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Jahresabschlussbericht 2017

Januar 7, 2018

Jahresabschlussbericht 2017: the same procedure as every year – enter the finishline !

Wir schreiben heute den 01.11.2017, den Tag nach der gelaufenen Radtour und so langsam wird es Zeit ein paar Zeilen zum gelaufenen Jahr nieder zu tippen. Wie immer in meinen Jahresabschlussberichten üblich, wird der Beitrag immer wieder mal getippt, liegt dann in der Ecke, wird wieder hervorgeholt und dann weiter mit unsinnigen Buchstabenkombinationen gefüttert. Also los…

Kurzfrage: wie war´s ? Kurzantwort: gemischt bewölkt bis heiter aber auch viele sonnige Abschnitte.

Die etwas längeren Textzeilen zum gelaufenen Jahr. Leider wurde dieses Jahr durch einen weniger glücklichen Umstand in weiten Teilen immer wieder überschattet. Das Alter hielt bei mir nicht erst in Form der geburtstäglichen Rundung Einzug, sondern relativ konkret schon Ende Januar. Ich hab da auch zur Zeit gar keinen Bock drauf mich damit groß zu befassen, rumheulen hilft ja eh nix und so kann die geneigte Leserschaft, also jene die´s noch net getan haben, die entsprechenden Zeilen unter der Rubrik „Alter“ abgreifen.

Ein paar kurze Anmekrungen dennoch dazu. Die Laufklamotten kann ich wohl vorläufig in die hinteren Ecke des Kleiderschrankes legen. Die gerade mal eingelaufenen noch im Herbst 2016 erworbenen Laufschuhe haben gerade mal 285 Kilometer gesehen und die Lauftight, ebenfalls da noch erworben fristen also nun ihr Dasein im Kleiderschrank. Schade, aber zur Zeit habe ich auch kein Bock auf das Thema.

Ich schätze die guten Tage, versuche so mobil wie´s nur geht zu bleiben, aber größere Gehstrecken, also Spazieren gehen oder Sightseeing a la Berlin machen ist nicht mehr ganz so mein Ding. Also vom Gehen her. Wenn ich mal wieder mehr Ruhe habe, mach ich mich mal schlau, wie das mit dem Griff in´s Ersatzteillager ausschaut, oder eben andere Möglichkeiten.

Bis dahin halte ich mich mit dem Radfahren und ein wenig-viel Fitness-Krafttraining-Training recht gut über Wasser. Das gute ist, bis auf wenige Leckerli klappt das mit dem Job bewegungstechnisch recht gut. Das ist auch eines meiner Ziele. Ohne was zum schaffen würde ich wohl am Rad drehen. Guter Zeitpunkt dieses Thema hier abzukappen und zum Kernthema Rad zu schwenken.

Radfahren ging dieses Jahr

…recht gut ! Aktuell, also am 01.11.2017 steht der Kilometerzähler bei 9.066 Kilometer, was den immer wieder mal ambitionierten Jahresabschluss mit 10.000 Kilometer als realsitisch erscheinen lässt. Jetzt hab ich aber ein „Problem“, ich weiß gar nicht so richtig wie diese Kilometerleistung zusammen gekommen ist ?

Denn die eine oder andere eigentlich monatlich gedachte Heimattour ist ausgefallen, auch da wie immer sehr viel leider, und so fehlen jene Kilometer. Ich kann mich jetzt auch nicht daran erinnern, daß ich große Touren mit den Kumpels & Bekannten gemacht hätte. Ja klar, der eine oder andere Ausflug war mit dabei, aber sonst ? Vielleicht ist es an dem Punkt auch schon das Alter was mich da etwas vergässlich macht ? *lach*

Aber auch da kann ich sagen, der rote Faden. Denn mit dem gesundheitlichen Leckerlie hatte ich so auch nicht immer die Motivation groß was zu planen und ein paar Leute zusammen zu trommeln. Und wenn, dann eher kurzfristig.
Blöd ist dabei natürlich auch, das sich zumindest zwei Bekannte aus dem Radforum verabschiedet haben. Schade, aber ich kann deren Intention ein wenig verstehen. Ich selbst bin da insgesamt gelassener.

Naja, und wenn die kleine Truppe etwas zerstreuter ist, dann ist das mit dem kurzfristigen planen immer etwas mehr tricky. Mal sehen ob wir dieses Jahr doch noch die Channel Challenge zusammen bekommen.

Ich denke aber ein Grund für die dann doch insgesamt vielen Kilometer waren die eine oder andere Heimfahrt dieses Jahr. Hier bin ich im Sommer doch immer wieder mal an der Seseke entlang geschossen, mit den schmalen 28er Conti Grand Prix 4 Seasons hat das schon echt gebockt. Da ist auch so mancher schneller Straßenkilometer zusammen gekommen. Soviele, das ich da auch schon die Anklänge zu einem Rennrad in meinen Hirnwindungen gerade noch verdrängen konnte.

Zum Glück ist man ja mehr oder weniger chronisch pleite, oder hat Geld nicht im Überfluss, steckt es dann lieber in die laufende „Ware“. Und dann hatte ich da ja noch diesen Jungtimer-Renner mal bei einer Jobfahrt gesehen. Warum, wenn, also neu anschaffen, wenn man einem Jungtimer-Renner auch sehr viel Spaß haben könnte ? Aber auch an dem Punkt, groß Bock mich darum mal zu kümmern habe ich nicht. Auch wenn die Formel n+1, bei mir ja schon n+2 ist, lassen wir mal das aufgebrauchte Volotec außen vor, für Fahrräder durchaus verlockend ist.

Das CAADX selbst als Hauptfahrgerät geht nun mit über 17.000 Kilometer in so langsam in einen Rollbereich, wo andere schon wieder über einen Neukauf nachdenken. Aber noch rollte es gut.

Meine Radläden des Vertrauens

…auch wenn ich zum Glück nie oft da bin, werde ich an dieser Stelle ein paar Worte dazu verlieren.

Das Rad Dortmund ( oh ! sehe gerade Backup bei der Homepage ) hat nochmal die Nabenlager ( bei 13.130km/ 29.05. bis 02.06.2017 ) aufgefrischt, sollte also noch gut rollen. Gefühlt, was aber auch nix heißen mag, machen sich aber so langsam die Innenlager ( Innenlager = am Steuerkopf sowie das Tretlager ) vom Acker. Natürlich hatte ich auch die Laufräder vom Stahl Renner anschließend für einen gleichartigen Check-Up reingereicht ( Frage: wieso hab ich das nicht explizit aufgeführt ??? = nachforschen = erledigt und entsprechend den Beitrag Stahl Renner Wartungen 2016 – 2017 überarbeitet ).

Wütec hatte mal am Steuerlagen in einer Schnellaktion ( 13.640km/ 20.06.2017 ) Hand angelegt. Für kleines Handgeld ist das erstmal wieder bereinigt.

Und was dann die Radläden des Vertrauens angeht, ich werde weiter zu Euch kommen, Empfehlung natürlich eingeschlossen, wir sind aber alle auch froh, wenn es nix für die Fachleute zum Schrauben gibt. Ich denke letzteres versteht sich.

An der Stelle hab ich aber auch erstmal beschlossen die Lager kaputt zu fahren, bevor ich sie auf Dunst tauschen lasse. Denn letztendlich kann keiner sagen, ja tauschen weil sie zum Zeitpunkt X den Strecker machen. Und vorsorglich tauschen ist auch nicht mein Ding.

At last hatte ich bei 11.298km am 04.03.2016 noch die runtergefahrenen Kettenblätter getauscht und gut iss. Gut iss, weil das CAADX sich somit zu einem echten groben Spaß & Spielgerät entwickelt hat. Natürlich habe ich da noch zumidnest eine Idee ! Die Optik gefällt mir nicht mehr ganz so.

Idee !: bei einer Aufrischungsaktion des Reflektormaterial an den Kettenstreben, das weiße Reflexmaterial war arg zerschossen, wurde schwarzes Reflexmaterial von mir aufgeklebt. Da ich aber zuvor wenigstens die überschüssigen weißen Reste entfernen wollte und dies auch stellenweise gemacht habe, wurde mir klar, das Zeug klebt wie Pest ! Selbst mit dem Heißluftföhn riss das Material nur in winzigsten Stücken runter. Das ist natürlich unschön und lässt dann die Gesamtoptik eher mau aussehen.

Da kam mir die Idee, den ganzen Rahmen blank zu machen. Also Alu blank, dann eine Klarlackschicht, womöglich vom Lackierer gegen eine Summe X auftragen lassen, als Schutzschicht und gut iss. Das Ganze wäre natürlich eine größere Aktion, denn im grunde müßte alles am Bike demontiert werden. Idee hierzu wäre, das dann einher gehen zu lassen mit dem Tausch der Innenlager. Idee sacken lassen, mal sehen wie und ob man das händeln könnte, zu Kosten X.
Praktischerweise könnte man gleich noch die Zugegenhalter für die hinteren Schaltwerke am Oberrohr durch einen fähigen Aluschweißer festheften lassen. Denn jene Seilzüge sind mehr als bescheiden verlegt, am Unterrohr entlang.

Cut der Überlegungen, weiter im Text: der Stahl Renner kam dieses Jahr eher nur bescheiden zum Einsatz. Warum lässt sich schnell erklären. Zu viel Spaß mit dem schmal bereiften CAADX. Nicht schlimm, dann wird das gute Stück dieses Jahr etwas mehr geschohnt.

In Sachen Plattfüße/ Reifendefekte/ Liste lief das dieses Jahr, also zumindest zum Jahresende hin gefühlt, geschmeidig ab. Eine etwas konzentriertere Verdichtung um den Februar hin, wo dann auch die beiden fetten Reifendefekte waren, davon der eine echt ärgerliche. Fliesenscherben zersäbelten mir den gerade mal 32 Kilometer gelaufenen  Conti 4-Seasons. Gute 30-40 Euro für die Katz und erstmalig auch die Situation das ich mich hab einsammeln lassen müssen.
Das zweite mal hab ich mich im August einsammeln lassen müssen, weil ich leider zu spät erkannte, das es Stress mit dem Felgenband gab. Man sieht also, auch der erfahrene Vielfahrer hat immer wieder mal ein neues Leckerli.

Aktuell…

…also nun am 25.12.2017 kann ich aber sagen, das Jahr war so schlecht auch nicht. Die 10.000 Kilometer sind längst im Sack, alles andere nur Spass, soll auch eine klare Absage an höhere Ziele sein. Größere Defekte, also außer die bei mir selbst, blieben aus. Das nächste Jahr kann kommen !

Ganz aktuell…

…das Jahr ist gelaufen, das neue schon fett gestartet, es geht also weiter in der Geschichte des Radfahrens, derer Geschichten drumherum und meiner Person als Erzähler. Viel Spaß beim stöbern, lesen und wenn Ihr wollt, antworten.

 

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Rumgealber…

Dezember 16, 2017

…wie so oft am Wochenende.

Bikealltag/ Idee ! : noch ein paar Worte so aus dem Handgelenk eingestreut.

Spikereifen Selbstbau: jene Sache mit den Spikereifen selber bauen ist zwar für mich im Ansatz nicht gelaufen, aber ich werde erstmal ein Zeitfenster haben müssen bei einem örtlichen Schrauben & Handwerkerfachmarkt H&W GmbH nach brauchbarer Ware Ausschau zu halten.

Bis jetzt hatte ich ja Glück, daß das Wetter passte und ich meine 1kg Schwerbremsreifen nicht fahren mußte. Ganz ehrlich, da bin ich auch jeden Tag für dankbar den ich sie nicht brauchen muß.

Denn wenn ich die montieren muß, dann ist richtiger Winter. Und mit richtigem Winter explodiert der logistische Aufwand mit dem Radeln unterwegs zu sein. Alleine die zeitliche Aufbringung mit den Reifen unterwegs zu sein. Dazu kommt dann ja immer noch das ganze An- u. Ausziehen, vor allem in der Firma. Trotz Spind und Stellplatz fürs Rad geht da mal locker eine viertel Stunde drauf, pro Turn. Also pro An.u.-Ausziehen, was dann schon am Tag eine Menge ausmacht.

Isoflachen: die andere Sache und zwar damit dem Trinken für unterwegs und isolieren. Das ganze Rumgebastelt ist zwar nett, wird mir aber auf Dauer zu –  zeitaufwändig. Und so habe ich mich nun dazu durchgerungen drei, vier käuflich erwerbbare Lösungen anzuschaffen. In meinem Lieblingsonlineshop Bike24.de gibt’s da folgendes…

Das Ergon Teil könnte ich wohl gut in meinen Ortlieb Accessoire-Pack verschwinden lassen oder in das Haltenetz des Ortlieb Handelbar-Pack unterbringen. In beiden Fällen etwas Isolierung drumherum und gut dürfte sein. Vorteil wäre hier, die Isolierung bedürfte keinerlei größerer Bastelarbeit.

Der Trinkrucksack würde am Rücken liegen. Hier hatte ich den ursprünglichen Plan eine Lösung zu finden, wo man das unter der Jacke tragen könnte. Wird’s geben, ist aber so selten das ich es bis jetzt noch nicht gefunden habe. Außerdem könnte dann das Tragesysthem eher bescheiden sein.
Aber so ein Rücksack samt Trinksysthem auf dem Rücken sollte auch so schon genug geschützt sein, daß das reicht.

Diese Trinkschläuche für normale PET Flaschen gibt’s im Outdoorbereich. Da könnte ich mir dann vorstellen eine passende Flasche, wieder etwas eingepackt, im Accessoire-Pack oder eben im Handelbar-Pack verschwinden zu lassen. Ganz großer Vorteil, wird nur ein paar Euro kosten.

Die „normal“ isolierte Trinkflaschen hatte ich neulich wo im Sportkaufhaus in der Hand. Hier war der Vorteil gegenüber derjenigen die ich schon habe, es waren brauchbare Deckel mit dabei. Also Deckel wo der Trinknukkel abgedeckt ist und so eben nicht vom Dreckflug beschossen werden kann. Zwei Trinkflaschenhalter am Bike hab ich ja, sollte auch also auch gut vom Handling sein.

Bei dem Thema würde ich sagen, Land in Sicht. Dann ist auch das Kurbeln in der kalten Jahreszeit beim Thema trinken nicht mehr das Problem.

Thema Volotec: dann war dann noch das Projekt Volotec. Natürlich ist das nur so eine Idee, oder sollte ich besser sagen Hirngespinst, denn echt Geld für eine neuen Rahmen hab ich da nicht liegen. Sehe ich so auch nicht ein. Der Reiz hin oder her. Dennoch…
…war ich im Rahmen meiner Jobfahrten neulich in einem bis dato noch nicht gekannten Bikegeschäft. Das Zweiradcenter Legewie. Nicht bekannt wird’s auch gewesen sein, weil es wohl recht neu ist. Es liegt in Solingen ( und wird dann somit auch in meine Bikestore-Liste aufgenommen ).
Hab da mal einen Streifzug durchgemacht, so als Bikejunkie kann man nicht anders. Ins Auge gefallen sind mir dort ein zwei HT´s von Trek. Bringt aber alles nix, sahen zwar lecker aus, ist aber auch nur wieder Neuware und macht so keinen Sinn. Ich werd wohl hin und wieder mal den Gebrauchtwarenmarkt beobachten. Also vielleicht…

Bikeklamotten/ Dermizax: die andere gedankliche Baustelle, wieder unter dem Motto Thema Zeit & Regenjacken. Fakt ist, meine Regenjacken die ich habe sind alle nie richtig dicht. Die Gore-Jacken trotz mehrere Versuche sie zu waschen und nachzuimprägnieren nicht, genauso wenig wie die vermeintliche Dermizax Protective Luis Jacke. Ärgerlich wie ich finde.

Aus dem Radforum kam noch der Tip, das ausgerechnet das Edellabel Rapha Dermizax verarbeiten würde. Gut, also mal die Homepage studiert, so aber erstmal auf die erweiterte Schnelle kein Produkt gefunden. Und wenn, wie bei der Classic Rain Jacket II, dann wird Dermizax wieder nicht explizit genannt. Was soll das ? Jetzt muß ich Rapha kontaktieren.
Geht aber so leicht nicht, da via Homepage kein offizieller Kontakt genannt wird. Der nächste Rapha-Store ist in Berlin ! Hätte ich das ma´ gewusst

Volotec Projekt

Dezember 10, 2017

Projekt Volotec/ Bikebasteln/ Idee !: und wider einen Ansicht völlig bescheuerte Idee, basierend auf einem Gedanken den ich immer wieder mal so im kranken Kopp hatte. Erstmalig hatte ich den im vorherigen Beitrag zum Spikereifen selber bauen II schriftlich fixiert.

Also, das Volotec hat zur Zeit was mit satten 36.086 Kilometer auf der „Uhr“ stehen und wurde der Trainingsverwaltung nach am 26.05.2017 bewegt. Fakt ist, die Aufnahmen des Viergenlkerhinterbaus wären nur noch mit sehr viel Aufwand zu retten, im Grunde ist der Hinterbau aber irreparabel.

Andersrum, auch wenn ich kein ausgewiesener Bikschrauber bin, der Rest vom Volotec wird mehr oder weniger in einen noch gut zu gebrauchendem Zustand sein. Die einzelnen technischen Bauteile sollten sich hier New Bike/ technical facts abrufenlassen.

Was schwebt mir also vor und wofür könnte man das Volotec noch nutzen ?

  • im Grunde ein neuer oder auch ein wenig gebrauchter Rahmen wo die Bauteile dran passen die noch zu gebrauchen wären
  • das Bike könnte als unauffälliges Bäcker-um-die-Ecke-Nutzbike dienen oder auch als „Winterschlampe“ wo dann Spikereifen quasi ab Monat-X fix auf den Laufrädern montiert sind

Daraus ergäben sich mir zwei grundsätzliche Gedanken. Mit oder ohne Federgabel ist mir schon fast schnuppe und würde an einem Investitionsaufwand entschieden werden.

  • Starrbike, des Wenigergewichtes wegen, wäre für mich kein Problem
  • Federgabel ( weil ja vorhanden und sogar noch gut in Schuss, behaupte ich mal… ) würde dran kommen, wenn es eben das Budget hergibt

Ferner nehme ich die Sache da mal so aus dem Hinterstübchen wären zu verwenden…

  • der komplette Antrieb mit Hauptaugenmerk auf das BSA 68mm Standard, Truvativ Giga-X Pipe XR Tretlager
  • die gesamte 9-fach Schaltung wobei ich durchaus geneigt wäre…
  • …an der vorhanden Kurbel auf 1-fach Antrieb zurückzuschrauben ( einfach das Berg-Kettenbatt und das ohnehin kaum genutzte fette Kettenblatt nicht zu montieren ), der Einfachheit wegen
  • die komplette hydraulische Scheibenbremsanlage

Da ich jetzt nicht so der Schrauber bin, mehr der pflegende Fahrer, ist bei mir aber spätestens bei der hydraulischen Scheibenbremse Schluss. Wohl auch, weil mir da schlichtweg das Werkzeug für fehlt. Schluss ist bei mir auch bei den Steuerlagern, die ja auch noch nicht derart verschlissen sein können ( wurde bei 27.425km/ 21.11.2013 beim Stammschrauber Wütec gewechselt ), da sie in dem „Alternativrahmen“ einen Platz finden könnten.

Was stell ich mir so vor ? Es könnte also was Starres sein oder eben die Federgabel mit aufnehmen. Gut gebraucht vom Umbau eines Liebhabers oder einen potentiell kostengünstigen Neurahmen. Im Grund aber so günstig wie möglich – am liebsten gegen Null tendierend. Ob das dann eher ein Trekkingrahmen oder ein älterer 29″ Rahmen sein könnte…

So, die groben Gedanken fixiert, sacken lassen und hier und da mal die Augen aufhalten. Vielleicht schaue ich mal bei Wütec rein, wenn ich Zeit habe und könnte die ja mal konsultieren ?

Spikereifen selber bauen II

Dezember 10, 2017

Bikebasteln/ Reifen/ (Bike)bilder/ Reifen ( montieren ): gut zum Thema Spikereifenbau bin ich dann mal im örtlichen Baufachmarkt gewesen und habe da ein Päckchen 3x10mm Schrauben mit Rundkopf/ Kreuz-Schlitz erworben.

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Womit ich dann die neulich begonnenen Ideezüge mal etwas Form vergleichen konnte. Der Grund für diesen Start war schlichtweg das Wetter. Es hatte über Nacht guten Schneeniederschlag gegeben und die Temperaturen liegen um die 0c°. Spikereifenwetter also und da die noch im Hause befindlichen etwas schwerer sind…

Also ab in die Fitness-Garage, ein paar Dinge rausgeholt und dann in unseren Wäscheraum sich zurückgezogen. Dort verweilt mein Akkuschrauber im Winter, damit er nicht der Kälte ausgesetzt ist. Das würde den Akkus langfristig nicht gut tun.

Mit einem weißen Edding wurden erstmal ein paar augenscheinlich sinnige Markierungen auf dem zwar schon genutzten aber für einen Testlauf noch ausreichend erscheinenden Conti MountainKing CX  Reifen gemacht. Ein paar an den Reifenaußenseiten und noch ein paar fast mittig. Je ein Stollen wurde dafür auserkoren. Dann mal die erste Spax reingezaubert und siehe da…

…jenen schaut schon noch arg raus. Haftung, oder auch ein Festkrallen im Eis, dürfte damit mehr als ausreichend gegeben sein. Als nächstes wurde fleißig weiter gebohrt.
Übrigens, bei den im Durchmesser 3mm bauenden Schrauben habe ich einen 1,5mm Bohrer genutzt. Ein paar Versuche mit dem 2mm Bohrer scheitereten. Der ist wohl in der Spitze zu stumpf und ich konnte nicht anbohren. Der Bohrer rutschte immer auf dem Stollen umher. Bedenken das die 1,5mm zu dünn wären konnte ich nach dem ersten Festschrauben bei Seite legen. Die Spaxschraube zog sich sehr gut durch´s Gummi und saß bombenfest.

Das sich die Schraube beim Fahren eindrückt kann ich mir jetzt so nicht vorstellen. Denn selbst als ich mit einem Gegenstand von außen Druck auf die Schraube ausübte, da hat sich nix bewegt. Aber, hier wird ein Fahrtest mehr zeigen. Hinterlegt ( alter Schlauch, Pannenschutzband oder ähnliches wird aber trotzdem ). Nach gut 20 Minuten Bohren und Schrauben waren alle 30 Stück Schrauben verbaut. Mehr hatte ich erstmal nicht geholt. Ist ja nur ein Test.

So, oder so ähnlich wird das dann wohl demnächst weiter laufen. Ich werde also noch weitere Schrauben besorgen, wobei 3mm, oder auch 2,5mm Schrauben in kürzer nicht schlecht wären. Denn da schauen ja gute 4mm raus, was doch etwas heftig sein könnte. Dann wird der Reifen auf dem Hinterrad des Volotec montiert. Mit dem Bike kann ich dann ein paar Testfahrten machen und schauen wie das so geht. ( Zum Volotec  gleich aber unten noch ein paar Textzeilen. )

Ach ja, am Vormittag hatte ich noch einen Unhold aus dem Hinterreifen des CAADX geholt, den Schlauch geflickt und für die weiteren Fahrten einen frischen Schlauch montiert. Womit dann auch meine offizielle Statistik aufgebessert wurde.

Idee !: eigentlich hängt das Volotec ja nur im Schuppen rum und kommt nur für gelegentlichere Fahrten zum Einsatz. Uneigentlich könnte man doch mal schauen ob man nicht irgendwo einen Rahmen her bekommt, der die noch gut zu gebrauchenden Technik aufnehmen könnte. Laufräder, Bremsen und Gangschaltung sollten machbar sein, Federgabel müßte noch nicht mal weiter genutzt werden. Aber mit Federgabel bräuchte man eben auch keine normale Gabel.

So könnte man dem Rad noch eine Daseinberechtigung spendieren und es zum Beispiel als Winterrad nutzen, oder so halt. *grübel*

Weiter geht’s hier mit dem Spikereifen selber bauen III.

Putzfimmel…

Dezember 7, 2017

Biketechnik/ Bike Pflege/ Idee !: hatte da heute so eine Einfall als ich im Drogeriemark noch das eine oder andere eingeholt habe. Die Saach iss die…

…im Winter unterwegs zu sein ist das eine. Klar ist, Winter ist nicht die Jahreszeit wo gerade wenig Dreck anfällt. Soweit so gut und für mich kein Ding. Jetzt ist aber am CAADX ein Shimano Ultegra Schaltwerk verbaut und das macht dann aber einer gewissen, nun sagen wir, Intensität gerne mal Zicken. Klar, nach kapitalen Dreckbewurf wird irgendwann jedes Schaltwerk nur noch unwillig seiner Aufgabenstellung nachkommen.

Das hatte ich ja auf der Channel Challenge am Samstag, als wir aus Richtung Waltrop wieder gen Lünen Preußenhafen gerollt sind. Der Boden zwischen Waltrop und eben Lünen Preußenhafen hat da einer eher lose Konsistenz, so in Richtung lehmiger Art. Fliegt gut, bleibt aber auch gerne haften. Und so mußte ich dem Schaltwerk erstmal ein wenig Manier beibringen in dem ich es ein paar mal rauf bzw. runter geschaltet habe. Lief dann auch wieder gut, bin ja eh nicht der Vielschalter.

Dennoch ist mir aufgefallen, daß das Shimano Ultegra Schaltwerk wohl ganz gerne den Dreck in Feinstform ansammelt. Das hockt dann irgendwo an den Endpunkten der Gelenke und lässt ein Ansteuern des kapitalen Berggang-Ritzel oder eben des Topspeed-11er-Ritzel nur sehr unwillig bis gar nicht zu. Groß aufgefallen ist mir das während der Fahrt zum Glück nie.
Blöde wäre wenn, denn dann bräuchte man diesen Gang. Gerade an heftigeren Rampen wäre das echt ungünstig.

Bisher hab ich bei Reinigungsaktionen immer mit einer gute Brise Brunox TurboSpray nachgeholfen, ein paar mal geschaltet und gut war. Nur in letzter Zeit kam es immer wieder mal vor, das selbst diese Durchschalten in die jeweiligen Gänge nicht viel brachte.
Erst wenn ich mittels manueller Nachhilfe, also durch gezielten Fingerdruck, das Schaltwerk bewegte, griff die Kette das Ritzel/ den Gang und schaltet dann auch bei weiteren Schaltungen sauber über.

Kurz um, ich habe den Eindruck, da sitzt dann immer so ein feiner kleiner Knieskrümmel drin…

Schwenk zum Drogeriemarkt, Thema Zahnpflege. Ach guck an um in die Schaltwerkzwischenräume, äh sorry, Zahnzwischenräume zu kommen, gibt’s da so feine Sachen. Ich selber benütze ja regelmäßig Sticks für die Feinheiten. Also warum nicht ein geeignetes Instrument…

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…erwerben, das der sonst üblichen Zahnbürste „unter die Arme hilft“, die aber leider zu groß ist und so nicht in die Zwischenräume kommt ?

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Und dann gleich mal ausprobiert. Natürlich war das nur ein Handlungversuch, denn das Schaltwerk habe ich ja erst wieder neulich voll-gängig gemacht.

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Übrigens, am Volotec XT Schaltwerk waren solche „Aufgabenstellungen“ eher unbekannt. Könnte mich nicht daran erinnern…

Spikereifen selber bauen

Dezember 2, 2017

look After…/ Bikebasteln/ Reifen & Zubehör/ Idee !:  jetzt in Textform auch mal hier meine Gedanken zum Thema Spikereifen.

Grundsätzlich bin ich ja mit dem schon alt gedienten Continental Nordic Spike mit seinen 240 Spikes recht zufrieden. Hält gefühlt ewig, gräbt sich auch dort noch durch, wo andere schon längst im Seifenschmiereffekt verharren und auf eisglatten Flächen zaubern die 240 Spikes reichlich Haftung. Die Augen der ungläubigen Kraftfahrzeugkutschern sind Gold wert.
Einziger, dann aber auch für mich inzwischen entscheidender Nachteil, ist das nicht geringe Gewicht von mal eben satten 900g ! Das ist, mit Verlaub gesagt, schon eine recht heftige Ansage. Käme dann ja noch hinzu, das der Rollwiderstand sich analog zum Gewicht eher wie auf Patex fahren verhält.

Kurz gesagt, früher als ich noch jung war hat mir das nix ausgemacht. Nein, in Wahrheit werde ich zwar auch älter, auch eine gewisse Nichtkondition will und kann ich nicht absprechend. Tatsache ist aber auch, ich fahre ja nun deutlich längere Strecken. Von den anfänglichen nicht mal ganz 13km oneway bin ich nun im Standard auf 20 Kilometer gerutscht.

Und wenn man die in den winterlichen Bedingungen dann noch unter den erschwerten Umständen zurücklegen muß…

Nächster Punkt war dann also, sich nach Alternativen umzuschauen. Da ich vor Urzeiten schon eine kleinere Auflistung gemacht hatte, kamen recht fix die Modelle aus dem Hause 45NRTH zum vorscheinen.

In diesem Muster fielen dann der…

…heraus, punkt. Fakt ist, 45NRTH ist kein Hersteller der da halbe Sachen macht wenn es um Winterinventar geht. Gute Qualität hat halt ihren Preis. Sehen wir mal von der Verfügbarkeit diverser Produkte ab, Spikereifen sind zumindest im Anbeginn der Saison zu bekommen.

Sehen wir erstmal davon ab das man für beide Modelle keine Gewichte ausfindig ( oder nur schwer ) machen kann, ist der Preis von 130,- für ein Stück Gravadal Spikereifen exakt dem, was ich damals für beide bezahlt habe. Hier dürfte auch das Gewicht ganz ähnlich sein.
Also den auch nur 30mm breiten Xerxes Top-Favoriten betrachtet, der hat nur 140 Spikes. Soweit kein Problem, doch die Verteilung eher auf der Reifenseite, also eher was nur für Kurvenfahrten, empfinde ich, gelinde gesagt, als sehr unharmonisch bis unsinnig.

Und so komme ich zu Plan-B. Da im Radforum schon aufgetaucht ist, daß beim Selbermachen die Auswahl an gehärteten Spaxschrauben eher begrenzt ist und man jene auch nicht einfach abflexen kann, dachte ich mir…

…gibt doch Spikes zum nachkaufen !

Und da von Schwalbe sogar inkl. eine Montagewerkzeugs für´n kappe 10 Euro. Wenn ich mir jetzt so die Spikes anschaue, dann haben die am innen liegenden Ende so eine Art Teller, der wohl das durchdringen der Karkasse verhindern soll. Entsprechend dürften die ab Werk vorhandenen Bohrungen/ Vertiefungen sein.

Frage an die Kreativen wäre jetzt, wie kann man derartige Vertiefungen in einem normalen Nichtspike-Reifen generieren oder was Alternatives zaubern ?

Als Ausgangsbasis zum basteln stelle ich mir den doch recht kostengünstigen Conti MountainKing CX Performance Faltreifen in 35-622vor. Ich habe sogar noch eine alten gut abgefahrenen baugleichen Reifen in Racesport und 32-622 hier rumhängen. Da könnte man mal testen…

 

Kleiner Anhang noch. Spikereifen andere Hersteller sind entweder nur als Drahtreifen zu bekommen, dann auch wieder mit entsprechenden Eigengewicht, oder eben mit zu wenig Spikes.

Isoflaschen Teil II

November 15, 2017

Bikebasteln/ Idee !: ich hatte die Tage ja schonmal einen Ansatz gemacht eine brauchbare Isolierlösung für das mitgeführte Trinkwasser zu schustern. Letztens war es noch der Plan die 1 Liter Trinkflaschen in einen isolierten Flaschenhalter mitzuführen.
Klar geht auch, wäre dann aber so, das die Isolierung um den Flaschenhalter herum geführt werden müßte und so auch Kältebrücken da sein könnten. Zusätzlich, und das war dann auch mein Punkt wo ich zur neuen Idee umschwenkte, hätte was als isoliertem Deckel her gerußt. Und genau das schien mir doch als etwas zu tricky.

Dann fiel mir die Tage ein:„du hast doch noch diesen Flaschenhalter wo man dickere Trinkflaschen mitführen könnte !“ Also hab ich mal getestet wie das gehen könnte. In den Tiefen meiner Fitness-Garage mußte ich aber erst etwas suchen, wo ist dieser verdammte XXL Trinkflaschenhalter. Mehr durch Zufall hab ich ihn dann gefunden. Dann mal fix das Isolmaterial gegriffen, das scharfe Cuttermesser und was daher gezaubert. Erste Bilder…

…ja scheint zu gehen. Ist noch alles grob, also erstes Baumuster, aber ich habe da auch schon eine Idee wie das mit dem Deckel klappen könnte. Fakt ist, in der kalten Jahreszeit kann ich schnell der Trinkflaschenhalter wechseln, dann die serienmäßigen Trinkflaschen mit immerhin fast 1 Liter Volumen in eine Isolierung stopfen und alles zusammen dann sicher und griffbereit am Bike montieren.

Phase Nr. 2.: ein veregneter Sonntag Vormittag-Mittag, das Menthaltraining schon lange hinter sich gebracht, sonst nix los. Also mal wider an die Bastelaufgabe gemacht. Das erste Baumuster diente nur als Vorlage, jetzt sollte es etwas genauer werden. Und, eine Lösung für den Deckel sollte her. Gleich vorab, die Deckellösung ist anders geworden, als ich ursprünglich dachte.

Die Werkstoffe und Werkzeuge auf in die Küche geschafft und los. Im grunde wurde von mir alles neu gemacht. Nach gut einer Dreiviertelstunde hatte ich ein fertiges Objekt auf dem Küchentisch stehen. Erstes Bild…

…schaut schon gut aus, zumindest von der Funktion her. Im letzten Arbeitsschritt hatte ich nur noch die Tesakrepp-Streifen mit Panzerklebeband angeklebt. Nässeschutz und dann alles mal raus an´s CAADX geheftet.

Die Deckellösung von innen, eine überlappende Ausführung. So bleibt auch der Deckel geschlossen und somit kältegeschützt.

Das man den Kelch während der Fahrt handhabt wird man wohl vergessen können. Ob das nun vom Isoliereffekt gut funktioniert wird sich noch zeigen müssen.

17.213km/ 01.11.2017

November 1, 2017

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebasteln/ Idee !/ Bikebilder: also nach dem Tag der großen Tour war dann mal etwas Basteltag. Heute aber erstmal in aller Ruhe gefrühstückt, waren gute 1,5-2 Stündskes. Dann raus und mich etwas „Lang“ gemacht.

Biketouren „After-Show-Party“: dabei fühlte ich mich streckenweise, ich weiß nicht, würde sagen, angeschlagen. Das gab sich aber dann.

Hiernach wurde dann etwas Bikepflege betrieben. Hat mich wieder eine gute Stunde an der frischen aber zum glück trockenen Luft gekostet. Nach dem Mittachessen wurde noch eine Testfahrt gemachen. Die Kette will ja in´s Kettenschloss gezogen werden, Funktionstest der Schaltung und letztendlich einbremsen der Beläge.

Das andere Thema um nochmal auf meine Idee zu kommen. Ursache ist, halt die Planung der Zugverlegung seitens Cannondale. Wie man sieht…

…viel Reibung, Lack blank…

…Leitungen schauen noch gut aus, sind aber schon teilweise/ Schaltzughülle angegriffen.

Hab mir dann ein Stücksken alten Fahrradschlauch zurecht geschnipselt und den mit zwei Kabelbinder fixiert. So sollte es erstmal eine Zeit lang brauchbare Abhilfe schaffen.

Bilder von frischen Kette samt fast gut gewienerter Kassette. Bin gleich mal gespannt wie das bei der Testfahrt läuft. Denn es ist immer noch die erste Kassette ( von der Zweierebstückung via zweitem LRS ).

Auf dem letzten Bild, halt das mit der Kassette & frischen Kette, kommt dann aber Thema Nr. 2. zum vorscheinen. Zwecks besser seitlicher Sichbarkeit hatte ich vor nicht all zu langer Zeit mal weiße Reflexfolie am CAADX verbastelt. An den Kettenstreben ist da aber Verschleiß durch diverse Kontakte. Sieht bei weiß unschön aus, also hab ich mal schwarzes Reflexmaterial verklebt.

Damit das aber nicht ganz so dahingefrickelt ausschaut, habe ich versucht das Weiße so gut wie möglich zu entfernen. Einfach nur runterziehen kann man schon im Ansatz vergessen und selbst der Trick mit dem Heißluftföhn ist eher suboptimal. Es löst sich halt, aber die Reflexfolie ist so hauchdünn, das sie beim weiteren abheben in kleinste Stücke zereißt. Dauert also ewig, mal ein wenig was weg zu machen.

Und jetzt kommt der umfassendere Schulterschluss zur Abriebneigung der Zugeverlegungen. Was wäre wenn man den gesamten Rahmen entlackt, also Alu blank, eine Schicht Klarlack drüber und gut iss ?

Mit dem Kollegga aus dem Dorf hier hatte ich das gestern kurz erörtert. Er riet von einer mechanischen Entlackung ab, es könnte das Material zu sehr schwächen. Chemische Entlackung wird das zwar nicht in der Art und Weise tun, aber eben auf andere Art. Ungünstig oder eben nicht ?

Wenn der Lack runter wäre, gefällt mir optisch auch nicht mehr so prall, wäre auch gleichzeitig wieder „Platz“ für einen Neustart einer Professionelleren Reflexbeklebung oder gleich Reflex-Lackierung.

Aber noch besser, ein entsprechend technisch versierter Aluschweißkönig könnte mal eben schnell ein paar zusätzliche Zuggegenhalter am Oberrohr verbraten. Da könnte man dann, nach dem Neulacken, die Züge besser verlegen.

Klar ist, natürlich müßte alles demontiert werden ( Kostenfrage stellt sich da natürlich. Aber es müßte ja sowieso irgendwann neue Innenlager rein, könnte man in einem Atemzug machen )

Die kurze Testfahrt zeigte gerade leider, das die Kette schon bei leichtem Druck über die Kassette rutscht. Natürlich nicht in allen Gängen, aber eben genau da wo man´s gebrauchen könnte. Die Auswertungen via IBC Trainingsverwaltung ergaben dann gute Fahrleistungen für die jeweiligen Kassetten wie folgt: CX/ LRS mit 8.551km & Straßen/ Winter LRS mit 7,979km.

Und so hab ich mal zwei Stück Shimano 105 5800, 11-28 Kassetten bestellt. Kostet dann zwar wider ne´n Hunni, aber dann ist wieder für gute 16.000 Kilometer Ruhe. ( Kleine Auflistung der Arbeiten von heute ist dann hier <klick>. )

07:52Uhr/ 22.09.2017

September 22, 2017

Morgengruß/ Bikealltag: und wieder ein Tag weiter. Der Rücken hat sich nach seinem muskulären Streikkomando deutlich beruhigt über Nacht. Ich hoffe ich kann das jetzt aufrecht erhalten, oder sogar ausbauen ? Wird wohl aber wieder ein langweiliger Tag. Ein Grund mehr mir hier mit dem Tastenfliegen etwas die Zeit zu vertreiben.

Das übliche Morgenritual ist angelaufen, die Café con Leché steht satt vor mir und ein paar Cookies mit weißer Schokolade und Cranberries werden die erste Grundlage sein. Wenn ich so aus dem Fenster schaue, heiter aber wohl frisch. Eigentlich bestes Radlerwetter, aber nicht dran denken…
Der Gensungsprozess, also die Lockerung & Entspannung der Muskulatur im Lendenwirbelbereich ist vorrangig.

Der gestrige Tag brachte nicht viel Neues, außer…

…ein paar Gedanken an die Vergangenheit. Über den nun auch im Radforum aufgetauchten Artikel des Schotten Mark Beaumont der mit einem Koga Kimera *schnief auch haben wollen – schnell wieder die Koga-Seite schließen* in unter 80 Tagen um die Welt geradelt ist ( dazu hatte ich ja auch schon einen Bericht abgesetzt ), kam man auf den Kalorienverbrauch des guten Mannes.

Im Radforum stehen 9.000 Kalorien am Tag im Raum und eine tägliche Fahrstrecke von 390 Kilometer und nur 5h Schlaf am Tag. Und wie war das damals bei mir ?

Gut, dieses damals ist schon ein paar viele Jahre her. Sagen wir mal eine Zeitspanne von etwa 23 Jahren. Ich war damals auf einem Leistungslevel an das ich mich gerne erinnere.

Über zwei Kumpel & Arbeitskollegen bin ich als Mitglied in eine Fitnessbude reingerutscht. Joggen, wie man das ja damals nannte war ich sowieso schon und Krafttraining hatte ich auch schon ein paar viele Jahre, allerdings zu Hause, gemacht. Tägliches Radfahren stand auch schon auf dem Programm. Der ja noch heute existierende Stahl Renner war noch im Rennradursprungszustand. Für die schlechten Wetterzeiten hatte ich noch ein Alltagsfahrrad aus meinem damaligen Radhaus auf der Bismarkstraße in Gelsenkrichen erworben.

Damals bin ich zwar nicht soviel Fahrrad gefahren, war aber dafür mehr im Fitnesstudio und eben Laufen. In jenem Fitnesstudio traf ich dann einen alten Kumpel. Natürlich gingen wir zusammen Laufen und irgendwann meinte er: „lass uns doch mal hier im Claim schauen, was es so an Kampfsport ( ich umschreibe das mal so um es einfach zu halten ) so gibt.

Er hatte lange Kung Fu gemacht und ich ja ein paar, wenn auch wenige Jahre, Taekwon Do.

Und so stiegen wir gemeinsam in einem Karate-Verein ein. Ich war dann wenig später in noch einem weiteren Karate-Verein Mitglied geworden, weil´s dort nochmehr Trainingszeiten gab.

Unter dem Strich war ich also ab da zwei-dreimal die Woche Laufen, dreimal die Woche im Fitnesstudio und dreimal die Woche beim Karate. Das Radfahren war, wie fast heute, eigentlich nur Mittel zum Zweck. Die Strecke zum Job war auch nur knapp 12 Kilometer lang und ich hatte ja noch meinen VW Käfer.

Unter dem Strich war ich also 8 Tage am Stück mit dem Sport unterwegs. War ja Junggeselle da ging das. Ja so war das.

Und so komme ich nun auf den Anschluss zu den 9.000 Kalorien am Tag. Ich kann das natürlich nicht mehr genau nachhalten, habe ich auch damals nie gemacht und würde ich, wenn nicht ernsthafte medizinische Gründe bestehen, nie machen, aber ich habe quasi stündlich irgendwas in mich hinein geschoben. Beispiel…

Unser Stammitaliener bekam immer das breite Grinsen wenn wir auftauchten. Brötchen mit Kräuterbutter als Beilage, Aperitif fritierte Tintenfischringe, kleine Pizza als Vorspeise und dann XXL Lasagne spezial als Hauptgericht. Diese XXL Lasagne hatten wir extra ausfertigen lassen. Das kam so…

Auf dem damailgen Job als Schreiner wurde Freitags immer gemeinsam was zum futtern geholt. Irgendwann schlug ich mal diese absolut köstliche Lasagne vor. Jene schlug ein wie Bombe und man ordete sie jeden verdammten Freitag – best of – halt. Kleiner Schönheitsfehler, sie war nur normal groß.

Also sprachen wir mit dem kleinen Italiener. Von mal zu mal wurde die Lasagne von ihm größert gemacht. Irgendann wurde er stutzig und drukste rum. Wir erkannten die Lage, es lag ja am Geld. Da haben wir ihm gesagt, er soll mal machen und uns dann sagen was die Teile kosten. Und so wurde das dann gemacht.

Diese Lasagne war dann so gigantisch, das sie gerade noch in den Ofen passte. Aber es tauchte ein weiteres Problem auf. Durch die imense Größe war sie außen zwar heiß, zum Teil schon knusperig, innen aber oft noch fast kalt. Wir sprachen ihn darauf an. Die Lösung, wir durften Freitags schon vor der Öffnungszeit anrufen, bestellen und er regulierte den Ofen runter, das jener eben nicht zu heiß war. Die Lasagne war fortan bestens und geichmäßig heiß !

Oder beim Chinaman hat jeder von uns eine Reistafel für zwei Personen verputzt. Die ungläubigen Augen der Bedienung werde ich nie vergessen. Da steht so eine kleine zierliche Chinesin vor uns und fragt: „ob die anderen noch kommen würden ?

Und dann gab s noch die Irish Pub/ Biokneipe, das Consilium, wie ich sehe existiert die noch heute, mit Vollwert-Küche und frisch gezapftem Guinness. Jeder einen großen Salast für zwei Personen als Vorspeise, dann das Hauptgericht und als Nachtisch hatten die super leckere Pfannekuchen.

Als Nachtisch gab‘ s dann oft noch einen fetten Eisbecher in einer der Stammesdiele. Ja so war das damals. Waren schöne Zeiten. Es gab noch die DM, ich wurde übertariflich bezahlt und…

Lassen wir diese wehmütigen Rückblicke.

Außerdem ist gestern unser Neff Induktionsherd verreckt. Natürlich genau zum Mittagessen. Stress pur bei der Holden: „ob ich denn da nicht was machen könnte ?!“ Ja klar, kann ich zaubern ? Bin ich Elektriker/ Elektroniker oder was weiß ich nicht was man dazu braucht ? Dazu fällt mir ein Zitat von Loriot ein: „ich bringe sie um, morgen bringe ich sie um.“

…und sonst ?/ Newsticker/ empfohlen: was noch ? Habe auf ZDFinfo zwei Dokus über Nordkorea zu schauen. Im Niemandsland – Was Korea teilt und Mein Besuch in Nordkorea. Absolut empfehlenswert, erweitert der Horizont. Bevor man mit Halbtupet auf dem redenschwingendem Holkopf ein auf dicke Brust macht, sollte man sich mal mit diesen Ländern ersthaft beschäftigen. Aber das hat man ja so nicht nötig.

Bikebasteln/ Licht & Sicht befestigen/ Idee!: meine Idee die aktuelle B&M Ixon IQ Premium oder eine potentiell gedanklich schon neu angeschaffte B&M IQ Speed Premium wird wohl eher im Sand verlaufen. Trotz zweier Threads in den Foren ist ein Umbau oder eine Erweiterung der Akkukapzität nicht so einfach zu handhaben.

Oder auch anders gesagt, ich kann es nicht umbauen und es kostet auch mehr Geld als man einfach, also wie bisher, einen Satz herkömmlicher Akkus zum wechseln, bewerkstelligen kann.

PKW vs. Bike/ nachgedacht: und at last, habe ich gestern so aus dem Rennrad Forum gepickt…

So, das war´s erstmal mit dem Moregngruß & Tagesgeschehen bis hierher. Bis demnächst.

Looking for… …Licht !

September 21, 2017

Biketechnik/ Licht & Zubehör/ Lichtvergleiche/ look after…: ich mach mal wieder ein Fass auf, hab ja, dank Rückenausfall etwas Zeit. Es wird im Grunde kein sonderlich aufregender Artikel, oder, mal wieder so einer meiner gefürchteten Auflistungen mit ein paar ersten Gedankenspiellerreien. Den Ansatz dazu findet sich im Artikel Auf den Leib gedruckt ( wobei ich mir da jetzt nicht sicher bin, ob sich Leib nicht mit ai, also Laib schreibt… ) und eben in den Kommentaren von Toto Habschned und meinerener wieder.

Also wie war das jetzt ? Um den Anfang zu finden ziehe ich mal meinen Text hier rüber, als da wäre…

…ich spiele aber in den letzten Tagen mit dem Gedanken doch nochmal lichttechnisch nachzufassen. Es wird, wenn alles gut läuft, wieder eine Akkufrontleuchte aus dem Hause Busch & Müller. Die IQ Speed Premium hat zwar nur 10 Lux mehr als meine bisherige 80 LUX leistende Ixon IQ Premium, hat aber via dem externen Akkupack bei maximaler 90 LUX Liststärke gute 10 Stunden Brenndauer. Und die bisherigen 80 LUX finde ich bei weitem nicht zu wenig.

Damit könnte ich also rein theoretisch die eine komplette Arbeitswoche durchradeln ohne nur einmal den Akku zu laden. Theoretisch, praktisch wird das kaum aufgehen. Denn mit dem Winter kommen zum einem die tieferen Temperaturen zum Zuge die Akkus immer etwas Leistung abzwacken und zum anderen wird es ja auch wieder längere Heimfahrten geben. Und genau da hab ich entweder die restliche Strecke dann im 15 LUX-Modus zurück gelegt oder eben einen zweiten Akkusatz mitgehabt.

Und so ist die IQ Speed Premium mal praktischerweise bei Bike24.de auf meiner Wunschliste gelandet.

…“

Kurz zusammen gefasst, ich suche keine stärkere Lampe, sondern eine die länger Licht hergibt.

Im Verlauf der Kommentare seitens des Herren Toto Habschned sind ein paar Feinheiten aufgetaucht. Die Wunschlampe leuchte, wenn nur unwesentlich länger und die Kabelverbindung von Akku zu Lampe ist eine, wenn auch für mich nicht so prägnante, Schwachstelle ( ich würde den Akku quasi nur selten demontieren ). Dennoch erstmal die Auflistung der potentiellen Leuchten mit StVZO Zulassenung. In der Auflistung übernehme ich mal einfach platt die Angaben der Hersteller, nur um mal ein paar Randwerte zu haben ( Anschaffungskosten ca. Onlinepreis ). At first angeführt von der Lampe die mich zur Zeit durch die Nacht geleitet.

Erstes Resumé: …dieser meiner Liste, iss doch alles Bockmist, man dreht sich irgendwie im Kreis. Denn außer Trelock und B&M bleiben im Grunde keine nennenswerten Kanidaten über. Supernova & Leyzne prahlen mit Lumen-Werten, die man wohl recht gut im MTB Bereich gebrauchen kann, geben so aber ( bewusst ) keinen Vergleichwert preis. Dann sind sie in einer Preisliga wo man eigentlich sich auch das Teil aus masiv Gold an den Lenker baumeln lassen könnte.

Abergenau da bezweifle ich, daß das Preis-Leistungs-Verhältniss, auch durch die leidliche Erfahrung einer meiner Ex-Lezyne Luftpumpen, gerechtfertigt ist. Käme dann noch hinzu, das man so zwecks Vergleich und Erwerb erstmal einen Echtshop auftun muß. Gut bei Lezyne fallen mir zumindest der zweie ein.

Cateye – das war der erste Name meiner damaligen aller ersten Akkubeleuchte die an meinen damaligen Stahl Renner kam. Damals, also vor über 25 Jahren ! stand der Technik und es gab´s nix besseres, zumal ja Akkuleuchten am Rad noch verboten waren. Aber 2h Laufzeit sind dann doch etwas mager.

Zweites Resumé: im Grunde läuft es wieder auf die bewährte B&M IXON Premium oder eben doch die IQ Speed Premium hinaus. Ich weiß das ich im Rahmen eines Mailaustausches mit dem Hause B&M mal meine Idee kund getan habe, jene Lampe mit einer größeren Akkukapazität auszustatten.

Bikebasteln/ Idee !: vier Stück AA Zellen passen in das Gehäuse, wiso in Gottes Namen kann man das Gahäuse nicht baulich so vergrößern das die doppelte Menge an Akkus reinpasst ? Oder, weiter gedacht, die Ladebuchse befindet sich an der Unterseite der B&M IXON Premium. Könnte man nicht einfach ein entsprechendes Akkupack/ Powerbank da anstöpseln ?

Denn, das einzige was ich will ist, das die 80 LUX die überaus ausreichend sind, einfach nur länger „bimmeln“. Natürlich habe ich, wenn ich absehen kann das es nach der Schicht im Winter mal wieder zu einer längeren Tour rausgeht, Reserveakkus bei. Mittels Helmleuchte kann man dann zum einem recht gut die Akkus wechseln und hätte noch die Option mit der gleichen LED Lenser SEO 7R Helmleuchte was zu unterstützen ( natürlich nur Off-Road ). Aber mal ganz ehrlich, wer braucht das Rumgefummel ?

Kernfrage !

Für mich stellt sich also die Frage an den versierten Elektro/ Elektronik Bastler-Fachmann, kann man eine entsprechende Powerbank zum füttern der B&M IXON Premium oder meinetwegen auch der dann angeschafften B&M IQ Speed Premium verwenden ? So blöd rein gedanklich dürfte das zumindest die Elektronik der IQ Speed Premium mitmachen ?

At last…

…für diejenigen die Nabendynamo und eine entsprechende Lichtkombi präferieren. Nein ich werde mir zur Zeit nicht ein vorderes Laufrad mit allem Zipp & Zapp dafür käuflich einholen. Mir sind Kabel am Fahrrad, so gute Erfahrungen andere damit gemacht haben und so sauber man sich auch heutzutage am Bike verstauen kann, ein Graus.
Zumal ich noch nicht weiß, wie lange meine aktuellen Laufräder halten werden, ich dann zudem noch einen zweiten vorderen Laufradsatz mit entsprechender Ausrüstung bräuchte. Halt um einen schnellen frühmorgendlichen Wechsel von Grobstollenreifen auf Spikereifen vollziehen zu können. Da liegen wir dann bei bei einer Investition von Summe X…