Archive for the ‘Bikebasteln’ Category

Rumgelaber/ 13.02.2021

Februar 14, 2021

Bikealltag/ Bikebasteln/ Rumgelaber/ Outdoor: nun, irgendwann war das Frühstück zu ende und ich habe mal meine Nase nach draußen gehalten. Da war es aber noch gut frostig, also hab ich mal fix den Heizlüfter in der Fitness-Garage aktiviert. Ich wollte ja noch was am CAADX machen.
Aber auch das Anlaufgeräusch vom E-Heizlüfter war irgendwie zäher also sonst. Mußte er sich auch erstmal warm laufen (wird Zeit für einen kleinen netten Petromax Loki)?

Gut eingepackt bin ich dann also raus, beziehungsweise ja nur kurz raus, denn mit den mehreren Lagen Kleidung bin ich trotzdem ganz schnell in die vermeintlich vorgeheizte Räumlichkeit zum schrauben. Doch vorgeheizt war da noch nix. Der Lüfter hatte offensichtlich gut zu kämpfen.

Genauso zu kämpfen hatte ich mit der Montage am Vorderrad vom Spikereifen. Auch wenn ich nur dünne Handschuhe anhatte, daß Handling war irgendwie sperrig. Zwischendurch hab ich meine Pfoten einfach vor den Heizlüfter gehalten, damit sie wieder Fahrt kamen.
Mann was war das kalt! Aber so langsam wird es. Zum Glück rutschte der neue Reifen trotz der Kälte gut über die Felgenränder, denn das „Glitsch“ aus Spülmittel war ob der eher gemäßigten Temperaturen auch irgendwie nicht ganz so wie sonst. Hatte eher was von Gele.

(hier noch ein kurzer Film <klick> zu der zäh laufenden Nabe)

Da ich ja der 45NRTH Spikereifen noch zu gebrauchenden wäre, mußte ich ihn an die Stelle des Demolierten hängen. Dabei bekam ich den Defekten dann in die Finger und siehe da, ein kleines Stückchen Metal steckte drin. Das hat sich dann wohl nach dem Reifenwechsel und ohne Nutzung des Rades an der Pannesnchutzeinlage vorbei zum Schlauch hin aufgemacht und so den Plattfuß verursacht.

Anschließend hab ich mich nochmal um ein paar Feinheiten gekümmert. Hier und dort, hauptsächlich an den Schaltzügen habe ich mal eine gute Portion Ballistol aufgetragen um sie so besser geschmeidig zu halten, aber auch gegen Salz zu schützen. Auch die Schaltwerke wurden nochmals fein gemacht und ebenfalls mit etwas Schmiergut eingesprüht.

Denn bei Schalttest habe ich bemerkt das die Nabe (zentrales Mittelteil des hinteren Laufrades, da wo die Achse durchläuft) offensichtlich teilweise eingefroren ist. Jedenfalls ist so zäh, daß wenn ich rückwärts die treten würde, daß Hinterrad mit anfängt zu drehen. Lösung hab ich dafür nicht, halt außer Wärme. Aber so lange es sich dreht, sollte noch alles gut sein.

Der zweite Teil vom Vormittag wurde dann für einen Spaziergang genutzt. Es ging zu Fuß hoch zum Kanal, natürlich auch um zu schauen, wie da so die Strecken sind.
Ergebnis, die Strecken zum Kanal hoch, insbesondere hier aus der Straße raus in Richtung Kanal sind die Fuß-Radwegkombi eigentlich gar nicht zu nutzten. Selbst an der Fußgängerampel ist das für Fußgänger immer noch eine Zumutung. Ja Stadt Hamm, anders kann man es nicht sagen. Eine gefahrlose Überquerung der seitlich von der Straße aufgehäuften Schnee-Eis Haufen, ist quasi Glückssache. Das es keine städtischen Angestellten gibt die da mal mit der Schippe was frei machen, kann ich mir nicht vorstellen (den Gedanken das ich da mal mit der Schippe was frei mache, habe ich dann doch wegdrücken können). Soweit kommt es noch, daß ich jetzt die Gehwege an Ampelkreuzungen frei mache.

Oben am Kanal angekommen war dann aber recht brauchbar. Halt so wie neulich auf meiner Feierabendrunde. Platter Schnee, dadrunter wohl Eis. Mit Spikereifen wird das bestens befahrbar sein.

Damit war diese Spazierunde erfolgreich. Auch die Bilder sagen viel über die schönen Momente im Winter aus. Nur der Wind blieb eiskalt aus Osten. War man im Windschutz, oder hatten ihn von hinten, dann wurd es einen auch mal warm und man öffnete die Jacke. Aber von vorne war dann alles dichtmachen angesagt.

Am späten Nachmittag, nach einem aber auch nur ein paar Minuten dauernden kleinem Mittagsschläfchen auf dem Sofa, bin dann aber doch nochmals raus in den Burggarten.
Ich hatte einfach mal ein kleines nettes Abendprogramm, ganz persönlich auf mich zugeschnitten im Kopf. Noch in der anfangenden Dämmerung die Feuerschale raus holen, ein paar Hölzer drauflegen und dann das Feuer entzünden. Damit ist auch das dafür vorgesehene Holz aus der Fitness-Garage raus, man hat wider etwas mehr Platz.

(Kurzvideo <klick> zu den wohligen Flammen)

Erstaunlich fand ich, wie schnell die Umgebungstemperatur anstieg. Im Spitzenwert stand das knapp einen Meter entfernte Außenthermometer bei satten 5c°. Und das bei der angenehmen Strahlungswärme. Nur wenn man zu nah an die Feuerstelle kam, dann wurd´s ganz fix richtig heiß. Aber auch der Part war irgendwann zu Ende un dich ließ die Glut alleine runter brennen.

Wenn man da aber so sitzt, dann wird einem klar, was für ein Wahnsinn hier in der Zivilisation so läuft. Wenn man früher Winter hatte, dann hat man in seiner Hütte gesessen, ist maximal zum Holzhacken raus oder hat sich noch was Essen erlegt, daß war’s dann aber auch.
Und wenn die Flammen im Kamin runter brannten, hat man nochmal nachgelegt und ist dann in die Federn gekrochen. Ging auch gut, so ganz ohne RTL & Co.. Da hat sich keiner verrückt gemacht wegen nicht geräumter Straßen, es gab ja keine Autos.

Irgendwie hatte ich das Gefühl, daß ich auch heute nicht wirklich alt werde. Die frühen Aufstehzeiten der gelaufenen Woche, die haarsträubenden Verkehrsverhältnisse, aber auch etliche mehr-Handgriffe am Job machen sich schon bemerkbar. Man ist ja keine vierzig mehr. *lach*

Ja so war der Tag gestern. Dann wollen wir mal sehen, wie das heute so wird?

Morgengruß: und wie üblich in die Runde, habt einen netten Tag und bleibt gesund!

42.760km/ 31.01.2021

Februar 1, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike-& Biketouren Bilder: letzter Run für diesen Monat und gleich vorab, ich hab’s getan!

Und dabei sind nicht nur entspannt die „fehlenden“ 34 Kilometer zusammen gekommen, sondern sogar fast 50 Kilometer. Die Älteste hatte noch ein Regal an die Wand zu bringen, also bin ich mit dem Kastenwagen noch mal hin. Dabei stellte ich fest, draußen war es mächtig frisch geworden. Die kalte Luft zog straff aus Osten rein und wir wissen ja alle, alles was so an Luft aus dem Osten kommt, kann nicht unbedingt als warm gelten. So zumindest im Januar.

Alle Sachen passend zusammen zu packen war ein logistisches Meisterstück. Denn wer fährt schon mit einem Auto zur Arbeit um hinter wider mit einem Fahrrad zurück zu kommen? Irgendwie ist mir das aber gelungen, wobei ich nicht verschweigen mag, den Packsack hab ich dreimal wieder entleert und nachgeschaut ob wirklich alles drin ist.

Die nächste Fingerübung war dann, woher fahren mit dem Radel? Irgendwie zog es mich ja in den letzten Wochen immer mal an der Seseke entlang. Doch da war ja jetzt diese plöde Baustelle.

Als ich dann mit der geborgten Kastenkutsche so in das Einzugsgebiet rolle, fällt mein Blick auf den „Einstieg“ zu einer mir sehr gut bekannten Radroute. Ich entschließe mich spontan in diese Route fallen zu lassen und dann ma´zu schauen, was sich sonst so ergibt.

Gesagt getan, nachdem ich meine Handgriffe erledigt hatte und die Tür ins Schloss fiel, ging die Reise ab. Gleich auffallend war, eine Megamenge an Menschen war unterwegs. Klar kein Wunder bei dem Wetter kommen sie alle aus den Löchern gekrochen und wollen frische Luft und Sonne schnuppern. Ich rolle also so vor mich dahin und nehme eine erst kürzlich entdeckte Verbindung um dann am Naturlehrpfad Alte Körne in Dortmund an der südlichsten Piste entlang zu fahren.
Meine Hoffnung das dort weniger Leute sind, weil deutlich schlechtere Wege, bestätigt sich leider nicht. Ich rumple also so vor mich dahin, belass es aber auch dabei. Je mehr Leute, des so mehr Fahrzeit, besser für den Winterpokal, so der Gedankengang.

Ach ja, hatte ich gesagt, daß ich meinen Packsack dreimal auf links gedreht hatte um nix zu vergessen? Natürlich bemerk ich relativ fix nach dem Start, das mein Schnupftuch nicht am angestammten Platz ist. Zunächst denke ich noch:„hast´e halt vergessen“, doch dann dämmert es mir. Es muß irgendwo im immer noch picke-packe-vollen Packsack stecken.
Um anzuhalten ist es mir zu windig, ich komme auch eine gute Zeit lang ohne zurecht. Doch irgendwo in Dortmund Wasserkurl finde ich eine sonnige und Windgeschütze Stelle (Bild mit dem angelehnten CAADX und den Häusern), es wir eh Zeit für einen großen Trinkstop. Ich krame also in dem Packsack rum, entnehme zunächst die Reservetrinkflasche und fülle deren Inhalt in die am Rad befindliche Trinkflasche (an dem Punkt einen meiner Gedanken währendich so fuhr)…

Bike nachgedacht/ Idee!: ich habe mir ja eine isolierte Lösung geschustert, die auch gut funktioniert. Auch wenn es nach Bastellösung ausschaut und mich eigentlich weniger stört, kam mir die Marke Fidlock in den Kopf. Dort gibt es ja einen TWIST uni connector. Da stellt man sich doch die Frage, ob jenes Teil nicht auch meine fette 1l Trinkflasche samt einer-der Isolierung umfassen könnte? Ich werde mal Infos ausfindig machen. Weiter bei der Reise…

…natürlich Wandas Schnupftuch ganz unten im Packsack, wo es auch nicht rausfiel, weil sich dieses Material gerne am Material des Packsacks festsaugt. Nun war ich aber wieder bestens ausgestattet und hatte auch genug getrunken. Denn die Aufgabenstellung der Trinkdisziplin bei dem Wetter stand schon an. Es war auch mit der guten Kleidung arg frisch und sogar weil man auch in dem moderaten Tempo irgendwie auf Temperatur kommt.
Das Produkt der Erwärmung, gemeinhin auch als Schweiß bekannt, kondensiert an der Innenseite der Jacke und verdampft so nach außen. Da es aber fast kontinuierlich Ostwind in arg frisch von vorne hatte, meint man schnell, ist einem nur kalt. Dabei schwitzt man, also muß der Wasserverlust wider aufgefüllt werden.

Nach dieser Pause ging es dann weiter. Ich entschied mich nicht wie üblich via Südkamen einzurollen, sondern einen Harken an Unna an der nördlichen Flanke vorbei zu nehmen. Dabei ging es durch Afferde, einem kleine Nest nahe Unna. Die Radstrecken dort hatte ich immer wider mal vor Urzeiten gefahren. Inzwischen hatte man aber dort auch neu aufgefrischt und sogar noch eine gut brauchbare Strecke bis an die südliche Grenze zu Kamen gezaubern.

Die Kaserne hab ich dann aber rechst liegen gelassen und bin dann quasi direkt am Ende einer alten Bahntrasse eben auf jene gefahren. Ab da war eigentlich klar was an Strecke kommen würde. Eigentlich.

Umeigentlich stand ich dann aber doch an der Hansastraße (Bergkamen) und mein Blick fiel unweigerlich auf diesen super waldigen Hügel. Ich weiß mal wieder nicht wie oft ich schon an dieser Schnittstelle war und dachte:„mensch was für ein netter Hügel mit Bäumen drauf.“ Und die Male die ich Googlemaps sowie diverse andere Onlinekarten studierte kann ich auch nicht mehr zählen. Sicher war, ich wusste wo ich auskam. Weniger sicher war, wie die Zufahrt von meiner Seite aussehen würde?

Im Streckenverlauf auf der Strava Karte (einer kostenlosen Trainigsplattform/ ganz nett, weil dort nicht hur aufgezeichnete „Ergebnisse“ landen, sondern auch die Strecken, aufgezeichnet via GPS = Kartenstudium für demnächst) kann man auch sehen wie ich zunächst nach Norden fahre, dann aber doch umdrehen um endlich die Waldstrecke zu erkunden.

Ja und was soll ich sagen, wunderbar dieses aber auch eher kleine Stückchen Wald. Natürlich tummelten sich hier auch ein paar Hundegänger mit oder ohne Kind. Den kleinen Trampelpfad in den Wald rein, hab aber nur ich genommen.

neuer wald_ergebnis

Einziger wirklicher Nachteil, der Wald liegt quasi direkt neben der A1, man hört also immer irgendwie den Lärm von den Autos. Auch wenn sich dieser eher zurück hält, viele Bäume dämpfen ja und auch die hügelige Geländelage dazu beiträgt das nicht alles durch kommt, blöd ist das schon.

Ich habe dann meine Runde gemacht und bin weiter. Da nun viel Volk unterwegs war, ich auch die 34 Kilometer schon längst überschritten, hatte ich eigentlich beschlossen, nicht mein letzten Top-Favoriten-Ziel zu fahren. Da würden eh nur Menschenmassen sein.

Ungeigentlich die zweite, ja und quasi kurz vor Schluss warf ich dann doch noch einen Blick in die langsam versinkende Sonne und beschloss, doch die Halde hoch zu fahren. Da ich mein Motorola Handy (oben auf dem Bild wo das Rad unter einer Unterführung steht. Es hatte sich verabschiedet, diesmal aber wohl weil ich es ausersehen ausgeschaltet hatte.) aus dem Tiefschlaf geholt hatte, konnte ich ja auch endlich Bilder machen.

Vielecht war es ja auch zu kalt für viele Leute und überhaupt die ganze Höhe müßten sie ja auch überwinden. Gut ich bin dann inzwischen routiniert hoch und kam auch gut oben an. Und wie man sieht, es hat sich gelohnt.

halde_ergebnis

Danach war dann nur noch heim rollen angesagt. Und so war das dann dieses Wochenende und mit den fehlenden 34 Kilometern. Jetzt geh ich sogar mit einem Guthaben von 16 Kilometern in den Februar. Mal sehen was da so alles kommt.

Fakt ist, morgen wird es wider sehr frisch und irgendwie soll auch Niederschlag mit dabei sein. Schnee? Wer weiß?

Morgengruß: genießt den Tag und bleibt gesund!


Infobroschüre der FH Münster, Version 1.0 – Stand 11. Januar 2021 über die Wiederverwendung von FFP2 Masken für den Privatgebrauch

08:38Uhr/ 42.489km/ 22.& 23.01.2021

Januar 23, 2021

Morgengruß: es ist Samstagmorgen Samstagszeitung und Latte Macchiato! Jetzt werd ich noch etas in der Küche chillen, die Internet unsicher machen und dann mal schauen.

Schön ist, ich höre seit langen mal wider die kleinen Piepmätze bei uns in der Hecke & Co. zwischern.

Ich denke es geht ab in den Burggarten wo von den beiden Starkwindtagen eine gute Portion Laub auf eine Harke wartet, eventuell hab ich auch eine Chance das Zeug weg zu bringen und nach dem CAADX werd ich auch nochmal kurz schauen. Ansonsten wäre mein Training mal wider so ein Plan.

Außerdem könnte ich mir mal wider einen Mehlpfannekuchen zum Frühstück machen. Ich werd mal sehen. Aber bis dahin meine üblichen Wünsche in die Runde für einen netten Tag und die nötige Portion Gesundheit!

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike-& Biketouren Bilder: der Wochenstart ist rum, 745 Kilometer hab ich schon bis gestern dahin im Januar gefahren.

Mittwoch: och ne‘ watt iss datt warm draußen. Satte 5c° lagen an, der Wind hatte aber zum Glück nur eine ärmliche Präsenz. Es ging wider am Channel entlang.

Die Heimfahrt wurde auch wieder klassisch am Asphaltrandstreifen entlang um fix zu Hause zu sein. Mein Training lag an und da will man ja nicht unnötig Zeit wo auf der Piste vergeuden. Kann man ja noch ein paar Tage später machen.

Bei der Ankunft wurden die neuen Rainshield Handschuhe von ROSE ausgepackt. Mit dem letzten Paar bin ich wohl mal wo hängen geblieben und so zeigte der linke Handschuh eine klaffende Lücke. Auch wenn diese Handschuhe als Zweifingerhandschuhe vom Material her sehr dünn ausfallen, aber mit eben dieser Ausführung bestens über meine normalen Handschuhe passen und so eine zusätzlichen Windschutz samt Wärmepuffer bilden, mußte das alte Paar ersetzet werden.

Bikebasteln: da das Ergebnis von neulich mit dem Spritzschutz am Umwerfer/ vorderes Schaltwerk noch ein Lücke von oben zeigte, hatte ich in der letzten Trainingspause mal eben schnell den Umwerfer vom Erstversuch befreit und eine neuen Spritzschutz zurecht geschnipselt und wieder mit zarten Kabelbindern befestigt.

Mal sehen wie sich das jetzt so macht. An die Rückleuchte muß ich auch nochmal dran. Aber bevor ich da dran gehe, werd ich mir erstmal ein frisches besorgen müssen. Denn…

Bikedefekte: …leider saß das heute wohl doch nicht so gut fest und flog beim runterfahren einer Kante aus der Halterung. Ich hab das zwar gehört und die Rückleuchte aufgesammelt, aber zum einen hab ich erst zu Hause gemerkt, daß die Akkus auch rausgeflogen waren. Das andere aber ist, mit dem Einlegen anderer Akkus war es nicht getan. Die Lampe leuchtet nicht mehr, ist damit defekt. Blöd gelaufen, werd mal sehen ob ich morgen die Akkus an der Stelle noch auffinden kann.

Auch hier wieder, zum Glück hat der geneigte Radfahrer stets passenden Ersatz zur Hand. Ich krame in der gut aufgeräumten Schublade in der entsprechenden Pappschachtel und hole noch ein XLC Bianca CL-R11 heraus.

Relativ smart von der Größe her, zwei gut helle LED Leuchtmittel, gespeist mit 2stk. AAA Akkuzellen, dabei eine umlaufende Gummidichtung und damit wasserdicht, StVzO Zulassung und on top, ich kann sie direkt ohne irgendwelche Bastelaktionen an meine Arschrakete stecken.

Donnerstag: vorletzter Tag, der angekündigte Höllenwind mit Windgeschwindigkeit in Böen gut über 90km/h tobte draußen rum.

Die Anfahrt wurde zeitig angegangen, man weiß nie. Dabei hatte ich Megaglück. Der Wind kam so press aus Süd, daß das Südufer am Channel in den meisten Abschnitten mit dem reichlich vorhandenen Grün mehr als erstklassigen Windschutz bot.
Ich konnte es kaum glauben, aber in den guten Abschnitten lief ich tatsächlich mit üblichen Tempo vor mich her. Natürlich war der Spuk in den komplett windoffenen Abschnitten vorbei. Kleines Kettenblatt und mit bis zu 10km/h war dann angesagt. Einmal bin ich aber dann doch kurz abgestiegen, die eine Böe war doch heftig.

Eine nur einseitig abgesperrte Baustelle hatte ich auf der Strecke. Für mich zum Glück vor der offenen Seite. Schwachsinn.

An der Stelle wo mir gestern das Rücklicht rausgeflogen ist, hatte ich leider nur einen Akku wieder gefunde. Ist zwar schade um den Akku, was mich aber mehr wurmte war, irgendwo lag der nicht auffindbare Sondermüll rum.

Nach der Ankunft am Job der üblich Turn und dann ging die Beladung der Futterluke wieder los. Noch am Standort eine kleine Dose Makrele während der Anfahrt dann…

  • eine Mandarinen
  • eine Banane
  • eine Birne

…und da es im Zeitfenster ab 10:00 Uhr eine gut brauchbare Bäckerei gab…

  • zwei Brötchen mit Käse, Kochschinken, Salat, Tomate, Remoulade
  • ein Brötchen mit einer (aber eher dünnen) Scheibe Leberkäse und Spiegelei

Das war dann grob gegen Elf tutti kompletti aufgefuttert. Gut das Leberkäs-Kombi-Brötchen war Luxus und hatte ich nur genommen, weil ich es in der Auslage erspähte. War aber alles top und legger.

Die Rückfahrt markierten zunächst zwei Punkte. Zum einen bei eher warme und besserem Wetter zurück fahren und zum anderen, auch in folge des Wetters, eventuell nochmal eine Haldenauffahrt zu machen. Eben um die Skyline genießen zu können.

Zunächst, wie gesagt. Das mit der Wärme hatte aber recht fix erledigt. Die Sonne sank unaufhaltsam dem Horizont entgegen und dabei zog irgendwie eine klare aber wohl eher feuchte Luft ins Land. Ich ließ es dennoch rollen, zog aber ab dem letzten Drittel immer wieder bei kurzen Stops das eine oder andere Wärmende an.

Ja und je näher auch der heimischen Burg kam, war dann auch irgendwie das Wetter mit dem netten Wolkenbild eher auf grau in grau getrimmt. Sonnenuntergang? Iwo, nix war. Und so gab es nur ein paar nette Waldpfade und dann das Einrollen, parken, entladen und ab in die Burg.

Freitag: der Wetterfrosch hat für heute wider frischere, oder auch normalere Temperaturen für den Januar angekündigt.

Noch frühmorgens hab ich mal meine Einkaufslisten studiert (bin in 2015 fündig geworden) um heraus zu finden, wie sich das kleine Rücklicht schimpft, daß ich sowohl am Helm habe, aber auch jetzt als Reserverücklicht am Fahrgerät. Jenes ist von XLC-Parts ist aber nicht mehr im aktuelle Sortiment. Bei Amazon habe ich aber noch eines gefunden und dort auch gleich bestellt.

Die Jobanfahrt findet endlich wieder bei Januarwetter statt. Brise von schräg vorne, nass- feucht und das Thermometer steht bei 2c°.
Da ich noch ein paar Minuten hatte bin ich nochmals zu der Stelle wo der verloren gegange Akku liegen könnte. Aber auch heute nix gefunden, muß ich also leider auf die Liste der Abschreibungen setzten. Blöd.

Feierabend mal etwas früher, da auch die Jobrunde freitags kürzer ausfällt. Gut denn so kann man eher los und die Gutzeit für was Organisatorisches verwenden. Natürlich wurde dann auch die Rückreise entsprechend normal kurz gehalten.

Und damit war die Woche dann zu ende.


Infobroschüre der FH Münster, Version 1.0 – Stand 11. Januar 2021 über die Wiederverwendung von FFP2 Masken für den Privatgebrauch

Rumgelaber 16. & 17.01.2021

Januar 17, 2021

Bikalltag/ Rumgelaber/ Sport & Alltag/ Outdoor/ Bikebasteln/ Bikebilder: diese Geschichte starte mit dem gestrigen…

Samstag: …Basteltag, die erste. Spritzschutz für den Umwerfer, ein wenig Material ähnlich einem Fahrradschlauch, ein bisschen rumschnipseln und zwei Kabelbinder, fertig ist die Schose. Bewährungsprobe mal bei den nächsten Fahrten. Und wenn der Untergrund nicht genug Schmodder hergibt, ich kenn hier genug üble Schlammlöcher.

umwerfer_ergebnis

(alle Bilder von beiden Bastelaktionen hab ich mal in ein Album gepackt)

Ja und so sollte das erstmal am Umwerfer reichen.

Nächste Baustelle Plan B., ja ich geb zu, nicht schön aber dafür selten. Wobei selten auch durch einmalig ersetzt werden kann. Der Hintergedanken sollte klar sein, man empfindet es eher auf die unangenehme Art erfrischend auf einer längeren Winterfahrt sich das extrem kalte Nass an der Gurgel entlang laufen zu lassen.

Dank diverser Modifikationen im letzten Frühjahr, passen ja 1l Pullen in den dafür extra schräg montierten Flaschenhalter (übrigens auch eine eigene Idee). Aber die Decathlon Isolierung (deren Montage übrigens auch alles andere als einfach war) fasst keine 1l Pullen samt Halter. Dumm gelaufen.

Ich kam also nicht umher den ollen Krempel zu demontieren und mir aus einer ebenfalls aus dem Decathlon stammenden Fünf-Euro Isomatte was zusammen zu schnipseln. Hier mal ein Pic schon bei der ersten Anpassung.
Natürlich war die Montage nicht ohne eine längere 5mm Inbusschraube möglich. Der obere Haltepunkt, ehmals mit zwei XXL Kabelbinder fixiert wird nun von einem Gürtel samt Steckschnalle gehalten.

Zu guter Letzt wurde die Nahtstelle mittels Ducktape zusammen geführt. Ergebnis: nicht schön aber selten und sollte vor allem zweckmäßig sein. Test wird natürlich die nächsten Tage anstehen. Ja alles nicht wirklich chic, aber im Winterpokal kann man auf sowas keine Rücksicht nehmen. Points in Form von Fahrtzeit (mehr/ viel Fahrzeit = mehr trinken) zählt, Optik muß hinten anstehen.

Übrigens, die Aktion hat mich eine gute Stunde gekostet.

Leider hatte ich in all den Jahren bis jetzt nix passendes gefunden. Und die Aufgabenstellung fängt ja schon damit an, daß man trotz Rahmentasche an die Pulle kommen sollte.

Als nächstes wollte die neue Bartpfanne eingebrannt werden. Nach ein paar Tips aus dem Hängemattenforum hab ich mich an die Arbeit gemacht. Mittel zum Zweck war dann die Feuerschale die entsprechend befeuert wurde, Holz hatte ich ja über die Tage genug gesammelt.

Sieht jetzt nicht ganz so perfekt aus, das mit dem zu viel Öl zwecks einbrennen war dann so eine Sache. Das Küchenpapier war dann wohl nicht ganz so saugfähig wie es zunächst schien. Ich denke/ hoffe, daß wird sich aber noch bessern.

Natürlich hatte ich heute als erste Aktion dem CAADX noch etwas Aufmerksamkeit gegönnt. Soll ja nicht nur besser aussehen, also der Alltagsdreck runter, sondern vor allem auch da zweckmäßig sein. Mit den letzte Tagen muß man ja auch davon ausgehe, daß sich zumindest auf den befestigten Wegstrecken auch Salz befand. Und das sollte runter.
Somit war die gestrige Schlauchwäsche schon ein guter Plan und das nachputzen heute sowieso. Und das war dann der gestrige Tag.

Newsticker: und was ich so am heutige Tag getrieben habe kann die Leserschaft im Artikel Outdoorgeschichten 17.01.2021 nachlesen.

Und so wünsch ich noch einen netten Sonntagabend und bleibt bitte gesund!

09:10Uhr/ 16.01.2021

Januar 16, 2021

Morgengruß/ Rumgelaber: als erster aufgestanden und hier am heimischen Küchenstammplatz. Wie üblich gab es eine Latte Macchiato und die Samstagszeitung, dazu Waffelkekse wovon gerade der letzte meinen Gaumen erfreut. Draußen winterliches Wetter wohl mit Temperaturen um die 0c°, eher weniger und mit den passenden „Farben“ grau in grau.

Was liegt heute an? Soweit keine wirklich großen Pläne, aber…

Bikebasteln/ Sport/ Outdoor: …innerlich wäre mir mal wider nach einer guten Gehrunde, was dann der Kategorie Outdoor zufallen würde.
Da ich aber dem Fahrgerät auch noch ein paar übliche Handgriffe widmen werde, Materialpflege halt, könnte ich mal schauen ob ich den Haupttrinkflaschenhalter in einer brauchbaren Form isoliert bekomme. Letzten Winter hatte ich ja via einer Isolierung aus dem Decathlon was hinbekommen, hier mal ein paar Bilder vom fertigen Zustand als auch vom Schaffensprozess…

Nur da durch das ich ja nun den Trinkflaschenhalter umgemodelt habe aber vor allem der Durchmesser der Trinkflasche gewachsen ist, wird das nicht mehr passen.

Naja und da gestern die letzten Schlücke aus der dicken 1l Flasche schon arg frostig waren…, aber zum Glück hatte ich ja noch eine kleine Trinkflasche in meiner Lenkertasche und die war besser gegen Kälte geschützt. Eine Idee hätte ich da schon.

Außerdem werd ich dann auch mal den Umwerfer (vorderes Schaltwerk an der Kurbel/ Pedale) gegen Dreckbeschuss schützen. Hier wird ein Stück oller Fahrradschlauch dienlich sein, den ich aus der Hüfte heraus wohl mittels Kabelbinder fixieren werde.

Ob ich dann heute noch meinem persönlichen sportlichen Kräftigungs- & Beweglichkeits-Programm widmen werde, glaube ich kaum. Vom Zeitfenster stünde jene morgen an. Derweil könnte ich aber wohl die neue Bratpfanne einbrennen. Auch nicht unwichtig.  Ach ja, apropos wichtig…

…und sonst ?/ wichtig: da wir ja die Tage auch am Job auf Empfehlung hin zum Tragen der FFP2 Masken angekommen sind, tat sich zum einen die Frage auf, wie lange kann man jene benutzen und wie kann man sie eventuell desinfizieren?

Zur Tragedauer konnte ich noch keine verbindlichen Empfehlungen finden, wir am Job gehen aber von etwa maximal zwei Tagen aus. Da wir aber am Job auch nicht ständig in Kontakt zu anderen Personen stehen, sondern zeitweise alleine unterwegs sind, könnte das hinkommen. Allgemein vom Hörensagen her, wird aber ein Tag angesetzt.

Der zweite Punkt, wie der auch immer zustande gekommen sei, hat sich leider als nicht ganz so richtig erwiesen. Denn desinfizieren kann man die FFP2 Masken nicht! Hierzu ein Link <klick> aus dem REDKTIONSNETZWERKDEUTSCHLAND mit folgenden Zeilen…

„…Virologe Christian Drosten von der Charité in Berlin hält die Idee zumindest für plausibel, wie er in seinem NDR-Podcast verrät. 70 Grad im Backofen würden schon ausreichen, um die Viren in einer durchfeuchteten Maske abzutöten. Ebensolche Temperaturen halten auch Zellulose-Stoffe in einer MNS-Maske aus. FFP-Masken kann man hingegen im Backofen nicht sterilisieren. Sie enthalten einen Kunststoff-Filter, der bei hohen Temperaturen schmilzt und nicht auswechselbar ist.
…“

Ja dumm gelaufen. Aber trotzdem wünsch ich mal einen entspannten Samstag und wie üblich die notwendige Portion Gesundheit!

42.261km/ 15.01.2021

Januar 15, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike-& Biketouren Bilder/ Sport & Alltag: irgendwie seltsam, gerade noch den letzten Blogbeitrag abgeschickt, schon bereitet man den nächsten vor.

Mittwoch: der Winter hat immer noch seine Präsenz und es kam in den Lippeauen zum ersten echten Einsatz für die Spikereifen. An einer der beiden fast ganzjährig vorhandenen Pfützen war alles durchgefroren, also nicht bloß die Wasseroberfläche. Aber die Reifen griffen fast gut.

Grund genug etwas weiter den Luftdruck noch händisch ab zu senken. Weniger Luftdruck mehr Auflagefläche der Reifen und um so besser greife die eher seitlichen Spikes. Ansonsten war‘ s aber annehmbar. Die Rückfahrt wurde relativ klassisch angegangen, Zeit sparen war angesagt denn für heute hatte ich noch mein Training auf dem Programm.
Das passte aber auch alles noch gut und so konnte ich mich auch mal wider anders draußen bewegen. Außerdem…

Speisekarte: ich habe am Wochenende ein paar Dinge bestellt und darunter ist auch eine größere Bratpfanne.

Ist im Innendurchmesser deutlich größer als die im Hause befindliche, auch wenn der Rand niedriger ist. Das Handling wird sich noch zeigen müssen (der eher niedrige Rand). Aber vorher werdich sich noch einbrennen müssen.

Donnerstag: vorletzter Tag der Woche, leichte Anlaufschwierigkeiten weil ich wohl ein paar Minuten zu lange nach dem Weckerbimmeln liegen geblieben war. Dann läuft es aber, dank Espresso-Frühstück, satt an.

Draußen gefühlt deutlich frischer, dafür Windstille. Man entschließt sich den safe-way zum Channel hoch zu kurbel. Gefronene Pfützen ade.
Dann geht’s am Kanal entlang bis mir einfällt, daß man ja an der Fitnessbude das Tor verriegelt hat. Es gibt aber einen kleinen Schwenk am Beversee vorbei, passt.

So ganz ohne Wind hat die Fahrt was und schon hat man wieder Bilder im Kopf. Nochmal nett den ganzen Kanal entlang? Es gibt eine Trinkpausen (Bild links) irgendwo am Kanal.

Das dritte dünne Paar Unterziehhandschuhe wurde abgelegt. War doch etwas zu warm. Ankunft, frisch machen, ein wenig was sortieren dann Nahrungszufuhr.

Feierabend: fixe Rückfahrt wegen Handwerkertermin via der klassischen Rennbahn-Strecke und den Lippauen (Bild rechts).

Bikebasteln/ Kette: …denn noch setze ich die Idee des Kumpel aus’m Claim um welcher meinte, mein Kettenproblem könnte eventuell vom Kettenschloss kommen. Ich haue also das Olle raus und setzte ein frisches ein. Ist ja alles machbar, weil man so Kleinigkeiten als Reserve auf Lager hat. Denkbar wäre der Fehler, mehr wird die morgige fahrt um Job zeigen. Man hofft auf eine Besserung.

Freitag: ja auch die zweite Arbeitswoche im Jahr neigt sich dem Ende entgegen, man startet mal wieder mit dem Espresso-Frühstück. Dann mal wieder die X- Lagen Kleiderordnung anlegen den Bock beladen und los. Ein „Auge“ immer auf die Kette und deren Eigenleben.
Ja und was soll ich sagen, gefühlt war auf der gesamten Jobanfahrt nicht ein Kettenhüpfer zu verzeichnen.

Unglaublich das ein Kleinbauteil im EK-Wert von dreifuffzig einen so nerven kann.

Die Jobanfahrt war übrigens wieder gut legger. Kein Wind bin ich dann mal wieder am Nordufer des Kanal entlang, um das Kraftwerk rum und zum Abschluss noch an den Lippeauen kurz vor Lünen her. Passt.

Speisekarte II: der Vormittag war dann irgendwie – gefräsig. Mikrowellen-Burger, Apfel, Birne, Laugenstange und dann war da noch das lokale Fleischereifachgeschäft, wohl bekannt was ich natürlich im Absatz unterstützen mußte. Staatsbürgerpflicht versteht sich. Hausgemachte Bulette und Mettbrötchen mit frischen Zwiebeln, Salz & Pfeffer. Jamjam.

Den Vormittag über kreisen mögliche Rückfahrten als Plan durch‘ n Kopp. Wird wohl was mit Wald, Cappenberg zunächst nördlich und dann nach Osten abbiegen um ein zu rollen. Doch es kam anders als gedacht.

Mein Plan heute nochmal mein frisches Kettenschloss auf der angedachten Runde zu testen, hatte ich kurzfristig umgestellt. Die Hoffnung das mit dem Anbeginn an Schneefall hier sich das noch etwas vermehrt, hatte sich zwar nicht bestätigt, aber mit dem Bild flacher verschneiter Landschaft vor Augen, wählte ich eine Rückfahrtroute (Strava-Karten-Link) südlich.

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So sah dann also der Rückweg in echt aus. Man sieht schon gut für den Winterpokal ist die Route nicht die direkte und damit kürzeste Verbindung zweier Punkt. Dabei hab ich heute erstmal mal einen Abstecher von einer bekannten Radstrecken gewagt, weil ich wissen wollte, wohin führt der „Mist“. Am Endpunkt fand ich dann jenen netten Lolli.

DO radwege_ergebnis

Aha, so sieht die Stadt Dortmund also benutzungspflichtige Radwege. Regelwidrig bis zum geht nicht mehr. Weder befestigt noch gibt es überhaupt eine Straße wo man sonst herfahren könnte. Einfach mal ein Schild für Steuergeldsumme XXX aufstellen und sich dabei was denken? Forget it!

Weiter im Text, ich bin dann umgedreht, meine Spikereifen gingen zwar noch beim Anblick des Untergrundes, aber so ganz legger ist das dann doch nicht. Außerdem war das die komplett entgegen gesetzte Richtung.
Jedenfalls ging es ab da wieder über bekannte Routen, wobei noch ein weiteren kurzer Abstecher zwecks Erkundung drin war. Jetzt weiß man auch wo der anfängt und ist on top, sogar eine bessere Zufahrt. Nennt sich sinniger Weise Uferradweg.

Kurz vor Ziel, eigentlich noch den Plan im Kopp die Halde nochmals hoch zu klettern, der Ausblick (Blick ohne Bild) neulich war so nett, wurd´s dann aber doch irgendwie frisch.
Klar der Nord-West-Wind brachte eine gute Kälte rein, obwohl es immer noch nur 0c° hatte. Aber wie man da so her rollt fallen einem dann doch erneut die netten kleinen Waldpfade ein, die hier in und um den heimatlichen Claim so rumlungern. Davon hab ich dann noch eine kleinen Anzahl „abgearbeitet“, im Wald gab´s auch netten Windschutz also passte das.

An einer der beiden Stellen hab ich dann noch ein wenig mehr schönes knackiges Totholz ans Bike gepflanzt, die Feuerschale braucht ja Nachschub. Bei diesem kurzen Stop wurd´s mir auch wider etwas wärmer, rumlaufen ohne Fahrtwind wärmt halt. Ab da ging’s dann aber echt straight zur Burg. Gut, sehen wir mal von dem kleinen Schlenker im nahen Heimatwald ab. War einfach zu schön da.

Und so ist die Woche dann auch zu Ende gegangen, jetzt kommt das Wochenende. Und so wünsch ich der Leserschaft ein nettes Wochenende und bleibt bitte gesund!

04:49Uhr/ 10.& 11.01.2021/ Rücklicht abdichten

Januar 11, 2021

Morgengruß: und ab geht die Post in die zweite Jahreswoche, am frühen Montagmorgen mit dem frisch zubereiteten Espresso doppio. Das Wochenende wurde gut verbracht, ich war gestern ich auf einen Sprung bei meiner Mom…

…und damit hatte dieses Wochenende auch ein sehr angenehmes Ende gefunden. Es gab Gänskeule und Knödel, als Vorspeise Avocado gefüllt mit Fischmarmelade *lach* und als Nachtisch einen Cremekuchen und natürlich Espresso.

Bikebasteln/ Idee !/ Licht: ich hatte noch vergessen, daß ich am Samstag noch mein Rücklicht in den Fingern hatte. Hierbei handelt es sich ebenfalls um ein Produkt aus dem Hause Busch & Müller und um genau zu sein, um eine Toplight Flat S Permament.

Ich schätze dieses Produkt schon seit einigen Jahren, hat es doch die Vorteile eine recht gute Lichtleistung nach hinten ab zu geben, ebenso einen brauchbaren Reflektor mit zu beinhalten und at last, daß sie mit 2stk. AA Akkus gefüttert wird.
Gerade mit dieser Akkukapazität leuchtet sie geschätzt, einen Monat lang? Ganz ehrlich, so genau weiß ich das gar nicht. Aber selbst im Winter wo sie ja quasi jeden Tag mindestens 2h angeschaltet ist, leuchtet das Teil über mehrere Wochen. Zudem ist sie mit ca. 15 Euro noch recht günstig.

Aber wie das eben so ist, alles hat irgendwelche Nachteile an die ich mich so langsam zu gewöhnen scheinen. Bauartbedingt ist jene Lampe nicht wirklich gegen dauerhafte Nässe dicht. Dichtungen jedweder Art sucht man vergeblich. Statt dessen hat man dem zweiteilige Gehäuse unten rum mit zwei kleinen Öffnungen zum Wasserablauf spendiert.

Vielleicht hat hier bei der Planung auch im Lasterhaft gestanden, daß Radfahrer bei Regen eher gar nicht fahren und wenn nur sehr ungerne und deshalb sehr kurz. Gut, dann wird das Lasterhaft ein paar älter sein, als das der Fahrradboom jung ist. Da ich mir auch nicht noch ein brauchbareres Rücklicht auf dem Markt suchen will, mußte also eine Lösung her. Dachte ich.

Plan A. alle vorhanden Öffnungen wurden so weit wie möglich verschlossen – logisch. Dazu zählen die Einrastöffnungen am oberen Rand des Lampen- & Reflektorgehäuse und die Wasserablauföffnungen am Haltergehäuse.
Die Einrastöffnungen hab ich schlichtweg mit einem schmalen Streifen orangen Reflexklebeband überklebt (Bild wo die Lampe liegt) und die Wasserablauföffnungen habe ich Rückseitig (das Bild wo ich mit dem kleinen Schraubenzieher auf die Öffnung weise) auf die gleiche Art abgedichtet.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Im nächsten Schritt wurde es sportlicher. Da beide Gehäuseteile ineinander geklickt werden und es an der gesamten Kontaktfläche keinerlei Dichtung gibt, konnte ich nur mit einem schmalen Stück ollen Fahrradschlauch rings rum den Spalt soweit wie möglich durch großzügiges Überlappen abdichten.

Dabei hab ich (erstmal) nur den Bereich des An- Ausschalters ein wenig ausgespart um eine noch brauchbare Inbetriebnahme zu gewährleisten. Den Fahrradschlauch hab ich mit dem guten alten Pattex angeklebt. Nun spekuliere ich das der Fahrradschlauch zum einen gut hält und zum anderen, daß diese Maßnahme im großen und ganzen verhindert, daß Wasser durch den Spalt in das Innere der Lampe eindringt.

Hört sich jetzt blöd an, aber ich hoffe diese Woche gibt es noch ma´ genug Niederschlag, daß ich das testen kann.

Der einzige kleine Nachteil dieser Aktion ist, die Lampe lässt sich natürlich nicht mehr so einfach an- oder abmontieren. Da ist der Fahrradschlauch nicht direkt im Weg, ist aber zunächst wohl nur ungewohnt in der Handhabung. Aber auch das wird sich zeigen.
Ich nehme übrigens das Lampen- & Reflektorgehäuse gerade im Winter nach Beendigung der Fahrt ab, weil dort die Aktuzellen drin verweilen. Da meine Fitness-Garage nicht beheizt ist, würde die Kälte den Akkus zusetzten und die damit die Leuchtdauer erheblich verkürzen.

Und so wünsche ich wie üblich, noch einen netten Tag und das alle gesund bleiben!

42.009km/ 08.01.2021/ II

Januar 9, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Sport & Alltag/ Bike- & Biketouren Bilder: und wieder weiter im daly turn, jetzt die restlichen Zeilen zur gelaufenen Woche.

Donnerstag: am Job eher ruhig und so hab ich die Anfahrt mal wieder über die Lippeauen gelegt.
Mit dem Training von gestern nachmittag (Mittwoch) und einer besseren Brise von vorne, ließ sich die Kurbel etwas langsamer drehen. Auch egal.

Aufgefallen ist mir dann noch, daß man ab dem Dorf des Jobs den einen oder anderen Streckenabschnitt sehr großzügig mit Streusalz bedacht hat.
Und wenn ich großzügig sage, dann meine ich das auch so. Stellenweise lag da soviel Salz, daß man dachte der Eimer sei umgekippt. Unschön, weil überflüssig und auch in Verbindung mit Feuchtigkeit/ Nässe am Fahrrad nicht so ganz optimal.

Ansonsten, macht Radfahren im Winter hungrig? Definitiv ja! Frühstück in der groben Abfolge: ein Raider Twix, ein Apfel, eine Birne, zwei längere Mettwürstchen eine Tomate und dazu noch sechs eher schmale Schnitten französisches Landbrot mit Käseaufstrich aus‘ m Aldi. Da muß ich sagen, die aus’m ALDI schmecken mir am besten.

Die XXXXL Portion Gyros mit Reis ist wohl über Nacht nix über geblieben. Ach ne‘, war ja eine Käse-Nudel-Pfanne mit Tomate „an“ Basilikum-Oregano. Da fällt mir ein, ich muß dringend eine größere Bratpfanne bestellen. *Notiz für’s Wochenende* Bei mir fallen immer wieder Nudeln beim Wenden raus. Nervt nur.

Die Rückreise ging nochmal über die Kuhbachtrasse, einfach nur so (ein Bild von der Hinfahrt dahin ist links unten). Man sieht schön wie das ist im Winter Rad zu fahren.
Sieht wahrscheinlich schauerlich und kalt aus. Aber wenn man in Bewegung ist und natürlich auch bleibt, dazu richtig gekleidet, dann ist da gar nicht kalt. Es gibt sogar Fahrten, da muß man aufpassen, daß man nicht anfängt zu schwitzen.

Freitag: etwas früher raus weil der Job es so mit sich brachte. Ging auch bestens, der innere Wecker klappte 1A das doppelte Heißgetränk brachte den Restschub. Nächstes Leckeri kaum Gegenwind auf der Anfahrtsstrecke und natürlich auch alles gut leer. Zudem, dank dem weniger Gegenwind waren die 0c° auch wärmer als am Vortag. Innerlich grübelte ich schon, wo mich eine leckere Rückfahrt herführen könnte?

Stunt in lang, ganz lang oder doch nur in nett? Man wird sehen.

Den Tag über gab’s mal eine nette Runde in Sauerland und dort sogar mal mit richtig Schnee. Die Mengen waren zwar auch überschaubar, dafür aber großflächig.

(weitere Bilder vom neuen Januar 2021 Fotoalbum sind hier <klick>)

Die verlängert nach Hause und zum Abschluss noch rauf auf die Halde Kissinger Höhe war für mich ein inneres High-Light. Den Gedanken/ Bilder im Kopf da am Ende der Heimfahrt nochmal eben rauf zu fahren, hatte ich im Verlauf der Woche mehrfach.

Bilder im Kopf

Der Plan eine ganz lange Runde nach Hause zu fahren und dabei über den Bahndamm  zu fahren um dann via Welver bis zum Kanalende zu stoßen, hab ich verpennt.
Denn auch im Winter ist beim Radfahren trinken wichtig. Wenn man aber nix in ausreichender Menge mit hat, dann ist das nicht optimal. Dabei ist nicht nur die Menge entscheidend, sondern auch die Lagerung während der Fahrt. Bei grob 0c° in einer unisolierten Flasche macht das etwas eine halbe Stunde lang Spaß, bei etwa 45 Minuten geht das noch, danach ist Trinkwasser einfach nur noch kalt.

Ab dem Punkt taucht dann die Aufgabenstellung auf, zu erkennen das man trinken sollte, sich aber gleichzeitig dazu zu überreden das kalte Etwas die Gurgel runter laufen zu lassen. Aber darüber brauchte ich mir ja keine Gedanken zu machen, denn ich hatte ja nur meine 1l Trinkflasche mit.
Überhaupt muß ich nochmal schauen, ob ich die Idee aus dem letzten Winter mit der Isolierung nicht doch irgendwie wieder realisieren kann.

Im Idealfall hätte ich in meiner Lenkertasche noch ein 1l. Flasche mitgeführt und jene mit etwas weiterem Inhalt brauchbar trinkbar, sprich isoliert warm gehalten. Aber die Handgriffe hatte ich, trotz der schon vorhandenen Idee diese 75km Heimfahrt zu machen, nicht wirklich umgesetzt. Aber ich schweife an…

…denn es gibt halt Opfer die man bringen muß. Und da ich viele meiner Heimfahrten spontan, ja quasi während der Heimfahrt zusammen baue, ja so kann man das nennen, ist diese Heimfahrt über Welver eben nicht umsetzbar gewesen. Zum Glück hatte ich ja noch die Halden-Idee.

Doch warum fährt man bei 0c° überhaupt 75km und diese eher kleinen und eben einsamen Dörfer? Ganz einfach, weil es wunderbar ist! Die Strecke führt halt viel über kleine Landstraße, die dann zu den Radtouten gebündelt sind. Und dann ist da natürlich die Fahrt durch den Wald hinter Welver. Das Waldgebiet ist jetzt nicht so riesig, aber die Wegführungen sind einfach bestens. Da kann man nett durchrollen, Luft holen, eventuell mal kurz anhalten und dem Wald lauschen.

Aber so hab ich eben oben auf der Halde Kissinger Höhe Luft geholt. Dei Auffahrt klappte auch mit der nicht ganz so bergtauglichen Kassette passabel und ich konnte sogar durchfahren, ohne ab zu setzten. Natürlich war die letzte Steigung hoch zum Haldenzeichen so gerade eben noch, was aber hauptsächlich am eher bescheidenen Grip der Reifen im Untergrund lag. Man hatte zum Jahresende hin weite Teile der Zu- u. Auffahrten begradigt und mit eher feinem Split abgestreut.

Da diese aber noch nicht wirklich verdichtet sind, ist jener ein wenig lose. Will man da als mit dem Rad hoch, dann ist ab einem gewissen Grad an Steigung die Haftung nicht mehr ganz so optimal. Aber wie schon gesagt, es ging ja dann doch noch.

Leider ist der Akku von meinem Motorola Handy schon an der Seseke eingenickt und hat das Gerät in den Schlafzustand geschaltet. Bilder oben auf der Halde konnte ich also nicht machen. Aber die Szene war mal wider toll. Menschenleer ob der späten Stunden und sogar relativ windstill, was ja dort oben schon ein guter Vorteil ist und dann dieses Bild aus Wolkenmix, Sonnenuntergang in der Ferne und der Blick auf die verschiedenen Stadtteile. Einfach nur klasse.
Ich bedaure es sehr, daß es dort oben keinen gescheiten Platz zum abhängen gibt.

Genug geschaut, umgedreht noch eine halbe Runde auf einer etwas weiter unten liegenden Ebene gemacht, dann mußte ich aber wieder absteigen weil man Umwerfer (Gangschaltung an der Kurbel) wegen dem ganzen Schmodder mal wieder nur sehr unwillig seiner Arbeit nachkommen wollte. hab es dann händisch umgestellt.

Nach der Ankunft mal wider das übliche Prozedere aus Schlauchwäsche und Kettenpflege sowie den anderen üblichen Handgriffen.

Bikebasteln/ Kette & Antrieb: ja und am heutigen Samstag wurde nochmals nach der Gangschaltung geschaut und extra dafür hatte ich mir eine Fahrradhalterung in meine Fitness-Garage gebastelt. Seltsamerweise lief die Kette heute verdächtig ruhig. So in der Fahrradhalterung konnte ich kein Sprungen der Kette generieren.

Also gab es eine kurze Testfahrt hier um den Block. Ich bin da ganz ehrlich, ja es lief gut, dann warnen aber doch wieder diese Momente wo ich schwören könnte, die Kette hüpft zumindest ansatzweise ganz zart rum.

Ich hab dann den Bock reingeschoben und es dabei belassen. Nächste Woche sehen wir weiter.

Den Rest vom Tag hab ich mit Basteln und meinem Training verbracht. Der Wasserhahn im OG wollte irgendwie besser fixiert werden und mein Rücklicht besser gegen Feuchtigkeit & echte Nässe geschützt werden.

Outdoor: und zum Tagesabschluss gab‘ s noch Männer-TV. Die Feuerschale wurde rausgeholt, Holz reingepackt und dann ein wenig die wohlige Wärme genossen.

Und so glitt ich dann langsam in den Samstagabend. Danach stand ich duschen und futtern an, eine Maschine Wäsche und dann die restlichen Zeilen hier tippen. Habt noch einen netten Samstagabend, eine schöne Sonntag und bleibt gesund!

 

Rand-End-Notiz: die Bratpfanne ist bestellt.

Kettenärger und so…/ 05:15Uhr/ 07.01.2021

Januar 7, 2021

Bikebasteln/ Kette & Antrieb: es gibt feedback von der kleineren Ungereimtheit am hinteren Antriebstrang. Die Umkleide war frei, warm und mit deutlich besserem Licht als bei mir in der Fitness-Garage (der Punkt muß dann also auch noch mal angegangen werden) und ich dann doch nochmal motiviert. Natürlich hatte ich auch Infos aus dem Radforum bekommen.

Der nächste Trick, ich hab ja weder am Job noch at home einen Bikemontage-Ständer. Also dreh ich das Rad auf Sattel & Lenker (die Steine zum schmeißen liegen hinten rechts) und schraube bzw. reinige ich.

Damit tat sich dann die gedankliche Fingerübung auf Uhrzeigersinn, gegen den Uhrzeigersinn wie muß ich gleich drehen?

Gut, hab dann erstmal das vorherige Schaltauge wieder montiert. Gleich vorab, ich lag mit meiner Vermutung richtig, das Schaltauge hat keinen weg. Was ja schon mal gut ist und ich somit wider ein Reserveschaltauge habe. Kann ja mal sein, daß es abreißt oder doch arg krumm wird.
Als nächstes wurde nochmal grob was an trockenem Siff & Modder runter gemacht, das Hinterrad rutschte rein und ab ging die Post.

Die Überlegung zur Drehbewegung gegen den Uhrzeigersinn waren dann auch richtig, es bleibt die gleiche Richtung.

Am kleinsten Ritzel lief alles tutti. Das zweit- u. Drittkleinste machten ihre Aufgabe auch anstandslos. In der Mittellage herum war dann die Fehlerquelle.
Ich hab dann die einrastenden Drehgriffe nicht mehr gezählt, aber es waren bestimmt fünf, sechs oder mehr. Das erstaunte mich schon und warf dann die Frage – an die Fachleute – auf, kann datt?

Im Finale war ich dann aber für den Trockentests hier deutlich zufriedener, als das was ich in den letzten Tagen so verspürte, geschweige denn was ich gestern abend nach dem Schaltaugenwechsel so hatte. Die Heimfahrt wurde dann der finale Test, innerlich gab’s vorab noch ein atheistisches Stoßgebet.

Das Ergebnis: die Heimfahrt war dann auch von anderer Qualität, als die frühe Jobanfahrt. Wobei ich aber sagen muß, so ganz zufrieden bin ich da noch nicht. Hin und wieder ist da immer noch diese kleine feine ansatzweise Hüpfen der Kette. Ich werd mal schauen, eventuell am Wochenende geh ich da nochmal dran mit de´Fingers.

…und sonst?: peinlich peinlich, hatte gerade gesehen, daß mein Jahresabschlussbericht 2020 noch unter dem einfach rübenkopierten Titel des Jahresabschlussberichtes 2019 lief. Hab das dann mal geändert.

Morgengruß: derweil es hilft ja alles nix, auch wenn es noch sehr früh ist, mit diesen letzten Zeilen verabschiede ich mich in den Tag, meinem Arbeitstag, schwinge mich noch gefühlt in einen ganzen Stapel an Winterkleidung, das Anziehen dauert mindestens 10 Minuten und werd mich dann auf zum Job machen.

Meine üblichen besten Wünsche für diesen Tag und einen gute Portion körperliches Wohlbefinden reiche ich dann wie üblich noch mit durch!   😉

 

41.881km/ 06.01.2021

Januar 6, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder: und auf geht’s ins neue Jahr, dasvirtuelle kleine grüne Wettertier im ebenso virtuellen Glas flüsterte was von -4c°, die Kleiderordnung wurde entsprecheden aufgestockt.

Montag: der Kontrollgang vor die Burgpforte ließ mich zunächst etwas frösteln. Aber es war wohl mehr die Feuchtigkeit. Denn nach der Abfahrt oben am Channel angekommen zeigte sich schnell, zum einen Wind aus der richtigen Richtung und zum anderen gar nicht so kalt (der Sprung nach unten von 0c° auf die -5c° Grenze zu ist normalerweise eine Hausmarke wo es wirklich kalt wird und ich mir langsam Gedanken mache), es hatte wohlige 0c°.
Ein Traum von Hinfahrt, so das ich noch ein wenig um den Ort des Geschehens herumkurvte um Zeit zu gewinnen.

Auf der Rückfahrt zog es mich mal wieder über eine andere aber auch bekannte Strecke. Etwas Abwechslung muß auch mal sein. Dabei konnte ich mal eine kleine Erkundung einer gegenüber liegenden Uferseite an der Seseke machen.

Eigentlich eine nette Stell, schön in der Senke, man hört also nix von der nahen A2 und ist gleichzeitig windgeschützt.Natürlich ist das um diese Jahreszeit eher nicht so nett, aber wer weiß…

Der Rest der Rückfahrt ging dann traditionell erst über ein Stück der Klöcknerbahntrasse und dann quer ab at home. Der Wasserschlauch kam zum Einsatz, Wäsche machen, duschen und anschließend die Wampe vollschlagen.

Dienstag: Tag zwei der ersten Arbeitswoche, ich rolle nicht ganz so warm gekleidet los, war mir dann gestern doch zu warm. Klar, bei Rückenwind ist das eher erträglich.

Kurz nach den ersten Metern am Channel sehe ich mitten auf dem Weg mein gestern verlorenes Nasenschnupftuch liegen. Ich freue mich und sammel es auf, verstaues oben auf der Arschrakete (Bikepacking Satteltasche). Gewaschen werden muß es ja sowieso und so ist der optische Eindruck nach der Ankunft eher sekundär.

Es ist ja nicht so, daß ich bei Verlust des Schnupftuch mir nicht mehr die dauernd laufende Nase schön machen kann, sondern das dann auch so ein Tuch da wo rumliegt, wo es definitiv nicht hingehört. Zwei habe ich Verlauf von ? Jahren verloren. Blöde Sache.
Aber dieses hab ich oder gefunden, ich lass es erstmal trocknen und dann geht das ab in die Wäsche und gut iss.

Für die heutige Rückfahrt gab es mal ein Stück Sesekeradroute und dann aber den Schwenk rüber zur Kuhbachtrasse. Da ich nicht so motiviert war ambitioniert gegen den recht frischen Nord-Ost-Wind anzustrampeln, bot mir jene Strecke einen relativen Windschutz. Dennoch war dieses mal das Thema ein paar Bilder zu schießen.

Ja das einen Bild ist ein Schwarz-Weiß-Bild, was aber die Lichtverhältnisse in real nicht heller macht. Winterwetter halt.

Bikebasteln: da mir im Verlauf der letzten Zeit immer wider aufgefallen war, daß es am hinten bei der Kassette, also am „Getriebe“ ein wenig zu unruhig war, sprich die Kette nicht sauber über die Zahnräder lief hin und wider scheinbar sprang, hatte ich nach der Ankunft und einer weiteren schnellen Schlauchwäsche das Schaltauge (Bauteil als Bindeglied zwischen dem hinteren Schaltwerk und dem Rahmen) gewechselt.

*langes Gesicht*

Nun, was soll ich sagen? Besser ist das nicht geworden, eher mieser. Ganz ehrlich, so Arbeiten sind nix für mich. Ich werde also morgen das vorherige Schaltauge mal mit zum Job nehmen und zurück wechseln. Denn ich denke, es lag nicht am Schaltauge, was vermeintlich leicht verbogen sein könnte, sondern eher an der Zugspannung. Und die Zugspannung einstellen gehört definitiv nicht dazu. Mal sehen ob oder besser gesagt wie ich das gebacken bekomme?
Am liebsten wäre mir ein Zeitfester X, ein Schrauber des Vertrauens und jener legt ma´ seine magischen Hände auf das besagte Teil.

Mittwoch: Bergfest, die Mitte der Woche ist erreicht, wärmer wird es nicht.

…ja und sonst war…

…der Lauf an der Kassette natürlich ein Disaster. Und ein Disaster war, daß die Fitnessbude am Hafen Rünthe wieder das Tor zum Kanalweg zugeriegelt hat. Also mußte ich heute auf der Jobanfahrt wieder kehr um machen, den ganzen Driss wieder zurück fahren und dann die Alternativstrecke über die Kanalbrücke rüber nehmen.

Derweil fand ich einen Gang der ohne zu murren lief, bin dann also im Singlespeed-Modus zum Job.

Wie ich so vor mich hinfahre grübel ich. Mach ich das Bike mal auf Verdacht clean, falls der Schrauber sagt komm vorbei, oder starte ich noch mal einen Eigenversuch? Das vorherige Schaltauge samt dem Werkzeug hab ich mal auf Verdacht mitgenommen.

Auch wieder so eine Nummer. Gestern Abend hatte ich es ja gewechselt und das Werkzeug weggeräumt. Steh ich also heute früh in der Fitness-Garage und greife…

…ins Leere. Verdammte Hacke, wo ist der Satz mit den Imbusschlüsseln???

Ich hocke mich hin und kann‘ s kaum fassen. Man blickt um sich und dann fällt der Blick auf den kleinen flachen Karton mit den Kettenpflege Sachen. Den greif ich mir und siehe da… aaahhh!!!

Innerlich denke ich, eventuell war das Schaltauge gar nicht verbogen, sondern man, also ich oder der Schrauber des Vertrauens hätte nur die Zugspannung nachregulieren müssen?

Na gut, der Schrauber macht erst um neun auf, werd mal sehen wie man das über die Bühne geschoben bekommt?

Kann nicht mal irgendwann ma‘ nix sein? Aber so ist das eben. Habt noch einen brauchbaren Tag und bleibt gesund!