Archive for the ‘Idee !’ Category

Trinkvorrat am Bike 1.2/ 25.07.2020

Juli 25, 2020

Bikebasteln/ Idee!: nachdem ich schon eine wenig in Sachen Trinkvorrat und dessen optimierter Unterbringung am CAADX gebastelt hatte, kam gestern der zweite Part. Tag zwei nach der Krankenhausentlassung und der Süchtige *grins* zieht auf Krücken sein Gravel-Cyclocross-CAADX aus der Fitness-Garage. Motto: wenn’s Fahren nicht geht, dann wenigstens etwas schrauben.

Die Aufgabenstellung als Ausgangsbasis war ja klar. Die Nachfüllflasche sollte möglichst ohne Kontakt unter den Topeak Midloader passend. Seit ich den Topeak Midloader habe, war Platz für die Nachfüllflasche eher eng. Machbar, aber auf Dauer könnte da was an der Tasche durchscheuern. Das Mittel zum Zweck um da Luft zu schaffen war dann das Wolf-Tooth B-Rad 2 Montage Basis.

Also wurde das mal fix montiert. Die Montage mit den mitgelieferten V2A Schrauben klappte eigentlich gut. Leider sind keine Inbusschrauben sondern diese ach so hochwertigen neuen Sternkopfhassenichgesehenschrauben. Blöde Sache, weil dann doch wieder aufstehen und auf Krücken das passende Fummel-Gezumpel-Werkzeug holen angesagt war. Hat sich aber gelohnt…

…wie man sieht. 750ml zum nachfüllen sind am Bike montiert, Luft satt nach oben. Klasse wäre jetzt noch ein passendes Gefäß mit mehr als 750ml zu finden, was dann aber auf Grund eines flachen Deckels auch noch gut unter den Midloader passt.

Also sowas wie jene Kombi aus Nalgene Trinkflasche (leider hat die Nalgene Trinkflasche nur 650ml) und Weithalsdeckel, nur mit 1l Volumen aber auch im Durchmesser nicht mehr als 75mm. Denn mehr als 75mm packt der Trinkflaschenhalter nicht.

Trinkvorrat am Bike 09.07.2020

Juli 9, 2020

Bikebasteln/ Idee!: lange Rede kurzer Sinn, unterwegs zu sein und Durst zu haben ist unschön. Bei einer durchschnittlichen Radtour steckt man sich eine normale Trinkflasche in den Flaschenhalter, besorgt sich was im Discounter, Tankstelle oder einer Wirtschaft/ Café.
Ja klar, kann man machen und ist gerade wenn’s wo in ein Café geht, auch nett. Ist man länger unterwegs und dann noch eher in weniger urbanen Terrain, wird die Sache kniffliger.

Ein zweiter Flaschenhalter ist schnell montiert, da können auch größere Pullen rein. Die Trinkflaschen die ich bis jetzt nutzte fassten gut was über 900ml, was schon eine Macht ist.

In Richtung Fingerübungen geht es aber, wenn aus irgendeinem Grund entweder die Flaschenhalter, die großen Trinkflaschen oder auch beides in einer bestimmten Kombination nicht so nutzen kann.

Das ist dann genau dann der Fall, wenn man eine Rahmentasche nutzt, wie ich das zur Zeit mache. Also mal ein Bild von der Ausgangsbasis.

Man sieht gut, die blaue 750ml Zugriff-Trinkflasche kollidiert gut mit der Rahmentasche. Für‘ s erste hab ich die Tasche an der Stelle nur sehr mager gepackt, was auch gut ging. Die hintere Pulle ist nur zum nachkippen und auch nur eine Brückenlösung.

Also hab ich dann zwei Pullen eingeholt. Beide aus dem Hause Nalgene. Die 1l Weithalsflasche ist erstmal nur für so. Die transparente 650ml war eigentlich für den Job gedacht, hab sie aber einfach mal ans Bike gesteckt.

Gefallen hat mir der Deckel. Staubsicherer Schnappverschluss schräg angeschnittene Trinköffnung, was das Süppeln super erleichtert und schön abgerundet. Das letzte könnte deshalb interessant sein, hat die Pulle Kontakt ist eine Scheuerwirkung an der Tasche deutlich geringer, als an dem Deckel (gleicher Machart) von der blauen Sigg. Jener ist werksseitig kantiger und somit ungünstiger. Ja ja, Kleinigkeiten können viel ausmachen.

Schau ich so auf die Pullen und denk mir so…

…passt! Der Nalgene Deckel geht sehr gut auf die Sigg Pulle. Andersrum merkwürdiger Weise nicht egal. Bin dann erstmal so nach Hause gefahren. Das Handling der Flasche insbesonders des Deckels hat mir gut gefallen. Vor allem der Trinkstutzen ist deutlich besser, als der von Sigg.

3.

At home angekommen, nächster Plan…

7.

…tatsächlich passt der Nalgene Deckel bündig auf meine 1l fette Camelbag Pulle. Jetzt galt es nur noch die Unterbringung am CAADX selbst zu optimieren.

Klar war, die fette Camelbag kollidiert mächtig mit der Tasche, so würde man sie auch nur schwer während der Fahrt rausgefingert bekommen und ein regulärer Flachenhalter packt das auch nicht.

In Sachen Flaschenhalter hatte ich dann noch einen im Durchmesser einstellbaren von Topeak Modula Cage II zur Hand. Der passt auf jeden Fall und hat auch kein Problem mit der fetten Pulle.

Damit man die Pulle gut lupfen kann, hatte ich schon bei den ersten Überlegungen eine leicht verdrehte Montage im Kopp. Also mal nur die untere Schraube genutzt und dann das Teil seicht verdreht. Da es ja im B.O.C. nix zu holen gab hab ich das mal spontan aus dem Handgelenk mittels zweier extrem fetter Kabelbinder gelöst.

So huscht die Pulle optimal an der Tasche vorbei und ist zudem gut handelbar. Fußkontakt beim treten gibt‘ s auch nicht.

Fahrt heute früh – alles tutti. Mal sehen wie sich diese Bastellösung auf dauer bewährt. Der Plan eventuell und wenn auch wirklich nur eventuell, zwei Trinflaschenhalter nebst Flaschen nebeneinander an den Rahmen zu bringen funktioniert leider nicht.

6..jpg

Aber mit der Lösung kann ich bis jetzt gut leben. Ersetzt wird noch die hintere Pfandflaschen und im Optimalfall gegen eine weitere volumengleiche Weithalsflasche ersetzt.


Weiter im Überlegungsplan, nachdem ich die Pfandflaschen-1l CamelBak Trinkflasche für den Zugriff getestet habe, was übrigens bestens klappt.

Jetzt hab ich gerade mal die üblichen verdächtigen Homepages studiert und so wie’s ausschaut, Nalgene hat wohl keine wirklich mir genehme Weithalstrinkflasche mit einfachen Verschluss oder in den für einen Fahrradtrinflaschenhalter passenden Abmessungen.

Jetzt war ich aber gerade mal draußen und habe die neue 1l Nalgene mal mit der kleinen 650ml deckelmäßig getauscht…

…und siehe da, der flache Weithalsdeckel passt auf die kleine 650ml Pulle und somit wider besser unter die Rahmentasche.
Ferner habe ich bei Bike24 ma etwas gestöbert und dort eine Wolf Tooth B-RAD 2 Montage Basis gefunden. Jene käme zwar gute 20 Euro schaut aber verdammt noch mal als Werkstück deutlich stabiler und somit besser aus, als irgendwelche Kabelbinderlösungen wo man dann seine Trinkflasche dranschrauben könnte. Dieses Wolf Tooth B-RAD werd dich dann holen um den hinteren Trinkflaschenhalter noch ein gutes Stück nach unten setzten zu können um alle scheuertechnischen Eventualitäten aus dem Weg zu räumen.

Damit das dann aufgeht werde ich mir noch folgendes einholen:

Die zweite 1l Nalgene wird mit der ersten in der Lenkertasche verschwinden und so meine bisherigen Trinkblasenlösung ersetzten. Die Vorteile: so richtig warm bin ich mit der Trinkblasen- & Schlauchlösung nicht geworden. Es mag zwar praktisch sein einfach mal dran zu nuckeln, ja kann man so sagen, aber die richtige mir genehme Trinkmenge ist eher nicht machbar. Ich mag das halt wenn das Wasser ohne großen Wiederstand in den Rachen zu gießt ist.
Kommt dann noch hinzu, das ein Befüllen der Trinkblase als auch die Hygiene, im speziellen am Trinkschlauch u. Mundstück eine andere ist als an deiner Trinkflasche. Die kann ich recht sorglos mal in die Spülmaschine packen und habe keinen dünnen Schlauch oder Mundstück. Außerdem passen die beiden 1l Flachen gut in die Lenkertasche und haben dann mit zusammen 2l Volumen noch einen halben Liter mehr als bisher.

Die anderen Trinkflaschen werde ich quasi nur zum wechseln einkaufen. Wenn mal die gebrauchte Trinkfasche in der Reinigung ist, habe ich eine die ich nutzten kann. Die bisherigen Trinkflaschen, bewährt oder nicht, landet wo auf der Reservebank, sprich verschwindet aus dem Küchenschrank. Das wird die Holde sehr erfreuen.

Insgesamt kann ich jetzt nach der ersten Nutzungszeit sagen, ich komme mit der Handhabung gut bis sehr gut zurecht, dass bleibt also so wie gedacht und ausgeführt.
Mit dem Wolf Tooth Teil kann ich den zweiten Trinkflaschenhalter deutlich niedriger setzten und dann schauen wir mal weiter. Ich spekuliere darauf, das dort doch keine neu gekaufte Flasche rein kommt, sondern normales Pfandgut in geeignetem Volumen.

Ende aus – Micky Maus! *grins*

 

 

Out of america – 08:19Uhr/ 14.04.2020

April 14, 2020

Bikealltag/ Morgengruß/ Sport/ Outdoor/ Bikebilder/ Idee !: hallöchen an die Leserschaft! Ich hatte schon lange nix mehr getippt, WordPress meldete einen zehn tägigen Verlauf bei der Veröffentlichung an Beiträgen und so hab ich mir mal den Luxus gegönnt… .
Ja ne´, ist natürlich quatsch. Ob ich jetzt X oder zehn Tage hintereinander Beiträge veröffentliche oder nicht…

…ist mir schnuppe. Fakt ist, der gestrige Tag wurde ob des im Vergleich zu den Vortagen eher gesetzen Wetters mehr oder weniger nur im Burggarten verbracht. Ostermontag ist damit auch irgendwie an mir vorbei gegangen. Daß auch familiäre Tages-Highlight war dann, daß man zu Mittag Gulasch und Klöße gefuttert hatte und am Abend in kleiner Runde in die Röhre schaute.
Im Burggarten war es auch dank entsprechender Kleiderwahl recht angenehm und ich konnte mich fast den ganzen Tag über beschäftigen. Der ganze Tag war dann irgendwann so geschätzt ab halb zehn bis etwa fünf.

Die erste Fingerübung war nach einem leichten Warmlaufen mittels ein paar Handgriffe im Garten sowie in der Fitness-Garage mein Crosstraining. Im Verlauf dieser Zeit wurd´s auch wärmer, die Sonne kam langsam raus und ich richtete mich danach fast komplett draußen ein.

Mein Hauptfahrgerät wurde raus geholt und mit der  Zéfal Lenkertasche bzw. nur deren Halter bestückt sowie der 12l. Ortlieb Kompresssionspack. Dann kam natürlich der Yeti Schlafsack noch mit dabei, die Hängematte aus dem Amazonas Traveller Set, die beiden Therm-a-Rest Hängemattengurte, der Therm-A-Rest Hängematten Warmer und natürlich das komplette Toaks Koch-Set. Im Verlauf der Verstauaktionen am Bike fand dann noch der Esbit Spiritusbrenner samt dem Trangia Triangel als Brennehalter für den Spiritusbrenner seinen Platz.

Mit dem ganzen Kram hab ich mich dann über Stunde befasst, ein wenig gebastelt…

…mit der Zielvorgabe Platz zu sparen, meine bisherige Espresso-Macchina Halter mit der Toaks Topfkreuzen zu ersetzten, dann noch der Versuch den Esbit Spiritusbrenner noch im Toaks brauchbar zu betreiben. Dann könnte man ja das Trangia Triangel als Brennerhalter für den Spiritusbrenner zu Hause lassen. So die Idee.

Die andere Fingerübung war vor allem auch noch die Kobi Yeti Schlafsack und Hängematte gescheit zu gepacken, um auch den Rest gut unter zu bringen. Den Ansporn gab mir der übrigens wieder sehr gut geschriebene Artikel von Bikini Tom/ Bikpacking mit dem Choki Yafün – Harness-System. Soweit dazu.

Was aus der Aktion geworden ist kann die werte Leserschaft dann in dem noch zu tippenden Folgeartikel nachlesen. Derweil wünsche ich einen entspannten Tag & bleibt gesund!

 

Urlaub out of america/ 36.942km/ 07.04.2020

April 7, 2020

Bikealltag/ Urlaub/ Bikealltag Volotec/ Biketouren/ Bike- & Biketouren Bilder: ja der Titel dieser Urlaubsberichtreihe trifft es schon recht gut.

Unsere älteste Tochter verweilt ja nun hier bei uns, hat also vor knapp zwei Wochen ich einen Direktflug bekommen und ist somit in Sicherheit. Für uns ist das eine Erleichterung, für sie auch und für mich bedeutet das nun auch, eben nicht stundenlang in einem Flieger zu sitzen. Wobei so im Nachhinein…
…wäre auch schön wenn man jetzt ohne Probleme dort sich ein wenig die Landschaft anschauen könnte. Aber zum Tagesgeschehen, der gestrige…

Montag: …wurde im Grunde zu Hause verbracht. Gut, am Vormittag war eine kleine Radausfahrt mit der Holden ins Dorfzentrum angesagt um dort einem Serviceverein für uns was in einen Briefkasten zu werfen. War eher entspannt, also kein Wettrennen, wie meine Holde sagen würde. Am frühen Nachmittag wurden dann die Reste vom Vortagsgrillen verputzt, Käffchen geschlürft, die Füße hochgelegt, wobei mir das dann gegen Ende des Tages schon wider zu viel war. Also das mit dem Ausruhen. Und so hab ich dann einen Trainingseinheit im Burggarten gemacht und der tag konnte ausklingen.

Dienstag: auspennen, in Ruhe Espresso schlürfen, dann was frühstücken und mit der Gattin einkaufen fahren. Danach Cappucino auf der Terrasse mit der Feststellung, es ist bei weitem nicht so warm wie gestern. Und weil dem so ist…

Idee !/ Outdoor: ich hatte ein bei meiner Vom überflüssiges Lammfell bekommen. Jenes hat sich hier ei mir im Burggraten schon einige male als nette und wärmende Sitzauflage bewährt. Dummer weise rutschte es ganz gerne mal von der Sitzlehne runter. Und so hab mich mal mit der Ahle vom Schweizer Offiziersmesser ein Loch rein gemacht und eine Kordel durchgezogen. Damit kann ich nun das Lammfell an der Gartenstuhllehne fest knoten…

…und gut iss.

Biketouren Karten: nächster Akt, durch Zufall mal wider daran gedacht, weil es ja irgendwann mal in Richtung Coesfeld gehen sollte-könnte. PublicPress, also jener Verlag wo ich meine Lieblingskarten her hole, hat zwar die Homepage wider überarbeitet, aber zum einem im von mir gewünschten Segment nur eine geringe Auswahl an Karten und zum anderen kann man dort immer noch nicht direkt bestellen. Ich hoffe irgendwann ist es wider soweit. Aber zum Glück gab es ja im Megaonlineversandhaus noch ein Fundstück für mich.

Die Karte im sinnigen Maßstab 1:50.000 Region Baumberge Ahaus-Coesfeld-Haltern konnte ich dort für 8,00Euro erstehen. Wird so circa Freitag im Briefkasten liegen. Soviel also dazu.

Für den Nachmittag habe ich eine Radrunde angedacht. Es wird wohl n Richtung Westen gehen, über Werne und dann hoch in das Waldstück was zum Wanderweg führt. Mal sehen was die Wegstrecken dort so machen? Eventuell etwas Biberaktion? Man wird sehen.

Und wider zurück von der angedachten Radrunde. Schnell ein paar Klamotten über gestreift, die ollen Bikeschuhe angezogen und sich noch was in den Rucksack geschmissen. Die Ärmel von der Windstopperjacke habe ich schon zu Beginn der Fahrt ab gemacht. Die Sonne wärmte gut. Nach den ersten Metern verschwand auch die Nun-Weste im Rucksack und es ging nur im Shirt weiter. Mein Gott, wer hätte das gedacht? Am Vormittag noch in dicker Fleecejacke und warmer Mütze im Burggarten gesessen und dann sowas!

Wetter war genial, Windrichtung auch und das olle Volotex rollte wie Pest. Ganz schön flott ließ ich die westlichen Grenzen des nahen Dorfes hinter mich und begann mit einer kleinen und gut bekannten Kletterstrecke hoch in die Waldgegend. Nach ein paar Schwenkern auf den dortigen Wege wurde an einer Markenten Stelle abgestiegen.

Die Situation kurz begutachtet und auf einmal waren die beiden dicken Äste des umgestürzten Baumes aus dem Weg. Genial wie ich finde. Ich habe dann noch eine kleine Schlief gedreht, mich mit den dortigen Eingeborenen unterhalten. Es ging um einen Teich, wo noch ein Trapelpfad herführte. Genau mein Ding natürlich.

Die beste Schote erlebte ich, als ich aus der Ferne ein radfahrend Paar ankommen hörte. Er lautstark:“ich will doch nur das du mal richtig schaltest.“ Wenig später sind sie hinter mir, was man ja hört. Er überholt mich un dich höre wie seine Schaltung in den nächsten Gang knallt. Ein sehr unschönes Geräusch und eines, was nicht gerade von einer richtigen Handhabung zeugt. Dann mein Blick!
Er überholt mich ja an einer sehr guten Steigung und das in einem Tempo wo dann auch klar war, man fährt elektrisch. Soweit kein Problem für mich. Doch warum kann er nicht richtig schalten? Denn neben dem unfeinen Schaltgeräusch liegt seine Kette hinten gut sichtbar auf dem kleinsten Ritzel. Das nutzt man quasi nur bergab, maximal, so denn genug Saft in den Knochen steckt, auf der Geraden. Ich denke mir meine Teil.

Seine arme Lebensgefährtin überholt mich dann und schließt zu ihm auf. Ich denke wieder:„was will man mit so Rädern in dem Terrain (lose Steine, grober Schotter und Wise) ?“ An der Kuppe angekommen kann ich aufschließen, so schnell sind sie also nicht. Zu guter letzt wählen sie noch einen anderen Weg als ich. Ich treffe sie am „Ausgang“ wider und frage ob sie ernsthaft da durch gefahren sind, denn dort stehen die Bäume sehr eng. „Nein, man habe geschoben.“ Was die Leute so alles mit den Straßen-E-Bikes so treiben…

…sehr befremdlich.

Ich kam aber innerlich zufrieden auf der Burg an. Die Radtour kann kommen.

Isoflasche basteln/ 30.12.2019

Dezember 30, 2019

Bikebasteln/ Idee !: neulich während der Feiertage hatte ich mal wieder so einen Anflug an Idee, wie man eventuell eine Verbesserung der Isolierung von Trinkflaschen erreichen könnte. Also mal in das große französische Sportkaufhaus und dort gleich zwei dieser Isoliertragbeutel eingeholt.

Jene sollte als Grundlage dienen und den ersten Versuch ( Isoflasche Teil II ) zur Seite stehen, vor allem aber professioneller ausschauen. Fertiggestellt hatte ich den damaligen Versuch sowieso nicht. Sah mir zu frickelig aus und kam somit nicht zum Einsatz.

Natürlich gibt es genug Isoflaschen auf dem Markt. Ja klar, hab ich auch, nur sind die in erster Linie mit einem eher kleinen Volumen ( maximal 0,7l ) für mich eher nur was um zum Job zu kommen. 1 Liter Inhalt, oder knapp dadrunter sind für mich eher Maßgabe. Genug Vorgeschichte, nun zum Machwerk. Nach der ersten Begutachtung war…

…der nächste Schritt war klar, markieren der Schraubenöffnungen, dann so klein wie möglich einschneiden. Hier zeigten sich schon zwei Sachen. Zunächst mal, daß die Isolierwirkung wohl eher gering sein wird, denn das innen liegende Isoliermaterial ist da eher sparsam. Der zweite Punkt war dann, daß sowohl das einschneiden selbst als den auch das durchschieben der Schrauben wohl eine Geduldsaufgaben werden wird. Hätte ich da schon geahnt…

Denn danach wurde es dann richtig tricky. So mit dem ganzen Konstrukt noch in der Hand war das noch zu meistern.
Dann aber gerade die erste tief im Isolierbeutel steckende Schraube fest zu ziehen, daß war zunächst mal gar nicht möglich. Mit den üblichen Werkzeugen kam ich nicht gescheit an die Schraube. Der Imbusschlüssel fiel ganz aus, weil der Beutel selbst im Weg war. Der Ratschenschlüssel war da schon eher eine Wahl.

Aber beim ersten Versuch ließ ich es dann nach einer guten lange Weile sein. Ich kam damit nicht zurecht, hatte aber auch so keine Idee. Natürlich war ich auch etwas mehr angenervt.

Am nächsten Tag schaffte ich dann einen nächsten Ansatz. Ich schob die Isolierhülle einfach, wobei einfach jetzt auch übertrieben ist, wie eine Socke zurück. So kam ich wenigstens so gut mit der Ratsche an die Imbusschraube, daß ein festschrauben machbar war.

4_ergebnis.jpg

Wie das dann in der Praxis ausschaut, sieht man ja auf dem Bild. Zum „einfach“ kann ich aber sagen, bis die untere Schraube die ersten Gewindezüge greift, war das ein langer Weg. Bei der ersten Montage hatte ich noch Glück und konnte so, nach relativ kurzer Zeit den Vollzug melden. Doch schon am nächsten Morgen wunderte ich mich nicht schlecht.

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Soweit so gut. Der Praxisvergleich scheiterte an dem auf den Kopf herum montierten Trinkflaschenhalter ! Schon kurz nach der Montage kam mir das irgendwie komisch vor, aber ich bemerkte tatsächlich nicht, das ich den Trinkflaschnehalter im Schrauberwahn gedreht hatte. Eine Trinkflasche einstecken war so nicht möglich, der Praxistest fiel also aus.

Heute hab ich mich dann nochmal an die Nummer begeben. Als erstes den Isobeutel wider abschrauben, was angesichts der Mühen schon ein wenig weh tat und dann die Neumontage.
Diesmal auch an jenem Trinkflaschenhalter, den ich während der Fahrt ja auch nutzte. Diesmal stellte sich die Montage als weniger glücklich da. Elendig lange brauchte ich bis die ersten Gewindezüge fassten. Ich war kurz vor dem Aufgeben, wollte das dann aber doch irgendwie fertig haben. Mit viel Geduld und auch einer gute Palette an sehr kräftigen Ausdrücken, gelang es mir dann doch.

Et voila ! Ist jetzt fertig und kann somit mal ausprobiert werden. Ob das dann auch die Wirkung hat wie erhofft, zumal bei den Mühen, wird sich zeigen müssen.

Insgesamt ist diese Art/ Form von Isolierbeutel nicht verkehr gedacht. Natürlich könnte man mehr und besseres Isoliermaterial nutzen und dann für eine bessere Montage an der Rückseite der länge nach zu öffnen machen. Ich stelle mir hier einen überlappenden Klettverschluss vor.
Man könnte so den Isolierbeutel einfach um den montierten Flaschenhalter legen, festkletten und gut wäre.

 

Ministandpumpen – Nachgedacht

Dezember 8, 2019

Bikebasteln/ Tools für unterwegs/ meine Luftpumpen/ Idee !: es ist ein Thema das mich schon lange begleitet hat und auch noch ein paar Tage begleiten wird.

Im Bestand befindet sich eine Topeak Tubro Morph, eine Lezyne Mirco Floor HP und eine BBB Dual Pressure BMP-39. Alle drei Pumpen haben folgende maßgebende Kennzeichen. Sie haben ein recht gutes Volumen beim Pumpen, ein Manometer und einen direkten Schlauchanschluss zum Ventil. Hier ein Bild der Kandidaten.

Man sieht es auf dem Bild recht gut. Die BBB Pumpe ( ganz links ) hat das kleinste Kammervolumen, aber einen top Ventilanschluss. Die Lezyne ( Mitte ) hat das ( mutmaßender Weise ) mittlere Kammervolumen und ebenfalls eine sehr gute Ventilanschluss Lösung. Die Turbo Morph hat das „dickste“ Kammervolumen, aber den ( für meinen Geschmack ) ungünstigsten Ventilanschluss.

Da ich aber unterwegs keinen Bock auf langfristige Pumpaktionen habe, konnte doch was an der Topeak Turbo Morph passieren. Also schaue ich mir die Schläuche der Leyzen und der Topeak an. Scheinbar der gleiche Schlauchdurchmesser. Also mal die Überwürfe abschrauben. Schnell wird sichtbar, die Leyzen hat ein anderes Gewinde als die Topeak. Doch…
…die Überwürfe sind ja demontierbar ! Also mal fix das gesamte Leyzenzeugs abgeschraubt, den Überwurf der Topeak drüber und alles an die Topeak verbastelt.

Et voila ! Sitzt, passt, wackelt und macht sehr gut Luft. Und so wird sich der Alex noch einen solo Leyzen Schlauch ohne Manometer ins Haus holen und dann den finalen Umbau vollziehen.

Übrigens, die Handhabung und die Pumpleistung, gerade bis 4,8bar an dem Spikevorderreifen getestet, ist selbst der schon gut volumigen Leyzen noch ein Stück weit überlegen.

Bikealltag:  ja und der Rücken ist schon wider besser.

32.250km/ Heimatplattfußtour November

Dezember 1, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Heimattour/ Bike- u. Biketouren Bilder: es war mal wieder soweit. Nachdem die Woche eher gemäßigt war, stand als Ziel eine Fahrt in die alte Heimat an. Es sollte am Freitag nach der Arbeit direkt losgehen, denn so spart man nicht nur 20 Kilometer, sondern auch die Fahrzeit. Vor allem letztere kann man sinnvoller nutzen. Was mir dann aber leider vorenthalten blieb.

Doch um die Nummer so zu fahren, war etwas Logistik angesagt. Da es vermeintlich frisch über das Wochenende werden sollte, war das mitführen von ausreichend Kleidung angesagt. Mit der üblichen Kleidung am Freitag zum Job und wenn es am Sonntag kalt sein würde, halt noch das eine oder andere Kleidungsstück zum anziehen drüber. Zwiebelprinzip kommt da immer gut. Auch immer wichtig, genug zu trinken für die Fahrt. Gerade wenn es frisch-kalt ist und man eigentlich keinen Durst hat, der Körper braucht die Flüssigkeit. Und da wir gerade so dabei sind…

Idee !: zum Thema trinken und Isolierung hab ich noch einen Plan. Von dem Label SIGG gibt’s ja Alutrinkflaschen und passend dazu Isolierungen. Ob so eine Isolierung auch einen Trinkflaschenhalter aufnehmen kann ? Weiter im angedachten Text…

Zur gewonnen Zeit, jene sollte am Samstag für einen Besuch des Onkels passen. Denn jener ist in der Reha in der alten Heimat. Außerdem könnte ich, am Freitag angekommen, am Samstag entspannt auspennen und so erholt in den Tag gleiten. So der Plan, doch zuvor am…

Donnerstag: …erstmal die Heimfahrt gemeistern und dem CAADX eine kurze Reinigung verpasst. Sah mal wieder aus wie Sau.

Freitag: war ja klar das ma(n)n spät vom Hof kam, also erstmal einrollen. Der Wind zwar von schräg vorne, aber eher gemäßigt. Doch mit dem bepackten CAADX fährt sich das schon langsamer. Egal, Meters machen wie geht und gut iss.

Bikedefekte & „Plattfüße“: endlich Dortmund Mengede auf einem „mir spontan eingefallenen Nebenstrecke“ hinter mich gelassen und die Emscherradroute erreicht merke ich so das Hinterrad wird weich.

Ja klasse„, denke ich, wenn man schon gut von der Stelle kommen will, dann passiert sowas. Kurz angehalten und mit dem Finger den Druck geprüft. Mit angrenzender Sicherheit nicht die erst am Vortag aufgepumpten 4,5bar. Kurz überlegt und dann bis zur Unterführung der A42 gefahren. Dort zog es aber wie Hechtsuppe. Also um die Ecke gefahren und dort im Schutz einer halbhohen Mauer sich positioniert.

Der alte Film. Den platten Schlauch raus, alles kontrollieren ob nix drin steckt und dann den Reserveschlauch rein. Da war die erste Überraschung, denn jener war ein Rennradschlauch. Im Querschnitt deutlich einem regulären Schlauch unterlegen. Aber wenn man sie aufpumpt, dann geht das. Wurde dann auch so gemacht. Das Aufpumpen dauerte eine Weile, dann konnte ich aber wieder los. Schien auch zu passen.

Passen tat ebenfalls, daß die Route direkt bei 2Rad Anderl vorbei führt. Also fix in den Laden gehüpft und einen brandneuen Schlauch eingeholt. Man kann ja nie wissen. Und wieder los…

…kaum fünfzig Meter weiter, das Hinterrad wurde wieder weich. Fluchend und nachdenkend hielt ich kurz an, drehte dann wieder nach 2Rad Anderl um. Dort wurde das CAADX abermals auf den Kopf gestellt und dieses mal die Pelle und das Pannenschutzband akribisch kontrolliert. Nichts zu finden. Den brandneuen Schlauch rein und wieder gepumpt.

Natürlich bin ich noch mal rein und hab für sechseurosiebzig noch einen Schlauch mitgenommen. Im Hirn lief der Film ab, wie ich mitten im Teilstück der Emscherradroute stehe, halt zwischen Castrop und Herne mit einem weiteren Plattfuß. Gedanken zu einem alternativen Plan wurden laut.

Ich fuhr wieder los, das Popmeter auf den Hinterreifen konzentriert. Bis zu den mir bekannten Emscheraussichtsturm lief es gut. Muttern wurde über den bis dato erfolgreichen Neustart informiert. Jene Plattfuß-Nummer konnte ich also hinter mich lassen.

( Restbilder von der ereignisreichen Tour im Album )

Ich kam wieder flotter, aber vor allem unbesorgter vom Fleck. Doch kurz vor dem Herner Hafen noch ein Leckerli.
Ja klar, die Baustelle von letztes mal„, klingelte es bei mir im Gedächtnis. Ich folge der Umleitungsbeschilderung. Man führt mich über den bekannten Friedhof. Hat was, so im Dunkeln. Dann stehe ich vor der quer verlaufenden Baustelle. Danke an der Stelle an die Baustellenleitung. Hat mich noch locker fünfzehn Minuten gekostet. Kommt ja jetzt auch nicht mehr drauf an.

Ich verschiebe meine letzte telefonische Rückmeldung, um das Futter in den Ofen zu schieben, auf einen späteren Zeitpunkt und Ort. Ab dann läuft es deutlich besser und vor allem ohne weitere Unfeinheiten. Ich komme an. Deutlich später als geplant, aber immerhin.

Samstag: der Aufenthalt in der alten Heimat gestaltet sich entspannt über den Tag hinweg. Keine besonderen Vorkommnisse.

Sonntag: der Tag der Rückreise, diesmal ohne imaginäre Deadline. Das Wetter hat, wie angekündigt, tatsächlich auf kalt gestellt. So brauchte man eine Weile bis man im Tritt war. Zu meinem Erstaunen wurde gerade Holgers Erzbahnbude geöffnet. Ein Feuerkorb wollte gerade entzündet werden, ich konnte mich kaum zurück halten gleich Platz zu nehmen. Aber mein Plan war, die Sturmhaube doch noch über zu ziehen. War ja schon gut frisch so am Kopf. Man kurz ins Gespräch, doch ich zog weiter.

Die Fahrzeit schlug keinerlei Purzelbäume, ich rollte mehr als ich fuhr. Es war immer noch ein wenig zäh in mir und so peilte ich eisern den Emscher-Aussichtsturm als ersten Pausenstop an. Die einen Stunde Fahrzeit die ich normalerweise brauche bis dorthin, habe ich schon überschritten.
Doch dann kommt mir die Idee ! Das Holz am Emscher-Aussichtsturm dürfte ob der Feuchtigkeit und der Temperatur mehr einer Eisbahn gleichen, denn einem guten und ebenso sicheren Pausenpunkt.

Kurz vorher in der Brandheide gibt es doch auch jene Wanderhütte, also da mal fix hin. Denn so im Wald ist auch weniger Wind. Gesagt getan, gut die inzwischen eiskalte Trinkflasche genuckelt und den ersten Riegel vertilgt. Es ging mir jetzt besser, hatte mit dem Aufsitzen auch endlich meinen Flow gefunden, fern ab der Hatz würde ich ganz chillig nach Hause fahren.

Und so kam es dann auch. An der Emscherradroute hatte ich ja schon am Vortag das Vergnügen einer Umleitung, also der ersten, nicht der am Herner Friedhof. Da wird hochoffiziell ein Wirtschaftsweg zur Umleitung, samt Ausschilderung erklärt. Im hellen ist das besser aus zu machen. Ich fahre durch und lande recht fix hinter der JVA Castrop-Rauxel.
Dort folge ich noch eine kurze Weile der offiziellen Emscherradroute um dann auf jene schnelle Zubringerstrecke zu treffen, die mich am Freitag den ersten Plattfuß gekostet hatte. Jetzt war ich neugierig. Ich folgte also dieser Betonpiste. Und siehe da, genau an der Zufahrt, also dort wo man von der Straße dort auffährt, lagen haufenweise Glasscherben ( Bild ). Eine Schnapsflasche wurde zerdeppert und so wird dann wohl eine piksige Glasscherbe meinen Schlauch erwischt haben.

Tja und da wir gerade beim Thema Neugierde waren verließ ich die Emscherradroute in Mengede. Grund, ich hatte keine Lust einer Umleitung wegen einer weiteren Baustelle zu folgen oder die mir gut bekannte Schnelle-Strecke zu nehmen. Straßenbegleitend war irgendwie nicht so mein Ding heute.

Und so folgte ich zunächst dem Uferweg Herrenthyer Bach, wo ich ja irgendwann schon mal her bin und einmal sogar mit dem Kumpel aus´m Dorf hier. War nett und vor allem entspannter als das Übliche was ich sonst so fahre.
Für mich war das heute genau das richtige. Nett wo hergondeln, ein wenig grober Untergrund, viel Wald und auch die Streckenführung gefiel mir irgendwie. Denn man landet am Dortmund-Ems-Kanal und durchfährt dabei fast, jedenfalls ich heute, das Gebiet Im Siesack. Das ist zwar alle sehr grober Untergrund mit Schlaglöcher und Flickenteppich, dann kann man aber rüber über den Kanal und dort entlang fahren. Dort gibt’s dann einen Strecke die direkt in den Evinger Wald führt.

Naja und ab dort ist halt alles bekanntes Gebiet, also nur noch durchrollen lassen. Hoch bis zum Preußenhafen, am Channel entlang, dann aber doch rüber zur Rennbahn um sich zum Abschluss noch die Lippeauen hier kurz vor der Burg zu gönnen.

Und weil‘ s so schön war im November, der Blick in die Zahlen.

Insgesamt ist, und das auch mit der Heimattour, einiges zusammen gekommen. Die stolzen 1.263km/ Monat ( der fetteste Monat überhaupt ) summieren die Jahreskilometer auf ebenso gut 8.556km. Damit sollten die 9.000km/ Jahr nicht unerreichbar sein, ganz im Gegenteil.
Doch ob ich im Dezember noch satte 1.444km zusammen bekomme um die magische 10.000km zu knacken, wage ich zu bezweifeln. Denn das wäre dann die Topkilometermarke für einen Monat, die ich je gefahren hätte.

E-Bike Scheinwerfer – wenn man nur wüsste ?

Mai 23, 2019

Bikebatseln/ Idee !/ Customized/ Licht & Sicht: also, war ich doch so beim Lucky Bike um mich eigentlich dort in der Klamottenecke um zu schauen. Im Kopf hatte ich zwei Jacken von ENDURA die Primaloft als wärmendes Material haben ( einmal die Pro SL und dann gibt’s da noch eine Urban Primaloft FlipJak ). Waren aber beide nicht im Hause, aber auch nicht der Weltuntergang, wollte halt nur mal schauen.

Beim kurzen Rundgang entdecke ich dann in der Lichtecke eine Frontscheinwerfer für E-Bikes der für knapp 60 Euro 100LUX auf die Straße bringen soll. Es ist ein…

LUNiVO E-DIA F100.

Im Kopf habe ich ja immer noch die Idee einen oder auch meine bisherigen B&M Ixon IQ Premium mit einem Kabel zu versehen und über das Kabel ein leistungsstärkeres Akkupack/ Powerbank anzuschließen. Ziel ist recht einfach, längere Leuchtdauer bei maximaler Lichtausbeute.

Das gute an so einem E-Bike Scheinwerfer wäre, jener ist von Haus aus her mit der Möglichkeit versehen via Kabel mit dem nötigen Saft versorgt zu werden. Könnte man doch also mal mit jenem Scheinwerfer probieren. Wenn man nur Ahnung von Strom und den ganzen Kram hätte…

28.738km/ 23.03.2019/ Currywurst & Adventure

März 23, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Bike & Biketouren Bilder/ Outdoor: diese Geschichte fängt am gestrigen Tag an.

Freitag: es war 11:30Uhr und mittach war ! Endlich wider Kanalstaub auf dem CAADX und ich stand am Preußenhafen zu Lünen. Kernfrage: wie kann man um die Uhrzeit schon Currywurst Pommes Mayo futtern ? Die Lösung: das war das Tagesziel und die Hinfahrt zum Preußenhafen lief mal besonders legger. Und irgendein Ziel braucht man ja. Das mit den weit über 20km/h war so Durchschnittsspeedangaben auf dem Tacho und ohne Rückenwind. Was mich dann auch extremst erstaunte. Unbequem war es nur, als ich am Preußenhafen ankam. Eine Bullenhitze, mutmaßlich um die 20c°.
Beim bestellen bzw. schon davor habe ich erstmal ordentlich Kleidung abgelegt. Ich schwitze schon gut, wie unangenehm. Spannung auf die Rückfahrt ? Ja klar. Die Mantaplatte bestellt, gewartet dann aber ab auf eine seitliche und schattige Bank Position eingenommen.

( Restbilder von dieser Tour <klick> )

Nach dem opulenten Mahl lag die Pampe gut im Margen. Da half auch die gut gekühlte Coke nicht sonderlich. Eigentlich hätte ich meine Hängematte mitnehmen sollen. Aufspannen, reinhüpfen und Mittagschläfchen machen. Wäre zwar ganz klasse Idee gewesen, aber dann hätte ich wohl abends nicht mehr gescheit pennen können. Also, ein anderes mal.

Was die Rückfahrt anbelangte sinnierte ich während der Verdaungspause. An Cappenberg vorbei, oder besser gesagt knapp unten her sollte es werden. Was soll das ganze Geknüppel am Channel auch ? War natürlich eine Knallertour. Jedenfalls würden das die meisten Biker so sagen. Mir persönlich war das definitiv schon wider zu warm…
…oder ich zu gut gekleidet. Nach der Ankunft auf der Burg wurde sich frisch gemacht, noch einen Apfel gegessen und etwas ausgeruht. Am Nachmittag noch zum Rehasport, zu Fuß versteht sich. Den Core Teil hab ich aber nicht in der Fitness-Bude gemacht, sondern wider auf der Burg-Terrasse, bei dem Wetter. Und weil mir immer so ein Ding im Auge lag…

Bikebasteln/ Idee !: …wenn die Herren Ingenieure das bei Cannondale nicht hinbekommen, dann lege ich halt selbst Hand an. Folgendes, die Schaltzüge bzw. auch der Bremszug für das VR schleifen bei Lenkbewegungen unschön am Steuerrohr oder in Teilen an der Gabel. Zum Glück hat es dabei an dem Bremszug noch keinen Schaden gegeben, aber die Schaltzughüllen haben da schon drunter gelitten. Jene hab ich dann im Rahmen einer Sowiesobastelaktion beim Fachschrauber mit wechseln lassen.

Damit das nicht wieder so kommt, hatte ich vor ein paar vielen Tagen mit Pattex einen flexiblen Schaumstoffstreifen aufgeklebt. Das hatte sich an sich bewährt. Der war aber nur einseitig und sollte nun verbessert werden.

Also rein in die Fitness-Garage und alles was man so dafür benötigt raus geholt. Den alten Schaumstoffstreifen abgemacht, einen neuen, nun aber umlaufenden, zugeschnitten die Ränder zu den Flächen wo kein Pattex drauf soll mit Tesakrepp abgeklebt. War zwar alles ein wenig fummelig, hat sich aber gelohnt, wie man sieht…

b_ergebnis.jpg

 

Diese noch verbleibenden Kabelschützer taugen nicht sonderlich. Eine Sorte hielt so gut wie gar nicht, da hab ich die meisten von verloren, außerdem verschieben sie sich dauernd. Nervt einfach nur, aber ich lass die paar noch am CAADX dran. Oder ich mache sie später ab ? Schauen wir ma´. Und wider weiter im Tagestext.

Samstag: also heute um genau zu sein, sollte es dann nochmal für eine aber diesmal entspanntere Runde mit dem Radeln rausgehen. Im Kopf hatte ich auf jeden Fall, meine Hängematte mit zu nehmen, aber auch den Holzvergaser. Ich wollte diese beiden Dinge mal so in echt testen. Gut, Hängematte wo hinhängen ist jetzt nicht das Ding, würde auch in diversen Wanderhütten/ Unterständen gehen. Aber das mit dem Holzvergaser ?

Für diese beiden Tests gab es für mich erstmal nur zwei Runden die ich drehen würde. Die heutige halt hoch bis Nordkirchen, dann via Hirschwald und NSG Ichterloh rüber nach Herbern und von dort dann eben wider rüber zur Burg. Alternativ wäre ein Ausrücken am Channel entlang bis zur Vogelwarte Lippeauen Ost. Da die Runde über Nordkirchen aber zu einer meiner Topfavoriten zählt, bekam sie den Zuschlag.

Also nach dem entspannten Frühstück nebst Samstagszeitung und noch einem Vitalbrötchen mit Tomate die Nasen die Kleiderkammer gesteckt und dann alles Geraffel am CAADX verstaut.

Im Gegensatz zu gestern war das ja heute mal deutlich frischer. Knappe 10c° standen bei der Abfahrt an und ich war entsprechend gekleidet. Entsprechend gekleidet ? Nein, wartet mal ! Ich hatte mich etwas zu warm angezogen. Und so wurde kurz hinter dem Ortsausgang Werne das Bikeshirt und die 3/4 U-Buxe vom Laib gerissen. Alles verstaut ging es an die erste Steigung. Die erste und auch wirklich einzige nennenswerte. War aber aber alles kein Ding für mich, ging gut.

Die Trinkdisziplin funktioniert auch passabel und der Tacho gab einen passablen Schnitt her. Würde heute auf jeden Fall reichen. Motto war ja mehr Radtour oder noch besser Radwanderung und dafür war ich gut unterwegs.

An der Südkirchener Straße angekommen schaute ich wider auf die linke Seite. Ein Waldweg den ich schon gefühlt tausende Male gesehen hatte, aber noch nie gefahren. Wenn nicht heute dann wann ? Das Moto gezückt, kurz geschaut wo das so hinführt. Keine aufregende Sache, landet an einer anderen Landstraße, die ich auch kenne. Würde also fahrtechnisch eher eine „Sackgasse“ sein, weil zumindest für die heutige Tour kein brauchbarer Anschluss. Also ab in den groben Forstweg und das Ding mal eben abgekrubelt.
Und so war das dann auch. Einfach nur geradeaus bis zum Ende, dann kurz inne halten, sich umschauen und dann doch feststellen bringt nix. Also wider kehr um und zurück. Ja war schön, aber eben sinnbefreit.

Wieder an der Südkirchener Straße ging es dann wider auf die wohl bekannte Route mit direkter Zufahrt zum Hirschwald. Dort wurde dann noch fix eine Hütte begutachtet. Man muß ja so in etwa wissen wozu so eine Hütte taugt. Sitzen, plauschen und halbwegs wettergeschützt was zu sich nehmen sollte machbar sein. Gut, weiter ab zur Spatzenhütte recht direkt am westlichen Zugang zum Hirschwald.

Dort angekommen sollte auch meine erste größere Pause sein. Eineinhalb Stunden gekurbelt, da kann man schon was zu sich nehmen und sich etwas ausruhen. Doch bevor es mit dem Ausruhen losgeht muß erstmal das Lager eingerichtet werden. Hört sich jetzt blöd an, so als würde ich schon seit Jahrzehnten draußen als Bushcrafter unterwegs sein ( dazu sage ich aber noch was im unten verlinkten Partnerbeitrag ).

Das klappte auch ganz gut, ich mußte zwar noch einmal umhängen, dann lag ich aber in der Matte. Dort wurde dann die Birne und der Apfel gegessen und etwas pausiert ( mit anschließend Filmchen drehen ). Schade ist, das die Hütte zwar recht groß ist, leider aber wohl auch immer wider mal für Parties genutzt wird. Ich hab sie zwar noch nie so richtig verdreckt gesehen, aber irgendwas liegt hat immer rum. Ein Mülleimer wäre gut.

Nach dieser Pause hab ich mich aber aufgerafft und bin wider los. Wollte ja noch mindestens hoch bis zur tausendjährigen Eiche und dort mal schauen wie das mit dem Feuermachen so klappt.

( Auch hier ein Tagesalbum mit Bildern & Kurzfilm <klick> )

Diesmal bin ich aber nicht linksrum durch den Hirschwald, ist zwar die längere und zumindest am Anfang auch schönere Strecke, aber nach dem Schwenk in Richtung Osten wird die Wegebeschaffenheit eher so in Richtung Schuttabladeplätze. Da muß man schon aufpassen, daß man sich nicht den Reifen an so eine Kantstein zerschreddert. Die südliche Route ist kürzer und führt „auch nur“ am Waldrand vorbei, ist aber zumindest in weiten Teilen deutlich besser beschaffen. Nur das letzte Viertel hat es etwas in sich. Aber in einfach kann ja jeder !

Und weil wir gerade bei Thema – in einfach kann ja jeder – sind, komme ich so aus dem Hirschwald raus und fahr die Altefelds Straße so entlang, sehe ich eine offene Schranke links ab. In der Ferne meine ich schon die tausendjährige Eiche zu sehen. Geht da etwa ein Feld-Wirtschafstweg entlang ? Und wider schnell angehalten und wieder das Moto mit Googlemaps bemüht…
…und schon in den Weg eingebogen. Am Anfang ist das noch gut brauchbar zum fahren, zieht sich dann aber im weiteren Verlauf gut zu. Bedeutet, die Wegebeschaffenheit ist vorzugsweise für landwirtschaftliche Gerätschaften gedacht. Die Schleife ließ sich aber ich gut fahren. Etwas Fahrtechnik und das geeignete Fahrgerät vorausgesetzt. Ich hatte Spaß – ja !

Und ja, mit dieser Abkürzung sparte ich mir das Umgondeln des nette Dörfchens Capelle. Und so stand ich nun am besagten Orte und sichtete kurz die Area. Hängematte würde eher nicht gehen, da keine passende Bäume in naher Sichtweite, oder zu dick vom Stammumfang. Beim Thema Wasser heiß machen via Holzvergaser würde aber was gehen. Ja es lag sogar praktischerweise Brennholz rum.

Also sich wider etwas eingerichtet und dann mal los. Erstmal für den Brennstoff in passender Größe gesorgt und die rumliegenden Äste durchgebrochen. Dabei bin ich dann auf etwas feinfäsigere Rinde gestoßen. Die wurde dann auch gleich separat gelegt, sowie noch ein paar Zunderspähne geschnitzt. Als Standort für den Holzvergaser diente mir ein Wegstein ( ? ), praktisch nah bei der Sitzbank.

Grudnsätzlich muß ich sagen, ja ging nicht sonderlich fix, hat etwas länger gedauert und ich hatte so etwas meine Mühe. Aber mit den fast ausschließlich gefundenen Materialien, lassen wir mal die Kordel außen vor, brachte ich das Feuer zum brennen. Zwar hatte mich die Flamme nicht so sonderlich überzeugt, aber das was ich da gefunden hatte war ja größtenteils doch frisch gefunden und wohl so auch zumindest leicht feucht.

Aber es brannte, wenn nicht in der Konsistenz, wie bei meinen bisherigen Testversuchen. Also fix den Wasserpott draufgestellt, Deckel drauf und gut war. Naja, etwas Zunderspäne hab ich nochmal nachgeworfen, damit das Ganze etwas Feuer unter´m Arsch bekam, aber dann lief es doch.

Erstaunlich war, keiner der etlichen Leute die vorbei kamen, hatte etwas gesagt ! Ein Jäger gesellte sich sogar auf die andere Bank und hatte sich eine geraucht, während er mir zuschaute und wir uns unterhielten. Die längste Zeit hab ich mich mit einem wohl etwas gleichalterigen Mountainbiker unterhalten ( der aus jenem Waldrandes kam, wo ich letzten Sommer auch mal probiert hatte zu fahren ).

Jedenfalls kochte das Wasser bald und ich hatte eine heiße Tasse Brühe bei der Unterhaltung. Doch irgendwann muß man ja mal wider weiter und weil der Gesprächspartner auch in Richtung Herbern rollte, beschloss ich mich an zu schließen. Vielleicht kennt er ja noch einen anderen Weg. Tat er auch und jener Weg war sogar gut brauchbar. Den einen umgestürzten Baum mußte ich aber schiebend, nicht fahrend wie er mit seinem MTB, umgehen.

Am Schloss Westerwinkel zu Herbern verabschiedet ich mich dann, bedankte mich aber auch für den netten Weg. Nach ein paar Überlegungen wählte ich aber die klassische Rückroute. Die Brücken am BAB Zubringen sollen eh noch nicht fertig sein, wozu also Plan B. fahren ?

Den letzten Stop machte ich dann noch an der Genegge Quelle. Wollte mich da nochmal genauer umschauen. Der Kollege aus dem Claim meinte, da könne man doch auch „abhängen“. Sollte aber schwieriger werden, da Baumwerk entweder zu nah beisammen oder eben zu dicker Stamm. Schade eigentlich.

Und so zog ich dann wider von dannen und machte mich gen Burg auf. Leider versagte der Bryton-Akku kurz vor Ziel und so mußte ich die gesamte Streckenlänge anhand eine Routenplaners ermitteln. War aber kein Ding, bei Strava die Strecke runter geladen und den Rest angehängt.

Newsticker: und weil es zur letzten Abfahrt noch ein paar artfremde Gedanken gibt, habe ich jene wider entsprechend ausgelagert hier <klick> platziert. Ihr kennt den Weg dorthin.

Quer-lang-Sonntag/ Tag A – E

November 7, 2018

Bikealltag/ Volotec/ The Cure – Forest: wohl wider ein paar viele Zeilen, quer – weil im ersten Zuge etwas wahrlos-gedanklich hier niedergetippt. Quer-lang weil es mehr oder weniger ein Bericht über die folgenden Tage werden wird.

Bike nachgedacht: …jene sind, wie ich ja schon erwähnte spontane Urlaubstage, die ich versuchen werde für mich sinnvoll zu füllen. Denn Leben allgemein, mein Lebenswelt immer irgendwie im Mittelpunkt des Sinnvollen sein. Was sinnvoll ist, überlasse ich mal meinen Gedanken.

Bikealltag: natürlich spielt sich mein Leben nicht ausschließlich rund ums Biken als solches ab. Ja klar es steht recht gut im Mittelpunkt, was aber zunächst mal grundsätzlich mit der Tatsache zu tun hat, daß ich als Privatmann keinen großen Bock eine motorisierte Blechkiste habe. Das mache ich auf dem Job zu genüge, muß ich also nach Feierabend nicht mehr haben. „Erschwerend“ kommt hinzu, ich habe die guten Strecken zur Verfügung, also warum sollte ich ?

Sport & Alltag: dann kommt natürlich noch mit dazu, daß ich zu fuß irgendwie in den „letzten Tagen“ ( was ja realistisch gesehen ein paar sehr viele Tage sind ) ich sage mal so – gehandicapt bin. Das ist aber einen andere Baustelle, die ich hier jetzt nicht wider gelangweilt rüber reichen werde.
Dennoch, in den letzten drei, oder waren es schon vier Wochen ?, hat es sich ergeben, quasi zwangsweise, daß meine sonst eher durchgängigen sportlichen Nebenaktvitäten vernachlässigt wurden. Schlampe ich ! Kommt vor, aber ich gelobe Besserung, was auch aufgrund des nun wider eher normal laufenden Zeitplans machbar sein sollte. Es ist halt wie es ist, da spielen viele zeitliche Parameter eben mit rein. Heute wird wider so ein Tag sein…

…nachdem ich gestern erstmals wider ausgepennt hatte und sich dann der Tag etwas quer gestaltete. Jedenfalls durch das eher bescheidene Programm in den letzten Woche hat mein Körper hier und da Federn gelassen.

Tag 1.: der gestrige Tag also länger schlafen, als Grund wohl weil ich am Vortag mir noch nach Schichtende einen Ausflug zur Kanalmündung gönnte. Ebenso spielte wohl mit hinein, daß ich auch noch recht spät, also für meine Verhältnisse, ins Bett kam. Das war wohl gut auf halbelf zu.

So wurde der Vormittag mit Café con Leche & Samstagszeitung, gefolgt von einem zusammengestrickten Frühstück eingenommen und ratz fatz war es fast mittag. Die Sonne schien, draußen waren ein zwei Handgriffe zu tun. Laub aus dem Burggarten entfernen, draußen auf dem Gehsteig nebst Grünstreifen, auch wenn dort eher weniger lag.
Der motorisierte Kutschwagen der Burgdame und dessen Winterreifen wollte noch ein letztes mal auf Sicherheit geprüft werden. Sprich mit dem fetten Radschlüssel nochmal die Radmuttern prüfen und die Radkappen druff jemacht. Womit dann schon zwei Baustellen vom Tisch waren.

Der Brunnen und dessen Wintertauglichkeit stand dann als nächstes auf dem Programm. Wasser ablassen, den Kram ein wenig verstauen, hier und da eine seichte Reinigung und dann eben winterfest machen. Als örtliche und somit direkte Nebenbaustelle wurde die Birdbox ( Vogelhäuschen ) aufgestellt. Den Anstoß dazu gab Linsenfutter mit seinem Vogel- u. Bilderblog. Und schon ward es mittag in echt.

Damit war der mit zahlreichen Aktivitäten gefüllte Vormittag rum und die Burgdame hatte das Mahle kredenzt. Nach dem leckeren Mittagessen, den Bauch noch voll und ob des immer noch sonnigen Wetters verblieb mein Laib nicht innerhalb der Burggemäuer, sondern machte sich kurz frisch und stieg aufs CAADX. So ein wenig Bewegen könnte nicht schaden und ich hatte danach so ein, zwei grobe Ziele vor Augen. Erstes Ziel…

Bike & Pack/ Bivy, Zelt & Co.: hatte ich die Tage doch im Thema Bike & Pack & Sleep zwei potentielle Kandidaten herausgefiltert. Unter anderem das schon im meinigen Hause befindliche Label Exped, wo es dann eine Exped Scott Hammock Combi gäbe.

Das das CAADX noch am Freitag seicht drecktechnisch am Channel das eine oder andere aufgesammelt hatte, womit ich dann so unmöglich direkt in den Laden rollen könnte, wurde es eigens nochmal mit dem Lappen fein gemacht. Warum aber direkt in den Laden ? Mehr dazu hier <klick> im Nebenartikel.

Nach diesem Shopbesuch ging es wieder ganz gemächlich gen dem heimatlichen Claim. Auf der Rückfahrt wurde dann an jener Engstelle vorbei geschaut, wo schon seit über einem Jahr grobes Geäst vom Ausmaß her eher Baum als Sturmschaden quer liegt. Wenn ich da schon mal wider hergefahren bin, hatte ich schon den einen oder anderen Ast auf die Seite geräumt.
Ich finde es immer wider erstaunlich, diese Route wird auch von allerlei Fußvolk, zumeist in Begleitung von bellendem Vierbeiner frequentiert. Man stolpert sich da also einen zurecht, muß den Kopf senken und aufpassen das nicht irgendein Ast im Auge landet. Aber wegräumen ?

Gut, ich hatte dann ein wenig was mitgebracht um der Lage eine gewisse Abhilfe zu schaffen. Der Biberman machte sich also an´s Werk, dauerte zwar etwas länger, aber Kleinvieh macht auch Mist. Wieder erstaunlich fand ich, mit den Leute die dort herlaufen sind kam man unkompliziert ins Gespräch, extrem freundlich und man stimmte mir sogar zu, das zu machen. Die „Umleitung“ über einen ebenfalls gestürzten Baum ist auch sowas von glitschig. Ein Traum den Leuten zuzusehen, wie sie da erst über den Baum steigen um dann auf dem feuchten Waldboden schlitternd Halt suchen.
Ach ja, etwas Kleinmüll hatte ich auf dem Rückweg noch aufgesammelt. Nach der Ankunft wurde dennoch eine kurze Crosstraining-Einheit durchgeschoben. Ernüchterung.

Soviel zu gestern.

Tag 2.: der heutige Sonntag wurde dann erstmal für die Idee…

Bikebasteln/ Idee !/ Licht & Sicht: genutzt meine Akkusetzt via kleiner Reflexstreifen paarweise zuzuordnen. Danach landeten die im Reserve liegenden im Ladegerät, man kann ja nie wissen.

Frühsport, leider indoor stand dann noch an und anschließend noch ein Krafttraining in short hinterher geschoben. Viel mehr war aber auch nicht mehr drin in den Knochen. Dann das Mittagmahl, Gulasch nebst Knödel. Jenes sacken lassen, noch einen leckeren kleinen Espresso draufschütten, den Bitterino wie ein kleines Stückchen Süßkram mit dazu. Nebenher, diese und andere Zeilen in das MacBook Air hackend. Gleich noch mit dem Volotec zur Waldengstelle Biber spielen, draußen bewegen soll ja ganz gesund sein.

Tag 3./ Montag: keine großen Worte hier mehr dazu, da schon alles hier <klick> geschrieben wurde.

Tag 4./ Dienstag: Mottotag, was geht noch mit den Knochen ? Schauen wir mal. Der grobe Tagesplan gibt zunächst mal Fazienrolle vor, dann könnte ein Crosstraining noch kommen. Am CAADX müßte der Burgherr mal nach dem Zustand des Antriebs schauen, wintertauglich machen wäre auch so ein Plan. 

Ob Radfahren mit oder ohne Biberaktion noch machbar ist, sollte fragwürdig sein. Rehasport wäre aber auch noch eine Machbarkeit.

Letzteres wurde dann auch umgesetzt. Dabei gönnte ich mir eine extralange Anfahrt zum Ort des Geschehens und auch die Rückfahrt ( Strava <klick> ) wurde ausgedehnt.
Es war einfach zu schön draußen, zwar schon frisch, aber gut gekleidet machte das nichts. Einigermaßen schnell, also eher langsam trudelte ich so vorig dahin. Der lange Moment um zu vergessen, daß ich eine Übung beim Rehasport nicht machen konnte. War heute nicht drin. Es war dunkel, ich alleine, die Luft klar und schön. Natur eben.

Bikealltag/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16: und weil wir am heutigen Tage eh schon mit dem Putzlappen unterwegs waren, wurde der Stahl Renner winterfest gemacht.

Tag 5./ Mittwoch: last day in holiday, wieder bis fast halbneun in den Federn. Genusschlafen. Dann Espresso Frühstück anschlienßend noch zwei Scheiben Toast mit Hering in Rotebeete-Soße. Das Wetter draußen schon knalle-schön, 10c° und Tendenz steigend.

Ich also raus und das Krafttraining gemacht. Windstille, die Sonne, die Ruhe und immer wieder ein paar Vöglein in der Hecke. Vor der kurzen Dusche rief die Burgdame an, ihr wurde die gesamte Geldbörsen gezockt ! Also auf auf, sich mit den Sprachrobortern rumärgern, dann ein kurze Dusche. „Abhängen“ folgte…

 

…wer weiß was der Tag noch bringen wird ? Dabei wurde noch eine andere Isolierlösung ausprobiert, da ich mit einer Gymnastikmatte in der Hängematte eher subzufrieden bin. Der erste Ansatz klappte besser und „wirkt“ auch.

Am frühen Abend war die Welt aber noch so schön draußen, das ich nochmal mit dem…

Bikealltag/ Bikealltag Volotec/ Biketouren: …ausrücken mußte. Inspiriert wurde jene Runde durch die gestrige Heimfahrt durch den Heimatwald nach dem Physiotermin.

Strecken und entsprechende Tracks hab ich ja genug im Kopf geparkt, ich mußte also nur noch lossollen. Die ersten zwanzig, dreißig Minuten noch in det Dämmerung, rockte aber trotzdem. Hab da noch den schmalen Track von gestern gefahren, nur andersrum und eben in teilhell. Das war ein Feeling im Gegensatz zu gestern.

Dann ging es quer rüber über den Channel und von dort sogar rauf zur Halde Radbod, das Haldenzeichen in Augenschein nehmen. Jenes ist aber immer noch eingezäunt, aber man lackiert schon die Schweißstöße. Dann wieder runter, in verwunderten Blicken diverser Hundhalter. Ab zum Track wo die Tage der Biber tätig war. Leider ist die „Umleitung“ nicht zu gebrauchen, die Kehre ist zu eng. Oder, Radversetzen während der Fahrt kann ich nicht.

Ab da wurde an der Müllverbrennungsanlage vorbeibgetuckert die Channel Brücke hoch, da aber noch den Mitteldamm-Track abgegriffen. Jener war so gerade eben noch befahrbar. Aber der Grünwuchs hat da seine natürlichen Spuren hinterlassen. Es kommen wohl doch nicht genug Angler dort vorbei.

Ne, war aber very nice und Points für drn WP sollten auch in Ordnung sein. Morgen ganz regulär mit dem CAADX zum Job hin und zurück.