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46.861km/ 31.08.2021/ Felgenriss I

September 1, 2021

Bikealltag/ The Cure – Forest/ Bikebilder: und wieder ein GO für die nächste Woche, auch wenn es mit den Regentagen mehr als herbstlich ausschaut, Radfahren wird Fakt sein.

Montag: mit diesen ersten Zeilen hockt man noch in der Küche am Stammplatz und nippt an dem Muntermacher. Zunächst geht es mit dem Ziel vor Augen auf den Monatsabschluss August, was ja aber nur zwei läppische Tage sind.

Die Umstände draußen sind der Jahreszeit entsprechend. Mit der Abfahrt noch dunkel, von der Temperatur her eher mild-warm und auch Wind sowie der nicht vorhandene Niederschlag sind gnädig. Es rollt sich gut.

Den Tag über, außer der Nummer des Milchkaffee keine besonderen Vorkommnisse. Die Rückfahrt wurde schon im Kopf abgesteckt. Dann ma‘ los nach‘ m Feierabend.

Das Wetter mit einem gesunden Sonne-Wolken Mix bestens. Auf ein paar Meters am Channel entlang, westwärts.

Dann der Wechsel der Uferseiten mit anschließender Weiterfahrt zunächst in Richtung Norden. Altstedde wurde durchfahren um dann gut unterhalb von Cappenberg entlang zu rollen. Ein wenig rauf, ein wenig runter, so könnte man die Topographie bezeichnen. Dabei eine Mischung aus bestem Asphalt und bei Gott lob, auch arg zerschossenem Privatweg in öffentlich nutzbar und zugänglich.

Auf der Karte schaut das dann so aus…

Am Ende stehen 30km auf dem Habenkonto, ein guter Zeitpunkt nochmals die Grünstreifen vor der Burg auf Vordermann zu bringen. Abwechslung in der Bewegung tut gut.

Dienstag: letzter Aufruf für den Monat August, nach dem Heißgetränk und dem Restankleiden geht die Reise los. Die äußeren Umstände noch besser als am Vortag. Es ist kühler aber sehr angenehm und von Wind & Niederschlag gar keine Spur.

Die 35mm breiten Reifen drehen ungehindert ihr Kreise um die Achsen. So macht Radfahren unendlich Spaß. Warum kann das nicht immer so sein? Ich könnte gedankenfrei fast ewig so fahren, wenn da nicht der Arbeitstag wäre.

Aber auch der hat seine guten Seiten. Denn mit dessen Anbeginn hab ich die Möglichkeit, daß CAADX noch mal bei Wütec rein zu reichen.

Wahrscheinlich muß der frisch montierte Umwerfer (Schaltwerk vorne an den Pedalen) nur noch mal nachjustiert werden.
So jedenfalls der Herr des Schraubenschlüssel letzter Woche. Dies ist eine Feinarbeit die ich schon auf Grund der fehlenden Regelmäßigkeit nur unzureichend, also gar nicht beherrsche. Er wird das wohl als Service mal eben zwischendurch machen.

Gut das es so Leute gibt.

Wenn es fertig ist, könnte ich das CAADX auf der Jobrückfahrt aus dem Megadorf einsammeln und gut iss.

Pläne für die Rückfahrt? Ach ja, ich bin da gerade an einem von mir noch nicht wirklich begutachteten Stichweg vorbei gefahren. Wären mal so‘ n Ding… . *smile*

Feierabend und GO.

17:44Uhr nach der heimischen Ankunft: ja nix war mit – und GO. Wie angedacht sammelte ich das CAADX bei Wütec ein und der gute Mann lud mich mit recht eindrücklichen Blicken zu einer Besichtigung ein.
Momente die keiner braucht. Innerlich wollte ich da gar nicht mit, denn mir schwante nix gutes.

Der Umwerfer war nicht das Problem, da zeigte er mir zwei kleine Einstellschrauben die ich jederzeit auch in Eigenregie betätigen könnte. Dazu aber gleich unten mehr.

Bikedefekte/ Laufräder: dann wies sein Finger am hinteren Laufrad auf eine Speiche, welche er mit einem Kabelbinder markiert hatte. Am Eingang der Speiche, also Speichennippel zu Felge war gut sichtbar…

…ein in Längsrichtung verlaufender Riss!

Hier mal ein Foto nach der Ankunft hier aufgenommen. Das diese Nummer ein finales Aus für das Hinterrad ist, war mir klar.

straßen riss_ergebnis

Da kann man nix reparieren. Und selbst wenn, übernimmt kein Schrauber dieser Welt eine Garantie darauf. Also macht es auch keiner. Finanziell würde sich wohl auch eine neue Felge mit der Werktätigkeit des Einspeichen selbst, sowie einer frischen Nabe und Speichen nicht lohnen. Da bekommt man besser ein komplett neues Laufrad.

Wenn man es denn bekommt…

…also in diesen Zeiten.

Natürlich hat die Geschichte an diesem Punkt noch nicht das Ende erreicht, aber ich mache hier mal einen Schnitt. Nun zum Umwerfer…

Bikebasteln/ Umwerfer einstellen: …und nun die Geschichte hinter der eigentlich gedachten Heimfahrt.

Die angedachten Heimfahrt wurde also aufgrund von Defekt nur einfach über Asphalt abgehandelt. Wie groß ein Risiko eines Felgenbruchs mitsamt Sturz ist, kann niemand sagen.

Die gute Nachricht, am neu angeschafften und ja nun auch montierten Shimano GRX FD-RX810 Umwerfer 2×11-fach (so die komplette Bezeichnung) soll kein Akt sein.

Ich hoffe das Foto zeigt es gut genug. Da wo der gelbe Inbusschlüssel drin steckt ist die vordere Einstellschraube.
Dreht man jene, kann man gut sehen in welche Richtung sich des Kettenleitblech zur Führung der Kette bewegt. So ist es also relativ einfach, also gut für mich als Grobmotoriker das Kettenleitblech oder auch Kettenführung, schleiffrei einzustellen.

Die direkt dahinter liegende Schraube ist dann für die korrekte Stellung des Kettenleitblech wenn die Kette auf dem kleinen Kettenblatt liegt.

Dann hab ich noch den Topeak X-15 Bottle Cage Adapter demontiert und den Flaschenhalter wieder einfach mit einer Inbusschraube in Schräglage fixiert. Die Aufgabe der zweiten Halterung übernehmen zwei Kabelbinder. Erprobt hatte ich da ja schon. Bewährt hatte es sich auch.
Nette wären jetzt noch schwarze Kabelbinder, die ich aber nicht im Hause hatte. Zumindest nicht in der notwendigen Länge.

Ja so war dann der Tagesabschluss einmal anders als gedacht. Monatsabschluss 1.060km im Sack und auf dem Jahreskonto stehen 7.753 Kilometer. Kann man mit leben.

Dann wünsch ich mal der Leserschaft einen nette Tag und macht das Beste draus. Die Portion Gesundheit wird von mir natürlich auch gewünscht!  😉