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Umbau Pressfit – BSA

Oktober 3, 2019

The Cure – Forest/ Bikebasteln/ Kette & Antrieb/ look after…: eine kleinere Baustelle mal so für irgendwann, wenn mal am CAADX wider das Tretlager fertig sein sollte.

Hintergrund ist, im CAADX ist ja serienmäßig ein so genanntes Pressfit Tretlager verbaut. Für den Nichteingeweihten: das Tretlager nimmt die Kurbel auf und sorgt dafür, daß jene gut gelagert sich sauber dreht. Pressfit besagt, das jenes Tretlager nicht wie früher üblich solide eingeschraubt ist, sondern eben eingepresst und dabei verklebt wird.

Schon im Vorfeld der Neuanschaffung des CAADX hatte ich eigentlich auf dem Schirm, wenn möglich, diese Pressfit Lösung zu umschiffen. Doch leider bietet dieses dann in der Breite eingeführte Standard für den Hersteller den Vorteil, daß es einfacher in der Herstellung ist.
Von den immer wider im Verlauf der Nutzung auftauchenden kleineren Problemen, welche sich vor allem auf Geräuschentwickelung bis hin zum früheren Tot dieses Bauteils, will man so nichts hören ( oder nimmt es in Kauf ). Und da damals, wie sich heute, neue Bikes nicht anders zu bekommen sind, hatte ich mich darauf eingelassen. Kann ja funktionieren.

Der „frühe“ Tot meines ersten Pressfit-Tretlagers traf dann doch erst nach 23.136km ein, was dann selbst bei Megabike Unna zu einem gewisses Erstaunen führte. Bis dahin hatte sich dieses Tretlager dann auch geräuschmäßig unauffällig verhalten. Der Defekt war, das die Kurbel, oder besser die Kurbelwelle ein deutlich spürbares Spiel zum Lager hatte. Oder, es wackelte. Doch nach dem Einbau dauerte es nicht lange…

…bis die Geräusche des neuen Pressfit Tretlagers zu unterschiedlichen Umständen immer wider mal auftraten, aber auch genauso nicht definierbar wider verschwanden. Ich muß dabei aber sagen, die reine Funktion war bis heuer nie davon beeinflusst.

Was mich aber am meisten daran stört ist, daß man das Tretlager nicht selbst wechseln kann. Zumindest nicht, solange man das passende Werkzeug dafür nicht besitzt. Und da fängt es dann an. Der Lagerschlüssel für die Monatgearbeiten an einem alternativen BSA-Lager befindet sich im Hause. Jenes ist auch am alten Volotec verbaut und in der Handhabung zuverlässig bis simpel. Simpel weil verschraubt.

( Nicht das ich dem Schrauber die Summe X nicht gönnen würde, aber wie das eben so bei mir ist, innerlich sträube ich mich dagegen, ein Fahrrad in ein Auto zu packen, Sprit zu „verballern“, nur um dort daran werkeln zu lassen. )

Und dazu kommt noch der nächste Punkt mit dem simpel zum Zuge.

Ein Pressfit-Tretlager muß absolut präzise eingepresst werden. Ist dies nicht der Fall, hat man ein Problem. Ein paar Gewindezüge einschrauben kann aber schon fast jeder Depp. Ich sehe also für den Endnutzer eher einen Vorteil beim BSA Lager.
Denn das kann ich ma´ eben schnell selber bestellen, auf Lager legen und so bei Defekt, selbst ausbauen, Gewindezüge mit dem Lappen reinigen, fetten und das neue Lager einbauen. Das CAADX in ein Auto verladen, vorab Termin machen, zum Schrauber bringen und in der Rückrunde wider abholen entfällt dann damit komplett. Die Nettigkeit das mein erstes BSA Tretlager über 33.000km gehalten zu, zu den 23.000km sowie die potentiellen Geräuschentwickelungen wären dann ebenfalls Geschichte.

Soviel zur Vorgeschichte. Und so wurde im Radforum mal wider eine Alternative zum leicht mistigen Pressfit genannten.

Und so kämen neben dem bereits bewährten GXP BSA Tretlager für den Umbau…

…zum Zuge. Nett finde ich dann auch noch, das die dann neue Miche Kurbel optische Gefallen auslöst und auch genau jene Kurbel zu den ja schon von mir bevorzugten Kettenblättern kompatibel ist.

( Info: natürlich auch Shimano GRX Gravel Kurbel könnte auch eine Alternative sein. Sehen zwar nicht ganz so gefällig aus und gäbe es eine Shimano GRX FC-RX 600 mit 46/30 Zahn für ca. 90 Euro oder eine GRX FC-RX 810 mit 48/31 Zahn für ca. 180 Euro. Letztere bietet mit den 48/ 31 Zahn Abstufung sogar nochmal etwas mehr Spielraum, wobei ich mich da jetzt frage, wie kommt der Preis zu stände ?

noch einen Einschub: da ich bisher als kleinstes Kettenblatt ein 34 Zahn laufen habe ist da lieferseitig bei Miche ende. Ich sehe aber gerade TA Specialites würde mit dem Zephyr noch ein 33 Zahn bieten. Nach oben, also am großen Kettenblatt ist bei Miche noch genug Spiel, Mute halt nur der Umwerfer das ganze Spiel mitmachen oder gewechselt werden. )

Natürlich müßte der Gewinde Adapter vom Fachmann wider eingebaut werden. Aber das sollte dann noch einmalig umsetzbar sein.

Aber alles im Allem, noch läuft alles so wie ist und da wird dann auch nicht dran gegangen. Wäre also eine Baustelle für weit-demnächst. Und das wollte ich mal so schriftlich fixieren, nur so für mich. Ansonsten…

…noch einen netten Feiertag !

Rumgelaber 27.09.2019

September 27, 2019

Rumgelaber: ja Tag x meiner kleineren Gesundheitsnummer, die mal etwas zackiger um die Ecke kam. Gut der Drops ist nun gelutscht, Genesung in Sicht. Blöd daran ist, gute zwei Wochen wo man erstmal nicht viel machen.

Bikebasteln/ Licht befestigen: den größten Zeitvertreib hatte ich am Mittwoch, als ich am CAADX reinigungstechnisch nochmal Hand anlegte und auch noch am Stahl Renner sowie dem CAADX die frische B&M Secula montierte. Die Halterung und die Lampe gefällt mir ganz gut. Ich werde mal schauen wie sie sich so im Alltag macht.
Bei dem noch guten Wetter, auf meinem Hocker auf der Terrasse sitzend ging so die Zeit gut rum. Natürlich reichte das auch nicht um den ganzen Tag zeitlich sinnvoll zu gestalten. Nun gut.

Donnerstag: mein Highlight war meine Krankmeldung zur Post zu bringen und dann anschließend noch ein wenig Laub auf dem Gehweg und Grünstreifen weg zu machen. Dann war ausruhen angesagt. Ätzend, ausruhen vom nix tun.

Freitag: relativ lange gepennt, was auch kein Wunder war, da auch recht spät in die Federn geschlüpft. Nur kleines Espresso-Frühstück mit einem Stückchen Kuchen. Dann in Ruhe die Zeitung geblättert, die üblichen Onlineplattforen geschaut und dann raus.
Das gute am Herbst ist, es liegt quasi immer Laub auf dem Gehweg und dem dazugehörigen Grünstreifen. Also die gleiche Nummer wie am Vortag gestartet. Natürlich in genauso gemütlich.

Ja ich weiß, ich soll mich ja schonen. Mach ich auch, ehrlich. Aber nur rumhocken und nix tun ist auch nicht gut. Mein Kreislauf wie auch der Rest vom Body, insbesondere der Rücken, ist eher auf Bewegung getrimmt. Passiert nix, meldet sich der Kreislauf.

Danach wurde die motorisierte Blechkutsche der holden Burgdame auf Ölstand kontrolliert, sowie Scheibenwasser nach gefüllt. Da wird einem als Radfahrer doch klar, wie easy das am Bike ist. Danach weiter wuseln im Burggarten rum. Da war wo noch ein wenig Laub, etwas Blumenerderest konnten auch noch verteilt werden. Was mich freut ist, daß sich der Rasen endlich etwas erholen kann. Es ist nass genug, zumindest tagsüber angenehm warm, tut ihm mal gut.
Aber auch diese Handgriffe waren bald erledigt. Dann kamm die große Frage, was dann ?

Wenn ich Ahnung von Strom hätte, könnte ich ja mal schauen ob man die von der Burgdame für kleines Geld erworbenen LED- Leuchtkugeln irgendwie via Dauerstrom oder Batterien betreiben könnte ? Hab sie erstmal sauber gemacht, auf offensichtliche Schäden untersucht und dann lose an die Seite gelegt, das Solarteil dem Licht zugewandt. Mal sehen was passiert. Misttechnik.

Newsticker: zum Tagesabschluss hin hab ich mich dann, neben dem Beiträge tippen, nochmal meinem Schweizer Offiziersmesser und der Aufgabenstellung Dosenöffner gewidmet.

27.483km/ 09.09.2019

September 9, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bikebilder/ Bikebasteln: gestern war dann mal ein wenig Basteltag und ganz oben auf der Liste stand…

…die Ummontage des am Stahl Renner montierten 52 Zähne zählendes Kettenblatt. Seit ein paar Tagen beschlich mich ja immer wieder das Gefühl, daß da noch was geht und zwar sowohl am Stahl Renner als auch bei mir. Das ich doch deutlich schneller geworden bin, warf innerlich die Frage auf, was wohl passieren würde wenn ich die Übersetzung ändern würde ?

Und da mich genau diese Frage den Sonntag über immer wider beschäftigte, ich aber auch merkte, wie ich immer wider an dem fetten 54 Zahn Kettenblatt vorbei geschlichen bin, beschloss ich: probier es einfach aus ! Also wurde der Imbusschlüssel gegriffen das mir nur 52 Zähnen bestückte Kettenblatt demontiert, noch mal grob mit dem Lappen rum und dann das fette Teil drauf gemacht. Ich fand, sieht doch fein aus und macht was her. Definitiv ist das kein Poserkettenblatt für die Eisdiele. *lach*

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So in schwarz-weiß hat das Bild was ästhetisches

Natürlich ist die Frage damit nicht so einfach beantwortet, sprich wie macht sich das ? Denn mit der Übersetzung könnten Steigungen oder Gegenwind, auch der seichteren Art, mal schnell eine ganz andere Bedeutung bekommen. Wie dreht sich das also ?

Diese Frage wurde heute bei der ersten Joban- u. Abfahrt geklärt. Einen spürbaren Unterschied konnte ich so erstmal nicht ausmachen. Die erste Kanalbrücke am Morgen hat keinen besonderen Schrecken hinzubekommen und großartig Gegenwind war ja nicht. So what !?

Ich würd das mal physikalisch so resümieren. Ich denke, daß das größere Kettenblatt zwar mehr Leistung abverlangt, daß aber in einem eher geringen Kontext zur gewonnen Fahrleistung spielt. Grund, die eingebrachte Kraft via Hebelwirkung über die Pedale kann einfach effizienter umgesetzt werden. Klar im ersten Moment brauchst halt etwas mehr Saft in den Knochen, aber wenn die Kurbel erstmal dreht ist alles gut. Man wird sehen. Spaß ist mir da aber am wichtigsten. Nicht das jetzt hier einer denkt ich fange an auf Speed zu bolzen.

Neben diesem Umbaujob fiel aber noch etwas Feinarbeit an. In erster Linie wurden Aufkleber aufgebracht. In der Radbude hatte ich beim Einkauf der Kettenblattschrauben die Aufkleber Bad Religion mit dem durchgestrichenen Auto entdeckt. War eine kostenloses Goodie, da auch Radbude draufsteht.

Ich fand, in Anbetracht der vorherrschenden Autogläubigkiet und derer Lobby kann man auch mal seine Meinung zu dem Thema kund tun. Ganz nebenher ist mir aufgefallen, daß ich am Stahl Renner keinen Scottsman aufgeklebt hatte. Auch so ein kleines Bekenntnis zu einer wohl recht besonderen Art von Menschen und deren Freiheitswillen. Wer noch nie in Schottland war, sollte da mal auf jeden Fall hin.
Der Anti-AKW Aufkleber fehlte dann auch noch und wurde somit drauf gepappt.

Die andere kleinere Baustelle ist der Rückspiegel am CAADX. Nicht das der B&M Cyclestar Rückspiegel nicht funktionieren würde, was mich aber immer wider störte war, daß er sich immer wider schnell verstellte. Ist zwar immer wider fix wieder hergerichtet, nervte mich aber. Ist eben nicht optimal, weil wenn er sich verstellt, man – also ich – es oft erst im falschen Moment gemerkt hatte. Bin da halt ein verwöhntes Balg.
Und so hatte ich eben den Zefal Spy Rückspiegel eingeholt und ihn dann auch dran gemacht. Der Einstellmechanismus macht eine zunächst besseren Eindruck. Mehr kann ich noch nicht sagen, warte ja noch auf die Vorderradgabel. *sad*

Outdoor: und weil der Sonntag so schön entspannt war halte ich nach den ganzen kurzen Schrauber- u. Bastelaktionen, Crosstraining und Rasenmäher irgendwann doch das Bedürfnis…

Nein, wider mal stöberte ich in meiner Fitness-Garage rum und räumte ein paar Sachen hin und her, sprich etwas klar Schiff machen. Dabei erwischte ich ein paar Holzstücke die mal aufgesammelt wurden. Mach ich öfters, man kann ja nie wissen. Nein, natürlich ist das für meinen Holzvergaser zum befeuern. Ich leg das Holz dann an die Seite, wo es etwas abtrocknen kann.

Jedenfalls war das Holz noch deutlich zu groß, wurde also mittels Axt und dem Gartenmesser gespalten und gekürzt. Und weil ich gerade so dabei war, fiel mir auf, was zum Abendessen wäre doch nett. In der Ecke hatte ich schon vorsorglich ein paar Lebensmittel gebunkert. Kleine Dosen mit Eintopf oder so einen Reisgemüsetopf sowie ein paar Sorten von den chinesischen Instantnudeln.
Und so kam mir die Idee: „kannst ja mal den neuen Alpin Stowaway Topf mit Wasser befüllen um mal zu schauen wie das so klappt ?“ Also wurde mit dem Zunderstahl ein kleines Feuerchen angeschmissen, jenes dann zum weiter zünden in den vorab gefüllten Canway Holzvergaser eingebracht und schon ging die Post ab. Und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Der Canway hatte mich ja stets begeistert. Bringt selbst aus feuchten Holz schnell eine wunderbare Hitze und feuert klaglos vor sich hin. Hin und wider ein paar kurze Stückchen nachlegen und gut ist. Jetzt mit dem fetten 1,6l messenden Topf war ich zunächst skeptisch ob er das Wasser zum kochen bringen würde. Ich wurde nicht enttäuscht. Ganz im Gegenteil, nach kaum drei Minuten fing das Wasser an zu brodeln und ich hatte noch Stress die Nudeln und die Zutaten aus zu packen um jenen dann in das Wasser zu füllen. Werd ich mir nächste mal alles vorher bereit legen, dann geht das fixer.

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( Hier noch die zwei kurzen Filme zum „Thema“ <klick> )

Gut fand ich, daß das überhaupt funktionierte und noch soviel Platz im Topf war. Zum Thema Platz im Topf kam dann auch gleich die Folgefrage auf: ist der Topf doch nicht zu groß ? Oder: sollte ich nicht doch noch den Sea-to-summit Topf mit nur 1,2l einholen ?
Nein, werd ich mit Sicherheit erstmal nicht, die Kohle spar ich mir zunächst.

Der andere Punkt wäre dann der, wie gut funktioniert der Alpin Stowaway Topf mit meinem Spiritusbrenner ? Werd ich die Tage mal testen. Auf jeden fall war so der Sonntag gut gefüllt und erholsam. So sollte er sein.

25.047km & 29.791km/ 24.05.2019

Mai 24, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16: jo dann mal ein paar Worte zur restlichen Woche. Nachdem eine weitere Tausendermarke gefallen ist, gab’s an am…

Dienstag: … erstmal eine feuchte Anfahrt zum Job. Vor der Burgpforte war es noch trocken, doch mit dem Verlauf der Radfahrt nahm dieser erst anfänglich sehr zarte Feinnieselregen immer mehr zu. Die Folge war, ich kam ein wenig mehr feucht am Hof des Brötchengeber an, als ich damit gerechnet hätte.

Aber, es war nicht frisch, von daher alles gut. Gut war es dann ja auch wieder für das ganze Grün. So what !?

look after: im Verlauf des Arbeitstages konnte ich zwei kleine Zeitfenster nutzen und mich nochmal nach einem besseren Rückspiegel für das CAADX umschauen.

Im Lucky-Bike hatten sie zwar die Busch & Müller Kollektion da, aber der von mir präferierte 50mm ( die laut B&M HP 60mm sind ) war nicht zu haben.
Auch im Karstadt Sport, wo die Auswahl ohnehin dünner war, nicht das Wunschmodell.

So werd ich den wohl mitbestellen müssen. Bis dahin fahre ich aber sowieso noch Stahl Renner.

Outdoor: ach ja, hatte ich die Tage schon in einer anderen Abteilung des Karstadt Sport den Esbit Kocher gesehen. Die Abmessungen ( B 128 x H 147 mm )vom Topf könnten gut mit meinem Holzvergaser konform gehen. Auch das Füllvolumen von fast 1l. sollte Ein-Mann-Mahlzeiten in ausreichender Menge zulassen. Ah Mist, sehe gerade, passt doch nicht denn der Durchmesser ist zu klein.

Sport & Alltag: auch hier mal ein paar Worte. Durch das Stahl Renner fahren wurde wohl meine Beinmuskulatur etwas gekräftigt. Mal abgesehen von dem Appetit ergo Brennstoff-Zufuhr, die sich wieder eingependelt hat, die Waage zeigt gut was mit 90kg. Das ist für mich schon etwas ungewöhnlich. Das Gewicht hat sich am Ende der Woche aber wider eingependelt.

Aber auch beim Crosstraining, wo ja Klimmzüge anstehen, kommen zur Zeit drei Übungsdurchgänge mit immerhin 19 Stück zu stande. Da wird wohl bald die Zwanzigergrenze fallen. Weiter mit dem Wochenverlauf…

Mittwoch: die Rückfahrt ganz fix via Sesekradroute, auch um eine brauchbare Strecke ab zu stecken. Jene soll für die Tochter eines Arbeitskollegen sein. Ganz nebenher mal wieder Trailfounder gespielt.

Erstbefahrung: einen netten Trampelpfad gefunden, der witziger Weise an einem mir schon bekannten Trail endet, oder eben startet. Kann man jetzt sehen wie man will.

Donnerstag: morgens sehr frisch, Langfingerhandschuhe waren angesagt, also für mich. Lusche halt. *lach* Nachmittags fast wieder wie am Vortag zurück, nur noch schneller.

Im Verlauf des Tages wurde ein passender Rückspiegel für das CAADX bei Fahrrad Fiolka eingeholt…

Bikebasteln: …und am Nachmittag montiert.

Bike nachgedacht: auf der verlängerten Jobanfahrt am Freitag, welche ja mit dem frischen Spiegel und somit mit dem CAADX gemacht wurde, kam mir so der Gedanke, die Laufräder an jenem Bike doch nicht ganz neu ein zu holen.
Alternativ könnte man, so wie auch beim Stahl Renner passiert, sich was passendes einspeichen lassen.

Nur das diesmal nur die Naben getauscht werden und nicht die Felgen. Preislich war die damalige Erneuerung durchaus zu gebrauchen und hätte noch den praktischen Vorteil, das Fahrrad Schricke ja der für mich am nächsten zu greifende Fachschrauber wäre.

Anfragen werde ich das auf jeden Fall mal.

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- u. Biketouren Bilder: am Freitag lange Frühanfahrt, weil ich erst später einstempeln sollte-konnte-mußte, weil eben später Schichtende und sonst zu viel Stunden. Natürlich mußte ich das CAADX nehmen, schon alleine um zu sehen, wie sich der Spiegel macht.

Erster Eindruck ist, ja die nur 60mm reichen, aber das Einstellen ist etwas tricky. Vor allem, weil sich der Spiegel in einem Kugelgelenk befindet und sich so nicht wirklich feststellen lässt. Die Sicht nach hinten ist gut, dumm ist nur, am Rennradlenkernende montiert schaue ich unweigerlich immer ein Stück auf mein Knie.

Die Jobanfahrt selbst war mit fast gut 34km ( Strava-Link ) lang und wurde von mir aus dem Kopfnavi spontan, also quasi im rollen selbst, zusammen gestrickt. Und warm war es wieder, zumindest als ich unter DO-Husen war. Da mußte ich erstmal kurz inne halten, kräftig an der Wasserpulle nuckeln und mir einen Riegel zwischen die Backen schieben. Schwitzen verbrennt ja auch Kalorien.

Das Frühstück in der Firma war dann auch entsprechend, auch wenn es selbst etwas warten mußte. Denn Fisch futtern während der Großteil der Belegschaft noch im Aufenthaltsraum anwesend ist, gehört nicht zu den populärsten Dingen im Betrieb.

Die Heimfahrt war eigentlich etwas länger geplant. Es sollte hoch gehen bis kurz vor Cappenberg, nur so zum abspannen. Vereitelt wurde diese Heimfahrtvariante aber durch den einsetzenden Regen. Erst in fein, dann aber gut zunehmend. Schon in der Abbiegung zur Strecke mußte ich wider umschwenken und hab mich dann an einem fetten Baum unter gestellt.
Die Wolken waren gut dunkel und es goss wie aus Eimern. Während ich da so stand streifte ich die Windstopperweste über um wenigstens einen gescheiten Windschutz zu haben. Nass und Wind ist nie eine ideale Kombination. Als es wider heller wurde und auch wirklich aufhörte zu kübeln, setzte ich meine Fahrt fort.

Nach Hause mußte ich ja sowieso, dumm war nur, ich fuhr mit der Regenfront und bekam dann so im Verlauf der Fahrt immer wieder mehr ab. Ich schrieb dazu ja schon ein paar Zeilen.

Inzwischen ist alles wider gut. Bin geduscht, die Wäsche ist gewaschen und aufgehängt, der Bauch wider voll und so kann der Abend langsam ausklingen. Draußen ist es wider schön. Wenn nicht schön, so doch zumindest trocken. Ich mag das Wetter !

…und sonst ?/ Newsticker: noch ein kleiner Anhang zum Wochenabschluss. Da man ja wenn man mit dem Radel unterwegs ist auch mal irgendwann Hunger bekommen kann, oder sich noch was für unterwegs mitnehmen will, hab ich mal mit der Fleischerei Angelkort die Liste für die Versorgungspunkte auf Tour aufgefrischt. Kennen gelernt hatte ich es auf einer Jobtour, wo ich mal als Begleitung mit war.

E-Bike Scheinwerfer – wenn man nur wüsste ?

Mai 23, 2019

Bikebatseln/ Idee !/ Customized/ Licht & Sicht: also, war ich doch so beim Lucky Bike um mich eigentlich dort in der Klamottenecke um zu schauen. Im Kopf hatte ich zwei Jacken von ENDURA die Primaloft als wärmendes Material haben ( einmal die Pro SL und dann gibt’s da noch eine Urban Primaloft FlipJak ). Waren aber beide nicht im Hause, aber auch nicht der Weltuntergang, wollte halt nur mal schauen.

Beim kurzen Rundgang entdecke ich dann in der Lichtecke eine Frontscheinwerfer für E-Bikes der für knapp 60 Euro 100LUX auf die Straße bringen soll. Es ist ein…

LUNiVO E-DIA F100.

Im Kopf habe ich ja immer noch die Idee einen oder auch meine bisherigen B&M Ixon IQ Premium mit einem Kabel zu versehen und über das Kabel ein leistungsstärkeres Akkupack/ Powerbank anzuschließen. Ziel ist recht einfach, längere Leuchtdauer bei maximaler Lichtausbeute.

Das gute an so einem E-Bike Scheinwerfer wäre, jener ist von Haus aus her mit der Möglichkeit versehen via Kabel mit dem nötigen Saft versorgt zu werden. Könnte man doch also mal mit jenem Scheinwerfer probieren. Wenn man nur Ahnung von Strom und den ganzen Kram hätte…

Restwoche

Mai 17, 2019

Bikealltag/ Bikebasten: der Rest der Woche war eher unspektakulär. Zu erwähne wäre, das ich am Mittwoch mal ein Zeitfenster hatte endlich bei RadGebiet vorbei zu schauen. Den Laden hatte ich ja schon Ruhrköpfe quasi blind empfohlen, weil sie ein Rad brauchte. Das war wohl auch eine gute Idee. Jetzt suchte ich aber Rückspiegel für die Lenkermontage.

Seit ein paar Tagen nervt mich diese eine Linksabbiegesituation. Im grunde müßte ich stehen bleiben, mich am Randstreifen quer stellen und dann schauen was da so kommt, oder eben nicht. Und so war ich auf der Suche nach entsprechenden Spiegeln. Einen für das CAADX und einen für den Stahl Renner. Leider ging der gute Mann von RadGebiet gerade in die wohlverdiente Mittagspause. Dennoch kamen wir auf ein kurzes Gespräch. Half aber alles nix, im Laden waren die Spiegel eh nicht, ich zog ab und er wohl zum Futtertrog.

Dann kam ich auf die Idee bei Edelhelfer vorbei zu schauen. Lag ja eh auf dem Weg zum nächsten Anfahrtsort, könnte man mal machen. Und so schaute ich bei denen mal rein. der Laden wurde kräftigst umgekrempelt, ist nun viel größer und siehe da…
…zwei Zefal Cyclop Spiegel waren noch in der Auslage und so wurde zugegriffen.

Der Zefal Cyclop ist jetzt so montiert an beiden Rädern nicht die eleganteste Lösung, aber hilft. Gerade so am Stahl Renner gefällt mir das irgendwie überhaupt nicht. Aber eventuell fällt mir da noch was ein.

Insgesamt war es aber eine super schnelle Woche. Die bis jetzt erarbeiteten 22,18km/h im Schnitt sind hart auf dem 52 Zahn zählenden Kettenblatt und dem immerhin noch 16 Zähne zählenden hinterem Singlespeed-Ritzel gestemmt worden. Ja der Stahl Renner ist ein Fahrrad mit nur einem Gang und einer wohl nicht ganz so zaghaften Übersetzung ( hat man mir gesagt ).

Das Ding in Schwung zu halten ist nicht mal eben so und „dank“ dieser Tatsache hab ich schon am letzten Sonntag aber auch an den Folgetagen einige Körner verbrannt. Irgendwie zeigt auch die Waage ein gute Kilo mehr an. Das wird wohl irgendwo an den beiden Oberschenkeln hängen, denn der Bauch ist definitiv nicht umfassender geworden. Mal sehen wie sich das entwickelt.

Das war dann auch der Grund warum ich nach der heutigen Ankunft nicht für ein Beintraining zum Rehasport bin. Überhaupt frag ich mich, wozu der ganze Spuk ? Ein paar längere, eventuell intensivere Ausfahrten an der frischen Luft lassen die Beine schon nett platzen. *lach*

Spiegel am Fahrrad

Mai 17, 2019

Bikebasteln/ Sicht befestigen/ Sicherheit/ Spiegel: ich war es leid ! Auf meiner Rennbahn ( ohnehin so mein Lieblingsthema *rümpf die Nase* ), also dem Teilstück wo ich zumindest in der Frühe täglich zum Job her fahre, habe ich schon immer diese blöde Situation. Ich muß vom breiten Randstreifen/ Radfahrspur irgendwann links rüber, im Idealfall zum Kanal hoch. Dafür muß man ja nun bekanntlich die Fahrbahn überqueren.

Da wo ich das vorzugsweise tue ist nur 70km/h erlaubt, also für die Kraftfahrer. Hand aufs Herz, wenn sie nur 70km/h fahren, dann hab ich Glück. Darauf verlassen will ich mich besser nicht. Dumm ist aber, so auf dem Asphalt umgemetert werden ist in der Frühe immer etwas ungünstig.
Es ist auch nicht damit getan, ein paar mal über die Schulter zu schauen. Das macht das Lenken des Rades nicht gerade sichrerer und auf das was man da gesehen hat, kann man sich auch nicht wirklich verlassen. So mein Bauchgefühl.

Im Grunde bleibt einem nix anders über, als am Radfahrstreifen anzuhalten, sich quer zu stellen und dann die Fahrbahn aufmerksam zu beobachten.

Ist immer irgendwie blöd, finde ich, da ich mit dem Stahl Renner gerade morgens super gut im Fluss bin. Da hat man mal gerne mehr als 25km/h auf dem Tacho stehen und die kann man ja so praktisch „mitnehmen“. Stehen bleiben ist da blöd.

Im Kopf hatte ich schon länger mich mal nach einem passenden Spiegel um zu schauen. Im Verlauf der Woche hatte ich dann die Gelegenheit beim Schopf gefasst und bin eben schnell zu einem mir bekannten Radladenstandort gefahren. Jenen hatten noch zwei Zefal Cyclop Spiegel noch in der Auslage und so wurde zugegriffen. Am Nachmittag wurde dann auch umgehend montiert.

Gut ich muß jetzt ehrlich sagen, gerade am Stahl Renner ist das schon arg gefühlsecht – hmm hässlich. Steht irgendwie so um die Ecke gebogen unschön aus dem Lenker. Da hätte ich mir eine gerade Monatgelösung mehr gewünscht. Mit dem zwar hochwertigen Kunststoff kann man noch leben. Wird aber wohl irgendwann witterungsbedingt auch auf Bruchneigung zu gehend. Wie lange die Schrauben so ihren Dienst tun werden, gerade im winterlichen Salzeinsatz… ?
Aber eventuell haben wir ja dank Klimaerwärmung Glück und die Zeiten haben sich erledigt. *Ironiemodus aus*

Fern ab der Optik war ich natürlich gespannt auf das Ergebnis. Und das ist – hervorragend. Das kann man nicht anders sagen.

Gestern früh dann fix in die Pedale gestiefelt und auf den Randstreifen meiner Haus & Hof Strecke gefahren. Noch vorsichtig den Spiegel ausgerichtet und wider geschaut wie die Optik nach hinten am besten passt. Etwas ungünstig war, das ich die Schrauben für die Justierung noch nicht ganz fix angezogen hatte.

Hier hatte ich den Hintergedanken, daß man den Spiegel so leichter einstellen kann. Ja kann man auch. Ungünstig ist dann aber nur, wenn man über sehr holperige Strecken und da genügt schon grober Asphalt, fährt. Der Spiegel verstellt sich dann von alleine. Die Schwerkraft und Hebelwirkung kann nicht von einer nur zart angezogenen Schraube verhindert werden.
Also wurde gestern nach der Ankunft auf der heimischen Burg noch mal der Flachschraubendreher benutz und alles fix gemacht. Heute früh hab ich mir dann mit dem Opinel-Messer einen Markierung auf einem Teil der Halterung gemacht. Und nach dem heutigen Wiedereintrudeln auf der Burg wurde die inzwischen optimale Einstellung des Spiegels in den drei Achsen mittels feiner Reflexstreifen-Aufkleber ( hoffentlich dauerhaft ) verewigt.

So kann man mal schnell schauen ob alles noch passt, oder wenn sich was verstellt haben sollte. Denn das kann recht fix gehen, zum Beispiel wenn das Rad wo angelehnt wird oder etwas anderes an das Rad. Dann mußte man wider die optimale Einstellung erfummeln. So kann man einfach die Markierung parallel setzten und gut ist.

Klar dürfte aber bei der Benutzung sein, daß diese Spiegel, so gut sie auch sind, nicht für einen schnellen Blick mal eben taugen. Man sollte, halt so wie man es auch in der Fahrschule lernt, die Fahrbahn hinter einem ständig immer wieder mal per Blick in den Spiegel kontrollieren. Auf dem Randstreifen/ Radfahrspur geht das ganz gut. Auf einem innerstädtischen Radweg kann ich mir vorstellen, daß es da schon schwieriger, sprich nicht so sicher sein könnte. Das wird aber situationsgebunden sein.

Ich bin jedenfalls Happy, zumindest am Stahl Renner. Wie sich das am CAADX macht, wird sich noch zeigen. Für jenes Bike hab ich aber noch einen andere Spiegellösung gefunden. Sinnige Bezeichnung: Spy.

Kassette Neuteile – Sichtung & Auswahl

Mai 11, 2019

Biketechnik/ Bike „Zahnräder“/ meine Übersetzungen/ Kette & Antrieb/ look after…: da ja wider irgendwann Kassetten- u. Kettenwechsel ansteht hier mal ein paar Basisgedanken…

Warnung !: für den nicht eingeweihten Nichtradler grottenlangweilig und kaum zu verstehen !

…zu den potentiellen Auswahlmöglichkeiten an Kassetten. Denn mit der Zeit sammelt man ja Erfahrung und die kann man dann ja umsetzten. Bisher lungert da eine…

…rum die soweit ihrer Aufgabenstellung gut gerecht wird. Dennoch habe ich festgestellt, das im rot gekennzeichneten Bereich gerade beim 28z Gang quasi noch ein paar, wenn auch sehr wenige Zähne, als Notanker fehlen könnten. Da das auch immer eine Frage der Kapazität des Schaltwerks ist, sollten 30z ( maximal 32z Zähne ) dann aber wirklich Oberkante sein.
Womit sich beim ersten stöbern folgende Überlegungen gefunden haben ( die Ist-Kassette oben zum Vergleich ).

Eigentlich ist da die Auswahl nicht sonderlich groß. Im grunde bleibt erstmal nur die Shimano 105 CS-R7000. Die Michel Kassette ist nur eine Alternative weil sie wider untenrum noch enger gestuft ist. Einmal der kleinste Gang 12z, 13z und einmal sogar 14z. Entsprechend ist der Rest angepasst. Aber bei dem Preis von 63 Euro !…, ob es das wert sein könnte ?

Nüchtern betrachtet schon fast – ja. Denn die Gangabstufungen sind insgesamt homogener. Bei der ersten geht es von 30z erstmal um 3z auf 27z runter, dann um 2z auf 25z. Aber vom unteren Ende der Kassette betrachtet kann ich mir den 11z klemmen. Nutze ich so gut wie nie, nicht mal im maximalen Gefälle. Und so sollte ich bei für eine zukünftige Auswahl die Sache also vom schnellsten Gang her aufrollen.

Dabei fällt mir dann die Miche Primato Light mit der 13-14-15-16-17-19-21-23-25-27-30 Abstufung ins Auge. Bisher Trudel ich beim Anfahren so auf 21z los und spiele dann die Sache langsam nach unten ab. Mit jener Kassette hätte ich an Steigungen nicht nur die 30z maximal zur Verfügung, sondern dazu noch einen zusätzlichen echten Berggang ( rot gekennzeichnet ), wo es mit dem 23z auch schon aktuell in Steigungen geht, zusätzlich zur Verfügung. Ergo vier Berggäng.

Bedeutet dann, ich hätte vier Berggänge und weitere vier Gänge ( grün gekennzeichnet ) für die Ebene, halt wie bisher, weil ich jene ja auch nutze. Dann kann unten in den schnellen Gängen ruhig was wegfallen.

Im nächsten Schritt bleibt dann für mich nur die Frage zu klären, welche Gangsprünge im finalen Nutzen in der Ebene und der damit schnellste Gang machen für mich Sinn ( dazu habe ich mal die Abstufen der einzelnen Kassetten gegeneinander verschoben ) ?
Und auch da macht in meinen Augen die 13-30 Kassette am meisten Sinn. Es geht, wie gewohnt mit 21z los in Zweierschritten bis auf die ebenfalls vertrauten 17z runter, dann werden die Gangsprüngen aber mit nur 1z enger was sich dann bis auf den schnellsten Gang mit 13z reduziert.

Ja ich denke so werd ich das machen, zumindest erstmal nur mit einer Kassette und dann im optimalen Falle am CX-Laufradsatz. Damit die ganze Sache jetzt aber nicht zu dünn für Speed und Strecke werden-täte-könnte…

…könnte ich noch einen kleinen Trick auffahren. Da ja nun auch im Verschleißteilwechsel das Miche Compact Kettenblatt 46 Zahn fällig werden könnte, bestünde hier die Möglichkeit gar kein 46z zu montieren, sondern auf ein 47z auf zu stocken.
Das müßte mit dem Umwerfer noch machbar sein ( ich hoffe sogar ohne Neumontage ). Denn mit einem 47z hätte man in der Eben wider ein wenig mehr Fleisch um Druck auf´s Pedal zu bekommen.


Die gute Nachricht, bei den Continental MountainKing CX Reifen muß ich sagen, die können erstmal noch am Bike24.de Lager bleiben, da die aktuellen wohl erst gegen Ende 2018 von mir drauf gemacht wurden. Ergo haben sie heuer nur 1.145km gelaufen.
Mit dem Wegfall senkt sich das Budget der Investitionen immerhin um gute 70 Euro.


So, hab mir jetzt mal einen aus den Finger gesogen und hab meine Wechselintervalle 2015-2017 und die Wechselintervalle 2018-2019 durch geackert.

Mit den dortigen Werten & Einträgen konnte ich zum einen ein paar Zahlen zu vermeintlichen Zeitfenstern/- Laufleistungen in Kilometern abgreifen und jene in einen Excel-Liste ( ja an so einem Punkt liebt man Excel ! ) einfügen.
Dort sind schon Laufleistungen zu den Laufrädern im Zusammenhang mit den entsprechenden Reifenbestückungen geparkt, was dann wiederum die vermeintlich echte Laufleistung der jeweiligen Laufradpaare ergab. Also einmal die Laufkilometer für die Winter- u. Straßenreifen, als auch die Kilometer des Cycclocross-Laufradsatzes. Bedeutet, so wie ich jetzt mein mir das selbst gestellte Rätsel *lach* entziffern kann…

…das zumindest eine Kassette für den Cycclocross-Laufradsatz fällig würde, bei dem Straßenlaufradsatz wird man aber wohl auch zugreifen müssen. Dumm gelaufen.


Das ergibt dann folgende Liste, wo dann aber noch zwei Rückwärtsspiegel mit dabei sind und einmal Kette nebst Kettenschloss, welche ich ja neulich beim Volotec verbauen mußte. Für´s Volotec hatte ich keine mehr auf Lager.

Ist natürlich wider ein Haufen Holz, aber im Gegensatz zum Autofahren…

24.522km/ 19.04.2019

April 19, 2019

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16/ Bikedefekte: ich komme da langsam nicht mehr mit, hatte es aber auch im Verlauf der Cyborgaktion aus dem Auge verloren.

Am 30.06. bzw. 14.07.2018 habe ich bei 23.798km den Antriebsstrang am Stahl Renner gewechselt ( <klick> ). Seit dem hat das Bike gute 733km gelaufen, doch die Kette rutscht bei Druck auf dem Pedal immer noch mächtig durch. Das war bisher fast nach jedem Wechsel, aber nie soviel Kilometer.
Jetzt ist das nicht so, daß ich da wirklich richtig Druck auf die Kette bringen muß. Nein es genügt schon eine einfache hügelige Anfahrt, wie wir sie hier zum Beispiel beiden üblichen Kanalüberquerungen haben.

Normalerweise spielte sich das nach eine mehr oder wenige gelaufenen Fahrleistung ein. Ich mutmaße deshalb mal, das Kette und insbesondere diese DICTA Freilaufritzel 3/32″ nicht die beste Qualität sind. Klar, kosten ja auch nicht viel, aber bisher war das eben nie so extrem.

Heute war ich motiviert und bin mit dem Stahl Renner zu den Schwiegereltern rüber gefahren. Dachte mir: „komm, probier mal, vielleicht geht das jetzt genauso gut wie mit der neuen Hüfte.“ Aber Pustekuchen, schon die einfache erste Kanalbrücke rutschte die Kette ständig durch. Ich konnte quasi machen was ich will.

Da ich kurz nachdem Wechsel keine Besserung sah, hab ich ja noch eine neuen Kettenspanner montiert. Halt anstatt des ja nun auch schon in die Jahre gekommenen 105er Shimano Schalwerks, was ich ja als Kettenspanner umfunktioniert, oder besser gesagt, fixiert hatte. Aber auch das half nix.
Jetzt muß ich mal schauen wie ich das noch irgendwie hinbekomme. Denn so ganz ohne echtes Zweitrad kann das Mist werden.

Bikebasteln: ich glaube es ist an der Zeit, hinten ein komplett neues Laufrad zu montieren wo man reguläre Umbausätze für Singlespeed montieren kann. Die sollten qualitativ besser als die einfachen Freilaufritzel von Dicta sein. Da ich aber hinten eine Einbaubreite von 126mm, meine ich, habe, müßte man erstmals schauen ob es einen versierten Radschrauber gibt, der sich damit auskennt und das auch machen kann.

Zur zeit fallen mir da nur der zweie ein. Das Rad Dortmund könnte ich am Mittwoch mal mit dem Stahl Renner im Gepäck anfahren.

 

Blöde Sache bei so einem Liebhaberstück.

 

28.738km/ 23.03.2019/ Currywurst & Adventure

März 23, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike & Biketouren Bilder/ Outdoor: diese Geschichte fängt am gestrigen Tag an.

Freitag: es war 11:30Uhr und mittach war ! Endlich wider Kanalstaub auf dem CAADX und ich stand am Preußenhafen zu Lünen. Kernfrage: wie kann man um die Uhrzeit schon Currywurst Pommes Mayo futtern ? Die Lösung: das war das Tagesziel und die Hinfahrt zum Preußenhafen lief mal besonders legger. Und irgendein Ziel braucht man ja. Das mit den weit über 20km/h war so Durchschnittsspeedangaben auf dem Tacho und ohne Rückenwind. Was mich dann auch extremst erstaunte. Unbequem war es nur, als ich am Preußenhafen ankam. Eine Bullenhitze, mutmaßlich um die 20c°.
Beim bestellen bzw. schon davor habe ich erstmal ordentlich Kleidung abgelegt. Ich schwitze schon gut, wie unangenehm. Spannung auf die Rückfahrt ? Ja klar. Die Mantaplatte bestellt, gewartet dann aber ab auf eine seitliche und schattige Bank Position eingenommen.

( Restbilder von dieser Tour <klick> )

Nach dem opulenten Mahl lag die Pampe gut im Margen. Da half auch die gut gekühlte Coke nicht sonderlich. Eigentlich hätte ich meine Hängematte mitnehmen sollen. Aufspannen, reinhüpfen und Mittagschläfchen machen. Wäre zwar ganz klasse Idee gewesen, aber dann hätte ich wohl abends nicht mehr gescheit pennen können. Also, ein anderes mal.

Was die Rückfahrt anbelangte sinnierte ich während der Verdaungspause. An Cappenberg vorbei, oder besser gesagt knapp unten her sollte es werden. Was soll das ganze Geknüppel am Channel auch ? War natürlich eine Knallertour. Jedenfalls würden das die meisten Biker so sagen. Mir persönlich war das definitiv schon wider zu warm…
…oder ich zu gut gekleidet. Nach der Ankunft auf der Burg wurde sich frisch gemacht, noch einen Apfel gegessen und etwas ausgeruht. Am Nachmittag noch zum Rehasport, zu Fuß versteht sich. Den Core Teil hab ich aber nicht in der Fitness-Bude gemacht, sondern wider auf der Burg-Terrasse, bei dem Wetter. Und weil mir immer so ein Ding im Auge lag…

Bikebasteln/ Idee !: …wenn die Herren Ingenieure das bei Cannondale nicht hinbekommen, dann lege ich halt selbst Hand an. Folgendes, die Schaltzüge bzw. auch der Bremszug für das VR schleifen bei Lenkbewegungen unschön am Steuerrohr oder in Teilen an der Gabel. Zum Glück hat es dabei an dem Bremszug noch keinen Schaden gegeben, aber die Schaltzughüllen haben da schon drunter gelitten. Jene hab ich dann im Rahmen einer Sowiesobastelaktion beim Fachschrauber mit wechseln lassen.

Damit das nicht wieder so kommt, hatte ich vor ein paar vielen Tagen mit Pattex einen flexiblen Schaumstoffstreifen aufgeklebt. Das hatte sich an sich bewährt. Der war aber nur einseitig und sollte nun verbessert werden.

Also rein in die Fitness-Garage und alles was man so dafür benötigt raus geholt. Den alten Schaumstoffstreifen abgemacht, einen neuen, nun aber umlaufenden, zugeschnitten die Ränder zu den Flächen wo kein Pattex drauf soll mit Tesakrepp abgeklebt. War zwar alles ein wenig fummelig, hat sich aber gelohnt, wie man sieht…

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Diese noch verbleibenden Kabelschützer taugen nicht sonderlich. Eine Sorte hielt so gut wie gar nicht, da hab ich die meisten von verloren, außerdem verschieben sie sich dauernd. Nervt einfach nur, aber ich lass die paar noch am CAADX dran. Oder ich mache sie später ab ? Schauen wir ma´. Und wider weiter im Tagestext.

Samstag: also heute um genau zu sein, sollte es dann nochmal für eine aber diesmal entspanntere Runde mit dem Radeln rausgehen. Im Kopf hatte ich auf jeden Fall, meine Hängematte mit zu nehmen, aber auch den Holzvergaser. Ich wollte diese beiden Dinge mal so in echt testen. Gut, Hängematte wo hinhängen ist jetzt nicht das Ding, würde auch in diversen Wanderhütten/ Unterständen gehen. Aber das mit dem Holzvergaser ?

Für diese beiden Tests gab es für mich erstmal nur zwei Runden die ich drehen würde. Die heutige halt hoch bis Nordkirchen, dann via Hirschwald und NSG Ichterloh rüber nach Herbern und von dort dann eben wider rüber zur Burg. Alternativ wäre ein Ausrücken am Channel entlang bis zur Vogelwarte Lippeauen Ost. Da die Runde über Nordkirchen aber zu einer meiner Topfavoriten zählt, bekam sie den Zuschlag.

Also nach dem entspannten Frühstück nebst Samstagszeitung und noch einem Vitalbrötchen mit Tomate die Nasen die Kleiderkammer gesteckt und dann alles Geraffel am CAADX verstaut.

Im Gegensatz zu gestern war das ja heute mal deutlich frischer. Knappe 10c° standen bei der Abfahrt an und ich war entsprechend gekleidet. Entsprechend gekleidet ? Nein, wartet mal ! Ich hatte mich etwas zu warm angezogen. Und so wurde kurz hinter dem Ortsausgang Werne das Bikeshirt und die 3/4 U-Buxe vom Laib gerissen. Alles verstaut ging es an die erste Steigung. Die erste und auch wirklich einzige nennenswerte. War aber aber alles kein Ding für mich, ging gut.

Die Trinkdisziplin funktioniert auch passabel und der Tacho gab einen passablen Schnitt her. Würde heute auf jeden Fall reichen. Motto war ja mehr Radtour oder noch besser Radwanderung und dafür war ich gut unterwegs.

An der Südkirchener Straße angekommen schaute ich wider auf die linke Seite. Ein Waldweg den ich schon gefühlt tausende Male gesehen hatte, aber noch nie gefahren. Wenn nicht heute dann wann ? Das Moto gezückt, kurz geschaut wo das so hinführt. Keine aufregende Sache, landet an einer anderen Landstraße, die ich auch kenne. Würde also fahrtechnisch eher eine „Sackgasse“ sein, weil zumindest für die heutige Tour kein brauchbarer Anschluss. Also ab in den groben Forstweg und das Ding mal eben abgekrubelt.
Und so war das dann auch. Einfach nur geradeaus bis zum Ende, dann kurz inne halten, sich umschauen und dann doch feststellen bringt nix. Also wider kehr um und zurück. Ja war schön, aber eben sinnbefreit.

Wieder an der Südkirchener Straße ging es dann wider auf die wohl bekannte Route mit direkter Zufahrt zum Hirschwald. Dort wurde dann noch fix eine Hütte begutachtet. Man muß ja so in etwa wissen wozu so eine Hütte taugt. Sitzen, plauschen und halbwegs wettergeschützt was zu sich nehmen sollte machbar sein. Gut, weiter ab zur Spatzenhütte recht direkt am westlichen Zugang zum Hirschwald.

Dort angekommen sollte auch meine erste größere Pause sein. Eineinhalb Stunden gekurbelt, da kann man schon was zu sich nehmen und sich etwas ausruhen. Doch bevor es mit dem Ausruhen losgeht muß erstmal das Lager eingerichtet werden. Hört sich jetzt blöd an, so als würde ich schon seit Jahrzehnten draußen als Bushcrafter unterwegs sein ( dazu sage ich aber noch was im unten verlinkten Partnerbeitrag ).

Das klappte auch ganz gut, ich mußte zwar noch einmal umhängen, dann lag ich aber in der Matte. Dort wurde dann die Birne und der Apfel gegessen und etwas pausiert ( mit anschließend Filmchen drehen ). Schade ist, das die Hütte zwar recht groß ist, leider aber wohl auch immer wider mal für Parties genutzt wird. Ich hab sie zwar noch nie so richtig verdreckt gesehen, aber irgendwas liegt hat immer rum. Ein Mülleimer wäre gut.

Nach dieser Pause hab ich mich aber aufgerafft und bin wider los. Wollte ja noch mindestens hoch bis zur tausendjährigen Eiche und dort mal schauen wie das mit dem Feuermachen so klappt.

( Auch hier ein Tagesalbum mit Bildern & Kurzfilm <klick> )

Diesmal bin ich aber nicht linksrum durch den Hirschwald, ist zwar die längere und zumindest am Anfang auch schönere Strecke, aber nach dem Schwenk in Richtung Osten wird die Wegebeschaffenheit eher so in Richtung Schuttabladeplätze. Da muß man schon aufpassen, daß man sich nicht den Reifen an so eine Kantstein zerschreddert. Die südliche Route ist kürzer und führt „auch nur“ am Waldrand vorbei, ist aber zumindest in weiten Teilen deutlich besser beschaffen. Nur das letzte Viertel hat es etwas in sich. Aber in einfach kann ja jeder !

Und weil wir gerade bei Thema – in einfach kann ja jeder – sind, komme ich so aus dem Hirschwald raus und fahr die Altefelds Straße so entlang, sehe ich eine offene Schranke links ab. In der Ferne meine ich schon die tausendjährige Eiche zu sehen. Geht da etwa ein Feld-Wirtschafstweg entlang ? Und wider schnell angehalten und wieder das Moto mit Googlemaps bemüht…
…und schon in den Weg eingebogen. Am Anfang ist das noch gut brauchbar zum fahren, zieht sich dann aber im weiteren Verlauf gut zu. Bedeutet, die Wegebeschaffenheit ist vorzugsweise für landwirtschaftliche Gerätschaften gedacht. Die Schleife ließ sich aber ich gut fahren. Etwas Fahrtechnik und das geeignete Fahrgerät vorausgesetzt. Ich hatte Spaß – ja !

Und ja, mit dieser Abkürzung sparte ich mir das Umgondeln des nette Dörfchens Capelle. Und so stand ich nun am besagten Orte und sichtete kurz die Area. Hängematte würde eher nicht gehen, da keine passende Bäume in naher Sichtweite, oder zu dick vom Stammumfang. Beim Thema Wasser heiß machen via Holzvergaser würde aber was gehen. Ja es lag sogar praktischerweise Brennholz rum.

Also sich wider etwas eingerichtet und dann mal los. Erstmal für den Brennstoff in passender Größe gesorgt und die rumliegenden Äste durchgebrochen. Dabei bin ich dann auf etwas feinfäsigere Rinde gestoßen. Die wurde dann auch gleich separat gelegt, sowie noch ein paar Zunderspähne geschnitzt. Als Standort für den Holzvergaser diente mir ein Wegstein ( ? ), praktisch nah bei der Sitzbank.

Grudnsätzlich muß ich sagen, ja ging nicht sonderlich fix, hat etwas länger gedauert und ich hatte so etwas meine Mühe. Aber mit den fast ausschließlich gefundenen Materialien, lassen wir mal die Kordel außen vor, brachte ich das Feuer zum brennen. Zwar hatte mich die Flamme nicht so sonderlich überzeugt, aber das was ich da gefunden hatte war ja größtenteils doch frisch gefunden und wohl so auch zumindest leicht feucht.

Aber es brannte, wenn nicht in der Konsistenz, wie bei meinen bisherigen Testversuchen. Also fix den Wasserpott draufgestellt, Deckel drauf und gut war. Naja, etwas Zunderspäne hab ich nochmal nachgeworfen, damit das Ganze etwas Feuer unter´m Arsch bekam, aber dann lief es doch.

Erstaunlich war, keiner der etlichen Leute die vorbei kamen, hatte etwas gesagt ! Ein Jäger gesellte sich sogar auf die andere Bank und hatte sich eine geraucht, während er mir zuschaute und wir uns unterhielten. Die längste Zeit hab ich mich mit einem wohl etwas gleichalterigen Mountainbiker unterhalten ( der aus jenem Waldrandes kam, wo ich letzten Sommer auch mal probiert hatte zu fahren ).

Jedenfalls kochte das Wasser bald und ich hatte eine heiße Tasse Brühe bei der Unterhaltung. Doch irgendwann muß man ja mal wider weiter und weil der Gesprächspartner auch in Richtung Herbern rollte, beschloss ich mich an zu schließen. Vielleicht kennt er ja noch einen anderen Weg. Tat er auch und jener Weg war sogar gut brauchbar. Den einen umgestürzten Baum mußte ich aber schiebend, nicht fahrend wie er mit seinem MTB, umgehen.

Am Schloss Westerwinkel zu Herbern verabschiedet ich mich dann, bedankte mich aber auch für den netten Weg. Nach ein paar Überlegungen wählte ich aber die klassische Rückroute. Die Brücken am BAB Zubringen sollen eh noch nicht fertig sein, wozu also Plan B. fahren ?

Den letzten Stop machte ich dann noch an der Genegge Quelle. Wollte mich da nochmal genauer umschauen. Der Kollege aus dem Claim meinte, da könne man doch auch „abhängen“. Sollte aber schwieriger werden, da Baumwerk entweder zu nah beisammen oder eben zu dicker Stamm. Schade eigentlich.

Und so zog ich dann wider von dannen und machte mich gen Burg auf. Leider versagte der Bryton-Akku kurz vor Ziel und so mußte ich die gesamte Streckenlänge anhand eine Routenplaners ermitteln. War aber kein Ding, bei Strava die Strecke runter geladen und den Rest angehängt.

Newsticker: und weil es zur letzten Abfahrt noch ein paar artfremde Gedanken gibt, habe ich jene wider entsprechend ausgelagert hier <klick> platziert. Ihr kennt den Weg dorthin.