Archive for the ‘Bikebasteln’ Category

Coffee Rumgelaber/ 22.05.2021

Mai 23, 2021

Rumgelaber/ Bikebasteln: tja und so ist mit diesen ersten Zeilen der gestrige ist Samstag gelaufen. Anders als ich gedacht habe, aber so ist das eben.

Die angedachte Gartenarbeit hat sich deutlich länger gezogen, als ich das so vorhatte. Wohl aber auch nur, weil mir meine jüngste Tochter geholfen hat. Denn sonst hätte ich bei irgendeinem Arbeitsabschnitt abgebrochen und den nächsten Part ein anderes mal gemacht. Denn der Umfang ist so,daß man das nicht an einem Stück macht.

Zuletzt ist dann der Rasenmäher seinem natürlichen Materialende entgegen gekommen. Jener war aber eh ein Überbleibsel aus einem Verwandtschaftshaushalt und die Heckenschere hat dann auch noch ihr Leben ausgehaucht. Kapitaler Materialbruch des Hokzgriff. Da ließ sich nix mehr machen.

Gut, ein Teilstück der wie Wahnsinn in die Höhe geschossenen Hecke muß noch gekürzt werden, daß kann man aber auch ein anderes mal machen.
Mit dem ganzen saubermachen und wieder alles so hinbekommen wie es vorher war, sind bestimmt zwei, drei Stunden ins Land gezogen.

Outdoor/ Café: nach der Aktion stand dann erstmal Café an. Ein guter Plan dazu war auch, im fußläufig nahen Discounter ein wenig Kuchenkram einzuholen.

Der auch erst in der vorletzten Woche gekaufte Café wurde hervor gekramt, das von einem User aus dem Hängematten-Forum kostenlos zugesandte Kaffeesieb und zu guter letzt noch das kleine Vorort-Equipment für den Burggarten.

Doch vor dem Café mußte noch das große Regentarp gespannt werden. Die schon am Vormittag immer wieder aufkommenden Regenschauer verdichteten sich und hielten dann eine Zeit lang an.
Dann konnte aber endlich Café gekocht, genau genommen aufgegossen werden.

Et voila! Mundet sehr gut. Meinte übrigens auch unsere Hausamsel… *lach*

Als Kaffeemenge waren zwei gut gehäufte Teelöffel die Basismenge und der Café selbst stammt aus dem Röstwerk Hörde in Dortmund Hörde (bestellen kann man auch online  😉 ).

Ja ist genau mein Ding. Die Kakaonote kann ich schmecken, Frucht- sowie Karamel empfinde ich als eher unterschwellig. Insgesamt aber sehr angenehm, nicht bitter, was mir aber schon beim ersten Aufguss-Test mit dem Sea-to-Summit Filter aufgefallen ist.

Ach übrigens, da sich ja das serienmäßige Stahlsieb am Sea-to-Summit coffee Dingsbums unweigerlich beim wieder zusammen falten aus seiner für ihn vorgsehenen Gumminut drückt…

6 coffee making_ergebnis

…vergiss diese Art der gedachten aber eher realitätsfremden Konstruktion und mach es so!

Irgendwann nach dem leckeren Café gab es dann Mittagessen und war noch mal ein wenig Fahrrad-Putz angesagt. Natürlich wollte ich auch nochmals die Laufradnaben in die Hände nehmen, im speziellen die hinteren.

Jetzt muß ich sagen, ganz so rauh laufen sie scheinbar doch nicht. Ich werde die Laufräder also einfach in die Wartung geben und dies vorzugsweise hier bei Fahrrad Schricke. Mal sehen was er dazu sagt?

Ja und ansonsten hoffe ich mal das morgen ein wenig besseres Wetter ist. Wobei ich das heute ausgefallene Training auch unter dem Regentarp machen würde.
Nur was kommt dann danach? Hier zu versaueren hatte ich eigentlich nicht gedacht. Ein wenig die Kurbel kreisen lassen wäre mal eine Idee.

…und sonst? / WordPress Probleme: ich hatte ja von der seltsamen Erscheinung im Beitragseditor zum erstellen bzw. bearbeiten eines Beitrags bei WordPress berichtet, also von dem weißen Blatt was vor sich hat und der Kurser nur auf den umliegenden Funktionsfelder einen Aufgabe übernehmen kann.

Ob nun meine zunächst getätigte Mutmaßung das es am hauseigenen MacOS Browser Safari liegen wird richtg ist,da bin ich mir nun icht mehr ganz so sicher.

Denn im Firefox Browser bleibt das Bedienfeld für den klassischen Editor am oberen Headerrand zum Beitragbearbeitungsfeld nicht stehen, sobald man im Schriftfeld selbst rollen will. Man muß wie zb. für eine fette oder kursive Schrift jeweils markieren, dann den gesamten Bildschirm nach oben rollen, dort den jeweilige Funktionsbutton betätigen und dann wieder runter rollen.

Auch nicht gerade praktisch, denn will man zwei Funktionenen für einen Schriftsatz verwenden muß man zweimal rollen – oder das blind machen. Blöd. Auch alle nebenstehenden Funktionen wie zb. die Zuordnung zu einer Kategorie muß man sich durch hoch und dann erneut runter rollen „erarbeiten“.

Ich mutmaße mal daher, daß man da doch wieder seitens der WordPresstechnik was hinter den Kulissen gezaubert hat. Und wie immer taucht die Frage auf: warum???

Gut, daß war´s dann von der kleinen Baustelle aber auch insgesamt. Macht Euch einen schönen Sonntag und bleint gesund!

Schraub- Putz und chill-out Basteltag PartI/ 08.05.2021

Mai 9, 2021

Bikealltag/ Bikebasteln/ Bikebilder: am gestrigen Samstag war es dann soweit. Nach der ersten gründlicheren Schlauchwäsche wurde ja die Kette gemessen und weil die eben durch, sprich Überlänge war, mußte da eine frische drauf.
Und weil die Kette runter mußte hatte ich dann auch gleich das fette 46 Zahn Kettenblatt an der vorderen Kurbel mit gewechselt. Nicht ganz ohne Grund wie sich dann zeigen sollte. Denn als ich so in meine Wechselintervalle schaue stellte ich fest, das Kettenblatt hat so einige Ketten gesehen und damit eine Laufleistung von satten 22.640km abgespult! Holla die Waldfee.

Und so wurde gestern abermals der neue Montageständer bemüht und auf der Burgterrasse der eine oder andere Handgriff erledigt. Hier mal ein Bild von der Endphase…

…wo die Uhr schon gut nach dem Mittag zeigte. Kurz vor dem Mittagessen hatte es begonnen zu tröpfeln, aber der geneigte Draußenmensch hatte sich ja seinerzeit genau für so Momente für ein überschaubares Geld ein recht passendes Warp als Regenschutz besorgt.

So als Resume kann ich sagen, unglaublich wie entspannt das Schrauben an so einem Monatgeständer ist. Auch die Position auf der Burgterrasse hat was, vor allem mit dem Regenschutz. Einziger Nachteil ist die Holzterrasse mit ihren Schlitzen. Kleinteile die auf den Boden fallen, drohen zwischen die Schlitze zu plumpsen.
Das ist mir mit einem Inbusschlüssel passiert. Zum Glück konnte ich ihn sehen und dann die eine Holzbohle mit dem Akkuschrauber abschrauben, dabei gleich eine Portion Laub rausholen und den Inbusschlüssel retten. Überlegung dazu, vielleicht sollte ich mir für so Schraubaktionen sowas wie eine Filzdecke besorgen?

Auf jeden Fall wurde im Rahmen der Neuteilaktion auch noch ein wenig klar Schiff gemacht. Beide Schaltwerke wurden gründlicher geputzt und dabei hab ich dann am vorderen auch den Spritzschutz nochmals in neu gefertigte und montiert.

Man kann es jetzt so ohne Vergleich zum alten Spritzschutz nicht wirklich sehen, aber diese Ausführung ist nun nach unten ein Stück länger. Das Teil sorgt dafür, daß auf arg dreckigen oder schlammigen Strecken nur nicht ein hauch von Unrat auf und vor allem in dem Schaltwerk landet. Kommt es dort zu Verschmutzungen ist irgendwann die Schaltqualität arg beeinträchtigt bis sie dann final gegen Null geht. Das ist natürlich immer genau dann der Fall, wenn man einen der beiden Gänge bräuchte.

Nachdem ich das dann alles erledigt hatte, was ich gute aber entspannte zweieinhalb Stunden gekostet hatte, man ist ja auch kein Profi der einen sicheren Werkstattboden hat und alte Teile so gründlich für die weitere Verwendung reinigt (Profis würden sie wohl eher ersetzten), war mir aber auch egal. Jetzt tut der Antrieb wieder das was er soll, die erste-nächste Ausfahrt wird zeigen wie gut. Ich denke aber es passt.

Mit dieser Austausch- u. Pflegeaktion wird dann aber auch die nächste Bestellung fällig. Die habe ich übrigens ganz nebenbei im MacBook Air aufgefrischt, damit ich dann aber auch wirklich alles zur Hand habe. So wie sie jetzt da steht ist sie nicht korrekt in allen Punkten, aber das werd ich noch final ausführen.

Newsticker: ja und weil dann dieser Part gelaufen war, konnte ich mich dann relativ entspannt dem nächsten Teil widmen. Bei Extremtextil hatte ich ein paar Schnellverschlüsse bestellt, die ich für meine beiden Isolierschichten an der Hängematte nutzen will. Die Story dazu aber dann entsprechend auf dem Testcenter, Sport & Trainingsblog <klick> platziert.

 

45.454km / 05.05.2021

Mai 6, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ car-to-go/ Bike- & Biketouren Bilder: erste Zeilen am stürmischen Dienstag, doch zuvor der…

Montag: grundsätzlich keinen besondere Vorkommnisse, außer das halt die Beine dann doch nach der gelaufenen Tour ins Venner Moor mit dem ganzen Wind etwas an Dampf vermissen ließen. Am Nachmittag gönnte ich mir endlich die wohl verdiente Rückfahrt *Trommelwirbel* mit…

…Rückenwind!

Warum kann das nicht immer so sein? Und fuhr dann zugleich auch noch meinen Lieblingsaussichtsturm an. Es gab ein nettes Gespräch mit einem älteren Pärchen. Verkehrspolitik, Fahrrad fahren und somit auch der ADFC waren Thema. Zum Abschluss hab ich noch eine Kurzfilm von der Örtlichkeit gedreht.

Und, nach der Ankunft wurde dem CAADX eine wenig Antriebspflege gegönnt.

Dienstag: ich liege im Bett und fälle die Entscheidung heute nicht mit dem Rad zu fahren. Der GOLF kommt zum Einsatz. Kurz und knapp – kein Bock auf Gegenwind (90km/h!!!). Außerdem soll es auch noch schütten. Für mich aber heute nicht.

Bikebasteln/ Idee !/ Workstand: wie ich so in den letzten Zügen beim nachmittäglichen Training draußen an der frischen Luft liege, kommt mir ein Gedanke.
Da ist doch das Alurohr wo ich die Birdbox mit in die Aufnahme für die Wäschspinne stecke.

(Link <klick> zum Album des neuen Montageständer)

Ich fand das schon einen guten Ansatz. Überlegt werden muß nur noch die Höhenjustierung und ob es wo im Baufachhandel ein besseres Rohr zwecks passend in den Einsatz für die Wäschespinne gibt? Man sieht also, so ganz ohne Radfahren oder der Thematik drumherum geht es nicht.

Mittwoch: nächste Runde im Geschehen. Man hat Glück es hat keinen Niederschlag, nur der Wind glänzt immer noch mit einer gewissen Präsenz.
Dazu kommt eine relative Wärme also wenn man 4c°, immerhin über 0c°, das so nennen darf. Man(n) kurbelt also so vor sich dahin und dies am Südufer des Channel. Geschwindigkeit sieht anders aus, aber man kommt an und kann aktiv in das Tagesgeschehen eintauchen.

Die Tatsache das ich gestern in die Blechkiste geschlüpft bin, hat mich heute immer noch überrascht. Noch nie war ich so leichtsinnig dieser Entscheidung zum Opfer gefallen. *lach* Aber ich habe mutmaßlich den Grund gefunden.
Da wird wohl noch ein latenter Urlaubsmodus dran Schuld sein. Aber jetzt wo man das weiß…

Nächstet Fokus liegt auf der Heimfahrt. Die Regenbuxe ist zwar mit im Gepäck, aber von einem Gebrauch sehe ich gerne ab. Also, wo könnte man wie am nettesten retoure radeln?

Und so kam die Rückrunde. Es ging wider am Südufer entlang, der Wind war entsprechend von schräg hinten. Kann man mit leben. Es ging mal wieder an einen bekannten See und dort ebenfalls wieder einen Trampelpfad (zu Fuß) zum See entlang.

Schön sieht das dort ja fast immer aus und die Ruhe, wenn auch nur relativ, ist auch entspannend. Unschöner ist dann aber auch oft, das so Trampepfade irgendwo auch immer ein wenig Müll Mut sich bringen. Klar, die 200 Meter zurück am Mülleimer vorbei, das sind auch Distanzen die kaum zu bewältigen sind.
Man packt sich das hinten drauf und bringt es dann selbst weg. Iss doch kein Ding.

Auf der Zufahrt am Channe zum See hab ich aber noch etwas Bodenwasser vom letzten Schauer aufgesammelt. Zur Sicherheit gab es dann noch einen kleinen Regenguss kurz vor der Burgpforte. Nur damit das auch rund ist. Waschmaschine anschmeißen und gut iss.

Dann wollen wir mal mit etwas Spannung die nächsten Tage erwarten. Die Wetterfrösche plaudern zumindest für heute was von eher gemäßigten Temperaturen und Regen kann es auch geben. Aprilwetter im Wonnemonat Mai.

Habt einen netten Tag und bleibt gesund!

05:05Uhr/ 04.05.2021

Mai 4, 2021

Morgengruß/ Bikebasteln/ Workstand/ …und sonst?: ja ich mach das jetzt spannend nicht. Tatsächlich habe ich zwar schon ein paar Zeilen mehr zur gelaufenen Tour getippt, aber den Rest hab ich irgendwie verschwitzt.

Dafür hat gestern hier ein Montageständer aus einem Discounter Einzug gehalten.

(noch ein paar Bilder <klick> von dem Teil)

Schon beim auspacken war ich erstaunt, wie schwer das Teil ist. Die Meterwaren an Metal sind auf jeden Fall mal solide. Auch die Verschraubungen machen keine schlechten Eindruck. Sogar die Kunststoffteile für die Klemmung schauen sehr brauchbar aus. Man muß aber auch sagen, daß ist jetzt nix für die Profi Werkstattbereich.

Ja, ansonsten soll es heute mal mehr Niederschlag geben und was mich ja so gar nicht begeistert, es soll auch noch eine gute Portion Wind mit dabei sein. Wind, hatten wir das nicht erst? *grübel & rümpf die Nase*

Denn noch, hilft ja alles nix, wir sind ja nicht aus Zucker, oder greifen dann doch mal zur Alternative. Macht Euch also einen schönen Tag und bleibt gesund!

45.237km/ 20.04.2021

April 21, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder/ Biketouren/ Tour 100+: nachdem der Montag nun gelaufen war und ich meine Nachtruhe beendet hatte, gab es am Job den zweiten Bereitschaftstag für mich. Nach dem ersten Plan B. folgte also der zweite Plan B.

Dienstag: den Fuß vor die Burgpforte gesetzt und gemerkt, ganz so warm wie am Vortag war es doch nicht. Also wurde bei der Kleidung wider umdisponiert, aber nicht ganz so heftig. Mit den eher nur 4c° am Tacho lief es auch wider etwas gemächlicher. Aber ich hatte ja ein Ziel vor Augen.

Gemächlich lief es aber wohl auch, weil ich am Vortag ein paar Tropfen Schweiß mehr gelassen hatte. War halt zu warm angezogen, konnte daran aber nix ändern, außer eben lüften. Den Wasserhaushalt hatte ich zwar auf Vordermann gebracht und auch genug Brennstoff nachgeschmissen, aber eben wohl nicht ganz so genug.
Und so rollte ich auf den Seepark Lünen zu und hatte da eine gute Idee! Kurz vor meinem Ziel ist eine osmanisch geprägte Bäckerbude und da hatte ich dann noch zusätzlich was zum Futtern eingeholt.

(mehr Bilder vom gesamten Tag befinden sich im Album <klick>)

Mit den zusätzlichen Leckereien ging es dann zur Halde wo ich mich in Warteposition geben würde. Die Auffahrt versprach schon viel, auch wenn die Sonne so ihre Mühen hatte über den Horizont zu kommen. Ab da beginnt dann die Story wo auch jener kleiner Espresso drin vorkommt.

3.3 espresso_ergebnis

Newsticker: und die Story zum hängen und er Warteschleife gibt’s <klick> auf dem Nebenblog.

 

*Zeit zum lesen*

 

Doch irgendwann war auch die Wartezeit um und Abfahrt stand an. Ich wüßte auch nicht warum ich hätt länger dort liegen bleiben hätten sollen. Immerhin war eine gute Stunde und wohl auch mehr vergangen, aber nix passierte.
Ich war gut gestärkt und wieder voll da und eine gewisse Unruhe durchzog mich.

Die Fahrt führte mich zunächst nach Nordkirchen, wo ich am südlichen Zugang einen Riegel futterte und die griffbereite Wasserflasche wider auffüllt. Ab da ging es noch ein gutes Stück nach Norden und kurz vorm Ziel, direkt wider rechts ab. Weit hinter Lüdinghausen eine erste kurze Pause.

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Mein Tacho flüsterte was von nur 14c°. Das konnte aber nicht sein. Denn so dort sitzend fühlte sich das eher wie gut auf die 20c° zu an. Nur der Fahrtwind kühlte. Ich füllte wider ausreichend meinen Trinkspeicher auf.
Marschrichtung Ascheberg wurde eingeschlagen, mit dem Folgeziel noch bis Drensteinfurt zu kommen. Um diesen Plan aber umsetzten zu können wurde mir klar, Trinkwasser und was besseres zu futtern müßte her. Denn bis zu dieser Bushaltestelle hatte ich schon gut über 60km auf dem Buckel, etwa gut 40km nach dem Frühstück.

In Eschberg durchfuhr ich sehr aufmerksam den Ort um etwas brauchbares zu finden.Kurz vor einer Kreuzung lag dann zur rechten Hand ein osmanischer Drehspißegrill – geöffnet. Ich betrat den Laden, wurde sehr freundlich begrüßt und während ich dem guten Mann so beim zubereiten einer Lamacun mit Fleisch zuschaute, war meine Wahl getroffen. Genau das sollte es sein. Ich gab die Order auf, griff als nächste in den Kühlschrank und füllte meine beiden Trinkfalschen direkt auf.

Mit dem Futter auf der Arschrakete bog ich um die Ecke und wurde mit einer sehr nice anschauenden Pausenbank nebst Kapelle belohnt. Futter reinschmeißen, sich die Dingerchen ein wenig säubern, nochmals Wasser nachkippen und heiter weiter.

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Es rollte dann auch gleich besser, auch wenn die Beine von kurz-langen Mittagspause erst eine Weile brauchten.
Kurz vor Drensteinfurt wurde nochmals an einer bekannten Pausenhütte ausprobiert ob dort die Hängematte aufzuhängen sei, was aber leider nicht klappte. Schade, denn dieser Hüttentyp ist noch an anderen netten Stellen zu finden.

Einen letzten Stop gab es noch am Ortsausgang Drensteinfurt zwecks Wasserhaushalt regulieren. Ein schöner kleiner Wald, ein Wasserlauf am Rand, passt.

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Irgendwie muß mich da der Teufel geritten haben. Eigentlich hatte Schnur den Tacho im Blick und wollte die 100 Kilometer nicht verpassen. So drehte ich eine klitzekleine Schleife hier am Dorf und kam irgendwie auf die Halde Humbert hoch.

Auch wenn die beiden von mir angelegten Pflanzungen ein paar Fortschritte machten, goss ich mein restliches Trinkwasser drauf. Denn trocken war es ja in der letzten Zeit genug.

Mit der heutigen Ankunft hatte ich mein Kilometerkonto um 102 Kilometer abermals gefüllt, die 72 Kiometer von gestern sind ja auch schon Fakt. Reicht für diese Woche mit langen Ausfahrten.

Bikebasteln: zum guten Schluss wurden noch die Conti Contact Spike 240 Spikereifen demontiert, die Laufräder mittels einer Wäsche vom restlichen Salz befreit und die neuen Continental SpeedKing CX 35 montiert.

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Zu meine Erstaunen fehlt an einem Reifen ein Spike. Das hatte ich beim Vorgänger nach etlichen Jahren nicht. Aber nun gut, kann passieren.

44.601km/ 02.04.2021/ kein schönes Bild

April 3, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder/ Sport & Alltag: ob der Monat April anders verlaufen wird, als die ersten drei Monate dieses Jahres, davon darf ich mal schwer ausgehen. Tag Nr. 1. des April, der letzte Arbeitstag der kurzen Viertagewoche und damit der…

Donnerstag: es geht auf ein letztes mal raus in den frühen Morgen, es soll ja etwas wärmer sein. Man(n) wird sehen, oder besser gesagt, fühlen.

Und so war es dann auch. Ich sage das mit ein wenig Wehmut. Die anliegenden 6-8c° waren für‘ s Radfahren sehr angenehm. Zum Ende hin hab ich sogar die Handschuhe ausgez ogen. Aber…
…mit der Wärme nimmt der Müll leider gefühlt exponentiell zu. Am nahen Hafen quollen die Mülleimer über, der Dreck flog rum. Kein schönes Bild.

Den Tag über sollte es zwar wieder warm werden, aber wohl nicht ganz so knallig. Hauptfokus liegt auf dem späten Nachmittag, Training im Burggarten ist angesagt.

Die Rückfahrt war dann auch sowas wie ein Vorbote auf den nächsten Tag. Ich trat recht kurz gekleidet vor den Standort des Arbeitgebers, fuhr nur wenige Meter um mir dann doch noch was über zu ziehen. Der Wind stieß aus nord-osten satt rein und brachte eine Kühle mit sich, die man nicht für möglich gehalten hätte.

Natürlich war das zunächst mal ein kleiner Schock, aber mit der Zeit beruhigte sich das wieder. Ich zog die Rennbahn  als Hauptroute vor, brachte sie mich doch so zügig gen Burg. Dort wurde dann auch das sportliche Programm durch gezogen.

Bis ich dann mit allem so fertig war, zeigte die Uhr schon gut was mit 20:00Uhr. Man lässt den Abend ausklingen.

Und dann wie angekündigt, kam die Freitagsradtour. Das wird aber ein neuer Bericht, denn sonst wird das hier zu lang. 🙂

Bikeklamotten/ Idee !: doch bevor es auf die Tour ging, wurde die neue Endura Zip-Off Hose modifiziert. Es störte mich immer wieder wenn ich die Hosenbeine abkippe oder eben wieder mit dem Reißverschluss dran machen will, daß ich den Anfang nicht gut finde.

Meine einfache Lösung, zumindest für das Abmachen, einfach ein kurzes Band an den Kipper des Reißverschluss gemacht und gut ist.

Rumgelaber/ 13.02.2021

Februar 14, 2021

Bikealltag/ Bikebasteln/ Rumgelaber/ Outdoor: nun, irgendwann war das Frühstück zu ende und ich habe mal meine Nase nach draußen gehalten. Da war es aber noch gut frostig, also hab ich mal fix den Heizlüfter in der Fitness-Garage aktiviert. Ich wollte ja noch was am CAADX machen.
Aber auch das Anlaufgeräusch vom E-Heizlüfter war irgendwie zäher also sonst. Mußte er sich auch erstmal warm laufen (wird Zeit für einen kleinen netten Petromax Loki)?

Gut eingepackt bin ich dann also raus, beziehungsweise ja nur kurz raus, denn mit den mehreren Lagen Kleidung bin ich trotzdem ganz schnell in die vermeintlich vorgeheizte Räumlichkeit zum schrauben. Doch vorgeheizt war da noch nix. Der Lüfter hatte offensichtlich gut zu kämpfen.

Genauso zu kämpfen hatte ich mit der Montage am Vorderrad vom Spikereifen. Auch wenn ich nur dünne Handschuhe anhatte, daß Handling war irgendwie sperrig. Zwischendurch hab ich meine Pfoten einfach vor den Heizlüfter gehalten, damit sie wieder Fahrt kamen.
Mann was war das kalt! Aber so langsam wird es. Zum Glück rutschte der neue Reifen trotz der Kälte gut über die Felgenränder, denn das „Glitsch“ aus Spülmittel war ob der eher gemäßigten Temperaturen auch irgendwie nicht ganz so wie sonst. Hatte eher was von Gele.

(hier noch ein kurzer Film <klick> zu der zäh laufenden Nabe)

Da ich ja der 45NRTH Spikereifen noch zu gebrauchenden wäre, mußte ich ihn an die Stelle des Demolierten hängen. Dabei bekam ich den Defekten dann in die Finger und siehe da, ein kleines Stückchen Metal steckte drin. Das hat sich dann wohl nach dem Reifenwechsel und ohne Nutzung des Rades an der Pannesnchutzeinlage vorbei zum Schlauch hin aufgemacht und so den Plattfuß verursacht.

Anschließend hab ich mich nochmal um ein paar Feinheiten gekümmert. Hier und dort, hauptsächlich an den Schaltzügen habe ich mal eine gute Portion Ballistol aufgetragen um sie so besser geschmeidig zu halten, aber auch gegen Salz zu schützen. Auch die Schaltwerke wurden nochmals fein gemacht und ebenfalls mit etwas Schmiergut eingesprüht.

Denn bei Schalttest habe ich bemerkt das die Nabe (zentrales Mittelteil des hinteren Laufrades, da wo die Achse durchläuft) offensichtlich teilweise eingefroren ist. Jedenfalls ist so zäh, daß wenn ich rückwärts die treten würde, daß Hinterrad mit anfängt zu drehen. Lösung hab ich dafür nicht, halt außer Wärme. Aber so lange es sich dreht, sollte noch alles gut sein.

Der zweite Teil vom Vormittag wurde dann für einen Spaziergang genutzt. Es ging zu Fuß hoch zum Kanal, natürlich auch um zu schauen, wie da so die Strecken sind.
Ergebnis, die Strecken zum Kanal hoch, insbesondere hier aus der Straße raus in Richtung Kanal sind die Fuß-Radwegkombi eigentlich gar nicht zu nutzten. Selbst an der Fußgängerampel ist das für Fußgänger immer noch eine Zumutung. Ja Stadt Hamm, anders kann man es nicht sagen. Eine gefahrlose Überquerung der seitlich von der Straße aufgehäuften Schnee-Eis Haufen, ist quasi Glückssache. Das es keine städtischen Angestellten gibt die da mal mit der Schippe was frei machen, kann ich mir nicht vorstellen (den Gedanken das ich da mal mit der Schippe was frei mache, habe ich dann doch wegdrücken können). Soweit kommt es noch, daß ich jetzt die Gehwege an Ampelkreuzungen frei mache.

Oben am Kanal angekommen war dann aber recht brauchbar. Halt so wie neulich auf meiner Feierabendrunde. Platter Schnee, dadrunter wohl Eis. Mit Spikereifen wird das bestens befahrbar sein.

Damit war diese Spazierunde erfolgreich. Auch die Bilder sagen viel über die schönen Momente im Winter aus. Nur der Wind blieb eiskalt aus Osten. War man im Windschutz, oder hatten ihn von hinten, dann wurd es einen auch mal warm und man öffnete die Jacke. Aber von vorne war dann alles dichtmachen angesagt.

Am späten Nachmittag, nach einem aber auch nur ein paar Minuten dauernden kleinem Mittagsschläfchen auf dem Sofa, bin dann aber doch nochmals raus in den Burggarten.
Ich hatte einfach mal ein kleines nettes Abendprogramm, ganz persönlich auf mich zugeschnitten im Kopf. Noch in der anfangenden Dämmerung die Feuerschale raus holen, ein paar Hölzer drauflegen und dann das Feuer entzünden. Damit ist auch das dafür vorgesehene Holz aus der Fitness-Garage raus, man hat wider etwas mehr Platz.

(Kurzvideo <klick> zu den wohligen Flammen)

Erstaunlich fand ich, wie schnell die Umgebungstemperatur anstieg. Im Spitzenwert stand das knapp einen Meter entfernte Außenthermometer bei satten 5c°. Und das bei der angenehmen Strahlungswärme. Nur wenn man zu nah an die Feuerstelle kam, dann wurd´s ganz fix richtig heiß. Aber auch der Part war irgendwann zu Ende un dich ließ die Glut alleine runter brennen.

Wenn man da aber so sitzt, dann wird einem klar, was für ein Wahnsinn hier in der Zivilisation so läuft. Wenn man früher Winter hatte, dann hat man in seiner Hütte gesessen, ist maximal zum Holzhacken raus oder hat sich noch was Essen erlegt, daß war’s dann aber auch.
Und wenn die Flammen im Kamin runter brannten, hat man nochmal nachgelegt und ist dann in die Federn gekrochen. Ging auch gut, so ganz ohne RTL & Co.. Da hat sich keiner verrückt gemacht wegen nicht geräumter Straßen, es gab ja keine Autos.

Irgendwie hatte ich das Gefühl, daß ich auch heute nicht wirklich alt werde. Die frühen Aufstehzeiten der gelaufenen Woche, die haarsträubenden Verkehrsverhältnisse, aber auch etliche mehr-Handgriffe am Job machen sich schon bemerkbar. Man ist ja keine vierzig mehr. *lach*

Ja so war der Tag gestern. Dann wollen wir mal sehen, wie das heute so wird?

Morgengruß: und wie üblich in die Runde, habt einen netten Tag und bleibt gesund!

42.760km/ 31.01.2021

Februar 1, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike-& Biketouren Bilder: letzter Run für diesen Monat und gleich vorab, ich hab’s getan!

Und dabei sind nicht nur entspannt die „fehlenden“ 34 Kilometer zusammen gekommen, sondern sogar fast 50 Kilometer. Die Älteste hatte noch ein Regal an die Wand zu bringen, also bin ich mit dem Kastenwagen noch mal hin. Dabei stellte ich fest, draußen war es mächtig frisch geworden. Die kalte Luft zog straff aus Osten rein und wir wissen ja alle, alles was so an Luft aus dem Osten kommt, kann nicht unbedingt als warm gelten. So zumindest im Januar.

Alle Sachen passend zusammen zu packen war ein logistisches Meisterstück. Denn wer fährt schon mit einem Auto zur Arbeit um hinter wider mit einem Fahrrad zurück zu kommen? Irgendwie ist mir das aber gelungen, wobei ich nicht verschweigen mag, den Packsack hab ich dreimal wieder entleert und nachgeschaut ob wirklich alles drin ist.

Die nächste Fingerübung war dann, woher fahren mit dem Radel? Irgendwie zog es mich ja in den letzten Wochen immer mal an der Seseke entlang. Doch da war ja jetzt diese plöde Baustelle.

Als ich dann mit der geborgten Kastenkutsche so in das Einzugsgebiet rolle, fällt mein Blick auf den „Einstieg“ zu einer mir sehr gut bekannten Radroute. Ich entschließe mich spontan in diese Route fallen zu lassen und dann ma´zu schauen, was sich sonst so ergibt.

Gesagt getan, nachdem ich meine Handgriffe erledigt hatte und die Tür ins Schloss fiel, ging die Reise ab. Gleich auffallend war, eine Megamenge an Menschen war unterwegs. Klar kein Wunder bei dem Wetter kommen sie alle aus den Löchern gekrochen und wollen frische Luft und Sonne schnuppern. Ich rolle also so vor mich dahin und nehme eine erst kürzlich entdeckte Verbindung um dann am Naturlehrpfad Alte Körne in Dortmund an der südlichsten Piste entlang zu fahren.
Meine Hoffnung das dort weniger Leute sind, weil deutlich schlechtere Wege, bestätigt sich leider nicht. Ich rumple also so vor mich dahin, belass es aber auch dabei. Je mehr Leute, des so mehr Fahrzeit, besser für den Winterpokal, so der Gedankengang.

Ach ja, hatte ich gesagt, daß ich meinen Packsack dreimal auf links gedreht hatte um nix zu vergessen? Natürlich bemerk ich relativ fix nach dem Start, das mein Schnupftuch nicht am angestammten Platz ist. Zunächst denke ich noch:„hast´e halt vergessen“, doch dann dämmert es mir. Es muß irgendwo im immer noch picke-packe-vollen Packsack stecken.
Um anzuhalten ist es mir zu windig, ich komme auch eine gute Zeit lang ohne zurecht. Doch irgendwo in Dortmund Wasserkurl finde ich eine sonnige und Windgeschütze Stelle (Bild mit dem angelehnten CAADX und den Häusern), es wir eh Zeit für einen großen Trinkstop. Ich krame also in dem Packsack rum, entnehme zunächst die Reservetrinkflasche und fülle deren Inhalt in die am Rad befindliche Trinkflasche (an dem Punkt einen meiner Gedanken währendich so fuhr)…

Bike nachgedacht/ Idee!: ich habe mir ja eine isolierte Lösung geschustert, die auch gut funktioniert. Auch wenn es nach Bastellösung ausschaut und mich eigentlich weniger stört, kam mir die Marke Fidlock in den Kopf. Dort gibt es ja einen TWIST uni connector. Da stellt man sich doch die Frage, ob jenes Teil nicht auch meine fette 1l Trinkflasche samt einer-der Isolierung umfassen könnte? Ich werde mal Infos ausfindig machen. Weiter bei der Reise…

…natürlich Wandas Schnupftuch ganz unten im Packsack, wo es auch nicht rausfiel, weil sich dieses Material gerne am Material des Packsacks festsaugt. Nun war ich aber wieder bestens ausgestattet und hatte auch genug getrunken. Denn die Aufgabenstellung der Trinkdisziplin bei dem Wetter stand schon an. Es war auch mit der guten Kleidung arg frisch und sogar weil man auch in dem moderaten Tempo irgendwie auf Temperatur kommt.
Das Produkt der Erwärmung, gemeinhin auch als Schweiß bekannt, kondensiert an der Innenseite der Jacke und verdampft so nach außen. Da es aber fast kontinuierlich Ostwind in arg frisch von vorne hatte, meint man schnell, ist einem nur kalt. Dabei schwitzt man, also muß der Wasserverlust wider aufgefüllt werden.

Nach dieser Pause ging es dann weiter. Ich entschied mich nicht wie üblich via Südkamen einzurollen, sondern einen Harken an Unna an der nördlichen Flanke vorbei zu nehmen. Dabei ging es durch Afferde, einem kleine Nest nahe Unna. Die Radstrecken dort hatte ich immer wider mal vor Urzeiten gefahren. Inzwischen hatte man aber dort auch neu aufgefrischt und sogar noch eine gut brauchbare Strecke bis an die südliche Grenze zu Kamen gezaubern.

Die Kaserne hab ich dann aber rechst liegen gelassen und bin dann quasi direkt am Ende einer alten Bahntrasse eben auf jene gefahren. Ab da war eigentlich klar was an Strecke kommen würde. Eigentlich.

Umeigentlich stand ich dann aber doch an der Hansastraße (Bergkamen) und mein Blick fiel unweigerlich auf diesen super waldigen Hügel. Ich weiß mal wieder nicht wie oft ich schon an dieser Schnittstelle war und dachte:„mensch was für ein netter Hügel mit Bäumen drauf.“ Und die Male die ich Googlemaps sowie diverse andere Onlinekarten studierte kann ich auch nicht mehr zählen. Sicher war, ich wusste wo ich auskam. Weniger sicher war, wie die Zufahrt von meiner Seite aussehen würde?

Im Streckenverlauf auf der Strava Karte (einer kostenlosen Trainigsplattform/ ganz nett, weil dort nicht hur aufgezeichnete „Ergebnisse“ landen, sondern auch die Strecken, aufgezeichnet via GPS = Kartenstudium für demnächst) kann man auch sehen wie ich zunächst nach Norden fahre, dann aber doch umdrehen um endlich die Waldstrecke zu erkunden.

Ja und was soll ich sagen, wunderbar dieses aber auch eher kleine Stückchen Wald. Natürlich tummelten sich hier auch ein paar Hundegänger mit oder ohne Kind. Den kleinen Trampelpfad in den Wald rein, hab aber nur ich genommen.

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Einziger wirklicher Nachteil, der Wald liegt quasi direkt neben der A1, man hört also immer irgendwie den Lärm von den Autos. Auch wenn sich dieser eher zurück hält, viele Bäume dämpfen ja und auch die hügelige Geländelage dazu beiträgt das nicht alles durch kommt, blöd ist das schon.

Ich habe dann meine Runde gemacht und bin weiter. Da nun viel Volk unterwegs war, ich auch die 34 Kilometer schon längst überschritten, hatte ich eigentlich beschlossen, nicht mein letzten Top-Favoriten-Ziel zu fahren. Da würden eh nur Menschenmassen sein.

Ungeigentlich die zweite, ja und quasi kurz vor Schluss warf ich dann doch noch einen Blick in die langsam versinkende Sonne und beschloss, doch die Halde hoch zu fahren. Da ich mein Motorola Handy (oben auf dem Bild wo das Rad unter einer Unterführung steht. Es hatte sich verabschiedet, diesmal aber wohl weil ich es ausersehen ausgeschaltet hatte.) aus dem Tiefschlaf geholt hatte, konnte ich ja auch endlich Bilder machen.

Vielecht war es ja auch zu kalt für viele Leute und überhaupt die ganze Höhe müßten sie ja auch überwinden. Gut ich bin dann inzwischen routiniert hoch und kam auch gut oben an. Und wie man sieht, es hat sich gelohnt.

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Danach war dann nur noch heim rollen angesagt. Und so war das dann dieses Wochenende und mit den fehlenden 34 Kilometern. Jetzt geh ich sogar mit einem Guthaben von 16 Kilometern in den Februar. Mal sehen was da so alles kommt.

Fakt ist, morgen wird es wider sehr frisch und irgendwie soll auch Niederschlag mit dabei sein. Schnee? Wer weiß?

Morgengruß: genießt den Tag und bleibt gesund!


Infobroschüre der FH Münster, Version 1.0 – Stand 11. Januar 2021 über die Wiederverwendung von FFP2 Masken für den Privatgebrauch

08:38Uhr/ 42.489km/ 22.& 23.01.2021

Januar 23, 2021

Morgengruß: es ist Samstagmorgen Samstagszeitung und Latte Macchiato! Jetzt werd ich noch etas in der Küche chillen, die Internet unsicher machen und dann mal schauen.

Schön ist, ich höre seit langen mal wider die kleinen Piepmätze bei uns in der Hecke & Co. zwischern.

Ich denke es geht ab in den Burggarten wo von den beiden Starkwindtagen eine gute Portion Laub auf eine Harke wartet, eventuell hab ich auch eine Chance das Zeug weg zu bringen und nach dem CAADX werd ich auch nochmal kurz schauen. Ansonsten wäre mein Training mal wider so ein Plan.

Außerdem könnte ich mir mal wider einen Mehlpfannekuchen zum Frühstück machen. Ich werd mal sehen. Aber bis dahin meine üblichen Wünsche in die Runde für einen netten Tag und die nötige Portion Gesundheit!

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike-& Biketouren Bilder: der Wochenstart ist rum, 745 Kilometer hab ich schon bis gestern dahin im Januar gefahren.

Mittwoch: och ne‘ watt iss datt warm draußen. Satte 5c° lagen an, der Wind hatte aber zum Glück nur eine ärmliche Präsenz. Es ging wider am Channel entlang.

Die Heimfahrt wurde auch wieder klassisch am Asphaltrandstreifen entlang um fix zu Hause zu sein. Mein Training lag an und da will man ja nicht unnötig Zeit wo auf der Piste vergeuden. Kann man ja noch ein paar Tage später machen.

Bei der Ankunft wurden die neuen Rainshield Handschuhe von ROSE ausgepackt. Mit dem letzten Paar bin ich wohl mal wo hängen geblieben und so zeigte der linke Handschuh eine klaffende Lücke. Auch wenn diese Handschuhe als Zweifingerhandschuhe vom Material her sehr dünn ausfallen, aber mit eben dieser Ausführung bestens über meine normalen Handschuhe passen und so eine zusätzlichen Windschutz samt Wärmepuffer bilden, mußte das alte Paar ersetzet werden.

Bikebasteln: da das Ergebnis von neulich mit dem Spritzschutz am Umwerfer/ vorderes Schaltwerk noch ein Lücke von oben zeigte, hatte ich in der letzten Trainingspause mal eben schnell den Umwerfer vom Erstversuch befreit und eine neuen Spritzschutz zurecht geschnipselt und wieder mit zarten Kabelbindern befestigt.

Mal sehen wie sich das jetzt so macht. An die Rückleuchte muß ich auch nochmal dran. Aber bevor ich da dran gehe, werd ich mir erstmal ein frisches besorgen müssen. Denn…

Bikedefekte: …leider saß das heute wohl doch nicht so gut fest und flog beim runterfahren einer Kante aus der Halterung. Ich hab das zwar gehört und die Rückleuchte aufgesammelt, aber zum einen hab ich erst zu Hause gemerkt, daß die Akkus auch rausgeflogen waren. Das andere aber ist, mit dem Einlegen anderer Akkus war es nicht getan. Die Lampe leuchtet nicht mehr, ist damit defekt. Blöd gelaufen, werd mal sehen ob ich morgen die Akkus an der Stelle noch auffinden kann.

Auch hier wieder, zum Glück hat der geneigte Radfahrer stets passenden Ersatz zur Hand. Ich krame in der gut aufgeräumten Schublade in der entsprechenden Pappschachtel und hole noch ein XLC Bianca CL-R11 heraus.

Relativ smart von der Größe her, zwei gut helle LED Leuchtmittel, gespeist mit 2stk. AAA Akkuzellen, dabei eine umlaufende Gummidichtung und damit wasserdicht, StVzO Zulassung und on top, ich kann sie direkt ohne irgendwelche Bastelaktionen an meine Arschrakete stecken.

Donnerstag: vorletzter Tag, der angekündigte Höllenwind mit Windgeschwindigkeit in Böen gut über 90km/h tobte draußen rum.

Die Anfahrt wurde zeitig angegangen, man weiß nie. Dabei hatte ich Megaglück. Der Wind kam so press aus Süd, daß das Südufer am Channel in den meisten Abschnitten mit dem reichlich vorhandenen Grün mehr als erstklassigen Windschutz bot.
Ich konnte es kaum glauben, aber in den guten Abschnitten lief ich tatsächlich mit üblichen Tempo vor mich her. Natürlich war der Spuk in den komplett windoffenen Abschnitten vorbei. Kleines Kettenblatt und mit bis zu 10km/h war dann angesagt. Einmal bin ich aber dann doch kurz abgestiegen, die eine Böe war doch heftig.

Eine nur einseitig abgesperrte Baustelle hatte ich auf der Strecke. Für mich zum Glück vor der offenen Seite. Schwachsinn.

An der Stelle wo mir gestern das Rücklicht rausgeflogen ist, hatte ich leider nur einen Akku wieder gefunde. Ist zwar schade um den Akku, was mich aber mehr wurmte war, irgendwo lag der nicht auffindbare Sondermüll rum.

Nach der Ankunft am Job der üblich Turn und dann ging die Beladung der Futterluke wieder los. Noch am Standort eine kleine Dose Makrele während der Anfahrt dann…

  • eine Mandarinen
  • eine Banane
  • eine Birne

…und da es im Zeitfenster ab 10:00 Uhr eine gut brauchbare Bäckerei gab…

  • zwei Brötchen mit Käse, Kochschinken, Salat, Tomate, Remoulade
  • ein Brötchen mit einer (aber eher dünnen) Scheibe Leberkäse und Spiegelei

Das war dann grob gegen Elf tutti kompletti aufgefuttert. Gut das Leberkäs-Kombi-Brötchen war Luxus und hatte ich nur genommen, weil ich es in der Auslage erspähte. War aber alles top und legger.

Die Rückfahrt markierten zunächst zwei Punkte. Zum einen bei eher warme und besserem Wetter zurück fahren und zum anderen, auch in folge des Wetters, eventuell nochmal eine Haldenauffahrt zu machen. Eben um die Skyline genießen zu können.

Zunächst, wie gesagt. Das mit der Wärme hatte aber recht fix erledigt. Die Sonne sank unaufhaltsam dem Horizont entgegen und dabei zog irgendwie eine klare aber wohl eher feuchte Luft ins Land. Ich ließ es dennoch rollen, zog aber ab dem letzten Drittel immer wieder bei kurzen Stops das eine oder andere Wärmende an.

Ja und je näher auch der heimischen Burg kam, war dann auch irgendwie das Wetter mit dem netten Wolkenbild eher auf grau in grau getrimmt. Sonnenuntergang? Iwo, nix war. Und so gab es nur ein paar nette Waldpfade und dann das Einrollen, parken, entladen und ab in die Burg.

Freitag: der Wetterfrosch hat für heute wider frischere, oder auch normalere Temperaturen für den Januar angekündigt.

Noch frühmorgens hab ich mal meine Einkaufslisten studiert (bin in 2015 fündig geworden) um heraus zu finden, wie sich das kleine Rücklicht schimpft, daß ich sowohl am Helm habe, aber auch jetzt als Reserverücklicht am Fahrgerät. Jenes ist von XLC-Parts ist aber nicht mehr im aktuelle Sortiment. Bei Amazon habe ich aber noch eines gefunden und dort auch gleich bestellt.

Die Jobanfahrt findet endlich wieder bei Januarwetter statt. Brise von schräg vorne, nass- feucht und das Thermometer steht bei 2c°.
Da ich noch ein paar Minuten hatte bin ich nochmals zu der Stelle wo der verloren gegange Akku liegen könnte. Aber auch heute nix gefunden, muß ich also leider auf die Liste der Abschreibungen setzten. Blöd.

Feierabend mal etwas früher, da auch die Jobrunde freitags kürzer ausfällt. Gut denn so kann man eher los und die Gutzeit für was Organisatorisches verwenden. Natürlich wurde dann auch die Rückreise entsprechend normal kurz gehalten.

Und damit war die Woche dann zu ende.


Infobroschüre der FH Münster, Version 1.0 – Stand 11. Januar 2021 über die Wiederverwendung von FFP2 Masken für den Privatgebrauch

Rumgelaber 16. & 17.01.2021

Januar 17, 2021

Bikalltag/ Rumgelaber/ Sport & Alltag/ Outdoor/ Bikebasteln/ Bikebilder: diese Geschichte starte mit dem gestrigen…

Samstag: …Basteltag, die erste. Spritzschutz für den Umwerfer, ein wenig Material ähnlich einem Fahrradschlauch, ein bisschen rumschnipseln und zwei Kabelbinder, fertig ist die Schose. Bewährungsprobe mal bei den nächsten Fahrten. Und wenn der Untergrund nicht genug Schmodder hergibt, ich kenn hier genug üble Schlammlöcher.

umwerfer_ergebnis

(alle Bilder von beiden Bastelaktionen hab ich mal in ein Album gepackt)

Ja und so sollte das erstmal am Umwerfer reichen.

Nächste Baustelle Plan B., ja ich geb zu, nicht schön aber dafür selten. Wobei selten auch durch einmalig ersetzt werden kann. Der Hintergedanken sollte klar sein, man empfindet es eher auf die unangenehme Art erfrischend auf einer längeren Winterfahrt sich das extrem kalte Nass an der Gurgel entlang laufen zu lassen.

Dank diverser Modifikationen im letzten Frühjahr, passen ja 1l Pullen in den dafür extra schräg montierten Flaschenhalter (übrigens auch eine eigene Idee). Aber die Decathlon Isolierung (deren Montage übrigens auch alles andere als einfach war) fasst keine 1l Pullen samt Halter. Dumm gelaufen.

Ich kam also nicht umher den ollen Krempel zu demontieren und mir aus einer ebenfalls aus dem Decathlon stammenden Fünf-Euro Isomatte was zusammen zu schnipseln. Hier mal ein Pic schon bei der ersten Anpassung.
Natürlich war die Montage nicht ohne eine längere 5mm Inbusschraube möglich. Der obere Haltepunkt, ehmals mit zwei XXL Kabelbinder fixiert wird nun von einem Gürtel samt Steckschnalle gehalten.

Zu guter Letzt wurde die Nahtstelle mittels Ducktape zusammen geführt. Ergebnis: nicht schön aber selten und sollte vor allem zweckmäßig sein. Test wird natürlich die nächsten Tage anstehen. Ja alles nicht wirklich chic, aber im Winterpokal kann man auf sowas keine Rücksicht nehmen. Points in Form von Fahrtzeit (mehr/ viel Fahrzeit = mehr trinken) zählt, Optik muß hinten anstehen.

Übrigens, die Aktion hat mich eine gute Stunde gekostet.

Leider hatte ich in all den Jahren bis jetzt nix passendes gefunden. Und die Aufgabenstellung fängt ja schon damit an, daß man trotz Rahmentasche an die Pulle kommen sollte.

Als nächstes wollte die neue Bartpfanne eingebrannt werden. Nach ein paar Tips aus dem Hängemattenforum hab ich mich an die Arbeit gemacht. Mittel zum Zweck war dann die Feuerschale die entsprechend befeuert wurde, Holz hatte ich ja über die Tage genug gesammelt.

Sieht jetzt nicht ganz so perfekt aus, das mit dem zu viel Öl zwecks einbrennen war dann so eine Sache. Das Küchenpapier war dann wohl nicht ganz so saugfähig wie es zunächst schien. Ich denke/ hoffe, daß wird sich aber noch bessern.

Natürlich hatte ich heute als erste Aktion dem CAADX noch etwas Aufmerksamkeit gegönnt. Soll ja nicht nur besser aussehen, also der Alltagsdreck runter, sondern vor allem auch da zweckmäßig sein. Mit den letzte Tagen muß man ja auch davon ausgehe, daß sich zumindest auf den befestigten Wegstrecken auch Salz befand. Und das sollte runter.
Somit war die gestrige Schlauchwäsche schon ein guter Plan und das nachputzen heute sowieso. Und das war dann der gestrige Tag.

Newsticker: und was ich so am heutige Tag getrieben habe kann die Leserschaft im Artikel Outdoorgeschichten 17.01.2021 nachlesen.

Und so wünsch ich noch einen netten Sonntagabend und bleibt bitte gesund!