Archive for the ‘Winterfahrten’ Category

45.135km/ 19.04.2021

April 20, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder: es geht weiter mit dem Radfahren, auch wenn es am…

Montag: …Morgen zunächst etwas nass ist. Gut fürs Grün, denn gerade viel Regen hat es ja nicht gegeben. Ich habe zum Beispiel in den letzten Tagen immer wieder eine gute Brise mit dem Wasserschlauch auf unsere Buchenhecke verteilt, aber auch dem Grünstreifen vor der Burg was gegönnt.

Der erste Schritt vor die Burgpforte: „verdammt ist das heiß!“ Innerlich stellte sich die Frage was anziehen oder besser, was nicht anziehen?
Insgesamt passte die Auswahl auch ganz gut, nur lüften war ab dem letzten Drittel schon angesagt.

Aber das warme Wetter hatte auch was Gutes. Proportional zur Temperatur steigt wohl mein Speed auf der Geraden, denn da lag ich recht konstant nah bei 25km/h. Ungewöhnliche für mich, aber egal.
Auch nett waren die Szenen mit dem warmen Wetterwechsel.

Am Job angekommen und frisch gemacht, ein paar Handgriff, dann als erste echte Nahrung ein US Frikadellenbrötchen mit Käse. Dazu eine Latte Macciato. Der Tag kann kommen. Und so kam er dann auch.

Zunächst noch im gemäßigtem Tempo, Arbeit mußte gesucht werden, dann aber kurz vor Schluss noch ein zweistündiges Aufbäumen – endlich. Nicht lustig, aber was zu tun und vor allem man konnte helfen. Dann aber doch Abfahrt mit dem ersten Ziel, mal wider zu schauen, ob sich was an der Kanalmündung was getan hatte?

An der Kanalmündung hat sich nix getan nur den Hang am kurz vor Schluss stehenden Waldgebiet hatte man eingezäunt und das auch am Sockel. Schade, ich hatte dort mal ein lauschiges Plätzchen zum abhängen gefunden. Aber heute hatte ich ja eh keine Hängematte mit, war auch nicht mein Ziel. Doch was war das Ziel?

Das Motorola wurde gezückt und das dortige Onlinekartenmaterial studiert. Bekannt oder nicht bekannt war die erste Frage? Die zweite wie weit würden meine Füße treten? Da ich bis dorthin gute Wind von hinten hatte, wollte ich nicht zu viel zocken. Man entschied sich also für eine kurze Etappe am Dortmund-Ems-Kanal entlang (die Strecke ist auf dem Strava-Portal <klick> für registrierte Nutzer einsichtig) um dann am Düker wider an der Lippe entlang gen Osten zu radeln.
Meine Ahnung mit dem Wind passte und so war die Heimfahrt eine gute Wahl.

Es gab noch ein zwei kurze Abstecher zwecks Erkundung, aber nix aufregendes. Leider. Auch an der Stelle direkt am Düker wo die Lippe unten durchfließt gibt es keinen echten Zugang. Hab da nur einen kurzen Film <klick> gedreht. Schade eigentlich, sah von der anderen Seite gut vielversprechend aus.

Aber spätestens an der Stelle zeigte sich auch – kacke war das warm geworden. Windstepper-Halstuch und Mütze hatte ich ja schon kurz nach der Abfahrt abgelegt, die Handschuhe erst gar nicht angezogen.
Auch mit dem Trick mit geöffneter Jacke zwecks Lüftung war es nur in Fahrt angenehm. Pausierte ich, wurd es umgehend warm. Sehr warm. Wasser nachgießen war also Pflicht, klappte auch ganz gut. Als ich dann erneut in gewohntes Terrain kam wurde die Fahrt aber zäh. Ist aber auch normal, man kennt alles, die Uhr ist weit fortgeschritten und außer Strecke hat man nix wirklich gemacht. Aber was soll’s, war doch eine nette Feierabendtour.

Ich hab dann die Klamotten alle in die Wäsche gepackt, für den morgige Tag ist leichtere Kleidung angesagt.

Macht Euch einen netten Tag und bleibt gesund, bis demnächst.  😉

45.064km/ 16.04.2021

April 17, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder: so kurz vor dem Wochenende wurde dann doch noch ein weiterer Tausender mit dem CAADX voll gemacht. Am Mittwoch fehlten noch 71km bis zu den 45.000 Kilometer. Huch, wo sind sie denn hin?! *lach*

Damit steht die Aufgabe der Woche fest, wird dann kalkulatorisch am Donnerstag fällig sein. Nun aber erstmal zum weiteren Verlauf.

Mittwoch: draußen soll es, glaubt man den virtuellen Wetterfröschen, nochmals einen guten Tacken frischer sein. Die Spikereifen bleiben also wohl Thema. Echte Freude darüber kann ich nicht empfinden, der Frühling, also jener mit durchgängigen Plusgraden sollte echt ma‘ kommen.

Nach dem Schritt vor die Burgpforte war klar, ja es ist tatsächlich nochmals frischer, aber die eher trockene Kälte ist gut. -3c° hat es am Südufer des Channel und die im Gegensatz zum Vortag passt die variirte Kleiderordnung besser. Man kommt auch etwas eher am Job an, kann so in Ruhe Schnitten machen, sich ein Bulettenbrötchen reinschieben und in Ruhe die Vorbereitungen abarbeiten. Der Tag kann kommen und ein Tageshighlight auch.

In einem passenden Zeitfenster vor der Nachmittagsrunde wurde eine mir gut bekannte Lokalität aufgesucht. Es ging zu…

Die Currywurst!

Für fünfeurovierzig war meine Wampe sehr gut gefüllt. Aber das wusste ich ja vorher, denn ich hatte mit dem Gedanken gespielt, es nur bei einer Currywurst zu belassen. Doch der Drang war stärker. *grins*

Da es sich den Tag über wieder aufheiterte war die späte Heimfahrt fast ganz angenehm. Aber nur fast, weil es gut eine Stunde gegen den Wind ging. Elendig das Gestrampel.

Donnerstag: der vorletzte Tag der Woche und es ist trockener draußen. Der Folgeschluss das die -2c° auf der morgendlichen Jobanfahrt nicht nur wärmer sein sollten, bestätigt sich.

Und so nahm der Tag schon mal einen durchaus angenehmen Verlauf. Auf der Heimfahrt konnte ich mich dann mal ein wenig austoben und habe die eine oder andere bekannte aber auch noch nicht bekannte Strecke, wenn auch in eher kürzer (das es das hier in der Ecke überhaupt noch gibt?) unter die Räder genommen.
Nicht unbedingt zweckgebunden wurden dann dabei die Laufleistung des CAADX auf über 45.000 Kilometer gelupft. Nach der Ankunft der übliche Turn. Alles rauskramen und Klamotten für den nächsten Tag bereit legen. Dabei eine kleine Überraschung, es sollte am Folgetag in der Frühe wärmer sein. Dann duschen und sich einen Berg Nudeln in der fetten Bratpfanne anrichten sowie den Tag ausklingen lassen.

Freitag: mal sehen wie’s so wird, wärmer sollte es sein aber wird ein längerer Arbeitstag.

Ja und so war´s dann auch. Schon in der Früh standen gute 0 bis +1c° auf dem Tacho (Überlegungen in kurz-kurz zu fahren kamen auf *lach*) und dazu schob eine seichte Brise von hinten.
Das hab ich dann auch gleich genutzt und bin recht komplett über die Rennbahn zum Job. Schon die frühen Morgenstunden waren eigentlich Stahl Renner Wetter. Wird echt Zeit. *sehnsüchtige Blicke*

Und den Tag über tat sich der Himmel weiter auf, die Sonne wurde nicht wirklich verdunkelt, nur ein paar Quellwolken standen am Himmel.

Für die anstehende Heimfahrt spekuliert man auf ein Strategiespiel bei der Kleidung. Alternativ könnte ein kühles Windchen eine Schwitzneigung im Zaum halten. Man, es hat ab 13:00Uhr konstante 10c° und mehr auf dem Thermometer. Was für einen Affenhitze!

Überlegungen laufen ob es eine kurze Haldenauffahrt geben könnte? Aber das wird davon abhängig sein, wann man final vom Hof kommt. *lange Zeit später* Insgesamt kam ich gut weg, vor allem aber entspannt. Und wie ich so vor mich daher rolle, noch auf der Zufahrt zum Preußenhafen, quasi vor der letzten Kreuzung schaue ich so auf die Gegenseite und wen sehe ich da…

…Sonne_Wolken stand mir gegenüber! Ich hatte irgendwie den Eindruck das sie nicht wirklich mit meinem Erscheinen gerechnet hatte. Und so grüßten wir uns, wechselten zunächst ein zwei Wortfetzen bis ich vorschlug doch lieber ein ruhiges Plätzchen am Preußenhafen zu suchen um zu plauschen.
Das haben wir auch so gemacht und noch eine, nein zwei ruhige Bänke gefunden. Man hält ja den Abstand ein. Keiner von uns schaute auf die Uhr, tauschten Neuigkeiten sofern es sie gab, aber auch bekannte Meinungen aus. Irgendwann meldete sich dann aber doch mein Margen, es wurde Zeit, war der Tag doch auch lang. Ich verabschiedete mich und zog dann nur am Südufer gegen den Wind zur Burg hoch entlang. So hatte isch meine Hoffnung auf die kühle Brise doch bewahrheiten. Kleiner Nachteil, das elendige Getrampel gegen den Wind. War mir dann aber auch egal. Auf die Halde werd ich dann ein anderes mal.

Ja und damit war die Arbeitswoche rum. Für den heutigen…

Samstag: …steht eine Heimatbesuch mit dem GOLF an, wird auch wieder nett sein.

Bis zu den nächsten Zeilen verabschiede ich mich dann mal, wünsche einen netten Tag in die Runde und natürlich auch, daß die Leserschaft gesund bleiben möge.

 

45.026km/ 15.04.2021/ it’s done!

April 16, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ volle tausend Kilometer/ Bike- & Biketouren Bilder: viel hatte ja die Tage nicht gefehlt und heute war es dann soweit. Mit dem CAADX hab eich die 45.000 Kilometermarke durchfahren.
Damit hab ich die immer noch aktuellen 36.958km für das Volotec, dem Vorgänger-Alttagsfahrrad weit hinten gelassen.

So richtig schön gefeiert habe ich das mit einer gut verlängerten Heimfahrt vom Job. Zunächst spielte ich mit dem Gedanken die WPC Unna Bahndammflitzen via Welver mit ca. 75km bis zur Burg zu fahren. Aber mit dem Wind wollte ich das dann doch nicht, denn der bließ nicht nur unangenehm aus Nord-Ost sondern brachte auch eine entsprechende Kühle mit sich.

Und so ging es mal wieder mit Marschrichtung Cappenberg über diverse bekannte aber auch neue Pisten.

Erstbefahrung/ Outdoor: zunächst mal habe ich die andere Kanalseite ab dem Hafen Lünen erkundet. Jedenfalls war das mein Plan. Aber noch keine 5km gefahren erspähte ich einen mir bisher wohl entgangenen Forstweg. Und da bin ich dann natürlich mal rein.

(Hatte ich eigentlich schon den Direktlink zum Aprilalbum durchgereicht. Falls nicht hier bitte <klick>)

Die Waldgrenze sollte gut eine Richtung Süd haben, ist eher ruhig, da auch Sackgasse. Bäume zum abhängen hat es genug und außer den Geräuschen vom Hafen, hörte ich nix.

Dann ging es aber doch rüber auf die andere Kanalseite und da dann bis höhe Kraftwerk. Ab da seit langen mal wieder ein paar nette Wegstrecken hoch bis in den südlichen Cappenberger Wald.
Und wie ich so vor mich daher fahre schwant es mir schon. Da ist doch diese nette Strecke nach Selm rüber. Deutlich welliger als der Kanal und mit sehr ruhigen Straßen. Das ich diese Strecke dann auch gefahren habe, entschied ich spontan. Die Uhrzeit gab ich genug Puffer her, ich fühlte mich gut, zu trinken hatte ich auch noch. Und so stand ich dann an jener Bank mit Aussicht…

3 skyline

…spielte ein wenig mit der Handycam und zog dann aber doch fix weiter. Der Wind bließ arg über die Landwelle. Aber was für eine Landlinie – wunderbar.

Mit dem einschlagen dieses Weges standen dann noch ein paar kleinere Rampen an und alles gut gepaart mit Waldbodenstrecken. Der Vorteil dieser Fahrstrecke war schnell klar, im Wald ist ja sowas von Windschutz. *freu* Und das Lichtspiel war natürlich auch klasse. Zumal diese eher dunklen Wolken wo aus Norden reinzogen. Da hat man dann auf der einen Seite Sonne und vollmundige Quellwolken, auf der anderen Seite dann diese dunklen Schwaden.

Ich hatte aber Glück und außer ein paar wirklich müden Tropfen bekam ich nix ab. Am Waldausgang wurd´s dann wider fix frisch. Bis zur nächsten Waldeinfahrt hatte ich aber den Wind von hinten, auch mal nett. Kurz hinter der Zufahrt wurde dann aber doch angehalten und zusätzliche Kleidung angelegt. Kalt muß es ja nicht sein.

Und die Trinkflasche wurde auch abermals um einen guten Zug geleert. Denn auf die böse Falle nicht genug getrunken zu haben hatte ich keinen Bock.
Denn nach nun mehr fast zwei Stunden gekurbel bei dem Wind ist schon der einen oder andere Schweißtropfen verdunstet. Das dumme ist nur, mit dem Kühlen Wind merkt man das nicht. Und irgendwann sind dann die Wasservorräte im Körper leer, der Mann mit dem Hammer kommt und die Beine werden schwer wie Blei.

Aber diesmal passte das gut. Ich war auch so vernünftig die Heimfahrt nicht nochmals um eine gute Schleife zu verlängern. Irgendwann muß auch mal Schluss sein. In Ruhe duschen & futtern sowie diese Zeilen tippen wollte ich ja auch noch. Und so kehrte ich nach etwas mehr als 39km und 181 Höhenmetern mit ganz viel Wald und Bodenwellen wider auf der Burg ein.

It’s done, das CAADX hat mit dieser Heimfahrt satte 45.026km auf der Uhr stehen. Macht Euch einen netten Tag und bleibt gesund!

44.929km/ 13.04.2021

April 14, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder: nach dem Wochenende ist vor dem Wochenende, nur der Weg dorthin ist noch ein paar Tage.

Montag: ja so richtig warm und dann auch eventuell ein wenig gemütlicher scheint es noch nicht zu werden. Entsprechend fiel meine Kleiderauswahl aus. Aber auf gut halben Wege mußte ich das Langarmshirt gegen ein zusätzliches Kurzarm tauschen.

Am Job angekommen und erstmal „langsam vor getastet“. Denn eigentlich sollte es keine Tätigkeit für mich geben. Dann gab es aber doch eine Kleinigkeit, die auch gut passte.

Als ich das dann abgearbeitet hatte bimmelte das Telefon des Einsatzleiter und, schwubs hatte ich einen Folgejob.

Witziger Weise hatte ich mich schon auf eine gut verlängerte Heimfahrt eingestellt. Entsprechende Verpflegung war eingeholt. Naja, daraus wurde dann eben nix. Aber ich war auch froh das ich was zu tun hatte. Die Dynamik nahm also ihren Lauf…

…und ich hatte mitteprächtig-spät Feierabend.

Glück hatte ich heute mit der Heimfahrt auf dem Rad. Gerade als ich unter der Dusche stehe, tut sich der Himmel auf und es kommt ein Schneeregen vom feinsten runter.

Dienstag: da es gestern ja noch etwas Feuchtigkeit vom Himmel gab, erstelle ich ab sofort einen neuen Begriff.

Wrühling

Wrühling steht für eine Mischung aus Winter, woher dann der erste Buchstabe abgeleitet wird, gefolgt von Frühling, wo dann das F als erster Buchetabe durch das W ersetzt wird.

Beim Gang zur Fitness-Garage traute ich meinen Augen kaum. Die Scheiben der Kraftfahrzeuge zugeeist und auf der Straße jene Oberfläche, die zur Montage der Spikereifen riet.
Zum Glück hatte ich mich kleidungstechnisch passend aufgestellt. Aber so richtig warm in Sinne von das man sich mit den Temperaturen abfinden wollte, wurde ich dann doch nicht. Trotzdem, kalt aber schön.

Entsprechend zäh waren die letzten Meters zum Job. Kälte zieht, macht aber auch wach. Irgendwie.

Den Tag über klarte es deutlich auf, auch wenn eine frisch-kühle Brise die angeblich fast 10c° bei Sonne gut abkühlte. Heimfahrt und…

Sport & Alltag: …die Wachmaschine füllen und anschmeißen, dann körperliche Ertüchtigung auf der Burgterrasse. Der April zeigte sich noch mal von seiner angestammten Seite. Nach dem zweiten Durchlauf meiner Übungen fing es an zu tröpfeln.
Zunächst hielt ich still: „kann ja nicht wirklich viel kommen“, so meine Gedanken. Doch dann vertiefte sich die Regenstimmung und ganz ehrlich, Bodenübungen für die Beweglichkeit auf nassen Untergrund sind nicht wirklich prickelnd. Also wurde das Tarp als Regenplane rausgeholt. Hat man ja warum also nicht nutzen?

…und sonst?: eine kurze Story hab ich noch und zwar eine ganz doofe. Es ist ja schon eine Zeit her wo ich entdeckte, daß man an der zukünftigen Hafencity Begkamen das Südufer befahren konnte.
So ergab sich die Möglichkeit als Radfahrer quasi hier am Südufer auf zu fahren und bis zum Preußenhafen durch zu rollen. Die offizielle Radroute weist bis heute noch eine Umfahrung des Hafens in Rünthe aus. Soweit so gut.

Schon irgendwann aber war der Parkplatz des Fitnessbude am Hafen verschlossen worden. Der Grund war der Müll und dessen Bereinigung. Nach einer Zeit hatte man aber die Durchfahrt ermöglicht und gut war.

Frohen Gemutes radelte ich irgendwann mal wieder diese Strecke ab, ich erinnere mich genau, es war früh morgens und ich stand erneut vor einem verschlossenen Tor. Ärgerlich, denn morgens hat man nicht Wirkich Zeit groß was zu umfahren.

Da ich die Tage ja das Südufer ein paar mal befahren bin fiel mir auf, daß die Radroutenschilder immer noch den offiziellen Verlauf ausweisen. Gestern hatte ich das verschwitzt, aber heute hab ich mir das dann mal angesehen. Und siehe da…

3 doof_ergebnis

Ganz ehrlich, iss doch Kacke! Das Radroutenschild steht wie eh und je, aber das Schild am Tor sagt aus, die Stadt Bergkamen hätte die Reinigung eingestellt und da man Eigentümer sei, habe man das Tor verschlossen um der Verunreinigung Herr zu werden.

Ein Possenspiel. Hat die Stadt Bekamen kein Geld da einmal die Woche zwei Leute vorbei fahren zu lassen und klar Schiff zu machen? Ist doch lächerlich.

Übrigens, ein kurzes Stück danach saßen zwei Mitarbeiter der städtischen Betriebe tatenlos im Betriebswagen. Jetzt kann man sich seinen Teil denken, aber das sind unsere Steuergelder. Und Leute die sich nicht auskennen, was machen die?

Richtig, die fahren mit dem Rad durch das Hafengelände, was natürlich auch nur fürs Fußvolk frei gegeben (VZ 239) ist. Aber die vom Grünflächenamt hatten ja auch schon ein Problem ein wenig Abfall aus dem Gebüsch mit zu nehmen als sie den Grünschnitt & Holzarbeiten bereinigt hatten. Aber lassen wir das – Punkt.

Habt einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!

44.845km/ 09.04.2021

April 10, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder: und es nimmt kein Ende. Warum auch?

Donnerstag: nachdem die Woche eher durchwachsen sowohl vom Wetter als der dazu passenden Stimmung gestartet ist, gab es am Job eine kleine Umdisponierung.

Früher, ach was sag ich, sehr früher Jobbeginn brachte neben einem Weckerbimmeln um 03:20Uhr auch einen entsprechend frühen Feierabend mit sich. Außerdem mag ich diese Jobrunde, ist sie doch in einem meiner alten Stammgebiete.

Zum Zeitpunkt der Neuorganisation dachte ich erst:„och ne‘ du, jetzt auch noch mitten in der Nacht aus den Federn kriechen…“, abwr letztendlich hatte ich so gut was zu tun. Weiter über das miese Wetter nachdenken bringt ja auch nix und eventuell würde mich so eine frühe Geschichte auch wieder in die Spur bringen.

Ja und kneifen geht ja auch nicht. *grins* Jetzt hab ich doch glatt den…

Mittwoch: … unterschlagen. Insgesamt klappte der schon besser. Natürlich nicht vom Wetter, wo es in den frühkalten Morgenstunden noch eine zähe Brise von vorne gab. What a fu*k! Ich wählte dazu ein einigermaßen bewährtes Rezept, die Rennbahn-Nebenwindschutzstrecke. Ja tolles und vor allem langes Kunst-Wort.

Vom Job her ging es am Vormittag abermals zunächst in Sauerland und anschließend in das Gebiet Dülmen sowie Coesfeld. Beides Areale die auch ma‘ mit dem Rad erkundet werden wollen. Als da wäre das schon gut wellig bis hügelige Gebiet um den Letter Berg, wo ich hier auf der Onlinekarte noch eine Aussichtsplattform <klick> gefunden habe.

Jedenfalls bin ich von Dülmen kommend durch Rorup gefahren. Auf dem Weg dorthin hatte ich dann jene Hütte gefunden…

…die ich schon bei der ersten Wegerkundung vom Job her entdeckt hatte. Die Position sollte jene <klick> sein. Die kurze Aussicht war jedenfalls heute mal wieder aprilmäßig. Die Sonne noch an einem Ende sichtbar, von der anderen Seite rückte schon die nächste Regen oder Hagelfront ran. Lange Rede…

…die Rückfahrt mit dem Rad wurde abermals von allen Wetterlagen begleitet die Petrus so hatte. War aber trotzdem schön. Oder? Ach egal, Hauptsache Bewegung. Jetzt aber zum…

Donnerstag: Espresso-Frühstück in der Frühe, dann das Ankleideritual und Abfahrt in die dunkle, kalte Restnacht hinein. Der Wermutstropfen des Tages, um die Uhrzeit werden die Straßen leergefegt sein.

*wenig später*

Ja was soll ich sagen? Der Frühstart hat gut geklappt, wenn auch etwas zu früh. Aber dazu gleich mehr.

Jedenfalls machte das Radfahren in den frühen Morgenstunden etwas mehr Bock. So um kurz nach 04:00Uhr waren die Straßen tatsächlich fast leer gefegt.
Ich hatte mich aber auch vorsorglich besser gekleidet (zusätzliche U-Buxe sowie noch ein langärmliges Shirt), was zwar einen gewissen Wärmestau mit sich brachte, aber besser so als zu kühl.

Den Spaß beim Radfahren hab ich aber erst ab halb fünf gemerkt. Man(n) muß ja erstmal wieder in den frühen Turn kommen, vorher war mein Körper noch nicht ganz da.

morgens ampel_ergebnis

(letzter Ampelstop)

Ja und zu früh war ich, weil ich mit der Jobanfangszeit nachgefragt hatte. Als ich dann aber mit den ersten Handgriffen durch war, frisch machen und umkleiden noch oben drauf, hatte ich mindestens ein Zeitpuffer von 30min.

Hab mir dann erstmal was zum beißen organisieren. Es scheint aber tagsüber trocken zu bleiben.

(re. Lichtung auf dem Naturlehrpfad Alte Körne/ li. ein kleines Waldstück südlich vor Kamen)

Ja und nach der Rückfahrt war dann angesagt das ganze Salz vom CAADX zu spülen. Denn das sah ganz unschön aus. Danach ging es wieder.

Freitag: letzter Tag der Woche, erneuter Frühstart noch hockend am Küchenstammplatz mit der Hoffnung das es nicht ganz so frostig sein mag.

Und das war’s dann auch nicht. Wobei es noch so erfrischend war, daß es einem eine gewisse Wachheit ins Gesicht schrieb. Kleidungstechnisch habe ich beim Langarmshirt zurück gestuft und bin nur auf ein wärmendes Kurzarm Shirt umgestiegen. Passte soweit.

Da es auch trocken war durften die Grobstollenreifen wieder ans CAADX dran, die Nagelreifen kamen in die Fitness-Garage. Rollt doch ein wenig leichter. Alles andere wäre auch nicht nötig gewesen, die Straßen waren furztrocken.

Die aktuelle (08:08Uhr) „schlechte“ Meldung, mein Isopott Café ist leer. Gestern hatte ich noch zwei Stück mitgenommen und doch nur einen getrunken (wird es Zeit für ein kleines Espresso-Set auf Jobtour? *grins*). Heute hab ich dann nur einen Espresso special (ein guter Schuss kalte Milch und ein Kleiner oben drauf) mit genommen um nicht wieder ein Getränk weg zu schütten.

Jetzt steht die Frage im Raum, wie löse ich diese Aufgabe? Probleme über Probleme. *lach*

Outdoor: ach ja, die Tage schon erhielt ich Rückmeldung vom Unterwegs Outdoor Shop Hamm. Meine Bestellung ist angekommen, es müssen ein paar Sachen die nicht vorrätig sind bestellt werden, aber soweit kein Problem. Man meldet sich wenn alles da ist. Weiter im Tagestext…

09:30Uhr: eine nette Ortschaft am Ruhrtalradweg (habe ich ja auch noch nicht gefahren, die spontane Idee und dazu mehr gleich unten im Anhang) meldet schon satte 8c°. Plus wohl gemerkt. Da freut man sich auf die sportliche Einheit am frühen Nachmittag auf der Burgterrasse. Und so kam es dann auch wie es kommen mußte…

…trotz des guten Wetters mit Sonne satt und einer guten Brise von hinten, es war Rückflug am Channel angesagt, trudelte ich frohen Gemutes auf der Burg ein.

Zunächst wurden frische Klamotten übergestreift, die Radsachen in die Waschmaschine gestopft und dann das Laub aus dem Burggarten zusammen geharkt. Die sportliche Einheit gab´s dann hinterher und dabei war auch bestes Wetter.

Die restliche Planung des Tages verlief intuitiv, für ein anwerfen der Feuerschale war es noch deutlich zu früh und damit auch zu hell, geduscht sowie gefuttert werden mußte ja auch noch. Nachdem ich das erledigt hatte, natürlich auch die Wäsche aus der Waschmaschine auf gehangen sowie in den Wäschetrockner gemacht hatte, klang der Abend aus.

Obwohl ich schon so früh aus den Federn war, hielt ich mich bis um kurz nach acht. Erstaunlich lange, denn gestern bin ich um 18:15Uhr in die Federn geschlüpft.

Ja und damit hat man sich erneut auf dem Zeitstrahl um eine Woche nach vorne bewegt. Die Grundstimmung ist – der Frühling kann kommen. Nein, der Frühling soll langsam kommen.

Macht Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!

Biketouren/ Touren-Ansage: die Idee zum Ruhrtalradweg hatte ich spontan, das man am längsten Tag des Jahres den komplett fahren könnte. Sind doch nur 240km und ein paar Kollegen hier aus’m Claim haben die Nummer schon mal gemacht.
Weitere Idee dazu, am Startort Winterberg am Tag vorher anreisen, nächtigen und dann in den frühen Morgenstunden los. Am Ziel bei der Rhein dann wider wo die Zelte aufschlagen und bis in den nächsten Tag chillen.

Das dumme ist nur, der längste Tag ist der Montag der 21. 06. und damit ein Arbeitstag.

44.720km/ 06.04.2021/ Winter kann schön sein…

April 7, 2021

…muß aber nicht! (Noch mehr) Perspektiven aus dem Leben eines Alltagradlers.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder: mit dem gestrigen Tag hat irgendwie der Winter erneut Einzug gehalten. Brrrr! Also…

Ostermontag: nachdem die erste Zeit in der Küche vergammelt wurde, ging es doch nochmal raus in die Fitness-Garage nach dem treuen Gefährt schauen. Die Kettenlängung wurde gemessen (Indiz für den Vershleiß der Kette = je länger des so mehr verschlissen) und die Schaltzüge wurden ein wenig gepflegt.

Außerdem mal auf den Schirm gerufen das nach einer Laufleistung von 21.763km mal das 46z Miche Kettenblatt gewechselt werden könnte. Die einzelnen Zähne am Kettenblatt sehen schon arg nach Haifischzahn aus.

Dienstag: der Dienstag der irgendwie arg nach Montag war. So wirklich gut kam ich nicht aus´e Klotschen. Die vier Tage hintereinander frei haben meinen Rhythmus beansprucht, ich war einfach aus dem Tritt gekommen. Auch der Doppelte in den frühen Morgenstunden brachte nicht die Motivation wie üblich.
Draußen fand ich das dann auch alles andere als lustig. Gegen die Frische half natürlich passende Kleidung. Aber schon das längere Ankleiden nervte. Dann der Umbau auf den Spikereifen Laufradsatz und dann doch losrollen, immer eine Arschbacke und ein Auge auf die Streckenverhältnisse.

PKW vs. Bike: total genervt hat mich dann das Fahrzeug DO-WL 150 was nur ein paar Millimeter an mir vorbei ist.
Was hab ich für nette Einfälle gehabt. Ein gebrauchtes Fahrrad in die Windschutzscheibe werfen zum Beispiel. Aber anders, was willste machen? Anzeigen? Das wird wohl im Sande verlaufen.

Ich würde mal sagen, Winter könnte so schön sein. Wenn man nur in der richtigen Ecke wohnen würde und Zeit hätte.

(rechtes Bild die letzte Brücke vor´m Stall und links letzte Anfahrt vom Job im Sauerland)

Irgendwann hatte ich dann heute aber alle, aber auch wirklich alle Wetterwechsel auf der Jobrunde durch und rollte dann am Stall vom Hof. Zunächst noch Schneetreiben und das von vorne. Peeling für die Visage kostenlos! Ab dem Preußenhafen hatte ich dann das Treiben von schräg hinten. Kurz vor Hälfte der Rückfahrt legte sich der Spuk mal wieder, es stand also nix einem kurzen Abstecher zum…

(im Aprilalbum <klick> stecken noch ein paar gemischte Winterbilder)

Lieblingsaussichtsturm im Wege. Einfach Luft holen und den Kopf frei machen. War auch wieder nett dort, auch wenn es mich nicht wirklich lange dort hielt. Wurd dann ja doch frisch, also bin ich los. Natürlich fing das es auch erneut an zu schneien, oder was das auch immer ist, aber ich kam nicht gut at home an. Klamotten trocken legen und heiß duschen gehen, dann den Wanst vollschlagen und diese Zeilen tippen.

Ganz ehrlich, eigentlich bin ich ja ein Feuern von Wechselwetter. Aber heute…

Habt noch einen schönen Tag und bleibt bitte gesund!

44.312km/ 26.03.2021

März 27, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder: auch wenn der Untertitel Winterfahrten immer mehr faktisch in den Hintergrund rückt, der Frühling hatte ja schon offiziell begonnen und zumindest ich nehme wahr, daß es draußen immer angenehmer wird, das Leben geht auch im Frühling weiter.

Ich lass das mal trotzdem weiter laufen, weil ja auch die beiden Winterpokal wo ich dran teilnehme noch nicht beendet sind.

Donnerstag: mal ein Tag wo ich am Job was zu tun habe, also ein guter Tag. Der Tassenboden ist noch ein wenig mit Espressorest beschmutzt, ich werde jetzt gleich kurz spülen und mir die restlichen Klamotten anziehen. Draußen zwischen die ersten Vöglein.

Die Anfahrt zum Job war gut und nicht ganz so frisch wie am Vortag.

Die Jobrunde geht via Soest und nord-östliche Siedlungen.
Umgehend kommen Erinnerung auf an den damaligen Versuch bis Paderborn zu kommen. Ebenso kommt ein neuer Gedanken auf so einen Stunt abermals zu probieren.

Um dieses Mal aber nicht via touristischer Hellweg-Radoute um jeden vermeintlichen schönen Dorfbrunnen geführt zu werden, könnte man dies press auf dem „Angebotsstreifen“ der B1 abhandeln. Dann auch gerne mit dem gut fahrenden Stahl Renner. Ja eigentlich…, warum nicht? Irgendwann.

Ach ja, der Job führt einen nach Fröndenberg. Fahrrad Wittler hat in der Auslage ein paar nette & bekannte italienische Marken des Fahrrad bau.

Den Tag über klart es auf und es wird wohlig warm. Kleiderordnung für die Rückfahrt wird Thema sein.

Rückfahrt: kurz spontan ging es via Seseke Radroute mit der Arbeitskollegin zurück. Sie fährt einen Teil mit dem PKW, lässt jenen dann in einem nahen Dorf stehen und macht dann den Rest mit dem Mountainbike. Wir hatten zusammen schon ein paar Toure gefahren, nicht wirklich viele, aber immerhin.
Und da sie aktuell ein E-MTB bestellt hat, will sie sich schon ein wenig gut machen. Denn mit dem neuen E-MTB soll es die ganze Strecke zum Job hin und zurück gehen. Bei der Streckenlänge, sie wohnt am komplett anderen Ende unseres Dorfes, ist ein wenig elektrische Unterstützung ratsam. Das könnten so gute 30-35km one-war sein.

Naja, so kam dann auch für mich mal wieder ein paar Extrakilometer zusammen. Der letzte Tag der Woche kann kommen, denn da hab ich Urlaub. Aber kurz noch dem CAADX einen Spritzer aus der Ölkanne gönnen. Die Kette war vom Staub schon arg trocken.

Ach ja, leider ist das kleine und erst neulich angeschaffte Rücklicht verlustig gegangen. Mußte da also nachbestellen.

Sport & Alltag: nachdem der nächste Tag, also der Freitag, für mich ungewohnt spät anfing, tauchten noch zwei Handwerker für das neue Bad auf. Die Beleuchtung in der Decke wurde gezaubert und die restlichen Silikonfugen gemacht.
Mit ein paar Handgriffen von uns selbst zogen leider drei Stunden ins Land, in denen dann aber tatsächlich nix passiert ist. Denn das was wir/ ich machen sollten-wollten klappte nicht. Ich sag mal Materialfehler ab Werk.

Danach war dann die Stimmung bei mir irgendwie gedämpft. Denn eigentlich hatte ich mir den Vormittag anders vorgestellt. Aber vor allem nicht derartig nervig unproduktiv. Also wurde mal fix nach den Bastelarbeiten das Sportzeuch angezogen und draußen bei annähernd 20c° auf der Burgterrasse der körperlichen Ertüchtigung gefrönt.

Outdoor: dann war Mittagessen angesagt und für mich gab´s dann nach dem Mittagessen einen kleinen Espresso. Und jener wurde *Trommelwirbel* unter Zuhilfenahme des neu angeschafften Toaks Titanium Alcohol Stove Pot Stand.
Gut hört sich jetzt sehr lang an, hat aber weniger Bedeutung als Textzeichen. Ist im Grunde nur ein recht stabiler Windschutz, der zum einen ideal zu meinen heiß geliebten Toaks Spiritusbrenner (passt und damit dann auch Bastelarbeiten wie die Kombination des Toaks Spiritusbrenner & Trangia Triangel oder die Eigenbauidee das man die Toaks Topfkreuze mit dem Toaks Holzvergaser kombiniert) und kann dann super gut den Toaks Topf aufnehmen. Ein wenig Spielzeug halt.

Jedenfalls das Espresso kochen klappte wunderbar.

Hinterher habe ich dann auch gleich das erste mal in diesem Jahr in meiner Cocoon Hängematte gelegen. Für eine gute Weile, auch um Beiträge vor zu schreiben und vor allem darüber zu sinnieren, wohin die Reise zum Tagesende hin gehen könnte?

Biketouren: eigentlich dachte ich:„mach noch mal ein paar mehr Kilometer zusammen.“ Dann kam ich aber doch später weg als angedacht. Doch so grob zwei nette Stunden sollten es schon werden. Irgendwie.

Es ging dann zu meinem ersten Gedanken und der war, ab zur tausendjährigen Eiche und Sonnenuntergang gucken.
Das mit dem Sonnenuntergang gucken hat nicht ganz zu 100% geklappt, wobei ich aber auch sagen muß, irgendwie war da der Powerwurm auf der Hinfahrt drin. Denn stellenweise bin ich echt sauber-locker und vor allem mit ungewöhnlich viel Speed voran gekommen. Nicht selten schaute der Tacho über 25km/h bis an die 30km/h ran. Ob es der Kleine nach dem Mittagessen war oder das eher wärmere Wetter? Keine Ahnung.

Die Strecke dorthin wurde wider aus dem Kopfnavi zusammen gestrickt. Dabei ging es gewohnt aber auch zwangsweise über ein paar mehr oder weniger gute Bodenwellen. Aber auch da vermochten meine Beine gut die Pedale rumwuchten.

Die Route führte dann nördlich quer an Schloss Westerwinkel und dessen Schlosspark, wo dann in Sichtweite Schloss es scharf links raus ging. Dort dann Marschrichtung Capelle. Dort hatte ich mir eigentlich eine kurze Route am Edeka ausgeschaut.
Hintergrund dazu, vor nicht all zu langer Zeit hatte ich diese vermeintliche Strecke zum Naturschutzgebiet Ichterloh mit der tausendjährigen Eiche gesucht. Dabei bin ich aber wohl haarscharf dran vorbei und bin ein wenig um den Pudding rum. Doch für den Hinweg wählte ich dann doch die Ascheberger Straße, wo ich dann am Tacho nochmals richtig aufdrehen konnte.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Angekommen wurde wieder die wärmende Jacke übergestreift, eine Scheibe Brot abgeschnitten und dazu eine Birne verzehrt. Der Ausblick und die Ruhe wäre einfach nur bestens. Aber seht selbst.

Nach einer knappen halben Stunde machte ich mich aber wider auf. Das war gar nicht so leicht, aber zum Glück hatte ich nicht mehr aus meiner Outdoor Ausrüstungsliste mitgenommen. Sonst hätte ich da mal locker hängen bleiben können.

Für den Rückweg wurde dann die Edeka Strecke genommen, halt nur von der anderen Seite. Das reichte mir aber um beim nächsten mal zu wissen wo es her gehen kann. Da es schon dunkel war, ging es quasi auf dem gleichen Weg zurück, den ich gekommen war. Die eine Abzweigung die auf dem Hinweg gesehen hatte, die muß ich dann ein anderes mal machen.

Um kurz vor 21:00Uhr trudelte ich auf der Burg ein, entlud mein Fahrgerät und nahm eine gute Dusche.

Newsticker: und wie das aktuell in unserem aufgehübschten Bad nun ausschaut kann die geneigte Leserschaft in Wort und Bild im Bastelblog <klick> begutachten.

44.213km/ 24.03.2021/ Plan B

März 25, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: der schnöde Alltag geht weiter, muß ja irgendwie. Auch wenn mir zum Thema – irgendwie – genug einfällt und wohl auch noch mehr einfallen würde, lassen wir das.

Wird ohnehin ein epischer Text.

Mittwoch: der Plan B den wir in unserem Betrieb haben ist in Wirklichkeit kein Plan B, aber es ist eine Erweiterung unserer Vorsichtsmaßnahmen. Und so eine Erweiterung ist ab gestern Mittag ein weniger mehr irgendwie Fakt geworden. Mitarbeiter wie wir, ich nenne sie mal Ersatzspieler, die nicht wirklich konkret was zu tun haben, wurden in Rufbereitschaft versetzt.
Bedeutet ferner, wir sollen quasi erst gar nicht zum Job kommen, sondern „griffbereit“ zu Hause hocken, falls dann doch noch was wäre. Die zusätzliche Maßnahme minimiert die Anwesenheit an Mitarbeitern und damit ein Ansteckungsrisiko. Auch wenn man sagen muß, daß es bei uns noch keinen Fall gab. Soviel dazu.

Ich selber habe für morgen eine geplante Aufgabe, heute aber eben nicht. Um aber auch rechtzeitig mit dem Rad am Job zu sein, werde ich gleich losfahren und mich dann eine Zeit lang im Kreisfahren auf einer nahen Halde üben, oder so ähnlich. Mit dabei sein wird ein Espresso-Set und etwas zum überstreifen wenn ich dann meine Runden beendet habe. Mal sehen ob man nicht einen netten Sonnenaufgang hat.

*fast zwei Stunden später*

Ja und wieder nix verkehrt gemacht, aplan B war beziehungsweise ist nicht ganz so verkehrt.
Der Start bei annähernd -5c° vor dem Burgtor lies mich abermals in die Kleiderkammer greifen. Real waren es zwar am Südufer, die auch erneut gewählt Erststrecke, aber schon wieder nur -2c°. Kälter wurd‘ s auch nicht, was die Sache aber nicht weniger erheiternd machte.

Der Grund für diesen Umstand war der hohen Luftfeuchtigkeit geschuldet, was aber mit der Sonne im Rücken das eine oder andere nette Bild gab.

(mehr Bilder im Tagesalbum <klick>)

Südufer wurde wegen Beversee gewählt und dann eben straight weiter. Ein Ohr immer auf das Mobil, bimmelt es oder nicht? Kurz vor’m Ort des Schaffens dann rüber und ab durch die Lippeauen nord-östlich vor Lünen, auch bekannt unter der Römer-Lippe-Route.

Da es bis hierhin noch keine Meldung gab, entschloss ich mich, mehr oder weniger eine Runde um‘ s Dorf zu machen. Sollte meine Anwesenheit telefonisch Fakt werden, könnte ich fix links raus und ab zum Schaffensort.
Das wurde dann auch so umgesetzt, also die Schleife ums Dorf. Noch ein Waldpfad zum Schloss Buddenburg

…und dann fix über bekannte Wege über den Kanal rüber. So langsam vernahm ich ein leichtes Trinkdefizit, nuckelte also verstärk an der Pulle. Auf dem Weg zur angedachten Halde lag der Stall, also dort mal ganz fix den Trinkvorrat aufgefüllt. Guter Plan.

Mit der Aufahrt zur Halde lugte die Sonne schon mächtig am Horizont, es hatte knalle +3c°. Hölle diese Hitze! *lach*

Oben schaute ich mich nur kurz um, entschloss mich dann aber doch die bekannte eher südliche Bankecke auf zu suchen. Die Geräuschkulisse der nahen A2 hin oder her, hier kann man(n) sich etwas ausbreiten.

Bevor ich dann aber das „Lager“ bezog, wurde aufgeräumt. Der umherfliegende Müll aufgesammelt und in den fußläufig keine 10m entfernten Mülleimer verfrachtet. Die Leute sind ja so dumm, daß sie nicht nur den Mülleimer nicht sehen, nein auch die Feuerstelle war nur halbherzig gebaut und das umherfliegende Holz unter aller Sau gelagert. Natürlich wurde auch das gerichtet, wenn man schon mit dabei ist.

Dann kramte ich meine wärmende Jacke hervor, die Bikejacke wurde in die Sonne gehängt und das Frühstück angerichtet. Ganz rustikal, drei gute Scheiben frisches französisches Landbrot, eine kleine Packung luftgetrockneter Salami und dazu noch zwei Tomaten die ich im Stall griffbereit hatte.

Den Kleinen zweiten gab‘ s hinterher, samt ein paar Kekse. Und dann in der Sonne hocke und diese Zeilen tippen. Überlegungen laufen, woher die Rückreise gehen könnte? Da war noch diese eine alte Bahntrasse die ich gestern auf’n Schirm hatte… .

Insgesamt war das während der Pause so wunderbar, daß ich es bereut hatte doch. nicht die Hängematte mit zu nehmen. Wäre ideal gewesen.

Ja und irgendwann, zumal ohne telefonische Anforderung, rückte ich dann meinen Hintern wider auf dem Sattel zurecht und klickte meine Schuhe in die Pedale. Die Fahrt ging…
…keine 10 Meter weit. Der Tacho vermeldete inzwischen Temperaturen von bis zu 18c°, es mußte also weitere Kleidung mehr abgelegt werden, als das ich jene schon vor dem Start erst gar nicht angezogen hatte. Mit langsamen Tempo ging es dann aber recht gut. Die Route und damit auch das Ziel war bekannt und wurde dann auch so gefahren.

An der bekannten aber eben nicht mehr länger gefahren Strecke gibt es Wald, bietet sich ja für eine letzte Pause an. Danach bin ich nochmal durch das Waldstück gefahren, wo der ehemals umgestürzte Baum lag. Irgendwie mußte ich dann aber dort dringend mal anhalten, weil es mir an Brennstoff fehlte. Ich futterte gleich zwei Riegel, übrigens aus dem Discounter-Hause LIDL, ja ich mag die und Kalorien haben die auf jeden Fall, kippte aber auch den letzten Rest an Wasser nach.
Holla die Waldfee das war aber in letzter Minute. Ist schon erstaunlich, was man alles so verbrennt auf so einer eher lockeren Tour.

Zu Hause angekommen bog dann der Päckchenbote gerade um die Ecke. Die Bestellung vom Stamm-Online-Dealer für Bikeklamotten war endlich angekommen…

…aber auch der Toaks Titanium Alcohol Stove Pot Stand. Das ist eine Kombination aus Topfständer und Windschutz für den von mir so heiß geliebten Toaks Spiritusbrenner. Natürlich wurde auch alles gleich begutachtet und ausprobiert. Vom Radstore gab´s eine Ende Januar!!! bestellten Umfang. Als da wären, einen Reserve Spikereifen und noch eine Wechselhose. Falls mal die von mir so gerne genutzte Endura Zip-Off Pant nicht verfügbar wäre.

Ja ende Januar ist lange her und arg ungewöhnlich. Ich schickte die Bestellung ab und machte mir erstmal keinen Kopf. Nach etwa zwei Wochen harkte ich dann aber doch mal nach, vielleicht waren es auch schon drei Wochen. Dort erfuhr ich dann, daß es Lieferschwierigkeiten mit der Hose gab.
Klar, steckt in einem Container und kommt jetzt aus Great Britain. Seit dem die ja nicht mehr mit uns spielen wollen, wird das am Zoll wohl länger dauern. Hinzu käme noch ein Zeitfenster X pandemiebedingt.

Jedenfalls bekam ich regelmäßig von Bike24.de per Mail Rückmeldungen. Irgendwann tauchte dann die Hose nicht mehr in meinem Benutzerkonti bei Bike24.de auf. Man hatte die Bestellung wohl geändert und sie einfach raus genommen. Ich fragte nach, nicht aber ohne mich zu vergewissern, ob di Hose im Onlinestore verfügbar wäre. Was sie dann auch war.

Das wurde mir dann auch bestätigt, die Bestellung entsprechend wider aufgestockt, nur jetzt…

…gab es ein Problem mit der Bezahlung. Ich hatte eine Bezahlmöglichkeit gewählt, an man aber nun auf Grund der langen Dauer nicht mehr heran kam. Verständlich wie ich fand. Letztendlich fragte ich nicht nach, warum man nicht mehr per Lastschrift bezahlen könnte? „Das hätten zu weg Kunden gewählt, gäbe es nun nicht mehr“, bekam ich als Rückantwort.
Blöde Sache, weil es ja das Einfachste wäre. Ich werd diesen Wunsch gegenüber dem Anbieter aber nochmals äußern. Jedenfalls stimmt ich dann zu, per Rechnung/ Lieferung zu zahlen. Bis dahin dauerte es aber noch eine Zeit lang. Man was ein Hyp mit den Klamotten aus dem Ausland. *lach*

Nachtrag zu letzten Montag: Thema Müll war am Montag ganz groß. Oder sollte ich besser sagen, in Massen? Als ich am Montag am Südufer den Seepark Lünen und anschließend den Preußenhafen passierte, traut eich meinen Augen kaum.

Nicht nur das die Mülleimer zum besten voll waren, der Müll flog auch überall rum.

Unglaublich was sich die Leute dabei denken?! Wenn ein Mülleimer voll ist, dann muß ich den Müll einfach wider dahin mit zurück nehmen, wo ich ihn her habe. Das gehört nicht einfach wo hingeschmissen. Und dann wundern wir uns, wenn das mit Corona nicht klappt. Masken tragen und Mindestabstand? Aber was wollen wir von ein deutscher Staatsbürgern erwarten, wo positiv geschätzt nicht mal 75% der Kraftfahrzeugführer in der Lage sind, die vorgegeben Geschwindigkeit einzuhalten. Nur um ein weiteres Beispiel zu nennen. Aber lassen wir das…

Newsticker: beim Thema Badumbau hat sich wider was getan, auch wenn man das mit den Bildern im Blogbeitrag <klick> sich nicht wirklich gut vorstellen kann, man kann ja mal reinschauen.

WordPress: irgendwas basteln die Techniker wieder im Hintergrund. Thema Nr. 1. Beitragssicherung im Browser und die Übereinstimmung. Könnte aber auch mit einem Update bei Mac OS und dann eben auch Safari liegen.

Thema Nr. 2. relativ neu…

…warum zum Geier muß ich mich jetzt seit neustem auf abonnierten Blogseiten zum liken/ kommentieren anmelden?

Die gute Nachricht, ich habe 100 Beiträge in Folge, also in 100 Tagen hintereinander online gebracht.

Passt auf Euch auf, bleibt gesund und habt einen schönen Tag. Ich habe jedenfalls das Gefühl, daß die Tage so langsam wirklich frühlingshafter werden.

44.154km/ 23.03.2021

März 24, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder: auch wenn es einem schwer fällt, so am frühen Morgen die ersten Textzeilen. Noch sind die Finger in Kombination mit den Gehirnteilen etwas träge, aber das kommt gleich. Wochenanfang und ich merke wie ich in der Badezimmer-Dimension denke. Motto: wann wird die Dusche zu gebrauchen sein?

Montag: naja und wie das eben so ist, noch hocke ich am Küchenstammplatz einen Teil der Radkleidung schon angezogen und nippe am Doppelten.
Irgendwie habe ich ein gutes Gefühl und das besagt, heute ist es trocken, also kein Regen und ganz so frisch wie es nochmal letzter Woche war ist es auch nicht. Gleich werd ich nach bekanntem Muster die finale Wetterlage checken und mich dann auf machen. Zeit lassen kann ich mir heute, da ich heute den späten Mann am Job mache. Bedeutet eigentlich nicht vor acht ein stempeln, dafür dann aber warten bis die letzte reguläre Tour drin ist. Das bringt dann ein Schichtende mit etwa Halbfünf mit sich. Entsprechend spät werd ich also wegkommen und ebenso spät hier einrollen. Dann wieder den Duschten machen um irgendwann am Futtertrog zu hocken. So also die Perspektive.

Aber bis dahin werd ich mal sehen wie ich den Tagesstart gestalte? Man könnte ja rein theoretisch eine verlängerte Jobanfahrt zaubern. Bis jetzt hab ich aber noch keine echte Idee woher, wo lang? Ich lass mich mal überraschen. Und GO!

*eine Zeit lang später*

Da haben wir ma‘ nix verkehrt gemacht.

Also, es ging mehr oder weniger spontan im Navihirn zusammen gestrickt erst durch den nahen Heimatwald, dann ein Stück über die ganz alte Jobstrecke, die dann wiederum an jene Querung anschließt, die ich seit ein paar mehr Tagen recht gerne nutze.

Aber ich hab mich dann aber nicht auf die übliche Kuhbachtrasse fallen lassen, sondern bin südlich an Wellinghofen, nördlich der A2 vorbei. Ab da aber doch final auf die Sesekeradroute.

An der Seseke angekommen wurde noch eine kurze Expedition unternommen.

Immer wieder entdeckte ich am nahen Lauf der Seseke eine sehr interessante ausschauende Baumreihe (Hängeaktion?). Die Zufahrt und das relativ kleine Areal mußte natürlich erkundet werden. Hier ein Bild von der Zufahrt, noch oben am Acker entlang.

Unten in der Senke der Seseke war der Boden wieder arg feucht. Ein paar Meter war damit auch Gehstrecke angesagt. Hat sich aber fast gelohnt. Die Lage ist fast genial und hat sich damit auch fast gelohnt. Nur fast weil die Bäume zu eng stehen, jede Menge Äste sind im Weg, abhängen damit nicht möglich.

Genial trotzdem, weil man in der Senke sowohl eine gute Portion Windschutz, aber auch Lärmschutz vor der nahen A2 hat. Das bisschen Müll was rum lag wurde verladen und dann ging‘ s zum Job.

morgen müll_ergebnis

Ich würde mal sagen, eineinhalb Stunden Fahrzeit in nett, aber vor allem abwechslungsreich zum üblichen Turn.

Meet & greet: nachmittags ging es erstmal relativ gerade aus an meiner Rennbahn entlang. Eine Arbeitskollegin hat dort ein Kaufangebot für ein Haus und da wollte ich doch ma‘ schauen. Man kennt die Ecke ja. Im weiteren Verlauf traf ich dann mal wieder den Crasy E-Biker. Natürlich grüßten wir uns je mit den ausgestreckten Victory-Zeichen.

Zum Abschluss noch eine Runde am Lippewehr her. Gegenüber der Fischtreppe mal kurz angehalten und geschaut. Nette Ecke dort.

Dienstag: mal wieder eine Jobanfahrt am Südufer des Channel entlang, dabei die längere Passage am Beversee vorbei genommen. Was für eine wunderschöne Ecke. Vor allem so früh morgens.

Keine Menschenseele da, nur diese Ruhe und dann das Lichtspiel was durch die Bäume kommt. Kurz nach der „Einfahrt“ hatte ich plötzlich ein Reh keine zwei, drei Meter neben mir.Das hat mich wohl nicht von schräg hinten ankommen hören, ist aber auch nur ein paar Meter weiter gelaufen und blieb dann stehen.

Meet & greet II: auf der anderen Kanalseite lief dann der Husky-man, auch der wurde natürlich, wider quer über den Kanal, gegrüßt.

Nachmittags bin ich dann die gleiche Strecke zurück, also nochmal durch das Areal des Beversee.

Nach einer Luftholpause, irgendwie muß man ja den Mist mit dem Corona mal wegdenken können unglaublich was da zur Zeit mit unserer Regierung und deren Maßnahmen läuft, entscheiden die das jetzt stündlich welche Maßnahmen, sinnig oder eher schwachsinnig kommen oder würfeln die das schon? Sollen mal lieber zusehen das sie das Impfdesaster in den Griff bekommen. Escobar hockt doch im Knast und sagte sich, von dem Zeug was die geraucht haben, davon hätte ich früher mal was verkaufen sollen.
Jedenfalls gab es für mich eine Luftholpause an einer Senke mit Wasserlauf. Wunderbares Plätzchen.

Zum Abschluss bin ich dann aber noch eine andere Waldstrecke gefahren, wo beim letzten mal ein megafetter Baum quer lag. Dieses mal war der Baum weg, aber ein echt üble Rinne war auf dem Weg. Ob die fahrbar wäre mußte ich mal ausprobieren. Heute hab ich aber lieber geschoben.

Kurz vorher habe ich aber noch bestes Buchenholz von einem umgestürzten Baum aufgesammelt. Wenn das da so liegt, kann ich da nur ganz schwer dran vorbei gehen.
Leider habe ich aber auch noch altes Flatterband an der Stelle aus dem Wald geholt, wo der fette Baum mal quer lag. Schönen Gruß an die Waldarbeiter: ich hab dann mal den Müll mitgenommen.  😦

Ja, das ist so bis jetzt passiert, mal sehen was im weiteren Verlauf der Woche noch so kommt? Bleibt gesund und macht Euch einen netten Tag so wie geht.

44.060km/ 19.03.2021

März 20, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder: und schon wieder frischer Text hier am Tausendkilometer Blog.

Donnerstag: der Tag des Zahnarztbesuchs mit dem GOLF. Die Fliesenleger trudelten am Vormittag auf der Burg ein und schafften im Bad Fliesen an die Wand. Ach ja, am Abend Lasagne futtern ging schon wieder bestens.

Freitag: mal wieder radfahren. Die Wetterfrösche flüsterten was von bis zu -6c°. Hört, hört!
Der Blick auf das Thermometer im Burggarten gibt +2c° her, das vor der Burgpforte irgendwas knapp unter 0c°. Da es trocken bleiben soll, entscheide ich mich also für die geliebte Bikebuxe (Testbericht von mir folgt) anstatt der Regenhose. Nach dem restlichen Ankleiden nimmt der Tag kurzfristig einen eher ungünstigen Verlauf.

Bikedefekte/ B&M Ixon IQ Premium: ich also so draußen am CAADX und frickel gerade die Spikereifen rein, vernehme ich ein eher dumpfes aber unschönes – Klack!

Im Kopf schießt sofort der Gedanke durch:„Mist, jetzt ist der Beutel mit meinem Licht aus der Jackentasche geplumpst. Da wird die Ixon IQ wohl hoffentlich nix abbekommen haben.“ Leider bestätigte sich meine Hoffnung nicht, das Vorderlicht geht nicht an, weil sich das Akkufach nicht verriegeln lässt.

Wie gut das man so ein Vorderlicht in Reserve hat. Der Wechsel ist schnell vollzogen, Abfahrt. Die Defekte nehm ich mit. Man kann ja ma‘ gucken watt da so iss. Also heiter weiter.

Die Wahl der Spikereifen war klug. Auf den Straßen ein seichter Glitzer. Die Hauptachsen sind offensichtlich gestreut. Meine bevorzugten Nebenstrecke aber nicht, dafür sind sie aber verkehrsfrei. Ein nicht ganz unbedeutender Vorteil.
Die sehr eisige Brise kommt aus nord-ost, ich rolle also recht flott mit dem Schub vor mich hin. Die Naturszene ist sehr schön, ich entschließe mich für einen fixen Harken an den Lippeauen kurz vor Lünen her.

Am Job angekommen fühle ich mich bestens. Autofahrer zum Job hin und zurück ist halt nur Mist. *lach*

Der Standard mit Umkleiden geht geschmeidig von der Hand, die erste Sichtung der defekte Funzel ergibt, nur die Verriegelung ist defekt. Ich meine da ist noch eine im Fundus. Erleichterung und große Hoffnung.

Mittags: der Tag vergeht und die Sonne gewinnt die Oberhand. Praktisch bestes Radfahrwetter. Natürlich laufen Überlegungen woher es nach dem Feierabend geht?
Man munkelte was von einer Halde hoch. *grins* Diesmal aber mit aufgeladenem Handyakku. Man(n) wird ja klüger. Zur Not hat man vorsorglich noch eine Powerbank mit im Gepäck.

Und dann Abfahrt, auch wenn der Wind von vorne gut bließ, ich mußte tatsächlich etwas die Kleidung korrigieren, damit ich nicht überhitze. Das ist immer eine blöde Sache, denn man weiß ja nie so 100% wie sich das im weiteren Verlauf so entwickelt. Blöd ist aber man anfängt zu schwitzen, wenn man gegen den recht frischen Wind fährt. Ist ja anstrengend.
Meine Rechnung ging aber auf, aber auch, weil ich die Streckenwahl via der Kuhbachtrasse legte. Die bietet eine gute Portion Windschutz und so kam ich, auch mit gemäßigtem Tempo an der Zielhalde an.

do nature: schon das letzte mal als ich nicht auf die Halde Kissinger Höhe sondern auf die Halde Humbert

…gefahren bin, ist mir irgendwie aufgefallen, daß die Halde Humbert arg kahl ist. Da kann man doch was machen, dachte ich.

Also hatte ich ein paar Beutel mitgeführt, kurz vorher ein wenig Waldboden abgefüllt und jene dann in eine Mulde gefüllt. Auch wenn diese Mulde nur eher klein ist, irgendwann landen da noch ein paar passende Blumensamen drin und dann wächst da was. Ich denke auch, daß ich das wohl immer wieder mal machen werde.

Es fühlte sich jedenfalls gut und richtig an. Auch die Aussicht war, trotz der Kargheit, super. Was dann noch super war, war…
…das sich zu Hause ordentlich was getan hat. Die Fliesenleger haben ihr Arbeit soweit fertig gemacht, das nun auch alle Bodenfliesen liegen. Ein kleiner optischer Eindruck gefällig.

Ein paar Bilder und Textteilen dazu hab ich auf dem Bastelblog positioniert.

Sport & Alltag: am heutigen Samstags war es dann mal etwas entspannter. Dem treuen Fahrgerät wurde ein wenig Aufmerksamkeit geschenkt, aber wirklich nur ein wenig. Mehr war auch nicht nötig. Natürlich habe ich auch trainiert. Die Burgterrasse wurde dann auch noch von dem Moos und dem Dreck befreit, was dann auch schon der Tagesabschluss war.

Viel mehr mußte dann auch für heute nicht gemacht werden. Ich denke es reicht dann auch. Die nächsten Tage können kommen. Irgendwas nettes wird mir schon einfallen, bestimmt.  😉

Bis dahin, habt noch einen netten Tag und bleibt gesund.