Archive for the ‘Idee !’ Category

Troubleshooting 09.12.2021

Dezember 13, 2021

Bikebasteln/ Kette & Antrieb/ Miche Kassette: hatte ich eigentlich schon erzählt, das mal wieder was nicht so funktionierte wie es sollte? Nein habe ich nicht, zumindest nicht so im Detail, was dann aber auch seinen Grund hatte.

Jetzt kommt also die Story samt Lösung.

Part I: also die Tage, um genau zu gehen war es wohl der letzte Samstag/ 04.12., hatte ich ja das letzte Laufrad wieder mit den nötigen Bauteilen bestückt die so zum Radfahren von Vorteil sind.

Dazu gehören halt die Reifen mit den Schläuchen und bei mir noch ein Panneschutzband. Der Schnellspanner zwecks Fixierung des Laufrades mußte auch noch durchgesteckt werden, was aber kein wirklicher Akt ist.
Wichtig um Vortrieb zu generieren ist dabei vor allem die Kette am Hinterrad über die Kassette (Zahnräder hinten) laufen zu lassen. Also mußte die Kassette auch drauf. Gesagt getan, dann das ganze Konstrukt eingebaut und ausprobiert.

Doch schon nach ein, zwei Umdrehungen an der Kurbel bekam ich große Augen. „Warum zum Teufel dreht das so schwer“, dachte ich. Meine erste Mutmaßung, daß das Tretlager was ja erst im Sommer rein gekommen ist hätte schon gelitten, entpuppte sich als nicht wahr. Wäre auch Unding gewesen, nach so kurzer Zeit.

Dann dachte ich:„ach ja, das Hinterrad sitzt nicht ganz plan drin, die Bremsscheibe schleift.“ Das ist ja kein Ding, also mal fix das Laufrad gelöst, vermeintlich gerade gerückt und dann wieder fixiert. Jetzt wurd´s aber spannend, denn der Effekt, daß das Laufrad nicht frei lief, der hatte sich nicht erledigt.

Was nun, sprach wer noch mal?

Etwas angepisst bis mit tausend Fragezeichen stand ich nun dort. Was konnte der Fehler sein? Ich hab dann das Laufrad erneut komplett ausgebaut und angeschaut. Zunächst konnte ich nicht wirklich was entdecken, doch dann fiel mir auf, das die Kassette mit der Kontermutter verdächtig außenseitig mit der Achse saß (Bild rechts). Das war mir so noch nie aufgefallen.

(Album <klick> zur problemschooting Aktion)

Der nächste Blick ging dann von innen an die Achsaufnahme (Bild links) wo dann auch eindeutig Schleifspuren zu sehen waren.

Das gute nun an dieser Entdeckung war, das Tretlager konnte es definitiv nicht sein. Doch nun stand die Frage im Raum, wieso zum Geier war das so? Denn in meiner ganzen Radlaufbahn, immerhin seit Ende Sommer 2008 mit dem Volotec gestartet, hatte ich sowas noch nicht gesehen.

Langes drehen und wenden half nix, auch eine Demontage der Kassette samt Neumontage. Alles saß so wie ich es eins zu eins vor der Erneuerung demontiert hatte. Da hatte ich die Kassette fein säuberlich auf einen dicken Draht aufgefädelt, da konnte also nix gefehlt haben oder wie in diesem Falle zu viel sein.

Es half aber alles nix, eine Lösung mußte her. Mein erster Gedanke, da muß was in Sachen Distanzscheibe zwischen, damit Das Rad am nächsten Tag laufen kann. Denn so ohne Spikereifen am Folgetag zum Job…, das war nicht so der Plan wovon man im Winter träumt.

Da ich in der Fitness-Garage nix passendes gefunden hatte, bin ich zum örtlichen Baufachmarkt und habe dort eine Auswahl an Unterlegscheiben für ein paar kleine Taler eingeholt. Zu Hause wurde dann einen davon noch mit dem dicken Bohrer inne erweiterte, bis sie halt über die Achse passt. Der Pan ging zumindest soweit auf, daß nun Das Rad frei lief und auch die Schaltung funktionierte. Zumindest weitgehendst.

Irgendwie rutschte dann mein Fokus auf die erfolgte Erneuerungsmaßnahme. Also wurde der Schrauber per Mail informiert und meine drei Fragezeichen mitgeteilt. Er meldete sich auch recht fix und versprach umgehende Abhilfe.

Part II: ich dann also am letzten Donnerstag, also an dem Tag wo ich eh mit dem Golf unterwegs war die Laufräder im Kofferraum zu ihm gedüst. Das eine Laufrad was ich ja als erste sabgeholt hatte, wollte er ja noch mal die Speichenspannung prüfen. Und an dem anderen Laufrad, mit dem Bautz…

…schaute er auch nur verwundert. Und so standen wir beide rätselratend an der Werkstatttheke und probierten ein paar Dinge aus. Fakt war aber nun, es lag nicht am Einau der neuen Felge und war damit auch nicht sein Ding. Deshalb ein kleiner Einschub meinerseits…

Bikeläden/ positives Händler Feedback !: und trotzdem wurschtele er an dem Problemfall rum. An der Stelle also nochmals meinen besten Dank an das Hause Radpunk Cyccles Hamm.

Weiter, letztendlich lief es darauf hinaus, daß irgendwas mit der Miche Kassette nicht so passte, wie das normaler Weise der Fall war. Ich meine er hätte auch noch eine Shimano 11-fach Kassette von wo gegriffen und jenen mal drauf gebaut.
Und da wurd´s auch sichtbar. Die andere eigentlich baugleiche Kassette, nur halt von einem anderen Hersteller hatte bis zum Achsabschuss satte zwei Millimtere mehr Luft. Selbst mit der  nur lose angezogene Konterung, war da noch Luft ohne Ende.

Ich packte alles ein und wir verblieben dabei Infoquellen anzugehen und Notwendiges weiter zu reichen. Fünf Euro in die Kaffeetasse und Abflug, im Kopf dann alles durch gegangen und von rechts auf links gedreht, wo könnte der-ein Fehler liegen?

Noch am Abend wurde der offizielle Miche Distributor als auch ein Miche Lieferant angeschrieben. Der Distributor meldet sich schon am Morgen, der Lieferant später. Beide tippten natürlich auf den Lieblingsfehler, eine Spacer (Distanzring zwischen den einzelnen Ritzeln/ Zahnräder) zu viel eingebaut zu haben.
Das konnte ich aber definitiv ausschließen und auch die gemachten Bilder sagten das klar aus.

Den Tag über drehte ich immer wieder unterschiedliche Szenarien durch den Wolf und letztendlich summierte sich meine fragende Erkenntnis in dem Punkt, wieso fehlen da zwei Millimeter?
Oder in Folge, wie können zwei Millimeter zu viel zu Stande kommen, ohne das was mehr eingebaut wurde?

Daraus resultierte ich mehr oder weniger, daß es eventuell möglich sein könnte, daß dieses Fehlmaß nicht am Stück fehlen würde, oder um es korrekt zu sagen zu viel sein würde, sondern möglicher Weise in kleinsten Teilen.

Part III: also mal wacker beide Kassetten an den aufgefrischten Laufrädern demontiert und dort den Putzlappen geschwungen.

Denn eigentlich sahen die Kassetten nach der Demontage nicht wirklich dreckig aus. Gut, sie waren gebraucht und somit war da natürlich ein gewisser Kettendeobelag drauf, aber zwischen den Ritzen, im speziellen zwischen den Distanzringen war eigentlich nix.

Uneigentlich stellte sich bei der Putzaktion zwar optisch jetzt erneut nicht wirklich viel heraus, aber wer weiß, wie sich das nach dem Zusammenbau machen würde.

Natürlich ist so Kassette putzen eine wenig Frimelarbeit und dauert dann auch entsprechend. Hilf ja nix, nur mal mit dem Lappen drüber zu gehen. Ein Lappen mit einem Schuss WD40 als Reiniger und dann Bauteil für Bauteil abwischen. Dann wieder fein alles der Reihenfolge nach weglegen um es dann ein zu bauen.
Ich sag mal grob eineinhalb Stunden für die beiden Kassetten (hab dann ja gleich beide gemacht, nicht das da… ).

Und siehe da, nach dem Aufstecken der einzelnen Ritzen war am Ende gut zu sehen, da war noch Platz genug und diesmal auch mit der Kontermutter montiert. Etwas Druck um die Achse rum mußte ich zwar noch produzieren, aber es klappte.

Das Laufrad dann eingebaut und kurz drehen lassen. Lief so wie soll, auch das andere Wechsellaufrad mit den Grobstollenreifen zeigte keine Auffälligkeiten.

Alle Informanten und Mithelfende zu der Aktion wurden schriftlich über das Ergebnis in Kenntnis gesetzt.
Jetzt stellt sich nur noch die Frage, warum ist das bei anderen Kassetten nicht so arg knapp? Ich habe zwar schon versucht eine gebrauchte 11-fach Shimano Kassette zu bekommen, aber der Schrauber hatte gerade am Tag vorher alles dem Schrotthändler übergeben.

Bikeklamotten/ Kopf & Halsschutz/ Idee !: bei einem anderen Thema bin ich weiter gekommen. Diesmal aber weniger dramatisch oder problematisch.

Gerade beim Händler wo ich nach der Kassette fragte, waren auch Sturmmasken noch im Hause. Die sagten mir jetzt aber nicht wirklich final zu. Die Gute potentiell sehr (zu) warm, war auch das teuerste Modell, die anderen beiden eher dünn, dafür aber preislich überschaubar.

Dann fiel mir aber ein:„du hast da sich damals noch so ein Halstuch von CRAFT geholt.“ Da nutze ich zur Zeit meistens zum sportlichen Teil bei entsprechender kühler Witterung. Tatsächlich gab es dort serienmäßig bereits kleinste Perforierungen für den Mund-Nasenbereich.
Blöd nur, auch dort sammelt sich ausgeatmetes Kondensat und verdampft.

Das andere Problem ist ja aber auch, wenn ich draußen in Fahrt komme, läuft irgendwann die Nase und will geputzt werden. Dann müßte der Schutz bei der Fahrt runter genommen werden. Denn jedes Mal anhalten… . Meine Problemzone sind aber weder Nase noch Mund, sondern die Wangen.
Klar, denn dort ist schon von Natur aus nur Haut und bestens Falls nur ein sehr dünne wärmende-schützende Fettschicht.

Kurz nachgedacht und dann schnipp-schnapp, ein wenig was von dem Teil mit den kleinen Löchern raus geschnitten und mal eine Passprobe gemacht.

Gut, unte am Kinn war ich jetzt mit der Schere etwas zu weit, aber dort sitzt bei der Fahrt eh das Halstuch. Wird also nicht ins Gewicht fallen. Jetzt muß des nur noch wieder richtig kalt werden, dann kann ich das ma´ ausprobieren.

Natürlich habe ich eigentlich schon einen Art Lösung für das Wangenproblem. Jenes hatte ich im März 2018 genäht. Klappt auch soweit ganz gut, wenn nicht dieser Nasenbügel so straff gezogen werden müßte. Denn sonst kann das runter rutschen.

Schließe ich aber den Klettverschluss passgenau, dann drückt das auf meine Nase und regt so den Nasenfluss an. Auch irgendwie blöd.

…und sonst?/ WordPress Probleme/ WP Bilder: ich sag das ja nur sehr ungerne, aber um die letzten vier Bilder aus Mai 2020 in diesen Beitrag ein zu fügen habe ich via dem neuen Editor bei WordPress mal eben satte 20-30 Minuten „verbrannt“.

Bei der Funktion Bilder auswählen und einfügen muß man sich ja durch das gesamte Archiv rollen. Die Bilder werden aber, je weiter man im Datum nach hinten rutscht, immer zögerlicher nachgeladen. Da hockt man dann für das aufzeigen von läppischen sieben Bildern (eine Reihe) auch ma´gefühlt 5 Minuten vor dem Bildschirm.
Und mein MacBook Air meinte dann, wenn ich diese Seite schließe, dann würde ein erheblicher Energieverbrauch unterbunden. Na, wenn das ma keine Aussage ist.

Ja das war’s dann zu dem Geschreibsel. Der nächste Beitrag könnte dann von einer weiteren Sonntagsausfahrt sein. Vorgeschrieben ist er schon. Bis dahin…

…habt einen schönen Tag und bliebt bitte gesund!  😉

Rumgelaber 28.11.2021

November 28, 2021

Bikealltag/ Rumgelaber/ Sport & Alltag/ Idee !/ Bilder/ Bikedefekte/ 2021 Laufräder: so…

Sonntagmorgen 09:31Uhr: …inzwischen ist es sowas wie hell geworden und lässt in meinem Kopf den Gedanken wiederspiegeln, warum ich Dunkelheit gerade im Winter so mag. Der Grund ist ganz einfach, man sieht das Mistwetter nicht! *lach* Was war passiert? Zunächst mal, so nicht viel, also am…

Samstag: …hab ich erstmal dem Morgenritual mit der Druckware gefrönt und dabei die Zeit verstreichen lassen. Denn es galt den vermissten Anruf beim Radschrauber zu tätigen. Der wollte sich eigentlich gemeldet haben, was aber nicht der Fall war. Mir schwante nix gutes und so war es dann auch.

Peinlichkeit im Stress

Um irgendwann nach zehn bin ich dann durchgekommen und er gestand nicht nur ein das er in Sachen letztem Hinterrad keinen Vollzug melden könnte, sondern er auch 2mm zu kurze Speichen bestellt hätte!

Das ich ihm gegenüber nicht gerade mein Wohlwollen oder Freude ausdrücken konnte, hab ich ihm mitgeteilt.
Wobei ich sagen muß, er durchaus Verständnis für diese Position hätte. In dem Atemzug reichte er mit durch, daß die richtgen Speichen nicht nur bestellt seien und am Dienstag eintreffen würden, sondern daß es jetzt auch Priorität hätte in Sachen Fertigstellung.

Bikedefekte/ 2021 Laufräder: ich halte noch mal kurz das Zeitfenster fest. Den ersten Kontakt nahm ich fernmündlich am 08.09.2021 auf. Jedenfalls sind so bis heute 13 Wochen ins Land gezogen. Soweit so gut.

Nach den ersten Schwierigkeiten in Sachen Materialorder und Lieferung, wo wohl Fachhändler im Gegensatz zu Privatpersonen im Onlinehandel benachteiligt sind, war dann irgendwann das Material im Laden.
Da natürlich der Laden brummt, Fachschrauber aber genauso Mangelware sind wie Ersatzteile, wo auch jener Laden keine Ausnahme ist und somit auch beim Schrauben selbst Termine so heiß begehrt und ebenso verteilt werden wie…, kurz gesagt es zog sich.

Ich hatte für mich und damit ihm auch ein Zeitfenster bis zum Jahresurlaub eingeräumt. Danach würde die Sache ungemütlich werden.

Warum auch immer, die Grunde dazu hatte ich in den einzelnen Beiträgen zumindest kurz angerissen, aber bis zum Urlaub wollte der Drops irgendwie nicht gelutscht sein. Meine eigentlich finale Mail-Ansage, daß wenn ich aus dem Urlaub komme die fertigen Stücke einsammeln wolle, kam wohl nicht so richtig – realisierend – an.

Eventuell werd ich den Herren des Schraubenschlüssels auf diese Zockeraktion noch ansprechen. Aber so wie ich das sehe hat er noch am Vorabend vor dem touchdown, also dem Landen unseres Fliegers begonnen die Laufräder auf zu bauen.

Das das natürlich dann ein paar Takte zu spät war, leuchtet zumindest mir ein. Denn hätte er nach der Ankunft meiner Email mit dem letzten Wunschtermin der Abholung nach dem Griechenlandurlaub begonnen zu schrauben, wäre ein Zeitfenster von zehn Tagen vor der Brust gewesen.

Dann hätte er auf das Nippel-Problem als auch auf die zu kurzen Speichen bereits reagieren können. In Folge dessen dann die Nachbestellungen tätigen und mir im Grunde nur noch die fertigen Laufräder aushändigen müssen.
Von außerordentlichen Aufgabenstellungen oder Problemen hätte ich nie was erfahren müssen. Und um ehrlich zu sein, daß wollte ich nie und will wohl auch kein Kunde. Ich mach mal einen Cut bei der Geschichte.


Nachdem ich dann mal wieder Laub auf die Seite geschafft hatte griff ich mir den Monatgeständer und schaute zum Vogelhäuschen alias Birdbox rüber. Das neulich eigenes eingeholte Alurundrohr hatte den gleichen Durchmesser von dem Rundrohr der Birdbox Halterung. Warum also nicht…

Drei Löcher gebohrt um eine Höhenfixierung umsetzbar zu machen und dann gleich mal die Sache ausprobiert.

Bei der gelaufenen Woche rückte mal wieder einen Reinigungs- u. Pflegeaktion sinnvoll ins Blickfeld, also mal ran.

Soweit so gut, blöd ist nur, das die Bodenhülse, eigentlich für die Wäschespinne gedacht, aus Kunststoff ist. Und wie wir ja nun alle wissen, ist Kunststoff leider ein nachgiebiges Material. Da nun die Last in Höhe angebracht und noch mit einem gewissen Hebel versehen vorhanden war, schwankte die Nummer ein wenig viel.
Für diese einen Aktion war das jetzt zwar gewöhnungsbedürftig aber machbar. Ich denke aber, da liegt eine zu hohe Bruchlast an und so werde ich irgendwann mal wieder spontan eine in etwa gleichartigen Befestigung auf der Burgholzterrasse ins Auge fassen. Weiter…

…der Tag war noch fast jung, die Fahrradwäsche samt Pflege inzwischen gelaufen also fix die Bikeklamotten aufgehängt bzw. den Trockner befüllt. Dann ab zum sportlich-motorischen Teil des Tages.

Da es hell und schon fast einigermaßen warm war, kam ich auch mit dem Thema durch. Die Zeit stellte sich zwar kontinuierlich nach vorne und das Thermometer sank so in Richtung 5c°, aber ich wurde gut fertig.

Outdoor: und wie ich so in den letzten Atemzügen liege dachte ich noch:„es wäre bei der Temperatur doch einen Versuch wert die Sache mit der Isomatte, dem Poncholiner, Schlafsack und Hängematte zu testen?“
Dazu kam es dann aber doch nicht. Die Nacht brachte nicht nur die Dunkelheit sondern auch die Kälte schneller rein, als ich dachte. Irgendwie brauchte ich auch mal eine Dusche und was zum essen. Rasieren war auch mal so ein Plan, natürlich nach dem Duschen und vor dem Essen.

Ja und nachdem dann auch diese Pflichtteile erledigt waren, war der Tag irgendwie zu ende. Stockdunkel draußen um kurz nach sieben und ich verfiel ins Fresskoma. Hätte mich so weglegen können, aber dann wäre der Tag so sinnlos verstrichen.

So war das also gestern und heute ist ein anderer Tag.

Sonntag: es geht mit der motorisierten Blechkutsche in Richtung der alten Heimat auf einen netten Besuch der Mutter.
Natürlich hätte ich auch mal wieder auf eine sinnlose Fahrradtour ausrücken können, aber zum einen fehlte mir da so ein Ziel und zum anderen, in der alten Heimat ist ja auch immer nett. Und da die nächste Woche wieder mal lang wird, also eine lange Jobrunde, lieber mal entspannter sich reinfallen lassen.

19:17Uhr: so wieder at home und sich bereits die kleine Abendbrotplatte zu Gemüte geführt.

Die grüne Tomate war geschmacklich schon interessant. Sie schmeckte nicht so intensiv wie man es von (guten) roten Tomaten her kennt.
Der Käse hatte schon aber nach dem Öffnen der Verpackung ein, nun ich sage mal, feinwürziges Aroma entfaltet, daß umgehend der Plan her mußte jenen weiterhin geruchsdicht im Kühlschrank zu lagern. Geschmacklich war er zwar würzig ohne dabei dabei scharf oder herb über den Gaumen zu rutschen. Kann man also gut futtern.

So und werd ich jetzt den Abend mit dem üblichen Kaltgetränk ausklingen lassen und dann mal sehen was noch so kommen wird. Eines ist gewiss, viel wird das heute nicht mehr.

Ich wünsch Euch dann noch einen netten Sonntagabend und bleibt bitte gesund!  😉

47.342km/ 19.11.2021

November 21, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike- & Biketouren Bilder/ Sport & Alltag: wie war das noch, nach der Tour (verlängerten Heimfahrt) ist vor der Tour? Oder in meinem Falle, nach der letzten Fahrt, ist vor der nächsten Fahrt.

Hatte ich mich gestern noch gefragt: „mensch, wann hattest du eigentlich das letzte mal die LED Helmlampe aufgeladen“, so hatte sich das orginal gestern mit der letzten Etappe zu lichtintensiven Fahrt an den Lippeauen zu Lünen erledigt.
Denn da leuchtete nix mehr und so war eben aufladen über Nacht angesagt. Im Duett hab ich dann jener aber auch dem Bryton Tacho Strom zukommen lassen.

Donnerstag: ich denke es wird annehmbar frisch draußen sein. Mein Espresso-Frühstück ist gelaufen, man wird also sehen. Hauptaugenmerk liegt auf einen potentiell geschmeidige Uhrzeit für das Schichtende.

13:14Uhr: auf der Jobanfahrt war es wärmer als gedacht, oder die Brise von vorne forderte mehr Tribut. Radfahren im Winter ist nicht nur für schön. *grins*

Den Tag über begleitete mich ein kleineres Hüngerchen. Die frühen Schnitten als auch die für‘ n Mittag sind schon wech. Ebenso eine Birne und eine kleine Tüte Nuss-Fruchtmischung die ich beim Obstkauf entdeckte. Kann man ja mal probieren. Der noch übrig liegende Apfel wird’s nicht bringen. Also kramte mein Hirn noch eine anfahrbare Futterbude raus.

*kurz nachgedacht*

Kraut-Frikadellen-Brötchen warm mit einem Schuss Remoulade. Das wird zwar auf die Viereurogrenze sein, bringt‘ s dann aber. Hoffe ich.

Gedanklich könnte es nach dem Schichtende mal wieder an der Seseke Klöckner-Bahn Damm Route entlang gehen. Warm ist es ja.

Ja und wie das Leben nun mal so ist, oder wie in meinem Fall, nicht immer kommt es so wie gedacht. Plan A. geeignetes Futter zuzuführen wurde bei einem osmanischen Kulinarbetrieb durchgeführt.

Jener liegt, praktischer Weise direkt gegenüber eines Hauptanfahrpunkt und wollte sowieso schon längst besucht werden. Passte also soweit. Nur muß ich sagen, die Portion dem Preis gut angemessen, lag dann aber doch etwas schwer in der Magenkuhle.

Der Plan B. die angedachte Wegkombination nach Hause zu radeln mußte gekippt werde. Die zeitliche Grenze war schon zu weit nach hinten gerückt. Alternativ gab es eine komplette Kanalheimfahrt. Aber nicht einfach so, sondern am Preußenhafen zu Lünen mußte erstmal Kleidung abgelegt werden. Mensch war das pupen-warm.

(Novemberalbum <klick>)

Einfacher gekleidet schob mich dann der Rückenwind flott auf der Strecke entlang. Zum Abschluss gab es noch einen kleine Schleife durch das Beversee-Gebiet, kurze Pause am See inklusive, die LED Helmlampe war ja wieder geladen.

(rechst ohne Helmlampe, links mit Helmlampe, wobei das in Wahrheit noch besser ist)

Pure Begeisterung tut sich auf und die Freude über den damaligen Kauf war kaum zu bremsen.

Freitag: der Tag beginnt in gewohnter Weise, auch die einfache Kleiderordnung war nicht die verkehrteste. Einzig etwas, aber wirklich nur etwas unschön war der immer wieder aufkommende Nieselregen auf der Jobanfahrt.
Die wurde dafür spontan zusammen gestrickt und es ging, grob angerissen quer rüber zur Kuhbachtrasse…

…um dann dort auf die Sesekeradroute zu stoßen und den leidigen Rest abzufahren.

Mal sehen was das Schichtende so für eine Heimreise bringt?

Samstag: ja die Heimreise ist schon lange Geschichte und es ging dann doch noch mal am Kanal entlang, aber nur bis zum Hafen in Rünthe. Ab da bog ich dann auf eine andere Achse ab, die dann im wesentlichen zunächst durch eine gerade 30ziger Zone führt und dann noch mal nett über Land.

Am heutigen Tag war dann etwas…

Bikebasteln/ Idee !: …angesagt. Gut, sauber machen natürlich auch. Denn neben der schon gestern erfolgten Schlauchwäsche, tat auch der Lappen und etwas Ketten“deo“ mal gut.

Das sauber machen war dann auch kein Ding, wurde jetzt auch nicht so super fein gemacht, es ging im wesentlichen um Funktionalität.

Und das beim Thema Funktionalität auch der Umwerfer (Schaltwerk vorne an der Kurbel) dran glauben mußte, zeigte sich diese Woche.
Ich war zwar sehr optimistisch das der neue GRX Umwerfer etwas robuster gegen Dreckbewurf seitens des Hinterrades sein könnte, doch ich wurde nicht ganz so überraschend enttäuscht.

Die Idee bzw. den Trick einfach einen flexiblem Lappen von unten gegen das Schaltwerk zu strapsen, den hatte eich schon beim CAADX und dem Vorgängerschaltwerk umgesetzt.

Dieses Mal mußte ich aber etwas suchen, um passendes Material zu finden. Denn das dünne Gummi was ich bisher dafür verwendet, hatte ich nicht mehr in ausreichender Menge in der Fitness-Garage. Klar, irgendwann ist das eben alle.
Zum Glück hatte ich noch anderes Material von einer Biketasche zur Hand. Mit ein paar Scherenschnitten und Kabelbinder war dann der Dreckspritzschutz montiert. Möge er seiner Funktion hinreichend nachkommen.

Sport & Alltag: ja und das ich heute dann noch wieder mal Laub bei Seite geschaffte hatte, habe ich ja schon erwähnt. Außerdem mußten neue Riegel an die Box für die Mülltonnen. Jenen hatte eich zuvor im Baufachmarkt eingeholt. Dummer Weise waren sie deutlich kleiner als die vorherigen und so mußte ich ein wenig was an Holz zurecht sägen.

Nett war dann, daß man auf so einer Falt-Isomatte auch beim sägen gut sitzen kann.

Nachdem dann alle Handgriffe erledigt waren, konnte ich mich der körperlichen Ertüchtigung widmen. Und danach gab es noch was im Thema Outdoor, was aber woanders erwähnt wird.

Macht Euch einen schönen Sonntag und bleibt bitte gesund!  😉

Blumen gießen & Frühstück/ 39.278km/ 27.06.2021

Juni 28, 2021

Bikealltag/ Volotec/ do nature/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: es war mal wieder soweit, nach einer erholsamen Nacht draußen in der Hängematte wurde ich punkt 06:00Uhr durch das aber schon anhaltende Vogelgezwischer geweckt.

Über die letzten und damit auch ersten drei Hängematten-Nächte müßte ich mal einen eigenen kurzen also falls wirklich möglich Bericht schreiben. Aber nicht hier.

Kurze Rede, keinen Sinn, was anlag hatte ich mir schon gestern zurecht gelegt. Also wurde im noch frischen Burggarten das Espresso-Frühstück zelebriert, dann ein paar Dinge abermals in den Rucksack geworfen und es ging los.

Die Fahrt über die nahezu menschenleeren frühen Strecken war ein Genuss. Da wird einem schnell klar, was die Gunst der frühen Stunde bedeutet.

Oben angekommen wurde das Volotec wieder auf die Seite gelegt und ich ging als erstes zum zweiten Beet rüber.

Da ich noch Blumenerde mitgebracht hatte, gab es da als erstes mal eine Portion von. Dann die erste Ladung Wasser.

Das gefiel mir sehr gut, kann man(n) so lassen.

Von der zweiten Beetstelle ging es dann rüber zur dritten. Dort wurde ebenfalls die mitgebrachte Blumenerde aufgetragen und sorgsam verteilt. Denn gerade gestern nach der letzten Aktion gefiel mir das so nicht wirklich.

Aber mit der Blumenerde war jetzt alles gut bedeckt, also gab es eine große Portion Wasser.

Da ich noch ausreichend Wasser über hatte und ja sowieso vorhatte noch was am nahen Friedhof zu holen, bekam auch das erste Beet was ab. Und dies auch nicht zu knapp.

Dann ging es wieder runter, den Turn kennt man ja schon. Auf der Anfahrt war mir schon die eine oder andere Dreckstelle mit Müll aufgefallen. Das wurde nun aufgesammelt und sollte eigentlich entsorgt werden.

Idee !: doch halt, uneigentlich ist doch so ein 1,5l Tetrapack nicht ganz so übel. Da kann man dann doch gleich noch mehr Wasser mit hoch nehmen (denn die Blumenerde war ja raus aus dem Rucksack).

Gesagt, getan an der Friedhofsquelle alle Gefäße wieder aufgefüllt und in den Rucksack verstaut.
Das Ding geschultert, sich auf‘ s Volotec geschwungen und ab nach oben. Das ich oben angekommen alles verteilt habe, brauch ich nicht groß erzählen. Versteht sich von selbst.

Ja und nach der getanen Arbeit gab‘ s dann ein Frühstück.

5 frühstück_ergebnis

Da ich mal wieder der Einzige auf der Halde war, konnte ich den Rundblick und die besondere Stille genießen.
Die besondere Stille ist ja nicht wirklich still. Aus der Ferne hört man immer wieder Geräusche. Aber das beruhigt mehr, als es stört.

Nach den drei guten Scheiben Brot, den kleinen Salamiwürstchen und einem Apfel, Frühstück rustikal, wurde zusammen gepackt.

Noch ein letzter Blick auf das große Beet…

6 fertig_ergebnis

…und auch die Aussicht ist immer noch die gleiche.

Nachdem ich unten angekommen bin, gab’s noch eine kleine Runde durch den nahen Heimatwald, dann aber doch ab zur Burg. Irgendwie war der Tag zuende, ich hatte keine echten Ziele mehr.

Brauchte ich aber auch nicht, weil oben die drei Beete gut nass waren. So sollten sie die nächsten Tage einigermaßen überstehen. Jetzt wo ich die Friedhofsquelle kenne, wird aber auch ein Wassernachschub weniger tricky sein. Was ich dann aber brauchte war, einen weiteren Pott Caffee.

Nachdem ich mich noch ein wenig um den technischen Schreibkram gekümmert hatte, wurde der Caffee auch aufgesetzt.

Die Burgterrasse wurde zusehends wärmer, Umzug in die Heckenecke und dort ab in die Hängematte.

Sport: ich sollte mal darüber nachdenken beim Training etwas kürzer zu treten. Denn als ich so nach der Ausfahrt mein Hemd wie üblich über den Kopf ausziehe macht es einmal kurz rascht…

…und schon war an der fast kompletten oberen Saumseite der Stoff eingerissen. Jetzt muß ich aber dazu sagen, daß Hemd ist ein Sommerhemd und der Stoff war schon in neu relativ dünn. Schade.

Am Abend: ja wie klasse ist das denn!? Es regnet in Strömen. Hätte ich das vorher gewusst…

…währe ich auch auf die Halde hoch. *lach*

War gut – kann man nochmal machen/ 39.229km/ 20.06.2021

Juni 21, 2021

Bikealltag/ Volotec/ Bike- & Biketouren Bilder/ do nature/ Outdoor/ Bikebasteln: ich fange mal am frühen, die Betonung liegt auf sehr frühen, Sonntagmorgen an. Der Blick aus dem Küchenfenster auf mein Nachtlager.

Wie schon in der vorherigen Nacht, wählte ich meine Hängematte als Schlafplatz. Natürlich mit dem Regentarp, denn der Wetterdienst verkündete um Mitternacht herum den endlich kommenden Regen an.

Und wie es schon in der vorhergen Nacht war, nach Einbruch der Dunkelheit wurde es deutlich kühler. Um genau zu sein war es ja schon vorher kühler, denn der erfrischende Wind tat ja sein übriges dazu.
So war die Nacht dann auch bestens. Der Regen und das Gewitter machte nix. Die Position des Regentarps passte gut und das Gewitter war bis auf einen Donner gut weit weg. Irgenwie war das sogar schön, wenn man den Regen so deutlich hört. Man wird aber nur kurz wach, nimmt das dann wahr und nickt dann wenig später schon wieder weg.

Auch wenn so eine Nacht draußen kürzer und scheinbar unruhiger ist, ich habe stets das Gefühl, man schläft besser. Nach dem üblich startenden Vogelkonzert und dem Espresso-Frühstück um 06:00Uhr gab es dann das ebenfalls schon auf dem Tagesplan stehende…

Sport: …sportliche Programm. Da ich ja schon recht früh wach war, spielte auch das Wetter mit und ich schwitze nicht wie Atze.
Und als das dann beendet wurde ging es mit dem Volotec wieder raus. Zuvor montierte ich mir aber noch fix den Trinkflaschenhalter den ich ehmals am Stahl Renner hatte.

Denn das Ziel war das gleiche, wie die Erkenntniss von meiner letzten Haldenausfahrt. Der eigenen Trinwasservorrat war das finale Limit und dem wollte ich diesmal was entegen setzten.

Abfahrt und einholen der Ladung Mutterboden wieder an jenem Feldrand, wo ich schon letztes mal die erste Ladung aufgenommen hatte. Doch durch den nächtlichen Regen war der auch gut lehmhaltige Boden nicht nur recht schwer, sondern klebte auch vorzüglich am Schuhwerk. Ich entschloss mich zu einer kurzen Reinigungspause.

Idee !: ja und wie man sieht, wenn man scheinbar nix zum auskratzen hat, die guten Reifenheber (Werkzeug für eine Reifenpanne um den Reifen gut von der Felge runter oder rauf zu bekommen) tun´s auch.

Dann ging es doch rauf die Halde Humbert, mit dem klotzschweren Rucksack (geschätzt 20kg), die erst Ladung wurde abgefworfen…

…verteilt und anschließend wieder runter die zweite Ladung holen. Auch da wie immer am Haldenfuß. Die Plastiktüten aufgefüllt und hoch mit dem Erdreich.

Erneut ausladen und verteilen mit anschließender Abfahrt, einladen, hoch fahren und ein letztes Mal ausladen.

Nach dem Verteilen sah das für mich voll genug aus, viel mehr würde auch nicht rein gehen. Aber ich denke, daß sieht man ja.

Jetzt muß nur noch das Wetter besser werden. Ich denke da an durchgängig deutlich mildere Temperatuen aber vor allem an einen mehr oder weniger regelmäßigen Niederschlag. Denn groß da was jetzt noch einsähen ohne regelmäßige Wasserzufuhr macht wenig Sinn.

Dann ging´s wieder kurz zurück zur Burg die einen Sachen ausladen und anderen Nettigkeiten einladen. Mit einem kleinen Mittagessen, Espresso-Gelumpe und Hängematte im Rucksack ging es wieder zum offenen südlichen Waldrand.

Alles herrichten, Espresso vorbereiten, dann den Reis vom Onkel mit dem „Mercedes“ aufquillen lassen und sich damit den Margen füllen. Was passendes zu trinken hatte ich auch gefunden.

Nach dem Essen wurde dann das standesgemäße Heißgetränk gekocht und anschließend mit ein wenig Knabberkram genüsslich zugeführt. Danach stand dann aufräumen an und anschließend abspannen in der Cocoon.

Eigentlich dachte ich kann ich den einen oder anderen Blogbericht fertig tippen. Doch dann sackte der Handy-Akku mal wieder ein und als ich dann tatsählich noch angerufen wurde, verabschiedete sich das Motorola komplett.
Neustart war zwar möglich, da aber auch die mitgeführte Powerbank zum nachladen ihr Limit überschritten hatte, warum auch immer???, was mir ein Rätsel war, ich muß vergessen haben sie komplett auf zu laden, kramte ich alles zusammen und machte mich auf den Heimweg.

Insgesamt fand ich das jetzt zwar blöd, aber da machste nix. Unter dem Strich war die Aktion am Vormittag mit der Erde gut und ausreichend und auch das Mittagessen mit abspannen war gut genug.

So hatte ich dann noch gut Zeit alles zu Hause aufzuladen, zu spülen, zu duschen und dann diese Zeilen hier am MacBook Air rein zu hacken. Schauen wir mal, was die Tage noch so geht.

Regen soll ja heute nochmals Thema sein. Nur waru gerade dann, wenn ich mit den Rad fahre? Ich denke man wird sich mal Wechselwäsche in trocken in die Packtasche werfen.

Morgengruß: und so fängt dann die erste Arbeitswoche an. Ich wünsche Euch einen schönen Tag und bleibt wie immer bitte gesund!

45.454km / 05.05.2021

Mai 6, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ car-to-go/ Bike- & Biketouren Bilder: erste Zeilen am stürmischen Dienstag, doch zuvor der…

Montag: grundsätzlich keinen besondere Vorkommnisse, außer das halt die Beine dann doch nach der gelaufenen Tour ins Venner Moor mit dem ganzen Wind etwas an Dampf vermissen ließen. Am Nachmittag gönnte ich mir endlich die wohl verdiente Rückfahrt *Trommelwirbel* mit…

…Rückenwind!

Warum kann das nicht immer so sein? Und fuhr dann zugleich auch noch meinen Lieblingsaussichtsturm an. Es gab ein nettes Gespräch mit einem älteren Pärchen. Verkehrspolitik, Fahrrad fahren und somit auch der ADFC waren Thema. Zum Abschluss hab ich noch eine Kurzfilm von der Örtlichkeit gedreht.

Und, nach der Ankunft wurde dem CAADX eine wenig Antriebspflege gegönnt.

Dienstag: ich liege im Bett und fälle die Entscheidung heute nicht mit dem Rad zu fahren. Der GOLF kommt zum Einsatz. Kurz und knapp – kein Bock auf Gegenwind (90km/h!!!). Außerdem soll es auch noch schütten. Für mich aber heute nicht.

Bikebasteln/ Idee !/ Workstand: wie ich so in den letzten Zügen beim nachmittäglichen Training draußen an der frischen Luft liege, kommt mir ein Gedanke.
Da ist doch das Alurohr wo ich die Birdbox mit in die Aufnahme für die Wäschspinne stecke.

(Link <klick> zum Album des neuen Montageständer)

Ich fand das schon einen guten Ansatz. Überlegt werden muß nur noch die Höhenjustierung und ob es wo im Baufachhandel ein besseres Rohr zwecks passend in den Einsatz für die Wäschespinne gibt? Man sieht also, so ganz ohne Radfahren oder der Thematik drumherum geht es nicht.

Mittwoch: nächste Runde im Geschehen. Man hat Glück es hat keinen Niederschlag, nur der Wind glänzt immer noch mit einer gewissen Präsenz.
Dazu kommt eine relative Wärme also wenn man 4c°, immerhin über 0c°, das so nennen darf. Man(n) kurbelt also so vor sich dahin und dies am Südufer des Channel. Geschwindigkeit sieht anders aus, aber man kommt an und kann aktiv in das Tagesgeschehen eintauchen.

Die Tatsache das ich gestern in die Blechkiste geschlüpft bin, hat mich heute immer noch überrascht. Noch nie war ich so leichtsinnig dieser Entscheidung zum Opfer gefallen. *lach* Aber ich habe mutmaßlich den Grund gefunden.
Da wird wohl noch ein latenter Urlaubsmodus dran Schuld sein. Aber jetzt wo man das weiß…

Nächstet Fokus liegt auf der Heimfahrt. Die Regenbuxe ist zwar mit im Gepäck, aber von einem Gebrauch sehe ich gerne ab. Also, wo könnte man wie am nettesten retoure radeln?

Und so kam die Rückrunde. Es ging wider am Südufer entlang, der Wind war entsprechend von schräg hinten. Kann man mit leben. Es ging mal wieder an einen bekannten See und dort ebenfalls wieder einen Trampelpfad (zu Fuß) zum See entlang.

Schön sieht das dort ja fast immer aus und die Ruhe, wenn auch nur relativ, ist auch entspannend. Unschöner ist dann aber auch oft, das so Trampepfade irgendwo auch immer ein wenig Müll Mut sich bringen. Klar, die 200 Meter zurück am Mülleimer vorbei, das sind auch Distanzen die kaum zu bewältigen sind.
Man packt sich das hinten drauf und bringt es dann selbst weg. Iss doch kein Ding.

Auf der Zufahrt am Channe zum See hab ich aber noch etwas Bodenwasser vom letzten Schauer aufgesammelt. Zur Sicherheit gab es dann noch einen kleinen Regenguss kurz vor der Burgpforte. Nur damit das auch rund ist. Waschmaschine anschmeißen und gut iss.

Dann wollen wir mal mit etwas Spannung die nächsten Tage erwarten. Die Wetterfrösche plaudern zumindest für heute was von eher gemäßigten Temperaturen und Regen kann es auch geben. Aprilwetter im Wonnemonat Mai.

Habt einen netten Tag und bleibt gesund!

44.601km/ 02.04.2021/ kein schönes Bild

April 3, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike- & Biketouren Bilder/ Sport & Alltag: ob der Monat April anders verlaufen wird, als die ersten drei Monate dieses Jahres, davon darf ich mal schwer ausgehen. Tag Nr. 1. des April, der letzte Arbeitstag der kurzen Viertagewoche und damit der…

Donnerstag: es geht auf ein letztes mal raus in den frühen Morgen, es soll ja etwas wärmer sein. Man(n) wird sehen, oder besser gesagt, fühlen.

Und so war es dann auch. Ich sage das mit ein wenig Wehmut. Die anliegenden 6-8c° waren für‘ s Radfahren sehr angenehm. Zum Ende hin hab ich sogar die Handschuhe ausgez ogen. Aber…
…mit der Wärme nimmt der Müll leider gefühlt exponentiell zu. Am nahen Hafen quollen die Mülleimer über, der Dreck flog rum. Kein schönes Bild.

Den Tag über sollte es zwar wieder warm werden, aber wohl nicht ganz so knallig. Hauptfokus liegt auf dem späten Nachmittag, Training im Burggarten ist angesagt.

Die Rückfahrt war dann auch sowas wie ein Vorbote auf den nächsten Tag. Ich trat recht kurz gekleidet vor den Standort des Arbeitgebers, fuhr nur wenige Meter um mir dann doch noch was über zu ziehen. Der Wind stieß aus nord-osten satt rein und brachte eine Kühle mit sich, die man nicht für möglich gehalten hätte.

Natürlich war das zunächst mal ein kleiner Schock, aber mit der Zeit beruhigte sich das wieder. Ich zog die Rennbahn  als Hauptroute vor, brachte sie mich doch so zügig gen Burg. Dort wurde dann auch das sportliche Programm durch gezogen.

Bis ich dann mit allem so fertig war, zeigte die Uhr schon gut was mit 20:00Uhr. Man lässt den Abend ausklingen.

Und dann wie angekündigt, kam die Freitagsradtour. Das wird aber ein neuer Bericht, denn sonst wird das hier zu lang. 🙂

Bikeklamotten/ Idee !: doch bevor es auf die Tour ging, wurde die neue Endura Zip-Off Hose modifiziert. Es störte mich immer wieder wenn ich die Hosenbeine abkippe oder eben wieder mit dem Reißverschluss dran machen will, daß ich den Anfang nicht gut finde.

Meine einfache Lösung, zumindest für das Abmachen, einfach ein kurzes Band an den Kipper des Reißverschluss gemacht und gut ist.

42.760km/ 31.01.2021

Februar 1, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike-& Biketouren Bilder: letzter Run für diesen Monat und gleich vorab, ich hab’s getan!

Und dabei sind nicht nur entspannt die „fehlenden“ 34 Kilometer zusammen gekommen, sondern sogar fast 50 Kilometer. Die Älteste hatte noch ein Regal an die Wand zu bringen, also bin ich mit dem Kastenwagen noch mal hin. Dabei stellte ich fest, draußen war es mächtig frisch geworden. Die kalte Luft zog straff aus Osten rein und wir wissen ja alle, alles was so an Luft aus dem Osten kommt, kann nicht unbedingt als warm gelten. So zumindest im Januar.

Alle Sachen passend zusammen zu packen war ein logistisches Meisterstück. Denn wer fährt schon mit einem Auto zur Arbeit um hinter wider mit einem Fahrrad zurück zu kommen? Irgendwie ist mir das aber gelungen, wobei ich nicht verschweigen mag, den Packsack hab ich dreimal wieder entleert und nachgeschaut ob wirklich alles drin ist.

Die nächste Fingerübung war dann, woher fahren mit dem Radel? Irgendwie zog es mich ja in den letzten Wochen immer mal an der Seseke entlang. Doch da war ja jetzt diese plöde Baustelle.

Als ich dann mit der geborgten Kastenkutsche so in das Einzugsgebiet rolle, fällt mein Blick auf den „Einstieg“ zu einer mir sehr gut bekannten Radroute. Ich entschließe mich spontan in diese Route fallen zu lassen und dann ma´zu schauen, was sich sonst so ergibt.

Gesagt getan, nachdem ich meine Handgriffe erledigt hatte und die Tür ins Schloss fiel, ging die Reise ab. Gleich auffallend war, eine Megamenge an Menschen war unterwegs. Klar kein Wunder bei dem Wetter kommen sie alle aus den Löchern gekrochen und wollen frische Luft und Sonne schnuppern. Ich rolle also so vor mich dahin und nehme eine erst kürzlich entdeckte Verbindung um dann am Naturlehrpfad Alte Körne in Dortmund an der südlichsten Piste entlang zu fahren.
Meine Hoffnung das dort weniger Leute sind, weil deutlich schlechtere Wege, bestätigt sich leider nicht. Ich rumple also so vor mich dahin, belass es aber auch dabei. Je mehr Leute, des so mehr Fahrzeit, besser für den Winterpokal, so der Gedankengang.

Ach ja, hatte ich gesagt, daß ich meinen Packsack dreimal auf links gedreht hatte um nix zu vergessen? Natürlich bemerk ich relativ fix nach dem Start, das mein Schnupftuch nicht am angestammten Platz ist. Zunächst denke ich noch:„hast´e halt vergessen“, doch dann dämmert es mir. Es muß irgendwo im immer noch picke-packe-vollen Packsack stecken.
Um anzuhalten ist es mir zu windig, ich komme auch eine gute Zeit lang ohne zurecht. Doch irgendwo in Dortmund Wasserkurl finde ich eine sonnige und Windgeschütze Stelle (Bild mit dem angelehnten CAADX und den Häusern), es wir eh Zeit für einen großen Trinkstop. Ich krame also in dem Packsack rum, entnehme zunächst die Reservetrinkflasche und fülle deren Inhalt in die am Rad befindliche Trinkflasche (an dem Punkt einen meiner Gedanken währendich so fuhr)…

Bike nachgedacht/ Idee!: ich habe mir ja eine isolierte Lösung geschustert, die auch gut funktioniert. Auch wenn es nach Bastellösung ausschaut und mich eigentlich weniger stört, kam mir die Marke Fidlock in den Kopf. Dort gibt es ja einen TWIST uni connector. Da stellt man sich doch die Frage, ob jenes Teil nicht auch meine fette 1l Trinkflasche samt einer-der Isolierung umfassen könnte? Ich werde mal Infos ausfindig machen. Weiter bei der Reise…

…natürlich Wandas Schnupftuch ganz unten im Packsack, wo es auch nicht rausfiel, weil sich dieses Material gerne am Material des Packsacks festsaugt. Nun war ich aber wieder bestens ausgestattet und hatte auch genug getrunken. Denn die Aufgabenstellung der Trinkdisziplin bei dem Wetter stand schon an. Es war auch mit der guten Kleidung arg frisch und sogar weil man auch in dem moderaten Tempo irgendwie auf Temperatur kommt.
Das Produkt der Erwärmung, gemeinhin auch als Schweiß bekannt, kondensiert an der Innenseite der Jacke und verdampft so nach außen. Da es aber fast kontinuierlich Ostwind in arg frisch von vorne hatte, meint man schnell, ist einem nur kalt. Dabei schwitzt man, also muß der Wasserverlust wider aufgefüllt werden.

Nach dieser Pause ging es dann weiter. Ich entschied mich nicht wie üblich via Südkamen einzurollen, sondern einen Harken an Unna an der nördlichen Flanke vorbei zu nehmen. Dabei ging es durch Afferde, einem kleine Nest nahe Unna. Die Radstrecken dort hatte ich immer wider mal vor Urzeiten gefahren. Inzwischen hatte man aber dort auch neu aufgefrischt und sogar noch eine gut brauchbare Strecke bis an die südliche Grenze zu Kamen gezaubern.

Die Kaserne hab ich dann aber rechst liegen gelassen und bin dann quasi direkt am Ende einer alten Bahntrasse eben auf jene gefahren. Ab da war eigentlich klar was an Strecke kommen würde. Eigentlich.

Umeigentlich stand ich dann aber doch an der Hansastraße (Bergkamen) und mein Blick fiel unweigerlich auf diesen super waldigen Hügel. Ich weiß mal wieder nicht wie oft ich schon an dieser Schnittstelle war und dachte:„mensch was für ein netter Hügel mit Bäumen drauf.“ Und die Male die ich Googlemaps sowie diverse andere Onlinekarten studierte kann ich auch nicht mehr zählen. Sicher war, ich wusste wo ich auskam. Weniger sicher war, wie die Zufahrt von meiner Seite aussehen würde?

Im Streckenverlauf auf der Strava Karte (einer kostenlosen Trainigsplattform/ ganz nett, weil dort nicht hur aufgezeichnete „Ergebnisse“ landen, sondern auch die Strecken, aufgezeichnet via GPS = Kartenstudium für demnächst) kann man auch sehen wie ich zunächst nach Norden fahre, dann aber doch umdrehen um endlich die Waldstrecke zu erkunden.

Ja und was soll ich sagen, wunderbar dieses aber auch eher kleine Stückchen Wald. Natürlich tummelten sich hier auch ein paar Hundegänger mit oder ohne Kind. Den kleinen Trampelpfad in den Wald rein, hab aber nur ich genommen.

neuer wald_ergebnis

Einziger wirklicher Nachteil, der Wald liegt quasi direkt neben der A1, man hört also immer irgendwie den Lärm von den Autos. Auch wenn sich dieser eher zurück hält, viele Bäume dämpfen ja und auch die hügelige Geländelage dazu beiträgt das nicht alles durch kommt, blöd ist das schon.

Ich habe dann meine Runde gemacht und bin weiter. Da nun viel Volk unterwegs war, ich auch die 34 Kilometer schon längst überschritten, hatte ich eigentlich beschlossen, nicht mein letzten Top-Favoriten-Ziel zu fahren. Da würden eh nur Menschenmassen sein.

Ungeigentlich die zweite, ja und quasi kurz vor Schluss warf ich dann doch noch einen Blick in die langsam versinkende Sonne und beschloss, doch die Halde hoch zu fahren. Da ich mein Motorola Handy (oben auf dem Bild wo das Rad unter einer Unterführung steht. Es hatte sich verabschiedet, diesmal aber wohl weil ich es ausersehen ausgeschaltet hatte.) aus dem Tiefschlaf geholt hatte, konnte ich ja auch endlich Bilder machen.

Vielecht war es ja auch zu kalt für viele Leute und überhaupt die ganze Höhe müßten sie ja auch überwinden. Gut ich bin dann inzwischen routiniert hoch und kam auch gut oben an. Und wie man sieht, es hat sich gelohnt.

halde_ergebnis

Danach war dann nur noch heim rollen angesagt. Und so war das dann dieses Wochenende und mit den fehlenden 34 Kilometern. Jetzt geh ich sogar mit einem Guthaben von 16 Kilometern in den Februar. Mal sehen was da so alles kommt.

Fakt ist, morgen wird es wider sehr frisch und irgendwie soll auch Niederschlag mit dabei sein. Schnee? Wer weiß?

Morgengruß: genießt den Tag und bleibt gesund!


Infobroschüre der FH Münster, Version 1.0 – Stand 11. Januar 2021 über die Wiederverwendung von FFP2 Masken für den Privatgebrauch

04:49Uhr/ 10.& 11.01.2021/ Rücklicht abdichten

Januar 11, 2021

Morgengruß: und ab geht die Post in die zweite Jahreswoche, am frühen Montagmorgen mit dem frisch zubereiteten Espresso doppio. Das Wochenende wurde gut verbracht, ich war gestern ich auf einen Sprung bei meiner Mom…

…und damit hatte dieses Wochenende auch ein sehr angenehmes Ende gefunden. Es gab Gänskeule und Knödel, als Vorspeise Avocado gefüllt mit Fischmarmelade *lach* und als Nachtisch einen Cremekuchen und natürlich Espresso.

Bikebasteln/ Idee !/ Licht: ich hatte noch vergessen, daß ich am Samstag noch mein Rücklicht in den Fingern hatte. Hierbei handelt es sich ebenfalls um ein Produkt aus dem Hause Busch & Müller und um genau zu sein, um eine Toplight Flat S Permament.

Ich schätze dieses Produkt schon seit einigen Jahren, hat es doch die Vorteile eine recht gute Lichtleistung nach hinten ab zu geben, ebenso einen brauchbaren Reflektor mit zu beinhalten und at last, daß sie mit 2stk. AA Akkus gefüttert wird.
Gerade mit dieser Akkukapazität leuchtet sie geschätzt, einen Monat lang? Ganz ehrlich, so genau weiß ich das gar nicht. Aber selbst im Winter wo sie ja quasi jeden Tag mindestens 2h angeschaltet ist, leuchtet das Teil über mehrere Wochen. Zudem ist sie mit ca. 15 Euro noch recht günstig.

Aber wie das eben so ist, alles hat irgendwelche Nachteile an die ich mich so langsam zu gewöhnen scheinen. Bauartbedingt ist jene Lampe nicht wirklich gegen dauerhafte Nässe dicht. Dichtungen jedweder Art sucht man vergeblich. Statt dessen hat man dem zweiteilige Gehäuse unten rum mit zwei kleinen Öffnungen zum Wasserablauf spendiert.

Vielleicht hat hier bei der Planung auch im Lasterhaft gestanden, daß Radfahrer bei Regen eher gar nicht fahren und wenn nur sehr ungerne und deshalb sehr kurz. Gut, dann wird das Lasterhaft ein paar älter sein, als das der Fahrradboom jung ist. Da ich mir auch nicht noch ein brauchbareres Rücklicht auf dem Markt suchen will, mußte also eine Lösung her. Dachte ich.

Plan A. alle vorhanden Öffnungen wurden so weit wie möglich verschlossen – logisch. Dazu zählen die Einrastöffnungen am oberen Rand des Lampen- & Reflektorgehäuse und die Wasserablauföffnungen am Haltergehäuse.
Die Einrastöffnungen hab ich schlichtweg mit einem schmalen Streifen orangen Reflexklebeband überklebt (Bild wo die Lampe liegt) und die Wasserablauföffnungen habe ich Rückseitig (das Bild wo ich mit dem kleinen Schraubenzieher auf die Öffnung weise) auf die gleiche Art abgedichtet.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Im nächsten Schritt wurde es sportlicher. Da beide Gehäuseteile ineinander geklickt werden und es an der gesamten Kontaktfläche keinerlei Dichtung gibt, konnte ich nur mit einem schmalen Stück ollen Fahrradschlauch rings rum den Spalt soweit wie möglich durch großzügiges Überlappen abdichten.

Dabei hab ich (erstmal) nur den Bereich des An- Ausschalters ein wenig ausgespart um eine noch brauchbare Inbetriebnahme zu gewährleisten. Den Fahrradschlauch hab ich mit dem guten alten Pattex angeklebt. Nun spekuliere ich das der Fahrradschlauch zum einen gut hält und zum anderen, daß diese Maßnahme im großen und ganzen verhindert, daß Wasser durch den Spalt in das Innere der Lampe eindringt.

Hört sich jetzt blöd an, aber ich hoffe diese Woche gibt es noch ma´ genug Niederschlag, daß ich das testen kann.

Der einzige kleine Nachteil dieser Aktion ist, die Lampe lässt sich natürlich nicht mehr so einfach an- oder abmontieren. Da ist der Fahrradschlauch nicht direkt im Weg, ist aber zunächst wohl nur ungewohnt in der Handhabung. Aber auch das wird sich zeigen.
Ich nehme übrigens das Lampen- & Reflektorgehäuse gerade im Winter nach Beendigung der Fahrt ab, weil dort die Aktuzellen drin verweilen. Da meine Fitness-Garage nicht beheizt ist, würde die Kälte den Akkus zusetzten und die damit die Leuchtdauer erheblich verkürzen.

Und so wünsche ich wie üblich, noch einen netten Tag und das alle gesund bleiben!

Trinkvorrat am Bike 1.2/ 25.07.2020

Juli 25, 2020

Bikebasteln/ Idee!: nachdem ich schon eine wenig in Sachen Trinkvorrat und dessen optimierter Unterbringung am CAADX gebastelt hatte, kam gestern der zweite Part. Tag zwei nach der Krankenhausentlassung und der Süchtige *grins* zieht auf Krücken sein Gravel-Cyclocross-CAADX aus der Fitness-Garage. Motto: wenn’s Fahren nicht geht, dann wenigstens etwas schrauben.

Die Aufgabenstellung als Ausgangsbasis war ja klar. Die Nachfüllflasche sollte möglichst ohne Kontakt unter den Topeak Midloader passend. Seit ich den Topeak Midloader habe, war Platz für die Nachfüllflasche eher eng. Machbar, aber auf Dauer könnte da was an der Tasche durchscheuern. Das Mittel zum Zweck um da Luft zu schaffen war dann das Wolf-Tooth B-Rad 2 Montage Basis.

Also wurde das mal fix montiert. Die Montage mit den mitgelieferten V2A Schrauben klappte eigentlich gut. Leider sind keine Inbusschrauben sondern diese ach so hochwertigen neuen Sternkopfhassenichgesehenschrauben. Blöde Sache, weil dann doch wieder aufstehen und auf Krücken das passende Fummel-Gezumpel-Werkzeug holen angesagt war. Hat sich aber gelohnt…

…wie man sieht. 750ml zum nachfüllen sind am Bike montiert, Luft satt nach oben. Klasse wäre jetzt noch ein passendes Gefäß mit mehr als 750ml zu finden, was dann aber auf Grund eines flachen Deckels auch noch gut unter den Midloader passt.

Also sowas wie jene Kombi aus Nalgene Trinkflasche (leider hat die Nalgene Trinkflasche nur 650ml) und Weithalsdeckel, nur mit 1l Volumen aber auch im Durchmesser nicht mehr als 75mm. Denn mehr als 75mm packt der Trinkflaschenhalter nicht.