Archive for the ‘volle tausend Kilometer’ Category

Daddy-one-man-show/ 35.026km/ 26.05.2022

Mai 28, 2022

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: nach der erholsamen Nacht und dem Frühstück, wo immer wieder der Blick zum Horizont ging, stand ein kurzes Abstecken einer möglichen Route <klick> an.

Am nördlichen Rand des hiesigen Dorfes über die Begrenzung radeln oder irgendwie am Channel mit Lupia Überquerung (hab ich jetzt nicht auf der Strecke mit eingepflegt) entlang um dann nach Nord rauszubiegen. Nahe Ahlen gäbe es noch ein Altes Forsthaus was man mal anradeln könnte.

Ab da Waldstedde (optional Drensteinfurt) Herbern und dann mal gucken was das Wetter so treibt. Weiter rüber auf Nordkirchen wo es kurz dahinter ja auf den Steverweg ging. Da will ich zwar nicht direkt drauf, sondern mal den Standort der Burg Alrodt aufsuchen um zu gucken ob da was passt.

14:23Uhr: erste und weitere Zeilen, man hat tatsächlich das Hauptziel erreicht und es sich dort sogar standesgemäß einrichten können.

Sprich, die Cocoon Hängematte hängt, auch wenn man dazu ein wenig mit den Baumgurten zaubern mußte.

(<klick> zum Tourenalbum mit zwei Kurzfilmen)

Die Therm-a-Rest Gurte die ich normalerweise bevorzuge passten nicht, aber wohlwissend hatte ich ja auch noch die EON Gurte mit im Gepäck.

Jetzt aber zu der Tour bis hierhin, oder dem finalen Tagesziel. So wie ich das im Hinterstübchen habe, waren es gute 47km die ich in etwa 2:45h abgespult hatte.

In einer kreativen Routenführung trieb es mich ab dem Start zunächst bis zur Lupia Fähre, wo ich mich dann über die Lippe gezogen hatte.

Bis dahin fluppte die Fahrt super geschmeidig. Doch was mir auch klar war, ab diesem Punkt wäre der gemütliche Teil erst mal vorbei

Denn kaum über die Lippe rüber ging es nun bis kurz vor die westliche Stadtgrenze Ahlen und damit in Fahrtrichtung Nord. Dies bedeutete, daß ich den Wind in guter Präsenz aus Westen pustend, schon mal von schräg vorne als Kostprobe bekam. Zudem hieß es die eine oder andere Bodenwelle hinter sich zu lassen. Aber wie das eben so ist, kennt man ja, also macht man das.
Hier galt es das Altes Forsthaus ausfindig zu machen (ein Tip den mir ja der Schwiegervatta neulich zusteckte).

Passt, gefunden und Foto geschossen, dann mal heiter weiter. Der nächste Ziel- u. damit auch Wendepunkt wird als Walstedde auf der Karte ausgewiesene.

Kurz vor dessen Ortseingang schwenkte ich aber für eine erste kurze Futter-Obst Pause zu jener neuen Pausenhütte, die ich ja vor nicht all zu langer Zeit als fertig entdeckte.

Die zugeführten Vitamine mit einer guten Portion Trinkwasser brachten dann Schub. Auch wechselte ich das unter der Windweste getragene Langarmshirt gegen ein kurzarmiges Radtrikot ein. Denn das Langarmshirt war einfach zu warm und mußte dann so auch zum trocknen auf der Arschrakete seine Fahrt fortführen.

Im Inneren versuchte ich mit dem Neustart nach der Pause den nun folgenden Part ein wenig zu verdrängen.
Wie war das doch gleich mit der Windrichtung? Ging das jetzt nicht ab Walstedde bis zum finalen Endziel press gegen den Wind? Es half aber alles nix, nicht denken, einfach fahren.

Und siehe da, genauso war es dann auch. Wahnsinn was da für ein Gepuste mir entgegen kam. Aber ich war auch erstaunt, wie gut ich doch weite Teile der Strecke fahren konnte.

Von Waldstedde aus ging es dann, relativ untypisch für mich, auf einem benutzungspflichtigem Radweg zunächst bis nach Mersch. Das kennt man ja von etlichen Ausfahrten nach Drensteinfurt. Drenstienfurt ließ man dann aber links liegen, bei dem Wind noch eine wenn auch kleine Extraschleife war nicht mein Wunschtraum.

Doch so richtig konnte ich mich auch nicht mit der Ausschilderung nach Herbern anfreunden.

Ja, es war die einzige direkte Route zum angesetztem Tagesziel. Aber vor ein paar Jahren ist man da schon mal her und von der Strecke her war das eher eine der Art, die ich eher ungerne fahre.

Gute Überraschung

Zunächst schien es auch so zu sein, aber es half ja alles nix. Doch ab der Wegkreuzung rechts nach Drensteinfurt rein hatte man einen traumhaften Radweg bis nach Herbern rein sprichwörtlich aus dem Boden gestampft.

Sehr breit asphaltiert, sieht man ja, fast sturr geradeaus und die wenigen Kurven und Verschwenkungen, wie sie ja oft notwendig sind, sehr großzügig ausgeführt. Also nix mit engen Haarnadelkurven und dergleichen.

Und so mußte ich einfach nur die Kurbel am kreisen halten und hoffen das meine Energiereserven länger halten, als der Gegenwind es mir schwer machen würde.

Das klappte dann auch ganz gut und zumindest bei der Ortsdurchfahrt von Herbern und der Strecke durch das Schlossgebiet von Westerwinkel hatte ich auch passablen Windschutz.

Und so wurde am Ortsausgang noch eine weitere Trink-u. Futterpause eingelegt. Ab da auch stets den Blick zum Himmel.

Es zog sich ja schon ein wenig zu, etwas was ich jetzt so nicht gebrauchen würde. Denn der Weg zur Burg Alrodt war nicht mehr wirklich weit und dort ankommen und dann Regen haben…

Bähhh! Ne‘ das will keiner. Wirklich große Erwartungen an das Wetter hatte ich ja nicht. Wolken ja, eventuell hier und da ein Loch im Himmel wo mal die Sonne durchstoßen könnte und gegen den Wind hatte man am Pausenpunkt noch Kleidung parat.

Nach der weiteren Stärkung raffte ich mich erneut auf und fuhr dann dem Ziel entgegen. Capelle wurde fix nur noch am Hinterrad sichtbar gelassen und Nordkirchen brachte so als Durchfahrt auch nicht wirklich die Neuigkeit.

Die Baustellenstraße von neulich war immer noch da, also nur noch runter rollen. Ab Nordkirchen lief es auch mental wieder besser. Ja klar, das Ziel in greifbarer Nähr, das freut schon zumal auch das Wetter einen mehr auf Sonne machte. Also ranfahren und das treue Fahrgerät abstellen, ein wenig auspacken um sich dann der Hauptaufgabe zu stellen.

Nachdem ich das dann mit den Baumgurten gesaved hatte und meinen Helm in die Cocoon gelegt hatte, damit jene nicht wie ein Spinnaker Segel im Wind steht, gab es das letzte Ciabatta und eine vorzüglichen Kleinen.

Und dann ab in die Cocoon, ein wenig sacken lassen und einen Großteil dieser Zeilen tippen. Im Hinterkopf den Gedanken, daß es auf der Rückreise wohl zum größten Teil Rückenwind haben wird. Was will man mehr?

 

*denk nach*

 

Ja klar, man könnte auch eine ganze Nacht hier machen. *smile*

Rückreise: es ging dann fast routiniert, wobei ich ma an der Route was ausprobiert hatte. Denn ich wollte nicht wieder über Nordkirchen fahren, also ließ ich mich ein gutes weiter südlich fallen.
Und da dort dann Selm ist, ging es in jenem auch bekannten Nest rechts ab mit Marschrichtung Werne.
Diese Route hatte ich, so meine ich zumindest in dem Stück ab Selm erstmalig gefahren, was sich aber auch ganz gut machen ließ. Ist zwar an der Straße entlang, dort dann aber mit einem gut breiten Randstreifen. So kann man das machen, mag ich wenn es um ein unkompliziertes Vorwärtskommen geht.

Und so ging es dann über Werne und den Schwenk über die Lippeauen zurück zur Burg. Dort wurde ausgeladen und eine gute Extraportion Wasser in den Hals gekippt. War ja doch warm, aber der Wind täuschte ein eher nicht-schwitzen vor. Anhand der gemachten Trinkmenge konnte ich aber sehen, nachfüllen ist eine gute Idee.

Ja und das war’s dann. Alle Tagesziele erreicht, die Lupia Fähre zum überqueren genommen, daß Altes Forsthaus angefahren und on top an der Burg Alrodt den Hängeplätz ausprobiert. Mit der gemachten Kilometerzahl müßte, so mein noch etwas müdes Hirn eine weitere Tausendergrenze in hier Zeit fallen

Biketouren „After-Show-Party“: irgendwie sitzt am Freitagmorgen die Etappe mit dem Gegenwind wohl in den Beinmuskeln. *grins*

Macht aber alles nix, man ist eh geruhsamer unterwegs und das noch in kurzer Regenbuxe und Regenjacke. Ja, mal Regen während der Radjobanfahrt. Aber auch da eher in milder Form. Zu Anfangs noch guter feiner Landnieselregen, dann schwächelnd und im letzten Viertel dann Feierabend mit Regen.

Ankommen, unziehen, Schuhe am Heizlüfter trocken legen lassen, derweil die Jobrunde vorbereiten. Und ganz wichtig, Schnittchen für uns die Nährmittezufuhr machen.

Fest steht, es ist der letzte Arbeitstag für diese Woche, die Ausfahrt vom Vortag hat irgendwie Federn gelassen. War dann wohl doch eine Brise zu viel Gegenwind. Wird dann mit Brennstoff und geruhsameren Tagesverlauf kompensiert.

Apropos kompensieren, die Tage noch gedacht:“mensch hättest du doch mal…“, passte am Brückentag das Zeitfenster bestens.

Den Espresso hatte ich ja schon mal, leider nicht oft genug, aber das Eis war heute die erste Kostprobe.
Und was soll ich sagen? Ist genauso gut wie der Kleine. Draußen sitzen im Windschutz mit diesem köstlichen Getränk und den zwei kremigen Kugeln Eis hat was.

Feierabend: es ging bei bester Sonne aber auch nicht wirklich heißem Wetter, ganz im Gegenteil, Windweste war angesagt, weil die Brise arg erfrischend bließ.

volle tausend Kilometer: ja und wie das dann eben so ist, mit 35.026km auf dem Buckel hat sich der Stahl Renner bis heute also wacker geschlagen.

Für Euch einen schönen Tag heute und bleibt bitte gesund!  😉

 

 

 

Ach und wer wissen möchte was ich heute so treibe? Um zehn trifft man sich für eine gemeinsame Ausfahrt in kleiner Runde.

34.008km / 25.04.2022

April 26, 2022

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ volle tausend Kilometer/ Sport & Alltag/ Bike- & Biktouren Bilder: das Espresso-Frühstück läuft und die Erkenntnis, daß man sich nicht mal mehr auf den Wetterdienst verlassen kann. Waren da nicht 80% Regenwahrscheinlichkeit angesagt? Draußen ist es furz-trocken. Nun gut, die Regenbuxe landet mal mit im Gepäck, wer weiß was noch wird?

Werden wird, daß es heute mit dem Stahl Renner eine weitere Tausendermarke durchfahren wird.

09:57Uhr: die Jobanfahrt war recht brauchbar. Leichte Bodenfeuchte und mit round about 7c° passte auch die Kleidung.

Kein Regen war zwar für’s Radfahren netter, aber das Grün könnte noch was gebrauchen. Naja, ma‘ sehen, vielleicht kommt ja noch was.

Derweil am Job in Bereitschaftsposition verharren. Fahrzeughallen sind gefegt, auch der Dreck aus den Ecken. Genauso die Tourenhalle. Frühstück mit zwei Teile Obst, Moccacino und einem Burger gab’s auch schon. Jetzt tippen und…

…warten das Arbeit kommt. Nicht schön.

Am Abend getippt: der Tag geht dann mit einer eher überschaubaren Portion Arbeit rum. Pünktlich zum Feierabend stellen sich dann doch noch ein paar Regenwolken ein.
Die Regenhose wird über gestreift und ab geht die Post.
Ja man muß schon ein wenig mehr seltsam sein, aber ich hatte Spaß am Regen. Ich habe quasi jeden Tropfen auf einen meiner Anpflanzungen fallen sehen.

(zum Aprilalbum <klick>)

Außerdem waren natürlich auch wieder die Radrouten frei. Man kommt gut an, kurz frisch machen und dann raus auf die Burgterrasse um den sportlichen Teil zu meistern. Nach dem Start wurde dann aber doch das Regentarp abgespannt. Auch kleine Tropfen machen nass und Bodenübungen im Nassen zu machen, hat nicht unbedingt was. War dann aber trotzdem schön.

Und so ist ein weiterer Tag ins Land gezogen. Mal sehen was die Woche noch so bringt? Am Job wird’s erst am Donnerstag und am Freitag für mich eine Runde geben. Bis dahin werd ich mich mal wieder in Geduld üben müssen. Bis dahin…

…Euch eine netten tag und bleibt bitte gesund!  😉

Tausender-Tag/ 51.015km/ 07.04.2022

April 8, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Bike- & Biketouren Bilder: noch hocke ich in den frühen Morgenstunden im Wohngemach, meine Espresso Bar vor mir und immer wieder fließt das aromatische Getränk über meine Lippen.

Hier drinnen schaut es schon recht manierlich aus. So wie ich das sehe sind die Fliesenlegerarbeiten final beendet und die Maler haben ihrerseits alles für ihren großen Tag vorbereitet.
Sehr gut gefallen hat mir dann die Ausführung jener Lösung an der Küchenschiebetür, die ich ja auch im Kopf hatte. Da hat das direkte Telefonat mit dem entsprechenden Handwerker doch was gebracht. Dann bin ich mal gespannt, wie das heute Nachmittag ausschaut?

Ansonsten steht für heute nach der Ankunft an der Burg ma‘ wieder meine sportliche Fitnesskur auf dem Plan, aber bis dahin muß ich erstmal kommen.

Denn eines ist zumindest sicher, es hat aktuell eine gute Brise Wind. Ob es auch noch Wasser von oben gibt, muß ich erst erspähen.

08:51Uhr: was ein Geknüppel gegen den Sturm. Puh, da hat man erneut auf der Strecke Federn gelassen.

Die Entschädigung am ersten Stop auf der Jobrunde…

(<klick> zum Album)

…mit Regenbogen am rechten Rand. Doch das Gestrampelt machte hungrig und so gab einen kleine Aufstockung an Brennstoff.

…später am Abend: die Jobrunde war ja heute kürzer und so konnte man entspannt an die Rückfahrt gehen. Etwa in Höhe der Brücke hinter dem Preußenhafen wo es für mich meistens rüber auf das Nordufer geht, hatte ich dann die Marke durchfahren. Sagen wir mal so.

Aber auch der Rest der Rückfahrt hatte durchaus seine Reize.

(Kurzfilm im Wind <klick> aber Vorsicht, erst den Ton leise machen!!!)

Es war so heftig mit dem Wind, daß auf dem Kanal nicht nur Wellen waren, sondern es gab schon Schaumkronen! Aber ich hatte den Wind im Rücken, also alles gut. Und so kam man dann an…

…konnte die üblichen Handgriffe machen und sich dann noch um den aktiven Teil des Tages kümmern. Wetter spielt fast mit, also was soll’s?

Macht Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

49.023km/ 25.01.2022

Januar 26, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ volle tausend Kilometer/ HomeOffice/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: und wie das eben so im Leben ist, die Uhr dreht sich weiter.

Montag: ich hocke in der Frühe nach dem Espresso special noch am Küchensatmmplatz, HomeOffice ist angesagt. Bisher gibt es aber keine Rückmeldung für einen arbeitstechnischen Auftrag.

Innerlich habe ich mir aber schon ein Programm zurecht gelegt. Ich werde mich so gegen wohl sieben aufs Rad schwingen und über den Standort vom Job ins nächste große Dorf fahren um dort dann mein Brot zu holen. Also eine Bäckerei Beckmanns Fahrt.
So hab ich heute wenigsten etwas Bewegung, komme raus und kann auch wieder ein paar Kilometer zusammen trommeln.

Denn mit dem letzten Wochenabschluss bei 48.911km wird dann wohl im Verlauf dieser Woche die 49tkm Marke fallen. Mal sehen wann? Am heutigen Montag wohl aber eher nicht. Also mal Abfahrt…

18:07Uhr: die unendlich vielen Zeilen zur gelaufenen Beckmanns Brot hol Tour. Zunächst ein paar Daten. Es sind dann doch knapp 68 Kilometer in 3:52h geworden. Aber in entspannt und ich bin erstaunt, wie gut das bei mir lief.

Da ich also ein Zeitfenster X (HomeOffice) hatte aber auch Montags doch irgendwie mein französisches Landbrot einholen wollte, bin ich eben mit dem Rad ins große Dorf westlich von uns gefahren.
Zunächst im Standard, wenn es sowas bei mir überhaupt gibt, dann press am Job vorbei um anschließend ein paar markante Highlights zu passieren. Den Startzeitpunkt hab ich irgendwie eher herausgezögert, die Mobilkiste könnte ja doch noch bimmeln, somit ein echter Arbeitseinsatz fällig werden. Doch mit der gewählten Strecke lag ich gut auf der sicheren Seite. Selbst wenn…, ich war ja quasi in der Anfahrt zum Job.

Ich meine ich habe so um achte rum den Stall passiert und da bis dahin nix anlag, konnte ich mehr oder weniger entspannt weiter rollen. Und so ging es über eine bekannte, aber nicht unbedingt reizvolle Strecke an der einen oder anderen Stelle vorbei.

Über den Borsigplatz ging es dann ab zum Bäckereifachbetrieb des Vertrauens.

Kurz Luft holen, an der Trinkpulle nuckeln und dann die Maske auf. Kurze Zeit später…

4 story_ergebnis

…ab in die Lenkertasche. Nach dem zumindest für mich extrem schmackhaften Einkauf ging’s an die Rückfahrt. Dabei hatte ich ein im Augenwinkel als erneuerte Radroute am Körnebach entlang als Ziel.

Doch zuvor ging es noch auf einen Schwenk an einem mir bekannten Outdoor Laden vorbei, die aber zum Glück noch geschlossen hatten.
Ohnehin hätte ich das CAADX drinnen abstellen müssen, da ich kein Schloss mit hatte. Aber so verdreckt wie es war, wäre das eher eine Zumutung gewesen.

Wenige Meters weiter, ein Radladen, auch sehr gut bekannt. Man führt seit ein paar Tagen Rennstahl als Marke. Machen auch in bunt.

Gut, bunt kann ich ja auch. Dann aber doch rüber zum nächsten Tagesziel, siehe da…

Das Teilstück war mal eine der übelsten Grobschotterstrecken die ich kenne. Schlauchplatzer durch Überfahren von aufgekantetem Steinzeug waren da keine Seltenheit.

Ach ja, für die Grafitti Liebhaber hier, wenn auch nicht in vergleichbarer Qualität, hab ich das hier.

Ab da hab ich mich dann was den weiteren Streckenverlauf anging „fallen gelassen“. In oder ab der Ecke kenn ich ja nicht nur eine Radtoute. Eine kleine Laugenstangen-Pause…

…gab’s im Naturlehrpfad Alte Körne, aber auch nur weil‘ s so schön war. Eigentlich hätte ich mir dort ein noch schöneres Plätzchen suchen sollen. Man kennt da ja noch ein paar.

Erstaunlich fand ich, wie frisch ich noch war und wie gut ich vorran kam. Das Wetter passte aber auch bestens. Zwar durchgängig bewölkt und maximal nur 5c°, dafür aber stellenweise gar kein Wind, ansonsten nur eine leichte Brise. Also heiter weiter…

Ja und wie das dann so kommen mußte, ich hatte ja vor der Abfahrt auf Grobstollenreifen-Laufradsatz gewechselt…

…also wurden am östlichen Ausgang vom Süd Kamen ein paar legger Pisten besucht. Ab da war dann aber auch klar, die ab Start fehlenden 89km mache ich nicht mehr voll. Grob fehlen derer zwanzig bis zu den 49tkm. Kann man aber mit leben, die „fallen“ dann morgen.

Mir war halt nach Caffee & Kuchen, der Mann muß halt Prioritäten setzen und so schonte ich mich mit den nicht gekurbelten 20km. Ankunft, duschen und neu einkleiden sowie Gebäck vom Discounter einholen. Hatte ich einfach Bock drauf und so zum Caffee sollte das passen.

War doch ein guter Tag, mögen die nächsten auch derartig verlaufen.

Dienstag: Blabla, der Tagesstart wie üblich halt. Der Job hatte sich am Vortag kurz gemeldet, ich habe für den ganzen Tag eine Jobrunde. Gut so. Und so starte ich den Tag des Durchfahrens der…

49.000km Marke

…mit dem ordentlichen Morgenschubgetränk. Das bedeutet dann, beim nächsten Mal sind 50.000 Kilometer fällig. Auch eine Hausmarke.
Gut, nächster Hauptaugenmerk liegt auf dem Wetter. Trocken und nur frisch, gleich mit normalen Reifen zum Job, oder doch eher feucht und damit Einwechseln des Spike-Laufradsatz? Man wird sehen. Lange werd ich mich aber nicht mehr hier aufhalten, da ist so ein gewisser Tatendrang.

08:53Uhr: der Tag war was die Anfahrt anging bestens. Zwar wie gesagt frisch aber trocken. Man kam also gut über den Asphalt und dies auch in unter einer Stunde.

Speisekarte/ Die Currywurstda es am Job die passende Runde gab, stand einer Einkehr in gut bekannter Gastronomie – Die Currywurst – nix im Wege.

Es gab dann die gewohnte Zusammenstellung der drei Ruhrpottköstlichkeiten und bei der Currywurst den Schärfegrad Nr. 5..

…ja ich würde sagen, ab Stufe 6. wird die Sache interessant. Für mich eine gewisse Grundschärfe ohne wirklich zu brennen.
Damit stünde beim nächsten Feldversuch die Zwischenstufe 5/7 an. Je zur Hälfte mit der Soße von Stufe 5. und eben Stufe 7..

Die Rückfahrt wurde ma´ wieder geschmeidig spontan aus dem Ärmel geschüttelt. Es ging über bestens bekanntes Areal der Sesekeradroute bis ins nächste Dorf, dort dann aber diesmal nicht hindurch und hintenrum wieder raus, sondern am westlichen Ortseingang schräg links raus.
Auf dieser Route landet man dann auch auf dem alten Bahndamm der ab Stockum zu Werne bis nach Unna führt. Da bin ich aber wieder schnell von runter gefahren um meine übliche Heimfahrstrecke über ein paar Nebenstrecken abzuradeln. Dunkel war es sowieso schon und mit 1c° in trocken bestes Winterwetter.

Auf der Burg angekommen nur entladen und ein nettes Bild vom Cannondale CAADX zu schießen.

Seit dem 17.11.2015 ist dieses Rad nun bei mir als Ersatz für das Volotec im Einsatz. Jenes hat bis heute nur 39.578km geschafft, ist damit aber am Limit gewesen. Der gefederte Hinterbau mit seinen Lageraufnahmen halt… *schau traurig*

Beim CAADX kann das nicht passieren, denn gefedert ist es gar nicht. Das kann ich aber verschmerzen. Auch wenn ich sagen kann, wenn ich das Volotec mal wieder für eine gewisse Strecke bewege, daß hat schon was von Sänfte.
Trotzdem würde ich das bei einer Neuanschaffung nach dem CAADX nicht wieder gegen ein gefedertes eintauschen. Der Trend ginge eher zu noch etwas breiteren Reifen. Da kann man dann noch was am Luftdruck drehen und gut ist.

Für den morgigen Tag steht ein angeordneter später Arbeitsbeginn an. Man munkelt, daß das Zeitkonto bis dahin mit einer verlängerten Anfahrt überbrückt werden könnte. *smile*

Bis dahin, habt einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

48.033km/ 16.12.2021

Dezember 17, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer / Bike- & Biketouren Bilder/ Sport & Alltag: was ein warmer Wochenstart!

Montag: neues Spiel, neues Glück, oder so. Der erste Wochentag startet wie gewöhnlich an, aber schon der erste Blick auf das Thermometer vor der Burgpforte ließ mich ein wenig mehr verwundern.

Standen dort wirklich knapp 7c°? Also mal kleidungstechnisch abgespeckt und raus in die Fitness-Garage.
Aber auch dort standen wohlig warme Zahlen auf der Messlatte.

Die Rückfahrt ging auf Grund des wärmeren Wetters und der entsprechenden Bereifung mal wieder durch den einen oder anderen Busch. Gucken was sich das so getan hatte.

(mehr Bilder im Dezember <klick> Album)

Bikebasteln/ …hilf anderen !: und wie dann so auf den fast letzten Meterauf eine letzte aber auch nur wirklich kurze Nebenstrecke abbiege, sehe ich einen Radler am Rand des Kanalweges.

Da er offensichtlich einen Plattfuß hat, rolle ich auch ihn zu frage, ob er ihm mit irgendwas geholfen werden kann? Er verneint, also fahre ich weiter.

Dienstag: etwas verpeilt hocke ich am Küchenstammplatz und schlürfe den Espresso doppio. Mein Hauptaugenmerk liegt auf dem Wetter, im speziellen auf der Außentemperatur. Ist es wieder so brütend warm wie gestern?

08:41Uhr: das verpeilt sein hat sich nur geringfügig gelegt, ich teste ob ich mit entsprechender Koffeinzufuhr da mehr Schub rein bringe. *lach* Könnte ja auch von der Drittimpfung kommen. Wer weiß?

Zur Anfahrt, ja es war tatsächlich wieder annehmbar warm, die Spikereifen konnten in der Fitness-Garage verbleiben. Gut daran, normale Reifen rollen doch besser. Auf der Hinfahrt stellt sich eine erhöhte Luftfeuchtigkeit ein. Aber ich komme, was den Punkt angeht, gut weg.

Mein Gedanke zum Tagesverlauf. Die Jobrunde zu Ende bringen, Restarbeitszeit samt Pause versteht sich, abreißen und dann fix at home.
Dort dann noch den bewegungstechnischen Teil durchziehen, Klamotten für den nächsten Tag rauslegen,  duschen, Futter in den Hals schaufeln und dann zeitig in die Federn schlüpfen.

Mittwoch: was für ein warmer Dezember. Zum Glück hatte ich an der Kleidung heute früh abermals abgespeckt. Trotzdem gut warm.

Der Tag rollt so vor sich hin, bin ein wenig schlapp. Wird wohl am Training vom Vortag liegen. Ist aber auch egal, heute gibt’s ja keinerlei Eskapaden.
Irgendwie werd ich also eher gemütlich zur Burg gondeln.

Vielleicht mal am Lieblingslippeaussichtsturm vorbei oder zum Abschluss noch ein paar kurze alte Schlammstrecken gucken. Eine Randwäsche zum Wochenende muß sich ja lohnen.

Ach ja, die Leihkassette hab ich beim Bikeman Ralf Schuckert zurück gegeben, inklusive drei Euro für die Kaffeekasse. Der Schrauber vor Ort fragte sogar nach dem Ergebnis. Hab ihn natürlich die Infos zukommen lassen.

Auf dem Nachhauseweg ging es zunächst entspannt am Kanal entlang und dann spontan in ein kleines Waldstückchen. Einfach mal wieder schauen was der Wald das so macht.

Und wie man dann so auf einer umgestürzten Birke hockt denkt man sich:„wie war das noch mit der Birkenrinde und dem anzünden… .“ Klappt also immer noch.

Donnerstag: die Nacht war wieder brauchbar und auch das leicht zickenden Zahnfleisch vom Vortag ist eher unauffällig.

Die Rubrik Winterfahrten hab ich hier raus genommen. Der Grund ist recht einfach, mit Winter hat diese Woch zumindest bis jetzt nix zu tun.

Die digitalen Wetterfrösche murmeln zwar alle was von gemessenen 2c° oder weniger. Ich hatte aber auf der heutigen Jobanfahrt maximal, also minimal nur 6c° gemessen auf dem Bryton zu vermelden. Kalt ist was anderes.

Natürlich hatte ich mit der Anfahrt zum Job dann auch die noch fehlenden 10 Kilometer zu den 48.000 Kilometer schon längst überfahren.

Nach dem Schichtende mußte bei mäßigem Wetter aber immer noch relativer Wärme etwas entspanntes an Strecke zusammen gebastelt werden.
Seltsamer Weise waren dann da wider diese Schlammpes-Pisten und auch en wenig mehr Gebüsch in groß, also Wald war dabei.

Wie konnte das nur passieren? *lach* Man könnte auch sagen, ich habe das Fahrgerät dem eigentlichen angedachten Terrain zugeführt.
Natürlich konnte man nicht überall durchfahren. Zumindest bei dem dicken Schlammloch war absteigen und dann umgehen angesagt. Aber das kenn ich und es gibt wohl nur wenige Tage im Jahr, daß man dort durchfahren kann.

Das macht aber alles irgendwie Spaß und weil man ja nicht wirklich schnell voran kommt, kann man schon auf wenigen Metern Winterpokalpunkte in Form von Fahrzeit generieren.

Nach der Ankunft wurde dem CAADX aber auch eine nette Pflegeeinheit gegönnt. Und bevor die wöchentliche Radwäsche in der Waschmaschine landete, war erstmal die Dermizax Berns Letto Lieblingsfahrradjacke mit waschen dran.

So und das war der Rest dieser Woche mit dem Thema Radfahren. Morgen gibt’s GOLF als Fahrzeug, es gibt noch was zu tun.

Macht das Beste aus dem Tag und bleibt bitte gesund! 😉

Zahlen & „einpacken“/ 47.040km/ 11.11.2021

November 12, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Bike- & Biketouren Bilder: das nun die 47.000 Kilometer mit dem CAADX als Fahrgerät geschafft sind, kann ich hier verkünden.

Trotz aller Feinheiten die ja immer wieder mal auftreten, ja es läuft, was will man mehr? Heute früh werde ich wohl die 47.000 Kilometer Grenze Durchbrochen haben. Frostig war es, aber wieder trocken.
Hier ein Bild kurz vor´m Zieleinlauf, aufgenommen am Preußenhafen zu Lünen.

Die eigentlich angedachten 50.000km mit dem CAADX werd ich dieses Jahr wohl kaum schaffen. Da fehlen mal eben geschmeidige 2.960km. Bei nicht mal mehr als zwei Monaten Fahrzeit ist das nicht zu reißen.
Zumal ich ja jetzt erst nach dem Urlaub wieder neu anstarte.

Auch zu einer Jahresbestmarke aus 2018 fehlen aktuell 2.200km. Wäre schon sehr optimistisch so einen run noch hinzulegen.

Die 10.000 Kilometer/ Jahr 2021 sollten aber locker drin sein. Sind gerade mal läppische 330Kilometer, also grob zweieinhalb Wochen zum Job hin und zurück.

Bikebasteln/ Licht & Sicht befestigen: bevor dann die nächsten Kilometer auf der Heimfahrt anfielen wurde ein Zeitfenster X genutzt und dem aufgefrischten Hinterrad noch ein wenig Bling-Bling gegönnt.

Man ist zufrieden. *big smile*

do nature: da ich ja neulich festgestellt hatte, daß es auf meiner Lieblingshalde an einem Beet offensichtlich dicke Knollen aus dem Erdreich herausschauten, mußte das was passieren.
Und so war dann Ziel der heutige Heimfahrt sich mal wieder auf die Halde zu schälen und mit etwas Blumenerde sowie aufgesammelten Laub den guten Stücken ein wenig Winterkleid zu verpassen.

Der entdeckten Birke hab ich noch den Rest gegönnt. So eingepackt sollte das für den Winter erstmal gut sein. Bin mal gespannt, wie das im nächsten Frühjahr so wird?

Macht Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

33.006km Dorfrunde/ 02.10.2021

Oktober 4, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Outdoor/ Biketouren/ volle tausend Kilometer/ Bike- & Biketouren Bilder: das Wochenende startet recht gewohnheitsgemäß mit dem…

Samstag: … und so wollte der Tag sinnig aber auch geschmeidig gefüllt werden. Zwei Pläne hatte ich dazu, nein genau genommen natürlich drei Pläne.

Bikedefekte/ 2021 Laufräder: Plan A. war eine fahrt ins Dorfzentrum zu machen und zwar mit dem Stahl Renner, logisch. Einfach ein paar legere Extrakilometer auf dem Monatskonto genrieren. Dabei dann mal bei Radpunk Cycles reinschauen und nach dem Fortlaufenden der Laufräder fragen. Was dann Plan B. war.
Plan C. dann mal bei Unterwegs Hamm reinschauen und sich ein paar Infos beschaffen, eventuell haben die ja auch noch eine Plan B. den ich bisher übersehen habe.

Überraschend fand ich, daß ich auf der Anfahrt in einer noch recht frischen Baustelle (Bild links) landete. Da wird auf einer Radroute ins Stadtzentrum demnächst asphaltiert.
Nach Auskunft der am Bagger fettenden Maschinisten soll das schon Ende nächster Woche fertig sein.

(Oktoberalbum <klick>)

Später auf der Runde konnte ich noch zwei weitere Asphaltierenden unter die Räder nehmen. Das Bild in der Mitte zeigt einen Abschnitt am Datteln-Hamm-Kanal wo er ist kürzlich der Ahse Dücker neu gemacht wurde.

Auf der Rückfahrt rollten meine Reifen noch zart über die auch erst recht frische Asphaltdecke in Höhe des Ruderclubs Hamm. E stur sich also was. Natürlich hatte ich aber auch leider ein zwei Abschnitte während des Tages, die man auch als Beispiel – so bitte nicht! – hernehmen könnte.

Als erstes ging es dann intuitiv zu Radpunk Cycles. Der gute Mann hatte diesmal etwas weniger Kundenverkehr und so bekam ich recht schnell die Auskunft, daß Mitte nächster Woche wohl das erste Laufrad fertig sei. Fein dachte ich. Das zweite wird wohl erst Mitte Oktober soweit sein, aber da machst´e nix. Stichwort Lieferengpässe.

Mit er recht guten Info bin ich dann rüber zu Unterwegs Hamm. Hier war für mich Thema mal ein paar Isomatten zu begutachten. In der Hängematte liegend kann es auch von unten frisch werden.

Das kann man dann mit einem Underquilt, eine Art Decke die man untern die Hängematte hängt, kompensieren oder eben auch durch eine Isomatte.
Natürlich nutzen die Cracks Underquilts, was auch technisch gesehen die besser Lösung wäre.

Nur so ein Underquilt kostet mal eben wider ein paar hundert Euro, die ich sogar noch bereit wäre mal wieder zu investieren. Nur was ist, wenn man dann doch mal auf dem Boden schlafen muß, weil keine Bäume da sind (zB. auf einer netten Halde)?
Oder wenn ein Aufhängen einer Hängematte in einer Schutzhütte aus irgendwelchen Gründen nicht machbar ist? Ich denke, so ist man erstmal flexibler.

Das dumme ist jetzt aber mal wider nur, die Isomatten die man als Empfehlung bekommt, sind auf dem Markt zur Zeit kaum zu bekommen. Ist hakt wie mit Fahrradteilen, Lieferengpass.

Dann ging es eben direkt rüber zum Burghügel Mark. Den Ursprung dieses Dorfes hatte man ja ein neues Outfit gegönnt. Das ist zwar noch nicht ganz fertig, aber die Tage stand mal wider was und er Zeitung. Und so kann man ja mal gucken fahren.

Und wie ich da so ankomme, war die Versuchung schon sehr groß. Also um es mal so zu sagen, innerlich hatte ich schon mindestens einen Fuß auf der Treppe.

burghügel mark_ergebnis

Aber das ging nicht, denn ich rechnete damit, daß die Baustelle eventuell mit einer oder mehrer Kameras überwacht würde. Da ist ja heute durchaus üblich. Und so hab ich es dann dabei belassen, mal wieder ein Bild zu machen. Abmarsch noch eine Harken hier rum und dort rum, dabei einen Trampelpfad an der Ahse entlang gefunden, der aber auch nur in einem nicht für mich neuen Gebiet endet.

Zum Abschluss gab es noch eine Erkundungsrunde. Dabei im Hinterstübchen hatte ich eine, zwei sich aneinander reihende Verbindungen von Norden her runter in das südliche Gebiet, was dann wiederum zur Burg führt. Gefahren bin ich das Ding irgendwann mal.
Was mir aber seinerzeit auffiel, das Gebiet war sehr wellig und von daher sehr nett. Außerdem gab es dort ein paar Waldstücke. Also bin ich da mal eingetaucht.

Tatsächlich ist das zwar überschaubare Areal sehr schön. Die hügelige Landschaft gibt halt viel her, kleine Straßen, eigentlich gar kein Verkehr oder auch nur Feldwege kann man befahren. Auffällig fand ich, daß man dort so gut wie nix von anderen Verkehrsadern mitbekommt. Teilweise totenstille halt bis auf die natürlich Geräusche. Wunderbar also.

Speisekarte/ Café: …oder dieses mal besser gesagt nicht Café oder Espresso wie gewohnt, sondern Mokka.

Ich hab auch da schon eine Weile vor mich her geschoben, aber heute passte die Uhrzeit, ich trinke selten Kaffeegetränke nach einer bestimmten Uhrzeit, weil´s mir dann nachts zu spät wird.

Nach einer kleinen Besorgungsfahrt mit dem GOLF wo dann auch beim osmanischen Dönerdreher des Vertrauens eine gute Lamacun verspeist wurde, war ein Mokka fällig.

Insgesamt war das ein wenig Gehversuch. Beim ersten Durchgang hab ich wohl nicht genug aufkochen lassen, aber auch zuwenig vom Mokkapulver genommen. Im Gegenzug hatte eich aber noch drei kleine Löffel Zucker mit drin. Das Ergebnis war dann eher dünn dafür sehr zuckerig.

Beim zweiten Versuch hab ich die doppelte Menge vom Mokkapulver genommen und den Zucker ganz weg gelassen. Alder Falter, das war kaum zu trinken. Aber das Gute war, ich hatte ihn schon besser aufkochen lassen.

Erst der dritte Versuch ging so in die Richtung das man sagen konnte, ja geht. Wobei so ganz zufrieden… . Ich werd das also noch mal wann angehen. Ist aber au jeden Fall interessant.

Und nach dem ganzen Mittagsritual kam dann die Sache mit der Mobilmachung des Motorola. Das war dann meine Geschichte vom Samstag.

Habt einen netten Tag und bleibt gesund!  😉

 

32.012km/ 08.09.2021

September 9, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ volle tausend Kilometer/ Bike- & Biketouren Bilder: ich kann ja nix dafür, aber die Tasten müssen wieder bemüht werden. Der Grund wird im Titel offensichtlich, der Stahl Renner hat erneut eine 1.000 Marke durchfahren.

Nun hat er stolze 32.000 Kilometer auf dem Buckel. Ja nicht immer so zaghaft wie es ihm zustehen würde, aber ich gelobte ja Besserung mit relativer Aussicht. Möge es schadfrei als es denn geht die nächsten 32.000km runter rollen.

Noch ein Bild zu dem Thema, wenig spektakulär, aber eben ein Bild.

Morgengruß: und mit der Kurzmeldung zuvor will ich mich dann mal in den laufend Tag verabschieden. Das mache ich mit zwei Bildern vom gestrigen Morgen, aufgenommen bei einem kurzen Stop auf einer Brücke.

Macht das beste aus ihm und bleibt bitte gesund!   😉

 

 

 

 

Bikedefekte/ 2021 Laufräder: ach ja, fast vergessen, zum Thema Felgenriss. Gestern hatte ich den Einfall mal in dem neuen Radladen hier in Hamm an zu rufen. Radpunk ist ja auf Instagram recht aktiv und hat dort immer wieder mal mit entsprechenden Laufrädern was gezeigt.

Beim Telefonat wurden meinerseits ein paar Daten durchgereicht und mein Wissenstand. Den Plan das ich mit den beiden Laufrädern vorbei komme, stimmte er dann zu.

Und nun war ich also im Laden, wir sind das Thema nur noch kurz durch und er meldet sich am Freitag. Das Teile jedweder Art schwer zu bekommen sind, wurde hinreichen kommuniziert.

31.020km/ 29.07.2021

Juli 30, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/  Singlespeed 54-16/ volle tausend Kilometer/ Bike- & Biketouren Bilder: und wie angekündigt, der Stahl Renner hat die 31.000 Kilometermarke passiert. Alles unwichtig (und für mich im Grunde nur ein Aufhänger für einen weiteren Beitrag *lach*). Aber lasst es mich vom Anfang her beschreiben.

Der Tag beginnt wie gewohnt, eine sehr geruhsame Nacht war dem voraus gegangen. Die Ahnung wie es draußen von Wetter her passen könnte, spielte der folgenden morgendlichen Stimmung in Gänze zu. Was für ein Tagesstart!

1 morning_ergebnis

Nur der Asphalt war leicht feucht, auf dem Bryton Tacho dürften in etwa 15-16c° gestanden haben. Der teilweise warme Wind bließ in die Lungen, es rollte sich gut. Ein paar weitere Impressionen…

Dieser Tagesstart wurden mit einem Kurzausflug zum Lieblingsaussichtsturm gekrönt. Danach gelang es dem anbrechenden Tag die Oberhand zu gewinnen.

5 morning_ergebnis

Eile verspürte ich nicht, man lies die Kurbel kreisen. Und so kam man auch bestens in den Arbeitstag.
Auch wenn jener wieder in länger sein sollte, viel passieren kann nicht. Angenehme Routine halt, bestens strukturiert und auch selbst organisiert.

Dann kam die Rückfahrt wo der Scheitelpunkt zu den 31tkm durchstoßen werden sollte. Das Wetter stand auf Sonne und eine gute Brise. Zum Glück aus der richtigen Richtung. Als Strecke wählte ich mal wieder das Nordufer des Kanal, um dann erneut über die Treppenbrücke dann den Ausflug via Beversee zu machen.

Die Schleife über den Beversee ist ja sprichwörtlich ins Wasser gefallen. War dann auch wieder nett dort. Die Wege dort waren auch nicht wirklich arg in Mitleidenschaft gezogen worden. Kann man also mit leben.

Und sensationell, an der ersten Stelle wurde bereits am Kanal eine Ausspülung durch die Starkregenereignisse ausgebessert.

reparatur_ergebnis

Man sieht, es tut sich was. Und so war der Tag gut. Mit der Ankunft auf der heimischen Burg gab es auch ein Päckchen für das Fahrrad Update.

Leider sind nicht alle eigentlich bestellten Teile mitbekommen. Es war dann doch nicht alle lieferbar. Ich habe mal den Kontakt bemüht, schauen wir was passiert?

Habt einen netten Tag und bleibt bitte gesund.  😉

46.089km/ 12.06.2021/ Urlaub Tag 5. & Wochenende

Juni 14, 2021

Bikealltag/ Urlaub/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Hitzefahrten +20c°/ Bike- & Biketouren Bilder: gut Tag 5. vom Urlaub und das Wochenende mit dem Samstag in Schriftform. Am…

Freitag: …ging es mit dem GOLF erst zum Zahndoc für eine Zahnpflege, dann ins nahe Megadorf um dort noch was papiertechnisches zu erledigen. Auf dem Weg dahin wurde der GOLF aber noch durch eine Waschstraße bewegt, den ganzen Standschmutz unter anderem auch Hinterlassenschaften der Vogelwelt, mal runter bürsten zu lassen.

Dann ging´s in die alte Heimat und dort wurde besucht. Immer wieder nett, auch wenn es uns allen vom Wetter her nicht ganz so passte.

Aber wir bissen alle die Zähne zusammen, ließen uns nicht beirren und hatten eine gute Zeit so wie ging. Man freut sich schon auf den nächsten Besuch (und dann auf ein hoffentlich milderes Wetter).

Wieder angekommen stand das bereits per Mail und Sendeverfolgung angekündigte letzte Päckchen der Bestellenung hier auf der Burg.

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Bevorratung für die Kettenpflege, ein Spiegel zum verbasteln, Imprägnierung für Regenkleidung, ein Lezyne Standpumpenschlauch und Gelpads für den Lenker am CAADX.

Am späten Nachmittag trudelte noch die Mail ein, da man im Unterwegs Hamm auch die beiden Dosen für den Espresso & Zucker erhalten hätte. Kann ich dann wann nächste Woche abholen, hat man auch wieder ein Ziel.

Ja und dann rüber zum…

Samstag: unschwer zu erkennen, bei der letzten Tour hatte ich die nächste Schallmauer von 46.000km verpasst. Voher hatte ich das zwar noch kurzfristig auf´n Schirm. Aber ganz ehrlich, die fehlenden läppischen 3 Kilometer wo noch zusammen zu trommeln hätte ich bei der Hitze nicht gemacht.
Und so würde das auf der angesagten Tour ganz entspannt von statten gehen.

Die radbegeisterte Dame aus der nahen Megacity traf hier bei mir ein. Es mußte noch ein wenig Hand an das von ganz lecker aufgenaute Rad gelegt werden. Es war ein klassischer Crosser mit einem wunderschönen roten Lack. Ja, tät mit auch gefallen.

Dann die Abfahrt mit dem Ziel die Burg des Kumpels aus‘ m Claim auf zu suchen. Dort war dann schon Besuch aus Duisburg eingetroffen, ein Pärchen.

Die Fahrt dorthin zog sich dann erstmal. So ein wenig quer durch‘ s Dorf kommt man nicht unbedingt so fix vom Fleck. Auch wollten bzw. konnten wir nicht beide utopisch die Kurbel wuchten. Ich aufgrund meines erst verzogenem Infekt, aber auch sie hatte ein paar Tage mehr aussetzen müssen, als es wohl jedem lieb sein würde.

Man zeigte sich ob unserer Verspätung geduldig und milde. Nach einer schönen Begrüßung ging die Fahrt dann los.

Zu einem Teil war die Strecke ja interessant und auch reizvoll, ein paar andere Dorfstraßenabschnitte hätte ich wohl eher ausgelassen.
Erstaunlich ist, auch wenn das am östlichen Rand unseres Dorfes ist, kannte ich so noch nicht.

Irgendwie kamen wir dann aber am Channel (Datteln-Hamm-Kanal) an und fuhren dann die lange ehemalige Bahntrasse als Zuführung zur Werseradroute entlang.

Erster kurzer Fotostop in großer Runde (ist aber nur mein Fahrgerät auf dem Bild).

Das war dann auch ungefähr der Moment, wo das Wetter final umschlug. War es bis hier teils noch arg bewölkt und hin und wieder ging ein Wind, es wurde deutlich wärmer aber vor allem schwüler mit der Luft.

Ich konnte das noch kompensieren, aber leider nicht alle. Nach einem angemessenen Pausenstop kurz vor Ahlen hatten wir einen Plan B. abgestimmt. Und so fuhren wir erstmal auf eine Eispause nach Ahlen rein.

Nach den kalten Kugeln zogen wir erneut bis zur Werseradroute, wo sich dann unsere Wege ein wenig trennten. Genug ist genug und man sollte es auch nicht gleich übertreiben, zumal bei dem Wetter, eine Person fuhr alleine zurück.

Der Rest der Truppe rollte nun die Werseradroute bis nach Beckum hoch. Dort gab es einen Abstecher zum Baggersee der totalen Verbote *lach* den dann aber die Gäste doch kannten. Egal, konnte so ja kener vorher sagen oder ahnen.
Ab da wurde dann das finale Ziel und damit auch der Endwendepunkt mit der Soestwarte angefahren.

In Beckum kurz vor dem Ziel hab ich dann doch mal wieder die Mobilcam gezückt. Wenige Bilder hab ich gemacht.

Die Soestwarte wurde quasi nur kurz angefahren und aus der Ferne begutachtet, der Turm mit Aussicht war eh geschlossen. Also fuhren wir die wenigen Meter zur Wanderhütte mit Südaussicht. Die gefiel den Gästen besonders, was ich durchaus verstehen kann.

Wir platzierten uns und plauschten. Die Zeit ging geschmeidig rum, aber irgendwann kamen doch die Gedanken an die Rückreise. Der Kollege aus’m Claim führte uns dann auch bis Lippborg zurück.

Über dieses nette Nest ging die Fahrt über auch für mich wieder bekannte Strecken.

Irgendwo am letzten Stop an der Aussichtshütte Im Winkel bemerkte ich, das mein Topeak Midloader Reißverschluss offen stand. Kleiner Schreckmoment, es felhte aber nichts.
Dann kam ich in den Zweifel, sollte ich ihn gar nicht verschlossen haben? Das war aber defintiv nicht der Fall, denn ich erinnerte mich nur zu gut daran.
Dann zeigte sich auch warum das so war, der Reißverschluss war defekt (Bericht)!

Zum Glück hatte sowohl der Besuch aus Duisburg als auch ich Kabelbinder mit. Denn beim Versuch der Lage Herr zu werden, verabschiedete sich der Reißverschluss in der Gänze.

Ach ja, eine noch am Vortag gefundene Schraube konnte ich nun zuordnen. Sie fehlte am zusätzlichen Flaschenhalter für den Sattel (muß ich mir also noch was zur Schraubensicherung einfallen lassen). Aber auch diese Aufgabenstellung konnte erledigt werden.

Mit diese ärgerlich-blöden Situation im Kopf ging es dann aber auf die Rückfahrt. Kurz vor‘ m Channel trennten sich unsere Wege. Für mich war die Strecke am Kanal entlang strategisch kürzer.

Ein letzte Bild auf der weißen Brücke…

Nach der Ankunft wie immer, Fahrrad entladen, gar nicht groß nach der Schraube oder dem Reißverschluss geschaut, vor dem Duschen die Waschmaschine auf ein Schnellprogramm gefüttert und dann den Bauch voll geladen.

Die 46.000 Kilometer Marke war Geschichte und mit den kapp 100 Kilometern kann ich auch gut leben. Zumal das Wetter fast mitspielte. Denn zum Schluss hin kam ein frischer Wind auf.

Sonntag: kleine Fahrt mit dem Golf ins nahe Sauerland, auch ein wenig Umgebungssichtung.

Ich schlug die Rüdenburg vor natürlich auch vor dem Hintergrund, da mal mit dem Rad hin zu fahren/ Streckenkarte und Kilometer), wo wir auch zunächst hin sind. Zu meinem Erstaunen, an der zuführenden Straße gibt es gar keine Hinweisschilder und auch den Weg rauf muß man sich wirklich suchen.

Zum Glück trafen wir recht früh auf dem Weg eine offensichtlich ortkundige Hundegängerin.
Erst hinter wurde mir klar, warum sie so leicht erstaunt schaute, als wir uns nach dem Weg erkundigten. Denn zumindest das mittler Drittel des Anstiegs zwar in breiten aber sehr steilen Weges war so, das nicht wirklich viel gefehlt hat und man hätte sich auch im Vierfüßlerstand, also auch mit den Händen auf dem Boden bewegen können.

Das letzte Stück war zwar wieder besser, aber Grünschnitt wäre ma‘ so ein Thema. Auch oben angekommen war alles gut zugewachsen, wobei die Reste der Rüdenburg frei waren.

Ich drehte nur eine fixe Runde und begab mich wieder in den Abstieg (bevor die Nacht reinbricht *lach*).

Ab da ging es dann zum spontanen Wunschziel Sorpsee. Dadurch das wir recht früh dort waren, ging es noch.

Allgemein kann sagen, die Uferanlagen sind sehr schön hergerichtet und man vorzüglich flannieren und Eis essen.

eis sorpsee_ergebnis

Im Anschluss kehrten wir noch auf eine Pizza bei L´Osteria ein. Auch dort schön draußen im Schatten sitzend, ließ sich der Tag gut ertragen. *lach*

Dann war aber Heimfahrt angesagt. Und nun liege ich hier in det Hängematte und tippe die letzten Zeilen.