Archive for the ‘volle tausend Kilometer’ Category

14.003km/ 29.06.2017

Juni 29, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biktouren Bilder: der Sonntag wurde als Ruhetag genutzt. Viel wurde also nicht gemacht, nur der übliche Frühsport. Einzig zu erwähnen wäre, daß ich mal wieder eine Bestellung ausgelöst habe.

Montag: die Temperaturen waren ähnlich dem Sonntag, angenehm. Gut war auch, die 20% Regenwarscheinlichkeit hatte sich für mich nicht bewarheitet.

Nach der Schicht Bombenwetter. Das Thermometer zeigte zwar gut 24c°, aber der Wind war eher kühlerer Natur. Da ich am CAADX die Cyclocross-Reifen montiert hatte…

…ging es mal zünftig am Kanal und entsprechenden Nebenstrecken her. Im Hinterkopf hatte ich eine potentiell Channel CX Challenge, ergo schonmal schauen wie das so gehen tut.

Leider zickte ab dem Morgen mein linkes Knie deutlich rum. Problemlos war ich noch in die Firma getrudelt, hatte mich frisch gemacht, doch nach dem Postpacken… . Mal sehen wie sich das so entwickelt. Ende der Woche bin ich sowieso beim Doc. Die nächste Phase angehen.

Dienstag: wieder recht frisch morgens. Nachdem das CAADX als Fahrgerät aus der Fitness-Garage geholt hatte, ging es mal ganz flux wieder rein in die gute Stube. Dort wurden dann die Knielinge, ein Halstuch und eine dünne Kappe angezogen. Auf dem Überlandteil zeigte dann das Thermometer nur 13,5c°. Für mich kein Problem = LIKE !

Nachmittags war´s arg bewölkt aber doch gut warm. Der Wind bließ leider etwas viel Nord-ost-ost und bremste schon arg. Irgendwie kam ich dann auf diese blöde Idee, mich mal wieder ein wenig zu quälen. The Beast ( Fahrt bei Strava ), die Halde Großes Holz in Bergkamen lag rein zufällig auf dem Nachhauseweg.

Beweisbild von heute – muß ja sein. Ne´also ganz ehrlich, die Nummer ist echt schon heavy. Ich bin am Stück hochgekurbelt. Ohne absetzten ist das schon gut was zu tun für die Lunge. Ich finde, die Beine gehen immer noch.
Wenn ich jetzt mit dem Kurser bei Strava am Höhenprofil entlangtaste, dann tauchen da ganz üble 24,5% Steigung in der Spitze auf. Die nur 17,5% an der Anfangsrampe sind ja noch Kinderkram. Wobei diese Werte im Segment mit nur maximal 16,7% ausgewiesen werden.

So und jetzt mal etwas mit Strava gespielt. Da gibt es ja diese Nettigkeit der Segmente. Segmente sind von irgendjemanden oder von einem selbst ins Leben gerufene Fahr-Abschnitte, wo, wenn sie auch durchfährt, eine Auswertung samt einem Vergleich in einer Segment-Bestenliste erfolgt.
Kurz gesagt, wie hier in diesem Falle, den Berg hochgeastet, die Zeit und Dinstanz wird festgehalten und in ein Ranking gefüttert.

Jetzt haben sie mich natürlich am Arsch, denn siehe…

…ich liege schon mal eben auf Platz 26. O.K. das nehme ich jetzt mal so hin. Kleiner Gedanke: sollte ich doch mal auf eine bessere Platzierung hin arbeiten ? Also wenn ich fitter bin…

Oben angekommen wurde erstmal die Sauerstofflasche leergesaugt und etwas ausgeruht. Ein wenig den Ausblick gnießen und eine Riegel nachschieben. Dann ging´s wieder runter. Runter fahren ist doof, ganz ehrlich. Einfach so und dann muß man ständig bremsen. Apropos bremsen. Natürlich ging es dann wieder quer rüber zum Kanal. Dabei mußte ich ja wieder über diesen Bahnübergang. Und, natürlich gingen die Schranken wieder runter. So oft ich da jetzt auch schon hergfahren bin, das die Schranken oben waren, ist mir glaube ich nur zwei mal passiert.

Zu Hause angekommen war erstmal Physio nach dem Umziehen angesagt und dann nix mehr. Ach doch, vor der Physio gab´s noch eine Kettenplege-Einheit für das CAADX.

Der Blick in die Wetterkarte offenbart für morgen mal Niederschlag. Morgens könnte ich noch so durchkommen. Aber so ab Mittag steigt das Regenrisiko doch deutlich an. Das unschöne Wort – gewitterig – steht da auch ganz übel im Raum. Ganz ehrlich, brauch ich nicht, Blitzableiter spielen. Ergo, mal „Regenzeuch“ einpacken.

Mittwoch: wieder deutlich wärmer, aber auch an diesem Morgen blieb ich trocken.

Nachmittags war dann zunächst mal doch die kurze Regenkluft angesagt, denn es kübelte bei der Abfahrt doch einen feinen Sommernieselregen. Jener dauerte zum Glück nicht lange, ich sage mal grob 15 bis 20 Minuten. Danach gab´s nur noch kurze Schauer und Wasser von unten. Schön war dann aber, daß gegen Ende der Heimfahrt mal wieder das Sonnen-Wetter-Lichtspiel auf dem Programm stand.

Zuhause angekommen erstmal kurze Schlauchwäsche für das CAADX, was auch dringend nötig war und dann war Weihnachten !!!

Ne´, ich freute mich echt wie so ein kleiner Junge, hatte ich doch auf die beiden Sachen gefühlt so lange gewartet. Ich denke, beides wird mir schon gut was bringen. Der Bryton ist zwar wieder Technik, die ich auch auch erstmal in den Griff bekommen muß, aber dann… .
Die Endura Gepolsterte Innenhose in XXL passt deutlich besser an den Oberschenkeln. Die Hose die ich bis jetzt im Test hatte konnte ich im grunde nur beim Biken tragen. Mal länger damit wo rumsitzen war schon blöd. Die Gummiabschlüsse kamen ihrer Arbeit doch ein gutes Stück zu gut nach. Sie schnürten förmlich die Oberschenkel ein. Jetzt hab ich zwar diese XL Hose hier, aber alles was jetzt noch nachgeordert wird, kommt nur noch in XXL in´s Haus.

volle tausend Kilometer: der Donnerstag stand unter nicht optimalen Stern, also wettertechnisch. Morgens sollte es zwar trocken bleiben, aber wieder ab dem frühen Mittag mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit, ich sage mal, kübeln. Doch dem war nicht so. Bei der morgendlichen Abfahrt zunächst etwas frisch, gegen Ende dann aber wieder schon zu warm.
Klar, ich hatte mir, ob der kühleren Temperaturen, noch das eine oder andere Kleidungsstück angelegt. Denn ein potentielle Tagesziel war in´s Auge gefasst. Wenn´s irgendwie passen tät, wird der nächste Tausender mit dem CAADX voll „gestrickt“, wie es hin und wieder mal der gute Herr Habschned zu sagen pflegt. Und so wurde erstmal die frühmorgendliche Anfahrt verlängert und auf andere Strecken umgelegt.

Test: praktischerweise kam dabei der neue Bryton erstmal zum Einsatz, denn neugierig war ich ja. Immerhin war es mir gelungen das Gerät zu starten, ein paar Grundfunktionen irgendwie in kraft zu setzten und dann damit los zu rollen.

Klappt auch soweit ganz gut, ist ja auch keine Hexerei. Zwei Dinge sind mir aber aufgefallen. Der Bryton hat eine klare Differenz zum ja noch montierten Tacho. Der Tacho ist schneller und legt ergo auch mehr Strecke zurück. Kann ich mit leben.
Das andere ist, dafür hat der Bryton wohl ein kleineres Problem mit dichtem Baumbestand. Denn dann kommt wohl das GPS Signal nicht so deutlich durch und man wird langsamer. Und das obwohl man offensichtlich schneller trampelt, weil´s eben abschüssig ist und sogar der manuelle Tacho eine immer höheres Tempo anzeigt. Soviel dazu.

Der Hinweg ging dann über eine alte Bahntrasse, dann in Kamen quer rüber zum Sesekeradweg und den eben bis zum Preußenhafen. Bei der Ankunft in der Fa. hab ich das mit dem speichern der Fahrt nicht ganz hinbekommen und ihn dann ausgestellt. Zumal auch der Batteriestand anfing zu meckern. Ja war ein guter Versuch.

Nachmittags dann immer noch kein Regentropfen also mal schnell fast 40km aus den Beinen strampeln. Ein Gestrick bekannter Routen zauberte, stets den Gesamtkilometerstand im Blick, genug Zahlen in folge, das es dann auch reichte. Hier mal ein Bild von einem Streckenabschnitt den ich eigentlich bisher nur einmal gefahren bin. Es geht eine Kuppe rauf…

…und man kann gut auf Begkamen runterschauen. Schöne Strecke, sollte ich mal öfters fahren. Leider sind die Bilder nicht ganz so geworden wie ich dachte. Aber schön war´s trotzdem.

Auch das Weiterrollen lief dann recht passabel ich machte gute Strecke. Irgenwo bei Bergkamen Rünthe „drohte“ dann der Tacho umzuspringen…

…was er dann auch alsbald tat. Exakt drei Kilometer später stand ich dann an der heimischen Burg und gut war. Die Klamotten in die Wäsche, geduscht und den Wanst vollgeschlagen geht´s in´s Wochenende.

Denn aufgrund diverser Termine habe ich morgen einen Tag Urlaub, der Gang zum Hausdoc wird als erstes angegangen. Wollen doch mal sehen das sich da noch was machen lässt.

Zu guter letzt, der Blick in den Monatsabschluss.

22.063km/ 02.06.2017

Juni 2, 2017

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ volle tausend Kilometer/ Bikebilder: weiter im Text…

Dienstag: der Tag der Veränderung, die Form der Veränderung, das Wetter. In der Frühe war es mit gut 20c° wieder recht warm, aber auch schon ansatzweise schwühl. Die Nacht war nicht so wie man sich eine schöne Nacht vorstellt.
Als der Rest der Familie das Wohnzimmer im UG räumte um zu Bett zu gehen, bin ich nach unten umgezogen. Hab mich da erst auf ein Oberbett auf den Boden gelegt, was aber diesmal nicht so klappen wollte. Nachdem ich sowieso mal raus mußte, legte ich mich dann auf´s Sofa. Das ist natürlich bequemer, aber eben auch schmaler. So konnte ich ein paar gute Stunden Schlaf wegschnappen.

Scheiß drauf, richtig wachsein erledigte der doppelte kleine Schwarze und die ersten Umdrehungen an der Kurbel des Stahl Renner.

Den Tag über kletterte das Thermometer wieder auf über 27c° und ich fragte mich, was machen die Wetterfrösche da ? Präzisere Vorgaben hätte ich mir schon gewünscht.

Am Nachmittag kamen dann recht fix die dunklen Wolken aus Nord-West und sektionsweise regnete es mal mehr, mal weniger, je nach Stadtteil der Megacity. Ich ahnte schon das ich mit dem Stahl Renner doch arg nass zu Hause ankommen würde und so auch meine Trainingseinheit auf der Terrasse im Regen ersaufen würde, ergo nicht stattfinden.

Dem war aber nicht so, furztrocken kam ich an und schob recht direkt, bei auch einer milden frischen Brise und nur noch knapp 25c°, die Trainingseinheit hinterher. Jetzt falle ich gleich in´s Bettchen, wohl verdient. Diese Hitze strengt schon an.

Mittwoch: der Tag der größeren Reise und zwar um die 22.000 Kilometer voll zu machen.

Zunächst mal war´s morgens recht frisch, aber wer mich klagen hört, weil gefehlt. Denn die nur 15c° auch schon in der Nacht ließen mich richgtig gut schlafen. Entsprechend ausgeruht war dann die Anfahrt.

Den Tag über zogen die Temperaturen wieder an, aber ein guter und kühler Nordwind ließ das sehr erträglich scheinen. Zumal auch teilweise viele Wolken immer mal wieder den Himmel bedeckten. Aber seht selbst…

Die Rückfahrt selbst war jetzt nicht ganz so flott. Eigentlich dachte ich es wäre Rückenwind, dem war aber eben nicht so. Und so wurde immer gerne relaxed nach Hause gekurbelt. Jetzt bin ich doch mal gespannt, ob jemand der nicht bei dieser Onlineplattform ist, meine Heimfahrt auf Strava sehen kann.
Jo, scheint zu klappen. Ihr seht schön gemütlich an der Seseke entlang und das wieder quer rüber bis zur Burg.

Bild vom Tachostand, kurz vor dem Ereigniss

It´s done, geschafft und das bei eigentlich gutem Wetter, sehen wir mal von dem Wind ab. Zu Hause angekommen gab´s wieder eine Physioeinheit. Jene hatte ich gestern ausfallen lassen, weil ich Vormittags so eine leichte Zerrung im rechten Bein/ Oberschenkelinnenseite verspührte.

Donnerstag: morgens wieder angenehm frisch, war aber alles noch handelbar. Man ist ja auch froh wenn man mal etwas trampeln kann, dabei gescheit Luft bekommt und nicht sofort anfängt zu ölen wie Azte wenn man mal stehen bleiben muß.

Nachmittags war´s zwar wieder warm, aber auch wieder diese besondere frische Brise. Und, ich bekam den Rückruf vom Schrauber ! Am frühen Nachmittag hatte ich bei Das Rad Dortmund angebimmelt um mal den Stand der Dinge abzurufen.
Der nette Mitarbeiter am Ende der Leitung versprach sich mal schlau zu machen und mich dann zurückzurufen. Gut, hat er dann ja getan. Irgendwie ist da was schief gelaufen, die Bremsbeläge waren doch schon im Hause, aber…

Er entschuldigte sich gefühlt tausend mal, ich beruhigte ihn, alles kein Ding. Sehe ich auch wirklich so, denn ich war ja noch mobil. Blöd wär jetzt gewesen wenn ich kein Altrenativrad gehabt hätte, oder wenn ich eines gehabt hätte, das Wetter dann doch arg umgeschwungen wäre. So auf Winter. Aber die Gefahr besteht ja zum Glück zur Zeit eher weniger.

Also, morgen hol ich dann das aufgefrischte CAADX ab.

Freitag: schon wieder gut warm am Morgen, aber ich hatte, wiedererwarten, eine recht gute Nacht. Habe mir dann auch noch 20 Extraminuten zum dösen gegönnt bevor es zum Morgenritual ging. Das gute am Warmsein ist, man kann weniger anziehen. Die Anfahrt gestaltete sich flott genug.

Wo es nachmittags mit dem CAADX hergehen sollte überlegte ich schon. Fakt war aber auch, ganz so lang wird es nicht werden. Denn etwas Training würde noch anstehen. Und, mit dem einrollen des Stahl Renner war klar, am Nachmittag würde es mit dem CAADX nach Hause gehen.

…und sonst ?/ Newsticker: wollte mich mal bedanken bei der geneigten Leserschaft. Denn WordPress meldete, ich habe 1.000 Likes bekommen.

Café & Kuchen für alle, wenn auch leider nur virtuell.

Ach ja, so mal nachgereicht, der Rückblick auf das was bis jetzt so angefallen ist. Das sind in diesem Jahr schon ein paar nette Kilometer.

13.013km/ 10.05.2017

Mai 10, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle Tausend Kilometer: gemäß der Tatsache das ich ja hin und wieder etwas mit Fahrrad fahre, ist es heute mal vorgekommen, daß ich eine weiteren Tausender voll gekrubelt habe. Darüber tippen tue ich jetzt nur, um mein Geltungsbefriedigung gerecht zu werden…
….bullshit !, nein natürlich nicht, ich mach das jetzt und hier, damit der Wochenbericht nicht auch noch dadurch verlängert wird.

Zunächst mal ein Bild von der Beweislage, kurz vor dem Geschehen, aufgenommen am Preußenhafen zu Lünen.

Dann bedurfte es noch ein paar vieler Meter und ich war erstaunt, wie lang doch 6 Kilometer so sind. Doch dann…

Noch ein paar nette Bilder von der punktuellen Location ringsrum, bestes Wetter. Und übrigens meine erste Fahrt dieses Jahr in Kurz-Kurz. Für die nicht eingefleischten Radler unter der Leserschaft, Kurz-Kurz bedeutet, kurze Hose und mindestens ein Lurzarmshirt.

Das ganze ist in der Höhe von Bergkamen, oder fast besser ein Stückchen dahinter. Eine alte Kohlenverladestelle am Kanal, die jetzt wohl zu einer Hafencity umgebaut werden soll. Wohnen am Wasser ist ja jetzt ganz in. Schaun wer´ma´, wenn man im Sommer Abends die Fenster zu lassen muß, weil einen sonst die Mücken auffressen oder leer saugen.

12.091km/ 24.03.2017

März 24, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer: der nächste Wochenstart war, wie das nun mal eben so ist am letzten…

Montag: zunächst mal kam recht gut aus dem Bett, das täuschte aber. Denn nach dem morgendlichen „Frühstück“ wollte mein Körper wohl lieber wieder in´s Bett. Warum ? Ich kann nur mutmaßen.
Es ist ja sehr warm geworden, die Nacht war etwas unruhig, ein paar mal war ich wach, habe mich gedreht. Wusste irgendwie nicht warum und wiso, kam aber auch jedes mal zum Glück wider gut in den Schlaf. Jedenfalls hab ich dann langsam gehen lassen, was auch gut passte.

Nachmittags bin ich wider mit Rückenwind via Sesekeradroute gefahren, in Bönen „ausgestiegen“ und habe mich dann mit zwei „Linksschwenkern“ der heimischen Burg genähert. Erkenntniss des Tages: die nächsten tausend Kilometer werden wohl in dieser Woche fallen, vielleicht schon morgen ? *lins zum Wetterfrosch rüber*

Ach ja, eine kurze Pflege wurde dann noch vorgenommen.

Dienstag: ein weiterer Tag im Leben der meinigen Person. Ein Tag wie jeder andere. Morgens halt zum Job hinradeln, es war nicht mehr ganz so warm und eben nachmittags wieder zurück.
Die Rückfahrt wurde leicht verlängert und so auch ganz nebenbei die 12.000 Kilometermarke über“fahren“. Überschritten geht ja nicht.

Mittwoch: länger schlafen ( wegen späterem Arbeitsbeginn ) ist nicht ganz mein Ding. Ich war um Punkt 04:00 Uhr wach, konnte mich aber nochmal wegdrehen. Dennoch etwas aus dem Rhythmus, dazu morgens mit nur -1,8c° rattenkalt. Fand ich jetzt nicht ganz so lustig !
Nicht die Kälte alleine stört mich, dieser kurzfristige Umschwung. Dazu war´s dann Nachmittags wieder wärmer.

Wobei der Ostwind, also dann auch Gegenwind, nicht gerade was 11c° versprühte. Gefühlt hatte es eventuell was mit knapp über 5c°. Aber Ostwind ist halt eben kalt, kann man nix dran machen.

Nachmittags konnte ich mich aber dennoch zu einer Circuit Training Routine Einheit durchbeißen. Und das obwohl ich aus dem Rhythmus war. Hatte dann ja auch gut später Feierabend. Jetzt noch nach dem Wetter für morgen schauen und dann langsam-schnell in die Federn kriechen.

Donnerstag: morgens wieder warm, ich aber irgendwie „nicht ganz da“. Den Tag über kristalisiert sich raus, das immer wieder mal kleinere Hustenattacken wohl ein Grund sein werden.
Folge, ich fahre ganz leasure nach Hause und mache erstmal nix mehr. Und, der Plan am Wochenende mal in die alte Heimat zu radeln habe ich gecanceled, eventuell, also wenn die gesundheitliche Lage es zulässt, gibt´s eine entspannte Tour nach Drensteinfurt. Einen Cappu schlürfen und etwas Kuchen futtern, so könnte man auch einen Samstag verbringen.

Mal sehen wie´s morgen wird.

Freitag: Nullrunde was das Radfahren anbelangt wegen dem schon erwähnten Husten. Thema: kein Risiko eingehen und um ehrlich zu sein, für viel mehr hätte es auch nicht gereicht.
Iss natürlich blöd. Bis die 1.000 Kilometer in diesem Monat voll sind fehlen gerade mal 23 Kilometer. Aber ich habe ja Montag & Dienstag Urlaub. Aber das ist auch nicht so wichtig, also das mit den Kilometern. Blöder ist, hat man mal Urlaub und wird dann krank sein ? Zumal das Wetter ja zumindest am Wochenende etwas mehr aufdrehen wird. Sonne und warm könnten zu Freizeitbeschäftigungen im Freien einladen.

Naja, vielleicht habe ich ja die eine oder andere Gelegenheit im Garten ein wenig nett zu hocken oder das eine oder andere an Kleinigkeiten „gerade zu machen“. Strandkorb könnte wieder aufgebaut werden, eigentlich nur die Sitzpolster und ein wenig Stoff reinmachen. Der Brunnen könnte auch so langsam wieder aktiviert werden. Ach ja, und die Winterreifen von der Familienkutsche könnten gegen die Sommerreifen getauscht werden.
On-top ist noch das Zimmer vom Ältesten, wo man mal mit der Malerrolle und dem Pinsel durch könnte. Aber da wird er, sowie auch beim dem Reifenwechsel, auch mal seinem Mann stehen müssen.

Große Langeweile ist also auch nicht.

12.011km/ 21.03.2017

März 21, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Bikebilder: und wieder einen Tausender mit dem CAADX voll gemacht…

Mal sehen wie das Wetter den Rest der Woche so wird ?

11.020km/ 24.02.2017

Februar 24, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: gut das Wochenende wurde tot gekloppt, war recht entspannt trotzdem aber konnte ich auch das eine oder andere schaffen.

Montag: warm und leicht regnerisch startet der Tag. Auf der Hinfahrt gab´s ein wenig Gegenwind. Nachmittags wurde dann etwas mehr an der Seseke entlang gebügelt und der eine oder andere Abstecher durch kurze Waldabschnitte gemacht. Einfach nur so, für schön.

monday forest.jpg

War auch „lecker“ die Heimfahrt. Leider mußte ich hinter etwas mal um die Kette gehen.

Dienstag: unglaublich wie heiß es schon morgens ist. Selbst mit den BeActive Extrem Unterziehsachen ist es einfach nur warm. Das tragen dieser leichten Kleidung ist zudem wieder gewöhnungsbedürftig. Man fühlt sich fast wie nackt. Nein, stellt Euch das lieber nicht vor.

Nachmittags schien die Sonne und es hatte locker 12c°+! Als Rückweg wurde wieder die Runde vom Vortag gemacht. Die eine oder andere Walddurchfahrt hatte ich aber diesmal ausgelassen. War auch so schön genug.
Der Grund, das ich hinterher noch was für meinen Körper tun wollte, insbesonderes für den Rücken und Beckenmuskulatur, war ja auch wichtig. Morgen muß ich mal die Digcam mitschlörren.

Irgendwie glaube ich dem Wetterbericht nicht mehr ganz so. Hier kam heute gar kein Tropfen runter, und der Wind, ja gut, er was gut präsent…

crazy Fahrten: am Mittwoch geht die Post so langsam ab. Endlich ist der versprochene Wind da, also krauche ich auf dem kleinen Kettenblatt auf der Rennbahn Nebenwindschutzstrecke zum Job. In der „Spitze“ sackte das Tempo unter die 15km/h Grenze und die Fahrtzeit zum Job dauerte ellenlange 55 Minuten. Zu dem war es wieder warm. Doch an diesem Tag war ich cleverer und hatte die andere Gorejacke als letzte Schicht gewählt.

Nach dem Feierabend wurde es dann aber langsam ganz bunt. Mit dem Rückenwind war für mich klar, es geht wieder via des Sesekeradweges gen Heimat. Es war schon der Wahnsinn. Teilweise hab ich nicht mehr runter geschaltet um nicht noch schneller zu sein. Spitzenwerte jenseits der 30km/h waren abschnittweise ohne jegliche Anstrengung zu machen, so bließ der Wind. Das nutzt man dann auch mal aus. Genuss pur.

Diesmal ging es aber nicht wieder quer rüber, also da wo ich schon die letzten beiden Tage hergedüst bin, sondern mir fiel, pratischerweise, die schon in bei der letzten längeren Heimfahrt von meinem Kumpel hier aus´m Dorf erwähnte alte Bahntrasse/ Trasse Bönen – Heeren ein. Also bin ich von der Sesekeradroute wieder quer rüber, diesmal aber mit Fahrtrichtung Süd und schon ging die Suppe los.

Solange man ja den Starkwind von hinten hat, ist das ja ganz nett. Er hält einem auch irgendwie den Niederschlag vom Hals. Doch als ich in Richtung süd drehte, müßten alle Passanten die mich gesehen haben, wohl gedacht haben, der ist total bekloppt.

Es prasselte nur so von vorne auf mich herein und die Behausungen rechts und linksseitig gaben mir nur minmal Windschutz. Ich quälte mich bis zu der Unterführung, wo die Trasse meine Anfahrt querte. Dann die Serpertinensteigung hoch und wieder…

…ab ging die Post. Nach dem überquere der Mühlhauser Straße bis hoch zur Unterführung der Lenningser Straße war quasi Full-Speed angesagt. Leider ist die Strecke da aber nicht im besten Zustand. Recht große Wasserpfützen wechselten sich mit Schlammpassagen gut ab. Zeit für einen Blick auf den Tacho hatte ich nicht. Immer schön die Augen geradeaus und jetzt nicht den Lenker verreißen.

Kurz vor dem alten Förderturm in Bönen war dann aber Schluss mit Lustig. So die richtig schöne Durchquerung von Bönen habe ich in all den Jahren noch nicht gefunden. Und das liegt jetzt nicht an Bönen selbst. Irgendwie schlug ich mich dann wieder bis Nordbögge durch, suchte noch eine passendere Querung, fand aber jene nicht.

So langsam wurde es ungemütlich auf dem Rad. Die erste Nässe zog in die Ärmel, es wurde doch tatsächlich frisch. Aber nun gut, bei schön Wetter kann ja jeder, dachte ich, den Blick auf die Fahrtzeit. Noch gute 20 Minuten trennten mich vom Heim. Noch eine Wiesenweg hochgeprügelt, dann wieder etwas Straße um at last via dem Heimatwald letztendlich die Fitness-Garage zu erreichen.

Schnell eine trockene und wärmende Jacke übergestreift, hat man ja praktischerweise dort hängen und dann ging´s los. Natürlich löste die ganze Schmodderrumsauerei wieder eine intensivere Reinigungs- u. Pflegeeingheit aus.

Jetzt, nach einer heißen Dusche, das Mittagessen schon vertilgt und einen Großteil der Zeilen getippt, wurde noch eine Pizza in den Ofen geschoben. Refill !

Bikedefekte & „PLattfüße“: es ist ja noch nicht so lange her wo ich die 10.000 Kilometermarke geknackt hatte. Am heutigen Donnerstag war eigentlich der Plan die nächsten Tausend fallen zu lassen. Leider ist aber daraus nix geworden, denn es war mal wieder frühmorgendliches Abenteuer angesagt. Erstmal ein Bild vom letzten Endstadium…

dsc08329-reifenplatzer-nr-1

 

Ich also so am radeln, noch nicht wirklich ganz frisch, der Gegenwind hielt sich auch noch zurück und irgendwo bei Kilometer 15 ein kräftiger Knall am Hinterrad.

Jedenfalls war ich erstmal wach und dachte: „mist erstmal wieder neuen Schlauch rein machen. Aber da lag doch wirklich gar nix. Zeitmäßig müßte das aber noch passend aufgehen.

Es war auch wie verhext, mitten auf offener Strecke, glatter Asphalt, keinerlei Hindernisse oder Unebnbeiten und dann das. Die Luft war natürlich sofort raus. Ich also runter vom Bock und bis zur nächsten Kreuzung mit fetter Verkehrsinsel geschoben, wo auch noch eine fette Straßenlaterne stand. Beste Bedingungen, zumal es auch gerade nicht schauerte.

Tja, leider entpuppte sich die einfach Schlauchwechselnummer als nicht ausreichend, denn der Reifen war an der Flanke über gute 8cm Länge geplatzt. Hatte ich jenen Reifen erst vorgestern als noch gut bezeichnet ? War wohl ein Irrtum. Nach 4.630 Kilometern ist er hinüber.
Ärgert mich jetzt schon, denn muß ich doch auch noch neue Reifen holen. Naja, ist halt so und Autofahren wird ja auch Geld kosten.

 

Also wieder zu der Plattfußaktion. Jedenfalls war mir klar, so komme ich nicht rechtzeitig in der Firma an und selbst wenn, würde das ein rechte Rumgeier inklusive eine nicht ganz unerheblichen Risikos eines echten Schlauchplatzers.

Zum Glück vertrat heute eine recht pfiffige Kollegin die andere frühe Tour. Ich also zum Mobil gegriffen und sie kontaktiert. Dauerte zwar eine Weile, und als sie dran war „konnte sie ihr Glück nicht ganz fassen.
Nein, ich hab ihr auch erstmal einen Augenblick gegeben, dann sie informiert welches Problem ich habe und ob sie schon einen wesentlichen Handgriff für den Job eingeleitet hatte. Das wurde dann auch so bestätigt. Dann habe ich sie gefragt ob sie sich in der Gegend ein wenig auskennt und habe ihr dafür ein paar Anhaltspunkte genannt ? Auch das wurde positiv bestätigt. Dann kam die letzte aber auch entscheidenden Frage, ob sie mich mit einem Firmenwagen aufsammeln könnte, während ich ihr schon so gut wie möglich entgegen rollen würde ? Zum Glück sagte sie zu und ich rollte los.

Das war natürlich nicht ganz so prikelnd. Im Singlespeedmodus mit fetten Gang und stehend auf den Lenker gestützt, so das Hinterrad entlasten, denn der Schlauch lag alles andere als günstg, sieht man ja auf dem Bild, konnte ich aber einige gute Meter geradeaus rollen.
Nach einiger Zeit lugten meine Augen stets in Fahrtrichtung der kommenden Autos. Noch war nix zu sehen. An der ersten Ampelkreuzung schob ich mich vorsichtig um die Kurve und wechselte dann auch auf die andere Seite. Wohl wissend, wenn sie ankommt, muß sie eh anhalten und ich wäre dann schon auf der richtigen Seite. An der nächsten großen Ampelkreuzung wartete ich zunächst noch einen Augenblick. Dann rollte ich aber zur nächsten Einmündung weiter.

Inzwischen hatte ich den Blinkmodus von meiner LED Lenser SEO 7R angemacht. Wer mich damit übersehen würde, gehörte defintiv nicht in den Straßenverkehr. An jener Einmündung zückte ich nochmal das Mobil und hatte sie auch gleich dran. Wir blieben on, denn sie rollte quasi in Griffweite auf mich zu. Und schwups schon da, die Mühle aufgemacht und das CAADX hinten am Stück verfrachtet. Der Plan ging auf. Nur zum Knifften machen hatte ich keine Zeit mehr. Also gab´s was vom Discounter-Bäcker, welche es ja inzwischen in jedem Stadtzentrum gibt.

Für die Heimfahrt wurde meine Hold gechartert und so war dann der Tag heute radmäßig eher schmal.
Zu Hause angekommen wurden dann die noch frischen Sommerreifen von Continental, also die 4-Seasons in 28×622 auf die Laufräder ( LRS Nr.2.) gemacht und gut sollte sein. Die anderen müssen, wie schon gesagt, bestellt werden.

volle tausend Kilometer/ Bikedefekte & „Plattfüße“: so am Freitag ging´s dann mit den frisch aufgezogenen 28mm breiten Conti Grand Prix 4 Seasons zum Job. Mit nur gerade mal 4c° war´s wieder ungewohnt frisch und ich habe dann gleich mal die einfachen BeActive Extrem U-Wäsche gegen die Warm getauscht. Dann fand ich´s aber angenehm. Endlich nicht mehr so heiß am morgen.

Die Rückfahrt war dann mal sehr gemischt – sag ich mal so. Nicht ohne zu betonen, das gerade sie zum Abschluss einen sehr herben Beigeschmack bekommen hat.

Fangen wir also mal mit dem Guthaben an, um den Rest hinter besser wegpuffern zu können. Also erstmal, ich habe die nächsten tausend Kilometer voll gemacht. Klar sieht man ja am Titel. Soweit so gut.
Da es gestern nicht ganz so mit der Heimfahrt klappte, also Taxinummer, dachte ich, man kann ja mal heute, zumal noch gutes und überaus angenehmes Wetter, eine nette verlängerte Heimfahrt machen. Mit der Digicam bewaffnet ging es wieder an der Seseke entlang. Dort hatte sich ein Schwananpärchen niedergelassen. Es müßte also bei dem Wetter ein paar gute Shots drin sein, eventuell sogar mit diesen prachtvollen Vögeln. Und siehe da…

DSC08330 top.JPG

Das Pärchen ließ sich auch nicht lange bitten, insbesonderes die oder der eine von den beiden.

Mein Gefährt lag derweilen am Hang faul rum…

DSC08346 bike.JPG

Das Wetter spielte wieder alles aus was es so gab. Immer wieder verschwand die Sonne hinter den Wolken, oder spiegelte sich im Wasser. Nicht immer war ich rechtzeitig zur Stelle, denn irgendwie wollte ich ja wenigstens etwas nach Hause fahren. ( Mehr Bilder bei Flicker )

Dann kam dieser eher unschöne Moment. Kurz vor Kamen, war da eine Hundegängerin, die ihren Fifi freundlich zur Seite zog. Ich grüßte noch nett, sie erwiederte und dann war da dieses komischen Zischgeräusch, was sich für mich aber eher nach einem Hinterherziehen anhörte. Doch gewiss war, die Luft war sowas von raus am Hinterrad. Die noch im Boden liegenden Fliesenscherben…

DSC08350 fliesen.JPG

…machten einen auf ganz unschuldig. Der Witz ist, ich bin ja im Verlauf dieser Woche schon zweimal an dieser Stelle durchgerauscht. Da hatte sich wohl jemand entschlossen seinen Bauschutt rest-zu-entsorgen. Das Ergebniss war aber zumindest für mich weniger schön.

DSC08351 defekt reifen.JPG

Schaut noch harmlos aus, aber bei der Schlauch-Demontage stellte ich fest, komplett durchgetrennt bis innen rein. Was mir aber zunächst so nicht klar war, der Schlauch würde aufgepumpt wohl kaum dort verbleiben wo er hinsollte. Doch nach dem wenden des CAADX, ich arbeite ja stets mit den Bikes auf dem Lenker & Sattel stehend, bot sich mir dann jenes unschöne Bild.

DSC08352 reifenblase.JPG

Das war quasi nur eine Frage der Zeit bis es damit fahrend einen Schlauchplatzer geben würde. Inzwischen mal ganz mächtig angepisst, ja kann man nicht anders sagen, dackelte ich in Richtung eines Radladens, fußläufig keine 5 Minuten.
Aber schon beim Radschieben gab´s ein kurzes – zisch – und diese Luftnummer war dann auch Geschichte. Im Radladen fand ich leider keine Lösung, also wurde wieder ein Taxi aktiviert. Wartend stand ich am örtlichen LIDL…

DSC08353 me waiting.JPG

…und versuchte mir in der Sonne und mit einem Schweineöhrchen vom Bäcker wieder etwas gute Laune einzubläuen.

Zu Hause wieder angekommen und immer noch einen rechten Hals bis dort hinaus, wurde dann leider auch die Bestelliste abgedrückt. Womit dann trotz der eingekürzten Einkaufsliste die gute Laune irgendwie doch arg getrübt ist. Ist weider ne´ Menge „Holz“.

Ne´ iss doch mal echt kacke. Ich habe das CAADX auch einfach nur in die Fitness-Gararge gestellt und nix mehr dran gemacht. Ob ich die angedachte Tour am Sonntag in Angriff nehme kann ich noch nicht sagen. Muß auch erstmal schauen was ich noch für brauchbare „Pellen“ im Bestand habe.

Einfallen tun mir spontan nur die Conti Grand Prix 4000 S II als eher reine Sommerreifen. Rollen zwar gut, aber wenn der Boden nass ist, bitte ganz zärtlich in den Kurven. Dann hab ich noch ein Paar Conti Grand Prix 4 Seasons in 25er Breite. Mit jenen hatte ich aber plattfußmäßig auch nicht das Megaglück.
Und die Continental CycloXKing vom Volotec wieder runtermachen hab ich eigentlich auch keinen Bock. Zumal die auch schon über 3.000 Kilometer gelaufen haben.

At last könnte ich einfach den Stahl Renner nehmen. Der hängt, mit noch relativ erhaltenen Reifen so rum.

Und Schnitt !

So, wie die geneigte Leserschaft realisiert hat, die Woche war sehr gemischt und das färbt zum Schluss schon ab. Die Bestellung ist raus, ich hoffe das alles schnell da ist und dann mal Ruhe ist im Busch. Genug Theater/ Plattfüße für dieses Jahr. Und Wochenende iss !

 

9.000km/ 23.12.2016

Dezember 24, 2016

Bikealltag/ The Cure – Forest: jo Christkindchen und der Weihnachtsmann kommen bald ! Seid Ihr auch schon so aufgeregt ?

Montag: nach einem recht intensiven Wochenende war ich froh mal wider auf dem Bike zu sitzten. Schon gestern, also am Sonntag, hab ich im Rahmen einer Nutzfahrt das Volotec etwas durch den Heimatwald bewegt.
Diese Sitzposition und so ein „Fully“ haben ja doch was. Momente wo man wieder in´s Grübeln kommt sich so ein Fahrgerät doch noch irgendwie anzuschaffen. Bikes kann man nie genug haben. Wenn nur die Sache mit dem Geld nicht so wäre…

Also der Montagmorgen war beim ersten Schritt vor die Tür noch recht frisch. Dennoch mußte ich auf der Jobanfahrt das zusätzliche Kurzarmshirt ausziehen. Auf der Heimfahrt habe ich dann noch die eine oder andere Zusatzstrecke gemacht um mal wieder die zwei Stunden voll zu bekommen.
Zum Laufen gehen hat´s net gereicht, hatte irgendwie keine Power dafür und habe mir erstmal ein paar Kekse reingeschmissen. Dann ging´s wieder. Dafür gab´s etwas Circuit Training Routine. Geh ich halt morgen Laufen.

Eventuell wird sich eine kleinere Feierabendrunde mit der Ex-Kolleging ergeben. Wenn das Wetter mitspielt oder so…

„Plattfüße“/ Dienstag: der frühe Morgen begann mit einer weniger angenehmen Überraschung. Das Hinterrad war platt wie Flunder. „Zum Glück“ war´s rattenkalt ( -3,3c° ) und es lohnte sich die den Laufradsatz mit den Spikereifen zu montieren. Geflickt wurde am Abend, nach dem Laufen.

Das mit dem Laufen war zwar ganz gut, dachte ich, aber irgendwie habe ich da wohl keinen Speed aufbauen können. Jetzt zickert so ein wenig die linke Hüfte, oder das Knie. Ich werde alt.

Das mit der angedachten Tour ( hab da mal was erstellt ) und der Ex-Kolleging habe ich mir nochmal gründlich durch den Kopf gehen lassen. Ich habe um kurz vor 16:00 Uhr Schicht und um 17:00 Uhr ist stockdunkel. In der Dunkelheit hatte ich heute knap 1c° auf dem Tacho.
Die Gute hat aber eigentlich so gut wie gar keine brauchbare warme Funktionskleidung. Windstopperjacke und Handschuhe könnte ich ja noch mitbringen ne´ brauchbare Unterhelmmütze könnte ich wohl auch noch wo haben. Aber der Rest ? Und selbst wenn wir gemächlich fahren, was eh Pflicht ist um eben nicht zu schwitzen, so also eine weitere Kältequelle auszuschließen, dann wird das kalt werden.

So insgesamt glaube ich, daß das keine gute Idee ist. Ne´ nette Runde um die Mittagszeit, wenn ausreichend Tageslicht und eventuell sogar Sonne da ist, da könnte man das machen.

Noch ein Bild von der Heimfahrt…

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Erstbefahrung: ich bin die Tage ja schonmal die neue gemachte Strecke durch das Beversee-Gelände gefahren. Da ist ja jetzt alles pritti-fitti. Neulich entdeckte ich, das man wohl auch die Schlaglochpiste an der dem Kanal zugewandten Seite frisch gemacht hatte. Also bin ich da heute mal hergefahren. So schaut´s da aus…

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Mittwoch: das körperliche Zipperlein machte sich den Tag über immer wieder bemerkbar – man denkt dabei so an alles. Das drückte dann irgendwie auf meine Stimmung. Nun gut.

Zum Schichtende hin stand aber fest, das wird eine verlängerte Heimfahrt, schön im Trödel-Spikereifen-Tempo gen Heimat. Die grobe Strecke hatte ich im Kopf, ansich nix Unbekanntes. Zum Ende des Tages standen ü. 55 Kilometer auf dem Tacho und gut über drei Stunden Fahrtzeit. Das macht dann im Winterpokal mal 12 Punkte und ein paar nette Waldabschnitte.
Schauen wie das mit dem Licht so ist, sprich Licht für den Testbericht der dann kommt. Wird aber noch etwas dauern. Jedenfalls hab ich einen passenden Waldtrampelpfad gefunden. Schön gerade und gerade mal zwei Fuß breit. Das sollte passen. Ist hier auch gut in der Nähe.

Der Grund auch für die heutige Ausfahrt war auch der, ab morgen soll Sauwetter geben. Regengarantie ist gewiss „dafür“ aber wieder wärmer. Watt soll der Scheiß !

Jetzt hocke ich in der Küche, wie immer und mache auf schwer Weihnachtsstimmung. Kerzen an, die allerdings meine Jüngste angemacht hat, und futtere selbstgebrannte Mandeln aus dem Thermomix.

„Plattfüße“II/ Donnerstag: kaum zu glauben, aber auf der allmorgendlichen Anfahrt wurde kurz hinter Ortsausgang Rünthe der Hinterreifen so schwammig, das mir schon nix Gutes schwahnte. Und siehe da…
…ein paar Meter konnte ich noch gut machen. Dann schaffte ich es noch zu einer Abzweigung von meiner Rennbahn. Dort verläuft auch ein recht netter Fuß-Radweg und so war ich ganz weg von der Straße. Dann wurde das Zeug zum fettichmachen rausgekramt, im Regen. Nett, wenn´s schon Mist ist, dann bitte die volle Nummer.

Leider war´s damit aber noch nicht getan. Denn mein ursprünglicher Plan, den Reifen einfach wieder vollzupumpen und ein paar Kilometer zu fahren um abermals zu pumpen. So käme ich vorwärts, wenn auch nicht so flux wie sonst. Doch beim Abschrauben der Luftpumpe hatte ich dann das Innenteil des Ventils in der Luftpumpe stecken. Also natürlich im Anschlusschlauch der Luftpumpe.

Ab da schien das Problem erkannt zu sein. Das Ventilinnenteil war schlichtweg nicht richtig montiert. Also jenes wieder gut reinmachen, das passende Kleinwerkzeug hat man ja mit. Leider aber funktionierte das nicht so wie ich dachte. Beim Aufpumpen entfleuchte hörbar Luft aus der Ventilnähe. Ich griff zum Taxitelefon und ließ mich aufsammeln und entsprechend „einschleppen“.

In meiner Pause widmete ich mich dann dem Problemfall. Das Ventilinneteil war schnell gelöst, aber die Luft blieb nicht im Schlauch. Wo lag das Problem ? Ich tippte zunächst auf die Luftpumpe selbst. Kann ja auch was mit der Luftpumpe sein.

Nach ein, zwei weiteren Versuchen entschloss ich mich dann doch nochmal den Schlauch rauszumachen und jenen zu untersuchen als auch den Mantel selbst. Der Mantel war clean nur am Schlauch – oh siehe da – war dann doch ein Loch. Genau gegenüber der Ventilseite gab´s einen guten Einstich. Das wurde dann geflickt, trocknen lassen und dann wieder alles fein gemacht.

Die Heimfahrt verlief dann problemlos. Ganz ehrlich, etwas anderes hatte ich mir auch nicht erhofft. Reicht für diese Woche. Und…

…es sind noch 4 Stück Kleiber Singal-Flicken angekommen. Da hab ich wieder was zum basteln.

volle tausend Kilometer/ Freitag: Wochenabschluss und eigentlich ein ganz netter Tag. Gemäßigt warm, oder eben kalt, je nachdem wie man es deuten will oder wie man gekleidet ist. Ich konnte da an dem Punkt jedenfalls nicht meckern.

Die Hinfahrt klappte ganz gut und ab dem Mittag machte ich mir Gedanken. Verlängerte Heimfahrt so als Wochenabschluss und zum Feiertagswochenende ? Eigentlich stand für mich fest, ja etwas länger konnte es sein, dann aber einfach nur weil´s nett sein sollte. Also eine zügige Heimfahrt über schöne Strecke.

„Leider“ kam dann diese ganz blöde Situation auf, das ich kurz nach dem Anrollen zu Heimfahrt auf den Tacho schaute. Da sollte doch, mit ein wenig viel Aufwand, eine weitere Tausender voll zu kurbel sein. Die 9.000 Kilometergrenz stand also an.

Also griff ich spontan in die Streckentrickkiste und bastelte mir vermeintlich gut zu fahrende, und so fahrtzeitsparende Strecken, aus meinem Kopf-Archiv zusammen. Hier ein Harken, dort noch etwas mitgenommen, irgendwie würde ich schon die überschlagenen 12 Extrakilometer schon zusammen trommeln. Nicht aber ohne…

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…auch mal kurz inne zu halten und einen Shot von einem Sonnenuntergang zu machen. Bei dieser Rückrunde spielte mir der Wind weitestgehend in die Karten. Viel Rückenwind drückte die Fahrtzeit auf das notwendige Minimum zusammen. Denn für den Abend stand Kinogehen samt Weihnachtsmarktbesuch mit der kompletten Family an.

Naja, und irgendwann gestern oder vorgestern dachte ich ja schon an eine Megarunde als Wochenabschluss. Aber daraus würde nun aufgrund des machbaren Zeitpuffers nix werden. Menthal war ich da auch nicht so fixiert drauf.
Das lief dann insgesamt auch ganz gut und so erreichte ich den heimischen Stall mit der notwendigen Genugtun die exakt 9.000 Kikometer auf dem Tacho stehen zu haben.

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Die eigentlich noch anstehende Großreinigung am frühen Abend entfiel dann. Erst heute, nach dem Menthaltraining und etwas Laubharken, wurde schonmal der Lappen grob um´s Bike geschwungen.
Der Rest wird dann die Tage gemacht, denn da ist schon das eine oder andere Dreckschmodderkrümmelchen angefallen.

So, und jetzt ist erstmal noch ein Espresso fällig, bis das Christkindchen kommt.

8.005km/ 25.11.2016

November 25, 2016

vorab, eventuell sogar als Warnung, eingeschoben, der Versuch diesen Beitrag zu teilen und somit lesbar-kürzer oder überschaubarer zu machen, ist kläglich gescheitert. Also nehmt es so wie es ist – danke.

Bike nachgedacht: mein Gott so lange ist das schon her !? Ich fahre jetzt seid…

2008

 

…durchgängig, damals noch mit dem Volotec, das jetzt aber mehr als 36.004 Kilometer runter hat und somit mal gegen das CAADX ausgetauscht wurde ( weil dann doch so langsam ein paar Makel auftauchten, die da eben nicht mehr so einfach zu handeln sind ).

Das wurde mir just nach einem Artikel von Aller Wege bewusst. Das sind mal satte 8 Jahre. Acht Jahre bei jedem Wetter raus und auf´s Rad um damit hauptsächlich zum Job hin und eben auch wieder zurück zu kommen.
Natürlich gab´s auch noch die eine oder andere „Umleitung“, Erkundung oder auch mal hier und da eine Tour. Letztere eher wenig, auch wenn da die Tage schonmal der Verdacht aufkam, daß ich im grunde neben dem Radeln kein normales Leben ( gut normal ist das schon nicht mehr, aber was ist schon normal oder noch besser gefragt, ist „normal“ besser oder gut ? ) mehr führe.

Natürlich sieht meine „Kleiderkammer“ entsprechend aus. Neben den Klamotten ist aber auch ein wenig Logistik drumherum immer hilfreich. Meine Bikes haben eine eigenen Schuppen/ Fitnessgarage zum unterstellen, Werkzeug und Pflegemittel inklusive. „Rein zufällig“ habe ich einen frostsicheren Außenwasseranschluss mit kurzem Schlauch. Um mal eben den groben Dreck weg zu machen. Natürlich draußen auf der Terrasse oder eben auf dem Stückchen Rasen.

Auch auf dem Job, wo´s ja täglich hingeht, passt das ganz gut. Die Katzenwäsche mit Waschlappen und Deo reichen, es geht ja eher gemächlich hin. Wechselwäsche ist dank neuer wasserdichter Ortlieb Taschen auch kein Ding. Ein zweiter Spind war auch noch frei.

Dennoch, je kälter und mistiger es wird, deso länger braucht man um sich an zu ziehen oder eben auszuziehen und alles sach & fachgerecht wegzuräumen. Und die Technik muß natürlich auch stimmen. Mit irgendeiner Schlörre oder wie auch oft im „Fachkreisen“ als Bahnhofsschlampe bezeichnet, die technisch eher grenzwertig ist macht das auch seltener Spaß.
Gedigene & solide Mittelklasse ist da im Einsatz, was aber auch für viele Normalbürgen, zumindest preislich, schon fast abgehoben erscheinen mag.

Ja und ich ich habe sogar Spikereifen. Das sind Fahrradreifen mit denen man sogar im Winter auf Glatteis fahren kann. Ist immer wieder ein Erlebniss. Vor allem wenn man dann in die ungläubigen Augen der PKW-Lenker schauen kann – wenn man sie überholt weil sie keinen Meter mehr vorwärts kommen.

Momente der Freude

Aber es macht soviel Spaß, selbst im Dunkeln. Erst letzte Woche Freitag bin ich im Extremwetterwechsel am Kanal nach Hause gefahren. Los und alles furztrocken. Dann mal ein paar Regentropfen, dann aber wieder trocken. Der Wind bließ aber schon von gut hinten und das Tempo lag so bei 25-30km/h, ohne große Anstrengung. In Höhe Marina Rünthe ging´s dann los.

Der Wind zog, oder besser schob derart an, daß ich anfing mir Sorgen zu machen. Die Reichweite meines Scheinwerfers ist auch nicht unendlich. Dann dieses Rauschen vom Wind an der Baummeile die ich passierte und sie zu meiner linken Seite lag. Unheimlich ! Und dann öffneten sich die Schleusen. Satte fette Regentropfen so dick wie Bindfäden ergossen sich scheinbar unaufhörlich aus dem Himmel.

Ich hatte Problem zu sehen, weil´s so dicht war, also Tempo runter. Und wer´s nun glaubt oder nicht, innerlich war ich furztrocken. Gutes Regenzeug ist eben Gold wert.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebilder/ Sport & Alltag: so die Woche begann schon wieder am…

Samstag: es war dann bei Tageslicht doch nochmal eine gründlichere Bikepflege nötig.

Sonntag: der Tag den ich mal als Opening bezeichnen würde. Denn die letzte Woche war zwar vom Radlen her intensiv, ein Versuch war es ja mal wert, dafür kamen aber alle – und ich betone alle – anderen köperlichen Betätigungen zu kurz. Und so werde ich ab heute mal wieder die Sache mit dem Alternativtraining angehen. Gleich nach dem Frühstück auf jeden Fall etwas Menthaltraining, also was für´n Rücken und so. Auch wenn ich gerade sehe es regnte draußen. *grübel wie mach ich das ?*
Später wird´s dann wohl einen kurze Laufeinheit werden, Winterwetter hin oder her. Bin mal gespannt wie das dann so läuft. Ob´s dann hinterher noch für eine kleinere nachgereichte körperliche Ertüchtigung reicht, wird sich zeigen.

*wenige gute Stunden später*

So, von wegen Winterwetter, stürmisch war´s und der heftige böenhafte Wind hat den bösen, bösen Regen weggeblasen. Stellenweise lugte die Sonne auf´s Heftigste am Himmel, nur leicht abgeschirmt von der einen oder anderen Wolke oder kleineren Wolkenfront. Ein Blick auf mein „Traningsareal“…

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Just zum Start des Menthaltraining war´s trocken. Blätter harken, ansich völlig sinnlos bei dem Starkwind, habe ich dann aber trotzdem mal gemacht und dann ging´s schlüpfend in die Laufschuhe.
Training draußen im Winter ist für mich so selbstverständlich wie Zähneputzen. Ich kann gar nicht anders und überlege dann immer, wie ich das trotz vermeintlichem Mistwetter doch hinbekomme. Wobei heute konnte man nicht von wirklichem Winterwetter reden. Das Thermometer zeigte mal gute +10c° und mehr, die Sonne kam immer wieder durch und selbst der Wind war nicht kalt. Gut, hätte mich jetzt auch gewundert, denn Wind von Süden kann im Grunde gar nicht kalt sein. Aus Osten oder Norden ja, aber so…
Jedenfalls gab´s hinter noch eine kleine „Abhängeinheit“.

Und somit ist für heute mal gut. Den Rest vom Sonntag chillen, ausruhen und dann morgen wieder losstarten. Wobei, wenn morgen früh so ein Wind ist und ich zum Job radel, das wird schon was…
Dennoch der Sonntag wurd mal eben für ein zwei Handgriffe genutzt.

Bikeklamotten/ Reflexmaterial: in meinem Fach hatte ich noch einen Streifen der Kleiber Singal-Flicken gefunden. Und da ich ja am Donnertagmorgem mal meine GORE Regen-Helm-Cover nutzen mußte sah ich dieses serienmäßige Reflexstreifchen. Einfach nur süß. Geht ja mal gar nicht. Wie kann man denn nur glauben, daß s ein Ministreifen angeleuchtet nennenswerte Lichtreflexe wiedergeben kann, also auf Disatz gesehen ?

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Den Unterschied sieht man recht gut. Oben ist dieser winzige Streifen, darunter der auch nur 2,5cm breite Streifen. Nach dieser Aktion wurde dann alles wieder in den Schrank geräumt…

dsc07916-reflex-cabinetund siehe da…

Die erst im letzten Jahr erworbene LED Lenser SEO 7R fiel mir in die Hände. Gut, denn für potentielle Flickaktionen habe ich schon seit Tagen eine andere, wenn auch deutlich kleinere Kopflampe in meiner Hüfttasche. Die nimmt dort aber auch gut Platz weg und stört mehr als das sie nutzt. Mit der LED Lenser SEO 7R auf dem Helm geklipst kann sie eben die andere ersetzten. Da fällt mir doch glatt ein, ich könnte mal einen Testbericht vorbereiten.
Überhaupt Testbericht, für die beiden neuen Ortliebtaschen könnte man ja auch schonmal testberichtmäßig vortippen.

So bekommt man den Sonntag auch rum. Ach gott, da hab ich noch einen Entwurf gefunden, von einer Streckenbeschreibung, Cappenberg Gerlingsbach/ Kiliansbach die mach ich jetzt erstmal fertig.

Montag: es ist mal fast durchgängig trocken und beim Radeln sogar komplett. Wär hätte das gedacht. Warm ist es auch geworden. Morgens eine gute Portion Gegenwind, Nachmittags dann wieder am Kanal entlangfliegen.
Am frühen Abend ein Festmahl zur Volljährigkeit meines Sohnes. Es dauerte eine Weile bis das durchgesunken war. Dann war die nötige Bettschwere erreicht, jetzt wird noch die Funzel für morgen an den Saft gehängt und dann die Zahnbürste in den Rachen geschoben.

Dienstag: …morgen war es noch wärmer. Das Thermometer zeigte satte 13,5c° in der Frühe. Der Wind ging so. Dennoch wunderte ich mich, daß ich über 50 Minuten für die Jobanfahrt gebraucht hatte.
Nachmittags ging´s dann über eine leicht verlängerte Anfahrt nach Hause. Fahrzeit generieren und eine frisch gemachte Straße inzspizieren. Taugt der Randstreifen was ? Urteil: ansich schon, hätte man nur nicht Wegbegrenzungen so dösig blöd 20cm von der Fahrbahmarkierung hin weg montiert.

Die Rechnung mit der Fahrtzeit ging nicht ganz auf, auch wenn ich noch die letzten 2 Kilometer hab nur rollen lassen. Eine Runde über die Spielplätze mußte noch her. Bingo, Zweistunden und ein paar Kaputte. Hinterher ging´s noch auf die Terrasse, was für die Muckies tun.

Mittwoch: langsam wird das echt anstrengend mit dem Winterpokal. Jeden Tag wieder ne´neue Umleitung rauspicken, damit ich auf 2h Fahrtzeit komme. Und dann reicht´s doch nicht und ich muß das CAADX noch mal wieder über die „Spielpätze“ rollen lassen. Heute in der Frühe bin ich mal wieder einem kapitalen Doppelplattfuß entrollen. Was hab ich gefiebert, daß da nix passiert ist. Aber ich hatte mächtig Glück.

Denn als ich nach der Schicht den Streckenabschnitt nochmal bei Tageslicht inspizierte sah ich die Megaglassplitter. Da hatte einer wohl ein Art Gurkenglas auf die Fahrtbahn donnern lassen. Glasscherben lagen überall und in jeder Größenordnung. Da hatte ich wohl mehr als nur Glück. Hab dann alles in die Seite gekickt, Strecke wieder frei.

„Zum Glück“ war ich heute nochmal Laufen und habe hinterher wieder ein paar Klimmzüge gemacht. Warm war´s heute, aber noch annehmbar.

Morgen werd ich nach der Schicht mal eine Streckenerkundung machen und sehen wie weit man auf der anderen Kanalseite rollen kann. Rein von der Streckenkarte her werd ich dann wohl an der Lippe weiter rollen.

Donnerstag: in der frühe mal einen Großteil der Strecke am Kanal zurück gelegt. War einfach zu schön. Nachmittags dann die Streckenerkundung gemacht.

Die Nummer lohnt sich mal so gar nicht. Ab Waltrop wieder zurück sind´s gefühlt gerade mal 10 Minuten, dann steht man am Kraftwerkszaun und kommt nicht weiter. An der Brücke vorher kann man nur via Treppe die Kanalseite wechseln, ist also auch keine Option. Kurz vor der Eisenbahnbrücke geht´s aber links ab durch´n Miniindustriegbiet und dann eben eine aber recht guten Fuß-Radwegkombi. Ab da steht man man in windeseile wieder kurz vor Lünen.

Resumé: kann man sich beruhigt knicken.

volle tausend Kilometer:

Freitag: mächtig frisch gewoden ist es. Klar bei einer guten Ostbrise lag das Thermometer am Tacho gerade mal bei 1,6c°. Auf der Heimfahrt hatte ich dann eben jene Wind die meiste Zeit von vorne, also traf ich eine Streckenwahl…

…die Kuhbachtrasse sollte es sein. Und so trottete ich diesen Weg entlang, nicht ganz so motiviert drehte ich die Kurbel recht gemächlich und rollte so vor mich dahin. Praktischerweise bekam ich so auch die zwei Stunden voll, die man eben so braucht.

Zu Hause angekommen wurde dann sogleich das CAADX einer kürzeren Pflegeeinheit unterzogen und so für die nächsten Fahrten wieder instand gesetzt. Das darf man schon mal machen wenn ein Bike seine 8.005 Kilometer voll gemacht hat.

Zum Abschluss schlüpfte ich nochmal in wärmere Trainingsklamotten und begab mich für eine Trainingseiheit auf die Terrasse. Unter sternenklarem Himmel wurde dann noch etwas „geturnt“, dann ging´s ab in die Dusche, den „Wanst wieder vollgeschlagen“, dabei Blödsinn auf YT geschaut und jetzt den Tagesabschluss mit Tippen verbringen. So langsam werde ich müde. Das Wochenende steht unaufhaltsam vor der Tür…

7.000km/ 25.10.2016

Oktober 26, 2016

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Heimattouren/ Biketouren Bilder/ volle tausend Kilometer: und es war mal wieder abspannen auf dem Rad angesagt. Ziel war eine nette Heimattour für den Monat Oktober in die alte Heimat, also zu meiner Mom. Dort nett quastschen, futtern, irgendwas machen und dann am nächsten Tag wieder zurück. Außerdem hatte ich noch einen Zwischenstop eingelant.

Schrieb ich noch die Tage, das ich schon mit dem Gedanke spielte mir noch den Ortlieb Handlebar-Pack zu holen. Muß ma(n)n habe, also wurde der Zwischenstop bei Das Rad vollzogen.

Thema Großstadt…

…Dortmund und Assiradler, Kampfradler oder wie man sie auch immer nennen will. Geht mal so gar nicht ! Rolle ich so auf eine schon gelbe Ampelanlage auf der Hamburgerstraße zu. Die wird definitiv rot, gleich also eigentlich ist sie schon rot. Ich rolle dort auf dem Radwegstreifen. Rechts von mir parkende PKW, links neben mir steht schon die motorisierte Kollone. Ich rolle also so und…
…schwupps zischt rechts an mir, also quasi zwischen meiner Schulter und den linken Außenspiegeln der parkenden PKW noch so ein E-MTB ganz Eilliger durch. Um das überhaupt zu schaffen, muß er noch einen guten Schwenk hinlegen.

Jetzt kommt´s aber. Er war nicht der letzte. Von wo her der Klappradfahrer im Anzug kam, konnte ich nicht mehr mitbekommen. Aber auch er zog noch über die Kreuzung. Das Mädel so um die 20, dem Klappradfahrer folgend machte sich da offenbar auch keinen Kopp und radelte ebenso superzügig über die schon rote Ampel.

Ja hallo ! Wo sind wir denn hier ?

So Verkehrsrowdies sind ja immer wieder gut für das Image der Radler. Man muß es ja nicht so genau nehmen, aber bei Rot noch rechts überholend über eine Ampel huschen…

Die Rest der Fahrt als solches war´s dann aber noch schön, vor allem Vormittags. Klar s unter der Woche und mit der Wetteraussicht, war auch nicht viel los auf den Wegstrecken. Und so kam es dann, daß es ab etwa Höhe Waltrop anfing zu niesel. Ging aber ganz gut, war ja mit 7,5° im Schnitt nicht gerade kalt. Mußte mir nur die Regengarmaschen überziehen, um die Schuhe trocken zu halten.
Die Regenbux hatte ich schon angezogen. Die Regenjacke hab ich ja schon wegen dem Windschutz ab einer gewissen Jahreszeit ständig an. Leider entdecke ich dann aber auch gegen Ende der Fahrt, daß da irgendwo was reinsiffelt. Also in den rechten Schuh. Später mehr dazu.

Gut fand ich dann, daß man inzwischen ein erhebliches Teilstück der GE ZOOM – BO Jahrhunderthalle endlich in Apshalt gemacht wurde. Gerade das Holperstück unter der A42 hindurch hatte es bitter nötig. Spurrillen und Schlammfahrt nach oder bei Regen waren da ja normal.
Gut, man wird jetzt schauen müssen wie sich das im Sommer bei bestem Wetter macht. Denn zu befürchten ist, daß da einige Raser zu ihrem Terrain erklären wollen.

Dienstag: die Rückfahrt war trocken und es war nicht so warm wie befürchtet. Nur 8,5c° aber wie am Vortag auch nahezu windstill. So konnte ich dann recht gut rollen lassen, habe mich aber dennoch zurück gehalten. Sollte ja Genussfahrt sein. Und getreu dem Motto wurde in etwa alle volle Stunde einmal für eine Weile vom CAADX gestiegen, gut was getrunken und auch noch was Kleines-Essbares eingeworfen. Hier ein Bild vom letzten Stop, irgendwo im Evinger Wald.

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Außerdem weiter zur Heimfahrt, irgendwie wusste ich, die 7.000 Kilometer könnte man als Marke auf der Heimfahrt knacken.
„Leider“ mußte ich dafür noch ein-zwei Schwenker hier durch die hei
mischen Bauerschaften und den Sundernwald drehen. Zum Glück hatte ich noch genug „Saft“ und das Wetter spielte mit. Recht punktgenau bin ich dann mit 7.000 und wenigste Meterchens auf meine Burg eingerollt. Alles rauskramen, und da war echt ne´ Menge drin, Schlauchwäsche schonmal für´s Bike, dann noch die Regengarmaschen sowie die Regenhose die mal wieder voll zum Zuge kam.

Zu den Signal-Klebeflicken, da hatte ich auf der Heimfahrt auch noch ein paar Ideen. Also werd ich mir auch nochmal ne´ kleinere Rutsche kommen lassen.

Ja so war das…

 

6.004km/ 05.09.2016

September 5, 2016

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer: so it´s done, mal wieder einen Tausender vollgemacht. Aber wie so oft, eher unspektakulär. Einfach nur ein entspanntere, weil von der Strecke her etwas längere Heimfahrt, zeitmäßig aber gleichauf wie das reguläre Commuting.

6.004 Kilometer stehen auf dem Tacho. Mal sehen wie weit ich sonst noch so komme…

Un tüssken.