Archive for the ‘Bikebasteln’ Category

Sonntagsgelaber… mal wieder

Juni 18, 2017

Bikealltag/ Bikebasteln/ …hilf anderen !: ist viel passiert gestern und deshalb mal ein paar-viele Zeilen von mir.

Erste gestrige Aufgabenstellung war, das Licht an dem Fahrrad meiner Töchter wieder in Gang bringen. Meine Jüngste nutzt ja das Fahrrad meiner Ältesten, ist also nur ein Fahrrad was repariert gehört. Denn Donnerstag wurde mir verkündet, das leuchtet nicht.

Blöde Sache, denn so Kabelleuchten haben gerne einige Fehlerquellen. Alleine an der Verdrahtung kann man sich gern mal ne´n Wolf suchen. Die aber schien beim ersten Betrachten, tadellos.
Dennoch wurde jene gestern nochmal genauer unter die Lupe genommen. Und siehe da, zwei Steckschuhe, drahtführend zum Rücklicht, waren nicht druff. Doch damit verschwand das Grundproblem nicht. Denn der Strom für´s Rücklicht wird nur vom Vorderlicht abgezweigt.

Nächste vermutete Fehlequelle, die heutigen Lampen habe ja alles so Megafunktionen. Nicht so wie früher, Dynamo dreht = Licht geht an. Heute kann man das Vorderlicht ausschalten, man kann eine Dämmerungsfunktions aktivieren und man kann das Vorderlicht anschalten. Aha, das gibt´s dann auch noch.

Der Schalter zeigte sich etwas viel sperrig, auch nach mehrmaligen hin und her schalten, was dann zwar das Umschalten erleichterte, aber eben die wesentliche Funktion nicht aktivieren konnte. Kein Licht ist nicht vorhanden.

Dann hab ich das Vorderlicht demontiert um mal das Lampenglas abzumachen und mir das Halogenleuchtmittel anzuschauen. Das schien aber soweit in Ordnung zu sein. Auch die wenige Verdrahtung innen zeigte keinerlei Absonderlichkeiten. Ich dann also mit der ollen Funzel bewaffnet zu Fahrrad Hallmann um dort vorstellig zu werden. Nette Bedienung, ja kann man sagen, und die Auslage war so wie ich mir das vorstellte.

Schnell war ein passendes Modell mit 20 Lux und LED-Lichttechnik befunden und bezahlt. Ganz nebenei…

look after…/ Biketouren Navigation : …man hatte dort einen Sigma Rox 11.0 in der Auslage. Die Tage schon sammelte ich mal so für mich ein paar Möglichkeiten mich auf diesem Gebiet mal umzuschauen, sprich Geräte vorab zu sondieren.

Nach der bei Hallmann getätigten Begutachtung der nur 1,7″ Bildschirmgröße denke ich das es so groß genug ist. Bedeutet weiterhin, man, also ich, werde nicht die ganze fette finanizelle Stemmung vornehmen müssen, nur um ein ablesbares Display zu haben. Weiter im Bikealltag-Gelaber

Mit der neuen Lampe bewaffnet ging´s dann auf die heimische Burg. Dann frohen Gemutes die frische Lampe erstmal so angesteckt an den Nabendynamo…

…kurzer Schocker dann aber doch noch. Ich mach die Neue an den Nabendynamo dran und dreh das Rad – ferlixt das Teil leuchtet nicht !!! Aber man sollte auch vorher den Anschalter betätigen. Dann war die Welt in Ordnung.

Dann war mein CAADX mal dran. Seit ein paar Tagen knarscht es im Vorbau-Lenker-Gabelbereich. Also wurde mal der Lenker demontiert, alles etwas fein gemacht und mit etwas Schmierung „verwöhnt“. Natürlich war danach immer noch keine Ruhe, also werde ich, oder eben ein Fachmann, sich den Rest von der vorderen Partie mal zur Brust nehmen sollen-müsse.
Ich denke Wütec könnte da mal nächste Woche passen, könnte konform mit dem Job gehen und wenn die das an einem Tag hinbekommen, wäre das echt klasse. Gut nächste Baustelle…

Nachdem Mittagessen gab´s ne´n Espresso und eine Auszeit. Da eine angedachte Runde aufgrund der schon sehr vorgerückten Uhrzeit und der dann damit auch geschwundenen Motivation ersatzlos aus dem Kleinhirn verbannt wurde, kam nur noch eine lockere Ausfahrt durch den Claim in Frage. Klares erstes Ziel, den Kumpel mal aufsuchen.

Übirgens, seit einer Woche die erste Radfahrt mal wieder in meiner ollen Bikehose – ohne Polster. ( Testberichte für die beiden Bikehosen habe ich noch gestern Abend vorgetippt, samt Bilder, werden aber wohl noch etwas für die Veröffentlichung warten müssen. ) Ist ja nicht die Distanz, knapp 2,5km, aber schon die ersten Meters fühlten sich total komisch an. Unglaublich…

Dessen Gattin hatte ich die Tage schon zwei frische Frahrradschläuche miteingeholt, da ihr Rad ständig Luft verliert. Dunlopventile, dachte ich, da hab ich doch schon mal gehört…
Also gab´s französische Ventile bei den Neuanschaffungen. Desweiteren konnte ich ihr zeigen, wie man das Hinterrad ohne große Tricks ausbaut, ohne was an der Gangschaltung/ Kettenschaltung machen zu müssen. Sie war sich da nicht so sicher und so zeigte ich ihr den Trick, der ja gar keiner ist.

Die eigentlich noch neuen Schläuche wurden demontiert, die Decken gründlich untersucht und abgetastet, die frischen Schläuche verbaut und mit der neuen Lezyne auf Druck gebracht. Flupte alles soeweit. Die demnotieren Schläuche wurden nochmal auf Druck gebracht, nur mal um zu sehen.
Hiernach gab´s ne´n alkoholfreien Radler, einen Plausch, gut ne´ halbe Stunde lang und siehe da, der erste Schlauch hatte schon deutlichst einen Durchhänger. Schnell mal wieder Druck gemacht und sich ne´n Wasserbehälter gegriffen, wo dann zum Vorscheinen kam, daß langsam aber sicher Blase für Blase durch das Dunlopventil entwich.

Ja, so war das gestern.

…und sonst ?/ Newsticker: da es heute auf der Terrasse so heiß beim Sport war, dachte ich mir, lieber heute gemacht, als morgen nach der Schicht, holte ich mal meinen old school Ventilator/ Artikel auf dem Bastelblog zur Kühlung aus dem Schlafzimmer.

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16: ja irgendwann im Verlauf der letzten Tage konnte ich dann auch die Laufräder des Stahl Renner bei Das Rad Dortmund einsammeln. Da ich ja noch ein paar Conti 4-Seasons in 25er Baubreite vom CAADX über hatte, wurden die auf dem Stahl Renner montiert.

Test: praktischerweise konnte ich so nochmal die neue Lezyne Luftpumpe testen. Einen ersten Testpreview habe ich im Radforum samt Bilder hinterlegt. Kurzresumé: ja nicht schlecht die Pumpe, aber für den Toto hat sie enfach ein paar, in meinen Augen echt merkwürdige Patzer.

Daly depeché – 04.06.2016 – Ein Sonntag

Juni 4, 2017

Bikealltag/ Sport & Alltag/ Bikebilder: ja da sind „wir“ wieder, 08:15 Uhr aber schon um kurz nach 07:00 Uhr auf, also lange für einen Sonntag, den Café con Leché schon getrunken, aber irgendwie…
…hänge ich wohl noch in den Seilen, wie man ja so schön sagt. War gestern ein anstrengender Tag. Erst früh raus, die Tochter des Kollegen hier im Block hatte eine gebrauchte Küche erworben. Jenen mußte mal fix demontiert, verladen, „verschifft“ und schon mal, so gut es eben ging, wieder hergerichtet werden. Hausruckaktion bei dem Wetter.

Gott war das ein Mist ! Lief zwar alles soweit ganz gut, wir lagen gut im Zeitplan und haben letztendlich mehr geschafft als geplant. Aber es war eben auch sehr warm, schwühlwarm. Und nach dem hochasten der diversen Bauteile in den 2 OG war, ich denke verständlicherweise, die Luft irgendwie raus. Iss schon irgendwie Mist wenn man soetwas mal gemacht hat und die Leute wissen es. Aber so ist das eben.

Nach diesem Tagesintro, gestartet schon um gut halbacht, ging´s erstmal zum „Nachgießen“ nach Hause auf die Terrasse. Regenfront rückte an, ich verkroch, meine Physioeinheit kurzfristig abgebrochen, in meine Fitness-Garage.

Bikebasteln: dort widmete ich mich der erneuten Befestigung einer Tachoaufnahme, denn es war, und diesmal schon die zweite, das Kabel für den Tacho durchgescheuert oder eben beschädigt. Außerdem „passte mir“ nie so richtig die Art der Befestigung. Also hab ich mal wieder was ausprobiert…

Um die Befestigung mittels Gummiband des Empfängers kommt man nicht gescheit drumherum. Denn ist mal wieder ein Kabel durch, muß das ja auch wieder ab.
Reines Festkleben, also mit Lösungspotential würde auch bedeuten, daß es sich eben auch bei Rappelfahrt, und davon kommt ja nun einiges vor, auch lösen kann. Aber, wie man eben sehen kann, das Kabel kann man schön chic hinter einem Reflexfolienstreifen verschwinden lassen.

Überhaupt, dieses frühmittelalterliche Rumtüddeln der Kabelverbindung um vorhandene Kabelführungen ist nicht nur optisch kein Leckerbissen, sondern noch zeitaufwändig und, zumindest bei mir, wohl offensichtlich eine Defektquelle. Also wurde schwarzes Elektrikerklebeband bemüht…

…um die Kabelführung an einer Schaltzughülle dranzupappen. In der Nahaufnahme schaut das jetzt auch nicht so prikelnd perfekt aus, aber auf jeden Fall mal besser als vorher.

Aber an diesem Punkt merke ich schon, das ich wohl immer mehr zu einer Sender-Empfängereinheit, oder eben reinen Funktlösung tendiere. Einfach mal sacken lassen, iss jetzt Sonntagvormittag, Ruhe bewahren…

Als der Regen durch war, und ich auch fertig mit dem Basteln, gab´s dann doch nochmal eine Physio-Einheit auf der Terrasse…

( Bild aus dem Fundus )

Hernach rückte ich mit meinen „großen Mädels“, also die Holde und meiner inzwischen erwachsenen Tochter aus um einem Kinobesuch zu fröhnen. King Arthur stand an.

Der Film reizte mich schon bei dem letzten Vorschlag einen Kinobesuch zu machen, doch da waren die Stimmen auf irgendeinen anderen Quatsch vielzähliger. Und da auch an jenem Tag früh raus war, oder nicht so gut drauf, keinen Bock hatte mir so einen zumindest für mich uninteressanten Film anzuschauen, bin ich zu Hause geblieben.

Also kurze Resumé des Films: wie ich erwartet hatte mächtig Ritterhauererein und Gefechte, kaum Herzschmerz, aber auch sehr viel Phantasy. Von letzerem dachte ich hätte man nicht ganz so viel beigemischt, hat man aber wohl nicht. Unser Hintermann im Kino brachte es wohl bewusst-unbewusst auf den Punkt und lachte dann bei entsprechenden Szenen doch recht laut im Kino. Ist halt so Phantasykram, kann man aber mit Leben.

Die andere Frage wäre aber, wie will man die Story einigermaßen real-plausibel aufbauen ?  Die Basisstory von King Arthur und dem Schwert samt Merlin ist ja ein reines Konstrukt, real existierende mittelalterliche Fakten mal außen vor gelassen.

Grundprinzipiliell kann man den Film empfehlen, gerade wer so eine Mix des filmischen Aufbaus mag. Die bildlichen Darstellungen, auch der mittelalterlchen Örtlichkeiten, wie zum Beispiel des „Londrium“, was wohl das heutige London sein sollte, namentlich wohl aber eher der römischen Zeitepoche zuzuordnen ist, also auch der Darstellung von Camelot, sind aber dennoch sehr gut gemacht, auch wenn hier wieder ein bisschen viel Phantasy mit reinspielt. Hollywood halt.

Schauspielerisch hat man was reingeworfen, wobei ich ja sagen muß, ich kenn die eh alle nicht. Hat aber alles gepasst, und wurde sehr glaubwürdig dargestellt.

Hin und wieder riss zumindest mich die Rolle des Bösewichten, wenn auch nur für Sekunden, aus dem filmischen, als er so lässig leger auf dem Tron hockte erwartungsvoll blickend, hätte man ihm nur noch den Totenschädel in die Hand drücken müssen und dann den legendären Satz sagen lassen sollen…

…to be or not to be…

…ja ich weiß es tatsächlich nicht wirklich genau, bin da jetzt nicht so kulturell bewandert, wird von Shakespear sein könnte von Hamlet oder eben Macbeth stammen.

Aber derat hochtrabend kulturell will der Film ja gar nicht sein. Kommen wir zu meinen letzten Zeilen, die filmische Umsetzung. Jene darf man als durchaus gelungen bezeichnen. Viele Effekte, wenn auch wohl schon meinem Alter geschuldet, oder eben einem Sitzplatz zu nah an der Bildwand, sehr/zu schnell aufeinander folgend und übergreifend des bildlichen Volumens. Toll gemacht, voll in die Trickkiste gegriffe.

Vier Sterne von fünf. Soviel dazu, weiter im…

Bikealltag: …und allem was dazu gehört. Heute war mal Heimattour ohne Radel angesagt, ergo in der motorisierten Belchkiste anfahren.

Ich also mit der Schüttelrutsche in klein hin, erstmal etwas gequatscht, dabei noch einen kleine, nein zwei kleine Espresso geschlürft und dann mal ab zum Chinaman was futtern. Von dort aus ging es…

…dann zum Schloss Oberhausen, genauer genommen in die Ludwiggalerie. In die zur Zeit dort laufende Ausstellung des Fotografen Sam Shaw Finding the Unexpected, übrigens noch bis zum 17. September diesen Jahres. Jene hatte ich in einem eher kleinen Dreizeiler der Samstagszeitung vor Wochen entdeckt.

Ich geb´s ja zu, bin nicht der Kunstliebhaber der stundelang vor einem Bild hockt und sich innerlichlich mit den Tiefen der Künste auseinander setzt. Schloss Oberhausen ist von den Räumlichkeiten her überschauber, 3 Etagen, geschätzt etwa ja 300qm Ausstellungsfläche und somit gut für einen guten Durchgang in einer gemütlichen Stunde.
Das Gebäude selbst ist recht gut verschattet, bei potentiell heißem Wetter ein ein nicht ganz unwesentlicher Faktor, selbst sieht man ja von innen kaum was vom Schloss.

Ausstellungen von Fotografen sind auch immer ein guter Plan, sodenn man auch das eine oder andere Bild schonmal macht. Sam Shaw fotografiert vorzugswweise in schwarz-weiß, was mich ja auch immer reizt.

Ich fand die Ausstellung auch gut, weil sie thematisch gut sortiert ist. Die Fotografien sind gut, soweit ich das beurteilen kann. War schön, auch mit meiner Mom zusammen.

Ein bisschen Spaß muß sein !

Hinterher habe wir noch ein gutes Viertelstündchen draußen im warmen Wind in der Sonne gehockt und geplauscht.

Ein netter Ort, dann ging´s halt wieder nach Hause. Dort wieder ein wenig geplauscht, ein zwei Fragen am Mac geklärt und dann eben wieder nach hierhin gefahren.

…und sonst ?/ Newsticker: hatte ich doch gestern bei der Abholung des CAADX entdeckt, das es wohl am 02.07.2017 eine Fahrradsternfahrt nach Essen gibt. Viel an Infos auf dem übrigens auch Worldpress Blog gibt es aber leider nocht nicht. hab den Blog aber mal aboniert, wird also wohl noch was kommen.

So, das sollte es erstmal wieder sein. Natürlich hätte ich nochtewas zum tippen, das klemm ich mir jetzt aber.

 

Regen macht creativ !

Mai 19, 2017

Idee !/ (Bike)bilder: so es war mal wieder soweit, ich hatte zwei Ideen die mir zumindest für heute gut geholfen haben.

Zunächst erstmal zu der ersten Idee. Gestern war´s dann ja doch etwas feucht auf der Rückfahrt. Im grunde kein großes Problem…
…solange die Heizungsanlage im Hause aktiv ist. Denn dann lege ich die feuchten bis nassen Radschuhe einfach umgedreht auf einen Heizkörper und am nächsten Morgen kann man jene wieder trocken oder zumindest fast trocken, wieder anziehen. ( Ja den Trick mit der Zeitung reinstecken mache ich auch schon vorher, kenn ich also. )

Ja, zu den eckelhaften Dingen im Leben gehört halt, sich nasse Schuhe schlüpfen zu müssen. Und da ich leider nicht die prikelnsten Erfahrungen mit den SealSkin Socken gemacht habe, mußte mal eine schnelle, bessere Lösung her.

Also ging der schnelle Geistesblitz durch meinen Schädel und der ebenso fixe Griff in „Mutties Schublade“. Dort wurden dann mal eben zwei Gefrierbeutel rausgezerrt, jene über die Socken gestülpt und dann ab in den nassen Schuh. Für eine knappe Stunde Fahrt bei Bodenfeuchte würde das schon reichen. Und ja, es klappt und somit ein nettes Bild bei der Ankunft…

Sexy nicht ! Natürlich war der Schuh immer noch nicht trocken, aber zumindest die Füße sind es geblieben. Vor der Rückfahrt dann das ganze Kommando wieder aufgefahren…

…erst die Socken an, dann die Tüte drüber und dann anschließend ab in den Schuh.

Nicht sonderlich elegant, aber brauchbar…

…solange es nur Bodenfeuchte oder nur einen nassen Schuh gibt. Denn bei Niederschlag der Art, „Regen iss, wenn datt Wasser wieder aus´e Schuhe rausläuft“, hat man auch so keine Chance. Nach einer guten halben Stunde, wenn auch sehr intensiv nassen Fahrt, war klar, da kommt auch Wasser rein. Das läuft dann aber von oben am Bein entlang in den Socken oder eben in die Tüte.
Irgendwann wird das dann auch unangenehm, heute aber bei knapp über 14c° hat das solange gehalten, daß es zumindest nicht ganz so arg wurde.

Die zweite Idee beruht dann auf der Weißheit, das wenn die Heizung immer noch nicht an ist, der Schuh nur sehr schlecht trocknet. Ich erinnere mich noch an den letzten Herbst, oder war´s doch im Winter ?, wo ich soetwas schonmal hatte. Wenn auch nicht ganz so heftig, aber durch meine Regengarmaschen dringt auch mal ganz gerne Wasser von unten an und dann in den Schuh ein. Also mußte auch dafür eine Lösung her.

Im örtlichen Berlet wurde gestöbert und dann mal schnell einen Sonderposten Heizlüfter eingeholt. Zunächst war ich ja etwas skeptisch was die Heizleistung anbelangte, schien sie doch eher mau zu sein. Doch als ich dann herausfand das die angeblichen 2.000 Watt erst mit dem zweiten Dreh am Schalter anstanden, dachte ich mir, ein guter Versuch.

Im fastsoliden Abstand ( ca. 20cm ) wurden die Schuhe zunächst mit den Schuhspitzen für etwa 30min., dann aber mit den Hacken aufgestellt. Ich sage jetzt mal grob nach einer Stunde waren die Schuhe so trocken, das man sie ohne Probleme hätte tragen können. Eine gewisse Restfeuchte wird da wo noch sein, aber die würde auch auf natürlich Weise über Nacht verfliege.

Ich finde für knapp 25,00 Euro keine schlechte Investition. Normalerweise nutze ich ja vorhanden Wärmequellen, aber in dem Falle der nicht laufenden Heizung kann man das mal machen. Wird im Jahr drei, viermal vorkommen.

13.110km/ 24.05.2017 – unlucky day

Mai 14, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebasteln/ Bremsbeläge wechseln: so nach langem hin und her war dann heute noch kleinere Putzaktion angesagt, samt einem Kettenwechsel. Denn das CAADX soll mal zu Das Rad Dortmund gereicht werden.

Leider tat sich dabei noch mal ganz geschmeidig eine „Baustelle“ auf, die ich und wohl kaum irgendein Schrauber, ob nun Profi oder nicht, nicht gebrauchen kann. Dachte ich so, wenn schon die Kette gewechselt wird, kannt´e ja eigentlich auch die Bremsbeläge mal schnell mitmachen, sind ja auch fällig.
Uneigentlich stellte sich das dann aber als die größte Übung des Tages da. Seht selbst…

Hier schaut der Schraubenschlitz noch einigermaßen brauchbar aus, aber weit gefehlt, brauchbar war er nur an der vorderen Bremse. Da fragt man sich doch, wieso greife ich da in den letzten Tagen mal wider in die Kacke ?!

Also das ganze Bike sauber machen, ja sogar inkl. mal der Kassetten mit dem Lappen fein machen, dauerte nicht ansatzweise so lange, wie ich mich mit den beiden mickerigen Sicherungsschrauben aufgehalten habe oder aufhalten mußte. Das Rätsel für mich ist jetzt auch das, was ist da los ? Oder besser, warum ist es dazu gekommen ?

Denn, soweit ich mich erinnern kann, war lediglich an der hinteren Bremse die Schraube beim letzten mal ein wenig mehr fest, aber nicht derat bombenfest wie halt heute.

Auch mit sehr viel Zuwendung in Form von fein beträufeln mit Brunox oder zarten Gegendruck beim Lösungsversuch der Schrauben ergab so gut wie nix, außer das beide Schrauben entsprechend ramponiert ausschauen.

Die Schraube  an der Vorderbremse habe ich nach langer Einwirkzeit und immer wieder mal dran drehen gelöst bekommen. An der hinteren Bremse hatte ich gar keine Chance. Bullshit !

Jetzt habe ich das Bike, frisch gewienert, bereits in der Fa. stehen und werde also morgen mal bei Das Rad vorbei schauen. Der Aufragt wird da wie folgt lauten…

  • Kontrolle des Schaltauges
  • Bremsbelagwechsel samt neuer Sicherungsschrauben
  • alle 4stk. Laufräder die Naben warten, sprich schauen ob da was unsauber läuft ( 1st. HR CX-Laurad dreht merktlich rauh )
  • Schaltwerkumlenkröllchen als Ersatz zur Mitnahme

Ja, so war das heute mit dem mal eben… 

12.891km/ 05.05.2017

Mai 5, 2017

Bikebasteln/ Kette & Antrieb/ Idee !/ Bikebilder: so nachdem an dem Montag der ja gar kein Montag war, sondern ein Dienstag die Kette nicht sauber über die Umlenkröllchen im Schaltwerkkäfig lief, griff ich nochmal in die Trickkiste.

Nein, in Wahrheit war ich zu geizig und zu faul die ansich noch laut Rohloff-Kettenlehre brauchbare Kette zu tauschen. Also habe nochmal die Kette mit Motorex Wet Lube „geflutet“. Denn auf der Heimfahrt stellte ich das gleiche fest wie schon gestern morgen, ergo mußte ich nicht vom Bike runter, habe aber immer irgendwie ein Auge auf´s Röllchen gehabt.

Nachdem das Wet Lube über eine Weile gut eingewirkt hatte, ich immer wieder mal die Kette hab durchlaufen lassen, derweilen trainierte ich ein wenig, war zuletzt kein Fehler mehr provozierbar. Jetzt werd ich mal sehen wie das morgen auf der Fahrt wird.

Um aber diese Arbeit besser machen zu können habe ich mal mittels zweier Spaxschrauben meinen Bike-Lenkerständer aufgehängt. Sieht…

..zugegebermaßen wild zur Zeit in der Fitness-Garage aus, aber ich hatte weder Zeit noch Bock aufzuräumen. Mir doch egal. Das die Sache ansich aber…

…Potential hat sieht man ja. Hier auf dem Bild oben drüber sind die beiden Spaxschrauben gut zu sehen.

Hängen tut das gerade an einer Zeltstange welche ich eigentlich für das Sonnensegel brauche. Aber ist ja nur eine Übergangslösung.

Denn das Bike sollte noch besser mittig hängen, dann ist das mit dem Licht auch besser, also schätze ich. Was aber auf jeden Fall besser wäre ist, daß man dann auch von der anderen Seite mal ran könnte. Und stabiler sollte das dann noch sein. Denn auch beim abhängen mit Seilen, was ich schon machen kann, geht mir das Rumgewackel mehr als nur auf den Nerv. Weshalb ich ja auch eigentlch regulär an allen Bikes kopfüber auf dem Lenker und den Sattel stehend schraube.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder: ja kurze Woche und ein paar Zeilen zum Dienstag, der dann der Montag ergo Wochenanfang war, hatte ich ja schon getippt.

Mittwoch: da war dann morgens teilentspannte Jobanfahrt angesagt, bei eher milden Temperaturen. Teilentspannt weil, immer ein Auge auf die Umlenkröllchen. Nachmittags dann das gleiche Spiel, diesmal nur bei mehr oder weniger Regen. Und dann eben die Bastelaktion die ich oben beschrieben habe. Die Spannung liegt auf morgen.

Donnerstag: trotz eigentlich durchgängiger aber eher niedriger Regenwahrscheinlichkeit blieb die Regenhose samt Garmaschen verstaut am CAADX. Morgens ganz nett…

…nachmittags eher blöd, weil irrer Wind von vorne. Rückfahrt im gefühlten Kriechtempo von 20km/h. Ja erste Gedanken an einen hilfreichen Stromunterstützer sammelten sich in meiner Hirnrinde. Ich konnte diese aber durch lautes Fluchen auf offener Strecke wieder löschen. Scheiß drauf, nimm einen Schluck aus der Pulle und dreh dann einfach die Kurbel so schnell wie geht, du aber auch Lust hast. Hinterher noch auf der Terrasse eine Einheit des Circuit Training Routine rausgekloppt. Da kann die Rückfahrt ja nicht so schlimm gewesen sein.

Bikedefekte: ja also, nach der Kette-in-Öl-tauch-Aktion von gestern hat sich die Sachlage gebessert. Heute morgen nur zwei kurze Ansätze, das die Kette von der Umlenkrolle am Käfig springen wollte. Da ich aber auf zack war, konnte ich das durch kurzzeitigen Rücktritt beheben. Auf der Rückfahrt kam das sogar nur ein einziges mal vor. 18km gar nix überhauptnix. Ist das Ding jetzt durch ?

Rückmeldungen: …habe ich sowohl im Radforum als auch im CX-Forum bekommen.

Im Radforum geht die Liste von vertauschten Bauteillen wie Schaltröllchenschrauben über verbogenes Schaltauge und noch ein paar mehr Sachen.

Das Resumé des CX-Forum konzentriert sich im grunde alles auf ein verbogenes Schaltauge, wobei auch noch ein krummes Schaltwerk in Frage kommen könnte. Ich halte die User des CX-Forum für überaus kompetent, bemerke dabei auch die außergwöhnliche Hilfbereitsschaft aber…

ich stelle mir ernsthaft die Frage, wie, wann oder wiso sollte mein Schaltauge oder irgendetwas anders so aus dem Stehgreif verbogen sein ???

Denn der Fehler trat auf gerader Strecke auf, dazu noch auf Asphalt. Buschwerk war gut einen halben Meter weit weg. Auch der Möglichkeit das ich einen Sturz hatte, oder das Bike wo umgekippt ist, kann ich defintiv ausschließen. Verbiegeaktionen durch andere Radfahrer im Bahnhofsrevier iss auch nich. Das CAADX steht, sodenn ich nicht drauf sitze, in meiner Fitness-Garage oder auf´n Job in einer breiten Nische, wo auch so keiner dran geht. Ebenfalls rätselhaft erscheint mir, das der Fehler, des, nehmen wir mal an tatsächlich verbogenen Bauteilen, nicht gleichermaßen häufig, oder auch regelmäßig auftaucht, ja sogar mit einer abnehmenden Tendenz ?

Ich betone, ich stelle keinerlei Kompetenzen in Frage, ja es geht sogar soweit, das ich das selbst gerne prüfen würde. Tip wie habe ich ja von Lenny bekommen. Ich komme nur zur Zeit an keinem Baumarkt zwecks Einkauf der Gewindestab M10x1 und U-Material vorbei. So sehen kann ich nix.

Vielleicht lasse ich das dann aber im Rahmen der Nabenwartung mit kontrollieren.

Freitag: letzter Tag der Woche jipi yeah ! Morgens lief´s recht gut, Rückenwind schätze ich mal. Kettenproblem-Umlenkröllchen war überhaupt nix mehr.

Nachmittags war bei dem Thema auch nix zu verbuchen, bedeutet zunächst mal für mich, mehr als 40 Kilometer ohne Probleme. Dafür wurde etwas gegen den Wind gestrampelt, was ja klar war. Um sich dann aber auszuruhen wurde das neue Mobil samt derer Cam-Funktion bemüht. Am Kanal mit Wechselwetter, so wie ich das liebe…

Blickrichtung West…

…ebenfalls

Blickrichtung Ost, gen Heimat

War dann ja noch gut gelaufen, jetzt ist Wochenende, oder so…

12.471km/ 22.04.2017

April 22, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest: wie war das noch… ?

Ach ja, Fahrradfahren. Eine kurze Woche auch was die Arbeit anbelangt. Also starte ich mal einen Versuch, die Betonung liegt auf Versuch, einen kürzeren Bericht zu verfassen.

Dienstag: erster Tag meiner Arbeistwoche, da hab ich tatsächlich mal die Bürgerblechbüchse bemüht. Anders hatte ich das auch nicht geplant, denn erstmal wieder „ankommen“ stand an.

Mittwoch: Tag zwei der Areitswoche, das noch fühere Aufstehen klappt erstaunlich gut. Warum ? Keinen Plan. Weniger prikelnd fand ich, daß es draußen mal eben satte -1c° hatte. Gut für April, zumal in diesem Breitengraden durchaus nix ungewöhnliches, aber…

…wir hatten am Montagmorgen bei der Abholung am Hotel vor Sonnenaufgang noch 16-18c° ! Der Temperaturumschwung machte mir dann irgendwie keinen Spaß. Ich verbrachte die Nacht bis über die Nasenspitze zugedeckt und mit T-Shirt & Socken im Bett. Das passiert nur, wenn ich eine echt schwere Erkältung habe.

Zum Glück war ich dank Wetterfrosch vorgewarnt und entsprechend gekleidet. Die Fahrt als solches klappte auch recht gut. Schon fast zu gut. Die ersten Meters auf dem CAADX waren natürlich wieder ein Erlebniss, spielte sich aber schon bei den weiteren Metern auf der Rennstrecke ein. Im „offenen Stück“ der Strecke, also da wo auch keine Ampeln mehr sind, quasi von Ortsausgang bis Ortseingang, zeigte der Tacho ein Tempo stets oberhalb von 25km/h an, ohne Mühen.

Nachmittags wusste ich dann wiso. Gegenwind, also hatte ich am frühen Morgen Rückenwind. Ich kurbelte etwas hässlich wieder nach Hause. Der Tag war rum, ich wieder daheim, abharken.

Donnerstag: es geht so langsam wieder. Irgendwann in der Nacht legte ich Socken und T-Shirt ab und pennte normal den Rest durch. Diesmal war das Aufstehen weniger flüssig. Der doppelte schnelle Espresso brachte Schub, also schnell raus auf´s Rad steigen und los. Natürlich wieder gut eingepackt. Das Thermometer zeigte in der rauhen Wildniss bis zu -2,7c°. Kalt war mir aber trotzdem nicht. Nur die Finger brauchten mal am Punkt X eine Extraeinheit des warmen Blutflusses. Am Preußenhafen angekommen lugte ich auf´s Wasser. Nahezu keine Wellen bedeuten…

…Nachmittags kein bis kaum Wind. Das bestätigte sich nicht ganz, denn der Wind kam aus platt Nord. Da der Kanal nicht ganz gerade ist, habe ich hier und da zumindest von schräg vorne eine frische Brise gehabt. Auch wenn das Thermometer bis zu 13c° zeigte, so richtig warm wäre es wohl sitzend an einem windgeschützen und sonnenbeschienen Plätzchen. Oder eben in Fuerteventura.

Der Wetterfrosch kündigt für morgen früh satte 5c° PLUS an. Unglaublich ! Ich sehe mich schon fiebert auf dem Rad kurbeln, die Trinkpulle schon auf halben Weg leer gesaugt. Schaun wer ma´…

Freitag: morgens schon diese Hitze, da kann ich ja gar nicht drauf ! Satte 6,7c° draußen, ich mußte schon vor der Abfahrt Kleidung ablegen. Dann rollte es aber recht gut.

Nachmittags war die Windlage mal angenehmer und so schlugen meine Beine mal die erste verlängerte Heimfahrt vor. Ich rollte erstmal los, kam dann irgedwie auf den Sesekenardweg und folgte jenem dann bis kurz vor Bönen. Da dann wieder quer rüber, ab zur heimischen Burg. Lief gut, ich war zufrieden, war ein schöner Tag und die erste Arbeitswoche ist rum.

Bikebasteln/ Idee !: nachdem mich DasRad Dortmund angetextet hatte das mein bestelltes Lezyne Mircor Floor Drive angekommen ist, hab ich das gleich mal eingesammelt.
Jetzt muß ich ja zugeben, dieser Plan ging mal so gar nicht auf. Denn Lezyne handhabt das mit den unterschiedlichen Ventilarten und deren Anschluss an die Pumpen ganz anders, als die anderen. Da wird der Aufsatz umgeschraubt, sieht man auf dem Bild…

…ist von beiden Seiten her zu gebrauchen, egro fehlt mir der Übergang zum Schlauch. Natürlich passt das auch nicht mit der von mir zu modifizierenden Topeak Turbo Morph Pumpe. Und noch ein Teil einkaufen, wird es kaum bringen.

Das bedeutet jetzt für mich, ich werde mir dann doch über kurz oder lang eine entsprechende Lezyne Handpumpe mit Manometer für unterwegs zulegen. Aber eine mit traditionellem Manometer, nix mit digital. Oder eventuell doch nicht ?

Fuerteventura 1.5 – Restart

April 18, 2017

Bikealltag: So…

…seit gestern wieder im Lande und endlich die eigene Dusche. Einziger Schönheitsfehler, der Nachbar hatte schon die Heizung deaktiviert, oder sie ist mal wieder defekt, was bei den hiesigen Temperaturen ja nun schon gefühlsecht ist. Und da braucht man nicht aus so einer Gegend kommen, wo wir jetzt waren.

Das zweite alkoholfreie Radler war auch schnell aufgezischt, lecker gegessen hatten wir auch und dann ging es noch nett ab in´s eigene Bettchen. Die Nacht davor war nicht nur kurz, der Wecker ging um 05:40, sondern auch noch unruhig.

Der größte Teil der Hotelgäste waren ja nun Engländer. Ein Völckchen für sich und man muß ja auch nicht jede Eigenschaft oder Benehmen mögen. Ja vieles hat sogar seinen eigenen Charm, wenn man es denn so sehen will. Aber so nebeneinander kommt man doch irgendwie aus.
Am Abend habe noch ein paar Engländer auf der Terrasse vor´m Zimmer lauter gequascht. Gut, war dann irgendwann vorbei, kann man halt nix machen. Doch dann, natürlich gerade als man wieder eingenickt ist, laute Musik. Kommend von einer gegenüberliegende Terrasse. Nach ein paar Anstandsminuten des Wartens wartschel ich raus auf die Terrasse und schaue nach. Und siehe da, ein offensichtlich…

…deutscher Gast, alkoholisiert, dazu noch laut & schlecht mitsingend ist der Quell der Unruhe. Ich rufe ihm rüber:“lauter geht´s nicht„, und lege mich wieder hin. Es wird kurz leiser, eine Frauenstimme wird hörbar, dann wird die Musik lauter.

Dann vernimmt man die leicht gereizte Stimme eine Bürgerin dieser freischwimmenen Insel und ich denke noch so: „fein die werden sich gleich darum kümmern, mit ein paar Jungs. Die Klopfen, wenn´s gut für ihn läuft noch einmal an, dann gibt´s was auf die Fresse…

…und Ruhe ist.“

Nicht das ich das gut heißen würde, nein ich bin kein Freund von Gewallt. Aber andersrum, ich hatte schon mit dem Gedanken gespielt wie ich das Problem lösen könnte, falls es nicht anders verschwindet. Plan a. Zimmer ausmachen, ab zur Rezeption und denen mal stecken sich darum ganz schnell zu kümmern. Plan b. mal nett anklopfen und dem jungen Mann mit verschärfter Freundlichkeit sinnhaftig machen, das man mal gerne auch mit den noch in der EU verweilenden Nachbarschaft vorbeikommt, falls er sich nicht eines Besseren besinnt.
Plan c. lassen wir mal in der wörtlichen Ausführung sein. Ihr erinnert Euch doch noch sicher an die Fluchsprechblasen aus Asterix & Obelix…

Jedenfalls ist danach zum Glück auch schnell Ruhe eingekehrt. Es muß so gegen halbzwei gewesen sein. Spät genug !

Entsprechend mau war bei mir in der Frühe die Stimmung. Erst als ich am Flughafen den am Tag vorab besorgten Dosen-Café geschlürft hatte…

…mit etwas Kekskram, da ging es wieder. Zwei Stunden nach dem Start gab´s dann noch mal einen Café-Nachschub Marke Lavazza, frisch aufgebrüht.

Der wird tatsächlich frisch in einem Becher aufgegossen. Sie Stewardess stellt mir den Becher hin und ich schaute etwas verduzt. Denn man sah recht gut so eine fette Brühe vor sich schwimmen und ich fragte mich schon, was soll der Scheiß !? Dann reichte sie mir aber den Deckel vom Becher und erklärte mir, das man den Café durch das Sieb – aha ! – trinken muß.
Hatte ich so auch noch nicht. Gut für 4,50 Euro, inkl. eines kleinen Kuchen, schon eine Hausnummer, aber ja, er war´s echt wert. Super Aroma, und auch die Wirkung war nicht ganz ohne. Ich brauchte zwar alle drei Tütchen Kaffeweißer, ja welch ein Frevel bei dem Café, um eine einigermaßen hellere Tönung, von Farbe will ich hier mal nicht sprechen, das wäre zu viel des Guten, zu erreichen. Auf Café schwarz, nur mit Zucker, hatte ich keinen Bock.

Bikebasteln: damit das aber heute nicht ganz so ohne was mit Fahrrad wird, habe ich mal schnell das neulich mitgelieferte Antiplattband auf die Laufräder gefrickelt. Morgen soll´s ja wieder mit dem CAADX zum Job gehen. Mal schnell nach dem Wetter schauen…

*bbrrr* …frostige -1c° am frühen Morgen. Alder watt da los ? Und nachmittags auf der Heimfahrt schon wieder „satte“ 7c°. *lach* Da werd ich wohl die Wintersachen nochmal rauskramen müssen. Einziges Trostpflaster, es bleibt trocken. Wie sag ich doch immer so schön: bei schön Wetter kann ja jeder ! In dem Sinne…

…tüssken !

12.340km/ 07.04.2017

April 7, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren Bilder: …und GO! Restart nach gut 9 Tagen Ruhepause, eine gefühlte Ewigkeit.

Sonntag: morgens schön angenehm, also erstmal raus auf die Terrasse und Menthaltraining gemacht. Nach der ganzen Auszeit war das absolut fällig. Danach noch etwas Grünpflege und Ameisenjagd. Die Biester versuchen sich jedes Jahr auf ein Neues hier festzusetzten. Aber nicht mit mir.

Dann wurde am Vormittag noch die nächste Bike.24-Bestellung ausgelöst. Technische Verschleißteile und noch zweimal Antiplattband standen auf dem Programm. Mal sehen wie letzteres so wirkt.

Nach dem Mittmahl und etwas sacken lassen, nebenbei hier tippen, erstes Anrollen mit dem CAADX hier im örtlichen Claim. Schauen ob ich das Radfahren nicht verlernt habe. Tagesziel: schauen was Pinos Eisbude so macht.

Erstes Fahrtziel war ab durch den Heimatwald, mach ich fast immer so. Und dann eigentlich rüber zur Halde Kissinger Höhe. Wie ich dann aber so an der Fangstraße stand schaute ich so rechts, schaute ich so links, schaute ich so rechts, schaute ich so links und entschied mich dann die Sache diesmal über die Fangstraße rechtsrum anzugehen und dann eben über die Kamener Straße. Also quasi mal von hinten rum. Das war auch ein guter Plan denn…

…so stand ich erstmalig am Tor der Zeche Heinrich Robert ! Jetzt wohn ich hier schon über 20 Jahre in dem Dorf und ich weiß nicht wie oft ich um das Areal dieser Zeche rumgedüst bin, aber ich war echt noch nie an diesem Tor.

Schade das man da wohl kaum als Besucher drauf darf. Ist sogar ein Wachkommando abgestellt zum aufpassen.

Ja das einradeln hatte bis dahin auch recht gut geklappt. Klar immer wieder mal kurze Hustenstöße und anhalten deswegen mußt ich auch, wohl gesagt, natürlich alles gaaaaaanz piano angegangen. Aber irgendwann muß man ja wider anfangen.

Dann hab ich den Schwenk rüber zur Halde Kissinger Höhe gemacht. Ganz rauf bin ich dann doch nicht. Zwei Gründe für mein Kneifen. Erstmal war ich auf den dann doch eher für die Straße gedachten Reifen unterwegs. Und ich wollte mir nicht an einem so schöne Tage auf irgendeiner Auffahrt im letzten Drittel einen Schlauch oder gar einen Reifen schreddern.
Zum anderen wollte ich aber meiner Lunge erstmal keine heftigeren Pump-Saug-Arbeiten abverlangen. Also wurde nur unten rum dran entlang gekratzt, reicht ja auch.

Ab da ging´s dann via dem Lippepark, der arg gut besucht war, und somit für große Radrunden eher ungeeignet war. Also rüber zur Radstrecke bei der Zeche Radbod. Der Weg dorthin war echt beschwerlich. Überal Leute, Leute mit Kinderwagen, Leute mit Hunden, Leute mit Mobil am Ohr, Leute mit Hunden und Mobil am Ohr, Leute mit Kinderwagen, Hunden und Mobil am Ohr und at last Leute mit Kinderwagen, Mobil und Hund am Ohr. Nein Scherz !
Also war eher dahinschleichen angesagt, stets drauf gefasst das vor einem wieder etwas völlig unnatürliches passiert. Egal dachte ich, irgendwann kommt man ja an. Und ich kam an…

Hier war´s für Radler absolut leer und so konnte ich ein paar, zugegebenermaßen, dröge Runden drehen. Fünf Runden mit dem Uhrzeigersinn, Fünf Runden gegen den Uhrzeigersinn. Radrennbahn macht definitv mehr Spaß.

Die drei Schachttürme sind jetzt frei sichtbar. Ich denke man wird die Renovierungsarbeiten abgeschlossen haben. Da war ich aber nicht. So im nachhinein eigentlich blöd. Liegt das quasi vor der Nase…

Dann befand ich genug Leistungssport am Tag gemacht, das Ansteuern des Tagesziels wurde einberaumt.

Ein Spaghettieis mit einer Extrakugel, egal was das mehr kostet. Noch schön den Becher geschaufelt, etwas das Treiben beobachtet und dann wieder langsam auf in die Burg gerollt.

Dort angekommen wurde nochmal Hand an´s CAADX gelegt und noch eine kleinere Trainingseinheit hinter geschoben. Jetzt bin ich geduscht und überlege was ich mir gleich noch reinschaufeln werde und dann ist Ende im Gelände.

Montag: erste Jobanfahrt nach dem Zwangspause, ging aber ganz gut. Nachmittags wusste ich dann auch warum. Es war trocken und von der Temperatur her mit 8c° durchaus angenehm. Es rollte gut, ich lies es dennoch beschaulich angehen.

Nachmittags wurde dann klar warum es am Morgen so gut lief. Der Wind bließ nicht aus Nord-Ost, sondern eher Ost. Ich hatte also Rückenwind am Morgen. Und so trudelte ich, mit den noch etwas leistungsschwachen Beinen, am Kanal entlang gen Burg. Hier und da mal kurz anhalten, und ja ich mußte dann auch mal wieder atmungstechnisch runterkommen, weil der Hustenreiz aufgetaucht war. Aber so ist das halt, locker angehen lassen, dann wird das schon.

Dienstag: und wieder arg frisch draußen. Es hatte Spitzenwerte von nur 1,8c°. Verdammt war das ein Kackgefühl als das Blut wieder in die Finger schoss.

Dafür war´s dann am Nachmittag nochmal deutlich wärmer als gestern. Und, erstaunlicherweise rollte es auch ganz gut. Auch wenn der Wind wieder aus Osten bließ. Ich glaube so langsam wird das was.
In der Burg angekommen wurde erst alles ein wenig fertig gemacht und dann noch eine schnelle Trainingseinheit hinter geschoben. Auch die klappte recht passabel, hab´s aber noch locker angehen lassen.

Vorschau für die nächsten zwei Tage: es wird hart, verdammt hart. Denn die Superfrühschicht ist angesagt. Bedeutet im Klartext das der Wecker so ab 03:20 bimmeln darf. Klasse ! Gut, früh anfangen, früh Schicht.

Mittwoch: gut aus dem Bett gekommen, schon fast verdächtig gut. Gut gekleidet ging´s zum Job, natürlich waren auch die besseren Handschuhe mit von der Partie. Dennoch, es hatte schon wieder satte 3,8c°, fühlte sich schon fast wieder warm an. Krass so ein Temperaturunterschied. Und on top, es kam jemand in der Firma die Kaffemaschine in Gang zu setzten.

Radfahrtechnisch klappte das ja am Morgen schon gut und die Wetter & Windlage erlaubte mir heute die erste verlängerte Heimfahrt mit dem Rad. Beine nebst Lunge spielten auch mit. Knapp 37 Kilometer zurück sind´s geworden. Allerdings bei nur gemäßigten Temperaturen irgendwo zwischen 10 und angeblich 15c°.
Egal, danach war dann eh Ruhepause angesagt, also keine weiter Trainingseinheit. Ruhetag sozusagen.

Und die Bike.24-Bestellung ist angekommen. Da ich aber heute nochmal die Kette frisch gemacht habe wurde natürlich auch wieder Mess- u. Sichtkontrolle gemacht, wobei keine Tauschnotwendigkeit ermittelt wurde. Oder: alles gut.

Donnerstag: mensch heute früh war das Aufstehen richtig hart. Ich konnte zwar gut 20 Minuten länger liegen bleiben, aber ich mußte mich dann doch etwas treten. Der doppelte Espresso brachte zwar eine gute Portion Anschub aber so richtig wach war ich erst nach 10 Kilometern radlen.

Vom Regen habe ich heute gar nix abbekommen, was mir dann doch arg zusagte. Danach gab´s noch eine kleinere Trainingseinheit auf der Terrasse und anschließend noch die Blätter von der langsam austreibenden Buchenhecke im Garten zusammen gemacht und in den Sack gesteckt.

Jetzt stellt sich die Frage nach dem morgen, dem letzten Arbeitstag vor´m Urlaub ? Man kann wider normal anfangen, sprich irgendwie um sieben rum in der Firma eintrudeln und gut ist. Der Wetterfrosch quarkt was von morgens 6 bis nachmittags 13c° und durchgängig trocken mit nur schwachem Wind aus West. Läuft – würde ich mal sagen.

Idee !: andere Baustelle.

Dann bin, weil ich ja zur Zeit im Zentrum dieses Megadorfes rumkurve, heute mal ganz auf blöd bei DasRad Dortmund rein. Jetzt hab ich ja diese angeblich so tolle und auch merkwürdigerweise in diversen Test hochgelobte Topeak Turbo Morph Pumpe. Die hatte ich mir im Kontext zur Lezyne Mircor Floor Drive angeschaut und dann eben geholt.
Klar die Lezyne macht vom Eindruck ehr auch mächtig was her, nur hatte mir da das Manometer so gar nicht zugesagt. Lange Reder kurzer Sinn, jenes bei Dunkelheit ablesen erachtet ich eher als mäßig bis gar nicht. Denn merke in 90% der Plattfüße ist es dunkel, es regnet oder beides zusammen. Also hab ich mir die Topeak Turbo Morph mit dem besseren ablesbaren Manometer geholt.

Deren Ventilanschluss ist aber derat…
…ach sagen wir einfach, ich komme damit gar nicht zurecht. ( Ganz nebenbei, der Standfuß ist schon beim zweiten Aufpumpen abgebrochen. Jetzt weiß ich auch, warum es den als Ersatzteil gibt. Weiß´e ehrlich… ) Also dachte ich auf blöd, hol dir doch einfach das Smart Head Thread Lock und bastel das daran. Geht aber nicht, zumindest nicht so wie ich das dachte. Man müßte halt mehr was basteln. Klar hat man mir ja seitens Topeak prophezeit. So…

Gestern schon hatte ich auf einmal das Bild von der Lezyne und dessen Ventilanschluss im Kopp. Ich also heute rein bei DasRad und gefragt ob man das auch solo bestellen könnte. Der gute Mann griff gleich zum Telefonhörer, hatte ja sowieso was bei Lezyen zu bestellen und dann für knapp 12 Euro das Teil mitbestellt. Rein vom optischen her, also beim Musterstück im Laden, dürfte der Durchmesser des Luftschlauch von der Lezyne zur Topeak in etwa gleich sein. Wollen doch mal sehen ob das nicht am passen tut.

Und weiter im schnöden…

Bikealltag/ The Cure – Forest: der Freitag als last Order ! So nach dem Aufstehen und Ankleiden den ersten Schluck Espresso mit einem Stückchen Edel-Zartbitter. Bis dahin bin ich gekommen, da wird der Rest vom Tag auch noch zu schaffen sein.

Nach dem zwei letzten Tagen werde ich aber morgen mal etwas ausschlafen und gemütlich frühstücken.
Klar was sonst ? Wird dann ja Samstag sein und somit wird die fettere informativere Samstagszeitung im Briefkasten stecken. Der weitere Plan für den morgigen Vormittag sieht dann so aus, das ich mich erwerbstechnisch um die Neuanschaffung eines Mobilphone kümmeren werde. Also ab in das Megadorf. Ach ja, last Order, wenn der heutige Arbeitstag verstrichen ist habe ich Urlaub.

Ansonsten war der Morgen ganz gemächlich. Nicht zu warm, nicht zu kalt, passgenau auch mit dem Wind. Am Nachmittage wieder am Kanal entlang nach Hause gedüst. Ein leichter Rücken versüßte die ganze Sache.

Bikealltag…

März 27, 2017

…ohne Bike.

Bikealltag: ja also, der Onkel Doktor hat gesagt bis Mittwoch in Ruheposition verweilen und keinen Sport machen.
Aber mal ganz ehrlich, so groß ist mir eh nicht danach. Man fühlt sich halt schlapp, das mit dem Futtern klappt auch nicht so, zum einen eine gewisse Apetitlosigkeit und zum anderen, stark gewürzte Speisen reizen wieder den Husten an. Also mal alles schön leasure angehen lassen, gleich mal ein wenig-viel den Kopp in die Sonne halten, schön auf der hauseigenen Terrasse. Wofür hat man denn sowas.

Insgesamt bin ich zwar nicht ganz im besten Zustand, aber für mehr reicht es eben auch nicht. Den Tag so rumbekommen und dann mal schauen. Ja, ich habe sogar schon seid zwei Tagen meine frühmorgendliche Koffeeindosis ausgelassen. Die besten Touren des Winterpokals sind eh gelaufen also warum lange rumjammern !

Sonne_Wolken hat auf ihrem Blog unter dem Titel „Kaffeefahrt“ die eigentlich auch für mich am letzten Samstagsausfahrt mal in Bild und Schrift festgehalten. Wer also mag, kann da ja mal reinschauen.

Winterpokal/ Winterpokal ´16/ ´17: keine lange Rede, kurzer Sinn, der aktuelle Stand.

  • 599 Teams fix im Winterpokal unser Team die Velociraptoren auf Platz 48
  • 2.674 Teilnehmer fix im Winterpokal meine Position auf Platz 80
  • Screenshots aus dem WP 27.03.2017/ ca. 10:21 Uhr

Zwar ist der Winterpokal offiziell beendet, aber es können immer noch Einträge nachgeschoben werden, ergo sich so Positionen verändern. Ich warte mal noch ein, zwei Wochen ab, bis der finale Stand aufgerufen wird.

Mailings/ Status: ja etwas schade ist, auch wenn ich es in den letzten Tagen etwas aus dem Fokus verloren hatte, das sich Protective so gar nicht auf meine Produktanfrage/ Dermizax 1.3 gemeldet hat.
Ist das bei denen unter gegangen ? Sollte ich noch einen zweiten Versuch starten ( erfolgt ) ?

Idee !/ Bikeklamotten/ Dermizax/ GORE/ eVent: als ich die Tage so am stöbern war ist mir aufgefallen, daß es im Grunde scheinbar keine gescheiten Vergleichstabellen mit entsprechenden Werten zur Wassersäule und zur Wasserdampfdurchlässigkeit g/m² pro 24 h zu geben scheint. Jetzt hatte ich also so die wahnsinnige Idee, mal so eine Tabelle zu erstellen. Sprich die Werte aus den Tiefen des I-Net raussaugen und entsprechend zu vereinen.
Könnte man ja mal machen, als wenn man ganz viel Nerv dazu hat, oder Zeit, oder beides.

Die Anderen

März 15, 2017

Bikealltag/ Idee !: so von den ANDEREN und was mit denen passiert wenn ich sie mal erwischen sollte, Stichwort Unterlippe, hatte ich ja schon berichtet. So langsam fängt das an zu nerven, denn heute morgen bin ich schon wieder durch einen neuen Glassplitter-Teppich gefahren. Und jener ist genau auf meiner Rennbahn. Arg ungünstig, gut ungünstig ist das immer.

Schon gestern in der Frühe sah ich diesen „Teppich“ war aber der Meinung, sind nur ein paar Splitterchen. Heute auf dem Nachhauseweg hab ich mir das dann mal genauer angeschaut. Und leider…

…richtig pestig viel. Natürlich habe ich gleich begonnen durch wegkicken, also mit dem Radschuh die Splitter, wegzuterten, wenigstens etws klar Schiff zu machen. Das ist natürlich Sisifuarbeit, vor allem wenn es eine größere Flasche war und dann auch schön größflächig gesplittert ist. Also mußte jetzt eine Lösung her und zwar für den Transport meiner Reinigungseinheit, welche ich die Tage schon zusammengeschuster habe.

Am Oberrohr festgemacht, kann er schön unter dem Ortlieb Seat-Pack verweilen. Jener…

…hängt zwar noch etwas durch, dies aber nur weil er quasi leer ist. Morgens wird er ja immer frisch beladen mit Wechselwäsche und anderem Kram.

Der Besen selbst ist ein Gardena-Teil, welchen ich seitlich um eine handbreit eingekürzt habe. Als Griff dient ein passgenaues Alurohr, nicht all zu lang, aber eben lang genug.

Befestigt wird das dan über entsprechende Zurrgurte am Oberrohr. Und schon kann die Post abgehen Jetzt brauch ich nur noch ein Zeitpuffer. Schätze mal Freitag werd ich den Wecker mal ein halbstündchen früher bimmeln lassen, oder so.