Archive for the ‘Bikebasteln’ Category

Ministandpumpen – Nachgedacht

Dezember 8, 2019

Bikebasteln/ Tools für unterwegs/ meine Luftpumpen/ Idee !: es ist ein Thema das mich schon lange begleitet hat und auch noch ein paar Tage begleiten wird.

Im Bestand befindet sich eine Topeak Tubro Morph, eine Lezyne Mirco Floor HP und eine BBB Dual Pressure BMP-39. Alle drei Pumpen haben folgende maßgebende Kennzeichen. Sie haben ein recht gutes Volumen beim Pumpen, ein Manometer und einen direkten Schlauchanschluss zum Ventil. Hier ein Bild der Kandidaten.

Man sieht es auf dem Bild recht gut. Die BBB Pumpe ( ganz links ) hat das kleinste Kammervolumen, aber einen top Ventilanschluss. Die Lezyne ( Mitte ) hat das ( mutmaßender Weise ) mittlere Kammervolumen und ebenfalls eine sehr gute Ventilanschluss Lösung. Die Turbo Morph hat das „dickste“ Kammervolumen, aber den ( für meinen Geschmack ) ungünstigsten Ventilanschluss.

Da ich aber unterwegs keinen Bock auf langfristige Pumpaktionen habe, konnte doch was an der Topeak Turbo Morph passieren. Also schaue ich mir die Schläuche der Leyzen und der Topeak an. Scheinbar der gleiche Schlauchdurchmesser. Also mal die Überwürfe abschrauben. Schnell wird sichtbar, die Leyzen hat ein anderes Gewinde als die Topeak. Doch…
…die Überwürfe sind ja demontierbar ! Also mal fix das gesamte Leyzenzeugs abgeschraubt, den Überwurf der Topeak drüber und alles an die Topeak verbastelt.

Et voila ! Sitzt, passt, wackelt und macht sehr gut Luft. Und so wird sich der Alex noch einen solo Leyzen Schlauch ohne Manometer ins Haus holen und dann den finalen Umbau vollziehen.

Übrigens, die Handhabung und die Pumpleistung, gerade bis 4,8bar an dem Spikevorderreifen getestet, ist selbst der schon gut volumigen Leyzen noch ein Stück weit überlegen.

Bikealltag:  ja und der Rücken ist schon wider besser.

Kurzauszeit/ 32.374km/ 07.12.2019

Dezember 7, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest: mal so der Langeweile wegen ein paar Textzeilen. Lief es arbeitstechnisch die ersten drei Tag der Woche nicht ganz so nett, ich hasse es wenn etwas nicht stimmt, so war das mit dem Radfahren eher nett. Hinten an gestellt das es in der Früh oft gut kalt war. Richtige Kleidung hilft da ja bekannter maßen.

Montag: warten auf das Bike24-Päckchen. Die Sendenummer sagt, es hängt. Screenshot vom Verlauf, ich werde unruhig.

Dienstag: morgens schon zum Ausgleich, eigentlich wie in den letzten Tagen ging es am Kanal entlang.

Mittwoch: der Tag des Umschwungs. Mit dem Tagesbeginn war noch alles gut. Auf der Jobrunde hatte ich meinen Turn gefunden. Auch die Radfahrt zur Burg war noch gut. Doch mit dem Absteigen vom Gefährt zeigte sich…
Cyborg: irgendwas läuft da unrund. Der Hüftstrecker machte zunächst seichtes Theater und nach dem Chillen quasi mit dem zu Bett gehen war mir klar, da kommt was ( Ich werde alt #2/ Chronologie ).

Donnerstag: morgens noch aus dem Bett gepellt, aber beim Ankleiden auf Kraftfahrzeug um geschwenkt. Der Tag lief so, noch mobil, wenn auch nicht wirklich lecker. Natürlich war gerade an jenem Nachmittag das Bike24-Päckchen angekommen, wenn schon nicht schrauben kann.

Nachmittags dann die ganz große Entspannungsphase, was auch Minderung brachte. Stufe zwei mit dem Aufsuchen des Schlafgemach, zwei Drops.

Freitag: seichte Besserung, der Tag kann gemeistert werden, Freude beim Vorgesetzten. Ich „checke“ etwas früher aus und kann mir so eine weitere Portion Entspannung für den Rücken gönnen. Es scheint tatsächlich besser zu werden.

Samstag: habe mich sehr lange im Bett umgedreht und komme so erst ab deutlich nach neun aus den Federn. Die Jüngste ist mit der holden Gattin und der Schwiegermutter nach Hannover aufgebrochen um den Lütten zu besuchen. Ich verweile hier am Standort um mich intensiver dem Besserungsprozess zu widmen. Ich habe eine gewisse Mobilität am Vormittag welche damit beginnt, daß ich eigentlich nur den Espressopütt im Garten verteilen will. Ich fülle die Birdbox auf und schaffe hier und dort Laub auf in den dafür von der Stadt aufgestellt Container. Es tut mir gut mich zu bewegen.

Bikekabsteln: und weil´s gerade so schön war wurde am CAADX noch eine kurze Pflege angewandt. Dabei mußte ich leider feststellen, daß nach nur gut 2.636km die hinteren Bremsbeläge fast fällig sind. Ganz nebenbei wurde dann auch die frische Miche-Kassette auf den Straßen-Laufradsatz montiert.

Den Rest vom Tag verbringe ich mit dem schauen von Dokus auf ZDF Info und bin erst um nach drei am Mittagstisch nebst dem MacBook Air. Dieser Prozess zieht sich mit diesen Zeilen ( zum Teil schon torgetippt ) bis an die frühen Abendstunden heran.
Jetzt ist wieder Schluss und damit auch diese Zeilen fertig. Ich werde mich noch in muskulär entspannende Rückenlage bringen und weiter in die Flimmerkiste schauen. Hoffen auf morgen.

Ein schönes Wochenende noch !

32.250km/ Heimatplattfußtour November

Dezember 1, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Heimattour/ Bike- u. Biketouren Bilder: es war mal wieder soweit. Nachdem die Woche eher gemäßigt war, stand als Ziel eine Fahrt in die alte Heimat an. Es sollte am Freitag nach der Arbeit direkt losgehen, denn so spart man nicht nur 20 Kilometer, sondern auch die Fahrzeit. Vor allem letztere kann man sinnvoller nutzen. Was mir dann aber leider vorenthalten blieb.

Doch um die Nummer so zu fahren, war etwas Logistik angesagt. Da es vermeintlich frisch über das Wochenende werden sollte, war das mitführen von ausreichend Kleidung angesagt. Mit der üblichen Kleidung am Freitag zum Job und wenn es am Sonntag kalt sein würde, halt noch das eine oder andere Kleidungsstück zum anziehen drüber. Zwiebelprinzip kommt da immer gut. Auch immer wichtig, genug zu trinken für die Fahrt. Gerade wenn es frisch-kalt ist und man eigentlich keinen Durst hat, der Körper braucht die Flüssigkeit. Und da wir gerade so dabei sind…

Idee !: zum Thema trinken und Isolierung hab ich noch einen Plan. Von dem Label SIGG gibt’s ja Alutrinkflaschen und passend dazu Isolierungen. Ob so eine Isolierung auch einen Trinkflaschenhalter aufnehmen kann ? Weiter im angedachten Text…

Zur gewonnen Zeit, jene sollte am Samstag für einen Besuch des Onkels passen. Denn jener ist in der Reha in der alten Heimat. Außerdem könnte ich, am Freitag angekommen, am Samstag entspannt auspennen und so erholt in den Tag gleiten. So der Plan, doch zuvor am…

Donnerstag: …erstmal die Heimfahrt gemeistern und dem CAADX eine kurze Reinigung verpasst. Sah mal wieder aus wie Sau.

Freitag: war ja klar das ma(n)n spät vom Hof kam, also erstmal einrollen. Der Wind zwar von schräg vorne, aber eher gemäßigt. Doch mit dem bepackten CAADX fährt sich das schon langsamer. Egal, Meters machen wie geht und gut iss.

Bikedefekte & „Plattfüße“: endlich Dortmund Mengede auf einem „mir spontan eingefallenen Nebenstrecke“ hinter mich gelassen und die Emscherradroute erreicht merke ich so das Hinterrad wird weich.

Ja klasse„, denke ich, wenn man schon gut von der Stelle kommen will, dann passiert sowas. Kurz angehalten und mit dem Finger den Druck geprüft. Mit angrenzender Sicherheit nicht die erst am Vortag aufgepumpten 4,5bar. Kurz überlegt und dann bis zur Unterführung der A42 gefahren. Dort zog es aber wie Hechtsuppe. Also um die Ecke gefahren und dort im Schutz einer halbhohen Mauer sich positioniert.

Der alte Film. Den platten Schlauch raus, alles kontrollieren ob nix drin steckt und dann den Reserveschlauch rein. Da war die erste Überraschung, denn jener war ein Rennradschlauch. Im Querschnitt deutlich einem regulären Schlauch unterlegen. Aber wenn man sie aufpumpt, dann geht das. Wurde dann auch so gemacht. Das Aufpumpen dauerte eine Weile, dann konnte ich aber wieder los. Schien auch zu passen.

Passen tat ebenfalls, daß die Route direkt bei 2Rad Anderl vorbei führt. Also fix in den Laden gehüpft und einen brandneuen Schlauch eingeholt. Man kann ja nie wissen. Und wieder los…

…kaum fünfzig Meter weiter, das Hinterrad wurde wieder weich. Fluchend und nachdenkend hielt ich kurz an, drehte dann wieder nach 2Rad Anderl um. Dort wurde das CAADX abermals auf den Kopf gestellt und dieses mal die Pelle und das Pannenschutzband akribisch kontrolliert. Nichts zu finden. Den brandneuen Schlauch rein und wieder gepumpt.

Natürlich bin ich noch mal rein und hab für sechseurosiebzig noch einen Schlauch mitgenommen. Im Hirn lief der Film ab, wie ich mitten im Teilstück der Emscherradroute stehe, halt zwischen Castrop und Herne mit einem weiteren Plattfuß. Gedanken zu einem alternativen Plan wurden laut.

Ich fuhr wieder los, das Popmeter auf den Hinterreifen konzentriert. Bis zu den mir bekannten Emscheraussichtsturm lief es gut. Muttern wurde über den bis dato erfolgreichen Neustart informiert. Jene Plattfuß-Nummer konnte ich also hinter mich lassen.

( Restbilder von der ereignisreichen Tour im Album )

Ich kam wieder flotter, aber vor allem unbesorgter vom Fleck. Doch kurz vor dem Herner Hafen noch ein Leckerli.
Ja klar, die Baustelle von letztes mal„, klingelte es bei mir im Gedächtnis. Ich folge der Umleitungsbeschilderung. Man führt mich über den bekannten Friedhof. Hat was, so im Dunkeln. Dann stehe ich vor der quer verlaufenden Baustelle. Danke an der Stelle an die Baustellenleitung. Hat mich noch locker fünfzehn Minuten gekostet. Kommt ja jetzt auch nicht mehr drauf an.

Ich verschiebe meine letzte telefonische Rückmeldung, um das Futter in den Ofen zu schieben, auf einen späteren Zeitpunkt und Ort. Ab dann läuft es deutlich besser und vor allem ohne weitere Unfeinheiten. Ich komme an. Deutlich später als geplant, aber immerhin.

Samstag: der Aufenthalt in der alten Heimat gestaltet sich entspannt über den Tag hinweg. Keine besonderen Vorkommnisse.

Sonntag: der Tag der Rückreise, diesmal ohne imaginäre Deadline. Das Wetter hat, wie angekündigt, tatsächlich auf kalt gestellt. So brauchte man eine Weile bis man im Tritt war. Zu meinem Erstaunen wurde gerade Holgers Erzbahnbude geöffnet. Ein Feuerkorb wollte gerade entzündet werden, ich konnte mich kaum zurück halten gleich Platz zu nehmen. Aber mein Plan war, die Sturmhaube doch noch über zu ziehen. War ja schon gut frisch so am Kopf. Man kurz ins Gespräch, doch ich zog weiter.

Die Fahrzeit schlug keinerlei Purzelbäume, ich rollte mehr als ich fuhr. Es war immer noch ein wenig zäh in mir und so peilte ich eisern den Emscher-Aussichtsturm als ersten Pausenstop an. Die einen Stunde Fahrzeit die ich normalerweise brauche bis dorthin, habe ich schon überschritten.
Doch dann kommt mir die Idee ! Das Holz am Emscher-Aussichtsturm dürfte ob der Feuchtigkeit und der Temperatur mehr einer Eisbahn gleichen, denn einem guten und ebenso sicheren Pausenpunkt.

Kurz vorher in der Brandheide gibt es doch auch jene Wanderhütte, also da mal fix hin. Denn so im Wald ist auch weniger Wind. Gesagt getan, gut die inzwischen eiskalte Trinkflasche genuckelt und den ersten Riegel vertilgt. Es ging mir jetzt besser, hatte mit dem Aufsitzen auch endlich meinen Flow gefunden, fern ab der Hatz würde ich ganz chillig nach Hause fahren.

Und so kam es dann auch. An der Emscherradroute hatte ich ja schon am Vortag das Vergnügen einer Umleitung, also der ersten, nicht der am Herner Friedhof. Da wird hochoffiziell ein Wirtschaftsweg zur Umleitung, samt Ausschilderung erklärt. Im hellen ist das besser aus zu machen. Ich fahre durch und lande recht fix hinter der JVA Castrop-Rauxel.
Dort folge ich noch eine kurze Weile der offiziellen Emscherradroute um dann auf jene schnelle Zubringerstrecke zu treffen, die mich am Freitag den ersten Plattfuß gekostet hatte. Jetzt war ich neugierig. Ich folgte also dieser Betonpiste. Und siehe da, genau an der Zufahrt, also dort wo man von der Straße dort auffährt, lagen haufenweise Glasscherben ( Bild ). Eine Schnapsflasche wurde zerdeppert und so wird dann wohl eine piksige Glasscherbe meinen Schlauch erwischt haben.

Tja und da wir gerade beim Thema Neugierde waren verließ ich die Emscherradroute in Mengede. Grund, ich hatte keine Lust einer Umleitung wegen einer weiteren Baustelle zu folgen oder die mir gut bekannte Schnelle-Strecke zu nehmen. Straßenbegleitend war irgendwie nicht so mein Ding heute.

Und so folgte ich zunächst dem Uferweg Herrenthyer Bach, wo ich ja irgendwann schon mal her bin und einmal sogar mit dem Kumpel aus´m Dorf hier. War nett und vor allem entspannter als das Übliche was ich sonst so fahre.
Für mich war das heute genau das richtige. Nett wo hergondeln, ein wenig grober Untergrund, viel Wald und auch die Streckenführung gefiel mir irgendwie. Denn man landet am Dortmund-Ems-Kanal und durchfährt dabei fast, jedenfalls ich heute, das Gebiet Im Siesack. Das ist zwar alle sehr grober Untergrund mit Schlaglöcher und Flickenteppich, dann kann man aber rüber über den Kanal und dort entlang fahren. Dort gibt’s dann einen Strecke die direkt in den Evinger Wald führt.

Naja und ab dort ist halt alles bekanntes Gebiet, also nur noch durchrollen lassen. Hoch bis zum Preußenhafen, am Channel entlang, dann aber doch rüber zur Rennbahn um sich zum Abschluss noch die Lippeauen hier kurz vor der Burg zu gönnen.

Und weil‘ s so schön war im November, der Blick in die Zahlen.

Insgesamt ist, und das auch mit der Heimattour, einiges zusammen gekommen. Die stolzen 1.263km/ Monat ( der fetteste Monat überhaupt ) summieren die Jahreskilometer auf ebenso gut 8.556km. Damit sollten die 9.000km/ Jahr nicht unerreichbar sein, ganz im Gegenteil.
Doch ob ich im Dezember noch satte 1.444km zusammen bekomme um die magische 10.000km zu knacken, wage ich zu bezweifeln. Denn das wäre dann die Topkilometermarke für einen Monat, die ich je gefahren hätte.

31.392km/ 11.11.2019

November 11, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike & Biketouren Bilder: noch einen Nachtrag zur Channel Challenge.

Etwas was ich ja so noch nie gesehen hatte. Wir rollen so auf die Datteln-Hamm-Kanal Mündung zu bemerke ich ein paar Vögel die von links hinten, also zu unserer Fahrtrichtung, den Kanal queren. Dann sehe ich wie offensichtlich ein Greifvogel in seinen Fängen eine Taube ( ? ) hatte, die aber wiederum wohl noch am Leben war.
Ob das jetzt tatsächlich eine Taube war, konnte ich zwar so nicht genau erkennen, es könnte auch eine andere Vogelart gewesen sein. Denn diesem Gespann folgten ein paar Krähen ( ? ). Natürlich bin ich kein Vogelkundler, aber ich mutmaße es mal so, denn die Vögel waren sehr dunkel/ schwarz.

Als das Gespann in Ufernähe war, wo ja auch Bäume stehen, war die Gegenwehr des ergriffenen Beutetiers dann aber wohl doch zu heftig und der Greifvogel ließ vom Opfer ab.

Immer wieder faszinierend das man so etwas beobachten kann.

Bikebasteln/ Kette & Antrieb/ Workstand: jedenfalls nach der netten gemeinsamen Runde mit super entspannten 100 Kilometern plus war am Tag darauf Wunden lecken angesagt. *lach* Nein, natürlich nicht, oder zumindest nicht bei mir. Dem CAADX wurden ein paar Handgriffe gegönnt. Und zwar am…

Sonntag: nachdem ich dann die Fitness-Garage etwas ausgeräumt und auf Vordermann gebracht hatte konnte ich eine endlich brauchbare Aufhängung für das CAADX bauen. Denn an einem Fahrrad rumbasteln, vor allem an der Gangschaltung, im speziellen den Schaltzügen samt einem parallel laufenden Test im Stand ist da leider unabdinglich.

Auf dem Kopf herum, also auf dem Sattel und Lenker stehend, geht das nicht wirklich gut. Über Jahre, genau genommen über 10 Jahre, hab ich dieser von Radhändlern gemiedenen Position eigentlich alle Arbeiten erledigt ( außer halt Arbeiten an Schaltzügen ). Hat natürlich den Vorteil, daß man es a. überall machen kann und b. ich dabei meist auf einem von mit extra dafür gezimmerten kleinen Hocker sitze.

Mit der neuen Aufgabenstellung und in der Fitness-Garage war dies jetzt jedoch nicht möglich. Klar ich kann das CAADX auf den Kopf in der Fitness-Garage stellen und daran arbeiten, aber wenn ich dann von einer Seite auf die andere muß ist aufstehen angesagt und ein Rumfädeln in der „Werkstatt“. Fädeln weil da nicht soviel Platz ist, hat eher was von einem U-Boot.

Gut, um jetzt an‘ s Werk zu gehen mußte also erstmal ein Workstand gebaut werden. Im Laufe der Zeit hatte ich mir schon eine Möglichkeit geschaffen in meiner Schrauberbude einen ebenfalls selbst gebauten Lenkerständer für die Kopfüberarbeiten am Mittelbalken unter die Decke zu hängen. Genau genommen, jene seitlich ein zu schieben.
Jetzt mußte noch was her, um dem CAADX einen vernünftigen halt auf dieser Ablage zu geben. Abermals wurde in der Holzecke gekramt, zwei kurze Dachlattenreste und ein Leimholzstück hervor gekramt. Beides eben schnell verschraubt, noch etwas Schaumstoff von innen eingeklebt und gut war. So konnte ich mit diesem gebauten U das Oberrohr des Rades mittels Schraubzwinge fixieren und schon war gut. Das Vorderrad wurde noch mit einem Spanngurt im Zaum gehalten, die eigentlichen Arbeiten konnten beginnen.

Also mal los gelegt. Vorab ein Letter Funktionstest, der aber den gleichen Fehler aufzeigte. Dann mal das Griffgummi am Brems-Schalthebel-Kombi nach vorne gezogen und geschaut wie das wo was anliegt. Gut zu erkennen von links außen der Endanschlag vom Schaltzug, auf der gegenüber liegenden Innenseite der Ausgang samt Umlenkrolle ( in weißen Kunststoff ) und vorführend das Loch wo dann der Schaltzug in die Schaltzughülle über geht.
Gut„, dachte ich mir: „wo könnte ein Problem auftauchen, wenn ein Schaltzugwechsel anliegt ?“ Aber soweit wollte ich erstmal nicht denken, also die Kernbaustelle inspiziert.

Am Umwerfer ( Schaltwerk an der Kurbel ) den Schaltzug vom Anschlag gelöst und begutachtet. Klar, durch die Klemmung mittels Schraube am Umwerfer war der Schaltzug platt gedrückt. Aber soweit ich das erkennen konnte, war kein Spliss ( abgerissene Drähte vom Schaltzug ) zu sehen.
Also hab ich am Brems-Schalthebel-Kombi runter geschaltet, so das keine Spannung auf dem Zug war und dann den Schaltzug wider am Umwerfer mittels der dortigen Schraube befestigt. Natürlich habe ich vorab noch eine kleine Brise Schmierung als zusätzlichen Feuchtigkeitsschutz verabreicht. Den Schaltzug hab ich aber um den kleinen Dorn ( auf dem Bild sichtbar ) gelegt und dann mit der Schraube festgezogen.

Den Schaltzugspanner hatte ich schon vorab wider ganz zurück gedreht. Und siehe da, nach dem ersten Funktionstest konnte ich keine Auffälligkeiten feststellen. Der Umwerfer tat seinen Dienst, als wäre nie was gewesen.

So im nachhinein glaube ich auch, daß die Problem beim Schalten gar nicht vom Schaltzug her kamen. Denn bei der Reinigung des CAADX bemerkte ich, das alle fünf Kettenblattschrauben nicht nur einfach lose waren, sondern teilweise nur noch wenige Gewindezüge befestigt waren !

Das hatte ich so noch nie und zwar in der gesamten Radfahrkarriere.

Neulich erst war mal eine Kettenblattschrauben nicht ganz so fest. Das kann ja mal passieren, aber alle fünf und dann nur noch so gering befestigt ??? Ich werd das mal im Auge behalten.

Im Anschluss wurde noch die Bestelliste abgerdrückt um einer irgendwann mal anstehend Zugwechselaktion nichts im Wege stehen zu lassen. Weiter im…

Bikealltag: ... der Montagmorgen begann etwas mehr zäh als sonst übliche. Wir hatten noch ab dem Nachmittag Besuch und bis ich dann zur finalen Augenpflege überging, war es fast elf. Ungewöhnlich spät für mich. Das Espresso-Frühstück wollte es auch nicht so richtig richten, zudem war es draußen mächtig frisch.

Doch nachdem ich mich in die ganze Kleidung gepellt hatte und auch die ersten Kilometer hinter mir hatte, wurde mein Geist wach. Zu guter Letzt reichte es sogar noch für eine Runde auf und um die Halde hinter dem Standort des Brötchengeber. Die WP-Stunde war somit voll und ich hatte den Start von Sonnenaufgang mit erlebt ! Wie könnte ein Tag besser starten.

Der Sonnenaufgang schob sich fast blutorange zwischen dem Horizont und der Wolkendecke hindurch. In echt sah das natürlich noch besser aus. nach der Schicht drehte ich nochmal seine Rund über jene Halde, schaute mir aber auch noch ein weiteres kleines Waldstückchen, nahe am Kanal, mal wider an. So gab es auch für Rückfahrt noch 1h+ Fahrzeit.

Mal sehen wo es mich morgen so lang treibt ?

31.349km/ 10.11.2019

November 10, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Channel Challenge/ Bike- u. Biketouren Bilder/ Bikedefekte & „Plattfüße“: zunächst mal, es kam vieles anders als gedacht. Gut gerüstet, das CAADX schon am Vortag weitgehendstem bestückt, Wäsche raus gelegt und den Wettergott studiert. Ja man war bestens aufgestellt. Auch vom Timing her passte das in den frühen Morgenstunden, ich kam rechtzeitig vor Tür, war aber, das gebe ich zu, etwas unmotiviert. Also wurde zum einrollen eine erste Runde um den kleinen Block gedreht…

…und schon ging es mir gut ! Kurz darauf traf der erste Mitfahrer, und zwar jener aus dem Raum Erlangen ! ein, dann als nächster der gute Mann aus Herne und at last Sonne_Wolken, die ja quasi schon zur Stammbelegschaft für jene Aktion gehört.
Änderte aber alles nix, auch kurz nach Sonnenaufgang zog das Thermometer nicht wie versprochen an, von warm werden keine Spur. Und auch die am morgen noch vom Wetterdienste verkündete Sonne blieb erstmal ganz lange aus. Es heiterte zwar zwischendurch immer wider mal auf, aber so richtig…

Gut, lassen wir das, dafür hatten wie unseren Spaß. Denn die Truppe war ma´sowas von konform. Selbst der eigens für dieses interne Event angereiste gute Mann aus Erlangen passte bestens in die Truppe. Ansonsten waren die Gesichter bekannt.

Also nach dem Eintreffen hier an der heimischen Burg der ersten drei Mitstreiter zogen wir wie üblich in Richtung Osten zum Exerzierplatz um dort auf den Rest der Gang zu treffen. Bei bedecktem Himmel und einer eher hohen Luftfeuchtigkeit kann wir zwar gut in Schwung, wobei da auch die Gespräche von Rad zu Rad mit beigetragen haben. Innerlich hätte ich mir aber schon den einen oder anderen verschämt zwischen den Wolken hindurch schauenden Sonnenstrahl gewünscht.

Am Exerzierplatz eingetroffen rollte zunächst das Pärchen ein und wenig später die Nachhut. Das war gut so, denn so hatten wir nur relativ kurze Standzeit. Auch wenn nur ein laues Lüftchen wehte, lange rumstehen und quatschen, so nett das auch ist, da kann man mal schnell kühl werden. Also nun als komplette Mannschaft in bester Laune – Attacke !

Wir waren nun zu siebent was so wenn ich denke bisher die stärkste Truppe für diese Geschichte war. Die Fahrt nach Osten war entspannt, es stellte sich schnell ein Quatsch-u. Rollfahrtempo ein, das ich im übrigen fast die ganze Fahrt über hielt. Gut, sehen wir mal von kleinen Ausreißern ab, wo mal das einen oder andere Gespärchspaar, eben so vertieft in ihr Gespräch, auch schon mal ein paar mehr Meters nach vorne abrollte. War aber alles kein Ding, irgendwo wurde dann eben kurz gewartet oder es kam Ansage von Hinten, daß man doch bitte die Tempodisziplin halten möge !

Winterpokal: überhaupt Tempodizilpin, die ganze Nummer fand ja schon im Ursprung für den Winterpokal statt. Halt mit der Idee über eine Distanz X, damals für mich eine echte Hausnummer, nur einfach wo Strecke samt Zeit zu machen.
Und in eben jenem diverse forenübergreifenden Event ist es nicht Ziel möglichst viel Strecke in möglichst kurzer Zeit zu machen, sondern es geht alleine um die Fahrzeit die gewertet wird. Und jetzt kommt es, je mehr Fahrzeit, des so mehr Punkte pro Zeiteinheit ( beim Zeiteinheitsfaktor unterscheiden sich die diversen Winterpokale von Onlineplattform zu Onlineplatform , was mir aber persönlich schnuppe ist ). Wir würden also mit dem eher gemäßigtem Tempo unsere guten Punkte geschmeidig einfahren. Weiter im Bericht…

Jedenfalls erreichten wir grob im Zeitfenster 1h komplett das östliche Kanalende. Dort wurde, wie üblich abgesessen etwas getrunken und auch der eine oder andere Riegel als Unterfütterung zum Frühstück eingeworfen. Gequatscht wurde sowieso und dabei dann auch der nächste Haltepunkt für einen weiteren kurzen Pausenstop abgesprochen. Ein paar Bilder von der ersten Etappe.

( Restbilder stehen im Album bereit )

Nachdem wir die ersten 2h Fahrzeit reibungslos in extrem entspannter aber auch fröhlicher Rund gemeistert hatten, zugegeben mit einem Schnitt weit unter dem was wir sonst so zaubern ( und auch der gilt wohl unter ambitionierten Radler nicht gerade als Glanzleistung *grins* ) gönnten wir uns also eine weitere kleine Pause unter der neuen Lippebrücke hier am nahem Yacht-Club. Auf dem Mitteldamm gibt es unter der Brücke eine größere baulich angelegte Nische samt zweier Sitzmöglichkeiten. Bei dem Wetter diesmal gut als Windschutz, aber zulange sitzen bestimmt nicht so irre gemütlich.

Dort tauchte dann der erste Plattfuß, noch in Form eines Schleichplattfußes auf. Der Kollege auf dem Dorf meldete jenen an, griff noch zur Luftpumpe und füllte nach. Da es frisch wurde oder auch einfach noch war, rollten wir nach einer nur kurzen Pause wieder los. Leider nicht lange, denn dann stellte sich der Schleichplattfuß zu einem kapitalen Plattfuß ein, der Kumpel wechselte den Schlauch. Der einen oder andere Handgriff wurde von einem Mitfahrer hilfreich durchgeführt, dann ging’s weiter in Richtung Preußenhafen.

Jenen hatten wir für den nächsten Zwischenstop sowieso auf dem Plan, hatten aber vorab beim letzten Stop schon ausgemacht, die hier ortstypische Leckerei in Form der Currywurst-Pommes-Mayo zu uns zu führen. So ich das noch gestern Abend kurz beim Abstecken auf der Routenkarte auch ausgemacht hatte, war das für die größerer Pause auch der idealste Zeitpunkt.
Denn bis dorthin hätte man zirka die Hälfte der Gesamtstrecke abgespult. Würdet man am Preußenhafen nur eine kurzen Zwischenstop einlegen und dann erst zur Mündung fahren, dann wider kehrum machen, hätte man bis zum Ziel kaum noch ein Viertel der Gesamtstrecke auf der Uhr.

Also großer Futterstop hockend bei eher mäßigem Wetter, dafür aber bei standesgemäßer Kost. Man saß zusammen, quatschte wieder und verzehrte die Leckerei. An dem Punkt machte sich meine mitgeführte Daunenjacke gut nützlich. Nicht für mich selber, bei mir klappte das Thermomanagement bestens, aber unsere weibliche Mitfahrerin war gut froh also ich ihr die Jacke überstreifte und auch die Mütze über den Kopf zog.

Nach diesem nun längeren Aufenthalt rollten wir aber wider an. Zunächst ging es noch auf der südlichen Seite des Kanalufers weiter und somit noch im Windschatten des Grüns. Das Tempo konnte dank nun eingezogener Tempodiziplin gehalten *lach* werden und wir erreichten als bald das Hafenbecken in Waldtrop unweit des BockArt Radladen.
Ab dort wechselten wir die Kanalseite und standen nun nicht nur ohne Windschutz da, sondern hatten auch den eher hässlichen, weil eben groben Untergrund vor uns. Real sind es ab dort 20-25 Minuten bis zur Mündung, gefühlt können es Stunden werden. Denn wenn der Wind von vorne oder auch nur von schräg vorne dir in die Fre*se bläst, du dazu von unten durchgerüttelt wirst, man dazu ja aber auch schon ein paar Kilometer mehr im Sattel verbracht hat und at last, dazu noch die Gewissheit existiert, daß man die ganze lange Strecke bis zur heißen Dusche ja auch wider zurück mußt…

…hilft nur noch aufpassen, daß einem der Untergrund nicht noch einen Reifen samt Schlauch zerschreddert und das Ziel als Wendepunkt vor Augen halten. Außerdem kann man sich noch dadurch aufbauen, das man eigentlich auf dem Rückweg dann Rückenwind haben müßte. Müßte, nicht unbedingt verpflichtend hat.

Jedenfalls kamen wir an und das wohl auch recht gut, weil das Tempo in de Abschnitt noch mal zaghafter angegangen wurde. Eine zwei als erste Stelle auf dem Tacho ?! Wohl kaum. Am großen finalen und ja auch letztem Wendepunkt angekommen wurde wieder abgestiegen, gequatscht, getrunken, Bilder gemacht und wohl auch ein wenig Nahrung zugeführt. Stetig nährt sich das Eichhörnchen.

Nach dem Erreichen der Dattel-Hamm-Kanal Mündung in den Dortmund-Ems-Kanal drehten wir wider um, logisch. Ich legte vorab aber noch etwas wärmende Kleidung und blickte in den Himmel. Von Nordosten her zogen noch ein paar Regenwolken über das Land, der Wind hielt sich aber stabil. Somit würden die Regenwolken, jedenfalls so die Theorie, hinter uns hindurch ziehen und wir sollte trocken bleiben. Zudem sagte sich mit dem Erreichen der Mündung auch schon etwas mehr Sonne an. Jene wärmte die Gemüter nochmal auf und es rollte wider besser.

Nach recht kurzer Zeit wechselten wir wider die bei Waltrop die Kanalseite, hatten ab dort wider seitlichen Windschutz, die Sonne im Rücken und die ganze Truppe rollte immer entspannter durch die Gefilde.

Und, ja man staune, ich hatte mal wider einen Plattfuß. Aber keine Angst, ich hatte das volle Sortiment mit, als da wären:

  • Luftpumpe
  • drei Reserveschläuche
  • die guten alten Reifenheber
  • die gute und noch längeren Reifenheber/ bisher aber noch keinen Einsatz
  • Flickzeuch
  • kleine Brise Duschgel als Flutsch damit die Pelle noch besser über die Felgenflanken geht

Und ja, ich kann es noch. Relativ entspannt und locker gingen mir die Handgriffe fast wie im Schlaf von der Hand. Nur die ja auch für die Zukunft anstehende Aufgabenstellung jenes Bordwerkzeug anders am Bike unter zu bringen, da muß ich wirklich nochmal schauen.

Der Preußenhafen wurde also abermals erreicht und ein weiterer Kaffe-Kuchen-Stop eingelegt. Diesmal beider Sonne, Daunenjacke konnte im Gepäck verbleiben. Wir saßen wider in großer Runde draußen, man lies es sich schmecken und quasselte vor sich her. Ich freute mich innerlich sehr, denn wenn die Stimmung gut ist und auch wirklich alle mit dem Tempo gut umgehen können, dann kann man das wohl als Erfolg bezeichnen.

Ich für mich zog auch an dieser Stelle ein erste Resume. Bis hierhin und wohl auch für den Rest der Strecke hatte alles gut geklappt. Und das auch inklusive der kleineren Schlauchwechselaktion. Ich war so vor mich dahin gerollt, etwas über Ruhepuls, was aber wiederum den Vorteil hatte, das ich kaum auf Temperatur war. Das wiederum bedeutet, das ich in der ganzen Zeit von gut fünfeinhalb Stunden Fahrzeit gerade mal nur zwei Liter Wasser und eine 0,33 Sprite beim Mittagmahl in mich gegossen hatte. Wasserdefizit konnte ich nicht feststellen, passte also.

Kurz vor dem letzten Start am Preußenhafen wurde dann der letzte Plattfuß bei einem weiteren Mitfahrer beklagt. Auch der wurde behoben und so ging es wider in die letzte Etappe. Diesmal führte die Dame seelenruhig das Feld an und wir Männer rollten in Zweiergruppen tiefsinnige Männergespräche führend hinterher. An der hiesigen Kanalbrücke wurde dann die Gruppe geteilt, die einen zogen weiter gen Osten und wir bogen wider zu viert rechts raus um zu meiner Burg zu kommen.

Die beiden Gasträder wurden einen kurzen Schlauchwäsche samt Trockenreiben unterzogen, wir machten uns frisch und sammelten dann Gast aus Erlangen ein und trudelten im Pinnocio für ein leckeres Mahl ein.

Ab dem Punkt wurde die Gesellschaft allgemein aufgelöst. Ich fand das schon gut, daß jemand von so weit herreist, sich ein Zimmer nimmt, nur um mal zu schauen was die Köppe hier so im Pott treiben.

Schon während der Ausfahrt hatte ich ein paar Ideen für die nächste Channel Challenge. Treffen morgens hier um noch einen Pott Kaff zu trinken, vielleicht noch eine kurze Stärkung, aber vor allem könnte man für hinterher einen großen Topp Rotesoße für Nudeln vorbereiten und dann nur noch die Nudeln kochen. Anderseits falls noch mehr Leute von Außerhalb kommen wollten, könnte man ja auch mal schauen wie es mit dem Gästehaus an der Marina Rünthe ausschaut. Aber das nur mal für so…

…und sonst ?/ Bikebasteln/ Kette & Antrieb: und nach dieser Aktion darf ich mich jetzt an die Baustelle Schaltzug begeben. Dafür werde ich zum einen neue…

  • Schaltzüge
  • Schalzugzange
  • Paar Überziehregenhandschuhe
  • Cateye Rückspiegel
  • Reservefelgenband

…in den Stall holen ! Denn ohne diese Kleinigkeiten werd ich da wohl kaum was machen können. Klar, ich werde da eventuell fürs erste wider eine Funktion herstellen können, also denke ich, aber mittelfristig muß ich mich auch mal an diese Aufgabe begeben. Bisher hat sich das stets mit einer Wartung beim Fachmann wo dann sowieso was war, ergeben.

Und die besagten Chiba Rain Shield Handschuhe habe mich nicht nur mich ( die Tage ) sondern ja auch unsere weibliche Mitfahrerin gestern sehr überzeugt. Zu den Chiba´s aber auch zu der neuen Endura Hose habe ich aber noch ein paar kurze erste Testzeilen aufgesetzt.

Umbau Pressfit – BSA

Oktober 3, 2019

The Cure – Forest/ Bikebasteln/ Kette & Antrieb/ look after…: eine kleinere Baustelle mal so für irgendwann, wenn mal am CAADX wider das Tretlager fertig sein sollte.

Hintergrund ist, im CAADX ist ja serienmäßig ein so genanntes Pressfit Tretlager verbaut. Für den Nichteingeweihten: das Tretlager nimmt die Kurbel auf und sorgt dafür, daß jene gut gelagert sich sauber dreht. Pressfit besagt, das jenes Tretlager nicht wie früher üblich solide eingeschraubt ist, sondern eben eingepresst und dabei verklebt wird.

Schon im Vorfeld der Neuanschaffung des CAADX hatte ich eigentlich auf dem Schirm, wenn möglich, diese Pressfit Lösung zu umschiffen. Doch leider bietet dieses dann in der Breite eingeführte Standard für den Hersteller den Vorteil, daß es einfacher in der Herstellung ist.
Von den immer wider im Verlauf der Nutzung auftauchenden kleineren Problemen, welche sich vor allem auf Geräuschentwickelung bis hin zum früheren Tot dieses Bauteils, will man so nichts hören ( oder nimmt es in Kauf ). Und da damals, wie sich heute, neue Bikes nicht anders zu bekommen sind, hatte ich mich darauf eingelassen. Kann ja funktionieren.

Der „frühe“ Tot meines ersten Pressfit-Tretlagers traf dann doch erst nach 23.136km ein, was dann selbst bei Megabike Unna zu einem gewisses Erstaunen führte. Bis dahin hatte sich dieses Tretlager dann auch geräuschmäßig unauffällig verhalten. Der Defekt war, das die Kurbel, oder besser die Kurbelwelle ein deutlich spürbares Spiel zum Lager hatte. Oder, es wackelte. Doch nach dem Einbau dauerte es nicht lange…

…bis die Geräusche des neuen Pressfit Tretlagers zu unterschiedlichen Umständen immer wider mal auftraten, aber auch genauso nicht definierbar wider verschwanden. Ich muß dabei aber sagen, die reine Funktion war bis heuer nie davon beeinflusst.

Was mich aber am meisten daran stört ist, daß man das Tretlager nicht selbst wechseln kann. Zumindest nicht, solange man das passende Werkzeug dafür nicht besitzt. Und da fängt es dann an. Der Lagerschlüssel für die Monatgearbeiten an einem alternativen BSA-Lager befindet sich im Hause. Jenes ist auch am alten Volotec verbaut und in der Handhabung zuverlässig bis simpel. Simpel weil verschraubt.

( Nicht das ich dem Schrauber die Summe X nicht gönnen würde, aber wie das eben so bei mir ist, innerlich sträube ich mich dagegen, ein Fahrrad in ein Auto zu packen, Sprit zu „verballern“, nur um dort daran werkeln zu lassen. )

Und dazu kommt noch der nächste Punkt mit dem simpel zum Zuge.

Ein Pressfit-Tretlager muß absolut präzise eingepresst werden. Ist dies nicht der Fall, hat man ein Problem. Ein paar Gewindezüge einschrauben kann aber schon fast jeder Depp. Ich sehe also für den Endnutzer eher einen Vorteil beim BSA Lager.
Denn das kann ich ma´ eben schnell selber bestellen, auf Lager legen und so bei Defekt, selbst ausbauen, Gewindezüge mit dem Lappen reinigen, fetten und das neue Lager einbauen. Das CAADX in ein Auto verladen, vorab Termin machen, zum Schrauber bringen und in der Rückrunde wider abholen entfällt dann damit komplett. Die Nettigkeit das mein erstes BSA Tretlager über 33.000km gehalten zu, zu den 23.000km sowie die potentiellen Geräuschentwickelungen wären dann ebenfalls Geschichte.

Soviel zur Vorgeschichte. Und so wurde im Radforum mal wider eine Alternative zum leicht mistigen Pressfit genannten.

Und so kämen neben dem bereits bewährten GXP BSA Tretlager für den Umbau…

…zum Zuge. Nett finde ich dann auch noch, das die dann neue Miche Kurbel optische Gefallen auslöst und auch genau jene Kurbel zu den ja schon von mir bevorzugten Kettenblättern kompatibel ist.

( Info: natürlich auch Shimano GRX Gravel Kurbel könnte auch eine Alternative sein. Sehen zwar nicht ganz so gefällig aus und gäbe es eine Shimano GRX FC-RX 600 mit 46/30 Zahn für ca. 90 Euro oder eine GRX FC-RX 810 mit 48/31 Zahn für ca. 180 Euro. Letztere bietet mit den 48/ 31 Zahn Abstufung sogar nochmal etwas mehr Spielraum, wobei ich mich da jetzt frage, wie kommt der Preis zu stände ?

noch einen Einschub: da ich bisher als kleinstes Kettenblatt ein 34 Zahn laufen habe ist da lieferseitig bei Miche ende. Ich sehe aber gerade TA Specialites würde mit dem Zephyr noch ein 33 Zahn bieten. Nach oben, also am großen Kettenblatt ist bei Miche noch genug Spiel, Mute halt nur der Umwerfer das ganze Spiel mitmachen oder gewechselt werden. )

Natürlich müßte der Gewinde Adapter vom Fachmann wider eingebaut werden. Aber das sollte dann noch einmalig umsetzbar sein.

Aber alles im Allem, noch läuft alles so wie ist und da wird dann auch nicht dran gegangen. Wäre also eine Baustelle für weit-demnächst. Und das wollte ich mal so schriftlich fixieren, nur so für mich. Ansonsten…

…noch einen netten Feiertag !

Rumgelaber 27.09.2019

September 27, 2019

Rumgelaber: ja Tag x meiner kleineren Gesundheitsnummer, die mal etwas zackiger um die Ecke kam. Gut der Drops ist nun gelutscht, Genesung in Sicht. Blöd daran ist, gute zwei Wochen wo man erstmal nicht viel machen.

Bikebasteln/ Licht befestigen: den größten Zeitvertreib hatte ich am Mittwoch, als ich am CAADX reinigungstechnisch nochmal Hand anlegte und auch noch am Stahl Renner sowie dem CAADX die frische B&M Secula montierte. Die Halterung und die Lampe gefällt mir ganz gut. Ich werde mal schauen wie sie sich so im Alltag macht.
Bei dem noch guten Wetter, auf meinem Hocker auf der Terrasse sitzend ging so die Zeit gut rum. Natürlich reichte das auch nicht um den ganzen Tag zeitlich sinnvoll zu gestalten. Nun gut.

Donnerstag: mein Highlight war meine Krankmeldung zur Post zu bringen und dann anschließend noch ein wenig Laub auf dem Gehweg und Grünstreifen weg zu machen. Dann war ausruhen angesagt. Ätzend, ausruhen vom nix tun.

Freitag: relativ lange gepennt, was auch kein Wunder war, da auch recht spät in die Federn geschlüpft. Nur kleines Espresso-Frühstück mit einem Stückchen Kuchen. Dann in Ruhe die Zeitung geblättert, die üblichen Onlineplattforen geschaut und dann raus.
Das gute am Herbst ist, es liegt quasi immer Laub auf dem Gehweg und dem dazugehörigen Grünstreifen. Also die gleiche Nummer wie am Vortag gestartet. Natürlich in genauso gemütlich.

Ja ich weiß, ich soll mich ja schonen. Mach ich auch, ehrlich. Aber nur rumhocken und nix tun ist auch nicht gut. Mein Kreislauf wie auch der Rest vom Body, insbesondere der Rücken, ist eher auf Bewegung getrimmt. Passiert nix, meldet sich der Kreislauf.

Danach wurde die motorisierte Blechkutsche der holden Burgdame auf Ölstand kontrolliert, sowie Scheibenwasser nach gefüllt. Da wird einem als Radfahrer doch klar, wie easy das am Bike ist. Danach weiter wuseln im Burggarten rum. Da war wo noch ein wenig Laub, etwas Blumenerderest konnten auch noch verteilt werden. Was mich freut ist, daß sich der Rasen endlich etwas erholen kann. Es ist nass genug, zumindest tagsüber angenehm warm, tut ihm mal gut.
Aber auch diese Handgriffe waren bald erledigt. Dann kamm die große Frage, was dann ?

Wenn ich Ahnung von Strom hätte, könnte ich ja mal schauen ob man die von der Burgdame für kleines Geld erworbenen LED- Leuchtkugeln irgendwie via Dauerstrom oder Batterien betreiben könnte ? Hab sie erstmal sauber gemacht, auf offensichtliche Schäden untersucht und dann lose an die Seite gelegt, das Solarteil dem Licht zugewandt. Mal sehen was passiert. Misttechnik.

Newsticker: zum Tagesabschluss hin hab ich mich dann, neben dem Beiträge tippen, nochmal meinem Schweizer Offiziersmesser und der Aufgabenstellung Dosenöffner gewidmet.

27.483km/ 09.09.2019

September 9, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bikebilder/ Bikebasteln: gestern war dann mal ein wenig Basteltag und ganz oben auf der Liste stand…

…die Ummontage des am Stahl Renner montierten 52 Zähne zählendes Kettenblatt. Seit ein paar Tagen beschlich mich ja immer wieder das Gefühl, daß da noch was geht und zwar sowohl am Stahl Renner als auch bei mir. Das ich doch deutlich schneller geworden bin, warf innerlich die Frage auf, was wohl passieren würde wenn ich die Übersetzung ändern würde ?

Und da mich genau diese Frage den Sonntag über immer wider beschäftigte, ich aber auch merkte, wie ich immer wider an dem fetten 54 Zahn Kettenblatt vorbei geschlichen bin, beschloss ich: probier es einfach aus ! Also wurde der Imbusschlüssel gegriffen das mir nur 52 Zähnen bestückte Kettenblatt demontiert, noch mal grob mit dem Lappen rum und dann das fette Teil drauf gemacht. Ich fand, sieht doch fein aus und macht was her. Definitiv ist das kein Poserkettenblatt für die Eisdiele. *lach*

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So in schwarz-weiß hat das Bild was ästhetisches

Natürlich ist die Frage damit nicht so einfach beantwortet, sprich wie macht sich das ? Denn mit der Übersetzung könnten Steigungen oder Gegenwind, auch der seichteren Art, mal schnell eine ganz andere Bedeutung bekommen. Wie dreht sich das also ?

Diese Frage wurde heute bei der ersten Joban- u. Abfahrt geklärt. Einen spürbaren Unterschied konnte ich so erstmal nicht ausmachen. Die erste Kanalbrücke am Morgen hat keinen besonderen Schrecken hinzubekommen und großartig Gegenwind war ja nicht. So what !?

Ich würd das mal physikalisch so resümieren. Ich denke, daß das größere Kettenblatt zwar mehr Leistung abverlangt, daß aber in einem eher geringen Kontext zur gewonnen Fahrleistung spielt. Grund, die eingebrachte Kraft via Hebelwirkung über die Pedale kann einfach effizienter umgesetzt werden. Klar im ersten Moment brauchst halt etwas mehr Saft in den Knochen, aber wenn die Kurbel erstmal dreht ist alles gut. Man wird sehen. Spaß ist mir da aber am wichtigsten. Nicht das jetzt hier einer denkt ich fange an auf Speed zu bolzen.

Neben diesem Umbaujob fiel aber noch etwas Feinarbeit an. In erster Linie wurden Aufkleber aufgebracht. In der Radbude hatte ich beim Einkauf der Kettenblattschrauben die Aufkleber Bad Religion mit dem durchgestrichenen Auto entdeckt. War eine kostenloses Goodie, da auch Radbude draufsteht.

Ich fand, in Anbetracht der vorherrschenden Autogläubigkiet und derer Lobby kann man auch mal seine Meinung zu dem Thema kund tun. Ganz nebenher ist mir aufgefallen, daß ich am Stahl Renner keinen Scottsman aufgeklebt hatte. Auch so ein kleines Bekenntnis zu einer wohl recht besonderen Art von Menschen und deren Freiheitswillen. Wer noch nie in Schottland war, sollte da mal auf jeden Fall hin.
Der Anti-AKW Aufkleber fehlte dann auch noch und wurde somit drauf gepappt.

Die andere kleinere Baustelle ist der Rückspiegel am CAADX. Nicht das der B&M Cyclestar Rückspiegel nicht funktionieren würde, was mich aber immer wider störte war, daß er sich immer wider schnell verstellte. Ist zwar immer wider fix wieder hergerichtet, nervte mich aber. Ist eben nicht optimal, weil wenn er sich verstellt, man – also ich – es oft erst im falschen Moment gemerkt hatte. Bin da halt ein verwöhntes Balg.
Und so hatte ich eben den Zefal Spy Rückspiegel eingeholt und ihn dann auch dran gemacht. Der Einstellmechanismus macht eine zunächst besseren Eindruck. Mehr kann ich noch nicht sagen, warte ja noch auf die Vorderradgabel. *sad*

Outdoor: und weil der Sonntag so schön entspannt war halte ich nach den ganzen kurzen Schrauber- u. Bastelaktionen, Crosstraining und Rasenmäher irgendwann doch das Bedürfnis…

Nein, wider mal stöberte ich in meiner Fitness-Garage rum und räumte ein paar Sachen hin und her, sprich etwas klar Schiff machen. Dabei erwischte ich ein paar Holzstücke die mal aufgesammelt wurden. Mach ich öfters, man kann ja nie wissen. Nein, natürlich ist das für meinen Holzvergaser zum befeuern. Ich leg das Holz dann an die Seite, wo es etwas abtrocknen kann.

Jedenfalls war das Holz noch deutlich zu groß, wurde also mittels Axt und dem Gartenmesser gespalten und gekürzt. Und weil ich gerade so dabei war, fiel mir auf, was zum Abendessen wäre doch nett. In der Ecke hatte ich schon vorsorglich ein paar Lebensmittel gebunkert. Kleine Dosen mit Eintopf oder so einen Reisgemüsetopf sowie ein paar Sorten von den chinesischen Instantnudeln.
Und so kam mir die Idee: „kannst ja mal den neuen Alpin Stowaway Topf mit Wasser befüllen um mal zu schauen wie das so klappt ?“ Also wurde mit dem Zunderstahl ein kleines Feuerchen angeschmissen, jenes dann zum weiter zünden in den vorab gefüllten Canway Holzvergaser eingebracht und schon ging die Post ab. Und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Der Canway hatte mich ja stets begeistert. Bringt selbst aus feuchten Holz schnell eine wunderbare Hitze und feuert klaglos vor sich hin. Hin und wider ein paar kurze Stückchen nachlegen und gut ist. Jetzt mit dem fetten 1,6l messenden Topf war ich zunächst skeptisch ob er das Wasser zum kochen bringen würde. Ich wurde nicht enttäuscht. Ganz im Gegenteil, nach kaum drei Minuten fing das Wasser an zu brodeln und ich hatte noch Stress die Nudeln und die Zutaten aus zu packen um jenen dann in das Wasser zu füllen. Werd ich mir nächste mal alles vorher bereit legen, dann geht das fixer.

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( Hier noch die zwei kurzen Filme zum „Thema“ <klick> )

Gut fand ich, daß das überhaupt funktionierte und noch soviel Platz im Topf war. Zum Thema Platz im Topf kam dann auch gleich die Folgefrage auf: ist der Topf doch nicht zu groß ? Oder: sollte ich nicht doch noch den Sea-to-summit Topf mit nur 1,2l einholen ?
Nein, werd ich mit Sicherheit erstmal nicht, die Kohle spar ich mir zunächst.

Der andere Punkt wäre dann der, wie gut funktioniert der Alpin Stowaway Topf mit meinem Spiritusbrenner ? Werd ich die Tage mal testen. Auf jeden fall war so der Sonntag gut gefüllt und erholsam. So sollte er sein.

25.047km & 29.791km/ 24.05.2019

Mai 24, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16: jo dann mal ein paar Worte zur restlichen Woche. Nachdem eine weitere Tausendermarke gefallen ist, gab’s an am…

Dienstag: … erstmal eine feuchte Anfahrt zum Job. Vor der Burgpforte war es noch trocken, doch mit dem Verlauf der Radfahrt nahm dieser erst anfänglich sehr zarte Feinnieselregen immer mehr zu. Die Folge war, ich kam ein wenig mehr feucht am Hof des Brötchengeber an, als ich damit gerechnet hätte.

Aber, es war nicht frisch, von daher alles gut. Gut war es dann ja auch wieder für das ganze Grün. So what !?

look after: im Verlauf des Arbeitstages konnte ich zwei kleine Zeitfenster nutzen und mich nochmal nach einem besseren Rückspiegel für das CAADX umschauen.

Im Lucky-Bike hatten sie zwar die Busch & Müller Kollektion da, aber der von mir präferierte 50mm ( die laut B&M HP 60mm sind ) war nicht zu haben.
Auch im Karstadt Sport, wo die Auswahl ohnehin dünner war, nicht das Wunschmodell.

So werd ich den wohl mitbestellen müssen. Bis dahin fahre ich aber sowieso noch Stahl Renner.

Outdoor: ach ja, hatte ich die Tage schon in einer anderen Abteilung des Karstadt Sport den Esbit Kocher gesehen. Die Abmessungen ( B 128 x H 147 mm )vom Topf könnten gut mit meinem Holzvergaser konform gehen. Auch das Füllvolumen von fast 1l. sollte Ein-Mann-Mahlzeiten in ausreichender Menge zulassen. Ah Mist, sehe gerade, passt doch nicht denn der Durchmesser ist zu klein.

Sport & Alltag: auch hier mal ein paar Worte. Durch das Stahl Renner fahren wurde wohl meine Beinmuskulatur etwas gekräftigt. Mal abgesehen von dem Appetit ergo Brennstoff-Zufuhr, die sich wieder eingependelt hat, die Waage zeigt gut was mit 90kg. Das ist für mich schon etwas ungewöhnlich. Das Gewicht hat sich am Ende der Woche aber wider eingependelt.

Aber auch beim Crosstraining, wo ja Klimmzüge anstehen, kommen zur Zeit drei Übungsdurchgänge mit immerhin 19 Stück zu stande. Da wird wohl bald die Zwanzigergrenze fallen. Weiter mit dem Wochenverlauf…

Mittwoch: die Rückfahrt ganz fix via Sesekradroute, auch um eine brauchbare Strecke ab zu stecken. Jene soll für die Tochter eines Arbeitskollegen sein. Ganz nebenher mal wieder Trailfounder gespielt.

Erstbefahrung: einen netten Trampelpfad gefunden, der witziger Weise an einem mir schon bekannten Trail endet, oder eben startet. Kann man jetzt sehen wie man will.

Donnerstag: morgens sehr frisch, Langfingerhandschuhe waren angesagt, also für mich. Lusche halt. *lach* Nachmittags fast wieder wie am Vortag zurück, nur noch schneller.

Im Verlauf des Tages wurde ein passender Rückspiegel für das CAADX bei Fahrrad Fiolka eingeholt…

Bikebasteln: …und am Nachmittag montiert.

Bike nachgedacht: auf der verlängerten Jobanfahrt am Freitag, welche ja mit dem frischen Spiegel und somit mit dem CAADX gemacht wurde, kam mir so der Gedanke, die Laufräder an jenem Bike doch nicht ganz neu ein zu holen.
Alternativ könnte man, so wie auch beim Stahl Renner passiert, sich was passendes einspeichen lassen.

Nur das diesmal nur die Naben getauscht werden und nicht die Felgen. Preislich war die damalige Erneuerung durchaus zu gebrauchen und hätte noch den praktischen Vorteil, das Fahrrad Schricke ja der für mich am nächsten zu greifende Fachschrauber wäre.

Anfragen werde ich das auf jeden Fall mal.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- u. Biketouren Bilder: am Freitag lange Frühanfahrt, weil ich erst später einstempeln sollte-konnte-mußte, weil eben später Schichtende und sonst zu viel Stunden. Natürlich mußte ich das CAADX nehmen, schon alleine um zu sehen, wie sich der Spiegel macht.

Erster Eindruck ist, ja die nur 60mm reichen, aber das Einstellen ist etwas tricky. Vor allem, weil sich der Spiegel in einem Kugelgelenk befindet und sich so nicht wirklich feststellen lässt. Die Sicht nach hinten ist gut, dumm ist nur, am Rennradlenkernende montiert schaue ich unweigerlich immer ein Stück auf mein Knie.

Die Jobanfahrt selbst war mit fast gut 34km ( Strava-Link ) lang und wurde von mir aus dem Kopfnavi spontan, also quasi im rollen selbst, zusammen gestrickt. Und warm war es wieder, zumindest als ich unter DO-Husen war. Da mußte ich erstmal kurz inne halten, kräftig an der Wasserpulle nuckeln und mir einen Riegel zwischen die Backen schieben. Schwitzen verbrennt ja auch Kalorien.

Das Frühstück in der Firma war dann auch entsprechend, auch wenn es selbst etwas warten mußte. Denn Fisch futtern während der Großteil der Belegschaft noch im Aufenthaltsraum anwesend ist, gehört nicht zu den populärsten Dingen im Betrieb.

Die Heimfahrt war eigentlich etwas länger geplant. Es sollte hoch gehen bis kurz vor Cappenberg, nur so zum abspannen. Vereitelt wurde diese Heimfahrtvariante aber durch den einsetzenden Regen. Erst in fein, dann aber gut zunehmend. Schon in der Abbiegung zur Strecke mußte ich wider umschwenken und hab mich dann an einem fetten Baum unter gestellt.
Die Wolken waren gut dunkel und es goss wie aus Eimern. Während ich da so stand streifte ich die Windstopperweste über um wenigstens einen gescheiten Windschutz zu haben. Nass und Wind ist nie eine ideale Kombination. Als es wider heller wurde und auch wirklich aufhörte zu kübeln, setzte ich meine Fahrt fort.

Nach Hause mußte ich ja sowieso, dumm war nur, ich fuhr mit der Regenfront und bekam dann so im Verlauf der Fahrt immer wieder mehr ab. Ich schrieb dazu ja schon ein paar Zeilen.

Inzwischen ist alles wider gut. Bin geduscht, die Wäsche ist gewaschen und aufgehängt, der Bauch wider voll und so kann der Abend langsam ausklingen. Draußen ist es wider schön. Wenn nicht schön, so doch zumindest trocken. Ich mag das Wetter !

…und sonst ?/ Newsticker: noch ein kleiner Anhang zum Wochenabschluss. Da man ja wenn man mit dem Radel unterwegs ist auch mal irgendwann Hunger bekommen kann, oder sich noch was für unterwegs mitnehmen will, hab ich mal mit der Fleischerei Angelkort die Liste für die Versorgungspunkte auf Tour aufgefrischt. Kennen gelernt hatte ich es auf einer Jobtour, wo ich mal als Begleitung mit war.

E-Bike Scheinwerfer – wenn man nur wüsste ?

Mai 23, 2019

Bikebatseln/ Idee !/ Customized/ Licht & Sicht: also, war ich doch so beim Lucky Bike um mich eigentlich dort in der Klamottenecke um zu schauen. Im Kopf hatte ich zwei Jacken von ENDURA die Primaloft als wärmendes Material haben ( einmal die Pro SL und dann gibt’s da noch eine Urban Primaloft FlipJak ). Waren aber beide nicht im Hause, aber auch nicht der Weltuntergang, wollte halt nur mal schauen.

Beim kurzen Rundgang entdecke ich dann in der Lichtecke eine Frontscheinwerfer für E-Bikes der für knapp 60 Euro 100LUX auf die Straße bringen soll. Es ist ein…

LUNiVO E-DIA F100.

Im Kopf habe ich ja immer noch die Idee einen oder auch meine bisherigen B&M Ixon IQ Premium mit einem Kabel zu versehen und über das Kabel ein leistungsstärkeres Akkupack/ Powerbank anzuschließen. Ziel ist recht einfach, längere Leuchtdauer bei maximaler Lichtausbeute.

Das gute an so einem E-Bike Scheinwerfer wäre, jener ist von Haus aus her mit der Möglichkeit versehen via Kabel mit dem nötigen Saft versorgt zu werden. Könnte man doch also mal mit jenem Scheinwerfer probieren. Wenn man nur Ahnung von Strom und den ganzen Kram hätte…