Archive for the ‘Winterfahrten’ Category

49.156km/ 28.01.2022

Januar 29, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder: das Rad des Lebens dreht sich weiter und auch der Winter begleitet uns wohl noch eine Weile. Hier am östlichen Rad vom Pott (Ruhrpott) haben wir bisher noch gut Glück gehabt.

Kalt war’s schon und wird wohl auch noch bleiben, aber von großen Schneemengen oder Niederschlag anderer Art sind wir verschont geblieben. Ich würde sagen, passt soweit.

Mittwoch 05:35Uhr: noch hocke ich in der Küche und bringe mich nach vorne. So richtig will das aber nicht, da hilft wohl nur noch eines.
Das Frühstücksgedeck wegräumen und in die restlichen Klamotten schlüpfen, Abfahrt in die restliche Nacht.

Nachmittags: vergessen wir einfach den gelaufenen Tag und fahren in entspannt die Kombi Sesekeradroute und dann über die Kuhbach Trasse bis zum Kanal nach Hause.

Vielleicht ist das letzte Wort über die unfeinen Einzelheiten noch nicht gesprochen. Vielleicht.

Donnerstag: Fakt ist, es wird nicht nur ein langer Tag, sondern auch ein gut erfüllter. Große Extras und damit auch Überraschungen sollten damit keinen Platz im zeitlichen Verlauf haben.

Auch gab es schon eine Planänderung was die Ausführung der Jobrunde angeht. Beim Frühstück bereite ich deshalb erst Handgriffe dafür vor. Diverse Sonderanfahrten (Testzentren) pflege ich in mein Motorola ein. So brauche ich am Freitag das nicht machen, sondern kann direkt drauf zugreifen. Also kein langes suchen.

Ansonsten war die morgendliche Anfahrt arg frisch windig und natürlich auch von press vorne.

Die Heimfahrt wurde relativ normal abgehandelt. Der Grund dafür war einfach, die Jobrunde endete zwar früher als sonst, Glück gehabt, aber doch nicht so zeitig wie man für eine verlängerte Rückfahrt gerne hätte.
Aber man muß es ja auch nicht jeden Tag übertreiben. Wobei, man könnte ja schon…

Entspannter wurde es dann aber doch, wofür es zwei Gründe gab. Zum einen der Wind, der ja am Morgen noch von vorne heftig kam, dann eben von hinten gut anschob. Der andere Grund war, am Kanal war es so nett. *smile*

Dabei bin ich dann erneut über die Treppenbrücke und es ist mir wieder aufgefallen, daß man auf der angrenzenden Halde einen mächtigen Kahlschlag bereitet hatte.

Dorthin wo mein Finger zeigt und auch das blaue Geländer der Treppe zu sehen ist, dahinter war noch vor kurzem ein guter Baumwuchs. Warum man den abgeholzt hatte, ist mir ein Rätsel? Auch oben auf dem Plateau beziehungsweise auf der Zufahrt zu dieser Treppenbrücke hatte man gut was weggeholzt.
Und oben auf dem Plateau stehen Container sowie Baugerätschaften. Das sich was tut, finde ich ja gut. Nur warum muß man so einen Baumbestand abholzen? Tut das wirklich Not?

Nach der Treppenbrücke hab ich mir noch eine Kurve durch das Gebiet vom Beversee gegönnt. Ist ja nicht wirklich so irre länger als sonst, dafür aber in Abschnitten schön zu fahren. Ein wenig wellig, es hat also was von Achterbahn und die Wegstrecke schlängelt sich so schön. Und wenn man dann noch nach rechts und links in die Baumreihen schaut…

…da sieht man schon den einen oder anderen Baum, der wohl nicht mehr länger stehen wird. Das ist aber normal.
Denn zum einen sind die Bäume gut im Wuchs also auch recht hoch, zum anderen ist der Boden aber recht feucht. Also echter Waldboden. Die Wurzeln können also nicht jeden Baum bis zum Ende halten. Wie ich so fahre passiere ich eine Dreiergruppe Bäume wo ich och so dachte:„na, ganz so lange machen die das aber auch nicht mehr und dann liegen sie quer auf dem Weg.“

Und dann fahr ich um die lange Rechtskurve und habe eine kleine Baum-Pause. Der quer liegend Baum lag nun also da und ich mußte runter vom Rad. Ich konnte es aber sicher unten her schieben und dann nur leicht gebückt ebenfalls drunter her.

Kurz vor dem Erreichen der letzten Straßenmeter gab es noch eine klitzekleine-kleinen Harken durch ein anderes Waldgebiet. Dort ist ja das (Infos zum) Bodendenkmal BummannsburgLage der Bummannsburg.

Ich war ja letzte Jahr erstaunt, daß dort plötzlich Schilder standen und so die Sache gut erklärt wurde. Ich steh ja auf so´n Kram, regt mein Vorstellungsvermögen enorm an. Aber ich erinnere mich auch daran, daß auf einem der Schilder steht, daß Geländefahrräder dem Bodendenkmal arg zugesetzt hätten.

Ja ne´ iss klar, noch vor Jahren wusste gar keiner was da überhaupt ist und auch die Öffentlichen haben da ihr Unwesen getrieben. Aber die Mountainbiker, die haben auch hier ihren Teil dazu beigetragen. Schwamm drüber, sie wissen es ja nicht selber besser. Noch ein letzter Blick zum in der Sonne schwindenden Horizont…

…dann Ankunft mit Wäsche machen, Duschen und Co.. Und natürlich sich was in den Wanst schmeißen.

Übrigens, auf dem Bildschirm hinter dem Essen, kann da jemand erkennen was das für ein Blog ist? Scheint ja interessant zu sein. *grins*

Freitag: der letzte Tag der Viertagewoche, es wird mit der angesetzten Jobrunde bestimmt noch mal „lustig“. *rümpf die Nase*
Man hörte was von einigen Testzentren die dabei noch abgegrast werden wollen. Mal eben so, auf einer Jobrunde die eh schon gute gestaffelt ist. Könnte also das genau das Richtige für einen alten Hasen im „Geschäft“ wie mich sein.

Letzte Zeilen am Abend: gut der Tag hatte es in sich, aber wir haben das mal gebacken bekommen. Dank Vorarbeit am Vortag konnte ich die extra Sonderanfahrten auf dem Motorola und dem dortigen Navigator abrufen und mich dann tatsächlich mal leiten lassen. Das aber auch nur, weil es in dem bekannten Teil auch noch eine fette Baustelle samt derer Umleitung gab.
Zu guter letzt schaute die Kollegen am letzten Treff- u. Übergabepunkt nicht schlecht, daß ich schon direkt hinter ihr auf den Parkplatz fuhr. „Wie schon jetzt da?“ Naja, wir sind ja nicht im Urlaub. *lach*

Im Stall wieder angekommen bimmelten die Telefone und alle waren zwecks Absprache weiterer Tätigkeiten nicht ansprechbar. Also hab ich mir erstmal zwei Lachsbrötchen auf der Zunge zergehen lassen.
Auch danach war nur noch Stellung halten für Eventualitäten angesagt.

Kurz vor Schichtende hab ich dann die GORE-Tex Oxygen Jacke das zweite mal mit Fibertec Textil Guand Pro imprägniert. Bin mal gespannt, wie gut das geklappt hat, denn ich werde es auf jeden Fall mit dem Wasserschlauch testen.

Für die Heimfahrt wählte ich mal wieder die Sesekeradroute, aber in der abgekürzten Version. Die schlammige Ex-Bahntrasse mußte ich mir heute nicht mehr geben. Außerdem ging es bei zunächst molligen 6c° und Sonne samt leichter Brise von hinten heim. *like*

Zwar sanken die Temperaturen mit dem Sonnestand rapide und das zuvor ausgezogene Radtrickot als Back-Up wurde wieder unter der Jacke und über das warme Funktionsshirt gezogen, aber der Ausblick hatte was.

(Januaralbum <klick>)

An der Stelle bin ich damals, also so grob ab 2007 täglich hergefahren. War schon interessant das mal so zu sehen. Zwar kurve ich da in letzter Zeit immer noch regelmäßig her, hauptsächlich wenn ich über die Sesekeradroute komme, aber zurück schaut man ja selten.

An dem links im Bild zu sehen Waldstück führt der Weg vorbei. Dort ist zwar eine Bank zum sitzen und man kann dann den Sonnenuntergang sehen, aber heute saß dort schon jemand und es war mir dann auf den letzten Metern dann doch zu frisch zum sitzen.

Reichte auch für heute und für diese Woche (mit 247km auf dem Rad). Irgendwie hatte ich zum Ende hin den Eindruck, daß trotz der kurzen Viertagewoche (einen Tag HomeOffice) die Arbeit nur auf vier Tage verteilt wurde.
Natürlich ist dem nicht so, doch ereignisreich war es schon. Hilft aber alles nix…

…nach der Ankunft gab noch eine Kurzpflege am CAADX, sowie die üblichen Handgriffe mit Wäsche machen und sich selbst auch eine heiße Dusche gönnen. Zum Abendessen gab es eine Bauerpfanne mit Nudeln, Ei, Salz & Pfeffer.
Sacken lassen, ein leichtes aber auch zeitlich begrenztes Wachkoma und dann hier die letzten Zeilen tippen.

Habt ein gutes Wochenende und bleibt bitte gesund!  😉

49.023km/ 25.01.2022

Januar 26, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ volle tausend Kilometer/ HomeOffice/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: und wie das eben so im Leben ist, die Uhr dreht sich weiter.

Montag: ich hocke in der Frühe nach dem Espresso special noch am Küchensatmmplatz, HomeOffice ist angesagt. Bisher gibt es aber keine Rückmeldung für einen arbeitstechnischen Auftrag.

Innerlich habe ich mir aber schon ein Programm zurecht gelegt. Ich werde mich so gegen wohl sieben aufs Rad schwingen und über den Standort vom Job ins nächste große Dorf fahren um dort dann mein Brot zu holen. Also eine Bäckerei Beckmanns Fahrt.
So hab ich heute wenigsten etwas Bewegung, komme raus und kann auch wieder ein paar Kilometer zusammen trommeln.

Denn mit dem letzten Wochenabschluss bei 48.911km wird dann wohl im Verlauf dieser Woche die 49tkm Marke fallen. Mal sehen wann? Am heutigen Montag wohl aber eher nicht. Also mal Abfahrt…

18:07Uhr: die unendlich vielen Zeilen zur gelaufenen Beckmanns Brot hol Tour. Zunächst ein paar Daten. Es sind dann doch knapp 68 Kilometer in 3:52h geworden. Aber in entspannt und ich bin erstaunt, wie gut das bei mir lief.

Da ich also ein Zeitfenster X (HomeOffice) hatte aber auch Montags doch irgendwie mein französisches Landbrot einholen wollte, bin ich eben mit dem Rad ins große Dorf westlich von uns gefahren.
Zunächst im Standard, wenn es sowas bei mir überhaupt gibt, dann press am Job vorbei um anschließend ein paar markante Highlights zu passieren. Den Startzeitpunkt hab ich irgendwie eher herausgezögert, die Mobilkiste könnte ja doch noch bimmeln, somit ein echter Arbeitseinsatz fällig werden. Doch mit der gewählten Strecke lag ich gut auf der sicheren Seite. Selbst wenn…, ich war ja quasi in der Anfahrt zum Job.

Ich meine ich habe so um achte rum den Stall passiert und da bis dahin nix anlag, konnte ich mehr oder weniger entspannt weiter rollen. Und so ging es über eine bekannte, aber nicht unbedingt reizvolle Strecke an der einen oder anderen Stelle vorbei.

Über den Borsigplatz ging es dann ab zum Bäckereifachbetrieb des Vertrauens.

Kurz Luft holen, an der Trinkpulle nuckeln und dann die Maske auf. Kurze Zeit später…

4 story_ergebnis

…ab in die Lenkertasche. Nach dem zumindest für mich extrem schmackhaften Einkauf ging’s an die Rückfahrt. Dabei hatte ich ein im Augenwinkel als erneuerte Radroute am Körnebach entlang als Ziel.

Doch zuvor ging es noch auf einen Schwenk an einem mir bekannten Outdoor Laden vorbei, die aber zum Glück noch geschlossen hatten.
Ohnehin hätte ich das CAADX drinnen abstellen müssen, da ich kein Schloss mit hatte. Aber so verdreckt wie es war, wäre das eher eine Zumutung gewesen.

Wenige Meters weiter, ein Radladen, auch sehr gut bekannt. Man führt seit ein paar Tagen Rennstahl als Marke. Machen auch in bunt.

Gut, bunt kann ich ja auch. Dann aber doch rüber zum nächsten Tagesziel, siehe da…

Das Teilstück war mal eine der übelsten Grobschotterstrecken die ich kenne. Schlauchplatzer durch Überfahren von aufgekantetem Steinzeug waren da keine Seltenheit.

Ach ja, für die Grafitti Liebhaber hier, wenn auch nicht in vergleichbarer Qualität, hab ich das hier.

Ab da hab ich mich dann was den weiteren Streckenverlauf anging „fallen gelassen“. In oder ab der Ecke kenn ich ja nicht nur eine Radtoute. Eine kleine Laugenstangen-Pause…

…gab’s im Naturlehrpfad Alte Körne, aber auch nur weil‘ s so schön war. Eigentlich hätte ich mir dort ein noch schöneres Plätzchen suchen sollen. Man kennt da ja noch ein paar.

Erstaunlich fand ich, wie frisch ich noch war und wie gut ich vorran kam. Das Wetter passte aber auch bestens. Zwar durchgängig bewölkt und maximal nur 5c°, dafür aber stellenweise gar kein Wind, ansonsten nur eine leichte Brise. Also heiter weiter…

Ja und wie das dann so kommen mußte, ich hatte ja vor der Abfahrt auf Grobstollenreifen-Laufradsatz gewechselt…

…also wurden am östlichen Ausgang vom Süd Kamen ein paar legger Pisten besucht. Ab da war dann aber auch klar, die ab Start fehlenden 89km mache ich nicht mehr voll. Grob fehlen derer zwanzig bis zu den 49tkm. Kann man aber mit leben, die „fallen“ dann morgen.

Mir war halt nach Caffee & Kuchen, der Mann muß halt Prioritäten setzen und so schonte ich mich mit den nicht gekurbelten 20km. Ankunft, duschen und neu einkleiden sowie Gebäck vom Discounter einholen. Hatte ich einfach Bock drauf und so zum Caffee sollte das passen.

War doch ein guter Tag, mögen die nächsten auch derartig verlaufen.

Dienstag: Blabla, der Tagesstart wie üblich halt. Der Job hatte sich am Vortag kurz gemeldet, ich habe für den ganzen Tag eine Jobrunde. Gut so. Und so starte ich den Tag des Durchfahrens der…

49.000km Marke

…mit dem ordentlichen Morgenschubgetränk. Das bedeutet dann, beim nächsten Mal sind 50.000 Kilometer fällig. Auch eine Hausmarke.
Gut, nächster Hauptaugenmerk liegt auf dem Wetter. Trocken und nur frisch, gleich mit normalen Reifen zum Job, oder doch eher feucht und damit Einwechseln des Spike-Laufradsatz? Man wird sehen. Lange werd ich mich aber nicht mehr hier aufhalten, da ist so ein gewisser Tatendrang.

08:53Uhr: der Tag war was die Anfahrt anging bestens. Zwar wie gesagt frisch aber trocken. Man kam also gut über den Asphalt und dies auch in unter einer Stunde.

Speisekarte/ Die Currywurstda es am Job die passende Runde gab, stand einer Einkehr in gut bekannter Gastronomie – Die Currywurst – nix im Wege.

Es gab dann die gewohnte Zusammenstellung der drei Ruhrpottköstlichkeiten und bei der Currywurst den Schärfegrad Nr. 5..

…ja ich würde sagen, ab Stufe 6. wird die Sache interessant. Für mich eine gewisse Grundschärfe ohne wirklich zu brennen.
Damit stünde beim nächsten Feldversuch die Zwischenstufe 5/7 an. Je zur Hälfte mit der Soße von Stufe 5. und eben Stufe 7..

Die Rückfahrt wurde ma´ wieder geschmeidig spontan aus dem Ärmel geschüttelt. Es ging über bestens bekanntes Areal der Sesekeradroute bis ins nächste Dorf, dort dann aber diesmal nicht hindurch und hintenrum wieder raus, sondern am westlichen Ortseingang schräg links raus.
Auf dieser Route landet man dann auch auf dem alten Bahndamm der ab Stockum zu Werne bis nach Unna führt. Da bin ich aber wieder schnell von runter gefahren um meine übliche Heimfahrstrecke über ein paar Nebenstrecken abzuradeln. Dunkel war es sowieso schon und mit 1c° in trocken bestes Winterwetter.

Auf der Burg angekommen nur entladen und ein nettes Bild vom Cannondale CAADX zu schießen.

Seit dem 17.11.2015 ist dieses Rad nun bei mir als Ersatz für das Volotec im Einsatz. Jenes hat bis heute nur 39.578km geschafft, ist damit aber am Limit gewesen. Der gefederte Hinterbau mit seinen Lageraufnahmen halt… *schau traurig*

Beim CAADX kann das nicht passieren, denn gefedert ist es gar nicht. Das kann ich aber verschmerzen. Auch wenn ich sagen kann, wenn ich das Volotec mal wieder für eine gewisse Strecke bewege, daß hat schon was von Sänfte.
Trotzdem würde ich das bei einer Neuanschaffung nach dem CAADX nicht wieder gegen ein gefedertes eintauschen. Der Trend ginge eher zu noch etwas breiteren Reifen. Da kann man dann noch was am Luftdruck drehen und gut ist.

Für den morgigen Tag steht ein angeordneter später Arbeitsbeginn an. Man munkelt, daß das Zeitkonto bis dahin mit einer verlängerten Anfahrt überbrückt werden könnte. *smile*

Bis dahin, habt einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

48.911km/ 21.01.2022

Januar 23, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder: erstaunliche Dinge passieren in dieser Welt. Und um ehrlich zu sagen, so erstaunt bin ich dann auch wieder nicht.

Mittwoch: es ist 04:10Uhr und ich bin hellwach und erholt, doch mein Wecker bimmelt erst um 04:30Uhr. „So what“, sag ich mir und stehe auf, daß Bad ruft. Ich schlürfe meine Espresso special und werde die Gunst der frühen Stunde nutzen um über verkehrsarme Piste zum Job fahren.

Dort dann früher angekommen werd ich dann meine am Vortag nochmals gewaschene Bergans Letto Jacke mit Fibertec Textil Guand Pro imprägnieren. Bis zum Schichtende sollte die Imprägnierung dann trocken sein.
Am Job hat man mehr Platz und kann sich alte Pappe unterlegen zum Imprägnieren.

Was das Wetter so macht wird sich gleich zeigen.

08:03Uhr: die Anfahrt war wie erwartet frisch und die Spikereifen damit auch wieder im Einsatz. Nach der Ankunft frisch machen und die Jacke imprägniert. Dann sich an die Vorbereitung der ersten Jobrunde begeben…

…um kurz darauf der Dynamik folgend dann doch eine andere Runde vorzubereiten und anschließend auch zu fahren. That‘ s life! Aber auch da kam die Überraschung, ich wäre im Stall als Reservemann belassen.

Später: die Rückfahrt in normal & kurz kommt einem komisch vor, wenn man in den letzten bedien Tagen davor ordentlich was auf´s Kilometerkonto gebunkert hat.

Sport: es ist zwar nicht unbedingt warm draußen (5c°), aber ich denke mir einfach es wäre zu schade die Zeit drinnen zu verbringen. Also schlüpfe ich in warme Kleidung und treibe meine sportlichen Übungen draußen. Erst zum End ein gibt es einen ganz feinen Nieselregen. Die letzten Bodenübungen erledige ich in der Fitness-Garage.

Donnerstag: der nächste Tag, ausgerechnet heute wo ich zeitiger im Stall sein mußte, gab’s ein arg frische Brise in besserer Qualität von stumpft schräg vorne. Hamsterrad war also angesagt. Aber clever wie man ja so ist da ist ja die Rennbahn-Nebenwindschutzstrecke. Also darauf abgebogen um dann ab einem kritischen Punkt…
…tatsächlich vor der Baustelle zu stehen ohne Aussicht auf Durchkommen. Ausgeschildert war das schon lange oder sogar sehr lange, doch bisher nur Fake.

Und so musste ich den ganzen Driss wieder zurück, die Querung fahren um dann doch wieder gegen den Wind trampeln. Da machst´e nix, zwanzig Minuten für nöschte verstriche.

Im Stall gab’s dann auch nur ganz fix Handgriffe und Espresso special und ein paar Kekse sowie Obst als Futter.

Die strategische Futterplanung welche dann so aussah, daß man sich bei ohnehin fälligen Durchfahrt des Zielareal ein legger Leberkäßbrötchen holt. Kostet keine zwei Taler und macht erst mal bis zum Mittag satt. Dann aber…

… vergessen das ja Donnerstag ist. Und an jenem Tag ist im außerhalb liegenden Nebeneinzugsgebiet Markt. Und auf dem Markt steht ein Reibekuchen Stand. Auch dort in frisch und legger für einen schmalen Taler. Jetzt war ich aber satt und so gab‘ s dort nix.

Bedauerlich aber kann man mit leben, ich habe mich also zurück gehalten und nix geholt.

Für die Rückfahrt hatte ich am Vortag in der Fitness-Garage noch ein Päckchen geschnürrt um eigentlich einen guten aufgegossenen Caffee zu machen. Da es aber schon den Tag über eher nicht so gemütlich war, im Zielgebiet vom Job schneite es teilweise, hatte ich mit ich mit dem wöchentlichen Obsteinkauf noch ein wenig Brühwürfel und ein Laugenbrötchen mit in den Einkaufswagen geworfen. Kleine Planänderung also.

Ich trete fertig gezogen vor den Stall, das CAADX lehne ich noch an die Wand um eigentlich die letzten Kleidungsstücke über zu streifen. Ich bemerke, es ist zu warm am Beinkleid. Ich gehe wieder rein und disponiere um. Dann fahre ich los. Nun trifft die Kaltfront ein, was ja klar war. Es zieht sich zu, die Sonne verschwindet, es wird frisch, es wird feucht, es schneit!

(Filmschwenk <klick> von der Auszeit)

Da der Schnee-Spuk aber maximal zehn Minuten geht und dann die Sonne wieder ihr Unwesen treibt, biege ich doch an der Ökologiestation Bergkamen links ab und fahre zu meinem Lieblingsaussichtsturm. Ein bisschen…

Outdoor: …geht schon. Der Esbit Spirtusbrenner wurde in die dafür vorgesehen Windschutzhalter gesetzt und entzündet. Da der Spiritus auf der kurze Fahrt nicht sonderlich auskühlen konnte und ich den Brenner nach dem entnehmen auch eine kurze Zeit in der Hosentasche hatte, gibt es recht schnell einen schöne blaue Flamme.

Der Chinatopf wird mit der zuvor in der Tasse abgelesenen Menge Wasser befüllt und ab geht die Post. Das Laugenbrötchen liegt bereit und unter der Radregenjacke trage ich die warme Isojacke. Passt soweit. Das Wasser kocht kurz auf, ich gieße es auf den zerbröselten Brühwürfel und rüher um. Die Brühe ist so heiß, daß man beim Trinken aufpassen muß sich nicht die Schnute zu verbrennen.

So mit dem Sitzen merke ich aber, die Hose ist doch leicht feucht geworden. Blöde gerade wenn man sitzt. Doch es geht. Nach dem Heißgetränk packe ich zusammen und Kurbel mich erneut in Schwung. Die Sonne scheint, leider nur von hinten. Ich muß also stehen bleiben, um ein Bild zu machen.
Lippeauen schon fast beim Sonnenuntergang.

Eigentlich ein guter Zeitpunkt auf seiner Hütte anzukommen und den Kaminofen schon vorzuheizen. Dann noch ein kurzes warmes Bad, frische Sachen an und sich vor dem Ofen gemütlich machen. Träumen.

Freitag: für diesen letzten Wochentag bin ich clevere und ringe dem Schlaf weitere zwanzig Minuten mittels Wecke ab. Das ist natürlich extrem hart, aber was mutt datt mutt. Außerdem, das Hamsterradkurbeln tue ich mir nicht an. Aber zunächst mal das schwungbringende Heißgetränk. Und das tut Not.

Endlich auf der Piste, vorher noch mit dem inneren Schweinehund gerungen und sich fast ernsthaft gefragt: „was machst du hier“, sehe ich nach etwa knapp zwanzig Minuten den ersten Schnee auf der Piste.

So komme ich ganz gut voran und auch über die neu gemachte Brücke rüber bin ich der erste.

Am späten Nachmittag: ja das mit der Rückfahrt in netter hatte sich dann erledigt. War es um die Mittagszeit herum teilweise gut sonnig, zogen Regenwolken auf und es kam immer ein wenig mehr an erhöhter Luftfeuchtigkeit runter, als das es dem geneigten Radler lieb ist. Das motivierte mich dann irgendwie gar nicht so doll…

…denn noch kurbelte ich meinen Streifen am Channel ab. Erst über die übliche Strecke wie Preußenhafen & Seepark Lünen, dann rüber auf´s Nordufer, weil man ja am Südufer in Höher der geplanten und in bau befindlichen Hafencity Bergkamen immer noch nicht durchgängig fahren kann und dann eben kurz nach der Hafencity an der Treppenbrücke wieder auf das Südufer gewechselt.

Bis dahin sah das CAADX schon längst alles andere als sauber aus und auch mein Beinkleid samt Schuhwerk hatte diesen gewissen Kanal-Touch. Aber ich war noch guter Dinge und so kurbelte ich mich ob des ganzen Schnodder fleißig bis zur Burg durch. Dort wurde dann allerdings eine komplette Grundreinigung gemacht inklusive der Schuhe.

Zum Ersteinsatz kam dann auch die neu eingerichtete Putzecke. Zuvor hatte ich die diversen Bürsten, Pinsel oder Schlauchreinigungsbürsten mitten wo in der Fitness-Garage hängen. Für einen schneller Zugriff, also auch für eine fixe Zwischendurchreiningung eher ungeeignet. Jetzt hängt der ganze Kram direkt an der Tür.

Danach halt die anderen üblichen Handgriffe. Rein in die Burg, auskleiden einen Wäschhaufen machen, anschließend die Wäsche in die Waschmaschine stopfen und anschmeißen, Haare schneiden, duschen, rasieren, eben wieder alles fein machen. Wie das eben so ist. Und damit war auch diese Woche vorbei, mal sehen was am Wochenende so kommt und wie dann die nächste Woche so wird?

Macht Euch ein schönes Wochenende und bleibt bitte gesund!  😉

39.555km/ 14.01.2022/ Teil II

Januar 16, 2022

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ crazy Fahrten/ Winterfahrten/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: nach dem Teil I der ja auch schon nicht ganz so kurz war, nun die weiteren Zeilen zu der Freitagsrückfahrt.

Also, jetzt ein paar Bilder samt Textzeilen beim frühen Caffee…

…von der gestrigen Rückrunde ab Job. Ich sag mal so, „die Rechnung hatte ich noch offen“ auch wenn mir wie in all den Jahren, man ist ja Wiederholungstäter, klar war, das kann ungemütlich werden.

Letztendlich standen gute 75km Strecke im Januar vor der Brust und ab einem gewissen Punkt X würde auch ein Abbiegen und in die heimische Burg rollen, nicht mehr wirklich viel Sinn machen.
Zum Glück hatte ich ja die Tage im Spind diverse Vorräte gefunden und auch was zum trinken war greifbar. Also mal alles am Volotec verstaut und heiter los.

Da ich noch eine Geburtstagskarte in die gebe Box stecken wollte, ging es zunächst ins Dorf des Schaffens.

Ab dort dann quer rüber auf die Route von Mittwochmorgen. Kann man ja noch mal machen. Da ich es dort aber nicht ganz lassen konnte mit der Strecke zu spielen, und auch der Windschutz eine gewisse Rolle spielte, wurde es arg warm.
In Folge dessen mußte Kleidung ab. Ich suchte mir also eine Sitzgelegenheit und freute mich dann wie Bolle.

(<klick> zum Januaralbum)

Die klein geschnippselte Strandkorbhülle diente mir als Sitzgelegenheit und bot mir so einen trockenen Bobbes und vor allem trockene Füße. Dann ging es weiter…

…das Lanstroper Ei wurde passiert und anschließend noch ein wenig Waldboden aufgesammelt. Nach den Waldstrecken ging es dann aber relativ regulär weiter. Also was man so regulär nennt.
Hinter Kamen hatte ich aber die ausgezogenen Sachen unter einer Brücke wieder angezogen. So beim Strecke machen wurd‘ s doch wieder frischer.

Kurz vor Bönen fiel mir eine noch bessere Querung ein, wie man die Radtrasse nach Welver erreichen könnte. Die wurde dann auch genommen.

Nach den ersten gut runter gespulten Metern eine Kurzpause um den restlichen Saft aus zu trinken und sich auch mal einen Riegel in die Backen zu schieben.

Eine weitere kurze Pause folgte kurz danach, also kurz bei ca. 1h Fahrzeit, aber fast nur weil mir das Bushäuschen so gut gefiel. Nach diesem zweiten Trinkstop hatte ich dann zumindest gefühlt schnell den Ortseingang von Welver erreicht. Noch ein Rückblick.

Ab da, ja das kann ich so sagen, wurd‘ s gaaaanz langsam irgendwie zäh. Geholfen haben dann ein paar wunderbare Eindrücke.

Licht war zu dem Zeitpunkt auch schon am bimmeln, es ging in gewohnter Weise über eine eher karge und winterliche Feldlandschaft.
Zum Glück mit der seichten Brise von schräg hinten und so erreichte ich den, im wörtlichen Sinne Dunstkreis des…

…des Kraftwerk am Ende des Datteln-Hamm-Kanal. Die eine oder andere kurze Verschnaufpause wurde aber noch am Channel eingelegt. Trinken aber auch das Sitzfleisch etwas entspannen war angesagt. Die gemachten Bilder konnte ich für mein Gewissen gut vorschieben. *lach*

Ja und das war‘ s dann. It‘ s done!

Natürlich wurde nach dieser vorläufig wohl erst mal letzten Fahrt für das Volotec dem Bike eine zumindest angemessene Pflegeeinheit gegönnt.

Macht Euch einen netten Sonntag und bleibt bitte gesund!  😉

39.555km/ 14.01.2022/ Teil I

Januar 15, 2022

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder: gut ab  in die nächste Runde und wer hätte das gedacht, daß das Volotec nochmals so zum Einsatz kommt?

Mittwoch: der Tag zuvor war ganz nett, aber so unter dem Strich nicht ganz so gefüllt, wie man sich das sonst vorstellt. Da hab ich dann manchmal das Gefühl, daß ich die Zeit sinnlos verstreichen lasse.
Aber so ist beziehungsweise so war das eben.

Mit den Augen geradeaus hat man für den heutigen Tag eine mehr als gut angefüllte Jobrunde mit spätem Ende und einigen Stand-Wartezeiten vor der Brust. Das gute, nur diesen einen Tag dann ist der Drops wieder gelutscht.

Ein wenig Spannung liegt auf den heutigen und damit vor allem frühen Temperaturen. Ein paar ergänzende Kleidungstücke liegen parat und gleich werd ich ma´ den Kop rausstecken um zu sehen was in echt angesagt ist. Dann wird die Sache Fahrt aufnehmen.

08:36Uhr: es war halt so wie gedacht, die ambitionierten Plusgrade von annähernd 10c° wurden nirgends erreicht.

(im Januaralbum <klick> noch mehr Bilder)

Die Jobanfahrt mit dem Volotec ging so von der Zeit her, aber es war schon ein verdammtes Geschaukel.

Heimfahrt ein junger Schwan…

…einer von zweien, der andere war aber nicht da am Seepark Lünen. Die weitere Rückfahrt wurde dann auch leicht erweiterte durchgeführt. Kurz anhalten und Luft holen, in die Weit sehen.

Die Temperatur war zum Abschluss so bei knapp 2c°, aber bis zur Burgpforte passte das noch. Leider bemerkte ich daß es am Volotec ein paar Knarzgeräusche mehr gibt. Und so bin ich mal hier und dort mit dem Ölkännchen rum.
Mal sehen was es da morgen noch zu hören gibt? Trotzdem es…

…hat Spaß gemacht. Irgendwie fühlte ich mich wie in den alten Zeiten. Damals halt, als ich mit dem Volotec die fast 13km bis ins nächste Dorf gefahren bin. Da findet man es schon irgendwie  traurig bis blöd, daß die Lager einfach so auf sind und sich vor allem bis jetzt dafür keine Lösung zu finden war.

Donnerstag: der heutige Tag wird ein langer Tag, ich bin vom Job her als Positionshalter eingeteilt. Bedeutet ich soll im Stall bleiben, bis die letzte reguläre Job-Tour drin ist. Dann die Bude abschließen und wieder nach Hause fahren.

Ich denke ich werde den späteren Start des Arbeitstages auf dem Rad kurbelnd verbringen. Mal ganz was neues. *lach*

15:09Uhr: weiter im Tagesrapport. Ja was soll ich sagen?

Die Jobanfahrt war natürlich fast einer jener Knaller, die man so liebt. Geplant hatte ich nix, es ging also zunächst mal grob südlich und quer rüber auf eine bekannte Radtrasse. Dort wurde eine gute Portion Schlampes aufgesammelt, was aber irgendwie normal ist.

In Kamen Süd ging es dann raus und an diversen Waldstücken vorbei beziehungsweise auch mal durch. Selbstredend bis auf wenige wirklich notwendige Abschnitt über urbanes Gefilde.

Dann landete ich in Dortmund Lanstrop, einem östlichen Teil dieser Megacity. Natürlich wurde am Lanstroper Ei vorbei gefahren…

…was man aber angesichts der Uhrzeit nicht wirklich sieht. Aber wer es kennt, kann es heraus filtern.

Kurz zuvor ist mir noch eine machbare Querung eingefallen. Dumm nur, daß ich jene maximal zwei Mal gefahren bin, dann auch im Hellen und natürlich aus der anderen Richtung kommend.

Also wurde mal wieder etwas Hirnschmalz verbrannt und so ich mich erinnere, gab es auch nur ein kurzes Verfahren und zwei Orinentierungsstops. Dann hatte ich es aber und mit der Unterführung der A2…

4 nachtanfahrt_ergebnis

…wurden anschließend die restlichen Meters nur noch runter gespult.

Nach relativ exakt zwei Stunden plus und 33km trudelte ich im Stall pünktlich ein. War doch klasse. Ich meine so um die 0c°, stockdunkel, das sind doch beste Voraussetzungen für eine entspannte Radfahrt.

Ein erstes Frühstück und ein wenig im Spind aufräumen… . Falls ich mal eine spontane verlängere Heimfahrt antreten würde, was ja so bei mir eigentlich so gut wie nie vorkommt *hüstel* hätte ich auf jeden fall genügen Brennstoff für unterwegs zur Hand.

Am späten Mittag meldete sich dann der gute Mann von Fahrrad Schricke. Das Rad ist zur Abholung bereit. Ich sage an, daß ich es wohl eher am Samstagvormittag abholen werde, da am aktuellen Tag der Job eher spät endet und auch der Folgetag (zumindest gedanklich bei mir, wer würde es ahnen, mit einer längere Radheimfahrt) verplant sei.

19:15Uhr: und wie ich dann diese Zeilen so getippt hatte, kleine Planänderung. Die Mountainbike-Kollegin, also jene die die 35km one-way mit dem E-Mountainbike so ca. zweimal die Woche macht, humpelte schon an mir vorbei.

Der Häuptling sprich mich an, ob ich sie ausnahmsweise mit dem Rad zumindest ein Stück begleiten würde. Meine Augen fangen an zu glänzen und ich erwidere:„ich könnte sie auch problemlos bis zur Haustür begleiten. Die paar Mehrkilometer nehm ich gerne mit.“ Kurze Stille wo ich dann einwerfe, ob es nicht besser wäre die Kollegin samt Fahrgerät in eine motorisierte Firmenkutsche zu verfrachten und ich sie so bis zur Haustür bringe?

Der Plan wird für noch besser befunden und entsprechend abgenickt. Letztendlich muß und kann ich sagen, auch sie hat mich schon das eine oder andere male samt Rad vor die Haustür gebracht. Da ist es selbstverständlich, daß ich das auch mache.

Wir kramten also alles zusammen, beluden das Firmenfahrgeschäft und gondelten los. Praktisch dabei, ihre Wohnstätte liegt genau auf jener Achse wo es zur Burg geht und kurz vor der Burg ist der Laden von Fahrrad Schricke.

Dort halte ich dann ein und sammle das CAADX ein. Dreinunsechszig und ein paar Kaputte komplett kostete die Nummer. Grob eine Tankfüllung für den GOLF. Bingo passt doch der Plan.

Zu Hause angekommen ziehe ich noch an den mitgeführten Laufrädern des Volotec das Contec Pannenschutzband ein. Warum ich da bisher noch keines drin hatte, entzieht sich meiner Kenntnis?
Wohl weil ich dieses Rad in den letzten vielen Jahren eher selten gefahren bin.

Gut, jetzt hatte ich wieder zwei wintertaugliche Bikes, das Volotec noch in der Firma und das CAADX in der Fitness-Garage stehend. Natürlich hatte die heutige Heimbringaktion einen kleinen Schönheitsfehler. Die Radfahrt nach Hause ist entfallen, die Punkte als Nachtfahrt mit Extrapunkten seitens der Radformumwertung im Winterpokal versehen sind futsch. Die Kilometer sowieso. Da werd ich wohl Nachlegen müssen. *grins*

Ich sag mal so, gerade hab ich einen Beutel Nudeln auf dem Ofen stehen die für die morgige Ankunft gekocht werden. Man hörte was von einer späteren Ankunft, oder so.

Freitag: es ist als mal wieder so weit, Espresso special schlürfend hänge ich noch in der Küche, die Anfahrt mit der Blechfirmenkutsche noch vor der Brust. Wird hart für mich, diese Art von Autofahrten mag ich ja gar nicht.

21:20Uhr: nur eine erste kurze Zeile zum gelaufenen Tagesgeschehen. Wenn ich mir jetzt nicht die XXXXL Nudelpfanne in den Hals geschoben hätte und meine Wampe derartig voll wäre, dann würde ich jetzt diesen Beitrag noch fertig tippen. Aber daraus wird heute nix mehr. Ich geh mich gleich weglegen.

Ach ja die Rückfahrt, da hab ich mal fast 77km in 4:30h runter gekurbelt. Der Rest von Text folgt also noch. Bis dahin…

Samstag: …macht das Beste aus dem Tag und bleibt bitte gesund!  😉

48.641km/ 10.01.2022/ Immer wieder „nett“…

Januar 11, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bikedefekte/ Sport & Alltag/ HomeOffice: das was ich als erstes mal loswerden will ist, daß ich inzwischen gar nicht mehr weiß wozu man sich einen Wetterdienst in irgendeiner Art anschaut?

Das passt doch alles von vorne bis hinten nicht.

Montag: von den angesagten gefühlten 5c° und offiziell gemessenen 7-8c° stehen selbst bei mir im Burggarten gerade mal feucht-frische 3c° auf dem Thermometer.

Aber es ist trocken und so bleibt die Regenhose nur im Gepäck. Dann rolle ich das CAADX aus der Fitness-Garage und…
…ein wenig fast schon keine Verwunderung steht in meinem Gesicht geschrieben. War die Schraubaktion von Samstagabend doch nicht so der burner?

Definitiv nicht!

Denn das Rad lässt sich, nun sagen wir mal, irgendwie störrisch um die Ecke schieben. Ich ahne nix Gutes, fahre aber trotzdem los. Ja geht – irgendwie. Nur sich mal eben während der Fahrt einhändig die Nase schnoddern ist nicht die beste Idee.

Die Fuhre rollt, aber unruhig. Während ich so vor mich dahin trampel, was übrigens bestens klappt, spiele ich unzählige Lösungsansätze durch.

Welchen Schrauber des Vertrauens kontaktieren, wann und vor allem wie? Und dann noch die Frage, warum passiert das immer wenn es am wenigsten passt?

Das einzige Rad was ich noch habe wo so verdammte Spikereifen drauf passen, ist eine Schiffschaukel. Ja das Volotec könnte man mit Spikereifen bestücken. Aber dann mit dem Bock ein paar gehofft wenige Tage damit zum Job gondeln?

Der einzig gute Punkt daran wäre, daß es noch mehr Points in den Winterpokal einspielen würde.

Ich schwöre mir, beim nächsten Lottogewinn hole ich mir zwei absolut identische Bikes ins Haus, jedes davon nur mit Teilen verbaut, die ich mit einem Hammer, einem krummen Schraubendreher und einer Wasserpumpenzange wechseln und reparieren kann. *lach*

Aber ich komme an und lass erst mal alles sacken. Eventuell gibt’s noch einen Kurzstop in einem Baumfachmarkt zwecks Einholung von Werkzeug für den Spind. Und nach Schichtende lege ich nochmals Hand an. Auch wenn es eigentlich nichts bringt…

…so dann wieder das Resultat unter dem Strich.

Die Jobrunde fließt so vor sich hin, wer zum Geier hat diese ganzen Schlafmützen in Blechkisten auf die Straße gelassen?

Und das sage ich, also vorschriftsmäßiger und sehr vorsichtiger Fahrer. Also wenn ich das Gefühl habe, daß sie vor mir langsam sind, dann stimmt was nicht. Ich versuche mich zu beruhigen, das Finale kommt ja noch.

Nach dem Ausstempeln und der Abfahrt beschließe ich direkt zu Fahrrad Schricke zu fahren. Er ist am nächsten an der Burg und würde kein Spezialwerkzeug (wie für ein Press-Fit Tretlager) für eine Erneuerung brauchen. Die Zeit des Ladenschluss checke ich zuvor in meinen wohlsortierten Kontakten, passt.

Ich komme an, die Verkaufsfläche ist beleuchtet, aber die Werkstatt dunkel. Doch schon geschlossen? Ich drücke kurz die Tür, sie geht auf…

…erst jetzt beginne ich meine Maske raus zu holen, den Helm abzulegen und auch die Sturmhaube hoch zu ziehen. Denn jene blockiert die Ohren, die man ja für die Maske braucht.

Der Zaubermann des Schraubenschlüssel kommt schon aus der Tür heraus. „Was mein Begehr sei“, fragt er.
Ich erläuter kurz, er fasst an den Lenker und gibt umgehend Rückmeldung. „Das knistert ja nur noch, das ist hin“, so sein Urteil. Innerlich war mir das irgendwie klar.

Meine vorherigen Fragen ob er Zeit hätte und wie es mit Ersatzteilen ausschauen können, werden tendenziös stark differnzierend beantworten. Zeit ja, Ersatzteile pandemiebedingt… . „Nun gut“, denke ich:“man kann ja nicht in beiden Punkten Glück haben.“

Ich kabel, also zumindest virtuell, die Burdame ob sie des Standes wäre mich aufzulesen? Auch der Plan geht auf. Ich beschließe ihm direkt das treue Fahrgerät zu überlassen.

Regelkonform betreten wir nun beide die heiligen Räume und erledigen die Formalitäten.
Meine letzte Frage, ob ich im Laden warten dürfte wegen der Wärme draußen, wird bejaht. Es ergibt sich während der Wartezeit ein kleines Gespräch. Seelenpflege. *lach* Mit dem Verbleib des CAADX bei Fahrrad Schricke wird sich der Dienstag:…

…einer spontanen Dynamik hingeben.

HomeOffice: der Tag erwacht, ein andere Tagesstart. Der Wecker bimmelt, man dreht sich noch eine Weile um, steht dann aber nicht auf.
Der Älteste steht auf und geht ins Bad, man bleibt liegen und schlummert noch eine Weile.

Dann steht die Jüngste auf und geht in Bad. Umdrehen und abermals eine kurze Weile wegsacken.

Dann kommt aber doch der Augenblick wo es mich ereilt, Finale. Espresso special und ein Stückchen Kuchen.

Dank personellem Überschuss im Betrieb, vor allem bei den Ersatz- u. Sondereinsatzpersonal, wozu ich ja nun auch gehöre und der kleineren aber ja nun längeren andauernden gesundheitlichen Missgunst, gibt auch bei uns eine Kontaktminimierung. Bisher bin ich, so mein altersschwächelndes Gedächtnis mich nicht täuschen möge mir nur zwei Tagen gesegnet gewesen sein. Das war also in der letzten heißen Phase.

In der aktuellen Phase steht also für heute dieses Home Office an. Grundsätzlich stehe ich also bereit. Aber wie ich mich schon Ende letzter Woche mit dem Häuptling kurz geschlossen hatte, die Wahrscheinlichkeit sei doch eher außerordentlich gering – das.

Ich werde also erstmal schauen was so wird? Mit Spannung wird die erste Analyse des Herrn Schricke erwartet.
In diesem Zusammenhang werde ich dem Volotec noch zwei Spikereifen anbasteln. Einen alten gut über 3.000km gelaufenen 45NRTH Xerxes Faltreifen mit 140 Spikes und den noch fast baugleichen nur als Stahlreifen, also nicht faltbar nachgekauften. Nur so zur Not, falls es doch zu glatt sein könnte.

Ansonsten würde ich eher auf den Stahl Renner als nutzbare Fahrgelegenheit zurückgreifen. Beide werde ich also in eine Bereitschaftsposition bringen und somit mal nach Luft und Kette schauen. Wer weiß wie lange, hoffentlich so kurz wie möglich. Wer weiß wie lange das CAADX außerhalb meiner Reichweite bleiben wird?
In dem Zusammenhang, möge mir das Wetter gnädig sein.

Mit dem Werkstattaufenthalt ist dann eigentlich eine nette Ausfahrt auch erst mal hinfällig. Man hatte das so einen Plan. Auf der anderen Seite kann ich mich nun aber auch der körperlichen Ertüchtigung hingeben, was aber natürlich auch keine tagesfüllende Aufgabenstellung ist. Somit bleibt noch etwas Luft für eine kreative Tagesgestaltung. Man wird sehen. Bevor ich mich auf die übliche Weise in der Schriftform hier ausklinke noch einen…

Newsticker: auf meinem Nebenblog hab ich dank automatischer Veröffentlichung nun einen weiteren neuen Beitrag stehen. Unter dem Titel – Outdoorgeschichten – Boardküche & Co. – hab ich einen weiteren Haufen Zeilen einfließen lassen. Wer also mag der folge bitte dem <klick>…

So jetzt ist hier aber erst mal Schluss. Ich wünsche Euch einen netten Tag und das Ihr einen gute Portion Gesundheit abbekommt!  😉

48.599km / 07.01.2022

Januar 8, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder/ Outdoor/ Sport & Alltag: der Jahres Anfang ist geschafft und ein wenig Text kann ich wieder hier online niederschreiben. Ja wer hätte das gedacht! *lach*

Donnerstag: keine große Überraschung, es ist sehr frisch draußen und meine intuitive Wahrnehmung rät mir zum Wechsel auf die mit Spikereifen bestückten Laufräder. Zum Glück hat man sowas griffbereit in der Fitness-Garage stehen und der Wechsel ist wenigen Minuten gemacht. Aber…
…immer wenn ich jenen einbaue, ärgere ich mich ein wenig. Auch wenn ich in diesem sehr frühen Morgenstunden gut wegkomme, denn zumindest auf Asphalt rollen die Continental Spike Contact doch ganz ordentlich. Aber sie grenzen die Fahruntergründe doch ein und einen leichteren und damit auch besser rollenden Reifen wäre doch ganz nett. Schade das mir letztes Jahr der 45NRTH Xerxes Faltreifen am Hinterrad aufgeplatzt ist.

Bike nachgedacht: aber auch der war mit seinen eher nur wenigen 140 Stück an Spikes, die ich aber nie bei echter Eislage so testen konnte, eher schmal aufgestellt. Inzwischen scheint es aber einen 45NRTH Gravdal in 700c x38mm auch als Faltreifen zu geben. Natürlich hat auch jener eine ähnliche Preislage. Weiter…

Den Tag über fällt mir eine gute Strecke Unna Bahndammflitzen via Welver ein die man nach dem sehr frühen Schichtende eigentlicheben fahren könnte.
Das Wetter zeigt sich milde, Sonne steht am Himmel nur wenige Wolken und der Wind aus der guten Richtung. Innerlich plane ich eine wenig vor, verstaue vor dem geistigen Auge weiteres Trinkwasser in der Hecktasche. Ein paar zusätzliche Riegel und einzeln verpackte Salamiwürstchen gibt’s im Discounter des Tages. Ja man freut sich schon.

Doch dann kommt wie es kommen muß, der Jobhäuptling meldet sich fernmündlich, es gibt noch eine kleinere Sonderübung. Nix großartiges aber eben lang genug um mir irgendwie den Wind aus den Segeln zu nehmen.
Ich entschließe mich dann nach dem Schichtende zu einer mehr oder weniger regulären Heimfahrt.

Nur kurz halte ich an, etwas schönes Brennholz liegt am Wegesrand. Aber es ist zu groß, ich bekomm es nicht ans Rad. Der Blick fällt gen Westen.

(mehr Bildmaterial <klick> im Januar-Album)

Traumhaft oder?

Freitag: der Winterwetterlage entsprechend „komme ich nur zäher in die Schuhe“. On top hat man noch Niederschlag. Was treibt einen eigentlich gesund denkenden Menschen bei knapp 1c°, Regen und dann noch eine gute Brise von vorne um kurz vor sechs auf dem Rad fahrend 20 Kilometer weit?

Feierabend ich erlebe etwas was ich nicht sehr oft erlebe, eine wunderbare Überraschung. Die Brücke am rückwertig am Jobstandort verlaufenden Radroute ist endlich nicht nur fertig, sondern auch frei gegeben. Alle Zäune sind wech. Was für eine geniale Überfahrt.

Einen Kurzfilm <klick> von der ersten Überfahrt hab ich gedreht. Und was hatte ich mich noch am Morgen über diese Lahmarschiegkeit geärgert. Und sofort steht die Stimmung.

Kurz vor Ziel erspähe ich einen wirklich kaum sichtbaren Trampelpfad in ein bisher noch nie erkundetes Gebiet. Ich schlüpfe durch und sehe…

…viel leeres Land.

Bikedefekte: wir hatten schon lange nix mehr. Schieb ich also so das CAADX über die Holperwiese um die bisher noch nicht in Augenschein genommen Ecke zu erkunden, bemerke ich wie es am Lenker doch irgendwie komisch wackelt.
Zur Kontrolle ziehe ich ein mal kurz die Vorderradbremse und bemerke sofort, daß Steuerkopf oder Steuersatzlager hat Spiel.

Natürlich hoffe ich, daß es nur Spiel hat und ich mit etwas festziehen da kein Neues rein machen muß. Anderseits, daß jetzt verbaute  Stronglight 1/8″ 1/8″ Referenznummer 252764 wurde bei 19.216km am 08.- 09.01.2018 eingebaut.

Ich werd da mal am Wochenende schauen. Jedenfalls die Tauschnummer damals nicht wirklich kostspielig, was schon mal eine Hoffnung ist. Also heiter weiter…

Bis dahin hab ich dem CAADX aber nach der Ankunft eine weitere Schlauch-Katzenwäsche gegönnt. Nach einem Umziehen wurde was für die Beweglichkeit und die Kräftigung getan. Diesmal aber drinnen im DG.
Tarp aufspannen und fett anziehen war mir zu umständlich. Da schlüpfe ich für die eine Übung mal lieber schnell in eine Fleecejacke und Turnschuhe, mach die dann draußen und komme dann wieder rein.

Aber es ist schon ein irres Gefühl, wenn man so gut auf Touren ist, förmlich fast glüht und dann nur leicht bekleidet nach draußen geht. Das ist ungefähr so wie beim Saunieren ins Eisbad hüpfen. DAS hab ich aber wirklich nie gemacht. Brrrrr…

Ja und das war dann die kurze Zweitages Arbeitswoche, jetzt ist erst mal Wochenende. Für den Samstag steht mal ein entspannter Heimatbesuch an und dann sehen wir mal weiter. Nächste Woche gibt’s am Job Gemischtwarenprogramm. Jeden Tag was anderes zum fahren. Bis dahin…

…macht Euch einen netten tag und bleibt bitte gesund!  😉

48.316km/ 30.12.2021/ …schneller Neustart

Dezember 31, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder/ Sport & Alltag/ car-to-go: mit einer gewissen gesundheitlichen Dynamik im positiven Sinne, ergab sich dann ein schneller Neustart.
Schneller weil zum Glück in unkomplizierter von und mit allen offiziellen Seiten. Natürlich auch, weil sich die körperliche Unannehmlichkeit irgendwie aufgelöst hatte.

Alter: auch wenn das Thema und damit eine echte Ursachen und deren Findung noch im Raum steht, daß wird so zwischen den Feiertagen nix.
Der Haus-Doc befindet sich gerade im Umbau, dort gibt es also nur Notfalltermine. Die Krankenkasse reichte mir eine Rufnummer durch, wo man bei Bedarf Infos abrufen könnte und der Knochendoc, ja der ist fernmündlich nicht zu bekommen, aber eben auch nicht notwendig.

Die neue Info das einen schriftliche Gesundscheibung nicht notwendig ist hab ich von der Krankenkasse, was auch seitens des AG/ Job bestätigt wurde. Demnach steht also einem regelkonformen, ja auch bei uns gib es so etwas wie Homeoffice *, Antritt zwecks Ausübung einer vertraglichen Tätigkeit gegen Entlohnung nix im Wege.

(*Homeoffice: bedeutet eine Anwesenheit am Job die sich ausschließlich der Abwickelung der nur wirklich notwendigen Tätigkeit erstreckt. Anders gesagt, liegt nix mehr an, ist man nicht mehr anwesend oder erscheint erst später.)

Dienstag: die üblichen Handgriffe um in die Spur zu kommen und sich dann per Pedes durch die Natur rollen zu lassen.

09:38Uhr: ja wir lieben es!

Ich weiß nicht wiso, aber heute früh mal wieder eine mittelschwere Krise bekommen. Das ich in den letzten Tagen schon meine langen Radfahrbeinlinge gesucht hatte, ist ja das eine. Das andere war dann aber heute früh, daß meine Reflexstulpen, meine ollen Goretex-Garmaschen und meine Craft Sturmhaube nicht aufzufinden waren! Teufel, verdammt.

Bei den Beinlingen war ich mir nicht ganz sicher ob ich sie nicht in der Firma hab liegen lassen. Aber die Reflexstulpen hatte ich noch in der Hand.
Und zwar genau dann, als ich meine Wäsche aus der Waschmaschine geholt hatte und mich geärgert hatte, daß ich sie nicht mit gewaschen hatte.

Wo zum Geier die Sturmhaube gelandet ist, konnte ich nicht ausmachen?

Zum Glück war es heute eher mild und ich konnte durch eine andere Kleiderkombi die Fehlteile kompensieren. Aber heute Nachmittag werde ich alle potentiellen Lagerplätze DDR-Grenzermäßig auf links drehen.

Ansonsten wie schon gesagt, eher mild bei 4-2c°, ein fast no-spike Wetter welche aber dann doch zur Sicherheit drauf belassen werden, leichte Feuchtigkeit aber so gut wie kein Wind.

13:59Uhr: war ja irgendwie klar, da hat man mal früh – Home-Office – und könnte eine verlängerte Heimfahrt machen, fängt es an zu kübeln.

Ob jetzt gaaaaaanz langsames Umziehen hilft wage ich znoch u bezweiflen. Blöd nur, daß die Regenbuchse zu Hause liegt.

Heimfahrt: und nach dem Austrinken des restlichen Espresso special schlüpfte ich also ganz gemütlich in die Bikeklamotten. Und meine Geduld wurde belohnt ich konnte bei kompletter Trockenheit losgondeln. Das folgende Bild ist ja bekannt…

2 kurze pause_ergebnis

…also auch die ersten Meters wo ich ja schon erwähnte wie ich jene abspulte.

3.1 haldenblick_ergebnis

(im Dezemberalbum <klick> mehr Bilder)

Es ging also mal hier und mal dort aber stets noch in ganz kurz entlang, einfach mal so, aber auch um zu schauen, was der in den letzten Tagen ausgeruhte Körper so macht. Außerdem hatte ich recht fix ein Ziel im Auge. Es sollte, so alles mitspielte, auf einen Ausflug auf die meine Halde Humbert gehen.

Das Wetter war bestens, zum Glück aber fuhr ich auch in die richtige Richtung. Denn von hinten bließ der Wind ein ganz nettes Konzert. Jetzt gegen den Wind am Kanal entlang? Nein danke! Es war also warm, um genau zu gehen, zu warm.

Und so kam es das ich nicht nur meine Jacke auf Lüftung stellen mußte, sondern auch meine kurzen Beinlinge ablegen wollte. Dazu hielt ich unter einer der vielen Brücken an, dort bist sich eine Treppe als Sitzgelegenheit und fingerte meine Beinlinge unter der Radhose raus. Damit ich dies in geschickt machen konnte legte ich meine Radfahrhandschuhe auf das angelehnte Rad. Ungeschickter Weise…
…leider lose, denn mit einem Windstoß flog ein Handschuh in eine seichte Wasserlache.

Da ich mich zum Ausziehen auch der Schuhe kurzfristig entledigen mußte, hatte ich einen ganz fixen Anflug diese wieder an zu bekommen. Denn merke so nur mit Socken auf feucht-nassem Boden, keine gute Idee. Ich griff mir dann den Handschuh und stellte fest, feucht aber mir zu feucht zum anziehen.
Das war jetzt aber nicht ganz so schlimm, weil es ja warm war. Also bündelte ich die Handschuhe hinten auf meiner Gepäcktasche von außen fest. Von außen, wie sich aber nach der Ankunft herausstellte, war das nicht die beste Idee.

Jedenfalls konnte ich so nun besser temperiert meine Fahrt in weiten Teilen am Kanal weiter fortsetzten und bog dann bei den beiden weißen Brücken quer rüber zur Zielhalde.

Oben auf meiner Halde angekommen wurde kurz durchgeatmet, war ja schon lange nicht mehr hoch gefahren, kostete also den einen oder anderen Atemzug mehr. Dann natürlich der Kontrollgang.

do nature: seit dem letzten Mal wo ich ja etwas schützenden Mutterboden mt Laub rauf gebracht hatte, hat sich eigentlich nicht viel getan. Erstaunlich fand ich aber, daß am letzten Beet die abgedeckte Zwiebel, oder was auch immer, wohl immer noch ihren grünen Schmuck trägt oder sogar nachgeschoben wurde, wenn auch in eher klein.

Ebenfalls gut fand ich auch, daß mit der letztes Mal nachgebrachten Erde auf dem zweiten Beet endlich auch was gekommen ist, auch wenn es nur ein wenig Gras ist. Immerhin für die Jahreszeit.

Natürlich war die Idee die Handschuhe wovon ja nur einer zuvor in eine seichte Wasserlache gefallen ist „super“ auf die Arschrakete zu verfrachten, keine gute Idee.

Sah irgendwie schmutzig aus. Gut, hab dann die Waschmaschine gefüttert und so war das dann Geschichte.

Zu Hause hab ich dann sowohl die in der Frühe gesuchten Beinlinge gefunden, die wohl – jemand – nach dem waschen woanders in den Kleiderschrank gelegt hatte, als das ich sie an ihren Stammplatz legen würde.
Die Garmaschen und die Reflektoren waren auch ein Fach höher positioniert. Aber das nehm ich auf meine Kappe. Die Sturmhaube habe ich jetzt vergessen zu suchen, werd ich also noch machen müssen.

Mittwoch: es geht weiter, für heute wird die Regenhose mit im Gepäck sein, denn der Wetterfrosch murmelte was zum Feierabend hin von Regen weit über 50%.

Mit dem Ankleiden entdecke ich die Sturmhaube, ist also wieder alles beisammen, Abfahrt.
Schon beim Gang rum um die Burg zur Fitness-Garage nieselt es. Halt warte, nein doch nicht. Dann aber wieder doch. Das Wetter kann sich nicht wirklich entscheiden, es bleibt mehr oder weniger bei Nieselregen in Abschnitten.

Ohne in die Regenbuxe zu schlüpfen fahre ich und lasse im Kopf schon die Orte passieren, wo im Stall eine Heizung zur Verfügung steht. Nach dem Umkleiden und Frischmachen landet die feuchte Radhose dann unauffällig auf einem Heizkörper. Bis zum Schichtende ist sie mit Sicherheit trocken.
Spannend wird, wie wird das Wetter nach dem Feierabend sein? Radrunde oder nicht? Zumal…

…man am Morgen auf normale Bereifung wechseln konnte. Und rein zufällig ist auch eine zweite 1l Trinkflasche mit on board. *grins*

Die Rückfahrt: und dann war es soweit. Ungünstig war, daß es bis zum Schichtende nicht geregnet hatte, denn sonst wäre das nicht so eskaliert. Als Strecke wählte ich eine Route die ich in der Kombination schon länger nicht mehr gefahren bin und aus dem Bestand der Winter Pokal Classic Routen stammt.
Logisch, wie die Titel halt schon sagt, gerne halt für den Winterpokal gefahren, wenn auch nicht ausschließlich.

Gut daran, es waren so grob 50km mit entsprechender Fahrzeit zusammen kommen und so den frühen Feierabend versüßen.

Ja und wie ich schon sagte, kein Regen also blieb die Regenbuxe im Gepäck. Abfahrt dann auch noch bei angenehmen 7c°, diesmal aber anders als am Vortag mit durchgängiger Bewölkung, was die Temperatur gefühlt handschuhfähig machte.

Wie üblich beschloss ich die Strecke in Abschnitten zu fahren um so zu sehen, wie weit es mich treiben würde, aber vor allem auch könnte. Denn mit den paar Tagen Auszeit tastet man sich besser an längere Strecken heran. Auch im Hinterstübchen immer noch das Wetter. Kommt der Regen und wenn ja wann?

So könnte man einen Ausstiegspunkt festlegen und falls der Regen dann doch kommt links raus auf direktem Weg gen Burg rollen. Man muß es ja nicht übertrieben. Mit im Gepäck neben der schon erwähnten zusätzlichen 1l Trinkflasche noch ein paar Schokoriegel als Brennstoffquelle. Also mal los.

Lief dann auch recht passabel und wie schon am Vortag war der Wind auf der richtige Seite. Es ließ, wenn auch in minderer Menge seicht von hinten oder von knapp-rechts. Und so rollte ich an der Seseke bis Bönen und dort dann durch das Industriegebiet.
Für nicht Radfahrer liest sich das jetzt irgendwie häßlich an, aber tatsächlich hat man durch das Industriegebiet eine sehr nette Radroute abseits des Asphalt hingezaubert. Es lässt sich also in schön fahren.

Das große Bild zeigt dann die Überlandstrecke wenn man das Industriegebiet verlasen hat. Auch da sehr ruhige, lässt man mal die parallel verlaufende A2 außen vor, Wegstrecken.

Wie das eben so ist, natürlich hatte es gerade dann angefangen zu regnen, als ich die letzte Möglichkeit abzukürzen schon lange gut im Rücken hatte. Aber das erwähnte ich ja bereits. Da ich bei dieser Fahrt an der an der Burghügel Mark vorbei komme, wurde dort auch die Möglichkeit genutzt sich im nahen Pavillon noch ein zusätzliche Radtrikot unter die Jacke über das Langarmshirt zu ziehen.
Dann kam der Homerun, ein letzte Bild den Dorfkern mit dem Konsumtempel in beleuchtet im Hintergrund…

…und schon stand man auf dem heimischen Gartenboden. Dort wurde natürlich war dann ma´ wieder der Gartenschlauch bemüht samt Kettenpflege. Man was das sah das CAADX aus.

Zumindest für diesen gelaufenen Tag war das Thema Winterfahrten eher vorbei und auch für den Folgetag eher nicht vorhanden. Das Themrometer stieg auf kontinuierliche 6c°+, was für einen Hitze. *lach*  Auch vorbei waren die langen Heimfahrten für dieses Jahr. Denn am…

Donnerstag: …sollte es im Optimalfall eine körperliche Ertüchtigung in Sachen Kraft und Dehnung geben. Man kann ja nicht nur Radfahren, sollte damit auch was für die Haltung und Beweglichkeit tun.

11:40Uhr: der Tag nach dem Tag war dann auch zunächst ma‘ etwas gemächlicher was die Anfahrt zum Job anging.
Erstes „Problem“, es war pupenwarm. Und das mit satten 10c° in der Spitze. Die anderen Sache war, man kann ja sagen was man will, aber Wetterdienste… .

Alle wie sie da sind, von wegen kein Regen. Natürlich hatte es auch nicht geregnet als ich das Rad raus holte. Man hätte sich ja noch die normale Radhose gegen die Regenbuxe tauschen können.

Pünktlich an der ersten Ampel fing es an zu nieseln und das machte dann, mehr oder weniger die ganze Zeit auf der Anfahrt sein Ding.
Ich hab dann die Buxe einfach wieder über die „gefundene“ Heizung gehängt.

Ansonsten war noch prefill angesagt. Mit einer Tasse Kakao verschwandt auch ein Mikrowellen-Burger hinter den Lippen. Dann ging es. Der Tag rollte so vor sich hin, der Feierabend kam und ich mußte bei teilweise 13c° nach Hause fahren.
Unglaublich, denn bei der Hitze war ein wenig Strategiespiel angesagt. Denn was zieht man wie an und überhaupt.

Die Jacke wurde voll gelüftet, eine Mütze kam genauso wenig zum Ersatz wie ein Halstuch. Clever war, daß ich die normale Radhandschuhe mitgenommen hatte. Die haben ja keine langen Finger und so kam genug kühlender Wind, wenn man davon überhaupt sprechen kann, an mich heran.

Aber wo länger an einer Ampel stehen bleiben war auch nicht schön. Mir kamen sogar ein paar Schweißtropfen von der Stirn. Das hab ich maximal im Hochsommer.

Gut, nach der Ankunft wurde frische Kleidung angezogen und das letzte Training im Burggarten abgehalten. Das lief auch lecker und so konnte ich zufrieden diese letzten Zeilen in diesen Blogbericht tippen.

Für morgen ist das CAADX mit ein paar netten Dingen beladen, da hab ich was Schönes vor. Aber was das ist, verrate ich erst beim nächsten Bericht.

Macht Euch also einen netten letzten Jahrestag und bleibt wie immer so fit & gesund wie es nur geht! Und rutscht gut ins neue Jahr.  😉

48.156km/ 23.12.2021/ kurzes Ende…

Dezember 25, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder/ Sport & Alltag: mit dem Nippen am Espresso special wird klar, das wird heute ein „lustiger“ Tag.

Mittwoch: hatte ich das Training gestern zu ambitioniert betrieben oder hätte ich nur früher zu Bett gehen sollen? Es könnte auch sein, dadurch daß ich seltsamer Weise so um kurz nach drei wach war, eventuell mir etwas von der Regeneration fehlt?

Oder ist es einfach nur Winter und mein Körper meint jetzt einen auf Ruhephase, sprich „ich will nicht aus dem schönen warmen Bett“ zu machen? *lach*

Fragen über Fragen. Hilft ja aber alles nix, wir müssen ran. Also ma‘ wacker los, sich in die unendlichen Zusatzschichten pellen und dann die Pedale kreisen lassen.

08:48Uhr:  jo, inzwischen sind wir ein gutes, die Betonung liegt auf gutes, Stück weiter.

Angekommen im Stall die üblichen Handgriffe und dann erst mal ein Frühstück machen.

Speisekarte: es gab zwei Schnitten französisches Landbrot mit Margarine und belegt mit geräucherter Makrele, dazu noch eine Tomate.

Ferner wurden zwei Doppelte gleicher Brotsorte geschmiert mit der selbst hergerichteten Frischkäse-Oliven-Creme.
Ein halber (von einem großen) Apfel, eine Birne und eine Banane ist noch mit im Gepäck. Die Apfeltasche (Discounterware) die eigentlich für den gestrigen Caffee kurz vor Schichtende war, verschweige ich jetzt natürlich nicht.

Jene wurde jetzt, mit ein paar Schlücken aus dem Thermosbecher Espresso special zu sich genommen. Und was soll ich sagen?

Ja die Anfahrt von heute früh ist Geschichte. Auf dem offenen Land hatte es mal eben satte -6c° was natürlich eine sportliche Temperatur ist.

Bikeklamotten/ Handschuhe: dabei fällt mir ein, der Artikel über meine Handschuhe gehört (demnächst) überarbeitet. Denn die Neuanschaffung der FORCLAZ Fäustlinghandschuhe aus dem Decathlon hat sich inzwischen bewährt. Auch ist noch ein dünnes Paar Handschuhe zum drunterziehen von der Marke ODLO aufgetaucht.
Die waren dann heute als zusätzliche wärmende Schicht meine Wahl. Weiter im Text.

Da ich ja morgen erst später anfangen darf-sollte-kann-muß, was konkret so ab 09:00Uhr bedeuten würde, laufen Überlegungen was man mit diesem Zeitfenster anfangen könnte.

Könnte, denn neben der Bequemlichkeit den Wecker einfach später bimmeln zu lassen, könnte man ja auch eine kleine verlängerte Radrunde als Jobanfahrt aus dem Hut zaubern.
Ob ich das angesichts der Temperaturen mache, lass ich mir offen?

Gut, soviel bis hierhin, mal sehen was der Tag noch so bringt?

Donnerstag: der Tag nach der blöden Sache, schon wieder, oder erneut.
Weitere Zeilen, jetzt so in der Warteschleife bei weißen Mann wartend.

Die Sache war jetzt ungefähr so. Den Tag über das übliche Tagesgeschäft ohne große Auffälligkeiten.
Das Wetter machte schon am frühen Morgen einen schwer auf Winter. Auf der Radanfahrt hatte es in der Spitze mal eben satte -6c°. Erwähnte ich ja bereits.

Und wie man sieht gab es im Überlandabschnitt auf meiner Rennbahn sogar ein wenig was von liegen gebliebenen Schnee. Mir war es nur rätselhaft, wann es eigentlich geschneit hatte?

Zum Glück hielt es sich aber sonst mit den winterlichen Bedingungen in Grenzen. Nur das Umziehen dauert natürlich gefühlt ewig.

Ach ja, der kurze Test mit dem Gesichtstuch brachte nicht so den Erfolg.

Grundsätzlich klappt das, vor allem mit dem Ausschnitt, aber eine echte wärmende Wirkung darf man wohl eher als Einbildung abharken.

Nun gut, dann kam das arbeitstechnische Ende des Tages und gut war. Auch wenn nicht wirklich gut, weil… . Das hatten wir ja schon. Auf dem Rad so mit dem Fahren ging das, auch wenn natürlich auf der rechten Seite ein wenig der Antritt fehlte.

Innerlich habe ich mir versucht ein zu reden, daß es sich mit dem Radfahren lockern würde und dann über Nacht sich auflösen könnte.
Das hab ich dann noch versucht durch das Einfangen von ein paar netten Winterbildern (siehe oben) positive zu unterstützen, was aber im Resultat leider nix brachte.

Donnerstag: mit dem Aufstehen und dem Anruf am Job, wo die Lage etwa auf die gleiche Begeisterung stieß wie bei mir, ging der Tag dann weiter.

Schnell das übliche Heißgetränk hinter die Kauleiste kippen, zwei kleine italienische Leckerreien dazu und Abfahrt zum außerplanmäßigen Termin.

Und da hänge ich jetzt in der Warteschleife. So ist das eben. Das war also der lausige Rest von meiner Arbeitswoche. Macht Euch aber nix draus, wir arbeiten daran. Und so wünsch ich Euch mal wieder einen netten Tag und die nötige Portion Gesundheit!  😉

48.117km/ 21.12.2021

Dezember 22, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder/ Sport & Alltag: mit dem Montag beginnt eine neue Woche, was ja irgendwie logisch ist. Also zumindest von der Reihenfolge der Wochentage her.

10:16Uhr: was für ein herrliches Wetterchen. Leicht frostig und etwas Feuchtigkeit, aber zum Glück noch keine eisigen Stellen. Denn…

… eigentlich hätte ich die Spikereifen nutzen sollen. Aber vor der Burg sahen die Wege noch besser aus. Egal, ich kam aber trotzdem gut voran, was dann auch an der Bewegung beim Radfahren an sich lag.

Leider war die Brücke an der Radroute immer noch nicht wie angesagt fertig. Wie lang doch so ein Oktober sein kann, erwähnte ich ja bereits.

13:11Uhr: ich nutze die Stand-Wartezeit um ein paar weitere Zeilen ab zu setzen.

Der Trick die Firmenkutsche in die Sonne zu stellen funktioniert. So bleibt es annehmbar warm, oder es wird zumindest nicht zu frisch.

Zuvor hab ich meine Nase mal wieder bei 2Rad Busch reingesteckt. Der Laden als solches ist mir ja nicht unbekannt und so konnte ich die Stand-Wartezeit ein wenig mit stöbern verbringen. Erstaunlich fand ich mal wieder, daß ein so kleiner Laden ein recht ordentliches Sortiment an Shimano Austauschteilen im Laden hat. Sowas sieht man heutzutage eher ganz selten.

Damit ich die beiden aber nicht von ihrer wohlverdienten Mittagspause abhalte bin ich anschließend noch zum Discounter. Ein wenig den Kühlschrank mit Futter für die nächsten Tage auffüllen.

Oh, sehe gerade, der Vorrat an Espresso special muß eingeteilt werden. Nicht das ich nachher zu wenig habe.

Woher nachher die Rückfahrt mit dem Rad geht, lass ich mal offen. Das wird auch ein wenig davon abhängig sein, wie ich gleich die letzten beiden Kundenanfahrten verkehrstechnisch gebacken bekomme.

Je besser das klappt, des so… *Augenblinzel*

Dienstag: tja die Rückfahrt von gestern war schon klasse. Aber…

…der heutige frühe Tag hat es auch in sich. In der Spitze stehen ganz knapp -5c° auf dem Bryton Tacho. In den ersten zwanzig Minuten hatte man dann eine leicht erhöhte Atemfrequenz. Gut auf Temperatur kommen war der Plan, was auch klappte.

Stellenweise lag der Nebel noch gut über dem Land, aber anhalten um Bilder zu machen? Eher nicht. Es gab nur zwei, drei kurze Stops um sich die Nase zu schnoddern und auch mal einen Schluck aus der Trinkflasche zu nehmen.

Verbrannt an Kalorien hab ich mit Sicherheit einiges. Auch ist der Plan gereift, die sportliche Einheit am Nachmittag mit allen Übungen in die Burg zu verlegen. Für die Klimmzüge geht’s dann eben kurz raus.

Die Jobrunde für diesen Tag lief gut. Es gab noch eine klitze kleine Sonderrunde, aber auch die nix Aufregendes.

Morgen steht die Jobrunde hier im Dorf an und für Donnerstag hat man auch schon was. Da jene Jobrunde aber deutlich später anfängt und eine der beiden letzten ist die in den Stall rollt…

…hatte der Vorgesetzte noch eine Spezialaufgabe für den darauffolgenden Morgen. Dies würde eine KFZ-Nutzung optimal erscheinen lassen. Meinte er. Aber dachte an mich und fragte, ob ich denn mit dem Rad kommen werde. Fand ich nett.

Also habe ich den Plan vorgeschlagen, direkt nach dem Schichtende am Donnerstag mit der Fa.- Motorkiste nach Hause zu fahren um dann von dort aus direkt die Spezialaufgabe ab zu fahren. Der Plan fand Gefallen und wurde somit abgeharkt.

Gut für mich, am Donnerstag kann ich ausnahmsweise mit der Kiste und nicht mit dem Rad nach Hause gondeln, spare mir also das ganze Umziehen, Duschen und so.

Auf der anderen Seite kann ich aber trotzdem mit dem Rad am Heiligabend nach Hause fahren.
Das wollte ich mir nur ungern entgehen lassen. Warum? Naja, es geht mir zum einen natürlich um die Bewegung, aber zum anderen um eine schon fast zur Tradition gewordenen Sache.

Sagen wir mal es geht um eine kleine Espresso-Sache. *Augenzwinker*

Außerdem werde ich meinen Arbeitstag auch durch den gut frühen Beginn zeitig beenden können.
Dafür sind wir auch immer zu haben.

Gut, soviel Geplänkel also zu dem was am Job so läuft und wie die Pläne in den nächsten Tagen aussehen.

Abends dann: ja und dann kam die Rückfahrt. Wie erwartet war es nicht wirklich wärmer geworden. Denn noch rüstete ich leicht bei der Oberbekleidung ab. Man hatte einfach keine Lust auf Fieberanfälle. Nötig war dies aber nicht, denn auch wenn es inzwischen -2,5c° Achtung Scherz – warm – geworden war, sorichtg kam ich nicht in den Tritt.

Die Kälte nagt dann doch ganz schön und auch die Continental Spikereifen sind nicht ganz so flott, wie alles was ich sonst habe. War ja aber egal, denn je langsamer man unterwegs ist, des so mehr Points für den Winterpokal.

Auch auf der Rückfahrt gab es erneut schöne Szenen. Einen kleiner Film mit Rundblick bei den Lippeauen (ja qualitativ eher mau, sorry) hab ich auch gedreht.

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(mehr Bilder im Dezemberalbum <klick>)

Und natürlich mußte ich die schönen Holzstücke einsammeln, die vom neulich durchgeführten Bereinigungskationen übrig geblieben sind.

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Das angedachten Training wurde auch in DG verlegt, halt wie angedacht. Blöd ist dann nur, daß ich für die Klimmzüge immer nach unten watscheln muß, eine Jacke anziehen und in die Schuhe schlüpfen.
Gut, dann ist das Treppensteigen eben auch noch Training.

Aber mit diesen Zeilen ist der Tag jetzt auch final am Ende. Geduscht, Wäsche gemacht und den Bauch wieder mit Brennstoff aufgefüllt werd ich gleich zur wohlverdienten Bettruhe gleiten.

Macht Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉