Archive for the ‘Urlaub’ Category

Hansestadt Hamburg 2018

Juli 29, 2018

Bikealltag/ Urlaub: ich bzw. wir waren für drei Tage in der Hansestadt Hamburg. Für mich ja kein ganz unbekanntes Pflaster. Zum einen ist my little sister dort ansässig und zum anderen war ich unzählige mal dort vom Job her. Also vom Vor-vor-Job, damals halt.

Bericht aus dem Liveticker, startend hier im Radforum-Beitrag, entnommen.

Tag 1.: die Fahrt mit der Familienkutsche via A1 gen Norden war tatsächlich fast entspannt. Einzig bei Bremen werden Fahrbahnarbeiten gemacht. Naja, gemacht ist jetzt übertrieben, es ist kilometerlang abgesperrt. Kennt man ja schon.
Natürlich mußten diverse Kraftfahrzeugführer wider die Hütchen putzen.

Nach der Ankunft und dem kurzen Schauen des A&O Hostel ( das offene WLAN im A&O Hostel taugt zu gar nix, selbst eine ISDN Leitung dürfte schneller sein ), nebst Koffer deponieren, haben wir ein zweites Frühstück zu uns genommen, Frau hat die Gehschuhe im Hotel vergessen, dann erst Socken gekauft um nach weiteren 501m festzustellen, daß es doch nicht geht. Ich habe Stellung bezogen und mir einen Cappuccino organisiert.

Übrigens im Junges Hotel Hamburg, schaute auch sehr annehmbar aus.
Die Mädels sind jetzt doch zum Hostel die Schuhe tauschen, auf dem Weg dorthin an der Apotheke vorbei, Pflaster kaufen.

Statusmeldung nach ca. 1h: besuchen der Shopping Meile, ich schaue mich nach Sitzgelegenheiten für geduldig wartenden Mannsvolk um. Fehlanzeige ! DAS war in Berlin besser.

Der geduldige Mann. Ja ein wenig Selbstbeweihräucherung muß jetzt sein. Nachdem die Damen eine Pauschalzeit von etwa 20min. bei Ciska & Anna verbracht haben, also einem Laden den es ja bei uns so nicht gibt *hüstel*, sind wir sage und schreibe 100m gelaufen und ich habe mich abermals…

… gegenüber des Eingangs „geparkt“. Ich bekomme noch Schwielen am Ars*h ! Das einzige was ich machen kann ist people watching. Buntes Volk, teils aus aller Welt, schlenderten durch die Meile.

Aus der FuZo rausgelascht ab in durch die Speicherstadt. Ein Eis dann weiter. An der Elbphilharmonie vorbei, wo wir später Karten für die Aussichtsplattform haben, hocken wir jetzt an den Landungsbrücken bei Flasch Wasser. So langsam hab ich die Latscherei satt, Radfahren ist besser. Auch für meinen „Rücken“.

Tag 2.: erst Reeperbahn, da wo ich also in all den Jahren noch nie war und es mich aber auch nie hingezogen hatte. Jetzt hab ich es auch amtlich, ganz ehrlich, eine „Sehenswürdigkeit“ die ich nie wider besuchen muß. Das der gestrige Tag mit dem ganzen Laufstrecken noch in den Knochen hängt ist das eine, die eher gediegen ruhige Nacht im A&O Hostel das andere.
Aber für mich hat diese Meile etwas von südländischen Einkaufsstraßen, wo sie einem für teuer Geld den letzten Rotz andrehen. Die Unehrlichkeit steht diesem Ort ins Gesicht geschrieben. Nepp & Schlepp, auch wenn es am Tage noch sehr beschaulich ist.

Parkcafé Planten un Blomen muß ich mir mal merken. Ist genau eines meiner Likes vom Style her, das Essen schaut auch lecker aus, der Cappuccino war auch nicht verkehrt, also für nächstes mal.

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Dann auch Zeit mitbringen und sich den Park, bei nicht so Knallerwetter anschauen. Gerade die japanischen Sachen täten mich ja reizen. Heute bin ich aber leider nicht gut zu Fuß. Blöd. Dafür war ich aber auch gestern lange on-feet.

Unser Plan ist jetzt gleich rüber zum Michel, dann noch ma‘ Innenstadt, halt für die Mädels. Dort werden wir wohl auch spät Mittag, oder eben früh Abendbrot. Denn danach geht‘ s ab in‘ s Hotel frisch machen weil dann eben abendliche Unterhaltung ansteht.

Michel war erledigt, war schön und gute Aussicht. Jetzt lecker Speisen bei einem vietnamesischen Restaurant, was unter dem Namen Nom läuft. DAS ! kann ich auf jeden Fall mal empfehlen. Für relativ überschaubares Geld, eine ganz leckere Küche !

Ich erwähnte schon an anderer Stelle, daß der aktive Part des Tages sich dem Ende entgegen neigt. Laufen ist bei den „älteren Herrschaften“ *lach* nun nicht mehr so populär. Und, ich habe tatsächlich shopping gemacht, es ist ein T-Shirt im Sommerausverkauf des Tatzen-Outdoor Laden geworden. Die Mädels waren ganz happy, daß ich shoppen gehen. Genugtun.

Ein paar mehr Meters die Straße wieder hoch gelauscht hocke ich wieder nahe der US-Kaffee-Kette ( die ja hier in unserem Lande keine Steuern zahlt )…

…und harre der Dinge. An dem Punkt will ich einfach sagen, wie nah Sonne und Schatten sind. Überall um das Geldzentrum herum sieht man sie. Die Unsichtbaren, jene Menschen die keiner sehen will, sie aber doch anwesende sind. Die Armen und Obdachlosen. Sie halten sich zurück, man wird nicht angesprochen, aber sie sind da. Sie suchen nach Leergut in den Mülleimern oder halten Ausschau nach einer anderen für sie günstigen Gelegenheit. So hatte ich jedenfalls nie ein Problem mein Leergut los zu werden.

Bei den Mädels sind derweil noch Schuhe angesagt, denn inzwischen qualmen ihnen die Mauken. Logisch, wenn schon Ansätze zu einer Äußerung zu geeignetem Schuhwerk sinnlos sind…

Nach dem „gelaufenen Tag“ Neustart, frisch geduscht, Deo, frisches Hemd & Schlüppi erstmal einen kleinen Espresso.

Die Holde versucht derweilen ihr Füße in einen irgendwie besser Zustand zu bekommen. An beiden Füßen fette Blasen. Wie war das noch ? Gute Schuhe ?
Auch ja, mal eben Aldi High-Speed Volumen aufgeladen. Die Bilder „fressen“ wohl mehr als gedacht.

Jetzt noch den brüllenden König des Dschungel schauen.

Stunden später:  der König der Löwen ist nun um und war auch gut. Kostüme mit viel Phantasie gemacht, die Handlung gut sortierten und ich hatte für die langen Knochen sogar einen Sitzplatz am Außengang. Klima gab es auch, was will man mehr !?

Hier ist jetzt am Abend eine schöne kühle Brise gekommen. Fotosession…

…hätte noch die ganze Nacht draußen bleiben können. Inzwischen ist mir auch klar, warum ich mit dem A&O Hostel ein latentes Problem habe. Selbst wenn man dort aus dem Fenster schaut, sieht man nichts ! Man sieht im grunde nur den Innenhof und ganz nah dabei, die Zimmer gegenüber.

Tag 3.: letzter Tag in HH, die Mädels sind im Dungeon und ich hab meine Futt doch rüber zum Prototypen-Museum geschoben.

Dungeon kenn ich schon aber im Prototypen-Museum war ich noch nie. Für‘ n Zehner und bei automobilen Interesse kann man das machen. So über den Daumen stehen da 80% VW und Porsche Modelle rum.

Mal sehen was die Mädels gleich sagen und wann sie raus kommen. Laufen ist aber heute finish, wir sind sogar mit der Familienkutsche hingefahren und haben sogar einen direkten Parkplatz bekommen. Glück braucht der Mensch.

Gleich geht’s dann auf die Heimfahrt und dann wird sich auch wieder richtig Mobilität geübt. Fahrradfahren steht an, zum Rehasport werd ich gehen und auch sonst noch die letzten Urlaubstage genießen.

Samstag & Sonntag ist bei uns in weiten Teilen schon „Programm“.

Zu Hamburg, ja war schön, die Unterkunft hat ihren Zweck erfüllt, nächstes mal weniger rumlatschen, macht der Rücken so nicht mit und dann mal schauen.

( Für die restlichen Bilder hab ich wieder ein Album erstellt. )

Rumgelaber

Juli 21, 2018

Rumgelaber/ Urlaub: heute ist so ein Tag, der hat schon was besonderes. Überhaupt haben mich die letzten Tage wider irgendwie bewegt, ja man könnte auch sagen mitgenommen.

Von Montag in der Frühe bis Mittwoch waren wir ja in Hamburg unterwegs. Wir, das waren wir drei, sprich die holde Gattin und meine älteste Tochter. Natürlich haben wir viel gesehen, Bericht dazu ist in Vorlage, kommt aber später ( weil dann auch Bilder rein sollten, ahnte ich aber glaub eich schon „eingespielt“ ).
Rein körperlich hat mich dann doch das viele rumlatschen etwas in Mitleidenschaft gezogen, Rehasport am ersten Tag der Ankunft hin oder her. Aber darum soll’s heute hier nicht gehen. Heute ist mehr das Thema, daß meine älteste Tochter ihre Abschiedsparty gibt. Sie wird im August für ein Jahr in den USA als Au Pair verweilen.

Das wollte sie eigentlich schon nach dem Schulabschluss machen, doch Muttern hat ganz klare Richtlinie aufgestellt, erst die Wunschausbildung fertig machen, die ja auch zweckdienlich für jenen gedachten Aufenthalt sein sollte, und dann in die Staaten gehen.

Jetzt hat mich meine Mom schon heute gefragt, was das für ein Gefühl ist, das meine Älteste für ein Jahr in die Staaten geht ?

Ganz ehrlich, so richtig wehleidig bin ich da jetzt nicht. Wobei ich dennoch sagen muß, irgendwie ist die Beziehung zwischen mir und der ältesten Tochter schon eine Besondere. Natürlich hat man zu jedem eigenen Kind eine Beziehung und jede ist irgendwie gleich, aber dann doch auch wider anders, also die zu den anderen Kindern.

Ich bin froh das sie diesen Schritt geht. Es ist ihr Traum und mit der Ausbildung in der Tasche wird sie natürlich dort nochmal einen besseren Stand haben, als irgendjemand der gerade so aus der Schule kommt. Das Stichwort Handkuss drängt sich da schon fast auf.
Es ist also ihr Traum, soll sie ihn leben. Wer sich Elternteil nennen darf, der wird irgendwann die Erfahrung machen müssen, das Kindern nun mal erwachsen werden und dann auch beginnen eigene Wege zu gehen. Das ist mir als Realist mehr klar, als so mancher Mutter. Ich werde ihr dort nicht viel helfen können. Was will man auch groß machen, bei der Entfernung ? Gut zureden, Mut machen wenn’s mal nicht rund laufen sollte. Mehr ist da nicht drin.

Jetzt muß man aber auch sagen, die Agentur über die das läuft, kümmert sich sehr um ihre Au Pair. Wenn’s da also mal eng werden könnte, ist Hilfe quasi in Griffnähe. Das andere Parameter ist aber auch, in die Familie die sie geht, macht, und das auch für mich der nicht wirklich viel von diesem Kontakt mitbekommen hat, einen super Eindruck. Überhaupt war die Auswahl zwischen den letztendlich zwei Paaren nicht die leichteste.

Beide Paare haben sich sehr bemüht. Ich glaube das ist denen auch klar, was da laufen wird. Ein fast wildfremder Mensch soll auf deren Kids aufpassen. Da will man schon von alleine nicht schlecht dastehen. Zumal ja diese „glücklichen“ Eltern es ja auch vom sozialen Status nicht gerade schlecht getroffen haben. So etwas muß man sich auch leisten können. Auch wenn in den Staaten einige günstiger, ja sogar billiger ist.

Ein paar Infos habe ich damals von dem Amis bekommen, mit denen ich zusammen arbeiten durfte. Amerikaner, zumal der gehoberen Schicht, sind gerne offen und gastfreundlich. Natürlich sollte man das nie überstrapazieren und auch viel Völker geben Höflichkeit & Freundlichkeit oft als Lebenskultur der selbstverständlichen Art aus. Wo da die Grenzen sind, wird sich zeigen.
Aber, auch wenn ich mit Amis eigentlich durchweg positive Erfahrungen gemacht habe, stehe ich dieser Kultur in einigen Punkten kritisch gegenüber. Lassen wir mal die Politik bei Seite, auch im normalen Leben gibt es wohl einige Punkte die ich anders machen würde. Ich kann das aber getrost bei Seite schieben, ich werde mal für einen Besuch da sein und das war’s dann.

Meine Tochter ist jung genug um da ihre eigene Meinung bilden zu können. Ob die dann objektiv sein wird, die Frage stellt sich, dennoch wage ich das zu bezweifeln. Was dann aber eine realistische Einschätzung sein dürfte.

Amerika bietet viel schöne Seiten, die nicht so guten oder ganz schlechten wird sie, auch mit etwas Glück, so nicht zu sehen bekommen. Das beruhigt mich auch ein wenig. Apropos beruhigen, ich sehe der Sache also eher gelassen entgegen. Meine Hoffnung liegt darauf, sie ist ein Jahr dort, macht ihre Erfahrungen und kommt dann wieder. Traum wäre dann, ein nahtloser Wiedereinstieg in den Job für den man sie hier schon haben wollte. Aber das wäre dann Plan B..

Kritisch würde ich die Sache sehen, wenn sie noch ein Jahr dranhängt, was wohl auch geht. Gut, sie würde dann für kurz wiederkommen, aber eben dann noch ein Jahr weg sein. Und mit jedem Tag den sie dort, steigt auch die Chance, daß sie dann auch mal da bleiben würde. Man kennt das ja, man lernt jemanden kennen, alles ist so schön, die Sonne scheint ständig und schon ist der Zug abgefahren.

Jetzt könnte man mir ein wenig Eifersucht unterstellen, aber sind wir doch mal ehrlich. Wie will man den Partner des Lebens seiner Kinder richtig kennen lernen und eventuell hilfreich zur Seite stehen, wenn da mal eben 18 Stunden Flug zwischen sind ? Ja ich würde es ihr gönnen, aber müßte es ausgerechnet in den USA sein ?

Denn das Problem sind nicht die USA, die Probleme die dort auftreten oder das man doch mal auf schnell rüber müßte, sondern die Probleme sind dann hier ! So wie ich das abschätze würde die holde Gattin abdrehen bis dorthinaus, wenn da mal was ist. Und das wird Fakt sein. Das wird belasten. Und da bin ich dann ganz ehrlich, so eine Belastung ist das Letzte was ich gebrauchen kann.

Und so schwimmt in mir eine gewisse Stimmung über die Zukunft. Ja, soviel also dazu…

Urlaub 20.07.2018

Juli 20, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Urlaub: ich muß jetzt erstmal was frühstücken und habe mir dazu einen Bananen-Obstsalat gemacht. Einfach die Banane geschnitten und zerstampft, dann noch die Nektarine geschnitten und untergemischt, dazu noch ein paar Weintrauben. Ja das ist der zweite Schritt am heutigen, wieder frühen Tage. Denn trotz Urlaub bin ich schon seit kurz vor sieben wach. Nach diesem kleinen Frühstück habe ich aber schon wieder ein weiteres Tagesziel.

Ich werden, weil es draußen ja noch recht angenehm ist, eine Crosstraining-Einheit absolvieren. Halt bevor es wieder so richtig warm wird. Zumal ich das sonst erst heute nachmittag machen würde, denn um elf ist Treffen mit dem Kumpel aus dem Claim angesagt. Mit ihm zusammen wird’s eine entspannte Radrunde geben. Das hatte ich ihm gestern mal so fragend zugerufen.

Gestern-Donnerstag: der gestrige Tag war der Tag nach Hamburg. Ein Bericht dazu liegt bereits im Dashboard, aber irgendwie sträube ich mich noch davor jenen abzusetzen. Da sind schon ein paar gute Textzeilen zum Erlebten drin, aber so ohne Bilder…
Nach ein paar Klicks und innerlichen Beratschlagungen wird dieser Blog wohl zu einem kostenpflichtigen, für nur 4,00Euro im Monat aufgestockt, was dann aber eben wieder Bildervolumen ermöglicht. Bezahlbar ist das technische Volumenbackup via PayPal, was ich ja erst neulich eingerichtet habe. Meine innerlichen Beratschlagung gehen in die Richtung, daß ich anstatt zweier Druckwarenabos, die ich dann eben kündigen werde, lieber ein wenig Geld in diesen Blog stecken werde.

Und dann gibt’s wider Bilder und dann eben auch den Bericht aus Hamburg. Wieder zum gestern…

Da war eben wider gerade machen angesagt. Als Warm-Up hab ich mich auf das gute alte aber eben auch recht aufgebraucht Volotec geschwungen und hier eine Runde durch den nahen Claim gedreht. Was soll ich mich beim Rehasport auf ein Indoor-Bike setzten, wenn ich das draußen in echt haben kann ? Den Rehasport abgeharkt wurde indoor noch ein Krafttraining hinterher geschoben.
Es war noch fast annehmbar in der Bude, die heimische Terrasse würde aber um die Uhrzeit schon lange im vollen Sonnenschein stehen.

Danach war dann erstmal nix angesagt, oder eben Urlaub. Irgendwie kam das dann zustande, daß mich der Kumpel aus dem Claim dazu anstiftete, an der mittwöchlichen Tafelrunde, die auch bei schön Wetter Donnerstags statt finden würde, teil zu nehmen. Also hatte ich mich aufgemacht und bin mit dem CAADX zur Burg gefahren.

Was mich dort erwarten würde war mir nicht ganz klar ? Wer würde kommen, wie sind die so drauf ? Alternativ aber zu Hause sich die Decke auf den Kopp fallen zu lassen, war halt auch nicht die beste Aussicht. Leider fand ich die Fahrt dorthin nicht so angenehm, denn es war recht warm geworden, der Wind bließ mir auf der Hinfahrt auch noch etwas in´s Gesicht und überhaupt…
…war das schon so eher die Uhrzeit, wo mein Body in den Ruhemodus überschwenkt. Hat sich aber gelohnt, war ganz entspannt. Die Jungs der Tafelrunde ist ein bunter Haufen an männlichen Teilnehmern, alle recht locker drauf. Ziel ist wohl – einfach kommen und dann quatschen. Fand ich total easy. Der Kumpel aus´m Claim tauchte dann auch auf und berichtete eine wenig von der Münsterländer Rundfahrt die er in den letzten Tagen gemacht hatte. Um kurz nach neun hab ich mich dann aber wieder auf gemacht und bin, diesmal mit seichten Rückenwind, gen heimische Burg gerollt.

Freitag-heute: und so hocke ich jetzt hier in der Küche, frühstücke noch ein wenig um mich dann der Crosstraining-Einheit zu widmen. Und so schließt sich die Schleife.

Die gestern eingeräumte Radausfahrt hat auch schon statt gefunden. War nett und entspannt, nur recht warm. Der Spitzenwert auf dem Tacho zeigte mal eben satte 34c°!!! an.
Definitiv zu viel heiß, denn der Kumpel hatte nur einen Trinkflaschenhalter am Bike und so ging es im ersten Ort Drensteinfurt erstmal zum örtlichen ALDI, für ihn Trinkbares nachfassen und was zum futtern hatte er sich auch noch mit raus gebracht.

Dann sind wir rüber nach Herbern, wo ich dann die bessere Strecke, also jene die mir neulich auffiel, auskundschaftet. Passt soweit ist auf jeden Fall mal besser als die unsinnige-offizielle oder deren Abkürzung. In bekannter Location hatte ich mir dann einen Stracciatella Becher gegönnt. Im Schatten sitzend klappte auch das besser, a also beim ersten mal mit dem Spagettieis, wo ich dachte sie würden Joghurt zur Verfeinerung drunter mischen. Und weil die ganze Fahrt so gut klappte, hab ich ihr den Titel House-Lap Nice verpasst. Werd ich wohl noch öfters fahren.

Bikebasteln/ Kette & Antrieb: praktisch war auch, daß wir zu zweit unterwegs waren. So konnte der Kumpel aus´m Claim beim Überspringen der Kette genauer drauf schauen und hat dann auch mal einen Tip abgegeben. So werd ich dann doch gleich nochmal das kettenspannenden Schaltwerk nachstellen müssen.

…was dann aber leider so nicht klappte. Jedenfalls konnte ich dann auch mal filmisch festhalten, daß das Schaltwerk an der Schaltaugenmontagestelle gut ausgeschlagen ist. Versteh ich jetzt nicht, hat doch erst gut 23.000 Kilometer runter…

23.851km/ 15.07.2018

Juli 15, 2018

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Urlaub/ Biketouren: nachdem der Freitag erst mit dem Einholen der Neuteile für den Stahl Renner erledigt war, dann der gestrige Tag zum schrauben genutzt wurde, war heute mal wider eine entspannte aber auch intensive Test-u. Erlebnissfahrt angesagt.

Sport & Alltag: am gestrigen frühen Abend konnte ich mich noch zu einem Crosstraining aufraffen, was aber schon grenzwertig war. Denn, da meine holde Gattin von der Frühschicht kam, wurde das Mittagessen erst recht spät zu sich genommen. Jenes bestand noch aus Gyros aus der Pfanne und den standesgemäß dazu gehörigen Pommes. Ja kann ich auch mal gerne zu sich nehmen.
Das dumme war dann aber, ich fiel hinterher in ein echtes Fresskoma. Mit voller Plautze lungerte ich, haarscharf an der Wegdösgrenze auf der schattigen Terrasse rum. Echte Motivation ? Komplette Fehlanzeige. Wenn man so ein Mahl verdauen will, dann dauert das eben lange. Sehr lange ! Aber watt mutt, datt mutt und also selbst in den Arsch getreten und los !

Und um genau diesen Zustand nicht nochmal einreißen zu lassen, stand heute wider etwas mehr Selbstdisziplin an. Das ganze sah dann so aus, daß ich schon um 06:51 hochgeschreckt, aber auch ausgeschlafen in der Küche hockte ( ich berichtete bereits kurz ). Nach einem Frühstück mit Tomatenbrot, Scheibe Gaudakäse drauf und Spiegelei drüber holte ich den Stahl Renner aufgefrischten aus der Fitness-Garage und kurbelte frohen Gemutet los.

Leider aber erstmal nicht sehr weit, denn die Kette rutschte wider durch. Und da ja nun das Kettenblatt neu war, konnte jene nur noch an der Singlespeed-Kassette ihre Aufgabe unter Nachdruck nur widerwillig aufnehmen. Ne´war schon nervig. Ich bin dann nochmal kurz zurück und hab mir einen Schlitzschraubenzieher in´s schmale Gepäck geworfen, falls ich mich doch nochmal dazu entschließen würde, daß Kettenspanner-Schaltwerk nach zu stellen. Und dem war dann auch so.
Denn kaum einen Kilometer gerollt fand ich auf der einen Seite die nötige innere Ruhe, die aber auch der ebenfalls innerlichen Genervtheit gegenüberstand und versuchte es halt nochmal. Da ließ sich aber leider so nix machen. Nach ein paar weiteren Gedankenzügen kam es mir so, war das nicht letztes mal auch so ? Mußte sich das Pärchen nicht erst einspielen ? Und so packte ich wieder alles ein und rollte wieder los.

Wirklich besser wurde es aber zunächst nicht. Wie auch ? Denn als nächstes mußte ich über neue Kanalbrücke. Und um da, auch mit dem neuen „kleinen“ Kettenblatt hoch zu kommen, sollte schon etwas mehr Dampf auf die Pedale. Gehört war das schon grenzwertig, aber irgendwann war ich „über den Berg“ und konnte weiter rollen.

An dem Punkt wurde auch meine ersten Streckenkopfplanung verworfen die da so ausschaute, daß ich eigentlich irgendwie an der Lippe entlang gen Osten fahren wollte. Statt dessen beschloss ich erstmal bis Drensteinfurt zu fahren und dann wieder auf Westen umzuschwenken rüber nach Herbern. Jetzt dürft Ihr mal raten wohin in Herbern ?

Klaro ! Ziel war ganz klar Mel´s Café.

Nachdem ich dort beim ersten mal das Eis verköstig hatte und selbstverständlich für sehr gut, ach was sag ich, für ausgezeichnet goutierte, beim letzten mal dann der hauseitig angebotene Kuchen, mit dem gleichem Ergebnis, sollte es diesmal die frischen Waffeln mit Sahne sein. Ziele braucht der Mann !

Die Fahrt verlief genauso ausgezeichnet, wie die Waffeln, nebst dem standesgemäßen Cappuccino mundete. An dem Cappuccino müssen andere erstmal ran kommen. Auch der Service war wie man es nur noch sehr selten in Deutschland erlebt. Sowohl die Bedienung kam raus und fragte ob alles gut sei, als auch der Chef !

Es war wider wie ein kleiner Sonderurlaub. Schön entspannt wo hin radeln, was auch gut lief, übrigens, die Kette und die Singlespeed-Kassette kamen immer besser miteinander aus, sich dann wo hinsetzten und einfach was Einfaches genießen. Ich freue mich schon auf die nächsten Tage, wenn es wider da hin geht. Und ich werde mich um so mehr freuen, wenn ich den bekannten Radlern die Strecken und eben auch Mel´s Café zeigen kann.

Ich bin ja nicht so der Mann der großen Worte, wir sprachen jetzt nicht von den langen Sätzen und Textzeilen, aber ich versuch es mal. Da ich ja zur Zeit keine Bilder hier direkt hochladen kann ( Bilder sind hier im Album ), wie war die Fahrt ?

Man rauscht durch das Land, die kleinen Landstraßen sind leer. Hin und wider ein anderer Radler, mal entspannt, mal motiviert. Die Sonne wärmt die Haut, der frische Wind kühlt diese wieder. Die Wärme dringt durch die Haut, bis in das Herz. Eine stete kühle Brise treibt zaghaft dennoch vehement den Duft der Felder und Wiesen in die Nase. Wohlgefallen mit jedem Atemzug.
Es duftet nach Natur, nach Freiheit. Die Augen nehmen die Welt anders wahr, der Geist schwebt dahin. Noch eine Umdrehung und du bist in einer anderen Welt wider ein Stück weiter. Zeit ?

Zeit spielt keine Rolle. Ob es gut voran geht, mit Sturm & Drang, oder man sich im Kampf der Winde stählen muß. Leben pur !

Die meisten Menschen ahnen nicht was ihnen entgeht.

Und so war es dann auch. Die Fahrt von Drensteinfurt nach Herbern rüber verging wie im Flug. Große Fragen nach der Strecke hatte ich nicht, nur den Abzweig kurz vor Ortseingang, den muß ich nochmal optimieren. Die „offizielle“ Route führt unverständlich-unsinnig erst drumherum, kurz vorbei, dann wider drumherum um von der anderen Seite dann doch irgendwie ein Ziel zu erreichen.
Aber apropos Streckenführung, ich werde mir noch eine leckere Einfahrt auf der Karte suchen und jene dann ausprobieren.

Und da ich die  Rückfahrt diese mal rückwärts, also so wie ich letztes mal gekommen bin, gefahren bin, hatte ich auch dort noch einen mir unbekannten Waldweg gesehen. Auch das werde ich, dann mit geeignetem grobstelligem Fahrgerät, rückwärts angehen. So prägt man sich, Stück für Stück die Strecken in´s Hirn ein. Was ist ein Navi, wozu braucht man das ?

Im Dorf-Claim wider angekommen ging’s noch beim Kumpel vorbei, der sein Wohnzimmer frisch gemacht hatte. Vor drei Wochen war ich schon dort, aber da stand er noch auf der Leiter, mit der Putzkelle in der Hand. Heute hatte er dann mal für paar Worte Zeit, war aber auch echt erschöpft. Klar nach zwei sehr langen Monaten Umbau mit alles… .
Das kennt man ja. Ist aber wirklich toll geworden. Seine neuen Boxen konnte ich dann auch mal bewundern. Alder Falter, was für Klopper. Natürlich hat er, mit innerlichem Stolz, auch diese mal vorgeführt. Männerkram halt. Für das Geld hätte ich auch ein sehr schönes Fahrrad bekommen. Im Carbon-Rahmenbau und technischer Bestückung nach Wunsch.

Gut, nach dem kurzen Besuch dann wider zur Burg und dort noch das Krafttraining gemacht. Diesmal vor dem Essen. Und, danach gab´s auch nur Nudeln und etwas Obst als Nachtisch. Ja so war mein Tag heute.

24.157km/ 13.& 14.07.2018

Juli 14, 2018

Urlaub/ Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren: ich rolle die Sache mal etwas von hinten auf, leider aber immer noch ohne Bilder. Da ich nicht der Typ bin der im Urlaub wo nur rumhängen mag, mal abgesehen davon, daß das meinen Knochen nicht gut tun würde, hatte ich für den…

Freitag: …eine DO-Rundfahrt ( Tour auf Strava ) gemacht, mit einer Liste an Punkten die ich anfahren wollte. Von Anfang an stand eine eher entspannte Geschichte auf dem Plan und so tuckerte ich, mal wider aus dem Kopf heraus, durch´s Land. Zunächst ging es auf mehr oder weniger meiner alten Arbeitsstrecke nach Kamen, dort dann Richtung Unna Massen und dort dann wieder rechts raus Richtung Dortmund.

Vor Jahren bin ich in etwas diese Strecke mal mit dem Kumpel hier aus´m Claim, allerdings aus Dortmund kommend, gefahren und wollte jetzt diese Strecke einfach mal nutzen, auch um zu schauen, wo sie in Dortmund genau endet. Leider ist dann recht direkt nach der Dormunder Rennbahn auch schon Schluss. Und so fuhr ich, mich gen Westen orientierden, über diverse Kleinst- u. Nebenstraßen weiter, bis ich dann an bekannter Stelle rauskam. Ab hier wurde dann die Streckenführung spontan zusammen gestrickt um nach…

Last Bikes zu kommen, was dann vom Ort des Vorstoßes am nächsten lag. Bei der NightOfThe100Miles hatte ich ja einen jungen Mitarbeiter getroffen und kam nun nicht umher, geschuldet meiner neugierigen Nase, da mal den genannten Riechrüssel rein zu halten.
Gesagt getan und ja, mal glaubt es kaum, es ist die kleine Einfahrt die so unscheinbar ausschaut, das man kaum glauben mag welche Leckerli sich dahinter verbergen. Ich also abgestiegen und zaghaft-bestimmt zu fuß in den Hof rein und an der offenen Shoptür angeklopft. Ich durfte der gesamten anwesenden Belegschaft die Hand schütteln, zwei Mann. *lach*

Nein, wir man recht fix in ein lockeres Gespräch, ließen stellenweise nochmal die NightOfThe100Miles passieren, plauschten aber auch gut und gerne über die Bikebranche und das Produktstatement von Last Bikes.

Sanitätshaus esra war dann mein nächster Anlaufpunkt. Hier hatte vor Wochen mal meine Nase eingehalten, weil ich dort ein Barfußschuhe erspäht hatte. Die sahen jetzt aber alle noch recht normal aus, also nicht die sonst gerne einzeln ausgeformten Zehen und auch farblich war da was für den Herren im gesetzteren Alter was zu machen.

Blöd war nur bei der ersten Anprobe war das mit der Größe so eine Sache. 42-43 ging gar nicht und die ebenfalls vorrätigen 45-46 hatten im vorderen Bereich schon arg viel Luft. Ein Paar aber in 44-45 war nicht greifbar, also wurden jene für mich bestellt.

Nachdem man mich also telefonisch kontaktierte, hatte ich jetzt im Urlaub die Gelegenheit bei der großen Runde das ein zu bauen, trudelte ich da ein. Die bestellten Schuhe waren jetzt also da, nur leider blöd, 44-45 saß schon am Spann recht press. Dabei hatte ich nur normale Tennissocken an, also nicht mal was mit dicker Wolle. Man zeigte sich aber sehr einfühlsam und bemühte sich bei eine nochmaligen Passprobe um die Ermittlung der nun finalen Schuhgröße. Jetzt werden wider für mich ein paar in schwarz in 45-46 bestellt und dann sollte die Nummern durch sein. Also weiter im Turn, rüber nach…

DasRad Dortmund um sich dort im Thema Navigation im Zusammenspiel mit Garmin zu informieren. Gut, es sieht es so aus, da ich Infos erhalten habe, aber ob die mich weiter bringen ?

Tobi´s Radbude war dann die nächste zugleich aber auch die letzte Station auf meiner Reise. Ich hatte den guten Mann am Vortag frengesprächlich kontaktiert und mich nach einem potentiellen Stand der Dinge erkundigt. Die Informationen die ich erhielt, schienen vielversprechend.
Inzwischen war es sehr warm geworden und mein Wasservorrat wurde noch an einer echten Bude ( Kiosk ) aufgefüllt. Die Pulle Wasser aus dem Kühlschrank für 60 Cent ohne Pfand. Das war auch ein Erlebnis. Kann mich gar nicht daran erinnern wann ich das letzte mal an einer Bude was gekauft hatte ?

Jedenfalls ging’s dann rüber in die Radbude und der Deal wurde perfektioniert. War aber dann doch nicht ganz so einfach, denn EC-Zahlung war nicht möglich. Also mußte ich ersthoch zu einer Bank tuckern, dort den Geldautomaten quälen und dann eben Kasse machen bei Tobi. Perfekt, alles erledigt, die Sachen in den mit Gepäckträger bestückten Ortlieb Beutel geworfen und ganz gemächlich die Rückreise angetreten.

Viel war da auch nicht mehr los mit mir. Der Brennstoffanzeiger machte sich bemerkbar und einen zweites ansich angedachten leckeres koffeinhaltiges Getränk hatte ich bisher ausgelassen. Das mit dem Heißgetränk sollte genauso bleiben, wie auch mit dem Brennstoff. Und so kurbelte ich den Radweg, oder auch Nichtradweg, was man nie wirklich sicher erspähen konnte, die Evinger Straße entlang um mich dann zu einem günstigen Zeitpunkt auf bekannte Strecke zu begeben.
Das Stück ist wirklich ätzend zu fahren. Es zog sich wie Kaugummi, ständig muß man aufpassen nicht irgendwohin kollidiert zu werden, auch die Auslegung ist nicht wirklich selbsterklärend.

Der „Radweg“, ich nenn das mal so, zeichnet sich ansich nur dadurch aus, das man einzelne rote Pflastersteine in das sonst einheitsgraue Plaster gelegt hatte. Beschilderungen mit einer Radwegbenutzungspflicht hatte ich so nicht wahr genommen. Und das lag nicht daran, daß ich im Delirium war. Im Grunde bin ich nach meiner Wahrnehmung zufolge widerrechtlich auf dem Gehweg gefahren. Ich konnte nicht mal ein „Radfahrer frei“ erkennen. Ist schon peinlich was sich da die Stadt Dortmund leistet.

Aber will man als Radfahrer auf der zweispurigen B54/ Evinger Straße sein Glück versuchen ? Klar, wenn ich noch drauf gewesen wär ! War ich aber nicht mehr. Damit ist der Teil mit dem Tourbericht geschrieben.

Thema Bilder auf meinem Blog, da ich mich noch nicht so intensiv mit dem kostenpflichtigen Upgrade befasst habe, immerhin habe ich inzwischen PayPal – hört hört – hab ich die Bilder diesem Tag hier im Album geparkt, oder alternativ könnte man auch eine Art Lifeticker im Radforum aufrufen.

Nachtrag zur gelaufenen Nachtfahrt, da ich ja mit dem gutem Jungen seines Zeichens werktätig bei Last Bikes geplauscht hatte und auch auf das Thema NightOfThe100Miles Zweitauflage zu sprechen kam, steckte er mir die Info, daß man bereits auf Facebook rege Tätigkeiten hege.
Im Kontext zu PayPal überlege ich nun, mich doch noch auf Face Book einzuklinken…

Sport & Alltag: so und nun muß ich dann doch mal wider was für den alternden Body tun, Menthaltraning steht erstmal an. Nach ist die Terrasse mit der warmen Samstagssonne erträglich. Werd mal sehen ob und wann ich das Sonnensegel aufspanne.

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ The Cure – Forest/ Bikebasteln: und weil ich dann ja Nachschub besorgt habe, mußte auch was getan werden.

Bevor es aber die Neumontage es 52er Kettenblattes ging, wurde am CAADX der eine oder andere Handgriff erledigt. Nach dem letzten staubigen Tagen war das schon notwendig.

Dann ging es an die Wechselaktion am Stahl Renner, die reibungslos verlief. Selbst die Kettenblattschrauben, diesmal nicht in Alu sondern in Stahl, zogen sofort und passgenau an. Als das dann auch fertig war…

…wurde noch am Ortlieb Seatpost Bag eine eingerissene Stell von meiner Lichthalterung ( hoffentlich längerfristig ) fertig gemacht.

Licht & Sicht befestigen: und weil ich eben so mit dem Pattex dabei war, wurden auch gleich noch die ehemals selbstklebenden Reflexstreifen in die ewigen Jagdgründe geschickt. Jene hatten sich schon in einigen Teilen der Haftungsaufgabe entzogen. Selbstredend wurden jene wider durch geeignetes Material ersetzt.

Bilder zu der heutigen Auffrischung- u. Putzaktion im Album.

23.801km/ 12.07.2018

Juli 13, 2018

Urlaub/ Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ „Plattfüße“/ Bikebasteln/ Antrieb: Tag eins vom Urlaub, Brötchen wurden geholt und draußen auf der Terrasse gefrühstückt. Nach ein zwei weiteren Handgriffen, welche auch immer, ging es beim Stahl Renner an den Plattfuß.

Nachdem ich ja letztens Kette und Singlespeed-Kassette erneuert hatte nutze ich den Stahl Renner für die Commuting Fahrt zum Rehapsort und Tage später stand es ohne Luft im Hinterreifen in der Fitness-Garage. Soweit kein Ding, brauchte das Rad ja nicht aktuell. Auch wenn ich ganz gerne ein zweites griffbereit stehen habe. Der Schlauch war schnell gewechselt, nur leider keine Ursache im Mantel gefunden. Auch der Schlauch zeigte im Wasserbad soweit keine Auffälligkeiten. Irgendwie blöd. Hab ihn jetzt drinnen aufgepumpt hängen, mal sehen was sich tut ?

Leider gab es aber Probleme beim aufpumpen mit dem Ventil ( Smarthead Threadlock Upgradekit ), denn jene drehte sich beim wieder raus drehen mit raus. Auch festziehen des Ventil half da nix. Nach drei Versuchen habe ich mir eine andere Pumpe gegriffen, glücklich bin ich damit also immer noch nicht.
Da bei der ersten Testfahrt die Kette stellenweise durchrutsche hatte ich beschlossen mal eben fix ein anderes Kettenblatt zu montieren. Hier war die erste Überraschung, das vermeintlich 52er Kettenblatt ist gar kein 52er, sondern nur ein 50er Kettenblatt.
Also eher ein Bergkettenblatt für mich. Das noch vorhandene 54er !!! käme dann aber wohl doch zu dick für mich. Ich meine da lungert ja hinten nur eine 16er Ritzel auf die Kette. Ja, ich werde alt und bin verweichlicht. 

Naja egal, nur um zum schauen ob es am verschlissenen Kettenblatt liegen könnte, sollte das gut sein. Jetzt hatte ich aber noch die Aufgabenstellung die Kettenblattschrauben zu lösen und jene dann mal mit der Feile etwas mehr plan zu machen. Denn die eine oder andere hatte das Kettenblatt nicht so im Griff, wie es sein sollte. Warum auch immer und warum mir das so noch nie aufgefallen ist ? Unwichtig…

…denn ich bekam bis auf eine Kettenblattschraube alle los. Die Dinger sind ja aus Alu und schon neulich war mir aufgefallen, bei einer griff der Imbus nicht so wie er sollte. Und es kam wie es kommen mußte, der Rest drehte sich auch noch rund und ich mußte die Schraube ausbohren um sie überhaupt noch lösen zu können. Übrigens, die erste in meinem Radschrauberleben.

Merke ! Kettenblattschrauben lieber in Stahl.

Jetzt werden also mindestens frische Kettenblattschrauben fällig. Das wird jetzt nicht die Megainvestition, das Porto wird wohl teurer kommen, aber es steht sich schon die Frage…

…Kettenblattschrauben wird es brauchen, doch was ist mit dem Kettenblatt ? Jetzt im Urlaub könnte man ja mal bei Tobi´s RadBude vorbei schauen oder auch hier im Dorf bei Radschlag vorstellig werden ( zumindest die RadBude könnte konform gehen mit dem Grobplan morgen ( also heute ) nach DO zu radeln und sich dort ein wenig „umzuschauen“ – Thema Navi bei DasRad Dortmund, wobei die auch einen Tip hätten zum Thema Kettenblatt ??? und bei Last Bikes könnte man auch mal den neugierigen Rüssel reinhalten ).
Oder gleich in die Vollen greifen und eine andere kompatiblere/ gängigere und eben nicht Lochkreis 86mm kettenblattschraubendurchmesser Kurbel besorgen ? Müßte halt nur auf ein Vierkant drauf fluppen ( Bild <klick> ). Was aber so, nach ersten Sichtung, ohne einen Innenlagertausch, zumindest nicht „in schön“ gehen wird.

 

24.080km/ 11.07.2018

Juli 12, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Sport & Alltag: viel ich nicht passiert in den letzten drei Tagen, man ist halt zum Job gefahren und nachmittags wider zurück. Am gestrigen…

Dienstag: …stand mal wider hier und da Streckenpflege an. An zwei Stellen hatte sich Grünbewuchs so ungünstig in die Fahrbahn geneigt, daß es in Kopfhöhe gut reinragte. Mit einem mit geführten Gartengerät wurde das bereinigt und gut war. Heute am…

Mittwoch: …war es zunächst wie gehabt, doch nachmittags zog dann doch die Regenfront rein. Den Fuß kurz vor die Tür des Stalls gestellt und dann in das Regenreuch geschlüpft. Blöde Entscheidung, denn es war viel zu warm dafür, zumal der Regen sich dann wieder entschloss in den Wolken zu bleiben. Also wurde unter einer Kanalbrücke wieder umgezogen und in leichten Sachen nach Hause geradelt.

Dort wurde dann nicht die sportliche Einheit des Crosstraining in Angriff genommen, sondern erstmal die Waschmaschine gefüttert, muß ich gleich noch rausnehmen & aufhängen, hab ich eigentlich keinen Bock drauf. Aber watt mutt datt mutt ! Das schönste ist aber, ich habe nun…

Urlaub: ja so ist das. Sind zwar nur eineinhalb Wochen aber immerhin. Und so dachte ich mir, kann ich auch morgen Crosstraining machen, hab ich schon ein zweites Tagesziel. Das erste Tagesziel wird sein, schön frühstücken, also so richtig. Ich werde Brötchen holen und mir auf jeden Fall ein Ei kochen. Mal sehen wer noch mitzieht ?

Bike & Pack/ Bivy & Zelt: das dritte Tagesziel wäre, mir was zum aufhängen der Hängematte zu besorgen. Dann hätte ich auch wider was zum basteln.

23.525km/ 15.06.2018

Juni 15, 2018

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16: schon gestern noch auf der Terrasse sitzend und die letzten Zeilen tippend ging ein guter erfrischender Wind. Und so war es denn auch eine entspannte Nacht, was wieder bedeutet, das der Start in den…

Montag: …der ebenso entspannt war. Espresso aufgesetzt und was zum knabbern dazu geholt. Der erste Kontrollschritt vor die heimische Burgtür offenbarte, der Gang zum Kleiderschrank war angesagt. Was langärmliges mußte her. Dann ging es aber. Mit gutem Schub gen Westen, auf zum Lehnsherren dort seinen Arbeitssold leisten. Der Tag wurde lang, was ich aber wusste. Was soll man sich da einen Kopp machen oder gar aufregen.

Die Heimfahrt war mit etwas mehr Gegenwind und einem Radfahrstreifenparker. Einer der übrigens schon letzte Woche genau dort stand. Werden wir uns jetzt öfters sehen ?

Dienstag: zu viel und vor allem zu gut geschlafen brauchte ich an diesem Dienstag etwas länger. Espresso und Keks brachten nur bedingt Schub und so richtig wach war ich erst ab der Hälfte der Strecke. Zudem war es in der Frühe wieder recht frisch.

Die Heimfahrt wieder mit einer guten Portion Wind von vorne, rollte dann aber doch noch ganz manierlich. Will ja auch keine Bestzeiten aufstellen.

Mittwoch: der letzte Arbeitstag in dieser Woche für mich, habe die nächsten beiden Tage Urlaub. Die Nacht war angenehm, ich bin besser aus den Feder gekommen, entsprechend gut lief der Tagesanfang. Für die Jobanfahrt war zwar wider Griff in die Kleiderkammer angesagt, war mir aber nur recht.

Für die Heimfahrt entschloss ich mich dann mal wider am Kanal entlang zu fahren. Und so kam mir dann auch der eine oder andere Gedanke, was mich wider dazu veranlasste, die Channel Challenge für 2018 einzuberaumen.

Natürlich ist jene Idee noch ausbaufähig. Da könnte man ja mal, noch im Sommer eine Overnight Channel Challenge raus machen. Auch den Plan die Strecke zweimal zu machen. Das würde ich dann als Iron Channel Challenge betiteln. Spinnereien…

Bikealltag/ Urlaub: ja und so ist diese Woche schon zu ende. Am gestrigen Donnerstag bin ich mit meiner Holden per Kraftfahrzeug in die Niederlande gefahren, Enschede war das Ziel. War ein netter Tag, auch wenn die Fahrt in so einer Blechbüchse schon nervig sein kann. Die Hinfahrt ging ja noch, wo es eben über die A1, A43 und dann via Coesfeld auf die A31 ging. Das zog sich zwar ein wenig, war aber gut fahrbar.

Die Rückfahrt komplett über N35 auf der holländischen Seite war ja noch nett. Aber spätestens nach dem Überfahren der Grenze und dann eben auf der B54 war der Spaß vorbei. Recht schnell ging das Rennen wieder los, erst ausscheren, dann an den LKW heranfahren und dann…, lange nix. Die B 54 ist aber im Wechsel dreispurig, also muß man irgendwann wider auf die rechte Spur. Und wenn dann zwei, drei hochpotente PKW vor einem fahren, wovon jeder noch eine 1 mehr vor der unsrigen PS-Zahl hat, die das aber nicht hinbekommen…

Das nächste mal fahre ich mit dem Fahrrad dahin, nervt einfach nur !

Enschede war gerade so am erwachen als wir eintrudelten. Viele Geschäfte noch geschlossen und das um 10:00 Uhr. Wir haben uns erstmal einen Milchcafé gegönnt und sind dann durch die Innenstadt geschlendert. Mal die Nase hier rein, dann mal dort. Eine holländische Pommes mußte ich natürlich futtern und so war die eher kleine Lasagne dann knapp etwas mehr als einen Stunde später auch genug. Drei Impressionen…

Der heutige…

Freitag: …spielte sich dann in Münster ab. Meine Mom hatte zu einer Sightseeing-Tour geladen. Das Rathaus mußte besichtigt werden, wegen den Bärten. Die Bärte waren jene Männer die den westfälischen Frieden beschlossen hatten. Neulich waren wir ja in Osnabrück. Die dortigen Bärte beschlossen dort den westfälischen Frieden für die evangelische Seite, die Katholiken dann eben in Münster. So, oder so ähnlich war das. Hier ein paar Bilder vom heutigen Tage…

Jedenfalls war auch der heutige Tag sehr entspannend. Wohl auch, weil wir/ ich mit dem Zug anreisten.

Auch wenn es viel Kultur gab: St. Lamberti-Kirche, das schon erwähnte Rathaus, natürlich noch der Dom samt Kreuzgang, Picasso Museum, was aber eher überschaubar war, dennoch für mich interessant, denn es gibt einen familiären Bezug ! ( * )  und den Kiepenkerl begutachteten wir auch.
Wie man ja auch an den Bildern sehen kann, wir ließen es uns auch wenig gut gehen. Cappuccino nebst Croissant gab´s bei einem Bäcker nahe dem Prinzipalmarkt, Mittagessen auf dem Freitagsmarkt am Domplatz, kann ich ihr empfehlen und den Kuchen bestellten wir dann Macellum. Und im HBF war noch ein italienischer Stand mit allerlei Leckereien, Süßkram halt, Käse und Salami verschiedener Sorten. Muttern hat dann ich ein Survival-Pack für mich füllen lassen.

( * ) Der persönliche Bezug: der Vater meiner Mom war damals bei den Fliegern und so wie sie es sagte, war er wohl auch damals in Spanien. Man darf also annehmend das auch er in Guernica Bomben auf unschuldige Zivilisten geworfen hat.

 

 

22.708km/ 10.05.2018

Mai 10, 2018

Bikealltag/ Sport & Alltag: der letzte Samstag hat dann entspannt begonnen, etwas ausschlafen, was aber nur bis kurz nach achte ging, dann ganz relaxed Samstagszeitung gelesen nebst Café con Leche und zur Feier des Tages drei, anstatt der nur sonst üblichen zwei Kekse. Nicht das jetzt einer glaubt ich müßte auf meine Figur achten. *lach*

Nach einem dann darauf folgendem mehr oder weniger gemeinsamen Frühstück mit meiner holden Gattin, sie kam halt später aus dem Bett, bin ich raus auf die Terrasse und habe mich dort meinem Menthaltraining gewidmet.

Hiernach wurde ich dann zum Fahrdienst der jüngsten Burgprinzessin beordert, was mal wieder einer Fahrt von Pontius nach Pilatus gleich kam.

NightOfThe100Miles: nach dem Mittagmahl wider raus in den Schatten & Strandkorb, da man in der Sonne auf der Terrasse nix auf dem Bildschirm erkennen kann und mich erstmal zur NightOfThe100Miles angemeldet. Biking Tom hat dazu eine extra Seite auf seinem Blog eingerichtet, wo es noch vereinzelte Infos gibt. Wer also mag und ich bitte darum <klick mich>… . An die Emailadresse nightofthe100miles@ich-will-net.de schickt man…

  • vollständiger Name
  • Adresse
  • Email – iss ja logisch
  • Angabe ob 160,9 Kilometer oder 80 Kilometer
  • Entweder ein V für Vegetarier oder ein F für Fleischfresser

Der Unkostenbeitrag beträgt 10 Euro und sollte per Paypal Link, ( hab ich natürlich nicht, also Paypal ) bezahlt werden oder vor dem Start in der Radmosphäre ( ist leider nur ein FB Link, somit für Nicht-FB-Mebers etwas sperrig ). Weiterhin ich zitiere…

Außerdem MUSS jeder Teilnehmer bei der Registration am Starttag einen Haftungsausschluss unterschreiben, ansonsten kann er NICHT bei der Tour mitfahren! Der Haftungsausschluss ist auf der Website www.bikingtom.com/nightofthe100miles ab dem 5. April als Vorabansicht einsehbar!

Das war’s dann also mal, ich bin drin. Wie das dann läut wird sich zeigen. Bock hab ich schon, auch wenn’s irgendwie wohl etwas sperrig werden wird. Weiter im Alltag…

Die anvisierte Bike24.de Bestellung ist getätigt. Anstatt der 1VE/ 4stk. Kabelschützer , die es nur noch in nicht so schönen Farben gab, ja meine weibliche Ader, hab ich dann die BBBCableWrap BCB-90B bestellt. Außerdem gab´s noch einen Ospreys Viper 3 Rücksack in neongrün, was mir an dem Punkt völlig egal war, denn für den Preis von 69,99 anstatt der sonst 89,99 war mir das recht. Und hier ist die Funktion wichtiger als der Styl, weil so ein neongrün auch auffälliger ist. Nächste Baustelle für heute…

Bikeklamotten/ Bike Jacke/ Reflexmaterial: kurz vorab an der Stelle, muß da mal einen Bericht verfassen, wo ich meine Sammlung an Bikejacken als Gesamtes vorstelle, auch wenn da wohl die meisten nicht mehr zum Zuge kommen werden. Nicht zum Zuge kommen…

…gut, weiter vorab eingeschoben bevor ich zum Kern komme. Also meine Löffler GTX AS Vario Jacke und die GORE Oxygen haben irgendwie ihre besten Zeiten durch. Ich muß ganz ehrlich sagen, mit der GORE Oxygen hab ich so manchen Winterpokal durchgeackert, sie ist schön lang geschnitten, was bei einem langen Kerl wie mir, oder auch Sitzriese besonders gut kommt, und sitzt immer noch ein wenig sportlicher als die Löffler GTX AS Vario Jacke.
Die Löffler GTX AS Vario Jacke wiederum hatte ich gerade wegen ihre Variabilität begeistert. Als Fullsize-Jacke oder eben mit Armstulpen ab nur als Windstopperkurzarmjacke, alles gut. Jene könnte im Schnitt etwas sportlicher sein und im Rücken vor allem länger geschnitten. Ist jetzt aber nix zum meckern.

Doch wie das eben so ist, die Wasserdichtigkeit oder die Wasserdampfdurchlässigkeit ist nicht mehr so wie früher. Ich mutmaße mal, trotz eigentlich regelmäßiger Pflege inklusive Funktionswaschmittel, uneigentlich vielleicht war das nicht genug oder noch besser gesagt, nicht oft genug.
Denn Salz vom Schweiß kann und wird irgendwann unweigerlich die Membran angreifen und letztendlich unbrauchbar machen ?

Das dumme ist, wenn man ja im Winter unterwegs ist, schwitzt man wohl, was ich auch immer an dem Durst gemerkt habe, aber die Kleidung, im speziellen die letzte Schicht, somit die Jacke war und ist nie nass gewesen, also vom Schweiß. Hier könnte also, so meine Theorie passen. Ob man da noch was machen kann ?

Mailings/ Status: also hab ich mal Löffler angeschrieben was man da machen könnte ? Rückantwort war schon am Dienstag im virtuellen Briefkasten, hatte aber leider die nicht ganz richtige Zuständigkeit getroffen. Ist aber in Arbeit. Und jetzt aber zu…

Bikeklamotten/ Bike Jacke/ Reflexmaterial: da ich ja nun frisches Kleiber Reflexstücke nachbestellt hatte kann ich heute die  Bergans Letto Jacke noch etwas mehr pimpen !

*wenig später* …so Jacke fertig beklebt mit den Kleiber Reflexstücke, allerdings wie immer geschnitten in schmalere Stücke. Zusätzlich gab´s auf der Rückenpartie rechts und links unter der schon vorhandenen Reihe noch zwei Zusatzstücke, an den Armbünden je ein Stück, für die Fahrtrichtungsanzeige und ein Stück auf der Kapuze. Jene hatte ich mir ja bei diversen Regenfahrten locker über den Helm gezogen. Passt einfach und bietet sogar noch zusätzlichen Windschutz. Weiter im…

Bikealltag/ Sport & Alltag: das gestrige letzte Nachmittagstraining war dann zwar nötig, tat auch gut, hatte dann aber so eine gewisse Anstrengung zum Schluss. Aber gut das man was gemacht hatte. Denn für den…

Sonntag: …stand erstmal nix großes an, also eher Ruhetag im sportlichen Bereich, wobei natürlich wider auf der Terrasse nach dem schmalen Frühstück was für die Core & Beweglichkeit ( Menthaltraining ) getan wurde. Nix groß anstehen bedeutet, das wir als Familie zu einer Kommunion Feier eingeladen waren. Für die Nichtkirchgänger Start um zwölf und wie das eben so ist, eigentlich nur rumhocken, nette Gespräche führen und sich den Wanst voll schlagen. War zwar alles super lecker, aber beim Kaffee hatte ich mir nur ich zwei kleine Stückchen Kuchen gegriffen. Das reicht für heute !

Groß Radfahren wollte ich zwar, aber dadurch das es so schönes Wetter hatte, waren die Strecken so voll. Das reizte mich dann gar nicht und so verblieb ich zu Hause auf der schattigen Terrasse.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Urlaub: ab dem Montag ist ganz offiziell Urlaub angesagt. Jener Tag wird genutzt um mit dem CAADX zum HBF zu gondeln, es dort in der örtlichen Radstation zu parken und mit der per Zug eintreffenden Mom einen Tagesausflug nach Osnabrück zu machen.

War ein sehr schöner Tag, zwar auch sehr sonnig, aber durch den frischeren Wind ging das. Wir sind zunächst vom Hauptbahnhof durch die FuZo gegangen, die aber leider auch aussah wie überall. Bausünde an Bausünde. Irgendwann erreichten wir dann das Stadtgebiet um den Dom, waren somit auch kurz vor der Altstadt. Dort haben wir uns dann ein wenig mehr umgeschaut, war aber auch nicht so riesig. Aber auch groß genug um einen schönen Tag zu haben.

Die Rückfahrt startete mit einer Zugverspätung, was dann zur Folge hatte das natürlich auch die Anschlüsse nicht passten. Ab Münster trennten sich unsere Wege, ich hatte mit dem weiteren Verlauf der Zugfahrt mehr Glück als meine Mom.
Ab dem HBF hier im Großclaim nutze ich dann die Chance um die wieder freigegebene Strecke am Mitteldamm/ Kanal zu erfahren. Hat man gut hinbekommen, wenn da nicht…
…immer noch diese Unterführung unter der Bahnbrücke wäre. Hier wurde nicht eine handbereit was gemacht. Der grobe Schotter, die steile Steigung, halt alles so wie immer.

Radwegbenutzungspflicht: vorher erspähte ich aber noch eine Kuriosität des Amtsschimmel.

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Titel des Machwerks: „Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun !“ Was will man uns Radlern damit sagen ? Man ordnet eine Radwegbenutzungspflicht in kombinierter Form mit dem Gehweg an, aber wir empfehlen das man absteigt, also eigentlich da nicht herfahren sollst ? Ja ne´, iss klar… . Ihr habt doch einen am Kopp ! Also ehrlich.

Legen wir das bei Seite und wenden uns dem weiteren…

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Touren Ansage/ Urlaub: …wider zu. Der Dienstag war dann so der Tag, wo ich mal wieder raus mußte. Die letzten beiden Tage waren vom Aktivitätsgrad her ja eher verhalten, gerade der Sonntag hatte mit dem vielen Sitzen seine Spuren hinterlassen. Was kann man besseres machen, als eine Streckenführung zu erkunden ?!

Neben der Tatsache das wir hier als Großclaim-Member-of am Donnerstag Besuch aus Brüssel erwarten, jener welcher aber wohl für längere Zeit im katholischen Großrevier Paderborn angesiedelt sein wird, steht für Freitag wiederum eine Tour am Alten Hellweg entlang eben gen Paderborn an. Das ganze via Soest als Zwischenstation.

Jetzt ist es aber so, das eine Routenführung zum Alten Hellweg hoch von hier aus schon diverse mal gemacht wurde, wobei die ersten eher ungünstig waren, um es ma´ so zu sagen. Die Tage kurvte ich aber vom Job her hinter Unna rum, genau genommen Unna-Stockum & Westhemmerde, was sich ja wohl noch zu Unna zählt und dort auch der Alte Hellweg herführt.
Und wie ich eben da so mit der Firmenkutsche rumgurke denke ich noch so, aus dem Augenwinkel heraus… . Also meine Gedanken mal zum virtuellen Papier gebracht als Ham-Bönen-Bramey-Alter Hellweg.

Nach zwei, drei Ansätzen mir die nun vermeintlich bekannten Schlüsselstellen in´s Kleinhirnnavi einzubrennen, wurde am Dienstag der Plan so umgesetzt. So hat ma(n)n was zu tun, was den Knochen zu gute kommt, die Zeit geht rum und dann hinterher noch zum Rehasport.
War aber ein verdammt warmer Tag und Abends wurde ordentlich Flüssigkeit nachgetankt.

Mittwoch: ein eher ruhiger Tag und auch ohne große Planung. Der Vormittag wurde erstmal für entspanntes Frühstücken genutzt, dann sollte es eigentlich mit der Holden nach Münster gehen. Dort war aber Katholikentag angesagt. Die Action mussten wir dann auch nicht haben.
Kurz umdisponiert wurde via Familienkutsche und BAB Lüdinghausen aufgesucht, etwas raus muß man ja. Dort sind wir ein wenig geschlendert, habe den einen oder anderen Laden besucht, aber auch nicht wirklich intensiv, man hat ja so alles und der Monat ist noch lang. Den Abschluss machte wir dann in der örtlichen Eisdiele.

Am frühen Nachmittag bastelte ich noch mittelmäßig schnell einen Blumenständer für eine nicht gut wachsende Rasenfläche.  Womit ich dann auch überschwenke zum erstmal letzten Wochenberichttag, dem…

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: …Donnerstag: am Vatertag wurde ich natürlich richtig schön verwöhnt *lach*, was natürlich nicht der Fall war. Aber selbst ist der Mann und jener hat sich, wie üblich, erstmal einen guten Espresso double in den Rachen gegossen und dann ein paar Rührei zum Frühstück gemacht.
Um 10:00 treffen wir uns am HBF mit einem „Bekannten“ BIKEPHREAK, jenerwelcher auch im Radforum aktiv ist ( oben im Text bereits erwähnt ). Mit ihm und dem Kumpel aus dem östlichen Claim werden wir zum Eishaus crusen, dort wiederrum den guten Habschned treffen, ein wenig die Zeit verstreichen lassen. Ich hoffe mal, daß uns der Wetterfrosch ob des vermeintlichen Regenwetters holde gestimmt sei.

Viel mehr war heute nicht radtechnisch vorgesehen, morgen könnte es ja mal länger werden – dachte ich. Denn erstmal ein paar locker-flockige Kalorien im Eishaus eingesogen standen plötzlich alles Stimmen für eine Rückfahrt via Ahlen. Wer kann dazu noch nein sagen ? Ein paar wenige Bilder von der Ausfahrt…

Ein paar weitere Bilder sind in jenem Album <klick> zu finden.

Ja der gute BIKEPHREAK passt bestens in unseren Trupp. Lustig drauf, redseelig nicht so schweigsam. Wir kamen als gesamtes Konstrukt, so würde ich mal behaupten, bestens zurecht. Auch als ich den Herren Habschned etwas unweit vom Eishaus hockend sah, sah man eine gewisse Freude. Wir waren ja, aufgrund einer Zugverspätung gut ein halbes Stündchen zu später dran als gedacht.

Also, noch so am Eishaus sitzen tröpfelte es seicht. Nix aufregendes, mehr so in die Richtung erhöhte Luftfeuchte. Wir rollten los, quatschten und machten unsere Strecke recht passabel-gemütlich wech. Es rollte verdammt gut, hatte ich den Eindruck. War aber auch soweit kein Wunder, denn bis Ahlen hatten wir die meiste Zeit den Wind im Rücken, schlechten Falls von seicht sehr schräg vorne.

Leider aber nahm der Regen immer wieder zu, wobei uns ja auch in Richtung der Regenwolken bewegten. Dadurch das es aber noch annehmbar warm war und wir in Bewegung, machte das jetzt nicht soviel aus. Ich denke auch die gute Stimmung als Ganzes trug zum Wohlbefinden bei. Und so erreichten wir mehr oder weniger nass Ahlen, durchfuhren das etwas sehr verträumte Städtchen und schlugen uns dann weiter gen Heimat.

At last schlug ich dann noch vor uns an der Lipperoute zur Lupia durchzuschlagen. Der Kumpel aus dem Claim fand die Idee auch nicht so schlecht, also machten wir uns auf. Doch zweimal blöd, denn zum einen ist die Strecke auf der Wersetrasse rüber zu den Lippeaue an der Straße entlang, unschön und zum anderen, jetzt hab ich von der Aktion keine Bilder. Naja, zu dem Zeitpunkt hatte es auch durchgängig geregnet und dann das Smartphone rausfummeln, das hab ich mir dann doch irgendwie geklemmt.

Erstmal die Fähre gemacht wurde ich auf einmal irgendwie schneller. Der Kumpel hatte mich dann ein wenig eingefangen. So sind wir dann wieder zum Hauptbahnhof gefahren und haben dort dem historischen Fliesenboden mal etwas unfein gemacht.

Ganz ehrlich, das Wasser stand gut im Schuh, vom Rest der Kleidung mal nicht zu sprechen. Alleine der optische Eindruck den wir als Truppe gemacht haben müssen… .
An der Bäckerbude wurden Heißgetränke nebst Naschkram von allen geordert, die Zeit bis zum Losrollen des Zuges noch mit Gequassel verbracht. Dann aber los -Endspurt !

Und so standen wir nur noch zu dritt vor dem, dann leider auch etwas zugig von mir empfundenen, historischen Bahnhofsgebäude. Habschned ließ sich von seinem Navi eine Route unter die heiße Dusche zubereiten, ich hatte auch schon einen recht fixen Plan im Kopf und der Kumpel aus dem Claim, ich glaube der wusste auch genau was er wie und wo noch fahren bzw. machen würde.

Auf den letzten Meters schob ich nochmal ein bisschen mehr Power in die Pedale, getreu dem Motto, wo viel Bewegung, da viel Wärme entsteht. Das klappte auch ganz gut, die Strecke war fast optimal und so kam ich dann doch fix in´s Burggemäuer.

Am Ende des Tages hatte ich nach dem eintrudeln schon wieder 78,16km auf dem Buckel, was aber recht gut lief. Diese Runde ( Karte <klick> ) wird also, nach meiner hoffentlich dann auch korrekten Einschätzung, das morgige Vorhaben nicht beeinflussen.

Leider sah das CAADX wieder bemitleidenswert aus und so wurde noch eine auch gut notwendige Pflegemaßnahme durchgeführt, bevor ich selber, schon leicht fröstelnd unter der heißen Dusche verschwand.

So, das war die Woche bis heute in den frühen Abend hinein, morgen beginnt ein neuer Abschnitt. Ich denke beziehungsweise hoffe, daß ich was zu berichten habe.
Letzter Blick zum Wetterfrosch, wie wird das Wetter morgen in Hinblick auf Niederschlag und Windrichtung ? Zwei entscheidende Punkte für den morgigen Tag. Die Temperatur liegt da etwas außen vor. Denn wärmer anziehen kann man sich immer.

Wind aus Westnordwest bis Nordwest, leichte Brise 6km/h, ab 12:00 Uhr dreht es nach Nordnordost = leichter Rückenwind, Brise max. 10km/h, Temperaturen ab morgens 11c° steigend bis 19c°. Da es aber bis 14:00 meist wolkig sein wird und erst danach auf nur leicht wolkig umschwenkt, mutmaße ich das die 19c° so nicht als maximale Temperatur zu fühlen sein werden. Ich würde mal sagen passt soweit.

Ach ja und der Blick auf das bereit stehende CAADX preloaded mit zwei großen 0,9l Trinkflaschen, 1,5l Trinkblase, sowie noch einer 0,5l Trinkflasche mit einem Eigenmix aus Multisaft, Wasser sowie je einen Löffel Maltodextrin sowie Isostar, diversen Riegeln für unterwegs und Bananen.

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Die Baguett-Brötchen werde ich morgen frisch aufbacken. Den morgigen Tagesabschluss könnte ich mir bei Le Rosses Pizza vorstellen. Nur mal so…

Extrazeilen zu Berlin

Oktober 27, 2017

Bikealltag/ Urlaub: so und nun ein paar Extrazeilen. At first, oder auf deutsch, zuerst, ja Berlin ist immer eine Reise wert. Es gibt soviel zu sehen…

Ich bin das letzte mal damals in Berlin gewesen, ist schon lange her. Da war‘ s noch keine Hauptstadt, soviel dazu.

Die politisch kritischen Zeilen: so ganz verständlich war und ist das nicht, daß trotz einer gut funktionierenden und vorhandenen Hauptstadt einen derartigen Aufwand betrieben hat und ja auch noch weiter betreibt. Aus rein finanzieller Sicht hätte das dem dauerklammern Bundeshaushalt gut zu Gesicht gestanden, diesen Weg nicht zu gehen. Ganz abgesehen davon, daß das Geld in sozialen Projekten deutlichbesser aufgehoben wäre.

Dann noch die tiefgreifenden Eingriffe in die Stadt selbst. Baulücken füllen von der ehemaligen Grenze kann man noch vertreten. Aber nicht jedes Bauwerk ist gelungen. Gerade bei unserem Spaziergang an der Spree würde mir klar, soweit weg von den architektonischen Bauwerken des Führers Archtiketen Speer samt entsprechenden Größenwahn…

…ist man nicht gekommen. Als kleiner Mann davor stehend wirken diese Bauten schon erdrückend.

Große glatte Flächen, wenn auch mit viel Glas und Lücken aufgelöster erscheinden, aber eben in Beton glatt, sehen halt nicht chic aus. Vertrauen beim Volk spenden sieht anders aus. Cut bei dem Thema. Anderes Beispiel von einer Hotelseite ( meine ich )…

Berlin, also ich war schon oft dort, habe einige Ecken gesehen und wir haben uns auch viele Ecken angeschaut. Berlin bietet unheimlich viel, gerade abseits des Tourismus. Wer also will, der kann und sollte dann auch… . Entweder auf eigene Kappe, gewappnet mit etwas Neugierde aber vor allem Offenheit gegenüber allem. Ja, wer an eine Sache schon vorbelastet rangeht, ist fehl am Platz.

Ich Stelle mir eine Radfahrt nach Berlin vor, besuche eventuell auf dem Weg dorthin Bekannte oder eben andere markante Punkte. Dort angekommen hätte ich den Kontakt zu Local-Heros sichergestellt, oder zumindest vorab von jenen genug Infos abgeschöpft. Und dann los.

Gut ist ankommen und dann eines dieser Touristentickets besorgen. Damit ist man für seine Zeitraum X mobil und hat auch viele Ermäßigungen.

Das Leben vor Ort kann man mit unzähligen Unterkünften und Versorgungsmöglichkeiten abhandeln. Was zu essen, noch einen Kaffee/ Café ? Kein Problem. Einfach die Augen aufhalten und los. Morgens den Wanst vollschlagen, irgendwann noch mal ne‘ Kleinigkeiten nachlegen und dann abends das finale Refill.

Auch hier wird sich eine gewisse Offenheit bemerkbar machen können. Denn neben den „üblichen Verdächtigen“ kann wohl doch etwas mehr finde. Uns hat’s auch zB. beim indischen Schnellimbiss sehr gut geschmeckt.

Noch ein paar, in meinen Augen, lustigen Zeilen. Vapiano und Starbucks – da war ich ja bis dato nie drin. Vapiano war ganz nett, aber bitte… . Dieser Hyp ist in meinen Augen Mumpiz.

Und die zwei Versuche in einem Starbucks Kaffee zu bekommen… . Überall Schlange stehen um dann nur free-wifi zu haben und nach dem Aufrufen seines Vornamens auch noch die Bestellung abholen zu müssen ? Vielleicht bin ich da zu alt für. Aber ich kenne auch genug Cafébuden wo man als Kunde noch gesietzt wird, das Getränk noch ohne Kleinkredit erwerbbar ist und trotzdem schmeckt. Und zwar sehr gut.

Also auf nach Berlin und zwar immer wieder gerne.