Archive for the ‘volle tausend Kilometer’ Category

17.035km/ 28.10.2017

Oktober 28, 2017

So, hab schon lange keinen Beitrag mehr online gestellt.

…und sonst ?/ Newsticker: erste Meldung bei diesem startenden Beitrag, neben den diversen Berlinberichten hatte ich noch im Naturesens-Blog einen Beitrag über das in Aachen produzierte E-Fahrzeug e.GO Life fertig getippt.
Mit Autos allgemein hab ich es ja nicht mehr so, sieht man mal von einer diversen Leidenschaft für alte Krabbeltiere und Extravaganzen ab. Aber wie das eben so ist, ne´n…

e.Go-Life

…fänd ich schon suppi.

Bikealltag: weiter im Text. Wir schreiben, ach wie passend…

Donnerstag: der Tag nach der Berlinankunft. Der frühmorgendliche Zahndoctermin brachte erstmal saubere Raspelzähnchen und die Routineuntersuchung. Leider gibt´s da aber einen Unfeinheit die bearbeitet werden will. Gut ist, liegt in der hinteren oberen Zahnreihe und auch nicht wirklich weit hinten. Das Abarbeiten dieser Kariesattacke dürfte also recht gut ohne große Würgereiz-Situation machbar sein. Sehen wir morgen weiter.

Nach dem Besuch des Doktore im weißen Kittel wurde erstmal etwas Laub auf die Seite geschafft. Die Stadt ließ gerade ihre Megalaubsauger in unserer Straße passieren. Der Part ist also auch wieder erstmal AdAkte zu legen. Hiernach gab´s erstmal Frühstück mit Tomate und Ziegenkäse.

Dann wurde noch das eine oder andere Loch in die Rückwand unseres Ofenschranks gebohrt. Die Monteure hatten das wohl übersehen, oder übersehen wollen. Erst der gute Mann der die defekte Induktionsplatte in Augenschein nahm, bemerkte den Fehler. Klar, auch die Dinger erzeugen Wärme, viel Wärme bei viel Kochen und nochmehr Wärme, dann aber Stauhitze, wenn noch mehr Kochen. Die kann aber nicht entweichen, weil eben die Möbelrückwand dies verhindert.
Also eine gut passenden Lochsäge in den Akuschrauber gespannt, das Ganze dann ein paar mal arbeiten lassen, mit Schleifpapier die Kanten noch etwas schön gemacht und anschließend mit dem Staubsauger den Schmutz beseitgt. Fettich iss.

At last stand noch die Demontage diverser Stoffverkleidungen und Polster des Strandkorbs an. Das ist ja nicht sonderlich viel, schnell abgehandelt in entsprechend geeignete Tüten gesteckt um sie gegen Staub zu schützen und dann in den Hausschuppen verstaut. Reicht erstmal. Hiernach gab´s dann eine kurze Trainingseinheit, Duschen, dann Mittachessen und Artikel tippen halt.

Beim tippen gönnte ich mir noch eine halbe Tasse Espresso mit einem leckeren Aperitifgetränk und einem kleinen Stückchen Kuchen dazu.

MacBook: den ersten Ansatz zur Neuanschaffung machte ich am späten Nachmittag. Bin mit der Ältesten rüber zum Berlet und hab mich da mal angschaut. Ein paar Zahlen eingesammelt und zum Ergebniss gekommen, inklusive einer 3 Jahre Versicherung reicht das Budget noch nicht. Ideen sammeln und eine Nacht drüber schlafen.
Nächster Plan wäre doch noch einen Fuß mal bei Cyberport reinzustellen. In Berlin hatten sie gerade eine Jubiläumsaktion laufen. Zum gleichen Preis eine Leistungsstufe besser.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ MacBook/ Biketouren Bilder: aber ab dem Tag X geht das auch mit dem Radfahren weiter. Wäre auch schlimm wenn nicht. Also am…

Freitag: vom Zahndoc wieder zurück erst noch gefrühstückt, es gab Croissants, etwas was ma(n)n auch gut mit zu einem viertel betäubten Mund essen kann und dann trieb mich das immer mal mit Sonne frohlockende Wetter doch auf´s CAADX.

Nachdem ich in Berlin ein paar Tage auf Bikenentzug war, was natürlich bei der Bike-Szene in Berlin doppelt hart kommt, mußte ich heute einfach mal wieder die Kurbel kreisen lassen. Das Wetter war einfach zu verlockend und da ich keinen genauen Streckenbauplan hatte, entschloss ich mich ein wenig am Kanal oder eben die mir bekannten Tracks zu fahren, Halde inklusive. Herausgekommen sind dann doch knapp was mit zwei Stündskes und jede Menge Busch & Hügel.

irgendwo auf halben Weg von der Kanal-Cross Strecke

an einer Kanalbrücke

Und wieder auf der Rückrunde, noch was cyclocross-mäßiges abgekurbelt. Leider liegt da von den alkoholisierten Kids auf dem Plateau immer recht viel Scherbenkram rum, schieben war also besser.

oben auf der Halde

Bike „Abflüge“/ Stürze: ja und das Stücksken Holz was mich zum langsamen Abstieg unplanmäßig während der Fahrt zwang. Normalerweise fahre ich diese sehr feuchte Senke eher langsam an. Fußvolk hat am linken Rand schon viel Holz in die Plörre gelegt, in der Mitte war aber nix sichtbar.

Da es dort gut felgentief plus ist, hab ich mal etwas mehr an der Kurbel gedreht um genug Schwung zu haben nicht stecken zu bleiben. Naja, leider war dann da aber doch noch Holz drin. Der Klassiker, Vorderrad vorgekantet, no chance, Hände wech vom Lenker und sich schräg links vorne über den Lenker in Liegestützhaltung dem Gebüsch nähern. Ging aber noch gut, der Waldboden war ja weich genug.

Biketouren/ volle tausend Kilometer: kleiner Bericht gefällig ? Wobei das mit dem „kleiner“ wohl eher gelogen ist, sorry dafür.

Wo´s herging und wie genau kann man hier <klick> quasi amtlich, da per GPS aufgezeichnet nachverfolgen. Auch wenn ich mich heute früh nach dem Losrollen noch etwas schwer tat, bald war ich warm. Nach etwas mehr als einer Stunde wurde der erste, wenn auch kurze Pausenstop am Ortseingang Ahlen gemacht.

Einen Riegel für den vorsorglichen Energienachschub, auch wegen der Gewissheit, Ahlen hinter sich gelassen, eine gute Stunde immer wieder satt im Wind zu stehen. Dem große Schluck aus der Wasserpulle folgte noch eine kurze Flüssigkeitsentleerung, dann wieder los. Und so wie gedacht war´s dann auch, hinter Ahlen ging´s los…

Zum Glück nicht dauerhaft und mit den knapp was um die 11c° war das auch noch erträglich. Mininmalgeschwindigkeit war dann was mit 16km/h+, aber die eine oder andere Hecke bot guten Windschutz. Kurz vor Drensteinfurt ärgerte mich der dann doch zu prall gewählte Luftdruck ( 5bar ), also wurde noch mal pausiert. Leider klappte das Luftablassen besser, als das Wiederbefüllen mit den beiden mitgeführten Pumpen. Anders gesagt, da tat sich nix. Irgendwann bemerkte ich, daß das Ventilinneteil nicht ganz so korrekt montiert war, konnte es aber aufgrund fehlender Zange auch nicht ausreichend fix montieren. Und so ließ mich die wenigen Meters bis nach Drensteinfurt mit wieder eigentlich eher CX-Luftdruck rollen.

Der örtliche Fahrradladen hatte dort aber schon dicht, also wurde im Eis Haus Nachschub in den Rachen geschoben und auch etwas aufgewärmt.

Als ich dann nach der Waffel mit Sahne und dem Cappuchino draußen stand war klar: the job is done !

Aber heiter weiter, nur keine Müdigkeit Vorschützen, der Wind wartet auf uns, da muß noch was abgeackert werden. Dennoch der ganzen Parolen, hinter Drensteinfurt ging´s eigentlich besser als ich dachte. Die Abzweigung liegt direkt an einer bekannten und sehr schönen Hütte…

…kann ma(n)n, oder eben Frau, also quasi nicht verpassen. Wobei… *grübel* …ich meine weiter „vorne“ ist auch noch ein Abzweig in gleicher Richtung ( nächstes mal ? ). Weiter im Text. Klar fetter Groundspeed mit den Windattacken war kaum zu machen, aber immerhin 1km/h mehr als zwischen Ahlen und Drensteinfurt. Getreu dem Motto Winterpokal war ja aber auch gar kein Speed sondern Fahrtzeit angesagt. Klappt also.

Der Weg hinter Drensteinfurt mit der Abzweigung wieder Richtung knapp süd bis Herbern fluppte auch. Erstaunlich fand ich aber zu dem Zeitpunkt, obwohl ich nur einen Riegel, eine beschauliche Waffel mit Sahne und den Cappu intus hatte, schlapp fühlte ich mich nicht und Hunger hatte ich auch nicht. Die Strecke nach Herbern rein läst sich aber fein fahren. Schöne kleine Landsträßchen und anderen Verkehr hatte ich eigentlich…

*kurz überleg*

…gar nicht. Und so rollte ich zunächst recht direkt auf Herbern zu. Recht direkt ? Da war doch was ! Den Kirchturm quasi schon in Griffweite wurde die Wegführung, sprich die offizielle Beschilderung zunächst noch wenig konfus, schwenkte dann in konfus über bis der hammer kunfus Part kam und ich tatsächlich einmal im Kreis gefahren bin ( kann man schön auf der Karte sehen, das ich eigentlich nur hätte geradaus fahren müssen ).

Aber das Tagesziel wurde ja erreicht und so ließ mich mit der offziellen Strecke treiben. Bald sah ich in der Ferne schon ein bekanntes Bauwerk, ein ehmaliger Förderturm und wunderte mich nun gar nicht mehr. Kurz im Windschatten eines Gebäudes Freundchen Google angeschmissen und dann beschlossen weiter der ausgeschilderte Route zu folgen. Egal, war ja noch fit, zu trinken hatte ich noch genug, Riegelchen und eine Banane war ja auch noch da. Trocken war´s ohnehin, halt nur windig, aber so richtig kalt war mir auch nicht. Also los auf in die restliche Etappe.

Und wie ich schon erahnte, bald kam ich auf eine mehr als nur einfach bekannte Strecke. Jetzt wusste ich wo´s her gehen sollte. Nur kurz vor Dorfeingang bemühte ich nochmal kurz die Gripszellen um auszumachen ob ich Variante 1. oder doch Variante 2. nehmen sollte. Was soll ich sagen ? Varinate 1. ging geradeaus, also da lang. Letzter vorgehsehener Kurzstop zwecks Regulierung des Flüssigkeitshaushaltes…

Ab da lief´s recht gut. Dennoch wurde ein weiterer ungeplanter Stop eingelegt. Roll ich da so, fast schon vor der Haustür her, seh ich aus etwa 100m jemanden mitten auf dem Weg sitzen, hocken, aufstehen, was weiß ich nicht was. Aus der Entfernung. Beim draufzurollen wurde klar, besser mal schauen und nach dem Rechten fragen. Ich näherte mich langsam und die Dame schaute mich an und stand auch, sich am Rollator abstützend, auf. Natürlich fragte ich: „ob alles in Ordnung sei„, was auch bestätig wurde. Wir kamen in´s Gespräch und erst als wir beide bemerkten, jetzt wird´s aber langsam frisch und man sollte das Gespräch lieber bei einer Tasse Café im Warmen weiter führen, fanden wir dann doch den Abschluss. Also nach drei Abshclussversuchen.

Ich würde mal sagen, gute 20-30min. haben wir gequasselt und das Anfahren mit den inzwischen ausgekühlten Knochen war nicht so das Vergnüngen. Auf der heimischen Kanalbrücke angekommen ein kurzer Blick zum Tacho, die 80km sind save, aber nach einer kurzen weiteren Überlegung, ne´ die hundert werden heute nicht noch künstlichst voll gemacht. ( Eine Idee hatte ich ja schon gestern dazu – eine crasy Idee. Ich sage nur Runden im Heimatwald drehen, Fahrzeit generieren. Das und andere crasy Nummern werde ich aber noch im rahmen dieses Winterpokals machen. Versprochen. ) Die Aufgabenstellung mit den Luftpumpen, die wollte ich noch mal angehen. Diesmal aber auf der heimischen Burg, mit muckeliger Fleec-Jacke in der Fitness-Garage.

Zunächst kam die Zange zum Einsatz und das Ventilinneteil wurde festgepöhlt, dann die Versuche mit den Pumpen unternommen. Natürlich klappte alles. Man darf also davon ausgehen, das es am eher losen Ventilinnenteil lag. Überlegung: sollte noch eine kleine Zange mit in´s Notfallgepäck ?

Unter dem Strich, Fahwerte proll ich jetzt hier nicht mit rum, Bilder gibt´s bei Flickr im Oktoberalbum.

Es ist immer wieder wunderbar so alleine durch die spätherbstliche Gegend zu gondeln, sich am Gegenwind abarbeiten zu dürfen *hüstel* aber sich auch dann über die schiebende Brise von hinten zu freuen. Gut ü. 35km/h, Alder lass gehen !

Touren-Ansage: nächste Attacke also Dienstag ist Feiertag und da ich eh im Turn sein werde, wird der Wecker nicht deaktiviert. Mein gedankliches Thema da lautet: Sonneaufgangstour. Logisch, gen osten. Plan also hier nach einem guten Espresso und Knabberkram noch bei Dunkelheit, den Arsch auf´s CCADX geschwungen, den Kanal bis an seinen Anfang hochzukurbeln, also ost. Logisch, den im Osten geht die Sonne auf. Am Ende rechts raus und etwas über Dörfer fahren, quasi an der Lippe entlang.

Erstes Tagesziel wird die dann hoffentliche Energiezufuhrmöglichkeit im Café Kreisverkehr, oder auch offziell das Café Twin, sein. Route dahin <klick>. Ab da soll´s dann, wie die Onlinekarte schon verrät, bis nach Lippstadt gehen. Wie die Route vom genauen Verlauf & Beschaffenheit hinter Hovestadt ausschaut ? Noch keine Ahnung. Die dann doch strammen 56km One-Way müssen aber auch wieder zurück gefahren werden. Wie ? Noch nicht DEN Plan. Plan a. wäre auf direktem Weg und eben nicht über Los, oder Soest, was dann Plan b. wäre, sich wieder zurückrollen zu lassen.

Ich hoffe an der Stelle inständig auf eine wenn dann eher milde Brise aus West. Denn sonst wird das ein ganz schöne Geacker. Geacker ? Warte doch ma´! Je mehr Gegenwind deso mehr Fahrzeit, deso mehr WP Points. Lassen wir uns also überraschen. Ach ja, ich hätte da noch einen Plan c. den ich aber bisher noch nicht weiter eskaliert, ähm ejakuliert, auch was jetzt hab ich´s eruiert habe. Plan c. wäre, etwas weiter nördlich sollte doch die Römer-Lippe Route herführen, oder so. Muß ma´auf Karte schauen.

Ja, so könnte man den Dienstag totkloppen. Oder ? Noch wer Gefallen an dieser Nettigkeit ? Gerne Mitfahrer erwünscht. Aber, wer Bock hat muß sich schon melden. Denn sonst roll ich ohne feste Uhrzeit los. Mich dann anzutreffen wäre also eher Glückssache.

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16.011km/ 15.09.2017

September 15, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer: es ist mal wieder soweit, auf der heutigen Jobanfahrt wurde die nächste Tausendermarke durchrollt.

IMG_20170915_064420796.jpg

 

Nur mal so…

15.024km & 22.191km/ 18.08.2017

August 18, 2017

…iss mal wieder etwas länger geworden…

Biketouren „After-Show-Party“: ja nach der gestrigen Erkundungsfahrt, so nett sie auch war, steht aber eigentlich fest, ich muß da nochmal entlang fahren. Eventuell, das ist mir jetzt eingefallen, ist da gar keine Abzweigung vor Ascheberg runter nach Capelle. Sondern irgendwo später, also hinter Ascheberg. Und es könnte sogar möglich sein, daß jene nicht nach Capelle führt, sondern zu einem anderen mir bekannten Ort. Jedenfalls hab ich dann wieder einen Grund mal eine nette Tour zu machen.

Bike nachgedacht: der andere Gedanke, hatte ich die Tage schon mal so einen blöden Test gemacht, wie das so ist auf dem CAADX in Unterlenkerhaktung zu fahren. Geht gar nicht, fühlt sich total bescheuert an. Der Grund ist aber auch recht einfach.

Das CAADX ist ein Cyclocrosser, wird also von der Rahmengeometrie her doch deutlich anders sein als ein echtes Rennrad. Wenn ich da also in die Unterlenkerhaltung gehe, was zweifelsohne der Aerodynamik zugute kommt, dann hocke ich da wie Äffchen auf Schleifstein drauf. Logische Folge…

…ein Rennrad muß her ! Nein ist natürlich logisch nicht nachvollziehbar. Klar wäre nett, auch wenn ich eigentlich ehe ein MTB bevorzugen würde, wenn neues Rad. Ich äußerte das ja schonmal. Ebenfalls gut wäre, wenn man noch soetwas wie einen Stadtschlampe hätte, welche auch gebraucht sein täten-könnte. Ist aber alles Utopie, da zum einen keine Talers über sind, und die nicht vorhanden Münzen auch schon für Dinge draufgehen, die ich noch gerne haben würde. Da war noch was mit einer Regenjacke…

Aber so ein Rennrad muß ja auch nicht neu sein. Hatte ich doch am Montag im Jobdasein einen Jungtimer von FELT gesehen. Ein schönes Rennrad, klassische Kurbel, der Rahmen im Goldton gehalten, teilweise mit weiß und ich meine roten Streifen abgesetzt…
…ja so richtig auch was für´s Auge. Aber andersrum, lassen wir mal die nicht vorhanden Geldsegen aus, man könnte ja auch einen richtig flitzigen Carbon-Dackelschneider holen. Der wäre dann noch schnittiger weil leichter und ging mal richtig ab beim Sprinten. Ich merke schon, ich gehe gerade auch richtig ab. Also lassen wird das. Punkt.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Biketouren Bilder: auf geht´s in die nächste Woche und zwar gut ausgeschlafen, eventuell sogar ein stückweit zu gut. Denn irgendwie hatte die übliche Koffeeindosis nicht die Wirkung wie sonst. Also startete der…

Montag: …zunächst noch wie gewohnt, als ich dann aber in Firma eintrudelte sackte ich so ein wenig durch. Richtig wach ? Wohl eher nicht. Also wurde nochmal der Kaffeevollautomat bemüht und ein netter Cappuccino nachgegossen. Den Tag über konnte ich pratischerweise nochmal eine Termin bei einer medizinischen Fachkraft buchen. Die Sache mit dem Alter… . Ist auch am Ort der Fa. sollte also gut erreichbar sein.

Die nachmittägliche Rückfahrt war nicht so der Knaller. Der Wind kam auch immer wieder von vorne, was will man machen ? Einfach durchrollen und gut ist.
Zu Haus angekommen hab ich dann den Stahl Renner fertig gemacht. Denn das CAADX wollte ich nicht so gerne beim Doc anketten. Gut der Stahl Renner ist mir auch an´s Herz gewachsen, aber ich hoffe der schaut nach weniger aus. Leider ist er geputzt, wäre jetzt gut wenn er noch ein wenig eingesaut wäre. Vielleicht kann ich ja was mit einer Firmenkutsche aushandeln. Vielleicht hat das örtliche Krankenhaus ja noch eine größere Materialbestellung ? Wäre mir echt lieber. Zum hinlaufen ist das aber leider auch zu weit.

Dienstag: alles wieder retoure, Straßen nass vom Regen in der Nacht. Also alles wie gehabt mit dem CAADX zum Job. Zum Glück ergab sich dann auch eine Gelegenheit X bezüglich dem Termin und alles war gut. Die Heimfahrt nachmittags war auch kein Ding. Es ging schön am Kanal entlang.

Mobilphone: ja leider war ich am Vormittag etwas verwundert, daß mein Akku nur noch knapp 50% hatte. Und das ohne groß was dran zu machen. Auf der Anfahrt am Morgen hatte ich nur ein paar Bilder geschossen sonst nix.

Gut, dann hab ich´s via USB im KFZ laden lassen. Ganz nebenbei hab ich mal das WLAN deaktiviert und die Lichtanpassung vom Bildschirm aktiviert. Zu Hause wieder angekommen schau ich in mein Mailfach und sehe keine Bilder. Ach ja ! WLAN ist ja aus. Also den Ofen wieder angeschmissen. Doch oh Wunder…
…das Moto verbindet sich nicht mit dem WLAN ??? Iss doch kacke hoch drei. Alle Versuche eine Anbindung zu erstellen klappten nicht. Es nervt nur…

Und der Akku ist schon wieder auf 42%. Irgendwas saugt doch da am Strom rum ? Aber über die Akkunutzungsfunkion – weitere Einstellungen kann ich keine sonderbaren Verbraucher ausmachen.

*wenig später* Ah Land in Sicht ! Jetzt bin ich gerade mal mit dem Moto zum Router gelatscht und siehe da, plötzlich zeigt das Moto die Verbindung an. Puh ! Jetzt die Sache mit dem Akku klären…

wieder Dinestag: …aber erstmal die Bilder von heute ziehen. So heute früh war´s ja net ganz so warm und eben feucht. Das bedeutet hier über Land, zumal bei aufgehender Sonne, nette Szenerien. Hier mal drei Topfavoriten.

( Nochmehr Bilder der Woche bei Flickr )

volle tausend Kilometer: wurden dann am…

…Mittwoch: mit dem CAADX voll gemacht. Denn der Stand gestern beim einrollen auf der Burg zeigt…

Da kann man doch quasi nicht anders. Leider war dann die Heimfahrt von einer kleineren-größeren Actionaktion gekrönt oder doch besser, beendet worden. Ich berichtete bereits. Dennoch war´s ein guter Tag.

Donnerstag: endlich mal wieder mit dem Stahl Renner raus ! Wetter passt schon morgens, auch wenn ich mich erstmal wieder einrollen mußte. Nachmittags ging´s ebenso gut nach Hause.

Bikebasteln: zu Hause angekommen hab eich die kurzen Pausenzeiten beim Training genutzt schonmal den einen oder anderen Handgriff zu tun. Der Schlauch den ich als letztes versuchte zu flicken, schaut natürlich entsprechend gediegen aus.

Der bekam auch kein Gnadenbrot mehr, wanderte sofort und ohne nachzudenken ab in die Tonne. Normalerweise flicke ich ja immer Schläuche, nicht nur des Geldes wegen, sondern einfach weil ich denke, wenn es hält ist doch gut für die Umwelt. Aber bei Schläuchen die Kapitalplatzer oder große Schäden haben, wird entsorgt. Hier mal ein Pic vom Felgenband was verutscht ist. Wobei ich jene Stelle bei der Aktion schon etwas versucht hatte nachzujustieren. Tja, leider erfolglos.

Sah zum Zeitpunkt X auch wieder wild aus auf der Terrasse. Aber was will man machen. Die Felge wurde mal mit Wasser gründlicher geputzt, auch um das verwendete Duschgel einigermaßen ab zu bekommen.

Jetzt hängt das Laufrad im Schuppen kann trocknen, das frische Felgendband, von Schwalbe, liegt auch schon bereit. Hab dann gleich zwei Stück bei Zweirad Engels mitgenommen. Werde also auch am Vorderrad mal präventiv wechseln. Zwei frische Schläuche gingen auch noch über die Ladentheke.

Freitag: letzter Tag der Woche, leider sagt der Wetterfrosch Donnerstagabend Regen voraus. So wird der Stahl Renner wohl in der Fitness-Garage verweilen dürfen.

Freitagmorgen, es kam wie es kommen mußte, der Stahl Renner frohlockte unwiederstehlich und auch der Wettergott meinte es vermeintlich gut mit mir. Das hielt sich bis gut 3km vor dem Eintrudeln in der Firma, dann ging´s los. Ich kam entsprechend durchgeweicht in der Firma an, das Wasser lief schon wieder aus den Schuhen raus. Aber wozu aufregen, es war ja immerhin ein warmer Sommerregen.

Blöd war dann nur, daß ich die Schuhe und das Kurzarmshirt nicht bis zum Schichtende trocken bekam. Bei der Radfahrunterhosen klappte das auch nicht so sonderlich, aber zumindest so, das man damit fahren konnte. An dieser Stelle…

Idee !: für mal demnächst im Auge behalten, eine Bike-Polster-U-Bux in den Spind legen, eine weiteres Kurzarmshirt oder am besten gleich noch einen weiteren Heizlüfter zum Klamottentrocknen in der Firma positionieren.

Die Heimfahrt klappte aber besonders gut vom Wetter her. Nicht einen Tropfen habe ich abbekommen. Das freut einen dann auch mal.

Jetzt ist es 20:00 Uhr, das Training nach der Radankunft klappte auch ganz gut, geduscht, ich habe gefuttert, gebratene Nudeln mit Ei und einem Rest Lachs gab´s, dazu das alkoholfreie Radler und tippe so die letzten Zeilen des Wochenberichtes. Morgen ist Wochenende. Da könnte man doch mal gemütlich eine Radfahrt machen…

 

 

…und sonst ?/ Wichtig!: ja eigentlich will ich ja diese Plattform hier nicht mit irgendeinem vermeintlich nervenden Müll zuwerfen, aber ich denke so mal einen Verweis zu einem auf dem Radforum erstellten Artikel <klick> mit ein paar Kleinigkeiten, wenn auch nicht ganz unwesentlich, der dürfte in Ordnung gehen. Gedanklicher Titel: vor der Wahl mal genauer hinschauen wie die politischen Parteien so ticken.

15.024km/ 16.08.2017

August 16, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Bikedefekte & „Plattfüße“/ Bikebilder: also nachdem ich getsren auf den Hof gerollt bin stand fest, heute würden die nächsten tausend Kilometer mit dem CAADX fallen. Und so war´s dann eben auch. Heute früh nach der Jobanfahrt stand der Tacho…

…exakt 15.001 Kilometer. Ja genauer bekommt das wohl kaum hin. Im Kopf schwebt mir jetzt eine Art Testbericht für das CAADX. Aber ob ich das noch umsetzten werde, lass ich mir mal offen. Das ich mit einem anderen Bike schneller in einem noch ähnlichen Zeitraum, immerhin erst erworben am 17.11.2015, soviele Kilometer gemacht hätte, glaube ich nicht.

Nach diesem eher bescheidenen Ereigniss, die Anfahrt war ja komplett normal, ging es nach der Schicht ein wenig an der Seseke entlang. Und dort war dan recht direkt im Ortseingang Bönen schluss mit Lustig.

Ich merkte es schon an einer Steigung, hinten geht mir die Luft verloren. Noch fast um die Ecke gebogen und dann mal wieder relaxed das ganze Equipment rausgeholt. Bis zum aufpumpen an die 4bar bin ich gekommen, dann zischte es auf einmal recht mekrlich. „Verdammt kann doch nicht sein. Ich hab doch den Reifen gründlich abgetastet, das Pannenschutzband auch…„, ging es mir durch den Kopf. Half aber alles nix, wieder den Schlauch raus und geschaut. Dann hat man eben was übersehen. Also den Mantel wieder gründlichst abgetastet, aber nix gefunden.

Dann wurde der Reifen geflickt, was super gut klappte. Beim anpumpen kam dann ein reifer Herr mit seinem silberenen älteren Opel Omega angerollt und fragte ob er helfen könne. Ich winkte zunächst ab, ich hatte ja alles was man so braucht. Doch als er sagte, daß er einen Standpumpe im Auto hatte…

Ein Geschenk zu dem man dann doch nicht nein sagte.

Er holte jene und dann ging´s los. Anpumpen, diesmal im Affenzahn und bei knapp über 4bar…

…zisch !!!

Ich wieder den Schlauch raus, geflickt den Reifen wieder abgetastet, konnte natürlich nix finden. Ich stand vor einem Rätsel. Er wusste auch nicht weiter. Nach dem dritten Anpumpen zischte es wieder. Also wieder den Schlauch raus…, ach es wird langweilig. Dann aber schaute ich mir genauer den defekten Schlauch an. Hatte ich beim ersten Versuch noch auf einen Schlauchklemmer getippt, der ja vorkommen kann wenn man den Reifen recht press draufhebelt, zeigten sich nun zwei Löcher in regelmäßigen Abstand.

Sofort war mir klar, das kann nur was vom Felgenband sein ! Beim Nachschauen bestätigte sich das dann auch. Ich versuchte das Felgenband noch so gut wie möglich zu richten. Aber so wie´s ausschaute, wohl eher nicht gut. Dennoch unternahm ich einen vierten und letzten Versuch. Inzwischen gingen auch die Flicken dem Ende engegen. Das Flicken klappte wieder recht gut, sah zwar nicht schön aus, war aber dicht.

Also letzter Versuch, Schlauch seicht angepumpt rein, ganz zärtlich und mit einer Extraportion Duschgel die Reifenflanken gefügig gemacht, auf das sie nur so über die Felgenflanken rutschen mögen. Klappte auch alles bestens, halt bis zum aufpumpen. So gegen 4bar…

…zisch und wech ! Ich bedankte mich zunächst bei dem netten Herren und griff dann das Mobil. Not-Taxi holen, denn da kann man unterwegs nix mehr machen. Dann wurde alles zusammengepackt, das Not-Taxi würde ja bald kommenm, jenes hatte auch schon einen näheren Folgetermin. Einpacken & Abfahrt sollte also fix gehen. Und so stand ich dann dort…

Ganz ehrlich, wie es dazu kommen konnte ???

Übrigens, noch einen Dank an alle Radler die gefragt haben ob sie helfen können. Waren ebstimmt so an die vier, fünf. Und natürlich auch an den netten Herren mit der Standpumpe. Sowas hat man ja sonst nicht. Aber verutschtes Felgenband auch nicht.

War trotzedm ein schöner Tag. Die „Plattfußhistorie“ hab ich auch aufgefrischt.

14.003km/ 29.06.2017

Juni 29, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biktouren Bilder: der Sonntag wurde als Ruhetag genutzt. Viel wurde also nicht gemacht, nur der übliche Frühsport. Einzig zu erwähnen wäre, daß ich mal wieder eine Bestellung ausgelöst habe.

Montag: die Temperaturen waren ähnlich dem Sonntag, angenehm. Gut war auch, die 20% Regenwarscheinlichkeit hatte sich für mich nicht bewarheitet.

Nach der Schicht Bombenwetter. Das Thermometer zeigte zwar gut 24c°, aber der Wind war eher kühlerer Natur. Da ich am CAADX die Cyclocross-Reifen montiert hatte…

…ging es mal zünftig am Kanal und entsprechenden Nebenstrecken her. Im Hinterkopf hatte ich eine potentiell Channel CX Challenge, ergo schonmal schauen wie das so gehen tut.

Leider zickte ab dem Morgen mein linkes Knie deutlich rum. Problemlos war ich noch in die Firma getrudelt, hatte mich frisch gemacht, doch nach dem Postpacken… . Mal sehen wie sich das so entwickelt. Ende der Woche bin ich sowieso beim Doc. Die nächste Phase angehen.

Dienstag: wieder recht frisch morgens. Nachdem das CAADX als Fahrgerät aus der Fitness-Garage geholt hatte, ging es mal ganz flux wieder rein in die gute Stube. Dort wurden dann die Knielinge, ein Halstuch und eine dünne Kappe angezogen. Auf dem Überlandteil zeigte dann das Thermometer nur 13,5c°. Für mich kein Problem = LIKE !

Nachmittags war´s arg bewölkt aber doch gut warm. Der Wind bließ leider etwas viel Nord-ost-ost und bremste schon arg. Irgendwie kam ich dann auf diese blöde Idee, mich mal wieder ein wenig zu quälen. The Beast ( Fahrt bei Strava ), die Halde Großes Holz in Bergkamen lag rein zufällig auf dem Nachhauseweg.

Beweisbild von heute – muß ja sein. Ne´also ganz ehrlich, die Nummer ist echt schon heavy. Ich bin am Stück hochgekurbelt. Ohne absetzten ist das schon gut was zu tun für die Lunge. Ich finde, die Beine gehen immer noch.
Wenn ich jetzt mit dem Kurser bei Strava am Höhenprofil entlangtaste, dann tauchen da ganz üble 24,5% Steigung in der Spitze auf. Die nur 17,5% an der Anfangsrampe sind ja noch Kinderkram. Wobei diese Werte im Segment mit nur maximal 16,7% ausgewiesen werden.

So und jetzt mal etwas mit Strava gespielt. Da gibt es ja diese Nettigkeit der Segmente. Segmente sind von irgendjemanden oder von einem selbst ins Leben gerufene Fahr-Abschnitte, wo, wenn sie auch durchfährt, eine Auswertung samt einem Vergleich in einer Segment-Bestenliste erfolgt.
Kurz gesagt, wie hier in diesem Falle, den Berg hochgeastet, die Zeit und Dinstanz wird festgehalten und in ein Ranking gefüttert.

Jetzt haben sie mich natürlich am Arsch, denn siehe…

…ich liege schon mal eben auf Platz 26. O.K. das nehme ich jetzt mal so hin. Kleiner Gedanke: sollte ich doch mal auf eine bessere Platzierung hin arbeiten ? Also wenn ich fitter bin…

Oben angekommen wurde erstmal die Sauerstofflasche leergesaugt und etwas ausgeruht. Ein wenig den Ausblick gnießen und eine Riegel nachschieben. Dann ging´s wieder runter. Runter fahren ist doof, ganz ehrlich. Einfach so und dann muß man ständig bremsen. Apropos bremsen. Natürlich ging es dann wieder quer rüber zum Kanal. Dabei mußte ich ja wieder über diesen Bahnübergang. Und, natürlich gingen die Schranken wieder runter. So oft ich da jetzt auch schon hergfahren bin, das die Schranken oben waren, ist mir glaube ich nur zwei mal passiert.

Zu Hause angekommen war erstmal Physio nach dem Umziehen angesagt und dann nix mehr. Ach doch, vor der Physio gab´s noch eine Kettenplege-Einheit für das CAADX.

Der Blick in die Wetterkarte offenbart für morgen mal Niederschlag. Morgens könnte ich noch so durchkommen. Aber so ab Mittag steigt das Regenrisiko doch deutlich an. Das unschöne Wort – gewitterig – steht da auch ganz übel im Raum. Ganz ehrlich, brauch ich nicht, Blitzableiter spielen. Ergo, mal „Regenzeuch“ einpacken.

Mittwoch: wieder deutlich wärmer, aber auch an diesem Morgen blieb ich trocken.

Nachmittags war dann zunächst mal doch die kurze Regenkluft angesagt, denn es kübelte bei der Abfahrt doch einen feinen Sommernieselregen. Jener dauerte zum Glück nicht lange, ich sage mal grob 15 bis 20 Minuten. Danach gab´s nur noch kurze Schauer und Wasser von unten. Schön war dann aber, daß gegen Ende der Heimfahrt mal wieder das Sonnen-Wetter-Lichtspiel auf dem Programm stand.

Zuhause angekommen erstmal kurze Schlauchwäsche für das CAADX, was auch dringend nötig war und dann war Weihnachten !!!

Ne´, ich freute mich echt wie so ein kleiner Junge, hatte ich doch auf die beiden Sachen gefühlt so lange gewartet. Ich denke, beides wird mir schon gut was bringen. Der Bryton ist zwar wieder Technik, die ich auch auch erstmal in den Griff bekommen muß, aber dann… .
Die Endura Gepolsterte Innenhose in XXL passt deutlich besser an den Oberschenkeln. Die Hose die ich bis jetzt im Test hatte konnte ich im grunde nur beim Biken tragen. Mal länger damit wo rumsitzen war schon blöd. Die Gummiabschlüsse kamen ihrer Arbeit doch ein gutes Stück zu gut nach. Sie schnürten förmlich die Oberschenkel ein. Jetzt hab ich zwar diese XL Hose hier, aber alles was jetzt noch nachgeordert wird, kommt nur noch in XXL in´s Haus.

volle tausend Kilometer: der Donnerstag stand unter nicht optimalen Stern, also wettertechnisch. Morgens sollte es zwar trocken bleiben, aber wieder ab dem frühen Mittag mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit, ich sage mal, kübeln. Doch dem war nicht so. Bei der morgendlichen Abfahrt zunächst etwas frisch, gegen Ende dann aber wieder schon zu warm.
Klar, ich hatte mir, ob der kühleren Temperaturen, noch das eine oder andere Kleidungsstück angelegt. Denn ein potentielle Tagesziel war in´s Auge gefasst. Wenn´s irgendwie passen tät, wird der nächste Tausender mit dem CAADX voll „gestrickt“, wie es hin und wieder mal der gute Herr Habschned zu sagen pflegt. Und so wurde erstmal die frühmorgendliche Anfahrt verlängert und auf andere Strecken umgelegt.

Test: praktischerweise kam dabei der neue Bryton erstmal zum Einsatz, denn neugierig war ich ja. Immerhin war es mir gelungen das Gerät zu starten, ein paar Grundfunktionen irgendwie in kraft zu setzten und dann damit los zu rollen.

Klappt auch soweit ganz gut, ist ja auch keine Hexerei. Zwei Dinge sind mir aber aufgefallen. Der Bryton hat eine klare Differenz zum ja noch montierten Tacho. Der Tacho ist schneller und legt ergo auch mehr Strecke zurück. Kann ich mit leben.
Das andere ist, dafür hat der Bryton wohl ein kleineres Problem mit dichtem Baumbestand. Denn dann kommt wohl das GPS Signal nicht so deutlich durch und man wird langsamer. Und das obwohl man offensichtlich schneller trampelt, weil´s eben abschüssig ist und sogar der manuelle Tacho eine immer höheres Tempo anzeigt. Soviel dazu.

Der Hinweg ging dann über eine alte Bahntrasse, dann in Kamen quer rüber zum Sesekeradweg und den eben bis zum Preußenhafen. Bei der Ankunft in der Fa. hab ich das mit dem speichern der Fahrt nicht ganz hinbekommen und ihn dann ausgestellt. Zumal auch der Batteriestand anfing zu meckern. Ja war ein guter Versuch.

Nachmittags dann immer noch kein Regentropfen also mal schnell fast 40km aus den Beinen strampeln. Ein Gestrick bekannter Routen zauberte, stets den Gesamtkilometerstand im Blick, genug Zahlen in folge, das es dann auch reichte. Hier mal ein Bild von einem Streckenabschnitt den ich eigentlich bisher nur einmal gefahren bin. Es geht eine Kuppe rauf…

…und man kann gut auf Begkamen runterschauen. Schöne Strecke, sollte ich mal öfters fahren. Leider sind die Bilder nicht ganz so geworden wie ich dachte. Aber schön war´s trotzdem.

Auch das Weiterrollen lief dann recht passabel ich machte gute Strecke. Irgenwo bei Bergkamen Rünthe „drohte“ dann der Tacho umzuspringen…

…was er dann auch alsbald tat. Exakt drei Kilometer später stand ich dann an der heimischen Burg und gut war. Die Klamotten in die Wäsche, geduscht und den Wanst vollgeschlagen geht´s in´s Wochenende.

Denn aufgrund diverser Termine habe ich morgen einen Tag Urlaub, der Gang zum Hausdoc wird als erstes angegangen. Wollen doch mal sehen das sich da noch was machen lässt.

Zu guter letzt, der Blick in den Monatsabschluss.

22.063km/ 02.06.2017

Juni 2, 2017

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ volle tausend Kilometer/ Bikebilder: weiter im Text…

Dienstag: der Tag der Veränderung, die Form der Veränderung, das Wetter. In der Frühe war es mit gut 20c° wieder recht warm, aber auch schon ansatzweise schwühl. Die Nacht war nicht so wie man sich eine schöne Nacht vorstellt.
Als der Rest der Familie das Wohnzimmer im UG räumte um zu Bett zu gehen, bin ich nach unten umgezogen. Hab mich da erst auf ein Oberbett auf den Boden gelegt, was aber diesmal nicht so klappen wollte. Nachdem ich sowieso mal raus mußte, legte ich mich dann auf´s Sofa. Das ist natürlich bequemer, aber eben auch schmaler. So konnte ich ein paar gute Stunden Schlaf wegschnappen.

Scheiß drauf, richtig wachsein erledigte der doppelte kleine Schwarze und die ersten Umdrehungen an der Kurbel des Stahl Renner.

Den Tag über kletterte das Thermometer wieder auf über 27c° und ich fragte mich, was machen die Wetterfrösche da ? Präzisere Vorgaben hätte ich mir schon gewünscht.

Am Nachmittag kamen dann recht fix die dunklen Wolken aus Nord-West und sektionsweise regnete es mal mehr, mal weniger, je nach Stadtteil der Megacity. Ich ahnte schon das ich mit dem Stahl Renner doch arg nass zu Hause ankommen würde und so auch meine Trainingseinheit auf der Terrasse im Regen ersaufen würde, ergo nicht stattfinden.

Dem war aber nicht so, furztrocken kam ich an und schob recht direkt, bei auch einer milden frischen Brise und nur noch knapp 25c°, die Trainingseinheit hinterher. Jetzt falle ich gleich in´s Bettchen, wohl verdient. Diese Hitze strengt schon an.

Mittwoch: der Tag der größeren Reise und zwar um die 22.000 Kilometer voll zu machen.

Zunächst mal war´s morgens recht frisch, aber wer mich klagen hört, weil gefehlt. Denn die nur 15c° auch schon in der Nacht ließen mich richgtig gut schlafen. Entsprechend ausgeruht war dann die Anfahrt.

Den Tag über zogen die Temperaturen wieder an, aber ein guter und kühler Nordwind ließ das sehr erträglich scheinen. Zumal auch teilweise viele Wolken immer mal wieder den Himmel bedeckten. Aber seht selbst…

Die Rückfahrt selbst war jetzt nicht ganz so flott. Eigentlich dachte ich es wäre Rückenwind, dem war aber eben nicht so. Und so wurde immer gerne relaxed nach Hause gekurbelt. Jetzt bin ich doch mal gespannt, ob jemand der nicht bei dieser Onlineplattform ist, meine Heimfahrt auf Strava sehen kann.
Jo, scheint zu klappen. Ihr seht schön gemütlich an der Seseke entlang und das wieder quer rüber bis zur Burg.

Bild vom Tachostand, kurz vor dem Ereigniss

It´s done, geschafft und das bei eigentlich gutem Wetter, sehen wir mal von dem Wind ab. Zu Hause angekommen gab´s wieder eine Physioeinheit. Jene hatte ich gestern ausfallen lassen, weil ich Vormittags so eine leichte Zerrung im rechten Bein/ Oberschenkelinnenseite verspührte.

Donnerstag: morgens wieder angenehm frisch, war aber alles noch handelbar. Man ist ja auch froh wenn man mal etwas trampeln kann, dabei gescheit Luft bekommt und nicht sofort anfängt zu ölen wie Azte wenn man mal stehen bleiben muß.

Nachmittags war´s zwar wieder warm, aber auch wieder diese besondere frische Brise. Und, ich bekam den Rückruf vom Schrauber ! Am frühen Nachmittag hatte ich bei Das Rad Dortmund angebimmelt um mal den Stand der Dinge abzurufen.
Der nette Mitarbeiter am Ende der Leitung versprach sich mal schlau zu machen und mich dann zurückzurufen. Gut, hat er dann ja getan. Irgendwie ist da was schief gelaufen, die Bremsbeläge waren doch schon im Hause, aber…

Er entschuldigte sich gefühlt tausend mal, ich beruhigte ihn, alles kein Ding. Sehe ich auch wirklich so, denn ich war ja noch mobil. Blöd wär jetzt gewesen wenn ich kein Altrenativrad gehabt hätte, oder wenn ich eines gehabt hätte, das Wetter dann doch arg umgeschwungen wäre. So auf Winter. Aber die Gefahr besteht ja zum Glück zur Zeit eher weniger.

Also, morgen hol ich dann das aufgefrischte CAADX ab.

Freitag: schon wieder gut warm am Morgen, aber ich hatte, wiedererwarten, eine recht gute Nacht. Habe mir dann auch noch 20 Extraminuten zum dösen gegönnt bevor es zum Morgenritual ging. Das gute am Warmsein ist, man kann weniger anziehen. Die Anfahrt gestaltete sich flott genug.

Wo es nachmittags mit dem CAADX hergehen sollte überlegte ich schon. Fakt war aber auch, ganz so lang wird es nicht werden. Denn etwas Training würde noch anstehen. Und, mit dem einrollen des Stahl Renner war klar, am Nachmittag würde es mit dem CAADX nach Hause gehen.

…und sonst ?/ Newsticker: wollte mich mal bedanken bei der geneigten Leserschaft. Denn WordPress meldete, ich habe 1.000 Likes bekommen.

Café & Kuchen für alle, wenn auch leider nur virtuell.

Ach ja, so mal nachgereicht, der Rückblick auf das was bis jetzt so angefallen ist. Das sind in diesem Jahr schon ein paar nette Kilometer.

13.013km/ 10.05.2017

Mai 10, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle Tausend Kilometer: gemäß der Tatsache das ich ja hin und wieder etwas mit Fahrrad fahre, ist es heute mal vorgekommen, daß ich eine weiteren Tausender voll gekrubelt habe. Darüber tippen tue ich jetzt nur, um mein Geltungsbefriedigung gerecht zu werden…
….bullshit !, nein natürlich nicht, ich mach das jetzt und hier, damit der Wochenbericht nicht auch noch dadurch verlängert wird.

Zunächst mal ein Bild von der Beweislage, kurz vor dem Geschehen, aufgenommen am Preußenhafen zu Lünen.

Dann bedurfte es noch ein paar vieler Meter und ich war erstaunt, wie lang doch 6 Kilometer so sind. Doch dann…

Noch ein paar nette Bilder von der punktuellen Location ringsrum, bestes Wetter. Und übrigens meine erste Fahrt dieses Jahr in Kurz-Kurz. Für die nicht eingefleischten Radler unter der Leserschaft, Kurz-Kurz bedeutet, kurze Hose und mindestens ein Lurzarmshirt.

Das ganze ist in der Höhe von Bergkamen, oder fast besser ein Stückchen dahinter. Eine alte Kohlenverladestelle am Kanal, die jetzt wohl zu einer Hafencity umgebaut werden soll. Wohnen am Wasser ist ja jetzt ganz in. Schaun wer´ma´, wenn man im Sommer Abends die Fenster zu lassen muß, weil einen sonst die Mücken auffressen oder leer saugen.

12.091km/ 24.03.2017

März 24, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer: der nächste Wochenstart war, wie das nun mal eben so ist am letzten…

Montag: zunächst mal kam recht gut aus dem Bett, das täuschte aber. Denn nach dem morgendlichen „Frühstück“ wollte mein Körper wohl lieber wieder in´s Bett. Warum ? Ich kann nur mutmaßen.
Es ist ja sehr warm geworden, die Nacht war etwas unruhig, ein paar mal war ich wach, habe mich gedreht. Wusste irgendwie nicht warum und wiso, kam aber auch jedes mal zum Glück wider gut in den Schlaf. Jedenfalls hab ich dann langsam gehen lassen, was auch gut passte.

Nachmittags bin ich wider mit Rückenwind via Sesekeradroute gefahren, in Bönen „ausgestiegen“ und habe mich dann mit zwei „Linksschwenkern“ der heimischen Burg genähert. Erkenntniss des Tages: die nächsten tausend Kilometer werden wohl in dieser Woche fallen, vielleicht schon morgen ? *lins zum Wetterfrosch rüber*

Ach ja, eine kurze Pflege wurde dann noch vorgenommen.

Dienstag: ein weiterer Tag im Leben der meinigen Person. Ein Tag wie jeder andere. Morgens halt zum Job hinradeln, es war nicht mehr ganz so warm und eben nachmittags wieder zurück.
Die Rückfahrt wurde leicht verlängert und so auch ganz nebenbei die 12.000 Kilometermarke über“fahren“. Überschritten geht ja nicht.

Mittwoch: länger schlafen ( wegen späterem Arbeitsbeginn ) ist nicht ganz mein Ding. Ich war um Punkt 04:00 Uhr wach, konnte mich aber nochmal wegdrehen. Dennoch etwas aus dem Rhythmus, dazu morgens mit nur -1,8c° rattenkalt. Fand ich jetzt nicht ganz so lustig !
Nicht die Kälte alleine stört mich, dieser kurzfristige Umschwung. Dazu war´s dann Nachmittags wieder wärmer.

Wobei der Ostwind, also dann auch Gegenwind, nicht gerade was 11c° versprühte. Gefühlt hatte es eventuell was mit knapp über 5c°. Aber Ostwind ist halt eben kalt, kann man nix dran machen.

Nachmittags konnte ich mich aber dennoch zu einer Circuit Training Routine Einheit durchbeißen. Und das obwohl ich aus dem Rhythmus war. Hatte dann ja auch gut später Feierabend. Jetzt noch nach dem Wetter für morgen schauen und dann langsam-schnell in die Federn kriechen.

Donnerstag: morgens wieder warm, ich aber irgendwie „nicht ganz da“. Den Tag über kristalisiert sich raus, das immer wieder mal kleinere Hustenattacken wohl ein Grund sein werden.
Folge, ich fahre ganz leasure nach Hause und mache erstmal nix mehr. Und, der Plan am Wochenende mal in die alte Heimat zu radeln habe ich gecanceled, eventuell, also wenn die gesundheitliche Lage es zulässt, gibt´s eine entspannte Tour nach Drensteinfurt. Einen Cappu schlürfen und etwas Kuchen futtern, so könnte man auch einen Samstag verbringen.

Mal sehen wie´s morgen wird.

Freitag: Nullrunde was das Radfahren anbelangt wegen dem schon erwähnten Husten. Thema: kein Risiko eingehen und um ehrlich zu sein, für viel mehr hätte es auch nicht gereicht.
Iss natürlich blöd. Bis die 1.000 Kilometer in diesem Monat voll sind fehlen gerade mal 23 Kilometer. Aber ich habe ja Montag & Dienstag Urlaub. Aber das ist auch nicht so wichtig, also das mit den Kilometern. Blöder ist, hat man mal Urlaub und wird dann krank sein ? Zumal das Wetter ja zumindest am Wochenende etwas mehr aufdrehen wird. Sonne und warm könnten zu Freizeitbeschäftigungen im Freien einladen.

Naja, vielleicht habe ich ja die eine oder andere Gelegenheit im Garten ein wenig nett zu hocken oder das eine oder andere an Kleinigkeiten „gerade zu machen“. Strandkorb könnte wieder aufgebaut werden, eigentlich nur die Sitzpolster und ein wenig Stoff reinmachen. Der Brunnen könnte auch so langsam wieder aktiviert werden. Ach ja, und die Winterreifen von der Familienkutsche könnten gegen die Sommerreifen getauscht werden.
On-top ist noch das Zimmer vom Ältesten, wo man mal mit der Malerrolle und dem Pinsel durch könnte. Aber da wird er, sowie auch beim dem Reifenwechsel, auch mal seinem Mann stehen müssen.

Große Langeweile ist also auch nicht.

12.011km/ 21.03.2017

März 21, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Bikebilder: und wieder einen Tausender mit dem CAADX voll gemacht…

Mal sehen wie das Wetter den Rest der Woche so wird ?

11.020km/ 24.02.2017

Februar 24, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: gut das Wochenende wurde tot gekloppt, war recht entspannt trotzdem aber konnte ich auch das eine oder andere schaffen.

Montag: warm und leicht regnerisch startet der Tag. Auf der Hinfahrt gab´s ein wenig Gegenwind. Nachmittags wurde dann etwas mehr an der Seseke entlang gebügelt und der eine oder andere Abstecher durch kurze Waldabschnitte gemacht. Einfach nur so, für schön.

monday forest.jpg

War auch „lecker“ die Heimfahrt. Leider mußte ich hinter etwas mal um die Kette gehen.

Dienstag: unglaublich wie heiß es schon morgens ist. Selbst mit den BeActive Extrem Unterziehsachen ist es einfach nur warm. Das tragen dieser leichten Kleidung ist zudem wieder gewöhnungsbedürftig. Man fühlt sich fast wie nackt. Nein, stellt Euch das lieber nicht vor.

Nachmittags schien die Sonne und es hatte locker 12c°+! Als Rückweg wurde wieder die Runde vom Vortag gemacht. Die eine oder andere Walddurchfahrt hatte ich aber diesmal ausgelassen. War auch so schön genug.
Der Grund, das ich hinterher noch was für meinen Körper tun wollte, insbesonderes für den Rücken und Beckenmuskulatur, war ja auch wichtig. Morgen muß ich mal die Digcam mitschlörren.

Irgendwie glaube ich dem Wetterbericht nicht mehr ganz so. Hier kam heute gar kein Tropfen runter, und der Wind, ja gut, er was gut präsent…

crazy Fahrten: am Mittwoch geht die Post so langsam ab. Endlich ist der versprochene Wind da, also krauche ich auf dem kleinen Kettenblatt auf der Rennbahn Nebenwindschutzstrecke zum Job. In der „Spitze“ sackte das Tempo unter die 15km/h Grenze und die Fahrtzeit zum Job dauerte ellenlange 55 Minuten. Zu dem war es wieder warm. Doch an diesem Tag war ich cleverer und hatte die andere Gorejacke als letzte Schicht gewählt.

Nach dem Feierabend wurde es dann aber langsam ganz bunt. Mit dem Rückenwind war für mich klar, es geht wieder via des Sesekeradweges gen Heimat. Es war schon der Wahnsinn. Teilweise hab ich nicht mehr runter geschaltet um nicht noch schneller zu sein. Spitzenwerte jenseits der 30km/h waren abschnittweise ohne jegliche Anstrengung zu machen, so bließ der Wind. Das nutzt man dann auch mal aus. Genuss pur.

Diesmal ging es aber nicht wieder quer rüber, also da wo ich schon die letzten beiden Tage hergedüst bin, sondern mir fiel, pratischerweise, die schon in bei der letzten längeren Heimfahrt von meinem Kumpel hier aus´m Dorf erwähnte alte Bahntrasse/ Trasse Bönen – Heeren ein. Also bin ich von der Sesekeradroute wieder quer rüber, diesmal aber mit Fahrtrichtung Süd und schon ging die Suppe los.

Solange man ja den Starkwind von hinten hat, ist das ja ganz nett. Er hält einem auch irgendwie den Niederschlag vom Hals. Doch als ich in Richtung süd drehte, müßten alle Passanten die mich gesehen haben, wohl gedacht haben, der ist total bekloppt.

Es prasselte nur so von vorne auf mich herein und die Behausungen rechts und linksseitig gaben mir nur minmal Windschutz. Ich quälte mich bis zu der Unterführung, wo die Trasse meine Anfahrt querte. Dann die Serpertinensteigung hoch und wieder…

…ab ging die Post. Nach dem überquere der Mühlhauser Straße bis hoch zur Unterführung der Lenningser Straße war quasi Full-Speed angesagt. Leider ist die Strecke da aber nicht im besten Zustand. Recht große Wasserpfützen wechselten sich mit Schlammpassagen gut ab. Zeit für einen Blick auf den Tacho hatte ich nicht. Immer schön die Augen geradeaus und jetzt nicht den Lenker verreißen.

Kurz vor dem alten Förderturm in Bönen war dann aber Schluss mit Lustig. So die richtig schöne Durchquerung von Bönen habe ich in all den Jahren noch nicht gefunden. Und das liegt jetzt nicht an Bönen selbst. Irgendwie schlug ich mich dann wieder bis Nordbögge durch, suchte noch eine passendere Querung, fand aber jene nicht.

So langsam wurde es ungemütlich auf dem Rad. Die erste Nässe zog in die Ärmel, es wurde doch tatsächlich frisch. Aber nun gut, bei schön Wetter kann ja jeder, dachte ich, den Blick auf die Fahrtzeit. Noch gute 20 Minuten trennten mich vom Heim. Noch eine Wiesenweg hochgeprügelt, dann wieder etwas Straße um at last via dem Heimatwald letztendlich die Fitness-Garage zu erreichen.

Schnell eine trockene und wärmende Jacke übergestreift, hat man ja praktischerweise dort hängen und dann ging´s los. Natürlich löste die ganze Schmodderrumsauerei wieder eine intensivere Reinigungs- u. Pflegeeingheit aus.

Jetzt, nach einer heißen Dusche, das Mittagessen schon vertilgt und einen Großteil der Zeilen getippt, wurde noch eine Pizza in den Ofen geschoben. Refill !

Bikedefekte & „PLattfüße“: es ist ja noch nicht so lange her wo ich die 10.000 Kilometermarke geknackt hatte. Am heutigen Donnerstag war eigentlich der Plan die nächsten Tausend fallen zu lassen. Leider ist aber daraus nix geworden, denn es war mal wieder frühmorgendliches Abenteuer angesagt. Erstmal ein Bild vom letzten Endstadium…

dsc08329-reifenplatzer-nr-1

 

Ich also so am radeln, noch nicht wirklich ganz frisch, der Gegenwind hielt sich auch noch zurück und irgendwo bei Kilometer 15 ein kräftiger Knall am Hinterrad.

Jedenfalls war ich erstmal wach und dachte: „mist erstmal wieder neuen Schlauch rein machen. Aber da lag doch wirklich gar nix. Zeitmäßig müßte das aber noch passend aufgehen.

Es war auch wie verhext, mitten auf offener Strecke, glatter Asphalt, keinerlei Hindernisse oder Unebnbeiten und dann das. Die Luft war natürlich sofort raus. Ich also runter vom Bock und bis zur nächsten Kreuzung mit fetter Verkehrsinsel geschoben, wo auch noch eine fette Straßenlaterne stand. Beste Bedingungen, zumal es auch gerade nicht schauerte.

Tja, leider entpuppte sich die einfach Schlauchwechselnummer als nicht ausreichend, denn der Reifen war an der Flanke über gute 8cm Länge geplatzt. Hatte ich jenen Reifen erst vorgestern als noch gut bezeichnet ? War wohl ein Irrtum. Nach 4.630 Kilometern ist er hinüber.
Ärgert mich jetzt schon, denn muß ich doch auch noch neue Reifen holen. Naja, ist halt so und Autofahren wird ja auch Geld kosten.

 

Also wieder zu der Plattfußaktion. Jedenfalls war mir klar, so komme ich nicht rechtzeitig in der Firma an und selbst wenn, würde das ein rechte Rumgeier inklusive eine nicht ganz unerheblichen Risikos eines echten Schlauchplatzers.

Zum Glück vertrat heute eine recht pfiffige Kollegin die andere frühe Tour. Ich also zum Mobil gegriffen und sie kontaktiert. Dauerte zwar eine Weile, und als sie dran war „konnte sie ihr Glück nicht ganz fassen.
Nein, ich hab ihr auch erstmal einen Augenblick gegeben, dann sie informiert welches Problem ich habe und ob sie schon einen wesentlichen Handgriff für den Job eingeleitet hatte. Das wurde dann auch so bestätigt. Dann habe ich sie gefragt ob sie sich in der Gegend ein wenig auskennt und habe ihr dafür ein paar Anhaltspunkte genannt ? Auch das wurde positiv bestätigt. Dann kam die letzte aber auch entscheidenden Frage, ob sie mich mit einem Firmenwagen aufsammeln könnte, während ich ihr schon so gut wie möglich entgegen rollen würde ? Zum Glück sagte sie zu und ich rollte los.

Das war natürlich nicht ganz so prikelnd. Im Singlespeedmodus mit fetten Gang und stehend auf den Lenker gestützt, so das Hinterrad entlasten, denn der Schlauch lag alles andere als günstg, sieht man ja auf dem Bild, konnte ich aber einige gute Meter geradeaus rollen.
Nach einiger Zeit lugten meine Augen stets in Fahrtrichtung der kommenden Autos. Noch war nix zu sehen. An der ersten Ampelkreuzung schob ich mich vorsichtig um die Kurve und wechselte dann auch auf die andere Seite. Wohl wissend, wenn sie ankommt, muß sie eh anhalten und ich wäre dann schon auf der richtigen Seite. An der nächsten großen Ampelkreuzung wartete ich zunächst noch einen Augenblick. Dann rollte ich aber zur nächsten Einmündung weiter.

Inzwischen hatte ich den Blinkmodus von meiner LED Lenser SEO 7R angemacht. Wer mich damit übersehen würde, gehörte defintiv nicht in den Straßenverkehr. An jener Einmündung zückte ich nochmal das Mobil und hatte sie auch gleich dran. Wir blieben on, denn sie rollte quasi in Griffweite auf mich zu. Und schwups schon da, die Mühle aufgemacht und das CAADX hinten am Stück verfrachtet. Der Plan ging auf. Nur zum Knifften machen hatte ich keine Zeit mehr. Also gab´s was vom Discounter-Bäcker, welche es ja inzwischen in jedem Stadtzentrum gibt.

Für die Heimfahrt wurde meine Hold gechartert und so war dann der Tag heute radmäßig eher schmal.
Zu Hause angekommen wurden dann die noch frischen Sommerreifen von Continental, also die 4-Seasons in 28×622 auf die Laufräder ( LRS Nr.2.) gemacht und gut sollte sein. Die anderen müssen, wie schon gesagt, bestellt werden.

volle tausend Kilometer/ Bikedefekte & „Plattfüße“: so am Freitag ging´s dann mit den frisch aufgezogenen 28mm breiten Conti Grand Prix 4 Seasons zum Job. Mit nur gerade mal 4c° war´s wieder ungewohnt frisch und ich habe dann gleich mal die einfachen BeActive Extrem U-Wäsche gegen die Warm getauscht. Dann fand ich´s aber angenehm. Endlich nicht mehr so heiß am morgen.

Die Rückfahrt war dann mal sehr gemischt – sag ich mal so. Nicht ohne zu betonen, das gerade sie zum Abschluss einen sehr herben Beigeschmack bekommen hat.

Fangen wir also mal mit dem Guthaben an, um den Rest hinter besser wegpuffern zu können. Also erstmal, ich habe die nächsten tausend Kilometer voll gemacht. Klar sieht man ja am Titel. Soweit so gut.
Da es gestern nicht ganz so mit der Heimfahrt klappte, also Taxinummer, dachte ich, man kann ja mal heute, zumal noch gutes und überaus angenehmes Wetter, eine nette verlängerte Heimfahrt machen. Mit der Digicam bewaffnet ging es wieder an der Seseke entlang. Dort hatte sich ein Schwananpärchen niedergelassen. Es müßte also bei dem Wetter ein paar gute Shots drin sein, eventuell sogar mit diesen prachtvollen Vögeln. Und siehe da…

DSC08330 top.JPG

Das Pärchen ließ sich auch nicht lange bitten, insbesonderes die oder der eine von den beiden.

Mein Gefährt lag derweilen am Hang faul rum…

DSC08346 bike.JPG

Das Wetter spielte wieder alles aus was es so gab. Immer wieder verschwand die Sonne hinter den Wolken, oder spiegelte sich im Wasser. Nicht immer war ich rechtzeitig zur Stelle, denn irgendwie wollte ich ja wenigstens etwas nach Hause fahren. ( Mehr Bilder bei Flicker )

Dann kam dieser eher unschöne Moment. Kurz vor Kamen, war da eine Hundegängerin, die ihren Fifi freundlich zur Seite zog. Ich grüßte noch nett, sie erwiederte und dann war da dieses komischen Zischgeräusch, was sich für mich aber eher nach einem Hinterherziehen anhörte. Doch gewiss war, die Luft war sowas von raus am Hinterrad. Die noch im Boden liegenden Fliesenscherben…

DSC08350 fliesen.JPG

…machten einen auf ganz unschuldig. Der Witz ist, ich bin ja im Verlauf dieser Woche schon zweimal an dieser Stelle durchgerauscht. Da hatte sich wohl jemand entschlossen seinen Bauschutt rest-zu-entsorgen. Das Ergebniss war aber zumindest für mich weniger schön.

DSC08351 defekt reifen.JPG

Schaut noch harmlos aus, aber bei der Schlauch-Demontage stellte ich fest, komplett durchgetrennt bis innen rein. Was mir aber zunächst so nicht klar war, der Schlauch würde aufgepumpt wohl kaum dort verbleiben wo er hinsollte. Doch nach dem wenden des CAADX, ich arbeite ja stets mit den Bikes auf dem Lenker & Sattel stehend, bot sich mir dann jenes unschöne Bild.

DSC08352 reifenblase.JPG

Das war quasi nur eine Frage der Zeit bis es damit fahrend einen Schlauchplatzer geben würde. Inzwischen mal ganz mächtig angepisst, ja kann man nicht anders sagen, dackelte ich in Richtung eines Radladens, fußläufig keine 5 Minuten.
Aber schon beim Radschieben gab´s ein kurzes – zisch – und diese Luftnummer war dann auch Geschichte. Im Radladen fand ich leider keine Lösung, also wurde wieder ein Taxi aktiviert. Wartend stand ich am örtlichen LIDL…

DSC08353 me waiting.JPG

…und versuchte mir in der Sonne und mit einem Schweineöhrchen vom Bäcker wieder etwas gute Laune einzubläuen.

Zu Hause wieder angekommen und immer noch einen rechten Hals bis dort hinaus, wurde dann leider auch die Bestelliste abgedrückt. Womit dann trotz der eingekürzten Einkaufsliste die gute Laune irgendwie doch arg getrübt ist. Ist weider ne´ Menge „Holz“.

Ne´ iss doch mal echt kacke. Ich habe das CAADX auch einfach nur in die Fitness-Gararge gestellt und nix mehr dran gemacht. Ob ich die angedachte Tour am Sonntag in Angriff nehme kann ich noch nicht sagen. Muß auch erstmal schauen was ich noch für brauchbare „Pellen“ im Bestand habe.

Einfallen tun mir spontan nur die Conti Grand Prix 4000 S II als eher reine Sommerreifen. Rollen zwar gut, aber wenn der Boden nass ist, bitte ganz zärtlich in den Kurven. Dann hab ich noch ein Paar Conti Grand Prix 4 Seasons in 25er Breite. Mit jenen hatte ich aber plattfußmäßig auch nicht das Megaglück.
Und die Continental CycloXKing vom Volotec wieder runtermachen hab ich eigentlich auch keinen Bock. Zumal die auch schon über 3.000 Kilometer gelaufen haben.

At last könnte ich einfach den Stahl Renner nehmen. Der hängt, mit noch relativ erhaltenen Reifen so rum.

Und Schnitt !

So, wie die geneigte Leserschaft realisiert hat, die Woche war sehr gemischt und das färbt zum Schluss schon ab. Die Bestellung ist raus, ich hoffe das alles schnell da ist und dann mal Ruhe ist im Busch. Genug Theater/ Plattfüße für dieses Jahr. Und Wochenende iss !