Archive for the ‘…hilf anderen I’ Category

14.698km/ 08.08.2017

August 8, 2017

…diesmal etwas unüblich für mich, schon mitten in der Woche einen Bericht, weil sonst wird´s zu viel. Und ungewöhnlich, es startet mit einem Foto und einer Überschrift.

Ja ist denn schon Herbst/ Winter ?

Aber nun erstmal von Anfang an.

Bikealltag/ Urlaub: so erste Meldung, ich habe die Beiträge die ich noch im Urlaub auf Fuerteventura getippt hatte, der Rubrik – Urlaub – zuordnen können, wo´s dann ab Seite zwei losgeht. War doch echt klasse da, auch wenn ich körperlich nicht so fit war.

Bikebasteln/ …hilf anderen: die Kolleging mit dem CUBE Stereo war am Samstag bei mir. Viel hatte ich ja für diesen Tag nicht vor, nur vormittags, aber das ist sprichwörtlich in´s Wasser gefallen. Ist aber ne´ andere Geschichte. Schade halt.

Jedenfalls war sie dann um drei am Nachmittag da und ich habe ihr ein paar Dinge am Bike gemacht. Wenn man schon nicht fährt, dann kann man wenigstens etwas schrauben. Als erstes stand die Demontage der hinteren Steckachse an, wo sie im Urlaub den Hebel gekillt hatte. Der Stunt ging besser als gedacht. Einfach via Wasserpumpenzange an die Schraube gegriffen und dann das Teil gelöst, den Rest per Hand rausgeschraubt. Die frische Steckachse die sie besorgt hatte, passte auch.

Dann wurden neue Pellen aufgezogen und eigentlich auch neue Schläuche. Blöderweise hatte sie zwar 26″ Schläuche geordert, aber leider in 25c. Mußte ich jetzt auch erst gerade nachschauen, aber 25c bedeutet eben für Rennrad/ schmale Trekkingrad Laufräder. Gemeinhin gibt´s die ja eigentlich nur in 28″. Uneigentlich aber eben für kleine Menschen mit ebenso kleinem Rahmen auch in 25c. Gut, dann wurde der luftverlierende hintere Schlauch eben noch geflickt.

Neue Kassette & Kette war auch kein Ding, hat mit quatschen und Kaffee für sie kaum 20 Minuten gedauert. Die Kettenblätter sahen zwar noch gut aus, sollten dann aber doch getauscht werden. Leider bekam ich den linken Kurbelarm ( kein passendes Werkzeug dafür ) nicht ab und so blieb das erstmal aus.

Da ich dann aber noch einen Tipp bekam, hab ich ihr am Sonntag nochmal spontan angeboten vorbei zu kommen und einen weiteren Versuch zu starten. Also die Klamotten ab in die Tasche und los.

Leider klappte das dann aber auch nicht. Der Stechbeitel war entweder deutlich zu groß oder eben zu klein. Auch der Versuch nur das große und das mittlere Kettenblatt zu tauschen endete im Nichts. Hier stellt sich mir immer die Frage, wiso zum Teufel muß man neben dem Imbus-Standard noch einen anderen Standard, eben dann für die Kettenblattschrauben, verbauen ???

Jedenfalls war bestes Wetter und sie meinte dann so: „och, ich glaube ich fahre nachher noch ne´ Tour.

Biketouren/ Biketouren Bilder: …ja blöd iss nur, wenn da noch einer so rumsteht. Also hing ich mich, natürlich nicht ohne zu fragen und auch zu versprechen schön artig langsam zu tuckern, an sie hinten dran und ließ mich durch ihren Claim ziehen, mir das einen oder andere Leckerli zeigen.

Die Tour <klick> war echt entspannt und sie hatte da so die eine oder andere Nebenstrecke groberen Charakters zur Hand. War stellenweise noch gerade so mit den Conti GP 4 Seasons in 28-622 zu fahren. Hier und da, wegen dem doch arg feuchten Waldboden, rutschig, ging aber eben noch.

Ist auch einiges an Kilometer für diesen Tag dann zusammen gekommen und schön in den Wäldern oder auch auf den Überlandstrecken war´s ohnehin. Ab dem Flughafen, wo heute Flughafenfest ist und auch entsprechend viel was los, trennten sich unsere Wege und ich habe auf dem Nachhauseweg noch einen standesgemäßen Zwischenstop bei Pino eingelegt – Kohlehydrate…

…in Form von Spaghettieis zumindest als Showeffekt, nachgelegt. Ne´, war ein netter Tag, man kann zufrieden sein.

Bikealltag/ The Cure – Forest: aber auch im schnöden Alltag ging´s weiter und zwar mit der zweiten Arbeitswoche nach dem Urlaub.

Montag: am kältesten Teilstück der morgendlichen Anfahrt hatte es gerad emal 10,5c°. Ich war gut vorbereitet und beklage mich deshalb nicht.

Nachmittags eine eingnigemaßen gemütlich-schnelle Rückfahrt. Dann ein wenig Durchhänger…

Sport & Alltag/ Alter: das Bein zickte wieder ein wenig, Beckenschiefestand und irgendwie kam ich nicht so recht in Schwung. Trotzdem noch ein Afterrun-Workout gemacht und natürlich eine Physio hinterher. Jetzt mit Bauch voll geht´s, wird aber heute nicht lange. Es geht auf 21:00 Uhr zu, ich liege schon in den letzten Zügen. Noch das Wetter für morgen checken, habe mal die Grobstollenreifen-Laufräder auf´s CAADX gemacht. Gedachte längere Spaßrückfahrt für morgen…

Dienstag: morgens recht normal zum Job hin, nur ein paar mal kurz gestopt zum Bilder machen.

Nachmittags ging´s dann los. Die Runde die ich so im Kopf hatte ( zu begutachten hier <klick> ) wurde auch gefahren, auch wenn das Wetter nicht immer so mitspielte. Oder doch ? Denn ein Sommerregen bei knapp 18,5c° ist auch kein Weltuntergang. Und wenn´s richtiger schiffte, war ich gerade im Wald. Also alles halb so wild.

Viel Wald, kleine Trampelpfade, dann mal wieder offene Abschnitte, gerade am Wanderweg und auch Schotterpasagen waren dabei. Hat alles gut Spass gemacht. Überrachenderweise war auf einem Teilstück des Wanderweges sogar der umgestürzte Baum weg, also der nächste Abstecher.

Kurz vor Werne kam sogar die Sonne raus, also wurde auch noch die Mercedes Halde gemacht. Auch wenn der Boden überall gut feucht war, dort hatte es geklappt.
Nicht geklappt hatte es an einer Engstelle an der Lippe. Da war soviel zugewuchert, soviel Buschzeugs und Co. hang da rum, das an einer Stelle, einer recht flachen aber leider recht engen Linkskurve ich absteigen mußte. Leider war der Weg auch zum Ufer hin abschüssig. Und eben so leider rutschte mir das Vorderrad gaaaanz langsam da hinunter.

Ich versuchte noch durch Gewichtsverlagerung nach links in Richtung Buschwerk zu kontern, brachte aber nur den Erfolg das ich quasi nicht stürzte, sondern mich irre langsam auf die Seite legen mußte. Dummerweise schabte dabei das Unterrohr an meinem rechten Scheinbein entlang, was dann doch nicht so angenehm war.

Wir sind ja aber keine Mädchen. Also checkte ich nach dem Ablegen kurz die Lage, mir war bis auf eben dieses Schienbeinschaben, nix passiert. Also fädelte ich mein Rechtes Bein, Fuß und alles was da so dranhang raus und richtete mich langsam auf. Klappte dann auch. Kurz auf den Weg getapert, Luft geholt, das CAADX nachgeholt, ebenfalls aufgerichtet und einen kurzen Sichtsysthemcheck gemacht. Scheinbar alles gut, Glück gehabt. Auch bei mir.

Die nächsten Meters bin ich dann aber erstmal zu Fuß weiter. Denn da waren ja noch ein paar Kurven. Das Aufsteigen klappet dann auch irgendwann wieder recht gut, auch wenn die Wege von rechts und links nicht immer so brennesselfrei waren. Übrigens, wenn man eh nass ist und dann noch schwitzt, ist das mit den Brennesseln halb so wild.

Ja, und weil die Wegstrecken dann zwar doch nicht immer so gut aussahen wie oben auf dem Introfoto, blieb die Sache nicht ganz sauber. Nicht nur ich hatte den einen oder anderen Spritzer abbekommen…

…nein auch das CAADX sollte wohl doch besser mal einer Kurzreinigung unterzogen werden.

Ja das sollte es soweit erstmal mit dem Bericht bis hier sein. Denn für den Rest der Woche, besonders für Freitag, hab ich schon wieder etwas im Kopf, was ich noch ausprobieren muß. Und zwar suche ich immer noch nach einer passenden Umfahrung einer Schotterumleitung auf einer für mich eigentlich aktraktiven Strecke nach Lüdinghausen. Für diese Testfahrt hab ich mir dann mal die Strecke Lünen-Lüdinghausen-Capelle zurechtgelegt.
Auch nur um mal einfach zu wissen, wie lang das sein könnte, also auch wie lange ich da kurbel würde, bis ich eben wieder zu Hause bin. Iss jetzt doch nicht so kurz wie ich dachte. Aber schaun wer´ma…

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Sonntagsgelaber… mal wieder

Juni 18, 2017

Bikealltag/ Bikebasteln/ …hilf anderen !: ist viel passiert gestern und deshalb mal ein paar-viele Zeilen von mir.

Erste gestrige Aufgabenstellung war, das Licht an dem Fahrrad meiner Töchter wieder in Gang bringen. Meine Jüngste nutzt ja das Fahrrad meiner Ältesten, ist also nur ein Fahrrad was repariert gehört. Denn Donnerstag wurde mir verkündet, das leuchtet nicht.

Blöde Sache, denn so Kabelleuchten haben gerne einige Fehlerquellen. Alleine an der Verdrahtung kann man sich gern mal ne´n Wolf suchen. Die aber schien beim ersten Betrachten, tadellos.
Dennoch wurde jene gestern nochmal genauer unter die Lupe genommen. Und siehe da, zwei Steckschuhe, drahtführend zum Rücklicht, waren nicht druff. Doch damit verschwand das Grundproblem nicht. Denn der Strom für´s Rücklicht wird nur vom Vorderlicht abgezweigt.

Nächste vermutete Fehlequelle, die heutigen Lampen habe ja alles so Megafunktionen. Nicht so wie früher, Dynamo dreht = Licht geht an. Heute kann man das Vorderlicht ausschalten, man kann eine Dämmerungsfunktions aktivieren und man kann das Vorderlicht anschalten. Aha, das gibt´s dann auch noch.

Der Schalter zeigte sich etwas viel sperrig, auch nach mehrmaligen hin und her schalten, was dann zwar das Umschalten erleichterte, aber eben die wesentliche Funktion nicht aktivieren konnte. Kein Licht ist nicht vorhanden.

Dann hab ich das Vorderlicht demontiert um mal das Lampenglas abzumachen und mir das Halogenleuchtmittel anzuschauen. Das schien aber soweit in Ordnung zu sein. Auch die wenige Verdrahtung innen zeigte keinerlei Absonderlichkeiten. Ich dann also mit der ollen Funzel bewaffnet zu Fahrrad Hallmann um dort vorstellig zu werden. Nette Bedienung, ja kann man sagen, und die Auslage war so wie ich mir das vorstellte.

Schnell war ein passendes Modell mit 20 Lux und LED-Lichttechnik befunden und bezahlt. Ganz nebenei…

look after…/ Biketouren Navigation : …man hatte dort einen Sigma Rox 11.0 in der Auslage. Die Tage schon sammelte ich mal so für mich ein paar Möglichkeiten mich auf diesem Gebiet mal umzuschauen, sprich Geräte vorab zu sondieren.

Nach der bei Hallmann getätigten Begutachtung der nur 1,7″ Bildschirmgröße denke ich das es so groß genug ist. Bedeutet weiterhin, man, also ich, werde nicht die ganze fette finanizelle Stemmung vornehmen müssen, nur um ein ablesbares Display zu haben. Weiter im Bikealltag-Gelaber

Mit der neuen Lampe bewaffnet ging´s dann auf die heimische Burg. Dann frohen Gemutes die frische Lampe erstmal so angesteckt an den Nabendynamo…

…kurzer Schocker dann aber doch noch. Ich mach die Neue an den Nabendynamo dran und dreh das Rad – ferlixt das Teil leuchtet nicht !!! Aber man sollte auch vorher den Anschalter betätigen. Dann war die Welt in Ordnung.

Dann war mein CAADX mal dran. Seit ein paar Tagen knarscht es im Vorbau-Lenker-Gabelbereich. Also wurde mal der Lenker demontiert, alles etwas fein gemacht und mit etwas Schmierung „verwöhnt“. Natürlich war danach immer noch keine Ruhe, also werde ich, oder eben ein Fachmann, sich den Rest von der vorderen Partie mal zur Brust nehmen sollen-müsse.
Ich denke Wütec könnte da mal nächste Woche passen, könnte konform mit dem Job gehen und wenn die das an einem Tag hinbekommen, wäre das echt klasse. Gut nächste Baustelle…

Nachdem Mittagessen gab´s ne´n Espresso und eine Auszeit. Da eine angedachte Runde aufgrund der schon sehr vorgerückten Uhrzeit und der dann damit auch geschwundenen Motivation ersatzlos aus dem Kleinhirn verbannt wurde, kam nur noch eine lockere Ausfahrt durch den Claim in Frage. Klares erstes Ziel, den Kumpel mal aufsuchen.

Übirgens, seit einer Woche die erste Radfahrt mal wieder in meiner ollen Bikehose – ohne Polster. ( Testberichte für die beiden Bikehosen habe ich noch gestern Abend vorgetippt, samt Bilder, werden aber wohl noch etwas für die Veröffentlichung warten müssen. ) Ist ja nicht die Distanz, knapp 2,5km, aber schon die ersten Meters fühlten sich total komisch an. Unglaublich…

Dessen Gattin hatte ich die Tage schon zwei frische Frahrradschläuche miteingeholt, da ihr Rad ständig Luft verliert. Dunlopventile, dachte ich, da hab ich doch schon mal gehört…
Also gab´s französische Ventile bei den Neuanschaffungen. Desweiteren konnte ich ihr zeigen, wie man das Hinterrad ohne große Tricks ausbaut, ohne was an der Gangschaltung/ Kettenschaltung machen zu müssen. Sie war sich da nicht so sicher und so zeigte ich ihr den Trick, der ja gar keiner ist.

Die eigentlich noch neuen Schläuche wurden demontiert, die Decken gründlich untersucht und abgetastet, die frischen Schläuche verbaut und mit der neuen Lezyne auf Druck gebracht. Flupte alles soeweit. Die demnotieren Schläuche wurden nochmal auf Druck gebracht, nur mal um zu sehen.
Hiernach gab´s ne´n alkoholfreien Radler, einen Plausch, gut ne´ halbe Stunde lang und siehe da, der erste Schlauch hatte schon deutlichst einen Durchhänger. Schnell mal wieder Druck gemacht und sich ne´n Wasserbehälter gegriffen, wo dann zum Vorscheinen kam, daß langsam aber sicher Blase für Blase durch das Dunlopventil entwich.

Ja, so war das gestern.

…und sonst ?/ Newsticker: da es heute auf der Terrasse so heiß beim Sport war, dachte ich mir, lieber heute gemacht, als morgen nach der Schicht, holte ich mal meinen old school Ventilator/ Artikel auf dem Bastelblog zur Kühlung aus dem Schlafzimmer.

Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 53-16: ja irgendwann im Verlauf der letzten Tage konnte ich dann auch die Laufräder des Stahl Renner bei Das Rad Dortmund einsammeln. Da ich ja noch ein paar Conti 4-Seasons in 25er Baubreite vom CAADX über hatte, wurden die auf dem Stahl Renner montiert.

Test: praktischerweise konnte ich so nochmal die neue Lezyne Luftpumpe testen. Einen ersten Testpreview habe ich im Radforum samt Bilder hinterlegt. Kurzresumé: ja nicht schlecht die Pumpe, aber für den Toto hat sie enfach ein paar, in meinen Augen echt merkwürdige Patzer.

…und sonst ?

Juni 19, 2016

…und sonst?/ Bikealltag/ Bikebilder: naja der Samstag und der Sonntag vergehen so und da dachte ich mir…

DSC07274 kleine Bäume

…kann da noch einer ein paar angehende Bäume gebrauchen ? Die Sache ist die. Als ich unser Haus isolierte hatte ich an einer Stell in der Buchenhecke Teile der Hecke entnommen und an einer anderen Stelle wieder eingepflanzt.

Hintergrund dieser zunächst scheinbar unsinnigen Aktion war, dort wo kein Loch war sollte jener Durchgang samt Tor hin und an der anderen Stelle sollte dieser eben geschlossen werden. Da wo der Durchgang war, habe ich ja eine weiteren Duchgangsschuppen hingezimmert.

Leider ist an der Einpflanzstelle orginal eine Hecke nicht angegangen. Im letzten Herbst lagen hier aber haufenweise Eicheln rum. Die, so dachte ich, könnte ich ja mal ganz bequem und praktischerweise einfach als Humus unter die Erde bringen.
Ich hatte dabei im Leben nicht daran gedacht, das da mal was groß kommt. Eventuell mal ein Plänzchen, mehr aber auch nicht.

So wie es jetzt aber ausschaut sind da gleich ein ganzer haufen Eicheln angegangen und nun rätsel ich noch, wo ich ich da mal hinpflanze. Am Grünstreifen wäre noch Platz.
Wenn da aber nicht das Faktum wäre, daß solche Bäume irgendwann groß werden und dann die Wurzlen unter vorhandene Bebauungen wachsen. Denn das ist schon bei den beiden vorhandenen Bäumen der Fall. Dort hebt sich der gepflasterte Gehweg bereits an, mit Richtung unserem Haus.

Also hat da wer ne´ Idee ?

…hilf anderen: apropos zimmern – ich hole mal kurz aus.

War doch die eine der beiden Ex-Arbeitskollginnen gestern hier um sich mittels meines Werkzeuges auf ihr MTB eine frische Kassette aufziehen zu lassen. Das haben wir dann recht gut bei mir in meiner Fitnessgarage machen können und zwar trocken. Leider gab das Wetter aber auch keine kurze Testrunde zu zweit her.

Und da es im weiteren Verlauf des Vormittag kräftig weiter regnete, entschloss ich ich mal eben die Leerzeit zu nutzten und mich um die Unterbrigung des zweiten Laufadsatzes zu kümmern.

Bis dato hingen sie an kräftigen und längeren Drahtschlaufen wo noch mit bei. Diese dort noch mit bei war eben auch immer mit umhängen verbunden, denn wenn man an die dahinter liegenden Sachen wollte. Einen neuen Pflatz hatte ich schnell ausgemacht.

Im Durchgangsschuppen, wo unter dem Dach eine kleines Holzlager für Resthölzer ist, fand ich noch ein recht passables Vierkantholz, dazu noch in ausreichender Länge. Das platzierte ich dann zwischen die beiden aufrechten Holzständer und siehe da, tara…

DSC07275 LRS

Das CAADAX wird davor geparkt und schon ist alles gut untergerbracht.

Beim Blick in das Digicamarchiv fiel mir auf, ich hatte letzte Woche doch noch ein paar Fotos mehr geschossen. Und so gibt es dann noch ein paar umgespielte Bilder, die ich mal so einstellen wollte…

sw DSC07271city monuments

…in der frühen Morgensonne…

sw DSC07273city monuments

masiv und zerklüftet

Ja und zu der Nichtwegfindungsaktion von Freitag, ich Döspaddel hätte mir ja auch einfach eine meiner Karten einstecken können. Mit der Dortmund und Umgebung ( Maßstab 1:50.000 ) wäre ich völlig zurecht gekommen.

Ansonsten hatte ich heute früh mal beschlossen nicht um 06:30 aufzustehen, sondern mich nochmal rumzudrehen. Das glückte auch und so kroch ich erst um ca. 09:30 aus den Federn.
Café con leche und ein Mehlpfannekuchen mit Zucker waren dann das Frühstück. Das ganze dann natürlich mit Surfen im I-Net. Irgendwann riss ich mich dann hoch und machte mich raus in den Garten oder auf die Terrasse.

Da das Wetter recht zügige Anstalten machte von Regen auf zumindest teilweise Sonne umzuschwenken wurde dam CAADAX mal ein wenig was gutes getan. Da sich das Wetter aber weiter auf Sonne einstellte, wurde gleich noch eine gute sportliche Einlage gemacht. Genug um der Woche entspannt entgegen zu sehen.

HT Kauf…

März 25, 2015

…nein nicht für mich, auch wenn leider.

…hilf anderen !: dies ist auch eine nette Story. Eine eine Arbeitskollegin brauchte ein HT MTB und somit auch etwas Schützenhilfe beim Ersterwerb.

Der erste Laden hatte nicht so die von der Rahmenhöhe-Farbkombi passende Auswahl. Jenen hatte wir angsteuert, weil man auch im sehr nahen Hinterland mal etwas mehr passendes Terrain unter die Räder hätte nehmen können. Ma(n)n kennt sich ja dort aus…

Der zweite Shop, Mega Bike in Unna, wo auch die andere Kollegin ihr Bike her hat und dort auch schrauben lässt,w as ich ich auch tun würde, also ist vertrauenswürdig in allen Punkte, hatte gleich eine Hingucker sogar als Fully stehen, wo dann die Kollegin richtig Schaum vor´m Mund bekam und sofort aus der Hüfte raus quasi bereit war das Preislimit deutlich zu überschreiten. Zum Glück war es ein Einzelaufbau aus 26″ Neubauteilen, aber der Rahmen passte bei besten Willen gar nicht.

Dann wurden die HT´s kurz durchgegangen, was dann schon von der Optik her nicht so einfach war – Frauen halt. Erschwerend zum Optikthema kam natürlich hinzu, wo das Fully auch da ein echtes Leckerlie war ( nein ich hab´s nicht gekauft/ mir hätte es wohl gepasst ).
Irgendwie sind wir dann zum Copperhead 3 gekommen, was aber leider nicht in der passenden Größe vor Ort war. Auch ein Evo Variante jenes Bikes, natürlich auch etwas aufpreisiger, passte nur zu knapp. Auf dem hatte sie auch dann mal um ein Gefühl zu bekommen ein paar gute Runde gedreht. Es war echt schwer sie hinter her vom Smily-Gesicht wieder zu befreien und ihr zumindest eine weitere Testfahrt noch eine Nummer kleiner wieder auf einer Normalvariante anzureden, die aber leider nicht vor Ort war, aber in einer Zweigstelle zu bekommen sei ( die haben drei Läden hier im Raum ). Mit dieser Option sind wir dann aus dem Laden raus…

…und noch in einen weiteren gezogen. Eigentlich nur mit der Option mal zu schauen wie es denn auf einem 16″ 27,5″ sitzten würde – so sind wir in ein Bikekaufhaus *rümpf die Nase*.
Der Laden hatte volles Programm und die Fachberater alle Hände voll zu tun.

Gut wir warteten eine gute viertel Stunde bis dann Aktion war. Klare Ansage was anliegt ( 16″ Bike ) und dann ein Bike geschnappt in 18″, wo er meinte könnte passen. Gut im Gegensatz zum Copperhead ist das Oberrohr an dem jenem CUBE am Sattekrohr deutlich weiter unten angesetzt, aber passen…

Er schraubte was am Bike rum, Sattel und Vorbau wurden verändert. Eine weitere Testrunde. Die Kollegin fühlte sich aber nicht ganz so wohl und wir ( wir waren ja zu zweit als Beratung tätig ) zeigte auch nicht so die Begeisterung.

Irgendwie kamen wir dann wieder auf 16″ Rahmenhöhe zu sprechen, in Folge dessen er was Sitzposition und besseres Feeling auf ein 29″ umschwenkte. Die Kollegegin drehte wieder einen Testrunde. Klar geradeaus läuft das Bike riesig, aber in der Kurven, und das merkte sie sogar als Anfängerin…

Gut nochmal Ansage auf 16″ gemacht, was dann auch herangeholt wurde. Das Oberrohr passte nun perfekt aber irgendwie war das auch nicht so der Burner.

Letztendlich stand nun das CUBE Race One in 16″ und 18″ im Raum. An diesem Punkte merkte dann wohl auch der Berater, daß dies keine Einfache Nummer werden wird. Bike kaufen ja, nur welches, wenn die Kundin bisher bei beiden sagte da ist was nicht ganz so stimmig.
Nach zwei weiteren Vergleichsfahrten und noch ein wenig gescheitem Einstellen wurde es dann doch ein 18″ ( glaube ich jetzt, wobei ich da jetzt verwirrt bin… ).

Die letzte abschließende Testfahrt auf einem leichten Holperparkour brachte dann auch die Einstellungsunterschiede an´s Licht.

Am nächsten Tag konnte sie´s abholen, wird noch an den dann notwendigen Helm, Flickzeug und Ersatzschlauch denken. Luftpumpe und einen über gebliebenen Trinkflaschenhalter von einer Fehlkaufaktion von mir hatte ich ihr schon zugesteckt.

Wir waren gute zweieinhalb bis drei Stunden unterwegs. So unter´m Strich fand ich die Aktion jetzt als gelungen, auch wenn ich dem zweiten Shop ( wo auch die andere Kollegin die mit war ihr Bike her hat ) eher einen Verkauf gewünscht hätte.

Sehe jetzt gerade auf der Homepage, er sagte immer was 18″, aber laut HP aben sie nur 15″ und 17″…

30.768km/ April-August Tour/ 23.08.2014

August 23, 2014

Bikealltag Volotec/ Biketouren/ Erstbefahrung: heute war mal Radfahren angesagt. Ja klar, was denn auch sonst ? Man könnte meinen, ich fahre nur Rad, damit ich was zum fotografieren und zum tippen habe ( hatte ich ja mal erwähnt ).

Iss aber nicht so !

Also verabredet haben wir uns, also der Guide mit entsprechender Streckenkenntniss im Radforum.de. Morgens, nach dem Wecker bimmeln, bin ich erst nicht richtig in die Schuhe gekommen. Dann waren noch die beaked Beans nicht im Hause, womit dann also ein komplettes english Breakfast nicht ganz durchgezogen werden konnte. Was ist das für ein Tourenstart ?

Da treffen um zehn war schreckte ich mehr oder weniger um viertelvor hoch, schlüpfte schnell in die Radklamotten und schwang mich auf das Volotec. Pünklich um ca. zehnvor war ich an der Schleuse, also dem Treffpunkt.

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Dann ging´s los. Noch ein paar Meterchens am Kanal hoch und dann links ab. An der Stelle gesagt, die Tour hatte alles an Wetter, was es so gibt. Strahlender Sonnenschein bei fast 20c°, Nieselregen, Starkschauer, Blitz & Donner und im Abschluss sogar noch ein wenig Hagel. War zwar schön, aber so ein zwei Wetterattacken hätten nicht sein müssen.

Gut wir sind dann recht zügig aber immer noch gemütlich den Werse Radweg entlang. Den ersten kurzen Stop-Over gab es an der Halde in Ahlen. Dort stand auch eine der wohl noch recht neuen Sitzgelegenheiten mit fettem Tisch und einer Schautafel, was man da so vor oder um sich hat.

Von dort ging es dann recht zügig in die ahlener Innestadt, wo dann ein angemessenes & koffeeinhaltiges Heißgetränk nachgekippt wurde. War auch passendes Wetter dafür, draußen Sitz und Abstellmöglichkeiten für die Bikes inklusive.

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Nach diesem Stop dann noch etwas quer durch Ahlen, aber nur auf dem Werse Radweg. Hinter Ahlen wurde es dann echt ländlich. Schmale asphaltierte Wirtschaftswege, hier und da entsprechendes Buschwerk und oft ein so schönen Verlauf wie auf dem Bild.

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Leider zog es sich dann wettertechnisch immer mehr zu. Dunkle Wolken tauchten recht zügig am Horizont auf und leider war die Fahrtrichtung genau in Windrichtung. Der anrückende Nieselregen nahm deutlich zu, was dann auch bei immer noch knapp 15c° so langsam zu nerven anfing. Nervig, weil man eigentlich kaum ein Ende sehen konnte.
Als es dann noch anfing zu donnern und zu blitzen, fing ich an mir Gedanken zu machen. Die Donner und blitze kamen näher und beraumte eine weiteren, diesmal Zwangsstop unter einem Carport bei einem dort am Wegesrand liegenden Bauern ein.

Da bis zum Zeitpunkt des Unterschlüpfens immer noch kein Dunkleswolkende sichtbar war, fing ich an mir weitere Gedanken, wie da wieder sicher und halbwegs trocken wegkommen ???, zu machen. Aber egal, erstmal standen wir geschützt und bekamen zumindest von oben kein weiteres Wasser mehr ab. Hin und wieder lugte ich um die Ecke, sah aber die längste Zeit so aus wie auf dem Bild.

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Ab einem Zeitpunkt X, gechätzt gute 15 Minuten Unterstand, lichtete sich die Lage. Es wurde wieder klarer am Horizont, der Regen ging in Niesel über, bis er dann ganz verschwunden war. Glück gehabt.

Wir sind dann erstmal wieder zurück zu der Abzweigung wo es zum Bauern ab ging, um dann dem Werse Radweg weiter Richtung Drehnsteinfurt zu folgen.

Das Wetter besserte sich so gut, das wir im Ortseingang Drehnsteinfurt wieder das volle Sonnenprogramm hatten. Gut, denn so würden die Klamotten wieder trocken. Im Orteseingang landeten wir in eine Kreisverkehr und mußte uns Orientierung verschaffen. Eine nette Einwohnerin, die gerade des Weges kam, wies und dann einen passablen Weg.

Inzwischen hatten wir beschlossen nicht weiter den Werse Radweg zu folgen, das auf einen späteren besseren Zeitpunkt zu verschieben, sondern uns besser in Richtung Heimat wieder aufzumachen. Wer weiß was da noch an Wetterchen kommt ? Und vor allen dingen, wie schnell ?

Wie es der Teufel aber so will, wir hatten die gesamte Rückfahrt Bombensonnenwetter !

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Ja genau so sah es aus und es war muckelig warm, stes knappe 20c°, ein laues Windchen. So macht Radtour Spaß. Da die Rückfahrt von Drehnsteinfurt auch deutlich kürzer war, standen wir schneller an einem Heimatsortsbahnhof als uns lieb war.

Da dort die Bahnschranken runter waren besprachen wir was wir noch so machen würden. Da es auch noch recht früh war, schlug ich eine mögliche Route am Kanal entlang, über die Bahndammtrasse rüber über den Kuhbachtrasse bis nach grob Lünen vor.
Bei dem Wetter ein längere Stunde Fahrt und Strecken die der Guide so noch nicht kennen würde, Revanche sozusagen.

Bikebasteln/ …hilf anderen !: gut recht schnell am Kanal angekommen, immer noch bei gute Wetter, sahen wir ein paar Radler gesetzteren Alters ein offensichtliches Problem hatten. Einen Plattfuß am Hinterrad ihres E-Bikes. Der Kleber vom Flickzeug war eingetrocknet, also bat man uns um Hilfe ( oder haben wir durch Zuruf nachgefragt ? ).

Gut der Kleber in meiner Topeak Survival Gear Box war auch alle, wie ich etwas entsetzt festellen mußte. Aber ich hatte noch einen Joker im Gepäck. Die Rescue Box/ Topeak hatte ja selbstklebende Flicken und die kamen jetzt zum Zuge.
Das hat dann auch super funktioniert ( und so werde ich davon noch einige nachbestellen, denn da ist eh weiter Posten offen… ).

Weiter im Tourbericht. Lange sind wir nicht mehr gefahren. Denn in Höhe des Erstreffpunkts der letzten Tour, schlug mal wieder der Wettergott zu. Das ganze ereignete sich in etwa so.
Schon bei der Aushilfsaktion fielen immer wieder mal ein paar Tröpfchen. Es hatte aber den Anschein, das jene Wetterfront mehr nordwestlich an uns vorbeiziehen würde.

Wir hatten also gerade die Treffpunktbrücke passiert und nahmen noch mal platz auf einer dortigen Bank. Das Wolkenband rückte wieder unaufhörlich auf uns zu, es begann zu nieseln, dann zu regnen und zu guter letzt gab es sogar ein paar Hagelkörner. Wir verzogen uns unter die Brück mit dem unumstößlichen Beschluss jeder für sich die Heimfahrt anzutreten. Denn noch eine Unterstellaktion, womöglich wieder bei Gewitter, am weitesten Punkt von dem schönen muckeligen zu Haus entfernt, die heße Dusche im Bad, das war nicht unser Plan.

Gut Unterstellmöglichkeiten würde ich auf jenen bekannten Routen locker finden wenn ich sie sowieso nicht schon kennen würde. Aber es muß nicht sein.
Denn ansich war das mit dem Regen ja nicht das was nervte. Was mich zumindest nervte, war das ständige umziehen, fahre ja auch sonst bei Regen. Nur dann am Stück durch. Dann hat man am die Regenklamotten an und muß sie nicht wieder ausziehen, wenn die Sonne prall kommt und es wieder warm wird.

Anders gesagt, oder logisch geschlussfolgert, es war eigentlich das gute Wetter was nervte.

Gut wir sind dann beide gut zu Hause angekommen. Hier also noch ein zwei Nachsätze.

Bei der Flickzeugaushilfaktion bemerkte ich, daß irgendwo auf dem letzten Drittel der zurückgegten Strecke sich ein Schraubverschluss verselbstständigt hatte. Was mir jetzt aber so recht unerklärlich ist, denn wie kann sich ohne fremdes Zutun ein relativ fest verschraubter Verschluss lösen und so abfallen ? Rätsel Nummer eins. Gut an dieser Pulle fehlte eh schon die Staubkappe, war auch die älteste, kann jetzt also mal weg.

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Rätsel Nummer zwei, warum beschläg mein Tacho bei längeren Nass- u. Regenfahrten plötzlich von innen ? Hier auf dem Bild kann man noch Spuren des Beschlags an der Unterseite erkennen. Das ist mir bisher so noch nie aufgefallen.
Ich kann man aber noch ganz dumpf daran erinnern, das ich auf jener dort angesprochenen Tour beim Bilder machen auf Phoenixpark Gelände das Voloetc umgefallen ist und der Tacho aus der Halterung gefallen war. Danach bin ich etwas zarghaft mit dem Radschuh drauf gelatscht. Vielleicht doch etwas weniger zaghaft ?

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Bikebilder/ Biketouren Bilder: ein paar weitere schön Bilder hier.

…und sonst ?/ Newsticker: auf meinem Nebenblog habe ich mal einen Streckenbeschreibung angefertigt: Werse Radweg Hamm Drehnsteinfurt.

Ja das war´s dann soweit von dieser Tour. Der Werse Radweg iss auf jeden Fall schon mal mein und muß, bei beständigerem Wetter noch mal angegangen werden. Jetzt fallen mir aber so langsam die Augen zu, bin dann also gleich mal weg…

Ach ja der Titel zu diesem Artikel – April-August Tour – rührt natürlich vom starkt schwankenden Wetter her. Und anbei noch die Pace:

Bikebasteln/ …hilf anderen I

August 14, 2012

…und bereue es eventuell hinterher. Hatte gerade wieder so´ne Nummer zum basteln. Eine Freundin meiner ältesten Tochter hatte am Rad vorne einen Plattfuß. Habe ich gestern gesagt, kein Thema bringst rum ich zeig euch wie´s geht.

Gut heute war es soweit.

Erster Stunt: natürlich keine Schnellspanner, also den fetten fünfzehner Maulring und auf der anderen Seite die Ratsche samt fünfzehner Nuss angesetzt. Doch Laufrad ausbauen ohne die Bremsklötze zu demontieren ging gar nicht. Also den Kram auch noch demontiert. Dabei gleich festegestellt, das man fast alle Unterlegscheiben und Ausgleichscheiben scheinbar wahrlos verbaut hatte.

Das Laufrad demontiert, den Schlauch raus und kurz aufgepumpt. Zu hören war gleich ein deutliches zischen aus der Ecke des Ventils. Der „Zug durch´s Wasser“ zeigte auch keine Löcher sondern ein entweichen der Luft durch nicht korrekt schließende Ventil – ein Autoventil – war ja klar.
Hab dann die beiden Mädels mobil gemacht, eine ellenlange Fahrt zum örtlichen Bikeschrauber zuzumuten ( ca. 20-30 insg. ) Minuten einen neuen Schlauch holen. ( Bis dahin saßen sie einigermaßen gelangweilt zu dritt in Reihe und Glied auf Gartenstühlen und schauten mir zu. ) Gleich mit der Bitte ein anderes Ventil zu nehmen. Ersatzschlauch hatte ich nicht da, weil ich ja nur 28″ habe und keine 26″ vor Ort, weil bisher nie gebraucht.

Während sie diese Mördertour hinter sich brachten hab ich dann mal am Rad gedreht. Das Hinterrad lief extremst schlecht. Der erste Verdacht, daß das Laufrad nur an den Bremsen schleifen würde, wahrscheinlich auch wegen dieser wahrlosen Unterlegscheibengeschichte erhärtetet sich nicht. Da war alles korrekt verbaut.
Vielmehr saß die Kette zwischen Rahmen-Ausfallende und kleinstem Zahnrad. Raus machen mittels ziehen ging nicht, also auch Rad gelöst und dann neu aufgelegt und Laufrad wieder fixiert.

Natürlich tauchte bei mir die Frage auf, wie sie damit das letzte mal gefahren ist ????

Dennoch schleifte das Laufrad an den Bremsen. Ich habe mir dann mal den Lauf des Rades genauer betrachtet und mir zum ersten mal den Speichenschlüssle geschnappt. Mit dem Hintergedanken, bei der Felge kann ja nicht viel passieren. Es hat zwar etwas gedauert, aber ich bin erstaunt das es geklappt hatte. Das Rad läuft nun reibungsfrei im Rahmen.

Das Schaltwerk habe ich dann auch gleich die Begrenzerschraube neu eingestellt, nicht das die Kette wieder runterfliegt. Die Kette habe gleich noch mit Motorex Wet Lube mitgeölt.
Einen Felgenreflektor hing auch auf halb acht. Klassiker eine Seite der Halterung ist franse. Habe dann die Bohrmaschiene geholt, im restlichen Material ein Loch gebohrt und mittels Kabelbinder datt Ding festgemacht.

Natürlich ging auch das Licht nicht. da aber der Kilngeldraht durch den Rahmen geführt ist, mit Sicherheit die einzige hochwertige Arbeit an dem Rad. Da hab ich aber nix gemacht, weil am Ende, sprich Zugang zum Dynamo die Drähte in einer undefinierbaren Art rumhingen. Warum sollte ich mir den Krampf auch noch antun ?

Der neue Schlauch traf ein. Reingemacht und das neue Ventil erstmal in „hab Acht Stellung“ gebracht. Das hintere ist immer noch ein Autoventil, was Ermangelung an Stellringschräubchen im satten 45° Winkel aus der Felge schaut. Gescheites Aufpumpen ? Fehlanzeige.
Dann das Vorderrad wieder eingebaut. Bremschuhe montiert und siehe da…

…es fehlten mindestens je eine Unterlegscheibe als Distanzüberbrückung. Was dann natürlich erklärt, warum alles so wahrlos verbaut wurde. Im Schuppen noch zwei rausgefischt und dann fertig verbaut.

Nun läuft der Bock wieder, den Tipp auf dumm machen wegen dem Licht, wenn die grünweißen Helfer kommen gab´s mit dabei.

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