Archive for the ‘Bikebasteln’ Category

Trinkvorrat am Bike 1.2/ 25.07.2020

Juli 25, 2020

Bikebasteln/ Idee!: nachdem ich schon eine wenig in Sachen Trinkvorrat und dessen optimierter Unterbringung am CAADX gebastelt hatte, kam gestern der zweite Part. Tag zwei nach der Krankenhausentlassung und der Süchtige *grins* zieht auf Krücken sein Gravel-Cyclocross-CAADX aus der Fitness-Garage. Motto: wenn’s Fahren nicht geht, dann wenigstens etwas schrauben.

Die Aufgabenstellung als Ausgangsbasis war ja klar. Die Nachfüllflasche sollte möglichst ohne Kontakt unter den Topeak Midloader passend. Seit ich den Topeak Midloader habe, war Platz für die Nachfüllflasche eher eng. Machbar, aber auf Dauer könnte da was an der Tasche durchscheuern. Das Mittel zum Zweck um da Luft zu schaffen war dann das Wolf-Tooth B-Rad 2 Montage Basis.

Also wurde das mal fix montiert. Die Montage mit den mitgelieferten V2A Schrauben klappte eigentlich gut. Leider sind keine Inbusschrauben sondern diese ach so hochwertigen neuen Sternkopfhassenichgesehenschrauben. Blöde Sache, weil dann doch wieder aufstehen und auf Krücken das passende Fummel-Gezumpel-Werkzeug holen angesagt war. Hat sich aber gelohnt…

…wie man sieht. 750ml zum nachfüllen sind am Bike montiert, Luft satt nach oben. Klasse wäre jetzt noch ein passendes Gefäß mit mehr als 750ml zu finden, was dann aber auf Grund eines flachen Deckels auch noch gut unter den Midloader passt.

Also sowas wie jene Kombi aus Nalgene Trinkflasche (leider hat die Nalgene Trinkflasche nur 650ml) und Weithalsdeckel, nur mit 1l Volumen aber auch im Durchmesser nicht mehr als 75mm. Denn mehr als 75mm packt der Trinkflaschenhalter nicht.

Rumgelaber 14.07.2020

Juli 14, 2020

Bikealltag/ Rumgelaber/ Bikebilder/ Bikebasteln: so der Tag läuft so vor sich hin und mit diesen weiteren Zeilen sind mal eben zwei, drei Stunden ins Land gezogen. Hatten wir die Tage nicht das Thema Beziehungskiste Fahrrad u. dessen Pflege? Heute war es dann soweit. Und weil das zum einen auch eine gute Beschäftigung ist, also das Fahrradputzen und so auch die Zeit vergeht, hab ich dem CAADX heute eine gründlichere Pflegeeinheit gegönnt.

Der Umfang der Arbeiten:

  • komplette Wasserschlauchwäsche mit Schwamm & Pinsel sowie Neutralreiniger nebst trockenreiben
  • nachreinigen mit Glasreiniger und Tüchern
  • Schaltwerk, Schaltwerkkäfig sowie Schaltwerkröllchen & Umwerfer gründlicher geputzt und mit einer guten Brise Brunox TurboSpray bearbeitet
  • Kettenpflege mit Motorex Wet Portect in gründlicher
  • Kettenblätter (montiert) gereinigt
  • Schaltzüge im unteren Tretlagerbereich mit einer Portion Motorex Wet Portect in den Führungen bedacht
  • an beiden hinteren Laufradsätzen die Miche Kassetten demontiert und gereinigt
  • Bremsbeläge kontrolliert noch gut (5.437km Laufleistung) können aber demnächst getauscht werden
  • Kettenlängung gemessen Ergebnis = Kettenlehre taucht zur Hälfte ein, noch alles gut

Hört sich nach viel an, ist auch nicht wenig, sind aber einige Arbeiten mit dabei, die man nicht regelmäßig macht weil man es nicht muß. Doch wenn man diese Handgriffe macht, dann brauchen sie oft auch ihre Zeit. Doch das Gesamtergebnis ist nicht schlecht. Natürlich hab ich keinen Hyp betrieben und alle winzigen Ecken mit dem Q-Tip und der Zahnseide fein gemacht. Ganz ehrlich, das brauch ich an dem Bike nicht.

An den beiden Kassetten (Zahnräder am hinteren Rad) war dann aber doch etwas mehr Drecksrotz zwischen den Zahnrädern. Zum Glück kann man diese ja komplett auseinander bauen und dann eben wider säubern. Das andere gute ist, auch wenn gerade diese Arbeit länger dauert, ist der Dreck erstmal runter, kann sich kein weiterer mehr sammeln. Denn dieser Dreck ist in Kombination mit der Kettenschmiere wie eine Schleifpaste und kann so einem den gesamten Antrieb schneller ruinieren. Könnte man mit leben, muß man aber nicht.
Denn die Kosten für so eine Kassette liegen bei gut über 60 Euro und ob sie dann nur 4.000 Kilometer hält oder weitaus länger macht schon was aus.

Cyborg-R: nach dieser Aktion war dann kurze Pause und siehe da, daß Krankenhaus meldete sich. Antritt auf Station soll um 07:15 Uhr sein. Also bin ich mal hoch und hab die Sachen in den Koffer geworfen und die Krücken geputzt.

Sport & Alltag: nach dem dann erfolgten Kofferpacken die letzte pre-OP Trainingseinheit, damit das für morgen gut vorbereitet & geschmeidig ist.
In diesem Zuge wurde dann noch der Rasen geschnitten. Das ist also auch erledigt. Da es leider anfing leichter zu träufeln spannte ich mein Tarp auf und hatte so einen guten Regenschutz für das restliche Training. Danach ging es ab ins Bad, gründlich frisch machen und anschließend Essenfassen. Meine älteste Tochter hat ein paar ganz lecker Gnocchis gemacht. Natürlich waren die Gnocchis selbst schon vorbereitet, also aus der Packung. Aber sie hat eine lecker Tomatensoße gezaubert. Ich denke so kann ich gut vorbereitet ins Rennen gehen.

Zum Tagesabschluss noch einmal Datensicherung am MacBook Air und dann ab in die Hängematte zum chillen.

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Ist schon irgendwie komisch das es morgen anders laufen wird. Aber insgesamt bin ich positiv gestimmt.

Man liest also bald wieder voneinander. Noch eine schöne Woche und bleibt gesund!

Trinkvorrat am Bike 09.07.2020

Juli 9, 2020

Bikebasteln/ Idee!: lange Rede kurzer Sinn, unterwegs zu sein und Durst zu haben ist unschön. Bei einer durchschnittlichen Radtour steckt man sich eine normale Trinkflasche in den Flaschenhalter, besorgt sich was im Discounter, Tankstelle oder einer Wirtschaft/ Café.
Ja klar, kann man machen und ist gerade wenn’s wo in ein Café geht, auch nett. Ist man länger unterwegs und dann noch eher in weniger urbanen Terrain, wird die Sache kniffliger.

Ein zweiter Flaschenhalter ist schnell montiert, da können auch größere Pullen rein. Die Trinkflaschen die ich bis jetzt nutzte fassten gut was über 900ml, was schon eine Macht ist.

In Richtung Fingerübungen geht es aber, wenn aus irgendeinem Grund entweder die Flaschenhalter, die großen Trinkflaschen oder auch beides in einer bestimmten Kombination nicht so nutzen kann.

Das ist dann genau dann der Fall, wenn man eine Rahmentasche nutzt, wie ich das zur Zeit mache. Also mal ein Bild von der Ausgangsbasis.

Man sieht gut, die blaue 750ml Zugriff-Trinkflasche kollidiert gut mit der Rahmentasche. Für‘ s erste hab ich die Tasche an der Stelle nur sehr mager gepackt, was auch gut ging. Die hintere Pulle ist nur zum nachkippen und auch nur eine Brückenlösung.

Also hab ich dann zwei Pullen eingeholt. Beide aus dem Hause Nalgene. Die 1l Weithalsflasche ist erstmal nur für so. Die transparente 650ml war eigentlich für den Job gedacht, hab sie aber einfach mal ans Bike gesteckt.

Gefallen hat mir der Deckel. Staubsicherer Schnappverschluss schräg angeschnittene Trinköffnung, was das Süppeln super erleichtert und schön abgerundet. Das letzte könnte deshalb interessant sein, hat die Pulle Kontakt ist eine Scheuerwirkung an der Tasche deutlich geringer, als an dem Deckel (gleicher Machart) von der blauen Sigg. Jener ist werksseitig kantiger und somit ungünstiger. Ja ja, Kleinigkeiten können viel ausmachen.

Schau ich so auf die Pullen und denk mir so…

…passt! Der Nalgene Deckel geht sehr gut auf die Sigg Pulle. Andersrum merkwürdiger Weise nicht egal. Bin dann erstmal so nach Hause gefahren. Das Handling der Flasche insbesonders des Deckels hat mir gut gefallen. Vor allem der Trinkstutzen ist deutlich besser, als der von Sigg.

3.

At home angekommen, nächster Plan…

7.

…tatsächlich passt der Nalgene Deckel bündig auf meine 1l fette Camelbag Pulle. Jetzt galt es nur noch die Unterbringung am CAADX selbst zu optimieren.

Klar war, die fette Camelbag kollidiert mächtig mit der Tasche, so würde man sie auch nur schwer während der Fahrt rausgefingert bekommen und ein regulärer Flachenhalter packt das auch nicht.

In Sachen Flaschenhalter hatte ich dann noch einen im Durchmesser einstellbaren von Topeak Modula Cage II zur Hand. Der passt auf jeden Fall und hat auch kein Problem mit der fetten Pulle.

Damit man die Pulle gut lupfen kann, hatte ich schon bei den ersten Überlegungen eine leicht verdrehte Montage im Kopp. Also mal nur die untere Schraube genutzt und dann das Teil seicht verdreht. Da es ja im B.O.C. nix zu holen gab hab ich das mal spontan aus dem Handgelenk mittels zweier extrem fetter Kabelbinder gelöst.

So huscht die Pulle optimal an der Tasche vorbei und ist zudem gut handelbar. Fußkontakt beim treten gibt‘ s auch nicht.

Fahrt heute früh – alles tutti. Mal sehen wie sich diese Bastellösung auf dauer bewährt. Der Plan eventuell und wenn auch wirklich nur eventuell, zwei Trinflaschenhalter nebst Flaschen nebeneinander an den Rahmen zu bringen funktioniert leider nicht.

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Aber mit der Lösung kann ich bis jetzt gut leben. Ersetzt wird noch die hintere Pfandflaschen und im Optimalfall gegen eine weitere volumengleiche Weithalsflasche ersetzt.


Weiter im Überlegungsplan, nachdem ich die Pfandflaschen-1l CamelBak Trinkflasche für den Zugriff getestet habe, was übrigens bestens klappt.

Jetzt hab ich gerade mal die üblichen verdächtigen Homepages studiert und so wie’s ausschaut, Nalgene hat wohl keine wirklich mir genehme Weithalstrinkflasche mit einfachen Verschluss oder in den für einen Fahrradtrinflaschenhalter passenden Abmessungen.

Jetzt war ich aber gerade mal draußen und habe die neue 1l Nalgene mal mit der kleinen 650ml deckelmäßig getauscht…

…und siehe da, der flache Weithalsdeckel passt auf die kleine 650ml Pulle und somit wider besser unter die Rahmentasche.
Ferner habe ich bei Bike24 ma etwas gestöbert und dort eine Wolf Tooth B-RAD 2 Montage Basis gefunden. Jene käme zwar gute 20 Euro schaut aber verdammt noch mal als Werkstück deutlich stabiler und somit besser aus, als irgendwelche Kabelbinderlösungen wo man dann seine Trinkflasche dranschrauben könnte. Dieses Wolf Tooth B-RAD werd dich dann holen um den hinteren Trinkflaschenhalter noch ein gutes Stück nach unten setzten zu können um alle scheuertechnischen Eventualitäten aus dem Weg zu räumen.

Damit das dann aufgeht werde ich mir noch folgendes einholen:

Die zweite 1l Nalgene wird mit der ersten in der Lenkertasche verschwinden und so meine bisherigen Trinkblasenlösung ersetzten. Die Vorteile: so richtig warm bin ich mit der Trinkblasen- & Schlauchlösung nicht geworden. Es mag zwar praktisch sein einfach mal dran zu nuckeln, ja kann man so sagen, aber die richtige mir genehme Trinkmenge ist eher nicht machbar. Ich mag das halt wenn das Wasser ohne großen Wiederstand in den Rachen zu gießt ist.
Kommt dann noch hinzu, das ein Befüllen der Trinkblase als auch die Hygiene, im speziellen am Trinkschlauch u. Mundstück eine andere ist als an deiner Trinkflasche. Die kann ich recht sorglos mal in die Spülmaschine packen und habe keinen dünnen Schlauch oder Mundstück. Außerdem passen die beiden 1l Flachen gut in die Lenkertasche und haben dann mit zusammen 2l Volumen noch einen halben Liter mehr als bisher.

Die anderen Trinkflaschen werde ich quasi nur zum wechseln einkaufen. Wenn mal die gebrauchte Trinkfasche in der Reinigung ist, habe ich eine die ich nutzten kann. Die bisherigen Trinkflaschen, bewährt oder nicht, landet wo auf der Reservebank, sprich verschwindet aus dem Küchenschrank. Das wird die Holde sehr erfreuen.

Insgesamt kann ich jetzt nach der ersten Nutzungszeit sagen, ich komme mit der Handhabung gut bis sehr gut zurecht, dass bleibt also so wie gedacht und ausgeführt.
Mit dem Wolf Tooth Teil kann ich den zweiten Trinkflaschenhalter deutlich niedriger setzten und dann schauen wir mal weiter. Ich spekuliere darauf, das dort doch keine neu gekaufte Flasche rein kommt, sondern normales Pfandgut in geeignetem Volumen.

Ende aus – Micky Maus! *grins*

 

 

37.123km & 29.155km/ 13.06.2020

Juni 13, 2020

Bikealltag/ Cyborg-R: es ist Mittwoch-Morgen und ich hocke in der Küche, gefühlt seit Tagen. Der Espresso ist getrunken, die Kekse gefuttert, die Tageszeitung gelesen und dann noch zwei Toastsandwich gefuttert. Ich war einfach zu früh wach, diese späte Schicht bringt meinen Rhythmus irgendwie mächtig durcheinander.

Heute also gleich ist Vorstellungstermin in einem nahen Krankenhaus für einen Neuteileinbau auf der rechten Seite. Leider erst um neun, also muß ich die Zeit bis dahin noch etwas – mehr – überbrücken. Und so starte ich diese ersten Zeilen.

Naja, zum Glück ist diese Woche ja wider kurz im Sinne von Vierarbeitstagewoche aber ich wette, auch morgigen Feiertag hocke ich wider in aller Herrgottsfrühe wach in der Küche. Wir werden sehen.

Zum Ergebnis, der Termin war gut.

Der Neueinbautermin ist am 15.07.2020. Die Gespräche waren gut, kurz und knapp außerdem mußte ich eigentlich nur einmal länger warten. Das der OP-Termin schon so früh machbar ist, ist natürlich besonders erfreulich.
Die noch zu überbrückende Zeit von grob fünf Wochen, halte ich für machbar. Zumal ich ja bis kurz vorher noch Physiotermine habe.

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Biketouren/ Bike & Biketouren Bilder: am Donnerstag dem Feiertag hab ich mal endlich lange gepennt. Also bis um 07:00 Uhr um genau zu gehen. *lach* Da war aber erst später zum Frühstück eingeladen waren, habe ich mir die Zeit noch anderweitig vertrieben.

Als da wären mit dem hypnotischen Kette- & Antriebwienern am Stahl Renner. Da hatte sich dann doch bei den letzten Fahrten das eine oder andere angesammelt.

Nachdem der Vormittag eher inaktiv verstrichen ist, war bei mir Bewegung angesagt. Schon alleine des Rückens wegen mußte was passieren. Und so bin ich mit dem Stahl Renner mal wieder am Channel entlang, hab den Burghügel links liegen lassen und bin zum Pilsholz gefahren.

An jenem eher kleinen Waldstück bin ich seit Jahren immer wieder vorbei gefahren. In der Regel im Auftrag des Jobs. Und immer wieder fragte ich mich, wie ist dieser Wald wohl?

Zunächst mal, nicht sonderlich groß. Mit dem Rad die große Spazierrunde grob was zwischen fünf und zehn Minuten. Auffällig fand ich aber, eine große Anzahl an netten Hütten. Ich meine so aus dem Kopf satte vier Stück. Und das bei der eher geringen Größe des Waldes ist schon ein Haufen.

Man hat dann erstmal eine Runde gedreht, sich einen Überblick verschafft und dann in einer der Hütten Obst zu sich genommen.

Das kleine Waldstück ist zum spazierengehen recht gut, etwas störend ist nur der Verlauf der Straße. Dies aber auch nur im direkten Verlauf. Ist man etwas weiter drin, hört man schon nix mehr.

Interessant könnten die dort verlaufenden Reitwege sein. Jedenfalls so denn man mit einem geeigneten Fahrgerät unterwegs ist. War ich ja heute nicht, also…

…nach der Pause wieder Rückreise. Dabei schaute ich mir noch ein erst kürzlich fertig gestelltes Ahse Überlaufgebiet an. Auch diese toll gemacht und deshalb nett, aber leider auch in seiner Größe eher überschaubar. Und so ging es noch an einer Kuriosität vorbei…

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…nach Hause. War ein netter kleiner Ausflug.

Bikealltag Volotec/ Bike basteln/ Licht & Sicht befestigen: am Volotec hatte ich dann noch einen mir genehme Halterung für ein B&M Flat-S Permanent Rücklicht dran-zaubern können. Das große Töchterchen hatte neulich den Bedarf an einem Licht-Fahrrad und mußte auf Grund des Nichtvorhandenseins auf den mütterlichen Drahtesel umsteigen. Jetzt werd ich nur noch ein Vorderlicht mit ordern. Hab da auch schon was im Auge.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder: der Freitag stellt sich dann mal wider als letzter Radfahrtag dar.
Für heute stand ma‘ wieder verlängerte Jobanfahrt an. Klar im Fokus die Sesekeradroute ab Kamen. Also erstmal hoch zum Channel, dann ab über die Klöcknerbahnradroute bis nach Kamen rein und dann eben umschwenken auf die Zielroute.

Bei der Abfahrt erst noch 12c°, aber schon merklich warm. Bald wurde das Halstuch entfernt und das Trikot unter der Windweste geöffnet.

Auf der Sesekeradroute angekommen verschwand auch die Windweste in der Arschrakete und mit der Trinkpause wurden Bilder gemacht.

Gut ist, man kommt jetzt wieder unter der A2 auf der regulären Radroute durch und muß nicht mehr diesen sehr gefühlsechten Harken mit der Grobschotterpiste fahren. Einzig zu bemängeln wäre noch, das sind mitten drin und komplett quer über die Fahrbahn ein sehr sandiger Abschnitt.

Unschön weil eher loser Sand und wenn man unter der BAB Brücke raus kommt, also mit etwas Speed, dann erkennt man das recht spät.

Ich denke wenn sie die Behelfsbrücke der BAB abbauen, dann wird man dort mal wieder nicht durchkommen. Aber das sollte sich ja nicht so lange ziehen.

Am Schaffensort angekommen war dann ordentlich frisch machen angesagt, ein erstes Frühstück und vor allem viel trinken! Denn gegen Ende der Jobanfahrt wurd‘ s dann doch schon mächtig warm.

Den Tag über zogen die Temperaturen gemäß Ansage auch noch an. Unschön wie ich befand, kann man aber nix dran machen. Mit einer vollen Wasserpulle ging es dann recht straight auf die Heimreise. Die Spät-Woche war geschafft und die ersten Zeilen am Morgen sagen dann dazu auch noch was aus. Wochenende, Luft holen ein paar Dinge erledigen und dann in das nächste Zeitfester X.

29.081km/ 03.06.2020

Juni 3, 2020

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biketouren Bilder/ Bikebasteln/ …hilf anderen: ein normales Leben beginnt, so denn es so bleibt.

Montag: der Start am frühen Morgen war zwar irgendwie schleppend, dann aber doch nicht. Pünktlich vor‘ m Weckerbimmeln war ich wach, kurz umgedreht dann aber doch raus. Das Espresso-Frühstück mundete, der Gang vor die Burgpforte zwecks Temperaturkontrolle, Restkleidung anlegen und dann relaxed die 54er Kurbel kreisen lassen. Man ist da immer wieder begeistert wie gut der Stahl Renner rollt.

Ich denke aber einfach, das ma(n)n wieder in der Rhythmus kommen muß und es war ja auch nicht sonderlich kalt in der Frühe. Also mit Bezug auf die leichten Anlaufschwierigkeiten. Außerdem hüte ich auf der Anfahrt festgestellt, ja die Locations sind noch da.

Nett war dann, hatte ich am Sonntag der Kollegin mit ihrem Cube Stereo Mountainbike ihr neue Kassette, Kette und Bremsklötze montiert, brachte sie mir ein paar kleine Stärkungen als Dankeschön mit.

Die Rückfahrt zur Burg ging rein vom fahren her genauso geschmeidig, wie die morgendliche Anfahrt. Sehr unschön habe ich nur die maximale Temperatur empfunden. Alder, watt war datt knüppelheiß. Wassernachschub war dann das Stichwort.

Dienstag: ich weiß ja nicht ob das was mit Vorfreude zu tun hat, aber am Dienstagmorgen war ich mehr als eine halbe Stunde vor dem Weckerbimmeln wach. Ma(n)n sitzt wider am Stammplatz, nippt am Doppelten und futtert dazu ein zwei Kekse.
Mit dem Anbeginn das Tageslichts, daß gewohnheitsgemäß um diese Uhrzeit noch eher verhalten ist, kann ich sowas wie Wolken am Himmel erkennen. Sollte es auf Grund dessen heute nicht ganz so knallig wird wie gestern? Vielleicht muß ich sogar mit Licht zum Job fahren? Alles egal, Hauptsache irgendwie geht die Zeit rum.

Auf der Jobanfahrt hab ich es mal etwas langsamer angehen lassen. Wozu die Eile?

Am Job selbst ging der Tag bis zum späten Mittag gut rum. Erst eine Jobrunde, dann noch eine Auslieferungsfahrt. Die Heimfahrt wider in etwas entspannter, wobei es trotzdem gut lief. Nach der Ankunft am Burghof erst den Rasen gründlich gewässert, nebenbei selbst fett am Krug gezogen. Dann noch eine vorsichtige Trainingserhaltungseinheit gemacht. Und so wird der Tag wieder mit entspanntem Hänger in den dafür vorgesehen Stoffbahnen seinem Ende entgegen gleiten.

Out of america – der Tag der Nichttour/ 28.892km/ 15.04.2020

April 15, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Urlaub/ Bikebasteln/ Sicht befestigen: irgendwie hat es nicht sein sollen. Die Erstgeborene war etwas zu hastig ans Telefon gegangen und hatte dann eine recht üble Rückennummer. Nach ein wenig Beruhigung und Lokalisierung der Schmerzstellen, war ihr glaube ich jedes Mittel recht. Und so gab´s Drops vom Papi, das E-Wärmekissen und sogar ein paar bescheidene Ansätze mit der Druckpunktmasage mittels Tennisball.
Meine angedachte Biketour zur weiteren Waldstreckenerkundung konnte ich somit vergessen.

Die eine oder andere Maßnahme brachte schon mal soweit Besserung, daß sie ihren Termin beim örtlichen Amt wahrnehmen konnte. Dort mußte eine Bescheinigung für ihren Job, Start am 01. Mai eingeholt werden. Sie war bis dahin schon wider so mobil, daß ich im Auto warten konnte. Die Nummer war natürlich fast wider komplett überflüssig, denn im Grunde mußte sie nur bezahlen.
In diesen Zeiten hätte man das auch online erledigen können. Aber so sind sie halt beim Amt.

Da Reflecto mein Lieblingsonlinehändler was Reflexmaterial angeht, mir meine Bestellung hatte zukommen lassen, konnte ich die Nichttourzeit sinnvoll nutzen. Bestellt hatte ich einmal ein paar wenige Meter in Orange, wollte man wider eine neue Farbe ausprobieren und ein paar mehr Meters vom bekannten Weißton.

Ja ich geb’s zu, es ist jetzt schon wirklich Overfill, aber genauso hab ich mir das vorgestellt. Wobei, genauso? Nein! Denn das Zielflaggen-Karo-Muster hatte ich eigentlich in weiß vor Augen. Das ich dann doch das Orange genommen habe, lag an der Intuition. Ich konnte mir das nicht eins zu eins vorstellen, aber es war eine gute Entscheidung.

Das kniffligste war die 2 x 2cm Stücke so gleichmäßig wie möglich zu schneiden und dann, als zweite Hürde, eine saubere Linie hin zu bekommen. Das Stücke schneiden klappte dann besser als gedacht und mit dem Ansetzten des ersten Quadrats hatte ich dann auch eine Idee, wie ich das mit der sauberen Linie hinbekommen.

Dazu klebte ich mir einfach eine alte Speiche aus einem Regenschirm mit Tesa-Krep auf die Gabel. Nun konnte ich fein die ersten Stücke ankleben, anschließend die „Hilfslinie“ entfernen und dann eben den Rest machen. Die letzte Fingerübung waren dann die Rundungen am Cannondale Logo. Aber auch da half mir Tesa-Krep. Ich klebte das einfach über das Logo, konnte so die Konturen nachzeichnen und jene dann auf die kleine Reflexquadrate übertragen.

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Rein von der Optik der Gabel her, hat das was von den Follow Me Fahrzeugen auf dem Flughafen. Und dann machte die holde Burgdame den Vorschlag noch auf eine Runde mit dem Rad auszurücken.

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Urlaub/ Bikebasteln/ Biketouren: gut dachte, noch eine gemütliche Runde bei schön Wetter hier im nahen Claim kann man machen.

Das haben wir dann auch gemacht, war wirklich eine ganz kleine Runde. Festgestellt wurde, meine Stammeisdiele – Pino – hat noch geschlossen. War aber auch nicht schlimm, irgendwie hatte ich keine Lust auf Eis. Gut, eine Becher Spaghettieis hätte ich wohl genommen. *grins*

Out of america – 08:19Uhr/ 14.04.2020

April 14, 2020

Bikealltag/ Morgengruß/ Sport/ Outdoor/ Bikebilder/ Idee !: hallöchen an die Leserschaft! Ich hatte schon lange nix mehr getippt, WordPress meldete einen zehn tägigen Verlauf bei der Veröffentlichung an Beiträgen und so hab ich mir mal den Luxus gegönnt… .
Ja ne´, ist natürlich quatsch. Ob ich jetzt X oder zehn Tage hintereinander Beiträge veröffentliche oder nicht…

…ist mir schnuppe. Fakt ist, der gestrige Tag wurde ob des im Vergleich zu den Vortagen eher gesetzen Wetters mehr oder weniger nur im Burggarten verbracht. Ostermontag ist damit auch irgendwie an mir vorbei gegangen. Daß auch familiäre Tages-Highlight war dann, daß man zu Mittag Gulasch und Klöße gefuttert hatte und am Abend in kleiner Runde in die Röhre schaute.
Im Burggarten war es auch dank entsprechender Kleiderwahl recht angenehm und ich konnte mich fast den ganzen Tag über beschäftigen. Der ganze Tag war dann irgendwann so geschätzt ab halb zehn bis etwa fünf.

Die erste Fingerübung war nach einem leichten Warmlaufen mittels ein paar Handgriffe im Garten sowie in der Fitness-Garage mein Crosstraining. Im Verlauf dieser Zeit wurd´s auch wärmer, die Sonne kam langsam raus und ich richtete mich danach fast komplett draußen ein.

Mein Hauptfahrgerät wurde raus geholt und mit der  Zéfal Lenkertasche bzw. nur deren Halter bestückt sowie der 12l. Ortlieb Kompresssionspack. Dann kam natürlich der Yeti Schlafsack noch mit dabei, die Hängematte aus dem Amazonas Traveller Set, die beiden Therm-a-Rest Hängemattengurte, der Therm-A-Rest Hängematten Warmer und natürlich das komplette Toaks Koch-Set. Im Verlauf der Verstauaktionen am Bike fand dann noch der Esbit Spiritusbrenner samt dem Trangia Triangel als Brennehalter für den Spiritusbrenner seinen Platz.

Mit dem ganzen Kram hab ich mich dann über Stunde befasst, ein wenig gebastelt…

…mit der Zielvorgabe Platz zu sparen, meine bisherige Espresso-Macchina Halter mit der Toaks Topfkreuzen zu ersetzten, dann noch der Versuch den Esbit Spiritusbrenner noch im Toaks brauchbar zu betreiben. Dann könnte man ja das Trangia Triangel als Brennerhalter für den Spiritusbrenner zu Hause lassen. So die Idee.

Die andere Fingerübung war vor allem auch noch die Kobi Yeti Schlafsack und Hängematte gescheit zu gepacken, um auch den Rest gut unter zu bringen. Den Ansporn gab mir der übrigens wieder sehr gut geschriebene Artikel von Bikini Tom/ Bikpacking mit dem Choki Yafün – Harness-System. Soweit dazu.

Was aus der Aktion geworden ist kann die werte Leserschaft dann in dem noch zu tippenden Folgeartikel nachlesen. Derweil wünsche ich einen entspannten Tag & bleibt gesund!

 

Urlaub out of america/ 36.942km/ 07.04.2020

April 7, 2020

Bikealltag/ Urlaub/ Bikealltag Volotec/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: ja der Titel dieser Urlaubsberichtreihe trifft es schon recht gut.

Unsere älteste Tochter verweilt ja nun hier bei uns, hat also vor knapp zwei Wochen ich einen Direktflug bekommen und ist somit in Sicherheit. Für uns ist das eine Erleichterung, für sie auch und für mich bedeutet das nun auch, eben nicht stundenlang in einem Flieger zu sitzen. Wobei so im Nachhinein…
…wäre auch schön wenn man jetzt ohne Probleme dort sich ein wenig die Landschaft anschauen könnte. Aber zum Tagesgeschehen, der gestrige…

Montag: …wurde im Grunde zu Hause verbracht. Gut, am Vormittag war eine kleine Radausfahrt mit der Holden ins Dorfzentrum angesagt um dort einem Serviceverein für uns was in einen Briefkasten zu werfen. War eher entspannt, also kein Wettrennen, wie meine Holde sagen würde. Am frühen Nachmittag wurden dann die Reste vom Vortagsgrillen verputzt, Käffchen geschlürft, die Füße hochgelegt, wobei mir das dann gegen Ende des Tages schon wider zu viel war. Also das mit dem Ausruhen. Und so hab ich dann einen Trainingseinheit im Burggarten gemacht und der tag konnte ausklingen.

Dienstag: auspennen, in Ruhe Espresso schlürfen, dann was frühstücken und mit der Gattin einkaufen fahren. Danach Cappucino auf der Terrasse mit der Feststellung, es ist bei weitem nicht so warm wie gestern. Und weil dem so ist…

Idee !/ Outdoor: ich hatte ein bei meiner Vom überflüssiges Lammfell bekommen. Jenes hat sich hier ei mir im Burggraten schon einige male als nette und wärmende Sitzauflage bewährt. Dummer weise rutschte es ganz gerne mal von der Sitzlehne runter. Und so hab mich mal mit der Ahle vom Schweizer Offiziersmesser ein Loch rein gemacht und eine Kordel durchgezogen. Damit kann ich nun das Lammfell an der Gartenstuhllehne fest knoten…

…und gut iss.

Biketouren Karten: nächster Akt, durch Zufall mal wider daran gedacht, weil es ja irgendwann mal in Richtung Coesfeld gehen sollte-könnte. PublicPress, also jener Verlag wo ich meine Lieblingskarten her hole, hat zwar die Homepage wider überarbeitet, aber zum einem im von mir gewünschten Segment nur eine geringe Auswahl an Karten und zum anderen kann man dort immer noch nicht direkt bestellen. Ich hoffe irgendwann ist es wider soweit. Aber zum Glück gab es ja im Megaonlineversandhaus noch ein Fundstück für mich.

Die Karte im sinnigen Maßstab 1:50.000 Region Baumberge Ahaus-Coesfeld-Haltern konnte ich dort für 8,00Euro erstehen. Wird so circa Freitag im Briefkasten liegen. Soviel also dazu.

Für den Nachmittag habe ich eine Radrunde angedacht. Es wird wohl n Richtung Westen gehen, über Werne und dann hoch in das Waldstück was zum Wanderweg führt. Mal sehen was die Wegstrecken dort so machen? Eventuell etwas Biberaktion? Man wird sehen.

Und wider zurück von der angedachten Radrunde. Schnell ein paar Klamotten über gestreift, die ollen Bikeschuhe angezogen und sich noch was in den Rucksack geschmissen. Die Ärmel von der Windstopperjacke habe ich schon zu Beginn der Fahrt ab gemacht. Die Sonne wärmte gut. Nach den ersten Metern verschwand auch die Nun-Weste im Rucksack und es ging nur im Shirt weiter. Mein Gott, wer hätte das gedacht? Am Vormittag noch in dicker Fleecejacke und warmer Mütze im Burggarten gesessen und dann sowas!

Wetter war genial, Windrichtung auch und das olle Volotex rollte wie Pest. Ganz schön flott ließ ich die westlichen Grenzen des nahen Dorfes hinter mich und begann mit einer kleinen und gut bekannten Kletterstrecke hoch in die Waldgegend. Nach ein paar Schwenkern auf den dortigen Wege wurde an einer Markenten Stelle abgestiegen.

Die Situation kurz begutachtet und auf einmal waren die beiden dicken Äste des umgestürzten Baumes aus dem Weg. Genial wie ich finde. Ich habe dann noch eine kleine Schlief gedreht, mich mit den dortigen Eingeborenen unterhalten. Es ging um einen Teich, wo noch ein Trapelpfad herführte. Genau mein Ding natürlich.

Die beste Schote erlebte ich, als ich aus der Ferne ein radfahrend Paar ankommen hörte. Er lautstark:“ich will doch nur das du mal richtig schaltest.“ Wenig später sind sie hinter mir, was man ja hört. Er überholt mich un dich höre wie seine Schaltung in den nächsten Gang knallt. Ein sehr unschönes Geräusch und eines, was nicht gerade von einer richtigen Handhabung zeugt. Dann mein Blick!
Er überholt mich ja an einer sehr guten Steigung und das in einem Tempo wo dann auch klar war, man fährt elektrisch. Soweit kein Problem für mich. Doch warum kann er nicht richtig schalten? Denn neben dem unfeinen Schaltgeräusch liegt seine Kette hinten gut sichtbar auf dem kleinsten Ritzel. Das nutzt man quasi nur bergab, maximal, so denn genug Saft in den Knochen steckt, auf der Geraden. Ich denke mir meine Teil.

Seine arme Lebensgefährtin überholt mich dann und schließt zu ihm auf. Ich denke wieder:„was will man mit so Rädern in dem Terrain (lose Steine, grober Schotter und Wise) ?“ An der Kuppe angekommen kann ich aufschließen, so schnell sind sie also nicht. Zu guter letzt wählen sie noch einen anderen Weg als ich. Ich treffe sie am „Ausgang“ wider und frage ob sie ernsthaft da durch gefahren sind, denn dort stehen die Bäume sehr eng. „Nein, man habe geschoben.“ Was die Leute so alles mit den Straßen-E-Bikes so treiben…

…sehr befremdlich.

Ich kam aber innerlich zufrieden auf der Burg an. Die Radtour kann kommen.

Morgengruß & Rumgelaber/ 04:37Uhr/ 30.03.2020

März 30, 2020

Morgenrgruß/ Rumgelaber/ Sport & Alltag: der gestrige Tag war dann erstmal eher schleppend. Half aber alles nix, nach dem eher trägen Morgen, einem Cappuccino, dem Mittagessen, einem weiteren Cappuccino hatte ich das rhythmische Tief überwunden und bin raus!

Im Burggarten erheiternde 5c° bei ebenso erfrischenden Nordwind. Zum Glück mit Windschatten.

Bikebasteln/ Licht & Sicht befestigen: die erste Fingerübungen mein geliebtes B&M Toplight Flat S Rücklicht doch wieder an meine Ortlieb Arschrakete alias Seat-Pack zu bekommen, ist gescheitert. Die Tasche gibt das langfristig qualitativ nicht her. Liegt an der Konstruktion, denn die Haltelaschen für Rücklichter sind eher nur für kleine und somit leichte Rücklichter gedacht.

Danach war dann mein Training angesagt. Die Klassiker Liegestütze, Sit-Ups und zwei zusätzliche Übungen für den Rücken aus der Physiotherapie.

Outdoor: nach dem Training hab ich dann mal einen spontane Idee umgesetzt. Unter dem Titel Schwedenfeuer wurden mir einige Videos auf bekannten Videochannel immer wider zugespielt. Eine feste Definition wie das zu machen ist, scheint es nicht zu geben. Im Umlauf sind also verschiedene Variante. Ich hatte so für mich selbst einen ganz einfachen Bauplan im Kopf. Holzstücke von meinen letzten Sammelaktionen in die Erde stecken, in die Mitte ein Zunder, dann Kram anstecken und gut ist.

Klar ist, ich stecke natürlich keine Holzstücke hier in die Wiese. Praktischerweise  hatte ich noch eine ollen Blecheimer und Sand zur Hand. Jener wurde in den Eimer geschüttet und gut war. Der Rest vom Aufbau lässt sich ja gut am Bild erkennen.

(Film vom Schwedenfeuer)

Der Zunder war schnell angesteckt wobei er etwas Hilfe mittels meiner favorisierten Rindenfasern gut tat. Hier und da dann noch ein paar dünne abgespaltene Holzsplitter mit dabei gesteckt und schon loderte das Feuer. Natürlich qualmte es hier und da und auch war die Flamme nicht ganz so konstant wie in meinem geliebten Holzvergaser, aber warm war es trotzdem.
Mir hat es gezeigt, der Plan klappt und gut ist. Schade das dann der Tag in seinen Stunden schon so weit fortgeschritten war. Man hätte noch ein wenig vor dem Flammspiel sitzen können. Ist ja auch gut für die Seele.

Danach war der Tag dann zu Ende. Duschen, Sachen für den nächsten Tag rauslegen, noch was futtern, alkoholfreies Radler und den Abend ausklingen lassen.

Habt einen netten und gesunden Tag!

Shimano Kettenwechsler (hinten) Feinjustage

März 1, 2020

Bikebasteln/ Kette & Antrieb: nachdem ich ja na meinem CAADX das Schaltwerk, von Shimano auch als Kettenwechsler bezeichnet wechseln mußte, fluppte das nicht ganz so wie ich mir das dachte.

Deshalb jetzt hier diese kurze Einspielung, auch als Backup so für mich. Oder Tech-Talk ergo nix für Nur-Radfahrer die das eh nie machen würden. War ich ja dann auch mal.

Neben den Kleinigkeiten die obere und untere Anschlagschraube nach Gebrauchsanleitung ein zu stellen und auch die Endeinstellschraube (Seite 18 der Montageanleitung), welche die Entfernung des oberen Führungsrolle im Schaltwerkkäfig begrenzt/ einstellt, gibt es noch die Feinjustage.

Leider ging das aus der Shimano GRX Montageanleitung so nicht ganz schlüssig heraus, was dann bei mir zu Folge hatte, daß das Schaltwerk eben nicht sauber seinen Dienst tat. Die Kette tanzte zwar nicht immer, aber immer dann wenn man es nicht brauchen konnte oder auch ganz unvermittelt plötzlich auf gerader Strecke zwischen zwei Gängen rum. Um es kurz zu machen, sie fand ihren Platz nicht.

Das Zauberwort und wohl auch der wesentlichste Punkt ist dabei die Zugspannung, welche man via der Zugspannschraube am Schaltzug direkt oder eben wie beim GRX Schaltwerk recht direkt vor dem Eingang des Schaltzugs an das Schaltwerk selbst, einstellen kann und auch muß.

BIKEPHREAK hatte sich angeboten das mal für mich zu machen und hat es mir auch erklärt. Nachdem alle anderen Schraube gut eingestellt waren, schaltet er zunächst auf das kleinste Ritzel am Schaltwerk und während er den Schalthebel betätigte und die Kette gleiten lies, verstellte er immer wieder mal jene Zugspannschraube. Geschaltet wurde dabei zunächst nur zwischen den beiden unseren kleinsten Ritzel, dann noch das dritte Ritzel hinzu.

Die Zugspannschraube wurde dabei so oft verstellt, bis die Gangwechsel sauber abliefen und die Kette entsprechend sauber und geräuschlos lief. Wenn man jenen drei Gänge erstmal hat, dann sollte auch der Rest bestens laufen. Das war dann auch der Fall.

Der zusätzliche Tipp die Leitrolle via Endeinstellschraube (oben schon erwähnt) nicht zu dicht am jeweiligen Ritzel der Kassette laufen zu lassen, erhielt ich auch noch. Grund, liegt dies Leitrolle zu dicht am Ritzel an, kann jene nicht anstehende Querbewegungen genug ausgleichen. Was dann auch zu diesem Rumtanzen der Kette zwischen den Ritzel mit geführt haben könnte.

So weit so gut. Tec-Talk beendet. Den Tourbericht gibt’s morgen. Noch einen netten Sonntagabend.   😉