Archive for the ‘Bikebasteln’ Category

Morgengruß & Rumgelaber/ 04:37Uhr/ 30.03.2020

März 30, 2020

Morgenrgruß/ Rumgelaber/ Sport & Alltag: der gestrige Tag war dann erstmal eher schleppend. Half aber alles nix, nach dem eher trägen Morgen, einem Cappuccino, dem Mittagessen, einem weiteren Cappuccino hatte ich das rhythmische Tief überwunden und bin raus!

Im Burggarten erheiternde 5c° bei ebenso erfrischenden Nordwind. Zum Glück mit Windschatten.

Bikebasteln/ Licht & Sicht befestigen: die erste Fingerübungen mein geliebtes B&M Toplight Flat S Rücklicht doch wieder an meine Ortlieb Arschrakete alias Seat-Pack zu bekommen, ist gescheitert. Die Tasche gibt das langfristig qualitativ nicht her. Liegt an der Konstruktion, denn die Haltelaschen für Rücklichter sind eher nur für kleine und somit leichte Rücklichter gedacht.

Danach war dann mein Training angesagt. Die Klassiker Liegestütze, Sit-Ups und zwei zusätzliche Übungen für den Rücken aus der Physiotherapie.

Outdoor: nach dem Training hab ich dann mal einen spontane Idee umgesetzt. Unter dem Titel Schwedenfeuer wurden mir einige Videos auf bekannten Videochannel immer wider zugespielt. Eine feste Definition wie das zu machen ist, scheint es nicht zu geben. Im Umlauf sind also verschiedene Variante. Ich hatte so für mich selbst einen ganz einfachen Bauplan im Kopf. Holzstücke von meinen letzten Sammelaktionen in die Erde stecken, in die Mitte ein Zunder, dann Kram anstecken und gut ist.

Klar ist, ich stecke natürlich keine Holzstücke hier in die Wiese. Praktischerweise  hatte ich noch eine ollen Blecheimer und Sand zur Hand. Jener wurde in den Eimer geschüttet und gut war. Der Rest vom Aufbau lässt sich ja gut am Bild erkennen.

(Film vom Schwedenfeuer)

Der Zunder war schnell angesteckt wobei er etwas Hilfe mittels meiner favorisierten Rindenfasern gut tat. Hier und da dann noch ein paar dünne abgespaltene Holzsplitter mit dabei gesteckt und schon loderte das Feuer. Natürlich qualmte es hier und da und auch war die Flamme nicht ganz so konstant wie in meinem geliebten Holzvergaser, aber warm war es trotzdem.
Mir hat es gezeigt, der Plan klappt und gut ist. Schade das dann der Tag in seinen Stunden schon so weit fortgeschritten war. Man hätte noch ein wenig vor dem Flammspiel sitzen können. Ist ja auch gut für die Seele.

Danach war der Tag dann zu Ende. Duschen, Sachen für den nächsten Tag rauslegen, noch was futtern, alkoholfreies Radler und den Abend ausklingen lassen.

Habt einen netten und gesunden Tag!

Shimano Kettenwechsler (hinten) Feinjustage

März 1, 2020

Bikebasteln/ Kette & Antrieb: nachdem ich ja na meinem CAADX das Schaltwerk, von Shimano auch als Kettenwechsler bezeichnet wechseln mußte, fluppte das nicht ganz so wie ich mir das dachte.

Deshalb jetzt hier diese kurze Einspielung, auch als Backup so für mich. Oder Tech-Talk ergo nix für Nur-Radfahrer die das eh nie machen würden. War ich ja dann auch mal.

Neben den Kleinigkeiten die obere und untere Anschlagschraube nach Gebrauchsanleitung ein zu stellen und auch die Endeinstellschraube (Seite 18 der Montageanleitung), welche die Entfernung des oberen Führungsrolle im Schaltwerkkäfig begrenzt/ einstellt, gibt es noch die Feinjustage.

Leider ging das aus der Shimano GRX Montageanleitung so nicht ganz schlüssig heraus, was dann bei mir zu Folge hatte, daß das Schaltwerk eben nicht sauber seinen Dienst tat. Die Kette tanzte zwar nicht immer, aber immer dann wenn man es nicht brauchen konnte oder auch ganz unvermittelt plötzlich auf gerader Strecke zwischen zwei Gängen rum. Um es kurz zu machen, sie fand ihren Platz nicht.

Das Zauberwort und wohl auch der wesentlichste Punkt ist dabei die Zugspannung, welche man via der Zugspannschraube am Schaltzug direkt oder eben wie beim GRX Schaltwerk recht direkt vor dem Eingang des Schaltzugs an das Schaltwerk selbst, einstellen kann und auch muß.

BIKEPHREAK hatte sich angeboten das mal für mich zu machen und hat es mir auch erklärt. Nachdem alle anderen Schraube gut eingestellt waren, schaltet er zunächst auf das kleinste Ritzel am Schaltwerk und während er den Schalthebel betätigte und die Kette gleiten lies, verstellte er immer wieder mal jene Zugspannschraube. Geschaltet wurde dabei zunächst nur zwischen den beiden unseren kleinsten Ritzel, dann noch das dritte Ritzel hinzu.

Die Zugspannschraube wurde dabei so oft verstellt, bis die Gangwechsel sauber abliefen und die Kette entsprechend sauber und geräuschlos lief. Wenn man jenen drei Gänge erstmal hat, dann sollte auch der Rest bestens laufen. Das war dann auch der Fall.

Der zusätzliche Tipp die Leitrolle via Endeinstellschraube (oben schon erwähnt) nicht zu dicht am jeweiligen Ritzel der Kassette laufen zu lassen, erhielt ich auch noch. Grund, liegt dies Leitrolle zu dicht am Ritzel an, kann jene nicht anstehende Querbewegungen genug ausgleichen. Was dann auch zu diesem Rumtanzen der Kette zwischen den Ritzel mit geführt haben könnte.

So weit so gut. Tec-Talk beendet. Den Tourbericht gibt’s morgen. Noch einen netten Sonntagabend.   😉

Bikebasteln & Rumgelaber – 01.03.2020

März 1, 2020

Bikealltag/ Rumgelaber/ Bikebasteln/ Kette & Antrieb/ Reifen montieren/ Bikebilder: ich roll die Sache mal wider von hinten auf, will oder kann auch den gestrigen Teil des Tages gar nicht so im Detail wiedergeben. Zumindest nicht den „geschraubten Teil“.
Aber eine Hoffnung das dieser Beitrag leichte Kost, zumal für den Nichteingeweihten wird, kann ich getrost zerschlagen. *lach* Weshalb ich den ursprünglichen Beitrag auch aufteile, sprich der Rest der dann heutigen Ausfahrt kommt später.

Wer da also keinen Bock drauf hat, überspringt den ganzen Mist hier einfach.

Am gestrigen Tag schien die Sonne, es war heiter und nach einem gemeinsamen Besuch mit der holden Burgdame des schwedischen Möbelhauses zog ich das CAADX auf die Burgterrasse.

Tagesziel war, mit einer gehörigen Portion Ruhe und potentieller Gelassenheit das hintere inzwischen in die Jahre gekommene Shimano Ultegra Schaltwerk in der kurzen Ausführung gegen ein Shimano GRX RD-RX810-GS Kettenwechsler zu wechseln, den dafür notwendigen Schaltzug sowie dann sinniger Weise auch die Kette.

Der Hintergrund dazu ist jener, daß der ursprüngliche hintere Ultegra Kettenwechsler nicht mehr so sauber seiner Arbeit nachkam und eigentlich auch nur offiziell für Kassetten bis max. 28 Zahn geeignet war.

Das mit dem nicht mehr sauber schalten war so ein Ding. Jenes Schaltwerk ist eigentlich ein Kettenwechsel, wie ihn offiziell Shimano bezeichnet, der fürs Rennrad gedacht ist. Soweit so gut. Doch Rennräder werden selten bei echt miesen Wetter geschweige denn auf gröberen Untergründen bewegt. Ob das dann die besten technischen Voraussetzungen für den Einsatz an einem Cyclocrossrad sind, wage ich zu bezweifeln?

Gut jetzt kann man sagen, damals, also in 2015 gab es weder von Shimano noch Sram Cyclocross/ Gravel Technik, man hätte was aus dem Mountainbike Bereich nehmen müssen. Doch die Kettenwechsler waren damals nicht kompatibel mit den Brems-Schaltwerkgeschichten am Lenker. Ende-aus-Mick-Maus.

Heute sieht die Sache anders aus. Bei mir war vor allem aufgefallen, das sich in der eher kompakten Bauweise im Inneren immer wieder jede Menge Dreck und Ranz verfing und so die Beweglichkeit einschränkte. Reinigungsmaßnahmen waren somit bei entsprechendem Fahrgebrauch immer irgendwie Alltag. Blöd war aber auch, das diese nicht sehr einfach waren und somit auch nicht immer so effektiv. Die eher kleine Bauweise erschwerte einfach den Zugang mit diversen Bürsten und Co., Abhilfe schaffte eigentlich nur ein satter Wasserstrahl. Das ist aber auch nicht das Beste für so ein Teil.

Und wenn man halt so dabei ist, dann wird auch der am Ende ausgefranste Schaltzug erneuert und die Kette ist dann auch fällig. Was soll man das bis zugletzten herauszögern, zumal dann ja mit dem neuen Shimano GRX Kettenwechsler auch eine noch bergfähigere Kassette montiert wurde.
Für die bisherigen Miche Primato 11-fach 13- 30 zählenden Kassette kam nun einen ebenfalls aus dem Hause kommende Miche Primato 11-fach mit 12- 32 an das Hinterrad (Wechselintervall 2020-2021).

Da ich die Tage ja schon das kleine 34 Zahn Kettenblatt gegen ein 33 Zahn zählendes getauscht hatte, hab ich so nun eine nochmalige Optimierung für steilere Strecken. Für den Nichteingeweihten. Vorne da wo man tritt hatte ich eine Übersetzung von ehemals 34 Zahn auf hinten nur 30 Zahn. Mit der neuen Konfiguration habe ich nun 33 Zahn vorne und hinten eben 32 Zahn zur Verfügung.
Das ist jetzt nicht der Megasprung, weshalb es auch etwas unsinnig erscheint, aber auf Grund der technisch zu habenden Bauteile mit denen die ich am CAADX habe, daß maximale was ich rausholen kann. Wenn der bisherige Ultegra Kettenwechsler auch nicht so angefangen hätte rum zu spinnen, wäre das so auch nicht gekommen.

Ich denke auch auf Grund der technisch maximalen ausgereizten Umsetzung, werd ich damit klar kommen müssen. Mehr ließe sich noch durch einen Umbau der Kurbel, also auch ganz neu machen. Das käme dann aber auch wider ein paar Euro mehr, wobei…
…mich da stört, daß die Auswahl an auch optisch netten Kurbeln nicht so prall ist. Ich denke aber, für das was ich fahre und auch fahren werde, die Augen gehen in Richtung Sauerland, muß das reichen. Auch wenn ich mit Sack & Pack unterwegs sein sollte um die Natur und deren Wälder zu erkunden. Soviel also zu den Grundlagen.

Umsetzung der Schrauberaktion

Das Wechseln des Schaltzuges machte mir von Anfang an die meisten Sorgen. Hatte ich so noch nie gemacht. Zunächst mal runter schalten das die Kette sowohl vorne an der Kurbel als auch am Hinterrad auf dem kleinsten Zahnrad liegt, den ollen Schaltzug gelöst, rausgefädelt und gut war. Dann das Päckchen mit dem neuen Schaltzug genommen und erstmal große Augen gemacht. Da ist ja nicht nur ein Schaltzug drin, sondern ein Paar.
Nun gut, hab ich jetzt Reserveschaltzüge in mehr als ausreichender Menge hier liegen. Übrigens samt deren noch zu verbauender Schaltzughüllen. Aber die waren ja noch gut.

Das einfädeln wie und wo hatte ich mir via der ja nun heute üblichen Medien angeeignet und stellte fast kein Problem dar. Einzig die Biegung direkt am Schaltgriff, wo es recht direkt um 90° um die Ecke geht (sieht man recht gut auf dem Bild), war etwas tricky.
Hier kam dann auch erstmal bei dieser Schrauberaktion der Wunsch nach einem wirklich gescheiten Montageständer auf. Der Rest war dann aber echte Spielerei. Am Tretlagerbereich wurde an der Zugführung noch sauber gemacht, etwas Schmiere dran und ab in Richtung Schaltwerk. Fettich iss.

Auch die reinen Montage des neuen GRX Kettenwechslers war jetzt bei weitem kein Hexenwerk. Doch darüber hatte ich mir eigentlich soweit keinen großen Kopp gemacht. Doch dann kamen die Leckerli.

 

Das Anbringen des Schaltzuges und dem Vorlängen jenes wurde auch gut abgehandelt. Das Einstellen der unteren Anschlagschrauben gelang mir auch recht gut. Verlangte nur etwas Umdenken, da ich zwischen dem bereit stehenden MacBook Air mit der dortigen GRX Montageanleitung (<klick>) das in meinem Schädel umsetzten mußte. Die dortigen Beschreibung allgemein half mir sehr, wenn es auch Abschnitte gab, die dem deutschen Forumlarwesen recht nahe kommen.
Denn spätestens bei dem Part der Kettenlängenbestimmung war bei mir Schluss. Das könnte aber auch daran gelegen haben, das man bei Shimano von einem Nietenverschluss der Kette ausgeht, ich aber ja ein Kettenschloss nutze. Vielleicht. Ist aber auch egal, erstmal Hauptsache läuft. Via dem Radforum hab ich aber auch schon den Tipp bekommen, Kette kann noch deutlich kürzer.

Mit dem Abschluss wurden erstmal Bilder gemacht (eines davon hier auf dem Blog/ der Rest für´s Radforum für die Tips)…

IMG_20200229_151353445_ergebnis.jpg

…und natürlich eine kleine Probefahrt aber wirklich nur hier um den Block gemacht und alles mal ausprobiert. Soweit so gut, scheint zu fluppen, wobei…
…so ganz mundet es mir dann doch nicht. Beim runterschalten auf die kleinen-schnelleren Gänge klickt das Schaltwerk/ der Kettenwechsler sauber um. Beim hochschalten und die größeren-langsameren Gänge ist das nicht ganz so wie ich mir das dachte. Denn irgendwie hängt dann die Kette wieder zwischen den Gängen und ich muß den Kettenwechsler mittels nachschalten korrigieren. Das dumme ist, es ist nicht bei allen Gängen immer so und ich habe auch keinen Plan warum?

Ach ja, die Cyclocrossreifen habe ich natürlich auch gewechselt.

Im Radforum wurden dann natürlich auch insgesamt ein paar Tips eingeholt und so meldete sich dann der Bekannte BIKEPHREAK um bot sich im Rahmen einer Tour für Schützenhilfe an.
Da ich Gewissheit habe das der gute Mann nicht mal bloß eben ein paar Tips zur Hand hat, sondern auch selbst gut und reichlich schraubt, werde ich als diese Chance nutzen und ihm über die Schulter schauen.

Currywurst-Pommes-Mayo oder Café-Kuchen für ihn ist dann natürlich inklusive. Die Tour wird auch bestimmt nett. Das wird dann aber die nächste Story.

Wo ich jetzt so im Nachhinein noch am knobeln bin, wie bekomme ich die Laufleistung der vorherig montierten Miche Primato 13-30 Kassette raus? Ich hab da mal wo was gemacht, blick das aber selber nicht mehr.

 

05:05Uhr/ 17.02.2020

Februar 17, 2020

Bikealltag/ Morgengruß/ Sport & Alltag/ Bikebasteln: das Wochenende ist nun rum, es geht weiter im Tagesgeschäft. Wohl ausgeruht und gestärkt geht es in den nächsten Tag und in die nächste Woche. Mal sehen wie jenen so wird. Hauptaugenmerk liegt auf dem Wind, oder besser gesagt auf angesagte Stürme. Ich für mich habe ausgemacht auf jeden Fall mit dem Rad zu fahren, so denn ich nicht schon auf dem Gehweg beim Gang zur Fitness-Garage weg geweht werde. Den gestrigen…

Sonntag: …habe ich eine ganze Zeit lang draußen verbracht. Am Anfang war es zwar noch sehr bewölkt und ja klar, windig war es auch. Da aber unser Gebäude direkt im Wind steht, ist es auf der Terrasse recht gut aus zu halten. Ich brauchte zwar noch etwas um in Schwung zu kommen, wurschtelte erstmal etwas planlos rum. Dabei wurden der Esbit-Topf und der Holzvergaser von dem gestrigen Männertag-Essen bei Seite geräumt.

Danach arbeitet mein Körper korrekt und verlanget nach einem richtigen Frühstück. Drei Sandwich wurden gemacht und dann mein Training abgehalten. Was gibt es schöneres als sich draußen an der frischen Luft bewegen zu dürfen?

Nach dieser sportlichen Aktion ging es dann doch ans Bikebasteln. Der Stahl Renner wurde von den letzten Klebestreifen befreit und der Trinkflaschenhater montiert. Vorab gab es am Unterrohr noch eine Portion Hartwachs zum zusätzlichen Lackschutz. Den Rest werd ich dann wohl die Tage machen.

Danach wendete ich mich dem derzeitigen Hauptfahrgerät, dem CAADX zu. Das Päckchen von Bike24.de sollte ja nun doch irgendwie mal montiert werden. Die Wechsel von Vorbau und dem ganz kleinen 33 Zahn Kettenblatt wurden vollzogen. Das war zwar wider etwas gut zu überlegende Arbeiten, aber klappte dann doch recht gut. Begeistert bin ich von dem Fizik Vorbau der am CAADX chic anschaut, als auch von dem Topeak ComboTorq Wrench & Bit Set, in deutsch Drehmomentinbus. Beide Montagen klappten gut und wurden je von einer kurzen Testfahrt hier um den Block abgeschlossen.

Natürlich wurde dabei auch wider der Putzlappen gründlicher geschwungen. Gerade an der Kurbel, wo ja das kleine neue Kettenblatt montiert wurde, konnte ich nach der Demontage an Stellen kommen an die man sonst nicht so einfach kommt. In der Regel wird da mehr nach der Devise gearbeitet, alles was sich bewegt und bewegen muß sollte dieses auch tun und wenn man mal wo mit dem Lappen was fein macht, ist das auch gut, aber eben nur für schön.
Ich lass das Bike jetzt nicht gezielt verdrecken, regelmäßig wird mit dem Schlauch und dem Lappen nachgerückt, aber das ich nur bei schön Wetter fahre und auf möglichst glatten Asphalt, ist halt eben nicht.

Die Arbeiten am hinteren Schaltwerk und damit auch an der noch zu montierenden Kassette, hab ich erstmal nicht gemacht. Irgendwie hat es mich auch nicht dazu getrieben. Anderseits steht auch die Überlegung im Raum, daß ein Wechsel vom Kassette nur Sinn macht, wenn man auch die Kette wechselt.

Da ich aber jene auch erst wieder gemessen habe und sie eben noch nicht zu stark gelängt ist, kann man damit noch ein paar gute Kilometer fahren. Ob die bergfähigere andere-neue Kassette noch mit dem serienmäßigen Ultegra Schaltwerk funktionieren würde, wäre mal ein reizvolles Thema (und würde mir auch vorläufig einen Zwangswechsel von Schaltzug, Schaltwerk und Kette ersparen), muß man aber somit nicht haben.

Zumal ich beim aufmachen der Schaltwerkkartonage den Hinweiszettel klar im Auge hatte, wo da steht:„bitte erst schlau machen wie datt geht“, oder so ähnlich, war die erste Alarmglocke an. Die zweite Alarmglocke ging dann los, also ich zwei Teile im Karton sah, die ich auch trotz des beiligenden Zettels deren Sinn & Funktion nicht klar ausmachen konnte.
Grund genug meine Umlust also freien Lauf zu lassen und die Sache mit den nötigen offiziellen Vorabinfos an zu gehen. Gut Ding braucht eben Weil. Ob dann auch die Kette zum Opfer fällt, lass ich mal offen. Eigentlich ist es ökologisch nicht sinnvoll die Kette vor dem Ablauf der natürlichen Zeitspanne zu ersetzten. Man wird sehen.

Ich bin jedenfalls froh, das die ersten Arbeiten durch sind. Ganz sinnig wäre es alle Arbeiten soweit ab zu schließen und dann das CAADX auch stubenrein zu machen. Denn der Tausch der Gabel muß ja auch noch irgendwie zeitlich organisiert werden. Und mit einem passenden Samstagstermin der noch gefunden werden muß samt Fahrzeug, wo dann das saubere CAADX mitgeführt wird, wäre das dann der vorläufige Abschluss aller anstehenden Arbeiten.

Hab dann noch etwas mehr klar Schiff im Garten gemacht. Am Holz aber auch an Pflasterseinen hat sich eine gute sehr feine Mosschicht abgesetzt. Klar ohne echten Winter aber der nötigen Feuchtigkeit ist das eben so. Ein wenig Wasser und Neutralreinger, dazu eine passende Bürste und noch mal körperliche Arbeit waren dann angesagt. Stück für Stück habe ich ein bisschen was gemacht. Der Rest wird dann im Verlauf von irgendwann passieren. Also auch hier, gut Ding braucht Weil.

Das war’s dann soweit. Ich wünsche den Herrschaften einen guten und geschmeidigen Wochenstart!

nervig-stürmische Zeiten/ 11.02.2020

Februar 12, 2020

Mailings/ Status I: der gestrige Kontakt zu Bike24.de via einer weiteren Email brachte zunächst mal nur eine weitere-dritte Auftragsbestätigung. Verwunderung in meinen Augen, da ich konkret schon nach dem Grund einer zweiten AB gefragt hatte. Also wurde zum Telefon gegriffen. Die freundliche Stimme am Ende der Leitung konnte sich das so auch nicht erklären, konnte dann aber dafür sehen…

…das ausgerechnet der FSA Vorbau (als Austauschteil), weswegen ich überhaupt eine Bestellung ausgelöst hatte, gar nicht verfügbar ist! Weiterhin könnte das jener auch erst Ende März im Hause sein. Warum kann man mir das nicht per Email mitteilen, wundert mich ebenfalls?
Am frühen Abend habe ich dann eine weitere Mail mit entsprechender Farge nach Bestätigung zu dieser telefonischen Aussage geschrieben und nach dem üblichen Verhaltensweise gefragt. Mal sehen was kommt? Noch eine AB? *lach*

Heute sprang die Maschine bei Bike24.de dann final an. Man hat mich versucht telefonisch zu kontaktieren, dann aber auch per Mail auf meine letzte Nachfrage hin Auskunft gegeben. Ergebnis, ich nehm den Vorbau raus aus der Bestellung, bestelle einen anderen und ordere noch eine Miche Kassette dazu. Damit sollte diese Baustelle ab zu handeln sein. Nächster Plan.

Mailings/ Status II: da ich gerade beim Thema Vorbau war, dachte frag doch einfach in dem Laden wo man das CAADX gekauft hatte. Also wider zum Mobil gegriffen und die Nummer gewählt. „Jaein“, war ungefähr die Antwort. Vorbau hätte man da, aber einen anderen wo dann umgebaut werden müsste. Empfand ich als suboptimal und äußerte eine andere Vorgehensweise meinerseits. Anbei fragt ich aber ma´ kackfrech nach der Austauschgabel.

Ja stimmt da war doch was. Letzter Kontakt, leider ohne Rückmeldung Anfang November. Aber keine Angst, schon letztes Jahr, also nicht irgendwann in einem anderen Jahrhundert. „Jo“, Gabel wäre da. Innerliche Unverständnis über den Verbleib einer Mailinfo dazu kommt bei mir auf. Jetzt geht’s nur noch an den Zeitpunkt X, also jenen aus zu machen. Nächste Fingerübung. Es sind einfache Wegstrecke via Automobil von 37km zurück zu legen.

Innerlich wehr ich mich gegen ein Abgeben des Bikes um es dann zu einem anderen Termin dann wider ab zu holen. 4x 37km machen immerhin knapp 150km und die zweimalige Notwendigkeit aus, sich ein Kraftfahrzeug zu organisieren. Ökostempel von so einer Aktion? Ich lass das ma sacken.

Bikebasteln/ Bikeshops: nächster Ansatz zu einem Lösungsplan. Schon seit gestern ratteterte mein Kleinhirn die Liste der mir bekannten Bikeshops ab und wann oder wie einer wo in schnell erreichbar wäre? Fündig wurde wur dann bei Ebis Fahrradservice in Witten.
Also ma‘ schnell die Kontaktdaten aufgefrischt und fernmündlich angekabelt. Jo hätte man wohl potentiell was zur Hand. Zur Sicherheit hab ich mal für ein Handgeld einen Vorbau mit genommen. Sinnvoll? Wohl nach der späteren Lösung dann doch noch via Bike24.de eher nicht. Aber egal.

04:44Uhr/ Rumgelaber 03.02.2020

Februar 3, 2020

Morgengruß: der Tag beginnt, die neue Woche ebenso, der Espresso mundet. Regnerisch soll es heute sein. Ich schenke dem mal soviel Glauben, daß ich eine Regenhose parat liegen habe. Aber ob die zum Einsatz kommt? Man kennt das ja schon.
Ich wünschender Leserschaft einen geschmeidigen Wochenstart.

Rumgelaber/ Bikebasteln: und wie angedroht gab es am Samstag eine große Putzaktion. Da aber ein kleinere Bautz auftauchte, nicht die ganz feine Reinigungsaktion. Die Kettenblätter und der schaltwerkkäfig blieben an Ort und Stelle, wurden also nicht demontiert.

Bikedefekte: da ich aber am Lenkervorbau die eine oder andere Unfeinheit in Form von Dreckschmand entdeckte, hab ich jenen mal demontiert. Die folgenden Reinigungsaktion war schnell gelaufen, doch bei der Wiedermontage zeigte sich denn leider…

…das eine der vier Vorbauschrauben nicht ganz so in die Gewindezüge griff, wie das eigentlich so üblich ist.

Ich hatte alle vier Schrauben handzart zwei-drei Gewindezüge fassen lassen und setzte erst dann den Inbuss an. Doch bei Schraube drei gab‘ s nach einzwei weiteren und wirklich nur handwarmen Umdrehungen ( also ohne jeglichen Kraftaufwand ) einen Knacks!

Zunächst dachte ich noch die Schraube hätte doch nicht die Gewindezüge so gut gegriffen. Doch leider zeigte sich dann, festziehen war so nicht drin.

So hab ich also ein wenig verdutzt & angepisst, man verzeihe mir diesen Ausdruck, geschaut und ein paar Tricks probiert. Half aber alles nix.

Nach einer Begutachtung der einen als auch der anderen Schrauben hegte ich die Hoffnung, mit einer längeren als nur 15mm messenden M5 Schraube vorläufige Abhilfe zu schaffen. Ich also zum örtlichen Baufachmarkt. M5 x 20 gab es, zwar nicht in V2A, aber immerhin. Ein Päckchen M5 x 30 wurde noch zur Sicherheit mit eingeholt.

So konnte ich diese Problem zumindest in den letzten Zügen, wortwörtlich da mit den letzten Gewindezügen lösen.

Etwas angepisst war ich, da ich bisher noch nie am Vorbau dran war. Klar ist aber, man hatte ihn damals als Anpasservice kostenlos gegen den mir etwas zu kurzen kurzen orginalen Vorbau getauscht. Man könnte jetzt mutmaßen… . Doch lassen wir das.

Soviel also dazu.

Unschön ist jetzt aber, neben den anderen Kleinigkeiten wie Berg-Kasette, Bergkettenblatt und eben dem Vorbau werd ich mir noch einen Drehmomentschlüssel in den Stall holen müssen. Kosten von dem Teil belaufen sich alleine auf ca. 60 Euro. Finde ich jetzt blöd. Ich sammle gerade dazu Infos und werd dann eine Entscheidung treffen.

Dumm gelaufen, also.

Bikeklamotten/ Bike Jacke/ Bikeklamotten Pflege: ja und weil gerade Großreinemachtag war, gab’s für die Bergans Letto Jacke auch eine Maschinenwäsche.

Bikebasteln/ Licht & Sicht befestigen/ Bikebilder: ach ja, da seit der letzten Reflexaktion an meinem Ortlieb Seat-Pack ein paar Tage ins Land gezogen sind und sich die Orafol Folie nicht als so geeignet erwies, wobei das natürlich nicht an der Folie selbst lag, sondern an derem Einsatz, habe ich heute nachgearbeitet.

Die Orafol Folie ist nur für glatte Oberflächen geeignet und nicht für welche, die wie ein Packsack, geknickt oder gerollt werden. Da ich aber noch eine gute Menge an Textil-Reflexmaterial hatte kam das auf die entsprechenden Stellen.

Das sollte zum einen eine gute Weile länger halten, aber auch von der Wirkung nach hinten mehr als ausreichend sei.

 

Isoflasche basteln/ 30.12.2019

Dezember 30, 2019

Bikebasteln/ Idee !: neulich während der Feiertage hatte ich mal wieder so einen Anflug an Idee, wie man eventuell eine Verbesserung der Isolierung von Trinkflaschen erreichen könnte. Also mal in das große französische Sportkaufhaus und dort gleich zwei dieser Isoliertragbeutel eingeholt.

Jene sollte als Grundlage dienen und den ersten Versuch ( Isoflasche Teil II ) zur Seite stehen, vor allem aber professioneller ausschauen. Fertiggestellt hatte ich den damaligen Versuch sowieso nicht. Sah mir zu frickelig aus und kam somit nicht zum Einsatz.

Natürlich gibt es genug Isoflaschen auf dem Markt. Ja klar, hab ich auch, nur sind die in erster Linie mit einem eher kleinen Volumen ( maximal 0,7l ) für mich eher nur was um zum Job zu kommen. 1 Liter Inhalt, oder knapp dadrunter sind für mich eher Maßgabe. Genug Vorgeschichte, nun zum Machwerk. Nach der ersten Begutachtung war…

…der nächste Schritt war klar, markieren der Schraubenöffnungen, dann so klein wie möglich einschneiden. Hier zeigten sich schon zwei Sachen. Zunächst mal, daß die Isolierwirkung wohl eher gering sein wird, denn das innen liegende Isoliermaterial ist da eher sparsam. Der zweite Punkt war dann, daß sowohl das einschneiden selbst als den auch das durchschieben der Schrauben wohl eine Geduldsaufgaben werden wird. Hätte ich da schon geahnt…

Denn danach wurde es dann richtig tricky. So mit dem ganzen Konstrukt noch in der Hand war das noch zu meistern.
Dann aber gerade die erste tief im Isolierbeutel steckende Schraube fest zu ziehen, daß war zunächst mal gar nicht möglich. Mit den üblichen Werkzeugen kam ich nicht gescheit an die Schraube. Der Imbusschlüssel fiel ganz aus, weil der Beutel selbst im Weg war. Der Ratschenschlüssel war da schon eher eine Wahl.

Aber beim ersten Versuch ließ ich es dann nach einer guten lange Weile sein. Ich kam damit nicht zurecht, hatte aber auch so keine Idee. Natürlich war ich auch etwas mehr angenervt.

Am nächsten Tag schaffte ich dann einen nächsten Ansatz. Ich schob die Isolierhülle einfach, wobei einfach jetzt auch übertrieben ist, wie eine Socke zurück. So kam ich wenigstens so gut mit der Ratsche an die Imbusschraube, daß ein festschrauben machbar war.

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Wie das dann in der Praxis ausschaut, sieht man ja auf dem Bild. Zum „einfach“ kann ich aber sagen, bis die untere Schraube die ersten Gewindezüge greift, war das ein langer Weg. Bei der ersten Montage hatte ich noch Glück und konnte so, nach relativ kurzer Zeit den Vollzug melden. Doch schon am nächsten Morgen wunderte ich mich nicht schlecht.

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Soweit so gut. Der Praxisvergleich scheiterte an dem auf den Kopf herum montierten Trinkflaschenhalter ! Schon kurz nach der Montage kam mir das irgendwie komisch vor, aber ich bemerkte tatsächlich nicht, das ich den Trinkflaschnehalter im Schrauberwahn gedreht hatte. Eine Trinkflasche einstecken war so nicht möglich, der Praxistest fiel also aus.

Heute hab ich mich dann nochmal an die Nummer begeben. Als erstes den Isobeutel wider abschrauben, was angesichts der Mühen schon ein wenig weh tat und dann die Neumontage.
Diesmal auch an jenem Trinkflaschenhalter, den ich während der Fahrt ja auch nutzte. Diesmal stellte sich die Montage als weniger glücklich da. Elendig lange brauchte ich bis die ersten Gewindezüge fassten. Ich war kurz vor dem Aufgeben, wollte das dann aber doch irgendwie fertig haben. Mit viel Geduld und auch einer gute Palette an sehr kräftigen Ausdrücken, gelang es mir dann doch.

Et voila ! Ist jetzt fertig und kann somit mal ausprobiert werden. Ob das dann auch die Wirkung hat wie erhofft, zumal bei den Mühen, wird sich zeigen müssen.

Insgesamt ist diese Art/ Form von Isolierbeutel nicht verkehr gedacht. Natürlich könnte man mehr und besseres Isoliermaterial nutzen und dann für eine bessere Montage an der Rückseite der länge nach zu öffnen machen. Ich stelle mir hier einen überlappenden Klettverschluss vor.
Man könnte so den Isolierbeutel einfach um den montierten Flaschenhalter legen, festkletten und gut wäre.

 

Sonntagsgelaber 15.12.2019

Dezember 15, 2019

Bikealltag/ Rumgelaber/ Sport & Alltag/ Bikebasteln: hatte ich eigentlich schon gesagt das wir gestern in Werne im Solbad waren ?

Samstag: doch bevor wir dort waren, habe ich dem CAADX noch eine kurze-gediegene Pflegeeinheit und einen Wechsel der Bremsbeläge gegönnt. Oder war das hinterher, oder doch erst vormittags etwas putzen und dann später der Wechsel ? Egal, ich weiß es nicht mehr so genau. Das ich hinterher den Schlafsack mal ausprobiert hatte, daß hatte ich ja schon erwähnt.

Jedenfalls waren wir, also die holde Burgdame und meiner-einer im Soledad zu Werne. Das war mal wider richtig nice. Früher war ich ja regelmäßig in einer Saunalandschaft, also in der alten Heimat. Da gab´s dann einen kompletten Saunatag und hinterher bin ich meist noch was essen gegangen. Die Burgdame fand seinerzeit nicht so recht Gefallen am saunieren und deshalb ist das irgendwie versackt.

Da sie aber erst kürzlich mit ihren Damen einen Wellnestag in einem entsprechenden Etablissement gemacht hatte, kam sie mit der Idee das dann auch mal mit mir und hier vor Ort zu machen. Ich war sofort mit dabei und schlug halt das Soledad vor. Ist hier ganz in der Nähe und ich wollte schon immer mal hin. Also schnell ein paar Sachen in den Rucksack geschmissen und ab die Post.

Und schon der Fußweg vom Parkplatz begeisterte mich. Mit wie wenig ich doch glücklich zu machen bin. *lach* Vom weiten machte der Neubau eine sehr schönen Eindruck, auch die Überraschung an der Kasse, die Tageskarte zu Zehneureundeinpaarkaputte, für eine Tageskarte inkl. des Wellnessbereich können nur begeistern.

Kurz gesagt, super nett eingerichtet mehrere Liegebreiche, eine Dampfsauna und eine herkömmliche Trockensauna. Natürlich die obligaten Duschen, auch für die ganz Harten war der Kaltwassereimer vorhanden. Die Spinde wurden mit dem Armbandchip benutzt ( also geöffnet & verschlossen ) die einem auch den Zugang zum Wellnessbereich verschaffte. In der Gastronomie wurden auch die Bestellungen auf jenen Chip gebucht, was dann natürlich sehr praktisch ist.

Der außen liegende Solebereich ist mehr oder weniger in drei Teile unterteilt und war natürlich die reinste Wohltat. Nur etwas frisch war’s um den Kopf herum. Da wir auch mal einen Cappuccino trinken wollten brauchten wir Bademäntel. Hatten wir natürlich nicht mit, konnte man aber leihen und zwar für nur 5 Euro. Ganz ehrlich, für den Preis kann man sich schon überlegen ob man einen eigenen mitnimmt ? Beste Ware, frisch & sauber, gefaltet an der Kasse abgeholt und hinterher wider abgeben.

Und da bin ich auch schon beim letzten Punkt den ich erwähnen möchte, der Service. Stets freundlich und hilfreich, freundlich sowieso. War halt ein ganz entspannter Nachmittag. Leider fiel der Gang über den örtlichen Weihnachtsmarkt dem aufkommenden Nieselregen zum Opfer.

Sonntag: ja wie war das heute ? Erstmal lange im Bett liegen geblieben, bis ich dann doch um zirka halbneun hochschoss. Wenn man so keinen To-Do Plan hat und es draußen auch nicht wirklich hell wird, dann kann das vorkommen, daß man eben länger liegen bleibt. Nach dem mehr oder weniger üblichen Morgenritual zog es mich nach draußen.
Erstmal wider etwas Laub harken und hier und da etwas klar Schiff machen. Dann wurde was für die Fitness gemacht, Crosstraining und diesmal die ganze Trainingseinheit. Klappte auch schon gut, Wetter passte ja auch. Nach dem Beenden dieser Spaßgeschichte kramte ich es etwas in der Fitness-Garage rum.

Hatte ich gestern nicht noch erwähnt das mir die Gurtlösung am Lenker nicht gefällt ? Also mal in der Radfahrkiste gewühlt und siehe da, hervor kamen zwei wohl passende Gurte aus dem Hause Ortlieb. Ausprobiert hab ich’s noch nicht, sollte aber machbar sein. Ich werde berichten.

Als nächstes war noch etwas aufräumen in der Fitness-Garage angesagt, das Hausnummerschild an der Hausecke wollte noch neu geklebt werden und weil ich da so gerade auf der Leiter stand schaute ich auf das Dach des Durchgangsschuppen. Da war ganz schön was an Dreck drauf gekommen.

Und weil ich die Leiter gerade so in der Hand hatte, stand ich am dritten Advent auf dem Flachdach mit Wasserschlauch und Besen und Eimer bewaffnet und machte auch da mal klar Schiff.

Ja so war das dann.

Ministandpumpen – Nachgedacht

Dezember 8, 2019

Bikebasteln/ Tools für unterwegs/ meine Luftpumpen/ Idee !: es ist ein Thema das mich schon lange begleitet hat und auch noch ein paar Tage begleiten wird.

Im Bestand befindet sich eine Topeak Tubro Morph, eine Lezyne Mirco Floor HP und eine BBB Dual Pressure BMP-39. Alle drei Pumpen haben folgende maßgebende Kennzeichen. Sie haben ein recht gutes Volumen beim Pumpen, ein Manometer und einen direkten Schlauchanschluss zum Ventil. Hier ein Bild der Kandidaten.

Man sieht es auf dem Bild recht gut. Die BBB Pumpe ( ganz links ) hat das kleinste Kammervolumen, aber einen top Ventilanschluss. Die Lezyne ( Mitte ) hat das ( mutmaßender Weise ) mittlere Kammervolumen und ebenfalls eine sehr gute Ventilanschluss Lösung. Die Turbo Morph hat das „dickste“ Kammervolumen, aber den ( für meinen Geschmack ) ungünstigsten Ventilanschluss.

Da ich aber unterwegs keinen Bock auf langfristige Pumpaktionen habe, konnte doch was an der Topeak Turbo Morph passieren. Also schaue ich mir die Schläuche der Leyzen und der Topeak an. Scheinbar der gleiche Schlauchdurchmesser. Also mal die Überwürfe abschrauben. Schnell wird sichtbar, die Leyzen hat ein anderes Gewinde als die Topeak. Doch…
…die Überwürfe sind ja demontierbar ! Also mal fix das gesamte Leyzenzeugs abgeschraubt, den Überwurf der Topeak drüber und alles an die Topeak verbastelt.

Et voila ! Sitzt, passt, wackelt und macht sehr gut Luft. Und so wird sich der Alex noch einen solo Leyzen Schlauch ohne Manometer ins Haus holen und dann den finalen Umbau vollziehen.

Übrigens, die Handhabung und die Pumpleistung, gerade bis 4,8bar an dem Spikevorderreifen getestet, ist selbst der schon gut volumigen Leyzen noch ein Stück weit überlegen.

Bikealltag:  ja und der Rücken ist schon wider besser.

Kurzauszeit/ 32.374km/ 07.12.2019

Dezember 7, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest: mal so der Langeweile wegen ein paar Textzeilen. Lief es arbeitstechnisch die ersten drei Tag der Woche nicht ganz so nett, ich hasse es wenn etwas nicht stimmt, so war das mit dem Radfahren eher nett. Hinten an gestellt das es in der Früh oft gut kalt war. Richtige Kleidung hilft da ja bekannter maßen.

Montag: warten auf das Bike24-Päckchen. Die Sendenummer sagt, es hängt. Screenshot vom Verlauf, ich werde unruhig.

Dienstag: morgens schon zum Ausgleich, eigentlich wie in den letzten Tagen ging es am Kanal entlang.

Mittwoch: der Tag des Umschwungs. Mit dem Tagesbeginn war noch alles gut. Auf der Jobrunde hatte ich meinen Turn gefunden. Auch die Radfahrt zur Burg war noch gut. Doch mit dem Absteigen vom Gefährt zeigte sich…
Cyborg: irgendwas läuft da unrund. Der Hüftstrecker machte zunächst seichtes Theater und nach dem Chillen quasi mit dem zu Bett gehen war mir klar, da kommt was ( Ich werde alt #2/ Chronologie ).

Donnerstag: morgens noch aus dem Bett gepellt, aber beim Ankleiden auf Kraftfahrzeug um geschwenkt. Der Tag lief so, noch mobil, wenn auch nicht wirklich lecker. Natürlich war gerade an jenem Nachmittag das Bike24-Päckchen angekommen, wenn schon nicht schrauben kann.

Nachmittags dann die ganz große Entspannungsphase, was auch Minderung brachte. Stufe zwei mit dem Aufsuchen des Schlafgemach, zwei Drops.

Freitag: seichte Besserung, der Tag kann gemeistert werden, Freude beim Vorgesetzten. Ich „checke“ etwas früher aus und kann mir so eine weitere Portion Entspannung für den Rücken gönnen. Es scheint tatsächlich besser zu werden.

Samstag: habe mich sehr lange im Bett umgedreht und komme so erst ab deutlich nach neun aus den Federn. Die Jüngste ist mit der holden Gattin und der Schwiegermutter nach Hannover aufgebrochen um den Lütten zu besuchen. Ich verweile hier am Standort um mich intensiver dem Besserungsprozess zu widmen. Ich habe eine gewisse Mobilität am Vormittag welche damit beginnt, daß ich eigentlich nur den Espressopütt im Garten verteilen will. Ich fülle die Birdbox auf und schaffe hier und dort Laub auf in den dafür von der Stadt aufgestellt Container. Es tut mir gut mich zu bewegen.

Bikekabsteln: und weil´s gerade so schön war wurde am CAADX noch eine kurze Pflege angewandt. Dabei mußte ich leider feststellen, daß nach nur gut 2.636km die hinteren Bremsbeläge fast fällig sind. Ganz nebenbei wurde dann auch die frische Miche-Kassette auf den Straßen-Laufradsatz montiert.

Den Rest vom Tag verbringe ich mit dem schauen von Dokus auf ZDF Info und bin erst um nach drei am Mittagstisch nebst dem MacBook Air. Dieser Prozess zieht sich mit diesen Zeilen ( zum Teil schon torgetippt ) bis an die frühen Abendstunden heran.
Jetzt ist wieder Schluss und damit auch diese Zeilen fertig. Ich werde mich noch in muskulär entspannende Rückenlage bringen und weiter in die Flimmerkiste schauen. Hoffen auf morgen.

Ein schönes Wochenende noch !