Archive for the ‘volle tausend Kilometer’ Category

Zahlen & „einpacken“/ 47.040km/ 11.11.2021

November 12, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Bike- & Biketouren Bilder: das nun die 47.000 Kilometer mit dem CAADX als Fahrgerät geschafft sind, kann ich hier verkünden.

Trotz aller Feinheiten die ja immer wieder mal auftreten, ja es läuft, was will man mehr? Heute früh werde ich wohl die 47.000 Kilometer Grenze Durchbrochen haben. Frostig war es, aber wieder trocken.
Hier ein Bild kurz vor´m Zieleinlauf, aufgenommen am Preußenhafen zu Lünen.

Die eigentlich angedachten 50.000km mit dem CAADX werd ich dieses Jahr wohl kaum schaffen. Da fehlen mal eben geschmeidige 2.960km. Bei nicht mal mehr als zwei Monaten Fahrzeit ist das nicht zu reißen.
Zumal ich ja jetzt erst nach dem Urlaub wieder neu anstarte.

Auch zu einer Jahresbestmarke aus 2018 fehlen aktuell 2.200km. Wäre schon sehr optimistisch so einen run noch hinzulegen.

Die 10.000 Kilometer/ Jahr 2021 sollten aber locker drin sein. Sind gerade mal läppische 330Kilometer, also grob zweieinhalb Wochen zum Job hin und zurück.

Bikebasteln/ Licht & Sicht befestigen: bevor dann die nächsten Kilometer auf der Heimfahrt anfielen wurde ein Zeitfenster X genutzt und dem aufgefrischten Hinterrad noch ein wenig Bling-Bling gegönnt.

Man ist zufrieden. *big smile*

do nature: da ich ja neulich festgestellt hatte, daß es auf meiner Lieblingshalde an einem Beet offensichtlich dicke Knollen aus dem Erdreich herausschauten, mußte das was passieren.
Und so war dann Ziel der heutige Heimfahrt sich mal wieder auf die Halde zu schälen und mit etwas Blumenerde sowie aufgesammelten Laub den guten Stücken ein wenig Winterkleid zu verpassen.

Der entdeckten Birke hab ich noch den Rest gegönnt. So eingepackt sollte das für den Winter erstmal gut sein. Bin mal gespannt, wie das im nächsten Frühjahr so wird?

Macht Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

33.006km Dorfrunde/ 02.10.2021

Oktober 4, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Outdoor/ Biketouren/ volle tausend Kilometer/ Bike- & Biketouren Bilder: das Wochenende startet recht gewohnheitsgemäß mit dem…

Samstag: … und so wollte der Tag sinnig aber auch geschmeidig gefüllt werden. Zwei Pläne hatte ich dazu, nein genau genommen natürlich drei Pläne.

Bikedefekte/ 2021 Laufräder: Plan A. war eine fahrt ins Dorfzentrum zu machen und zwar mit dem Stahl Renner, logisch. Einfach ein paar legere Extrakilometer auf dem Monatskonto genrieren. Dabei dann mal bei Radpunk Cycles reinschauen und nach dem Fortlaufenden der Laufräder fragen. Was dann Plan B. war.
Plan C. dann mal bei Unterwegs Hamm reinschauen und sich ein paar Infos beschaffen, eventuell haben die ja auch noch eine Plan B. den ich bisher übersehen habe.

Überraschend fand ich, daß ich auf der Anfahrt in einer noch recht frischen Baustelle (Bild links) landete. Da wird auf einer Radroute ins Stadtzentrum demnächst asphaltiert.
Nach Auskunft der am Bagger fettenden Maschinisten soll das schon Ende nächster Woche fertig sein.

(Oktoberalbum <klick>)

Später auf der Runde konnte ich noch zwei weitere Asphaltierenden unter die Räder nehmen. Das Bild in der Mitte zeigt einen Abschnitt am Datteln-Hamm-Kanal wo er ist kürzlich der Ahse Dücker neu gemacht wurde.

Auf der Rückfahrt rollten meine Reifen noch zart über die auch erst recht frische Asphaltdecke in Höhe des Ruderclubs Hamm. E stur sich also was. Natürlich hatte ich aber auch leider ein zwei Abschnitte während des Tages, die man auch als Beispiel – so bitte nicht! – hernehmen könnte.

Als erstes ging es dann intuitiv zu Radpunk Cycles. Der gute Mann hatte diesmal etwas weniger Kundenverkehr und so bekam ich recht schnell die Auskunft, daß Mitte nächster Woche wohl das erste Laufrad fertig sei. Fein dachte ich. Das zweite wird wohl erst Mitte Oktober soweit sein, aber da machst´e nix. Stichwort Lieferengpässe.

Mit er recht guten Info bin ich dann rüber zu Unterwegs Hamm. Hier war für mich Thema mal ein paar Isomatten zu begutachten. In der Hängematte liegend kann es auch von unten frisch werden.

Das kann man dann mit einem Underquilt, eine Art Decke die man untern die Hängematte hängt, kompensieren oder eben auch durch eine Isomatte.
Natürlich nutzen die Cracks Underquilts, was auch technisch gesehen die besser Lösung wäre.

Nur so ein Underquilt kostet mal eben wider ein paar hundert Euro, die ich sogar noch bereit wäre mal wieder zu investieren. Nur was ist, wenn man dann doch mal auf dem Boden schlafen muß, weil keine Bäume da sind (zB. auf einer netten Halde)?
Oder wenn ein Aufhängen einer Hängematte in einer Schutzhütte aus irgendwelchen Gründen nicht machbar ist? Ich denke, so ist man erstmal flexibler.

Das dumme ist jetzt aber mal wider nur, die Isomatten die man als Empfehlung bekommt, sind auf dem Markt zur Zeit kaum zu bekommen. Ist hakt wie mit Fahrradteilen, Lieferengpass.

Dann ging es eben direkt rüber zum Burghügel Mark. Den Ursprung dieses Dorfes hatte man ja ein neues Outfit gegönnt. Das ist zwar noch nicht ganz fertig, aber die Tage stand mal wider was und er Zeitung. Und so kann man ja mal gucken fahren.

Und wie ich da so ankomme, war die Versuchung schon sehr groß. Also um es mal so zu sagen, innerlich hatte ich schon mindestens einen Fuß auf der Treppe.

burghügel mark_ergebnis

Aber das ging nicht, denn ich rechnete damit, daß die Baustelle eventuell mit einer oder mehrer Kameras überwacht würde. Da ist ja heute durchaus üblich. Und so hab ich es dann dabei belassen, mal wieder ein Bild zu machen. Abmarsch noch eine Harken hier rum und dort rum, dabei einen Trampelpfad an der Ahse entlang gefunden, der aber auch nur in einem nicht für mich neuen Gebiet endet.

Zum Abschluss gab es noch eine Erkundungsrunde. Dabei im Hinterstübchen hatte ich eine, zwei sich aneinander reihende Verbindungen von Norden her runter in das südliche Gebiet, was dann wiederum zur Burg führt. Gefahren bin ich das Ding irgendwann mal.
Was mir aber seinerzeit auffiel, das Gebiet war sehr wellig und von daher sehr nett. Außerdem gab es dort ein paar Waldstücke. Also bin ich da mal eingetaucht.

Tatsächlich ist das zwar überschaubare Areal sehr schön. Die hügelige Landschaft gibt halt viel her, kleine Straßen, eigentlich gar kein Verkehr oder auch nur Feldwege kann man befahren. Auffällig fand ich, daß man dort so gut wie nix von anderen Verkehrsadern mitbekommt. Teilweise totenstille halt bis auf die natürlich Geräusche. Wunderbar also.

Speisekarte/ Café: …oder dieses mal besser gesagt nicht Café oder Espresso wie gewohnt, sondern Mokka.

Ich hab auch da schon eine Weile vor mich her geschoben, aber heute passte die Uhrzeit, ich trinke selten Kaffeegetränke nach einer bestimmten Uhrzeit, weil´s mir dann nachts zu spät wird.

Nach einer kleinen Besorgungsfahrt mit dem GOLF wo dann auch beim osmanischen Dönerdreher des Vertrauens eine gute Lamacun verspeist wurde, war ein Mokka fällig.

Insgesamt war das ein wenig Gehversuch. Beim ersten Durchgang hab ich wohl nicht genug aufkochen lassen, aber auch zuwenig vom Mokkapulver genommen. Im Gegenzug hatte eich aber noch drei kleine Löffel Zucker mit drin. Das Ergebnis war dann eher dünn dafür sehr zuckerig.

Beim zweiten Versuch hab ich die doppelte Menge vom Mokkapulver genommen und den Zucker ganz weg gelassen. Alder Falter, das war kaum zu trinken. Aber das Gute war, ich hatte ihn schon besser aufkochen lassen.

Erst der dritte Versuch ging so in die Richtung das man sagen konnte, ja geht. Wobei so ganz zufrieden… . Ich werd das also noch mal wann angehen. Ist aber au jeden Fall interessant.

Und nach dem ganzen Mittagsritual kam dann die Sache mit der Mobilmachung des Motorola. Das war dann meine Geschichte vom Samstag.

Habt einen netten Tag und bleibt gesund!  😉

 

32.012km/ 08.09.2021

September 9, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ volle tausend Kilometer/ Bike- & Biketouren Bilder: ich kann ja nix dafür, aber die Tasten müssen wieder bemüht werden. Der Grund wird im Titel offensichtlich, der Stahl Renner hat erneut eine 1.000 Marke durchfahren.

Nun hat er stolze 32.000 Kilometer auf dem Buckel. Ja nicht immer so zaghaft wie es ihm zustehen würde, aber ich gelobte ja Besserung mit relativer Aussicht. Möge es schadfrei als es denn geht die nächsten 32.000km runter rollen.

Noch ein Bild zu dem Thema, wenig spektakulär, aber eben ein Bild.

Morgengruß: und mit der Kurzmeldung zuvor will ich mich dann mal in den laufend Tag verabschieden. Das mache ich mit zwei Bildern vom gestrigen Morgen, aufgenommen bei einem kurzen Stop auf einer Brücke.

Macht das beste aus ihm und bleibt bitte gesund!   😉

 

 

 

 

Bikedefekte/ 2021 Laufräder: ach ja, fast vergessen, zum Thema Felgenriss. Gestern hatte ich den Einfall mal in dem neuen Radladen hier in Hamm an zu rufen. Radpunk ist ja auf Instagram recht aktiv und hat dort immer wieder mal mit entsprechenden Laufrädern was gezeigt.

Beim Telefonat wurden meinerseits ein paar Daten durchgereicht und mein Wissenstand. Den Plan das ich mit den beiden Laufrädern vorbei komme, stimmte er dann zu.

Und nun war ich also im Laden, wir sind das Thema nur noch kurz durch und er meldet sich am Freitag. Das Teile jedweder Art schwer zu bekommen sind, wurde hinreichen kommuniziert.

31.020km/ 29.07.2021

Juli 30, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/  Singlespeed 54-16/ volle tausend Kilometer/ Bike- & Biketouren Bilder: und wie angekündigt, der Stahl Renner hat die 31.000 Kilometermarke passiert. Alles unwichtig (und für mich im Grunde nur ein Aufhänger für einen weiteren Beitrag *lach*). Aber lasst es mich vom Anfang her beschreiben.

Der Tag beginnt wie gewohnt, eine sehr geruhsame Nacht war dem voraus gegangen. Die Ahnung wie es draußen von Wetter her passen könnte, spielte der folgenden morgendlichen Stimmung in Gänze zu. Was für ein Tagesstart!

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Nur der Asphalt war leicht feucht, auf dem Bryton Tacho dürften in etwa 15-16c° gestanden haben. Der teilweise warme Wind bließ in die Lungen, es rollte sich gut. Ein paar weitere Impressionen…

Dieser Tagesstart wurden mit einem Kurzausflug zum Lieblingsaussichtsturm gekrönt. Danach gelang es dem anbrechenden Tag die Oberhand zu gewinnen.

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Eile verspürte ich nicht, man lies die Kurbel kreisen. Und so kam man auch bestens in den Arbeitstag.
Auch wenn jener wieder in länger sein sollte, viel passieren kann nicht. Angenehme Routine halt, bestens strukturiert und auch selbst organisiert.

Dann kam die Rückfahrt wo der Scheitelpunkt zu den 31tkm durchstoßen werden sollte. Das Wetter stand auf Sonne und eine gute Brise. Zum Glück aus der richtigen Richtung. Als Strecke wählte ich mal wieder das Nordufer des Kanal, um dann erneut über die Treppenbrücke dann den Ausflug via Beversee zu machen.

Die Schleife über den Beversee ist ja sprichwörtlich ins Wasser gefallen. War dann auch wieder nett dort. Die Wege dort waren auch nicht wirklich arg in Mitleidenschaft gezogen worden. Kann man also mit leben.

Und sensationell, an der ersten Stelle wurde bereits am Kanal eine Ausspülung durch die Starkregenereignisse ausgebessert.

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Man sieht, es tut sich was. Und so war der Tag gut. Mit der Ankunft auf der heimischen Burg gab es auch ein Päckchen für das Fahrrad Update.

Leider sind nicht alle eigentlich bestellten Teile mitbekommen. Es war dann doch nicht alle lieferbar. Ich habe mal den Kontakt bemüht, schauen wir was passiert?

Habt einen netten Tag und bleibt bitte gesund.  😉

46.089km/ 12.06.2021/ Urlaub Tag 5. & Wochenende

Juni 14, 2021

Bikealltag/ Urlaub/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Hitzefahrten +20c°/ Bike- & Biketouren Bilder: gut Tag 5. vom Urlaub und das Wochenende mit dem Samstag in Schriftform. Am…

Freitag: …ging es mit dem GOLF erst zum Zahndoc für eine Zahnpflege, dann ins nahe Megadorf um dort noch was papiertechnisches zu erledigen. Auf dem Weg dahin wurde der GOLF aber noch durch eine Waschstraße bewegt, den ganzen Standschmutz unter anderem auch Hinterlassenschaften der Vogelwelt, mal runter bürsten zu lassen.

Dann ging´s in die alte Heimat und dort wurde besucht. Immer wieder nett, auch wenn es uns allen vom Wetter her nicht ganz so passte.

Aber wir bissen alle die Zähne zusammen, ließen uns nicht beirren und hatten eine gute Zeit so wie ging. Man freut sich schon auf den nächsten Besuch (und dann auf ein hoffentlich milderes Wetter).

Wieder angekommen stand das bereits per Mail und Sendeverfolgung angekündigte letzte Päckchen der Bestellenung hier auf der Burg.

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Bevorratung für die Kettenpflege, ein Spiegel zum verbasteln, Imprägnierung für Regenkleidung, ein Lezyne Standpumpenschlauch und Gelpads für den Lenker am CAADX.

Am späten Nachmittag trudelte noch die Mail ein, da man im Unterwegs Hamm auch die beiden Dosen für den Espresso & Zucker erhalten hätte. Kann ich dann wann nächste Woche abholen, hat man auch wieder ein Ziel.

Ja und dann rüber zum…

Samstag: unschwer zu erkennen, bei der letzten Tour hatte ich die nächste Schallmauer von 46.000km verpasst. Voher hatte ich das zwar noch kurzfristig auf´n Schirm. Aber ganz ehrlich, die fehlenden läppischen 3 Kilometer wo noch zusammen zu trommeln hätte ich bei der Hitze nicht gemacht.
Und so würde das auf der angesagten Tour ganz entspannt von statten gehen.

Die radbegeisterte Dame aus der nahen Megacity traf hier bei mir ein. Es mußte noch ein wenig Hand an das von ganz lecker aufgenaute Rad gelegt werden. Es war ein klassischer Crosser mit einem wunderschönen roten Lack. Ja, tät mit auch gefallen.

Dann die Abfahrt mit dem Ziel die Burg des Kumpels aus‘ m Claim auf zu suchen. Dort war dann schon Besuch aus Duisburg eingetroffen, ein Pärchen.

Die Fahrt dorthin zog sich dann erstmal. So ein wenig quer durch‘ s Dorf kommt man nicht unbedingt so fix vom Fleck. Auch wollten bzw. konnten wir nicht beide utopisch die Kurbel wuchten. Ich aufgrund meines erst verzogenem Infekt, aber auch sie hatte ein paar Tage mehr aussetzen müssen, als es wohl jedem lieb sein würde.

Man zeigte sich ob unserer Verspätung geduldig und milde. Nach einer schönen Begrüßung ging die Fahrt dann los.

Zu einem Teil war die Strecke ja interessant und auch reizvoll, ein paar andere Dorfstraßenabschnitte hätte ich wohl eher ausgelassen.
Erstaunlich ist, auch wenn das am östlichen Rand unseres Dorfes ist, kannte ich so noch nicht.

Irgendwie kamen wir dann aber am Channel (Datteln-Hamm-Kanal) an und fuhren dann die lange ehemalige Bahntrasse als Zuführung zur Werseradroute entlang.

Erster kurzer Fotostop in großer Runde (ist aber nur mein Fahrgerät auf dem Bild).

Das war dann auch ungefähr der Moment, wo das Wetter final umschlug. War es bis hier teils noch arg bewölkt und hin und wieder ging ein Wind, es wurde deutlich wärmer aber vor allem schwüler mit der Luft.

Ich konnte das noch kompensieren, aber leider nicht alle. Nach einem angemessenen Pausenstop kurz vor Ahlen hatten wir einen Plan B. abgestimmt. Und so fuhren wir erstmal auf eine Eispause nach Ahlen rein.

Nach den kalten Kugeln zogen wir erneut bis zur Werseradroute, wo sich dann unsere Wege ein wenig trennten. Genug ist genug und man sollte es auch nicht gleich übertreiben, zumal bei dem Wetter, eine Person fuhr alleine zurück.

Der Rest der Truppe rollte nun die Werseradroute bis nach Beckum hoch. Dort gab es einen Abstecher zum Baggersee der totalen Verbote *lach* den dann aber die Gäste doch kannten. Egal, konnte so ja kener vorher sagen oder ahnen.
Ab da wurde dann das finale Ziel und damit auch der Endwendepunkt mit der Soestwarte angefahren.

In Beckum kurz vor dem Ziel hab ich dann doch mal wieder die Mobilcam gezückt. Wenige Bilder hab ich gemacht.

Die Soestwarte wurde quasi nur kurz angefahren und aus der Ferne begutachtet, der Turm mit Aussicht war eh geschlossen. Also fuhren wir die wenigen Meter zur Wanderhütte mit Südaussicht. Die gefiel den Gästen besonders, was ich durchaus verstehen kann.

Wir platzierten uns und plauschten. Die Zeit ging geschmeidig rum, aber irgendwann kamen doch die Gedanken an die Rückreise. Der Kollege aus’m Claim führte uns dann auch bis Lippborg zurück.

Über dieses nette Nest ging die Fahrt über auch für mich wieder bekannte Strecken.

Irgendwo am letzten Stop an der Aussichtshütte Im Winkel bemerkte ich, das mein Topeak Midloader Reißverschluss offen stand. Kleiner Schreckmoment, es felhte aber nichts.
Dann kam ich in den Zweifel, sollte ich ihn gar nicht verschlossen haben? Das war aber defintiv nicht der Fall, denn ich erinnerte mich nur zu gut daran.
Dann zeigte sich auch warum das so war, der Reißverschluss war defekt (Bericht)!

Zum Glück hatte sowohl der Besuch aus Duisburg als auch ich Kabelbinder mit. Denn beim Versuch der Lage Herr zu werden, verabschiedete sich der Reißverschluss in der Gänze.

Ach ja, eine noch am Vortag gefundene Schraube konnte ich nun zuordnen. Sie fehlte am zusätzlichen Flaschenhalter für den Sattel (muß ich mir also noch was zur Schraubensicherung einfallen lassen). Aber auch diese Aufgabenstellung konnte erledigt werden.

Mit diese ärgerlich-blöden Situation im Kopf ging es dann aber auf die Rückfahrt. Kurz vor‘ m Channel trennten sich unsere Wege. Für mich war die Strecke am Kanal entlang strategisch kürzer.

Ein letzte Bild auf der weißen Brücke…

Nach der Ankunft wie immer, Fahrrad entladen, gar nicht groß nach der Schraube oder dem Reißverschluss geschaut, vor dem Duschen die Waschmaschine auf ein Schnellprogramm gefüttert und dann den Bauch voll geladen.

Die 46.000 Kilometer Marke war Geschichte und mit den kapp 100 Kilometern kann ich auch gut leben. Zumal das Wetter fast mitspielte. Denn zum Schluss hin kam ein frischer Wind auf.

Sonntag: kleine Fahrt mit dem Golf ins nahe Sauerland, auch ein wenig Umgebungssichtung.

Ich schlug die Rüdenburg vor natürlich auch vor dem Hintergrund, da mal mit dem Rad hin zu fahren/ Streckenkarte und Kilometer), wo wir auch zunächst hin sind. Zu meinem Erstaunen, an der zuführenden Straße gibt es gar keine Hinweisschilder und auch den Weg rauf muß man sich wirklich suchen.

Zum Glück trafen wir recht früh auf dem Weg eine offensichtlich ortkundige Hundegängerin.
Erst hinter wurde mir klar, warum sie so leicht erstaunt schaute, als wir uns nach dem Weg erkundigten. Denn zumindest das mittler Drittel des Anstiegs zwar in breiten aber sehr steilen Weges war so, das nicht wirklich viel gefehlt hat und man hätte sich auch im Vierfüßlerstand, also auch mit den Händen auf dem Boden bewegen können.

Das letzte Stück war zwar wieder besser, aber Grünschnitt wäre ma‘ so ein Thema. Auch oben angekommen war alles gut zugewachsen, wobei die Reste der Rüdenburg frei waren.

Ich drehte nur eine fixe Runde und begab mich wieder in den Abstieg (bevor die Nacht reinbricht *lach*).

Ab da ging es dann zum spontanen Wunschziel Sorpsee. Dadurch das wir recht früh dort waren, ging es noch.

Allgemein kann sagen, die Uferanlagen sind sehr schön hergerichtet und man vorzüglich flannieren und Eis essen.

eis sorpsee_ergebnis

Im Anschluss kehrten wir noch auf eine Pizza bei L´Osteria ein. Auch dort schön draußen im Schatten sitzend, ließ sich der Tag gut ertragen. *lach*

Dann war aber Heimfahrt angesagt. Und nun liege ich hier in det Hängematte und tippe die letzten Zeilen.

Neuland/ 30.017km/ 29.05.2021

Mai 30, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ volle tausend Kilometer/ Bike- & Biketouren Bilder/ Biketouren/ Tour 100+: eigentlich wollte ich heute (Samstag) früher los. Aber auch eigentlich wollte ich die letzte Nacht draußen in meiner Hängematte verrbingen. Hat sich dann aber beides nicht ergeben.

Was sich dann aber ergeben hat, war endlich die Strecke von Sendenhorst rüber nach Beckum zu fahren. Dabei ging es an einer bekannten Hütte zunächst nach Vorhelm und dann rüber nach Ennigerloh.
Die Anfahrt nach Sendenhorst wurde ganz traditionell, kann man ja schon sagen, weil ich das ja schon ein paar mal gefahren bin, über Drensteinfurt gemacht. Soviel also zum Vorgeplänkel beim Thema Strecke.

Nach dem üblichen Espresso-Fürhstück und der Samstagszeitung hab ich mich dann hochgerissen und die Klamotten zusammen gepackt. Der Plan war ja neben der angedachten Strecke zu fahren noch eine gute Frühstückspause zu machen und auf jeden Fall was zum Mittag zu machen. Selbstversorger also, denn das nötige Equipment hat man ja dafür. Leider fanden sich in der Abstellkammer keine Baguettbrötchen, denn die hatte ich eigentlich für ein Frühstück auf dem Plan.

Zum Glück hatte ich aber erst gestern ein extrem leckeres Vollkornroggenbrot in Wuppertal (wo ich vom Job war) geholt. Also wurden drei Halbe mit einer Wurst-Käse-Gewürzgurken Kombi belegt und verpackt. Anschließend wurde ein Wasservorrat am Stahl Renner deponiert und at last, die Kleidungsfrage geklärt.

Denn das Wetter war weder so wie vom Wetterfrosch angesagt, noch so wie ich dachte es könnte so sein.
Nicht Fisch, nicht Fleisch, blöde Sache. Es war zwar recht mild, aber das Thermometer sprach gerade mal was mit 11c° aus. Somit war es nicht richtig warm, aber auch nicht kalt. Der Wind dümpelte zum Glück vor sich hin, doch was wäre wenn… ? Oder gerade wenn man wo ein Päuschen macht? Doch noch die Jacke vom (achtung interna!) Weihnachtsmann einpacken, oder auch eventuell gleich in der aufgefrischen Bergans Letto Jacke losgondeln?

Ich entschied mich für eine gewagte Kombi aus Windweste und zusätzlichen Armlingen als Windschutz und spekulierte für die Pausen entweder auf dann doch sonniges Wetter, oder eben auf einen brauchbare Hütte.
Nun, das mit der Sonne ließ sich diesmal extremst viel Zeit. Nicht nach 10:00Uhr tauchte sie auf, außer in ein paar ganz seltenen Abschnitten und auch nach der Mittagszeit war nicht wirklich viel von ihr zu sehen. Dazu kam der Wind eher aus Norden. Bedeutet, auch jener war eher frisch. Ist ja auch logisch, schon mal wann warmen Nordwind gehabt? Auch der sollte erst weit in den Nachmittag hinein zunehmen. Timing ist nicht ganz so das Ding der Wettervorhersagen, was?

Aber nun gut, man(n) wird sich ja nicht durch so Kleingkeiten von seinem Vorhaben abbringen lassen. Und so ging es dann los, in gewohnter Weise erstmal nach Drensteinfurt raus. Dort befand ich dann auf einer Anglerinsel an der Werse mir was frühstückmäßiges zu gönnen. So ganz nüchtern los und einen Stunde trampeln ist ja normal für mich. Aber nach einer Stunde sollte langsam mal was nachgeschoben werden.

Gut wurde dann ja auch, tat auch gut. Diese Anglerinsel ist ganz nah beim Schloss. Damit aber auch leider in Sicht- u. Hörweite zu einer Hauptstraße mit angrenzendem Einkaufszenter. Schöne Aussicht, viel Grün, Wasser und dann die Geräusche der Straße.

Nach der Stärkung ging es dann wieder los in Richtung Sendenhorst. Von Dresteinfurt ist das gefühlt ja fast nur ein Katzensprung. Wenn es ganz gut läuft, also ohne Gegenwind und man ordentlch Gas geben würde, ist von von Ortschild zu Ortschild etwa eine halbe Stunde unterwegs. Behaupte ich mal so.
Ich ließ es etwas gemächlicher angehen, war ja eine Erkundungs- u. auch Genussfahrt. Außerdem sieht man ja auch immer so viel.

Sendhort wurde erreicht, die Hauptachse gewählt um dieses Nest zu durchrollen und dann ging es los, also fast. Ich machte irgendwie einen Weg aus, der mir schon beim letzten Mal aufgefallen war. Ich entschloss mich spontan, in Übereinstimmung mit meinem Navihirn, die grobe Richtung sollte passen, es mal aus zu probieren.

1 sendenhorst naherholung_ergebnis

(natürlich gibt es auch wie üblich ein Tagesalbum <klick>)

Dieser Weg führt zum & durch das Naherholungsgebiet Hof Schmetkamp. Der Ostheidebach wird renaturiert, wie man sieht. Eine Bank-Tisch Kombi an der Zufahrt könnte für zukünftge Touren ein netter Pausenpunkt sein.

Ab da stand ich dan recht fix an jener Pausenhütte die den Schnittpunkt von bekannter Strecke zum Neuland darstellte. Die letzte halbe-doppelte Schnitte wurde gefuttert, während man mal wieder einen kleinen Plausch mit einem Rennradler führte.

Vor der Abfahrt nochmals die elektronische Karte studiert, sich die beiden Ortsnamen abermals eingeprägt und dann los. Tatsählich kamen die ersten Sonnestrahlen mit der Anfahrt auf Vorhelm raus.

In Vorhelm selbst schien nicht sondelich viel los zu sein. Auch wurde der Ort auf der Karte nicht als sonderlich groß dargestellt. Ich entschloss mich an der ersten Tanke noch einen Sprite als Trinkvorrat, Zuckerquelle und letztendlch auch als Geschmacksvariation zum mitgeführten Wasser ein zu holen. Im Ort gab es eine winzge Runde zur nahen Kirche wo sich ein paar nette Figuren aufhielten.

Die Ortsausfahrt/ Radroute nach Ennigerloh war auch gut ausgeschildert, also rollte ich weiter. Die nicht mal 8 Kilometer sollten auch geschmeidig vergehen. Mit dem Ortseingang Ennigerloh tauchte ein alter Steinbruch auf der rechten Seite auf, den man – renaturierte.

Dieses unklare blaue Wasser kenn ich ja vom ehmalgen Steinbruch in Beckum. Leider kann man nicht mal ansatzweise in Richtung Wasser kommen. Schade eigentlich.

Die Ortsdurchfahrt war für mich unspektakulär, viel Neubaugebiet und nicht immer so klasse zu erspähende Radroutenschilder. Spektakulär war dann aber die Rampe vor der ich dann stand.

Jene führt zu dem Hoester Berg hoch und das im wörtlichen Sinne. Das Strava Tourenportal, wo ja meine Aufzeichnungen drin landen, besagt was von satten 9% Steigung in der Spitze.
Aber schon beim Anblick war mir klar, mit einer Übersetzung von 54 zu 16 ist das nicht zu fahren. Das nimmt man dann wie ein Mann, wuchtet solange die Kurbel rum wie geht, steigt dann ab und schiebt eben ein paar Meter.

Dafür entschädigt die Fahrt durch das Vellener Brook. Ein wenn auch nur mit kurzem Eindruck sehr schönes Waldgebiet. Danach hat man es dann aber. Vellern als Ort wurde hinter sich gelassen und ab da hatte man auch schon Beckum im Blick. Irgendwann stößt man auf die Werseradroute und landet im Naherholungsgebiet/ Aktivpark Phoenix.

Hier beeindruckte mich eine alte Dampflok, wo man auch in den Führerstand konnte. Da konnte natürlich ein Bild mit eine anderen, meinem Stahlross nicht fehlen.

Hat mich schon beeindruckt, diese alte Technik. Alles massiv aus dem Vollen so zu sagen. Aber nicht lange schnacken, denn mit dem Erreichen von Beckum als finales Zielareal war auch eine potentielle Pausenhütte in Griffweite. Noch ein wenig durch den Ort und dann endlich große Pause machen.

Die Hütte ist mir ja gut bekannt, der Bautyp sowieso, aber diesmal gab es wieder was Neues. Genau genommen gab es nicht was Neues, sondern es gab Nichts-Neues. Denn der Tisch wurde inzwischen demontiert. Die Traurige Geschichte wohl dahinter.

Irgendwo auf dem Zeitstrahl letztes Jahr Herbst fand ich die Hütte arg verwüstet vor. Ganze Teile des Masivhozes wurden mutwillig rausgebrochen und überall lag Müll rum. Den Müll hab ich schon damals natürlich aufgesammelt und in den Mülleimer buxiert. Man will ja nicht in so einer Müllwüste Pause machen.

Bei einer anderen Pause war die Hütte großzügig mit Flatterband abgesperrt und schon Teile des Vandalismus demontiert. Irgendwann hatte ich sogar überlegt passendes Holz zu besorgen und mit einem Akkuschrauber bewaffnet im Auto wieder zu kommen.

Jetzt versucht man wohl mittels fehlendem Tisches die Sauf- & Randaliergemütlichkeit einzudämmen. Wie blöd können diese Menschen nur sein? Denn an der Zufahrt in Ahlen sah es oft bei einer Bank-Tisch Kombi genauso aus. Da hat man inzwischen alles demontiert.

Gut, ich hatte also erneut ein wenig Müll in den dafür bereitstehenden Eimer verfrachtet und mich dann eingerichtet. Es gab Nudeln mit roter Soße. Die Zubereitung war etwas tricky, denn kurz aufkochen lassen war ja nicht das Problem, aber 10min. bei schwacher Hitze ziehen lassen…
…geht auf einem Spiritusbrenner nicht. Denn der kennt nur an und heiß, oder eben aus und kalt. Mit ein wenig tricksen bekam ich aber die Nudeln so al dente, das man sie gescheit futtern konnte. Das mit dem Espresso kochen war ja kein Problem.

Natürlich hinterließ ich alles sauberer als vorher und zog von dannen. Ach ja, zu erwähnen wäre noch, das man eine Teil desr Werseradroute erneuert. Dabei wurde der Weg verbreitert und mit einem neuen wassergebunden Belag versehen. Dummer weise war die Baustelle offiziell noch vohanden und genau auf dem Zuweg zu der Hütte.

Hatte ich noch fast ein schlechtes Gewissen die Absperrung zu umfahren, aber die Aussicht auf eine schmale Landstraße mit hohem Verkehrsaufkommen ließen auch nach langem hin und her keinen Suizidträume in mir hochschäumen. *lach* Bin doch nicht bekloppt.

Während ich aber so in der Hütte pausierte, hab ich noch nie soviele gesetztesuntreue Staatsbürger gesehen. Es schien nicht nur niemanden zu interessiere, nein es gehörte wohl zum guten Ton da durch zu fahren. Da war ich also nicht der einzige Badboy.

Ab da gab´s eigentlich nur noch schnöde Hausmannskost was den Weg anging. Eine kleine Ausnahme, kurz östlich vor´m Dorf angekommen entschloss ich mich am Randstreifen der Lippestraße zu fahren. Dem Stahl Renner bietet sich da sein natürlicheres Areal.

Das letzte Tageshighlight fällt dann wohl mal wieder unter das Motto, tausend mal daran vorbei gefahren, aber erst jetzt bemerkt.

Bei einer weiteren Pause zwecks dualer Wasserhaushaltregulation verahm ich deutliche Wassergeräusche. Und die konnten unmöglich von dem stillen Gewässer in der direkten Nähe sein. Waren sie auch nicht. Als ich in eine Art Lichtung schaute ,sah ich in der fast erreichbaren Ferne, einen kleinen Wasserfall.

So wie sich das mir auf dem digitalen Kartenmaterial darstellt, wird es sich um den Alten Lippearm handeln. Interessante Sache.

Und so nahm der Tag seinen Lauf, Ankunft und die üblichen Handgriffe.

Biketouren Résumé/ Outdoor: ja insgesamt ist die Tour gut gelaufen. Die angedachten Pausen waren gut, auch in so fern, daß man sich erholen konnte und Brennstoff nachlegen. Apropos erholen, auch wenn sich das jetzt schon fast wie ein Witz anhört, aber die 101 Kilometer Gesamtstrecke waren gar nicht anstrengend.

Natürlich mußte ich hier und da ma mehr in die Pedale treten und natürlich kam ich diese einen Steigung nicht hoch. Aber wer da mit der Übersetzung hochfährt, den möchte ich sehen.

Irgendwas scheint am Stahl Renner also mächtig anders zu sein, als am CAADX? Neben der noch immer im Raum stehendne Frage der Laufradwartung und eventuell Erneuerung, kam mir heute fogenden Gedanke.
Am Kettenblatt, also vorne an der Kurbel-Pedal Kombi habe ich ein zugebenermaßen sehr großes Kettenblatt. Da werden 54 Zähne bemüht (und soweit ich weiß sind bei heutgen Rennrädern maximal 52 Zähne serienmäßig).

Wenn ich da jetzt mit einem nur eher mäßigen Kraftaufwand das Teil am laufen halte, dann ist das wie in etwa so wie mit einer alten Dampflok. Relativ wenig Leistung, die aber gaaaanz langsam eine relativ große Scheibe in Schwung bringt und so einen durchaus respektable Geschwindigkeit erzeugen kann.

Ja und diese Nudeln, waren jetzt geschmacklich nicht so der Burner. Aber mein Gott, das waren jetzt Instant-Tüten-Nudeln. Die Zubereitung mit dem langsam vor sich hin ziehen lassen, daß war jetzt eher ungünstig. Aber so ist das eben beim testen. *lach* Versuch und Irrtum halt.

Ach ja, das Wetter. Das war zwar nicht so knalle, hatte aber auch nicht die Lust in mir geweckt so viele Bilder zu machen.

Und noch zwei Meldungen, der Stahl Renner hat aktuell einen weitere Tausendermarke wohlbehalten durchfahren und mit dieser Tour sind es schon vier Touren mit über 100km in diesem Jahr. Das wird mir langsam etwas komisch.

Habt einen schönen Sonntag und bleibt gesund. Ich werd ma´ sehen, was ich heute so zauber? Radfahren? Man wird sehen.  😉

45.026km/ 15.04.2021/ it’s done!

April 16, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ volle tausend Kilometer/ Bike- & Biketouren Bilder: viel hatte ja die Tage nicht gefehlt und heute war es dann soweit. Mit dem CAADX hab eich die 45.000 Kilometermarke durchfahren.
Damit hab ich die immer noch aktuellen 36.958km für das Volotec, dem Vorgänger-Alttagsfahrrad weit hinten gelassen.

So richtig schön gefeiert habe ich das mit einer gut verlängerten Heimfahrt vom Job. Zunächst spielte ich mit dem Gedanken die WPC Unna Bahndammflitzen via Welver mit ca. 75km bis zur Burg zu fahren. Aber mit dem Wind wollte ich das dann doch nicht, denn der bließ nicht nur unangenehm aus Nord-Ost sondern brachte auch eine entsprechende Kühle mit sich.

Und so ging es mal wieder mit Marschrichtung Cappenberg über diverse bekannte aber auch neue Pisten.

Erstbefahrung/ Outdoor: zunächst mal habe ich die andere Kanalseite ab dem Hafen Lünen erkundet. Jedenfalls war das mein Plan. Aber noch keine 5km gefahren erspähte ich einen mir bisher wohl entgangenen Forstweg. Und da bin ich dann natürlich mal rein.

(Hatte ich eigentlich schon den Direktlink zum Aprilalbum durchgereicht. Falls nicht hier bitte <klick>)

Die Waldgrenze sollte gut eine Richtung Süd haben, ist eher ruhig, da auch Sackgasse. Bäume zum abhängen hat es genug und außer den Geräuschen vom Hafen, hörte ich nix.

Dann ging es aber doch rüber auf die andere Kanalseite und da dann bis höhe Kraftwerk. Ab da seit langen mal wieder ein paar nette Wegstrecken hoch bis in den südlichen Cappenberger Wald.
Und wie ich so vor mich daher fahre schwant es mir schon. Da ist doch diese nette Strecke nach Selm rüber. Deutlich welliger als der Kanal und mit sehr ruhigen Straßen. Das ich diese Strecke dann auch gefahren habe, entschied ich spontan. Die Uhrzeit gab ich genug Puffer her, ich fühlte mich gut, zu trinken hatte ich auch noch. Und so stand ich dann an jener Bank mit Aussicht…

3 skyline

…spielte ein wenig mit der Handycam und zog dann aber doch fix weiter. Der Wind bließ arg über die Landwelle. Aber was für eine Landlinie – wunderbar.

Mit dem einschlagen dieses Weges standen dann noch ein paar kleinere Rampen an und alles gut gepaart mit Waldbodenstrecken. Der Vorteil dieser Fahrstrecke war schnell klar, im Wald ist ja sowas von Windschutz. *freu* Und das Lichtspiel war natürlich auch klasse. Zumal diese eher dunklen Wolken wo aus Norden reinzogen. Da hat man dann auf der einen Seite Sonne und vollmundige Quellwolken, auf der anderen Seite dann diese dunklen Schwaden.

Ich hatte aber Glück und außer ein paar wirklich müden Tropfen bekam ich nix ab. Am Waldausgang wurd´s dann wider fix frisch. Bis zur nächsten Waldeinfahrt hatte ich aber den Wind von hinten, auch mal nett. Kurz hinter der Zufahrt wurde dann aber doch angehalten und zusätzliche Kleidung angelegt. Kalt muß es ja nicht sein.

Und die Trinkflasche wurde auch abermals um einen guten Zug geleert. Denn auf die böse Falle nicht genug getrunken zu haben hatte ich keinen Bock.
Denn nach nun mehr fast zwei Stunden gekurbel bei dem Wind ist schon der einen oder andere Schweißtropfen verdunstet. Das dumme ist nur, mit dem Kühlen Wind merkt man das nicht. Und irgendwann sind dann die Wasservorräte im Körper leer, der Mann mit dem Hammer kommt und die Beine werden schwer wie Blei.

Aber diesmal passte das gut. Ich war auch so vernünftig die Heimfahrt nicht nochmals um eine gute Schleife zu verlängern. Irgendwann muß auch mal Schluss sein. In Ruhe duschen & futtern sowie diese Zeilen tippen wollte ich ja auch noch. Und so kehrte ich nach etwas mehr als 39km und 181 Höhenmetern mit ganz viel Wald und Bodenwellen wider auf der Burg ein.

It’s done, das CAADX hat mit dieser Heimfahrt satte 45.026km auf der Uhr stehen. Macht Euch einen netten Tag und bleibt gesund!

44.007km/ 17.03.2021

März 18, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ volle tausend Kilometer/ Bike- & Biketouren Bilder: das Leben und somit die Textzeilen gehen weiter.

Das Wetter beendete den Regen pünktlich vor der Abfahrt zum Job. Bei geschmeidig frischen 1c° ging es mit relativer Windstille zum Job.
Fest vor Augen ein regenfreies Zeitfenster um am Nachmittag mal wieder einen Versuch zu starten, um auf die Halde Kissinger Höhe zu kommen. Man wird sehen. Einziger Höhepunkt war die Umfahrung des umgestürzten Baumes vom Vortag. Ist halt auch ein anderer und daher netter Weg.

Am Nachmittag ging es dann auf die Rückreise. Die Sonne strahlte zwar ganz gut, aber aus Nord-nord-west zogen dunkle Wolken ins Land. Beste Bilder am Horizont, aber ich habe keine shots gemacht. Ich bin ma wider die Sesekeradroute entlang und wieder am Galgenberg Kamen vorbei. Ich mag die Strecke einfach. Natürlich schaute ich mich an der Nordseite mal genauer um.
Da gibt’s einen kleinen Wasserlauf und ein paar Bäume. Vom Weg her würde ich auf eine eher sehr geringe Frequenz an Fußvolk & Co. tippen. Ob das mal ein nettes Hängeplätzchen sein könnte? Ein Bild und Weiterfahrt.

Ja und als ich dann noch ein gutes Bild machen wollte bemerkte ich, daß der Akku am Motorola mal wider seinen Gest aufgeben hatte. So langsam nett das aber. Egal, Weiterfahrt zur anvisierte Halde.

Das Einzugsgebiet erreichte ich auch in gewohnter Weise, entschloss mich dann aber nicht auf die Halde Kissinger Höhe zu fahren, sondern auf die westlich davor liegende Halde Humbert. Diese Halde ist ja oben noch recht kahl. Außer ein paar sehr dünnen Flechtgewächsen ist auf dem Steinboden noch nix. Wenn es ordentlich Wind hat zieht es dort oben wie Hechtsuppe. Ich habe im Kopf, durch ein Heranschaffen von Mutterboden und ein paar Samen dort oben für ein wenig Bewuchs zu sofern. Mal sehen wie ich das m besten angehe?

Jedenfalls bin ich oben angekommen und mußte dann natürlich klein bei geben. Denn ohne Strom im Motorola war auch an eine Kameranutzung nicht zu denken. Schade…
…aber auch ein Grund mehr, die Tage erneut auf zu fahren. Das ein erneuter Ausflug sinnvoll sein kann, freut dann natürlich um so mehr.

Fakt ist aber, ich bin dieses mal relativ trocken, es hatte ur zum Schluss ein paar sehr müde Tropfen, die Halde hoch und auch wider runter und habe damit mein Tagesziel erreicht. Mit einen gesamten Tagespensum von 56 Kilometern habe ich nun exakt die 44.007 Kilometer auf dem Tacho des CAADX stehen. Damit…

…ist wohl am Wochenende eine weitere kleine Pflegeinheit fällig. Ich werd auch mal nach der Kette schauen müssen und was das große Kettenblatt jetzt schon gelaufen hat. Denn dort sehen die Zahnung schon arg nach Haifischzahn aus, was wiederum bedeutet, daß das wohl alsbald gewechselt werden sollte.

Ansonsten, wenn das CAADX jetzt schon 44tkm runter hat und ich mal grob die noch verbleibenden Monate des Jahre annehme, dann könnten dieses Jahr noch die 50.000 Kilometer fallen. Ich meine von 12 Monaten sind erst knapp drei rum.
Es bleiben also noch gute neun Monate. Nehmen wir mal an, daß ich im Monat etwa 800km zusammen trommel, macht das immer noch gute 7.200 Kilometer. Es fehlen aber nur ganz knapp 6.000 Kilometer. *grins* Ich ich mag so Rechenspielchen.

Newsticker: beim Thema Duschen werd ich wohl noch ein paar Tage zu den Schwiegereltern rüber müssen. Aber auch heute ist was passiert. Sieht zwar nicht am Tag 8. <klick> nicht nach so viel aus, ist aber trotzdem gut.

Morgengruß: ja und somit verabschiede ich mich in den nächsten Tag. Für mich geht es gleich mit dem GOLF zum Zanhdoc und anschließend direkt zur Schicht. Euch wünsch ich dann mal eine netten Tag und bleibt gesund!

43.023km/ 17.02.2021

Februar 18, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ volle tausend Kilometer/ Bike-& Biketouren Bilder: erste Zeilen am frühen Morgen, bei der letzten Radnutzung hatte ich schon 42.983km auf dem Buckel, was dann wiederum bedeutet, heute wird ein weitere Tausender voll gemacht. Dann mal los…

1 start_ergebnis

Praktisch so ein Schneeberg vor dem Burggemäuer. Kann man schön als Fahrradständer nutzen.

*eine gefühlte Ewigkeit später*

Die 19,3km Jobanfahrt hab ich in 1:24h gemacht. Fakt ist, damit sind die 43.000 Kilometer beim CAADX voll. Soweit die positive Nachricht.
Die mittel-positive Nachricht besteht aus zwei, na gut, aus drei Meldungen.

Zunächst mal, ich bin heile angekommen. Dann, die Anfahrt klappte besser, als ich dachte. Konditionell kann ich nicht behaupten, daß es da jetzt einen merklichen Einbruch gegäben hätte.

Zu erwähnen wäre noch, daß die neuen Continental Spikereifen doch manierlicher rollen, als ich angenommen hatte. Obwohl es eine gute Brise von vorne hatte, kam ich auf gerader Strecke gut von Fleck. Damit wäre der erste Test der neuen Reifen durch.

Die eher weniger positive Nachricht ist, natürlich sind weite Teile der Radwege und vor allem der Radfahrspur nicht geräumt. Im speziellen hab ich da natürlich meinen Lieblingsradweg im Auge.

Das sind natürlich Bilder von den guten Abschnitten. Ich konnte ja schlecht auf der Straße anhalten um dann im Dunkeln vom Zugeschneiten Radfahrstreifen machen.

Gut, da bin ich dann an der Straße entlang, was weder landschaftlich noch sicherheitstechnisch (abseits der Straße ist es immer ungefährlicher)der Knaller ist. Aber es ging und das auch gut. Die Kraftfahrzeuglenker hatten alle Verständnis und haben ganz vorschriftsmäßig überholt.

Am Punkt wo ich dann die Deponie in Lünen erreicht hatte, geht’s dann regulär für mich irgendwie links-quer-rüber. Ab da wurd‘ s dann irgendwie – unschön.

Die Fußstapfen der Spaziergänger machten die Kombination aus auftauendem Schnee und Eis unfahrbar. Das hatte ich umgehend erkannt und hab dann das ganze Stück ab der Einfahrt Deponie bis zum Preußenhafen geschoben. War mir auch egal, Zeit hatte ich genug.

Nach der Schicht werd ich mal sehen was ich noch an Alternativestrecke hätte? Kurz vor‘ m Preußenhafen schaute das nördliche Kanalufer sehr gut brauchbar aus. Klar, tagsüber kommt ja von Süden her die Sonne satt drauf.

*wieder ein Zeitfenster später*

Die Rückfahrt war dann auch so wie ich mir das dachte. Das Nordufer war eisfrei…

…und so gönnte ich mir einen Ausflug zum Lieblingsaussichtsturm. Neugierde aber etwas schauen war der Plan. Ganz nebenbei hab ich mal wieder etwas Müll aufgesammelt.

Kurz danach noch ein Abschnitt mit den so beliebten Eisschildkröten. Eine Mischung aus Bodeneis, dadrüber Schneematsch, der aber wiederum von Fußabdrücken nett löchrig ist. Da kann man fast nicht drauf fahren, auch nicht mit Spikereifen. Noch „netter“ sind Eispurrillen, wahlweise von anderen Radfahren oder eher nervösen PKW-Lenkern. Aber damit hatte ich heute zum Glück nix zu tun.

9 eis-schildkröten_ergebnis

Jedenfalls hab ich auf der Rückfahrt die Wegstrecke für morgen früh gecheckt, da kann es dann eher beruhigt zu Sache gehen. Soviel also zum gestrigen Tag.

Habt einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!

42.009km/ 08.01.2021

Januar 8, 2021

Bikalltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer: nur eine kurz Meldung, heute hat das CAADX insgesamt 42.009km auf dem Buckel und damit die 42.000 Kilometermarke durchfahren.

Und natürlich mußte ich heute wider verlängert nach Hause fahren und zum Abschluss noch rauf auf die Halde Kissinger Höhe. Und ebenso natürlich sah das CAADX hinterher aus wie Sau, womit dann die vierte Schlauchwäsche in dieser Woche fällig war. Kettendeo hab ich auch noch nachgereicht, morgen werd ich ma´ genauer drauf schauen.

„Leider“ ist so auch wider eine gute Portion Fahrzeit zusammen gekommen, waren dann aber doch nur knapp zweieinhalb Stunden Rückfahrt. Das wird sich dann wohl auch wider im Winterpokal niederschlagen, was mir jetzt aber nicht wirklich leid tut. Aber was will man auch machen? Draußen heute eher warme 0c° da deutlich weniger Wind als gestern, Feierabend nix los aufn Fernseher, da kann man doch auch mal eben ein wenig Radfahren, oder? *lach*
Zum Glück hatte ich nicht genug zu trinken bei, denn dann hätte ich wohl eine noch länger Runde gemacht. Dafür hätte dann die WPC Unna Bahndammflitzen Runde via Welver herhalten müssen, was dann unter dem Strich gute 75km bedeutet hätte. Da haben wir aber nochmal Glück gehabt.

Dann wird’s auch den Restbericht der gelaufenen Woche geben, bis dahin, habt ein nettes Wochenende und bleibt bitte gesund!