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make my day – 31.019km/ 01.11.2019

November 1, 2019

Bikealltag/ The Cure/ volle tausend Kilometer/ Outdoor/ Bike- u. Biketouren Bilder/ Biketouren: meine ersten gefunden Wort zu der heute von mir gefahrenen Tour: es hätte so schön sein können.

Aber ich fange mal langsam an. Eine Liste der Dinge, die mal besonders „gut“ geklappt haben. *hüstel*

  • ich war zwar früh wach, habe mich dann aber doch noch recht lange im Bett aufgehalten, der Antrieb fehlte
  • bin dann eigentlich zu spät raus, war dann wohl leicht aus dem Tritt
  • nach Espresso-Frühstück eine andere Kleiderwahl getroffen, unten rum gab es die lange U-Bux und eine meiner ehemaligen Flecktarn-Bikehosen. Hintergrund, könnten bei der Außentemperatur von Vorteil sein
  • das ganze Geraffel zum Espresso machen und potentielles Mittagessen kochen mußte an den Stahl Renner, wo es aber..
  • …schon im Ansatz nicht passen würde ! Montiere ich den Ortlieb Handlebar-Pack an den Stahl Renner, liegt er mächtig Press auf der Vorderlampe. Geht also gar nicht, Folge Bikewechsel
  • Anbringen des Ortlieb Accessoire-Pack ist auch nicht so wie ich das dachte
  • das finale Verstauen der mit zu nehmenden Dinge dauert gefühlt Stunden ( zum Glück habe ich einen Heizlüfter in der Fitness-Garage laufen und muß nicht dabei frieren )
  • …dennoch ist der Platz in der Fitness-Garage ausgereizt ( gut ist er sowieso ) *stöhn*
  • ich komme erst um 07:21 draußen vor der Burg auf das CAADX und rolle an…
  • …um keine 300m weiter festzustellen, das die Zurrgurte des Ortlieb Handlebar-Pack nach vorne überbaumlen und in die Speichen kommen
  • die erste halbe Stunde ist hart, ich komme kaum in die Schuhe, es ist kalt, hab keinen Bock, frage mich, warum tue ich mir das an, der Kopf ist bei den ganzen Sachen die ich dabei habe, vergessen haben könnte und das ich eigentlich weder eine Hängematte noch einen Schlafsack mit dabei habe, das CAADX aber schon überladen scheint
  • es wird mir langsam warm, vorzugsweise an den Händen = die dicken Handschuhe sind zu warm = ich Wechsel sie bei der ersten Pause gegen meine Craft Unterziehhandschuhe in Kombi mit dem Gore Windstopper Handschuhen
  • die Kombi ist aber nun wider zu kalt – erstmal
  • ich bin langsam etwas genervt
  • ich bemerke wie etwas von den Unterhosen verrutschst ist, es wirft Falten, ungut – ganz ungut. Irgendwann halte ich an und richte die Kleidung
  • nachdem ich dann endlich meinen inneren Frieden gefunden habe, die Kleidung passt und der Kopf leer ist rolle ich durch bekannte Orte und wähle am Ortsausgang Dinkern den offiziellen Weg. Doch da fehlen, warum auch immer, wohl ein paar Radrouteschilder. Ich bemerke es zu spät und fahre der Nase nach.
  • als ich das Kraftwerk als Orientierungspunkt aus den Augen verliere zücke ich erstmalig in eigentlich bekannten Terrain mein Moto um mich auf Google-Maps schlau zum machen. Ich fluche, schaue in der nächsten halben Stunde ganze viermal !!! bei Google-Maps. Unglaublich für mich
  • bei der Abfahrt am Pausenpunkt vermisse ich plötzlich mein Nasenschnupftuch. Ich habe es in der Daunenjacke gesteckt und die steckt im fertig gepackten CAADX. Ich muß trotz Kälte wider alles rauskramen
  • als ich es in der Hand halte und eigentlich losfahren will, ist mir immer noch zu kalt. Jetzt krame ich das zweite Langsarmshirt raus und Wechsel es gegen das Biketrikot
  • kaum drei Kilometer weiter ist wohl Wetterumschwung. Ich halte an und ziehe das erst angezogene Langarmshirt wider aus, ebenso die Sturmhaube. Innerlich habe ich das Gefühl ich koche fast

Danach lief es eigentlich ganz gut. Man sieht es gibt viel zu tun. Dennoch, so im Nachhinein ich schmunzle ein wenig. Jetzt bin ich zwar schlauer, zumindest an dem Punkt, so eine Nummer sollte man besser am Tag vorher packen. Aber genau da muß ich eh nochmal ran, also an das Packen.


Aber nun zum eigentlichen Bericht.

Ja ich hatte Spaß auch wenn sich das anders liest. Im Grund kann ich sagen, viele Umstände hätten besser sein können. Aber ich habe den Tag genutzt, hatte zwar eine recht nett-große und eventuell auch zu anspruchsvolle Runde im Kopf, aber das mußte ja nicht sein.
Denn die angedachten Runde ( hier mal auf virtuellen Kartenmaterial/ Outdooractive ) mit dann doch fast 170km kannte ich, wusste aber auch genau, daß es genug Punkte gab wo ich recht schnell und bequem hätte aussteigen können.

Also mal los, gut gerüstet und eigentlich motiviert. Doch ich denke, dadurch das ich morgens noch zu lange in den Federn lag, fehlte der Anschub und dann die ersten Feinheiten. Schnell wurde mir klar, daß ich wohl kaum die volle Runde fahren würde und so setzte ich mir kleine Ziele. Das erste und auch elementarste war die Aussichtshütte Im Winkel.
Dort mußte ich ankommen, das war ich mir schuldig. Nein, ich dachte mir, nach einem weiteren leckeren Espresso und einem Frühstück würde es eben wieder besser laufen. Das mächtig geschrumpfte Zeitfenster hin oder her. Und bis dorthin hatte ich den Wind meist von vorne oder aber von schräg vorne. Wenn ich da weg fahren sollte, wäre der Wind maximal von der Seite dann aber ein gutes und sehr langes Stück von hinten. Etwas pokern muß man ja auch.

Und so war es dann auch. Die letzten unschönen navigatorischen Feinheit hinter sich gelassen sah ich bald wider das Kraftwerk, hatte bekannte Gelände und Gebäudeprofile am Horizont. Ich rollet auf die Hütte zu und frühstückte erstmal. Das klappte auch ganz gut. Einzig bemerkte ich, das wenn ich irgendwann mal doch mittag machen würde, es haarig werden könnte mit dem Spiritusbrenner. Denn den großen 1,4l Topf zum kochen zu bringen würde bei der Temperatur länger dauern.

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( Und wie immer das restliche Bildmaterial im Album )

Aber ob ich tatsächlich wo noch mittag machen würde, daran hatte ich inzwischen so meine Zweifel ? Und so wurde der nächste Etappenplan aufgerufen. Erstmal wider losfahren und sehen wie’s so läuft. Warm war mir und bevor ich den Kanal überfuhr wurde ein letzte mal Kleidung ab gelegt. Kurz vor Ahlen rief mein wider heller Geist das Zeitfenster X in Kombi mit der Wettervorhersage auf. Also anhalten und beides mal checken und kurz durchrechnen.

( noch ein paar Bilder von der Fahrt zum ersten Pausenpunkt )

Optimistisch dachte ich Ahlen und Drensteinfurt könnte noch gehen, also mal losrollen. Bloß nicht zu schnell, da sonst zuviel schwitzen. Denn Wasser nachkaufen an einem Feiertag würde nicht nur unnötig Zeit und Geld kosten, sondern könnte auch schwierig werden. Im Grunde gibt es dann nur die Tanke. Und jene dann suchen oder wissen wo welche sind.

Innerlich habe ich die nächsten Ausstiegspunkte schon im Kopf und rolle los. Kaum saß ich auf dem CAADX kamen schon die ersten seichten Tropfen. Da hab ich dann sofort auf Westen eingeschwenkt und bin, zumindest gedacht, recht direkt in Richtung heimatlicher Burg abgedüst.

Gut gedüst ist jetzt gelogen, den mit Marschrichtung Heessen hab ich mir den einen oder anderen Extraschlenker gegönnt. Der Regen war ja nicht so heftig, mehr erhöhe Luftfeuchtigkeit. Und so habe ich im Heessener Wald noch an einer Hütte eine weitere kurze Pause gegönnt. Die verrutsche Bux machte sich wider bemerkbar, nicht gut. Popopflege nach dem Radel kenn ich so eigentlich gar nicht. Muß ich dann auch nicht kennen lernen. Gerade so als ich den Riegel auf habe und ein letztes mal kräftig an der Pulle genuckelt habe, nimmt der Regen zu. Ich fahre wider los.

Da ich habe aber keinen Bock auf die Baustelle Dammverlegung am Flughafen habe mache ich etwas was ich sonst nie machen würde. Ich fahre tatsächlich auf dem benutzungspflichtigen Radweg an der Hauptstraße entlang. Was ein Mist, aber nun gut, ich komme zu Hause an und bin dennoch zufrieden.

Schnell das CAADX seiner mitgeführten Dinge entledigt, alles vorsortiert und teilweise in die Fitness-Garage verfrachtet. Schnell die Daten sichern, Bilder überspielen, die Trainingsverwaltung füttern, dabei zwei große Glas Flüssigkeit runterspülen und dann ab in die Dusche. Die Waschmaschine ist gefüttert.


Resume: ich denke – make my day/ mache was aus deinem Tag – trifft hier voll zu. Ich hätte mich in den Hintern gebissen, wenn ich total gekniffen hätte, nur weil das Wetter mal nicht so lecker war. Klar bei schön Wetter kann jeder, aber warum mußte ausgerechnet heute das Wetter so umschlagen ?

Ich erwarte ja keine großen Extras. Etwas mehr Sonne ab dem frühen Mittag hätte schon gut getan. Vor allem wenn wir jetzt gerade so am Abend schon wider 9c° haben. Ich hätte noch den einen oder anderen Ort durchfahren und ja, vielleicht hätte ich auch noch wo Mittag gemacht. Wer weiß ? Gut die komplette Strecke abreißen mit ihren satten fast 170km wäre noch eine Hausnummer gewesen.

Outdoor: ja und beim dem Thema sollte ich nochmal gründlich in mich gehen. Bikepacking ohne Schlafsack jetzt ausprobieren macht nicht wirklich Sinn und das noch der passende Topf her muß ist auch klar. Das mit den Taschen am Bike ist ein anderes Thema.
Und die Kleidungsfrage, wieviel mitnehmen und was nicht ? Die Daunenjacke war Gold wert, aber ob es da noch eine Nummer kleiner im Packmaß geht ?

Fragen über Fragen. Aber gute Fragen, denn so hat ma(n)n noch was zu tun. Wird halt nie langweilig. Ein schönes Wochenende noch !

volle tausend Kilometer: ach, jetzt hätte ich´s fast vergessen. Das CAADX hat mit der heutigen Tour die 31.000 Kilometer voll gemacht. Jetzt fragt mich echt was mit der neuen Gabel ist ?
Nix iss damit und Infos auf Nachfrage bekomme ich auch nicht. Kundenservice im ganz kleinen Maßstab ? Wohl eher kaum.

28.079km/ 22.09.2019

September 22, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ volle tausend Kilometer/ Bike & Biketouren Bilder/ Biketouren/ Heimattouren: und wieder ein Überblick über das was ich so in der letzten Woche getrieben habe. Zunächst mal, viel ist nicht passiert. Außer halt das was ich schon geschrieben habe, war der Bikealltag eher normal bis unaufgeregt.

Halt nur die kleinen Highlights die man sich selbst erarbeitet in dem man mal die oder jene Strecke fährt. Und so ging es mal nur am Channel entlang, am Mittwoch bin ich dann ein Stück Stockum-Werne Trasse gefahren um mir die dösige Umgehung der Baustelle zu ersparen. Dabei entdeckte ich dann einen weißen Schwan, also mußte ich am Donnerstag runter zum Lippewehr kurz vor Rünthe/ Werne.

Ansonsten ist es teilweise morgens schon ehr frisch gewesen. Ich mag das ja, aber die nur 2c° am Donnerstag waren schon heftig. Gut das die auch nur überland auf dem Tacho standen und ich schon warm gekurbelt war. Lange anhalten wäre aber nie mein Plan gewesen. Ein paar Bilder hab ich gemacht, wie man sehen kann.

Das Bild im dunklen ist am Dienstag entstanden wo ja noch Vollmond, hier hinter den Wolken, war. Ist einfach nur ein gutes Bild und die Szene hat mich gereizt. Das andere Bild zeigt das oben erwähnte Lippewehr und die Ansicht des Wolkenhimmel empfand ich als klasse Lichtspiel. Das Bild erinnert mich übrigens sehr haarscharf an das Plattencover von Depesche Mode/ a broken frame.
Gut, da ist jetzt niemand mit einer Handsense, vielleicht auch gut so *grins* aber sonst…

Naja und übers Wochenende hab ich mich dann endlich mal wider auf in die alte Heimat gemacht. Mit dem Stahl Renner versteht sich. Einfach mal wider entspannt mit dem Radel die grob 70km one-war zur Mutter fahren um sie zu besuchen. Das die 70 Kilometer keine Distanz für mich sind, hatte sich ja in den letzten Tagen gut gezeigt.

Also auf zum Bericht zur Heimattouren, den ich versuche werde kurz zu halten. Netter Versuch. Das erste war, kaum hat der Herbst begonnen, ist es schon wider ungewohnt im Hellen auf die Kühltürme zu schauen. Kein Wunder, bin ja auch gut eine Stunde später losgefahren, als eigentlich gedacht.
Ich war um kurz nach sechs wach, hab mich kurz frisch gemacht mir dann aber gedacht, zum aufstehen ist das zu früh. Also nochmal Augenpflege. Naja und dann so Morgenespresso & Samstagszeitung sowie eine kleinen Frühstück hinterher… . Dauert halt.

Dafür rollte es dann aber recht gut an. Nach zwanzig Minuten war ich wider in meinem Element und konnte die Kilometer purzeln lassen. Mit recht knapp über 30 Minuten stand ich oben am Kanal und bei etwa 40 Minuten am Preußenhafen.
Bis hierhin war mir klar, daß die leichte Brise von hinten angenehm schob. Was mich aber keinesfalls dazu veranlasste jetzt auf eine Pace-Time aus zu sein. Nur groß aufhalten auf der Strecke wollte ich mich auch nicht. Und so wählte ich die etwas fixere Route. In DO-Mengede gar nicht groß die Doppel-S-Strecke genommen, sondern hoch und am Friedhof vorbei. Das kostet ich zwar wider ein paar Minuten, wo ich über Schotter langsamer rollen würde, sparte mir bei dem Wetter aber auch viele andere Radler.

Denn inzwischen war es gut warm. Die Windweste ließ ich aber noch an, denn mit dem Fahrtwind war das dann doch noch teilweise frisch. In Ickern angekommen  schlug ich mich dann auch via Radschutzstreifen bis zum neuen Dücker durch. Geht dann zwar über Straße Beziehungsweise am rechten Rand entlang, aber so allgemein habe ich auf dieser Strecke keine schlechten Erfahrung gemacht.

Vor allem aber würde mir das die äußerst nervigen Umleitungen auf der Emscherradroute sparen, vermeintlich. Aber dazu später mehr. Kurz nach dem Dücker ging es dann wider via Emscherradroute fix bis zum Walkway-Turm, wo man lecker Pause machen könnte.
Hier hatte ich eigentlich eine zumindest kurze Pause eingeplant. Statt dessen gab´s nur einen nochmal kräftigen Schluck aus der Wasserpulle, welche im gleichen Atemzug auch aufgefüllt wurde. Zu wenig trinken stand diesmal nicht bei mir auf dem Plan. Ich hielt mich also eisern an die Trinkdisziplin. War zwar nicht ganz so leicht, klappte aber.

Ach ja und noch schnell eine Lidel-Riegel ausgepackt und dann wider die Pedale kreisen lassen. Riegel kann man auch während der Fahrt futtern. Und Mutter wartet bestimmt schon auf die Ankunft. Da will man ja nicht zu spät kommen.

( Restbild- & Filmmaterial wie immer im entsprechenden <klick> Album )

Und da es so gut lief, das gab die laufende Uhr auf dem Byrton-Tacho wider, kam ich mehr als super gut von der Stelle. „Das könnte was fett unter 3h Stunden für die Anfahrt werden„, so die kurze Kalkulation im Kopf. Nach knapp zwei Stunden passierte ich die beiden Halden in Recklinghausen und huschte noch schnell die Brücke am ZOOM hoch. Eine kurze Poserpause würde also noch drin sein.

Dann aber doch Endspurt, ab auf die alte Bahntrasse in asphaltiert mit Endziel Bochum. Da war natürlich inzwischen ob des guten Wetters einiges los. Radfahrer ohne Ende. Dennoch flog ich auch da nur so hoch bis zu Holgers Erzbahnbude, wo es dann ja stets für mich rechts raus, mit einem erneuten Trassenwechsel mit Fahrtrichtung Zollverein, geht.

Und schwups stand ich an der alten heimatlichen Burgpforte. Strava hat 63,58 Kilometer in 2:30h dokumentiert, was dann einen Schnitt von 24km/h ausmacht. „Alder Falder„, dachte ich nur, so fix war ich noch nie ! Das beste war mal was mit ganz knapp über 3h für die wohl gleiche Strecke. Macht nix, kurz Luft holen im setzten, die Daten ziehen, Wasserpulle leer machen und dann die Glocke läuten.

In den mütterlichen Gemächern angekommen, herzliche Begrüßung, das eine oder andere ausgeladen, ab in die Dusche gehüpft und frisch riechend am Esstisch platz genommen. Mein Onkel kam noch zum Essen und so wurde lecker gefuttert, Espresso hinterher und gut war.

Nach dem Essen sind wir, also meine Mom und meiner-einer noch auf einen kleinen Spaziergang raus in den nahen Entenpark ( Bilder im Album ). Natürlich heißt der nicht wirklich Entenpark ( eigentlich Von-Wedelstaedt-Park ), aber wir nennen ihn seit der frühen Kindheit so, weil halt damals Enten in dem kleinen Tümpel waren. Damals sind wir oft zu fuß dorthin, Spaziergänge machen. Ja so war das damals, wir als Kröten.

Und den Hof habe ich auch ( oben ) abgelichtet. Dort habe ich mit allerlei Fahrgeräten meine Runden gedreht. Schon seinerzeit übles Pflaster, heute beim Gang zur Mülltonne eine gefühlter Balanceakt. Ja auch in der Vergangenheit waren die Zeiten mordsgefährlich draußen…

…oder die Mütter prakmatischer. Vom Balkon aus konnte man schnell mal runtersehen, ob der Bube noch da ist, oder keinen Mist macht. Oder wenn die Balkontür nur aufstand, konnte man auch hören, ob alles gut ist. Die Eltern unter uns kennen das ja. Wenn Kinder leise sind, machen sie gerade irgendwas was sie besser nicht machen sollten.
Damals war die Welt im Hof aber auch noch durch den Taubenzüchter bestimmt. Kamen jene reingeflogen, also nicht die Taubenzüchter sondern deren Tauben, gerade bei Wettkämpfen, mußte man totenstill sein. Waren die Vöglein im Stall, war wieder alles gut.

Ja so war das, womit dann auch der Bericht zu diesem Tage endet. Ist doch wider viel geworden. Der nächste Tag, nach einem noch nich ganz opulenten Frühstück irgendwann startklar gemacht. Bevor es wider auf die alte Bahntrasse ging, noch schnell beim Onkel vorbei gefahren. Jener hatte sich ein 20 Kilometer „gebrauchtes“ E-Bike geholt, das wollte begutachtet werden. Da er aber sehr spät ins Bett kam, entfiel eine kleine gemeinsame Ausfahrt. Kann ich verstehen.

Der Weg hoch zur Bahntrasse führt einmal quer durch unseren Block. Also da wo damals der Kumpel wohnte und wir im großen und ganzen unser Unwesen trieben. Ich überfuhr jene Asphaltkurve, die ich seinerzeit nicht ganz so gut nehmen konnte.

Wir fuhren ein Rennen mit den Rädern um den Block. Ich mit den Klapprad, die Kumpels alles was Besseres. Auf der Geraden konnte ich den Speed halten, nur in den Kurven war das so´n Ding. Dank Rücktrittbremse hinten und Stempelbremse vorne…
…ging die Fahrt für mich auch schon mal auf den Knien und Ellenbogen rutschend weiter geradeaus ! Was sah ich aus und was hab ich geheult. Das brannte wie Mist und triefte entsprechend. Damals hab ich mich oft mit dem Fahrrad gemault. Kein Wunder bei den Bikes und den Stunts die wir gezaubert hatten.

Genug der Wehmut. Jedenfalls fuhr ich auf dem Weg zur Trasse auch ich an meiner alten Grundschule vorbei. Schon damals verstand ich den Film nicht der da gelaufen ist. *lach* Endlich auf der Emscherradroute wieder angekommen wurde es mir rasch zu warm. Kleidung ablegen war also wider angesagt und diesmal nicht nur Trinkdisziplin sondern auch Tempokontrolle, also nicht zu schnell fahren.

Beides klappte ganz gut. Wieder am Walkway-Turm wurde die erste Pause gemacht. Ich wollte mal wider abhängen und das hab ich dann auch gemacht. Zwar nicht lange, dafür aber entspannt in schön. War schon klasse so. Die Leute gucken, ich gucke. Meine Hängematte wurde wohl neugierig aus der Ferne beäugt. *freu* Anders rum, worüber sich die Leute so unterhalten… .

Nach dieser Pause ging es dann wider weiter. Als ich dann wider die Brücke am neuen Dücker genommen hatte, erfasste es mich kurz und ich bog tatsächlich auf die offizielle Emscherradroute ab. Und zu meinem äußerst angenehmen Überraschen, die Streckenführung ist nicht nur offen, sondern auch durchgängig fertig gestellt. Hatte ich am Vortag noch die – vermeintlich – schnellere Route via Schutzstreifen und Straße gewählt, wäre das gar nicht nötig gewesen. Und so…

Newsticker: wie gerade eben geschrieben, der Emscherradweg 6. DO Mengede – Henrichenburg ist fertig gestellt.

…hab ich diese Strecke ma´ so richtig genossen. Keine nervigen Umleitungen über schlaglochübersähte kleine, zudem noch teilweise sehr mies einsehbare und zugeparkte Nebenstraßen mehr. Einfach nur nett rollen lassen. Man hat sogar abgesenkt Bordsteine an der B235 eingebracht. Wie oft hatten mich die gefühlt kniehohen Bordsteinkanten geärgert.

So motiviert kam ich auch wider gut vom Fleck. Viel Speed wollte ich aber trotzdem nicht aufbauen. Das Thermometer stand teilweise bei 28c° ! Viel zu warm für meinen Geschmack.

Hinter DO-Mengede schlug ich mich tapfer am Randstreifen bis nach DO-Lindenhorst durch, dann gab es aber netten Wald für mich. Und so stand ich nach knapp 2h+ wider am Preußenhafen zu Lünen. Auch wenn ich so meine Befürchtungen hatte wegen einem weitere opulenten Streckenmahl in Form einer Currywurst-Pommes-Mayo den Blutzucker nochmal ins Fresskoma fallen zu lassen, auch das dort viele Leute das gleiche machen wollte, ich konnte nicht anders.
So im Schatten sitzend ging das dann aber recht gut von der Hand und nach dem verbringen des Pfandleergut konnte ich wider erstaunlich gut anrollen. Den Plan nur via Rennbahn gen heimatlicher Burg zu rollen setzte ich aber gnadenlos um. Auf Channel und viele andere Radler hatte ich keinen Bock. Ich wollte einfach nur noch im Stall ankommen.

Und das bin ich dann auch. Das übliche halt, Klamotten ausladen, ein großes Glas Flüssigkeit in den Hals gekippt, noch fix etwas Laub auf dem Grünstreife gemacht. Der Herbst kommt.

Ja war wider nett, vor allem die Zeit mit meiner Mom.

Ganz nebenbei hat der Stahl Renner nun die 28.000 Kilometermarke durchfahren. Und die 1.000 Kilometer für diesen Monat hab ich auch schon im Sack.

27.025km/ 28.08.2019

August 28, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Bike &  Biketouren Bilder: so…

…es ist halt wie es ist. Bei der Wärme, zumal ja nach den gestrigen Niederschlägen auch heute noch mit relativ hoher Luftfeuchtigkeit, penn ich wohl nicht so ganz eins-a. Entsprechend zerschossen wandel ich dann runter zum Küchenstammplatz um mit mein koffeeinhaltiges Dope einzuverlaiben.

Doch just wenn die Kurbel ein wenig kreist, geht’s dem Herren wieder deutlich besser. Devise beim Radfahren heute, bloß nicht stehen bleiben. Denn dann machte sich das eher unangenehme Wetter umgehend bemerkbar. Dennoch ein kurzer Stop mitsamt Shot…

Le Channel lässt grüßen ( die beiden kleinen Bilder sind von heute nachmittag ). Was mich anspornt ? Die Bewegung ansich und die Szenerie der Natur, die einem jeden Tag einen neuen Film, ein wieder frisches vorher noch nie gesehenes Bild liefert.

Und so hab ich mich heute auch wieder auf der eigentlich üblichen Jobrunde im Sauerland satt gesehen. Uneigenteitlich weil ich wieder eine andere Strecke von Sundern nach Menden gefahren bin. Da müsste man mal mit dem Radel hin…

*Notiz in die to-do-Liste: Karte sichten und einholen*

Natürlich müsste man für deratigen Radreisen ein bergfähiges Rad haben ( Gangschaltung mit entsprechender Übersetzung )

Unter dem Strich hat der Stahl Renner heute wieder eine Tausendermarke durchschlagen. *like*

Rollt immer noch gut das Teil. So langsam sollte ich ihm mal wieder etwas Kettendeo gönnen, sauber machen ginge auch ma‘. Wird aber überbewertet. Nur die Sache mit dem Fett an der Kurbel, die sollte ich auch ins Auge fassen. Da kann zwar nix anbrennen, aber so geräuschentwickelungstechnisch… . Vielleicht sind es aber auch nur die Pedale. Wird sich aber zeigen, wichtiger ist, das es mit dem Monatswechsel auch endlich das Wetter in schön gibt. Sprich: bitte 8 bis 10c° weniger.

Einen schönen Tag noch !

26.025km/ 01.08.2019

August 1, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ volle tausend Kilometer: nur ein kurze Zeile, habe am heutigen Tag mit dem Stahl Renner eine weitere Tausendermarke durchfahren. Aktuell stehen also über 26. tausend Kilometer auf dem Zeiger.

Was kann man noch dazu sagen ? Im Grunde nix außer das es bestens läuft und viel Freude bereitet. Auf der morgigen Heimfahrt wird’s dann auch mal etwas mehr Spaß geben, denn ich habe mir eine gut verlängerte Heimfahrt vor genommen. Große Ziele soweit aber keine, einfach nur den Kanal bis zur Mündung fahren, umdrehen und dann zurück. Wenn es gut läuft noch hoch bis zum Kanalende und dann erst dort kehrum machen.

Nicht das schönste Bild, aber man kann erkennen was angesagt ist. Jedenfalls grob vorgepackt ist der Stahl Renner. Wichtigstes Feature, viel Platz für Trinkflaschen.

29.959km & 25.209km/ 31.05.2019

Mai 31, 2019

Bikealltag/ The Cure Forest: leider war das Wetter im Verlauf der letzten Woche nicht ganz so Stahl Renner mäßig. Ich fahr ihn ja gerne, aber mit seinem schönen tiefschwarzen Lack und dem Chrom sieht er nach Regenfahrten immer ein wenig mehr mitgenommen aus, im Gegensatz zu einem eher schnöden und ja auch für´s Grobe gemachtes Cyclocross. Und so kam eben im weiteren Verlauf der Woche das CADDX ein paar Tage wieder zum Einsatz.

Natürlich nervten mich die Laufräder, aber im Großen und Ganzen hielt sich das dann doch in Grenzen. Und wie das eben so war, der Regen war immer irgendwie präsent. Mal nur morgens, mal mehr nachmittags. Für´s Grün ganz gut, für die Klamottenwahl beim Tagesgeschäft An- u. Rückfahrten zum Job eher etwas sperrig. Denn wenn Regen, dann auch meist etwas frisch. Regensachen waren also angesagt. Auf den dann am gleichen Tag folgenden oder vorab gemachten Trockenfahrten, war es aber dann wider meist zu warm. Also war eher Kleidung in angepasster Form angesagt. Folge: der Rest mußte immer irgendwie verstaut werden. Aber das passte dann doch, irgendwie halt und am…

Mittwoch: …habe ich nach dem Eintrudeln auf der heimischen Burg auch dem CAADX noch mal eine kleinere Pflegeeinheit gegönnt.

Biketouren/ Bike- u. Biketouren Bilder: denn am Folgetag, dem… Donnerstag …und somit dem Feiertag ergo Vatertag wurde eine kleine Radtour eingestilt. Ausnahmsweise wurde das CAADX in die Familienblechkutsche verfrachtet und der Penguin on Bike an seiner Heimatburg abgeholt. Es ging ab dort in Richtung Osten nach Paderborn um sich dort wiederum mit einem dort ansässigen Radforum-Bekannten, ebenfalls member of wordpress alias Bikephreak zu treffen. Runde bei ihm ums Dorf war angesagt, Überraschung in welcher Form ? Am frühen Morgen hier in der Dorfgegend noch leichter Nieselregen.

Ich aber ab in die Familienblechkutsche, schnell oder sogar etwas überhastet noch ein paar Sachen in die Karre geworfen, Regenzeuch dachte ich könnte ma´gut sein und dann los den Penguin on Bike an seiner Burg aufgesammelt.

Bad driver…

…lustige Sache das mit dem Bad Driver. Mein eigentlicher Plan war, sich am Morgen nochmal die Route zum Treffpunkt in´s Kopfnavi  einzuprägen. Klappt ja in der Regel immer super gut. Dumm war nur, sitze ich so beim Frühstück, die Zeit verging eher schleichend. Schieb ich mir die letzte Gabel in den Mund und schaue auf die Uhr und denke so: „mensch jetzt aber ma´flotti Karrotti.
Groß was anschauen und einprägen war dann also nicht mehr. Da ja aber der Eisvogel als Beifahrer mit dabei war, aktivierte er sein Navi und das ist auf english eingestellt. Irgendwo hinter der BAB mußten wir via B1 über die B64 in Richtung Treffpunkt. Irgendwann sagt das Navi an:“bad driver“. Beim ersten mal denke ich noch so…, beim zweite mal fange ich ernsthaft an zu grübeln und nach dem dritten mal frag ich nach. Bad Driburg war gemeint und mit dem lustigen Dialekt kam das bei mir als bad driver an.

Jedenfalls kamen wir pünktlich an und der Herr stand schon am Empfang bereit. Kurze Begrüßung und dann los. Erster Zwischenhalt bei der Vattatachtour ( bei Strava ) Bad Lippspringe zwecks Zufuhr koffeinhaltiger Trinkware. Das geschah in einer recht guten um nicht zu sagen ausgezeichneten italienischen Eisdiele. Danach ging der Kampf dann los.

In Schlangen sind wir rechts raus, also nicht politisch, nein von der Wegstrecke her und haben uns in ein ganz lecker Waldstück entlang der Römerradroute diverse Steigungen vorgearbeitet. Hier muß ich ja sagen, eine ganz legger Geschichte diese Passagen. Zwar ging es stellenweise schon recht dicht an der B1 entlang, man vernahm also quasi ständig irgendwelchen Autolärm, aber ansonsten war das wirklich schön zu fahren. Irgendwann kamen wir in Horn an und dort war dann Lagebesprechnung.
Bis hierhin hatten wir schon ein paar gute Höhenmeters geschruppt, für so Jungs aus dem Flachen war das schon mal watt. Insgesamt ging es uns aber gut, ja auch mir. Denn ob ich so eine Strecke mit den Höhenmetern nach so einer OP wegstecken kann, da war ich mir am Anfang nicht so sicher. Nach kurzer Absprache ging es dann hoch zu den Externsteinen. Kannte ich, war ich ja vor kurzem schon ma´, könnte man also gut machen.

Das passte dann recht gut und so standen wir recht schnell bei den Externsteinen. Dort war natürlich ob des Wetter gut was los, ein paar Bilder wurden gemacht und dann ging es auf zur versprochen Rampe. Nach ein wenig suchen beim Strava in den Segmenten hab ich das Teil dann gefunden.

Nennt sich dort Col de Niedersachsen und soll nur 13% Steigung haben. Gut, da könnte jetzt passen, aber dieser Streckenabschnitt geht straight bergan, ist 41m lang wobei dann mal eben 54 Höhenmeters zu überwinden sind. Damit ist es aber nicht getan. Denn diese 51hm auf 41m Strecke sind kein glatter Asphalt, sondern ganz netter Untergrund in der Form, das grober Schotter, zum teil lose, sich mit der einen oder anderen Senke, gerne auch von mir als Regenrinne bezeichnet, abwechselt. Ich behaupte mal, schon bei weitaus geringerer Steigung wäre das tricky zu fahren.

Die Psyche spielt dann aber noch eine gute Rolle. Kommt man durch die Externsteinen hindurch fährt man geradeaus genau auf die Rampe, oder doch schon Mauer ?, zu. Als ich wenige Meter davor stand hab ich gleich gesagt, da steige ich aus. Schieben war für mich die maximale Option. Ich klettere nicht mit 32mm breiten Straßenreifen eine mir unbekannte Rampe hoch. Ja klar hätte ich gemacht, nur bei mir tauchte dann die Frage in sofern auf, was passiert wenn ?
Denn auf so einem Gelände in der Steigung geht man nicht mal eben so aus den Pedalen. Wenn man das Gleichgewicht noch halten kann und rechtzeitig den Klick aus den Pedalen schafft, dann muß der Fuß mit maximaler Haftung auf den Boden gebracht werden. Und ich rede hier von nur einem Fuß. In dem Gelände sollte man aber idelaerweise mit beiden Beinen, wortwörtlich – im Leben stehen !

Kommt noch hinzu, daß ja meine Beweglichkeit nach der Cypborg Geschichte noch nicht die gleiche ist wie vorher. Ich muß also wenn ich absteige, auf der operierten Seite über den Fußballen als Drehachse den Rest vom Rad schwenk-heben. Das wäre in dem Gelände eher ungünstig gewesen.

Mit meinen Grobstollenreifen ohne Gepäck und nach der Streckenbegutachtung würde ich einen Versuch auf der rechten Seite angehen. Dort war ein recht ebener Boden, der zudem noch von gutem Gras als bindendes Element durchwachsen. Da könnte man mal ansetzten. Ausstieg könnte da auch möglich sein, wenn auch mit Vorsicht zu genießen. Das man die restlichen Lungestücke, oben angekommen, auf den Boden rotzen wird, ist wohl klar. Aber das steht man dann eben irgendwie durch.

Übrigens, ein gewisser Spitzenfahrer, der jenes Segment auf Strava anführt, soll für diese Nummer nur 2:15min. was dann einem Schnitt von 11,1km/h entspricht, gemacht haben. Mit einem E-Bike darf man schon fragen ? Irgendwie würde ich das ja mal gerne sehen.

Schwamm drüber. Ich bin dann mit dem Gastgeber da hoch gestiefelt und das war schon gut genug. Ab da gab´s eigentlich nur noch ein wenig Waldboden und fein-groben Schotter, tendenziell auch nur bergab. Wir kehrten ein letztes mal und er Eisdiele ein, frisches und hausgemachten Tiramisu wurde zugeführt und dann ging es wider zum Treffpunkt und das ganze in schnell.

Ich hatte via der kommunikativen Elektronik mal die Lage zu Hause gecheckt und dann ein Interesse an weiteren Kennenlernschleifen verneint. Das Erscheinen at Burg war schon ein guter Plan. So ist halt das Leben.

Insgesamt hat mir aber die Gegend super gefallen, Höhenmeter hin oder her. Man kann ja auch langsam den Weg erklimmen und das macht mir nix. Hat mich aber auch wider dazu bestärkt, doch die Miche Primato Kassette an´s Hinterrad zu schrauben, wenn der Wechsel fällig ist. Der zusätzliche 30z Berggang würde sich, auch vor dem Hintergrund gewisser Outdoor-Equipment-Mitführ-Aktionen gut machen.

Und ja, die Gegend mit all ihrer Naturschönheit könnte man dann mal für ein Wochenende biktechnisch erkunden. Denn wenn ich so bei Strava die Karte mal grob überfliege, hinter Schlangen wo wir dann ja „raus sind“ und durch Kohlstädt gefahren sind…
…muß dann ja nicht an dieser blöde B1 mit dem Stinkekistenlärm entlang fahren. Man könnte irgendwie quer rüber direkt zu den Externsteinen fahren. Stell ich mir viel schöner vor. Und das es ab da auch eine Strecke rüber zum Hermannsdenkmal gibt, das hatte ich schon wo damals gesehen.

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16: nach dem Vattatach war stand dann der letzte Arbeitstag für diese Woche an. Der…

Freitag: …bot ob des besseren Wetters wider dem Stahl Renner jenen Freiraum, den man braucht um es zu bewegen ( womit dann aber auch Fakt war, daß ich mit dem CAADX nicht einen weitere Tausendergrenze durchfahren habe ). Das wird aber nächste Woche passieren, weil ich das so will, aber auch für das CAADX im Radhaus Gerhardy endlich wohl einen passenden Sattel-Schnellspanner bekommen kann. Ich hatte heute mal wider ein kleines Zeitfenster, viele abzusuchende Kunden machten ja Brückentag und so konnte ich da nochmal stöbern. Und wie es der Teufel so will, ich wurde beraten.

Und wie üblich, der Blick in die Zahlen zum Monatsende, ein wenig posen und auf dicke Hose machen. *lach* Jo ich habe mit dem Monat Mai dieses mal erstenmal ein klein wenig mehr als 1.000km im Monat gemacht.

Outdoor: das Päckchen mit dem Hängemattenset ist gekommen…

Jetzt muß ich gleich nochmal raus und das ganze Geraffelt mal ausprobieren.

25tkm/ 21.05.2019 & Letztes Jahr…

Mai 21, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ volle tausend Kilometer: und mit dem heutigen auf den Burghof-Fahren waren mal soweit, der Stahl Renner hatte wieder eine Tausendkilometermarke durchfahren. Recht genau stehen jetzt 25.004km auf dem Habenkonto. Und es rollt immer noch sauber.

Rumgelaber: …am 21.05.2018 wurde ein wenig rumblödelt. Eventuell auch ein wenig mehr, kann man ja machen. Grimassen schneiden gehört wohl auch dazu.

Und weil einem der Google-Account ja immer wieder Erinnerung hochspielt, mußte ich sofort diese Grimasse rauspicken.

Ist doch eine nette Hackfresse… . Das Bild wurde letzte Jahr auf jener Chill-out-Tour gemacht.

 

29.006km/ 04.04.2019

April 4, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer: ja dann mal los mit der ersten veröffentlichen Ansage in dieser post OP-Normrunden-Woche, sprich also da wo ich mit dem Job wider begonnen habe und in Folge dessen auch wider regelmäßig dem Radfahren fröne.

Mit dem Eintrudeln auf den Burghof heute standen satte 29.006 Kilometer auf dem ja nur virtuell am CAADX vorhandenen Tacho. Kurz gesagt, der Bock hat jetzt die 29.000 Kilometergrenze durchfahren und fährt halt so wie er sollte.
Große Gedanken an das was man an ihm verbessern könnte habe ich zur Zeit nicht, funktioniert doch alles. Wenn ich morgen wider hier auf dem Burghof eintrudel, dann wird wohl mal eine Schlauchwäsche fällig sein und auf die Kette wird dann auch geschaut. Gestern hatte ich schon gecheckt was die Reifen bisher so gelaufen haben. War etwas mehr als 600 Kilometer, muß also noch nicht in frisch auf Lager gelegt werden.

Da aber die Kette bei 27.089km am 18.11.2018 gewechselt wurde, kommt jenen so langsam in den Bereich wo man draufschauen sollte. Denn mit einer überlängten Kette will ich mir nicht auch noch die Kassette oder gar noch das Kettenblatt runterfräsen.

Den Rest von der ersten Arbeitstag- & Bikewoche gibt es dann in kürze als Bericht.

28.030 km/ 20.12.2018

Dezember 20, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Bikebilder & Bilder: die Tage beginnen eigentlich recht gut, frisch ist es geworden. Jetzt so am Tag zwei der Woche, dem…

Dienstag: …hocke ich noch ein paar Minuten in der motorisierten Blechkutsche und nippe am restlichen Espresso con Leche. Hier in dem Stadtteil des Megadorfes ist es eigentlich ganz schön.

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Auch gefällt mir diese glasklare und dennoch sehr erfrischende Wetter, hat was. Ein wenig die Freuden des Leben genießen, denn diese Woche ist lang. Oder besser gesagt, die Tage sind lang. Spät ist es bis ich zu Hause einrollen, noch schnell mit viel Disziplin ein wenig Training, Abendbrot und dann schlafen. Ab Mitte der Woche stieg das Thermometer, auskleiden war wider angesagt. Doch bis zum…

Donnerstag: … ließ ich den Laufradsatz mit den 45NRTH Xerxes Faltreifen mit den Spikes montiert. Sie rollen so gut, fallen nicht ins Gewicht, wortwörtlich. In den frühen Morgenstunden des heutigen Donnerstages durchfuhr ich mit dem CAADX die 28.000 Kilometergrenze. Ist schon eine ganze Menge. Rollt aber immer noch gut. Nur die Laufräder, die würde ich am liebsten sofort wechseln.

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Zum Wochenende hin wurde ich mal nach den technischen Kleinigkeiten schauen müssen. Etwas Pflege muß ja sein. Für morgen ist eventuell noch eine entspanndende Heimfahrt vorgesehen. Cappenberg denke ich. Verdient hätte ich es mir. Denn auf Weihnachten zu ist mehr und mehr Verkehr angesagt. Jeden Tag noch mehr Leute in den Autos direkt im Kern des Megadorfes.
Vergnügen sieht anders aus. Und so mag bei mir bis jetzt keine echte weihnachtliche Stimmung aufkommen.

27.003km/ 16.11.2018

November 16, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Winterfahrten/ Bike & Biketouren Bilder: gleich zu Anfang dieses Geschreibsels, das CAADX hat heute die 27.000 Kilometergrenze durchfahren.

Soweit so gut, noch funktioniert die Technik, auch wenn der wohl inzwischen fällige Kettenwechsel, ich habe heute oder die Tage nicht mehr nachgemessen, längst fällig sein dürfte. Das passiert aber nicht heute, nicht morgen, sondern wohl eher am Sonntag. Denn morgen geht’s ja nochmal auf die Channel Challenge.

Wie war meine Woche ? Ich würde sagen gemischt, zumindest was das Biken anbelangt. Das andere Thema lass ich mal außen vor, nur soviel dazu, jetzt akut fühle ich mich wohl.

Rein vom Biken her habe ich mich bis Dienstag nachmittag mit den Straßenreifen 32er Conti Grand Prix 4 Seasons „rumgeschlagen“. Rollten gut, aber wurde mal wider Zeit, was anders zu machen. Auch von der Witterung her könnte was mit gröberen Stollen einfach besser sein. Man sucht ja immer nach Rechtfertigungen. Also wurden die 32er Continental MountainKing CX mit dem dafür angestammten Laufradsatz montiert. Und ich muß sagen, ich war wider begeistert !
Ich konnte das nicht so recht festmachen, aber so rein von der Einbildung her rollten die sogar besser, schneller und überhaupt….

Schnödes Technikgefasel, langweilt eh nur. Schwenk rüber zur Szene. Angriff“ ! Und zwar auf eine Fünftagearbeitswoche. Ganz ehrlich, ich bin das nicht mehr gewohnt, nachdem ich die letzte Woche nur zwei Arbeitstage hatte. Aber zum Glück habe ich nächsten Montag, Dienstag und mit Mittwoch wider drei Urlaubstage. Dann hab ich aber den kompletten Urlaub verballert.

Die Strecken wurden mit dem Wechsel des Laufradsatzes/ Reifen auch gleich weiter ganz andere. Im Verlauf der Woche wurde es auch merklich kühler. Die Kleiderkammer war wider gut gefragt. Spitzenwert am heutigen Freitagmorgen satte -4c° ! Das ging dann aber fix mit dem Temperatursturz. Das machte die Lunge und die Sinne frei. Aber, ich liebe es ! Das sind die Herausforderungen die mich wirklich reizen. Bei schön Wetter kann ja jeder. Und das es kein Geheimnis ist, daß ich mit Hitze, also alles über 20c° nicht sonderlich gut zurecht komme, ist ja bekannt.

Morgens wurde noch hin und wider etwas die Strecke zart verlängert indem ich an den Lippeauen rum bin. Nachmittags ging es dann ab Mittwoch quasi täglich an der Sesekeradroute entlang, dann Schwenk auf die Kuhbachtrasse um von dort aus dann stets rüber zur Halde großes Holz/ Bekamen zu rollen. Dort angekommen wurden dann nach und nach jede der drei machbaren östlichen Passagen abgefahren. Zum Abschluss heute war dann auch die berüchtigte No-Grip-Area durchfahren. Mal ein paar Bilder zu diesen Fahrten…

 

Ne´, war dann stets schön mal wider so durch die Wälder und deren Wege zu rocken. Die eine oder andere Steigung, auch gerne mal mit etwas loserem Untergrund war mit dabei. At last ging das dann mit der Fahrtzeit nach hinten auch stets gut auf. Nur heute früh habe ich keine Stunde für den Winterpokal voll gemacht. Macht aber auch nix.

Biketouren/ Touren-Ansage/ Channel Challenge: dafür geht’s ja morgen wider raus. Treffen ist u 08:00 Uhr hier vor der Burg, dann ab zum HBF den Penguin einsammeln und dann hoch zum Treffpunkt den Kollegen aus dem östlichen Teil des Claims einsammeln. Wenn das Ding gelutscht ist, dann ist für auch irgendwie Saisonende.

Bike nachgedacht: denn mit dieser gute 100km+ Channel Challenge stehe ich in Jahreskilometerleistung weit über den schon heute anliegenden 10.573 Kilometer. Natürlich werde ich noch weiter mit dem Fahrrad unterwegs sein und natürlich habe ich noch reizvolle Ideen im Kopf. Könnte man einiges in den nächsten drei Urlaubstagen noch machen. Aber…

…ich werde da jetzt nix groß planen. Zum einen werde ich am Sonntag wider mit dem Frühsport was für die Knochen tun, dann wird am CAADX auf jeden Fall die Kette gewechselt. Und da ich diese Woche auch das nette Päckchen von der Reflecto GmbH bekommen habe wird da auch noch was basteltechnisch kommen. Sonntag steht also erstmal allgemeine Pflege auf dem Programm.

Dank meiner Knochen will aber auch gar nicht mehr groß was planen. Schöne und crasy Ideen hin der her.

Die Supernachtfahrt auf der House-Lap II kam mir die Woche wider in den Kopf. Erst gen Osten, dann nach Norden rüber und über Ahlen bis Drensteinfurt. Dort gibt es auf jeden Fall am nördlichen Ortsausgang eine Tanke, die wohl auch nachts geöffnet haben wird. Wobei wenn man nach Einbruch der Dunkelheit ( 16:30/ 17:00 Uhr ) losfährt, dann könnte das Eishaus auch ich geöffnet haben ( bis 20:00 Uhr ).
Was dann in Lüdinghausen, als letzte großen Wendepunkt, noch wo los ist kann ich nicht so genau sagen ? Einen MacDonalds gibt’s auf jeden Fall. Das wäre jetzt aber nicht so mein Ding. An der B235 am nördlichen Ausgang lungert noch eine Shell Tanke rum. Da könnte man pausieren und sich „volltanken“. Via Nordkirchen wider gen Burg müßte mit entsprechenden Brennstoff für unterwegs machbar sein.

Aber wenn man erst um 17:00 losrollt und Ann die fünfeinhalb Stunden netto Fahrtzeit, also ohne Pausen, von letztes mal an nimmt, dann wäre das ein verdammt langer Abend. Und meine Holde würde dann wohl die Männer mit der weißen Weste holen.

Andersrum könnte man aber auch nur bis Drensteinfurt fahren und dann dort wider gen Heimat umschwenken. Das wäre dann auch ohne weiße Weste machbar. *grübel*

Überhaupt wäre die lange Runde nur machbar, wenn der Tag darauf erstmal gründlich verpennt werden könnte. Erfahrung darin hab ich ja mit der NightOfThe100Miles gesammelt. Da hab ich dann einfach mal an der Emscherradroute in der Sonne liegend für ein paar gute Minuten die Augen geschlossen.

Alternativ habe ich aber noch die Halde großes Holz auf´n Schirm. Da könnte man morgens, potentiell Montagmorgen, hin fahren und sich dann den Sonnenaufgang anschauen. Ab da könnte man sich dann wider quer rüber machen und was in eine Richtung starten, die ich zwar im Kopp habe, so aber nicht auf den üblichen Routenplanern finden könnte. Ginge über Unna und deren Trasse in Richtung Nord-Ost und dann über ein paar Dörfer. Vorher könnte man am Preußenhafen noch einen Kaffee kippen und ein, oder zwei Brötchen inhalieren.

Aha, Strecke gefunden. Wusste ich’s doch das ich jene unter den WPC eingeordnet hatte. Hatte jener Rund den Titel WPC Unna Bahndammflitzen gegeben. Wären dann ab Preußenhafen nochmal gute 80 Kilometer. In der Gänze also auch gute 100km. *denk nach* Könnte man so machen, oder ?

Apropos inhalieren, mal so einen kleinen Einblick in das was ich so an einem Tag so verzehre…

  • doppelter Morgensepresso
  • dazu eine wenig Süßkram
  • ( auf dem Job angekommen ) ein Roggenbrötchen mit Makrele
  • eine Birne
  • einen Apfel
  • eine Mandarine
  • eine doppelte Roggenvollkorn Wasa mit Leberwurst
  • eine doppelte Klassik Wasa mit Gauda und Schinken nebst einem Striz Remoulade
  • der zweite Café eine Mischung aus Milchschaum & Espresso
  • eine kleine Rolle Oreo-Fake Plätzchen dazu
  • noch ein Bagutettbrötchen mit Schinken, Käse, Salat & Tomate sowie Remoulade
  • zum Abendmittagessen dann das gute Mahl aus der Liebsten Küche, den Teller randvoll

…und dabei steht die Nadel an der Waage wie angetackert bei 88kg !

26.000km/ 16.10.2018

Oktober 16, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Bikebilder: mit dem heutigen Tag ist beim CAADX die nächste Tausendermarke gefallen. Und zwar glatt 26.000 Kilometer, aber sowas von glatt-punktgenau. Ist ja unschwer am obrigen Beitragstitel zu erkennen. Ansonsten, es läuft so langsam wider flüssig an…

Ein kleines Highlight für heute, ich hab mir Hosenträger gekauft. In den letzten Tagen hatte ich immer wider bemerkt, das meine Bikebuxe, oder die Bike-U-Buxe nach unten rutscht, oder wahlweise eines der Shirts nach oben. So genau kann ich das bis heute nicht festmachen. Fakt iss, iss blöd da immer so ein leichter Zug im Lendenwirbelbereich. Der Bereich der ja bei mir gut sensibel ist.
Und so hatte ich eben heute den Gedanken wie ich damals, also so gut vor 30 Jahren, viel mit Hosenträger rumgelaufen bin. Das müsste doch passen. Ich also in den Bekleidungsmarkt meines Vertrauens – Stammschröer – und hatte mein Anliegen vorgetragen. Und ebenso wie immer, halt Laden des Vertrauens, wurde mir umgehend eine Auswahl präsentiert. Leider hatten sie nur schwarz und olivgrün da. Mit rot, so wie damals, konnte man nicht dienen. Hinterher ergab sich noch ein kleines nettes Gespräch, halt so wie sich das gehört.

Kurz vor Schichtende dann die Teile an die Bikebuxe gebastelt und mal ein Bild gemacht.

Soweit so gut, auf der Fahrt noch zweimal nachgestellt, passte aber soweit. Leider hatte ich heute auf der Rückfahrt nur mein altes Bikeshirt an, halt das was man auf dem Foto sieht. Das ist aber schon immer etwas zu kurz gewesen. Nein, eigentlich nicht, vermute ich. Das Shirt ist auch schon gut mehr als 30 Jahre auf dem Buckel. Es hat einen sehr radsportspezifischen Schnitt, der wohl eher zu Radhosen mit Trägern passt. Wenn ich stehe, ist der Bauch frei und wenn ich mich auf dem CAADX in Bremsgriffhaltung begebe, dann zieht es sich leicht im hinteren Bereich nach oben.

Dabei fällt mir noch ein, ich habe da noch wo ein Bikeshirt. Muß das mal rauskramen. Soviel dazu. Ansonsten finde ich das nachmittags viel zu warm. Gestern nach der Ankunft habe ich erstmal einen großen Kelch Wasser geleert. Unnatürlich diese Wärme um diese Jahreszeit.