Archive for the ‘volle tausend Kilometer’ Category

29.002km/ 01.06.2020

Juni 1, 2020

Bikealltag/ Rumgelaber: heute schreiben wir den ersten Tag des Monats Juni.

Das im nun gelaufenen Monat Mai nicht viel passiert ist, obwohl es Tage gab wo meine Finger vom tippen glühten, wird der aufmersamen Leserschaft nicht entgangen sein.

Um es kurz zu machen, es sind gerade mal nur jämmerliche 175 Kilometer zusammen gekommen. Der Blick in die Zahlen des laufenden Jahres lohnt also nicht wirklich. Aber so ist das nun mal, es kommen ja auch wieder bessere Zeiten, Schwamm drüber.

Der gestrigen Sonntag war auch eher ruhig. Den Vormittag verstreichen lassen, bei kühlem Wind aber Sonne auf der Terrasse gefrühstückt und anschließend entspannt in der motorisierten Familienkutsche rüber in die alte Heimat meine Mom besuchen.

War richtig schön, nur leider war ich dann auch wieder irgendwann am späten Nachmittag, oder frühen Abend wieder zu Hause. Radfahren ging ob des opulenten Mahles aus Lammkeule, Kartoffelgratin, Gemüsebeilagen, Salat und einem Nachtisch nicht mehr. Hängend in der Hängematte hab ich den Abend ausklingen lassen. Nach dieser Ruhephase und den insgesamt drei Espresso den Tag über war ich natürlich abends noch länger wach. Auch und en Federn liegend kam ich nicht wirklich schnell in den Schlaf. Denn noch frisch gestärkt ging es an den Montag.

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder/ volle tausend Kilometer: von Anfang an hatte ich eine nette Ausfahrt im Auge die mich via bekannter Wegstrecken nach einem ebenso bekannten Ort mit Eisdiele führen sollte. Bis dorthin sind es groß 20km also eine Stunde Fahrzeit, was dann gut zu machen sein solle.

Die Hinfahrt klappte sehr gut, schon fast zu gut. Im Dorf wo ich meinen Endpunkt gesetzt hatte war nix los. Der örtliche Bäcker hatte leider geschlossen und auch bei der Eisdiele waren die Jalousien geschlossen. Also nur kurze Verschnaufpause, Wasserpulle nuckeln und heiter weiter.
Zurück ging es über Waldstedde und Ameke. Aber auch diese Strecke wurde noch fixer zurück gelegt, als die Hinrunde. Der Wind schob schon von hinten. Und damit ich nicht zu schnell wurde befuhr ich mal wider einen crossigen Wirtschaftsweg und erfreute mich an den Feldblumen am Rand und der welligen Landschaft.

 

Zu guter letzt gab es noch eine kleinen Abstecherversuch. Von den beiden parallel laufende nStraßen aus führen Trampelpfade/ Wirtschaftswege in ein Waldstück. Von beiden Seiten. Sollte es da einen nette Querungsmöglichkiet geben? Einfach ma reinholen lassen und schauen.

War dann doch leider Sackgasse. Müßte es mal von der anderen Straße aus probieren, irgendwann mal.

Nach der nette Ausfahrt den Stahl Renner entladen und geparkt, der ganz große Schluck aus dem 0,9l Becher gemacht um den Wasserhaushalt auf zu frischen, dann die Waschmaschine angerufen und den Body unter der Dusche auch wider auf Vordermann gebracht. Dann Mittagessen und zwar die Reste aus Mutters Küche.

Lammkeule mit ein paar Bönchen, Staudensellerie als Beilage sowie Kartoffelgratin. Die hausgemachte Suppe mit Einlage als Vorspeise war schon weggefuttert und damit Geschichte, die Creme Brulee war dann der Nachtisch. Jetzt fix die Sachen in die Spülmaschine verfrachten und dann wird wohl Hängematte angesagt sein.
Das leckere Essen und die kurze Auszeit in der Hängematte waren verdient.

Ach ja, hatte ich fast vergessen zu sagen. Der hat mit dieser netten Ausfahrt die 29.000 Kilometer durchfahren.

Newsticker: ach ja, ich hatte schon lange nix mehr in Sachen Bikepacking ausprobiert <klick>. *lach*

36.020km/ 30.03.2020

März 30, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Bike- & Biketouren Bilder: ist tat sich am heutigen Tag an, daß jenes genannte Bike, zu deutsch Fahrrad, oder auch durch mich betitelt als The Cure – Forest alias CAADX, eine weitere tausend Kilometermarke durchfahren hat. CAADX ist übrigens die offizielle Bezeichnung seitens Cannondale, also dem Label als Hersteller, für dieses Model an Bike.

Somit stehen die im Titel genannten 36.020km auf dem Tacho. Nicht schlecht Herr Specht! Deshalb, heute zu Ehren, ein Bild geschossen auf der heutigen Rückfahrt vom Job.

Das Volotec, also jenes Fahrgerät mit dem ich die meisten Kilometer runter gerissen hatte, hat zur Zeit 36.897km auf der Uhr. Die werd ich wohl Ende April geschafft haben – geschätzt.

Noch einen netten Tag und wie immer, bleibt gesund!

 

35.000km/ 04.03.2020

März 4, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Bike-& Biketouren Bilder: diese Woche beginnt fast wie gewohnt. Fast denn der…

Montag: war schon ab den frühen Morgenstunden etwas – unrund. Ob es daran lag das ich kurz vor dem Aufstehen noch mal fast weggesackt bin, der doppelte Espresso eventuell eine Spur zu schwächlich war, oder ich gestern nach der Tour nicht genug Brennstoffnachschub bekommen hatte? Jedenfalls entzieht sich das meiner Kenntnis.

Ebenfalls jedenfalls brauchte ich auf der morgendlichen Jobanfahrt einen Riegel und auch ein paar kräftig Schlücke aus der Wasserpulle. Erst kurz vor den Hallen des Brötchengeber war ich da. Also fast. Denn nur fast, weil ich den üblichen Espresso mit kalter Milch schon am Vormittag wegexte. Auch die beim Ortsbäcker eingeholte Schnitte Brot mit einem recht vorzüglichen Tinfischaufstrich schaffte noch mal bessere Basisbedingungen. So ist das halt.

Ansonsten spielt das Wetter zumindest am Vormittag bestens mit. Echte Sonne und wohlige 10c° laden eigentlich zu einer Ausfahrt ein. Uneigentlich ist aber die Schicht abzureißen.
Am Nachmittag ein Ereignis was mich für den Rest des Tages auf hab-acht bringt. Groß gelingt es mir nicht den Kopf auf der Radheimfahrt frei zu machen. Das meinige Training klappt zwar, bringt aber auch nicht die erhoffte… . Ach lassen wir das. Zum krönenden Tagesabschluss noch ein US-Visum beantragt. Das war‘ s dann.

Dienstag: nach einer unruihgen Nacht den Espresso den Rachen runter laufen lassen um sich dann gen Brötchengeber auf zu machen. Man entscheidet sich zunächst für die längere Kanalanfahrt…

…schwenkt dann aber doch auf die Rennbahn-Nebenwindschutzstrecke um. Einfach nur weil‘ s nett ist. Und so ist der recht frische und frühe Morgen gut gelaufen.

Den Tag über heitert es mächtig auf, auch im Kopp. Ziel: verlängerte Heimfahrt. Woher? So kurz vor Toresschluss noch nicht den finalen Plan. Man wird sehen, also wie immer.

Es ging dann zunächst in Richtung Westen am Channel entlang um dann in Höhe des Kraftwerks den Schwenk rüber zu den Lünener Lippeauen zu machen.

Interessant waren die beiden Karten am „Zugang“. Auf der Radroutenkarte war noch ein vermeintliche Streckenführung, bestehend aus ein paar kleineren Linien bis unterhalb von Bork aus zu machen. Auf der Karte vom Naturschutz waren diese Linien eher kaum zu sehen.

Nach der nun gefahrenen Strecke vermute ich mal daher, daß es tatsächlich erstmal nur bis zu einer Art Gartensiedlung via einem Feldweg weiter geht. Was so danach kommt, müßte man mal schauen.

Mittwoch: der Tag an dem die 35tkm überfahren werden, denn am gestrigen Tag galt mal wider das Motto: knapp vorbei ist auch daneben. Denn mit dem Parken des CAADX fehlten mir nur knappe Kilometer um die Zahl voll zu machen. Aber wer konnte das ahnen. Ist aber auch nicht wirklich schlimm, denn mit der heutigen Jobanfahrt ist das Ding auch gelutscht.

Punktlandung bei sowas von exakt 35.000 Kilometer.

Ein paar Impressionen von der frühmorgendlichen Anfahrt, die übrigens fast konstant am Kanal entlang führte.

Ah sehen gerade, WordPress hat da wohl wieder was gebastelt, ich kann aktuell nicht direkt Bilder hochladen. Schieb ich dann später hinterher.

Damit meld ich mich dann auch wieder ab und wünsche noch einen netten Tag.

 

 

34.002km/ 05.02.2020

Februar 5, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Bike & Biketouren Bilder: es war dann heute soweit, das CAADX hat die nächste Tausendermarke durchfahren. Genau 2 Kilometer drüber. Und zur Feier des unaufgeregten Tages, ein Bild von heute früh.

Keine Angst, da brennt nix und ist auch kein Nebel, sondern nur mein Atem den ich absichtlich in den Lichtkegel hauche. War mit 0c° heute früh doch gut frisch. Aber ma(n)n ist ja gerüstet für so ein Wetterchen.

Start 33.029km/ 10.01.2020

Januar 10, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Bike- & Biktouren Bilder: nach den letzten beiden Tourenberichten geht’s mit dem echten Arbeitsleben wieder los. Der Start, wie üblich am…

Montag: …der erste Antritt auf dem CAADX in den frühen Morgenstunden klappte ganz gut. So richtig kalt ware es nicht und dazu noch eher windstill. So mag man das. Während ich also die ersten Meters auf meiner Rennbahn machte, kam mir folgender Gedanken.

 

Wie schön müßte es doch sein die große House-Lap im dunkeln zu fahren ?

 

Verrückt dieser Gedanke, nicht ? Da sitzt man keine 10 Minuten auf dem Fahrrad und dann diese Gedanken.

Ich schob das dann aber gekonnt hinten auf die Bank und fuhr weiter. Noch vor der nächsten Dorfdurchfahrt verschwand bei einem kurzen Stop die zweite Lage Oberbekleidung im Ortlieb Seatpost-Bag. So fuhr es sich deutlich angenehmer.
Auf der Rückfahrt etwas mehr Sonne, also die Fahrt mal genießen.

Dienstag: der Start von Tag zwei verlief nach einer tief durchschlafenen Nacht etwas…

…zäh. Da schlummert wohl noch die am Vortag gemachte Trainingseinheit und die ersten Radkilometer im Körper. Dafür ist es draußen wärmer. Die schon wie üblich am Vortag bereit gelegte Kleidung passte.

Überhaupt Planung. Mit dem Neustart des Jahres hab ich mir ja ein paar physiotherapeutische Einheiten verschreiben lassen. Und so wird man in den nächsten dreieinhalb Wochen etwas mehr planen müssen. Aber so ist das eben.

Auch an diesem Dienstag war die Rückfahrt eher im chilligen Modus. Untergehende Sonne, seichte Börse von hinten, warum nicht immer so ? Anbei ein paar Bilder ( hatte mal wider Lust mit der Nicht-Farbe rum zu spielen ) von den letzten beiden Tagen.

Mittwoch: und wider Bergfest dieser Woche. Morgens wieder wärmer, ganz seichter Nieselsprühregen – partiell. Wieder eine Stunde Anfahrt geschafft.

Nachmittags stand Erkundung an. Ziel, ist die Baustelle aus dem letzten Jahr fertig. Dafür ging‘ s erstmal gen Westen am Channel hoch und dann rechts ab lüner Kraftwerk rüber. Strecke war ja bekannt, man freute sich. Aber es geht nicht ohne. Ich berichtete ja bereits.

Donnerstag: kleidungstechnisch noch leichter bestückt und mit durchgängig Regenzeuch ging es in der Früh am Kanal entlang. Ein paar müde Tropfen, das ganze aber bei 8c°. Man stellt sich schon die Frage, ob man demnächst wieder nur mit Windweste und kurzer Hose rumfährt ?

Gegen 14:00 immer noch kein Regen. Der Wetterdienst ist auch nicht mehr das, was er mal war.

Auf der Rückfahrt wider wo vorbei gefahren und eingebogen und wo einen kleines Waldstück erkundet. Ich bin immer wieder fasziniert, da fährt man an sowas jahrelang vorbei und kennt es gar nicht.

Freitag: mal wider Wetterdienst schauen. Diesmal läuft der Hase andersrum. Ich schaue nach dem aufstehen rein und sehe 0% Regenwahrschenlichkeit, vernehme aber von draußen eindeutig Regengräusche. Ich trinke meinen Espresso, surfe im Net, tippe und schaue abermals nach.
Immer noch 0% Regenwahrschenlichkeit bei 100% Regengräusche ! Was für ein Gras rauchen die, daß sie es nicht mal in Echtzeit sagen können, was da gerade draußen läuft ? Oder schauen die in eine Glaskugel ? Wäre echt besser wenn sie den ganzen Satelitenkram mal abstellen und aus dem Fenster schauen, oder einfach ma´ raus gehen.

Ich streife die Regenhose über und fahre in einem schon fast aberwitzig langsamen Tempo am Kanal entlang. Mich stört es nicht, daß ich scheinbar daher krieche. In der Spitze 20km/h – bergab. *lach* Das gute ist, ich brauche mir keine Extraschleifen aus dem Ärmel schütteln um die Stunde für den Winterpokal voll zu bekommen. Ich bekomme sogar noch zehn Etxraminuten oben drauf gepackt.

Nachmittags dann die große Heimfahrt, wo dann auch die 33tkm Grenze fällt. Ich kurve direkt in nächste Dorf rein und biege via eines Radweges/ Radfahrstraße direkt am anderen Ende des Weges ein, den ich am Mittwoch ab dem Kraftwerk schon in Augenschein genommen hatte. Ist nett zu fahren, macht auch Sinn. Irgendwann komme ich wider auf die altbekannte Haustrecke…

…und kurbel hinter der Gedenkstätte Haus Buddenburg/ Lünen die erste Waldstrecke ab. Dann geht es mehr oder weniger im Kopf zusammengestrickt hoch bis südlich unterhalb von Cappenberg. Dort wider einen Trampelpfad gefunden und inspiziert.

Irgendwo fängt mein Kopf an zu spinnen. „Wenn es gut läuft könnte ich ja die Hängematte mit dem Poncholiner kombinieren, vorab das Tarp aufspannen und so eine erste Nacht im neuen Yeti Schlafsack machen „, wofür ich mich durchaus begeistern könnte.
Doch die Sache könnte einen Harken haben. Eigentlich wollte ich ja heute bis kurz vor Nordkirchen hochfahren und ab dort dann via Herbern at home fahren. Umeigentlich ist das aber mehr Strecke als Zeit ist. Doch halt, Zeit ist schon da, nur dann käme ich recht spät in die Federn. Ich beginne weiter zu spinnen während ich so fahre. Ich kürze die Strecke ab, schiebe mich östlich durch den halbdunkeln Cappenberger Wald und schwenke dann rüber nach Werne. Doch auch diese Strecke ist lang genug um den Gedanken an die Hängemattennacht zu verwerfen.

Dem CAADX gönne ich noch eine Kurzpflege, das angehäufte Erdreich muß ja wider irgendwie runter und begebe mich ganz regulär in den abendlichen Turnus. Wäschebox füllen, duschen, futtern, surfen und hier…

…tippen.

 

Ich wünsche ein schönes Wochenende !

Applaus !/ 32.032km/ 26.11.2019

November 26, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Bike- u. Biketouren Bilder: heute war es mal wider soweit, das CAADX hat eine weitere Tausendermarke durchfahren. Ich würde mal sagen, mehr oder weniger erfolgreich. Sehen wir mal von dem Ding mit der Gabel Rückrufaktion ab. Aber da machst‘ e nix, als Kunde stehst du da außen vor. Groß jammern hilft nix…

… jedenfalls hab ich mir heute mal wieder eine verlängerte Heimfahrt gegönnt. Eigentlich dachte ich mach ich mal wider was an Cappenberg und dann Herbern vorbei. Wobei ich den Tag über auch noch die Runde via Alt Scharnhorst im Kopf hatte. Doch als ich so losrolle…

…nervt mich was. Und es ist irgendwas am Gebiss, ich hoffe es ist nur was am Zahnfleisch und nicht der neulich erst bearbeitete Zahn.
„Denn da könnte sich ja noch was bilden“, so der Zahndoc anmerkte. Jedenfalls nervte das und ich konnte mich nicht so wirklich zu was entscheiden. Also hab ich eine Kanalrückfahrt mit ein paar netten Abstechern durch das Beversee-Gebiet und noch ein wenig Spielerei entschieden.

Dabei nutze ich zur Zeit ganz gerne generell den Kanal als Fahrstrecke. Es beruhigt mich dort her zu fahren. Und die Waldstücke sollen ja auch gut für die Seele sein. Die Rückfahrt war dann auch nett, nur meine B&M Ixon IQ Premium schwächelte. Und so wurde die Trampelpfadfahrt eher im Gehen gemacht. Auch egal.

So komme ich an und die nächste Tausendermarke ist gefahren. Morgen geht’s weiter, mal schauen was die Kauleiste dann so treibt.

make my day – 31.019km/ 01.11.2019

November 1, 2019

Bikealltag/ The Cure/ volle tausend Kilometer/ Outdoor/ Bike- u. Biketouren Bilder/ Biketouren: meine ersten gefunden Wort zu der heute von mir gefahrenen Tour: es hätte so schön sein können.

Aber ich fange mal langsam an. Eine Liste der Dinge, die mal besonders „gut“ geklappt haben. *hüstel*

  • ich war zwar früh wach, habe mich dann aber doch noch recht lange im Bett aufgehalten, der Antrieb fehlte
  • bin dann eigentlich zu spät raus, war dann wohl leicht aus dem Tritt
  • nach Espresso-Frühstück eine andere Kleiderwahl getroffen, unten rum gab es die lange U-Bux und eine meiner ehemaligen Flecktarn-Bikehosen. Hintergrund, könnten bei der Außentemperatur von Vorteil sein
  • das ganze Geraffel zum Espresso machen und potentielles Mittagessen kochen mußte an den Stahl Renner, wo es aber..
  • …schon im Ansatz nicht passen würde ! Montiere ich den Ortlieb Handlebar-Pack an den Stahl Renner, liegt er mächtig Press auf der Vorderlampe. Geht also gar nicht, Folge Bikewechsel
  • Anbringen des Ortlieb Accessoire-Pack ist auch nicht so wie ich das dachte
  • das finale Verstauen der mit zu nehmenden Dinge dauert gefühlt Stunden ( zum Glück habe ich einen Heizlüfter in der Fitness-Garage laufen und muß nicht dabei frieren )
  • …dennoch ist der Platz in der Fitness-Garage ausgereizt ( gut ist er sowieso ) *stöhn*
  • ich komme erst um 07:21 draußen vor der Burg auf das CAADX und rolle an…
  • …um keine 300m weiter festzustellen, das die Zurrgurte des Ortlieb Handlebar-Pack nach vorne überbaumlen und in die Speichen kommen
  • die erste halbe Stunde ist hart, ich komme kaum in die Schuhe, es ist kalt, hab keinen Bock, frage mich, warum tue ich mir das an, der Kopf ist bei den ganzen Sachen die ich dabei habe, vergessen haben könnte und das ich eigentlich weder eine Hängematte noch einen Schlafsack mit dabei habe, das CAADX aber schon überladen scheint
  • es wird mir langsam warm, vorzugsweise an den Händen = die dicken Handschuhe sind zu warm = ich Wechsel sie bei der ersten Pause gegen meine Craft Unterziehhandschuhe in Kombi mit dem Gore Windstopper Handschuhen
  • die Kombi ist aber nun wider zu kalt – erstmal
  • ich bin langsam etwas genervt
  • ich bemerke wie etwas von den Unterhosen verrutschst ist, es wirft Falten, ungut – ganz ungut. Irgendwann halte ich an und richte die Kleidung
  • nachdem ich dann endlich meinen inneren Frieden gefunden habe, die Kleidung passt und der Kopf leer ist rolle ich durch bekannte Orte und wähle am Ortsausgang Dinkern den offiziellen Weg. Doch da fehlen, warum auch immer, wohl ein paar Radrouteschilder. Ich bemerke es zu spät und fahre der Nase nach.
  • als ich das Kraftwerk als Orientierungspunkt aus den Augen verliere zücke ich erstmalig in eigentlich bekannten Terrain mein Moto um mich auf Google-Maps schlau zum machen. Ich fluche, schaue in der nächsten halben Stunde ganze viermal !!! bei Google-Maps. Unglaublich für mich
  • bei der Abfahrt am Pausenpunkt vermisse ich plötzlich mein Nasenschnupftuch. Ich habe es in der Daunenjacke gesteckt und die steckt im fertig gepackten CAADX. Ich muß trotz Kälte wider alles rauskramen
  • als ich es in der Hand halte und eigentlich losfahren will, ist mir immer noch zu kalt. Jetzt krame ich das zweite Langsarmshirt raus und Wechsel es gegen das Biketrikot
  • kaum drei Kilometer weiter ist wohl Wetterumschwung. Ich halte an und ziehe das erst angezogene Langarmshirt wider aus, ebenso die Sturmhaube. Innerlich habe ich das Gefühl ich koche fast

Danach lief es eigentlich ganz gut. Man sieht es gibt viel zu tun. Dennoch, so im Nachhinein ich schmunzle ein wenig. Jetzt bin ich zwar schlauer, zumindest an dem Punkt, so eine Nummer sollte man besser am Tag vorher packen. Aber genau da muß ich eh nochmal ran, also an das Packen.


Aber nun zum eigentlichen Bericht.

Ja ich hatte Spaß auch wenn sich das anders liest. Im Grund kann ich sagen, viele Umstände hätten besser sein können. Aber ich habe den Tag genutzt, hatte zwar eine recht nett-große und eventuell auch zu anspruchsvolle Runde im Kopf, aber das mußte ja nicht sein.
Denn die angedachten Runde ( hier mal auf virtuellen Kartenmaterial/ Outdooractive ) mit dann doch fast 170km kannte ich, wusste aber auch genau, daß es genug Punkte gab wo ich recht schnell und bequem hätte aussteigen können.

Also mal los, gut gerüstet und eigentlich motiviert. Doch ich denke, dadurch das ich morgens noch zu lange in den Federn lag, fehlte der Anschub und dann die ersten Feinheiten. Schnell wurde mir klar, daß ich wohl kaum die volle Runde fahren würde und so setzte ich mir kleine Ziele. Das erste und auch elementarste war die Aussichtshütte Im Winkel.
Dort mußte ich ankommen, das war ich mir schuldig. Nein, ich dachte mir, nach einem weiteren leckeren Espresso und einem Frühstück würde es eben wieder besser laufen. Das mächtig geschrumpfte Zeitfenster hin oder her. Und bis dorthin hatte ich den Wind meist von vorne oder aber von schräg vorne. Wenn ich da weg fahren sollte, wäre der Wind maximal von der Seite dann aber ein gutes und sehr langes Stück von hinten. Etwas pokern muß man ja auch.

Und so war es dann auch. Die letzten unschönen navigatorischen Feinheit hinter sich gelassen sah ich bald wider das Kraftwerk, hatte bekannte Gelände und Gebäudeprofile am Horizont. Ich rollet auf die Hütte zu und frühstückte erstmal. Das klappte auch ganz gut. Einzig bemerkte ich, das wenn ich irgendwann mal doch mittag machen würde, es haarig werden könnte mit dem Spiritusbrenner. Denn den großen 1,4l Topf zum kochen zu bringen würde bei der Temperatur länger dauern.

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( Und wie immer das restliche Bildmaterial im Album )

Aber ob ich tatsächlich wo noch mittag machen würde, daran hatte ich inzwischen so meine Zweifel ? Und so wurde der nächste Etappenplan aufgerufen. Erstmal wider losfahren und sehen wie’s so läuft. Warm war mir und bevor ich den Kanal überfuhr wurde ein letzte mal Kleidung ab gelegt. Kurz vor Ahlen rief mein wider heller Geist das Zeitfenster X in Kombi mit der Wettervorhersage auf. Also anhalten und beides mal checken und kurz durchrechnen.

( noch ein paar Bilder von der Fahrt zum ersten Pausenpunkt )

Optimistisch dachte ich Ahlen und Drensteinfurt könnte noch gehen, also mal losrollen. Bloß nicht zu schnell, da sonst zuviel schwitzen. Denn Wasser nachkaufen an einem Feiertag würde nicht nur unnötig Zeit und Geld kosten, sondern könnte auch schwierig werden. Im Grunde gibt es dann nur die Tanke. Und jene dann suchen oder wissen wo welche sind.

Innerlich habe ich die nächsten Ausstiegspunkte schon im Kopf und rolle los. Kaum saß ich auf dem CAADX kamen schon die ersten seichten Tropfen. Da hab ich dann sofort auf Westen eingeschwenkt und bin, zumindest gedacht, recht direkt in Richtung heimatlicher Burg abgedüst.

Gut gedüst ist jetzt gelogen, den mit Marschrichtung Heessen hab ich mir den einen oder anderen Extraschlenker gegönnt. Der Regen war ja nicht so heftig, mehr erhöhe Luftfeuchtigkeit. Und so habe ich im Heessener Wald noch an einer Hütte eine weitere kurze Pause gegönnt. Die verrutsche Bux machte sich wider bemerkbar, nicht gut. Popopflege nach dem Radel kenn ich so eigentlich gar nicht. Muß ich dann auch nicht kennen lernen. Gerade so als ich den Riegel auf habe und ein letztes mal kräftig an der Pulle genuckelt habe, nimmt der Regen zu. Ich fahre wider los.

Da ich habe aber keinen Bock auf die Baustelle Dammverlegung am Flughafen habe mache ich etwas was ich sonst nie machen würde. Ich fahre tatsächlich auf dem benutzungspflichtigen Radweg an der Hauptstraße entlang. Was ein Mist, aber nun gut, ich komme zu Hause an und bin dennoch zufrieden.

Schnell das CAADX seiner mitgeführten Dinge entledigt, alles vorsortiert und teilweise in die Fitness-Garage verfrachtet. Schnell die Daten sichern, Bilder überspielen, die Trainingsverwaltung füttern, dabei zwei große Glas Flüssigkeit runterspülen und dann ab in die Dusche. Die Waschmaschine ist gefüttert.


Resume: ich denke – make my day/ mache was aus deinem Tag – trifft hier voll zu. Ich hätte mich in den Hintern gebissen, wenn ich total gekniffen hätte, nur weil das Wetter mal nicht so lecker war. Klar bei schön Wetter kann jeder, aber warum mußte ausgerechnet heute das Wetter so umschlagen ?

Ich erwarte ja keine großen Extras. Etwas mehr Sonne ab dem frühen Mittag hätte schon gut getan. Vor allem wenn wir jetzt gerade so am Abend schon wider 9c° haben. Ich hätte noch den einen oder anderen Ort durchfahren und ja, vielleicht hätte ich auch noch wo Mittag gemacht. Wer weiß ? Gut die komplette Strecke abreißen mit ihren satten fast 170km wäre noch eine Hausnummer gewesen.

Outdoor: ja und beim dem Thema sollte ich nochmal gründlich in mich gehen. Bikepacking ohne Schlafsack jetzt ausprobieren macht nicht wirklich Sinn und das noch der passende Topf her muß ist auch klar. Das mit den Taschen am Bike ist ein anderes Thema.
Und die Kleidungsfrage, wieviel mitnehmen und was nicht ? Die Daunenjacke war Gold wert, aber ob es da noch eine Nummer kleiner im Packmaß geht ?

Fragen über Fragen. Aber gute Fragen, denn so hat ma(n)n noch was zu tun. Wird halt nie langweilig. Ein schönes Wochenende noch !

volle tausend Kilometer: ach, jetzt hätte ich´s fast vergessen. Das CAADX hat mit der heutigen Tour die 31.000 Kilometer voll gemacht. Jetzt fragt mich echt was mit der neuen Gabel ist ?
Nix iss damit und Infos auf Nachfrage bekomme ich auch nicht. Kundenservice im ganz kleinen Maßstab ? Wohl eher kaum.

28.079km/ 22.09.2019

September 22, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ volle tausend Kilometer/ Bike & Biketouren Bilder/ Biketouren/ Heimattouren: und wieder ein Überblick über das was ich so in der letzten Woche getrieben habe. Zunächst mal, viel ist nicht passiert. Außer halt das was ich schon geschrieben habe, war der Bikealltag eher normal bis unaufgeregt.

Halt nur die kleinen Highlights die man sich selbst erarbeitet in dem man mal die oder jene Strecke fährt. Und so ging es mal nur am Channel entlang, am Mittwoch bin ich dann ein Stück Stockum-Werne Trasse gefahren um mir die dösige Umgehung der Baustelle zu ersparen. Dabei entdeckte ich dann einen weißen Schwan, also mußte ich am Donnerstag runter zum Lippewehr kurz vor Rünthe/ Werne.

Ansonsten ist es teilweise morgens schon ehr frisch gewesen. Ich mag das ja, aber die nur 2c° am Donnerstag waren schon heftig. Gut das die auch nur überland auf dem Tacho standen und ich schon warm gekurbelt war. Lange anhalten wäre aber nie mein Plan gewesen. Ein paar Bilder hab ich gemacht, wie man sehen kann.

Das Bild im dunklen ist am Dienstag entstanden wo ja noch Vollmond, hier hinter den Wolken, war. Ist einfach nur ein gutes Bild und die Szene hat mich gereizt. Das andere Bild zeigt das oben erwähnte Lippewehr und die Ansicht des Wolkenhimmel empfand ich als klasse Lichtspiel. Das Bild erinnert mich übrigens sehr haarscharf an das Plattencover von Depesche Mode/ a broken frame.
Gut, da ist jetzt niemand mit einer Handsense, vielleicht auch gut so *grins* aber sonst…

Naja und übers Wochenende hab ich mich dann endlich mal wider auf in die alte Heimat gemacht. Mit dem Stahl Renner versteht sich. Einfach mal wider entspannt mit dem Radel die grob 70km one-war zur Mutter fahren um sie zu besuchen. Das die 70 Kilometer keine Distanz für mich sind, hatte sich ja in den letzten Tagen gut gezeigt.

Also auf zum Bericht zur Heimattouren, den ich versuche werde kurz zu halten. Netter Versuch. Das erste war, kaum hat der Herbst begonnen, ist es schon wider ungewohnt im Hellen auf die Kühltürme zu schauen. Kein Wunder, bin ja auch gut eine Stunde später losgefahren, als eigentlich gedacht.
Ich war um kurz nach sechs wach, hab mich kurz frisch gemacht mir dann aber gedacht, zum aufstehen ist das zu früh. Also nochmal Augenpflege. Naja und dann so Morgenespresso & Samstagszeitung sowie eine kleinen Frühstück hinterher… . Dauert halt.

Dafür rollte es dann aber recht gut an. Nach zwanzig Minuten war ich wider in meinem Element und konnte die Kilometer purzeln lassen. Mit recht knapp über 30 Minuten stand ich oben am Kanal und bei etwa 40 Minuten am Preußenhafen.
Bis hierhin war mir klar, daß die leichte Brise von hinten angenehm schob. Was mich aber keinesfalls dazu veranlasste jetzt auf eine Pace-Time aus zu sein. Nur groß aufhalten auf der Strecke wollte ich mich auch nicht. Und so wählte ich die etwas fixere Route. In DO-Mengede gar nicht groß die Doppel-S-Strecke genommen, sondern hoch und am Friedhof vorbei. Das kostet ich zwar wider ein paar Minuten, wo ich über Schotter langsamer rollen würde, sparte mir bei dem Wetter aber auch viele andere Radler.

Denn inzwischen war es gut warm. Die Windweste ließ ich aber noch an, denn mit dem Fahrtwind war das dann doch noch teilweise frisch. In Ickern angekommen  schlug ich mich dann auch via Radschutzstreifen bis zum neuen Dücker durch. Geht dann zwar über Straße Beziehungsweise am rechten Rand entlang, aber so allgemein habe ich auf dieser Strecke keine schlechten Erfahrung gemacht.

Vor allem aber würde mir das die äußerst nervigen Umleitungen auf der Emscherradroute sparen, vermeintlich. Aber dazu später mehr. Kurz nach dem Dücker ging es dann wider via Emscherradroute fix bis zum Walkway-Turm, wo man lecker Pause machen könnte.
Hier hatte ich eigentlich eine zumindest kurze Pause eingeplant. Statt dessen gab´s nur einen nochmal kräftigen Schluck aus der Wasserpulle, welche im gleichen Atemzug auch aufgefüllt wurde. Zu wenig trinken stand diesmal nicht bei mir auf dem Plan. Ich hielt mich also eisern an die Trinkdisziplin. War zwar nicht ganz so leicht, klappte aber.

Ach ja und noch schnell eine Lidel-Riegel ausgepackt und dann wider die Pedale kreisen lassen. Riegel kann man auch während der Fahrt futtern. Und Mutter wartet bestimmt schon auf die Ankunft. Da will man ja nicht zu spät kommen.

( Restbild- & Filmmaterial wie immer im entsprechenden <klick> Album )

Und da es so gut lief, das gab die laufende Uhr auf dem Byrton-Tacho wider, kam ich mehr als super gut von der Stelle. „Das könnte was fett unter 3h Stunden für die Anfahrt werden„, so die kurze Kalkulation im Kopf. Nach knapp zwei Stunden passierte ich die beiden Halden in Recklinghausen und huschte noch schnell die Brücke am ZOOM hoch. Eine kurze Poserpause würde also noch drin sein.

Dann aber doch Endspurt, ab auf die alte Bahntrasse in asphaltiert mit Endziel Bochum. Da war natürlich inzwischen ob des guten Wetters einiges los. Radfahrer ohne Ende. Dennoch flog ich auch da nur so hoch bis zu Holgers Erzbahnbude, wo es dann ja stets für mich rechts raus, mit einem erneuten Trassenwechsel mit Fahrtrichtung Zollverein, geht.

Und schwups stand ich an der alten heimatlichen Burgpforte. Strava hat 63,58 Kilometer in 2:30h dokumentiert, was dann einen Schnitt von 24km/h ausmacht. „Alder Falder„, dachte ich nur, so fix war ich noch nie ! Das beste war mal was mit ganz knapp über 3h für die wohl gleiche Strecke. Macht nix, kurz Luft holen im setzten, die Daten ziehen, Wasserpulle leer machen und dann die Glocke läuten.

In den mütterlichen Gemächern angekommen, herzliche Begrüßung, das eine oder andere ausgeladen, ab in die Dusche gehüpft und frisch riechend am Esstisch platz genommen. Mein Onkel kam noch zum Essen und so wurde lecker gefuttert, Espresso hinterher und gut war.

Nach dem Essen sind wir, also meine Mom und meiner-einer noch auf einen kleinen Spaziergang raus in den nahen Entenpark ( Bilder im Album ). Natürlich heißt der nicht wirklich Entenpark ( eigentlich Von-Wedelstaedt-Park ), aber wir nennen ihn seit der frühen Kindheit so, weil halt damals Enten in dem kleinen Tümpel waren. Damals sind wir oft zu fuß dorthin, Spaziergänge machen. Ja so war das damals, wir als Kröten.

Und den Hof habe ich auch ( oben ) abgelichtet. Dort habe ich mit allerlei Fahrgeräten meine Runden gedreht. Schon seinerzeit übles Pflaster, heute beim Gang zur Mülltonne eine gefühlter Balanceakt. Ja auch in der Vergangenheit waren die Zeiten mordsgefährlich draußen…

…oder die Mütter prakmatischer. Vom Balkon aus konnte man schnell mal runtersehen, ob der Bube noch da ist, oder keinen Mist macht. Oder wenn die Balkontür nur aufstand, konnte man auch hören, ob alles gut ist. Die Eltern unter uns kennen das ja. Wenn Kinder leise sind, machen sie gerade irgendwas was sie besser nicht machen sollten.
Damals war die Welt im Hof aber auch noch durch den Taubenzüchter bestimmt. Kamen jene reingeflogen, also nicht die Taubenzüchter sondern deren Tauben, gerade bei Wettkämpfen, mußte man totenstill sein. Waren die Vöglein im Stall, war wieder alles gut.

Ja so war das, womit dann auch der Bericht zu diesem Tage endet. Ist doch wider viel geworden. Der nächste Tag, nach einem noch nich ganz opulenten Frühstück irgendwann startklar gemacht. Bevor es wider auf die alte Bahntrasse ging, noch schnell beim Onkel vorbei gefahren. Jener hatte sich ein 20 Kilometer „gebrauchtes“ E-Bike geholt, das wollte begutachtet werden. Da er aber sehr spät ins Bett kam, entfiel eine kleine gemeinsame Ausfahrt. Kann ich verstehen.

Der Weg hoch zur Bahntrasse führt einmal quer durch unseren Block. Also da wo damals der Kumpel wohnte und wir im großen und ganzen unser Unwesen trieben. Ich überfuhr jene Asphaltkurve, die ich seinerzeit nicht ganz so gut nehmen konnte.

Wir fuhren ein Rennen mit den Rädern um den Block. Ich mit den Klapprad, die Kumpels alles was Besseres. Auf der Geraden konnte ich den Speed halten, nur in den Kurven war das so´n Ding. Dank Rücktrittbremse hinten und Stempelbremse vorne…
…ging die Fahrt für mich auch schon mal auf den Knien und Ellenbogen rutschend weiter geradeaus ! Was sah ich aus und was hab ich geheult. Das brannte wie Mist und triefte entsprechend. Damals hab ich mich oft mit dem Fahrrad gemault. Kein Wunder bei den Bikes und den Stunts die wir gezaubert hatten.

Genug der Wehmut. Jedenfalls fuhr ich auf dem Weg zur Trasse auch ich an meiner alten Grundschule vorbei. Schon damals verstand ich den Film nicht der da gelaufen ist. *lach* Endlich auf der Emscherradroute wieder angekommen wurde es mir rasch zu warm. Kleidung ablegen war also wider angesagt und diesmal nicht nur Trinkdisziplin sondern auch Tempokontrolle, also nicht zu schnell fahren.

Beides klappte ganz gut. Wieder am Walkway-Turm wurde die erste Pause gemacht. Ich wollte mal wider abhängen und das hab ich dann auch gemacht. Zwar nicht lange, dafür aber entspannt in schön. War schon klasse so. Die Leute gucken, ich gucke. Meine Hängematte wurde wohl neugierig aus der Ferne beäugt. *freu* Anders rum, worüber sich die Leute so unterhalten… .

Nach dieser Pause ging es dann wider weiter. Als ich dann wider die Brücke am neuen Dücker genommen hatte, erfasste es mich kurz und ich bog tatsächlich auf die offizielle Emscherradroute ab. Und zu meinem äußerst angenehmen Überraschen, die Streckenführung ist nicht nur offen, sondern auch durchgängig fertig gestellt. Hatte ich am Vortag noch die – vermeintlich – schnellere Route via Schutzstreifen und Straße gewählt, wäre das gar nicht nötig gewesen. Und so…

Newsticker: wie gerade eben geschrieben, der Emscherradweg 6. DO Mengede – Henrichenburg ist fertig gestellt.

…hab ich diese Strecke ma´ so richtig genossen. Keine nervigen Umleitungen über schlaglochübersähte kleine, zudem noch teilweise sehr mies einsehbare und zugeparkte Nebenstraßen mehr. Einfach nur nett rollen lassen. Man hat sogar abgesenkt Bordsteine an der B235 eingebracht. Wie oft hatten mich die gefühlt kniehohen Bordsteinkanten geärgert.

So motiviert kam ich auch wider gut vom Fleck. Viel Speed wollte ich aber trotzdem nicht aufbauen. Das Thermometer stand teilweise bei 28c° ! Viel zu warm für meinen Geschmack.

Hinter DO-Mengede schlug ich mich tapfer am Randstreifen bis nach DO-Lindenhorst durch, dann gab es aber netten Wald für mich. Und so stand ich nach knapp 2h+ wider am Preußenhafen zu Lünen. Auch wenn ich so meine Befürchtungen hatte wegen einem weitere opulenten Streckenmahl in Form einer Currywurst-Pommes-Mayo den Blutzucker nochmal ins Fresskoma fallen zu lassen, auch das dort viele Leute das gleiche machen wollte, ich konnte nicht anders.
So im Schatten sitzend ging das dann aber recht gut von der Hand und nach dem verbringen des Pfandleergut konnte ich wider erstaunlich gut anrollen. Den Plan nur via Rennbahn gen heimatlicher Burg zu rollen setzte ich aber gnadenlos um. Auf Channel und viele andere Radler hatte ich keinen Bock. Ich wollte einfach nur noch im Stall ankommen.

Und das bin ich dann auch. Das übliche halt, Klamotten ausladen, ein großes Glas Flüssigkeit in den Hals gekippt, noch fix etwas Laub auf dem Grünstreife gemacht. Der Herbst kommt.

Ja war wider nett, vor allem die Zeit mit meiner Mom.

Ganz nebenbei hat der Stahl Renner nun die 28.000 Kilometermarke durchfahren. Und die 1.000 Kilometer für diesen Monat hab ich auch schon im Sack.

27.025km/ 28.08.2019

August 28, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Bike &  Biketouren Bilder: so…

…es ist halt wie es ist. Bei der Wärme, zumal ja nach den gestrigen Niederschlägen auch heute noch mit relativ hoher Luftfeuchtigkeit, penn ich wohl nicht so ganz eins-a. Entsprechend zerschossen wandel ich dann runter zum Küchenstammplatz um mit mein koffeeinhaltiges Dope einzuverlaiben.

Doch just wenn die Kurbel ein wenig kreist, geht’s dem Herren wieder deutlich besser. Devise beim Radfahren heute, bloß nicht stehen bleiben. Denn dann machte sich das eher unangenehme Wetter umgehend bemerkbar. Dennoch ein kurzer Stop mitsamt Shot…

Le Channel lässt grüßen ( die beiden kleinen Bilder sind von heute nachmittag ). Was mich anspornt ? Die Bewegung ansich und die Szenerie der Natur, die einem jeden Tag einen neuen Film, ein wieder frisches vorher noch nie gesehenes Bild liefert.

Und so hab ich mich heute auch wieder auf der eigentlich üblichen Jobrunde im Sauerland satt gesehen. Uneigenteitlich weil ich wieder eine andere Strecke von Sundern nach Menden gefahren bin. Da müsste man mal mit dem Radel hin…

*Notiz in die to-do-Liste: Karte sichten und einholen*

Natürlich müsste man für deratigen Radreisen ein bergfähiges Rad haben ( Gangschaltung mit entsprechender Übersetzung )

Unter dem Strich hat der Stahl Renner heute wieder eine Tausendermarke durchschlagen. *like*

Rollt immer noch gut das Teil. So langsam sollte ich ihm mal wieder etwas Kettendeo gönnen, sauber machen ginge auch ma‘. Wird aber überbewertet. Nur die Sache mit dem Fett an der Kurbel, die sollte ich auch ins Auge fassen. Da kann zwar nix anbrennen, aber so geräuschentwickelungstechnisch… . Vielleicht sind es aber auch nur die Pedale. Wird sich aber zeigen, wichtiger ist, das es mit dem Monatswechsel auch endlich das Wetter in schön gibt. Sprich: bitte 8 bis 10c° weniger.

Einen schönen Tag noch !

26.025km/ 01.08.2019

August 1, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ volle tausend Kilometer: nur ein kurze Zeile, habe am heutigen Tag mit dem Stahl Renner eine weitere Tausendermarke durchfahren. Aktuell stehen also über 26. tausend Kilometer auf dem Zeiger.

Was kann man noch dazu sagen ? Im Grunde nix außer das es bestens läuft und viel Freude bereitet. Auf der morgigen Heimfahrt wird’s dann auch mal etwas mehr Spaß geben, denn ich habe mir eine gut verlängerte Heimfahrt vor genommen. Große Ziele soweit aber keine, einfach nur den Kanal bis zur Mündung fahren, umdrehen und dann zurück. Wenn es gut läuft noch hoch bis zum Kanalende und dann erst dort kehrum machen.

Nicht das schönste Bild, aber man kann erkennen was angesagt ist. Jedenfalls grob vorgepackt ist der Stahl Renner. Wichtigstes Feature, viel Platz für Trinkflaschen.