Archive for the ‘Kette & Antrieb’ Category

42.261km/ 15.01.2021

Januar 15, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Bike-& Biketouren Bilder/ Sport & Alltag: irgendwie seltsam, gerade noch den letzten Blogbeitrag abgeschickt, schon bereitet man den nächsten vor.

Mittwoch: der Winter hat immer noch seine Präsenz und es kam in den Lippeauen zum ersten echten Einsatz für die Spikereifen. An einer der beiden fast ganzjährig vorhandenen Pfützen war alles durchgefroren, also nicht bloß die Wasseroberfläche. Aber die Reifen griffen fast gut.

Grund genug etwas weiter den Luftdruck noch händisch ab zu senken. Weniger Luftdruck mehr Auflagefläche der Reifen und um so besser greife die eher seitlichen Spikes. Ansonsten war‘ s aber annehmbar. Die Rückfahrt wurde relativ klassisch angegangen, Zeit sparen war angesagt denn für heute hatte ich noch mein Training auf dem Programm.
Das passte aber auch alles noch gut und so konnte ich mich auch mal wider anders draußen bewegen. Außerdem…

Speisekarte: ich habe am Wochenende ein paar Dinge bestellt und darunter ist auch eine größere Bratpfanne.

Ist im Innendurchmesser deutlich größer als die im Hause befindliche, auch wenn der Rand niedriger ist. Das Handling wird sich noch zeigen müssen (der eher niedrige Rand). Aber vorher werdich sich noch einbrennen müssen.

Donnerstag: vorletzter Tag der Woche, leichte Anlaufschwierigkeiten weil ich wohl ein paar Minuten zu lange nach dem Weckerbimmeln liegen geblieben war. Dann läuft es aber, dank Espresso-Frühstück, satt an.

Draußen gefühlt deutlich frischer, dafür Windstille. Man entschließt sich den safe-way zum Channel hoch zu kurbel. Gefronene Pfützen ade.
Dann geht’s am Kanal entlang bis mir einfällt, daß man ja an der Fitnessbude das Tor verriegelt hat. Es gibt aber einen kleinen Schwenk am Beversee vorbei, passt.

So ganz ohne Wind hat die Fahrt was und schon hat man wieder Bilder im Kopf. Nochmal nett den ganzen Kanal entlang? Es gibt eine Trinkpausen (Bild links) irgendwo am Kanal.

Das dritte dünne Paar Unterziehhandschuhe wurde abgelegt. War doch etwas zu warm. Ankunft, frisch machen, ein wenig was sortieren dann Nahrungszufuhr.

Feierabend: fixe Rückfahrt wegen Handwerkertermin via der klassischen Rennbahn-Strecke und den Lippauen (Bild rechts).

Bikebasteln/ Kette: …denn noch setze ich die Idee des Kumpel aus’m Claim um welcher meinte, mein Kettenproblem könnte eventuell vom Kettenschloss kommen. Ich haue also das Olle raus und setzte ein frisches ein. Ist ja alles machbar, weil man so Kleinigkeiten als Reserve auf Lager hat. Denkbar wäre der Fehler, mehr wird die morgige fahrt um Job zeigen. Man hofft auf eine Besserung.

Freitag: ja auch die zweite Arbeitswoche im Jahr neigt sich dem Ende entgegen, man startet mal wieder mit dem Espresso-Frühstück. Dann mal wieder die X- Lagen Kleiderordnung anlegen den Bock beladen und los. Ein „Auge“ immer auf die Kette und deren Eigenleben.
Ja und was soll ich sagen, gefühlt war auf der gesamten Jobanfahrt nicht ein Kettenhüpfer zu verzeichnen.

Unglaublich das ein Kleinbauteil im EK-Wert von dreifuffzig einen so nerven kann.

Die Jobanfahrt war übrigens wieder gut legger. Kein Wind bin ich dann mal wieder am Nordufer des Kanal entlang, um das Kraftwerk rum und zum Abschluss noch an den Lippeauen kurz vor Lünen her. Passt.

Speisekarte II: der Vormittag war dann irgendwie – gefräsig. Mikrowellen-Burger, Apfel, Birne, Laugenstange und dann war da noch das lokale Fleischereifachgeschäft, wohl bekannt was ich natürlich im Absatz unterstützen mußte. Staatsbürgerpflicht versteht sich. Hausgemachte Bulette und Mettbrötchen mit frischen Zwiebeln, Salz & Pfeffer. Jamjam.

Den Vormittag über kreisen mögliche Rückfahrten als Plan durch‘ n Kopp. Wird wohl was mit Wald, Cappenberg zunächst nördlich und dann nach Osten abbiegen um ein zu rollen. Doch es kam anders als gedacht.

Mein Plan heute nochmal mein frisches Kettenschloss auf der angedachten Runde zu testen, hatte ich kurzfristig umgestellt. Die Hoffnung das mit dem Anbeginn an Schneefall hier sich das noch etwas vermehrt, hatte sich zwar nicht bestätigt, aber mit dem Bild flacher verschneiter Landschaft vor Augen, wählte ich eine Rückfahrtroute (Strava-Karten-Link) südlich.

Bildschirmfoto 2021-01-15 um 19.09.08_ergebnis

So sah dann also der Rückweg in echt aus. Man sieht schon gut für den Winterpokal ist die Route nicht die direkte und damit kürzeste Verbindung zweier Punkt. Dabei hab ich heute erstmal mal einen Abstecher von einer bekannten Radstrecken gewagt, weil ich wissen wollte, wohin führt der „Mist“. Am Endpunkt fand ich dann jenen netten Lolli.

DO radwege_ergebnis

Aha, so sieht die Stadt Dortmund also benutzungspflichtige Radwege. Regelwidrig bis zum geht nicht mehr. Weder befestigt noch gibt es überhaupt eine Straße wo man sonst herfahren könnte. Einfach mal ein Schild für Steuergeldsumme XXX aufstellen und sich dabei was denken? Forget it!

Weiter im Text, ich bin dann umgedreht, meine Spikereifen gingen zwar noch beim Anblick des Untergrundes, aber so ganz legger ist das dann doch nicht. Außerdem war das die komplett entgegen gesetzte Richtung.
Jedenfalls ging es ab da wieder über bekannte Routen, wobei noch ein weiteren kurzer Abstecher zwecks Erkundung drin war. Jetzt weiß man auch wo der anfängt und ist on top, sogar eine bessere Zufahrt. Nennt sich sinniger Weise Uferradweg.

Kurz vor Ziel, eigentlich noch den Plan im Kopp die Halde nochmals hoch zu klettern, der Ausblick (Blick ohne Bild) neulich war so nett, wurd´s dann aber doch irgendwie frisch.
Klar der Nord-West-Wind brachte eine gute Kälte rein, obwohl es immer noch nur 0c° hatte. Aber wie man da so her rollt fallen einem dann doch erneut die netten kleinen Waldpfade ein, die hier in und um den heimatlichen Claim so rumlungern. Davon hab ich dann noch eine kleinen Anzahl „abgearbeitet“, im Wald gab´s auch netten Windschutz also passte das.

An einer der beiden Stellen hab ich dann noch ein wenig mehr schönes knackiges Totholz ans Bike gepflanzt, die Feuerschale braucht ja Nachschub. Bei diesem kurzen Stop wurd´s mir auch wider etwas wärmer, rumlaufen ohne Fahrtwind wärmt halt. Ab da ging’s dann aber echt straight zur Burg. Gut, sehen wir mal von dem kleinen Schlenker im nahen Heimatwald ab. War einfach zu schön da.

Und so ist die Woche dann auch zu Ende gegangen, jetzt kommt das Wochenende. Und so wünsch ich der Leserschaft ein nettes Wochenende und bleibt bitte gesund!

42.009km/ 08.01.2021/ II

Januar 9, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Winterfahrten/ Sport & Alltag/ Bike- & Biketouren Bilder: und wieder weiter im daly turn, jetzt die restlichen Zeilen zur gelaufenen Woche.

Donnerstag: am Job eher ruhig und so hab ich die Anfahrt mal wieder über die Lippeauen gelegt.
Mit dem Training von gestern nachmittag (Mittwoch) und einer besseren Brise von vorne, ließ sich die Kurbel etwas langsamer drehen. Auch egal.

Aufgefallen ist mir dann noch, daß man ab dem Dorf des Jobs den einen oder anderen Streckenabschnitt sehr großzügig mit Streusalz bedacht hat.
Und wenn ich großzügig sage, dann meine ich das auch so. Stellenweise lag da soviel Salz, daß man dachte der Eimer sei umgekippt. Unschön, weil überflüssig und auch in Verbindung mit Feuchtigkeit/ Nässe am Fahrrad nicht so ganz optimal.

Ansonsten, macht Radfahren im Winter hungrig? Definitiv ja! Frühstück in der groben Abfolge: ein Raider Twix, ein Apfel, eine Birne, zwei längere Mettwürstchen eine Tomate und dazu noch sechs eher schmale Schnitten französisches Landbrot mit Käseaufstrich aus‘ m Aldi. Da muß ich sagen, die aus’m ALDI schmecken mir am besten.

Die XXXXL Portion Gyros mit Reis ist wohl über Nacht nix über geblieben. Ach ne‘, war ja eine Käse-Nudel-Pfanne mit Tomate „an“ Basilikum-Oregano. Da fällt mir ein, ich muß dringend eine größere Bratpfanne bestellen. *Notiz für’s Wochenende* Bei mir fallen immer wieder Nudeln beim Wenden raus. Nervt nur.

Die Rückreise ging nochmal über die Kuhbachtrasse, einfach nur so (ein Bild von der Hinfahrt dahin ist links unten). Man sieht schön wie das ist im Winter Rad zu fahren.
Sieht wahrscheinlich schauerlich und kalt aus. Aber wenn man in Bewegung ist und natürlich auch bleibt, dazu richtig gekleidet, dann ist da gar nicht kalt. Es gibt sogar Fahrten, da muß man aufpassen, daß man nicht anfängt zu schwitzen.

Freitag: etwas früher raus weil der Job es so mit sich brachte. Ging auch bestens, der innere Wecker klappte 1A das doppelte Heißgetränk brachte den Restschub. Nächstes Leckeri kaum Gegenwind auf der Anfahrtsstrecke und natürlich auch alles gut leer. Zudem, dank dem weniger Gegenwind waren die 0c° auch wärmer als am Vortag. Innerlich grübelte ich schon, wo mich eine leckere Rückfahrt herführen könnte?

Stunt in lang, ganz lang oder doch nur in nett? Man wird sehen.

Den Tag über gab’s mal eine nette Runde in Sauerland und dort sogar mal mit richtig Schnee. Die Mengen waren zwar auch überschaubar, dafür aber großflächig.

(weitere Bilder vom neuen Januar 2021 Fotoalbum sind hier <klick>)

Die verlängert nach Hause und zum Abschluss noch rauf auf die Halde Kissinger Höhe war für mich ein inneres High-Light. Den Gedanken/ Bilder im Kopf da am Ende der Heimfahrt nochmal eben rauf zu fahren, hatte ich im Verlauf der Woche mehrfach.

Bilder im Kopf

Der Plan eine ganz lange Runde nach Hause zu fahren und dabei über den Bahndamm  zu fahren um dann via Welver bis zum Kanalende zu stoßen, hab ich verpennt.
Denn auch im Winter ist beim Radfahren trinken wichtig. Wenn man aber nix in ausreichender Menge mit hat, dann ist das nicht optimal. Dabei ist nicht nur die Menge entscheidend, sondern auch die Lagerung während der Fahrt. Bei grob 0c° in einer unisolierten Flasche macht das etwas eine halbe Stunde lang Spaß, bei etwa 45 Minuten geht das noch, danach ist Trinkwasser einfach nur noch kalt.

Ab dem Punkt taucht dann die Aufgabenstellung auf, zu erkennen das man trinken sollte, sich aber gleichzeitig dazu zu überreden das kalte Etwas die Gurgel runter laufen zu lassen. Aber darüber brauchte ich mir ja keine Gedanken zu machen, denn ich hatte ja nur meine 1l Trinkflasche mit.
Überhaupt muß ich nochmal schauen, ob ich die Idee aus dem letzten Winter mit der Isolierung nicht doch irgendwie wieder realisieren kann.

Im Idealfall hätte ich in meiner Lenkertasche noch ein 1l. Flasche mitgeführt und jene mit etwas weiterem Inhalt brauchbar trinkbar, sprich isoliert warm gehalten. Aber die Handgriffe hatte ich, trotz der schon vorhandenen Idee diese 75km Heimfahrt zu machen, nicht wirklich umgesetzt. Aber ich schweife an…

…denn es gibt halt Opfer die man bringen muß. Und da ich viele meiner Heimfahrten spontan, ja quasi während der Heimfahrt zusammen baue, ja so kann man das nennen, ist diese Heimfahrt über Welver eben nicht umsetzbar gewesen. Zum Glück hatte ich ja noch die Halden-Idee.

Doch warum fährt man bei 0c° überhaupt 75km und diese eher kleinen und eben einsamen Dörfer? Ganz einfach, weil es wunderbar ist! Die Strecke führt halt viel über kleine Landstraße, die dann zu den Radtouten gebündelt sind. Und dann ist da natürlich die Fahrt durch den Wald hinter Welver. Das Waldgebiet ist jetzt nicht so riesig, aber die Wegführungen sind einfach bestens. Da kann man nett durchrollen, Luft holen, eventuell mal kurz anhalten und dem Wald lauschen.

Aber so hab ich eben oben auf der Halde Kissinger Höhe Luft geholt. Dei Auffahrt klappte auch mit der nicht ganz so bergtauglichen Kassette passabel und ich konnte sogar durchfahren, ohne ab zu setzten. Natürlich war die letzte Steigung hoch zum Haldenzeichen so gerade eben noch, was aber hauptsächlich am eher bescheidenen Grip der Reifen im Untergrund lag. Man hatte zum Jahresende hin weite Teile der Zu- u. Auffahrten begradigt und mit eher feinem Split abgestreut.

Da diese aber noch nicht wirklich verdichtet sind, ist jener ein wenig lose. Will man da als mit dem Rad hoch, dann ist ab einem gewissen Grad an Steigung die Haftung nicht mehr ganz so optimal. Aber wie schon gesagt, es ging ja dann doch noch.

Leider ist der Akku von meinem Motorola Handy schon an der Seseke eingenickt und hat das Gerät in den Schlafzustand geschaltet. Bilder oben auf der Halde konnte ich also nicht machen. Aber die Szene war mal wider toll. Menschenleer ob der späten Stunden und sogar relativ windstill, was ja dort oben schon ein guter Vorteil ist und dann dieses Bild aus Wolkenmix, Sonnenuntergang in der Ferne und der Blick auf die verschiedenen Stadtteile. Einfach nur klasse.
Ich bedaure es sehr, daß es dort oben keinen gescheiten Platz zum abhängen gibt.

Genug geschaut, umgedreht noch eine halbe Runde auf einer etwas weiter unten liegenden Ebene gemacht, dann mußte ich aber wieder absteigen weil man Umwerfer (Gangschaltung an der Kurbel) wegen dem ganzen Schmodder mal wieder nur sehr unwillig seiner Arbeit nachkommen wollte. hab es dann händisch umgestellt.

Nach der Ankunft mal wider das übliche Prozedere aus Schlauchwäsche und Kettenpflege sowie den anderen üblichen Handgriffen.

Bikebasteln/ Kette & Antrieb: ja und am heutigen Samstag wurde nochmals nach der Gangschaltung geschaut und extra dafür hatte ich mir eine Fahrradhalterung in meine Fitness-Garage gebastelt. Seltsamerweise lief die Kette heute verdächtig ruhig. So in der Fahrradhalterung konnte ich kein Sprungen der Kette generieren.

Also gab es eine kurze Testfahrt hier um den Block. Ich bin da ganz ehrlich, ja es lief gut, dann warnen aber doch wieder diese Momente wo ich schwören könnte, die Kette hüpft zumindest ansatzweise ganz zart rum.

Ich hab dann den Bock reingeschoben und es dabei belassen. Nächste Woche sehen wir weiter.

Den Rest vom Tag hab ich mit Basteln und meinem Training verbracht. Der Wasserhahn im OG wollte irgendwie besser fixiert werden und mein Rücklicht besser gegen Feuchtigkeit & echte Nässe geschützt werden.

Outdoor: und zum Tagesabschluss gab‘ s noch Männer-TV. Die Feuerschale wurde rausgeholt, Holz reingepackt und dann ein wenig die wohlige Wärme genossen.

Und so glitt ich dann langsam in den Samstagabend. Danach stand ich duschen und futtern an, eine Maschine Wäsche und dann die restlichen Zeilen hier tippen. Habt noch einen netten Samstagabend, eine schöne Sonntag und bleibt gesund!

 

Rand-End-Notiz: die Bratpfanne ist bestellt.

Kettenärger und so…/ 05:15Uhr/ 07.01.2021

Januar 7, 2021

Bikebasteln/ Kette & Antrieb: es gibt feedback von der kleineren Ungereimtheit am hinteren Antriebstrang. Die Umkleide war frei, warm und mit deutlich besserem Licht als bei mir in der Fitness-Garage (der Punkt muß dann also auch noch mal angegangen werden) und ich dann doch nochmal motiviert. Natürlich hatte ich auch Infos aus dem Radforum bekommen.

Der nächste Trick, ich hab ja weder am Job noch at home einen Bikemontage-Ständer. Also dreh ich das Rad auf Sattel & Lenker (die Steine zum schmeißen liegen hinten rechts) und schraube bzw. reinige ich.

Damit tat sich dann die gedankliche Fingerübung auf Uhrzeigersinn, gegen den Uhrzeigersinn wie muß ich gleich drehen?

Gut, hab dann erstmal das vorherige Schaltauge wieder montiert. Gleich vorab, ich lag mit meiner Vermutung richtig, das Schaltauge hat keinen weg. Was ja schon mal gut ist und ich somit wider ein Reserveschaltauge habe. Kann ja mal sein, daß es abreißt oder doch arg krumm wird.
Als nächstes wurde nochmal grob was an trockenem Siff & Modder runter gemacht, das Hinterrad rutschte rein und ab ging die Post.

Die Überlegung zur Drehbewegung gegen den Uhrzeigersinn waren dann auch richtig, es bleibt die gleiche Richtung.

Am kleinsten Ritzel lief alles tutti. Das zweit- u. Drittkleinste machten ihre Aufgabe auch anstandslos. In der Mittellage herum war dann die Fehlerquelle.
Ich hab dann die einrastenden Drehgriffe nicht mehr gezählt, aber es waren bestimmt fünf, sechs oder mehr. Das erstaunte mich schon und warf dann die Frage – an die Fachleute – auf, kann datt?

Im Finale war ich dann aber für den Trockentests hier deutlich zufriedener, als das was ich in den letzten Tagen so verspürte, geschweige denn was ich gestern abend nach dem Schaltaugenwechsel so hatte. Die Heimfahrt wurde dann der finale Test, innerlich gab’s vorab noch ein atheistisches Stoßgebet.

Das Ergebnis: die Heimfahrt war dann auch von anderer Qualität, als die frühe Jobanfahrt. Wobei ich aber sagen muß, so ganz zufrieden bin ich da noch nicht. Hin und wieder ist da immer noch diese kleine feine ansatzweise Hüpfen der Kette. Ich werd mal schauen, eventuell am Wochenende geh ich da nochmal dran mit de´Fingers.

…und sonst?: peinlich peinlich, hatte gerade gesehen, daß mein Jahresabschlussbericht 2020 noch unter dem einfach rübenkopierten Titel des Jahresabschlussberichtes 2019 lief. Hab das dann mal geändert.

Morgengruß: derweil es hilft ja alles nix, auch wenn es noch sehr früh ist, mit diesen letzten Zeilen verabschiede ich mich in den Tag, meinem Arbeitstag, schwinge mich noch gefühlt in einen ganzen Stapel an Winterkleidung, das Anziehen dauert mindestens 10 Minuten und werd mich dann auf zum Job machen.

Meine üblichen besten Wünsche für diesen Tag und einen gute Portion körperliches Wohlbefinden reiche ich dann wie üblich noch mit durch!   😉

 

Shimano Kettenwechsler (hinten) Feinjustage

März 1, 2020

Bikebasteln/ Kette & Antrieb: nachdem ich ja na meinem CAADX das Schaltwerk, von Shimano auch als Kettenwechsler bezeichnet wechseln mußte, fluppte das nicht ganz so wie ich mir das dachte.

Deshalb jetzt hier diese kurze Einspielung, auch als Backup so für mich. Oder Tech-Talk ergo nix für Nur-Radfahrer die das eh nie machen würden. War ich ja dann auch mal.

Neben den Kleinigkeiten die obere und untere Anschlagschraube nach Gebrauchsanleitung ein zu stellen und auch die Endeinstellschraube (Seite 18 der Montageanleitung), welche die Entfernung des oberen Führungsrolle im Schaltwerkkäfig begrenzt/ einstellt, gibt es noch die Feinjustage.

Leider ging das aus der Shimano GRX Montageanleitung so nicht ganz schlüssig heraus, was dann bei mir zu Folge hatte, daß das Schaltwerk eben nicht sauber seinen Dienst tat. Die Kette tanzte zwar nicht immer, aber immer dann wenn man es nicht brauchen konnte oder auch ganz unvermittelt plötzlich auf gerader Strecke zwischen zwei Gängen rum. Um es kurz zu machen, sie fand ihren Platz nicht.

Das Zauberwort und wohl auch der wesentlichste Punkt ist dabei die Zugspannung, welche man via der Zugspannschraube am Schaltzug direkt oder eben wie beim GRX Schaltwerk recht direkt vor dem Eingang des Schaltzugs an das Schaltwerk selbst, einstellen kann und auch muß.

BIKEPHREAK hatte sich angeboten das mal für mich zu machen und hat es mir auch erklärt. Nachdem alle anderen Schraube gut eingestellt waren, schaltet er zunächst auf das kleinste Ritzel am Schaltwerk und während er den Schalthebel betätigte und die Kette gleiten lies, verstellte er immer wieder mal jene Zugspannschraube. Geschaltet wurde dabei zunächst nur zwischen den beiden unseren kleinsten Ritzel, dann noch das dritte Ritzel hinzu.

Die Zugspannschraube wurde dabei so oft verstellt, bis die Gangwechsel sauber abliefen und die Kette entsprechend sauber und geräuschlos lief. Wenn man jenen drei Gänge erstmal hat, dann sollte auch der Rest bestens laufen. Das war dann auch der Fall.

Der zusätzliche Tipp die Leitrolle via Endeinstellschraube (oben schon erwähnt) nicht zu dicht am jeweiligen Ritzel der Kassette laufen zu lassen, erhielt ich auch noch. Grund, liegt dies Leitrolle zu dicht am Ritzel an, kann jene nicht anstehende Querbewegungen genug ausgleichen. Was dann auch zu diesem Rumtanzen der Kette zwischen den Ritzel mit geführt haben könnte.

So weit so gut. Tec-Talk beendet. Den Tourbericht gibt’s morgen. Noch einen netten Sonntagabend.   😉

Bikebasteln & Rumgelaber – 01.03.2020

März 1, 2020

Bikealltag/ Rumgelaber/ Bikebasteln/ Kette & Antrieb/ Reifen montieren/ Bikebilder: ich roll die Sache mal wider von hinten auf, will oder kann auch den gestrigen Teil des Tages gar nicht so im Detail wiedergeben. Zumindest nicht den „geschraubten Teil“.
Aber eine Hoffnung das dieser Beitrag leichte Kost, zumal für den Nichteingeweihten wird, kann ich getrost zerschlagen. *lach* Weshalb ich den ursprünglichen Beitrag auch aufteile, sprich der Rest der dann heutigen Ausfahrt kommt später.

Wer da also keinen Bock drauf hat, überspringt den ganzen Mist hier einfach.

Am gestrigen Tag schien die Sonne, es war heiter und nach einem gemeinsamen Besuch mit der holden Burgdame des schwedischen Möbelhauses zog ich das CAADX auf die Burgterrasse.

Tagesziel war, mit einer gehörigen Portion Ruhe und potentieller Gelassenheit das hintere inzwischen in die Jahre gekommene Shimano Ultegra Schaltwerk in der kurzen Ausführung gegen ein Shimano GRX RD-RX810-GS Kettenwechsler zu wechseln, den dafür notwendigen Schaltzug sowie dann sinniger Weise auch die Kette.

Der Hintergrund dazu ist jener, daß der ursprüngliche hintere Ultegra Kettenwechsler nicht mehr so sauber seiner Arbeit nachkam und eigentlich auch nur offiziell für Kassetten bis max. 28 Zahn geeignet war.

Das mit dem nicht mehr sauber schalten war so ein Ding. Jenes Schaltwerk ist eigentlich ein Kettenwechsel, wie ihn offiziell Shimano bezeichnet, der fürs Rennrad gedacht ist. Soweit so gut. Doch Rennräder werden selten bei echt miesen Wetter geschweige denn auf gröberen Untergründen bewegt. Ob das dann die besten technischen Voraussetzungen für den Einsatz an einem Cyclocrossrad sind, wage ich zu bezweifeln?

Gut jetzt kann man sagen, damals, also in 2015 gab es weder von Shimano noch Sram Cyclocross/ Gravel Technik, man hätte was aus dem Mountainbike Bereich nehmen müssen. Doch die Kettenwechsler waren damals nicht kompatibel mit den Brems-Schaltwerkgeschichten am Lenker. Ende-aus-Mick-Maus.

Heute sieht die Sache anders aus. Bei mir war vor allem aufgefallen, das sich in der eher kompakten Bauweise im Inneren immer wieder jede Menge Dreck und Ranz verfing und so die Beweglichkeit einschränkte. Reinigungsmaßnahmen waren somit bei entsprechendem Fahrgebrauch immer irgendwie Alltag. Blöd war aber auch, das diese nicht sehr einfach waren und somit auch nicht immer so effektiv. Die eher kleine Bauweise erschwerte einfach den Zugang mit diversen Bürsten und Co., Abhilfe schaffte eigentlich nur ein satter Wasserstrahl. Das ist aber auch nicht das Beste für so ein Teil.

Und wenn man halt so dabei ist, dann wird auch der am Ende ausgefranste Schaltzug erneuert und die Kette ist dann auch fällig. Was soll man das bis zugletzten herauszögern, zumal dann ja mit dem neuen Shimano GRX Kettenwechsler auch eine noch bergfähigere Kassette montiert wurde.
Für die bisherigen Miche Primato 11-fach 13- 30 zählenden Kassette kam nun einen ebenfalls aus dem Hause kommende Miche Primato 11-fach mit 12- 32 an das Hinterrad (Wechselintervall 2020-2021).

Da ich die Tage ja schon das kleine 34 Zahn Kettenblatt gegen ein 33 Zahn zählendes getauscht hatte, hab ich so nun eine nochmalige Optimierung für steilere Strecken. Für den Nichteingeweihten. Vorne da wo man tritt hatte ich eine Übersetzung von ehemals 34 Zahn auf hinten nur 30 Zahn. Mit der neuen Konfiguration habe ich nun 33 Zahn vorne und hinten eben 32 Zahn zur Verfügung.
Das ist jetzt nicht der Megasprung, weshalb es auch etwas unsinnig erscheint, aber auf Grund der technisch zu habenden Bauteile mit denen die ich am CAADX habe, daß maximale was ich rausholen kann. Wenn der bisherige Ultegra Kettenwechsler auch nicht so angefangen hätte rum zu spinnen, wäre das so auch nicht gekommen.

Ich denke auch auf Grund der technisch maximalen ausgereizten Umsetzung, werd ich damit klar kommen müssen. Mehr ließe sich noch durch einen Umbau der Kurbel, also auch ganz neu machen. Das käme dann aber auch wider ein paar Euro mehr, wobei…
…mich da stört, daß die Auswahl an auch optisch netten Kurbeln nicht so prall ist. Ich denke aber, für das was ich fahre und auch fahren werde, die Augen gehen in Richtung Sauerland, muß das reichen. Auch wenn ich mit Sack & Pack unterwegs sein sollte um die Natur und deren Wälder zu erkunden. Soviel also zu den Grundlagen.

Umsetzung der Schrauberaktion

Das Wechseln des Schaltzuges machte mir von Anfang an die meisten Sorgen. Hatte ich so noch nie gemacht. Zunächst mal runter schalten das die Kette sowohl vorne an der Kurbel als auch am Hinterrad auf dem kleinsten Zahnrad liegt, den ollen Schaltzug gelöst, rausgefädelt und gut war. Dann das Päckchen mit dem neuen Schaltzug genommen und erstmal große Augen gemacht. Da ist ja nicht nur ein Schaltzug drin, sondern ein Paar.
Nun gut, hab ich jetzt Reserveschaltzüge in mehr als ausreichender Menge hier liegen. Übrigens samt deren noch zu verbauender Schaltzughüllen. Aber die waren ja noch gut.

Das einfädeln wie und wo hatte ich mir via der ja nun heute üblichen Medien angeeignet und stellte fast kein Problem dar. Einzig die Biegung direkt am Schaltgriff, wo es recht direkt um 90° um die Ecke geht (sieht man recht gut auf dem Bild), war etwas tricky.
Hier kam dann auch erstmal bei dieser Schrauberaktion der Wunsch nach einem wirklich gescheiten Montageständer auf. Der Rest war dann aber echte Spielerei. Am Tretlagerbereich wurde an der Zugführung noch sauber gemacht, etwas Schmiere dran und ab in Richtung Schaltwerk. Fettich iss.

Auch die reinen Montage des neuen GRX Kettenwechslers war jetzt bei weitem kein Hexenwerk. Doch darüber hatte ich mir eigentlich soweit keinen großen Kopp gemacht. Doch dann kamen die Leckerli.

 

Das Anbringen des Schaltzuges und dem Vorlängen jenes wurde auch gut abgehandelt. Das Einstellen der unteren Anschlagschrauben gelang mir auch recht gut. Verlangte nur etwas Umdenken, da ich zwischen dem bereit stehenden MacBook Air mit der dortigen GRX Montageanleitung (<klick>) das in meinem Schädel umsetzten mußte. Die dortigen Beschreibung allgemein half mir sehr, wenn es auch Abschnitte gab, die dem deutschen Forumlarwesen recht nahe kommen.
Denn spätestens bei dem Part der Kettenlängenbestimmung war bei mir Schluss. Das könnte aber auch daran gelegen haben, das man bei Shimano von einem Nietenverschluss der Kette ausgeht, ich aber ja ein Kettenschloss nutze. Vielleicht. Ist aber auch egal, erstmal Hauptsache läuft. Via dem Radforum hab ich aber auch schon den Tipp bekommen, Kette kann noch deutlich kürzer.

Mit dem Abschluss wurden erstmal Bilder gemacht (eines davon hier auf dem Blog/ der Rest für´s Radforum für die Tips)…

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…und natürlich eine kleine Probefahrt aber wirklich nur hier um den Block gemacht und alles mal ausprobiert. Soweit so gut, scheint zu fluppen, wobei…
…so ganz mundet es mir dann doch nicht. Beim runterschalten auf die kleinen-schnelleren Gänge klickt das Schaltwerk/ der Kettenwechsler sauber um. Beim hochschalten und die größeren-langsameren Gänge ist das nicht ganz so wie ich mir das dachte. Denn irgendwie hängt dann die Kette wieder zwischen den Gängen und ich muß den Kettenwechsler mittels nachschalten korrigieren. Das dumme ist, es ist nicht bei allen Gängen immer so und ich habe auch keinen Plan warum?

Ach ja, die Cyclocrossreifen habe ich natürlich auch gewechselt.

Im Radforum wurden dann natürlich auch insgesamt ein paar Tips eingeholt und so meldete sich dann der Bekannte BIKEPHREAK um bot sich im Rahmen einer Tour für Schützenhilfe an.
Da ich Gewissheit habe das der gute Mann nicht mal bloß eben ein paar Tips zur Hand hat, sondern auch selbst gut und reichlich schraubt, werde ich als diese Chance nutzen und ihm über die Schulter schauen.

Currywurst-Pommes-Mayo oder Café-Kuchen für ihn ist dann natürlich inklusive. Die Tour wird auch bestimmt nett. Das wird dann aber die nächste Story.

Wo ich jetzt so im Nachhinein noch am knobeln bin, wie bekomme ich die Laufleistung der vorherig montierten Miche Primato 13-30 Kassette raus? Ich hab da mal wo was gemacht, blick das aber selber nicht mehr.

 

31.392km/ 11.11.2019

November 11, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bike & Biketouren Bilder: noch einen Nachtrag zur Channel Challenge.

Etwas was ich ja so noch nie gesehen hatte. Wir rollen so auf die Datteln-Hamm-Kanal Mündung zu bemerke ich ein paar Vögel die von links hinten, also zu unserer Fahrtrichtung, den Kanal queren. Dann sehe ich wie offensichtlich ein Greifvogel in seinen Fängen eine Taube ( ? ) hatte, die aber wiederum wohl noch am Leben war.
Ob das jetzt tatsächlich eine Taube war, konnte ich zwar so nicht genau erkennen, es könnte auch eine andere Vogelart gewesen sein. Denn diesem Gespann folgten ein paar Krähen ( ? ). Natürlich bin ich kein Vogelkundler, aber ich mutmaße es mal so, denn die Vögel waren sehr dunkel/ schwarz.

Als das Gespann in Ufernähe war, wo ja auch Bäume stehen, war die Gegenwehr des ergriffenen Beutetiers dann aber wohl doch zu heftig und der Greifvogel ließ vom Opfer ab.

Immer wieder faszinierend das man so etwas beobachten kann.

Bikebasteln/ Kette & Antrieb/ Workstand: jedenfalls nach der netten gemeinsamen Runde mit super entspannten 100 Kilometern plus war am Tag darauf Wunden lecken angesagt. *lach* Nein, natürlich nicht, oder zumindest nicht bei mir. Dem CAADX wurden ein paar Handgriffe gegönnt. Und zwar am…

Sonntag: nachdem ich dann die Fitness-Garage etwas ausgeräumt und auf Vordermann gebracht hatte konnte ich eine endlich brauchbare Aufhängung für das CAADX bauen. Denn an einem Fahrrad rumbasteln, vor allem an der Gangschaltung, im speziellen den Schaltzügen samt einem parallel laufenden Test im Stand ist da leider unabdinglich.

Auf dem Kopf herum, also auf dem Sattel und Lenker stehend, geht das nicht wirklich gut. Über Jahre, genau genommen über 10 Jahre, hab ich dieser von Radhändlern gemiedenen Position eigentlich alle Arbeiten erledigt ( außer halt Arbeiten an Schaltzügen ). Hat natürlich den Vorteil, daß man es a. überall machen kann und b. ich dabei meist auf einem von mit extra dafür gezimmerten kleinen Hocker sitze.

Mit der neuen Aufgabenstellung und in der Fitness-Garage war dies jetzt jedoch nicht möglich. Klar ich kann das CAADX auf den Kopf in der Fitness-Garage stellen und daran arbeiten, aber wenn ich dann von einer Seite auf die andere muß ist aufstehen angesagt und ein Rumfädeln in der „Werkstatt“. Fädeln weil da nicht soviel Platz ist, hat eher was von einem U-Boot.

Gut, um jetzt an‘ s Werk zu gehen mußte also erstmal ein Workstand gebaut werden. Im Laufe der Zeit hatte ich mir schon eine Möglichkeit geschaffen in meiner Schrauberbude einen ebenfalls selbst gebauten Lenkerständer für die Kopfüberarbeiten am Mittelbalken unter die Decke zu hängen. Genau genommen, jene seitlich ein zu schieben.
Jetzt mußte noch was her, um dem CAADX einen vernünftigen halt auf dieser Ablage zu geben. Abermals wurde in der Holzecke gekramt, zwei kurze Dachlattenreste und ein Leimholzstück hervor gekramt. Beides eben schnell verschraubt, noch etwas Schaumstoff von innen eingeklebt und gut war. So konnte ich mit diesem gebauten U das Oberrohr des Rades mittels Schraubzwinge fixieren und schon war gut. Das Vorderrad wurde noch mit einem Spanngurt im Zaum gehalten, die eigentlichen Arbeiten konnten beginnen.

Also mal los gelegt. Vorab ein Letter Funktionstest, der aber den gleichen Fehler aufzeigte. Dann mal das Griffgummi am Brems-Schalthebel-Kombi nach vorne gezogen und geschaut wie das wo was anliegt. Gut zu erkennen von links außen der Endanschlag vom Schaltzug, auf der gegenüber liegenden Innenseite der Ausgang samt Umlenkrolle ( in weißen Kunststoff ) und vorführend das Loch wo dann der Schaltzug in die Schaltzughülle über geht.
Gut„, dachte ich mir: „wo könnte ein Problem auftauchen, wenn ein Schaltzugwechsel anliegt ?“ Aber soweit wollte ich erstmal nicht denken, also die Kernbaustelle inspiziert.

Am Umwerfer ( Schaltwerk an der Kurbel ) den Schaltzug vom Anschlag gelöst und begutachtet. Klar, durch die Klemmung mittels Schraube am Umwerfer war der Schaltzug platt gedrückt. Aber soweit ich das erkennen konnte, war kein Spliss ( abgerissene Drähte vom Schaltzug ) zu sehen.
Also hab ich am Brems-Schalthebel-Kombi runter geschaltet, so das keine Spannung auf dem Zug war und dann den Schaltzug wider am Umwerfer mittels der dortigen Schraube befestigt. Natürlich habe ich vorab noch eine kleine Brise Schmierung als zusätzlichen Feuchtigkeitsschutz verabreicht. Den Schaltzug hab ich aber um den kleinen Dorn ( auf dem Bild sichtbar ) gelegt und dann mit der Schraube festgezogen.

Den Schaltzugspanner hatte ich schon vorab wider ganz zurück gedreht. Und siehe da, nach dem ersten Funktionstest konnte ich keine Auffälligkeiten feststellen. Der Umwerfer tat seinen Dienst, als wäre nie was gewesen.

So im nachhinein glaube ich auch, daß die Problem beim Schalten gar nicht vom Schaltzug her kamen. Denn bei der Reinigung des CAADX bemerkte ich, das alle fünf Kettenblattschrauben nicht nur einfach lose waren, sondern teilweise nur noch wenige Gewindezüge befestigt waren !

Das hatte ich so noch nie und zwar in der gesamten Radfahrkarriere.

Neulich erst war mal eine Kettenblattschrauben nicht ganz so fest. Das kann ja mal passieren, aber alle fünf und dann nur noch so gering befestigt ??? Ich werd das mal im Auge behalten.

Im Anschluss wurde noch die Bestelliste abgerdrückt um einer irgendwann mal anstehend Zugwechselaktion nichts im Wege stehen zu lassen. Weiter im…

Bikealltag: ... der Montagmorgen begann etwas mehr zäh als sonst übliche. Wir hatten noch ab dem Nachmittag Besuch und bis ich dann zur finalen Augenpflege überging, war es fast elf. Ungewöhnlich spät für mich. Das Espresso-Frühstück wollte es auch nicht so richtig richten, zudem war es draußen mächtig frisch.

Doch nachdem ich mich in die ganze Kleidung gepellt hatte und auch die ersten Kilometer hinter mir hatte, wurde mein Geist wach. Zu guter Letzt reichte es sogar noch für eine Runde auf und um die Halde hinter dem Standort des Brötchengeber. Die WP-Stunde war somit voll und ich hatte den Start von Sonnenaufgang mit erlebt ! Wie könnte ein Tag besser starten.

Der Sonnenaufgang schob sich fast blutorange zwischen dem Horizont und der Wolkendecke hindurch. In echt sah das natürlich noch besser aus. nach der Schicht drehte ich nochmal seine Rund über jene Halde, schaute mir aber auch noch ein weiteres kleines Waldstückchen, nahe am Kanal, mal wider an. So gab es auch für Rückfahrt noch 1h+ Fahrzeit.

Mal sehen wo es mich morgen so lang treibt ?

31.349km/ 10.11.2019

November 10, 2019

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Biketouren/ Channel Challenge/ Bike- u. Biketouren Bilder/ Bikedefekte & „Plattfüße“: zunächst mal, es kam vieles anders als gedacht. Gut gerüstet, das CAADX schon am Vortag weitgehendstem bestückt, Wäsche raus gelegt und den Wettergott studiert. Ja man war bestens aufgestellt. Auch vom Timing her passte das in den frühen Morgenstunden, ich kam rechtzeitig vor Tür, war aber, das gebe ich zu, etwas unmotiviert. Also wurde zum einrollen eine erste Runde um den kleinen Block gedreht…

…und schon ging es mir gut ! Kurz darauf traf der erste Mitfahrer, und zwar jener aus dem Raum Erlangen ! ein, dann als nächster der gute Mann aus Herne und at last Sonne_Wolken, die ja quasi schon zur Stammbelegschaft für jene Aktion gehört.
Änderte aber alles nix, auch kurz nach Sonnenaufgang zog das Thermometer nicht wie versprochen an, von warm werden keine Spur. Und auch die am morgen noch vom Wetterdienste verkündete Sonne blieb erstmal ganz lange aus. Es heiterte zwar zwischendurch immer wider mal auf, aber so richtig…

Gut, lassen wir das, dafür hatten wie unseren Spaß. Denn die Truppe war ma´sowas von konform. Selbst der eigens für dieses interne Event angereiste gute Mann aus Erlangen passte bestens in die Truppe. Ansonsten waren die Gesichter bekannt.

Also nach dem Eintreffen hier an der heimischen Burg der ersten drei Mitstreiter zogen wir wie üblich in Richtung Osten zum Exerzierplatz um dort auf den Rest der Gang zu treffen. Bei bedecktem Himmel und einer eher hohen Luftfeuchtigkeit kann wir zwar gut in Schwung, wobei da auch die Gespräche von Rad zu Rad mit beigetragen haben. Innerlich hätte ich mir aber schon den einen oder anderen verschämt zwischen den Wolken hindurch schauenden Sonnenstrahl gewünscht.

Am Exerzierplatz eingetroffen rollte zunächst das Pärchen ein und wenig später die Nachhut. Das war gut so, denn so hatten wir nur relativ kurze Standzeit. Auch wenn nur ein laues Lüftchen wehte, lange rumstehen und quatschen, so nett das auch ist, da kann man mal schnell kühl werden. Also nun als komplette Mannschaft in bester Laune – Attacke !

Wir waren nun zu siebent was so wenn ich denke bisher die stärkste Truppe für diese Geschichte war. Die Fahrt nach Osten war entspannt, es stellte sich schnell ein Quatsch-u. Rollfahrtempo ein, das ich im übrigen fast die ganze Fahrt über hielt. Gut, sehen wir mal von kleinen Ausreißern ab, wo mal das einen oder andere Gespärchspaar, eben so vertieft in ihr Gespräch, auch schon mal ein paar mehr Meters nach vorne abrollte. War aber alles kein Ding, irgendwo wurde dann eben kurz gewartet oder es kam Ansage von Hinten, daß man doch bitte die Tempodisziplin halten möge !

Winterpokal: überhaupt Tempodizilpin, die ganze Nummer fand ja schon im Ursprung für den Winterpokal statt. Halt mit der Idee über eine Distanz X, damals für mich eine echte Hausnummer, nur einfach wo Strecke samt Zeit zu machen.
Und in eben jenem diverse forenübergreifenden Event ist es nicht Ziel möglichst viel Strecke in möglichst kurzer Zeit zu machen, sondern es geht alleine um die Fahrzeit die gewertet wird. Und jetzt kommt es, je mehr Fahrzeit, des so mehr Punkte pro Zeiteinheit ( beim Zeiteinheitsfaktor unterscheiden sich die diversen Winterpokale von Onlineplattform zu Onlineplatform , was mir aber persönlich schnuppe ist ). Wir würden also mit dem eher gemäßigtem Tempo unsere guten Punkte geschmeidig einfahren. Weiter im Bericht…

Jedenfalls erreichten wir grob im Zeitfenster 1h komplett das östliche Kanalende. Dort wurde, wie üblich abgesessen etwas getrunken und auch der eine oder andere Riegel als Unterfütterung zum Frühstück eingeworfen. Gequatscht wurde sowieso und dabei dann auch der nächste Haltepunkt für einen weiteren kurzen Pausenstop abgesprochen. Ein paar Bilder von der ersten Etappe.

( Restbilder stehen im Album bereit )

Nachdem wir die ersten 2h Fahrzeit reibungslos in extrem entspannter aber auch fröhlicher Rund gemeistert hatten, zugegeben mit einem Schnitt weit unter dem was wir sonst so zaubern ( und auch der gilt wohl unter ambitionierten Radler nicht gerade als Glanzleistung *grins* ) gönnten wir uns also eine weitere kleine Pause unter der neuen Lippebrücke hier am nahem Yacht-Club. Auf dem Mitteldamm gibt es unter der Brücke eine größere baulich angelegte Nische samt zweier Sitzmöglichkeiten. Bei dem Wetter diesmal gut als Windschutz, aber zulange sitzen bestimmt nicht so irre gemütlich.

Dort tauchte dann der erste Plattfuß, noch in Form eines Schleichplattfußes auf. Der Kollege auf dem Dorf meldete jenen an, griff noch zur Luftpumpe und füllte nach. Da es frisch wurde oder auch einfach noch war, rollten wir nach einer nur kurzen Pause wieder los. Leider nicht lange, denn dann stellte sich der Schleichplattfuß zu einem kapitalen Plattfuß ein, der Kumpel wechselte den Schlauch. Der einen oder andere Handgriff wurde von einem Mitfahrer hilfreich durchgeführt, dann ging’s weiter in Richtung Preußenhafen.

Jenen hatten wir für den nächsten Zwischenstop sowieso auf dem Plan, hatten aber vorab beim letzten Stop schon ausgemacht, die hier ortstypische Leckerei in Form der Currywurst-Pommes-Mayo zu uns zu führen. So ich das noch gestern Abend kurz beim Abstecken auf der Routenkarte auch ausgemacht hatte, war das für die größerer Pause auch der idealste Zeitpunkt.
Denn bis dorthin hätte man zirka die Hälfte der Gesamtstrecke abgespult. Würdet man am Preußenhafen nur eine kurzen Zwischenstop einlegen und dann erst zur Mündung fahren, dann wider kehrum machen, hätte man bis zum Ziel kaum noch ein Viertel der Gesamtstrecke auf der Uhr.

Also großer Futterstop hockend bei eher mäßigem Wetter, dafür aber bei standesgemäßer Kost. Man saß zusammen, quatschte wieder und verzehrte die Leckerei. An dem Punkt machte sich meine mitgeführte Daunenjacke gut nützlich. Nicht für mich selber, bei mir klappte das Thermomanagement bestens, aber unsere weibliche Mitfahrerin war gut froh also ich ihr die Jacke überstreifte und auch die Mütze über den Kopf zog.

Nach diesem nun längeren Aufenthalt rollten wir aber wider an. Zunächst ging es noch auf der südlichen Seite des Kanalufers weiter und somit noch im Windschatten des Grüns. Das Tempo konnte dank nun eingezogener Tempodiziplin gehalten *lach* werden und wir erreichten als bald das Hafenbecken in Waldtrop unweit des BockArt Radladen.
Ab dort wechselten wir die Kanalseite und standen nun nicht nur ohne Windschutz da, sondern hatten auch den eher hässlichen, weil eben groben Untergrund vor uns. Real sind es ab dort 20-25 Minuten bis zur Mündung, gefühlt können es Stunden werden. Denn wenn der Wind von vorne oder auch nur von schräg vorne dir in die Fre*se bläst, du dazu von unten durchgerüttelt wirst, man dazu ja aber auch schon ein paar Kilometer mehr im Sattel verbracht hat und at last, dazu noch die Gewissheit existiert, daß man die ganze lange Strecke bis zur heißen Dusche ja auch wider zurück mußt…

…hilft nur noch aufpassen, daß einem der Untergrund nicht noch einen Reifen samt Schlauch zerschreddert und das Ziel als Wendepunkt vor Augen halten. Außerdem kann man sich noch dadurch aufbauen, das man eigentlich auf dem Rückweg dann Rückenwind haben müßte. Müßte, nicht unbedingt verpflichtend hat.

Jedenfalls kamen wir an und das wohl auch recht gut, weil das Tempo in de Abschnitt noch mal zaghafter angegangen wurde. Eine zwei als erste Stelle auf dem Tacho ?! Wohl kaum. Am großen finalen und ja auch letztem Wendepunkt angekommen wurde wieder abgestiegen, gequatscht, getrunken, Bilder gemacht und wohl auch ein wenig Nahrung zugeführt. Stetig nährt sich das Eichhörnchen.

Nach dem Erreichen der Dattel-Hamm-Kanal Mündung in den Dortmund-Ems-Kanal drehten wir wider um, logisch. Ich legte vorab aber noch etwas wärmende Kleidung und blickte in den Himmel. Von Nordosten her zogen noch ein paar Regenwolken über das Land, der Wind hielt sich aber stabil. Somit würden die Regenwolken, jedenfalls so die Theorie, hinter uns hindurch ziehen und wir sollte trocken bleiben. Zudem sagte sich mit dem Erreichen der Mündung auch schon etwas mehr Sonne an. Jene wärmte die Gemüter nochmal auf und es rollte wider besser.

Nach recht kurzer Zeit wechselten wir wider die bei Waltrop die Kanalseite, hatten ab dort wider seitlichen Windschutz, die Sonne im Rücken und die ganze Truppe rollte immer entspannter durch die Gefilde.

Und, ja man staune, ich hatte mal wider einen Plattfuß. Aber keine Angst, ich hatte das volle Sortiment mit, als da wären:

  • Luftpumpe
  • drei Reserveschläuche
  • die guten alten Reifenheber
  • die gute und noch längeren Reifenheber/ bisher aber noch keinen Einsatz
  • Flickzeuch
  • kleine Brise Duschgel als Flutsch damit die Pelle noch besser über die Felgenflanken geht

Und ja, ich kann es noch. Relativ entspannt und locker gingen mir die Handgriffe fast wie im Schlaf von der Hand. Nur die ja auch für die Zukunft anstehende Aufgabenstellung jenes Bordwerkzeug anders am Bike unter zu bringen, da muß ich wirklich nochmal schauen.

Der Preußenhafen wurde also abermals erreicht und ein weiterer Kaffe-Kuchen-Stop eingelegt. Diesmal beider Sonne, Daunenjacke konnte im Gepäck verbleiben. Wir saßen wider in großer Runde draußen, man lies es sich schmecken und quasselte vor sich her. Ich freute mich innerlich sehr, denn wenn die Stimmung gut ist und auch wirklich alle mit dem Tempo gut umgehen können, dann kann man das wohl als Erfolg bezeichnen.

Ich für mich zog auch an dieser Stelle ein erste Resume. Bis hierhin und wohl auch für den Rest der Strecke hatte alles gut geklappt. Und das auch inklusive der kleineren Schlauchwechselaktion. Ich war so vor mich dahin gerollt, etwas über Ruhepuls, was aber wiederum den Vorteil hatte, das ich kaum auf Temperatur war. Das wiederum bedeutet, das ich in der ganzen Zeit von gut fünfeinhalb Stunden Fahrzeit gerade mal nur zwei Liter Wasser und eine 0,33 Sprite beim Mittagmahl in mich gegossen hatte. Wasserdefizit konnte ich nicht feststellen, passte also.

Kurz vor dem letzten Start am Preußenhafen wurde dann der letzte Plattfuß bei einem weiteren Mitfahrer beklagt. Auch der wurde behoben und so ging es wider in die letzte Etappe. Diesmal führte die Dame seelenruhig das Feld an und wir Männer rollten in Zweiergruppen tiefsinnige Männergespräche führend hinterher. An der hiesigen Kanalbrücke wurde dann die Gruppe geteilt, die einen zogen weiter gen Osten und wir bogen wider zu viert rechts raus um zu meiner Burg zu kommen.

Die beiden Gasträder wurden einen kurzen Schlauchwäsche samt Trockenreiben unterzogen, wir machten uns frisch und sammelten dann Gast aus Erlangen ein und trudelten im Pinnocio für ein leckeres Mahl ein.

Ab dem Punkt wurde die Gesellschaft allgemein aufgelöst. Ich fand das schon gut, daß jemand von so weit herreist, sich ein Zimmer nimmt, nur um mal zu schauen was die Köppe hier so im Pott treiben.

Schon während der Ausfahrt hatte ich ein paar Ideen für die nächste Channel Challenge. Treffen morgens hier um noch einen Pott Kaff zu trinken, vielleicht noch eine kurze Stärkung, aber vor allem könnte man für hinterher einen großen Topp Rotesoße für Nudeln vorbereiten und dann nur noch die Nudeln kochen. Anderseits falls noch mehr Leute von Außerhalb kommen wollten, könnte man ja auch mal schauen wie es mit dem Gästehaus an der Marina Rünthe ausschaut. Aber das nur mal für so…

…und sonst ?/ Bikebasteln/ Kette & Antrieb: und nach dieser Aktion darf ich mich jetzt an die Baustelle Schaltzug begeben. Dafür werde ich zum einen neue…

  • Schaltzüge
  • Schaltzugzange
  • Paar Überziehregenhandschuhe
  • Cateye Rückspiegel
  • Reservefelgenband

…in den Stall holen ! Denn ohne diese Kleinigkeiten werd ich da wohl kaum was machen können. Klar, ich werde da eventuell fürs erste wider eine Funktion herstellen können, also denke ich, aber mittelfristig muß ich mich auch mal an diese Aufgabe begeben. Bisher hat sich das stets mit einer Wartung beim Fachmann wo dann sowieso was war, ergeben.

Und die besagten Chiba Rain Shield Handschuhe habe mich nicht nur mich ( die Tage ) sondern ja auch unsere weibliche Mitfahrerin gestern sehr überzeugt. Zu den Chiba´s aber auch zu der neuen Endura Hose habe ich aber noch ein paar kurze erste Testzeilen aufgesetzt.

Umbau Pressfit – BSA

Oktober 3, 2019

The Cure – Forest/ Bikebasteln/ Kette & Antrieb/ look after…: eine kleinere Baustelle mal so für irgendwann, wenn mal am CAADX wider das Tretlager fertig sein sollte.

Hintergrund ist, im CAADX ist ja serienmäßig ein so genanntes Pressfit Tretlager verbaut. Für den Nichteingeweihten: das Tretlager nimmt die Kurbel auf und sorgt dafür, daß jene gut gelagert sich sauber dreht. Pressfit besagt, das jenes Tretlager nicht wie früher üblich solide eingeschraubt ist, sondern eben eingepresst und dabei verklebt wird.

Schon im Vorfeld der Neuanschaffung des CAADX hatte ich eigentlich auf dem Schirm, wenn möglich, diese Pressfit Lösung zu umschiffen. Doch leider bietet dieses dann in der Breite eingeführte Standard für den Hersteller den Vorteil, daß es einfacher in der Herstellung ist.
Von den immer wider im Verlauf der Nutzung auftauchenden kleineren Problemen, welche sich vor allem auf Geräuschentwickelung bis hin zum früheren Tot dieses Bauteils, will man so nichts hören ( oder nimmt es in Kauf ). Und da damals, wie sich heute, neue Bikes nicht anders zu bekommen sind, hatte ich mich darauf eingelassen. Kann ja funktionieren.

Der „frühe“ Tot meines ersten Pressfit-Tretlagers traf dann doch erst nach 23.136km ein, was dann selbst bei Megabike Unna zu einem gewisses Erstaunen führte. Bis dahin hatte sich dieses Tretlager dann auch geräuschmäßig unauffällig verhalten. Der Defekt war, das die Kurbel, oder besser die Kurbelwelle ein deutlich spürbares Spiel zum Lager hatte. Oder, es wackelte. Doch nach dem Einbau dauerte es nicht lange…

…bis die Geräusche des neuen Pressfit Tretlagers zu unterschiedlichen Umständen immer wider mal auftraten, aber auch genauso nicht definierbar wider verschwanden. Ich muß dabei aber sagen, die reine Funktion war bis heuer nie davon beeinflusst.

Was mich aber am meisten daran stört ist, daß man das Tretlager nicht selbst wechseln kann. Zumindest nicht, solange man das passende Werkzeug dafür nicht besitzt. Und da fängt es dann an. Der Lagerschlüssel für die Monatgearbeiten an einem alternativen BSA-Lager befindet sich im Hause. Jenes ist auch am alten Volotec verbaut und in der Handhabung zuverlässig bis simpel. Simpel weil verschraubt.

( Nicht das ich dem Schrauber die Summe X nicht gönnen würde, aber wie das eben so bei mir ist, innerlich sträube ich mich dagegen, ein Fahrrad in ein Auto zu packen, Sprit zu „verballern“, nur um dort daran werkeln zu lassen. )

Und dazu kommt noch der nächste Punkt mit dem simpel zum Zuge.

Ein Pressfit-Tretlager muß absolut präzise eingepresst werden. Ist dies nicht der Fall, hat man ein Problem. Ein paar Gewindezüge einschrauben kann aber schon fast jeder Depp. Ich sehe also für den Endnutzer eher einen Vorteil beim BSA Lager.
Denn das kann ich ma´ eben schnell selber bestellen, auf Lager legen und so bei Defekt, selbst ausbauen, Gewindezüge mit dem Lappen reinigen, fetten und das neue Lager einbauen. Das CAADX in ein Auto verladen, vorab Termin machen, zum Schrauber bringen und in der Rückrunde wider abholen entfällt dann damit komplett. Die Nettigkeit das mein erstes BSA Tretlager über 33.000km gehalten zu, zu den 23.000km sowie die potentiellen Geräuschentwickelungen wären dann ebenfalls Geschichte.

Soviel zur Vorgeschichte. Und so wurde im Radforum mal wider eine Alternative zum leicht mistigen Pressfit genannten.

Und so kämen neben dem bereits bewährten GXP BSA Tretlager für den Umbau…

…zum Zuge. Nett finde ich dann auch noch, das die dann neue Miche Kurbel optische Gefallen auslöst und auch genau jene Kurbel zu den ja schon von mir bevorzugten Kettenblättern kompatibel ist.

( Info: natürlich auch Shimano GRX Gravel Kurbel könnte auch eine Alternative sein. Sehen zwar nicht ganz so gefällig aus und gäbe es eine Shimano GRX FC-RX 600 mit 46/30 Zahn für ca. 90 Euro oder eine GRX FC-RX 810 mit 48/31 Zahn für ca. 180 Euro. Letztere bietet mit den 48/ 31 Zahn Abstufung sogar nochmal etwas mehr Spielraum, wobei ich mich da jetzt frage, wie kommt der Preis zu stände ?

noch einen Einschub: da ich bisher als kleinstes Kettenblatt ein 34 Zahn laufen habe ist da lieferseitig bei Miche ende. Ich sehe aber gerade TA Specialites würde mit dem Zephyr noch ein 33 Zahn bieten. Nach oben, also am großen Kettenblatt ist bei Miche noch genug Spiel, Mute halt nur der Umwerfer das ganze Spiel mitmachen oder gewechselt werden. )

Natürlich müßte der Gewinde Adapter vom Fachmann wider eingebaut werden. Aber das sollte dann noch einmalig umsetzbar sein.

Aber alles im Allem, noch läuft alles so wie ist und da wird dann auch nicht dran gegangen. Wäre also eine Baustelle für weit-demnächst. Und das wollte ich mal so schriftlich fixieren, nur so für mich. Ansonsten…

…noch einen netten Feiertag !

Kassette Neuteile – Sichtung & Auswahl

Mai 11, 2019

Biketechnik/ Bike „Zahnräder“/ meine Übersetzungen/ Kette & Antrieb/ look after…: da ja wider irgendwann Kassetten- u. Kettenwechsel ansteht hier mal ein paar Basisgedanken…

Warnung !: für den nicht eingeweihten Nichtradler grottenlangweilig und kaum zu verstehen !

…zu den potentiellen Auswahlmöglichkeiten an Kassetten. Denn mit der Zeit sammelt man ja Erfahrung und die kann man dann ja umsetzten. Bisher lungert da eine…

…rum die soweit ihrer Aufgabenstellung gut gerecht wird. Dennoch habe ich festgestellt, das im rot gekennzeichneten Bereich gerade beim 28z Gang quasi noch ein paar, wenn auch sehr wenige Zähne, als Notanker fehlen könnten. Da das auch immer eine Frage der Kapazität des Schaltwerks ist, sollten 30z ( maximal 32z Zähne ) dann aber wirklich Oberkante sein.
Womit sich beim ersten stöbern folgende Überlegungen gefunden haben ( die Ist-Kassette oben zum Vergleich ).

Eigentlich ist da die Auswahl nicht sonderlich groß. Im grunde bleibt erstmal nur die Shimano 105 CS-R7000. Die Michel Kassette ist nur eine Alternative weil sie wider untenrum noch enger gestuft ist. Einmal der kleinste Gang 12z, 13z und einmal sogar 14z. Entsprechend ist der Rest angepasst. Aber bei dem Preis von 63 Euro !…, ob es das wert sein könnte ?

Nüchtern betrachtet schon fast – ja. Denn die Gangabstufungen sind insgesamt homogener. Bei der ersten geht es von 30z erstmal um 3z auf 27z runter, dann um 2z auf 25z. Aber vom unteren Ende der Kassette betrachtet kann ich mir den 11z klemmen. Nutze ich so gut wie nie, nicht mal im maximalen Gefälle. Und so sollte ich bei für eine zukünftige Auswahl die Sache also vom schnellsten Gang her aufrollen.

Dabei fällt mir dann die Miche Primato Light mit der 13-14-15-16-17-19-21-23-25-27-30 Abstufung ins Auge. Bisher Trudel ich beim Anfahren so auf 21z los und spiele dann die Sache langsam nach unten ab. Mit jener Kassette hätte ich an Steigungen nicht nur die 30z maximal zur Verfügung, sondern dazu noch einen zusätzlichen echten Berggang ( rot gekennzeichnet ), wo es mit dem 23z auch schon aktuell in Steigungen geht, zusätzlich zur Verfügung. Ergo vier Berggäng.

Bedeutet dann, ich hätte vier Berggänge und weitere vier Gänge ( grün gekennzeichnet ) für die Ebene, halt wie bisher, weil ich jene ja auch nutze. Dann kann unten in den schnellen Gängen ruhig was wegfallen.

Im nächsten Schritt bleibt dann für mich nur die Frage zu klären, welche Gangsprünge im finalen Nutzen in der Ebene und der damit schnellste Gang machen für mich Sinn ( dazu habe ich mal die Abstufen der einzelnen Kassetten gegeneinander verschoben ) ?
Und auch da macht in meinen Augen die 13-30 Kassette am meisten Sinn. Es geht, wie gewohnt mit 21z los in Zweierschritten bis auf die ebenfalls vertrauten 17z runter, dann werden die Gangsprüngen aber mit nur 1z enger was sich dann bis auf den schnellsten Gang mit 13z reduziert.

Ja ich denke so werd ich das machen, zumindest erstmal nur mit einer Kassette und dann im optimalen Falle am CX-Laufradsatz. Damit die ganze Sache jetzt aber nicht zu dünn für Speed und Strecke werden-täte-könnte…

…könnte ich noch einen kleinen Trick auffahren. Da ja nun auch im Verschleißteilwechsel das Miche Compact Kettenblatt 46 Zahn fällig werden könnte, bestünde hier die Möglichkeit gar kein 46z zu montieren, sondern auf ein 47z auf zu stocken.
Das müßte mit dem Umwerfer noch machbar sein ( ich hoffe sogar ohne Neumontage ). Denn mit einem 47z hätte man in der Eben wider ein wenig mehr Fleisch um Druck auf´s Pedal zu bekommen.


Die gute Nachricht, bei den Continental MountainKing CX Reifen muß ich sagen, die können erstmal noch am Bike24.de Lager bleiben, da die aktuellen wohl erst gegen Ende 2018 von mir drauf gemacht wurden. Ergo haben sie heuer nur 1.145km gelaufen.
Mit dem Wegfall senkt sich das Budget der Investitionen immerhin um gute 70 Euro.


So, hab mir jetzt mal einen aus den Finger gesogen und hab meine Wechselintervalle 2015-2017 und die Wechselintervalle 2018-2019 durch geackert.

Mit den dortigen Werten & Einträgen konnte ich zum einen ein paar Zahlen zu vermeintlichen Zeitfenstern/- Laufleistungen in Kilometern abgreifen und jene in einen Excel-Liste ( ja an so einem Punkt liebt man Excel ! ) einfügen.
Dort sind schon Laufleistungen zu den Laufrädern im Zusammenhang mit den entsprechenden Reifenbestückungen geparkt, was dann wiederum die vermeintlich echte Laufleistung der jeweiligen Laufradpaare ergab. Also einmal die Laufkilometer für die Winter- u. Straßenreifen, als auch die Kilometer des Cycclocross-Laufradsatzes. Bedeutet, so wie ich jetzt mein mir das selbst gestellte Rätsel *lach* entziffern kann…

…das zumindest eine Kassette für den Cycclocross-Laufradsatz fällig würde, bei dem Straßenlaufradsatz wird man aber wohl auch zugreifen müssen. Dumm gelaufen.


Das ergibt dann folgende Liste, wo dann aber noch zwei Rückwärtsspiegel mit dabei sind und einmal Kette nebst Kettenschloss, welche ich ja neulich beim Volotec verbauen mußte. Für´s Volotec hatte ich keine mehr auf Lager.

Ist natürlich wider ein Haufen Holz, aber im Gegensatz zum Autofahren…

Rumgelaber…

September 9, 2018

…am Sonntagmorgen. Rumgelaber: hab ja sonst nix zu tun, also mal geflissentlich in die Tasten gehauen.

…und sonst ?/ Newsticker: da ich die Tage ja schon etwas unterwegs war und mir so der Gedanke kam eine Great-Gravel Tour auf die Beine, oder besser gesagt, aus meiner Hirnroutensammelung zu bauen, habe ich mal jene beiden schriftlich auf dem Nebenblog hinterlegt.

NightOfThe100Miles: ganz nebenbei spinnt mein Navihirn auch schon damit rum, Teile dieser Strecken für eine 50 bzw. 100 Meilen Geschichte zusammen zu stricken. Ob es aber ratsam ist das bei Nacht zu machen ? Sacken lassen…

Bikebasteln/ Kette & Antrieb/ Bikealltag Stahl Renner/ Singlespeed 52-16: ja wie war das doch jetzt gleich noch ? Ist die Tage der Point-Racing 12 S-1 Kettenspanner in´s Haus gekommen, stand dann am gestrigen Samstag das basteln an. Aber… tja leider hat sich das Problem so nicht erledigt.

So im Groben und Ganzen muß ich sagen, so richtige Begeisterung von dem Kettenspanner kommt da zur Zeit nicht auf. Nicht das jener mies gearbeitet wäre, aber er hat schon ab Werk und in neu das gleiche Spiel am nicht wechselbaren vorhandenen Schaltauge ( ist das eigentlich normal ??? ), wie das alte 105er Schaltwerk. Auch die Sache mit der Kettenspannung ansich ist so´n Ding. Wird die Kurbel nicht bewegt, hängt die Kette ganz seichte durch. Kommt sie in Bewegung spannt es sich.

Ich habe mal ein paar kurze Filmchen ( nicht in der sonderlichen Qualität ) und ein paar Bilder gemacht <klick>.

Bei den ersten kurzen Testfahrten hier um den Block rutscht die Kette bei Dampf immer noch hinten über die Singlespeedkassette. Den ganzen Kram, also das alte sowie das neue „Schaltwerk“ hatte ich mir angeschaut. Stehe da aber immer noch auf´n Schlauch. Blöd. Da ist durchaus so eine leichte bis mittelprächtig Frustphase…

Und so komme ich zu nächsten Überlegungen. Mutmaßung: auch wenn das bisher gut geklappt hat mit dem Dicta Freilaufritzel 3/32″ 16 Zahn, welches ich ja aufgrund der am Stahl Renner vorhandenen Schraubkassettenlösung nehmen muß,…

  • …geht es da eventuell doch anders ? Anders, im sinne von besserer Qualität ? Denn Einfahrzeit haben die Dinger bisher immer gebraucht.
  • …sollte ich nochmal einen Angriffsversuch auf den Umbau als Singlespeed ohne Kettenspanner angehen ? Im ersten Ansatz hatte das aufgrund der nicht passenden Kettenlänge nicht funktioniert. Wobei sich dann die Frage stellt…
  • …was ist dann mit der Kette ? Punkt a. rutscht sie nicht durch und was ist in Punkt b. wenn sich die Kette längt ( bei der guten 3.000km Nutzungsdauer ) ? Denn wirklichen Raum zum Nachspannen gibt der Rahmen nicht her. Kein brauchbarer Plan.

Hilft alles nix, ich komme so erstmal nicht weiter. Mal sehen ob ich mich dazu durchringen kann den Stahl Renner zu fahren ?