Archive for the ‘Lackarbeiten’ Category

31.412km/ 11.08.2021

August 12, 2021

Bikealltag/ Stahl Renner/ Singlespeed 54-16/ Bike- & Biketouren Bilder/ Bikebasteln/ Lackarbeiten: neue Zeilen braucht das Land! *lach* Die erste Meldung, noch unspektakulär, am Sonntagvormittag hab ich die letzte Klarlackschicht aufgetragen…

…naja und so wie ich schon vermutete, ein gutes Lackierergebnis schaut einfach besser aus. Hat mehr was von einem Hammerschlaglack, wird aber seiner schützenden Funktion gerecht. Erstmal gedanklich Ruhen lassen und dann schauen wir mal weiter.

Hauptsache Lack als Schutzschicht ist drauf und der Bock rollt. Was er dann auch am…

Montag: …tat. Auch wenn es Montagmorgen etwas mehr Montag war. Denn ich hatte meinen Wecker später bimmeln lassen, brauchte keine zusätzlichen Zeitpuffer und bin dann eben insgesamt etwas später raus.

Draußen bestes Wetter, nur leichte Bodenfeuchte, es rollte sich gut. Den Tag über heiterte es deutlich auf, es wurde wärmer und schon gegen Mittag bließ einengute Brise aus Süd Süd-West. Könnte also eine schnellere Heimreise werden. Mir auch recht.

Am Vormittag bekam ich die Infos das zum einen die dann doch noch bestellten Reifen für den Stahl Renner auf dem Sendeweg sind und auch der zweite Trinkflaschenhalter von Bikepacking AT (schon vor dem Sommer bestellt) verschickt wurde. Gerade der Trinkflaschenhalter hatte mich positiv überrascht. Stand da nicht was mit Termin September im Raum? Egal, freuen wir uns.

Die Heimfahrt wurde unspektakulär abgehandelt, dafür stand ja der regelmäßige sportliche Teil der Freizeit an.

Dienstag: eigentlich lohnt es sich nicht für diesen Tag die Zeilen zu bemühen. Es passierte eh nix Großartiges. Außer dem Espresso Macchiato…

…als kleiner Anschub um die Mittagszeit herum. Zum Feierabend hin schlüpfte ich genau in das regenfreie Zeitfenster und konnte so gut nach Hause fahren. Und so gab es auch nur eine Standard Rückfahrt. Aber ein wenig Lippeauen durfte es dann doch noch sein. Ist ja auch nicht wirklich länger die Strecke. Auf der Burg angekommen lagen die frischen Reifen bereit.

Man sieht die Regenwolken noch förmlich am Himmel wie sie nur drauf warten. Kam aber trotzdem nix.

Reifen montiert habe ich aber nix, war mir dann doch zu spät. Denn die letzten Meters auf der Jobrunde hatten es in sich. Megaverkehr und nachdem ich den zweiten Ansatz einer besseren Strecke abgebrochen hatte, wurde die fast ganz große Runde zum Stall gemacht. Mehraufwand an Fahrzeit, gute zwanzig Minuten. Aber was soll’s?

Mittwoch: morgens fast wie immer, außer dem gut über die Landschaft liegenden weißen Schleier. Am Preußenhafen konnte man von der Eisenbahnbrücke nicht mal den gegenüber liegenden Kran sehen.

Angekommen, frisch gemacht und das wieder neu entdeckte Kakao Schubgetränk probiert.

Nicht zu süß und damit angenehm. Dazu gab‘ s eine Lage Obst aus Banane, Birne und zwei Necktarienen. Der Tag kann kommen.

Für den Nachmittag steht die Rückfahrt via Sesekeradroute an. Die Kollegin die mit ihrem E-Bike daher muß sagt, der kurzzeitig gesperrte Abschnitt sei wieder frei. Ich sprach eine gemeinsame Rückfahrt an, könnte also gut was werden.

Wurd´s dann aber auch. In Höhe östlichen Ortsausgang Kamen schwenkte ich dann nördlich raus, während sie weiter gen Osten fuhr. Ein letztes Bild bevor mal wieder was anfing rum zu zicken…

Bikedefekte: ja man sollte es kaum glauben, aber der Plan einer Haldenauffahrt mußte ich knicken. Will ich so eine der letzten Straßen kreuzen, zickt das Dicta Singlespeed Freilaufritzel rum wie Hölle.

Die Sperrklinken greifen nur mäßig bis gar nicht. Bedeutet, die Kette rutscht am Antrieb vorbei und das ganz recht ruckartig. Ich kann nicht mal „einsteigen“ um nur etwas Vortrieb zum rollen zu generieren. Ja klasse, läuft ja mal wieder echt gut. *würg*

Ich drehe um und kreuze die Straße erneut, diesmal fußläufig. Innerlich hab ich mich schon auf ungefähr 5km Fußmarsch eingerichtet, ruckel dann aber doch noch mehrmals weniger zarghaft am Antrieb.

Puh!

Es greift wieder, ich komme also fahrend zur Burg. Dort angekommen greife ich die Verschleißteil-Box vom Stahl Renner und finde zumindest noch einen Dicta Singlespeed Freilaufdings, nur keine Kette.
„Warum nicht“, taucht bei mir als Frage auf. (Die andere Frage war dann, wann hab ich das Teil montiert und wie lange tut es schon seinen Dienst? Die Antwort, am 14.07.2018 bei 23.798km wurde getauscht. Seit dem hat das gute Stück gute 7.623km gedreht. Das ist schon verdammt lange… *rümpf die Nase*)

Ich ärgere mich…
…dann fällt mir ein, in der Box vom Volotec könnte auch noch eine 9-fach Kette lungern. Ich öffne die Box und freue mich wieder ein wenig. Denn noch entschließe ich mich das Dicta Teil mit einer ordentlichen Portion Kettendeo (Spitzbenennung für Kettenöl) zu fluten, beidseitig.

Das Ding ist ja nicht gedichtet, es gibt also an beiden Seiten einen umlaufenden Spalt wo ich „einfüllen“ kann. Ich haue also das Zeug rein, wie schon gesagt und lass es kurz wirken. Dann drehe ich das Rad, mehrmals und richte das Fahrgeschäft auf.

Jetzt nicht zu zarghaft an die Kurbel packen und mal den Simulator spielen. Uff, scheinbar hat es gewirkt.

Ich bin mobil ohne die Verschleißteil Box plündern zu müssen. In diesen Zeiten nicht der verkehrteste Weg. Ersatzteile sind, wenn sie denn überhaupt zu bekommen sind, auch gut teurer als damals. Also vor der Pandemie.

Der Tag kann so nett sein. Nur schade das ich nicht oben auf der Halde war.