Archive for the ‘Winterfahrten’ Category

Kommt-doch-Frühling/ 50.976km/ 06.04.2022

April 7, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder: es ist…

Dienstag: …in der Früh und man hockt erneut in der inzwischen fertig gefliesten Küche und schlürft meinen Espresso.

Draußen ist es, das kann ich schon sagen, zwar mit einer gewissen Feuchtigkeit bedacht, aber zumindest nicht wirklich kalt.
Die Regenbuxe ist also angesagt und innerlich eine gewisse Freude für die Pflanzenwelt.

Ach ja, der Blick auf den Tachostand lässt erahnen, daß eventuell oder doch eher sicher diese Woche eine weitere Tausendermarke fallen wird.

07:43Uhr: warmer Regen, so könnte man die Jobanfahrt betiteln. Fast schon zu warm, zumindest für die Kleiderordnung. Lüften via der Jacke war angesagt.
Dazu eher wenig bis gar kein Wind.

Natürlich kreisten die Gedanken zur Aufgabenstellung. Dann ein Lichtblick mit einer guten Konstellation.

Nächste Woche geht die Job runde im Dunstkreis der Hörder Bike. Schon bei meiner ersten Felgenerneuerung im Zentrum der Möglichkeiten. Ich neige dazu zu sagen, daß ich mich leider zu Gunsten einer Möglichkeit vor Ort entschieden habe.

Der Plan könnte also sein, mit dem anderen Laufradsatz im Gepäck dort nächste Woche vorstellig zu werden, in der Hand eine schriftliche Fixierung der Anforderungen.

14:51Uhr: es ist unglaublich, war es heute früh schon gut warm, stehen aktuell fast 12c° auf dem „Tacho“.

…die Heimfahrt ging dann auch entsprechend legger von Kurbel. Ein wenig Sonne dazu, der Wind schob auch noch, also gab‘ s den Abstecher zur bekannten Lokation.

In der Burg angekommen gab es eine ganz kurze Durchsicht am CAADX. Ma(n)n hatte so den Eindruck, daß die Kette ein wenig Pflege bräuchte. Dem war aber dann doch nicht so, also hat man‘ s sein lassen.

Der Tag klingt aus und weiter geht’s am…

Mittwoch: …dem Tag des Bergfestes. Espresso-Frühstück, dann die restliche aber diesmal dünnere Kleidung überstülpen und Abfahrt.
Mit gut 7c° war es gut warm, dumm war nur, der Wind von vorne. Ankunft, frisch machen, Schnitten schmieren die Jobrunde vorbereiten und Abfahrt.

13:33Uhr: ja leider wurde das nix. Hatte ich doch ein gesundes Zeitfenster und damit die Möglichkeit ma‘ wieder eine CWPM bei Die Currywurst zu inhalieren, gab es dort tatsächlich eine Schlange bis auf den Gehweg raus.
Der kurze Blick ins Innere war schnell gemacht, aber auch da rappel-voll.

Tja, das wär ihr Preis gewesen.

Nach der Ankunft: da das Wetter immer noch bestens war und auch der Wind schob gut hinten…

…gab es mal ausnahmsweise einen flotte Heimreise am Channel entlang.

Nach der Ankunft fiel mein Blick zwangsläufig auf meine Anzucht.

Freude kommt auf. Wenn das nächste Wochenende nicht ganz so arg verplant wäre, würde ich zumindest den Großen nach oben bringen und einpflanzen. Ob das vom Zeitplan her klappt? Aber bloß keinen Stress aufkommen lassen.

Ansonsten, wie man am Titel erkennen kann, mit gerade mal 24km die zum nächsten Tausender fehlen, wird das morgen wohl kein Ding sein.

Dann macht Euch mal einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

50.899km/ Winterpokal Ziellinie erreicht/ 05.04.2022

April 5, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Winterpokal 2021 – 2022/ Bike- & Biketouren Bilder/ Alltag: das Leben beginnt nun einen anderen Lauf zu nehmen, der Winterpokal ist nun auch gestern im Radforum vom Datum her beendet.

Die gestrige Jobanfahrt fand auf dem CAADX statt und bei Trockenheit. Für die Rückfahrt gab es zwar kontinuierlich Niederschlag, der aber eher von der ganz milden Sorte. Eher erhöhte Luftfeuchtigkeit.
Da der Wind bei etwa 2c° zwar eine gute Stärke hatte, aber dann von hinten kam, konnte ich es mir nicht nehmen lassen, eine Entspannungsschleife über eine gut bekannte und oft genutzte Streckenkombination zu machen.

Schade, ich hätte so gerne eine Runde im See geschwommen, das Wetter war wunderbar und vor allem, so wenig Leute. *lach*
Kurz vor dem Ziel brauchte ich aber noch ein wenig Brennstoff in Form eines Riegels. Am Ortsausgang Kamen gibt’s eine Brücke die mir zusätzlichen Schutz bot.

Nach der Ankunft wurde die Regenhose, die Schuhe samt Überzieher und das treue Fahrgerät mt einer Brise aus dem Gartenschlauch vom Gröbsten befreit. Heiß duschen war dann auch angesagt.

Derweil hatte der Fliesenleger heute die gesamte Küche fertig gemacht und zwar inklusive verfugen und Sockelleisten.

Im Gäste-WC sind auch ein paar Fliesen an die Wand gekommen. So langsam-schnell wird das was.

Macht Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Weißer Frühling/ 33.824km & 50.853km & 39.640km/ 02.04.2022

April 2, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-15/ Volotec/ Winterpokal/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder Sport & Alltag: der Start in die Arbeitswoche war gut brauchbar, auch das Wetter nicht ganz so schlecht.

Ein Bild vom Montag wollte ich noch nachreichen.

Es zeigt eine Stelle an der Lippe logischerweise dann in den Lippenauen. Der Zugang liegt an einer Wegkurve. An der Stelle habe ich so manchen Beutel Erde für die Halde aufgenommen…

…und dann auch mal Wasser zum gießen. Ich hatte einfach vergessen eine Flasche voll zu machen und die Chance wollte ich mir nicht entgehen lassen. Jeder Tropfen zählt.

Dienstag: wie auch schon am Vortag wurde das Espresso-Frühstück im mehr als kahlen Wohnbereich abgehalten.
Zumindest im Burggarten ist es nicht mehr ganz so kalt, aber hey, 6c° sind auch nicht wirklich warm und solange ich den Bereich nutzen kann.

Auf der allmorgendliche Anfahrt hatte in der Spitze 3c°, das aber nur im offenen Abschnitt der Rennbahn.
Bis ich da ankomme bin ich warm, außerdem ist es eine sehr trockene Kälte. Also alles halb so schlimm.

Während der Jobrunde versuche ich gedanklich den späteren Tagesablauf besser zu strukturieren. Was mir fehlt, „dank“ der Renovierungphase, ist ein Platz wo ich besser und länger verweilen kann.
Ich glaube das beste ist, wie üblich nach der Ankunft sich erstmal zu duschen und dann mit passender Kleidung Position auf der Burgterrasse zu beziehen.

Gestern hab ich mal versucht im DG es mir einigermaßen gemütlich zu machen. Doch da oben hocken die Mädels und gucke, wie könnte es anders sein, Mädelsfernsehen. Inhaltlich stört mich das nicht. Aber es ist dann doch irgendwie störend und dies auch, wenn ich via Kopfhörer meine Beiträge sehen und vor allem störungsfrei hören will.

Außerdem finde ich es sehr schade die nette Zeit wo in der Bude zu verbringen. Ich werd das heute mal testen.

Nachmittags: ich komme etwas schleppend trampelnt zur Burg, gönne mir aber dennoch eine kleine Runde am Beversee vorbei (Kurzfilm <klick>) die Sonne hält sich vornehm zurück in Folge dessen ist es frischer.
Egal, ich ziehe trotzdem meine sportliche Ertüchtigung um einen Tag vor, komme damit auch zurecht.

Der freundliche Postbote hatte ein kleines Päckchen von WalkOnTheWildSide reingereicht. Ein weiterer Windschutz und ein paar Zeltheringe sind drin.
In den kurzen Trainingspausen probiere ich damit ein paar Kombination mit bereits vorhandenen Equipment durch und freue mich.

Eigentlich soll der neue Helm noch ein wenig Bling-Bling bekommen, doch die Menge als auch die farbliche Auswahl ist nicht nach meinem Gusto. Da werde ich wohl was bei Reflecto bestellen.
Die Tage hatte ich da was gesehen…

Ansonsten läuft der Tag mit der angedachten Änderungen besser. Mit passender Kleidung verbleibe ich auch nach dem Training noch eine ganze Weile im Burggarten und esse auch dort. Dann duschen vor dem zu Bett gehen. Gute Nacht.

Mittwoch: wie schon die Tage hocke ich im UG und schlürfe den Espresso um in den Tag zu kommen. Bis hierhin klappt der Plan. Zum Ausgleich greif ich mir den Stahl Renner um damit die Tagesfahrten zu erledigen.

Es ist sehr frisch draußen, ein Spitzenwert von 0c° steht auf dem Bryton Tacho im offenen Abschnitt. *brrr*
Zum Glück hab ich mir meine Letto Radjacke gegriffen.

Auch am Nachmittag ist es nicht wirklich warm, obwohl die Sonne mehr scheint als am Vormittag. Die Jacke aus der Frühe ist gut angesagt, Kurzfingerhandschuhe gehen aber.

Nach der Ankunft gönn ich dem CAADX eine Kurzpflege, tut auch mal Not. Es soll, glaubt man dem Hörensagen, ja schlechteres Wetter und dies sogar mit Schnee geben. Warten wir ab.

MacBook Air: unter dem Motto irgendwas ist immer hatte ich gestern und heute erneut nach dem Starten meines immer noch treuen MacBook Air die Erscheinung, das es trotz einer Akkuladung von gut über 90% sich nach dem anschalten  einfach abschaltet.
Ungefähr in der Art, wenn der Akku leer ist, was ich dann auch gestern erstmalig dachte.

Ich hab’s dann einfach an den Saft gestöpselt, dann sprang es sang und klanglos an. Heute habe ich beim Starten aber mal genauer hingeschaut.
Und ja tatsächlich der Akkustand lag bei satten 95%. Aber leider das gleiche Schauspiel. Ist mir jetzt aber auch schnuppe, hab das gleiche Schauspiel mit dem Ladegerät gemacht und gut war.

Kurz nach dem Start hab dann aber das Ladegerät wieder entfernt und jetzt läuft es regulär. Weiter im Tagestext…

Nach dem Duschen wird die Waschmaschine gefüttert und danach der Trockner. Das Leben findet draußen im Burggarten statt, mit Daunenjacke geht es. Warm ist was anderes, der Wind kommt eher aus Norden bis Nord-Ost.

Im UG waren die Handwerker erneut aktiv, auch wenn man nicht viel sieht, die Elektrik steht soweit, im Gäste WC hat sich auch was getan (Bilder im Bau <klick>).

Donnerstag: es ist der vorletzte Tag dieser Woche, lassen wir uns überraschen wie „gemütlich“ es heute wird.

Denn gestern wurde es auch mit Daunenjacke auf der Burgterrasse nicht mehr ganz so gemütlich.
Und der aktuelle Blick in den frühen Morgenstunden nach draußen verrät mir, 5c° und der Boden ist eindeutig feucht. Gab es etwa doch Niederschlag? Wäre ja gut für die Pflanzenwelt.

Ich wähle wieder das CAADX anstatt des Stahl Renner. Jener ist mir für das Wetter zu schade.
Die Anfahrt läuft gut, ich ahne schon wiso?

Und so war‘ s dann auch. Hinzu kam, eine gewisse Trägheit in den Knochen. Um dem Gegenwind zu entgehen wähle ich eine Route mit viel Wald. Wanderweg in bekannt war angesagt.
Natürlich wurden noch ein paar olle Waldtrampelpfade besucht. *Augenzwinker*

…und weil man gerade so dabei war, da waren ja noch diese netten kurzen Geländewege zwischen Lippekanal und dem Channel. Dann war aber gut.
Nach der Ankunft wie zur Zeit immer, die große Um- & Wegräumaktion, sowie etwas basteln.

Kurzmeldung: das MacBook Air startet ohne Probleme. Uff! Der Tag kann erleichtert ausklingen, aber man ahnt es schon.

Freitag: die *Ironiemodus an* Gemütlichkeit ist kaum zu übertreffen. *Ironiemodus aus*

Mit meinem Espresso Set, dem kleinen Gartentisch und meinen immer noch guten wenn auch alten Ikea Sonnenstuhl im Flur und „bringe mich in die Spur“.

Übrigens mit dem erst neulich in der alten Heimat spendiertem Espresso. Hier im Hause zubereitet mundet er nochmals anders, als bei der Erstverköstigung. Ja hat was, ist aber vom Geschmack her eher sehr mild aromatisch, hat aber durchaus Wirkung.

Natürlich muß ich den ganzen Kram hinterher noch ums Haus rum in die Fitness-Garage schaffen.
Ich öffne die Tür und im Kopf macht es klick. Welcher Gedanke zuerst war kann ich nicht sagen, aber es hatte tatsächlich so was wie geschneit. Der Boden war gut feucht, aber damit war es eben auch nicht mehr wirklich so irre gemütlich. Um es ma‘ so zu sagen.

Der andere Gedankenblitz, die Pflanzenwelt bekommt wieder kostbares Wasser.

Ich räume also alles weg und schlüpfe in eine zusätzliche lange Unterbuxe bevor die Regenhose übergestreift wird. Da ist er also nun wieder, der weiße Frühling. Ist ja nicht das erste Mal, daß man auf Ostern zu eine Kaltfront mit Alles bekommt.

Ich hocke mich auf das Volotec weil dort die Spikereifen montiert sind. Es läuft ganz gut mit dem ollen Bock. Aber ich ahne schon warum. Der Wind schiebt von hinten.

Das wird am Feierabend nicht ganz so spaßig, schätzt man(n) ma‘. Aber man kennt das ja, von daher…

Nach der Ankunft: ja, was soll man sagen? Ich hatte mich auch dank der Wetterlage, mal wieder so eine Jobrückfahrt wo ich dachte: „mensch, wie in den alten Zeiten.“​ Also an damals, wo ich in den Winterpokal überhaupt eingestiegen bin und dann wohl auch zumindest die beiden darauffolgenden WP´s.

Gut, in der Frühe war ja Winterwetter angesagt. Da ja der eine Straßen- & Winterlaufradsatz zur Zeit außer Betrieb ist, hab ich mir das mit Spikereifen bestückte Volotec gegriffen.
Die Hinfahrt war ja noch nett, da Wind im Rücken. Leider war es, wie aber zu erwarten war, auf der Rückfahrt so, daß der Wind eben aus der falschen Richtung kam. Ich wählte also eine Routenkombination mit möglichst viel Windschutz.

Dazu mußte ich zwar zunächst ein wenig Sesekeradroute fahren, konnte dann aber ab dort einen Abzweig auf die Kuhbachradroute nehmen. Die hat eigentlich einen recht passablen Windschutz. Und so war es dann auch.

Doch irgendwann war Schluss mit der Kuhbachradroute und guter Rat war teuer. Auf einen Gegenwindstrecke am Channel wollte ich genauso wenig wechseln, wie auf eine Straßenstrecke. Wir alle wissen ja wie abgedreht Kraftfahrzeugführer bei Neuschnee, wenn auch nur in geringsten Mengen, fahren können.
Es blieb dann eigentlich nur noch der Plan, ein wenig Waldroute zu fahren. Dazu ging es zunächst über einen Feldweg…

(mehr Bilder <klick> im Aprilalbum)

…um dann im Wald die eigentlich bessere Route ein zu schlagen. Doch wie man auf dem nächsten Bild sieht, irgendwie lag da ein „Ast“ rum.
Zunächst nur einer, dann aber doch ein paar mehr. Das dumme ist aber, der andere Weg durch den Wald hat auch so seine Tücken. Bei der zur Zeit angesagten Feuchtigkeit saugt er sich förmlich voll, da kann man also mal gerne über Felgentiefe im Modder stecken, als auch ein nicht ganz ungewisser Anteil arg verwurzelt ist.

Und auch da wissen wir, daß eine gewisse Art der natürlichen Haftung von Gummi in Kombination mit arger Feuchtigkeit und nassen Wurzeln gerne mal ihr Ende erreicht. Die Alternative wäre dort gewesen dann zu gehen. Aber die alten Winterschuhe… . Also wählte ich eben den – vermeintlich – besseren Weg.

Schön ist er ja, sieht man glaube ich gut.

Tja und jener führt eben unter der (berüchtigten) A1 durch. Die Abfahrt hab ich mir aber auch nicht gegönnt. Jene hat ein kurzes Gefälle von etwa 50°, geht dann aber dafür direkt in den Beverbach über. Es sei denn man bekommt die Kurve, die aber eben auch nicht sehr weit ausholt. Damit die Sache aber nicht ganz so *hüstel* einfach ist, jene Abfahrt hat eine Höhendiffrenz von etwa 80cm ist aber leider noch mit fetten und unförmigen Gesteinsbrocken ganiert.
Wenn es trocken ist mach ich das Ding, rauf als auch runter, aber aktuell hatte ich keinen Bock auf ein Bad im Beverbach.

Also hab ich das Ding artig wie man dann ist, geschoben und bin dann unter der A1 auf der Betonpiste her. Das da dann noch ein Baum lag, nein warte, erlagen zwei, nein drei also kurz hintereinander. Grundsätzlich habe ich ab da auf dem kleinen Kettenblatt mehr geschoben und den Bock über die „Äste“ gehoben, als das ich gefahren wäre. Aber irgendwann…

…hatte ich dann Das Ende mit dem letzten umgestürzten Baum erreicht. Inzwischen wurd´s auch etwas frischer, klar wenn man nur so geht und die Zeit daher läuft… . Ich sage mal für die nicht mal 2km hab ich gute 30min. verbrennen lassen. Halt so wie damals. Keinem Hindernis gewiechen, nein sogar gesucht. Crasy!

Meine Bike-Jacke: über diverse Prozesse zum waschen aber vor allem imprägnieren meiner Bergans Letto Jacke berichte ich ja immer wieder.

Seit der letzten Wasch- u. Imprägnieraktion war es ja nie so wirklich nass. Bei den gestrigen Verhältnissen sah das mit dem Schneefall anders aus. Kurz nach der Abfahrt bemerkte ich, daß die Imprägnierung gut funktioniert. Zumindest waren Effekte wie ein unzureichendes Temperaturgefälle oder über die Ärmelbündchen eindringenden Wasser definitiv aus zu schließen. Grob, das Wasser perlte ab.

Nach etwa einer Stunde bemerkte ich aber, das im Bereich der Oberarme, also beidseitig eine Partie durchfeuchtet war. Bild hatte ich jetzt keines gemacht. Bei der Ankunft würde ich sagen, war es durchnässt. Aber dank der auch im feuchten/ nassen Zustand wärmenden Unterbekleidung war das kein Problem.

Gut, nach fast zwei Stunden kann ich damit leben. Aber das wurmt mich dann doch und so werd ich nochmals mit der Imprägnierung was ausprobieren. Aber zur Zeit ist das aus zweierlei Gründen nicht so möglich.

Denn zum einen ist der Fortlaufende des Umbaus <klick> immer noch im vollen Gange, das Leben hier in der Burg gestaltet sich eher wie das Leben in einem U-Boot und zum anderen brauche ich die Jacke ja aktuell.

Jetzt hoffe ich mal das sowohl das eine aber auch das andere irgendwie besser wird. Aber so ist das eben…

Macht Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

doch Frühling?/ 50.508km/ 11.03.2022

März 12, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Sport & Alltag/ Bike- & Biketouren Bilder: ein paar Textzeilen zur „Resterampe“ der gelaufenen Woche.

Donnerstag: zumindest in den Morgenstunden nix wirklich neues. Kalt wie gehabt, also die übliche Langzeit-Zeremonie beim Anziehen.

Am frühen Nachmittag ging es wie schon am Vortag über die wohl bekannten Strecken. Am Kanal oder Sesekeradroute braucht man erst gar nicht probieren. Auf Grund des Bombenwetters ist da alles voll wie Freitagnachmittag auf der A40/ B1 Essen-Zentrum.

do nature: auch wenn ich eigentlich mein Training machen wollte, dadurch das ich am Job gut wegkam, hatte ich irgendwie plötzlich erneut Mutterboden am CAADX geladen. Die Neuanpflanzung war so nicht ganz das, was ich mir vorstellte und so sollte halt noch die eine oder andere Schippe bessere Erde drauf.

Gesagt, getan auch wenn es nach dieser Aktion noch nett vom Wetter her war, das Training wird auf den Folgetag verschoben. Lieber was chillen.

Freitag: letzter Aufruf, man hofft auf ein wenig mehr Wärme, also mit Temperaturen um die 0c°. *lach* Die Nacht war bestens, war auch früh in den Federn, was soll ich mich des nachts rumdrücken und so brachte das Espresso-Frühstück noch den restlichen Schub. Und, verdammte Hacke, diese Plätzchen…

…die sind ja mal teufel-lecker! Woher meine Mom *Augenblinzel* die nun wieder hat?

08:59Uhr: war das eine Hitze heute früh. Satte 0c° veranlassten mich nach der letzten großen Dorfampel das dünnere Langarmfunktionsshirt ab zu legen. Da dehydriert man(n) ja schon fast. *grins*

Am Abend: die letzten Zeilen zur gelaufenen Arbeitswoche, ja es ist doch wieder wärmer geworden. Wobei ich das auf der heutigen Rückfahrt noch als angenehm empfand. Das Thermometer zeigte auch nicht die Spitzenwerte vom Vortag an, maximal 13c° waren das Ende. Das lag wohl dann auch an dem wieder gut präsenten Ostwind. Aber man kam gut vom Fleck, wenn auch mit einem kleinen Schönheitsfehler.

Bikedefekte/ Cannondale CAADX Freiläufe: der Schönheitsfehler ist, das der bzw. die Freiläufe die ja angeblich unterwegs sein sollen, ich aber noch keinerlei Rückmeldung (gesendet am 10.03.2022) auf meine…

Mailings: …erhalten habe. Insgeheim frag ich mich langsam, ob das so ein Ding von Cannondale Vertragspartner ist?

Denn zumindest einer davon inzwischen anfängt übel zu zicken. Steigt man in das Pedal, greifen die Sperrklinken nicht mehr wirklich gut. Man tritt also ins Leere. Blöde Sache, weil man ja irgendwann mal anhalten muß oder bergab vor einer Kurve nicht noch Gas gibt.

Und weil ich zur Zeit keine Lust habe mich technischen Unzulänglichkeiten oder Dealern rum zu ärgern, auf der anderen Seite das Wetter aber gut brauchbar erscheint wurde heute ein anderes Fahrgerät von seinem Winterstellplatz aus der Fitness-Garage gerollt.

Ach ja, mein Training hab ich dann natürlich auch noch gemacht. Schön draußen auf der Burg-Terrasse bei bestem Wetter.

Bikealltag Stahl Renner: der aufgefrischt Stahl Renner für Schönwetterlagen wurde kurz begutachtet und dann die Reifen im Druck korrigiert. Ein wenig verlieren so Reifen ja die Luft. Vor allem wenn sie länger stehen. *lach*

Dann hab ich mich aber auch erwischt, es ist also um mich geschehen. Ich habe tatsächlich die gelben Ventilkappen geputzt! *schau erschreckt*
Ja aber sie sahen so dreckig aus. Also griff ich mir die Sprühflasche mit der Seifenlauge und eine olle Putz-Zahnbürste und hab das mal in Ordnung gebracht. Kann man ja so nicht lassen. *lach*

Hoffen wir jetzt mal, daß das Wetter nicht auf einen auf dreckig macht.

Wochenabschlussgedanke: so wie ich das im Hinterstübchen habe war ich jetzt ohne den Sonntag an vier Tagen hintereinander auf Humbert .
Oder anders gesagt, da hab ich schon den einen oder anderen Handgriff mehr getan.

Die beiden zukünftigen Pflanzlöcher sind fertig und auch schon zum Teil mit Boden befüllt. Die Neuankömmlinge haben…

…neben Wasser auch noch zusätzlichen besseren Boden (linkes Bild) bekommen. Ja, grundsätzlich ist das ein gutes Gefühl.

Jetzt muß ich nur noch genug Erde für die beiden großen Pflanzlöcher hoch schaffen.

Das kling nach einer Gepäckträger und Gepäckträgertaschen Aktion. So könnte man das an einem Tag abarbeiten und ich müßte nicht nochmals mehrere Tage hintereinander hoch.

Natürlich könnte man sich dann auch noch den drei schon vorhandenen Beeten widmen. Neue Samen ausstreuen & unterharken, sowie eine gewisse Wasserzufuhr wären da ein guter Plan. Regen könnte aber mal wieder gut sein für das Grün Allgemein.

Bei dem Punkt frische Aussaht stellt sich mir aber die Frage, nicht daß das Mäusefutter wird. Aber dann ist das eben so.
Das natürlich auch die drei neuen Pflanzstellen noch weitere Begrünung gebrauchen können, ich denke da an einfachen Rasen, ist klar.

Doch, das hört sich gut an und bereitet mir durchaus eine gewisse Freude. Gut, das war’s dann, ab ins Wochenende.

Macht Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Mein Respekt & von andern/ 11.03.2022

März 11, 2022

Bikealltag/ Winterfahrten: jetzt möchte ich an dieser Stelle den Respekt an meine Kollegin ausrechnen, die bei den angesagten -4c° tatsächlich ihre 35km einfache Wegstrecke wenn auch mit ihrem E-Mountainbike zum Job gefahren ist.

Natürlich will sie das nicht ganz so freiwillig, aber das Gesamtnettoeinkommen lässt sie bei Literpreisen jenseits der Zwei-Euro Marke mehr nachdenken, als es wohl so üblich ist.

Da ich weiß wo sie sesshaft ist und in etwa abschätzen kann wo sie lang fährt, wobei mir da auch Wegbeschreibungen ihrerseits eine Stütze sind, kann ich sagen, daß die Strecke zumindest in weiten Teilen brauchbar und damit nett ist.

Aber als sie dann vorgestern reinstolpert kam und aussah wie ein Michelin Männchen, mit all den warmen Klamotten an, hab ich nur gedacht:„alder Falder!“

Bei der Entfernung würde ich wohl auch anfangen zu grübeln. Man muß mal ganz platt davon ausgehen, daß wenn es gut läuft gute eineinhalb Stunden Fahrzeit für einen Weg sind. Das macht dann drei Stunden pro Tag. Auch wenn sie nur zwei Tage fährt, sind das schon sechs Stunden.
Ihr Ziel ist aber wohl eher drei Tage zu machen, oder noch besser, öfters. Öfters halt wegen Spritpreis. Gut gedacht, aber das wird wohl kaum was.

Meet & greetman merkt dann ja doch das irgendwie Frühling wird. Also zumindest nachmittags. Wenn ich jetzt wann getroffen habe, bekomm ich inzwischen zeitlich nicht mehr so ganz auf die Kette, aber…

…die Brüder, wie ich sie ja nenne ohne zu wissen ob es Brüder sind, also jene sehe ich regelmäßig spazierend von Seeepark Lünen/ Preußenhafen in Richtung der Radroute wo ich dann eben in Richtung Burg meine Heimfahrt beginne.

Den Husky-Man hatte ich schon länger nicht mehr gesehen. Wohl aber eher weil es von meinen Uhrzeiten her nicht passte. Er geht ja mit seinen drei Huskies regelmäßig und damit auch zu wohl eher festen Zeiten seine Strecken am Kanal.
Und so meine ich es wäre am Dienstag gewesen wo ich am Südufer einen lauten Pfiff wahrnahm und sofort wusste, er ist auf der anderen Uferseite. Ich schaute kurz rüber und hob die Hand zum Gruß.

Den crasy E-Bikefahrer hab ich tatsächlich auch an einem klaren Morgen mir entgegen kommend auf der Rennbahn gesehen. Da war ich dann doch erstaunt, denn hatte er nicht mal wann in einem kurzen Gespräch gesagt, er sei da mehr der Schönwetterfahrer? Egal, man grüßt sich und gut ist.

Interessant ist dann aber auch das man auch gut mit Leuten ins Gespräch kommt

Als ich die Tage das zweite Loch gebuddelt hatte, war kurz nach mir ein Junger-Halden-Mann oben angekommen.
Sein Ziel war offensichtlich, einfach mit einem Getränk am Rand des Plateau hocken und den Sonnenuntergang schauen.

Mein Treiben erregte bei ihm wohl Aufsehen und so kam er auf mich zu und fragte. Meine Auskunft gefiel ihm und er zog sich wieder zurück.

Am Mittwoch kurbel ich gerade so die letzten Meter hoch, stehr da ein junger Bursche und ich nennen ihn, natürlich nur so für mich, den Koga-Miyata Burschen.

Der Grund für diesen Namen war für mich schnell klar. Sein Rennrad war ein Koga-Miyata, mutmaßlich aus den Anfang der 80-ziger. Was mir aber noch mehr auffiel, das Rad war ihm mindestens zwei Nummern zu klein.

Natürlich hab ich ihn drauf angequascht und so ergab sich ein nettes Gespräch. Und so trifft man dann halt immer wieder Leute.

Macht Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

Minus-kalt-Woche/ 50.417km/ 09.03.2022

März 10, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder: der Alltag hat einen wieder, gut in dieser Woche, das Gerät zum Aufstehen bimmelt regulär. Die ganz frühe Nummer wird´s also diese Woche nicht geben.

Montag: also ab in den Wochenstart und so richtig traurig bin ich über die Mehrzeit beim Schlafen nicht.
Mit diesen ersten Zeilen nutzt man den Tagesanfang. Abfahrt…

10:08Uhr: da ich immer noch genügend Zeit hatte wurde als Anfahrtsstrecke in weiten Teilen das südliche Kanalufer gewählt. Die trockene Kälte lag bei -2c°, dennoch aber gut erträglich. Natürlich war ich aber auch überaus gut gekleidet.

früh morgens am Kanal

Am Job angekommen machte sich, nun wie soll ich sagen, ein gewisser Appetit bemerkbar. Die ersten beiden Schnitten war schon vor dem ersten Kundentermin auf der Jobrunde Geschichte.
Erschwerend kam hinzu, der sonst mal gerne aufgesuchte Discounter wurde begonnen um zu bauen. Da gab es also kein Futter.
Der nur wenige Meter weiter befindlichen osmanische Bäckermann hatte wohl schon die Segel gestrichen. Ob es wohl an der eher bescheidenen Qualität lag? Es darf gemutmaßt werden.

Half also alles nix, nach der ersten Schleife war da ja noch der Laden der beiden Brüder mit dem A. Aber auch die dort eingeholte Backware verdampfte recht schnell. Wirkung? Naja…
Es wird wohl bis später reichen.

Resume: Kälte macht hungrig.

Der Tagesabschluss war da nicht wirklich hilfreich. Es war zwar selbst im Schatten gute 6c° warm, aber der östliche Wind bließ wieder satt von vorne. Ich entschied mich für eine spontane Heimfahrt hauptsächlich am Südufer des Channel entlang.

Das das natürlich immer noch nicht durchgängig machbar ist, war mir aber klar. Es nervt einfach nur, zumal für die Kraftfahrzeugnutzer in einer ähnlichen Situation bestimmt immer eine gute Umleitung machbar ist.
Wir als Radfahrer… . Ach komm, lassen wird das.

do nature: nicht des so trotz, die Auffahrt auf die Halde Humbert wurde trotzdem gemacht. Natürlich nicht ohne ein wenig Erdreich mit hoch zu kurbeln. Mit dem Klappspaten wurde dann das erste schon vorhandene Baumloch vergrößert, um anschließend ein paar Meter weiter ein weiteres aus zu heben. Jetzt muß nur noch genug Erde hoch und dann können die beiden Setzlinge da rein.

Bild aus September 2021

Hoffen wir mal, daß sie den Winter gut überstanden haben. Zur Zeit sehen sie ja eher mager aus, hab da so meine Bedenken.

Ach ja, das Mauseloch war nochmals größer als gestern. Da ist wohl noch jemand fleißig. Jedenfalls konnte ich so eine gute Heimfahrt abschließen, die letzten Meter auch wieder mit dem Wind im Rücken und die Sonne von vorne.

(Märzalbum <klick>)

Tagesausblick: es soll noch kälter werden, zumindest morgens. *Brrrr*

Dienstag: gut ausgeruht und wohl auch motiviert geht es in den nächsten Tag, natürlich mit einem guten Schluck bekannter Trinkware.
Draußen hat es an Kälte um zwei Grad in den Minusbereich hinein zugenommen. So wenn es auf die -5c° zugeht wird es langsam schwer. Jeder Griff zur Mobilcam will gut überlegt sein.

Zum Glück ist der Wind noch milde und aus der besseren Richtung. Aber der Futterdrang hält den Tag über an, es werden quasi den ganzen Tag über Kalorien eingeworfen.

Feierabend: auch für heute ist ein Tagesziel sich wieder auf Humbert zu machen. Mit im Gepäck sind ein paar passende Plastiktüten für Erdreich.
Etwas mit Spannung wird die tatsächliche Wetterlage erwartet. Die Sonne scheint zwar heftig, doch was ist mit dem Wind? Wird er erneut meinen Charakter formen?

19:30Uhr: it’s done…

…zumindest eines der neuen Löcher hat schon eine gute Portion Erde bekommen. Das Wetter spielte auch ein weg mehr mit, als am Vortag. Der Wind war nicht ganz so scharf und auch das Thermometer zeigte fast durchgängig zweistellig an.

Mit dem Futter für die neuen Pflanzungen kann der Tag zufrieden abgeschlossen werden.

Mittwoch: Bergfest, die Mitte der Woche ist erreicht und auch wenn ich des Abends zeitig in den Federn war, der Frühstart will mir nicht so wirklich gelingen.

Später: watt war datt wieder frostich. Mann o mann, in der Spitze erneut -4c° und so brauchte es doch ein wenig viel mehr Motivation die Kurbel kreisen zu lassen.

Doch ein wieder extra eingelegter Stop an den Lippeauen entschädigte die frostige Mühe. Nach der Ankunft richteten zwei belegte Brötchen samt einer Tomate als Beilage den verdampften Kalorienhaushalt wieder her.
Ach ja, der Moccacino schmeckt mir auch ganz gut. Wenigstens das kann unsere Maschine am Job.

Natürlich zieht die Sonne auf und das Thermometer klettert über den einfachen zweistelligen Bereich hinaus.

Zwischen durch mal der Kette ein wenig Aufmerksamkeit zukommen gelassen.

Nach dem Schichtende ging es dann heim. Und zu meinem Erstaunen bei bester Wetterlage. Oder: mal nicht elendig lange gegen den eisig-frostigen Ostwind treten. Natürlich brachte das dann, auch trotz des eher späterem Schichtende, eine Folge mit sich.

do nature II: also, es war zwar später als sonst und damit eigentlich nicht ganz so mein Ding. Denn die Radwäsche wollte auch noch gemacht werden. Aber ich dachte:„mensch komm, was soll’s, ist ja halt auch für was Gutes.“

Und wo wurden mal mit einer frisch erstandenen kleinen Garten-Handschaufel drei kleinere Beutel mit Erdreich gefüllt. Dieses Mal holte ich aber keine Erde von einem Feld eines Bauern , sondern von einer zugänglichen Uferzone.

Die Beladung des CAADX war dann aber im speziellen bei der eher kleineren Lenkertasche grenzwertig. Aber es ging, ich mußte halt zwischendurch immer mal wieder die Sache gerade rücken. Dafür lief das Bike aber maximal spurtreu.
Und, um ehrlich zu sein, trotz der Beladung mit geschätzt 4-5 Liter Erde, eventuell auch 6l. kam ich die lange Auffahrt recht mühelos hoch. Das spricht für eine super Bergübersetzung.

Da durch das ich deutlich später als am gestern dort oben ankam, bot sich mir der wunderbare Anblick des herannahenden Sonnenunterganges. Das bedeutete natürlich auch auf der andere Seite, ich mußte ein wenig Gas geben. Also fix zu den beiden neunen tiefen und auch nicht gerade im Durchmesser kleinen Baumlöchern und dort das mitgebrachte Erdreich ausladen.

Ach ja, währender Anfahrt hatte ich noch durch parkende PKW klein gerieben Baumrinde von den Sturmästen eingesammelt.
Auch jene landete in dem bisher noch nicht angefüllten Erdloch. So Kleinkram vergammelt dann irgendwann da da drin und gibt so zusätzlichen Humus. Laub, Grünschnitt oder Holzschnitzel von Baumschnittarbeiten ist da auch nicht schlecht. Man nimmt halt was man findet.

Zwei Beutel der Erde landeten im bisher leeren Erdloch, der letzte kam in das erste bereits angefüllte Loch. Das ist, geschätzt, jetzt zur Hälfte voll. Da wird also noch die eine oder andere Ladung hoch und anschließend rein müssen.

Die beiden Neuanpflanzungen haben je einen guten Schuss aus meiner Trinkflasche bekommen. Niederschlag hatten wir ja in den letzten Tagen gar nicht. Ein Grund auch, warum ich zwei kleine Wasserflaschen nach der Ankunft mit Wasser befüllt habe. Die können dann nächstes Mal als Gießwasser herhalten.
Allerdings werde ich den beiden Neuanpflanzungen auch noch eine gute Ladung bessere Erde verpassen. Das was ich da so gesehen habe, war eher staubtrocken und sandig. Ich komm jetzt aber nicht drauf, wo ich diese Erde her hab? War keine gute Wahl.

Zum Glück ist das aber nicht die einzige Erde in dem Loch. Ach ja, die Maus wühlt sich tapfer durch mein drittes Beet. Ist schon spoky zu sehen was die da treibt.

Ja und das ich dann nach nicht lange rumgetrödelt habe, hatte sich gelohnt. Schon auf der Abfahrt war Jacke schließen angesagt, unten angekommen streifte ich auch wieder die dünne Mütze über die Murmel.
War schon genial wie rasch die Temperaturen nach unten rauschen, sobald die Sonne am Horizont eintaucht. In der Spitze hatte ich auf der Rückfahrt 13c° und mit den letzten Metern waren es nur noch 6c°. Die dann aber erneut sehr erfrischend.

Das waren dann die Textzeilen zu den letzten drei Tagen. Die Wachmaschine ist bereits durch, der Trockner gefüllt. Die guten warmen Shirts werden ja noch zwei Tage herhalten müssen. Und morgen für sollte dann eines trocken sein.

Macht Euch einen netten Tag, geht raus, schnuppert die warme Sonnenluft und bleibt bitte gesund!  😉

Haldenrunde/ 50.267km/ 06.03.2022

März 7, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ do nature/ Winterfahrten/ Biketouren/ Erstbefahrung/ Bike- & Biketouren Bilder: na gut, der Begriff Biketour ist jetzt eventuell übertrieben, aber es war zumindest eine kleine Ausfahrt mit einem gewissen Ziel.

Hin zur die Halde Humbert und dann hoch um die eine oder andere Vorbereitung zu treffen, aber auch um zu schauen ob die nachgestellte Feinjustierung ihrem Dienst zuverlässig nachkommt. So in etwa war meine Idee.

Doch der Sonntagmorgen zog sich etwas dahin, der Espresso wollte in Ruhe getrunken sein, aber auch ein Frühstück sollte nicht fehlen.
Draußen stieg das Thermometer nur zögerlich und ich erwischte mich dabei, alles ein wenig mehr langsam angehen zu lassen. Die ersten Schritt vor die Tür mit dem Ziel Burggarten waren da nicht sehr hilfreich. Es sah zwar nett aus, aber es sah halt eben nur so als ob.

Dann packte es mich aber doch, ich wollte auch nicht den Tag so vertrödeln und griff mal sehr großzügig in die Kleiderkammer. Alles in mehr und doppelt sollte ein brauchbares Wärmefutter generieren. Dann ab raus zum Rad.
Dort beladen mit zwei Grünpflanzen, ein wenig Blumenerde und eine kleinen Schaufel sowie den Klappspaten. Man kann ja nie wissen, zwei Löcher müssen ja noch in größer in den Boden.

Mit den ersten Metern wurde die Kurbel auch in ganz gemächlich gedreht, bloß keine Hektik aufkommen lassen. Die Kleidung passte, jedenfalls so lange wie man nicht in schwitzen kommen würde. „Aber das bekommen wir hin“, so mein Gedanke.

In dieser Art erreichte ich dann die Halde Humbert und auch die frisch nachgestellte Gangschaltung tat das was sie sollte. Die Rampen wurden in gemütlich erklommen. So echte Berggänge haben schon was und machen richtig Spaß.

Oben angekommen wurde nur ein kurzer Routinekontrollgang gemacht. Dabei entdeckte ich wohl ein Mauseloch, was sich im dritten Beet befindet. Schon beim letzten Mal war dort ein Loch.
Ich hatte gedacht, das hätten Vöglein bei der Suche nach Futter gebuddelt. Jetzt denke ich aber eher, es ist ein Mauseloch, denn ein zweites war in unmittelbarer Nähe. Dann lud ich aus, lockerte die Wurzeln der beiden Neulinge etwas und umgab sie sorgsam mit der mitgeführten Erde. Eine kleinen Trinkflasche hatte ich für den ersten Wasservorrat mitgeführt und verteilte das kostbare Nass.

(Tagesalbum <klick> mit Kurzfilm auf der Halde Sundern)

Auf das es dort oben gedeihen möge. Ein wenig mehr Erde werd ich aber die Tage noch rauf bringen, Beutel dafür hat man ja am Rad. Ich setzte mich einen Weile nieder und betrachtete den Horizont und dabei wurde mir auch klar, wie kahl die Halde dort oben so ist. Da kommt Grünzeug ganz gut, wenn es dann mal mehr angeht.
Abfahrt und unten am Haldensockel auf einem Baumstamm hockend eine kurze Riegel- & Trinkpause.

Dann ging es doch noch auf die Halde Sundern rauf. Tatsächlich war das Tor gut weit geöffnet, die dicke Kette hing ohne Schloss nur lose runter und es war auch nix von einem Schloss zu sehen.
Legal, illegal, scheißegal, die Chance beim Schopfe packen und der Neugierde nachgeben. Praktisch dabei, es würden noch ein paar Höhenmeter und was an Fahrzeit für den Winterpokal anfallen. Natürlich ist auch die Halde Sundern nicht großartig anders, als die anderen Halden hier. Steinig vom Untergrund, nur wenig Bewuchs und jenes auch eher der groben Machart.

Robuste Gewächse müssen es schon sein, denn der Boden gibt ja nicht wirklich viel her. Ich kletterte also abermals den langen Anstieg hoch und schaute mich genau um. Das Besondere an dieser Halde ist, dadurch das sie normalerweise abgeriegelt ist, kann Wild nicht aus dem Megagehege raus. Rehe gibt es dort und es dauerte nicht sehr lange, bis ich zwei davon hockend an einem Rundweg erspähte. Sie rechneten natürlich genauso wenig mit mir, wie ich mit einer geöffneten Zufahrt.

Das eine flüchtete umgehend, daß zweite brauchte eine Weile bis es mich als offensichtlichen Fremdkörper im Territorial erkannte. Beiden waren aber noch gut weit weg. Oben angekommen erblickte ich fast nur Mondlandsachaft.

Zunächst auch keine Spuren menschlichen Daseins, außer zwei Steinhaufen die wohl mehr oder weniger als Feuerstelle gedient hatte.
Zwei dicke angekohlte Stämme lagen an einem dieser Feuerstellen. Ich ließ mich dann zum östlichen Rand des Plateau rollen, dort war ein mehr an Baumbestand zu sehen. Zumindest von unten.

Und meine Vermutung bestätigte sich dann auch. Der östliche Teil des Gipfel bot ein wenig mehr Baumwuchs und ich fand sogar eine potentielle Hängestelle.

Leider fand ich aber auch auf dem Weg dorthin einiges an Unrat, von Menschenhand achtlos weg geworfen. Mit den passenden Handschuhen für´s Grobe wurde aufgesammelt und dann nach der Haldenrunde an einem Mülleimer entsorgt.

Auf der Abfahrt ließ ich noch etwas die Blicke schweifen. Wer weiß schon wann man das nächste Mal rauf kommen würde? Es soll ja auch hier ein Haldenzeichen hin und ich meine, an der Zufahrt arbeitet man schon.
Schön wäre noch, wenn man mal etwas Erdreich auf die Halden bringen würde, dann könnte da auch mal nett was wachsen.

Apropos wachsen, am südlichen Hang sind mir dann Kieferngewächse aufgefallen die es so in der Form auf keiner der anderen Halden gibt. Müßte dann also auch recht bescheidene Gewächse sein.

Sport: es half ja alles nix, aber wer einigermaßen beisammen sein will, sollte sich auch hin und wieder, also regelmäßig wie geht bewegen. Und so kam ich auch am heutigen Sonntag nach einer kleinen Pause meiner Aufgabe nach. Hilft ja alles nix. Wer weiß was morgen ist? Vielleicht noch eine kleine Haldenauffahrt mit Erdreich? *grins*

Macht Euch einen netten Tag und bleibt bitte gesund!  😉

50.250km/ 04.03.2022

März 5, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder: die nächsten Zeilen beginnen ganz ungewöhnlich *lach*, geschrieben in den frühen Morgenstunden des…

Donnerstag: so mit dem Espresso doppio sind wir guter Dinge, aber ich bin da ganz ehrlich, das Wochenende kann kommen. Und überhaupt, kommen könnte nun auch der Frühling. Wobei, eigentlich ist mir das egal was kommt, es könnte nur morgens wärmer sein.

Denn die Orgien mit dem Anziehen sind zwar nicht länger als in den vorherigen Wintertagen, aber so langsam wird man es leid. Und dann ist es nachmittags wärmer, um nicht zu sagen, deutlich wärmer. Dann kann man die ganzen Schichten nicht mehr anziehen, sie müssen also, zum Teil aufwändig, am Bike verstaut werden. So ist das eben.

Aber glaubt ma‘ ja nicht, daß ich dieses Leben gegen ein Leben in einem Auto tauschen wollte. Da könnt ihr mir ein Traumauto mit Standheizung hinstellen, es geht nix übers Radfahren in den Morgenstunden.

(<klick> zum Märzalbum)

Kalt war es dann aber doch, aber auch die schon im Verlauf der Woche, man kommt klar.

Nach dem wieder frühen Feierabend war eine gemeinsame Radheimfahrt in entspannt mit dem guten Bekannten Bikephreak geplant worden. Seine Motivation mit dem Zug aus dem ferne Paderborn anzureisen war schlichtweg ein massiver Zeitüberschuss dank Urlaub und Langeweile.

War aber echt klasse und das trotz des ma´ wieder frosten Windchens aus dem Osten (jetzt noch nicht mal politisch gesehen). Es startete mit einer Espresso-Pause, noch keinen einzigen Meter gefahren, wurde anschließend im Naturlehrpfad von einer weiteren Trinkpause unterbrochen, man muß sich ja auch mal ausruhen und zum Abschluss lud ich macbookmatthes noch auf einen lauschige Bank mit Wald im Rücken und Blick in den anbeginnenden Sonnenuntergang.

Fataler Weise fiel dann seinerseits bei einem gedanklichen Thema von mir der Name Rahmenbau Krautscheid. Kann man ja mal so informativ aufnehmen.

Trotz der superentspannten Gemütslage, an der Stelle übrigens ein Dank an macbookmatthes, der das Tempo so hervorragend vorgab, habe ich fast keinerlei Bilder gemacht. Nur jenes…

Titel: zwei lange Schatten

Ja und so ging auch dieser Tag super entspannt, aber für mich dann erneut mit einer super frühen horizontalen Lage unter der Bettdecke zu ende. Um genau zu gehen dürfte es maximal 19:30 gewesen sein. Also wenn es spät war.

Das darf man dann aber auch, zumal der Wecker ja die ganze Woche relativ gnadenlos um 03:20 bimmelte und ich mit jener Heimreise auch abermals 35km+ auf´s Kilometerkonto gespült hatte (240km/ Woche).

Freitag: last order so zu sagen, in der endenden Nacht das gleiche Spiel wie schon in der gesamten Woche. Dieses mal hatte ich aber noch zu einer zusätzlichen Dreiviertelunterbuxe gegriffen um ein zusätzlichen Wärmepolster an den Beinen zu haben. War auch nicht der übelste Plan.

Zum Schichtende hin hatte ich eine grobe Strecke irgendwie was mit Cappenberg, also eher nördlich im Kopf. Zwecks dafür hatte ich vor der allmorgendlichen Abfahrt sogar die Laufräder gewechselt, damit ich nicht mit Feinprofilen Reifen im Wald keine Bodenhaftung generieren könnte.
Es ging dann also mit dem Grobstollenreifen den Tag über los. War auch eine gute Idee, denn nach der Beendigung dieser Heimfahrt wurde die Schaltung noch mal nachgestellt. An dem anderen Hinterrad wollte die Kette nicht so wirklich auf dem größten Bergritzel verbleiben.

Das es auch hier wieder super entspannt voran ging, hatte ich ja schon eingeworfen. Innerlich hatte ich aber nicht wirklich so den Trieb noch groß was zu reißen.

Neben dem frühen Aufstehen war es dann aber erneut der östliche sehr frische Wind, der mich eher in einem slow-modus die Kurbel kreisen ließ.

Nach dieser kurzen Pause stieß ich aber dann doch nicht so weit in das Cappenberger Waldgebiet vor, sondern begnügte mich mit einer üblichen Runde via einem Wanderweg. War auch nett und gab vor allem eine satte Portion Windschutz.

Naja und nach der Ankunft wurde halt die Schaltung nochmals nachgestellt und anschließend mit dem Füllen der Waschmaschine das Wochenende eingeläutet.

Resume der gelaufenen Woche. Ja war schon gut früh, aber man hat es auch wieder gepackt. Das Ding mit der Kälte ist zwar relevant, netter wäre aber, wenn der Wind nicht ausgerechnet aus Osten blasen würde. Der ist stets besonders erheiternd.
Aber wir wollen uns auch nicht beklagen, es war zumindest durchgängig trocken. Und das ist der Bonsupunkt überhaupt. Denn mit dem nur-kalt kann man leben.

Weniger nett fände ich jetzt noch Schnee oder gar Eis. Denn wenn es dann noch kalt aus dem Osten bläst, ist hardcore angesagt. Oder: ankleiden bis der Arzt kommt. Dann sieht man mehr nach einem Michelin Männchen aus, als nach einem Radfahrer. *lach*

Und so verabschiede ich mich erst mal, wünsche ein nettes Wochenende, einen schönen Samstag und bleibt bitte gesund wie geht!  😉

 

50.152km/ 02.03.2022/ Mischwetter

März 3, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ do nature/ Bike- & Biketouren Bilder: puh und Abfahrt in die nächste zeitliche Etappe.

Montag: gemäß der angesetzten Jobrunde bimmelt der Morgenhahn um 03:30Uhr und zumindest im ersten Tagesabschnitt komm ich gut mit.

Auch wenn wir im engsten familären Kreis am Vorabend ganz lecker aber eben genauso viel Tapas futtern waren…

…damit meine eigentliche zu-Bett-geh-Zeit so gerade eben noch passte und das Morgenritual auch das seinige dazu beitat, so richt warm wurde ich nicht.

Denn draußen hatte es in der Spitze mal eben satte -4c° was dann aber gut passte. Logisch war, bei der Temperaturlage kamen auch die neuen Winterbikeschuhe zum Zuge.

Am Job angekommen und eine gute Menge Handgriffe erledigt, das Fahrzeug beladen und at last noch eine kleine Stärkung. Dann Abfahrt.
Just zu dem eher ruhigen Dahingleiten kam dann auch etwas die Trägheit. Aber so ist das eben, da muß und kann man durch. Geschätzt ist man ab Mittwoch im turn drin.

Auch wenn es arg frostig war, es war furztrocken, gut um mit nur normalen Reifen fahren zu können, frisch war es trotzdem.
Aber wolkenlos war es, was wiederum einen klaren Sternenhimmel hervor brachte. On top, die frische eingestellte Schaltung fluppte. Die eine oder andere Steigung werd ich aber mit ihr noch ausprobieren müssen.

12:54Uhr: ich könnte kot*en. Heute früh -4c° und jetzt schon wieder 10c°. Soweit ja nett, wenn da nicht die Sache mit den super warmen Winterradschuhen wäre… . *lach* Gibt halt wieder Fieber an‘ e Füße.

Dienstag: erste Zeilen in den extrem frühen Morgenstunden, man kämpft und hofft das der Espresso der über die Lippen läuft Besserung bringt. Draußen wohl wieder frisch, aber eventuell nicht so arg wie am Vortag.

*kurze Zeit später noch am Küchenstammplatz*

Ah!, jetzt geht’s also ma´ langsam die Brockens sortieren und wegräumen bzw. einpacken und sich auf die Socken machen.

12:54Uhr: der Tag ist mit der nicht ganz so frischen Abfahrt, es hatte nur -2c°, dann trotz der eher Müdigkeit einen guten Lauf genommen.
Auf der Jobrunde saß ein Kollege zum anlernen mit drauf, so war keine Zeit zum wegdösen.

„Leider“ ist es aber den Tag über wieder warm geworden. Aber! der kluge Mann baut vor.

Die neuen Winterschuhe sind auf der Burg verblieben, dafür kamen die Alten zum Einsatz.
Über jene hab ich einfach die Regengarmaschen gezogen und gut war. Zumindest von der Wärmeleistung her auf gutem Niveau.

Und so habe ich für die Heimreise mal wieder die von mir beliebte Kombination aus Sesekeradroute und Alte Bahntrasse aufgerufen.
Ja, da soll es lang gehen und in entspannter. Eventuell noch ein wenig Mutterboden die Halde Humbert rauf bringen? Man wird sehen.

Am Abend nach dem Futter und schon leicht müde: gesagt getan, daß Wetter passte bestens, bei weitem nicht so kalt-windig wie am Vortag und damit sehr angenehm. Auf die Halde Humbert bin ich dann auch, natürlich nicht ohne vorab an zwei Stellen geeignetes Bodenmaterial zum füllen der Erdlöcher aufzusammeln.

Kurz vor der Ankunft habe ich dann noch einen extrem seltsamen Sturmbaum gesehen.

Jener Baum stand wie glatt abgesägt mitten auf dem Weg. Ringsrum keinerlei Spuren von einer abgebrochenen oder gar abgesägten Birke. Ganz seltsame Sache sowas.

Der Weg nach oben war ein reines Vergnügen, auch weil die eingestellte Schaltung sowas von exakt ihren Dienst tat, als hätte sie nie was anders getan. Oben angekommen wurde entladen…

…und dann das neue Loch noch ein wenig aufgefüllt. Bei der nächsten Auffahrt kann die erste Neupflanzung statt finden. Auch wenn dann um die Pflanzungen herum noch weiteres Erdreich dran muß.

Kurz Luft geholt und die Ruhe genossen, die Gedanken schweifen. Das wäre mal so ein Einstieg für eine Haldennacht gewesen. Ein Tarp aufgebaut, einen Matte ausgerollt, die Isomatte drauf, den Schlafsack und sich dann noch eine kleine Mahlzeit machen.
Dann ging es aber doch relativ straight ab zur Burg. Tagesabschluss und alles ist gut. Im Bauch eine Nudelpfanne mit alles kommt wieder die Trägheit. Heute werd ich nicht alt.

Mittwoch: wieder einen Tacken wärmer am frühen Tag, ein zusätzliches Langarmshirt anstatt nur eines Radtrikot schaffte nochmals mehr wohlige Wärme.

Sport: für den warmen Nachmittag steht die körperliche Ertüchtigung auf dem Plan.

…später: und genau das wurde dann auch so bei angenehmen Wetter gemacht. Und so konnte der Tag seinem Ende entgegen gehen und im weiteren Sinne gedacht, auch diese Woche. Denn mit dem heutigen Donnerstag wird das Arbeitsleben nur noch runter gerissen.

Das Tageshighlight wird eine Radheimfahrt mit einem sehr guten Bekannten sein. Für das Wochenende könnte ein Besuch in der alten Heimat anstehen.

Macht Euch einen netten Tag, geht raus in die Sonne wenn das passt und bleibt bitte gesund!  😉

50.010km/ 25.02.2022

Februar 26, 2022

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle zehntausend Kilometer/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder: ich erwähnte es ja schon in ein paar Beiträgen vorab, aber nun ist es soweit. Das zur Zeit anstehende Hauptfahrgerät das Cannondale CAADX hat nun die…

50.000 Kilometermarke

…durchfahren. Das ist bei all meinen drei Rädern die ich aktuell so besitze eine absolute Topmarke. Selbst das schon eskalationsmäßig genutzte Volotec, quasi als Vorgängerbike und Einstiegsdroge, hat nach der letzten Nutzung im innerstädtischen Betrieb „nur“ 39.578km aktuell auf dem Buckel.

Eigentlich zum einen ein guter Zeitpunkt um ein wenig zu feiern und zum anderen, sich langsam nach einem neuen Fahrgerät umzuschauen (?).

Grundsätzlich ja gerne, nur so war das nicht geplant. Denn das CAADX wurde ja angeschafft um diversen Problematik wie sie am Volotec aufgetreten sind, also jene die einen Langstreckenfahrbetrieb nicht eben versüßen, aus dem Weg zu gehen.

Nicht außer acht lassen kann man aber, daß es mit dem Weg auf die 50.000km hin, die eine oder andere, nun sagen wir mal, auch manchmal unliebsame technische Aufgabenstellung gab oder gibt. Aber, das Grundgerüst, also der Rahmen hält.

Und auch zu erwähnen ist, auch wenn ich in den letzten Tagen immer wieder das Gefühlt hatte, daß das CAADX nur die Zutrittkarte zu einem neuen Fahrgerät ist, ich habe schlichtweg keinen Platz (mal gesehen von der Kohle) in meiner Fitness-Garage.

Kohle wäre dann auch so das andere Ding, denn gedanklich würde das wohl eher eskalieren. Man hat schon einiges gesehen was natürlich gefällt, dem gegenüber stehen aber durchaus aus dem Alltag herausgefilterte technische Vorgaben.
Und da sei dann gesagt, nicht alles was chic ausschaut und somit reizvoll sein könnte, ist unter dem Strich auch gut in meinen Augen. Also lassen wir diesen Punkt außen vor und verschieben ihn auf unbekannte Zeit nach hinten. Irgendwann…

Zum Bikealltag…

Donnerstag: es ist in den frühen Morgenstunden schon so warm, daß ich die neuen Winterschuhe nicht nutze. Mit einer kleinen Extraschleife kurbel ich am Channel zum Job. Tagsüber zieht die Sonne auf, der Feierabend naht.

Feierabend: was ein Ritt nach dem Schichtende. Bestes Radlerwetter, gut über 10c° und Sonne, aber eine frische Brise und jene noch aus der richtigen Richtung. Damit nett genug, aber auch „kalt“ genug, daß die breite Masse lieber vor der Glotze verweilt.
Denn gestern brauchte ich für die ersten 4m über eine halbe Stunde, soviel war los. Es war quasi alles auf den Beinen was ging. Nicht angeleinte Hunde, nicht angeleinte Kinder, nicht angeleinte Erwachsene und nicht angeleinte E-Radfahrer. *lach*

Aber mit der fortlaufenden der Fahrt wurde es zunehmend frischer. Als ich dann aber so die ersten 14-15km im Rücken hatte, lohnte ein Blick zurück.

(Februaralbum <klick>)

Da kam also unweigerlich gut was von hinten angerückt. Meine innere Frage war nur, zieht es eventuell nördlich an mir vorbei, oder war ein Abbruch der eigentlich als verlängerte angedachten Heimfahrt eventuell fällig?

Da es noch trocken war und der Wind so nett schob, ging es doch noch bis durch das nächste Dorfe. Auch wenn es dort schon arg ausschaute und ich mich auch an einer bekannten Stelle mit Regenhose & Co. hätte bewaffnen können, ich verweigerte, spekulierte auf den nördlichen Abzug.
Kaum das Dorf gut im Rücken begann das Schauspiel. Das Thermometer rauschte wie Achterbahn abwärts und ich fand so gerade eben noch Schutz hinter einer Baumreihe.

Regenhose & Co. wurden raus gekramt und so gut wie ging angelegt. Die Beinlinge an zu ziehen mußte ich verschieben, dazu war es einfach schon zu nass um sich wo geschützt hin zu setzten.

Aber da waren ja noch die eine oder andere Hütte die sich dafür besser eigen sollte. Und überhaupt, erst mal wider in Bewegung kommen und so Wärme produzieren. Der Regen schoß also durch, kurze feine Hagelattacken, das alles legte sich dann so gut, daß man gut weiter trampeln konnte.
Ein Foto an der Stelle zu machen hab ich zwar überlegt, mir dann aber doch geklemmt.

Ein paar Kilometer weiter wurde bei eine anderen besseren Windschutz noch ein zusätzliche Radtrikot über das lange Funktionsshirt geschmissen und heiter weiter.
Der große Kampf fand dann gute 4km in gefühlt 40° Schräglage auf einer schmalen Landstraße statt. Gut bekannte Schlaglöcher mit Regen gefüllt und dann doch ein PKW von vorne.

Aber wer da auch immer hinter dem Ruder saß, man hatte wohl Mitleid und hielt tatsächlich an einer Bucht an, ließ mich passieren. Ein kleines Geschenk. Danke!

Das Wetter legte sich wieder, man hatte den Wind wieder im Rücken, jetzt fix ab zu der ins Auge gefassten Hütte. Endlich angekommen sich ein wenig eingerichtet, die kleingeschnittene Abdeckplane auf dem Boden gelegt konnte ich mit trocknen Füßen…

…die Beinlinge anziehen und dann Regenhose, Schuhe und Überzieher wieder drüber. Geniale Sache so ein kleines Stück Plane.
Aber das hatte ich ja schon mal wo dankend im Einsatz. Mit ein paar weiteren Kurbelumdrehungen gab es noch sehr schöne Blicke auf das Wetter. Genießen und einfangen.

Hat sich dann doch gelohnt. Gut mehr als zwei Stunden und 48km weiter brauch ich morgen nur noch 29km machen um mit diesem Rad die 50.000km voll zu machen.

Freitag: es könnte sehr frisch draußen sein, doch mit den ersten Schlücken Schubgetränk denkt man über sowas noch nicht nach.

Um die 50.000km voll zu machen, fehlen ja nur läppische 29km. So hab ich das gerne, ein passables Futter und gut ist.

Tatsächlich hatte ich sogar Überlegungen angestrebt, jene fehlenden Kilometer schon am Morgen abzuspulen. Gescheitert ist es dann an keiner relativ punktgenauen Streckenlänge und das man des morgens eine leichte entspannte Trägheit verspürte.

Draußen war es, so beim Kontrollgang vor die Burgpforte angenehm kühl. Die neuen Winterschuhe waren damit wohl der Overkill und griff zu einer Kombination aus regulären Radschuhen mit besseren Überziehern. Damit die Kette nicht ganz so mitleidig dreinschauen mußte, bekam sie eine Brise Kettendeo. Abfahrt.

Das mit der Schuhkombi passte gut, nur gegen Ende, also knapp einer Stunde, waren die Zehen nur leicht frisch.

Bei 0c° auf der offenen Strecke, ich räume gerade noch ein paar wenige Sturmäste bei Seite, konnte ich dann diesen Ausblick aufschnappen.

Sternenklarer Himmel und dann Sonnenaufgang, was will man mehr?

Ich wüsste schon was. Zeit in ausreichender Menge, etwa 8-10c° und dann eine Radrunde in den Sonnenaufgang hinein. Mal schauen, demnächst…

Am Vormittag zieht noch etwas mehr Wetter übers Land, der Fokus liegt auf dem Zeitfenster nach dem Schichtende. *freu*

Vielleicht eine entspannte Heimfahrt? Hat man ja schon länger nicht mehr gemacht. *lach*

Bikedefekte: als ich so zwischendurch mal Hand an‘ s CAADX lege um zumindest den gröbsten Dreck, der inzwischen trocken ist, runter zu reiben, erblicke ich…

Die erst am 04.02.2022 montierten Topeak Klettverschlüsse am Midlaoder fangen schon wieder an sich zu rollen!

Ich meine das ist jetzt kein echter relevanter Nutzungszeitraum wo man sagen könnte, ist halt Verschleiß. Mal sehen was ich mache oder wie?

Zum Feierabend hin zunächst sonnig, dann schob sich aber erneut eine Regenfront ins Land.

Und so entschließe ich wohl auch der inneren Intuition folgend, es dieses mal nicht drauf ankommen zu lassen. Das Wolkenbild kommt mir bekannt vor, auch wenn es nicht ganz so fettdunkelblau wie am Vortag ausschaut. Aber es zieht wider von Norden rein. Und mit dieser Richtung ist es eh schon frisch genug, um genau zu sein gerade mal 2c° und da braucht es keine langen Regenfahrten.
Zumal es mit den Kilometern vom Vortag auch nicht nötig ist. Spielerei so zu sagen.

Das gute mit dieser Art an Wetter ist aber auch, die Wegstrecken sind frei. Also rollt es sich gut, auch ohne Regenhose. Und ja ich schaffe es tatsächlich fast trocken bis zur Ökostation in Rünthe.

Ich komme unter einer Art offenen Schuppen zu stehen, der mir als Unterstand wohl bekannt ist. Ich stehe im trockenen und drehe eine kurze Filmesquenz, lasse dabei eine alte Erinnerung passieren.

Der Regen zieht durch, meine Hose ist klamm, aber es ist noch alles gut. Damit der Tag sein Ende bekommt, breche ich wieder auf. Einen Besuch am Lieblingsaussichtsturm spare ich mir auch. Der Ausblick auf die Fahrt lohnt wieder.

Das Tagesziel ist erreicht und tatsächlich gönne ich dem treuen Gefährt eine umfangreichere Schönheitskur.

Ein wenig Seelenpflege ist auch mit dabei. Natürlich vergesse ich die Kettenlängung zu messen.
Werd ich aber nachholen. Mit dem Betreten der Burg verfalle ich auf ein weiteres Mal in die Routine. Kleidung abgelegen und zum Teil zum lüften/ trocknen ablegen, Waschmaschine füttern und anschmeißen, dann sich mit frischer Wäsche bewaffnet ins Bad begeben. Auch hier ist die große wöchentliche Pflegeienheit angesagt.

Ja war doch gut, daß ich gestern mich motivieren, oder war doch eher ein Überreden, konnte nicht vor der Regenfront den Einknicker zu machen, sondern in Regenhose & Co. den leidigen Rest einzuspielen.
Heute hätte ich dazu wohl kaum den, man verzeihe mir diesen Ausdruck, Arsch hoch bekommen. Mit diesen letzten Zeilen verabschiede ich mich ins Wochenende und spekuliere tatsächlich auf einen intensiveren Frühlingsanfang. Da soll ja was kommen über das Wochenende. Man lässt sich überraschen.

Macht das Beste aus dem Tag und bleibt bitte gesund!  😉