Archive for the ‘volle tausend Kilometer’ Category

27.003km/ 16.11.2018

November 16, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Winterfahrten/ Bike & Biketouren Bilder: gleich zu Anfang dieses Geschreibsels, das CAADX hat heute die 27.000 Kilometergrenze durchfahren.

Soweit so gut, noch funktioniert die Technik, auch wenn der wohl inzwischen fällige Kettenwechsel, ich habe heute oder die Tage nicht mehr nachgemessen, längst fällig sein dürfte. Das passiert aber nicht heute, nicht morgen, sondern wohl eher am Sonntag. Denn morgen geht’s ja nochmal auf die Channel Challenge.

Wie war meine Woche ? Ich würde sagen gemischt, zumindest was das Biken anbelangt. Das andere Thema lass ich mal außen vor, nur soviel dazu, jetzt akut fühle ich mich wohl.

Rein vom Biken her habe ich mich bis Dienstag nachmittag mit den Straßenreifen 32er Conti Grand Prix 4 Seasons „rumgeschlagen“. Rollten gut, aber wurde mal wider Zeit, was anders zu machen. Auch von der Witterung her könnte was mit gröberen Stollen einfach besser sein. Man sucht ja immer nach Rechtfertigungen. Also wurden die 32er Continental MountainKing CX mit dem dafür angestammten Laufradsatz montiert. Und ich muß sagen, ich war wider begeistert !
Ich konnte das nicht so recht festmachen, aber so rein von der Einbildung her rollten die sogar besser, schneller und überhaupt….

Schnödes Technikgefasel, langweilt eh nur. Schwenk rüber zur Szene. Angriff“ ! Und zwar auf eine Fünftagearbeitswoche. Ganz ehrlich, ich bin das nicht mehr gewohnt, nachdem ich die letzte Woche nur zwei Arbeitstage hatte. Aber zum Glück habe ich nächsten Montag, Dienstag und mit Mittwoch wider drei Urlaubstage. Dann hab ich aber den kompletten Urlaub verballert.

Die Strecken wurden mit dem Wechsel des Laufradsatzes/ Reifen auch gleich weiter ganz andere. Im Verlauf der Woche wurde es auch merklich kühler. Die Kleiderkammer war wider gut gefragt. Spitzenwert am heutigen Freitagmorgen satte -4c° ! Das ging dann aber fix mit dem Temperatursturz. Das machte die Lunge und die Sinne frei. Aber, ich liebe es ! Das sind die Herausforderungen die mich wirklich reizen. Bei schön Wetter kann ja jeder. Und das es kein Geheimnis ist, daß ich mit Hitze, also alles über 20c° nicht sonderlich gut zurecht komme, ist ja bekannt.

Morgens wurde noch hin und wider etwas die Strecke zart verlängert indem ich an den Lippeauen rum bin. Nachmittags ging es dann ab Mittwoch quasi täglich an der Sesekeradroute entlang, dann Schwenk auf die Kuhbachtrasse um von dort aus dann stets rüber zur Halde großes Holz/ Bekamen zu rollen. Dort angekommen wurden dann nach und nach jede der drei machbaren östlichen Passagen abgefahren. Zum Abschluss heute war dann auch die berüchtigte No-Grip-Area durchfahren. Mal ein paar Bilder zu diesen Fahrten…

 

Ne´, war dann stets schön mal wider so durch die Wälder und deren Wege zu rocken. Die eine oder andere Steigung, auch gerne mal mit etwas loserem Untergrund war mit dabei. At last ging das dann mit der Fahrtzeit nach hinten auch stets gut auf. Nur heute früh habe ich keine Stunde für den Winterpokal voll gemacht. Macht aber auch nix.

Biketouren/ Touren-Ansage/ Channel Challenge: dafür geht’s ja morgen wider raus. Treffen ist u 08:00 Uhr hier vor der Burg, dann ab zum HBF den Penguin einsammeln und dann hoch zum Treffpunkt den Kollegen aus dem östlichen Teil des Claims einsammeln. Wenn das Ding gelutscht ist, dann ist für auch irgendwie Saisonende.

Bike nachgedacht: denn mit dieser gute 100km+ Channel Challenge stehe ich in Jahreskilometerleistung weit über den schon heute anliegenden 10.573 Kilometer. Natürlich werde ich noch weiter mit dem Fahrrad unterwegs sein und natürlich habe ich noch reizvolle Ideen im Kopf. Könnte man einiges in den nächsten drei Urlaubstagen noch machen. Aber…

…ich werde da jetzt nix groß planen. Zum einen werde ich am Sonntag wider mit dem Frühsport was für die Knochen tun, dann wird am CAADX auf jeden Fall die Kette gewechselt. Und da ich diese Woche auch das nette Päckchen von der Reflecto GmbH bekommen habe wird da auch noch was basteltechnisch kommen. Sonntag steht also erstmal allgemeine Pflege auf dem Programm.

Dank meiner Knochen will aber auch gar nicht mehr groß was planen. Schöne und crasy Ideen hin der her.

Die Supernachtfahrt auf der House-Lap II kam mir die Woche wider in den Kopf. Erst gen Osten, dann nach Norden rüber und über Ahlen bis Drensteinfurt. Dort gibt es auf jeden Fall am nördlichen Ortsausgang eine Tanke, die wohl auch nachts geöffnet haben wird. Wobei wenn man nach Einbruch der Dunkelheit ( 16:30/ 17:00 Uhr ) losfährt, dann könnte das Eishaus auch ich geöffnet haben ( bis 20:00 Uhr ).
Was dann in Lüdinghausen, als letzte großen Wendepunkt, noch wo los ist kann ich nicht so genau sagen ? Einen MacDonalds gibt’s auf jeden Fall. Das wäre jetzt aber nicht so mein Ding. An der B235 am nördlichen Ausgang lungert noch eine Shell Tanke rum. Da könnte man pausieren und sich „volltanken“. Via Nordkirchen wider gen Burg müßte mit entsprechenden Brennstoff für unterwegs machbar sein.

Aber wenn man erst um 17:00 losrollt und Ann die fünfeinhalb Stunden netto Fahrtzeit, also ohne Pausen, von letztes mal an nimmt, dann wäre das ein verdammt langer Abend. Und meine Holde würde dann wohl die Männer mit der weißen Weste holen.

Andersrum könnte man aber auch nur bis Drensteinfurt fahren und dann dort wider gen Heimat umschwenken. Das wäre dann auch ohne weiße Weste machbar. *grübel*

Überhaupt wäre die lange Runde nur machbar, wenn der Tag darauf erstmal gründlich verpennt werden könnte. Erfahrung darin hab ich ja mit der NightOfThe100Miles gesammelt. Da hab ich dann einfach mal an der Emscherradroute in der Sonne liegend für ein paar gute Minuten die Augen geschlossen.

Alternativ habe ich aber noch die Halde großes Holz auf´n Schirm. Da könnte man morgens, potentiell Montagmorgen, hin fahren und sich dann den Sonnenaufgang anschauen. Ab da könnte man sich dann wider quer rüber machen und was in eine Richtung starten, die ich zwar im Kopp habe, so aber nicht auf den üblichen Routenplanern finden könnte. Ginge über Unna und deren Trasse in Richtung Nord-Ost und dann über ein paar Dörfer. Vorher könnte man am Preußenhafen noch einen Kaffee kippen und ein, oder zwei Brötchen inhalieren.

Aha, Strecke gefunden. Wusste ich’s doch das ich jene unter den WPC eingeordnet hatte. Hatte jener Rund den Titel WPC Unna Bahndammflitzen gegeben. Wären dann ab Preußenhafen nochmal gute 80 Kilometer. In der Gänze also auch gute 100km. *denk nach* Könnte man so machen, oder ?

Apropos inhalieren, mal so einen kleinen Einblick in das was ich so an einem Tag so verzehre…

  • doppelter Morgensepresso
  • dazu eine wenig Süßkram
  • ( auf dem Job angekommen ) ein Roggenbrötchen mit Makrele
  • eine Birne
  • einen Apfel
  • eine Mandarine
  • eine doppelte Roggenvollkorn Wasa mit Leberwurst
  • eine doppelte Klassik Wasa mit Gauda und Schinken nebst einem Striz Remoulade
  • der zweite Café eine Mischung aus Milchschaum & Espresso
  • eine kleine Rolle Oreo-Fake Plätzchen dazu
  • noch ein Bagutettbrötchen mit Schinken, Käse, Salat & Tomate sowie Remoulade
  • zum Abendmittagessen dann das gute Mahl aus der Liebsten Küche, den Teller randvoll

…und dabei steht die Nadel an der Waage wie angetackert bei 88kg !

26.000km/ 16.10.2018

Oktober 16, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Bikebilder: mit dem heutigen Tag ist beim CAADX die nächste Tausendermarke gefallen. Und zwar glatt 26.000 Kilometer, aber sowas von glatt-punktgenau. Ist ja unschwer am obrigen Beitragstitel zu erkennen. Ansonsten, es läuft so langsam wider flüssig an…

Ein kleines Highlight für heute, ich hab mir Hosenträger gekauft. In den letzten Tagen hatte ich immer wider bemerkt, das meine Bikebuxe, oder die Bike-U-Buxe nach unten rutscht, oder wahlweise eines der Shirts nach oben. So genau kann ich das bis heute nicht festmachen. Fakt iss, iss blöd da immer so ein leichter Zug im Lendenwirbelbereich. Der Bereich der ja bei mir gut sensibel ist.
Und so hatte ich eben heute den Gedanken wie ich damals, also so gut vor 30 Jahren, viel mit Hosenträger rumgelaufen bin. Das müsste doch passen. Ich also in den Bekleidungsmarkt meines Vertrauens – Stammschröer – und hatte mein Anliegen vorgetragen. Und ebenso wie immer, halt Laden des Vertrauens, wurde mir umgehend eine Auswahl präsentiert. Leider hatten sie nur schwarz und olivgrün da. Mit rot, so wie damals, konnte man nicht dienen. Hinterher ergab sich noch ein kleines nettes Gespräch, halt so wie sich das gehört.

Kurz vor Schichtende dann die Teile an die Bikebuxe gebastelt und mal ein Bild gemacht.

Soweit so gut, auf der Fahrt noch zweimal nachgestellt, passte aber soweit. Leider hatte ich heute auf der Rückfahrt nur mein altes Bikeshirt an, halt das was man auf dem Foto sieht. Das ist aber schon immer etwas zu kurz gewesen. Nein, eigentlich nicht, vermute ich. Das Shirt ist auch schon gut mehr als 30 Jahre auf dem Buckel. Es hat einen sehr radsportspezifischen Schnitt, der wohl eher zu Radhosen mit Trägern passt. Wenn ich stehe, ist der Bauch frei und wenn ich mich auf dem CAADX in Bremsgriffhaltung begebe, dann zieht es sich leicht im hinteren Bereich nach oben.

Dabei fällt mir noch ein, ich habe da noch wo ein Bikeshirt. Muß das mal rauskramen. Soviel dazu. Ansonsten finde ich das nachmittags viel zu warm. Gestern nach der Ankunft habe ich erstmal einen großen Kelch Wasser geleert. Unnatürlich diese Wärme um diese Jahreszeit.

25.030km/ 04.09.2018

September 3, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer: ja nur eine kurze Meldung, wie schon angedeutet, heute habe ich mit dem CAADX die 25.000 Kilometermarke durchfahren. War zwar etwas zäh heute weil ich auf beiden Fahrten Gegenwind hatte, aber mein Gott…

24.017km/ 25.07.2018 – Woche der Erkenntnisse

Juli 25, 2018

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ volle tausend Kilometer/ Hitzefahrten +20c°/ Sport & Alltag: die bisherige Zeit im Kurzabriss…

Montag: neuer Wochen- & Arbeitsstart, der Sonntagabend war zwar nett aber auch länger, von daher der Morgen etwas träge, ging aber noch. Für die laufende Woche hatte ich mir den Stahl Renner vorgenommen. Unabhängig von der unschönen Geräusch bei Druck auf Pedal.
Erste Erkenntnis, ich habe das Radfahren nicht verlernt. Hört, hört ! Zweite Erkenntnis, Bienen unter dem Helm mögen nicht unter dem Helm sein, werden zunächst nervös und eh man sich’s versieht aggressiv. Folge, sie stechen zu.

So geschehen am Montagmorgen, ich kam am Kanal noch zum halten, aber bevor ich den Helm abnehmen konnte um das Getier in die Freiheit zu entlassen war´s schon passiert. Unangenehm, kann man aber nix machen. Also die Murmel wider auf dem Hirnaparat platziert und Gas gegeben. Schwitzen hilft, weiß ma(n)n ja schon.

Die Heimfahrt war mit nur 27c° *hüstel* tatsächlich noch fast nett. Hier und da eine Schattenpassage, wo dann auch gleich das Thermometer um satte 1,5c° sank und ! nicht stehen bleiben. Dritte Erkenntnis, Fahrtwind kühlt noch bei 27c°, jedenfalls solange wie die Luftfeuchtigkeit eher zurück hält. Beten wir, daß das auch die nächsten angekündigten Tage so bleiben möge.

Trotzdem war ich aber beim Rehasport, die Bude war quasi leer, außer die wenigen Behandlungstermine. Nach meinem Einreffen kam noch eine weitere Dame gesetzteren Alters und mühte sich gegen das steigende Thermometer ab. Ich muß aber sagen, man hatte wohl die Räumlichkeiten den Tag über gut verschattet, sodaß es nicht so heiß da drin war wie ich annahm. Und weil dem so war…
…hab ich mich noch durchgerungen ein paar Übungen aus meinem Menthaltraining durch zu führen. Insgesamt konnte ich so die Mobilität und das Wohlfühlempfinden wieder etwas steigern. Oder, Hamburg wider ein Stück mehr vergessen machen.

In der Nacht bin ich nach dem Freiwerden des UG dann aber mit dem Bettzeuch in jenes gewandert und habe mich dort auf den Fliesenboden nieder gelegt. So ging es.

Dienstag: vierte Erkenntnis, eine gescheite Nachtruhe bringt viel, um genau zu sein, sehr viel. Keine besonderen Vorkommnisse am Tag. Nur die Heimfahrt, die fing so langsam an unschön zu werden. In den nicht verschatteten Abschnitten lugte das Thermometer über die 33c° Marke.
Jetzt war die Megaampelanlage im ersten Dorf, welches ich durchfahren muß, eine sehr unschöne Sache. Denn, natürlich genau als ich kam, sprang sie wider in die Nichtpassierphase. Folge: gute 5min. ohne Schatten im Stillstand. *puh*

Dennoch zu Hause auf der heimischen Burgterasse angekommen sich in den Arsch getreten, den herbei gezerrten Megakelch erst zur Hälfte geleert, kurz Luft geholt und dann noch ein Crosstraining, diesmal aber zusammen gestutzt auf 20min., ergo in ultra short, durchgezogen. Halt nur ein wenig die Eisenstange kreisen lassen und die Klimmzüge gemacht. Als ich fertig bin und den Burgsaal betreten glaube ich für einen sehr erleichternden Augenblick, dieses Gemach sei klimatisiert. Leider ist dem nicht so.

Fakt ist aber auch, an jenem Tag habe ich die jährliche Kilometerstrecke in sieben Monaten mit 7.011 Kilometern bereits um 11 Kilometer überschritten. Die noch bis zur 1.000km/ per Monat ausstehenden 128km sollten machbar sein. *geh kurz nachkalkulierten* Passt !
Und gleich noch einen Zahlenwert hinterher geschoben, der Stahl Renner wird am morgigen Mittwoch die 24.000 Kilometermarke durchstoßen. Auch nicht schlecht.

Mobilphone: leider mußte ich aber die Meldung meines Motorola Vernehmen, daß da zu viel auf dem Speicher sei und ich doch bitte was frei zu geben hätte ( 9,69 GB von 10,82 GB werden genutzt ). Finde ich jetzt ganz unschön. Denn ich habe ja noch nicht mal viele Äps drauf.
*am frühen Abend* Hab nochmal nachgeschaut, jetzt sind nur noch 9,88 GB von 25,74 GB genutzt ? Aha, von den 25,74GB sind 10,82 GB interner Speicher.

Mittwoch: erste Zeilen um kurz nach zwei mittags. Habe von morgens 08:45 bis ca. 14:00 Uhr mindestens 2,5l Wasser in den Kopp geschüttet. Ich denke es könnte warm sein.

*viele Stunden später*

Ja es war warm. Am Himmel tauchte eine vermeintlich etwas Kühle bringende Gewitterfront auf, doch auf der Rückfahrt hatte ich nichts davon. Mit maximal 32-irgendwas Grad ging es im Föhnwind nach Hause. Schön ist was anderes. Leider  brach mir an der Burgpforte der Schlüssel ab, zum Glück erst beim zuziehen. Später konnte ich aber den Rest vom Schlüssel noch aus dem Schließzylinder rausschlagen. Dafür mußte ich jenen natürlich ausbauen, was aber ging.
Die Familienkutsche der Holde zickte auch rum, steht jetzt beim Schrauber. Scheint nicht der Tag zu sein.

Die vorläufig letzte wichtige Phase für diesen Tag, das Krafttraining fand im Wohngemach auf dem Fliesenboden statt. Dabei lief der Ventilator. Daraus ergibt sich auch die nächste Erkenntnis. Bei laufendem Ventilator lässt es sich leichter pumpen.
Hatte ich mich in den letzten Tage noch gut abgemüht noch mein mit mir selbst ausgemachtes Mindestmaß zu erreichen, spult sich das bei der frischen Brise so runter und ich erreiche sogar die alte Form.

Und da ich ja heute mit dem Stahl Renner die 24.000 Kilometermarke durchfahren habe, geht dieser Beitrag nun „auf Reisen“. Ich wünsche Euch noch eine nette Restwoche.

 

24.001km/ 09.07.2018

Juli 10, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer: nur einen Kurzmeldung, habe gestern mit dem holy CAADX die 24.000 Kilometer-Marke durchfahren. Sonst alles gut.

Wünsche noch einen schönen Tag, demnächst gibt’s ein paar Textzeilen mehr.

23.053km/ 25.05.2018

Mai 25, 2018

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ volle tausend Kilometer: das Arbeitsleben hat mich wieder, endlich vorbei mit der Langeweile und den epischen Radtouren durch´s Land. *lach*

Dienstag: fakt ist aktuell, alt werd ich heute nicht. Die Nacht war irgendwie unruhig, der Espresso mundete ebenso der Keks, einzig zum „bemängelt“ wäre, es hatte in der Frühe was von Niederschlag hier gehabt. Also ein wenig pokern: Regenzeug oder nicht ?

Es war heute früh auf jeden Fall ganz schön ungewohnt die 20km auf meiner „Rennbahn“ abzuradeln. Nur am Preußenhafen war teilweise Bodennebel, aber sonst blieb es trocken. Hatte mich dann heute früh für meine kurze Regenhose und die Löffler Regenjacke entschieden. Garmaschen waren auch mit im Programm, aber alles nicht notwendig. Nach der Ankunft und dem Frischmachen in der Firma wurde erstmal ein Discounter Burger verdrückt, Schnittchen gemacht und dann los auf Tour.

Vor der Abfahrt nach Hause mußte ich aber den hinteren Schlauch ersetzten, da sich wohl irgendwas spitzes Daren zu schaffen gemacht hatte, sprich langsamer Plattfuß ( Statistik <klick> ).

Die Strecke von gestern und Samstag hab ich mir gestern noch auf der Karte angeschaut. Da wird‘ s wohl noch eine weitere Befahrung geben, da hier und dort Wald, grobe Fahrbahn und in Herbern war noch eine Eisdiele. Die muß man natürlich testen.

Zu Hause angekommen mußte ich mal das eine oder andere am Stahl Renner erledigen.

Mittwoch: Tag zwei der neuen Arbeitswoche, ich war wieder früher wach als der Wecker, überpünktlich sozusagen und nach dem Bikefrühstück ging’s raus auf die Piste. Heute früh wärmer als gestern aber vor allem trocken. Die seichte Reinigung des Stahl Renner war also nicht umsonst.

Nachmittags piesackte mich der teufel Gegenwind, drückte also den Schnitt. *lach* Wen juck´s ? Zu Hause angekommen ein wenig die Klamotten ausgeladen und dann noch eine sportliche Einheit auf der Terrasse. Ach ja, ein B&M TOPLIGTH Flat S ist wieder aus dem Rennen. Ich frage mich manchmal… ? Gut das der Kumpel aus´m Dorf mir schon eine „geflickt“ hatte ( er ist ja Elektronikbastler ). So kann ich jene dann nehmen. Wobei… *kurz überleg* …eine ganz neue könnte man schon bestellen. *grübel* Schaun wir ma´.

Der heutige Kilometerendstand von 22.974 bedeutet, morgen wird wohl mit dem Stahl Renner wieder ein Tausender rund gemacht.

Mailings/ Status/ Bikeklamotten/ BikeJacke/ Bike Klamotten Pflege/ Gore: hatte ich doch Löffler angeschrieben was man bei er Problematik Undichtigkeit bei Regen machen könnte ? Eine weitere Rückantwort war im virtuellen Briefkasten. Ich werde wohl die Jacke einschicken. Vorher aber nochmal fein waschen, hatte sie ja jetzt ein paar Tage an. Bin dann auch gespannt auf die Untersuchung. Weiter im…

Bikealltag…: der Donnerstag beginnt wie immer, nur war ich irgendwie nicht ganz da. Der Espresso bracht nur mäßig Schub und auch auf dem Radel dauerte es eine Weile. Ich schätze mal die zwei Krafttrainngseinheiten haben da Spure hinterlassen. Aber ja, auch die Nacht war irgendwie unruhig.

Nachmittags dann mit dem Stahl Renner die 23.000 Kilometer auf dem Heimweg voll gemacht.

Bikeklamotten/ Reflexmaterial: bevor es zum Rehasport ging wurde beim neuen Schneiderlein die Endura Hose und die Windstopperweste abgeholt. Alles zur besten Zufriedenheit.

Freitag: wieder besser ausgeschlafen mundete das Bikerfrühstück auch wieder. Das Wetter, diesmal ganz trocken und auch noch einen Tacken wärmer, tat seines dabei. Es rollte gut, denn auch der Wind schien sich zur Ruhe zu legen. Chancen für eine flotte Heimfahrt ?

Wäre gut, denn zum einen muß ich am Geldhaus den Klingelbeutel auffüllen und zum anderen dem CAADX am Schaltwerk mal ein wenig auf die Sprünge helfen.

Die Heimfahrt selbst war zunächst gut-normal. Bis ich kurz hinter dem Kanaleinstieg ich auf jemanden traf der auf einem älteren Cannondale Fully, so eines mit Headshock, saß. Ich sprach ihn an, wie das so meine Art ist und wir kamen in´s Gespräch. Im grunde haben wir die ganze Zeit bis kurz vor dem Burgtor gequatscht.

Auf dem Burghof dann aber eingerollt, mußte ich noch am Stahl Renner den Putzlappen schwingen. Kanalstaub ist schon ne´zähe und unschöne Sache. Ich bin da nicht empfindlich, fahre ja auch den Stahl Renner bei jedem Wetter, aber wenn dann der ehemals schwarze Lack versucht unter dem restlichen Chrom empor zu strahlen… . Nein, dann darf es auch etwas Fahrradputzen für die Seele sein.

Biketouren/ Touren-Ansage: ja und damit die Woche noch eine ordentlichen Abschluss hat wäre ich noch zu einem Forumstreffen radeln. Nur mal so, nein natürlich nicht. Und hinradeln werd ich auch nicht. Denn das Treffen ist in Wuppertal und das sind mal geschmeidige ca. 90 km Anfahrt mit dem Fahrrad. Da aber schon, und jetzt komme ich zu ein paar Randaten…

Leider ist das mit dem Hinfahren und auch dem wieder zurück fahren mit dem Radel so nicht möglich. Heute war ja noch arbeiten gehen angesagt und Sonntag snd wir zum Brunch eingeladen. Das Zeitfenster ist somit zu knapp. Und so greife ich, ausnahmsweise !, mal in die Trickkiste, werfe das CAADX in einen Bürgerblechkutsche und fahre mit dem Auto dorthin.
Wird bestimmt ein spaßige Treffen und wenn nicht, was ich aber nicht denke, dann war ich wenigstens mal mit dem Fahrrad in Wuppertal.

Just zu diesem Treffen habe ich dann am CAADX nochmal Hand angelegt. Drei Trinkflaschen wurden voll gemacht, drei Reserveschläuche eingepackt und sogar das fette Schloss hängt zur Mitnahme bereit.

23.045km/ 19.05.2018

Mai 20, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Tour 100+/ Biketouren/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: und wie angekündigt, wir waren zu zweit unterwegs. Aber irgendwie ist das ausgeufert. Und so sind wir heute nach…

  • 06:29:00 h Fahrzeit gute…
  • 127,33 km gemütlich abgespult und dabei noch…
  • 566 hm abgerockt

Jetzt könnte man ja behaupten, hat er nur gemacht um wider die Statistik gerade zu rücken. Denn wenn ich ja letzte Woche die 200 Wochenkilometer zum Job nicht machen konnte… . Ist aber nicht so. Dann könnte man sagen, nach den 200 Kilometern plus fängt er an abzudrehen. Ist aber auch nicht so, denn diesmal hat sich diese Gesamtlänge eher spontan ergeben. Wie bitte ? Mal spontan eben fast 128 mit dem Rad, Ja ist aber so und warum erzähl ich dann gleich.
Zur These einer Fahrradfahrsucht nehm ich jetzt keine Stellung. *rümpf die Nase*

Also wie alles begann. Eigentlich dachte ich wir fahren mal hoch zur Lieblingsbank mit Aussicht. Das liegt irgendwo hinter Unna, geht recht nett über Land, dann ein, zweimal tief Luft geholt und eine mächtige Rampe hoch. Die letzten Meters dorthin ist man fast dem Herrgott oder eben der Erleuchtung nahe. Dann aber sieht man schon die Bank mit Aussicht und jeder vorab verdammte erklommene Höhenmeter ist es wert.

Gut und weil der Kumpel mitgekommen ist und ich auch nicht nach der Nummer einfach nur wider zurück fahren wollte, er ebenso noch für ein paar Kilometer zu haben war, hatte ich ursprünglich nur knapp 88 Kilometer angedachten. Das sollte sich dann Pfingstsamstag-Tour nennen und mehr oder weniger zwei bekannte Routen mit einander verknüpfen.

Nachdem ich dann die Samstagszeitung durch hatte, die Café con Lech getrunken war wurde gepackt. 3,5l Wasser in die entsprechenden Behältnisse…

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…die gestern aus dem Aldi mitgenommen Nussecken verstaut und noch zwei dicke Brote als Wegzehrung gemacht. Dann raus und alles am Bike unter gebracht. Zunächst dachte ich, die Zeit läuft mir weg. Doch als ich alles fertig hatte, war noch gut Zeit über. Also wurde noch geschmeidig der Rasen auf dem Grünstreifen gemäht, bevor dann der Kumpel aus dem Claim eintraf.

Und so rollten wir nach der Begrüßung los. Gut fand ich, er konnte für mich noch eine schmackhafte Routenvariation aufschlüsseln. Aufschlüsseln bedeutet, er hatte mal vor einger Zeit einen Straßennahmen in´s Rennen geworfen, ich hatte daraufhin noch vor kurzem mal Online-Kartenmaterial bemüht, konnte aber auch trotz vorhandener Ortskenntnis nicht so einfach ein passendes Bild in meinem Hirn-Navi aufbauen.

Denn wenn ich so Aktionen plane oder mache, dann gibt es in meinem Hirn-Navi immer irgendwie ein paar passende Bilder dazu. Als wir dann also so gestern da her fuhren, schlüsselte sich das für mich auf. Und als ich dann noch einen Straßennamen links ab erspähte, den ich noch vom Job her kannte, aber schon Jahre her ist, da wusste ich plötzlich was Sache war.

War auf jeden Fall mal schön und gab uns dann noch die eine oder andere nette Streckenkombination für das erreichen des ersten Tageszieles – der Bank mit Aussicht !

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Oben an der Bank angekommen holte ich die Nussecken raus und wir plauschten so ein wenig. Das Thema mit der Kollegin und der Tour am Montag konnte wir genauso klären, wie den potentiell weiteren Verlauf dieses Tages. Denn hier schlug ich eine nette Ausschweifung dieser ja schon nicht gerade kleinen gedachte Tour vor. Beide beschlossen wir, schaun wir ma´ wie das so läuft und wie wir drauf sind.

Nach ein paar guten und erholsamen Minuten bließ ich wider an. Denn eine Attacke hatte ich auf den Kumpel noch vor. Was kann man auf der Karte im Zoom ab Kilometer 25 bis Kiloemeter 29,8 gut sehen. Ich habe mir gedacht, da muß es doch einen brauchbare Streckenführung wieder östlich rüber zum Alten Hellweg runter geben.
Also ab den Hirschberg runter bis an die Landstraße heran, rechts rum und dann lafka geben. Nein, an der Einmündung angekommen sah diese Landstraße nett aus. Nicht gerade breit, die Frequenz der Kraftfahrzeuge schien sich auch in Grenzen zu halten. Half ja alles nix – Angriff. Übrigens, auch diesen Streckenabschnitt hatte ich ja bei Outdooractive schon zu Hause gespeichert und mir dann, noch auf der Bank sitzend, kurz eingeprägt.

Diese schmale Landstraße ist von der Oberflächenbeschaffenheit her mehr im besseren Bereich. Schlaglöcher ansich hatte ich so nicht wahr genommen und auch die sonst gerne üblichen Absenkungen am Wegesrand konnte ich so nicht ausmachen. Doch das mit dem Ausmachen war auch so ein Ding. Denn es ging erstmal schnurr stracks gut bergab. Das letzte mal habe ich bei 45km/h Topseed auf den Tacho geschaut…, apropos *kurzer Schwenk*

Ich lass das Bild mal so groß denn…

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…es zeigt meinen Bryton mit einem Topspeed den ich gefahren sein soll. Ich tippe das hier nochmal aus, nicht das einer denkt…

65.535km/h !

Na ! Noch Fragen ? Den Wert erspähte ich beim eher gelangweilten durzappen am Bryton irgendwo später auf der Tour. Zunächst dachte ich, ich hätte was an den Augen, das wäre eine Spiegelung oder dergleichen. Doch kurz vor Ahlen rief ich dann den Maximalspeed-Wert nochmal auf und ließ, zur Sicherheit, auch mal den Kumpel drauf linsen. Wie das jetzt zustande gekommen ist, fragt mich nicht ?

Wieder zur Tour und dem aktuellen Streckenabschnitt. Ich geb das ja zu, ich bin nicht der Speedfreak und brauch das nicht. Mit dem Bike wo runter knallen jenseits von Gut & Böse, die Strecke und deren Beschaffenheit, und da kann ja einiges sein wie zum Beispiel Schlaglöcher im Format eines Vulkankraters, ja hatte ich alles schon, nicht kennen, das muß ich nicht haben.
Auch sind Kurven auf engen Landstraßen immer so ein Thema bei mir im Kopp. Wie schneidet der Vollpfosten aus dem Gegenverkehr die Kurve ? Und at last, man darf das nie vergessen, zwischen mir und allen potentiell Hindernissen ist maximal der Helm, sonst eher nur Stoff. Und in meinem Leben hab ich noch etwas vor. Der Gedanke das sie mich da wo vom Asphalt kärchern gehört nicht zu meinem Plan.

Gut, es ging also recht flux runter, dann um eine mäßig einsehbare Kurve und dann auch gleich wieder bergan. Die ersten Meters bekam ich noch gut weg, doch dann wollte der Umwerfer an der Kurbel verdammt nochmal nicht die Kette auf das kleine Kettenblatt lupfen. Ich rief dem Kumpel meinen Ausstieg in eine Zufahrt auf der linken Seite noch zu, welche ich dann auch gerade noch so abstrampeln konnte. Mist dachte ich !

Den Rest der Kuppe dann eher im Vollpumpmodus genommen und mir die Frage gestellt, warum ist der Kumpel da vorne auf seinem Bike so entspannt ? Klar ich habe nicht wirklich die Bergübersetzung, aber wann bekomm ich soetwas auch mal unter die Räder ? Irgendwann aber erreichten wir die Linksabeinfahrt die ich mir eingeprägt hatte, ich rief dem Kumpel abermals zu und wir schwenkten aus.

Auf der Onlinekarte konnte ich so nicht sicher ausmachen ob der Weg geradeaus auch wirklich ( für die Öffentlichkeit/ denn am Hof Bimberg ist das nicht so, das steht man dann vor einem Gatter mit dem Hinweis – Privatgrund ) befahrbar ist.
Hier schaffte aber eine ortskundige Hundegängerin Abhilfe, auch wenn sie und zusicherte, dass der Weg ehe sehr grob sei. Dieses Versprechen passte auch soweit, also tasteten wir uns mehr oder weniger vorsichtig den Weg entlang. Dieser Abschnitt ist mal eine echte Gravelroad vom feinsten !

Resume für diesen dann bis zur alten B1 erkundeten Abschnitt, ja ist befahrbar, man müßt nur ( nochmal ) mit Grobstollenreifen dort hin, oder gleich mal einen erweiterte bis sehr erweiterte Gebietserkundung einberaumen. Soweit also dazu.

Über den nun an Strecke folgenden Rest verliere ich jetzt keine großen Worte, habe sich ja ohnehin schon ein paar mehr angesammelt. Wir rollten so vor uns hin und irgendwo im letzten Drittel des Unna Alter Bahndamm beschloss ich meine Schnitten rein zu hauen, es wurde ja gut wärmer und noch wärmer sollten jene nicht werden…

 

…als wir auch noch beschlossen im Welver beim Griechen des Vertrauens eine süffisante Currywurst-Pommes-Mayo als recht brutalen Brennstoff uns noch ein zu verlaiben, war mit groß Essen fassen auch erstmal Schluss. Natürlich lag das letzte Mahl etwas im Magen, aber es ging so. Und weil wir so gut drauf waren haben wir dann auch die full-range gemacht. Also am Channel angekommen, wieder rüber nach Ahlen, von dort dann rüber nach Drensteinfurt und at last über Herbern wider zurück.

In Drenstfurt wurde zunächst der Wasservorrat aufgefrischt, dann selbstredend rüber zum Eishaus. Ich muß ganz ehrlich sagen, auf dem Weg nach Drensteinfurt wurde für mich recht klar, verdammt war das warm geworden !
Denn wenn man wider so auf dem Bock hockt und fährt, hat man den sehr gut kühlenden Fahrtwind. Der war mal wider eher von der frischen Art, man merkte also die über 20c° so nicht. Am schwarz geklinkertem REWE Getränkemarkt schlug aber dann mein Kreislauf zu und verlangte nach extensiven Flüssigkeitsnachschub. Das hinhocken auf den auch den Tag über aufgeheizten Asphaltboden war da auch wenig hilfreich und so war ich froh als der Kumpel mit den Vorräten aus dem Getränkemarkt kam. Wir füllten schnell nach, ich tauschte noch den Pfand um und dann eben rüber zum bekannten Ziel.

Nach dieser letzten entspannten Pause wurde also die letzte Etappe angegangen.

Erstbefahrung: und so will ich mich denn dem zweiten neuen Teil an Streckenerkundung widmen. An der uns gut bekannten Pausenhütte hinter Drenstfurt links raus Richtung Herbern ist soweit kein Kunststück. Lässt sich gut fahren, mäßiger Verkehr und viel bäuerliche Landschaft. Bis kurz vor Herbern bin ich ja schon mal gefahren und wusste von daher, daß diese Streckenführung etwas wirr ist. Hier galt dann also für mich, rechtzeitig den Zweig direkt nach Herbern rein ab zu passen.
Hilfreich war hier die App von Outdooractive. Einmal die Route von mir unter dem Profil aufgerufen mußte ich zwei oder dreimal, nur so zur Sicherheit, den jeweils aktuellen Standort ermitteln lassen, der Rest war Spielerei. Denn wieder im Kopf-Naiv eingeprägt würde es in Herbern selbst kurz vor der Kirche oder eben direkt nach der Kirche rechts rein gehen. Da kurz vor der Kirche eine entsprechende Beschilderung war, gab es auch hier kein Problem. Lustigerweise führt diese Route direkt an einem Doc vom Job vorbei. Ja auch solche infos sind dann für mein Kopf-Navi hilfreich. Und so kamen wir halt am Schloss Herbern alias Schloss Westerwinkel  an.

Mir gefiel dieses Areal sogar besser als das in Nordkirchen. Es ist natürlich kleiner, aber ich finde genau deshalb wird es mir wohl besser gefallen. Die Grünflächen sehen nicht so synthetisch aus, auch wenn man weiß das es beabsichtigt ist. Die letzte Etappe dann raus aus dem Schlossgelände, ja die hatte auch was für sich.

Viel breiter und in weiten Abschnitten auch eher grob geschotterter Waldweg. Dafür aber auch sehr ruhig und wirkte irgendwie abgelegen. Auch hier könnt ich mir nochmal eine Breitreifenstollen-Fahrt vorstellen. ( An der Stelle hab ich auch gerade eben beschlossen die gefahrene Strecke nochmal eins zu eins in Outdooractive zusammen zu basteln. )

Ja und so kamen wir immer näher an bekannten Heimatboden heran, hier und da zuckte es nochmal in mir, wo sind wir, war ich hier nicht schon mal und zu guter letzt konnte ich noch eine brauchbare Strecke bis kurz vor Stockum im Navi-Hirn hochziehen. Schöne Landschaften durchrollt, nett geplauscht aber auch was an Strecke weg gemacht. Da durfte es dann auch die eine oder andere Pause mehr sein und zum Abschluss noch ein Erfrischungsgetränk auf der heimischen Burg-Terrasse.

 

At last, noch der Blick in Fotoalbum des Tages gefällig, dann bitte hier <klick>.

 

Noch ein zwei Worte zum Abschluss. Ja natürlich bin ich irgendwie seit der 200er Tour anders drauf. Es ist mir selbst aufgefallen als wir plötzlich am Ende des Alten Bahndamm Unna waren. Früher war diese fast letzte Straßenetappe gefühlt immer ewig lang. Dann saßen wir da bei der ersten Butterbrotpause und ich dachte: mensch ist das alles schon hinter uns ?
Irgendwie verschieben sich da Grenzen in der Wahrnehmung. Natürlich ist man länger unterwegs und so manch einer wird sich fragen wie geht’s deinem Hintern oder sonst so. Aber wenn man dann aus der Dusche raus ist, was gefuttert hat, dann werden irgendwann die Augenlider schwach und man schläft einfach nur seelig. Ja, es sind schöne Tage !

Und einen hab ich noch – das CAADX hat mit dieser Tour die 23.000 Kilometer Marke durchfahren !

 

22.024km/ 17.04.2018

April 9, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Bikebilder: ein eigentlich unaufgeregter Tag geht dem Ende entgegen und ich kann Vollstreckung berichten.

Nun hat das CAADX also schon die 22-tausend Kilometer-Marke durchfahren. Hammer ! Ach ja, die die Bestellung ist angekommen und das Kabel vom iPod ist aufgetaucht.

„Plattfüße“: doch bevor ich in der Firma los konnte war erstmal wider Schlauwechseln angesagt. Das seit dem Wochenende mit den Conti Grand Prix 4 Seasons28-622 bestückte CAADX hatte irgendwie hinten keine Luft mehr. Warum ? Keine Ahnung. Der einzige Flicken auf dem Schlauch hatte nach dem wiederaufpumpen so eine Blase. Hab dann mal meine Liste aufgefrischt

Biketouren/ NightOfThe100Miles: und wie schon kurz angerissen, ich hatte die Tage ja schon den einen oder anderen Flyer zu diesem Event verteilt, aber heute war noch mal eine gute Chance.

Damit ist die Liste jetzt schon länger geworden als ich so spontan hoffte.

Alles was jetzt noch kommen könnte als Anzeigenort ist wohl eher spontan, denn so einfach komme ich ja nicht überall hin. Die dreie die ich heute hatte zeigten sich aber unproblematisch. ja sogar der junge Mann bei B.O.C. war begeistert.

Für mich stellt sich jetzt aber auch die Frage, in wie weit wird einer dieser Läden den Fleyer aufhängen ? Dann, wieviele Leute werden ihn sehen und dann auch kommen ? Desweiteren wird bei einigen Leuten die Frage nach der Strecke aufkommen. Die eher ungeübten werden schon knurpslen mit der 80km Strecke und ob dann jemand im vermeintlich dreckig-grauen Pott die 160km machen wird… ?

Eine gute Strecke mit ein paar Highlights ist immer ein guter Magnet.

So, genug geplauscht, jetzt noch die letzten Screenshots zum gelaufenen Winterpokal machen, denn auch dieser Bericht will demnächst getippt werden. Das wird aber noch ein wenig dauern.

17.04.2018: und wieder auf einer entspannten & verlängerten Heimfahrt zwei Läden angesteuert…

 

 

21.000km/ 05.03.2018

März 5, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer: ja und weil‘ dann heute früh so weit war…

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…punktgenau mit dem Einrollen auf den Brötchengeber-Hof schlug der Tacho um. Die ganze Fährt über ungewohnt warm. Mindestens 4,5c° maximal 7c°. Ist der Winter nun vorbei ?

19.064km/ 02.01.2018

Januar 2, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Biketouren/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: es ist mal wieder soweit, ich habe den nächsten Tausender voll geradelt. Fangen wir mal von vorne an.

Heute früh im Grunde alles wie gehabt. Espresso kippen, Süßkram als Unterlage einwerfen, den „Motor langsam hochfahren und warm werden“ und dann ab. Keine besonderen Vorkommnisse auf der Anfahrt, es war warm-frisch, also temperaturmäßig ideal beziehungsweise ich war passend gekleidet, der Wind hielt sich in Grenzen. Bravo !

Auf dem Job angekommen, mich kurz gemeldet, dann umgezogen & frisch gemacht um mich dann nach dem Stand der Dinge zu erkundigen. Es war alles im grünen Bereich, ich brauchte keine Tour übernehmen und im Grunde war ich…

…überflüssig !

Also den schon vorab gedanklichen Joker aus dem Ärmel geholt und einen spontanen Tag Urlaub eingereicht. Der Joker sah so aus, das ich zum einen eine mit Sicherheit längere Heimfahrt machen würde, aber dabei gleich eine der Winter Pokal Classic Strecken abgrasen würde. Und da sollte es dann die WPC Unna Bahndammflitzen sein. Diese Strecke weil sie wohl aus dem Kopf eine der längsten „Events“ ist und ich ja nun reichlich zeit hätte. Also wurde das mal ganz geschmeidig angegriffen.

Dank seichter Brise von hinten rollte es ganz gut. Kleines Leckerli hatte ich am Hinterreifen. Gerade eine halbe Stunde unterwegs wurde er weich. Hat also Luft verloren und ich hab dann einfach nur nachgepumpt. Während der Fahrt lugte ich immer wieder nach hinten und bei fast jedem Stop wurde der Druck kurz mit dem Daumen kontrolliert.

Beinahe wäre ich an der Seseke weiter gefahren, hätte dann so aber die Querung rüber nach Unna verpasst. War aber alles soweit gut. Nach grob einer Stunde stand ich am Bahndamm.

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Kurz nach der Ankunft auf dem Alten Bahndamm Unna wurde mir das aber zu bunt mit dem Hinterreifen. Jetzt hatte der Reifen eine Unwucht. Ich kramte alles Notwendigkeiten raus, drehte das Rad auf den Kopf, kontrollierte noch mal den Druck und drehte dabei das Hinterrad…
…da hatte es sich doch glatt ein dickerer Stein im Profil gemütlich gemacht. Also raus mit dem Miststück und wieder ohne Schlauchtausch weiter.

Recht weit am Ende des Alten Bahndamm Unna dachte ich noch so an die Greifvogelattacken die schon mal in der Zeitung standen. Kurz vor Illignen schaue ich so in einen nackten Baum und denk noch so:“was sitzt denn da ?“ Und es war ein Greifvogel ! Was das jetzt für einer war, schlagt mich tot. Er hatte einen recht weißen Bauch/ Brust und der Rest war ein schönes braun.
Das wär was für Linsenfutter gewesen. Erst also ich schon fast unter ihm war, flog er von dannen. Was für ein Anblick. Aber auch der Rest der Strecke war inzwischen vom Wetter her sehr ansehnlich…

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Immer weniger Wolken machten es der Sonne leicht ihren Schein zu entfalten. So kann das immer bleiben ! War dann aber leider doch nicht so. In Welver gab´s dann den ersten kurzen Stop und ein Posting im Radforum

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Jetzt war ich im Claim vom Kumpel hier aus´m Dorf. Und wer weiß, vielleicht würde er Langeweile haben ? Ich hielt kurz inne und machte mich dann wieder auf. Im Kopf braute sich aber so langsam die Idee zusammen, wenn man doch eh schon am Channel nach dieser Strecke rauskommt, kann man doch gleich via Ahlen rüber nach Drensteinfurt. Praktischerweise hätte ich so gleich zwei WPC´s abgeradelt. Und der Tag hatte ja noch genug Zeit für mich über.
Bis dahin wurde aber erstmal in Dinker ein erster richtige Stop gemacht. Eine Bäckerbude am Rande der Strecke schaute verlockend aus und das Radlerherz brauchte mal ein wenig Kaffee oder eher Kakao, Süßkram und eventuell auch mal einen normalen Stuhl unterm Arsch.

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Gut Kakao gab´s nur aus der Kühlung, also nahm ich dann doch den Kaffee und ein Stückchen Kuchen. Der Kaffee ist, nun sagen wir mal es mal den Worten meiner Mom: „eher was für Herzkranke.“ Kann man bedenkenlos trinken, war schön warm, mein Hauptaugenmerk, aber wer wirklich aromatischen Kaffee bevorzugen würde… .

Ist aber auch egal, denn die ganze Rutsche hatte mir gerade mal zweisechzig aus dem Portemonnaie entlockt. Passt ! Also weiter, mit dem sich wieder aufheiternden Wetter…

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Am Kanal ( = Channel in Memory of the Channel Challenge ) angekommen stand der Plan. Ab rüber nach Ahlen. Denn in Dinkern sagte Freundchen Google-Maps ist nur ne´ Stunde gekurbel, geht also. Und wir stehen ja eh schon am Kanal, kann also nicht mehr so heftig sein. Auf dem Weg dorthin wurden dann die 19.000 Kilometer voll gemacht…

Leider kam der Wind jetzt nicht mehr von hinten, sondern schon von quer. Kurzer Zwischenstop um den Wasserhaushalt grundlegend zu renovieren.

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Bis Ahlen und da durch war ja kein Ding, das spulte ich recht gut ab. Also wurde die Schleife rüber nach Drensteinfurt angegangen.

Byrton: in Weelver am alten Scheunentor hatte sich ja schon der Bryton via Meckerpipston gemeldet. Der Akku ist nicht mehr ganz voll. Ich dachte mir nur:“nun gut, wird sich zeigen. Den normalen Tacho hab ich ja immer noch mit dabei.“ Dann war’s aber doch soweit.

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Der Akku hält also noch gute eine Stunde plus ab dem Meckerpipston. Leider ist so aber die gefahrene Strecke auf Strava dort dann auch „abgerissen“. Juckte mich aber herzlich wenig, ich hatte in den offenen Abschnitten rüber nach Drensteinfurt genug mit den Windattacken zu tun. Und, ich spielte schon die Gedanken durch, ob ich im Eishaus noch Brennstoff fassen könnte. Dem war nicht so, wie man sieht…

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Geht erst wieder im Februar los. Ja blöd gelaufen, was machte dann jetzt hier in Drensteinfurt ? Keine Läden, der Dönermann spricht mich nicht so an, wäre auch eine Nummer zu heftig gewesen. Bin dann rüber zum Radladen um dort eventuell noch ein paar Riegel schnappen zu können. Da war aber noch geschlossen. Drinnen lief man zwar schon rum, aber potentielle Kundschaft sichtbar außen, scheint dort niemanden… . Lassen wir das. Ich beschloss dann mich also einfach durchzubeißen.

Brauchte ich aber nicht, denn passgenau an der Abbiegung wo’s wieder auf Streck geht ist ein Metzger samt Bäcker und die hatten schon geöffnet. Das passte dann wie Arsch auf Eimer. Ich hockte mich drinnen hin, wärmte mich noch etwas auf und stopfte mir das Blätterteigteil ganz leckerer Güteklasse, ich steh ja auf so´n Mist, und das Puddingplätzchen in den Fresscontainer.

Hier muß man sagen, die Bedienung war sowas von freundlich und die Auswahl auch nicht schlecht. Klar Kuchen und Kaffee, diesmal mit der gleichen Maschine zubereitet wie wir sie in der Firma haben, dann noch was belegtes vom Metzger nebenan. Kann man sich immer auf den Schirm holen. Dann ging’s in den Endspurt, frisch gestärkt läuft es…, eigentlich besser. Umeigentlich hockte ich jetzt schon eine gute Weile auf dem Bock und der Gegenwind tat sein übriges. Ich kam zwar vorwärts, aber so richtig flott oder motiviert war ich dann doch nicht mehr. Aber man muß ja ankommen.

Auf dem Weg in meinen Claim dachte ich noch eine gute Streckenkombi aus meinem Kleinhirn auf die Räder. Befestigter Untergrund in Nebenstraßen mit Windschutz, was will man mehr ?

Befestigter Untergrund war mal ein guter Plan, denn inzwischen sah das CAADX und ich aus, als wären wir seit Novosibirsk auf der Piste. Die Leute schauten schon so. Ich gönnte mir aber noch einen letzten kurzen Stop an einem Lippearm jenseits des Kanal, schoss noch zwei Bilder, eines vom sauigen CAADX, nur mal so um einen Vorstellung davon zu bekommen…

Naja, und weil das CAADX aussah als wie eine Drecksschlampe, habe ich mich dann doch dazu aufgerafft mal wieder eine kleinere Pflegeeinheit samt Kettenölung durch zu führen.