Archive for the ‘Winterfahrten’ Category

10.559km/ 12.02.2017/ Terminologie

Februar 12, 2017

…und sonst ?/ Newsticker/ Winterfahrten Basics/ Bike Klamotten: so bevor ich mit dem ganzen Alltagskram starte, ich habe mal den von mir vor gut 5 Jahren getippten Artikel Winterfahrten Basics I überarbeitet.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Biketouren/ Biketouren Bilder: nachdem ich dann letzte Woche zwei Plattfüße hatte, genau genommen sogar drei, denn der vom Freitag hatte sogar noch den Vorderreifen erwischt, was ich aber erst am Samstag sah, war für diese Woche mal Ziel: keinen Plattfuß !

Die ganze Nummer hatte aber nochmal einen Beigeschmack, denn als ich am heutigen…

Sonntag:… mal in meine Fitness-Garage schaute, hatte das Hinterrad wieder deutlich Luft gelassen. Gut dachte ich, die Sonne schien ich dann also das CAADX an die Luft gestellt und mir was passendes angezogen.
Vor dem eigentlichen Schlauchwechseln kam aber noch eine kleinere Pflegeeinheit zum Zuge. Da sammelt sich ja so einiges an Dreck an der Kette und auch am restlichen Bike. Wobei so schlimm sah´s jetzt nicht aus. Aber wenn man´s mal draußen hat und das Wetter passt gerade.

Den Conti MountainKing CX habe ich dann auch mal ganz runter gemacht um ihn noch besser abtasten zu können. Und siehe da, gleich noch zwei freche Dornen hatten sich hindurchgearbeitet und so den gewechselten Schlauch also auch angepikst. Freche Lümmel diese !

So, und jetzt werd ich mal schauen ob ich rausknobel kann, wieviele Kilometer diese Continental MountainKing CX Pellen jetzt aktuell auf dem Buckel haben. Ha ! da war wieder einer ganz schön pfiffig. Hab ich doch glatt ab dem April 2016, also dort wo ich eben diesen neuen MountainKing CX montiert hatte, in meiner Trainingsverwaltung extra dafür ein neues Bike angelegt. Und so komme ich auf die schon beachtliche Laufleistung von gut 4.202 Kilometer.
Da könnte dann also mit dem nächste Routine-Einkauf gleich ein frsiches Paar mit in´s Einkausfkörpchen.

Jedenfalls stand dann für mich fest, ich würde das Wetterchen heute noch für eine Testfahrt nutzen. Denn wenn da noch wo was drin steckt, das Bike aber nur in der Fitness-Garage steht, dann kann sich da nix durchboren.
Und so wurde dann nach dem Mittag mal ein wenig Radzeugs angezogen und ab ging die Post. Aber bitteschön, ganz gemächlich. Und auch mit von der Partie war die Digicam.

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Eine alte Bahngleisstrecke, hier ganz in der Nähe, die man aber, selbstverständlich nachdem man dort erst neuen Schotter verlegt hatte und auch teilweise frische Gleise, abgebaut hat. Muß man jetzt nicht verstehen ???

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Bietet aber eine gute Kullisse für Bilder. Ich kam zwar auf die Idee mal zu schauen wie´s da so am Ende ausschaut, aber nach ein paar Metern rollen auf dem losen Schotterbett hatte ich die Lust verloren.

Radwegbenutzungspflicht: auch in diesem Thema ist die Satdt Hamm wohl ganz vorne mit dabei. Kurios finde ich, dieser Weg ist auch wohl als Radroute in diversen Karten verzeichnet und, jetzt kommt es, es gibt weit und breit, also weder recht noch links, eine andere Strecke die der geneigte Radfahrer fahren könnte !

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Was will und also dieser Anordnung der Radwegbenutzungspflicht wirklich sagen ??? Muß man auch nicht verstehen.

Jedenfalls zog es mich dann weiter, zu jener Location die hier unter dem Motto Lippepark bekannt ist. Schon in den letzten beiden Wochen wollte ich immer wieder ein paar Bilder mit dem CAADX und dem neuen Schrauben-Turm machen, hatte aber leider nie das passende Wetter dafür.

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Übrigens, ich habe einen Ansatz gemacht da rauf zu fahren. Ich behaupte mal, mit ein paar Übungsdurchgängen kann man da tatsächlich am Stück hochfahren. Wird aber nicht ganz einfach sein, denn der Radius wird immer enger, man müßte also schon eine verdammt ruhige Führungshand haben und auch den passenden Gang drin.

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Ich habe mich dann aber ab einem Punkt-X zwar trampelnt hochbewegt, aber stets die rechte Hand am Geländer.

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Ja und wie man sieht, das Wetter zwar sonnig und auch mit guten-warmen 7c° super angenehm, aber eben auch ein wenig diesig. Das warme Wetter war dann auch ein Grund warum ich mich so langsam bewegte, also allgemein auf dieser Chill-out Testfahrt. Hinterher gab´s dann noch frische Waffeln von meiner jüngsten Tochter, als „Refill“ von der Mörderausfahrt…

…18,83km in 1:16:15min macht dann immerhin noch einen 14,82km/h Schnitt.

Biketechnik/ Mein Licht: hatte ich doch im letzten Wochenbericht von den beiden langsam in die Jahre gekommenen Lampen berichtet. Die B&M IXON IQ Premium als auch die B&M TOPLIGTH Flat S sind nun offiziell aus dem Rennen.

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Rechte Seite das alte Paar, links das neue. Auf dem Foto sieht man den Unterschied, der gerade bei der TOPLIGTH Flat S mehr als deutlich sichtbar ist, nicht so gut. Auch die IXON  trägt ihre Spuren. Der Kunststoff ist nicht mehr ganz so neu-schwarz und das Linsenglas hat schon den einen oder anderen leichten Kratzer, schaut aber sonst noch recht brauchbar aus. Schade das mit dem Wackelkontakt. Ich grübel noch ob ich da mal wieder B&M anschreibe ?

Bikebasteln/ Idee !: derweilen habe ich mal wieder ein wenig im Bereich Trinkflaschen-Isolierung „nachgedacht“…

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Schaumstoff lässt sich mit handelsüblichem Pattex ohne Probleme kleben. Dafür habe ich einen kleinen Streifen an einen Schnitrrest geklebt.

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Hält wunderbar, auch wenn die Kontaktfläche recht schmal ist. Der Schaumstoff ist gerade mal 5mm dick ( Hier hege ich sogar den Gedanken einen doppelschichtige Isolierung vorzunehmen. ) Hier mal ein Bild von dem Testklebeversuch, wo man auch erkennen kann, wie die Isolierung im Querschnitt aussehen kann und wird.

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Natürlich ist das nur ein Teststück und die Isoloierung wird dann bis weit über den Flaschenkopf hinaus reichen. Als nächstes steht jetzt an, die schon fast fertige Flaschenkörperisolierung noch mit den passenden Aussparrungen zu versehen, wo sie dann um den Flaschenhalter herum geht.

Noch zwei Ideen brauche ich aber. Idee Nr. 1. die mir noch fehlt ist die passende Längsverbindung der Flaschenkörperisolierung, also der Länge nach und Idee Nr. 2. wäre was für den Abschluss am Schraubdeckel zu zaubern. Aber soetwas lass ich nochmal sacken. Denn jetzt…

…bekomme ich so langsam wieder hunger !

9.964km/ 27.01.2017

Januar 27, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: so diesmal ist der Dienstag der Starttag des Wochenberichtes da es für den Montag ja schon ein paar Zeilen gibt. Also…

Dienstag: war dann so ein Tag wo ich mal wieder nicht sonderlich motiviert war. Aber hilft ja alles nix, raus auf CAADX und losrollen. Am Vortag hatte ich das Schaltwerk nochmal mit einer Pflegeeinheit verwöhnt, jetzt konnte ja ansich nix mehr passieren.

Aber, leider Pustekuchen. Denn obwohl ich seit der Anfahrt nicht einmal am Schalthebel gezuckt hatte, rutschte die Kette wieder nervenderweise zwischen den Käfig und den Umlenkröllchen. Ich versuchte noch eine zeitlang das zu ignorienen, aber auf etwa der Hälfte der Strecke war mir das dann doch zu viel. Natürlich hab ich mir beim rausfummeln die Finger versaut, was mir aber sowas von schnurzpipenegal war.

Ab da kreiste der Kopf nur noch um das Geschehen. Phase eins, fix in die Firma kommen. Leider war´s mit knapp 0c° zu warm und ich ölte wie bescheuert. Gut, in der Fa. angekommen schnell die Klamotten aus, gründlich waschen und frischmachen, dann rein in den Job mit dem Kopp. Nach dem losdüsen, das CAADX noch rein geworfen, überlegte ich wie ich das jetzt anstellen würde.

Fakt war für mich, ich lege da keine Hand mehr an, das sollte jetzt ein Fachmann machen. Die Auswahl meiner Stammschrauber ist ja eher begrenzt. Zunächst fiel meine Wahl auf Das Rad Dortmund, wo ich gegen späten Mittag einen guten Zugriff drauf haben würde. Dann aber entschied ich mich für Wütec, weil jene doch ein gutes Stück näher an der Fa. liegen, und falls es sich dann jobmäßig was ändern würde, ich doch optimaler in Reichweite wäre.

Und so trudelte ich heute dort ein. Organisation ist alles. Etwas Wartezeit muß man ja mitbringen, dann war´s aber auch ein Glückgriff. Denn neben dem frischen Schaltzug, den eigentlich jeder Radladen griffbereit hat, waren sogar die Umlenkröllchen im Hause. Zeit zum schrauben hatte man auch. Morgen kann abgeholt werden. Vorher hatte ich mir noch ein Taxi für die Heimfahrt organisiert, morgen früh bringt mich ein Familienteil zur Firma.

Und hoffentlich kann ich dann morgen wieder sorgenfrei Gas geben.

Mittwoch: das CAADX bei Wütec abgeholt, noch einen kurzen Plausch gehalten und dann ab in den Feierabend. Wetter war ja soweit bombe, also zumindest sonnig. Zum Rest gleich mehr.
Natürlich wurde eine sehr umfangreiche Testfahrt gemacht. Also um genau zu gehen gut 37,51 Kilometer lang. Ich hatte da noch was im Kopf wo ich dachte, könnte ja schon mal fertig sein, war dann aber doch nicht so. Und so bin ich dann eine Reihenfolge verschiedener mir bekannter Strecken abgefahren.

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War auch wirklich schön sieht man ja, aber so richtig warm war´s dann doch nicht. Gleich nach dem Losrollen wurde doch die Sturmhaube und ein weitere Funktions T-Shirt angezogen. Und knapp gegen Ende wurd´s mir dann doch noch zu frisch. Also wurde in einer Unterführung das inzwischen in Mitleidenschaft gezogene Funktions T-Shirt gegen ein Langarmshirt getauscht und die Daunenfäustlinge wurde auch angezogen. Das tat richtig gut.

Beim Start hatte es zwar gute 2c° auf dem Thremometer und die Sonne wärmte natürlich auch, aber wenn man dan in Fahrt kommt, ein wenig schwitzt und der Fahrtwind dann so langsam einen auskühlt…
…angenehm ist was anderes. Und so gönnte ich mir mal eine extralange und vor allem heiße Dusche.

Ach ja das Testergebniss: funktioniert wieder alles so wie´s sein soll. Super gemacht Wütec !!!

Donnerstag: wieder mit satten -7,8c° rattenkalt am frühen Morgen. Aber man trägt das mit Fassung, oder noch besser, mit einer Extralage an Kleidung. Ich war ehrlich gesagt auch zu müde um groß drüber nachzudenken. Es war so kalt, das nicht nur stehende Gewässer zugefroren waren, nein auch der Kanal am Preußenhafen hatte eine mehr als eindeutige Eisschicht. Unglaublich ! Ich kann mich nur an einen Winter erinnern wo das so war.

Der Nachhauseweg führte dann wie üblich erstmal am Seepark Lünen vorbei. Ich war zwar wieder nicht mit dem spikebereiften CAADX auf dem Eis, aber ein paar Bilder habe ich gemacht.

Diese fette Rolle am Oberrohr, was das ist ? Ich zeig´s mal von nah…

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Das ist eine Isoliermatte, alubedampft für meine neue Idee zu einer Bastelarbeit. In diesem Beitrag von mir sind zwei Bilder von einem ersten Versuch.

Mehr sag ich dazu nicht.

Ach ja und die Publicpress Karten Achterhoek – Südliches Münsterland und Berkelland-Nördliches-Westmunsterland sind angekommen. Somit ist der Kartenbestand wieder aufgestockt.

Freitag: gleich vorab, ich habe natürlich die dünneren Handschuhe für die Rückfahrt vergessen. Nix deso trotz hatte es heute morgen zunächst nur -5c°, dann aber gegen Zieleinlauf wieder -7,5°. *bbbrrrrr*
Aber, und das sage ich mit ausgesprochener inbrünstiger Betonung, arschlecken, ich habe die normalen Reifen draufgemacht. Und obwohl ich vom Vortag noch das kleine Kettenblatt geschaltet hatte, denn es war ja ein rechter Gegenwind und ich hatte diese Rolle zwischen den Beinen, also am Vortag, huschte ich nahezu mühelos frühmorgens mit 23km/h gen Job. Was normale Reifen doch so ausmachen.

Nachmittags war´s dann warm, sehr warm. Satte 10c° PLUS standen auf dem Tacho. Und so stand halt seit langem mal wieder die Frage im Raum, was ziehe ich nicht an ?! Und wo verstaue ich das ganze Zeuch was ich eben nicht brauche ? Zum Glück fasst so ein Ortlieb Seat-Pack ja einiges. Nur die Flasche Leergut mußte ich da lassen. Dann aber los.

Ich hatte zwar die dünneren gefütterten Handschuhe mit, aber eben nicht die ungefütterten. Zum Glück, jedenfalls hatte ich so den Eindruck, ging noch ein einigermaßen frischer Wind. Und mit langsamer treten kam das dann ganz gut hin.

Hier eingetrudelt wurde nochmal schnell der Putzlappen und das Ölkännchen rausgeholt. Ma(n)n wird ja schlauer.

Und weil der Freitag auch irgendwie der letzte Tag ist wird auch wieder die Statistik aufgefrischt. Insgesamt ganz nett, habe gut trainieren können, halt nur das Ding mit dem Nicht-Laufen steht irgendwie übel im Raum.

Winterpokal/ Winterpokal ´16/ ´17: und wieder das nächste Monatsresumé. Monate vier ist fast verstrichen. Also für mich formal schon. Im Grunde hat sich an unsere Tendenz als Team unter den ersten 100 zu sein, also auch meine Einzelposition, ebenfalls unter den Top 100, nix geändert.

  • 599 Teams fix im Winterpokal unser Team die Velociraptoren auf Platz 77
  • 2.674 Teilnehmer fix im Winterpokal meine Position auf Platz 71
  • Screenshots aus dem WP 27.01.2017/ ca. 19:02 Uhr

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Und interessant finde ich die in diesem Jahr auswertende Statistik ( hatte ich glaube ich schon mal erwähnt – hatte ich ??? ).

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Da liege ich weit vor allen bisher gefahren Winterpokalen und ich muß sagen, zum einen strenge ich mich nicht so sonderlich an und zum anderen finde ich das natürlich gut. Aber ich übertreib´s halt auch nicht, also das mit dem gut finden.

Winterfahrten: dennoch muß ich so langsam sagen, es fängt an zu nerven. Nervpunkt Nr. 1. und zwar weit mit Vorsprung, sind die Spikereifen. Gut ich habe mich inzwischen wieder etwas daran gewöhnt. Aber das trampeln mit diesen Klötzen ist einfach sehr intensiv – um es mal so zu sagen. Dabei kann ich noch erwähnen, daß ich im grunde bisher noch Glück hatte.
Denn arg vie Schnee ist hier nicht gefallen. Ich kann man da noch an Winterpokaljahre erinnern, wo in einigen Fahrabschnitten soviel Schnee lag, das ich dort schieben mußte. Oder an das Jahr, wo auch sehr viel Schnee war und es auch dauerhaft rattenkalt war, ich für knapp 13 bis 15 Kilometer Strecke, je nachdem wo ich hergefahren bin oder eben mußte, weil´s auf den regulären Wegen schon gar nicht mehr ging, eineinhab Stunden gebraucht habe ! Was ich da an Kallorien am Tag habe verpuffen lassen und ebenso wieder in mich hinein gestopft habe…

Nervpunkt Nr. 2., wenn auch von deutlich geringere Qualität, ist das An- bzw. Ausziehen. Man braucht so entsätzlich lange bis man alles, aber auch wirklich alles und dann noch richtig anhat. Auch daran habe ich mich inzwischen wieder gewöhnt. Der Mensch ist halt so, halt ein Gewohngheitstier.
Aber an Kälte kann ich mich in diesem Winter nicht so richtig gewöhnen. Vielleicht bin ich auch einfach nur zu alt dafür. Oder ich bin halt eine Lusche.

So, und morgen geht´s entspannt mit dem Radel in die alte Heimat und auf eben dieser Fahrt werde ich die 10.000 Kilometer-Grenze knacken.

9.368km/ 06.01.2017

Januar 6, 2017

Bikealltag/ Winterfahrten/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder: gut, das neue Jahr starte mit einem…

Montag: und wer wollte das noch glauben, es hatte tatsächlich noch geschneit. Also früh morgens noch schnell die Spikereifen bestücketn Laufräder drauf gemacht und dann das CAADX vor die Tür gestellt. Beweisfoto ist pflicht.

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Die Anfahrt zum Job war eher gemischt was die Gefühlslage anbelangte. Klar Schnee ist schön, sieht auch alles ganz klasse aus, nur das Fahren in Schnee oder unter diesen Bedingungen hat so seine Leckerli. Man sollte, auch mit Spikereifen, immer mal schauen wie die Wegführung so ausschaut.
Sind da schon fette Eisklumpen wo auf der Straße, oder die ganz bösen Spurrillen, also jene von anderen Radfahrern, die aber schon wieder gefroren sind und die Fahrt so beeinflussen kann, als wenn man in Straßenbahnschienen gelangt ?

Ich hatte Glück, morgens war noch alles recht gut. Da es eh über die Rennbahn ging, war auch mein „Angebotsstreifen“ mit Streusalz bedacht worden. Links neben mir war der Schnee schon komplett weggetaut.

Was ein bisschen mehr zu schaffen machte, war der doch nicht ganz unwesentliche Westgegenwind. Schneite es noch, trieb jener den Schnee ins Gesicht und die Sicht ist dann nie so richtig gut. Natürlich ist es auch anstrengender. Aber ich erreichte tapfer den Claim der Firma. Kurz vorher nochmal…

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…ein nettes Bild von einer Neuschneestrecke, die vom Schloss Schwansbell zum Kanal führt. Außnahmsweise mal mit Blitz fotografiert.

Auf der Heimfahrt war das alles dann nicht mehr ganz so nett. Es war wärmer geworden, ich mußte mir ein Zusatzshirt ausziehen, dann war´s dann aber später auch nicht mehr wirklich so warm… . Später halt, weil ich beschlossen hatte heute mal nix an Training zu machen, sondern mir eine Rückfahrt an der Seseke zu gönnen. Aber dort war die Strecke schon von festgefrorenen Fußstapfen gekennzeichnet. Also Holperstrecke. Echtes Tempo aufbauen war nicht so lecker.

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Seepark Lünen

Im Kopf kreisten schon die ersten Vorbereitungen für´s Wochenende.

Dienstag: Kackwetter, sorry kann man nicht anders beschreiben. Nicht richtig kalt, nicht richtig warm, dann aber wieder zu warm, on top noch teilweise Niederschlag. Untermalt wird das ganze noch von einer guten Süd-west-west Windrichtung, die die ansich völlig überflüssigen tonnenschweren Spikereifen am Aspahlt förmlich kleben lassen. So macht Radfahren definitiv keinen Spaß.
Kommt dann noch hinzu, das ich gestern Abend zwar müde zu Bett gegangen bin, aber nur kurz wegnickte. Dann war ich wieder hellwach und bin erst später wieder eingeschlafen. Ausgeschlafen war ich also auch nicht. Das ich wieder wach geworden bin, lag wohl an den mit Espresso selbstgebrannten Mandeln von meiner Schwägerin. Das sie selbstgebrannt waren wusste ich ja, aber das der Espresso da so eine Wirkung haben würde, eher nicht.

Wie stark der Wind am morgen war merkte ich dann Nachmittags. Ohne große Mühen drehte ich trotz der Spikereifen das CAADX mit satten 26km/h und mehr über den Nachhauseweg. Da muß schon ganz schön was blasen von hinten.

Bike nachgedacht: dann war da noch die Sache mit Winterswijk. Ja und wie sagte ich doch gerade eben oben noch ? Radfahren sollte Spaßmachen. Also zumindest irgendwie. Und während ich da so so vor mich hinkrubelte, mit satten 18km/h *würg* dachte ich an Winterswijk. Bei so einem Wetter 100 Kilometer gegen den Wind ? Die Straßen bzw. Wegeverhältnisse wüsste ich nicht und das Wetter sollte sich zum Wochenende nochmal kräftig zuziehen. Kälte samt Niederschlag, also Schnee, Schneeregen oder eben Graupel. Wenn da erstmal eingefahrene Spuren drin sind, oder eben Fußstapfen, das alles noch wieder gefriert…

Nachmittags hatte ich dann nochmal mit diesen Gedanken zu kämpfen. Lange Rede, wenig Sinn, am Freitagabend schnell noch die Sachen an´s Bike frickeln, Samstag in der Frühe bei Kackwetter raus und dann los ? Ne´ danke ! Radfahren muß an dem Punkt Spaß machen.
Und wenn ich Freitagabend den Bock in die Fitness-Garage stelle, dann werde ich schon über 200 Kilometer diese Woche gemacht haben. Bei der Emscherradtour bin ich ja auch direkt mit den gepackten Bike zum Startpunkt geradelt. War zwar nur ne´ entspannte Stunde, fand ich dann aber so im nachhinein nicht ganz so gut.

Auf dem Job geht´s dann auch wieder los. Die Leute werden krank und ich werde die nächsten drei Tage dann eben eine Tour abreißen wo ich eben auch nicht mal ne´ Stunde „eher raus“ könnte. Wäre ja auch eine Option.

Außerdem ich meine Holde dieses Wochenende nicht auf Schicht. Und wenn ich dann so alle Pros & Contras aufführe, ein Resumé ziehe, dann muß ich erkennen, das ich und meine Holde weder Weihnachten noch Silvester mal so richtig Zeit für einander hatten. Über den Jahreswechsel war sie komplett in der Frühschicht und Nachmittags entsprechend k.o..

Letztendlich abe den Kollegen Bescheid gegeben, ist zwar irgendwie schade drum, und wie ich das schon kommen sehe, werde sie wahrscheinlich ein Bombenwetter haben. Gut, dann hab ich eben an dem Punkt Pech gehabt. Die Vorratseinkäufe…

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Ich werde jetzt die Woche mit den Spikereifen, oder auch nicht, also vielleicht auch mit normalen Reifen, noch abziehen und dann iss gut. Also weiter im…

Und Kettenpflege mal angesagt.

Bikealltag: …und dann mit dem Mittwoch. Wärmer ja, aber eben auch Niederschläge. Zum Glück war ich gestern noch Laufen, was auch wieder gut klappte ( einziges Manko war, das stellenweise im Wald noch nette „Eisschollen“ lagen ). Ebenfalls gut war heute, ich konnte heute ohne Spikereifen fahren.

Donnerstag: ist wieder richtig frisch geworden, aber noch nicht so ganz frisch. Aber das Wetter gefällt mir so besser, als diese komische ich-weiß-nicht-ob-es kalt-ist-aber-auf-jedenfall-mal-nassfeucht. Definitiv dont-like !
Da es aber so auch leider wieder arschglatt war, hatte ja gestern Abend nochmal mächtig geschauert, stand heute in der Frühe die Montage des Spikereifen-Laufradsatzes an. Gut, damit konnte ich leben, denn es hat sich gelohnt. Spiegelglatte Fahrabschnitte, aber eben auch keine furchtbaren Eisrillen oder Eismuscheln. Da konnte man wenigstens ordentlich fahren.

Leider konnte ich aber auch nicht lassen mal in ein Fahrradgeschäft zu gehen. Ergbniss: ich habe die freie Wirtschaft in Form des Fachhandel ca. 55 Euro Umsatz beschert.

Freitag: schon im Radforum-Thread zur ja morgen startenden Winterwijk Tour ist der begriff „Buffetfräse“ aufgetaucht.

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…für diese kleinen ( 27cm Duchmesser in der Höhe 6-7cm bepackt ) mit Tellerchen Nudel in Käse-Sahne-Soße samt geschnibbelter Tomate an Oregano & Basilikum habe ich keine 8 Minuten gegessen. Das ich satt hinter war konnte ich so nicht sagen. Also schlummert gerade noch ne´Salami Pizza mit Extrakäse und Lauchzwibeln im Backofen. Was zum Nachtisch, der mal sicher ist, kommt ? Warten wir´s ab. Und dabei bin ich heute nur 29 Kilometer zurück geradelt.

Auch heute morgen, als ich mir für meinen Makrele ein Brötchen beim Bäcker holte, stand da so ein nette kleiner Frankfurter Kranz. Den hätte ich glatt schon futtern können. „Brauche sie nicht einpacken oder schneiden. Den nehm ich so auf die Hand !

Ansonsten hatte mein Kopf ja schon befürchtet, daß ich eben nicht einfach so nach Hause fahre, sondern anstatt einer Trainingseinheit, wozu ich eh keinen Bock hatte, war ja auch schon gut diese Woche, eine verlängerte Heimfahrt zu machen. Sesekeradweg bis kurz vor Bönen stand dann auf dem Programm. Wobei ich mich langsam vortastet. Denn mit dem Wegfall des Tages-Sonnenlichtes fiel das Thermometer mal wieder gut auf -4c°.

War aber eine recht schön Rückfahrt, auch wenn die Füße zum Schluss schon arg kalt waren. Warum kan ich nicht mal sagen ? Hatte die 600er Merinowollsocken an, die Winterschuhe, alles winddicht verpackt.

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kurz hinter dem Seepark Lünen

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Schwäne an der Seseke/ Kamen Ost

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kurz vor Bönen…

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…noch ein letzter Stop

Gut, die erste Arbeitswoche ist nu´ rum, hat soweit alles ganz gut geklappt, auch wenn´s vom Wetter her nicht immer so lecker war. Das das mit der Tour nicht klappt ist zwar schade, wird aber irgendwann mal nachgeholt. Und wenn ich das alleine mache. Dann aber nicht gerade im Winter.

Ach ja, mein Sigmatacho brauchte heute eine neue Batterie. Da ich eh, wie die Tage im gleichen Gebiet unterwegs war, ging´s wieder zu Megabike Iserlohn.

So, und jetzt ist Wochenende !

8.334km/ 05.12.2016

Dezember 5, 2016

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Heimattouren/ Biketouren Bilder: so, leider hat das ja mit der Heimattour im November nicht ganz so geklappt, aber dafür bin ich dann eben Anfang Dezember mal los.

Auf großes rumtexten habe ich um ehrlich zu sein so gar keine Lust. Was jetzt aber nicht bedeuten wird, das nur Bilder hier online gestellt werden. Den einen oder anderen Satz werde ich also zu dem Bild einfließen lassen.

Meine größte Sorge war ja, ob ich wohl mit normalen Reifen auskommen würde, oder ob ich doch, der Sicherheit wegen, auf die schweren Spikereifen umsatteln müßte. Ich sag´s mal so, aufgrund einer herannahenden Plackerrei hab ich mal ein wenig gepokert und dabei nicht schlecht abgeschnitten. Hier und da bin ich sehr vorsichtig gefahren, aber ich bin sturtzfrei hin und zurück gekommen. Und das sogar recht gut.

Der zweite Bingo war das Wetter. Zwar mit 0c° auf der Hinfahrt ab Start, recht frisch, aber eine sehr trockene Kälte und die ganze Zeit über Sonne satt. Was will das Radlerherz denn mehr ? Also den Bock bepackt und raus mit ihm an den Startbaum, das erste Bild machen.

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Ich selbst war natürlich auch gut eingepackt, trug im grunde alles was ging und führte sogar die Fäustlinge mit mir ( dazu unten noch ein paar Worte ). So war ich aber auf jeden Fall der Kälte gut bewappnet.

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Den ersten Fotopausenstop gab´s noch mal an jenem Standort, wo ich ja schon Anfang der Woche war. Gab auch wieder eine gute Location her der Standort.

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Aussichtsturm für die Lippeauen, kurz vor der Ökologiestation

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Den nächsten Stop, war dann kurz hinterm Ortseingang Länen, Schloss Schwansbell, wenn das einem was sagt. Dort mache ich immer einen Stop wenn´s in die Heimat geht. Denn wenn ich bis dort gekommen bin, bin ich erstmal warmgefahren und weiß vor allem wie das Wetter expliziet der Wind so ist. Dann peile ich mal kurz die Fahrtzeit und rufe meine Mom an, wie´s so läuft.
Sie wiederum entscheidet dann, wann der Braten in den Ofen kann. Klar Mutti tischt ja immer ganz groß auf, wenn der Sohnemann kommt. Gibt immer lecker Essen.

Ab da ging´s dann auch recht zügig weiter. Gut war ja nahezu windstill und die Sonne gab ihr Bestes. Kurz hinter DO-Mengede war dann die erste Pause dran. Trinken stand an, denn auch wenn´s klat ist, sollte man genug trinken.

Bikebasteln: und so kam meine erdachte Konstruktion einer Thermoflasche zum Zuge. Ich trinke ja unterwegs hauptsächlich Wasser. Das wird aber leider bei den Temperaturen recht fix rattenkalt. Das ist dann wiederum kein Vergnügen zu trinken, oder, man muß sich schon ein wenig zwingen, die Plörre in ausreichender Menge runter zu schlucken.

Die handelsüblichen Thremotrinkflaschen ( links im Bild ) sind zwar recht nett, aber das war´s dann auch eben schon. Die Warmhaltefunktion ist eher bescheiden, die Deckel zumeist ganz ohne zusätzliche Abdeckung. Gerade die Abedeckung ist aber im Winter mehr als hilfreich. Schon mal an einer Trinkflasche genuckelt womit man vorher ein paar gute Meters auf gestreuter Staße gemacht hat ?

…gleicht dann auch den Salzhaushalt wieder aus = wiederlich. Und so habe ich den Deckel von meiner Sommertrinkflasche druff gemacht. Aber auch da ist nix isoliert. Der andere Punkt ist, aufgrund der Isolierung ist die Menge auch immer recht bescheiden. Maximal 0,75l – die sind dann mal schnell verdunstet im Mund.

Ich habe mir einen 1l Plastiktrinkflasche, meine es wäre Gerolsteiner besorgt und jene großzügig und mehrlagig und komplett mit einem Verpackungsmaterial umwickelt. Sieht doch chic aus…

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Um an den Deckel zu kommen, löst man den Gummifleschter, der das eingeschnittene Isioliermaterial zusammenhält, klappt die Geschichte etwas auf die Seite, öffnet den Schraubverschluss und siehe da…

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…man hat gut temperiertes trinkbares Wasser. Ich lege die gefüllte Flasche am Abend vorher meist noch auf die Heizung, das hält dann gleich doppelt. Und hier, also bei dem Stop, war die Thermoflasche schon gut eineinhalb Stunden bei gerade mal 4c° unterwegs und der Trinkinhalt war noch Handwarm.

Die Megahandschuhe

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Meine Haglöfs Daunenfäustlinge welche ich mir seinerzeit mal geleistet habe. Hatten so um die 130 Euro gekostet und genommen hatte ich sie eigentlich nur, weil sie das Paar was ich haben wollte, nicht im Laden hatten.
Und das, oh Wunder, obwohl ich extra noch am Tag vorher in dem Laden angerufen hatte. Ist aber eine andere Story…

Die Handschuhe sind natürlich megawarm, lohnen sich eigentlich erst ab -5c°, eher mehr, sie anzuziehen. Aber wer keinen Bock auf kalte Pfoten hat, der kommt um Fäustlinge quasi nicht drumherum. Das jene noch Daunenfüllung haben, erhöt die Wirkweise nochmal.

Entgegen allen Gerüchten ist die Bedienbarkeit zumindest der Bremsen am Fahrrad kein Problem. Und was das Schalten anbelangt, auch das geht. Natürlich nicht so speedy wie sonst, aber wer mit dem Fahrrad im Winter Strecke macht, der wird eh nicht viel Schalten, behaupte ich so mal.

Gut, warm waren sie also auf jeden Fall mal. In den Pausen hab ich sie dann meist ausgezogen, etwas ablüften lassen und dann auch oft die Handschuhstulpen umgekrempelt. Denn die liegen auch nochmal gut 15cm weit über die Handgelenke.

Weiter im Text…

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Bild am Überlaufbecken/ Pausenpunkt

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Emscher Düker Castrop-Rauxel

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Fotostop

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Bahngleise

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glänzende Brücke ( Hinfahrt )

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glänzende Brücke ( Rückfahrt )

Die Metalbrückengeländer glänzten sowas von in der Sonne, das war schon fast unglaublich. Hat mich einfach faziniert. Auf der Rückfahrt brauchte ich etwas bis ich in Fahrt gekommen bin. Wobei so richtig in Fahrt bin ich eigentlich erst gar nicht gekommen. Zog sich halt etwas. Aber ich hatte ja Zeit, war ja Urlaub und keiner hetzt.

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Erste Pause auf der Rückfahrt

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Zweite große Pause am Preußenhafen in Lünen, sitztend in der warmen Sonne, als Gericht wurde eine Currywurst-Pommes-Mayo gereicht. Kallorien pur, nur leider lag das dann auch kurz vor Ziel wieder gut im Magen. Also, einen Gang runter.

Merkwürdigerweise war ich auf der Rückfahrt gar nicht mal soviel langsamer wie auf der Hinfahrt. Ich denke ich war nur in einer Art Urlaubsmodus.

Waren auf jeden Fall mal zwei sehr schöne Tage. Viele Eindrück gesammelt, nett Radgefahren und bei Muttern war´s auch sehr schön. Mein Onkel war dann auch zum Essen da und hinter sind wir noch zusammen über den örtlichen kirchlichen Weihnachtsmarkt spaziert. Ich war erstaunt wieviel Volk in dem Ortsteil so ist. Sonst sieht man da eher kaum einen.

So, jetzt kann die kurze Woche kommen…

8.209km/ 02.12.2016

Dezember 2, 2016

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Biketouren Bilder: und wieder einen Zeitraum X weiter…

Sonntag: ich hatte es etwas fast schwer zu kämpfen so richtig in Fahrt zu kommen. Das eigentlich am Wochenende stattfindende Menthaltraining auf der Terrasse half schon mal ein gutes Stück weiter.
Und weil ich gerade so in der Nähe war, wurden mal flux die Continental Nordic Spike auf den 2. Laufradsatz gebaut. Wer weiß was da die Tage noch so an Wetter kommt. Denn heute morgen hatte ich so den Eindruck, das es anhand der bestehenden Feuchtigkeit und ob der Temperaturen durchaus mal glatt sein könnte.

Hier im Haus ist´s ruhig. Mein Lütte ist gerade wach geworden, gut ist früh so um 12:15, aber immerhin. Die Kurze ist Plätzchenbacken, die Holde und die Älteste auf der Schicht. Was mich angeht, gab´s gerade noch ein schnelles Tomatentoast mit jungen Gauda überbacken als kleiner Füller. Denn ich will gleich noch eine nette „Runde durch´n Busch“ drehen. Mal sehen was hinterher noch so geht. Wetterchen schaut ja soweit brauchbar aus.

Montag: ja viel ging dann gestern nicht mehr. Ich war irgendwie „durch“, also hab ich mal den Rest vom Sonntag gemächlich gemacht.

Aber mal so zum heutigen Montag selbst, jetzt ist es auch für mich offiziell, der Winter ist unaufhörlich anwesend. Zum Glück hatte ich ja gestern die Nagelpellen aufgezogen und mir schon beim weghängen eines Laufrades fast einen Bruch gehoben. Nein Scherz. Die Nagelpelle, also ein Conti Nordic Spike wiegt mal fast satte 900g, also fast 1kg !, also ohne Schlauch und Laufrad. Hölle ! Potentielle Fahrfreude sieht anders aus, oder wie im diesem Falle, „wiegt“ anders aus. Und ich bin bei weitem kein Minimal-Gewichts-Fetischist.

Heute morgen war dann der Moment wo mir beim betrachten der Fahrbahnoberflächer nach etwas mehr Sicherheit war.
Also wurden in Eiseskälte, wie kalt sollte sich noch zeigen, mal eben schnell die anderen Laufräder mit eben jenen 240 Spikes bestückten Reifen einmontiert. Ist schon was feines, so ein zweiter Laufradsatz, fertig bestückt.

Schon beim Losfahren, suchte ich instinkttief irgendwie den Handbremshebel. Logisch, soetwas gibt es am Fahrrad nicht. Der erste Blick, nach dem etwas 20 Minütigen Einrollen, auf den Tacho brachte Gewissheit. Ich „flog“, also eher kroch ich mit unglaublichen 20km/h nur so über den Asphalt. Gefühlt hätte ich nach dem Einspeisen der Watt an der Kurbel auch gute 25km/h im Schnitt fahren können-müssen, mindestens. Beim Blick über die Schulter konnte aber kein hinterherschleifener Anker ausgemacht werden.

Also kurbelte ich weiter, die Finger brauchten warmen Blutstrom, damit sie schön da bleiben würden wo sie hingehören. Und eben nicht vor Kälte damit drohen würden, abzufallen.

Außerdem gut iss, mit den Reifen braucht man sich keine große Mühe zu geben um meine 2h Fahrtzeit pro Tag zusammen zu kratzen. War überhaupt gar kein Ding, ging spielend. Es zieht sich nur so elend dahin.

Übrigens waren´s bei mir heute in der Frühe nur -4,5 c°. Ging also noch.

Morgen „darf“ ich später anfangen. Ich werde also mal ein paar Minuten länger in der warmen Pupsmulde ( Bett ) verbleiben, dann noch länger das Radforum ( und anderswo ) zuspammen um pünklich zum Sonnenaufgang bewaffnet mit der Digicam hoffentlich ein gute Shots zu machen. Ich habe da so eine Location im Kopp…

Übrigens, der Wetterfrosch hat sich für morgen auch wieder die Thermoklamotten raus gelegt. Mit -6c° wird er wohl vollvermummt kaum über den Leiterrand hinausschauen.

Dienstag in der Frühe: …später anfangen ist doof. Hocke nun schon fast ne´ Stunde in der Küche rum und grübel bereits, ob ich nicht einfach schon losradeln sollte um ein paar Nacht-Lichtbilder für meinen schon vorbereiteten LED Lenser SEO 7R Test zu machen. Das blöde ist nur, der schmale Track ist hier mehr oder weniger gleich um die Ecke. Da werd ich dann noch nicht warm sein. Das wiederum hat dann den Nachteil, das beim knipsen die Pfoten wieder zu schnell und vor allem zu kalt werden könnten. Vielleicht mach ich das mal auf der Heimfahrt.
Ansonsten tucker ich gleich los, es wird mehr oder weniger an der Lippe entlang gehen, mit der Digicam im Gürtelholster, um ein paar hoffentlich leckere Sonnenaufgangbilder machen zu können.

Sport: ach ja, noch zu gestern Abend ( Montag ), habe einen schneller Versuch unternommen noch ein paar Klimmzüge draußen an meinem Holzbalken zu machen. Also gleich nach der Ankunft, quasi ohne umziehen und somit vor dem Reingehen. Die ersten beiden Übungssätze gingen noch ganz gut. Dann aber, in den anderen Griffvarianten, machte sich das seicht auf dem lackierten Holz liegende Eis bemerkbar und ich rutschte ein wenig weg. Hab´s dann sein lassen, drei schnelle Übungssätze sind auch gut. Jetzt grübel ich, wie ich das in Zukunft bei diesem Wetter hinbekomme ?

Weiter im Bikealltagtext…

Also heute war mit Abstand nicht nur der kälteste Tag in diesem Jahr, sondern wohl auch schon seit einigen Jahren. Ich kann mich nur an einen Winter erinnern, wo´s dann auch in der Frühe was mit -10c° hier hatte.

Da ich später anfangen „durfte“ rollte ich also etwas später aus der Burg aus, bewaffnet mit der Digicam. Ich wusste erst gar nicht wie kalt es war, ich glaube meine Glubschen waren gar nicht in der Lage die Zahlen auf dem Tacho zu erkennen. Meine Strecke führte an der Lippe entlang, erwähnte ich ja bereits, also abseits der Straßen. Denn da spielten sich wieder Dinge ab – unglaublich…

Schon an der ersten Einmündung kroch ein Golffahrer mit fast komplett vereister Frontscheibe auf der Straße rum. Er hatte, sinniger weise, aber eben erfolglos, den Scheibenwicher wohl ein paar mal betätigt. So hatte er wenigstens ein paar Sehschlitze in der Frontscheibe. Wenn mir nicht so kalt gewesen wäre, hätte ich ihm dafür gerne ein paar auf´s Maul geklopplt.

Auf der kreuzenden Hauptader rasten sie als gäb´s kein Morgen mehr. Eisglätte ? Ach was ! Soetwas gibt´s doch nicht.

Ich also erst rüber an den Kanal ran und dann rüber gen West an der Lippe entlang. Also so nah, wie man es dort eben machen kann. Kurz vor dem Punkt den ich schon im Kopf hatte, zückte ich dann das erste mal die Digicam.

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Leider mußte ich dazu den Handschuh ausziehen, was ansich ja kein Ding ist. Nur das Anziehen, das dauert immer so lange. Ich habe ja noch ein Paar dünne drunter und bis das dann wieder alles dicht ist… Dann bin ich eben rüber zu dem Punkt wo ich hinwollte.

Es war zwar noch nicht ganz so sonnig wie dachte, aber ganz ehrlich, warten stand bei der Kälte auch nicht mehr auf dem Plan. Aber das Bild macht auch so was her.

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Noch ein Bild vom Hinterland, halt zur Lippe hin. Jene ist aber soweit weg, das man sie nicht sieht. So richtig näher kann man auch aber leider nicht.

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Ach ja, ein Beweisbild noch…

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( more pics )

Als ich dann in der Firma eingerollt bin, war ich gut fettich. Selbst bei dem niedrigen Tempo zog die Kälte einem den Saft aus den Knochen. Im kleinen Gang rollte ich in die Halle, zog mich schnell um und als Frühstück gab´s erstmal einen Mikrowellen-Burgen aus´m LIDL. Neben der üblichen Futterration war da aber noch ein solides Leberkäsbrötchen was im Lauf des Tages so im Mundwinklen verdampfte. Morgen soll´s noch mal frisch werden, dann steht wohl mal wieder Regen bei gemäßigteren Temperaturen an.

Mittwoch: …wärmer sollte es sein, dachte man und somit auch ich. Doch schon beim Haustüröffnen war mir klar, heute sind die fetten Daunenfäustlinge die Begleiter für die morgendliche Jobanfahrt. Ein guter Plan, Ein sehr guter Plan.

Winterfahrten Basics: man kann zwar nicht verhindern das die Finger anfangen kalt zu werden, aber der Hintergrund dazu ist ein anderer, der sich da wie folgt abspielt.

Man geht raus es ist kalt. Um in Schwung zu kommen, braucht man Energie. Um jene bereit zu stellen muß man kurbeln, wozu wiederum Luft gebraucht wird. Die atmet man ein, ist aber, so wie heute morgen saukalt. Um genau zu gehen -6,5c° !

Der Körper denkt sich, mit dem kalten Scheiß will ich nix zu tun haben, muß also vorgewärmt werden und beginnt die Atemfrequenz hochzuschrauben um so Bewegung, ergo Wärme, in dem zusätzlich nun von innen, via den Lungen, auskühlenden Oberkörper zu produzieren.

Dieser Vorgang bindet aber nun eine gute Anzahl an Blut. Jenes wird aus den Extremitäten abgzogen, diese somit wiederum unterversorgt, fangen nun wiederum an zu frieren. Bis die ganze Nummer anfängt besser zu laufen, dauert es eine Weile. Bei mir so in etwa gute 10 bis maximal 15 Minuten. Die Atemfrequenz sinkt wieder, der Oberkörper ist nun warm genug. Ich halte an, muß mir eh die Nase schnäuben und beginnen alsgleich wild mit den Armen zu rudern und zu schlagen. Durch die Fliehkraft und die Anstrengung in diesen Körperpartien, beginnt nun wiederum warmes Blut in die Extremitäten, sprich Finger zu fließen und so langsam wird alles gut.

Genug zu den Winterfahrten Basics.

Ab da heißt es nun, dran bleiben und so gemächlich kurbeln, das man nicht zu viel Eisluft saugen muß, aber eben auch so schnell das man auf Temperatur bleibt. Und dann noch nicht vergessen, der Fahrtwind.
Wenn ich das dann mal so „durchkalkuliere“ das ich heute früh bei -6,5c° und im Schnitt so 18km/h gemacht habe, dann dürften es so ca. -16c° gewesen sein. *brrrrr*

Was mich jetzt nochmal interessieren würde, ob man da ein Verhältniss zu erbrachter Leistung in Watt, also Heizleistung des Körpers und der reinen fahrtechnischen Leistung ermitteln kann, was man wiederum in verbrannte Kalorien ausweisen könnte. Denken wir da mal einfach nicht weiter…

Also heute morgen dann in gemächlichen Tempo und auch ohne „Leckerli“ recht schnurrstarks ab zum Job. Der Nachhauseweg startet bei knapp +3c° und einem seichtem Rückenwind. Jetzt war das Problem, nicht zu schnell zu kurbeln um so unnötig zu schwitzen. Denn am Körper war ich gekleidet wie am Morgen. Das wär dann auch nicht so der Burner gewesen. Klappte dann aber ganz gut.

Da es morgen „wärmer“ werden soll, habe ich mal vorsorglich die höllenschweren Spikebauklötze gegen die leichten CX-Reifen inkl. Laufradsatz zurück getauscht.

Sowieso bin ich mal geneigt zu schauen wie gut die Conti Nordic Spike überhaupt noch sind ? Es soll ja noch gute Spikereifen geben, die da nicht so breit und vor allem nicht so schwer sind. Bei 45nrth gibt´s einen Xerxes mit 140 Spikes ( aus der älteren Übersicht von mir der Spikereifen ). Jener soll wohl ein Faltreifen sein, ergo so schon mal leichter, dann ist er noch schmaler, hat aber nur eben 140 Spikes. Und ob das mal so ausrechend wäre ?

Erwähneswert wäre, das ich mit dem letzten Tag im Monat November, aber wirklich auf den Kopf genau 1.000 Kilometer im gelaufenen Monat zurück gelegt habe. Irre nicht !?

Donnerstag: ein neuer Tag und der Wiederbeginn einer neuen Ära ! Also wie war das heute ? Ich würde mal sagen deutlich entspannter. Denn mit den morgendlichen +4,5c° blieben die Nagelpellen in der Fitnessgarage und es gab wieder traditionelle CX-Schlappen. Entsprechend „schön“ waren dann auch heute die Fahrtstrecken zurück zu legen. Man rollt so ohne Anstrengung dahin und hat mal eben die 20km/h Grenze durchschlagen.

Gut das Wetter war eher nicht so prikelnd, also wolkig, hier und da mal ein wenig erhöhte Luftfeuchte, aber echten Regen hatte ich so heute nicht. Das kann man ruhig in kauf nehmen.

Nachmittags hatte es fast 7c° und ich bin mal etwas untypisch am Kanal entlang, dann mal ein wenig auf Nebenroute gefahren. Letztendlich kam ich an dem Punkt aus, wo man in den Beversee Track einfährt. Da schon beim Durchfahren unserer spontanen Haldtour sind wir da ja durchgerollt. Da war da noch mächtig schaffe schaffe angesagt. Man hat jetzt ab dem auf der Digitalkarte gezeichneten Startpunkt die ganze Fahrbahn in eine ebensolche umgewandelt.
Vorher war´s ja nett kurvig, eher schmal und hier und da auch mal etwas zerschossen vom Untergrund her. Gut das Kurvige ist immer noch, doch jetzt geht´s eher über topfeben Fahrbahn in Baubreite 2,5 Meter. Selbst an den wasserkritischen Stellen hat man für Möglichkeiten gesorgt, das bei entsprechendem Überschuss das Wasser unter der Fahrbahn hindurch abfließen kann. Iss also nix mehr mit CX oder MTB Track.

Gut für Spaziergänger ist das jetzt natürlich besser. Ich nehm´s mal so hin, schön ist es dort ja trotzdem.

Als ich dann zu Hause eingerollt bin, schnell in die Laufklamotten geschlüpft und wieder meine 5,1 Kilometer Heimatwaldrunde gemacht. Nächste Woche wird´s vom Laufen her wieder mau. Der Job verlang wieder nach seinem Tribut, sprich spät anfangen und ebenso spät Feierabend. Da werde ich wohl kaum vor 19:00 Uhr zu Hause reinrollen. Da ist dann, zumindest lauftechnisch, für mich Schicht.

Für morgen habe ich so im Kopf nach der Schicht mal wieder ein paar Extrameters zu rollen.

Freitag: letzter Tag der Woche, nochmal ein wenig radeln. Morgens lief mal einiges anders als sonst.

Zuerst war´s mir zu warm. Also hielt ich in Rünthe kurz an, verkroch mich in eine dunkle Ecke, also in so eine, wo mich eben keiner stören würde und zog mir dort die zweite Dreiviertel U-Bux, die ich über langen U-Bux drüber hatte, flux aus. Die warmen Handschuhe tauschte ich gegen die einfachen Windstopper. Genau genommen, ich tauschte sie gegen zwei linke Windstopperhandschuhe. Denn ich hatte wohl ausversehen den linken Handschuh von dem Paar eingesteckt, wo ich den rechten verloren hatte. War zwar komisch beim tragen, ging aber. Dann rollte ich auf die Straße und…

„Plattfuß“: …dachte ich, kann doch jetzt nicht wahr sein ! Gerade eben noch völlig problemlos und ohne jegliche Anzeichen auf eine ruhige Ecke zugesteuert, wo dann auch nix verdächtige wie Glasscherben oder Dornenzeugs lag, die U-Bux in den Seat-Pack gepackt und alles wieder schön zugeschnürrt, dauert ja immer eine Weile und dann das !

Also wieder „raus“ aus der Strecke, den Seat-Pack wieder komplett auspacken, denn das Flickzeug ist natürlich ganz tief drin, alles wieder rauskramen, flicken und dann wieder alles reinpacken.
Gut, nach nur zehn Minuten war die Nummer gelaufen und so wie´s bisher ausschaut, hat sich wohl ein Flicken verabschiedet. Dann lief´s aber fahrtechnisch recht gut. Mit stetig 24-25km/h über die lange Piste gerrollt – spielte wieder etwas Zeit rein.

Tagsüber drehte ich dann so meine Jobrunde und angeregt durch einen Artikel von run vor fun über einen Stirnlampen-Test für´s Laufen und meinem Versuch mit meiner Mammut Stirnlampe gestern bin ich dann zum Bunert in Dortmund rein.

Hatte natürlich noch am gestrigen Abend die LED Lenser Seite studiert und bin irgendwie bei der NEO Serie hängen geblieben. Macht immer noch 90 Lux kostet aber „nur“ 25 Euro.
„Nur“, naja vor Weihnachten ist auch bei mit der Kasse nie viel los, da wird man schon knickgerick, zumal ich eigentlich in meiner Läufer-Laufbahn nur extermst selten mit Licht gelaufen bin. Aber ich konnt´s halt nicht lassen und dachte mir, komm für das Geld und die ja bekannte Qualität, nimmst´e mal ne´LED Lenser NEO mit. Motto – ein bisschen Goodie darf´s mal sein.

Erstbefahrung: Feierabend und nochmal schnell in die Onlinekarte geschaut und den Track im Kopf fixiert. Ich nenne das Teil mal nicht umsonst Much-Mude.

Habe dann mal die direkte Anfahrt von einer mir bekannten Straßenstrecke genommen. Dachte mir, so kannst´e im eventuellen Gebüsch nicht daran vorbei eilen. Der Plan ging schon mal auf.
Das erste mal schaute ich nicht schlecht, also ich dann die Rampe zur eigentlichen gleisbegleitenden Strecke hoch bin. Da war dann mal gleich Kriechgang dritte Kathegorie angesagt. Oben angekommen sah´s dann so aus…

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Da dachte ich, gut sieht es etwas „verfahren“ aus, dürfte auf jeden Fall mal so richtig nett sauig werden, aber sollte fahrbar sein. Gerade letztere Annahme stellte sich als eine brachiale Fehlannahme heraus. Ich kam – ungelogen – maximal 10 Meter weit. Dann ging nix mehr. Haftung am Untergrund zwecks Umsetzung der Kurbelumdrehung in wenn auch nur minimalem Vortrieb, daran war überhaupt nicht zu denken. Ich stieg ab, „verkroch“ mich auf den Seitenstreifen wo Gras ist und betrachtete mal das Ganze von nahem…

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Vorderrad

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Hinterrad

Da war alles dicht. Die fette Pampe zog sich so an den Reifen fest und blieb dann anschließend noch an den Durchläufen pappen, das an ein Fahren nicht mehr zu denken war. Auf den Bildern kann man übrigens noch die Profilnoppen erkennen. Nach der Schiebepassage waren auch die verschwunden – unter der Fangopackung.

Auf dem ersten Bild erkennt man ja noch die Fahrspuren und den Mittelteil, also da wo ebenkeine LKW-Reifen hingekommen sind. Die Fahrspuren waren mit Wasserbunkern übersäht und der Boden tiefschlammig. Also dachte ich, bist´e clever und fährst halt auf dem Mittelsteg. Ja Pustekuchen ! Der Mittelsteg sieht nur aus wie ein Steg, ist aber im Grunde nix anderes, als eine ebenso tiefe wie die Fahrspuren, aufgehäufte Pampe.

Man sackt also beim Gehen als auch beim Fahren so tief in den Schlamm ein, das wenn man flache Schuhe hätte, jene stecken bleiben würden. Die Laufräder sind soweit eingesackt, das der Schlamm mal locker 2 cm über den Speichenenden gegangen ist.

Jetzt hätte ich ja wieder clever sei können und auf der Grasseite fahren können. Das ging aber nicht, weil dort in regelmäßigen Abständen die Strommasten für die Züge standen. Man hätte also wieder einen Ausflug in´s Moorland machen müssen. Also war schieben angesagt.

Ob man dort jetzt fahren kann wenn´s mal länger trocken war, kann ich heute nicht sagen ?

Denn Rest der Strecke bin ich dann aber wieder artig auf bekannten Wegen gefahren. Dennoch war eine Schlauchdusche für das CAADX mal fällig, also als ich eingetroffen bin.

Noch ein paar Zeilen zum Monatsabschluss. Die Werte ansich haben sich bewegt, vor allem mit dem Radfahren. Ich wede aber keiner meiner Spitzenjahresleistungen überschreiten. Weder beim Radeln noch beim Laufen. Gerade mit dem Laufen komme ich einfach zeitlich, was dann natürlich am meisten nervt, kaum vorwärts. Aber so ist das eben, hauptsache es macht Spaß. Und genau das kann ich sagen.

Winterpokal/ Winterpokal ´16/ ´17: das erste Monatsesumé in dem Thema.

  • 599 Teams fix im Winterpokal unser Team die Velociraptoren auf Platz 58
  • 2.674 Teilnehmer fix im Winterpokal meine Position auf Platz 84
  • Screenshots aus dem WP 02.12.2016/ ca. 21:06 Uhr

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Insgesamt also mal nicht schlecht. Vor allem unser Team steht mit den drei doch guten Vielfahren gut da und ich bin immer noch unter den ersten 100. Sogar meine Statistik besagt, ich liege im Vergleich zu allen bisher von mir bestrittenen Winterpokalteilnahmen über meinem Niveau.
Aber meine Erfahrung besagt mir auch, geb da mal nicht so viel drauf ! Denn, es ist erst der erste Monat rum, ich hatte noch Glück mit den nur drei Tagen krankheitsbedingtem Ausfall und da kann noch viel kommen.

Andersrum aber, ich gehöre nicht zu den Spitzenfahren. Ich mache meine Punkte eher durch Regelmäßigkeit, reiße also mal nicht eben am Wochenende 200 Kilometer am Stück runter. Ne´, ich fahre die 200 Kilometer über die Woche verteilt.

Touren-Ansage/ Biketouren/ Heimattouren: at last noch ein paar Zeilen zu dem Thema. Ich habe am Montag einen Tag Urlaub und kann so, recht untypisch, mal am Sonntag für die Hinrunde in die alte Heimat starten und fahre dann eben entspannt am Montag zurück. Ist doch auch was feines.

Ein kurzes Schlusswort noch. Wer jetzt wieder denkt ich hätte diesen Beitrag am Stück hier runtergetippt der täuscht. Im Verlauf der Woche kamen immer wieder ein paar Zeilen dazu und am Ende der Woche, also heute wurde dann der Rest gemacht. Der „Rest“ ist aber immer noch „gut Arbeit“, aber ich mache es gerne, habe noch viele Ideen im Kopf und hocke so nicht blöd vor der Flimmerkiste rum, während die Holde zur Schicht iss. So, jetzt noch Korrekturlesen und dann…

…allen noch ein schönes Wochenende !

7.531 km/ 12.11.2016

November 13, 2016

Bike Alltag/ The Cure – Forest/ crazy Fahrten/ Winterfahrten/ Plattfüße/ Biketouren Bilder/ Biketouren/ Channel Challenge: Samstag, der Tag der crazy Channel Challenge !

Man muß schon gut behämmert sein um sich an einem Samstag den Wecker auf 07:00 Uhr zu stellen um bei Temperaraturen um den Gefrierpunkt herum eine Radchallenge zu fahren, die da eben mal über 100 Kilometer lang sein wird. Wobei durchaus auch noch erwähnt werden darf, das ein zarter Teil der Piste eine Schotterpassage sein wird.
Ebenfalls darf man den Faktor Wind, in Form von Gegenwind nicht unterschlagen. Man wird sehen. Jetzt erstmal Frühstück.

Dann tickte so langsam die Uhr…

So, wie war das jetzt ? In Kurzform, um denjenigen Gästen das durchlesen des wie gewohnt recht umfangreichen Zeilen zu ersparen: naja ich würde sagen gut bis sehr gut.

Das Wetter spielte voll mit. Auch wenn´s in der Frühe nur knapp über 0c° hatte und mich so zum Griff in die Klamottenkiste, doch das warme Shirt rauskramend, veranlasste. Da sich aber schon die Sonne pur ankündigte, machte ich mir keine großen Gedanken. Somit sollte es definitiv mal trocken bleiben. Erster Nervfaktor gleich null !

Auch der Wind fiel dann als großer Störfaktor aus. Es gab, recht ungewöhnlich eine Süd-süd-ost Brise die somit nur die Fahrt kanalaufwärts leicht erschwerte. Es ging aber und so hatten wir alle unseren Spaß.

Die Truppe, nur drei „Mann“, also ein gestandenes Radlermädel und eben ein zweiter Mitfahrer war absolut homogen ( sonnig bis wolkig & Habschned Peguin on Bike ). Natürlich tat auch jeder sein bestes. Dazu zählte dann auch, das wir im großen und ganzen eher sehr bescheiden die Kurbel drehen ließen ( ich selber habe gerade mal einen Schnitt von 18.86km/h ). Es ging also entspannt zur Sache.
Da unser Mann für die Technik besser hochgerüstet war als die NSA und die CIA zusammen gibt´s sogar eine Satelitendemo ( wo er aber noch seine Anreise und Heimfahrt mit druff hat ). Finde ich immer wieder lustig… *Like*

…weil man sogar sieht wie der seine Warterunden auf dem Combiparkplatz dreht.

Gut, ich habe dann mehr oder weniger das Frühstück abgebrochen. Aber nur weil ich vom Vorabend noch so pappensatt war. Das Anziehen dauerte etwas. Jo, bis mal die ganzen Schichten an hat. Dann raus und das Bike bestückt, wo es dann doch schon recht schnell kühl wurde.
Die kurze Wartezeit auf die Mitfahrerin hab ich mal wieder mit etwas Laubharken verbracht. So war ich schön warm als es losging.

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Das CAADX in Startaufstellung und dann ab rüber zum Combi gerollt, wo schon der Ungeduldig die ersten 100 Streckenmeter gedreht hatte. Recht fix rollten wir dann bis zur…

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…Rünthe zur Marina. Der erste kurze Fotostop, dann recht fix weiter, schön den Sonnenstrahlen folgend. Es lief recht gut und ich mußte mich sogar etwas zurücknehmen, da wohl meine Kurbel etwas schneller routierte. Ich nutze die Zeit dann um immer wieder mal einen kleinen Fotostop einzulegen. So wie hier…

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…kurz vor dem Preußenhafen Lünen. Dort wurde dann die Kanalseite gewechselt und kurz bei der örtlichen Kaffeebude mal die Öffnungszeiten gecheckt. Passt, also weiter. Etwas mehr als eine halbe Stunde weiter standen wir schon an der Hafenbeckenausbuchtung in Höhe Waltrop. Auch dort ein kurzer Fotostop.

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Die beiden Mitfahrer lagen immer ein Stück weit hinter mir, also wartet ich mal wieder. In Waltop wieder die Uferseite wechseln um dann die eigentliche Holperstrecke in Angriff zu nehmen. Doch wiedererwartend, ganz so horlperig war die Strecke dann doch nicht. Warum ? Keine Ahnung ! Subobjektives Empfinden beim letzten mal ? Eventuell.

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Egal, recht zackig, also um genau zu gehen nach kaum mehr als 2h Fahrtzeit waren wir am Kanalende angekommen. Immer schön Bombenwetter und eine seichte Brise von hinten. Bei mir zeigte sich dann, das es mit meinen Wasservorräten nicht so gut lief. Das Wasser in den Flaschen war recht kalt. Trinken war so nicht das Vergnügen. Ein Punkt den ich zumindest für längere Winterfahrten noch optimieren sollte.

Wir kehrten um und starteten die Fahrt zum Kanalanfang, also liegend in Uentrop. Die Fahtzeiten waren in etwa die gleichen wie auf dem Hinweg. Nur ein wenig Gegenwind halt. Da wir aber mehr oder weniger zur Sonne hin fuhren, war das mit der Temperatur gut erträglich. Hier mal ein Bild zwischen Waltrop kurz vor Lünen. Man sieht schon das Lünener Kraftwerk. Ein herrlicher Anblick.

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Plattfuß: kurz vor´m Preußenhafen meinte dann mein Hinterrad einen kapitalen Luftverlust zu melden. Da bin ich wohl über einen dickeren Stein gerollt, ohne es zu merken.
Ohnen großes Aufsehen wurde ein frischer Schlauch verbaut und die Luftpumpe bemüht. Mal wieder was für den Oberkörper tun. Es geht doch nix über einen gescheite Luftpumpe mit Schraubanschluss zum Ventil. Die die ich habe ist da schon recht gut, doch eine würde ich mir gerne noch eine Lezyne Gauge Drive HP mal leisten ( Einkaufsliste ). Nur mal so um zu schauen, ob das da noch einen Tacken besser funktioniert.

Am Preußenhafen gab´s standesgemäßes Mittachmahl. Zweimal Currywurst-Pommes-Mayo und einmal nur Pommes-Mayo. Zwei Pötte Kaffe ich begnügte mich mit Wasser. Das einzige was ich ja brauchte. Und so saßen wir…

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…bei gut 7,5c° un relativer Windstille eine gute halbe Stunde und haben es uns gut gehen lassen. Kurz beratschlagt wie der Rest zu fahren sei, also mit nochmaliger Kaffeepause oder gleich durch bis zum Kraftwerk in Uentrop. Der Vorschlag gleich durchzurollen wurde einstimmig und ohne Enthaltungen demokratisch angenommen.

Es rollte dann weiter. Nach einem weiteren Uferwechsel in Höhe Einstige zu Route bis zum Dorfzentrum lief es immernoch recht gut. Allerdings sank die Sonne immer mehr hinter die Bäume und wir fuhren somit weite Strecken auf der Schattenseite. Kurz hinterm Kurpark, bei der letzten Schleuse kam dann der Einstige in den letzten Abschnitt. Die Strecke wurde schmal, das Tempo sank im Schnitt abermals. Egal, einfach rollen lassen, Fahrtzeit generieren.

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Jetzt wurd´s auch so langsam frisch an den Fingern, denn die Handschuhe aus- u. anziehen war nicht mehr so leicht. Klar leicht schweißfeucht brauchte man halt etwas. Aber für ein, zwei Bilder reichte es dann doch.
Wieder recht gut erreichten wir die BAB Brücke der A2, mein Endpunkt wenn ich alleine rolle.

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Wir haben natürlich noch die paar Meterchens bis zum Wendepunkt gemacht. Dann ging´s an den „Endspurt“…

Gut, den Begriff Endspurt kann man jetzt nicht so wörtlich nehmen. “ No man left behind“ und einfach rollen lassen war Thema. Was soll der ganze Ehrgeiz. Zumal ich das Trinkproblem zwar ansatzweise gelöst hatte, ich trank einfach das kalte Wasser in kleinen Schlücken und ließ es einen kurze Zet im Mund vorwärmen. Also vorwärmen was so geht. Noch schnell ein Bild von der Kanalrückrunde gemacht…

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Die beiden Punkte am Bildende ist der Rest der Crew. An dem Punkt entschied ich dann auch die beiden „Streckenlerlie“ entfallen zu lassen. Überhaupt…, dazu unten gleich mehr. Wir zogen so also auf der einfachen Route unsere Bahn und rollten wieder über den neuen Brückenschlag.

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( Diese und ein noch ein paar andere Bilder sind wie immer ausgelagert zu betrachten.)

So erreichten wir dann als unser Zeil den gesamten Datteln-Hamm-Kanal an einem Tag abzufahren, womit dann die Channel Challenge als beendet gelten darf. Die Truppe passt gut, jeder hat seiniges dazu beigetragen mit den Mitfahrerinn und Mitfahrer homogen zu bleiben. Das Wetter war soweit top, es hätte deutlich schlimmer kommen können. Und was dann gewesen wäre…
…so genau möchte da keiner drüber nachdenken.

Hier an der „Burg“ alle vorgerollt, eine letzte Kaffeepause am Combi wurde ebenso einstimmig abgelehnt wie das mit dem Durchrollen zum Kanalanfang, wurde noch kurz gequatscht. Der Peguin rollte dann tatsächlich noch nach Hause und kam so an diesem Tag auf über 150 Kilometer. Da ziehe ich dann doch ein wenig meinen Hut.

Sonne kam noch mit rein und konnte sich frisch machen, sowohl auch ihr MTB-Bike mit dem Schlauch für den weiteren PKW-Transport vorbereiten. Man hat ja alles da. Sie hatte noch einen Anschlusstermin in ihrem Radsportverein. Es gab noch eine gute Tasse Tee, etwas klönen und dann machte sie sich auf.

Mich zog es dann unter die heiße Dusche, Klamotten in die Waschmaschine und dann mal wieder Refill.

Nochmal zur Strecke so wie wir sie dann gefahren sind, wir sind jetzt die Strecke im grunde ohne Leckerlie gefahren. Die kurzen Geländeeinlagen habe ich zum einen aufgrund des Wetters aber auch aufgrund des fortgeschrittenen Streckenabreißens ausfallen lassen. Ja, vielleicht wär´s dann doch zu anstrengend gewesen.
Aufgefallen ist mir, das man hinter Lünen ja auch irgendwie auf der kanalabwärts liegenden Seite rechts fahren könnte und ich das eben noch nie ausprobiert habe. Da steht also mal eine Streckenerkundung an. Wann ? Mal schauen.

Jetzt geht´s erstmal ein wenig in den Tag…

Ach ja das CAADX wurde mal wieder etwas „frisch gemacht“ und der defekte Schlauch ist auch schon wieder geflickt.

35.787km/ 22.01.2016

Januar 22, 2016

Bikealltag Volotec/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: so nächste Woche ist rum und war kalt. Nix neues soweit in der BRD.

Neu ist, das die kleinere Wartungsaktion mit Reifendruck erhöhen und Dämpferdruck ebenfalls anpassen, zumindest soweit gereicht hat, das ich mit dem Volotec anstandshalber vorwärts komme. Bedeute ich kann die Fuhre so gut knapp über 20km/h bringen. Zum mehr fehlt mir aber auch, um ehrlich zu sein, die Motivation.
Ich meine das ist dann so, als würde ich versuchen wollen, mit einem alten 190er Daimler Baujahr 1950 200km/h zu fahren. Geht auch nicht und ist absolut sinnbefreit.

Montag: schon gut kalt morgens auf der Anfahrt. Der Tacho zeigte, sodenn ich ihn sehen konnte, -6,7c° an. Ich konnte ihn nicht sehen und das trotz Beleuchtungsfunktion, weil sie wohl entweder nicht so stark ausgelegt ist, wie beim neuen Sigma Alti 14.12, oder die Batterie schon schwächelt.

Um die Hände trotz der guten neuen Handschuhe, in Kombi mit den Craft Unterziehhandschuhen wieder auf Temperatur zu bringen, habe ich zweimal einen Stop eingelegt. Kurz anhalten, kräftig mit den Armen wedeln bis wieder warmes Blut in die Fingerspitzen schießt. Dann geht es wieder.

Nachmittags war´s zwar immer noch frisch und ich hatte sogar seichten Gegenwind, der die Sache noch etwas auffrischte, aber die Sonne schien und es gab tolle Bilder. Und so wurde der Beschluss gefasst, für den nächsten Tag wieder die Digicam einzupacken.

Dienstag: Rekordtiefsttemperatur für diese Woche mit -8,5c° machten die morgendliche Anfahrt zu einem besonderen Erlebniss. Ich erinnerte mich an meine fetten Daunenfäustlinge die ich mal seinerzeit gekauft hatte. Die wären so jetzt ein Plan B. gewesen.

Jedenfalls machte ich die Hinfahrt wieder mit den Aufwärmstops. Nachmittags wurde dann die Digicam gezückt, aber seht selbst…

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Hier der Typ der mit den fetten Handschuhen nicht die Digicam ausgeschaltet bekommt. Da zog er doch glatt den rechten Handschuh aus…

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Und wie ich so nach Hause rollen, dachte ich plötzlich an 45NRTH, ob das wohl was wäre? Also diese Lenkerhandschuhe

…aber ma(n)n soll´s ja nicht übertreiben.

Mittwoch: ein Tag mit der Familienkutsche, weil ich mein The Cure – Forest von der ersten Wartung abholen mußte. Somit stellte sich mal nicht morgens die Frage der richtigen Handschuhe. Aber warm war´s schon geworden. Tagsüber hatten wir hier schon wieder 2c°+, was einem dann vorkam wie Sommer.
Jetzt wo ich das CAADX in den Schuppen geschoben habe, juckt es schon wieder. Leider hat das Bike aber keine Spikereifen und das ist mir dann doch zu haarig. Braucht ja nur eine glatte Ecke sein…

Und wo ich gerade so in der Einkaufliste stöber kommt da ein 45NRTH Xerxes Faltreifen mit 140 Spikes daher, den sie gerade bei Bike24 für knapp 80 Euro das Stück raushauen. Der kostet sonst ne´n satten Hunni – das Stück versteht sich.
Der Gravdal, ebenfalls von 45NRTH, liegt als Faltreifen mit 252 Spikes bei knapp 140,00 Euro.

Gut, nächster Ausblick auf morgen Donnerstag, was sagt das Wetter…

1 bis -3c° und nur in der Nacht eine geringe Niederschlagswahrscheinlichkeit.

Donnerstag: leider wieder mit dem Volotec unterwegs, auch wenn´s inzwischen recht passabel rollt. Ich werde am Wochenende wohl die Conti Nordic Spike Reifen auf den anderen Laufradsatz für das CAADX/ The Cure – Forest montieren. Einfach nur mal so um zu schauen wie die da rollen.

Morges war´s heute schon fast wieder warm, nur knapp unter 0c°. Nachmittags auf der Heimfahrt zog sich das Sonnen-Wolkenwetter wieder zurück und ich bog bei satten 2c°+ auf die Heimfahrtstrecke ein.

Die eigentlich angedachte Laufrunde muß auf morgen verschoben werden, da unser Smarty ein überraschendes Aua hatte.

Freitag: letzter Tag in dieser Arbeitswoche. Ein Rad-Kollege hatte mal wieder einen Tag frei. Und da er das ganz gerne nutzt um mal eben von Waltrop nach Köln zu fahren, mit dem Fahrrad versteht sich, war ich ganz begeistert von seinem Bild was er mir via What´s Up schickte. Der Kölner Dom im Abendlicht…

köln

Da kam bei mir schon etwas Neid auf, ja ich wäre gerne mit dabei gewesen und hätte sogar die Rückfahrt mit dem Zug in Kauf genommen. Ich glaube ich hätte da erstmal ne´ Stunde Bilder gemacht. Ganz klasse gemacht „Schönwetterfahrer“.
Hier noch ein Bild von einem Pausenstop, stilgerecht mit Thermoskanne. Ich mutmaße mal iregdnwo auf der Nordbahntrasse in Wuppertal.

pause

So bei mir hier war es heute morgen doch wieder recht frisch. Das Thermometer zeigte wieder recht frostige -6c° was mich dann nach dem Gang in die Fahrradgarage zum rausholen meines Gefährts, wieder dazu veranlasste doch nochmal rein zu gehen und…
…die Daunenfäustlinge zu holen! Ein sehr guter Plan wie sich schnell herausstellte. Die Finger werden zwar auch drin kalt, was aber mit einem ganz anderen Effekt * zu tun hat, den man aber schnell beheben kann. Hat man diesem Effekt entgegen gewirkt, bleiben die Finger schön mollig warm.

Also, wie schon gesagt, morgens super frisch aber strernenklarer Himmel und fast gar kein Wind. Ich würde sagen, gerade mal eine seichte Birse. So lässt sich rollen…

Auf der Heimfahrt bin ich so gefahren wie gestern, außer das ich das letzte Stück am Kanal entlang, diesmal die andere Seite nutzte. Und siehe da, auch dort noch Schnee. Also wurden mal schnell zwei Beweisbilder mit dem Smartphon gemacht.

snowride bike

Leider hatte ich keine Digicam mit dabei. Ich wollte mich auch nicht mit langen Photostops aufhalten, da ich für danach noch ein kleines Programm im Kopf hatte. Hätte ich doch mal, die Szenerie passt wohl…

snowride true

Restliche Bilder, wie immer ab jetzt auf Flicker

Winterfahrten: * Der Effekt ist, das wenn man anfängt Rad zu fahren, erstmal die Lungen mit kalter Luft geflutet werden. Das geht um so schneller, je mehr man sich anstrengt. Da man aber erst losfährt, dauert es eine Weile bis die Atmung und der Puls sich an die Leistung gewöhnt und Puls & Atmefrequenz wieder runter geht.

Derweilen muß aber der Körper Anstrengungen unternehmen, die zentralen und wichtigen Regionen, also Oberköper und den Kopf warm zu halten. Zu diesem Zweck verengt er die Blutbahnen an den äußeren Etxremitäten. Das geht dann von den Zehen- u. Fingerspitzen eben los und zieht sich dann, je nach Enormbedarf, bis eben in die Beine oder eben Arme.

Das hat dann den Effekt, das man selbst in warmen Schuhen oder Handschuhen kalte Finger bekommt. Da man nun aber beim Radfahren die Beine gelassen bis ordentlich bewegt, müssen in der Regel die Pfoten dran glauben. Erschwerden kommt für sie dazu, das doch zumeist untätig am Lenker abgestütz sind und so ansich keine echte Eigenblutzirkulation „abrufen oder anfordern“.

Also der Oberkörper wird durch die kalte eingeatmete Luft kalt, er wird mittels warmen Blut, das aus den Extremitäten abgezogen wird aufgewärmt und so werden die Fingerchen eben kalt.

Hat man dann aber klamme Fingerchen, einfach mal absteigen und kräftig mit den Armen rudern oder vor sich zusammenschlagen bis wieder warmes Blut in die Fingerspitzen schießt. Je schneller man dieses Armwedeln macht, deso schneller werden sie warm.

Winterpokal ´15/ ´16: dieses Jahr bin ich ja nicht so hinterher, dennoch trotzdem mal eine aktuelle Position.

  • 628 Teams fix im Winterpokal unser Team die Velociraptoren auf Platz 83
  • 3.093 Teilnehmer fix im Winterpokal meine Position auf Platz 198
  • Screenshots aus dem WP 22.01.2016/ ca. 21:05 Uhr

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mejpg

Gut ein zwei Worte noch dazu. So ganz rund war der Zeitraum zwischen der letzten Punkteaufnahme von mir und der jetztigen nicht. Auch wenn ich diesmal wirklich keine großen Ambitionen habe, es wird ja eh nur noch bis knapp Ende Februar für mich gehen, ein bisschen mehr wollte ich schon diese Woche machen.
Aber so insgesamt sind wir als Team und auch ich wieder ein gutes Stück vorgerückt. Das ratten-kalte Wetter hat uns da wieder in die Karten gespielt. Klar wenn alle andere lieber drinnen vor´m warmen Kamin hocken sind mindestens zwei Mann von uns auf Piste. Jeden Tag ein bisschen was und schon sammeln sich die Punkte an.

Jetzt soll´s aber ab morgen schon wieder mit dem Winter gewesen sein…

 

Und somit an der Stelle, allen ein schönes Wochenende noch.

Winterfahrten Basics III Tips

November 29, 2013

Bike Worst Case & Tipps/ Winterfahrten/ Winterfahrten Basics/ Bikeklamotten: so ich habe ja über die Zeit hinweg hier schon zwei Artikel getippt. Der erste Winterfahrten Basics I ist im Grunde genommen nur eine Auflistung meiner Garderobe
Der zweite Winterfahrten II zeigt im wesentlich wie das Zwiebelprinzip funktioniert und ab welchen Temperaturen ich was trage.

Hier möchte ich noch den ein oder anderen Tipp mitgeben.

Kalte Hände & Füße: es ist kalt und meistens hat man ja als erstes kalte Pfoten und Füße. Aus nun vier Jahren Winterfahrten kann ich sagen, es liegt meist nicht nur an den „miesen“ Handschuhen oder den zu dünnen Socken. Denn egal wie dick die sind und wieviel sie gekostet haben, irgendwann wird jeder mal klamme Hände bekommen.

Das ganze drumherum spielt eine nicht ganz unwesentliche Rolle. Denn die Hände und Füße sind am weitesten vom eigentlich wärmsten Körperzentrum entfernt. Wird es dort kalt, also im Zentrum, wird eben Wärme benötigt. Der Körper reguliert alles andere nach und nach runter. Und das tut er eben genau dort, wo es am wenigsten gebraucht wird.

Kleidet man sich als durchweg ordentlich, dem Einsatz entsprechend, ist die Gefahr eher gering, daß man kalte Füße und Hände bekommt.

Der andere Punkt ist, Hände und Füße werden ja kaum beim Radeln bewegt. Füße mehr, Hände eher ganz wenig. Bringt man also hin und wieder etwas Bewegung in diese Körperpartien, werden sie wieder besser durchblutet und so auch wärmer. Ich schwinge zB. manchmal beim warten an der Ampel meine Arme damit sie wieder durchblutet werden. Sieht zwar blöd aus, etwa wie eine flügelschlagende Ente, hilft aber bestens.

Ein ebenfalls weitere Punkt in der Sache ist, es zieht wo rein ! Ja man höre und staune, Zugluft, am besten noch in Kombination mit Feuchtigkeit, ist in ihrer Wirkung nicht zu unterschätzen. Bei meinen gut 200 Euro teuren Winterschuhen samt den Super Merinowollsocken, auch keine Billigprodukte aus dem Discounter, bekam ich mal kalte Füße.
Nach einigen Fahrten erspähte ich einen Schlitz zwischen Schuhschaft und der Hose beim treten. Der Schlitz ist also nur beim anwinkeln des Beines da, steht man ist alles dicht.

Ich behebe diesen Schwachpunkt ( bei entsprechender Witterung ) durch „Garmaschen“ aus meiner ersten Goretex Regenhose geschnitten. Die war eh in einigen Partien fettich und so habe ich einfach die Beine unten um ca. 20-25 cm abgschnitten und nutze sie eben als Garmaschen.

Und at last von meinen Tips in Sachen Hände & Füße betrifft hauptsächlich die Hände.
Muß man mal die Handschuhe ausziehen oder auch noch nicht anziehen, wie ich zB. um meinen Schuppen noch gescheit aufschließen zu können, klemme ich mir die Handschuhe unter die Achseln.

Dort bleiben sie schön warm oder werden auch wieder aufgewärmt, sollten sie mal im Falle von notwendigen Reparaturen, länger ausgezogen werden müssen.
Was auch gut geht, die Handschuhe in den Hosenbund unter die Jacke stecken. Das geht natürlich auch mit Kleidungstücken wie Mützen oder Gesichtsmasken.

Notwendige Reparaturen: kommen immer dann, wenn man sie gar nicht gebrauchen kann. Fast am Ende einer Tour, der Saft iss schon mächtig alle, da ereilt einen ein echt fieser Plattfuß. Klar ist, das notwedige Werkzeug sollte man dabei haben.

Aber wo reparieren ? Einfach da wo man gerade ist ? Womöglich am Straßenrand, im Regen, wenn es dunkel ist und zieht wie Azte ? Warum soll man sich das antuen.

Wenn alles gut ist, kennt man die Ecke wo man so ist. Wenn nicht sucht man sich ein Plätzchen wo die äußeren miesen Umstände einem so wenig wie möglich anhaben können. Was kann das ein ? Eine einfache Mauer im Windschatten, eine Bushaltestelle, ein Unterstand andere Art, eine offenen Garage oder ein Innenhof.

Alles ist besser als sich auf dem Randstreifen den Ar**h abfahren zu lassen und/ oder Werkzeug zu verlieren.

Zur Not kann man ja auch mal wo anklopfen und fragen. Ich habe zB. mal in einer Garage meinen Reifen geflickt, welcher als Unterstand für Mülleimer diente. Nachdem ich die Situation erklärt hatte, zeigte man durchaus Verständniss. Wichtig & selbstverständlich ist, man hinterlässt alles wieder so wie es war – sauber.

Dunkel und reparieren: ja auch das ist Thema ! Kurz vorher hatte ich es ja schon erwähnt, Dunkelheit macht sich nicht so gut, wenn man eine Panne hat. Hier kommt der Vorteil vom Akkulampen am Bike zum Zuge. Die Lampe abnehmen und damit leuchten.

Noch besser ist, eine zum Teil ja schon günstig zu bekommende LED-Stirnleuchte, die man sich aufsetzten kann. Dann braucht man die Akkuleuchte auch nicht beim werkeln festhalten. Ma(n)n braucht ja doch meist beide Hände.
Ich hatte mir seinerzeit mal eine Mammut/ Lucido T-Peak für kleines Geld geschossen. Auch wenn man sie kaum braucht, wenn man sie braucht, ist sie Gold wert. ( Geholt hatte ich aber eigentlich nur zum Laufen. )

Sicherheit: ich hatte es ja ebenfalls schon oben erwähnt, Sicherheit geht immer vor. Also lieber ein ruhiges Plätzchen suchen und dort schrauben als irgendwelche Stunts auf der vielbefahreren Landstraße.

Licht & Sicht: …kam ja als Argument auch schon zum Zuge. Das eine den Umständen angepasste Lichtanlage montiert und stets einsatzbereit ist, brauche ich kaum erwähnen.
Akkulicht hat da einen Vorteil. Weniger mögliche Defektstellen durch lose Kabel/ Kontakte. Aber was ist wenn die Akkus leer sind ?

Ist mir bisher noch nie so krass passiert, daß ich komplett im Dunkeln stand. Meine B & M IXON IQ Premium hat eine Reduzierleistung auf die oberhalb der gesetzlichen 10 LUX liegt, 15 LUX um genau zu gehen. Neigt sich also der Akku dem Ende engegen, stellt sie sich um und läuft so locker noch eineinhalb bis zwei Stunden.
Das 15 Lux nicht gerade so prikelnd sind, wird schnell klar, wenn man sich ausßerorts bewegt, womöglich in unbekannten Terrain. Eine Kreuzung nicht rechtzeitig erkannt, das Schild verpasst und schwups schon sitzt man länger als gewollt auf dem Rad.

Eine Abhilfe sind hier Resreveakkus. Die sollte man zumindest etwas kältegeschützt mit sich führen. Denn wenn man frisch gelade Akkus eine länger Zeit, also über eine Woche zum Beispiel mit sich schleppt, entladen sie sich. Das hatte ich die Tage mal, auch wenn sie wieder gut für einen Stunde Saft gaben, erstaunt war ich trotzdem.

Und wieder die Tage habe ich einen Brusttasche für kleines Geld geschnappt. Bei einem Optiker im Schaufenster entdecke ich eine ortlieb-ähnliche Tasche die ich nun mit den Reserveakkus befüllt über die Schulter getragen mehr oder weniger in der Achsehöle hängt.

BeutelDSC02747

Der Platz hatte sich ja schon anderweitig bewährt, warum also diesmal nicht ?

So hier mache ich erstmal Schluss. Das man fit und gesund sein sollte, einen vollen Akku am Mobil hat und eventuell noch ein wenig was zum trinken, ja auch im Winter und futtern mit dabei brauche ich ja kaum zu sagen.

Also viel Spaß beim Biken – auch im Winter.

7.522km/ 20.03.2013

März 20, 2013

Bike Alltag Stahl Renner/ crazy Fahrten/ Winterfahrten: da die Woche ja ansich recht gemütlich warm angefangen hatte, konnte ich es auch heute morgen nicht lassen, mich wieder auf den Stahl Renner zu schwingen. Irgendwie hatte ich mich schon gewundert. Schließlich waren es immer noch deutlich über 5c° und von Schnee keinen Spur. Da dachte ich noch, kein Thema, zieht wieder mal an uns vorbei.

Doch schon beim Ortseingang wo die Firma sitzt, gab es Kraftfahrzeuge die einen deutlichen Schneebelag auwiesen.Und ab dem Mittag kam es dann insgesamt dauerhaft runter. Aber so kein richtiger schöner Schnee, sondern mehr so ein Schneeregen, Schneematsch.

Nach Hause fahren mußte ich aber trotzem. Also habe ich mich auf den Stahl Renner gesetzt und erstmal vorsichtig losgefahren. Ging auch ansich ganz gut, war halt nur matschig und nichtmal richtig kalt. Das kann ich sagen, denn ich hatte ja nur die dünnen Gore Windstopperhandschuhe als letzte Lage.

Zu Hause angekommen hab ich erstmal ein paar Bilder gemacht. So versaut seht Ihr den Stahl Renner aber nicht sehr oft und schon gar nicht im Winter.

DSC01784

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Hier sind noch ein paar andere Bilder. Ich hab´s dann aber doch erstmal mit dem Wasserschlauch vom Schneematsch befreit und zum trocknen in den warmen Schuppen gehängt. Morgen geht´s dann wieder mit dem Volotec und den Nordic Spikes los. Hoffe mal das es ab Freitag wieder gemütlicher wird.

Winterfahrten Basics II

Januar 27, 2013

Winterfahrten Basics/ Bike Klamotten: und zu guter letzt, weiter geht´s mit dem vorherigen Artikel, was trage ich wann ? Aber auch hier noch ein bereits von verfasster „Einschub“.

Also zum biken im Winter sollte man sich schon gescheit kleiden, wobei gescheit nicht bedeutet chic der aktuell Bikermode entsprechend, sondern so wie man es selber mag und es auch zweckmäßig ist – meine Basiceinstellung zu diesem Thema. Wer es mag kann natürlich auch jedes Jahr den Griff in die neue Kollektion machen, ein muß ist das nicht. Natürlich sollte man sich aber auch nicht technischen Erneuerungen verschließen, wenngleich man auch sagen darf, daß sich nahezu alle Hersteller nicht immer die Mühe geben, Neuerungen so in Umlauf zu bringen, das man sie auch mal begutachten kann/ darf. Suchen ist ( weil man nicht überall jedes Teil begutachten kann ), neben Selbstversuch & Irrtum, also einen gängige Methode. Leider wie gesagt.
Ein anderes Thema ist natürlich das Wetter an sich selbst, wozu ich vorab ja schon was gesagt habe, aber hier soll es hauptsächlich um den Winter gehen.

Der Begriff „Winter“ orientiert sich für mich hauptsächlich an den Jahreszeiten und den damit verbundenen Temperaturen bzw. Witterungsumständen. Winter beginnt schon bei unter 10c° und viel Wind inkl. Regen nebst entsprechender Fahrdistanz. Wir reden hier also nicht von der Fahrt zum Bäcker um die Ecke, sondern von min. 45 Minuten Fahrt am Stück und gehen da bis zu 80 oder mehr Kilometer am Tag oder auch vier fünf Stunden Fahrtzeit. Das ganze lässt sich dann beliebig ausweiten auf Fahrten bis -15c° wo ich auch schon gefahren bin, dies aber nie dokumentiert habe.

Ganz aktuell habe ich an diesem Punkt die Auswahl meiner Garderobe eingegrenzt und zwar als Baselayer ausschließlich uaf die Produkte aus dem Hause Craft. Nicht etwas weil ich anderes nicht mag, sondern ganz einfach, waeil ich über die Zeit hinweg komplette Wäschesets besorgt habe und diese beliebig zueinander kombinieren kann.
Ein Wäscheset reicht orginal für eine Woche also vier Turns innerhalb der Woche zum Job hin und wieder zurück.

Ein erstes Baselayer Set besteht aus je 4 Stück:

Das zweite Baselayer Set besteht dann aus noch je 3 Stück:

…das ganze dann eben mit folgenden Kleidungstücken kombiniert.

noch gerade eben 10c°

  • Craft Allround Extreme Windstopper Skull Head oder Löffler Windstopper Soft-Shell Radmütze
  • Craft Be Active Extrem Turtel Zip/ langarm
  • Mammut Trippel-Zip-Trekkinghose oder nach Nierderschlagelage Prime eVent Pants und nach Wind- u. Temperaturlage Craft Be Active Extrem Knicker 3/4 Funktionsunterhose
  • Shimano Herren Touringschuh SH-MT 41 G nach Nierderschlagelage in Kombi mit Wetwalkers 779 Neopren Überschuhe
  • Roeckl Inden Handschuhe und Craft Allround Glove Liner oder auch Gore Mistral Windstopper Handschuhe

ab 5c°

  • Buff Cyclone Halstuch
  • Löffler Windstopper Soft-Shell Radmütze
  • Craft Be Active Extrem Turtel Zip eventuell in Kombi mit Craft Be Active Extrem Shortsleeve Roundneck
  • Mammut Trippel-Zip-Trekkinghose oder nach Niederschlaglage Prime eVent Pants und nach Wind- u. Temperaturlage Craft Be Active Extrem Knicker 3/4 Funktionsunterhose
  • Shimano Herren Touringschuh SH-MT 41 G in Kombi mit Wetwalkers 779 Neopren Überschuhe normale Wollsocken oder auch schon die Woolpower Socken 600g
  • Roeckl Inden Handschuhe und Craft Allround Glove Liner oder auch in Kombi mit Gore Mistral Windstopper Handschuhe oder gleich Roeckl Goretex-Fingerhandschuhe Modell Reflex

ab 0c°

  • Buff Cyclone Halstuch und Löffler Windstopper Soft-Shell Radmütze eventuell noch ein normales Buff als Halstuch drunter
  • Craft Be Active Extrem Turtel Zip in Kombi mit Craft Be Active Extrem Shortsleeve Roundneck oder gleich direkt ein Craft Keep Warm Mockneck Zip Langarmshirt
  • Mammut Trippel-Zip-Trekkinghose oder nach Niederschlaglage Prime eVent Pants und nach Wind- u. Temperaturlage Craft Be Active Extrem Knicker 3/4 Funktionsunterhose oder eben, was wahrscheinlicher ist Craft Keep Warm Underpants lange Funktionsunterhosen
  • Shimano Herren Touringschuh SH-MT 41 G in Kombi mit Wetwalkers 779 Neopren Überschuhe und die Woolpower Socken 600g oder die Socken gleich mit den NorthWave Celsius Arctic GTX Schuhen
  • Roeckl Inden Handschuhe und Craft Allround Glove Liner in Kombi Roeckl Goretex-Fingerhandschuhe Modell Reflex eventuell noch mit Mountain Equipment pro Shell Mit

bis -5c°

  • Buff Cyclone Halstuch und Löffler Windstopper Soft-Shell Radmütze eventuell noch ein normales Buff als Halstuch drunter
  • Craft Keep Warm Mockneck Zip Langarmshirt in Kombi mit Craft Be Active Extrem Shortsleeve Roundneck
  • Mammut Trippel-Zip-Trekkinghose oder nach Niederschlaglage Prime eVent Pants und die Craft Keep Warm Underpants lange Funktionsunterhosen in Kombi mit der Craft Be Active Extrem Knicker
  • Woolpower Socken 600g mit den NorthWave Celsius Arctic GTX Schuhen
  • Roeckl Inden Handschuhe und Craft Allround Glove Liner in Kombi Roeckl Goretex-Fingerhandschuhe Modell Reflex eventuell noch mit Mountain Equipment pro Shell Mit

bis -10c°

  • Buff Cyclone Halstuch und Löffler Windstopper Soft-Shell Radmütze eventuell noch normales Buff als Halstuch drunter
  • Craft Keep Warm Mockneck Zip Langarmshirt in Kombi mit Craft Be Active Extrem Shortsleeve Roundneck  eher aber noch ein Craft Be Active Extrem Turtel ZipLangarmshirt
  • Mammut Trippel-Zip-Trekkinghose oder nach Niederschlaglage Prime eVent Pants und die Craft Keep Warm Underpants lange Funktionsunterhosen in Kombi mit der Craft Be Active Extrem Knicker
  • Woolpower Socken 600g mit den NorthWave Celsius Arctic GTX Schuhen
  • Roeckl Inden Handschuhe und Craft Allround Glove Liner in Kombi Roeckl Goretex-Fingerhandschuhe Modell Reflex eventuell noch mit Mountain Equipment pro Shell Mit

Ab -10c° existiert keine Equimentliste mehr in meinem Kopf, da es schon länger her ist. Fakt ist aber das dann auch der GORE Face Gesichtswärmer und eventuell auch schon die Haglöfs Down Mitten ( Goretex Daunenfäustlinge ) zum Zuge kommen, eventuel auch noch der VAUDE Helm-Regenüberzug als zusätzlichen Windkopfschutz.

Vereinfacht kann ich sagen, je nach Niederschlag wird die äußere Schicht gewählt, was aber eigentlich nur auf meine Hosen bzw. Schuhe zuzrifft und je nach Temperatur wird halt die erste Lage ausgebaut.
Also vom einfachen Langarmshirt, dan in Kombi mit Kurzarmshirt, über das warme Lanharmshirt weiter wieder in Kombi mit einem Kurzarmshirt oder eben Langarmshirt. Bei den Funktionsunterhosen ist es das gleiche, von Dreiviertelang auf Lang und dann in Kombination.

Wichtig ist halt, daß jede Lage ihrer Funktion nachkommt, es also zum einen keinen Hitze- u. Feuchtigkeitstau gibt und zum anderen nicht rein kommt, was nicht auch rein soll, also Wind- u. Wasser.