigen Tag, was dann auch mal wieder zeigt, wie unwichtig mir Autos sind.

Für die Gattin hat‘ s heute eine Kaufentscheidung zu einem Hyundai Kona gegeben. Sie hatte sich schon vor ein paar wenigen Wochen mit einer potentiellen Neuanschaffung beschäftigt und ich hatte genau dieses Modell vorgeschlagen.

Ja ich geb‘ s zu, zunächst mal nur aus optischen Gründen. Mitte letzter Woche war sie dann, den Schwiegervater als Berater an der Seite, ein wenig umschauen.

Unter dem Strich lief es auf einen Ford Puma raus, oder eben den Hyundai Kona. Von beiden Fahrzeugen hatte man auch schon ein paar Daten und Kurse. Auch nicht ganz unwichtig. Heute sind wir beide dann nochmals los uns die beiden Angebote anschauen.

Mit dem Hyundai konnte wir nach einer kurzen Besichtigung auch gleich eine Probefahrt machen und auch beim Preis gab’s noch die Winterreifen mit dazu.

Beim anderen Marktmitstreiter konnte ich zwar in einem Fahrzeug platznehmen, Probefahrt war aber eher spärlich. Wenn dann erst ab Morgen, aber mit dem Impftermin… .

Ich muß auch sagen, daß ich mir vom Ford Modell mehr erwartet hätte. Rein vom Höhrensagen her dachte ich, da wird man schon einen Unterschied sehen. War aber nicht so.

Naja, auch der Verkäufer schien mir irgendwie nicht ganz, nun sagen wir mal, die sonst übliche Souveränität zu haben. War dann aber auch egal, wir verabschiedeten uns mit der Aussage:„wir melden uns.“

Draußen haben wir dann den Vormittag passieren lassen und nach einer zunächst telefonischen Kaufzusage, ging‘ s gleich wieder zu Hyundai. Damit kann nun der weibliche Hausvorstand demnächst wieder auf ein zuverlässiges und vor allem fehlerfreies Fahrzeug zugreifen.

Denn verständlicherweise ist irgendwie nach satten 12 Jahren intensiver Familiennutzung irgendwie „der Lack ab“.
Irgendwas piepst da sporadisch, der Haus- & Hofschrauber weiß da auch nicht mehr wirklich weiter. Es stellt sich auch die ehrliche Frage, ob sich das noch so lohnt.

Soviel also dazu.

*später am Abend*

Der Termin beim Urologen hat etwas länger gedauert, Wartezeit auch wegen zu viele Leute auf zu wenig Raum machten noch eine halbstündigen Spaziergang nötig.Man hat ja Zeit, also kein Ding.
Hat sich aber gelohnt, alles was man da so untersuchen kann ist unauffällig. Blöd, wenn auch nicht wirklich blöd ist, er riet mir noch zur Darmpsiegelung.

Ja klar, wenn schon denn schon. Blöd ist jetzt nur, hätte ich das vorher gewusst, hätte man ja schon einen Termin machen können. Man hat ja noch Urlaub. Und so werd ich mal morgen Vormittag das Telfon bemühen und sehen ob sich da noch was spontan machen ließe?

Nun gut, so geht´s jetzt in den nächsten Tag.

07:38Uhr/ 07.06.2021/ Urlaub Tag 1.

Juni 7, 2021

Morgengruß/ Urlaub: der este Urlaubstag steht an, noch beim morgendlichen Ritual. Heute nachmittag hab ich einen Vorsorgetermin beim Urologe, Tageshighlight.

Newsticker: ansonsten hab ich noch auf dem Nebenblog ein sehr umfassendes Gescheibsel über meine Outdoor-Küche online gestellt. Wer also mag, der sollte sich lieber vorher noch einen Kaffee holen, Kekese sind auch nicht schlecht und dann dem <klick> folgen und den ganzen Krempel lesen.