Archive for the ‘Customized’ Category

30.001/ 20.06.2014

Juni 20, 2014

Bikealltag Volotec: viel ist diese Woche zunächst nicht passiert. Zunächst, wie gesagt. Das erste was ich aber tippen will ist, daß sowohl das Volotec als auch der Stahl Renner eine standesgemäße Fahrradschelle bekommen haben.

Jene hatte ich innerhalb einer Investition von Flickzeug bei Das Rad Dortmund entdeckt. Auch wenn man zunächst mutmaßen sollte, ja am Stahl Renner, aber am Volotec…
…ja doch, es ist zwar ein Stilbruch, aber mir gefällt es. Natürlich ist die Bedienbarkeit nie optimal, aber der Klang und die Optik der Klingeln entschädigt dafür.

Beide sind zwar bautechnisch unterschiedlich, die am Stahl Renner eher kleiner und mit einer sehr hochwertig anmutenden Aluminium Befestigungsschelle samt Imbusschraube und die am Volotec ist größer hat aber „nur“ eine traditionelle Überwurfschelle für die Befestigung. Hoffe mal, das jene nicht der Witterung mal zum Opfer fällt.
Der Hammer ist aber, beide Klangkörper sind aus Messing und geben so einen klasse Tonlage von sich.

Bikealltag Stahl Renner/ Bikebasteln Customized: so und am Stahl Renner wurde endlich dieser blöd dreinschauende Schriftzug vom Lenker gemacht. Wenn er schon nicht gefahren wird, soll er wenigstens gut ausschauen.

Nach der Klingelmontage war dann am Sonntag etwas Feinarbeit angesagt. Ma(n)n saß so im Garten und dachte sich: „mensch nix los hier, mach ma´watt“ und so habe ich mich diesem Herstellerlogo am Lenkrad gewidmet.

Die ersten Versuche mit einfachem Reiniger bzw. Lösungsmittel den Schriftzug entfernen zeigte zwar eine gewisse Wirkung, jedoch eher sehr gering bis kaum vernehmbar.
Da besann ich mich des alten Tricks, den man auch auf Glasscheiben anwenden kann um hartneckigen Dreck oder eben Aufkleber zu entfernen. Man nimmt einen scharfe Klinge/ Rasierklinge !

Jene lässt man einfach in einem flachen Winkel über die Oberfläche gleiten. Wichtig, nicht gewalltsam drücken, denn das könnte üble Kratzer geben, und enfernt so das nicht gewünschte Etwas.

Das ganze dauerte dann auch nur wenige Minuten samt der Nachpolitur mit Sonax Lackreiniger. Hat man ja noch vom Autopollieren so rumliegen.

Weil das ganze so gut klappte, schwirrt mir nun der Gedanke im Kopf rum, ob man nicht auch die Bremsgriffe pollieren könnte und so nicht nur den Look anzpassen, sondern auch gleich das Logo zu entfernen.
Gut dann müßten aber eigentlich auch noch die Plastikeinstellschrauben durch was „Besseres“ in Alu, oder so, ersetzt werden. Aber eins nach dem anderen.

Bikebilder: hier also die Pics von der Schrift-weg-Aktion als auch von den beiden Glocken.

zweimal die Klingel am Stahl Renner

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Hier der Noch-Schriftzug, sieht irgendwie unpassend aus

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Der Klingeneinsatz…

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…und fertig samt nachpolierter Oberfläche

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Die Messingklingel am Volotec

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…und zum guten Schluss – DAS BESTE !

Biketouren: da ja nicht viel passiert ist, dachte ich mir so, fahr doch mal ein wenig Fahrrad.
Also der Plan war, den Wecker für den Feiertag gar nicht deaktivieren oder auf später stellen, sondern wie immer bimmeln lassen. Hintergrund dazu, verstell ich ihn oder schalte ihn aus, penne ich wieder länger bin aber trotzdem recht früh wach. Also länger als halbneun schaffe ich nicht. Dann hocke ich nur in der Küche und mache gemütlich Frühstück. Das kann dann auch schon mal zwei Stunden dauern. Dann bin ich aber meist recht träge und so verstreicht irgendwie der Tag. Aktivität geht zwar, aber es dauert halt so.

Komme ich aber zeitig in die Schuhe und setzte mich auf den Bock, wird´s schon gut laufen.

Gesagt getan, das Ganze mal ein wenig publik gemacht und schon gab´s ne´brauchbare Runde nebst Zielsetzung.

Gut von der Seite war das soweit ganz gut klar. Was aber nicht ganz klar war, wie weit das Ganze ausufern würde. Grundprinzipiell bin ich ja offen für alles Dinge, ich hatte mir also so gedacht, fahr mal ein bisschen, eventuell kommt dabei ne´ nette zweistellige Summe bei rum, vielleicht auch was dreistelliges. Aber die Nummer…

Wie ich gefahren bin kann man ja auf dem vorherigen Link erahnen. Bis zum Treffpunkt und der ersten auch geplanten Frühstückspause hatte ich schon schlappe 52,35 Kilometer runter. Was da noch kommen mag…?

Gut nach dem Latte Macchiato aus der LIDLE-Pulle und ein etwa fünf mitgebrachten Waffeln stand dann auch die Begleitung vor mir. Und dann ging´s los. Weiter über den Phoenixsee, Emscherradweg bis Holzwickede, dann irgendwie rüber nach Unna und dort auf den Alten Hellweg.

Die Begleitung, Sonne_Wolken, kannte sich bestens aus und tempomäßig passte das wie der berühmte „Arsch auf Eimer“.

Der „Alte Hellweg“ fing für uns dann irgendwo kurz vor´m Ortsausgang Unna an. Jener ist spitze zu fahren, auch wenn hier und da die Beschilderung nicht mehr ganz so frisch ist. Aber wenn man genau schaut und eventuell noch eine brauchbare Karte hat, dann klappt das schon. Wir sind dann nur bis Werl gefahren.

Das ganze aber auch nur, weil ich bis dort schon etwas „runter gerissen“ hatte und ja irgendwie noch nach Hause mußte. Auch Sonne_Wolken mußte ja irgendwann wieder nach Hause kommen.
So da ich aber schon bei der Frühstückspause beim Blick auf den Tacho wusste ich brauche keine 100 Kilometer mehr um die 30.000 Kilometermarke voll zu machen, war in Werl klar, da fehlt nicht mehr viel.

Ab Werl kämpften wir uns dann, wie geplant-angesagt, weiter durch bis zur nächsten brauchbaren Trasse. Diese Zwangsetappe war dann leider nicht ganz so lecker. Landstraße mit schnellen fahrbaren Blechkisten und keinen Randstreifen.
Doch als ich das Ortsschild Scheidigen erblickte, wusste ich, da stand mal was in der Samstagszeitung. Also auf in den Ort rein, da wird schon was sein.

Doch da war nix und die wenigen Bürger des netten Dorfes wussten auch von nix. Gut wir haben dann mal etwas verschanuft, geplaudert und dann irgendwie festgehalten, auch anhand der Karte, da müssen wir lang.

Also wieder weiter, ein wenig nach Freischnautze, Nasewindrichtung meinerseits und auch noch drei-viermal kurz Karte gucken. Dann kam uns noch ein Radlerpärchen entgegen und brachten Gewissheit. Der „Einstieg“ auf den Alten Bahndamm war dann auch nicht mehr weit.

Wir sind dann weiter wie von mir schon grob vorgplant, hatte ja alles irgendwie schon mal gefahren. Auf dem Bahndamm Stockum – Werne – Unna hatte ich dann Sonne_Wolken die Abzweigung auf die Kuhbachtrasse empfohlen, wo wir uns dann, nach einem abermaligen Plausch, verabschiedeten. Im Grund haben wir aber fast die ganze Zeit geplauscht, also während der Fahrt.

Ab da ging es für mich nur noch um eines – vollmachen die 30.000 Kilometer. Mit einem geschickten Schwenk über Werne bis Stockum und dann doch noch einem Harken am Kanal entlang gelang das Meisterstück. Quasi kurz vor der Haustür stellte sich der Tacho um.

Zu Hause angekommen wurde das „Gepäck“ abgeräumt, das Volotec in den Schuppen verfrachtet. Weiterhin wurde eine fette Bananenmilch gemacht, runtergespühlt, noch ein zwei Gläser Wasser zwischendurch und dann ab in die heiße Dusche. Nach dem Duschen ging´s an der Grill um Nachschub einzuverlaiben.

Ende der Story an der Stelle. Jetzt die Daten: 144,26km, 07:05:00 Fahrzeit, 20.37 km/h Schnitt und 604 hm.

Drei Bilder, wie immer, auch dazu. Zunächst mal die Location, kurz vor der Haustür sozusagen…

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…dann die schnöde Zahlenkombination, ganz frisch auf dem Tacho…

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…und natürlich einen weiteren Oberrohrstrich für weitere volle eintausend Kilometer. Der wurde aber erst heute drauf“gepinselt“.

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natürlich hatte ich unterwegs noch ein paar Fotos gemacht, wenn auch nicht viele. Hier bei Picasa darf dann aber gerne reingeschaut werden.

Also bis denn…

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1 Stunde für satte 2g…

April 7, 2013

…Gewichtsersparnis !

Bikebasteln/ Customized: man könnte schcn meinen ich habe mächtig einen an der Klatsche.  Oder: ich „schraube“ nur um hier was schreiben zu können. Und wenn ich nicht schraube, dann fahre ich mit den Bikes druch die Gegend, um wieder Stoff zum tippen zu haben.

Das dem natürlich nicht so ist, hängt auch mit meinem Ideenreichtum zusammen und natürlich auch mit der Möglichkeit, zumindest im bescheidenen Rahmen, das eine oder andere um zusetzten.

Und so war es zumindest heute. Die an meinem Stahl Renner verbauten Shimano PD-A600 SPD Pedale sind zwar recht chic, aber wenn man so drauf schaut, hat mich immer wieder gestört, das da wo Material verbaut ist, wo es eigentlich kaum oder gar nichts bringt.

Und so habe ich mich die Tage immer wieder dabei erwischt, daß ich mir die Pedale angeschaut habe und so ein bestimmtes aber dennoch undeviniertes Bild im Kopf hatte.

Und so habe ich heute mal losgelegt. Hier die Ausgangsbasis…

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Dabei ging es mir nicht hauptsächlich um´s Gewicht, gut auch, vielmehr stand für mich aber im Vordergrund, einen individual Perfomance zum machen. Vielleicht bin ich aber auch in der letzten Woche nur wieder zu oft bei der Tolaris Fahrradmanufactur  vorbei gefahren.

Nun gut, das ganze war natürlich eine ganz schöne Frickelarbeit und fertig ist´s auch noch nicht. Zwischenzeitlich war ich dann doch noch mit meiner kleinen Tochter auf ein Eis in´s Dorf gefahren, habe dann anschließend noch etwas Feinschliff gemacht.
Da die Pedale aber doch insgesamt schon den einen oder anderen Kontakt hatte, sehen sie auch entsprechend aus. Jetzt schwebt mir schon der Gedanke im Kopf rum, ob und wie man die ganze Technik demontieren könnte, um dann letztendlich alles mal ordentlich in die Mangel zu nehmen.

Naja letztendlich hatte ich in Ruhe was zu tun und habe tatsächlich eine Gewichtsersparnis von 1g pro Pedal herausgeholt.

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Hier sind die restlichen Bilder <klick>. Was mir ja an der Aktion auch gefallen hat ist, daß sich Aluminium recht gut bearbeiten lässt

Einen schönen Sonntag noch.