Archive for the ‘Winterfahrten’ Category

Knapp vorbei ist…/ 33.645km/ 25.01.2020

Januar 25, 2020

…auch daneben !

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder/ Biketouren/ Heimattouren/ und ein wenig Outdoor: …war auch mit dabei. Ich schrieb ja schon das mit heutige Tag der Tag X -0 genau ein Jahr rum ist. Grund genug um das gebührend an zu gehen. Da auch auf dem Job zur Zeit eher ruhig ist, war es kein Problem noch einen Tag Bummelurlaub ein zu reichen und dann auch genehmigt zu bekommen.

Und wie das eben so ist, dacht ich mir dieses mit einer Radtour aus zu schmücken. Ende Dezember hatte ich da ja weniger Glück und bin nur wenig auf den Bock gekommen. Dieses mal hab ich gleich zwei Tage Radtour angesetzt und das dann sinniger Weise, mit einer Heimattour.

Die kleine Zusatzmütze Schlaf tat ja auch gut und so stiefelte ich zwar später als gedacht raus in die Fitness-Garage und belud das CAADX. Dann ging es los. Gut gekleidet und eher im Chill-out-Modus rollte ich vom Hof und wie in vielen Tage schon zuvor, hoch zum Channel.
Und wie man sieht, das mit dem Chill-out-Modus wurde nur wenige hundert Meter bestens umgesetzt. Erstmal ein wenig die frühmorgendliche Szene fest zu halten. Und mehr oder weniger ging das dann die ganzen zwei Tage so. Einfach rollen lassen, stets dort entlang wo es am potentiell nettesten ist.

( Restbild- & Filmmaterial <klick> )

Die Strecke selbst strickte ich mir in meinem Kopf zusammen. Dennoch traf ich nicht ganz die Route, die ich auf der letzten Rückfahrt im November 2019 gemacht hatte. Normalerweise lass ich mich über bekannte Strecken recht zügig bis am Job hin rollen, flitze dann irgendwie schräg rechts rüber durch Eving vorbei und dann geht’s ganz oft am IKEA Lager vorbei.
Die Straße ist von Osten her kommend mit fast durchgängigem Gefälle und dazu noch mit einem brauchbaren Randstreifen. In DO-Mengede angekommen wird dann schon mal variiert. Emscherradroute im Original oder etwas knapp daneben.

Jetzt ist das aber so, das die Ellinghauser Straße mir zur Zeit nicht so gefiel. Bin halt mehr auf Nebenstrecken gepoolt. Und an dem Punkt kommt dann die Route der letzten Rückfahrt zum Zuge. Nette Nebenstraße, ein wenig Kanal und das ganze gepaart mit einem guten Schuss Wald.

Ich kam zwar an einer Halde aus die ich kenne. Aber die einzelnen Strecken dort drumherum kenn ich eben nicht im einzelnen. Und so fragt eich zweimal nach wie ich denn am günstigsten nach Mengede kommen würde. War dann halt ein wenig Abenteuer, aber klappte. Dann ging es wider über bekannte Wegstrecken, diesmal ohne Wodkaflaschen-Glasscherben-Attacken-Teppich.
Fest im Blick hatte ich dann den ebenfalls bestens bekannten Emscherradrouten Aussichtsturm als Pausenstop. Wenn es dort zu zugig sein würde, könnte ich auch auf die Wanderhütte ein Stück weiter ausweichen.

Das tat dann aber nicht Not. Der Wind am zwar von Süd-West, aber in dem Turm selbst war Windschutz genug. Und so streifte ich fix meinen Poncholiner über, legte das dünne Sitzkissen aus, schnitt zwei Scheiben Brot ab, fingerte zwei Würstchen raus und goss mir heißen Tee ein. Ich war mal wider äußerst angenehm überrascht wie gut der Poncholiner wärmt.

Ich genoss die wohlige Wärme, den Tee, die zwei Scheiben Brot und die Würstchen. Es war so nett, daß ich schon fast keine Lust mehr hatte wider los zu fahren. Aber so ein wenig sollte es ja noch sein.

Bis kurz vor der Zeilenakunft wurde aber noch ein kleiner Schwenk gefahren. Mal sehen ob man da nicht noch  eine netten Weg finden könnte ? Doch so auf Dunst, war da nicht wirklich was aus zu machen. Kartenstudium für demnächst ? Ja mal schauen.

Jedenfalls kam ich recht entspannt, wenn auch etwas leer gesaugt an. Das mit der Wasserzufuhr hatte nicht ganz so gut geklappt. Oder ich war doch zu warm angezogen und hatte so mehr verdunstet als nötig. Es reichte aber bis zum Ziel. Dann stand Refill an. Viel Wasser getrunken, zwei alkoholfreie Rader verschwanden auch in der Kehle. Ansonsten gab´s als Brennstoff fast einen halbe Ente, zwei Semmelklöse, Rotkohl, Salat, Erdbeer-Nachtisch mit Sahne. Dann ging aber erstmal nix mehr. Man hatte ein echte Pocke und zog sich für ein wenig Beine hoch legen für ein halbes Stündchen zurück.

Dann lief die Maschine wieder rund. Der restliche Abend wurde nett verbracht, gefolgt von einer tiefe Nachtruhe. Jene aber recht oft unterbrochen um überflüssige Flüssigkeit, nettes Wortspiel, wider ab zu führen.

Wohl ausgeruht nah ich dann am Frühstückstisch platz. Ein kräftiges koffeinhaltiges Heißgetränk, dazu ein paar Pralinen noch vom Abend. Alles wegsacken lassen und als der Schwung da war, kam noch ein Makrelen oben drauf. Später dann langsam begonnen das CAADX zu packen und mich an zu kleiden.

Frisch gestärkt rollte ich also wider los. Diesmal hatte ich weniger angezogen. Es war ja schon 1c° warm und ich hatte potentiell kühlende Wind eher von hinten. Dennoch rollte ich so vor mich dahin…

…fand sogar kurz vor dem Aussichtsturm noch einen Trampelpfad. Viel stachelige Grünzeug, aber schiebend ging das noch. Da ich noch gut in Schwung war, gab es nur hier und da Trinkpausen. Dieser Plan klappte also diesmal besser. Denn die am Vortag entdeckte Pausenhütte, die hatte ich diesmal für den großen Pausenstop ausgeschaut.
Doch zuvor drehte ich noch eine ganz große Runde im Grävingholz. Zumeist auf den Reitwegen. Als ich das rund hatte kam der Schwenk rüber Süggelwald und der am Vortag erspähten Hütte. Und wider richtete ich mich ein und genoss mein Futter sowie den heißen Tee.

Und nach dieser Genusspause ging es wider weiter. „Leider“ erwischte ich noch den einen oder anderen Wegabschnitt sehr abseits der üblichen Wege. War schön, auch wenn ich nicht die ganz so passenden Reifen dabei hatte.

Irgendwann kam ich dann wider am Channel an und zog auch dort meine Bahn. Aber auch dort nicht oder ohne noch den einen oder anderen kleineren Ausflug zu machen. Inklusive einer letzten Waldpause.

Ja war nett diese Tour über zwei Tage und auch wider schön mal wider bei seiner Mom zu sein.

33.504km/ 23.01.2020

Januar 23, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Biketouren Bilder: und wieder erfolgreich eine Arbeitswoche rum bekommen. *lach*

Grundsätzlich dürftes keinem entgangen sein, ja der Winter hat dann doch noch mal gut Einzug erhalten. Am…

Dienstag: …hatte es in der Früh mal eben geschmeidige -4c°, was dann schon ein heftiger Temperatursturz war. Eine weise Kleiderwahl war angesagt, dann war das aber gut zu machen.

Nachmittags noch ein gutes Training im Burggarten absolviert, dabei das CAADX etwas Erdreich erleichtert und die Schaltzüge im Tretlagerbereich gut eingeschmiert. Der Umwerfer bekam auch eine Dosis ab, hatte jener in den Morgenstunden seinen Dienst verweigert.

Mittwoch: …die morgendliche Anfahrt genutzt um etwas Grünschnitt ander Strecke zu machen. Mit nur -2c° nicht mehr ganz so kalt. *grins*

Nachmittags dann ebenso, nur in einem anderen Abschnitt, also die Grünpflege. Macht ja sonst keiner auf derartige Nebenwegen. War aber eine Klasse Rückfährt. Hätte noch dranhängen können. Aber irgendwann muß man ja nach Hause.

Donnerstag: last day in working week, alles wird gut. Warm ist es geworden. Draußen auf offener Strecke lagen schon wieder satte +1c° an. Zum Glück hatte ich nur die einfache warme U-Wäsche an. Mit dem teilweise dichten Nebel gab das gute Szenen.

Nachmittags fix zurück, etwas Radpflege und noch etwas Training. Und somit nahm der Tag vor dem Tag sein Ende. Ja so war das.

Biketouren/ Heimattour/ Touren Ansage: und weil es morgen Urlaub gibt, werde ich die Zeit nutzen um mit dem Radel in die alte Heimat zu fahren.

Denn am Samstag den 25.01.2019 hatte ich so etwas wie einen zweiten Geburtstag. Letztes Jahr war das der Hüft-Op-Termin, der Tag X -0.

Outdoor/ Newsticker: seit dem ich eine Quelle gesteckt bekommen habe, das Titan gar nicht so unempfindlich ist wie Alu, vor allem was eine Kratzempfindlichkeit anbelangt, treibt mich nur ein Gedanke. Wie bekomme ich am besten die Kohle für das Toaks Holzvergaser-Topf-Deckelpfannen-Set zusammen ?

Natürlich sollte ich… –>zum weiterlesen hier entlang

 

Vom bekloppt sein…

November 19, 2019

…und anderen Fragen dazu. Oder: kann man machen, muß man aber nicht.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ crasy Fahrten/ Winterfahrten/ Bike- u. Biketouren Bilder: ist das noch Regen oder doch schon Graupelschauer ? Diese Frage stellte ich mir an einem Punkt, wo es langsam anfing hässlich zu werden.

Aber ich fange mal von vorne an.

Diese Arbeitswoche, zumindest die ersten beiden Tage, verschlugen mich an einem Fahrgebiet vorbei, welches ich auch unter der WPC Liste aufgeführt habe.
Dabei sollte es mit dem Rad ab dem Job und der Sesekeradroute via Bönen, durch das dortige Industriegebiet gehen, hoch zur Ahse und dann in Richtung Burg ( nach Hause ).
 Soweit so gut.

Insgesamt war ich gut gerüstet, von der Kleidung her, das CAADX hatte Spikereifen und fit war ich auch. Zudem kam der Wind vorzugsweise aus Süden was also bedeutet, maximal von der Seite.

Die WPC Strecken haben bei mir ja Tradition, so man das sagen kann und ich setzte mir also in den Kopf, am gestrigen Tag diese eine Route zu fahren.

Jetzt aber mal ganz ehrlich, also zu dieser Rückfahrt von mir, da muß ganz schön einen an der Waffel haben.

Als ich gestern losfuhr hat das schon gut geregnet. Zum Glück hat der Regen nicht noch zugenommen. Der Start war bei noch wohlig-warmen 4c°. Zuletzt, also so irgendwo ab Stunde fuffzehn konnte ich nur noch 1c° auf dem Tacho erkennen. Nicht erkennen konnte ich ob ich schnell war, oder wie spät geschweige denn wie lange. Es hat einfach nur noch geregnet. Immer.

Also habe ich mich nur noch von Etappe zu Etappe geschoben, innerlich.

Das größte Handicap waren meine Pfoten. Die neuen Chiba Handschuhe sind doch nicht so wasserdicht wie ich zunächst annahm. Nach der ersten Stunden waren die drunter getragenen Windstopper merklich feucht. Danach wurd es stellenweise ekelhaft.

Als ich zu Hause auf den Hof gefahren bin, hab ich das CAADX nur schnell in den vorderen Burgschuppen geschoben ( jener ist warm, weil nebenan die Therme brummt. Ein klarer Vorteil ) und irgendwie versucht mit den tauben Griffeln die Klamotten von Bike bzw. aus der Ortlieb Satteltasche zu bekommen.

In der Burg angekommen hab ich erstmal die nassen Brockens ausgezogen und dabei versucht, so wenig wie möglich von der guten Stube unter Wasser zu setzten.

Logisch das jenes nur bedingt klappte. Nachdem ich die Lage einigermaßen in den Griff bekommen hatte wurden die ersten Sachen zum trocknen auf diverse Heizungen verteilt. Dann ging’s ab in die heiße Dusche. Danach Klamotten umräumen die zweite. Regenjacke und Regenhose wurden ins Bad an der Duschtür gehängt und tropften den Boden voll. Da mußte Vatti wider klar Schiff machen, Mutti hatte das schon angemerkt. Ob sie sauer war ? Keine Ahnung.

Der nächste Schritt war dann die gnadenlose Kalorienzufuhr. Nudeln gebraten mit Käsesahnesoße in XXL. Wobei… ? XXL ? Wohl kaum, denn die hab ich vom Teller geschnupft.

Unter dem Strich…

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…war das natürlich komplett irre. Eigentlich hätte ich spätestens am Bönen einen Schwenk machen müssen, um nach Hause zu fahren. Hab ich aber nicht. Warum ? Fragt mich nicht.

Irgendwie war ich so im flow, die Pfoten noch nicht ganz zu Eisklumpen erstarrt, also fährt man weiter. Wenn man bis hier gekommen ist, dann kann man den Rest auch noch mal eben runter ziehen.

Aber spätestens ab dem Zeitpunkt wo ich das Dorfzentrum erreicht hatte wusste ich, kann man machen muß man aber nicht.

Channel Challenge/ 06:34 Uhr/ 09.11.2019

November 9, 2019

Channel Challenge/ Winterfahrten/ Morgengruß: ich hocke noch-schon in der Küche und hadere noch ein wenig mit mir. Die richtige Kleiderwahl für die heutige Channel Challenge will getroffen werden.

Draußen vorm Burgtor hatte es gerade beim Zeitung reinholen nur frostige 0c°. Wenn man dem kleinen grünen Wettertier hockend auf der Leiter im Glas glauben darf, wird es heute bei 92% Luftfeuchte, welche es ja so frisch wirken lässt, zwar trocken bleiben und ab 08:00 Uhr 1c°.
Die gestern noch angekündigten Wolken sollen nicht kommen, dafür halt doch sonnig mit bis zu 8c°. Eigentlich nicht schlecht die Kombi. Wenn…

…da nicht mein Gefühl jetzt wäre ! Denn wenn ich hier so hocke, und das trotz des prächtigen tiefschwarzen Espresso der schon Geschichte ist, würde ich zu dicken Winterstiefeln und Daunenjacke greifen. Gut, jetzt ist aber auch erst Halbsieben, ich lass das mal auf mich zukommen.

Zum Glück habe ich mein bewährtes CAADX als Bike für den heutigen Tag schon gestern vorgeladen. Zwei Trinkflaschen, eine 1l Wasserflasche noch im Ortlieb Satteltasche und einen 1,5l Trinkblase in der aus gleichem Hause stammenden Lenkertasche. Das macht dann über gute 4l für die ca. 100km Strecke bei einer ca. Fahrzeit von 6h. Ein paar Riegel nebst Kleinkram zum Futtern sind auch schon verstaut. Am Preußenhafen werden wir ja für eine Einkehr auf jeden Fall pausieren.
Dann noch drei Reserve-Schläuche, die hoffentlich weder jemand noch ich brauchen werden, Bordwerkzeug sowieso und die Daunenjacke im Packbeutel sind verstaut. Gleich kommt noch ein Wechselshirt rein, die Geldbörse und das sollte es dann gewesen sein. Hoffentlich.

Man sieht, ich denke mal wider zu groß. Naja, derweilen wünsche ich der Leserschaft ein schönes Wochenende !

28.594km/ 23.01.2019/ Tag X -2

Januar 23, 2019

Mailings/ Status/ Bikeklamotten/ GORE/ Regenhose: bevor ich mich absetzten muß, wollte ja auch noch meine treue und eigentlich gute Löffler Gore-Regenhose versandfertig gemacht werden. Denn sie zeigte Anfang letzten Dezember ( Bilder <klick> ) die gleichen unschönen Materialabrieberscheinungen wie schon bei der ersten Hose aus Anfang 2016.

Zuerst sind nur ein paar wirklich winzige Falten am Hosenboden zu sehen, dann delaminiert sich das Innenmaterial. Damals kontaktierte ich Löffler als Hersteller. Man tauschte sich mit mir fernschriftlich aus und letztendlich bat man mich, die Hose zwecks Begutachtung ein zu senden. Das tat ich dann auch. Nach Einger Zeit erhielt ich Rückmeldung: „richtig erklären können man sich das nicht, könnte am Sattel liegen„, bot mir dann aber an entweder die Hose zu repariere oder eine neue zu schicken.
Darüber berichtet hatte ich schon und zwar am 19. März 2017 unter dem Titel …die aktuelle Regenhose

Da man sich auch für eine eher neue entschied, traf diese dann im Februar 2017 ein. Blöd ist jetzt, nach etwas gleicher Tragezeit das gleiche Schauspiel. Ich also wider…

…the same procedure.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike & Biketouren Bilder: jo die letzten beiden Tage mit dem CAADX zum Job geradelt mal in Schriftform passieren lassen.

Montag: schon der Wetterfrosch faselte was von -6c° in der frühen Morgenstunden. Real waren‘ s dann doch schon knapp -10c° und so schlüpfte ich in eine gute Lage warme Kleidung. Oder, die zweite lange U-Buxe samt  einer zweiten dünnen Mütze sowie die mit dem BeActive Extrem gepimpte Facemask wurden aus dem aus dem Kleiderkammer gezerrt.

Die neuen  45NRTH Xerxes Spikereifen hatte ich noch am Samstag mit der neuen Lezyne Gauge Drive HP Luftpumpe auf 4bar Reifendruck gebracht. Den Mindestdruck um den Spikes die optimale Arbeitsweise zu geben. Die Idee ansich war nicht verkehrt, wenn auch bei weitem nicht so nötig, wie am Freitag. Scholleneis mehrere Millimetern dick war nicht mehr vorhanden. Ist wohl alles weggetaut.

Auf der vorletzten Heimfahrt vor der Hüft-OP wurde etwas langsamer gemacht. Einfach so rollen lassen wie geht um das Wetter zu genießen.

Viel Sonne, leider für mich auf der Rückfahrt vorzugsweise von hinten. Dennoch schöne Bilder. Das Bild mit dem „vielen Schnee“ könnte man fast als Fake bezeichnen. Es ist auf den letzten Metern der von mir so geliebten Lippeauen entstanden. Dort gibt es wohl tagsüber Abschnitt wo dank Grünwuchs die Sonne es nicht hinbekommt, den zarten weißen Schneeflaum wegzutauen. Und so sind das stets kaum mehr als ein paar müde Meters.

Dienstag oder Tag X -3: …was dann soviel bedeutet wie der Tag X der Tag der OP sein sollte, minus der Tage bis es soweit ist. Michelin Männchen ist angesagt. Die Kleiderordnung für den heutigen Morgen, nach dem Blick auf’s Außenthermometer deutlich weniger als -10c°! :

– Bike-U-Buxe
– 600er Merinosocken
– Craft Warm U-Buxe ( lang )
– Craft Warm Langarmshirt
– Craft BeActive Extrem T-Shirt
– Craft BeActive Extrem Langarmshirt
– Craft BeActive Extrem U-Buxe ( lang )
– eine meiner olle Bikehosen
Begans Letto Dermizax Jacke
– Craft Sturmhaube
– Windstopper Halstuch
– Craft BeActive Extrem Windstopper Mütze
– Löffler Helmmütze
– Gore Windstopper Facemask ( gepimpt )
– Dauenfäustlinge als Handschuhe

Geschätzte Zeit zum kompletten Anziehen: ca. 10min.. Und jetzt fragt mich nicht was ich anziehen wenn es kalt wird ! Hab keinen Bock darauf morgens frierend auf dem Bike zum Job zu radlen. Da sind auch fast alles nur dünne Schichten. Nur das Craft Warm Material würde ich als dicker bezeichnen.
Natürlich könnte ich auch einen dicken Wollpulover oder Merinowollshirt anziehen und eine dicke Jacke. Aber dann fange ich an zu fiebern und safte wie Atze. Und so langsam kann ich nicht fahren. Wobei ich ja schon nicht wirklich schnell fahre.

Aber gerade die Daunenfäustlinge habe es heute gebracht. Gestern mußte ich vier mal anhalten um wieder warmes Blut in die Finger zu „schleudern“. Ätzend und das dauert ja auch immer seine Zeit ich komme dann ja auch später an. Unnötige Zeitverschwendung.
Was hab ich schon im Thema Handschuhe und Winter durchprobiert ? Ewig kalte Pfoten, zumindest nach einer gewissen Fahrzeit.

Dann kam heute die erstmal letzte Heimfahrt vor der OP. Wetter leider irgendwie mau, genauso wie meine Stimmung. Das lag wohl daran, daß es bei uns am Job zur Zeit recht ruhig ist und ich Arbeit erstmal wider suchen muß. Das was noch über war, reichte aber auch nur für alleseichteste Tätigkeit, vorzugsweise im – sitzen. Da wird der Arsch breit und der Kreislauf sack so in einen Zustand kurz vor´m Wegdämmern. Da hätte ein wenig mehr Tageslicht oder gar Sonnen noch etwas rausgerissen.
Aber nun gut, kann man nix machen, war halt Winterwetterstimmung. Und groß was stemmen wollte ich dann auch nicht mehr.

Hab dann erstmal rollen lassen. Irgendwann fasste ich dann den Entschluss nicht wie sonst üblich in Richtung Straße abzubiegen, was zwar am Ende wieder die leckeren Lippeauen bedeutet hätte, aber so ergab sich dann der Schwenk kurz vor dem Beversee über den Channel.

Und wenn schonmal kurz vor dem Beversee ist, dann kann man auch da gleich eine Runde durchfahren. Das war dann auch nett. Auch der Beversee war zugefroren. Bis auf…, auch warte doch mal ! Meine Augen erspähten tatsächlich weiße Schwäne im Wasser. Man hatte den Wasservögeln wohl ein recht passabel großes Loch und den See samt Uferanbindung gemacht. Leider zu weit weg für meine zoommüde Mobilcam. Aber passet auch so. Den späteren Abzweig am Channel die Treppen ( eigentlich blöd, das man da nirgends gescheit runter fahren kann, wäre viel einladender ) runter in den Flakwald wollte ich eigentlich auch noch machen. Doch den hab ich verpasst. Irgendwie war ich zu schnell daran vorbei. War auch gut so, denn so konnte ich…

…dem CAADX heute nochmal eine gründliche Warmwasserpflege gegönnt. Da war mr einfach noch zuviel Dreck aber auch ich Spuren von Salz auf dem Bike. Und wenn das jetzt erstmal eine gute lange Zeit lang rumsteht, dann sollte da nix anbrennen.

Heute geht’s mit der Bürgeblechbüchs zum Job. Die Wäsche der letzten beiden Tage hatte ich gestern Abend in der Waschmaschine liegen. Hab sie dann noch zum trocknen aufgehängt. War ein ganz schöner Berg. Winterradfahrten sind stets Materialschlacht. Apropos Materialschlacht, das bestellte Päckchen ist gestern angekommen.

28.516km/ 18.01.2019

Januar 18, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Biketouren/ Bike & Biketouren Bilder: wohlwissend hatte ich gestern schon den Spikereifen LRS ins CAADX gleiten lassen, was dann auch heute früh mehr als notwendig war. Vor dem Burgtor sah und war die Straße noch gut manierlich. Auch die Strecke bis zur ersten Ampel, inklusive Angebotsstreifen war kein Ding.
Was nach der ersten Ampel mit den Streufahrzeugen los war, entzieht sich meines Wissens ??? Nur die PKW Fahrspuren, also da wo die Reifen drauf rollen, waren zu benutzen. Daneben ein paar gute Millimeter Eispanzer. Und so radelte ich bis ins nächste Dorf.

Da ich auf den Spikereifen noch Maximaldruck fuhr dachte ich mir, fahr mal rechts ran, geh auf den Gehweg und lass noch etwas Luft ab. Praktischer Weise war die nächste Ampel eh rot. Also los.

Doch oh Wunder ! auf dem Gehweg im fetten Ampelbereich war die Wirkung von Streusalz wohl irgendwie verdampft. Ich legte also das CAADX zwischen meine Beine hin, hielt mich irgendwie am Ampelmast fest und konnte so über das Bike „absteigen“.

Hölle war das da arschglatt.

Ich ließ also Luft ab und tastete mich zu Fuß über die Gehwegampel. Schöne kleine Schritte, gut am Rennradlenker festgehalten und so das Bike als Krücke genommen. Dann noch ein paar Meter zu Fuß, bis ich wieder aufsteigen konnte. Erst ab dem Dorfausgang wurden die Verhältnisse wieder besser und es fuhr sich gut. Ja man hatte sogar den erst neu angelegten Fuß- Radwegkombi gestreut. Sehr zu meiner – positiven – Überraschung.

Was da heute früh passiert ist, oder besser gesagt nicht passiert ist, wird mir ein Rätsel bleiben. Denn normalerweise ist diese Hauptachse des allgemeinen Verkehrs ( BAB Zubringer ) im Winter gut und ausreichend gestreut.

Außerdem habe ich heute am Fahrbahnrand zwei Füchse gesehen. Der erste versuchte wohl gerade sich an die Fahrbahn zu tasten um diese zu queren. Als er aber mein Scheinwerferlicht sag, ergriff er die Flucht. Gut so, denn er zweite Fuchs lag schon regungslos ein gutes Stück weiter am Wegesrand. Den hatte wohl gestern Abend noch jemand erwischt. Schade.

Ansonsten aber alles sehr schön heute früh. Wenig Gegenwind, sternenklarer Himmel, einfach nur toll. Mal sehen wie das heute Nachmittag so wird.


Erwähnen möchte ich aber noch die PKW-Ochsen die schon am Ortseingang von Rünthe sehen konnten das die Ampeln jener schlecht bis gar nicht gestreuten Kreuzung auf rot springen, dennoch aber ungehemmt Gas gaben um ja nichts zu verpassen. Erstaunlicherweise blieb die Ampel aber auch rot und man mußte tatsächlich bremsen. Gut, kann ja vorkommen.
Nur blöd ist, wenn der Untergrund der vermeintlichen Bremswirkung – sprichwörtlich – eiskalt gegenüber steht und sagt: juckt mich doch nicht. Gleich der zweie Kraftfahrzeuge konnte ich beobachten wie sie auf die Kreuzung zuschlitterten und so gerade eben noch zu stehen kamen. Der Typ der rechts abbiegen wollte, stand sogar etwas quer.

Auch noch am träumen war wohl der Berufskraftfahrer des LKW mit Anhänger der erst kurz vor Schluss, mittels einer heftigen Bremsung, einen Auffahren auf den vor ihm stehenden PKW verhindern konnte. Na gut, so eine an einer roten Ampel stehende Autokolonne kann man ja mal übersehen.
Ganz ehrlich, manchmal frag ich mich, geht da überhaupt noch was in so Köpfen vor ? Wahrscheinlich waren wider alle komplett überrascht, daß es heute früh doch tatsächlich glatt sein könnte. Hatte man ja auch nicht am Tag vorher in allen Medien ordentlich breit getreten, oder ? Und überhaupt, wie kann das im Januar kalt und glatt werden ? Hatten wir ja so noch nie. Denke ich.


Am Nachmittag schien hier immer wider die Sonne, der wenige Wind war immer noch da, also quasi Windstille. So mag man das als Radler. Schnell hatte ich in meinem Hirnnavi eine brauchbare Strecke ( <klick> auf Strava ) zusammengesucht, also wurde jene angegangen.

Schon kurz nach dem Start gab es die erste Extrarunde. In der Fa. hatte ich meine Gürteltasche mit dem Mobil und ein paar Kleinigkeiten hängen lassen. Also wieder kehr um und holen. Die zweite Extranummer dann etwas schräg gegenüber der Fa. wo ein Wald ist. Den mir bekannten Querungsweg wollte ich nicht nehmen, weil ich weiß das da ein paar üble Schlammlöcher und Furchen warten. Also bin ich zu dem Punkt gefahren, wo man den Wald auf ebenfalls einem Trampelpfad durchqueren kann, welcher aber am nördlichen Rand liegt.

Ja Pustekuchen ! Auch da gibt es inzwischen ein paar eher enge Abschnitt, teilweise gespickt mit Wurzelwerk, was um diese Jahreszeit etwas feucht ist. An zwei Stellen bin ich dann runter vom Bike und habe geschoben. Dann ging’s rüber zum Channel und ab da dann natürlich wider über bekannte Wegstrecken in Richtung Cappenberg.

Hoch nach Cappenberg wollte ich aber nicht. Die große Runde geht weit rüber und führt über bei dieser Witterung zu Schlammschlachten erstarrende Strecken. Also fahre ich unterhalb/ südliche von Schloss Cappenberg vorbei. Nach der Jugendherberge nehme ich eine irgendwann mal genommenen Weg mit Abzweig noch weiter südlich. Dann taucht ein Trampelpfad auf, er führt in einen in Sichtweite stehenden Wald.
Ich erinnere ich an damals, also als ich schonmal diesen Weg genommen hatte, aber aus Zeitgründen nicht in diesen Wald gefahren bin. Heute ist es soweit.

Den breiten Holzsteg nehme ich mit dem CAADX zwischen den Beinen im Gang. Holz was lange im Regen stand kann ja so schon arg rutschig sein. Das lupft man erstmal besser nicht sein Bike so drauf. Und bei den Temperaturen kann das noch zu einer Schlitterbahn geworden sein.
Ich merke unter meinen Winterbikeschuhen, das ich Recht hatte mit meiner Entscheidung. Den Waldboden wieder unter den Füßen schaue ich mich kurz um und entscheide mich für die Linksabbiegung. Ich komme gut vorwärts, der Boden ist zwar feucht, aber auch hart genug das die Reifen nicht durchdrehen. Leider ist der Wald nicht sonderlich groß und so stehe ich schnell an der östliche Seite an einem weiteren Trampelpfad. Jener führt auf ein Feld. Könnte man machen, will ich aber nicht. Rechts von mir sehe ich jenen Bahndamm den ich als Orientierung nutze. Man kennt ihn, da will man hin. Also wider kehrum und noch ein paar Meters durch den Wald.

Dann stehe ich abermals an einem Acker. Nun folge ich dem groben und mit Furchen durchzogenen Weg. So ein Cyclcrosser ist schon was feines. Da man am Rande des Weges Holz gemacht hat, gibt es riesige Pfützen. Da jetzt nichtwissend was sich unter der Wasseroberfläche noch so verbirgt eintauchen – rockt definitiv nicht. Also schön zart mit ruhiger Hand umfahren. Das Ende ist eine Straße, wo ich mich wider orientiere. Schnell hab ich’s und biege wider ab. Nun geht es Richtung Wanderweg Zufahrt.

Es sind nur ein paar Meter über den Asphalt. Aber er ist eisfrei und das lob ich mir nach der Attacke von heute früh.  Und so komme ich wieder auf bekannte Wege und folge denen. Es geht hoch bis hinter Cappenberg, östlich, dann rüber über die Straße auf den Radweg. Mal ein Radweg der schön ist. Man hat den ganzen Cappenberger Wald zur linken Seite. Unterlegt mit ein paar Feldern, dann den Himmel vor sich. Es wird dunkel, Sterne ziehen auf. Die Luft ist so klar wie ein Glas Gebirgswasser frisch aus der Quelle.
Auch wenn es meinen Füßen langsam frisch wird, ich leibe diese Szenen. Und so rolle ich weiter bis ich via dem nahen Dorf in den Lippeauen stehe. Dort gibt es genug schattige Wege wo der zarte Schnee der letzten Nacht ruhen durfte. Die Spikereifen knistern hindurch. Alles wirkt so hell und jungfräulich, reflektiert vom weißen Puder, im Schein des Fahrradlichtes. Kein Wild zu sehen.

Natürlich mußte ich dem CAADX hinterher noch eine nette Pflegeeinheit gönnen. Streusalz und Biketechnik mögen sich nicht so sonderlich.

27.003km/ 16.11.2018

November 16, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ volle tausend Kilometer/ Winterfahrten/ Bike & Biketouren Bilder: gleich zu Anfang dieses Geschreibsels, das CAADX hat heute die 27.000 Kilometergrenze durchfahren.

Soweit so gut, noch funktioniert die Technik, auch wenn der wohl inzwischen fällige Kettenwechsel, ich habe heute oder die Tage nicht mehr nachgemessen, längst fällig sein dürfte. Das passiert aber nicht heute, nicht morgen, sondern wohl eher am Sonntag. Denn morgen geht’s ja nochmal auf die Channel Challenge.

Wie war meine Woche ? Ich würde sagen gemischt, zumindest was das Biken anbelangt. Das andere Thema lass ich mal außen vor, nur soviel dazu, jetzt akut fühle ich mich wohl.

Rein vom Biken her habe ich mich bis Dienstag nachmittag mit den Straßenreifen 32er Conti Grand Prix 4 Seasons „rumgeschlagen“. Rollten gut, aber wurde mal wider Zeit, was anders zu machen. Auch von der Witterung her könnte was mit gröberen Stollen einfach besser sein. Man sucht ja immer nach Rechtfertigungen. Also wurden die 32er Continental MountainKing CX mit dem dafür angestammten Laufradsatz montiert. Und ich muß sagen, ich war wider begeistert !
Ich konnte das nicht so recht festmachen, aber so rein von der Einbildung her rollten die sogar besser, schneller und überhaupt….

Schnödes Technikgefasel, langweilt eh nur. Schwenk rüber zur Szene. Angriff“ ! Und zwar auf eine Fünftagearbeitswoche. Ganz ehrlich, ich bin das nicht mehr gewohnt, nachdem ich die letzte Woche nur zwei Arbeitstage hatte. Aber zum Glück habe ich nächsten Montag, Dienstag und mit Mittwoch wider drei Urlaubstage. Dann hab ich aber den kompletten Urlaub verballert.

Die Strecken wurden mit dem Wechsel des Laufradsatzes/ Reifen auch gleich weiter ganz andere. Im Verlauf der Woche wurde es auch merklich kühler. Die Kleiderkammer war wider gut gefragt. Spitzenwert am heutigen Freitagmorgen satte -4c° ! Das ging dann aber fix mit dem Temperatursturz. Das machte die Lunge und die Sinne frei. Aber, ich liebe es ! Das sind die Herausforderungen die mich wirklich reizen. Bei schön Wetter kann ja jeder. Und das es kein Geheimnis ist, daß ich mit Hitze, also alles über 20c° nicht sonderlich gut zurecht komme, ist ja bekannt.

Morgens wurde noch hin und wider etwas die Strecke zart verlängert indem ich an den Lippeauen rum bin. Nachmittags ging es dann ab Mittwoch quasi täglich an der Sesekeradroute entlang, dann Schwenk auf die Kuhbachtrasse um von dort aus dann stets rüber zur Halde großes Holz/ Bekamen zu rollen. Dort angekommen wurden dann nach und nach jede der drei machbaren östlichen Passagen abgefahren. Zum Abschluss heute war dann auch die berüchtigte No-Grip-Area durchfahren. Mal ein paar Bilder zu diesen Fahrten…

Ne´, war dann stets schön mal wider so durch die Wälder und deren Wege zu rocken. Die eine oder andere Steigung, auch gerne mal mit etwas loserem Untergrund war mit dabei. At last ging das dann mit der Fahrtzeit nach hinten auch stets gut auf. Nur heute früh habe ich keine Stunde für den Winterpokal voll gemacht. Macht aber auch nix.

Biketouren/ Touren-Ansage/ Channel Challenge: dafür geht’s ja morgen wider raus. Treffen ist u 08:00 Uhr hier vor der Burg, dann ab zum HBF den Penguin einsammeln und dann hoch zum Treffpunkt den Kollegen aus dem östlichen Teil des Claims einsammeln. Wenn das Ding gelutscht ist, dann ist für auch irgendwie Saisonende.

Bike nachgedacht: denn mit dieser gute 100km+ Channel Challenge stehe ich in Jahreskilometerleistung weit über den schon heute anliegenden 10.573 Kilometer. Natürlich werde ich noch weiter mit dem Fahrrad unterwegs sein und natürlich habe ich noch reizvolle Ideen im Kopf. Könnte man einiges in den nächsten drei Urlaubstagen noch machen. Aber…

…ich werde da jetzt nix groß planen. Zum einen werde ich am Sonntag wider mit dem Frühsport was für die Knochen tun, dann wird am CAADX auf jeden Fall die Kette gewechselt. Und da ich diese Woche auch das nette Päckchen von der Reflecto GmbH bekommen habe wird da auch noch was basteltechnisch kommen. Sonntag steht also erstmal allgemeine Pflege auf dem Programm.

Dank meiner Knochen will aber auch gar nicht mehr groß was planen. Schöne und crasy Ideen hin der her.

Die Supernachtfahrt auf der House-Lap II kam mir die Woche wider in den Kopf. Erst gen Osten, dann nach Norden rüber und über Ahlen bis Drensteinfurt. Dort gibt es auf jeden Fall am nördlichen Ortsausgang eine Tanke, die wohl auch nachts geöffnet haben wird. Wobei wenn man nach Einbruch der Dunkelheit ( 16:30/ 17:00 Uhr ) losfährt, dann könnte das Eishaus auch ich geöffnet haben ( bis 20:00 Uhr ).
Was dann in Lüdinghausen, als letzte großen Wendepunkt, noch wo los ist kann ich nicht so genau sagen ? Einen MacDonalds gibt’s auf jeden Fall. Das wäre jetzt aber nicht so mein Ding. An der B235 am nördlichen Ausgang lungert noch eine Shell Tanke rum. Da könnte man pausieren und sich „volltanken“. Via Nordkirchen wider gen Burg müßte mit entsprechenden Brennstoff für unterwegs machbar sein.

Aber wenn man erst um 17:00 losrollt und Ann die fünfeinhalb Stunden netto Fahrtzeit, also ohne Pausen, von letztes mal an nimmt, dann wäre das ein verdammt langer Abend. Und meine Holde würde dann wohl die Männer mit der weißen Weste holen.

Andersrum könnte man aber auch nur bis Drensteinfurt fahren und dann dort wider gen Heimat umschwenken. Das wäre dann auch ohne weiße Weste machbar. *grübel*

Überhaupt wäre die lange Runde nur machbar, wenn der Tag darauf erstmal gründlich verpennt werden könnte. Erfahrung darin hab ich ja mit der NightOfThe100Miles gesammelt. Da hab ich dann einfach mal an der Emscherradroute in der Sonne liegend für ein paar gute Minuten die Augen geschlossen.

Alternativ habe ich aber noch die Halde großes Holz auf´n Schirm. Da könnte man morgens, potentiell Montagmorgen, hin fahren und sich dann den Sonnenaufgang anschauen. Ab da könnte man sich dann wider quer rüber machen und was in eine Richtung starten, die ich zwar im Kopp habe, so aber nicht auf den üblichen Routenplanern finden könnte. Ginge über Unna und deren Trasse in Richtung Nord-Ost und dann über ein paar Dörfer. Vorher könnte man am Preußenhafen noch einen Kaffee kippen und ein, oder zwei Brötchen inhalieren.

Aha, Strecke gefunden. Wusste ich’s doch das ich jene unter den WPC eingeordnet hatte. Hatte jener Rund den Titel WPC Unna Bahndammflitzen gegeben. Wären dann ab Preußenhafen nochmal gute 80 Kilometer. In der Gänze also auch gute 100km. *denk nach* Könnte man so machen, oder ?

Apropos inhalieren, mal so einen kleinen Einblick in das was ich so an einem Tag so verzehre…

  • doppelter Morgensepresso
  • dazu eine wenig Süßkram
  • ( auf dem Job angekommen ) ein Roggenbrötchen mit Makrele
  • eine Birne
  • einen Apfel
  • eine Mandarine
  • eine doppelte Roggenvollkorn Wasa mit Leberwurst
  • eine doppelte Klassik Wasa mit Gauda und Schinken nebst einem Striz Remoulade
  • der zweite Café eine Mischung aus Milchschaum & Espresso
  • eine kleine Rolle Oreo-Fake Plätzchen dazu
  • noch ein Bagutettbrötchen mit Schinken, Käse, Salat & Tomate sowie Remoulade
  • zum Abendmittagessen dann das gute Mahl aus der Liebsten Küche, den Teller randvoll

…und dabei steht die Nadel an der Waage wie angetackert bei 88kg !

20.936km/ 03.03.2018

März 2, 2018

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: frisch gestärkt durch ein erholsames Wochenende geht es in die nächste Woche. Eine Woche die sich als kalt – aber vor allem als sehr stürmisch – erweisen sollte und da durfte man ausnahmsweise mal den Wetterfröschen glauben.

Montag: ja wie schon gesagt, gut ausgeschlafen, das Espresso-Frühstück sich einverlaibt wurden die restlichen Kleidungsschichten angezogen und es ging wieder los. Ganz so kalt war es dann doch nicht, auch wenn ich sagen kann, die neue lange U-Bux war schon gut. Der Tacho in der Frühe zeigte maximal „nur“ -5,8c°. Fand ich schon etwas enttäuschend. Doch am Preußenhafen zu Lünen gefroren die ersten Teile des Hafenbeckens.

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Natürlich saß auch wieder die weiße Ganz am Hafenbecken. Das ihr das nicht zu kalt dort ist ? Und wo bekommt sie Futter her ? Jedenfalls kam ich gut in der Firma an…

…und versuchte Gedanken an die „drohende Rückfahrt“ so gut es ging zu vermeiden. Denn eines war klar, der Gegenwind aus Nord-ost würde wieder da sein. Und genau so war es dann auch. Mit dem abbiegen aus dem Windschatten des Bahndamms am Preußen Hafen, quasi genau nach den beiden Buden und den Sitzgelegenheiten dort, stand ich voll im Wind. Also wurde ab dort die ansich schon in den letzten Tagen bewährte Route genommen, einzige eine kleine Variation, ein paar Meters mehr am Kanal entlang, gönnte ich mir.
Nein, ich wollte nur nicht an der Straße fahren und der Wind im ersten Kanalabschnitt hielt sich da noch in Grenzen.

Danach gab es noch einen Schwenk über die Hundehalde Westenhellweg Rünthe wo ich noch ein paar Bilder machte. Unter anderem von meinem Lieblings-Aussichtsturm. Gut, das linke Bild ist wieder an den darauffolgenden Lippeauen gemacht…

 

…tut aber auch der Schönheit der frostigen Natur keinen Abbruch. Übrigens, auf der Rückfahrt haste ich maximal 2c° auf dem Tacho stehen, bei der Ankunft wieder sogar nur knapp bei -2c°. War also schon ein kalter Tag heute. Für den morgigen Tag soll das Thermometer aber noch mal um gute 3-5c° nach unten sacken.

Zu Hause angekommen wurde das CAADX flux in die Fitness-Garage geschoben, die Fleecejacke über gezogen, die Sachen entladen und dann rein ins Burggemach. Dort gab es noch eine schnelle Trainingseinheit und gut war erstmal.

Dienstag: another day in paradise ! Ja von wegen ! Nach dem üblichen Morgenzenario raus in Mütterchen Natur. Es war mächtig frisch und etwa auf der Hälfte der Strecke zeigte der Tacho satte -8,8c° an.

So langsam zieht sich das schon zu, kann man(n)n so sagen. Mein Unterkiefer und die Unterlippe zeigen so Erscheinungen, als wenn man beim Zahndoc eine Betäubungsspritze bekommen hätte.

Gefühlt brauche ich Stunden um mich an oder aus zu ziehen. Jeder Handgriff muß sitzten, jede noch so kleine Lücke verschlossen sein. Ohne Handschuhe aus dem Haus gehen ? Undenkbar ! Schon mit dem Metallschlüssel in der Hand das Alu-Gartentor aufschließen, zur Fitness-Garage gehen und meine Pfoten sind eiskalt. Und die dann wieder auf Temperatur bekommen ? Also fein ein paar dafür brauchbare Handschuhe anziehen und erst dann die Haustür öffnen.

Nachmittags die Sonne wieder im Rücken, den Wind von vorne. Am frühen Abend noch den Physiotermin wahr nehmen und dann iss Schicht im Schacht.

Mittwoch: nach dem morgendlichen Turn wieder anziehen…

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…ma(n)n schaut aus wie das Michelin Männchen. Die Daunenjacke ist nur für den Weg zur Fitness-Garage, aber das Anziehen dauert ewig lang.

Die Fahrt ansich war wieder o.k. und diesesmal hatte ich Sturmhaube & Windstopper Facemask etwas höher über die Unterlippe gezogen. Das half dann auch gut. Von der Kälte her genauso wie gestern. Nur die Rückfahrt…

…hier gab der Frontalsturm wieder alles ! Das Bryton Display nahm so draußen nur zögerlich den Betrieb auf. Nach dem lossollen kam ein gut sichtbarer Stinkfeiner auf dem Display. Ein paar Meter weiter die Aufforderung doch bitte einen sechswöchigen Aufenthalt auf Feuerteventura umgehend zu buchen. Es hatte auf der Rückfahrt bei Sonne ! immer noch gute -6,5c° ! Also wenn das mal kein Winter ist. Oder, scheiße war das kalt !

So langsam kommen so Fragen auf wie: „warum tut man sich das an„, oder: „so ein E-Anschieber könnte ja doch nicht schlecht sein“ bis zu dem Punkt, wo man sich sagt: „warum penne ich nicht in der Firma und fahre erst wieder nach Hause, wenn der Wind gedreht hat ?

Aber so ist das eben. Da sitzt man mehr oder weniger fluchend auf dem Rad, lässt die Kurbel kreisen, oder nimmt das Geschehen nur noch apathisch wahr, dann sitzt man aber endlich in der Küche am Stammplatz und sagt sich: „war doch ein guter Tag !

Ja, eindeutig, man muß schon ein wenig, wenn nicht sogar viel, bescheuert sein. Dafür war der Tag dann aber heute sportmäßig beendet. Morgen und Freitag noch mal, so lauten die Perspektiven.

Donnerstag: nach dem Morgenritual wieder angezogen wie ein Michelin-Männche rauf auf den Bock und ab in die Firma. Rekord Tiefsttemperaturen sind für heute angekündigt. Der Blick zum Tacho bestätigt meinen Eindruck „mein Gott ist das warm geworden„, es sind schon wieder gute -7,7c°. Gut ein Grad mehr als am Vortag. Das der Ostwind im Rücken schiebt wie blöd merke ich am Tachostand. Da liegen stellenweise über 24km/h an. Was das potentiell für die Heimfahrt bedeutet, daran denke ich nicht mal ansatzweise.

Zum Mittag hin habe ich dann aber wieder Brückenzeit und kann mich so einem Besuch des gastronomischen Betriebes Die Currywurst in Wanne-Eichel widmen.

Ich kann mich nicht so richtig entscheiden. Die einfache Portion Currywurst-Pommes-Mayo ist mir gefühlt zu wenig. Ja, ich verspüren einen gewissen Drang mir den Wanst ein wenig mehr voll zu schlagen. Doch eine Doppelte-Currywurst-mit-doppt-Pommes-und-doppelt-Mayo wird eindeutig zu viel sein. Nun gut, zu viel auch nicht, nur das ich dann in ein mehrstündiges Fresskoma verfallen werde.
Nach kurzer Rücksprache mit dem Maitre de la Cuisine wird nur eine Doppelte-Pommes-mit-doppelt-Mayo gereicht, dazu einfach Currywurst. Ich lass es mir schmecken und ziehe mir dazu noch ein typisches amerikanisches Kaltgetränk rein.

Im Nachhinein wäre aber auch besser gewesen, nur die eineinhalbfache Portion an Fritten zu verzehren, dafür aber lieber eine doppelte Currywurst. Nächstes mal. Brennstoff für die Rückfahrt mit dem Rad getankt, den Rest vom Job abgerockt…

Ja, dann stand irgendwann die Rückfahrt an. Den Tag über war es schon warm geworden. Der Thermometer in der Firmenblechbüchs zeigte was mit 0c° an. Man dann schon mit offener Jacke und ohne Mütze kurze Gänge am Job draußen in der Natur gemacht. Also beschloss ich hier und da das eine oder andere Unterziehkleidungsstück für Heimfahrt weg zu lassen. Passte auch soweit, halt bis ins letzte Drittel der Strecke.

Natürlich kroch ich wieder auf dem kleinen 34er Kettenblatt mit entsprechendem Kettenschräglauf auf meiner Nebenwindschutzstrecke daher. Selbst die in meinen Augen hässliche Steigung um´s Kraftwerk herum, ist unter diesen Umständen einen willkommene Abwechslung. Ganz ehrlich, ma(n)n bildet sich echt ein das jeder noch so kleine Blumenstrauß am Wegesrand Windschutz bietet. Oder halluziniert man schon ?

Also, im letzten Drittel der Strecke, wieder in den Lippeauen angekommen, da wurd´s dann doch schon wieder arg frisch. Klar die Sonne suchte das weite, der Vollmond im Osten stand schon bereit für das Nachtlicht. Das Thermometer viel nochmal auf -2,5c° und es wurde schon rattig.

Auf dem Burghof angekommen, wieder das Fahrgerät schnell in die Fitness-Garage gestellt und ebenso schnell in die mitgeführt Daunenjacke geschlüpft ging das dann so. Endlich ab unter der heißen Dusche merkte ich schon, „alt“ werd ich heute nicht.

Und obwohl ich den Freitag mit einem Tag Urlaub verbringen könnte, um Punkt halbneun zog es mich nur noch in eine Richtung. In´s warme Kuschelbett, abträumen in die Tiefe der Nacht fallen.

Freitag: der Tag des Urlaubs, etwas später wurde dann auch aufgestanden, der Espresso gemacht, ein vierteichen Baumkuchen dazu und das war’s dann an Frühstück. Der Besuch beim Hausdoc verging wie im Fluge, der Schein für den Rheasport eingeholt und ganz nebenbei noch etwas Blut gezapft für die alle zweijährige Lebenstauglichkeitsuntersuchung. Dann ging’s noch zum Bürgeramt, die aufgefrischten Identitätsnachweise einsammeln. Auch dort – Durchmarsch !

Also anschließend rüber zu einem guten bekannten Bäcker ( direkt neben dem ortsbekannten Busunternehmen ) und dort hausgemachte Brötchen geholt. Zwei Brötchen mit Leberpastete, ein paar Stückchen Gewürzgurke und gut ist. Und natürlich…
…zwei Glas Wasser, damit ich dem Onkel Doktor gleich noch was frisch Gezapftes rüberreichen kann. Eigentlich blöd, gestern hatte ich ja wegen der einen Sache schon angerufen, die andere Sache ist mir aber erst am Nachmittag eingefallen. Ma(n)n hätte ja auch was parat haben können, Transportmedium gibt’s ja bei uns in der Fa. genug. Aber ich habe ja die Zeit, also was soll’s ?

Was steht noch so an ? Also neben der Nutzfahrt werd ich mal einen Blick in einen örtlichen Billigdiscounter werfen. Irgendwie sind meine dicken Wollsocken in einem schwarzen Loch verschwunden. Davon hatte ich immer einen gute Stückzahl. Akkut hatte ich gestern nur ein einziges Paar hinten im Fa.-Fahrradspint gefunden.

Dann könnte es schon sein, daß ich bei herbARium reinschaue und dort schonmal mit dem Schein wedel. Vielleicht ist das günstiger als heute am frühen Abend, wenn noch Termine sind.

Irgendwo am Tag denke ich werde ich aber auch noch eine gute Einheit des Afterrun-Workout hinbekommen. Auch wenn es kalt und vor allem windig ist, solange die Sonne noch hinten auf der Terrasse steht und gut eingepackt… .

Blöd ist dann immer nur wenn ich mal die Handschuhe ausziehen muß. Also gerade bei den Klimmzügen. Die Kälte ist dann weniger Problematisch, aber schon beim letzten mal hatte ich das, daß ich am zu greifen Holz wegrutschte. Normalerweise habe ich das nur bei Regen. Dann wische ich das lackierte Holz einfach trocken oder nehme noch so kleine Gummiunterlagen. Bei der Kälte hatte da aber nicht immer so funktioniert. Ach was, ich werd mal sehen.

Jedenfalls, Langeweile wird kaum anstehen. Denn zwei Ideen hätte ich auch noch. Die eine hat was mit dem Mitführen von Trinkvorrart zu tun, halt bei Kälte, wo ich die Woche über schon hoffentlich passendes Material besorgt habe und das andere…
…hat was mit meinen Windstopper-Gesichtsmaske zu tun. Die ist ja Ansicht schon ganz gut, nur in etwas wärmer fand ich jetzt nicht ungünstig. Die Idee hier ist, was brauchbares von innen von Hand annähen. Werd mal sehen.

10.559km/ 12.02.2017/ Terminologie

Februar 12, 2017

…und sonst ?/ Newsticker/ Winterfahrten Basics/ Bike Klamotten: so bevor ich mit dem ganzen Alltagskram starte, ich habe mal den von mir vor gut 5 Jahren getippten Artikel Winterfahrten Basics I überarbeitet.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Biketouren/ Biketouren Bilder: nachdem ich dann letzte Woche zwei Plattfüße hatte, genau genommen sogar drei, denn der vom Freitag hatte sogar noch den Vorderreifen erwischt, was ich aber erst am Samstag sah, war für diese Woche mal Ziel: keinen Plattfuß !

Die ganze Nummer hatte aber nochmal einen Beigeschmack, denn als ich am heutigen…

Sonntag:… mal in meine Fitness-Garage schaute, hatte das Hinterrad wieder deutlich Luft gelassen. Gut dachte ich, die Sonne schien ich dann also das CAADX an die Luft gestellt und mir was passendes angezogen.
Vor dem eigentlichen Schlauchwechseln kam aber noch eine kleinere Pflegeeinheit zum Zuge. Da sammelt sich ja so einiges an Dreck an der Kette und auch am restlichen Bike. Wobei so schlimm sah´s jetzt nicht aus. Aber wenn man´s mal draußen hat und das Wetter passt gerade.

Den Conti MountainKing CX habe ich dann auch mal ganz runter gemacht um ihn noch besser abtasten zu können. Und siehe da, gleich noch zwei freche Dornen hatten sich hindurchgearbeitet und so den gewechselten Schlauch also auch angepikst. Freche Lümmel diese !

So, und jetzt werd ich mal schauen ob ich rausknobel kann, wieviele Kilometer diese Continental MountainKing CX Pellen jetzt aktuell auf dem Buckel haben. Ha ! da war wieder einer ganz schön pfiffig. Hab ich doch glatt ab dem April 2016, also dort wo ich eben diesen neuen MountainKing CX montiert hatte, in meiner Trainingsverwaltung extra dafür ein neues Bike angelegt. Und so komme ich auf die schon beachtliche Laufleistung von gut 4.202 Kilometer.
Da könnte dann also mit dem nächste Routine-Einkauf gleich ein frsiches Paar mit in´s Einkausfkörpchen.

Jedenfalls stand dann für mich fest, ich würde das Wetterchen heute noch für eine Testfahrt nutzen. Denn wenn da noch wo was drin steckt, das Bike aber nur in der Fitness-Garage steht, dann kann sich da nix durchboren.
Und so wurde dann nach dem Mittag mal ein wenig Radzeugs angezogen und ab ging die Post. Aber bitteschön, ganz gemächlich. Und auch mit von der Partie war die Digicam.

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Eine alte Bahngleisstrecke, hier ganz in der Nähe, die man aber, selbstverständlich nachdem man dort erst neuen Schotter verlegt hatte und auch teilweise frische Gleise, abgebaut hat. Muß man jetzt nicht verstehen ???

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Bietet aber eine gute Kullisse für Bilder. Ich kam zwar auf die Idee mal zu schauen wie´s da so am Ende ausschaut, aber nach ein paar Metern rollen auf dem losen Schotterbett hatte ich die Lust verloren.

Radwegbenutzungspflicht: auch in diesem Thema ist die Satdt Hamm wohl ganz vorne mit dabei. Kurios finde ich, dieser Weg ist auch wohl als Radroute in diversen Karten verzeichnet und, jetzt kommt es, es gibt weit und breit, also weder recht noch links, eine andere Strecke die der geneigte Radfahrer fahren könnte !

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Was will und also dieser Anordnung der Radwegbenutzungspflicht wirklich sagen ??? Muß man auch nicht verstehen.

Jedenfalls zog es mich dann weiter, zu jener Location die hier unter dem Motto Lippepark bekannt ist. Schon in den letzten beiden Wochen wollte ich immer wieder ein paar Bilder mit dem CAADX und dem neuen Schrauben-Turm machen, hatte aber leider nie das passende Wetter dafür.

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Übrigens, ich habe einen Ansatz gemacht da rauf zu fahren. Ich behaupte mal, mit ein paar Übungsdurchgängen kann man da tatsächlich am Stück hochfahren. Wird aber nicht ganz einfach sein, denn der Radius wird immer enger, man müßte also schon eine verdammt ruhige Führungshand haben und auch den passenden Gang drin.

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Ich habe mich dann aber ab einem Punkt-X zwar trampelnt hochbewegt, aber stets die rechte Hand am Geländer.

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Ja und wie man sieht, das Wetter zwar sonnig und auch mit guten-warmen 7c° super angenehm, aber eben auch ein wenig diesig. Das warme Wetter war dann auch ein Grund warum ich mich so langsam bewegte, also allgemein auf dieser Chill-out Testfahrt. Hinterher gab´s dann noch frische Waffeln von meiner jüngsten Tochter, als „Refill“ von der Mörderausfahrt…

…18,83km in 1:16:15min macht dann immerhin noch einen 14,82km/h Schnitt.

Biketechnik/ Mein Licht: hatte ich doch im letzten Wochenbericht von den beiden langsam in die Jahre gekommenen Lampen berichtet. Die B&M IXON IQ Premium als auch die B&M TOPLIGTH Flat S sind nun offiziell aus dem Rennen.

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Rechte Seite das alte Paar, links das neue. Auf dem Foto sieht man den Unterschied, der gerade bei der TOPLIGTH Flat S mehr als deutlich sichtbar ist, nicht so gut. Auch die IXON  trägt ihre Spuren. Der Kunststoff ist nicht mehr ganz so neu-schwarz und das Linsenglas hat schon den einen oder anderen leichten Kratzer, schaut aber sonst noch recht brauchbar aus. Schade das mit dem Wackelkontakt. Ich grübel noch ob ich da mal wieder B&M anschreibe ?

Bikebasteln/ Idee !: derweilen habe ich mal wieder ein wenig im Bereich Trinkflaschen-Isolierung „nachgedacht“…

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Schaumstoff lässt sich mit handelsüblichem Pattex ohne Probleme kleben. Dafür habe ich einen kleinen Streifen an einen Schnitrrest geklebt.

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Hält wunderbar, auch wenn die Kontaktfläche recht schmal ist. Der Schaumstoff ist gerade mal 5mm dick ( Hier hege ich sogar den Gedanken einen doppelschichtige Isolierung vorzunehmen. ) Hier mal ein Bild von dem Testklebeversuch, wo man auch erkennen kann, wie die Isolierung im Querschnitt aussehen kann und wird.

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Natürlich ist das nur ein Teststück und die Isoloierung wird dann bis weit über den Flaschenkopf hinaus reichen. Als nächstes steht jetzt an, die schon fast fertige Flaschenkörperisolierung noch mit den passenden Aussparrungen zu versehen, wo sie dann um den Flaschenhalter herum geht.

Noch zwei Ideen brauche ich aber. Idee Nr. 1. die mir noch fehlt ist die passende Längsverbindung der Flaschenkörperisolierung, also der Länge nach und Idee Nr. 2. wäre was für den Abschluss am Schraubdeckel zu zaubern. Aber soetwas lass ich nochmal sacken. Denn jetzt…

…bekomme ich so langsam wieder hunger !

9.964km/ 27.01.2017

Januar 27, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebilder/ Biketouren Bilder: so diesmal ist der Dienstag der Starttag des Wochenberichtes da es für den Montag ja schon ein paar Zeilen gibt. Also…

Dienstag: war dann so ein Tag wo ich mal wieder nicht sonderlich motiviert war. Aber hilft ja alles nix, raus auf CAADX und losrollen. Am Vortag hatte ich das Schaltwerk nochmal mit einer Pflegeeinheit verwöhnt, jetzt konnte ja ansich nix mehr passieren.

Aber, leider Pustekuchen. Denn obwohl ich seit der Anfahrt nicht einmal am Schalthebel gezuckt hatte, rutschte die Kette wieder nervenderweise zwischen den Käfig und den Umlenkröllchen. Ich versuchte noch eine zeitlang das zu ignorienen, aber auf etwa der Hälfte der Strecke war mir das dann doch zu viel. Natürlich hab ich mir beim rausfummeln die Finger versaut, was mir aber sowas von schnurzpipenegal war.

Ab da kreiste der Kopf nur noch um das Geschehen. Phase eins, fix in die Firma kommen. Leider war´s mit knapp 0c° zu warm und ich ölte wie bescheuert. Gut, in der Fa. angekommen schnell die Klamotten aus, gründlich waschen und frischmachen, dann rein in den Job mit dem Kopp. Nach dem losdüsen, das CAADX noch rein geworfen, überlegte ich wie ich das jetzt anstellen würde.

Fakt war für mich, ich lege da keine Hand mehr an, das sollte jetzt ein Fachmann machen. Die Auswahl meiner Stammschrauber ist ja eher begrenzt. Zunächst fiel meine Wahl auf Das Rad Dortmund, wo ich gegen späten Mittag einen guten Zugriff drauf haben würde. Dann aber entschied ich mich für Wütec, weil jene doch ein gutes Stück näher an der Fa. liegen, und falls es sich dann jobmäßig was ändern würde, ich doch optimaler in Reichweite wäre.

Und so trudelte ich heute dort ein. Organisation ist alles. Etwas Wartezeit muß man ja mitbringen, dann war´s aber auch ein Glückgriff. Denn neben dem frischen Schaltzug, den eigentlich jeder Radladen griffbereit hat, waren sogar die Umlenkröllchen im Hause. Zeit zum schrauben hatte man auch. Morgen kann abgeholt werden. Vorher hatte ich mir noch ein Taxi für die Heimfahrt organisiert, morgen früh bringt mich ein Familienteil zur Firma.

Und hoffentlich kann ich dann morgen wieder sorgenfrei Gas geben.

Mittwoch: das CAADX bei Wütec abgeholt, noch einen kurzen Plausch gehalten und dann ab in den Feierabend. Wetter war ja soweit bombe, also zumindest sonnig. Zum Rest gleich mehr.
Natürlich wurde eine sehr umfangreiche Testfahrt gemacht. Also um genau zu gehen gut 37,51 Kilometer lang. Ich hatte da noch was im Kopf wo ich dachte, könnte ja schon mal fertig sein, war dann aber doch nicht so. Und so bin ich dann eine Reihenfolge verschiedener mir bekannter Strecken abgefahren.

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War auch wirklich schön sieht man ja, aber so richtig warm war´s dann doch nicht. Gleich nach dem Losrollen wurde doch die Sturmhaube und ein weitere Funktions T-Shirt angezogen. Und knapp gegen Ende wurd´s mir dann doch noch zu frisch. Also wurde in einer Unterführung das inzwischen in Mitleidenschaft gezogene Funktions T-Shirt gegen ein Langarmshirt getauscht und die Daunenfäustlinge wurde auch angezogen. Das tat richtig gut.

Beim Start hatte es zwar gute 2c° auf dem Thremometer und die Sonne wärmte natürlich auch, aber wenn man dan in Fahrt kommt, ein wenig schwitzt und der Fahrtwind dann so langsam einen auskühlt…
…angenehm ist was anderes. Und so gönnte ich mir mal eine extralange und vor allem heiße Dusche.

Ach ja das Testergebniss: funktioniert wieder alles so wie´s sein soll. Super gemacht Wütec !!!

Donnerstag: wieder mit satten -7,8c° rattenkalt am frühen Morgen. Aber man trägt das mit Fassung, oder noch besser, mit einer Extralage an Kleidung. Ich war ehrlich gesagt auch zu müde um groß drüber nachzudenken. Es war so kalt, das nicht nur stehende Gewässer zugefroren waren, nein auch der Kanal am Preußenhafen hatte eine mehr als eindeutige Eisschicht. Unglaublich ! Ich kann mich nur an einen Winter erinnern wo das so war.

Der Nachhauseweg führte dann wie üblich erstmal am Seepark Lünen vorbei. Ich war zwar wieder nicht mit dem spikebereiften CAADX auf dem Eis, aber ein paar Bilder habe ich gemacht.

Diese fette Rolle am Oberrohr, was das ist ? Ich zeig´s mal von nah…

DSC08220 bastelarbeit.JPG

Das ist eine Isoliermatte, alubedampft für meine neue Idee zu einer Bastelarbeit. In diesem Beitrag von mir sind zwei Bilder von einem ersten Versuch.

Mehr sag ich dazu nicht.

Ach ja und die Publicpress Karten Achterhoek – Südliches Münsterland und Berkelland-Nördliches-Westmunsterland sind angekommen. Somit ist der Kartenbestand wieder aufgestockt.

Freitag: gleich vorab, ich habe natürlich die dünneren Handschuhe für die Rückfahrt vergessen. Nix deso trotz hatte es heute morgen zunächst nur -5c°, dann aber gegen Zieleinlauf wieder -7,5°. *bbbrrrrr*
Aber, und das sage ich mit ausgesprochener inbrünstiger Betonung, arschlecken, ich habe die normalen Reifen draufgemacht. Und obwohl ich vom Vortag noch das kleine Kettenblatt geschaltet hatte, denn es war ja ein rechter Gegenwind und ich hatte diese Rolle zwischen den Beinen, also am Vortag, huschte ich nahezu mühelos frühmorgens mit 23km/h gen Job. Was normale Reifen doch so ausmachen.

Nachmittags war´s dann warm, sehr warm. Satte 10c° PLUS standen auf dem Tacho. Und so stand halt seit langem mal wieder die Frage im Raum, was ziehe ich nicht an ?! Und wo verstaue ich das ganze Zeuch was ich eben nicht brauche ? Zum Glück fasst so ein Ortlieb Seat-Pack ja einiges. Nur die Flasche Leergut mußte ich da lassen. Dann aber los.

Ich hatte zwar die dünneren gefütterten Handschuhe mit, aber eben nicht die ungefütterten. Zum Glück, jedenfalls hatte ich so den Eindruck, ging noch ein einigermaßen frischer Wind. Und mit langsamer treten kam das dann ganz gut hin.

Hier eingetrudelt wurde nochmal schnell der Putzlappen und das Ölkännchen rausgeholt. Ma(n)n wird ja schlauer.

Und weil der Freitag auch irgendwie der letzte Tag ist wird auch wieder die Statistik aufgefrischt. Insgesamt ganz nett, habe gut trainieren können, halt nur das Ding mit dem Nicht-Laufen steht irgendwie übel im Raum.

Winterpokal/ Winterpokal ´16/ ´17: und wieder das nächste Monatsresumé. Monate vier ist fast verstrichen. Also für mich formal schon. Im Grunde hat sich an unsere Tendenz als Team unter den ersten 100 zu sein, also auch meine Einzelposition, ebenfalls unter den Top 100, nix geändert.

  • 599 Teams fix im Winterpokal unser Team die Velociraptoren auf Platz 77
  • 2.674 Teilnehmer fix im Winterpokal meine Position auf Platz 71
  • Screenshots aus dem WP 27.01.2017/ ca. 19:02 Uhr

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Und interessant finde ich die in diesem Jahr auswertende Statistik ( hatte ich glaube ich schon mal erwähnt – hatte ich ??? ).

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Da liege ich weit vor allen bisher gefahren Winterpokalen und ich muß sagen, zum einen strenge ich mich nicht so sonderlich an und zum anderen finde ich das natürlich gut. Aber ich übertreib´s halt auch nicht, also das mit dem gut finden.

Winterfahrten: dennoch muß ich so langsam sagen, es fängt an zu nerven. Nervpunkt Nr. 1. und zwar weit mit Vorsprung, sind die Spikereifen. Gut ich habe mich inzwischen wieder etwas daran gewöhnt. Aber das trampeln mit diesen Klötzen ist einfach sehr intensiv – um es mal so zu sagen. Dabei kann ich noch erwähnen, daß ich im grunde bisher noch Glück hatte.
Denn arg vie Schnee ist hier nicht gefallen. Ich kann man da noch an Winterpokaljahre erinnern, wo in einigen Fahrabschnitten soviel Schnee lag, das ich dort schieben mußte. Oder an das Jahr, wo auch sehr viel Schnee war und es auch dauerhaft rattenkalt war, ich für knapp 13 bis 15 Kilometer Strecke, je nachdem wo ich hergefahren bin oder eben mußte, weil´s auf den regulären Wegen schon gar nicht mehr ging, eineinhab Stunden gebraucht habe ! Was ich da an Kallorien am Tag habe verpuffen lassen und ebenso wieder in mich hinein gestopft habe…

Nervpunkt Nr. 2., wenn auch von deutlich geringere Qualität, ist das An- bzw. Ausziehen. Man braucht so entsätzlich lange bis man alles, aber auch wirklich alles und dann noch richtig anhat. Auch daran habe ich mich inzwischen wieder gewöhnt. Der Mensch ist halt so, halt ein Gewohngheitstier.
Aber an Kälte kann ich mich in diesem Winter nicht so richtig gewöhnen. Vielleicht bin ich auch einfach nur zu alt dafür. Oder ich bin halt eine Lusche.

So, und morgen geht´s entspannt mit dem Radel in die alte Heimat und auf eben dieser Fahrt werde ich die 10.000 Kilometer-Grenze knacken.