Archive for the ‘volle tausend Kilometer’ Category

24.001km/ 09.07.2018

Juli 10, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer: nur einen Kurzmeldung, habe gestern mit dem holy CAADX die 24.000 Kilometer-Marke durchfahren. Sonst alles gut.

Wünsche noch einen schönen Tag, demnächst gibt’s ein paar Textzeilen mehr.

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23.053km/ 25.05.2018

Mai 25, 2018

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ volle tausend Kilometer: das Arbeitsleben hat mich wieder, endlich vorbei mit der Langeweile und den epischen Radtouren durch´s Land. *lach*

Dienstag: fakt ist aktuell, alt werd ich heute nicht. Die Nacht war irgendwie unruhig, der Espresso mundete ebenso der Keks, einzig zum „bemängelt“ wäre, es hatte in der Frühe was von Niederschlag hier gehabt. Also ein wenig pokern: Regenzeug oder nicht ?

Es war heute früh auf jeden Fall ganz schön ungewohnt die 20km auf meiner „Rennbahn“ abzuradeln. Nur am Preußenhafen war teilweise Bodennebel, aber sonst blieb es trocken. Hatte mich dann heute früh für meine kurze Regenhose und die Löffler Regenjacke entschieden. Garmaschen waren auch mit im Programm, aber alles nicht notwendig. Nach der Ankunft und dem Frischmachen in der Firma wurde erstmal ein Discounter Burger verdrückt, Schnittchen gemacht und dann los auf Tour.

Vor der Abfahrt nach Hause mußte ich aber den hinteren Schlauch ersetzten, da sich wohl irgendwas spitzes Daren zu schaffen gemacht hatte, sprich langsamer Plattfuß ( Statistik <klick> ).

Die Strecke von gestern und Samstag hab ich mir gestern noch auf der Karte angeschaut. Da wird‘ s wohl noch eine weitere Befahrung geben, da hier und dort Wald, grobe Fahrbahn und in Herbern war noch eine Eisdiele. Die muß man natürlich testen.

Zu Hause angekommen mußte ich mal das eine oder andere am Stahl Renner erledigen.

Mittwoch: Tag zwei der neuen Arbeitswoche, ich war wieder früher wach als der Wecker, überpünktlich sozusagen und nach dem Bikefrühstück ging’s raus auf die Piste. Heute früh wärmer als gestern aber vor allem trocken. Die seichte Reinigung des Stahl Renner war also nicht umsonst.

Nachmittags piesackte mich der teufel Gegenwind, drückte also den Schnitt. *lach* Wen juck´s ? Zu Hause angekommen ein wenig die Klamotten ausgeladen und dann noch eine sportliche Einheit auf der Terrasse. Ach ja, ein B&M TOPLIGTH Flat S ist wieder aus dem Rennen. Ich frage mich manchmal… ? Gut das der Kumpel aus´m Dorf mir schon eine „geflickt“ hatte ( er ist ja Elektronikbastler ). So kann ich jene dann nehmen. Wobei… *kurz überleg* …eine ganz neue könnte man schon bestellen. *grübel* Schaun wir ma´.

Der heutige Kilometerendstand von 22.974 bedeutet, morgen wird wohl mit dem Stahl Renner wieder ein Tausender rund gemacht.

Mailings/ Status/ Bikeklamotten/ BikeJacke/ Bike Klamotten Pflege/ Gore: hatte ich doch Löffler angeschrieben was man bei er Problematik Undichtigkeit bei Regen machen könnte ? Eine weitere Rückantwort war im virtuellen Briefkasten. Ich werde wohl die Jacke einschicken. Vorher aber nochmal fein waschen, hatte sie ja jetzt ein paar Tage an. Bin dann auch gespannt auf die Untersuchung. Weiter im…

Bikealltag…: der Donnerstag beginnt wie immer, nur war ich irgendwie nicht ganz da. Der Espresso bracht nur mäßig Schub und auch auf dem Radel dauerte es eine Weile. Ich schätze mal die zwei Krafttrainngseinheiten haben da Spure hinterlassen. Aber ja, auch die Nacht war irgendwie unruhig.

Nachmittags dann mit dem Stahl Renner die 23.000 Kilometer auf dem Heimweg voll gemacht.

Bikeklamotten/ Reflexmaterial: bevor es zum Rehasport ging wurde beim neuen Schneiderlein die Endura Hose und die Windstopperweste abgeholt. Alles zur besten Zufriedenheit.

Freitag: wieder besser ausgeschlafen mundete das Bikerfrühstück auch wieder. Das Wetter, diesmal ganz trocken und auch noch einen Tacken wärmer, tat seines dabei. Es rollte gut, denn auch der Wind schien sich zur Ruhe zu legen. Chancen für eine flotte Heimfahrt ?

Wäre gut, denn zum einen muß ich am Geldhaus den Klingelbeutel auffüllen und zum anderen dem CAADX am Schaltwerk mal ein wenig auf die Sprünge helfen.

Die Heimfahrt selbst war zunächst gut-normal. Bis ich kurz hinter dem Kanaleinstieg ich auf jemanden traf der auf einem älteren Cannondale Fully, so eines mit Headshock, saß. Ich sprach ihn an, wie das so meine Art ist und wir kamen in´s Gespräch. Im grunde haben wir die ganze Zeit bis kurz vor dem Burgtor gequatscht.

Auf dem Burghof dann aber eingerollt, mußte ich noch am Stahl Renner den Putzlappen schwingen. Kanalstaub ist schon ne´zähe und unschöne Sache. Ich bin da nicht empfindlich, fahre ja auch den Stahl Renner bei jedem Wetter, aber wenn dann der ehemals schwarze Lack versucht unter dem restlichen Chrom empor zu strahlen… . Nein, dann darf es auch etwas Fahrradputzen für die Seele sein.

Biketouren/ Touren-Ansage: ja und damit die Woche noch eine ordentlichen Abschluss hat wäre ich noch zu einem Forumstreffen radeln. Nur mal so, nein natürlich nicht. Und hinradeln werd ich auch nicht. Denn das Treffen ist in Wuppertal und das sind mal geschmeidige ca. 90 km Anfahrt mit dem Fahrrad. Da aber schon, und jetzt komme ich zu ein paar Randaten…

Leider ist das mit dem Hinfahren und auch dem wieder zurück fahren mit dem Radel so nicht möglich. Heute war ja noch arbeiten gehen angesagt und Sonntag snd wir zum Brunch eingeladen. Das Zeitfenster ist somit zu knapp. Und so greife ich, ausnahmsweise !, mal in die Trickkiste, werfe das CAADX in einen Bürgerblechkutsche und fahre mit dem Auto dorthin.
Wird bestimmt ein spaßige Treffen und wenn nicht, was ich aber nicht denke, dann war ich wenigstens mal mit dem Fahrrad in Wuppertal.

Just zu diesem Treffen habe ich dann am CAADX nochmal Hand angelegt. Drei Trinkflaschen wurden voll gemacht, drei Reserveschläuche eingepackt und sogar das fette Schloss hängt zur Mitnahme bereit.

23.045km/ 19.05.2018

Mai 20, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Tour 100+/ Biketouren/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: und wie angekündigt, wir waren zu zweit unterwegs. Aber irgendwie ist das ausgeufert. Und so sind wir heute nach…

  • 06:29:00 h Fahrzeit gute…
  • 127,33 km gemütlich abgespult und dabei noch…
  • 566 hm abgerockt

Jetzt könnte man ja behaupten, hat er nur gemacht um wider die Statistik gerade zu rücken. Denn wenn ich ja letzte Woche die 200 Wochenkilometer zum Job nicht machen konnte… . Ist aber nicht so. Dann könnte man sagen, nach den 200 Kilometern plus fängt er an abzudrehen. Ist aber auch nicht so, denn diesmal hat sich diese Gesamtlänge eher spontan ergeben. Wie bitte ? Mal spontan eben fast 128 mit dem Rad, Ja ist aber so und warum erzähl ich dann gleich.
Zur These einer Fahrradfahrsucht nehm ich jetzt keine Stellung. *rümpf die Nase*

Also wie alles begann. Eigentlich dachte ich wir fahren mal hoch zur Lieblingsbank mit Aussicht. Das liegt irgendwo hinter Unna, geht recht nett über Land, dann ein, zweimal tief Luft geholt und eine mächtige Rampe hoch. Die letzten Meters dorthin ist man fast dem Herrgott oder eben der Erleuchtung nahe. Dann aber sieht man schon die Bank mit Aussicht und jeder vorab verdammte erklommene Höhenmeter ist es wert.

Gut und weil der Kumpel mitgekommen ist und ich auch nicht nach der Nummer einfach nur wider zurück fahren wollte, er ebenso noch für ein paar Kilometer zu haben war, hatte ich ursprünglich nur knapp 88 Kilometer angedachten. Das sollte sich dann Pfingstsamstag-Tour nennen und mehr oder weniger zwei bekannte Routen mit einander verknüpfen.

Nachdem ich dann die Samstagszeitung durch hatte, die Café con Lech getrunken war wurde gepackt. 3,5l Wasser in die entsprechenden Behältnisse…

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…die gestern aus dem Aldi mitgenommen Nussecken verstaut und noch zwei dicke Brote als Wegzehrung gemacht. Dann raus und alles am Bike unter gebracht. Zunächst dachte ich, die Zeit läuft mir weg. Doch als ich alles fertig hatte, war noch gut Zeit über. Also wurde noch geschmeidig der Rasen auf dem Grünstreifen gemäht, bevor dann der Kumpel aus dem Claim eintraf.

Und so rollten wir nach der Begrüßung los. Gut fand ich, er konnte für mich noch eine schmackhafte Routenvariation aufschlüsseln. Aufschlüsseln bedeutet, er hatte mal vor einger Zeit einen Straßennahmen in´s Rennen geworfen, ich hatte daraufhin noch vor kurzem mal Online-Kartenmaterial bemüht, konnte aber auch trotz vorhandener Ortskenntnis nicht so einfach ein passendes Bild in meinem Hirn-Navi aufbauen.

Denn wenn ich so Aktionen plane oder mache, dann gibt es in meinem Hirn-Navi immer irgendwie ein paar passende Bilder dazu. Als wir dann also so gestern da her fuhren, schlüsselte sich das für mich auf. Und als ich dann noch einen Straßennamen links ab erspähte, den ich noch vom Job her kannte, aber schon Jahre her ist, da wusste ich plötzlich was Sache war.

War auf jeden Fall mal schön und gab uns dann noch die eine oder andere nette Streckenkombination für das erreichen des ersten Tageszieles – der Bank mit Aussicht !

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Oben an der Bank angekommen holte ich die Nussecken raus und wir plauschten so ein wenig. Das Thema mit der Kollegin und der Tour am Montag konnte wir genauso klären, wie den potentiell weiteren Verlauf dieses Tages. Denn hier schlug ich eine nette Ausschweifung dieser ja schon nicht gerade kleinen gedachte Tour vor. Beide beschlossen wir, schaun wir ma´ wie das so läuft und wie wir drauf sind.

Nach ein paar guten und erholsamen Minuten bließ ich wider an. Denn eine Attacke hatte ich auf den Kumpel noch vor. Was kann man auf der Karte im Zoom ab Kilometer 25 bis Kiloemeter 29,8 gut sehen. Ich habe mir gedacht, da muß es doch einen brauchbare Streckenführung wieder östlich rüber zum Alten Hellweg runter geben.
Also ab den Hirschberg runter bis an die Landstraße heran, rechts rum und dann lafka geben. Nein, an der Einmündung angekommen sah diese Landstraße nett aus. Nicht gerade breit, die Frequenz der Kraftfahrzeuge schien sich auch in Grenzen zu halten. Half ja alles nix – Angriff. Übrigens, auch diesen Streckenabschnitt hatte ich ja bei Outdooractive schon zu Hause gespeichert und mir dann, noch auf der Bank sitzend, kurz eingeprägt.

Diese schmale Landstraße ist von der Oberflächenbeschaffenheit her mehr im besseren Bereich. Schlaglöcher ansich hatte ich so nicht wahr genommen und auch die sonst gerne üblichen Absenkungen am Wegesrand konnte ich so nicht ausmachen. Doch das mit dem Ausmachen war auch so ein Ding. Denn es ging erstmal schnurr stracks gut bergab. Das letzte mal habe ich bei 45km/h Topseed auf den Tacho geschaut…, apropos *kurzer Schwenk*

Ich lass das Bild mal so groß denn…

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…es zeigt meinen Bryton mit einem Topspeed den ich gefahren sein soll. Ich tippe das hier nochmal aus, nicht das einer denkt…

65.535km/h !

Na ! Noch Fragen ? Den Wert erspähte ich beim eher gelangweilten durzappen am Bryton irgendwo später auf der Tour. Zunächst dachte ich, ich hätte was an den Augen, das wäre eine Spiegelung oder dergleichen. Doch kurz vor Ahlen rief ich dann den Maximalspeed-Wert nochmal auf und ließ, zur Sicherheit, auch mal den Kumpel drauf linsen. Wie das jetzt zustande gekommen ist, fragt mich nicht ?

Wieder zur Tour und dem aktuellen Streckenabschnitt. Ich geb das ja zu, ich bin nicht der Speedfreak und brauch das nicht. Mit dem Bike wo runter knallen jenseits von Gut & Böse, die Strecke und deren Beschaffenheit, und da kann ja einiges sein wie zum Beispiel Schlaglöcher im Format eines Vulkankraters, ja hatte ich alles schon, nicht kennen, das muß ich nicht haben.
Auch sind Kurven auf engen Landstraßen immer so ein Thema bei mir im Kopp. Wie schneidet der Vollpfosten aus dem Gegenverkehr die Kurve ? Und at last, man darf das nie vergessen, zwischen mir und allen potentiell Hindernissen ist maximal der Helm, sonst eher nur Stoff. Und in meinem Leben hab ich noch etwas vor. Der Gedanke das sie mich da wo vom Asphalt kärchern gehört nicht zu meinem Plan.

Gut, es ging also recht flux runter, dann um eine mäßig einsehbare Kurve und dann auch gleich wieder bergan. Die ersten Meters bekam ich noch gut weg, doch dann wollte der Umwerfer an der Kurbel verdammt nochmal nicht die Kette auf das kleine Kettenblatt lupfen. Ich rief dem Kumpel meinen Ausstieg in eine Zufahrt auf der linken Seite noch zu, welche ich dann auch gerade noch so abstrampeln konnte. Mist dachte ich !

Den Rest der Kuppe dann eher im Vollpumpmodus genommen und mir die Frage gestellt, warum ist der Kumpel da vorne auf seinem Bike so entspannt ? Klar ich habe nicht wirklich die Bergübersetzung, aber wann bekomm ich soetwas auch mal unter die Räder ? Irgendwann aber erreichten wir die Linksabeinfahrt die ich mir eingeprägt hatte, ich rief dem Kumpel abermals zu und wir schwenkten aus.

Auf der Onlinekarte konnte ich so nicht sicher ausmachen ob der Weg geradeaus auch wirklich ( für die Öffentlichkeit/ denn am Hof Bimberg ist das nicht so, das steht man dann vor einem Gatter mit dem Hinweis – Privatgrund ) befahrbar ist.
Hier schaffte aber eine ortskundige Hundegängerin Abhilfe, auch wenn sie und zusicherte, dass der Weg ehe sehr grob sei. Dieses Versprechen passte auch soweit, also tasteten wir uns mehr oder weniger vorsichtig den Weg entlang. Dieser Abschnitt ist mal eine echte Gravelroad vom feinsten !

Resume für diesen dann bis zur alten B1 erkundeten Abschnitt, ja ist befahrbar, man müßt nur ( nochmal ) mit Grobstollenreifen dort hin, oder gleich mal einen erweiterte bis sehr erweiterte Gebietserkundung einberaumen. Soweit also dazu.

Über den nun an Strecke folgenden Rest verliere ich jetzt keine großen Worte, habe sich ja ohnehin schon ein paar mehr angesammelt. Wir rollten so vor uns hin und irgendwo im letzten Drittel des Unna Alter Bahndamm beschloss ich meine Schnitten rein zu hauen, es wurde ja gut wärmer und noch wärmer sollten jene nicht werden…

 

…als wir auch noch beschlossen im Welver beim Griechen des Vertrauens eine süffisante Currywurst-Pommes-Mayo als recht brutalen Brennstoff uns noch ein zu verlaiben, war mit groß Essen fassen auch erstmal Schluss. Natürlich lag das letzte Mahl etwas im Magen, aber es ging so. Und weil wir so gut drauf waren haben wir dann auch die full-range gemacht. Also am Channel angekommen, wieder rüber nach Ahlen, von dort dann rüber nach Drensteinfurt und at last über Herbern wider zurück.

In Drenstfurt wurde zunächst der Wasservorrat aufgefrischt, dann selbstredend rüber zum Eishaus. Ich muß ganz ehrlich sagen, auf dem Weg nach Drensteinfurt wurde für mich recht klar, verdammt war das warm geworden !
Denn wenn man wider so auf dem Bock hockt und fährt, hat man den sehr gut kühlenden Fahrtwind. Der war mal wider eher von der frischen Art, man merkte also die über 20c° so nicht. Am schwarz geklinkertem REWE Getränkemarkt schlug aber dann mein Kreislauf zu und verlangte nach extensiven Flüssigkeitsnachschub. Das hinhocken auf den auch den Tag über aufgeheizten Asphaltboden war da auch wenig hilfreich und so war ich froh als der Kumpel mit den Vorräten aus dem Getränkemarkt kam. Wir füllten schnell nach, ich tauschte noch den Pfand um und dann eben rüber zum bekannten Ziel.

Nach dieser letzten entspannten Pause wurde also die letzte Etappe angegangen.

Erstbefahrung: und so will ich mich denn dem zweiten neuen Teil an Streckenerkundung widmen. An der uns gut bekannten Pausenhütte hinter Drenstfurt links raus Richtung Herbern ist soweit kein Kunststück. Lässt sich gut fahren, mäßiger Verkehr und viel bäuerliche Landschaft. Bis kurz vor Herbern bin ich ja schon mal gefahren und wusste von daher, daß diese Streckenführung etwas wirr ist. Hier galt dann also für mich, rechtzeitig den Zweig direkt nach Herbern rein ab zu passen.
Hilfreich war hier die App von Outdooractive. Einmal die Route von mir unter dem Profil aufgerufen mußte ich zwei oder dreimal, nur so zur Sicherheit, den jeweils aktuellen Standort ermitteln lassen, der Rest war Spielerei. Denn wieder im Kopf-Naiv eingeprägt würde es in Herbern selbst kurz vor der Kirche oder eben direkt nach der Kirche rechts rein gehen. Da kurz vor der Kirche eine entsprechende Beschilderung war, gab es auch hier kein Problem. Lustigerweise führt diese Route direkt an einem Doc vom Job vorbei. Ja auch solche infos sind dann für mein Kopf-Navi hilfreich. Und so kamen wir halt am Schloss Herbern alias Schloss Westerwinkel  an.

Mir gefiel dieses Areal sogar besser als das in Nordkirchen. Es ist natürlich kleiner, aber ich finde genau deshalb wird es mir wohl besser gefallen. Die Grünflächen sehen nicht so synthetisch aus, auch wenn man weiß das es beabsichtigt ist. Die letzte Etappe dann raus aus dem Schlossgelände, ja die hatte auch was für sich.

Viel breiter und in weiten Abschnitten auch eher grob geschotterter Waldweg. Dafür aber auch sehr ruhig und wirkte irgendwie abgelegen. Auch hier könnt ich mir nochmal eine Breitreifenstollen-Fahrt vorstellen. ( An der Stelle hab ich auch gerade eben beschlossen die gefahrene Strecke nochmal eins zu eins in Outdooractive zusammen zu basteln. )

Ja und so kamen wir immer näher an bekannten Heimatboden heran, hier und da zuckte es nochmal in mir, wo sind wir, war ich hier nicht schon mal und zu guter letzt konnte ich noch eine brauchbare Strecke bis kurz vor Stockum im Navi-Hirn hochziehen. Schöne Landschaften durchrollt, nett geplauscht aber auch was an Strecke weg gemacht. Da durfte es dann auch die eine oder andere Pause mehr sein und zum Abschluss noch ein Erfrischungsgetränk auf der heimischen Burg-Terrasse.

 

At last, noch der Blick in Fotoalbum des Tages gefällig, dann bitte hier <klick>.

 

Noch ein zwei Worte zum Abschluss. Ja natürlich bin ich irgendwie seit der 200er Tour anders drauf. Es ist mir selbst aufgefallen als wir plötzlich am Ende des Alten Bahndamm Unna waren. Früher war diese fast letzte Straßenetappe gefühlt immer ewig lang. Dann saßen wir da bei der ersten Butterbrotpause und ich dachte: mensch ist das alles schon hinter uns ?
Irgendwie verschieben sich da Grenzen in der Wahrnehmung. Natürlich ist man länger unterwegs und so manch einer wird sich fragen wie geht’s deinem Hintern oder sonst so. Aber wenn man dann aus der Dusche raus ist, was gefuttert hat, dann werden irgendwann die Augenlider schwach und man schläft einfach nur seelig. Ja, es sind schöne Tage !

Und einen hab ich noch – das CAADX hat mit dieser Tour die 23.000 Kilometer Marke durchfahren !

 

22.024km/ 17.04.2018

April 9, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Bikebilder: ein eigentlich unaufgeregter Tag geht dem Ende entgegen und ich kann Vollstreckung berichten.

Nun hat das CAADX also schon die 22-tausend Kilometer-Marke durchfahren. Hammer ! Ach ja, die die Bestellung ist angekommen und das Kabel vom iPod ist aufgetaucht.

„Plattfüße“: doch bevor ich in der Firma los konnte war erstmal wider Schlauwechseln angesagt. Das seit dem Wochenende mit den Conti Grand Prix 4 Seasons28-622 bestückte CAADX hatte irgendwie hinten keine Luft mehr. Warum ? Keine Ahnung. Der einzige Flicken auf dem Schlauch hatte nach dem wiederaufpumpen so eine Blase. Hab dann mal meine Liste aufgefrischt

Biketouren/ NightOfThe100Miles: und wie schon kurz angerissen, ich hatte die Tage ja schon den einen oder anderen Flyer zu diesem Event verteilt, aber heute war noch mal eine gute Chance.

Damit ist die Liste jetzt schon länger geworden als ich so spontan hoffte.

Alles was jetzt noch kommen könnte als Anzeigenort ist wohl eher spontan, denn so einfach komme ich ja nicht überall hin. Die dreie die ich heute hatte zeigten sich aber unproblematisch. ja sogar der junge Mann bei B.O.C. war begeistert.

Für mich stellt sich jetzt aber auch die Frage, in wie weit wird einer dieser Läden den Fleyer aufhängen ? Dann, wieviele Leute werden ihn sehen und dann auch kommen ? Desweiteren wird bei einigen Leuten die Frage nach der Strecke aufkommen. Die eher ungeübten werden schon knurpslen mit der 80km Strecke und ob dann jemand im vermeintlich dreckig-grauen Pott die 160km machen wird… ?

Eine gute Strecke mit ein paar Highlights ist immer ein guter Magnet.

So, genug geplauscht, jetzt noch die letzten Screenshots zum gelaufenen Winterpokal machen, denn auch dieser Bericht will demnächst getippt werden. Das wird aber noch ein wenig dauern.

17.04.2018: und wieder auf einer entspannten & verlängerten Heimfahrt zwei Läden angesteuert…

 

 

21.000km/ 05.03.2018

März 5, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer: ja und weil‘ dann heute früh so weit war…

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…punktgenau mit dem Einrollen auf den Brötchengeber-Hof schlug der Tacho um. Die ganze Fährt über ungewohnt warm. Mindestens 4,5c° maximal 7c°. Ist der Winter nun vorbei ?

19.064km/ 02.01.2018

Januar 2, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Biketouren/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: es ist mal wieder soweit, ich habe den nächsten Tausender voll geradelt. Fangen wir mal von vorne an.

Heute früh im Grunde alles wie gehabt. Espresso kippen, Süßkram als Unterlage einwerfen, den „Motor langsam hochfahren und warm werden“ und dann ab. Keine besonderen Vorkommnisse auf der Anfahrt, es war warm-frisch, also temperaturmäßig ideal beziehungsweise ich war passend gekleidet, der Wind hielt sich in Grenzen. Bravo !

Auf dem Job angekommen, mich kurz gemeldet, dann umgezogen & frisch gemacht um mich dann nach dem Stand der Dinge zu erkundigen. Es war alles im grünen Bereich, ich brauchte keine Tour übernehmen und im Grunde war ich…

…überflüssig !

Also den schon vorab gedanklichen Joker aus dem Ärmel geholt und einen spontanen Tag Urlaub eingereicht. Der Joker sah so aus, das ich zum einen eine mit Sicherheit längere Heimfahrt machen würde, aber dabei gleich eine der Winter Pokal Classic Strecken abgrasen würde. Und da sollte es dann die WPC Unna Bahndammflitzen sein. Diese Strecke weil sie wohl aus dem Kopf eine der längsten „Events“ ist und ich ja nun reichlich zeit hätte. Also wurde das mal ganz geschmeidig angegriffen.

Dank seichter Brise von hinten rollte es ganz gut. Kleines Leckerli hatte ich am Hinterreifen. Gerade eine halbe Stunde unterwegs wurde er weich. Hat also Luft verloren und ich hab dann einfach nur nachgepumpt. Während der Fahrt lugte ich immer wieder nach hinten und bei fast jedem Stop wurde der Druck kurz mit dem Daumen kontrolliert.

Beinahe wäre ich an der Seseke weiter gefahren, hätte dann so aber die Querung rüber nach Unna verpasst. War aber alles soweit gut. Nach grob einer Stunde stand ich am Bahndamm.

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Kurz nach der Ankunft auf dem Alten Bahndamm Unna wurde mir das aber zu bunt mit dem Hinterreifen. Jetzt hatte der Reifen eine Unwucht. Ich kramte alles Notwendigkeiten raus, drehte das Rad auf den Kopf, kontrollierte noch mal den Druck und drehte dabei das Hinterrad…
…da hatte es sich doch glatt ein dickerer Stein im Profil gemütlich gemacht. Also raus mit dem Miststück und wieder ohne Schlauchtausch weiter.

Recht weit am Ende des Alten Bahndamm Unna dachte ich noch so an die Greifvogelattacken die schon mal in der Zeitung standen. Kurz vor Illignen schaue ich so in einen nackten Baum und denk noch so:“was sitzt denn da ?“ Und es war ein Greifvogel ! Was das jetzt für einer war, schlagt mich tot. Er hatte einen recht weißen Bauch/ Brust und der Rest war ein schönes braun.
Das wär was für Linsenfutter gewesen. Erst also ich schon fast unter ihm war, flog er von dannen. Was für ein Anblick. Aber auch der Rest der Strecke war inzwischen vom Wetter her sehr ansehnlich…

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Immer weniger Wolken machten es der Sonne leicht ihren Schein zu entfalten. So kann das immer bleiben ! War dann aber leider doch nicht so. In Welver gab´s dann den ersten kurzen Stop und ein Posting im Radforum

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Jetzt war ich im Claim vom Kumpel hier aus´m Dorf. Und wer weiß, vielleicht würde er Langeweile haben ? Ich hielt kurz inne und machte mich dann wieder auf. Im Kopf braute sich aber so langsam die Idee zusammen, wenn man doch eh schon am Channel nach dieser Strecke rauskommt, kann man doch gleich via Ahlen rüber nach Drensteinfurt. Praktischerweise hätte ich so gleich zwei WPC´s abgeradelt. Und der Tag hatte ja noch genug Zeit für mich über.
Bis dahin wurde aber erstmal in Dinker ein erster richtige Stop gemacht. Eine Bäckerbude am Rande der Strecke schaute verlockend aus und das Radlerherz brauchte mal ein wenig Kaffee oder eher Kakao, Süßkram und eventuell auch mal einen normalen Stuhl unterm Arsch.

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Gut Kakao gab´s nur aus der Kühlung, also nahm ich dann doch den Kaffee und ein Stückchen Kuchen. Der Kaffee ist, nun sagen wir mal es mal den Worten meiner Mom: „eher was für Herzkranke.“ Kann man bedenkenlos trinken, war schön warm, mein Hauptaugenmerk, aber wer wirklich aromatischen Kaffee bevorzugen würde… .

Ist aber auch egal, denn die ganze Rutsche hatte mir gerade mal zweisechzig aus dem Portemonnaie entlockt. Passt ! Also weiter, mit dem sich wieder aufheiternden Wetter…

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Am Kanal ( = Channel in Memory of the Channel Challenge ) angekommen stand der Plan. Ab rüber nach Ahlen. Denn in Dinkern sagte Freundchen Google-Maps ist nur ne´ Stunde gekurbel, geht also. Und wir stehen ja eh schon am Kanal, kann also nicht mehr so heftig sein. Auf dem Weg dorthin wurden dann die 19.000 Kilometer voll gemacht…

Leider kam der Wind jetzt nicht mehr von hinten, sondern schon von quer. Kurzer Zwischenstop um den Wasserhaushalt grundlegend zu renovieren.

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Bis Ahlen und da durch war ja kein Ding, das spulte ich recht gut ab. Also wurde die Schleife rüber nach Drensteinfurt angegangen.

Byrton: in Weelver am alten Scheunentor hatte sich ja schon der Bryton via Meckerpipston gemeldet. Der Akku ist nicht mehr ganz voll. Ich dachte mir nur:“nun gut, wird sich zeigen. Den normalen Tacho hab ich ja immer noch mit dabei.“ Dann war’s aber doch soweit.

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Der Akku hält also noch gute eine Stunde plus ab dem Meckerpipston. Leider ist so aber die gefahrene Strecke auf Strava dort dann auch „abgerissen“. Juckte mich aber herzlich wenig, ich hatte in den offenen Abschnitten rüber nach Drensteinfurt genug mit den Windattacken zu tun. Und, ich spielte schon die Gedanken durch, ob ich im Eishaus noch Brennstoff fassen könnte. Dem war nicht so, wie man sieht…

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Geht erst wieder im Februar los. Ja blöd gelaufen, was machte dann jetzt hier in Drensteinfurt ? Keine Läden, der Dönermann spricht mich nicht so an, wäre auch eine Nummer zu heftig gewesen. Bin dann rüber zum Radladen um dort eventuell noch ein paar Riegel schnappen zu können. Da war aber noch geschlossen. Drinnen lief man zwar schon rum, aber potentielle Kundschaft sichtbar außen, scheint dort niemanden… . Lassen wir das. Ich beschloss dann mich also einfach durchzubeißen.

Brauchte ich aber nicht, denn passgenau an der Abbiegung wo’s wieder auf Streck geht ist ein Metzger samt Bäcker und die hatten schon geöffnet. Das passte dann wie Arsch auf Eimer. Ich hockte mich drinnen hin, wärmte mich noch etwas auf und stopfte mir das Blätterteigteil ganz leckerer Güteklasse, ich steh ja auf so´n Mist, und das Puddingplätzchen in den Fresscontainer.

Hier muß man sagen, die Bedienung war sowas von freundlich und die Auswahl auch nicht schlecht. Klar Kuchen und Kaffee, diesmal mit der gleichen Maschine zubereitet wie wir sie in der Firma haben, dann noch was belegtes vom Metzger nebenan. Kann man sich immer auf den Schirm holen. Dann ging’s in den Endspurt, frisch gestärkt läuft es…, eigentlich besser. Umeigentlich hockte ich jetzt schon eine gute Weile auf dem Bock und der Gegenwind tat sein übriges. Ich kam zwar vorwärts, aber so richtig flott oder motiviert war ich dann doch nicht mehr. Aber man muß ja ankommen.

Auf dem Weg in meinen Claim dachte ich noch eine gute Streckenkombi aus meinem Kleinhirn auf die Räder. Befestigter Untergrund in Nebenstraßen mit Windschutz, was will man mehr ?

Befestigter Untergrund war mal ein guter Plan, denn inzwischen sah das CAADX und ich aus, als wären wir seit Novosibirsk auf der Piste. Die Leute schauten schon so. Ich gönnte mir aber noch einen letzten kurzen Stop an einem Lippearm jenseits des Kanal, schoss noch zwei Bilder, eines vom sauigen CAADX, nur mal so um einen Vorstellung davon zu bekommen…

Naja, und weil das CAADX aussah als wie eine Drecksschlampe, habe ich mich dann doch dazu aufgerafft mal wieder eine kleinere Pflegeeinheit samt Kettenölung durch zu führen.

18.024km/ 24.11.2017

November 24, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: ein Versuch mal einen Beitrag kurz zu halten und ihn nicht mit Bildern voll zu pumpen. Was natürlich spätestens ab Mittwoch wieder kippte… *lach-grins*

Montag: da am Sonntag Geburtstagsfeier war wurde nicht viel gemacht. Falscher Fehler. Ich kam zwar noch gut aus den Federn, aber auf der Hinfahrt zum Job wurde ich praktisch erst kurz vor Ziel wach. Erschwerend kam hinzu, daß mir eine gute Brise von vorne kommend versuchte das Leben schwerer zu machen.

Die Heimfahrt nachmittags wurde dafür mit Rückenwind und eher milderen Temperaturen am Kanal entlang gezogen. Dauerhafter Regen begleitet mich. Mir doch schnuppe. Zu Hause wurde dann die Batterie vom Sigma Alti 14.12 gewechselt.

Dienstag: in der Frühe hocke ich in der Küche am Stammplatz und weil ich früher „raus“ bin, muß ich noch ein paar Minuten länger dahocken bevor ich mich aufmache. Das Wetter wird wohl heute durchgängig von Niederschlag gekennzeichnet sein.

Und so war‘ s dann auch. Im Grunde keine besonderen Vorkommnisse, außer daß ich angefangen habe nachzudenken.

Mitwoch: ein sehr warmer Tag. Schon morgens hatte es gut über 10c° und auf der Jobhinfahrt hab ich noch die leicht wärmende U-Buxe ausgezogen. Mit dem Gegenwind war das dann nicht so die Mischung die man am morgen braucht. Vor allem nicht um diese Jahreszeit. Aber nun gut, ging dann ja auch rum. Einziger Vorteil; die Nummer hat wieder knapp über eine Stunde gedauert. Gut für die Winterpokalpunkte.

Nachmittags, ja wie war das noch ? Noch auf dem Job bekam ich so langsam einen Krise. Das Thermometer in der motorisierten Blechbüchse zeigte stellenweise über 14c° ! Was soll das werden ? Nach ein paar Tagen nahe der 0c° direkt in den Sommeranfang übergehen ? Im Hinterstübchen hatte ich natürlich das ich eigentlich nur Regenzeuch mit hatte. Selbst wenn ich das irgendwie reduzieren würde, ist das bei über 14c° doch angenehm muckelig. Und noch langsamer fahren ging auch nicht, denn irgendwann fällt man ja um.

Doch die rettende Idee kam dann kurz vor´m Umziehen. Warum nicht einfach in der Arbeitsbuxe, welche eh fällig für die Wäsche war, nach Hause radeln ? Gesagt getan, so ging’s dann auch recht gut.

Die ersten Meters, halt wo‘ s noch sehr warm war, wurden langsam angeradelt. Brauche ja eh immer etwas. Da ich eine Baustelle umfahren mußte hab ich blöderweise doch die Walddurchfahrt genommen. Da ist aber vielles felgentief Schlamm. Dann aber ging’s ganz locker los und war auch schön.

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Als Strecke hatte ich die frühmorgendliche Stammstrecke, zu den Lippeauen und dann da durch, von letzter Woche im Kopp. In etwa Höhe Dorf Centrum habe ich dann noch ein Pläuschen mit einer netten Arbeitskollegin gehalten ( die da ganz in der Nähe der Lippe wohnt ).

Ja, und wenn man so schön am Lippedamm entlang rollt und sieht wie schön sich die vorweihnachtlichen Lichterketten, ach ne´das sind ja gar keine Lichterketten, das sind ja die Pendler auf der verstopften Straße, aneinander reihen…

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…dann weiß man wieder warum man mit dem Radeln fährt und wie schön das doch ist ! Gell, das lieben wir doch alle. Schön genervt im Feierabendstau stehen, die Deppen vor einem fahren nicht sofort bei grün los, sondern erst bei wieder-gelb…

Ich hatte dann aber meinen Spaß. Noch etwas ander Lippe entlang, dann schön ab mit seichter Rückenbrise auf der Rennbahn und dann wieder im nächsten Dorf an die Lippeauen heran. War nett, noch ein Bild gemacht…

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…ist aber leider nicht scharf. Übrigens, zu dem Zeitpunkt hatte es immer noch gute 10c°. Jetzt aber schon die frischen 10c°. Feierabend für heute.

Donnerstag: ein weiterer Murmeltiertag und wieder warm morgens. Kleidungstechnisch hatte ich vorgesorgt, konnte also erstmal nix passieren. Der teilweise heftige Südwester sorgte hier und da für ordentlich Gestrampelt. War mir aber auch egal. Hauptsache ankommen und nicht unnötig rumfiebern.

Nachmittags stand dann Flug am Kanal entlang an. Nein, eigentlich wollte ich schnellstmöglich via der Rennbahn auf die Burg eilen. Doch schon am ersten Stück, wo ich ja eh immer herfahre, bließ es so ordentlich, das der Tacho mühelos ü. 24km/h zeigte. Wozu dann auf die Rennbahn wechseln ? Geht ja auch so gut fix. Vor dem finalen Startschuss zum restlichen Kanaldrive aber nochmal die Mobilcam aktiviert…

…klasse Szene. Dann aber ab nach Hause kurbeln und Gas geben, denn da stand noch ein wenig Aftern-Workout auf dem Plan. Nur nicht müde werden. Der Plan drohte aber schon fast umzukippen. Denn sobald ich die Pforte aufgeschlossen hatte fing es tatsächlich an zu regnen.
Zunächst nur zarte Tropfen nix wildes, dann kam aber immer mehr. Da ich noch schnell das Laub wegharken wollte, stand schon der Südwester als Kleidungsstück an. Dann goss es aber in richtigen Strömen. Ich bin noch halbwegs trocken in die Stube und hatte dieses Training innerlich schon abgeschlossen.

Also schaffte ich erstmal meine Arbeitswäsche weg, räumte meine Trocknerladung in den Schrank und dann vernahm ich…

…nix mehr !

Also schnell eine Fleecejacke über gestreift und schnell fleißig fleißig gewesen. Dann ab in die Dusche und den Wanst voll schlagen.

Speisekarte:  es gab übrigens mal wieder gebratene Nudeln, mit Salz, Pfeffer, Gauda als Schmelzkäse, etwas Sahneersatz, keine Ahnung jetzt wie sich das genau schimpft, und dann noch zwei kleine Tomaten gewürfelt drunter gehoben. Abgeschmeckt mit frischen Basilikum. Hatte der Vatti  schon ewig nicht mehr gemacht. *freu*

Alter: seit zwei Tagen habe ich eine merkwürdige Erscheinung. Nein, keine Angst, keine negative. Seit irgendwann gestern früh merke ich beim Gehen sehr wenig. Also in dem Sinne, das ich da keine Reibung oder soetwas wie einen leichten Schmerz spüre. Ganz ehrlich, ist ja kein Grund traurig zu sein. Natürlich bin ich vorsichtig, aber nicht übermäßig. Die kurzen Stücke die ich im Moment im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit ableisten muß, gehen recht gut von der Hand. Oder müßte man jetzt sagen vom Fuß, oder Bein ? Wollte ich nur mal so sagen. Weiter im Bikealltag…

Gut, nach diesem Tagesabschluss ist aber auch Fakt, der Tacho des CAADX zeigt 17.973 Kilometer total an. Gut fehlen jetzt noch 27 Kilometer bis der nächste Tausender geschafft ist. ( Übrigens, ganz nebenbei, es fehlen mir nur noch 120 Kilometer um in diesem Jahr und somit auch erstmalig in einem Radjahr überhaupt, die 10.000 Kilometer voll zu machen. ) Hatte ich ja so nicht gedacht. Aber ich denke, dieser Monat war radfahrmäßig schon intensiv. 772 Kilometer stehen schon auf der „Uhr“ für November. Genug der Zahlenschieberei.

Die fehlenden 27km werde ich nicht morgen früh wech machen. Aber auf der Heimfahrt dann. Apropos Heimfahrt, auch wenn die Wetterfrösche für morgen mal was von Regen geplauscht haben, ich spiele mit dem Gedanken den Kanalanfang aufzusuchen. Also nicht das Kanalende, denn da war ich ja schon letzte Woche.

Einfach nur mal so, hab da son bisschen Bock drauf. Käme natürlich auch wieder Fahrzeit und somit Winterpokalpunkte zusammen.

Freitag: in der Frühe wieder Regenzeuch an und auch noch ein zusätzlichen U-T-Shirt mit eingepackt. Das drauffummeln der Gore-Regenhelmkappe auf dem neuen Helm dauerte gefühlt ewig. Dafür aber nur sehr wenig Wind, lief also wie geschnitten Brot die Anfahrt.

volle tausend Kilometer: am Nachmittag ging dann die Heimfahrt los. Leider kam ich recht spät von der Arbeit weg. Die Karre mußte noch durch die Waschstraße, natürlich war auf der einzigen Brücke Feierabendverkehr und so war ich erst bei der dritten, oder war es doch die vierte Grünphase ???, drüber. Auf der Rückfahrt die gleiche Nummer. Dann den Wagen noch saugen, alles leer räumen, die eigenen Sachen wegräumen und und und… .
Das Ziel bis zum Kanalanfang, also kanalaufwärts, zu ziehen konnte ich vergessen. Denn die Nummer hätte locker drei Stunden Fahrzeit geschluckt. Da ich aber am frühen Abendlich meine älteste Tochter einsammeln mußte, passte das nie und nimmer. Also zum Alternativplan gegriffen: Sesekeradroute. Nach knapp 20 Minütseks sprang der Tacho um…

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…schnell Bild gemacht und dann doch nochmal zum Himmel geschaut. Na, ob da doch noch was kommt ? Innerlich sah ich mich schon unter einer Brücke den Seatpostbag nach der Gore-Regenhelmkappe durchforsten…

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…um sie dann wieder über den Helm zu stülpen. Aber es kam anders als man dachte, es wurde einfach nur dunkel und gut war. Die Rückfahrt war dann wie gesagt, ging zum Ende mit einem Linksschwenk gen Burg. Dort angekommen wurde dem CAADX eine Schlauchwäsche spendiert, die letzten Tagen waren hart genug.

Ja so war diese Woche. Ein paar aber wirklich nicht viele neue Bilder hab ich noch im November-Album. Nächste Woche hab ich Urlaub. Ab Montag geht’s mit dem Radeln in die alte Heimat und dann mal schauen…

17.035km/ 28.10.2017

Oktober 28, 2017

So, hab schon lange keinen Beitrag mehr online gestellt.

…und sonst ?/ Newsticker: erste Meldung bei diesem startenden Beitrag, neben den diversen Berlinberichten hatte ich noch im Naturesens-Blog einen Beitrag über das in Aachen produzierte E-Fahrzeug e.GO Life fertig getippt.
Mit Autos allgemein hab ich es ja nicht mehr so, sieht man mal von einer diversen Leidenschaft für alte Krabbeltiere und Extravaganzen ab. Aber wie das eben so ist, ne´n…

e.Go-Life

…fänd ich schon suppi.

Bikealltag: weiter im Text. Wir schreiben, ach wie passend…

Donnerstag: der Tag nach der Berlinankunft. Der frühmorgendliche Zahndoctermin brachte erstmal saubere Raspelzähnchen und die Routineuntersuchung. Leider gibt´s da aber einen Unfeinheit die bearbeitet werden will. Gut ist, liegt in der hinteren oberen Zahnreihe und auch nicht wirklich weit hinten. Das Abarbeiten dieser Kariesattacke dürfte also recht gut ohne große Würgereiz-Situation machbar sein. Sehen wir morgen weiter.

Nach dem Besuch des Doktore im weißen Kittel wurde erstmal etwas Laub auf die Seite geschafft. Die Stadt ließ gerade ihre Megalaubsauger in unserer Straße passieren. Der Part ist also auch wieder erstmal AdAkte zu legen. Hiernach gab´s erstmal Frühstück mit Tomate und Ziegenkäse.

Dann wurde noch das eine oder andere Loch in die Rückwand unseres Ofenschranks gebohrt. Die Monteure hatten das wohl übersehen, oder übersehen wollen. Erst der gute Mann der die defekte Induktionsplatte in Augenschein nahm, bemerkte den Fehler. Klar, auch die Dinger erzeugen Wärme, viel Wärme bei viel Kochen und nochmehr Wärme, dann aber Stauhitze, wenn noch mehr Kochen. Die kann aber nicht entweichen, weil eben die Möbelrückwand dies verhindert.
Also eine gut passenden Lochsäge in den Akuschrauber gespannt, das Ganze dann ein paar mal arbeiten lassen, mit Schleifpapier die Kanten noch etwas schön gemacht und anschließend mit dem Staubsauger den Schmutz beseitgt. Fettich iss.

At last stand noch die Demontage diverser Stoffverkleidungen und Polster des Strandkorbs an. Das ist ja nicht sonderlich viel, schnell abgehandelt in entsprechend geeignete Tüten gesteckt um sie gegen Staub zu schützen und dann in den Hausschuppen verstaut. Reicht erstmal. Hiernach gab´s dann eine kurze Trainingseinheit, Duschen, dann Mittachessen und Artikel tippen halt.

Beim tippen gönnte ich mir noch eine halbe Tasse Espresso mit einem leckeren Aperitifgetränk und einem kleinen Stückchen Kuchen dazu.

MacBook: den ersten Ansatz zur Neuanschaffung machte ich am späten Nachmittag. Bin mit der Ältesten rüber zum Berlet und hab mich da mal angschaut. Ein paar Zahlen eingesammelt und zum Ergebniss gekommen, inklusive einer 3 Jahre Versicherung reicht das Budget noch nicht. Ideen sammeln und eine Nacht drüber schlafen.
Nächster Plan wäre doch noch einen Fuß mal bei Cyberport reinzustellen. In Berlin hatten sie gerade eine Jubiläumsaktion laufen. Zum gleichen Preis eine Leistungsstufe besser.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ MacBook/ Biketouren Bilder: aber ab dem Tag X geht das auch mit dem Radfahren weiter. Wäre auch schlimm wenn nicht. Also am…

Freitag: vom Zahndoc wieder zurück erst noch gefrühstückt, es gab Croissants, etwas was ma(n)n auch gut mit zu einem viertel betäubten Mund essen kann und dann trieb mich das immer mal mit Sonne frohlockende Wetter doch auf´s CAADX.

Nachdem ich in Berlin ein paar Tage auf Bikenentzug war, was natürlich bei der Bike-Szene in Berlin doppelt hart kommt, mußte ich heute einfach mal wieder die Kurbel kreisen lassen. Das Wetter war einfach zu verlockend und da ich keinen genauen Streckenbauplan hatte, entschloss ich mich ein wenig am Kanal oder eben die mir bekannten Tracks zu fahren, Halde inklusive. Herausgekommen sind dann doch knapp was mit zwei Stündskes und jede Menge Busch & Hügel.

irgendwo auf halben Weg von der Kanal-Cross Strecke

an einer Kanalbrücke

Und wieder auf der Rückrunde, noch was cyclocross-mäßiges abgekurbelt. Leider liegt da von den alkoholisierten Kids auf dem Plateau immer recht viel Scherbenkram rum, schieben war also besser.

oben auf der Halde

Bike „Abflüge“/ Stürze: ja und das Stücksken Holz was mich zum langsamen Abstieg unplanmäßig während der Fahrt zwang. Normalerweise fahre ich diese sehr feuchte Senke eher langsam an. Fußvolk hat am linken Rand schon viel Holz in die Plörre gelegt, in der Mitte war aber nix sichtbar.

Da es dort gut felgentief plus ist, hab ich mal etwas mehr an der Kurbel gedreht um genug Schwung zu haben nicht stecken zu bleiben. Naja, leider war dann da aber doch noch Holz drin. Der Klassiker, Vorderrad vorgekantet, no chance, Hände wech vom Lenker und sich schräg links vorne über den Lenker in Liegestützhaltung dem Gebüsch nähern. Ging aber noch gut, der Waldboden war ja weich genug.

Biketouren/ volle tausend Kilometer: kleiner Bericht gefällig ? Wobei das mit dem „kleiner“ wohl eher gelogen ist, sorry dafür.

Wo´s herging und wie genau kann man hier <klick> quasi amtlich, da per GPS aufgezeichnet nachverfolgen. Auch wenn ich mich heute früh nach dem Losrollen noch etwas schwer tat, bald war ich warm. Nach etwas mehr als einer Stunde wurde der erste, wenn auch kurze Pausenstop am Ortseingang Ahlen gemacht.

Einen Riegel für den vorsorglichen Energienachschub, auch wegen der Gewissheit, Ahlen hinter sich gelassen, eine gute Stunde immer wieder satt im Wind zu stehen. Dem große Schluck aus der Wasserpulle folgte noch eine kurze Flüssigkeitsentleerung, dann wieder los. Und so wie gedacht war´s dann auch, hinter Ahlen ging´s los…

Zum Glück nicht dauerhaft und mit den knapp was um die 11c° war das auch noch erträglich. Mininmalgeschwindigkeit war dann was mit 16km/h+, aber die eine oder andere Hecke bot guten Windschutz. Kurz vor Drensteinfurt ärgerte mich der dann doch zu prall gewählte Luftdruck ( 5bar ), also wurde noch mal pausiert. Leider klappte das Luftablassen besser, als das Wiederbefüllen mit den beiden mitgeführten Pumpen. Anders gesagt, da tat sich nix. Irgendwann bemerkte ich, daß das Ventilinneteil nicht ganz so korrekt montiert war, konnte es aber aufgrund fehlender Zange auch nicht ausreichend fix montieren. Und so ließ mich die wenigen Meters bis nach Drensteinfurt mit wieder eigentlich eher CX-Luftdruck rollen.

Der örtliche Fahrradladen hatte dort aber schon dicht, also wurde im Eis Haus Nachschub in den Rachen geschoben und auch etwas aufgewärmt.

Als ich dann nach der Waffel mit Sahne und dem Cappuchino draußen stand war klar: the job is done !

Aber heiter weiter, nur keine Müdigkeit Vorschützen, der Wind wartet auf uns, da muß noch was abgeackert werden. Dennoch der ganzen Parolen, hinter Drensteinfurt ging´s eigentlich besser als ich dachte. Die Abzweigung liegt direkt an einer bekannten und sehr schönen Hütte…

…kann ma(n)n, oder eben Frau, also quasi nicht verpassen. Wobei… *grübel* …ich meine weiter „vorne“ ist auch noch ein Abzweig in gleicher Richtung ( nächstes mal ? ). Weiter im Text. Klar fetter Groundspeed mit den Windattacken war kaum zu machen, aber immerhin 1km/h mehr als zwischen Ahlen und Drensteinfurt. Getreu dem Motto Winterpokal war ja aber auch gar kein Speed sondern Fahrtzeit angesagt. Klappt also.

Der Weg hinter Drensteinfurt mit der Abzweigung wieder Richtung knapp süd bis Herbern fluppte auch. Erstaunlich fand ich aber zu dem Zeitpunkt, obwohl ich nur einen Riegel, eine beschauliche Waffel mit Sahne und den Cappu intus hatte, schlapp fühlte ich mich nicht und Hunger hatte ich auch nicht. Die Strecke nach Herbern rein läst sich aber fein fahren. Schöne kleine Landsträßchen und anderen Verkehr hatte ich eigentlich…

*kurz überleg*

…gar nicht. Und so rollte ich zunächst recht direkt auf Herbern zu. Recht direkt ? Da war doch was ! Den Kirchturm quasi schon in Griffweite wurde die Wegführung, sprich die offizielle Beschilderung zunächst noch wenig konfus, schwenkte dann in konfus über bis der hammer kunfus Part kam und ich tatsächlich einmal im Kreis gefahren bin ( kann man schön auf der Karte sehen, das ich eigentlich nur hätte geradaus fahren müssen ).

Aber das Tagesziel wurde ja erreicht und so ließ mich mit der offziellen Strecke treiben. Bald sah ich in der Ferne schon ein bekanntes Bauwerk, ein ehmaliger Förderturm und wunderte mich nun gar nicht mehr. Kurz im Windschatten eines Gebäudes Freundchen Google angeschmissen und dann beschlossen weiter der ausgeschilderte Route zu folgen. Egal, war ja noch fit, zu trinken hatte ich noch genug, Riegelchen und eine Banane war ja auch noch da. Trocken war´s ohnehin, halt nur windig, aber so richtig kalt war mir auch nicht. Also los auf in die restliche Etappe.

Und wie ich schon erahnte, bald kam ich auf eine mehr als nur einfach bekannte Strecke. Jetzt wusste ich wo´s her gehen sollte. Nur kurz vor Dorfeingang bemühte ich nochmal kurz die Gripszellen um auszumachen ob ich Variante 1. oder doch Variante 2. nehmen sollte. Was soll ich sagen ? Varinate 1. ging geradeaus, also da lang. Letzter vorgehsehener Kurzstop zwecks Regulierung des Flüssigkeitshaushaltes…

Ab da lief´s recht gut. Dennoch wurde ein weiterer ungeplanter Stop eingelegt. Roll ich da so, fast schon vor der Haustür her, seh ich aus etwa 100m jemanden mitten auf dem Weg sitzen, hocken, aufstehen, was weiß ich nicht was. Aus der Entfernung. Beim draufzurollen wurde klar, besser mal schauen und nach dem Rechten fragen. Ich näherte mich langsam und die Dame schaute mich an und stand auch, sich am Rollator abstützend, auf. Natürlich fragte ich: „ob alles in Ordnung sei„, was auch bestätig wurde. Wir kamen in´s Gespräch und erst als wir beide bemerkten, jetzt wird´s aber langsam frisch und man sollte das Gespräch lieber bei einer Tasse Café im Warmen weiter führen, fanden wir dann doch den Abschluss. Also nach drei Abshclussversuchen.

Ich würde mal sagen, gute 20-30min. haben wir gequasselt und das Anfahren mit den inzwischen ausgekühlten Knochen war nicht so das Vergnüngen. Auf der heimischen Kanalbrücke angekommen ein kurzer Blick zum Tacho, die 80km sind save, aber nach einer kurzen weiteren Überlegung, ne´ die hundert werden heute nicht noch künstlichst voll gemacht. ( Eine Idee hatte ich ja schon gestern dazu – eine crasy Idee. Ich sage nur Runden im Heimatwald drehen, Fahrzeit generieren. Das und andere crasy Nummern werde ich aber noch im rahmen dieses Winterpokals machen. Versprochen. ) Die Aufgabenstellung mit den Luftpumpen, die wollte ich noch mal angehen. Diesmal aber auf der heimischen Burg, mit muckeliger Fleec-Jacke in der Fitness-Garage.

Zunächst kam die Zange zum Einsatz und das Ventilinneteil wurde festgepöhlt, dann die Versuche mit den Pumpen unternommen. Natürlich klappte alles. Man darf also davon ausgehen, das es am eher losen Ventilinnenteil lag. Überlegung: sollte noch eine kleine Zange mit in´s Notfallgepäck ?

Unter dem Strich, Fahwerte proll ich jetzt hier nicht mit rum, Bilder gibt´s bei Flickr im Oktoberalbum.

Es ist immer wieder wunderbar so alleine durch die spätherbstliche Gegend zu gondeln, sich am Gegenwind abarbeiten zu dürfen *hüstel* aber sich auch dann über die schiebende Brise von hinten zu freuen. Gut ü. 35km/h, Alder lass gehen !

Touren-Ansage: nächste Attacke also Dienstag ist Feiertag und da ich eh im Turn sein werde, wird der Wecker nicht deaktiviert. Mein gedankliches Thema da lautet: Sonneaufgangstour. Logisch, gen osten. Plan also hier nach einem guten Espresso und Knabberkram noch bei Dunkelheit, den Arsch auf´s CCADX geschwungen, den Kanal bis an seinen Anfang hochzukurbeln, also ost. Logisch, den im Osten geht die Sonne auf. Am Ende rechts raus und etwas über Dörfer fahren, quasi an der Lippe entlang.

Erstes Tagesziel wird die dann hoffentliche Energiezufuhrmöglichkeit im Café Kreisverkehr, oder auch offziell das Café Twin, sein. Route dahin <klick>. Ab da soll´s dann, wie die Onlinekarte schon verrät, bis nach Lippstadt gehen. Wie die Route vom genauen Verlauf & Beschaffenheit hinter Hovestadt ausschaut ? Noch keine Ahnung. Die dann doch strammen 56km One-Way müssen aber auch wieder zurück gefahren werden. Wie ? Noch nicht DEN Plan. Plan a. wäre auf direktem Weg und eben nicht über Los, oder Soest, was dann Plan b. wäre, sich wieder zurückrollen zu lassen.

Ich hoffe an der Stelle inständig auf eine wenn dann eher milde Brise aus West. Denn sonst wird das ein ganz schöne Geacker. Geacker ? Warte doch ma´! Je mehr Gegenwind deso mehr Fahrzeit, deso mehr WP Points. Lassen wir uns also überraschen. Ach ja, ich hätte da noch einen Plan c. den ich aber bisher noch nicht weiter eskaliert, ähm ejakuliert, auch was jetzt hab ich´s eruiert habe. Plan c. wäre, etwas weiter nördlich sollte doch die Römer-Lippe Route herführen, oder so. Muß ma´auf Karte schauen.

Ja, so könnte man den Dienstag totkloppen. Oder ? Noch wer Gefallen an dieser Nettigkeit ? Gerne Mitfahrer erwünscht. Aber, wer Bock hat muß sich schon melden. Denn sonst roll ich ohne feste Uhrzeit los. Mich dann anzutreffen wäre also eher Glückssache.

16.011km/ 15.09.2017

September 15, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer: es ist mal wieder soweit, auf der heutigen Jobanfahrt wurde die nächste Tausendermarke durchrollt.

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Nur mal so…

15.024km & 22.191km/ 18.08.2017

August 18, 2017

…iss mal wieder etwas länger geworden…

Biketouren „After-Show-Party“: ja nach der gestrigen Erkundungsfahrt, so nett sie auch war, steht aber eigentlich fest, ich muß da nochmal entlang fahren. Eventuell, das ist mir jetzt eingefallen, ist da gar keine Abzweigung vor Ascheberg runter nach Capelle. Sondern irgendwo später, also hinter Ascheberg. Und es könnte sogar möglich sein, daß jene nicht nach Capelle führt, sondern zu einem anderen mir bekannten Ort. Jedenfalls hab ich dann wieder einen Grund mal eine nette Tour zu machen.

Bike nachgedacht: der andere Gedanke, hatte ich die Tage schon mal so einen blöden Test gemacht, wie das so ist auf dem CAADX in Unterlenkerhaktung zu fahren. Geht gar nicht, fühlt sich total bescheuert an. Der Grund ist aber auch recht einfach.

Das CAADX ist ein Cyclocrosser, wird also von der Rahmengeometrie her doch deutlich anders sein als ein echtes Rennrad. Wenn ich da also in die Unterlenkerhaltung gehe, was zweifelsohne der Aerodynamik zugute kommt, dann hocke ich da wie Äffchen auf Schleifstein drauf. Logische Folge…

…ein Rennrad muß her ! Nein ist natürlich logisch nicht nachvollziehbar. Klar wäre nett, auch wenn ich eigentlich ehe ein MTB bevorzugen würde, wenn neues Rad. Ich äußerte das ja schonmal. Ebenfalls gut wäre, wenn man noch soetwas wie einen Stadtschlampe hätte, welche auch gebraucht sein täten-könnte. Ist aber alles Utopie, da zum einen keine Talers über sind, und die nicht vorhanden Münzen auch schon für Dinge draufgehen, die ich noch gerne haben würde. Da war noch was mit einer Regenjacke…

Aber so ein Rennrad muß ja auch nicht neu sein. Hatte ich doch am Montag im Jobdasein einen Jungtimer von FELT gesehen. Ein schönes Rennrad, klassische Kurbel, der Rahmen im Goldton gehalten, teilweise mit weiß und ich meine roten Streifen abgesetzt…
…ja so richtig auch was für´s Auge. Aber andersrum, lassen wir mal die nicht vorhanden Geldsegen aus, man könnte ja auch einen richtig flitzigen Carbon-Dackelschneider holen. Der wäre dann noch schnittiger weil leichter und ging mal richtig ab beim Sprinten. Ich merke schon, ich gehe gerade auch richtig ab. Also lassen wird das. Punkt.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16/ Biketouren Bilder: auf geht´s in die nächste Woche und zwar gut ausgeschlafen, eventuell sogar ein stückweit zu gut. Denn irgendwie hatte die übliche Koffeeindosis nicht die Wirkung wie sonst. Also startete der…

Montag: …zunächst noch wie gewohnt, als ich dann aber in Firma eintrudelte sackte ich so ein wenig durch. Richtig wach ? Wohl eher nicht. Also wurde nochmal der Kaffeevollautomat bemüht und ein netter Cappuccino nachgegossen. Den Tag über konnte ich pratischerweise nochmal eine Termin bei einer medizinischen Fachkraft buchen. Die Sache mit dem Alter… . Ist auch am Ort der Fa. sollte also gut erreichbar sein.

Die nachmittägliche Rückfahrt war nicht so der Knaller. Der Wind kam auch immer wieder von vorne, was will man machen ? Einfach durchrollen und gut ist.
Zu Haus angekommen hab ich dann den Stahl Renner fertig gemacht. Denn das CAADX wollte ich nicht so gerne beim Doc anketten. Gut der Stahl Renner ist mir auch an´s Herz gewachsen, aber ich hoffe der schaut nach weniger aus. Leider ist er geputzt, wäre jetzt gut wenn er noch ein wenig eingesaut wäre. Vielleicht kann ich ja was mit einer Firmenkutsche aushandeln. Vielleicht hat das örtliche Krankenhaus ja noch eine größere Materialbestellung ? Wäre mir echt lieber. Zum hinlaufen ist das aber leider auch zu weit.

Dienstag: alles wieder retoure, Straßen nass vom Regen in der Nacht. Also alles wie gehabt mit dem CAADX zum Job. Zum Glück ergab sich dann auch eine Gelegenheit X bezüglich dem Termin und alles war gut. Die Heimfahrt nachmittags war auch kein Ding. Es ging schön am Kanal entlang.

Mobilphone: ja leider war ich am Vormittag etwas verwundert, daß mein Akku nur noch knapp 50% hatte. Und das ohne groß was dran zu machen. Auf der Anfahrt am Morgen hatte ich nur ein paar Bilder geschossen sonst nix.

Gut, dann hab ich´s via USB im KFZ laden lassen. Ganz nebenbei hab ich mal das WLAN deaktiviert und die Lichtanpassung vom Bildschirm aktiviert. Zu Hause wieder angekommen schau ich in mein Mailfach und sehe keine Bilder. Ach ja ! WLAN ist ja aus. Also den Ofen wieder angeschmissen. Doch oh Wunder…
…das Moto verbindet sich nicht mit dem WLAN ??? Iss doch kacke hoch drei. Alle Versuche eine Anbindung zu erstellen klappten nicht. Es nervt nur…

Und der Akku ist schon wieder auf 42%. Irgendwas saugt doch da am Strom rum ? Aber über die Akkunutzungsfunkion – weitere Einstellungen kann ich keine sonderbaren Verbraucher ausmachen.

*wenig später* Ah Land in Sicht ! Jetzt bin ich gerade mal mit dem Moto zum Router gelatscht und siehe da, plötzlich zeigt das Moto die Verbindung an. Puh ! Jetzt die Sache mit dem Akku klären…

wieder Dinestag: …aber erstmal die Bilder von heute ziehen. So heute früh war´s ja net ganz so warm und eben feucht. Das bedeutet hier über Land, zumal bei aufgehender Sonne, nette Szenerien. Hier mal drei Topfavoriten.

( Nochmehr Bilder der Woche bei Flickr )

volle tausend Kilometer: wurden dann am…

…Mittwoch: mit dem CAADX voll gemacht. Denn der Stand gestern beim einrollen auf der Burg zeigt…

Da kann man doch quasi nicht anders. Leider war dann die Heimfahrt von einer kleineren-größeren Actionaktion gekrönt oder doch besser, beendet worden. Ich berichtete bereits. Dennoch war´s ein guter Tag.

Donnerstag: endlich mal wieder mit dem Stahl Renner raus ! Wetter passt schon morgens, auch wenn ich mich erstmal wieder einrollen mußte. Nachmittags ging´s ebenso gut nach Hause.

Bikebasteln: zu Hause angekommen hab eich die kurzen Pausenzeiten beim Training genutzt schonmal den einen oder anderen Handgriff zu tun. Der Schlauch den ich als letztes versuchte zu flicken, schaut natürlich entsprechend gediegen aus.

Der bekam auch kein Gnadenbrot mehr, wanderte sofort und ohne nachzudenken ab in die Tonne. Normalerweise flicke ich ja immer Schläuche, nicht nur des Geldes wegen, sondern einfach weil ich denke, wenn es hält ist doch gut für die Umwelt. Aber bei Schläuchen die Kapitalplatzer oder große Schäden haben, wird entsorgt. Hier mal ein Pic vom Felgenband was verutscht ist. Wobei ich jene Stelle bei der Aktion schon etwas versucht hatte nachzujustieren. Tja, leider erfolglos.

Sah zum Zeitpunkt X auch wieder wild aus auf der Terrasse. Aber was will man machen. Die Felge wurde mal mit Wasser gründlicher geputzt, auch um das verwendete Duschgel einigermaßen ab zu bekommen.

Jetzt hängt das Laufrad im Schuppen kann trocknen, das frische Felgendband, von Schwalbe, liegt auch schon bereit. Hab dann gleich zwei Stück bei Zweirad Engels mitgenommen. Werde also auch am Vorderrad mal präventiv wechseln. Zwei frische Schläuche gingen auch noch über die Ladentheke.

Freitag: letzter Tag der Woche, leider sagt der Wetterfrosch Donnerstagabend Regen voraus. So wird der Stahl Renner wohl in der Fitness-Garage verweilen dürfen.

Freitagmorgen, es kam wie es kommen mußte, der Stahl Renner frohlockte unwiederstehlich und auch der Wettergott meinte es vermeintlich gut mit mir. Das hielt sich bis gut 3km vor dem Eintrudeln in der Firma, dann ging´s los. Ich kam entsprechend durchgeweicht in der Firma an, das Wasser lief schon wieder aus den Schuhen raus. Aber wozu aufregen, es war ja immerhin ein warmer Sommerregen.

Blöd war dann nur, daß ich die Schuhe und das Kurzarmshirt nicht bis zum Schichtende trocken bekam. Bei der Radfahrunterhosen klappte das auch nicht so sonderlich, aber zumindest so, das man damit fahren konnte. An dieser Stelle…

Idee !: für mal demnächst im Auge behalten, eine Bike-Polster-U-Bux in den Spind legen, eine weiteres Kurzarmshirt oder am besten gleich noch einen weiteren Heizlüfter zum Klamottentrocknen in der Firma positionieren.

Die Heimfahrt klappte aber besonders gut vom Wetter her. Nicht einen Tropfen habe ich abbekommen. Das freut einen dann auch mal.

Jetzt ist es 20:00 Uhr, das Training nach der Radankunft klappte auch ganz gut, geduscht, ich habe gefuttert, gebratene Nudeln mit Ei und einem Rest Lachs gab´s, dazu das alkoholfreie Radler und tippe so die letzten Zeilen des Wochenberichtes. Morgen ist Wochenende. Da könnte man doch mal gemütlich eine Radfahrt machen…

 

 

…und sonst ?/ Wichtig!: ja eigentlich will ich ja diese Plattform hier nicht mit irgendeinem vermeintlich nervenden Müll zuwerfen, aber ich denke so mal einen Verweis zu einem auf dem Radforum erstellten Artikel <klick> mit ein paar Kleinigkeiten, wenn auch nicht ganz unwesentlich, der dürfte in Ordnung gehen. Gedanklicher Titel: vor der Wahl mal genauer hinschauen wie die politischen Parteien so ticken.