Archive for the ‘…hilf anderen I’ Category

31.883km/ 03.09.2021

September 5, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biketouren Bilder: weiter im Text, doch zuvor noch ein Nachtrag.

Meet & greet: fahr ich also so am Dienstag nach Hause, im Kopf kreiste so das Gedankenspiel zu der defekten Felge, kommt mir auf der Rennbahn der Crasy E-Bikefahrer entgegen und streckt mir zum Gruß den langen Arm samt Vitoryzeichen entgegen. Ja man grüßt sich. Sein breites Grinsen wie immer im Gesicht. Freude kommt auf.

Licht & Sicht: und noch eine Anmerkung vom Vortag. Ich also auf der früh morgendlichen Anfahrt zum via der Rennbahn überholt mich tatsächlich ein deutlich ambitionierterer Rennradfahrer. Ja mag es geben, juckt mich allerdings recht wenig.

Erschreckend fand ich, daß ich ihn ebenfalls am rechten Seitenstreifen fahrend schon nach wenigen hundert Metern nicht mehr sehen konnt.
Genauer hingeschaut konnte ich noch erkennen, er trug einen Rucksack und an jenem war ein relativ kleines rotes Rücklicht befestigt. Ob das jetzt eine StVZO Zulassung hatte konnte ich natürlich nicht erkennen.

Als ich mich der Neugierde wegen ein wenig heran gearbeitet hatte, konnte ich erkennen, daß er noch eine Warnweste trug. Macht natürlich Sinn den Rucksack drüber zu packen. *schlag die Hand an den Kopf*

Ich fand das schon bedenklich. Denken so Leute nicht an ihre Sicherheit?

Donnerstag: ich hocke mal wieder am Küchenstammplatz, Espresso con Leche noch vor mir, erste Eindrücke von draußen sind neben der Dunkelheit eine gewisse Frische die vorhanden sein wird.
Es wird also wohl, wie vom virtuellen Wetterfrosch am Vortag angekündigt, zu einem sorgsamen Umgang mit der Kleidung geraten sein. Macht mir nichts aus, ich liebe es!

10:05: ja und so war‘ s dann auch. Gut war der Griff in die Kleiderkammer und auch die langen Handschuhe waren nicht der schlechteste Plan.

Dank wenig bis gar kein Wind wurde der rotierende Druck an den Pedalen in eine gute Portion Schub umgesetzt. Am Preußenhafen lag ein Hausboot…

…vor Anker. Sowas wäre ja mal genau mein Ding für Urlaub machen oder so. Aber auch da taucht wie neulich die Frage auf, auf dem Datteln-Hamm-Kanal?
Mit so einem netten Teil geht man doch auf schöne Flüsse oder auf einen See. Aber nun gut.

Bikeklamotten/ Handschuhe: es ist 14:45Uhr auf der Rückrunde vom Megadorf gab’s eine kurzen Stopp bei B.O.C. wo dann eine Flasche Brunox Tutbospray eingekauft wurde. Die Reinigung der Altteile für den Weiterverkauf steht ja noch an.

Da die Auslage bei den Handschuhen gut gefüllt war, wurde dort noch ein Paar Ziener Celal Handschuhe in der 10,5 Größe genommen.

Mit den ersten kürzlich angeschafften Roeckl Itamos komme ich gar nicht zurecht. Nach ein paar Kilometer habe ich ein ungutes Druckgefühl bis hin zu einschlafenden Pfoten.

Nicht das die Handschuhe von Roeckl schlecht sind, bisher hatte ich da nie Probleme mit, aber irgendwie… . Blöde Sache.
Man fiebert der Heimfahrt entgegen.

Sport & Alltag: es ist 20:17Uhr und ich tippe die letzte Zeilen für diesen Tag. Nach der Ankunft bei bestem Wetter wurde das sportliche Programm draußen auf der Terrasse gemacht. Man will ja kräftig und beweglich bleiben. Außerdem, warum sollte ich die Zeit mit irgendwelchem sinnlosen Kram verbringen.
Gut, in der Hängematte liegen ginge noch so gerade eben. Nur wär ich dann zu ausgeruht und könnte wohl nicht gescheit einschlafen.

Freitag: letzter Aufruf für diese Woche, wie üblich halt. Irgendwie hänge ich trotz des Schubgetränks noch in den Seilen, es wird Zeit das ich raus auf den Stahl Renner komme. Vielleicht bringt ja Bewegung noch den Kreislauf auf Schwung in die müden & alten Knochen?

09:15: weiter Zeilen die da wären, irgendwie war es heute wieder angenehmer als gestern. Noch bevor ich das letzte Dorf auf dem Weg zum Job hinter mich gelassen hatte, wurde ein Teil der Kleidung abgelegt.

Ob es jetzt an der Wärme lag oder an dem nicht voll ausgeschöpften Erholungspotenzial der letzten Nacht, es lief zwar gut, aber innerlich war ich dann doch träge. Ein wenig die Aussicht genießen.

(wie nimmer mehr Bilder im September Album <klick>)

Könnte aber auch von der Trainingseinheiten vom Vortag liegen. Egal, ein zusätzlicher Muntermacher mit dem ersten Frühstück am Job sollte die Fuhre auf Schwung bringen.

Im Kopf kreisen Pläne für‘ s Wochenende.

10:45: kleine Lachnummer. Die Powerbank die ich beim Radfahren dabei habe hat natürlich auch ein passendes USB Kabel. Da zeigte sich, daß der Kontakt nicht mehr so wirklich prikelnd war. Folge, die Ladefunktion litt ein wenig. Ich also mal eben fix auf der Jobtour in einen Laden gehüpft, der für derartiges Zubehör offensichtlich in Frage kommt.

Die Aushängeware war derat vielzählig, das ich den Fachverkäufer zu Rate zog. Der wiederum fragte nach der Art des USB Kabel.

Woher soll ich das wissen, wusste ich doch gerade eben, daß es unterschiedliche gab.

Er ließ sich den Anschluss zeigen und schaute dann nach einem USB-C Kabel. „Ja, eines hätte ner noch da. Diese Art von Anschluss sei aber heute nicht mehr üblich“, so sein Wortlaut. Ich daraufhin: „naja, der USB Anschluss sei auch nur was für alte Leute. Und da ich ja auch alt bin… .“ Wir lachten beide.

Fünf Euro und der Kontakt stimmte wieder. Die Rückfahrt lief gut und ich kam sauber an meinem Zwischenziel an.

Bikebasteln/ hilf anderen !: und das war bei den Schwiegereltern, wo ein Plattfuß auf Abhilfe wartete. Der Schwiegervater handwerklich nicht mehr ganz so fit, wollte die Aufgabe lieber mir überlassen, weil seine Hände nicht mehr die Beweglichkeit aufweisen. So wie er dachte, würde der Reifen nur sehr schwer von der Felge kommen.
Da ich ja die wirklich fetten Topeak Steel Lever habe, sollte das für mich kein Problem sein.

War es dann aber nicht, denn es war nicht die Sorte von Reifen montiert, die Schwiegervater angenommen hatte.
Um genau zu gehen, es war ein Traum. Zum draufmachen nach dem Flicken, brauchte ich nicht mal irgendeinen Reifenheber. Das ließ sich alles ganz gemütlich mit den Daumen machen.

So war der Job auch erledigt und ich gondelte zur Burg. Waschmaschine füttern, dann mich füttern und den Abend ausklingen lassen.

Rumgelaber: und dann kam der Samstag. Mein Plan mal länger im Bett zu verbleiben, ging nur unzureichend auf. Um kurz nach acht saß ich beim Espresso doppio und der Samstagszeitung in der Küche. Mehr war nicht zu machen.

Nach einem darauf folgenden Frühstück in klein reinigte ich beide hinteren Laufrädern und verlud sie in den GOLF. Die Fahrt führte nach Fahrrad Schricke, der aber nach kurzer Erläuterung der Lage auch nur ein Laufrad fertig stellen könnte. Die Ersatzteilage… *würg* Langsam wird die Luft eng.

Wieder im GOLF sitzend telefonierte ich mit dem Herren von Hörde Bike. Die nächste Anlaufmöglichkeit. Diese Adresse hatte ich jemanden aus dem Radforum genannt, mit einer ähnlichen Aufgabenstellung und der Kollege war anschließend hoch zufrieden.

„Ich könne ab nächste Woche einfach vorbei kommen“, so der Tenor. Nach dem Mittagskaffee hab ich ihm aber schon vorab die Daten und Anforderungen per Mail zukommen lassen.

So kann er vorab schauen was seine Teilelage hergibt und ich würde eventuell nicht umsonst mit dem Kraftfahrzeug anrücken.

Ansonsten wurde der Samstag mit diversen Handgriffen verbracht.

Da war noch eine Abschlussleiste von der Terrasse die einigermaßen in eine optische Flucht gebracht werden wollte, eine Außenseite der Hecke mußte noch in der Höhe gekappt werden und unter einem Gullideckel am Straßenrand lief schon lange kein Wasser mehr ab. Nachdem ich mich dann daran begeben hatte, wusste ich warum.
Bis oben voll mit Erdreich und vor allem Wurzelwerk. Innerlich taucht das schon die Frage auf, was die Stadt da mit den Steuergeldern macht, oder besser, nicht macht?

Außerdem wurden noch die Fahrradteile die vom Umbau über sind gereinigt und für den Verkauf bereit gestellt (die Verkaufsanzeige kommt morgen hier, im Radforum ist das schon on).

Das Abendessen bereitete ich mir wieder auf dem Canway Holzvergaser zu, wie schon das Wasser zum Caffee…

…und zum Abschluss gab es noch ein sehr angenehmes Abendprogramm.

Sonntag: ja und jetzt? Der Espresso doppio wirkt, ein Frühstück wäre noch gut. Dann wird es wird wohl auf eine Radrunde hinaus laufen. Grobe Richtung Norden und dann in einer Schleife zurück.
Der Stahl Renner kann gut bewegt werden, das Wetter sollte passen. Macht das Beste aus dem Tag und bleibt gesund!  😉

46.557km/Wow-GRX-Testfahrt/ 22.08.2021

August 23, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike- u. Biketouren Bilder/ Test: gleich vorab, ich bin begeistert! Jetzt bei einer ordetlichen Tasse frisch aufgebrühten Caffee…

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…weitere Zeilen.

Nach dem üblichen Espresso-Frühstück griff ich mir diverse Kleinwerkzeuge so wie noch ein paar Bauteile, die noch ans Rad wollten.

Da war in erster Linie der WOHO Saddle Bag Stabiliszer nebst zweier weiterer Elite Ala Soft Touche Flachenhalter.
Den ersten Flaschenhalter hatte ich ja für den Werkstattbesuch demontiert und am Stahl Renner geschraubt. Denn insgesamt hat sich dieses Prinzip des zusätzlichen Trinkflaschentransport bewährt und da am Stahl Renner ja sowas nicht dran war, mußte das dort auch dran. Man schraubt ja nicht Einzelteile von einem Fahrrad zum anderen um, nur weil man es dann dort auch gebrauchen kann.

Nachdem dieser Part dann erledigt war, gab es noch ein echtes Frühstück, denn so langsam hatte sich ein kleines Hüngerchen eingeschlichen. Und zur fortschreitender Morgenstunde mit leeren Margen eine Testfahrt, zudem noch auf eine Halde hoch antreten, schien mir nicht die beste Idee zu sein.

Fangen wir mal bei 1. an, die Technik. So schaut das CAADX als Fahrrad in fast blitz-blank geputzt und mit den Neuteilen als Gesamtkunstwerk aus.

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(die kompletten Bilder hab ich im Tagesalbum <klick>)

Und hier die Einzelteile mal als nettes Gesamtbild.

Kurze Begutachtung, alles soweit gut. Nur der Topeak X-15 Adapter wackelt mit der vollen 1l Pulle doch arg.
Das hat mir zuviel Bruchpotenzial was dann wiederum bedeutet, es muß noch eine andere Lösung her. Man hat da was im Kopf, eine Kollege mit eine Fräse könnte da… . Ich werd ihn mal konsultieren.

Anziehen die Geldbörse, einen Riegel und die Maske in die Lenkertasche werfen, dann ging die Fahrt los.

Bikebasteln/ …hilf anderen !: und wie es eben so ist, die ersten Meters waren dann wieder so, als würde man in eine andere Welt eintauchen.
Das sich das CAADX als Bike so anders anfühlt, hätte ich nicht gedacht. Und so rollte ich zunächst etwas schwerfällig in Richtung Heimatwald.

Keine 10m drin kam mir ein Daddy mit seinem Sohn auf einem Laufrad entgegen. Ich verlangsamt mein Tempo deutlich und vor allem sichtbar. Man guttierte, nickte kurz zum Gruß und dann hielt der Daddy aber an. Es schoss die Frage:„ob ich eine Luftpumpe mit hätte“, aus seinem Mund.

Natürlich hatte er. Und so wurde bei ihm mal ein wenig Luft auf den Hinterreifen gepumpt.

Danach nahm ich aber final Fahrt auf, die Sitzposition auf dem CAADX ist doch eine fast-ganz-andere, als auf dem Stahl Renner. (Dazu aber eventuell ganz um Abschluss noch einen Gedankenzug.) Es ging also langsam von Statten, ich rollte gut an, nahm Tempo auf und innerlich fühlte sich auch die Übersetzung hinten an der frisch bestückten Kassette nicht verkehrt an.

Das Wetter hatte ja inzwischen Formen angenommen, die ich ja nicht ganz so gerne habe.
Aber für eine leasure Testfahrt würde das passen. Zum Glück waren kaum andere Radfahrer unterwegs, ich hatte also freie Bahn.

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Dann ging es an die lange und damit auch nicht ganz so heftige Steigung rauf auf die Halde Humbert.

Vorab, ich unterteile den Haldenastig in Stages, also in einzelnen Abschnitten. Zwischen den einzelnen Abschnitten gibt es immer wieder ein kleines Plateau, wo sich der Radler etwas erholen kann oder je nach Fitness noch mal Schwung nehmen.

Interessant ist, das die einzelnen Stages unterschiedliche Steigungen haben. Die erste ist mit 5,9% noch die Harmloseste.
Ab Stage 2. wird’s mit 7,2% interessant, Stage 3. ist mit 8,3% die „beste“ und Stage 4. ist zumindest gefühlt wieder eher soft in der Steigung. Also mal los, das nun kleine 30 Zahn Kettenblatt an der Kurbel  geschaltet und wieder gefühlt komplett entspannt hochgekurbelt. Kurz vor Ende der Stage 1. stieg ich ab um einen Blick auf die Kassette zu werfen.

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Unglaublich was so drei Zähne am kleinsten Kettenblatt ausmachen. Ich kurbelte also recht gemütlich hinten auf nur 25 Zahn die knapp über 6% steile Steigung hoch. Mir wurde sofort klar, da ist noch gut Luft nach oben.

Auch die zweite Steigung war kein Problem und das ich in der besseren dritten Passage noch einen Gang höher geschaltet habe, war mehr der Neugierde geschuldet. „Mensch rollt das gut“, dachte ich. Und so ereeichte ich mal wieder das Haldenplateau.

Oben drehte ich meine übliche Runde und erfreute mich das Grünwuchses.

An der letzten Planzstelle ruhte ich mich dann etwas länger aus. Ja gut, ausruhen wovon? Noch keine 5km oder doch schon 6km gefahren, den einen Huckel hoch und dann schon ausruhen?

Neben der Testfahrt sollte das auch was für schön sein. Ein wenig die Mixtur aus der Ruhe, dem Wind und den herbei gewehten Geräuschen lauschen. Wie es wohl nachts auf der Halde wäre?

Dann juckte es aber doch, die fette Rampe mußte her. Mit in der Spitze satten 19,6% und die auch noch kurz vor dem Ende hat das was. Auch nicht zu unterschlagen ist, die bei der langen Anfahrt noch vorhandenen Plateaus sind hier nur wenige Kurbelumdrehungen lang. Groß Luft holen ist da also eher nicht.

Praktisch dabei, ich konnte beim runterrollen die frischen Beläge einbremsen (ein Vorgang der bei frischen Bremsbelägen empfohlen wird. Man nimmt gut Fahrt auf, etwa 25-30km/h und bremst dann kräftig ab, quasi kurz vor dem Blockieren der Räder. Bei dem Vorgang kommen die Beläge gut auf Temperatur und können sich so mit der Bremsscheibe „anfreunden“. Ich hatte gerade heute den Eindruck, daß durch die neue Bremsscheibe hinten, dieser Vorgang echt was brachte.). Dann unten etwas ausgerollt, kehrum gemacht und wieder aufs kleine Kettenblatt.

Und ich muß sagen, auch bei dieser guten Rampe machte sich die Abstimmung der Schaltung gut.
Klar, bei den letzten ü. 19% wird das auch zäh, aber das hatte mit einem anderen Effekt zu tun.

Denn ab einer bestimmten Steigung fängt ein Fahrrad an sich vorne aufzurichten. Das kann man sich wie einem störrische. gaul vorstellen, der versucht sich auf die Hinterbeine zu stellen.
Dann kann man nur noch ein Stück auf dem Sattel nach vorne rutschen, eventuell noch etwas Last vom Lenker nehmen, was aber auch irgendwo seinem natürlichen Ende entgegen kommt.

Dann hilft nur noch ein langes Fahrrad, Stichwort Geometrie des Fahrradrahmens. Aber irgendwann steigt man ja auch ab und schiebt. Für dieses Mal hat es aber gereicht.

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Läuft doch, Ziel erreicht und ohne Absteigen. Das war ein wenig innerer Re**hsparteitag.

Nein, insgesamt hat sich damit der ganze Aufwand mit dem Umbau gelohnt. Gut, daß das jetzt mit dem Umbau des Tretlager nicht klappen wollte, lass ich mal außen vor. Denn…

… irgendwann ist ja auch dieses Tretlager aufgebraucht und dann hab ich auch die passende Tretlagerhülse.
Das ich zumindest eine gesteckt bekommen habe, hatte ich ja schon erwähnt. Aber bis das soweit ist.

Unter dem Strich kann ich also sagen, ist gut gelaufen. Auch det Schrauber von Wütec hat sein Bestes gegeben. Ich meine keine fünf Tage und dann fertig. Und das bei den Terminlagen.

Ja und was jetzt? Ich habe wieder zwei gut einsatzfähige Räder und werde natürlich nächste Woche das CAADX gut scheuchen.

Denn es fehlen mir noch 284km bis zu den 1.000km im Monat August. Ich denke-fühle, mit den groben-breiten Reifen und der damit deutlich flexibleren Streckenwahl sollte das nicht die Aufgabenstellung sein.

Dann noch was zu der Andeutung oben, von wegen

Biketechnik/ Bike „Zahnräder“ & Kurbel/ meine Übersetzungen: noch ein wenig technische Zahlen, nix für Nichtradfahrer. Als erstes ein Screenshot meiner nun hinten verbauten Kassette.

Ich würde mal sagen, wenn die anderen noch bestellten Ritzel eingetroffen sind, dann bau ich da auch um. Das steht fest.

Oben rum ginge noch was, auch wenn Shimano als Hersteller das Schaltwerk nur bis 34z technisch frei gibt.
Da kann ich aber durch meine Erfahrung noch mit dem ersten Ultegraschaltwerk am CAADX sagen, auch da gingen die 2 Zahn mehr als zugelassen ohne Probleme.

Das Problem ist nur, Miche als in meinen Augen bester Lieferant der Kassetten (Zahnräder hinten) hat gar kein 36 Zahn Ritzel. Da ist bei 34 Zahn schluss.

Ich wäre aber nicht ich, wenn ich da noch eine Idee hätte. Sram als Hersteller von Kassetten hat da eine Kassette mit maximal 36 Zahn. Wenn man wüsste wie die aufgebaut ist… .

Vorne an einer Gangschaltung ist aber zum aktuellen Zeitpunkt Schluss. Die Übersetzung von 30z auf dem kleinsten Kettenblatt und 46z auf dem Größten hat sich etabliert.
Etabliert bedeutet aber nur, die Hersteller bauen da keine anderen. Die Frage wäre aber, was wenn der Markt, also der Kunde einen Bedarf hätte?

Wobei ich ja aber auch da eine Kurbel wo hinterlegt habe, die mit einer Übersetzung von 28-44 aufwartet.
Bei jener wäre aber wieder die Fingerübung, daß sie einen anderen Achsstandard hat. Sie ist mit einer Vierkantachse ausgestattet. At last, sie ist auf dem BRD-Markt so nicht einfach zu bekommen.

Ein anderer Weg wäre, sich bei den Kurbeln aus dem Mountainbike-Segment um zu schauen. Aber ab dem Punkt bewegt es sich sowieso in eine ganz andere Richtung. Ich sag mal n+1=x.

 

 

 

 

 

…ein Wunschbike?

Speisekarte/ Outdoor/ Café: jetzt hätte ich das fast vergessen. Ich hab ja die ersten Zeilen hier bei einer leckeren aufgebrühten Tasse Caffee getippt.

Mich hat es aber immer genervte, daß es keinen brauchbare Ausguss am Esbit Topf gibt. Das heiße Wasser schwappt also mit einmal rüber.

Also hab ich mit einer Feile eine kleine Kerbe rein gemacht.

Ansonsten, Euch einen schönen Tag und bleibt gesund!  😉

30.343km/ 09.07.2021

Juli 10, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biketouren Bilder: man könnte auch von einer Resterampe reden, denn die beiden letzten Tage der Woche sind dann wie folgt gelaufen.

Donnerstag: der vorletzte Frühstart im absehbaren Arbeitsprozess. Ich kann schon jetzt sagen, man(n) weiß nicht ob man es hassen oder lieben soll? Hat unabstreitbare Vorteile so früh raus zu müssen. Die Straßen sind fast leer gefegt, man rauscht mit dem Sonnenaufgang durch die Weltgeschichte und ja es macht Spaß.
Man hat sich auch daran gewöhnt irgendwo auf dem Zeitstrahl um nach 03:00 den Wecker aus zu stellen. Die letzte Woche konnte ich ja schon fast ausschlafen. Um 03:20 gab´s die entsprechende Rückmeldung vom Motorola wo der Wecker drüber läuft.

Ein weiterer Vorteil ist, mit dem frühen Arbeitsbeginn enden die acht Stunden plus Pause auch in einem Zeitraum wo man noch was reißen kann.

Der Nachteil ist aber eben auch, das frühe Aufstehen bedingt auch eine Uhrzeit für die Bettruhe, die selbst für mich ungewohnt ist. Man kommt zwar auch hier in den Rythmus, aber eben… . Genug lamentiert.

Die Anfahrt war zwar nicht ganz so flott, aber zwei gute Bilder hab ich geschossen.

Ansonsten verlief der Arbeitstag in üblicher Manier. Da am Vortag mein bestellter Café Paschamama kam und ich schon beim ersten Handgriff bemerkte…

„Mist, du hast den Café als Bohne, also ungemahlen bestellt“, war ein kurzer Abstecher zum Röstwerk Hörde fällig. So wurde auch das Problem gelöst.

Die Heimfahrt startete in einem leichten Nieselregen, der sich dann aber kurz hinter dem Preußenhafen für mich erledigt hatte. Ich fuhr quasi süd-östlich vor der Wetterfront her.

Das brachte natürlich immer wieder erstklassige Ausblicke samt derer Lichtspiele im fernen Himmel. Aber ich blieb trocken und ohne Gewitter.

Bikebasteln/ …hilf anderen !: noch eines hatte ich im Augenwinkel auf der Rückfahrt wahr genommen. Da saß eine junge Frau, oder Jugendliche vor ihrem Rad auf dem Boden und fummelt da was ander Kurbel oder den Pedalen rum. Ich blickte ein zweites mal hin und machte aus, da gab es ein Problem.
Also drehte ich kurz entschlossen um und frage einfach, ob ich helfen könnte?

„Ja die Kette müsse auf das Zahnrad. Der Vater hätte gesagt oben auflegen, dann würde das gehen.“ Natürlich wusste sie nicht was damit gemeint war und hatte damit also ein Problem. Ich blickte kurz über das Fahrrad und fragte dann, ob ich das richten solle? Meine zweite Frage nach einer Zusage als Wunsch war dann, ob was dagegen sprechen würde das Rad auf den Kopf zu stellen?
Das wurde verneint, also drehte ich das Gefährt um und legte die Kette auf das Kettenblatt. Angst das ich schmuzige Finge vom Kettenöl bekommen könnte, hatte ich nicht. Die Kette war fast furztrocken. Ich hatte hinterher nicht mal was an den Fingern.

Natürlich war die Kettenspanung so gering, also eigentlich gar nicht vorhanden, daß bei der erstem Umdrehung die Kette nun hinten am Ritzel runter fiel. Also auch da wieder aufgelegt und dann lief das.
Ich riet ihr noch zum Gang zum Freundlichen, der mal die Kette spannen könnte. Man bedankte sich und die Wege trennten sich.

Nachdem ich die üblichen Handgriffe nach der Ankunft gemacht hatte, wurde der Wasserschlauch schon mal ans CAADX gehalten. Kann das Ding ja nicht dreckig in der Werkstatt abgeben. Ein ungewohntes Bild.

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Vorher hab ich auch noch den WOHO Saddle Bag Stabiliszer/ Trinkflaschenhalterbefestigung abgeschraubt, der dann an den Stahl Renner gekommen ist.

Freitag: letzter Aufruf für diese Woche und damit auch die finale letzte Frühaufsteher-Runde. Lief ganz gut, auch wenn ich am Abend mit dem zu Bett gehen einen wachen Moment hatte. Aber einfach umgedreht und die Bettdecke über den Kopf gezogen und dann…

…Filmriss & Abfahrt ins Traumland. *lach*

Für die Heimfahrt gab es als Strecke keine Unbekannte, also an der Sesekeradroute entlang gezogen. Dieses mal aber noch ein Stück weiter, also eine andere Endkombination gefahren.

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Einen Pausenpukt an der Route hatte man inzwischen nett hergerichtet. Da darf man hoffen, daß das lange so nett dort bleibt.

Auch das Endziel war mir längst klar. Ich wollte mal wieder auf die Halde Humbert hoch um zu schauen in wie weit sich das reichlich feucht-nasse aber warme Wetter bei meinen drei Beeten bemerkbar gemacht hatte.

do nature: ja und was soll ich sagen, seht selbst.

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Das obere linke Bild zeigt das erste Beet, wo sich bis auf ein paar neue bunte kleine Blüten nichts getan hat. Ist also stabil, was man ja in einem so warmen und teilweise heißen Sommer schon als gut bezeichnen kann.
Das rechte Bild oben zeigt das Beet Nr. 2. wo ich ja ca. vor zwei Wochen die letzte Hälfte nachgesäht hatte. Auch da war inzwischen ein gut grüner Teppich zu sehen. Hier waren zwar noch nichts von den Wildblumensamen in bunt gekommen, aber der Rest vom Rasensahmen hat sich auch entwickelt, wenn auch dünn.

Das untere Bild, also da wo ich auch den Stahl Renner liegend geparkt habe, ist das 3. Beet und auch das größte. Auch hier ein durchgängiger Flaum in grün.
Aber auch hier leider keine Wildblumen in Farbe zu sehen. Blattwerk schon, ich denke das kommt dann noch. Nach den zwei Wochen wo ich das eingesäht hatte, hat mich das ein wenig gewundert. Aber ist halt so.

Zum Abschluss hab ich mal weider Luft oben geholt und mich einfach nur umgechaut.

Noch bei der Anfahrt dachte ich, daß ich ein wneig mehr geboten bekommen würde. Aber Starkregenfälle in der Ferne oder gar Gewitter blieben aus.

Abfahrt und Ankunft, ausladen, duschen, futtern und jetzt Zeile tippen.

41.351km/ 18.12.2020

Dezember 18, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder: es geht weiter im Geschehen des Radverrückten, oder so.

Mittwoch: es ist tatsächlich wieder frisch geworden und so gibt’s das eine oder andere Kleidungsstück mehr und auch die Spikereifen bestückten Laufräder finden wieder ihren Platz am CAADX.

Zudem scheint die 1c° Frische punktgenau für mein Vorwärtskommen zu sein. Es geht zwar wieder in gewohnter Kombination aus Lippeauen und Rennbahn zum Job, aber auf dem Tacho stehen eher Zahlen oberhalb der 22km/h. Zum „Glück“ schaff ich es die eine Stunde voll zu bekommen.

Den Tag über erwärmt es sich, nach eine frühmorgendlichen Suppenbrühe, deutlich. Leider bin ich nur mit der Firmenkutsche unterwegs und kann so keine erstklassigen Bilder von dem Spiel aus Sonne, Frühnebel und der Kälte mit ihrem Glanz schießen.

Den Tag über probiere ich eine neue koffeinhaltige Trinkware aus einem Hygenediscounter. Schmeckt gar nicht mal schlecht, sehr kakaomäßig, cremig aber vor allem nicht zu süß. Mein geübtes Auge erspähte bei den Produkten vor allem die vollmundige Bewerbung nach dem Motto hallo wach!

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Und tatsächlich scheint eine gewisse positive Wirkung nicht abstreitbar zu sein. Auch der Geschmack findet durchaus meinen gefallen. Ich muß aber ehrlich sagen, regelmäßig wird das nix. Ich hatte mir ja seinerzeit extra zwei Thermobecher geholt und mixe mir dort drin mein Getränk und kann so müllfrei auch einen längeren Tag überstehen.

Das mit der weißen Schokolade, wenn es denn sowas überhaupt gibt, ist zwar auch gut trinkfähig, mundet dann aber dich sehr arg nach Vanillezucker. Sehr gut gekühlt eher was zur Erfrischung im Sommer. Denn auch die Wirkung war nicht so prall.

Auf der Heimfahrt, die Sonne wärmte den Tag über und so steht zum Schichtende die Frage im Raum, was nicht anziehen? Das was ich anhaben reicht nicht, ich muß mich unweit des Jobs erneut auf einer Bank am Seepark Lünen platzieren und noch etwas ausziehen.

Sport: gut ist, es ist trocken. Das bedeutet, der Trainingseinheit auf der Burgterrasse sollte nix im Wege stehen. *Stunden später* Und so war es dann auch. Bei klarer Luft und Sternenhimmel rutschte ich nur so förmlich durch meinen „Trainingsplan“. Danach gab´s dann wider den XXXL Teller Nudeln (selbst mein Sohn staunte nicht schlecht, was ich da so verdrücke. Es ist quasi eine Neudefinition des Begriffs – Büffetfräse) und ab einem Zeitpunkt X rollte dann die volle Wampe in die Horizontale.

Donnerstag: in den frühen Morgenstunden geht die Fahrt los. Wieder Reifen-Laufradwechsel, also die Nagelreifen runter, die mit den Grobstollen drauf. Dabei auch mal den groben Rotz mit dem Putzpinsel und einem Lappen näher gekommen. Aber nur grob.

Und wieder in eher schmaler Montur weil so warm. Bringt aber alles nix, nach fünf Kilometern wird wieder mehr ausgezogen und bei Kilometer 14kommanochwatt zieh ich auch die Handschuhe aus. Es hat in der dunklen Frühe schon fast 8c°.
Irgendwie unschön, denn am Job angekommen ist trotz der kompletten Reißverschluss-Durchzug-Aktion das Shirt merklich feucht. Frischmachen, trinken und Frühstück, anschließend ab in den Arbeitstag.

Den Tag über heitert es auf, die Hitze hält sich. Im zweistelligen Bereich beginne ich mit der Heimfahrt, den Sonnenuntergang im Rücken.

Eine Schleife am Beversee rum, noch einen Harken und ich habe wider die Stunde voll.

Bikebasteln: at home angekommen gelingt mir der erste Ansatz, mein Vorderlicht mal besser ein zu stellen. Seit dem Vorbauwechsel ist da irgendwie die Lichtgrenze zu niedrig, ich kann weniger in die Weite sehen. Ungünstig. Die Befestigung hat sich über die Jahre wohl ein Stückweit zu gut an die Position gewöhnt.
Morgen früh werd ich sehen, ob es wider so passt wie vorher, sonst muß ich da nochmal ran.

Freitag: es geht wieder los, wie gewohnt auch in den letzten fast Arbeitstag vor Heiligabend. Denn am 24. werde ich am Job gebraucht. Oder, dieser Tag ist als Urlaubstag heiß begehrt.

Es ist mit 1-3c° wieder frisch draußen, aber wenn man sich bewegt ist alles gut.

Bikebasteln II: die Erkenntnis des Tages: die Lichteinstellaktion war gut, leider zu gut. Für meinen recht verlässlichen Geschmackt werd ich da nochmals dran müssen und wieder einen Tacken nach unten einrichten müssen. Ist halt doch zu viel Licht in der Ferne, Blendgefahr droht.

Ansonsten alles gut. Die Rückfahrt wurde gemischt angegangen was die Streckenauswahl anging.

Bikebasteln/ …hilf anderen: irgendwo in etwa auf der Hälfte sah ich schon vom weitem, ein Pärchen reiferen Alters wo am Wegesrand was basteln. Ich nähert mich und sah, daß der Göttergatte bereits versuchte den Reifen auf zu pumpen.
Natürlich fragte ich, ob alles o.k. sei? Man bejahte, ich blieb aber trotzdem stehen. Denn was ich sah war jener Bautyp Luftpumpe aus dem Hause Baumarktplastik, welches der Radhändler gerne bei Neuerwerb eines Rades für umsonst mitgibt. Klar, wer will schon so´n Schrott wo auf Lager liegen haben. Ich bot dann meine Topeak Tubro Morph mit dem Leyzen Schlauch an.

Ganz nett den Schlauch davon fix auf das Autoventil geschraubt und nahezu mühelos die geforderten fast 4bar drauf gepumpt. Man kam natürlich noch kurz ins Gespräch, verabschiedete sich dann aber. Für mich ging es gen Burg, für das Pärchen nach Ahlen. Kenn wir doch.

Zu Hause angekommen wurde abermals der Wasserschlauch bemüht um den gröbsten Rotz zu beseitigen. Für morgen liegt eine kleinere Aktion. Ihr werdet davon lesen.

Bis dahin, habt ein nettes Wochenende und bleibt gesund!

40.567km/ 27.11.2020

November 27, 2020

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ crash Fahrten/ Bike- & Biketouren Bilder: der Bekloppte ist wider in seiner Burg und hat die große Portion chinesischer Nudeln verdrückt. Bekloppt ist er, weil er sich heute eine nette Feierabendrunde gegönnt hat.

Nix los auf´n Fernseher, Wetter passte, also fährt man mal etwas mit dem Rad durch die Gegend. Gut, Wetter passte kann man jetzt auch so sehen, bei der Abfahrt standen noch fast geschmeidige 7c° auf dem Tacho, was sich aber ganz fix mit dem sinken der Sonne am Horizont erledigt hatte. Mit 1c° bin ich hier auf den Burghof gerollt.
Dazu kam noch eine erfrischende Luft aus dem Osten. Aus dem Osten bedeutet dann aber auch, das ich den Großteil der Strecke in den Wind gefahren bin. Zudem wurde es ab einem gewissen Zeitpunkt, ich tippe so auf ab Minute 40 dunkel. Also Idealbdingungen um eine Radtour zu machen, oder? *lach*

Im Hinterstübchen hatte ich die WPC Seseke Bönen/ Industriegebiet Channel Strecke (WPC steht für Winter Pokal Classics) die dann heute in einer leichten Variation, weil´s gerade so gut passte, 47km in knapp 2:38h machte.

Im Rahmen des Winterpokals fahre ich diese Strecke immer wieder mal. Also nicht täglich oder öfters, aber eben so ein bis zweimal. Geht für mich über bekannte Strecken halt wie Sesekeradroute und dann halte eben weiter etwas über Land. Ist kein großes Ding, kenn ich alles, brauch ich mir also keinen Kopp machen. Das andere ist, da ich an mehreren Punkten vorbei komme wo ich aussteigen und direkt heimkehren kann, ist das auch immer so einen kleinen Rückeversicherung.

Heute ging es bei noch gemäßigtem Wetter von Sonnen 7c° los, wobei aber dann doch der Ostwind so seinen netten Anteil ausspielte. 7c° waren damit nur eine Zahl, aber in Bewegung war das warm genug. Und rumstehen wollte ich ja eh nicht. Außerdem hatte ich noch ein weiteres dünnes Paar Handschuhe als zweite Lage an den Pfote mit im Gepäck, sowie die zusätzlichen Armlinge.

Am Job, wo ich leider auch etwas mehr später los kam, wurde noch ein mittlere Wasserflasche in die Lenkertasche geworfen, sowie ein wenig Proviant.  

Es rollte ganz passabel, eine kleine Waldstreckenerkundung und dann kam ich recht fix in Kamen an. Da war es natürlich schon stockdunkel und die dünnen Handschuhe schon längst über gestreift. 

Bikebasteln/ …hilf anderen !: roll ich also am Rand des Zentrum vorbei, sehe ich eine Jugendlichen an einer Radservicestation die öffentlich zugänglich ist. Ganz ehrlich, da fahr ich wirklich öfters vorbei, aber diese Station ist mir noch nie aufgefallen.

Er hat offensichtlich ein Problem mit dem Vorderrad und ich halte an und frage nach. Das mache ich schon deshalb, weil ich mir in meiner Jugend oder zumindest in der Anfängerphase bestimmt gerne den einen oder anderen Tip hätte gefallen lassen, auch eine helfende Hand bei Problemen. Das kann auch auch heute noch gut für mich sein. Hatte ich ja auch schon.

Er hat also vorne einen Plattfuß und versucht jenen auf zu pumpen. Ich frage nach, ob er denn schon wüsste warum er einen Platten hätte, oder ob er schon nachgeschaut hätte, wo da was drin steckt? Nein, hat er natürlich nicht. Also frage ich nach, wie weit er denn noch müßte? „Nicht weit, 700Meter“, war seine Antwort. Ich riet ihm lieber zu schieben und das Problem zu Hause in der warmen Küchen an zu gehen. Er meinte aber, er wolle es doch mal versuchen.

Da ich ein deutliches Luftzischen vernahm während der pumpte, ging ich ihm zur Hand. Das typische Problem, das er das Ventil nicht geöffnet hatte wurde dann beseitigt. Jetzt gab´s wider die Fingerübung, das der Schlauchanschluss so gut über das Ventil mußte, daß eben keine Luft an den Seiten raus kommen würde. Er pumpte, ich kümmerte mich um den Ventilanschluss.

Es dauerte zwar einen Weile, ja so eine fette 29″ Pelle braucht ja etwas mehr Luft, aber dann kam der Reifen. Sichtlich erleichtert pumpte er noch etwas Luft mit bei, bis der Reifen daumenstramm voll war. Er bedankte sich noch und legte seine Fahrt direkt mit einem wheelie (man fährt dabei nur auf dem Hinterrad) fort. Coole Sau der Typ, nur das mit der Luft im Reifen…

Für mich ging es dann weiter. Leider mußte ich feststellen, daß ein paar Abschnitte der Sesekeradroute in östlicher Richtung aus Kamen raus gesperrt sind. Rohrverlegearbeiten, so wie das ausschaute. Irgendwo hinter Kamen kurz vor Bönen wurden dann unter einer bekannten Unterführung, wo es ja meist wärmer ist, die zusätzlichen Armlinge übergestreift und nochmal kräftig an der wider aufgefüllten (aus der Reserveflasche) Wasserpulle genuckelt.

Der letzte zähe Abschnitt war dann der, wo es für mich auf dieser Reise am süd-östlichen Rand in das Heimatdorf rein geht. Flaches Land, kaum Windschutz und ich mutmaße mal auch diese ganz seichten Steigungen, haben mal wider ihren Tribut gefordert. Gefühlt bin ich daher gekrochen.

War ja aber egal, im Winterpokal zählt ja kein Tempo nur die Fahrzeit. *grins* Im Dorf angekommen hab ich eine andere Linie gefahren, die wohl auch etwas direkter war. Ich kam so aber am Pilsholz raus, was ich mir natürlich noch gönnte. Die Ausfahrt wurde dann aber leider-fast-zwangsweise kreativ gestaltet.

Ich wollte nicht zu fix auf den Radweg an der Hauptstraße und entdeckte ein Radroutenschild. Das führte zwar nicht direkt wie gewünscht, zur Hauptstraße, war aber was eine Radroute anbelangt doch eher von einer sehr gewagten Ausführung. Sehr welliger Beton oder Asphalt, dafür aber kaum lenkerbreit. Man stelle sich ein typisches E-Biker Pärchen im gut fortgeschrittenen Alter darauf vor. 

Aber einem gewissen Punkt ging es dann für mich leider eine wenig über reguläre Straßen. Was für ein Gefühl mal wider auf einer normalen Straße zu fahren. Zum kotz**…

Das war dann aber auch bald geschafft, ein letzte Bild mit Blick auf den Dorfkern samt Konsumtempel par excellence.

Dann das Übliche halt, Futter in den Hals werfen, Waschmaschine und Dusche halt. Und natürlich diese Zeilen tippen. Ja war mal wider super so durch die Stille der Nacht zu rollen, auch wenn es hier und dort anstrengend war. Aber es lohnt sich halt.

29.081km/ 03.06.2020

Juni 3, 2020

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biketouren Bilder/ Bikebasteln/ …hilf anderen: ein normales Leben beginnt, so denn es so bleibt.

Montag: der Start am frühen Morgen war zwar irgendwie schleppend, dann aber doch nicht. Pünktlich vor‘ m Weckerbimmeln war ich wach, kurz umgedreht dann aber doch raus. Das Espresso-Frühstück mundete, der Gang vor die Burgpforte zwecks Temperaturkontrolle, Restkleidung anlegen und dann relaxed die 54er Kurbel kreisen lassen. Man ist da immer wieder begeistert wie gut der Stahl Renner rollt.

Ich denke aber einfach, das ma(n)n wieder in der Rhythmus kommen muß und es war ja auch nicht sonderlich kalt in der Frühe. Also mit Bezug auf die leichten Anlaufschwierigkeiten. Außerdem hüte ich auf der Anfahrt festgestellt, ja die Locations sind noch da.

Nett war dann, hatte ich am Sonntag der Kollegin mit ihrem Cube Stereo Mountainbike ihr neue Kassette, Kette und Bremsklötze montiert, brachte sie mir ein paar kleine Stärkungen als Dankeschön mit.

Die Rückfahrt zur Burg ging rein vom fahren her genauso geschmeidig, wie die morgendliche Anfahrt. Sehr unschön habe ich nur die maximale Temperatur empfunden. Alder, watt war datt knüppelheiß. Wassernachschub war dann das Stichwort.

Dienstag: ich weiß ja nicht ob das was mit Vorfreude zu tun hat, aber am Dienstagmorgen war ich mehr als eine halbe Stunde vor dem Weckerbimmeln wach. Ma(n)n sitzt wider am Stammplatz, nippt am Doppelten und futtert dazu ein zwei Kekse.
Mit dem Anbeginn das Tageslichts, daß gewohnheitsgemäß um diese Uhrzeit noch eher verhalten ist, kann ich sowas wie Wolken am Himmel erkennen. Sollte es auf Grund dessen heute nicht ganz so knallig wird wie gestern? Vielleicht muß ich sogar mit Licht zum Job fahren? Alles egal, Hauptsache irgendwie geht die Zeit rum.

Auf der Jobanfahrt hab ich es mal etwas langsamer angehen lassen. Wozu die Eile?

Am Job selbst ging der Tag bis zum späten Mittag gut rum. Erst eine Jobrunde, dann noch eine Auslieferungsfahrt. Die Heimfahrt wider in etwas entspannter, wobei es trotzdem gut lief. Nach der Ankunft am Burghof erst den Rasen gründlich gewässert, nebenbei selbst fett am Krug gezogen. Dann noch eine vorsichtige Trainingserhaltungseinheit gemacht. Und so wird der Tag wieder mit entspanntem Hänger in den dafür vorgesehen Stoffbahnen seinem Ende entgegen gleiten.

14.698km/ 08.08.2017

August 8, 2017

…diesmal etwas unüblich für mich, schon mitten in der Woche einen Bericht, weil sonst wird´s zu viel. Und ungewöhnlich, es startet mit einem Foto und einer Überschrift.

Ja ist denn schon Herbst/ Winter ?

Aber nun erstmal von Anfang an.

Bikealltag/ Urlaub: so erste Meldung, ich habe die Beiträge die ich noch im Urlaub auf Fuerteventura getippt hatte, der Rubrik – Urlaub – zuordnen können, wo´s dann ab Seite zwei losgeht. War doch echt klasse da, auch wenn ich körperlich nicht so fit war.

Bikebasteln/ …hilf anderen: die Kolleging mit dem CUBE Stereo war am Samstag bei mir. Viel hatte ich ja für diesen Tag nicht vor, nur vormittags, aber das ist sprichwörtlich in´s Wasser gefallen. Ist aber ne´ andere Geschichte. Schade halt.

Jedenfalls war sie dann um drei am Nachmittag da und ich habe ihr ein paar Dinge am Bike gemacht. Wenn man schon nicht fährt, dann kann man wenigstens etwas schrauben. Als erstes stand die Demontage der hinteren Steckachse an, wo sie im Urlaub den Hebel gekillt hatte. Der Stunt ging besser als gedacht. Einfach via Wasserpumpenzange an die Schraube gegriffen und dann das Teil gelöst, den Rest per Hand rausgeschraubt. Die frische Steckachse die sie besorgt hatte, passte auch.

Dann wurden neue Pellen aufgezogen und eigentlich auch neue Schläuche. Blöderweise hatte sie zwar 26″ Schläuche geordert, aber leider in 25c. Mußte ich jetzt auch erst gerade nachschauen, aber 25c bedeutet eben für Rennrad/ schmale Trekkingrad Laufräder. Gemeinhin gibt´s die ja eigentlich nur in 28″. Uneigentlich aber eben für kleine Menschen mit ebenso kleinem Rahmen auch in 25c. Gut, dann wurde der luftverlierende hintere Schlauch eben noch geflickt.

Neue Kassette & Kette war auch kein Ding, hat mit quatschen und Kaffee für sie kaum 20 Minuten gedauert. Die Kettenblätter sahen zwar noch gut aus, sollten dann aber doch getauscht werden. Leider bekam ich den linken Kurbelarm ( kein passendes Werkzeug dafür ) nicht ab und so blieb das erstmal aus.

Da ich dann aber noch einen Tipp bekam, hab ich ihr am Sonntag nochmal spontan angeboten vorbei zu kommen und einen weiteren Versuch zu starten. Also die Klamotten ab in die Tasche und los.

Leider klappte das dann aber auch nicht. Der Stechbeitel war entweder deutlich zu groß oder eben zu klein. Auch der Versuch nur das große und das mittlere Kettenblatt zu tauschen endete im Nichts. Hier stellt sich mir immer die Frage, wiso zum Teufel muß man neben dem Imbus-Standard noch einen anderen Standard, eben dann für die Kettenblattschrauben, verbauen ???

Jedenfalls war bestes Wetter und sie meinte dann so: „och, ich glaube ich fahre nachher noch ne´ Tour.

Biketouren/ Biketouren Bilder: …ja blöd iss nur, wenn da noch einer so rumsteht. Also hing ich mich, natürlich nicht ohne zu fragen und auch zu versprechen schön artig langsam zu tuckern, an sie hinten dran und ließ mich durch ihren Claim ziehen, mir das einen oder andere Leckerli zeigen.

Die Tour <klick> war echt entspannt und sie hatte da so die eine oder andere Nebenstrecke groberen Charakters zur Hand. War stellenweise noch gerade so mit den Conti GP 4 Seasons in 28-622 zu fahren. Hier und da, wegen dem doch arg feuchten Waldboden, rutschig, ging aber eben noch.

Ist auch einiges an Kilometer für diesen Tag dann zusammen gekommen und schön in den Wäldern oder auch auf den Überlandstrecken war´s ohnehin. Ab dem Flughafen, wo heute Flughafenfest ist und auch entsprechend viel was los, trennten sich unsere Wege und ich habe auf dem Nachhauseweg noch einen standesgemäßen Zwischenstop bei Pino eingelegt – Kohlehydrate…

…in Form von Spaghettieis zumindest als Showeffekt, nachgelegt. Ne´, war ein netter Tag, man kann zufrieden sein.

Bikealltag/ The Cure – Forest: aber auch im schnöden Alltag ging´s weiter und zwar mit der zweiten Arbeitswoche nach dem Urlaub.

Montag: am kältesten Teilstück der morgendlichen Anfahrt hatte es gerad emal 10,5c°. Ich war gut vorbereitet und beklage mich deshalb nicht.

Nachmittags eine eingnigemaßen gemütlich-schnelle Rückfahrt. Dann ein wenig Durchhänger…

Sport & Alltag/ Alter: das Bein zickte wieder ein wenig, Beckenschiefestand und irgendwie kam ich nicht so recht in Schwung. Trotzdem noch ein Afterrun-Workout gemacht und natürlich eine Physio hinterher. Jetzt mit Bauch voll geht´s, wird aber heute nicht lange. Es geht auf 21:00 Uhr zu, ich liege schon in den letzten Zügen. Noch das Wetter für morgen checken, habe mal die Grobstollenreifen-Laufräder auf´s CAADX gemacht. Gedachte längere Spaßrückfahrt für morgen…

Dienstag: morgens recht normal zum Job hin, nur ein paar mal kurz gestopt zum Bilder machen.

Nachmittags ging´s dann los. Die Runde die ich so im Kopf hatte ( zu begutachten hier <klick> ) wurde auch gefahren, auch wenn das Wetter nicht immer so mitspielte. Oder doch ? Denn ein Sommerregen bei knapp 18,5c° ist auch kein Weltuntergang. Und wenn´s richtiger schiffte, war ich gerade im Wald. Also alles halb so wild.

Viel Wald, kleine Trampelpfade, dann mal wieder offene Abschnitte, gerade am Wanderweg und auch Schotterpasagen waren dabei. Hat alles gut Spass gemacht. Überrachenderweise war auf einem Teilstück des Wanderweges sogar der umgestürzte Baum weg, also der nächste Abstecher.

Kurz vor Werne kam sogar die Sonne raus, also wurde auch noch die Mercedes Halde gemacht. Auch wenn der Boden überall gut feucht war, dort hatte es geklappt.
Nicht geklappt hatte es an einer Engstelle an der Lippe. Da war soviel zugewuchert, soviel Buschzeugs und Co. hang da rum, das an einer Stelle, einer recht flachen aber leider recht engen Linkskurve ich absteigen mußte. Leider war der Weg auch zum Ufer hin abschüssig. Und eben so leider rutschte mir das Vorderrad gaaaanz langsam da hinunter.

Ich versuchte noch durch Gewichtsverlagerung nach links in Richtung Buschwerk zu kontern, brachte aber nur den Erfolg das ich quasi nicht stürzte, sondern mich irre langsam auf die Seite legen mußte. Dummerweise schabte dabei das Unterrohr an meinem rechten Scheinbein entlang, was dann doch nicht so angenehm war.

Wir sind ja aber keine Mädchen. Also checkte ich nach dem Ablegen kurz die Lage, mir war bis auf eben dieses Schienbeinschaben, nix passiert. Also fädelte ich mein Rechtes Bein, Fuß und alles was da so dranhang raus und richtete mich langsam auf. Klappte dann auch. Kurz auf den Weg getapert, Luft geholt, das CAADX nachgeholt, ebenfalls aufgerichtet und einen kurzen Sichtsysthemcheck gemacht. Scheinbar alles gut, Glück gehabt. Auch bei mir.

Die nächsten Meters bin ich dann aber erstmal zu Fuß weiter. Denn da waren ja noch ein paar Kurven. Das Aufsteigen klappet dann auch irgendwann wieder recht gut, auch wenn die Wege von rechts und links nicht immer so brennesselfrei waren. Übrigens, wenn man eh nass ist und dann noch schwitzt, ist das mit den Brennesseln halb so wild.

Ja, und weil die Wegstrecken dann zwar doch nicht immer so gut aussahen wie oben auf dem Introfoto, blieb die Sache nicht ganz sauber. Nicht nur ich hatte den einen oder anderen Spritzer abbekommen…

…nein auch das CAADX sollte wohl doch besser mal einer Kurzreinigung unterzogen werden.

Ja das sollte es soweit erstmal mit dem Bericht bis hier sein. Denn für den Rest der Woche, besonders für Freitag, hab ich schon wieder etwas im Kopf, was ich noch ausprobieren muß. Und zwar suche ich immer noch nach einer passenden Umfahrung einer Schotterumleitung auf einer für mich eigentlich aktraktiven Strecke nach Lüdinghausen. Für diese Testfahrt hab ich mir dann mal die Strecke Lünen-Lüdinghausen-Capelle zurechtgelegt.
Auch nur um mal einfach zu wissen, wie lang das sein könnte, also auch wie lange ich da kurbel würde, bis ich eben wieder zu Hause bin. Iss jetzt doch nicht so kurz wie ich dachte. Aber schaun wer´ma…

Sonntagsgelaber… mal wieder

Juni 18, 2017

Bikealltag/ Bikebasteln/ …hilf anderen !: ist viel passiert gestern und deshalb mal ein paar-viele Zeilen von mir.

Erste gestrige Aufgabenstellung war, das Licht an dem Fahrrad meiner Töchter wieder in Gang bringen. Meine Jüngste nutzt ja das Fahrrad meiner Ältesten, ist also nur ein Fahrrad was repariert gehört. Denn Donnerstag wurde mir verkündet, das leuchtet nicht.

Blöde Sache, denn so Kabelleuchten haben gerne einige Fehlerquellen. Alleine an der Verdrahtung kann man sich gern mal ne´n Wolf suchen. Die aber schien beim ersten Betrachten, tadellos.
Dennoch wurde jene gestern nochmal genauer unter die Lupe genommen. Und siehe da, zwei Steckschuhe, drahtführend zum Rücklicht, waren nicht druff. Doch damit verschwand das Grundproblem nicht. Denn der Strom für´s Rücklicht wird nur vom Vorderlicht abgezweigt.

Nächste vermutete Fehlequelle, die heutigen Lampen habe ja alles so Megafunktionen. Nicht so wie früher, Dynamo dreht = Licht geht an. Heute kann man das Vorderlicht ausschalten, man kann eine Dämmerungsfunktions aktivieren und man kann das Vorderlicht anschalten. Aha, das gibt´s dann auch noch.

Der Schalter zeigte sich etwas viel sperrig, auch nach mehrmaligen hin und her schalten, was dann zwar das Umschalten erleichterte, aber eben die wesentliche Funktion nicht aktivieren konnte. Kein Licht ist nicht vorhanden.

Dann hab ich das Vorderlicht demontiert um mal das Lampenglas abzumachen und mir das Halogenleuchtmittel anzuschauen. Das schien aber soweit in Ordnung zu sein. Auch die wenige Verdrahtung innen zeigte keinerlei Absonderlichkeiten. Ich dann also mit der ollen Funzel bewaffnet zu Fahrrad Hallmann um dort vorstellig zu werden. Nette Bedienung, ja kann man sagen, und die Auslage war so wie ich mir das vorstellte.

Schnell war ein passendes Modell mit 20 Lux und LED-Lichttechnik befunden und bezahlt. Ganz nebenei…

look after…/ Biketouren Navigation : …man hatte dort einen Sigma Rox 11.0 in der Auslage. Die Tage schon sammelte ich mal so für mich ein paar Möglichkeiten mich auf diesem Gebiet mal umzuschauen, sprich Geräte vorab zu sondieren.

Nach der bei Hallmann getätigten Begutachtung der nur 1,7″ Bildschirmgröße denke ich das es so groß genug ist. Bedeutet weiterhin, man, also ich, werde nicht die ganze fette finanizelle Stemmung vornehmen müssen, nur um ein ablesbares Display zu haben. Weiter im Bikealltag-Gelaber

Mit der neuen Lampe bewaffnet ging´s dann auf die heimische Burg. Dann frohen Gemutes die frische Lampe erstmal so angesteckt an den Nabendynamo…

…kurzer Schocker dann aber doch noch. Ich mach die Neue an den Nabendynamo dran und dreh das Rad – ferlixt das Teil leuchtet nicht !!! Aber man sollte auch vorher den Anschalter betätigen. Dann war die Welt in Ordnung.

Dann war mein CAADX mal dran. Seit ein paar Tagen knarscht es im Vorbau-Lenker-Gabelbereich. Also wurde mal der Lenker demontiert, alles etwas fein gemacht und mit etwas Schmierung „verwöhnt“. Natürlich war danach immer noch keine Ruhe, also werde ich, oder eben ein Fachmann, sich den Rest von der vorderen Partie mal zur Brust nehmen sollen-müsse.
Ich denke Wütec könnte da mal nächste Woche passen, könnte konform mit dem Job gehen und wenn die das an einem Tag hinbekommen, wäre das echt klasse. Gut nächste Baustelle…

Nachdem Mittagessen gab´s ne´n Espresso und eine Auszeit. Da eine angedachte Runde aufgrund der schon sehr vorgerückten Uhrzeit und der dann damit auch geschwundenen Motivation ersatzlos aus dem Kleinhirn verbannt wurde, kam nur noch eine lockere Ausfahrt durch den Claim in Frage. Klares erstes Ziel, den Kumpel mal aufsuchen.

Übirgens, seit einer Woche die erste Radfahrt mal wieder in meiner ollen Bikehose – ohne Polster. ( Testberichte für die beiden Bikehosen habe ich noch gestern Abend vorgetippt, samt Bilder, werden aber wohl noch etwas für die Veröffentlichung warten müssen. ) Ist ja nicht die Distanz, knapp 2,5km, aber schon die ersten Meters fühlten sich total komisch an. Unglaublich…

Dessen Gattin hatte ich die Tage schon zwei frische Frahrradschläuche miteingeholt, da ihr Rad ständig Luft verliert. Dunlopventile, dachte ich, da hab ich doch schon mal gehört…
Also gab´s französische Ventile bei den Neuanschaffungen. Desweiteren konnte ich ihr zeigen, wie man das Hinterrad ohne große Tricks ausbaut, ohne was an der Gangschaltung/ Kettenschaltung machen zu müssen. Sie war sich da nicht so sicher und so zeigte ich ihr den Trick, der ja gar keiner ist.

Die eigentlich noch neuen Schläuche wurden demontiert, die Decken gründlich untersucht und abgetastet, die frischen Schläuche verbaut und mit der neuen Lezyne auf Druck gebracht. Flupte alles soeweit. Die demnotieren Schläuche wurden nochmal auf Druck gebracht, nur mal um zu sehen.
Hiernach gab´s ne´n alkoholfreien Radler, einen Plausch, gut ne´ halbe Stunde lang und siehe da, der erste Schlauch hatte schon deutlichst einen Durchhänger. Schnell mal wieder Druck gemacht und sich ne´n Wasserbehälter gegriffen, wo dann zum Vorscheinen kam, daß langsam aber sicher Blase für Blase durch das Dunlopventil entwich.

Ja, so war das gestern.

…und sonst ?/ Newsticker: da es heute auf der Terrasse so heiß beim Sport war, dachte ich mir, lieber heute gemacht, als morgen nach der Schicht, holte ich mal meinen old school Ventilator/ Artikel auf dem Bastelblog zur Kühlung aus dem Schlafzimmer.

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16: ja irgendwann im Verlauf der letzten Tage konnte ich dann auch die Laufräder des Stahl Renner bei Das Rad Dortmund einsammeln. Da ich ja noch ein paar Conti 4-Seasons in 25er Baubreite vom CAADX über hatte, wurden die auf dem Stahl Renner montiert.

Test: praktischerweise konnte ich so nochmal die neue Lezyne Luftpumpe testen. Einen ersten Testpreview habe ich im Radforum samt Bilder hinterlegt. Kurzresumé: ja nicht schlecht die Pumpe, aber für den Toto hat sie enfach ein paar, in meinen Augen echt merkwürdige Patzer.

…und sonst ?

Juni 19, 2016

…und sonst?/ Bikealltag/ Bikebilder: naja der Samstag und der Sonntag vergehen so und da dachte ich mir…

DSC07274 kleine Bäume

…kann da noch einer ein paar angehende Bäume gebrauchen ? Die Sache ist die. Als ich unser Haus isolierte hatte ich an einer Stell in der Buchenhecke Teile der Hecke entnommen und an einer anderen Stelle wieder eingepflanzt.

Hintergrund dieser zunächst scheinbar unsinnigen Aktion war, dort wo kein Loch war sollte jener Durchgang samt Tor hin und an der anderen Stelle sollte dieser eben geschlossen werden. Da wo der Durchgang war, habe ich ja eine weiteren Duchgangsschuppen hingezimmert.

Leider ist an der Einpflanzstelle orginal eine Hecke nicht angegangen. Im letzten Herbst lagen hier aber haufenweise Eicheln rum. Die, so dachte ich, könnte ich ja mal ganz bequem und praktischerweise einfach als Humus unter die Erde bringen.
Ich hatte dabei im Leben nicht daran gedacht, das da mal was groß kommt. Eventuell mal ein Plänzchen, mehr aber auch nicht.

So wie es jetzt aber ausschaut sind da gleich ein ganzer haufen Eicheln angegangen und nun rätsel ich noch, wo ich ich da mal hinpflanze. Am Grünstreifen wäre noch Platz.
Wenn da aber nicht das Faktum wäre, daß solche Bäume irgendwann groß werden und dann die Wurzlen unter vorhandene Bebauungen wachsen. Denn das ist schon bei den beiden vorhandenen Bäumen der Fall. Dort hebt sich der gepflasterte Gehweg bereits an, mit Richtung unserem Haus.

Also hat da wer ne´ Idee ?

…hilf anderen: apropos zimmern – ich hole mal kurz aus.

War doch die eine der beiden Ex-Arbeitskollginnen gestern hier um sich mittels meines Werkzeuges auf ihr MTB eine frische Kassette aufziehen zu lassen. Das haben wir dann recht gut bei mir in meiner Fitnessgarage machen können und zwar trocken. Leider gab das Wetter aber auch keine kurze Testrunde zu zweit her.

Und da es im weiteren Verlauf des Vormittag kräftig weiter regnete, entschloss ich ich mal eben die Leerzeit zu nutzten und mich um die Unterbrigung des zweiten Laufadsatzes zu kümmern.

Bis dato hingen sie an kräftigen und längeren Drahtschlaufen wo noch mit bei. Diese dort noch mit bei war eben auch immer mit umhängen verbunden, denn wenn man an die dahinter liegenden Sachen wollte. Einen neuen Pflatz hatte ich schnell ausgemacht.

Im Durchgangsschuppen, wo unter dem Dach eine kleines Holzlager für Resthölzer ist, fand ich noch ein recht passables Vierkantholz, dazu noch in ausreichender Länge. Das platzierte ich dann zwischen die beiden aufrechten Holzständer und siehe da, tara…

DSC07275 LRS

Das CAADAX wird davor geparkt und schon ist alles gut untergerbracht.

Beim Blick in das Digicamarchiv fiel mir auf, ich hatte letzte Woche doch noch ein paar Fotos mehr geschossen. Und so gibt es dann noch ein paar umgespielte Bilder, die ich mal so einstellen wollte…

sw DSC07271city monuments

…in der frühen Morgensonne…

sw DSC07273city monuments

masiv und zerklüftet

Ja und zu der Nichtwegfindungsaktion von Freitag, ich Döspaddel hätte mir ja auch einfach eine meiner Karten einstecken können. Mit der Dortmund und Umgebung ( Maßstab 1:50.000 ) wäre ich völlig zurecht gekommen.

Ansonsten hatte ich heute früh mal beschlossen nicht um 06:30 aufzustehen, sondern mich nochmal rumzudrehen. Das glückte auch und so kroch ich erst um ca. 09:30 aus den Federn.
Café con leche und ein Mehlpfannekuchen mit Zucker waren dann das Frühstück. Das ganze dann natürlich mit Surfen im I-Net. Irgendwann riss ich mich dann hoch und machte mich raus in den Garten oder auf die Terrasse.

Da das Wetter recht zügige Anstalten machte von Regen auf zumindest teilweise Sonne umzuschwenken wurde dam CAADAX mal ein wenig was gutes getan. Da sich das Wetter aber weiter auf Sonne einstellte, wurde gleich noch eine gute sportliche Einlage gemacht. Genug um der Woche entspannt entgegen zu sehen.

HT Kauf…

März 25, 2015

…nein nicht für mich, auch wenn leider.

…hilf anderen !: dies ist auch eine nette Story. Eine eine Arbeitskollegin brauchte ein HT MTB und somit auch etwas Schützenhilfe beim Ersterwerb.

Der erste Laden hatte nicht so die von der Rahmenhöhe-Farbkombi passende Auswahl. Jenen hatte wir angsteuert, weil man auch im sehr nahen Hinterland mal etwas mehr passendes Terrain unter die Räder hätte nehmen können. Ma(n)n kennt sich ja dort aus…

Der zweite Shop, Mega Bike in Unna, wo auch die andere Kollegin ihr Bike her hat und dort auch schrauben lässt,w as ich ich auch tun würde, also ist vertrauenswürdig in allen Punkte, hatte gleich eine Hingucker sogar als Fully stehen, wo dann die Kollegin richtig Schaum vor´m Mund bekam und sofort aus der Hüfte raus quasi bereit war das Preislimit deutlich zu überschreiten. Zum Glück war es ein Einzelaufbau aus 26″ Neubauteilen, aber der Rahmen passte bei besten Willen gar nicht.

Dann wurden die HT´s kurz durchgegangen, was dann schon von der Optik her nicht so einfach war – Frauen halt. Erschwerend zum Optikthema kam natürlich hinzu, wo das Fully auch da ein echtes Leckerlie war ( nein ich hab´s nicht gekauft/ mir hätte es wohl gepasst ).
Irgendwie sind wir dann zum Copperhead 3 gekommen, was aber leider nicht in der passenden Größe vor Ort war. Auch ein Evo Variante jenes Bikes, natürlich auch etwas aufpreisiger, passte nur zu knapp. Auf dem hatte sie auch dann mal um ein Gefühl zu bekommen ein paar gute Runde gedreht. Es war echt schwer sie hinter her vom Smily-Gesicht wieder zu befreien und ihr zumindest eine weitere Testfahrt noch eine Nummer kleiner wieder auf einer Normalvariante anzureden, die aber leider nicht vor Ort war, aber in einer Zweigstelle zu bekommen sei ( die haben drei Läden hier im Raum ). Mit dieser Option sind wir dann aus dem Laden raus…

…und noch in einen weiteren gezogen. Eigentlich nur mit der Option mal zu schauen wie es denn auf einem 16″ 27,5″ sitzten würde – so sind wir in ein Bikekaufhaus *rümpf die Nase*.
Der Laden hatte volles Programm und die Fachberater alle Hände voll zu tun.

Gut wir warteten eine gute viertel Stunde bis dann Aktion war. Klare Ansage was anliegt ( 16″ Bike ) und dann ein Bike geschnappt in 18″, wo er meinte könnte passen. Gut im Gegensatz zum Copperhead ist das Oberrohr an dem jenem CUBE am Sattekrohr deutlich weiter unten angesetzt, aber passen…

Er schraubte was am Bike rum, Sattel und Vorbau wurden verändert. Eine weitere Testrunde. Die Kollegin fühlte sich aber nicht ganz so wohl und wir ( wir waren ja zu zweit als Beratung tätig ) zeigte auch nicht so die Begeisterung.

Irgendwie kamen wir dann wieder auf 16″ Rahmenhöhe zu sprechen, in Folge dessen er was Sitzposition und besseres Feeling auf ein 29″ umschwenkte. Die Kollegegin drehte wieder einen Testrunde. Klar geradeaus läuft das Bike riesig, aber in der Kurven, und das merkte sie sogar als Anfängerin…

Gut nochmal Ansage auf 16″ gemacht, was dann auch herangeholt wurde. Das Oberrohr passte nun perfekt aber irgendwie war das auch nicht so der Burner.

Letztendlich stand nun das CUBE Race One in 16″ und 18″ im Raum. An diesem Punkte merkte dann wohl auch der Berater, daß dies keine Einfache Nummer werden wird. Bike kaufen ja, nur welches, wenn die Kundin bisher bei beiden sagte da ist was nicht ganz so stimmig.
Nach zwei weiteren Vergleichsfahrten und noch ein wenig gescheitem Einstellen wurde es dann doch ein 18″ ( glaube ich jetzt, wobei ich da jetzt verwirrt bin… ).

Die letzte abschließende Testfahrt auf einem leichten Holperparkour brachte dann auch die Einstellungsunterschiede an´s Licht.

Am nächsten Tag konnte sie´s abholen, wird noch an den dann notwendigen Helm, Flickzeug und Ersatzschlauch denken. Luftpumpe und einen über gebliebenen Trinkflaschenhalter von einer Fehlkaufaktion von mir hatte ich ihr schon zugesteckt.

Wir waren gute zweieinhalb bis drei Stunden unterwegs. So unter´m Strich fand ich die Aktion jetzt als gelungen, auch wenn ich dem zweiten Shop ( wo auch die andere Kollegin die mit war ihr Bike her hat ) eher einen Verkauf gewünscht hätte.

Sehe jetzt gerade auf der Homepage, er sagte immer was 18″, aber laut HP aben sie nur 15″ und 17″…