Archive for the ‘volle tausend Kilometer’ Category

46.089km/ 12.06.2021/ Urlaub Tag 5. & Wochenende

Juni 14, 2021

Bikealltag/ Urlaub/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Hitzefahrten +20c°/ Bike- & Biketouren Bilder: gut Tag 5. vom Urlaub und das Wochenende mit dem Samstag in Schriftform. Am…

Freitag: …ging es mit dem GOLF erst zum Zahndoc für eine Zahnpflege, dann ins nahe Megadorf um dort noch was papiertechnisches zu erledigen. Auf dem Weg dahin wurde der GOLF aber noch durch eine Waschstraße bewegt, den ganzen Standschmutz unter anderem auch Hinterlassenschaften der Vogelwelt, mal runter bürsten zu lassen.

Dann ging´s in die alte Heimat und dort wurde besucht. Immer wieder nett, auch wenn es uns allen vom Wetter her nicht ganz so passte.

Aber wir bissen alle die Zähne zusammen, ließen uns nicht beirren und hatten eine gute Zeit so wie ging. Man freut sich schon auf den nächsten Besuch (und dann auf ein hoffentlich milderes Wetter).

Wieder angekommen stand das bereits per Mail und Sendeverfolgung angekündigte letzte Päckchen der Bestellenung hier auf der Burg.

3 päckchen_ergebnis

Bevorratung für die Kettenpflege, ein Spiegel zum verbasteln, Imprägnierung für Regenkleidung, ein Lezyne Standpumpenschlauch und Gelpads für den Lenker am CAADX.

Am späten Nachmittag trudelte noch die Mail ein, da man im Unterwegs Hamm auch die beiden Dosen für den Espresso & Zucker erhalten hätte. Kann ich dann wann nächste Woche abholen, hat man auch wieder ein Ziel.

Ja und dann rüber zum…

Samstag: unschwer zu erkennen, bei der letzten Tour hatte ich die nächste Schallmauer von 46.000km verpasst. Voher hatte ich das zwar noch kurzfristig auf´n Schirm. Aber ganz ehrlich, die fehlenden läppischen 3 Kilometer wo noch zusammen zu trommeln hätte ich bei der Hitze nicht gemacht.
Und so würde das auf der angesagten Tour ganz entspannt von statten gehen.

Die radbegeisterte Dame aus der nahen Megacity traf hier bei mir ein. Es mußte noch ein wenig Hand an das von ganz lecker aufgenaute Rad gelegt werden. Es war ein klassischer Crosser mit einem wunderschönen roten Lack. Ja, tät mit auch gefallen.

Dann die Abfahrt mit dem Ziel die Burg des Kumpels aus‘ m Claim auf zu suchen. Dort war dann schon Besuch aus Duisburg eingetroffen, ein Pärchen.

Die Fahrt dorthin zog sich dann erstmal. So ein wenig quer durch‘ s Dorf kommt man nicht unbedingt so fix vom Fleck. Auch wollten bzw. konnten wir nicht beide utopisch die Kurbel wuchten. Ich aufgrund meines erst verzogenem Infekt, aber auch sie hatte ein paar Tage mehr aussetzen müssen, als es wohl jedem lieb sein würde.

Man zeigte sich ob unserer Verspätung geduldig und milde. Nach einer schönen Begrüßung ging die Fahrt dann los.

Zu einem Teil war die Strecke ja interessant und auch reizvoll, ein paar andere Dorfstraßenabschnitte hätte ich wohl eher ausgelassen.
Erstaunlich ist, auch wenn das am östlichen Rand unseres Dorfes ist, kannte ich so noch nicht.

Irgendwie kamen wir dann aber am Channel (Datteln-Hamm-Kanal) an und fuhren dann die lange ehemalige Bahntrasse als Zuführung zur Werseradroute entlang.

Erster kurzer Fotostop in großer Runde (ist aber nur mein Fahrgerät auf dem Bild).

Das war dann auch ungefähr der Moment, wo das Wetter final umschlug. War es bis hier teils noch arg bewölkt und hin und wieder ging ein Wind, es wurde deutlich wärmer aber vor allem schwüler mit der Luft.

Ich konnte das noch kompensieren, aber leider nicht alle. Nach einem angemessenen Pausenstop kurz vor Ahlen hatten wir einen Plan B. abgestimmt. Und so fuhren wir erstmal auf eine Eispause nach Ahlen rein.

Nach den kalten Kugeln zogen wir erneut bis zur Werseradroute, wo sich dann unsere Wege ein wenig trennten. Genug ist genug und man sollte es auch nicht gleich übertreiben, zumal bei dem Wetter, eine Person fuhr alleine zurück.

Der Rest der Truppe rollte nun die Werseradroute bis nach Beckum hoch. Dort gab es einen Abstecher zum Baggersee der totalen Verbote *lach* den dann aber die Gäste doch kannten. Egal, konnte so ja kener vorher sagen oder ahnen.
Ab da wurde dann das finale Ziel und damit auch der Endwendepunkt mit der Soestwarte angefahren.

In Beckum kurz vor dem Ziel hab ich dann doch mal wieder die Mobilcam gezückt. Wenige Bilder hab ich gemacht.

Die Soestwarte wurde quasi nur kurz angefahren und aus der Ferne begutachtet, der Turm mit Aussicht war eh geschlossen. Also fuhren wir die wenigen Meter zur Wanderhütte mit Südaussicht. Die gefiel den Gästen besonders, was ich durchaus verstehen kann.

Wir platzierten uns und plauschten. Die Zeit ging geschmeidig rum, aber irgendwann kamen doch die Gedanken an die Rückreise. Der Kollege aus’m Claim führte uns dann auch bis Lippborg zurück.

Über dieses nette Nest ging die Fahrt über auch für mich wieder bekannte Strecken.

Irgendwo am letzten Stop an der Aussichtshütte Im Winkel bemerkte ich, das mein Topeak Midloader Reißverschluss offen stand. Kleiner Schreckmoment, es felhte aber nichts.
Dann kam ich in den Zweifel, sollte ich ihn gar nicht verschlossen haben? Das war aber defintiv nicht der Fall, denn ich erinnerte mich nur zu gut daran.
Dann zeigte sich auch warum das so war, der Reißverschluss war defekt (Bericht)!

Zum Glück hatte sowohl der Besuch aus Duisburg als auch ich Kabelbinder mit. Denn beim Versuch der Lage Herr zu werden, verabschiedete sich der Reißverschluss in der Gänze.

Ach ja, eine noch am Vortag gefundene Schraube konnte ich nun zuordnen. Sie fehlte am zusätzlichen Flaschenhalter für den Sattel (muß ich mir also noch was zur Schraubensicherung einfallen lassen). Aber auch diese Aufgabenstellung konnte erledigt werden.

Mit diese ärgerlich-blöden Situation im Kopf ging es dann aber auf die Rückfahrt. Kurz vor‘ m Channel trennten sich unsere Wege. Für mich war die Strecke am Kanal entlang strategisch kürzer.

Ein letzte Bild auf der weißen Brücke…

Nach der Ankunft wie immer, Fahrrad entladen, gar nicht groß nach der Schraube oder dem Reißverschluss geschaut, vor dem Duschen die Waschmaschine auf ein Schnellprogramm gefüttert und dann den Bauch voll geladen.

Die 46.000 Kilometer Marke war Geschichte und mit den kapp 100 Kilometern kann ich auch gut leben. Zumal das Wetter fast mitspielte. Denn zum Schluss hin kam ein frischer Wind auf.

Sonntag: kleine Fahrt mit dem Golf ins nahe Sauerland, auch ein wenig Umgebungssichtung.

Ich schlug die Rüdenburg vor natürlich auch vor dem Hintergrund, da mal mit dem Rad hin zu fahren/ Streckenkarte und Kilometer), wo wir auch zunächst hin sind. Zu meinem Erstaunen, an der zuführenden Straße gibt es gar keine Hinweisschilder und auch den Weg rauf muß man sich wirklich suchen.

Zum Glück trafen wir recht früh auf dem Weg eine offensichtlich ortkundige Hundegängerin.
Erst hinter wurde mir klar, warum sie so leicht erstaunt schaute, als wir uns nach dem Weg erkundigten. Denn zumindest das mittler Drittel des Anstiegs zwar in breiten aber sehr steilen Weges war so, das nicht wirklich viel gefehlt hat und man hätte sich auch im Vierfüßlerstand, also auch mit den Händen auf dem Boden bewegen können.

Das letzte Stück war zwar wieder besser, aber Grünschnitt wäre ma‘ so ein Thema. Auch oben angekommen war alles gut zugewachsen, wobei die Reste der Rüdenburg frei waren.

Ich drehte nur eine fixe Runde und begab mich wieder in den Abstieg (bevor die Nacht reinbricht *lach*).

Ab da ging es dann zum spontanen Wunschziel Sorpsee. Dadurch das wir recht früh dort waren, ging es noch.

Allgemein kann sagen, die Uferanlagen sind sehr schön hergerichtet und man vorzüglich flannieren und Eis essen.

eis sorpsee_ergebnis

Im Anschluss kehrten wir noch auf eine Pizza bei L´Osteria ein. Auch dort schön draußen im Schatten sitzend, ließ sich der Tag gut ertragen. *lach*

Dann war aber Heimfahrt angesagt. Und nun liege ich hier in det Hängematte und tippe die letzten Zeilen.

Neuland/ 30.017km/ 29.05.2021

Mai 30, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ volle tausend Kilometer/ Bike- & Biketouren Bilder/ Biketouren/ Tour 100+: eigentlich wollte ich heute (Samstag) früher los. Aber auch eigentlich wollte ich die letzte Nacht draußen in meiner Hängematte verrbingen. Hat sich dann aber beides nicht ergeben.

Was sich dann aber ergeben hat, war endlich die Strecke von Sendenhorst rüber nach Beckum zu fahren. Dabei ging es an einer bekannten Hütte zunächst nach Vorhelm und dann rüber nach Ennigerloh.
Die Anfahrt nach Sendenhorst wurde ganz traditionell, kann man ja schon sagen, weil ich das ja schon ein paar mal gefahren bin, über Drensteinfurt gemacht. Soviel also zum Vorgeplänkel beim Thema Strecke.

Nach dem üblichen Espresso-Fürhstück und der Samstagszeitung hab ich mich dann hochgerissen und die Klamotten zusammen gepackt. Der Plan war ja neben der angedachten Strecke zu fahren noch eine gute Frühstückspause zu machen und auf jeden Fall was zum Mittag zu machen. Selbstversorger also, denn das nötige Equipment hat man ja dafür. Leider fanden sich in der Abstellkammer keine Baguettbrötchen, denn die hatte ich eigentlich für ein Frühstück auf dem Plan.

Zum Glück hatte ich aber erst gestern ein extrem leckeres Vollkornroggenbrot in Wuppertal (wo ich vom Job war) geholt. Also wurden drei Halbe mit einer Wurst-Käse-Gewürzgurken Kombi belegt und verpackt. Anschließend wurde ein Wasservorrat am Stahl Renner deponiert und at last, die Kleidungsfrage geklärt.

Denn das Wetter war weder so wie vom Wetterfrosch angesagt, noch so wie ich dachte es könnte so sein.
Nicht Fisch, nicht Fleisch, blöde Sache. Es war zwar recht mild, aber das Thermometer sprach gerade mal was mit 11c° aus. Somit war es nicht richtig warm, aber auch nicht kalt. Der Wind dümpelte zum Glück vor sich hin, doch was wäre wenn… ? Oder gerade wenn man wo ein Päuschen macht? Doch noch die Jacke vom (achtung interna!) Weihnachtsmann einpacken, oder auch eventuell gleich in der aufgefrischen Bergans Letto Jacke losgondeln?

Ich entschied mich für eine gewagte Kombi aus Windweste und zusätzlichen Armlingen als Windschutz und spekulierte für die Pausen entweder auf dann doch sonniges Wetter, oder eben auf einen brauchbare Hütte.
Nun, das mit der Sonne ließ sich diesmal extremst viel Zeit. Nicht nach 10:00Uhr tauchte sie auf, außer in ein paar ganz seltenen Abschnitten und auch nach der Mittagszeit war nicht wirklich viel von ihr zu sehen. Dazu kam der Wind eher aus Norden. Bedeutet, auch jener war eher frisch. Ist ja auch logisch, schon mal wann warmen Nordwind gehabt? Auch der sollte erst weit in den Nachmittag hinein zunehmen. Timing ist nicht ganz so das Ding der Wettervorhersagen, was?

Aber nun gut, man(n) wird sich ja nicht durch so Kleingkeiten von seinem Vorhaben abbringen lassen. Und so ging es dann los, in gewohnter Weise erstmal nach Drensteinfurt raus. Dort befand ich dann auf einer Anglerinsel an der Werse mir was frühstückmäßiges zu gönnen. So ganz nüchtern los und einen Stunde trampeln ist ja normal für mich. Aber nach einer Stunde sollte langsam mal was nachgeschoben werden.

Gut wurde dann ja auch, tat auch gut. Diese Anglerinsel ist ganz nah beim Schloss. Damit aber auch leider in Sicht- u. Hörweite zu einer Hauptstraße mit angrenzendem Einkaufszenter. Schöne Aussicht, viel Grün, Wasser und dann die Geräusche der Straße.

Nach der Stärkung ging es dann wieder los in Richtung Sendenhorst. Von Dresteinfurt ist das gefühlt ja fast nur ein Katzensprung. Wenn es ganz gut läuft, also ohne Gegenwind und man ordentlch Gas geben würde, ist von von Ortschild zu Ortschild etwa eine halbe Stunde unterwegs. Behaupte ich mal so.
Ich ließ es etwas gemächlicher angehen, war ja eine Erkundungs- u. auch Genussfahrt. Außerdem sieht man ja auch immer so viel.

Sendhort wurde erreicht, die Hauptachse gewählt um dieses Nest zu durchrollen und dann ging es los, also fast. Ich machte irgendwie einen Weg aus, der mir schon beim letzten Mal aufgefallen war. Ich entschloss mich spontan, in Übereinstimmung mit meinem Navihirn, die grobe Richtung sollte passen, es mal aus zu probieren.

1 sendenhorst naherholung_ergebnis

(natürlich gibt es auch wie üblich ein Tagesalbum <klick>)

Dieser Weg führt zum & durch das Naherholungsgebiet Hof Schmetkamp. Der Ostheidebach wird renaturiert, wie man sieht. Eine Bank-Tisch Kombi an der Zufahrt könnte für zukünftge Touren ein netter Pausenpunkt sein.

Ab da stand ich dan recht fix an jener Pausenhütte die den Schnittpunkt von bekannter Strecke zum Neuland darstellte. Die letzte halbe-doppelte Schnitte wurde gefuttert, während man mal wieder einen kleinen Plausch mit einem Rennradler führte.

Vor der Abfahrt nochmals die elektronische Karte studiert, sich die beiden Ortsnamen abermals eingeprägt und dann los. Tatsählich kamen die ersten Sonnestrahlen mit der Anfahrt auf Vorhelm raus.

In Vorhelm selbst schien nicht sondelich viel los zu sein. Auch wurde der Ort auf der Karte nicht als sonderlich groß dargestellt. Ich entschloss mich an der ersten Tanke noch einen Sprite als Trinkvorrat, Zuckerquelle und letztendlch auch als Geschmacksvariation zum mitgeführten Wasser ein zu holen. Im Ort gab es eine winzge Runde zur nahen Kirche wo sich ein paar nette Figuren aufhielten.

Die Ortsausfahrt/ Radroute nach Ennigerloh war auch gut ausgeschildert, also rollte ich weiter. Die nicht mal 8 Kilometer sollten auch geschmeidig vergehen. Mit dem Ortseingang Ennigerloh tauchte ein alter Steinbruch auf der rechten Seite auf, den man – renaturierte.

Dieses unklare blaue Wasser kenn ich ja vom ehmalgen Steinbruch in Beckum. Leider kann man nicht mal ansatzweise in Richtung Wasser kommen. Schade eigentlich.

Die Ortsdurchfahrt war für mich unspektakulär, viel Neubaugebiet und nicht immer so klasse zu erspähende Radroutenschilder. Spektakulär war dann aber die Rampe vor der ich dann stand.

Jene führt zu dem Hoester Berg hoch und das im wörtlichen Sinne. Das Strava Tourenportal, wo ja meine Aufzeichnungen drin landen, besagt was von satten 9% Steigung in der Spitze.
Aber schon beim Anblick war mir klar, mit einer Übersetzung von 54 zu 16 ist das nicht zu fahren. Das nimmt man dann wie ein Mann, wuchtet solange die Kurbel rum wie geht, steigt dann ab und schiebt eben ein paar Meter.

Dafür entschädigt die Fahrt durch das Vellener Brook. Ein wenn auch nur mit kurzem Eindruck sehr schönes Waldgebiet. Danach hat man es dann aber. Vellern als Ort wurde hinter sich gelassen und ab da hatte man auch schon Beckum im Blick. Irgendwann stößt man auf die Werseradroute und landet im Naherholungsgebiet/ Aktivpark Phoenix.

Hier beeindruckte mich eine alte Dampflok, wo man auch in den Führerstand konnte. Da konnte natürlich ein Bild mit eine anderen, meinem Stahlross nicht fehlen.

Hat mich schon beeindruckt, diese alte Technik. Alles massiv aus dem Vollen so zu sagen. Aber nicht lange schnacken, denn mit dem Erreichen von Beckum als finales Zielareal war auch eine potentielle Pausenhütte in Griffweite. Noch ein wenig durch den Ort und dann endlich große Pause machen.

Die Hütte ist mir ja gut bekannt, der Bautyp sowieso, aber diesmal gab es wieder was Neues. Genau genommen gab es nicht was Neues, sondern es gab Nichts-Neues. Denn der Tisch wurde inzwischen demontiert. Die Traurige Geschichte wohl dahinter.

Irgendwo auf dem Zeitstrahl letztes Jahr Herbst fand ich die Hütte arg verwüstet vor. Ganze Teile des Masivhozes wurden mutwillig rausgebrochen und überall lag Müll rum. Den Müll hab ich schon damals natürlich aufgesammelt und in den Mülleimer buxiert. Man will ja nicht in so einer Müllwüste Pause machen.

Bei einer anderen Pause war die Hütte großzügig mit Flatterband abgesperrt und schon Teile des Vandalismus demontiert. Irgendwann hatte ich sogar überlegt passendes Holz zu besorgen und mit einem Akkuschrauber bewaffnet im Auto wieder zu kommen.

Jetzt versucht man wohl mittels fehlendem Tisches die Sauf- & Randaliergemütlichkeit einzudämmen. Wie blöd können diese Menschen nur sein? Denn an der Zufahrt in Ahlen sah es oft bei einer Bank-Tisch Kombi genauso aus. Da hat man inzwischen alles demontiert.

Gut, ich hatte also erneut ein wenig Müll in den dafür bereitstehenden Eimer verfrachtet und mich dann eingerichtet. Es gab Nudeln mit roter Soße. Die Zubereitung war etwas tricky, denn kurz aufkochen lassen war ja nicht das Problem, aber 10min. bei schwacher Hitze ziehen lassen…
…geht auf einem Spiritusbrenner nicht. Denn der kennt nur an und heiß, oder eben aus und kalt. Mit ein wenig tricksen bekam ich aber die Nudeln so al dente, das man sie gescheit futtern konnte. Das mit dem Espresso kochen war ja kein Problem.

Natürlich hinterließ ich alles sauberer als vorher und zog von dannen. Ach ja, zu erwähnen wäre noch, das man eine Teil desr Werseradroute erneuert. Dabei wurde der Weg verbreitert und mit einem neuen wassergebunden Belag versehen. Dummer weise war die Baustelle offiziell noch vohanden und genau auf dem Zuweg zu der Hütte.

Hatte ich noch fast ein schlechtes Gewissen die Absperrung zu umfahren, aber die Aussicht auf eine schmale Landstraße mit hohem Verkehrsaufkommen ließen auch nach langem hin und her keinen Suizidträume in mir hochschäumen. *lach* Bin doch nicht bekloppt.

Während ich aber so in der Hütte pausierte, hab ich noch nie soviele gesetztesuntreue Staatsbürger gesehen. Es schien nicht nur niemanden zu interessiere, nein es gehörte wohl zum guten Ton da durch zu fahren. Da war ich also nicht der einzige Badboy.

Ab da gab´s eigentlich nur noch schnöde Hausmannskost was den Weg anging. Eine kleine Ausnahme, kurz östlich vor´m Dorf angekommen entschloss ich mich am Randstreifen der Lippestraße zu fahren. Dem Stahl Renner bietet sich da sein natürlicheres Areal.

Das letzte Tageshighlight fällt dann wohl mal wieder unter das Motto, tausend mal daran vorbei gefahren, aber erst jetzt bemerkt.

Bei einer weiteren Pause zwecks dualer Wasserhaushaltregulation verahm ich deutliche Wassergeräusche. Und die konnten unmöglich von dem stillen Gewässer in der direkten Nähe sein. Waren sie auch nicht. Als ich in eine Art Lichtung schaute ,sah ich in der fast erreichbaren Ferne, einen kleinen Wasserfall.

So wie sich das mir auf dem digitalen Kartenmaterial darstellt, wird es sich um den Alten Lippearm handeln. Interessante Sache.

Und so nahm der Tag seinen Lauf, Ankunft und die üblichen Handgriffe.

Biketouren Résumé/ Outdoor: ja insgesamt ist die Tour gut gelaufen. Die angedachten Pausen waren gut, auch in so fern, daß man sich erholen konnte und Brennstoff nachlegen. Apropos erholen, auch wenn sich das jetzt schon fast wie ein Witz anhört, aber die 101 Kilometer Gesamtstrecke waren gar nicht anstrengend.

Natürlich mußte ich hier und da ma mehr in die Pedale treten und natürlich kam ich diese einen Steigung nicht hoch. Aber wer da mit der Übersetzung hochfährt, den möchte ich sehen.

Irgendwas scheint am Stahl Renner also mächtig anders zu sein, als am CAADX? Neben der noch immer im Raum stehendne Frage der Laufradwartung und eventuell Erneuerung, kam mir heute fogenden Gedanke.
Am Kettenblatt, also vorne an der Kurbel-Pedal Kombi habe ich ein zugebenermaßen sehr großes Kettenblatt. Da werden 54 Zähne bemüht (und soweit ich weiß sind bei heutgen Rennrädern maximal 52 Zähne serienmäßig).

Wenn ich da jetzt mit einem nur eher mäßigen Kraftaufwand das Teil am laufen halte, dann ist das wie in etwa so wie mit einer alten Dampflok. Relativ wenig Leistung, die aber gaaaanz langsam eine relativ große Scheibe in Schwung bringt und so einen durchaus respektable Geschwindigkeit erzeugen kann.

Ja und diese Nudeln, waren jetzt geschmacklich nicht so der Burner. Aber mein Gott, das waren jetzt Instant-Tüten-Nudeln. Die Zubereitung mit dem langsam vor sich hin ziehen lassen, daß war jetzt eher ungünstig. Aber so ist das eben beim testen. *lach* Versuch und Irrtum halt.

Ach ja, das Wetter. Das war zwar nicht so knalle, hatte aber auch nicht die Lust in mir geweckt so viele Bilder zu machen.

Und noch zwei Meldungen, der Stahl Renner hat aktuell einen weitere Tausendermarke wohlbehalten durchfahren und mit dieser Tour sind es schon vier Touren mit über 100km in diesem Jahr. Das wird mir langsam etwas komisch.

Habt einen schönen Sonntag und bleibt gesund. Ich werd ma´ sehen, was ich heute so zauber? Radfahren? Man wird sehen.  😉

45.026km/ 15.04.2021/ it’s done!

April 16, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ volle tausend Kilometer/ Bike- & Biketouren Bilder: viel hatte ja die Tage nicht gefehlt und heute war es dann soweit. Mit dem CAADX hab eich die 45.000 Kilometermarke durchfahren.
Damit hab ich die immer noch aktuellen 36.958km für das Volotec, dem Vorgänger-Alttagsfahrrad weit hinten gelassen.

So richtig schön gefeiert habe ich das mit einer gut verlängerten Heimfahrt vom Job. Zunächst spielte ich mit dem Gedanken die WPC Unna Bahndammflitzen via Welver mit ca. 75km bis zur Burg zu fahren. Aber mit dem Wind wollte ich das dann doch nicht, denn der bließ nicht nur unangenehm aus Nord-Ost sondern brachte auch eine entsprechende Kühle mit sich.

Und so ging es mal wieder mit Marschrichtung Cappenberg über diverse bekannte aber auch neue Pisten.

Erstbefahrung/ Outdoor: zunächst mal habe ich die andere Kanalseite ab dem Hafen Lünen erkundet. Jedenfalls war das mein Plan. Aber noch keine 5km gefahren erspähte ich einen mir bisher wohl entgangenen Forstweg. Und da bin ich dann natürlich mal rein.

(Hatte ich eigentlich schon den Direktlink zum Aprilalbum durchgereicht. Falls nicht hier bitte <klick>)

Die Waldgrenze sollte gut eine Richtung Süd haben, ist eher ruhig, da auch Sackgasse. Bäume zum abhängen hat es genug und außer den Geräuschen vom Hafen, hörte ich nix.

Dann ging es aber doch rüber auf die andere Kanalseite und da dann bis höhe Kraftwerk. Ab da seit langen mal wieder ein paar nette Wegstrecken hoch bis in den südlichen Cappenberger Wald.
Und wie ich so vor mich daher fahre schwant es mir schon. Da ist doch diese nette Strecke nach Selm rüber. Deutlich welliger als der Kanal und mit sehr ruhigen Straßen. Das ich diese Strecke dann auch gefahren habe, entschied ich spontan. Die Uhrzeit gab ich genug Puffer her, ich fühlte mich gut, zu trinken hatte ich auch noch. Und so stand ich dann an jener Bank mit Aussicht…

3 skyline

…spielte ein wenig mit der Handycam und zog dann aber doch fix weiter. Der Wind bließ arg über die Landwelle. Aber was für eine Landlinie – wunderbar.

Mit dem einschlagen dieses Weges standen dann noch ein paar kleinere Rampen an und alles gut gepaart mit Waldbodenstrecken. Der Vorteil dieser Fahrstrecke war schnell klar, im Wald ist ja sowas von Windschutz. *freu* Und das Lichtspiel war natürlich auch klasse. Zumal diese eher dunklen Wolken wo aus Norden reinzogen. Da hat man dann auf der einen Seite Sonne und vollmundige Quellwolken, auf der anderen Seite dann diese dunklen Schwaden.

Ich hatte aber Glück und außer ein paar wirklich müden Tropfen bekam ich nix ab. Am Waldausgang wurd´s dann wider fix frisch. Bis zur nächsten Waldeinfahrt hatte ich aber den Wind von hinten, auch mal nett. Kurz hinter der Zufahrt wurde dann aber doch angehalten und zusätzliche Kleidung angelegt. Kalt muß es ja nicht sein.

Und die Trinkflasche wurde auch abermals um einen guten Zug geleert. Denn auf die böse Falle nicht genug getrunken zu haben hatte ich keinen Bock.
Denn nach nun mehr fast zwei Stunden gekurbel bei dem Wind ist schon der einen oder andere Schweißtropfen verdunstet. Das dumme ist nur, mit dem Kühlen Wind merkt man das nicht. Und irgendwann sind dann die Wasservorräte im Körper leer, der Mann mit dem Hammer kommt und die Beine werden schwer wie Blei.

Aber diesmal passte das gut. Ich war auch so vernünftig die Heimfahrt nicht nochmals um eine gute Schleife zu verlängern. Irgendwann muß auch mal Schluss sein. In Ruhe duschen & futtern sowie diese Zeilen tippen wollte ich ja auch noch. Und so kehrte ich nach etwas mehr als 39km und 181 Höhenmetern mit ganz viel Wald und Bodenwellen wider auf der Burg ein.

It’s done, das CAADX hat mit dieser Heimfahrt satte 45.026km auf der Uhr stehen. Macht Euch einen netten Tag und bleibt gesund!

44.007km/ 17.03.2021

März 18, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ volle tausend Kilometer/ Bike- & Biketouren Bilder: das Leben und somit die Textzeilen gehen weiter.

Das Wetter beendete den Regen pünktlich vor der Abfahrt zum Job. Bei geschmeidig frischen 1c° ging es mit relativer Windstille zum Job.
Fest vor Augen ein regenfreies Zeitfenster um am Nachmittag mal wieder einen Versuch zu starten, um auf die Halde Kissinger Höhe zu kommen. Man wird sehen. Einziger Höhepunkt war die Umfahrung des umgestürzten Baumes vom Vortag. Ist halt auch ein anderer und daher netter Weg.

Am Nachmittag ging es dann auf die Rückreise. Die Sonne strahlte zwar ganz gut, aber aus Nord-nord-west zogen dunkle Wolken ins Land. Beste Bilder am Horizont, aber ich habe keine shots gemacht. Ich bin ma wider die Sesekeradroute entlang und wieder am Galgenberg Kamen vorbei. Ich mag die Strecke einfach. Natürlich schaute ich mich an der Nordseite mal genauer um.
Da gibt’s einen kleinen Wasserlauf und ein paar Bäume. Vom Weg her würde ich auf eine eher sehr geringe Frequenz an Fußvolk & Co. tippen. Ob das mal ein nettes Hängeplätzchen sein könnte? Ein Bild und Weiterfahrt.

Ja und als ich dann noch ein gutes Bild machen wollte bemerkte ich, daß der Akku am Motorola mal wider seinen Gest aufgeben hatte. So langsam nett das aber. Egal, Weiterfahrt zur anvisierte Halde.

Das Einzugsgebiet erreichte ich auch in gewohnter Weise, entschloss mich dann aber nicht auf die Halde Kissinger Höhe zu fahren, sondern auf die westlich davor liegende Halde Humbert. Diese Halde ist ja oben noch recht kahl. Außer ein paar sehr dünnen Flechtgewächsen ist auf dem Steinboden noch nix. Wenn es ordentlich Wind hat zieht es dort oben wie Hechtsuppe. Ich habe im Kopf, durch ein Heranschaffen von Mutterboden und ein paar Samen dort oben für ein wenig Bewuchs zu sofern. Mal sehen wie ich das m besten angehe?

Jedenfalls bin ich oben angekommen und mußte dann natürlich klein bei geben. Denn ohne Strom im Motorola war auch an eine Kameranutzung nicht zu denken. Schade…
…aber auch ein Grund mehr, die Tage erneut auf zu fahren. Das ein erneuter Ausflug sinnvoll sein kann, freut dann natürlich um so mehr.

Fakt ist aber, ich bin dieses mal relativ trocken, es hatte ur zum Schluss ein paar sehr müde Tropfen, die Halde hoch und auch wider runter und habe damit mein Tagesziel erreicht. Mit einen gesamten Tagespensum von 56 Kilometern habe ich nun exakt die 44.007 Kilometer auf dem Tacho des CAADX stehen. Damit…

…ist wohl am Wochenende eine weitere kleine Pflegeinheit fällig. Ich werd auch mal nach der Kette schauen müssen und was das große Kettenblatt jetzt schon gelaufen hat. Denn dort sehen die Zahnung schon arg nach Haifischzahn aus, was wiederum bedeutet, daß das wohl alsbald gewechselt werden sollte.

Ansonsten, wenn das CAADX jetzt schon 44tkm runter hat und ich mal grob die noch verbleibenden Monate des Jahre annehme, dann könnten dieses Jahr noch die 50.000 Kilometer fallen. Ich meine von 12 Monaten sind erst knapp drei rum.
Es bleiben also noch gute neun Monate. Nehmen wir mal an, daß ich im Monat etwa 800km zusammen trommel, macht das immer noch gute 7.200 Kilometer. Es fehlen aber nur ganz knapp 6.000 Kilometer. *grins* Ich ich mag so Rechenspielchen.

Newsticker: beim Thema Duschen werd ich wohl noch ein paar Tage zu den Schwiegereltern rüber müssen. Aber auch heute ist was passiert. Sieht zwar nicht am Tag 8. <klick> nicht nach so viel aus, ist aber trotzdem gut.

Morgengruß: ja und somit verabschiede ich mich in den nächsten Tag. Für mich geht es gleich mit dem GOLF zum Zanhdoc und anschließend direkt zur Schicht. Euch wünsch ich dann mal eine netten Tag und bleibt gesund!

43.023km/ 17.02.2021

Februar 18, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ volle tausend Kilometer/ Bike-& Biketouren Bilder: erste Zeilen am frühen Morgen, bei der letzten Radnutzung hatte ich schon 42.983km auf dem Buckel, was dann wiederum bedeutet, heute wird ein weitere Tausender voll gemacht. Dann mal los…

1 start_ergebnis

Praktisch so ein Schneeberg vor dem Burggemäuer. Kann man schön als Fahrradständer nutzen.

*eine gefühlte Ewigkeit später*

Die 19,3km Jobanfahrt hab ich in 1:24h gemacht. Fakt ist, damit sind die 43.000 Kilometer beim CAADX voll. Soweit die positive Nachricht.
Die mittel-positive Nachricht besteht aus zwei, na gut, aus drei Meldungen.

Zunächst mal, ich bin heile angekommen. Dann, die Anfahrt klappte besser, als ich dachte. Konditionell kann ich nicht behaupten, daß es da jetzt einen merklichen Einbruch gegäben hätte.

Zu erwähnen wäre noch, daß die neuen Continental Spikereifen doch manierlicher rollen, als ich angenommen hatte. Obwohl es eine gute Brise von vorne hatte, kam ich auf gerader Strecke gut von Fleck. Damit wäre der erste Test der neuen Reifen durch.

Die eher weniger positive Nachricht ist, natürlich sind weite Teile der Radwege und vor allem der Radfahrspur nicht geräumt. Im speziellen hab ich da natürlich meinen Lieblingsradweg im Auge.

Das sind natürlich Bilder von den guten Abschnitten. Ich konnte ja schlecht auf der Straße anhalten um dann im Dunkeln vom Zugeschneiten Radfahrstreifen machen.

Gut, da bin ich dann an der Straße entlang, was weder landschaftlich noch sicherheitstechnisch (abseits der Straße ist es immer ungefährlicher)der Knaller ist. Aber es ging und das auch gut. Die Kraftfahrzeuglenker hatten alle Verständnis und haben ganz vorschriftsmäßig überholt.

Am Punkt wo ich dann die Deponie in Lünen erreicht hatte, geht’s dann regulär für mich irgendwie links-quer-rüber. Ab da wurd‘ s dann irgendwie – unschön.

Die Fußstapfen der Spaziergänger machten die Kombination aus auftauendem Schnee und Eis unfahrbar. Das hatte ich umgehend erkannt und hab dann das ganze Stück ab der Einfahrt Deponie bis zum Preußenhafen geschoben. War mir auch egal, Zeit hatte ich genug.

Nach der Schicht werd ich mal sehen was ich noch an Alternativestrecke hätte? Kurz vor‘ m Preußenhafen schaute das nördliche Kanalufer sehr gut brauchbar aus. Klar, tagsüber kommt ja von Süden her die Sonne satt drauf.

*wieder ein Zeitfenster später*

Die Rückfahrt war dann auch so wie ich mir das dachte. Das Nordufer war eisfrei…

…und so gönnte ich mir einen Ausflug zum Lieblingsaussichtsturm. Neugierde aber etwas schauen war der Plan. Ganz nebenbei hab ich mal wieder etwas Müll aufgesammelt.

Kurz danach noch ein Abschnitt mit den so beliebten Eisschildkröten. Eine Mischung aus Bodeneis, dadrüber Schneematsch, der aber wiederum von Fußabdrücken nett löchrig ist. Da kann man fast nicht drauf fahren, auch nicht mit Spikereifen. Noch „netter“ sind Eispurrillen, wahlweise von anderen Radfahren oder eher nervösen PKW-Lenkern. Aber damit hatte ich heute zum Glück nix zu tun.

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Jedenfalls hab ich auf der Rückfahrt die Wegstrecke für morgen früh gecheckt, da kann es dann eher beruhigt zu Sache gehen. Soviel also zum gestrigen Tag.

Habt einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!

42.009km/ 08.01.2021

Januar 8, 2021

Bikalltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer: nur eine kurz Meldung, heute hat das CAADX insgesamt 42.009km auf dem Buckel und damit die 42.000 Kilometermarke durchfahren.

Und natürlich mußte ich heute wider verlängert nach Hause fahren und zum Abschluss noch rauf auf die Halde Kissinger Höhe. Und ebenso natürlich sah das CAADX hinterher aus wie Sau, womit dann die vierte Schlauchwäsche in dieser Woche fällig war. Kettendeo hab ich auch noch nachgereicht, morgen werd ich ma´ genauer drauf schauen.

„Leider“ ist so auch wider eine gute Portion Fahrzeit zusammen gekommen, waren dann aber doch nur knapp zweieinhalb Stunden Rückfahrt. Das wird sich dann wohl auch wider im Winterpokal niederschlagen, was mir jetzt aber nicht wirklich leid tut. Aber was will man auch machen? Draußen heute eher warme 0c° da deutlich weniger Wind als gestern, Feierabend nix los aufn Fernseher, da kann man doch auch mal eben ein wenig Radfahren, oder? *lach*
Zum Glück hatte ich nicht genug zu trinken bei, denn dann hätte ich wohl eine noch länger Runde gemacht. Dafür hätte dann die WPC Unna Bahndammflitzen Runde via Welver herhalten müssen, was dann unter dem Strich gute 75km bedeutet hätte. Da haben wir aber nochmal Glück gehabt.

Dann wird’s auch den Restbericht der gelaufenen Woche geben, bis dahin, habt ein nettes Wochenende und bleibt bitte gesund!

41.025km/ 10.12.2020

Dezember 10, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Bike- & Biktouren Bilder: ja heute war es mal wider soweit, ist ja noch gar nicht so lange her das ich die 40.000 Kilometer durchrollt habe, aber heute war schon wider der nächste Tausender fällig.
Erschreckender Weise muß ich nun aber feststellen, daß war am 13. November. Das sind ja nicht so viele Tage in denen ich die nächsten Tausend hinterher geschoben habe.

Bikebasteln: da ich die Aufgabenstellung des Vorbau (Lenkerhalterung am Rad) lösen konnte (mehr dazu später), kam ich mit freien Kopf gut nach Hause. Und so hab ich gleich bei der ersten Brücke ein nettes Bild gemacht.

Zu Hause angekommen wurde der übliche Turn gemacht. Ausziehen, die Wäschebox füttern, Klamotten für den morgigen Tag rauslegen, Duschen und auf ein letztes mal zum…

Sport: …T-Rena Gerätetraining. Damit hab ich jetzt die 26 Stück Pflichtprogramm durchgezogen und kann mich jetzt wieder dem normalen Trainingsalltag widmen. Da wird die eine oder andere verlängerte Heimfahrt abfallen, aber auch einfach mal nur so auf der Burgterrasse ein Training machen. Ohne sich vorher duschen und umziehen zu müssen und dann noch mit dem Auto hinfahren. Grauslich, also das mit dem Auto.

Natürlich wurde hinterher wider der Brennstoff in die Futterluke geladen. Gebratene Nudeln mit Sahne & Pesto.

Den Rest der Woche werden Ihr zu einem späteren Zeitpunkt dargereicht bekommen. Heute nicht mehr, denn es wird schlafenszeitig. Der Wecker bimmelt früh, sehr früh.

Habt noch einen netten Abend und bleibt gesund!

39.052km/ 13.10.2020

Oktober 12, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Bike- & Biketouren Bilder: das Leben ist hart, hilft aber alles nix, mit den heutigen Jobradfahrten wurden die am Freitag fehlenden…

…3 Kilometer *lach* voll gemacht und damit das CAADX über die 39.000 Kilometer Marke gehoben. Damit geht es stramm auf die nächste Zehntausender Marke zu. Mit noch keinem Fahrrad habe je soviel Kilometer, geschweige denn 40.000 Kilometer gefahren.

Relativ kurz entschlossen bin ich dann aber auf einen Schwenk in kurz am Beversee vorbei gefahren. Kurz vor der neuen Plattform leuchten mich zwei Augen an, ich bremse schnell, aber seicht und bleibe stehen. Das Reh kann ich gut erkennen, es ist vielleicht fünf Meter von mir entfernt.

Da ich stehen bleibe geht es seelenruhig auf die rechte Wegseite und entschwindet in Richtung See. Toll das man sowas sehen darf. Ich rolle die letzten Meter zur Plattform…

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…und lausche für einen Moment der Szenerie.

Das mit dem Reh erinnert mich an letzte Woche wo ich noch die alte Kanalstrecke gefahren bin. Da lief mir an zwei Tagen ein Fuchs von links aus der Uferböschung kommend nach rechts in das Waldstück. Fand ich auch genial.

Ebenso kurz entschlossen bin ich dann ab dem Preußenhafen weiter am Kanal gefahren. Die Kanalbrücke von Lünen Gahmen nach Lünen rüber wird neu gemacht. Und da ja demnächst die Channel Challenge ansteht, wollte ich mal schauen wie es da so mit dem Rad weiter geht? Ein quer stehender Container verbarrikadiert den Weg. Die Umleitung führt quasi am Job vorbei. Muß ich mir aber noch genauer anschauen.
Vielleicht heute nach der Schicht? Hab ja eh am Abend meine letzte Physiotherapie und da das mit meinem Training am Freitag so gut geklappt hat, sollte es auch diese Woche so klappen.

So komme ich dann auch mal wieder auf eine andere Strecke und schaffe so ja auch was an Training.

Am Job hatte ich ein kurzes Zeitfenster um mal die Reifen zu tauschen. Der Vordereifen hat ja deutlich mehr Profil, also hab ich ihn nach hinten gewechselt und den Hinteren nach vorne. So sollten noch ein paar Kilometer mehr drin sein, bis komplett getauscht werden muß.

Für die Rückfahrt gab´s dann zuerst die Erkundung der Halde hinter dem Brötchengeber wo man was für radbegeisterte Jugendliche gezaubert hatte. Dann folgte ich der Umleitung von der morgigen Kanalbrücken-Baustelle, die dann auch so verlief wie ich mir das dachte. Danach konnte ich nicht anders und hab noch eine nette Schleife gemacht.

Mit etwas mehr als 35 Kilometer für die Heimfahrt war dann aber auch gut.

Noch eine Randmeldung…

Winterpokal/ DAS Team!/ die Teams: die Velociraptoren sind nun auch im IBC aufgestellt, wir/ ich warten quasi nur auf den Beitritt von Kafka.

38.922kmkm/07.10.2020/ CCJR

Oktober 7, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder: der Wochenbeginn ließ zunächst nix Gutes verheißen, Sturmwarnung war angesagt. Aber wie das eben so ist am…

Montag: den Koffein in den Hals gekippt und dann mal heiter los. Ja es gab Wind, aber von Sturm eher nichts zu merken. Auch empfand ich es als relativ warm. Und so wurden die dünnen Armlinge irgendwo auf dem Anfahrtsweg abgestreift und es ging weiter. Traurigkeit kann man nicht wirklich äußern.

Auf der Rückfahrt ging es press am Kanal entlang. Auf etwa halben Weg meinte ich erkannt zu haben, daß es nun doch schneller als gedacht am Südufer eine Durchfahrt an der neuen Hafencity Bergkamen geben könnte. Jedenfalls war das östliche Tor sperrangelweit offen. Muß man die Tage mal genauer schauen.

Im späten Verlauf des Tages noch die Bestellung bei Bike24.de ausgelöst.

Dienstag: trotz einer guten Portion Schlaf war irgendwie der Wurm drin. Regen-kein-Regen prägte die morgendliche Anfahrt. In Regenjacke aber ohne Regenhose bin ich los. Irgendwie war das Wetter halbwarm. Natürlich mußte der Regen fünf, sechs Kilometer vor Zieleinlauf noch mal alles geben. Kleidung trocken legen war also angesagt. Nach dem Verinnerlichen von drei Scheiben Brot und einem Rest Coke nahm es bei mir wieder Fahrt auf.

Auf der Heimfahrt ging es wider am Channel entlang und zwar mit dem klaren Ziel, das Südufer in Höhe Hafencity Bergakamen genaustens zu inspizieren. Und siehe da, es ist wohl durchgängig befahrbar. Hab es dann für den Folgetag auf „die Fahne geschrieben“.

Mittwoch: der Mann am virtuellen Schreibstift nuckelt sich seinen Espresso Doppio rein und ordnet seinen Gedanken. Es ist noch früh und so dunkel, daß man nicht mal erkennen kann, wie das Wetter so ist. Rein von Klang her sind die Oberflächen noch nass-feucht. Regenhose oder nicht, die Frage stellt sich und kann nur mit dem üblichen Gang vor die Burgpforte beantwortet werden. Die andere Frage wird sich aber kaum noch stellen.

Biketouren/ Erstbefahrung: denn mit der gestrigen Sichtung der Kanalstrecke steht für den heutigen Morgen eine komplette Anfahrt zum Job am Channel entlang. Das wird eine Art historischer Moment.

Und so ging es dann an die CCJR als da bedeutend complet Channel Job Route. Natürlich nicht den Datteln-Hamm-Kanal in voller Länge, aber halt ab Burg direkt am Südufer des Datteln-Hamm-Kanal entlang, hoch bis zum Preußenhafen und ab da einen Schwenk auf ein bekannte Trasse.

Die Anfahrt erfolgte zunächst wie üblich über ein Stück der Rennbahn bis zur nächsten Ampel, dann scharf rechts raus und auf direktem Weg hoch zum Channel.

Es rollte recht passabel und das Südufer bietet zumindest in einigen Etappen Windschutz. Denn wenn hier sehr starker Wind ist, dann dies oft aus der südlichen Richtung. Da aber auf der linken sprich südlichen Seite sehr viel Buschwerk steht, passt das ganz gut.

(Natürlich kann man auf den Nachtbilder so gut wie nix erkennen, gehören aber trotzdem hierher.)

Umfahren muß man natürlich noch den Yachthafen in Rünthe, was aber kein Ding ist. Ab der Treppenbrücke geht’s dann los.

Die eine Seite vom ehemaligen Tor ist schon nicht mehr vorhanden. Liegt wohl schon im Kanal, oder der Schrotthändler hatte Gefallen daran gefunden. *lach*
Die ersten Meter unter der Brücke durch sind noch vom alten Weg, somit etwas weniger fein in der Oberflächenbeschaffenheit. Danach ist dann die neue wassergebundene Oberfläche, halt bis kurz vor dem Pumpenhaus. Dort ist’s noch etwas verfahren, sag ich ma‘, aber auch halb so wild. Bis zum ehemaligen westliche Tor, was ja schon seit einiger Zeit nicht mehr vorhanden ist, läuft es wieder gut.

Rein vom Streckenverlauf ist das schon legger. So kann ich nun mit einem nur minimalen Anteil an Straße zum Job. Den einzigen Nachteil den ich sehe ist, daß bei Regen natürlich die wassergebundenen Oberflächen aufweichen und jede Fahrt zu einer Art Schlammschlacht werden könnte. Auch rollen die Reifen auf aufgeweichten Untergund etwas zäher. Da könnten aber eventuell ein paar andere Reifen Abhilfe schaffen? Weiter im…

Bikealltag: …und zum heutigen Feierabend hin hat man mal wieder Glück. Hatte es am späten Mittag noch ordentlich Niederschlag gegeben, war es zum Schichtende weitgehend trocken.

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Also wurde auch die Rückfahrt wie am Morgen gemacht. Jetzt die Bilder vom Streckenabschnitt auf der Rückreise.

Ja so war das heute und in den letzten Tagen. Noch viel Spaß und bleibt gesund!

38.003km/ 08.07.2020

Juli 8, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer: nur mal so eine kurze Meldung, mit der heutigen frühmorgendlichen Jobanfahrt hat das gut gebrauchte CAADX die 38.000 Kilometer Marke durchfahren. Mit Abfahrt standen exakt 37.980km auf dem Konto.

Mit der heutigen Anfahrt sind’s dann recht exakt 38.003km. Zeitfenster ab 17.11.2015 bis heute.

Zum Schluss wurde zwar der Sommernieselregen intensiver, hab dann aber trotzdem noch eine kleine Runde über die rückseitige Halde gegönnt.

Man bewegt sich also recht stramm auf einen Zehntausender, den 40-Tausender zu.

Morgengruß/ Rumgelaber/ Cyborg-R: ansonsten X-7 für mich heute und somit auch der letzte Arbeitstag vor der OP. Es war doch noch arg dunkel draußen aber von Regen erstmal keine Spur. Die Regenklamotten hab ich aber mal vorsichtshalber mit einpacken. Wäre nur echt cool wenn es zum Feierabend hin trocken wäre, denn eine nette Heimfahrt würd schon noch gerne machen.

Dann wünsch ich mal wie üblich einen netten Tag und bleibt gesund!