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10.095km/ 29.01.2017

Januar 29, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle zehntausend Kilometer/ Bikebilder/ Biketouren Bilder/ Biketouren/ Heimattouren: lange Vorzeilen und ich befürchte es schon, mindestens genauso viele Bilder & Text hinter.

Erste Ansage, klar war das mit dieser Heimattour die 10.000 Kilometermarke fallen wird. Und, wen wundert´s, sie ist gefallen. Kurz hinter meiner ersten Pause in Dortmund Mengede/ Ortsausgang an den Überlaufbecken. Der Beiweis.

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Ansonsten, es lief recht gut, auch wenn ich gerade mit der gestrigen Anfahrt so die eine oder andere Aufgabenstellung hatte. Es war, wie man sich fast denken kann, vorzugsweise das Wetter.
Denn beim ersten Türöffnen zum Zeitung reinholen hatte es mal gerade schattige 5c°. Auch beim Start um kurz nach 10:00 Uhr zeigte das Thermometer nicht wirklich deutlich mehr. Und das, obwohl die Sonne bereits kräftig den Himmel erleuchtet. Grund wird wohl der noch sehr gut vorherrschende aber eben kalte Ostwind gewesen sein. Abfahrt…

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…voll bepackt, fast bis zum sprichwörtlichen Stehkragen. Kurz vor dem Preußenhafen wurden dann aber die erste zweite Lage ausgezogen und kräftig an der Trinkpulle genuckelt.

So sah´s am Preußenhafen aus. Diese weiße Ente, wo ich zuerst von weitem dachte, was sitzt da für ein Schwan alleine, sonnte sich nett auf den warmen Holzstegen. Es ging weiter, bis zum ersten Stop am Kiosk an der Slomstraße 32, direkt gegenüber der Emscherradwege-Schleife.

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Dort wurde trinbares Nass nachgefasst, weil ich die Eigenbaulösung nicht aus dem Ortlieb Seat-Pack rausfummeln wollte und die Craft BeActive Extrem Dreiviertel U-Buxe wurde auch endlich ausgezogen. Das Thermometer zeigte schon deutlich was gegen 10c° und der Ostwind nahm spührbar ab.

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Noch ein kurzer Blick auf den Tacho, und dann jenen genau in dieser Einstellung stehen lassen, damit man nicht den Moment verpasst. Wenig später dann, an der Emscherradroute hinter Dortmund Mengede, recht passgenau an den Überlaufbecken war es dann soweit.

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Irgendwo hinter Ickern, ich schätze mal so am neuen Emscherduchlass in Castrop-Rauxel, wurd es dann etwas zäh. Die Fahrtrichtung zeigte in Richtung Süd, wo eben der Wind herkam. Die Fahrtstrecken sind dort auch eher von hausmacherqualität und saugen sich bei Feuchtigkeit gerne mit dem Nass voll.
Satter Vortrieb sieht dann etwas anders aus. Ich behielt nun die Uhr im Auge, denn Mutters Braten war ja schon im Öfen. Deutlich zu spät kommen war also keine Option.

Eine weitere kurze Trink- u. Snikers-Riegelpause gönnte ich mir dann aber doch noch. Lag auch gut in der Zeit, so what !?

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Bedauerlich ist ja, des doch eine gute Gruppe an Zeitgenossen zu geben scheint, die da denken man könne seinen Müll ungestraft in der Landchaft liegen lassen. Ich meine, ich pfeffer ja auch nicht einfach so mein Riegelpapier in der Weltgeschichte herum. Das kommt wieder in den Beutel und wird dann bei nächster Gelegenheit ordnungsgemäß der Wertstoffweiterverarbeitung zugeführt. Oder so.

Ich kam pünklich an.

Am nächsten Tag fehlte mir zunächst noch etwas der Schwung. Ich weiß nicht ob es wider an dem reichhaltigen, um nicht zu sagen opulenten Frühstück bei Muttern lag, oder ob der Espresso doch nicht so gewohnt motivierend war, könnte ja auch einfach sein, das es eben schön bei Muttern in der alten Heimat ist.
Anderseits, das Wetter lud kurz vor Start nicht wirklich zu einer verlockenden Rückfahrt ein. Nieselregen und reichlich Wolken.

Hilft ja alles nix, rauf auf´s Rad und dann mal losrollen. Erste Feststellung: kaum auf der Emscherradwegtrasse angekommen wurde wieder entkleidet. Bei +8c° braucht man vieles nicht. Dann ging´s weiter, jedenfalls bis zu einem gewissen Zeitpunkt.

Plattfüße: ja leider hatte ich dann auf der Rückfahrt kurz hinter Kilometer 13, wer mag hier ein unschönes Omen sehen, einen Plattfuß. Nach dem passieren dieses Bahnübergang, als Engstelle am besten schiebend, wollte mein Hinterrad nicht mehr so ganz mit Luft gefüllt sein.

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Die Bildsituation zeigt schon die Nachwechselaktion, denn flicken tue ich auf Tour nicht. Dafür hat man ja einen Wechselschlauch mit dabei.

Irgendwo in relativer Ortsmitte wieder DO-Mengede gab´s dann wieder ein kleines, ich sage mal Vernunfts-Päuschen. Denn groß was getrunken hatte ich bis dato so nicht. Eher zaghafte Schlücke, den auf der Straße verkneife ( wegen Bauabschnitt auf der Emscherradwegroute ) ich mir das lieber. Einen Snikers-Riegel gönnte ich mir auch noch. Pause an der Wegkunst, leider auch schon von freischaffenden Nichtkünstlern bearbeitet. Also wenn schon dann bitte ein gutes Graffiti !

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Ganz nebenbei fiel dann mein Blick…

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Haus Mengede – wie oft bin ich schon in all den Jahren an der Emscherradroute an dieser, wenn auch zugegebenermaßen recht unscheinbar am Wegsrand liegenden Stelle, vorbei gefahren ?  Also mußte ich mir das doch mal näher anschauen und weitere bildliche Dokumentationen erstellen.

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So über den Zaun gehalten ist das natürlich nicht so sonderlich geworden, aber mein Gott. Schade finde ich jetzt aber auch zum einen, daß da niergends an der Radroute mal ein Hinweisschild steht, vorne zur Straße hin auch nicht. Und zum anderen, es scheint nicht gerade sonderlich viele Online-Infoquellen dazu zu geben.

Ich also wieder frisch gestärkt und gebildet auf CAADX geschwungen und los. Zielrichtung war klar, gen Heimat. Dann mußte ich aber doch nochmal vom Rad absteigen.

Das ganze Schauspiel lieg kurz für´m Ortseigang Lünen auf einer Verbindung DO-Eving und eben Lünen. Das Wasser kommt auf dem orbigen Bildweg von rechts und fließt dann nach links in den Teich rein. Am Vortag lag da noch eine entsprechende Eisschicht die ich besser nur vorsichtig passierte.
Das Eis im dem Teich, oder besser Tümpel, war scheinbar nur an der Oberfläche weg getaut. Unterwasser aber haben sich unzählige Eisblumen gebildet. Ich nehme mal an, das diese Eisblumen auch um entsprechenden Unterwassergrünbewuchs herum ist. So genau habe ich mir das dort noch nie angschaut. Sah aber toll aus.

Ab da bin ich dann aber doch mal schnurrstraks nach Hause gefahren. Ich wollte nicht noch mehr Zeit vertrödeln, denn es mußten ja nich einige Handschläge gemacht werden. Tippen, Bilder runterladen, sichten und hochladen, halt der ganze übliche Kram.

Die restlichen der vielen Bilder sind wie immer bei Flicker von mir in einem entsprechenden Album untergebracht worden. Und natürlich gab´s auch nach der Ankunft eine weitere Pflegeeinheit.

Bike & Pack/ Test: die ganze Toure war ja dann auch so als erster großer Test für mein Packsysthem gedacht. Packsysthem, weil ich die Gesamtkombi des Ortlieb Handlebar-Pack mit dem Ortlieb Accessory-Pack und dem Ortlieb Seat-Pack als ein überaus clevers und sich nahezu auf natürliche Weise ergänzendes Systhem sehe.

Klar kostet alles zusammen mal richtig Geld, ist aber in seiner Machart, also reinen von der technischen Seite her, der ausgeführten Qualität oberhalb der puren Produkteigenschaften eine wirklich Menge zu befördern, so gut gemacht, das jedes Einzestück nur eine sinnvolle Erweiterung für den Packtaschenmarkt allgemein darstellen kann.

Jede Tasche kann einzeln genutzt werden, sie können aber auch kombiniert werde. Letzeres trifft vor allem auf die Kombination von Ortlieb Handlebar-Pack mit dem Ortlieb Accessory-Pack  zu.

Für mich war wichtig, viel verstauen zu können um auch mal für eine längere Tour alles mit dabei zu haben. Erste gedankliche Zielsetzung war eine lange Wintertour mit Hotelübernachtung, entsprechender Wechselwäsche sowohl für den Abend, als auch für den Tag der Rückfahrt.

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Und so sah dann ein Teil der frischen Sachen aus. Craft Warm-Unterwäsche, also Langarm-Shirt und lange U-Buxe, Craft BeActive Extrem Langarmshirt, T-Shirt und Dreiviertel U-Buxe, Trekkinghose, Trekkinghemd, 600er Merionwollsocken und ein frischer Schlüppi.
Der ganze Kram verschwand komplett im Ortlieb Handlebar-Pack Zusätzlich hatte ich für unterwegs noch ein Craft BeActive Extrem Langarmshirt zum wechseln, falls eines zu stark verschwitzt ist, mit reingepackt ! Damit war dann aber auch die bei mir machbare Lenkerbaubreite von knapp 35cm komplett ausgeschöpft. Die Tasche selbst hätte aber locker 58cm zur Verfügung. Meine war damit also knapp 2/3 voll. Genial nicht ?

Das komplette Bordwerkzeug samt einem Faltsitzkissen und etwas Futter für unterwegs wurde dann im Ortlieb Accessory-Pack  verstaut, mit zusätzlich ein Paar Craft BeActive Extrem Unterziehhandschuhen und meinen Windstopperhandschuhen. Hier war dann aber das Volumen so ausgefüllt, das nicht mehr viel reinpasste.

Der Ortlieb Seat-Pack wurde dann mit diversen anderen Kram verfüllt. Unter anderem die 1 Liter Eigenbauisolierflasche. Erst auf der Rückfahrt kam dann das Volumen gänzlich zum Zuge. Muttern hatte mir diverse Leckerkie mitgeben und auch wegen den wieder 8c° anliegenen Temperaturen verschwanden nach kurzem Warmfahren sowohl das Craft BeActive Extrem Langarmshirt, T-Shirt und Dreiviertel U-Buxe in dem Teil. Dann aber war aber auch Ende im Gelände, würde ich mal so sagen.

Grob waren so 6kg Gepäck am CAADX verstaut. Geht finde ich eigentlich noch. Ist ja auch meist nur viel Volumen, denn die Funktionswäsche wiegt ja ansich kaum etwas.

look after…: und weil nun auch die 10.000 Kilometermarke gefallen ist, lohnt es sich schon über den Einkauf von Wechselteilen langsam nachzudenken. Als da wären…

  • Kettenblätter für die Kurbel: …weil laufen noch anstandslos, aber gerade das große zeigt deutliche Haifischzahnstrukturen
  • Schnellspanner: …weil leider die verbauten Rostansätze haben, wenn auch nicht viel, aber so Teile werden ja nicht die Welt kosten
  • 28″ Reserveschläuche: …weil sich wohl auch auf dieser Tour mal wieder ein Flicken gelöst hatte
  • Continental Schlauchtasche: …weil die zur Zeit am CAADX hängende schon arg mitgenommen ausschaut
  • 2stk. Shimano XTR Disc Bremsbeläge – J02A Resin – um jenen schon mal für die nächste Wintersaison einzubremsen und dann wegzuhängen
  • 2 stk. Flaschenhalter: …ideelerweise die Specialized Rib Cage Road/ MTB weil eben schon bewährt, für meine neue…

Bikebasteln: …Idee in Kombi gegen Kälte ( und Wärme ) isolierten Getränkeflschen.

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Da werd ich aber noch ein zwei Nächte drüber grübeln müssen und eventuell auch mal ein wenig rumtesten.

Ja, unter dem Strich kann ich sagen, war erfolgreich, gerade was so der Test der Taschen anbelangt: Die eine oder andere wenn auch kleinere neue Erkenntniss, auch wenn sie nicht wirklich neu ist.
Jetzt noch schnell nach Wetter für morgen schauen, wieder frisches Zeuch rauslegen, die Raspelchen wienern und den pizzavollenengefüllten Bauch in die Pove legen und mal gaz geschmeidig wegnicken. Gehabt´s Euch zum Wohle !

Sind doch nur 1.606 Wörter geworden.

10.030 km/ 17.09.2013

September 17, 2013

volle zehntausend Kilometer: heute habe ich die ersten zehntausend Kilometer mit dem Stahl Renner voll gemacht. Den neuen Tacho habe ich noch nicht montiert, wird wohl erst was am Wochende. Das Wetter ist inzwischen durchwachsen…

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16:... aber nun gut, das Wetter macht mir ja soweit nicht viel aus. Bin ja ganz froh, daß ich mich bewegen kann.
Denn am letzten Wochende ereilte mich dann wieder ein gesundheitliches Missgeschick – Hexenschuss – wie der Volksmund so besagt.

Warum kann man nicht so genau sagen. Da werden wahrscheinlich etliche Gründe mit reinspielen. Die Hausisolierung mit dem ganzen rumgeschleppe, das fehlen des Alternativtrainings, was ich ja sonst so machen und das schon über drei Monate nicht mehr. Naja und irgendwann sagt eben ein Körperteil hab keinen Bock mehr, stell mich auf sturr. Jedenfalls so sagte es mein Doc.
Denn zu dem mußte ich ja hin. Groß bewegen, geschweige denn Arbeit gehen, daran war absolut nicht zu denken. Zum Glück bin ich ja am Haus zunächst mal mit allen schweren und mühseeligen Arbeiten durch. Und das schon seid fast zwei Wochen. Weshalb mir auch diese Numer dann so komisch vorkam.

Doch die ein Woche gar nix tun, brachte nur in so fern Besserung, das ich wieder einigermaßen mobil wurde. Genug um wieder arbeiten zu gehen. Denn rumliegen und nix machen ist ja auch kontraproduktiv. Seid gestern bin ich eben wieder „am Ball“. Nachmittags habe ich noch etwas Rücketraining gemacht und Stufenbettlagerung samt Wärmekissen.

Heute habe ich dann auch den nächsten Besserungsschub verspührt. Gestern konnte ich schon recht gut sitzen und heute war das mit dem aufrechten Gehen schon viel besser. Mal sehen was die Woche noch so wird.

Übrigens Radfahren klappt ganz gut. Um das zu testen, hatte ich mich extra am Sonntag mal für´n kleinere Testfahrt auf den Stahl Renner gesetzt.

So ganz allgemein hoffe ich zunächst mal wieder voll mobil werde um dann auch wieder mein Training starten zu können. Als nächsten Wunsch hätte ich dann bitte, daß das Gerüst am Haus wegkommt, was aber diese Woche passieren sollte, da „bestellt“, so daß dann der Garten mit Holzterrasse und Pflasterung gemacht werden kann.

Und dann geht´s wieder richtig schön vorwärts ! Yeah ! 

Weil dann heute in meiner Pause mal schön die Sonne schien, habe ich mir gedacht, geh mal ein paar Meter und tu mal was für die Seele. Bin dann zum ODLO Shop Dortmund rübergelaufen und habe mal ein bisschen gestöbert. Die Verkäuferinnen sind auch immer super nett, findet man ja nicht oft, also nettes und gutes Verkaufspersonal.
Gesehen und faziniert hatte mich dann ein Shirt with Facemask warm. Anprobiert hatte ich es auch, wobei die Verkäuferin wieder schmeichelte – ich bräuchte wohl L. Trotz meiner Zweifel an dieser optimitischen Aussage bin ich dann reingeschlüpft. Saß schon prall als ich so vor´m Spiegel stand. Da sah sie ein, daß XL doch besser wäre, zumal der Schnitt dann auch der Länge nach besser passte.
Dieses Shirt ist richtig wohlig kuschelig dennoch aber eher dünn. Man schwitzt also nicht gleich wie irre drin, wenn man es mal ganz normal, also zum Beispiel in einen wohlbeheizten ODLO Shop probiert. Ganz klasse an dem Shirt fand ich den hohen Kragen inkl. Mundschutz und die legere Kapuze. So ein Shirt zum Training für draußen. Einziger Schöhnheitsfehler – ich hatte leider nicht genug Geld mit.

20.013km/ 11.01.2012

Januar 11, 2012

So es ist soweit, heute ist die Zwanzigtausendkilometer- Grenze gefallen. Nachdem ich ja letzte Woche, beziehungsweise von meiner ersten Arbeitsfahrt an „etwas“ mehr mit dem Rad unterwegs war – 278,9km – brauchte ich mich diese Woche nicht mehr sonderlich anzustrengen. Eine Normrunde und heute dann nochmal was, um neben den noch notwendigen Kilometern, etwas Spaß zu haben.

Es ging also größtensteils über die Winterpokal- Normrunde I, zwischendrin mal einen kleinen Abstecher über den Schloss Schwansbell Hügel- Track, dann wieder zurück auf die eigentliche Route, aber um nochmal etwas Fun zu generieren den kurzen Horstmarer Loch- Track durchgeflogen. Dann ging es aber erstmal über die eigentliche Route, kurz vor dem Kanalanschluss aber nochmal eine weiteren Abstecher über den Beversee & Schacht 3- Track.
Zu Hause war ich da baer noch lange nicht und so hatte ich mich kurzentschlossen dazu durchgerungen – es war kein schwerer Kampf, glaubt mir – zumindest die Wald- u. Buschteile der Vollcross- Kanalrunde Basic mit dem Bike auf mögliche Sturmschäden zu untersuchen. Lag aber soweit nix groß rum, nur die erste Anfahrt vom Kanal weg Richtung Ost, war derat matschig, das meine Continental Cyclocross Plus Reifen an die Haftungsgrenze gestoßen sind. Kein Vortieb, also absteigen und hochasten.

Endlich angekommen, habe ich dann den groben Matsch mit dem Schlauch runtergespritzt, das Bike trocken gewischt und den obligaten Strich für die wieder voll gemachten Tausender gezogen. Kann man ja schön oben im Bild sehen.
Und nun ? Was kommt nun ? Radfahren und mal schauen was es demnächst so gibt.

Dog´s day: ach ja, ich denke mal auf Grund des heute recht milden Wetters, trocken und 9c° waren überall die lieben Hundebesitzter mit ihren Vierbeinern unterwegs. Soweit so gut. Normalerweise habe ich ja mit soetwas keine Probleme. Gut hin und wieder mal langsamer vorbeifahren oder auch mal anhalten und warten, iss ja soweit alles kein Problem. Heute aber gab es da so einen kleinen Fifi der natülrich nicht angeleint von seinem Frauchen nicht im Zaun gehalten werden konnte.
Es war also tatsächlich das erste mal, daß dieses kleine mistige Hundchen sich anschickte mich beim Radfahren zu attackieren. Ich also am trampeln, etwas zügiger und er von hinten kommend in Höhe der Tretkurbel rechte Seite, wild bellend und zuschnappend. Getroffen hatte er nicht, ich weiß nicht wiso ? Eventuell war im die Lage dann doch nicht so ganz geheuer oder er hat es einfach nicht gepackt. Ich habe ihn dann angebrüllt, Frauchen rief natürlich auch zaghaft von hinten, er reagierte nicht sonderlich darauf. Und so hatte ich ausglickt und ihn mit der Versenaußenseite mit einem Unterschenkelschwenk die Nase grob touschiert. Das fand er dann gar nicht gut.

Er ließ dann, mit einer heftigen Kehrtwende ab von mir. Ich war etwas stinkig, aber es war mir auch egal ob ich ihn nun richtig grob getroffen hätte oder doch nur leicht touschiert. In so einem Falle geht es nur darum, er oder ich. Nun gut, er war deutlich kleiner und ich hatte meine Winterschuhe an. So grobes festes Schuhwerk hat halt eben Vorteile.

Bis denn.

10.021km/ 15.06.2010

Juni 15, 2010

Bikealltag Volotec/ volle zehntausend Kilometer: so es ist soweit ich habe heute die 10.000km Grenze mit dem Volotec meinem treuen Arbeitstier und Spaßgerät geknackt !

Den Ortlib Packsack am Lenker, die olle Radbuchse an – keine richtige Radhose, sondern eine dreiviertellange Trekkinghose mit normalem Schlüppi drunter, ein ODLO T-shirt an etwas zu trinken, eine Banane und los ging´s. Das Wetter war erstklassig somit die Tour ein Erfolg !

Schon gestern Abend habe ich auf dem Weg zum Job ein paar Extrakilometer gemacht. Es war einfach nur schönes Wetter, ich war ganz entspannt. Als ich in der Firma ankam, schaute ich noch mal kurz auf den Tacho. Doch so richtig habe ich mir dabei nix gedacht.
Erst am nächsten Morgen, nachdem ich die ersten Handgriffe erledigt hatte, schaute ich noch mal genauer hin: Tachostand 9.969km. Kurz nachgerechnet, etwas mehr als 30km an einem Tag, so schön nach Feierabend sollten doch wohl drin sein ?
Während ich noch etwas Zeit hatte schaute ich dann mal in eine Karte um mal grob die Richtung und eine mögliche Strecke abzuchecken. Ich wollte keine großen Geländeausflüge machen, nix kompliziertes, so einfach Richtung Münster, immer schön geradeaus, daß war so mein Grundgedanke.

Eine mögliche Strecke war schnell gefunden. Die ließ ich dann den Tag über in meinem Kopf sacken. Als der Feierabend nahte war die sache gebongt. Nochmal schnell ein tropfen Brunox auf die Kette, Wasserflasche vollgemacht, Sachen gepackt und dann los. Das Wetter war wie schon gesagt, herlich. Sonnig, aber nicht zu heiß, Temperaturen so zwischen 16 und 22c°, ein leichter kühlender Wind aus NNW.

Diese Route hier <klick> ging zunächst mal stadtauswärts, so wie ich gestern Abend reingekommen bin. Dann rechts auf den Abzweig zu dem Radweg, den ich schon einige male gedüst bin, Richtung Werne. Diese alte Bahntrasse war ab dieser „Einfahrt“ nicht so dicht bebäumt, was dann wiederum bedeutet, daß hier die Strecke abgetrocknet ist. In Richtung süden führt dieser Weg wie in einen Tunnel aus Buschwerk. Der Boden dort kann von der Feuchtigkeit nicht abtrocknen, was bedeutet, daß ein feinster Nieselschlamm alles bedeckt, was nicht im Bann der Steckschutz“bleche“ liegt.
Gut ich bin dann weiter wie gewohnt richtung Kanal, vor dem Kanal dann aber auf den Radweg und nicht Richtung Osten abgebogen, sondern weiter in Nord. Werne habe ich mittels eines rechts- links- rechts Schwenker passiert um dann über die B 54 gaaaaaanz lange folgend dem ersten großen Wendepunkt entgegen.

Ascheberg war der erste Zielversierpunkt. In Herbern habe ich dann mal nach der groben Entfernung zum ort gefragt, kurz eine Banane „geschnappt“ und dann weiter. Der taocho drehte und drehte. Ich bin aber nicht Richtung Ascheberg, sondern weiter Richtung Münster via B 54. hinter Herbern war´s dann auch mit den eckeligen Steigungen vorbei.

Schon damals als ich noch mit dem Rennrad hier her gefahren bin, waren das richtige Kraftverzehrer. Nicht selten hatte ich auch noch Gegenwind – damals. Egal von welcher Seite ich die Runde gefahren bin, der Wind kam immer von vorne.
Gut diesmal ging es mit dem Wind und wie schon gesagt nach dem Örtchen Herbern war´s nur noch geradeaus. Der leichte NNW wind war erträglich und am ersten großen Kreuzungspunkt zur B 58 angekommen, war gewiss, er wird nun nicht mehr von vorne frontal blasen. Kurz nach dem aufschlagen auf der B 58 fiel dann auch die 10.000km Marke. Ein kurzer innerlicher Jubel, etwas Freude, daß es so gut klappte und weiter, weiter, weiter.

Doch der Ortseingang Drensteinfurt war gar nicht so weit. Da wieder rechts rein, Richtung Süden, bot sich eineQ1 Tanke an mal den Wasservorrat aufzufrsichen – wer weiß wann der nächste mögliche Stoppunkt kommt.

Das gute iss ja, so eine dörfliche Umgebung, mit einer mehr als übersichtlichen Tankstelle, lässt die Möglichkeit eines Raddiebstahls fast gegen Null sinken. Ich habe ja gar kein Schloss. Es war auch wie leergefegt, der Wasserkauf freundlich und entspannt, ein Knackbeißerwürstchen fiel dabei auch noch ab – Wegzehrung. Die Ortsdurchfahrt gestaltetet sich wenig aufregend. Breite Radwege oder Randstreifen, wie fast auf der gesamten Strecke, hier und da mal ein paar Hundebesitzer nebst ihrer Vierbeiner und gut iss.
Doch ein zwei Überraschungen in Sachen Radweg taten sich dann doch noch auf. Die Erste war eine Auffordung zum Seitenwechsel mitten über die breite lange Landstraße, die Zweite war dann das jähe Ende dieses Radweges im Gebüsch.

Da konnte man nur noch auf die Landstraße ausweichen, die aber trotz der gedrungeren Breite nicht dicht befahren war und die automotisierten Teilnehmer auch ganz nett waren in Sachen überholen. Überhaupt muß ich sagen, große Probleme gab es da nicht. Auch mein Tempo war alles andere als gering.

Schon auf der B 54 war ich fast ständig über 20km/h, auf der B 58 ging´s dann mal richtig ab mit fast 40km/h und auf dem Rückweg nach hinter Drehnsteinfurt lag ich auch fast kontinuierlich über 23km/h. Satt fand ich. Die Stadtgernze in Richtung Süden war dann auch schnell erreicht. Doch was muß ich da sehen: genau das Wäldchen wo ich damals als Neuzugezogener joggen war. Ich konnte es mir natürlich nicht verkneifen „mal nach dem rechten zu sehen“. Von da ab verflog die Zeit und die Kilometer auch wie von selbst, was mich schon fast ein wenig wunderte.

Zuhause angekommen, die Radschuh ausgezogen, ein bisschen die Schaltwerke verwöhnt, heiß geduscht und was lecker gegessen.

Seid gestern Abend gute Fahrleistung <klick>.

70,59km
2:59:27h
23,60km/h Schnitt
eine Knackwurst
eine Banane
ca. 1,5l Wasser
viel Spaß
und alles ohne eine richtige Radhose dank des guten Sattels kein aua.